Android User Die 11 populärsten Antiviren-Tools im Test (Vorschau)

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GRATIS: AVG Antivirus Pro im Wert von 10,99 Euro im Heft!

USER

05/2013 • Mai 2013 • www.android–user.de

Die 11 populärsten

Antiviren-Tools im Test

Warum Sie nicht die erstbeste Lösung wählen sollten S. 20

SUPER SICHER!

So machen Sie Ihr Android-Gerät

zum Hochsicherheitshandy S. 28

IM TEST: ÜBER

130 APPS

PLUS: HTC One, Base Lute 3, cmx Clanga 079

SAMSUNG SPECIAL

Die besten Samsung-Tipps, alle

Infos zum neuen Galaxy S IV S. 12-19

NEU!

12 Seiten Tipps & Tricks

n Die nützlichsten Tipps zu Google Mail

n Skype WiFi mit Android nutzen

n Audio-Tipps für Musik- und Hörbuchfans

n So werden Sie Airpush-Werbung los

LEGAL, ILLEGAL,...

Diese Apps dürfte es bei

Google Play gar nicht geben

QR-CODES LESEN

Was die Pixelbilder bedeuten,

und wie Sie selbst

welche erstellen

n Adblocker trotz Google-Verbot nutzen

n Keyboard-Tipps für Vielschreiber

n 14 Tipps für ein super sicheres Handy

n Multi Window mit jeder App nutzen

EUR 5,90*

* Deutschland

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A EUR 6,70 - BeNeLux EUR 6,95

CH sfr 11,80 - E / I EUR 7,95


SERVICE

Editorial

Marcel Hilzinger,

Chefredakteur

Willkommen bei Android User

Sicher

ist sicher

Liebe Leserinnen,

liebe Leser

Neulich sagte mir ein Leser im Gespräch:

„Ich kann die Meldungen von wegen Android

und Viren nicht mehr hören. Ist doch

alles Quatsch!“ Und damit hatte er gar

nicht mal so unrecht. Wie mir unlängst einige

Antiviren-Tool-Hersteller einhellig bestätigt

haben, ging die Zahl der Android-

Schädlinge bei Google Play in den vergangenen

Monaten stetig leicht zurück. Installieren

Sie also nur Apps aus dem Google

Play Store, dann sind Sie ziemlich sicher.

Dramatischer Anstieg

Doch das ist nur eine Seite der Medaille.

Denn gleichzeitig hat die Anzahl der Schädlinge

außerhalb des Play Store massiv zugenommen,

je nach Bericht bis zu 300 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund,

Angst zu haben? Sicher nicht, aber man

sollte das Problem auch nicht einfach nur

auf die leichte Schulter nehmen! Bei den

meisten bekannten Schädlingen handelt es

sich wie bei den von uns gefundenen Apps

der „Anzeigen-Mafia“ [LINK 1] lediglich um

gefährliche Apps, die im Unterschied zu

schädlichen Apps keinen spürbaren Schaden

anrichten.

Doch auch hier kann die Situation jederzeit

kippen. SMS-Trojaner, die bei einem falschen

Klick schon mal zehn oder 20 Euro

kosten, brauchen wir ebensowenig wie

Apps, die andere Apps beenden, Daten

zum Akkuverbrauch fälschen oder Sie auf

eine bösartige Webseite locken. Da man

sowieso auf jedem Handy einen Anti-Diebstahl-Schutz

und ein gutes Monitoring-Tool

installiert haben sollte, kann man also

gleich zu einer umfassenden Sicherheitslösung

greifen und diese unter Android installieren.

Denn lieber einmal zu viel geschützt,

als einmal zu wenig. Die elf prominentesten

Lösungen haben wir im Artikel

ab Seite 20 getestet.

Rundum sorglos

Praktisch alle guten Sicherheitslösungen

bei Google Play bieten ein Komplettpaket

mit AntiViren-Schutz, SMS- und Anruf-Blocker,

Handy-Finder und zahlreichen weiteren

Funktionen. Doch während Sie bei einigen

Apps schon für wenige Features tief in

die Tasche greifen müssen, bieten andere

deutlich günstiger oder sogar gratis Premium-Leistungen

an. Ein Rundum-Sorglos-Paket

erhalten Sie auch mit dieser Ausgabe

von Android User gratis dazu: AVG

AntiVirus PRO im Wert von 10,99 Euro.

AVG hat seine Software im März 2013

grundlegend überarbeitet und mit neuen

Funktionen erweitert, die wir für äußerst

nützlich und praktisch halten. Nutzen Sie

die Gelegenheit, Ihrem Handy eine grundlegende

Portion Sicherheit zu geben!

Nun wünsche ich Ihnen viel Lesespaß mit

der Ausgabe 05/ 2013 von Android User

Marcel Hilzinger

„Es gibt weniger

Schädlinge bei

Google Play, dafür

umso mehr

neue außerhalb

des Play Stores.“

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29037

www.androiduser.de/facebook www.androiduser.de/google+ www.androiduser.de/twitter

ANDROID-USER.DE MAI 2013 3


SERVICE

Inhalt

S 20

Die 11 populärsten

Antiviren-Tools im Test

12

Samsung Galaxy S4

Dieses Handy hat den

Titel Smartphone verdient!

Special

12 Galaxy S4 Special

Alles zum neuen Top-

Handy von Samsung

14 Samsung Touchwiz

Tipps&Tricks zu

Samsungs Android-

Oberfläche

Service

3 Editorial

4 Inhalt

6 News

10 Social Android

114 Impressum

QR-Code scannen

und Gratis-Artikel

online lesen!

Fokus

20 Antiviren-Apps

Elf Sicherheits-Tools für Ihren

Androiden

26 AVG AntiVirus

Mobile Security

Alle Infos zur Gratis-

Version von AVG

Mobile Security

28 Super sicher!

14 Tipps machen Ihr Smartphone

deutlich sicherer

32 Social Private Network

Soziale Netzwerke für den kleinen

Kreis

Hardware

36 HTC One

Brillantes Display, tolle

Verarbeitung

38 Amazon Kindle Fire HD 8.9

Das Android-Tablet

im Amazon-Kleid

40 Base Lutea 3

Solider Androide

zum anständigen Preis

44 CMX Clanga 097

iPad-Auflösung zum Einsteigerpreis

46 Hands Free Car Kit von

TomTom

Stabile KFZ-Halterung mit

Freisprechfunktion

48 Libratone Zypp

Edler Klang aus edler

Box – zum edlen Preis

4 MAI 2013 ANDROID-USER.DE


Einsteiger

88 QR-Codes lesen

Bar- und QR-Codes per Handy

auslesen

Tipps & Tricks

92 Tipps & Tricks

Praktische Tipps der Redaktion

94 Gmail-Tipps

Nützliche Tipps zu Googles

Maildienst

96 Neue Musik

Brandaktuelles aus unserer

Musikredaktion

99 Hörbuch-Tipps

Unsere Hörbuch-Empfehlungen

100 AirPush-Werbung beseitigen

Werfen Sie die Nerv-Werbung vom

Android-Handy

102 Tastatur-Tipps

Tipps für angehende Schnelltipper

PowerUser

104 Atom-Launcher

Der beste Homescreen-Launcher

für Android?

88

QR-Codes lesen

So scannen Sie die

omnipräsenten Pixel-Codes

SPIELE

DevCorner

80 Neue Spiele

Unsere Spiele-

Vorstellungen

84 Multiplayer-Games

Alleine spielen ist langweilig!

108 Rom-Küche

News und Tipps zu Custom-

ROMs und Root-Apps

DevCorner

110 Zeiterfassung, Teil 2

Unser Entwicklerworkshop

für Einsteiger

Cienpies-Design, 123RF

APPS

58 Trackthis for Me

50 App-Empfehlungen

Die Favoriten der Redaktion

52 App-Neuheiten

Die besten neuen Apps bei

Google Play

54 Illegale Apps

Apps, die es im Play Store gar

nicht geben dürfte

Die Alleszähler-App, Graf Zahl

hätte viel Spaß

62 Camera FV-5

Bessere Kamera-App für

Android-Fotografen

64 Reddit-Apps

Apps für das Reddit-Netzwerk

66 Box

Die Dropbox- und Google-

Drive-Alternative

68 E-Book-Reader-Apps

Für Android-Leseratten

72 Airdroid 2

Die runderneuerte Handy-

Fernbedienung

QR-Code lesen: so geht's...

Installieren Sie die App „Barcode

1. Scanner“ vom ZXing Team.

Starten Sie die App, und halten Sie

2. den Scanner über den QR-Code.

Der Barcode Scanner zeigt einen

3. Link auf android-user.de an.

Tippen Sie auf den Link, oder

4. wählen Sie Browser öffnen.

JULI 2012


NEWS

Android-News

Android-News

Nvidia Tegra 4 schlägt

Qualcomm S800

Ein Bericht der Linley Group kommt zu dem

Schluss, dass Nvidias Tegra 4 das aktuell

schnellste System on a Chip ist und dass das

Nvidia-SoC auch schneller als Qualcomms

S800 arbeitet. Mangels eines verfügbaren

Amazon

Nvidia

S800 stützt der Report seine Aussagen jedoch

nur auf Schätzungen. So geht man davon

aus, dass der Krait-400-Prozessor rund 10 Prozent

schneller als sein Vorgänger arbeitet und

selbst bei der deutlich höheren Taktrate von

2,3 GHz (im Vergleich zum S600) nicht an den

Tegra 4 herankommt. Android Headlines wirft

zudem einen Blick auf die Grafikleistung und

kommt zu dem Ergebnis, dass der Adreno-

330-Chipsatz, der im S800 verbaut werden

soll, höchstens 50 Prozent schneller arbeitet

als der aktuelle Adreno 320 im S600 und im

S4 Pro. Welcher der beiden Chipsätze sich

dann tatsächlich besser bewährt, erfahren wir

frühestens zum Jahresende, wenn entsprechende

Geräte mit Nvidia Tegra 4- beziehungsweise

Qualcomm S800-Prozessoren

auf den Markt kommen werden.

Kindle Fire HD 8.9

Deutschlandstart

Mit dem Kindle Fire HD kommt Schwung in den Android-Tablet-Markt.

Das 8,9-Zoll-Tablet verfügt über ein hochauflösendes Display mit

1920x1200 Pixeln und kostet dabei nur wenig mehr als ein Nexus 7. Es

verfügt über einen 8,9-Zoll-Bildschirm mit FullHD-Auflösung im 4:3-Format

mit 1920x1200 Pixeln und 254 ppi. Angetrieben wird das Tablet von

einem 1,5 GHz schnellen Dual-Core OMAP 4470-Prozessor von Texas Instruments

inklusive SGX544-Grafik-Engine. Laut Amazon bringt dieses

Gespann bis zu 40 Prozent mehr Grafikleistung als der im Nexus 7 verbaute

Tegra-3-Chipsatz. Amazon hebt ebenfalls die verbaute WLAN-Antenne

hervor, die im Unterschied zur Konkurrenz über zwei Antennen

verfügt und deshalb deutlich bessere Übertragungsraten erreichen soll,

dazu gibt es Stereo-Lautsprecher mit Dolby Digital Plus. Das Kindle Fire

HD 8.9 gibt es mit 16 GByte oder 32 GByte integriertem Speicher, auf

einen MicroSD-Kartenslot verzichtet Amazon. Vorinstalliert ist auf dem

Tablet zudem nicht Google Play, sondern nur Amazons App-Marktplatz.

Dafür verfügt das Tablet im Unterschied zu den Nexus-Tablets auch über

einen HDMI-Ausgang, um Filme auf einem größeren Monitor zu genießen.

Das Kindle Fire HD 8.9 ist für 269 Euro bei Amazon erhältlich.

Samsung ist Werbe-Spitzenreiter

Samsung

Im Jahr 2012 investierten die Südkoreaner 20 Prozent mehr Geld in Reklame als Apple.

Wie die Experten von Kantar Media ermittelten, gab Samsung 2012 allein in den USA 401

Millionen US-Dollar für Werbung aus, Apple hat 333 Millionen Dollar für Reklame im Telekommunikationssektor

investiert. HTC kommt mit ingesamt 124 Millionen US-Dollar auf

den dritten Platz, Blackberry und Nokia komplettieren die Top Fünf. Die Summen beinhalten

alle Ausgaben für TV-Spots, Printanzeigen und Plakatwände. Samsungs Werbe-Ausgaben

haben einen steilen Anstieg hinter sich. 2011 gab Samsung „nur“ 78 Millionen US-

Dollar für Werbung aus, Apple lag damals noch bei 253 Millionen. Für Samsung bedeutet

das einen vierfachen Anstieg der Werbeausgaben in nur zwei Jahren.

6 ANDROID-USER.DE


NEWS

Android-News

Motorola ohne Motoblur

In den USA steht das Jelly Bean 4.1.2-Update für das Motorola DROID RAZR und DROID

RAZR MAXX an, erste Tests wurden bereits gestartet. Größte Neuerung: Motorolas Motoblur-Bedienoberfläche

gehört auf den Geräten bald der Vergangenheit an. Der Schritt von

Motorola zeigt, dass die zwischen Google und Motorola bestehende „Firewall“ nicht so

hoch ist wie von vielen Google-Vertretern behauptet. Statt der gewohnten Motoblur-

Oberfläche erhalten Besitzer der oben genannten Geräte ein recht sauberes 4.1.2-Stock

Android-Layout mit integriertem Google Now. Auch an der Kamera, am Keyboard und an

der Galerieansicht wurde ordentlich geschraubt. Sämtliche mit Motoblur verbundenen

Apps wie beispielsweise MOTOACTV, MOTOPRINT oder MOTOCAST wurden entfernt

oder durch eine entsprechende Google-App ersetzt. Die Änderungen führen zu einer Performance-Steigerung

und zu einer verbesserten Benutzungsfreundlichkeit – und dürften

jene Android-Fans begeistern, die von Herstellern aufgespielte UIs skeptisch betrachten.

Verizon/Motorola

Archos

Archos präsentiert

FamilyPad 2

Archos’ neues Familientablet löst mit 1280x800 Pixeln

auf, dazu verbauen die Franzosen einen Dual Core-Prozessor

mit 1,6 GHz Taktfrequenz und ein GByte RAM.

Der 8-GByte-Speicher lässt sich auf Wunsch via microSD

um bis zu 64 GByte erweitern, als Betriebssystem

fungiert Android 4.1 Jelly Bean. Dank Google Play-

Zertifizierung hat man auf dem Tablet Zugriff auf Googles

vielfältiges App-Angebot. Um mehreren Personen

einen optimalen Blick auf das Display zu ermöglichen,

legt Archos einen praktischen Tisch-Ständer bei. Für

einfache Schnappschüsse verfügt das Gerät zudem

über eine 2 MPixel-Kamera, dazu gibt es eine gleich

große Kamera für Videochats, ein Mikrofon und Lautsprecher.

Wer Fotos, Videos oder Spiele lieber auf dem

Fernseher betrachten möchte, kann dafür den Mini-

HDMI-Ausgang nutzen, auch ein microUSB-Port ist mit

an Bord. Mittels integriertem USB-Host lassen sich

Daten direkt vom USB-Stick oder von der Festplatte auf

das Tablet übertragen. Das Archos FamilyPad 2 kommt

mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299

Euro auf den deutschen Markt.

Pichai neuer Android-Chef

Andy Rubin, der Kopf hinter Android, bekommt einen Nachfolger.

In Zukunft werden die Android-Geschicke vom Chef des

Chrome-Entwickler-Teams Sundar Pichai geleitet. Die genauen

Umstände für den Wechsel gibt das Unternehmen nicht preis,

Andy Rubin bleibt Google jedoch erhalten. Es verwundert, dass

Sundar Pichai auch weiterhin der Chrome-Entwicklung vorstehen

soll. Die Personalentscheidung befeuert daher Gerüchte,

dass Google Android und Chrome OS einander näher bringen

möchte. Der Android-Part auf Googles Hausmesse I/ O wird dieses

Jahr wahrscheinlich noch wenig von Pichais Handschrift

tragen, zu kurz ist die Zeit, um noch eigene Ideen einzubringen.

Das von Andy Rubin hinterlassene Feld ist jedoch gut bestellt,

Android ist das am meisten verbreitete mobile Betriebssystem.

Eine Android-Uhr für

Sportfans

Die Armbanduhr scheint gerade eine Renaissance als Sportund

Lifestyle-Gimmick zu feiern. Auf der CeBIT waren mehrere

Geräte zu sehen, eine davon die Android-Uhr „Wear it“, die

viele Funktionen mitbringt. Die neue Smart-Watch der italienischen

Firma Si14 wird ab Mai für rund 200 Euro zu kaufen sein,

Herzstück des neuen Spielzeugs ist ein 600 MHz schneller Cortex-A8-Prozessor

mit 265 MByte RAM, 2

GByte Flash-Speicher und Android 4.0.

Das 240 x 240 Pixel große Display ist

ein gewöhnlicher Touchscreen, Sie können

damit also auch einfach nur Angry

Birds spielen. Den Mini-Androiden wird

es in drei Versionen geben: „WiFi“ mit

Bluetooth und WLAN aber ohne GPS,

„GPS“ mit GPS aber ohne WiFi und

ohne Bluetooth und „Pro“ mit WiFi,

Bluetooth und GPS. Das WiFi-Modell

soll 250 Euro kosten.

ANDROID-USER.DE


NEWS

Android-News

dServe

Kinder-Tablet

Zum Preis von 119 Euro ist das Kids Tablet eigentlich ein ganz normaler 7-Zöller

mit Android 4.1, Dual-Core-CPU und Mali400-GPU. Das Display löst zwar

nur mit verhältnismäßig bescheidenen 480x800 Pixeln auf, ist aber recht brillant

und verfügt über einen guten Blickwinkel. Das Besondere am Tablet ist

die vorinstallierte Software MoFing Kids. Dabei handelt es sich um einen speziellen

Launcher, der zu den Lern- und Spiel-Apps führt, die mit einem pädagogischen

Anspruch programmiert wurden. Das Tablet ist zusätzlich mit

einem passenden Market versehen, der nur Apps für Kinder enthält, es lässt

sich aber auch ganz normal mit Google Play benutzen. Dabei haben die Eltern

stets die Kontrolle darüber, welche Apps nur für die Kinder-Oberfläche und

welche für alle Nutzer verfügbar sind. Das Tablet gab es bereits in einer Version

mit Single-Core-CPU und Android 4.0, auf der CeBIT kam eine Dual-Core-

Variante mit Android 4.1 dazu. Der UVP beträgt weiterhin 119 Euro.

ZTE: Partnerschaft

mit Intel

Aktuell kann man Smartphones

mit Intel-CPU an

einer Hand abzählen.

Das dürfte sich jedoch

bis zum Jahresende ändern.

Mit dem Grand X

In haben die Chinesen

bereits ein gutes Intel-

Smartphone im Portfolio,

das auch ein Update

auf Android 4.1

bekommen soll. Darüber

hinaus arbeitet

ZTE mit Intel an der

Entwicklung neuer

Smartphones auf Basis von Intels Atom

Z2580-Prozessor. Der Dual-Core-Prozessor

der neuen Plattform mit Intel Hyper-Threading-Technologie

soll gegenüber dem Vorgänger

bei gleicher Akkuleistung das Doppelte

an Rechenleistung und bis zum Dreifachen

an Grafik-Performance bieten. Mit

ersten Geräten ist jedoch frühestens in der

zweiten Jahreshälfte zu rechnen.

ZTE

Neue Alcatel-Smartphones

Ist Ihnen ein neues Smartphone zu wenig? Kein Problem,

dann sehen Sie sich doch die aktuellen Neuzugänge bei Alcatel

an, denn hier ist für jeden etwas dabei!

Noch in der ersten Jahreshälfte werden vier neue Smartphones

aus Alcatels One Touch-Serie den deutschen Markt erreichen.

Das One Touch Idol Dual SIM, One Touch Idol Ultra,

One Touch Scribe HD Dual SIM und das One Touch Star Dual

SIM wurden für verschiedene Zielgruppen konstruiert.

So wendet sich das One Touch Star Dual SIM mit seinem attraktiven

Design speziell an eine jüngere Zielgruppe, es hat

ein 4-Zoll-Display und eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus

und LED-Blitz. Das 1 GHz Dual Core-Gerät wird in zahlreichen

Farben für 199 Euro angeboten. Der Zweite im Bunde,

das One Touch Scribe HD, ermöglicht dank 3G+-Anbindung

schnelle Ausflüge ins Internet mit bis zu 42Mbps. Mit seinem

kontrastreichen 5-Zoll-Bildschirm soll

auch das Betrachten von Videos

zum Vergnügen werden. Das

Jelly-Bean-4.2-Smartphone hat

einen 1,2-GHz-Quad Core-Prozessor,

dazu gibt es eine 8-MPixel-Kamera

und einen Stylus-Stift. Das

mit Flip Cover ausgestattete

Gerät wird 299 Euro kosten. Mit

dem One Touch Idol Ultra bringt

Alcatel einen nur 6,45 mm dünnen

4,7-Zöller mit AMOLED-

Bildschirm (1280x720 Pixel

Auflösung) auf den Markt, der

über eine 8 Megapixel-Kamera

und einen 1,2-GHz-

Dual-Core-Prozessor verfügt.

Auch hier liegt der Verkaufspreis bei 299 Euro. Der Letzte im

Bunde, das One Touch Idol, ist mit seinen 110 Gramm ein

echtes Leichtgewicht. Das auch in einer LTE-Version geplante

Gerät ist 7,9 Millimeter dick, hat einen 4,7 Zoll-

Bildschirm und ein qHD-IPS-Display mit brillanter

Darstellung und Farbtiefe. Wie im Idol Ultra verrichtet

auch hier ein 1,2 GHz Dual Core-

Prozessor seinen Dienst und unterstützt

die 8-MPixel-Kamera

bei der Arbeit.

Die Preisempfehlung

für dieses Gerät liegt

bei 249 Euro.

Alcatel

Alcatel

8

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


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SERVICE

Social Android

Social Android

Liegt Ihnen etwas auf dem Herzen? Möchten Sie sich über Android User

beschweren oder die Redaktion loben? Dann schreiben Sie uns eine

E-Mail oder hinterlassen einen Kommentar auf Google+ oder bei

Facebook. redaktion@android-user.de

Überwachung von

Kindern?

Eine neue App bei Google Play behauptet von

sich, die ideale Kindersicherung zu sein. Doch

wo hört die Sorge um das Kind auf und fängt die

komplette Überwachung an?

Kinder muss man erziehen und ihnen

Werte vorleben. Sie müssen das Vertrauen

in ihre Eltern behalten, dann

wird auch über alles gesprochen. Mit solchen

Maßnahmen geht der Schuss nach hinten los.

Thomas R. via Facebook

Motorola ohne

Motoblur

Motorola zieht im Rahmen des Jelly Bean-

Updates seine Motoblur-UI von amerikanischen

DROID RAZRs zurück. Eine gute

Maßnahme?

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Gefällt mir!

Markus S. via Facebook

Wow… Motorola schlägt den richtigen

Weg ein. Aber dass Google

hier seine Finger im Spiel hat, ist

ja schon recht offensichtlich. Bin gespannt

wie es weitergehen wird.

Fredo M. via Google+

Hätte ich Kinder, würde ich sie auf jeden Fall überwachen, aber

nicht so extrem.

Jens M. via Google+

Wenn ein Kind noch nicht reif genug ist, ein Smartphone unüberwacht zu nutzen, sollte es noch keines

haben. Ist es alt genug, kann man Regeln vereinbaren, die eingehalten werden müssen. Diese sollten dann

auch von Zeit zu Zeit kontrolliert werden, dazu benötigt man aber keine App.

Ralf H. via Google+

Opera mit Webkit

Opera bietet auf Goole Play die

Beta-Version seines Smartphone-Browsers

mit der neuen

WebKit-Engine an.

Mir gefällt er echt gut! Die

Newsreaderfunktion ist eine

super Idee.

Enrico J. via Google+

Chrome ist mir lieber, schon alleine,

weil ich ihn auch auf

meinem Computer nutze und

somit gleich alle Lesezeichen parat hab.

Und wenn Chrome mal nicht lädt,

nehm’ ich halt Puffin, der kann Inhalte

meiner Meinung nach am ehesten so

wie am Computer anzeigen.

Richard R. via Google+

Ich glaube, dass der Opera-

Browser Potenzial hat!

Siegfried H. via Google+

10

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


SERVICE

Social Android

Reaktionen zum Galaxy S4

Ich warte noch bis der Preis etwas

sinkt. Dann verkaufe ich mein S3

und schlage zu. Finde die

schwarze Version auch viel schöner als die

weiße, obwohl ich bisher Weiß immer bevorzugt

habe. Das neue Design, welches

eher dem Note 2 ähnelt, gefällt mir jedenfalls

sehr gut.

Ives S. via Google+

Für mich hat es etwas mit stehen

bleiben und Geld aus dem Kunden

quetschen zu tun… Altes im

neuen Gewand ist ein Apple-Ding. Daher

werde ich mir woanders mein Gerät holen.

Torben L. via Facebook

Die Rückseite ist für mich designtechnisch

eine Katastrophe. Diese

Blitz-Kamera-Lautsprecher-Variante

beim S3 war recht schick, vor allem

sah die Lautsprecherabdeckung besser aus

als dieses Loch beim S4. Abgesehen steigt

mit dieser Bauweise, zumindest bei meiner

Art es zu halten, das Risiko, den Lautsprecher

mit dem Finger zu verdecken.

Philipp G. via Google+

Fotogalerie

Ich habe ein Tablet von Yarvik, das Xenta

10-201 mit Android Version 4.1.1. Ich habe

auf meinem PC Fotos in einer bestimmten

Reihenfolge sortiert und diese in einer Datei gespeichert.

Diese Datei habe ich auf mein Tablet überspielt.

Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen,

dass die Fotos auf dem Tablet nach Aufruf der App

Galerie völlig durcheinandergeraten sind. Sie lassen

sich auch nicht durch Verschieben sortieren. Es

muss doch eine Möglichkeit geben, auch auf dem

Tablet Fotos für eine Präsentation in die gewünschte

Reihenfolge zu bringen.

Horst-Günter M. via E-Mail

Android User: Die Android-Galerie selbst bietet kein

„loses“ Sortieren von Bildern an. Bilder werden dort

generell nach dem Erstellungsdatum im EXIF-Tag

der einzelnen Bilder sortiert. Für Ihren Zweck könnte

die App QuickPic [1] taugen, in ihr können Sie über

die Einstellungen Bilder nach Datum oder auch

Name sortieren. Sie könnten am PC die Bilder nach

der Art 0001-urlaub-spanien.jpg, 0002-urlaub-spanien.jpg

usw. durchnummerieren und dann mit der

App auf dem Tablet betrachten.

Samsung protzt nicht

mehr? Naja Octacore-

Prozessor, FullHD Display

auf 5Zoll!, 13 MP-Kamera,

2600-mAh-Akku bezeichne ich definitiv

als protzen. Dazu kommen

die 2 GByte Ram, okay, die hat

mein N4 auch, aber es ist technisch

absolut die Spitze zurzeit.

Christoph B. via Google+

So wie ich das sehe, besteht

das S4 hauptsächlich

aus Software. Der

Rest ist quasi Nebensache. Bei

den vielen Anpassungen frage ich

mich auch, wie lange man auf

Android-Updates warten muss.

Fredo M. via Google+

Adblocker

ALLE

LINKS>

www.android- user.de

Wer im Google Play Store nach beliebten Ad-Blocker-Apps wie

Adblock Plus sucht, wird keine brauchbaren Ergebnisse bekommen.

Der Grund: Google hat sämtliche Ad-Blocker für Android

aufgrund einer Verletzung der Play-Store-Entwicklervereinbarungen

aus dem Market genommen.

Die Werbung zu unterbinden, grenzt sowieso an Diebstahl.

Wen bei einer kostenlosen App die Werbung

stört, der sollte die App einfach nicht benutzen. Man

wird doch nicht dazu gezwungen. Den Entwickler zu beklauen,

ist daneben wirklich das Allerletzte. Ich spreche nicht von airpush

und ähnlichem unseriösen Zeugs, sondern von normaler

Werbung in den Apps!

Karsten M. via Google+

Da freut sich der Entwickler! War auch höchste Zeit,

dass die Dinger verschwinden.

Karsten G. via Google+

Praktischerweise ist so ein Tool bei fast jeder zweiten

Custom-ROM dabei, und die In-App-Updates für die

hosts-Datei sind da denke ich wichtiger als Updates des

eigentlichen Programms.

Peter D. via Facebook

www.androiduser.de/facebook

www.androiduser.de/google+

ANDROID-USER.DE MAI 2013 11


NEWS

Samsung Galaxy S4

Samsung

Die wichtigsten Infos zum Samsung Galaxy S4

Galaxy S4

Mit dem Galaxy S4 zeigt Samsung einmal mehr, weshalb

man der klare Marktführer bei den Android-Smartphones ist.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Merkmale vor und vergleichen

das S4 mit der Konkurrenz. Marcel Hilzinger

Samsung ist mit dem neuen Android-Smartphone

Galaxy S4 [LINK 1]

einmal mehr ein geniales Smartphone

gelungen, das die Konkurrenz

nicht nur bei der Hardware überbietet,

sondern auch mit zahlreichen Software-Features

punktet.

Besser als die Konkurrenz

Abgesehen vom Plastikgehäuse, das

Samsung seit eh und je für seine Smartphones

benutzt und das man durchaus auch

als Vorteil sehen kann, schlägt Samsung die

Konkurrenz in Form des Xperia Z und des

HTC One gleich in mehreren Bereichen. So

lässt sich der interne Speicher per MicroSD-

Karte erweitern (auch beim Xperia Z), der

Akku ist mit 2600 mAh größer und auswechselbar,

und Samsung bringt bereits

Android 4.2.2 mit, während

Sony und HTC noch bei

Android 4.1.2 stehen.

Demgegenüber kann

das Xperia Z mit

Wasserfestigkeit

punkten und das

HTC One mit dem

besseren Sound.

Die praktischen

Features sprechen

aber für

das Samsung-

Smartphone,

auch das deutlich

geringere

Gewicht von

130g.

Das AMOLED-Wunder

AMOLED-Bildschirme sehen zwar deutlich

bunter aus als die üblichen LCD-Touchscreens,

sie neigen aber auch dazu, Farben

zu verfälschen. So erscheint Weißes als leicht

bläulich oder leicht grünlich, je nach Qualität

des Displays. Samsung hat dieses Problem

beim Galaxy S4 mit einer neuen Displaytechnik

gelöst (andere Anordnung der Subpixel),

die nicht nur für ein superscharfes Full-HD-

Bild (1920x1080 Pixel), sondern auch für ein

deutlich helleres Display sorgt. Das sah man

schon bei der Vorstellung in New York, und

erste Testberichte bescheinigen, dass das Display

des Galaxy S4 deutlich besser ist als andere

FullHD-Bildschirme. Zudem setzt

Samsung eine Technik namens Adapt Display

ein, die die Farben je nach Nutzung kalibriert.

Beim Surfen also auf möglichst weißes

Weiß achtet und beim Bildbetrachten auf

möglichst brillante Farben.

Samsung ist noch eine weitere Meisterleistung

gelungen, indem man den 5 Zoll großen

Bildschirm in den praktisch gleichen Rahmen

wie beim Galaxy S3 verbaut und gleichzeitig

die komplette Bauhöhe auf 7,9 mm geschrumpft

hat. Das S4 liegt somit noch etwas

bessser in der Hand und enthält im Vergleich

mit dem HTC One oder dem Xperia Z deutlich

mehr Display pro Smartphone.

Tolle S-Features

Die Kamera gehört zu den am meisten benutzten

Features von Smartphones. Kein

Wunder also, dass Samsung hier massiv an

der Software geschraubt hat. Mit dem Feature

„Dual Camera“ nimmt das Galaxy S4

gleichzeitig mit der Front- und Hauptkamera

auf. So können Sie sich bei einem Gruppenbild

einfach noch hinzufügen. Auch animierte

Fotos nimmt das S4 auf, und auf

Wunsch lässt sich jedem Bild auch eine

kleine Sound-Datei hinzufügen. Die Kamera

kommt auch bei den Techniken Smart Scroll

und Smart Pause zum Einsatz. So können Sie

längere Texte mit Ihren Augen blättern und

verpassen keine spannende Szene, wenn Ihr

Blick bei einem Video abwandert. (Allerdings

können Sie dann auch nicht einfach wegschauen,

um bei einem Thriller die unerträglich

spannende Szene zu überspringen.)

Zu den neuen S-Features gehört der Smarte

Translator, der Ihnen im Urlaub behilflich ist,

um gängige Phrasen (offline) oder jeden beliebigen

Satz (Internetverbindung nötig) in

eine der neun unterstützten Sprachen zu

übersetzen (Deutsch, Englisch, Französisch,

Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch,

Japanisch und Koreanisch). Nicht ganz

sergio77, 123RF

ANDROID-USER.DE


NEWS

Samsung Galaxy S4

neu aber komplett überarbeitet zeigt

sich S-Health, das für mehr Fitness und

Gesundheit mit dem Smartphone sorgen

soll. Dazu gibt es auch passende Accessoires,

wie das S-Band als Schrittzähler

oder die Samsung-Waage mit Bluetooth.

Samsung

Magische Berührungen

Samsung hat die von Sony mit dem Xperia

sola eingeführte Floating-Touch-Technologie

übernommen. Somit lässt sich das Galaxy S4

mit gewöhnlichen Handschuhen bedienen,

was nicht nur im Winter, sondern auch in gewissen

Berufen nützlich sein kann. Einhergehend

mit Floating Touch ergibt sich auch die

Möglichkeit, das Display komplett ohne Berührung

zu steuern. Das kann praktisch sein,

wenn man beim Backen mit teigverschmierten

Händen zur nächsten Seite des Rezepts

blättern möchte oder während des Verzehrs

eines Mega-Giga-Hamburgers mal kurz seine

Mails checken möchte, ohne dabei das Display

zu verschmieren.

Bis jetzt kein Octacore

Bei all den positiven Aspekten sollte man

nicht verschweigen, dass das Galaxy S4 zum

Marktstart nicht wie ursprünglich geplant

mit Samsungs eigenem Achtkern-Prozessor

nach Deutschland kommt, sondern wie HTC

beim One auf den schnellen Snapdragon

S600 setzt. Laut ersten Benchmarks verweist

das HTC One zudem das Samsung-Phone auf

die Ehrenplätze, obwohl die CPU im Galaxy

S4 auf 1,9 GHz getaktet ist, beim HTC One

hingegen nur auf 1,7 GHz. Die Massenproduktion

des Exynos 5 Octa startet frühestens

mit dem Erscheinen dieser Ausgabe von

Android User. Mit ersten Achtkern-S4-Geräten

rechnen wir deshalb nicht vor Mitte des

Jahres. Performance-Probleme müssen Sie

aber wegen des S600 keine erwarten.

Kaufen?

Erfahrungsgemäß senkt sich der Preis des

Samsung-Flaggschiffs schneller als bei Sony

oder HTC. Spielen Sie also mit dem Gedanken,

das Galaxy S4 zu kaufen, dann können

Sie mit etwas Geduld schnell 100 Euro sparen.

Technik-Fans raten wir unbedingt, noch

etwas abzuwarten, bis klar ist, wann die Version

mit Exynos 5 Octa Prozessor auf den

Markt kommt und wie die Performance und

der Akkuverbrauch des big.LITTLE-Systems

aussieht. Wer Samsung mag, kann mit dem

Galaxy S4 eigentlich nicht viel falsch machen.

Unseren ausführlichen Testbericht liefern

wir nach, sobal die Geräte in Deutschland

verfügbar sind.

● ● ●

ALLE

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www.android- user.de/qr/29117

Samsung

VERGLEICH MIT DEM HTC ONE UND DEM XPERIA Z

Samsung Galaxy S4 HTC One Sony Xperia Z

Display 5 Zoll AMOLED, 1920x1080 Pixel 4,7 Zoll LCD, 1920x1080 Pixel 5 Zoll LCD, 1920x1080 Pixel

Prozessor Qualcomm S600 4 x 1,9 GHz Qualcomm S600 4 x 1,7 GHz Qualcomm S4 Pro 4 x 1,5 GHz

Speicher 16/ 32/ 64 GByte, erweiterbar 32/ 64 GByte 16 GByte, erweiterbar

Akku 2600 mAh, wechselbar 2300 mAh, fest verbaut 2330 mAh, fest verbaut

Haupt- /Frontkamera 13 Megapixel, 2 Megapixel 4 Megapixel, 2 Megapixel 13 Megapixel, 2 Megapixel

Android-Version Android 4.2 Android 4.1 Android 4.1

WiFi WLAN a/ ac/ b/ g/ n WLAN a/ ac/ b/ g/ n WLAN a/ b/ g/ n

gemeinsame Parameter 2 GByte RAM, LTE, NFC,

Bluetooth 4.0

2 GByte RAM, LTE, NFC,

Bluetooth 4.0

2 GByte RAM, LTE, NFC,

Bluetooth 4.0

Abmessungen 136,6 x 69,8 x 7,9 mm 137,4 x 68,2 x 9,3 mm 139 mm x 71 mm x 7,9 mm

Gewicht 130g 143g 146g

ANDROID-USER.DE MAI 2013 13


NEWS

Samsung-Special: Touchwiz-Tipps

Tipps & Tricks für Samsung-Smartphones

Touchwiz-

Tipps

Samsung sorgt mit seinen Galaxy-Geräten und der Note-Reihe

immer wieder mal für etwas ganz Spezielles in der Android-

Welt. Lesen Sie hier, was in Touchwiz steckt und wie Sie das

Maximum aus Samsungs Android herausholen. Peer Kintrup

Samsung

Abb. 1: Die vielen Einstellungsmöglichkeiten

werden in Begleittexten

nachvollziehbar erklärt.

Man kann Touchwiz

lieben oder hassen.

Fest steht,

dass die Südkoreaner

mit ihrer eigenen Android-

Oberfläche zunehmend innovative

Zeichen setzen, die über

ein paar Widgets und optische Veränderungen

hinausgehen. Die grundlegenden

Touchwiz-Features finden Sie in Ihren Geräteeinstellungen

unter den Rubriken Anzeige

und Bewegung. In den Einstellungsrubriken

erklärt Ihnen Touchwiz nicht nur in Begleittexten

gut nachvollziehbar, was die zahlreichen

Optionen bewirken,

sondern Sie haben auch

gleich die Möglichkeit,

diese auszuprobieren

oder eine Vorschau anzusehen.

In diesem Artikel

möchten wir Ihnen einen

Überblick über die wichtigsten

Features geben

und auch versteckte Möglichkeiten

beschreiben.

Übersicht über

Homescreens

Haben Sie schon einmal

ausprobiert, was geschieht,

wenn Sie auf

dem Homescreen die

Pinch-to-Zoom-Geste ausführen?

Sie sehen dann

eine Übersicht über sämtliche

Homescreens und

Abb. 2: Auf diese Art nehmen Sie

unter aktuellen Samsung-Geräten

ein Bildschirmfoto auf.

können diese beliebig anordnen, löschen

oder neue hinzufügen. Sie sehen nur fünf

statt sieben Homescreens? Dann müssen Sie

in den Einstellungen den Home-Bildschirmmodus

antippen und hier anstelle von Einfacher

Modus den Startmodus auswählen.

Schneller zu einem

Homescreen wechseln

Bei sieben Homescreens kann das Wischen

vom ersten bis zum siebten schon ganz anstrengend

werden. Deutlich einfacher und

schneller funktioniert der Wechsel, wenn Sie

den Finger auf den sieben Punkten für die

einzelnen Homescreens gedrückt

halten und dann nach

rechts oder links ziehen.

Hintergrund

ändern

In den Android-Einstellungen

finden Sie unter Anzeige

die Einstellungen zum Hintergrund.

Hier entscheiden

Sie zunächst darüber, ob Sie

den Hintergrund des Sperroder

des Startbildschirms ändern

wollen. Erst danach gelangen

Sie zur Auswahl der

Foto- oder Livehintergründe.

Das werkseitig eingestellte

Live-Wallpaper mit dem

Namen Wetteransicht Wind

ist ein dezenter und angenehmer

Hintergrund von

Touchwiz. Die wetterabhän-

14

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


NEWS

Samsung-Special: Touchwiz-Tipps

gige Animation passt

sich auch der Tageszeit

an, was den Vorteil hat,

dass neben der naturnahen

Romantik in den

dunkleren Abendstunden

auch der Bildschirm

nicht mehr so

blendet und so Akku

und Augen schont.

Neben Wetteransicht

Wind hat Samsung den

aktuellen Geräten eine

Photo Wall spendiert,

die Fotos aus der Galerie

anzeigt. Die animierten

Fotos in verschiedenen

Wechselrahmen

sind aber nicht jedermanns

Geschmack und

zehren zudem auch

etwas stark am Akku.

Abb. 3: Führen Sie auf dem Homescreen

die bekannte Zweifinger-

Geste aus, um zu dieser Übersicht zu

gelangen.

Bildschirm anpassen

Ebenfalls unter Anzeige richten Sie die Farbintensität

des Displays ein. Die tiefen

Schwarztöne waren schon immer ein Argument

für die AMOLED-Displays von

Samsung, während die sehr kräftigen Farben

vielen Nutzern aber auch oft zu unnatürlich

erschienen. In der neuesten Touchwiz-Version

4.0 lassen sich die Farben wesentlich

wirkungsvoller verändern. Die Bezeichnung

der harmlosesten Einstellung Video ist etwas

unglücklich gewählt und bedeutet nicht

mehr als geringste Farbintensität. Schon hier

hilft ein Beispielbild, die Wirkungsweise der

Geräteinstellungen zu veranschaulichen.

SAMSUNGS IDEE?

Schon zwei Jahre nach dem Urknall von Android

begann 2010 HTC damit, das Android-Betriebssystem

der eigenen Geräte mit einer

hauseigenen Oberfläche zu überziehen, zu verfeinern

und Funktionen hinzuzufügen. Diese

grafische Benutzer-Oberfläche – auch GUI

(Graphical User Interface) genannt – ist seitdem

bei HTC als Sense bekannt. Es dauerte

nicht lange, bis andere Anbieter wie Motorola

mit Motoblur folgten. Samsung stieg erst relativ

spät, aber heftig und erfolgreich mit Touchwiz

ein. Der Name ist abgeleitet aus Touch (Berührung)

und dem Wizard (Zauberer).

