Nr. 8 / August 2010 - Karrierewege (PDF, 5407 kb) - KV Schweiz

kvschweiz.ch

Nr. 8 / August 2010 - Karrierewege (PDF, 5407 kb) - KV Schweiz

30. 8. 2010

Heft 8

Das Magazin für Bildung und Beruf

Claudia Honegger

Was die Soziologin über

Banker herausgefunden hat

Karrierewege

Wie man sein Berufsziel

effizient erreicht

AVIG-Referendum

Warum der KV Schweiz die

unsoziale Vorlage ablehnt

Special: Weiterbildung

und Karriere


2

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Editorial

Inhalt

Im Büro New York, USA 5

Unbürokratisch 6

Leserbriefe, KV in den Medien, Webrating 7

Politik und Wirtschaft 8

Lohnverhandlungen Der KV Schweiz fordert bis zu 4 Prozent

Ich freue mich auf meine nächste Weiterbildung.

Neben der Erarbeitung von für

mich neuen Inhalten schätze ich insbesondere

die Auseinandersetzung mit

anderen Berufsleuten, welche ich als sehr

bereichernd erlebe. Denn Lernen hat

immer auch mit Erfahrungsaustausch

zu tun.

Etwas schwerer fällt mir aktuell der

konkrete Entscheid, welche Weiterbildung

in meiner beruflichen Situation am meisten

Sinn macht. Ist es ein Executive MBA,

der im Hinblick auf meine berufliche Karriere

eine sinnvolle Ergänzung meiner

bisherigen Aus- und Weiterbildungen

darstellt? Oder ist es der Masterstudiengang

«Angewandte Ethik», den ich hochspannend

fände, der aber für meine berufliche

Karriere weniger bringt?

Vielleicht werde ich in den kommenden

fünf Jahren beide Weiterbildungen

absolvieren. Doch diese Variante ist längst

nicht für alle Berufsleute denkbar. Die

meisten müssen Prioritäten setzen oder

bekommen Vorgaben ihrer Vorgesetzten.

Die Entscheidung für eine Weiterbildung

ist nicht einfach. Neben dem «Was»

steht auch bald die Frage nach dem «Wo»

im Zentrum. Die Angebote und die Wege

sind ausserordentlich vielfältig. Wir erachten

es als eine der Kernaufgaben des

KV Schweiz, unseren Mitgliedern hier beratend

zur Seite zu stehen. Nutzen Sie die

vielfältigen Angebote, wir sind für Sie da.

Mit dieser Nummer verabschiedet

sich Thomas Heeb aus der Context-Redaktion.

Es zieht ihn zurück in die Zentralschweiz,

wo er für Schweizer Radio DRS

(Regionaljournal) arbeiten wird. Thomas

Heeb war während 2½ Jahren bei uns tätig.

Wir haben sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet

und lassen ihn nur ungern

ziehen. Alles Gute, Thomas.

Auftakt AVIG-Referendum/Die Banken und ihre Schweiz/Kurzarbeit/Lohntrends

Kolumne Von Mario Fehr 11

Monatsinterview Claudia Honegger über Banker 12

Dossier Weiterbildung und Karriere 16

Die Wege nach oben

Rechnungswesen, Personalwesen, Marketing/Verkauf/PR/Kommunikation

Ältere Arbeitnehmende Wie profitieren sie von Weiterbildungen? 22

Sprachen Branchenspezifische Kurse führen weiter 26

Kommunikation Kompetent im Umgang mit anderen Kulturen 28

Weiterbildungstipps Spezielle Angebote für Kaufleute 29

KV Bildungsgruppe Schweiz Peter Häfliger über die Perspektiven 30

Beruf und Bildung 32

Auftakt Neuer Delegierter Bildungspolitik/Lernfestival/nonstop@work/

Berufe und Berufung/Büroding

Kolumne Von Astrid van der Haegen 33

Leben Robert Roth, Unternehmer mit sozialem Gewissen 34

Ratgeber Büroalltag, Bildung, Jugend, Gesundheit 38

Publireportage Schulen und Weiterbildungsinstitute stellen sich vor 41

KV Aktuell/Sektionen Veranstaltungen und Informationen/Personen im KV 64

Impressum 68

Rätsel SBB-Tageskarten zu gewinnen 69

Cartoon Von Ruedi Widmer 70

Peter Kyburz – Generalsekretär des KV Schweiz

peter.kyburz@kvschweiz.ch

context 8 – 2010


4

Nächster Halt – Bachelor

Bachelor of Science in Business Administration

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Im Büro

5

New York, USA

Orli Bander arbeitet in Manhattan für die

Columbia-Universität in der Administration.

Die Elite-Universität wurde 1754 gegründet

und ist somit älter als die Vereinigten

Staaten selbst.

Interview/Fotos Julie Bodenmann

Hatten Sie als Kind einen Traumberuf?

Ich hatte sogar mehrere. Ich wollte

An wältin werden, im Reisebüro arbeiten,

mich als Köchin versuchen. Ich träumte

eine Zeit lang sogar davon, für das FBI zu

arbeiten, obwohl ich damals wahrscheinlich

gar nicht wusste, was das heisst.

Was arbeiten Sie?

Ich bin ein sogenannter «Officer of

Administration» und helfe Familien von

Professoren oder Studenten, eine Schule

oder Betreuung für ihre Kinder zu finden.

Welche Ausbildung haben Sie gemacht?

In meinem Grundstudium konzentrierte

ich mich auf Politikwissenschaften

und Geschichte und machte anschliessend

einen Master in Beratung im Teachers

College der Columbia-Universität.

Seit wann sind Sie hier tätig?

Seit Januar 2005.

Wie lange brauchen Sie von Ihrem

Wohn- zum Arbeitsort?

Ich fahre immer mit der U-Bahn und

muss dreimal umsteigen. Das dauert

ungefähr 55 Minuten.

Welche Qualitäten sind in Ihrem Beruf

gefragt?

Man muss viel über die Ausbildungsmöglichkeiten

wissen und die Aufnahmeprozesse

der Schulen genau kennen.

Ausserdem braucht man viel Empathie;

man muss sich mit den Bedürfnissen der

Familien auseinandersetzen und darauf

stets serviceorientiert reagieren.

Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?

Dass ich Familien helfen kann, sich

hier einzuleben.

Woran stören Sie sich?

Hier in New York City ist das System

unfair, denn es gibt massive Qualitätsunterschiede

zwischen den Schulen. Deshalb

sind die Aufnahmeverfahren der

öffentlichen und privaten Schulen auch so

kompliziert; der Konkurrenzkampf ist riesig.

Besonders ausländische Familien verstehen

nicht, wieso ihr Kind nicht einfach

bei der nächsten öffent lichen Schule an

die Tür klopfen kann. Es ist für mich frustrierend,

wenn ich mit diesen Informationen

die Familien enttäuschen muss.

Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie?

35 Stunden, fünf Tage die Woche von

9 bis 17 Uhr.

Wie oft machen Sie Ferien?

Ich habe Anspruch auf 26 Ferientage,

nehme aber meistens nicht mehr als zwei

Wochen frei. Ich mache eher ab und zu

ein langes Wochenende.

Wie viel verdienen Sie pro Jahr?

68 000 US-Dollar (knapp 71 000 Franken).

Können Sie Geld auf die Seite legen?

Nicht so viel wie ich eigentlich sollte.

Haben Sie eine Altersvorsorge?

Ja, die Universität organisiert eine Altersvorsorge

durch das TIAA, ein Unternehmen

das sich um die Altersrente von

akademischen Institutionen kümmert.

Ausserdem kann ich später auch auf die

Sozialversicherung vom Staat zurückgreifen.

Würden Sie gerne mehr verdienen oder

sind Sie zufrieden?

In New York ist alles relativ. Ich habe

Studiengebühren, die ich noch abstottere,

immer wieder kleinere Schulden und die

Mieten sind hoch – das alles kostet. Aber

mir geht es gut. Wenn ich auf Geld aus

wäre, wäre ich in einem anderen Bereich

tätig.

Was möchten Sie beruflich noch

erreichen?

Mein Ziel ist es, die Welt zu sehen.

Deshalb würde ich gerne für eine Botschaft

arbeiten oder dann in einer amerikanischen

internationalen Schule, denn

die gibt es auf der ganzen Welt.

Steckbrief USA

New York City ist mit 8,4 Millionen

Einwohnern auf einer Fläche von

ca. 780 Quadratkilometern die bevölkerungsreichste

Stadt in den USA.

Sie ist in aller Welt als «Big Apple»

bekannt.

Einwohner 308 Millionen

Arbeitslosenquote Gemäss den letzten

offiziellen Zahlen des US Department

of Labor waren im Mai 9,7 % der

Erwerbsfähigen arbeitslos.

Durchschnittseinkommen Ungefähr

43 000 USD. Der Mindestlohn liegt

offiziell bei 7.25 USD pro Stunde.

Gewerkschaftlicher Organisationsgrad

In den USA sind nur gerade rund 12 %

aller Beschäftigten gewerkschaftlich

organisiert. Von diesen sind mit einem

Anteil von 25% die meisten im Staat

New York wohnhaft.

Wichtigste Exportartikel Rund die

Hälfte sind Kapitalgüter wie Motorteile,

Computer, Telekommunikationsausrüstung.

Auch wichtig:

Gebrauchsgüter, besonders Autos

und Medikamente.

Steckbrief Person

Name Orli Bander

Alter 35

Zivilstand Verheiratet

Wohnform Lebt mit ihrem Mann und

ihren zwei Hunden in einer Wohnung

Wohnort Brooklyn

context 8 – 2010


6

Unbürokratisch

Futtermeister André Schatz wägt im Zoo Zürich das vegetarische Futter ab. Foto: Atelier MFM/Ex-Press

context 8 – 2010


Leserbriefe

«Grosse Veränderungen bestimmen die

Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die

letzten 30 Jahre sind bezeichnend dafür.»

context 5 – 2010

Berufswelten – Traumberuf

Grosse Veränderungen bestimmen die

Entwicklungen am Arbeitsmarkt, die letzten

30 Jahre sind sicher bezeichnend für

die Geschwindigkeit, mit der neue Bedingungen

gelten. Für die Zukunft ist anzunehmen,

dass dies noch schneller ablaufen

wird. Ebenfalls ist bei vielen Stellen zu

beobachten, dass es keine sichere Anstellung

mehr auf lange Sicht ist. Auch bei Erfüllen

der geforderten Leistung können

Szenarien eintreffen, die einen Arbeitgeber

zu unüblichen Massnahmen bringen.

Plötzlich sind Mängel vorhanden, die sogar

eine Kündigung zur Folge haben

könnten oder die einen Angestellten zu

noch mehr Leistung auffordern sollen.

Die andere Seite ist, dass einem die Arbeit

gefällt. Man kann seine Arbeit gut und gewissenhaft

machen. Dabei gilt eigentlich

wie bei allem, «keine Rosen ohne Dornen»,

es gibt immer auch eine unangenehme

Seite des Berufes. Was ich eigentlich zu erkennen

glaube, ist, dass der ganze Prozess

unheimlich lange geht, bis man dort

ist, wo man sein möchte. Es gibt eher weniger

Fälle, in denen ein Ziel, das am Anfang

als Traumberuf galt, auch so erreicht

wurde. Vielfach wechselt der Traumberuf

mit der Zeit. Aber es ist sicher ganz wichtig,

dass man sich in seinem Beruf «zu

Hause fühlt». Ein Stück weit soll man

auch auf seinen Beruf stolz sein. Oft ist die

Tätigkeit schon als solches für die Tagesstruktur

gut. Meistens ist eine Arbeit auch

ein Dienst an den Mitmenschen, in irgendeiner

Form kommt die erbrachte

Leistung der ganzen Gesellschaft zu gut.

Ob jetzt produziert, gebaut, eine Serviceleistung,

eine sportliche, wissenschaftliche

oder künstlerische Leistung erbracht

wird – man kann damit zufrieden

sein, wenn es einem gelingt.

Mein Traumberuf wäre kaufmännisch…

aber welche Art, Verkäufer, Büroangestellter,

Berater/Kundendienstmitarbeiter,

Aussendienst, Marketing oder Lebensmittelverkäufer?

Ich denke eben doch, der

letztere ist mein Traumberuf. Doch ich

bin ja immer noch nicht am Ziel! Zudem

gibt es auch noch so viel, das in der Arbeitswelt

geändert werden sollte. Ich bin

auf der «Reise», es ist ein ständiger Kreislauf.

Das Ziel ist am Schluss. Aber den

Schluss sehe ich noch nicht. Darum weiss

ich auch nicht genau, wo meine «Reise»

hinführt und ich weiss auch nicht, welches

mein endgültiges Ziel dann sein

wird… mein Traumberuf.


Markus Bischof, Schaffhausen

Rätsel

Das Ausflugsziel heisst Aarburg! Dieses

schmucke Städtchen haben wir vor x-Jahren

bei einer Wanderung von Biel aus entdeckt.

Wir werden gelegentlich wieder

dort auf Entdeckungswanderung gehen.


Fred Spätig, Biel

Context freut sich über Ihren Leserbrief!

Bitte mit Vor-/Nachnamen sowie Wohnort an:

context@kvschweiz.ch, oder an

Context, Postfach, 8027 Zürich

KV in den Medien

1000 Franken weniger (als ein Maurer

oder Strassenarbeiter, die Red.) erhält

ein kaufmännischer Lehrabgänger mit

rund 3900 Franken, wie Barbara

Gisi vom Kaufmännischen Ver band

Schweiz bestätigt. Nach 15 Jahren im

Büro kann man je nach Branche mit

5000 bis 6750 Franken pro Monat

rechnen. Allerdings, so Gisi: «Wer

sich nicht ständig weiterbildet, wird

eher am unteren Lohnlimit bleiben.»

6.8.2010

Der Vorschlag des Bundesrates, den

Steuerabzug für Aus- und Weiterbildungen

auf 4000 Franken pro Jahr zu

begrenzen, stösst bei Parteien und

Verbänden auf Unverständnis. Der Angestelltenverband

KV Schweiz spricht

angesichts von Lehrgängen, die einige

zehntausende Franken kosteten,

von einer «unakzeptablen Grenze».

5.8.2010

Wer sich im Zusammenhang mit einer

aktuellen Arbeitsstelle weiterbildet,

soll künftig nicht mehr wie heute die

vollen Kosten der Ausbildung von den

Steuern abziehen können, sondern

nur noch maximal 4000 Franken pro

Jahr. «Für viele berufstätige Menschen

bringt die Gesetzesrevision eine massive

Verschlechterung», kritisiert Ralf

Margreiter, grüner Kantonsrat in Zürich

und Bildungsexperte beim Arbeitnehmerverband

KV Schweiz.

3.8.2010

7

Webrating

Haben Sie einen Traumberuf?

Ja, aber das wird wohl immer

ein Traum bleiben: 41,7 %

Ja, und ich werde

diesen Traum auch

verwirklichen: 31,9 %

Ich arbeite bereits in

meinem Traumberuf: 26,4 %

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Braucht es spezielle

Weiterbildungen für

ältere Mitarbeitende?

> Ja, denn sie werden für die

Firmen immer wichtiger.

> Nein, das finde ich überhaupt

nicht nötig.

> Eigentlich schon, doch

leider fehlt das Geld.

Der Zürcher Regierungsrat beantragt

beim Kantonsrat, die kantonale Volksinitiative

«Für faire Ferien» abzulehnen.

(…) Die Initiative vom Verband

des Personals öffentlicher Dienste

(VPOD) Zürich und vom Kaufmännischen

Verband (KV) verlangt mindestens

fünf Wochen Ferien pro Jahr für

das Personal im öffentlichen Dienst.

Gemäss der Regierung würde die Umsetzung

Mehrkosten von rund 44 Millionen

Franken verursachen. (…) Der

VPOD und der KV Zürich halten aber

trotzdem an ihrer Initiative fest.

22.7.2010

context 8 – 2010


8

Politik und Wirtschaft

Aufschwung auch im

Portemonnaie

Lohnforderungen. Noch ist die Krise nicht in allen Branchen

überwunden. Der KV Schweiz steigt deshalb mit differenzierten

Forderungen in die Lohnverhandlungen für 2011. Von Ingo Boltshauser

Ist der Aufschwung nun da oder nicht?

Je nachdem, in welcher Branche man

nachfragt, fällt die Antwort unterschiedlich

aus. Bei den Banken ist er definitiv

angekommen und zeigt sich in Gewinnen,

die an die Zeit vor der Finanzkrise erinnern.

In der Maschinenindustrie schielt

man noch immer ängstlich ins Ausland,

denn von der dortigen Konjunkturentwicklung

hängt auch der eigene Erfolg ab.

Und in der Pharmabranche fand die Krise

fast gar nicht statt.

Differenzierte Forderungen

Vor diesem Hintergrund hat man sich

beim KV Schweiz entschieden, mit sehr

differenzierten Forderungen in den diesjährigen

Lohnherbst zu starten. «In den

letzten Krisenjahren haben die Angestellten

grosse Leistungsbereitschaft, Arbeitsmarktflexibilität

und Lohnzurückhaltung

bewiesen», sagt Barbara Gisi, Leiterin

Angestelltenpolitik beim KV Schweiz.

Dort, wo die Unternehmen wieder grosse

Gewinne schreiben, fordert der Verband

deshalb Lohnerhöhungen von bis zu vier

Prozent. Dies auch vor dem Hintergrund,

dass das Top-Management vielerorts zwar

Lohnzurückhaltung gepredigt, sich selbst

aber nicht daran gehalten hat.

Nach wie vor gibt es aber auch Branchen,

die noch nicht über dem Berg sind.

Da 2011 mit steigenden Lebenshaltungskosten

gerechnet werden muss und die

Erhaltung der Kaufkraft eine der wichtigsten

Konjunkturstützen ist, steigt man

auch in diesen Branchen mit einer Minimalforderung

von einem Prozent in die

Verhandlungen. Gekoppelt ist diese Zurückhaltung

mit der Forderung nach verbindlichen

Zusicherungen zur Arbeitsplatzsicherheit.

Die Forderungen im EinzeLNen

Banken,

Versicherungen

Nachholbedarf bei Frauen und Älteren

Profitieren von Lohnerhöhungen sollen in

erster Linie jene Angestellten, bei denen

aufgrund des in den Vorjahren nicht oder

nur teilweise gewährten Teuerungsausgleichs

Nachholbedarf besteht. «Daneben

gibt es in den Lohngefügen vieler

Unter nehmen noch immer strukturelle

Ungleichheiten, die ausgeglichen werden

müssen», sagt Barbara Gisi. Vor allem die

Frauenlöhne hinken vielerorts noch immer

deutlich hinter den Männerlöhnen

her. Auch bei älteren Angestellten herrsche

oft Nachholbedarf, da diese teils

während Jahren keine oder nur unterdurchschnittliche

Lohnerhöhungen erhielten.

3–4% Anspruch auf Lohnerhöhungen haben insbesondere

die Angestellten in unteren und mittleren Funktionen,

welche die Risikoexposition der Institute nicht oder

nur geringfügig beeinflussen konnten, aber mit ihren

Leistungen wesentlich zum Erhalt der positiven

Image-Elemente der Branche beitrugen.

Detailhandel 1,5–2,5% Nachholbedarf Frauenlöhne, ältere Mitarbeitende,

existenzsichernde Mindestlöhne.

Grosshandel, 1,5–2,5% Nachholbedarf Frauenlöhne, ältere Mitarbeitende.

sonstige DL

Telekom muni- 2–3% Im Allgemeinen sehr gute Ertragslage.

kation, IT

Gewerbe 2–3% Die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit bietet vielen KMU

neue Marktchancen und benötigt motivierte, weiterbildungsbereite

Angestellte mit guten Anstellungsbedingungen.

Industrie 1–2,5% Abgesehen von der Beschäftigungssicherung müssen

auch Lohnanpassungen – selbst wenn sie zum

Teil nur moderat ausfallen können – die Anstrengungen

und den Einsatzwillen der Arbeitnehmenden

honorieren. Flankierend müssen die Arbeitgeber mit

innovativen Arbeitszeitmodellen zur Beschäftigungssicherung

beitragen.

Pharma und 2,5–4% Gute bis sehr gute Ertragslage.

Chemie

Luftverkehr 1,5–2,5% Grosser Nachholbedarf in einer sich wieder er ho lenden

Branche.

Öffentliche

Verwaltung /

Unternehmen

des Bundes

1,5–2,5% Grosser Nachholbedarf, zum Teil starke Zusatzbelastungen

durch die Ausfinanzierung von Vorsorgeeinrichtungen

(Bund, Kantone, Gemeinden, SBB,

Die Post etc.).

Bildungsinstitute 1,5–3% Nachholbedarf, Personalmangel, strukturelle Anreize

können letzteren mildern.

Gesundheit

und Soziales

1,5–3% Nachholbedarf, Personalmangel, strukturelle Anreize

können letzteren mildern.

context 8 – 2010


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10

Nein zum Leistungsabbau

Politik und Wirtschaft

AVig-Referendum. Am 26. September stimmt die Schweiz über das

Arbeitslosenversicherungsgesetz ab. Der KV Schweiz empfiehlt die

Revision zur Ablehnung. Von Ingo Boltshauser

Bei der defizitären Arbeitslosenversicherung

(ALV) herrscht Handlungsbedarf,

wenigstens darüber ist man sich

in der Bundespolitik einig: Auf mittlerweile

7 Milliarden Franken ist der Schuldenberg

angestiegen, und sollte sich die

Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht

schnell ändern, ist ein weiterer steiler Anstieg

unausweichlich.

Gespalten war man bei der Parlamentsdebatte

im Frühling 2010 allerdings in der

Frage, wie dieses Defizit verringert werden

könnte. Während die Linke die Beiträge

erhöhen wollte, setzte man bei der bürgerlichen

Ratsmehrheit (nicht nur, aber auch)

auf einen massiven Leistungsabbau.

Und diese Mehrheit hat sich mit dem

bekannten Resultat durchgesetzt: Rund

646 Millionen Franken jährlich sollen

zwar durch Mehreinnahmen hereingeholt

werden. Dafür werden die ALV-Beiträge

auf Einkommen bis 126 000 Franken

von 2 auf 2,2 Prozent erhöht. Ausserdem

sollen die Besserverdienenden die ALV

mit einem Solidaritätsprozent aus dem

Defizit führen helfen. Diese Solidarität ist

allerdings auf Lohnbestandteile unter

315 000 Franken beschränkt. Wer noch

mehr verdient, zahlt auf die darüberliegende

Lohnsumme keine Beiträge mehr.

Fast ebenso viel Geld, nämlich 622

Millionen Franken, soll aber mit einem

beträchtlichen Leistungsabbau eingespart

werden, und dies in einer Zeit, in der

die Arbeitslosenzahlen wegen der Krise

weit über dem langjährigen Durchschnitt

liegen.

Erfolgreiches Referendum

Die Arbeitnehmerorganisationen, unter

ihnen auch der KV Schweiz, sowie SP und

Grüne wollten diese Sparpolitik auf Kosten

der Verlierer der Krise nicht akzeptieren

und ergriffen das Referendum. Mit

durchschlagendem Erfolg: 50 000 Unterschriften

wären nötig gewesen, 140 000

kamen zusammen. Deshalb hat nun das

Volk am 26. September das letzte Wort

über das AVIG.

Auch der KV Schweiz empfiehlt die

Revision zur Ablehnung. «Arbeitslosigkeit

ist heute ein gesamtgesellschaftliches

Phänomen und in aller Regel nicht selbst

Das Referendum kam mit einem rekordverdächtig hohen Sammelergebnis zustande.

verschuldet», begründet Hansueli Schütz,

volkswirtschaftlicher Mitarbeiter beim

KV Schweiz. Die letztmals 2003 revidierte

Versicherung habe sich konzeptionell

durchaus bewährt: Einkommensersatz

gekoppelt mit effizienten Massnahmen

zur raschen Wiedereingliederung in den

Arbeitsmarkt. Unterschätzt habe man

aber damals die durchschnittliche Höhe

der Sockelarbeitslosigkeit (100 000 statt

125 000 Personen). Dieser – rasch erkannte

– Fehler sei nicht korrigiert worden. Erst

nach der durch die Finanzkrise ausgelösten

Arbeitsmarktkrise habe die Politik

reagiert, und die ALV solle nun schwergewichtig

auf Kosten der Erwerbslosen

saniert werden.

Reduzierte Bezugsdauer

Gespart werden soll primär bei den Jungen.

Ihnen wird einerseits die Bezugsdauer

massiv gekürzt, andererseits entfällt

für unter Dreissigjährige die Zumutbarkeitsklausel,

und sie müssen jeden beliebigen

Job annehmen. «Wir müssen junge

Erwerbslose nicht bestrafen, sondern ausund

weiterbilden», sagte SP-Nationalrat

und KV-Schweiz-Präsident Mario Fehr

anlässlich der Pressekonferenz des Nein-

Komitees am 17. August. Teils massive

Leistungseinbussen müssten künftig aber

alle Altersgruppen in Kauf nehmen, insbesondere

auch ältere Erwerbslose.

Konjunktur wird gebremst

Neben der Tatsache, dass viele Menschen

in der ALV-Revision die soziale Gerechtigkeit

vermissen, führt Schütz auch eine

Reihe von wirtschaftlichen Argumenten

an, die klar gegen die Vorlage sprechen:

Die Schweizer Wirtschaft sei darum erfolgreich,

weil sie und mit ihr die Angestellten

schnell und flexibel auf wechselnde

Anforderungen reagieren kann.

Dazu brauche es eine gut ausgebaute ALV,

die den Menschen die Angst vor solchen

Veränderungsprozessen nehme. Sie stütze

zudem die Binnenkonjunktur. Wenn Arbeitslose

ihren Konsum einschränken

müssen und Erwerbstätige aus Angst vor

drohender Arbeitslosigkeit und damit verbundener

Verarmung vermehrt sparen,

sinkt die Binnennachfrage massiv.

Belastet werden durch die geplanten

Einsparungen auch die anderen Sozialwerke.

Denn zumindest ein Teil des Geldes,

das den Arbeitslosen vorenthalten

werden soll, fällt künftig einfach bei anderen

Sozialwerken an, in erster Linie bei

der Sozialhilfe.

context 8 – 2010


Die Banken und ihre Schweiz

Kolumne

11

Peter Hablützel analysiert, wie es zur Finanzmarktkrise

gekommen ist, warum die

Schweiz besonders getroffen wurde, wie

es weitergehen soll.

In seinem Buch «Die Banken und ihre

Schweiz – Perspektiven einer Krise» zeigt

Politikwissenschafter Peter Hablützel auf,

wie es zur Finanzmarktkrise kommen

konnte. Er zeichnet das Bild einer Finanzwirtschaft

nach, die zur abgehobenen Finanzindustrie

geworden ist. Im Fokus

stand nicht mehr der Dienstleistungsauftrag

für die Gesamtwirtschaft, sondern

das Streben nach Gewinn und Macht.

Die Entwicklung des Finanzplatzes

Schweiz als Teil unserer jüngsten Geschichte

erhält bei Hablützel viel Platz.

Dabei kombiniert er ökonomische und

sozialwissenschaftliche Fragen. Er begründet

dies damit, dass der Finanzplatz

Schweiz zu einem nationalen Mythos verklärt

worden ist.

Bis in die 1990er-Jahre stand die Finanzierung

von Projekten der Wirtschaft

im Zentrum der Schweizer Bankinteressen.

Hablützel schreibt, die Grossbanken

hätten wesentlich zu einer gewissen Öffnung

und Modernisierung der Schweiz

beigetragen. Ab der Mitte der 1990er-Jahre

begann aber die problematische Transformation

im Zuge der Globalisierung, UBS

und CS wurden zu Universalbanken.

Hablützel beschreibt, wie trotz riskanter

Spiele auf globalisierten Märkten

die Abhängigkeit unseres Landes vom

Weniger Kurzarbeit

Die Kurzarbeit stagniert im Juni. Dies ergab

eine provisorische Auswertung des

Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco).

Davor war aber eine deutliche Abnahme

feststellbar: Im Mai waren 20 641 Personen

von Kurzarbeit betroffen, 4148 weniger

als im Vormonat. Die Anzahl der Betriebe

verringerte sich um 291 auf 2018.

Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen

um 25 Prozent auf 934 000 Stunden

ab. Im Mai 2009 zählte man noch 3,17 Millionen

Ausfallstunden, die sich auf 59 914

Personen in 3324 Betrieben verteilten.

Immer wieder kommt es zu missbräuchlichem

Bezug von Kurzarbeitszeitgeldern,

wie das Seco vermeldet. Gegen

acht Firmen wurde im vergangenen Jahr

Strafanzeige erhoben. Dies kann sie teuer

zu stehen kommen. Fehlbaren Arbeitgebern

drohen Bussen oder gar Haft. pd

Ausland geleugnet und die Schweiz penetrant

als Sonderfall zelebriert wurde. Kritik

wurde nicht akzeptiert: «Wer unsere

Banken in Frage stellt, stellt unser Land,

stellt uns in Frage.»

Er zieht das Fazit, dass die Schweiz

kein Sonderfall ist. Den Finanzplatz

könne man zwar als solchen bezeichnen,

und auf die Krise sei etwas sonderbar

reagiert worden. Aber als Land, als sozialer

Lebensraum sei die Schweiz kein Sonderfall:

«Wirtschaft und Gesellschaft entsprechen

immer stärker dem normalen

europäisch-westlichen Muster.»

Hablützel plädiert dafür, die Chancen

der Krise zu erkennen, das Bild der

Schweiz ernsthaft zu prüfen und Schritte

in eine neue Zukunft zu wagen. Für ihn

heisst das: PUK, Finanzmarktregulierung,

internationale Öffnung und Public Governance.

Damit die Schweiz nicht vom historischen

Sonderfall zum politischen

Sonderling wird. ajm

Peter Hablützel: Die Banken

und ihre Schweiz

Perspektiven einer Krise.

Verlag Conzett bei Oesch,

2010, CHF 28.–

Regionale Lohntrends

Page Personnel Schweiz hat erstmals eine

Gehaltsstudie für Jobs im Finanz- und

Buchhaltungswesen veröffentlicht. Befragt

wurden von der Personalvermittlungsfirma

junge Berufstätige. Die Ergebnisse

reflektieren die Situation auf dem

Stellenmarkt und die regionalen Unterschiede.

In Zürich sind die Löhne nach

wie vor am höchsten. In Basel sind die Gehälter

im Schnitt rund 15 Prozent tiefer. In

der Westschweiz ist eine deutliche Stagnation

festzustellen.

Die Stellensuchenden beginnen wieder

marktorientiert zu denken und vergleichen

Angebote. Der Lohn ist nicht

mehr entscheidend für eine Stellenwahl.

Arbeitsinhalt, Jobsicherheit und Perspektiven

sind wichtiger. Lohnvorstellungen

werden gesenkt, wenn das Gesamtpaket

interessant ist. pd

Solidarität und

Treue

Von Mario Fehr

Anfang September wird in Luzern die Veteranenehrung

2010 stattfinden mit all

denjenigen Frauen und Männern, die seit

50 Jahren Mitglied in unserem Verband

sind. In einer von Hektik und Schnelllebigkeit

geprägten Zeit wie der unsrigen

ist eine solch langjährige Bindung an

eine Organisation alles andere als selbstverständlich.

Ich bin dankbar für diese

Solidarität und Treue. Sie ist vorbildlich.

Vieles hat sich seit dem Eintritt dieser

Frauen und Männer in den Kaufmännischen

Verband vor 50 Jahren verändert.

Manches ist aber auch gleich geblieben,

unter anderem die Zielsetzungen unseres

Verbandes. Wir setzen uns ein für soziale

Gerechtigkeit, die Interessen der

Angestellten und für eine gute Aus- und

Weiterbildung. Ich bin überzeugt davon,

dass dies auch in 50 Jahren noch so sein

wird. Die Ziele des KV Schweiz haben

Bestand und einen hohen Wert – über

sämtliche Veränderungen hinweg.

Für mich ist die Veteranenehrung immer

ein ganz besonderer Anlass. Ich mag die

Erzählungen aus alten Zeiten, weil sie die

Geschichte unseres Verbandes lebendig

und die Traditionen noch verständ licher

machen. Ich bin stolz darauf, dass unser

Verband so viele Lebensgeschichten mitgeschrieben

hat und immer noch mitschreibt.

Und ich freue mich über all die

herzlichen Begegnungen. Die Frauen

und Männer, die an diesem Tag gewürdigt

werden, haben dem KV Schweiz immer

die Treue gehalten und sie waren mit

ihrem Verband auch dann solidarisch,

wenn es einmal nicht so rund lief. Sie alle

verdienen unseren Respekt und unsere

Anerkennung. Ich freue mich auf die Veteranenehrung

2010!

Mario Fehr ist Nationalrat und

Präsident des KV Schweiz.

mario.fehr@kvschweiz.ch

context 8 – 2010


12

Monatsinterview

«Was derart gefährlich ist,

muss halt kontrolliert werden»

Claudia Honegger wollte der Finanzkrise auf den Grund gehen. Die Soziologin

hat Gespräche mit Akteuren in der Bankenwelt zu einem Buch verarbeitet.

Sie traf viele unglückliche Menschen, die sich keiner Schuld bewusst sind.

Von Therese Jäggi und Thomas Heeb / Foto Reto Schlatter

Context: Im Herbst 2008 haben Sie

zusammen mit ein paar Fachkollegen

beschlossen, in die Banken einzudringen

und mit den Akteuren zu sprechen.

Was hat Sie dazu bewogen?

Claudia Honegger: Lehman Brothers

war gerade bankrott gegangen, die Wut

und Empörung war allgegenwärtig. Der

Zufall wollte es, dass ich eines Abends

mit Kollegen aus Frankfurt und Wien an

einem Tisch sass. Wir fragten uns, was da

nun eigentlich passiert war, und beschlossen,

die Akteure selber danach zu

fragen.

Wie haben Sie Zugang zu den Interviewpartnern

gefunden?

Das lief praktisch alles über persönliche

Kontakte. Wir waren ein relativ

grosses Forschungsteam, da hat immer

mal jemand einen Bekannten, der in

einer Bank arbeitet oder jemanden kennt,

der vermitteln kann. Wir haben dann die

Interviewpartner nach Alter, Funktion

und Geschlecht ausgewählt. An zwei

Banker gelangten wir über die Pressestelle,

so wie es üblicherweise läuft, wenn

die Medien etwas wollen. Und diese

Inter views konnten wir denn auch

prompt nicht brauchen, weil sie von der

Pressestelle gegengelesen wurden.

Die Porträts sind stellenweise sehr persönlich.

Es scheint, dass die Interviewpartner

gesprächig waren.

Wir hatten tatsächlich Glück mit dem

Timing. Die Gespräche führten wir im

Frühling 2009. Zu jener Zeit herrschte

eine derartige Verunsicherung, dass viele

Banker ausserordentlich mitteilungsbedürftig

waren. Jedenfalls trifft dies zu für

diejenigen, die sich zu einem Gespräch

bereit erklärten. Natürlich gab es auch

solche, die ein Interview ablehnten. Die

context 8 – 2010


Claudia Honegger, 63, ist emeritierte Professorin für Allgemeine Soziologie an der

Universität Bern. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Geschlechter- sowie

Kultur- und Wissenssoziologie. Zusammen mit Chantal Magnin aus Frankfurt und

Sighard Neckel aus Wien brachte sie dieses Jahr das Buch «Strukturierte Ver ant -

wor tungs losigkeit – Berichte aus der Bankenwelt»* heraus. Claudia Honegger hat

zwei erwachsene Söhne und wohnt in Bern.

13

Gesprächsbereitschaft war aber nur von

kurzer Dauer. Schon im Sommer war es

vorbei damit und manche bereits vereinbarten

Gespräche wurden wieder abgesagt.

Sie bezeichnen die Bankenwelt als Paralleluniversum.

Inwiefern unterscheidet

sie sich von anderen Branchen?

Bei der Bankenwelt handelt es sich

um ein geschlossenes System, und zwar

in viel stärkerem Ausmass als bei anderen

Branchen. Es ist eine eigene Welt, aus

der nur sehr wenig nach aussen dringt.

Eine unserer Fragestellungen lautete

denn auch: Was tun die eigentlich den

ganzen Tag? Denn davon hat man ja

eigentlich keine Vorstellung.

Die 31 porträtierten Bankangestellten

haben Sie im Buch vier Bereichen zugeordnet:

Spielwiese, Rennbahn, Anstandsbühne,

Grauzone. Wer gehört in welchen

Bereich?

Die Spielwiese ist das Feld der

«Quants», also der Mathematiker und

Physiker, welche die Produkte entwickeln.

Auf der Rennbahn tummeln sich die Investmentbanker,

auf der Anstandsbühne

sind diejenigen Angestellten anzutreffen,

die moralische Bedenken gegen manche

Geschäftspraktiken haben und sich selber

für gut und anständig halten. In dieser

Kategorie hat es auffällig viele Frauen,

während auf der Rennbahn die Männer

praktisch unter sich sind. In der Grauzone

schliesslich trafen wir auf eher

dubiose Typen, die am Rand der Legalität

operieren.

Die Porträtierten brauchen häufig

Kriegsmetaphern wie beispielsweise

«Front», «Waffen» oder «Finanzkrieg».

Die Kriegsmetaphern werden am

häufigsten von den Investmentbankern

gebraucht. Das war aber schon vor der

Krise so. Kämpfen war dort schon immer

Teil des Selbstverständnisses. Durch die

Krise hat sich das einfach noch verstärkt.

Gefragt wurde immer auch nach Schuld.

Aber es fühlt sich niemand schuldig,

nicht einmal mitverantwortlich. Schuld

sind immer die anderen.

