Download - Ernst Reinhardt Verlag

reinhardt.verlag.de

Download - Ernst Reinhardt Verlag

Bücher über

Altern • Pflege • Demenz •

Gerontologie

a

w


Der Welt-Alzheimer-Tag

Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige

Aktivitäten statt, um auf die Situation von Alzheimer-Kranken

und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen.

Das Risiko, an Alzheimer Demenz zu erkranken, steigt potenziell

mit dem Lebensalter. Ab dem 90. Lebensjahr ist fast

jeder Zweite von einer Demenz des Alzheimer-Typus betroffen.

Allein in Deutschland leiden mehr als 1 Million Menschen

an Alzheimer. Weltweit sind laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft

etwa 24 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung

betroffen.

Jedes Jahr an diesem Tag werden von den Alzheimer Gesellschaften

und Selbsthilfegruppen verschiedene Veranstaltungen

durchgeführt: Ob Vorträge über aktuelle Forschungsergebnisse,

neueste Behandlungsmöglichkeiten, den

Umgang mit Betroffenen, kulturelle Veranstaltungen oder

gesellige Treffen für erkrankte Menschen – die Aktionen stoßen

Jahr für Jahr auf mehr Interesse in der Öffentlichkeit.

Einen Veranstaltungskalender der Aktionen finden Sie unter

www.deutsche-alzheimer.de, Reinhardts Fachbücher und

Ratgeber zum Thema Demenz finden Sie in hier auf den Seiten

3-10. Ich wünschen Ihnen eine informative Lektüre.

Annegret Schultz

Werbung

Ernst Reinhardt Verlag

Alle

Kataloge zum kostenlosen

Download, Leseproben,

Inhaltsverzeichnisse und viele weitere

Informationen finden Sie unter

www.reinhardt-verlag.de

Inhalt

Demenz 3

Validation / Naomi Feil 11

Gerontopsychiatrie 16

Pflegen und Begleiten 18

Interview mit Erich Schützendorf 23

Pflegen und Begleiten 26

Bestellschein • Buchtipp 32

2 | Inhalt


Demenz

Demenz ist eines der drängendsten Probleme in Geriatrie,

Gerontopsychiatrie und Pflege. Bis heute gibt es weder einen

Impfstoff noch heilende Medikamente – doch kann

man mit psychosozialen Maßnahmen die Lebensqualität für

Kranke, Angehörige und Pflegende verbessern.

Das breit gefächerte gerontologische Buchprogramm im

Reinhardt Verlag gibt Angehörigen und Pflegenden neuen

Mut: Die praxisorientierten Fachbücher und Ratgeber zeigen,

wie man die Würde der Betroffenen bewahrt und mit

schwierigen Verhaltensweisen umgehen kann.

Validation, Aktivierungsspiele, richtige Ernährung, betreutes

Wohnen, Gehirnleistungstraining – die Krankheit kann mit

Hilfe verschiedener Therapien in ihrem progredienten Verlauf

erfolgreich verzögert werden.

Wer einen altersverwirrten Elternteil oder Partner pflegt,

weiß, wie zermürbend und belastend die tägliche Betreuung

sein kann. Rätselhafte Verhaltensweisen wie nächtliches

Umherirren oder Weglaufen machen den gemeinsamen Alltag

schwierig. Auch professionelle Pflegekräfte sind im hektischen

Pflegealltag mit Demenzpatienten schnell am Ende

ihrer Kräfte.

Mit unseren Büchern möchten wir pflegenden Angehörigen

und Fachkräften helfen, den oft sehr schwierigen Weg der

Pflege von Demenzkranken mit einem Gefühl von Zuversicht

zu gehen.

Gabriela Stoppe

Demenz

Diagnose – Beratung –

Therapie

2. Aufl. 2007. 198 Seiten.

13 Abb. 2 Tab. UTB-M

(978-3-8252-2651-0) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Dieses Buch führt knapp, anschaulich und leicht verständlich

in das Grundwissen über Demenz ein:

• Welche Formen der Demenz gibt es?

• Wie diagnostiziert man Demenz (z. B. Anamnese, neuropsychologische

Verfahren, bildgebende Verfahren)?

• Welche therapeutischen Maßnahmen sind sinnvoll?

• Wie geht man mit speziellen Problemen wie Schlafstörungen

und Inkontinenz um?

• Wie berät man Betroffene und Angehörige?

• Welche Aufgaben haben Hausärzte, Spezialisten, Gedächtnissprechstunden?

• Wie wählt man das richtige Heim?

Demenz | 3


Theo R. Payk

Demenz

2010. 88 Seiten. Innenteil

zweifarbig. UTB-Profile

(978-3-8252-3371-6) kt

€ [D] 12,90 / € [A] 13,30 /

SFr 22,50

Ursula von Kieckebusch

Psychologische Demenzdiagnostik

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 48)

ca. Okt. 2010. ca. 208 Seiten.

ca. 10 Abb. ca. 20 Tab.

(978-3-497-02173-4) kt

ca. € [D] 24,90 / € [A] 25,60 /

SFr 41,50

Neuerscheinung

2010!

Neuerscheinung

2010!

Demenz hat sich zur Volkskrankheit entwickelt, die Zahl

der Erkrankungen steigt ständig. Woran erkennt man den

schleichenden Beginn einer Demenz? Erste Anzeichen sind

auffälliges Verhalten und Erleben sowie verminderte Leistungsfähigkeit.

Diese Symptome werden an typischen Fallbeispielen

anschaulich erläutert. Es folgt ein Überblick über

Untersuchungsmethoden und diagnostische Zuordnung der

unterschiedlichen Demenzformen. Aktuelle Erkenntnisse

und Hypothesen zu Entstehungsrisiken und -ursachen werden

diskutiert. Schließlich werden Behandlungs- und Betreuungsmaßnahmen

vorgestellt und rechtliche Fragen geklärt.

Psychologische Diagnostik ist neben medizinischer unverzichtbar,

wenn über Therapie und rechtliche Aspekte bei Demenz

entschieden wird. Wie kann man zuverlässig messen,

wie gut Gedächtnis, Denken, Konzentration und alltagspraktisches

Handeln bei Menschen mit (Verdacht auf) Demenz

funktionieren? Die Autorin gibt einen systematischen Überblick

über die häufigsten psychologischen Tests. Sie erklärt

die Bedeutung von Kennwerten und ordnet die Aussagekraft

einzelner Testergebnisse kritisch ein. Vergleichende tabellarische

Übersichten, Glossar und Testverzeichnis zum schnellen

Nachschlagen machen das Buch zu einem unverzichtbaren

Begleiter für die demenzdiagnostische Praxis.

4 | Demenz


Jürgen Steiner

Sprachtherapie bei Demenz

Aufgabengebiet und ressourcenorientierte

Praxis

Mit einem Beitrag von T. Bur.

(Praxis der Sprachtherapie

und Sprachheilpädagogik; 5)

ca. Okt. 2010. ca. 158 Seiten.

ca. 20 Abb. ca. 19 Tab.

(978-3-497-02174-1) kt

ca. € [D] 24,90 / € [A] 25,60 /

SFr 41,50

Abbildung aus: Steiner, Sprachtherapie bei Demenz

Neuerscheinung

2010!

Sprache und Kommunikation sind der Schlüssel für die Aufrechterhaltung

von Aktivität und Kontakten, gerade bei Demenzpatienten.

Auf der Grundlage einer heilpädagogisch

orientierten Logopädie bei Demenz gibt dieses Buch einen

Überblick über die Symptomatik des dementiellen Sprachabbaus

und zeigt, wie ressourcenorientiert und personzentriert

diagnostiziert werden kann. Es werden konkrete Rahmenbedingungen

und Verfahren für die Einzel- und Gruppentherapie,

für die systemische Beratung und auch für die

präventive Arbeit vorgeschlagen. Damit wird das Aufgabenfeld

der Logopädie und Sprachtherapie im Gesamtkontext

von Demenz und Alter umrissen.

Demenz | 5


Monika Paillon

Kultursensible Altenpflege

Ideensammlung mit Fokus

Demenz

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 47)

ca. Okt. 2010. ca. 224 Seiten.

ca. 10 Abb. ca. 20 Tab.

(978-3-497-02172-7) kt

ca. € [D] 24,90 / € [A] 25,60 /

SFr 41,50

Monika Paillon

Mit Sprache erinnern

Kommunikative Spiele mit

dementen Menschen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 42)

2008. 142 Seiten. 21 Abb.

(978-3-497-02036-2) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Neuerscheinung

2010!

Senioren aus uns fremden Kulturen mit eigenen Gebräuchen,

Vorstellungen und Bedürfnissen wahrzunehmen ist

eine neue Herausforderung für die Altenpflege. Vom Entschluss,

ein Einrichtungskonzept kultursensibel zu ergänzen,

bis hin zur professionellen Trauerbegleitung stellt die

Autorin 20 praxisbezogene Leitfäden mit Checklisten zur

gelingenden Interaktion mit Patienten und Angehörigen

vor. Jeder Themenkreis beleuchtet zusätzlich die besondere

Situation dementer Menschen unter kulturspezifischen Aspekten.

