Kreuz&Quer; 01/2014

sgvmarketing

Wandertipps · Wanderjugend · Wanderwelten · Termine · Rätsel · Gewinnspiel

K6074

01/2014

AKTIV-MAGAZIN

DES SAUERLÄNDISCHEN GEBIRGSVEREINS · SGV

www.sgv.de Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis.

Gebirgsfest 2014:

Die Sorpe-Sause!

S‘Ourland – Outdoor

Fun Contest 2014

Burg Altena · 26. April

Eröffnung des Erlebnisaufzugs

Prominente in der Freizeit:

Walter Plathe


Das Ziel für 2014

Erholung und Wandern in Tirol

· Ländlich aber stadtnah

Kitzbühel · Seefeld · Innsbruck

· leichte bis anspruchsvolle Wanderungen

· Wohlfühlzimmer im

n e u e n Landhausstil

Du/WC/TV/Balkon/Fön

Familie Rita u. Michael Margreiter

A 6241 Radfeld 95 Tirol

Tel. / Fax 0043/5337/64574

E-Mail: michaelerhof.radfeld@aon.at

www.michaelerhof-tirol.at

– für Gruppen besondere Angebote –

· Freiplatz für Gruppenleiter

Halbpension ab 42,- €

inklusiv

Super-Sommer-C A R D

· 3 Bergbahnen z. freien Benutzung

· Freie Eintritte – Badeseen

· Kostenloser Shuttlebus

+ Wanderführungen

· Jede Menge weitere Vorteile

Mit der

Karte kannst

Du was

erleben!

Mit der RUHR.TOPCARD 2014 über 90 freie und

vergünstigte Eintritte zu Abenteuern und Entdeckungen

in der gesamten Metropole Ruhr und den

angrenzenden Regionen. SGV-Mitglieder erhalten

die RUHR.TOPCARD für 44,90 E (statt regulär

49,90 E) und Kinder für 33,90 E . Melden Sie

sich einfach, mit Angabe Ihrer SGV-Abteilung, unter

marketing@sgv.de oder (02931) 52 48 22 und

fordern Sie Ihr persönliches Bestellformular an.

Viel SGV-Präsenz in Latrop

13 SGV-Abteilungen gaben sich ein Stelldichein beim 1. Latroper

Wanderfestival 2013. „Und das bei schlechten Wetterbedingungen“,

berichtet Klaus Holtmann, Vorsitzender der SGV-Abteilung Latrop,

„und 2014 sollen es mehr werden.“ Das Programm verspricht so

einiges und ist nachzuschlagen im Internet unter www.latrop.de/de/

der-ferienort/das-latroper-wanderfestival.html

Kurdirektor Hubertus

Schmidt von der Gästeinformation

Schmallenberg

begrüßte die begeisterten

SGV-Abteilungen auf der

Veranstaltungsbühne.


1. Workshop zum Thema Jugend und Familie im SGV-Jugendhof

Aufbruchstimmung beim SGV!

Jungbrunnen Skigilde

Beeindruckende Beispiele aus

der Praxis der Vereinsarbeit

Es gibt sie, die Abteilungen mit Mitgliederzuwächsen,

und es gibt diejenigen, die etwas verändern

wollen in ihren Abteilungen und die damit den

sowohl internen Problemen „Das haben wir schon

immer so gemacht …..Ich glaub‘, das ist nichts

für uns“, als auch den externen Problemen durch

Konkurrenz von außen konstruktiv etwas entgegensetzen

wollen.

Vertreter beider Gruppen trafen sich am

30.11.2013 im SGV-Jugendhof zum 1. Workshop

mit dem Thema „Jugend und Familie“ und

damit zu einem Erfahrungs- und Gedankenaustausch.

Voneinander lernen, miteinander lernen war Ziel

dieses Workshops, und am Ende waren sich alle

einig: „Wir gehen mit vielen Anregungen nach

Hause.“

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Martin Stoltefuß,

dem neuen Schatzmeister des SGV, der deutlich

machte, dass das Präsidium der neuen Workshopreihe

eine große Bedeutung beimisst.

2 kreuz&quer 1/14

Eine Erkenntnis aus dem Workshop, der von

Dieter Schöttler, Vorsitzender der SGV-Abteilung

Amecke, angeregt wurde, war, dass die Abteilungen,

die Angebote im sportlichen Bereich machen,

die Kooperationen pflegen, die eine gute Pressearbeit

machen, Kräfte binden und mit einem

vielfältigen Angebot werben, optimistisch in die

Zukunft blicken können.

Als eine Möglichkeit, durch moderne und individuelle

Angebote auch junge Menschen für die

Mitarbeit in den Abteilungen zu motivieren, stellte

Nadja Schulte von der SGV-Marketing GmbH die

neue Marke S’Ourland vor.

Uwe Kühn setzt in seiner Abteilung, der SGV-

Abteilung Witten, auf Geocaching. Die Nachfrage

in der Öffentlichkeit ist riesig und beschert immer

wieder eine gute Presse.

Auch an diesem Tag konnte er mit seiner Praxiseinheit

den Teilnehmern des Workshops den Spaß

an der modernen Schatzsuche vermitteln. Beeindruckend

der Mitgliederzuwachs in der SGV-Abteilung

Stockum. Der erste Vorsitzende, Burkhard

Klute, zeigte auf, wie ein nachhaltiges Konzept

aussehen kann. Angefangen beim Mutter-Kind-

Turnen über den „Jungbrunnen“ Skigilde, einer

Investition in Jugendliche bis zu den Senioren,

macht ein vielfältiges Angebot den Verein für

alle Altersklassen attraktiv. Das hat auch positive

Auswirkungen auf den Vorstand. Sein Fazit:

„Der Mix macht’s“.

Heike Senger von der SGV-Wanderakademie,

die diesen Workshop organisiert hat, zeigte sich

sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.

Sie nimmt Anregungen der Teilnehmer

wie z.B. das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ für

weitere Workshops mit.

Der nächste Workshop findet statt am

05.04.2014. Dann geht es um das Thema

„Sport und Gesundheit“ mit einer Fachinfo zum

Gesundheitswandern.

Anmeldung und Info bei der

SGV-Wanderakademie

Tel. (02931) 52 48-48

E-Mail: wanderakademie@sgv.de


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

editorial

Dass die Zeit, in

der wir leben, nicht

sonderlich reich

an zum Teil überraschenden

Ereignissen

und Veränderungen

sei, kann

man in diesen Tagen

nun wirklich nicht behaupten. Und auch die

Herren Christian Schmidt (GF neu) und Frank

Rosenkranz (GF alt) dürften das, was sie in

diesen Tagen bewegt, so vor ein paar Monaten

noch gar nicht auf dem Schirm gehabt haben.

Der eine tauscht aus Überzeugung den

Meeresstrand mit dem Sauerland, der andere

macht sich so seine Gedanken, was man mit

dem Wald noch so alles Sinnhaftes anstellen

kann. (Außer darin zu wandern.) Beide eint

im Gespräch die Hoffnung auf eine gute,

erfolgreiche und gesunde Zukunft des SGV.

Bei all den unterschiedlichsten Aufgaben und

auch Problemen, die die Vergangenheit gebracht

hat und die Zukunft bringen wird – die

beiden Männer glauben an die Idee.

Das gilt übrigens auch für den Jugendhof.

Vielleicht bzw. hoffentlich hat ja der Mann

von der Küste auch hierfür genügend frischen

Wind im Koffer. Christian Schmidt ist auch

dem touristischen Gedanken überaus zuge-

tan, wir dürfen auf seine Ansätze gespannt

sein. Und wo wir gerade beim Thema sind:

In Versammlungen auf unterschiedlichen

Ebenen ist immer mal wieder die Sorge zu

hören, dass der Erhalt des Jugendhofes doch

bestimmt mit einer Beitragserhöhung einhergehen

müsse. Auch wenn uns die Politik ja

gern mal was von Solidar-Beiträgen erzählt

und mit verkappten Zwangsabgaben quält,

im Fall des SGV liegen solche Pläne wohl

tatsächlich nicht in der Schublade.

Pläne ganz anderer Art werden derzeit im

Bereich rund um die Sorpe geschmiedet.

Schließlich soll und wird hier das Gebirgsfest

2014 stattfinden – und natürlich auch

ein voller Erfolg werden. Gerade auch für die

Mitglieder und Freunde des SGV aus den

städtisch geprägten Regionen ist das mit

Sicherheit die beste Gelegenheit, ein ganz

starkes Stück Sauerland bzw. Deutschland

kennenzulernen. Übrigens: Wer sich jetzt bereits

anmeldet, der kann doch die Vorfreude

ganz anders genießen.

Bleiben wir noch kurz bei der Vorfreude. Die

ist in diesen Tagen auch in Altena überaus

ausgeprägt, steht doch die Eröffnung des

neuen Burgaufzuges für April an. Schon jetzt

steht fest, dass dieses Angebot alles andere

als eine touristische Marketing-Spielerei ist.

Das ist in vielerlei Hinsicht ein geschichtlich

relevantes Datum für die Stadt, die Region

und das Land. Auch der heimischen Wanderbewegung

wird dieses Ereignis neue Impulse

verleihen, schließlich hat Altena bereits heute

als „Verkehrsknotenpunkt“ nicht zu unterschätzende

Bedeutung.

Übrigens, ein „Zu-Fuß“-Besuch in Altena,

zum Beispiel über den Drahthandelsweg –

wäre ja auch eine gute Gelegenheit, Punkte

zu sammeln. Und zwar für das Wanderabzeichen,

dem seitens des DWV in diesem Jahr

das ganz besondere Augenmerk in Deutschland

gilt. Sollte sich jemand noch nicht mit

dem Thema auseinandergesetzt haben, dem

sei gesagt: Das deutsche Wanderabzeichen

ist – nicht nur auf den ersten Blick - durchaus

gleichzusetzen mit dem deutschen Sportabzeichen,

setzt aber nicht die kurzfristige

Spitzenleistung in den Fokus, sondern dokumentiert

auf seine Art eine ganz besondere

Form der nachhaltigen Körperertüchtigung.

Beim Wandern dauern die Erfolgsmomente

nun mal länger.

Thomas Reunert

inhalt

TITELGESCHICHTE 4 – 5

Zur Sorpe-Sause – mach mit!

Gebirgsfest 2014 in Sundern

REGIONALREPORT MK

Erlebnisaufzug Burg Altena wird eröffnet 6

SGV WEGE- UND WANDERTIPPS 7 – 8

- neanderland STEIG

- Eifel: NaturWanderPark delux

VELTINS Fotosafari 2013/2014 9

Die Gewinner

DWV / EWV 10 – 11

GESAMTVEREIN 12 – 13

- Christian Schmidt & Frank Rosenkranz

- Internet: neue Seiten des SGV

HÜTTENBERICHT

Wanderheim SGV Abt. Neheim 12

SGV SHOP 13

PROMINENTE IN DER FREIZEIT 14

Walter Plathe

Sauerländer Wandergasthöfe 15

SGV JUGENDHOF 16

- Super-Sommerferien-Angebot

- Slow-Food-Cooking

DWJ – Deutsche Wanderjugend 17

FAMILIE / SCHULWANDERN 18

S’OURLAND – das Outdoor-Erlebnis 19

4. Outdoor Fun Contest / Adventure-Hike

VERANSTALTUNGEN 20

- 32. Ruhrgebietswandertag in Witten

- Wanderforum: Genussvolles Erleben

Menschen im SGV 21

- Martina Schultze

- Thomas Kasperski

SGV WANDERAKADEMIE 22

- Veranstaltungen / Angebote

SGV PARTNER VELTINS 23

Landbier mit Tradition

ÖPNV REPORT 24 – 25

- Handy-Ticket-Shop

- Sauerland im Netz

Sonderserie (Teil 5) 26

Wegearbeit – Der Weg ist das Ziel

ERLEBNIS SGV 27 – 33

RÄTSEL / Gewinner 34

REISEN, WANDERN, 2 / 35

INFORMIEREN

kreuz&quer 1/14

3


13-15. Juni 2014

TITELGESCHICHTE

Sundern macht aktiv – mach mit!

SGV-Gebirgsfest 2014 mit tollen Angeboten

Der Mensch und die Natur stehen zweifellos

wieder im Mittelpunkt, wenn vom 13. – 15.

Juni 2014 das sauerländische Sundern Gastgeber

des traditionsreichsten Wanderfestivals

des SGV`s ist. Seit der SGV-Gründung gibt

es diesen Höhepunkt und wenn in Sundern

der Startschuss zum 67. Gebirgsfest fällt, so

treffen sich nicht nur tausende von begeisterten

Menschen, sondern auch Tradition und

Moderne. Nur eines bleibt, der tiefe Sinn, die

Natur in ihrer Gänze zu erleben und zu erwandern,

bildet nach wie vor den klassischen

wie zeitgemäßen Mittelpunkt. Mit S-Ourland,

der jungen Marke des SGV, stehen neben vielen

Wanderungen auch Erlebnisse auf dem

Programm, welche Synonym für zeitgemäße

Entwicklungen in den Reihen des SGV sind.

Denn Nordic Walking, Adventure-Hike, GPS-

Wandern, Mountainbike-Touren oder Klettern

im Hochseilgarten sprechen zeitadäquat die

Bedürfnisse und Erwartungen der verschiedenen

Generationen gezielt an.

Bachläufe das Bild einer wechselnden Natur-

Landschaft ab, ergänzen zahlreiche idyllische

Ortschaften und Kulturstätten das Bild des

Wanderers und sind so Rahmen für unvergessliche

Eindrücke.

Prominente Gäste erwartet

Seit jeher geben sich zum Gebirgsfest prominente

Gäste ein Stelldichein. Mit Manuel Andrack

in diesem Jahr gar ein prominenter Wanderbotschafter,

der aktuell dabei ist, der weiter

aufstrebenden Wanderbewegung nachhaltigen

Glanz zu verleihen. Mit Franz Müntefering,

dem ehemaligen Vizekanzler und Bundesminister,

hat sich ein heimischer Prominenter

angesagt und vielleicht gelingt es dem Einen

oder Anderen, auf einer Wanderung von erster

Stelle Neues aus der politischen Landschaft

von Wanderfreund Franz Müntefering zu erfahren.

Welch ein tolles Programm

Wandern von ganz leicht bis ganz schön

schwer, Exkursionen in die Natur mit dem

Stadtförster, Programmpunkte für junge Menschen

und Junggebliebene durch S-Ourland,

kulturorientierte Angebote, Musik und allerlei

Kurzweil sind dabei und natürlich fehlen

auch Höhepunkte wie der sonntägliche

Festzug oder der Dämmerschoppen mit den

„Luirlingen“ nicht.

www.gebirgsfest.de

Sundern, diese etwas verträumte Stadt im Herzen

des Sauerlandes hat sich still und heimlich

zu einem Wander-Eldorado entwickelt. Die geschwungene

Landschaft des Sauerlandes zeigt

hier all` ihre Faszination und Vielfalt. Um

den Sorpesee, dem Highlight dieser Region,

runden sprudelnde Flüsse und romantische

4 kreuz&quer 1/14


t 14

Programm- & Veranstaltungsübersicht:

Freitag, 13. Juni 2014

· 9.30 Uhr

Von der Sorpequelle bis zum See auf dem

Sauerland-Höhenflug und dem X24

Start: Damm der Sorpetalsperre in Langscheid,

Bustransfer nach Wildewiese

Streckenlänge: 19 km oder 12 km

· 10.00 Uhr

Die Sorpetalsperre von unten und oben

Start: Damm der Sorpetalsperre in Langscheid

Streckenlänge: 9,5 km

· 10.00 Uhr:

Wasserwerk- und Dammbesichtigung am

Sorpesee

Start: Damm der Sorpetalsperre in Langscheid

Streckenlänge: 3 km

· 10.30 Uhr

Forstkundliche Exkursion rund um Amecke

Start: Julianenhütte in Amecke

Streckenlänge: 14,5 km

· 15.00 Uhr

Nordic Walking durch den Langscheider Forst

Start: Damm der Sorpetalsperre in Langscheid

Streckenlänge: 8 km

· 16.30 Uhr:

Offizielle Eröffnung mit Fassanstich an der

Seebühne in Langscheid

· Empfang der Wimpelwandergruppe aus Bad

Sassendorf an der Seebühne in Langscheid

· Abendveranstaltung mit Musik und Kulturprogramm

an der Seebühne in Langscheid

RPESEE

014

ank

and eG

est.de

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 31.05.2014.

Kurzfristig Entschlossene sind aber zu allen Wanderungen herzlich willkommen.

Wie Sie sich anmelden, finden Sie unter www.gebirgsfest.de

Samstag, 14. Juni 2014

· 6.00 Uhr

Testaments-Marathon – Wanderung rund um

das „Alte Testament“ mit Wandersegen

Start: An der St. Martinus-Kirche in Hellefeld

Streckenlänge: 42 km

· 9.00 Uhr

Mit Manuel Andrack auf Tour –

Aussichtsreiche Wanderung von Stockum bis

zum Schomberg

Start: Schützenhalle in Stockum

Streckenlänge: 22,5 km

· 9.30 Uhr Auf Zeitreise durch Sundern –

Museumstour mit dem Bus

Start: Rathausplatz

Kosten: 15,- k pro Person

Anmeldung erforderlich

· 10.00 Uhr

Nordic Walking rund um den Sorpesee

Start: Zeltplatz 5 am Sorpesee

Streckenlänge: 18 km

· 10.30 Uhr

Mit dem Mundwerker rund um Wildewiese

Start: Wanderparkplatz in Wildewiese

Streckenlänge: 5 km

· 11.00 Uhr

Mit dem Ranger unterwegs auf der

Sauerland-Waldroute

Start: Schützenhalle in Sundern

Streckenlänge: 12 km

· 11.00 Uhr

Wildkräuter-Exkursion mit Ulla Tigges und

Franz Müntefering – wie lecker ist das denn?

Start: Golfplatz in Amecke

Streckenlänge: 6,4 km

· 16.00 Uhr

Dämmerschoppen mit den Luirlingen

Schützenhalle Amecke

· 21.00 Uhr

After-Walk-Party mit der Showband

„Schlussakkord”, Schützenhalle Amecke

Legen Sie beim

SGV-Gebirgsfest den

Grundstein für Ihr Deutsches

Wanderabzeichen 2014!

Wie das geht sagen wir Ihnen in der

nächsten Ausgabe.

Sonntag, 15. Juni 2014

· 9.30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Innenstadt Sundern,

St. Johannes-Kirche

· 10.30 Uhr

Auf Premiumwegen über den

„Hausberg“ von Sundern

Start: Schützenhalle in Sundern

Streckenlänge: 5 km

· 11.00 Uhr

Aussichtsreiche Ehmsenweg-Schleife

Start: Schützenhalle in Sundern

Streckenlänge: 6,5 km

· 11.00-18.00 Uhr

Wander- und Familienfest

Innenstadt Sundern

· 13.00-18.00 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag

Innenstadt Sundern

· 14.00 Uhr

Festumzug

Innenstadt Sundern

· 15.30 Uhr

Programm auf der Festbühne

Innenstadt Sundern

HILFREICHE INFORMATIONEN

Parken: Parkplätze finden Sie im Programmheft

oder unter www.gebirgsfest.de

Mit Navigationsgerät:

Sundern, Talweg, 59846 Sundern

Langscheid, Zum Sorpedamm, 59846 Sundern

Amecke, Amecker Straße, 59846 Sundern

Bürgerbus: B1 Sparkassenlinie, B4 Sorpelinie

ÖPNV: siehe www.rlg-online.de

Übernachtungen: www.sorpesee.de

Alle Details erfahren Sie:

Stadtmarketing Sundern eG

Rathausplatz 7 · 59846 Sundern

Tel. (02933) 9 79 59 - 0

Fax (02933) 9 79 59 - 15

www.sorpesee.de

www.nah-klar-sundern.de

SGV Marketing GmbH

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Tel. (02931) 52 48 - 22 · Fax. (02931) 52 48 - 15

E-Mail marketing@sgv.de · www.sgv.de

kreuz&quer 1/14 5


Altena mit neuem Hochgefühl

Wenn sich am 26. April 2014 in der Fußgängerzone

der Stadt Altena nur eine Steinwurf

vom Lenneufer in Anwesenheit von NRW-Minister

Michael Groschek zum ersten Mal feierlich

und offiziell die Tore zum neuen Aufzug

zur Burg Altena öffnen, dann dürfte das für die

Stadt und die Region nicht nur der Beginn einer

aufregenden Reise in die Geschichte des Mittelalters,

sondern eben auch ein Aufbruch in eine

neue touristische Erlebnis-Dimensionen sein.

Und vor allem auch eine echte Reise zurück

in die Zukunft.

An dieser Stelle eine kurze Fakten-Beschreibung,

die allerdings wohl das eigene Erleben

niemals wird ersetzen können: Der Erlebnisaufzug

wird den Zugang zu der im 12. Jahrhundert

erbauten Burg mit ihren Museen und

der Jugendherberge, die bisher nur mühsam

über eine schmale und steile Straße zu erreichen

war, deutlich erleichtern. Der Weg zum

Aufzug verläuft durch einen etwa 90 Meter

langen Stollen. Hier passiert der Besucher so

genannte Erlebnisstationen, an denen die fantastische

Sagenwelt Südwestfalens über multimediale

Erlebnisse erfahrbar wird. Begleitet

vom ehemaligen Burgherren „Graf Dietrich“

und seinem Freund der Fledermaus „Burghard“,

werden Informationen zur Burg

und der mittelalterlichen Sagenwelt

auf außergewöhnliche Weise übermittelt.

Durch projizierte Bilder

werden Figuren der Geschichte

wieder lebendig gemacht. Der

Besucher wird in die Erzählungen

einbezogen.

Möglich wurde die neue Attraktion

Südwestfalens mit

einer Investition von rund

sieben Millionen Euro, die

zu 90 Prozent aus Geldern der EU, des Bundes

und des Landes NRW getragen wird. Das

Projekt ist Teil des Stadtumbauprozesses Altena

2015. Dabei entstanden bereits die Promenade

am Wasser und neue Zugänge zur Stadt. 2015

wird der Bahnhof über eine neue Fußgängerbrücke

angebunden.

Mit diesem neuen Angebot für alte und neue

Freunde der Burg, der Stadt und der märkischen

Region kann und wird Altena auch

weiterhin seine Position als wichtiger touristischer

Schwerpunkt Südwestfalens und vor

allem auch als herausragende Anlaufstelle für

Wanderfreunde festigen. Kenner wissen längst,

dass der Qualitätsweg „Sauerland Höhenflug“

in Altena seinen Anfang hat und von hier über

Meinerzhagen bis ins hessische Korbach verläuft.

Über 250 faszinierende, sportliche und

eindrucksvolle Kilometer auf den Bergrücken

des Mittelgebirges warten darauf entdeckt zu

werden. Ob Spaziergang oder Wanderung: Genuss

und Herausforderung liegen hier eng beieinander

– für Streckenwanderer genauso wie für

Liebhaber kurzer Höhentouren, für Einzelwanderer

und größere Gruppen.

Ebenfalls schon lange

mehr als nur ein Geheim-

Altena (Westf.)

Eine Stadt für alle Generationen

26. April 2014:

Eröffnung des neuen

Erlebnisaufzugs

tipp: der Drahthandelsweg. Er führt durch die

schöne Landschaft des märkischen Teils des

Sauerlandes und erinnert an die industrielle

Vergangenheit der Städte Lüdenscheid, Altena

und Iserlohn. Zwischen dem 17. und 19.

Jh. wurde das in Lüdenscheid geschmiedete

Osemundeisen entweder zu Kleineisenteilen

verarbeitet oder vorgeschmiedet nach Altena

transportiert. Dort wurde daraus mittelstarker

Draht gezogen, der dann wieder in Iserlohn

noch dünner gezogen und zu kleinteiligen Produkten

verarbeitet wurde.

Highlights der Eröffnungsveranstaltung

am 26. April:

Top Act „Extrabreit“

Rock und Pop Cover Bands

Feuerwerk „Lenne in Flammen“

Orchester, Chöre, Brassband

SteamPunk- Mitmachlabor Dr. Zero

INFO

Alle wichtigen Informationen und das genaue

Erföffnungsprogramm sind auch auf

der Website www.erlebnisaufzug.de und

auf facebook.de zu finden. Adresse: Erlebnisaufzug

Burg Altena, Lennestraße 45,

58762 Altena.

Auf dem Drahthandelsweg durch die schönsten

Teile des Sauerlandes...

Burgherr „Graf Dietrich“

erwartet seine Gäste

6 kreuz&quer 1/14


neanderland

Heidberger Mühle

12–21 Uhr (Küche)

Historisches Dorf Gruiten

www.cityclass.de

Bei Schloss Caspersbroich

2014 – Viel Neues im Neanderland

Letzte Etappen des neanderland STEIG

vor der Eröffnung

Ausführlich haben wir in der letzten Kreuz&Quer-

Ausgabe über ein neues Highlight am „Wanderer-

Himmel“ berichtet: Den 230 km langen neanderland

STEIG, der sich quer durch das romantische

Neandertal zieht und über insgesamt 17 Teilstücke

den Wanderer auf seinen Entdeckungsreisen

durch einen von Naturschönheiten und Kulturhöhepunkten

gezeichneten Landstrich führt. Bis

Ende September 2014 sollen alle 17 Etappen

eröffnet sein und Sie sind herzlich eingeladen,

mit dabei zu sein, bereits bestehende Etappen

und natürlich die „Neuen“ zu erwandern.

neanderlandsteig.de

neanderland

neanderland

steig

STEIG

Von Haan-Hülsberg

bis Velbert-Neviges

neanderland

steig

Der neanderland

STEIG

Mit dem neanderland STEIG entsteht bis 2014 ein wahres Wanderparadies

im Kreis Mettmann: Auf rund 230 Kilometern verbindet

der neue Rundweg Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten

miteinander und reiht sich damit in die Reihe der bedeutenden

kulturtouristischen Wanderwege Deutschlands ein. Die insgesamt

17 Einzeletappen führen vorbei an Badeseen und verlaufen

durch Moore, Heidegebiete, ausgedehnte Forste und Naherholungsgebiete.

Somit bietet der neanderland STEIG eine ganz neue

Möglichkeit, den Kreis Mettmann als Wander- und Urlaubsregion

zu erkunden und die Ausblicke auf die malerische niederbergische

Landschaft zu genießen. Am Wegesrand finden Sie dazu zahlreiche

Sehenswürdigkeiten wie Museen, Kirchen oder historische

Marktplätze aber auch idy lisch gelegene regionaltypische Lokale

zur Stärkung zwischendurch. In diesem Flyer ste len wir Ihnen

drei Wanderetappen von Haan-Hülsberg bis Velbert-Neviges

vor. Wir wünschen Ihnen schöne Stunden beim Wandern und

Genießen!

Sehenswertes

am Wegesrand

WEGE- UND WANDER-TIPP

INFO: Tel. 02104-992793 | www.neanderlandsteig.de

Erlebnis neanderland STEIG

neanderland

steig

Informationen zum neanderland STEIG

neanderland / Kreis Mettmann

Frau Yvonne Stefan

Am Kolben 1

40822 Mettmann

Tel. 02104- 99-2793

Fax 02104-99-84-2793

yvonne.stefan@kreis-mettmann.de

www.neanderlandsteig.de

Informationen zum neanderland

neanderland / Kreis Mettmann

Düsseldorfer Str. 47

40822 Mettmann

Tel. 02104-99-1199

Fax 02104-99-5049

info@neanderland.de

www.neanderland.de

Das Ittertal

Im reizvo len Ittertal kann man nicht nur ausgezeichnet wandern,

sondern auch vieles erleben: das Freizeitzentrum Ittertal bietet

sportliche Angebote, benachbart ist ein wahres Familienparadies

mit einem historischen Spiel- und Freizeitpark und von der Geschichte

der Messerschleiferei zeugen jahrhundertealte Höfe wie

der Schaafenkotten.

INFO: Freizeitzentrum: Mittelitter 10 | 42719 Solingen | www.ittertal.de

Hist. Spiel- und Freizeitpark: Ittertalstraße 50 | 42719 Solingen | www.ittertal.com

Schaafenkotten und weitere Baudenkmale: www.zeitspurensuche.de

Bauernhof Gut Ehlenbeck

Rund um den idy lisch gelegenen historischen Bauernhof Gut

Ehlenbeck finden Sie nicht nur ruhige Ecken zum Verweilen und

Träumen – im Hofladen können Sie auch Milch, Eier und Kartoffeln

direkt vom Erzeuger kaufen.

Öffnungszeiten: Di, Do + Fr. 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr;

Mi, So und an Feiertagen geschlossen

INFO: Ehlenbeck 2 | 42781 Haan | Tel. 02104-60255

Das Neandertal

Das Neandertal ist schon seit Jahrhunderten ein Anziehungspunkt

für Reisende. Durch den Fund des Neanderthalers wurde das Tal weltbekannt

– und ist trotz des landschaftsprägenden Kalkabbaus immer

noch eine malerische Gegend zum Wandern. Im Neanderthal Museum

wird Jung und Alt alles rund um das Neandertal und seine steinzeitlichen

Bewohner auf verständliche Art und Weise nahegebracht.

