Bahnhofsmission - Caritasverband Duisburg e.v.

caritasduisburg

Bahnhofsmission - Caritasverband Duisburg e.v.

Wollen auch Sie stundenweise in unserem

engagierten Team mitarbeiten?

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns, das

Leitungsteam der ökumenischen Bahnhofsmission

Thorsten Ohletz: Caritasverband Duisburg

Bodo Gräßer: Diakonisches Werk Duisburg

»

Auf www.caritasduisburg.de

können Sie auch

online spenden

und den aktuellen

Spendenstand

mitverfolgen.

0203 - 33 39 67

duisburg@bahnhofsmission.de

Öffnungszeiten der Bahnhofsmission:

Montag bis Freitag 07:30 – 19:30 Uhr

Samstag 07:30 – 13:30 Uhr

Sonntag 12:30 – 18:30 Uhr

Caritasfrau Marlene Derendorf Sachspenden

Team

Ich arbeite seit mehr als

einem Vierteljahrhundert für

die Caritas, seit Januar 2012

nun als Fundraiserin: Ich versichere

Ihnen, dass Ihr Geld

ausschließlich Menschen in

den geschilderten Notlagen

zu Gute kommt.

Mit Ihrer Spende bringen Sie

echte Hilfe und Hoffnung

ins Leben dieser Menschen!

Ihre Spende hilft weiter – dafür setze ich mich persönlich

ein:

Stadtsparkasse Duisburg

Stichwort „Bahnhofsmission

Kontonummer: 200 104 305

BLZ: 350 500 00

Sie erreichen mich telefonisch unter 0176 - 66 66 67 81

oder per Mail unter MD@caritas-duisburg.de.

Herzlichen Dank für IHR Engagement!

Neben Geld sind auch Sachspenden (Lebensmittel,

Schlafsäcke, Iso-Matten, Rucksäcke, etc.) sehr gefragt,

die Sie direkt in der Bahnhofsmission abgeben

können.

Helfen Sie uns, damit wir auch zukünftig helfen

können

Die Bahnhofsmission Duisburg ist dringend auf Ihr

Engagement angewiesen, da sie neben Mittelzuweisungen

der Träger (Caritas und Diakonie) ausschließlich

von Spenden aus der Bevölkerung lebt.

Ehrenamt

» Ein Bahnhof ohne

Bahnhofsmission?

Die Welt wäre ein

Stück ärmer…

Wir suchen laufend Ehrenamtliche, die für ihre Aufgaben

geschult werden (z.B. in Gesprächsführung, Erste

Hilfe u.v.m.).

Unser Team besteht aus rund 45 Mitarbeitern (Hauptamtliche,

Ehrenamtliche, Gemeinwohlarbeiter, Praktikanten

und Mitbürger, die bei uns ihre Sozialstunden

ableisten).

Durch stetige Teilnahme an Teamgesprächen und

Fortbildungsangeboten werden die Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen für ihr umfangreiches Aufgabenfeld

geschult.

» Ehrenamt in Aktion:

Karin Rosenberger, 68 Jahre, hat für die Tombola anlässlich der 100-Jahr-Feier

gesammelt:„Ich setze mich gern für die Gäste der Bahnhofsmission

ein. Man bekommt unglaublich viel zurück!“

100 Jahre

Bahnhofsmission

Jubiläum

Ein gutes Stück Duisburg


Bahnhofsmission

Ein gutes Stück Duisburg

Für viele ist sie unsichtbar, dennoch wirkt sie:

Unauffällig, aber unmittelbar, unbürokratisch und

unendlich wohltuend.

Wer einmal Hilfe durch sie erfahren hat, verlässt

sich gern wieder auf sie und empfiehlt sie weiter –

deutschlandweit! In über 100 deutschen Städten

gibt es eine Bahnhofsmission (BM) als zuverlässige

Anlaufstelle für Menschen in kleiner und großer

Not. In diesem geschützten Raum wird jeder angenommen,

wahrgenommen und gehört.

Chronologie: Ein typischer Tag in der Bahnhofsmission

7.30 Uhr – wird wie jeden Tag geöffnet, die Stammbesucher warten schon

sehnsüchtig auf eine kleine Stärkung!

8.15 Uhr – eine ältere Dame möchte ihre Tochter in München besuchen, mit

Gepäck und Rollator. Zwei Mitarbeiter der BM begleiten sie zum Bahnsteig

2 , besorgen auf dem Weg noch etwas Reiseproviant und unterhalten sich

angeregt mit der Dame über ihre Vorfreude auf die Familie!

10.05 Uhr – ein polnischer Bürger betritt die BM, er hat hier keinen festen Wohn-

„Zur Stelle, wenn das Leben entgleist“ –

100 Jahre ökumenische Bahnhofsmission Duisburg

Diesem Motto fühlen wir uns als Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Bahnhofsmission nun schon seit

einem Jahrhundert verpflichtet:

Unsere Tür steht allen offen, die sich aus den verschiedensten

Gründen am Bahnhof aufhalten: Zum

Beispiel Reisenden mit Handicap, die auf die Hilfe

und Unterstützung der Bahnhofsmission bauen. Aber

auch Menschen, die sich in besonderen sozialen

Lebenslagen befinden. Die meist ehrenamtlichen

MitarbeiterInnen haben für sie stets ein offenes Ohr,

bauen sie auf und vermitteln ihnen bei Bedarf weiterführende

soziale Hilfsangebote.

Nutzen auch Sie unseren Service:

Haben Sie Kinder, die wir auf ihrer Reise begleiten

können, damit sie sicher zum Zielbahnhof gelangen?