Mit diesem Buch lernen Fach- und Führungskräfte,

interkulturelle Handlungskompetenz zu entwickeln und die

Chancen multikultureller Teams zu nutzen.

In 20 praxiserprobten Themenkreisen zeigt Monika Paillon,

wie man mit Wörtern Erinnerungen weckt, Vertrauen aufbaut

und fördert. Sie stellt Sprichwörter zusammen und ergänzt

sie durch Bewegungsübungen, Innen- und Außenaktivitäten

sowie gemeinsames Singen. Professionell Pflegende

können mit diesen einfachen Mitteln die Lebensqualität ihrer

Patienten verbessern. Ehrenamtlichen Betreuern schenkt das

Buch eine Fülle von Ideen, wie sie Demenzkranke auf spielerische

Weise motivieren und ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit

und Wertschätzung vermitteln. Für die „Pflege daheim“

hat die Autorin wertvolle Tipps zur Verbesserung des

Wohnumfelds und des täglichen Umgangs eingebunden.

6 | Demenz


Ratgeber für die richtige

Ernährung bei Demenz

Appetit wecken, Essen und

Trinken genießen

Hrsg. vom Bayer. Staatsministerium

für Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 39) 2. Aufl. 2007. 125

Seiten. 6 Abb.

(978-3-497-01918-2) kt

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Musizieren mit dementen

Menschen

Ratgeber für Angehörige und

Pflegende

Hrsg. vom Bayer. Staatsministerium

für Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 39) 2. Aufl. ca. Sept.

2010. ca. 146 Seiten. 15 Lieder

auf Audio-CD, zahlr. Bewegungs-

u. Musiziervorschläge.

(978-3-497-02185-7) kt

ca. € [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Die Symptome und Gründe für das gestörte Essverhalten demenzkranker

Menschen sind vielfältig. Umso wichtiger ist

es für die pflegenden Angehörigen, den Demenzkranken mit

viel Geduld und großem Einfühlungsvermögen das Essen und

Trinken wieder „schmackhaft“ zu machen. Pflegende Angehörige

und professionelle Helfer finden in diesem Ratgeber:

• Informationen über eine altersgerechte Ernährung, die Bedeutung

persönlicher Vorlieben und die psychosozialen

Funktionen von Essen und Trinken,

• Alltagsbeispiele für typische Problemsituationen und Tipps

für den richtigen Umgang mit den Demenzkranken,

• Ernährungspläne, Checklisten, Beobachtungsbögen etc.

Dieses Buch zeigt, wie man Musik in der Betreuung von

Menschen mit Demenz anwenden kann. Es eröffnet Wege,

die musikalische Biographie zu rekonstruieren und im gemeinsamen

Singen und Musizieren, bei einfachen Rhythmus-

und Bewegungsspielen einzusetzen. Konkrete Anleitungen,

Musikbeispiele und viele Ideen werden den Praktikern

an die Hand gegeben. Die Möglichkeiten musikalischer

Arbeit werden erläutert und mit Anregungen zur Musik- und

Instrumentenauswahl versehen. Die im Buch abgedruckten

Notentexte mit Liedern liegen klavierbegleitet eingespielt

auf einer Begleit-CD vor und können in der Einzel- und Gruppenarbeit

verwendet werden.

Demenz | 7


Best-Friends – das erfolgreiche Pflegemodell aus den USA

Als „Richtig helfen bei Demenz“ in den USA 1997 das erste

Mal veröffentlicht wurde, machten wir uns Sorgen, dass ein

Buch mit einer neuen Ansicht zur Alzheimer-Pflege keine

Leser finden oder, schlimmer noch, als zu weitreichend oder

optimistisch abgelehnt werden würde. Stattdessen wurde

das Best-Friends-Pflegemodell sofort anerkannt und akzeptiert.

Langzeit-Pflegeprogramme auf der ganzen Welt haben

es als Pflegekonzept übernommen. Dutzende betreute

Wohngemeinschaften, Tagesstätten und andere Programme

verwenden die Grundhaltung in ihrer täglichen Pflege. Unser

Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Im Jahr 2001 veröffentlichten wir ein Begleitbuch mit dem

Titel "The Best Friends Staff – Building a Culture of Care in

Alzheimer’s Programs" (2004 auf Deutsch unter dem Titel

„Personzentrierte Pflege bei Demenz – Das Best-Friends-

Modell für Aus- und Weiterbildung“ erschienen). Konzipiert

für Langzeit-Pflegeprogramme, die ein Best-Friends-Pflegepersonal

aufbauen wollen – ein Personal, das fürsorglich und

fähig ist –, enthält dieses Buch wichtige Informationen für

eine innovative Ausbildung, die dazu führt, dass sich eine

Einrichtung in eine fürsorgliche Gemeinschaft verwandelt. In

dem Buch werden auch Programme auf der ganzen Welt aufgeführt,

die das Best-Friends-Konzept verwenden.

[...] Wir hoffen, dass dieses Buch, das dieses Pflegemodell vorstellt,

Ihnen dabei hilft, der Person, um die Sie sich kümmern,

und sich selbst ein guter Freund zu sein.


Virginia Bell und David Troxel

Virginia Bell / David Troxel

Richtig helfen bei Demenz

Ein Ratgeber für Angehörige

und Pflegende

Aus dem Amerikan. von

Andreas Wimmer.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 28)

2. Aufl. 2007. 257 Seiten.

(978-3-497-01922-9) kt

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Wenn der vertraute Boden alltäglicher Kenntnisse und Fähigkeiten

zunehmend brüchig wird, reagieren Menschen mit

beginnender Demenz oft verunsichert, ängstlich, misstrauisch,

depressiv oder auch zornig. Das Buch zeigt, wie man

mit schwierigen Verhaltensweisen umgehen kann. Dabei

vermitteln die Autoren eine Grundhaltung von Vertrauen,

Wertschätzung und Optimismus. Der Helfer lernt, wie er für

den Erkrankten trotz fortschreitender Persönlichkeitsveränderung

Vertrauensperson („Best Friend“) wird oder bleibt, die

ihm im Alltag beisteht, ihn ermutigt, Freude mit ihm teilt und

der er ohne Scham sein Herz ausschütten kann. Das Buch gibt

außerdem zahlreiche Tipps, wie man zentrale Lebensthemen

aufspürt und in der Vertrauensbeziehung fruchtbar macht.

8 | Demenz


Virginia Bell / David Troxel

Personzentrierte Pflege bei

Demenz

Das Best-Friends-Modell für

Aus- und Weiterbildung

Aus dem Amerikan. von Andreas

Wimmer. Geleitwort

von H.-G. Nehen.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 29) 2004. 307 Seiten.

Mit 99 Ausbildungstools.

(978-3-497-01695-2) kt

€ [D] 34,90 / € [A] 35,90 /

SFr 54,90

Virginia Bell / David Troxel /

Tonya Cox / Robin Hamon

So bleiben Menschen mit

Demenz aktiv

147 Anregungen nach dem

Best-Friends-Modell

Aus dem Amerikan. von Elisabeth

Brock.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 41)

2007. 319 Seiten. Zahlr. Abb.

(978-3-497-01905-2) kt

€ [D] 29,90 / € [A] 30,80 /

SFr 47,90

„Personzentrierte Pflege bei Demenz“ wendet sich an die

Leiter stationärer und ambulanter Einrichtungen, leitende

Pflegekräfte und Profis, die in der Fortbildung tätig sind. Gezeigt

wird, wie man dem Pflegepersonal und ehrenamtlichen

Helfern nicht nur Fachwissen, sondern auch Einblick in das

Erleben Demenzkranker vermittelt. Ausbildungstools zum

Aufwärmen, mit Lernspielen und Programmvorschlägen,

runden jedes Kapitel ab. Das Buch enthält praxisorientierte

Anleitungen für Aktivitäten, Gesprächs- und Formulierungsbeispiele

sowie Anregungen für mögliche Gesprächs- und

Aktionsinhalte.

Wie kann man unterschiedlichste verbleibende Fähigkeiten

von Demenzpatienten so lange wie möglich erhalten und

fördern? Wie findet man Tätigkeiten, die ihnen Freude bereiten?

Dieses Buch zeigt nach dem praxisbewährten Best-

Friends-Modell, wie man Erinnerungen, Gewohnheiten und

Vorlieben von Menschen mit Demenz aufspürt und in sinnvolle

Beschäftigungen, Spiele, Gespräche und Unternehmungen

einbindet.

Eine Schatzkiste mit 147 Aktivierungsvorschlägen für:

• alltägliche Pflegesituationen und Gespräche,

• die Prävention schwieriger Verhaltensweisen,

• eine freundliche und entspannte Pflegeatmosphäre.

Demenz | 9


Wilhelm Stuhlmann

Demenz – wie man Bindung

und Biographie einsetzt

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 33)

2. Aufl. ca. Okt. 2010. ca. 149

Seiten. ca. 3 Abb. ca. 11 Tab.