INFO: www.neanderland.de

Wechselnde Landschaftsbilder, Landidylle

und Romantik im Seitental der Düssel - vielfältige

Impressionen machen diese Etappe

aus. Hier, wo der Wanderer die Abgeschiedenheit

der Natur koppeln kann mit land- und

forstwirtschaftlichen Eindrücken, wo er sich

erfreuen kann an der dörflich historischen

Faszination der Gruitener Altstadt oder des

historischen Stadtkerns Düssel,

liegt eine tiefe Erfüllung, die

sich zu suchen lohnt.

Manuel Andrack, Pate des

neanderland STEIG, spricht in

seiner Beschreibung von einem

Weltklasse-Startbahnhof

Gruiten, ein Top-Tipp für einen

ÖPNV angelehnten Trip durch

das Neanderland.

neanderland/Kreis Mettmann

Frau Yvonne Stefan

Am Kolben 1

40822 Mettmann

Tel. 02104/99-2793

Fax. 02104/99-842793

1 yvonne.stefan@kreis-mettmann.de

kreuz&quer 2/12

Derzeit laufen intensiv die Vorbereitungen, in

diesem Jahr die letzten 5 Etappen zu eröffnen,

damit bis zum September der neanderland

STEIG in seiner Gänze eröffnet ist.

5 Neue Etappen

Von Velbert bis Isenbügel, von Isenbügel bis

Selbeck, von Selbeck bis Ratingen, von Ratingen

bis Homberg und von Homberg bis Erkrath sind

die Vorgaben für das Planungsteam.

Der Verlauf einer jeden Etappe und alle Details

dazu sind nach Eröffnung auf der Homepage des

Kreises Mettmann abzurufen.

Etappe: Gruiten – Düssel

Essen und

Trinken

Schinderhannesturm in Wuppertal-Schö ler Ittertal Brucherkotten Mariendom in Velbert-Neviges

Wer sich auf seiner Wanderung unterwegs stärken wi l, der findet

entlang der Wanderetappen ein großes Angebot an gemütlichen

Cafés und Gaststätten. Entscheiden Sie selbst, wo es Ihnen am

besten schmeckt oder wo man am schönsten sitzt.

Etappe: Haan-Hülsberg – Gruiten

Gasthaus Am Brunnen

Direkt an der Etappe in Haan-Hülsberg gelegen, bietet das traditione

le Gasthaus Am Brunnen eine gemütliche Gelegenheit zur Einkehr.

Öffnungszeiten: Mi–Fr ab 17 Uhr, Sa–So ab 11 Uhr (Mo–Di Ruhetag)

INFO: Ohligser Straße 165 | 42781 Haan-Hülsberg | Tel. 02129-54861

Café-Restaurant Heidberger Mühle

Gutbürgerliche bis feine Küche genießen Sie hier auf einem Hof aus

dem 17. Jahrhundert im Ittertal.

Öffnungszeiten: Di–So 12–22 Uhr (Mo Ruhetag), zusätzlich an Sonn- und

INFO: Walder Straße 50 | 42781 Haan | Tel. 02129-2414

Feiertagen großes Frühstücksbuffet 9–11.30 Uhr

www.heidberger-muehle.de

Naturfreundehaus Holzerbachtal

Das Naturfreundehaus am Holzer Bach ist eine gemütliche Einkehrmöglichkeit

für Wanderer. Gruppen können hier auch übernachten.

Öffnungszeiten: Mi, Sa und So 14–18 Uhr,

INFO: Eipaßstraße 25b | 42719 Solingen | Tel. 0212-313791

für Gruppen auf Anfrage auch außerhalb dieser Zeiten

Etappe: Gruiten – Düssel

Gaststätte Im kühlen Grund

Direkt an der Düssel können Sie gemütlich einkehren und sich sowohl

mit typisch bergischen als auch rheinischen Spezialitäten stärken.

Öffnungszeiten: Mi–Fr ab 16 Uhr, Sa + So ab 11 Uhr (Mo + Di Ruhetag)

INFO: Frinzberg 2 | 42781 Haan-Gruiten | Tel. 02104-61463

www.imkuehlengrund.de

Gaststätte Wiedenhof

In der „kleinen Kneipe“ können Sie Ihre mitgebrachten Speisen verzehren

und sich im Biergarten selbst bedienen.

Öffnungszeiten: Mo–Fr ab 16.30 Uhr, So ab 12 Uhr,

Mai bis September bei schönem Wetter zusätzlich Sa ab 12 Uhr

INFO: Pastor-Vömel-Straße 30 | 42781 Haan-Gruiten | Tel. 02104-969563

Café im Dorf

Das Dorfcafé ist sowohl ein Treffpunkt für Einheimische als auch für

Besucher, die hier in angenehmer Atmosphäre eine Rast von ihrer Tour

einlegen möchten. Sehr beliebt ist auch die traditione le Bergische

Kaffeetafel.

Öffnungszeiten: Di–Sa 14.30–18 Uhr, So 13.30–18 Uhr

INFO: Pastor-Vömel-Straße 20 | 42781 Haan | Tel. 02104-1436638

www.cafe-im-dorf.net

Haus Poock

In diesem Familienbetrieb werden ausgesuchte rheinische und

bergische Köstlichkeiten serviert, die je nach Saison var ieren.

Öffnungszeiten: Mo–So 12–21.30 Uhr

INFO: Osterholzer Straße 83 | 42781 Haan-Gruiten | Tel. 02104-96920

www.hotel-poock.de

Pizzeria da Enzo

Im Gruitener Bahnhof können Sie es sich bei einer leckeren Pizza

oder anderen mediterranen Speisen gut gehen lassen.

Öffnungszeiten: Di–So 11.30–14 und 17.30–22 Uhr (Mo Ruhetag)

INFO: Thunbuschstraße 22 | 42781 Haan | Tel. 02104-61474

Etappe: Düssel – Neviges

Restaurant Kutscherstuben in Düssel

Das malerische Fachwerkhäuschen mit seinem nostalgischen

Mobiliar und der schönen Außengastronomie ist über die Region

hinaus bekannt.

Öffnungszeiten: Mo–Sa 12–22 Uhr (Küche), So 9–12 Uhr (Frühstück) und

INFO: Dorfstraße 6 | 42489 Wülfrath-Düssel | Tel. 02058-7822809

www.kutscherstuben-wuelfrath.de

Restaurant Armer Ritter in der Wasserburg Düssel

Eine traditionsreiche bergische Gaststätte mit deftigen Gerichten.

Bei Sonnenschein kann man sich in den Biergarten setzen.

Öffnungszeiten: Tägl. 12–21.30 Uhr, Do Ruhetag (außer an Feiertagen)

INFO: Dorfstraße 7 | 42489 Wülfrath-Düssel | Tel. 02058-896999

www.armer-ritter-wasserburg-duessel.de

INFOS / KONTAKT / GPS

Historisches Dorf Gruiten

Das auch als „Perle des Bergischen Landes“ bekannte historische

Dorf Gruiten ist idy lisch am Flüsschen Düssel gelegen und geprägt

von denkmalgeschützten und schiefergedeckten Fachwerkhäusern

– jedes Haus hat eine lange Geschichte zu erzählen. Die Gastronomie

im Dorf lädt zur Rast ein.

INFO: www.historisches-dorf-gruiten.de

Mineralienpfad Gruiten

Ein kleiner Abstecher führt den Wanderer auf diesem geologischen

Lehrpfad durch Mi lionen Jahre Erdgeschichte. Die Strecke ist Teil

der Natursteinmauer des historischen „Doktorhauses” in Gruiten.

INFO: Heinhauser Weg 27 | 42781 Haan-Gruiten | www.neanderlandsteig.de

Naturschutzgebiet Grube 7

Der Kalkabbau hat die Landschaft in der Region nachhaltig geprägt –

die Grube 7 ist ein eindrucksvo les Beispiel dafür, wie sich die Natur

ihren Lebensraum zurückholt.

INFO: nordöstlich von Gruiten-Dorf gelegen

Naturfreibad Mettmann

Im Stadtwald von Mettmann finden Sie eines der ersten nach ökologischen

Gesichtspunkten gestalteten Naturfreibäder Deutschlands.

Öffnungszeiten: nur im Sommerhalbjahr | Hauptsaison täglich 8–19 Uhr |

Nebensaison je nach Wetter

INFO: Im Stadtwald 1 | 40822 Mettmann | Tel. 02104-234936

www.mettmann.de/naturfreibad

Alte Kölnische Landstraße

Die "strata colonensis" war vom 11. bis ins 18. Jahrhundert ein

wichtiger Handelsweg im Niederbergischen Hüge land. Heute informiert

eine Tafel über das Bodendenkmal..

INFO: Kölnische Landstraße, südl. Flehenberg | 42489 Wülfrath

Historischer Ortskern Düssel mit Wasserburg

Der Ortskern des Wülfrather Stadtteils Düssel mit seiner historischen

bergischen Architektur ist einen Besuch wert. Die Wasserburg Haus

Düssel ist ein ehemaliger Rittersitz, in dem heute das Restaurant

„Armer Ritter“ betrieben wird.

INFO: Haus Düssel 4 | Dorfstraße 7 | 42489 Wülfrath

Tillmannsdorfer Falte

Dieser geologische Aufschluss, der als Naturdenkmal eingetragen

ist, erlaubt einen eindrucksvo len Einblick in die Erdgeschichte – für

Kenner ein regelrechter Pilgerort!

INFO: Am Wanderweg „Eulenkopfweg“ | Dornaper Straße 1 | 42489 Wülfrath

Zeittunnel

400 Mi lionen Jahre Erdgeschichte werden in dem 160 Meter langen

Abbautunnel des Bochumer Bruchs mit allen Sinnen erlebbar. Der

benachbarte Steinbruch Schlupkothen kann auf einem naturkundlichen

und industriegeschichtlichen Lehrpfad umrundet werden.

Öffnungszeiten: April bis Oktober

INFO: Hammerstein 5 | 42489 Wülfrath | Tel. 02058-894644

www.zeittunnel-wuelfrath.de

Gaststätte Aprather Mühle

Schön an einem Teich gelegen, neben der historischen Mühle,

kann man hier bei schönem Wetter auf der Terrasse u.a. zahlreiche

Pfannkuchenvariationen genießen.

Öffnungszeiten: Di–Fr 11–22 Uhr

INFO: Düsseler Feld 1 | 42489 Wülfrath | Tel. 02058-776148

www.aprathermuehle.npage.de

Minigolfplatz am Schloss Hardenberg

In herrlicher Kulisse direkt am Schloss bietet der 18-Loch-Minigolfplatz

nicht nur Spaß für „Schlagfertige“ sondern auch einen

parkähnlichen Biergarten mit leckeren Speisen und Getränken.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 14-22 Uhr, Sa/So 11-22 Uhr

INFO: Bernsaustraße 79 | 42553 Velbert-Neviges | Tel. 02053-2459

www.minigolf-binder.de

Nostalgie-Cafe „Bergischer Hof”

Im Nostalgie-Cafe mit seiner imposanten Einrichtung im Stil der

50er und 60er Jahre kann man neben vielen anderen Köstlichkeiten

auf Vorbeste lung die original Bergische Kaffeetafel,

„Koffe drenken mit a lem Dröm on Dran” genießen. Für Wanderer

gibt es eine Wasch ste le für die Wanderschuhe.

Öffnungszeiten: Mo–Sa 9.30–18.30 Uhr, So 10–18.30 Uhr

INFO: Elberfelder Str. 9 | 42553 Velbert-Neviges | Tel. 02053-8499574

www.facebook.de/nostalgiecafe

Restaurant Paciello

Gute italienische Küche mitten im bergischen Ambiente des Ortsteils

Neviges bei Velbert. Im Sommer kann man Speisen und Atmosphäre

auch auf der großen Terrasse genießen.

Öffnungszeiten: Mo-Sa 17-23 Uhr, So und Feiertag 11.30-23 Uhr, Do Ruhetag

INFO: Elberfelder Straße 19 | 42553 Velbert-Neviges | Tel. 02053-49130

www.ristorante-pacie lo.de

Klettern im Bochumer Bruch

www.neanderland.de

Freunde des Klettersports können nach Anmeldung die steilen

Wände erklimmen und tiefe Einblicke in die Welt des Kalkabbaus

gewinnen.

INFO: Hammerstein 5 | 42489 Wülfrath | www.bochumer-bruch.de

Bodendenkmal Burg Hardenberg

Die Burg Hardenberg („Alte Burg“) ist die Ruine einer Höhenburg auf

einem 247 m hohen Bergsporn. Zwar sind von der Burg nur Hügel

und Wä le zu sehen, doch kann der Wanderer den Ausblick wie die

mittelalterlichen Burgherren genießen.

INFO: ca. 700 m südwestlich von Schloss Hardenberg | www.neanderlandsteig.de

Schloss Hardenberg mit Vorburg

Das Schloss aus dem 13. Jahrhundert befindet sich derzeit im Umbau,

doch bietet die Vorburg eine herausragende Kulisse für viele Veranstaltungen,

darunter ein abwechslungsreiches Konzert- und

Theaterprogramm und ein jährlich stattfindender Mittelaltermarkt.

INFO: Zum Hardenberger Schloss 1 | 42553 Velbert-Neviges

www.schloss-hardenberg.de

Mariendom

Dieser ungewöhnliche von Gottfried Böhm entworfene Betonkörper

ist der größte moderne Sakralbau Europas. Der Wa lfahrtsdom

zieht jedes Jahr Tausende Pilgerreisende an und beeindruckt auch

Nicht-Wallfahrer durch seine außergewöhnliche Architektur. Ein

Highlight im Mariendom ist das Rosenfenster.

INFO: Elberfelder Straße 12 | 42553 Velbert-Neviges | Tel. 02053-93180

www.mariendom.de

Übernachten

Für Wanderer, die sich mehrere Etappen auf dem neanderland

STEIG vorgenommen haben, stellen wir Übernachtungsmöglichkeiten

entlang des Wanderwegs vor. Natürlich gibt

es im Umfeld noch viele weitere Hotels und Pensionen.

Information und Buchung unter: www.neanderland.de

City Class Hotel Savoy

Für gehobene Ansprüche ist dieses Hotel in Haan eine gute Wahl.

In dem großzügigen We lnessbereich können Sie sich von einer

langen Wanderung erholen.

INFO: Neuer Markt 23 | 42781 Haan | Tel. 02129-9220 | Fax 02129-922100

Naturfreundehaus Holzerbachtal

Das Naturfreundehaus bietet eine gemütliche Übernachtungs- und

Einkehrmöglichkeit für aktive Gruppen.

INFO: Eipaßstraße 25b | 42719 Solingen | Tel. 0212-313791

Hotel Haus Poock

Hotel Haus Poock ist ein ruhiges Domizil in traumhafter Lage des

bergischen Landes. Im hauseigenen Restaurant können Sie regionale

Küche genießen.

INFO: Osterholzer Str. 83 | 42781 Haan-Gruiten | Tel. 02104-96920

www.hotel-poock.de

Hotel Kimmeskamp

Dieses Traditionshotel mit seinem italienischen Restaurant Pacie lo

bietet gerade für Wanderer eine schöne Kombination von gemütlichem

Essen und Schlafen in Velbert-Neviges.

INFO: Elberfelder Str.19 | 42553 Velbert-Neviges | Tel. 02053-49130

www.hotelkimmeskamp.de

Für „digitale“ Wanderer

GPS-Tracks unter

www.neanderlandsteig.de

Manuel Andrack

empfiehlt den

reizvollen

neanderland STEIG

– 2014 erscheint

ein Buch über seine

Erlebnisse und

Empfindungen.

Eröffnungstermine in Planung:

18.05.2014

Etappe (Velbert)

Nierenhof bis Velbert

29.06.2014

Etappe (Ratingen)

Ratingen bis Homberg

Bei den Eröffnungsterminen werden die

genannten Etappen erwandert. Die davor

und danach liegende Etappe ist bis dahin

ebenfalls fertiggestellt und auch in den dann

vorliegenden Flyern dargestellt.

07.09.2014

Etappe (Heiligenhaus)

Isenbügel bis (Mülheim a. d. Ruhr) Selbeck

NEANDERLANDSTEIG

GRUITEN

INFO

DÜSSEL

Weglänge: 18,6 km

Höhenmeter: 489

Schwierigkeit: mittelschwer, einige moderate Steigungen

Ausgangspunkt: Bahnhof Gruiten

Thunbuschstr. 20, 42781 Gruiten

Endpunkt: Düssel, Bushaltestelle Düssel (Bus 641)

Sehenswürdigkeiten: Historisches Dorf Gruiten

(Perle des Bergischen Landes)

Mineralienpfad Gruiten

Historischer Ortskern Düssel mit Wasserburg

Einkehrmöglichkeiten: Viele Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten

am Wegesrand

Wanderkarte: Flyer neanderland STEIG – Haan-Hülsberg –

bis Velbert-Neviges mit allen detaillierten Angaben

GPS-Daten: Downloads zu allen Wegen auf der Internetseite

Anreise ÖPNV: Einfache Anfahrt mit Bus und Bahn aus den rheinischen

Metropolen Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Mettmann


WANDERTIPP

Volker Teuschler – Burg Vianden

NATURWANDERPARK delux

PRÜM

Wandern ohne Grenzen

Eifel – NaturWanderPark delux:

Wanderparadies im Dreiländereck

Sie lenken durch die „Teufelsschlucht“, vorbei an

rauschenden Stromschnellen, streifen die „Napoleonseiche“,

kommen zum „Eifelgold“ oder

geradewegs in die „Grüne Hölle“:

14 Eifeltouren und neun Deutsch-Luxemburgische

Touren. Insgesamt ca. 390 Wanderkilometer,

die durch 4 Naturparke führen und

im „Dreiländereck“ Deutschland, Belgien und

Luxemburg Wandervergnügen ohne Grenzen

versprechen. 23 Rundwanderwege also, die

das Wandern im NaturWanderPark delux in

der Südeifel so abwechslungsreich gestalten.

Alle haben sich den Kriterien des Deutschen

Wandersiegels gestellt, diese erfüllt und sind

somit als Premiumwege ausgezeichnet. Das garantiert

Top-Qualität, die sich nicht nur in der

durchgängigen Markierung und dem „Immer für

Sie da“ Service widerspiegelt, sondern durch

außergewöhnlich vielfältige Landschaftsbilder,

die in jeder Jahreszeit in romantische Ecken

und grandiose Weiten eine andere Farb- und

Stimmungspalette in die Natur zaubern – mal

betörend zart, mal kraftvoll wild.

Die Eifeltouren und Deutsch-Luxemburgischen

Rund-Touren geben gänzlich neue Perspektiven

der Naturparke Nordeifel und Our

sowie des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks

und des Naturparks Südeifel frei.

Einfach diesem Zeichen folgen

23 Wandertouren in herrlicher Kulisse, die so

manche Überraschung für den Wanderer bereit

halten, z.B. großartige Fernsichten über die Eifellandschaft,

angrenzende Regionen oder die

Flusstäler von Our oder Sauer. Nur wenige Wanderkilometer

liegen zwischen dem Wechselspiel

weiter Wiesen- und Weidenflächen zu bizarren

Felsformationen entlang schmaler Wanderpfade.

Meterhohe knorrige Eichen säumen den Weg auf

der einen Seite, der zur anderen Seite den Blick

in den tiefen Abgrund frei gibt. Burgen laden zu

kurzweiligen Abstechern ein, ebenso Kultur- und

Freizeiteinrichtungen, z.B. in Echternach, Vianden

oder Waxweiler.

Die Rundwanderwege im NaturWanderPark

delux bieten Wandervergnügen für jedermann:

Leichtere Touren, wie der Bach-Pfad, der Felsen-

VIANDEN

WAXWEILER

ECHTERNACH

weg 6 oder die Nat‘Our Route 1 sind ideal für

Familien- bzw. Gruppenwanderungen oder den

Wandereinsteiger. Beim ausgewiesenen mittleren

bis schwerem Schwierigkeitsgrad, wie zum

Beispiel der Eifelgold-Route, dem Klausnerweg

oder dem Felsenweg 2 zwischen Deutschland

und Luxemburg, gilt es einige Höhenmeter

mehr zu erklimmen (teilweise über 900 Meter),

steilere Anstiege zu meistern oder einfach

noch mehr Wanderkilometer zu zählen. Denn

die Rundtouren umfassen die Bandbreite von

kürzeren 12 Kilometern, wie dem Prümtalweg,

dem Irsenpfad oder der Nat‘Our Route 5 bis zu

30 Kilometern (Felsenweg 4). Die meisten dieser

Wege bewegen sich allerdings im Bereich 15 bis

20 Kilometer. Sie sind bequem an einem Tag

zu erwandern. Wanderer haben genug Zeit, um

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu besuchen

oder eine längere Pause in den reizenden

historischen Eifelstädtchen einzulegen.

Tipp:

Alle Touren sind auf der Internetseite

www.eifel.info/naturwanderpark-delux.htm

in einem Tourenplaner erfasst.

Für unterwegs bietet die App „Touren

Rheinland-Pfalz“ die mobile Orientierung.

Region: Eifel

Länge / Dauer: gesamt ca. 390 km

zwischen 12 und 30 km

Gehzeiten: zw. 3 – 8 Std.

Start/Ziel: Verschieden.

23 Rundwanderwege,

davon 9 grenzüberschreitende

Touren nach Luxemburg

Charakter: unterschiedlich von leicht bis schwer,

im Tourenplan jeweils angezeigt

Sehenswürdigkeiten: Teufelsschlucht, Schloss

Weilerbach, Schloss Vianden,

Europdenkmal...

Wanderkarte: Pocketguide Eifeltouren und

Deutsch-Luxemburgische Touren

GPS-Daten: zu jeder Wanderung auf der Internetseite

8 kreuz&quer 1/14

Angebot / INFO / KONTAKT

Pauschalangebot:

4 Übernachtungen mit Frühstück

3 x Lunchpaket

3 individuelle Wanderungen

Tourenbeschreibungen

215 €

pro Person im Doppelzimmer

Foto NASU – Felsformationen und Wasser treffen sich oft in der Südeifel.

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstr.1 · D-54595 Prüm

Tel. 00 49 6551 96 56 0

info@eifel.info

www.naturwanderpark.eu

www.eifel.info


Veltins Fotosafari 2013/2014

GLÜCKWUNSCH!

Fotowettbewerb„Treffpunkt Wanderweg –

Momente der Begegnung!“

Innerhalb der letzten Monate folgten viele

Profi- und Hobbyfotografen dem Aufruf der

Veltins Brauerei und den Sauerländer Wandergasthöfen

in Kooperation mit dem SGV und

reichten über 150 Beiträge ein, die Begegnungen

entlang ihres Wanderweges dokumentierten

– frei nach dem Motto: „Treffpunkt Wanderweg

– Momente der Begegnung“. Die Bandbreite

reichte von Begegnungen von Mensch zu

Mensch, zu Wasser, am Boden oder in der Luft,

über imponierende Landschaften, zu Gruppenerlebnissen

und lustigen Mensch-Tier-Treffen.

Mit so vielen unterschiedlichen Begegnungen

hatte das Team um Profi-Fotograf Jochen

Senftler aus Iserlohn nicht gerechnet und zeigte

sich wieder mal beeindruckt von der vielfältigen

Auswahl, die da in sein Studio flatterte. Und

wie immer, wenn die Veltins-Fotosafari auf die

Zielgerade geht, fiel die Auswahl sehr schwer.

„Die kreative Motivauswahl auf der einen Seite

und die technische Qualität auf der anderen

Seite waren in diesem Jahr großartig. Leider

müssen wir uns auf drei Gewinner beschränken

– auch wenn wir viel mehr Preise hätten

vergeben können“, erläutert der Profi. Am

Ende dürfen sich aber dennoch nicht nur die

Hauptgewinner über je ein Wanderwochenende

bei den Sauerländer Wandergasthöfen freuen,

2 Sonderpreise in Form einer Veltins-Überraschung

wurden ebenfalls vergeben.

Warum Bernd Stemmers Begegnung mit dem

Rotwild ganz oben auf dem Siegerpodest steht,

erklärt Jochen Senftler:

„Die Motivauswahl trifft zu 100% das geforderte

Thema. Hinzu kommt das Überraschungsmoment,

dass dieses Bild besonders macht. In

der technischen Umsetzung spielt das Bild mit

Licht und Schatten bzw. Schärfe und Unschärfe

und besticht so den Betrachter mit einer außergewöhnlichen

Farbwirkung.“

Die K&Q-Redaktion gratuliert den Gewinnern

und bedankt sich bei allen Beteiligten für die

rege Teilnahme. Sicher wird sich das eine oder

andere Foto in den Druckwerken des SGV wiederfinden.

Mehr zum Jury-Mitglied und

Fotografen Jochen Senftler

finden Sie unter:

www.senftler.de

Gewinner

Je ein Wanderwochenende für 2 Personen

in einem Sauerländer Wandergasthof

haben gewonnen:

Platz 1: Dr. Bernd Stemmer, Soest

„Begegnung am frühen Morgen mit Sika“

Platz 2: Barbara Serafim, Alpen

„Ihr dürft ruhig schnüffeln“

Platz 3:

Stefan Pieper, Meschede-Freienohl

„Lenja mit Maikäfer“

Herzlichen

Glückwunsch!

(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner werden benachrichtigt.)

Platz 1:

Dr. Bernd Stemmer

„Begegnung am frühen Morgen mit Sika“

Platz 2:

Barbara Serafim

„Ihr dürft ruhig schnüffeln“

Eine Veltins-Überraschung als Sonderpreis gab`s für diese

digital gespeicherten Begegnungen am Wegesrand:

Jörg Reuter, Kürten

„Momente, die nie vergehen“

Platz 3:

Stefan Pieper

„Lenja mit Maikäfer“

Friedhelm Tomba, Finnentrop

„Begegnung mit Steini“

kreuz&quer 1/14

9


Aktionsjahr 2014: Deutsches Wanderabzeichen

Mitmachen kann jeder

Kassel - Das Deutsche Wanderabzeichen ist beliebt.

Fast 10.000 Menschen können sich mit

der schönen Anstecknadel schmücken. Auch

die Krankenkassen erkennen zunehmend den

Gesundheit fördernden Wert des Abzeichens

im Rahmen ihrer Bonusprogramme

an. Einen weiteren Schub

erhält die Initiative durch

das Aktionsjahr 2014 des

Deutschen Wanderverbandes.

Motto: Sei aktiv

und gehe mit!

Seit 2010 sind fast

10.000 Wanderer dafür

belohnt worden, dass

sie in einem Kalenderjahr

mindestens 200 Kilometer

gewandert sind. Bei Kindern

sind es 100 und bei Jugendlichen

150 Kilometer (Informationen: www.

deutsches-wanderabzeichen.de).

Damit das Abzeichen – ranggleich mit dem

bekannten Deutschen Sportabzeichen – noch

mehr ins Bewußtsein rückt, hat der Deutsche

Wanderverband (DWV) unter dem Motto „Sei

aktiv und gehe mit!“ das Jahr 2014 zum Aktionsjahr

„Deutsches Wanderabzeichen“ gemacht

und dazu als Kooperationspartner Wikinger

Reisen, Lowa und Crataegutt® gewonnen. Die

Auftaktveranstaltung für das Aktionsjahr war

Wachstum bei den EWV-Mitgliedern

10 kreuz&quer 1/14

im Januar der 1. Deutsche Winterwandertag

in Willingen.

Während des kompletten Aktionsjahres werden

quartalsweise bestimmte Aspekte rund um das

Wandern besonders stark in die Öffentlichkeit

gebracht. In den Monaten April bis Juni

beispielsweise wird der Wanderverband

unter dem Schlagwort „Weg

mit dem Speck“ zeigen, wie

Wandern bei der Fettverbrennung

hilfreich sein kann.

Überall im SGV-Land wird es

im Rahmen der örtlichen SGV-

Wanderprogramme Möglichkeiten

geben, die Nachweise

bescheinigt zu bekommen, die

zum Deutschen Wanderabzeichen

führen. Speziell wird das beim

SGV-Gebirgsfest in Sundern sowie beim

Deutschen Wandertag in Bad Harzburg sein.

Der SGV-Gesamtverein hofft in der bevölkerungsreichen

Region NRW, dass viele als Ersterwerber

gewonnen werden können, die dann in den

Folgejahren weiter mitmachen auf dem Weg zu

den höherwertigen Leistungsabzeichen – und

vielleicht so ihre Liebe zum Wandern entwickeln

und sich auch dauerhaft als Vereinsmitglieder

einbringen: Zum Wohl der eigenen Gesundheit

und eines gesunden starken SGV, der mit seinen

Akteuren das alles möglich macht.

Kassel/Vršac - Die Mitgliederzahl der EWV ist

weiter gestiegen. Bei der Jahrestagung in Serbien

wurden drei Organisationen aufgenommen:

Macedonian Mountain Sport Federation, ‚Transcarpathia‘

Agency of Regional Develepment an

Cross-border Co-operation uf Zakarpattya Oblast

Council sowie Hravatski Planinarski savez (Kroatien).

Die Vereinssignets (Logos – siehe unten)

werden die Auftritte der EWV bereichern.

