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Das eBook • Medien und ich 4 Dagegen steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler, in deren Elternhaus keine Zeitung vorhanden ist. Die JIM-Langzeitstudie kommt zu dem Schluss, dass Zeitschriften und Tageszeitungen ebenso wie das Medium Buch keinen Bedeutungsverlust erfahren haben – „allen kulturpessimistischen Befürchtungen zum Trotz“. In den vergangenen zehn Jahren sei der Anteil der regelmäßigen Buchleser unter den Jugendlichen (44 Prozent) sowie der regelmäßigen Tageszeitungsleser (42Prozent) annähernd stabil geblieben. Trotz der Zeit, die die Jugendlichen heute Medien widmen, sind sie keine Stubenhocker. Im Gegenteil: 84 Prozent der 12- bis 19-Jährigen treffen sich regelmäßig mit Freunden, 72 Prozent treiben häufig Sport. Diejenigen Jugendlichen, die Handy und Internet häufig nutzen, haben meist ein besonders ausgeprägtes Sozialleben. Diejenigen, die viel vor dem Fernseher sitzen, pflegen dagegen weniger soziale Kontakte. Jugendliche und Zeitung Die Frage, was Jugendliche zu Zeitungslesern macht, war Gegenstand einer Langzeitstudie am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Demnach gibt es keine typische Zeitungsleserkarriere. Je früher man mit der Zeitung in Berührung kommt, desto größer die Chance, sich zum Zeitungsleser zu entwickeln. Die Jugendlichen, die schon in der Grundschule einen Blick in die Zeitung werfen, zählen später eher zu den regelmäßigen Lesern. Am wichtigsten ist jedoch die Verfügbarkeit der Zeitung: Haushalte, in denen es keine Zeitung im Abonnement gibt, bringen seltener Zeitungsleser hervor. Eine Zeitung im Elternhaus allein ist jedoch auch kein Garant mehr dafür, dass die Jugendlichen Zeitungsleser werden. Bei den Befragungen im Schuljahr 2008 bis 2010 waren nur 54 Prozent der Jugendlichen, die zu Hause die Chance dazu haben, auch Zeitungsleser. Impulse von außen sind also nötig. Schulprojekte können einen positiven Einfluss auf die Zeitungslektüre der Jugendlichen haben. Das bestätigen die Untersuchungen des media consulting team. Nach Abschluss der Projekte äußert die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler die Absicht, auch künftig regelmäßig Zeitung lesen zu wollen. Vor allem: Mehr als ein Drittel (39 Prozent) der ehemaligen Nichtleser will künftig in die Zeitung schauen. Auch die Zeitung kann etwas dafür tun, Jugendliche zu gewinnen. Jugendliche wünschen sich eigene Kinder- und Jugendseiten, unterhaltende und jugendnahe Themen sowie eine verständliche Sprache. © media consulting team

Das eBook • Medien und ich 5 Unterschiede zwischen Medien kennenlernen Wie sich Medien unterscheiden Jedes neue Medium hat etwas Besonderes, eine Stärke, die ältere Medien nicht hatten. Dennoch sind die früheren Medien nicht verschwunden. Die Zeitung leistete eine erste, zumindest begrenzte Erfahrung von Gemeinsamkeit, indem sie gleichzeitig am Tag alle informierte. Nach dem Frühstück hatten in der Regel alle den gleichen Informationsstand. Anfang der 1920er Jahre schuf das Radio eine unmittelbare Gemeinschaftserfahrung. Es vermittelt seine Welt durch gesprochene Sprache, denn Zuhören ist „wirklicher“ als Lesen. Es galt: „Radio ist Kino im Kopf“. Zum Teil saßen Millionen Hörer gleichzeitig vor den unscheinbaren, manchmal krächzenden Apparaten und teilten das virtuelle Erlebnis gemeinsamen Zuhörens. Zum ersten Mal mussten damit die Menschen ihren Tagesablauf auf ein Medium einrichten. Diese zeitstrukturierende Funktion hat heute größtenteils das Fernsehen übernommen, das seit Anfang der 1940er Jahre sendet. Noch heute gelten in vielen Haushalten die Nachrichtensendungen als Ritual und als Signal für den Abendbeginn. Das Internet hat keine zeitstrukturierende Funktion, da die Informationen jederzeit abgerufen werden können. Es ist das erste Medium, das alle Kommunikationsmittel einsetzen kann: gedruckten Text, bewegte und statische Bilder, Ton und Sprache. Dazu kommt die Interaktivität: Die Nutzer können Beiträge spontan und jederzeit kommentieren und miteinander diskutieren, was wieder Rückwirkungen auf den Beitrag haben kann. Insofern greift es zu kurz, das Internet als neues Medium sehen, „vielmehr saugt es alle bestehenden Massenmedien in sich auf, deutet sie um und definiert deren Ausdrucksformen und publizistische Wirkung neu“, wie Stephan Weichert und Leif Kramp in ihrer Studie „Das Verschwinden der Zeitung?“ (2009) schreiben. Das hat auch für Journalisten Auswirkungen: Während sie sich früher als Hörfunk-, Fernseh- oder Zeitungsjournalisten spezialisierten, sind zunehmend Generalisten gefragt, die die Inhalte journalistisch für alle Kanäle aufbereiten können. Informationen in der Tageszeitung Zeitungen haben den Vorteil der Beständigkeit des gedruckten Wortes. Man kann die Information mit Muße aufnehmen und den Text gegebenenfalls nachlesen. Allerdings erscheinen sie „nur“ einmal täglich. Die Fußballergebnisse vom Samstag stehen erst am Montag in der Zeitung. © media consulting team

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