LED-Anzeige für

Benachrichtigungen

Zu den Besonderheiten von Touchwiz auf

dem Galaxy Note gehört die Möglichkeit. das

Verhalten der Benachrichtigungs-LED zu modifizieren.

Beim Laden oder bei schwachem

Akkuzustand kann diese auf Wunsch rot

blinken, bei einer eingegangenen Nachricht

gelb. Einen verpassten Anruf zeigt die Benachrichtigungs-LED

in Blau an.

Schneller Blick

Abb. 4: Das Live-Wallpaper Wetteransicht

Wind mit dem informativen Widget

Wetter 4 x 2.

Nützliche Informationen erhalten Sie,

wenn Sie in der Kategorie Bewegung

den Schnellen Blick aktvieren. Bei ausgeschaltetem

Display zeigen aktuelle

Galaxy-Modelle wie das S3 oder das

Note hier die Uhrzeit, Anrufe und

Nachrichten kurz an, wenn Sie das

Gerät in die Hand nehmen oder die

Hand über die Sensoren oberhalb

des Displays halten.

Schriften verändern

Ist Ihnen auf unseren Screenshots

aufgefallen, dass auch die Schrift

nicht mehr dem Standard entspricht?

In den gen können Sie unter Anzeige

|

Geräteeinstellun-

Schriftstil bereits unter einigen

Alternativen auswählen und

auch die Größe ändern. tem bedeutet, dass wirklich

alle Schriften, die auf dem

Gerät irgendwo erscheinen,

in dieser Art dargestellt wer-

Sysden.

Abgesehen davon,

Abb. 6: Die Leuchtkraft des

AMOLED lässt sich unter Bild-

schirmmodus anpassen.

Abb. 5: Eine etwas stressige Diashow

in einer Collage: das Livewallpaper

Photo Wall.

ANDROID-USER.DE

15


NEWS

Samsung-Special: Touchwiz-Tipps

auch wenn er von dem

weiteren Gerätezugang

ausgesperrt bleibt. Außerdem

bietet der

Sperrbildschirm Platz

für einen Wetterbericht,

einen News-Ticker

und fünf Icons für

den direkten Zugriff

auf Ihnen wichtige

Apps Platz.

Abb. 7: Dank FlipFlop-Integration

lässt sich praktisch jede Schrift als

Systemschrift einsetzen.

Abb. 8: Der Sperrbildschirm maximal

aufgerüstet mit aktiviertem Wellenund

Tinteneffekt.

dass diese natürlich in erster Linie Geschmacksache

ist, werden Sie schnell feststellen,

dass sich nicht alle Schriften für

jeden Zweck eignen. Besonders bei längeren

Texten kann eine unruhige Schrift ermüdend

wirken. Im Playstore können Sie unter unzähligen

– zumeist kostenlosen – FlipFlop-

Schriften wählen und sich nach Ihrem Geschmack

bedienen.

Tastenbeleuchtung

permanent einschalten

Haben Sie sich auch schon oft gefragt,

warum die beiden Softkeys unter dem Screen

erst nach einem Druck aufleuchten, also

wenn Sie die Beleuchtung nicht mehr brauchen?

Etwas ärgerlich ist das natürlich im

Dunkeln; auch wenn Sie die Tasten blind finden

würden. Touch-Key-Beleuchtungsdauer

ermöglicht unter anderem auch das dauerhafte

Leuchten dieser beiden Tasten.

Der Sperrbildschirm

Nach dem Einschalten eines Smartphones

öffnet sich das Tor zum Homescreen standardmäßig

erst nach dem Wegwischen des

Sperrbildschirms. Diese erste und häufigste

Geste hat sich mittlerweile fast zu einem

zweiten Homescreen gemausert, der nicht

nur der Entsperrung dient, sondern die ersten

Personalisierungen ermöglicht. In den

Geräte-Einstellungen Ihres Samsungs können

Sie unter Sperrbildschirm wählen, ob neben

Zeit, Datum, Ort auch Ihr Name und Ihre Telefonnummer

angezeigt werden sollen. Bei

Verlust Ihres Phones erleichtern Ihre Daten

dem ehrlichen Finder die Kontaktaufnahme,

Facebook auf

dem Sperrbildschirm

Haben Sie im Sperrbildschirm

den News-

Ticker aktiviert, dann

lohnt sich ein zweiter

Blick auf die Einstellungen.

Beim Nachrichtenband

lohnt es sich

nämlich nicht nur, im Anzeige-Menü den

Ticker-Schalter auf Grün zu schieben, sondern

auch auf den Beschreibungstext zu klicken.

Wie so oft bei Touchwiz finden sich

hier noch detaillierte Modifikationen, in

denen Sie hier zwischen Nachrichten und

Facebook wählen und die Laufgeschwindigkeit

des Tickers verändern können.

Abb. 9: Das App-Menü ermöglicht

das Icon-Management wie auf den

Startbildschirmen.

Den Bildschirm wirklich

sperren

Alternativ zur einfachen Entsperrung durch

Fingerwisch oder einer etwas fummeligen

Kipp-Bewegung, lässt sich der Sperrbildschirm

auch wirklich sperren. Samsungs Gesichtserkennung

– wahlweise in Kombination

mit einem Sprachtest – ist allerdings

nicht praxistauglich. Bei ausreichender Beleuchtung

funktioniert das Face Unlock prinzipiell

gut und schnell. Bereits bei wenig

Licht müssen Sie aber schon in der folgenden

Sequenz mit einem selbst definierten Muster

neun Punkte verbinden. Wir empfehlen

Ihnen deshalb, Ihr Samsung-Smartphone mit

einem PIN-Code, einem Passwort oder einem

Muster zu sichern.

Homescreen neu einrichten

Im Werkszustand finden Sie einige Icons und

Widgets auf sieben Homescreen-Seiten verteilt,

deren offenbar willkürliche Zusammensetzung

und Sinn uns bis heute unklar geblieben

ist. Wie im realen Leben ist es

manchmal sinnvoller, ein Regal zu leeren

und neu zu befüllen, als den Inhalt hin- und

herzuschieben. Wir empfehlen Ihnen, alle

Icons durch Festhalten oben rechts in den Pa-

16

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


www.sigs-datacom.de

2013

Abb. 10: Der S-Planner offenbart sein Potenzial erst im Landscape-Modus,

also quer gehalten.

pierkorb zu schieben und den Startbildschirm

systematisch neu einzurichten. Denn

jedes nicht benutzte Miniprogramm verbraucht

nur unnötig Strom.

Dockleiste ganz individuell

Standardmäßig finden Sie in der untersten

festen Dock Leiste natürlich fünf weitere

Icons mit häufig benutzten Anwendungen

wie dem Telefon, der Kamera oder der Mailanwendung.

Das App-Menü wird hier herstellerübergreifend

als Schaltfläche mit mehreren

Punkten oder Quadraten dargestellt.

Die feste Leiste verschiebt sich nicht mit dem

Wechsel der Home-Seiten, ist also immer

sichtbar und sollte Ihre wichtigsten Schaltflächen

beinhalten. Tauschen Sie die vorgegebenen

Anwendungen per Drag&Drop gegen

die aus, die Sie am häufigsten verwenden!

Der Programm launcher

Zur Programm-Auswahl gelangen Sie über

das 16-Punkte-Menü-Icon

aus dem Dock oder durch

einen längeren Touch auf

einer freien Start-Bildschirmfläche

unter Apps

und Widgets. Dieses App-

Menü öffnet nicht nur wie

üblich den Zugang zu

allen installierten Apps,

sondern bietet bei einem

Touchwiz-Gerät auch neue

Möglichkeiten, mit denen

Sie Ihre Apps organisieren,

Ihren Homescreen

entschlacken und damit

als zweite Ebene Ihres

Startbildschirmes nutzen.

Um sich neu einzurichten,

räumen Sie also auch

hier gleich auf. Den

Schlüssel dazu finden Sie

durch einen Klick auf den

Abb. 11: Mit Multi-Window nutzen Sie

zwei Anwendungen gleichzeitig auf

dem Screen.

Geräte-Einstellungs-Button

unten links neben dem

Home-Button. Über diese

Einstellungen haben Sie die

Möglichkeit, Anwendungen

auszublenden, die Sie voraussichtlich

nicht mehr benötigen.

Selbstverständlich

können Sie diese auch wieder

einblenden, da sie nicht

deinstalliert, sondern nur

versteckt wurden. Ähnlich

wie auf dem Homescreen

können Sie auch hier die

Icons sortieren, auf benachbarte

Seiten verschieben, Ordner anlegen

und als Raster- oder Listentyp darstellen.

Nach der Wahl von Deinstallieren sehen

Sie sofort, welche Anwendungen durch Android

oder durch Touchwiz fest installiert sind

und welche aus dem Playstore heruntergeladen

wurden. Letztere sind mit einem roten

Strich in einem schwarzen Symbol gekennzeichnet.

Sie können nicht mehr benötigte

Apps ohne den Umweg über den Anwendungsmanager

in den Geräteeinstellungen

hier direkt und schnell deinstallieren.

S-Planner besser nutzen

Beim S-Planner handelt es sich um den Kalender,

den Sie schon als Widget auf Ihrem

Samsung-Screen kennengelernt haben. Die

Darstellung in der 4x4 Größe halten wir für

das optisch und funktional ansprechendste

und informativste Kalender-Widget, das wir

je auf einem Smartphone vor uns hatten. Leider

bedeutet 4x4 auch, dass Sie eine ganze

der sieben verfügbaren Seiten

dafür opfern müssen.

Die kleinere Ausführung –

Mini-Heute genannt – beansprucht

zwar nur 4 x 2

Platzhalter, bietet aber auch

deutlich weniger Funktionen.

Natürlich können Sie

auf den Kalender auch

durch Klick auf das S-Planner-Icon

zugreifen, wenn

Ihnen der Platz für das Widget

fehlt. Das volle Potenzial

entwickelt der geöffnete Kalender

aber erst, wenn Sie

das Samsung in den Quer-

Modus drehen.

Am rechten Rand stehen

fünf Registerkarten zur Auswahl,

mit denen Sie je nach

Bedarf zur zweckmäßigsten

Ansicht umschalten können.

Ausgewählte

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Android-Entwicklung

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Email: anja.kess@sigs-datacom.de

ANDROID-USER.DE


NEWS

Samsung-Special: Touchwiz-Tipps

Abb. 12: Die Toggles in der Taskleiste

wurden erweitert und sind nun auch

konfigurierbar.

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29108

Selbst die Jahresansicht wird noch übersichtlich

und lesbar dargestellt. Die Monats- und

Wochenansicht informiert schon über den

Inhalt der Termine. Die bis heute unter Android

häufigsten Darstellungen hingegen lassen

Sie rätseln, was die Balken in den entsprechenden

Ansichten zu bedeuten haben.

Abb. 13: Mit alternativen Launchern verpassen Sie

Ihrem Samsung-Gerät ein völlig neues Aussehen.

Multi Window nutzen

Das Note gehört mit einer Displaygröße von

5,5“ (Note I) und 5,8“ (Note II) nicht nur zu

den größten Phones, sondern verfügt mit

einer Pixeldichte von 284, bzw 264 Punkten/

Zoll mit HD-Super Amoled auch über eine

hochauflösende Darstellung. Was liegt näher,

als den Vier-Kern-Prozessor und die 2 GByte

RAM mit der gleichzeitigen Darstellung von

zwei Apps auszureizen? Im Alltag kann es

durchaus Sinn machen, zwei Anwendungen

gleichzeitig im Blick haben zu können, ohne

hin- und herzappen zu müssen.

Die Handhabung von Multi Window erscheint

vielleicht wie ein Rätsel, das wir hier

auflösen möchten: Sie öffnen die Leiste mittels

der Lasche links und ziehen die erste Anwendung

auf den Hauptscreen. Nun wiederholen

Sie das Gleiche für die zweite Anwendung.

Im Bearbeitungsbereich gibt es die

Möglichkeit, aus einer kleinen Auswahl andere

Multi-Window-Apps zu wählen. Aus der

Gerüchteküche haben wir gehört, dass Softwareentwickler

künftig weitere Apps anbieten

werden, die sich für diese Anwendungsmöglichkeit

eignen.

In der aktuellen Touch-Wiz-Version können

Sie Multi-Window in den Geräteeinstellungen

entweder komplett deaktiveren oder

sich auch nur bei Bedarf anzeigen lassen.

Stört Sie die Lasche am linken Bildrand, halten

Sie den Zurückbutton- also den rechten

Softkey etwas länger gedrückt, um diese ausund

einzublenden.

Quick Toggles anpassen

Samsung hat schon mit dem ersten Android-

Tablet, dem P1000 in der Benachrichtigungsleiste

Toggles eingeführt, die erst sehr viel

später auch auf Geräten einiger anderer Anbieter

zu finden waren. Dabei handelt es sich

um Schaltflächen, mit denen die wichtigsten

Geräte-Einstellungen vorgenommen werden,

ohne sich dafür durch die Einstellungen hangeln

zu müssen. In der aktuellen Touchwiz-

Version wurden diese Option noch einmal

aufgebohrt. Es sind nicht nur weitere Schalter

hinzugekommen, sondern die Anordnung

kann auch verändert werden. Deaktivieren

Sie im Menü Anzeige | Benachrichtigungsfeld

unbenötigte Toggles oder fügen Sie neue

hinzu.

Fazit

Das sind nur einige der Features, die Ihnen

Samsungs Touchwiz im Unterschied zu vielen

anderen Android-Herstellern zusätzlich

bietet. Aus Platzgründen sind wir hier auf

die Fähigkeiten der Kamera-App oder weiterer

Samsung-Apps wie S-Voice oder Chat On

gar nicht erst eingegangen. Mit dem Galaxy

S4 hat Samsung zudem viele weitere Features

gezeigt, die per Update früher oder später

auch auf den aktuellen Galaxy-Modellen

Einzug halten werden.

● ● ●

ALTERNATIVE LAUNCHER

Sagt Ihnen die Touchwiz-Oberfläche überhaupt

nicht zu, dann können Sie sie auch komplett in

den Hintergrund drängen. Dazu müssen Sie lediglich

einen alternativen Launcher, wie zum

Beispiel den Nova Launcher [LINK 1]oder den

Atom Launcher [LINK 2] installieren. Einen ausführlichen

Artikel zum Atom Launcher finden

Sie in der PowerUser-Rubrik dieser Ausgabe.

18

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


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FOKUS

Anti Malware

Große Übersicht: 11 Anti-Malware-Apps für Android

Sicheres

Android

Unter Windows ist ein Virenschutz praktisch unabdingbar.

Doch wie sieht das bei Android aus? Wir stellen die elf

populärsten Lösungen aus Google Play vor. Samuel Groesch

20

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

Anti Malware

Abb. 1: Die typisch Kasperskygrüne

Oberfläche ist in sechs

Punkte unterteilt.

Abb. 2: Die Einstellungen von Kaspersky

Mobile sind durch ein

Kennwort geschützt.

Abb. 3: Die Mobile-Security-App

von Trend Micro macht beim

Bedienen richtig Spaß.

Abb. 4: Auch für Einsteiger macht

die Trend-Micro-App das Scannen

verständlich.

Sicherlich kennen Sie Anti-Viren-

Programme für Ihren stationären

Computer oder das Laptop, sofern

Sie nicht gerade Linux oder Mac

OS X einsetzen. Seit einiger Zeit gibt es solche

Programme auch für Ihr Android-Smartphone.

Da die Apps aber nicht in erster Linie

vor Viren schützen, sondern sich um die Sicherheit

des Smartphones oder Tablets im

Allgemeinen kümmern, spricht man hier

nicht von Antiviren-Apps, sondern von Anti-

Malware- oder Mobile-Security-Lösungen.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die elf

populärsten Anti-Malware-Suites für Android

vor. Meist haben diese Apps außer dem

Schutz vor Schadsoftware noch viel mehr zu

bieten. Diebstahlschutz, sicheres Surfen oder

Schutz vor kostenpflichtigen SMS gehören zu

den Hauptaufgaben jeder guten Lösung.

Kaspersky Mobile Security

Kaspersky bringt mit Kaspersky

Mobile Security [LINK 1] eine sehr

übersichtliche App in den Play

Store. Das Hauptmenü ist so gestaltet, dass

Sie schnell zu allen verfügbaren Funktionen

navigieren können. So gibt es die Anti-Virus-

Kategorie, in der die Optionen zur Schadabwehr

getätigt werden. Sie starten hier einen

Scan Ihres Gerätes oder stoßen das Update

der Schädlingsdatenbank an.

Außerhalb dieser Pflichtfunktionen einer

Anti-Malware-App bietet die Mobile Security

von Kaspersky viele weitere Funktionen. Definieren

Sie Anruf- und SMS-Filter, oder aktivieren

Sie den Web-Filter, um sich im Standard-Browser

vor Schäden aus dem Netz zu

schützen.

Der integrierte Diebstahlschutz ist sehr umfangreich

und beinhaltet Möglichkeiten wie

etwa das Sperren oder Orten des Smartphones

aus der Ferne. Diese Funktionen können

Sie wahlweise über das Kaspersky-Webportal

oder per SMS-Befehl nutzen.

Über den Reiter Privatsphäre besteht die

Möglichkeit, Ereignisse wie den Eingang

einer SMS oder eingehende Anrufe von bestimmten

Nummern oder kompletten Kontakten

temporär zu verbergen, wenn Sie die

Informationen zu dieser Nummer bzw. zu

diesem Kontakt schützen möchten. Als mittlerweile

eine der einzigen Apps müssen Sie

bei der Kaspersky Mobile Security ein Kennwort

eingeben, um Zugriff auf die Einstellungen

zu bekommen. Dies ist sinnvoll, um brisante

Einstellungen vor fremdem Zugriff zu

schützen. Kann allerdings zu unschönen Nebeneffekten

führen, wenn Sie das Passwort

in einem dummen Moment vergessen haben

(zum Beispiel bei einem Wechsel der SIM-

Karte). Notieren Sie das Kennwort deshalb

am besten zu Hause an einem sicheren Ort.

Kasperksy Mobile Security kostet 10,95 Euro

bei Google Play. Es gibt auch eine Tablet-optimierte

Version zum gleichen Preis.

Trend Micro Mobile Security

Die Mobile-Security-Anwendung

des Sicherheitsunternehmens Trend

Mico [LINK 2] kommt in einer angenehm

weißen Oberfläche daher, die übersichtlich

und strukturiert gestaltet ist. Der

Hauptbildschirm bietet Zugriff auf die vier

wichtigsten Funktionen. Durch einen Wisch

nach links gelangen Sie zu allen zur Verfügung

stehenden Funktionen.

TIPP

Stört Sie das ständige Kaspersky-Icon

in der Benachrichtigungsleiste,

dann deaktivieren

Sie es in der App

unter Erweitert durch Entfernen

des Häkchens bei

Benachrichtigungen.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 21


FOKUS

Anti Malware

Abb. 5: Die Funktionen von Avast

sind in selbsterklärende Kategorien

unterteilt.

Abb. 6: Die Firewall bietet Root-

Usern einen echten Mehrwert zur

Kontrolle des Datenvolumens.

Abb. 7: Die Norton-Oberfläche

erinnert stark an die PC-Version

der Software.

Abb. 8: Updates der Datenbanken

sind bei Anti-Malware-Apps sehr

wichtig.

So sind standardmäßig wichtige Funktionen

wie Virenscanner, Datenschutzscanner oder

sicheres Surfen aktiv und vorkonfiguriert.

Gehen Sie die verschiedenen Reiter durch

und passen die Einstellungen individuell an

Ihre Bedürfnisse an, um den bestmöglichen

Schutz Ihres Android Smartphones zu erreichen.

Um mit der Mobile Security App Ihr

Gerät auch vor Verlust zu schützen, müssen

Sie ein Konto bei dem Anbieter erstellen.

Nachdem Sie dies erledigt haben, steht Ihnen

die Möglichkeit der Ortung zur Verfügung,

ebenso können Sie das Gerät sperren und bei

Bedarf sogar aus der Ferne komplett löschen.

Ein Herausstellungsmerkmal der App ist

die Möglichkeit der Sicherung Ihrer persönlichen

Daten in der Cloud von Trend Micro.

Durch die Installation einer zusätzlichen App

können Sie Daten wie Kontakte, Kalender,

Anruflisten oder SMS-Verläufe online speichern

und im Fall der Fälle zurückspielen.

Die Mobile Security ist in einer 30-tägigen

Testversion verfügbar, danach kostet die Sicherheitsanwendung

pro Jahr 19,95 Euro.

Avast Mobile Security

Avast ist Ihnen sicherlich bekannt

von Ihrem Windows Computer. Die

Firma bringt mit der Mobile Security

[LINK 3] ihre kostenfreie Anti-Virus-App

für Android-Smartphones auf den Markt. Auf

der Startseite der gut gestalteten App werden

Ihnen, in Kategorien gegliedert, die verschiedenen

Funktionen der Anwendung aufgelistet.

Beim ersten Start wird Ihnen das Installieren

der Anti-Theft-Option angeboten, welches

wir Ihnen ausdrücklich empfehlen. In

Verbindung mit einem Account bei dem Hersteller,

lassen sich selbstständige Diebstahlsschutz-Anwendungen

wie bspw. Cerberus

meist komplett durch die Funktionen

einer Anti-Virus Suite ersetzen. Zusätzlich

bietet die Mobile Security von Avast an, die

Anti-Diebstahl-Komponente unter einem falschen,

frei wählbaren Namen im System zu

integrieren. Durch diese Maßnahme fällt es

potenziellen Dieben deutlich schwerer, einen

vorhandenen Diebstahlschutz außer Kraft zu

setzen. Dazu sind allerdings Root-Rechte notwendig.

Dies gilt auch für die integrierte

Firewall. Mit ihr verbieten Sie Apps Internetzugriff

durch WLAN, 3G oder Roaming. So

lassen sich datenhungrige Apps besser einschränken,

und Sie sind in der Lage, Ihr mobiles

Volumen besser zu kontrollieren.

Norton Antivirus & Sicherheit

Die Oberfläche erinnert stark an die

vom PC bekannte Norton-Security-

Version. Trotzdem ist sie übersichtlich

und strukturiert, wenn auch für unseren

Geschmack zu dunkel gehalten [LINK 4]. Auf

dem Hauptbildschirm sehen Sie sechs Kacheln,

welche zu den wichtigsten Funktionen

führen. Um den Diebstahlschutz zu aktivieren,

müssen Sie sich wie bei den Apps der

Konkurrenz mit einem Useraccount einloggen

oder einen solchen erstellen.

Die im Play Store erhältliche Version ist leider

um viele Funktionen abgespeckt und

lässt sich erst nach dem Kauf der Anwendung

für 29,99 Euro pro Jahr bzw. 49,99

Euro für zwei Jahre voll und ganz nutzen.

Mit der vollen Funktionalität bekommen Sie

unter anderem Zugriff auf Ihren eigenen

Backupplatz bei Norton und können dort

22

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

Anti Malware

Abb. 9: Der Aktivitätsverlauf von

Lookout verschafft einen Überblick

über die letzten Aktionen.

wichtige Daten Ihres Gerätes speichern und

sicher auslagern. Im Vergleich zu den anderen

Anti-Virus Apps bietet die Mobile Security

von Norton leicht weniger Funktionen zu

einem deutlich höheren Preis.

Lookout

Beim ersten Start der Lookout-Anwendung

[LINK 5] wird Ihnen gleich

der Bereich über den Kategorien

auffallen. Dort stellt die App, wie in einer

Log geordnet, Ereignisse zeitlich sortiert und

übersichtlich dar. Schon in der kostenfreien

Version können Sie wie zum Beispiel bei

Norton in der Bezahlversion Ihre Kontakte

und Co. in der anbietereigenen Cloud sichern

und bei Bedarf zurückspielen.

Mit Lookout haben Sie auch Anti-Theft

Funktionen, welche Sie unter Geräteortung

verwalten können. Einfache Dinge wie das

Orten oder Auslösen einer Sirene sind in der

freien Version enthalten. Sobald es allerdings

an Features wie das Sperren oder Löschen

geht, kommen Sie nur mit der Premium-Variante

weiter. Diese können Sie für 14 Tage

kostenfrei testen und danach entscheiden, ob

Lookout das Richtige für Sie ist.

Features wie Sicher Surfen oder das Scannen

von einzelnen Apps sind dagegen nicht

wie bei anderen Anwendungen in der Free-

Version inklusive, sondern stehen Ihnen erst

in der Premium-Variante zur Verfügung.

Die Lookout-Premium-Version ist zu einem

jährlichen Preis von 29,99 US Dollar erhältlich,

was etwa 23 Euro entspricht. Falls Sie

lieber monatlich bezahlen möchten, können

Sie dies zu einem Preis von 2,99 US Dollar,

ungefähr 2,30 Euro, tun.

Abb. 10: Die Lookout-App verfügt

über sehr viele individuell einstellbare

Optionen.

Abb. 11: Die AVG-App bietet gleich

nach dem Start einen Überblick

über die aktuelle Sicherheitslage.

AVG Mobile AntiVirus Security

Die AVG Anti Virus App [LINK 6]

kommt in einem dunkelblauen, gut

strukturiertem Holo-Design. Übersichtlich

werden Ihnen auf der Startseite die

Kategorien Schutz, Leistung, Antidiebstahl

und Privatsphäre aufgelistet. Unter diesen

Buttons zeigt die App immer den aktuellen

Status in Form einer Art Ampel. Durch diese

Darstellungsweise bekommen Sie schnell

einen Überblick, wie es sicherheitstechnisch

um Ihr Smartphone steht. Neben der Smartphone-Version

gibt es neuerdings auch eine

Variante für Tablets, die den zur Verfügung

stehenden Platz optimal ausnutzt.

Ein Herausstellungsmerkmal gegenüber

der Konkurrenz sind der Datenplan oder das

Beenden laufender Prozesse unter dem Reiter

Leistung. In der Pro-Variante ist es unter

Privatsphäre möglich, für Ihre installierten

Apps Passwörter festzulegen und diese so

vor unautorisiertem Zugriff zu schützen. Gut

gefallen hat uns auch, dass der Anti-Diebstahlschutz

über das Google-Konto funktioniert,

das man beim Download der App benutzt

hat. So muss man sich keinen zusätzlichen

Account anlegen und merken. Ebenfalls

Standard ist bei AVG der Schutz vor boshaften

SMS, die Sie dazu verleiten sollen, auf

kostenpflichtige Nummern zu klicken.

Die Pro Variante gibt es bei Android User

exklusiv für 12 Monate zum Nulltarif. Bei

Google Play kostet die App 10,99 Euro. Dieser

Preis ist im Zusammenhang mit den gebotenen

Funktionen sehr gut. Im Vergleich

zur Konkurrenz bietet die Mobile AntiVirus

Security von AVG klar das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Abb. 12: AVG Mobile AntiVirus

Security PRO kümmert sich auch

um den Akku.

AVG EIN JAHR LANG

GRATIS NUTZEN!

In dieser Ausgabe von

Android User finden Sie

einen QR-Code, über den

Sie AVG Mobile AntiVirus

Security PRO herunterladen

und ein Jahr lang

gratis nutzen können.

Details zur Aktion finden

Sie auf Seite 26.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 23


FOKUS

Anti Malware

Abb. 13: G Data Mobile Security 2

hält sich strikt an die Design-Richtlinien

von Google.

Abb. 14: Die eingebauten Diebstahlfunktionen

sind sehr umfangreich

und einfach zu bedienen.

Abb. 15: Die Bitdefender-App bietet

direkt auf der Startseite alle

wichtigen Features.

Abb. 16: Die Ereignisanzeige

erleichtert das Nachvollziehen von

Aktionen immens.

TIPP

G Data stammt aus

Deutschland. Wenn Sie also

Ihre persönlichen Daten

nicht ins Ausland übermitteln

möchten, dann sind Sie

mit der App gut bedient.

G Data MobileSecurity 2

Die Mobile Security 2 App [LINK 7] ist

die mobile Sicherheitslösung aus

dem Hause G Data und für einmalig

19,94 Euro im Play Store erhältlich. Das UI

hält sich an die von Google entworfenen Design-Richtlinien.

Die Anwendung ist auf den

ersten Blick gut strukturiert, dennoch verwirrt

es, dass der rechte Reiter sich je nachdem,

welche Kategorie Sie auf der Hauptseite

angewählt haben, anpasst.

Im Hauptmenü zeigt die App die verschiedenen,

Ihnen zur Auswahl stehenden Möglichkeiten

inklusive eines kurzen Statusberichts

zu der entsprechenden Funktion. Mit

einem Wisch nach rechts gelangen Sie zum

Protokoll, wo G-Data alle in letzter Zeit aufgetretenen

Aktivitäten anzeigt. Die Standardkonfiguration

ist in den meisten Fällen ausreichend,

dennoch lohnt ein Blick in die Konfiguration.

Die Anwendung scannt täglich

all Ihre Apps und Daten, bei Bedarf auch

die SD-Karte, um schlummernde Sicherheitsrisiken

auszuschließen.

Um die Funktion App-Schutz und Verlust/

Diebstahl zu nutzen, ist ein Account bei G-

Data vonnöten, welcher sich aber komfortabel

über die App anlegen lässt und durchaus

sinnvoll ist, da die Anti-Diebstahlfunktionen

des G-Data Produkts mit die umfangreichsten

im ganzen Test waren.

Bitdefender Mobile Security

Bitdefenders Mobile Security Anwendung

[LINK 8] kann mit einem

guten und übersichtlichen Layout

punkten, welches direkt alle relevanten Informationen

auf dem Startscreen auflistet.

Von hier aus ist es Ihnen möglich, zu allen

wichtigen Punkten der App zu gelangen.

Über das Webinterface sowie SMS-Befehle

können Sie, falls vorher konfiguriert, Ihr

Smartphone aus der Ferne steuern und bei

Diebstahl sperren oder komplett löschen. Die

App kommt mit sinnvollen Funktionen

daher, wenn auch nicht mit so vielen wie bei

Konkurrenten in diesem Test. Kaufen können

Sie die Bitdefender-App zu einem Preis von

8,99 Euro pro Jahr per In-App-Payment.

Bitdefender ist ein „Familienbetrieb“ aus

Rumänien. Wenn Sie Ihre Daten also nicht

über den Teich schieben möchten, dann sind

Sie hier gut aufgehoben.

TrustGo

Das Interface Design der TrustGo

Antivirus App [LINK 9] sieht ein

wenig angestaubt aus und lässt sich

auch nur träge bedienen. Auf dem Hauptbildschirm

der Anwendung sind vier Buttons

vorhanden, die zu allen Funktionen der App

führen. Leider bietet die TrustGo App eher

nur Analyse Tools. Der Privatsphären-Schutz

besteht zum Beispiel darin, Ihnen zu zeigen,

welche Apps welche Berechtigungen besitzen.

Außer einem Virenscan, sowie der Möglichkeit

eines Cloud-Backups besitzt die

TrustGo App so gut wie keine aktiven Funktionen.

Der Geräteschutz gegen Diebstahl

lässt sich mit einem Konto beim Anbieter aktivieren,

stellt aber danach nicht besonders

viele Möglichkeiten bereit, nach einem Delikt

zu agieren. Auch vermittelt der integrierte

App Manager mit der Kategorie Hot Apps, in

welcher Apps angepriesen werden, nicht gerade

einen seriösen Eindruck.

24

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

Anti Malware

Abb. 17: Die Oberfläche der

TrustGo-App sieht spartanisch aus

und reagiert auch etwas träge.

Abb. 18: So nicht! Sie sehen kein

Feature, sondern von TrustGo ausgelieferte

Anzeigen.

Abb. 19: Das frische Design von Dr.

Web bringt alle Funktionen gut

rüber. Viele sind es aber nicht.

Abb. 20: Das Benutzerinterface von

AegisLab bräuchte dringend

einen neuen Anstrich.

TrustGo sieht zwar nach einer amerikanischen

Firma aus, stammt aber aus China. Die

App erstellt zudem Werbung basierend auf

der Liste der Apps, die sie von Ihrem Gerät

scannt und an Anzeigenkunden weiterleitet.

Wir raten deshalb von der Nutzung ab.

Dr. Web

Die kostenfrei erhältliche Dr. Web

Anti-Virus App [LINK 10] bietet übersichtlich

und klar strukturiert die

wichtigste Funktion, die eine Anti-Malware-

App beinhalten sollte. Alle Möglichkeiten,

die Ihnen die App bietet, beziehen sich im

Wesentlichen auf das Scannen des kompletten

Gerätes, inklusive SD-Karte mit vielen

wichtigen Dateitypen. Die Funktionalität

zum erweiterten Schutz und Scannen nennt

die Dr. Web App SpIDer Guard. Diese Option

bietet zusätzliche Möglichkeiten zur genaueren

Untersuchung, welche in den Einstellungen

unter der entsprechenden Kategorie definiert

werden können. Zudem bietet die App

einen Menüpunkt namens Statistik, welcher

aufschlussreich detailliert, wann welche Aktion

der App ausgeführt wurde und bei Virenbefall

sehr gut zur Nachvollziehung ist.

Für die Pro-Version mit Antidiebstahl-Schutz

müssen Sie allerdings mit 58,13 Euro recht

tief in die Tasche greifen, wenn auch nur einmalig

auf Lebzeiten.

AegisLab Antivirus

Die chinesische Anti-Viren Firma

AegisLab bringt mit Ihrer Antivirus

App [LINK 11] ihre mobile Lösung

gegen Schadware auf den Markt. Leider ist

die Oberfläche extrem unstrukturiert und

aufgrund von langen Wartezeiten schwer zu

bedienen. Die zur Verfügung stehenden

Funktionen können diese Defizite bedauerlicherweise

nicht wettmachen. Lediglich die

7,99 US Dollar teure Premium-Version bietet

mehr Features, jedoch ist die App auch in

dieser Version sehr unübersichtlich. Uns fielen

in der deutschen Übersetzung auch grobe

Fehler auf, so heißt es in der App zum Beispiel

eitplan anstatt Zeitplan. Wir raten

Ihnen von der AegisLab-App ab, es gibt genügend

Alternativen.

Der Testsieger ist...

Nicht separat erwähnt im Test haben wir den

Schutz vor gefährlichen Apps beim Download

aus Google Play. Diese Grundfunktion

bieten alle Lösungen an, wobei man sich

aber bei der Einstufung schädlicher Apps

nicht immer einig ist. Auf einen Antiviren-

Test haben wir bewusst verzichtet, weil es

aktuell keine Viren für Android bei Google

Play gibt. Insofern lässt sich auch kein eindeutiger

Testsieger küren. Die ersten acht in

diesem Bericht vorgestellten Apps können

wir empfehlen, AVG Mobile AntiVirus Security

hat uns wegen des guten Preis-Leistungs-

Verhältnisses am besten gefallen, bei Bitdefender,

Kaspersky und G Data, bleiben Ihre

Daten am ehesten in Europa. Dr. Web ist zu

teuer und von TrustGo und AegisLab raten

wir ab. Greifen Sie unbedingt zu einer App

von einem bekannten Hersteller, denn bei

einer echten Gefahr kommt es nicht nur auf

die App an, sondern auch auf schnelle Updates

der Datenbank zur Malware-Erkennung

und auf das Vertrauen, das Sie dem

Hersteller gegenüber aufbringen.

● ● ●

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29081

ANDROID-USER.DE MAI 2013 25


FOKUS

AVG AntiVirus PRO

AVG AntiVirus PRO für Mobilgeräte

AVG AntiVirus PRO

EXKLUSIVER DOWNLOAD

AntiVirus PRO für Mobilgeräte

von AVG verpasst

Ihrem Smartphone

einen Rundum-

Sorglos-Schutz. Mit Android

User erhalten Sie

die PRO-Version gratis

zum Download.

Marcel Hilzinger

Auch wenn eine Antiviren-Software

auf einem Android-Gerät bei Weitem

nicht so wichtig ist wie unter

Windows, halten wir es für besser,

sich auf den Fall der Fälle vorzubereiten, als

danach erschreckt festzustellen, dass man es

hätte verhindern können. „Es“ kann dabei

die Installation einer schädlichen App, den

Verlust des Smartphones oder eine kostenpflichtige

SMS bedeuten. Denn vor all diesen

Gefahren schützt Sie die AVG-App effizient

im Hintergrund.

Mobile Sicherheit

Bei AVG AntiVirus PRO für Mobilgeräte

[LINK 1] handelt es sich nicht in erster Linie

um eine AntiViren-App, sondern ein Komplettpaket

für Ihr Smartphone, das die folgenden

Features mitbringt:

• Sicheres Browsen: Sobald Sie im Standard-

Browser von Android eine Webadresse aufrufen,

überprüft AVG diese mit einer Blacklist

gefährlicher Seiten. Wird die Software

fündig, erscheint ein Hinweis, und Sie können

die Seite rechtzeitig verlassen. So

schützt Sie AntiVirus PRO vor gefährlichen

Seiten im Internet.

Diebstahlschutz: Auch die beste Soft-

ware kann nicht verhindern, dass Ihr

Handy gestohlen wird, aber sollte dies

einmal der Fall sein, bietet AVG AntiVirus

PRO zahlreiche Möglichkeiten, um

das Handy wiederzufinden (exakte Ortung

per GPS, lauter Signalton), es zu

sperren oder die Daten darauf aus der

Ferne zu löschen.

• Anruf- & SMS-Blocker: Sie erhalten

ständig SMS von der Ex-Freundin,

oder ein Vertreter will Ihnen jede

Woche eine neue Handyversicherung

Abb. 1: Ein neues Widget macht den

Zugriff auf die wichtigsten Funktionen

noch einfacher.

Abb. 2: AVG AntiVirus PRO liefert Ihnen exakte Informationen

zum Akkuverbrauch.

aufschwatzen? Dann setzen Sie die entsprechenden

Nummern einfach auf die

Blacklist. Die Telefonate und SMS werden

dann nicht durchgestellt.

• Anti-Viren-Schutz: AVG AntiVirus PRO

scannt jede Android-App bereits während

der Installation auf Schadsoftware. Das

trifft auch auf APK-Dateien zu, die Sie an

Google Play vorbei aufs Handy bringen. Je

nach Gefahr erscheint ein Warnhinweis

oder die Installation wird verhindert. Auf

Wunsch durchsucht die App auch den

kompletten Speicher des Handys inklusive

MicroSD-Karte auf Schadsoftware. Das ist

besonders empfehlenswert, wenn Sie auch

MS-Office-Dateien mobil bearbeiten.

• App-Sperre & -Backup: Sie möchten APK-

Dateien auf einer externen Speicherkarte

26

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

AVG AntiVirus PRO

sichern? Kein Problem mit AVG AntiVirus

PRO. Über ein Passwort lässt sich zudem

jede App auf dem Smartphone vor unbefugter

Nutzung schützen.

• Umfassendes Monitoring: AVG AntiVirus

PRO zeigt Ihnen die verbleibende Akkuleistung

detailliert an und hilft mit einem

Taskmanager, überflüssige Prozesse zu beenden

und RAM freizumachen. Auch den

Datenverbrauch über das 3G-Modem behalten

Sie mit der Software im Auge, sodass

Sie rechtzeitig gewarnt werden, wenn

Sie an die Grenze Ihres Datenlimits stoßen.

Zu den exklusiven Vorteilen, die Sie mit der

PRO-Version von Android User ein Jahr lang

gratis genießen gehören die Passwort-Sperre

für einzelne Apps und die Backup-Funktion,

um APK-Dateien auf der SD-Karte zu sichern.

Download und Installation

Zum Download der PRO-Version scannen Sie

mit Ihrem Smartphone den nebenstehenden

QR-Code ein und rufen den Link [LINK 2] auf.

Als QR-Code-App empfehlen wir den Zxing

Barcode Scanner oder QR Droid. Eine detaillierte

Anleitung für das Einlesen der Pixelbilder

finden Sie im Artikel ab Seite 88. Für die

Installation müssen Sie in den Android-Einstellungen

Quellen unbekannter Herkunft aktivieren.

Der dazu nötige Hinweis erscheint

Abb. 3: Die umfassenden Monitoring-Funktionen

schützen Sie vor bösen Überraschungen.

automatisch. Achten Sie darauf, die Checkbox

vor dem Menüpunkt nach der erfolgreichen

Installation wieder zu entfernen. Auf

diesen Umstand weist Sie auch AVG Anti-

Virus PRO beim ersten Scan hin.

● ● ●

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29115

GRATIS DOWNLOAD

AVG AntiVirus PRO

im Wert von 10,99 Euro

QR-Code scannen

und Download starten!

ANDROID-USER.DE MAI 2013 27


FOKUS

Super sicheres Smartphone

Laschon Maximilian, 123RF

Diese 14 Tipps machen Ihr Smartphone deutlich sicherer

Super sicher

Das Handy: Wenn es herunterfällt, geht es kaputt, wenn es gestohlen

wird, sind alle Daten futsch. Das muss nicht sein. Wir stellen Ihnen wertvolle

Tipps vor, die Ihr Smartphone rundum sicher machen. Marcel Hilzinger

Es gibt Fälle, da ist praktisch

jede Hoffnung umsonst. Dazu

gehört ein Sturz des Smartphones

aus großer Höhe oder ein EDiebstahl durch einen Profi. Doch in

allen anderen Fällen können Sie selbst

sehr viel tun, um Ihr Smartphone deutlich

sicherer zu machen. Befolgen Sie

dazu einfach unsere Tipps!

Diebstahlschutz

Wird Ihnen das Smartphone geklaut

oder haben Sie es verloren, dann fühlen

Sie sich ungefähr so, wie wenn Sie

Ihre Brieftasche nicht mehr hätten,

nur schlechter. Denn es fehlt Ihnen

auch das Telefon. Deshalb raten wir

allen Smartphone-Nutzern, einen

Diebstahlschutz zu installieren und

Abb. 1: Cerberus bietet einen sehr

umfangreichen Schutz bei Verlust und

Diebstahl.

diesen auch zu aktivieren. Eine solche Möglichkeit

bieten die meisten Anti-Malware-Lösungen.

Möchten Sie nur einen Diebstahlschutz

nutzen, dann empfehlen wir Ihnen

die App Cerberus Anti-Diebstahl des Entwicklers

LSDROID [LINK 1]. Sie bringt sehr

viele Möglichkeiten mit und lässt sich via

SMS oder über ein Webfrontend steuern.

Wichtige Daten sichern

Das Dumme an Backups ist der Umstand,

dass man diese meistens von Hand durchführen

muss. Also Handy an den PC anschließen,

App starten und Daten sichern.