Kompetenz im Netz – Lieblingsplätze beliebt

Kassel - Unter www.wanderbares-deutschland.

de sind über 120 Fernwanderwege – vom

„Strandvogt-Törn“ auf Amrum bis zum „Lechweg“

in den Alpen – beschrieben. Es gibt Informationen

zu 19.101 Kilometern Wanderwege und

1.030 Etappen. „Was gibt es schöneres, als bei

gutem Wetter auf einem abwechslungsreichen

Weg durch eine atemberaubende Landschaft zu

wandern“, so der Wanderverband. In Deutschlands

kompetentem Wanderportal sind Angaben

zu Wegebeschaffenheit und Pauschalangeboten

ebenso zu finden, wie Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten

und Gastgebern am Wegesrand.

Höhenprofile und Etappenbeschreibungen

inkl. GPS-Daten sind einfach zu bekommen.

Fortgeschrittene wie Anfänger-Wanderer finden

auf der Homepage alle Informationen, die sie

brauchen. Tipps zum Wandern mit Kindern, zur

richtigen Ausrüstung und Ernährung erhalten sie

genauso wie rund 500 Tourentipps.

Zunehmend beliebt sind die Lieblingsplätze mit

Kurzbeschreibungen und Fotos von Orten, die

andere unterwegs besonders schön fanden. Solche

Insider-Tipps gibt es inzwischen an und

für viele Wege – ein Blick hinein lohnt sich.

Die Liste wächst täglich, da jeder seine Lieblingsplätze

mit anderen teilen kann: Einfach ein

Foto machen und zusammen mit einer kleinen

Beschreibung auf der Karte an der richtigen

Stelle positionieren.

Wer sich nicht auf einen Weg festlegen will, kann

sich ebenfalls ausführlich im regionalen Portal

umschauen. Hier, wie auch bei den Wegen, machen

allein schon die großen Fotos im Kopf der

Seite Lust auf mehr.

KORREKTUREN ZUM

SGV-JAHRESPROGRAMM

Bitte beachten Sie die neuen Angaben

zu u.a. Veranstaltungsangeboten:

17. – 28. Mai B 05

(unter Vorbehalt)

Insel Teneriffa: Im Wasser

geboren – im Feuer geformt –

über Lava verteilt

Wanderregion:

Kanarische Inseln – Teneriffa

Diese Insel wurde aus Wasser aus dem Innersten der Erde

geboren, mit Feuer geformt und über die Lava verteilt. Als der

Lagergang bereits erstarrt war, stieg in Spalten ein frischer

Schub Basaltmagma auf. Dieses erfolgt bei Temperaturen

zwischen 900° C bis 1.200° C (noch an der Oberfläche),

abhängig von der jeweiligen chemischen Zusammensetzung.

Durch den enormen Druck und die hohen Temperaturen

arbeitete sich das Magma durch alte Lavaspalten an die

Oberfläche, wo es dann zu Basaltvarietäten erstarrte! Während

der geführten Wanderungen gibt es viele Erklärungen

über die atemberaubende Vegetation sowie über Geologie

und Vulkanismus.

Anmeldung bis 12.03.2014

Bernd u. Erdmute Rodekurth

Im Merzfeld 1, 51467 Bergisch Gladbach

Tel.: (02202) 8 15 90

E-Mail: Bernd.Rodekurth@sgv-k-o.de

www.sgv-kuerten-odenthal.de/mehrtagestouren.htm

Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

Teilnehmerzahl: mind. 10 bis max. 25 Personen

Tagesstrecke: zwischen 5 bis 17 km bzw. 3 bis 7 Std.

Wandertempo: 2,5 – 3 km/h

Besondere Voraussetzungen:

AMS-Erfahrung, knöchelhohe Wanderstiefel, Schwindelfreiheit

Unterkunft: Hotel in Puerto de la Cruz de Tenerife

Kosten pro Teilnehmer: ca. 1.150,- €

Leistungen: 9 x ÜF/HP abends

Sonstige Leistungen: Flughafentransfer, Rail & Fly 2. KL.

DB, Begleitbus bei Tagesexkursionen, Reiserücktrittsversicherung

selbst buchen, Verbandsabgabe und SGV-Organisationspauschale

3. Mai 2014 T 02

WANDERURLAUB

RADWANDERN

10.00 Uhr Bahnhof Marsberg

Marsberg – stand hier einst die

„Irminsul“?

Wanderregion: östliches Sauerland

Auf der Eresburg nahe Obermarsberg soll einst die „Irminsul“,

ein Heiligtum der Germanen, gestanden haben, eine

„allumfassende Säule“, ähnlich der Welt-Esche „Yggdrasil“;

diese Säule galt als Sinnbild des Himmels. Sie lag nahe

der sächsischen Hauptfestung, der Eresburg, und war ein

germanischer Anbetungsort. Karl der Große, der in seinem

Reich das Christentum einführen wollte, zerstörte 772

die Irminsul.

200 Jahre später starb Thankmar, der Halbbruder Ottos

des Großen, auf der Eresburg durch einen verirrten Pfeil. In

dem Ort über dem Diemeltal wurde europäische Geschichte

geschrieben. Eine kurze Kaffeerast bei Ankunft und eine Abschlussrast

in der Altstadt von Marsberg ist vorgesehen.

Anmeldung bis 25.04.2014

Marianne und Wilfried Schmidt

Hüserstr. 63, 59821 Arnsberg

Tel.: (02931) 41 44 05

E-Mail: schmidt.wum.arnsberg@web.de

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Teilnehmerzahl: bis max. 20 Personen

Tagesstrecke: ca. 10 bis 12 km

Wandertempo: 3 km/h

Kosten pro Teilnehmer:

3,- € für Mitglieder im Deutschen Wanderverband

5,- € für Nichtmitglieder

TERMINE 2014:

Sa. 15.03.2014

Wanderforum „Wandern und Einkehren

Genussvolles Erleben der Region“

SGV-Jugendhof „Wilhelm Münker“, Arnsberg

2014


1. Deutscher Winterwandertag –

gelungene Premiere in Willingen

DWV / EWV

Fotos: Markus Balkow

Willingen - Viele Besucher, tolles Programm,

gute Atmosphäre – aber kein Schnee: So das Resümee

des Deutschen Wanderverbandes (DWV)

zum 1. Deutschen Winterwandertag in Willingen.

Allein die von 14 Wanderführern geführten

Touren zogen über 1.000 Teilnehmer in ihren

Bann und bildeten den furiosen Auftakt des Aktionsjahres

„Deutsche Wanderabzeichen“.

Auch wenn während des 1. Deutschen Winterwandertages

in Willingen kaum eine Schneeflocke

zu sehen war: Die Besucher der Großveranstaltung

haben ihren Aufenthalt keine Minute bereut.

Dafür sorgte das attraktive Programm von

Gemeinde Willingen und Upländer Gebirgsverein

als Ausrichter. Die aus

ganz Deutschland und

dem benachbarten Ausland

in das Sauerland

gereisten Menschen gerieten

zuweilen nahezu

in Freizeitstress, um

möglichst keines der

unter dem Motto „Gesundheit

und Freude“

stehenden Angebote

zu versäumen.

Allein die vom Deutschen Wanderverband gebotenen

drei Gesundheitswanderungen fanden

bei rund 150 Aktiven Interesse. Hier gab's kurze

Wanderungen mit ausgewählten Übungen aus

der Physiotherapie und Informationen rund um's

Thema Gesundheit. DWV-Vizepräsident Werner

Mohr: „Menschen aus dem Erzgebirge, aus dem

Schwarzwald, aus Hamburg und sogar aus den

Niederlanden hatten offenbar viel Spaß an diesen

Wanderungen. Die meisten haben die Touren

außerdem in ihren Wander-Fitness-Pässen

dokumentiert.“ Das ist wichtig, denn nur dann

punkten Wanderungen für das Deutsche Wanderabzeichen.

Und das ist Thema des Aktionsjahres,

das der DWV unter dem Motto „Sei aktiv

und gehe mit!“ offiziell startete.

Höhepunkt war für viele die Fackelwanderung:

Nach der Seilbahnfahrt auf den Ettelsberg begrüßte

die Wanderer dort vor Nebel verhangener

Kulisse ein stimmungsvolles Alphornkonzert.

Brennende Schwedenfeuer (Bild) entzückten die

Gesichter. Danach setzte sich eine gut einen

Kilometer lange menschliche Lichterkette durch

die mit Raureif bedeckte Landschaft talwärts in

Bewegung.

Willingens Bürgermeister Thomas Trachte: „Allein

für diese Wanderung hat sich der Aufwand

gelohnt. Wir haben über 150 Fackeln an die

Wanderer verteilt. Das war ein einmaliges Bild.“

Ginge es nach dem Bürgermeister, könnte der 2.

Deutsche Winterwandertag gleich wieder nach

Willingen gehen: „Auch wenn der Schnee ausgeblieben

ist. Das war eine gute Werbung für

unsere Gemeinde.“

Auf den Schneemangel reagierten die Organisatoren

sofort: Statt einer Schneeschuhwanderung

wurden spontan Geocaching und Führungen

durch das Besucherbergwerk Willingen

ins Programm gehoben, aus dem Langlaufkurs

wurde ein Nordic-Walking-Technikkurs und

Pferdeschlittenfahrten wurden durch die Pferdekutschfahrten

ersetzt. Den Besuchern hat es

gefallen. DWV-Vize Mohr: „Das war hervorragend

organisiert – eine rundum gelungene Veranstaltung.“

Während der Abschlussveranstaltung

wünschten sich viele Menschen weitere

Deutsche Winterwandertage. Dem DWV liegen

bereits mehrere Bewerbungen für einen 2. Deutschen

Winterwandertag vor, eine Entscheidung

dazu wird es durch den DWV-Vorstand Ende

Februar geben.

Presseecho und weitere Fotos sind auf der Veranstaltungshomepage

www.winterwandertag.

willingen.org eingestellt.

+++ kurz notiert +++ kurz notiert +++ kurz notiert +++

EWV

Deutscher Wanderverband

· Der DWV-Bücherservice wird lt. Vorstandsbeschluss

zum 31.12.2013 eingestellt. Er

ließ sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben.

· Da die Initiative der Tourismusorganisationen

zur Schaffung eines Wanderwegezertifikats

gescheitert ist, wird der DWV zukünftig

auch kurze Wege (< 20 km) zertifizieren.

Zurzeit werden Kriterien erarbeitet, die auch

zielgruppenspezifische Zertifizierungen

möglich machen (z.B. Kulturwanderwege,

Familienwanderwege).

· Mittlerweile sind 250.000 DWV-Mitgliedskarten

in 20 Vereinen im Umlauf. Der DWV

verhandelt mit vielen Partnern über Rabatte.

Die aktuelle Liste der Vergünstigungen findet

sich auf www.wanderverband.de.

Deutsche Wanderjugend

Die Stiftung Wanderjugend unterstützt innovative,

zukunftsweisende und kreative Projekte

der Jugendarbeit in den Wandervereinen. Dabei

werden nicht nur Großprojekte, sondern auch

kleine Initiativen gefördert. Es gibt die Möglichkeit,

bis 200 EUR kurzfristig zu beantragen. Das

Antragsformular finden Sie unter www.wanderjugend.de

· Die Mitgliederversammlung hat Liz Nielsen

(DK) als Präsidentin der EWV für weitere

zwei Jahre wiedergewählt. Dazu gratulieren

wir herzlich und wünschen Liz Nielsen viel

Erfolg bei ihrer weiteren Arbeit auf europäischer

Ebene.

· Zertifizierte Wanderführer, die den DWV-

Wanderführer-Lehrgang bestanden haben,

können jetzt auch das neue europäische

Logo „Walk Leader“ benutzen.

· Auch im nächsten Jahr wird die EWV ihren

Umweltpreis vergeben. Interessierte Abteilungen

sind herzlich eingeladen, sich mit

Projekten an diesem Wettbewerb zu beteiligen.

Die Teilnahmebedingungen stehen

ab 01.02.2014 auf der EWV-Homepage.

Einsendeschluss ist der 1. August.

· Wanderer, die auf E-Wegen unterwegs waren,

können ab sofort Urkunden beantragen. Die

Bedingungen für die Urkunden sowie das An

tragsverfahren stehen auf der EWV-Homepage.

· Vorankündigung:

Die Finalwoche der EURORADO

2016 wird vom 10.-17.09.2016

in Skane und Helsingborg in

Südschweden stattfinden.

www.eurorando2016.com

Zwei Regionaltreffen

In diesem Frühjahr finden zwei Regionaltreffen

in Kopenhagen (21.-23. März) für Mitglieder

aus Irland, Großbritannien, Norwegen, Schweden,

Finnland, Dänemark, Norddeutschland, Estland

und Polen sowie in Barcelona (1.-2. März)

für Portugal, Spanien, Marokko, Südfrankreich,

Schweiz, Italien, Malta, Griechenland und Zypern

statt. Damit sollen lange Reisewege vermieden

und regionale Themen besser erörtert werden.

Recht auf Logo „Walk Leader“

Vier EWV/Organisationen (Club Vosgien, Deutscher

Wanderverband, FIE/Italien und FFRP/Frankreich)

haben sich qualifiziert, aufgrund entsprechenden

Ausbildung das europäische Logo „Walk Leader“

für ihre ehrenamtlichen Wanderführer zu nutzen.

Verbandspräsident Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß

nahm die Zertifizierung bei der Jahrestagung in

Vršac/Serbien aus der Hand von Marcel Grandjean,

dem Präsidenten der EWV-Wander-Kommission,

entgegen. EWV-Präsidentin Lis Nielsen

informierte, dass auch andere EWV-Mitglieder

an der Zertifizierung interessiert

sind und sich um die Erfüllung

der Voraussetzungen bemühen.

Die Zahl der Berechtigten wird

somit weiter ansteigen.

kreuz&quer 1/14

11


GESAMTVEREIN

Schmidt und Rosenkranz einig: „SGV muss

noch viel intensiver wahrgenommen werden!“

Alles, was in diesen Tagen geschieht, kommt

für die beiden Haupt-Akteure zunächst einmal

vielleicht am Ende doch etwas überraschend,

aber es geschieht offensichtlich auch aus einer

tiefen Überzeugung heraus und mit viel Herzblut.

Die Rede ist vom anstehenden Wechsel

auf dem Geschäftsführer-Stuhl in der Arnsberger

Hauptgeschäftsstelle des SGV und der angegliederten

SGV Marketing GmbH. Hier übergibt in

den nächsten Wochen Frank Rosenkranz (42)

die Verantwortung an Christian Schmidt (42).

Im Grunde genommen wurden beide Männer

letztendlich von ihrer Liebe zur Natur und von

dem Weg zurück zu den Ursprüngen in ihren

nun getroffenen Entscheidungen gelenkt. Frank

Rosenkranz folgt einmal mehr dem Ruf des

Waldes und hat als gelernter Forstassessor in

dem Landesbetrieb „Wald

& Holz NRW“ und dort in

der Abteilung „Betreuung

von Privat- und Körperschaftswald“

seine neue,

aber eben auch alte berufliche

Bestimmung gefunden.

Diplombetriebswirt

Christian Schmidt ist bis

zu seinem endgültigen

Wechsel ins Sauerland als

Forst-Freund mit leichter SGV-Wehmut:

Frank Rosenkranz

Geschäftsführer der Tourismusagentur Schleswig

Holstein GmbH mit Sitz in Kiel tätig.

In einem ersten Gespräch mit „kreuz&quer“

machte Christian Schmidt dann auch vor wenigen

Tagen mit einem Augenzwinkern deutlich,

dass er sich in den letzten Jahren zwar eher mit

dem Thema „Wattwandern“ befasst habe, dass

sein Herz aber nicht nur aufgrund seiner hessischen

Wurzeln überaus heftig für das tatsächliche

Wandern schlage. „Dieses Thema ist mir also

sehr, sehr nahe“, sagt er und erinnert an seine

organisatorische Teilnahme an zwei Deutschen

Wandertagen in Willingen und in Fulda sowie an

seine Mitarbeit an der Konzeptionierung, Entstehung

und Gestaltung u.a. von Premiumwegen.

Naturgemäß hatte der zweifache Familienvater

seinen letzten beruflichen Schwerpunkt in der aktiven

und koordinierenden Tourismusförderung.

Diesen Sachverstand möchte er nun auch in

seinem neuen Aufgabengebiet einbringen, sieht

allerdings auch eine enge Verzahnung zwischen

dieser Tätigkeit und der doch etwas spezielleren

Verbandsarbeit. „Ich werde hart dafür arbeiten,

dass der SGV und seine Kernkompetenzen gesellschaftlich

vielleicht noch ein Spur intensiver

wahrgenommen werden, dass unsere Themen

und Angebote deutlich und nachhaltig platziert

werden können.“ Dazu gehöre, so Schmidt auch,

das Engagement und eine neue Zielgruppenansprache

für den Jugendhof. Alles in allem sei er

höchst gespannt auf die Vielfalt der Themen, die

ihn in der Hauptgeschäftsstelle in Arnsberg und

HÜTTENBERICHT

Vernetzungs-Experte mit Vorfreude:

Christian Schmidt

innerhalb der großen SGV-Organisation erwarten

würden.

Eben diese Vielfalt der Themen ist und war es

auch, die Frank Rosenkranz in seiner nun zu Ende

gehenden aktiven Zeit zunächst einmal beeindruckt

hat. „Aber auch die höchst spannende Vielfalt bei

den Menschen – mit all ihren Vorteilen aber natürlich

auch gelegentlichen Einschränkungen – in

diesem Verein hätte ich im Vorfeld eher nicht so

eingeschätzt.“ Das große Engagement in einzelnen

Abteilungen habe ihn zudem immer wieder positiv

überrascht und letztendlich natürlich auch immer

wieder begeistert. Für die Zukunft erhofft er sich für

seinen Nachfolger und für den ganzen SGV, dass es

gelingen möge, die Angebote für eine aktive und

sinnvolle Freizeitgestaltung für alle gesellschaftlichen

Schichten noch bekannter zu machen. „Der

Verein steht eben nicht mehr ausschließlich für das

Wandern. Das ist viel mehr.“ Allerdings müsse man

eben auch weiterhin bemüht sein, insbesondere die

Flexibilität in den Strukturen zu erhöhen. „Und es

muss uns gelingen, die Kernthemen und Angebote

in den Vordergrund unserer gemeinsamen Arbeit

zu stellen.“

Thomas Reunert

Wanderheim der SGV-Abteilung Neheim

Auch Einbrüche schrecken nicht ab

Gehen Sie mit:

auf vorweggehen.de

#vorweggehen

Seit 1983 erfreuen sich die Mitglieder der SGV-

Abteilung Neheim an ihrem eigenen Wanderheim,

einer rustikalen Holzhütte, die Sommer wie

Winter eine anheimelnde Atmosphäre vermittelt.

Im Sommer geprägt durch die umliegende Waldlandschaft

des nahen Naturschutzgebietes und

im Winter durch eine adäquate Einrichtung und

einen großen gusseisernen Kaminofen, in dem

knisterndes Holz für angenehme Wärme sorgt.

Was fleißige Hände damals aufgebaut haben,

wird bis heute liebevoll gepflegt. Ca. 50 Personen

finden Platz und so manch feucht fröhliche

Erinnerung ist in den Köpfen der SGVer ebenso

wach wie hitzige Diskussionen bei Vorstandssitzungen,

Weiterbildungen oder Tagungen.

4 Einbrüche 2013 und schon einige im Vorfeld

zerren schon an den Nerven. Besonders

in diesem Jahr, wo nach einem Einbruch der

Lagerraum in hellen Flammen stand und die

Feuerwehr mit Mühe und Not das Wanderheim

retten konnte. „40.000,- € Sachschaden, viel

Ärger und viel Arbeit – das ist unsere Bilanz, aber

wir lassen uns nicht abschrecken und hoffen,

dass die Täter einmal gefasst werden“, so der

Vorsitzende Wanderfreund Helmutheinz Welke.

Am Samstag, den 26. Juli 2014, ist Sommerfest

im Wanderheim Neheim. Schauen Sie doch einmal

vorbei.

Sommer wie Winter einen Besuch wert, das

Wanderheim der SGV-Abteilung Neheim

INFO

• ca. 50 Plätze

• Keine Regel-Öffnungszeiten

• Eigenbewirtschaftung

• Komplette Küche

• Offen für Wandergruppen

• Vermietung für private Feiern an SGV-Mitglieder

Dankbar sind die SGVer Anni und Johannes

Tillmann, die sich seit Jahren liebevoll um das

Wanderheim kümmern.Tel. (02932) 2 66 22

12 kreuz&quer 1/14



Der digitale SGV: Neue

Seiten werden aufgezogen...

Alle Beteiligten freuten sich, als Mitte Januar

die neue Internetseite des SGV online geschaltet

wurde.

Bereits Anfang 2013 haben viele kreative Köpfe

zusammen gesessen, um die Ideen, Vorschläge

und Wünsche abzustimmen. Nicht nur das Design

sollte moderner und ansprechender sein,

auch die Inhalte müssen besser strukturiert, einfach

zu finden und attraktiver dargestellt werden

– dies waren die Aufgaben, die es über das Jahr

in vielen Abstimmungen zu bewältigen galt.

Alle Fachbereiche wurden involviert und konnten

inhaltlich mitgestalten und Ideen und Wünsche

einbringen. Auch die Einrichtungen des SGV,

wie der Jugendhof und die Wanderakademie,

haben nun die Möglichkeit, ihre Angebote allen

Interessierten ansprechender und aktueller zu

präsentieren.

Sie suchen Ihre Abteilung vor Ort oder die nächstgelegene

SGV-Hütte? Kein Problem über die

neue Postleitzahlensuche: Sie gelangen schnell

und unkompliziert zum direkten Ansprechpartner

vor Ort. Auch Neumitglieder finden schnell

den Weg zur richtigen Abteilung oder haben die

Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

In der neuen übersichtlichen Terminübersicht

finden Sie alle Veranstaltungen des SGV. Egal,

ob Wanderfreizeiten, Fortbildungen oder Großveranstaltungen,

über die „Filterfunktion“ finden

Sie genau Ihre Veranstaltung.

Besonders stolz ist der SGV

auf das neue Shopsystem.

Im modernen Design können

alle Produkte des SGV

attraktiv mit allen begleitenden

Informationen dargestellt

werden. So ist es nicht

nur möglich, Vereinsbedarf

zu bestellen, sondern auch

Kleidung, Wanderkarten

und vieles mehr.

Machen Sie sich selbst

ein Bild und füllen

Sie Ihren „Warenrucksack“

mit allerhand

Produkten unter

www.sgv.de

Kontakt PR & Öffentlichkeitsarbeit:

SGV Marketing GmbH

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Telefon: (02931) 52 48 - 22

E-Mail: marketing@sgv.de

www.sgv.de

INFO

Kann sich

sehen lassen:

der neue www-Auftritt

unseres SGV

Angebote gültig bis 30.04.2014, so lange Vorrat reicht! Preise incl. MwSt. zzgl. Versand


SGV-SHOP

Preis im Paket

Mitglieder

Nichtmitglieder

20,-

24,- anstatt 25,90

Gürteltasche SGV*

Mitglieder

Nichtmitglieder

14,90

16,90

Bestellmöglichkeiten

Strickmütze/Schal

Farbe wählbar:

schwarz/schwarz

schwarz/rot

schwarz/hellblau

natur/schwarz

natur/rot

natur/hellblau

Art.-Nr. 900054

Öffnungszeiten des SGV-SHOP:

Montag/Mittwoch/Donnerstag 9.00-12.00 Uhr, Telefon (02931) 524813

STÜCK

Gewünschte Produkte bitte auswählen,

Personalien angeben und senden...

oder ganz einfach im neuen Onlineshop

unter www.sgv.de bestellen.

Outdoor – Der Weg ist das Ziel

Mit Schimanski durchs Revier

Dieses Reisehandbuch ist kein reiner Reiseführer, der Ihnen

lediglich geschichtliche oder geografische Höhepunkte

des Ruhrgebietes vorstellt. Diese Lektüre vermittelt Ihnen

vielmehr einen Einblick in die Arbeit des legendären

Ruhrpott-Kommissars Horst Schimanski und weist Ihnen

den Weg zu den original Schauplätzen seiner Ermittlungen.

Lassen Sie uns also aufbrechen zu einer unvergesslichen

literarischen Reise ins Revier! Inkl. Vorwort und Interview

mit Schauspieler Götz George. Für alle Fans ein Muss!!!

1. Auflage 2013, 96 Seiten, 12 Karten, 25 farbige Abbildungen

9,90

Der Versand ist für SGV-Mitglieder kostenlos

Art.-Nr. 840201

Art.-Nr. 330069

kreuz&quer 1/14

STÜCK

13

STÜCK

* Bestellungen werden bis zum

14.03.2014 gesammelt. Auslieferung

erfolgt dann ab dem 31.03.2014.

> per Post: SGV-Shop, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

> per FAX: (02931) 52 48 15

> per E-Mail: shop@sgv.de


PROMINENTE IN ÖPNV-REPORT

DER FREIZEIT

„Opa kann die Menschen

zum Lachen oder zum

Weinen bringen.“

Die Enkelin wird geknuddelt,

der Dackel wird erzogen und

das Leben wird in vollen Zügen

genossen:

Walther Plathe

Es gibt an diesem Nachmittag gleich zwei Themen,

die dem Walther Plathe (63) spontan

ein Strahlen ins Gesicht zaubern und seiner

Stimme einen noch weicheren, tieferen, angenehmen

Klang geben, als sie ohnehin schon

hat: Wir sprechen über seine kleine Enkelin

und lange Spaziergänge an der Ostsee. Natürlich

mit dem Dackel. Die kleine junge Dame ist

erst im letzten Jahr in das Leben des Mimen

getreten und bereitet Opa schon jetzt jede Menge

Spaß. „Ich genieße es, wenn ich sie in den

Armen halten kann. Vor ein paar Wochen hatte

sie meinen Bart entdeckt, hat erst vorsichtig

gefühlt und weiß jetzt aber schon, dass man

daran prima ziehen kann. Wahrscheinlich hält

sie mich für einen Bären.“

Faxenmacher oder Clown

Auch auf die nächsten gemeinsamen Wochen,

Monate und Jahre würde er sich

bereits richtig freuen: „Dann kann ich mit

ihr viele Dinge erleben, die ich aus beruflichen

Gründen bei meinem eigenen Sohn

verpasst habe bzw. einfach nicht erleben

konnte.“ Und was sagt Walther Plathe

einmal seiner Enkelin, wenn sie ihn das

erste Mal fragen könnte, was er denn beruflich

so macht: „Ich würde wahrscheinlich

sagen, Opa wäre Faxenmacher oder

Clown. Oder, dass Opa gut Geschichten

erzählen kann, die Menschen zum Lachen

oder zum Weinen bringen kann.“

Gerne richtig stürmisch

Kommen wir also zu diesen bereits erwähnten

Spaziergängen an der Ostsee.

Walther Plathe ist ohne Frage eine Genussmensch,

liebt das Leben und die

damit zusammenhängenden und sich

anbietenden Freuden. Aber er weiß eben

vor allem auch die Natur zu schätzen.

„Sie gibt mir am Ende die wirkliche Erfüllung.“

Spaziergänge bei Wind und Wetter

14 kreuz&quer 1/14

an den Stränden der deutschen Küste sind für

ihn schon etwas ganz Besonderes. „Es darf

auch ruhig richtig stürmisch sein“, sagt er und

erinnert sich auch gerade in diesem Punkt

gern an seine zehn Jahre in Hamburg. „Ist

doch herrlich, wenn man immer mal wieder so

richtig durchgeblasen wird.“ Nur allzu anstrengend

sollte es – ganz nach Plathe-Lebensart

– vielleicht am Ende nicht sein, auch wenn

sich die Sorge davor in Grenzen hält: „Irgendwann

kommt schon immer eine kleine, schicke

Glühweinbude, an der man mal ein Päuschen

machen kann.“

Treuer Wegbegleiter ist für den inzwischen

wohl überzeugten Jung-Gesellen der Dackel

Pollonius. (Namensgeber ist übrigens der Vater

von Hamlets unerfüllter Liebe). Vielleicht gibt

Ein großer Mime mit einem noch größeren „gefühlten“

Knuddelfaktor.

es ja zwischen dem kernigen Vierbeiner und

seinem zweibeinigen Freund und Herrchen

so etwas wie eine Seelenverwandtschaft im

tiefsten Innern: „Dackel kannst du nicht erziehen.

