Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

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Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

Abbildung 4:

Die italienisch-schweizerische

Kommission

für die Zusammenarbeit

auf dem Gebiet

der nuklearen Sicherheit

an seiner ersten

Sitzung in Rom.

Quelle: ENSI

vember 2013 in Rom, unter der Leitung von Stefano

Laporta, Direktor von ISPRA und Hans

Wanner, Direktor des ENSI, statt (Abbildung 4). Die

beiden Behörden haben einander über die nukleare

Sicherheit im Allgemeinen und anstehende

Herausforderungen, insbesondere über die Stilllegung

und Entsorgung, informiert. Auch die Notfallplanung

und die Information bei Zwischenfällen

oder Unfällen wurden angesprochen. Die nächste

Sitzung der Kommission soll im Jahr 2013 in der

Schweiz stattfinden.

3.5.5 Weitere bilaterale Zusammenarbeit

Zwischen der Schweiz und den USA bestehen bilaterale

Verträge für die gegenseitige Unterstützung

bei Fragen der Kernenergie-Sicherheit. Es handelt

sich um das Rahmenübereinkommen zwischen der

amerikanischen Aufsichtsbehörde Nuclear Regulatory

Commission (NRC) und dem ENSI für den Austausch

von technischer Information und die Zusammenarbeit

in Belangen der nuklearen Sicherheit

sowie das Umsetzungs-Übereinkommen bezüglich

Teilnahme am NRC-Forschungsprogramm im Bereich

schwerer Unfälle. Im Berichtsjahr wurde das

Rahmenabkommen zwischen der NRC und dem

ENSI für weitere fünf Jahre verlängert.

Das ENSI empfängt im Weiteren regelmässig Delegationen

aus anderen Staaten, um die bilaterale

Diskussion über Nuklearsicherheitsfragen zu pflegen.

Im Berichtsjahr besuchten unter anderem eine

Delegation der französischen Aufsichtsbehörde

ASN, der belgischen Aufsichtsbehörde FANC, der

US-amerikanischen Aufsichtsbehörde US NRC, der

chinesischen sowie der japanischen Nuclear Waste

Management Organization das ENSI.

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