November 2013 - Freiwillige Feuerwehr Alsbach

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November 2013 - Freiwillige Feuerwehr Alsbach

23. Ausgabe · November 2013

Blaulicht

Informationsbroschüre der Freiwilligen Feuerwehr Alsbach

• Informationen über die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

• Wehrführer Franz Kern übernimmt nach 25 Jahren neue Aufgaben

• Vereinsvorsitzende Bettina Götz feiert ihr halbes Jahrhundert

Informieren Sie sich auch über die neu gestaltete Internetpräsenz:

www.feuerwehr-alsbach.de


Blaulicht

Termine

Dezember 2013

Weihnachtssammlung

11.01.2014 Neujahrsfeuer

Ferien in Hessen 2013

08.07.2013 – 16.08.2013 Sommerferien

14.10.2013 – 26.10.2012 Herbstferien

23.12.2013 – 11.01.2014 Weihnachtsferien 2013/2014

14.04.2014 – 26.04.2014 Osterferien

Inhaltsverzeichnis

Seite

Termine und Inhaltsverzeichnis

U2

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1

Vereinsvorsitzende Bettina Götz wird 50 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

Skifreizeit der Jugendfeuerwehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

Vorstellung eines aktiven Kameraden (Ahmed Bozpapagan) . . . . . . . . 5

Bericht über die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen . . . . . . . . . 6

Umstellung auf SEPA-Banksystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Die Vita des Urgestein Franz Kern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Einladung zum Neujahrsfeuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Anschaffung des neuen GW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Einsatztagebuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Jahresabschlussgedanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

24-Stunden-Übung Juni 2013 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Sponsorenseite – CSE Elektrotechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

U3

Im Frühjahr und im Herbst

werden das Feuerwehr -

gerätehaus und sämtliche

Fahrzeuge gereinigt


Vorwort

Blaulicht

Die Redaktion der Broschüre BLAULICHT bemüht sich nunmehr seit 22 Ausgaben, Sie

ausführlich über das Leben bei und in Ihrer Feuerwehr zu informieren. Wir wollen durch

das Printmedium eine Information bearbeiten, die Sie längerfristig über Entwicklungen in

der Feuerwehr informiert. Viele Mitglieder und Freunde der Feuerwehr sammeln daher

gerne unsere Broschüre. Es ist interessant, welche neuen Fahrzeuge im Laufe der Jahre

angeschafft werden bzw. welche neuen Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden

und wie sich beispielweise auch Einsatztechniken ändern. Auch werden die Vorstellungen

der aktiven Kameraden und Kameradinnen stets gerne gelesen, da mitunter ein

Nachbar erkannt wird. Unsere Broschüre BLAULICHT ergänzt die stets aktuellen Informationen,

die Sie über das Internet unter www.Feuerwehr-Alsbach.de erhalten. Besuchen

Sie uns im Internet.

In der heutigen Ausgabe informieren wir Sie über die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges,

des „GW“ (Gerätewagen), und stellen einen aktiven Kameraden, der Angestellter der

Gemeinde ist, vor. Hauptsächlich

widmet sich diese Ausgabe jedoch

unserem ehemaligen Wehr- und

Stabführer Franz Kern. Sie werden

die „Vita“ unseres Kameraden, der

als „Urgestein der Feuerwehr“ benannt

wird, lesen, seine Verdienste

und sein Wirken in der Feuerwehr.

Das erfreulichste dabei ist, dass

Franz Kern sich nach seinem Ausscheiden

aus der Feuerwehr nicht

gänzlich zurückzieht, sondern auch

heute noch Stabführer und Leiter des

Fanfarenzuges ist. Auch in der Abteilung

der Aktiven arbeitet Franz Kern aktiv mit, stellt seine Erfahrung und seinen Bekanntheitsgrad

zur Verfügung. Dabei versucht er nicht etwa Einfluss zu nehmen, sondern

ist mit Rat und Tat zur Stelle, wenn er gebraucht wird.

Aufgrund der Neuerungen im Bankwesen, informieren wir Sie auch, was sich bei Überweisungen

durch Einführung von IBAN, BIC und SEPA ändert und was Sie beachten

sollten. Gleichzeitig bitten wir Sie, zu überlegen, ob nicht der Mitgliedbeitrag in der

nächsten Zeit angehoben werden könnte.

Wir informieren Sie über die inzwischen zur Tradition gewordene Veranstaltung „Neujahrsfeuer“

und laden Sie hierzu ein. Die von den Bürgerinnen und Bürger unserer

Gemeinde bereits erwartete Weihnachtssammlung wird ab Ende November durchgeführt.

Unsere aktiven Kameraden werden Sie ansprechen. Vielleicht sind Sie auch bereit, einem

großen gemeinnützigen Verein beizutreten.

Und jetzt viel Spaß beim Lesen der vorliegenden Ausgabe!

(mh)

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Blaulicht

Unsere Vorsitzende wird 50 Jahre

Unsere Vereinsvorsitzende Bettina Götz

ist in der Jahreshauptversammlung einstimmig

als Vorsitzende bestätigt worden.

Zuvor berichtete sie über die Aktivitäten

des Vorstandes im vergangenen Jahr.