(978-3-497-02184-0) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Karl-Heinz Menzen

Kunsttherapie mit altersverwirrten

Menschen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 30)

2. Aufl. 2008. 152 Seiten.

56 Abb. 4 Tab.

(978-3-497-01702-7) kt

€ [D] 24,90 / € [A] 25,60 /

SFr 41,50

Positive Bindungserfahrungen geben dem Demenzkranken

Sicherheit in einer Welt, in der er sich immer weniger

auf seine Fähigkeiten verlassen kann. Anschaulich erklärt

der Autor, wie man Bindungserfahrungen und andere biographische

Ressourcen in der Arbeit mit Demenzkranken

einsetzt. Anhand zahlreicher Fallbeispiele zeigt er, wie sich

Bindungsstörungen auf die Krankheitsbewältigung auswirken

und wie man schützende Faktoren in der Biographie

des Kranken aufspürt. Er gibt einen Überblick über Pflegeansätze

bei Demenz und macht deutlich, wie sich Bindung

in die Praxis einzelner Verfahren integrieren lässt. Gezeigt

wird außerdem, wie Pflegende aus eigenen Bindungsressourcen

Kraft schöpfen können.

Will man den fortschreitenden Abbau geistiger Fähigkeiten

bei Demenz eindämmen, muss man die noch vorhandenen

fördern. Kunsttherapie eignet sich dafür besonders gut, da

sie den Menschen mit allen seinen Sinnen anspricht. Verloren

geglaubte Kenntnisse können wieder zutage treten und

stärken nicht nur Denken und Orientierung, sondern auch

das Selbstwertgefühl. Der Autor stellt die aktuellen Forschungsergebnisse

zu Ursachen und Entwicklung der kognitiven,

emotionalen und psychosozialen Beeinträchtigungen

bei Demenz zusammen. Auf dieser Grundlage entwickelt er

Themen und Methoden, mit welchen man Demenzpatienten

kunsttherapeutisch fördern kann.

10 | Demenz


Naomi Feil stellt ihre Validationsmethode vor:

Jemanden zu validieren bedeutet, seine Gefühle anzuerkennen,

ihm zu sagen, dass seine Gefühle „wahr“ sind. Das Ablehnen

von Gefühlen verunsichert den anderen. In der Methode

der Validation verwendet man Einfühlungsvermögen, um

in die innere Erlebniswelt der alten, desorientierten Person

vorzudringen. Einfühlungsvermögen – „in den Schuhen des

anderen gehen“ – schafft Vertrauen. Vertrauen schafft Sicherheit,

Sicherheit schafft Stärke – Stärke stellt das Selbstwertgefühl

wieder her, Selbstwertgefühl verringert Stress.

Validationsanwender haben die Signale des älteren Menschen

aufzufangen und in Worte zu kleiden. So validieren sie

ihn und geben ihm seine Würde zurück.

Manche desorientierte Menschen ziehen sich nicht mehr in

die Vergangenheit zurück, wenn sie sich in der Gegenwart

als stark, geliebt und nützlich erfahren. Andere bleiben lieber

in der Vergangenheit. Es gibt keine Universalformel, aber alle

fühlen sich glücklicher, wenn sie anerkannt werden.

Validation ist eine Kombination aus:

• einer grundlegenden, einfühlsamen Einstellung,

• einer Theorie über Phasen der Demenzerkrankung, die

uns hilft, das Verhalten mangelhaft/unglücklich orientierter

oder desorientierter Menschen zu verstehen, und

• einer spezifischen Kommunikationstechnik, die diesen

Menschen hilft, ihre Würde wiederzugewinnen.

Naomi Feil leitet bis heute regelmäßig Workshops zum Thema

Validation weltweit. Die folgenden Impressionen stammen von

einem Seminar in Deutschland, Germering 2008.

Fotos: Digitalstudio Kaminsksi

Validation | 11


Naomi Feil /

Vicki de Klerk-Rubin

Validation

Ein Weg zum Verständnis

verwirrter alter Menschen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 16)

9., überarb. u. erw. Aufl. 2010.

169 Seiten. Innenteil zweifarbig.

(978-3-497-02156-7) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Zum Einstieg!

Vicki de Klerk-Rubin

Mit dementen Menschen

richtig umgehen

Validation für Angehörige

Aus dem Englischen übersetzt

von Elisabeth Brock

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 38)

2. Aufl. 2009. 126 Seiten. 16

Abb. (978-3-497-02080-5) kt

€ [D] 14,90 / € [A] 15,40 /

SFr 25,50

Für Angehörige!

Der Bestseller zur Validation in 9. Auflage!

Naomi Feil hat für den Umgang mit desorientierten alten

Menschen die Methode der Validation entwickelt. Validation

akzeptiert den Menschen so, wie er ist. Die Gefühle und

die innere Erlebniswelt des verwirrten Menschen werden

respektiert. Diese Menschen in ihrer eigenen Welt zu erreichen

– das ist die Kunst der Validation.

Das Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die mit

der Behandlung und Pflege desorientierter Menschen betraut

sind.

Wie lernt man die wunderliche Welt demenzkranker Menschen

besser verstehen? Wie geht man mit schwierigen Verhaltensweisen

in Alltagssituationen einfühlsam um? Hier hat sich die

Methode der „Validation“ bewährt. Pflegeprofis verwenden und

schätzen sie seit langem. Mit diesem Buch lernen Angehörige,

Nachbarn und Freunde, die einen nahestehenden Menschen

mit Demenz betreuen, die Methode kennen.

Vicki de Klerk-Rubin, Den Haag, Niederlande, ist Krankenschwester

und Validations-Master. Zusammen mit ihrer Mutter Naomi

Feil, die die Methode begründet hat, entwickelt sie das Validationskonzept

weiter und betreut als Managerin Validations-

Trainingsinstitute in ganz Europa.

12 | Validation


Leseprobe (S. 9-10) aus „Mit dementen Menschen richtig

umgehen“ von Vicki de Klerk-Rubin:

Dieses Buch richtet sich an Menschen, die ein desorientiertes

hochbetagtes Familienmitglied betreuen. Es richtet sich an

Töchter, Schwiegertöchter, Söhne, Schwiegersöhne, Ehemänner,

Ehefrauen, Brüder, Schwestern, Freundinnen und Freunde,

Nachbarinnen und Nachbarn sowie an andere Mitglieder einer

„erweiterten Familie“. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich zu

Hause oder in einer Pflegeeinrichtung um die verwandte oder

befreundete Person kümmern, ob Sie die gesamte Betreuung alleine

oder nur einen Teil der Pflege schultern. Wenn ein Mensch,

der Ihnen nahe steht, an irgendeiner Form von Demenz leidet

und 70 Jahre oder älter ist, kann Ihnen dieses Buch eine Hilfe

sein. [...]

Validation ist eine Methode zur Kommunikation und Unterstützung

hochbetagter Menschen mit Demenz im letzten Abschnitt

ihres Lebens. Es ist nicht Ziel der Validation, den Zustand

sehr alter desorientierter Menschen zu verbessern, vielmehr

geht es darum, dass wir, die Pflegenden, uns verändern und uns

in die persönliche Realität unseres Gegenübers einfühlen.

Wenn es uns gelingt, eine fürsorgliche, einfühlsame Beziehung

herzustellen, können wir wieder neu in Kontakt treten oder auf

eine neue Art kommunizieren, die uns und unserem desorientierten

Angehörigen das Leben erleichtert und hilft, es erfreulicher

zu gestalten.

Das ist es, was Validation denjenigen anbieten kann, die unter

dem Schmerz, den Anstrengungen und der Angst leiden, die bei

der Pflege verwirrter alter Menschen entstehen. Obwohl Validation

keine Heilmethode ist, ist sie für Pflegende und Gepflegte

von großem Wert. Für uns kann es zutiefst erfüllend sein, wenn

wir ein intensives Gespräch führen, Lachen oder Weinen miteinander

teilen, die letztendlich scheinbar so bizarren Verhaltensweisen

verstehen. Für uns ist es ein Gefühl der Erleichterung,

wenn wir nicht hartnäckig kämpfen oder uns mühen müssen,

um unseren Angehörigen zu ändern. Unsere Selbstachtung

wächst, je mehr wir uns der Situation gewachsen fühlen. Validation

bringt den alten Menschen Linderung und gleichzeitig

Achtung gegenüber ihrer Menschenwürde. Weniger Stress

und das Gefühl, so, wie sie jetzt sind, geschätzt und geachtet

zu werden, kommen ihnen zugute. Wenn sie ermutigt werden,

über Dinge zu sprechen, die ihnen viel bedeuten, können sie

mit Ihnen verbunden bleiben, anstatt sich weiter in sich selbst

zurückzuziehen.

Validation erfordert nicht viel Zeit, setzt aber eine ganze Menge

bei den Anwendern voraus. Um validierend zu arbeiten, müssen

Sie ehrlich sein mit sich, müssen Sie sich Ihren eigenen Gefühlen

stellen, fähig sein, diese für eine Weile beiseite zu lassen,

und willens, sich auf die Gefühle Ihres Angehörigen einzulassen.