Die sind darauf geeicht, im Fuchsbau

selbstständige Entscheidungen zu treffen und

nicht zu fragen, was denn jetzt wohl richtig

oder falsch sein könnte. Dem Dackel musst

du jeden Tag zeigen, dass du der Bestimmer

bist. Das hält dann zwei oder drei Tage an, und

dann geht es wieder von vorn los.“

Soldat und Landarzt

Walther Plathe lebt für die Bühne. Wenn er

erzählt über seine Arbeiten als braver Soldat

Schweijk, als eiserner Gustav, als Hamlet oder

als Frosch in der Fledermaus, dann kommen

Herz und Seele auf Touren. Aber natürlich

erinnert sich der heutige „Wieder-

Berliner“ auch gern an seine „Landarzt“-

Zeit. „Auch das waren herrliche Jahre mit

wunderbaren Kollegen. Die allerdings im

Lauf der Zeit alle weggestorben sind und

auch nicht wirklich nachbesetzt werden

konnten.“ Und dann seien irgendwie

auch die Stoffe ausgegangen. „Immer

wenn denen nichts mehr einfiel, hatte

ich eine neue Frau an der Backe.“

Walther Plathe und das Altern? „Angst

habe ich davor nicht, aber keiner kann

mir erzählen, dass das schön ist, wenn

man am Ende mit zahlreichen Einschränkungen

leben muss. Wenn es

so bliebe wie jetzt im Moment, dann

wäre das schon ganz prima.“ Spricht’s,

nimmt noch einen kleinen Schluck von

dem leichten Russischen Landwein auf

dem Tisch und eilt zum Ausgang. Schon

in wenigen Minuten wird er als „Eiserner

Gustav“ auf der Bühne des Lüdenscheider

Kulturhauses stehen. Und er wird es

einmal mehr genießen.

Thomas Reunert


Der neue Bildband!

Frisch auF!

Die besten WanDer- unD Wohlfühlhotels

Zuerst kommt der Wanderer…

…erst diese Einstellung macht einen Sauerländer

Gasthof zu einem Sauerländer Wandergasthof.

seit fast 10 Jahren arbeiten die heute 16 Mitglieder

zählenden „sauerländer Wandergasthöfe“ ständig daran,

ihre Wanderkompetenz und Gastlichkeit zum Wohle

aller Wanderfreunde zu verbessern. „ständig stellen

wir uns aktuell auf die sich verändernden Wünsche

unserer Wandergäste ein“, berichtet Geschäftsführer

hubertus schmidt, „ständig tauschen sich die betriebe

auf ihren regelmäßigen treffen aus und regelmäßig erfolgt

eine überprüfung der Qualitätskriterien.“

somit ist klar: Mit seinen Wünschen und bedürfnissen

nimmt der Wanderer bei den sauerländer Wandergasthöfen

den ersten Platz ein.

TIPP: Gemeinsame Frühlingswanderwoche vom

23.04. bis 30.04.2014. 5 Tageswanderungen, geführt

durch einen Wandergasthöfe-Gastgeber, inkl.

Mittags rasten sowie 1 gemeinsame Abschlusswanderung

schon für 79,- € zzgl. Unterkunft!

Über 100 Wandertouren

online herunterladen!

Wussten Sie schon, alle Betriebe, sind...

• familiengeführte hotels oder Gasthöfe

mit mindestens 3 DehoGa-sternen

• an das jeweilige örtliche Wanderwegenetz

angeschlossen

• „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“

• regelmäßig in sachen „Wander-schulung“ unterwegs

und haben ausgebildete Wanderführer in

den reihen ihres Personals. Wanderabzeichen und

Wanderpass können hier erworben werden.

• auf Wanderungen ohne Gepäck im gegenseitigen

Dialog eingestellt

• familien- und kinderfreundlich und halten

spezielle angebote bereit

• in sachen Küchen- und Verpflegungsangeboten

ganz auf Wanderer eingestellt. ob lunchpaket,

brottüten, eine flasche Wasser auf dem Zimmer,

vegetarische Kost, frühstück auch für spätaufsteher

oder Gerichte für den kleinen hunger

- dem Wanderer soll es an nichts fehlen.

• auf spezielle und spezifische Wünsche eingestellt.

Da gibt es Wetterstationen im betrieb, einen

kleinen Wanderladen mit Wanderkarten, informationen

sowie Wanderzubehör, Wohlfühlangebote,

sauna oder Dampfbad, Putz- und trocknungsmöglichkeiten

für Wanderausrüstung, und, und, und…

Damit sind nicht alle Kriterien im Detail genannt.

besuchen sie einmal die neue internetseite der

Wandergast höfe und sie werden erstaunt sein, wie sehr

sich die Wander gasthöfe um sie, den Wanderer bemühen.

• und noch eins: alle „sauerländer Wandergasthöfe“

sind Mitglied im sGV und in Kooperation mit der

sGV-Wanderakademie und dem Deutschen Wanderverband

(DWV) erfolgen regelmäßig fachkompetente

schulungen um für sie, den Wandergast, immer

auf dem laufenden zu sein.

Mit 20 Tipps für Ihren nächsten

Ausflug zu uns ins Sauerland!

ein BILDERBUCH

voller URLAUB...

Gleich jetzt GRAtIs anfordern!

Sauerländer Wandergasthöfe e.V.

Wanderbüro, Poststraße 7

57392 schmallenberg

telefon: 02972 / 9740-40

Fax: 02972 / 9740-26

info@wandergasthoefe.de

www.wandergasthoefe.de

Qualität und Tradition verbindet sich in dem Namen

Schwarze & Schlichte. Und wer hat sich nicht schon

häufiger die Frage gestellt: Wie kommt der Korn in die

Flasche oder wie wird eigentlich Schnaps gebrannt.

Diese Einladung bietet die Möglichkeit der Erkundung

genau am richtigen Ort, nämlich da, wo schon seit über

350 Jahren die Tradition des Brennens zu Hause ist.

SGV-Partner Schwarze & Schlichte lädt ein zu einer

zünftigen Fasskellerbesichtigung mit allem was dazu

gehört: Verkostung der Produkte mit kleinem Imbiss,

Information über Brennen und fachgerechtes Lagern

von Spirituosen beim Rundgang über das Betriebsgelände,

Geschichtliches und einen interessanten

8-Minuten-Film zum Thema.

Oder entdecken Sie noch mehr guten

Geschmack in unserem Betrieb

in Rinteln – im schönen Weserbergland!

Dies ist eine Einladung für Genießer

Entdecken Sie den Charme dieser wunderschönen Weserstadt – und lassen Sie sich

faszinieren von einer modernen Abfüllanlage, die jährlich ca. 25 Millionen Flaschen

herrlichster Spirituosen auf den Weg zum Genießer schickt. Mit günstigem Werkseinkauf!

Besichtigungen 10-50 Personen

Anmeldung: Telefon (05751) 9663-0

E-Mail: besucher@schwarze-schlichte.de

Kosten pro Person: 6,50 €

Das Angebot im Einzelnen...

Zeiten: Montag bis Donnerstag:

9.00 – 16.30 Uhr, Freitag: 9.00–12.00

Uhr, Freitagnachmittag und Samstag

nach Absprache

Dauer: 1,5 – 2 Stunden

Teilnehmer: 10 – 50 Personen

Kosten: 6,50 € pro Person. (Bei Gruppen

unter 10 Personen pauschal 65,- €)

Wenn Sie sich noch einen Probierschluck

mitnehmen wollen, bietet der Schwarze &

Schlichte Shop auf dem Werksgelände alles

aus dem riesigen Sortiment – natürlich

zu vorteilhaften Werkspreisen und einem

10%igen Sondernachlass für Inhaber der

DWV-Mitgliedskarte.

Es lohnt sich, die Reise zu Schwarze &

Schlichte mit einem Besuch der reizvollen

Stadt Oelde zu verbinden. Die Innenstadt,

der Park, ja das ganze Ambiente ist einen

Besuch wert. Schwarze & Schlichte hilft

dabei und vermittelt Ihnen den Kontakt

zum Stadtmarketing, wo Besichtigungen,

Museumsbesuche und die Inspektion

Oelder Kulturstätten den Einblick in die

lebendige Stadt Oelde vertiefen.

Termine und Absprachen:

Friedr. Schwarze GmbH & Co. KG · Paulsburg 1-3 · 59302 Oelde/Westfalen

Telefon: (02522) 93 02 - 0 · Fax: (02522) 93 02 - 80

E-Mail: besichtigung@schwarze-schlichte.de · www.schwarze-schlichte.de

kreuz&quer 1/14

15


Beste Lage,

tolle Möglichkeiten:

• Organisierte Familien- und

Gruppenerlebnisse

• z.B., GPS-, Lama- oder Kurfürstliche

Thiergartenwanderungen

• Individ. Themenwanderungen

• Naturkundliche Exkursionen mit

der SGV-Wanderakademie

• Entspannung und Wellness unter

Einbindung des

Freizeitbades „NASS“

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Das Sommerferien-Familien-Angebot

– genial für alle Generationen :-)

In den letzten drei Wochen der NRW-Sommerferien (28.7.-17.8.) bieten wir speziell für

Familien tolle Angebote. Ideal für 5 Personen (z.B. Eltern + 2 Kinder + Oma/Opa oder

Oma+Opa mit ihren 3 Enkeln) – aber auch für kleinere oder größere Familien, z.B.

5 Personen – 3 Übernachtungen incl. Halbpension ab EUR 95,– / Nacht

+ tolle Freizeitangebote / Aktivitäten / Erlebnisse in der Natur

Die wichtigsten Informationen und Angebote Ihres Gästehauses in Arnsberg auf einen Blick:

Jugendhof zu jeder Zeit

– individuell oder organisiert

Sommer:

• Familien-Ferienprogramme

• Wochenendprogramme (z.B. in

Verbindung mit Feiertagen) für

Individualisten, Paare oder Singles

Herbst:

• Beschauliche Herbstwandertage

mit Wanderführung

• Besuch verschiedenster örtlicher

Sehenswürdigkeiten

Erstaunlich günstig.

Für jung & alt, groß & klein:

Erwachsene u. Jugendliche

ÜN/F 29,00 Euro

HP 34,50 Euro

VP 39,50 Euro

Günstige Preise für Kinder bis 12 Jahre!

Häufig sind in diesen Preisen die Kosten

für Wanderbegleitung etc. inbegriffen.

Achten Sie auf Vorteilspreise bei

Mehrtagesangeboten und organisierten

Veranstaltungen

Jetzt schon buchen:

Jahresausklang 2014

Mo. 29.Dez.– Do. 1. oder Fr. 2.Jan.

Für Familien, Großeltern, Alleinerziehende,

Paare, Singles, Gruppen

Leistungen:

• wahlweise 3 oder 4 Nächte inkl.

Vollpension schon ab 165,- Euro

• großes Silvesterbuffet

• Brunch am Neujahrstag

• Nachtwanderung mit Lagerfeuer

Jugendbildungsstätte

SGV-JUGENDHOF

Hasenwinkel 4

59821 Arnsberg

Telefon (0 29 31) 52 48 - 25

Telefax (0 29 31) 52 48 - 27

jugendhof@sgv.de

www.sgv.de

NEU: Vorteil für SGV-Mitglieder!

Auf alle Übernachtungen

mit Verpflegung: 10% Rabatt

Slow Food zu Gast im SGV-Jugendhof – ideal auch für SGV-Gruppen

„Einfach köstlich. Ich bin froh, dass ich mich zu

dieser Aktion von Slow Food angemeldet habe“,

so der Kommentar einer Teilnehmerin, die dem

Angebot von Slow Food gefolgt ist, auf dem

Gelände des SGV-Jugendhofes an einer Kartoffelbrataktion

teilzunehmen.

Katrin Lenz und Frank Draeger von der Survival-

und Wildnisschule aus Hagen setzten diese

Idee von Ingrid Schlicht-Olbrich, seit kurzem

Conviviumsleiterin (Convivium heißt Tafelrunde)

von Slow Food Sauerland, zusammen mit der

SGV-Wanderakademie und dem SGV-Jugendhof

in die Tat um. Außer Lachs und Gemüse standen

auch Pflaumenkuchen, Kartoffeln aus dem

Feuer, Steinpilzbutter, Wildkräuterbutter, Apfelremoulade,

marinierte Steinpilze und Stockbrot auf

der Speisekarte. Angestoßen wurde mit einem

Herbstpunsch aus Holunder- und Apfelsaft.

Das Gelände des SGV-Jugendhofes bietet die

idealen Voraussetzungen für derartige Aktionen.

„Es ist wunderschön hier. Der SGV-Jugendhof

war mir bisher gar nicht bekannt“, sagte Ulla

Gerdel aus Schmallenberg. Geschützt unter einem

Holzpilz kann es auch mal regnen – was

es dann auch tat.

„Gut – Sauber – Fair“ so lautet das Kurzprogramm

von Carlo Petrini, dem Gründer der weltweiten

Slow Food Bewegung.

„Wir wollen uns in unserer Region daran beteiligen,

dem Recht auf Genuss einen wichtigeren

Stellenwert zu geben und dieses Recht mit der

Verantwortung für die regionale und kulturelle

Vielfalt verbinden: Genuss und Verantwortung

gehören zusammen“, so steht es auf der Internetseite

von Slow Food Sauerland. Weiter heißt

es dort: „Wir fühlen uns in Respekt vor der

heimischen Natur, dem Sauerland, einer nachhaltigen

Landwirtschaft verbunden und wollen

dazu beitragen, die regionalen Besonderheiten

aufzuspüren, zu verbreiten und zu bewahren.

Neben der Sensibilisierung und Differenzierung

des Genusses in eigenen Lebensbereichen, in

Produktion, Handel und Gastronomie steht die

Verbraucherinformation und -aufklärung im

Mittelpunkt unseres Engagements. Wo immer

möglich wird auch das Heranführen nachwachsender

Generationen mit in den Blick genommen,

vor allem über praktisches Tun im sozialen

Miteinander.“

SGV-Wanderakademie und SGV-Jugendhof unterstützen

diese Ideen und arbeiten an einem

Angebot für dieses Jahr.

16 kreuz&quer 1/14


DEUTSCHE WANDERJUGEND

Mit Begeisterung verfolgen die TeilnehmerInnen des landesweiten Pfingsttreffens

die zum Programm gehörende große Bühnenshow aller teilnehmenden Gruppen.

Sport, Spiel und Spaß in einer fröhlichen Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt

des landesweiten Kindertreffens der Wanderjugend LV NRW.

Wanderjugend-Events 2014 echte Highlights

Landeszentrale Großveranstaltungen für Kinder und Jugendliche

Die Aktivitäten der Wanderjugend, Landesverband Nordrhein-Westfalen, stehen wegen ihrer kinder- und jugendgerechten Programmgestaltung

bei ihrer Zielgruppe, den Kindern und Jugendlichen, hoch im Kurs. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der Landesvorstand

der Wanderjugend unter der Leitung von Arno Koppe bereits im vergangenen Sommer den Fahrplan für die landeszentralen

Großveranstaltungen des gerade begonnenen Jahres 2014 festgelegt.

Landesweites Pfingsttreffen

Landesweites Kindertreffen

Landesweites Teentreffen

Ein besonderes Event wird 2014 wieder einmal

das landesweite Pfingsttreffen sein, das diesmal

vom 7. bis 9. Juni in und an der Burgjugendherberge

Blankenheim in der Eifel stattfindet.

Bereits jetzt fiebern zahlreiche Gruppen auch

aus dem SGV-Bereich dieser Großveranstaltung

entgegen. Unter dem Motto „Wir sind gefragt“ beinhaltet

das Programm die Auseinandersetzung

mit einem der Schwerpunkte unserer Arbeit.

Angebote, die sich spielerisch und kreativ mit

der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

an ihren unmittelbaren Lebenszusammenhängen

beschäftigen, stehen dabei im Mittelpunkt.

Workshop-Programme bieten die Möglichkeit,

gemeinsam Erfahrungen zu machen, die in die

Geheimnisse der Beteiligung und des Mitbestimmens

einweihen.

Die gesamte Jugendherberge Burg Blankenheim

und das anliegende Jugendherbergsgelände stehen

für diese Großveranstaltung zur Verfügung.

So viel sei schon verraten: Das sehr großzügige

Gelände der Jugendherberge mit einem super

Zeltplatz bietet einen tollen Rahmen für unser

geplantes Programm. Natürlich werden Highlights

wie die Aktionsbühne und unsere Discos

nicht fehlen.

Nach den äußerst erfolgreichen Pfingsttreffen

in Wewelsburg (Eggegebirge) und Olpe/

Biggesee (Sauerland) mit jährlich steigenden

Teilnehmer(innen)-Zahlen gehen die Organisatoren

für dieses Jahr davon aus, dass die

Schallgrenze von 300 Teilnehmer/innen bei Weitem

überschritten wird. Die Nachfrage aktiver

Wanderjugend-Gruppen aus ganz Nordrhein-

Westfalen nach dieser Veranstaltung hat bereits

begonnen.

Mit dem 22. landesweiten Kindertreffen bietet

die Wanderjugend LV NRW vom 19. bis 21. September

einen weiteren Klassiker als Höhepunkt

ihrer landeszentralen Veranstaltungen an.

Veranstaltungsort ist die Sportschule in Hachen,

wo die TeilnehmerInnen nicht nur eine Sporthalle,

sondern auch ein Schwimmbad und viele tolle

Abenteuersport-Anlagen erwartet, wie eine Kletter-

und Seillandschaft und eine Bogenschieß-

Anlage. Kanu-/Kajakfahren und Trampolinspringen

machen die Angebotspalette perfekt. Doch

es wird nicht nur sportlich zugehen, auch die

Fantasyrallye am Sonntagmorgen ist fester Bestandteil

des Treffens. Ein Workshopprogramm

mit Tanz, Trommeln, Entspannung und Massage

bietet zusätzliche Möglichkeiten aktiv

zu werden. Ach ja – ein Disco-Abend darf

natürlich auch nicht fehlen.

Für die GruppenleiterInnen, die ihre Kinder

begleiten, wird wie in den Vorjahren eine

eigene Fortbildung angeboten. Neue erlebnispädagogische

Übungen und Spiele und

deren Einsatz in der Gruppenarbeit werden

dabei im Mittelpunkt stehen.

Momentan sind alle gespannt, ob die Zahl

der 160 TeilnehmerInnen vom letzten

Jahr noch übertroffen werden kann.

Bereits zum dritten Mal bietet die Wanderjugend

LV NRW vom 26. bis 28. September ein landesweites

Teentreffen an. Viele Teenager waren

darüber traurig, der Zielgruppe unseres Kindertreffens

entwachsen zu sein. Aus dem Wunsch

dieser Altersgruppe heraus ist eine neue Veranstaltung

entstanden, die in diesem Jahr wieder

in der Sportschule Hachen angeboten wird.

Auch für diese Altersgruppe gibt es in Hachen

viel zu entdecken: Vieles wird schwieriger, manches

leichter, aber alles macht genauso viel Spaß

wie „früher“.

Teenies aller Wanderjugendgruppen erlebt gemeinsam

ein echt cooles Wochenende.

Auch beim Wanderjugend-Teentreffen steht das gemeinsame

Gruppenerlebnis im Vordergrund.

Natürlich besteht das Programm der Wanderjugend nicht nur aus diesen vier Großveranstaltungen

– das komplette Programm mit allen Wochen- und Wochenendveranstaltungen

sowie den Ferienfreizeiten ist bereits Ende des vergangenen Jahres erschienen.

Beide Programme sind in der Geschäftsstelle der Deutschen Wanderjugend LV NRW

in Wuppertal oder auch im Internet unter www.wanderjugend-nrw.de erhältlich.

kreuz&quer 1/14 17


FAMILIE

Familien-Spaß mit Kindern im Fokus

Arnsberg - Unter dem Motto, „Junge Familien

– mit Spaß dabei“ geht diese SGV-Abteilung

neue Wege und verstärkte ihr Leitungsteam. Die

beiden jetzigen Wanderführer für den Bereich

„Junge Familie“, der 34 Jahre alte Boris und

Sandra Knapp (rechts im Bild) begannen mit

ihren Vater-Mutter-Kind-Aktivitäten schon vor

drei Jahren erfolgreich. „Wir haben zwei 8 und

10-jährige Kinder. Das war unsere Motivation,

uns die Leitung von SGV-Familien-Radtouren

und -wanderungen auf die Fahne zu schreiben,

zumal wir dem SGV in Arnsberg schon lange

als Mitglieder angehören“, erklärten sie. „Hinzu

kam, dass inzwischen immer mehr Eltern mit

Kindern Interesse an unseren Aktivitäten fanden.

Wir freuen uns über Zuwachs in unserem

Wanderführerteam und die damit verbundene

Möglichkeit für weitere Angebote“, begeisterten

sie sich.

Ab sofort stehen für die Arnsberger SGVer der

49-jährige Thomas Geißler und seine 41-jährigen

Frau Astrid (links im Bild) für ein erweitertes

SGV-Programm im Bereich „Junge Familien

– mit Spaß dabei“ in den Startlöchern. Ihre

Premiere fand bereits am 22. September statt:

Eine spannende, Kinderwagen geeignete Familienwanderung

auf den Lattenberg. Ein Waldrouten-Ranger

begleitete die sechs Kilometer lange

Wanderung und brachte den Kindern die

Natur nahe und sie wiederum „löcherten“

ihn mit Fragen. Natürlich gehört

auch Kaffee, Kuchen und ein schöner

Kinderspielplatz dazu.

Die Geißler‘s nutzen schon seit Jahren

mit ihrer inzwischen 4-jährigen Tochter

die Familienangebote des Arnsberger

SGV und zählen zu den Stammgästen

bei den regelmäßigen Familienzeltlagern.

Thomas Geißler ist als Schreiner handwerklich

tätig und daher prädestiniert, bei seiner neuen

Führungsaufgabe den praktischen Part zu übernehmen.

Ehefrau Astrid ist Grundschullehrerin in

der Herdringer Heinrich-Knoche-Schule und freut

sich, ihre pädagogischen Kenntnissen einbringen

zu können. „Ich führe meinen Beruf mit Leib und

Seele aus, weil ich gerne mit Kindern umgehe“,

sagte sie, „und ich weiß genau, wie wichtig für

Kinder und Jugendliche der Bezug zur Familie mit

gemeinsamen Erlebnissen, aber auch zu Natur und

Umwelt ist. Deswegen werden wir uns beide mit

Boris und Sandra Knapp in das neue SGV-Aufgabenfeld

einbringen und uns interessante Dinge

einfallen lassen.“ Angesprochen sind hiermit alle

jungen Familien mit Kindern ab dem „Kinderwagenalter“,

ob SGV-Mitglied oder nicht. (Kontakt:

info@sgv-arnsberg.de).

Mit Mottek und Hunt

beim Schulwandern im Muttental

Dortmund - Besuch des historischen Bergbaupfades

im Muttental mit der Klasse 3b der

Eintracht-Grundschule Dortmund-Holzen, ihren

Lehrerinnen Bauerfeld und Fabrian sowie Begleitpersonen

des SGV. Mit dem Bus ging‘s zum

Muttental, wo Evelin, Peter und Uwe sie schon

erwarteten. Thema war das Leben der Bergleute

im 18. und 19. Jahrhundert. Die Führung begann

am Bethaus, dessen Funktion den Kindern

erklärt wurde: Bevor die Bergleute ins Bergwerk

einfuhren, beteten sie gemeinsam darum, nach

der Arbeit wieder gesund ans Tageslicht zu kommen.

Daher stammt auch der Ausdruck „Glück

auf“. Zugleich konnte der Bergwerkbesitzer kontrollieren,

ob alle Bergleute da waren, um mit

der Arbeit zu beginnen. Die Kinder wurden

nun mit dem Hunt (offener, fahrbarer und kastenförmiger

Förderwagen), den die Bergleute mit

Kohlen füllten, vertraut gemacht. Danach ging es

in den Wald – die Kinder hatten viel Spaß mit

dem Ziehen und Schieben dieser Fahrzeuge. So

konnten sie erkennen, wie schwer es die Bergleute

vor 100 bis 150 Jahren hatten. An anderer

Stelle des Weges erklärte Bergbauführer Peter die

Werkzeuge der Bergleute. Unter anderem erfuhren

die Schulkinder, dass der Hammer „Mottek“ heißt,

was wohl daran lag, dass viele Bergleute einst aus

Polen ins Ruhrgebiet kamen, um dort zu arbeiten.

Ein Stück weiter wurde eine Schachtanlage und

ihr Funktionieren dargestellt. Das alles war für alle

sehr interessant. Höhepunkt war der Besuch der

Schachtanlage „Nachtigall“, wo sie von Evelin und

Peter in die Unterwelt geführt wurden.

Insgesamt ein aufregender Vormittag für die Schulkinder

aus der Grundschule, den sie so schnell

nicht vergessen werden. Einiges wird sich in kleinen

Berichten wiederfinden. Ein Dank gilt Organisator

Karl-Heinz Wesler (SGV-Bezirksvorsitzender

DO-Ardey), Jugendwart Ferdinand Ziese sowie

Erika und Heinrich Brike.

„Junge Familie

– mit Spaß dabei“

... unter diesem Motto hatten Thomas und Astrid

Geißler, Arnsbergs neue SGV-Wanderführer junge

Familien mit Kindern ab „Kinderwagenalter“ zu einem

Natur-Erlebnistag eingeladen. Neben den Eltern

waren vor allem die Kleinen von dem direkten

Naturkontakt begeistert. „Das lässt in Zukunft auf

Bereitschaft für weitere solche Unternehmungen

hoffen“, war von den Geißler‘s zu hören.

Vollmond-Faszination

bei Fackelwanderung

Hallenberg - Über einen Vollmondabend ganz spezieller

Art hatte diese SGV-Abteilung Mitte November

für ihre Fackelwanderung mit Familienbeteiligung

geworben. Los ging es bei typischem Novembernebel

in der Ortsmitte, nach einigen Höhenmetern

war bereits ein sternenklares Firmament erreicht,

ausgeleuchtet vom Mondschein. Vom Gipfel des

Siegelsbergs bot sich allen ein nicht alltäglicher

Blick: Hallenberg lag verdeckt unter einem langen

weißen Wolken-, Nebelteppich, aus dem nur der

angestrahlte Kirchturm hervor lugte.

SGV-Familientag:

Viele Attraktionen zum Mitmachen:

> Wissensquiz

> Crossboccia

> Geocaching

> Brennpeter

und vieles, vieles mehr...

Kommt vorbei und macht mit!

Mit Vorlage dieses Coupons erhalten Sie am 11. Mai 2014 einen vergünstigten

Eintrittspreis in den Wildwald Vosswinkel. Statt des Wochenendpreises erhalten

Sie den günstigeren Eintrittspreis (Mo.-Fr.) für die ganze Familie.

18 kreuz&quer 1/14

Besucht uns

im Wildwald Vosswinkel –

das wird toll!

Ohne Hexen geht nix...

Geseke - Wer den Harz bewandert, muss überall

damit rechnen, von Hexen überrascht zu werden.

So ging‘s auch den Teilnehmern einer Wochenend-

Familientour des Geseker SGV, die in Wernigerode

ihr Quartier bezogen. Neben Wanderaktivitäten stand

eine informative Führung durch die von schmuckem

Fachwerk geprägte Stadt auf dem Programm – unser

Hexen-Foto entstand vor dem historischen Rathaus.


Mehr Infos unter:

www.s-ourland.de und

www.facebook.de/sourland

Jetzt gibt es S-Ourland

als offizielle App für’s

Smartphone!

Alle Neuigkeiten, Fotos, Veranstaltungen und

Termine landen so direkt in der Hosentasche.

Wann immer es etwas Neues gibt, klingelt’s

auf dem Smartphone. Die S-Ourland App

sorgt immer für den direkten Draht zu Deinen

Erlebnissen!

4. Outdoor Fun Contest – 11|05|2014

11-17 Uhr im Wildwald Vosswinkel

Neue Abenteuer – neuer Veranstaltungsort!

> 3-4 Freunde müsst ihr sein,

> 7 Outdoor-Fun-Disziplinen lösen

> ...und könnt am Ende Gewinner sein!

+ viele

Mitmach-Aktionen

+ Trendsport

zum Ausprobieren

Teilnahme ab 16 Jahre möglich

7,50 € Teilnahmegebühr pro Person zzgl. 6,50 € Parkeintritt

+ tolle Team-Gewinne

(6,50 € sparen: bei Anmeldungen bis Sonntag, 27. April erhaltet Ihr freien Eintritt)

Anmeldung unter www.s-ourland.de

+ SGV-Familientag

oder direkt vor Ort am Veranstaltungstag

Team-Starts individuell zwischen 11 – 15.30 Uhr | kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden.

NEUE DISZIPLIN - Crossboccia:

Das klassische Boule war gestern - mit dem

Freestyle Trendsport von Crossboccia® wird

jeder Ort zum Spielfeld. Alter oder Fitnessgrad

spielen bei diesem

Funsport keine Rolle! „Easy

to learn, hard to master“ ist

die Devise beim allerersten

Trendsport, der wirklich

JEDEM zugänglich ist.

WILDWALD

VOSSWINKEL

Adventure-Hike – 14|06|2014

Wir dürfen beim Gebirgsfest natürlich auch nicht fehlen.

Das erwartet dich:

In kleinen Teams gilt es die rund um den Sorpesee versteckten Stationen ausfindig zu machen.

Ohne technischen „Schnick-Schnack“ wie GPS-Gerät oder Smartphone navigierst du dich mit deinem Team

durch den Adventure-Hike-Parcours. Ob Klettern, Slackline, Stand-Up-Paddling oder Bogenschießen – du

erlebst aktuelle Outdoor-Trends rund um die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft!

Also sei dabei, melde dein Team mit dem Anmeldeformular auf www.s-ourland.de

rechtzeitig an und sichert euch einen Startplatz beim ADVENTURE-HIKE!

Mehr Infos unter: www.s-ourland.de oder www.gebirgsfest.de.