Haben Sie ältere oder (geistig) behinderte Angehörige,

die wir zum richtigen Gleis begleiten können, damit

sie pünktlich und sicher in den Zug und zu ihrem

Sitzplatz gelangen?

Gern helfen wir ihnen mit ihrem schweren Gepäck.

Unser Angebot für Reisende umfasst Hilfestellung

bereits bei der Planung einer Reise sowie die Begleitung

von und zu weiterführenden Verkehrsmitteln

sitz, ist schwer krank und benötigt dringend Medikamente. Da ihm diese in Deutschland

niemand bezahlen will, besorgen wir ihm ein quer-durchs-Land-Ticket; so

schafft er es, die Grenze noch am gleichen Tag zu erreichen und sich in Polen mit

den Medikamenten versorgen zu lassen. Bis wir den kranken Mann endlich im Zug

wissen, vergehen fast 3 Stunden !!

12.50 Uhr – eine psychisch kranke Frau bittet uns, ihre Betreuerin anrufen zu

dürfen, sie ist sichtlich verwirrt und verängstigt.

13.30 – 14.00 Uhr – wir informieren die Kollegen der Mittagsschicht über den

Tagesverlauf und noch abzuarbeitende Aufgaben.

und – wie bereits erwähnt – beim Ein-, Aus-, Umsteigen

und dem Geleit im Bahnhofsbereich – eventuelle

Aufenthalte in den Räumlichkeiten der Bahnhofsmission

inklusive.

Reisehilfen werden grundsätzlich kostenlos erbracht.

Ausnahme: Kids-on-Tour, unser Begleitangebot für

Kinder.

Können wir Ihnen darüber hinaus noch ganz persönlich

helfen? Sprechen Sie uns an!

14.30 Uhr - zwei Kollegen begeben sich auf einen Rundgang durch den Bahnhof:

Wir nennen das „aufsuchenden Dienst“. Wie jeden Tag sitzt eine Frau vor

unserer Tür, schon seit Monaten. Sie sitzt dort den ganzen Tag, verweigert jede

Unterstützung – obwohl wir glauben, dass sie dringend Hilfe braucht. Wenigstens

nimmt sie gelegentlich ein Brötchen an…

15.15 Uhr – zwei Mitarbeiter der BM holen einen blinden Mann vom Regionalzug

aus Viersen ab und fahren mit ihm gemeinsam zum Flughafen Düsseldorf. Dort

empfangen wir seine blinde Freundin aus Wien, die beiden treffen sich regelmäßig,

die Wiedersehensfreude ist groß; gemeinsam geht der Weg zurück, beide

entschwinden mit dem Regionalzug nach Viersen.

Bahnhofsmission im 21. Jahrhundert

Die Assoziation „Suppenküche“ geistert immer noch

in der Vorstellung vieler Mitmenschen herum. Dabei

hat sich die Bahnhofsmission mit ihren Sozialarbeitern

und Ehrenamtlichen schon längst als „sozialer Notfallhelfer“

etabliert – die MitarbeiterInnen sind im besten

Sinne moderne streetworker.

Bahnhofsmission: Auch für Sie interessant!

Wie soeben erläutert und wie auch in der Chronologie

eines BM-Tages eindrucksvoll geschildert, stellt die

Bahnhofsmission eine Service-Einrichtung für jede/n

Bürger/in dar.

Aber andererseits helfen jene streetworker auch immer

noch den Menschen, deren Lebensweg völlig entgleist

ist: Aufgrund einer langen, schmerzlichen Entwicklung

oder aufgrund eines unerwarteten Schicksalsschlages.

Von jetzt auf gleich in existenzielle Not zu geraten…

Das kann jedem jeden Tag passieren!

Für viele Menschen, die sich in ihrem Leben plötzlich

an der „Endstation“ wähnen, können die Mitarbeiter

der Bahnhofsmission gemeinsam mit ihnen die Weichen

doch noch einmal neu stellen:

Sie sind da, ansprechbar und vermitteln gezielt Hilfe!

Eine ganz große Rolle spielt in ihrem Arbeitsalltag

und im Leben vieler Gäste naturgemäß … die Armut.

18.00 Uhr – ein Geschäftsmann kommt aufgeregt in die BM; ihm wurden

sämtliche Papiere und sein Geld gestohlen. Er darf telefonieren, schließlich muss

er dringend seine Kreditkarten sperren lassen! Wir begleiten ihn zur Bundespolizei,

um Anzeige zu erstatten .

18.45 Uhr – der letzte Besucher für heute betritt die BM, er ist Stammgast und

will nur noch ein wenig plaudern, bevor er in die Nacht geht.

19.05 Uhr – der nächste Tag wird von uns vorbereitet: spülen, aufräumen, Tisch

decken.

Um 19.30 Uhr schließt der letzte Kollege die Tür ab!

„Armut macht krank“

... mahnt denn auch der Deutsche Caritasverband

in seiner Jahreskampagne 2012 ganz

bewusst:

Arme Menschen werden eher krank und sterben

deutlich früher. Doch die Armut hat viele Gesichter.

Neben der finanziellen erleben wir in der Bahnhofsmission

ganz besonders auch die emotionale,

die soziale und die gesellschaftliche Armut.

Menschen ohne Job und Perspektive, Menschen

ohne Familie, ohne Halt…

Hier bietet die Bahnhofsmission als Ort der

Begegnung Betroffenen eine willkommene und

bitter benötigte Anlaufstelle.

Die Bahnhofsmission:

Ein historisches Zeugnis

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