Stellvertreter Marco Hesser bilanzierte die

vergangenen fünf Jahre unter dem Vorsitz

von Bettina Götz, seinerzeit die erste

weibliche Feuerwehrvereinsvorsitzende

und schlug sie, wie auch der Vereinsvorstand,

zur Wiederwahl vor. Das Ergebnis

freute Bettina und sie bedanke sich für

das Vertrauen. Sie wird auch in den

nächsten fünf Jahren ihrer Feuerwehr und

ihren Kameradinnen und Kameraden zur

Seite stehen.

Am 22.07. in diesem Jahr stand nunmehr

ein ganz besonderer Geburtstag an, Bettina

wurde ein halbes Jahrhundert alt.

Dies musste natürlich gefeiert werden.

Auch hierbei zeigte unsere Vereinsvorsitzende

wieder, welch Organisationstalent

in ihr steckt. Denn klar war, der Geburtstag musste gefeiert werden, nur entstand die

Frage wann und wie, da gerade in den Sommermonaten nahezu sämtliche

Wochenenden verplant waren. Wann sollte die Feier organisiert werden neben ihren

Aufgaben in der Feuerwehr?

Bettina Götz schaffte es zur Feier einzuladen, das Essen und die Getränke zu

bestellen, Musik und Beiträge zu organisieren und den Veranstaltungsplatz her zurichten.

Besondere Gäste wurden eing e-

laden, wie Kreisbrandinspektor Ralph

Stühling und dessen Stellvertreter Dieter

Pabst sowie Mitglieder des Kreisfeuerwehrverband-Vorstandes.

Alle sind zu

Ehren von Bettina erschienen.

Marco Hesser berichtete in seiner Rede

über das bisherige Leben von Bettina Götz

und überreichte ein Bild mit diversen Reise

motiven und der Forderung, den gesammelten

Geldbetrag für einen Urlaub

auszugeben. Einzige Bedingung war die,

dass die Reise nicht nach Schruns geht, denn die Forderung war, ein neues Reiseziel

auszuwählen und nicht immer den gleichen Ort zu besuchen.

Marco Hesser führte aus, dass Bettina zunächst im ersten halben Jahrhundert erfolgreich

ein Familienunternehmen leitete und dann, wenn ihre Kinder Sabrina und

2


Blaulicht

Tobias eigene Familien gründen

werden, vorübergehend in den

Ruhestand gehen kann. Sie kann

sich daher vermehrt ihrem Hobby,

sich um die „Tour der Hoffnung“

zu engagieren, widmen durch aktives

Fahrradfahren. Neben ihren

familiären Verpflichtungen steht

Bettina auch Ihren Mann an der

Arbeitstelle und macht sich unent

behrlich.

Diese Verpflichtungen sind aber

für Bettina natürlich nicht genug.

Sie ist auch Leiterin eines der größten Vereine in der Gemeinde, der Feuerwehr und,

das heißt, dass sie die Abteilung der Aktiven in Einsatzfällen und bei Übungen versorgt.

Die Abteilungen Kinder- und Jugendfeuerwehr unterstützt Bettina ebenso, wie

die Ehren- und Altersabteilung und den Fanfarenzug, in dem sie selbst aktiv musiziert.

Da in den Abendstunden noch Zeit verbleibt, wurde Bettina nunmehr auch

Beauftragte für Frauenbelange im Kreisfeuerwehrverband. Marco Hesser vermutete,

dass Kreisbrandinspektor Ralph Stühling die Leistungen von Bettina Götz erkannte

und im Landesfeuerwehrverband mit seiner Bettina brillieren wollte, so dass sie jetzt

auch Frauenbeauftragte im Landesfeuerwehrverband ist.

Aus diesen Gründen forderte Marco Hesser Bettina auf, einen schönen Urlaub mit

dem von den Kameraden der Alsbacher Feuerwehr, den Kegelfreunden und Freunden

gesammelten Geldbetrag zu verbringen, um einerseits einmal abschalten zu

können und andererseits zur Erholung,

denn, so Marco Hesser:

„wir brauchen Dich noch sehr

lange“.

Eine nicht nur für unsere Vereinsvorsitzende

in Erinnerung bleibende

Geburtstagsfeier zog sich

mit Unterhaltung des inzwischen

zur Familie der Feuerwehr gehörenden

Musikers Tom bis in die

Nachtstunden. Natürlich war Bettina

am Morgen des nächsten

Tages wieder als erste in der

Feuerwehr, um aufzuräumen.

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Alsbach, die aktiven Feuerwehrkameradinnen

und -kameraden, die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie alle

anderen Abteilungen bedanken sich bei Bettina für ihre Leistungen und wünschen ihr

auch weiterhin viel Freude an der Arbeit, dass alle Wünsche und Erwartungen vom

Leben in Erfüllung gehen und vor allem ganz viel Gesundheit.

(mh).

3


Blaulicht

JF Alsbach on tour - Skifreizeit 2013

Das Jahr 2013 begann für die Jugendfeuerwehr

mit einem ganz

besonderen Abenteuer: einer einwöchigen

Skifreizeit nach Rauris.

Mit drei Fahrzeugen fuhren wir

am Morgen des 05.01.2013 voller

Spannung los. Nach einer schönen

Fahrt konnte es am nächsten

Tag endlich losgehen, nachdem

Skipässe und Skiausrüstung verteilt

waren. Rasch konnten wir die

Gruppe in Anfänger und Fortgeschrittene

aufteilen. Letztere begannen sofort, mit Betreuern das Skigebiet zu erkunden.

Die Gruppe der Neulinge unternahm erste „Gehversuche“ mit einem

erfahrenen Skilehrer am Übungshang. Der schnelle Fortschritt hatte zum Ergebnis,

dass bereits am dritten Skitag die anspruchsvollere Familienabfahrt befahren werden

konnte und einen weiteren Tag später sogar der Gipfel und dessen Abfahrt bezwungen

waren.

Kleinere Events sorgten, zwischen den

notwendigen Übungen und Instruktionen,

immer wieder für Auflockerung. Hier

blieben vor allem die selbstgebaute

Sprungschanze ebenso in Erinnerung

wie das beinahe unter Weltcup-Bedingungen

ausgetragene Abschlussrennen.

Ein weiteres Highlight war die Unterrichtseinheit

„Lawinenkunde“ und die

anschließende Such- und Rettungsübung,

bei der Gegenstände in einem simulierten

Lawinenfeld vergraben wurden

und von der Gruppe zunächst mit speziellen Verschütteten Suchgeräten, dann mit

der sogenannten Sondierungstechnik geortet wurden. Fehlen durfte natürlich auch

der Besuch einer Feuerwehr nicht, hier informierten wir uns im neu gebauten

Gerätehaus des Löschzuges Wörth über die Arbeit der österreichischen Kollegen.

Anschließend berichtete der Leiter der örtlichen Bergrettung über spannende Einsätze

seiner Organisation.

Das abwechslungsreiche Programm sorgte dafür, dass die nötige „Bettschwere“

bei den meisten Teilnehmern bereits am zweiten Tag kurz nach dem Abendessen

erreicht war. Besonders erfreulich für den Zusammenhalt der Gruppe war, dass die

„erfahrenen“ Skifahrer freiwillig die „Neulinge“ nach dem Ende des Skikurses in ihre

Obhut nahmen, ihnen Tipps gaben und mit ihnen Ski fuhren. Mit einer Ausnahme

überstanden alle die Freizeit unverletzt. So konnten wir eine Woche später erschöpft,

aber sehr zufrieden die Heimreise antreten.

(ci/mh)

4


Aktive Kameraden heute

Blaulicht

In fortgesetzten Beiträgen wollen wir Führungs- und Einsatzkräfte von heute vorstellen.

Mitbürgerinnen und Mitbürger, die bereit sind, an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden für Sie

und die Gemeinde Alsbach bei Gefahren einzutreten und ihre Freizeit bei Übungen,

Lehrgängen, Pflege von Gerätschaften und Einsätzen zur Verfügung zu stellen:

Ahmet Bozpapagan kann als „Seiteneinsteiger“ bezeichnet werden. Die Gemeindeverwaltung

verpflichtet einige Mitarbeiter des Bauhofs, gerade zu Tageszeiten die

Feuerwehr bei Einsätzen zu

unterstützten, um den Brandschutz

in der Gemeinde sicherzustellen.

Daher nehmen diese

Bauhofmitarbeiter auch an

Übungen und Unterrichten teil.

Auf diesen Weg kam auch

unser Kamerad Ahmet zur

Feuerwehr und interessierte

sich für die Arbeit der Feuerwehr

zum Wohle der Mitbür gerinnen

und Mitbürger. Auch die

Kameradschaft und der gelebte

Spruch „Einer für Alle

und Alle für Einen“ begeisterte

Ahmet von Anfang an, so dass

er beschloss, sich der Abteilung der Aktiven anzuschließen. Er trat am 15.05.2012 in

die Feuerwehr ein und integrierte sich sehr schnell durch seine liebevolle und hilfsbereite

Art. Bereits in der Zeit von 25.03. bis 05.04.2013 absolvierte Ahmet erfolgreich

den Grundlehrgang in Pfungstadt, so dass er am Kameradschafts- und Ehrungsabend

im Jahr 2012 zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt wurde. Einen Erste

Hilfelehrgang hat Ahmet auch und er ist durch seinen Führerschein für LKW und

seine lange Fahrerfahrung besonders geeignet, unsere Großlöschfahrzeuge zu

Einsätzen zu fahren. Ahmet wird auch in der nächsten Zeit Lehrgänge zum Tragen

von Atemschutz und den Maschinistenlehrgang

absolvieren

und später auch einen Truppenführerlehrgang.

Privat kümmert sich Ahmet fürsorglich

um seine Familie und

ist aber auch stets Ansprechpartner

für Freunde und Bekannte.

Wo Hilfe gebraucht

wird, ist er zur Stelle. In den

wenigen freien Stunden ist er

mit seiner Familie gerne in der

Natur und fährt Fahrrad.

(mh)

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Blaulicht

Ergebnisse der Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung

In der Jahreshauptversammlung am 22.03.2013 wurden Weichen gestellt für die kommenden

fünf Jahre durch die Wahl des Vereinsvorstandes und der Wehrführung. Wir

haben in der letzten Ausgabe darüber berichtet, dass Wehrführer Franz Kern nicht mehr

für das Amt des Wehrführers zur Verfügung stehen, sondern sich anderen Aufgaben zuwenden

wird. Er kümmerte sich in den vergangenen 25 Jahren nicht nur im besonderen

Ausmaß um den Brandschutz, sondern

sorgte sich auch um seinen Nachfolger. Er

sah bereits vor Jahren in Dr. Marcus Jung

einen geeigneten Kameraden für dieses Amt,

so dass er vor fünf Jahren zum stellver tretenden

Wehrführer gewählt wurde und sich in

die Aufgaben, geführt von Franz Kern ein arbeiten

konnte.

Dr. Marcus Jung ist einstimmig zum Wehrführer

und zu dessen Stellvertreter Christoph

Dörr gewählt worden. In die weitere Führung

der Einsatzabteilung wurden Nikolaus Rieskamp,

Michael Götz und Markus Rückert

gewählt. In der Wehrführung bestätigt wurden der Gerätewart Jörg Seeger, der Leiter der

Jugendfeuerwehr Carsten Illner, der Leiter der Kinderfeuerwehr Steffen Kühner, der Leiter

des Fanfarenzuges Franz Kern und der kommissarische Leiter der Ehren- und Altersabteilung

Peter Prantke. Kraft Amtes sind der Gemeindebrandinspektor Holger Wildner und

dessen Stellvertreter, Hans-Kurt Peth im Feuerwehrausschuss.

Einstimmig wiedergewählt wurden Bettina

Götz als Vereinsvorsitzende und deren Stellvertreter

Marco Hesser. Auch Rechner Klaus

Bonin und Schriftführer Matthias Schmidt

wurden einstimmig wiedergewählt. Diese vier

Vorstandspositionen bilden auch den geschäfts

führenden Vorstand. In einer Listenwahl

wurden Markus Rückert, Udo Exner und

Sebastian Peth als Beisitzer wiedergewählt

sowie Tobias Götz als neues Vorstandsmitglied.

Weiterhin gehören der Gerätewart Jörg

Seeger, der Leiter der Jugendfeuerwehr

Carsten Illner, der Leiter der Kinderfeuerwehr

Steffen Kühner, der Sprecher der Jugendfeuer

wehr Jan Seidlitz, der Leiter des Fanfarenzuges

Franz Kern, der kommissarische Leiter

der Ehren- und Altersabteilung Peter Prantke,

sowie die Vertreterin der passiven Mitglieder Linde Seeger dem Vereinsvorstand an. Ebenfalls

sind Frank Fornoff als Verbindung zur DRK-Ortsvereinigung und der stellvertretende

Gemeindebrandinspektor Hans-Kurt Peth im Vorstand kooptiert. Der Gemeindevorstand

muss noch ein Mitglied als Verbindung zur Gemeindeverwaltung benennen.

(mh)

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Mitgliedsbeitragseinzug über SEPA-Lastschrift

Blaulicht

Sie haben sicherlich schon davon gehört: Die bisherigen nationalen Überweisungen und

Lastschriften werden europaweit bis zum 1. Februar 2014 durch die neue SEPA-Überweisung

und SEPA-Lastschrift ersetzt. SEPA steht dabei für Single Euro Payment Area

(einheitlicher europäischer Zahlungsraum). Mit der Umstellung fallen die bisherigen Bankleitzahlen

und Kontonummern weg, diese werden durch die IBAN (internationale Kontonummer)

und die BIC (Schlüssel des Kreditinstituts) ersetzt.

Wenn wir bisher Ihre Mitgliedsbeiträge per Einzugsermächtigung von Ihrem Konto abbuchten,

ändert sich durch die Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrs (SEPA)

für Sie nichts. Wir kümmern uns um die neuen Daten, sodass Sie nichts unternehmen

müssen. Die fälligen Beiträge ziehen wir wie gewohnt zum vereinbarten Abbuchungstermin

ein.

Sollte sich Ihre Bankverbindung inzwischen geändert haben, so teilen Sie uns das bitte

rechtzeitig mit, sodass dies bei der Umstellung berücksichtigt werden kann. Denn bei

Rücklastschriften wegen z. B. Angabe falscher Bankverbindungen werden dem Verein

jeweils mind. 3,00 EUR Bankgebühren in Rechnung gestellt, die sich so bereits im Vorfeld

vermeiden ließen.

Mitglieder, deren Jahresbeitrag wir bisher abbuchten, erhalten ein weiteres Anschreiben,

worin wir Ihnen Ihre Mandatsreferenznummer sowie unsere Gläubigeridentifikationsnummer

mitteilen werden. Beide Nummern sind nötig, damit Ihre Bank die Abbuchung

vollzieht. Hierzu später mehr.

Sie als Mitglied unserer Feuerwehr haben sich dankenswerterweise dazu entschieden,

unsere Arbeit finanziell zu unterstützen. Wie Sie wissen, benötigen wir immer finanzielle

Unterstützung für unsere Einsatzkräfte, um Ausrüstungsgegenstände zu kaufen und den

Haushalt der Gemeinde zu schonen. Wir finanzieren aber auch die Jugend- und Kinderfeuerwehr

(Blaulichtbande) sowie unseren Fanfarenzug. Sollten Sie schon mehrere Jahre

den gleichen jährlichen Mitgliedsbeitrag bezahlen, wären wir für Ihre Bereitschaft dankbar,

den Jahresbeitrag etwas anzuheben, denn auch unsere Kosten steigen stetig. Bitte

geben Sie uns gegebenenfalls die untenstehende Erklärung ausgefüllt zurück.

Ich, ……………………...……….................., Straße/Hausnummer,………………………..

PLZ/Ort ………………………….................. bin bereit, meinen jährlichen Mitgliedsbeitrag

für die Feuerwehr Alsbach auf ……...….… Euro anzuheben.

Der Mitgliedsbeitrag kann im April eines jeden Jahres vom meinem Konto bei der

………………….......................................... Bank(IBAN), BIC ………………………........

abgebucht werden.

…………………......………, ………….……. ……..…………………………................……

Ort / Datum

Unterschrift

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Blaulicht

Ein Urgestein gibt das Zepter in jüngere Hände

„Leiter einer Feuerwehr“ zur Qualifikation führte,

zum Wehrführer, also sozusagen zum obersten

Feuerwehrmann gewählt zu werden. Auch ein

nicht alltäglicher Lehrgang, nämlich Flugbeobachter

wurde bestanden. In diesem Lehrgang

werden Fähigkeiten vermittelt, Großeinsätze, wie

beispielsweise Waldbrände vom Flugzeug aus zu

leiten und insbesondere einen Einsatz vorausschauend

zu fahren. Der Zeitaufwand, den Franz

Kern der Feuerwehr durch Fortbildungsmaßnahmen

zur Verfügung stellte, beträgt mit Sicherheit

über ein Lebensjahr. Seinen Feuerwehrrang,

nämlich Oberbrandmeister, stellte er jedoch nie

Franz Kern, 58 Jahre, verheiratet, drei

Stieftöchter und fünf Stiefenkel ist seit

1972 aktives Mitglied der Feuerwehr

Alsbach und war ab April 1988 bis

März 2013, demnach 25 Jahre Wehrführer.

In die Jugendfeuerwehr trat

Franz Kern im Jahr 1969 ein und bestand

die Jugendfeuerwehrleistungsspange,

eine nicht einfache Prüfung

mit Theorie- und Praxisteil. Danach

wurden insgesamt 22 Lehrgänge

Schlag auf Schlag erfolgreich absolviert,

bis schließlich der Lehrgang

in den Fordergrund, obwohl er der

höchste Feuerwehrmann in der Einsatzabteilung

der Feuerwehr Alsbach

und vor allem Ansprechpartner in allen

Fragen rund um den Brandschutz war.

Längst hat er schon alle Auszeichnungen,

zuletzt erhielt er das goldene

Brandschutzehrenzeichen.

Auch erhielt Franz Kern die goldene

Dirigentennadel für seine Leistungen

im Fanfarenzug, die kulturelle Abteilung

des Vereins der Feuerwehr Alsbach.

Er ist seit 1982 Stabführer und

nach der Wahl im März dieses Jahres

auch Leiter der Abteilung Fanfarenzug.

In der 25-jährigen Amtszeit als

Wehrführer wurde der gesamte Fuhrpark,

angefangen vom ELW (Einsatzleitfahrzeug),

über das

Gruppen-Löschfahrzeug TSFW bis hin

zu den Großlöschfahrzeugen LF16

und HTLF 16 unter seiner maßgebli-

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Blaulicht

chen Mitwirkung erneuert und angeschafft. Unter

seiner Leitung wurde vor Kurzem nach über dreijähriger

Planung der neue GW (Gerätewagen) angeschafft.

Wir berichteten. Aber Franz Kern

kümmerte sich nicht nur um die Anschaffung von

Fahrzeugen, sondern auch um feuerwehrtechnische

Ausrüstungsgegenstände, um stets für alle

möglichen Einsätze gerüstet zu sein. Rettungsschere,

Wärmebildkamera und Totmannmelder

sollen an dieser Stelle nur beispielhaft erwähnt

werden.

Für Franz Kern war es selbstverständlich, sich

intensiv um die Aus- und Weiterbildung aller

Kameraden zu kümmern, indem er

aktive Einsatzkräfte zunächst interessierte,

Lehrgänge zu besuchen, und

danach sich darum kümmerte, das genügend

Plätze für Alsbacher Kameraden

in Kreis- und Landeslehrgängen zur

Verfügung stehen.

Die Leistungen, Verdienste, Aktivitäten

und Anekdoten von Franz Kern in dieser

Broschüre nur annährend umfassend

darzustellen, würde den Rahmen

sprengen. Seine Hobbys sind Feuerwehr

und Familie, wobei die Frage erlaubt

ist, wer zuerst kommt. Die Antwort

liegt auf der Hand, zuerst kommen

seine Frau Maggi, seine Stief- und Enkelkinder

und danach die Feuerwehr. Er

wird jetzt mehr Zeit seiner Familie widmen

können, da er nicht mehr unbedingt

jeden Dienstag und jeden

Samstag im Gerätehaus sein muss.

(mh)

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Blaulicht

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Anschaffung eines neuen GW (Gerätewagen)

Blaulicht

Der mit Vereinsmitteln, die unter anderem durch die Mitgliedsbeiträge angespart wurden,

im Jahr 1998 angeschaffte und selbst ausgebaute GW (Gerätewagen) wurde

immer reparaturanfälliger und erfüllte die Erwartungen eines Logistik- und dritten

Fahrzeuges im Löschzug nicht mehr. Zudem musste die Größe des benötigten Fahrzeuges

berücksichtigt werden, die Beladung und

die Personalstärke, die mit diesem Fahrzeug in den

Einsatz fahren soll.

Es bildete sich Ende 2011 ein „Gerätewagenbeschaffungsausschuss“

unter der Leitung des

Wehrführers Franz Kern, der zunächst festlegen

sollte, welches Fahrzeug, in welcher Ausstattung

benötigt wird. Der Ausschuss entschied, dass ein

gebrauchtes Fahrzeug angeschafft, das sodann

nach eigenen Bedürfnissen umgebaut werden soll

mit Staffelkabine (Besatzung sechs Personen), Kofferaufbau und Hebebühne. Trotz

Bemühungen konnte das den Bedürfnissen entsprechende Fahrzeug, vor allem hinsichtlich

der Größe, nicht aufgetrieben werden. Nach längeren Anstrengungen wurde

dann doch noch ein Fahrzeug, das die Erwartungen fast erfüllt, bis auf die Länge

und Höhe, gefunden. Das Fahrzeug lief als „Schaustellerfahrzeug“ für eine Musikkapelle

- war Baujahr 2007 und hatte eine Kilometerleistung von knapp 90 000 km.

Der DB-Atego 8/18 wurde durch einen Händler angeboten und sollte im Herbst 2012

verkauft werden. Der Ausschuss besichtigte das Fahrzeug in Lich und prüfte dieses

auf „Herz und Nieren“. Alles Technische und der optische Zustand waren einwandfrei,

so dass das Fahrzeug nach Rücksprache und Freigabe durch die Gemeinde gekauft

und nach Alsbach überführt wurde.

Kurzerhand wurde das neu erworbene - noch blaue Fahrzeug - durch die Fachfirma

(TSG - Zwingenberg) gekürzt, die Bauhöhe reduziert, lackiert und ein Lichtmast montiert.

Der Innenausbau sowie der Einbau der Sondersignale / Lautsprecheranlage

wurde durch die Firma Beier/Ober-Ramstadt ausgeführt. Zwar erforderte der Umbau

aufgrund Beschaffungsschwierigkeiten mehr Zeit als geplant, dennoch freuen sich

jetzt die Alsbacher aktiven Feuerwehrkameraden über ein Fahrzeug, das „passt“.

Das Fahrzeug wurde bereits des Öfteren in Einsätzen und Übungen eingesetzt und

erfüllt zu hundert Prozent die Erwartungen.

Das Ziel des Ausschusses, durch Eigenhilfe

(Suche, Um- und Ausbau), den Neupreis eines

vergleichbaren Fahrzeuges (ca. 160 000,00 €) zu

unterschreiten, ist gelungen. Die Zusage gegenüber

der Gemeinde, einen Kaufpreis inklusive

Um- und Ausbau unter 100 000,00 € zu erreichen,

wurde von Seiten der Feuerwehr eingehalten,

so dass ein hoher Betrag erspart wurde.

Die Wehrführer und der Vereinsvorstand freuen

sich, dieses Fahrzeug offiziell am Ehrungsabend,

den 02.11.2013 übergeben und gleichzeitig dem ehemaligen Wehrführer für seine

Verdienste danken zu können.

(mh)

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Blaulicht

Neues aus unserem Einsatztagebuch

Sonntag, den 29.09.2013 um 8:30 Uhr Einsatzstichwort: Feuer – Ruhebank brennt:

Die Aktiven der Feuerwehr Alsbach wurden sonntags morgens zu einem Einsatz zur

Görschelhütte gerufen, da eine Ruhebank brennen solle. Vor Ort wurde festgestellt,

dass unbekannte Personen eine Ruhebank aus der Verankerung gerissen und versucht

haben, diese zusammen mit Holzstücken und einer blauen Tonne in Band zu

setzten. Ein aufmerksamer Spaziergänger

entdeckte den beginnenden

Brand und alarmierte die Feuerwehr.

Die aktiven Kameraden konnten den

Brand mit der am Fahrzeug befindlichen

Schnellangriffseinrichtung (2500

Liter Wassertank) schnell unter Kontrolle

bringen. Danach wurde das Gelände

mit der Wärmebildkamera nach

weiteren Glutnestern abgesucht.

Der Einsatz dauerte 45 Minuten. Im

Einsatz waren der ELW (Einsatzleitwagen)

und das HTLF (Tanklöschfahrzeug).

Sonntag, den 17.09.2013 um 9:40 Uhr Einsatzstichwort: Feuer – Wohnhausbrand:

Wieder einmal eine Alarmierung sonntags morgens. Diesmal wurde die Feuerwehr

Alsbach zur Unterstützung der Feuerwehr von Seeheim gerufen, da ein Großbrand

eines landwirtschaftlichen Anwesens

zwischen Seeheim und Malchen zu bewältigen

war. Die erschöpften Einsatzkräfte

der Seeheimer Kameraden

sollten abgelöst werden. Nach den

Löscharbeiten musste eine Brandwache

gestellt und immer wieder aufflammende

Brand- bzw. Glutnester

gelöscht werden.

Der Einsatz dauerte 3,5 Stunden. Im

Einsatz waren der ELW (Einsatzleitfahrzeug),

das LF 20 (Löschfahrzeug),

der MTW (Mannschaftstransportfahrzeug)

sowie der GW (Gerätefahrzeug).

Über weitere der jährlich ca. 120 zu meisternden Einsätze werden wir in den nächsten

Ausgaben berichten.

(mh)

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Jahresabschluss-Gedanken

Blaulicht

Das Jahr 2013 war wieder ein außerordentlich ereignisreiches Jahr. Gleich zu Beginn

des Jahres wurde die Jahreshauptversammlung mit Beschlussfassung einer

neuen Satzung und Neuwahlen der Wehrführung und des Vereinsvorstandes durchgeführt.

Wir berichten in dieser Ausgabe. Die wöchentlichen Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus,

die monatlichen Übungen und Zusatzübungen und alle anderen

Arbeiten sind lange Routine. Beispielsweise wurde in diesem Jahr auch ein neues

Fahrzeug in Dienst gestellt. Wir berichten in dieser Ausgabe. Die rund 100 Einsätze

wurden zur Zufriedenheit des neuen Wehrführers Dr. Marcus Jung und seines Stellvertreters

Christoph Dörr gemeistert. Die Feuerwehr hat Ihnen bei zahlreichen Einsätzen

ihre Schlagkraft bewiesen.

Herausragendes Ereignis in diesem Jahr war der Familienausflug nach Brühl in das

Phantasialand. Nach langer Pause organisierte der Vereinsvorstand in diesem Jahr

einen Familienausflug, bei dem vor allem an die Interessen der Kinder gedacht

wurde, so dass Ziel des Ausfluges ein Vergnügungspark war. Die Resonanz war

außerordentlich hoch, so dass sogar ein Doppelstockbus eingesetzt werden musste.

Dieser Familienausflug gibt Anlass, nachzudenken, ob nicht im nächsten Jahr wieder

ein mehrtägiger Ausflug organisiert werden soll.

Der Verein und die Einsatzabteilung möchten sich an dieser Stelle herzlich für die

Mithilfe aller Mitglieder bedanken. Der Dank gilt auch den Familien, den Partnern

und Partnerinnen, aller Feuerwehrmitglieder, da ohne deren Verständnis nicht die

Zeit für das Allgemeinwohl aufgebracht werden könnte. Ein Dank wird aber vor allem

an die passiven Mitglieder gerichtet für die finanziellen Unterstützungen, ohne die

die Arbeit der Feuerwehr nicht geleistet werden kann.

Ankündigen wollen wir bereits jetzt die Durchführung der Weihnachtssammlung von

Haus zu Haus und würden uns wieder sehr freuen, wenn Sie uns durch eine Spende

unterstützen würden, damit wir die erfolgreiche Arbeit für unsere Gemeinde im

gleichen Umfang fortführen können. Hierfür bedanken wir uns bereits im Voraus und

bitten Sie zu überlegen, ob nicht Interesse besteht, Mitglied in unserem gemeinnützigen

Verein zu werden. Unsere Kameradinnen und Kameraden werden Sie in den

nächsten Tagen ansprechen und Ihnen Informationen geben. Sprechen Sie bitte unsere

Mitglieder an und fordern Informationen bzw. besuchen Sie unsere Homepage.

Gleichzeitig wollen wir Sie zu unserer Veranstaltung

N E U J A H R S F E U E R

am 11.01.2014 im Hinterhof des Feuerwehrgerätehauses einladen. Bringen Sie bitte

Ihren ausgedienten Weihnachtsbaum mit oder legen Sie diesen auf die ausgewiesenen

Sammelplätze (ausführliche Informationen hierüber auf Seite 14). Wir würden

uns freuen, einen schönen Abend unter Freunden erleben zu dürfen und organisieren

diese Veranstaltung gerne für Sie.

Allen Feuerwehrangehörigen und den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde

wünschen wir ruhige Adventstage, frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage und

ein erfolgreiches neues Jahr und freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2014.

(mh)

13


Blaulicht

24-Stunden-Übung

Wir, die Feuerwehr Alsbach veranstalten alle zwei Jahre einen Tag der offenen Tür.

Bei dieser Veranstaltung wollen wir unsere Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und

vor allem uns selbst vorstellen. Alle zwei Jahre veranstalten wir eine 24-Stunden-

Übung, um uns selbst Anforderungen

aufzuerlegen, die keineswegs für eine

freiwillige Feuerwehr als „normal“ bezeichnet

werden kann. Im Rahmen der

Aus- und Weiterbildung veranstaltet die

Wehrführung der Alsbacher Wehr im

Zweijahresrhythmus ein Übungswochenende,

an dem verschiedene Einsatzsszenarien

möglichst realitätsnah

abgearbeitet werden sollen. Die Mitglieder

der Einsatzabteilung wissen bis zum

Zeitpunkt der Alarmierung nicht, welche

Schadenslage sie erwartet.

„Unsere Einsatzkräfte müssen sich mit ähnlichen Herausforderungen wie im realen

Notfalleinsatz auseinandersetzen“, kommentierte der stellvertretende Wehrführer

Christoph Dörr den Einsatzablauf, „der Rauch, das Geschrei der Mimen und die ein

oder andere einsatztaktische Überraschung erschweren den Ablauf der Übung“. Unterstützt

wurde die Einsatzabteilung der Feuerwehr durch das Rote Kreuz OV Alsbach.

So sei es laut Dörr unerlässlich, regelmäßig das Zusammenspiel von

medizinischem und feuerwehrtechnischem Personal zu üben. Im Ernstfall müsse die

Zusammenarbeit reibungslos funktionieren. Vor allem durch das realistische Proben

des Ernstfalls sei es möglich, das Ineinandergreifen der Handlungsabläufe der beiden

Organisationen auf dem hohen Niveau zu halten, auf dem es in Alsbach praktiziert

werde.

Die meisten Gruppen- bzw. Zugführer

planten Übungen für die 24-Stunden-

Übung. Abwechselnd müssen die Gruppen-

und Zugführer bei den Übungen

Führungspositionen übernehmen.

Die erste Einsatzübung war in der

Hirschpark Klinik. Angenommen wurde,

dass ein Feuer im Kellergeschoss ausbrach

und vier Verletzte gesucht, aus

der Gefahrenzone gebracht und dem

Roten Kreuz übergeben werden sollten.

Ein Waldbrand sollte im Industriegebiet

in der Sandwiese bekämpft werden. Anschließend

wurde von der Vereinsvorsitzenden das Abendessen zubereitet, so gab

es für jeden eine kleine Stärkung. Nach dieser Pause waren dunkle Rauchschwaden

aus dem Übungs-Container im Hof des Feuerwehrgerätehauses zu sehen, denn einige

Kameraden absolvierten eine Atemschutzübung im Brandcontainer. Danach

wurden Schlag auf Schlag weiteren Übungen über Nacht bis zum Vormittag des

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Blaulicht

nächsten Tages durchgeführt, wodurch die Leistungsfähigkeit der aktiven Kameraden

und der Einsatzkräfte des DRK, Ortsvereinigung Alsbach, an die Grenzen geführt

wurde; schlafen konnte in der Nacht niemand. Dies war die Bilanz des Wochenendes

vom 22. und 23.06.2013. Die Alsbacher Bürger zeigten sich erstaunt über das

hohe Aufkommen von Einsätzen an diesen beiden Tagen und zeigten sich teilweise

beunruhigt; jedoch konnte Wehrführer Marcus Jung schnell Entwarnung geben mit

der Erklärung, dass es sich nur um eine 24-Stunden-Übung der Freiwilligen Feuerwehr

Alsbach handele.

Am Sonntagvormittag standen nur noch

Aufräumen auf dem Plan und die Komplettierung

der Fahrzeuge, damit diese

wieder einsatzfähig werden. Danach

gab es für die Kameradinnen und Kameraden

nur noch eines: ab nach Hause

zu Frau, Kindern bzw. Freundin und

Freund.

Die Wehrführung zeigte sich erfreut über

den guten Ausbildungsstand und die

hohe Einsatzbereitschaft der Alsbacher

Mannschaft. Ein besonderer Dank gilt

auch den Helfern im Hintergrund, die

unter anderem für die Verpflegung oder

das Schminken der Mimen verantwortlich

waren.

(mh)

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Blaulicht

Impressum

Herausgeber & Redaktion

Freiwillige Feuerwehr Alsbach/Bergstr.

Floriansweg 2

64665 Alsbach-Hähnlein

Tel. +4962572234

Fax: +49625768975

E-Mail: info@feuerwehr-alsbach.de

Internet: www.feuerwehr-alsbach.de

Konzeption & Layout

Freiwillige Feuerwehr Alsbach/Bergstr.

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

Marco Hesser, Grenzweg 2

64342 Seeheim-Jugenheim

Tel. +49625768865

Fax: +49625764274

E-Mail: Mhesser@Ra-Hesser.de

Bettina Götz, Kirchstraße 19a

64665 Alsbach-Hähnlein

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E-Mail:bettina.goetz.ffa@gmx.de

Texte + Beiträge/Mitarbeiter

Bettina Götz (bg)

Marco Hesser (mh)

Carsten Illner (ci)

Franz Georg Kern (fk)

Nikolaus Rieskamp (nr)

Markus Rückert (mr)

Lektorat:

Matthias Schmidt

Bilder:

Bettina Götz

Christoph Dörr

Erscheinungsdatum:

15.11.2013

Auflage: 3.500

Druck: JVA Darmstadt

Vlnr: Dr. Marcus Jung, Jörg Seeger, Carsten Illner, Udo Exner, Markus Rückert, Steffen Kühner,

Christoph Dörr, Matthias Schmidt, Franz Kern, Jan Seidlitz, Tobias Götz, Marco Hesser, Holger

Wildner, Bettina Götz, Frank Fornoff, Linde Seeger, Klaus Bonin

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