Viele Aktionen, die beim Adventure-Hike geboten werden,

kannst du auch das ganze Jahr über bei S'Ourland erleben:

kreuz&quer 4/13

> Windsurfeinsteigerkurs > Windsurfschnupperkurs

> Kombinationskurs: Windsurfen und Stand-Up-Paddling

kreuz&quer 1/14

19

> Kanu-Tour Classic > Traditionelles Bogenschießen (Indoor/Outdoor)


VERANSTALTUNGEN

32. Ruhrgebietswandertag zu Gast auf der Zeche Nachtigall

Sonntag, 27. April 2014

W 1 Fußwanderung, 16 km

Start: Wetter (Ruhr) BHF

9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Route: Auf dem Ruhrhöhenweg

(XR) von Wetter BHF, vorbei

an Haus Schede und Haus

Mallinckrodt, über den Hohenstein

zum Hammerteich, durch

den Stadtpark, vorbei an Haus

Witten in das Muttental, über

den Berbaurundweg zur Zeche

Nachtigall

Geführte Tour: 9:30 Uhr

W 2 Fußwanderung, 7 km

Start: Witten HBF / ZOB

10:00 Uhr bis 11:30 Uhr

Route: Vorbei an Haus Witten

nach Witten-Bommern, zum

Schloss Steinhausen, dann zur

Burg Hardenstein, auf dem

Bergbaurundweg zur Zeche

Nachtigall

Geführte Tour: 11:00 Uhr

W 3 Radwanderung, 35 km

Start: Schwerte (Ruhr) BHF

9:30 Uhr bis 11:00 Uhr

Route: Auf dem Ruhrtalradweg,

vorbei am Hengstey- und am

Harkortsee, zur Zeche Nachtigall

Geführte Tour: 10:00 Uhr

W 4 Geocaching-

Schnuppertouren

Start: Zeche Nachtigall, SGV-

Infostand

12:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Route: Auf und um das Gelände

der Zeche Nachtigall

GPS-Geräte stehen in begrenzter

Zahl zur Verfügung

W 5 Geführte Familienwanderung,

60 Min.

Start: Zeche Nachtigall,

RVR-Infostand

11:30 Uhr

„Der Schatz der Bergleute“

Durchführung: Stadtmarketing

Witten GmbH

W 6 Stollenführung im

Besucherbergwerk, 30 Min.

Start: Zeche Nachtigall, Eingang

Besucherstollen

Anmeldung vor Ort erforderlich

Kostenbeitrag: Erwachsene 2 €,

Kinder 1 €

Regionalverband Ruhr

Auf dem Gelände der Zeche Nachtigall,

Nachtigallstraße 35, 58452

Witten, erwartet die Teilnehmer

und Gäste am Veranstaltungstag

von 11 – 17 Uhr ein buntes Rahmenprogramm

für Groß und Klein:

neben der traditionellen Verlosung

erwartet die jüngsten Wanderer

eine Kinderanimation, während

die Erwachsenen sich über die

Luirlinge und weitere musikalische

Unterhaltung freuen und bei

gutem Wetter einen Tanz wagen

dürfen. Für das leibliche Wohl ist

ebenfalls gesorgt.

Immer aktuelle Informationen zum

32. Ruhrgebietswandertag finden

Sie unter www.sgv.de und www.

metropoleruhr.de.

NEU: Ab sofort stehen die Wanderungen

(W1-W3) im Internet auch

als gpx-Datei zum Download für

Ihr GPS-Gerät zur Verfügung.

Wanderforum in neuem Format - Genussvolles Erleben der Region!

„Wandern und Einkehren im Sauerland – genussvolles

Erleben der Region“: So lautet das

diesjährige Jahresthema unseres SGV. Wandern

regt bekanntlich alle Sinne an und dazu gehört

natürlich auch der Geschmackssinn! Beim

traditionellen Wander-Forum wollen wir uns in

diesem Jahr deshalb intensiv mit dem überaus

leckeren Thema „Essen und Trinken“ befassen.

Dr. Peter Kracht, Hauptfachreferent für Kultur

und im Hauptberuf „Journalist und Buchautor

mit Schwerpunkt Sauerland“, lädt gemeinsam

mit der SGV-Wanderakademie alle Feinschmecker

am 22.3.2013 herzlich zum kulinarischen

Wander-Forum der besonderen Art in den

Jugendhof ein.

An diesem Tag steht einiges auf dem „Speisezettel“:

Dr. Kracht beleuchtet mit zwei Lichtbild-

Vorträgen das in der Tat höchst spannende Thema

„Regionale Spezialitäten in Westfalen“ und

20 kreuz&quer 1/14

untersucht dann, was denn alles so in Westfalen

im Glas und im Humpen serviert wird. Dass dabei

ein Getränk aus Hopfen und Malz durchaus

im Mittelpunkt des „Forscherinteresses“ stehen

wird, dürfte auf der Hand liegen…

Einige „Überraschungsgäste“ sorgen dafür, dass

es nicht bei der Theorie bleibt. Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer sollen aus erster Hand etwas

über die Geheimnisse der Bierherstellung erfahren,

aber auch süße Versuchungen aus dem Land

der tausend Berge erleben und einiges über die

„Sauerländer Wandergasthöfe“ hören, die gerade

erst ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert haben.

Zum Wander-Forum läuft die Jugendhof-Küche

natürlich zu Hochform auf und verwöhnt alle

Wanderfreundinnen und Wanderfreunde mit besonderen

Spezialitäten. Nur so viel sei verraten:

Sauerländer Potthucke ist selbstverständlich

auch dabei!

INFO

Das Wander-Forum findet statt am

Samstag, 22. März 2014

von 10.00 bis etwa 17.00 Uhr

im SGV-Jugendhof

Hasenwinkel 4 in Arnsberg.

Die Teilnahmegebühr beträgt 60,- Euro

einschließlich Mittagessen und Kaffeetrinken.

Die Teilnehmerzahl ist auf 60 beschränkt.

SGV-Wanderakademie

– Heike Senger –

Tel. (02931) 52 48 48

oder per Mail: wanderakademie@sgv.de).

Übrigens: Für unsere zertifizierten Natur-,

Landschafts- und Wanderführer/-innen zählt

dieses Seminar gleichzeitig als jährlicher

Fortbildungsnachweis!

Anmeldeschluss: 7. März 2014


„Unser verrücktestes Wandererlebnis war eine

Wanderung von Leverkusen nach Rom im Jahr

2007 – in 16 erlebnisreichen Wochen wanderten

wir 1.717 km und wären am liebsten noch

weiter gewandert.“, berichtet Martina Schultze

voller Freude. Man merkt direkt, dass sie mit

Herzblut bei der Sache ist.

Die seit 2005 selbstständige Natur- und Umweltpädagogin

ist unter anderem für Umweltbildungseinrichtungen,

Familienbildungsstätten

und Volkshochschulen tätig. Ein Schwerpunkt

bildet dabei das Thema essbare Wildkräuter.

Wildkräuterführungen und Wildkräuterkochkurse

sind einige Ihrer Highlights im Veranstaltungskalender.

Aber Sie macht auch Führungen

und geführte Wanderungen zu vielen Themen

der Natur: Bäume, Tierspuren, Vogelstimmen

oder Nachtwanderungen. Wichtig sei immer das

handelnde Lernen und viel Spaß, dabei vermittelt

sich das Sachwissen dann praktisch von

selbst.

Neben der hauptberuflichen Tätigkeit engagiert

Sie sich seit 2004 in der SGV-Abteilung Opladen.

Seit letztem Jahr sogar als Vorsitzende

neben Ihren Ämtern als Wanderführerin und

Fachreferentin für Naturschutz. „Es fällt mir

nicht leicht, neben meiner Berufstätigkeit als

selbstständige Naturpädagogin und Natur- und

Landschaftsführerin Zeit für die ehrenamtliche

Tätigkeit im Verein zu finden, aber die Arbeit im

Verein liegt mir am Herzen. Zum einen wegen der

Menschen dort, zum anderen aber auch, weil ich

die Arbeit, die der Verein für die Allgemeinheit

leistet, für sehr wertvoll und wichtig halte“, fasst

sie eindrucksvoll zusammen. Schnupper- und

Gesundheitswanderungen stehen neben den

üblichen sonntäglichen Wanderungen im diesjährigen

Wanderplan der Abteilung, wobei auch

hier an den Umweltschutz gedacht wird, denn

alle Startpunkte der Wanderungen werden mit

öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren.

Zum Gesundheitswandern kam Martina Schultze

im Jahr 2011, nachdem die VHS Bergisches

Land sie fragte, ob sie auch in diesem Bereich

Angebote machen könnte. Nach bestandener

Fortbildung mit Zertifikat wurden erste Gesundheitswanderungen

in der SGV-Abteilung Opladen

angeboten. „Das Konzept, kurze Wanderungen

mit Übungen zu Koordination, Kräftigung, Mobilisierung,

Dehnung und Entspannung anzureichern

und theoretisches Hintergrundwissen zu

gesunder Lebensweise zu vermitteln, kam sehr

gut an“, berichtet sie heute begeistert.

Gesundheitswandern besser vermarkten

Leider erwies es sich als schwierig, Gesundheitswandern

über die Volkshochschulen anzubieten.

Viele Kurse kamen nicht zustande, weil die

Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Die

TeilnehmerInnen an den Kursen, die zustande

kamen, waren aber alle begeistert und hätten

gern regelmäßig an Gesundheitswanderungen

teilgenommen. Das Konzept Gesundheitswandern

ist in der Öffentlichkeit noch nicht bekannt

genug und viele können mit dem Begriff nichts

anfangen. „Gesundheitswandern? - Dass Wandern

gesund ist, weiß doch jeder!“, heißt es oft,

Von Beruf

in der Natur

Martina Schultze

MENSCHEN IM SGV

wenn man interessierte Wanderer befragt. Hier

muss ihrer Meinung nach ein Weg gefunden

werden, die Gesundheitssportart besser zu vermarkten,

denn Sie hat es verdient.

Ein schönes Statement, nach der Frage - was

Sie immer schon mal sagen wollten! unkommentiert

zum Ende des Interviews: „Ich freue

mich darüber, dass Wandern immer mehr „in

Mode“ kommt. Gerade erst letztes Jahr wurden

im Bergischen Land, also direkt vor unserer Tür,

zwei neue Premium-Wanderwege eröffnet, die

hoffentlich viele Menschen dazu verführen, sich

zu Fuß auf den Weg zu machen. Wer einmal die

Erfahrung gemacht hat, wie gut wandern für

Körper und Seele ist, wird nicht mehr darauf

verzichten wollen.“

Martina Schultze

Alter: 56

Familie: verheiratet

Beruf: selbstständige Naturund

Umweltpädagogin und

Wanderführerin

Ehrenamt: seit 2004

Vorsitzende, Wanderführerin und Fachreferentin

für Naturschutz (SGV-Opladen)

Zertifikate: Wanderführerin (DWJ)

Gesundheitswanderführerin (DWJ)

„Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin“

(ZNL), NUA – Natur- und Umweltakademie

Nordrhein-Westfalen/SGV

„Facherzieherin für Natur- und Waldpädagogik“,

Naturschule Freiburg

Thomas Kasperski:

Ein Macher, der macht

Thomas Kasperski

2007 Wanderhöhepunkt Jacobsweg: Quer durch Spanien

– von Saria nach Santiago des Compostela bis Kap Finisterre (230 km)

Wer ihm begegnet verspürt: Thomas Kasperski

ist ein Mann voller Elan, ein Mann, der weiß was

er will und der tut was er sagt. Von diesem Elan

und dem Willen „zu Machen“ gibt er eine Menge

an den SGV weiter.

Engagiert ist er derzeit (seit 2008) im Bereich

des Schulwanderns und hat als SGV-Schulwanderbeauftragter

in den letzten Jahren viele viele

positive Akzente gesetzt und durch seinen Einsatz

nicht nur den Fortbestand dieser „Sparte“

gerettet, sondern auch eine gute Basis gelegt.

Kommissarisch bekleidet er derzeit auch die Aufgabe

des SGV-Hautfachreferenten für Familien

und ist somit Präsidiumsmitglied. „Seit nunmehr

20 Jahren hat der SGV einen festen Platz in

meinem Leben“, erklärt Thomas Kasperski, der

mit der grundsätzlichen Einstellung zu Werke

geht, dass Ehrenämter keine Klebesessel sein

dürfen. „In der Regel nach 6 – 7 Jahren habe

ich Ehrenämter an Nachfolger übergeben und

mich neuen Aufgaben zugewandt. Derzeit suche

ich intensiv für die Bereiche Schulwandern und

Familie junge qualifizierte Nachfolger – und das

ist nicht so einfach.“

Viel Erfolg dabei! Und wie geht es dann im SGV

weitergeht? Wir dürfen gespannt sein.

Alter: 62

Familie: verheiratet, 2 Kinder

Beruf: Vorruheständler –

Öffentlicher Dienst

Ehrenamt: seit 1990

Jugendleiter u. -trainer Kreisjugendwart,

Geschäftsführer Heimatverein Eisborn/

Asbeck

Vors. Förderverein SUS Eisborn

SGV-Kulturwart (SGV-Eisborn)

SGV-Wegezeichner (z.Zt. SGV-Balve)

Zertifikate: Wanderführer (DWV)

Wegezeichner (SGV)

Vereinsmanager (FLVW)

Trainerlizenz (FLVW)

kreuz&quer 1/14

21


SGV-WANDERAKADEMIE

Veranstaltungen VON Mitte FEBRUAR bis Mitte MAI 2014

Die jeweils angegebenen Ansprechpartner/innen stehen für Leitung/Anmeldung/Info zur Verfügung

Mehrtagesexkursion auf Teneriffa

(Exkursion)

Im Frühling die Insel erkunden

17. – 28. Mai 2014

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Anmeldung: bis spätestens 12. März

„Von der Setzgasse zum Cockpit“

(Exkursion)

Besuch der DASA in Dortmund

18.02.2014, Dortmund

Hans Voß, Tel. (02932) 2 56 94

Erst Hilfe bei Wanderungen und

Radtouren (Vortrag)

Einführung in das Thema und

praktische Übungen

19.02.2014, Arnsberg-Bruchhausen

Franz-Josef Leismann

Tel. (02932) 3 20 99

Ein Tag in Wuppertal (Exkursion)

Stadtführung und Besichtigung der

„Begegnungsstätte Alte Synagoge“

05.03.2014, Wuppertal

Johannes Reis, Tel. (0202) 4 25 09 41

Anmeldung bis: 15.02.2014

Druckerei und Zeitungsverlag

„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Exkursion)

Herstellung von Druckerzeugnissen

und Besichtigung der 3 Südportale

des Doms

13.03.2014, Köln

Rose-Marie Baake u. Robert

Schönenborn, Tel. (02173) 8 21 38

Anmeldung bis: 19.02.2014

Fahrradexkursion im Moseltal

(Exkursion)

Trier, Kaiserthermen, Luxemburg,

Besuch eines Weinguts…

24. – 28.08.2014,

Trier und Umgebung

Wolfgang Kylian, Tel. (02932) 2 19 80

Anmeldung bis: 28.02.2014

Fahrradexkursion

„Der Aller-Radweg“ (Exkursion)

Von Marienborn bis Verden. Tour an

der Aller entlang. Für geübte Radfahrer/

innen

19. – 25.06.2014,

Start Bahnhof Marienborn

Günter und Helga Petersen,

Tel. (02364) 33 44

Anmeldung bis: 28.02.2014

Wein-Lehr-Exkursionen im

Zeller Land/Mosel (Exkursion)

Eine Reise durch Land, Politik,

Geschichte, Kultur und Umweltschutz

der Mosel

09. – 15.10.2014, Zell/Mosel

Heinz Schäferhoff, Tel. (02928) 4 92

Anmeldung bis: 01.03.2014

Die SGV-Wanderakademie bietet in Kooperation mit der Waldakademie im

Wildwald Vosswinkel Veranstaltungen zu verschiedenen Umweltthemen an.

Über die genauen Daten der Veranstaltungen informieren Sie sich bitte

im Wildwald Vosswinkel, Tel. (02932) 9723-0 oder im Internet

www.wildwald.de

22 kreuz&quer 1/14

Besuch Naturkundemuseum,

Fredenbaumpark und Hardenberg

(Exkursion)

01.03.2014, Dortmund

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Von Burg zu Burg zum Eingangstor

des „Romantischen Rheins“

(Exkursion)

Sagenhafte Aus- u. Einsichten,

Natur und Kultur

09.03.2014, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Über den Brauhausweg zur

Senfmühle (Exkursion)

Bierbrauerei und Senfherstellung

18.03.2014, Köln

Thomas Kirschner,

Tel. (02173) 1 65 96 95

Den Landkreis Mettmann besser

kennen lernen (Exkursion)

Ökologie, Ökonomie, Freizeitangebote

13.03.2014, Haan

Karl-Heinz Hadder,

Tel. (02131) 16 78 85

Anmeldung bis: 10.03.2014

„Heizen wie zu Opas Zeiten?“

(Exkursion)

Besuch und Führung im Holzheizwerk

18.03.2014, Arnsberg/Neheim

Hans Voß, Tel. (02932) 2 56 94

Naturnaher Garten (Exkursion)

Pflanzen und Tiere

23.03.2014, Oberaden

Jürgen Palm, Tel. (02306) 8 30 77

Stadtrundgang in Arnsberg –

Märchenführung (Exkursion)

Stadtführung mit einem Führer

des Verkehrsvereins

30.03.2014, Arnsberg

Detlef Herbst, Tel. (02932) 80 68 47

Naturkundlicher Abendspaziergang

(Exkursion)

Flora und Fauna

02.04.2014, Langenfeld

Bernd Sondermann,

Tel. (02173) 7 45 59

Das Max Planck Institut für

Radioastronomie (Exkursion)

Unser Sonnensystem, Sterne, Nebel,

Sternhaufen und ferne Galaxien

03.04.2014, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Natur und Umwelt im südlichen

Kreis Unna (Exkursion)

Schloss Opherdicke, Ruhrauen

und Schwerte

05.04.2014, Unna

Manfred Plöhl, Tel. (02307) 8 61 36

Von Äckern u. Weiden zur

Auenlandschaft (Exkursion)

Steveraue Olfen, Füchtener Mühle

12.04.2014, Olfen

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Tagebauexkursion (Exkursion)

Rheinisches Braunkohlerevier „Inden“,

Rekultivierungsgebiet

17.04. oder 08.05.2014, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Zur Narzissenblüte in die Nähe von

Monschau Teil 2 (Exkursion)

Perlenbach-Talsperre, Perlenbacher

Mühle, Höfener Wald

21.04.2014, Odenthal

Bernd Rodekurth, Tel. (02202) 8 15 90

Zeitreise ins Jahr 1894 (Exkursion)

Wanderung nach und Führung durch

Euskirchen mit Museumsbesuch

27.04.2014, Odenthal

Erdmute Rodekurth,

Tel. (02202) 8 15 90

Führung durch die Entsorgungsanlage

der Fa. Bayer/Currenta

(Exkursion)

Entsorgung von Industriemüll

29.04.2014, Leverkusen

Max Kürsten, Tel. (02173) 7 58 09

Anmeldung bis: 13.04.2014

Bella Toskana (Exkursion)

Ein Land, das Kultur und Landschaft

verbindet

13.04. – 24.04.2014, Florenz

Reinhard Heer, Tel. 02761) 7 13 29

Anmeldung bis: 30.03.2014

Karfreitagsexkursion (Exkursion)

„Wir entdecken ein Kleinod im

Sauerland“

18.04.2014, Arnsberg-Neheim

Herbert Aßmuth, Tel. (02932) 2 52 95

Natur und Umwelt an der Lippe

(Exkursion)

Uentrop, Dolberg, Oberwerris, Heessen

und Hamm

26.04.2014, Uentrop-Hamm

Manfred Pröhl, Tel. (02307) 8 61 36

Pilgerpfade im Sauerland

(Exkursion)

Ehemalige Pilgerpfade, Besuch und

Führung im Bergkloster Bestwig

30.04.2014, Bestwig

Wilfried Hellmich,

Tel. (02932) 2 63 57

Besichtigung der ARA Schuhfabrik

(Exkursion)

Fertigung von Schuhen

08.05.2014, Langenfeld

Robert Schönenborn,

Tel. (02173) 8 21 38

Durch Wald und Flur zu den

Frühlingskräutern (Exkursion)

Kerbel, Petersilie, Bärlauch,

Sauerampfer und Löwenzahn

03.05.2014. Bönen

Wilfried Lippß, Tel. (02389) 53 95 37

Naturkundlicher Abendspaziergang

(Exkursion)

Flora und Fauna

07.05.2014, Langenfeld

Bernd Sondermann,

Tel. (02173) 7 45 59

Von der Quelle bis zur Mündung auf

dem Spreeradweg (Exkursion)

Zittauer Gebirge, Lausitz, Spreewald,

Märkische Schweiz und Berlin

13. – 22.05.2014, Sachsen,

Brandenburg und Berlin

Norbert Rogge, Tel. (02306) 8 11 01

Der Deutsche Alpenverein bietet in Zusammenarbeit

mit der SGV-Wanderakademie

im Rahmen des Monatstreffs Arnsberg

zu folgenden Daten einen länderkundlichen

Lichtbildervortrag unter umweltrelevanten

und politischen Gesichtspunkten

an. Die Veranstaltung findet jeweils

um 20.00 Uhr im SGV-Jugendhof

„Wilhelm Münker“ in Arnsberg statt.

Nähere Informationen unter www.davhochsauerland.de

oder telefonisch unter

(02933) 7 93 03 (Reinhard Camatta)

Kärnten erleben- Wandern auf der

Sonnenseite der Alpen (Vortrag)

Film- und Fotopräsentation über

Hochgebirgswanderungen

19.02.2014

Patagonien – Bergsteigerparadies für

Kletterer und Wanderer (Vortag)

Fotopräsentation über eine Trekkingtour

in den äußersten Süden Amerikas

19.03.2014

Spanischer Jakobsweg – auf dem

Camino Frances von den Pyrenäen

nach Santiago de Compostela

Fotopräsentation über den

historischen Pilgerweg

09.04.2014

Bitte beachten Sie die Veranstaltungen

unseres Kooperationspartners:

Westfälisches Museum für Naturkunde –

Außenstelle Heiliges Meer –

Informationen und Anmeldungen

bekommen Sie unter der Anschrift:

Westfälisches Museum für Naturkunde

– Außenstelle Heiliges Meer –

Heiliges Meer 1 · 49509 Recke

Telefon (05453) 9 96 60

Fax (05453) 9 96 61

E-Mail heiliges-meer@lwl.org

www.lwl.org/naturkundemuseum

Die Kurse sind nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz

(AwbG) anerkannt

Informationen zu den folgenden

Veranstaltungen bekommen Sie bei

der SGV-Wanderakademie

Hasenwinkel 4 · 59821 Arnsberg

Tel. (02931) 52 48-48 oder -41

E-Mail wanderakademie@sgv.de.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht

anders angegeben, im SGV-Jugendhof in

Arnsberg statt.

Qui Gong (10 Termine)

9. Januar – 27. März 2014

Wanderwarteschulung

8./9. Februar 2014

Gesundheitswanderführerlehrgang

Teil 1

7. – 9. März 2014

Gesundheitswanderführerlehrgang

Teil 2

11. – 13. April 2014

Verbandsoffener Wanderführerlehrgang

mit ZNL-Zertifikat

Die Themen Reiserecht und Orientierung

im Gelände können unabhängig

vom. Wfl. besucht werden

7. – 16. März 2014

Wanderforum 2014 (1-tägig)Wandern

und Einkehren – Genussvolles Erleben

der Region

22. März 2014

Naturschutzwartetagung in

Rüthen-Kallenhardt

29. März 2014

Gute Beispiele aus der Praxis der

Vereinsarbeit

Workshop zum Thema Sport und

Gesundheit

5. April 2014

„Ach du grüne Neune“

Kulinarische Wildkräuterwanderung

mit 5-Gang Menü

10. Mai 2014

Wanderführer on Tour – Ausbildung

zum SGV-Wanderführer mit hohem

Praxisanteil

Wenholthausen, Hotel Sauerländer Hof

12. – 15. Mai 2014


SGV PARTNER

In der Steinieflasche auch unterwegs genießen

Landbier mit Tradition:

Grevensteiner bewegt die Seele des Brauers

Zurück zu den Wurzeln: Mit Grevensteiner

lässt die Brauerei C. & A. VELTINS altehrwürdiges

Brauhandwerk wieder lebendig werden

– ganz in der Tradition der Zwillingsbrüder

Carl und Anton Veltins zu Beginn des letzten

Jahrhunderts! Bernsteinfarben schimmert es

aus dem Seidel – an ihm prangt der über

100 Jahre alte Schriftzug der Familienbrauerei.

Die bauchige Steinieflasche mit ihrem Etikett

signalisiert, dass hier solide Brautradition lebendig

wird. Und tatsächlich: Grevensteiner ist

eine naturtrübe, malzaromatische Spezialität,

die die Liebhaber süffiger Landbiere künftig

zu schätzen wissen. Intensiv und sorgfältig

wurde in den Archiven der Brauerei C. & A.

VELTINS recherchiert, wollte man doch angesichts

des 2014 anstehenden Dorfjubiläums

von Grevenstein einen fundierten Überblick

über die damalige Zeit erlangen. Jetzt weiß

man, wie die Zwillingsbrüder Carl und Anton

Veltins vor über 100 Jahren ein wohlschmeckendes

Landbier brauten. War Grevensteiner

bislang ausschließlich frisch vom Fass in der

Gastronomie erhältlich, können Wanderer das

Neuprodukt seit Februar in der Steinieflasche

im Rucksack oder dem Bollerwagen mit auf

die Tour durch die Wiesen und Wälder des

Sauerlandes nehmen.

Um 1890 in der Grevensteiner

Brauerei gebraut

„Wir beobachten, dass das traditionelle Brauerhandwerk

heute mehr denn je geschätzt

wird“, erklärt Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer

Marketing/Vertrieb der Brauerei C. & A. VEL-

TINS. „Mit einer 190-jährigen Unternehmensgeschichte

haben wir uns auf diese langjährige

Erfahrung zurückbesonnen, ein süffiges Landbier

zu brauen, wie es schon Generationen

vor uns schmeckte.“ Mit Grevensteiner wird

an diese alte Brautradition angeknüpft und

nach historischem Vorbild gebraut. Was die

zweite Gründergeneration, die Zwillingsbrüder

Carl und Anton Veltins, in den 1890er-Jahren

für die Gastronomie brauten, wurde zeitgemäß

interpretiert. In Anlehnung an die traditionellen

Rohstoffe und die handwerklichen

Brauverfahren steht Grevensteiner heute als

bernsteinfarbenes Landbier in der Optik. Ganz

wichtig: Zum Vorbild wurde eines jener Biere

genommen, das bis 1926 in Grevenstein unter

dem gleichnamigen Brauereinamen aus den

Sudkesseln kam. Erst danach begann die erfolgreiche

Pils-Ära mit nur einer Sorte.

kreuz&quer 1/14

23


NEU!

Jetzt im HandyTicket-Shop:

7-TageTicket

10erTicket

Infos unter www.vrr.de

24 kreuz&quer 1/14


ÖPNV-REPORT

kreuz&quer 1/14

25


Sonderserie – Wegearbeit im SGV (Teil 6)

Fotos: SGV

Der Weg ist das Ziel!

Wegezertifizierer bei der Arbeit:

Günter Brasse und Jürgen Scheele

In den fünf Folgen hat Kreuz&Quer inzwischen

über die Bedeutung und Wichtigkeit

von erforderlicher guter SGV-Wanderwegearbeit

berichtet. Die Grundlagenuntersuchung

„Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern 2010“

zeigt überaus deutlich, dass Wandern voll im

Trend liegt. Hierbei wird von den Wanderern

ein gut markiertes, besonders aber auch ein

abwechslungsreiches Wanderwegenetz mit

reizvollen Landschaften, historischen Pfaden,

guten Fernsichten und regionaltypischen Einkehrmöglichkeiten

bevorzugt.

Um diesen besonderen Ansprüchen gerecht zu

werden, hat der Deutsche Wanderverband in

Zusammenarbeit mit den touristischen Dachorganisationen

einheitliche Qualitätskriterien

verfasst. Wanderwege, die diese Kriterien erfüllen,

dürfen das Qualitätssiegel „Qualitätsweg

Wanderbares Deutschland“ führen. Damit

gibt es aktuell insgesamt 105 Qualitätswege

mit einer Gesamtlänge von fast 12.000 Kilometern

in Deutschland. Außerdem sorgen fast

1.000 nach den Kriterien von „Wanderbares

Deutschland“ geschulte Wegeexperten bundesweit

für nachhaltige Qualität beim Wandern.

Insgesamt 16 Wege haben die strenge

Prüfung des Verbandes zum wiederholten Mal

erfolgreich durchlaufen. Und es ist inzwischen

auch keine Frage mehr: „Die Wege lohnen

sich für die Anlieger. Zertifizierte Wege kurbeln

den Wandertourismus in der jeweiligen

Region an. Das hilft der Wirtschaft und schafft

Arbeitsplätze.“

Bevor es jedoch soweit ist, ist der Weg einer

Bestandsanalyse zu unterziehen. Dadurch

werden die subjektiven Eindrücke in einheitlich

messbare und dadurch nachvollziehbare

Qualitätseindrücke verfasst.

Bei dieser Bestandsanalyse unterstützt und

berät der SGV den Wegebetreiber. In der Mehrzahl

sind dies kommunale Institutionen oder

ortsbezogene Touristiker. Aber auch der SGV

kann mit dem Ehmsenweg und dem HochsauerlandKammweg

zwei eigene Qualitätswege

nach den Kriterien „Wanderbares Deutschland“

vorweisen.

Zur Berechtigung der Bestandsanalyse haben

sich aus dem Wegebereich zehn SGV-Wanderfreunde

beim Deutschen Wanderverband

entsprechend ausbilden lassen. Weitere interessierte

SGVer bei der Mitarbeit in der Wegezertifizierung

können gerne Kontakt aufnehmen

mit dem Hauptfachreferenten für Wege,

Hubert Prange, E-Mail: wege@sgv.de.

Bisher konnten die SGV-Aktiven neben dem

bereits genannten Ehmsenweg und HochsauerlandKammweg

auch bei den Wanderwegen:

Bestwiger Panoramaweg, Briloner Kammweg;

Erhebungsbogen erleichtert

Messung der Qualitätsvorgaben.

Bergischer Panoramasteig; Olsberger Kneipweg

und dem Sauerland Höhenflug mithelfen,

dass diese Wege jetzt das Zertifizierungsmerkmal

„Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

tragen können. Weitere Einzelheiten über diese

Wege sind auf der Internetseite www.sgv.de/

Wege/Wanderwege/Qualitätswege zu erfahren.

Noch ein Wort zum Schluss: Nicht analysierte

und nicht zertifizierte Wanderwege sind nicht

automatisch schlechte Wanderwege. Ganz

im Gegenteil. Viele Wanderwege erfüllen

die Voraussetzung, um die unterschiedliche

Vielfältigkeit der jeweiligen Wanderregion zu

erschließen. Trotzdem ist eine regelmäßige

Überprüfung der ortsbezogenen Wanderwege

nach dem Prinzip „Qualität vor Quantität“ erforderlich.

Die Zeiten, in denen Wanderer mit

einer Vielzahl an Wanderwegen beeindruckt

werden konnten, sind vorbei.

Auszeichnung Qualitätswege

„Wanderbares Deutschland“.


Italiens südlichsten Zipfel in üppiger

Vegetation entdeckt

SGV-Land/Kalabrien – Unbekanntes Italien

– Kultur zu Fuß entdecken. So lautete

das Motto der Herbst-Wanderwoche in

Süditalien unter Leitung von SGV-Wanderführerin

Monika Ruhrmann aus Erkelenz.

Zielgebiet war Italiens südlichster

Festlandzipfel.

Im Mittelpunkt der täglichen Unternehmungen

stand die Kultur dieser ursprünglichen

Gegend am Rande Europas. Zu

bestaunen waren die mittelalterlichen

Städtchen mit ihrem maroden Charme

und den engen Gassen ebenso, wie herrliche

Ausblicke auf Mittelmeer, Küste und

Hinterland. Dazu gehörte auch die fantastische

Aussicht am Capo Vaticano. Sie besichtigten

die Städte Ricadi, Tropea, Pizzo,

Nicotera, Scilla, Reggio Calabria und

San Bruno und waren sehr beeindruckt

von der üppigen Vegetation. Einen Tag

verbrachten sie auf den Liparischen Inseln

Lipari, Vulcano und Stromboli, die sie

mit dem Schiff erreichten. „Wir tauchten

in eine geheimnisvolle Welt ein, lernten

nette Menschen und deren Lebensweise

kennen. Die Wandertage bescherten

unvergessliche Momente“, schreibt Monika

Ruhrmann in ihrem Bericht für die

K&Q-Leserschaft. Sie führte diese Tour

übrigens im Rahmen der Wanderferien-

Angebote des SGV-Gesamtvereins durch.

Auf Weltkulturerbe folgte Naturereignis

von Weltrang

Fellinghausen - Hochkarätige Touren

stehen bei dieser Siegerländer SGV-Abteilung

auf dem Wanderplan: Kurz zuvor

besuchten sie das Weltkulturerbe Schloss

Augustusburg in Brühl, jetzt folgte die

Begegnung mit einem Naturereignis von

europäischem Rang: Das Wisent-Areal

auf dem Rothaarsteig sowie dies- und

jenseits des Weges. Unter Leitung von

Heinz Engels unternahm die Gruppe eine

Tour von Albrechtsplatz nach Schanze

und zurück.

Auf der Rücktour zum Ausgangspunkt

bemerkten sie auf einer Lichtung die

Wisent-Herde nahe Schanze im Jagen

130, unweit des Teufels-Siepen und blieben

fasziniert in nächster Nähe zur Herde

stehen. Während der Wisentbulle seine

Äsung beendete, nahmen die Kühe und

das Kalb von den SGVern keinerlei Notiz.

Dieses unverhoffte Ereignis sorgte dafür,

dass die Gruppe noch einige Zeit verharrte

und die Begegnung mit der Wisent-Herde

diskutierte. Sie war überrascht, dass diese

auf der Sauerlandseite auf Futtersuche

gingen. „Die Herde machte auf uns den

Eindruck zahmer Tiere“, heißt es in dem

von Lydia Huth übermittelten Bericht.

Mehrtagstour auf dem Selkesteig im Ostharz

Flammersbach - 20 SGVer dieser Siegerländer

Abteilung erwanderten bei ihrer

jährlichen Mehrtagswanderung unter

Leitung von Peter Starke den Selkesteig

im Ostharz, der von Stiege (Bild) bis

Quedlinburg führt. „Er ist für Wanderer

besonders geeignet, weil eine der Harzer

Schmalspurbahnen parallel verläuft“,

schreibt Pressewart Rainer Müller. „Dadurch

konnte die Organisation zu den

Ausgangs- bzw. von den Endpunkten

der Tagesetappen mit den nostalgischen

Dampfzügen der Selketalbahn erfolgen.“

Die 1887 eröffnete Schmalspurbahn

transportiert auf einer Länge von 60 Kilometer

Personen und Güter.

Auf dem Weg zum sehr guten Stammquartier

in Güntersberge hatte die Gruppe

in Stolberg/Harz Halt gemacht und die

vollständig in mittelalterlichem Fachwerk

erhaltene Stadt

besichtigt. Auf der Burg

wurde die legendäre Juliana

von Wernigerode-

Stolberg geboren, die

nach der Hochzeit mit

Wilhelm von Nassau-

Dillenburg, genannt der

Reiche, in Dillenburg

und in Siegen im oberen

Schloss residierte.

Sie hatte 17 Kinder und ist aufgrund

der zahlreichen Nachkommenschaft die

Stammmutter vieler europäischer Herrscherhäuser,

unter anderem des holländischen

Königshauses.

Die Tagestouren führten durch beeindruckende

Laub-Mischwälder und immer an

der Selke entlang, die mal gemächlich,

mal aber auch schnell in tiefen Schluchten

fließt. Am Wanderwege lag auf einem

hohen Berg die imposante Burg

Falkenstein, auf der Eike von Repkow

den Sachsenspiegel, das erste deutsche

Gesetzbuch, verfasste.

Da die Wandertouren durchweg dem

Lauf des fließenden Wassers folgte, war

das Wandern ein entspanntes Vergnügen

ohne große Anstrengungen – und alles

noch bei herrlichem Wetter.

Auf den Seiten „ERLEBNIS SGV“ berichtet

Kreuz&Quer aus dem vielfältigen Vereinsleben.

Die Bilder und Texte dokumentieren das ehrenamtliche

Engagement und den Ideenreichtum der Aktiven in den

Abteilungen und Bezirken, bearbeitet von Jörg Haase.

Zuschriften für diese Rubrik bitte nur an:

Jörg Haase, Winterberger Str. 15,

57392 Westfeld am Rothaarsteig

E-Mail: joerghaase@sgv.de

Beim Wanderfestival barrierefrei

durch‘s Nuhnetal

Hallenberg - Nachtwanderung, Himmelsleiter,

Lehrbienenstand, Bürgermeister-

Stadtführung und Wanderrausch – das

waren einige der Akzente, die das diesmal

in Hallenberg ausgerichtete Wanderfestival

Hochsauerland seinen Teilnehmern

bot. Die Hallenberger SGV-Abteilung hat

das Wanderangebot kreiert, der Erfolg ist

messbar: rund 400 Wanderer beteiligten

sich insgesamt und sehr zur Freude der

SGV-Abteilung an den attraktiven Thementouren.

Eine „Kleine Wandershow“ mit dem Mittelgebirgswanderer

und bekanntem TV-

Mann Manuel Andrack erlebten 130, die

auf eine Nachtwanderung der Extraklasse

gingen: Energieversorger RWE hatte

in bunten Farben Bäume, Büsche, den

Turm in der Struth, den Nuhnesteg sowie

einen Umsetzer auf dem Siegelsberg angestrahlt

(Bild oben).

Tag 2 stand im Zeichen einer kulinarischen

Wanderung: Schon morgens hatten

die SGV-Frauen ein Schlemmerfrühstück

präsentiert – die Wanderung führte über

den Kreuzberg (wo‘s Leckeres aus Ziegenkäse

gab), über die Himmelsleiter,

vorbei am Hustättchen zum Lehrbienenstand:

Hier boten Imker Wissenswertes

rund um die Bienen und ihre Produkte

an. An Tag 3 wurde ein bunter Strauß

an Wandertouren angeboten und fand

großen Zuspruch. Barrierefreiheit war

ein wichtiges Element, wie auch die Bürgermeister-Stadtführung

und eine Route

„mit Auftritt auf der Freilicht-Bühne“. Eine

Extremtour über 42 Kilometer in zehn

Stunden absolvierten 21 Männer und drei

Frauen. Eine wahrlich tolle Leistung. Das

Fazit der Aktion formulierten Vorsitzender

Bernhard Mause und Vorstandsmitglied

Edeltraut Müller: Ein toller Erfolg! Ein

schönes Erlebnis, so viele Wandergäste

gehabt zu haben. Eine sehr gute Werbung

für unseren SGV und alle Beteiligten, die

hier ihrer Kreativität freien Lauf lassen

konnten.

Frühes Sonnenbad auf dem Sonnenpfad

Genusswandern in der Pfalz an der

südlichen Weinstraße

Voßwinkel - 23 SGVer der Abteilung Voßwinkel

waren auf Drei-Tage-Tour in der

Pfalz. Die Wandertour sorgte vom Quartier

in Kirrweiler aus für Begegnungen

mit dem „Deutschen Weintor“, führte ins

französische Elsass, durch eine Vielzahl

von Weinbergen und über den Pfälzer

Weinsteig von Burrweiler nach St. Martin

Stockum - Am vergangenen Sonntagmorgen

machten sich 10 Wanderer der

SGV- Abteilung Stockum bereits um 6:30

Uhr in Niederhelden auf den Weg zu einer

Frühwanderung durch das Repetal, um

die touristisch beliebte Senke und den

östlich angrenzenden Höhenzug in der

morgendlichen Stille zu erkunden.

Den Tagesanbruch erlebten die Wanderer

nahe Mecklinghausen. Auf der großen

Freifläche des Golfplatzes wichen innerhalb

kurzer Zeit die anfangs noch nahe

dem Gefrierpunkt befindlichen Temperaturen

den spürbar milderen Luftmassen.

Ca. 45 Minuten später wurde bei der

Ortschaft Jäckelchen nach einem Anstieg

durch Nadel- und Mischwälder der Rücken

der Anhöhe erreicht und die Frühaufsteher

konnten, eingetaucht in strahlenden

Sonnenschein, den weiten Ausblick

in das Rothaargebirge genießen. Der gemeinsame

Weg folgte nun kontinuierlich

einem Höhenniveau. Noch vor Ankunft

nahe der Siedlung Pettmecke zweigte der

hier im Teilabschnitt begangene Veischeder

Sonnenpfad ab. Er machte seinem

Namen zumindest auf dieser Strecke alle

Ehre: Die Temperaturen waren mittlerweile

auch im zweistelligen Bereich angelangt.

Mit Erreichen des Schartenberges

und Blick auf Grevenbrück nahm Wanderführer

Andreas Richter wieder Kurs

auf Niederhelden, wo nach ca. 3 Stunden

die Wanderung endete. Traditionell ließen

die Teilnehmer das Erlebte bei einem

gemeinsamen Frühstück ausklingen. Im

Landhotel Struck wurde man reichhaltig

bewirtet. Als sich die Stockumer wieder

zurück in Richtung Heimat aufmachten,

füllte sich das Tal langsam mit Leben.

sowie geplant auf dem Schusterpfad bei

Hauenstein, die allerdings wegen Dauerregens

ausfallen musste. Ein Teil der

Gruppe besichtigte den Dom in Speyer,

ein anderer besuchte die Schuster in

Hauenstein. Erforscht wurde natürlich

verstärkt der Aspekt des Genusses von

schönem Essen und örtlichem Wein.

kreuz&quer 1/14

27

Erlebnis SGV


Auf Fläming-Wandertour

Rentner-Schutzpatron entdeckt

Velbert - Das Ziel einer spätsommerlichen

Ferienwanderwoche dieser SGV-Abteilung

war Wiesenburg, eine amtsfreie Gemeinde

im Landkreis Potsdam-Mittelmark in

Brandenburg. Gut gelaunte 21 Wanderfreunde

machten sich auf, den Naturpark

Fläming und die Region des Deutschen

Wandertages 2012 zu erkunden. Schon

von weitem grüßte der stattliche 48 Meter

hohe Schlossturm. Das Hotel stellte

den Wanderern einen Führer mit seinem

Hund zur Seite (Bild 1), damit keiner vom

rechten Weg abkommt. Viel Glück hatte

die Gruppe mit

dem Wetter, aber

schließlich macht auch Regenwetter keinem

Wanderer so richtig was aus.

Einen Schutzpatron für Rentner (Bild 2)

haben die Wanderer bei ihrer Tour auch

entdeckt. Einhellige Meinung: Jetzt kann

uns nichts mehr passieren. Bei einer

Rundfahrt lernten alle auch die weitere

Umgebung kennen. So war der Fläming-

Aufenthalt viel zu schnell vorbei und hat

viele Eindrücke hinterlassen.

Filigranes in der Porzellanmanufaktur

Oberhundem - Bei idealem Wanderwetter

(unser Bild zeigt gerade ein Motiv mit

weniger idealem Wetter) und allerbester

Laune begaben sich 28 Wanderfreunde

der SGV-Abteilung Oberhundem per Bus

auf den Weg nach Höxter in das Weserbergland.

Dort standen der Besuch des

geschichtsträchtigen Klosters Corvey und

der Porzellanmanufaktur Fürstenberg auf

dem Programm.

Das Wandern stand an allen drei Tagen

natürlich im Vordergrund, denn das an

Solling und Weser gelegene fruchtbare

Land in der Mitte Deutschlands bietet

reizvolle und gut ausgeschilderte Wan-

derwege, die ausgiebig genutzt wurden.

Natürlich kam auch die Geselligkeit nicht

zu kurz.

Erlebnis SGV

Bustour mit Volker Glogner

nach Zons und Garzweiler

Dortmund - Wer nicht mehr so gut zu

Fuß ist, der wird in der Gemeinschaft

des SGV nicht vergessen. Der SGV-Bezirk

Dortmund-Ardey führt alljährlich eine

Ausflugsfahrt per Bus durch, diesmal

ging‘s in Regie von Bezirkswanderwart

Volker Glogner (re. im Bild) mit 98 Teilnehmern

nach Zons an den Rhein und

dann noch weiter nach Garzweiler und

zum Schloss Paffendorf in Bergheim. Bei

einer Stadtführung in Zons lernten sie

die historischen Bedeutung des Ortes

kennen – auch das „rheinische Rothenburg“

genannt. Nach dem reichhaltigen

Mittagessen war der Braunkohle-Tagebau

in Garzweiler das Ziel. Besucht wurde im

Schloss Paffendorf in Bergheim das Infozentrum

über den Abbau und die Nutzung

der rheinischen Braunkohle. Ein 7,5 Hektar

großer Schlosspark mit seinem alten

Baumbestand umgibt die wunderschöne

Schlossanlage.

Im Westerwald ging‘s auf den Druidenstein

Mit Ukulele und Gitarre beim

14. WAZ-Leser-Wandertag

Velbert - Herbst ist‘s und damit Zeit für

die nunmehr 14. Leserwanderung, einer

gemeinsamen Veranstaltung von WAZ

und SGV in Velbert. Bei dieser Tour am

21. September war von Anfang an so

Repetal - Alle zwei Jahre geht diese

südsauerländische SGV-Abteilung auf

Wanderfahrt. Nach früheren mehr oder

weniger weiten Zielen blieben dieses

Mal 40 SGVer und Freunde des Vereins

für die viertägige Tour in der Nähe: Im

Westerwald. „Attraktive Wanderregionen

müssen nicht zwangsläufig mit stundenlangen

Anfahrten verbunden sein“, so

ihre Erkenntnis, als sie über 50 Kilometer

auf dem Druidensteig zurücklegten.

Schnell war sich die Gruppe einig, dass

diese Strecke zwischen Siegerland und

dem nördlichen Westerwald zu Recht

als Prädikats-Wanderweg ausgezeichnet

ist. „Die ursprüngliche und schöne

Landschaft überrascht ebenso, wie die

vielfach herausfordernden Steigungen im

Streckenverlauf. Weniger überraschend

hingegen das Wetter, das von Höhen,

über die der Wind kalt pfeift, bis zum

herzerwärmenden Sonnenschein alles

bot, was das Westerwaldlied verspricht“,

so der Berichterstatter. Wohltuend war,

dass man sich nach anstrengenden

Tageswanderungen in die rustikale Atmosphäre

des Quartiers (Schlosshotel

Friedewald) zurückziehen konnte, um in

fröhlicher Runde ritterlich zu genießen

und anschließend fürstlich zu ruhen.

richtig Musik drin: Schon am Treffpunkt

an der Wandertafel packten zwei SGVer

die Gitarre und Ukulele aus und stimmten

das erste Lied an (Bild). Velberts

sangesfreudiger Alt-Bürgermeister Heinz

Schemken (wir berichteten schon

öfter) schmetterte sofort mit. Derart

prächtig eingestimmt, setzte sich

die rund 50-köpfige Gruppe in Bewegung.

Die Route führte durch die

grüne Lunge der Stadt und endete bei

den Technischen Betrieben (TBV):

Hier wartete ein gut gedeckter Tisch

auf die Wanderer. Nach ausgiebiger

Rast führten zwei TBV-Vorstände

durch „ihr Reich“ und stellten das

Betriebsgelände vor.

Die Schönheiten der Landschaft

mit Augen und Fotolinse einfangen

Bad Fredeburg - SGVer dieser Abteilung

waren zu einer Mehrtageswanderung

im Burgwald und haben ihr Quartier in

Frankenberg bezogen. Von hier aus erwanderten

sie die von Lahn und Eder

umschlossene Mittelgebirgslandschaft

des Burgwaldes und folgten dem Burgwaldpfad,

der über 51 Kilometer von

Frankenberg bis Marburg führt. Frankenberg

im Ederbergland hat eine historische

Altstadt mit schönen Fachwerkhäusern

und ist bekannt durch das Rathaus mit

seinen zehn Türmen (auch als Briefmarke

erschienen) und einem Glockenspiel. Die

Stadt lernten sie bei einer Stadtführung

kennen. Der Burgwaldpfad führt durch

eines der größten unzerschnittenen Waldgebiete

Deutschlands und verläuft durch

stille Waldwiesen, geheimnisvolle Moore

28 kreuz&quer 1/14

mit Wollgras, sprudelnde Quellen und historische

Rastplätze. Am nördlichen Rand

des Burgwaldes wanderte die Gruppe auf

dem Knebelsrod, wo sich die höchste Erhebung

des Burgwaldes mit 443 Metern

NN befindet. Von der Aussichtsplattform

sind das Lützeler Gebirge mit der Sackpfeife

und das hessische Upland zu sehen.

Eine Wanderung folgte über zwölf

Kilometer der Nuhne von Rengershausen

nach Frankenberg, ein abwechslungsreicher

Weg, der Wandergenuss garantiert.

Eine Fahrt nach Marburg und zur

Elisabeth-Kirche rundete effektvoll die

Wandertage dank der schönen Altstadt

mit den herrlichen Fachwerkhäusern

zur Burg hinauf ab. Oben angekommen,

belohnte herrliche Aussicht für das Treppensteigen.

Im Weserbergland Herbstliches erlebt

Marl - Fünf Tage auf Tour waren 29 SGVer

dieser Abteilung und erlebten bei herbstlichem

Wetter das Weserbergland. Vom

Quartier in Rinteln aus war die Rattenfängerstadt

Hameln erstes Ziel. Bei der Führung

durch die historischen Gassen (Foto)

ging es zu dem Hochzeitshaus: Hier hörten

sie das Glockenspiel und sahen den

Figuren zu. Neben einigen Wandertouren

gab‘s Fahrten nach Bad Pyrmont, Bad

Salzuflen und in die Münchhausenstadt

Bodenwerder. Im Emmertal besichtigten

Becker beschriftete

Wattenscheid - In der letzten K&Q-Ausgabe

wurde auf Seite 26 über die neue

WanderWege-

sie das Schloss Hämelschenburg, das

noch bis heute in Familienbesitz ist. Eine

beschauliche Schifffahrt

auf der Weser

von Polle nach Bodenwerder

rundete

das Programm der

erlebnisreichen,

in einer schon

herbstlich bunten

Landschaft ab.

Tafel in Wattescheid berichtet. Leider hat sich

bei Fotos mit nahezu identischen Bildinhalten

eine nicht korrekte Zuordnung der Personen

ergeben. Hier nun der, der mit großem Engagement

sein Können bei der Beschriftung einbrachte

und nicht unerwähnt bleiben sollte:

Bernhard Becker (li.) von der SGV-Abteilung

Hordel. Danke für das Engagement bei dem

Projekt – und Nachsicht der Redaktion für

die Ungenauigkeit.


‚Mausefalle‘ als Übernachtungsquartier –

bei Schwindelfreiheit: Genoveva-Höhle

Wenden - 26 SGVer dieser südsauerländischen

Abteilung waren in Partnerschaft

mit der SGV-Wanderakademie an sechs

Tagen auf dem letzten Drittel des Eifelsteigs

unterwegs. Quartier bezog man in

der „Mausefalle“ in Neroth sowie bei den

„Barmherzigen Brüdern“ in Trier.

Die Exkursionen boten mit bergauf und

bergab immer wieder viel Neues und bescherten

allen beträchtliche Erlebnis- und

Erinnerungswerte, was einige Stichworte

verdeutlichen: Die Gerolsteiner Dolomiten

entstanden aus einem korallenreichen

Meeresboden eines Urmeeres. Von der

Aussichtskanzel Aubergfelsen ging es

zur Munterley, weiter durchs Bolsdorfer

Tälchen, entlang des Barfußpfades. Vom

Auberg bot sich ein herrlicher Blick auf

Gerolstein und den Rother Kopf, unabhängig

von Wetter und Jahreszeit die Begegnung

mit einer Eishöhle, ferner eine

Mühlensteinhöhle, wo schon die Römer

Basalt für Mühlsteine abgebaut hatten.

Sie waren auch auf dem einmalig geformten

Vulkankegel ‚Nerother Kopf‘ (647 m

NN). Von der Dauner Burg blickten sie

in die ‚Blauen Augen der Eifel“. Das Gemündener

Maar, der Mäuseberg mit dem

Dronke(Aussichts)turm ließen den Blick

weit über die Vulkaneifel schweifen. Das

Weinfelder Maar (auch Totenmaar) lag

ebenfalls an der Route, sowie die Weinfelder

Kapelle, die an den wegen einer

Pestepedemie im 16. Jh. aufgegebenen

Ort Weinfeld erinnert. Vom Schalkenmehrener

Maar war in der Ferne die Sternwarte

zu sehen. „Das Liesertal muss man

gesehen haben, allerdings: trittsicher und

schwindelfrei muss man sein. Beeindruckend

die an einem Hang gelegenen Manderscheider

Burgen. Die Zisterzienser Abtei

Himmerod ist eine Besichtigung wert“,

so die Empfehlung der Wendener SGVer.

„Eine Stadtführung in Deutschlands ältester

Stadt Trier sorgt für das Verstehen von

all dem, was man zu sehen bekommt:

Porta Nigra, Dom, Liebfrauenkirche, Basilika,

Kaiserthermen, Amphitheater, Palais

der Kurfürsten von Trier mit Palastgarten,

Steipe und Rotes Haus sowie das Rhein.

Landesmuseum – alles Objekte, für die

man mehr als einen Tag benötigt“, ergänzt

Renate Grafe.

Nicht unerwähnt bleiben darf die Tour

von Kordel nach Trier durch das enge

bewaldete und recht düstere Butzerbachtal:

Hängebrücken und Wasserfälle waren

Attraktionen am Weg zur Klausenhöhle,

die noch im 18. Jh. von Mönchen bewohnt

wurde. Unvergesslich die einmalig

schöne, vor 10.000 Jahren noch genutzte

Genovevahöhle (Bild), die allerdings

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit besonders

erforderte. Akzent zum Schluss:

Ausblicke von der Abbruchkante der roten

Sandsteinfelsen am linken Moselufer, geprägt

von Vielfalt.

Brezelbote Höhepunkt an der

Müngstener Brücke

Wülfrath-Mettmann - Die Wanderung

von der Müngstener Brücke nach Schloss

Burg führte zur Begegnung mit dem legendären

Brezelboten. In den 50er Jahren

war eine Brezel aus seiner Kiepe der

Höhepunkt von Ausflügen zur Müngstener

Brücke. Heute sind es frische Waffeln mit

Eis, Sahne und Zimtpflaumen (hm, lecker!).

Bei herbstlichem Wetter konnten

unterwegs so einige Rätsel gelöst werden.

Dazu gehörte auch das Bildmotiv:

Erst war eine beschriftete Metallplatte zu

entziffern und dann war zu raten, um welchen

Begriff es geht. Die Lösung verbirgt

sich hinter entsprechendem „Auftritt“:

Wenn sich zwei bis drei Personen auf diese

Kontaktplatte stellen, dann verrät eine

Stimme vom Band des Rätsels Lösung.

Sternwanderung zum Arnsberger Stadtjubiläum

Arnsberg - Zum 775-jährigen Geburtstag

Arnsbergs veranstaltete die SGV-Abteilung

Mitte Oktober eine Sternwanderung,

verbunden mit einem Herbstfest in der

vereinseigenen Hermann-Balkenhol-Hütte

im Hellefelder Bachtal. Vorsitzender

Gerd Riedel, Abordnungen der Nachbarabteilungen

Neheim, Hüsten, Herdringen,

Bruchhausen, Vosswinkel, Holzen, Müschede

und Oeventrop begrüßten besonders

die Vertreter aus Bruchhausen, Hüsten

und Herdringen, die mit ihren bunten

Wimpelbäumen eine Bereicherung des

Herbstfestes waren.

Im Rahmen des Programms gab es auch

Ehrungen (siehe hierzu unter „Personalien“).

Nachmittags machten sich Wandergruppen

auf den Weg, ab dem Neumarkt

beispielsweise von Wanderwart Heinz

Beleke geleitet. Alle sorgten dann bei

bestem Wetter für ein „volles Haus“, das

wiederum reichlich mit Lukullischem aufwartete.

„Die Jugendleiter der SGV-Wanderjugend

„bespaßten“ die Kinder – somit war die

Laune aller bestens“, berichtet Pressewart

Klaus Peters. Für den musikalischen

Rahmen sorgten der Arnsberger

MGV Concordia 1864 sowie das SGV-

Eigengewächs Annemarie Niesler (siehe

‚Personalien‘) mit flotten Melodien auch

zum Mitsingen.

Erlebnis SGV

F o t o

Bilddatei „1-14 RHS sonnig“

13 Wanderführer fit in Erster Hilfe

DO-Aplerbeck - 13 Wanderführer und

weitere interessierte SGV-Mitglieder dieser

Abteilung genossen am 26. Oktober

und 2. November eine Fortbildung mit

einem Erste-Hilfe-Lehrgang und qualifizierten

sich so für ihre Vereinsaufgabe.

Das Angebot war eine Kooperation mit

dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), deren

Ausbilderin Kathrin Tabatt-Kühnappel

(re., beim Anlegen eines Kopfverbandes

bei Wanderführer Reinhold Schinkelwitz)

nicht nur die lebensrettenden Sofortmaßnahmen

am Unfallort vermittelte, sondern

es wurden auch Themen

wie Herzinfarkt,

Schlaganfall und

Verletzungen bei

Sport- und Wanderunfällen

behandelt.

Anhand praktischer

Beispiele konnten

alle das Erlernte

gleich ausprobieren

– in der Hoffnung,

dass der

Ernstfall nie eintreten

möge.

„Wir haben fertig!!!“

Sonniges Rothaarsteig-Finale

Welver - Die letzte von zusammen acht

Rothaarsteig-Etappen wurde mit rund 60

Kilometern bei sonnigem Herbstwetter

von der Fernweg-Wandergruppe dieser

SGV-Abteilung absolviert. Die drei Tagestouren

starteten vom Standquartier

„Forsthaus Lahnquelle“. Die erste führte

von der Ginsberger Heide und Lützel entlang

der Eder bis zur Quelle mit Abstecher

zum Kyrillpfad, der sportlichen Einsatz

abverlangte. Der Tag hätte auch „Quellenwanderung“

heißen können, denn neben

der Ederquelle wurden noch die Sieg- und

Ilmquelle erreicht, wobei am Tagesziel die

Lahnquelle war. Fortsetzung dann bei Tour

2, die zunächst zur Ilsequelle führte. Die

Route war geprägt von naturnahen Pfaden

und waldreichem Gebiet mit den Stationen

Haincher und Gernsbacher sowie der

Tiefenrother Höhe. Kurz vorm Ziel wurde

die Aussichtsplattform „Nase im Wind“

erreicht, die eine rundum fantastische

Fernsicht auf das Lahn-Dill-Bergland und

das Siegerland bietet. Der letzte Teil dann

von Wilgersdorf vorbei an der Lucaseiche

und unterhalb der Kuppen von „Schiebel“

und „Hardenberg“. Hier öffneten sich

mehrmals weite Aussichten. Nach dem

im Tal liegenden Rodenbach dann der

letzte schweißtreibende Anstieg auf den

Himmberg. Nach dem Galgenberg war

Dillenburg mit seinem Wahrzeichen, dem

40 m hohen Turm auf dem Schlossberg,

in Sicht. Im Hofgarten wurde der offizielle

Endpunkt des Rothaarsteiges erreicht,

den die Welveraner bei insgesamt hohem

Erlebniswert von Brilon aus erwanderten.

Neben einem zufriedenen Blick zurück

wurden am Ziel auch schon Zukunftspläne

geschmiedet: So richtig auf den

Geschmack gekommen, ist geplant, den

Viaduktweg bei Altenbeken in zwei Etappen

zu bewandern.

Etappe Nr. 3 auf der Sauerland-Waldroute

Oberruhr - Am 20. Oktober erwanderten

im Rahmen des SGV-Bezirkswandertages

88 Wanderfreudige unter Leitung von

Heinz Wiemann und Johannes Wrede bei

herrlichem Wanderwetter die 3. Etappe

der Sauerland-Waldroute von Brilon nach

Ostwig. Auf der 15 Kilometer langen

Strecke gab es an mehreren Stellen Informationen

zur Bergbaugeschichte der

Region sowie zur Familie Wendt und ihrem

Schloss Gevelinghausen. Am Schloss

Schellenstein in Bigge (Bild) gibt Eigentümerin

Schindler Wissenswertes zur

Geschichte des Adelssitzes preis. Bei der

Schlusseinkehr in einem Wandergasthof

in Ostwig wurden die grenzüberschreitenden

Kontakte zwischen den Bezirks-

Abteilungen vertieft – aber auch neue

Verbindungen begründet

kreuz&quer 1/14

29


Erlebnis SGV

Panorama der Altmühl von Riedenburg

bis Kelheim

SGV-Land - 25 Wanderfreunde trafen

sich zu einer herbstlichen Ferien-Wandertour,

die unter fachkundiger Leitung

von Wanderführerin Hildegard Wächter

vom SGV-Gesamtverein angeboten wurde.

Von Riedenburg erkundeten sie den

letzten Abschnitt der Altmühl, gut quartiert

direkt unterhalb der Burg Prunn und

im Hotel Krone bestens bewirtet. Schöne

Pfade des als „Qualitätsweg Wanderbares

Deutschland“ zertifizierten Altmühltal-

Panoramaweges leiteten die Gruppe zu

ihren Zielen. Und das waren das Kristallmuseum

in Riedenburg, die Burgen Prunn

und Randeck, die Tropfsteinhöhle Schulerloch

in Essing und die bekannte Befreiungshalle

oberhalb von Kelheim. Auch

die Altmühl-Mündung in die Donau wurde

zu Fuß erkundet. Am Ende stand der Besuch

des Klosters Weltenburg, zu dem

sie mit einer Seilfähre (Bild) übersetzten.

Nach genussreicher Einkehr brachten

die Zillen (Fischerboote) sie durch den

Donaudurchbruch zurück– zwar im Regen,

aber nicht minder beeindruckend.

Auf Höhenwegen an Mosel und Hunsrück

Langenfeld/Monheim - 18 Wanderer dieser

SGV-Abteilung verbrachten eine erlebnisreiche

Wanderwoche in Bullay an der

Mosel. Geplant war eigentlich den „Moselsteig“

kennen zu lernen – da er aber

noch nicht fertig war, bot Wanderführer

Heinz Rund anspruchsvolle Touren über

die Moselhöhen und den Hunsrück. Start

war Trier mit einer Stadtbesichtigung,

es folgten die Höhen entlang der Mosel.

Beim Wandern durch die Weinberge (Bild)

von Cochem und Klotten, Zell, Bernkastel

und Trittenheim konnten die Winzer

bei der Weinlese beobachtet werden. In

Cochem wurde natürlich der bekannten

Reichsburg ein Besuch abgestattet und

bei Kobern der Burgpfad erwandert, einer

der Traumpfade von Rheinland-Pfalz.

Bei der Fahrt mit einem Moselschiff von

Bernkastel nach Traben-Trarbach hatten

die Füße Ruhepause und man genoss

die Aussicht auf die Weinberge. Zum Abschluss

der Wanderwoche ging es über

den Klettersteig auf den Calmont, Europas

steilsten Weinberg. In Erinnerung

bleiben die beeindruckenden Aussichten

auf den schleifenreichen idyllischen

Mosel-Verlauf..

Mit Harold Becker auf dem Rotweinweg

Buschhütten - Über fünfzig SGVer dieser

Siegerländer Abteilung unternahmen eine

Herbstwanderung durch‘s Ahrtal nach

Ahrweiler. Ein Großteil von ihnen besuchte

den früheren Regierungsbunker, der

heute und schon seit 2008 seine atombombensicheren

Tore als Museum für die

Öffentlichkeit öffnet. Die ca. 90minütige

Bunkerführung erläuterte fachmännisch,

unter welchen Bedingungen früher dort

1.500 Mitarbeiter unter strengster Geheimhaltung

gewohnt und gearbeitet

haben.

Nach Mittagspause und -stärkung in

Ahrweiler führte Harold Becker über einen

Abschnitt des Rotweinwanderweges.

Herrliche Ausblicke weit in die Umgebung

mit noch vollen Weinbergen, der

Aussichtspunkt „Bunte Kuh“ sowie das

„Jahrhundertwasserhaus“ boten den

SGVern immer wieder schöne (und eifrig

genutzte) Fotomotive. Schlusspunkt des

Tagesausfluges war der Besuch des Klosters

Marienthal, Organisatoren Friedrich

Wilhelm Stahlschmidt, Jürgen Klingbeil

und Jürgen Pickhan, die schon jetzt Appetit

auf den nächsten Ausflug weckten.

Herkules und Weltkulturerbe machten

mächtig Eindruck

BO-Süd - Unter dem Motto „Es muss

nicht immer Rhein, Mosel, Ahr oder Saar

sein“ ging es für 51 SGVer dieser in Bochum

aktiven Abteilung unter der Leitung

ihres Wanderwartes Gerd Druffel über Bad

Wilhelmshöhe nach Hannoversch Münden.

Alle waren begeistert, als sie den

Herkules, das Weltkulturerbe „Bergpark“

auf den Höhen über Bad Wilhelmshöhe

sahen. Nach einer Wanderung durch den

Schlossgarten zum Schloss Wilhelmshöhe

führte die Busreise weiter zum Weserstein

(kleines Bild) im reizvollen Hann. Münden,

wo durch Zusammenfluss von Werra

und Fulda die „Weser“ entsteht (Gesamtbild).

Das wunderschöne Fachwerk der

Altstadt war ein Erlebnis der besonderen

Art. Umrahmt wurde das Stadtidyll durch

die hochgelegene Burg Tilly Schanze und

die Farbenpracht des Herbstwaldes. Eine

einstündige Schifffahrt rundete das Programm

mit Stadtbesichtigung und Begegnung

mit Dr. Eisenbarth sowie guter

Pflege des leiblichen Wohls ab.

5-Bogen-Brücke über renaturierte Seseke

30 kreuz&quer 1/14

Kamen - Obwohl ja Wanderzeit ununterbrochen,

also immer ist, so findet doch

vielerorts ein Wanderkehraus statt. So

waren auch 16 SGVer dieser Abteilung

aus Kamen, Bergkamen, Bönen unter

Leitung von Wanderführer Heinz Weinberger

auf einer zehn Kilometer langen

Route unterwegs. Im

Mittelpunkt stand der

Sesekeweg, der entlang

der renaturierten

Seseke führt. Sehr zur

Freude aller war endlich

mal die bekannte

5-Bogenbrücke (Bild)

mit einem schönen

Spiegelbild nicht nur

aus der Nähe zu sehen,

sondern es konnte

auch unter ihr hindurch gewandert

werden. Die Tour führte über die Trasse

der Klöcknerbahn weiter in Richtung Galgenberg

und der dazu angelegten Parkanlage.

Bei gemeinsamer Einkehr wurde auf

das Wanderjahr zurück geblickt.

Neheim - Im Fackelschein ging es nahe dem Jahresende (als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk)

unter Leitung von Naturschutzwartin Petra Trompeter durch den

dunklen Wald. Das machte vor allem den Kindern Spaß, aber auch vielen Gästen.

Zusammen waren bei dem Wandervergnügen etwa 30 dabei. Wenn auch wegen des

starken Windes die Fackeln schneller erloschen als geplant, war‘s dennoch für alle

ein Erlebnis. „Wegen der starken Nässe im Wald nach anhaltenden Regenfällen bestand

keine Brandgefahr,“ so die als Stadtwald-Revierförsterin tätige Wanderführerin.

Wandern auf SGV-Hauptrouten:

Hin und rück mit Bus und Bahn

Witten - Über zehn Jahre ist es bei den

SGVern dieser SGV-Abteilung Programm:

Etappen-Wandern auf SGV-Hauptwanderrouten,

wobei alle Hin- und Rückfahrten

mit Bussen und Bahnen bewältigt werden.

2013 waren sie auf dem „Residenzenweg

X7“ unterwegs. Für alle Touren

hieß es: „Start und Ziel: Witten Hbf“.

Dieses im SGV einmalige Wanderangebot

über zehn Etappen und 188 Wander-Kilometer

von Arnsberg nach Düsseldorf wird

in der nächsten

K&Q-Ausgabe als

Appetit-Anreger

für Nachahmer

dargestellt. Fazit

vorweg: „Das

System Bus & Bahn hat sehr gut geklappt,“

so Vorsitzender Herbert Stöber.

Das Bild mit dem ‚sehr schweigsamen‘

Mit-Wartenden entstand auf dem ehem.

Bahnhof Neuenrade.


Wanderer bestaunten Kaiser Karls Bettstatt

Niedereimer - Das diesjährige Wanderwochenende

führte im Spätsommer 17

SGVer in die Eifel-Region Monschau. Die

Anreise war strapaziös und daher kam der

Hotel-Biergarten gerade recht zur Stärkung

mit leichter Kost. Die erste Tour führte von

Mützenich durch die Moorlandschaft des

Hohen Venn. Vorteil war: Es hatte längere

Zeit nicht geregnet und so gab es kaum

morastige Stellen. Ein Aussichtsturm bot

gute Rundum-Sicht und dann wurde bei

„Kaiser Karls Bettstatt“ Station gemacht

(ein Felsen, wo Kaiser Karl eine Nacht

verbracht haben soll, angeblich sollen

noch die Abdrücke seines Kopfes und

der Füße zu sehen sein). Nächstes Ziel

war der Rursee. Von Einruhr führte die

Tour zum oberen Rursee, wo einige das

Fahrgastschiff nutzten, andere wanderten

sieben Kilometer zur Stauseemauer

und anschließend noch einige mehr zum

Endpunkt.

Vor der Heimreise erlebten die Sauerländer

von einem Höhenweg aus Monschau

(Bild): Der steile Naturpfad bot ihnen

zum Ausklang der erlebnisreichen Wandertage

herrliche Aussichten über die im

engen Tal der Rur gelegene Stadt.

Grönebacher organisierten zweitägige

Bezirkswanderung

Astenberg - Die neun Abteilungen dieses

SGV-Bezirks rund um den Kahlen Asten

führen im jährlichen Wechsel eine Bezirkswanderung

durch. Diesmal waren

die Grönebacher mit ihrem Vorsitzenden

und versierten Wanderführer Ulrich Lange

zuständig. Ziel der 2-tägigen Wanderung

war der Arnsberger Wald. 32 Teilnehmer

fuhren zum Ausgangspunkt mit der Bahn

von Winterberg nach Arnsberg, weiter

dann mit dem Bus zum Torhaus im Arnsberger

Wald nahe dem Möhnesee – das

Bild zeigt einen Teil der Gruppe. Auf einer

Die lederne Brücke

an der Rüdenburg

Neheim - Das, was der Deutsche Wanderverband

auf nationaler Ebene für klassische

Schulkinder fordert, wird hier für

eine ‚höhere Jahrgangsstufe‘ praktiziert:

Wanderführer Helmutheinz Welke, auch

Neheims Abteilungsvorsitzender, veranstaltete

eine Lehrstunde in der Natur. Im

Rahmen einer Tour auf der „Kurfürstlichen

Thiergartenroute“ in Arnsberg trägt Welke

den 13 aufmerksamen Wanderfreunden

inmitten der Ruinen der alten Rüdenburg

die Sage von der ledernen Brücke vor, die

sich von dort aus als Werk des Teufels hinüber

zum Schlossberg gespannt und der

Burgbesatzung die Flucht vor den Angreifern

ermöglicht haben soll. ‚Erklommen‘

wurde auch der Tempelberg als höchster

Punkt des Weges, gekrönt von dem als

Rondell rekonstruierten „Jagdtempel“

des Kurfürsten; dabei entstand zugleich

das einladende Titelfoto des Abteilungswanderplans

2014. Zur Sprache kamen

bei der Exkursion neben „Sagenhaftem“

auch Verkehrswesen und Waldnutzung in

früherer Zeit.

18 Kilometer langen Tour auf der Sauerland-Waldroute

war Arnsberg das Ziel.

Nach einem Rundgang durch die historische

Altstadt wurde im SGV-Jugendhof

Quartier bezogen. Ein gemütlicher Abend

mit Diskussionen und einer bebilderten

Rückschau auf die Bezirkswanderungen

früherer Jahre ließ die erste Etappe ausklingen.

Mit der Bahn ging es wieder zurück nach

Winterberg und zur zweiten Wanderung:

Sie folgte der historische Heidenstraße

nach Grönebach und endete mit

einem fröhlichen, der Gemeinschaft

sehr förderlichen Wanderabschluss

im Freizeithaus ‚Saure

Wiese‘. „Alle Mitwanderer waren

sehr angetan von dieser schönen

Tour bei überwiegend gutem

Herbstwetter“, berichtet Bezirksvorsitzender

Hans-Gerd

Bosch (3.v.li.) und kündigte

die nächste Ausgabe dieses

gemeinsamen Wandererlebnisses

an: „Für dieses Jahr haben

die Hallenberger Planung und

Durchführung übernommen.“

Vorträge in Unna

Unna – Die im 15. Jahr bestehende

Vortragsreihe von SGV-Wanderakademie

und SGV-Abteilung Unna unter dem Titel

„Geschichtswerkstatt“ lädt im nächsten

Quartal 2014 zu folgenden Themen

ein:

13. März

Zwischen Nachkriegszeit und

Wirtschaftswunder

Unnas 700-Jahrfeier von 1950 und

der Rückblick im Hellweg-Museum

2013/2014

Referenten: Dr. Tina Ebbing und

Kathrin Göttker

10. April

Reisebericht: „Im Land der

blauen Reiter“

Rund um den Staffelsee/Obb.

Referent: Stadtheimatpfleger

Wolfgang Patzkowsky

8. Mai

Westfalen im Humpen und im Becher

Referent: Dr. Peter Kracht,

Hauptkulturwart des SGV

12. Juni

Berthold Beitz (+ 2013) – der letzte

deutsche Großindustrielle

Referent: Thomas Horschler

Die Vorträge finden jeweils ab 19 Uhr

im Nicolai-Haus neben der Stadtkirche

statt. Eintritt: SGV-Mitglieder 2 €,

Nichtmitglieder 3 €.

Änderungen vorbehalten.

Aktuelle Auskunft: Klaus Thorwarth,

Tel. (02303) 1 53 87.

Indiansummer am Uplandsteig genossen

Neheim - Unter dem eingedeutschten

Titel „Indianersommer im Sauerland“

veranstaltete diese in Arnsberg sehr rege

SGV-Abteilung ein zweites herbstliches

Wanderwochenende. Vom Standquartier

in Usseln ausgehend, war man Ende

Oktober unter Leitung von Wanderführer

Helmutheinz Welke drei Tage lang

im Waldecker Land auf den schönsten

Abschnitten des Uplandsteiges, der Region

des Deutschen Wandertages 2009,

unterwegs. Besucht wurden dabei die Usselner

Heide, die Diemelquelle und das

Diemeltal sowie der Dommelturm mit seiner

grandiosen Aussicht. Nach dichtem

Nebel am ersten Tag, der leider die eigentlich

furiose Aussicht vom Kahlen Pön verhinderte,

konnten die 15 Teilnehmer tags

darauf zum Ausgleich ein angenehmes

Sonnenbad (Bild) auf einer Bergwiese an

der Schutzhütte Niegelscheid nehmen,

was alle auch ausgiebig nutzten (wie

man deutlich sehen kann).

Allgäuer Herbst bei schönstem Wetter

Am letzten Tag war das Wanderprogramm

allerdings wegen einer Sturmwarnung für

die Hochlagen und den damit drohenden

Gefahren für den Aufenthalt im Wald

kurzfristig zu ändern. Bevor es wieder

heimwärts ging, stattete man im Strycktal

der weltbekannten Mühlenkopfschanze –

größte ihrer Art – einen Besuch ab.

Polar-Polizei befreite den entführten

Weihnachtsmann

Arnsberg - Über 40 Kinder mit ihren Eltern

hatten am 30. November ein tolles

Erlebnis: Auf Einladung der Kinder- und

Jugendgruppenleiter dieser SGV-Abteilung

waren die Kinder mit viel Euphorie

auf einer etwa drei Kilometer langen Wanderung

rund um die SGV-Hütte unterwegs,

um der „Polar-Polizei“ zu helfen.

Die suchte nämlich den entführten

Weihnachtsmann und bekamen es mit

einer bösen Eiskönigin und deren Gehilfen,

dem sagenhaften Yeti und weiteren

„Gestalten“ zu tun. Auf der (Wald-)„Reise

zum Nordpol“ gab‘s an einzelnen Stationen

Stopps, wo Ratenüsse zu knacken

waren, bevor man zum Ausgangspunkt

zurückgeführt wurde. Mit der Kinder-

Unterstützung wurde das Rätsel

natürlich gelöst – der Weihnachtsmann

konnte aus einem Verschlag

und den Fängen der Bösewichter

nahe der SGV-Hütte befreit

werden. Für die Kinder, Eltern

und die „Schauspieler“ gab es

im Vereinsheim nach der FUNtastischen

Reise zum Nordpol

ausgiebig Getränke, Kaffee, Kuchen

und Plätzchen. Ein höchst

erlebnisreicher Tag!

Voerde - Bei zehn Wandertagen im Allgäu

mit Standquartier in Fischen erlebten

Wanderfreunde dieser in Ennepetal aktiven

SGV-Abteilung die Wandertagsregion

2013 bei herrlichstem Herbstwetter.

Zahlreiche Wandertouren auf bekannten

und weniger bekannten Routen erschlossen

das bisher immer alpin gesehene Gebiet

im äußersten Süden Deutschlands.

Von der Hörnergruppe mit der bekannten

Weltcuphütte boten sich tolle Ausblicke

(Bild) auf und in den Naturpark Nagelflukette,

eine in mehrfacher Hinsicht dominierende

Bergkette der westlichen Allgäuer

Alpen. Weitere Ziele waren der Freibergsee

und der Illersprung bei Oberstdorf,

das Trettachtal sowie das Stillachtal mit

der Auffahrt zum Fellhorn. Oben waren

alle von der prächtigen Rundsicht in die

Allgäuer Bergwelt und ins Kleinwalsertal

begeistert. „Alles Wandererlebnisse, die

lange in Erinnerung bleiben werden“, zog

Vorsitzender und Wanderwart Jürgen Koke

das Fazit und sprach im Namen aller.

kreuz&quer 1/14 31

Erlebnis SGV


Erlebnis SGV

SGV-Wegezeichner sind wichtige

Stützen des Wandertourismus

Siegerland-Wittgenstein - Die Liebe zu

Heimat und Natur lässt sich nicht nur

auf Leinwand malen, sondern auch direkt

an Bäume zeichnen oder kleben.

Das beweisen in der Tourismusregion

Siegerland-Wittgenstein (TVSW) die 50

ehrenamtlich tätigen Wegezeichner des

Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV).

Stattliche 3.000 Kilometer Wanderwege

haben sie mit Wegzeichen und -markierungen

versehen. „Ohne diese ehrenamtliche

Arbeit findet kein Ortsunkundiger

von A nach B. Erst ihre Wegezeichnung

schafft Orientierung, schenkt Sicherheit

und macht unsere vielfältige Natur auf

sorgfältig ausgesuchten Wegen erlebbar“,

machte Landrat Paul Breuer bei einer Gesprächsrunde

mit zahlreichen Wegzeichnern

deutlich: „Dieses Engagement ist für

Einheimische wie Gäste enorm wichtig.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Ihnen

allen persönlich dafür zu danken.“

Beispielhaft würdigte der Landrat Jochen

Niemand und Erich Schneider, die

gemeinsam mit dem TVSW vor Ort viel

Überzeugungsarbeit für einen qualitativ

100 Jahre Wirken für lebenswertes Duisburg

Duisburg - Schon im Frühsommer 2013

feierte die SGV-Abteilung ihr 100-Jähriges.

Jedoch: Am 20. November erlebte

der Vereinsgeburtstag nochmals einen

datums-genauen Vollzug. Jetzt und hier,

100 Jahre später, erinnerte die SGV-Abteilung

an ihre Gründung und beging so

mit Mitgliedern und Freunden im Paul-

Berger-Heim das würdige Ende des Jubiläums,

begleitet von Ansprachen und

Erinnerungen bei fröhlichem Essen und

Trinken.

Bürgermeister Benno Lensdorf gratulierte

mit Überreichung der von Bundespräsidenten

Joachim Gauck zuerkannten

Eichendorff-Plakette mit Urkunde, was

Höhepunkt der Jubiläumsfeiern war. In

seiner frei vorgetragenen Laudatio dankte

er allen SGV-Beteiligten für die 100jährige

Bereitschaft, Naturpflege, Lebensfreude

und das verbindende Erwandern

in die Stadt hineingetragen zu haben.

SGV- Vizepräsident Jörg Haase gratulierte

32 seitens kreuz&quer des SGV-Gesamtvereins 1/14

und

hochwertigen regionalen Wandertourismus

geleistet haben.

Wie stark der Tourismus von der Arbeit

der Wegezeichner profitiere, stellte Breuer

anhand der Entwicklung seit Ende der

1990er Jahre heraus, als die Qualitätsoffensive

Wandern vom Kreis gemeinsam

mit SGV, Städten und Gemeinden,

den Waldbauern, Wald und Holz NRW

und dem TVSW gestartet wurde. Ziel

war „Qualität statt Quantität“, also für

Wanderer eine überschaubare Zahl von

attraktiven Rund- und Themenwegen

zu schaffen, die ein besonderes Erlebnis

bieten. „Dafür hat der TVSW in den

vergangenen Jahren kontinuierlich gearbeitet,

zum Teil mit monatlichen Treffen

mit verschiedenen Partnern“, so TVSW-

Geschäftsführerin Roswitha Still.

Sie alle hätten gemeinsam zu einer neuen

erlebnisorientierten Wahrnehmung der

Region und der deutschen Freizeitaktivität

Nummer Eins, des Wanderns, beigetragen,

und so wichtige Impulse gesetzt.

„Was sich heute so einfach und selbstverständlich

präsentiert, ist

nicht nur das Ergebnis kontinuierlicher

Überzeugungsarbeit

und unzähliger ehrenamtlicher

Arbeitsstunden,

sondern auch ein sichtbarer

Beweis, dass selbst hochgesteckte

Ziele zu erreichen

sind, wenn man gemeinsam

daran arbeitet“, so Landrat

Breuer.

Kulturwarte-Fachtagung:

Türme, Wege und der Siciliaschacht

SGV-Land/Hohe Bracht - Hoch hinaus

im wahren Sinn des Wortes ging es im

November bei der Herbsttagung der SGV-

Kulturwarte auf der Hohen Bracht. Prof.

Dr. Hans Fröhlich, gebürtiger Plettenberger

und seit einem Jahr im (Un-)Ruhestand,

berichtete zunächst über „Türme im

Sauerland“ und erläuterte auch, wie das

Sauerland im 19. Jahrhundert vermessen

wurde. „Pionier“ in dieser Hinsicht war

der preußische Hauptmann Hans Bendemann,

in dessen Rolle der rührige Professor

bereits einige Male schlüpfte. Anschließend

stellte SGV-Hauptfachreferent

für Kultur, Dr. Peter Kracht, „Historische

Wege“ vor, von denen es im SGV-Land

einige gibt. Sie zeichnen sich

teilweise heute noch deutlich

im Gelände ab. In diesem

Zusammenhang ist vor allem

die „Heidenstraße“ zu nennen,

die etwa in Winterberg

in einigen Abschnitten noch

gut erkennbar ist.

Nach der Mittagspause ging es weiter

nach Meggen, wo sich die Kultur-SGVer

zunächst mit der Geschichte des Siciliastollens

und fachlich qualifizierten Erläuterungen

von Dr.-Ing. Bruno Heide (li.)

beschäftigten, ehe es noch einen Besuch

im nebenan befindlichen Galileo-Park

gab. In den drei auffallenden Pyramiden

im Lennetal werden regelmäßig Sonderausstellungen

zu höchst unterschiedlichen

Themen gezeigt. Abgerundet wurde

der erlebnis- und ereignisreiche Tag in

Lennestadt im urgemütlichen Bauernhof-

Café Heinemann in Kickenbach bei einem

gemeinsamen Kaffeetrinken, getreu dem

SGV-Jahresmotto „Wandern & Einkehr“.

bezeichnete den Wandergedanken als

unveränderten „Gesundbrunnen“ für

Jung und Alt, auch wenn zurzeit leider

die Bereitschaft abgenommen hat, sich

im Verein zu organisieren. Er rief auf,

bei der Mitgliederwerbung neue Wege

zu begehen.

Als Vize-Vorsitzender des Bezirks Unterruhr

sang Horst Münker ein Loblied auf

das Duisburger Paul-Berger-Heim und

adelte das SGV-Haus mit der Aussage:

„Es ist das Zentrum der Vereinsarbeit im

Bezirk und darüber hinaus!“

DER BUCHTIPP

von Wilfried Schmidt

Parks + Gärten in Südwestfalen

Nicht nur die freie Landschaft bietet sich Wanderern als Tummelplatz

für ihre Aktivitäten an – auch Parks und Gärten können ihre Wanderziele

sein. Wer zu solchen Zielen unterwegs sein möchte, für den ist als Hilfe

vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe der Führer „Parks + Gärten

in Südwestfalen“ erschienen. Von Bad Waldliesborn im Norden bis Siegen

im Süden, von Drolshagen im Westen bis Brilon im Osten sind 28

Gärten und Parks detailliert beschrieben und reichlich mit Bildern und

Karten versehen. So manches Gartenkleinod gilt es zu ergründen: Von

weitläufigen Kurparks bis zu historischen Schlossgärten, von privaten

bis zu öffentlichen Gärten ist vertreten, was das Auge des Park- und

Gartenfreundes erfreut. Als Beispiele seien erwähnt die Wallanlagen

in Soest, die historischen Gartenhäuser im Bürgergarten zu Arnsberg,

der Sauerlandpark in Hemer und das Drolshagener Labyrinth. Bei allen

Objekten ist angegeben, wo man sich informieren kann.

Herausgeber: Landschaftsverband Westfalen-Lippe

ISBN: 978-3 -944327-02-0, Tecklenborg Verlag Steinfurt, 16,50 E

Reisemagazin 2014

Südwestfalen - „Siegerland-Wittgenstein begeistert“ - so der

Titel des Reisemagazins 2014 der Genussregion in Südwestfalen.

Bildreich, selbstbewusst, zeitgemäß und kurzweilig

stellt es das vielfältige Angebot vor. Ob Rothaarsteig, Themenwege

und Radfahren, Wellness, Wintersport und naturnah

Tagen, Lukullus und Genuss, Tradition und Brauchtum,

Ausflugsziele und Veranstaltungstipps oder allgemeine Infos

zur Region und ihren über 250 Gastgebern – das über 100

Seiten starke Magazin lässt keine Frage zum Angebot der südwestfälischen

Hochburg für Kultur und Geschichte unbeantwortet. Um sich zu informieren

und etwas für eigene Unternehmungen herauszusuchen, hier der Kontakt:

Touristikverband Siegerland-Wittgenstein e.V. Tel. (0271) 3 33-10 20

E-Mail: tvsw@siegen-wittgenstein.de.