Das ist nicht jedermanns Sache. [...] Jedoch kann auch ein

passives Verständnis für die Theorien und Ziele der Validation

Ihre Haltung gegenüber dem Angehörigen und Ihrer Situation

beeinflussen und Ihren Umgang mit beiden verbessern. Wenn

Validation in die professionelle Pflege eines geliebten Menschen

integriert wird, ist es für die Familienmitglieder und für

den alten Menschen wertvoll, wenn Sie die Grundprinzipien der

Validation verstehen.

Dieses Buch will Sie nicht alles über Validation lehren, sondern

Ihnen einen Einstieg bieten, was möglicherweise genügt, um

Ihnen einen völlig neuen Weg des Zusammenlebens mit Ihrem

desorientierten Familienmitglied zu eröffnen.

Validation | 13


Naomi Feil

Validation in Anwendung

und Beispielen

Der Umgang mit verwirrten

alten Menschen

Aus dem Amerikan. von H.

Hoffer und E. Valente.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 17)

6., aktual. u. erw. Aufl. 2010.

282 Seiten. (978-3-497-

02157-4) kt € [D] 24,90 /

€ [A] 25,60 / SFr 41,50

Naomi Feil / Evelyn Sutton

/ Frances Johnson

Trainingsprogramm

Validation

Aus dem Amerikan. von

Andreas Gerold.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 23a)

2. Aufl. ca. Sept. 2010. 55

Seiten. 3 Abb. DIN A4.

(978-3-497-02155-0) geh

€ [D] 17,90 / € [A] 18,40 /

SFr 30,50

Naomi Feils Validationsmethode hat sich im Umgang mit

desorientierten alten Menschen bewährt. Denn Validation

lässt die innere Erlebniswelt des verwirrten alten Menschen

gelten. Empathie und Anerkennung gehören dabei zur

Grundhaltung der Pflegenden. Wie die Validation mit Hilfe

verbaler und nonverbaler Kommunikationstechniken gelingen

kann, zeigt das vorliegende Praxisbuch in zahlreichen

Beispielen und Anwendungen.

„Der Text auf dem Buchumschlag bezeichnet das Arbeitsbuch

von Naomi Feil als eine Pflichtlektüre für alle, die verwirrte

alte Menschen umsorgen und pflegen. Wir können

dem nur beipflichten.“


Perspektive. Zeitschrift der Lebenshilfe

Das Programm für ValidationstrainerInnen

Mit dem „Trainingsprogramm Validation“ kann man Laienund

Fachpflegekräften die Grundlagen der Validation nach

Naomi Feil anschaulich vermitteln. Zahlreiche Übungen und

Rollenspiele führen in die Anwendung der wichtigsten Validationstechniken

ein und helfen dabei, die eigenen Validations-

und Sozialkompetenzen ständig weiterzuentwickeln

und zu verbessern.

14 | Validation


Naomi Feil / Ed Feil

Zwei Lehrfilme zur

Validation

Die vier Phasen der Aufarbeitung

(8 Min.); Myrna

(26 Min.)

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 26)

2. Aufl. 2010. DVD-Video.

34 Min.

(978-3-497-01848-2)

€ [D] 49,90 / € [A] 49,90 /

SFr 77,90

(unverbindl. Preisempf.)

Lehr-DVD zur Validation!

Dieses Lehrvideo eignet sich für den Unterricht in Validation.

Es enthält zwei Filme: „Die vier Phasen der Aufarbeitung“

(8 Min.) und „Myrna“ (26 Min.).

Der erste Film ist ideal für einen Einstieg in die Validation.

Naomi Feil erklärt darin die vier Phasen von der ersten, leichten

Desorientierung bis hin zur Phase des Vegetierens. Sie

spielt typische Szenen vor.

Der zweite Film enthält eine durchgehende Geschichte: Naomi

Feil spielt eine alte Frau namens Myrna, die zunehmend

verwirrter wird. Myrna hat das Glück, auf die Betreuerin Sally

zu treffen, die die Validationsmethode auf beeindruckende

Weise anwendet und erklärt.

Hörprobe im Netz unter www.reinhardt-verlag.de!

Was ist Validation? Lassen Sie es sich von der Erfinderin selbst

erklären! Temperamentvoll schlüpft Naomi Feil abwechselnd

in die Rollen von verwirrten alten Menschen und Pflegenden

und zeigt, wie man mit Validation helfen kann.

Naomi Feil

„Sie haben meinen Ring gestohlen!“

Mit Validation verwirrten alten Menschen helfen

Audio-CD. Gesprochen von Naomi Feil.

(Reinhardts Gerontologische Reihe; 34) 2. Aufl. 2009. 68 Min.

(978-3-497-02109-3) € [D] 14,90 / € [A] 14,90 / SFr 25,50

(unverbindl. Preisempf.)

Validation | 15


Gereon Heuft / Andreas

Kruse / Hartmut Radebold

Lehrbuch der Gerontopsychosomatik

und Alterspsychotherapie

2., überarb. u. erw. Aufl.

2006. 379 Seiten. 50 Abb.

15 Tab. UTB-L

(978-3-8252-8201-1) kt

€ [D] 34,90 / € [A] 35,90 /

SFr 54,90

Johannes Kipp / Gerd Jüngling

Einführung in die praktische

Gerontopsychiatrie

Zum verstehenden Umgang

mit alten Menschen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 19)

4., aktual. Aufl. 2007. 286 Seiten.

12 Abb.

(978-3-497-01852-9) kt

€ [D] 21,90 / € [A] 22,60 /

SFr 36,90

Die Altersprozesse des Körpers wirken sich in der zweiten

Lebenshälfte verstärkt auf die psychische Entwicklung aus.

Umgekehrt finden auch seelische Schwierigkeiten ihren

Ausdruck in körperlichen Symptomen. Dieses Lehrbuch

vermittelt das nötige Fachwissen über psychische und psychosomatische

Störungen im Alter, ihre Diagnose und Behandlung.

Authentische Fallbeispiele illustrieren, wie man

Störungsbilder diagnostiziert und geeignete Therapiemethoden

auswählt.

Neu in der zweiten Auflage: demografischer Wandel und Gesundheitskosten,

soziale Repräsentationen des Alters, Differenzielle

Gerontologie und Persönlichkeitsentwicklung im

Alter, Psychopharmakotherapie, Interventionsgerontologie

bei Demenz.

Lebensgeschichtlich bedeutsame Verluste treten im Alter

gehäuft auf. Psychische Erkrankungen können als mißlingende

Reaktionen auf diese Verluste verstanden werden. Die

vorliegende Einführung in die praktische Gerontopsychiatrie

bietet für alle Berufsgruppen, die mit alten psychisch kranken

Menschen zu tun haben, aber auch für Angehörige eine

fundierte Grundlage. Das Buch informiert über Diagnostik,

Therapie und über optimale Versorgungsmöglichkeiten.

Zahlreiche Fallbeispiele führen die fachgerechte Umsetzung

in die Praxis vor Augen. Im Zentrum stehen dabei die

zwischenmenschliche Beziehung und der „verstehende Zugang“.

16 | Gerontopsychiatrie


Peter Elfner

Personzentrierte Beratung

und Therapie in der Gerontopsychiatrie

Geleitwort von Marlies

Pörtner.

(Personzentrierte Beratung

& Therapie; 7)

2008. 126 Seiten.

(978-3-497-01981-6) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Alte Menschen verfügen über ein nicht zu unterschätzendes

Entwicklungspotential. Der Personzentrierte Ansatz stellt

Ihnen ein wachstumsförderndes Beziehungs angebot zur

Verfügung, um dieses Potential selbstbestimmt zu entfalten.

Der Autor informiert über Herausforderungen des Alterns,

psychische Altersstörungen und bestehende Versorgungsstrukturen.

Konzepte der Gesprächspsychotherapie

werden an die Problem- und Motivationslage der Betroffenen

angepasst. Viele Fallbeispiele veranschaulichen die Anwendungsmöglichkeiten

des Personzentrierten Ansatzes in

der Gerontopsychiatrie u.a. bei Depression, Demenz und Anpassungsstörungen.

Ein einfühlsam geschriebenes Buch für

alle, die mit der Pflege oder Therapie psychisch kranker alter

Menschen betraut sind.

Aus dem Inhalt

Aspekte des Alterns

Geistige Leistungsfähigkeit

Persönlichkeit

Körperlichkeit

Sexualität

Altersbilder

Zwischenmenschliche Beziehungen

Herausforderungen im nahen Umfeld

Sterben und Tod

Gerontopsychiatrie

Psychische Krankheitsbilder des Alters im Überblick

Versorgungsstrukturen der Gerontopsychiatrie

Persönliche Netzwerke und Altenhilfe

Ambulanter Versorgungsbereich

Teilstationärer Versorgungsbereich

Stationärer Versorgungsbereich

Grenzen des Möglichen

Der theoretische Hintergrund des Personzentrierten

Ansatzes

Seelische Gesundheit und Störung

Subjektive Störungslehre

Beziehungsangebot und Interventionen

Personzentrierte Psychotherapie in der Gerontopsy chiatrie

Begrenzte Möglichkeiten zur Selbsthilfe

Spezifischer Ausdruck von Inkongruenzerleben

Prämotivationsarbeit

Fallbeispiele zu ausgewählten Störungen

Gerontopsychiatrie | 17


Betreutes Wohnen zu Hause

Ein Leitfaden für ambulante

Dienstleister, soziale Einrichtungen

und Kommunen

Hrsg. vom Bayer. Staatsministerium

für Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 37) 2. Aufl. 2007. 130

Seiten. Mit zahlr. Musterformularen,

Checklisten u. CD-

ROM. (978-3-497-01943-4) kt

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Oft können ältere Menschen den Alltag nicht mehr alleine

bewältigen, möchten aber so lange wie möglich in den „eigenen

vier Wänden“ leben. Die Lösung heißt „Betreutes Wohnen

zu Hause“ – ein Wohn- und Versorgungskonzept, das in

Gemeinden zunehmend Schule macht: Es stellt Seniorinnen

und Senioren die nötige Hilfe bereit, ohne dass sie ihre vertraute

Umgebung verlassen müssen.

Dieser Leitfaden zeigt, wie man auf Gemeindeebene Angebote

zum „Betreuten Wohnen zu Hause“ planen, aufbauen

und evaluieren kann.

Leseprobe

Konzeptioneller Rahmen – Ziele, Aufgaben, Grenzen

Die Idee des Betreuten Wohnens zu Hause resultiert aus

dem Wunsch vieler älterer Menschen, den dritten Lebensabschnitt

möglichst selbständig in der eigenen Wohnung und

dem vertrauten sozialen Umfeld zu verbringen. Zur Verwirklichung

dieses Anliegens muss ein breites Dienstleistungsangebot

bereitgestellt werden, das ältere und behinderte

Menschen in ihrer häuslichen Umgebung unterstützt, auch

wenn gesundheitliche Probleme auftreten. Aus dem Bedürfnis

älterer Menschen nach mehr Selbständigkeit, Selbstbestimmtheit

und Lebensqualität resultieren folgende Ziele

für das Betreute Wohnen zu Hause:

• Möglichkeit des Erhalts des vertrauten sozialen Umfeldes

durch Verbleib in der eigenen Wohnung,

• Erhalt, Förderung oder Wiederherstellung einer selbständigen

Lebensführung in der eigenen Wohnung bei

zunehmender Hilfs- und Pflegebedürftigkeit,

• Entlastung und Sicherheit für Seniorinnen und Senioren

und deren Angehörige durch Organisation und Koordination

notwendiger Hilfen,

• Erhalt bzw. Verbesserung der Lebensqualität älterer

Menschen mit und ohne Behinderung.

18 | Pflegen und Begleiten


Neuerscheinung

2010!

Kurs für pflegende

Angehörige

Hrsg. vom Bayer. Staatsministerium

für Arbeit und

Sozialordnung, Familie

und Frauen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 45) 2010. 353

Seiten. Mit zahlr. Vorlagen

f. Folien u. Handouts auf

CD-ROM. DIN A4.

(978-3-497-02085-0) kt

€ [D] 59,- / € [A] 61,60 /

SFr 91,90

Ein Pflegekurs, der sachliche Informationen und verständnisvolle

Begleitung bietet, kann für pflegende Angehörige ein

Rettungsanker sein. Mit diesem Manual können Dozenten

Pflegekurse optimal vorbereiten und durchführen:

• Der modulare Aufbau erlaubt eine flexible Abstimmung

auf die Bedürfnisse der Teilnehmer.

• Zahlreiche Tipps zu Organisation, Durchführung und Didaktik

beugen vermeidbaren Fehlern vor.

• Eine CD-ROM mit Vorlagen für Handouts und Folien spart

Zeit bei der Vorbereitung.

Konzipiert und verfasst von Dr. Angelika Abt-Zegelin und

Mareike Tolsdorf (BScN). Mit Zusatzmodulen von Christine

Schönberger und Sabine Tschainer.

Leseprobe

Orientierung: Die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen

stehen im Mittelpunkt

Pflegende Angehörige sind hoch belastet, sie werden auch

als „versteckte“ Kranke bezeichnet. Für manche ist es eine

große Hemmschwelle, das Angebot aufzusuchen, andere haben

größte Mühe, sich für zwei Stunden in der Pflegesituation

vertreten zu lassen.

Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt des Programms, sowohl

bei den inhaltlichen Angeboten, als auch generell in

Richtung Wohlfühlen. Die fachpflegerischen Inhalte in unserem

Programm sind als Angebot zwar nötig, sie können

aber auch hinter den Wünschen der Angehörigen zurücktreten

und es wird nur die Situation der Pflegenden thematisiert.

Um vorab eine einigermaßen homogene Ausgangssituation

zu haben, sollten die Ziele und Absichten des Programms

ganz genau ausgeschrieben werden. Es handelt sich hier

um einen Basiskurs, in dem Grundlagen vermittelt werden

– ohne Spezialitäten.

In der Konzeption sind wir von der Hauptgruppe, der älteren

zu pflegenden Menschen, ausgegangen – idealerweise besuchen

TN einen Kurs zu Beginn bzw. in den ersten Monaten

der Pflegeübernahme. Trotzdem können natürlich auch

Menschen mit anderen Bedürfnislagen profitieren.

[...] Aus den 50–60 hier angegebenen und bearbeiteten Themenschwerpunkten

kann ein maßgeschneidertes Programm

für jede Gruppe zusammengestellt werden.

Pflegen und Begleiten | 19


Maria Langfeldt-Nagel

Gesprächsführung in der

Altenpflege

Lehrbuch

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 32)

2004. 255 Seiten. 20 Abb. 7

Tab. 131 Übungsaufgaben.

(978-3-497-01720-1) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Maria Langfeldt-Nagel

Psychologie in der

Altenpflege

Lehrbuch

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 40)

2006. 221 Seiten. 14 Abb. 9

Tab. (978-3-497-01875-8) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Wie kann man sich in alte Menschen einfühlen? Wie kann

man mit dementen oder depressiven alten Menschen umgehen,

wie auf aggressives Verhalten reagieren? Wie kritisiert

man, ohne zu verletzen? Wie bewältigt man Konflikte? Wie

berät man Angehörige? Wie erkennt man krisenhafte Entwicklungen

und welche Unterstützung kann man geben, um

sie zu verhindern?

Die Autorin zeigt, wie Kommunikation auch in der Hektik des

Alltags gelingen kann. An Fallbeispielen wird demonstriert,

wie sich unterschiedliches Gesprächsverhalten auswirkt,

und wie man geeignete Strategien von ungeeigneten unterscheiden

kann. Die Arbeit im Heim wird dabei ebenso berücksichtigt

wie die des ambulanten Dienstes.

Warum braucht man in der Altenpflege Psychologie? Psychologisches

Wissen hilft, alte Menschen besser zu verstehen

und sie bei Pflegebedürftigkeit angemessen zu unterstützen.

Besonders der Umgang mit schwierigen Situationen wie z.B.

Hilflosigkeit, Stress, Angst und Aggression kann durch den

Einsatz von psychologischen Methoden erleichtert werden.

Psychologische Kenntnisse fördern auch das Verständnis

innerhalb des Teams und tragen zur Motivation und zur Erhaltung

der Gesundheit der Pflegenden bei. Maria Langfeldt-

Nagel vermittelt in ihrem Lehrbuch das notwendige Wissen

über psychische Prozesse. Das Psychologie-Lehrbuch für die

Altenpflegeausbildung!

20 | Pflegen und Begleiten


Neuerscheinung

2010!

2010. 248 Seiten. (978-3-497-02150-5) kt.

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 / SFr 28,50

Wenn ich im Ruhestand bin, dann …

„Altsein ist ein herrliches Ding, wenn

man nicht verlernt hat, was ‚Anfangen‘

heißt.“ (Wilhelm Busch)

Euphorische Pläne schmieden oder

sich mit Sorgen und Ängsten über

eine unbekannte Zukunft plagen –

das sind die Pole, zwischen denen

unsere Gedanken vor und zu Beginn

des Ruhestandes hin und her pendeln.

Von den paradiesischen Möglichkeiten

haben wir schon vor vielen

Jahren geträumt. Jetzt, wo die Realität

da ist, malen wir uns Sorgengebilde

aus, wie es uns im Älterwerden

ergehen könnte. [...]

Wir wissen, der Beginn eines neuen

Lebensabschnittes ist nicht einfach

im Vorübergehen zu bewältigen.

Älterwerden bedeutet, sich

auf Veränderungen einzustellen,

sich neu zu orientieren und sich

mit Fragen zu beschäftigen, die wir

früher nicht gestellt haben, die wir

vielleicht nicht stellen wollten: Da

ist die Frage nach dem Sinn unseres

Lebens. Auf welchen Werten beruht

unser Handeln? Was wird Spaß machen,

worauf sind wir neugierig, wie

können wir aktiv bleiben, wo können

wir helfen und unterstützen? Zugleich

werden auch unangenehme

Fragen akut: Behalten wir im Älterwerden

den Kontakt zu Freunden

und Familie? Werden wir uns einsam

fühlen? Was ist, wenn uns Krankheit

oder Gebrechlichkeit trifft? Können

wir uns im Altsein noch selbst versorgen?

Darüber müssen wir nachdenken

– und zwar über positive

und negative Seiten unserer Erwartungen.

Die persönlichen Antworten

darauf bilden das Fundament für unser

Denken und Handeln.

Dieser Ratgeber zeigt, wie sich der

Ruhestand kreativ gestalten lässt.

Acht Verhaltenstypen stehen Pate,

um einseitige Lebenssmuster zu

entlarven, Trägheit und Unentschlossenheit

zu überwinden und

sich in neuen Aufgaben, z. B. ehrenamtlicher

Tätigkeit, zu bewähren.

Leserinnen und Leser entdecken

mit diesem Buch, welche Lebensbereiche

für ihr Wohlergehen wichtig

sind und wie sie diese nach eigenen

Wünschen und Zielen formen können.

Pflegen und Begleiten | 21


Erich Schützendorf

Das Recht der Alten auf

Eigensinn

Ein notwendiges Lesebuch für

Angehörige und Pflegende

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 13)

4. Aufl. 2008. 228 Seiten.

(978-3-497-01662-4) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Alte Menschen erscheinen uns oft eigensinnig und schwierig:

Sie halten sich nicht immer an die Verhaltensregeln der

Erwachsenenwelt, weichen von Normen ab und können den

Ausdruck ihrer Freuden, Ängste, Phantasien und Bösartigkeiten

(die wir alle haben) nicht mehr kontrollieren. Der Autor

eröffnet ungewohnte Sichtweisen, indem er vertraute

Reaktionsformen von Angehörigen und Pflegenden in Frage

stellt und Vorschläge für andere Formen des Umgangs anbietet.

Mit viel Verständnis und Nachsicht für die menschlichen

Schwächen beider Seiten werden Wege zu einem gelassenen

und entlastenden Umgang mit den "schwierigen

Alten" aufgespürt. Dabei erhebt der Autor an keiner Stelle

den Zeigefinger.

Den Bestseller von Erich Schützendorf über die „eigensinnigen

Alten“ gibt es auch als Hörbuch!

Erich Schützendorf

Das Recht der Alten auf Eigensinn

Ein notwendiges Hörbuch für Angehörige und Pflegende

Gelesen von Erich Schützendorf

(Reinhardts Gerontologische Reihe; 46) 2009. 4 CDs (ca. 300

min.). Gekürzte Lesung. (978-3-497-02086-7)

€ [D] 24,90 / € [A] 25,60 / SFr 41,50

22 | Erich Schützendorf


Interview mit Dipl.-Pädagoge Erich Schützendorf über seine Bücher „Das Recht der Alten auf Eigensinn“ und

„Vergesslich, störrisch, undankbar?“

Sie beschäftigen sich in Ihren Büchern

mit der Betreuung und Pflege

von alten Menschen. Dabei schlagen

Sie auch mal ungewöhnliche Vorgehensweisen

vor. Welche Effekte können

neue Herangehensweisen erzielen?

Ich will den Pflegenden und Angehörigen

keine Ratschläge erteilen,

ihnen nicht zeigen, wie man richtig

mit alten und pflegebedürftigen

Menschen umgeht. Ich will sie verführen, über die alten

Menschen und sich selbst nachzudenken. Sie sollen verstehen,

wie das, was sie tun, auf die alten Menschen wirkt und

umgekehrt, wie das, was die alten Damen und Herren tun,

auf sie wirkt. Dadurch, dass ich ungewöhnliche Vorgehensweisen

ins Spiel bringe, will ich die Leser aus der Spur ihrer

gewohnten Sichtweisen und Handlungsstrategien bringen.

Wenn das gelingt, öffnen sich ihnen neue Wege für ein

anständiges Miteinander. Sie können die Eigensinnigkeiten

der Alten in einem anderen Licht betrachten und sich selbst

nochmal neu justieren. Wer mit seinen Gedanken spielt, ist

hoffentlich in der Lage, auch spielerischer mit Beziehungsproblemen

umzugehen.

Welche Fragen werden häufig von pflegenden Angehörigen

gestellt und welche Lösungsmöglichkeiten bieten Sie

in Ihren Büchern an?

Angehörige können oft nicht einsehen, dass die Fähigkeiten

alter Menschen nachlassen, und fragen, was man gegen die

Veränderungen und den Abbau tun kann. Ich versuche ein

Bild vom Älterwerden zu zeichnen, in dem Abbau, Verlust,

Rückzug, auch Siechtum einen würdigen Platz finden. Geistiger

Abbau, Demenz, muss keinesfalls als das Schrecklichste

erlebt werden, was einem passieren kann. Das Leben

mit Demenz kann durchaus lebenswert sein, wenn man erkennt,

wie diese Menschen sich handelnd in Bezug zu ihrer

Welt setzen. Sie „begreifen“ im wahrsten Sinne des Wortes,

was sie nicht mehr verstehen. Ihr zweckfreies Handeln, das

oft an das Spielen von Kindern erinnert, finden wir bei Kindern

rührend. Warum finden wir es bei alten Menschen erschreckend?

Natürlich gibt es auch ganz praktische Fragen. Zum Beispiel:

Wie lege ich Widerspruch gegen eine zu niedrige Einstufung

bei der Pflegeversicherung ein. Auch hierzu und

zu vielen anderen Sachfragen findet man handfeste Informationen.

Interview mit Erich Schützendorf | 23


Fortsetzung Interview

Was können pflegende Angehörige tun, um die Belastung

durch die Pflege besser zu bewältigen?

Pflege bedeutet in erster Linie Beziehungsarbeit. Und Beziehungen

sind bekanntlich schwierig. Das heißt, pflegende

Angehörige dürfen nicht nur fragen, wie sie dem

Pflegebedürftigen gerecht werden sollen, sondern auch,

wie sie sich selber pflegen können. Die alten Menschen, die

nicht mehr funktionieren, saugen so viel Energie ab, dass

den Angehörigen oft kaum noch Luft zum Atmen bleibt.

Deshalb sind Auszeiten, Eigenzeiten, Rückzugs- und Freiräume

überlebensnotwendig. Angehörige und Pflegende

müssen achtsam mit sich umgehen, die Grenzen ihrer Belastbarkeit

benennen. Nur so finden sie die Kraft, sich den

Menschen, die von ihnen abhängig sind, immer wieder neu

zur Verfügung zu stellen.

Kann man „schwierige“ Verhaltensweisen (Starrsinn, Ungerechtigkeit

etc.) der Senioren ändern? Wie geht man damit

um?

Nein, das kann man nicht ändern, obwohl es immer wieder

versucht wird. Sowohl die Kinder alter Eltern als auch professionell

Pflegende neigen dazu, Menschen, die sich herausfordernd

verhalten, erziehen zu wollen. Sie möchten

zum Beispiel, dass die alten Damen und Herren einsehen,

dass das, was sie tun, nicht richtig, nicht angemessen oder

störend ist; sie sollen einsehen, dass ihr Verhalten falsch

ist. Das ist vergebliche Liebesmüh, insbesondere bei Menschen

mit Demenz, bei denen ja gerade die Einsicht und der

Verstand verloren gehen. Menschen werden im Alter nicht

grundlegend anders, nur „schlimmer“. Man kann sie also

nicht umdrehen. Am besten man bleibt ruhig und gelassen,

lässt unberechtigte Vorwürfe über sich ergehen oder hört

sich die immer gleichen Geschichten an, ohne zu belehren,

zu widersprechen oder nachzuäffen. Das ist zugegebenermaßen

nicht leicht, denn viele Angehörige denken, sie würden

den alten Menschen dann nicht mehr ernst nehmen.

Das Gegenteil ist der Fall. Würdiger und respektvoller ist

es, auf die Gefühle der alten Menschen einzugehen, als mit

ihnen eine rationale Auseinandersetzung zu suchen. Zulassen

und Aushalten wären eine gute Grundhaltung. Für den

Ausgleich der eigenen Gefühlswelt sucht man sich am besten

Freunde und Bekannte, die einem keine Ratschläge erteilen,

sondern verständnisvoll zuhören können.

Die Fragen stellte Annegret Schultz, September 2008

24 | Interview mit Erich Schützendorf


Erich Schützendorf /

Wolfgang Dannecker

Vergesslich, störrisch,

undankbar?

Demente Angehörige liebevoll

pflegen

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 43)

2008. 183 Seiten. Innenteil

zweifarbig.

(978-3-497-02030-0) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Wie kann man demente Angehörige liebevoll pflegen – ohne

sich selbst dabei zu vergessen? Mit viel Verständnis für alte

Menschen, aber auch für die Bedürfnisse der betreuenden

Angehörigen, beschreiben die Autoren den Verlauf einer

Demenzerkrankung. Das Beispiel von Karin Thomas und ihrer

Mutter Elisabeth Bach schildert typische Probleme einer

pflegenden Familie, von Frau Bachs ersten Anzeichen von

Verwirrtheit bis zu ihrem Tod. Fragen, die sich pflegende Angehörige

häufig stellen, werden kompetent und einfühlsam

beantwortet.

