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Logistische Prozesse planen, steuern und kontrollieren - f.sbzo.de

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Protokoll Optimierung

Protokoll Optimierung der Wertschöpfungskette durch Supply Chain Management (SCM) Minutes Begriff Optimalization of the supply chain by SCM Bei SCM (supply chain: Lieferkette, Wertschöpfungskette) handelt es sich um ein Managementkonzept,das die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette zwischen den Lieferanten, Logistikdienstleistern und den betreffenden Unternehmen durch Abstimmung des Geld-, Informationsund Materialflusses u. U. bis hin zum Kunden zum Inhalt hat. Gerade in Zeiten, in denen ergänzende Wertschöpfungsprozesse zunehmend in andere Unternehmen ausgelagert werden, ist es umso wichtiger, eng mit den Zulieferern zusammenzuarbeiten. Um den Kundennutzen zu erhöhen und die eingesetzten Ressourcen effektiv zu nutzen (z. B. durch Minimierung der Bestände in der gesamten Lieferkette), wird innerhalb der Wertschöpfungskette mit spezieller SCM-Software gearbeitet. Der Zugriff auf die Daten der Geschäftspartner innerhalb der Wertschöpfungskette ist jeweils benutzerdefiniert geschützt. Das gegenseitige Vertrauen der beteiligten Unternehmen wird durch die Abstimmung eingesetzter Qualitätsmanagementsysteme –z.B.durch die Nutzung des Total Quality Managements (TQM) –erhöht. TQM umfasst nicht nur die Steigerung der Produktqualität, vielmehr werden alle Leistungen eines Unternehmens einer Qualitätsanalyse und schließlich -zertifizierung unterworfen. Die Philosophie des Supply Chain Managements stellt die Anforderungen des Kunden an das Produkt bzw. die Unternehmensleistungen in den Vordergrund bei der Gestaltung der Wertschöpfungskette: Anforderungen des Endverbrauchers (Kunden) Prozessbeteiligte innerhalb der Wertschöpfungskette A: Absatz, L: Lager, P: Produktion, B: Beschaffung Informationsfluss Geldfluss Warenfluss Ziele A L B A L B Einzelhandelsunternehmen Großhandelsunternehmen Industrieunternehmen A L P B Mithilfe einer speziellen SCM-Software sollen folgende Ziele im Großhandelsunternehmen erreicht werden: Kostensenkung im Beschaffungs-, Lager-, und Distributionsbereich durchschnelleVerfügbarkeit relevanter Entscheidungsdaten, Verringerung von Lagerbeständen und Beschleunigung von Durchlaufzeiten Zeitersparnis durchOptimierung vonEntscheidungsprozessen.Zum Beispiel kanndas Unternehmen flexibler auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren. Customer-Relationship-Management (CRM) Unternehmen der Urproduktion A L P B Verbesserung der Kundenorientierung durch genauere Prognose von Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zum Beispiel können Kundenwünsche umgehend an Lieferanten und Logistikdienstleister weitergeleitet werden. Optimierung von unternehmensübergreifenden Planungs- und Steuerungsprozessen durch enge Kooperation mit Geschäftspartnern Begriff CRM stellt eine Managementphilosophie dar, die eine vollständige Ausrichtung des Unternehmens auf vorhandene und potenzielle Kundenbeziehungen zum Inhalt hat. Das Unternehmen hat sich also eher am Kunden und seinen Wünschen als an der Ware auszurichten. CRM-Systeme koordinieren und optimieren marketingpolitische Entscheidungen in einem Anwendungssystem, das neben der Kunden- und Artikelstammdatenverwaltung z. B. noch die Komponenten Versandwegverfolgung und Beschwerdemanagement beinhaltet. Ziele Ziele von CRM Verbesserung der Kundenbeziehungen Erschließung neuer Märkte Verstärkung der Kundenbindung stärkere Durchdringung bestehender Märkte Erhöhung der Wirtschaftlichkeit 3528315 Logistische Prozesse planen, steuern und kontrollieren 315

Just-in-time-Belieferung Just-in-time delivery Industrieunternehmen sind stets bemüht, ihre Lagerkosten zu minimieren. Dazu erwarten sie vom Produktionsverbindungshandel (vgl. S. 53), dass die Großhandelsunternehmen die zur Produktion benötigten Materialien in der notwendigen Menge genau zum Zeitpunkt des Produktionsbeginns anliefern.Bei dieser produktionssynchronen Logistik werden praktisch die Lagerkosten des Produktionsunternehmens auf den Produktionsverbindungshandel in Form von Transport- und Lagerkosten abgewälzt. Kritik wird an diesem Konzept vor allem aus ökologischer Sicht geübt, da die Anzahl von Transportfahrten –zum Beispiel per Lkw –dadurch häufig zugenommen hat. Eigenlagerung oder Fremdlagerung? Own orcontract warehousing 6 Lagerentscheidung Großhändler stehen vor der Entscheidung, ob sie Waren selbst lagern oder von anderen Unternehmen, sogenannten Lagerhaltern (siehe hierzu ausführlich S. 337), lagern lassen. Die Entscheidung ist abhängig von verschiedenen Einflussgrößen, die bei der vergleichenden Betrachtung zu berücksichtigen sind. Mögliche Einflussgrößen beim Vergleich Kosten der Eigenlagerung wie Zinsen der Kapitalbindung, Personalkosten (Löhne, Gehälter), Abschreibungen usw. im Vergleich zu den Kosten der Fremdlagerung Kapitalbindung durch Investitionen für das Eigenlager unternehmerischer Gestaltungsspielraum Qualifikation des Personals (z. B. Umgang mit Gefahrgutstoffen) Vorhandensein bzw. Ausnutzung von Lagerkapazität (Unter-, Überkapazität) Notwendigkeit spezieller Lagereinrichtungen (z. B. Kühlhauslagerung) Kostenvergleich Werden nur die Kosten als Entscheidungsgrundlage herangezogen, könnte sich ergeben, dass ab einer bestimmten Menge (kritische Lagermenge) die Eigenlagerung günstiger ist als die Fremdlagerung. Die kritische Lagermenge ist die Menge, bei der die Kosten von Eigenlagerung und Fremdlagerung gleich hoch sind und bei der langfristig über die Lagerungsalternative entschieden werden muss. Beispiel: Die Bellheim-BüroService GmbH steht vor der Entscheidung, die Warengruppe 3weiter selbst oder bei einem Lagerhalter zu lagern. Kosten (€) Fremdlagerung ist kostengünstiger K F K E Kosten der Eigenlagerung (K E ): fixe Lagerkosten/Monat (K Ef ): 12.000,00 € variable Lagerkosten/Stück (k Ev ): 20,00 € → K E =12.000,00 +20,00 x 400 Eigenlagerung ist kostengünstiger K Ef Kosten der Fremdlagerung (K F ): Lagerpreis pro Stück: 50,00 € → K F =50,00 x Kritische Lagermenge: 12.000,00 +20,00 x=50,00 x x=400,00 Lagermenge in Stück Ab einer Lagermenge von mehr als 400 Stück ist die Eigenlagerung kostengünstiger, da sich die fixen Kosten auf eine größer werdende Lagermenge verteilen (Fixkostendegression). 316 Logistische Prozesse planen, steuern und kontrollieren 3528316

Weiterbildungsmaßnahmen wirkungsvoll planen und steuern - Plaut
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