Das hängt damit zusammen, dass

die Bank ein hochgradig arbeitsteiliges

System ist. Wenn etwas schief läuft, kann

man gar nicht mehr nachvollziehen, wo

der Grund dafür liegt. Die Leute reden

nicht miteinander. Einzelne Gruppen

wie beispielsweise die Private Banker

und die Investmentbanker hassen sich

manchmal regelrecht. Eine Welt für sich

bilden die «Quants», welche die «Waffen»

entwickeln. Doch was dann damit gemacht

wird, interessiert sie nicht. Sie

sind auch überzeugt, dass ausser ihnen

sowieso niemand durchblickt und die

Produkte wirklich versteht, weder ihre

Vorgesetzten noch die Kundenberater

noch die Kunden. Aber das ist ihnen

egal.

Eigentlich merkwürdig. Ein Autoverkäufer

muss doch auch etwas von einem

Auto verstehen.

Ein von uns interviewter Kundenberater

schildert, wie an Weiterbildungsseminaren

Berater in Rollenspielen strukturiere

Produkte verkaufen sollten. Dabei

sei offensichtlich geworden, dass sie von

den Produkten keine Ahnung hatten.

Dieser Berater gibt an, dass Schulung

und Vermittlung sträflich vernachlässigt

worden seien.

Und das Nachsehen haben die Kunden,

darunter viele Kleinanleger, welche mit

diesen sogenannt strukturierten Produkten

eine ganze Menge Geld verloren haben.

Das ist das eine. Aber man braucht

nicht einmal solche Produkte gekauft zu

haben, um trotzdem da mit drinzuhängen,

beispielsweise mit den Pensionskassengeldern.

Als die Bankenwelt noch überschau ­

barer war, konnte man Verantwortung

vermutlich nicht so leicht abschieben

wie heute.

Anfang der Neunzigerjahre hat man

angefangen, Finanzgenies – eben Mathematiker

und Physiker – in die Banken zu

holen. Dadurch ist alles komplizierter

geworden. Anderseits hat man mit diesen

aber auch Unmengen von Geld verdient,

und deshalb liess man diese Entwicklung

hin zu immer mehr Komplexität und

Unübersichtlichkeit einfach laufen.

«Gier ist ein einfaches Erklärungsmuster, aber sie

ist nicht einfach in uns angelegt, sondern braucht

immer ein passendes Umfeld.»

Wie hat sich die Krise auf das Selbstbewusstsein

der Banker ausgewirkt?

Früher waren Banker ausserordentlich

stolz darauf, in einer Bank tätig zu

sein. Damit ist es vorbei. Der Stolz ist verloren

gegangen. Manche leiden darunter,

dass das Ansehen ihres Arbeitgebers dermassen

angeschlagen ist. Dabei handelt

es sich hauptsächlich um Leute, die früher

mal eine Lehre auf der Bank gemacht

haben und sich dann im Unternehmen

hochgearbeitet haben. Wir hatten den

Ein druck, dass einige Gesprächspartner

hart an einer Depression vorbeigeschrammt

sind oder zumindest sehr fatalistisch

wirkten. Dann gibt es auch andere,

die gar kein Problem haben, weil sie

dauernd wieder die Firma wechseln und

ausschliesslich unter ihresgleichen verkehren.

context 8 – 2010


14

Monatsinterview

In Ihrem Essay schreiben Sie, dass sich

in den Banken die drei Leidenschaften

Ehrsucht, Herrschsucht und Habsucht

vermischt haben. Sind die Banken die

letzten Tummelplätze für diese Leidenschaften?

In der Kombination aller drei wahrscheinlich

schon. Ich wüsste nicht, wo

das sonst noch der Fall sein könnte. Im

Militär und in der Wissenschaft jedenfalls

nicht, und in der Politik auch nur

bedingt. Zudem haben diese Bereiche

an gesellschaftlicher Bedeutung und

Wertschätzung verloren. Politiker, Lehrer,

Ärzte, Professoren, alle fühlen sich

seit ein paar Jahren abgewertet. Eine Aufwertung

erfuhren einzig die Finanzakrobaten,

und zwar unter Applaus von uns

allen. Die heutigen neuen Reichen kamen

fast alle durch Finanzspekulationen zu

Vermögen. Eine Ausnahme ist da immerhin

Nicolas Hayek.

Für einige Banker scheint ja die Gier allein

als Grund für die Krise auszu reichen.

Die Gier wird sogar als eine Art Lebensquell

beschrieben.

«Wirtschaftsethik allein bringt nichts.

Die meisten Leute wissen schon, was ethisch ist –

und tun trotzdem das Gegenteil.»

Das stimmt natürlich nicht. Der

Mensch ist ja nicht gierig an sich, vor

allem nicht auf Geld, denn Geld kann

man bekanntlich nicht essen. Gier ist ein

einfaches Erklärungsmuster, aber sie ist

nicht einfach in uns angelegt, sondern

braucht immer ein passendes Umfeld, um

eine Handlung bestimmen zu können.

Die Männer, welche diesen Leidenschaften

frönen und dabei sehr viel Geld verdient

haben, machen auf Sie einen traurigen

Eindruck. Geld macht also gar

nicht glücklich?

Zum Zeitpunkt, als wir die Gespräche

führten, hatten wir den Eindruck, sie

seien extrem unglücklich, nicht nur wegen

des krisenbedingten Prestigeverlustes,

sondern auch grundsätzlich, weil ihr

Metier sie nicht besonders glücklich

macht. Und die Begleitumstände sind

sehr einförmig: Sie müssen aus Prestigegründen

einfach immer das Beste und

Teuerste haben, seien es Autos, Wohnungen,

Frauen, Essen oder anderes.

Sie zitieren den Chef der Deutschen Bank,

Josef Ackermann, sinngemäss so: «Hohe

Löhne sind keine Frage der Leistung,

sondern des Prestiges» – es geht also nur

darum, wer mehr hat?

Gut, das sagt Josef Ackermann. Diese

hohen Löhne und Boni hängen mit der

Amerikanisierung des Geschäfts zusammen

und führen zu einer Art Prestigedarwinismus,

der auf den Geldwert von Menschen

und Dingen fixiert ist. Solche

Ent wicklungen müssten durchbrochen

werden, um in der Bankenwelt tatsächlich

etwas zu ändern.

Warum gibt es im Investmentbanking

praktisch keine Frauen?

Nun, schaut man sich den Tages ab lauf

und die Arbeitsbedingungen im Investmentbanking

an, so kann ich das recht gut

nachvollziehen, ich würde es dort wahrscheinlich

auch nicht aushalten. Das hat

einerseits mit der Kriegermentalität zu

tun, aber auch mit der in diesem Metier

weit verbreiteten Vorstellung, das eigentliche

Leben beginne erst mit 30 oder 35

Jahren, wenn man genug Geld gescheffelt

hat. Eine solche Vorstellung ihres Lebens

haben nur wenige Frauen. Hinzu kommt,

dass die Finanzbranche schon immer

überaus männlich geprägt war, und die

gläserne Decke für Frauen offenbar noch

viel stärker ist als in anderen Branchen.

Sie erwähnen die Chefin der Women’s

World Bank: «Lehmann Sisters hätte

uns die Krise erspart.» Wären Frauen

in den Banken tatsächlich stärker auf

Sicherheit bedacht?

YOUR

IT HEART

BEAT

«Zurzeit arbeiten rund 150 User

auf unserem neuen System. Ziel

ist es aber, im Laufe der nächsten

vier Jahre möglichst viele

weitere Sektionen zum Umstieg

zu motivieren und damit die

Userzahl zu verdoppeln. Dabei

argumentieren wir vor allem mit

den überzeugenden Aspekten

der Einfachheit, der Flexibilität

und natürlich – last, but not

least – den Kostenvorteilen.»

Peter Kyburz

Generalsekretär KV Schweiz

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Branchen verlassen sich täglich auf die

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context 8 – 2010


15

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär’…

Es gab einfach keine Frauen, zumindest

nicht an der Spitze der Banken. Über alles

gesehen ist der Frauenanteil in den

Banken zwar rund 50 Prozent, aber gegen

oben werden sie immer seltener. Also

bleibt es reine Spekulation, wie die

Frauen in der Krise entschieden hätten.

Immerhin wurden in den letzten Jahren

grosse Anstrengungen zur Frauenförderung

unternommen.

Ja, offiziell wird viel unternommen.

Aber letztlich legitimieren solche Angebote

doch nur die bestehenden Strukturen,

mit überlangen Arbeitszeiten, der

hochgradig sexualisierten Sprache in den

Grossraumbüros und anderem mehr. Die

meisten Frauen verabschieden sich relativ

schnell aus dem ganz harten Geschäft,

weil sie sich das einfach nicht antun wollen.

Vielleicht müsste man sich grundsätzlich

fragen, ob es sinnvoll ist, dass

Menschen so arbeiten.

Im Buch schlagen Sie vor, die Deregu lierung

zu beenden; man könnte ja auch

den Handel mit Derivaten wieder verbieten,

die bis in die Achtzigerjahre als

illegales Glücksspiel galten.

Zu einzelnen Massnahmen möchte

ich mich nicht äussern. Aber mit gesundem

Menschenverstand lässt sich doch

sagen: Was derart gefährlich ist, muss

halt irgendwie kontrolliert werden. Ich

darf ja auch nicht nach Belieben Medikamente

schlucken, ich darf vielerorts nicht

mehr rauchen. Aber die grössten gesellschaftlichen

Risiken, jene in der Bankenund

Finanzwelt, werden praktisch überhaupt

nicht kontrolliert. Strengere

Eigen mittelvorschriften, Aufteilung der

Banken oder dergleichen müssten ernsthaft

angegangen werden, auf nationaler

und auch auf internationaler Ebene.

Auch die Banken wollen ein bisschen

mehr Regulierung, aber bitte nicht zu

viel. Im Grundsatz soll der Staat nach

wie vor retten, wenn es nötig ist. Worin

gründet diese unverfrorene Haltung

der Banken?

Sie haben ja keinen Grund, sich anders

zu verhalten. Ausser viel Rhetorik

hat die Politik bisher nichts zustande gebracht

in Sachen Regulierung. Die Verflechtungen

sind hierzulande immer

noch relativ eng, nicht nur mit der Politik,

auch mit der Wirtschaftswissenschaft,

die diese Entwicklung lange mitgetragen

hat, ohne grosse historische Perspektive.

Zudem ist immer noch sehr viel Geld vorhanden,

das irgendwo angelegt werden

will.

Müsste sich nicht auch in der Ausbildung

der Banker etwas ändern?

Ich hoffe sehr, dass man auch bei der

Ausbildung ansetzt. Man müsste wegkommen

von den Monoausbildungen

neoliberaler Prägung mit ihrer Marktgläubigkeit,

um wieder vermehrt den

Blick für grössere Zusammenhänge zu

gewinnen. Die Wirtschaftswissenschaften

müssten gewisse Paradigmen ernsthaft

hinterfragen. Wir haben in unseren

Gesprächen festgestellt, dass diese Reflexion

durchaus stattfindet, wenn auch

noch nicht überall. Im Übrigen haben

auch die Wirtschaftsjournalisten lange

Zeit nur das geschrieben, was ihnen die

Banker diktiert haben, vor allem in der

Schweiz.

In St.Gallen gibt es einen Lehrstuhl für

Wirtschaftsethik.

Wirtschaftsethik allein bringt nichts.

Ich habe nichts dagegen, aber es geht in

Richtung Frauenförderung, die auch

nicht viel bewirkt. Die meisten Leute wissen

schon, was ethisch ist – und tun trotzdem

das Gegenteil. Mir wäre es lieber, die

Wirtschaftsgeschichte und -soziologie

hätten mehr Gewicht, damit man auch

die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit

ziehen kann. Dann wüsste man,

was nach der Krise 1929 falsch gemacht

wurde, und müsste nicht die gleichen

Fehler wiederholen.

*Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte

aus der Bankenwelt. Hg. von Claudia Honegger,

Sighard Neckel und Chantal Magnin. edition

suhrkamp 2607, Frankfurt 2010, ca. CHF 25.70

Therese Jäggi ist Context-Redaktorin.

therese.jaeggi@kvschweiz.ch

Thomas Heeb ist Context-Redaktor.

thomas.heeb@kvschweiz.ch

Reto Schlatter ist Fotograf im Zürcher Presseladen.

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context 8 – 2010


16

Dossier Weiterbildung

Die Wege

nach oben

Eine kaufmännische Grundbildung ist eine solide

Ausgangsbasis für viele Weiterbildungen. Context macht

sich auf den Weg zu beliebten höheren Abschlüssen.

Von Andrea Mašek

Gegen 30 000 Berufsleute machen in

der Schweiz jährlich einen Abschluss

in der höheren Berufsbildung.

Das heisst, sie legen eine Berufsprüfung

ab, um einen eidgenössischen Fachausweis

zu erlangen, absolvieren eine höhere

Fachprüfung und erhalten ein eidgenössisches

Diplom oder besuchen eine höhe re

Fachschule. Und es werden von Jahr zu

Jahr mehr.

«Lifelong Learning» ist nicht nur die

Devise weltweit, Weiterbildung gehört

heute zum Lebens- und Berufsalltag auch

in der Schweiz – eine hohe Bereitschaft

zur ständigen Weiterbildung wird quasi

erwartet. KV-Lehrabgänger/innen fassen

deshalb über kurz oder lang einen weiteren

Abschluss ins Auge.

Berufsbegleitend

In seiner Weiterbildungs-Umfrage 2010

stellt der KV Schweiz fest, dass zwei Drittel

der befragten Personen, die eine Weiterbildung

bei einem der Mitglieder der

KV Bildungsgruppe belegt haben, zwischen

20 und 29 Jahre alt sind. Ein Viertel

ist zwischen 30 und 39 Jahre alt. Es sind

vor allem Leute auf Angestellten- und

Sach bearbeiterstufe, die höhere Abschlüsse

anstreben, mehrheitlich aus den

Bereichen Verwaltung, Kredit- und Ver-

sicherungswesen, Industrie und Handel.

Kaufleute – mit oder ohne Berufsmatura –

können viele Richtungen einschlagen. Das

Angebot ist reichhaltig: Über 400 Bildungsgänge

stehen zur Auswahl. Die Studiengänge

reichen vom Augenoptiker über die

Polizistin bis zum Ziseleur.

Voraussetzung für eine Berufsprüfung,

eine höhere Fachprüfung und eine höhere

Fachschule (HF) ist immer eine abgeschlossene

Berufslehre sowie Berufserfahrung.

Die Vorgaben für die verschiedenen Weiterbildungsgänge

sind unterschiedlich:

Je höher die Ausbildung desto mehr Jahre

Erfahrung und Diplome müssen mitgebracht

werden. Allen gemeinsam ist, dass

sie auf die Berufspraxis ausgerichtet sind.

In den Abschlussarbeiten werden konkrete

Problemstellungen aus dem Berufsumfeld

behandelt.

Bei Berufsprüfungen und höheren

Fachprüfungen sind zwar die Abschlüsse

eidgenössisch geregelt, der Weg dahin ist

den Absolvent/innen aber freigestellt.

Ebenso frei sind die Anbieter, wie sie die

entsprechenden Studiengänge, die zu diesen

Abschlüssen führen, gestalten. Es gilt

deshalb, das Angebot genau auf Qualität

zu prüfen.

HF-Lehrgänge sind durch Rahmenlehrpläne

des Bundes stark vereinheitlicht,

dennoch variieren sie von Schule zu

Schule. Die Abschlüsse sind jedoch eidgenössisch

anerkannt.

Studiert wird praktisch in allen Fällen

berufsbegleitend – der Frauenanteil liegt

bei einem Drittel. Wer eine Berufsprüfung

oder höhere Fachprüfung macht oder

eine HF absolviert, hat sehr gute Arbeitsmarktchancen

– bessere als die Hochschul-Abgänger/innen.

Bevorzugt

Kaufleute bleiben häufig in Berufsfeldern,

in denen sie ihre erworbenen Kenntnisse

und Fähigkeiten weiter einsetzen können.

Wie aus der Umfrage des KV Schweiz ersichtlich

ist, sind die beliebtesten Weiterbildungsgebiete

die Administration und

Finanzen sowie Management und Betriebswirtschaft.

Zu den Favoriten gehören

das Personalwesen sowie Marke-

Weitere Literatur:

KV – was nun? Berufliche

Möglichkeiten nach

einer kaufmännischen

Grund bildung, 7. Auflage

2006, Verlag SVB. Die

achte Auflage erscheint

Ende Jahr.

context 8 – 2010


17

Der berufliche Aufstieg verläuft nicht immer geradlinig. (Bild: Grossglocknerstrasse, Österreich)

context 8 – 2010


18

Dossier Weiterbildung

Höhere Fachprüfung

Experte/in in

Rechnungs legung und

Controlling

Ist als Leiter des Konzernrechnungs

wesens, der

Unternehmensplanung, als

Finanzchef oder Internationaler

Controller in Mitteloder

Grossbetrieben tätig.

4–5 Semester, ca. 13 200.–

www.examen.ch

Finanzanalytiker/in

Vermögensverwalter/in

Leitet Bereiche wie Anlage -

be treuung und Research

bei Banken oder Firmen der

Vermögensverwaltung. Kann

sich als Unternehmensberater

selbstständig machen.

2 Semester, ca. 10 900.–

www.sfaa.ch

KMU-Finanzexpert/in

Macht umfassende Finanzplanungen

für Private oder

KMU.

NDS

Universität

Fachhochschule

TertiÄ rstufe

2 Semester, ca. 15 000.–

www. iaf.ch

Berufsprüfung

Fachfrau/mann

im Finanz- und

Rechnungswesen

Hat eine Leitungs- oder

quali fizierte Sachbearbeiterfunktion

im Finanz- und

Rechnungswesens inne.

Wirkt auch als Kaufmännischer

Leiter oder Treuhänder.

5 Semester, ca. 13 900.–

www.examen.ch

Finanzplaner/in

Berät in Vermögens-, Vorsorge-,

Versicherungsfragen

sowie in Immobilienfinanzierungen.

Macht

Finanz planungen für Private

und Selbstständige.

Stufe 1: 9–12 Monate,

ca. 8000.–

Stufe 2: 4–6 Monate,

ca. 4500.–

www.iaf.ch

Höhere

Fachschule

Grundbildung

Sachbearbeiter/in Rechnungswesen

Führt in Verwaltung oder Wirtschaft

selbstständige operative Arbeiten in

der Finanzbuchhaltung sowie in der

Kosten- und Leistungsrechnung aus.

4 Semester, ca. 5000.–

www.edupool.ch

Berufsattest

Fähigkeitszeugnis

Berufs matura

Gymnasiale Matura

SekunDArstufe II

ObliGAtorische Schulzeit

context 8 – 2010


19

ting/PR und Werbung. Gemäss Bundesamt

für Statistik verzeichneten Marketing

und Management/Verwaltung im vergangenen

Jahr zusammen fast 9000 Studierende.

Zulauf erhielten auch das Rechnungs-

und Steuerwesen (3000) und der

Verkauf (1600).

Diese Berufsfelder mit ihren vielfältigen

Berufsstationen sollen nun näher vorgestellt

werden. Es geht auch darum, die

Wege aufzuzeigen, die zu den einzelnen

höheren Berufsabschlüssen führen. Berücksichtigt

werden nur die eidge nössisch

anerkannten Abschlüsse. Dabei ist der KV

Schweiz als Träger verschiedener Prüfungen

involviert. Einen Überblick verschaffen

lässt sich auf www.kvschweiz.ch/

Bildung/Weiterbildung.

Was zählt:

Rechnungswesen

Personen, die im Rechnungswesen Karriere

machen wollen, wird geraten, sich

nicht zu früh zu spezialisieren, damit sie

die grösseren Zusammenhänge und Abläufe

besser verstehen. Freude an Zahlen

und Statistiken ist nicht das einzige, das

in diesem Berufsfeld zählt. Wichtig ist

auch, Situationen rasch analysieren zu

können. Die Beherrschung moderner Informationstechnologien

wird vorausgesetzt.

Zudem sind kompetente Kommunikator/innen

gefragt. Wie die Wege und

einzelnen Stationen hier aussehen, verdeutlicht

unsere Illustration auf Seite 18.

Wie auch aus der Illustration hervorgeht,

liegen sich Rechnungswesen und

Controlling nahe. Letzteres wird immer

wichtiger angesichts der Zunahme von

Bilanzskandalen und der neuen Gesetze

zur Förderung der Unternehmenstransparenz.

Gleichzeitig hat sich das Berufsprofil

für Controller/innen geändert. Sie

müssen heute die klassischen Controllinginstrumente

kennen wie auch den

Markt und ihre Firma.

Dieser Entwicklung tragen Nachdiplomstudien

(NDS) Rechnung. Sie bilden

eine Art Nebengeleise zum Königsweg,

der zur Berufsprüfung und/oder höheren

Fachprüfung führt. Zwei Beispiele wären

hier die Abschlüssen zum/r dipl. Controller/in

NDS HF und zum/r Dipl. Leiter/in

Finanzen und Dienste NDS HF (für Details:

www.sib.ch).

Mensch im Zentrum: Personalwesen

Die Bedeutung des Personalwesens, heute

Human Resources (HR), in Schweizer

Unternehmen hat in den letzten Jahren

zugenommen. Es sind immer mehr Personalabteilungen

entstanden, die Fachpersonen

beschäftigen. Dementsprechend ist

dies ein begehrtes Weiterbildungsgebiet.

Der Mensch steht hier im Vordergrund, er

wird selektiert, betreut, begleitet, geschult

und gefördert. Dennoch fallen viele administrative

Arbeiten an, weshalb nicht nur

Freude am Kontakt mit Menschen und Einfühlsamkeit

gefragt sind, sondern auch

Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit und

Verschwiegenheit.

Der Frauenanteil im HR ist hoch, Teilzeitjobs

sind zahlreich. Da die abwechslungsreichen

Jobs gefragt sind, ist gute Aus-

Dipl. Leiter/in Human Resources

Übernimmt Leitungsfunktion im HR-

Bereich, formuliert die Personalpolitik

und setzt die strategische Personalentwicklung

mit der Unternehmensleitung

fest. Unterstützt Linienverantwortliche

in allen Personalfragen.

Gestaltet Honorierungs- und Beurteilungssysteme

und nimmt bei der

Kaderselektion eine zentrale Rolle ein.

3 Semester, ca. 10 000.–

www.hrpruefungen.ch

HR-Fachmann/-frau mit eidg. Fachausweis

Erledigt gesamte Administration im Bereich HR und hilft Vorgesetzten bei der

Personaleinstellung – von der Erstellung des Anforderungsprofils über die Durchführung

der Vorselektion und Vorstellungsgespräche bis zum Vertragsabschluss.

Kompetente Ansprechperson für Mitarbeitende. Kümmert sich um die Ausbildung

von Lernenden sowie die Weiterbildung von Mitarbeitenden.

2 Semester, rund 8000.– / www.hrpruefungen.ch

Personalassistent/in

Verfügt über Grundkenntnisse im HR-

Bereich und kann wichtige Aufgaben

in der Personaladministration übernehmen

(Arbeitsverträge, Saläre,

Versicherungen) sowie die HR-Leitung

entlasten.

1 Semester, ca. 3600.–

www.hrpruefungen.ch

personalwesen

und Weiterbildung ein Muss. Am besten

gelingt der Einstieg, wenn intern in die

HR-Abteilung gewechselt werden kann.

Studiengänge gibt es zu: Sachbearbeiter/in

Personalwesen, Personalassistent/

in, HR-Fachmann/-frau, Leiter/in HR, Dipl.

Personalleiter/in NDS HF. Der Weg ist hier

relativ geradlinig (siehe Illustration).

Wer eine Top-Karriere machen will, ist

im HR aber am falschen Platz. Die HR-Abteilung

ist eine Dienstleistungsstelle für andere

Abteilungen. Allenfalls übernimmt sie

noch die interne Aus- und Weiterbildung.

Personalfachleute können auch in der Personalberatung

in Personalvermittlungsbüros,

Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen,

bei der Invalidenversicherung oder

im Bereich Executive Research tätig sein.

Dipl. Personalleiter/in NDS HF

Expert/innen in ihrem Fachbereich,

den sie konzeptionell und strategisch

weiterentwickeln können. Gesuchte

Ansprechpartner/innen der Geschäftsleitung

und der Mitarbeitenden. Bieten

professionellen Beratungsservice in

allen HR-Belangen. Übernehmen Projekte

und Mediationsaufgaben. Die

Weiterbildung richtet sich an HR-Fachleute

in leitender Funktion.

2 Semester, ca. 9000.–

www.sib.ch

Sachbearbeiter/in Personalwesen

Kann Personaladministration in KMU

oder im öffentlichen Dienst selbstständig

führen oder in grösseren Unternehmen

die Funktion als Personalassistent/in

wahrnehmen.

2 Semester, ca. 3300.–

www.edupool.ch

context 8 – 2010


20

Dossier Weiterbildung

Weiterbildungswillige benötigen Orientierungshilfe im oft unübersichtlichen Angebot. (Bild: Shanghai, China)

Markt analysieren und kommunizieren:

Marketing, Verkauf, PR und Kommunikation

Wer sich auf dem Markt behaupten will,

muss sein Unternehmen bekannt machen

und die angebotenen Produkte und Dienstleistungen

geschickt verkaufen. Dafür sind

die Fachleute im Marketing, Verkauf, in

den Public Relations (PR) und in der Kommunikation

zuständig. Berührungspunkte

in diesen vier Bereichen gibt es viele - allen

voran die Kommunikation –, was auch in

der Weiterbildung reflektiert wird.

Wer den Weg in eines dieser Berufsfelder

antreten möchte, muss jedoch zuerst

die MarKom Zulassungsprüfung machen.

Diese beinhaltet die gemeinsamen Basisfächer

für die Berufsprüfungen mit eidgenössischem

Fachausweis für Marktingfachleute,

Verkaufsfachleute, PR-Fachleute

und Kommunikationsplaner/innen.

Markting und Verkauf

Seit den 1960er-Jahren ist Marketing als

unternehmensstrategische Disziplin nicht

mehr wegzudenken. Eng mit ihr verbunden

ist der Verkauf. Dies zeigt sich auch im

Weiterbildungsweg: Die höheren Fachprüfungen

zum/r Dipl. Marketingleiter/

in und zum/r Dip. Verkaufsleiter/in weisen

gemeinsame Prüfungsfächer auf.

Mit einer Weiterbildung auf diesen

Gebieten werden die planerisch-organisatorischen

Kompetenzen optimiert. Hier

geht es um Marktanalysen und Strategien,

um die Planung von Anlässen, die idealen

Werbemittel und die Zusammenarbeit

mit Grafikern und Werbefachleuten.

Mitgebracht werden sollten Fachwissen

in Marketing und Grundkenntnisse

der Finanz- und Betriebsbuchhaltung.

Effiziente und kreative Persönlichkeiten,

die kommunikativ sind, Verhandlungsgeschick

aufweisen und ein sicheres Auftreten

haben sowie Durch- und Umsetzungsvermögen

beweisen, sind in diesen

Berufsfeldern richtig. Ihnen stehen jene

Weiterbildungswege offen, die in der Illustration

auf Seite 21 eingezeichnet sind.

PR und Kommunikation

In den Gebieten PR und Kommunikation

braucht es nicht nur fachliches Wissen,

sondern auch Verständnis für die institutionelle

Kommunikation. Gute Ausdrucksfähigkeit

in Wort, Sprache und Bild

ist wichtig. Vielsprachigkeit ist von Vorteil.

Interessent/innen sollten produktionstechnisch

auf dem neusten Stand sein.

Know-how im Umgang mit den Medien ist

eine nötige zusätzliche Voraussetzung.

Weiterbilden kann man sich zur/m PR-

Fachfrau/-mann, zum/r PR-Berater/in,

zur/m Kommunikationsplaner/in und

zum/r Kommunikationsleiter/in. Siehe

dazu die Illustration auf Seite 21.

Wertvoll in den Bereichen Marketing

sowie PR, Kommunikation und Verkauf

ist, dass der Swiss Marketing Club SMC

für folgende Abschlüsse Europa-Zertifikate

herausgibt: Dipl. Marketingleiter/in,

Dipl. Verkaufsleiter/in, Marketingfachleute,

Verkaufsfachleute und Dipl. Marketingmanager/in

HF.

Andrea Mašek ist Context-Redaktorin.

andrea.masek@kvschweiz.ch

context 8 – 2010


21

Marketing verkauf pr kOMMunikation

Dipl. Marketingleiter/in

Verantwortlich für Marketing

und Vertrieb.

Entwickelt die Marketingstrategie

der Firma

aufgrund von Marktanalysen

und koordiniert

die dafür nötigen

anderen Unternehmensbereiche.

Erstellt operative

Massnahmenpläne

für die einzelnen

Marketinginstrumente

und entwickelt und managt

das interne und

externe Informationssystem.

Er arbeitet

Marke tingbudgets und

Businesspläne und

setzt sie um.

Dipl. Marketingmanager/in

HF

Neue Weiter bildung für

Führungskräfte in Marketing

und Verkauf.

Sie vermittelt Kommunikationsfähigkeit,

Flexi bilität, Allgemeinbildung,

Problemlösungs-

und Ent scheidungs

fähigkeit, Kreativität

und Teamfähigkeit

nebst spezifischem

Marketingfachwissen.

6 Semester,

ca. 24 000.–

www.swiss marketing.ch

oder www.sib.ch

Dipl. Verkaufsleiter/in

Konzipiert, plant und

führt die Verkaufs- und

Vertriebsorganisation.

Steuert und koordiniert

die ausführenden

Bereiche wie Aussendienst,

Innendienst

und Logistik. Erstellt

Analysen vom Markt

und für die Verkaufsplanung.

3 Semester,

ca. 10 400.–

www.swiss marketing.ch

PR-Berater/in

Führungskraft der

Unter nehmens kommunikation.

Leitet eine

PR-Abteilung oder

-Agentur. Zu ihren

Aufgaben gehört die

Ausarbeitung und Umsetzung

der institutionellen

Kommuni kation

auf der Basis eines

Leitbilds oder der

Gesamtstrategie.

4 Semester,

bis 28 000.–

www.pr-ex.ch

oder www.sprg.ch

Kommunika tionsleiter/in

Entwickelt und erarbeitet

ganzheitliche

Werbekonzepte und

setzt diese auch um.

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Aussendienst oder im

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Fach ausweis

Setzt in einer PR-Abteilung

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PR-Agentur PR-Massnahmen

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bei der Konzeption mit,

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Erteilt Aufträge,

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Kommunikationsleitung

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Werbe berater/innen.

Hat Grundkenntnisse

der Werbung und kennt

die Zusammenhänge

der Ein zeldisziplinen

in einem Kommunikationskonzept.

Erarbeitet

Aufträge und koordiniert

diese, von der

Marktforschung bis zur

Gestaltung, Produk tion

und den Medien.

Arbei tet bei Organisation

von Events und

Sponsoringprojekten

mit und kümmert sich

um Direkt marketingund

Verkaufsförderungsmass

nahmen.

2 Semester, ca. 7000.–

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Sachbear beiter/in Marketing und Verkauf

Absolvierende übernehmen die Aufgaben einer Marketing- und Verkaufs- Assistenz.

1 Semester, ca. 3500.– / www.edupool.ch

context 8 – 2010


22

Bildung für ältere Semester

Dossier Weiterbildung

Altersmanagement. Alle reden von der zunehmenden Bedeutung

von älteren Arbeitnehmenden. Was für Weiterbildungsmöglichkeiten

bieten Unternehmen dieser Mitarbeitergruppe? Von Therese Jäggi

Die demografische Entwicklung der

kommenden Jahre wird die Altersstruktur

der arbeitenden Bevölkerung

verändern. Infolge der tieferen Geburtenrate

werden weniger junge Arbeitskräfte

in den Arbeitsmarkt eintreten, während

die Gruppe der Älteren wachsen wird. Die

Unternehmen müssen ihre Ziele inskünftig

mit einer älteren Belegschaft erreichen.

Sie sind auf ihre älteren Mitarbeitenden

angewiesen, je länger desto mehr:

Ab 2015 ist mit einem Arbeitskräfte mangel

zu rechnen. Es fragt sich, wie die Arbeitswelt

aussehen muss, damit auch ältere

Mitarbeitende leistungsfähig und motiviert

bleiben.

ABB Schweiz hat 2005 ein Strategiepapier

erarbeitet, in dem Weiterbildung

für ältere Mitarbeitende ein zentraler

Punkt ist. Laut Mediensprecher Lukas

Inderfurth ging man davon aus, dass diese

in den kommenden Jahren an Bedeutung

gewinnen. Man stellte sich die Frage, wie

Mitarbeitende die Jahre nach 50 bis zur

Pensionierung noch möglichst motiviert

WKS Plus

absolvieren können. «Ganz wesentlich ist,

dass man ihnen Wertschätzung entgegenbringt»,

sagt Inderfurth. Man solle sie

wissen lassen, dass ihr langjähriges praktisches

Know-how genauso viel zähle wie

das theoretische Wissen eines 25-jährigen

Hochschulabsolventen. «Immerhin befinden

wir uns in einer Branche, wo Knowhow

eine tragende Rolle spielt.»

Ansonsten aber gelten bezüglich Weiterbildung

für ältere Mitarbeitende bei

ABB die gleichen Regeln wie für alle anderen

auch. Die Frühpensionierungen sind

in den letzten fünf Jahren deutlich zurückgegangen.

Inderfurth interpretiert

dies unter anderem als Folge eines bewussteren

Umgangs mit älteren Mitarbeitenden.

Das Programm «WKS Plus» der Wirtschafts-

und Kaderschule Bern ist auf

Personen ab 50 Jahren zugeschnitten. Es

bietet im Sinne des lebenslangen Lernens

Kurse an, die sowohl der beruflichen

wie auch der persönlichen Weiterentwicklung

dienen. Das Programm wird

im Sommer/Herbst 2010 bereits zum

zweiten Mal ausgeschrieben und entspricht

laut Bernd Schaub, dem Leiter

von WKS Plus, einem grossen Bedürfnis.

WKS ist weder Seniorenuniversität noch

Volkshochschule. Davon unterscheidet

sich das Programm nur schon bezüglich

der Gruppengrösse. Diese ist auf maximal

15 Teilnehmende beschränkt: «Damit

ist gewährleistet, dass Meinungsaustausch

und Dialog nicht zu kurz kommen»,

sagt Bernd Schaub, der das Konzept zu

«WKS Plus» erarbeitete und bereits seit

32 Jahren an der WKS unterrichtet. Das

Themenspektrum ist eindrücklich und

reicht von Sprachen, Kommunikation im

Alltag über Wissen, Gesundheit und Kultur

zu Wirtschaft und Recht. «Man lernt

nie aus», so das Motto von «WKS Plus».

Und zu lernen gibt es viel: beispielweise

über Cross-Cultural-Communication, die

Ökonomie der Schwellenländer, über

Radioaktivität, gesunde Ernährung, Protokollführung,

deutsche Literatur, Geldtheorie,

Finanzkrise und vieles mehr.

www.wksbern.ch > Weiterbildung > WKS Plus

Neue Arbeitsweisen

Auch bei Siemens Schweiz AG ist die älter

werdende Belegschaft seit einigen Jahren

ein Thema. In den Jahren 2005/2006

wurde eine «Qualifizierungsoffensive»

für gering qualifizierte ältere Mitarbeitende

lanciert. Ziel war es, diese Mitarbeitenden,

welche überwiegend ältere

Techniken kannten, mit neuen Arbeitsweisen

insbesondere in der Telekommunikation

vertraut zu machen. Siemens-

Sprecher Andreas Meile wertet das Projekt

rückblickend als Erfolg. «Das Qualifikationsniveau

dieser Beschäftigten hat sich

deutlich angehoben.» Siemens setzt auf

altersdurchmischte Teams, und zwar aus

der Erkenntnis, dass diese eine höhere

Produktivität erreichen und bessere Lösungen

finden.

Bei älteren Mitarbeitenden, die sich

kontinuierlich weitergebildet haben, stellt

man bei Siemens eine zunehmende Offenheit

gegenüber neuen Konzepten, Ansätzen

oder Ideen fest. Diese Beobachtung

ist überraschend. Sie widerspricht

einem gängigen Vorurteil, wonach Ältere

nicht mehr offen für Neues sind. Dasselbe

gilt für die folgende Aussage von Andreas

Meile bezüglich des Lernverhaltens: «Ältere

sind grundsätzlich nicht langsamer

oder weniger agil als Junge.» Unterschiede

gebe es allenfalls beim Reproduzieren

von Wissen, einem Defizit, welches ältere

Mitarbeitende aber mit ihren vielfältigen

Erfahrungen wettmachten.

Monotonie als Lernhindernis

Auch Peter Meier, Leiter des Züricher

Amts für Wirtschaft und Arbeit, ist überzeugt:

«Im Unterschied zur körperlichen

Leistungsfähigkeit unterliegt die geistige

keiner wirklichen Alterung.» Leider gebe

es aber noch immer manche Personalverantwortliche,

die ältere Beschäftigte

für nur wenig lernfähig und lernmotiviert

halten. Die Gründe dafür, dass Ältere

beim Lernen oft alt aussehen, sind seiner

Meinung nach häufig «betriebsgemacht».

Nichts sei ein grösseres Lernhindernis als

eine Tätigkeit, bei der es objektiv nichts

mehr zu lernen gibt.

Die St.Galler Kantonalbank bietet

ihren Mitarbeitenden einen Bonus der

context 8 – 2010


23

Erschwerte Bedingungen: Viele Betriebe unterstützen ihre älteren Mitarbeitenden schlecht. (Bild: Dadès-Schlucht, Marokko)

be sonderen Art. Mit zunehmendem

Dienst alter kann man wählen zwischen

zu sätz lichen Ferientagen und einem Weiterbildungsbeitrag.

Möglich ist auch eine

Kombination von beidem. Der Weiterbildungsbonus

macht bei 20 Dienstjahren

15 000 Franken aus, und bei 30 Dienstjahren

sind es 20 000 Franken.

Laut Personalchef Rolf Fuhrer ergreifen

viele Mitarbeitende die Chance für

einen Weiterbildungsurlaub oder ein

Sabbatical. Gelegentlich absolvieren Angestellte

auch im vorgerückten Alter noch

einen Stage in einem für sie neuen Bankgebiet.

«Weiterbildung ist ein selbstverständlicher

Teil unserer Unternehmenskultur»,

sagt Rolf Fuhrer. Wenn man

diesem Grundsatz verpflichtet sei, dann

stelle sich die Frage nach spezifischer

Weiterbildung für ältere Mitarbeitende

gar nicht.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Wie bei der St. Galler Kantonalbank legt

man auch bei Novartis wert auf die Feststellung,

dass Aus- und Weiterbildungsangebote

allen Altersgruppen gleichermassen

offen stehen. Speziell an Führungskräfte,

die mit altersgemischten

Teams arbeiten, richtet sich der Kurs «Managing

Generational Diversity». Die Teilnehmenden

beschäftigen sich mit der

demografischen Entwicklung, im besonderen

auch mit der Entwicklung der Altersstruktur

bei Novartis.

Ein weiterer Kurs «Meine Lebensmitte»

spricht alle Mitarbeitenden an, die

sich mit ihrer aktuellen Lebenssituation

und möglichen zukünftigen Perspektiven

auseinandersetzen möchten. «Für Novartis

ist Vielfalt und Integration über alle

Altersgrenzen hinweg eine der Voraussetzungen

für ein besonders innovatives

Arbeitsumfeld», hält Isabel Guerra von

Novartis fest.

Laut Ruth Derrer Balladore vom

Schweizerischen Arbeitgeberverband

kann man die Frage nach Weiterbildung

für ältere Mitarbeitende in dieser allgemeinen

Form gar nicht beantworten,

es sei denn, man beschränke sich auf

ausser fachliche Dinge wie Pensionsvorbereitung

oder Gesundheitsthemen. Im

fachlichen Bereich hingegen seien die Bedürfnisse

sehr unterschiedlich. «Es gibt

einige interessante Ansätze, aber ein

überzeugendes Konzept habe ich bisher

nicht gesehen.»

Leider gebe es immer noch manche Personalverantwortliche,

die ältere Beschäftigte für nur

wenig lernfähig und lernmotiviert halten.

Viele absolvierten hin und wieder

einen Kurs oder ein Seminar, und nicht

selten kämen sie zum Schluss, dass sie es

gerade so gut auch hätten bleiben lassen

können. Ein häufiges Phänomen ist laut

Ruth Derrer Balladore auch, dass ältere

Mitarbeitende häufig befürchten, sich

neben jüngeren Kursteilnehmenden zu

blamieren, und aus diesem Grund kein

grosses Interesse mehr an Weiterbildung

zeigten.

context 8 – 2010


24

Dossier Weiterbildung

Lücken schliessen

Diesbezüglich nichts zu befürchten gibt

es in zwei Kursen, welche Coop seit einem

Jahr für über 50-jährige Geschäftsführer

anbietet. Laut Personalleiterin Nadine

Gembler sind etwa ein Viertel der 840 Geschäftsführer

von Food-Geschäftsstellen

zwischen 50 und 65 Jahre alt. Mit den beiden

Kursen verfolgt man zwei Ziele: Im

ersten Kurs geht es um eine Standortbestimmung

und um Selbstmanagement,

etwa um die Frage, wie mit den Belastungen

im Arbeitsalltag umzugehen sei. Der

zweite Kurs ist der Auffrischung von Computerkenntnissen

gewidmet. In der Einsatzplanung

der Mitarbeitenden wird laut

Nadine Gembler mit einem komplexen

Tool gearbeitet. «Manche delegieren das

an ihre Mitarbeitenden und trauen sich

den Umgang mit technischen Systemen

nicht mehr zu.» Die Personalchefin hält

dies nicht für glücklich, hier habe man

Lücken schliessen wollen.

Die Kurse wurden aufgrund von Standortgesprächen

entwickelt, in welchen man

die älteren Geschäftsführer nach ihren Bedürfnissen

und ihren Vorstellung zur weiteren

Karriere befragt hat. Die Ankündigung

der Gespräche traf nicht bei allen

Mitarbeitenden auf offene Ohren. Bei manchen

habe man trotz einer vorausgehenden

aufklärenden Informationsveranstaltung

auch Ängste ausgelöst, andere hielten

das Alter der Zielgruppe mit 50 als zu tief

angesetzt und empfanden es beinahe als

diskriminierend. «Von denjenigen aber,

die nun die ersten Kurse freiwillig absolvierten,

erhielten wir durchwegs ein positives

Feedback», sagt Nadine Gembler.

Aktive Modelle

Dass sich immer mehr Firmen mit Fragen

rund um ihre älter werdende Belegschaft

beschäftigen, hält Hansueli Schütz,

volks wirtschaftlicher Mitarbeiter des KV

Schweiz, für sehr erfreulich. Denn der

Markt allein wird seiner Meinung nach

die Integration der Älteren in den Arbeitsmarkt

nicht garantieren, es brauche aktive

Modelle in den Unternehmen, wonach

man in Beschäftigte auf allen Stufen

investiere, gleichzeitig aber auch Führungskräfte

und Teams für die neuen Fragestellungen

sensibilisiere. «Hier gibt es

noch viel zu tun», so Hansueli Schütz.

Zwar würden Beschäftigungsschwankungen

und Umstrukturierungen nicht

mehr blind nach dem Prinzip «Frühpensionierungen

zuerst» gelöst, doch gerade

in Krisenzeiten fehle es an Geld und Zeit,

um Know-how-Lücken zu kompensieren.

«Unternehmen, die hier nicht kontinuierlich

vorgesorgt haben, riskieren, lädiert

aus solchen Krisen herauszukommen»,

meint Hansueli Schütz.

Therese Jäggi ist Context-Redaktorin.

therese.jaeggi@kvschweiz.ch

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context 8 – 2010


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26

Englisch für Profis

Dossier Weiterbildung

Sprachkurse. Zu viel Fachjargon? Wer trotz soliden Kenntnissen

in Business-Englisch im Geschäftsalltag ab und zu nur Bahnhof

versteht kann sich dank branchenspezifischen Sprachkursen

schnell weltweit weiterbilden. Von Julie Bodenmann

Sprachkurse

Für Sprachmuffel wird die Luft in der

Business-Welt immer dünner. Allgemeine

Englischkenntnisse reichen in vielen

internationalen Firmen nicht mehr

aus, denn in der Geschäftskorrespondenz

ist schon mindestens das Business-Englisch

gefordert. Aber selbst Besitzer und

Besitzerinnen der begehrten Business

English Certificates (BEC) sollen sich nicht

auf ihren Lorbeeren ausruhen: Mittlerweile

gibt es für fast jede Branche fachspezifische

Sprachkurse, die sich den Bedürfnissen

von Erwerbstätigen auf allen

Funktionsstufen individuell anpassen.

Deutsch als Fremdsprache

Englisch

Französisch

Italienisch; Spanisch

Romanisch; Portugiesisch

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Jede Branche spricht Business

Wie wichtig Fachjargon sein kann, illustriert

bereits jeder Hollywoodfilm, der die

Justiz thematisiert. Wenn ein Laie zum

Beispiel nichts von «cybersquatting» (Domänenbesetzung)

versteht, ist dies nicht

weiter überraschend. Aber auch international

tätige Rechtsanwälte müssen

sich zuerst von Neuem mit der Fachsprache

auseinandersetzen. Diplome wie das

International Legal English Certificate

(ILEC) oder der Test of Legal English Skills

(TOLES) geben Aufschluss über die Fähigkeit,

mit Kunden und Berufskollegen zu

kommunizieren, sowie das Verständnis

von fachspezifischer Literatur, Verträgen

und Dokumenten. Für Berufstätige im

Finanzbereich gibt es das International

Certificate in Financial English (ICFE)

von Cambridge, das unter anderem die

Bereiche Accounting, Banking, Insurance

oder Financial Reporting abdeckt.

Es gibt noch viele Berufe mehr, die

fleissig mit englischen Geheimcodes arbeiten.

Boa Lingua Business Class vermittelt

nebst Kursen in Financial und Legal

English Kurse für Personalfachleute, Versicherungsleute,

Ingenieure, Sales & Marketing

Angestellte, Sekretärinnen, IT-

Leute, und Exportfachleute. In Malta gibt

es sogar Kurse in Avia tion English.

Mit Berufserfahrung

Besonders vielseitig zeigt sich das Angebot

der London School of English, die sich

laut Max Wey, Geschäftsführer Boa Lingua

Business Class, dank ihrer Spe zialisierung

aufs Business Language Training

von durchschnittlichen Sprachschulen

abhebe. Die Vorteile: kleine Gruppen,

hohe Intensität, ein höheres Durchschnittsalter

(35–45 Jahre) und ein grosser

Fokus auf den Fachbereich. Ausserdem

werde der Unterricht nicht von herkömmlichen

Sprachlehrern geführt, sondern

von Leuten mit langjähriger Berufserfahrung

im relevanten Berufsfeld.

Auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen

haben üblicherweise bereits

einiges an Berufserfahrung gesammelt.

Geübt werden dann zum Beispiel Verhandlungen

oder Präsentationen. «Es

kommen durchaus auch höhere Kaderleute,

bei denen man annimmt, dass sie

das alles schon können», so Wey. «Und

das können sie in ihrer Muttersprache

auch, aber vielleicht halt noch nicht auf

Englisch.»

Gebucht werden können Sprachaufenthalte

bereits ab einer Woche, aber:

Anbieter

> Einstufungstest Business English:

BULATS Language Assessment

www.bulats.ch

> Boa Lingua:

Für Business-Sprachtrainings:

www.businessclass.ch

Für Sprachaufenthalte weltweit:

www.boalingua.ch

(KV-Mitglieder CHF 150.– Rabatt)

> Wall Street Institute:

www.wallstreetinstitute.ch

> Inlingua Sprachschule:

www.inlingua.ch

> EF Corporate Language Training:

www.ef-swiss.ch/corporate

> Online-Education:

www.englishtown.com

«Mit Sprachen ist es wie beim Sport, man

muss immer wieder trainieren», so Wey.

Deshalb komme es schon vor, dass solche

Brush-up-Kurse mehrmals gebucht werden.

Wirklich teuer daran sei nicht das

Sprachtraining selbst, sondern der Ertragsausfall

auf Grund der Abwesenheit

am Arbeitsplatz. «Die Firmen haben allerdings

die Gewissheit, dass Mitarbeitende

an einem professionellen Kurs teilnehmen,

der sich lohnt.»

Interaktives individuelles Lernen

Mit Sprachschulen in England, Amerika,

Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika

und Malta mangelt es auf dem

Business-English-Markt durchaus nicht

an exotischen Angeboten. Aber eine

grosse Reise muss nicht unbedingt sein.

Das Wall Street Institute ist mit 450

Sprachschulen auf der ganzen Welt vertreten.

Allgemeines sowie fachspezifisches

Englisch lässt sich auch in den

neun Schweizer Filialen lernen. Die Lehrkräfte

sind stets Muttersprachler, die mit

context 8 – 2010


27

dem Fach bereich vertraut sind und auf

«blended learning» (Verknüpfung von

Präsenz unter richt und virtuellem Lernen)

setzen.

Erfolgreiches Sprachenlernen funktioniert

laut Andrew Cosgrove, Managing

Director Wall Street Institute St.Gallen,

allerdings nur, wenn die Kurse sehr individuell

aufgebaut sind, denn es gebe viele

verschiedene Lerntypen, die es zu beachten

gilt. Ausserdem: «Wenn etwas passiv

passiert, kommt man nicht weiter, man

muss aktiv am Unterricht teilnehmen,

zum Beispiel beim Rollenspiel.»

Cosgrove, ein neuseeländischer Architekt

und Schreiner, der seit fast zehn

Jahren in der Schweiz wohnhaft ist, unterrichtet

Englisch auch für Architekten. Er

habe es selbst erlebt, dass man mit Vokabeln

und Grammatik-Büffeln nicht weit

komme. Kontakt mit Lehrpersonen und

aktives Sprechen seien für den Lernprozess

wichtig.

In Modulen der Inlingua Sprachschule

werden bestimmte Berufssituationen

simuliert, um den Praxisbezug zu

gewährleisten. So lernen zum Beispiel

HR-Leute, wie man jemanden optimal auf

Englisch empfängt, besonders wenn Kulturunterschiede

beachtet werden müssen.

Diese Module seien als Ergänzung

zum inhaltlich breiter gefassten Gruppenunterricht

in Business-English zu verstehen,

so Dominik Wernle, Schulleiter

Inlingua Zürich. In der Regel besteht ein

fachspezifisches Modul nur aus 3–5 Lektionen

und eignet sich für kurze Trainings

im Einzelunterricht.

Virtuelles Lernen

Sich den individuellen Bedürfnissen der

Kunden und Kundinnen anpassen – ein

Konzept, das im Sprachbusiness anscheinend

sehr ernst genommen wird. Mit EF

Corporate Language Training haben Kunden

und Kundinnen auch die Möglichkeit,

zu jeder Tages- und Nachtzeit online Englisch

zu lernen. «Mitarbeiter sind dadurch

zeit- und ortsunabhängig und fehlen

nicht am Arbeitsplatz», sagt Christoph

Zemp, Key Account Manager bei EF.

Ausserdem arbei tet EF mit Englischlehrern

in verschiedenen Zeitzonen, wodurch

ständig jemand zur Konversation verfügbar

ist. Denn: «Man lernt eine Sprache nur,

wenn man sie auch spricht, nicht nur mit

Lücken texten.»

Über 10 Millionen Menschen nutzen

bereits das Angebot von EF, aber auch hier

konzentrieren sich die interaktiven Übungen

auf die individuellen Bedürfnisse.

Auch fachspezifisches Business-Englisch

wird geübt, aber laut Zemp könne man

sich nicht nur auf Meetings konzentrieren:

«Man muss sich schliesslich auch im

Alltag und in der Kaffeepause unterhalten

können.» Bei dieser Herausforderung sei

besonders die Konversation mit Muttersprachlern

wichtig. Egal ob mit australischem

oder amerikanischem Akzent.

Julie Bodenmann ist Praktikantin.

julie.bodenmann@kvschweiz.ch

Für jeden der richtige Weg: Sprachschulen bieten heute massgeschneiderte Angebote. (Bild: Brunau, Zürich)

context 8 – 2010


28

Dossier Weiterbildung

Kompetent im

Kulturen-Dschungel

Verständnis. Der richtige Umgang mit anderen Kulturen

wird zu einer Voraussetzung für erfolgreiches Business.

Von Julie Bodenmann

Als wäre es nicht schon genug

schwierig, wettbewerbsfähig aufzutreten…

Richtig kompliziert wird das

Geschäfteabwickeln dann, wenn wir wie

kleine Kinder dem Telefonspiel-Effekt

ausgeliefert sind: Beim Flüstern geht so

einiges verloren, und die Botschaft kommt

trotz grossen Bemühungen seitens aller

Parteien am Schluss einfach falsch an.

So verbuchte der US-Einzelhandelskonzern

Wal-Mart in seinen deutschen

Filialen einen Milliardenverlust. Der

Grund: kulturelle Fehleinschätzungen

der Konsumenten. Besonders unbeliebt

waren anscheinend die «greeters», Angestellte,

die die Kunden herzhaft be grüssen.

Die Deutschen fühlten sich angeblich bedrängt

und fürchteten um ihre Privatsphäre.

Anscheinend ist ein typisches

amerikanisches Grinsen nicht unbedingt

der ideale Export-Artikel.

Und wieso? Unbewusst steuern angeeignete

Kulturen das ganze menschliche

Verhalten, von den allgemeinen Werten

und Prioritäten bis hin zur Sprache und

Körper sprache. Dabei entwickelt jede

Kultur gewisse «do’s and don’ts», die es für

eine kompetente interkulturelle Kommunikation

zu erlernen gilt.

Ein kühles Volk

Deshalb wohl schien es auch dem Schweizer

Nah rungsmittelgiganten Nestlé wichtig,

sich bewusst mit der interkulturellen

Kommunikation auseinanderzusetzen.

Er ist Kunde bei Richard Lewis Communications,

einer Organisation, die «cultural

awareness» und «cross-cultural communication»

fördert. Bei den diversen

Trainingsange boten soll man sich unter

anderem den Mut aneignen, auf Leute mit

anderen Kommunikationsstilen, Verhalten

und Werten einzugehen.

Eine Kultur sei berechenbar, heisst es,

und somit könne man überraschend

genau abschätzen, wie andere reagieren.

Zu dieser Theorie hat der Direktor, der

britische Linguist und Autor Richard

Lewis, das «Lewis Model of Culture» entworfen,

das Länder gemäss den Besonderheiten

ihrer Kultur einordnet. Demnach

sind die Schweizer/innen kühl und faktenorientiert,

planen immer einen Schritt

voraus, machen eine Sache nach der anderen,

sind höflich aber direkt und bemühen

sich, stets ihr Gesicht zu wahren.

Positive Klischees

«Die Herausforderung ist, dass wir uns

unsere Kultur so früh aneignen, dass wir

es nicht einmal realisieren», sagt Michael

Gates, Group Managing Director von

Richard Lewis Communications. Wichtig

sei es, sich zuerst mit einer generellen

Theorie zu befassen, bevor man sich von

Kleinigkeiten beirren lässt. Denn «es gibt

über 200 nationale Kulturen und wir können

nicht alles wissen».

Gemäss Richard Lewis Communications

sind Stereotypen nicht unbedingt

Lügen, denn sie sind oft kurze Zusammenfassungen

von bestimmten nationalen

Eigenheiten, die die komplexen Motivationen

und gesellschaftlichen Zwänge

offenbaren. Diese Züge sind in der sozialen

Struktur einer kulturellen Gruppe seit

Jahrhunderten geerdet.

So haben die «arroganten» Franzosen

lieber Recht als dass sie beliebt sind, hassen

Kompromisse und haben den Mut, zu

ihren Überzeugungen zu stehen. Diese

«Arroganz» sei das Resultat einer glorreichen

Geschichte voller Idealismus.

Andere Länder, andere Sitten

Ebenfalls auffällig sind Unterschiede in

der Körpersprache, was bei Meetings zentral

sein kann. Wer in Bulgarien energisch

den Kopf schüttelt, stimmt vielleicht ungewollt

einem Termin zu, anstatt ihn abzulehnen.

Vom Händeschütteln zur Begrüssung,

der Tonlage bis zum direkten

Augenkontakt – was in der Schweiz natürlich

wirkt, ist in anderen Kulturen

fremd und kann als unhöflich oder sogar

als persönlicher Affront interpretiert

werden.

«Kommunizieren ist nicht das, was Sie

sagen, sondern das, was ankommt», sagt

Daniel C. Schmid, Vizedirektor am SIB

Schweizerisches Institut für Betriebsökonomie.

«Kommunikation muss klar sein,

denn sonst wird einiges schnell einmal in

einer anderen Kultur als Fehler gewertet»,

so Schmid. Heutzutage sei es für die Arbeitsmarktfähigkeit

wichtig, kulturell

kompetent zu sein. Man soll sich gezielt

mit den Fragen befassen: «Wie tickt mein

Zielmarkt und wie kann ich mich optimal

darauf vorbereiten?» Das heisst so viel

wie: Wer seine Kommunikation optimiert,

profitiert letztlich auch persönlich, und

das interkulturelle Verständnis bietet die

Mittel dazu.

Weitere Informationen: www.crossculture.com

Seminar

Das SIB organisiert gemeinsam mit

Boa Lingua BusinessClass das Seminar

«Gaining Competitive Edge from

Cultural Competence». Die Hauptredner

sind Richard D. Lewis und Michael

Gates, Direktoren der Richard Lewis

Communications. Das Seminar richtet

sich an Angehörige des mittleren und

höheren Managements, die daran interessiert

sind, im Ausland einen

neuen Markt zu entdecken, ihre Kunden

und Lieferanten besser zu verstehen

und die Effizienz in ihren multikulturellen

Teams zu erhöhen. Das

Seminar findet am Montag, 4. Oktober

um 13.30 Uhr in Zürich statt.

Kosten (inkl. Apéro und Unterlagen)

CHF 480.–, KV-Mitglieder CHF 420.–.

Anmeldung bis 10. September unter

www.sib.ch/cultural-competence.

context 8 – 2010


Weiterbildungstipps

Psychologie in der

Wirtschaft

Heutige Führungskräfte stehen vor vielen

Herausforderungen: Ihre Teams werden

immer heterogener, die Arbeitszusammenhänge

virtueller, permanente Erreichbarkeit

ist ein Muss und die Gesundheit

wird stärker strapaziert. In einer im

deutschsprachigen Raum einzigartig

fokussierten Führungsausbildung an der

Fachhochschule Nordwestschweiz erwer

ben die Teilnehmenden die erforderlichen

wirtschaftspsychologischen

Kompetenzen für eine zukunftsfähige

Be wältigung ihrer Aufgaben. Der Studiengang

CAS Leadership Psychology der

Hochschule für Angewandte Psychologie

in Olten richtet sich nicht nur an Führungskräfte,

sondern auch an Projektverantwortliche

und Fachkräfte.

www.fhnw.ch/aps

Vom KV direkt ins

Informatik-Studium

«Ich verstehe die Sprache und die Probleme

der Kundschaft», sagt Software-Entwickler

und -Berater Patrick Wiederkehr.

Er hat vor dem Informatikstudium an der

Hochschule für Technik Rapperswil (HSR)

nämlich eine KV-Lehre gemacht.

Hansjörg Huser, Studiengangleiter Informatik

an der HSR, zählt auf, was das KV

einem Informatiker bringt: mehr Verständnis

für wirtschaftliche Aspekte einer Informatiklösung,

schnellere Einarbeitung

in Anwendungsgebiete im betriebswirtschaftlichen

Umfeld und besseres Verständnis

für die Sprache der Anwender/innen.

Damit präsentiert sich der Beruf des/r

Informatiker/in als ein möglicher sinnvoller

Berufsweg für KV-Absolvent/innen.

Die HSR erleichtert Absolvent/innen

mit einer kaufmännischen Berufsmatura

deshalb den Einstieg ins Informatik-

Studium: Sie können ihre Studien ohne

Praktikum aufnehmen. Was sie aber mitbringen

müssen, sind Grundkenntnisse

im Programmieren. Diese können in einem

Sommerkurs oder im Selbststudium

erworben werden. Zudem sind spezielle

Mathematik-Ergänzungskurse im Studium

integriert, damit die Kaufleute gegenüber

technischen Berufsmaturand/innen

nicht benachteiligt sind. So kann ein

Bachelor of Science FHO in Informatik

innert drei Jahren erworben werden.

«Für KV-Absolventen mit Freude und

Begabung im mathematischen und abstrakten

Denken öffnet das Informatikstudium

an der HSR den Weg zu vielsprechenden

beruflichen Karrieren in einem

attraktiven Arbeitsmarkt», sagt Huser. Tatsächlich

sind Informatiker/innen gesucht

und ihre Jobs krisensicher.

Noch ist die Nachfrage an der HSR

nicht sehr gross: Laut Huser sind es jeweils

fünf KV-Absolvent/innen auf 80 Neueintretende

pro Jahr. Sie kommen vorwiegend

aus dem Backoffice-Bereich von Versicherungen,

Banken und Industriefirmen.

Frauen sind wie bei den übrigen Informatik-Studierenden

stark untervertreten.

www.hsr.ch

Innovationen managen

Die Fachhochschule St.Gallen verleiht diesen

Herbst die ersten Diplome «Master of

Advanced Studies FHO in Corporate Innovation

Management». Die Absolvent/innen

sind künftig in der Lage, sich im Markt

mit innovativen, ausgeklügelten und benutzerfreundlichen

Produkten zu positionieren.

Innovationsmanager werden allmählich

auch in Schweizer Firmen eine

Selbstverständlichkeit. Sie sind die kreative

Schaltstelle in einer Firma und die

zentrale Schnittstelle zwischen den einzelnen

Abteilungen. Sie sind zuständig für

die Koordination des Innovationsprozesses,

von der Definition der Problemfelder

bis zur erfolgreichen Markteinführung.

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Selber ausbilden

Wer im Bildungsbereich tätig sein will,

macht meist früher oder später den eidgenössischen

Fachausweis Ausbilder/in.

Die se Weiterbildung richtet sich an Fachleute,

die sich innerhalb einer Bildungsinstitution

oder aber in der betrieblichen Ausund

Weiterbildung spezialisieren wollen.

Bis heute tragen über 5000 Ausbilden de

in der Schweiz diesen Titel. Er befähigt sie

dazu, in ihrem Fachbereich autonom

Kurse zu entwickeln und zu leiten. Für die

Weiterbildung zum/r Ausbilder/in ist eine

rund vierjährige teilzeitliche Praxiserfahrung

in der Erwachsenenbildung im Umfang

von mindestens 300 Stunden nötig.

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Marketingleiter ist der erfolgversprechende Einstieg

in eine vielfältige Marketingkarriere. Der

Lehrgang richtet sich an alle Personen in leitender

Stellung im Marketing oder einem Teil -

bereich davon und wird in Zusammen arbeit

mit den Universitäten St.Gallen und Bern

durchgeführt. Der Lehrgang kann mit einem

internationalen Abschluss ergänzt werden.

Der nächste Lehrgang startet

am 06. April 2011 in Zürich.

Marketingfachleute

mit eidg. Fachausweis

Dieser Lehrgang richtet sich an Personen,

die über praktische Erfahrung in Marketing,

Werbung oder Verkauf verfügen und sich im

Marketing weiter ent wickeln möchten. Der

Kurs dient als ideale Basisausbildung für den

Marketingleiterlehrgang.

Die nächsten Lehrgänge starten

am 16. September in Zürich und

am 23. September in Bern.

Dipl. Marketingmanager HF *

Dieser Lehrgang ist eine hochstehende Generalistenausbildung

für praxis orientierte Marketingprofis

und schliesst mit einem eidg. an er kannten

Titel ab. Der Abschluss berechtigt zum Eintritt

in eine Fachhochschule.

* Vorbehältlich der Genehmigung durch das BBT

Die nächsten Kurse starten

am 26. Oktober in Zürich und

am 18. Oktober in Bern.

Anmeldung für alle Kurse und

Infoabende unter www.sawi.com

Schweizerisches Ausbildungszentrum für

Marketing, Werbung und Kommunikation

29

context 8 – 2010


30

«Wir sind sehr zufrieden»

Dossier Weiterbildung

Plattform. Seit einem Jahr arbeiten die fünf grössten KV-Schulen

enger zusammen. Peter Häfliger, Präsident der KV Bildungsgruppe

Schweiz, zieht Bilanz und blickt in die Zukunft. Interview Thomas Heeb

*Peter Häfliger ist Rektor des Instituts für Weiterbildung

am KV Bildungszentrum Luzern und Präsident

der KV Bildungsgruppe Schweiz.

Context: Ein Jahr KV Bildungsgruppe

Schweiz – wie hat sie sich in der Schweizer

Weiterbildungslandschaft positionieren

können?

Peter Häfliger: Wir sind mit der Entwicklung

sehr zufrieden, konnten doch

einige Meilensteine sowohl in der Grundwie

auch Weiterbildung planungsgemäss

umgesetzt werden. So hat z.B. die Vertriebsplattform

www.kvbildung.ch mit

über 100 Weiterbildungsangeboten und

dem Laufbahnberatungs-Tool grosse Beachtung

gefunden. Mit der kürzlich erfolgten

zusätzlichen Gründung der KV

Bildungsgruppe Schweiz AG (neben dem

Verein) konnten wir auch strategisch ein

wichtiges und nachhaltiges Zeichen setzen.

Dass wir in dieser kurzen Zeit bereits

zwei bedeutende Aufträge für gesamtschweizerisch

tätige Institutionen umsetzen

dürfen, zeigt auch das grosse Interesse

der Wirtschaft.

Wie ist das neue Angebot aufgenommen

worden?

Die Kooperation der fünf grössten

KV-getragenen Schulen mit einem Umsatzvolumen

von rund 160 Mio. Franken

unter dem Dach der KV Bildungsgruppe

Schweiz wurde mit grossem Interesse zur

Kenntnis genommen, sei es von Seiten der

Verbände, sei es von gesamtschweizerisch

tätigen Unternehmen, die bereits aktiv

mit uns Kontakt aufgenommen haben.

Um unseren Kunden im mittlerweile sehr

unübersichtlichen Bildungsmarkt mehr

Orientierung zu ermöglichen, haben wir

viel Energie in den Aufbau der gemeinsamen

Plattform gesteckt. Davon profitieren

unmittelbar die Weiterbildungswilligen,

denn unser Webportal ergänzt die

bestehenden Websites der Einzelschulen

ideal, weil Interessenten mit wenigen

Klicks direkt zum persönlich bevorzugten

Angebot gelangen, vergleichen und

sich auch direkt anmelden können.

Welche persönliche Bilanz ziehen Sie als

Präsident des Vorstands?

Die Ausgangslage ist klar: Die Wirtschaft

bzw. die Organisationen der Arbeitswelt

(OdA) suchen Bildungspartner

mit gesamtschweizerischer Ausstrahlung,

einheitlichen Bildungsangeboten und gemeinsam

definierten Qualitätsrichtlinien.

Aus diesem Grund haben wir uns primär

das Ziel gesetzt, unsere Zusammenarbeit

sowohl in der Grund- wie auch in der Weiterbildung

zu verstärken. Das Motto lautet:

Alle unsere Dienstleistungen sind aus

einem Guss und werden an den diversen

Standorten mit einem klaren didaktischen

Konzept und hoher Qualität angeboten.

Diesem obersten Ziel sind wir auch

dank der speziell dafür eingerichteten

Geschäftsstelle in Zürich unter der Leitung

von Peter Rüegger sehr nahe gekommen.

Die Geschäftsstelle unterstützt den

Vorstand bei der Umsetzung der Ziele und

steht den Unternehmen und Verbänden

als direkter Ansprechpartner zur Verfügung.

Diese schlanke Struktur hat sich

sehr bewährt.

Sind auch Verbesserungen festgestellt

oder bereits umgesetzt worden?

Ja, organisatorisch gab es bereits einen

ersten Ausbauschritt. So haben wir wie

erwähnt Anfang Juli die KV Bildungsgruppe

Schweiz AG gegründet. Über diese

AG werden vor allem die operativen Geschäfte

wie Firmenschulungen abgewickelt.

Der Vereinsvorstand hingegen

definiert primär die strategischen Ausrichtungen.

Wie geht es nun weiter? Kommen weitere

Schulen hinzu?

Es war uns von Anfang an ein Anliegen,

dass sich nach einer ersten Phase weitere

interessierte KV-getragene Schulen dem

Verein anschliessen können. Weitere Mitglieder

sind willkommen.

Sie sind ja auch Rektor – wie haben Sie in

dieser Funktion die KV Bildungsgruppe

Schweiz wahrgenommen?

Es ist mir als Rektor am KV Bildungszentrum

Luzern ein grosses Anliegen, in

bedeutenden Kooperationen wie die KV

Bildungsgruppe Schweiz oder edupool.ch

(Verbund der KV-Weiterbildungszentren)

eingebunden zu sein, um sich im stark

umkämpften Bildungsmarkt optimal

posi tionieren zu können. Wir profitieren

in diverser Hinsicht von der KV Bildungsgruppe

Schweiz. So findet der Austausch

nicht nur auf Stufe der Rektoren statt. Als

Zusatznutzen definieren auch die Marketingverantwortlichen

gemeinsame Gefässe,

um die Marktbearbeitung im Verbund

ziel gerichtet voranzutreiben. Diese

koordinierten Tätigkeiten sehe ich als

wertvollen Prozess, von dem alle Mitgliedsschulen

profitieren.

Welche generellen Trends in Sachen

Weiterbildung beobachten Sie?

Der Bildungsmarkt unterliegt seit

einigen Jahren einem enormen Wandel.

Der Konkurrenzdruck ist stark gestiegen,

nationale wie auch internationale Akteu re

treten neu bzw. verstärkt in den Wettbewerb.

Die Konkurrenzsituation zwischen

dem Tertiär A- (Fachhochschule/

Uni) und dem Tertiär B-Bereich (höhere

Berufsbildung) akzentuiert sich immer

mehr. Wir befinden uns in einem typischen

Verdrängungswettbewerb. Um jeden

bildungswilligen Interessenten findet

ein Kampf statt. Die von den Ökonomen

und Bildungspolitikern aufgestellten Szenarien

sind bekannt: Demografische

Entwicklungen, Migrationsbewegungen

aber auch gesellschaftliche Veränderungen

kommen auf uns zu. Unsere Antwort

lautet klar und deutlich: Stärkung des Berufsbildungssystems

in der Schweiz. Die

Vorteile sind hinlänglich bekannt. Wissenschaftliche

Studien zeigen unmissverständlich,

dass unser Berufsbildungssystem

viele Vorzüge vorweisen kann,

nicht zuletzt hinsichtlich der Arbeitsmarktfähigkeit.

Es ist zu hoffen, dass

unsere Bildungspolitiker endlich diese

Stärken wahrnehmen und auch entsprechendes

Lobbying für die berechtigten

Anliegen der Berufsbildung betreiben.

Der Schlüssel zum Erfolg für eine Weiterbildungsinstitution

liegt in sinnvollen

Kooperationen. Es ist natürlich als Rektor

context 8 – 2010


31

ein gutes Gefühl, als Partner in einem

starken Verbund wie der KV Bildungsgruppe

Schweiz mitwirken zu können.

Hat die Krise das Bedürfnis nach Weiterbildung

verstärkt oder eher gebremst?

Nach dem Rekordjahr 2009 innerhalb

der KV Bildungsgruppe Schweiz stellen wir

fest, dass die Nachfrage nach eidgenössisch

anerkannten Bildungsabschlüssen

wie Fachausweisen und Höheren Fachschulen

für Wirtschaft HFW nach wie vor

hoch ist. Natürlich gibt es in Phasen der

Wirtschaftskrisen Unternehmen, die ihre

Budgets für Weiterbildungsmassnahmen

zurückgefahren haben. Umgekehrt sind

immer mehr Mitarbeitende bereit, die Weiterbildungsinvestitionen

vollständig oder

weitgehend selber zu tragen. Zusammengefasst

stellen wir zurzeit ein Halten auf hohem

Niveau bzw. teilweise sogar eine Zunahme

der Weiterbildungsnachfrage fest.

Vor welchen Herausforderungen steht

die Weiterbildungsbranche?

Bei der Weiterbildung herrscht in vielen

Bereichen Wildwuchs. Arbeitgeber,

aber auch Weiterbildungswillige sehen

sich vor lauter Angeboten überfordert.

Immer mehr und neue Titel werden ausgeschrieben.

Es ist eine besondere Herausforderung,

die vielen Zertifikate, Fachausweise

und Diplome miteinander zu

vergleichen. Hier sind alle Bildungsverantwortlichen

gefordert, die Transparenz

ihrer Angebote möglichst hoch zu halten.

Früher oder später kommen wir wohl

nicht um eine Bereinigung herum. Zudem

wird die Globalisierung auch in der

Bildungsbranche weitergehen. Wie bringen

wir es fertig, dass unsere traditionellen

Abschlüsse wie Fachausweise und

Diplome gesamteuropäisch positioniert

werden können? In diesem Prozess muss

es darum gehen, Durchlässigkeit, Transparenz

und Mobilität im Bildungsbereich

zu garantieren.

Wie können und sollen Weiterbildungswillige

besser unterstützt werden?

Nur rund ein halbes Prozent der öffentlichen

Bildungsausgaben fliesst der höheren

Berufsbildung zu. Da herrscht ein offensichtliches

Missverhältnis im Vergleich

zu den Hochschulen. Einerseits sparen

die Politiker nicht mit dem Lobgesang auf

unser international stark beachtetes Berufsbildungssystem.

Andererseits wäre es

auch dringend notwendig, dass die

Schweizer Politik dementsprechend handelt

und mehr Mittel für die Aus- und Weiterbildung,

insbesondere für die höhere

Berufsbildung, bereitstellt. Den grössten

Handlungsbedarf sehe ich derzeit in der

unsäglichen Geschichte mit der Problematik

der Steuerabzüge. Es braucht finanzielle

Anreize für die individuelle Ausund

Weiterbildung. Absolvierende, die

sich beruflich höher qualifizieren oder

den Beruf wechseln, können ihre Weiterbildungskosten

oft nicht von den Steuern

abziehen. Wir fordern deshalb, dass alle

mit dem Beruf zusammenhängenden Ausund

Weiterbildungskosten abzugsfähig

sind. Es sollte eigentlich auch im Interesse

der öffentlichen Hand sein, dass die

Erwerbstätigen ihre Arbeitsmarktfähigkeit

erhöhen.

Thomas Heeb ist Context-Redaktor.

thomas.heeb@kvschweiz.ch

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Die AKAD Schulen gehören zur Kalaidos Bildungsgruppe Schweiz

context 8 – 2010


32

«Wie ein grosses Räderwerk»

Beruf und Bildung

Claude Meier heisst der neue Delegierte Bildungspolitik.

Am 1. September nimmt er seine Arbeit im Zentralsekretariat auf.

Mit viel neuer Energie und Motivation

machte sich Claude Meier

im Frühling auf Stellensuche. Er war eben

zurückgekommen von einer mehrmonatigen

Reise durch Ecuador und Brasilien.

Damit hatte er sich einen grossen Traum

erfüllt. «Die vom KV Schweiz ausgeschriebene

Stelle für einen Bildungsexperten

hat mich angesprochen, weil sie an verschiedene

meiner früheren Tätigkeiten

anknüpft», sagt Claude Meier. Vor seiner

Auszeit hat der 32-Jährige die OdA Gesundheit

des Kantons Bern aufgebaut und

war während drei Jahren deren Geschäftsführer.

Im Rahmen dieser Tätigkeit beschäftigte

er sich auch mit der Neuausrichtung

der Gesundheitsberufe bzw. mit

deren Neukonzeption in der Grundbildung,

aber auch mit Weiterbildung und

mit neuen Berufen im Gesundheitsbereich.

«Für mich ist der Bildungsbereich

vergleichbar mit einem grossen

Räderwerk, ähnlich wie eine Maschine

von Jean Tinguely», sagt Claude Meier. Es

interessiere ihn, darin ein Rad zu sein und

dazu beizutragen, dass es als Ganzes

funktioniere. «Die kaufmännische Tätigkeit

finde ich deshalb so spannend, weil

sie in praktisch allen Branchen vorkommt.»

Claude Meier ist Mitglied der FDP,

aber aus zeitlichen Gründen nicht mehr

gross aktiv. Das war nicht immer so. Bereits

in seiner Jugend war er sehr interessiert

an Politik. «Angefangen hat alles mit

der F/A 18- und der EWR-Abstimmung.»

Das war im Jahr 1993. Als 15-Jähriger trat

er den Jungfreisinnigen bei und war fünf

Jahre später deren Präsident. Mit 24 Jahren

kandidierte er als Präsident der Jungfreisinnigen

für den Kantonsrat und als

25-Jähriger stieg er für seine Partei in den

Wahlkampf um einen Sitz in der Gemeindeexekutive

ein, wurde aber knapp nicht

gewählt. Er habe in jenen Jahren viel darüber

lernen können, wie politische Prozesse

ablaufen, sagt Claude Meier rückblickend.

2004 verschlug es ihn beruflich nach

Bern, wo er als PR-Projektmitarbeiter –

seine vorletzte Tätigkeit – in einer Agentur

mit dem Schwerpunkt Public Affairs

tätig war. Claude Meier ist in Adligenswil

aufgewachsen, besuchte in Luzern die

Kantonsschule und studierte Volkswirtschaft,

Staats- und Verwaltungsrecht sowie

Politikwissenschaft in Genf und Bern.

Er lebt noch immer in Bern und hofft, dass

er neben seiner 80-Prozent-Stelle noch

genügend Zeit haben wird für seine Hobbys:

Bergwandern, Lesen, Pflegen von

Freundschaften. tj

Claude Meier übernimmt ab 2011 die Verantwortung

für die Bildungspolitik.

Zur Bürogrundausstattung gehört neben

Bleistift und Radiergummi auch

der Spitzer. Waren die Bleistifte früher

ganz einfach mit einem Messer

gespitzt worden, benötigte dies in

den immer zahl reicheren Schreibstuben

des 19. Jahrhunderts zu viel Zeit,

was den Bedarf nach einer Maschine

zum Spitzen der Stifte förderte. Als

Erster soll der Franzose Bernard

Lassimnonne 1828 ein solches Gerät

präsentiert haben. Die einfachste Variante

besteht noch immer aus einer

Klinge, die an einem Gehäuse mit kegelförmiger

Bohrung festgeschraubt

ist, mit oder ohne Behältnis für den

Spitzabfall. Doch gibt es unzählige

Varianten, von Sandpapiermaschinen

über Cutter mit rotierenden Messern

bis zu Modellen mit Fräsetechnik

oder – darauf würden Bleistiftschreibstuben

wohl heute setzen – mit Batteriebetrieb.

24 Stunden lang lernen

Am 10. und 11. September 2010 stehen

allen Neugierigen zahlreiche Weiterbildungsevents

offen, um Neues zu entdecken.

In der ganzen Schweiz engagieren

sich initiative Menschen an rund 24 regionalen

Events für das lebenslange Lernen.

Zum zweiten Mal findet das Lernfestival

als 24-Stunden-Event statt. Vom 10. bis

11. September 2010 stehen viele spannende

Lernangebote bereit. Alle Angebote sind

kostenlos und für alle Interessierten aus

allen Bildungsstufen zugänglich. «Ziel der

Kampagne ist es, die Bevölkerung für das

lebenslange Lernen zu sensibilisieren und

die Lust am Lernen zu wecken, denn Lernen

macht Spass», so Ruth Jermann, nationale

Leiterin des Lernfestivals. Mit dem

Angebot können auch jene Menschen besser

erreicht werden, die mit traditionellen

Weiterbildungsangeboten schwer anzusprechen

sind.

In allen drei Sprachregionen finden

zahlreiche Weiterbildungsevents statt.

Das Angebot ist spannend und vielfältig

und es bietet eine optimale Gelegenheit,

Neues auszuprobieren. Die Palette reicht

von berufsspezifischen, persönlichkeitsbildenden

über gesundheitsorientierte

Angebote bis hin zu kulturellen Workshops

und Kursen. Das nationale Lernfestival

steht unter dem Patronat der Schweizerischen

UNESCO-Kommission, die

Organisation liegt beim Schweizerischen

Verband für Weiterbildung SVEB. pd

Alle Events und weitere Informationen:

www.lernfestival.ch

context 8 – 2010


Originalität statt Anpassung

In den Interviews eines neuen Sammelbandes

geht es um Beruf und Berufung.

Auskunft geben Persönlichkeiten mit aussergewöhnlichen

Berufsbiografien.

«Ich war seit Längerem auf der Suche

nach einer Tätigkeit, die mich ganz erfüllt.

Daher habe ich gekündigt, ohne zu wissen,

was genau ich suche», sagt Barbara

Artmann, die vor acht Jahren ihre Stelle

bei der UBS aufgegeben hat und im nächsten

Jahr die angeschlagene Schuhfabrik

Künzli kaufte.

Der «Bund»-Wirtschaftsredaktor Mathias

Morgenthaler hat in den letzten

zwölf Jahren mehr als 600 Interviews

geführt, eine Auswahl davon ist in dem

kürzlich im Berner Zytglogge-Verlag erschienenen

Buch versammelt. Thema ist

die Arbeitswelt. In den Interviews kommen

Menschen zu Wort, die höhere Ansprüche

stellen an ihren Beruf, als einfach

über die Runden zu kommen. Es sind

Personen, die beharrlich auf der Suche

nach einem Beruf waren oder immer

noch sind, der im Einklang steht mit ihren

Talenten und Werten.

Einer der Interviewpartner, Thomas

Diener, stellt fest, dass viele junge Erwachsene

«unter der Vorstellung leiden, die Arbeitswelt

sei ein fertig gebautes Uhrwerk

Arbeit in den Ferien ist gesetzeswidrig

Die ständige Erreichbarkeit fürs Geschäft

bringt nicht nur Stress, auch aus rechtlicher

Sicht ist sie bedenklich.

In den Ferien darf von Gesetzes wegen

grundsätzlich nicht gearbeitet werden. Es

dürfen also weder E-Mails gecheckt noch

geschäftliche Telefonate erledigt werden.

Leider gehen immer mehr Vorgesetzte

dazu über, diese Vorschriften zu ignorieren

und von ihren Angestellten ständige

Erreichbarkeit zu verlangen. Das geht teilweise

so weit, dass die Mitarbeitenden angewiesen

werden, die Ferien ausschliesslich

an Orten zu verbringen, an denen die

telefonische Erreichbarkeit sowie Internet-Zugang

sichergestellt sind. Solche

Weisungen sind rechtlich absolut unzulässig

und dürfen von den Arbeitnehmenden

ignoriert werden.

Das E-Mail-Checking und «noch

kurz» etwas Geschäftliches erledigen

während der Freizeit ist aus juristischer

Sicht ebenfalls problematisch, weil diese

Zeit eben nicht als Freizeit, sondern als

Arbeitszeit gilt. So kann z.B. das abendliche

Abrufen der E-Mails dazu führen,

dass die gesetzlichen Ruhezeiten nicht

und sie müssten als Rädchen exakt in dieses

Uhrwerk passen». Er hält dies für

einen folgenschweren Irrtum. «Originalität

ist mindestens so wichtig wie Anpassung.»

Diener arbeitet heute als Laufbahnberater

und blickt auf seine eigenen

Lehr- und Wanderjahre zurück.

Zu den Interviewten gehört auch

Renato Häusler, der Nacht für Nacht im

Turm der Kathedrale über der Stadt Lausanne

die Stunden ausruft. Einen Sinn in

seiner Tätigkeit sieht er darin, dass er vermittelt

zwischen Vergangenheit und Gegenwart

und dass ihm die Einsamkeit

nachts über allen Dächern gut tut. Porträtiert

werden auch ein Managementberater,

der niemals Feierabend macht, ein

Textilunternehmer, der keine neuen Kunden

will, ein Banker, der sich für Blumen

am Wegrand interessiert und viele mehr.

Es ist sehr spannend zu erfahren, was

die in diesem Buch versammelten Persönlichkeiten

antreibt und wie sie mit Erfolg,

aber auch mit Brüchen und Enttäuschungen

umgehen. Und unweigerlich

führt die Lektüre auch zum Nachdenken

über das eigene berufliche Tun. tj

Mathias Morgenthaler: Beruf und Berufung.

Interviews. Zytglogge-Verlag, Bern, 2010, CHF 36.–

mehr eingehalten werden. Zudem ist

Nacht arbeit (ab 23 Uhr) ebenso wie Sonntagsarbeit

grundsätzlich verboten. Der

Samstag gilt arbeitsgesetzlich zwar als

normaler Werktag und es darf daher auch

gearbeitet werden, die Zeit gilt aber ebenfalls

als Arbeitszeit und muss gegebenenfalls

entschädigt werden.

Die Möglichkeiten der Arbeitgebenden,

innerhalb dieses rechtlichen Rahmens

die ständige Erreichbarkeit während

der Freizeit anzuordnen, sind sehr

beschränkt. Und auch Mitarbeitende, die

freiwillig spätabends oder am Sonntag

ihre E-Mails checken, handeln gesetzeswidrig.

Livia Giordano/Rechtsdienst KVZ

Mehr zum Thema:

Info-Schrift «Nonstop

@work», CHF 18.–.

Bezug: KV Schweiz,

Info-Schriften,

Postfach 1853,

8027 Zürich oder

bestellungen@

kvschweiz.ch. Mit -

glieder erhalten ein

Exemplar kostenlos.

KOLUMNE

Geben und Nehmen

Von Astrid van der Haegen

Längst ist die Zeit vorbei, in der verdiente

Blaustrümpfe im Sturm der Emanzipation

uns Frauen den Weg geebnet haben

und sich für unsere Rechte unbeliebt

machten. Doch immer noch hört man,

dass die männlichen Kollegen über bessere

Netzwerke verfügen und von persönlichen

Kontakten mehr profitieren.

Aber das ist Schnee von Gestern. Herr

und Frau Schweizer können sich die

Netzwerke aussuchen. Viele Serviceclubs

stehen heute beiden Geschlechtern offen.

Handels- und Wirtschaftskammern, Gewerbevereine,

Businessclubs oder Parteien

freuen sich über jedes neue Mitglied

und nehmen Frauen besonders gern auf.

«Taten statt Worte» hiess einst eine sehr

aktive Initiative zur Förderung der Frau

in Kadern von Schweizer Grossfirmen.

Nach erfolgreicher Anschubleistung

wurde «Taten statt Worte» aufgelöst.

Während es für Männer meist zum

Grundsatz gehört, sich gegenseitig Tür

und Tor zu öffnen oder in Seilschaften zu

agieren, gehen Frauen äusserst zögerlich

damit um. Woran liegt es? Agieren Männer

verbindlicher?

Als Ehrenpräsidentin der Wirtschaftsfrauen

Schweiz pflege ich besonders viele

Kontakte zu Frauen in aktiven Wirtschaftspositionen.

Es ist für mich selbstverständlich,

dass ich gerne noch mehr

Frauen unterstützen würde. Doch wer

hat mir meinen neuen Job vermittelt? Wer

öffnet mir immer wieder Türen, verhilft

zu neuen Kontakten oder unterstützt

mich tatkräftig? Zu 80 Prozent Männer!

So schliesst sich der Kreislauf wieder und

die Hoffnung, dass Frauen sich proaktiv

mehr engagieren, bleibt. Frei nach alten

Redewendungen, denn schliesslich

wäscht eine Hand die andere und wer

ernten will, muss zuerst säen. Taten statt

Worte - für mich eine Frage der Persönlichkeit

und nicht des Geschlechts.

Astrid van der Haegen ist Kommunikationsberaterin.

33

context 8 – 2010


34

Leben

context 8 – 2010


Unternehmerischer Weitdenker

35

Robert Roth, 59, ist ein Unternehmer mit einem grossen sozialen

Gewissen. Dieses schlägt vor allem für die Jugend. In seiner Job

Factory erleichtert er jungen Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt

und entwickelt mit ihnen neue Perspektiven.

Von Andrea Mašek / Foto Andreas Frossard

Die junge Verkäuferin strahlt die

Kundschaft an. Ihr junger Kollege

entbietet ein herzliches «Grüezi mitenand»

und fragt höflich mehrmals nach, ob

er behilflich sein könne. Ebenso freundlich

wie in der Geschenkboutique der Job

Factory ist der Empfang in den Büroräumlichkeiten

des Basler Unternehmens in

der Bordeaux-Strasse: Die beiden jungen

Männer empfangen die Gäste vorbildlich.

Die vier jungen Leute sind eigentlich

auf Lehrstellen- und Jobsuche. Genau wie

die anderen momentan 100 Juniorpraktikant/innen

der Job Factory. Aus unterschiedlichsten

Gründen haben sie dabei

noch keinen Erfolg gehabt. Es könnte

ihnen Ausbildungslosigkeit oder Arbeitslosigkeit

drohen, eventuell sogar Sozialhilfe.

Doch sie haben die Chance erhalten,

bei der Job Factory mit einem Berufspraktikum

in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Die Jugendlichen erhalten hier Zugang

zu beruflicher Erfahrung – sie können

ein Praktikum im Verkaufs-, Gastro-,

Produktions- oder Dienstleistungsbereich

absolvieren. Gleichzeitig erhalten sie professionelle

Begleitung durch Coaching,

Schulung und Vermittlung.

Partizipation ist für ihn dabei das

wichtigste Stichwort. Jeder Unternehmer,

jeder Ökonom und die Ökonomie überhaupt

sollten Partizipation ermöglichen,

meint er. Das zeichnet in seinen Augen

einen Unternehmer aus: dass dieser Personen

dazu einladen kann, etwas Sinnvolles

in dieser Welt umzusetzen.

Schon über 30 Jahre

Stets kommt im Gespräch der soziale Unternehmer

Roth zum Vorschein, der sich

bewusst immer wieder für Social Entrepreneurship

und für das, was dahinter

steht, einsetzt. Er ist überzeugt davon,

dass soziale Probleme mit der Kraft des

Marktes angegangen werden können und

auch müssen. Schon 1976 hat er gehandelt

und sich Social Entrepreneurship zur

Maxime gemacht. Damals rief er in Basel

eben die Stiftung Weizenkorn ins Leben.

«Das zeichnet in meinen Augen einen Unternehmer aus:

dass dieser Personen dazu einladen kann, etwas Sinnvolles

in dieser Welt umzusetzen.»

Unterstützung geben

Die Job Factory ist ein Unternehmen mit

sozialer Verantwortung und kein Sozialprogramm.

Ihre 15 Abteilungen finanzieren

sich selbst, lediglich für das Coaching

erhält die Unternehmung Leistungsaufträge

vom Staat. Gegründet wurde sie vor

zehn Jahren von Robert Roth, um «den

Jungen eine Perspektive im realen marktwirtschaftlichen

Umfeld zu geben».

Roth hat davor Erfahrung in einem

ähnlichen Bereich gesammelt: als Gründer

und Leiter der Stiftung Weizenkorn.

Die geschützten Werkstätten bieten inzwischen

200 Arbeitsplätze für junge

Menschen mit psychischen Schwierigkeiten

an, die eine IV-Rente beziehen.

Wie ist der ehemalige Informatiker

und spätere Geschäftsführer im Detailhandel

zu diesem Engagement für die Jugend

gekommen? Auslöser war ein Erlebnis,

das mittlerweile 35 Jahre zurückliegt.

Damals besuchte Roth zusammen mit befreundeten

Jugendarbeitern ein besetztes

Haus in Basel. «Nicht nur der Drogenkonsum

und die politischen Ansichten der jugendlichen

Besetzerinnen und Besetzer

haben mich betroffen gemacht, sondern

vor allem auch ihre berufliche wie private

Perspektivenlosigkeit.»

«Schon früher, in der Umbruchzeit der

1968er-Jahre, als man alles sein durfte,

nur nicht angepasst, hat mich die vielfach

vorherrschende Perspektivenlosigkeit bewegt.»

Robert Roth erinnert sich zurück

an seine Situation nach der Pubertät. Da

verliess man, was man hatte und wusste

nicht, was man bekommen würde, beschreibt

er. «Da sind Kontakte sehr wichtig»,

sagt er. «Es ist toll, wenn ein Jugendlicher

dann Unterstützung erfährt.» Diese

wollte er jungen Leuten gewähren, er

wollte mithelfen. Allerdings, gibt er offen

zu, sei er nicht der Typ des Jugendarbeiters,

Wohnheimleiters oder Therapeuten.

Dafür bezeichnet er sich als Querdenker.

Seine Philosophie lautete schon damals:

«Wir sind in die Welt gestellt worden,

um sie zu bebauen, zu gestalten und zu

bewahren.» Für ihn hiess und heisst das,

er begleitet junge Menschen, arbeitet mit

ihnen, ermöglicht ihnen Arbeit und entwickelt

so mit ihnen eine Perspektive für

ihren beruflichen wie auch persönlichen

Weg.

Gedacht waren die Werkstätten eigentlich

für andere Jugendliche, für junge

Menschen wie jene Hausbesetzer, denen

Robert Roth begegnet war. «Doch die

wollten damals nicht arbeiten, sondern

lieber demonstrieren», erzählt er. 1999

kam dann ein Lehrer zu ihm, der ihn

fragte, ob er Schulabgänger/innen in die

Stiftung Weizenkorn nehmen könne.

Nein, meinte Roth, dies sei eine geschützte

Werkstatt. Folgender Satz des

Lehrers liess ihn dann verstummen: «Sparen

Sie sich Ihre schöngeistige Antwort.

Nehmen sie die jungen Menschen von der

Strasse», sagte der Pädagoge.

Roth wurde bewusst, wie viele randständige

Junge es gab und wie viele auf

context 8 – 2010


36

Leben

dem Weg in die Randständigkeit waren.

Für ihn war damals klar, dass der Staat,

der schon viele Anstrengungen im Bereich

der Schule unternommen und für

Brückenangebote gesorgt hatte, nicht

noch mehr tun konnte. Sozialprogramme

waren auch keine Lösung für arbeits- und

ausbildungslose Schulabgänger/innen.

Sie vermitteln den Jugendlichen die Botschaft:

Ihr seid ein Problem. Was blieb

also? Eine Firma zu gründen, war seine

Antwort respektive seine Idee.

Dafür ausgezeichnet

Die Job Factory war geboren. «Durch sie

werden die Jugendlichen nicht gleich am

Anfang ihres beruflichen Werdegangs

stigmatisiert.» Das war Roth wichtig. Ökonomen

rieten ihm davon ab. Er entgegnete

jedoch: «Es gibt genug Arbeit und

Kunden. Die Jungen können dabei mithelfen.

Das war und ist das Innovative am

Projekt.»

Zuerst wurden Tätigkeitsfelder definiert:

Handwerk, Dienstleistungen und

Handel. «Wir haben eine Palette geschaffen,

wo wir Junge platzieren können und

wo sie sich orientieren können. Gleichzeitig

sind wir mit unseren Geschäftsfeldern

in der Lage, ausreichend Umsatz zu generieren.»

Jedes Jahr treten seither rund 300

Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren

ein Berufspraktikum bei der Job Factory

an, die zudem 80 Festangestellte beschäftigt

und 16 Lehrlinge ausbildet. 2009

konn ten 87 Prozent der Praktikant/innen

in eine weiterführende Ausbildung vermittelt

werden.

Es verwundert deshalb nicht, dass

Robert Roth 2005 von der Schwab Foundation

for Social Entrepreneurship zum

ersten «Social Entrepreneur» der Schweiz

gewählt worden ist. Er ist dennoch überrascht

gewesen über die Auszeichnung.

Sie habe ihn gefreut, sei aber auch eine

Herausforderung: «Wir müssen weiterhin

einen guten Job machen und hohe Erwartungen

erfüllen.»

Er hofft natürlich, dass sich Unternehmen

an seiner Job Factory ein Beispiel

nehmen. Er und sein Team haben bewiesen,

dass das Geschäftsmodell funktioniert

– in sozialer wie auch in ökonomischer

Hinsicht. Auch, weil dahinter

Geschäftskunden stehen, nicht nur Privatkunden.

Positiv aufgenommen

«Die Wirtschaft hat von Anfang an wohlwollend

reagiert. Wir liefern ihnen ja auch

gute Arbeitskräfte, die gezeigt haben,

dass sie etwas leisten können und wollen.

Und wir sparen ihnen quasi den Aufwand

des ersten Lehrjahres, das pro Lehrfrau

oder Lehrling laut den Berufsverbänden

zwischen 10 000 und 20 000 Franken kostet.»

Nicht nur die Lehrbetriebe zeigen Interesse

an der Job Factory. Die vermehrten

Aufträge und Anfragen bezüglich

Partnerschaften seitens der Wirtschaft

stimmen Roth positiv.

Politisch wird das Unternehmen von

links bis rechts anerkannt. Unter anderem

natürlich, weil es Staat und Wirtschaft

zugleich entlastet. Die Kantone

Basel-Stadt und Basel-Landschaft beurteilen

die Coachingleistungen der Job

Factory als preiswert und zielführend.

Für Praktiker entwickelt –

Diplom-Lehrgänge der Klubschule Business

Jedes Jahr schliessen über 1’500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Diplom-Lehrgang an der Klubschule Business erfolgreich

ab. Die berufsbegleitenden Lehrgänge sind sehr praxisorientiert ausgerichtet und vermitteln in kurzer Zeit die nötigen fachlichen,

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Angebot

Die Klubschule Business verfügt auf

dem Gebiet der berufsbegleitenden

Ausbildungen über ein breites Angebot

mit national und international anerkannten

Zertifikats- und Diplomabschlüssen.

Vom Führungsfachmann/-

frau über den/die Informatiker/in mit

eidg. Fachausweis bis zum/zur Aus-

bilder/in mit eidg. Fachausweis oder

dem Manager/in Gesundheitstourismus

und Bewegung mit eidg. Diplom

stehen zahlreiche Bildungswege offen.

Das Ausbildungskonzept ist – im Sinne

einer übersichtlichen und transparenten

Karriereplanung – modular

aufgebaut. So können Sie sich für jene

Bildungsinhalte entscheiden, die Sie

beruflich auch wirklich weiterbringen.

Zusammenarbeit mit anerkannten

Partnern

Bei der Entwicklung ihres Angebots

arbeitet die Klubschule Business mit

namhaften Partnern zusammen und

garantiert dadurch für qualitativ hochstehende

und top aktuelle Bildungsinhalte.

So wurde beispielsweise der

Diplom-Lehrgang Dialogmarketing

Planer/in in Zusammenarbeit mit

der Post entwickelt und ist vom

Schweizerischen Direktmarketingverband

(SDV) schweizweit anerkannt.

Seit Anfang Jahr wird dieser nun

auch auf europäischer Ebene durch

die «Federation of European Direct

and Interactive Marketing (FEDMA)»

zertifiziert. Die Klubschule Business

freut sich, ihren Absolventen zusätzlich

das «European Certificate in

Direct and Interactive Marketing»

überreichen zu können.

Mehr Leistung für Ihr Geld

Entscheiden Sie sich für ein faires

Preis-/Leistungsverhältnis. Die Klubschule

Business bietet Ihnen:

• an 50 Standorten eine breite Palette

an Lehrgängen mit national und

international anerkannten Zertifikats-

und Diplomabschlüssen

• methodisch-didaktisch geschulte

Dozent/innen mit grosser Praxiserfahrung

• Lektionen von 50 anstelle von

40 Min. oder 45 Min., Lehrmittel

und interne Prüfungen – alles im

Preis inbegriffen

• optimale Klassengrössen

• modernste Infrastruktur und zentrale

Lage

• Durchführungsgarantie für zahlreiche

Ausbildungsangebote

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context 8 – 2010


37

«Unsere Region ist gut für ein Projekt wie

das unsrige», meint Robert Roth – und

zollt Gewerbeverbänden und Firmen Lob.

Er bezeichnet die Region und vor allem

die Stadt Basel als grosszügig in jeder Hinsicht.

«Mit der Job Factory können wir dieser

schönen Stadt und der Region etwas

zurückgeben, ihr etwas Gutes tun.»

Der Gesellschaft verpflichtet

Gutes tun. Liest man über Roth, taucht unweigerlich

ein Satz auf: Die christlichen

Grundwerte vereinen die Initianten der

Job Factory. So wie er gesellschaftlichen

und sozialen Fragen auf den Grund geht,

hat Roth dies auch mit seinem Gottesbild

getan. Er sei ein Kind seiner Zeit gewesen.

Eigentlich sei es ihm nicht um den Glauben

und Religion gegangen, sondern um

Vernunft. Dabei habe er festgestellt, dass

die Eckwerte des christlichen Gedankengutes

für ihn in die richtige Richtung zielen:

Die Wertschätzung des von Gott angenommenen

und geliebten Menschen.

Es ärgert ihn deshalb, wenn Menschen

nicht gut miteinander umgehen.

Dennoch sagt er, er sei vom Typ her

nicht sehr sozial. Es gebe bessere. Doch er

fühle sich der Gesellschaft verpflichtet.

Und wirft schmunzelnd ein: «Deshalb arbeite

ich auch. Von Natur aus bin ich vermutlich

nicht besonders fleissig und

könnte mir gut vorstellen, viele Stunden

in einem Schlauchboot irgendwo in der

Karibik zu verbringen.»

Sagt der Mann, der sich 150-prozentig

einsetzt: «Die Job Factory bedeutet von

unserer Seite, von meinem Team und mir,

ein grosses Engagement.» Seine Familie

zum Beispiel – er hat Frau und vier Kinder

– trage hier glücklicherweise mit. Und die

Kaderangestellten und er verzichten zudem

auf hohe Entlöhnung.

Arbeit ist für Robert Roth jedoch ein

grosser Teil seines Lebens. «Ich wüsste

nicht, was für ein zeitintensives Hobby

ich ausüben sollte.» Er stellt sich vor, er

würde Golfspielen lernen und lacht: «Golf

ist nur Golf beim ersten Schlag, dann wird

es zu Minigolf.» Am liebsten entspannt er

sich mit der Familie und Freunden, liest

viel und geniesst einfach gute Momente,

am liebsten in der Natur. Wenn er aber

irgendwo eingeladen ist und über Belangloses

gesprochen wird, würde er sich

gerne wegschleichen und lieber arbeiten

gehen. «Ich bin jemand, der gerne Substanzielles

erlebt.»

Seine liebste Beschäftigung ist es, mit

guten Projekten für die Menschen weiterzumachen.

Zurzeit habe die Job Factory

an die 15 Arbeitsbereiche und da gebe es

so viele interessante und herausfordernde

Projekte. Diese seien für ihn oft erholsamer

als irgendein Hobby. «Aber das ist

wohl kaum vorbildlich», meint er. Er habe

auch gerne schöne Dinge, doch er komme

einfach nicht oft dazu, einkaufen zu gehen,

nicht einmal im Job Factory Warenhaus,

das gleich um die Ecke liegt. Das

übernimmt dann seine Frau mit umso

grösserer Freude.

Andrea Mašek ist Context-Redaktorin.

andrea.masek@kvschweiz.ch

Andreas Frossard ist freier Fotograf in Basel.

mail@andreasfrossard.com

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context 8 – 2010


38

Ratgeber

Büroalltag

Wie motiviere ich

meinen Mitarbeiter?

Bildung

Muss sich der Arbeitgeber

beteiligen?

Seit einigen Monaten beobachte ich, wie sich

einer meiner Mitarbeiter immer mehr zurückzieht,

schlecht gelaunt ist, oft spät zur Arbeit

erscheint und die ihm übertragenen Arbeiten

nur mangelhaft ausführt. Bisher war er ein

sehr motivierter und zuverlässiger Mitarbeiter.

Ich möchte ihn darauf ansprechen, weiss

aber nicht wie.

Es wird sehr viel über Motivation geschrieben

und gesprochen, doch wenn der

umgekehrte Fall eintritt – jemand also demotiviert

ist –, lässt die Theorie die Praxis

im Stich. Führungskräfte sind in solchen

Fällen weniger an Motivationstheorien interessiert,

sondern erkundigen sich nach

dem Ablauf eines Motivations gesprächs.

In einem Motivationsgespräch geht es

nicht darum, den Mitarbeiter zu motivieren

im Sinne des gut Zuredens, sondern viel

wichtiger ist, Demotivatoren aus dem Weg

zu räumen. Ermitteln Sie diese während des

Gesprächs. Beginnen Sie mit einer offenen

Frage. Zum Beispiel: «Ich habe den Eindruck,

Sie sind zurzeit nicht so motiviert

wie sonst. Wie sehen Sie das?» Stützen Sie

Ihren Eindruck mit Ihren Beobachtungen.

Vermeiden Sie es, mit einer Suggestivfrage

zu beginnen wie «Was ist eigent lich los mit

Ihnen?» Der Mitarbeiter könnte diese Frage

als Vorwurf auffassen.

Fragen Sie in einer zweiten Phase nach

Motivationsblockaden. Hören Sie Ihrem

Mitarbeiter bewusst zu, während er seine

Demotivatoren aufzählt. Kommentieren

oder bewerten Sie diese nicht. Ver suchen

Sie nicht, ihm etwas auszureden oder seine

Klage zu relativieren, er könnte sich dadurch

nicht ernst genommen fühlen. Fragen

Sie, wo er Ansatzpunkte sieht, damit

sich seine Situation verbessert. Ein klassischer

Demotivator ist fehlende Wertschätzung.

Mitarbeiter möchten, dass ihre Arbeit

anerkannt wird und sie nicht nur vom Vorgesetzten

hören, wenn sie Fehler machen.

Vereinbaren Sie am Schluss des Gesprächs,

was Sie und der Mitarbeiter konkret

machen werden und überprüfen Sie es

zu gegebener Zeit. Scheuen Sie den zeitlichen

Aufwand eines solchen Gesprächs

nicht, denn eine investierte Stunde kann

eine erhebliche Leistungssteigerung bedeuten,

und das ist ein fantastischer Return on

Investment.

Patrizia Rizzo

Psychologin lic.phil.,

ist Trainerin und

Beraterin bei ICAS

Schweiz, einem

Unternehmen für

externe Mitarbeiterberatung.

Gerade in Wirtschaftskrisen, möchten sich

viele absichern und sich weiterbilden. Auch

ich mache mir diese Überlegung. Muss der

Arbeitgeber etwas an meine Weiterbildung

bezahlen?

Die Beteiligung des Arbeitgebers an

Weiterbildung kennt verschiedene Formen:

Er kann Arbeitszeit für die Weiterbildung

(Kursbesuch, Prüfungsvorbereitung etc.)

zur Verfügung stellen, er kann die direkten

Weiterbildungskosten voll oder teilweise

übernehmen, und er kann für Prüfungsgebühren

oder Material/Literatur aufkommen.

Wie viel der Arbeitgeber beiträgt, ist

Verhandlungssache. Eine substantielle Weiterbildungsbeteiligung

kann z.B. ein «Deal»

bzw. eine Kompensation sein, wenn eine

Lohnerhöhung nicht möglich ist. Zur vollständigen

Übernahme ist der Arbeitgeber

jedoch nur verpflichtet, wenn er selber die

Weiterbildung anordnet.

Weiterbildung liegt auch im Interesse

des Arbeitgebers. Das Unternehmen ist auf

qualifizierte Mitarbeitende angewiesen, die

sich weiterentwickeln wollen. Darum erfolgt

oft eine Beteiligung an Weiterbildungen,

die Wissen und Können vermitteln, am

jetzigen Arbeitsplatz einsetzbar sind oder

die Übernahme neuer Aufgaben im Betrieb

ermöglichen. Wichtig ist, Ihre Pläne mit

dem Vorgesetzten zu besprechen. In der

Regel lässt sich eine Weiterbildung finden,

die in beidseitigem Interesse liegt. Verbreitet

ist, dass der Arbeitgeber in solchen Fällen

50 Prozent der Kosten und der Zeit übernimmt.

Das entspricht auch der Empfehlung

des KV Schweiz.

Häufig wird im Gegenzug eine Verpflichtung

des Arbeitnehmers für ein, zwei,

drei weitere Jahre im Unternehmen vereinbart.

Das ist zulässig, muss aber verhältnismässig

sein: überlang gilt nicht. Und wenn

Sie vor Ablauf der vereinbarten Frist kündigen,

gilt eine Rückerstattungspflicht nur

anteilmässig (pro rata temporis). Vor allem

bei längeren bzw. kostspieligen Weiterbildungen

ist entscheidend, dass eine schriftliche

Weiterbildungsvereinbarung vorliegt.

Ein Muster ist auf der Homepage des KV

Schweiz abrufbar.

Ralf Margreiter

Stabsstelle

Bildungspolitik

KV Schweiz

context 8 – 2010


Recht

Halber Lohn während der RS:

Ist das ein gutes Angebot?

Jugend

Was soll ich anziehen?

39

Von meinem Arbeitgeber habe ich ein Angebot

erhalten, bei dem ich nicht richtig abschätzen

kann, ob es für mich günstig ist. Er

offeriert mir, für die gesamte Dauer der bevorstehenden

Rekrutenschule 50 Prozent des

Lohnes zu bezahlen, wenn ich mich für die

Zeit nach Beendigung der RS für ein weiteres

Jahr als Angestellter verpflichte. Bei diesem

Arbeitgeber habe ich ebenfalls die vierjährige

Lehre absolviert und seit deren Beendigung

bereits mehr als ein Jahr gearbeitet.

Nach Gesetz haben Sie bei Leistung

von Militärdienst während einer beschränkten

Zeit Anspruch auf 80 Prozent des Lohnes.

Da die Erwerbsausfallversicherung einen

Teil des Lohnausfalles ersetzt, muss der

Arbeitgeber lediglich noch die Differenz

bis zu 80 Prozent des Lohnes erbringen

(Art. 324b OR). Die Dauer der Lohnfortzahlungspflicht

richtet sich nach der in Ihrem

Fall anwendbaren Bernerskala und beträgt

im 6. Dienstjahr 13 Wochen (Baslerskala

ebenfalls 13 Wochen, Zürcherskala 12 Wochen).

Die Erwerbsausfallentschädigung

erhalten Sie aber selbstverständlich während

der gesamten Dienstdauer.

Falls zudem ein Dienstjahreswechsel in

die Zeit der RS fällt (Sie also in dieser Zeit

vom 6. ins 7. Dienstjahr wechseln würden),

würde der Anspruch auf Lohnfortzahlung

ab diesem Zeitpunkt erneut beginnen. Für

die Bestimmung des Dienstjahreswechsels

ist der Zeitpunkt des Lehrbeginns massgebend.

Hat die Lehre somit an einem

1. März begonnen, gilt dieses Datum während

der späteren Anstellung auch als Zeitpunkt

des Dienstjahreswechsels.

Bei einer Rekrutenschuldauer von 18

Wo chen und einem angenommenen Lohn

von monatlich CHF 5000.– wäre das finanzielle

Angebot Ihres Arbeitgebers leicht besser

als die gesetzliche Minimalverpflichtung

gemäss OR. Voraussetzung wäre

allerdings, dass Ihnen der Arbeitgeber zusätzlich

zu den 50 Prozent des Lohnes auch

die Erwerbsausfallentschädigung auszahlen

würde. Würde dagegen die Erwerbsausfallentschädigung

nicht zusätzlich ausbezahlt,

wäre die vorgeschlagene Lösung

schlechter als die gesetzliche Regelung.

Felix Kuster

arbeitet beim

Rechtsdienst

des KV Schweiz.

Demnächst werde ich – nach einem ersten

Schulblock – meinen ersten Arbeitstag in einer

Versicherungsgesellschaft absolvieren.

Jetzt frage ich mich, in was für Kleidern ich

zur Arbeit gehen soll. Ich war bis jetzt nur am

Vorstellungsgespräch im Betrieb und habe

vergessen, danach zu fragen. Gibt es da Vorschriften?

Allgemein gültige Kleidervorschriften

gibt es nicht. Je nach Betriebskultur oder

auch je nach dem, ob man direkten Kundenkontakt

hat, gilt ein anderer Kleiderstil.

Es gibt Betriebe, die es den Mitarbeitenden

freistellen, wie sie sich anziehen und andererseits

auch solche, die ganz genaue Vorschriften

erlassen.

Was heisst das nun für dich? Wenn es in

«deiner» Versicherungsgesellschaft klare

Kleidervorschriften gäbe, hätte man dir das

wahrscheinlich während des Einstellungsgesprächs

gesagt oder dir ein entsprechendes

Reglement mitgegeben. Am besten überlegst

du dir, wie die Leute angezogen waren,

die du in den Büros gesehen hattest. Trugen

die Männer einen Anzug? Mit oder ohne

Krawatte? Auch die jungen? Oder Stoffhose

mit Hemd und Pullover oder Jeans mit Polo-

Shirt?

Wenn du auf Nummer Sicher gehen

willst, kannst du vor deinem ersten Arbeitstag

noch im Betrieb anrufen und deine Berufsbildnerin

oder deinen Berufsbildner

fragen. Ich kann aber verstehen, wenn dir

das peinlich wäre. Ich empfehle dir für

deinen Betrieb einen kleidermässigen Mittelweg:

weder Anzug noch Freizeit-Look.

Zieh doch zur Stoffhose ein Poloshirt ohne

Aufdruck an oder zur neuen Jeans ein neutrales

unifarbenes Hemd. Ich persönlich

finde übrigens, dass ein Paar schöne Lederschuhe

fast schon die Hälfte eines passenden

Büro-Outfits ausmacht.

Für deinen Start ins Berufsleben wünsche

ich dir alles Gute. Und denk dran: nur

wer fragt, kommt weiter.

Andrea Ruckstuhl

ist Ressortleiter

Jugend beim

KV Schweiz.

context 8 – 2010


Ihr Weg nach oben!

Höhere Berufsbildung

Höhere Fachschule für Wirtschaft

• Diplomstudium Betriebswirtschaft

• Diplomkurse Betriebswirtschaft

• Nachdiplomstudium Management und

Leadership

• Nachdiplomstudium Projektmanagement

• Nachdiplomstudium Personalleiter/in

• Eidg. Fachausweis HR-Fachleute

• Eidg. Fachausweis Sozialversicherung

• Eidg. Fachausweis technische Kaufleute

• Eidg. Fachausweis im Finanz- und

Rechnungswesen

• Eidg. Fachausweis Detailhandelsspezialist/in

Berufsorientierte Weiterbildung

• Handelsschule für Erwachsene

• Sachbearbeiter/in Rechnungswesen

• Sachbearbeiter/in Treuhand

• Sachbearbeiter/in Personalwesen

• Sachbearbeiter/in Sozialversicherung

• Sachbearbeiter/in Marketing & Verkauf

• Fachfrau/Fachmann KMU

• Eventplaner/in

• Informatik Anwender SIZ

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Einzelkurse

• Wirtschaft, Informatik, Sprachen

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lernen Sie wesentliche Arbeiten aus der

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Weiterbildungsinstitute

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Erwachsenenbildung

Handelsschule KV Aarau

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Bahnhofstrasse 46

5001 Aarau

Telefon 062 837 97 20

Fax 062 837 97 29

eb@hkvaarau.ch

www.hkvaarau.ch

Porträt

Die Erwachsenenbildung Handelsschule

KV Aarau ist das führende

Erwachsenenbildungsunternehmen

für berufsbegleitende kaufmännische

Weiterbildung in der Region.

Wir bieten ein ganzheitliches

Kursangebot an kaufmännischer

Aus- und Weiterbildung mit

>>hoher Qualität zu vernünftigen

Preisen

>>breiter, bedarfsorientierter

Angebotspalette

>>persönlicher Beratung unserer

Kunden.

Die Erwachsenenbildung der Handelsschule

KV Aarau baut auf Tradition

und jahrzehntelange Erfahrung

in der Schulung von Erwachsenen.

Stabilität, Kontinuität und Aktualität

werden ideal kombiniert. Die

Bedürfnisse der bildungswilligen

Kundschaft stehen jederzeit im

Zentrum unserer Anstrengungen

(marktgerichtet und marktgerecht).

Unsere Grundsätze sind: Seriosität,

Qualität (eduQua- und ISO-zertifiziert),

Flexibilität, Innovation und

der Glaube an eine erfolgreiche

Zukunft.

> Lehrgänge/

Seminare/ Kursangebot

Internationale Sprachschule

Die Sprachschule bietet ein breites

Spektrum von Sprachkursen in

Englisch, Französisch, Italienisch,

Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch,

Deutsch und Russisch. Neben den

bewährten Grund- und Repetitionskursen

führt die Sprachschule mit

grossem Erfolg Vorbereitungskurse

auf international anerkannte

Sprachdiplome durch. In unserem

Angebot sind u.a. Vorbereitungskurse

auf alle Sprachdiplome der

University of Cambridge, das DELF

und DALF, das Diploma Firenze

DELI-DALI sowie das kleine Goethe-

Diplom. Zudem sind wir ein regionales

Prüfungszentrum für die

DELF-/DALF-(französisch) und AIL-

(ita lienisch) Prüfungen.

> Informatik

Öffentliche Kurse und Seminare zu

allen marktgängigen PC-Programmen.

Lehrgänge «Informatikanwender

SIZ». Ebenfalls in unserem

Angebot: Firmenseminare sowie

Individualkurse (Privat- und Kleingruppenkurse).

> Handel und Verkauf

Handelsdiplom Handelsschule KV

Aarau, KV-Nachholbildung für

Erwachsene (eidg. Fähigkeitszeugnis),

Detailhandelsfachleute (eidg.

Fähigkeitszeugnis), Detailhandelsassistenten

(eidg. Berufsattest),

Detailhandels spezialist (eidg.

Fachausweis).

> Höhere Wirtschaftslehrgänge

Vorbereitung auf eidg. Fachausweise:

Treuhand, Finanzberater/

-planer, Sozialversicherungen,

Finanz- und Rechnungswesen, Marketingfachleute,

Verkaufsfachleute,

Direktionsassistentin, Exportfachmann,

Detailhandelsspezialist,

Technische Kaufleute, Ausbilder,

HR-Fachleute. Lehrgänge zur Vorbereitung

auf eidg. Diplome:

Verkaufsleiter, Exportleiter,

Teamleader IKA. Ganz neu bieten

wir den «dipl. Mentalcoach» an!

Ein Basismodul (56 Lekt.) und den

Lehrgang Mentalcoach (273 Lekt.)

> Höhere Verwaltungslehrgänge

Weiterbildung für Verwaltungsangestellte:

Speziallehrgänge für:

Steuerfachleute, Finanzfachleute,

Bauverwalter, Einwohnerkontrollleute,

Betreibungsfachleute. Alle

diese Weiterbildungen schliessen

mit einem kantonalen Diplom ab.

Eine ganze Reihe von besonderen

Seminartagen für Verwaltungsangestellte

ist in unserem Angebot.

> Führungsakademie (spez.

Homepage unter

www.hfwaarau.ch)

Die eidgenössisch anerkannte

Höhere Fachschule für Wirtschaft

HFW Aarau ist die Kaderausbildung,

welche die Absolventinnen und

Absolventen als Generalisten befähigt,

Führungsverantwortung in

Wirtschaft und Verwaltung zu

übernehmen.

Die Studierenden erhalten sowohl

eine breite betriebs- und volkswirtschaftliche

Ausbildung als auch

eine Kaderausbildung. Neu sind

zudem die Vertiefungsmöglichkeiten

«Finance» sowie»HFWplusBM2».

Der erfolgreiche Diplomabschluss

berechtigt zum Führen des gesetzlich

geschützten Titels «dipl. Betriebswirtschafter

/in HF». In diesem

Bereich bieten wir das Nachdiplomstudium

(NDS) in Leadership &

Management an. Ebenfalls in unserem

Angebot ist der Lehrgang Führungsfachleute

(eidg. Fachausweis).

Diese Weiterbildung ist in allen

Modulen auf die Führungsaufgabe

ausgerichtet. Es wird grossen Wert

auf die Führungspsychologie, Teamarbeit

und die zahlreichen Elemente

der Kommunikation gelegt. Ganz

neu bieten wir auch den «dipl. Marketingmanager

HF» an, welcher für

Generalisten mit breiten vernetzten

handlungspraktischen Fach- und

Führungskompetenzen gedacht ist.

> Sachbearbeiterlehrgänge

>> Sozialversicherung

>> Personalwesen

>> Marketing & Verkauf

>> Rechnungswesen

>> Treuhand

> Seminare

Unser vielseitiges Seminarangebot

erfüllt die Anforderungen der Praxis

und bietet Gewähr, dass die erworbenen

Fähigkeiten umgesetzt werden

können. Machen Sie sich durch permanente

Aus- und Weiterbildung interessant

für Ihren Arbeitgeber.

> Diverse Kurse

Die Erwachsenenbildung bietet

auch im Kursbereich eine immer

breiter werdende Produktepalette

an. Äusserst beliebt sind nach wie

vor verschiedene Angebote im Bereich

Rechnungswesen (z.B. Kosten

& Kalkulation, Auffrischung Finanzbuchhaltung,

Intensivtraining Rechnungswesen)

sowie Vorbereitungskurse

im Sprachbereich (Crash-

Courses). Insbesondere in diesem

Segment richtet sich die Erwachsenenbildung

Handelsschule KV Aarau

konkret auf die jeweiligen Bedürfnisse

ihrer Kunden aus.

context 8 – 2010


100 Lehrgänge online: www.kvbildung.ch

Handelsschule KV Basel

WKS KV Bildung

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Aeschengraben 15

4002 Basel

Telefon 061 295 63 63

Fax 061 295 63 55

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Effingerstrasse 70

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Telefon 031 380 30 30

Fax 031 380 30 35

info@wksbern.ch

www.wksbern.ch

Handelsschule KV Basel KV Basel – das Weiterbildungszentrum

der Region Basel chen Rechnungswesen/Controlling,

tierte Bildungsgänge in den Berei-

Steuern, Informatik, Marketing und

Die Handelsschule KV Basel stellt

Verkauf, Kommunikation, Management,

eine gezielte Assistance Vorbereitung: und Personalwesen.

ein umfassendes Angebot bereit.

Handelsschule KV Basel

auf

Unsere Grundsätze sind:

Aeschengraben 15

Branchenorientierte Lehrgänge im

>>Markt- 4002 und Basel praxisgerechtes Bereich Qualifizierte Bank, Finanzplanung, Führungskräfte

Privat-

Angebot Telefon 061 295 63 63

und Die Sozialversicherung, Höhere Fachschule Treuhand, für Wirtschaft

HFW bietet eine attraktive

Fax 061 295 63 55

Immobilien oder Zoll und funktions-

>>Individuelle Beratung

weiterbildung@hkvbs.ch

orientierte Lehrgänge in den Bereichen

Weiterbildung Rechnungswesen/Controlling,

in Betriebswirtschaft

>>Qualitätsmanagement

www.hkvbs.ch

>>Gezielte Prüfungsvorbereitung Steuern, und Management, Informatik, Marketing welche und zu einem

>>Kommunikation der Studierenden Verkauf, eidg. Kommunikation, anerkannten Management,

Assistance und Personalwe-

Diplom führt.

über Handelsschule eine e-Plattform KV Basel – sen.

das Weiterbildungszentrum Höhere Fachschule für Wirtschaft

Sachbearbeiter/-in

der Region Basel

Qualifizierte (HFW) General Führungskräfte Management

mit Zertifikatsabschluss

Die Höhere Fachschule für Wirtschaft

HFW bietet eine attraktive

>>mit Vertiefung in SAP

Diese Die Bildungsgänge Handelsschule KV richten Basel stellt sich an

ein umfassendes Angebot bereit. Weiterbildung >>mit Vertiefung in Betriebswirtschaft in Bankwirtschaft

Personen, die qualifizierte Aufgaben

Unsere Grundsätze sind:

und Management, welche zu einem

ausüben Markt- oder und sich praxisgerechtes auf eine qualifizierte

Tätigkeit Angebot vorbereiten wollen. HFW General Management

eidg. Als anerkannten «dipl. Betriebswirtschafter/-in Diplom führt. HF»

können Sie in Unternehmen anspruchsvolle

Banking & Führungsaufgaben Finance

über-

Folgende Individuelle Fachrichtungen Beratung bieten wir HFW-Intensiv (2 Jahre)

Qualitätsmanagement

HFW

bereits erfolgreich an:

Gezielte Prüfungsvorbereitung nehmen, an einer Fachhochschule in

>>Sachbearbeiter/-in Kommunikation der RWStudierenden

Als «dipl. Betriebswirtschafter/in

den Bachelor-Studiengang quer einsteigen

oder Führungsaufgaben

sich eine eidgenössi-

>>Sachbearbeiter/-in über eine e-Plattform Steuern HF» können Sie in Unternehmen

anspruchsvolle

>>Sachbearbeiter/-in Sozialversicherung

mit Zertifikatsabschluss

schule in den Bachelor-Studiengang

Sachbearbeiter/in

übernehmen, sche Höhere an einer Fachprüfung Fachhoch-

vorbereiten.

>>Sachbearbeiter/-in Diese Ausbildungen Marketing

richten sich an quer Die einsteigen Höhere oder Fachschule

sich auf eine

und Personen, Verkaufdie qualifizierte Aufgaben eidgenössische für Marketing Höhere (HFMK) Fachprüfung

ausüben oder sich auf eine quali- vorbereiten.

>>Personal-Sachbearbeiter/-in

fizierte Tätigkeit vorbereiten wollen. bereitet auf Fach- und Führungskompetenz

Nachdiplomstudium in Marketingabteilungen

NDS HF Einige Angebote werden in Zusam-

Folgende Fachrichtungen bieten wir Das

bereits erfolgreich an:

Finanzmanagement vor und führt zum und Titel Rechnungslegung

vermittelt die zentra-

dipl.

menarbeit Sachbearbeiter/in mit edupool.ch RW bereitgestellt

Sachbearbeiter/in und mit Unterstützung Steuern des len Kompetenzen zur finanziellen

Marketingmanager/-in HF.

Die eidg. Anerkennung ist beantragt.

KV Schweiz

Sachbearbeiter/in

gesamtschweizerisch

Führung eines mittelgrossen Unternehmens.

Führungs- und Control-

Sozialversicherung

umgesetzt. Sachbearbeiter/in Marketing ling-Instrumente Das Nachdiplomstudium werden in Zusammenarbeit

Finanzmanagement mit SAP Schweiz und AG in Rechnungs-

NDS HF in

und Verkauf

Betriebswirtschaft

Personal-Sachbearbeiter/in den legung Studiengang vermittelt integriert. die Das zentralen Kompetenzen

zur finanziellen Führung

für technische Kommunikations-Assistent/in

Berufe

Nachdiplomstudium NDS HF in

Der Bildungsgang für technische Leadership und Management

Einige Angebote werden in Zusammenarbeit

mit edupool.ch bereit-

Mitarbeitende und führt nach zum zeitgemässen eidg. geschützten

will eines die Teilnehmenden mittelgrossen befähigen, Unternehmens

Kaufleute mit eidg. Fachausweis richtet

sich gestellt an Personen und mit Unterstützung mit einer des technischen

KV oder Schweiz gewerblichen gesamtschweizerisch Grundwortungsbewusst,

kooperativ,

Grundsätzen zu führen: verant-

Titel dipl. Finanzexperte/-in NDS HF.

Führungs- und Controlling-Instrumente

werden Denken. in Zusammenarbeit

bildung, umgesetzt. welche qualifizierte kaufmännische

Betriebswirtschaft Kompetenzen anstreben.

teamorientiert geprägt durch

unterschiedliches

mit SAP Schweiz AG in den Studiengang

integriert. Das Nachdiplom-

für technische Berufe

Informatikkurse SIZ

Topqualifikation für die Praxis

Der Lehrgang für technische Kaufleute

mit der eidg. eidg. Fachausweis Berufs- und richtet Hö-

Informatikkenntnisse studium NDS HF auf in mehreren Leadership und

Der modulare Aufbau erlaubt es,

Auf Stufe

heren sich Fachprüfungen an Personen mit haben einer technischen

oder gewerblichen Grundbil-

tiefen, bis hin zum Diplomabschluss.

Sie bei Stufen Management zu erwerben will bzw. die zu ver- Teilnehmenden

uns folgende Möglichkeiten auf eine befähigen, Mitarbeitende nach zeitgemässen

international Grundsätzen zu führen:

dung, welche qualifizierte kaufmännische

Vorbereitung:

Kompetenzen anstreben. Sprachen gezielte

Branchenorientierte Bildungsgänge Wir verantwortungsbewusst, bereiten auf internationale kooperativ,

im Bereich Topqualifikation Finanzplanung, für die Privat- Praxis und Sprachdiplome teamorientiert in Deutsch, und geprägt Englisch, durch

Auf Stufe der eidg. Berufs- und Französisch, Italienisch oder Spanisch

unternehmerisches vor. In den firmenspezifischen Denken.

Sozialversicherung, Treuhand, Immobilien

Sie oder bei Zoll uns folgende und funktionsorien-

Möglichkeiten Sprachkursen werden Anliegen des

Höheren Fachprüfungen haben

Auftraggebers berücksichtigt.

Fachausbildung. Sprachen. Kaderschulung.

Kaufmännische Berufsschule.

WKS KV Bildung

Die WKS KV Bildung ist mit rund

5000 Absolventinnen und Absolventen

in der Grund- und Weiterbildung

das grösste Bildungsunternehmen

im kaufmännischen Bereich in Bern.

Sie ist eine der Topadressen für betriebswirtschaftliche

Bildung, die

Wissen und Können vermittelt.

Seit der Gründung vor 150 Jahren

pflegen wir eine enge Verbindung

zum KV Bern und zum KV Schweiz.

Wir sind stark vernetzt mit der regionalen

und nationalen Wirtschaft.

Dies erlaubt uns, die Bildungsangebote

und den Kundenservice genau

auf die Bedürfnisse der Kundinnen

und Kunden und deren Arbeitgebenden

abzustimmen.

Als Mitglied der KV Bildungsgruppe

Schweiz sind wir national tätig und

regional verankert. Durch diese wirtschaftlich

und politisch starke Struktur

erfahren unsere Kundinnen und

Kunden zukunftsweisende und karrierefördernde

Bildung. Profitieren Sie

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oder Organisation auch davon!

Höhere Fachschule Wirtschaft /

HFWbern.ch

Vor 50 Jahren hat die Geschichte der

HFW in Bern begonnen. Was innovative

Pioniere auf die Beine gestellt

haben, ist zum wegweisenden Modell

der praxisorientierten betriebswirtschaftlichen

Bildung der gesamten

Schweiz geworden.

Die HFWbern.ch vermittelt nicht nur

fundiertes betriebswirtschaftliches

Wissen, sondern auch Kernkompetenzen

zur Unternehmensführung. So

erarbeiten Sie sich eine solide

Grundlage für Ihre berufliche Karriere.

Getreu unserer Tradition setzen

wir auf umfassende und vertiefte Inhalte,

auf differenzierte Betrachtungsweisen

wie auch auf seriöse Betreuung

der Studierenden – und damit

auf Qualität.

Weitere Informationen: www.hfwbern.ch

Nachdiplomstudien HF

Die WKS KV Bildung bietet seit einigen

Jahren verschiedene Nachdiplomstudien

HF an, welche in Zusammenarbeit

mit Unternehmen und Organisationen

aufgebaut wurden.

Dipl. Leadership und Management

NDS HF

Studienbeginn: Oktober 2010

Dipl. Personalleiter/in NDS HF

Start: Oktober 2010

Dipl. Umfassendes Controlling

NDS HF

Start: Oktober 2010

Weiterbildung

Sachbearbeitung, Vorbereitung

auf Fachausweise oder Höhere

Fachprüfungen

>>Management und Führung

>>Finanzen und Controlling

>>Marketing und Verkauf

>>Personalmanagement

>>Sozialversicherungen

>>Buchhandel

WKS Sprachschule

>>Grundkurse

>>Diplomkurse

>>Kurse nach Mass

WKS Plus

>>Seminare für ein reiferes Publikum

WKS Business Partner

>>Bildungsangebote und Bildungsgestaltung

für Unternehmen und

Organisationen

Grundbildung

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

>>Kaufleute (B-,E-, M-Profil und

Büroassistenten/innen)

>>Buchhandel

>>Drogistinnen/Drogisten

>>Handelsschule KV Bern

Handelsschule für Erwachsene

Weiterführende Bildung

>>Berufsmaturität 2

>>Passerelle

Weitere Informationen: www.wksbern.ch

CONTEXT. 06/07 16. MÄRZ 2007

41

context 8 – 2010


44

Weiterbildungsangebote – Publireportage

INSTITUT FÜR

WEITERBILDUNG IWB

KV BILDUNGSZENTRUM LUZERN

Dreilindenstrasse 20

6000 Luzern 6

Telefon 041 417 16 00

Fax 041 417 16 01

iwb@kbz.ch

www.kbz.ch

www.kvbildung.ch

KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL WEITERBILDUNG

Führungsakademie – Wirtschaftsakademie –

Sprachakademie

Limmatstrasse 310, 8005 Zürich

Postfach, 8037 Zürich

Telefon 044 444 66 44

wbs@kvz-schule.ch

www.kvz-weiterbildung.ch

Porträt

Der Bedarf an qualifizierten Profis

ist im Arbeitsmarkt nach wie vor

ungebrochen. Viele Berufsleute erkennen,

dass ihnen mit einer soliden

Ausbildung gute Karrierechancen

offen stehen.

Das INSTITUT FÜR WEITERBILDUNG

IWB hat sich in den letzten Jahren

mit insgesamt über 100 Lehrgängen

und Kursen als wichtige Stütze für

die regionale Wirtschaft sowie als

DIE Plattform für Berufsleute im

kaufmännischen Bereich in der

Zentralschweiz etabliert. Die starke

Praxis- und Handlungsorientierung

sowie die hohe Qualität machen

die IWB-Bildungsgänge für Arbeitnehmer

und Arbeitgeber gleichermassen

attraktiv. Jährlich profitieren

rund 3000 Studierende von

einer zielgerichteten Weiterbildung

am IWB.

Angebot

Von der Grundstufe (IWB-Diplome,

Einzelkurse) über Berufsprüfungen

(eidg. Fachausweise) bis zu Höheren

Fachprüfungen (eidg. Diplome)

und Nachdiplomstudien: Das Angebot

des IWB passt sich konsequent

den sich verändernden Markt- und

Kundenbedürfnissen an, ist praxisorientiert

sowie auf den Arbeitsmarkt

ausgerichtet und gliedert sich

in folgende Bereiche:

>>Finanzakademie

>>Marketingakademie

>>Führungsakademie

>>Personalakademie

>>Informatikakademie

>>Sprachakademie

Ebenfalls Teil des IWB ist die Höhere

Fachschule für Wirtschaft HFW (Dipl.

Betriebswirtschafter/in HF) mit den

Richtungen «General Management»

und «Bankwirtschaft».

Informationen

Zur Wahl der geeigneten Kurse und

Lehrgänge bietet das IWB diverse

Informationsveranstaltungen an,

die kostenlos und ohne Voranmeldung

besucht werden können

(siehe auch www.kbz.ch).

Eine ausführliche Zusammenfassung

der gesamten Produktpalette

ist auf über 250 Seiten ebenfalls

gratis erhältlich und kann unter

iwb@kbz.ch mit dem Vermerk

«KursInfo» bestellt werden.

Qualität

Um auch in Zukunft richtungsweisend

für Qualität und Innovationen

in der Bildungslandschaft zu sein

und als qualitativ hochstehende

Bildungsstätte wahrgenommen zu

werden, nimmt die Qualitätssicherung

beim IWB einen hohen Stellenwert

ein. Das Kennzahlensystem

TQM (Total Quality Management)

misst die Prozesse «Kursauswertungen

der IWB-Dozenten» sowie

«Eidg. Prüfungsergebnisse». 2009

sind 97% der Dozierenden zwischen

«gut» und «sehr gut» bewertet

worden und in 16 von 19 Lehrgängen

lag die Erfolgsquote vom IWB über

dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.

Diese Zahlen zeigen einmal

mehr, dass die Studierenden beim

IWB optimal auf zukünftige Herausforderungen

vorbereitet werden.

Aus der Praxis für die Praxis

Vermittelt wird beim IWB nicht nur

trockene Theorie, sondern vor allem

praxisnahes Wissen, welches ein

wesentlicher Bestandteil und Erfolgsfaktor

für jedes Studium ist.

300 Dozierende aus der Wirtschaft

stellen die konsequente Handlungsorientierung

mit einem direkten

Bezug zur Praxis sicher. Damit ist

ein maximaler Nutzen für Studierende

und Arbeitgeber garantiert.

IWB – DIE Plattform für Praktiker!

Porträt

Unser Ziel im Unterricht ist nicht

primär die Bildung als Wissen,

sondern die Bildung als Anleitung

zum Handeln.

Weiterbildungsangebot

Sprachen

Sprachdiplome: Deutsch für

Deutschsprachige, Deutsch für

Fremdsprachige, Englisch,

Französisch, Italienisch, Spanisch

Ausserdem bieten wir an:

>>Fernkurs Deutsch für Fremd sprachige

>>Individuelle Fernkurse: F, E, I, Sp

>>Superlearning: E, I, Sp

>>Englisch-Konversation über Mittag

>>Individuelle Firmenkurse

Projektmanagement-

Bildungsgänge

>>IPMA Ebenen D, C, B, A

SIZ-Bildungsgänge

>>Informatik-Anwender/-in I + II

>>ICT Power-User

>>Projektleiter/-in

Abschluss IAF

>>Dipl. Finanzberater/-in IAF

Abschluss edupool

>>Sachb. Marketing und Verkauf

>>Sachb. Personalwesen

>>Sachb. Rechnungswesen

>>Sachb. Sozialversicherungen

Abschluss

KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL

>>Diplom-Handelsschule

>>Dipl. Product Manager/-in

>>Dipl. Event Manager/-in

>>Projektmanager/-in

>>Sachb. Marketing und Verkauf

>>Sachb. Personalwesen

>>Sachb. Rechnungswesen

>>Sachb. Treuhand

>>Steuerspezialist/-in

Generalisten- und

Führungsausbildung

>>Höhere Fachschule

für Wirtschaft HFW

General Management

>>Kaufm. Führungsschule KFS+

>>Leadership College

Bildungsgänge zur Zulassung

für eidg. Berufsprüfungen

>>Bildungsgang zur Vorbereitung auf

die Zulassungsprüfung MarKom

>>HR-Vorbereitungskurs Zertifikatsprüfung

Bildungsgänge zu

eidg. Berufsprüfungen

>>Ausbilderin/Ausbilder

>>Direktionsassistent/-in

>>Exportfachmann/-frau

>>Fachfrau/Fachmann im Finanzund

Rechnungswesen

>>Finanzplaner/-in

>>Führungsfachfrau/-fachmann

>>HR-Fachfrau/-Fachmann

>>Marketingfachleute

>>Organisator/-in

>>PR-Fachfrau/-Fachmann

>>Sozialversicherungs-Fachfrau/

-Fachmann

>>Techn. Kaufmann/Kauffrau

>>Treuhänder/-in

>>Verkaufsfachleute

>>Versicherungsfachfrau/-fachmann

Bildungsgänge zu

höheren Fachprüfungen

>>Experte/Expertin in Rechnungslegung

und Controlling (Controller

Akademie)

>>Exportleiter/-in

>>Organisator/-in

>>Marketingleiter/-in

>>Sozialversicherungs-Experten

>>Verkaufsleiter/-in

Nachdiplomkurse

>>Nachdiplomkurs (NDK) im Rechnungswesen

>>Experte/Expertin im Personal- und

Sozialversicherungsmanagement

Nachdiplomstudien

>>Professional Bachelor in

Accounting & Controlling

>>Mitarbeiter- und

Unternehmens führung NDS HF

>>General Management NDS HF

context 8 – 2010


Weiterbildungsangebote – Publireportage

FHS St.Gallen

Fachbereich Wirtschaft

45

Kreuzbleicheweg 4

Postfach 70

CH-9013 St.Gallen

Tel. +41 71 274 36 40

wi@fhsg.ch

www.fhsg.ch/betriebsoekonomie

Bachelor of Science

in Business Administration

Traumberufe liegen

so nahe…

Wer kennt sie nicht, die wunderbaren

Kindheitsträume? Wenn ich einmal

gross bin, will ich Feuerwehrmann

werden! Feuerwehrmänner sind

Helden, sie scheuen kein Risiko und

helfen uns in der Not. Wenn wir

klein sind, bewundern wir genau

solche Menschen und schauen zu

ihnen auf.

Leider rücken vielfach mit den Jahren

unsere Träume in immer ungreifbarere

Ferne. Doch Traumberufe

sind gar nicht so schwer zu erreichen!

Das Faszinierende und Wunderbare,

das wir bei der Feuerwehr,

der Polizei oder bei Piloten sehen,

das finden wir in vielen anderen

Tätigkeiten auch, nur ist es nicht so

offensichtlich. Wenn man sich weniger

populäre Berufe etwas genauer

ansieht, entdeckt man ebenfalls die

besonderen Eigenschaften wieder,

die wir in unserer Kindheit so

bewundert haben.

Menschen in Traumberufen ernten

eine sehr hohe Glaubwürdigkeit

und ein starkes Vertrauen. Was

denken Sie denn, welcher Beruf die

höchste Glaubwürdigkeit hat?

Betrachtet man Studien zu diesem

Thema, findet man keine überraschende

Antwort – es ist die Feuerwehr,

die Polizei oder die Piloten.

Ein Feuerwehrmann ist mutig,

sieht der Gefahr ins Auge und rettet

Leben. Eine Polizistin beschützt

uns, kämpft für Gerechtigkeit und

hütet das Gesetz. Ein Pilot trägt

die Verantwortung, dass mehrere

hundert Menschen sicher an ihr

Wunschdomizil gelangen. Alle diese

Menschen sind mutig, leidenschaftlich,

teamorientiert und

rechtschaffen.

Es gibt eine Ausbildung, in der man

genau alle diese Eigenschaften

trainiert und lernt, diese in den

entsprechenden Situationen umzusetzen.

Ein Bachelor-Studium.

Die Fachhochschule St.Gallen

nimmt sich bewusst dem Thema

Traumberuf an und bietet dazu im

Studiengang Bachelor of Science

in Business Administration

(Betriebs ökonomie) verschiedene

Richtungen an, um möglichst viele

Interessen und Begabungen anzusprechen.

Der Studiengang vermittelt

viel seitiges Wissen und

praktische Fähigkeiten in den Themenfeldern

General Management,

International Management oder

Wirtschaftsin formatik. Schaut man

sich diese Ausbildungen genauer

an, findet man am Ende des Studiums

viele Menschen mit einem

Bachelor- Abschluss, welche später

in Traumberufen wie Manager,

Marketing leiterin oder IT-Spezialist

arbeiten werden.

Bachelors lernen, wie man mutig

auf neue Themen zugeht. Sie werden

ausgebildet, Problemen ins

Auge zu schauen und sie kennen

Methoden, um schnell die richtigen

Entscheidungen zu treffen – genau

wie ein Feuerwehrmann. Die Studierenden

erfahren, in welchen gesetzlichen

Rahmenbedingungen sie sich

in ihrem Umfeld bewegen können,

wie sie mit den Vorschriften umzugehen

haben und sich in riskanten

Fällen verhalten – genau wie eine

Polizistin. Ein Bachelor lernt,

Verantwortung zu tragen oder Menschen

sicher zu führen – genau wie

ein Pilot.

Wer an einer Fachhochschule studieren

will, braucht Mut wie ein Feuerwehrmann,

Rechtschaffenheit wie

eine Polizistin und Verantwortungsbewusstsein

wie ein Pilot. Bachelor-

Studierende sind glaubwürdig –

entdecken Sie noch heute Ihren

ganz persönlichen Traumberuf!

Informieren Sie sich detailliert auf

unserer Homepage

www.fhsg.ch/betriebsoekonomie

Weitere Informationen:

FHS St.Gallen

Lehre Wirtschaft

Kreuzbleicheweg 4

CH-9013 St.Gallen

Tel. +41 71 274 36 40

bsc@fhsg.ch

www.fhsg.ch/betriebsoekonomie

context 8 – 2010


Ich bin

Polizistin

bei der Stadtpolizei Zürich.

Caroline, 27, Reiterin

Polizistin oder Polizist

in der grössten

Schwei zer Stadt zu

sein, ist spannend,

vielseitig und an -

spruchsvoll – sei es

im Streifenwagen,

auf dem Motorrad,

auf dem See, in Uniform

oder in Zivil.

Für diese aussergewöhnliche

Aufgabe

brauchen Sie Einsatzbereitschaft,

Besonnen

heit und eine

gute Ausbildung.

Aufgeweckte, kontakt

freu dige 20- bis

35-jährige Schweizer -

innen und Schwei zer

mit Berufsabschluss,

Matur oder anerkanntem

Diplom bilden wir

während zwei Jahren

bei vollem Lohn zu

verantwortungsbewussten,

kompetenten

Polizistinnen und

Polizisten aus. Unsere

künftigen Mitarbeitenden

müssen körperlich

fit und mental

belastbar sein.

Tag für Tag, rund um

die Uhr, an vor derster

Front dabei sein!

Wenn Sie die He raus -

forderung an neh men

möchten, be stellen

Sie die Be werbungs -

unter la gen bei der

Stadtpolizei Zürich:

Telefon 044 411 92

16/17 oder über

www.stadtpolizei.ch

Wirtschaftsschule KV Baden-Zurzach

Höhere Fachschule

für Marketing HFMK

Die höchste Generalisten-

Ausbildung bereitet Sie auf

praxisnahe Weise auf einen

Einstieg in die mittlere und

höhere Kaderstufe vor.

Informationsabende

Di., 14. September 2010, 18.30

Do., 14. Oktober 2010, 19.00

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

056 200 15 60 info@kvbaden.ch www.kvbaden.ch

Viel zu viel

zu viel zu

viel zu viel

Theorie?

Wissen und Können

für die Praxis

lernen Sie an

der WKS KV Bildung!

Die besser Wisser.

www.wksbern.ch

wks_ins_context_V2.indd 1 16.08.10 10:00


Weiterbildungsangebote – Publireportage

HSR Hochschule für

Technik Rapperswil

47

Oberseestrasse 10

Postfach 1475

CH-8640 Rapperswil

Telefon 055 222 41 11

Fax 055 222 44 00

office@hsr.ch

www.hsr.ch

Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz

Bachelor of Science (BSc) FHO in Informatik

Der direkte Weg ins

Informatik-Studium:

KV-Lehre mit BMS

Mit einer bestandenen kaufmännischen

Berufsmatura können Absolventinnen

und Absolventen direkt

ein Informatik-Studium aufnehmen

– ohne Praktikum. Den Bachelor of

Science FHO in Informatik erwerben

sie damit in drei Jahren.

Trümpfe ausspielen mit

kaufmännischen Kenntnissen

InformatikerInnen müssen die Aufgaben

verstehen, die eine Anwendung

lösen soll. Bei Anwendungen

im kaufmännischen Bereich spielen

Studierende mit kaufmännischen

Kenntnissen ihre Trümpfe aus, weil

sie die Anwendungen dank ihrer

praktischen Erfahrung auch aus

Anwendersicht verstehen.

InformatikerInnen sind gesucht

Informatik ist ein krisensicherer

Arbeitsbereich, allein durch Pensionierungen

entsteht jedes Jahr ein

ungedeckter Personalbedarf.

Informatik ist nicht nur Technik

InformatikerInnen haben engen

Kontakt zu den Auftraggebern und

Endbenutzern. Gemeinsam mit diesen

erarbeiten sie die Anforderungen

an die zu entwickelnden Systeme,

gemeinsam prüfen sie die

Ergebnisse und die Benutzbarkeit.

InformatikerInnen arbeiten überall

Wo von grossen Firmen wie Banken,

Versicherungen, Behörden usw.

Software eingesetzt wird, entwickeln

diese die Software häufig selbst in

grossen Entwicklungsabteilungen.

Informatik ist Teamarbeit

InformatikerInnen entwickeln im

Team, in dem jede/r mit seinen/

ihren Spezialkenntnissen gebraucht

wird.

InformatikerInnen gehen den Dingen

auf den Grund

Sie entwickeln Software-Systeme,

Anwendungsprogramme, Web-Plattformen

für die verschiedensten

Aufgabenbereiche und vieles mehr.

Dafür braucht es eine gründliche

Ausbildung, ein Informatik-Studium

an der HSR.

Ohne Umweg ins Studium

Für den Zugang sind lediglich Grundkenntnisse

im Programmieren erforderlich.

Diese können beispielsweise

an einem Sommerkurs oder im

Selbststudium erworben werden.

Zudem sind spezielle Mathematik-

Ergänzungskurse bereits in das

Studium integriert, so dass Studierende

mit der kaufmännischen Berufsmatura

nicht benachteiligt sind

und kein Mehraufwand entsteht.

HSR Hochschule für Technik

Rapperswil

Lernkultur und Lebensqualität am

See

Die HSR liegt am Ufer des oberen Zürichsees

und in unmittelbarer Nähe

von Altstadt und Bahnhof Rapperswil.

Ihre Kompetenzen liegen in den

Bereichen Technik/Informationstechnologie

sowie Bau- und Planungswesen.

Sie bietet ein attraktives und

vielseitiges Studienangebot auf

Bachelor- und Masterebene. Zudem

bietet ihre Lage vielfältige Möglichkeiten

für Sport, Freizeit, Erholung

und Kultur. Die HSR ist eine Teilschule

der FHO Fachhochschule Ostschweiz.

Weitere Bachelor-Studien an der HSR

>>Elektrotechnik

>>Erneuerbare Energien und

Umwelttechnik*

>>Maschinentechnik | Innovation

>>Bauingenieurwesen

>>Landschaftsarchitektur

>>Raumplanung

Master-Studium an der HSR

>>Master of Science in Engineering

MSE mit fünf Vertiefungsrichtungen

Weiterbildungsangebote an der HSR

>>Zahlreiche MAS, CAS, Seminare

und Kurse

KV-Absolventen erzählen

«Die KV-Lehre bringt mir bei meiner

Tätigkeit als IT-Berater viele Vorteile:

Ich verstehe die Sprache und

die Probleme der Kunden».

Patrick Wiederkehr absolvierte die

KV-Lehre bei Swiss Re und studierte

von 2004 bis 2008 Informatik an

der HSR. Heute ist er Software-

Entwickler und Berater.

«Als IT-Consultant profitiere ich bei

Kundeneinsätzen in der Finanzindustrie

von meinen fundierten Bankfachkenntnissen

und dem Verständnis

für betriebswirtschaftliche

Zusammenhänge».

Adrian Hummel machte das KV bei

der damaligen SBG, heute UBS, und

studierte von 2001 bis 2005 Informatik

an der HSR. Er arbeitet als

technischer IT-Consultant an Softwareprojekten.

* neu ab Herbst 2010, im Genehmigungsverfahren

context 8 – 2010


SPRACHaufenthalte weltweit

frühbucher-special!

Sprachaufenthalte 2011 zu Preisen 2010

PROSPEKTE UND INFOS:

www.boalingua.ch

www.hkvaarau.ch

Handelsschule KV Aarau, Erwachsenenbildung, Bahnhofstrasse 46, 5001 Aarau

WISSEN MACHT SPASS

Weiterbildung in Zug

Finance, Banking, Controlling, Accounting, Immobilien

Nachdiplomstudien: MAS Corporate Finance, MAS Bank Management, MAS Controlling,

MAS Private Banking & Wealth Management, MAS Immobilienmanagement, MAS Pensionskassen Management

Diplomlehrgänge: DAS Compliance Management, DAS Private Banking & Wealth Management,

DAS Pensionskassen Management

Zertifikatskurse: CAS Kostenmanagement und Controlling, CAS Swiss Certified Treasurer (SCT) ® ,

CAS Finanz- und Rechnungswesen für Juristen, CAS Führungskompetenz für Finanzfachleute,

CAS Customer Focus für Banken & Versicherungen

Besuchen Sie uns am 3. November 2010 am Abend der Weiterbildung. www.hslu.ch/ifz-weiterbildung

14. bis 16. Oktober 2010

Messezentrum Basel, Halle 2.0

Do./Fr.: 10 bis 18.30 Uhr, Sa.: 9 bis 17 Uhr

www.baslerberufsmesse.ch


Weiterbildungsangebote – Publireportage

SIB

Schweizerisches Institut

für Betriebsökonomie

49

Lagerstrasse 5

8021 Zürich

Telefon 043 322 26 66

Fax 043 322 26 51

info@sib.ch

www.sib.ch

SIB Schweizerisches Institut

für Betriebsökonomie

Das SIB ist seit seiner Gründung

1963 eine der ersten Adressen für

Führungs- und betriebswirtschaftliche

Fachausbildung. Unsere seit

je her enge Verbindung zum KV

Schweiz mit seinen 54 000 Mitgliedern

ist Garant dafür, dass wir mit

den Bildungsbedürfnissen und

Karrierevorstellungen von Kaufleuten

bestens vertraut sind. Unsere

fundierte Marktkenntnis und unsere

langjährige Tradition versetzen uns

dabei in die Lage, unseren Absolventinnen

und Absolventen das

Management-Wissen und -Knowhow

zu vermitteln, das auch noch

übermorgen gefragt sein wird. Wir

haben es uns zur Tradition gemacht,

im Dienste unserer Kunden zukunftsweisend

zu sein. Um unsere attraktiven

Bildungsangebote möglichst

vielen Menschen zugänglich zu

machen, haben wir im Jahr 2003

den topmodernen «Sihlhof» an

bester Lage in der Zürcher City neben

dem Hauptbahnhof bezogen. Der

Weg zum Bildungserfolg liegt daher

auch für Sie nahe!

Nutzen für KV-Mitglieder

Das SIB ist eduqua-zertifiziert,

Mitglied von HFW.CH und bürgt

durch konsequentes Qualitätsmanagement

für hohe Lernerfolge.

Die Dozierenden sind erfolgreiche

Praktiker mit langjähriger Erfahrung

in der Erwachsenenbildung. Am SIB

wird mit modernsten Unterrichtsmethoden

unterrichtet (Blended

Learning). KV-Mitglieder können

umfassend von unserem Angebot

profitieren und erhalten Sonderkonditionen

auf folgende Weiterbildungen:

Dipl. Betriebswirtschafter/in HF

Studienbeginn: Oktober 2010 und

April 2011

Dipl. Marketingmanager/in HF

Studienbeginn: Oktober 2010 und

April 2011

Dipl. Wirtschafts informatiker/in

HF

Studienbeginn: Oktober 2010 und

April 2011

Dipl. Controller/in NDS HF

Studienbeginn: August 2011

Dipl. Leiter/in Finanzen und

Dienste NDS HF

Studienbeginn: April 2011

Dipl. Personalleiter/in NDS HF

Studienbeginn: September 2010

Dipl. Business Engineer NDS HF

Studienbeginn: Oktober 2010

Dipl. Qualitätsmanager/in NDS HF

Studienbeginn: Oktober 2010 und

April 2011

Dipl. Schulverwaltungsleiter/in SIB

Studienbeginn: Mai 2011

Cert. Digital Marketing Expert

SIB

Studienbeginn: Frühling 2011

Management-Diplom SIB

Studienbeginn: März 2011

Cert. Innovation Manager SIB

Studienbeginn: Oktober 2010

SIB-Führungsmodell

Das SIB ist ein Pionier in der Aus- und

Weiterbildung von Führungskräften

im deutschsprachigen Sprachraum.

Das SIB-Führungssystem wurde

bereits Ende der 1960er-Jahre in die

Management-Forschung eingeführt.

Das SIB-Führungsmodell diente

der Koordination aller Ziele und

Tätigkeiten zur optimalen Erreichung

der globalen Unternehmensziele.

Seit den 1970er-Jahren etablierte

sich das SIB-Führungsmodell als

eines der renommiertesten Konzepte

überhaupt, indem es die Prinzipien

des «Management by Delegation»

(Harzburger Modell) und des

«Management by Objectives» (Peter

F. Drucker) kreativ miteinander

verband. Im Laufe der Zeit wurde

das SIB-Führungsmodell stetig optimiert

und an die Erfordernisse einer

zukunftsorientierten Führungsarbeit

angepasst.

Seminare und Weiterbildungskooperationen

Das SIB bietet jedes Jahr rund 50

verschiedene Seminare zu aktuellen

Themen an (Themenspektrum:

Führungs- und Selbstkompetenz,

Personal und Management, Marketing

und Verkauf, Rechnungswesen

und Controlling, Strategie und

Organisation). Als kompetenter

Bildungspartner unterhalten wir mit

verschiedenen Unternehmen und

Berufsverbänden attraktive Weiterbildungskooperationen,

die eine

optimale Kombination von Standardseminaren

und Firmentrainings

ermöglichen. Bereits ab zehn Teilnehmenden

pro Jahr profitieren Sie

von attraktiven Package-Preisen.

Ob öffentliche Seminare, massgeschneiderte

Firmentrainings oder

Coaching und Beratung für Organisationen:

Mit dem SIB als Weiterbildungspartner

erhalten Sie alles

aus einer Hand!

Zitat

«Unsere Kunden – ob Studierende,

Unternehmen oder Organisationen –

stehen im Mittelpunkt. Besuchen

Sie unsere Website, betreten Sie

unser Domizil an der Lagerstrasse

neben der Sihlpost, prüfen Sie unsere

Angebote, halten Sie unsere

Broschüren in den Händen, hinterfragen

Sie unsere Geschichte. Was

wir tun, wie wir sind, was wir anbieten,

all das ist ein Spiegel unseres

Kundenfokus, der selten geworden

ist in der Bildungslandschaft. Das

SIB ist am Puls der Zeit und dann

und wann sogar einen Schritt voraus.

Mit dem Ziel, unsere Kunden

mit den zwei wertvollsten Gütern zu

beliefern: dem Wissen und dem

Können, sich dieses anzueignen –

nicht irgendwie, sondern SIB-like.»

Dr. Peter Petrin, Direktor SIB

Schweizerisches Institut für

Betriebsökonomie

Weitere Informationen: www.sib.ch

context 8 – 2010


Sie verdienen mehr.

BACHELOR

Betriebsökonomie (Business Administration)

■ Accounting & Controlling ■ Banking & Finance* ■ General Management* ■ Marketing ■ Treuhand & Revision

* Programme auch in Englisch

Kommunikation (Business Communications)

Wirtschaftsinformatik (Business Information Technology)

MASTER

Executive MBA / MBA

■ Executive MBA – Marketing ■ Executive MBA – General Management

■ Executive MBA & MBA – International Business (in Englisch)

Master of Advanced Studies (MAS)

■ Accounting & Finance ■ Business Analysis & Information Engineering ■ Business Communications ■ Business Consulting

■ Business Engineering ■ Controlling ■ Health Care Management ■ Human Resources Leadership ■ Project Management

■ Quality Leadership ■ Real Estate Management

Master of Science (MSc)

■ Konsekutiver Master in Business Administration, Major in Strategic Management

Studieren Sie direkt beim HB Zürich – an der HWZ, Mitglied der Zürcher Fachhochschule.

Mehr über unsere berufsbegleitenden Bachelor- und Master-Programme

erfahren Sie unter 043 322 26 00 oder www.fh-hwz.ch

Wir sind Ihr Bildungsunternehmen für Wirtschaft

ehemals Kaufmännische Berufsschule Biel

Kaufmännische Weiterbildung

– Bürofach- und Handelsdiplom BFB

– Kaufmännischer Lehrabschluss für Erwachsene

– Grundkurs Immobilienbewirtschaftung KABIT

– Wiedereinstieg in den kaufmännischen Beruf

– Eidg. Fachausweis Direktionsassistent / in

führung

– Höhere Fachschule für Wirtschaft HFWbern.ch

– Eidg. Fachausweis Führungsfachleute SVF / KFS

– Eidg. Fachausweis Technische Kaufleute

– Eidg. Fachausweis Direktionsassistent / in

finanz- und rechnungsWesen

– Eidg. Fachausweis Fachleute in Finanz- und Rechnungswesen

– Sachbearbeiter / in Rechnungswesen edupool.ch / KV Schweiz

– Sachbearbeiter / in Treuhand und Steuern

PersonalWesen

– Eidg. Fachausweis HR- / Personalfachleute

– Sachbearbeiter / in Personalwesen edupool.ch / KV Schweiz

– Intensiv - Vorbereitung auf die Zertifikatsprüfung

Sachbearbeiter / in Personalwesen

marKeting und VerKauf

– Sachbearbeiter / in Marketing + Verkauf edupool.ch / KV Schweiz

– Vorbereitung auf Zulassungsprüfung MarKom

– Eidg. Fachausweis Marketingfachleute

– Eidg. Fachausweis Verkaufsfachleute

sPrachen, informatiK, berufsbildner/innen,

erWachsenenbildung sVeb

– Deutsch, Französisch, Englisch

– Informatikkurse und SIZ II

– Kurse für Berufsbildner /innen

– Kurse Erwachsenenbildung SVEB-Zertifikat

BFB I Robert Walser Platz 9 I Place Robert Walser 9 I 2501 Biel-Bienne I Tel. 032 328 30 00 I www.bfb-bielbienne.ch

context 8 – 2010


HWZ Hochschule für

Wirtschaft Zürich

51

Lagerstrasse 5

8021 Zürich

Telefon 043 322 26 00

Fax 043 322 26 01

sekretariat@fh-hwz.ch

www.fh-hwz.ch

Porträt

Die HWZ Hochschule für Wirtschaft

Zürich ist eine eidgenössisch anerkannte

Fachhochschule und Teil

der Zürcher Fachhochschule (ZFH).

Mit über 1800 Studierenden und

mehr als 300 Dozierenden ist die

HWZ die grösste ausschliesslich

berufsbegleitende Hochschule im

Bereich Wirtschaft der Schweiz. Sie

weist ein einzigartiges Angebot an

Studiengängen in den Fachbereichen

Betriebs ökono mie, Wirtschaftsinformatik

und Kommunikation

auf Bachelor- und Master-Stufe

sowie eine Möglichkeit zum Doktorat

auf. Im Weiterbildungsbereich werden

auch Zertifikats- und Diplom-

Lehrgänge angeboten.

Die HWZ ist situiert im Herzen von

Zürich, 3 Minuten vom HB entfernt,

im modernen «Sihlhof». Dem architektonisch

interessanten Gebäude

wurde von der Stadt Zürich die Auszeichnung

für gute Bauten verliehen.

Bachelor-Studiengänge (BBA)

>>Bachelor Business

Administration (D) mit Major in:

– General Management

– Banking & Finance

– Accounting & Controlling

– Marketing

– Treuhand & Revision

>>Bachelor Business

Adminstration (E) mit Major in:

– General Management

– Banking & Finance

>>Bachelor Business

Communications

>>Bachelor Business

Information Technology

Master-Studiengänge

(MSc/MAS/MBA)

>>MSc Master of Science in Business

Administration mit Vertiefung in

Strategic Management (Konsekutiv)

>>MAS Accounting & Finance

>>MAS Controlling

>>MAS Business Communications

>>MAS Business Analysis &

Information Engineering

>>MAS Business Consulting

>>MAS Business Engineering

>>MAS Health Care Management

>>MAS Human Resources Leadership

>>MAS Project Management

>>MAS Quality Leadership

>>MAS Real Estate Management

>>Executive MBA – Marketing

>>Executive MBA – General

Management

>>Executive MBA/MBA International

Business (USQ)

>>DBA Doctor of Business

Administration (USQ)

Certificates of Advanced

Studies (CAS)

>>CAS Corporate Communications

>>CAS Corporate Publisher

>>CAS Interne Kommunikation

>>CAS Kundenkommunikation/

Werbung

>>CAS Leiter Live Communication

>>CAS Manager Live Communication

>>CAS Professionelle Medienarbeit

>>CAS PR-Redaktor/-in

>>CAS Politische Kommunikation

>>CAS Rhetorik und Moderation

>>CAS Swiss Certified Investment

Products (SCIPE) ®

Diploma of Advanced

Studies (DAS)

>>DAS Accounting & Finance

>>DAS Live Communication

>>DAS Project Management

Institute/Centers

>>Institute for Strategic Management/Stakeholder

View

>>Swiss Real Estate Institute

>>Center for

Accounting & Controlling

>>Center for Business Engineering

>>Center for Communications

>>Center for Corporate Social

Responsibility

>>Center for Financial Studies

>>Center for Human Resources

Management & Leadership

>>Center for Marketing

Partnerschaften

>>BUU Beijing Union University,

China

>>HAAGA Polytechnikc, Helsinki,

Finnland

>>Steinbeis-Hochschule Berlin,

Deutschland

>>UCSD University of California

San Diego, USA

>>USQ University of Southern

Queensland, Australien

>>University of Virginia, Darden

School of Business, USA

>>Internationale Bodensee-Hochschule

>>Branding-Institute

>>DIA Deutsche Immobilien Akademie

an der Universtität Freiburg

i. Breisgau

>>Digicomp

>>Expo + Event Swiss Association

>>GfM Schweizerische Gesellschaft

für Marketing

>>MAZ Die Journalistenschule

>>SAQ-QUALICON

>>SVIT Swiss Real Estate School AG

>>SIB Schweizerisches Institut für

Betriebsökonomie

>>SGO Schweizerische Gesellschaft

für Organisation und Management

>>SPRI Schweizerisches Public Relations

Institut

>>wittlin stauffer Unternehmensberatung

>>ZGP Zürcher Gesellschaft für

Personal-Management

Studieninformationen

HWZ Hochschule für

Wirtschaft Zürich

Sihlhof (3 Minuten vom HB)

Lagerstrasse 5

8021 Zürich

Telefon 043 322 26 00

Fax 043 322 26 01

sekretariat@fh-hwz.ch

www.fh-hwz.ch

context 8 – 2010


52

Weiterbildungsangebote – Publireportage

Klubschule Business

50 Standorte in der Schweiz

Tel. 0844 373 645

info@klubschule.ch

www.klubschule.ch/business

Klubschule Business

Effiziente und handlungsorientierte

Ausbildungen

Seit über 60 Jahren bietet die Klubschule

Migros Aus- und Weiterbildungen

für Karriere und Freizeit.

2007 wurde das Bildungsangebot

ausgebaut und die hohe Qualität

mit einer Neupositionierung sichtbar

gemacht: Mit der Submarke

«Klubschule Business» werden in

10 Regionen Angebote im Bereich

berufliche Aus- und Weiterbildung

unter einem Dach gebündelt. Tragende

Elemente sind – nebst dem

Ausbau der Angebote – die Professionalisierung

der Beratung, die

Modernisierung der Schulungscenter

sowie die kontinuierliche

Verbesserung der Qualität. Die Bedürfnisse

der Kundinnen und Kunden

werden noch zielgruppengerechter

und fokussierter abgedeckt.

Die Diplom-Lehrgänge der Klubschule

Business sind sehr praxisund

handlungsorientiert. In nur

wenigen Monaten erarbeiten sich

die Teilnehmenden fundiertes Fachwissen,

das sie sofort umsetzen

können. Die Dozentinnen und Dozenten

sind nebst ihrer Tätigkeit bei

der Klubschule Business selber

Experten auf ihrem Gebiet. Der vermittelte

Stoff ist hochaktuell und

der Austausch zwischen Lehrperson

und Lernenden ein wichtiger Bestandteil

der Lehrgänge.

Management & Wirtschaft

In den Themenfeldern «Kaufmännische

Aus- und Weiterbildungen»,

«Führung & Organisation» und

«Marketing & Verkauf» bietet die

Klubschule Business eine breite

Palette von praxisorientierten Lehrgängen,

Seminaren und Kursen.

Ein Auszug des Angebotes:

Führungsfachfrau/-mann mit

eidg. FA, Technische/r Kauffrau/

Kaufmann mit eidg. FA, Online-Marketing

Manager/in, Dialogmarketing

Planer/in, Personaladministration

und Sachbearbeiter/in Export.

Informatik

Ein umfassendes Angebot, modernste

Infrastruktur und bestqualifizierte

Lehrpersonen – Gründe,

warum sich immer mehr IT-Profis

für die grösste Informatikschule der

Schweiz entscheiden. Das Angebot

reicht von den ECDL- und SIZ-Diplomen

über die Linux- und CompTIA-

Zertifikaten bis zu den Microsoft-

Zertifikaten sowie dem eidg. Fachausweis

und Diplom.

Ausbildungen für Ausbildende

Als Marktführerin ist die Klubschule

im Bereich «Ausbildung für Ausbildende»

national die bekannteste

Adresse mit dem grössten Angebot.

Die Bildungsarbeit mit Erwachsenen

ist kein Kinderspiel; umso wichtiger

ist es, sich mit Kompetenz, Sicherheit

und Kreativität für den Unterricht

fit zu machen. Und so entsteht,

wonach uns allen ist: nachhaltige

Bildung.

Wellness & Fitness

Fachausbildungen

«Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben!»

Zur Auswahl stehen sieben

vielseitige Ausbildungen im Wellness-

& Fitness-Bereich: Manager/

in Gesundheitstourismus und Bewegung

mit eidg. Diplom (in Zusammenarbeit

mit der Hochschule

Luzern), Fitness-Instruktor/in mit

eidg. FA, WellnessTrainer/in, Vital-

Trainer/in, GesundheitsMasseur/in,

Klassische Massage und ErnährungsCoach.

Wellness- und Fitness-

Fachpersonen können ein umfangreiches

Weiterbildungsangebot

nutzen. In Referaten, Seminaren

und Weiterbildungen erfahren sie

die neusten Trends aus der Branche,

vertiefen die für sie relevanten

Themen und lernen Aktuelles aus

der Wissenschaft.

Angebote für Firmen

Das breit angelegte Profil der Klubschule

Business bietet für Grossfirmen,

KMU und öffentliche Institutionen

zahlreiche Möglichkeiten, firmenspezifische

Bildungslösungen

individuell zu planen und effizient

zu realisieren. Die Klubschule Business

vereint unter ihrem Dach das

Know-how und die erforderlichen

Ressourcen, um die Aus- und Weiterbildung

von Mitarbeitenden entsprechend

der Unternehmensstrategie

und den aktuellen Bedürfnissen

zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen.

context 8 – 2010


Bildungszentrum kvBL

53

Reinach, Weiermattstrasse 11

Muttenz, Kriegackerstrasse 30

Liestal, Obergestadeckplatz 21

Information und Beratung

Telefon 058 310 15 00

wb@bildungszentrumkvbl.ch

www.bildungszentrumkvbl.ch

Porträt

Wir sind eine regional ausgerichtete

Institution für berufsbegleitende

und praxisbezogene Weiterbildung

an den drei Standorten Reinach,

Muttenz und Liestal. Unsere Angebote

richten sich primär an Firmen

und Berufsleute.

Lehrgänge – bringen Sie vorwärts.

Auch wer vom Fach ist, weiss nicht

alles. Unsere Lehrgänge bieten Ihnen

eine umfassende, berufspraktische

Vertiefung in spezifischen

Funktionsbereichen oder bereiten

Sie auf einen Berufswechsel vor.

Lehrgänge edupool.ch

>>Handelsschule für Erwachsene

>>Sachbearbeiter/in

Rechnungswesen

>>Sachbearbeiter/in Treuhand

>>Sachbearbeiter/in Personalwesen

>>Sachbearbeiter/in

Sozialversicherung

>>Sachbearbeiter/in Marketing und

Verkauf

Lehrgänge Eidg. Fachausweise

>>Personalfachleute

>>Sozialversicherungsfachleute

>>Fachperson in Finanz- und

Rechnungswesen

>>Technische Kaufleute

>>Detailhandelsspezialist/in

Lehrgänge Bildungszentrum kvBL

>>Fachfrau/Fachmann KMU

>>Eventplaner/in

HFW – für alle, die hoch

hinauswollen.

Die Höhere Fachschule für Wirtschaft

bietet praxisbezogene und

transferorientierte Weiterbildungen

an. Zeigen Sie, was Sie können –

mit einem der folgenden eidgenössisch

anerkannten Abschlüsse auf

Diplom- oder Nachdiplomstufe:

>>Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF

>>Dipl. Betriebswirtschafter/in HF

>>Dipl. in Unternehmens- und Mitarbeiterführung

NDS HF

>>Dipl. Controller/in NDS HF

>>Dipl. Projektmanager/in NDS HF

>>Dipl. Personalleiter/in NDS HF

Wirtschaftskurse – erhöhen Sie

gezielt Ihren Marktwert.

Sie wollen möglichst schnell in spezifischen

wirtschaftlichen Bereichen

neues Wissen erwerben und vorhandene

Kenntnisse vertiefen? Mit den

offiziellen Abschlüssen von Einzelmodulen

im Rahmen der anerkannten

Lehr- und Studiengänge stehen

Sie im Arbeitsmarkt hoch im Kurs.

Fehlen Ihnen die Worte? Sprachkurse

sind die Antwort.

Die zunehmende Internationalisierung

stellt hohe Anforderungen an

Ihre Sprachkompetenz. Für das Ausüben

qualifizierter Tätigkeiten ist

das Beherrschen von Fremdsprachen

sehr wichtig. Wir bieten Ihnen

Sprachkurse auf verschiedenen Niveaus

und mit international anerkannten

Abschlüssen an. Unsere

Sprachkurse richten sich nach dem

Europäischen Referenzrahmen.

>>Englisch

>>Französisch

>>Italienisch

>>Spanisch

>>Deutsch

Informatikkurse –

Update gefällig?

Im Berufsalltag sind heute fundierte

Informatikkenntnisse und stetige

Weiterbildung im EDV-Bereich ein

Muss. Ob Einsteigerkurse oder Lehrgänge

für Profis: Dank unserer Zusammenarbeit

mit unserem externen

Partner, Enter-iT, können wir

Ihnen auf allen Ebenen und für alle

Ansprüche das Passende anbieten.

>>Allgemeine Informatik

>>Office-Anwendungen

>>Internet und Kommunikation

>>Bild, Grafik, Multimedia

>>Web Design

>>Macintosh-Kurse

>>SIZ-Diplome

context 8 – 2010


Die Laufbahnberatung für den KV-Bereich

meiliconsult

Laufbahnberatung und Coaching

Dr. Eva Meili

Wiesenstrasse 11, 8008 Zürich, 044 380 06 07

info@meiliconsult.ch, www.meiliconsult.ch

EUROPEAN

BUSINESS

SCHOOL

Höhere Fachschule für Wirtschaft.

International anerkannt.

Dipl. Betriebswirtschafter/in

HF, NDS, BBA, MBA und EMBA.

Thun Bern Zürich Luzern St.Gallen

european.ch

HTF HOTEL- UND TOURISTIKFACHSCHULE

Die Möglichkeiten für internationale Karrieren in der Hotel- und Tourismusindustrie sind so vielfältig wie

die Branche selbst. Professionelle Gastgeber/innen sind sehr gefragt.

Legen Sie mit der dreijährigen Ausbildung zur dipl. Hôtelière-Restauratrice HF bzw. zum dipl. Hôtelier-Restaurateur

HF (staatlich anerkannt) die Basis für eine erfolgreiche Laufbahn in einem faszinierenden

Umfeld. In einem vierten Jahr kann zudem der Bachelor of Arts in International Hospitality

Management an der SSTH AG in Passugg erlangt werden.

STUDIENBEGINN

Jeweils Januar und August

Ins_Context_188x91_270110 1.2.2010 13:36 Uhr Seite 1

SCHULFÜHRUNGEN

Daten 09.09. / 15.09. / 20.09. / 04.10. / 14.10. / 20.10. / 03.11. / 08.11.2010

C M Y CM MY CY CMY K

SSTH Schweizerische Schule für Touristik und Hotellerie AG . Comercialstrasse 19 . CH-7007 Chur . Tel. +41 (0)81 255 11 11 . www.ssth.ch . marketing@ssth.ch

Ausbilden,

Ihr Beruf.

SVEB-Zertifikat

Ausbilder/in mit eidg. Fachausweis

Eidg. dipl. Ausbildungsleiter/in

DAS Bildungsmanagement

Lernwerkstatt Olten GmbH

Telefon 062 29110 10

E-Mail info@lernwerkstatt.ch

Internet www.lernwerkstatt.ch

Aarau Basel Bern Luzern Olten St. Gallen Winterthur Zürich


Weiterbildungsangebote – Publireportage

AKAD

55

Jungholzstrasse 43

8050 Zürich

Standorte zudem in

Basel, Bern, Luzern und Aarau

www.akad.ch

Porträt

AKAD – effizient, sicher und individuell

zu Ihrem Bildungsziel

Sie möchten sich beruflich verändern

oder weiterkommen? Eine

Aus-/Weiterbildung bei den AKAD

Schulen eröffnet Ihnen neue

Horizonte: Von der kaufmännischen

Grundbildung bis zum Fachhochschulstudium

finden Sie bei uns

zahlreiche Möglichkeiten, Ihre

beruflichen Perspektiven zu verbessern.

Dank unserem durchdachten

Konzept erreichen Sie effizient, sicher

und individuell Ihr Bildungsziel.

AKAD steht für Bildungsangebote,

die sich Ihren individuellen Bedürfnissen

anpassen. Dank der persönlichen

Betreuung und der Mitsprache

bei der Gestaltung des Lernens

bieten wir Ihnen die Möglichkeit,

Ihre Aus- und Weiterbildung den

persönlichen Lebensumständen

anzupassen. Ermöglicht wird dies

durch die einmalige AKAD Methode.

Einzigartig kombiniert sie das

Selbststudium mittels spezifischer

Lernmedien mit einem vertiefenden

praxisorientierten Präsenzunterricht.

Die überdurchschnittlichen Erfolge

an eidgenössischen Prüfungen und

im Berufsleben zeugen von der hohen

Qualität einer AKAD Ausbildung.

An unseren Standorten in Zürich,

Aarau, Basel, Bern und Luzern bieten

wir Ihnen ein attraktives Angebot von

Aus- und Weiterbildungen ganz in

Ihrer Nähe an. Die Höhere Fachschule

Banking + Finance können Sie zudem

in Chur, St. Gallen, Lugano, Lausanne

und Genf besuchen.

Aktuelle Informationen zu allen Lehrgängen,

die Daten der nächsten Infoanlässe

und die Koordinaten Ihrer

AKAD finden Sie auf www.akad.ch.

AKAD Profession

> >Handelsschule VSH (Selbststudium,

berufsbegleitend, Vollzeit)

Bürofachdiplom VSH, Handelsdiplom

VSH, KV-Lehrabschluss

B-/E-Profil für Jugendliche und

Erwachsene

> >Berufsmaturitätsschule

(berufs begleitend)

Eidg. Berufsmaturität: kaufmännische,

technische, gestalterische und

gesundheitlich-soziale Richtung

AKAD College

>>Gymnasiale Maturität

>>Passerelle (Zusatzprüfung für

Berufsmaturanden)

>>individuelle Vorbereitungskurse

für Fachhochschulen und Hochschulen

AKAD Language+Culture

>>Englisch, Französisch, Spanisch,

Italienisch, Deutsch und 15 weitere

Sprachen

>>Diplomkurse, Gruppenkurse, Einzelunterricht

oder Firmenunterricht

>>Selbststudium

>>Culture Training

AKAD Home Academy

>>über 100 Kurse und Lehrgänge im

begleiteten Selbststudium für die

berufliche Weiterbildung, Schule

und Studium, Sprachen und

Freizeit.

AKAD Business

Zertifikate und Zulassung zu

eidg. Berufsprüfungen

>>Markom-Zulassungsprüfung

>>Call Center Agent

>>Personalassistent/-in

>>Management- und Leadership-Zertifikate

>>Informatik-Grundlagen

>>Fachzertifikate in Finanz- und Betriebsbuchhaltung,

Steuern

Vorbereitung auf eidg.

Berufsprüfungen:

>>Marketing- und Verkaufsfachleute

>>Contact Center Supervisor

>>Fachleute Betreibung und Konkurs

>>Fachleute Finanz- und

Rechnungswesen

>>Treuhänder/-in

>>Führungsfachleute

>>HR-Fachleute

>>Technische Kaufleute

>>Informatiker/-in

>>Organisator/-in

>>Versicherungsfachleute

Vorbereitung auf höhere

Fachprüfungen:

>>Experte/in in Rechnungswesen

und Controlling

>>Leiter/in Human Resources

>>Informatiker/in

>>Organisator/in

>>Geschäftsführer/in KMU

Höhere Fachschulen

>>Höhere Fachschule Wirtschaft

(Vertiefungsrichtungen

Accounting, Human Resources,

Leadership, Marketingmanagement)

>>Höhere Fachschule Versicherung

>>Höhere Fachschule Wirtschaftsinformatik

AKAD Banking + Finance

>>Höhere Fachschule Bank und

Finanz (HFBF)

>>Kurse und Seminare für

Bankfachleute

AKAD Hochschulangebot

>>Bachelor in Business Information

Technology FH

>>Bachelor in Business

Administration FH

>>MAS / DAS in Mehrwertsteuer

>>MAS / CAS in International

Accounting & Reporting

>>MAS in Controlling

>>DAS in Principles in Banking

>>Executive Master of Business

Administration FH

context 8 – 2010


Ausbilder/in, Aussenwirtschaftsfachfrau/-fachmann, Automatikfachfrau/-fachmann, Bankfachfrau/-fachmann, Detailhandelsspezialist/in,

Direktionsassistent/in, Direktmarketing-Fachfrau/Fachmann, Einkaufsfachfrau/-fachmann, Exportfachfrau/-

fachmann,

KV-Mitgliedschaft

Fachfrau/-mann für Banking Operations, Fachfrau/Fachmann für Justizvollzug,

=

Fachfrau/Fachmann im Finanz-

und Rechnungswesen, Fachfrau/Fachmann im Tourismus-Management, Finanzplaner/in, Flight Attendant,

Führungsfachfrau/-fachmann, Hotelempfangs- und Administrationsleiter/in, HR-Fachfrau/HR-Fachmann, Immobilienbewirtschafter/in,

Importfachfrau/-fachmann, Informatiker/in, Kommunikationsplaner/in, Krankenversicherungs-Fachfrau/

Fachmann,

günstiger

Logistikfachfrau/-fachmann, Marketingfachleute,

weiterbilden

Organisator/in, Prozessfachfrau/-fachmann, Public Relations-Fachfrau/Fachmann,

Sozialversicherungs-Fachfrau/Fachmann, Speditionsfachfrau/-fachmann, Spitalfachfrau/-

fachmann, Strassentransport Disponent/in, Technische/r Kauffrau/Kaufmann, Tourismus-Assistent/in, Treuhänder/

in, Verkaufsfachleute, Verlagsfachfrau/-fachmann, Versicherungsfachfrau/-fachmann, Verwaltungsfachfrau/-fachmann

für Personalvorsorge, Zivilstandsbeamte/r, Zolldeklarant/in, Zollfachfrau/-fachmann, Agent/in, Ausbildungsleiter/in,

Automobilkauffrau/-kaufmann, Detailhandelsökonom/in, Einkäufer/in, Experte/in in Rechnungslegung und Controlling,

Exportleiter/in, Finanz- und Anlage, Experte/in Finanzanalytiker/in und Vermögensverwalter/in, Finanzplanungs-Experte/

in, Immobilien-Treuhänder/in, Importleiter/in, Informatiker/in, Key Account Manager/in, Kommunikationsleiter/in, Krankenversicherungsexperte/in,

Leiter/in Human Resources, Logistikleiter/in, Logistik-IT-Leiter/in, Manager/in Öffentlicher

Das Verkehr, Verzeichnis Marketingleiter/in, aller Organisator/in, Kurs- und Pensionskassenleiter/in, Pensionsversicherungsexperte/in, Public Relations-

Berater/in, Restaurateur/in, Sozialversicherungsexperte/in, Speditionsleiter/in, Spitalexperte/in, Steuerexperte/in,

Lehrgangs-Anbieter Technische/r Geschäftsführer/in, finden Tourismus-Experte/in, Sie Treuhandexperte/in, Verkaufsberater/in, Verkaufsleiter/in, Verlagsmanager/in,

Versicherungsfach-Experte/in, Verwaltungswirtschafter/in, Web Der Project Verband, Manager/in, mit dem Wirtschaftsprüfer/in

Sie weiterkommen.

unter: www.kvschweiz.ch/wbr

Chill-out fürs Freizeitbudget.

Reka-Checks mit Rabatt gibt’s bei den zuständigen

Sektionen und Regionalsekretariaten.

Smart gespart – mit Reka-Checks und Reka-Card.

www.reka.ch

Ausbildung zum dipl. Coach SCA,

in Bern, Luzern, Olten, St. Gallen und Zürich

www.ausbildung-zum-coach.ch

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Weiterbildungsangebote – Publireportage

SAWI

Schweizerisches

Ausbildungszentrum

für Marketing, Werbung

und Kommunikation

57

Stettbachstrasse 6

8600 Dübendorf

Tel 044 802 25 00

Fax 044 802 25 25

www.sawi.com

Wenn Sie über Marketing, Werbung,

Kommunikation und Verkauf etwas

mehr wissen möchten: Wir sind das

Schweizer Ausbildungsinstitut für

alle Berufsleute, welche in einem

Unternehmen die Kundenbeziehungen

pflegen. Mehrsprachig und

offen für Neues, erkennen wir die

neuesten Trends, verfolgen sie mit

und entwickeln sie weiter. Jedes

Jahr treffen sich in unseren Kursen,

Seminaren und Workshops rund

2500 Berufsleute aus allen Teilen

der Schweiz. Wir holen sie nach der

Lehre oder nach dem Studium ab,

damit sie in unserem toleranten,

partnerschaftlichen Geist rasch zu

gesuchten Profis heranwachsen.

Und viele kehren später zu uns

zurück, um sich bis auf die höchsten

Stufen der Hierarchie begleiten zu

lassen.

Das SAWI und seine Geschichte

Die Zukunft liegt uns näher als die

Vergangenheit. Dabei blicken wir

stolz auf erfolgreiche 40 Jahre

zurück. Aus einem einzigen Kurs

1968 in Biel, ist ein weitverzweigtes

Unternehmen der Weiterbildung

entstanden. Weit über die Werbung

hinaus umfassen unsere Kurse unterdessen

fast alle Bereiche des

Marketing und des Verkaufs. Das

stetige Wachstum in die Zweige der

Zukunft trägt entscheidend zum

Ansehen bei, welches das SAWI bei

den Arbeitgebern, bei den Verbänden,

der Wirtschaft und in der Öffentlichkeit

geniesst. Kursleiter und Dozenten

sind sich dessen bewusst:

Für Lektionen an das SAWI berufen

zu werden, kommt einer Auszeichnung

gleich.

Das SAWI und wer dahinter steckt

Eine Trägerschaft, wie das in der

Amtssprache heisst. Mehr dürften

Ihnen die vielen guten Adressen bedeuten.

Zu den 200 Mitgliedern des

SAWI zählen alle führenden Verbände

und Vereinigungen der

schweizerischen Kommunikationsbranche:

Berufsorganisationen, Unternehmungen,

Werbeagenturen,

Zeitungsverleger usw. Mit allen

diesen Organisationen fördern wir

die Zusammenarbeit in der Ausund

Weiterbildung. Um einen Blick

für Neues offen zu halten, pflegen

wir intensive Beziehungen zu

Persönlichkeiten aus der Wirtschaft,

dem öffentlichen Leben, der

Wissenschaft und der Forschung.

Das SAWI und seine Talente

Um den Ton anzugeben, muss eine

Bildungsstätte die Meister ihres

Fachs und ihre grössten Talente

anziehen. Zugegeben, uns fällt es

leicht. Weil Marketing und Kommunikation

so weit verzweigt und eng

vernetzt sind, stossen bei uns die

führenden Köpfe der verschiedensten

Branchen zusammen. Sie regen

einander an und zeigen auf, wo der

Ausweg aus diesem oder jenem

Widerspruch liegt und erarbeiten

gemeinsam mit uns die Konzepte

für die verschiedenen Kurse und

Seminare. Dabei kommt uns unsere

Verwurzelung in der Praxis zugute.

Was lehrens- und lernenswert ist,

wissen wir aus Erfahrung. Entsprechend

Gewicht hat die Meinung des

SAWI in der Diskussion von Prüfungsanforderungen

zahlreicher, vom

Bund anerkannter Diplome. Erwerben

kann man sie sich – wo wohl –

am besten am SAWI. Ohne die Karriere

unterbrechen zu müssen, nota

bene. Die meisten unserer Kurse

sind berufsbegleitend.

Das SAWI und sein Konzept

Nicht für die Schule lernen wir,

sondern für die Praxis. Und aus der

Praxis. Das heisst am SAWI unterrichten

über 450 Praktikerinnen

und Praktiker: Berufsleute, welche

auf ihrer eigenen Laufbahn beweisen,

dass sie ihr Metier beherrschen.

Genau so kommen von Fall

zu Fall Dozenten aus den verschiedensten

Spezialgebieten zum Zug.

Sie vermitteln uns nicht zuletzt

Erfahrung in der Praxis des Lehrens.

So fliessen ständig die neuesten

Erkenntnisse der Erwachsenenbildung

in den Unterricht ein. Ein

kompetentes Kurs- und Dozentenmanagement

und seine Administration

von zwanzig Leuten unterstützen

den Lehrkörper nicht nur methodisch.

Sie sorgen auch für seine

Aus- und Weiterbildung. Zum

Beispiel durch Joint Ventures und

den internationalen Beizug von

Dozenten aus den namhaftesten

Universitäten Europas.

Übersicht aller Lehrgänge

am SAWI:

I) Marketing:

>>Marketingleiter

>>Höhere Fachschule Marketing

>>Marketingfachleute

>>Product Manager

>>Kompaktkurs Direct Marketing

II) Kommunikation:

>>Kommunikationsleiter

>>Studiengang Berater/Beraterin

Unternehmens und Marketingkommunikation

(Bachelor)

>>Vollzeitausbildung Kommunikationsplaner

>>Kommunikationsplaner

III) Verkauf:

>>Verkaufsleiter

>>Verkaufsleiter Bachelor-Ergänzungsmodule

>>Verkaufsfachleute

>>Key Account Management

IV) Diverse:

>>MarKom-Basislehrgang

>>Web Project Manager

>>Kulturmanager

>>PR-Fachleute

>>Vorkurs Rechnungswesen

>>Vorkurs Statistik

>>Projektleiter Events, Messen und

Sponsoring

>>Kompaktkurs Eventmarketing

Die entsprechenden Lehrgangsdaten

sind auf

www.sawi.com ersichtlich.

context 8 – 2010


GERÜSTET FÜR

IHRE LAUFBAHN?

MIT MEDIEN AUS

UNSEREM FACHVERLAG

HABEN SIE DAS RICHTIGE ZUR HAND.

KV – was nun? (Erscheint Ende 2010)

Regula Zellweger / SVB

Die bewährte, nun neu konzipierte Publikation

«KV – was nun?» unterstützt Personen, die im

kaufmännischen Bereich ihre Karriere planen.

Mit einem Einblick in die unzähligen Möglichkeiten

der Laufbahngestaltung in den wichtigsten

kaufmännischen Berufswelten werden die

Leserinnen und Leser motiviert, zielorientiert

Weiterbildungsentscheide zu treffen.

8. vollständig überarbeitete Auflage 2010

255 Seiten, broschiert

CHF 32.00, Art.-Nr. LI1-3055

ISBN 978-908003-05-2

Berufliche Ausbildungen für Erwachsene BAE

Tanja Seufert / SVB

Beruflich umsteigen? Ausbildungen, die nicht

auf einer bestimmten oder eng umschriebenen

spezifischen Vorbildung aufbauen. Von der

Aktivierungstherapeutin bis zum Zugverkehrsleiter.

9. vollständig überarbeitete Auflage 2007

300 Seiten, broschiert

CHF 35.00, Art.-Nr. LI1-3020

ISBN 978-3-908003-08-3

Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung |

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB

Centre suisse de services Formation professionnelle |

orientation professionnelle, universitaire et de carrière CSFO

Centro svizzero di servizio Formazione professionale |

orientamento professionale, universitario e di carriera CSFO

SDBB Versandbuchhandlung | Zürichstr. 98 | 8600 Dübendorf |

Tel. 0848 999 001 | vertrieb@sdbb.ch | www.shop.sdbb.ch

www.shop.sdbb.ch

Einzigartig.

Die KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL WEITER-

BILDUNG ist die grösste kaufmännische Bildungsinstitution

der Schweiz. Und einzigartig

dazu: Sie hat 3 Akademien unter einem Dach.

Die Wirtschaftsakademie. Die Führungsakademie.

Und die Sprachakademie.

FÜHRUNGSAKADEMIE

Höhere Fachschule für Wirtschaft HFW

Nachdiplomstudien HF

KFS+, Führungs fachmann/-frau SVF

Organisation und Projektmanagement

Leadership

Wirtschaftliche Basiskurse

WIRTSCHAFTSAKADEMIE

Rechnungslegung & Controlling

Treuhand

Steuern

Ausbildung für Ausbildende

Informatik

Technische Kaufleute mit Tageshandelsschule

Diplom-Handelsschule

KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL

Marketing/Verkauf/Kommunikation/PR

Finanz dienstleistungen

Sozialversicherung

Sekretariat

Personal/HRM

SPRACHAKADEMIE

Deutsch (Fremdsprache und Muttersprache)

Fernkurs Deutsch für Fremdsprachige

Englisch Englisch-Konversation über Mittag

Französisch Italienisch Spanisch

Superlearning-Sprachkurse Individuelle

Firmenkurse Individuelle Fernkurse F, E, I, Sp

Informieren Sie sich über die aktuellen

Infoanlässe und bestellen Sie jetzt das

neue Semesterprogramm:

www.kvz-weiterbildung.ch

KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL

WEITERBILDUNG

Limmatstrasse 310 · 8005 Zürich

Telefon 044 - 444 66 44






















































PQ


Weiterbildungsangebote – Publireportage

BVS Business-School

SSTH Schweizerische Schule für Touristik

und Hotellerie AG

HTF Hotel- und Touristikfachschule

59

Militärstrasse 106

8004 Zürich

Telefon 044 241 08 89

Fax 044 291 07 90

www.bvs-bildungszentrum.ch

Comercialstrasse 19

CH-7007 Chur

Telefon +41 (0)81 255 11 33

marketing@ssth.ch

www.ssth.ch

Porträt

Der wirtschaftliche, technische,

medizinische und soziale Wandel

führt zu immer schnelleren Veränderungen

der Aufgaben und Anforderungen

im Beruf. Das erworbene

Wissen und Können der Erstausbildung

reicht nicht mehr aus, um

ein ganzes Berufsleben erfolgreich

zu bestreiten. Nur wer sich um

eine ständige Weiterqualifizierung

bemüht, wird den steigenden Anforderungen

gewachsen sein.

Die BVS Business-School mit

über 30 Jahren Erfahrung plant und

führt mit Ihnen die erforderlichen

Bildungsmassnahmen zielgerichtet

in den Bereichen Kaderschule,

Marketing, Verkauf, Personal und

Finanzen durch.

Die BVS Business-School hat

schweizweit Tausende von erfolgreichen

Kursteilnehmern/-innen ausgebildet

und diese in attraktive und

verantwortungsvolle Arbeitsstellen

begleitet.

Das Ausbildungsprogramm umfasst:

Handel

>>Bürofachdiplom VSH

>>Handelsdiplom VSH

>>Kaderjahreskurs HWD VSK

>>Wirtschaftsdiplom VSK

>>Technischer Kaufmann/-frau

eidg. FA

Betriebswirtschaft

>>Betriebsökonom/in BVS

>>Betriebswirtschafter/in VSK

>>Betriebswirtschafter eidg. Diplom

>>BA/MBA Degrees

>>Leadership

>>Führungsfachmann/-frau eidg. FA

Marketing und Verkauf

>>MarKom Zertifikat

>>Marketingassistent/in

>>Verkaufsassistent/in

>>Marketingfachmann/-frau eidg. FA

>>Verkaufsfachmann/-frau eidg. FA

>>Verkaufsleiter/in eidg. Diplom

Personal und Finanzen

>>Personal-Assistent/in mit

Zertifikat

>>HR-Fachmann /-frau mit eidg. FA

>>Human-Resources-Leiter/in

eidg. Diplom

>>Assistent/in Finanz und

Rechnungswesen

>>Sachbearbeiter/in

Rechnungswesen VSK

>>Fachmann/-frau Finanz und RW

eidg. FA

Informationen

Gerne beraten wir Sie an einer unserer

Schulen in Zürich, St. Gallen,

Luzern oder Bern persönlich über

eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene

Aus- oder Weiterbildung.

www.bvs-bildungszentrum.ch

mit Gratis-Parkplätzen.

Die HTF Hotel- und Touristikfachschule

der Swiss School of Tourism

and Hospitality in Chur/Passugg

bietet während des dreijährigen

Studiums zur dipl. Hôtelière-Restauratrice

HF/zum dipl. Hôtelier-

Restaurateur HF eine umfassende

theoretische und praktische Ausbildung

sowie Projektunterricht an.

Die ersten zwei Semester verbringen

die Studierenden an der Schule

und erlernen die Grundlagen aller

Bereiche der Hotellerie und Gastronomie

im Theorie- und Praxisunterricht.

Dazu kommen Fächer in Administration,

Informatik, Sprachen

und Allgemeinbildung.

Danach folgt ein 12-monatiges

Praktikum, welches in renommierten

Hotel- oder Restaurantbetrieben

absolviert wird.

Die zwei Diplomsemester verbringen

die Studierenden wieder an der

Schule, wo sie in Fächern der Betriebs-

und Unternehmensführung

und des angewandten Managements

gezielt auf die Diplomierung vorbereitet

werden. Gleichzeitig verfassen

die Studierenden ihre Diplomarbeit.

Die gesamte Ausbildungszeit

wird zudem von Blockseminaren,

Praxiseinsätzen, Projektarbeiten

und dem Verfassen von zwei Businessplänen

begleitet.

Der Campus befindet sich im ehemaligen

Kurhaus Passugg unweit

von Chur, der Kantonshauptstadt

von Graubünden. Hier leben und

lernen die Studierenden der deutschund

englischsprachigen Managementlehrgänge.

Durch die parallel

geführte englische Abteilung profitieren

die Studierenden vom multikulturellen

Umfeld und legen damit

das Fundament für eine erfolgreiche

berufliche Laufbahn in einem faszinierenden,

internationalen Umfeld.

Die Absolventinnen und Absolventen

profitieren nach der Ausbildung

von unserem weltweiten Beziehungsnetz,

um eine interessante berufliche

Herausforderung zu finden.

Durch unsere Ehemaligenvereinigung

bleiben unsere Diplomanden

nach dem Studium mit der Schule

verbunden und verfügen über ein

wertvolles, weltweites privates und

geschäftliches Netzwerk.

Weiterführende Qualifikationen

bietet die SSTH AG in Kooperation

mit in- und ausländischen Partneruniversitäten

an. Direkt an der SSTH

in Passugg kann in einem zusätzlichen

vierten Jahr der Bachelor of

Arts in International Hospitality

Management der QMU Queen Margaret

University, Edinburgh erlangt

werden. Mit der Vertiefung in Personalwesen,

Betriebs- und Unternehmensführung

werden die Absolventinnen

und Absolventen bestens auf

ihre Führungsaufgaben vorbereitet.

Studienbeginn

>>August und Januar

Anforderungen

>>Berufsschule bzw. –lehre, Mittelschule,

Matura oder Abitur

>>1 Jahr Arbeitserfahrung in der

Gastronomie/Hotellerie (Praktika

und Ferienjobs können angerechnet

werden)

Schulführungen

Gerne laden wir alle Interessentinnen

und Interessenten zu einer Schulführung

mit Mittagessen ein. Die

Daten sind auf der Internetseite

www.ssth.ch im Veranstaltungskalender

abrufbar. Anmeldung erforderlich

unter marketing@ssth.ch

oder Tel. +41 (0)81 255 11 33.

context 8 – 2010


Weiterbildungsangebote – Publireportage

EB Zürich

Kantonale Berufsschule

für Weiterbildung

skyguide

swiss air navigation services ltd

rekrutierung und selektion

Riesbachstrasse 11

8090 Zürich

Telefon 0842 843 844

lernen@eb-zuerich.ch

www.eb-zuerich.ch

Flugsicherungsstrasse 1–5

8602 Wangen b. Dübendorf

Telefon + 41 43 931 60 84

recruitment@skyguide.ch

www.skyguide.ch

Weiterbildung – wie ich sie will

Porträt

Mit jährlich 16000 Kundinnen und

Kunden ist die EB Zürich die grösste

von der öffentlichen Hand getragene

Weiterbildungsinstitution der

Schweiz. Ihr Credo «Weiterbildung –

wie ich sie will» spricht zunehmend

auch Personalchefs und Weiterbildungsverantwortliche

an.

Seit über 35 Jahren unterstützt die

EB Zürich Berufsleute aus allen

Branchen und Bildungsschichten

dabei, beruflich am Ball zu bleiben;

Lehrabgänger und Akademikerinnen,

Handwerker und kaufmännische

Angestellte, Kader und Berufseinsteigerinnen

lernen neben- und

miteinander. In rund 400 Kursen

und Lehrgängen können sie (fast)

alle Fähigkeiten erwerben, die sie

brauchen, um ihren Berufsalltag

erfolgreich zu meistern. Thematisch

stehen zur Auswahl:

>>Deutsch und Fremdsprachen

>>Management und Persönlichkeitsbildung

>>Informatik und Multimedia

>>Didaktik und Bildungsmanagement

Für jedes Kompetenzniveau

Das Kursprogramm reicht von attraktiven

Einsteigerkursen bis hin zu

professionellen Lehrgängen auf

höchstem Niveau. Ob Informatikanfänger

oder -crack, Illetrist oder

professionelle Texterin, Englisch-

Einsteigerin oder Proficiency-Anwärter

– an der kantonalen Berufsschule

für Weiterbildung finden alle

ein passendes Lernangebot.

Der persönliche Weg zum Ziel

Der Weg zum Lernerfolg ist individuell.

Deshalb geht die EB Zürich auf

die persönlichen Bedürfnisse ihrer

Teilnehmenden ein und ermutigt die

Lernwilligen, Selbstverantwortung

für ihr persönliches Vorankommen

zu übernehmen. In Weiterbildungsund

Lernberatungen werden die

Ziele geklärt und geeignete Lernmethoden

und -formen aufgezeigt.

Ausbildungspartnerin für Firmen

Immer häufiger übernimmt die

EB Zürich auch Weiterbildungsaufgaben

für KMU, NGO oder

öffentliche Institutionen. Die Palette

der Dienstleistungen reicht von

Bedürfnis abklärungen über Gleichwertigkeitsbeurteilungen

bis hin zu

massgeschneidertem Ausbildungsdesign.

Persönlichkeit und Management

>>Kommunikation, Mediation

>>Management, Projektmanagement

>>Marketing, Werbung, Journalismus

>>Arbeitswelt und -technik

>>Prüfungsvorbereitung KME, BMS,

PHZH

Sprachkurse

>>Deutsch für Deutschsprachige

>>Deutsch als Zweitsprache

>>Englisch, Französisch

>>Italienisch, Spanisch

>>Portugiesisch, Griechisch

>>Russisch, Chinesisch

Informatik

>>Digitale Photografie,

Bildbearbeitung

>>DTP-Publishing, Web-Design

>>3D-Visualisierung und 3D-Animation

>>Flash, Video, DVD

>>Datenbanken

>>Programmierkurse,

Betriebssysteme

Didaktik und

Bildungsmanagement

>>Kurse für Berufsbildner/innen

>>SVEB-Zertifikat

>>Eidg. Fachausweis Ausbilder/in

>>Eidg. Diplom Ausbildungsleiter/in

Porträt

Skyguide ist verantwortlich für die

Flugsicherung in der Schweiz und in

einem Teil des angrenzenden ausländischen

Luftraumes. Skyguide

führt täglich rund 3140 und jährlich

fast 1,15 Millionen zivile und militärische

Flugzeuge sicher durch den

dichtesten und einen der komplexesten

Lufträume Europas. Damit die

Sicherheit des Flugverkehrs in der

Schweiz rund um die Uhr gewährleistet

ist, engagieren sich bei skyguide

rund 1400 Mitarbeitende an 14

Standorten im ganzen Land.

Ausbildungsangebot

Flugsicherungsfachfrau/-mann –

eine spannende Herausforderung

in der Aviatik

Flugsicherungsfachpersonen nehmen

eine wichtige Funktion für die

sichere und effiziente Abwicklung

des Luftverkehrs wahr. Es gibt zwei

Spezialisierungen:

Im Air Traffic Managment (ATM) unterstützen

sie die FlugverkehrsleiterInnen

in der Luftstrassenkontrolle

sowie in der An- und Abflugverkehrskontrolle

der Flughäfen Zürich und

Genf und verarbeiten Informationen

aus dem In- und Ausland.

Im Aeronautical Information Management

(AIM) sind sie Spezialisten

für luftfahrts- und flugsicherheitsbezogene

Daten und bilden die

zentrale Informations- und Kontaktstelle

für Luftfahrtbesatzungen,

Fluggesellschaftsoperationen und

Flugsicherungsdienste.

Kleine Klassen, moderne Infrastruktur,

praxisorientiert

Die Ausbildung zum/r Flugsicherungsfachfrau/-mann

findet im firmeneigenen

skyguide Training Center statt,

das im Jahr 2006 fertig gestellt wurde

und über modernste Infrastruktur

verfügt. Die 2-jährige Ausbildung

umfasst Theoriekurse (Grundlagenkenntnisse

der Luftfahrt, Verkehrsflusssteuerung

etc.), Ausbildung am

Simulator, On-the-Job-Training und

praktische Einsätze bei einer Klassengrösse

von maximal 20 Studenten.

Die Ausbildung wird von skyguide

finanziert und mit CHF 2800 monatlich

vergütet. Nach erfolgreichem

Abschluss erhalten die Flugsicherungsfachleute

eine Anstellung bei

skyguide.

Wer kann sich bewerben?

Skyguide sucht junge Leute, die folgendes

Anforderungsprofil erfüllen:

>>Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis

als Kaufmann/-frau mit erweiterter

Grundbildung; Fachmittelschule

Profil Kommunikation und

Information oder Matura

>>Berufserfahrung: mindestens 1 Jahr

>>Sehr gute Deutschkenntnisse in

Wort und Schrift und sehr gute

Kenntnisse der englischen

Sprache (Kompetenzniveau B2)

>>Gute Geografiekenntnisse

>>Bereitschaft zu unregelmässigen

Arbeitszeiten

>>Belastbarkeit, Teamfähigkeit und

Kundenorientiertheit

>>Verantwortungsbewusstsein und

Zuverlässigkeit

>>Bestandener Eignungstest durch

skyguide

Zusätzlich ATM Support:

>>Medizinische Tauglichkeit

Zusätzlich AIM:

>>Gute Französischkenntnisse

Ausbildungsbeginn im November

Die Ausbildung wird jährlich angeboten,

Kursbeginn ist jeweils Anfang

November. Bewerbungen werden

jederzeit entgegengenommen.

Empfohlen wird jedoch, sich so früh

wie möglich zu bewerben, damit

noch genügend Zeit verbleibt um

Sprachkenntnisse, die eventuell

noch nicht ausreichend sind, auf

das verlangte Niveau zu bringen.

Bewerbung an:

recruitment@skyguide.ch

Beratung und Information:

+ 41 43 931 6084, www.skyguide.ch


Weiterbildungsangebote – Publireportage

sprachen.ch

Am Schanzengraben 15

CH-8002 Zürich

Telefon +41 (0)43 344 82 82

info@sprachen.ch

www.sprachen.ch

SDBB Verlag

Verlag Schweizerisches

Dienstleistungszentrum

Berufsbildung I

Berufs-, Studien- und

Laufbahnberatung

info@sdbb.ch

www.shop.sdbb.ch

FFHS

Fernfachhochschule

Schweiz

Zürich, Basel, Bern, Brig

Telefon 027 922 39 00

oder 044 842 15 50

info@ffhs.ch

www.ffhs.ch

Schweizerische

Reisefachschule

Pro Target

Bildungszentrum

Kasinostrasse 37

5001 Aarau

Telefon 062 825 00 69

schweiz.reisefachschule

@protarget.ch

www.reisefachschule.ch

61

Kursangebot

sprachen.ch ist seit über 18 Jahren

Spezialist für weltweite Sprachaufenthalte

und bietet über 140 der

besten und renommiertesten Sprachschulen

in 30 Ländern an. Die Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen in

Zürich verfügen über breite Reiseund

Beratungserfahrung und besuchen

die Partnerschulen in regelmässigen

Abständen persönlich.

Zum umfassenden Dienstleistungsangebot

von sprachen.ch zählen

ausführliche Beratungsgespräche,

Evaluierung des Sprachlevels und

der vollumfängliche Buchungsservice

von Kurs, Unterkunft sowie Anreise

– unverbindlich und kostenlos.

Sprachen

>>Englisch

>>Französisch

>>Spanisch

>>Italienisch

>>Portugiesisch

>>Russisch

>>Chinesisch

>>Japanisch

>>Arabisch

Unsere Sprachschulen

Bei uns finden Sie sorgfältig ausgesuchte

und renommierte Sprachschulen

an den beliebtesten Destinationen

weltweit. Pulsierende

US-Grossstädte, historische Universitätsstädte

in England und Frankreich,

idyllische Strände in Australien

oder Südafrika, mediterranes

Flair in Spanien und Italien, atemberaubende

Naturkulissen in Irland,

Neuseeland, Kanada oder Lateinamerika:

Für jeden Geschmack ist

etwas dabei. Profitieren Sie von

einer kostenlosen Beratung, von

unserer langjährigen Erfahrung

und unseren Qualitätsschulen.

Porträt

Der SDBB Verlag ist der Fachverlag

für Berufsbildung sowie Berufs-,

Studien- und Laufbahnberatung in

der Schweiz. Im Auftrag der Kantone

und in Zusammenarbeit mit ihnen

erstellt er Medien und Dokumentationsdienstleistungen.

Der Fachverlag

erstellt Medien für folgende

Themen:

>>Berufs- und Berufsbildungsinformationen

>>Berufswahlunterricht

>>Berufs- und Studienwahl

>>Laufbahnplanung und

Weiter bildung

>>Arbeitsmittel für die Berufs-,

Studien- und Laufbahnberatung

>>Der Verlag produziert Printmedien,

Fachzeitschriften, Filme, DVDs,

Multimedia und Online-Medien in

Deutsch, Französisch und Italienisch,

teilweise auch in Rätoromanisch

und weiteren Sprachen für

die ganze Schweiz. Die Produktepalette

umfasst insgesamt über

600 Medien.

Zudem bietet der Verlag grundlegende

Dokumentationsdienstleistungen

zur Berufs- und Bildungslandschaft

der Schweiz an (u.a. die

Berufs- und Schultypensystematik

Swissdoc). Und er führt eine Versandbuchhandlung

mit einem breiten

Sortiment an Eigenproduktionen

sowie Medien anderer Verlage.

Berufsbegleitend studieren

Zürich – Basel – Bern – Brig

Optimieren Sie Ihre beruflichen

Chancen durch ein wirklich berufsbegleitendes,

familienverträgliches

Studium.

Bachelor-Studiengänge:

>>Betriebsökonomie

>>Informatik

>>Wirtschaftsinformatik

>>Wirtschaftsingenieur

Master-Studiengang:

>>Master of Science

in Business Administration

Weiterbildungs-Master:

>>Executive MBA

>>MAS in Informatik

Der kleine Anteil an Präsenzunterricht

(20%), die jederzeit mögliche

Kontaktnahme mit den Dozierenden

und Studienkollegen über die motivierend

und abwechslungsreich gestaltete

Lernplattform und die räumliche

Nähe zu den Ausbildungszentren

ermöglicht es, dass höher qualifizierte

Berufsleute ein Studium neben

der Berufstätigkeit absolvieren.

Lernmethodik und Lehrmaterial

Eine sinnvolle Kombination von

verschiedenen Lernformen, das sog.

«Blended Learning», bietet ein

grösstenteils von Ort und Zeit unabhängiges

Studium. Die Unterlagen,

setzen sich aus klassischen Hochschulbüchern,

schuleigenen Skripten,

online-basierten «Trainings»,

Kursen und Foren auf der Lernplattform

zusammen. An zwei Samstagen

oder vier Montagabenden pro

Monat findet der nach Regionen

aufgeteilte Kontaktunterricht in

kleinen Lerngruppen statt.

Porträt

Unser Bildungszentrum hat sich in

den letzten 22 Jahren auf die Ausbildung

von QuereinsteigerInnen

zu ReiseberaterInnen und ReisedisponentInnen

spezialisiert. Unsere

Lehrgänge sind nach den Prinzipien

des gehirngerechten und dynamischen

Lernens aufgebaut (angeleitetes

Selbststudium kombiniert mit

Frontalunterricht und E-Learning.)

Ausbildungsangebot

Fachausbildung Reisebranche

Will jemand als ReiseberaterIn, oder

ReisedisponentIn arbeiten, benötigt

er/sie zusätzlich zum KV ein spezielles

Reisefachwissen. Für QuereinsteigerInnen

bieten wir deshalb eine

vom Schweizerischen Reisebüro-

Verband anerkannte Fachausbildung

mit Diplomabschluss an.

Diese Fachausbildung dauert 3 Monate

beim Intensivkurs oder 9 Monate

berufsbegleitend. Voraussetzungen

sind ein abgeschlossener Beruf oder

eine Matura, Sprachkenntnisse,

Interesse an fremden Ländern,

freund licher Kundenumgang, und

ausgeprägtes Organisationstalent.

Unsere AbsolventInnen steigen als

voll wertige MitarbeiterInnen in die

Reisebranche ein.

Die Anstellungsmöglichkeiten

Die Reisebranche bietet diverse

Anstellungsmöglichkeiten:

>>am Schalter in einem regulären

Reisebüro

>>in der Produktion eines

Veranstalters

>>bei einem Carreisebüro

>>bei einem Commercial-Reisebüro

>>bei einem Sprachreisebüro

>>bei einer Messeorganisation

>>bei einem Incoming-Agenten

Abschlüsse

Eidgenössisch anerkannte Diplome.

Ausführliche Informationen:

www.reisefachschule.ch

schweiz.reisefachschule@protarget.ch

context 8 – 2010


„Das Leben ist,

was wir selbst

daraus machen.“

Dr. med. Yvonne Maurer

Woodtli Schulen Zürich

Mehr Infos?

Tel. 044 242 29 30

www.ikp-therapien.com

Berufsbegleitende,

anerkannte Weiterbildungen

mit Diplomabschluss:

Körperzentrierte/r

Psychologische/r Berater/in IKP

Beratungsgespräch und körperorientierte

Interventionen

GRATIS-Info-

Abend: 6.10.10

Ernährungs-

Psychologische/r Berater/in IKP

Psychologie und Ernährungsfachwissen

Partner-, Paar- und Familientherapeut/in

IKP

Systemische Beratung

Komplementäre/r

Atemtherapeut/in IKP

Massage- und Bewegungstherapie

Psychologischer

Patienten-Coach IKP

Psychologie und Coaching

GRATIS-Info-

Abend: 26.10.10

GRATIS-Info-

Abend: 5.11.10

GRATIS-Info-

Abend: 7.12.10

GRATIS-Info-

Abend: 8.9.10

Ausbildungsinstitut für Ganzheitliche Therapien IKP, Zürich und Bern

Seit 25 Jahren anerkannt

WIRTSCHAFTSSCHULE

KV WINTERTHUR

Weiterbildung,

die ankommt.

Start Oktober 2010 (KW 43)

Eidg. Fachausweis EFA

■ Sozialversicherungsfachfrau/

-fachmann – Intensivkurs – 2 Semester

Sachbearbeitung edupool.ch

■ Marketing & Verkauf

■ Rechnungswesen und Treuhand

■ Personalwesen

Sprachen

■ Deutsch

■ English Cambridge Certificates + BEC

■ Français DELF A+B

Informatik SIZ

■ Informatik-Anwender/in I+II, Power User

Start Januar/Februar 2011

Eidg. Fachausweis EFA

■ Direktionsassistenz mit EFA

■ Fachfrau/Fachmann im Finanz- und

Rechnungswesen mit EFA – Tagesschule

Vorbereitung

■ MarKom Zulassungsprüfung MZP

Intensivvorbereitung

Firmenkurse

Fragen Sie uns!

■ Windows 7 – Office 2007/2010

■ Moderne Korrespondenz

■ Sprachen – D – E – F

Infos, Downloads

www.wskvw.ch

WIRTSCHAFTSSCHULE KV WINTERTHUR

Tösstalstrasse 37 – 8400 Winterthur

T 052 269 18 18 – X 052 269 18 10

weiterbildung@wskvw.zh.ch

Lagerstrasse 1

8021 Zürich

Telefon 043 243 43 30

Fax 043 243 43 31

info@woodtli-schulen.ch

www.woodtli-schulen.ch

Porträt

Die Woodtli Schulen sind ein Kompetenzzentrum

für Berufe im Gesundheitswesen

und stolz auf ihre langjährige

Erfahrung. Das Bildungsangebot

wird stets den neusten

Erfordernissen und Erkenntnissen

angepasst und weiterentwickelt.

Rund 600 Lernende und Studierende

werden von über 60 Lehrpersonen

und einem Team von Angestellten an

zentralster Lage in modernen Schulräumlichkeiten

direkt beim Zürcher

Hauptbahnhof betreut.

Aus- und Weiterbildung:

Die Woodtli Schulen garantieren eine

hohe Schulqualität. Dazu gehören

seriöse Eignungsabklärungen der

Kandidatinnen/Kandidaten,

die aktive Begleitung im Lernprozess

der Studierenden, qualifizierte Lehrkräfte

aus der Praxis und moderne

Unterrichtsmethoden. Die Aus- und

Weiterbildungen sind mit dem Gütesiegel

«eduQua» zertifiziert.

Aus- und Weiterbildungsangebote

>>Medizinische Praxisassistentin

>>Arzt- und Spitalsekretärin

>>Berufsbegleitende Umschulung zur

Praxisgehilfin

>>Chefarztsekretär/in

>>Ernährungsberater/in

>>Medizinische Korrespondenz

>>Medizinisches Englisch –

English for medical purposes

>>Sprechstundenassistenz Grundlagen

KV-Mitglieder erhalten 10% auf die

Bildungsangebote (mit Ausnahme

der Grundausbildung Medizinische

Praxisassistentin).

Weitere Informationen erhalten Sie

über www.woodtli-schulen.ch.


Weiterbildungsangebote – Publireportage

SRZ SKS

SprachReiseZentrale

Ausbildungsinstitut für

Ganzheitliche Therapien IKP

Institut für Körperzentrierte

Psychotherapie IKP

WIRTSCHAFTSSCHULE

KV WINTERTHUR

weiterBILDUNG

Wirtschaftsschule

KV Baden-Zurzach

63

Werdmühlestrasse 12

8001 Zürich

Telefon 044 226 46 46

Fax 044 226 46 00

maria.tscharner@srz.ch

www.srz.ch

Kanzleistrasse 17, 8004 Zürich

Telefon 044 242 29 30

info@ikp-therapien.com

www.ikp-therapien.com

Tösstalstrasse 37

8400 Winterthur

Telefon 052 269 18 18

Fax 052 269 18 10

weiterbildung@wskvw.zh.ch

www.wskvw.ch

Schulhaus Kreuzliberg

5402 Baden

Telefon 056 200 15 60

Fax 056 222 07 81

info@kvbaden.ch

www.kvbaden.ch

Porträt

Wenn man über 45 000 Teilnehmer

weltweit an mehr als 345 Sprachschulen

anmeldet, hat man eine

immense Verantwortung gegenüber

jedem einzelnen Sprachinteressierten.

Ob man will oder nicht. Wir

wollen. Zum Beispiel, indem wir

höchste Qualitätsstandards setzen.

Das bestätigt auch die EU und erteilte

der SprachReiseZentrale als

erstem Sprachreisespezialisten der

Schweiz die Konformität mit DIN

14804. Diese Norm setzt auch Qualitätsmassstäbe

für den im Klassenraum

stattfindenden direkten

Sprachunterricht im Ausland und für

alle damit verbundenen Dienstleistungen

wie Unterbringung, Betreuung

sowie Freizeitprogramm. Das

ist weit über den gesetzlichen

Vorschriften. Und das ist es, was wir

darunter verstehen, Verantwortung

zu übernehmen. Offen. Fair.

Verlässlich.

Schulen/Sprachen

Weltweit über 345 Sprachschulen,

Englisch, Französisch, Portugiesisch,

Spanisch und Italienisch,

verteilt auf fünf Kontinenten.

Kursarten/Kursdauer

Entscheide zwischen:

>>Intensive 15/20/25/30

Lekt./Woche

>>Business

>>Diploma Prüfungskurse

Cambridge Examen, TOE FEL,

IELT S, DEL F, DELE , CIL S

>>Privatkurs

Unterkunft

Wähle zwischen:

>>Familien-Unterkunft

>>Appartement-Unterkunft

>>Studio-Unterkunft

>>Studenten-Unterkunft

Porträt

Willkommen beim IKP – Ihr Ausbildungsinstitut

für ganzheitliche

Therapien.

Bei uns finden Sie berufs- und/

oder familienbegleitende Aus- und

Weiterbildungslehrgänge in Psychotherapie,

Atemtherapie, Ernährungsberatung

oder Paar- und Familientherapie.

Hinzu kommen über 100

einzelne Seminare im Bereich

Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung

und Kommunikation.

Bestellen Sie jetzt Unterlagen zu

unseren anerkannten Lehrgängen

mit Diplomabschluss:

>>Körperzentrierte Psychologische

Beratung IKP (3 Jahre)

>>Partner-, Paar- und Familienberatung

IKP (1,5 Jahre).

>>Ganzheitliche Atemtherapie IKP

(2 Jahre)

>>Ernährungs-Psychologische

Beratung IKP (2 Jahre).

>>Psychologischer Patienten-Coach

IKP (1 Jahr).

>>Körperzentrierte Psychotherapie

IKP (für Personen mit Hochschulabschluss)

Zu allen Diplomlehrgängen veranstalten

wir laufend Gratis-Info-

Abende. Aktuelle Daten finden Sie

auf unserer Homepage

www.ikp-therapien.com.

Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Berufsbildung aus einer Hand

Die WSKVW ist das führende regionale

Kompetenzzentrum für

Wirtschaft – Sprache – Informatik in

der kaufmännischen Grundbildung als

auch in der beruflichen Weiterbildung.

Eidg. Fachausweis (EFA)

>>Direktionsassistenz

>>Finanz-/Rechnungswesen

>>HR

>>Marketing

>>Sozialversicherung

>>Technische Kaufleute

Sachbearbeitung edupool.ch

>>Marketing & Verkauf

>>MarKom-Zulassungsprüfung

>>Personalwesen

>>Rechnungswesen

>>Treuhand

Nachholbildung/Weitere Kurse

>>Handelsdiplom

WSKVW-edupool.ch

>>Kaufmännische Grundbildung

für Erwachsene Profile B+E (KV2)

>>Berufsmaturität

für gelernte Berufsleute (BM2)

>>Betriebswirtschaft für KMU

Basiswissen

>>Wiedereinstieg

>>Buchhaltung am PC

>>MWST

Sprach-Zertifikate ESP

>>Englisch

– General FCE CAE CPE

– Business BEC V+H

>> Französisch DELF A+B

Informatik-Diplome

>>SIZ User Level IAI IAII PU

>>PhotoShop

>>Digitaler Videoschnitt

Freies Angebot für Firmen

>>Kurse nach Ihren Bedürfnissen

Informationen

Kursprogramm, Downloads,

Anmeldung: www.wskvw.ch

Porträt

Wir bieten Ihnen ein breit gefächertes

Weiterbildungsangebot mit eidgenössisch

anerkannten Diplomen. Sichern

Sie sich frühzeitig Ihre persönlichen

Ein- und Aufstiegsmöglich keiten!

Ausbildungsangebot

Lehrgänge mit Schweiz. Zertifikat/

eidg. FA/ eidg. Diplom

>>HFW höhere Fachschule für Wirtschaft

>>HFMK höhere Fachschule für Marketing

>>Führungsfachmann/frau SVF

>>Höhere Fachprüfung für Führungsexperten/innen

mit eidg. Diplom

>>Techn. Kaufmann/frau mit eidg. FA

>>Fachmann/frau Finanz- und

Rechnungswesen

>>Zert. Sachbearbeiter/in

Rechnungswesen

>>Dipl. Finanzberater/in IAF /

Finanzplaner/in mit eidg. FA

>>Zert. Sachbearbeiter/in Treuhand

>>Verkaufsleiter/in mit eidg. Diplom

>>Verkaufsfachleute mit eidg. FA

>>Marketingfachleute mit eidg. FA

>>Basislehrgang MarKom

>>Zert. Sachbearbeiter/in Marketing

und Verkauf

>>Detailhandelsspezialist/in mit eidg. FA

>>Zert. Sachbearbeiter/in Tourismus

>>Direktionsassistent/in mit eidg. FA

>>Experte/Expertin im Personal- und

Sozialversicherungsmanagement

>>Leiter/in HR / Höhere Fachprüfung

>>HR-Fachleute mit eidg. FA

>>Zert. Sachbearbeiter/in

Personalwesen

>>Sozialversicherungsfachleute

mit eidg. FA

>>Zert. Sachbearbeiter/in

Sozialversicherungen

>>SVEB I

>>Eidg. Fachausweis Ausbilder/in

>>Handelsschule edupool.ch

>>Projektleiter/in SIZ/IPMA

>>ICT Assistant Web SIZ

>>Informatik-Anwender II SIZ Zertifikat

>>Informatik-Anwender I SIZ Zertifikat

>>Microsoft Certified Application

Specialist Master (MCAS)

>>CompTIA A+ Zertifizierung

>>ICT Power-User SIZ

>>Diplomlehrgang Fotografie

in Zusammenarbeit mit Canon

context 8 – 2010


64

KV Aktuell

604 Marketingfachleute brevetiert

Frische Kräfte für frisches Marketing:

Vor Kurzem erhielten

in Bern 604 Absolventinnen

und Absolventen ihren eidgenössischen

Fachausweis als

Marketingfachleute.

Anzeige

Eidgenössische

Organisatoren-Prüfungen

2011

Berufsprüfung für

Organisatorinnen / Organisatoren

mit eidg. Fachausweis

und

Knapp drei Viertel aller Aspiranten, nämlich

72,4 Prozent, haben die Prüfung bestanden.

Im Vorjahr lag die Quote bei 73,2

Prozent. Als Präsident der Prüfungskommission

würdigte Andreas Balazas den

Leistungswillen der neuen Marketingfachleute,

die eine anspruchsvolle Weiterbildung

absolviert hätten.

Die Diplome von Swiss Marketing

können übrigens seit Herbst 2009 europäisch

zertifiziert werden. Voraussetzung ist

die Mitgliedschaft in einem Berufsverband,

der zur Trägerschaft gehört. Der KV

Schweiz ist Mitglied der Trägerorganisation

KV-Mitglieder können also direkt

profitieren.

Anlässlich der Diplomfeier wurde

zum zweiten Mal der Swiss Marketing

Award vergeben. Er ging an Karin Hinden

Nachruf

Am 18. Juni 2010 ist Alfred Wüest, Kriens,

im Alter von 84 Jahren verstorben. Er

wurde 1988 zum Ehrenmitglied des KV

Luzern ernannt.

Alfred Wüest war von 1963 bis 1988

Vorstandsmitglied des KV Luzern, zeitweise

als Finanzdelegierter. Während

Jahren vertrat er den Berufsverband

am Arbeitsgericht des Kantons.

Sein Engagement für die berufliche

Bildung stellte er als Mitglied der

Unterrichtskommission der Kaufmännischen

Berufsfachschule Luzern unter

Beweis. Hauptberuflich Leiter der

aus Gipf-Oberfrick im Kanton Aargau;

sie hatte mit 5,2 die beste Gesamtnote erreicht.

städtischen Finanzkontrolle, widmete

er sich auch in der Freizeit wirtschaftlichen

Themen; sein Mitwirken im Vorstand

des Betriebswirtschaftsklubs

des KVL war die logische Folge.

Die Mitarbeit Alfred Wüests war

aber auch auf Schweizer Ebene gefragt.

So gehörte er von 1976 bis 1989 dem

Zentralvorstand des KV Schweiz an.

Der KV Luzern entbietet den Angehörigen

sein aufrichtiges Beileid und

wünscht ihnen alles Gute in der Zeit

des Abschieds und der Trauer.

Beat Schürmann, Geschäftsleiter KV Luzern

Höhere Fachprüfung für

Organisatorinnen / Organisatoren

(Diplom)

Prüfungsdaten (schriftliche Fächer)

Berufsprüfung: 10. und 11. Mai 2011

Höhere Fachprüfung: 9. Mai 2011

Prüfungsdaten (sonstige Fächer)

Berufsprüfung: 12. Mai – 8. Juni 2011

Höhere Fachprüfung: 25. Mai – 1. Juni 2011

Prüfungsgebühren

Berufsprüfung: CHF 2’750.–

Höhere Fachprüfung: CHF 2’750.–

Anmeldung

Bis 30. September 2010 online auf

www.eop.ch

Eidgenössische Organisatoren-Prüfungen

Flughofstrasse 50, 8152 Glattbrugg

Telefon 044 809 11 66, www.eop.ch

Mail: office@eop.ch

Angebote für Mitglieder von Partner-Organisationen

KV-Mitglieder profitieren von erheblichen

Sonderkonditionen bei verschiedenen Partnern,

z.B. Krankenkassen Swica und KPT

oder den Versicherungen Zurich Connect

und Winterthur-ARAG Rechtsschutzversicherung.

Damit spezielle Angebote bekannt

werden, dürfen unsere Partner nach Absprache

und Unterzeichnung einer Datenschutzvereinbarung

KV-Mitglieder anschreiben.

KV-Mitglieder erhalten deshalb

hin und wieder Post von unseren Partnern

oder werden für Versicherungsfragen telefonisch

kontaktiert.

Diese Aktionen sind jeweils mit dem

KV Schweiz abgesprochen. Wir legen

grossen Wert darauf, an dieser Stelle darüber

zu informieren, dass wir keine Mitgliederadressen

weitergeben oder gar verkaufen.

Wenn Sie solche Angebote nicht

(mehr) erhalten möchten und damit auf

die Mitgliedschaftsvorteile verzichten

wollen, senden Sie uns einfach eine E-

Mail mit dem Vermerk «keine Partner-Angebote»

oder «Werbung unerwünscht» an

mitgliederadministration@kvschweiz.ch

oder schreiben Sie an KV Schweiz, Abt.

Marketing, Postfach, 8027 Zürich.

In den nächsten Tagen und Wochen

versendet die Swica Gesundheitsorganisation

eine mit uns abgesprochene Information

über ihre exklusiven Leistungen.

Darin erfahren Sie Näheres zur telefonischen

Gesundheitsberatung sante24 und

über den Bereich Care Management. KV-

Mitglieder erhalten auf den Zusatzversicherungen

erhebliche Rabatte – ein Prämienvergleich

könnte sich also lohnen.

KV Schweiz, Marketing-Services

context 8 – 2010


Sektionen

Region Basel-stadt

KV Basel

Telefon 061 271 54 70

Fax 061 272 24 41

info@kvbasel.ch

www.kvbasel.ch

Abendseminare

>>«Arbeitszeugnisse» mit Rainer

Mössinger, Rechtsanwalt, Leiter

Rechtdienst KV Schweiz. Die rechtlichen

Grundlagen und die richtige

Interpretation des Arbeitszeugnisses

kennen lernen. Donnerstag,

9. September

>>«Mobbing – wieder präsenter

denn je» mit Britta Weber, diplomierte

Erwachsenenbildnerin HF.

Mobbing verstehen, vermeiden,

und überwinden. Donnerstag,

23. September

Die Seminare finden im KV Basel,

Aeschengraben 15, Saal, 6. Stock,

statt und dauern von 19 Uhr bis

etwa 21 Uhr. Kosten pro Seminar:

CHF 30.– für Mitglieder; CHF 80.–

für Nichtmitglieder.

English Club

All meetings will be held on Tuesdays

at 8 pm at the KV building. For

any suggestions contact Gaby Felix:

phone 061 228 90 34 or Felix

Schurter: phone 062 868 74 00.

Pensioniertengruppe

> Führung durch die Firma Ballon

Müller, Herznach, Fricktal. Besammlung:

12.25 Uhr Bahnhof SBB

Basel, Schalterhalle beim Treffpunkt.

Bitte Billette Basel –Herznach

selber lösen oder 13.50 Uhr

direkt bei Ballon Müller AG, Uekerstrasse

20, 5027 Herznach. Führung:

14 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde.

Anschliessend Ausklang im Restaurant.

Rückfahrtmöglichkeiten

ab Post Herznach; 16.01 h oder

16.28 h nach Frick

Mittwoch, 15. September

>>Besuchen der Generalprobe

«Sinfonieorchester Basel». Aufgeführt

wird die Sinfonie Nr. 6

in a-Moll von Gustav Mahler. Besammlung:

9 Uhr bei der Tramhaltestelle

Theater. Beginn: 9.30 Uhr,

Dauer ca. 1 Stunde im grossen

Musiksaal des Stadtcasinos.

Mittwoch, 20. Oktober

Region Bern

KV Bern

Telefon 031 390 60 30

Fax 031 390 60 20

info@kvbern.ch

www.kvbern.ch

Seminare

>>«Das Qualifikations- und Mitarbeiter/innen-Gespräch»

mit Gertrud

Rechsteiner, Organisationsberaterin,

dipl. Erwachsenenbildnerin

AEB; Mittwoch, 1. September,

Tagesseminar, Kurs Nr. 262

>>«Lassen Sie den Bauch mitentscheiden»

mit Astrid Mehr,

Dr. phil., Psychologin FSP;

Donnerstag, 2. September,

Tagesseminar, Kurs Nr. 523

>>«Aufbaukurs 1: Arbeits- und

Lernsituation und Prozesseinheit»

mit Beatrix Flury, Bildungsfachfrau,

Ausbildnerin FA; Montag,

6. September, Tagesseminar,

Kurs Nr. 153

>>«Grundkurs 1: Die KV-Ausbildung

heute» mit Beatrix Flury, Bildungsfachfrau,

Ausbildnerin FA; Dienstag,

7. September, Tageskurs,

Kurs Nr. 150

>>«Protokollführung» mit Beatrice

Krauer, Erwachsenenbildnerin;

Donnerstag, 9. September,

Tagesseminar, Kurs Nr. 325

>>«Souveräne Briefe und E-Mails»

mit einer Trainerin von Angelika

Ramer & Partner AG; Freitag,

10. September, Tagesseminar,

Kurs Nr. 332

>>«Berufliche Vorsorge, BVG und

Pensionskassen» mit Prof. Dr.

Bruno Ern, Vorsorgeberater und

Dozent Hochschule Winterthur;

Montag und Dienstag, 13./14.

September, Zweitagesseminar,

Kurs Nr. 665

>>«Mobbing, das Phänomen unserer

Zeit» mit Ida Stalder, Mediatorin

und Trainerin von steffen coaching,

marketing & management;

Mittwoch, 15. September,

Tages seminar, Kurs Nr. 533

>>«Mehr Vitalität und Lebens-Energie

mit Feng Shui» mit Andrea

Kormann, Beraterin der Feng-Shui-

Schule Schweiz; donnerstags,

16. und 23. September, Zweitagesseminar

18 bis 21 h, Kurs Nr. 530

>>«Management in eigener Sache:

selbstsicher & selbstbewusst» mit

Verena Diethelm, Körperzentrierte

Psychologin, Coaching, Mediatorin;

Montag, 20. September,

Tagesseminar, Kurs Nr. 526

>>«Projektmanagement» mit Jürg

Schaad, eidg. Dipl. Organisator,

dipl. Erwachsenenbildner; Dienstag

und Mittwoch, 21./22. September,

Zweitagesseminar,

Kurs Nr. 328

>>«Das Konzept – Ideen auf den

Punkt gebracht» mit Eveline Sievi,

eidg. Dipl. Marketingleiterin,

Kommunikationsberaterin und

Trainerin, Partnerin von steffen

coaching, marketing & management;

Donnerstag, 23. September,

Tagesseminar, Kurs Nr. 321.

KV Berner Oberland

Tel. 033 223 35 77

info@kvbeo.ch

Öffnungszeiten

Vom Samstag, 25. September

bis Sonntag, 10. Oktober ist die

Geschäftsstelle geschlossen.

Seminarreihe

«Kies und Zaster» Thema: finanzielle

Pensionsplanung, mit Oliver

Grob, Glauser+Partner, Steuer-,

Vorsorge- und Vermögensplanung,

Bern. Getreu dem Motto findet das

Seminar im Kieswerk Heimberg

statt, mit Werkführung. Anmeldung/

Infos im Sekretariat. Dienstag,

21. September um 17.30 h

Hauptversammlung

Einladung zur Hauptversammlung

am Donnerstag, 28. Oktober um

19.30 Uhr in der WirtschaftsSchule

Thun. Die Einladung und Traktandenliste

wird Ende September versandt.

Region Mittelland

KV AARGAU OST

Telefon 056 437 19 16

Fax 056 437 19 10

info@kvagost.ch

www.kvschweiz.ch/aargau-ost

KV Aargau West

Telefon 062 837 65 15

Fax 062 837 65 19

info@kvagwest.ch

www.kvagwest.ch

Handelsschule KV Aarau

Neue Lehrgänge

>>«Marketingmanager HF» Der Lehrgang

dauert 6 Semester und startet

am 23. Oktober. Schwerpunkte:

Fremdsprachenkenntnisse,

Fle xibilität, Kreativität und Ideenreichtum,

Kommunikationsfähigkeit,

auf Kundenbedürfnisse

eingehen. In for mationsanlässe:

Diens tag, 31. Au gust oder Donnerstag,

16. September (jeweils

18.30 h, Pestalozzischulhaus).

Infos: Marianne Wagner, telefonisch

062 837 97 20 oder

E-Mail: m.wagner@hkvaarau.ch

>>«Dipl. Mentalcoach» Start Basismodul

(Dauer drei Monate), Freitag,

17. September – der Lehrgang

dipl. Mentalcoach beginnt am

Donnerstag, 13. Januar 2011.

Infos: Marianne Wagner, tele

fonisch 062 837 97 20 oder

E-Mail: m.wagner@hkvaarau.ch.

>>«Teamleader» Die neue praxisorientierte

Weiterbildung ist ein

Gewinn für die Firma und für die

persönliche Entwicklung. Sie richtet

sich an Leiterinnen und Leiter

von Teams, Stabsabteilungen,

Sekretariaten, Zentralen Diensten

und für Führungsaufgaben vorgesehene

Personen aus allen Bereichen.

Start: Samstag, 23. Oktober.

Infos: Jolanda Mathys,

telefonisch 062 837 97 21 oder

E-Mail: j.mathys@hkvaarau.ch

Handelsschule KV Aarau, Führungsakademie,

Bahnhofstrasse 46,

5001 Aarau

KV Baselland

Telefon 061 926 70 10

Fax 061 926 70 15

info@kvbl.ch

www.kvbl.ch

SBB-Gutscheine

Die nächsten Bestelltermine:

6. und 20. September, 4. und 18.

Oktober, 1., 15. und 29. November

(letzte Bestellmöglichkeit fürs 2010)

65

Kosten je Anlass: KV-Mitglieder

CHF 10.–, Nichtmitglieder CHF 25.–.

Die Teilnehmerzahl für beide An lässe

ist beschränkt. Infos: Telefon 061

271 54 70, E-Mail: info@kvbasel.ch

>>«Professioneller Auftritt am

Telefon» mit Beatrice Krauer,

Erwachsenenbildnerin; Freitag,

17. September, Tagesseminar,

Kurs Nr. 411

Picasso-Ausstellung

Kunsthaus Zürich, Donnerstag,

21. Oktober um 18.45 Uhr.

Weitere Infos folgen.

Reka-Schecks und

Sole uno Abonnemente

Bitte beachten: Reka-Schecks und Sole

uno Abos können nur bis am Dienstag,

30. November bezogen werden.

context 8 – 2010


Sektionen

66

KV Solothurn

Telefon 032 622 31 21

Fax 032 622 31 56

info@kvsolothurn.ch

www.kvsolothurn.ch

Solothurner Forum

für Weiterbildung

Telefon 032 624 90 50

Fax 032 624 90 59

info@sfw.ch

www.sfw.ch

Seminare

>>«Telefonakquise – erfolgreich

Kunden gewinnen» mit Mariella

De Matteis; Freitag, 10. September

>>«Zweifelsfälle der Grammatik und

Rechtschreibung» mit Marianne

Ulmi; Mittwoch, 15. September

>>«Arbeitsrecht – Grundlagen für

die Praxis» mit Matthias Miescher;

Donnerstag, 16. September

>>«Das SchKG und der neue Zivilprozess

im KMU» mit Marcel

Schmidlin; Dienstag, 21. September

>>«Kompetente und wirkungsvolle

Präsentationen» mit Vreni

Höhener; Mittwoch, 22. September

>>«Zukunftsplanung – geregelte

Nachfolge» mit Patrik Galli;

Donnerstag, 23. September

(Abendseminar)

>>«Die Kunst der konstruktiven

Kritik» mit Joachim Hoffmann;

Freitag, 24. September

>>«Mit Werbeartikeln überraschen

und begeistern» mit Robert

Scheidegger;

Dienstag, 28. September

>>«Sicher und überzeugend verhandeln»

mit Enrico Lombardi;

Mittwoch, 29. September

>>«Gezielt Personal für die Firma

gewinnen» mit Viola Christen;

Freitag, 22. Oktober

>>«Mind Mapping» mit Herbert

Bühler; Dienstag, 26. Oktober

(Abendseminar)

>>«Events – unvergessliche Anlässe

organisieren» mit Christine

Studer; mittwochs, 27. Oktober

und 3. November (Abendseminar)

Region Ostschweiz

KV Ost

Telefon 071 274 36 50

Fax 071 274 36 56

info@kvost.ch

www.kvost.ch

«Junge Karrieren»

Junge Berufsleute aus KV und Detailhandel

aufgepasst! Nehmen Sie

Ihre Karriere selbst in die Hand. Erhalten

Sie Impulse, Visionen, zündende

Ideen, Aha-Erlebnisse und

Informationen, Informationen,

Informationen…. schlichtweg alles

was zum Thema Karriere gehört.

Podiumsgespräch mit Marc Sway

und weiteren Persönlichkeiten.

Anschliessend Foren. Montag,

15. November, um 13.30 bis 17 h,

KBZ, St.Gallen. Bitte anmelden.

Bewerbungscheck

Ein perfektes Bewerbungsdossier

steigert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Der Kaufmännische

Verband Ost bietet neu mit dem Bewerbungscheck

Soforthilfe für Lehrabgänger/innen

und junge Berufsleute

in Büro und Verkauf an.

Fachpersonen prüfen das Bewerbungsdossier

und geben Tipps

zur Verbesserung.

Anmeldung für das Einzelgespräch

unter www.kvost.ch/Beratung/

Laufbahnberatung.

Seminare

>>«Datenschutz am Arbeitsplatz»

mit Prof. Dr. iur. Edi Class; Montag,

6. September, 9 bis 12.30 h

>>«Hurra, eine Reklamation – man

braucht mich! » mit Fredy Zurflüh;

Montag, 6. September, 8.30

bis 12 h

>>«Ab heute bin ich Chefin/Chef»

mit Silvia Troxler Gruber; Mittwoch,

8. September, 9 bis 17 h

>>«Schwierige Gespräche mit Lernenden

führen» mit Stefan Keller;

Freitag, 10. September, 9 bis 17 h

>>«Update im Arbeitsrecht»

mit Angela Hensch; Montag,

13. September, 9 bis 17 h

>>«Grundlagen im Eventmanagement»

mit Ralf Huber; Freitag,

17. September, 9 bis 17 h

>>«Erfolgreich verkaufen im Detailund

Fachgeschäft» mit Fredy

Zurflüh; Montag, 20. September,

9 bis 17 h

>>«Das Arbeitsverhältnis endet –

Rechtsprobleme beginnen» mit

Prof. Dr. iur. Edi Class; Montag,

20. September, 14 bis 17.30 h

>>«Work-Life-Balance – hin zu mehr

beruflicher und persönlicher Erfüllung»

mit Susanne Wunderli-Koch;

Mittwoch, 22. September, 9 bis 17 h

>>«Erfolgreiche Instruktion am Arbeitsplatz»

mit Stefan Keller; Freitag,

24. September, 8.30 bis 12 h

Anmeldung/Auskünfte bei der

Geschäftsstelle.

CELARIS

eine Schule des KV Ost und des

SIB Schweizerisches Institut für

Betriebsökonomie Zürich

Start Lehrgänge

>>«Fachleute Finanz- und Rechnungswesen

mit eidg. Fach ausweis»;

Start Oktober, Nachmittagskurs

>>«Dipl. Leiter/in Finanzen und

Dienste NDS HF»; Start Oktober

>>«Dipl. Führungsperson NDS HF

Leadership & Management»;

Start Oktober

Weitere Infos über Telefon

071 272 66 00 oder www.celaris.ch.

Freizeitclub 60

>>Historisches Museum im Schloss

Arbon – eine Führung durch die

Geschichte bis zum industriellen

20. Jahrhundert. Mittwoch,

8. September ab 13.30 h

>>MODEL AG in Weinfelden –

Besichtigung dieses renommierten

Unternehmens der Verpackungsindustrie.

Dienstag, 12. Oktober

Anmeldungen sowie Jahresprogramm

bestellen: telefonisch

071 274 36 50 oder www.kvost.ch

Region Zentralschweiz

KV Luzern

Telefon 041 210 20 44

Fax 041 210 78 50

info@kvluzern.ch

www.kvluzern.ch

Tagesseminare in Luzern

>>«Sozialversicherungen im Überblick

– Kompaktseminar für

die Praxis» mit Hanspeter Leu;

Freitag, 3. September

>>«Körpersprache erfolgreich

einsetzen» mit Michael Schmidt;

Donnerstag, 23. September

>>«Das uncodierte Arbeitszeugnis»

mit Hansueli Schürer; Mittwoch,

29. September

Tagesseminare in Zug

«Briefe, die wirken. – Aktuelle

Korrespondenz» mit Ignaz Wyss;

Donnerstag, 16. September

Seniorenclub

Besichtigung Galliker Transport AG

in Altishofen; Dienstag, 7. September,

14 h, Abfahrt 13.04 h, Gleis 9

Bahnhof Luzern

Regionen

Zürich/Schaffhausen

KV Schaffhausen

Telefon 052 630 78 78

Fax 052 630 78 77

info@kv-sh.ch

www.kv-sh.ch

Tagesseminare

>>«Officemanagement – effiziente

Sekretariatsführung» mit

Ida Stalder, Kommunikations-

Trai nerin/Coach; Mittwoch,

22. September

>>«Professionell telefonieren –

ein Erfolgsfaktor» mit Jürg Sutter,

selbständiger Trainer und Coach;

Mittwoch, 29. September

>>«Besser schreiben – pfiffig und

stilsicher formulieren» mit

Gabriela Baumgartner, Juristin,

Redaktorin Beobachter; Donnerstag,

28. Oktober

>>«Effiziente Protokollführung»

mit Daniel L. Ambühl, Praxis für

Unternehmenskommunikation;

Dienstag, 2. November

>>«Selbstmanagement» mit

Gabriela Straubinger, Arbeitsund

Organisationspsychologin;

Mittwoch, 10. November

>>«Lernen mit List und Lust» mit

Monika Bär, Ausbildnerin, Leiterin

Berufsfachschule; Dienstag,

16. November

Sprachkurse und Seminare

Angebote auf der Homepage

IGKG SH

IGKG SH – Interessengemeinschaft

kaufmännische Grundbildung:

«Update für KV Lehrmeister

und Ausbildungsbeauftragte»;

Dienstag, 14. September, 8 bis 17 h

context 8 – 2010


Frauennetz

«Selbstreflexion als Chance – Wahrnehmung

des ICH-Haushaltes» mit

Sonja Feuerstein, Privatdozentin für

Laufbahnberatungen, Erwachsenenbildung

und Coaching; Donnerstag,

2. September

Veranstaltung

Tamedia Zürich – Führung beim

Tagesanzeiger; Dienstag, 26. Oktober,

18.15 h bis ca. 21.45 h, Details

und Anmeldung im Sekretariat

Reka-Schecks

Reka-Guthaben können nicht

auf das nächste Jahr übertragen

werden. Bis am Donnerstag,

23.Dezember nicht bezogene

Guthaben verfallen ausnahmslos.

Personen im KV

Thierry Haldemann, 16, Lernender beim KV Schweiz

67

Senioren Club Kaufleute

«Munotführung mit Imbiss»;

Mittwoch 15. September

KV Wetzikon-Rüti

Telefon 044 930 75 60

allgemeines@kv-wr.ch

www.kv-wr.ch

Schifffahrt

Zur Erinnerung: Die «Sonnenuntergangsfahrt»

auf dem Zürichsee, findet

am Freitag, 10. September statt.

Treffpunkt: 19.30 Uhr beim Schiffssteg

Hafen Rapperswil (bitte «Nünipass»

1. Klasse selber lösen). Das

Nachtessen ist vom Verein offeriert.

Anmeldung bis 6. September an

das Sekretariat.

KV Winterthur

frauenNetz

«Rechtschreibung» Knacknüsse

der deutschen Rechtschreibung,

mit Ernst Meyner; Mittwoch, 27. Oktober,

19 h, Wirtschaftsschule KV

Winterthur. Anmeldung erforderlich.

Seniorinnengruppe

Herbstbummel nach Buchberg

und Mittagessen im Restaurant

Sternen. Abfahrt: Winterthur HB,

Bushaltestelle, 10.43 h; Rückfahrt

ab Buchberg, 15.26 h oder 16.26 h.

Bitte Billett «via Flach» selber lösen.

Anmeldung bis Freitag, 1. Ok tober

an Maria Burren, Telefon

052 232 34 79 oder Trudi Lack,

Telefon 052 212 98 20. Donnerstag,

7. Oktober

Was machen Sie für den Kaufmännischen

Verband?

Seit Januar arbeite ich in der Berufsbildung

und erledige Hintergrundarbeiten

für die Zertifikatsprüfung.

Ich muss vor allem den

Anmeldungsprozess überwachen,

das heisst, die Anmeldungen kontrollieren,

registrieren und ablegen.

Dann betreue ich die Kandidaten

bis zur Prüfung, bin an der

Mitorganisation der Prüfung betei-

der Lehre habe ich die Sekundarschule

A in Horgen abgeschlossen

und war mir zuerst gar nicht sicher,

was ich danach machen

wollte. Ich habe beim Schnuppern

handwerkliche Berufe ausprobiert,

wollte vielleicht Bootbauer

oder Gärtner werden, aber dann

merkte ich, dass ich meine Zukunft

eigentlich eher im KV sehe.

Kopfarbeit ist mir besonders wichtig

und ich denke gerne logisch

«Beim KV Schweiz lässt man mich meine eigenen

Ideen auprobieren und gibt mir nicht alles vor.»

Telefon 052 269 09 09

Fax 052 269 09 08

info@kv-winterthur.ch

www.kv-winterthur.ch

Seminare

>>«Event-Management – eine gute

Idee allein genügt noch nicht»

mit Barbara Honegger; mittwochs,

15. und 29. September

>>«Besser schreiben – Pfiffig und

stilsicher formulieren» mit

Gabriela Baumgartner; Freitag,

17. September

>>«Personalvorsorge und BVG» mit

Bruno Ern; Montag 20. und Dienstag

21. September

>>«Die gelassene Art, sich durchzusetzen»

mit Jacqueline Steffen

Oberholzer; Montag, 27. September

>>«KV-Lernende rekrutieren und begleiten»

mit Vera Class-Bachmann;

Donnerstag 30. September

>>«Nicht auf den Mund gefallen –

souverän und fair reagieren» mit

Jacqueline Steffen Oberholzer;

Freitag 1. Oktober

KV Zürich

Telefon 044 211 33 22

Fax 044 221 09 13

info@kvz.ch

www.kvz.ch

Öffentliche Seminare

Jeweils von 9 bis 17 Uhr, Ausnahmen

werden speziell vermerkt. Weitere

Informationen auf www.kvz.ch.

>>«Fit im Büro – Gesunde Ernährung

im Büro» mit Eva Carmenati;

mittwochs, 8. und 15. September,

18 bis 20.30 h

>>«Selfmarketing» mit Vera Class;

Freitag, 10. September

>>«Ablagemanagement» mit

Regula Stauffacher; Dienstag,

14. September, 8.30 bis 12.30 h

>>«Einführung in die

Motivationspsychologie»

mit GabrielaStraubinger;

Montag, 20. September

>>«Professionell telefonieren»

mit Jürg Sutter; Dienstag,

21. September

ligt und auch bei der Prüfung anwesend,

um administrative Tätigkeiten

zu erledigen. Ich bin beim

ganzen Prozess dabei, von der ersten

Anmeldung bis zur Zertifikatsausgabe.

Damit habe ich immer

viel zu tun und bin froh, dass ich

ganz klare Aufgaben habe.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit

am besten?

Mir gefällt die ganze Arbeit an

sich, aber am liebsten ist mir die

direkte Kandidatenbetreuung: Ich

mag es, wenn ich ihnen am Telefon

Auskunft geben kann und unterstütze

sie auch gerne später

bei der Prüfung direkt vor Ort.

Ausserdem schätze ich die locke re

Atmosphäre im Team.

Was haben Sie vorher gemacht?

Ich bin im zweiten Lehrjahr, also

musste ich letztes Jahr zuerst einmal

den KV-Alltag kennenlernen,

wie zum Beispiel den allgemeinen

Briefverkehr. Ich verbrachte die

ersten Monate in der Finanzabteilung

und in der Buchhaltung, wo

ich bei der Revision mithalf. Vor

und dachte mir, das kann man im

KV sicher gut gebrauchen. Hier

gibt es viel Spielraum, um eigene

Ideen zu verwirklichen und auch

beim KV Schweiz lässt man mich

meine eigenen Ideen ausprobieren

und gibt mir nicht alles vor.

Was ist Ihnen im Leben sonst noch

wichtig?

Ich rudere schon seit fünf Jahren

alleine und im Team und will damit

noch so lange wie möglich

weitermachen. Vor allem will ich

aber meine Ausbildung mit Erfolg

abschliessen. Ich möchte auch

meine neuen Kontakte pflegen,

die ich dank der Arbeit und in der

Schule gemacht habe. Ausserdem

will ich meine neuen Charaktereigenschaften

unbedingt beibehalten.

Ich musste zum Beispiel lernen,

kooperativer zu sein.

Über wen im Verband möchten Sie

gern mehr wissen?

Über Carole Fässler, Leiterin Jugendstelle

KV Zürich.

Sie wird in der nächsten Ausgabe vorgestellt

(die Red.).

context 8 – 2010


Sektionen

Impressum

68

>>«Projektmanagement»

mit Hanspeter Gächter;

Mittwoch und Donnerstag,

22. und 23. September

>>«Weniger Stress – mehr Lebensqualität»

mit Evi Giannakopoulos;

mittwochs, 22. und 29. September,

18 bis 20.30 h

>>«Konflikte mit Jugendlichen im

Berufsalltag» mit Karin Eisler-

Stehrenberger; Freitag,

24. September

>>«E-Mail Verkehr – Intelligent und

zeitsparend» mit Markus Worch;

Donnerstag, 30. September

>>«Lohn und Personalversicherungen»

mit Felix Kuster;

Freitag, 1. Oktober

>>«Gut vorbereitet ans Lohngespräch»

mit Vera Class; freitags,

1. und 8. Oktober, 18 bis 20.30 h

Weiterbildungsanlass mit Apéro

«Weiterbildung als Chance!» Zusammen

mit der KV Zürich Business

School Weiterbildung stellen wir

sämtliche Lehrgänge und Weiterbildungsmöglichkeiten

vor. Erweitern

Sie gleichzeitig Ihr Netzwerk

bei einem reichhaltigen Apéro und

vielleicht gewinnen Sie einen von

drei Weiterbildungs-Gutscheinen

im Wert von CHF 500.–. Anmeldung

telefonisch oder per E- Mail. Weitere

Details auf der Homepage. Die

Veranstaltung ist kostenlos. Montag,

20. September ab 17.30 h,

Verbandshaus Kaufleuten, Pelikanstrasse

18, 8001 Zürich, Festsaal

wir vom service public

Besuch der Sternwarte – ein

Fenster ins Universum; Donnerstag,

30. September, 18 h, Uraniastrasse 9,

8001 Zürich (Hofdurchgang zur

Deutschen Bank). Anmeldung telefonisch

044 211 33 22 oder E-Mail:

info@kvz.ch. Weitere Infos unter

www.kvz.ch

Ladies’ English Club

All meetings will be held on

Mondays at 6.45 p.m. in the

Kurierstube, First Floor, Talacker 34,

Kaufleuten Building, 8001 Zürich.

Professional Leader:

Nancy Scherer-Howe,

Phone 044 720 93 09,

Assistant Leader: Erika Weibel,

Phone 044 362 96 13,

www.raccourci.ch/ladies. Guests

are welcome.

>>Meetings are resumed

September 20

Men’s English Club

Meetings held tuesdays at 7 pm

unless otherwise indicated.

Meeting Place: Talacker 54 (First

Floor) – Kaufleuten Building –

8001 Zürich. Guests are most welcome.

Web page: http://mec.ch.to

>>Summer Break –

restart 7 September

KV Zürichsee linkes Ufer

Telefon 044 718 22 33

Fax 044 718 22 30

info@kvzlu.ch

Bildungszentrum Zürichsee

Das neue Kursprogramm für das

Herbst-/Wintersemester kann ab

sofort bestellt werden:

Bildungszentrum Zürichsee,

Abt. Weiterbildung,

Alte Landstrasse 40, 8810 Horgen

Telefon 044 727 46 00,

Fax 044 727 46 10, E-Mail:

horgen-wb@bzzuerichsee.ch

oder www.bzzuerichsee.ch

SIB Schweizerisches

iNStitut für Betriebsökonomie

Telefon 043 322 26 66

Fax 043 322 26 51

info@sib.ch

www.sib.ch

Öffentliches Seminar

>>«Virtuelle Teams erfolgreich

führen» mit Dr. Beat Bühlmann;

Freitag, 3. September

>>«Coaching für Führungskräfte»

mit Helena I. Schmidhauser;

Donnerstag, 9. September

>>«Grundlagen strategische

Führung» mit Pascal O. Stocker;

Mittwoch/Donnerstag,

15./16. September

>>«Grundlagen des Arbeitsrechts»

mit Prof. Ursula Guggenbühl;

Mittwoch/Donnerstag,

22./23. September

>>«Vision und Leitbild entwickeln»

mit Adrian Ebenberger;

mittwochs, 22./29. September

>>«Teammoderation» mit Wolfgang

Rathert, Montag, 27. September

>>«Basiskompetenzen im Personalwesen»

mit Jacques Ditesheim,

Mittwoch/Donnerstag,

29./30. September

Infoveranstaltungen

Beginn jeweils um 18 h

>>«Dipl. Marketingmanager/in HF»;

Dienstag, 21. September

>>«Dipl. Leiter/in Finanzen &

Dienste NDS HF»; Mittwoch,

22. September

>>«Dipl. Betriebswirtschafter/in

HF»; Donnerstag, 23. September

>>«Dipl. Controller/in NDS HF»;

Dienstag, 26. Oktober

>>«Dipl. Personalleiter/in NDS HF»;

Dienstag, 26. Oktober

Nr. 8 – August 2010

ISSN 1424-5345

Herausgeber

KV Schweiz

Telefon 044 283 45 45

www.kvschweiz.ch

Verlagsleitung

Rolf Trechsel (rtr)

rolf.trechsel@kvschweiz.ch

Redaktion

Ingo Boltshauser (ibo),

ingo.boltshauser@kvschweiz.ch

Thomas Heeb (the),

thomas.heeb@kvschweiz.ch

Therese Jäggi (tj),

therese.jaeggi@kvschweiz.ch

Andrea Mašek (ajm),

andrea.masek@kvschweiz.ch

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>>«Dipl. Betriebswirtschafter/in

HF»; Beginn Oktober

>>«Dipl. Marketingleiter/in HF»;

Beginn Oktober

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8400 Winterthur

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Context bekennt sich zum «Code of Conduct»

der Schweizer Presse. Werbung und

redaktioneller Teil sind klar getrennt.

Ihr Ergonomie-Fachgeschäft

www.sitz.ch

>>«Dipl. Leiter/in Finanzen &

Dienste NDS HF»; Beginn April 2011

>>«Dipl. Schulverwaltungsleiter/in

SIB/VPZS»; Beginn Mai 2011

KV-Mitglieder erhalten eine

Ermässigung.

Context wurde vom Verband

Schweizer Presse für das Jahr

2008 mit dem Gütesiegel

«Q-Publikation» ausgezeichnet.

context 8 – 2010


ätsel

See

Tal

DoRF

Stadt

BergPass

Region

Fluss

69

Alpines Bad und Rennpiste

Vielleicht wissen Sie noch nicht, wohin Ihr nächster Ausflug

führen soll. Wir hätten da einen interessanten Tipp. Wohin es geht,

müssen Sie allerdings selber herausfinden. Wenn Sie uns die

Lösung schicken, nehmen Sie an der Verlosung von drei Tageskarten

der SBB (gültig mit Halbtax) im Wert von CHF 64.– teil.

3 SBB-Tageskarten

zu gewinnen!

Wer das gesuchte Bergdorf besuchen und

den Aufstieg nicht unter die Füsse nehmen

will, hat zwei Möglichkeiten. Entweder

geht es mit der Luftseilbahn hinauf,

und zwar von jener Gemeinde aus, zu der

das gesuchte Dorf politisch gehört. Oder

aber es wird die bald 80 Jahre alte Standseilbahn

benutzt, die von der anderen

Seite her hinaufführt. Deren Konzession

wurde zwar vor Kurzem verlängert, die

Bahn muss aber in den nächsten Jahren

durch einen Neubau ersetzt werden. Das

Auto bleibt in jedem Fall im Tal unten:

der Ort ist autofrei.

Ursprünglich war die Gegend eine

Sommeralp, auf der im Jahre 1714 eine

erste Kapelle gebaut wurde, bald gefolgt

von einem Gasthaus. Der Tourismus kam

mit dem Sporthotel Kurhaus, in dem sich

Gäste aus England, Frankreich oder Russland

zu den damals beliebten «Molkenkuren»

einfanden.

Ein bisschen ist diese gute alte Zeit

heute noch zu spüren, denn der Ort auf

1300 Metern Höhe hat sich nicht über ein

gesundes Mass hinaus entwickelt und ist

wohl auch deshalb vor allem bei Familien

beliebt. Langweilig wird es den Besu­

chern keineswegs. Im Sommer gehört ein

alpines Schwimmbad zu den Attraktionen,

und tatsächlich ist es überaus angenehm,

nach einer schweisstreibenden

Wanderung ins kühle Nass zu steigen. Die

liebevoll gepflegte Anlage liegt in einer

Waldlichtung und lockt mit Schwimmbecken,

Liegewiesen, Grillstelle und Restaurant.

Wandern ist im Sommer eine der

Hauptbeschäftigungen der Gäste im Ort.

Er wird von einem Berg dominiert, von

dem aus die Aussicht auf einen vielarmigen

See überaus prächtig ist; zudem sollen

neun weitere Seen vom Gipfel in fast

2000 Metern Höhe aus zu sehen sein. Da

sich oben ein Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit

befindet, sind auch

spektakuläre Sonnenaufgänge zu erleben,

ohne zu nächtlicher Stunde auf den Berg

klettern zu müssen.

Im Winter dominiert der Schneesport,

mit Schlitteln, Langlauf, Schneeschuhlaufen

und natürlich Ski und Snowboard.

Einer der Skihänge gehört nach Meinung

des Autors zu den schönsten überhaupt

der ganzen Region. Die Hauptpiste entspricht

den Rennkriterien des internationalen

Skiverbandes FIS und ist nach

einem bekannten Skirennfahrer aus der

Gegend benannt, der 1991 als grössten

Erfolg seiner Karriere den Gewinn des

Abfahrt-Weltmeistertitels feiern konnte.

Und übrigens fanden auf dieser Piste

Abfahrt und Super-G der Schweizer Skimeisterschaften

2010 statt. the

Wie heisst das gesuchte Bergdorf?

Schicken, faxen oder mailen Sie das

Lösungswort bis spätestens 17.9.2010 an:

Redaktion Context

Postfach 1853, 8027 Zürich

Fax 044 201 50 95

raetsel@kvschweiz.ch

Gewinner/innen des letzten Georätsels:

Rudolf Boos, Zürich

Hans Peter Moser, Embrach

Monika Dörig, Wattwil

Lösungswort Nr. 6/7: Aarburg

context 8 – 2010


70

Cartoon

context 8 – 2010


72

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