Aus dem Inhalt

Soziales Leben und Aktivität

Vorsorge treffen

Vorsorgevollmacht

Betreuungsverfügung

Patientenverfügung

Zur Wirksamkeit von

Willenserklärungen

Information und Beratung

Informationsquellen

Alten- und

Angehörigenberatung

Pflegeberatung

Wohnberatung

Selbstbestimmung und

Betreuungsrecht

Haftung

Wohnungskündigung

Freiheit und Zwang

Das Betreuungsrecht

Gesundheit

Medikamente gegen das

Alter?

Zustimmung zur ärztlichen

Behandlung

Nervenkliniken

Gedächtnissprechstunden

Was heißt „Demenz“?

Der Mini-Mental-Status-Test

Fördernder Umgang mit dementiell

veränderten Menschen

Medikamentöse Behandlung

der Demenz

Häusliche Pflege

Pflegedienste

Ausländische Pflegekräfte

und Haushaltshilfen

Essen auf Rädern

Hausnotruf

Technische Hilfen

Stationäre Pflege

Checkliste zur Heimauswahl

Anmeldung und Umzug ins

Pflegeheim

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Alternativen zum Pflegeheim

Kosten und Finanzierung

Wie viel ist familiäre Pflege

wert?

Unterhaltsleistungen

Die Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegekasse

bei häuslicher Pflege

Sozialhilfe bei häuslicher

Pflege

Erich Schützendorf | 25


Katharina Woellert /

Heinz-Peter Schmiedebach

Sterbehilfe

2008. 104 Seiten. Innenteil

zweifarbig. UTB-Profile

(978-3-8252-3006-7) kt

€ [D] 12,90 / € [A] 13,30 /

SFr 22,50

Johann-Christoph Student / Albert

Mühlum / Ute Student

Soziale Arbeit in Hospiz und

Palliative Care

(Soziale Arbeit im Gesundheitswesen;

4)

2., überarb. Aufl. 2007. 171

Seiten. 6 Abb. 4 Tab. UTB-S

(978-3-8252-2547-6) kt

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Die Diskussion um Sterbehilfe ist hochaktuell und kontrovers.

In diesem Band werden die verschiedenen Positionen

der beteiligten Berufsgruppen und der Betroffenen ausgewogen

vorgestellt. Einleitend wird besonders auf die Bedeutung

von Würde und Selbstbestimmung im Zusammenhang

mit dem Sterben eingegangen. Erklärungen der rechtlichen

Rahmenbedingungen in Deutschland und anderen Ländern

runden diese Darstellung ab.

Dieses Buch bietet eine systematische Einführung in die

Soziale Arbeit in Hospizeinrichtungen und auf Palliativstationen.

Im Zentrum steht die Unsicherheit des Menschen gegenüber

Sterben, Tod und Trauer. Hospizbewegung und Palliative

Care wollen das Sterben in den Alltag zurückholen und

für alle Beteiligten erträglicher machen. Zu ihren Strategien

gehören: ganzheitliche Begleitung, Ermutigung und Versorgung,

Mobilisierung von Ressourcen, Hilfe für Helfende und

nicht zuletzt Aufklärung der Öffentlichkeit. Eine besondere

Aufgabe ist die Implementierung hospizlicher Prinzipien in

bestehende Einrichtungen des Gesundheitswesens. Wo und

auf welche Weise die professionelle Soziale Arbeit dabei ihren

Beitrag leisten kann, ist das Leitthema des Buches.

26 | Pflegen und Begleiten


Baumann, Martina /

Dorothea Bünemann

Musiktherapie in Hospizarbeit

und Palliative Care

Vorwort von Rolf Verres.

2009. 136 Seiten.

(978-3-497-02107-9) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Schwerstkranke im Hospiz oder auf der Palliativstation leiden

oft darunter, dass die letzten Tage ihres Lebens von medizinischer

Technik und dem nüchternen Aufrechterhalten der

nötigsten körperlichen Funktionen geprägt sind. In dieser

belastenden Situation kann Musik Trost sein und Musiktherapie

die Lebensqualität entscheidend verbessern.

An vielen Fallbeispielen aus ihrer reichen Praxiserfahrung

schildern die Autorinnen, wie man Musiktherapie in Hospiz

und Palliative Care zum Wohl der Patienten einsetzt. Sie machen

deutlich, wie man Widerstände im klinischen Alltag umschifft

und Ärzte, Pflegepersonal und Angehörige einbindet.

Gezeigt wird auch, wie sich das Bedürfnis nach Spiritualität

und sinnhaftem Erleben aller Beteiligten musikalisch aufgreifen

und trostspendend bearbeiten lässt.

Aus dem Inhalt

Sterben, Tod und Trauer in der Musik

Musik als schöpferische, sinngebende Bewältigung von

Trauer

Symptomatik und Leiden unheilbar erkrankter Menschen

Palliative Care und Musiktherapie

Zur Geschichte von Palliative Care

Die wichtigsten Leitsätze der Hospizarbeit und Palliativmedizin

Musiktherapie im institutionellen Zusammenspiel

Drei hilfreiche Grundhaltungen für den Anfang

Wie Zusammenarbeit gelingt

Resonanz in der Begegnung von Mensch zu Mensch

Die „Holy Seven“ – die 7 musiktherapeutischen Bausteine

Sprache und Gespräch

Lieder

Klangreisen

Improvisationen

Tonträger

Musiktherapie ohne Musik

Atmosphären im öffentlichen Raum

Spiritualität und Musiktherapie

Musiktherapie als Bindeglied zwischen psychosozialer und

spiritueller Begleitung

Singen vor, während oder nach dem Sterben

Hilfreiche innere Haltungen

Pflegen und Begleiten | 27


Ernst Ankermann

Sterben zulassen

Selbstbestimmung und

ärztliche Hilfe am Ende des

Lebens

Geleitwort von E. G. Mahrenholz.

2004. 188 Seiten.

(978-3-497-01693-8) kt

€ [D] 14,90 / € [A] 15,40 /

SFr 25,50

Boudewijn Chabot /

Christian Walther

Ausweg am Lebensende

Selbstbestimmtes Sterben

durch freiwilligen Verzicht

auf Essen und Trinken

Geleitwort von Dieter Birnbacher.

2010. 172 Seiten.

(978-3-497-02152-9) kt

€ [D] 16,90 / € [A] 17,40 /

SFr 28,50

Das Für und Wider von Patientenverfügungen, passiver und

aktiver Sterbehilfe wird in Ethik, Medizin und Recht seit Jahren

kontrovers diskutiert. Dieses Buch leistet einen Überblick

über die Problemlage und erläutert sie anhand vieler Fallbeispiele.

Anschaulich werden gesetzliche Grundlagen und

Rechtsprechung sowie ärztliche Stellungnahmen erklärt,

mit Blick auf die Lage in verschiedenen Ländern. Kritisch analysiert

der Autor Patientenverfügungen, die von Kirchen und

Verbänden vorgeschlagen wurden, und stellt einen eigenen

Entwurf vor. Wer praktischen Rat sucht, weil er eine Patientenverfügung

aufsetzen oder einen Angehörigen am Ende

des Lebens betreut, findet wertvolle Hinweise und Adressen

für weiterführende Hilfe.

Wer wünscht sich nicht, nach einem erfüllten Leben ohne

Leiden zu sterben? Oft wird aber für todkranke Menschen

der Segen der Apparatemedizin zum leidensverlängernden

Fluch. Gibt es in dieser unerträglichen Situation eine gesetzlich

zugelassene Möglichkeit, sein eigenes Leben vorzeitig

und ohne großes zusätzliches Leid zu beenden? Ja, behaupten

die Autoren, nämlich den freiwilligen Verzicht auf Nahrung

und Flüssigkeit (FVNF). Sachlich und umfassend klären

sie über alle medizinischen Aspekte der Maßnahme auf und

informieren, was man rechtlich für diese Entscheidung beachten

muss. Im Mittelpunkt steht der Patient, der würdig

aus dem Leben scheiden möchte, und die Angehörigen, Pflegenden

und Ärzte, die ihn auf diesem schwierigen Weg begleiten.

28 | Pflegen und Begleiten


Auszug aus dem Geleitwort von Dieter Birnbacher

Seit längerem sind Sterben und Tod keine Tabuthemen mehr.

[...] Die Bereitschaft nimmt zu, das Lebensende nicht mehr abzuwehren

und zu verdrängen, sondern als integralen Teil des

Lebens zu sehen und wenn möglich bewusst zu durchleben.

Gleichzeitig wächst das Verlangen nach einem „guten“ Tod –

einem möglichst sanften und schmerzfreien, gut begleiteten

und die Würde und den Willen des Sterbenden so weit wie

möglich respektierenden Tod. Nicht nur die Ansprüche an die

Qualität des Lebens, auch die Ansprüche an die Qualität des

Sterbens wachsen und stellen die Gesellschaft vor neue und

schwierige Herausforderungen.

