März 2013 - Raaba

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März 2013 - Raaba

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GemeindeNEWS • März 2013

Stellungnahme zu den

Gemeindenachrichten

Ausgabe 1 / 2012

In dem oben angeführten Medium wird mir persönlich und der

ÖVP Raaba insgesamt vorgeworfen, verschiedenen Großprojekten

in den letzten Jahren nicht zugestimmt zu haben. Sie

können sich gar nicht vorstellen, sehr geehrte Leserinnen und

Leser, wie froh ich darüber bin, bei folgenden Projekten oder

beim Voranschlag 2013 nicht zugestimmt zu haben, weil:

Im Voranschlag 2013, wie auch in

den Voranschlägen der vergangenen

Jahre sind keinerlei Ansätze über

vorausschauendes, sparsames und

wirtschaftliches Handeln zu finden.

Die Fixkosten steigen seit Jahren, das

Steueraufkommen stagniert, damit

fehlen uns die Mittel für wichtige

Investitionen in die Infrastruktur unserer

Gemeinde. Wenn dann noch in die

vom Land Steiermark verlangte mittelfristige

Finanzplanung für die Jahre

2014 bis 2017 einfach irgendwelche

nicht nachvollziehbare Zahlen geschrieben

werden, dann liegt es wohl

auf der Hand, solchen Vorschlägen die

Zustimmung nicht zu erteilen.

Wo der Herr Bürgermeister den Überschuss

von 4,5 Millionen Euro versteckt

hat, entzieht sich meiner Kenntnis,

mir ist jedenfalls kein Sparbuch oder

dergleichen mit diesem Guthaben bekannt.

Das ist entweder eine bewusste

Falschinformation oder er weiß es

nicht besser. Die Frage

stellt sich allerdings, wenn

wir über so ausreichend

vorhandene finanzielle

Mittel verfügen, warum

wurde dann der „RAABA

BONUS“ wie von der ÖVP

im Jahre 2010 vorgeschlagen,

vom Bürgermeister als

unfinanzierbar abgelehnt

und schlechtgemacht? Der

RAABA BONUS wäre nicht

nur allen Bewohnerinnen

und Bewohnern von Raaba

zu Gute gekommen, er

hätte auch eine massive

Stärkung der heimischen

Wirtschaft bedeutet. Für eine vierköpfige

Familie wären das immerhin

€ 2.000,00 in der Zeit von 2010 bis

2015 gewesen.

Die Errichtung des Abfallsammelzentrums

wurde von der ÖVP Gott sei

Dank abgelehnt. Das war aus meiner

Sicht die größte Fehlinvestition der

letzten Jahre überhaupt. Abgesehen

davon, dass man eine solche Anlage

in der Dimension nicht für eine Gemeinde

in der Größenordnung von

Raaba baut (wo ist die vielgelobte

Zusammenarbeit der GU Süd Gemeinden?)

bringt diese Investition für

die Bürgerinnen und Bürger unserer

Gemeinde nur Nachteile. Das Land

Steiermark hat die Anlage mitgefördert,

was bringt das uns, wenn wir

letztendlich einen Kredit über eine

Million Euro aufnehmen mussten und

unser Budget dadurch mit € 49.400,00

im Jahr an Zinsen und Tilgung belastet

wird.

Auf den

Punkt

gebracht

Warum glauben Sie, ist das ASZ nur

mehr zwei Mal im Monat geöffnet?

Die Antwort ist ganz einfach: Durch

die Einführung der Verwiegung des

angelieferten Materials werden andere

Möglichkeiten der Entsorgung

gesucht, wie z. B. die Entsorgung über

die Deponie der Stadt Graz, das macht

nur einen Bruchteil von unseren Kosten

aus. Und einen guten Bekannten

mit einem Grazer Kennzeichen zu

finden, der das erledigt ist wohl nicht

schwer.

Fassen wir zusammen: Um viel teures

Steuergeld, auch die Förderung ist

Steuergeld, wird eine Anlage, die für

die Bürger alles verteuert und 10 Stunden

jeden Monat geöffnet ist, gebaut.

Das nennt man dann „Bürgerservice“.

Die Funktion unserer Dorfkapelle

wurde trotz sehr teurem Verschub, die

Kosten betrugen knapp 900.000,00

Euro – angekündigt wurden

360.000,00 Euro – überhaupt nicht

verbessert. Diese Meinung haben immer

mehr Besucher der Dorfkapelle

als der Herr Bürgermeister wahrhaben

will. Im Inneren der Kapelle ist es

gleich laut wie früher, die abgehaltenen

Messen sind zerrissen, ein Teil der

Besucher ist in den

Räumlichkeiten,

ein Teil außerhalb.

Da kommt keine

Stimmung auf,

das war früher mit

dem seitlichen Eingang

wesentlich

besser. Eine kleine

Verschwenkung

der Josef-

Krainer-Straße

vor der Kapelle

hätte genügt,

um mehr Platz

zu bekommen.

Noch dazu, wirkt

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