65 Schnupper-KM auf dem D-Weg

Düsseldorf - Wenn man den Namen

der Landeshauptstadt hört, denkt jeder

sofort an großstädtische Hektik und

Betriebsamkeit, viel Baumasse, wenig

Naturräume.

Dass dies ganz anders ist, das beweist

der ‚Düsseldorfer Weg‘: Er führt auf rund

130 Kilometern rund um die Stadt am

Rhein. (Bilder oben). Um dieses wertvolle

Gut an Natur und landschaftlichen

Schönheiten der Bevölkerung und speziell

den neu Zugezogenen aufzuzeigen, hat

der SGV-Düsseldorf über das Jahr 2013

ein Aktionsjahr auf dem noch ziemlich

neuen D-Weg (so seine Kurzversion)

durchgeführt. Die Organisation dafür lag

bei Rosa-Maria und Heribert Ludigs, berichtet

Vorsitzender Wolfgang Hilberath.

Bei sieben Etappen – April bis Oktober

– waren über 250 Mitwanderer dabei.

„Erfreulich ist, mehr als 40 Gäste waren

„Nicht-SGVer“, von denen mittlerweile

einige das Mitgliedsformular ausgefüllt

abgegeben haben“, berichtet Rosa-Maria

Ludigs mit Stolz. Besonderheit bei dem

ersten Aktionsjahr war, dass es den D-

Weg „zum Vernaschen“ gab: In der privaten

Backstube entstanden Kekse in Form eines

„D“ (Bild), die allen sehr mundeten. Und

es gab sie auch als (natürlich gebackene)

Siegerorden zur Erinnerungsurkunde. Zur

Einstimmung (neun Bürgertreffs – über

250 Besucher) weckten die Organisatoren

mit der Bilderschau „Natur vor unserer

Haustür“ das Interesse für den D-Weg, „In

2014 geht die Aktion weiter. Die sieben

Etappen mit 65 Wanderkilometern konnte

als einziger Hans-Joachim Schroff (Mitte)

nachweisen. Unser Bild zeigt ihn bei der

Ehrung, eingerahmt von den Organisatoren

Rosa-Maria (li.) und Heribert Ludigs.

Näheres zum D-Weg: www.sgv-bergischesland.de/wanderweg


NACHRUFE

Wolfgang Freitag

Schwerte - Diese SGV-Abteilung trauert um

Wolfgang Freitag, der im Alter von 77 Jahren

am 16. November seine letzte Wanderung

antrat. Der Verstorbene war seit 23 Jahren

SGVer und hat das Vereinsleben aktiv

mitgestaltet. Über acht Jahre wirkte er im

Vorstand als Naturschutzwart. „Wir und der

SGV haben einen treuen Wanderfreund verloren“,

heißt es in einem Nachruf der Vereinsspitze.

Karl Dickel

Siegen - Diese Siegerländer SGV-

Abteilung trauert um Karl Dickel,

der seit 50 Jahren dem Verein als

Mitglied angehörte und sich dort

vielfältig in die Vereinsarbeit einbrachte.

Er stand nicht nur acht

Jahre als Vorsitzender an der Spitze,

sondern fungierte über ebenfalls

acht Jahre als Wanderwart. Seit

1976 wirkte er auf der Ebene des SGV-Gesamtvereins

im Arbeitskreis Ferienwandern,

wofür er nach seinem altersbedingten Ausscheiden

als Dank die inoffizielle, aber nicht

minder wertvolle Ehrenmitgliedschaft dieser

hochaktiven Gruppe erhielt. 1991 gehörte

er der Wimpel-Wander-Gruppe von Arnsberg

nach Pirmasens an. Der SGV-Gesamtverein

würdigte sein langjähriges und sehr engagiertes

Tätigsein mit einem Ehrenzeichen in

Gold, seine Heimatabteilung mit der Ehrenmitgliedschaft

auf örtlicher Ebene. Sein besonderes

Interesse an Wanderungen jenseits

der deutschen Grenzen wurde mit dem Europäischen

Wanderabzeichen gewürdigt.

Karlheinz Vahrenbrink

DO-Hörde – Diese SGV-Abteilung

trauert um Karlheinz Vahrenbrink,

der Ende Oktober im Alter von 80

Jahren unerwartet verstarb. Er gehörte

dem Verein seit 1998 an und

war von der ersten Stunde seiner

Zugehörigkeit an ein aktiver Wanderer.

„Aber nur „mitwandern“ war

nicht sein Ding“, so Vorsitzender

Manfred Schaub in seinem Nachruf. „Er

wollte das Vereinsleben mit gestalten und

stellte sich schon bald als Wanderführer zur

Verfügung. Die Abteilungs-Hauptversammlung

erkannte seine Fähigkeiten und wählte

ihn bereits in seinem zweiten Vereinsjahr

zum Wanderwart.“ Sein Schwerpunkt war

die Entwicklung eines attraktiven Wanderprogramms.

Mit Hingabe kümmerte er sich

akribisch um seine Aufgaben. Sein Steckenpferd,

der Computer, war ihm dabei sehr

hilfreich.

Den unermüdlichen Einsatz würdigte der

SGV-Gesamtverein mit der Zuerkennung des

Ehrenzeichen in Silber. Schaub: „Karlheinz

hinterlässt in unserer Vereinsarbeit eine sehr

schwer zu schließende Lücke.“

Friedhelm Arno Bertold

Nürnberg - Bei den anstehenden

Wahlen zum Präsidium

des Deutschen Jugendherbergswerkes

wurden die Präsidentin

Angela Braasch-Eggert

und Vizepräsident (Finanzen)

Prof. Dr. Karl-Heinz Binus in

ihren Ämtern bestätigt. Neu

wurde Dr. Uwe Böhm ins Gremium

gewählt. Bestätigt wurden ebenfalls

die ehrenamtlichen Rechnungsprüfer Gerd

Hellmann (Münker-Stiftung), Hartmut Müller

und Reinhard Schimnick. Zustimmung gab

es ferner für die gewählten Stellvertreter bei

den Mandatsträgern „Körperschaftliche Mitglieder“

und Herbergsleitungen: Friedhelm

Arno Berthold (Münker-Stiftung, auch SGV-

Mitglied) als Stellvertreter von Ute Teuchner

sowie Dennis Brosseit (Jugendherberge Prora)

als Stellvertreter von Wolfgang Mößinger

(Jugendherberge Bad Hersfeld). Im Gremium

der ‚Körperschaftlichen‘ ist für den Deutschen

Wanderverband dessen (auch SGV-)Vizepräsident

Jörg Haase tätig.

Gerd Druffel

BO- Süd - 60 Jahre SGV-Mitglied und ausgezeichnet

als Ehrenmitglied dieser Abteilung,

wirkt Gerd Druffel seit 16 Jahren als

Wanderwart und wird dabei von einigen

WanderführerInnen unterstützt. Geboten

werden allwöchentlich vier Wandertouren

(drei leistungsunterschiedliche mittwochs,

eine samstags), die einen guten

Zuspruch haben. Besonders erfreulich ist

für ihn, dass Wanderführerin Andrea Voß

die Ausbildung zur zertifizierten Gesundheitswanderführerin

absolvierte: „Das hat

zur Folge, dass wir nun sonntags eine

ca. 2-stündige Gesundheitswanderung im

Programm haben, also eine Bereicherung

für unser Angebot,“ so Gerd Druffel.

Im Sommerhalbjahr stehen zusätzlich

14-tägig eine Radtour im Plan, ferner organisiert

er alljährlich eine Wanderfreizeit

sowie eine einwöchige Radtour. „Unser

Wanderangebot ist im

vierteljährlichen Wanderplan

dargestellt und ein

gutes Werbemittel,“ so

Vorsitzender Gerd Hülsmann.

„Unser Wanderwart

ist nahezu täglich

auch als Wegezeichner ‚auf Tour‘, damit

alle immer den richtigen Weg zum Wanderziel

finden.“ Mit Vortouren informiert

er sich über die Beschaffenheit der Route,

Höhenmeter und Verkehrsverbindungen.

„In Sachen Vereinsarbeit, Natur, Wandern

und Soziales leistet Gerd Druffel mit seinen

aktuell 79 Jahren Hervorragendes für

seine Heimatstadt und ihre Bewohner“,

unterstreicht der Vorsitzende den unermüdlichen

Einsatz für die Allgemeinheit

als SGV-Fachwart seit 1997, der bisher

nie im Licht der Öffentlichkeit stand.

Evamarie Verbanc und Peter Steinhausen

Arnsberg - SGV-Vizepräsident Harald Kahlert

(re.) nahm im Beisein von Arnsbergs

SGV-Vorsitzendem Gerd Riedel (li.) beim

Herbstfest mit Sternwanderung (siehe Bericht

unter „Erlebnis SGV“) die Ehrung von

zwei Mitgliedern vor: Er überreichte der

58-jährigen Evamarie Verbanc (2.v.re.)

das Ehrenzeichen in Gold des SGV-Gesamtvereins

für ihr 27 Jahre andauerndes

Engagement als Leiterin der vereinseigenen

Gymnastikgruppe. Das Ehrenzeichen

in Silber erhielt Peter Steinhausen (2.v.li.).

Der 52-Jährige ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied

und kümmert sich um

den ansprechenden Internetauftritt des

Eckhard Uhlenberg

Düsseldorf/Werl - Unter der Leitung

von NRW-Kulturministerin Ute Schäfer

bestellte der Stiftungsrat der Nordrhein-

Westfalen-Stiftung (Präsident: Staatsminister

Harry Kurt Voigtsberger) Landtagsvizepräsident

Eckhard Uhlenberg in

den ehrenamtlichen Stiftungsvorstand.

Uhlenberg, zu Hause im westfälischen

Werl, gehört mit einer fünfjährigen Unterbrechung

seit 1980 dem NRW-Landtag

an. Von 2005 bis 2010 war er Minister

für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz. Seit Juni 2012

ist er 1. Landtagsvizepräsident. So ist ihm

die Arbeit der NRW-Stiftung vertraut.

Jürgen Althaus

Vereins, den er

stets übersichtlich

und aktuell

hält: www.sgvarnsberg.de.

M u s i k a l i s c h

umrahmte das

aktive Mitglied Annemarie Niesler die

Verleihung. Sie sorgte auch für die laufende

musikalische Unterhaltung des gesamten

Herbstfestes mit Gesang und ihrer

elektronischen Gitarre sowie mit Unterstützung

ihres lautstarken Mikrofons mit

flotten Liedern, die zum Mitsingen und

Schunkeln einluden.

Die NRW-Stiftung

förderte seit ihrer

Gründung 1986

mit rund 230

Millionen Euro für

2.600 Maßnahmen im Naturschutz und

in der Heimat- und Kulturpflege auch

Projekte des SGV (zuletzt Sanierung des

Ehmsen-Denkmals in Arnsberg). Das

Geld dafür erhält die Stiftung überwiegend

aus Lotterieeinnahmen, mit steigender

Tendenz auch aus Mitgliedsbeiträgen

und Spenden eines Fördervereins, der im

letzten Jahr 25 Jahre wurde und über

8.600 Mitglieder hat.

Siegerland - Einen Wachwechsel gab es

im SGV-Bezirk Siegerland: Jürgen Althaus,

auch stellv. Landrat des Kreises

Siegen-Wittgenstein, legte bei der Herbstversammlung

in Buschhütten den Vorsitz

nieder. Gesundheitliche Gründe waren

es, die ihn bewegten, nach sechs Jahren

die Kommandobrücke dieses SGV-Bezirks

Siegerland zu verlassen. „Ich bin dankbar

für die gute Vorstandsarbeit, die in Harmonie

und Freundschaft verlaufen ist“,

betonte er zum Abschied. „Und ich finde

es toll, was den SGV-Aktiven in den 19

Abteilungen im Siegerland geboten wird!“

Zugleich unterstrich er deutlich, dass die

Abteilungen einen gemeinsamen Bezirksvorstand

und die Bezirksvorstände ein gemeinsames

Präsidium brauchen, um die

gesellschaftlichen Ziele des SGV kraftvoll

und überzeugend in der Öffentlichkeit zu

präsentieren.

Nach wie vor gehe es um die Themen

Schulwandern, Realisierung des Outdoor-

Erlebnisses „S‘ourland“, um Windkraftanlagen,

Baumpflanzaktionen,

Reparaturmaßnahmen

an den

Aussichtstürmen und vieles mehr. „Der

SGV ist ein attraktiver und moderner Verein

– gerade auch für junge Leute,“ so

Jürgen Althaus.

Dass es Sympathien auf beiden Seiten

waren, bestätigte sein Stellvertreter

Eckhard Dippel in seiner Laudatio. „Ich

habe Jürgen Althaus auch privat erleben

dürfen, er habe praktisch keine Minute

versäumt, an den SGV zu denken. Er war

immer für uns da.“

Auf Vorschlag des Bezirksvorstandes

wurde der Deuzer SGV-Vorsitzende Udo

Reik-Riedesel einstimmig zum Nachfolger

gewählt. In seiner Antrittsrede machte er

deutlich, dass er den Gedankenaustausch

mit den Abteilungen forcieren und gemeinsam

Aktionen auf den Weg bringen

möchte, um den Mitgliederschwund zu

stoppen.

Auf Heinz Wiemann folgt Dieter Schmidt

Hochsauerland - Die SGV-Region Hochsauerland

hat seit dem 1. Januar mit

Dieter Schmidt (li.) einen neuen Vertreter

im SGV-Präsidium. Heinz Wiemann

(Mitte) stand nach sieben Amtsjahren bei

der Regionalversammlung in Langewiese

(Winterberg) nicht mehr zu Verfügung.

Er bedankte sich bei allen Vertretern der

Region für die gute Zusammenarbeit.

Zur satzungsmäßigen

SGV-Region

gehören mit fast

4.000 Mitgliedern

die drei Bezirke

Hunau-Wilzenberg

(Vorsitzender: Dieter

Schmidt), Oberruhr (Heinz Wiemann)

und Astenberg (Hansgerd Bosch, re.).

PERSONALIEN

Helmutheinz Welke

Neheim - Diese Postkarte sandte Helmutheinz

Welke Ende Oktober über die

Tagespresse an die Leserschaft. Eine

originelle wie werbewirksame Idee des

Öffentlichkeitsarbeiters dieser SGV-Abteilung,

den aktiven SGV und das Gemeinschaftswandern

darzustellen. Angebunden

an das Fotomotiv fröhlicher Wanderer

war ein Nachbarschaftsbesuch: Die

Neheimer besuchten nämlich ihre Arnsberger

SGV-Wanderfreunde und waren

nach der Wandertour von Niedereimer

über Bockstall und Etappe der Arnsberger

Aussichtsroute Gäste in deren Hermann-

Balkenhol-Hütte (Hintergrund) im Hellefelder

Bachtal.

Rosa-Maria Ludigs

Düsseldorf - „Einen

Wanderweg zum Vernaschen“

kreierte Rosa-

Maria Ludigs mit Unterstützung

ihres ebenfalls

SGV-begeisterten

Ehemannes Heribert.

Es ging um die Bewerbung des D-Weges,

der rund um die Landeshauptstadt führt.

Dieses „Vernaschen“ hat zweifache Bedeutung:

Einmal geht es um‘s Appetit machen,

den Weg mit seinen vielen Schönheiten

und ‚natürlichen‘ Überraschungen

überhaupt kennen zu lernen und zu genießen,

zum zweiten gab‘s zur Unterstützung

des Genusses einen leckeren und

exklusiven Keks in Form eines „D“, den‘s

nirgendwo zu kaufen gibt. Rosa-Maria

brachte ihre Backkünste ein und verarbeitete

dafür vier Kilogramm Mehl und 24

Eier, sehr zur Freude der Mitwanderer. Die

Effekte waren mehrfach (siehe Bericht in

der Rubrik „Erlebnis SGV“).

Ade nach 66 Jahren

Ehrenamt

Arnsberg - Eines

der langjährigsten

Mitglieder

dieser

SGV-Abteilung,

Wolfgang Frank

(Mitte), verabschiedete

sich aus seiner ehrenamtlichen

Tätigkeit. Die beiden Vorsitzenden Gerd

Riedel (re.) und Willy Verbanc fanden

würdige Worte beim persönlichen Besuch

einer „SGV-Institution“, die seit Mai

1947 Vereinsmitglied ist, was die mit

Stolz vorgezeigte Mitgliedskarte dolkumentierte.

Frank, vielen Arnsbergern als

„Lehrer Frank“ bekannt, hat inzwischen

das neunzigste Lebensjahr erreicht. Seine

große Leidenschaft war und ist die

Ornithologie. „Ich konnte bei meinem

SGV die Vogelkunde heimischer Vögel

voll ausleben“, sagte er, „Als ehrenamtlicher

Wanderführer habe ich genau 111

Exkursionen geleitet“, schwärmte er und

ergänzte „ In den ersten Jahren mussten

wir stellenweise noch durch Kriegs-Ruinen

wandern“. Frank hatte als Hobby-

Vogelkundler bei seinen Führungen immer

reichlich Zuspruch. „Je mehr dabei

waren, umso öfter musste ich zur Ruhe

mahnen, damit wir die Vogelstimmen

auch deutlich und klar hören konnten“,

erläuterte er. Seine Nachfolge ist geregelt,

teilten Gerd Riedel und Willy Verbanc mit.

„Das Ehepaar Monika und Matthias Baule

übernimmt ab 2014 den ehrenamtlichen

Job. Die beiden Experten für Flora und

Fauna werden neue Führungen anbieten.

„Die Frank’sche“ Vogelkunde wird dabei

weiterhin einen Schwerpunkt bilden,“

kündigen sie an.

Erlebnis SGV


SGV RÄTSEL

Suchen, finden, gewinnen...

Finden Sie in diesem Magazin die Seiten mit den rechts abgebildeten

Bildern bzw. Bildausschnitten. Die richtige Lösung mit den Bildnummern

und den dazugehörigen Seitenzahlen bitte...

- auf einer Postkarte notieren und senden an:

SGV-Hauptgeschäftsstelle, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

- oder elektronisch senden ...per E-Mail: info@sgv.de

...per Fax: (0 2931) 52 48 15

Einsendeschluss ist der 31. März 2014. Viel Glück!

(Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.)

Die Gewinner werden in der nächsten Kreuz&Quer-Ausgabe veröffentlicht.

Bild 01

Seite: ___

Bild 03

Seite: ___

Bild 02

Seite: ___

Bild 04

Seite: ___

?

!

Und zu gewinnen gibt es...

2 x 2 Karten für GREASE!

Das Kultmusical mit einer der schönsten Rock´n´Roll-Lovestorys!

Das schönste Musical Der Welt

Capitol Theater Düsseldorf · 14.-27. April 2014

Ein knallbunter Musical-

Spaß aus Petticoats und

Partys, Pferdeschwänzen

und Pferdestärken,

Cadillacs und Rebellion

und natürlich Liebe zum

mitreißenden Sound von

unvergessenen Hits wie

“You’re The One That I

DAS MUSICAL

Want”, “Grease Is The

Word”, “Summer Nights”, “Sandy”

–DAS IST GREASE!

In den 90er Jahren feierte GREASE

bereits Sensationserfolge im Düsseldorfer

Capitol Theater. Jetzt ist das erfrischende

Musical, das mit den aufregendsten

Hüftschwüngen aller Zeiten,

begleitet vom furiosen Rock’n’Roll und

DooWop Sound, die unsterblichen Fifties

wieder lebendig werden lässt,

zurück. Eine Zeit, als Lederjacken

noch cool, Eltern so richtig spießig

und Autorücksitze die schönsten

Orte der Welt waren…

Partys, Spaß und Romantik:

Schnell wird klar, dass sich bis

heute beides – die Sehnsucht nach

und die Aufregung vor der ersten

Liebe – nicht verändert hat!

So einzigartig wie das Musical ist

auch seine Erfolgsgeschichte: Was

aus einer verrückten Idee in einer

bierseligen Nacht werden kann,

ahnten die Autoren von GREA-

SE Anfang der 70er Jahre sicher

nicht. Ihre Liebesgeschichte zwischen

dem coolen Danny und der

schüchternen Sandy, die sich nach

einem Urlaubsflirt zu Schuljahresbeginn

unter neuen Vorzeichen an

der Rydell High School wiedertreffen,

wurde zu einer der schönsten

High-School- Romanzen.

Romantisch, sentimental, herrlich

selbstironisch, energiegeladen und

rasant: GREASE - das ist reinstes

Dynamit!

SGV-Mitglieder erhalten bei Nennung

der PIN 123544 eine Ermäßigung

von 10 % auf alle Vollpreiskarten.

Tickets und Informationen

gibt es unter 0211 / 73 44 120

oder www.eintrittskarten.de.

Auflösung Rätsel –

letzte K&Q-Ausgabe

04/2013

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern

des Rätsels der letzten K&Q-Ausgabe!

Die richtigen Angaben der Seitenzahlen

waren...

Bild 01:

Seite 24

Bild 02:

Seite 20

Bild 03:

Seite 14

Bild 04:

Seite 05

3 x 2 RUHR.TOPCARD-

Karten haben gewonnen:

Paul Lohau,

Oberhausen

Albert Krafling,

Herdecke

Gudrun Berger,

Duisburg

Die Gewinner werden bzw.

wurden benachrichtigt.

ei Ganz Alter Schneider handelt es sich um eine ausgesprochen hochwertige Spezialität,

die sich in ihrem Stammgebiet - dem Sauerland - traditioneller Beliebtheit erfreut.

ieser Edel-Kornbrand mit 38% vol. lagert mindestens 2 Jahre in kleinen Limousin-

Eichenholzfässern und bekommt so seinen besonderen bernsteinfarbenen Glanz und

die milde, feine und weiche Note.

Er wurde 4x mit dem Goldenen Preis der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG),

Frankfurt ausgezeichnet.

www.ganz-alter-schneider.de

34 kreuz&quer 1/14


Pension Burk G

Inh. Familie Pfeiffer

Herborner Str. 12

35080 Bad Endbach

Tel.: 02776/467

Fax: 02776/913545

Gemütliche u. familiäre Pension im Wanderparadies Bad Endbach im Naturpark Lahn-Dill-Bergland.

350 Km markierte Wanderwege. Sie wohnen in schönen, hellen Zimmern mit Du/WC, TV und Balkon.

Liegewiese u. Parkplatz am Haus. Wandergruppen bis 21 Personen, gerne auch Kleingruppen.

Ruhige, aber trotzdem zentrale Lage.

Bitte fordern Sie unseren Hausprospekt an.

www.pension-burk.de . pensionburk@freenet.de

Wohnen und Wandern direkt am Lahn-Dill-Bergland-Pfad

Unser Gästehaus in schöner, ruhiger Hanglage mit

herrlichem Panoramablick ins Tegernseer Tal ist zu

jeder Jahreszeit Ausgangspunkt Ihrer Wanderungen.

Es erwarten Sie 11 Doppelzimmer und 7 Einzelzimmer

mit folgender Ausstattung: Balkon, DU, WC, TV,

Tel. + W-Lan sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Familie Dürbeck

www.meissnerhaus.de,

83707 Bad Wiessee am Tegernsee

Pfirnleite 5-7

Tel. 0 80 22 / 8 12 12 · Fax 8 53 58

www.landhaus-bergwald.de

E-Mail: reinerduerbeck@aol.com

EuroRando 2016 steht fest !

Termin: 10. bis 17. September 2016

meissnerhaus@t-online.de

...wir sind klassifizierter

Qualitätsgastgeber

Wanderbares Deutschland

in Bayern

Ort/Region: Skåne am Oeresund

(unweit Helsingborg) in Südschweden.

Erste und später weitere Details unter

www.eurorando2016.com

· 63 km Rundwanderweg

· Historischer Stadtkern, Heimathaus, Christuskirche

· Modernes Freizeitbad, 3 km entfernt

Hausgäste haben 20% Nachlass a. d. Eintritt

3 Tage i. DZ m. Frühstück 108,- E pP

Einzelzimmerzuschlag 10 E pP/Tag

in Komfortzimmer (nur Fr./Sa./So.)

Landemerter Weg 1 · 58840 Plettenberg

Anfragen unter: 02391/9287-0 · Fax: 9287-46

oder: info@haus-battenfeld.de

neu neu neu neu neu neu neu

Hof Bergidyll

Renovierter Fachwerkhof bietet

zwei urige Ferienwohnungen

mit moderner Ausstattung

(8 Pers./4 Personen)

Am Wanderweg X22 gelegen,

Biggesee 2 km entfernt.

Telefon 0171 / 8907173

www.hof-bergidyll.de

Reiseleitung & Wanderführung

MEYER BÜLOW

Gruppen-Wanderreisen

mit ständiger dt. Reisebegleitung

Sicherungsschein, Hotel (HP) a. Meer,

geführte Wanderungen inkl. Transfer

und fakult. Ausflugsprogramm. U.a.:

Aug. 2014 (10 Tage) Nordengland

Cleveland Way NP North York Moors

Informationen unter:

E-Mail: buelow-uelzen@web.de

Tel. 0581-9715674 · Fax -43219

Ina Bülow · Eibenhof 8 · 29525 Uelzen

URLAUB

AM

GARDASEE

· Biergarten

· Wunderschöne gezeichnete Wanderwege

· Direkt am neuen Premiumwanderweg

“Sauerland Höhenflug“

5 Tage HP 175,- p.P.

– sonntags bis freitags –

HP ab 36,- pro Tag

Appartement 40,- pro Tag

Landgasthof-Pension

Rademacher

Faulebutter 2 · 57413 Finnentrop

Tel. (02724) 215 · Fax 8491

www.landgasthof-rademacher.de

Gerne senden wir Ihnen unseren

Hausprospekt zu.

In herrl. Panoramalage inmitten eines Olivenhaines liegt die familiengeführte

Pension Casa Bianca am Fuße des Monte Baldo, einem der schönsten

Wandergebiete am Gardasee. Zimmer mit DU/WC/Balk./Seebl./Safe, priv.

Parkplatz, Taverne mit SAT-TV, deut.-ital.Führung. Auch Fewo. zu vermieten.

Übernachtung mit Frühstücksbuffet ab 35 €! Albergo Casa Bianca**

37018 Malcesine (I) · Tel/Fax:0039/045/7400601 · www.casa-bianca.com

impressum

Herausgeber:

Sauerländischer Gebirgsverein, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-13, Telefax (02931) 5248-15

Internet: www.sgv.de, E-Mail: info@sgv.de

Verantwortlich:

Präsident: Dr. Andreas Hollstein

Kreuz&Quer Produktion

Vizepräsidenten: Jörg Haase, Harald Kahlert, Edgar Rüther

gefördert durch:

Koordination:

SGV Marketing GmbH, Hasenwinkel 4, 59821 Arnsberg

Telefon (02931) 5248-22, Telefax (02931) 5248-15

E-Mail: marketing@sgv.de

Geschäftsführer: Frank Rosenkranz

Chefredakteur: Thomas Reunert

Redaktion: Vanessa Gremm, Jörg Haase, Manfred Kipp,

Dr. Peter Kracht, Nadja Schulte, Heike Senger,

Frank Rosenkranz, Wilfried Schmidt

Anzeigenservice: MASAK, Marketing-Service-Agentur Manfred Kipp,

Tel. (0157) 89 68 77 27, E-Mail: m.kipp@sgv.de

Gestaltung & Druckvorstufe: IDEENpool GmbH, Thomas Gebehenne, www.ideenpool.de

Der Bezugspreis dieses Magazins ist im

Mitgliedsbeitrag des SGV enthalten.

Abo-Preis für Nicht-Mitglieder:

4 Ausgaben 12 EUR inkl. Versandkosten

(2,25 EUR pro Ausgabe zzgl. Versandkosten)

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keinerlei Gewähr übernommen.

Bild- und Texthonorare werden nicht gewährt.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. April 2014. kreuz&quer 1/14

35


Ruhr-Lippe

Nahverkehr in Westfalen-Lippe

Kundenmagazin Winter 2013

IHR PERSÖNLICHES

EXEMPLAR

Kostenlos unter

www.zrl.de

bestellen!

Das Kundenmagazin des ZRL:

Lesefreundlicher.

Übersichtlicher.

Das Kundenmagazin „Ruhr-Lippe

express” informiert Sie über alle

wichtigen Neuigkeiten und Themen

zu Bus und Bahn im Raum Ruhr-Lippe.

• 4 x jährlich für Sie kostenlos

zum Mitnehmen in vielen Nahverkehrszügen oder

touristischen Einrichtungen im Raum Ruhr-Lippe

• Jetzt auch als E-Magazin unter www.zrl.de mit

zusätzlichen Informationen zu den Themen

www.lup-ag.de · ©dell, fotolia.com

36 kreuz&quer 1/14

Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe (ZRL)

Friedrich-Ebert-Straße 19, 59425 Unna

info@zrl.de, www.zrl.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine