„Hand in Hand“ - bei Polizeifeste.de

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„Hand in Hand“ - bei Polizeifeste.de

„Hand in Hand“

Festkonzert zum 15jährigen Bestehen

des Freundeskreises des

Landespolizeiorchesters Brandenburg

Landespolizeiorchester Brandenburg

Dirigent: Peter Vierneisel

Posaune: Michael Wolter

Konzerteinführung: Thomas Petersdorf

10. Oktober 2009 • 19.30 Uhr

Nikolaisaal Potsdam


Freundeskreis des Landespolizeiorchesters

Brandenburg e. V.

Festkonzert

zum 15jährigen Bestehen des Freundeskreises

des Landespolizeiorchesters Brandenburg e. V.

„Hand

Impressum

Verantwortlich für den redaktionellen Teil:

Michael Peckmann, GdP-Poliservice und

Veranstaltungs GmbH Brandenburg

Fotos: Die Verfasser

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Nachdruck des redaktionellen Teils nur nach

ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers

Sämtliche hier veröffentlichte Anzeigen, die im

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in Hand“

Grußworte

Programm

Artikel

Danksagung

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Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr

geehrte Gäste,

das 15-jährige Bestehen des Freundeskreises

des Landespolizeiorchesters ist ein

Grund zum Feiern. Der Freundeskreis

zählt zu den Unterstützern und Förderern

des Landespolizeiorchesters Brandenburg.

Die Arbeit unseres Landespolizeiorchesters

verdient solche Freunde. Über

200 Veranstaltungen im Jahr, zahlreiche

produzierte Tonträger-, Fernseh- und

Rundfunkproduktionen – schon die Eckdaten

der Tätigkeit unseres Landespolizeiorchesters

lassen erkennen, welch wichtigen

und anerkannten Teil der Öffentlichkeitsarbeit

es für die Polizei leistet.

Die Erfolge des Landespolizeiorchesters

belegen, dass es unserem Polizeiorchester

immer wieder gelingt, das richtige Verhältnis

zwischen dem Rückgriff auf

Bewährtes auf der einen und dem

Beschreiten neuer Wege auf der anderen

Denn auch für ein Polizeiorchester

gilt: Freunde bereichern das Leben.

Das Landespolizeiorchester Brandenburg

kann sich hier besonders glücklich

schätzen – es hat viele Freunde,

gar einen ganzen Freundeskreis!

Seite zu finden. So konnte sich das Landespolizeiorchester

Brandenburg einen

Namen als eines der führenden Berufsblasorchester

Deutschlands machen. Aber

diese Leistungen waren und sind sicher

nicht von allein und nicht ganz ohne die

Unterstützung anderer zu erbringen.

Denn auch für ein Polizeiorchester gilt:

Freunde bereichern das Leben. Das Landespolizeiorchester

Brandenburg kann

sich hier besonders glücklich schätzen –

es hat viele Freunde, gar einen ganzen

Freundeskreis! Die über 90 Mitglieder des

Freundeskreises sind eine verlässliche

Stütze der anspruchsvollen Tätigkeit des

Landespolizeiorchesters. Sie unterstützen

die Durchführung von Veranstaltungen,

initiieren die Zusammenarbeit mit anderen

Musikinstitutionen und leisten noch

viel mehr. Auch die Gewerkschaft der Polizei

gehört zu denjenigen, die die Leistungen

des Landespolizeiorchesters schätzen

und würdigen. Deshalb engagiert sich die

GdP für das LPO und fördert es mit dieser

Festzeitschrift, welche Sie in den Händen

halten.

Der Freundeskreis des Landespolizeiorchesters

Brandenburg e. V. besteht nunmehr

seit 15 Jahren – und das ist ein

Anlass, den es heute zu feiern gilt. Und

womit könnte man diesen Anlass wohl

besser feiern als mit einem Festkonzert?

Ich bin sicher, dass uns das Landespolizeiorchester

Brandenburg auch heute wieder

einen Hörgenuss an anspruchsvoller Blasmusik

präsentiert und wünsche Ihnen

dabei viel Vergnügen!

Herzlichst Ihr

Rainer Kann

Polizeipräsident

1 Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.


Grußwort

Wir können auf viele gemeinsame Veranstaltungen

mit unserem Landespolizeiorchester

zurückschauen. Sehr oft

standen uns die Männer und Frauen

des Freundeskreises hilfreich zur Seite.

Für dieses Zusammenwirken und für

die Unterstützung unseres Orchesters

danken wir sehr und hoffen auf weiterhin

erfolgreiche Zusammenarbeit.

Der Freundeskreis unseres Landespolizeiorchesters

feiert hier und heute seinen

15. Geburtstag. Dafür, dass es diesen

Freundeskreis gibt, danken auch wir als

Gewerkschaft der Polizei.

Es gibt zahlreiche Freunde und Fans der

Musik unseres Polizeiorchesters. Alle die,

die mehr wollen als begeistert zuhören

und Beifall klatschen, haben sich im Freundeskreis

organisiert. So können sie unsere

Kolleginnen und Kollegen Musiker

noch besser begleiten und vor allem unterstützen.

Wir können auf viele gemeinsame Veranstaltungen

mit unserem Landespolizeiorchester

zurückschauen. Sehr oft standen

uns die Männer und Frauen des Freundeskreises

hilfreich zur Seite. Für dieses

Zusammenwirken und für die Unterstützung

unseres Orchesters danken wir sehr

und hoffen auf weiterhin erfolgreiche

Zusammenarbeit; im Interesse unseres

Landespolizeiorchesters und damit auch

im Interesse unserer Polizei in Brandenburg.

Andreas Schuster

Vorsitzender des GdP-Landesbezirkes

Brandenburg

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Grußwort

Das Landespolizeiorchester Brandenburg

gratuliert seinem Freundeskreis

ganz herzlich zu seinem 15jährigen Bestehen

und sagt Danke für ein langjährig

erfolgreiches und damit maßgeblich

unterstützendes Zusammenwirken.

Als Instrument einer bürgernahen Polizeiarbeit

fällt dem Landespolizeiorchester

Brandenburg ein bedeutsames, aber

auch sehr umfassendes Aufgabengebiet

zu. In dieser vielfältig polizeimusikalischen

Arbeit ist der Freundeskreis ein

gewichtiger und nicht mehr wegzudenkender

Partner.

Gemeinsam, Hand in Hand, ist es dem

Freundeskreis mit dem Landespolizeiorchester

Brandenburg in zahlreichen

Veranstaltungen unterschiedlichster Cou-

Das Landespolizeiorchester Brandenburg

möchte seine Verbundenheit

dem Freundeskreis gegenüber mit

dem heutigen Festkonzert zum Ausdruck

bringen.

leur über die Jahre hinweg gelungen, ein

wohlgesonnenes Miteinander zwischen

den Bürgern, aber auch zwischen Bürger

und Polizei maßgeblich aufzubauen.

Dafür gebührt dem gesamten Freundeskreises

mit all seinen Mitgliedern, seinem

Vorstand und vor allem seinem langjährigen

Vorsitzenden Herrn Dr. Adolf Weigel

und seinem Nachfolger Herrn Jörg

Kramer, größtmöglicher Dank!

Das Landespolizeiorchester Brandenburg

möchte seine Verbundenheit dem Freundeskreis

gegenüber mit dem heutigen

Festkonzert zum Ausdruck bringen. Das

eigens für diesen Anlass konzipierte Programm

ist mit seinen besonderen Werken

dem Wirken des Freundeskreises gewidmet.

Es beschreibt musikalisch die vielfarbige

aber auch äußerst erfolgreiche

Zusammenarbeit zwischen Freundskreis

und Landespolizeiorchester Brandenburg.

Alle Musikerinnen und Musiker sowie

die Orchesterleitung des Landespolizeiorchesters

Brandenburg gratulieren dem

Freundeskreis zu seinem 15jährigen

Bestehen und freuen sich das heutige

Festkonzert musizieren zu dürfen!

Peter Vierneisel

Orchesterleiter

Landespolizeiorchester Brandenburg

4 Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.


Grußwort

Zur Vereinsarbeit gehören u.a. die

Begleitung bei Orchesterauftritten,

die Hilfe bei der Vorbereitung und

Durchführung von Veranstaltungen

des Orchesters sowie die eigenständige

Organisation von Konzerten des

Landespolizeiorchesters, aus deren

Erlösen der Freundeskreis Geld für

soziale Zwecke spendet.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe

Freundinnen und Freunde des Landespolizeiorchesters

Brandenburg!

Gäbe es ihn nicht schon – heute müssten

wir ihn erfinden: Den Freundeskreis des

Landespolizeiorchesters Brandenburg.

Tatsächlich bemüht sich diese tüchtige

Institution der Brandenburger Musikszene

seit nunmehr 15 Jahren mit beachtlichem

Erfolg darum, Bindeglied zwischen

den Polizeimusikern und den zahlreichen

Anhängern und Sympathisanten des

bekannten Orchesters zu sein. Dabei trug

der Freundeskreis in den zurückliegenden

Jahren in hohem Maße zur Steigerung

des Bekanntheitsgrades und des

über die Landesgrenzen hinaus gehenden

guten Rufes des Landespolizeiorchesters

bei.

Die Idee zur Gründung eines Freundeskreises

war im November 1995 bei einem

Treffen des Leiters des damaligen Polizeiorchesters

Potsdam, MD Peter Brünsing,

mit einigen der besonders treuen

Anhänger, wie Hans Ahrens, Frank Grüner,

Anneliese Henschke, Klaus-Dieter

Jolitz, Jörg Kramer, MD Franz Thurig

(✞), Renate Quirin, Dr. Adolf Weigel, Günter

Wolter u.a., entstanden. Seitdem engagiert

sich der Freundeskreis für die Polizeimusik,

deren Klangkörper 1998 mit

der Zusammenführung der bis dahin

zwei Polizeiorchester in Frankfurt (Oder)

und Potsdam zum Landespolizeiorchester

neu formiert wurde.

Die mittlerweile mehr als 80 Mitglieder

des Vereins kommen vorwiegend aus

Potsdam, Berlin und dem unmittelbaren

Umland, vereinzelt aber auch aus anderen

Bundesländern. Zur Vereinsarbeit

gehören u.a. die Begleitung bei Orchesterauftritten,

die Hilfe bei der Vorbereitung

und Durchführung von Veranstaltungen

des Orchesters sowie die eigenständige

Organisation von Konzerten des

Landespolizeiorchesters, aus deren Erlösen

der Freundeskreis Geld für soziale

Zwecke spendet.

Als Vorsitzender möchte ich mit der gleichen

Zuverlässigkeit wie mein Vorgänger,

Dr. Adolf Weigel, die Vereinstätigkeit

des Freundeskreises vorantreiben und

mit innovativen Ideen im Einvernehmen

mit dem Polizeipräsidium Potsdam und

dem Orchester zu „neuen Ufern“ gelangen.

Dazu gehört auch, das Landespolizeiorchester

Brandenburg (LPO) in seiner

zeitgemäßen polizeimusikalischen

Ausrichtung zu unterstützen.

Für den heutigen Abend wünsche ich

Ihnen namens des Freundeskreises hohen

Kunstgenuss und viel Freude bei den

konzertanten Höchstleistungen, die das

Landespolizeiorchester Brandenburg für

Sie bereithält.

Jörg Kramer

Vorsitzender des Freundeskreises des

Landespolizeiorchesters Brandenburg e. V.

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Programm

„Hand

in Hand“

Festkonzert zum 15jährigen Bestehen

des Freundeskreises des

Landespolizeiorchesters Brandenburg

Programm

Landespolizeiorchester Brandenburg

Dirigent: Peter Vierneisel

Posaune: Michael Wolter

Konzerteinführung: Thomas Petersdorf

Konzerteinführung

St. Thomas Choral

Pavel Stanek (*1927)

Colors – Konzert für Posaune und Orchester

Bert Appermont (*1973)

1. Satz: Gelb

2. Satz: Rot

3. Satz: Blau

4. Satz: Grün

Pause

Sinfonie Nr.3

James Barnes (*1949)

1. Satz: Lento – Allegro ritmico

2. Satz: Scherzo

3. Satz: Fantasia – Mest

4. Satz: Finale

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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LPO Brandenburg

LANDESPOLIZEIORCHESTER

BRANDENBURG

Das Berufsblasorchester der Polizei des Landes Brandenburg

Das Landespolizeiorchester (LPO)

Brandenburg mit Sitz in Potsdam entstand

1998 und zählt mittlerweile zu den führenden

Berufsblasorchestern Europas. Sein

breitgefächertes Repertoire reicht von konzertanter

bis unterhaltender, von klassischer

bis zeitgenössischer Orchestermusik.

Als Bestandteil der Polizei des Landes

Brandenburg hat das LPO Brandenburg

in seiner speziellen Funktion ein bedeutsames

Aufgabengebiet innerhalb einer

guten und damit menschennahen Polizeiarbeit

inne.

Kultur und Bildung, als Grundlage eines

partnerschaftlichen und wohl gesonnenen

Aufeinanderzugehens zwischen den Menschen,

aber auch zwischen Mensch und

Polizei, bilden einen wichtigen Leitgedanken

in der innovativen Polizeiarbeit des

Landes Brandenburg.

Ein Sprichwort sagt:

„Wo Musik ist, geschieht kein Unheil!“

Dieser Ansatz ist Motivation und Verständnis

für die Arbeit des LPO Brandenburg.

Mit der für alle Menschen verständlichen

Sprache Musik, will und kann das Orchester,

im Namen der Polizei und des Landes

Brandenburg, die Menschen dort

abholen wo sie sind und wie sie sind. Das

ist es, was das Landespolizeiorchester

besonders, aber auch notwendig macht.

In über 200 Auftritten pro Jahr gelingt es

somit dem Orchester, in seinen unterschiedlichen

Besetzungsformen und den

damit verbundenen vielseitigen Musikrichtungen,

Konzerte zum Kultur- und Bildungserlebnis

für jedermann werden zu

lassen.

Die immens hohe Nachfrage nach dem

Orchester, ausverkaufte Konzertsäle,

sowie zahlreiche Tonträger-, Fernseh- und

Rundfunkproduktionen sind Beweis für

das hohe musikalische Niveau dieses

Orchesters.

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Kriminalität

Straftaten zum Nachteil von

SENIOREN UND

SENIORINNEN

Seniorinnen und Senioren als Zielgruppe von Straftätern sind besonders

betroffen bei Betrügereien an der Haustür, Trickdiebstahl aus Wohnungen und

Taschendiebstahl.

Taschendiebstahl

Beim Taschendiebstahl nutzt der Täter

eine Unaufmerksamkeit des Opfers in

einer Situation aus, in welcher die Tat

begünstigt wird. Beim Einkaufen sind die

meist weiblichen Opfer häufig abgelenkt,

da sie sich auf die Ware in den Regalen

oder den Kleiderständern konzentrieren.

Die Handtasche

ist dabei eher hinderlich

und wird

oftmals im Einkaufswagen

unbeaufsichtigt

liegen gelassen,

oder wird am Tragegurt

über der

Schulter hängend

auf den Rücken

geschoben, damit

diese beim

Bücken nach den Waren nicht im Weg

hängt. Bei der Ablage der Ware auf das

Fließband an der Kasse wird gelegentlich

auch das Portemonnaie gleich mit abgelegt.

Solche Gelegenheiten nutzt der Täter,

um das Bargeld aus der Tasche zu entnehmen,

oder gleich die ganze Tasche zu

entwenden.

Taschendiebe lieben das „Gedränge“. Bei

öffentlichen Veranstaltungen oder in

öffentlichen Verkehrsmitteln wird das

Opfer durch das Gedränge in seiner Wahrnehmung

abgelenkt. Geschickte Täter entwenden

hierbei häufig das Portemonnaie

der Opfer, ohne dass diese es direkt merken

(die meisten Menschen sind Rechtshänder:

Männer bewahren ihren Geldbeutel

großteils in der rechten Gesäßtasche auf

der Täter weiß das!).

Führen Sie nie größere Bargeldbeträge

mit sich. Überlegen

Sie vorher, wie viel Geld Sie

benötigen. Lassen Sie ihre

Handtasche nicht aus den

Augen. Kreditkarten und dazugehörige

Geheimnummern

gehören nicht zusammen aufbewahrt

(auch nicht getarnt, z. B.

als Telefonnummer). Führen Sie

Ihr Geld am besten unter der Bekleidung

mit sich (z. B. Brustbeutel), bzw. in den

Innentaschen. Tragen Sie die Handtasche

dicht am Körper und unter dem Arm. Legen

Sie den Geldbeutel nicht ab und halten

Sie ihn beim Bezahlen fest in der Hand.

Trickdiebstahl/Trickbetrug

Beim Trickdiebstahl/Trickbetrug versucht

der Täter Ihr Vertrauen zu erschleichen,

Mitleid zu erregen, Sie zu täuschen

und/oder Sie abzulenken. Das kann in

verschiedenen Situationen des Alltags

geschehen. Ziel des Täters ist hierbei

natürlich Ihr Bargeld oder Schmuck.

Betrüger sind oftmals gepflegt, gut gekleidet

und häufig männlich. Sie sind

zunächst sehr höflich und hilfsbereit, können

aber auch fordernd und aggressiv

werden, um durch Einschüchterungen ihr

Ziel zu erreichen. Die Maschen der Täter

sind hierbei vielfältig und verändern sich

ständig. Der Täter nimmt dabei immer

Kontakt zu Ihnen auf.

Möglicherweise erscheint der Täter an

Ihrer Haustür und bittet Sie um Hilfe. Er

braucht ein Glas Wasser, weil er ein Herzleiden

hat und dringend eine Tablette

schlucken muss – oder er wollte Ihren

Nachbarn besuchen, der gerade leider

nicht da ist und möchte ihm einen Zettel

hinterlassen. Vielleicht will er Ihnen auch

etwas schönes verkaufen, ein Schnäppchen!

Oder er kommt als Vertreter einer

Behörde bzw. Versicherung. In jedem Fall

wird er versuchen, in Ihre Wohnung zu

gelangen. Er setzt alles daran, Sie abzulenken,

so dass ein Mittäter sich in Ihrer

Wohnung umschauen kann, oder er versucht

Sie zur Herausgabe von Bargeld zu

bewegen, um hochwertige Artikel zu kaufen

– welche in Wirklichkeit minderwertig

sind.

Eine weitere Masche der neueren Zeit sind

Gewinnspiele. Haben Sie nicht auch schon

mal etwas Tolles gewonnen, ohne an

einem Gewinnspiel teilgenommen zu

haben? Meistens ist die Auszahlung des

Gewinnes dann mit dem Kauf minderwertiger

Ware verbunden, mit dem Abschluss

eines Abos oder der Zahlung einer Teilnahmegebühr.

Das Geld sind Sie los, den

Gewinn werden Sie nie erhalten.

Diese Gewinnspiele oder ähnlichen Angebote

laufen auch über die „verbotene“ Telefonwerbung.

Machen Sie am Telefon keine Angaben

zu Ihrer Person oder Ihren Kontodaten.

Auch der Betrug am Geldautomaten

stammt aus der neueren Zeit. Sie heben

Bargeld am Geldautomaten ab, das Geldfach

öffnet sich und bei der Entnahme

des Geldes weist Sie ein freundlicher Herr

zu Ihrer linken Seite darauf hin, dass Ihnen

gerade ein Geldschein heruntergefallen

ist. Sie bücken sich nach dem Geldschein,

heben ihn auf, nehmen anschließend die

Debitkarte aus dem Kartenschlitz und

gehen nach Hause. Möglicherweise sind

Sie erfreut darüber, dass es noch ehrliche

Menschen gibt. Einige Tage später stellen

Sie am Geldautomaten fest, dass die Debitkarte

nicht ihnen gehört und sie kein Bargeld

mehr auf ihrem Bankkonto haben.

10 Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.


Kriminalität

Durch das Aufheben des Geldscheines

wurden Sie kurzfristig abgelenkt. In dieser

Zeit hat ein zweiter Täter, der gleichzeitig

rechts hinter Ihnen stand, Ihre Debitkarte

aus dem Kartenauswurf entfernt

und durch eine andere ersetzt. Diese

stammt in der Regel aus einer anderen

Straftat und ist bereits ungültig. Vorher hat

er die Eingabe Ihrer Geheimnummer

erspäht und kann nun über ihr Konto verfügen.

Tätigen Sie mit Fremden keine Geldgeschäfte

oder wechseln Bargeld. Lassen

Sie niemanden in die Wohnung, den Sie

nicht kennen. Schauen Sie erst durch den

Türspion, bevor Sie die Tür öffnen. Versehen

Sie Ihre Tür mit einem Sperrbügel.

Nehmen Sie keine Ware an der Tür an, die

Sie nicht bestellt haben. Kaufen Sie keine

Schnäppchen an der Tür. Lassen Sie

sich nicht ablenken und seien Sie stets

aufmerksam. Decken Sie beim Geldautomaten

die Eingabe Ihrer Geheimnummer

ab. Beenden Sie den kompletten Vorgang

am Geldautomaten, bevor Sie sich anderen

Dingen widmen. Vergewissern Sie

sich, ob es ihre Debitkarte ist, welche Sie

aus dem Kartenschlitz entnehmen. Kontrollieren

Sie regelmäßig ihren Kontostand.

Brechen Sie in unsicherer Situation

die Eingabe ab. Sperren Sie im Schadensfall

Ihre Karte (Sperr-Notruf: 116

116). Erstatten Sie Anzeige und sperren

Sie die Karte auch für das Lastschriftverfahren.

Informieren Sie im Verdachtsfall

immer die Polizei.

Am Anfang erfolgt ein Anruf, bei

dem der Täter sich nicht namentlich

meldet. Er lädt Sie zu einer

kleinen Raterunde ein, wer denn

wohl am Telefon sei. Sollten Sie

darauf eingehen und einen

Namen aus ihrem Bekanntenkreis

nennen, wird der Täter gerne

diese Person spielen – wobei

Sie bereits den ersten Fehler

gemacht haben. Als nächstes

wird er versuchen, Ihr Vertrauen

zu gewinnen.

Anschließend teilt er Ihnen mit, dass er

sich zur Zeit in einer finanziellen Notlage

befindet. Vermutlich wird er Ihnen erzählen,

dass er in einem Verkaufsgespräch ist

und dringend etwas Geld benötigt. Eine

Person soll

bei Ihnen vorbeikommen

und wird das

Geld in seinem

Auftrag

abholen.

Hierzu wird

ein Kennwort

vereinbart,

damit Sie das Geld nicht an eine falsche

Person übergeben. Der Anrufer wird nicht

die Person sein, für den Sie ihn halten. Das

Geld werden Sie nicht wieder sehen.

Lassen Sie sich am Telefon nicht auf

Ratespiele ein. Der Anrufer soll seinen

Namen nennen, oder Sie beenden das

Gespräch. Lassen Sie sich die Telefonnummer

für einen Rückruf geben. Setzen Sie

sich mit Ihren Verwandten/Bekannten

unter der Ihnen bekannten Telefonnummer

in Verbindung. Geben Sie fremden Personen

kein Geld. Informieren Sie bei solchen

Anrufen direkt Ihre Polizei (Tel.Nr.: 110).

Einbruchsdiebstahl

In den Wintermonaten (mit Einbruch der

„dunklen“ Jahreszeit) steigt jährlich die

Zahl der Einbrüche. Einbrecher nutzen

günstige Gelegenheiten (Dunkelheit, auf

Kipp stehende Fenster, ungesicherte

Fenster und Türen, Abwesenheit der

Bewohner).

Lassen Sie ihr Haus nicht unbewohnt

wirken. Schalten Sie Lichtquellen

über Zeitschaltuhren und

beauftragen Sie Nachbarn, sich in

Ihrer Abwesenheit um das Haus

zu kümmern (Briefkasten leeren,

Rollos rauf und runter lassen).

Schließen Sie die Garage – eine leere

Garage signalisiert dem Täter

Ihre Abwesenheit. Schließen Sie alle

Türen und Fenster. Sichern Sie Ihre Fenster

und Türen mit geprüfter Sicherheitstechnik.

Nehmen Sie hierzu die kostenlose

Beratung des Kommissariates Vorbeugung

Ihrer Polizeidienststelle in

Anspruch (Tel.: 02541-14 444).

Enkeltrick-Betrug

Die bekannteste Form des Betruges ist der

Enkeltrick-Betrug. Trotzdem gelingt es

dem Täter immer noch häufig, auf diese

Weise an Bargeld zu gelangen.

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de

Telefonterror

BEI ANRUF ANGST!

So schützen Sie sich vor Telefonterror

Für viele Frauen ist sie schreckliche Realität: die sexuelle Belästigung am Telefon

durch einen bekannten oder anonymen Anrufer. Zwar gibt es für dieses

Delikt keine isolierbare kriminalpolizeiliche Statistik; doch gibt die Zahl der zur

Anzeige gebrachten Beleidigungen auf sexueller Grundlage, unter die wohl

die meisten dieser Anrufe zu fassen sind, eine Ahnung vom Ausmaß des Problems.

So wurden hier für das Jahr 2005 insgesamt 18.738 Fälle registriert –

eine Steigerung um 1.258 Fälle gegenüber 2004. Die Aufklärungsquote lag

bei 74,7 Prozent.

Telefonterror ist eine Methode, mit der

männliche Täter Frauen einschüchtern und

verängstigen, um das eigene Machtbedürfnis

zu befriedigen. Manche Täter geben

außerdem vor, die jeweilige Frau zu kennen:

So beschreiben sie das Aussehen ihrer

Opfer, nennen Details aus ihrem Privatleben

oder schildern deren berufliche und

familiäre Situation. Telefonterror trifft die

Frauen in ihrer Intimsphäre, d. h. im

Schutzraum Wohnung. Per Telefon verfügt

der Täter über die Frauen, wann und wie

er will. Auf diese Weise kann das Telefon

zu einem Objekt der Angst werden.

Telefon-Täter terrorisieren Frauen und

Mädchen jeder Altersgruppe. Die Anrufe

können zu jeder Tageszeit passieren, manche

kommen regelmäßig zu einem

bestimmten Zeitpunkt, viele ereignen sich

jedoch völlig „unvorhersehbar“, mal zur

Tages-, mal zur Nachtzeit.

Telefonbelästiger sind Männer, die ihr

Selbstwertgefühl dadurch steigern, dass sie

Mädchen und Frauen anonym und über

Distanz terrorisieren. Ihre Strategie ist die

Einschüchterung, sie wollen sich in der

Unterdrückerrolle erleben. Ziel ist, dass die

Frauen Angst haben, sich bedroht, kontrolliert

und ohnmächtig fühlen. Die Täter finden

ihre Befriedigung, sobald sie eine entsprechende

Reaktion bei Frauen spüren.

Die Täter können „ganz normale“ Männer

sein, die ihre Verachtung gegenüber

Frauen auf diese Art und Weise zum Ausdruck

bringen. In Frage kommen aber

auch Männer mit einem gestörten Sexualleben

und einem pathologischen Verhältnis

zu Frauen.

Im Zeitalter einer immer leichter kontrollierbaren

Telefon-Kommunikation und der

verstärkten Nutzung von ISDN gelingt es

jedoch immer weniger Tätern, bei ihren

Anrufen anonym zu bleiben.

Die Tipps der Polizei:

Wenn Sie mit telefonischen Belästigungen

rechnen, können Sie bei der Deutschen

Telekom eine Geheimnummer beantragen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, bei der

Eintragung im Telefonbuch auf den Vornamen

zu verzichten. Gerade das könnte

mögliche Täter jedoch animieren; denn

manche Täter wählen ihre Opfer gezielt

nach diesem Kriterium aus, weil sie hinter

Eintragungen ohne Vornamen grundsätzlich

Frauen vermuten.

Die nächstliegende Reaktion bei einem

Anruf ist, den Hörer sofort aufzulegen!

Diese Maßnahme kann den Täter veranlassen,

den Versuch zu beenden, er kann

es aber auch ein weiteres oder mehrere

Male probieren.

Der Einsatz einer Trillerpfeife kann höchst

wirksam, aber auch rechtlich bedenklich

sein („Notwehrüberschreitung“).

Eine Fangschaltung zu beantragen ist teuer.

Doch ist eine Kostenerstattung gegebenenfalls

durch den Weißen Ring oder den

Täter nach dessen Verurteilung möglich.

Auf Wunsch stellt die Deutsche Telekom

unter der Rufnummer 0800/3301000

bundesweit die Verbindung zu den örtlichen

Telekom-Niederlassungen her, die

über die technischen Präventionsmöglichkeiten

informieren.

Als durchweg probates Mittel gegen Dauerstörer

hat sich die Zwischenschaltung

Erscheinungsformen

Schreckanrufer

Sie versuchen, durch Horrormeldungen (z.

B. „Ihr Mann ist schwer verunglückt“) Verunsicherung

und Angst auszulösen und die

Frauen zu sexuellen Handlungen zu veranlassen.

Verbalerotiker

Sie sprechen sexuelle Themen an und versuchen,

durch das Wecken von Gehorsam,

Vertrauen und Kooperation Frauen zu

sexuellen Handlungen zu bewegen. Sie lassen

Beschimpfungen los, klagen oder drohen

mit Selbstmord oder anderen Bestrafungsaktionen.

Kontrollanrufer

Als verlassene (Ehe-)Partner setzt dieser Tätertyp

alles daran, Einblick in aktuelle Lebensgewohnheiten

seiner früheren Partnerin zu

gewinnen. So möchte er etwa durch Kontrollanrufe

herausfinden, ob die Frau zu Hause

ist. Dies kann auch mit obszönen Beleidigungen

verbunden sein.

Anonyme Anrufe, die sexuelle Bedrängungen

und Beschimpfungen zum Inhalt haben

oder als besorgte Nachfrage von Ärzten

oder Amtspersonen getarnt sind, kennt jede

Frau – entweder aus eigener Erfahrung oder

von einer Frau aus dem Bekanntenkreis, die

schon einmal damit konfrontiert wurde.

eines Anrufbeantworters mit Mithörschaltung

erwiesen. Zum einen fehlt dem Täter

das Erfolgserlebnis, die Frau durch seinen

Anruf zu erschrecken. Zum anderen muss

ihm bewusst sein, dass seine Stimme konserviert

und somit identifizierbar ist.

Eine weitere Möglichkeit, telefonischen Störungen

sicher aus dem Wege zu gehen, bietet

die Deutsche Telekom mit dem Einsatz

von Endgeräten (sowohl Telefone als auch

Anrufbeantworter) mit entsprechender

Anrufselektorfunktion (sog. VIP- bzw. Message-Funktion).

Diese erlaubt eine dreistellige,

individuell wählbare Codierung, die

jederzeit verändert werden kann.

Ebenfalls besonders wirksam an dieser Strategie

ist die Rollenumkehr: Indem die

betroffene Frau ihre anfängliche Opferrolle

gegen einen aktiven Part eintauscht, kann

sie den Täter nachhaltig verunsichern und

so zur Aufgabe seines Handelns bewegen.

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Polizeiliche Beratungsstelle; www.polizei-beratung.de

Sucht

SEHN-SUCHT

Kinderschutz vor Drogen

Im Leben der meisten Kinder und Jugendlichen spielen Drogen keine Rolle. Für

manche bleibt das Probieren mancher illegaler Drogen episodenhaft und ohne

tiefgreifende Auswirkungen auf ihre Persönlichkeit. Andere Heranwachsende

aber schließen ihre Drogenkontakte leider nicht mit der Probierphase ab. Hier

kann der Drogenkonsum leicht zur Gewohnheit werden.

Als Eltern oder Erzieher fragen Sie

sich natürlich: Welchen Beitrag kann ich

leisten, damit mein Kind nicht in „so

etwas“ hineinschlittert? Wer hier nach

Antworten sucht, muss sich zunächst

einmal fragen: Warum üben Drogen auf

manche Menschen überhaupt einen derart

großen Reiz aus? Und welche Ursachen

kann eine solche Anfälligkeit

haben?

Die Antworten sind so vielfältig wie die

Wirklichkeit selbst. Tatsache ist: Drogengefährdung

und -abhängigkeit sind niemals

nur auf eine Ursache zurückzuführen.

Und: Sie entwickeln sich nicht von

heute auf morgen. Den Aussschlag gibt

Eine Karriere mit Abstiegsmöglichkeiten

Im Jahre 2006 reduzierten sich die

registrierten Rauschgiftdelikte im

Bundesgebiet um -7,8 % auf 255.019

Fälle.

Dazu kommen noch 2.234 Fälle der

direkten Beschaffungskriminalität, die

im Vergleich zum Vorjahr jedoch um

1,1 % abnahm.

Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen

209.625 Personen. 32,2 %

der ermittelten Tatverdächtigen

waren jünger als 21 Jahre (2002:

41,8%, 2001: 43,4%, 2000: 43 %,

1999: 42,1 %).

Jugendliche und Heranwachsende

weisen in den Fällen mit Cannabis,

LSD und Amphetaminderivaten

(einschließlich Ecstasy) relativ hohe

Tatverdächtigenanteile auf, deutlich

niedrigere hingegen bei Heroin und

Kokain.

Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen

an Rauschgiftdelikten liegt

bei 20,1 %. Bei den Tatverdächtigen

dominiert eindeutig das männliche

Geschlecht mit 88,5 % gegenüber dem

weiblichen mit 11,5 %.

Die Aufklärungsquote blieb mit

94,7 % unverändert hoch.

vielmehr ein ganzes Geflecht von Gründen,

die sich in drei Bereiche unterteilen

lassen:

• die Persönlichkeit des Betroffenen

• sein soziales Umfeld

• die Droge selbst

Was tun gegen die Sucht?

Sieben Tipps für Eltern und Erzieher:

• Kinder brauchen seelisches Gleichgewicht.

• Kinder brauchen Anerkennung und

Bestätigung.

• Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit.

• Kinder brauchen realistische Vorbilder.

• Kinder brauchen Bewegung und richtige

Ernährung.

• Kinder brauchen Freunde und eine

verständnisvolle Umwelt.

• Kinder brauchen Träume und erstrebenswerte

Lebensziele.

Freundeskreis des LPO Brandenburg e. V.

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Danksagung

www.VDPolizei.deVIELEN

DANK!

Liebe Inserenten!

Mit der Beteiligung in der Festschrift anlässlich unseres Festkonzertes

haben Sie uns sehr geholfen. Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich!

Liebe Leser!

Alle Inserate dieser Festschrift verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Bitte berücksichtigen Sie diese Unternehmen bevorzugt bei Ihrer

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