Diese Herausforderungen werden zunehmend als solche erkannt.

[...]

In dieser Situation gewinnen Formen des Sterbens an Bedeutung,

die einerseits dem Bedürfnis nach einem selbstbestimmten

Lebensende entgegenkommen, aber andererseits

die Bereitschaft professioneller Helfer, die Wünsche des

Schwerkranken zu unterstützen, nicht überfordern. Eine solche

Form ist der in diesem Buch beschriebene Weg des selbstbestimmten

Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit. Dieser

Weg ist kein leichter und bequemer Weg. Er wird nur teilweise

den Erwartungen gerecht, die viele mit der Wunschvorstellung

eines sanften und würdigen Todes verbinden. Aber

dieser – in der Diskussion um die Sterbehilfe bisher vernachlässigte

– Weg scheint wie kein anderer geeignet, das bei vielen

älteren Menschen vorhandene Autonomiebedürfnis mit

den Vorbehalten der Ärzte und der Gesellschaft gegen eine

aktive Mitwirkung am Tod eines Menschen zu versöhnen.

Aus dem Inhalt des Buches „Ausweg am Lebensende“

1. Vier Personen, die durch Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

den Tod vorzeitig herbeiführten

2. Informationen zum Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und

Flüssigkeit: Was man darüber wissen sollte

• Überblick über den Verlauf von FVNF

• Wie lange dauert es, bis man stirbt?

3. Informationen zum Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und

Flüssigkeit: Was zu tun ist

• Mundpfl ege und weitere wichtige Maßnahmen

• Ärztliche und palliativ-pflegerische Versorgung

• Wichtige, rechtlich-organisatorische Voraussetzungen

4. Fasten und Flüssigkeitsverzicht: Änderungen im Stoffwechsel,

subjektive Erfahrungen und Vertretbarkeit bei

nicht mehr einwilligungsfähigen Patienten

5. Rechtliche Fragen zum beabsichtigten, vorzeitigen Versterben

durch Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

• Rechtliche Ausgangsbasis

• Das ärztliche Standesrecht

• Die Situation gegenüber der Krankenkasse

• Ausstellen des Totenscheins

6. Ethische Aspekte von Freiwilligem Verzicht auf Nahrung

und Flüssigkeit

Weitere Informationen zu FVNF sind auch auf der Internetseite

www.fvnf.de zu finden.

Pflegen und Begleiten | 29


Silke von Zedlitz-Herpertz

Aktivierende Förderung mit

älteren Menschen

Übungssammlung

Mit einem Geleitwort von

Rolf D. Hirsch.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 31)

2004. 140 Seiten.

(978-3-497-01712-6) kt

€ [D] 17,90 / € [A] 18,40 /

SFr 30,50

Rolf D. Hirsch

Supervision, Teamberatung,

Balintgruppe

Professionalisierung in der

Altenarbeit

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 07)

2., überarb. Aufl. 2002. 311

Seiten. 44 teils farb. Abb. 18

Tab. (978-3-497-01535-1) kt

€ [D] 24,90 / € [A] 25,60 /

SFr 41,50

Wenn ältere Menschen pflegebedürftig werden, kommt ausreichende

Bewegung oft zu kurz. Dabei kann man schon mit

einfachen Übungen die Lebensqualität Kranker und Pflegebedürftiger

verbessern. Dieses Buch stellt eine Fülle gut durchführbarer

Übungen vor: vom passiven Dehnen und Schütteln

über Entspannungsübungen bis hin zur Arbeit mit Bällen, Tüchern

u.a. Die Übungen können einzeln ebenso gut durchgeführt

werden wie in der Gruppe, im Klinikalltag ebenso wie in

der Pflege zu Hause. Zu jeder Übung finden sich Hinweise zu

Indikationen und Kontraindikationen. Berücksichtigt werden

auch Erkrankungen wie Depression oder Demenz und altersbedingte

Begleiterscheinungen.

Supervision ist in der Altenarbeit genauso wichtig wie ein

Bleistift für den Dienstplan. Im Gruppenprozess lernt ein

Team arbeitsplatzbezogene Konflikte und Problembereiche

anzusprechen, Eindrücke auszutauschen und zu vergleichen

sowie Entwicklungsmöglichkeiten und praxisorientierte

Handlungsstrategien zu erarbeiten. Vorhandene Ressourcen

werden kreativ verarbeitet, durch den Supervisor gespiegelt

und in der Praxis auf ihren Nutzen überprüft.

Die multiprofessionelle Balintgruppe fördert die gemeinsame

Verantwortlichkeit für Ältere. Die Einbeziehung von Gestaltungselementen

unterstützt den Zugang zu unbewussten

Beziehungsprozessen, die dadurch sichtbar werden.

30 | Pflegen und Begleiten


Marianne Gäng /

Dennis C. Turner (Hg.)

Mit Tieren leben im Alter

Vorwort zur 1. Auflage von

Hans-Peter Haering.

(Reinhardts Gerontologische

Reihe; 4)

2., erw. Aufl. 2005. 201 Seiten.

35 Abb.

(978-3-497-01757-7) kt

€ [D] 19,90 / € [A] 20,50 /

SFr 33,50

Fritz Riemann /

Wolfgang Kleespies

Die Kunst des Alterns

Reifen und Loslassen

4. Aufl. 2007. 163 Seiten. 13

Abb. (978-3-497-01955-7) kt

€ [D] 12,90 / € [A] 13,30 /

SFr 22,50

Wer ein eigenes Tier hat, weiß es aus Erfahrung: das Zusammenleben

mit einem Tier bereichert das eigene Leben. Positive

Mensch-Tier-Beziehungen sind besonders für ältere

Menschen wichtig, und daher sind in immer mehr Seniorenheimen

„tierische Mitbewohner“ willkommen.

Das Buch gibt im ersten Teil einen Überblick über Fragen, die

sich jeder Tierhalter stellen muss: Wie ist die Tierhaltung im

Altenheim nach deutschem, österreichischem oder schweizerischem

Recht geregelt? Gibt es Krankheiten, die vom Tier

auf den Menschen übertragen werden können? Wie kann man

mit dem Verlust des geliebten Tieres umgehen? Im zweiten

Teil berichten die Autoren über die artgerechte Haltung und

das Zusammenleben mit verschiedenen Tierarten, wie z. B.

mit Hunden, Katzen, Kaninchen, Eseln und Pferden.

Jenseits von Bevölkerungsentwicklung, Rentendiskussion

und Jugendwahn befasst sich dieses Buch mit persönlichen

Themen des Alterns – mit den Fragen, Sorgen und Hoffnungen,

die Menschen in der Auseinandersetzung mit der eigenen

Endlichkeit beschäftigen:

• Wann werden wir Glück erleben und wie – anders als in

jüngeren Jahren?

• Werden wir neue Freiheiten genießen?

• Werden wir die Errungenschaften in Medizin und Technik

sinnvoll nutzen können – oder werden sie uns zur Last?

• Wie werden wir die körperlichen, geistigen und sozialen

Veränderungen im Alter erleben – krisenhaft oder als

Chance?

Pflegen und Begleiten | 31


Bestellschein

Geronto_10

Hörtipp:

Ich bestelle aus dem Ernst Reinhardt Verlag:

Anzahl, Autor, Titel

......... Ex. ..........................................................................................................................................................

......... Ex. ..........................................................................................................................................................

......... Ex. ..........................................................................................................................................................

......... Ex. ..........................................................................................................................................................

Alle Preise zzgl. Versandkosten

Vor- u. Nachname .........................................................

Institution ................................................................

Straße ....................................................................

PLZ, Ort ...................................................................

E-Mail ....................................................................

Datum, Unterschrift . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Einfach und bequem bestellen:

Ernst Reinhardt Verlag | Postfach 20 07 65 | 80007 München | Deutschland

Tel.: ++49 (0)89 / 17 80 160 | Fax: ++49 (0)89 / 17 80 1630

www.reinhardtverlag.de | info@reinhardtverlag.de

Alle Angaben entsprechen dem Stand bei Redaktionsschluss. Covermotiv: pixelio.de.

Preisirrtum und Preisänderungen vorbehalten. Preise in SFr sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Fritz Riemann / Wolfgang Kleespies

Die Kunst des Alterns

Reifen und Loslassen

3 CD (216 min.). Gekürzte Lesung.

Sprecher: Andreas Wilde. 2008. (978-3-497-01988-5)

€ [D] 19,90 / € [A] 19,90 / SFr 34,90

„Es geht um das persönliche Streben nach Glück.

Was tun Menschen, um im Alter glücklich zu sein?

Gelesen von Andreas Wilde. Auch er hat eine typisch-angenehme

Dokumentations-Stimme und

lenkt nicht vom Wesentlichen ab. Und so sind diese

beiden psychologischen Fachhörbücher ["Die Fähigkeit

zu lieben" und "Die Kunst des Alterns"] nicht nur

interessant für Fachleute, sondern auch für Laien.

Die gut verständliche Sprache macht's möglich.

Empfehlenswert!“


Nico Steckelberg für "Der Hörspiegel"

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine