Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt März 2004 - Staufen

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Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt März 2004 - Staufen

63. Jahrgang 1/2004

usrüefer

Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt März 2004


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2


Editorial

Inhalt

Editorial 3

– Bäume sind Gedichte…

Amtliche Mitteilungen 4

– Zivilstandsnachrichten

– Mütter- und Väterberatungsstelle

– Baubewilligungen

– Trinkwasserkontrolle

– Silvesterfeuer

– Statistik 5

Schulnachrichten 6

– Die Gesundheitsschwester kommt

– Fasnachtsball im Kindergarten 7

– Skilager 2004 der Mittelstufe

Staufen in Saas Almagell

– Musikschule Staufen

– Dritt- und Viertklässler berichten… 8

Kirchgemeinde Staufberg 10

– Be-sinnlicher Staufberg

– Ein Gespräch mit Frau Pfarrerin

Loni Eggenschwiler 11

Ganzheitlicher Natur- und

Landschaftsschutz 12

Natur- und Landschaftsschutzkommission

13

Der Mann mit den Bäumen 14

Wald als Arbeits- und

Lebensraum 16

– Der mächtige Kirschbaum 18

– Die grosse Eiche 19

– Der Baum – Zitate

Vereinsnachrichten 20

– Ein grosses Ereignis…

– Frauen-Turnverein Staufen, GV

– Kommen Sie mit! – Alpenclub 21

– Spielgruppe Zopfhuus

– In Staufen bewegt sich etwas… 22

– Jahreskonzert der MG Staufen

– Der Staufberger 2003 reift heran 23

Juwelen auf der Aargauerkarte 24

Dur s’Johr dure 27

Veranstaltungen 26

– Impressum

Ehrungen

Bäume sind Gedichte, die die Erde in

den Himmel schreibt.

«Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt

unterginge, würde ich heute noch ein

Bäumchen pflanzen». Der Reformator

Martin Luther prägte mit diesem Wort ein

Mittel gegen die Hoffnungslosigkeit.

Eigentlich widerspricht es unserem heutigen

Profit-Denken. Die Natur selbst aber

schreibt keine roten Zahlen. Gedeihen und

Sterben, Wachsen und Vergehen, Tod

und Auferstehung folgen den Gesetzen

der Natur. Ich bewundere «Unkraut», das

unscheinbar aber voll Lebenskraft dem

Asphalt trotzt und sich eine schmale Ritze

erkämpft, durch die es dem Licht entgegenwachsen

kann. Nicht umsonst ist die

Farbe der Hoffnung grün.

In früheren Jahrhunderten wachten Bäume

über Kultstätten oder wurden selbst als

Heiligtum verehrt. Bei den Fünflinden,

Lenzburgs ehemaligem Richtplatz, hat in

vergangener Zeit manch Einem seine letzte

Stunde geschlagen. – Ehrfürchtig betrachten

wir die Linner Linde; zwar hat der

Zahn der Zeit dem jahrhundertealten Baum

sichtbaren Schaden zugefügt, seine Ausmasse

aber sind immer noch ausserordentlich.

Er erinnert an die Pestzeit, als ein

grosser Teil der Bevölkerung der Seuche

zum Opfer fiel.

Die Friedenslinde auf der Nordseite der

Staufberg-Scheune wurde nach Kriegsende

anno 1945 unter Beisein der Schuljugend

als Symbol für den Frieden gepflanzt. In

vielen Gegenden der Schweiz setzen Eltern

als Dank für die Geburt ihres Kindes einen

Baum. Der Baum ist Sinnbild für Kraft und

Beständigkeit.

Dieser Usrüefer berichtet von Bäumchen

und Bäumen. Holz ist nicht bloss «heimelig»,

es ist Heizmaterial, Baustoff, Obstlieferant

und in seiner Gesamtheit, dem

Wald, Erholungsraum. Bäume gehören zu

unserer Umgebung. Wälder – die grünen

Lungen – sorgen für unseren Sauerstoffbedarf.

Abgesehen von all der Nützlichkeit

ist ein Gang durch den Wald mehr als

tief durchatmen. Nirgends sonst erlebe

ich den Wechsel der Jahreszeiten wie im

Wald. Hier rieche ich den Frühling,

geniesse den Schatten an einem heissen

Sommertag. Der herbstliche Wald lässt mich

in Farben schwelgen und ein Spaziergang

im Winterwald zeigt mir den Zauber, in

den dichter Nebel, Rauhreif oder gar

Schnee unsere Welt einhüllen. Ich kann

hundertmal denselben Weg gehen und

sehe immer wieder etwas Neues. Das Grün

der Blätter tut meinen Augen gut. Hohe

Stämme beschützen mich; Baumkronen

sind mein Dach.

Es gibt Momente, da halte ich inne, betrachte

ringsum die Tannen, Buchen und

Eichen. Und ich fühle mich am Puls der

Natur.

Verena Sandmeier

Titelbild

Linner-Linde, Foto Mi

Neuschnee in Staufen

Foto Mi

3


Amtliche Mitteilungen

Zivilstandsnachrichten

Baubewilligungen

Geburten

September 2003

08. Bijelic Melissa, Tochter der Bijelic

Snjezana, bosnisch-herzegowinische

Staatsangehörige, in Staufen

Oktober 2003

30. Lustenberger Sarah Lena, Tochter des

Lustenberger Christoph und der

Lustenberger geb. Fivian Cornelia, von

Luthern LU, in Staufen

November 2003

07. Gradwohl Melanie, Tochter des Gradwohl

Philipp und der Gradwohl geb.

Moser Cornelia, von Staufen, in Staufen

07. Früh Enya Katja, Tochter des Stierli

Martin und der Früh Katja, von

Mogelsberg SG, in Staufen

11. Furter Anita, Tochter des Furter Markus

und der Furter geb. Rengel Susanne

Andrea, von Zürich ZH und Staufen,

in Uitikon ZH

25. Trösch Cyrill Martin, Sohn des Trösch

Adrian Bernhard und der Trösch geb.

Brenn Simone Ruth, von Thunstetten

BE, in Staufen

04. Rohr Hans Alfred, geb. 1930, von

Staufen, in Visp VS

04. Furter Walter, geb. 1910, von Zürich ZH

und Staufen, in Zürich ZH

23. Wipf geb. Rohr Frieda, geb. 1914, von

Egliswil AG, in Staufen mit Aufenthalt

in Seon AG

27. Furter geb. Frei Hedwig, geb. 1934,

von Staufen, in Bühler AR

Dezember 2003

06. Brkić Husejin, geb. 1949, bosnischherzegowinischer

Staatsangehöriger,

in Staufen

14. Frei geb. Fricker Margrit, geb. 1934,

von Wyssachen BE, in Staufen

Januar 2004

04. Wernli geb. Muntwyler Margaretha,

geb. 1924, von Thalheim AG, in

Staufen mit Aufenthalt in Niederlenz

AG

06. Furter geb. Leupp Erika, geb. 1921,

von Staufen, in St. Gallen SG

Seit dem letzten Usrüefer vom Dezember

2003, wurden folgende Baubewilligungen

erteilt:

– Max Zuckschwerdt AG, Bauunternehmung,

Mühleweg 9, Staufen und Bernard

Sommer, Oberdorfstrasse 5, Staufen, für

Abbruch Scheunenteile Nr. 66 und Wagenschopf

Nr. 264 sowie Neubau eines

Mehrfamilienhauses auf Parzellen Nrn.

359 und 1109 an der Oberdorfstrasse 5a

und 5b

– Roger und Daniela-Florina Rohr-Galbenusa,

für Dachfenstereinbau ins bestehende

Wohnhaus Nr. 239 auf Parzelle

Nr. 97 am Rennweg 11

Dezember 2003

29. Senthil Kumaran Shampavy, Tochter

des Yogarajah Senthil Kumaran und

der Senthil Kumaran geb. Sithamparanathan

Thadchayani, srilankische

Staatsangehörige, in Staufen

Januar 2004

02. Ortiz Paulino Gennaro Andrés, Sohn

des Boccia Antonio und der Ortiz

Paulino Adalgisa Agustina, dominikanische

Staatsangehörige, in Staufen

09. Bachmann Tobias, Sohn des Bachmann

Felix und der Bachmann geb. Scherrer

Monika, von Knutwil LU, in Staufen

12. Kull Benaja, Sohn des Kull Tobias und

der Kull geb. Beyli Melanie Veronique,

von Niederlenz AG, in Staufen

Trauungen

keine

Todesfälle

November 2003

01. Amweg Ernst Marcel, geb. 1915, von

Ammerswil AG, in Staufen

Die Mütter- und Väterberatung

in Staufen findet weiterhin

am 4. Dienstag im Monat

im Zopfhuus statt.

Eine Voranmeldung

(unter der Nummer 062 892 22 84)

ist erforderlich.

Die nächsten Daten (im 2004)

werden folgende sein:

27. April

25. Mai

22. Juni

27. Juli

24. August

28. September

26. Oktober

23. November

28. Dezember

Silvesterfeuer

Wir haben mit Befriedigung

festgestellt, dass die Silvesterfeier

dieses Jahr zu keinerlei grösseren

Problemen auf dem Friedhof führte.

Wir danken allen, die sich für die

Erhaltung dieses schönen Brauchs

eingesetzt haben.

Der Gemeinderat

4


Statistik

Rückblick auf das Jahr 2003, mit Vergleichszahlen 2002 und 2001

2003 2002 2001

Einwohner 2322 2277 2264

Schweizer 1964 1938 1937

Ausländer 358 339 327

Stimmberechtigte 1599 1582 1571

davon Ortsbürger 180 185 185

reformierte Einwohner 1130 1139 1155

römisch-katholische Einwohner 692 651 642

übrige Konfessionen 288 298 291

Konfessionslose 212 189 176

Geburten von Einwohnern 21 22 15

Todesfälle von Einwohnern 20 20 19

Trauungen 7 7 10

ausgestellte Heimatscheine 33 29 30

Identitätskarten 222 189 230

Pässe 199 keine Angabe keine Angabe

Giftscheine 0 1 2

Baubewilligungen 31 38 38

Abgegebene Hundemarken 112 113 111

Eingelöste Fahrzeuge (ohne Velos) 1655 1647 1580

Betreibungen 358 248 245

Rechtsvorschläge 63 43 35

Pfändungen 125 111 88

Verwertungen 0 0 0

Verlustscheine 78 29 69

Arbeitslose 56 35 28

Waldhausvermietungen 125 135 144

Ausländerstatistik

Staufen zählte am 31. Dezember des

letzten Jahres 358 ausländische Einwohner.

Ausländerbestand Ende 1999:

330, 2000: 315, 2001: 327, 2002: 339

und nun also 358 Ausländer in unserer

Gemeinde, die sich wie folgt aufteilen

(in Klammern die Zahlen von 2002,

2001, 2000 und 1999):

Niederlasser C 305 (281, 276, 272, 267)

Jahresaufenthalter 53 (58, 48, 37, 46)

Asylbewerber 0 (0, 3, 6, 6)

Nicht mitgezählt werden die etwa ein

Dutzend Saisonarbeiter, da sie über das

Jahresende jeweils in ihren Heimatländern

weilen.

Motorfahrzeuge

Am 1. Oktober 2003 waren in Staufen

unter anderem folgende Fahrzeuge

stationiert (Vorjahre 2002 und 2001 in

Klammern):

Personenwagen 1185 (1155, 1103)

Leichte Nutzfahrzeuge 77 (85, 77)

Schwere Nutzfahrzeuge 13 (12, 10)

Motorräder 168 (168, 150)

Motorfahrräder 74 (84, 90)

Steuerfüsse

Die Steuerfüsse haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:

1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997

Staat 113% 113% 114% 114% 115% 116% 115%

Gemeinde 90% 100% 100% 100% 100% 100% 90%

Ref. Kirche 21% 21% 21% 21% 23% 23% 21%

Röm.-kath. Kirche 21% 21% 21% 21% 21% 21% 21%

1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004

Staat 114% 114% 114% 114% 114% 114% 114%

Gemeinde 90% 90% 90% 95% 95% 87% 87%

Ref. Kirche 21% 21% 21% 21% 21% 21% 21%

Röm.-kath. Kirche 21% 21% 20% 20% 20% 20% 20%

Strassenverkehrsunfälle

Staufen verzeichnete im Jahr 2002 6 Unfälle

(2001: 7). Glücklicherweise wurde,

wie 2001 niemand getötet, aber 8 Personen

wurden verletzt. Aus diesen

Unfällen ergab sich ein Sachschaden

von 61'000 Franken (Vorjahr 108'000

Franken).

Hinweis: Die Auswertung der Strassenverkehrsunfälle

wird vom Kantonalen

Statistischen Amt immer erheblich zu

spät herausgegeben, weshalb zum

heutigen Zeitpunkt erst die Geschehnisse

des Jahres 2002 bekannt sind.

Ferienplan bis Sommer 2005

Letzter Schultag vor den Ferien

Erster Schultag nach den Ferien

Frühlingsferien 08. April 2004 26. April 2004

Sommerferien 08. Juli 2004 09. August 2004

Schuljahresbeginn 2004/2005 09. August 2004

Herbstferien 24. September 2004 18. Oktober 2004

Weihnachtsferien 17. Dezember 2004 03. Januar 2005

Sportferien 28. Januar 2005 14. Februar 2005

Frühlingsferien 08. April 2005 25. April 2005

Sommerferien 07. Juli 2005 08. August 2005

5


Die Gesundheitsschwester kommt

Schulnachrichten

Die ganze Gruppe A wartet gespannt auf

den Unterricht mit Frau Suter.

Heute kommt Frau Suter zum ersten Mal

in der 4. Klasse wieder zu uns. Wir kennen

sie aus der 2. Klasse und freuen uns, sie

im 4. Schuljahr wiederzusehen. Frau Suter

begrüsst uns alle. Bei manchen Namen

muss sie studieren. Deshalb spielt sie mit

uns noch das Namensspiel.

Sie erklärt uns wie die Verdauung

funktioniert:

Der erste Schritt der Verdauung ist das

Kauen. Im Mund wird die Nahrung zerkleinert.

Der Speichel feuchtet die Nahrung

an. Dann schlucken wir es, und es

gelangt in die Speiseröhre. Danach gelangt

es in den Magen, und bleibt da etwa 8

Stunden. Dann rutscht es in den Dünndarm.

Der Dünndarm ist etwa 5m lang.

Ein wenig später erreicht es den Dickdarm

und kommt zum Mastdarm. Nachher

erreicht es den After. Und dort wird es

dann wieder ausgeschieden.

Sie lehrt uns, wie man gesund isst, und

ein paar Grundregeln, wie einem Verdauen

leichter fällt.

(z.B. Gut gekaut ist halb verdaut)

Als Hausaufgaben gibt sie uns ein Essprotokoll,

auf dem wir aufschreiben müssen,

was wir essen. Frau Suter hat uns Hefte

mit Bildern von Esswaren drin mitgebracht.

Aus denen durften wir Sachen

ausschneiden und unser eigenes Menu

kreieren.

Danach lösen wir ein Rätselblatt.

Alle finden es ziemlich schwierig, doch

mit der Zeit ergibt sich die Lösung!

Hätten Sie es auch gewusst?

1. Was braucht der Mensch jeden Tag?

2. Jeden Tag nehmen wir Nahrung zu uns.

Was ist die Nahrung denn im Magen?

3. Wo wird der Kot ausgeschieden?

4. Welches Organ hilft Fett zu verdauen?

5. Wie schmeckt eine Zitrone?

6. Welcher Teil des Magens wird als blind

bezeichnet?

7. Es ist etwa 7m lang.

8. Wie heisst der Darm vor dem After?

Es war eine schöne Zeit mit Frau Suter,

und wir hoffen, dass sie bald wieder kommt

und uns unterrichtet!

Yasemin, Sandra, Sarah,

Michaela, Alexandra, Sonja

6


Fasnachtsball im Kindergarten

Schon fast traditionell wird am «Schmotzige

Donnschtig» im Kindergarten Fasnachtseröffnung

gefeiert.

Für einmal dürfen die Kinder an diesem

Februarmorgen verkleidet und geschminkt

in den Kindergarten kommen.

Mit grosser Begeisterung und Vorfreude

auf diesen Tag, werden Kostüme ausgesucht

oder gar selber genäht, meistens

mit dem Ziel im Hinterkopf, dass man von

der Kindergärtnerin nicht erkannt werden

soll.

Als Höhepunkt des Morgens spielt die

Guggenmusig «Häxeschränzer Gäbistorf»,

die jeweils auch einige Staufner zum Zuhören

und Mitschunkeln anlockt.

c.h., Foto Mi

Skilager 2004 der Mittelstufe Staufen in Saas Almagell

Dass es eine wettermässig super Woche

werden würde zeigte sich schon am Morgen

des 1. Februars, als der Car mit 25

Schülern der Mittelstufe, Leitern, Skis und

Gepäck an Bord in Richtung Wallis

abfuhr. Unser Ziel: das Ferienhaus «Insel»

in Saas Almagell. Die Reise verlief ohne

Probleme und ein Video verkürzte zudem

die Zeit. Die Sonne schien und begleitete

uns jeden Tag der Skilagerwoche. Die

Temperaturen stiegen dementsprechend

in die Höhe, so dass es auch dem Schnee

manchmal zu warm wurde. Aber es war

eine ideale Voraussetzung für ein rundum

gelungenes Lager. Dazu beigetragen hat

sicher auch unser Küchenchef, von dem

wir regelmässig mit feinem Essen verwöhnt

wurden.

Zweimal machten wir auch die Pisten von

Saas Grund unsicher und am Mittwoch

flitzten wir dort auf Schlitten die Hänge

hinunter (ein Schlitten wollte aber nicht so

recht seinem Inhaber gehorchen und

stoppte erst in einem Wäldchen wieder).

An den Abenden wurde jeweils in Gruppen

in verschiedenen Disziplinen um den

ersten Rang bei der Lagerolympiade gekämpft.

Von hitzigen Ping-Pong-Spielen

über knifflige Puzzles, anstrengendem

Ballonweitwurf bis hin zu wagemutigen

Versuchen beim Jenga. Langeweile blieb

da auf der Strecke.

Wirklich toll war auch, dass alle durch die

Woche gesund blieben und niemand mit

einem gebrochenen Knochen nach Hause

kam. Ein gelungenes Lager mit schneesüchtigen

Kindern, aufgestellten Leitern,

einem Koch «de luxe» und einer wohlwollenden

Frau Holle.

JS

Fotos BS

Musikschule Staufen

Die Musikschule Staufen führt auch

dieses Jahr wieder eine Instrumenten-

und Zubehörbörse durch. Informationen

über die einzelnen Instrumente

werden vorgängig vermittelt.

Instrumentenvorstellung der

Musikschule Staufen:

Samstag, 20. März 2004, 10.00 Uhr;

Aula des Schulhauses

Instrumenten- und Zubehörbörse:

Samstag, 20. März 2004, 11.00 Uhr;

Musikzimmer

Annahme der Instrumente:

Freitag, 19. März 2004,

18.00 – 18.30 Uhr;

Musikzimmer im alten Schulhaus

7


Be-sinnlicher Staufberg

Kirchgemeinde Staufberg

Den Anfang einer neuen Jahreszeit

feiern, am, um und auf dem Staufberg!

Im vergangenen Jahr liess sich eine Gruppe

von Kindern, Frauen und Männern von

der Freude anstecken, die im Anfang jeder

neuen Jahreszeit liegt: Das Erwachen der

Natur im Frühling, die blühende Schönheit

eines Sommerabends, der Herbst mit

seinen Früchten und Farben und die erwartungsvolle

Stimmung des Winteranfangs

kurz vor Weihnachten.

Auch in diesem Jahr sind Sie eingeladen,

jede neue Jahreszeit zu begrüssen. Mit

allen Sinnen wollen wir am 20. März

2004 dem Frühling begegnen. Wir treffen

uns – Gross und Klein - um 18.30 Uhr auf

dem Schulhausplatz und steigen dann auf

den Staufberg. Schon auf dem Weg werden

wir den Frühling riechen, sehen und

begreifen. Ein paar Minuten in der Stille

der Kirche lassen uns innehalten.

Wir finden uns dann in der Pfarrscheune zur

Teilete ein. Alle Teilnehmer tragen ihren

Anteil zu einem bunten Nachtessen bei.

Reden und singen, lachen und schliesslich

gemeinsamer Abstieg ins Dorf bilden den

Ausklang dieses be-sinnlichen Abends.

Lassen auch Sie sich anstecken von der

Freude an ein paar gemeinsamen Stunden

um und auf dem Staufberg.

Das Vorbereitungsteam der Kirchgemeinde

Staufberg

Postgasse 2, 5603 Staufen

Telefon 062 891 23 28

Guete Tag wohl,

zum z’Morge git’s Brötli

vom Gradwohl

Imbiss-Hüsli bei der Landi Lenzburg

offen

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Hot Dog/Hamburger

Pommes Frites etc.

Familie Bühler, Tel. 079 455 57 52

10


Ein Gespräch mit Frau Pfarrerin Loni Eggenschwiler

Im Schlössli Schafisheim begrüsst mich

zuerst ein schöner, roter Kater. Mit ihm

auf dem Arm steh ich am Fenster und

schaue den Menschen zu, die sich vor der

Kirche unterhalten und verabschieden. Es

ist eine Taufgesellschaft, unter ihnen Loni

Eggenschwiler im Talar.

(Der Talar ist ein langer schwarzer Mantel

mit zwei weissen «Bäffchen» vorn unter

dem Kragen. Er ist die Amtstracht der

protestantischen PfarrerInnen, wird aber

nicht mehr von allen getragen.)

Zu mir kommt Frau Eggenschwiler ohne

Talar. Das sei ein Souvenir an ihre erste

Arbeitsstelle in Wald, er sei so «gäbig»,

da sich die Kostümwahl erübrige. Lange

wird sie ihn nicht mehr tragen, am 31. Mai

2004 geht Frau Eggenschwiler in Pension.

8 Jahre war sie in der Gemeinde Staufen/

Schafisheim als Pfarrerin tätig, sie habe in

turbulenten Zeiten angefangen. Die Wogen

haben sich geglättet, und Frau Eggenschwiler

blickt auf gute und erfüllte Jahre

zurück.

Auf meine Frage, ob sie aus den verschiedenen

Arbeitsgebieten – Unterricht, Hochzeiten,

Taufen, Gottesdienste, Seelsorge –

etwas besonders gern gemacht habe meint

sie: Nein, das sei wie im Haushalt, diverse

Arbeiten stehen an, und je nach Tagesform

sei einem das eine oder andere lieber.

Den kirchlichen Unterricht hätte sie zuerst

gern jemandem Jüngeren überlassen,

aber die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen

sei doch gelungen und es gab viele

gute Stunden.

Die Abendandacht hätte Frau Eggenschwiler

gerne weitergeführt, mit der

«Gründung» der Kinderkirche fand sie aber

schnell eine neue Favoritin. Mit einem

Team von Helferinnen gestaltete sie 6mal

im Jahr in der Schafisheimer Kirche am

Mittwochmorgen ein kindergerechter

Gottesdienst. Mit Bildern, Musik, Figuren

und Requisiten werden biblische Geschichten

und christliche Feiern erlebbar

gemacht. Der Höhepunkt im letzten Jahr

war die Weihnachtsfeier beim Waldhaus!

Frau Eggenschwiler ist Mutter dreier

erwachsener Kinder und mich nimmt

wunder, wie sie die Doppelrolle erlebt

hat. Ursprünglich Lehrerin, hat sie mit

einem Biologie-Studium geliebäugelt,

sich dann aber für die Arbeit als Mutter

und Hausfrau entschieden.

Aus einer Laune heraus wollte sie Griechisch

lernen. Und weil der beste Griechisch-Lehrer

ein Theologe an der Uni

Zürich war, und schnell einmal die Bibel in

den Unterricht einbezog, fand sich Loni

Eggenschwiler als Theologie-Studentin

wieder. Die Kinder sind mitgewachsen,

haben die Mutter unterstützt, und gleichzeitig

mit ihrem ältesten Sohn konnte sie

ihr Studium erfolgreich abschliessen.

Auch ihr Mann stand hinter ihr, inzwischen

ist er ein pensionierter Lehrer. Aber

die Doppelrolle ist eine Doppelbelastung.

Mit dem Gefühl zu leben, nie fertig zu

sein und eigentlich an zwei Orten gleichzeitig

sein zu sollen, ist eine andauernde

Belastung.

Und doch sieht sich Frau Eggenschwiler

vor allem als Mutter. In allen Rollen ihres

Lebens, als Lehrerin, Studentin und Pfarrerin,

war sie Mutter. Die Familienfrau und

die Pfarrerin sind gleichberechtigt, das ist

eine typische Situation berufstätiger Frauen.

Als ich sie auf die Kirchenpolitik anspreche,

winkt sie ab. Sie mag den Überbegriff

«die Kirche» nicht. Wichtig sind für sie die

Menschen, die mit Freude und Engagement

sagen: ich gehöre gern zur Kirche,

die Sache Jesu ist mir etwas wert. Und

entsprechend ist auch ihr Wunsch für die

Kirchgemeinde Staufen/Schafisheim: sie

wünscht allen viel Freude für den Neuanfang

mit einer Pfarrerin!

Frau Eggenschwiler hat ihrerseits einen

Wunsch an die Kirche: Sie sollte einmal

allen Leuten, die nie zur Kirche kommen,

aber Jahr für Jahr die Kirchensteuern zahlen,

«Danke» sagen.

In dem bewegten Leben steht eine neue

Veränderung an. Hat sie Angst vor dem

grossen Loch? Nein, sie sei sich sehr

bewusst, was ihr alles fehlen werde, aber

ein Loch werde sich nicht auftun. Da ist

ein Nachhol-Bedarf sich in Haus und Garten

zu betätigen, sie möchte für ihre zwei

kleinen Grosskinder mehr Zeit haben und

die Reiselust wird sie packen. Und da ist

auch die Idee, Russisch zu lernen. Was

wohl aus diesem Neuanfang alles werden

wird?

Ich wünsche Frau Eggenschwiler viel Zeit,

ohne die lange Liste der unerledigten

Sachen. Ich wünsche ihr viel Gesundheit

und Vitalität, dass aus dem neuen

Lebensabschnitt genauso eine spannende

Geschichte werde wie diejenige, die jetzt

zu Ende geht. Dass sie mit ihrem Humor

und Elan die neue «Freizeit» geniesse!

Beim Hinausgehen verabschiede ich mich

auch vom roten Kater, der auf seinem

Plätzchen schläft. Er wird nicht der einzige

sein, der Frau Eggenschwiler vermissen

wird…

Sabina Tschachtli

Foto Mi

11


Ganzheitlicher Natur- und Landschaftsschutz

1950 Aufnahme Th. Schatzmann

Seit einiger Zeit erlebt die Agrarsteppe,

zu der sich das Staufner Feld seit den

fünziger Jahren entwickelt hat, ein

«Zurück zur Natur». Mit dem Obstgarten

beim Schützenhaus, den Hecken bei

der ehemaligen Werthmüller-Grube und

südlich der Schafisheimerstrasse sind

wichtige Trittsteine zwischen Lenzhard,

Staufberg und Buech entstanden. Die

Extensivierung bestimmter Parzellen,

Krautstreifen entlang von Wegen und

Heckenpflanzungen an den Rändern

der Kiesabbaugebiete soll weiteren

Kleinstrukturen eine neue Chance bieten.

Ziel ist ein ökologisch vielfältiger

Lebensraum für Pflanzen und Tiere anstelle

einer ausgeräumten Landschaft.

Der «grüne» Gemeindeammann

Richard Zuckschwerdt liegt die Natur am

Herzen. Der ökologischen Verarmung

unserer Umwelt kann nur mit konkreten

Massnahmen Einhalt geboten werden –

schon seit längerer Zeit setzt sich unser

Gemeindeammann dafür ein. Dass er

deshalb als «Grüner» apostrophiert wird,

steckt er lächelnd ein. Oder ist er gar ein

bisschen stolz darauf?

Er wird aber in seinem Engagement vom

gesamten Gemeinderat unterstützt.

Der Baumgarten an der Holzgasse

Am Politapéro vom vergangenen Oktober

orientierte Richard Zuckschwerdt über das

Vorhaben, an der Holzgasse einen Baumgarten

anzulegen. Die Gemeinde verfügt

über ein Grundstück, das – wie alte Aufnahmen

zeigen – vor fünfzig Jahren noch

einen rechten Baumbestand aufwies. Nur

ein Netzwerk von Hecken und Hochstammbeständen

bietet bedrohten Vogelarten

den nötigen Lebensraum. Greifvögel,

Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz oder

gar der Steinkauz leiden unter der kahlen

Landschaft.

Die Aktion «Baumpflanzet» am 20. Dezember

2003 war ein Erfolg. 26 Hochstamm-

Obstbäume können nun zu wachsen beginnen.

Dieser Baumgarten wird extensiv

genutzt: die Bäume werden nicht gespritzt,

das Gras darf nicht gedüngt und

erst Mitte Juni geschnitten werden, wenn

die Halme ihre Samen abgeworfen haben.

Extensiv nutzen heisst auch, Lebensraum

für frei lebende Tiere schaffen.

Ebenso wichtig ist dem Gemeinderat die

Aufwertung des Lebensraums für die

Bevölkerung. Die naturnahe Gestaltung

des Weges ins Buech, unserem wichtigsten

Naherholungsgebiet, soll zu einem

Spaziergang erst recht einladen.

Gesamtheit ins Auge fassen

Einzelne Massnahmen tragen dazu bei,

unseren Lebensraum in seiner Gesamtheit

zu beeinflussen. Auf Windwurfflächen im

Buech pflanzte der Förster 20 Wildäpfelund

20 Wildbirnen-Bäume, 20 Elsbeerenund

20 Mehlbeerensträucher und einige

Eiben. Er wird diese Bestände besonders

pflegen. Die Idee besticht: Auch kommenden

Generationen wird die Artenvielfalt

eines Mischwaldes bewahrt bleiben.

«Nichts ist isoliert» sagt Richard Zuckschwerdt,

«die Natur ist eine Einheit, die

wir schützen und wo nötig unterstützen

müssen.» So werden auch kleinste Mosaiksteine

dazu beitragen, die Vielfalt der Natur

zurückzugewinnen. Schon zeigen die Anstrengungen

Früchte: Am Staufberg wurden

erste Orchideen gesichtet, auf den

Magerwiesen wächst wilder Thymian und

Vogelgezwitscher berichtet von vielen

gefiederten Gästen.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein

hat sich schon vor Jahren für eine naturnahe

Gestaltung des Dorfbildes eingesetzt

und unter anderem entlang den Parkplätzen

am Lindenplatz, beim Regenklärbecken

an der Seonerstrasse und beim Pumpwerk

am Wiligraben Bäume gepflanzt. Fortgesetzt

wird diese Tradition mit den jungen

Eichen beim Ausserdorfbrunnen, der Blutbuche

bei der Einmündung Holzgasse in

die Ausserdorfstrasse und der Neugestaltung

des Schulhausplatzes. Bäume, freundliche

Plätze und eine griffige Verkehrsberuhigung

gehören in den gesamten Zusammenhang

eines lebendigen Dorfes.

– vs –

12


Natur- und Landschaftsschutzkommission

waren gefragt. Hier kürzte einer die zu

langen Wurzeltriebe, dort verteilte jemand

die Baumsetzlinge nach dem vorgegebenen

Plan. «Wo ist der Bohnapfel?» hiess

es etwa. «Hier, die Nr. 17; und die Nr. 21

ist der Berner Rosen-Apfel.»

Die Natur- und Landschaftsschutzkommission

Staufen, setzt sich für den

sorgfältigen Umgang mit der Natur in

ihrer nächsten Umgebung ein. Das

Vorhaben des Gemeinderates, an der

Holzgasse einen Baumgarten zu

pflanzen, setzte sie mit Begeisterung

um. Mit einem Aufruf «Baumpflanzet

in der Holzgasse» lud der Präsident

Beat Ingold seine getreuen Helferinnen

und Helfer ein, an diesem Werk

teilzunehmen. Und sie kamen: Über

zwei Dutzend Frauen, Kinder und

starke Männer. Bewaffnet mit Handschuhen,

Spaten oder Schaufeln trafen

sie an einem frostigen Dezembermorgen

an der Holzgasse ein.

Fritz Walti, der Baumschulist aus Dürrenäsch,

war rechtzeitig mit seiner Ladung

junger Bäume auf dem Platz. Zuerst instruierte

er die Helferschar: Wie tief muss

das Pflanzloch sein; wie werden die Wurzeln

des Baumkindes gekappt, dass es sich

an seinem neuen Platz einleben kann. In

welchem Abstand steht der Stützpfahl

zum jungen Bäumchen, der ihm Halt gibt

– auch hier unterscheiden sich Bäume

nicht allzusehr von den Menschen.

Nun hiess es, die hartgefrorene Erdschicht

zu durchbrechen, um das Loch – mindestens

Spatentiefe – ausheben zu können.

Schon glänzten erste Schweisstropfen auf

den Stirnen. Muskelkraft und Ausdauer

Schwerzibirne, Roter Berlebsch, Menznauer

Jäger, Boskoop oder Sauergrauech

– sie und alle anderen Bäume fanden

ihren Platz. Behutsam wurde die ausgehobene

Erde über die Wurzeln gedeckt

und kurz festgetreten. Nun rammte ein

starker Mann dicht neben jedem jungen

Baum mit dem schweren Vorschlaghammer

einen Pfahl in den Boden. Mit einer

Hanfschnur wurden Stamm und Stütze

miteinander verbunden und zu guter

Letzt wurde eine Hülle über den empfindlichen

Stamm als Schutz vor hungrigen

Wildtieren oder mechanischen Schäden

gestülpt. Jeder Baum wurde mit einem

Eimer Wasser eingeschwemmt und mit

einer Handvoll guter Wünsche anvertraute

man ihn der Kraft der Natur.

Dieses gemeinsame Hand-in-Hand-Arbeiten

liess die Helferinnen und Helfer, Gross

und Klein etwas Besonderes spüren: Einen

Baum pflanzen bedeutet mehr als blosse

Feldarbeit. Es ist ein Werk für die Zukunft.

– vs –

Foto Mi

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13


Der Mann mit den Bäumen

Fritz Walti aus Dürrenäsch hat sich der

Kultur von Hochstammbäumen verschrieben.

Die alten Obstbaumsorten

erleben eine eigentliche Wiedergeburt;

sie sind zu einem grossen Teil resistent

gegen Schädlinge und Krankheiten und

der Geschmack ihrer Früchte ist unvergleichlich.

Tradition

«Kommt in die Küche» bittet uns Mutter

Walti herein, «hier ist es am wärmsten.»

Gemütlich ist es am grossen Tisch und die

Lektion über alte Obstsorten, Veredlungsmethoden

und Tradition wird zu einer

ausgedehnten Kaffeerunde mit selbstgebackenen

Mailänderli und einem delikaten

Quittenlikör – Erzeugnisse aus Fritz Walti

juniors Küche und Keller.

Schon als Bub erkannte Fritz Walti, dass

er sein Hobby, die Pflege der alten Obstbäume

auf dem Hof seines Vaters zum

Beruf ausbauen könnte. Moderne Sorten

wie Golden Delicious, Ida Red, Elstar und

wie sie alle heissen, hatten den Markt

und die Obstplantagen erobert. Sie bestechen

die Konsumenten mit ihrem makellosen

Aussehen – das allerdings seinen

Tribut an Chemie fordert – lassen aber

häufig einen eigenständigen Geschmack

vermissen; sie sind alle miteinander verwandt.

Alte Sorten wie Bohnäpfel, Sauergrauech,

Gravensteiner und Boskoop, bei

denen einem schon der erste Bissen ihren

besonderen Charakter offenbart und ältere

Geniesser in die Kindheit zurückführt,

waren kaum mehr zu finden.

Fritz Walti eröffnete vor 9 Jahren seine

Baumschule. Auf einem Grundstück von

60 Aren wachsen seine Pflanzen, vom

Wildling bis zum Jungbaum. Es sind vor

allem Hochstammbäume, die Fritz Walti

kultiviert. Zwar würden die alten Sorten

auch als Nieder- oder Mittelstamm gedeihen.

Die «Chuscht» eines Apfels von

einem Hochstammbaum ist im Vergleich

zur Frucht eines Niederstammbaums bei

derselben Sorte jedoch viel ausgeprägter.

Baumschule

Als Lehrer gewissermassen nimmt Fritz

Walti jeden einzelnen seiner Schützlinge

in liebevolle Obhut. Er kauft die jungen

Bäume als 2-3-jährige Wildlinge. So trifft

im Januar eine Lieferung von 1000 Stück

bei ihm ein. Nun beginnt die Handarbeit.

Es gilt vorerst, jeder jungen Pflanze die

Wurzeln einzukürzen und sie für die

nächsten drei Monate einzuschlagen. Im

April dann werden je zwei Pflanzen pro

Quadratmeter der Erde anvertraut. Dank

umsichtiger Pflege können sie nun zu

wachsen beginnen: Bodenlockern und

Unkraut entfernen. Ohne Spritzung mit

Fungiziden geht es auch bei Fritz Walti

nicht – sie dient der Gesundheit der Bäume

und verhindert Pilzkrankheiten. Insektizide

jedoch sind für Fritz Walti kein Thema –

den Kampf gegen Läuse überlässt er den

Marienkäfern mit Erfolg.

Im August wird dem nun erstarkten Wildling

eine Handbreit über dem Boden ein

Auge, also eine Knospe von einem Baum

der gewünschten Sorte, eingepflanzt: die

Edelsorte wird aufokuliert. Es ist gewissermassen

ein Fremdkörper, der sich im jungen

Stamm einnisten und spriessen muss – hier

arbeitet der Baumschulist mit feinstem

Fingerspitzengefühl.

Im kommenden März wird der Wildling

erbarmungslos oberhalb des Edel-Auges

geköpft. Im Boden bleibt der Stummel

mit dem Trieb, der aus dem eingesetzten

Auge gewachsen ist. Als Halt wird ihm ein

160 cm hoher Bambus-Stecken zur Seite

gegeben.

Wieder ein Jahr später ist der Edeltrieb

bereits eine bis zu 2 Meter lange Rute.

Alle Seitentriebe bis zur Höhe von 180 cm

werden jetzt entfernt. Darüber wird sich

die Baumkrone aus den belassenen 5-6

Augen entwickeln. Stark wachsende Sorten

können nun bereits verkauft werden,

langsamere im folgenden Jahr.

Zweimal jährlich werden die Pflanzungen

von der zuständigen Behörde kontrolliert.

Vor allem der gefährliche Feuerbrand ist

eine ständige Bedrohung. Fritz Walti

arbeitet ohnehin eng mit den kantonalen

Behörden zusammen. «Der Obstbau ist

ebenso streng reglementiert wie die übrige

Landwirtschaft» sagt er.

Der neue Staufner Obstgarten

Die Obstsorten, die im Baumgarten an

der Holzgasse gedeihen sollen, wurden

mit dem früher angelegten Baumbestand

beim Schützenhaus sorgfältig abgestimmt.

Da sind etwa der rote Berlebsch, der

Bohnapfel, der Sauergrauech, der Aargauer

Lederapfel oder der unvergleichliche Berner

Rosenapfel. Als «Eckpfeiler» wachsen

drei markante Kirschbäume. Zwei Schwerzibirnen-Bäume

und die Kellers Mostbirne

dürfen in diesem Baumgarten nicht fehlen.

Fritz Walti hat die Sorten sorgfältig

nach Standort und Verträglichkeit ausgewählt

– Bäume stellen sowohl an Bodenqualität

wie auch an ihre Nachbarschaft

gewisse Ansprüche.

Fritz Walti und sein Vater, der Bauerndichter

Foto AS

Der Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft

Unterdessen hat sich auch Vater Friedrich

Walti, der Bauerndichter, zu uns an den

Tisch gesetzt. Die Küche wird zum Auditorium.

Der Dichter verpackt seine Anliegen

in Gedichte, die witzig und in reinstem

Seetaler-Dialekt leicht in die Ohren der

Zuhörer fliessen, ihn jedoch nachdenklich

zurücklassen. Friedrich Walti liest uns eines

seiner Gedichte: Obschtologie. Sogleich

14


wird klar: die Liebe zu den Bäumen wurde

dem jungen Fritz in die Wiege gelegt – sie

muss ihm im Blut liegen.

Dieses ehrwürdige Haus mit der Jahreszahl

1591 ist die ehemalige Untervogtei

in Dürrenäsch. Mit seinen rot-braun

gestreiften Fensterladen und seinen

respektablen Ausmassen spricht es seine

eigene Sprache. Generationen wohnen

hier zusammen – jede hat ihr eigenes

Reich. Vergangenheit und Gegenwart

begegnen sich auf Schritt und Tritt. Der

Vergleich mit Fritz Waltis Bäumen drängt

sich auf: Die Wurzeln einer jahrhundertelangen

Tradition geben Halt und Geborgenheit

– die Krone aber, der Kopf ist

dem frischen Wind ausgesetzt. Altes

bewahren und sich dem Neuen nicht verschliessen

– dieses Rezept schwebt

unausgesprochen über dem Küchentisch.

KZ 3

Der Korbiniansapfel entstand 1944 im

Konzentrationslager Dachau. Fritz Walti

erzählt seine Geschichte: Korbinian Aigner,

ein bayrischer Pfarrer, hatte schon als

Bub begonnen, Äpfel zu malen. Er legte

damit den Grundstock für seinen späteren

Ruf als einer der besten Sortenkenner

Deutschlands. Im Laufe seines langen

Lebens malte er rund 1000 Sorten. Der

Fritz Walti instruiert seine Helfer

«Apfelpfarrer» gründete 1908 einen

Obstbauverein und zwei Jahre später die

erste Vereinskelterei und –mosterei in

Bayern. 1939 denunzierte man ihn, weil

er «den Führer am laufenden Band beleidigte.»

Er wurde ins Konzentrationslager

Dachau verbracht.

Im Jahre 1942 erlaubte die Lagerleitung

den Empfang von Geschenk-Paketen.

Pfarrer Aigner säte die Kerne der Äpfel

aus, die seine Pakete enthielten. Auf einem

Grünstreifen zwischen den Baracken

legte er 1944 eine winzige Baumschule

an. Kurz vor Kriegsende gelang es einer

Klosterschwester, ein Bündel Sämlinge aus

dem Lager zu schmuggeln. Vier der geretteten

Sämlinge – KZ-1, KZ-2, KZ-3 und

KZ-4 – entwickelten sich. KZ-3, bei dem

sich viele positive Eigenschaften zeigten,

setzte sich durch. 1945 wurde Pfarrer

Aigner frei und er kehrte nach Hohenbercha

in seine Heimat zurück.

Die Sorte KZ-3 fand nicht nur in Bayern

Verbreitung und wurde im Gedenken an

Pfarrer Korbinian Aigner «Korbiniansapfel»

genannt. Beschreibung: Sehr guter Tafelund

Wirtschaftsapfel, Haltbarkeit bis Mai

und länger. Baum: Kräftiger Wuchs, breite

Krone, Ertrag mittelfrüh einsetzend und

regelmässig. Sehr widerstandsfähig, vor

allem gegen Schorf.

Vielleicht hat jede Apfelsorte ihre Geschichte.

Der Apfelbauer Fritz Walti jedenfalls

schreibt mit seiner Arbeit selbst ein

Kapitel Geschichte unter dem Titel: Der

Obstbaum ist die Poesie der Landwirtschaft.

Verena Sandmeier

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15


Wald als Arbeits- und Lebensraum

Willi Schlatter, der Förster

Förster Willi Schlatter Foto Mi Der Förster auf dem Rundgang mit dem Kreisförster und Behördenvertreter vor dem

Thema Borkenkäfer

Seit Dezember 1968 wirkt Willi Schlatter

als Förster in Staufen. Zusammen

mit zwei hauptamtlichen Forstwarten

betreut er den Staufner und den Schafisheimer

Wald. Zu seinen Aufgaben

gehört es, den Forst bestmöglich zu bewirtschaften,

die Bestände zu pflegen

und den Jungwuchs zu fördern. In 35

Jahren ist manches anders geworden.

Nicht nur haben sich die Arbeitsmethoden

wesentlich verändert; auch Ausrüstung

und Maschinenpark unterscheiden

sich von denjenigen aus

Willi Schlatters Anfangszeit.

Lothar

Der Sturm, der am 26. Dezember 1999

über das schweizerische Mittelland fegte,

hat die Uhren im Staufner Wald neu

gestellt – wie es «vor Lothar» war, wird es

«nach Lothar" nie mehr sein. «Lothar hat

uns die Substanz genommen» sagt Willi

Schlatter. «Seine Auswirkungen werden

unseren Wald die nächsten 100 Jahre prägen.

Nicht nur die wirtschaftlichen

Grundlagen, auf denen der Forstbetrieb

basierte, auch ein grosser Teil meines

Lebenswerkes wurden zerstört. Die

Bestände und die damit verbundenen

Pläne, wurden mit einem Schlag zunichte

gemacht» klagt der Förster. Der grösste

Teil der Fallbäume ist nur noch als Brennholz

zu verwerten; aber auch der Preis für

gute Qualität liegt tief im Keller. Der

Markt ist übersättigt.

Auf den Flächen, die Lothar freigefegt

hat, setzt Willi Schlatter auf die Selbsthilfe

der Natur. Auch grosse Lücken schliessen

sich im Lauf der Zeit durch Naturverjüngung.

Aufgabe des Försters und seinen

Helfern ist es, den Jungpflanzen die

Lebensbedingungen zu erleichtern. Die

ersten 5-8 Jahre werden diese Flächen

sich selbst überlassen. Dann wird alle 5

Meter der kräftigste Baum ausgewählt

und blau markiert. Wucherndes Gestrüpp

und hohe Farne werden geschnitten – der

junge Baum muss Licht und Luft haben.

So kommt der Förster mit dem kleinstmöglichen

Aufwand aus und es entsteht

ein gesunder Mischwald – Bäume die aus

Samenbäumen spriessen, werden sich nur

dort ansiedeln, wo sie ihren entsprechenden

Standort vorfinden. Willi Schlatter

zitiert einen gängigen Spruch: «Wenn die

Lärche ihre Heimat sieht, geht es ihr gut».

Die Lärche ist in den Bergen beheimatet –

sie muss auf einer Anhöhe stehen, in feuchten

Tieflagen gedeiht sie nicht. Pionierbäume

wie Birken oder Weiden müssen

eingedämmt werden.

Borkenkäfer

Im Jahr 2003 entfielen auf Staufen 400 m 3 ,

auf Schafisheim 300 m 3 Käferholz. Der

kleine Schädling mit der grossen Wirkung

zwingt den Förster, regelmässig den Wald

nach befallenen Bäumen abzusuchen und

diese unverzüglich zu fällen. Ein sicheres

Merkmal sind die dörrende Spitze und die

abfallende Rinde beim Baum. Die Natur

selbst ist es, die dem Förster beim Suchen

hilft: Vernimmt Willi Schlatter das Hämmern

eines Spechtes, ist dies ein sicheres

Zeichen. Der Specht löst die Rinde des

befallenes Baumes und pickt die Maden

des Borkenkäfers auf.

Wieweit der letztjährige trockene Sommer

die Entwicklung der Käfer beeinflusst hat,

ist noch nicht absehbar. Willi Schlatter

hofft auf einen nassen Frühling – die erste

Brut würde bei schlechtem Wetter gar

nicht schlüpfen.

Forstkreise

Der Kanton Aargau ist in sechs Forstkreise

eingeteilt. Staufen/Schafisheim gehören mit

40 anderen Gemeinden dem 4. Kreis an.

Willi Schlatter ist einer der 20 aktiven Förster

in diesem Kreis.

Einmal pro Jahr erarbeiten Kreisförster,

Gemeinderat und Förster gemeinsam das

Jahresprogramm und kontrollieren gleichzeitig

die Arbeiten des Vorjahres. Wird

das Programm kurzfristig geändert, muss

dies vor dem Kreisförster begründet werden.

Auch private Waldbesitzer müssen

beim zuständigen Förster eine Schlagbewilligung

einholen, bevor sie auf ihrem

Grundstück Bäume fällen können.

16


Als Ziel nennt Willi Schlatter den Mischwald,

der zu je 50% aus Nadelhölzern und Laubhölzern

besteht; Fichten, Tannen, Föhren,

Lärchen, Douglasien, Weymouthföhren und

Eichen, Buchen, Eschen, Ahorn, Kirschen,

Birken.

Die langfristige Planung für die nächsten

15 Jahre durch einen Forstingenieur wäre

wünschenswert und gewährleistete die

optimale Uebersicht der Forstreserven.

Naturschutz und Jugend

Naturschutz und Wald gehören zusammen.

Um dem Wild zwischen Lenzhard, Staufberg

und Buech einen Verbindungsweg

zu schaffen, hat die Gemeinde Staufen

Pionierarbeit geleistet. Der Förster ist über

diesen Wildschutzgürtel sehr glücklich. Wild

und Kleintiere sind auf Rückzugsmöglichkeiten

angewiesen.

Willi Schlatter berichtet von einer Schulklasse,

die mit ihrer Lehrerin regelmässig

ein Waldstück besuchte. Jedes Kind wählte

«seinen» Baum, den es während eines

Jahres begleitete. Sporadisch führt auch

der Jugendbeauftragte der Kirchgemeinde

Staufberg mit den Präparanden einen

Arbeitstag im Wald durch. Der Förster befürwortet

die Begegnung der Jugend mit

dem Wald. Nur so, meint er, werden die

Kinder sensibilisiert für Bedürfnisse aber

auch für die Schönheiten ihrer natürlichen

Umgebung.

Moderne Maschinen erleichtern die Arbeit des Forstwarts

Dies und Das

Als gute Entscheidung wertet Willi Schlatter

die Schnitzelheizung in der Schule

Staufen. Das Material für die Heizung

wächst vor unserer Haustüre; auch ohne

Lothar wäre genügend Brennholz vorhanden.

Nun aber sind die Vorräte für manches

Jahr gesichert und sie erneuern sich

laufend.

«Jagd und Wald sind untrennbar» sagt

Willi Schlatter. «Wenn sich das Wild zu

stark vermehrt, frisst es uns die Jungpflanzen

weg. Die Duftdrüsen eines Rehbocks

liegen zwischen den Hörnern. Um

sein Revier zu markieren fegt er bei möglichst

vielen Bäumen die Rinde weg. Oft

ist es nötig, einen Bock, der immer wieder

Jungbäume beschädigt, zu schiessen».

Der Wildbestand im Staufner Wald ist

zahlreich. Bei einer zweimaligen Zählung

wurden 60 Hasen ausgemacht. Die Füchse

nehmen zahlenmässig überdurchschnittlich

zu, weil sie in nächster Nähe, also in

den Gärten um die Häuser genügend

Abfall finden, um ihren Appetit zu stillen.

Auch die Greifvögel sind in unseren Wäldern

gut vertreten.

Fazit

Willi Schlatter weiss sich von der Bevölkerung

akzeptiert und unterstützt, von den

Behörden bestätigt und geschätzt. Er ist

zufrieden mit «seinem» Wald, zufrieden

mit seiner Arbeit. «Wald ist Lebensraum»

sagt er, «er prägt uns, wir prägen ihn. Der

Lothar hat unsere Substanz zerstört. Uns

blieb nichts übrig, als dort wieder neu

anzufangen, wo der Sturm uns getroffen

hat. Die Natur lehrt uns, dass das Leben

weiter geht. Es können Wunden entstehen

aber auch sie heilen mit der Zeit. Mit

der Natur leben heisst, von ihr lernen und

uns von ihr beschenken lassen.»

– vs –

Fotos AS

Lothars Visitenkarte am Staufberg

17


Der mächtige Kirschbaum

im Frühling

im Sommer

im Herbst

Der mächtige Kirschbaum auf

der «Senne-Matte» am Pfalzweg

begleitete Walter Senn durch

das ganze Leben – der Bauer und

sein Baum gehörten zusammen.

Kurz nach Walter Senns Tod im Jahr 1987

wurde der Baum krank und musste gefällt

werden.

im Winter

Text und Fotos Mi

18


Die grosse Eiche

Der Baum

Steineiche

Vater war am frühen Morgen in den Wald

gegangen, in der Dämmerung noch. Heute

war die Reihe an mir, ihm sein Mittagessen

zu bringen. Mutter packte einen kleinen

Kessel mit heisser Suppe, Brot, Käse und

Most in den Rucksack, half mir in die Riemen

und gab mir einen Gruss an Vater

auf den Weg. Ich stieg den Hang gegen

den Wald hinan. Beim letzten Haus schaute

ich mich um. Rauch stieg aus unserem

Kamin – Mutter kochte für die Familie.

Beim Waldrand wurde der Weg steiler.

Die Sonne vermochte das Dickicht kaum

zu durchdringen. Mir war unheimlich. Ein

Rascheln im Laub erschreckte mich. Nun

ging der Weg eben fort – ich ging schneller.

Rotkäppchen war auch allein, als ihm der

Wolf begegnete dachte ich und spähte

hinter jeden Strauch. Ich begann zu singen.

«Wer recht in Freuden wandern

will...» Die Freude, die Freude wollte

nicht so recht kommen. «Ein Männlein

steht im Walde, so still...» Es

sollte auch kein Männlein kommen.

Bald hatte ich die Höhe erreicht.

Kaum hörbar vernahm ich Axtschläge.

«Juhuu» rief ich durch

meine hohlen Hände. «Hier bin

ich». Vaters Stimme. Durch die

Stämme sah ich seinen blauen

Kittel. Die letzten Meter

rannte ich. Vater setzte sich

auf einen Stamm. Ich breitete

das Essen vor ihm aus.

Vater nannte mir die Namen

der Bäume. «Schliess die

Augen» sagte er und nahm

meine Hand. «Fühle die

Rinde. Sie ist glatt, wie Leder

– das ist eine Buche. Und hier

ist eine Tanne». Meine Finger

fuhren über den rauhen Stamm,

klebrige Tropfen traten aus der Borke.

«Das ist Harz» sagte Vater, «der

Lebenssaft der Tanne.»

Dann liess ich mich weiter ziehen.

«Die Rieseneiche» sagte Vater.

Ich öffnete die Augen. «Es

braucht vier erwachsene Menschen,

die mit ausgestreckten Armen den

Stamm umspannen können.»

Ich strich über die knorrige Rinde, ging

um den Baum herum, schaute in die Höhe.

Durchs Laub flirrten Sonnenkringel. Ich

kniff die Augen zusammen – farbige

Strahlen leuchteten gegen den Himmel.

«Es ist wie in der Kirche» sagte ich, «wenn

die Sonne durch die bunten Fenster

scheint.» «Ja», sagte Vater und legte

seine Hand auf meinen Kopf, «es ist wie

in einer Kirche.»

Verena Sandmeier

Nicht weglaufen – sagt er, der Baum

Wurzeln fassen – bleiben.

Treu bleiben – sagt er, der Baum

Treue halten – warten.

Geduld haben – sagt er, der Baum

Geduld üben – verzichten.

In die Tiefe wachsen – sagt er, der Baum

Nicht in den Himmel.

Oh, Baum – deine Wurzeln wünsche

ich mir

Und doch, manchmal Deine bunten

Blätter zum fliegen.

Verena Sandmeier

Zitaten und Metaphern

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den

Himmel schreibt.

Kahlil Gibran

*******

Bäume sind der Erde endloses Bemühen,

mit dem lauschenden Himmel zu sprechen.

Tagore

*******

Ein Baum ist eine leuchtende Visitenkarte

Gottes.

Hans P. Wallhof

*******

Mit allen Bäumen dieser Erde steigen

lebendige Brunnen in die Höhe, um den

Segen und das Wohlwollen Gottes in

unsere fliessenden Tage zu regnen.

Hans P. Wallhof

*******

Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden,

beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen,

die gefällt werden, endet sie.

Sprichwort

19


Vereinsnachrichten

Ein grosses Ereignis wirft seinen Schatten voraus!

Generalversammlung des Männerchors

Staufen

Am Abend des 9. Januar 2004 besammelten

sich die Sänger des Männerchors

von Staufen pünktlich um 19.00

Uhr im Zopfhuus zur 149. Generalversammlung.

Es war der Versammlung anzumerken,

dass dies eine besondere Zusammenkunft

war. Der Chor kann in diesem Jahr seinen

150. Geburtstag feiern. Das ist ein sehr

seltenes Ereignis.

Erste Anzeichen von Festfieber

Der Vorstand hatte schon den Chlaushock

anfangs Dezember 2003 in die Planung

mit einbezogen und zur Auftakt-Veranstaltung

des Jubiläumsjahres erklärt; nun

waren alle gespannt, wie es weiter gehen

sollte. – Wahrscheinlich vor lauter Spannung

gab es bei der Behandlung der statutarischen

Traktanden kaum Diskussionen,

so dass Präsident Theo Zingg die Versammlung

zügig durch die Geschäfte

steuern konnte.

Bei der Festsetzung der Jahresbeiträge

appellierte Vizepräsident Hans Nyffeler an

die Solidarität der Mitglieder und schlug

vor, den Beitrag, wie sehr deutlich gesagt

wurde, für alle!! (auch Ehrenmitglieder und

Vorstand) auf 50 Franken zu erhöhen, um

etwas Geld für das Jubiläumsfest äufnen

zu können. Dieser Vorschlag gab kaum zu

reden und wurde genehmigt.

Das Traktandum «Budget» wurde auf

Antrag von Jörg Wälti an den Schluss der

Traktandenliste verschoben, weil anzunehmen

war, dass sich einige Posten erst

festsetzen liessen, wenn Näheres über

Programm und Ablauf des Jubelfestes

bekannt war.

Dass auf Antrag des Präsidenten die Singstunden

statt wie bisher um 20.15 Uhr

neu um schlags 20.00 Uhr beginnen sollen,

hatte zwar nicht direkt mit dem Jubiläum

zu tun, wird jedoch Gelegenheit bieten,

früher zum Umtrunk und zur Pflege der

Kameradschaft zu schreiten und über das

bevorstehende Fest zu diskutieren. Auch

diese Aenderung wurde genehmigt.

Es wurde beschlossen, am 4./5. Juni 2004

ein «Fisch-Essen» im Zopfhuus durchzuführen.

Das Waldfest vom 6.-8. August

2004 soll ganz im Zeichen des bevorstehenden

Grossanlasses stehen.

Jubiläumsfest

Und nun kam es: Am Samstag, 6. November

2004 soll also in der Turnhalle Staufen

das grosse Fest zum 150-jährigen

Bestehen des Männerchors steigen.

Es werden befreundete Chöre aus dem

In- und Ausland anwesend sein und die

Gästeschar mit Gesangsvorträgen erfreuen.

Es werden Vereinsdelegationen, ebenso die

Behörden des Dorfes und viele Freunde

des Chorgesangs erwartet.

Es wird eine tolle Tombola bereitgestellt.

Carol Simon, der bekannte Musiker, wird

für gediegene Tanzmusik sorgen. Natürlich

wird es an Speis und Trank nicht mangeln.

Und: Es wird einen sehr schönen

Jubiläumsakt zu bewundern geben.

Es soll ein ungezwungenes, fröhliches

Fest werden. Man konnte es den Sängern

ansehen: Alle freuen sich darauf.

Die Sektion «Bass» sorgte anschliessend

für das traditionelle Fondue, das allen

mundete und die Grundlage für viele

Gespräche über das bevorstehende Jahr

bildete.

Heinz Lehmann

Generalversammlung vom 16. Januar 04

Mit dem gemeinsamen Lied: Wir sind jung,

die Welt ist offen… eröffnet die Präsidentin

die 56. ordentliche Generalversammlung

des Frauenturnvereins Staufen im Restaurant

Linde. 58 Turnerinnen nehmen an der

Versammlung teil. Im vergangenen Jahr

konnten 6 Frauen neu in den Verein aufgenommen

werden. Der Frauenturnverein

zählt nun 74 Aktiv- und Ehrenmitglieder.

Die verschiedenen Abteilungen orientieren

über ihre Aktivitäten:

Schnurball: Nebst den monatlichen Trainings

und der Teilnahme an der Wintermeisterschaft,

kommt auch der gemütliche

Teil nicht zu kurz. Die Trainings leitet

Loretta Gerber.

Aerobic: Theres Hirter wünscht sich, dass

weitere Frauen das Aerobic-Training besuchen.

Eine Mitgliedschaft im Verein ist

nicht notwendig.

Fitness + Seniorinnen: 4 Leiterinnen (Bäsi

Fuhrer, Doris Zinniker, Regula Berner und

Margrit Werndli) stehen zur Verfügung,

dass jeden Donnerstag (ausser den Schulferien)

von 19.15 - 20.15 Uhr Seniorenturnen

und von 20.30 - 21.45 Uhr Fitnessturnen

angeboten werden kann. Einige

Teilnehmerinnen des Fitnessturnens werden

auch dieses Jahr am Regionalturnfest

teilnehmen.

Nordic-Walking: Der Kurs im vergangenen

Frühling fand guten Anklang und wird

daher nach den Frühlingsferien von Bäsi

Fuhrer und Loretta Gerber wiederholt.

Nordic-Walking ist eine gelenkschonende

Sportart, kräftigt den ganzen Körper, löst

Muskelverspannungen und erzielt einen

hohen Kalorienverbrauch.

Am Mittwoch-Vormittag beteiligen sich

jeweils ca. 10 -15 Frauen am Walkingbezw.

Nordic-Walking-Treff.

Neben dem Turnen wurde auch im Jahr

2003 wieder ein attraktives Zusatzprogramm

angeboten. Beim traditionellen

Halbtagesausflug besuchten wir das Heimatmuseum

in Trubschachen. Das Wanderwochenende

brachte uns den Südtessin

näher und die Velotour den Rhein von

Schaffhausen bis Zurzach. Den Jahresabschluss

bildete wiederum der Chlaushock.

Dank der Übernahme der Festwirtschaft

am Jugendfest durch die turnenden Vereine

konnte die Jahresrechnung 2003 mit einer

ausgeglichenen Rechnung abschliessen.

Im Vorstand waren auf die Generalversammlung

2004 3 Rücktritte zu verzeichnen.

Irene Dietiker, Doris Bruder und Ruth Furer

geben ihre Ämter weiter. Erfreulicherweise

konnten der Versammlung Nachfolgerinnen

zur Wahl vorgeschlagen werden. Der Vorstand

setzt sich nun wie folgt zusammen:

Mary Widmer Präsidentin

Lilian Schumacher Vizepräsidentin

Loretta Gerber Aktuarin

Karin Bättig Kassierin

Claudia Koch Beisitzerin

Doris Zinniker Leiterin

Theres Hirter Leitern

20


Nach 24 Jahren war eine Revision der Statuten

fällig. Nach Empfehlung der Turnverbände

sollte klar festgelegt sein, dass eine

persönliche Haftung der Mitglieder ausgeschlossen

ist.

Gleichzeitig haben wir die Statuten überarbeitet

und aktualisiert und als neue Mitgliederkategorie

«Gönner» in unsere Statuten

aufgenommen. Gönner bekommen

sämtliche Informationen über das Vereinsleben

und können an den gesellschaftlichen

Anlässen teilnehmen. Ausgeschlossen ist

hingegen die aktive Teilnahme an turnerischen

Anlässen.

Im Jahresprogramm 2004 wird im Mai

wiederum ein Halbtagesausflug angeboten.

Wir besuchen das Papillorama in Kerzers.

Das Wanderwochenende verbringen

wir vom 4./5. September im Bündneroberland.

Am 18. September versuchen wir

nochmals auf dem Velo die Storchentour

von Biel nach Solothurn abzuradeln. Wir

hoffen, dass uns dies möglich ist, nachdem

wir wegen schlechten Wetters bereits

zwei Mal darauf verzichten mussten.

An unseren Turnstunden können jederzeit

auch Nichtmitglieder teilnehmen.

Jeden Donnerstag

19.15 - 20.15 Uhr Seniorinnen

20.30 - 21.45 Uhr Fitness

20.30 - 21.45 Uhr Aerobic

Mittwoch Vormittag

9.00 - 10.00 Uhr Walking Treff

Um bis ins hohe Alter aktiv und fit zu bleiben

braucht der Mensch Bewegung. Seine

Organ- und Sinnessysteme benötigen den

Bewegungsreiz.

Ruth Furer

Kommen Sie mit!

Der Alpenclub Staufberg präsentiert

sein Jahresprogramm 2004

Der Alpenclub Staufberg hat sich im vergangenen

Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der «Usrüefer» berichtete im Dezember

2003 über die vielfältigen Angebote,

mit denen der Club seinen Mitgliedern

und Interessenten aufwartete.

Nun liegt das Tourenprogramm 2004 vor.

Schon während der Monate Januar und

Februar wurden Wanderungen, Skitouren

und eine Schneeschuhtour durchgeführt.

Im März locken weitere Naturerlebnisse:

Schneeschuhtouren, Skitouren und -Wochen:

6./7. März und 13. – 20 März; Wanderungen

am 14. und am 28. März sowie

eine Bike-Tour am 28. März.

Über das ganze Jahr werden laufend Touren

der verschiedenen Sparten angeboten.

Der Sommer ist die hohe Zeit der Bergwanderungen

und der Hoch- und Klettertouren.

Genaue Informationen erteilen gerne:

Präsidentin Christa Pinisch, Gugelweg 14,

5103 Möriken; 062 893 32 78

Aktuar Rolf Bachmann, Marchsteinweg 30,

5103 Möriken; 062 893 32 61

Das vollständige Jahresprogramm findet

sich auch unter www.ac-staufberg.ch.

Spielgruppe Zopfhuus

Die Spielgruppe im Zopfhuus Staufen,

organisiert vom Elternverein Lenzburg,

bietet neu eine 3stündige Spielgruppe an.

Diese findet am Montagnachmittag statt,

von 14.00 bis 17.00 Uhr. Die «normalen»,

das heisst 2.5stündigen Spielgruppen, sind

am Mittwoch- und Donnerstagmorgen. Bei

grosser Nachfrage wird eine vierte Gruppe

am Dienstagmorgen angeboten. Am

Dienstagnachmittag trifft sich die Krabbelgruppe

von 15.00 bis 17.00 Uhr im Spielgruppenraum

im Zopfhuus.

Neu ist auch der Name: Die Spielgruppe

in Staufen wird «Spatzenäscht» getauft!

Die Spielgruppe in Lenzburg heisst «Zwirbel»,

sie findet an 7 Halbtagen statt und

hat auch eine 4stündige Spielgruppe im

Angebot.

Momentan können keine neuen Kinder

aufgenommen werden, es wird eine Warteliste

geführt und die Anmeldungen fürs

neue Schuljahr werden gerne entgegen

genommen.

Information und Anmeldung für die Spielgruppe

Spatzenäscht, Staufen:

Sabina Tschachtli, 062 892 41 80

Information für die Krabbelgruppe, Staufen:

Simone Trösch, 062 891 75 27

Information und Anmeldung für die Spielgruppe

Zwirbel, Lenzburg:

Barbara Amstutz, 062 891 20 30

Foto Mi

21


In Staufen bewegt sich etwas….

Jogging- und Walking-

Kurs

Wer rastet, der rostet! Eine alte Weisheit,

die heute noch ihre Gültigkeit hat. Wer

sich dem Sport und Fitness verschreibt,

bleibt körperlich und geistig beweglich

und fit!

Wer sucht schon nicht einen Ausgleich

zum oft mit Stress verbundenen Alltagsleben?

Auch in diesem Jahr führt die

Laufgruppe Staufberg das traditionelle

Lauf- und Walkingtraining durch. Das

Training wird in verschiedenen Stärkeklassen

genau nach den Bedürfnissen der

Kursteilnehmenden aufgebaut und bietet

somit für alle, ob AnfängerIn oder SpitzenläuferIn

einen Ausgleich zum Tagesablauf.

Das fachkundige Leiterteam der

Laufgruppe mit ausgebildeten Jogging-,

Walking- und Nordic Walkingtrainern,

gibt seine Erfahrungen und sein Wissen

gerne an die Kursbesuchenden weiter.

Jedes Jahr erfreut sich das Training einer

grossen Beliebtheit.

Nordic Walking

Walking ist eine Art der Fortbewegung,

die für untrainierte, nichtsporttreibende

Menschen ein guter Einstieg in die körperliche

Betätigung bietet. Die Sportart

gilt als sehr gesundheitsfördernd und

gelenkschonend.

Wie bereits im letzten Jahr wird auch die

Trendsportart Nordic Walking ins Kursprogramm

aufgenommen.

Kindergruppe

Auch an die Kinder wurde gedacht. So

werden die Kinder auf spielerische Art

und Weise mit den Schönheiten des Laufsportes

vertraut gemacht. Mit einer eigenen

Kindergruppe lässt der Jogging- und

Walkingkurs der Laufgruppe Staufberg

auch für Familien keine Wünsche offen.

Anfängergruppe

Gerade auch für Anfängerinnen und

Anfänger bietet sich eine ideale Gelegenheit

unter fachkundiger Anleitung mit

dem Lauf-/Walkingtraining zu beginnen.

Fühlen Sie sich angesprochen, als LäuferIn

oder WalkerIn etwas für Ihre Gesundheit

zu tun? Wenn ja, freut sich die kompetente

Leitergruppe über Ihr Erscheinen

am Kursbeginn.

Natürlich kann auch später noch jederzeit

mit dem Training begonnen werden. Das

Training findet regelmässig am Dienstag

zur selben Zeit und bei jeder Witterung

statt.

Laufkurs

Beginn: Dienstag, 27. April 2004

18.30 bis ca. 19.30 Uhr

Treffpunkt: Schulhaus Staufen

Dieses Jahr findet der traditionelle Lauf

«Rund um den Staufberg» am Sonntag,

15. August 2004 statt. Nach den letztjährigen

Erfolgen wird auch die sechzehnte

Austragung für einen sportlichen Grossanlass

sorgen. Da unser Dorflauf zum

Seetaler-Laufcup zählt und die letzte Veranstaltung

des Laufcups ist, wird auch die

Entscheidung für den Cupsieg in Staufen

fallen. Die Organisation läuft bereits auf

Hochtouren, um das Dorf Staufen in der

nationalen Laufszene bekannt zu machen

und den Teilnehmenden ein unvergessliches

Erlebnis bieten zu können. – SR –

Jahreskonzert der MG Staufen

Die Musikgesellschaft Staufen (MGS) freut

sich, Sie am Samstag, 13. März 2004 zu

ihrem Jahreskonzert in der Turnhalle einladen

zu dürfen.

Unter der Leitung von Jürg Schudel und

der musikalischen Unterstützung durch

die MG Schafisheim wird Ihnen die MGS

ein Programm mit verschiedenartigen

Klängen und Rhythmen bieten.

Bekanntermassen leidet die MGS schon

seit längerer Zeit unter der geringen Mitgliederzahl.

Die MG Schafisheim kämpft

mit ähnlichen Problemen. Nach dem

gemeinsamen Auftritt am letztjährigen

Staufner Jugendfestumzug beschlossen

die beiden Vereine im Spätsommer 2003,

ihre beiden Probebetriebe bisweilen zusammenzuführen.

Durch diese Zusammenführung

werden die einzelnen Register

ergänzt und verstärkt. So wird das Spielen

von anspruchsvollerer Literatur ermöglicht,

so bringt das zusammengeschlossene Korps

einen satten und schönen Klang hervor.

Nach dem Konzert im vergangenen

November in Schafisheim ist das kommende

Jahreskonzert bereits die zweite

musikalische Aufführung nach der Zusammenführung

der Probebetriebe.

Der gemeinsame Probebetrieb dient auch

der Sammlung von Erfahrungen, die dem

Entscheid über einen möglichen Zusammenschluss

später einmal zugrunde gelegt

werden können.

Neben den musikalischen Köstlichkeiten

bietet Ihnen die MGS an ihrem Jahreskonzert

aber auch solche aus Küche und

Keller an. Eine reichhaltige Tombola verspricht

attraktive Preise und das Trio

«Stress Express» sorgt für gute Unterhaltung

nach dem Konzert. Die MGS würde

sich über Ihren geschätzten Besuch am

Jahreskonzert sehr freuen.

– swe –

22


Der Staufberger 2003 reift heran

Fotos Mi

Der Prachtssommer 2003 wird noch

lange in vieler Munde sein – und dies

nicht nur verbal. Die hohen Erwartungen

an den Wein, der in diesem herrlichen

Sommer heranreifte, scheinen

sich zu erfüllen. Im Herbst wurde gar

von einem Jahrhundertwein gesprochen.

Der Weinmacher

Nachdem Philipp Rüttimann sich um die

ersten zwei Jahrgänge des Weins der Rebbaugenossenschaft

Staufberg gekümmert

hat, will der junge Rebmeister seine praktischen

Lehrjahre antreten und sich fremden

Wind um die Nase wehen lassen.

Die RebbaugenossenschafterInnen fanden

nun in Thomas Lindenmann, Seengen,

einen ausgewiesenen Fachmann, dem sie

im vergangenen Herbst ihr Rebgut anvertrauten.

An einem kalten Novemberabend

konnte sich eine grosse Schar RebgenossInnen

davon überzeugen, dass ihr

Wein in guten Händen ist.

Thomas Lindenmann führt den Betrieb in

zweiter Generation. Erfahrungen und

seine fundierten Kenntnisse werden zur

Symbiose, die erstklassige Produkte hervorbringt

– die Herstellung seines Weines

erfährt stetige Verfeinerung.

Regent 2003

«Es ist nichts Gutes in den Stielen» sagt

Thomas Lindenmann. Ihre Bitterstoffe

würden dem Wein schaden, also werden

die Beeren vor dem Pressen von den Stielen

befreit. Im Gärbottich werden sie mit

Hilfe von einer ausgewogenen Mischung

von Weinsäure und Hefe auf 20-25°

Oechsle gegoren und dann nach 3-5

Tagen abgepresst. Die Maische wird auf

28° Celsius erwärmt, damit sich die Bakterien

optimal entwickeln können.

Der Regent ist besonders subtil zu behandeln.

Bei zu tiefer Temperatur entwickeln

sich die Bakterien nicht im richtigen Verhältnis

oder es kann eine fehlerhafte Entwicklung,

der «Bock», auftreten. Bei Temperaturen

über 30° Celsius wiederum

könnten die Aromen, die dem Regent

eigen sind «verbrennen» und den Wein

seiner Besonderheit berauben. Für seine

Entwicklung braucht junger Wein viel

Sauerstoff. Dies wird durch umziehen von

einem Fass in ein anderes erreicht. Das

ausgewogene Gemisch Zucker (1 1 ⁄2 Kilo auf

100 Liter Wein) und Weinsäure (7 Gramm

auf dieselbe Menge) führt zu einem optimalen

Ergebnis.

In Stahltanks reift der Staufberger Regent

2003 heran. Aus der Ernte 2003 werden

gesamthaft ca. 1'000 Liter hervorgehen.

Thomas Lindenmann lässt seine Staufner

Gäste ihren Regent kosten. Dieser leuchtet

purpurrot im Glas. Noch ist er ungestüm,

verspielt – ein pubertierender Junge

halt. In die Nase steigt ein Duft von Pfeffer

und Cassis. Die RebbaugenossInnen

nehmen einen Schluck, lassen den Wein

über Zunge und Gaumen schmeicheln,

begleiten ihn durch die Kehle und sind

zufrieden. Es wird ein guter Wein, davon

sind sie überzeugt. «Der Wein hält sich

gut» meint der Fachmann, «er sollte in

der Flasche mindestens 4 Jahre lagern,

um seine optimale Reife zu erreichen.»

Der Weinbaubetrieb

Nun kredenzt der Weinmacher den Gästen

seine eigenen Brestenberger-Erzeugnisse.

Der Riesling x Sylvaner, der anfangs seiner

zweiten Gärung steht, mundet frisch wie

ein junger Morgen. Noch ist er trüb, noch

zeigt er einen Anflug von herbstlichen

Freuden, aber er verspricht hohe Qualität.

Ein Chardonnay wird gekostet, der reich

und fruchtig den Gaumen verwöhnt. Der

Seenger Blauburgunder ist rund und harmonisch,

mit kräftigem Abgang – ein ehrlicher

erfreulicher Wein. Auch der Brestenberger

Regent 2002 mundet vorzüglich.

Er ist voll und fruchtig in der Nase. Manche

Fachleute nennen ihn einen «Bluffer»,

weil er der Nase mehr verspricht, als er in

der Kehle zu halten vermag. Ein Zusatz

von Blauburgunder – nicht über 10% – ist

durchaus zulässig und steigert oft die

Qualität des Regent.

Der Barrique-Ausbau des Blauburgunders

verlangt eine Auslese des Traubengutes.

Thomas Lindenmann lässt den Wein

während eines Jahres im Eichenfass reifen

und schafft auf diese Weise einen besonderen

Wein. – Ein Brestenberger Dessertwein,

gekeltert aus auserlesenen Riesling

x Sylvaner Trauben rundet einen Abend

voller Überraschungen ab.

Die Weinstube der Kellerei Lindenmann

mag schon manche Gesellschaft beherbergt

haben. Die Degustation verschiedener

Weine, ein oder zwei Stücke herzhaften

Speckbrotes und gute Gespräche in

fröhlicher Gesellschaft – ein kalter

Novemberabend wird zu einem kleinen

Fest.

– vs –

23


Juwelen auf der Aargauerkarte

Auch die längste Reise beginnt vor

unserer Haustüre. Wie weit das Ziel

auch entfernt sei – wenn wir den

Schlüssel umdrehen, tun wir den

ersten Schritt und die Abenteuer der

grossen weiten Welt liegen vor uns.

Unsere allernächste Umgebung ist ein

Teil dieser weiten Welt. So werden

wir in den nächsten Nummern des

«Usrüefers» Wanderungen beschreiben,

die vor unserer Haustüre beginnen.

Zur Ausrüstung gehören ein

leichter Rucksack und Wanderschuhe.

R = Rastplatz

Frühling am Tribächli

Eine Wanderung von Staufen auf den

Eichberg ist zwar keine Pionierleistung

aber in jeder Jahreszeit sehr reizvoll.

Die Wanderzeit beträgt nicht mehr

als 2 1/2 Stunden; die Haltestelle des

Regionalbusses erreichen wir zum

Abschluss in 30 Minuten.

Wir beginnen bei der Badi Lenzburg. Der

Aabach tritt in dieser Jahreszeit über seine

Ufer und ergiesst sich in mehreren Armen

durch die neu gestaltete Auenlandschaft.

Wir folgen seinem Lauf gegen Süden. Alte

Fabrikgebäude erinnern an die Anfänge der

Industrie in Lenzburg. Die Schiessübungen

der Hämmerli AG sind eingestellt.

Das alte Wehr bei der Kartonfabrik

ist ein Zeuge der Vergangenheit

– vor hundert Jahren

hat der Aabach seine Energie

grosszügig an Fabriken weiterverschenkt.

Eine kurze Strecke gehen wir im

Wald. Wir erklimmen die Treppe

und folgen etwa 50 m der Fahrstrasse.

Die gelben Tafeln und

Zeichen, die uns heute auf der

ganzen Wanderung gute Dienste

leisten werden, weisen uns

nach Osten: Feufweiher. Nach

einem Hohlweg öffnet sich die

Sicht: Im Vordergrund liegt die

Strafanstalt, auf dem Hügel

thront das Schloss Lenzburg –

Herrschaft und Gerichtbarkeit

gestern und heute.

Wir folgen den Wegzeichen;

bald schimmert der Feufweiher

durch die Stämme. Ein mächtiges

Gebälk findet unsere Aufmerksamkeit; die

Inschrift hilft uns: 1635 - 1935 Glockenstuhl

in der Stadtkirche zu Lenzburg. – Auf

dem Weiher paddeln ein paar Enten. In

der Ferne kreischt eine Motorsäge – die

Holzer sind an ihrer Arbeit.

24


Auf der Ostseite des Weihers nehmen wir

die Treppe und folgen der Waldstrasse.

Auf der Höhe begegnen wir dem Lenzburger

Hochadel: Majestätische Lärchen,

die hier ihre Heimat haben und Bewunderer

aus der ganzen Schweiz anlocken.

Ein Pfeil weist uns nach links: Ebnet 500m.

Unvermittelt liegt ein grosses Feld vor

uns, das wir auf schmalem Pfad überqueren.

Vor dem Jäger-Hochsitz wird der

Weg sumpfig; wir gehen dem Waldrand

entlang bis zum südöstlichen Winkel des

Feldes. Hier betreten wir wieder Wald.

Nach einigen hundert Metern lädt ein

Rastplatz zum Verweilen ein: Tische,

Bänke, Feuerstelle und ein Brunnen.

Nach einer Viertelstunde lassen wir den

Wald zurück; von weitem sehen wir die

ersten Häuser von Egliswil. Nun steigen

wir zur Strasse Ammerswil – Egliswil hinunter,

überqueren sie und gelangen nach

100 m zu einem kleinen Bach. Das Tribächli

heisst in unserer Familie nur «der Frühlingsbach».

Schon spriessen im Dickicht erste

Schneeglöckchen. Die Sumpfdotterblume,

unsere Bachbumbele, prahlt mit sattgrünen

Blättern und kugeligen Knospen. Buschwindröschen,

Huflattich, Schlüsselblumen

und die blauen Sternhyazinthen strecken

ihre Blumenköpfchen aus trockenem

Winterlaub. Ein Eichelhäher lächert an

uns vorbei, der Bussard kreist über dem

Tal. Es riecht nach Frühling!

Eine Weggabelung: Firmetel 530 m. Wir

folgen dem Bachgemurmel und kommen

auf die Strasse, am grossen Bauernhof

vorbei. Linkerhand liegen die Stöckhofquellen,

deren Wasser nach Lenzburg

fliesst. Wir steigen zum Egliswiler Reservoir

hoch. Hier wartet wieder ein Rastplatz

auf müde Wanderer.

Rundblick vom Eichberg

Die gelben Rhomben führen uns durch

den Wald, ein kurzes Stück bergab, um

uns dann auf eine Waldstrasse zu leiten,

die leicht ansteigt. Selbstvergessen hoppelt

ein Hase vor uns her. Plötzlich nimmt

er unsere Witterung auf; ein Sprung – und

weg ist er!

Das Kurhaus Eichberg rühmt sich nicht

umsonst seiner grossartigen Aussicht. Vor

uns liegt der Hallwilersee, im Hintergrund

der Baldeggersee. Der Pilatus ist schneebedeckt,

die ganze Bergkette ist weiss.

Federvolk begrüsst uns. Enten und Gänse

schnattern; ein Truthahn möchte auch

vom frischen Grün, das wir einem kleinen

Hasen durchs Gitter reichen.

Unter den Bäumen lockt ein grosser Spielplatz

die kleinen Gäste des Restaurants.

Auf der Terrasse lässt sich der erste Durst

löschen; die Speisekarte verspricht herrliche

Genüsse. Am Donnerstag ist das Restaurant

geschlossen.

Für den Abstieg nach Seengen folgen wir

wieder dem gelben Wegweiser, gehen ein

Stück durch den Wald und begegnen

einem weiteren Rastplatz mit Feuerstelle

und Sitzgelegenheiten. Dann führt uns

die Strasse zum Dorf, vorbei an alten Bauernhöfen

und durch neue Einfamilienhausquartiere.

Der Mühleweiher ist voll

Wasser. Heute ist die Mühle Seengen ein

moderner Betrieb; die Mühlsteine am

Wegrand reden von einer anderen Zeit.

Auf der Post Seengen warten wir auf den

Regionalbus, der uns nach Staufen führt.

Am Feufweiher

Verena Sandmeier

Fotos AS

25


Zitaten und Metaphern

«Es git Lüüt, die gsehnd vor luuter Böim

de Wald nid.»

Sprichwort

*******

Ich kann nicht leugnen, dass mein Vertrauen

in den Charakter meines Nachfolgers

einen Stoss erlitten hat, seit ich erfahren

habe, dass er die uralten Bäume vor meiner

früheren Wohnung hat abhauen lassen,

welche eine erst in Jahrhunderten zu

regenerierende, also unersetzbare Zierde

bildeten.

Otto von Bismarck

*******

«Alti Böim sött mer nümme verpflanze.»

Sprichwort

*******

«Es isch scho derfür gsorget, dass d’Böim

nid in Himmel wachse.»

Sprichwort

*******

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26


Dur s'Johr dure

Tierschutz im Gässli

Hesch es Problem?

Die Schwiegermutter

Und an genau demselben Abend trete ich

aus dem Schulhaus, bin recht vergnügt

über den Verlauf einer wichtigen Besprechung

und nehme beschwingt die paar

Stufen zum Trottoir. Da prescht ein Auto

durch die Zopfgasse, wie von tausend

Furien gejagt. Ich erschrecke, mache mit

der linken Hand die «bitte-langsamer-

Bewegung» und schaue den Fahrer an,

der auf die Bremsen tritt, sodass sein

Wagen quietschend hält. Er kurbelt das

Fenster herunter, herrscht mich an:

«Hesch es Problem?» Sind wir per Du? «Ja»

sage ich, «natürlich.» « So, und das wäre»

feixt der Mann, der mein Enkel sein könnte.

«Wenn du in diesem Tempo durch

diese belebten Strassen fährst, habe ich

ein Problem» sage ich. Ein spöttisches

Lachen, Fensterscheiben nach oben, auf

das Gas, um die Kurve gegen das Oberdorf

mit kreischenden Reifen. Der laue

Frühlingsabend hat ein kleines Bisschen

von seiner Freundlichkeit verloren.

Ein lauer Aprilabend – ich gehe durchs

Gässli dem Schulhaus zu. Was rennt denn

da vor mir über die Strasse? Von weitem

kann ich das Tier nicht erkennen. Zu

klein, zu kurze Beine für eine Katze. Ein

Igel! Am helllichten Tage! Gemütlich beinelt

der Igel dem Strassenrand zu,

schnuppert an einem Grasbüschel und

macht rechtsumkehrt. Er ist mitten auf

der Strasse, als sich ein Auto von der

Zopfgasse her nähert. Ich schreie, mache

mit der Hand eine Stop-Bewegung, ein

Bub neben mir winkt dem Autofahrer –

das Auto steht. Der Bub und ich knieen

neben dem Igel, der nun bockstill verharrt.

Ich suche nach Papiernastüchern in

meiner Tasche. Da steigt der Autofahrer

aus, nestelt an seinen Hosentaschen und

zieht ein paar Handschuhe hervor. «Das

haben wir gleich» sagt der junge Mann,

zieht seine Handschuhe an und trägt den

Igel behutsam ins hohe Gras. Unterdessen

nähert sich ein zweites Auto. Der Fahrer

hält an, schaut sich die Szene an und

schmunzelt. Mit dem Daumen zeigt er in

die Höhe: gut gemacht! Wir alle, der

Handschuhmann, der Bub und ich lachen

einander an. Der Igel ist gerettet.

Musik…

Wir sitzen alle um den Tisch. Drei Generationen.

Mein Enkel, etwa sieben Jahre alt,

fragt mich: «Gäll, Nana, du bisch s'Mami

vo mim Papa?» «Ja» sage ich, «so ist es».

«Jä, und was bisch denn für mis Mami?»

«Ich bi dim Mami sini Schwiegermuetter»

erkläre ich dem Kleinen. Luca studiert eine

Weile. Dann sagt er nachdenklich: «Schwiegermuetter,

chunnt das vo schwige?» Hat

Luca nicht eben das Ei des Kolumbus gefunden?

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27


Veranstaltungen

Veranstaltungen

März 2004

5. Schützengesellschaft, GV 300 m Schützenhaus

5. Rebbaugenossenschaft Staufberg, GV Zopfhuus

5. Arbeitskreis pro Staufen, Kindertheater Zopfhuus

6. Damenturnverein, VAKI-Turnen Turnhalle

6. / 7. Männerriege, Ski-Weekend

7. Kirchgemeinde, «Brot für Alle» 10.00 Uhr Zopfhuus

10. Morgentreff für Frauen und Männer Zopfhuus

Gefangenen Seelsorge

Schwester Jniga erzählt aus ihrem Alltag

12. Feuerwehrverein, GV MZG Lindenplatz

12. SP, GV Kafi-Treff

13. Musikgesellschaft, Jahreskonzert Turnhalle

16. Turnverein, Mixed Volleyballmeisterschaft Turnhalle

16. Seniorennachmittag

Theater «Wellness über Alles» Lustspiel

Zopfhuus

19. Schützengesellschaft, GV 50 m Schützenhaus

25. Seniorenmittagessen Zopfhuus

25. Senioren-Spielnachmittag ab 13.00Uhr Zopfhuus

27. Rebbaugenossenschaft Staufberg, Arbeitstag

27. Läbigs Staufe, Arbeitstag Spielplatz

27. Arbeitskreis pro Staufen, Cabaret-Aufführung

« Emmentaler Duo - Merzwe» Zopfhuus

28. Kirchgemeinde, Konfirmation Staufen Kirche Staufberg

April 2004

2. / 3. Damenturnverein, Spaghetti-Essen Zopfhuus

3. Vogelschutzverein, Abendexkursion

3. Kinderkleiderbörse Turnhalle

4. Kirchgemeinde, Konfirmation Schafisheim Kirche Staufberg

8. Schule Staufen, Frühlingsferien 9. - 25. April

23. Schützengesellschaft, 300 m Schiessanlage

1. oblig. Übung 18.00-20.00 Uhr Lenzburg

24. Rebbaugenossenschaft Staufberg, Arbeitstag

27. Läufergruppe Staufberg,

Start Jogging + Walkingkurs 18.30 Uhr

28. Kleinkindergottesdienst «Fiire mit de Chline» Kirche Schafisheim

Mai 2004

9. Vogelschutzverein, Muttertag

10.00 Uhr GV, 12.00 Uhr Suppe mit Spatz Brünneli

12. Frauenturnverein, Halbtagsausflug

12. Papiersammlung

15. Staufbergmusikanten, Konzert Turnhalle

15. Frauenchor, Sängertreffen Seetal

16. Abstimmungssonntag

16. Läbigs Staufe, GV Waldhaus

19. Turnverein, «de schnällscht Staufner» Schulhaus

20. Turnende Vereine, Auffahrts-Hock

22. / 23. Jugi-Tag Dintikon

23. Musikgesellschaft, Veteranenehrung Sarmenstorf

29. / 30. CEVI, Pfingstlager

Ehrungen

Wir gratulieren

Zum 80. Geburtstag am 16.5.04

Rohr-Bolliger Hedwig, Juraweg 2

Zum 80. Geburtstag am 21.5.04

Baschong-Müller Silvia, Goffersbergweg 8

Zum 80. Geburtstag am 30.5.04

Furter-Zobrist Käthe, Gässli 19

Zum 85. Geburtstag am 15.5.04

Wälti-Stamm Lina, Willigraben 16

Zum 85. Geburtstag am 23.5.04

Blaser-Furter Rosa, Nordweg 2

Zum 85. Geburtstag am 28.5.04

Werder Werner, Käsacherweg 10

Zum 90. Geburtstag am 4.3.04

Baumann-Sutter Elsa, Friederichstrasse 6

Zum 97. Geburtstag am 17.5.04

Friederich-Strebel Gertrud

z.Zt. Altersheim St. Josef Hägglingen

Goldene Hochzeit am 14.5.04

Wipf-Wernli Rosmarie und Peter, Blumenweg

5

Goldene Hochzeit am 21.5.04

Stutz-Baur Nelly und Fridolin, Birkenweg 3

Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlungen

für das Jahr 2005

wie folgt festgelegt:

Ortsbürger Freitag, 10. Juni 2005

Einwohner Mittwoch, 15. Juni 2005

Rechnungsgemeindeversammlung

Budgetgemeindeversammlung

Ortsbürger Freitag, 11. November 05

Einwohner Mittwoch, 7. Dezember 05

Impressum

Redaktionskommission

Verena Sandmeier-Ackermann (vs)

Sabina Tschachtli Nöthiger (st)

Antoinette Gloor- Betschart (ag)

Peter Schudel (SCH)

Mirjam Stutz-Limon (Mi)

Verena Neeser (vn)

Marcello Baumann

Gestaltung, Satz und Lithos

Druck

– Redaktionsleitung

– Redaktion

– Veranstaltungen, Terminkalender

– Technische Belange, Inserate

– Fotos

– Schule

– Gemeinderat

– Fotografika, Seengen

– Zubler-Druck, Dürrenäsch

Inseratenschluss /

Redaktionsschluss

für Ausgabe 2/2004

Dienstag, 20. 4. 2004

Inserateannahme: Peter Schudel

Unterrainweg 5, 5603 Staufen

Telefon 062 891 80 04

e-mail: schudel_peter@bluewin.ch

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