Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

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Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 - Ensi

DRiMa:

Die Erfahrungen der teilnehmenden Länder werden

mit einem detaillierten Fragebogen erhoben.

Die Arbeit in den Arbeitsgruppen wird aufgenommen,

die Berichtsentwürfe sowie eine zweiter

Fragebogen, der im Herbst verteilt werden

soll, werden erstellt.

Die Publikation des Schlussberichts des Projekts

DRiMa ist für 2016 vorgesehen.

1.7.2 SITEX – Sustainable network of

Independent Technical Expertise

for radioactive waste disposal

ENSI-Projektbegleiterin: Ann-Kathrin Leuz

Einleitung

Innerhalb des 7. Rahmenprogramms der EU wurde

das Projekt SITEX im Februar 2012 gestartet. Das

Projekt hat das Ziel, eine Plattform für die Aufsichtsbehörden

und ihre Experten für geologische

Tiefenlager aufzubauen. Innerhalb dieser Plattform

soll der regulatorische Bedarf für jede einzelne

Phase der Realisierung eines geologischen Tiefenlagers

diskutiert und evaluiert werden. Ein weiterer

Schwerpunkt des Projekts ist, zu klären, welche

Schwerpunkte für die regulatorische Sicherheitsforschung

und technische Expertise für zukünftige

Realisierungsschritte eines geologischen Tiefenlagers

gesetzt werden sollen.

Die folgenden Aufsichtsbehörden und technischen

Forschungs- und Beratungsorganisationen (Technical

Support Organisations TSO), die die Aufsichtsbehörden

unterstützen, nehmen am Projekt teil.

Das Projekt ist in folgende Teilprojekte unterteilt:

WP1: SITEX management

WP2: Regulatory expectations and needs

WP3: Development of TSO’s scientific skills

WP4: Technical review method and competence

building

WP5: Conditions for associating stakeholders in

the process of expertise

WP6: Conditions for the establishment of a

sustainable expertise network

Das ENSI nimmt am Teilprojekt WP2 teil. Ziel dieses

Arbeitspakets ist die Identifikation der Themen

bzw. Aspekte, für welche zusätzliche technische

Richtlinien (WP2.1) und für welche Expertisen oder

technische Unterstützung für die Aufsichtsbehörden

(WP2.2) notwendig sind.

Projektziele des Berichtjahres

und deren Umsetzung

In Arbeitspaket 2 wurde 2012 eine Übersicht der

bereits existierenden technischen Richtlinien bezüglich

geologische Tiefenlager für hochaktive Abfälle

erstellt. Mit ihrer Hilfe wurde abgeklärt, ob es

Bedarf für weitere technische Richtlinien gibt. Als

Basis wurden die Sicherheitsanforderungen des

Entwurfs der Western European Nuclear Regulators

Association (WENRA), der Direktive der Europäischen

Union, der International Atomic Energy

Agency (IAEA) und der International Commission

on Radiological Protection (ICRP) verwendet. Zusätzlich

wurden die Projektteilnehmer mittels Fragebogen

um Auskunft gebeten, zu welchen Sicherheitsanforderungen

sie spezielle technische

Organisation

Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire

(IRSN – Institute for Radiological Protection and Nuclear Safety)

Federal Agentschap voor Nucleaire Contrôle (FANC/AFCN –

Federal Agency for Nuclear Control)

Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS)

Funktion

Französische TSO

Belgische Aufsichtsbehörde

Deutsche TSO

Tabelle 1:

Am Projekt SITEX

teilnehmende

Organisationen

Ustav Jaderneho Vyzkumu Rez a.s. (UJV, Nuclear Research Institute Rez)

Bel V

Lithuanian Energy Institute (LEI)

DECOM a.s.

Agence de Sûreté Nucléaire (ASN – French Safety Authority)

Stral Säkerhets Myndigheten (SSM - Swedish Radiation Safety Authority)

Ministry of Economic Affairs, Agriculture and Innovation («EL&I»)

Canadian Nuclear Safety Commission (CNSC)

MUTADIS

Nuclear Research and Consultancy Group (NRG)

Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI)

Tschechische TSO

Belgische TSO

Litauische TSO

Slowakische TSO

Französische Aufsichtsbehörde

Schwedische Aufsichtsbehörde

Niederländische Aufsichtsbehörde

Kanadische Aufsichtsbehörde

Französische TSO

Niederländische TSO

Schweizerische Aufsichtsbehörde

ENSI Erfahrungs- und Forschungsbericht 2012 59

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