Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

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Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

folge nicht messbarer Nuklide reduzierten Wirkungsgrad

ergeben sich gemäss Figur 5 Messzeiten

für Untergrund und Probe von 255 s bzw. 1810

s (Berechnung der Nachweisgrenze mit k 1-α = k 1-β =

1.96, t 0 = 180 s, R 0 = 1720 Ips, Messgutmasse =

300 kg und Detektorwirkungsgrad = 0.01%).

Wären also bei den oben erwähnten PSI-Freimesskampagnen

die LE-Summenfreigrenze durch die

entsprechende CL-Summenfreigrenze ersetzt worden,

so hätten sehr lange, für die rationelle Abwicklung

der Kampagnen nicht mehr tragbare

Messzeiten resultiert.

Figur 5:

Summe Untergrundund

Probenmesszeit

für die CL-Summenfreigrenzen

für Füllkies

SAPHIR und Colemanitbeton

DIORIT.

(12/5) Mitarbeit bei metrologischen und

legalen Fragestellungen des METAS

Das Bundesamt für Metrologie, METAS, hat 2012

die existierenden METAS-Weisungen zur Eichung

von Strahlenmessmitteln in eine Verordnung des

EJPD über Messmittel für ionisierende Strahlung

zusammengefasst. Diese Verordnung tritt am

1.1.2013 in Kraft. Im Rahmen der Ämtervernehmlassung

wurde auch das PSI eingeladen, einen Entwurf

der neuen Strahlenmessmittelverordnung

(StMmV) zu beurteilen und zu kommentieren. Die

ausführlichen Kommentare der Abt. Strahlenschutz

und Sicherheit wurden an das METAS übermittelt.

Im Zuge einer Arbeitssitzung beim METAS hatte die

Eichstelle des PSI zusammen mit Kollegen der Eichstelle

des IRA Gelegenheit, sämtliche Einwände,

Korrekturen und Vorschläge zu diskutieren, die im

Zuge der Ämterkonsultation eingegangen waren.

Der Entwurf der Verordnung wurde weitgehend

bereinigt, wenngleich auch das METAS aufgrund

des engen Terminplans in einigen Punkten auf eine

zeitnahe Revision der Verordnung verweisen

musste. Ein Erfolg für die Eichstelle war eine Änderung

im Eichverfahren im Bezug auf die Begutachtung

von Prüfquellen. Das Verfahren nach der alten

Regelung war praktisch nicht durchführbar und

hatte in der Vergangenheit wiederholt zu Auflagen

der Akkreditierungsbehörde SAS geführt. Die neue

StMmV bringt in manchen Bereichen Änderungen

der Eichpflicht für gewisse Geräteklassen bzw. Anwendungsbereiche.

Im kommenden Jahr wird sich

die PSI-Eichstelle mit der Umsetzung dieser Änderungen

beschäftigen und das METAS weiter beraten

bei der Einführung einer Datenbank zur Registrierung

der Eichungen sowie bei der Definition

von Bauarten und der Einführung von Zulassungen.

Figur 6:

238

Pu-, 239,240 Pu- und

241

Am-Aktivitätskonzentrationen

für 14

Sedimentproben und

90

Sr-Aktivitätskonzentrationen

für 6

Sedimentproben ( 90 Sr-

Proben 25, 29, 36 und

40 liegen nahe der

Nachweisgrenze).

ENSI Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 257

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