Doch welche Daten sind überhaupt wertvoll

für Sie? Üblicherweise sind das neben den

Kontakten die SMS und die Fotos. Hier gibt

es Lösungen für das automatische Sichern.

Die Kontakte sichern Sie über Ihren GMail-

Account. Das empfehlen wir auch dann,

wenn Sie GMail nicht aktiv benutzen.

Zum Sichern der Fotos legen Sie einen

Google+-Account an und aktivieren dort

den Sofort-Upload über WLAN. Fotografieren

28

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

Super sicheres Smartphone

INFO ZUM EIGENTÜMER

Damit ein ehrlicher Finder Sie beim Verlust des

Handys trotz Sperrbildschirm kontaktieren

kann, sollten Sie eine Meldung auf dem Lock-

Screen hinterlegen. Dazu wählen Sie in den

Einstellungen unter Sicherheit den Eintrag Info

zum Eigentümer und geben hier eine E-Mail-

Adresse oder eine Festnetznummer an, unter

der Sie zu erreichen sind. Achten Sie darauf,

dass die Checkbox Inhaberinformation auf

Sperrbildschirm anzeigen gesetzt ist.

Sie relativ wenig, dann aktivieren Sie den

Upload in Originalgröße. So erhalten Sie

zwar „nur“ 5 GByte Speicherplatz, Ihre Fotos

bleiben aber im Original erhalten. Soll

Google+ wirklich nur als Backup dienen,

dann wählen Sie in den Einstellungen zum

Sofort-Upload von Google+ unter Speichergröße

festlegen die Standardgröße. So können

Sie beliebig viele Fotos in der Google-Cloud

sichern, allerdings mit maximal 3 Megapixeln.

Sämtliche Fotos bleiben dabei privat.

Auch zum Sichern der Kurznachrichten

empfehlen wir Google als Speicherplatz. Die

App SMS Backup+ von Jan Berkel [LINK 2] erstellt

von jeder eingehenden SMS eine E-Mail

in einem neuen Verzeichnis in Ihrem Gmail-

Account. So können Sie die Nachrichten

auch sehr gut am PC lesen. Einzige Voraussetzungen

neben der Installation der App:

IMAP muss für das Gmail-Konto aktiviert

sein. Das ist aber in den meisten Fällen bereits

der Fall. Für das erste Backup müssen

Sie je nach Anzahl SMS sehr (sic!) viel Zeit

einplanen. Anschließend arbeitet die App

jede eingehende Kurznachricht sofort auf.

PIN-Code oder Muster

Auch wenn es umständlich ist, das eigene

Smartphone immer wieder mit einem PIN-

Code, Passwort oder Muster zu entsperren:

Machen Sie sich die Mühe! Denn nur so

können Sie bei einem Diebstahl oder Verlust

verhindern, dass die Daten auf dem Smartphone

in fremde Hände gelangen. Um die

Display-Sperre einzurichten, rufen Sie die

Einstellungen auf und wählen hier den trag Sicherheit | Display-Sperre. . Falls Sie

sich für ein Muster entscheiden, vermeiden

Sie offensichtliche wie Z oder N und

legen Sie eine Hin- und Herbewegung ein.

Das verhindert, dass jemand das Muster

aufgrund der Schlieren auf dem Touchscreen

erkennt. Achten Sie auch darauf,

Eindass

die Checkbox bei Muster sichtbar

machen nicht gesetzt ist. So sieht man

beim Entsperren höchstens ein falsches

Muster, aber nie das richtige.

Bumper kaufen

Zugegeben, viele Schutzhüllen sehen

nicht besonders toll aus, aber die

meisten schützen Ihr Smartphone

recht gut vor Glasbruch, wenn das

Smartphone aus Brusthöhe zu Boden

fällt. Achten Sie für einen optimalen Schutz

darauf, dass der Bumper aus einem weichen

Material ist und einen zusätzlichen Rand um

das Display bildet, sodass er beim Aufprall

den Bodenkontakt bekommt, nicht der

Touchscreen. Passende Schutzhüllen gibt es

für praktisch jedes Android-Smartphone und

-Tablet bereits ab 5 Euro. Auch Eltern, die

ihre Kinder mit dem Smartphone oder Tablet

spielen lassen, sollten die Geräte unbedingt

mit einer passenden Hülle umgeben.

Blickwinkel-Schutzfolie

Das beste Passwort bzw. das beste Entsperrmuster

nützt nichts, wenn Ihnen beim Entsperren

des Android-Geräts jemand zuschaut.

Dass Ihnen jemand über die Schulter

schaut, können Sie in den meisten Fällen

verhindern, aber was ist mit seitlichen Blicken?

Hier bietet sich eine Blickwinkel-

Schutzfolie, auch Privacy Filter genannt an.

Einmal auf dem Display montiert, sieht man

so von der Seite her praktisch nicht mehr,

was auf dem Touchscreen passiert. Passende

Privacy Filter gibt es für praktisch jedes

Smartphone und auch für viele Tablets schon

ab 5 Euro. Die besten Filter kosten rund 20

Abb. 2: Google+ sichert die mit dem

Smartphone gemachten Bilder automatisch.

Abb. 3: Über ein Muster halten Sie Neugierige von

Ihrem Smartphone fern.

ANDROID-USER.DE

MAI 2013 29


FOKUS

Super sicheres Smartphone

Abb. 4: Mit der Bestätigung in zwei Schritten sichern Sie Ihren Google-Account ab.

Euro, lassen dafür aber auch deutlich mehr

Licht durch und schirmen besser ab. Günstige

Filter dunkeln das Display

etwas ab und sorgen

zudem für einen matten Effekt.

Beachten Sie auch unser

Sonderangebot von Pearl.

Schutz in WLAN-

Hotspots

Surfen Sie gerne mal bei

McDonald’s, Starbucks oder

in anderen Hotspots? Dann

sollte Ihnen bewusst sein,

dass es mit jedem gerooteten

Android-Smartphone und

den passenden Apps ein

Leichtes ist, selbst per HTTPS

verschlüsselte Verbindungen

zu „entführen“ und so Login-

Daten und Passwörter

Abb. 6: Nicht wirklich sicher, aber

abzufangen. Schutz vor

ausreichend, um Neugierige abzuwimmeln:

App Lock.

dieser Gefahr bietet

Ihnen die der

DroidSheep Guard von Andreas Koch

[LINK 3]. Die App bemerkt, wenn jemand

versucht, den Netzverkehr über sein

eigenes Gerät umzuleiten und schaltet in

einem solchen Fall auf Wunsch

automatisch das WLAN aus. Als einzige

App bei Google Play leistet sie diese

Aufgabe zuverlässig, gratis und ohne

Anzeigen.

Zwei-Wege-Authentifizierung

Benutzen Sie einfache Passwörter oder melden

Sie sich oft auf fremden Rechnern bei

Google an? Dann sollten Sie die Bestätigung

in zwei Schritten von Google nutzen. Dazu

Abb. 5: DroidSheep Guard merkt, wenn in einem

freien WLAN etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

melden Sie sich unter [LINK 4] mit Ihrem

Google-Account an und richten dann die Bestätigung

ein. Im einfachsten Fall erhalten

Sie auf Ihrem Handy einfach eine SMS, es

gibt jedoch auch eine Offline-Anwendung für

Android, die die zum Login nötigen Codes

erzeugt. Das macht zwar Ihr Handy nicht sicherer,

aber es schützt Ihren Google-

Account. Die Details erklärt unser freier

Artikel auf der Webseite [LINK 5].

App Lock – Apps sperren

Sie haben Dokumente oder Apps auf dem

Handy, die nicht jedermann einfach so sehen

sollte? Dann versehen Sie diese Apps mit

einem zusätzlichen Passwort- oder Muster-

Schutz. Auch diese Funktion bieten sehr

viele Anti-Malware-Apps, als Standalone-Lösung

hat sich App Lock

[LINK 6] bewährt. Um zum

Beispiel Ihre Bilder mit einfachsten

Mitteln vor fremdem

Zugriff zu sichern, genügt

es, die Galerie, den

Dateimanager und Google

Play mit einer App-Sperre

zu versehen. Auch Gmail

ist ein guter Kandidat für

eine App-Sperre, falls Sie

partout keine Display-

Sperre einrichten möchten.

Beachten Sie aber, dass

sich praktisch sämtliche

App-Sperren durch eine

simple Deinstallation aushebeln

lassen.

Abgesicherter

Modus

Sie haben das Gefühl, dass

mit Ihrem Smartphone etwas nicht stimmt,

Sie vielleicht eine schädliche App installiert

haben oder jemand an Ihrem Smartphone

herumgefummelt hat? Dann starten Sie es im

abgesicherten Modus. Dazu halten Sie auf

dem Touchscreen die Schaltfläche zum Ausschalten

gedrückt, bis ein Dialog zur Auswahl

des abgesicherten Modus erscheint. Ihr

Android-Gerät bietet anschließend nur noch

die Apps an, die vom Hersteller auf das

Handy gepackt wurden. So haben Sie Zeit,

die zusätzlichen Apps zu prüfen und Schadsoftware

zu löschen. Der Modus eignet sich

auch perfekt, um Akkusünder zu finden. Ist

die Laufzeit im abgesicherten Modus deutlich

besser, dann muss eine der zusätzlichen

Apps für den hohen Akkuverbrauch verantwortlich

sein. Der abgesicherte Modus beendet

sich automatisch nach einem Reboot.

30

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


Passwort-Tresor

Passwörter oder PIN-Codes auf dem Handy

zu speichern, ist weitverbreitet. Wenn Sie

das tun möchten, dann aber bitte mit einem

Passwort-Safe. So müssen Sie sich nur ein

Passwort merken (das die App schützt) und

nicht jedes einzelne separat. Android User

empfiehlt Secure Safe [LINK 7] von Dswiss. Die

App ist einfach zu bedienen, und der dahinterstehende

Dienstleister bietet auch einen

Zugriff per Webfrontend und für Gruppen

an. Achten Sie darauf, beim ersten Login

einen Recovery-Code zu erstellen, da Sie

sonst ohne richtiges Passwort nicht mehr an

Ihre Daten herankommen.

Anti-Malware-Software

Auch wenn es aktuell keine wirklich schadhaften

Apps bei Google Play gibt, finden sich

im Google-Store genügend gefährliche Apps,

die Sie besser nicht installieren. Um vor solchen

und anderen Schädlingen geschützt zu

sein, sollten Sie eine Anti-Malware-Software

installieren. Für einen grundlegenden Schutz

reicht dazu bei den meisten Anbietern die

Gratisversion. Für Android-User-Leser gibt es

in diese Ausgabe exklusiv AVG AntiVirus Mobile

Security PRO ein Jahr lang gratis [LINK 8].

USB Debugging ausschalten

Viele Sicherheitstools nutzen es aus, dass

man via USB Debugging praktisch ungehindert

auf das Handy zugreifen kann. Schalten

Sie das USB Debugging deshalb aus, wenn

Sie die Funktion nicht benötigen. Sie finden

die entsprechende Checkbox in den Einstellungen

unter Entwickleroptionen. Ob das

USB Debugging eingeschaltet ist, erkennen

Abb. 7: Im abgesicherten Modus

funktionieren nur die vom Hersteller

vorinstallierten Apps.

Abb. 8: Ein Passwort-Tresor hält Ihre

sämtlichen Kennzahlen und Login-

Daten unter Verschluss.

Sie, wenn Sie das Handy mit einem PC ver-

binden. Ist es aktiv, erscheint ein entsprechender

Hinweis in den Benachrichtigungen.

Abhörsicher telefonieren

Mobilfunkgespräche abzuhören, ist einfacher,

als man denkt. Möchten Sie etwas

wirklich Geheimes via Handy besprechen,

dann tun Sie das deshalb am besten über die

App RedPhone [LINK 9]. Dabei handelt es sich

um eine quelloffene VoIP-App mit Verschlüsselung.

Haben beide Partner Red Phone installiert,

werden Gespräche mit mindestens

128 Bit AES innerhalb des Secure Real-time

Transport Protocols verschlüsselt. Diese

Sprachdaten zu entschlüsseln ist – wenn

überhaupt – nur mit sehr

großem Aufwand möglich.

Alles verschlüsseln

Seit Android 4.0 gibt es die

Möglichkeit, das komplette

Smartphone zu verschlüsseln.

Dabei wird das Dateisystem

so zerstückelt, dass

es sich bei einem Neustart

nur mit einem Passwort

bzw. PIN-Code wieder zusammensetzen

lässt. Nach

der Eingabe des Codes ist

alles wie gewohnt. Sie finden

die Einstellung unter

Sicherheit | Telefon verschlüsseln.

Hier legen Sie

auch fest, ob das Handy

den PIN-Code der SIM-

Karte abfragen soll. ● ● ●

FOKUS

Super sicheres Smartphone

GRATIS PRIVACY-FILTER FÜR DAS S3

In Kooperation mit dem Online-

Versandhaus pearl.de bieten wir

Ihnen die Somikon Privacy-Dis-

play-Schutzfolie für das Samsung

i9300 Galaxy S3 zum Nullpreis*

statt UVP 9,99 Euro an. Die Schutz-

folie schirmt Ihr Smartphone vor

seitlichen Blicken komplett ab.

Um vom Angebot Gebrauch zu

machen, öffnen Sie die URL

www. pearl. de/ privacy

und geben den folgenden Vorteils-

code ein:

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Die Aktion ist auf eine Schutzfolile pro

Leser beschränkt. Das Angebot gilt nur

zwischen dem 4. April und dem 15. Mai

2013 und nur solange der Vorrat reicht.

*zuzüglich Versandkosten ab 4,90 Euro

Abb. 9: Die App RedPhone macht

das Abhören von Gesprächen praktisch

unmöglich.

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/28926

ANDROID-USER.DE MAI 2013 31


FOKUS

Privat Social Networks

Im Test: Private Social Network Apps

Private

Küsse

Es muss nicht immer Facebook oder WhatsApp sein. Social Networking

macht auch zu zweit im intimen Rahmen Spaß, wie

diese Apps zeigen. Kathrin Schmitt

Sie möchten via Handy

stets Kontakt zu Ihrer

Freundin oder Ihrem

Freund haben und mit

ihr oder ihm alles teilen, aber dazu

kein Facebook benutzen? Dann

bietet sich eine Private Social Network

App an. Hier bleiben die geteilten

Infos in einem kleinen

Kreis, und Sie müssen keine Angst

haben, aus Versehen im falschen

Chat-Fenster zu tippen…

Avocado

Avocado ist auf den ersten Blick ein

gewöhnlicher Messenger. Aber es

gibt dabei nur zwei Chatpartner: Sie

und Ihren Partner. Jeder kann ein Profilbild

festlegen, am besten eines,

das der andere besonders

mag. Ein digitaler Terminkalender

ermöglicht, Termine

zu koordinieren und

in Echtzeit zu synchronisieren.

Ein weiteres praktisches

Feature ist das Erstellen

von Listen, zum

Beispiel einer Einkaufsliste,

auf die beide Partner

dann Zugriff haben. So

lässt sich gezielt planen,

was im Haushalt fehlt und

nachgekauft werden muss.

In einer privaten Mediathek

legen Sie Bilder ab,

die Sie dem anderen zeigen

möchten. Die Anzahl

der Medien ist allerdings

begrenzt. Wer unbegrenzt

Fotos austauschen oder

Abb. 1: Mit Avocado umarmen Sie

Ihren Partner, indem Sie das Mobiltelefon

gegen Ihr Herz drücken.

Bilder aus einer Suche im Internet hinzufügen

möchte, muss ein Upgrade kaufen. Das

Upgrade beinhaltet außerdem eine bevorzugte

Behandlung bei neuen Features und

schnellere Unterstützung. Dieser Service kostet

19,99 Dollar pro Jahr.

Wenn man seinen Partner vermisst, kann

man ihn digital umarmen, indem man das

Handy an sein Herz hält, dann vibriert es

kurz. Die Comic-Smileys sind bei dieser App

durch Fotos ersetzt. Um seine Stimmung dem

Partner mitzuteilen, nimmt man einfach Bilder

von sich auf. Zum Beispiel ein Foto, auf

dem Sie lächeln, das steht dann für den lächelnden

Smiley :-) Oder eines auf dem Sie

lachen, das Sie Ihrem Partner stets schicken

können, wenn Sie etwas lustig finden.

Sogar digitales Küssen funktioniert bei Avocado:

Einfach ein Foto des

Partners auswählen und sein

Foto küssen oder mit dem Finger

auf das Foto tippen. Der

Partner erhält dann das Bild

mit digitalen Küsschen versehen.

Er kann Sie zurück küssen.

Ein wenig retro sind die

Quick notes, die Sie bestimmt

noch von den SMS her kennen.

Sätze wie „Miss you“

oder „Let’s go out of here“

sind als Text fertig zum Senden

hinterlegt. Avocdo bietet

viele Features und Spielereien,

um die Nähe des Partners digital

erfahrbar zu machen.

Couple

Digitale Nähe zeichnet

auch „Couple –

an App for two“

32

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


FOKUS

Privat Social Networks

nach. Zum Beispiel durch digitales

Berühren (Thumbkiss).

Wenn beide Partner

gleichzeitig online sind und

mit dem Finger auf ihrem

Handydisplay auf dieselbe

Stelle drücken, entsteht ein

Thumbkiss. Mit dem Finger

malen Sie außerdem eigene

Bilder, die Sie dem Partner zusenden,

oder Sie malen gemeinsam

ein Bild, wenn Sie

beide gleichzeitig die App

und das Feature Sketch nutzen.

Natürlich ist es auch

möglich, einfach nur Bilder

oder Videos auszutauschen.

Ob Ihr Partner online ist, wird

Ihnen oben links auf Ihrem Abb. 2: Der Terminplaner von

Handydisplay angezeigt – wie Couple erinnert Sie bei jedem

bei der bekannten App

wichtigen Datum.

Whatsapp. Über Location

können Sie Ihren Standort mitteilen, dazu

nutzt die App Google Maps. Smileys sind bei

Couple nicht vorhanden. Dafür gibt es ein

Symbol einer Wolke, um dem anderen zu

sagen, dass man an ihn denkt. Auch mit

Couple erstellen Sie Listen,

auf die nur Sie beide

Zugriff haben oder teilen

gemeinsame Daten wie

zum Beispiel Jahrestag

oder Geburtstag miteinander.

Durch die Erinnerungsfunktion

vergisst Ihr

Freund bestimmt keinen

Jahrestag mehr.

Unter Gemeinsame Momente

erstellt die App eine

Galerie der Bilder, die Sie

ausgetauscht haben. Auch

kleine Nachrichten können

Sie dem Partner aufsprechen,

die er dann abhören

kann. Gespeichert

wird der Kommunikationsverlauf

auch hier in einem

Private Messenger,

über den Sie auch einfach nur Textnachrichten

austauschen können.

Couple gibt es nur auf Englisch, und

ab und zu spielen die Server mal

verrückt, dafür ist die App gratis.

Between

Zwar nicht perfekt

deutsch aber immerhin

halbwegs übersetzt ist

Between. Auch hier können Sie

(Sprach-)Nachrichten verschicken.

Die Besonderheit dieser

App liegt darin, dass sie über

sehr viele animierte Smileys

zur gegenseitigen Belustigung

verfügt. Im Sticker Store können

Sie sich auch weitere Sticker

kaufen. Die Preise liegen

dort bei 1,99 Dollar pro Sticker.

In einem gemeinsamen

Kalender können Sie ebenfalls

Termine eintragen und

Ihrem Partner auch ein

Memo schicken, wenn Sie

fürchten, er könnte ein

Datum vergessen.

Fazit

Egal, ob frisch verliebt oder ewig verheiratet:

Die hier vorgestellten Apps bringen

Schwung in die digitale Beziehung und sorgen

für eine Portion Privatsphäre.

● ● ●

Abb. 3: Berühren Sie und Ihr Partner gleichzeitig das

Display an derselben Stelle, entsteht ein Thumbkiss.

Abb. 4: Between bietet für Sie und

Ihren Partner viele verspielte Smileys.

ALLE

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www.android- user.de/qr/28930

ANDROID-USER.DE MAI 2013 33


1Gbit/s

Port


HARDWARE

HTC One

Kurztest: HTC One – das schnellste Android-Smartphone

Unibody

Die Konkurrenz im Android-Lager

ist groß, das

musste HTC im vergangenen

Jahr spüren. Nun

sind die Taiwanesen mit

einem neuen Spitzen-

Smartphone zurück,

das zu überzeugen

weiß. Marcel Hilzinger

‚„PLUSMINUS

‚ Lautsprecher

‚ Design

‚ Kamerafeatures

‚ Infrarot-Schnittstelle

„ Sensortasten

HTC

Das HTC One bringt so viele tolle

Neuerungen mit, dass man gar

nicht weiß, wo man mit dem Aufzählen

anfangen soll: Das aus

einem Stück Alu gefräste Gehäuse liegt perfekt

in der Hand, sein 4,7-Zoll-Full-HD-Display

ist schlicht umwerfend, und das Gleiche

gilt auch für die Audio-Ausgabe. Das HTC

One sorgt seit langer Zeit wieder mal für

einen richtigen Wow-Effekt. Doch wir wollen

auch die Nachteile nicht verschweigen.

Best Sound ever

Wer auf der Suche nach dem Smartphone

mit dem ultimativen Klang ist, kann beim

HTC One aufhören, weiterzusuchen. Während

das Musikhören mit den meisten Smartphone-Lautsprechern

mehr eine Qual ist,

kommt aus den Boxen des HTC One tatsächlich

Musik heraus. Auch die Klangqualität

über Kopfhörer und beim Telefonieren ist

sehr gut. Durch das Unibody-Gehäuse wirkt

der Sound aus den Lautsprechern zwar

etwas metallig, aber das lässt sich über die

Equalizer-Einstellungen ausbalancieren.

Komplett neu ist auch der Musikplayer mit

HTC Sense 5. Er zeigt Songtexte an und

bringt ein paar weitere nette Spielereien mit.

Sehr, sehr schnell

Das HTC One besitzt mit dem Snapdragon

S600 den aktuell schnellsten mobilen Prozessor

auf dem Markt, und das merkt man dem

Gerät auch an: Bei der Installation von Apps

gibt es praktisch keine Wartezeiten. Auch das

Surfen im Web erfolgt spürbar schneller als

bei anderen Geräten. Dass der Unterschied

zum Nexus 4 so krass ausfallen würde, hätten

wir nicht erwartet. Die gute Leistung bestätigten

auch unsere Benchmarks. Beim

AnTuTu-Test erreichte unser Testgerät zunächst

nur bei 18200 Zählern und damit auf

dem Level des Samsung Galaxy Note II. In

weiteren Tests erzielten wir dann aber auch

die erwarteten Werte von über 24000 Punkten.

Ein absolutes Spitzenresultat erzielt das

One beim HTML5-Test von Vellamo mit 2411

Punkten. Positiv überrascht waren wir auch

von der Akkuleistung des HTC One. Wir sind

sehr gut über den Tag gekommen.

Die Kamera: Plus und Minus

Geteilter Meinung waren wir bei den Tests

bezüglich der Kamera: Sie macht gute Fotos

und spielt ihre Stärken bei schlechten Lichtverhältnissen

sichtbar aus, aber es ist keine

außergewöhnlich gute Kamera. Bei Fotos im

Freien holen Sie aus einem 8-Megapixel-

Handy genauso gute Bilder heraus, wie mit

der 4,1-Megapixel-Cam des HTC One. Wer jedoch

gerne auf Partys fotografiert, wird die

Ultrapixel und den optischen Bildstabilisator

des HTC One schnell zu schätzen wissen.

ULTRAPIXEL ERKLÄRT

Der Bildsensor des HTC One speichert 4,1 Millionen

Pixel. Deshalb handelt es sich um eine

4,1-Megapixel-Kamera. HTC nutzt einen gleich

großen Sensor wie andere Hersteller. Auf dem

Sensor sind aber deutlich weniger Pixel verbaut,

sodass ein einziger Pixel 2,0 Micron groß

ist (entspricht etwa dem Wert günstiger Kompaktkameras),

während bei typischen 8-Megapixel-Kameras,

wie zum Beispiel im Nexus 4

ein Pixel lediglich 1,4 Micron lang ist, bei

13-MP-Smartphone-Kameras sogar nur 1,1 Micron.

Die größeren Pixel absorbieren deutlich

mehr Licht, was zu einem besseren Bild mit

deutlich weniger Rauschen führt.

36

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HARDWARE

HTC One

Die Kamera des HTC

One befindet sich quasi

ständig im Videomodus

und speichert so

bei Schnappschüssen

auch die paar Sekunden

vor und nach dem

Betätigen des Auslösers.

So lassen sich bei

Gruppenfotos zum Beispiel

die Gesichter

nachträglich auswählen,

um ein Foto zu erstellen,

bei dem keiner

der Beteiligten die

Augen geschlossen hat.

Auch Montagen mit

mehreren Aufnahmen

der gleichen Person

wie beim Galaxy S4

lässt die Software zu.

Sehr gut gefallen hat

uns auch die Zoe-Funktion. Sie erstellt aus

statischen Bildern dynamische Foto-Shows,

die sich als Video verschicken, zu Facebook

hochladen oder einfach nur genießen lassen.

Abb. 1: Mit diesem Resultat ist das

One das schnellste Android-Handy!

Mit Sense 5

Mit BlinkFeed bringt HTC Sense 5 die Inhalte

auf den Homescreen, die von den meisten

Nutzern häufig abgefragt werden. Dazu gehören

Status-Updates bei Facebook und allgemeine

Nachrichten. Der Vorteil des Blink-

Feeds: Da die Meldungen gleich auf dem

Homescreen erscheinen, muss man nicht

(unbedingt) zur Facebook-App wechseln.

Das spart Zeit und Akku! Nicht gefallen hat

uns an BlinkFeed hingegen, dass sich

Google+ nicht einbinden lässt und es anscheinend

auch keine Einstellung für beliebige

RSS-Feeds oder einzelne Twitter-

Accounts gibt. Wer mit BlinkFeed nichts anfangen

kann, wischt einfach nach rechts und

bekommt so den gewöhnlichen Homescreen.

Sense 5 lässt sich zudem praktisch komplett

durch alternative Launcher ersetzen. Die

HTC-Oberfläche und BlinkFeed flossen deshalb

nicht gesondert in unsere Wertung ein.

Die meisten Änderungen von Sense 5 finden

wir gelungen. Das Design ist etwas überarbeitet,

aber keine große Umstellung, wenn

man sich an HTC-Smartphones gewohnt ist.

Die fehlende Multitasking-Taste haben wir

nicht vermisst. Otto Normaluser konnte

damit noch nie wirklich etwas anfangen. Immerhin

scheint sich hinter dem HTC-Schriftzug

auch eine Sensortaste zu verbergen, sodass

sich hier für PowerUser bestimmt mit

Hacks noch etwas machen lässt.

Fazit

HTC hat mit der Kamera des One einen gewagten

Schritt getan. Die Ultrapixel-Kamera

macht zwar bei schlechten Lichtverhältnissen

deutlich bessere Bilder, aber eben nur

dann. Das Display des HTC One ist großartig,

die Verarbeitung über alle Zweifel erhaben

und die Akkulaufzeit deutlich besser als

beim Xperia Z. Gemessen an den Features

stimmt auch der Preis. Vollends überzeugt

hat uns der Sound des HTC One: Es ist das

mit Abstand beste Musik-Smartphone. ● ● ●

HTC ONE

Abb. 2: Bei der 32-GByte-Version bleiben

rund 26 GByte für Daten.

Abb. 3: Das HTC One lässt sich auch

komplett ohne BlinkFeed benutzen.

TESTERGEBNIS

★ ★ ★ ★ ★

Kerndaten

Hersteller

HTC

Formfaktor

4,7-Zoll-Smartphone

Auflösung

1080 x 1920 Pixel

Prozessor

1,7 GHz, Quad Core, Snapdragon S600

Android Version 4.1.2

Akku

3200 mAh

Laufzeit (Standby/ Gesprächszeit) k. A.

Gewicht

143g

Preis

589 Euro

Technische Daten und Preisvergleich

http:// www. android-user. de/ lp/ 15873

Performance

AnTuTu-Benchmark

24389 Punkte

Vellamo-Benchmark (HTML5) 2411 Punkte

Vellamo-Benchmark (Metal) 786 Punkte

Video-Wiedergabe

1080p

Android-User Bewertung

4,8 Punkte

ausgezeichnet

ANDROID-USER.DE MAI 2013 37


HARDWARE

Amazon Kindle HD 8.9

Der Amazon Kindle HD 8.9 im Test

Amazondroid

vorbildlich. Eine ähnliche Bildqualität hat

kein anderer Marken-Hersteller zu diesem

Preis in petto.

Amazon quetscht

1920x1200 Pixel auf ein

8,9-Zoll großes Display.

Das Ergebnis: brillante

Pixel für Bücher und

Filme. Überzeugt das

Tablet aber auch im

Ganzen? Wir sehen es

uns an! Christoph Langner

‚„PLUSMINUS

‚ Sehr gutes Display

‚ Gute Verarbeitung

‚ Günstiger Preis

„ Limitierte Benutzeroberfläche

„ Strikte Amazon-Bindung

Amazons E-Book-Reader Kindle hat

in den vergangenen Jahren den

bis dahin brachliegenden E-Book-

Markt angekurbelt – wenn auch

die Zahlen nach wie vor nicht berauschend

sind. Während in den USA der Marktanteil

von E-Books am gesamten Buchmarkt 2012

bei 17% lag, wurden in Deutschland gerade

einmal zwei Prozent der Umsätze über

Bücher in digitaler Form erzieht.

Amazon Kindle Fire HD 8.9

Die Fire-Serie von Amazons Kindle ist kein

klassischer E-Book-Reader, anstatt eines

Strom sparenden E-Paper-Displays kommt

ein LCD zum Einsatz, so wie man es von

Smartphones kennt. Das macht den Fire HD

nicht zu einem elektronischem

Buch, das über Wochen

mit einer Akku-Ladung

läuft, sondern zu

einem Allesfresser für Bücher,

Musik, Apps und

Filme – eben all das, was

Amazon in digitaler Form

vertreibt. Bei einer Auflösung

von 1920x1200 Pixeln

auf 8,9-Zoll kommt die

Pixeldichte mit 254 ppi fast

an die 263 ppi eines iPad 4

oder die eines Nexus 10

mit 300 ppi heran. Auch

Schärfe und Kontrast sind

Amazon

Vorbildlich verarbeitet

Generell lässt sich Amazon bei der Verarbeitung

des Fire HD 8.9 nicht lumpen. Das

Gerät ist mit neun Millimetern sehr schlank

und mit 567 Gramm auch angenehm leicht.

Kritik lässt sich an den kaum erhabenen Tasten

und auch am Material des rückseitigen

Deckels üben. Ohne Hinzusehen findet man

die Tasten kaum, und die Gummierung

macht das Tablet zwar zum Handschmeichler,

sie sieht jedoch sehr schnell verdreckt

aus. Die Qualität der Audio-Wiedergabe weiß

zu beeindrucken. Dank Dolby Digital Plus

und beidseitig angebrachten Stereo-Lautsprechern

überzeugt der Klang auch ohne Kopfhörer,

der Sound gehört zu den besten seiner

Klasse. Ohrhörer liefert Amazon nicht mit.

Für Video-Chats ist auf der Vorderseite eine

Kamera mit 1,3 Mpixel integriert.

Eher Amazon-OS als Android

Wer erwartet, beim Kindle einen Androiden

zu kaufen, wird enttäuscht sein. Die Software

basiert zwar auf Android – genauer gesagt

auf Version 4.0.4 – doch davon merkt

man nur wenig. Amazon hat fast kein Detail

der Oberfläche unberührt belassen.

In der Standard-Ansicht sehen Sie die

kürzlich genutzten Inhalte des Fires in einer

Übersicht. Ob Buch, Musik, App oder Film,

alles wird gleichgeschaltet als großes Icon

Abb. 1: Der übersichtliche Homescreen des Kindle Fire HD 8.9 nach der

Installation weiterer Apps.

38

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HARDWARE

Amazon Kindle HD 8.9

Abb. 2: Der Kindle dient Amazon als exklusive Vertriebsplattform für seine

digitalen Angebote.

Abb. 3: Bücher sind natürlich Amazons Spezialität, tausende von E-Books

lassen sich über die Plattform kaufen.

per Cover-Flow angezeigt. Oberhalb dieser

Anzeige findet sich eine Art Start-Menü, das

Sie gezielt zu Ihren Büchern, Apps oder Filmen

führt – und von dort gleich weiter in

den jeweiligen Store Amazons. Wer noch nie

etwas mit Smartphones oder Tablets zu tun

hatte, wird sich schnell zurechtfinden.

Was im Vergleich zu einem „normalen“

Android schmerzlich fehlt, ist zum Beispiel

die Übersicht der zuletzt genutzten Apps.

Um von einer Anwendung zur nächsten zu

kommen, müssen Sie immer über den Homescreen

gehen. Nicht mehr benötigte Apps

bzw. Inhalte lassen sich ebenso nicht aus der

Cover-Übersicht wischen – unpraktisch.

Alles aus Amazons Hand

Google suchen Sie auf dem Fire vergeblich,

es gibt kein Gmail und auch keinen Play

Store. Apps installieren Sie aus Amazons eigenem

App-Store, dieser ist zwar nicht so gut

gefüllt wie das „Original“, doch die meisten

populären Apps sind auch hier vertreten.

Das Angebot an E-Books ist bei Amazon

hervorragend, fast jeden aktuellen Titel finden

Sie auch in elektronischer Form. Der integrierte

Reader ist vorbildlich: Verschiedene

Darstellungsarten, Lesezeichen, Notizen und

eine X-Ray-Funktion, die das Buch automatisiert

analysiert, machen auch den Kindle-HD

zu einer tollen elektronischen Bibliothek.

Bei Amazons Video-Service Lovefilm ist

das Bild jedoch durchwachsen. Das Angebot

ist im Vergleich zur jungen Konkurrenz von

Watchever zwar besser, doch technisch ist

man bei Amazon zurück. Videos zum Offline-Schauen

auf dem Tablet abzuspeichern

oder Filme im Originalton anzusehen, ist auf

dem Kindle nicht möglich.

Tablet hui, Ausstattung pfui

Wenn Sie sich in Amazons goldenem Käfig

wohler fühlen als in Googles, dann machen

Sie beim Kindle nichts falsch. Das Gerät ist

für den Preis von 269 Euro (mit 16 GByte

Speicher) bzw. 299 Euro (32 GByte) ein gutes

Angebot. Googles Nexus 7 ist zwar noch

etwas günstiger, doch beim Display kann das

kleinere Google-Tablet nicht mithalten. Kritikwürdig

ist jedoch der Lieferumfang: Gerade

einmal ein Mikro-USB-Kabel und ein

paar Zettel Dokumentation liegen dem Paket

bei. Kopfhörer oder Netzteil? Fehlanzeige!

Android User, die bereits ein Android-

Handy ihr Eigen nennen, über den Play Store

ihre Apps gekauft haben und auch auf dem

Tablet Google-Apps wie Maps oder Gmail

nutzen möchten, liegen beim Kindle Fire HD

8.9 jedoch falsch. Lieblings-Apps müssten erneut

über Amazon gekauft werden, und auch

in der Bedienung fühlt man sich permanent

eingeschränkt. Bleiben Sie in dem Fall besser

bei einem vollständigen Androiden. Unsere

Note versehen wir daher mit einem Sternchen,

Android-Fans ziehen besser einen

Punkt aufgrund Amazons Änderungen am

gewohnten Android-System ab.

● ● ●

AMAZON KINDLE FIRE HD 8.9

Kerndaten

Hersteller

Amazon

Formfaktor

8,9-Zoll-Tablet

Auflösung

1920x1200 Pixel

Prozessor

1,5 GHz TI OMAP 4470, Dual-Core

Android-Version 4.0.4

Akku 6000 mAh

Laufzeit Standby/ Musik/ Video/ Web

n.A./ n.A./ 10h/ n.A.

Gewicht

567 g

Preis (Internet)

269 Euro (16 GByte Version)

Technische Details und Preisvergleich

http:// android-user. de/ lp/ 15864

Performance

AnTuTu-Benchmark

9753 Punkte

Vellamo (HTML5/ Metal)

1277/ 522 Punkte

Android-User-Bewertung

4,4 Punkte*

ANDROID-USER.DE MAI 2013 39


HARDWARE

BASE Lutea 3

Im Test: BASE Lutea 3 alias Alcatel one touch 998

Groß und

elegant

Base

Das elegante Lutea 3

gehört zur Handy-

Familie der E-Plus-Tochter

BASE. Lesen Sie hier,

ob es an die Erfolge

des Lutea 2 anknüpfen

kann. Ákos Tóth

Abb. 1: Die Inbetriebnahme des

Gerätes ist recht intuitiv und geführt

durch detaillierte Erklärungen.

‚„PLUSMINUS

‚ Verarbeitung

‚ Speicherkapazität

‚ Kostenkontrolle

‚ NFC-Funktionalität

„ Akku-Laufzeit

„ Display

Hinter dem Fantasienamen BASE

Lutea 3 verbirgt sich die Hardware

vom chinesischen Elektrokonzern

TCL, dem auch der

Brand Alcatel gehört. Das BASE Lutea 3 ist

ein TCL-Gerät, das laut Typenschild hardwaremäßig

dem Modell Alcatel One Touch

998 entspricht. Das Vorgängermodell BASE

Lutea 2 wurde von ZTE gefertigt.

Das elegant-weiße Smartphone ist hierzulande

nur bei BASE erhältlich. Der grundlegende

Hardware-Unterschied zum ähnlich

ausgestatteten 997D (mit Dual-SIM) liegt im

eingebauten NFC-Chip des Lutea 3.

Erster Eindruck: gut!

BASE Lutea 3 wirkt sehr eindrucksvoll. Das

weiße Frontglas umrandet ein silberner Metallrahmen.

Die ebenfalls weiße Rückenschale

ist im unteren Bereich etwas aufgeraut,

damit das Smartphone rutschfest in der

Hand liegt. Die Hauptkamera (8-Megapixel,

Autofokus, HD-Video) sowie der LED-Blitz

und der Lautsprecher samt 3,5-mm-Headset-

Anschluss sind in einem metallenen Gehäuse

untergebracht. Die Frontkamera mit VGA-

Auflösung (0,3 MP) und der Helligkeitssensor

befinden sich hinter den beiden Farbaussparungen

im weißen Rand des Coverglases.

Der Ein- und Ausschaltknopf und der Wippschalter

für die Lautstärkeregelung sind

ebenfalls aus Metall.

Zum Lieferumfang gehören: das Ladegerät

mit USB-Verbindungskabel, ein Stereo-Headset,

der herausnehmbare Akku (1800 mAh),

eine Displayschutzfolie und eine zusätzliche

4 GB MicroSD-Speicherkarte. Die gedruckte

Kurzanleitung und der beim ersten Einschalten

des Gerätes erscheinende Assistent bieten

alle nötigen Informationen für die Inbetriebnahme

sowie den alltäglichen Gebrauch.

Mittelklasse-Ausstattung

Schick, elegant, auch nicht allzu schwer für

diese Größe, doch irgendwie umständlich

zum Mitnehmen: Das BASE Lutea 3 ist mehr

als 12 cm hoch, fast 7 cm breit, dazu über

1 cm dick und wiegt 143 Gramm. So ein

Gerät möchte man möglichst vor allen negativen

Einwirkungen schützen. Vom 4,3 Zoll

großen Display hätten wir eine bessere Auflösung

als nur 480 x 800 Pixel erwartet, das

Bild ist aber scharf genug, nur beim Surfen

muss man im Browser bei kleinerer Schrift

öfters heranzoomen. Der nutzbare Displaybereich

umfasst eigentlich nur 480 x 735

Pixel, denn die Hardware-Buttons wurden

durch Softkeys ersetzt, die hier etwas Platz

wegnehmen. Die Displayoberfläche spiegelt

bei direkt einfallendem Sonnenlicht, und es

ist nicht aus kratzfestem Glas gefertigt, zum

Schutz setzen Sie die Displayschutzfolie auf.

Die Hauptkamera ist gut geeignet für

Schnappschüsse, den Fokus stellen Sie bei

Bedarf mithilfe eines eingeblendeten Vierecks

am Display genauer ein. Das Kabel des

Headsets dient zugleich als Antenne für das

integrierte FM-Radio.

Update auf 4.1 in Sicht

Im Inneren des Lutea 3 sorgt ein 1 GHz

schneller Dual-Core Prozessor mit 1 GByte

RAM für genügend Kraft und Performance,

was in dieser Preislage bei einem als Mittelklasse-Gerät

positionierten Smartphone vollkommen

akzeptabel ist. Die Telefon-Funktionen

sowie Apps und Multimedia-Inhalte laufen

reibungslos, auch die Sprach- und

Klangqualität ist ziemlich gut. Das Lutea 3

wird mit Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich)

geliefert, aber laut Auskunft von TCT

Mobile sollen ähnliche One-Touch-Modelle

im zweiten Quartal 2013 ein Upgrade auf

And roid 4.1 Jelly Bean erhalten, was hoffentlich

auch für BASE Lutea 3 zutrifft.

Ausreichend Platz

Die Speicherkapazität ist mehr als ausreichend

für den alltäglichen Gebrauch: Es stehen

1,37 GByte interner Speicher zur Verfü-

40

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HARDWARE

BASE Lutea 3

Abb. 2: Mit den BASE-Apps haben

Sie Telefonkosten und Datenverbrauch

stets unter Kontrolle.

Abb. 3: Die wichtigsten Systeminformationen

ermitteln Sie zum Beispiel

mit dem AnTuTu-Benchmark.

Abb. 4: Mit der App „Akku sparen“

verlängern Sie die Betriebszeit

durch voreingestellte Modi.

Abb. 5: Der Startbildschirm zeigt

sich aufgeräumt und dennoch

individuell anpassbar.

gung, wovon anfänglich weniger als 350 MB

durch vorinstallierte Apps belegt sind, und

genau 1 GByte für Telefondaten (gespeicherte

Rufnummer, Kontakte, SMS, MMS) übrig

bleibt. Der interne Speicher, der vom Betriebssystem

als SD-Karte identifiziert wird,

bietet 3,67 GByte für Apps aus dem Google

Play-Store und deren Hintergrunddaten. Eigene

Dokumente, Fotos und HD-Videoaufnahmen

sowie manche neuen Apps speichern

Sie auf der mitgelieferten MicroSD-

Karte, die für zusätzliche 4 GByte Speicherplatz

sorgt. Diese können Sie – wenn nötig –

gegen eine andere MicroSD-Card bis zu 32

GByte austauschen.

Mit BASE-Apps

Außer den üblichen Anwendungen sind welche

vorinstalliert, die speziell für BASE- und

Alcatel-Kunden entwickelt wurden. Mit der

Mein BASE App haben Sie Zugriff auf Ihr

Konto bei BASE, mithilfe von BASE Data-

Check bändigen Sie den mobilen Datenverbrauch

von datenhungrigen Apps, mit Anti-

Virus erhalten Sie ein Jahresabo für den

AVG-Virenscanner, und mit Akku sparen

wählen Sie zwischen Sparmodi, die beim Erreichen

eines voreingestellten Ladezustandes

(von Werk aus bei 30% Akkuladung) auch

automatisch starten. Diese Funktion werden

Sie wahrscheinlich nötig haben, denn die Kapazität

des Akkus reicht bei Dauerbelastung

lediglich für etwas länger als fünf Stunden

aus, bei alltäglichem Betrieb für einen Tag.

Fazit

Das BASE Lutea 3 ist vor allem dann eine

sehr gute Wahl, wenn Sie Ihr etwas älteres

Einsteigersmartphone gegen ein moderneres

und schickes austauschen wollen, aber kein

High-End-Gerät benötigen. Die Verarbeitung

ist gut, die Akkuleistung könnte jedoch

etwas besser sein. Die Kostenkontrolle ist bei

BASE sowohl fürs Telefonieren als auch für

den mobilen Datenverbrauch gewährleistet,

und im Großen und Ganzen stimmt auch das

Preisleistungs-Verhältnis beim Lutea 3. Sie

erhalten es bei BASE für rund 199 Euro ohne

Vertragsbindung oder für eine Anzahlung

von 79 Euro und zuzüglich 24 Monaten zu je

5 Euro (Stand März 2013). ● ● ●

BASE LUTEA 3

Kerndaten

Hersteller

Formfaktor

Auflösung

Prozessor

Android Version

Akku

Laufzeit (Standby/ Gesprächszeit)

Gewicht

Preis (bei BASE)

Technische Daten und Preisvergleich

http:// www. android-user. de/ lp/

Performance

AnTuTu-Benchmark

Vellamo-Benchmark (HTML5)

Vellamo-Benchmark (Metal)

Video-Wiedergabe

Android-User Bewertung

TCL Corporation

4,3-Zoll-Smartphone

480 x 800 Pixel

1 GHz, Dual Core

4.0.4 Ice Cream Sandwich

1800 mAh

250h/ 5h

143g

199 Euro

7250 Punkte

1120 Punkte

357 Punkte

720p

3,0 Punkte

ANDROID-USER.DE MAI 2013 41


HARDWARE

CMX Clanga 097

Im Test: CMX Clanga 097-2016 mit Giant-Pixel-Display

Designed

in Vienna

cmx.at

Android-Tablets mit

iPad-4-Display sind stark

im Trend. Wir haben uns

das Clanga 097 der

österreichischen Hardwareschmiede

CMX

genauer angeschaut.

Marcel Hilzinger

‚„PLUSMINUS

‚ Display

‚ Mini-HDMI-Ausgang

„ Kein Bluetooth

„ Viele Ruckler

Die gute Meldung vorweg: Das

Clanga 097 von CMX ist kein

schlechtes Tablet und durch den

Kauf bei einem deutschen, österreichischen

oder schweizer Händler ersparen

Sie sich manches Problem, das bei einem Direktimport

aus China doch entstehen kann.

Damit sind wir aber auch bereits bei der

schlechten Meldung: Es handelt sich beim

Tablet nur um ein frisch gestrichenes Noname-Tablet,

das in diversen Online-Shops

unter dem Namen Onda V972 auch günstiger

zu haben ist und zudem mit kleinen Performance-Problemen

zu kämpfen hat.

In der Packung

CMX liefert das Clanga 097 in einer schlichten

Karton-Box mit einem praktischen kleinen

Netzteil und einem USB-OTG-Kabel. Dieses

dient auch dazu, um darüber ein externes

3G-Modem anzuschließen, falls Sie das

Tablet unterwegs mit Internetverbindung

nutzen möchten. Das Tablet selbst ist recht

schön verarbeitet, angenehm leicht und sieht

mit der Rückseite aus gebürstetem Alu auch

schick aus. Halten Sie es im Querformat,

dann finden Sie auf der rechten Seite den externen

Lautsprecher (dazu weiter unten

mehr), den MicroUSB-Anschluss für die Datenübertragung

und zum Aufladen, einen

MicroSD-Kartenslot, Mini-HDMI-Ausgang

und den 3,5mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Auf der linken Seite gibt es lediglich

zwei Buttons: den Einschaltknopf und einen

Home-Button. Es fehlt dem Tablet also eine

Lautstärkewippe. Diese Funktion haben die

Entwickler in die Firmware eingebaut. Den

Home-Button benötigen Sie deshalb, weil

viele Apps im Vollbildmodus die für Android

4 typische Menüleiste mit Home, Zurück und

Multitasking-Menü nicht mehr anzeigen.

Den einzigen Weg zurück bietet dann der

Home-Button an. Diese Anordnung ist etwas

gewöhnungsbedürftig.

Bei der verbauten CPU handelt es sich um

einen aus vier Cortex-A7-Kernen bestehenden

Prozessor von Allwinner (A31) mit einer

maximalen Taktrate von 1,2. Das 9,7 Zoll

große Display löst mit 2048x1536 Pixeln auf.

Es ist ohne Zweifel das Highlight des Tablets.

16 GByte fest verbauter Speicher sorgen für

genügend Platz, von den 2 GByte RAM und

von Android 4.1 mit Project Butter ist leider

im Betrieb nichts zu spüren. Das Tablet reagiert

auf Eingaben träge und ruckelt auch

mal beim Wischen durch die Apps.

Abb. 1: Die App-Auswahl des Clanga-Tablets ist von Haus aus recht gut.

Abb. 2: Im Stand-by-Modus verbraucht das Tablet praktisch keinen Strom.

44

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HARDWARE

CMX Clanga 097

Abb. 3: Das System ruckelt zwar, aber die meisten Spiele laufen flüssig.

DESIGNED IN VIENNA?

Beim Clanga 097 handelt es sich nur um ein

gewöhnliches China-Tablet, das es für diverse

OEMs fertig ab Stange gibt. Sie finden das Tablet

mit einer leicht veränderten Software auch

unter der Bezeichnung Onda V972, und auch

beim Archos 97 Platinum HD kommt die gleiche

Hardware zum Einsatz. CMX hat also zur

Hardware nicht wirklich etwas beigetragen,

mal abgesehen davon, dass beim Booten des

Tablets ein CMX-Logo erscheint.

Die Software

Sie erhalten neben den Standard-Apps von

Android zahlreiche weitere vorinstalliert.

Dazu gehören neben einem Videoplayer,

einem Dateimanager und einem E-Book-Reader

auch Facebook, Twitter, der Adobe Reader

und der Flash-Player sowie die zwei

Spiele Angry Birds Rio und Fruit Ninja. In

der Praxis kommen jedoch viele Apps (darunter

auch zahlreiche Spiele) nicht mit der

hohen Auflösung des Tablets zurecht. Als

Workaround empfielt es sich, die entsprechende

App auf ein anderes Tablet oder ein

Smartphone herunterzuladen, die APK-Datei

auf das Clanga-Tablet zu kopieren und dann

an Google Play vorbei zu installieren. Eine

wirklich gute Lösung stellt das aber nicht

dar, vom Sicherheitsproblem mit APKs aus

unbekannten Quellen ganz zu schweigen.

Während sich das Android-System wie erwähnt

recht träge verhält, laufen Spiele hingegen

absolut flüssig. Das liegt an der Grafikeinheit

SGX544MP von PowerVR. Sie sorgt

auch dafür, dass die Benchmark-Ergebnisse

mit 10600 Punkten beim AnTuTu-Test und

mit 1017-Zählern beim HTML5-Benchmark

von Vellamo nicht allzu schlecht ausfallen.

Auch mit Multimedia-Dateien kommt das

Clanga 079 recht gut klar. Bei FullHD-Videos

fehlt dem Tablet aber die GPU-Unterstützung,

und es kommt zu Rucklern und einem

enormen Akku-Verbrauch (der 8000 mAh-

Akku hält sonst rund vier bis sechs Stunden

im Dauerbetrieb durch). Auch ist der Lautsprecher

unten rechts nicht der beste und

sorgt für einen recht monotonen Klang. Da

man das Tablet beim Videoschauen in der

Regel im Querformat hält, bedeckt man dabei

die Mini-Boxen, sodass vom Klang nicht

mehr viel übrig bleibt. Die Tonqualität über

die Kopfhörer-Buchse stimmt hingegen.

Fazit

Mit dem Clanga 097 bringt CMX zwar ein

hochauflösendes Android-Tablet zu einem

guten Preis auf den Markt, die Software ist

jedoch alles andere als ausgereift. Aktuell

können wir es nur für das Lesen von PDF-

Dateien und für einige Spiele empfehlen, ein

Update ist dringend nötig.

● ● ●

CMX CLANGA 079-2016

Abb. 4: Der vorinstallierte Videoplayer spielt Videos bis 720p ruckelfrei ab.

Kerndaten

Hersteller CMX/ Onda

Formfaktor 9,7-Zoll-Tablet

Auflösung 2048 x 1536 Pixel

Prozessor Allwinner A31, Quad-Core, 1,2 GHz

Android-Version 4.1.1

Akku 8000 mAh

Laufzeit (gemischt) 10 h

Gewicht 650g

Preis (Internet) 250 Euro

Technische Details und Preisvergleich

http:// www. android-user. de/ lp/ 15670

Performance

AnTuTu-Benchmark 10821 Punkte

Vellamo (HTML5/ Metal) 1017/ 214 Punkte

Android-User-Bewertung 2,9 Punkte

ANDROID-USER.DE MAI 2013 45


HARDWARE

TomTom Hands Free Car Kit

TomTomm

TomTom Hands Free Car Kit

Universell

Viele KFZ-Universalhalterungen

erweisen sich

im Einsatz als wackelige

Angelegenheit. Im Tom-

Tom Hands Free Car Kit

finden selbst die größten

Androiden sicheren

Halt, zudem dient das

KFZ-Dock gleich als

praktische Freisprecheinrichtung.

Christoph Langner

Im Auto dürfen Sie Ihr Handy eigentlich

gar nicht in die Hand nehmen, eine KFZ-

Halterung sollte daher für jeden Autofahrer

Pflicht sein, der sein Smartphone

während der Fahrt als Navi benutzen oder

auch Anrufe entgegennehmen möchte. Allerdings

gibt es nur von wenigen Handy-Herstellern

und auch dann nur für einzelne Geräte

ordentliches Autozubehör, für viele Geräte

müssen Sie daher mit wackeligen Universalhalterungen

vorliebnehmen, die zudem

wenig Komfort bieten.

TomTom Hands Free Car Kit

Neben seinen Apps im Play Store [LINK 1] und

den dedizierten Navigationsgeräten, vertreibt

der niederländische Navi-Spezialist TomTom

auch diverses Zubehör rund um die Navigation

im Auto. Die neueste Ergänzung des Angebots

ist das TomTom Hands Free Car Kit

[LINK 2], mit dem Sie Ihr Android-Handy nicht

nur sicher im Auto verstauen, sondern gleich

auch noch eine leistungungsfähige Freisprecheinrichtung

bekommen, ohne dass Sie

groß Hardware im Auto verbauen oder Kabel

verlegen müssten.

Das Hands Free Car Kit installieren Sie wie

eine herkömmliche Universalhalterung an

der Windschutzscheibe Ihres PKWs. Soll die

Halterung auf dem Armaturenbrett Halt finden,

liegt dem Set eine selbstklebende Haftscheibe

bei, die Sie als Unterlage auf der Instrumententafel

anbringen können. Strom

kommt über ein USB-Kabel zur Halterung

und von dort über ein kurzes Mirco-USB-Kabel

zum Handy, einen kompakten Ladeadapter

für die Bordspannungssteckdose finden

Sie im Paket.

Selbst ein Galaxy Note passt

Die hochwertig gummierten Befestigungsklammern

lassen sich um 90 Grad drehen,

46

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


Wissen, wie’s geht.

HARDWARE

TomTom Hands Free Car Kit

sodass Sie Smartphones entlang der Längs-,

aber auch der Querseite einklemmen können.

Die Halterung eignet sich für Geräte von

100 mm bis 127,5 mm Höhe bzw. von

54 mm bis 80,5 mm Breite, wenn man die

Aufnahme zur Seite dreht. Bei diesen Dimensionen

findet selbst das extrem große Phablet

Galaxy Note II von Samsung noch seinen

Platz in der Halterung, wenn auch nur äußerst

knapp. Insgesamt macht die TomTom-

Halterung auf uns einen sehr stabilen und

soliden Eindruck.

Nachdem Sie Ihr Smartphone über Bluetooth

mit der Halterung gekoppelt haben,

steht es als Audio-Gerät zur Verfügung. Das

Handy erkennt die integrierte Freisprecheinrichtung

automatisch als Telefon- und Media-

Audiogerät, sodass Sie den 2 Watt starken

Mono-Lautsprecher des KFZ-Docks anstatt

des oft sehr mickrigen Handy-Lautsprechers

nutzen können.

Der integrierte Lautsprecher tönt laut

genug, um auch während einer zügigen Fahrt

den Gesprächspartner klar verstehen oder

Navigationsansagen hören zu können. Für

das Abspielen von Musik ist die Leistung

und vor allem der fehlende Stereosound

dann doch zu wenig. Damit Ihr Gesprächspartner

Sie besser versteht, ist ein kleines

Richtmikrofon über ein kurzes Kabel am

Dock angeschlossen. Sollte die Sprachqualität

noch nicht zufriedenstellend sein, lässt

sich das Mikrofon über ein mitgeliefertes

Verlängerungskabel und einen Befestigungsclip

beispielsweise in den Scheibenwinkel an

der A-Säule des Fahrzeugs montieren.

Durchdacht und

umfangreich

Das TomTom Hands Free Car Kit überzeugt

uns durch einen großen Lieferumfang, gute

Verarbeitung und durchdachte Bedienung.

So hat TomTom zum Beispiel auch an die

Situation gedacht, in der das Handy sich per

Bluetooth im KFZ-Dock eingebucht hat, aber

nach wie vor unzugänglich in der Manteloder

Hosentasche steckt.

Geht ein Anruf ein, können Sie über die

auf der Frontseite der Halterung integrierten

großflächigen Tasten das Telefonat annehmen

und auch wieder auflegen, ohne das

Handy in die Hand nehmen und damit einen

Eintrag im Flensburger Verkehrssünderregister

riskieren zu müssen.

● ● ●

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www.android- user.de/qr/28184

Android-Apps

entwickeln!

Erstellen Sie Ihre eigene Android-App und veröffentlichen

Sie diese im Google Play Store. Unsere Bücher

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ISBN 978-3-8362-1998-3

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HARDWARE

Libratone Zipp

Im Test: Portabler WiFi-Lautsprecher Libratone Zipp

Sound-

Zylinder

Libratone

Wer 400 Euro für einen

portablen Lautsprecher

ausgibt, muss entweder

viel Geld übrighaben

oder genau wissen, was

er will. Wir haben den

tragbaren bunten Zylinder

von Libratone mit

Android getestet.

Marcel Hilzinger

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29116

Die Zipp-Lautsprecher von Libratone

sind ein typisches

Apple-Zubehör: schön stylish,

qualitativ hochwertig und

teuer. Wer also nur einen externen Lautsprecher

sucht, den man auch mal unterwegs

benutzen kann, wird wohl kaum bereit

sein, dafür 400 Euro auszugeben.

Wenn aber ein Hersteller, der bisher für

sein Apple-Zubehör bekannt war, auf einmal

Android-Apps entwickelt, dann muss

an der Sache mehr dran sein.

Viel Musik für viel Geld

Der Libratone-Zipp-Lautsprecher [LINK 1]

gehört zum Besten, was wir an externen

Lautsprechern bisher im Android-User-Testlabor

hatten. Und das merkt man schon beim

Auspacken: Die Box ist wirklich schwer.

Nimmt man die äußere bunte Hülle einmal

ab (drei davon mit je zwei Farben gehören

zum Lieferumfang), findet man unter der

weichen Schale einen echt harten Kern, bestehend

aus einem 2.1-Speaker-System mit

maximal 60 Watt Ausgangsleistung

(ein 4-Zoll-

Bass und zwei 1-Zoll-

Hochtöner). Klar trägt

auch der verbaute Akku

sein Stück zum Gewicht

bei, aber die Box ist wirklich

sehr massiv gebaut.

Ursprünglich als reine

Airplay-Box konzipiert, beherrscht

das Zipp-System

seit einem Firmware-Update

auch DLNA und ist

somit mit Android und

jedem anderen System

kompatibel, das via WiFi

DLNA-fähig ist. Libratone

hat im Februar auch eine

Android-App veröffentlicht

[LINK 2], die das komplette

Setup übernimmt.

Abb. 1: Verbinden Sie sich mit dem

Libratone-WiFi, dann besteht keine

Internetverbindung.

Am einfachsten nutzen Sie den Libratone-

Lautsprecher mit einem Line-In-Kabel. Gerade

wenn man den Lautsprecher unterwegs

nutzen möchte, ist das vermutlich das einfachste

Setup, das zudem auch mit jedem beliebigen

MP3-Player oder Notebook zusammen

funktioniert und für die längste Akkulaufzeit

(bis zu 8 Stunden) sorgt. Doch wer

schleppt schon gerne eine 2-kg-Box mit sich

herum. In den meisten Fällen dürfte der Libratone

Zipp stationär und über WiFi zum Einsatz

kommen. So reicht die verbaute Batterie

für rund vier Stunden, je nach Lautstärke.

Wifi oder Wifi?

Der kleine Lautsprecher startet in der Grundeinstellung

beim Einschalten einen unverschlüsselten

WLAN-Hotspot. Jeder in der

Umgebung kann sich mit dem passenden

Access Point verbinden. Doch auf diese Art

können Sie zwar Musik streamen, kommen

dann aber nicht mehr ins Internet (das

WLAN-Symbol in Abbildung 1 ist grau, also

kein Internet). Binden Sie deshalb den Libratone-Speaker

mit der frei verfügbaren

Android-App ins eigene

WiFi ein. So erreichen

Sie den Lautsprecher und das

Internet (Abbildung 2 mit

blauem Wifi-Symbol in der

Benachrichtigungsleiste) und

schützen sich auch vor Zugriffen

des Nachbarn.

Dazu müssen Sie sich zum

ersten Mal über das Libratone

WiFi-Netz mit der Box verbinden

und danach in der Libratone-App

das Setup aufrufen.

Hier richten Sie nun das

heimische WLAN ein. Anschließend

bootet der Lautsprecher

neu und verbindet

sich automatisch mit dem

eingerichteten WLAN. Falls

das Setup aus irgendeinem

48

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HARDWARE

Libratone Zipp

Grund nicht klappt, setzen Sie

den Libratone-Speaker auf die

Werkseinstellungen zurück,

verbinden sich mit einem Laptop

mit dem Libratone WiFi

und rufen im Browser die Adresse

192.168.1.1 auf, um zur

Weboberfläche zu gelangen.

Hat das Setup geklappt, brauchen

Sie einen guten DLNA-

Client. Wir empfehlen Bubble-

UPnP [LINK 3], der Hersteller in

seiner FAQ auf der Libratone-

Homepage Twonky Mobile

[LINK 4]. Sony oder Archos bieten

auch von Haus aus einen

Media player mit DLNA-Support.

Die Libratone-App

Das wirklich Geniale an den Libratone-Lautsprechern

ist das

Sound-Setup über die App. Hier legen Sie

fest, wie und wo die Box plaziert ist und passen

direkt in der App dann die Sound-Ausgabe

der Box an. Und das funktioniert wirklich

sehr gut. Wir haben es mit einem Setup

auf einem Holztisch und einem zweiten

Abb. 2: Ist die Libratone-Box ins

eigene Netz eingebunden, klappt

auch der Internetzugriff.

Abb. 3: Wählen Sie in Bubble-

UPnP den Libratone-Lautsprecher

als Local Renderer aus.

Setup vor einer Wand ausprobiert, und der

Klang war wirklich in beiden Fällen durch

die genaue Einrichtung deutlich besser. Individuellen

Sound, je nach Raum wie zum Beispiel

bei Sonos [LINK 5], beherrscht das Libratone-System

hingegen nicht.

● ● ●

Abb. 4: Das Setup der genauen

Position des Lautsprechers lohnt

sich wirklich!

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10,1” - TABLET COMPUTER

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ANDROID 4.0

CPU: 1,2 GHZ A10

RAM: 1GB DDR3

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APPS

App-Empfehlungen

In dieser Rubrik stellt Ihnen

die Redaktion jeden Monat

zehn Apps vor, die wir für

besonders gelungen halten.

Arnold Zimprich

Android-User-App-Empfehlungen

Unsere Favoriten

Sense

„Write it. Draw it. Feel it.“ – So beschreiben die Sense-Entwickler ihre

innovative Zeichen-App. Was das in der Realität bedeutet, sollten Sie

selbst unbedingt ausprobieren. Uns hat die App eine ganz neue Beziehung

zu unseren Handy-Kommunikationspartnern vermittelt.

Ob romantisch-verschnörkelte Liebeserklärungen,

spontane Verabredungen oder einfach nur eine kleine

Grußbotschaft: Sense ist halb Spiel, halb Messenger

und bringt Mitteilungsbedürftige ihrem Sense-Gegen-

über durch virtuelle Berührungen näher. Verbindet

man sich mit einem anderen Smartphonebesitzer,

der ebenfalls Sense installiert hat, erscheint auf den

Smartphone-Displays nicht nur die selbst angefertigte

Zeichnung, sondern auch das, was die oder

der andere gerade schreibt, malt oder kritzelt. Die

Echtzeit-Malerei macht Spaß, ist spannend und

verschafft frisch Verliebten ein kribbeliges Gefühl im Bauch.

Unbedingt ausprobieren, die App ist kostenlos!

kostenlos

Bewertung: ★★★★★

News

Republic

kostenlos

News Republic ist eine globale Nachrichten-App aus dem Google

Play Store, bei der Sie selbst Ihr eigener Nachrichten-Chef sind.

Sie definieren Ihre eigenen News-Kanäle und werden mithilfe

des Nachrichten-Navigations-Systems TagNav in Echtzeit über

Ereignisse zu Themen benachrichtigt, die für Sie persönlich am

wichtigsten sind, egal, ob aus Politik, Wirtschaft, Technik, Unterhaltung

oder Sport.

Bewertung: ★★★★★

Sanfter Wecker

(Gentle Alarm)

2,37 Euro Testversion gratis

Möchten Sie nicht mehr jeden Morgen vom ewig gleichen Dröhnen Ihres Funkweckers aus dem

Schlaf geholt werden? Dann holen Sie sich den sanften Wecker. Der Entwickler nimmt den Mund

nicht zu voll, wenn er behauptet den „funktionsreichsten Wecker für Android“ zu haben – die Liste

der einstellbaren Parameter ist endlos lang. Allein die Funktion, den Weckton durch Umdrehen

des Smartphones noch einmal leise zu stellen, ist eine feine Sache. Bewertung: ★★★★★

50 MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

App-Empfehlungen

Mathemakustik

0,79 Euro Testversion gratis

Mathemakustik ist eine Mathe-App, mit der man

das Kopfrechnen „rein nach Gehör“ üben kann –

ein gutes Training für Schüler, Studenten und alle

anderen angehenden Kopfrechenprofis. Die gestellten

Aufgaben kann man dank vielerlei Einstellungsmöglichkeiten

auf die eigenen Anforderungen

abstimmen. Bewertung: ★★★★★

XDA-

Developers

kostenlos

Mit der offiziellen XDA-App haben Sie kompletten Zugriff auf den Foren-

Kosmos der Entwickler-Profis bei den XDA Developern. Natürlich ist die

App nicht nur zum Lesen gut, man kann über sie auch Posts erstellen, private

Nachrichten versenden und Favoritenlisten anlegen. Die App ist mit

einem Werbebalken versehen, die reklamefreie Version der App schlägt

mit 1,15 Euro zu Buche.

Bewertung: ★★★★★

123Recycle

kostenlos

123Recycle ist eine von Nestle erdachte

App, die Smartphone-Nutzern

dabei helfen soll, ihren Abfall

auf ökologisch korrekte Weise zu

entsorgen. Bei der Entwicklung der

App stand das für seine Strenge bekannte

Umweltamt von Singapur

mit Rat und Tat zur Seite – ab sofort

werden Sie recyclebaren Abfall also

nie wieder falsch sortieren.

Bewertung: ★★★★★

Unlock

YourBrain

kostenlos

Pro Smartphone-Entsperrung eine

Rechenaufgabe: Das ist das Motto

dieser Gehirntrainer-App. Zunächst

wirken die gestellten Rechenaufgaben

trivial. Doch keine Angst, denn

es wird zunehmend schwieriger, die

vom eingebauten „Challenge Generator“

erdachten Rechen-Herausforderungen

zu lösen.

Bewertung: ★★★★★

Field

Recorder

2,95 Euro

Wollen Sie Ihr Smartphone in ein

Aufnahmegerät verwandeln? Der

Field Recorder eignet sich für typische

Aufnahme-Aufgaben wie Diktieren

oder auch Konzertaufnahmen.

Er bietet mehr als 50 Optionen, um

ihn ans eigene Smartphone und die

Situation anzupassen. Externe Mikrofone

werden unterstützt.

Bewertung: ★★★★★

Snapdragon BatteryGuru (Beta) kostenlos

Der Snapdragon BatteryGuru holt mehr aus Ihrem Snapdragon-Androiden. Die App lernt,

wie Sie Ihr Smartphone verwenden und vor allem, wann Sie es im Einsatz haben. Nach

einer zwei- bis viertägigen „Lernphase“ passt der Snapdragon BatteryGuru das Energiemanagement

des Smartphones an die eigenen Bedürfnisse an und spart so Strom, ohne dass

Sie Ihre Smartphone-Gewohnheiten ändern müssen.

Bewertung: ★★★★★

Vybe – Custom

Vibrations

kostenlos

Vybe macht Ihren Androiden zum Vibrations-Experten: Mit

der App kann man bestimmten Kontakten bestimmte Vibra-

tions-Abfolgen zuordnen. So weiß man auch in Meetings

oder anderen Umgebungen, wo das Smartphone besser

leise ist wie eine Maus, wer gerade anruft und ob man das

Smartphone getrost in der Hosentasche stecken lassen

kann oder doch lieber nicht. Bewertung: ★★★★★

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29041

ANDROID-USER.DE MAI 2013 51


APPS

Neuheiten

Beliebte App-Neuheiten bei Google Play

In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen besonders beliebte Apps

vor, die neu auf Google Play

sind oder ein Update erhalten

haben. Arnold Zimprich

Neuheiten

ZDFheute

kostenlos

Device Info Ex

Live Wallpaper

0,83 Euro

Nachdem das ZDF mit seiner Mediathek-App bisher

auf ein eher geteiltes Echo gestoßen ist, ging der

Start der Heute-App besser über die Bühne. Sie

bietet einen Überblick über News aus der Online-

und TV-Redaktion des Mainzer Fernsehsenders,

dazu gibt es Livestreams, Kurznachrichten und

Hintergrundberichte. Bald soll eine Tablet-Version

der Anwendung folgen. Bewertung: ★★★★★

Lassen Sie sich vom langen Namen ser App nicht abschrecken, denn sie

bringt kurz und prägnant alle wichtigen

die-

Gerätedaten als Wallpaper auf den

Smartphone-Bildschirm. Im Gegensatz

zu anderen kitschig-verschnörkelten

Kollegen hat sie eine prägnante und

coole Optik, uns hat sie an ein Head

Up-Display (HUD) erinnert.

Bewertung: ★★★★★

Skype WiFi

kostenlos

Auf iOS gibt es diese App (fast) schon seit der

Steinzeit und nun endlich auch auf Android:

Skype WiFi ermöglicht es Account-Inhabern,

an weltweiten WiFi-Hotspots für günstiges

Geld über das eigene Skype-Guthaben im In-

ternet zu surfen. Die App wendet sich klar an

Vielreisende und Skype-Fans, die am Flugha-

fen schnell online gehen wollen, ohne ihre

Roaming-Gebühren in die Höhe zu jagen.

Bewertung: ★★★★★

Sidebar Pro

kostenlos

In einer vor Kurzem

führten Umfrage

haben wir herausge-

durchgefunden,

dass die

meisten unserer

Leser mehr als 50

Apps auf ihren

Smartphones oder

Tablets installiert

haben. Die Sidebar

Pro bietet App-

Sammlern schnellen

Zugriff auf ihre

beliebtesten Apps

– und das ganz

ohne lange und

lästige Sucherei im

App-Drawer. Bewertung: ★★★★★

Opera-Browser

beta

kostenlos

Die norwegischen Entwickler

bei Opera wollen an die Erfolge

von Chrome und Safari

anknüpfen – und haben die

Beta-Version ihres Browsers

auf Google Play zur Verfü-

gung gestellt, die ebenfalls

auf der Webkit-Engine ba-

siert. Darüber hinaus kann

man gegenüber der Konkurrenz

mit den bekannten

Vorteilen von Opera

punkten: schöne Übersicht

über die Top-Seiten

und eine hohe Datenkomprimierung.

Bewertung: ★★★★★

52

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Neuheiten

Draft

1,49 Euro

Draft ist ein nagelneuer, an Dropbox gekoppelter

Texteditor, mit dem sich Notizen und Doku-

mente organisieren, bear-

beiten und mit anderen tei-

len lassen. Die Dokumente

lassen sich anschließend in

Ordnern und Unter-Ord-

nern ablegen, der Entwick-

ler hat in der App zudem

eine umfassende Such-

funktion eingebaut. Eine

praktische Dropbox-Erwei-

terung für alle, die Ord-

nung in ihre Unterlagen

bringen wollen.

Bewertung: ★★★★★

Mein Wecker

0,75 Euro Testversion kostenlos

Weck-Apps auf Smartphones sind ein leidiges Thema. Entweder

sie sind geradezu omnifunktional und überfordern den Nutzer

durch vielerlei Funktionen, Menüs und Klingeltöne, oder sie sind

klanglich einfach nur unter aller Kanone. „Mein Wecker“ geht

einen erfolgreichen Mittelweg, das Design beschränkt sich auf das

Wesentliche und gefällt.

Bewertung: ★★★★★

Bußgeldrechner

kostenlos

BLITZ! – und schon ist es zu spät, die Radarfalle

hat zugeschnappt. Wer sich im Vor- oder Nach-

hinein über die Höhe des Bußgeldes informie-

ren will, findet in dieser

App einen nützlichen Hel-

fer. Sie teilt sich zum Bei-

spiel in die Rubriken La-

dung, Gurtpflicht, Handy,

Kennzeichen und Licht auf

und fungiert nicht nur als

Schmöker für Vielfahrer,

sondern auch als Mah-

nung und Warnung für

allzu Wagemutige und

Punkte-Sammler.

Bewertung: ★★★★★

Schiffeversenken

kostenlos

Wer kennt dieses Spiel? Bitte Hand heben! An alle, die es noch nicht

kennen, geht ein klarer Download-Befehl, denn diese Version des

Klassikers hat es in sich. Zum einen hat uns die witzige Krakel-Optik

sehr gut gefallen, zum ren die brachial dröh-

andenende

Sound-Untermalung.

Das Spiel

kombiniert auf raffinierte

Weise den

Charme von Kuli-Kritzeleien

aus der Schulzeit

mit einem ausgeklügeltem

Smartphone-Spiel.

Bewertung: ★★★★★ ★

Bosch fun2drive

kostenlos

Mit der Bosch fun2drive-App wagen Sie einen tiefen

Blick unter die Motorhaube Ihres Autos, egal, ob PS-

Bolide oder Opel Corsa. Die App liest alle möglichen

Motorwerte von D wie Drehzahl bis K wie Kraftstoff-

druck aus. Zur Nutzung muss Ihr Fahrzeug allerdings

über eine OBD-Buchse verfügen, zudem benötigt

man einen Bluetooth-fähigen OBD-Adapter, der bei

Amazon ungefähr 15-25 Euro kostet.

Bewertung: ★★★★★

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29040

ANDROID-USER.DE MAI 2013 53


APPS

Illegale Apps

Grenzwertige Apps im Google Play Store

Verbotene

Früchte

iarada, 123RF

Trotz aller Bemühungen von Google, den Play Store vor illegalen Inhalten

zu schützen, finden sich dennoch immer wieder Apps, die grenzwertig

sind, in einigen Ländern gegen geltendes Recht verstoßen oder

die Google-eigenen Richtlinien des Play Stores ignorieren. Carsten Müller

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29,82

Schon bei Adam und Eva im Paradies

waren es die verbotenen

Früchte, die besonders lockten.

Auch der Google Play Store gibt

sich bisweilen paradiesisch, zum Beispiel bei

Apps, die Musik im MP3-Format herunterladen.

Das ist in vielen Ländern – darunter

auch in Deutschland – klar illegal. Die folgenden

Apps dürfte es deshalb bei Google

Play nicht geben. Einzig in der Schweiz und

wenigen EU-Ländern ist der reine Download

nicht strafbar.

Music Ocean

Die meisten MP3-Downloader machen

den Eindruck schnell zusammengeschusteter

Apps, ohne viel Schickimicki.

So auch Music

Ocean [LINK 1]. Neben einer

Suche bietet die App eine

Übersicht der bereits heruntergeladenen

Songs

sowie den Zugriff auf die

lokale Musikbibliothek.

Auch Playlists sind möglich.

Die Suche arbeitet

schnell und liefert gute Ergebnisse.

Unschön ist,

dass die Datei größe – und

damit ein valider Hinweis

auf die Qualität der MP3-

Datei – nicht auf den ersten

Blick ersichtlich ist,

sondern nur umständlich

über zwei weitere Klicks.

Abb. 1: Music Ocean: Simple

Benutzeroberfläche, aber gute

Suchergebnisse.

MP3 Music Download Best

Auch MP3 Music Download [LINK 2]

bietet auf ähnliche Weise eine

Suche und den Zugang zu lokalen

MP3-Dateien. Die Suche geht hier etwas gemächlicher

zur Sache, fördert aber ebenso

brauchbare Ergebnisse zutage. Die Dateigröße

wird hier direkt in der Liste der gefundenen

Songs angezeigt, was die Auswahl des

gewünschten Titels deutlich vereinfacht.

MP3 Music Download

Unter fast dem gleichen Namen liefert

diese App [LINK 3] eine deutlich

schickere Oberfläche mit einer hübschen

Buttonleiste am unteren Bildschirmrand.

Sie bietet komfortablen

Zugriff auf die Suche, Songs,

Interpreten, Alben, Playlists

und die heruntergeladenen

Dateien. Am oberen Rand des

Screens wartet ein Eingabefeld

bereits auf die Suchbegriffe.

Allerdings sind die

Such ergebnisse weniger berauschend.

Häufig präsentiert

die App nur Teile von Liedern.

Die Suche nach „Rio

Reiser“ etwa befördert fast

ausschließlich 0,46 MB große

Songschnipsel ans Tageslicht.

4shared Music

Mit 4shared Music

[LINK 4] geht ein

etwas anderes Kon-

54

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Illegale Apps

Abb. 2: MP3 Music Download ist

ebenfalls simpel konstruiert, aber

schon etwas übersichtlicher.

Abb. 3: MP3 Music Download bietet

eine schicke Oberfläche, aber

nicht immer optimale Ergebnisse.

Abb. 4: 4shared Music ist ein Filesharing-Dienst

für Musik mit Upund

Download-Funktion.

Abb. 5: Blitzer.de warnt frühzeitig

vor Blitzampeln und Geschwindigkeitskontrollen.

zept an den Start. 4shared ist eigentlich ein

Filesharing-Netzwerk. Neben der Music-App

gibt es auch 4shared-Apps, die sich für jegliche

andere Dateiarten anbieten. Im Gegensatz

zu sonstigen MP3-Downloadern stellt

diese App nur Dateien bereit, die andere User

bereitgestellt haben. Hier lassen sich also

Songs nicht nur herunter- sondern auch

hochladen. Damit machen Sie sich strafbar,

falls Sie nicht die Rechte an der Musik besitzen.

Aber es gibt auch auch genügend legale

Anwendungsbereiche für Filesharing-Apps.

Nicht nur Musikfans stoßen bei der Nutzung

vermeintlich legaler Apps bisweilen an

die Grenzen der Legalität, wie die folgenden

Beispiele zeigen.

Blitzer.de

Ausgerechnet ein Paradebeispiel für

das, was mit GPS-fähigen Smartphones

und einer großen Community

möglich ist, darf in Deutschland eigentlich

nicht genutzt werden: Die Blitzer.de App

[LINK 5] warnt vor mobilen und stationären

Radarfallen. Einmal aktiviert, schlägt die App

Alarm, wenn Sie sich mit Ihrem Auto einer

Geschwindigkeitskontrolle nähern. Dabei

hält die App außerdem auch Ihre eigene Geschwindigkeit

im Blick. Prima Sache, funktioniert

in der Praxis einwandfrei – die Nutzung

ist aber illegal in Deutschland. Zumindest

noch. Denn der Gesetzgeber beabsichtigt,

diese Regelung irgendwann in Zukunft

zu lockern. Bis dahin ist Vorsicht geboten.

Call Recorder

Telefongespräche aufzuzeichnen ist

nicht nur bei Stalkern bisweilen

verlockend. Apps wie Call Recorder

[LINK 6] kümmern sich automatisch darum. Sie

aktivieren einfach nur die App, und sämtliche

Telefonate werden künftig aufgezeichnet

und können später über einen Musikplayer

immer wieder abgespielt werden. Sowas

praktisch kann doch nicht illegal sein!? Ist es

aber. Telefongespräche dürfen ohne die explizite

Zustimmung des Gesprächspartners

nicht aufgezeichnet werden. Apps wie Call

Recorder starten die Aufnahme jedoch sofort

nach Zustandekommen der Verbindung. Und

dann ist bereits für die Zustimmung zur Aufzeichnung

zu spät…

Daily Roads Voyager

Ähnlich gelagert ist die Videoaufzeichnung

anderer Menschen oder

ihrer Fahrzeuge, ohne deren Zustimmung.

Was in Russland gang und gäbe

ist und uns atemberaubende Bilder des Meteoriteneinschlags

im Januar lieferte, ist in

Deutschland so nicht gestattet: Eine dauerhaft

laufende Videokamera hinter der Windschutzscheibe

des eigenen Autos. DailyRoads

Voyager [LINK 7] ist eine App, die genau dies

auf dem Android Smartphone ermöglicht.

Was für die Rekonstruktion eines Unfalles

später hilfreich sein könnte, verletzt jedoch

das Persönlichkeitsrecht anderer Menschen.

Insofern sind diese Videos im Zweifelsfalle

nicht nur vor Gericht ohne Belang, sondern

können auch zu empfindlichen Strafen führen.

Pirate Bay Browser

Bei einem Filesharing-Dienst wie

Pirate Bay wird die Gesetzeslage

schon nachvollziehbarer. Wo im

großen Stil kostenpflichtige Software unent-

Abb. 6: Die Benutzerführung ist simpel,

die Nutzung in Deutschland

jedoch nicht erlaubt.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 55


APPS

Illegale Apps

Abb. 7: Simpel und funktional: Call

Recorder zeichnet jedes Telefongespräch

auf.

Abb. 11: Easy App Tool Box überzeugt

durch umfangreiche

Backup-Funktionen.

Abb. 8: Daily Roads Voyager

erlaubt vielfältige Einstellungsmöglichkeiten.

geltlich verteilt und getauscht wird, liegt auf

der Hand, dass dies nicht gesetzeskonform

sein kann. Pirate Bay Browser [LINK 8] ist der

App gewordene Zugang zu einer der größten

Filesharing-Plattformen. Zwar liegt dort auch

viel Legales herum, aber mutmaßlich sind es

eher die gecrackten Softwareprodukte, die

den besonderen Reiz dieser Plattformen ausmachen.

Hier ist nicht nur aus Gründen der

Illegalität Vorsicht geboten. Dienste wie dieser

sind außerdem auch Quell unzähliger

Viren und sonstiger Schadsoftware.

Logo Quiz

Apps wie Logo Quiz [LINK 9] sorgen

für kurzweilige Unterhaltung und

sind für Nutzer auch recht unkritisch.

Hier begeben sich vielmehr die Entwickler

in einen Grenzbereich der Legalität.

Denn Firmenlogos sind in

aller Regel geschützte Bildund/

oder Wortmarken, die

ohne Erlaubnis der Markeninhaber

nicht genutzt

werden dürfen. Wer sich

also als Entwickler einer

solchen App mit Hunderten

von Original-Logos

schmückt und womöglich

noch kommerzielle Absichten

– etwa durch Werbung

in der App – verfolgt,

sollte sich bei jedem einzelnen

Markeninhaber

vorher die schriftliche Genehmigung

einholen. In

der Praxis bei der Vielzahl

der Logos vermutlich

kaum durchführbar.

Abb. 9: Pirate Bay ist ein riesiger

Filesharing-Dienst und lockt mit

verbotenen Früchten.

Abb. 12: Das Weitergeben von

Apps verstößt jedoch gegen die

Google-Play-Store-Richtlinien.

Abb. 10: Ob wohl alle Markeninhaber

ihre Erlaubnis für das Logo Quiz

erteilt haben?

Easy App Toolbox

Die Google Richtlinien zur Nutzung

des Play Stores sowie die Regelungen

für Entwickler, die ihre Apps im

Play Store anbieten, sind eigentlich eindeutig.

Sie erlauben beispielsweise nicht, Apps

ohne Zustimmung des jeweiligen Entwicklers

zu verändern oder weiterzugeben. Dennoch

finden sich im Play Store Apps wie Easy App

Toolbox [LINK 10]. Damit können Sie installierte

Apps per E-Mail, Bluetooth oder einen

Cloud-Dienst mit anderen Teilen, also weitergeben.

Was zu privaten Backup-Zwecken

zweifelsfrei sehr nützlich ist, öffnet jedoch

auch Türen zum Missbrauch. Noch schlimmer

sind Entwickler, die einfach andere Apps

kopieren und mit einem neuen Logo einstellen.

Auch davon gibt es leider sehr viele Beispiele

bei Google Play.

Fazit

Nicht jede Frucht, die das

Buffet im Play Store so

schmackhaft anbietet, kann

auch risikolos verzehrt werden.

Auf vielfältige Weise

können Nutzer oder Autoren

der Apps mit geltenden Gesetzen

in Konflikt geraten. Was

in dem einen Land erlaubt ist,

kann in einem anderen bereits

strafbar sein. Hier ist

Vorsicht die sprichwörtliche

Mutter der Porzellankiste.

Also Augen auf und im Zweifelsfalle

lieber die besonders

lockenden Früchte meiden –

sie könnten einen bitteren

Beigeschmack haben. ● ● ●

56

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


PROBELESEN

OHNE RISIKO

UND GEWINNEN!

Einen Acer REVO RL70: Das flüsterleise

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APPS

Trackthisforme

Andrei Krauchuck, 123RF

Alles im Blick dank Trackthisforme

Smarter

Datensammler

Möchten Sie den täglichen Kaffeekonsum im Blick behalten,

Ihre Gewichtsabnahme verfolgen oder persönliche

Trainingsfortschritte protokollieren? Vergessen Sie dafür die

vielen unübersichtlichen Listen, die Sie sowieso nur lange

suchen müssen. Setzen Sie auf Trackthisforme. Jasmin Bauer

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/28563

Abb. 1: Die Ansicht der einzelnen

Kategorien. Neue Rubriken legen Sie

oben über das Plussymbol an.

Das kostenlose Programm Trackthisforme

[LINK 1] (zu Deutsch: Verfolge

es für mich) vereinigt alle

Ihre wichtigen Daten und Ergebnisse

künftig in einer einzigen Anwendung.

Ganz gleich, ob es sich um die Anzahl der

geleisteten Liegestützen, gerauchte Zigaretten,

getrunkene Wassergläser, Arbeitsstunden

oder eigene Rekordversuche handelt, das

Tagebuch Trackthisforme hält alles für Sie

fest. Bevor Sie die Anwendung zum ersten

Mal verwenden, müssen Sie einen Account

anlegen. So können Sie

später Ihre Daten auf

mehreren Geräten abrufen

und synchronisieren.

Allgemeine Einstellungen,

wie die Anzeige

des Datumsformats,

nehmen Sie unter

Menü| Preferences vor

(Abbildung 2). Neue

Rubriken legen Sie oben

über das Plussymbol

an. Daneben können

Sie Einstellungen vornehmen,

die automatische

Zählfunktion Ihrer

Anrufe und Mitteilungen

aktivieren und (in

der Vollversion) die einzelnen

Bereiche sortieren.

Für den Homegorie

an, um etwa das Gewicht zu

Abb. 2: So legen Sie eine neue Katescreen

gibt es zusätz-

tracken.

lich Widgets: Damit nehmen Sie Ihre Einträge

noch bequemer vor und rufen die Statistiken

mit einem Fingerzeig direkt auf.

Über das Kurvensymbol in der oberen

Menü leiste legen Sie für jedes Thema eine eigene

Kategorie an. Möchten Sie etwa verfolgen,

was die Waage jede Woche zeigt, benennen

Sie die Kategorie Gewicht und legen die

Einheit kg fest. Nun müssen Sie nur noch in

regelmäßigen Abständen die neuen Werte

eingeben um den Verlauf über anschauliche

Grafiken zu verfolgen. Die aktuellen Ergebnisse,

wie das Gewicht in Kilogramm,

tragen Sie über das

Pluszeichen im Menü der jeweiligen

Rubrik ein. Schreiben

Sie dafür in das Feld value den

Wert (zum Beispiel 65 für 65

kg) und vermerken Sie darunter

das zugehörige Datum.

Dabei sind Sie nicht an das aktuelle

Datum gebunden.

Nachdem Sie regelmäßig

Ihre Ergebnisse notiert haben,

zeigt Ihnen das Programm bereits

auf der Startseite eine

Grafik mit dem Verlauf an. Für

genaue Ergebnisse teilen Sie

der App in der Menüleiste

oben mit, für welchen Zeitraum

Sie diese Darstellung

wünschen. Neben den Rubriken,

die Sie selbst bestimmen

und eintragen, können Sie mit

58

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Trackthisforme

Manage Smart Categories zusätzlich

versendete und empfangene

Mitteilungen und getätigte

Anrufe automatisch mitzählen

lassen. So haben Sie Ihr

Nutzungsverhalten immer im

Blick. Diese Option ist äußerst

hilfreich, wenn Sie etwa Ihre

Telefonrechnung überprüfen

möchten oder auf der Suche

nach einem neuem Tarif sind.

Insgesamt können Sie bis zu

fünf Kategorien anlegen. Mit

der Pro-Version (1,16 Euro über

In-App-Kauf) heben Sie diese

Beschränkung auf und haben

die Möglichkeit, die Rubriken

in den Einstellungen per

Drag&Drop zu sortieren oder in

der Anzeige Dashboard Ihre

Statistiken in einem Tortendiagramm

zu verfolgen.

Fazit

Der Vorteil von Track thisforme besteht darin,

dass Sie mehrere Kategorien anlegen können,

selbst wenn diese nichts miteinander zu

tun haben. Aufgrund

der anschaulichen Darstellung

werden Fortund

Rückschritte deutlich,

was sich positiv

auf die Motivation auswirkt.

Die Anwendung

bewertet Ihre Ergebnisse

allerdings nicht,

sondern protokolliert

diese nur. Ob und wie

Sie Ihre persönlichen

Ziele erreichen, müssen

Sie selbst kontrollieren.

Eine Erinnerungsfunktion

für das

Eingeben der Werte

oder zum Ausüben bestimmter

Aktivitäten

wie Trainingseinheiten

oder Wassertrinken

wäre für die App noch

wünschenswert. Hier

liegt der Unterschied dieser ansonsten recht

hilfreichen Anwendung gegenüber spezialisierten

Apps, wie es sie für die Bereiche

Sport und Ernährung im Play Store gibt. ● ● ●

Abb. 3: Übersicht über die smarten

Rubriken, die Ihr Nutzungsverhalten

auf dem Smartphone festhalten.

Abb. 4: Die grafische Darstellung

Ihrer Werte finden Sie im Dashboard.

Links oben ändern Sie den Zeitraum.

Die heute führenden Spezialisten stammen oft aus der "Freie Software-Szene" und schulen seit

Jahren im Linuxhotel. Das erklärt die Breite und Qualität unseres Schulungsangebotes:

AJAX * Amavis * Android * Angriffstechniken * Apache * Asterisk * BaseX * BayesianAnalysis * Bind * C/C++ * Cassandra *

CiviCRM * Cloud * Cluster * ClusterFS * CouchDB * CSS3 * CUPS * Debian * DHCP * DNS * DNSSEC * Echtzeit Linux *

Embedded Linux * eXist-db * Faces * FAI * Firewall * Forensik * FreeBSD * FreeRADIUS * GeoExt * Git * Grails * GRASS *

Groovy * hadoop * Hochverfügbarkeit * HTML5 * Hudson * iSCSI * IPv6 * ITSM * Java * JavaScript * Jenkins * Kernel * KVM

* LDAP * LibreOffice * Linux * LPI * m23 * MacOSX * MapFish * Mapserver * Maven * Mikrocontroller * MVS/380 * MySQL *

Nagios * Node.js * OpenBSD * OpenLayers * OpenOffice * openQRM * OpenVPN * OPSI * OSGi * OTRS * Perl * PHP *

Postfix * PostgreSQL * Puppet * Python * QuantumGIS * R * Rails * RedHat * Routing * Request-Tracker RT * Ruby * Samba

* SAN * Scala * Scribus * Shell * Sicherheit * SNMP * Spacewalk * Spamfilter * SQL * Struts * Subversion * SuSE * TCP/IP *

Tomcat * Treiber * TYPO3 * Ubuntu * UML * Unix * Univention * Virenfilter * Virtualisierung * VoIP * WebGIS * Webservices *

Windows Autoinstall * Windowsintegration * x2go * xen * XML * Xpath * Xquery * z/OS * Zabbix * Zend

Fast 100% der Teilnehmer empfehlen uns weiter. Siehe www.linuxhotel.de

Ja, wir geben es zu und haben überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei: Unsere Schulungen machen auch Spaß ;-)


APPS

Camera FV-5

Mit der Camera FV-5 besser fotografieren

Profi-Cam

Die meisten Kamera-

Apps bieten kaum Einstellungsmöglichkeiten,

sodass man sich vollends

auf die Automatik

verlassen muss. Legen

Sie lieber selbst Hand

an, sollten Sie sich die

App Camera FV-5

genauer ansehen.

Tim Fuhrländer

Mit der Camera FV-5 verwandelt

sich Ihr Smartphone-Bildschirm

in den einer gut ausgestatteten

Kamera. Während Sie am linken

Rand die allgemeinen Einstellungen, die Auswahl

zwischen Programmautomatik und

dem manuellen Einstellen der Belichtungszeit,

eine Auswahl zwischen Belichtungsreihen,

Selbstauslöser und Bilderserie sowie die

Einstellungen zum Blitz vorfinden, befindet

sich rechts nur ein Schalter zum Beenden der

App, und zum Aufnehmen des Bildes. Am

unteren Bildrand stellen Sie den Weißabgleich,

Fokusmodus, die Belichtungsmessung,

ISO und die Belichtungskorrektur ein.

Am oberen Bildrand werden noch einige

Informationen angezeigt, die nicht ganz unwichtig

sind. Ein Blick dorthin verrät beispielsweise,

welche Belichtungszeit gerade

genutzt wird, welcher ISO-Wert eingestellt

ist, wie viele Bilder noch auf die Speicherkarte

passen, und wie voll der Akku noch ist.

Außerdem lassen sich einige Elemente wie

zum Beispiel ein Live-Histogramm oder Hilfslinien

optional einblenden. In den allgemeinen

Einstellungen finden sich außerdem

zahlreiche Veränderungsmöglichkeiten zur

Bildqualität und zum Speicherort der Bilder.

Im Menü für die Einstellung der Belichtungszeit

gibt es Vorlagen für lange, kurze,

automatische oder extra lange Belichtungszeit.

Zudem sind für eine Belichtung von 1,2

Abb. 1: An die meisten Einstellungen der Camera FV-5 kommt man mit einem Klick heran.

und 5 Sekunden Kurzwahltasten vorhanden.

Die achte Auswahlmöglichkeit ist die benutzerdefinierte

Eingabe der Belichtungszeit.

Hier lässt sich eine Zeit bis 999 Sekunden auf

eine Nachkommastelle genau einstellen.

Auch bei der Funktion der Belichtungsreihe

haben die Entwickler nicht an Optimierungsmöglichkeiten

gespart. Es lässt sich

auswählen, wie viele Blenden-Stufen zwischen

den Bildern sein sollen (zur Auswahl

stehen hier 1F,3F, 5F und 7F) und ob überoder

unterbelichtet werden soll.

Aufnahmen auf Zeit

Eine weitere Funktion der App Camera FV-5

ist, das sogenannte Intervalometer. Diese

durchaus nützliche Funktion bietet die Möglichkeit,

einen Zeitabstand für einzelne Fotos

einzustellen. So können Sie beispielsweise

alle 20 Sekunden ein Bild aufnehmen, bis

eine zuvor eingegebene maximale Bildanzahl

erreicht ist.

Auch der Selbstauslöser ist natürlich vorhanden.

Er lässt sich auf 2, 5 oder 10 Sekunden

programmieren. Durch die Serienbildfunktion

lassen sich beliebig viele Bilder hintereinander

aufnehmen. Praktisch ist, dass

Camera FV-5 die Bilder erst in einen Zwischenspeicher

schreibt und erst später in voller

Größe auf die Speicherkarte auslagert. So

können selbst Handys mit langsameren Speicherkarten

schnelle Bildfolgen aufnehmen.

Der Weißabgleich bietet fünf Modi. Nebst der

Automatik sind das Wolken, Sonne, Neonlicht

und Zimmerbeleuchtung.

Ein weiterer Pluspunkt für die App: Sie

bietet fünf Fokusmodi zur Auswahl. Neben

dem normalen Autofokus gibt es einen Makro-Modus,

einen sogenannten Smileshutter,

einen Touch-Autofokus und eine Einstellung

auf endlose Fokussierung. Die Belichtungsmessung

wird in drei Punkte unterteilt, nämlich

in die Matrixmessung, die mittelbetonte

Integralmessung und die Spotmessung. Auch

die ISO lässt sich manuell einstellen. Neben

dem Automatikmodus gibt es hier eine Auswahl

zwischen ISO 100, 200, 400 und 800. In

der Belichtungskorrektur können Bilder um

bis zu zwei Stufen unter- beziehungsweise

überbelichtet werden.

62

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Camera FV-5

Abb. 2: Profis werden sich mit diesen Einstellungen sofort zurechtfinden.

Sehr gute Qualität

Nun aber weg von den einzelnen Funktionen,

um auf das Wichtigste zu kommen,

nämlich auf die Fotos, die die App schießt.

Getestet wurde die Aufnahmequalität mit

einem HTC Desire HD und einem Nexus 4.

Zunächst einmal sollte gesagt sein, dass die

App nicht nur für User gedacht ist, die sich

intensiver mit der Fotografie auseinandergesetzt

haben. Camera FV-5 eignet sich auch

sehr gut als Ersatz für die Standard-Kamera-

App. In den Tests funktionierte die Veränderung

aller Einstellmöglichkeiten wunderbar.

Je nachdem, was verstellt wurde, war ein

deutlicher Unterschied zu dem im Automatikmodus

aufgenommenen Bild zu sehen.

Auch die Langzeitbelichtungen erzielten den

gewünschten Effekt. Ohne Probleme waren

auf offener Straße „Mitzieher“ bei Autos und

anderen Fahrzeugen möglich, bei denen der

Hintergrund auch sehr schön verzogen war,

wie es sein soll. Schade ist jedoch, dass Camera

FV-5 Langzeitbelichtungen nur in einer

Qualität von 0,9 Megapixeln abspeichert. Das

macht sich auch deutlich im Ergebnis bemerkbar,

da Farbübergänge teilweise wie in

einer 8-Bit-Grafik wirken. Hier wäre eine Verbesserung

dringend angebracht.

Ändern Sie in der App den ISO-Wert, sieht

man das Ergebnis sofort: Das Bild im Liveview

wird augenblicklich heller oder dunkler.

So ist auch für Nutzer, die sich nicht so gut

in der Materie der Fotografie auskennen, ersichtlich,

was die Veränderung der ISO-Zahl

bewirkt. Außerdem ist auch ein Unterschied

zwischen den verschiedenen Belichtungsmessungen

sichtbar. Die App bietet also

nicht nur einen schön eingepackten Placebo-

Effekt, sondern wirkliche Funktionen, mit

der man die Kamera des Smartphones wirklich

kreativer einsetzen kann. Natürlich lässt

sich selbst mit dieser App ein Smartphone

bei Weitem nicht so einsetzen wie eine Spiegelreflex

oder Systemkamera, aber der Unterschied

zu der normalen Kameraanwendung

ist doch sichtbar. Gerade auf Geräten wie

zum Beispiel der Samsung Galaxy Kamera

könnte die App durchaus interessant sein, da

seit dem letzten Update auch die Zoomfunktion

der Galaxy-Cam unterstützt wird, und

sie somit noch kreativer einsetzbar ist.

Fazit

Die Camera FV-5 Pro [LINK 1] ist die 2,99 Euro

im Play Store wirklich wert. Wer die App

vorerst einmal testen möchte, kann sich die

kostenlose Lite-Version herunterladen [LINK 2].

Diese unterstützt jedoch generell nur eine

Auflösung von 0,9 Megapixeln, was für einen

ersten Eindruck jedoch ausreicht, da alle

Funktionen enthalten sind. Auch wenn die

Fotos keine High-End-Qualität aufweisen, ist

es doch möglich, mit dieser App eine Menge

Spaß zu haben. Langzeitbelichtungen, Belichtungsreihen,

Spielereien mit dem Blitz

und verschiedene Autofokusmodi bieten dem

User viele Möglichkeiten, in die Arbeit der

Kamera einzugreifen, und so ein perfektes

Ergebnis zu erzielen und wenigstens ein

bisschen Profi-Gefühl zu verspüren. ● ● ●

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29003

Abb. 3: Eine Aufnahme in einem sehr dunklem Raum. Die App bewältigt

diese schwierige Situation sehr gut.

Abb. 4: Das praktisch gleiche Foto wie auf Abbildung 3, nur deutlich länger

belichtet.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 63


APPS

Reddit-Apps

Sie kennen Reddit? Dann

schauen Sie sich unsere

App-Tipps zum News-Dienst

an. Sie kennen Reddit noch

nicht? Dann unbedingt!

Christoph Langner

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29077

Reddit Sync Pro

Der Begriff Meme sagt Ihnen

nichts? Topics wie Ask Me

Anything ebenfalls nicht?

Dann haben Sie bisher wahrscheinlich

auch noch nie Reddit durchstöbert. Die

dynamische Link-Sammlung aus den

USA erobert das Internet – besonders

in den Staaten selber – im Sturm. Teils

mit Non-Sense, teils mit ernsten, teils

mit brisanten Inhalten hat sich Reddit

als „die“ unabhängige Community-basierte

Plattform etabliert.

Auf Reddit darf jeder

User Links und Beiträge

online stellen, die dann

von der Community positiv

(upvote) oder negativ

(downvote) bewertet

werden. Je mehr User

den Beitrag als

lesenswert markieren,

desto

höher rutscht er

letztendlich nach oben, bis er schließlich

auf der Frontpage eine prominente

Platzierung erfährt. Kategorie wie

„WorldNews“, „AskScience“ oder „ExplainLikeImFive“

sorgen für eine

grundlegende Ordnung.

Eine der Stärken von Reddit ist die offene

Plattform. Reddit besitzt

eine umfassende API, über die

Apps auf den Dienst zugreifen

können. Dadurch lassen sich

Reddit-Apps bauen, die der eigentlichen

Webseite in nichts

nachstehen – wenn Sie nicht

Reddit.com an Usability sogar

BaconReader

Auch mit dem BaconReader

machen Sie nichts falsch. Die

Stärken des BaconReader liegen

in der guten Optik, der Vollbildfunktion,

dem guten Tablet-Modus und

besonders in der Account-Verwaltung.

Redditoren mit mehreren Accounts

können nahtlos zwischen ihren Accounts

wechseln. Wer oft externe Links

aufruft, profitiert zudem von der Funktion,

Webseiten via Readability von zusätzlichen

Design-Elementen befreien

zu können. So wird das Laden von

Webseiten beschleunigt und letztendlich

auch mobiler Traffic eingespart.

Reddit is fun

Reddit is fun erweist sich besonders

für aktive Redditoren

mit Moderatoren-Rechten als

gute Lösung, denn als einzige App in

unserem Testfeld ermöglicht die Reddit-App

Moderatoren das Aussortieren

von Spam oder das Löschen unpassender

Beiträge vom Androiden aus.

Die Oberfläche an sich kommt jedoch

nicht an unsere Favoriten heran, wenn

die App auch einen Tablet-Modus besitzt.

Wie bei den meisten Reddit-Apps

finden Sie Reddit is fun in einer kostenlosen

Version mit Werbung und einer

kostenpflichtigen Variante im Store.

Reddit ET Pro

Reddit ET gehört zu den etwas

weniger verbreiteten Reddit-

Apps, zu Recht. Trotz aktueller

Holo-Optik wirkt die App altbacken und

wenig praktisch. Am meisten lässt sich

Reddit ET etwas abgewinnen, wenn

man gerne Subreddits mit vielen Bildern

wie /r/ pics oder /r/ oder /r/ aww

durchstöbert. Vorschaubilder zeigt

Reddit ET groß an, sodass der eigentliche

Beitrag oft gar nicht mehr geöffnet

werden muss. Abseits eines Leinwand-

Modus, in dem Sie per Wischgeste von

Beitrag zu Beitrag springen, bietet die

App nichts Aufregendes.

1,52 Euro

englisch|Version 2.7.1|5,7 MByte

★★★★★

1,65 Euro

englisch|Version 2.7.6|2,3 MByte

★★★★★

2,56 Euro

englisch|Version 1.11|1,7 MByte

★★★★★

64

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Reddit-Apps

übertreffen. Unsere Top-Empfehlung

aus der Reihe der Kandidaten ist

Reddit Sync bzw Reddit Sync Pro.

Die umfassende Reddit-App glänzt

mit einer aufgeräumten Oberfläche,

die auch auf dem Tablet gut funktioniert.

Bilder öffnet Reddit Sync direkt

im Nachrichten-Stream, verlinkte

YouTube-Videos werden ohne den

Umweg über die YouTube-App abgespielt.

Der Nachtmodus schont

Ihre Augen, und mit einer Sync-

Funktion laden Sie Ihre Reddits zum

Offline-Lesen in den Speicher der

App. Unsere Empfehlung der Redaktion

finden Sie als kostenlose, aber

werbefinanzierte Variante, aber auch

als Pro-Version ohne Werbung in

Googles Play Store.

1,53 Euro

englisch|Version 7.7.4|720 KByte

★★★★★

Reddit News

Auch bei Reddit News merkt

man, dass der Entwickler ein

aktiver Redditor ist, der regelmäßig

die Reddit-Community um Rat

fragt. Die App ist durchdacht, bietet

viele Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten

und eignet sich besonders

für Tablet-User. Von allen getesteten

Reddit-Apps ist der Tablet-Modus von

Reddit News der beste. Positiv fällt

auch die vom linken Rand einfahrbare

Seitenleiste und die Unterstützung

mehrerer Reddit-Accounts auf. Neben

Reddit Sync ist uns auch Reddit News

eine klare Empfehlung wert.

Reddit In Pictures

Reddit In Pictures ist kein

„normaler“ Reddit-Client. Die

App beschränkt sich – wie der

Name schon erahnen lässt – lediglich

auf die Darstellung von Bildern. Die

App lädt alle Bilder eines Reddits als

Vorschau in die App, ein Klick in eines

der Bilder führt zum hochauflösenden

Bild. Per Wischgeste gelangen Sie zum

nächsten Bild. Reine Text-Reddits oder

Links zeigt die App gar nicht erst an.

Durch diese Spezialisierung eignet sich

Reddit In Pictures generell als Zweit-

Client für alle, die gerne bilderreiche

Reddits besuchen.

Radio Reddit Pro

Radio Reddit ist ein über Reddit

organisiertes Radio-Programm.

Das Prinzip ist einfach:

Musiker und Bands, die auf Reddit

vertreten sind, können ausgewählte

Titel zu radioreddit.com hochladen.

Dort werden Sie dann anhand des Reddit-Ratings

in die Playliste der nach

Genre sortierten Sender aufgenommen.

Das Ergebnis sind durch die

Community organisierte Radio-Sender

mit Musik von aufkommenden Bands.

In der Gratis-Version hören Sie lediglich

in die Sender rein, in der Pro-Variante

haben Sie Zugriff auf die Charts.

1,49 Euro

englisch|Version 6.46|8,7 MByte

★★★★★

1,56 Euro

englisch|Version 1.1|924 KByte

★★★★★

1,59 Euro

englisch|Version 1.0.3|1,1 MByte

★★★★★

ANDROID-USER.DE MAI 2013 65


APPS

Box

Die App zu Box.com im ausführlichen Test

Geschachtelt

Sie haben einen PC, ein

Notebook, ein Tablet

und ein Smartphone?

Ohne großen Aufwand

möchten Sie von allen

diesen Geräten auf Ihre

Daten zugreifen? Dann

führt kein Weg an Box

vorbei, wir schauen uns

den Cloudspeicher

genauer an.

Tristan Steinhage

Christoph Langner

Speichern Sie wichtige Daten wie

Fotos oder Dokumente in der „Datencloud“

des Internets, möchten

aber nicht auf die Platzhirsche

Google Drive oder Microsoft SkyDrive zurückgreifen?

Dann ist Box [LINK 1] genau das

Richtige für Sie: Box ermöglicht es, Daten für

andere Freunde, Verwandte und Kollegen

freizugeben oder von allen Ihren Geräten –

wie Computer, Tablet und Smartphone – bequem

über Apps zuzugreifen.

Freigaben und Vorschauen

Nach dem Anlegen eines Box-Accounts über

die App [LINK 2] oder das Web-Frontend des

Dienstes, finden Sie einige Beispiel-Dateien

auf Ihrem Online-Speicher. Am oberen

Rand der Box-App finden Sie eine Leiste

mit Buttons, um Dateien in Ihren Ordnern

zu suchen, einen Ordner hinzuzufügen,

Dateien hochzuladen sowie

einen Knopf für allgemeine

Einstellungen und andere

Möglichkeiten, wie Verknüpfungen

oder

Mehrfachauswahlen.

Box bietet

Ihnen die Möglichkeit, Dateien und Ordner

für Dritte freizugeben, sodass Sie Daten mit

Freunden oder Kollegen teilen können. Dazu

müssen Sie das freizugebende Objekt öffnen

und auf den Freigeben-Button mit dem Teilen-Symbol

tippen. Dort haben Sie dann die

Möglichkeit, den Link in die Zwischenablage

zu kopieren oder ihn direkt zu versenden.

Die Option Link senden übergibt den Link zu

Apps wie Facebook oder Gmail.

Wenn Sie einen großen Ordner mit Bildern

oder PDFs durchstöbern möchten, kommt

Ihnen die Vorschau-Funktion von Box zugute.

Per Wischgeste blättern Sie sich durch

Ihre Alben, ohne die Dateien auf Ihren Androiden

kopieren zu müssen. Möchten

Sie manche Dateien oder

Ordner immer dabei haben,

markieren Sie diese aus

dem Menü heraus für den

Offline-Gebrauch, die Ordner-Inhalte

werden

dabei automatisch

immer aktuell

gehalten.

Abb. 1: Über die Box-App greifen

Sie ganz bequem auf die des

Cloud-Speicherdienstes zu.

66 MAI 2013

Petr Vaclavek, 123RF


APPS

Box

Abb. 2: Mit der Offline-Funktion

spiegeln Sie Dateien und Ordner

direkt auf das Handy.

Fünf GByte und OneCloud

Box ist kostenlos, wenn Sie mit einem Speicherplatz

von fünf GByte auskommen, Dateien

dürfen dann nur maximal 250 Mbyte

groß sein. Gegen eine Monatspauschale lässt

sich der Speicher ausbauen, Privatanwender

bekommen etwa für 17 Euro pro Monat

ganze 50 GByte Speichervolumen bei einem

Dateilimit von einem GByte. Für Geschäftskunden

und Unternehmen bietet Box auf Anfrage

besondere Pakete an.

Mit der OneCloud-Schnittstelle erweitert

Box die Möglichkeiten seiner Cloudspeicher-

Box. Apps können über eine API direkt auf

die Daten in der Box zugreifen, diese lesen

und verändern. Box bietet Ihnen entsprechend

vorbereitete Apps beim Klick auf den

Öffnen-Button in der Vorschau an.

Box selbst stellt etwa mit OneCloud Text

Editor [LINK 3] einen einfachen Texteditor bereit,

mit dem Sie direkt innerhalb der Box

Ihre Notizen bearbeiten. Für Microsoft Office-Dokumente

hat etwa das mobile Office-

Paket ThinkFree Mobile Pro [LINK 4] die

Schnittstelle bereits integriert.

Online-Speicher im Vergleich

Im Internet finden Sie eine ganze Reihe von

Anbietern, zu denen Sie Dateien hochladen,

sie verwalten, teilen und bearbeiten können.

Auf den ersten Blick ähneln sich Dropbox,

Box und Co. stark. Doch in den Details finden

sich durchaus Unterschiede. Die Wahl

des Cloud-Storage fällt daher nicht leicht.

Google Drive und Dropbox bieten Ihnen

zum Beispiel jeweils eine Versionsverwaltung.

Fälschlicherweise geänderte Dateien

stellen Sie so leicht wieder her. Box und

Abb. 3: Viele Formate sehen Sie in

einer Vorschau, per Wischgeste

geht es zur nächsten Datei.

Abb. 4: OneCloud-Apps integrieren

den Cloud-Speicherdienst Box

direkt in Ihre App.

Google Drive haben den Vorteil, dass sich

eine Reihe von Dateiformaten direkt im Web-

Frontend des Dienstes bearbeiten lassen.

Dropbox besitzt nicht einmal einen Online-

Texteditor für Notizzettel oder To-do-Listen.

Box und Google Drive bietet Ihnen fünf

GByte kostenlosen Speicher, bei Dropbox

müssen Sie sich mit lediglich zwei GByte zufrieden

geben, können den Speicher aber

durch Freundschaftswerbung und verschiedene

Aktion deutlich ausbauen. Nur Dropbox

lädt mit dem Smartphone geschossene

Bilder direkt hoch. Bei Box lässt sich dieses

Feature durch OneCloud-Apps auf dem

Handy nachrüsten, bei Google Drive nicht.

Fazit: Box hat aufgeholt

Wenn von Cloud-Speicherdiensten gesprochen

wird, dann kommt den meisten Android-Usern

Dropbox oder Google Drive in den

Sinn. Vor allem der eigentlich recht junge

Dropbox-Dienst konnte durch eine clevere

Synchronisierungs-App für den PC und

durch Freundschaftswerbung gegen zusätzlichen

kostenlosen Speicherplatz eine sehr

große Nutzerbasis akquirieren.

Box hatte lange Zeit dagegen nicht viel zu

bieten, der Dienst positionierte sich als reiner

Online-Speicher mit Web-Oberfläche. Inzwischen

hat Box allerdings eine gehörige Aufholjagd

hingelegt. Mit Box Sync [LINK 5] gibt

es nun auch ein PC-Programm, das im Hintergrund

Verzeichnisse überwacht und neue

bzw. geänderte Dateien automatisch in Ihre

Box im Internet lädt. Ebenso ist die Box-Android-App

auf der Höhe der Zeit angekommen.

Box ist eine echte Alternative zu Dropbox,

Google Drive und Co.

● ● ●

Abb. 5: Mit dem OneCloud Text Editor

bearbeiten Sie Textdateien

gleich in der Box.

Abb. 6: Für zahlreiche andere

Dateiformate bietet box zusätzliche

OneCloud-Apps an.

ALLE

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ANDROID-USER.DE MAI 2013 67


APPS

E-Book-Reader-Apps

E-Book-Reader Apps für Android

E-Books

Ihr Androide ist ein Alleskönner

und ein hervorragendes

Mediencenter

– nicht nur für Musik

und Videos, sondern

auch für digitale Bücher

und Zeitschriften. In diesem

Artikel stellen wir

Ihnen ein paar Möglichkeiten

vor, mit

denen Sie Ihr Gerät zu

einem leistungsstarken

eBook-Reader machen,

auf dem Sie Ihre digitalen

Bücher lesen und

neue Medien kaufen

oder ausleihen können.

Jasmin Bauer

Aldiko Book Reader

Für Ihre digitale Buchsammlung

tummeln sich

im Google Play Store zahlreiche

Reader. Einer davon ist der kostenlose

Aldiko Book Reader [LINK 1], der mit vielen

Einstellungsmöglichkeiten sowie einer übersichtlichen

Bibliotheken-Ansicht punktet. Sie

können im Menü nicht nur die Schriftgröße

variieren, sondern auch zwischen dem Tagund

Nachtmodus wechseln und damit die

Hintergrundfarbe und Beleuchtung flexibel

anpassen. Aldiko eignet sich nicht nur für

eBooks im ePUB-Format, sondern zeigt auch

PDF-Dateien an, weshalb Sie sogar Zeitschriften

bequem damit betrachten können.

Benötigen Sie neues Lesefutter, gelangen Sie

über das Menü in den Aldiko-Shop. Dort finden

Sie viele deutsch- und englischsprachige

Bücher, darunter neben aktuellen kostenpflichtigen

Büchern auch kostenlose Klassiker.

Informationen zum ePUB-Format und

eine Erläuterung wie Sie Ihre Bücher auf

Ihren Androiden übertragen können, finden

Sie in den Infokästen.

Möchten Sie ein Buch aus Ihrer Bibliothek

lesen, genügt ein Fingerzeig auf die entsprechende

Datei. Per Wischgeste blättern Sie vor

oder zurück. Müssen Sie Ihre Lesesession beenden,

merkt sich das Programm, wo Sie stehengeblieben

sind. Auch für die Synchronisation

auf mehreren Geräten gibt es mit Aldiko

Sync [LINK 2] eine komfortable Lösung,

die jedoch Root-Rechte benötigt.

Onleihe

Sie sind es gewohnt, Ihren Lesestoff

in der örtlichen Bücherei auszuleihen,

da Sie sich nicht jedes Buch

kaufen möchten? Viele Bibliotheken haben

sich darauf eingestellt, dass immer mehr

Leser Bücher und Zeitschriften lieber digital

auf ihren Geräten lesen und stellen in der

App Onleihe [LINK 4] daher einen Teil ihrer Bestände

online zur Verfügung. Ausgeliehene

Bücher können Sie mit einem Klick auf Ihr

Gerät herunterladen und sofort öffnen. Nach

der Ausleihzeit von in der Regel zwei Wochen

wandern die Bücher automatisch wieder

zurück in den Pool, ohne dass Sie diese

erst selbst wieder zurückgeben müssen. Leider

lassen sich die Bücher nicht verlängern,

und Sie müssen sie wieder erneut ausleihen,

wenn Sie noch nicht fertig sind.

Bei der Erstinstallation geben Sie in der

App Ihre Bibliothek, Nutzernummer und ihr

Passwort an, um im Angebot zu stöbern. Suchen

Sie ein bestimmtes Werk, tragen Sie

den Titel oder den Autor in das Suchfeld ein.

Möchten Sie sich einfach umschauen, wählen

Sie eine Kategorie aus und klicken sich

durch die Buchcover oder Buchlisten (Abbildung

3). Zu den meisten Büchern gibt es

eine Kurzbeschreibung (Abbildung 4). Um

das Angebot nutzen zu können,

benötigen Sie einen Reader, zum

Beispiel Aldiko. Die Bücher der

Onleihe unterliegen strengen

Regelungen zum Kopierschutz.

Sie benötigen daher

zum Öffnen der mit dem

DRM-Schutz ausgestatteten

Medien eine Adobe ID, die Sie

kostenlos erhalten, falls noch

nicht vorhanden.

Das Angebot ist für Mitglieder

der jeweiligen Bibliothek

kostenlos. Dafür gibt es jedoch

einige Nachteile. Zwei Wochen

Ausleihzeit sind unter Umständen

sehr schnell vorbei. Zudem

lassen sich nicht alle Bücher lei-

68

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

E-Book-Reader-Apps

Abb. 1: In der übersichtlichen

Regal-Ansicht finden Sie Ihre

Medien schnell wieder.

Abb. 2: Im Menü unten springen

Sie zu einer Seite und schalten den

Nachtmodus ein.

Abb. 3: Die Bücher mit dem grünen

Punkt sind vorrätig, die anderen

derzeit nicht verfügbar.

Abb. 4: Gefällt Ihnen die Beschreibung

des Titels, wählen Sie Jetzt

ausliehen aus.

hen, die in der Onleihe zur Verfügung stehen,

da jedes Buch nur begrenzt zur Verfügung

steht. Können Sie es gar nicht erwarten,

bis ein Buch wieder ausleihbereit ist,

lassen Sie sich am besten auf die Vormerkliste

setzen. Sie erhalten dann eine E-Mail.

Allerdings können Sie dann das Buch nur

über diese App beziehen und trotz Ihrer Zugangsdaten

nicht etwa von der Internetseite

auf Ihren Computer oder ein anderes Gerät

laden. Zudem stehen in der Onleihe nicht

alle Medien zur Verfügung. Zeitschriften

müssen Sie nach wie vor als PDF von der Internetseite

aus direkt leihen.

Skoobe

Skoobe ist eine reine Online-Bibliothek.

Mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag

können Sie viele aktuelle

Bücher lesen und müssen nicht warten,

wenn diese gerade verliehen sind. Im Gegensatz

zur Onleihe gibt es keine Beschränkung.

Skoobe besitzt ein recht umfangreiches Angebot,

bei dem für jeden etwas dabei sein

dürfte. Neben Belletristik sowie Kinder- Jugendliteratur

gibt es sogar zahlreiche Ratgeber

und Sachbücher. Viele bekannte Verlage,

wie Fischer und Goldmann sind mit an Bord.

Aus diesem Grund ist die Auswahl aktuell

und mit vielen Bestsellern bestückt. Skoobe

kommt mit einem eigenen Reader daher

[LINK 5], der sehr gut auf das Angebot abgestimmt

ist. Nur ein Nachtmodus fehlt.

Das Preisangebot ist gestaffelt: Unabhängig

davon, für welches Angebot Sie sich entscheiden,

können Sie unbegrenzt viele Bücher

lesen. Für das Basispaket mit bis zu drei

Büchern gleichzeitig zahlen Sie monatlich

9,99 Euro. Allerdings gibt es hier keinen Offline-Modus.

Um die Bücher unterwegs lesen

zu können, müssen Sie daher über eine Internetverbindung

verfügen. Das Programm

speichert die Bücher jedoch für eine kurze

Zeit auf dem Gerät, falls Sie beispielsweise

gerade im Zug sitzen und die Verbindung abreißt.

Benötigen Sie den Offline-Modus häufiger,

empfiehlt sich Skoobe Plus für monatlich

14,99 Euro. Für Vielleser, die sich nicht entscheiden

können, gibt es das Premiumpaket

für 19,99 Euro. Damit lassen sich bis zu 15

Bücher gleichzeitig auf das Gerät herunterladen.

Die Bücher lesen Sie so oft und so lange

Sie möchten, bis Sie diese virtuell zurückgeben

oder Ihre Mitgliedschaft beenden. Die

Mitgliedschaft verlängert sich automatisch

nach 30 Tagen. Falls Sie kündigen möchten,

können Sie dies bis spätestens zwei Tage vorher

online oder per E-Mail tun. Eine Mitgliedschaft

bei Skoobe ist zu empfehlen, wenn Sie

im Schnitt monatlich etwa zwei Bücher lesen

und auch aktuelle Beststeller darunter haben

möchten.

Google Play Books

Bei Google Play gibt es neben

Musik und Apps ebenfalls ein beachtliches

Angebot an Büchern. Sie

finden hier sogar viele kostenlose Werke und

fremdsprachige Literatur. In der Lese-App

[LINK 6] lassen sich Notizen hinzufügen, Markierungen

vornehmen und in den Einstellungen

die Anzeigenoptionen vornehmen, wie

Schriftart und Größe. Alternativ richten Sie

auch auf der Seite direkt die Schrift größer

ein. Fremde Wörter können Sie auswählen

und über das Menü übersetzen lassen.

AUF DEM PC

Verfügen Sie über eine umfangreiche

Buchauswahl, können Sie

Ihre eBooks auf Ihrem Computer

mit dem kostenlosen Programm

Calibre [LINK 3] perfekt verwalten.

Dieses nützliche und kostenlose

Tool zeigt Ihnen nicht nur an,

wie viele Werke Sie besitzen,

sondern sortiert diese übersichtlich

nach Autor und Genre und

ermöglicht sogar das Anzeigen

von Kurzbeschreibungen. Von

dort aus können Sie die Bücher

direkt via USB auf Ihren Androiden

übertragen.

EPUB

ePUB steht für electronic publication

und ist das standardisierte

Format für eBooks (Endung:

.epub). Im Gegensatz zu

PDF-Dateien erlaubt dieses Format

die flexible Anpassung der

Bücher an die Bildschirmgröße

des Lesegerätes sowie die Einstellung

der Schriftgröße und

Schriftfarbe.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 69


APPS

E-Book-Reader-Apps

Abb. 5: Bei Skoobe haben Sie Ihre

ausgeliehenen Bücher sowie den

Lesefortschritt immer im Blick.

Abb. 6: Skoobe besitzt einen eigenen

Reader, in dem Sie Helligkeit

und Schriftgröße anpassen.

Abb. 7: Google Play Books bietet

sogar einen Vorlesemodus, die

Stimme ist aber nicht so toll.

Abb. 8: Im Google Play Store finden

Sie eine große Auswahl an tollen

Büchern.

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www.android- user.de/qr/29087

Möchten Sie das Buch nicht selbst lesen, lassen

Sie es sich einfach vorlesen. Allerdings

ist die automatische monotone Computerstimme

mit der Zeit äußerst nervig. Um die

Sprachqualität etwas zu verbessern, setzen

Sie in den Einstellungen im Feld Hohe

Stimmqualität ein Häkchen.

Leider hat Google Books auch ein paar

Nachteile. Bücher lassen sich nur über Kreditkarte

und nicht über die Telefonrechnung

kaufen, selbst wenn Sie einen Anbieter

haben, der diese Möglichkeit bei Apps einräumt.

Eine Ausnahme gilt aktuell nur für

Kunden von O2. Google Play Books gibt es

auch für andere Betriebssysteme, wie iOS,

doch Sie können dort Ihre Bücher nur lesen,

keine neuen kaufen.

Abb. 9: Kindle gehört zu Amazon

und nutzt den üblichen Amazon-

Login für die Reader-App.

Amazon Kindle

Um eBooks von

Amazon zu

lesen, benötigen

Sie nicht unbedingt einen

Kindle, das spezialisierte

Lesegerät des Online-Riesen.

Mit der kostenlosen

Kindle-App [LINK 7] laden

Sie digitale Bücher von

Amazon direkt auf Ihren

Androiden herunter und

lesen diese sofort. Einzig

die Leihfunktion sieht der

Internetbuchhändler derzeit

nur für Besitzer der

speziellen Kindle-Geräte

vor. Sie müssen die Bücher

somit kaufen und

können Sie bei Nichtgefallen

nicht wieder zurückgeben. Dafür gibt es

Leseproben. Der Vorteil der App besteht

darin, dass Amazon zahlreiche Bücher als

eBook anbietet und die Kindle-App für viele

Betriebssysteme bereitstellt. Der Kindle-Reader

bietet Tag- und Nachtmodus, variable

Zeilenabstände und flexible Einstellung von

Schriftgröße und Helligkeit an.

Fazit

Mit den richtigen Apps können Sie Bücher

lesen, ausleihen und kaufen, wo und wann

immer Sie möchten. Auch wenn Sie sonst auf

gedruckte Bücher schwören, ist das E-Book

unterwegs ein Vorteil. Viellesern empfehlen

wir eine Online-Bibliothek, es spricht aber

auch nichts gegen die anderen Apps. ● ● ●

Abb. 10: Dank der Synchronisierung

erhalten Sie immer den aktuellen

Lesefortschritt.

70

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Airdroid 2

darkovujic, 123RF

Android-Handy über AirDroid kontrollieren

AirDroid 2.0

AirDroid zählt zu den Must-Have-Apps für Ihr Smartphone. In diesem Artikel stellen wir die grundlegenden

Funktionen der App vor und erklären, welche coolen Dinge Sie mit der neuen Version so

anstellen können. Samuel Groesch

Die kostenfrei erhältliche App Air-

Droid [LINK 1] ermöglicht die umfangreiche

Steuerung des Gerätes

via Computer über ein Webinterface.

Das Ganze war bisher nur in einem

WLAN möglich, funktioniert jetzt mit der Beta-Version

2.0, die Sie unter [LINK 2] herunterladen

können, auch ohne diese Bindung ans

heimische Wifi-Netz. Beachten Sie, dass Sie

für den Test der Beta-Version die Installation

von APK-Dateien aus unbekannten Quellen

aktivieren müssen.

Los geht’s

Beim ersten Start der App müssen Sie ein

AirDroid-Benutzerkonto anlegen. Rufen Sie

danach in Ihrem Browser v2. airdroid. com

auf, und loggen Sie sich mit den eben erstellten

Daten ein. Ihr Smartphone bestätigt die

eingehende Verbindung, und das Webinterface

zeigt einen Desktop an. Von hier aus gelangen

Sie zu allen relevanten Punkten. Auf

der rechten Seite befinden sich kleine Widgets,

die den Speicherverbrauch des verbundenen

Gerätes anzeigen oder Zugriff auf an-

VORSICHT: DATENVOLUMEN!

Abb. 1: Das Interface von AirDroid kommt aufgeräumt und übersichtlich daher. Das Layout

erinnert an ein eigenes Betriebssystem.

AirDroid lässt sich in dieser Version auch mobil

nutzen. Beachten Sie dabei unbedingt, dass

dies zu einem recht großen Datenvolumen

führen kann!

72

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Airdroid 2

dere Schnellfunktionen wie

beispielsweise die Zwischenablage

anbieten. Das

Interface erinnert bei Air-

Droid an normale Computer-Betriebssysteme.

Obwohl

AirDroid lediglich ein

Webinterface ist, bietet das

Tool eine Taskbar, in der

sich Fenster ablegen lassen.

Dieses System dürfte

Ihnen von Windows & Co.

bekannt sein. Auch die

Fenstersteuerung – etwa

das Vergrößern und Verkleinern

eines offenen

Fensters – funktioniert analog.

Nachrichten,

Anrufe und

Kontakte

Wenn Sie das Tippen längerer SMS oder das

Bearbeiten von Kontakten auf der fummeligen

Touchscreen-Tastatur leid sind, werden

Sie sich sicherlich über die Möglichkeit

freuen, diese Funktionen einfach und schnell

über Ihren Computer zu erledigen. Über

Nachrichten rufen Sie ein Fenster mit allen

aktuellen Konversationen auf. Falls Sie lieber

ein neues Gespräch beginnen möchten, klicken

Sie auf Neue Nachricht in der rechten

oberen Ecke. Gesendet wird die Nachricht

wie gewohnt über Ihr Smartphone, sie taucht

auch in Ihrer SMS-App auf, und natürlich

kostet die so geschriebene SMS auch gleich

viel, wie wenn Sie die Kurznachricht auf

dem Handy verfasst hätten.

Wieder auf dem Desktop, gelangen Sie

über das Kontaktbuch in die Kontaktliste und

können hier neue Kontakte anlegen oder bestehende

bearbeiten. Eine Nachricht direkt

von hier zu schreiben oder einen Anruf zu

tätigen, ist ebenso möglich. Anrufe werden

direkt von Ihrem Smartphone ausgeführt.

Das Telefonieren über den Computer via

Smartphone funktioniert also nicht.

Auch mit multimedialen Inhalten geizt Air-

Droid nicht. Sie können mit der App Ihre

AUCH AUF DEUTSCH

Um AirDroid auf Deutsch umzustellen, klicken

Sie in der oberen Leiste auf das Menüsymbol

links neben dem Power-off-Button. Betätigen

Sie Languages, und wählen Sie Deutsch als

Sprache aus. Nach einem kurzen Neustart der

App ist die deutsche Sprachdatei aktiv, auch

wenn leider noch nicht alles perfekt übersetzt

wurde.

Abb. 2: Die App ist mit ihren eigenen

Tools auch ohne die Webanwendung

sehr hilfreich.

Fotos über das Fotos-Symbol

im Browser betrachten,

zur weiteren Verwendung

auf den Computer herunterladen

oder schlechte Aufnahmen

löschen.

Musik, Videos

Die auf dem Android-Gerät

vorhandene Musiksammlung

können Sie problemlos

auf Ihren Computer streamen

sowie Titel herunterladen,

alte Lieder löschen

oder neue blitzschnell auf

das Gerät übertragen.

AirDroid streamt auch

Videos von Ihrem Gerät aus

auf den PC. Beim Aufrufen

benötigt die App je nach

Durchsatzrate der Daten

und Größe des Videos, ein

paar Sekunden, um das Video zu puffern

und ein reibungsloses Abspielen zu ermöglichen.

Dieses Feature sollten Sie allerdings

nur zu Hause nutzen, da die Video-Wiedergabe

mobil sehr viel Traffic erzeugt.

Dateimanager

Ein sehr nützliches Feature der AirDroid-Anwendung

ist der integrierte Datei Manager,

den Sie über das Symbol Dateien auf dem

Desktop aufrufen. Damit verwalten Sie Ihre

SD-Karte bzw. den internen Speicher des

Android-Gerätes genau so, wie wenn das

Handy über ein USB-Kabel mit dem Rechner

verbunden wäre. Es lassen sich Ordner erstellen,

bearbeiten, Dateien umbenennen, löschen

oder neue Daten auf das Gerät hochladen.

Mobil ist eine Begrenzung von 20 MByte

Abb. 4: Der Livestream der Kamera lässt sich auch

im Vollbildmodus anzeigen und kann somit für

Präsentationen genutzt werden.

Abb. 3: Sicherheitsrelevante Optionen

wie die HTTPS-Verbindung finden

Sie in den Einstellungen.

TIPP

Wenn Sie die Verbindung

verschlüsselt über SSL aufbauen

möchten (empfohlen),

müssen Sie dies in den

Einstellungen unter HTTPS

connection aktivieren.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 73


APPS

Airdroid 2

ALLE

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www.android- user.de/qr/28754

Traffic eingerichtet, und es steht Ihnen in der

Beta-Version auch ein begrenzter allgemeiner

Traffic zur Verfügung. Wenn Sie sich aber in

einem WLAN befinden, können Sie sehr

schnell Dateien und Ordner übertragen.

Kamera & Screenshots

AirDroid 2.0 unterstützt auch den Zugriff auf

die Kamera Ihres Gerätes aus der Ferne. Beim

Starten des Kamerafensters am Computer öffnet

sich gleichzeitig eine Anwendung auf

Ihrem Smartphone, die das Kamerabild anzeigt

und es auf den Computer überträgt.

Dort nehmen Sie dann direkt Bilder auf und

speichern diese auf dem Computer. Mit Root-

Rechten können Sie aus Ihrem Browser heraus

auch Screenshots erstellen.

Apps

Mit dem Entwicklertool ADB ist es möglich,

Apps in Form von APK-Dateien (Android

Abb. 5: Der umfangreiche Service Find my Phone lässt sich durchaus mit speziel entwickelten

Apps wie Cerberus vergleichen.

Abb. 6: Der integrierte Datei Explorer erleichtert die Organisation und das Verwalten von

Dateien immens.

Packages) auf Ihr Gerät zu installieren. Diesen

Luxus für Poweruser baut AirDroid auch

für Einsteiger weiter aus und bietet die vollständige

Verwaltung der installierten Anwendung

an. Das User Interface vereinfacht es,

mehrere Apps auf einmal schnell zu löschen.

Außerdem können Sie die APK-Dateien einzelner

Apps auf den Computer herunterladen

und daraufhin beispielsweise Freunden schicken

oder zu Backup-Zwecken sichern.

Wenn Sie eine APK-Datei auf Ihrem Gerät

installieren möchten, klicken Sie rechts oben

auf App installieren und wählen danach die

APK-Datei auf Ihrer Festplatte aus. AirDroid

überträgt die App dann auf das Android-

Smartphone, und Sie müssen lediglich die

Installation am Gerät bestätigen.

Handy finden

Eine weitere Neuerung macht zusätzliche

Diebstahlsicherungen wie Cerberus und Co.

fast überflüssig. Die Funktion Handy finden

müssen Sie allerdings vor der Nutzung am

Handy aktivieren. Navigieren Sie über den

Menübutton rechts oben in die Einstellungen

und schieben den Regler bei Find Phone auf

On. Im neuen Pop-Up-Fenster bestätigen Sie

mit Aktivieren, damit AirDroid Administrationsrechte

über Ihr Gerät erlangt. Ab sofort

ist die Funktion freigeschaltet und lässt sich

über die entsprechende Verknüpfung auf

dem Desktop aufrufen. So sehen Sie jederzeit

die aktuelle Position Ihres Gerätes auf einer

Karte. Nach einem Klick auf das Gerät lassen

sich auch weitere Aktionen wie etwa das Löschen

des Handys ausführen.

Einige zusätzliche Tools bietet AirDroid

nur auf dem Smartphone an. Diese verschiedenen

kleinen Helferlein finden Sie in der

App unter dem Reiter Werkzeuge. Sie können

hier einen eingebauten Datei- und Taskmanager

starten oder über die Kurzlinks wie

Netzwerk schnell zu den Android-Einstellungen

wechseln.

Fazit

Mit AirDroid können Sie einfach und intuitiv

Ihr Smartphone über ein aufgeräumtes, optisch

ansprechendes Interface verwalten. Die

angebotenen Features überzeugen und lassen

so gut wie keine Wünsche offen. Allerdings

benötigt die App für die Features auch

sehr viele Rechte. Die Geschwindigkeit der

Übertragungen ist sehr gut, solange Sie Air-

Droid in einem WLAN verwenden. Falls Sie

aber die mit der Version 2.0 eingeführte Option

für mobile Verbindungen nutzen, hängt

die Performance stark von der Geschwindigkeit

des mobilen Netzes ab.

● ● ●

74

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APPS

Walkie-Talkie-Apps

Voxer und Co: Sprachmessaging Apps für Android

Walkie-

Talkie

Sicherlich kennen Sie Messaging-Dienste wie

Whatsapp, Facebook Messenger oder Hike. Voxer

baut auf die Idee des schnellen und unkomplizierten

Kommunizierens auf, setzt dies aber nicht

durch Text, sondern durch Sprache um.

Samuel Groesch

Viktor Gmyria, 123RF

Mit Voxer [LINK 1] versenden Sie

kleine Sprachaufnahmen, die der

Partner am anderen Ende dann

herunterladen kann und darauf

mit einer eigenen Sprachnachricht antwortet.

Push to talk nennt man das auf Englisch,

weshalb Voxer auch als PTT-App bezeichnet

wird. Wir stellen Ihnen die App und zwei

Alternativen vor.

Voxer

Nach der Anmeldung beim ersten

Start scannt Voxer Ihr Kontaktbuch

und zeigt Ihnen

alle Kontakte an, die bereits

Voxer nutzen. Eine neue

Konversation lässt sich

durch einen Klick auf den

gewünschten Kontakt starten.

Um eine Sprachnachricht

aufzunehmen und abschließend

zu senden, halten

Sie in der unteren

Menüleiste den großen Button

so lange gedrückt, bis

Sie Ihre komplette Nachricht

aufgenommen haben.

Bei Loslassen des Buttons

beginnt Voxer die Audiodatei

hochzuladen, was in der

Regel auch bei längeren

Aufnahmen schnell passiert

ist. Diese kurze Uploadzeit

Abb. 1: Bei der Kommunikation mit

dem Walkie-Kontakt, erfahren Sie

Tipps und Tricks als neuer User.

ist auf die leider geringe Qualität der Aufnahmen

zurückzuführen. Wir haben Voxer auf

einem Nexus 4 getestet, und die mit Voxer

aufgenommenen Nachrichten kamen leider

längst nicht an das gewohnte Audio niveau

eines Telefonats mit dem Nexus 4 oder anderen

Android-Geräten heran.

Voxer soll hauptsächlich genutzt werden,

wieder über Sprache zu kommunizieren und

nicht über Textnachrichten. Trotz dessen besteht

auch in Voxer die Möglichkeit, wie gewohnt

Textnachrichten zu versenden. Dazu

im Menü des Konversationsfensters rechts

unten auf den Stift und

Block tippen. Bilder können

Sie ebenso über ein Klicken

auf die Kamera im linken Bereich

versenden.

Die App funktioniert gut

und läuft auf unserem Testgerät

flüssig. Das Interface-

Design ist übersichtlich und

orientiert sich an einer klaren

Linie. Die Google-Designrichtlinien

sind in das Layout

mit eingeflossen, auch wenn

sich diese Vorgaben aufgrund

des orangefarbenen

Layouts nicht allzu stark in

der Anwendung wiedererkennen

lassen.

Über den rechts oben positionierten

Menü-Button gelan-

76

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


APPS

Walkie-Talkie-Apps

Abb. 2: Die Optionen der Voxer-

App beschränken sich auf den

Account und Benachrichtigungen.

Abb. 3: Die Einladungsfunktion von

Voxer versendet SMS an ausgewählte

Kontakte.

Abb. 4: Das Interface von Zello ist

gewöhnungsbedürftig und auf

den ersten Blick unstrukturiert.

Abb. 5: Neue Freunde lassen sich

dank Facebook bei GroupVox

problemlos einladen.

gen Sie in die simpel gehaltenen Einstellungen,

welche außer Optionen für die Benachrichtigungen

und einer Funktion zum Einladen

von Freunden, leider nicht viele Anpassungsmöglichkeiten

bieten. Die Idee und

Umsetzung wissen zu überzeugen, allerdings

hoffen wir, dass in Zukunft mit Updates weitere

Features in Voxer mit aufgenommen

werden, die in den konkurrierenden Apps

wie Whatsapp schon Standard sind. Wir

empfehlen Ihnen, das Teilen des Standortes

zu deaktivieren. Navigieren Sie hierzu in die

Einstellungen und entfernen in der Kategorie

Account-Einstellungen den Haken bei Standort

teilen.

Zello als Alternative

Ein ähnliches Konzept wie Voxer

verfolgt auch

Zello [LINK 2], jedoch

ist die App nicht wie

etwa bei Voxer auf das

schnelle Hin- und Herschicken

ausgelegt, sondern ermöglicht

es vom UI aus,

längere Nachrichten aufzunehmen

und diese dann zu

versenden. Durch dieses

Konzept ist die App leider

unübersichtlich aufgebaut,

und Sie als Nutzer benötigen

erst mal Zeit, bis Sie

sich eingefunden haben.

Wenn dies dann aber passiert

ist, haben Sie mit Zello

Abb. 6: Über die Einstellungen

legen Sie die Lautstärkewippe als

Sprechtaste fest.

deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten

und können

die App stärker an Ihre individuellen

Nutzerwünsche anpassen. Des

Weiteren bietet Zello die Funktion, sogenannte

Channels anzulegen, die ähnlich wie

Teamspeak-3-Räume funktionieren. Diese

Channels sind meist öffentliche Gruppenchats

für viele Leute.

GroupVox

Falls Sie überzeugter Facebook-Nutzer

sind, ist GroupVox [LINK 3] die

beste Wahl. Die App steht in keiner

Verbindung zu Voxer, bietet aber ähnliche

Funktionen, nur mit Facebook verknüpft.

Das heißt, dass Sie kein neues Konto anzulegen

brauchen, sondern sich mit Ihrem Facebook

Konto in der App anmelden und gleich

alle vorhandenen Facebook-Kontakte, die

auch GroupVox installiert haben, angezeigt

bekommen. So verwenden

Sie keinen extra Dienst, wie

Voxer, sondern haben nur

eine erweiternde App für

Facebook installiert. Falls

ein Facebook Freund Group-

Vox nicht installiert hat,

können Sie Ihm direkt über

die App eine Einladung zukommen

lassen. Annähernd

gut wie in der Zello-App bietet

GroupVox auch die Erstellung

und Nutzung von

Gruppenkonversationen an.

Hierbei greift die App auf

vorhandene Facebook-Gruppen

zurück. GroupVox funktioniert

flüssig und kommt

mit dem ansprechenden

Holo Design daher. ● ● ●

TIPP

Um zu verhindern, dass

Voxer neue Nachrichten bei

geöffneter Anwendung automatisch

abspielt, entfernen

Sie die Lautstärke des

Lautsprechers rechts oben

in einer Konversation.

ALLE

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www.android- user.de/qr/29103

ANDROID-USER.DE MAI 2013 77


SPIELE

Neue Spiele

In dieser Rubrik stellen wir

Ihnen jeden Monat ein paar

neue oder aktualisierte

Spiele aus dem Google Play

Store vor, die uns besonders

gut gefallen. Patrick Neef

ALLE

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www.android- user.de/qr/29042

Real Racing 3 ist der lang erwartete

Nachfolger der erfolgreichen

Rennspielreihe. Kurz

vor der Veröffentlichung ließen die Entwickler

verlauten, dass das Spiel ein

Free-to-Play-Geschäftsmodell besitzt.

Im Klartext: Das Spiel ist kostenlos,

wartet aber mit einigen In-App-Käufen

auf. Was folgte, war ein Aufschrecken

in der Spielergemeinde. Aber wir können

Sie beruhigen: Wenn Sie gerne

warten, werden Sie mit dem Spiel viel

Spaß haben. Ach, Sie warten nicht

gerne? Tja, da geht es Ihnen wie uns.

Doch zunächst zum Spiel. Wie üblich

werden Sie als Nachwuchsfahrer hinter

das Steuer gesetzt und dürfen in

Rennen Geld verdienen, neue Autos

kaufen und Events freischalten. Die

Steuerung der Wagen geht leicht von

NEU!

bei Google Play

Real Racing 3

der Hand und verdient den Namen „Simulation“

auf keinen Fall. Denn Gas

geben und schalten, das nimmt Ihnen

das Spiel ab. Stattdessen konzentrieren

Sie sich aufs Lenken und Bremsen,

und auch hier sind standardmäßig

Steuerungshilfen eingeschaltet, die Sie

aber wieder abschalten können. Das

macht trotzdem Spaß, ruckelt aber

auch älteren Android-Modellen teilweise.

Die Grafik variiert je nach Gerät,

kann also auf dem

Catch the Candy

Catch the Candy ist ein Spiel,

das sich in ausgetretenes Terrain

wagt: Ein niedliches

Puzzle-Spiel mit realistischer Physik.

Sie steuern eine runde Kugel, die eine

lange Zunge ausfährt, wenn man auf

das Display tippt. So kann sie sich am

Objekten festhalten und in eine Richtung

ziehen, aber auch Gegenstände

umstoßen. Das Ziel ist, mit der Zungenspitze

die Süßigkeit zu erreichen.

Das Ganze ist ohne Charme und Story

umgesetzt, und die Rätsel sind oft fummelig,

weil die Steuerung nicht gut gelingt.

Wenn man sich dann auch noch

in eine Sackgasse bringen kann, vergeht

der Spielspaß sehr schnell.

Galactic Run

Galactic Run ist ein Shooter,

bei dem Sie mit einem Raumschiff

aus der Schulter-Perspektive

durchs All rasen, gegnerische

Angriffswellen überstehen, Sterne einsammeln

und und und. Hier passiert

ständig etwas, das macht das Spiel

mächtig unterhaltsam. Ungewöhnlich,

aber gut ist auch die Weitsicht, durch

die man gegnerische Schiffe schon

früh sieht und seine Laserschüsse

dementsprechend abfeuert – vorausschauendes

Schießen quasi. Leider

kommt es trotz der mittelmäßigen Grafik

oft zu Rucklern, sobald etwas mehr

auf dem Bildschirm passiert. Ansonsten

eine spaßige Sache.

Roller Rally –

Snake Pass

Dieses Spiel lässt sich am

ehesten mit Granny Smith

oder Ski Safari vergleichen.

Ihre Figur rast los und tritt gegen mehrere

KI-Gegner an. Durch geschickte

Drehungen in der Luft, Sprünge und

punktgenaue Landungen gewinnen

Sie an Tempo. Doch im Gegensatz zu

den genannten Spielen klappt das hier

nicht so gut, viel zu oft werden Sie im

Tempo komplett ausgebremst, selbst

wenn die Landung gelingt. Und eine

richtige Dynamik will auf den Strecken

auch nicht so richtig aufkommen. Die

beiden genannten Alternativen sind

auf jeden Fall die bessere Wahl.

0,72 Euro

englisch|Version 1.0.1|28 MByte

★★★★★

1,53 Euro

englisch|Version 1.3|32 MByte

★★★★★

0,81 Euro

englisch|Version 1.0.1|50 MByte

★★★★★

80

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


SPIELE

Neue Spiele

Nexus 10 fantastisch

und auf dem Galaxy

S2 eher schwach

aussehen. Wenn das

Spiel in seiner vollen

Grafikpracht aufblitzt,

kann man es

fast für einen Konsolentitel

halten.

Auch in Sachen Umfang überzeugt

das Spiel. 45 Wägen und über 900

Events müssen erst einmal gekauft

beziehungsweise bestritten werden.

Das dauert länger als Sie denken. An

jeder Ecke müssen Sie warten: Motorwechsel?

5 Minuten pausieren. Motorwartung

gefällig? Nochmal 15 Minuten

drauf. Neues Auto gekauft? Toll,

die Lieferung dauert aber 18 Minuten.

Alle Reparaturen zahlen Sie mit R$,

der ersten Währung. Mit der zweiten

Währung, Gold, entfernen Sie die

Wartezeiten. Das Gold ist schnell weg,

also locken die In-App-Käufe, damit

Sie endlich weiterfahren dürfen.

Ein umstrittenes Geschäftsmodell,

das sich aber ertragen

lässt, wenn man nach einigen

Rennen zwei oder drei Autos besitzt

und mit diesen abwechselnd

die Rennen bestreitet. Für die

wirklich sehr tolle Grafik und mehr

als genug Rennspaß auch mit der

Gratis-Version von Real Racing 3 erteilen

wir deshalb die volle Punktzahl

von fünf Sternen.

kostenlos

deutsch|Version 1.0.59|1,2 GByte

★★★★★

Forever Lost:

Episode 1 SD

Wenn man Myst, The Room

und Dark Meadow in einen

Topf wirft, kräftig umrührt,

dann kommt am Ende dieses Spiel heraus.

Ein klassisches Adventure-Spiel

aus der Ego-Sicht, mit unheimlich-gruseligen

Elementen, vielen Rätseln und

einer düsteren Stimmung. Stets bleibt

ungewiss, was als Nächstes kommt,

und das macht den Reiz dieses Spiels

aus. Zur Perfektion reicht es aber nicht,

denn die Rätsel schwanken sehr stark

im Schwierigkeitsgrad, und die stets

trüb-braunen Farben sind auf Dauer

etwas ermüdend. Dennoch eine spannendes

Abenteuer für Adventure-Fans.

Puzzle Retreat

Puzzle Retreat ist ein wirklich

toll gemachtes Knobelspiel.

Ihnen wird ein Feld mit freien

Flächen und kleinen Eiswürfeln vorgesetzt.

Die Eiswüfel schieben Sie nun so

über das Brett, dass am Ende in allen

Löchern ein Würfel steckt. Der Clou ist,

dass die Eiswürfel über andere Würfel

rutschen, sodass Sie sehr genau überlegen

müssen, welche Würfel Sie

wann in welche Richtung schieben.

Später kommen Würfelarten hinzu, die

das Ganze erschweren. Dabei steigt die

Schwierigkeit langsam aber stetig an.

You’re a Bank

You’re a Bank ist eine reine Finanzsimulation,

und damit

eine Besonderheit im Play

Store. Sie sitzen an den Hebeln einer

Bank und müssen Kredite, Aktien und

Fonds verwalten. Das Ziel: In 3 Jahren

so viel Geld wie möglich zu machen.

Dazu schieben Sie in sämtlichen Finanzsparten

Regler hin und her und

hangeln sich so von Monat zu Monat.

Das Ganze ist leider so schwer zu

durchschauen, dass wir in der Testphase

bei dem Spiel nicht durchgestiegen

sind, und vermutlich wird es Ihnen

ähnlich gehen. Da die Präsentation

ebenfalls nicht der Knaller ist, können

wir nur 3 Punkte vergeben.

1,73 Euro

englisch|Version 1.1|46 MByte

★★★★★

kostenlos

deutsch|Version 1.7|17 MByte

★★★★★

1,49 Euro

englisch|Version 1.1|5 MByte

★★★★★

ANDROID-USER.DE MAI 2013 81


SPIELE

Neue Spiele

NEU!

bei Google Play

God of Blades

God of Blades ist ein grandioses Spiel. Es ist ein

Endless Runner, derer es viele im Google Play

Store gibt. Doch God of Blades ist anders, ziemlich

anders. Da wäre zum einen die tolle Atmosphäre: Der Entwickler

ist Fan von Pulp-Fantasy-Fiction-Büchern, und das

sieht man dem Spiel überall an: stimmungsvolle Hintergrundgrafiken,

ungewöhnliche Kreaturen und eine Ge-

schichte um mysti-

sche Schwerter und Könige. Die

Level abschnitte sind illustriert mit

Buchcovern aus genau diesem Genre

und verleihen dem Game grafisch

und inhaltlich eine ganz besondere

Note. Wenn Sie das Spiel beginnen, wählen Sie aus einem

Kampagnen- und einem Endless-Modus. In der Kampagne

kämpfen Sie in mehreren Etappen gegen anstürmende Gegner,

um dann in der letzten Etappe gegen einen Oberboss

anzutreten. Die Kämpfe laufen immer gleich ab: Vier verschiedene

Schwerthiebe stehen zur Wahl, zudem müssen

Sie Ihren Speed kontrollieren und die Zeit berücksichtigen,

die es braucht, die Attacke auszuführen. Nur dann treffen Sie

Gegner richtig und werden nicht geblockt. Andernfalls geht

Ihr Angriff ins Leere oder kommt zu spät, sodass Sie zuerst

getroffen werden. Der schrumpfende Lebensbalken oben

links zeigt Ihnen, dass das nicht zu oft passieren darf.

Der Spielspaß ist hier ein schmaler Grat: Er erfordert richtig

viel Übung und manchmal auch eine Menge Glück, damit

die Treffer landen. Sehr schnell wird die Kampagne schwer,

Pixel Kingdom

Pixel Kingdom erinnert ein

klein wenig an Plants vs. Zombies,

denn auch hier greifen

die Gegner in Wellen auf festen Bahnen

an. Sie schicken Ihre Truppen von

links los, sodass irgendwann Freund

und Feind aufeinanderprallen und

kämpfen. Der Clou: Einheiten kosten

Mana, das sich von allein auffüllt. Für

viel Mana können Sie aber die Mana-

Rate erhöhen (Boost), daher müssen

Sie abwägen: Lieber mehr Einheiten

schicken oder mehr Mana beschaffen?

Viele Einheiten und neue Gegner halten

das Spiel lange frisch. Ein Spiel,

das einfach Spaß macht und mit der

Retro-Grafik viel Charme versprüht.

Slingshot Racing

Die kreativen Köpfe von Crescent

Moon haben sich etwas

Tolles ausgedacht: Ein Top-

Down-Racer, bei dem man das eigene

Auto dadurch beschleunigt, dass es

am Seil um einen Pfahl herum beschleunigt.

Das Seil setzt man indem

man einfach den Finger auf das Display

legt. Solange der Finger liegt,

bleibt das Seil hängen. Man muss also

im richtigen Moment loslassen, damit

die Richtung des Wagens stimmt. Das

ist gar nicht so leicht wie man denkt.

Über 80 Rennen, ein tolles Steampunk-

Setting, abwechslungsreiche Schauplätze

und ein Multiplayer-Modus machen

das tolle Spiel komplett.

Awesome Land

Awesome Land ist ein typisches

Plattform-Spiel, das die

gängigen Vertreter des Genres

– Mario oder Mega Man – auf die

Schippe nimmt. Das etwas schräge

Setting wird durch die Retro-Grafik unterstrichen.

Die vielen tollen Level sind

originell gestaltet und sehr abwechslungsreich.

Die Steuerung ist zwar präzise,

erfordert aber ein bisschen Eingewöhnung,

weil die Figur für eine Millisekunde

langsam anläuft und erst

dann volle Geschwindigkeit hat. Daher

werden Sie anfangs ein paar Mal daneben

hüpfen, aber nach einer Weile hat

man den Dreh raus. Ein tolles, kurzweiliges

Spiel mit Nostalgie-Elementen.

kostenlos

englisch|Version 1.09|14 MByte

★★★★★

0,74 Euro

deutsch|Version 1.3.0.3|32 MByte

★★★★★

1,85 Euro

englisch|Version 1.2|12 MByte

★★★★★

82

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


SPIELE

Neue Spiele

sodass man manchmal das Smartphone an die

Wand werfen möchte. Aber wenn man dann nach vielen Versuchen

endlich weiterkommt, dann ist das Glücksgefühl umso größer.

Ein tolles Feature, was aber leider nicht alle Spieler nutzen

können, heißt Loreseeker. Es ermöglicht Spielern, die sich

innerhalb oder in der Nähe einer Bibliothek befinden, Spielelemente

freizuschalten. Das läuft über eine integrierte

Foursquare-Funktion ab. Zum Glück sind die freischaltbaren

Elemente nicht spielentscheidend. God of Blades zieht einen

in den Bann und fordert heraus, fasziniert und ärgert manchmal.

Es ist schaurig-schön und macht irrsinnig viel Spaß.

0,75 Euro

englisch|Version 1.0.1|111 MByte

★★★★★

Knights of Pen &

Paper

Abgedreht! Da sitzen mehrere

Figuren am Tisch und beschaffen

sich Aufträge oder

machen allerlei anderen Rollenspielkram,

ganz so, wie man es bei Rollenspielabenden

tut. Es gibt so viel zu tun,

und die Story ist verrückt bis absurd.

Rollenspiel-Fans kommen auf jeden

Fall auf ihre Kosten. Aber manchmal

hakt der Mix aus Rollenspiel und Simulation,

nämlich wenn es nur noch um

teure Ingame-Währung geht oder die

Kämpfe unberechenbar erscheinen.

Zombie Road Trip

Manchmal machen die einfachsten

Spiele den meisten

Spaß. So wie Ski Safari. Oder

Jetpack Joyride. Oder Zombie Road

Trip. In diesem Spiel rasen Sie mit

einem Auto einer Horde Zombies

davon. Durch Vorwärts- oder Rückwärts-Rollen

und einer guten Landung

verschaffen Sie sich einen Geschwindigkeitsschub.

Je weiter Sie kommen,

desto besser. Durch Münzen, die Sie

im Spiel einsammeln, können Sie

Autos, Waffen und Gadgets kaufen.

Außerdem steigen Sie im Level auf

und erhalten so noch mehr Münzen.

Ein Riesenspaß, der viel Abwechslung

liefert und immer spannend bleibt.

Dungelot

Dieses Spiel scheint dem

Sammeltrieb anzusprechen.

Denn auf den ersten Blick ist

das Spiel recht langweilig. Dieses Feld

mit quadratischen Feldern soll ein Dungeon

sein? Das Tippen der Felder ist

auf Dauer nicht langweilig? Könnte

man denken! Nach nur ein paar Minuten

kann man kaum aufhören: Man

klickt Feinde an, kämpft in RPG-Manier

gegeneinander und sammelt Lebensenergie

und andere Schätze ein. Komisch,

dass das so viel Spaß machen

kann, man muss es selbst probieren.

1,53 Euro

englisch|Version 1.4|13 MByte

★★★★★

kostenlos

englisch|Version 2.0.1|25 MByte

★★★★★

0,76 Euro

englisch|Version 1.55|25 MByte

★★★★★

ANDROID-USER.DE MAI 2013 83


SPIELE

Multiplayer-Games

Multiplayer-Spiele für Android

Zusammenspiel

Dieser Artikel dreht sich

nicht etwa um Putz-

Apps. Stattdessen testen

wir Multiplayer-Spiele,

bei denen Android-User

gemeinsam Hand anlegen

– auf einem Touchscreen.

Marko Dragicevic

Jede noch so ausgefeilte Künstliche

Intelligenz kann nicht den Faktor

Mensch ersetzen. Erst der Wettbewerb

gegen reale Menschen entfaltet

einen besonderen Reiz. Im Folgenden stellen

wir Ihnen Spiele vor, bei denen der Mitspieler

dasselbe Android-Gerät nutzt, oder sich

zumindest im selben Raum befindet.

Monopoly

In fast jedem Haushalt findet sich

ein Exemplar des Brettspiels Monopoly.

Warum also

nicht auch auf dem Handy

oder Tablet um die besten

Bauplätze feilschen? Die

Smartphone-Umsetzung

von Electronic Arts [LINK 1]

befindet sich auf der Höhe

der Zeit. Nette Grafiken

und Animationen wissen

zu überzeugen. Der

Spielablauf selbst ist mit

dem Original identisch.

Falls die Spieler eine bestimmte

Regelvariante bevorzugen

(zum Beispiel ob

Steuern auf das Feld Frei Parken gelegt werden),

können sie dies im Hauptmenü einstellen.

Theoretisch kann der Nutzer auch alleine

gegen sein Smartphone spielen, doch

dies sorgt nur kurzfristig für Unterhaltung.

Richtig Spaß macht die App erst mit mehreren

Spielern, die nach ihrem Zug jeweils das

Handy weiterreichen (oder gemeinsam auf

ein Tablet blicken). Das funktioniert im Gegensatz

zum Original auch auf Reisen gut,

die Spieleranzahl kann dabei zwischen zwei

und vier variieren.

Abb. 1: Die Monopoly-Umsetzung für Android ist sehr gut gelungen.

84

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


SPIELE

Abb. 2: Trotz Zeitdruck sollten die Spieler nicht vorschnell

reagieren.

2 Spieler Reaktor

Positiv zu überraschen

weiß die App 2 Spieler

Reaktor [LINK 2]. Auf den

ersten Blick wirkt ihre Idee simpel:

Zwei Spieler sitzen an den

gegenüberliegenden Enden des

Handys. Jeweils eine Hälfte des

Bildschirms zeigt jedem eine

Aufgabe sowie eine Reaktionsfläche

zum Berühren an. Beispielsweise

müssen manchmal die beiden

Kontrahenten entscheiden,

ob der Name einer Farbe mit

deren Erscheinung übereinstimmt.

Wenn dies der Fall ist,

bekommt derjenige, der als Erstes

seine Reaktionsfläche drückt,

einen Punkt. Sollte jemand drücken,

obwohl dies nicht der Fall

ist, verringert die App das Punktekonto

dieses Spielers um eins.

Reagiert niemand, erscheint innerhalb

kürzester Zeit die

nächste Aufgabe. Und hierin liegt

der Clou des Spiels: Die gestellten

Rätsel wechseln sich in hohem Tempo

voneinander ab. So kann es passieren, dass

die Spieler innerhalb von wenigen Sekunden

entscheiden müssen, ob in einem Labyrinth

eine Verbindung zwischen zwei Enden besteht.

Wieder ein anderes Mal muss jeder

blitzschnell reagieren, wenn ein Paar aus

Hauptstadt und Ländername zueinander

passt. Die App enthält noch einige Aufgabenarten

mehr, die der Nutzer im Einstellungsmenü

auch selektiv ausschalten kann. Die

Abwechslung macht das kostenlose Casual-

Game interessant. Wer auch mit drei oder

vier Spielern den Wettkampf proben möchte,

benötigt stattdessen das 1,99 Euro teure 4

Spieler Reaktor [LINK 3]. Es bietet obendrein

zusätzliche Aufgabenarten an und blendet

im Hauptmenü keine Werbung ein. Allerdings

sollte man dringend beachten, dass

vier Spieler auf einem Gerät auch entsprechend

viel Platz benötigen: In diesem Fall

sollte es sich beim genutzten Gadget schon

um ein Tablet handeln.

Pocket Soccer

Eine ungewöhnliche Mischung

stellt Pocket Soccer [LINK 4] dar. Anfangs

wirkt das Spiel wie eine Fußballsimulation:

Der Nutzer entscheidet, ob er

alleine gegen einen KI-Gegner spielt, oder

eine zweite Person anwesend ist, welche die

andere Mannschaft mit ihren Fingerbewegungen

steuert. Doch bei Pocket Soccer handelt

es sich um eine Mischung aus Air Hockey

und einem abgespeckten Billard. Die

App packt nun das Ganze in ein Fußballkos-

Multiplayer-Games

Abb. 3: Diesen Aufgabentyp lösen Sie am schnellsten,

wenn Sie beim Käse anfangen zu suchen.

Abb. 4: Im Spiel verliert Deutschland auch mal gegen Australien.

Abb. 5: Die verschiedensten Situationen wollen erst einmal trainiert sein.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 85


SPIELE

Multiplayer-Games

Abb. 6: Wer nicht aufpasst, schenkt dem Gegner

blitzschnell Tore.

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29111

tüm und fügt ein Billard-ähnliches

Element hinzu, in dem sich

mehrere Fußballspieler auf dem

Feld befinden, die sich gegenseitig

über die Bande schießen können,

um wiederrum indirekt den

eigentlichen Fußball zu treffen.

Insgesamt gesehen eine originelle

Idee, bei der vor allem der

Zwei-Spieler-Modus Spaß bereitet.

Wer nicht direkt gegeneinander

spielen möchte, kann erst

einmal verschiedene Spielzüge

trainieren. Die kostenlose Version

blendet dezent Werbung

ein, die sich gegen einen Obolus

von 2,28 Euro umgehen lässt.

Glow Hockey 2

Im Gegensatz zu Pocket

Soccer setzt Glow

Hockey 2 [LINK 5] das

Spielprinzip von Air Hockey originalgetreuer

und ohne Modifikationen

rum. Hier bewegt jeder

Spieler nur jeweils einen Schläger

(Finger), um den Puck durch das gegnerische

Tor zu schießen. Außerdem existieren

noch weitere Unterschiede: Die Züge finden

live und unmittelbar statt, es wird also nicht

nacheinander gezogen. Außerdem können

die Spieler ihren Schläger nur maximal bis

zur Spielfeldmitte ziehen, spätestens ab da

Abb. 7: Gestern noch auf der Schulbank, heute

schon auf dem Smartphone: Schiffe versenken.

müssen sie den Puck in den Einflussbereich

des Gegners schleudern. Das Spiel gewinnt

dadurch an Geschwindigkeit und Action.

Wer stattdessen lieber ganz bedacht seine

Schüsse vornehmen möchte, ist bei Pocket

Soccer besser aufgehoben.

Glow Hockey 2 verspricht eine dynamische

und originalgetreue Umsetzung des Spielhallen-Klassikers.

Die Optik des Spiels ist eher

einfach gehalten, aber trotzdem zweckmäßig.

Falls sich irgendwann einmal kein Mitspieler

auftreiben lässt, kann der Nutzer

auch gegen sein Handy spielen. Dessen

Spielstärke variiert er im Optionenmenü innerhalb

von fünf Stufen, wobei Easy wirklich

sehr einfach ausfällt. Der höchste Schwierigkeitsgrad

Insane erfordert hingegen so viel

Training, dass man sich lieber wieder einen

menschlichen Mitspieler sucht.

Schiffe versenken

Generationen von Schülern spielten

es mit Bleistift und Papier: Schiffe

versenken. Doch die Zeit ist nicht

stehen geblieben, und so existieren auch

Smartphone-Versionen des bekannten Zeitvertreibs.

Wie gewohnt geht es darum, die

Standorte von gegnerischen Schiffen zu erraten,

bevor man selbst von diesen versenkt

wird. Dieses Spielprinzip bedingt jedoch,

dass die beiden Spieler die Positionen des anderen

nicht sehen dürfen, weswegen sie

nicht dasselbe Gerät verwenden können.

Der Programmierer der getesteten Schiffe

Versenken App [LINK 6] hat dies gelöst, indem

sich zwei Android-Gadgets via Bluetooth

miteinander verbinden. Bei einem Gerät

wählt der Nutzer im Menü I’m ready aus, bei

dem anderen Connect. Anschließend lässt

sich der Spielpartner auswählen. Die gegnerischen

Schiffe sieht nun jeder im oberen Bereich

des Bildschirms, während unten die eigenen

Positionen erscheinen. Schiffe versenken

ist gratis, dafür blendet es während des

Spiels ein kleines Werbebanner ein.

Spielspaß schlägt Grafik

Ob unterwegs auf Reisen oder daheim: Das

Spielen gegen reale Menschen, die sich im

selben Raum befinden, birgt immer noch den

größten Spaßfaktor. Interessanterweise sind

hierfür nicht unbedingt Grafikfeuerwerke

notwendig. Bei der App-Vorauswahl für diesen

Artikel fielen einige aufwendig gemachten

Werke durch, weil ihr Mehrspieler-Modus

keine Unterhaltung versprach. Ausgerechnet

der im schlichten Gewand daherkommende 2

Spieler Reaktor wusste uns besonders gut zu

überzeugen.

● ● ●

86

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


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EINSTEIGER

QR-Codes lesen

Cienpies Design, 123RF

QR-Codes lesen und erstellen mit dem Zxing Barcode Scanner

Pixelleser

Um die Infokästen mit

den vielen Pixeln lesen

zu können, empfiehlt

Android User den Barcode

Scanner von

Zxing. Sie verstehen nur

Pixel? Dann ist dieser

Artikel genau richtig für

Sie! Tim Schürmann

Sie lauern in Zeitschriften, auf Plakaten,

in Werbeprospekten, auf

Visitenkarten und sogar in Fernsehsendungen:

kleine Quadrate

mit einem wirren schwarzen Punktmuster.

Diese sogenannten QR-Codes enthalten chiffrierte

Informationen, Internetadressen oder

Kontaktdaten. Sichtbar macht sie der Barcode

Scanner des Zxing Teams. Den etwas eigentümlichen

Namen des Entwicklers spricht

man „Zebra Crossing“ aus. Sie finden die

App, wenn Sie in Google Play nach dem Begriff

zxing suchen [LINK 1]. Nach dem Start der

App müssen Sie lediglich die Kamera so auf

Abb. 1: Hier hat der Barcode Scanner von Zxing eine

komplette Adresse erkannt.

Abb. 2: In den Einstellungen kann man die Foto-LED

oder einen Massenscan einschalten.

88

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


EINSTEIGER

QR-Codes lesen

Abb. 3: Die ausgelesenen Daten leitet der Barcode

Scanner auf Wunsch weiter.

Abb. 4: Im Verlauf merkt sich die App alle bereits

eingelesenen Informationen.

den QR-Code richten, dass dieser vollständig

in dem hellen Rechteck auf Ihrem Bildschirm

erscheint. Sobald der Barcode Scanner den

QR-Code erkannt hat, dechiffriert er ihn,

piepst einmal kurz und zeigt die ausgelesenen

Daten auf dem Bildschirm des Handys

an (Abbildung 1).

Sehschwäche

Ob der Barcode Scanner einen QR-Code auslesen

kann, hängt maßgeblich von der

Kamera auflösung, der Größe des abgedruckten

QR-Codes und dem Abstand zwischen

der Kamera und dem QR-Code ab. Grundsätzlich

erkennt die App sämtliche schwarzen

Kästchen des QR-Codes. Sehen Sie auf

dem Bildschirm nur ein paar herumflitzende

gelbe Punkte, dann hat die App Probleme,

den Code zu lesen. In diesem Fall sollten Sie

den Abstand etwas erhöhen oder verringern.

Halten Sie zudem Ihre Kamera möglichst gerade,

und denken Sie daran, dass sie einen

Moment zum Scharfstellen benötigt. Idealerweise

sollte der QR-Code den hellen Rahmen

vollständig ausfüllen. Wenn Sie sehr nah an

einen kleingedruckten QR-Code herangehen

müssen, sollten Sie den Makromodus Ihrer

Kamera aktivieren – wenn ein solcher vorhanden

ist. Die Barcodes von Android User

sind absichtlich schlicht gehalten, damit Sie

mit praktisch jeder Kamera lesbar sind. Bei

schlechtem Licht sind die schwarzen Punkte

kaum zu erkennen. In solchen Situationen

mit zu wenig Kontrast kann der Barcode

Scanner das Blitzlicht anknipsen. Dazu rufen

Sie im Aufnahmebildschirm das Menü auf,

wechseln in die Einstellungen und aktivieren

dort den Punkt Foto LED einschalten (Abbildung

2). Das zusätzliche Licht kann allerdings

den QR-Code überstrahlen und funktioniert

zudem nicht auf allen Geräten. Hier

hilft nur ausprobieren.

Weiterverarbeitung

Zu den ausgelesenen Informationen bietet

der Barcode Scanner direkt passende Aktionen

an. So legt die App für Kontaktdaten

einen entsprechenden Eintrag im Adressbuch

an, zeigt die Adresse (auf einer Karte

anzeigen) oder verschickt eine E-Mail

TIPP

Als Alternative zum Zxing

Barcode Scanner eignet

sich auch die App QR Droid

[LINK 2]. Es gibt zudem sehr

viele weitere Apps, die QR-

Codes lesen können.

anDROID animate

anDROID talk

anDROID weekly

TV

App Vorstellungen

First touch & view

Smartphone und

Tablet Tests


EINSTEIGER

QR-Codes lesen

Abb. 5: Den in diesem Eingabefeld hinterlegten Text

wandelt die App …

Abb. 6: … in einen entsprechenden QR-Code um. In

diesem Fall enthält er den Text Android User.

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29083

(E-Mail senden beziehungsweise Als E-Mail

weitergeben). Der letztgenannte Punkt ist allerdings

etwas unpassend beschriftet: Wenn

Sie ihn antippen, reicht der Barcode Scanner

die Informationen an eine App oder einen

Dienst weiter. Sie können die Daten so nicht

nur per E-Mail versenden, sondern abhängig

von Ihrem Gerät auch via SMS verschicken,

auf Facebook oder Google+ hochladen oder

sie in die Zwischenablage stecken (Abbildung

3), je nachdem, welche Apps auf Ihrem

Android-Gerät installiert sind.

Barcode-Geschichten

Alle jemals eingelesenen Texte und Daten

merkt sich der Barcode Scanner, Sie müssen

somit QR-Codes nicht doppelt fotografieren.

Um an die Aufzeichnungen zu gelangen,

rufen Sie im Aufnahmebildschirm das Menü

auf und entscheiden sich für den Verlauf

(Abbildung 4). Wenn Sie mit dem Finger länger

auf einem Eintrag verweilen, lässt er sich

Löschen. Um die komplette Liste zu leeren,

öffnen Sie das Menü und wählen Verlauf löschen.

Bei einem kurzen Tipp auf einen Eintrag

gelangen Sie zum bereits bekannten

Schirm aus Abbildung 1.

Wenn Sie sehr viele QR-Codes nacheinander

einlesen möchten oder müssen, hilft

Ihnen die Massenscan-Funktion. Um sie zu

aktivieren, rufen Sie im Aufnahmebildschirm

das Menü auf, wechseln in die Einstellungen

und aktivieren dort den Punkt Massenscan.

Halten Sie jetzt die Kamera auf einen QR-

Code nach dem anderen. Die dechiffrierten

Daten landen automatisch und ohne Rückmeldung

im Verlauf.

Hausgemacht

Der Barcode Scanner kann die QR-Codes

nicht nur entschlüsseln, sondern auch selbst

welche erzeugen. Dazu rufen Sie im Aufnahmebildschirm

das Menü auf und tippen Senden

an. Es erscheint ein Eingabefeld, in dem

Sie den zu chiffrierenden Text hinterlegen

(Abbildung 5). Sobald Sie die Eingabe beenden,

zeigt Ihnen der Barcode Scanner den

passenden QR-Code sowie noch einmal den

darin enthaltenen Text an. Diesen QR-Code

können Sie jetzt direkt mit einem anderen

Gerät vom Bildschirm auslesen. Alternativ

lässt sich der QR-Code auch weiterleiten.

Dazu öffnen Sie das Menü, wählen je nach

Gerät Senden oder Teilen und entscheiden

sich dann für die entsprechende App beziehungsweise

den gewünschten Dienst.

Anstelle im Bildschirm aus Abbildung 5

einen Text einzutippen, können Sie über die

grauen Knöpfe auch direkt einen Kontakt,

den Text in der Zwischenablage oder ein Lesezeichen

in einen QR-Code überführen. Anwendung

erzeugt einen QR-Code, der zur

Google-Play-Seite einer installierten App

führt. Das ist etwa nützlich, um Freunde auf

eine besonders tolle App hinzuweisen.

Mittels Zxing Barcode Scanner können Sie

auch aus anderen Apps heraus QR-Codes erzeugen,

sofern die App ein Senden-/ Teilen-

Menü mitbringt. Als Ziel wählen Sie dann

einfach Weitergabe mittels Barcode. Möchten

Sie beispielsweise eine Internetadresse in

einen QR-Code verwandeln, öffnen Sie den

Browser und steuern mit ihm die gewünschte

Seite an. Öffnen Sie jetzt das Menü und wählen

je nach Gerät Mehr und dann Seitenlink

weiterleiten oder Teilen. Mit einem Tipp auf

den Punkt Weitergabe mittels Barcode startet

der Barcode Scanner und zeigt direkt den

QR-Code sowie die darin gespeicherten

Daten an. Diesen QR-Code können Sie jetzt

wie gehabt über Senden weiterleiten.

Fazit

Auch wenn der Barcode Scanner einige nützliche

Funktionen tief in seinen Menüs versteckt,

lassen sich mit ihm schnell und unkompliziert

QR-Codes einlesen. Die App erkennt

übrigens auch herkömmliche Barcodes

auf Dosen und Verpackungen. Dann sucht

sie sogar das passende Produkt im Internet

und den günstigsten Preis heraus – probieren

Sie es einfach mal aus.

● ● ●

90

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


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TIPPS & TRICKS

Tipps & Tricks

Kleine Tipps mit großer Wirkung

Tipps für

alle Fälle

In dieser Rubrik zeigen wir Ihnen Tricks, die das

Arbeiten und Spielen mit Ihrem Android-Gerät einfacher

und angenehmer machen oder einfach nur

tele52, 123RF

cool sind. Christoph Langner

Abb. 1: AdAway und andere Adblocker-Apps

wird es in Zukunft nicht

mehr im Play Store geben.

Keine Adblocker im Market

Wer seit Kurzem im Google Play

Store nach beliebten Ad-Blocker-

Apps wie AdAway, Adblock Plus

oder Ad Blocker sucht, wird inzwischen

keine brauchbaren Ergebnisse mehr bekommen.

Der Grund: Google hat sämtliche Ad-

Blocker für Android aufgrund von Verletzungen

der Play-Store-Entwicklervereinbarungen

aus dem Market genommen [LINK 1].

Damit wurden die Adblocker zwar aus

dem Play Store verbannt, Geschichte sind sie

aber dennoch noch lange nicht. Diese Apps

werden nach wie vor entwickelt, Sie müssen

Sie nur von Hand installieren. Adblock Plus

bekommen Sie als

APK-Datei von der

Webseite des Entwicklers

[LINK 2]. AdAway

finden Sie im Open-

Source App-Market F-

Droid [LINK 3] ebenfalls

als APK-Datei.

Multi Window

Manager (nur

Samsung)

Samsung hat

als besondere

Spezialität

in seine TouchWiz-

Oberfläche eine Funktion

eingebaut, mit der

Sie zwei Apps links

und rechts nebeneinander

auf dem Display

anordnen können. So

Abb. 2: Löschen Sie aus den App-

Infos heraus sämtliche Daten einer

App vom Smartphone.

browsen Sie etwa auf der einen Seite durchs

Netz und notieren sich auf der anderen die

Ergebnisse Ihrer Recherchen in der Notiz-

App. Allerdings unterstützt diese Multitasking-Funktion

lediglich eine Reihe von

Samsung-Apps. Der Multi Window Manager

[LINK 4] weitet diese Funktion nun auf sämtliche

installierte Anwendungen aus.

Die App funktioniert auf dem Galaxy SIII,

den beiden Note-Handys und dem Note

10.1-Tablet. Sie benötigt die Original-Firmware

auf Basis von Android 4.1.2 – oder ein

auf der Samsung-Firmware basierendes ROM

– sowie jedoch auch Root-Rechte auf dem

Handy. Über die App legen Sie fest, welche

Apps in ein Fenster geladen werden

sollen, über Shortcuts lösen

Sie dann Ihre Lieblings-Apps

aus dem Vollbild und lassen sie

in einem Fenster anzeigen.

Anwendungen

zurücksetzen

Fängt eine Ihrer Lieblings-Apps

an irgendwie

zu spinnen? Meldet

die Anwendung auf einmal

Abstürze? Vermuten Sie, dass

Sie irgendetwas falsch eingestellt

haben? Dann müssen Sie

die App nicht vom Handy runterwerfen

und neu installieren,

um Sie in den Ausgangszustand

zurückzusetzen.

Öffnen Sie in den Einstellungen

den Abschnitt Apps und suchen

sich dort das betroffene

92

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


TIPPS & TRICKS

Tipps & Tricks

Abb. 3: Die Benachrichtigungsleiste

lässt sich auch aus dem Lockscreen

heraus herunterziehen.

Programm heraus. Über den Eintrag Daten

löschen entfernen Sie sämtliche Daten im internen

Speicher Ihres Handys, die von der

App gespeichert wurden. Beim nächsten

Start der nun zurückgesetzten App muss

diese nun wieder komplett neu eingerichtet

werden. Genau das wollten Sie ja mit dem

Zurücksetzen erreichen.

Einstellungen im Lockscreen

Der Lockscreen Ihres Androiden ist

gar nicht so versperrt, wie man es

auf den ersten Blick denken würde.

Ziehen Sie etwa mit dem Finger von oben die

Benachrichtigungsleiste herab, dann haben

Sie Zugriff auf dieselben Funktionen wie bei

einem noch nicht gesperrten System.

Sie sehen Ihre Benachrichtungen und können

nach einem Klick auf das Einstellungs-

Symbol rechts oben auf dem Display auch

gleich den Status der Display-Steuerung einsehen

oder Funk-Module wie WLAN, Bluetooth

und Co. regeln. Auch der Flugmodus

ist von hier aus schnell zu erreichen.

Skype WiFi jetzt für Android

Skype WiFi [LINK 5] ermöglicht es

Ihnen, den Internetzgang an öffentlichen

WiFi-Hotspots auf der ganzen

Welt aus Ihrem Skype-Guthaben zu bezahlen.

Skype gibt an, dass bereits über eine

Millionen Skype-WiFi-Hotspots weltweit an

Hotels, Restaurants oder Flughäfen zur Verfügung

stehen. Eine entsprechende App gibt

es schon länger für iOS-Geräte wie iPhone

oder iPad, seit Kurzem findet man sie aber

auch im Android Play

Store [LINK 6] zum kostenlosen

Download.

Der Vorteil: Skype

rechnet die Internetnutzung

nicht nach Volumen

oder nach Tagespauschalen

ab, Sie

müssen auch keine

langfristigen Verträge

abschließen. Die Verbindung

wird pro Minute

berechnet, die

Preise schwanken allerdings,

da die Anbieter

selbst die Kosten festlegen

dürfen. Kurz die

Mails zu checken oder

eine Empfehlung für

ein Restaurant zu suchen,

ist aber meist

nicht wirklich teuer.

Um Skype WiFi zu

nutzen, brauchen Sie ein Skype-Konto mit

aktiven Guthaben. Laden Sie daher am besten

schon vor Ihrer Reise Ihren Skype-Account

über die Skype-Webseite oder die App

auf. Buchen Sie sich in einen Skype-Hotspot

ein, startet ein Klick auf den Verbinden-

Knopf die Verbindung.

Abb. 4: Über Skype WiFi bezahlen Sie

den Zugang zu weltweit verfügbaren

Hotspots aus Ihrem Skype-Guthaben.

Face Unlock verbessern

Google verspricht seit Android 4.0

ein unkomplizierte Entsperren des

Handys via Gesichtserkennung. Das

Smartphone nimmt dazu Details Ihres Gesichts

auf, beim Entsperren müssen Sie dann

nur noch brav in die Kamera lächeln. „Face

Unlock“ aktivieren Sie auf Ihrem Androiden

unter Einstellungen | Sicherheit | Display

Sperre. Allerdings hat die Technik durchaus

ihre Tücken: Kein Mensch sieht jeden Tag

gleich aus und nur ein Bild von Ihnen kann

Ihr Handy freischalten.

Damit dies nicht passiert, hat Google eine

Aktualitätsprüfung eingerichtet. Sie wartet

darauf, dass Sie kurz blinzeln, was einem

Bild schwerfallen dürfte. Die Option ist von

Haus aus nicht aktiv, setzen Sie nachträglich

besser den Haken.

Wenn Sie gerne mal Ihren Stil ändern, also

mal mit oder ohne Bart, mal mit oder ohne

Schminke aus dem Haus gehen, dann stellen

Sie die Android-Gesichtserkennung vor große

Probleme. Wiederholen Sie die Erkennung

daher am besten ein paar Mal über den

Punkt Gesichtserkennung verbessern in unterschiedlichen

Aufmachungen, so lernt Face

Unlock Sie besser kennen.

● ● ●

Abb. 5: Verbessern Sie die Erkennungsrate

von Face Unlock durch

wiederholte Aufnahmen.

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29046

ANDROID-USER.DE MAI 2013 93


TIPPS & TRICKS

Gmail-Tipps

Nützliche Tipps zu Googles Maildienst Gmail

Gmail-

Tipps

Google

Die Gmail-App ist nicht

kompliziert zu nutzen.

Mails zu empfangen

und zu senden

bekommt jeder hin. Mit

ein paar Tricks und

Tipps jonglieren Sie

jedoch viel schneller

mit Ihren Mails.

Wir zeigen Ihnen wie!

Mirko Mahlberg

Abb. 1: Wischen Sie zu löschende

Mails einfach aus der Liste nach

links oder rechts heraus.

Laut Wikipedia hat Googles E-Mail-

Dienst weit über 425 Millionen Mitglieder

– Tendenz steigend. 2004

startete der E-Mail-Dienst. Die Postfachgröße

von einem Gigabyte war ungeschlagen.

Anbieter wie Hotmail, Yahoo, GMX

oder auch Web.de hatten bis dahin den

Markt dominiert und das mit nur zwei bis 20

MByte an Speicherplatz für Mails. Heute hat

Google Mail über 10 GByte an Postfachspeicher

und eben die oben genannten 425 Millionen

User. Einen Account einrichten kann

jeder, in dem folgenden Artikel zeigen wir

Ihnen, wie Sie die Google Mail Android App

am besten nutzen.

Mails löschen

Mails löschen kann man mit der Google

Mail-App seit geraumer Zeit ganz lässig mit

einem Wisch nach links oder rechts. Wie die

Benachrichtigungen ab Android 4, hat man

nun auch bei der Android-App von Gmail die

Möglichkeit, Mails mit einem Wisch nach

links oder rechts auf dem

Postfach zu löschen.

Nachdem man den Wisch

gemacht hat, tauscht eine

Leiste mit Rückgängig

auf. Falls eine Mail also

aus Versehen gelöscht

wurde, machen Sie dies

sehr leicht rückgängig.

Wenn nicht, nicht beachten.

Diese verschwindet

wieder, sobald Sie etwas

weiter herunterscrollen.

Alternativ können Sie

natürlich auch Mails auf

die altmodische Variante

löschen. Dazu klicken Sie

die Kästchen links neben

jeder E-Mail an und tippen

anschließend unten

auf den Papierkorb. Das

Abb. 2: Drücken Sie länger auf den

Inhalt einer Mail, um diesen zum

Kopieren zu markieren.

funktioniert selbstverständlich auch mit

mehreren Mails.

Wörter kopieren

In einer Mail kann man auch Texte kopieren

oder auch danach im Web suchen. Hierzu

einfach das Wort lange gedrückt halten, bis

der Textmarker auftaucht. Nun können Sie

mit den zwei blauen Markierern den gewünschten

Text markieren und dann unten

in der Actionbar das Markierte kopieren oder

nach dem Text im Web suchen.

Ihre wichtigsten Nachrichten

Sie bekommen ab und an E-Mails mit wichtigem

Inhalt? Zum Beispiel mit einem Zugangs-Code?

Damit solche Nachrichten nicht

verloren oder untergehen, ist es ratsam,

diese in den Ordner Markiert zu legen. Das

geht mit einem Fingertipp. Neben jeder Mail

befindet sich ein kleiner Stern unter der Uhrzeit.

Diesen tippen Sie an, und schon ist die

Mail markiert. Um in das Label Markiert zu

gelangen, oben in der Actionbar

auf Postfach tippen und

dann in Markiert navigieren.

Von Mail zu Mail

Wenn Sie in einer geöffneten

Mail nach links oder rechts wischen,

gelangen Sie direkt zur

nächsten Mail im Postfach.

Volltextsuche

Google ist eine Suchmaschine.

Da wäre es ja gelacht, wenn die

Suche in Google Mail nicht

auch grandios wäre. Das ist sie

nämlich auch. Wenn Sie beispielsweise

eine Mail nicht

mehr wiederfinden, dann tippen

Sie einfach unten links auf

die Lupe und tragen anschließend

oben Ihre gesuchten Be-

94

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


TIPPS & TRICKS

Gmail-Tipps

griffe ein. Google durchforstet

daraufhin den Volltext all Ihrer

E-Mails und zeigt anschließend

alle an, welche die gewählten

Schlagwörter beinhalten.

Weniger

Synchronisierung

Brauchen Sie wirklich die

Mails der letzten 30 Tage auf

Ihrem Handy? Um Speicherplatz

zu sparen und die Synchronisierung

zu beschleunigen

ist es eine Option, den Abgleich

von 30 auf 15 Tage zu

reduzieren.

Navigieren Sie in die Einstellungen

und tippen dann

auf Ihre E-Mail Adresse.

Unten, bei Datenverbrauch

stellen Sie die zu synchronisierenden

Tage ein. Einen Menüpunkt darunter,

bei Labels verwalten, de-/ aktivieren Sie die

Synchronisation aller Labels und weisen

auch individuelle Benachrichtigungstöne zu.

Signatur anfügen

Eine Signatur ist ein fester Text, welcher automatisch

unter jeder Mail eingefügt wird.

Anwendungsbespiel wäre hier das typische

„Grüße“, „Mit freundlichen Grüßen“,

„Name“ und so weiter. Anders als bei der

iPhone-Mail-App ist hier nicht schon eine

vorgefertigte Signatur eingefügt (wie etwa

„Von meinem Android-Phone gesendet“).

Um eine Signatur zu erstellen, navigieren Sie

noch einmal zu den Einstellungen Ihrer Mail-

Adresse. Unter Signatur tragen Sie dann eine

Signatur ein, welche jetzt automatisch an

Abb. 5: Die Signatur wird automatisch

an das Ende einer jeden versandten

E-Mail angefügt.

Abb. 3: Google wäre nicht Google,

wenn die Gmail-App keine gute

eingebaute Suche hätte.

alle ausgehende Nachrichten

angehängt wird.

Allgemeine

Einstellungen

Unter Einstellungen | Allgemeine

Einstellungen ist

es auch ratsam, die Punkte

Vor Löschen bestätigen,

Vor Archivieren bestätigen

und Vor Senden bestätigen

zu aktivieren. Es passiert

nicht allzu selten, dass

man aus Versehen mal

eine Nachricht verfrüht

absendet oder eine ins Daten-Nirvana

schickt.

Anpassung an

den Bildschirm

Die Google Mail-App für

Android war lange Zeit nicht wirklich schön

und reich an Features. Das wohl größte Problem

war die Darstellung. Nachrichten wurden

entweder zu klein oder zu groß dargestellt.

Vor allem wenn diese nur aus Grafiken

bestanden. Mit der Mail-App von Samsung

etwa konnte man schon in Zeiten von Android

2.3 Nachrichten mittels Pinch-to-Zoom

vergrößern oder verkleinern.

Die Gmail-App hat inzwischen aber auch

das Zoomen gelernt. Unter Allgemeine Einstellungen

gibt es den Menüpunkt Nachrichten

autm. anpassen. Wenn Sie diesen aktivieren,

zoomen Sie durch das Spreizen von zwei Fingern

in die Mail hinein. Gleichzeitig passt sich

der Inhalt der Mail auch meist schon von

ganz allein dem Bildschirm gut an, sodass es

oft überflüssig ist, zu zoomen.

Abb. 6: Aktivieren Sie für das

Löschen oder Versenden von

E-Mails Bestätigungsnachfragen.

Kontaktvorschläge

Wie viele E-Mail-Adressen

von Freunden kennen Sie

auswendig? 3 oder 4?

Google speichert die Kontakte,

mit denen Sie am

häufigsten geschrieben

haben. Wenn Sie also eine

Mail erstellen und in das

Feld An anfangen die Mail

einzutippen, schlägt

Google derweil die Kontakte

vor. Wenn Sie die

Kontakte samt Mail im

Kontaktebuch von Google

haben, brauchen Sie nur

den Namen der Person

einzutragen

● ● ●

Abb. 4: Für jedes Label lassen sich

Synchronisations-Regeln und

Benachrichtigungen festlegen.

Abb. 7: Mühen Sie sich nicht mit

dem Tippen von Adressen ab, greifen

Sie auf Ihre Kontakte zurück.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 95


TIPPS & TRICKS

MUSIK-TIPPS

Audio-Tipps

In dieser Rubrik stellen wir euch jeden Monat neue Musik vor. Auf www.android-user.de feiern wir jeden Freitag

ein Album der Woche. In regelmäßgen Abständen erstellen wir auch Playlisten bei Spotify! Christian Ullrich

DJ Koze: Amygdala

DJ Koze ist nicht nur einer der international angesagtesten DJs

und Remixer, er bastelt auch selbst großartige Songs. Sein

neues Album „Amygdala“ zeigt ihn als entspanntes Genie, der

seine Tracks wohldosiert mit diversen Sounds, kleinen Details

und Effekten anhäuft. 78 Minuten lang erklingen Beats, Flöten,

Synthies und all das Zeug, das durch DJ Kozes Kopf geistert

und gesampelt werden kann. Es entsteht ein buntes elektronisches

Gemälde, welches dem House übergeordnet,

dem Pop ein Freund und der Kreativität verpflichtet

ist. Diverse Sänger (u.a. Caribou, Apparat, Hildegard

Knef) runden „Amagdyla“ gekonnt ab und präsentieren

ein angenehmes Album, das seine ganze Schönheit

in jedem Song neu offenbart [LINK 1].

Genre: Electro / Pop / Ruhig

Für Fans von: Appart / Moderat

Label: Pampa Rec

Pampa Records

David Bowie:

The Next Day

Nein, hier spielt keine junge energische Band mit den Referenzen

von David Bowie. Er ist es selbst, der große Meister

höchst persönlich, der mit „The Next Day“ eine musikalische

Rückkehr feiert, mit der erstens niemand gerechnet hat, und

die zweitens, trotz retrospektivischem Ansatz, perfekt in die

Gegenwart passt. Es ist Musik, die darüber hinaus eine Aufbruchstimmung

vermittelt und den künstlichen Popsternen

einen richtigen Künstler vor die Nase

setzt. Es ist eine fulminante Rückkehr

inklusive verzerrter Gitarren, Saxo-

phon und dem besonderen Glanz des

schillernden Künstlers David Bowie.

Eine lebende Legende. Ein großes

Album! Video: [LINK 2]

Genre: Rock / Pop

Für Fans von: Roxy Music / Arcade Fire

Label: Sony

96 ANDROID-USER.DE

Jimmy King


MUSIK

Tom Munro

Justin Timberlake:

The 20/20 Experience

HIGHLIGHT

7 Jahre sind eine lange Zeit. Der Popzirkus findet neue

Helden, anhand derer neue Wege beschritten werden. The Weeknd,

Frank Ocean und The xx konnten den RnB reformieren und sich in

die Herzen von Fans und Kritiker spielen. Justin Timberlake ist zwar

ein Megastar, aber sein neues Album muss sich auch mit diesen

Künstlern messen lassen. Wer jedoch seine neuen Lieder hört,

merkt schnell, dass ihm das nicht nur bewusst ist, sondern dass JT

mit größtmöglicher Lässigkeit locker noch eine Schippe drauflegen

kann. „The 20/ 20 Experience“ ist daher kein Album voller Singles,

sondern ein homogenes Gesamtkunstwerk, das besonders in der

Variabilität der Songs überzeugt, die nie so enden wie sie begannen.

Die Brüche, die hierfür nötig sind, werden kaum offenbart. Das ist

hohe Kunst, genau wie die Spannung eines

Liedes selbst über 8 Minuten hochzuhalten.

Ganz ehrlich, ein besseres RnB-Album wird

es dieses Jahr kaum geben. Video: [LINK 3]

Genre: Pop / RnB

Für Fans von: The Weeknd / Frank Ocean

Label: Sony

The Thiams:

KO OK

Positiv beschwingt

endet der unendlich

lange Winter mit der

Musik von The Thiams.

Zwei Schwestern aus Berlin vermischen den

Soul mit purer Freude und viel Disco-Pop. Ein

strahlendes Lächeln breitet sich aus, sobald die

Lieder frohen Mutes die Sonne aufgehen lassen.

The Thiams gelingt mit „Ko Ok“ ein erstaunliches

Debüt, das auch nachdenklich sein

kann, aber vor allem gut gelaunt ist. „No Loosers“

bringt das unter [LINK 4] auf den Punkt.

Genre: Soul / Spaß / Sonne

Für Fans von: Jan Delay / Joss Stone

Label: Ko Ok Entertainment

Stornoway:

Tales from Terra Nova

Die Lieder auf dem neuen Stornoway Album

sind durchdacht bis ins letzte Detail. Einzeln betrachtet

sind es 9 kleine Wunder, die im Kollektiv

noch schöner werden und nicht nur durch ihre

Kreativität überzeugen, sondern auch durch ihre

Melodien. Zu bestaunen hier:[LINK 5]

PIP

Jette Stolte

Genre: Indie / Pop / Songwriter

Für Fans von: Mumford & Sons / Grizzly Bear

Label: 4AD

ANDROID-USER.DE 97


NEWCOMER SENSATION 2013

Genre: Eleganz / Ruhe / Drang

Für Fans von: The xx / Feist

Label: 4AD

Jill Furmanovsky

Mathieu Cesar

Daughter: If you leave

„If You Leave“ ist wie ein Sog, der alle Welt ausschließt, welcher

der Musik Raum schenkt und dem Hörer Zeit. Die

Lieder leben nicht von Refrains oder Melodien, sie

existieren wegen der Stimmung, die weit ab von

jeglichen Genres den Hörer in die Unendlichkeit

zieht. Daughter sind allein deswegen ein

Phänomen, aber auch der Texte wegen,

die wortgewaltig zu Tränen rühren.

Das alles öffnet sich in einem

Album, das in seinem eigenen

Gesamtkontext aufgeht und

mit jedem Ton überwältigt.

Video:[LINK 6]

Woodkid:

The Golden Age

Woodkid singt Lieder vom Innehalten, dem Erwachsenwerden und vom

Sturm und Drang. Es sind Lieder, die in Höhepunkten leben und die durchweg

Kunst verinnerlichen, die in Worten nur schwer zu fassen ist. Sicher ist,

dass die Macht der Töne dem Können von Woodkid unterliegt. Er führt diese zu

einem größeren Sinn zusammen, während er ein ganzes Orchester mit magischer

Sicherheit in eine Welt des Pops leitet, die nur selten zuvor erreicht wurde. „The Golden

Age“ ist in jedem Lied, wie in seiner Gesamtheit ein Wunder. Video: [LINK 7]

Genre: Orchester / Pop Für Fans von: Patrick Watson / Cinematic Orchestra Label: Universal

NEWCOMER SENSATION 2013

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/28994

Radiotipp

DASDING bietet Musik und Lifestyle für Jugendliche und junge Erwachsene.

DASDING sendet neben aktueller Musik und News aus aller Welt,

auch Berichte zu Mode, Multimedia und Games. Und das alles 24 Stunden

werbe- und sponsorfrei.

Tipp:Aufstehen mit DASDING (6-9 Uhr Mo.-Sa.)

Genres: Pop, HipHop, RnB, Alternative Rock, Elektro, House

TuneIn: DASDING

DOWNLOAD

TIPP

Zur Einstimmung auf das fantastische

neue Album der US Rockband Black Rebel

Motorcycle Club

(Specter At The

Feast) kann

unter [LINK 8] die

kostenlose „Let

The Day Begin“

EP runtergeladen

werden.

Absolut zu empfehlen!

98

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


HÖRBÜCHER

In dieser Rubrik stellt Ihnen die Android-User-Redaktion jeden Monat neue und besonders spannende

Hörbücher von Audible.de vor. Martin Lennertz

Die unendliche Geschichte

Ein Klassiker aus Ihrer Kindheit, an den Sie sich mit

Freude erinnern werden, ist dieser fantastische Roman

[LINK 1] von Michael Ende, der bereits 1984 als Film zu

sehen war. Darin wird der Junge Bastian selbst zu einem

Teil der Geschichte, die er in einem Buch liest, und hilft in

seiner neuen Wirklichkeit zusammen mit Atreju, das vom

Nichts bedrohte Reich Phantasien und die Kindliche Kaiserin

zu retten.

20,95 Euro

Autor: Michael Ende

Sprecher: Gert Heidenreich

Dauer: 15 Std. 06 Min.

(ungekürzt)

Genre: Kinder-Hörbücher

Sam’s Sohn

Der künstliche Tiefschlaf der drei Hauptdarsteller, ein Test

für eine Marsmission, dauerte anscheinend länger als die

geplanten 35 Tage, denn als sie wieder aufwachen, hat

sich die Welt total verändert: Mutationen und unbekannte

Arten bevölkern das von der Natur zurückeroberte

Deutschland. Zusammen mit ihrem neuen riesenhaften

Freund, Sam’s Sohn, versuchen sie herauszufinden, was

passiert ist [LINK 2].

Wer einmal lügt

Die Porsche-Saga

Eigentlich wollen Sie gar nicht wissen, was hier

alles so abgeht. Während Detective Broome in

diesem Thriller [LINK 4]versucht, einen 18 Jahre

alten Mord, das Verschwinden mehrerer Männer

und den Foltertod eines Anwalts in Zusammenhang

zu bringen, kämpft die Ex-Strip-Tänzerin

Megan mit den Folgen der Lügen, auf denen

sie ihr neues Leben aufgebaut hat. Und dann

wären da noch die Psychopathen Ken und Barbie

und ihr Auftraggeber… Spannend!

Porsche zu fahren, das können sich wahrscheinlich nicht

viele von uns leisten, aber davon zu träumen oder Liebhaber

der Marke und seiner Autos zu sein, ist sicher

nichts Ungewöhnliches. Doch was steckt hinter diesem

Unternehmen, welche Geschichte hat der Autobauer

durchlebt, und welche Rolle spielte die Familie beim

Erfolg der profitablen Autofirma? Das ist deutsche Automobil-

und Zeitgeschichte [LINK 3].

13,95 Euro

Autor: Winfried Steger

Sprecher: Thorsten Jost

Dauer: 08 Std. 07 Min.

(ungekürzt)

Genre: Science-Fiction

17,95 Euro

Autor: Thomas Ammann,

Stefan Aust

Sprecher: Matthias Lühn

Dauer: 10 Std. 29 Min.

(ungekürzt)

Genre: Bildung & Wissen

14,95 Euro

Autor: Harlan Coben

Sprecher: Detlef Bierstedt

Dauer: 12 Std. 08 Min.

(ungekürzt)

Genre: Thriller

ALLE

LINKS>

www.android- user.de/qr/29100

ANDROID-USER.DE MAI 2013 99


TIPPS & TRICKS

Airpush-Werbung beseitigen

Wikipedia, Public Domain

Nervige Airpush-Werbung unterbinden

Ausgepusht

Die nervigste Werbeform unter Android sind Anzeigen,

die ungewollt in der Benachrichtigungsleiste Ihres

Handys auftauchen. Diese Airpush-Ads lassen sich

nicht ohne Weiteres einer App zuordnen, oder doch?

Christoph Langner

Abb. 1: Lästige Anzeigen im Stundentakt,

nur welche App ist dafür verantwortlich?

Werbung? Muss das sein? Wir

denken ja, aber bitte innerhalb

maßvoller Grenzen. So

sehen das auch viele Android

User, die kostenlose – aber durch In-App-

Werbung finanzierte Apps – installieren und

gerne nutzen. Spiele wie Angry Birds oder

Widgets, wie das von wetter.com, wurden in

der kostenlosen Version trotz der in der Anwendung

eingeblendeten Werbung millionenfach

installiert. Der Spaß hört jedoch bei

aufdringlichen „Airpush“-Anzeigen in der

Benachrichtigungsleiste auf.

Lästige Airpush-Anzeigen

Airpush [LINK 1] ist ein Anzeigen-Netzwerk,

das den Begriff geprägt hat. Dabei werden

Anzeigen nicht nur innerhalb einer App eingeblendet,

sondern auch als Nachricht in die

Benachrichtigungsleiste geschoben. Die App

wirbt also auch dann, wenn Sie sie gerade

gar nicht nutzen. Oft müllt dieser Dienst die

Benachrichtigungen mit immer wieder neu

aufpoppenden Anzeigen regelrecht zu.

Inzwischen bedient sich nicht nur Airpush

dieser Werbeform, zahlreiche andere Anzeigen-Vermarkter

bieten dieses Feature ebenfalls

an. Vertrauenswürdige Apps verzichten

in der Regel auf diese Art der Werbung, Entwickler

von NonSense-Apps und Billig-Spielen

greifen jedoch nur allzu gerne zu aufdringlichen

Airpush-Anzeigen.

Das besonders Ärgerliche an dieser Anzeigenform

in der Benachrichtigungsleiste ist,

dass Sie als Android User auf den ersten

Blick gar nicht erkennen können, welche

App denn für die nervigen Nachrichten verantwortlich

ist. Tauchen sie auf einmal auf,

dürfen Sie rätselnd eine Anwendung nach

der anderen vom Handy oder Tablet werfen,

bis die Anzeigen endlich ausbleiben.

Airpush-Detector-Apps

Als Konsequenz haben genervte Android

User und auch die Entwickler von Anti-Malware-Apps

sogenannte Airpush-Detector-

Apps in den Gooogle Play Store gestellt. Sie

durchforsten Ihre installierten Apps nach

dem Einsatz solcher Werbenetzwerke und

melden Ihnen, welche Anwendung für die

Airpush-Anzeigen verantwortlich ist. Die bekanntesten

dieser Apps sind etwa der Lookout

Ad Network Detector [LINK 2], der TrustGo

Ad Detector [LINK 3] und das erste Programm

dieser Art überhaupt, der AirPush

Detector[LINK 4]. Allerdings wissen sich auch

die Entwickler solcher Nerv-Apps zu helfen.

Anstatt die Fertig-Bausteine (SDKs) der Werbenetzwerke

zu nutzen, bauen sie inzwischen

eigene Werbelösungen in ihre Apps

ein. Das Ergebnis: In einem uns vorliegenden

Fall poppen stündlich neue Werbe-Einblendungen

ein, ohne dass auch nur eine der üblichen

Airpush-Detector-Apps den Schuldigen

zu nennen weiß.

Ein guter Freund: die App-Info

Um nun nicht wieder auf Trial&Error beim

Löschen von Apps zurückgreifen zu müssen,

empfiehlt es sich, in dieser Situation ein Fea-

100

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


TIPPS & TRICKS

Airpush-Werbung beseitigen

ture zu nutzen, das mit

Android 4 eingeführt

wurde. Zu jeder Nachricht

in der Benachrichtigungsleiste

lassen

sich durch längeres

Drücken auf den jeweiligen

Eintrag die App-

Details aufrufen, und

somit der Verursacher

der Nachricht ausfindig

machen. Im daraufhin

aufgerufenen App-Info-

Dialog lassen sich die

Benachrichtigungen

der App – und damit

auch die nervtötende

Werbung – über den

Schalter Benachrichtigungen

anzeigen komplett

auf stumm schalten.

So könnten Sie die

den Verursacher.

App installiert lassen, bekommen aber auch

keine Airpush-Werbung mehr in der Nachrichtenleiste

angezeigt. Wollen Sie eine App,

die Ihnen hinterrücks Anzeigen aufdrängt,

wirklich auf dem Handy haben? Drücken Sie

Abb. 2: Apps wie der Lookout Ad

Network Detector finden nicht immer

Abb. 3: Seit Android 4 rufen die App-

Details eine Benachrichtigung direkt

aus der Nachrichtenleiste auf.

besser gleich auf Deinstallieren, dann ist

Ruhe im Karton! Im Play Store gibt es mit

Sicherheit genügend Alternativen zu dieser

Nerv-App, die es mehr verdient haben, auf

Ihrem Handy installiert zu sein.

● ● ●

Abb. 4: Schalten Sie hier die verursachende

App stumm, oder löschen Sie

sie am besten gleich vom Handy.

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TIPPS & TRICKS

Tastatur-Tipps

Keyboard-Tipps für Android 4

Tipp-Tipps

Wie bei jeder Tastatur macht auch auf dem Smartphone Übung den

Meister. Doch schon mit ein paar einfachen Tipps schreiben Sie deutlich

effizienter. Marcel Hilzinger

Abb. 1: Mit dem User Dictionary

Manager bringen Sie Android Ihre

Lieblingswörter bei.

Es gibt zwei Möglichkeiten, schneller

zu schreiben. Man tippt oder

wischt schneller, oder man hat ein

besseres Wörterbuch. Fangen Sie

am besten mit dem Wörterbuch an.

User Dictionary Manager

Lassen Sie sich durch das etwas altbackene

Aussehen dieser App nicht

verunsichern, sie ist gratis und Gold

wert. Mit dem User Dictionary Manager

(UDM) [LINK 1] verwalten Sie das Standard-

Wörterbuch von Android. Das ist dann besonders

praktisch, wenn Sie von einem alten

Gerät auf ein neues umsteigen möchten, aber

auch für Lokalpatrioten, die gerne Boarisch

oder Schwyzerdütsch tippen. Starten Sie

dazu einfach die App, exportieren Sie das bestehende

Wörterbuch und fügen Sie der

Datei die neuen Begriffe hinzu. Entsprechende

Wortlisten (ein Wort pro Zeile) laden

Sie entweder aus dem Internet herunter oder

erstellen die Liste selbst am PC. Ein einfacher

Editor ist ebenfalls in die App integriert, um

zum Beispiel falsch gespeicherte Wörter

schnell zu löschen. UDM bringt zudem auch

ein paar Listen für einige

populäre und weniger

bekannte Sprachen mit.

Sie werden sehen: Mit

einer passenden Wortliste,

die auch die Kosenamen

aller Freunde

und Freundinnen enthält,

werden Sie ganz

von alleine schon viel

schneller tippen.

Abb. 2: In den erweiterten

Einstellungen legen

Sie fest, ob Android die

Kontakte als Wortvorschläge

benutzt.

Komma statt Spracheingabe

In der Standard-Tastatur von Android

4 finden Sie links neben der

Leertaste die Spracheingabe. Es

fehlt hingegen das Komma. Möchten Sie hier

lieber das Komma haben, öffnen Sie die Einstellungen

zu Sprache & Eingabe, und klicken

Sie auf das Regler-Symbol hinter dem

Eintrag für die Android-Tastatur. Hier wählen

Sie den Eintrag Taste für Spracheingabe und

wählen den Eintrag Auf Symboltastatur aus.

Kontakte aus Adressbuch

Wer viel chattet, wird sich darüber

freuen, wenn die Tastatur die

Namen der eigenen Kontakte bereits

kennt. Wer allerdings über ein sehr großes

Adressbuch verfügt, kann sich auch darüber

aufregen. Ob das Android-Keyboard

Ihnen die entsprechenden Namen beim Tippen

vorschlägt, legen Sie in den Einstellungen

der Android-Tastatur fest. Navigieren Sie

dazu in den Einstellungen zu Sprache & Eingabe,

und klicken Sie auf das Regler-Symbol

hinter dem Eintrag für die Android-Tastatur.

Hier scrollen Sie nun ganz nach unten zum

Eintrag Erweiterte Einstellungen, um die Optionen

für Experten zu sehen. Ist die Checkbox

Kontakte vorschlagen markiert, dann erscheinen

die Namen automatisch, ist sie leer,

müssen Sie die Namen selbst eintippen.

Vibrationsdauer ändern

Ebenfalls in den Einstellungen für

Experten legen Sie fest, wie lange

der Vibra-Motor bei einem Tastendruck

reagiert. Wenn Sie viel schreiben, soll-

VORSICHT

Jede Tastaturapp kann sämtliche Eingaben

protokollieren. Prüfen Sie deshalb bei der Installation

alternativer Keyboards lieber einmal

zu viel, ob der Entwickler vertrauenswürdig ist.

102 ANDROID-USER.DE


TIPPS & TRICKS

Tastatur-Tipps

Abb. 3: Je nach Motor möchten Sie die Vibration eventuell

auch etwas stärker oder schwächer.

ten Sie den Motor fürs Tippen komplett schalten, um Akku zu sparen. Welche Ein-

ausstellungen

für Sie am besten sind, hängt von

Ihrem Smartphone und den Vorlieben ab.

Wir empfehlen einen Wert zwischen 3 und 8

ms, für ältere Leute oder Langsamtipper dürfen

es aber auch mal 20 ms sein, um wirklich

jeden Tastendruck genau zu sprüren. Ein

Wert von 50 ms verschafft Ihnen zwar ein

sehr angenehmes Kribbeln in der Handfläche,

leert aber auch den Akku recht zügig.

Wischen statt tippen

Inzwischen haben schon zahlreiche

Android-Geräte das Update auf Version

4.1 „Jelly Bean“ bekommen.

Hier beherrscht die Standard-Tastatur von

Android Wischgesten. Sie müssen Wörter

also nicht mehr tippen, sondern können einfach

über die Tastatur wischen. Das Feature

ist allerdings von Haus aus nicht eingeschaltet,

weshalb Sie es zunächst aktivieren müssen.

Öffnen Sie dazu die Tastatureinstellungen

unter Sprache & Eingabe, und tippen

Sie auf den Regler hinter dem Eintrag Android-Tastatur.

Hier scrollen Sie nun zu den

Einträgen für die

Bewegungseingabe und

markieren die drei Checkboxen.

Die schnellste Tastatur

Auch wenn die Android-Tastatur

von Haus aus schon ganz

gut mit den Wischgesten zu-

rechtkommt, ist SwiftKey [LINK[

2] immer

noch Stand der Dinge, was schnelles

Schreiben angeht. Die App lernt zudem

auf Wunsch auch Begriffe von Ihren

Face book-Postings, aus Ihren E-Mails,

SMS, RSS-Feeds und Tweets. Gehört

das Texten zu Ihren Hauptbeschäftigungen,

dann holen Sie sich SwiftKey.

Die Keyboard-App lässt sich über

einen Monat lang gratis testen, anschließend

werden 3,99 Euro fällig.

SwiftKey eignet sich auch sehr gut für

alle, die zwei oder dreisprachig tippen,

da sich die Tastatur bis zu drei

Wörterbücher gleichzeitig merken

kann. SwiftKey ist allerdings auch bekannt

dafür, dass die Tastatur einen hohen Akkuverbrauch

aufweist. Das kann auch damit

zusammenhängen, dass man mehr schreibt,

wenn man das SwiftKey installiert hat.

Adaptxt-Keyboard

Die meisten Tastaturen sind vom

Aussehen her langweilig und beherrschen

höchsten zwei oder drei

Sprachen. Mit dem Adaptxt-Keyboard [LINK 3]

bringen Sie nicht nur Farbe auf die Tastatur,

sondern auch eine riesige Auswahl an unterstützten

Sprachen mit passenden Wörterbüchern.

Dabei überzeugt das Keyboard mit

recht guten Wortvorschlägen. Auf Gesten

müssen Sie allerdings verzichten. Kennen Sie

Adaptxt bereits aus der Betaphase, werden

Sie feststellen, dass die meisten Zusatzfeatures

wie Styles oder Farben neuerdings

kosten pflichtig sind. Die Keyboard-App

selbst und auch die ersten Wörterbücher

bleiben hingegen weiterhin gratis. Adaptxt ist

unser Tipp für alle, die auf der Suche nach

einer individuellen Tastatur sind.

● ● ●

Abb. 4: Mit kaum einer Tastatur tippen bzw. wischen

Sie schneller als mit SwiftKey.

Abb. 5: Das Adaptxt-Keyboard lässt

sich wunderbar den eigenen Ansprüchen

anpassen.

ALLE

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ANDROID-USER.DE MAI 2013 103


POWERUSER

Atom Launcher

Atom Launcher: der beste Homescreen für Android

Next

Generation

Sie möchten Ihr Smartphone wieder mal so richtig auf Vordermann

bringen? Dann verpassen Sie ihm eine komplett neue Oberfläche

mit dem Atom Launcher. Marcel Hilzinger

TIPP

Installieren Sie neben dem

eigentlichen Launcher auch

gleich die Apps Atom-Widgets

[LINK 2]und Atom Store

[LINK 3] mit, die Sie ebenfalls

bei Google Play finden.

Auch das schönste Hintergrundbild

und das tollste Icon-Theme wird irgendwann

einmal langweilig. Und

spätestens, wenn Sie Ihren Homescreen

mit App-Icons vollgestopft haben, ist

es definitiv Zeit für einen neuen Launcher, der

nicht nur deutlich mehr Möglichkeiten als der

Standard-Launcher von Android mitbringt,

sondern auch noch überaus schick aussieht

und unglaublich schnell ist.

Atom Launcher

Wenn Sie sich mit alternativen Launchern

und vielleicht sogar mit Custom-ROMs

wie Cyanogen-

Mod etwas auskennen, dann

dürften Ihnen der Nova

Launcher oder der Apex

Launcher bzw. der vom CyanogenMod-Projekt

selbst verbesserte

Launcher bekannt

sein. Der Atom Launcher

vereint praktisch alle Funktionen

der genannten Oberflächen

und überzeugt dabei

durch eine unglaubliche

Funktionsvielfalt. Die Installation

lohnt sich auch, wenn

Sie jetzt zum ersten Mal von

einem alternativen Launcher

hören, denn der Atom Launcher

macht Ihr Smartphone

wieder flott. Zur Installation

starten Sie Google Play auf

Ihrem Smartphone oder

Abb. 1: Die Home-Taste startet normalerweise

die „Übersicht“. Der

Atom Launcher ist eine Alternative.

Tablet und suchen nach „Atom Launcher“.

Alternativ scannen Sie den zu diesem Artikel

gehörenden QR-Code, der Sie direkt zum

Atom Launcher bei Google Play führt [LINK 1].

Erster Start

Jeder Launcher benötigt aus funktionellen

Gründen ziemlich viele Berechtigungen.

Legen Sie höchsten Wert auf die Sicherheit

Ihres Android-Phones, sollten Sie deshalb

keine alternativen Launcher installieren. Der

Atom Launcher wurde von Android User geprüft

und für sicher befunden.

Drücken Sie nach der

Installation zum ersten

Mal den Home-Button,

dann erscheint ein Dialog

zur Abfrage des Homescreens.

Hier lohnt es

sich, gleich beim ersten

Mal den Atom Launcher

als neuen Standard-

Homescreen festzulegen,

bis Sie sich entschieden

haben, ob Ihnen der

Launcher auch wirklich

gefällt. Tippen Sie dazu

das Atom-Launcher-Symbol

an und anschließend

die Schaltfläche Immer.

Sollten Sie später wieder

zum Standard-Launcher

Ihres Smartphones

zurückkehren wollen,

dann öffnen Sie die Ein-

104

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


POWERUSER

Atom Launcher

Abb. 2: Sie können jederzeit wieder

zu einem anderen Launcher zurückwechseln.

stellungen und scrollen zum Eintrag für die

Apps. Hier wechseln Sie zum Reiter Heruntergeladen

und suchen den Eintrag Atom

Launcher. Scrollen Sie etwas nach unten, finden

Sie einen Button Standardeinstellung zurücksetzen.

Einmal angetippt, erscheint beim

Betätigen des Home-Buttons wieder der Abfragedialog

für den Launcher. Sehen Sie sich

vor dem Problem, dass der Auswahldialog

für den Atom-Launcher nicht mehr erscheint,

dann müssen Sie in der kompletten App-

Liste nach dem Standard-Launcher von Android

suchen, der üblicherweise Übersicht

heißt und hier den Button Standardeinstellung

zurücksetzen betätigen.

Wie gut der Atom-Launcher tatsächlich ist,

sehen Sie bereits beim ersten Start. Der neue

Launcher stellt Ihnen in vier Dialogen die

wichtigsten Funktionen vor. Achten Sie besonders

auf den letzten Dialog, der Ihnen anbietet,

die App-Icons auf dem Homescreen

zu übernehmen oder komplett mit den

Grundeinstellungen von Atom zu starten. In

den meisten Fällen möchten Sie wohl die

Icons auf Ihrem Standard-Desktop übernehmen.

Wählen Sie dazu Copy home. Möchten

Sie Atom pur erleben, tippen Sie auf Start

Atom. Wir beschreiben hier den Launcher

mit Start Atom. Sieht Ihr Homescreen also

nicht wie auf unseren Abbildungen aus,

dann hängt das damit zusammen, dass Sie

die Icons übernommen haben.

Nach einem Klick auf Start Atom sehen Sie

das blau-graue Hintergrundbild des Launchers

mit dem markanten „A“ in der Mitte.

Unten gibt es fünf Icons, oben eine Uhr inklusive

Akku- und Datumsanzeige.

Scrollen

Sie nach rechts oder

links, finden Sie weitere

(leere) Homescreens

vor. Die gilt es

mit Leben zu befüllen.

Im Unterschied zum

Standard-Launcher

von Android können

Sie aber auch über

dem Dock bzw. App-

Launcher (Symbol

unten in der Mitte)

scrollen. Somit stehen

Ihnen fünf Homescreens

und drei App-

Screens zur Verfügung

(erweiterbar über die

Einstellungen). Wie

Sie diese am besten

nutzen, zeigt der folgende

Abschnitt.

Oben rechts sehen Sie ein Kleiner-als-Zeichen.

Per Fingertip darauf öffnet sich ein

kleines Menü mit vier Icons, wir nennen es

Atom-Menü. Über das Symbol mit dem

Zahnradsymbol gelangen Sie in die Einstellungen

von Android. Gleich nebenan sehen

Sie ein Symbol mit Haus und Zahnrad. Es

öffnet die Einstellungen des Atom-Launchers.

Das zweite Symbol von Links öffnet

die Theme-Einstellungen, und über das Symbol

ganz links oben fügen Sie neue Items zu

den Homescreens hinzu. Um das Atom-

Menü zu schließen, tippen Sie auf das Größer-als-Zeichen

ganz rechts.

Eine weitere Besonderheit von Atom finden

Sie, wenn Sie vom App-Drawer-Icon aus

nach oben wischen (nicht vom Home-Button

aus, sonst öffnet sich Google Now). Auf den

Reitern Filter, Effects und Transparency versehen

Sie das Hintergrundbild zum Beispiel mit

zusätzlichen Wassertropfen oder einem

Lomo-Effect, während Effect bestimmt, wie

der Wechsel zwischen den Homescreens

stattfindet. Über Transparency legen Sie die

Durchsichtigkeit der App-Icons und Widgets

fest. In Kombination lassen sich so sehr

schöne Effekte erzielen.

Abb. 3: Beim ersten Start haben Sie

die Möglichkeit, die Icons auf dem

Homescreen zu übernehmen.

Atom bevölkern

Nun gilt es, die gähnende Leere auf den

Homescreens zu beseitigen. Halten Sie dazu

einen Finger auf einem leeren Bereich des

Homescreens gedrückt, bis das Menü Zum

Startbildschirm hinzufügen erscheint. Hier

finden Sie über Widgets die gewohnten Widgets

von Android. Da der Atom Launcher

Abb. 4: Über das Atom-Menü oben

rechts gelangen Sie in die Einstellungen

von Android und von Atom.

ANDROID-USER.DE MAI 2013 105


POWERUSER

Atom Launcher

Atom Store [LINK 3] weitere

Icon-Themes und

Widgets zur Auswahl.

Abb. 5: Mit Effekten und Transparenz

lassen sich ganz coole Resultate

erreichen.

Abb. 6: Die Widgets von Atom sind

nicht nur optische Leckerbissen, sondern

auch sehr vielseitig.

aber selbst ein sehr umfangreiches Repertoire

an wirklich schön gemachten Mini-Apps mitbringt,

wählen Sie besser den Eintrag Atom

widget aus. In der Grundeinstellung sind lediglich

sieben Miniprogramme vorhanden.

Haben Sie zusätzlich die App Atom-Widgets

[LINK 2] installiert, dann erhöht sich das Repertoire

hingegen merklich. Atom macht auch

hier einen großen Unterschied: Entscheiden

Sie sich zum Beispiel für das Kalender-Widget,

dann erhalten Sie nicht einfach ein Widget,

sondern können auch gleich noch aus

vier Farbschemata wählen und passende Feiertage

hinzufügen (aktuell allerdings noch

nicht für Deutschland).

Viele der Widgets lassen

sich zudem in der Größe

skalieren, sodass Sie diese

richtig groß auf den verschiedenen

Screens ablegen

können. Gefällt Ihnen

das Theme mit den monochromen

Icons nicht, dann

halten Sie einen Finger auf

dem Homescreen gedrückt

und wählen aus dem Menü

Zum Startbildschirm hinzufügen

den Eintrag Theme

Settings aus. Hier ändern

Sie über die Einträge

Change Icon und Change

Point Color nicht nur die

Symbole, sondern auch das

grundlegende Farbschema.

Reicht Ihnen die Auswahl

nicht, dann finden Sie im

Abb. 8: Der App-Drawer zeigt

zunächst die Haupt-Apps an, erst

danach die heruntergeladenen.

Der App-

Drawer

In der Grundeinstellung

zeigt Ihnen der

Atom-Launcher die

vom Hersteller vorinstallierten

Apps mit monochromen

Icons, gefolgt

von den heruntergeladenen

Apps in alphabetischer

Reihen

folge an. Passt Ihnen

diese Sortierung nicht,

dann öffnen Sie wieder

oben rechts das Atom-

Menü und tippen auf

das Symbol in der

Mitte, das aussieht wie

der Buchstabe L. Hier

stehen nun zwei alternative Ansichten zur

Auswahl: alphabetisch geordnet und alphabetisch

aber nach dem ABC sortiert. Wer auf

seinem Handy sehr viele Apps installiert hat,

dürfte sich über die zweite Option freuen.

Eine Besonderheit des Atom-Launchers ist

der Edit-Modus. Damit können Sie Apps zum

Homescreen hinzufügen oder aus der Liste

der verfügbaren Apps entfernen. Klicken Sie

dazu in der Übersicht All Apps auf das Symbol

mit dem Bleistift, und tippen Sie anschließend

die App(s) an, die Sie bearbeiten

möchten. Atom fügt diese dann zur Schaltfläche

mit dem Plus-Symbol hinzu. Als Optionen

stehen Home, Folder,

Delete und Hide zur Auswahl.

Während Folder (fügt

die Apps einem Ordner

hinzu), Delete (löscht die

ausgewählten Apps) und

Hide (versteckt die Apps

aus dem Drawer) relativ

selbsterklärend sind,

braucht Home eine kurze

Erklärung. Es bietet quasi

eine Zwischenablage für

die Apps, die Sie einem der

Homescreens hinzufügen

möchten. Durch Antippen

fügen Sie beliebig viele

Apps dieserZwischen ablage

hinzu. Betätigen Sie anschließend

nicht die Home-

Abb. 7: Das Standard-Theme lässt

sich farblich und mit alternativen

Icons anpassen.

Taste, sondern tippen Sie

oben links auf


POWERUSER

Atom Launcher

Abb. 9: Die Apps lassen sich nach

dem ABC getrennt auflisten, was für

mehr Übersichtlichkeit sorgt.

Homescreen, und Sie sehen die einzelnen

Symbole jetzt ganz oben. In diesem Modus

können Sie nun zwischen den Homescreens

wechseln und die Apps durch erneutes Antippen

hinzufügen. Das funktioniert natürlich

auch direkt aus der App-Übersicht heraus

per Drag&Drop, aber wenn Sie zehn

Apps auf drei Homescreens verteilen möchten,

dann ist dieser Weg deutlich effizienter.

Besonder heiten

Wenn Sie sich eine Weile mit dem Atom

Launcher beschäftigt haben, dann werden

Sie merken, dass wir für diesen Artikel wahrlich

nur an der Oberfläche kratzen konnten.

So lässt sich zum Beispiel

für jede App ein

einzelnes Icon aus

einem der vorhandenen

Themes installieren.

Das ist zum Beispiel

dann sehr nützlich,

wenn Sie ein monochromes

Theme benutzen

und die wichtigsten

Apps durch die

Standard-Icons von

Google hervorheben

möchten. Sehr viele

Möglichkeiten bieten

auch die grundlegenden

Einstellungen des

Launchers, auf die wir

hier nicht eingegangen

sind. Hier legen Sie

fest, wie viele Icons

(Reihen, Spalten) auf

dem Homescreen und

in der App-Übersicht erscheinen. Hier können

Sie auch die Benachrichtigungsleiste

ausschalten und das Atom-Menü detailliert

Ihren Wünschen anpassen. Last but not least

bietet Atom neben den fünf Homescreens,

die von Haus aus vorhanden sind noch vier

weitere. Führen Sie dazu einfach die Zweifingergeste

zum Verkleinern auf dem Homescreen

aus. Nicht entgehen lassen sollten Sie

sich das Querformat des Atom-Launchers.

Sie schalten es in den Atom-Einstellungen

unter Home screen | Auto rotation ein. Und

falls Sie immer noch nicht von Atom Launcher

überzeugt sind: All diese Features gibt

es gratis und ohne Werbung!

● ● ●

Abb. 10: Die zwischengeparkten

Apps lassen sich bequem auf die

einzelnen Homescreens verteilen.

Abb. 11: Die Einstellungen des Atom

Launchers bergen zahlreiche weitere

Funktionen.

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POWERUSER

ROM-Küche

News und Tipps zu Custom-ROMs und Root-Apps

ROM-Küche

Die Android-Community ist riesig. Für so gut wie jeden Androiden

gibt es im Netz zahlreiche Custom-ROMs. Die ROM-

Küche soll Ihnen News aus der ROM-Szene liefern und Tipps

zu guten ROMs oder neuen Root-Apps geben. Christoph Langner

Google

Android Revolution HD

Besitzer von Nexus-Geräten sind es

gewohnt, beim Erscheinen einer

neuen Android-Version sehr schnell

ein Update direkt von Google aufs Handy geliefert

zu bekommen. Dies gilt natürlich auch

noch für das – nicht mehr ganz aktuelle –

Google-Referenz-Handy Samsung Galaxy

Nexus. Das ändert jedoch nichts daran, dass

es sich lohnt, Custom-ROMs auf dem SGN

eine Chance zu geben.

Für das Galaxy Nexus möchten wir Android

Revolution HD [LINK 1] empfehlen. Rein

optisch ändert das ROM rein gar nichts am

Android-System, das Custom-ROM bietet jedoch

schon bei der Installation zahlreiche

Tweak-Einstellungen, über die Sie die Performance

des Handys verbessern können. Das

ROM für das Nexus basiert in der Version

10.0 bereits auf der aktuellen Android-Version

4.2.2, ist also brandaktuell.

Neben dem Hauptzweig für das Galaxy

Nexus arbeitet Android Revolution HD auch

an ROMs seiner Android-Distribution für andere

Geräte. So bekommen Sie das Android

Revolution HD auch für das HTC One X

[LINK 2]. In dieser Version setzt das ROM auf

die Original-Firmware von HTC mit Sense

auf, baut aber auch wieder seine bewährten

Performance-Tweaks ein.

Neue Superuser-App

Beim Rooten eines Handys geschehen

zwei Dinge: Damit das Android-System

überhaupt Apps er-

höhte Rechte einräumen kann, wird ein kleines

Programm (su – switch user) im System

verankert. Zusätzlich wird eben noch eine

Superuser-App installiert, über die Sie den

Zugriff von Apps auf su steuern.

Bisher gab es mit dem „original“ Superuser

[LINK 3] und SuperSU [LINK 4] zwei weitverbrei-

tete Android-Apps, die eben diese Aufgabe

übernehmen. Beide Anwendungen sind in

ihrer Grundversion kostenlos und werbefrei,

aber keine freie Software – bei einer so wichtigen

System-Komponente eigentlich eine essenzielle

Eigenschaft.

Mit einem „neuen“ Superuser [LINK 5] hat

der Entwickler des ROM Managers und des

Backup-Tools Carbon Koushik Dutta eine

quelloffene Variante dieser für Root User zentralen

Komponente geschaffen. Power User

können diese im aktuellen Holo-Stil gehaltene

App über den Play Store installieren, sie

wird inzwischen auch von den Cyanogen-

Mod-Entwickler in den aktuellen Nightly-

Builds des ROMs eingebaut.

CyanogenMod,

HTC One S und X

Die Arbeiten an CyanogenMod 10.1

auf Basis von Android 4.2 gehen

weiter voran. Inzwischen hat das

Projekt ein zweites Milestone-Release veröffentlich

[LINK 6], das nun mehr Geräte unterstützt.

Neben den obligatorischen Nexus-

Geräten Googles, werden nun auch HTCs

Androiden aus der One-Serie (One S und X),

die komplette S-Serie Samsungs vom ersten S

bis zum aktuellen SIII, das erste Note und

die Galaxy Tabs 7.0 und 10.1 aus der zweiten

Generation unterstützt.

Die Milestone-Builds [LINK 7] stehen noch

nicht für eine offiziell neue CyanogenMod-

Version, sondern bilden den aktuellen Entwicklungsstand

ab. Im Gegensatz zu den

Nightly-Builds wurden die M-Builds allerdings

auf ihre Stabilität hin überprüft, sodass

diese Versionen im Normalfall keine großen

Probleme machen sollten. Wer nah am aktuellen

Entwicklungsstand von CyanogenMod

sein möchte, sollte auf diese Variante des

Custom-ROMs setzen.

Neu an Bord von CyanogenMod 10.1 ist

zum Beispiel ein HDR-Modus für die Ka-

108 MAI 2013

ANDROID-USER.DE


POWERUSER

ROM-Küche

mera-App. In diesem Modus

nimmt die Kamera kurz hintereinander

drei Bilder auf:

Eines über-, eines unter-, das

letzte normal belichtet. Aus

diesen drei Aufnahmen berechnet

die App dann letztendlich

ein Bild mit sehr

hoher Dynamik, eben eine

HDR-Aufnahme. Für brauchbare

HDR-Bilder braucht es

jedoch ein Handy mit ausreichend

Rechenpower.

Abb. 1: Superuser steuert den

Zugriff auf die erweiterten Rechte

eines gerooteten Handys.

HTC

Abb. 2: Die Kamera-App von CyanogenMod

bietet nun für jedes

Handy einen HDR-Modus an.

Market Helper

Der Market Helper

[LINK 8] gehört in eine

Kategorie von Apps,

die Google gar nicht so gerne

sieht. Sie ändert die Marketbzw.

Play Store-Einstellungen,

sodass Sie auf Ihrem

Androiden Apps installieren können, die Sie

eigentlich gar nicht installieren können sollten.

Aus diesem Grund finden Sie den Market

Helper auch nicht im Play Store, Sie müssen

die APK-Datei der Anwendung von der

Webseite herunterladen und von Hand auf

Ihren Androiden installieren.

Einmal eingerichtet machen Sie mit dem

Market Helper in Bezug auf den Play Store

aus Ihrem Smartphone ein Tablet oder ändern

die Region bzw. den Netzwerk-Anbieter.

Wozu Sie das brauchen? Es gibt im Play

Store diverse Apps wie etwa Watchever, die

sich nur auf Tablets oder Smartphones installieren

lassen, oder Apps, die der Store nur

Android Usern aus einer bestimmten Region

anbietet. Mit den geänderten Einstellungen

hebeln Sie diese Grenzen auf.

Die Bedienung des Market-Helpers ist einfach:

Starten Sie die App, und wählen Sie das

gewünschte Gerät sowie die Region aus, und

klicken Sie auf Activate. Der

Market Helper lässt daraufhin

seine Magie walten und bescheinigt

Ihnen den Erfolg

über einen kleinen Dialog. In

diesem findet sich ein Link

zum Google Dashboard, öffnen

Sie ihn einmalig in einem

Browser auf dem Handy. Daraufhin

nutzen Sie am besten

das Web-Frontend des Play

Stores, um eigentlich nicht

unterstützte Apps auf Ihrem

heimlich umgetauften Androiden

zu installieren. Nach

einem Neustart ist die Änderung

verloren, die ins System reingemogelten

Apps bleiben Ihnen jedoch weiter erhalten.

Vanilla RootBox

RootBox [LINK 9] ist eines der ROMs,

die nur wenige Power-User kennen

werden, doch eigentlich würde dieser

Firmware eine größere Bühne gehören.

Das ROM basiert auf dem Android-Source,

integriert aber Features aus den großen Firmwares

CyanogenMod, dem Android Open

Kang Project und auch Paranoid Android.

So finden Sie etwa das Pie-Menü und die

pro App definierbare DPI-Dichte aus Paranoid-Android

in RootBox. Aus CyanogenMod

hat z.B. der Lockscreen mit Schnellstartern

oder das neue cLock-Widget den Weg in das

ROM gefunden. Flashbare Builds von Root-

Box bekommen Sie für das Galaxy SII/SIII,

das Galaxy Note II und das Galaxy Nexus,

Nexus 4 sowie das Nexus-Tablet 7.

● ● ●

Abb. 3: Der Market Helper macht

aus einem Smartphone in Bezug

auf den Play Store ein Tablet.

Abb. 4: Damit die Änderung im

Play Store aktiv wird, müssen Sie

das Google Dashboard aufrufen.

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ANDROID-USER.DE MAI 2013 109


DEVCORNER

Zeiterfassung, Teil 2

Zeit- und Ortserfassung mit Android, Teil 2

Orts-

geschichten

geschichtend

geschichtenms

geschichtenstudio, 123RF

Teil 1 unseres Zweiteilers zeigte Ihnen, wie man unter Android

Zeitstempel erfasst. Im zweiten Teil kümmern wir uns um die

Einstellungen der App und die GPS-Daten. Ralf Kirschner

LISTING 1: Auszug aus strings.xml

Wie schon im ersten Teil der Artikelserie

in Heft 04/ 2013 angekündigt

[LINK 1], erfahren Sie

hier, wie Sie die App um einige

nützliche Funktionen erweitern. So ist

es beispielsweise wichtig, auch dem Anwender

Einstellmöglichkeiten in der App zu bieten,

da in der Regel jeder Anwender eigene

Adresse oder Name des FTP-Servers

FTP-Benutzername

FTP-Kennwort

FTP-Server Zielverzeichnis

CSV-Trennzeichen

Verzeichnis der Zeitdatei

Name der Zeitdatei

FTP-Port

Zuletzt bekannte Position verwenden

LISTING 2: Das Optionsmenü








Pfade, Servernamen, Kennworte etc. verwendet.

Darüber hinaus lernen Sie, wie Sie mittels

GPS und der Google Geocoding API Ihre

aktuelle Position ermitteln können. Da aus

der Zeiterfassung nun auch eine Ortserfassung

werden soll, wurde auch der Quellcode

des Projekts in „ZeitOrtErfassung“ umbenannt.

Seit Drucklegung des ersten Teils der Artikelserie

hat Google den Installationsaufwand

für das Einrichten der Entwicklungsumgebung

erheblich vereinfacht, da nun das Android

SDK mit den Android Developer Tools

bereits fertig in Eclipse [LINK 3] integriert als

„ADT Bundle“ unter [LINK 4] als Download angeboten

wird. So gestaltet sich die Installation

kurz zusammengefasst wie folgt:

• Installation von Java Runtime (JRE) und

Java-Development-Kit (JDK) [LINK 2]

• Installation des ADT Bundle [LINK 4]

• Start des SDK Manager im ADT-Bundle-

Ordner und Download der gewünschten

SDK Platform (z. B. Android 2.2) und der

passenden Google APIs

• Gegebenenfalls Herunterladen des Google

USB Drivers im SDK Manager

• Start von eclipse.exe im Eclipse-Ordner

und falls Sie kein eigenes Android-Gerät

besitzen, Aufruf von Window | Android

Virtual Device Manager, um die für den

Emulator passenden virtuellen Android-

Geräte einzurichten

Da Sie die App ja nicht nur für sich persönlich

verwenden wollen, müssen Sie dem

Endanwender einen Einstellungsdialog für

die verschiedenen Parameter anbieten.

Mit Einstellungen

Da Einstellungsdialoge eigentlich in fast

jeder App vorkommen, gibt es dafür die vorgefertigte

Klasse PreferenceActivity welche

eine XML-Resourcendatei mit den Einstellungen

verwendet. Beim Erstellen der XML-Datei

können Sie sich vom ADT-Designer wie in

Abbildung 1 gezeigt helfen lassen. So brau-

110

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


DEVCORNER

Zeiterfassung, Teil 2

chen Sie keine eigenen Einstellungsdialog-

Formulare zu erstellen. Die PreferenceActivity

nimmt Ihnen den größten Teil der Arbeit

ab; Sie müssen nur eine Ressourcendatei mit

den einzustellenden Parametern erstellen,

welche Sie in der onCreate-Methode der Pre-

ferenceActivity mittels der Anweisung

addPreferencesFromResource(R.xml.prefs);

einlesen. Die XML-Datei enthält jeweils die

Schlüsselnamen, Default-Werte, Hilfetexte,

Beschreibungstexte und Eingabeformate. Aus

der Datei prefs.xml (siehe Quellcode) und

Listing 1 ergibt sich zur Laufzeit etwa der in

Abbildung 2 gezeigte Dialog.

Um in der Haupt-Activity Zeiterfassung-

Activity, deren Layout in main.xml definiert

ist, Platz für die spätere Azeige der Position

zu schaffen, wurden von der ersten App-Version

„ZeitErfassung“ aus dem vorigen Heft

bis auf einen Button alle anderen Buttons

entfernt und deren Funktionen in ein Optionsmenü

ausgelagert. Hierzu wurde die

Datei optionsmenu.xml erstellt (Listing 2).

Die folgenden Zeilen initialisieren das Optionsmenü

in der ZeiterfassungsActivity:

public boolean onCreateOptionsMenu(Menu menu)

{

MenuInflater inflater = getMenuInflater();

inflater.inflate(R.menu.optionsmenu, menu);

return super.U

onCreateOptionsMenu(menu);

}

Der in Listing 3 dargestellte Codeausschnitt

sorgt dafür, dass die entsprechenden Programmfunktionen

aufgerufen werden.

Um nun den Einstellungsdialog innerhalb

der Funktion einstellungen() aufzurufen,

sind nur wenige Anweisungen erforderlich:

public void einstellungen() {

meldung="Einstellungen wurde angeklickt";

System.out.println(meldung);

Intent intent = new U

Intent(getApplicationContext(), U

PrefsActivity.class);

startActivity(intent);

}

Innerhalb der App kann dann zur Laufzeit

beispielsweise mittels der Anweisung

zeitdateiname = prefs.

getString("TimeFileName", "zeit.txt");

auf einen bestimmten Wert der Einstellungen

zugegriffen werden, wobei prefs innerhalb

der ZeiterfassungAcitvity folgendermaßen

definiert ist: public SharedPreferences

prefs;.

Abb. 1: Die im ADT-Designer dargestellte Einstellungsdatei prefs.xml.

Ermitteln der GPS-

Koordinaten

Um überhaupt auf die aktuelle Position zugreifen

zu können, müssen zunächst in der

Datei AndroidManifest.xml die Berechtigungen

android.permission.ACCESS_COARSE_LO-

CATION und android.permission.ACCESS_

FINE_LOCATION angefordert werden. Darüber

LISTING 3: Auswertung des Optionsmenüs

public boolean onOptionsItemSelected(MenuItem item) {

switch (item.getItemId()) {

case R.id.item1:

speichern();

return true;

case R.id.item2:

bearbeiten();

return true;

case R.id.item5:

einstellungen();

return true;

default:

return super.onOptionsItemSelected(item);

}

}

LISTING 4: PrefsActivity

package de.cssenior.zeitorterfassung;

import android.os.Bundle;

import android.preference.PreferenceActivity;

public class PrefsActivity extends PreferenceActivity {

@Override

public void onCreate(Bundle savedInstanceState) {

super.onCreate(savedInstanceState);

addPreferencesFromResource(R.xml.prefs);

}

}

ANDROID-USER.DE MAI 2013 111


DEVCORNER

Zeiterfassung, Teil 2

Abb. 2: So sieht der Einstellungsdialog

zur Laufzeit aus.

Abb. 3: Die beteiligten Klassen und Objekte.

hinaus muss das Paket android.location importiert

werden. Das Android-Betriebssystem

hat mit den Location-Services permanent

einen Dienst laufen, welcher anderen Programmen/

Apps die Möglichkeit bietet, über

Positionsänderungen des Gerätes informiert

zu werden.

Der LocationManager

Damit dies funktioniert, benötigt die Activity,

welche die Anzeige und Auswertung der

GPS-Koordinaten übernehmen soll, zunächst

ein Objekt der Klasse

LocationManager, welche sie

(die ZeiterfassungActivity)

innerhalb ihrer onCreate-Methode

mittels der Anweisung

manager = (LocationManager)

getSystemService(LOCATION_

SERVICE); zugewiesen bekommt.

Nachdem das System

nun weiß, dass es Positionsänderungen

an die App zu melden

hat, benötigt es noch ein

Objekt, welches die gesendeten

Informationen auch verarbeitet:

Hierfür gibt es einen LocationListener,

welcher mit

den Anweisungen aus Listing 5

definiert und auch gleich mit

den entsprechenden Verarbeitungsanweisungen

gefüllt

wird.

Nachdem innerhalb der on-

Create-Methode nun die beiden

Objekte der Klassen LocationManager

und LocationListener

definiert wurden, müssen

sie noch in der onStart-Methode

der ZeiterfassungActivity mit der Anweisung

manager.requestLocationUpdates(L

ocationManager.GPS_PROVIDER, 3000, 0,

listener); miteinander verbunden werden.

Der erste Parameter besagt dabei, dass das

GPS-System als Lieferant für die Positionsänderungs-Informationen

herangezogen werden

soll, während der zweite Parameter angibt,

in welchen Millisekunden-Abständen

die Abfrage erfolgen soll. Je kürzer die Zeitabstände

sind, desto höher ist dann allerdings

der Energieverbrauch.

LISTING 5: LocationListener

// LocationListener-Objekt erzeugen

listener = new LocationListener() {

@Override

public void onLocationChanged(Location location) {

Log.d(TAG, "onLocationChanged()");

if (location != null) {

breite = location.getLatitude();

laenge = location.getLongitude();

String s = getString(R.string.breite) + " " + breite + "\n" +

getString(R.string.laenge) + " " + laenge;

Statuslabel.setText(s);

new AsyncCode().execute(location);

} // if

}

}; //listener

Positionsänderung

Der dritte Parameter gibt an, wie groß die Positionsänderung

in Metern sein soll, damit

sie als solche auch erkannt wird, während

der vierte Parameter angibt, an welches Objekt

der LocationListener-Klasse die Positionsänderung

gemeldet werden soll. Da eine

Anzeige von Positionsänderungen nur benötigt

wird, wenn die entsprechende App sichtbar

im Vordergrund ist, wird in der onPause-

Methode, also wenn die Activity in den Hintergrund

gelegt oder gar beendet wird, mittels

manager.removeUpdates(listener); die

Verbindung der beiden Objekte wieder ge-

DAS ERGEBNIS ALS APP

Die fertige App gibt es für 79 Cent im Google

Play Store [LINK 6] zum Download.

112

MAI 2013

ANDROID-USER.DE


DEVCORNER

Zeiterfassung, Teil 2

dmstudio, 123RF

löst, damit nicht unnötigerweise Strom braucht wird. Abbildung 3 zeigt die beteilig-

verten

Klassen und Objekte.

Ermitteln der zur GPS-Position

passenden Adresse

Google bietet mit der Geocoding API die

Möglichkeit, aus einer gegebenen GPS-Position

die an dieser Position befindliche Adresse

ausfindig zu machen. Das gelingt zwar

nicht immer, was im Übrigen nicht verwunderlich

ist, da ja nicht jeder Punkt mitten im

Wald eine Anschrift mit Hausnummer hat,

aber es ist in normal besiedelten Gebieten in

der Regel problemlos möglich, zumindest näherungsweise

den Straßennamen oder gar

die Hausnummer zu ermitteln. So kann es

natürlich auch vorkommen, dass die Straßenangabe

die Parallelstraße nennt, oder

zeitweise gar keine Adresse ermittelt werden

kann, etwa weil der entsprechende Google-

Dienst nicht verfügbar ist. Daher ist das entsprechende

Textfeld in der Beispiel-App so

konzipiert, dass manuelle Eingaben oder

Korrekturen an dieser Stelle möglich sind. Da

die Ermittlung je nach Server- und Netzauslastung

auch länger dauern kann, findet sie

in einem separaten Thread statt. Eine große

Hilfe hierbei ist der Einsatz der Android-

Hilfsklasse „AsyncTask“, welche den recht

komplexen Vorgang vereinfacht. Jedes Mal,

wenn der LocationListener mittels onLocationChanged-Callback

eine Positionsänderung

meldet, wird mittels new AsyncCode().

execute(location); der in Listing 7 gezeigte

Prozess der asynchronen Geokodierung angestoßen.

Da der Geocoder grundsätzlich

eine Liste möglicher Adressen um die angegebene

GPS-Position herum zurückliefern

kann, wird dem Geocoder für seine Methode

getFromLocation auch eine Liste angeboten;

allerdings wird hier der Einfachheit halber

grundsätzlich nur der erste Eintrag angefordert

und ausgewertet, was über den letzten

Parameter der Methode getFromLocation gesteuert

wird.

Fazit und Ausblick

Wie Sie sehen, ist es mit relativ wenig Aufwand

möglich, eine eigene App für Android-

Smartphones zu schreiben. Eine gute Pro-

gramm-Idee vorausgesetzt

steht nach ausgiebigen

Tests Ihrer Eigenentwicklungen

einer Vermarktung

beispielsweise im

Google Play Store nun nicht mehr

viel entgegen. Sie müssen Ihre App

nur noch als Signed Application Package mittels

der Android Tools exportieren und len. Den Quellcode zu diesem Projekt und zu

vertei-

Teil 1 des Workshops finden Sie wie üblich

auf der Android-User-Homepage zum freien

Download [LINK 5].

● ● ●

LISTING 7: Geocoding der ermittelten GPS-Position

// Asynchrone Geocodierung

class AsyncCode extends AsyncTask {

@Override

protected String doInBackground(Location... params) {

// TODO Auto-generated method stub

Geocoder gc = new Geocoder(ZeiterfassungActivity.this);

List addressList=null;

try {

addressList = gc.getFromLocation(params[0].getLatitude(), params[0].

getLongitude(), 1);

Address address = addressList.get(0);

String strasse = address.getThoroughfare();

String hausnr = address.getSubThoroughfare();

String PLZ = address.getPostalCode();

String ort = address.getLocality();

String t = strasse + " " + hausnr + ", " + PLZ + " " + ort;

System.out.println("Addresse: " + t);

return t;

} catch (IOException e) {

Log.e(TAG,"Geocoder fehlgeschlagen");

return e.getMessage();

} // try

}

@Override

protected void onPostExecute(String result) {

// TODO Auto-generated method stub

super.onPostExecute(result);

position.setText(result);

}

@Override

protected void onProgressUpdate(Integer... values) {

// TODO Auto-generated method stub

super.onProgressUpdate(values);

// wird in diesem Fall nicht benötigt

}

} // Class AsyncCode

ALLE

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ANDROID-USER.DE MAI 2013 113


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IMPRESSUM ISSN: 2192-9033

WIR SUCHEN SIE!

Wir sind ständig auf der Suche nach

Autoren und interessanten Artikeln

rund ums Thema Android. Sie müssen

über keine besonderen Schreibtalente

verfügen, um für uns zu schreiben,

aber Sie müssen uns etwas erzählen

wollen, das Sie besonders interessant

finden: eine tolle App, die Sie nutzen

oder erst kürzlich entdeckt haben, ein

paar besondere Kniffe und Tipps, oder

wie Sie Ihr Android-Phone zum

Beispiel zu einem U-Boot umgebaut

haben. Wir freuen uns auf Ihren

Vorschlag!

Sie erreichen uns unter der Adresse:

redaktion@android-user.de

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Android User ist eine Publikation der

Medialinx AG und steht in keiner Verbindung

zu Google. Android ist ein Warenzeichen von

Google Inc. Sämtliche Marken, eingetragene

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Redaktion:

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Chefredakteur (v. i. S. d. P.)

Marcel Hilzinger

Redaktion

Arnold Zimprich, Christoph Langner, Christian

Ullrich, Marcel Hilzinger , Thomas Leichtenstern

Autoren dieser Ausgabe

Arnold Zimprich , Samuel Groesch, Kathrin Schmitt,

Ákos Tóth, Marcel Hilzinger, Christoph Langner,

Carsten Müller, Jasmin Bauer, Tim Fuhrländer,

Tristan Steinhage, Patrick Neef, Marko Dragicevic,

Tim Schürmann, Mirko Mahlberg, Christian Ullrich,

Martin Lennertz, Ralf Kirschner

Grafik

Judith Erb (Design und Layout), Kristina Fleischer

Titelgestaltung

Judith Erb

Bildnachweis

sxc.hu, 123rf.com, fotolia.de und andere

Sprachlektorat

Elke Knitter

Übersetzungen

Anne Lodyga, Ákos Tóth

Produktionsleitung

Christian Ullrich

Druck

Vogel Druck und Medienservice GmbH,

97204 Höchberg

Geschäftsleitung

Brian Osborn (Vorstand)


Hermann Plank (Vorstand)


Marketing und Vertrieb

Tel.: +49 (0)89 / 99 34 11 23

Anzeigenverkauf

D / A / CH

Petra Jaser

Tel.: +49 (0)89 / 99 34 11 24 • Fax: +49 (0)89 / 99 34 11 99

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Tel.: +49 (0)89 / 99 34 11 23 • Fax: +49 (0)89 / 99 34 11 99

USA und weitere Länder

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