25.02.2014 Aufrufe

Flight! Magazin Der Airbus von Aerosoft (Vorschau)

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Ihre Nummer 1 zum Schnupperpreis!<br />

22. Ausgabe ¦ Deutschland 3,95 € ¦ Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original!<br />

Monatlich neu!<br />

Jetzt nur 3,95 €<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

01 ¦ Januar 2013<br />

<strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong><br />

Wissen:<br />

DC9 in Isafjordur<br />

Hardware:<br />

CPflights Boeing 737<br />

It’s Teatime!<br />

Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

4 192203 503955<br />

01


Das wird 2013<br />

Die Redaktion wünscht<br />

Ihnen ein schönes frohes<br />

neues Jahr und viele sanfte<br />

Landungen.<br />

Schon wieder ein neues Jahr? Das geht ja wie im Fliegen<br />

vorbei, schon wieder zwölf Monate um. Bereits<br />

mein sechstes Jahr im <strong>Flight</strong>(XPress)-Team. Wow,<br />

schon so lange Zeit her die erste Ausgabe. Viel hat sich<br />

verändert – die Flugsimulatoren, die Produkte und<br />

vielleicht sogar die Leser.<br />

Wie wird die Szene auf die veränderte Marktlandschaft<br />

reagieren? Das ist die Frage für 2013 und wer hat<br />

schon die Antworten? Dies wird sich in den ersten Monaten<br />

zeigen, denn die großen Add-ons, die neuen Entwicklungen<br />

sind fast alle erschienen, zumindest für<br />

den <strong>Flight</strong> Simulator X. Wie wird die Strategie aussehen?<br />

Immer wieder neue Aktualisierungen, Verbesserungen?<br />

Wie tief können die Details im Flugsimulator<br />

umgesetzt werden, wann stoßen wir an die Grenzen?<br />

Unsere Redaktion wird Sie auch 2013 monatlich begleiten,<br />

kritisch und unabhängig. Die erste Frage, wer<br />

die Köpfe sind, die solche Entscheidungen treffen werden,<br />

beantworten wir Ihnen mit unserer neuen Reihe<br />

„Wirtschaftsfaktor Flugsimulation“; im ersten Teil gehen<br />

wir auf die generelle Marktlandschaft ein, ehe wir<br />

in den nächsten Ausgaben die einzelnen Firmen und<br />

Köpfe vorstellen werden.<br />

Die schönen Add-ons nützen nichts, wenn man nur<br />

mit Tastatur und Maus vor dem PC sitzt. Die Lösung<br />

sind einige der zahlreichen Hardware-Ergänzungen,<br />

<strong>von</strong> denen wir uns in dieser Ausgabe die CP<strong>Flight</strong>s<br />

für die Boeing 737 sowie das EFIS Control Panel ange-<br />

schaut haben.<br />

ORBX kommt endlich nach Europa. Fast kein anderer<br />

Publisher wurde in den Foren so hoch gelobt wie die<br />

Australier <strong>von</strong> ORBX. Können sie ihre Qualität auch<br />

in Europa umsetzen und steht gar der Eintritt in den<br />

deutschen Szeneriemarkt bevor? Max hat sich auf die<br />

Reise ins virtuelle England begeben.<br />

Die Niederländer sind bekannt für ihren scharfen Sparsinn,<br />

vielleicht deshalb wurden die Dutch Airports<br />

gleich mit verschiedenen Flugplätzen veröffentlicht,<br />

quasi eine Sparbox, jedoch zu einem recht ordentlichen<br />

Preis.<br />

Düsseldorf und jetzt auch noch <strong>Airbus</strong> X Extended –<br />

<strong>Aerosoft</strong> hat wohl bis zum Weihnachtsgeschäft gewartet,<br />

bis es die lang erwarteten Produkte auf den Markt<br />

brachte. Beide Produkte können sich, vielleicht auch<br />

wegen der langen Warte- und Entwicklungszeit, sehen<br />

lassen! <strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> wurde zu einem prima Arbeitstier-<br />

Flugzeug mit der nötigen Systemtiefe für Einsteiger<br />

bis hin zu Experten. Meine erste Runde drehte ich mit<br />

einer Platzrunde in Luxemburg, ehe es <strong>von</strong> Frankfurt<br />

nach München ging. Die beiden Redakteure Urs Wildermuth<br />

und Markus Halle schauten sich das neue <strong>Airbus</strong>-Add-on<br />

genauer an. Markus ist bei einer deutschen<br />

Fluggesellschaft täglich im Cockpit der A320-Familie<br />

und schaute deshalb mit einem etwas anderen Blick<br />

auf die Umsetzung für den Flugsimulator.<br />

Die Initiative Flugsimulation war am Kiosk ein voller<br />

Erfolg, viele neue Leser haben den Weg zu unserem<br />

<strong>Magazin</strong> gefunden, deshalb beginnen wir mit einer<br />

neuen Serie, den ersten Schritten im <strong>Airbus</strong> A320. So<br />

kommen die neuen Flugsimulatorfans in den Genuss,<br />

ihren ersten Flug zu erlernen.<br />

Wer sich als Profi im <strong>Airbus</strong>-Cockpit sieht, dem ist die<br />

Teilnahme an unserem Gewinnspiel zu empfehlen:<br />

Es wird ein Ticket für einen Simulatorflug im Air-<br />

bus-A320-Cockpit verlost.<br />

Die Betriebsfeuerwehr Petersberg<br />

wünscht dem gesamten <strong>Flight</strong><br />

<strong>Magazin</strong> ein schönes und erfülltes<br />

Fest sowie einen schönen Start in<br />

das neue Jahr 2013 !<br />

Marc Goergen<br />

Chefredakteur<br />

<strong>Der</strong> direkte Draht: redaktion@flightm.com<br />

Mit Kameradschaftlichen Grüßen :<br />

Feuerwehr Petersberg


36<br />

20 40 44<br />

Dutch Airports - 3 in 1<br />

<strong>Der</strong> kleinste Europas<br />

Lambert-St. Louis International Airport<br />

Danke für über<br />

8.500 Fans!<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

app.flightm.com<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Editorial<br />

3: Das wird 2013<br />

Notams<br />

6: Hacker-Angriff auf <strong>Flight</strong>M.com<br />

7: ORBX England in der Box<br />

8: F-111 im gelandet<br />

9: Nächster Halt: Doha<br />

10: Pathenosim Mailand-Linate<br />

11: Bella Coola: ein cooler Flughafen<br />

Community<br />

12: Jahresrückblick 2012<br />

16: Wirtschaftsfaktor Flugsimulation 1<br />

Flugzeuge<br />

20: <strong>Airbus</strong> Reloaded!<br />

Szenerie<br />

30: FTX EU England: It’s Teatime!<br />

36: <strong>Aerosoft</strong>‘s Dutch Airports<br />

40: Malta Complete X<br />

44: Lambert-St. Louis International Airport<br />

Hardware:<br />

50: CPflights Boeing 737 MCP<br />

und EFIS Control Panel<br />

Modelflug<br />

54: <strong>Der</strong> Robbe Blue Arrow 1.0 im Test<br />

Wissen<br />

58: <strong>Der</strong> Flugsimulator und<br />

die Szenerienbibliothek<br />

62: Riskante und ungewöhnliche Flughäfen<br />

66: Einmal um die Welt<br />

70: Mein Weg zur ATPL Teil 5<br />

74: DC9 in Isafjordur<br />

Service:<br />

78: Best of Liste<br />

81: Service und Impressum<br />

82: <strong>Vorschau</strong>


20 52 56<br />

<strong>Aerosoft</strong>s <strong>Airbus</strong> Reloaded!<br />

It’s Teatime! - Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

30 46<br />

Modelflug: Beaver<br />

68


Hacker-Angriff auf <strong>Flight</strong>M.com<br />

Leider mussten wir feststellen, dass<br />

kurz vor Weihnachten eine Attacke<br />

auf unsere <strong>Flight</strong>M.com sowie<br />

<strong>Flight</strong>M.de Domain durchgeführt<br />

wurden. Die Firewall blockierte sofort<br />

und wir leiteten auf neue DNS<br />

Server um, so konnte die Last verteilt<br />

werden.<br />

Die Domains waren bereits nach<br />

kurzer Zeit wieder erreichbar, während<br />

die .de noch auf sich warten<br />

lies. Diese ging 48 Stunden später<br />

wieder online. Das Forum konnte<br />

weiterhin über www.flightx.de erreicht<br />

werden.<br />

Ziel der Attacke war es, mit zahlreichen<br />

Aufrufen die Website offline<br />

zu nehmen. Unsere Recherche<br />

ergab, dass mehrere Foren auf<br />

diesem Wege angegriffen wurde.<br />

(Chinesische IP Adressen).<br />

Neue Bilder <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong> DR400<br />

NOTAMS<br />

<strong>Aerosoft</strong> hat im Dezember neue<br />

Fotos der Robin DR400-140B veröffentlicht,<br />

auf denen man das<br />

Add-On im Beta-Status bewundern<br />

kann. <strong>Der</strong> knapp 1000 Kilogramm<br />

schwere Tiefdecker in Holzbauweise<br />

flog 1972 zum ersten Mal und<br />

wurde bis zum Konkurs des Her-<br />

stellers 2008 in Dijon-Darois gefertigt.<br />

Die DR400 wird inzwischen<br />

wieder bei Robin New Aircraft<br />

gebaut. Die oft “Remo” genannte<br />

Robin ist für ihre charakteristischen<br />

Knickflügel bekannt und<br />

wird hauptsächlich zum Schleppen<br />

<strong>von</strong> Segelflugzeugen aber auch für<br />

Rundflüge eingesetzt. Dabei ist die<br />

leichte Holzbauweise ein großer<br />

Vorteil gegenüber anderen Flugzeugen.<br />

<strong>Aerosoft</strong> zeigt nun neue<br />

Bilder ihrer DR400. Zu sehen ist ein<br />

schönes Außenmodell sowie ein<br />

sehr detailliertes virtuelles Cockpit<br />

mit zwei verschiedenen GPS, sowie<br />

eine ordentliche Passagierkabine.<br />

Erscheinen soll die DR400 für FSX,<br />

jedoch wann genau das bereits 2010<br />

angekündigte Add-On released<br />

wird ist noch unklar. Weitere Bilder<br />

gibt es auf <strong>Aerosoft</strong>.com


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Sanya Phoenix International Airport- Exklusiv für den FS2004<br />

Wer denkt das der FS2004 zum alten<br />

Eisen gehört, hat die Rechnung<br />

ohne das Entwicklerteam Skysoft-<br />

Simulation aus China gemacht. Die<br />

Programmierer haben sich das Ziel<br />

gesetzt, den Flughafen Sanya Phoenix<br />

International so nah wie möglich<br />

an dem Original auszurichten.<br />

<strong>Der</strong> Flughafen Sanya Phoenix<br />

International, liegt im Süden der<br />

Volksrepublik China auf der Insel<br />

Hainan. An den 20 vorhandenen<br />

Parkpositionen und den insgesamt<br />

5 Fluggastbrücken, können die anfliegenden<br />

Airliner rund um die<br />

Uhr andocken. Im Jahr 2006 wurde<br />

der Flughafen ausgebaut und verfügt<br />

seitdem über eine verlängerte<br />

Start- und Landebahn, die es auch<br />

den Schwergewichten der modernen<br />

Luftfahrt ermöglicht, auf ihr<br />

zu operieren. Die CAT I- Anflugbefeuerung<br />

sowie das CAT II- Instrumentenlandesystem,<br />

ermöglichen<br />

auch bei schwierigen Bedingungen<br />

einen sicheren Anflug. Die Screenshots<br />

des Projekts sehen sehr viel<br />

versprechend aus und machen<br />

Lust auf mehr. Wessen Interesse<br />

geweckt wurde, kann die Szenerie<br />

bei SimMarket für 17,84 € käuflich<br />

erwerben.<br />

ORBX England in der Box<br />

ORBX Box England in Europa lieferbar.<br />

In traumhafter bei allen OR-<br />

BX-Titeln schon gewohnter Qualität<br />

erscheint der größte Teil der<br />

Insel Großbritannien mit circa 12<br />

GB Daten und Doppel-Installer für<br />

FSX oder Prepar3D. Das England<br />

Terrain Pack grenzt im Norden an<br />

Schottland, im Westen an Wales,<br />

im Süd-Westen an den Atlantik und<br />

im Süden an den Ärmelkanal oder<br />

einfach ausgedrückt Großbritannien<br />

ohne Wales und Schottland.<br />

Wie schon bei den Regionen Nordamerika<br />

und Neuseeland hat auch<br />

in England jeder einzelne Standard-<br />

FSX-Airport ein großes Upgrade<br />

erhalten mit genauen Runways,<br />

Taxiways, Gebäuden, statischen<br />

Flugzeugen, PeopleFlow2 und sogar<br />

Gras! Jeder Quadratkilometer<br />

Landklassen wurde akribisch <strong>von</strong><br />

Hand gestaltet und alle ORBX-<br />

Texturen ins Autogen eingebunden<br />

einschließlich benutzerdefinierter<br />

Objekte wie Telefonzellen und Kirchen.<br />

Über 130 Tausend km² Scenery,<br />

Mesh und Landklassen – alles<br />

in einer Box garantiert den Augenschmaus<br />

– ein absolutes Muss für<br />

alle Piloten! Die Box gibt es auf<br />

flightandfun.de (Deutschlands ältestem<br />

<strong>Flight</strong>Sim Händler) für 39,95<br />

Euro portofrei. Das Review über<br />

die Szenerie gibts in diesem Heft.<br />

www.flightm.com 7


Anzeige:<br />

NOTAMS<br />

Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Die Leseprobe knackt die 600.000 Leser-Marke<br />

Die <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong> Leseprobe hat<br />

neue Rekorde gebrochen, 600.000<br />

Leser in einem Jahr, dies sind rund<br />

50.000 in jedem Monat. Neben der<br />

digitalen Leseprobe können die Leser<br />

ebenfalls unter flightm.com/<br />

aktuelle-ausgabe/bestellen eine<br />

gedruckte bestellen, diese erreicht<br />

in der Regel etwa Hundert Bestellungen<br />

pro Monat. Die Leseprobe<br />

ist kostenlos auf unserer Website<br />

<strong>Flight</strong>M.com verfügbar, die letzte<br />

kostenlose Ausgabe ist vom Ende<br />

des Jahres 2012.<br />

F-111 im gelandet<br />

Vor wenigen Wochen wurde die<br />

F-111 <strong>von</strong> Golden Key Studio released.<br />

Besonders bekannt ist der Jagdbomber<br />

wegen seiner Schwenkflügel<br />

und des “Dump and Burn<br />

Systems”(Treibstoff wird abgelassen<br />

und gleichzeitig verbrannt).<br />

Die “Aardvark”(Erdferkel) wurde<br />

bis 1999 in der USAF, und bis 2010<br />

in der australischen Luftwaffe aktiv<br />

eingesetzt. Das Projekt ging aus<br />

dem Bedarf eines Jagdflugzeuges<br />

für nukleare Kampfeinsätze im kalten<br />

Krieg hervor. Erstmals erhob<br />

sich die F-111 ende 1964 in die Lüfte<br />

und wurde bis 1982 produziert.<br />

Eine Besonderheit war, dass keine<br />

Schleudersitze vorhanden waren,<br />

sondern die gesamte Kabine als<br />

Rettungskapsel konzipiert war.<br />

Weiters war das “Erdferkel” das<br />

erste Flugzeug mit Schwenkflügeln<br />

in Serienproduktion. Das Add-on<br />

ist in zwei Versionen erschienen,<br />

eine Standard Edition und eine um<br />

12€ teurere Collectors Edition mit<br />

Paintkit, mehreren Waffenkonfigurationen,<br />

zusätzlichen Liveries<br />

sowie 10 HD Wallpaper und 4 Poster.<br />

Es sind alle wichtigen Funktionen<br />

simuliert, wie zum Beispiel<br />

das oben genannte Dump and Burn<br />

System, bei dem sich der austretende<br />

Treibstoff am Nachbrenner<br />

entzündet und das Flugzeug eine<br />

lange Flamme hinter sich her zieht.<br />

Zahlreiche Effekte, unter anderem<br />

Nachbrenner und Schallmauereffekte,<br />

sind aufgeführt. Erhältlich<br />

ist die Aardvark für den Microsoft<br />

FSX. Wer Lust bekommen hat die<br />

F-111 auszuprobieren möchte, kann<br />

diese im SimMarket erwerben.


Fortschritte bei Milviz Bell 407<br />

<strong>Der</strong> Add-On Hersteller Milviz,<br />

der für seine hochwertigen Fluggeräte<br />

bekannt ist, zeigt jetzt die<br />

Fortschritte am virtuellen Cockpit<br />

der Bell 407. <strong>Der</strong> als Nachfolger<br />

für die Bell 206 entwickelte leichte<br />

Mehrzweckhubschrauber nahm<br />

1996 seinen Dienst auf. Seither<br />

wurden mehr als 1000 Stück des<br />

kanadischen Turbinenhelikopters<br />

produziert. Die Bell 407 kann bis zu<br />

sechs Passagiere sowie eine Nutzlast<br />

<strong>von</strong> 1200 Kilogramm beför-<br />

dern. Nach den ersten Bildern des<br />

Außenmodells Ende Oktober folgt<br />

nun ein 360° Modell des virtuellen<br />

Cockpits und der Kabine. Es zeigt<br />

ein äußerst detailreiches Cockpit<br />

mit animierten, dreidimensionalen<br />

Instrumenten. Das noch untexturierte<br />

Modell lässt die Qualität des<br />

fertigen Add-Ons allerdings schon<br />

erahnen. Ein Releasedatum, der<br />

Preis und für welchen Simulator<br />

die Bell erscheinen soll ist noch<br />

nicht bekannt.<br />

Nächster Halt: Doha<br />

Es geht nach Doha – und das nun<br />

auch virtuell, denn vor einigen<br />

Wochen veröffentlichte der Designer<br />

“MSK-Productions” seine Umsetzung<br />

des asiatischen Flughafens<br />

für den FS2004 und FSX. <strong>Der</strong> Flughafen<br />

Doha (DOH/OTBD) befindet<br />

sich unweit des Zentrums der<br />

Hauptstadt Katars und bietet mit einer<br />

Start- und Landebahn Platz für<br />

sowohl inter- als auch nationalen<br />

Verkehr. Beheimatet in Doha ist die<br />

Qatar Airlines, welche neben der<br />

Deutschen Lufthansa Direktflüge<br />

nach Deutschland anbietet. Da der<br />

Flughafen schon weit über seine<br />

Kapazitätsgrenzen gestoßen ist,<br />

wird am 18. Dezember diesen Jahres<br />

der “New Doha International<br />

Airport” eröffnet werden, welcher<br />

Doha dann noch attraktiver machen<br />

soll, in dieser Szenerie jedoch<br />

nicht realisiert wurde. Zu erwerben<br />

ist das Add-on für rund 22 Euro<br />

ebenfalls im SimMarket.<br />

Nachtrag zum Reflex XTR² Bericht<br />

Die 3D-Funktion kann selbstverständlich<br />

auf jedem Rechner verwendet<br />

werden, vorausgesetzt es<br />

ist der iZ3D Treiber installiert. Diesen<br />

können Sie auf unserer Homepage<br />

downloaden. <strong>Der</strong> Direktlink<br />

zum Download: 3D1212<br />

www.flightm.com 9


Pathenosim Mailand-Linate: Es geht weiter<br />

Über zwei Monate ist es her, da gab<br />

die italienische Szenerieschmiede<br />

Bilder und Informationen über ihr<br />

aktuellstes Projekt, eine Umsetzung<br />

des Flughafens Mailand-Linate,<br />

preis. Seitdem herrschte eher<br />

Stillschweigen über im Bezug auf<br />

Informationen. Nun gibt es etwas<br />

neues zu sehen. Wirft man einen<br />

Blick auf die aktuellsten Aufnahmen,<br />

so erkennt man definitiv einen<br />

großen Fortschritt, der Hoffnung<br />

auf eine baldige Umsetzung <strong>von</strong><br />

LIML macht, die für den FS2004,<br />

FSX und P3D erscheinen wird.<br />

NOTAMS<br />

Die “GEE BEE Z” <strong>von</strong> Alabeo setzt zur Landung an<br />

Die “GEE BEE Z” <strong>von</strong> Alabeo setzt<br />

demnächst zur Landung an. Das<br />

Gee Bee Model- Z, wurde in den<br />

1930 als Rennflugzeug eingesetzt<br />

und gilt bis heute als sehr zuverlässig.<br />

Nach mehreren Geschwindigkeitsrekorden,<br />

sagte man ihr<br />

schon fast Unsterblichkeit zu, doch<br />

bei einem erneuten Versuch die<br />

Bestmarke zu schlagen, kam es<br />

zu einem verherrenden Unglück.<br />

Nach vielen Jahren der Neuentwicklung,<br />

wurde ein bis heute sehr<br />

beliebtes Sportflugzeug geschaffen.<br />

Das Flugzeug wird <strong>von</strong> nur einem<br />

Pilot gesteuert und erreicht eine<br />

maximale Geschwindigkeit <strong>von</strong><br />

430 km/h und das Ganze bei einer<br />

Gesamtlänge <strong>von</strong> nur 4,60 m und<br />

einer Spannweite <strong>von</strong> 7,16 m. Die<br />

realen Daten wurden <strong>von</strong> Alabeo<br />

übernommen und in die Simulation<br />

eingepflegt. Die Screenshots<br />

sehen sehr viel versprechend aus<br />

und zeigen eine große Detailverliebtheit<br />

seitens der Entwickler. Die<br />

“wilde Biene” wird für den FSX und<br />

Prepar3D erscheinen.<br />

10 <strong>Flight</strong>!


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Brisante Neuigkeiten <strong>von</strong> der TFDi 717<br />

TFDi kündigte die 717 anfangs<br />

August an und gab nun bekannt,<br />

dass diese in zwei Stufen veröffentlicht<br />

werden soll: zuerst eine<br />

abgespeckte Lite-Version ohne<br />

FMS(<strong>Flight</strong>management System)<br />

und danach eine Vollversion mit<br />

kompletten FMC. Das fertige Add-<br />

On soll über ein hochwertiges<br />

Modell und Texturen sowie einen<br />

realistischen Sound und ein vollständiges<br />

<strong>Flight</strong>management-System<br />

verfügen. Das Update auf die<br />

Vollversion soll kostenlos für Besit-<br />

zer der Lite-Version sein. Die Bilder<br />

des Entwicklers zeigen ein noch<br />

untexturiertes Modell, auf die Entwickler<br />

wartet noch ein Stückchen<br />

Arbeit. Erscheinen soll die 717 für<br />

FSX und Prepar3D jedoch wird das<br />

genaue Releasedatum <strong>von</strong> TFDi<br />

nicht bekannt gegeben.<br />

Bella Coola: ein cooler Flughafen<br />

Vor einiger Zeit berichteten wir<br />

über die <strong>von</strong> Orbx in Entwicklung<br />

befindliche Szenerie des kanadischen<br />

Flugplatzes mit dem Namen<br />

Bella Coola Airport. Ab sofort<br />

steht Bella Coola zum Kauf bereit<br />

und ist via FSX und P3D zu besuchen.<br />

<strong>Der</strong> Flugplatz befindet sich,<br />

wie schon gesagt, in British Columbia,<br />

Kanada, und ist ausschließlich<br />

für VFR-Verkehr ausgelegt. Nebst<br />

vielen Privatmaschinen fliegt die<br />

Pacific Coast Airline den Flugplatz<br />

an und verbindet ihn so mit den kanadischen<br />

Städten Vancouver und<br />

Anahim Lake. Laut aktuellen Bildern<br />

wurden <strong>von</strong> Orbx jede Menge<br />

Details eingefügt wie zum Beispiel<br />

spezielle Schattenwürfe oder eingefügte<br />

Straßenschilder. Auch die<br />

Anbindung an “Orbx-Flow” wurde<br />

ermöglicht, welches die realistische<br />

Bewegung <strong>von</strong> virtuellem Bodenpersonal<br />

kreiert, darüber hinaus<br />

wurde auch eine Auflösung <strong>von</strong><br />

2cm/pxl verwirklicht, was jedoch<br />

nach eigenen Angaben keinen Frameverlust<br />

bewirken soll. Wer dem<br />

virtuellen Bella Coola einen Besuch<br />

abstatten möchte kann dies tun –<br />

für umgerechnet 26 Euro ist das<br />

Add-On im <strong>Flight</strong>simstore.com zu<br />

erwerben!<br />

www.flightm.com 11


17. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

18. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

19. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION AUF DEM PC<br />

CRJ<br />

Series<br />

08 ¦ Juli/August 2012<br />

NextGen – für den <strong>Flight</strong> Simulator<br />

Hong Kong Calling<br />

Teneriffa Süd<br />

Sharm El-Sheikh<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

<strong>Airbus</strong><br />

A319<br />

für den FSX<br />

Flugschule!<br />

Das Tutorial<br />

Just <strong>Flight</strong> und<br />

CLS BAe 146<br />

09 ¦ September 2012<br />

Gewinnen Sie einen<br />

A320Cockpit-Flug!<br />

Die BAe / Avro - das XXL Thema!<br />

Qualitywings Ultimate -<br />

jetzt auch für den FSX<br />

09<br />

4 192203 505508<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Freeware<br />

Klassiker<br />

Festplatten-Caching<br />

mittels SSD-Laufwerken<br />

neues X-Plane 10 Update<br />

10 ¦ Oktober 2012<br />

Szenerie:<br />

Bari / Jakarta / Bermuda / Erfurt / Macao ...<br />

Mit der Concorde nach<br />

New York<br />

10<br />

4 192203 505508<br />

monatlich. unabhängig. kritisch.<br />

12 <strong>Flight</strong>!


12<br />

01<br />

Jahrgang 2012<br />

Community<br />

16. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION AUF DEM PC<br />

Im Interview:<br />

Austin Meyer <strong>von</strong> X-Plane<br />

Bombardier Dash<br />

8-400Q<br />

Kleinflugplätze Schweiz<br />

06 ¦ Juni 2012<br />

Endlich:<br />

Die Avro ist gelandet!<br />

PREPAR3D – Teil 2<br />

Prag Freeware<br />

20. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

21. Ausgabe ¦ Deutschland 3,95 € ¦ Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

Ihre Nummer 1 zum Schnupperpreis!<br />

22. Ausgabe ¦ Deutschland 3,95 € ¦ Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

Ihre Nummer 1 zum Schnupperpreis!<br />

Jetzt nur 3,95 €<br />

Jetzt nur 3,95 €<br />

11 ¦ November 2012<br />

12 ¦ Dezember 2012<br />

01 ¦ Januar 2013<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Die DC-9<br />

Ein Klassiker lebt auf<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Düsseldorf!<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

<strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong><br />

Die Robin DR400<br />

Eine Beaver zu Land<br />

und zu Wasser<br />

„Lange Nacht der Flugsicherung“<br />

der Austro Control<br />

Dubai <strong>von</strong> flytampa<br />

Boeing 777<br />

Historischer Nachflieger:<br />

Frankfurt nach Berlin<br />

Wissen:<br />

DC9 in Isafjordur<br />

Hardware:<br />

CPflights Boeing 737<br />

It’s Teatime!<br />

Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

4 192203 505508<br />

4 192203 503955<br />

4 192203 503955<br />

11<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 13


Jahresrückblick 2012<br />

Kategorie Produkt Ausgabe Seite<br />

Flugzeug AFS-Design A320 Neo .02/12 38-40<br />

Flugzeug Basler BT-67 Freeware .10/12 18-21<br />

Flugzeug Black Box Simulations <strong>Airbus</strong> Xtreme .09/12 18-23<br />

Flugzeug Bombardier Challenger 300 .06/12 26-29<br />

Flugzeug Bombardier Dash 8 Q400 .06/12 22-25<br />

Flugzeug Bronco .06/12 36-38<br />

Flugzeug Carenado Beech 200 King Air .12/12 28-32<br />

Flugzeug Carenado Ceechcraft Bonanza V35 .04/12 50-53<br />

Flugzeug Carenado Grand Caravan .11/12 30-32<br />

Flugzeug Carenado Malibu Jetprop .03/12 30-33<br />

Flugzeug CLS BAE-146 .09/12 28-33<br />

Flugzeug Consolidated PBY Catalina .04/12 46-49<br />

Flugzeug DC10 Freeware .05/12 28-31<br />

Flugzeug DC-6B Legends of <strong>Flight</strong> .04/12 20-25<br />

Flugzeug Diamond Star DA40 XLS .11/12 22-25<br />

Flugzeug <strong>Flight</strong> One DC9 .11/12 14-21<br />

Flugzeug Heinz Dziurowitz Douglas DC-3 .10/12 22-25<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> 757 .01/12 64-66<br />

Flugzeug Lionheart Creations DR400 .11/12 26-29<br />

Flugzeug PMDG 737 NGX .03/12 22-29<br />

Flugzeug QualityWings .06/12 30-35<br />

Flugzeug QualityWings The Ultimate 146 Collection .09/12 24-27<br />

Flugzeug Ramzzess Aviation Design und Philipp Boeing 777 .12/12 22-26<br />

Flugzeug Vertigo Studios PT17 .10/12 26-29<br />

Flugzeug Vickers Viscount .01/12 56-59<br />

Flugzeug Wilco 737 Classic .02/12 45-49<br />

Flugzeug Wilco CRJ NextGen .08/12 .12-17<br />

Flugzeug Wilga X .01/12 52-54<br />

Flugzeug X-Aviation CRJ .01/12 60-63<br />

Szenerie A_A Sceneries Phuket .08/12 34-38<br />

Szenerie Aero Files Billund .11/12 54-56<br />

Szenerie <strong>Aerosoft</strong> Yekaterinburg .08/12 18-21<br />

Szenerie Altenrhein X .01/12 48-51<br />

Szenerie Antarctica X .02/12 60-63<br />

Szenerie Arabian Airports X: Muscat .02/12 50-53<br />

Szenerie Armi Project Suvarnabhumi Intl .12/12 48-51<br />

Szenerie Bad Dürkheim .05/12 68-69<br />

Szenerie Bari X .10/12 51-53<br />

Szenerie Blueprin New York John F Kennedy .03/12 50-52<br />

Szenerie Borisforero - Quito 2012 .04/12 54-56<br />

Szenerie Brunei Freeware .08/12 26-29<br />

Szenerie Chiang Mai Freeware .08/12 30-32<br />

Szenerie Debrecen Freeware .05/12 60-62<br />

Szenerie Dillingham X .05/12 56-59<br />

Szenerie Djerba X .05/12 38-40<br />

Szenerie Drzewiecki Design Krakow Balice EPKK 2012 .02/12 54-56<br />

14 <strong>Flight</strong>!


Szenerie Erfurt X .10/12 30-35<br />

Szenerie EuroAirport Basel Freeware .03/12 60-61<br />

Szenerie Fairbanks X .11/12 42-45<br />

Szenerie <strong>Flight</strong>beam Phoenix .11/12 46-49<br />

Szenerie Fly Tampa Dubai Rebooted .12/12 56-63<br />

Szenerie Flyveplads Saeby .06/12 48-53<br />

Szenerie Frankfurt Egelsbach X .03/12 38-40<br />

Szenerie Frankfurt Hahn X .04/12 58-61<br />

Szenerie Frankfurt/Main Freeware .01/12 34-36<br />

Szenerie FS Global Ultimate .05/12 52-54<br />

Szenerie FSDG Sharm El Sheikh .08/12 52-53<br />

Szenerie GAP - Friedrichshafen X .03/12 46-49<br />

Szenerie GAP 3 - Neuauflage .06/12 58-64<br />

Szenerie Grenchen X .12/12 52-55<br />

Szenerie Helsinki X .11/12 38-41<br />

Szenerie Heraklion X .09/12 34-37<br />

Szenerie Hetzleser Berg Freeware .08/12 39-41<br />

Szenerie Ibiza Freeware .02/12 58-59<br />

Szenerie Imagine Sim New Delhi .06/12 44-47<br />

Szenerie Kleinflugplätze Schweiz Teil 4 .06/12 54-57<br />

Szenerie Lampedusa Freeware .02/12 68-67<br />

Szenerie Latin VFR Hub Caracas .06/12 40-43<br />

Szenerie LatinVFR Bermuda .10/12 48-50<br />

Szenerie LatinVFR Miami Int .03/12 53-55<br />

Szenerie LatinVFR Montevideo Carrasco Intl SUMU .08/12 44-47<br />

Szenerie Lugano X .05/12 64-67<br />

Szenerie Maastricht-Aachen X .03/12 56-59<br />

Szenerie Mega Airport Düsseldorf .12/12 34-45<br />

Szenerie MegaScenery X-Hawaii .05/12 56-59<br />

Szenerie New Orleans Freeware .01/12 38-40<br />

Szenerie Onet Valley Sokearno Hatta .10/12 46-47<br />

Szenerie ORBX - Essendon Airport .02/12 64-67<br />

Szenerie ORBX - New Zeeland Southern Islands .03/12 62-64<br />

Szenerie Polish Airports 3 .10/12 36-39<br />

Szenerie Prag-Ruzyne Airport Freeware .06/12 66-69<br />

Szenerie Saarbrücken X .11/12 34-36<br />

Szenerie Simbreeze Teneriffa Süd .08/12 48-51<br />

Szenerie Skysoft Lhasa-Gonggar .08/12 22-25<br />

Szenerie St. Barth Freeware .03/12 34-36<br />

Szenerie Taxi2Gate Asuncion .11/12 50-52<br />

Szenerie THAICreation Macao .10/12 40-45<br />

Szenerie Toulouse-Blagnac X .09/12 38-40<br />

Szenerie TropicalSim Rio de Janeiro 2012 .10/12 54-57<br />

Tools Active Sky 2012 .02/12 70-73<br />

Tools Aspen EFD 1000/500 Pack .06/12 70-74<br />

Tools FollowMe Freeware .11/12 64<br />

Tools FSFlyingSchool .11/12 58-60<br />

Tools FSX SP3 .11/12 62-63<br />

Tools Ground Services X .03/12 66-69<br />

Tools TrackIR5 .04/12 28-29<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 15


Wirtschaftsfaktor<br />

Flugsimulation Teil 1<br />

Die Flugsimulation ist so sichtbar wie nie zuvor, dies dank zahlreicher<br />

Cockpitsimulatoren in den meisten größeren Städten, eines Trends,<br />

der vor allem in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu beobachten<br />

ist. In den letzten Jahren hat sich der deutschsprachige Raum zum<br />

Zentrum der weltweiten Flugsimulation gemausert, zumindest wenn<br />

man den Wirtschaftsfaktor als Indiz nimmt. Nirgendwo anders sitzen<br />

so viele Firmen, die für die Flugsimulation prägend sind, wie in<br />

Deutschland, nirgendwo anders gibt es so viele Cockpitsimulatoren.<br />

Diese Firmen werden wir uns in den nächsten Ausgaben genauer anschauen,<br />

wie diese aufgebaut sind, die Geschichte, die Köpfe und die<br />

Konzepte.<br />

Die Arbeitsplätze<br />

An der Flugsimulation hängen direkt<br />

in Deutschland etwa 75 Arbeitsplätze,<br />

da<strong>von</strong> zwischen 20 und<br />

25 bei dem Unternehmen <strong>Aerosoft</strong><br />

in Deutschland und über den Globus<br />

verteilt, das zugleich auch der<br />

bedeutendste Arbeitgeber in dieser<br />

Produktsparte ist.<br />

Die meisten Angestellten sind<br />

Quereinsteiger, die Flugsimulation<br />

kam erst mit dem Jobbeginn. Bei<br />

einigen jedoch war die Faszination<br />

für Flugzeuge seit der Kindheit mit<br />

an Bord, eine gute Voraussetzung,<br />

um in dieser Branche tätig zu werden.<br />

Die weiteren Arbeitsplätze<br />

verteilen sich auf Entwicklungsschmieden,<br />

öfters ein oder zwei<br />

Homeoffices, sowie auf zahlreiche<br />

Cockpitbetreiber in den verschiedenen<br />

Städten. Die meisten Instrukteure<br />

jedoch sind als Freelancer eingestellt<br />

und werden für gebuchte<br />

Flüge gerufen. Die meisten Simu-<br />

16 <strong>Flight</strong>!


latoren arbeiten mit einem bis fünf<br />

Festangestellten, die sich um den<br />

Tagesablauf, die Werbung, Presse<br />

und auch Technik kümmern.<br />

Neben den direkten Arbeitsplätzen<br />

hängen viele andere an den<br />

Zuliefern und Dienstleistungen,<br />

so verpackt und verschickt die Firma<br />

Sabasoft zahlreiche Produkte<br />

für <strong>Aerosoft</strong>. Mit dem <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

hängen direkt zwei weitere<br />

Arbeitsplätze zusammen, die beim<br />

Kioskvertrieb und einer weiteren<br />

bei der Aboverwaltung, neben den<br />

indirekten Arbeitsplätzen in der<br />

Druckerei und im Lettershop. Die<br />

Flugsimulation sorgt somit für Umsatz<br />

und Arbeitsplätze außerhalb<br />

unserer Szene, vom Media-Markt<br />

bis hin zur Spedition. Viele dieser<br />

Arbeitsplätze drohen jedoch in den<br />

nächsten Jahren durch E-Paper,<br />

Onlineangebote, Downloadshops<br />

und automatisierte Systeme zu verschwinden.<br />

Eine Realität, der sich<br />

die Branche stellen muss.<br />

Freeware<br />

Die kostenlosen Produkte<br />

Die kostenlosen Produkte wie Addons,<br />

Tauschbörsen oder Informationsquellen<br />

verändern die Branche<br />

nachhaltig und fordern <strong>von</strong> den<br />

einzelnen Firmen ein Umdenken.<br />

Für die Add-ons sowie die Presse<br />

lautet die Strategie ganz klar, sich<br />

durch Qualität und hohe Innovation<br />

<strong>von</strong> den kostenlosen Produkten<br />

abzuheben, dies gelingt recht gut.<br />

So sind die meisten seriösen Payware-Produkte<br />

in einer höheren Qualität<br />

oder mit mehr Details vorzufinden<br />

als vergleichbare Freeware.<br />

In der Presselandschaft gelingt es<br />

durch das breite Angebot an verschiedenen<br />

Themen, die man in<br />

dem Umfang nur in den gedruckten<br />

Umlaufvermögen Jahr<br />

<strong>Aerosoft</strong> 2.657.170,91 € 2010<br />

Sim<strong>Flight</strong> (Simmarket) 625.519,69 € 2010<br />

Halycon Media 330.201,17 € 2010<br />

Cockpitsonic 317.147,66 € 2010<br />

<strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong> (Maui) 237.587,54 € 2011<br />

EVS FlighTraining Berlin 187.655,01 € 2010<br />

SimINN Stuttgart 140.918,00 € 2011<br />

VST Verlag 55.139,12 € 2010<br />

Albo Medien 22.597,43 € 2011<br />

Quelle: Bundesministerium der Justiz<br />

<strong>Magazin</strong>en findet, durch die erfahrenen<br />

Redakteure und die Sorgfalt,<br />

mit der Produkte getestet werden.<br />

Für die Presse stellt sich die Herausforderung,<br />

wie man auf die kostenlosen<br />

Onlineangebote reagiert,<br />

die Financial Times Deutschland<br />

sowie zahlreiche weitere Verlage<br />

mussten sich dem Problem bereits<br />

geschlagen geben. Die Kosten für<br />

die Verlagshäuser sind sehr hoch,<br />

Personal-, Verwaltungs-, Druckund<br />

Transportkosten erfordern<br />

erhöhte Verkaufspreise, diese wiederum<br />

sind jedoch im Markt nicht<br />

durchzusetzen.<br />

Für die Entwickler ist die größte<br />

Gefahr der illegale Tausch der<br />

Produkte. Die Einkommen durch<br />

Add-ons sind bereits schwindend<br />

gering, so dass es sich fast nicht<br />

mehr lohnt solche Produkte detailliert<br />

zu veröffentlichen. Die<br />

Schlussfolgerung wäre, möglichst<br />

viele Produkte möglichst schnell<br />

zu veröffentlichen. Dies wäre<br />

für die Qualität fatal, könnte jedoch<br />

eine Konsequenz aus den<br />

wachsenden Tauschbörsen sein.<br />

Wie wird die Software vertrieben?<br />

Die Box-Produkte werden in der<br />

Regel über spezialisierte Händler<br />

sowie über die eigenen Shops<br />

der Publisher vertrieben, das Versandgeschäft<br />

gehört heute bereits<br />

zu den größten Standbeinen der<br />

vereinzelten Händler. Waren es<br />

früher eher die lokalen Fachhändlergeschäfte,<br />

die Flugsimulationsprodukte<br />

führten, so sind es heute<br />

nur noch Media-Markt sowie Saturn<br />

und vereinzelte weitere Handelsketten,<br />

die Add-ons im Regal<br />

anbieten. <strong>Der</strong> Nachteil der Box-<br />

Produkte sind die hohen Produktions-,<br />

Transport- und Lagerungskosten<br />

sowie die Investitionen in<br />

diese. <strong>Der</strong> Vorteil der Download-<br />

Produkte liegt auf der Hand: keine<br />

Produktions-, Lagerungs- und Versandkosten.<br />

Sicherlich ist das einer<br />

der Gründe, weshalb verstärkt auf<br />

diesen Vertriebsweg gesetzt wird.<br />

Eine Zwischenstufe ist mittlerweile<br />

Amazon geworden, dort können<br />

die Publisher ihre Produkte anbieten<br />

und diese anschließend selbst<br />

an den Kunden verschicken.<br />

Zusätzlich zu diesen Kosten sind<br />

die Provisionsforderungen der<br />

Händler und Shops auf Box-Produkte<br />

deutlich größer, so dass<br />

unterm Strich nur etwa 20%<br />

beim Publisher ankommen, Kosten,<br />

<strong>von</strong> denen die Verwaltung,<br />

die Entwickler sowie die Werbung<br />

finanziert werden müssen.<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 17


Eine Konkurrenz zwischen den<br />

Onlineshops für Downloads gibt es<br />

nicht wirklich, in Deutschland dominiert<br />

<strong>Aerosoft</strong> mit den eigenen<br />

Produkten den Markt, diese werden<br />

vorwiegend <strong>von</strong> den Kunden<br />

auf der eigenen Website des Publishers<br />

gekauft. <strong>Der</strong> einzige große<br />

Händler ist die Sim<strong>Flight</strong> GmbH<br />

(Simmarket.com), die auf ein Jahresvolumen<br />

<strong>von</strong> inzwischen fast<br />

einer Million Euro kommen dürfte.<br />

Beide Shops vertreiben die Produkte<br />

weltweit, der deutsche Markt<br />

dürfte jedoch für beide Portale der<br />

bedeutendste sein.<br />

Die Provisionen für Downloads<br />

sind deutlich geringer, die Publisher<br />

können beim hauseigenen Verkauf<br />

mit 100% vom Verkaufspreis<br />

(ohne Steuern) rechnen, während<br />

über Portale wie simMarket etwa<br />

die Entwickler und Publisher noch<br />

70% vom Preis erhalten. In beiden<br />

Fällen ist dies ein klarer Vorteil<br />

gegenüber dem Box-Produkt-<br />

Geschäft.<br />

<strong>Der</strong> Download hat jedoch auch einen<br />

Nachteil, denn der Kunde muss<br />

gezielt die Internetseite mit den<br />

Produkten aufrufen, während bei<br />

Saturn der Kunde beim Schnuppern<br />

zufällig auf ein Regal voll mit Flugsimulator-Produkten<br />

trifft. Um das<br />

Problem zu umgehen, setzen zahlreiche<br />

Shops auf eigene <strong>Magazin</strong>e<br />

oder tägliche Onlinemeldungen,<br />

um so selbst den Kunden über die<br />

neuen Produkte zu informieren<br />

und für Kaufanreize zu sorgen.<br />

Für die Cockpitsimulatoren ist der<br />

einfachste und günstige Vertriebsweg<br />

der über die eigene Internetseite.<br />

Die Kunden jedoch auf dieses<br />

Angebot aufmerksam zu machen,<br />

ist mit hohen Werbekosten verbunden.<br />

Die Alternative sind Buchungsportale,<br />

die jedoch zwischen 30 und<br />

40% verlangen.<br />

iPilot Ltd., jedoch<br />

deutsche Standorte<br />

<strong>Der</strong> größte Betreiber <strong>von</strong> Cockpitstandorten<br />

ist die in Großbritannien<br />

eingetragene iPilot Ltd.<br />

Mit einem rasanten Wachstum<br />

und einem Franchiseprogramm<br />

wächst die Simulatorenkette weltweit<br />

sehr schnell und kann fast<br />

monatlich neue Standorte eröffnen.<br />

In Deutschland werden die<br />

Simulatoren <strong>von</strong> der eigenen Firma<br />

betreut und verwaltet, somit noch<br />

nicht auf Franchisebasis. Innerhalb<br />

<strong>von</strong> nur drei Jahren wuchs die Firma<br />

somit zur Nummer eins auf<br />

dem Markt und beschäftigt heute<br />

zehn Mitarbeiter.<br />

Foto: Koelnmesse<br />

Die Nummer eins unter den einzelnen<br />

Cockpitsimulatoren ohne die<br />

Zugehörigkeit zu einer Kette dürften<br />

EVS <strong>Flight</strong>training in Berlin<br />

und Happy Landings in Frankfurt<br />

sein. Beide Firmen bieten mehrere<br />

Simulatoren an einem Standort<br />

an, dies ermöglicht es auch größere<br />

Firmenevents zu stemmen und<br />

somit nicht nur auf den einzelnen<br />

Ticketverkauf angewiesen zu sein.<br />

Was kostet ein<br />

Cockpitsimulator?<br />

Ist der Entwickler für den Publisher<br />

oder seinen eigenen Betrieb die<br />

größte Geldanlage, so sind es für<br />

die Cockpitsimulatoren die Cockpits<br />

selbst, diese kosten im Durchschnitt<br />

etwa 100 000 Euro, wenn<br />

man diese neu aufbauen lässt. Zu<br />

diesen Kosten kommen jedoch<br />

noch die Standortkosten wie Miete,<br />

Kaution, Möbel und Accessoires,<br />

die sich in der Regel auf rund 20 000<br />

Euro belaufen. Damit die Kunden<br />

das neue Angebot auch entdecken<br />

können, muss noch ein guter Werbeauftritt<br />

hergezaubert werden,<br />

dieser dürfte etwa mit 10 000 Euro<br />

zu Buche schlagen. Somit kommt<br />

ein neuer Betreiber auf die Summe<br />

<strong>von</strong> etwa 150 000 Euro, um sich den<br />

Traum <strong>von</strong> einer eigenen Cockpitsimulatorfirma<br />

zu verwirklichen.<br />

In der nächsten Ausgabe stellen<br />

wir Ihnen die Konzepte, Köpfe und<br />

Geschichten hinter den Firmen der<br />

Flugsimulation vor.<br />

Marc Goergen<br />

18 <strong>Flight</strong>!


Profi-PCs für die Flugsimulation<br />

FLIGHT!<br />

Community<br />

www.weigelt-computer.de | E: info@weigelt-computer.de | T: +49 5073 209313 | F: +49 5073 209314<br />

Irrtümer und Druckfehler vorbehalten


<strong>Aerosoft</strong>s<br />

<strong>Airbus</strong> Reloaded!<br />

Kaum ein Produkt hat in den letzten Monaten einen derartigen Hype<br />

verursacht wie <strong>Airbus</strong> X Extended <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong>. Hauptgrund waren<br />

wohl die ständigen Ankündigungen, immer neue Teaser waren im Forum<br />

des Herstellers zu sehen. Dennoch passierte lange Zeit gar nichts,<br />

was bei vielen zu bissigen Kommentaren führte. Kurz vor Weihnachten<br />

erschien die Downloadversion dann urplötzlich doch. Wer gleich<br />

am ersten Nachmittag versuchte, den <strong>Airbus</strong> aus dem Onlineshop herunterzuladen,<br />

sah sich mit langen Wartezeiten konfrontiert, da die<br />

Kundschaft offenbar zahlreich und zeitgleich zugriff. Dennoch erhielt<br />

ich meine Version zügig und ohne Probleme. Würde <strong>Aerosoft</strong> die doch<br />

sehr hohen Erwartungen erfüllenkönnen?<br />

In der Flugsimulation ist der<br />

<strong>Airbus</strong> A320 seit langem ein<br />

Wunschprodukt, an dem sich viele<br />

Produzenten die Zähne ausbissen.<br />

Standard der vergangenen Jahre<br />

waren hierbei die Wilco-Produkte,<br />

die nun aber auch schon in die Jahre<br />

gekommen sind. Danach gab<br />

es weitere Versuche, die, wenn<br />

überhaupt, nur in Teilbereichen<br />

überzeugen konnten. Als <strong>Aerosoft</strong>s<br />

<strong>Airbus</strong> X vor zwei Jahren erschien,<br />

hatte ich das Vergnügen,<br />

die Review dafür zu schreiben. Produktmanager<br />

Mathijs Kok und sein<br />

Team hatten sich damals das Ziel<br />

gesetzt, einen <strong>Airbus</strong> zu kreieren,<br />

der primär auf Anfänger ausgerichtet<br />

war, aber durch genialen Sound<br />

und Grafik überzeugte. Dies ist damals<br />

auch gelungen. Kritikpunkt<br />

war jedoch vor allem die Tatsache,<br />

dass die Vereinfachungen, die dem<br />

Flusipiloten die Arbeit erleichtern<br />

sollten, genau das Gegenteil ta-<br />

20 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: <strong>Airbus</strong> X Extended<br />

Ausgabe: Januar 2013<br />

www.flightm.com<br />

ten, indem man wesentliche Teile<br />

der <strong>Airbus</strong>-Philosophie schlicht<br />

und gewollt unter den Tisch fallen<br />

ließ. Bei mir verschwand <strong>Airbus</strong> X<br />

schnell wieder in der Versenkung.<br />

Als Konsequenz kündigte <strong>Aerosoft</strong><br />

den nun erschienenen <strong>Airbus</strong> X<br />

Extended an, der nun auch für die<br />

anspruchsvolleren Gemüter Befriedigung<br />

schaffen sollte. Dazu wurde<br />

ein großer Teil des Codes offenbar<br />

neu programmiert und das Produkt<br />

faktisch völlig neu aufgesetzt.<br />

Bereits die im Voraus bekanntgewordene<br />

Palette der neuen Features<br />

versprach einiges. So sollten<br />

nun ein vollständiges FMGC sowie<br />

die kompletten Managed Modes,<br />

sowohl lateral als auch vertikal, zur<br />

Verfügung stehen. Ebenso wurden<br />

die Zusatzprogramme wie der<br />

Load Editor und <strong>Airbus</strong> Connect X<br />

erweitert und umgebaut. Entstanden<br />

ist ein Produkt, das technisch<br />

mit dem ursprünglichen <strong>Airbus</strong> X<br />

primär noch Sound und Grafik, die<br />

damaligen Glanzpunkte, gemeinsam<br />

hat, aber mit einem völlig neu<br />

aufgebauten Cockpit daherkommt.<br />

Das Produkt enthält eigentlich<br />

zwei Varianten aus der A320-Familie,<br />

nämlich die A320 selber und<br />

den längeren Bruder A321. Beide<br />

Flugzeuge kommen mit IAE- und<br />

CFM-Varianten der Triebwerke.<br />

Installation<br />

und erste Tests<br />

<strong>Der</strong> gut 900 MB große Download<br />

kam erstaunlich zügig auf die Festplatte.<br />

Ebenso zügig verlief die Installation,<br />

die erfreulicherweise<br />

auch auf den <strong>Aerosoft</strong> Launcher<br />

verzichtet. In der <strong>Airbus</strong>-X-Extended-Programmgruppe<br />

finden sich<br />

danach der Load Manager und ein<br />

Ordner mit recht umfangreicher<br />

Dokumentation. Diese beinhaltet<br />

eine Einführung in das Produkt in<br />

www.flightm.com 21


Englisch und Deutsch, diverse Prozeduren<br />

sowie eine Systemerklärung.<br />

Die wichtigsten Dokumente<br />

jedoch sind die Step-by-Step-Anleitungen<br />

für einen Einführungsflug.<br />

Dazu später noch mehr. Was in der<br />

Doku fehlt, aber teilweise durch<br />

den Load Editor und andere Zusätze<br />

abgefangen wird, sind Performancedaten.<br />

Die Navigationsdaten<br />

können sowohl durch <strong>Aerosoft</strong>s<br />

Navdata Pro als auch durch Navigraph<br />

aufdatiert werden.<br />

Sehr gute Grafik<br />

und toller Sound<br />

Wie bereits in der Vorgängerversion<br />

glänzt auch die Extended-Version<br />

mit einer sehr guten Grafik und<br />

ausgezeichnetem Sound. Auch Bemalungen<br />

und drei 3D-Modelle für<br />

die A320 sind dabei, das eine da<strong>von</strong><br />

mit sogenannten Sharklets sowie<br />

ebenfalls zwei Sharklet-Versionen<br />

für die A321. Bemerkenswert sind<br />

die Animationen, die weit über die<br />

normalen <strong>Flight</strong> Controls und Türen<br />

hinausgehen. So ist zum Beispiel<br />

simuliert, wie sich die Triebwerke<br />

im ausgeschalteten Zustand<br />

mit dem Wind drehen (windmilling).<br />

Auch im Cockpit gibt es viel<br />

zu entdecken: Fenster können geöffnet,<br />

das Tischchen herausgezogen<br />

und der Magnetkompass ausgefahren<br />

werden, dies sind nur einige<br />

der neuen Animationen.<br />

<strong>Der</strong> Sound war bereits in der ersten<br />

Ausgabe eine sehr gute Wiedergabe<br />

der reellen Sounds, aufgenommen<br />

in Simulatoren und nach<br />

Angaben <strong>von</strong> Mathijs Kok auch im<br />

realen Flugzeug. Das hat sich hier<br />

nicht geändert. Lustig sind neu dazugekommene<br />

Cockpitsounds der<br />

Besatzung, die wie normale Menschen<br />

auch mal niesen, sich bewegen<br />

und Geräusche verursachen.<br />

All diese Geräusche können über<br />

ein Einstellungsmenü bedient werden.<br />

Konfiguration und Tools<br />

<strong>Airbus</strong> Extended X kommt mit<br />

einem hübschen Konfigurationstool<br />

in Form der MCDU 2 daher.<br />

Auf dieser MCDU auf der Kopilotenseite<br />

können zahlreiche Funktionen<br />

konfiguriert oder aktiviert<br />

werden. Die MCDU 2 ist daher die<br />

eigentliche Steuerung des Simulators.<br />

Zunächst einmal können dort<br />

Panel States geladen, aber auch eigene<br />

abgespeichert und später verwendet<br />

werden. Dies ist ein sehr<br />

gutes Feature, das vor allem für<br />

wiederholte Flüge oder auch Training<br />

Sessions hilfreich ist, sicher<br />

aber auch dem Ziel <strong>von</strong> Kok entge-<br />

22 <strong>Flight</strong>!


genkommt, den Flieger eben auch<br />

für Anfänger populär zu machen.<br />

Neben Cold und Dark gibt es dort<br />

defaultmäßig die Situationen für<br />

rollbereit, bereit zum Start, Reiseflug<br />

und so weiter. Lädt man einen<br />

solchen Status, wird der Flieger entsprechend<br />

konfiguriert, das heißt<br />

alle Systeme aufgesetzt, ohne aber<br />

die MCDU und <strong>Flight</strong> Controls.<br />

Speziell bei Testflügen, wie wir sie<br />

machten, will man nicht ständig<br />

<strong>von</strong> Cold und Dark aus anfangen<br />

beziehungsweise will man oft Dinge<br />

tun, wie mehrfach zu starten<br />

und zurückzusetzen. Hierfür ist<br />

diese Funktion optimal.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Eine weitere Seite auf der MCDU 2<br />

konfiguriert die Türen, eine dritte<br />

die Ground Services wie External<br />

Power und Hindernishütchen.<br />

Wenn External Power über eine<br />

GPU gewählt wird, steht diese danach<br />

auch visuell vor dem Flieger.<br />

Bei Dockstrom direkt vom Terminal<br />

ohne Generator ist das nicht der<br />

Fall.<br />

In den Optionen können nun vielfältige<br />

Einstellungen für den Simulator<br />

getroffen werden. So steuert<br />

man hier zum Beispiel, welche<br />

Sounds hörbar sein sollen, Kabinenbesatzung,<br />

Cockpitbesatzung,<br />

ATC sowie das Enhanced GPWS.<br />

Hierbei ist ATC nicht wirklich hilfreich,<br />

der Rest ist hingegen sehr<br />

schön und sollte aktiviert werden.<br />

Im Sichtmenü kann unter anderem<br />

der Virtuelle-Cockpit-Sichtkontroller<br />

aktiviert werden, der danach im<br />

Cockpit zur Verfügung steht und<br />

ähnlich wie in einem 2D-Cockpit<br />

einen schnellen Zugriff auf diverse<br />

Sichtkonfigurationen bietet. Insgesamt<br />

sind 16 solcher Sichten vordefiniert.<br />

Das Checklistensystem ist eine der<br />

interessanten Features der A320 Extended.<br />

Mit diesen automatischen<br />

Checklisten kann man einen virtuellen<br />

Kopiloten dazuschalten, der<br />

auf Abruf die Checklisten liest und<br />

sie auch ausführt. Zusammen mit<br />

den Panel States ist das eine gewaltige<br />

Unterstützung und eigentlich<br />

auch recht realistisch, da hiermit<br />

ein Assisting Pilot zur Verfügung<br />

steht. In der eigentlichen Ausführung<br />

sind die Checklisten manchmal<br />

fast etwas zu autonom, so dass<br />

Funktionen mitgemacht werden,<br />

die eigentlich Aufgabe des Kommandanten<br />

wären, ohne dass dieser<br />

einen Einfluss darauf hat. Die Vorteile<br />

überwiegen jedoch. Gelesen<br />

werden die Checklisten <strong>von</strong> einer<br />

Kopilotin. Dieses System sorgt für<br />

viel Spaß und trägt zum positiven<br />

Gesamtbild des Simulators bei.<br />

Des Weiteren steht in der MCDU 2<br />

ein <strong>Flight</strong> Data Recorder, programmiert<br />

<strong>von</strong> Thomas Molitor, zur<br />

Verfügung. Ist er aktiviert, werden<br />

diverse Parameter des Flugs für<br />

die spätere Auswertung durch ein<br />

separates Tool in der Programmgruppe<br />

aufgezeichnet. Von diesem<br />

Tool aus, das einige <strong>Flight</strong>-Keeper-<br />

Funktionen enthält, kann man sich<br />

den Flug danach auch zum Beispiel<br />

in Google Earth ansehen.<br />

Ein sehr schönes Feature ist, dass<br />

man den Flug vor dem Top of De-<br />

www.flightm.com 23


scent oder auch vor dem nächsten<br />

Wegpunkt anhalten lassen kann.<br />

Auch das wird über die MCDU 2<br />

gesteuert.<br />

<strong>Der</strong> Einführungsflug<br />

nach Checkliste<br />

Die Step-by-Step-Anleitung führt<br />

durch einen Flug <strong>von</strong> Frankfurt<br />

nach Wien und soll den Benutzer<br />

mit den Eigenheiten der A320 vertraut<br />

machen. Ich kann diesen nur<br />

empfehlen, denn auch Nutzer, denen<br />

die A320 bekannt ist, kennen<br />

die Features dieses <strong>Airbus</strong> nicht.<br />

Und diese sind vielfältig. Vor allem<br />

ist <strong>Aerosoft</strong> der Philosophie treu<br />

geblieben, dass eben nicht nur Experten<br />

diesen Vogel fliegen können<br />

sollen, sondern auch „Normalpiloten“.<br />

Dies wird durch automatische<br />

Checklisten und eine Kopiloten-Automatik<br />

bewerkstelligt,<br />

die, wenn aktiviert, einen Großteil<br />

der Arbeiten des nicht fliegenden<br />

Piloten erledigt. Diese Einrichtung<br />

ist ganz famos, man muss aber genau<br />

die Sequenzen einhalten, um<br />

sie nicht zu verwirren.<br />

Gemäß der Anleitung setze ich den<br />

Flieger via MCDU 2 auf „Cold and<br />

Dark“. Wie bereits erwähnt, dient<br />

die MCDU 2 vornehmlich dazu,<br />

das Sim-Add-on zu managen. Hier<br />

finden sich ebenso die Panel States,<br />

die gespeichert und geladen werden<br />

können, der Zugriff auf Optionen,<br />

Ground Services sowie die<br />

Türsteuerung. Hier werden auch<br />

die Checklisten und Kopiloten-Automaten<br />

gestartet oder eben deaktiviert,<br />

falls man den Flug ohne jegliche<br />

Hilfe selbst durchführen will.<br />

Für diesen Flug will ich all dies testen<br />

und aktiviere beide Hilfsfunktionen.<br />

Darauf erscheint im oberen<br />

Teil des Fensters eine Hinweisleiste,<br />

dass nun die Cockpit Preparation<br />

Checklist mit der Taste 1 gestartet<br />

werden kann. Gesagt, getan<br />

und nun konfiguriert eine virtuelle<br />

Kopilotin den ganzen Flieger so<br />

weit, dass ich mich nur noch mit<br />

der Eingabe der MCDU 1, also Initialisierung<br />

und Flugplan, beschäftigen<br />

muss. An sich eine gute Sache.<br />

Die Eingabe in die MCDU erfolgt<br />

ebenfalls nach Anleitung, jedoch<br />

kenne ich diese ja bereits <strong>von</strong> verschiedenen<br />

Simulatoren und auch<br />

der echten A320, wo ich oft genug<br />

zuschauen konnte. Was ich hier<br />

gesehen habe, entspricht dem Original<br />

weitgehend, jedoch sind einige<br />

Hilfsfunktionen enthalten. So<br />

werden die V-Speeds zum Beispiel<br />

automatisch berechnet und eingefügt,<br />

sobald die Landeklappenstellung<br />

angegeben worden ist. Das<br />

ist praktisch, wer es genauer mag,<br />

kann diese aber jederzeit überschreiben.<br />

Auch sonst sind einige<br />

Funktionen automatisiert. Grundlegendster<br />

Unterschied zur Version<br />

1 hingegen ist jedoch, dass sie jetzt<br />

mehrheitlich alle vorhanden sind!<br />

Ebenso wesentlich ist der Unterschied,<br />

dass nun eine komplette Navdatenbank<br />

zur Verfügung steht,<br />

mit allen SID/STARs, Airways und<br />

so weiter. Dies war bekanntlich einer<br />

der größten Kritikpunkte der<br />

Vorgängerversion, hier jedoch lässt<br />

die Navdatenbank nicht mehr viel<br />

zu wünschen übrig.<br />

24 <strong>Flight</strong>!


Ich gehe den weiteren Checklistenablauf<br />

durch, stehe aber an, da<br />

AES aus irgendwelchen Gründen<br />

bei meinem Versuch steckenblieb.<br />

Also mache ich den Push Back und<br />

Engine Start manuell. Um danach<br />

die Checklistenfunktion wiederzubeleben,<br />

lade ich den Panel Status<br />

„Taxi“ und tatsächlich, die Checkliste<br />

funktioniert wieder. <strong>Der</strong> Start<br />

der Motoren und auch das Rollen<br />

am Boden gestalten sich problemlos.<br />

Die Checkliste vor dem Start<br />

geht automatisch los, wenn man<br />

entweder den Rollhalt erreicht<br />

oder sie manuell aufruft. Nach dieser<br />

empfiehlt es sich jedoch, speziell<br />

das Autopilotenpanel nochmal<br />

zu checken, da hier merkwürdige<br />

Werte drinstehen. Ich korrigiere<br />

dies, setze den LNAV Mode auf Managed<br />

und auch die Speed, die hier<br />

auf 250 kt gesetzt ist, setze ich auf<br />

Managed. Nun kann es losgehen.<br />

<strong>Der</strong> Start ist konventionell, die<br />

Triebwerke hingegen beschleunigen<br />

individuell! Dies muss beachtet<br />

werden. Daher sollte das Gas nicht<br />

einfach reingehauen werden, sondern<br />

erst mal auf circa 50 Prozent<br />

N1 hochgefahren, danach gewartet,<br />

bis beide Motoren synchron mit<br />

<strong>von</strong> der Partie sind, und erst danach<br />

auf den gewünschten Startmodus<br />

TOGA oder Flex. Für den ersten<br />

Start nehme ich TOGA. Die Maschine<br />

beschleunigt etwas gemächlich,<br />

rotiert mit einem heftigen Zug<br />

am Steuer, danach ist sie aber sehr<br />

schön zu fliegen. Das Fly-by-Wire<br />

funktioniert recht gut, eine einmal<br />

gehaltene Fluglage wird nachverfolgt.<br />

Jedoch erscheint der Flieger<br />

oft etwas zu träge.<br />

man hört auch entsprechende Kabinenansagen.<br />

<strong>Der</strong> Reiseflug verläuft<br />

unauffällig, man hat Zeit, sich mal<br />

umzusehen und Verschiedenes auszuprobieren.<br />

Descent und Anflug sind wieder<br />

normal, auch hier wird <strong>von</strong> den<br />

„Assistenten“ viel gemacht. Ein<br />

gekoppelter Anflug mit Autoland<br />

ist perfekt gehalten und auch gut<br />

gelandet. Vor allem im manuellen<br />

Anflug jedoch ist das sehr träge und<br />

schwammige Verhalten der <strong>Flight</strong><br />

Controls wieder hervorstechend<br />

und sehr störend. Nach dem Verlassen<br />

der Piste ist bereits die Landecheckliste<br />

zur Hand, hat man sorgfältig<br />

und vorsichtig eingeparkt,<br />

folgt sofort die Shut-Down-Liste.<br />

<strong>Der</strong> erste Testflug hinterlässt einen<br />

guten Eindruck. Diverse Dinge,<br />

die in ersten Tests <strong>von</strong> anderen Benutzern<br />

gesehen wurden (Fehlen<br />

der Top-of-Descent-Marke im ND<br />

etc.) traten hier nicht auf, allerdings<br />

ist der vertikale Pfad im ND nicht<br />

angezeigt. Interessant war jedoch,<br />

dass nach der Landung in der Außenansicht<br />

diverse Texturen nicht<br />

mehr angezeigt wurden, so waren<br />

vom AI Traffic nur noch die Lichter<br />

zu sehen und beim Flugzeug<br />

selber fehlte der Stabilizer! Offenbar<br />

braucht der <strong>Airbus</strong> ganz schön<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Nach dem Erreichen der Reiseflughöhe<br />

erfolgt ein weiterer Check,<br />

www.flightm.com 25


Arbeitsspeicher, was sich aber nicht<br />

auf die Frameraten auswirkt. In<br />

den Foren wird hier ein bereits <strong>von</strong><br />

PMDG propagierter Fix empfohlen,<br />

der das Memoryhandling des<br />

FSX positiv beeinflussen soll. Ich<br />

installiere diesen und tatsächlich<br />

taucht danach das Problem nicht<br />

mehr auf.<br />

Testflug zum Zweiten,<br />

ohne Anleitung<br />

Um den Eindruck zu bestätigen,<br />

führe ich den Flug <strong>von</strong> Salzburg<br />

nach Zürich weiter. Diesmal aber<br />

will ich ohne die Anleitung und<br />

rein mit den Checklisten durchkommen,<br />

was auch möglich sein<br />

sollte. Um den Flusi zu resetten,<br />

starte ich den Flug aber neu, ebenso<br />

mit einem anderen Flieger. Ich<br />

wähle die Bemalung der Edelweiss<br />

Air. Nun steht der Flieger im Feierabendmodus<br />

mit laufenden Motoren<br />

da, ich kann also einfach auf<br />

der MCDU 2 den Take-off-Status<br />

laden und muss dann lediglich<br />

noch das FMS füttern, was ich gern<br />

mache. TRAUN Departure und danach<br />

MANAL, Airway L856 nach<br />

NEGRA, NEGRA Arrival. Das<br />

Ganze geht schnell und problemlos<br />

<strong>von</strong> der Hand, ebenso auch der<br />

Rest wie Performance. Das FMGC<br />

unterstützt hier tatkräftig, was den<br />

Feierabendfliegern sicher zugutekommt,<br />

auch wenns den Realismus<br />

etwas einschränkt, ohne aber<br />

falsche Werte oder Funktionen zu<br />

simulieren. Take-off auf Piste 15 in<br />

LOWS, der <strong>Flight</strong> Director macht<br />

wunderbar den Turn, der <strong>von</strong> Hand<br />

auch sehr einfach zu fliegen ist. AP<br />

1 ein und relaxen.<br />

Doch da ist eine orangefarbene<br />

Warnung. Automatischer Fuel<br />

Transfer geht nicht. Oben am<br />

Overhead Panel leuchtet ein Fault,<br />

ich schalte die Fuel Distribution<br />

auf Manual und alles geht wieder.<br />

Unterwegs mache ich mal ein paar<br />

Tests mit dem Fly-by-Wire. Sowohl<br />

der 30° als auch 66° Bank Test ist<br />

okay. Die <strong>Flight</strong> Envelope Protections<br />

arbeiten sauber. AP wieder<br />

aufgeschaltet und die Route wird<br />

fortgesetzt. Die Kopilotin spricht<br />

ihre Checks, auch das geht wieder<br />

prima. Doch was haben wir für<br />

eine Registrierung? HB-IHJ? Nee,<br />

kann nicht sein, <strong>von</strong> außen ist es<br />

richtigerweise die HB-IHY, also<br />

kleine Verwechslung. Na ja, also<br />

wenn’s weiter nichts ist.<br />

Auf diesem Flug können wir auch<br />

mal das TCAS testen, denn hier<br />

herrscht heftig Verkehr. Ein Jumbolino<br />

kommt auf gleicher Höhe<br />

daher, geht gar nicht. Wir folgen<br />

der Resolution Advisory, wie vom<br />

TCAS befohlen, und sinken. Passt<br />

prima.<br />

Im Anflug bekommen wir Probleme:<br />

Ich füge <strong>von</strong> AMIKI aus<br />

eine Lateral Revision mit einem<br />

Holding in den Flugplan ein. Das<br />

wird auch so weit korrekt in den<br />

FPLN eingetragen, nur eben an<br />

die falsche Stelle, nämlich nach<br />

dem nächsten Wegpunkt anstatt<br />

davor. Muss händisch wieder korrigiert<br />

werden. Dann noch ein Versuch,<br />

nun geht das Holding Entry<br />

(Direct) klaglos. Exit nach einem<br />

Holding ebenso. Allerdings passt<br />

nun der spitze Winkel im Anflug<br />

26 <strong>Flight</strong>!


nicht, irgendwo hat die Datenbank<br />

hier ein Problem. Ich fliege daher<br />

ein Downwindleg im HDG Mode<br />

und erst danach wieder auf das ILS<br />

14 zu. Das klappt dann wieder. Ein<br />

handgeflogener ILS ist ebenfalls<br />

problemlos zu machen, ebenso die<br />

Landung.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Ein dritter Testflug endet dann mit<br />

einem Crash to Desktop, dies nach<br />

einem Go Around. Zuvor aber einmal<br />

mehr ein absolut fehlerloser<br />

Flug <strong>von</strong> Zürich nach Altenrhein,<br />

Approach und low GA geht auch,<br />

kurz nach dem GA will ich den<br />

Flieger <strong>von</strong> außen anschauen und<br />

sehe nur die Innereien, danach<br />

kracht es. Im Verlaufe meiner Tests<br />

geschieht dies mehrmals, jedoch<br />

weniger, wenn der HighMemFix<br />

implementiert ist. Dennoch, der<br />

<strong>Airbus</strong> scheint gewaltig Speicher<br />

zu fressen und produziert bei fett<br />

ausgerüsteten Flusis offenbar immer<br />

mal wieder bei überladenen<br />

Situationen einen Absturz des Programms.<br />

Das kann ein Problem dieses Addons<br />

sein, muss es aber nicht. Ich<br />

kenne ähnliche Probleme <strong>von</strong> der<br />

PMDG MD11 damals auf Vista<br />

(läuft heute gut) und der Concorde<br />

<strong>von</strong> FS Labs, die das auch auf meiner<br />

aktuellen Maschine macht (I7,<br />

Win 7 64 Bit und 8 GB RAM). <strong>Der</strong><br />

<strong>von</strong> PMDG propagierte HighMem-<br />

Fix (in der Grafiksektion der fsx.<br />

cfg wird die Linie Highmemfix=1<br />

eingetragen) schafft dort Abhilfe,<br />

hier beim <strong>Airbus</strong> Extended scheint<br />

er eine deutliche Verbesserung zu<br />

bringen, jedoch die Abstürze nicht<br />

ganz verhindern zu können.<br />

Zwischenzeitlich habe ich auf dem<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended weitere Flüge<br />

absolviert, zu 90 Prozent ohne Probleme.<br />

<strong>Der</strong> einzige CTD, den ich<br />

noch produzieren konnte, geschah,<br />

nachdem ich den <strong>Airbus</strong> über zwei<br />

Tage lang einfach stehen ließ mit<br />

angeschaltetem Groundpower und<br />

Flugsimulator. Ansonsten habe ich<br />

mittlerweile doch einige Flüge gemacht,<br />

die ohne Zwischenfälle verliefen.<br />

<strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> geht umso besser<br />

<strong>von</strong> der Hand, je länger man ihn<br />

fliegt – unabhängig da<strong>von</strong>, ob man<br />

mit der Unterstützung der Checklistenautomatik<br />

und des Kopiloten<br />

fliegt oder ohne.<br />

Kleine Fehler erhöhen<br />

die Erwartung aufs<br />

Service Pack<br />

Es gibt einige kleinere Dinge, die<br />

nicht so schön funktionieren, soweit<br />

mir aufgefallen ist. Es fehlen<br />

der Green Dot (best glide speed)<br />

auf dem PFD-Speedband sowie<br />

die vertikale Guidance (Ablageanzeige<br />

vom Managed Vertikalprofil<br />

im ND). Unschön, aber nicht<br />

wirklich problematisch, sollte indes<br />

bei Gelegenheit durch ein Update<br />

nachgereicht werden. Die Implementierung<br />

der Holding-Funktion<br />

muss <strong>von</strong> ihren Kinderkrankheiten<br />

befreit werden, bis dahin einfach<br />

saumäßig aufpassen. Fliegen kann<br />

er die Holdings, nur baut er sie mitunter<br />

falsch ein. Warum der <strong>Airbus</strong><br />

das tut, habe ich nicht herausgefunden.<br />

Bei einem Versuch, nach einem<br />

Flug gleich ohne Restart einen neuen<br />

zu starten, kam es jedoch zum<br />

Crash to Desktop. Das mag der <strong>Airbus</strong><br />

offenbar gar nicht – man muss<br />

also jedes Mal den Flug komplett<br />

beenden und neu starten. Auch das<br />

bedarf dringend einer Updatekorrektur,<br />

denn mehr als einen Flug<br />

hintereinander zu fliegen ist eigentlich<br />

normal ops.<br />

www.flightm.com 27


Das sind aber Kleinigkeiten, die<br />

eigentlich nicht der Tatsache im<br />

Weg stehen sollen, dass hier im<br />

Vergleich zur Erstausgabe ein massiver<br />

Sprung nach vorn gelungen<br />

ist. <strong>Airbus</strong> X vor zwei Jahren war<br />

als solcher nur visuell und soundmäßig<br />

als <strong>Airbus</strong> zu erkennen, war<br />

dort Spitze, aber den Rest konnte<br />

man mehr oder weniger als Schlag<br />

ins Wasser abtun. Die heutige Situation<br />

ist eine völlig andere. Das ist<br />

nun ein <strong>Airbus</strong>, wie man ihn kennt,<br />

mit korrektem FMGC, korrektem<br />

Fly-by-Wire und mehrheitlich korrekter<br />

Navigation. Die Probleme,<br />

die noch vorhanden sind, sind dabei<br />

deutlich kleiner als diejenigen vergleichbarer<br />

Produkte, die teilweise<br />

erst mit Service Packs überhaupt<br />

zu verwenden waren. Nach drei<br />

Flügen innerhalb eines Tages sowie<br />

einer Testsequenz zusätzlich kann<br />

ich für mich feststellen, dass der<br />

Flieger mit Sicherheit auf der Platte<br />

bleibt, wo er wohl den in die Jahre<br />

gekommenen Wilco-Bus ablösen<br />

wird.<br />

Bleibt ein Fazit. Für mich hat der<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended nun den Stand<br />

erreicht, den er eigentlich <strong>von</strong> Anfang<br />

an verdient gehabt hätte. Mit<br />

seiner hervorragenden Grafik und<br />

Soundkulisse war er nämlich in<br />

der Version 1 schon attraktiv. Für<br />

Simmer, die einigermaßen etwas<br />

<strong>von</strong> <strong>Airbus</strong>sen verstehen und sei<br />

dies nur, dass sie die alten Phoenixoder<br />

Wilco-Busse kannten, durch<br />

die Systemkastrierung damals unbrauchbar,<br />

hat sich nun gewaltig etwas<br />

geändert. Das FMGC und die<br />

Systeme sind aufbereitet worden<br />

und entsprechen nun zum recht<br />

großen Teil denen des echten Flugzeugs.<br />

Die Systemtiefe ist nun prinzipiell<br />

auf einem Niveau, wo man<br />

<strong>von</strong> einem anspruchsvollen Add-on<br />

reden kann, das mit seinen diversen<br />

Unterstützungsfunktionen sowohl<br />

für Anfänger als auch für Flugsimulatorprofis<br />

viel hergibt. Luft<br />

nach oben im Bereich Systemtiefe<br />

gibt es natürlich immer. Nur ist das<br />

Ziel nicht, einen Full <strong>Flight</strong> Simulator<br />

zu echten Pilotentrainingszwecken<br />

zu erwarten. Ich gehe schwer<br />

da<strong>von</strong> aus, dass die eigentlich doch<br />

eher kleineren Probleme aktiv angegangen<br />

und mit einem Service<br />

Pack behoben werden können.<br />

Warten braucht man deswegen<br />

aber eigentlich nicht, denn wenn<br />

auch einige Forenkoryphäen hier<br />

zur Hochform auflaufen, derartige<br />

Showstopper sind das nicht. Da<br />

hab ich bei anderen Add-ons der<br />

„Königsklasse“ ganz andere Dinge<br />

erlebt.<br />

Grundsätzlich gefällt mir der heutige<br />

Ansatz des <strong>Airbus</strong> sehr viel<br />

besser als der der ersten Version.<br />

Es scheint, als ob sich <strong>Aerosoft</strong> die<br />

damaligen Kommentare zu Herzen<br />

genommen und nun das getan<br />

hat, was dringend notwendig war:<br />

nämlich dem damaligen Spielzeug<br />

ein <strong>Airbus</strong>-Herz zu verpassen. Dieser<br />

Schritt ist definitiv gelungen.<br />

Und wenn man sieht, welche Features<br />

da noch vorhanden sind, aber<br />

zurzeit noch etwas im Versteckten<br />

oder nur im Ansatz, darf man echt<br />

gespannt sein, was da noch kommt.<br />

28 <strong>Flight</strong>!


Ob es wohl richtig war, den <strong>Airbus</strong><br />

mit einigen Kinkerlitzchen<br />

vor Weihnachten zu releasen? Ich<br />

meine ja, die Entscheidung war gut<br />

und vertretbar. Denn solange man<br />

entwickelt, wird es immer kleinere<br />

Bugs geben, die man aber schlussendlich<br />

deutlich besser in den Griff<br />

bekommt, wenn der Druck des<br />

Erstreleases erst einmal verflogen<br />

ist. Verglichen mit entsprechenden<br />

Produkten der Konkurrenz sehe ich<br />

hier kaum ein wirkliches Problem.<br />

Unter Umständen wäre auch der<br />

Druck nicht so groß geworden, hätten<br />

sich die Ankündigungen etwas<br />

weniger cliffhangermäßig präsentiert.<br />

So wurde absichtlich eine riesige<br />

Erwartungshaltung aufgebaut,<br />

die dann eben sehr schwer in einem<br />

Erstrelease zu befriedigen ist.<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended ist für mich ein<br />

deutlicher Erfolg einer <strong>Airbus</strong>simulation,<br />

die bisher wohl zu den<br />

besten gehört, die es zurzeit gibt.<br />

Daher kann ich das Add-on durchaus<br />

empfehlen. Wer auf den perfekten<br />

Bus warten will, mag dies<br />

tun. Ich kann nur wiederholen, was<br />

ich seit doch einigen Jahren sage,<br />

ich persönlich fliege lieber jetzt<br />

den 99-Prozent-Bus, als meine Jahre<br />

damit zu vergeuden auf einen<br />

120-Prozent-Bus zu warten, der<br />

irgendwann mal kommt. Meine<br />

Erfahrung auf dem Wilco-Bus hat<br />

mir hier sowohl bei diesem Test als<br />

auch bei diversen Full-<strong>Flight</strong>-Sim-<br />

Flügen auf der A320 sehr geholfen.<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended wird dies<br />

ebenfalls tun, er bietet auf jeden<br />

Fall einen sehr guten Eindruck da<strong>von</strong>,<br />

was es heißt, einen <strong>Airbus</strong> zu<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended<br />

Entwickler: <strong>Aerosoft</strong><br />

Vertrieb: <strong>Aerosoft</strong><br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Kompatibilität: FSX, Prepar3D<br />

Download: 900 MB<br />

Preis: 39,90 EUR<br />

fliegen. Und darum geht es hier ja<br />

schließlich.<br />

Also kann ich nur sagen, viel Spaß<br />

damit!<br />

Urs Wildermuth und Markus Halle<br />

Beide Autoren verfügen über reale<br />

Flugerfahrung, Markus ist aktiver<br />

Co-Piloten bei einer deutschen<br />

Fluggesellschaft.<br />

Pro & Contra:<br />

Ausgezeichnete Grafik und Soundkulisse<br />

Sehr gute Unterstützung durch Dienstprogramme<br />

und Dokumentation<br />

Gute Simulation der <strong>Airbus</strong> Systeme und Philosophie<br />

Durchdachtes Konzept<br />

Laden/Speichern <strong>von</strong> Flugzuständen<br />

Speicherintensiv, kann zu CTDs führen<br />

Fly-by-Wire schwammig und träge, aber in den<br />

Grundzügen korrektes Verhalten<br />

Hotfix nur via Login im Forum erreichbar<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Bewertung:<br />

8,8<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Virtuelles Cockpit<br />

Autopilot/FMGC<br />

Sound<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

6/10<br />

10/10<br />

5/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

www.flightm.com 29


It’s Teatime!<br />

Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

Nachdem sich die australische Softwareschmiede ihren Namen eher<br />

durch Szenerien in für uns Europäer recht abgelegenen Gebieten gemacht<br />

hat, macht sich Orbx nun auf nach Europa, genauer gesagt England,<br />

um auch dort ihr erstes Flächen-Add-on herauszubringen – FTX<br />

England.<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: FTX EU England<br />

Ausgabe: Januar 2013<br />

www.flightm.com<br />

30 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Das erste Add-on auf der Insel<br />

ist nur die Grundlage für<br />

viele weitere. So sind unter anderem<br />

FTX Wales und Scotland sowie<br />

viele Flughäfen, große und auch<br />

kleine, in Planung. Also erst einmal<br />

recht rosige Aussichten für Orbx-<br />

Fans.<br />

Entgegen vielen Vorurteilen gegenüber<br />

den Engländern empfand ich<br />

das Volk und auch die Kultur, wie<br />

ich sie im Rahmen eines Schüleraustausches<br />

erlebt habe, sehr anregend<br />

und spannend. Aber auch den<br />

landschaftlichen Aspekt darf ich<br />

nicht zu kurz kommen lassen, die<br />

leicht hügelige Landschaft, geprägt<br />

<strong>von</strong> vielen Wiesen und Wäldern,<br />

hat ihren Charme. Vor allem die<br />

Landschaft soll ja bei Orbx zur Geltung<br />

kommen; ob dies auch in diesem<br />

Add-on der Fall ist, wird nun<br />

getestet.<br />

Download<br />

und Installation<br />

Nachdem 3,1 Gigabyte für<br />

40,95 australische Dollar<br />

(etwa 33 Euro) einen<br />

neuen Besitzer gefunden<br />

haben – aufgrund<br />

des großen<br />

Ansturms auf das<br />

Produkt recht<br />

langsam – findet<br />

sich ein In-<br />

www.flightm.com 31


Aus unserem Forum:<br />

Quax59: Download 19 min mit Orbit-Downloader<br />

(Freeware). Tolles Produkt! Das Wochenende ist gerettet!<br />

<strong>Der</strong> ganze ORBX-Kram wird ganz oben angemeldet. Da<br />

könnten die mal nachbessern, daß nur die gewünschte<br />

Region auftaucht!<br />

<strong>Der</strong> Flieger: Gefällt mir sehr gut was ich da sehe...<br />

die Gegend kenn ich nämlich sehr gut. Vor allem auf<br />

deinem ersten Bild mit den drei Brücken. Die obere<br />

ist die Richmond Bridge, die nach Twickenham rüber<br />

führt, die untere ist die Brücke mit der vielbefahrenen<br />

Twickenham Road, auf der steht der Verkehr immer<br />

wenn mal wieder draußen im Twickenham Stadium (das<br />

größte Rugbystadion der Welt, welches man während<br />

des Approach auf Heathrow oft sieht) ein Spiel der<br />

Nationalmannschaft ist...oder auch während der Six<br />

Nations. Die Eisenbahnbrücke daneben wird <strong>von</strong> den<br />

South West Trains auf dem Weg nach London-Waterloo<br />

befahren...und der Park über dem Golfplatz auf dem<br />

zweiten Bild ist Kew Gardens. Wahnsinn was man da alles<br />

erkennen kann!<br />

PTI139: 100 Gigabyte Horizon VFR Photographic Scenery<br />

Gen X adé ...<br />

Das absolut geniale an Top- Entwicklern: Man kann ganz<br />

entspannt morgen früh an den PC hocken und fliegen<br />

gehen. Ich erwarte aus Erfahrung keine „Blödheiten“ bei<br />

diesem Entwickler. Einfach nur PC anschalten, Wetter<br />

briefen und fliegen gehen in England. so einfach ist das<br />

bei manchen Produkten<br />

Skylon5000: Es ist in der Tat sehr ärgerlich, dass diese<br />

Probleme auftauchen. Da muss ORBX sich einen anderen<br />

Weg überlegen. Dennoch bin ich der Meinung, dass<br />

niemand die Qualität wie ORBX erreicht, vor allen Dingen<br />

ohne Ruckeln und Flimmern. Deshalb kann und will ich<br />

nicht auf ORBX verzichten. England habe ich mir noch<br />

nicht gekauft. Aber wenn ich mir dann vorstelle, ich<br />

fliege <strong>von</strong> Düsseldorf nach London und habe ausserhalb<br />

Englang nur noch Landschaftsbrei wie oben gesehen,<br />

dann ist das weniger prickelnd.<br />

Kai-Uwe Weiß: bei mir stellt sich das Problem auswärts<br />

<strong>von</strong> FTX EU so dar, dass die Texturen schon scharf sind.<br />

Allerdings sind so gut wie alle Bäume verschwunden und<br />

das Autogen ist nur spärlich vorhanden. Aufgefallen ist<br />

es bei zuerst bei Earth Simulation. Die Scilly Isles sind ja<br />

Bestandteil des neuen ORBX-Paketes, EGHE z.B. Aber hier<br />

ist alles ohne Bäume und nur wenig Autogen.<br />

Scannen Sie<br />

mich um zu<br />

den Online-<br />

Inhalten zu<br />

gelangen.<br />

<strong>Flight</strong>!-Forum<br />

stall-Wrapper im Downloadordner.<br />

Dort werden wie gewohnt Bestellnummer<br />

und Serial eingetragen,<br />

erst dann startet der eigentliche<br />

Installer. Nach der Installation findet<br />

sich im FTX Central Tool die<br />

neue Region „Europe“. Auch lässt<br />

sich dort das Handbuch einsehen,<br />

auf 25 Seiten in englischer Sprache<br />

sind die Szenerie, das FTX Central<br />

Tool und andere Programme wie<br />

FTX Lights erklärt. Ebenso finden<br />

sich dort die empfohlenen Einstellungen,<br />

die auch unbedingt beachtet<br />

werden sollten, da sonst eine<br />

korrekte Darstellung, vor allem<br />

beim Mesh, nicht garantiert werden<br />

kann.<br />

Jungfernflug<br />

Vor dem ersten Flug hatte ich recht<br />

hohe Erwartungen, da die Bilder<br />

sehr vielversprechend aussahen.<br />

Ich wähle einen mir bekannten<br />

Airport, nämlich Rochester. Dieser<br />

liegt ziemlich genau in der Mitte<br />

zwischen Dover und London, lädt<br />

also zu einem Flug zur Küste oder<br />

ins Inland ein. Ich entscheide mich<br />

für beides. Mit der Robin DR400<br />

positioniere ich mich an einer der<br />

drei Graspisten, und es fällt direkt<br />

auf, dass nicht nur an der Landschaft<br />

Hand angelegt wurde. <strong>Der</strong><br />

Flughafen wurde mit Standardgebäuden<br />

stark aufgehübscht und<br />

es stehen statische Flugzeuge<br />

und Helikopter herum. Auch das<br />

neue Mesh fällt direkt im ersten<br />

Vergleich aus. Während sich die<br />

Standardszenerie im Flachland be-<br />

32 <strong>Flight</strong>!


findet, liegt das „neue“ Flugfeld in<br />

einer Hügellandschaft. Nach dem<br />

Start hat man einen schönen Blick<br />

auf die recht große Stadt Gillingham<br />

und ihre Docks, die auch gut<br />

nachgebildet wurden. Nur einige<br />

Flugminuten den Fluss hinunter<br />

hat man schon die Mündung der<br />

Themse erreicht. Von dort kann<br />

man entweder der Küste recht lang<br />

nach Norden folgen oder einfach<br />

nur ein paar Runden über den Kreidefelsen<br />

<strong>von</strong> Dover drehen. Auch<br />

nach London ist es nur ein kurzer<br />

Weg – einfach die Themse entlang<br />

und bei gutem Wetter taucht die<br />

Stadt schon recht bald am Horizont<br />

auf. Wie man sieht, bietet England<br />

also vielfältige Möglichkeiten für<br />

Freunde des VFR-Flugs. Vor allem<br />

die ländlichen Regionen haben es<br />

mir angetan. Orbx hat tolle Arbeit<br />

geleistet und auch wenn die Bilder<br />

nicht fotorealistisch sind, können<br />

sie trotzdem beeindrucken. So sind<br />

sie sehr scharf und passen auch<br />

zur jeweiligen Umgebung. Zudem<br />

wurden die Texturen mit sehr vielen<br />

Autogenobjekten bestückt, so<br />

ist ein Wald auch ein Wald, sprich<br />

viele Bäume nahe beieinander,<br />

nicht wie bei vergleichsweise VFR<br />

Germany, wo ein Wald aus ein paar<br />

Bäumen auf einer dunklen Fläche<br />

besteht. Hier hat Orbx wieder<br />

einmal grandiose Arbeit geleistet.<br />

Meiner Meinung nach kommen<br />

aber auch Kleinstädte gut weg, eine<br />

große Gebäudedichte und zu den<br />

Texturen passend platziertes Autogen<br />

geben auch hier wieder ein<br />

klasse Bild ab, das einfach nur ein<br />

Augenschmaus ist. Auch muss nur<br />

mit minimalen FPS-Einbrüchen<br />

gerechnet werden, zwei bis drei<br />

Bilder pro Sekunde gingen bei mir<br />

im Durschnitt verloren, was doch<br />

sehr akzeptabel ist. Einziges Manko<br />

ist das vereinzelte Problem beim<br />

Nachladen <strong>von</strong> Autogen, so kommt<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 33


es bei etwas schnellerem Fliegen<br />

teilweise zu kleinen Problemen.<br />

Wo anfangen?<br />

Diese Frage ist sicher nicht einfach<br />

zu beantworten, denn auch England<br />

ist nicht gerade klein. Hilfe<br />

dabei liefert – wie schon bei vorausgegangenen<br />

FTX-Add-ons – eine<br />

Karte für Google Earth, auf der das<br />

abgedeckte Gebiet, Sehenswürdigkeiten<br />

und sämtliche Flugplätze<br />

aufgelistet sind. Mit ihrer Hilfe lassen<br />

sich Flüge leicht planen, da der<br />

Flugverlauf zum Beispiel an Autobahnen<br />

oder Flüssen einfach festgemacht<br />

werden kann.<br />

Und was ist mit den Großstädten?<br />

Aber was ist mit dem Symbol für<br />

England, was ist mit London? Ich<br />

nehme die Stadt hier jetzt stellvertretend<br />

für alle anderen Großstädte<br />

im FTX-Gebiet, auch hier finde<br />

ich fast nur Positives. So ist London<br />

eindeutig durch Objekte wie<br />

London Eye, Westminster Palace<br />

oder Big Ben wiederzuerkennen.<br />

Hier wurde das Autogen wieder<br />

sehr passend und vor allem in ausreichender<br />

Menge platziert. Auch<br />

noch unter der <strong>von</strong> Orbx empfohlenen<br />

Menge an Autogen für Großstädte<br />

ist eine große Anzahl an<br />

Häusern und Hallen vorhanden. Einen<br />

kleinen Nachteil hat das Ganze<br />

dann leider doch – die Frames gehen<br />

über London ein gutes Stück<br />

in den Keller, wobei fünf Bilder pro<br />

Sekunde für mich gerade noch verkraftbar<br />

sind. Nachts setzt sich der<br />

positive Eindruck fort, die Stadt ist<br />

gut beleuchtet und auch ländliche<br />

Regionen sind nicht stockfinster.<br />

Fazit<br />

Mit FTX England hat Orbx wieder<br />

einen Treffer gelandet. Mit der ersten<br />

Umsetzung innerhalb Europas<br />

hinterlassen sie bei mir ein positives<br />

Bild und ich freue mich auf weitere<br />

Umsetzungen. Bis auf einige<br />

kleine Probleme, wahrscheinlich<br />

wegen der großen Autogendichte,<br />

hat Orbx wieder ein tolles Add-on<br />

abgeliefert, das mich durch eine<br />

34 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

hohe Autogendichte, schöne Texturen<br />

und eine schnelle Ablaufrate<br />

beeindruckt. Vor allem auf VFR-<br />

Flieger wartet hier ein wahrer Augenschmaus,<br />

<strong>von</strong> dem man kaum<br />

genug bekommen kann!<br />

FTX EU England<br />

Entwickler: Orbx<br />

Vertrieb: <strong>Flight</strong>simstore.com<br />

Web: Fullterrain.com<br />

Kompatibilität: FSX / P3D<br />

Download: 3,1 GB<br />

Preis: 40,95 AUD<br />

Max Mertznich<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Texturen<br />

Sehr viel Autogen<br />

Kaum Frameeinbrüche<br />

Genaues Mesh<br />

Modifizierte Standardflughäfen<br />

Teilweise Probleme beim Autogennachladen<br />

Bewertung:<br />

9,1<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

10/10<br />

0/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

www.flightm.com 35


<strong>Aerosoft</strong>‘s<br />

Dutch Airports<br />

3 in 1<br />

Auch wenn die Niederlande nicht gerade das Sinnbild umwerfender<br />

Landschaften sind, lockt unser Nachbarland immer wieder virtuelle<br />

Piloten zu einem Katzensprung über die Grenze. Dies dachte sich<br />

auch <strong>Aerosoft</strong> und begann daher schon vor einiger Zeit mit der Umsetzung<br />

verschiedener holländischer Flugplätze. Seit kurzem dürfen<br />

wir uns nun an einem Paket erfreuen, das die drei Airports Lelystad,<br />

Maastricht-Aachen und Rotterdam beinhaltet.<br />

Die Flughäfen<br />

LimeSim lockt nach Holland und<br />

das mit drei Flughäfen, die unterschiedlicher<br />

nicht sein könnten.<br />

Wäre er nicht anders klassifiziert,<br />

so könnte man den Flughafen Lelystad,<br />

der <strong>von</strong> der ICAO als EHLE<br />

codiert wird, glatt mit einem etwas<br />

größeren Flugplatz verwechseln.<br />

Da wundert es auch nicht, dass<br />

man in Lelystad keine Airliner finden<br />

wird, der größte Ableger am<br />

Flughafen ist die Martinair <strong>Flight</strong><br />

School, die auf dem Flughafen mit<br />

der 1250 Meter langen Asphaltpiste<br />

ihre Nachwuchspiloten ausbildet.<br />

Ein gewaltiges Stück größer ist da<br />

schon der Flughafen Maastricht-Aachen.<br />

<strong>Der</strong> an der deutsch-niederländischen<br />

Grenze gelegene Flughafen<br />

dient sowohl als Fracht- wie auch<br />

als Charter- und Linienflughafen.<br />

Manchem Aviatikbegeisterten<br />

dürfte der Airport aufgrund der<br />

Tatsache, dass sich hier das Upper<br />

Area Control Centre der Eurocontrol<br />

befindet, ein Begriff sein. <strong>Der</strong><br />

dritte und größte Flughafen des<br />

Dutch-Airports-Pakets<br />

ist der Flughafen Rotterdam The<br />

Hague Airport. Mit 1,2 Millionen<br />

Passagieren pro Jahr ist er der drittgrößte<br />

Flughafen des Landes und<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: <strong>Aerosoft</strong>‘s Dutch Airports<br />

Ausgabe: Januar 2013<br />

www.flightm.com<br />

36 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

fertigt täglich Passagierflüge nach<br />

ganz Europa ab. Landen lässt es<br />

sich auf einer 2300 Meter langen Asphaltbahn<br />

und aus Deutschland bietet<br />

die Lufthansa CityLine täglich<br />

Flüge <strong>von</strong> und nach München an.<br />

Download<br />

Die Szenerie lässt sich ganz einfach<br />

über den <strong>Aerosoft</strong>-Shop herunterladen.<br />

Das 1 Gigabyte große Paket<br />

frisst entpackt etwa 1,32 Gigabyte,<br />

enthalten ist ein Ordner mit einem<br />

Handbuch in englischer und deutscher<br />

Sprache. In diesem findet<br />

man Installationstipps und Informationen<br />

über die Geschichte der<br />

Flughäfen. Des Weiteren lassen<br />

sich auch noch interessante Fakten<br />

über die Airports selbst finden.<br />

Die Szenerie<br />

Für heute plane ich mit meiner<br />

KingAir einen Sightseeing-Flug<br />

<strong>von</strong> Maastricht nach Lelystad, einen<br />

Tankstopp lege ich jedoch<br />

in Rotterdam ein. Während des<br />

Rollens zur Startbahn darf ich die<br />

wunderschöne Umsetzung des virtuellen<br />

Maastrichts genießen. Nach<br />

einem Abgleich mit meinen Karten<br />

fällt mir sofort auf, dass hier alle<br />

Gebäude tadellos umgesetzt wurden<br />

und sie auch beim Heranzoomen<br />

nicht verwaschen wirken. Die<br />

vielen Fahrzeuge auf dem Vorfeld<br />

hauchen Maastricht-Aachen jede<br />

Menge Leben ein, dazu kommen<br />

die Bremsspuren auf den Taxiways,<br />

die den Realismuswert stark erhöhen.<br />

Selbstverständlich wurden<br />

auch alle Bodenmarkierungen akkurat<br />

gezogen, wie auch die Lichter,<br />

die in der Nacht die Taxiways<br />

säumen. Auf meinem langen Weg<br />

zum Holdingpoint gefallen mir<br />

besonders auch die Gebäude neben<br />

dem Flughafen, wie beispielsweise<br />

Autohäuser, die zusätzlich<br />

umgesetzt wurden. Während des<br />

Aufrollens auf die Bahn tritt leider<br />

die einzige unschöne Gegebenheit<br />

zutage, nämlich die verwaschene<br />

Start- und Landebahn, denn die<br />

grauen Texturen am Bahnanfang<br />

erscheinen leicht verschwommen.<br />

Das 3D-Gras neben der Bahn kann<br />

dies jedoch definitiv wieder wettmachen!<br />

www.flightm.com 37


Nach dem Abheben kann ich noch<br />

kurz das Luftbild rund um den Airport<br />

bestaunen, das hier extrem<br />

scharf umgesetzt wurde, bevor<br />

ich mich auf gen Norden mache.<br />

Langsam beginnt die Flugplanung<br />

für den Anflug auf Rotterdam und<br />

ehe ich mich versehe, darf ich auch<br />

schon den Landeanflug auf die dortige<br />

Piste 06 beginnen. Nach einer<br />

sanften Landung verlasse ich die<br />

Piste nach rechts, um meine Tanks<br />

mit Kerosin zu füllen. Sofort fällt<br />

auf, dass <strong>von</strong> den verwaschenen<br />

Texturen auf der Bahn, die es in<br />

Maastricht-Aachen gab, in Rotterdam<br />

nichts mehr zu sehen ist. Auch<br />

die Rollwege sind zur Freude des<br />

Piloten total scharf gestaltet, man<br />

kann auch hier wieder Risse im<br />

Asphalt erkennen und sogar die<br />

Markierungen weisen einige spröde<br />

Stellen auf. Genau wie in Maastricht-Aachen<br />

sind auch hier wieder<br />

alle Gebäude in atemberaubender<br />

Qualität und Anzahl umgesetzt –<br />

Flugspaß garantiert.<br />

So langsam muss ich mich auf den<br />

Weg machen, auch wenn der Flug<br />

nach Lelystad nur ein Hüpfer ist,<br />

denn es wird schon spät und ich<br />

starte in den Sonnenuntergang.<br />

Auch hier ist wieder ein scharfes<br />

Luftbild vorhanden, was dem<br />

Flughafen weiteren Realismus einhaucht<br />

und ein angenehmes Flair<br />

verspricht.<br />

Meinen letzten Anflug des Tages<br />

beginne ich auf die Piste 05 in Lelystad.<br />

Landschaftlich wunderschön,<br />

inmitten <strong>von</strong> Feldern, befindet sich<br />

der Flughafen Lelystad. Meine letzte<br />

Landung des Tages genieße ich<br />

besonders, auch wenn ich mir ein<br />

langes Ausschweben diesmal spar<br />

keinem langen Ausschweben, die<br />

Piste ist sowieso kurz genug. Nachdem<br />

ich die Maschine auf Rollgeschwindigkeit<br />

gebremst habe, rolle<br />

ich gemächlich am letzten Taxiway<br />

nach rechts ab. Schon bei der Landung<br />

steht mir der Mund offen, so<br />

atemberaubend ist die Texturqualität.<br />

Die Risse und spröden Stellen<br />

sehen so wahnsinnig echt aus, dass<br />

man zweimal schauen muss, um<br />

nicht in einen Realitätswahn zu<br />

verfallen. Trotz der Tatsache, dass<br />

der Flughafen Lelystad sehr klein<br />

ist, hat sich der Entwickler extrem<br />

viel Mühe gegeben, diesen so realitätsnah<br />

wie möglich zu gestalten.<br />

38 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Dies lässt sich sehen und nachdem<br />

ich meine Parkposition neben einer<br />

statischen Cessna gefunden habe,<br />

begebe ich mich noch zu einem<br />

kurzen Abendspaziergang rund um<br />

den Flughafen.<br />

Fazit<br />

Für das Airportbundle „Dutch Airports“<br />

gebe ich eine klare Kaufempfehlung,<br />

sowohl für IFR- als auch<br />

für VFR-Piloten. Die detailgetreue<br />

und hochqualitative Umsetzung<br />

der drei Flughäfen Maastricht-Aachen,<br />

Rotterdam und Lelystad, besonders<br />

die des Letzteren, hat mich<br />

zu hundert Prozent überzeugt und<br />

ist ein klares Muss für jeden virtuellen<br />

Flieger. <strong>Der</strong> Entwickler hat<br />

sich sehr viel Mühe gegeben, alles<br />

so realistisch wie möglich erscheinen<br />

zu lassen, und dabei den schmalen<br />

Grat zwischen Grafik und<br />

Performance genau getroffen, denn<br />

die Bilder pro Sekunde sind zu jedem<br />

Zeitpunkt, ob nachts oder<br />

tagsüber, überdurchschnittlich. Ich<br />

werde zu allen drei Airports wiederkommen<br />

und das mit meiner<br />

Beech Baron, aber auch meiner Boeing<br />

737!<br />

Adrian Arab<br />

<strong>Aerosoft</strong>‘s Dutch Airports<br />

Entwickler: LimeSim / Andras Kozma<br />

Herausgeber: <strong>Aerosoft</strong><br />

Web: www.limesim.com<br />

Vertrieb: www.aerosoft.de / www.aerosoft.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: ca. 1 GB<br />

Preis: 29,95 EUR (Download),<br />

29,99 EUR (Box(ed)-Version)<br />

Pro & Contra:<br />

Sehr detailreich<br />

Umsetzung dreier Airports<br />

fairer Preis<br />

Gute Performance<br />

Schöne Beleuchtung<br />

Jeweils sehr großflächige Umsetzungen<br />

Texturen teilweise leicht verschwommen<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,4<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

5/10<br />

www.flightm.com 39


<strong>Der</strong> kleinste Europas<br />

Jetzt auch für den FSX!<br />

Malta – für viele Urlauber bedeutet das Entspannung pur, für viele virtuelle<br />

Piloten auch ein interessantes Flugziel, wurden wir doch mit<br />

– mittlerweile schon in die Jahre gekommenen – Szenerien verwöhnt,<br />

die den internationalen Flughafen Maltas umsetzten. Eine ordentliche<br />

Flächenszenerie Maltas gab es bis dato nicht, das hat sich mit LivingFS<br />

und seinem Add-on Malta Complete X nun jedoch geändert!<br />

Malta in der Realität<br />

<strong>Der</strong> kleinste Staat Europas lockt<br />

aufgrund seiner geographischen<br />

Lage jährlich massenweise Touristen<br />

an seine – meist steinigen<br />

– Strände. Malta, dessen Unabhängigkeit<br />

<strong>von</strong> Großbritannien im Jahre<br />

1964 besiegelt wurde, teilt sich<br />

auf insgesamt fünf Inseln auf, berühmt<br />

ist Malta hingegen vor allem<br />

für seine Hauptstadt Valletta, die<br />

aufgrund ihres kulturellen Reichtums<br />

als UNESCO-Weltkulturerbe<br />

klassifiziert ist. Fünf Kilometer<br />

westlich der Hauptstadt, gelegen<br />

im Ort Luqa, befindet sich der internationale<br />

Flughafen, den die<br />

ICAO mit LMML und die IATA mit<br />

MLA klassifizieren. Mit zwei Landebahnen<br />

<strong>von</strong> 3600 und 2400 Metern<br />

Länge bedienen den Flughafen<br />

vor allem europäische Airlines, so<br />

etwa die Lufthansa, TuiFly, Ryanair,<br />

Easyjet und Air Malta, die den<br />

Flughafen als Drehkreuz benutzt.<br />

Auf unterschiedliches Fluggerät<br />

der Lufthansa wird manch Fluginteressierter<br />

schon gestoßen sein.<br />

Grund dafür ist, dass Deutschlands<br />

größte Airline dort eine Niederlassung<br />

der hauseigenen Technikabteilung<br />

betreibt, was dazu führt,<br />

dass verschiedenste Flugzeuge der<br />

Lufthansa-Flotte zur kostengünstigen<br />

Wartung Werkstattflüge<br />

nach Malta antreten.<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: LIVINGFS Malta Complete X<br />

Ausgabe: Januar 2013<br />

www.flightm.com<br />

40 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Kauf, Download<br />

und Installation<br />

Kaufen lässt sich die 21,42 Euro<br />

teure Szenerie über den SimMarket.<br />

Dort findet man außerdem<br />

eine Auflistung über die wichtigsten<br />

Features des Add-ons, so<br />

wird beispielsweise mit hochqualitativen<br />

Texturen und einer Umsetzung<br />

der gesamten Inselgruppe,<br />

aber auch mit der Kompatibilität zu<br />

anderen Add-ons geworben. Nachdem<br />

der knapp 1,2 Gigabyte große<br />

FSX-Installer heruntergeladen<br />

wurde, schreiten wir weiter zur<br />

Installation. Diese ist gewohnt einfach,<br />

wichtig zu wissen ist jedoch,<br />

dass eine Internetverbindung für<br />

die Überprüfung des Serial Codes<br />

unerlässlich ist, ansonsten ist eine<br />

Installation nicht möglich. Leider<br />

muss man auf eine Dokumentation<br />

der Szenerie verzichten, nicht<br />

einmal Installationshinweise oder<br />

empfohlene FSX-Einstellungen<br />

werden mitgeliefert, geschweige<br />

denn Informationen und Fakten<br />

zur Geographie oder Geschichte<br />

Maltas.<br />

Das virtuelle Malta im FSX<br />

Unsere Maschine ist aufgetankt<br />

und gemeinsam heben wir <strong>von</strong> der<br />

Landebahn 31 des internationalen<br />

Flughafens <strong>von</strong> Malta ab, um einen<br />

ausgedehnten Rundflug um die Inseln<br />

zu starten. Nach dem Abflug<br />

drehen wir in Richtung Nordwesten,<br />

um zuallererst die Umsetzung<br />

der Hauptstadt Valletta zu begutachten.<br />

Schon während des Flugs<br />

dorthin fällt uns die insgesamt<br />

stimmige Umsetzung der Szenerie<br />

auf. Befindet man sich in der Luft,<br />

so ist das Luftbild recht scharf,<br />

was jedoch nicht im Einklang damit<br />

steht, dass man, je näher man<br />

dem Boden kommt, auf einen relativ<br />

verpixelten und unscharfen<br />

„Bildermatsch“ stößt. Ein scharfes<br />

Luftbild, das muss man fairerweise<br />

hervorheben, liegt nicht immer in<br />

der Hand der Entwickler, sondern<br />

ist schlichtweg nicht immer verfügbar.<br />

Nicht jedes Land erlaubt es<br />

Luftbildaufnahmen zu machen und<br />

auch nicht jede amtliche Aufnahme<br />

ist besonders scharf. Im Gegensatz<br />

dazu sind alle Objekte, die dem<br />

Luftbild hinzugefügt wurden, sehr<br />

scharf und passend gesetzt. Die immense<br />

Anzahl der Häuser zeugt<br />

vom Fleiß, den die Entwickler bei<br />

www.flightm.com 41


der Entstehung des Add-ons an den<br />

Tag gelegt haben. Besonders schön<br />

sind auch – dies fehlt aber bei der<br />

Standardszenerie – die topographischen<br />

Unebenheiten, so verlaufen<br />

Flüsse beispielsweise in ihrem<br />

Flussbett und auch die maltesischen<br />

Buchten sind realistisch dargestellt.<br />

Wir befinden uns mittlerweile über<br />

Valletta und werfen einen Blick<br />

auf die sich unter uns auftuende<br />

Hauptstadt. Diese besticht durch<br />

einen angenehmen Wechsel <strong>von</strong><br />

typischem Großstadtflair zu einer<br />

grünen, natürlichen Umgebung,<br />

was auch in der Szenerie eindeutig<br />

zur Geltung kommt. Die unzähligen<br />

sich im türkisfarbenen Wasser<br />

befindlichen Hafen wurden mit<br />

statischen Booten bestückt, genauso<br />

wie die Seewege, wo teilweise<br />

Urlaubsboote und das ein oder andere<br />

Frachtschiff ihre Runden ziehen.<br />

Je weiter man sich in Richtung<br />

Norden begibt, desto felsiger wird<br />

auch das Festland, welches sich,<br />

fernab allen Stadtverkehrs, in einer<br />

fantastischen Umgebung befindet<br />

und in der Realität sicher zu ausgiebigen<br />

Wandertouren oder, wie hier<br />

im FSX, zu landschaftlich wunderschönen<br />

Erkundungsflügen lockt.<br />

Wie versprochen wurden auch alle<br />

anderen vier Inseln in gleicher Qualität<br />

umgesetzt; bei den bewohnten<br />

stößt man wieder auf massenweise<br />

Objekte, wie Bäume, Schiffe oder<br />

auch Gebäude, die unbewohnten<br />

sind so klein, dass sie fast nur als<br />

überdimensionaler Punkt zur Geltung<br />

kommen. Angesichts der aufwendigen<br />

Umsetzung ist es noch<br />

42 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

erstaunlicher, dass sich fast kein<br />

Frameverlust beim Fliegen zeigte.<br />

Aus dem Cockpit der 737 PMDG<br />

NGX wurden stabile 30 Bilder pro<br />

Sekunde gehalten, genau wie bei<br />

einer Standardszenerie, was angesichts<br />

der horrenden Anzahl der<br />

Objekte und des anspruchsvollen<br />

Luftbilds ein dicker Pluspunkt ist<br />

und weshalb auch Besitzer eines<br />

nicht so starken Rechners nach<br />

Malta aufbrechen können.<br />

Fazit<br />

Die Umsetzung der maltesischen<br />

Inseln (nicht jedoch des Airports),<br />

herausgegeben <strong>von</strong> LivingFS, ist<br />

ein echter Bestseller und hat mich<br />

auch außerhalb meiner Testphase<br />

zu schönen Flügen in den Süden<br />

Europas animiert. Wer <strong>von</strong> einem<br />

Luftbild nicht erwartet, im Tiefflug<br />

noch scharfe Auflösungen zu haben,<br />

dafür aber in etwas luftigeren<br />

Höhen auf eine wunderschöne<br />

Szenerie mit vielen Objekten und<br />

Details setzt, der möge guten Gewissens<br />

zuschlagen und einen virtuellen<br />

Urlaub auf Malta genießen!<br />

Adrian Arab<br />

Malta complete X<br />

Entwickler: LivingFS<br />

Herausgeber: LivingFS<br />

Web: livingfs-net.webs.com<br />

Vertrieb: SimMarket<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: 1.,14 GB<br />

Preis: 21,42 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Viele Objekte<br />

Statische Schiffe<br />

Kompatibel mit anderen Produkten<br />

Interessante Umgebung<br />

Stellenweise verpixeltes und verwaschenes Luftbild<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,5<br />

sehr gut<br />

8/10<br />

8/10<br />

6/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

810<br />

/10<br />

www.flightm.com 43


Lambert-St. Louis International Airport<br />

Vom internationalen Hub<br />

zum Regionalairport<br />

Es ist ein beispielloser Untergang, der des Lambert-St. Louis International<br />

Airports. Einst ein wichtiges internationales Drehkreuz<br />

und Hauptsitz der Trans World Airlines, inzwischen fast zum Regionalairport<br />

geschrumpft. Die Passagierzahlen brachen <strong>von</strong> 30,5 Millionen<br />

im Jahr 2000 auf unter 12 Millionen im Jahr 2011 ein. Dennoch<br />

fasziniert der Airport, nicht nur durch seine Architektur und wegen<br />

seiner Vergangenheit. Dies scheint auch der Grund gewesen zu sein,<br />

wieso die Entwicklergruppe Taxi2Gate den Airport für den Flugsimulator<br />

umgesetzt hat.<br />

Kauf und Installation<br />

Erworben werden kann das neue<br />

Produkt aus dem Haus Taxi2Gate<br />

im SimMarket zum Preis <strong>von</strong> 23,79<br />

Euro. Die Downloadgröße liegt<br />

bei gut 161 MB. Neben der hier<br />

getesteten FSX-Version wird auch<br />

noch eine Version für den FS2004<br />

angeboten. Empfehlen würde ich<br />

jedem Käufer das Herunterladen<br />

der Updates auf der Homepage der<br />

Entwickler. Durch diese Updates<br />

werden in der Szenerie nun auch<br />

3D-Gras, Servicefahrzeuge und<br />

noch einiges mehr dargestellt. Des<br />

Weiteren wird das Afcad korrigiert,<br />

sodass nun die AI-Flugzeuge nicht<br />

mehr hunderte Meter vor der eigentlichen<br />

Runway im Gelände<br />

landen.<br />

Die Installation erfolgt ohne weitere<br />

Probleme. Eine Onlineaktivierung<br />

ist allerdings erforderlich. Des<br />

Weiteren meldet der Installer die<br />

Szenerie automatisch im FSX an.<br />

Handbuch<br />

Warum auch immer wurde diesem<br />

Produkt kein Handbuch beigelegt.<br />

Dies ist sehr schade, vor allem werden<br />

dadurch auch keine Charts und<br />

weitere Informationen zum Airport<br />

beziehungsweise zum Add-on<br />

mitgeliefert.<br />

44 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Geschichte<br />

Die Geschichte des Lambert-St.<br />

Louis International Airports geht<br />

zurück bis ins Jahr 1920. Damals<br />

ließ Albert Bon Lambert den Flughafen<br />

an seiner heutigen Stelle<br />

bauen. Im Jahr 1927 verkaufte<br />

er den Flughafen an die Stadt St.<br />

Louis, diese betreibt den Airport<br />

bis heute. Während des Zweiten<br />

Weltkriegs diente St. Louis als Produktionsstandort<br />

für die McDonnell<br />

Aircraft Corporation und für<br />

Curtiss-Wright. Mit Beendigung<br />

des Zweiten Weltkriegs wurde der<br />

Airport grundlegend umgebaut,<br />

diese Baumaßnahmen konnten im<br />

Jahr 1956 abgeschlossen werden.<br />

Unter anderem war das Terminal<br />

1, auch unter dem Namen „Vier-<br />

Kuppel-Design-Terminal“ bekannt,<br />

Vorreiter für Terminalneubauten<br />

an den Flughäfen <strong>von</strong> New York J.<br />

F. Kennedy und Paris Charles de<br />

Gaulle. Im Jahr 1982 verlegte die<br />

Trans World Airlines ihren Hub<br />

<strong>von</strong> Kansas City nach St. Louis<br />

und war fortan die dominierende<br />

Fluggesellschaft vor Ort. Zusammen<br />

mit TWA konnte der St.<br />

Louis International Airport seine<br />

Passagierzahlen auf über 30 Millionen<br />

Passagiere im Jahr steigern.<br />

Doch es mehrten sich die Anzeichen,<br />

dass die Zukunft es nicht so<br />

gut mit dem Lambert-St. Louis International<br />

Airport meinen sollte.<br />

Zunehmend war der Airport <strong>von</strong><br />

der wirtschaftlichen Lage der TWA<br />

abhängig. <strong>Der</strong> Wendepunkt kam<br />

im Jahr 2001. American Airlines<br />

kaufte die finanziell schwer angeschlagene<br />

TWA und gab Stück für<br />

Stück den Hub St. Louis zugunsten<br />

ihrer eigenen Hubs in Chicago und<br />

Dallas auf. Das Fluggastaufkommen<br />

brach daraufhin in den Folgejahren<br />

immer mehr ein. Es würde<br />

heute wohl weit unter 10 Millionen<br />

Passagieren im Jahr liegen, hätte<br />

sich nicht zunehmend Southwest<br />

Airlines am Airport engagiert. Seit<br />

der Jahrtausendwende ist der Lambert-St.<br />

Louis International Airport<br />

der größte Flughafen in den USA<br />

ohne Direktverbindung nach Europa.<br />

Überhaupt fehlen dem Airport<br />

internationale Verbindungen. Im<br />

Flugplan stehen fast ausschließlich<br />

Verbindungen in die USA abgesehen<br />

<strong>von</strong> einigen wenigen in Richtung<br />

Kanada und in die Karibik.<br />

Die meisten Flüge in St. Louis starten<br />

übrigens in Richtung Chicago,<br />

Atlanta und Denver. Seit Mai 2012<br />

verzeichnet der Airport jedoch wieder<br />

einen Anstieg <strong>von</strong> gut 14 Prozent<br />

bei den Passagieren. Southwest<br />

Airlines gab bekannt, dass man<br />

weitere Strecken eröffnen möchte,<br />

und das Management des Airports<br />

ist angeblich in Verhandlungen<br />

mit Delta Airlines und American<br />

www.flightm.com 45


Airlines über Nonstop-Flüge nach<br />

Europa. Mehr Glück hatte der Airport<br />

beim Frachtverkehr. Mit China<br />

Cargo Airlines konnte man eine<br />

international operierende Airline<br />

gewinnen, die neben den typischen<br />

Expressfracht-Fluggesellschaften<br />

ab St. Louis abhebt.<br />

Die Szenerie<br />

Die Umsetzung im FSX erfolgte<br />

mit fotorealen Bodentexturen, die<br />

in guter Qualität die Grundlage<br />

dieser Szenerie bilden. Besonders<br />

hervorzuheben ist, dass die neuen<br />

Texturen nicht einfach über die<br />

FSX-eigenen gelegt wurden, sondern<br />

es wurde peinlichst genau darauf<br />

geachtet, dass sich diese gut in<br />

die FSX-Umgebung einfügen. Wie<br />

leider oft aus anderen Szenerien bekannt,<br />

hören hier die Straßen nicht<br />

einfach plötzlich auf, sondern sind<br />

fein säuberlich mit den Standardstraßen<br />

verbunden. <strong>Der</strong> Texturunterschied<br />

ist nicht zu krass gestaltet<br />

geworden, sondern eher dezent.<br />

Hier bekommen die Designer<br />

schon mal ein Lob. Auch der durch<br />

den FSX automatisierte Straßenverkehr<br />

wechselt ohne Probleme<br />

zwischen den Standardstraßen und<br />

denen des neuen Add-ons.<br />

Sollten Sie sich, lieber Leser, wundern,<br />

dass in St. Louis so wenig AI<br />

Traffic unterwegs ist, so ist dies<br />

ganz bestimmt kein Fehler Ihres<br />

AI-Traffic-Programms. <strong>Der</strong> Airport<br />

ist nach der Übernahme der TWA<br />

durch American Airlines einfach<br />

46 <strong>Flight</strong>!


total überdimensioniert. Leere<br />

Gates und verwaiste Gänge und<br />

Abflughallen gehören hier zum<br />

Standardanblick. Dennoch hatte<br />

sich der Airport nach der Übernahme<br />

der TWA und dem Wegfall des<br />

Hubs dazu entschieden eine dritte<br />

Runway zu bauen. Diese liegt<br />

weitab <strong>von</strong> den Terminals und in<br />

der Realität weigert sich zum Beispiel<br />

Southwest Airlines <strong>von</strong> dieser<br />

„neuen“ Start- und Landebahn zu<br />

setzt wurden und sich an der richtigen<br />

Stelle befinden. Allerdings<br />

bedient sich Taxi2Gate einiger<br />

FSX-Standardgebäude. Besonders<br />

die Werft- und Cargohallen sind<br />

hier<strong>von</strong> betroffen. Leider fällt dies<br />

recht stark auf, da der Unterschied<br />

in der Qualität der Texturen doch<br />

erheblich ist. Während die Terminals<br />

und ihre Aufbauten sowie die<br />

Gates mit ausgesprochen scharfen<br />

und fotorealen Texturen ausgestattet<br />

sind, lässt diese Qualität bei den<br />

Cargo- und Werfthallen stark nach.<br />

Schade! Hervorzuheben ist die sehr<br />

gute Umsetzung des Terminal 1<br />

mit seinem vier Kuppeln und Anbauten.<br />

Ebenso haben die Designer<br />

auch nicht die vielen Aufbauten auf<br />

den Dächern vergessen, <strong>von</strong> Klimaaggregaten<br />

bis zu Schornsteinen<br />

wurde alles in 3D umgesetzt.<br />

Neben Buslinien wird der Airport<br />

auch durch eine Metro mit dem<br />

Stadtzentrum verbunden. Diese<br />

verkehrt am Airport als eine<br />

Hochbahn und hat Stationen am<br />

Terminal 1 und 2 und wurde natürlich<br />

animiert umgesetzt. Ebenso<br />

bewegt sich einiges auf dem<br />

Vorfeld, auch wenn es „nur“ Vorfeldfahrzeuge<br />

zum Transport der<br />

Container sind. Statische Servicefahrzeuge<br />

findet man am Airport<br />

zur Genüge. Dank diesem gesunden<br />

Mix aus dynamischen und<br />

statischen Fahrzeugen wirkt das<br />

Vorfeld nicht ganz so ausgestorben.<br />

Auf der Landseite wurde ebenfalls<br />

für Leben gesorgt. Parkende und<br />

fahrende Autos sowie Busse zieren<br />

das Bild. Fahnen wehen im Wind<br />

und lesbare Beschilderungen zeigen<br />

den Gästen den Weg.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Wiederum positiv fallen die vielen<br />

Abnutzungsspuren und Roststellen<br />

am Terminal und an den Gates auf.<br />

Auch wurde die für die USA so typische<br />

Individualisierung der Gates<br />

umgesetzt. Sprich viele Gates tragen<br />

die Logos der Fluggesellschaften,<br />

die <strong>von</strong> ihnen aus operieren.<br />

Die Beschilderung auf der „Luftseite“<br />

des Airports ist ebenfalls vorbildlich.<br />

In 3D umgesetzte Schilder<br />

weisen den Piloten auch ohne Vorkenntnisse<br />

vom und zum Gate und<br />

während des Rollens kann sich dieser<br />

am 3D-Gras erfreuen. Übrigens<br />

konnte ich kaum einen Einbruch<br />

operieren. Allerdings ist dies im<br />

FSX nicht umsetzbar, sodass hier<br />

auch auf dieser Runway die Boeing<br />

737 der Southwest Airlines landen<br />

werden.<br />

Da ich leider noch nicht persönlich<br />

in St. Louis war, kann ich nur<br />

im Vergleich zu Luftaufnahmen<br />

und Bildern beurteilen, ob alle Gebäude<br />

am Airport umgesetzt wurden.<br />

<strong>Der</strong> Vergleich zeigt jedoch,<br />

dass die meisten Gebäude umge-<br />

www.flightm.com 47


der Bildwiederholungsrate in St.<br />

Louis feststellen, hier ist also solide<br />

Arbeit geleistet worden.<br />

Wenn es Nacht wird, gehen am<br />

Lambert-St. Louis International<br />

Airport die Lichter an. Die Beleuchtung<br />

des gesamten Areals<br />

ist stimmig, nicht zu dunkel und<br />

nicht zu hell. Die Fahrzeuge benutzen<br />

selbstverständlich Scheinwerfer.<br />

Eingelassene Scheinwerfer<br />

beleuchten Gebäudewände und<br />

Bushaltestellen. Durch Glasfronten<br />

scheint ebenfalls ein warmes Licht<br />

nach draußen. Einzig und allein<br />

die Metro hat man vergessen, diese<br />

fährt ganz im Dunkeln ihren Weg<br />

nach Downtown St. Louis.<br />

Fazit:<br />

Taxi2Gate ist mit dem Lambert-<br />

St. Louis International Airport ein<br />

solides Werk gelungen. USA-Fans<br />

dürfen zuschlagen, auch solchen,<br />

die gerne noch mit der TWA unterwegs<br />

sind, bietet das Add-on eine<br />

anständige Umsetzung des ehemaligen<br />

Hubs. Wer einen Airport<br />

à la FlyTampa oder FSDreamTeam<br />

erwartet, wird enttäuscht werden,<br />

wer aber mit einigen Abstrichen in<br />

puncto Design und Texturierung<br />

leben kann und den doch recht<br />

hohen Preis akzeptiert, wird in St.<br />

Louis seinen Spaß haben.<br />

Christoph Schipke<br />

Lambert-St. Louis International Airport<br />

Entwickler: Taxi2Gate<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Web: www.simmarket.com<br />

Vertrieb: Simmarket.com<br />

Download: 161 MB<br />

Preis: 23,79 EUR<br />

Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

Lambert-St. Louis<br />

International Airport<br />

STL<br />

KSTL<br />

184,4 Meter<br />

Stadt St. Louis<br />

Passagiere: 12 590 879 (2011)<br />

Flugbewegungen: 170,175 (2010)<br />

Pro & Contra:<br />

Akkurate Umsetzung des Airports<br />

Fotoreale Bodentexturen mit guten Übergängen<br />

zur Standardszenerie<br />

Abnutzungsspuren<br />

3D-Gras<br />

Architektur der Terminals<br />

Animationen nicht mehr State of the Art<br />

Einige Texturen sehr verwaschen<br />

Kein Handbuch<br />

hoher Preis<br />

Bewertung:<br />

6,5<br />

Start- und Landebahn:<br />

Runway 12R/30L:<br />

11,019 x 200 ft (3,359 x 61 m),<br />

Surface: Concrete<br />

Runway 12L/30R: 9,003 x 150 ft<br />

(2,744 x 46 m), Surface: Concrete<br />

Runway 11/29: 9,000 x 150 ft<br />

(2,743 x 46 m), Surface: Concrete<br />

Runway 6/24: 7,602 x 150 ft<br />

(2,317 x 46 m), Surface: Concrete<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

mittelmäßig<br />

7/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

/10<br />

48 <strong>Flight</strong>!


BOX VERSION<br />

FÜR FSX UND FS2004 –<br />

JETZT ERHÄLTLICH<br />

Fertig für die Landung…<br />

<strong>Der</strong>‚ Whisperjet‘- auch bekannt als der<br />

‚Jumbolino‘ – ist in atemberaubender<br />

Detailfülle mit über 75 Bemalungen<br />

erhältlich, so dass Sie ihre Lieblings<br />

Regional Airline der mit Britischen Systemen<br />

ausgestatteten Flotte fliegen können.<br />

Die Avro RJ Maschinen sind die erneuerte<br />

Version der <strong>von</strong> vier Motoren angetriebenen<br />

regionalen 146 Flugzeuge mit vielen<br />

Verbesserungen sowohl in der<br />

Kabine als auch auf dem Flugdeck. Vier<br />

ALF507 Motoren, FADEC, semi-digitale<br />

Flugdeck-instrumente und eine GNLU910 FCM.<br />

Hochauflösende Texturen <strong>von</strong> innen und<br />

außen sowie Extras wie Klappengeräusche,<br />

Kabinendurchsagen, Flügelbewegungen, die<br />

auf Turbulenzen reagieren, und Schock-<br />

Federung bei der Landung sind ein<br />

besonderes audio-visuelles Vergnügen um<br />

Ihre Lieblingsrouten zu fliegen.<br />

www.qwsim.com<br />

www.aerosoft.de<br />

www.flight1.com<br />

Als Download erhältlich auf www.flight1.com. BOX VERSION JETZT ERHÄLTLICH für den Microsoft <strong>Flight</strong><br />

Simulator X und FS2004! Bei Ihrem bevorzugten Flugsimulations-Shop oder direkt bei SimStop erhältlich.<br />

In Deutschland, Österreich und der Schweiz im Vertrieb durch <strong>Aerosoft</strong> GmbH.<br />

www.simstop.com POWERED BY


Cockpitbauen:<br />

CPflights Boeing 737 MCP und EFIS Control Panel<br />

<strong>Der</strong> Originalautor dieses Artikels ist ein Luftfahrtanwalt aus Washington,<br />

DC. Früher war er Instrumenten- und Multi-Engine-Fluglehrer<br />

und Air Traffic Controller. Jon schreibt seit über 25 Jahren Artikel<br />

über die Flugsimulation.<br />

Mein Freund David restauriert<br />

uralte Autos. Dadurch und<br />

durch seine Erfahrungen als Elektronikingenieur<br />

hat er in meinen<br />

Augen genau die Voraussetzungen,<br />

die es benötigt, um ein großartiges<br />

Homecockpit zu bauen. Ich selbst<br />

besitze diese Fähigkeiten nicht,<br />

aber nach vielen Jahren begeisterter<br />

Nutzung <strong>von</strong> Flugsimulatoren<br />

(seit den frühen subLOGIC-Tagen)<br />

habe ich mich entschieden, vom<br />

Desktop in ein Cockpit umzuziehen.<br />

2003 vernetzte ich bereits vier<br />

Computer und bastelte mir ein Gehäuse,<br />

um ebenjene und die drei<br />

LCD-Bildschirme unterzubringen,<br />

kaufte professionelles Steuerequipment<br />

und fing an die Software Project<br />

Magenta Boeing zu benutzen.<br />

Schlussendlich mistete ich meinen<br />

Keller auf einer Größe aus, die fast<br />

exakt der Größe eines 737-Cockpits<br />

entsprach.<br />

Die Project-Magenta-Software benutzt<br />

das Tool FSUIPC <strong>von</strong> Peter<br />

Dowson, bezieht seine Fluginformationen<br />

direkt aus dem Flugsimulator<br />

und gibt diese auf den<br />

Bildschirmen wieder. Project-Magenta-Komponenten<br />

enthalten ein<br />

Primary <strong>Flight</strong> Display (PFD), ein<br />

Navigation Display (ND), Engine-<br />

Indicating and Crew-Alerting System<br />

(EICAS), eine Control Display<br />

Unit (CDU) für den <strong>Flight</strong> Management<br />

Computer (FMC) und zu<br />

guter Letzt noch ein Mode- und<br />

EFIS Control Panel (MCP/ECP).<br />

Meine Ausstattung benutzt die Boeing<br />

737NG Software, ich nenne<br />

es ein „3/5-Cockpit“, da ich mich<br />

lediglich für ein Yoke und drei anstatt<br />

fünf Displays entschieden<br />

habe. Von links nach rechts besteht<br />

die Ausstattung aus dem Chronometer<br />

und PFD des Kapitäns, dem<br />

ND mit Stand-by-Instrumenten<br />

und dem MCP/ECP sowie dem EI-<br />

CAS mit der CDU. Demnach fehlen<br />

lediglich das PFD und das ND des<br />

Ersten Offiziers.<br />

Mein Cockpit bescherte mir unzählige<br />

Stunden wunderbarer Fliegerei,<br />

zunächst im FS2002 und später<br />

50 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Hardware<br />

im FS2004. Erst kürzlich stieg ich<br />

mit dem Ersetzen meines Hauptrechners<br />

auf den FSX um und<br />

schaffte mir zusätzlich das CPflight<br />

737 Pro MCP und ECP an, um die<br />

es in diesem Artikel geht. Genau<br />

wie die Benutzung eines Joysticks<br />

anstatt der Tastatur bringt dies<br />

deutlich mehr Realismus in meine<br />

Umgebung.<br />

Mein 2003er-Cockpit war ein großer<br />

Schritt gegenüber den vorherigen<br />

Plastikpedalen und dem Tischyoke.<br />

<strong>Der</strong> Flugsimulator wurde<br />

nun über ein Jetliner Yoke, die<br />

Steuerpedale und eine Jetliner Konsole<br />

für Schubhebel, Störklappen,<br />

Klappen, Umkehrschub etc. gesteuert.<br />

Eingaben in die CDU und<br />

das MCP/ECP erfolgten weiterhin<br />

entweder per Mausklick oder – im<br />

Falle des MCP – über Knöpfe an<br />

der Jetliner Konsole. Die Project-<br />

Magenta-Software steuert also die<br />

Simulation, die Komponenten können<br />

allerdings über externe Hardware<br />

angesteuert werden.<br />

Trotzdem war das Verstellen der<br />

Knöpfe am MCP/ECP über die Jetliner<br />

Konsole eher unbefriedigend,<br />

alles wirkte ziemlich rudimentär<br />

und unrealistisch. Trotzdem flog<br />

ich fast zehn Jahre ohne ein separates<br />

MCP.<br />

Im letzten November kaufte ich<br />

mir schließlich das 737 Pro MCP<br />

und ECP. Wegen meiner bereits erwähnten<br />

3/5-Lösung brauchte ich<br />

kein zweites ECP für die Kopilotenseite.<br />

CPflight wirbt mit einem Modell,<br />

das sich „full-scale replication“<br />

nennt – also eine Replik in Originalgröße.<br />

Trotzdem berichteten<br />

einige User über ein leicht schmaleres<br />

Produkt, als dies bei der realen<br />

www.flightm.com 51


737NG der Fall ist. Dies könnte unter<br />

Umständen zu Problemen führen,<br />

wenn die Ablage exakt nach<br />

realen Daten abgemessen wurde.<br />

Beide Komponenten werden einfach<br />

via USB-Kabel an den PC angeschlossen.<br />

MCP Controls<br />

Das MCP ist ein Teil des Autopilot-<br />

<strong>Flight</strong>-Director-Systems eines Flugzeugs.<br />

Es steuert den Autopiloten,<br />

Flugweganzeiger und den automatischen<br />

Schub. Das 737 Pro MCP<br />

hat fünf Knöpfe, welche die Höhe,<br />

Richtung, Geschwindigkeiten und<br />

den Kurs des Kapitäns und Ersten<br />

Offiziers steuern. Jeder hat eine<br />

entsprechende LED-Anzeige über<br />

den aktuell eingestellten Wert. Wie<br />

im realen Vorbild gibt es natürlich<br />

auch noch den Bank Angle Limiter<br />

und das Auswahlrädchen für die<br />

Steig- und Sinkrate, wobei Letzteres<br />

natürlich auch über eine entsprechende<br />

LED-Anzeige verfügt.<br />

Weiterhin hat das MCP 14 beleuchtete<br />

Druckknöpfe, welche die Modi<br />

N1, SPEED, LVL CHG, VNAV,<br />

LNAV, VOR LOC, APP, HDG SEL,<br />

ALT HLD, V/S, A und B CMD sowie<br />

A und B CWS aktivieren. Außerdem<br />

gibt es noch drei Auswahlschalter,<br />

jeweils zwei für den <strong>Flight</strong><br />

Director und einen für den automatischen<br />

Schub.<br />

Die <strong>Flight</strong>-Director-Schalter aktivieren<br />

oder deaktivieren den entsprechenden<br />

Flugweganzeiger im<br />

PFD. Ein kleines, bernsteinfarbenes<br />

Licht über den Schaltern zeigt an,<br />

welcher der zwei Flugweganzeiger<br />

den Autopiloten steuert. Ebenso<br />

zeigt eine grüne LED über dem<br />

A/T-Knopf, ob der Autothrottle<br />

gearmt ist, und über die Disengange<br />

Bar lässt sich der Autopilot ausschalten.<br />

Drei kleine Knöpfe für<br />

SPD INTV, ALT INTV und den<br />

Wechsel zwischen Mach und Knoten<br />

komplettieren das Interface.<br />

Allgemeine Impressionen<br />

Das MCP und das ECP werden<br />

beim Laden der Project-Magenta-<br />

Software zum Leben erweckt.<br />

Sollte die Hintergrundbeleuchtungsfunktion<br />

aktiviert sein, leuchten<br />

die beiden Komponenten mit<br />

einem warmen, weißen Licht auf.<br />

Die Knöpfe und Schalter fühlen<br />

sich relativ solide an und besitzen<br />

eine gute Griffigkeit sowie ein<br />

passendes Ansprechverhalten. Sogar<br />

bei schnellerem Drehen eines<br />

Knopfes tut das MCP genau das,<br />

was es tun soll; dies ist nicht bei<br />

allen Produkten der Fall und endete<br />

schon mal in einer langsameren<br />

Veränderung, als dies bei normalem<br />

Drehen der Fall gewesen wäre.<br />

ECP Controls<br />

Im Gegensatz zum MCP kontrolliert<br />

das ECP (mit vier Ausnahmen)<br />

lediglich das ND und nicht direkt<br />

das Flugzeug. Die Ausnahmen sind<br />

52 <strong>Flight</strong>!


das Minimum, das Barometer, der<br />

FPV-Anzeiger und der Knopf für<br />

das Anzeigen <strong>von</strong> metrischen oder<br />

imperialen Einheiten.<br />

Hardware<br />

FLIGHT!<br />

Das ECP besitzt zwei Rotationsknöpfe,<br />

eines für das Approach Minimum<br />

(DH oder MDA) und eines<br />

für das Barometer. Jeder besitzt<br />

außerdem noch einen Druckknopf<br />

und einen Zwei-Wege-Schalter für<br />

Reset und RADIO bzw. BARO sowie<br />

Standard und IN bzw. HPA.<br />

Die verbleibenden Knöpfe steuern<br />

das Navigationsdisplay. Ein<br />

Vier-Wege-Schalter selektiert APP,<br />

VOR, MAP oder PLAN, ein Acht-<br />

Wege-Schalter verändert die Größe<br />

der Darstellung auf dem ND <strong>von</strong> 5<br />

bis zu 640 Meilen. Die zwei dazugehörigen<br />

Druckknöpfe wechseln<br />

die Ansicht des NDs bzw. zeigen<br />

die Daten des TCAS an. Abschließend<br />

gibt es noch zwei Drei-Wege-<br />

Schalter für VOR1/2 und ADF1/2,<br />

die beide auch auf off gestellt werden<br />

können.<br />

Testflug<br />

Für einen Testflug starten wir vom<br />

Flughafen Dulles International in<br />

Washington <strong>von</strong> der Piste 19L über<br />

die STOIC2-Abflugroute. Entsprechend<br />

den Charts und unseren Berechnungen<br />

setzen wir<br />

• den Kurs des Kapitäns auf 010<br />

• die Geschwindigkeit auf 210<br />

Knoten<br />

• das Heading auf 191<br />

• und die Höhe auf 3000 Fuß<br />

Während der Before Takeoff<br />

Checklist armen wir den Autothrottle<br />

und stellen den <strong>Flight</strong> Director<br />

des Kapitäns auf On. Das<br />

NAV-Display setze ich auf Map<br />

Mode mit einer Fünf-Meilen-Skala.<br />

TCAS, WX, STA und ARPT habe<br />

ich ebenfalls angeschaltet<br />

Beobachtet man reale Flugzeugbesatzungen,<br />

stellt man fest, dass<br />

diese viel Zeit mit Einstellungen<br />

am MCP, ECP und an der CDU verbringen.<br />

Die Benutzung des CPflight<br />

MCP und ECP bringt mir eine<br />

Menge Spaß und viel Realismus.<br />

Mein nächstes Upgrade wird möglicherweise<br />

eine CDU.<br />

Jonathan M. Stern<br />

Übersetzung: Florian Venus<br />

www.flightm.com 53


Stubenfliege<br />

mit Spaßfaktor<br />

<strong>Der</strong> Robbe Blue Arrow 1.0 im Test<br />

Nun nahen die Wintermonate bereits in großen Schritten. Kalte Finger<br />

und fehlendes Fingerspitzengefühl zwingen den freiluftliebenden<br />

Modellbauer in die Knie. So mancher Modellflugpilot wintert seine<br />

Gerätschaften bereits im Hobbykeller ein. Ist es denn nun das Ende einer<br />

erfolgreichen Modellbausaison? Wenn es nach Robbe und seinem<br />

Blue Arrow 1.2 geht, natürlich nicht! Wir haben uns deshalb diesen<br />

Helikopter etwas genauer angesehen.<br />

Gleich vorweg, hierbei handelt<br />

es sich um kein Kinderspielzeug,<br />

auch wenn es die Größe vermuten<br />

lässt. Doch nun zum Wesentlichen<br />

…<br />

Lieferumfang<br />

Vor mir liegt ein etwa 40 cm breiter<br />

Karton mit der Aufschrift Blue<br />

Arrow 1.2 3D. Das Coverbild lässt<br />

mich schon ungeduldig zittern, so<br />

öffne ich sogleich den Karton, der<br />

gleichzeitig als Aufbewahrungsbox<br />

und Transportkiste dient. Zum<br />

Vorschein kommen wie erwartet<br />

der Helikopter, der auf dem Bild<br />

am Karton dennoch wesentlich<br />

größer wirkte, und eine Computerfernsteuerung<br />

im Mode 2, also mit<br />

Gas (Pitch) auf der linken Seite. Zusätzlich<br />

finden sich noch ein paar<br />

Hauptrotorblätter, Anleitungen,<br />

ein Ladegerät mit Netzstecker für<br />

die zwei ebenfalls beiliegenden Li-<br />

Po-Akkus, ein Ersatzheckrotor, ein<br />

Schraubendreher und Anlenkungsgestänge<br />

für die Taumelscheibe, auf<br />

die ich später noch zurückkomme.<br />

So weit also alles komplett. Die<br />

Akkus befinden sich im Auslieferungszustand<br />

bereits im geladenen<br />

Zustand. Somit steht dem Erstflug<br />

nichts mehr im Wege.<br />

Aufbau<br />

und Programmierung<br />

Als Erstes nehme ich mir den Heli<br />

zur Brust. Um mir einen Eindruck<br />

des Innenlebens machen zu können,<br />

demontiere ich die Haube,<br />

indem ich die O-Ringe <strong>von</strong> den<br />

Halterungen löse. Gleich darauf<br />

offenbart der Blue Arrow all seine<br />

Geheimnisse. Auf den ersten Blick<br />

konnte ich erkennen, dass es sich<br />

hierbei um „richtige“ Servos handelt.<br />

Anders als Produkte der Konkurrenz<br />

sind diese mit einem Getriebe<br />

versehen und in ein Gehäuse<br />

gefasst, das so natürlich besser geschützt<br />

ist. <strong>Der</strong> verbaute Motor<br />

zählt noch zur Gattung der Bürstenmotoren,<br />

die noch Kohlebürsten<br />

besitzen. Ob es in der heutigen<br />

54 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Modellflug<br />

Zeit noch sinnvoll ist einen solchen<br />

Motor zu verbauen, ist natürlich<br />

fraglich, da die Leistung weitaus<br />

geringer ist als mit einem bürstenlosen<br />

Pendant. Dies spiegelt sich<br />

genauso am Heck des Helis wider.<br />

<strong>Der</strong> Hauptmotor ist über ein Ritzel<br />

und Hauptzahnrad mit der hohlen<br />

Hauptrotorwelle verbunden, das<br />

Heck wird indes direkt angetrieben.<br />

Im vordersten Teil des Blue Arrow<br />

1.2 und somit zur Gänze unter<br />

der Haube befindet sich der empfindlichste<br />

und wichtigste Teil des<br />

Helis, nämlich das Kontrollboard.<br />

Dieses ist auf einer Lage Schaumstoff<br />

nahezu schwingungsfrei gelagert.<br />

Auf besagtem Board befinden<br />

sich die Steckverbindungen zu den<br />

Servos, die Motoranschlusskabel<br />

für Haupt- und Heckmotor und die<br />

Kreisel für das Flybarless-System.<br />

Die Empfängerantenne ist sehr<br />

kurz ausgefallen, wobei man hierbei<br />

erwähnen muss, dass sich ohnehin<br />

die Entfernung zum Modell<br />

mangels Sichtbarkeit und Größe<br />

in Grenzen halten wird. Das Akkufach<br />

befindet sich genau unter<br />

dem Kontrollboard. Schiebt man<br />

den beiliegenden LiPo-Akku bis<br />

zum Anschlag in Position, passt der<br />

Schwerpunkt auf Anhieb. Ich setze<br />

dem Heli seine Haube wieder auf<br />

und widme mich der beiliegenden<br />

Funkfernbedienung. Hierbei<br />

handelt es sich um eine 6-Kanal-<br />

Computerfernsteuerung mit der<br />

Bezeichnung XS-J6, ebenfalls aus<br />

dem Hause Robbe Modellsport. Da<br />

ich im Mode 1 fliege, stellt sich nun<br />

die Frage, was ich umbauen muss.<br />

NICHTS! Denn Robbe hat genau<br />

dieses Problem hervorragend gelöst.<br />

Auf der Rückseite der Fernbedienung<br />

befindet sich ein Schieber,<br />

mit dem man zwischen Mode 1 und<br />

www.flightm.com 55


Technische Daten:<br />

Länge:<br />

Rotordurchmesser:<br />

Gewicht:<br />

Akku:<br />

Flugzeit:<br />

27,8 cm<br />

24,3 cm<br />

38 Gramm ohne Akku<br />

1S LiPo 200 mAh 30C<br />

5 Minuten<br />

Mode 2 wechseln kann. Dies sollte<br />

im ausgeschalteten Zustand geschehen.<br />

Nun werden acht AA-Batterien<br />

oder NiMh-Akkus gleicher<br />

Größe eingelegt. Nach dem ersten<br />

Einschalten steht zur Kontrolle, ob<br />

alles funktioniert hat, nun Mode 1<br />

oder Mode 2 am Display. Auf den<br />

ersten Blick überfordern die unzähligen<br />

Schalter und Drehknöpfe etwas,<br />

doch nach kurzem Einlesen in<br />

die Anleitung der Fernbedienung<br />

steht fest, dass für den Piloten lediglich<br />

vier da<strong>von</strong> relevant sind.<br />

Einer da<strong>von</strong> dient der Motor-aus-<br />

Funktion, was einem schon manchen<br />

Schaden verhindert hat, einer<br />

der Wahl, ob lineare oder konstante<br />

Drehzahl, einer für die Erhöhung<br />

der Ausschläge und – für mich als<br />

langjährigem Helipiloten überraschend<br />

– ein Drehzahlregler für<br />

die Rotordrehzahl im konstanten<br />

Drehzahl-Modus. Gerade bei dieser<br />

Preisliga erstaunt mich die Tatsache,<br />

dass ein Hersteller solch eine<br />

Funkfernbedienung beilegt, die nahezu<br />

alles kann, was das Heliherz<br />

begehrt. Bei dieser RTF-Variante<br />

ist keine weitere Programmierung<br />

notwendig. Falls dennoch andere<br />

Werte gewünscht werden, führt einen<br />

die beiliegende Anleitung toll<br />

durch die diversen Punkte.<br />

Flugerfahrung<br />

Um mich an das Modell zu gewöhnen,<br />

ziehe ich es vor den Erstflug<br />

Outdoor vorzunehmen. Nach Aktivierung<br />

der Funkfernsteuerung<br />

stelle ich den Heli auf einen ebenen<br />

Untergrund und stecke den Akku<br />

an. Nun benötigt der Heli gut drei<br />

Sekunden, um sich auf Nullposition<br />

zu initialisieren. Nachdem dies<br />

erfolgt ist, wird die Drehzahl langsam<br />

erhöht und schon ist der Blue<br />

Arrow in seinem Element. Trimmung<br />

ist hierbei keine erforderlich,<br />

da sich das Flybarless-System ständig<br />

neu ausrichtet. Nach ein paar<br />

kurzen und langen Kreisflügen<br />

wechsle ich in den 3D-Modus, was<br />

Blue Arrow 1.2 3D RTF 2,4 GHz<br />

Pro & Contra:<br />

Programmierbarer Computersender<br />

Stabiles Heck<br />

In- und outdoortauglich<br />

Sofort startklar<br />

Ersatzteilversorgung<br />

Leichtes Schaukeln bei Wind<br />

Crashresistenz<br />

Motorleistung für 3D zu gering<br />

es mir nun ermöglicht den Heli auf<br />

den Kopf zu stellen. Gesagt, getan.<br />

Das Heck hält während der Manöver<br />

prächtig. Nach weiteren kleinen<br />

Kunstflugeinlagen zeigte sich allerdings,<br />

dass hierbei das Modell an<br />

seine Grenzen stößt. Nach gut fünf<br />

Minuten Turnen verringert sich<br />

die Leistung und zeigt mir somit,<br />

dass der Akku leer wird. Um eine<br />

Tiefentladung zu verhindern, leite<br />

ich die Landung ein. Als nächsten<br />

Programmpunkt sieht das Protokoll<br />

die Crashresistenz vor. Also<br />

nächsten Akku ins Modell und los<br />

gehts. Ich lasse den Helikopter auf<br />

zirka 30 Meter steigen, danach folgt<br />

ein Motor-aus. Aufgrund des geringen<br />

Gewichts dauert der Freifall<br />

Vertrieb: Robbe Modellsport<br />

Web: www.robbe.de<br />

Preis: 199,90 EUR<br />

Empfohlen für: Fortgeschrittene Einsteiger, Profis<br />

56 <strong>Flight</strong>!


<strong>Der</strong> Autor besitzt langjährige<br />

Modellbauerfahrung und betreibt<br />

eine eigene Modellflugschule<br />

in Österreich.<br />

etwas länger als bei einem großen<br />

Modell. Dann der Aufprall auf den<br />

Rasen. Gespannt wie ein Bogen<br />

eile ich zur Aufprallstelle. Zu meiner<br />

Verwunderung stelle ich fest,<br />

dass dem Modell nichts geschehen<br />

ist. Nun folgen alle weiteren Tests<br />

Indoor. Ich starte den Heli und krache<br />

mit mittlerer Geschwindigkeit<br />

gegen eine Wand. Motor-aus-Schalter<br />

betätigt und schon hört der Motor<br />

auf zu drehen. Dies schont das<br />

Hauptzahnrad. Nach der Bestandsaufnahme<br />

bekomme ich nun ein<br />

ganz anderes Bild zu sehen. So ist<br />

ein Teil der Heckfinne gebrochen<br />

und sind, wie anfangs schon erwähnt,<br />

die Taumelscheibengestänge<br />

<strong>von</strong> der Taumelscheibe gelöst.<br />

Zuerst dachte ich, hier könnte alles<br />

wieder zusammengesteckt werden,<br />

doch gefehlt. Die Taumelscheibe<br />

hatte die Befestigung für die Gestänge<br />

verloren. Zum Glück gibt es<br />

jeweils zwei diagonal angeordnete<br />

Befestigungen, was mir ein Austauschen<br />

der Taumelscheibe ersparte,<br />

und sind Ersatzteile für den Blue<br />

Arrow 1.2 verhältnismäßig günstig<br />

gehalten.<br />

Fazit<br />

<strong>Der</strong> Robbe Blue Arrow 1.2 zeichnet<br />

sich durch seine Stabilität und<br />

Umsteigerfreundlichkeit aus. So<br />

ist es möglich diesen Helikopter<br />

als fortgeschrittener Einsteiger<br />

oder als 3D-Crack zu fliegen. Natürlich<br />

fehlt in manchen Manövern<br />

die Leistung, was allerdings<br />

durch ein gutes Pitchmanagement<br />

kompensiert werden kann. Eine<br />

Stubenfliege für In- und Outdoor,<br />

die ihresgleichen sucht. Klare Kaufempfehlung!<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Modellflug<br />

FLIGHT!


<strong>Der</strong> Flugsimulator und<br />

die Szenerienbibliothek<br />

Müsste ich einen bildlichen Vergleich zu der Szenerienbibliothek des<br />

Flugsimulators herstellen, wäre ich geneigt eine Pizza und ihren darauf<br />

befindlichen Belag zu nehmen. Ich stelle mir vor, es ist Sonntagabend<br />

und mein Magen meldet Hunger. Also greife ich zum Telefonhörer<br />

und bestelle mir bei meinem Lieblingsitaliener eine Pizza mit<br />

frischen Meeresfrüchten. Kaum wird diese geliefert, setze ich mich<br />

auf meine Couch und freue mich auf einen gemütlichen Abend. Doch<br />

als ich mir die Pizza anschaue, folgt die Überraschung: Auf der Pizza<br />

ist nur Käse zu sehen, doch wo sind meine frischen Meeresfrüchte?<br />

Handhabung<br />

Beim ersten Aufruf des Programms<br />

erscheint folgender Warnhinweis.<br />

Diesen einfach mit „OK“ bestätigen.<br />

Was ist passiert?<br />

Die logischste Erklärung dafür ist,<br />

dass die Pizza in der falschen Reihenfolge<br />

belegt wurde. Genauso<br />

verhält es sich mit der Szenerienbibliothek<br />

des Flugsimulators; sind<br />

die Einträge nicht in der dafür vorgesehenen<br />

Reihenfolge angebracht,<br />

entstehen zwangsläufig Probleme<br />

und unschöne Texturen.<br />

Hatte ich persönlich schon<br />

„Kontakt“ mit dieser<br />

Bibliothek?<br />

Die Mehrheit der Freizeitpiloten,<br />

die ihr Hobby so realistisch wie<br />

möglich ausüben wollen, benutzt<br />

AES (Airport Enhancement Services)<br />

<strong>von</strong> dem Entwickler Oliver<br />

Pabst.<br />

Während der Installation dieses<br />

Programms wird ein Eintrag (AES<br />

Basepack) in der Szenerienbibliothek<br />

angelegt. Sollte dieser nicht<br />

immer an erster Stelle der Bibliothek<br />

stehen, wird AES auch nicht<br />

funktionieren. Folgende Fehlermeldung<br />

wird zwangsläufig erscheinen.<br />

Wie kann die Szenerienbibliothek<br />

am effektivsten aufgeräumt werden?<br />

Andrew Thornton hat eine Wunderwaffe<br />

entwickelt, die es jedem<br />

Nutzer ermöglicht, in nur wenigen<br />

Schritten eine gewisse Grundordnung<br />

in seine Szenerienbibliothek<br />

zu bringen.<br />

Download, Installation<br />

und Handbuch<br />

<strong>Der</strong> SceneryConfigEditor v.1.1.1<br />

kann hier heruntergeladen werden:<br />

http://sourceforge.net/projects/fssceditor/<br />

<strong>Der</strong> Download gestaltet sich aufgrund<br />

der Größe <strong>von</strong> nur 3,8 Megabyte<br />

sehr schnell und zuverlässig.<br />

Die Installation ist einfach und auch<br />

für unerfahrene Nutzer schnell zu<br />

vollziehen. Das Handbuch ist in<br />

englischer Sprache verfasst.<br />

Jetzt ist es Zeit, das sogenannte Initial<br />

Setup auszuführen. Hierfür<br />

einfach die gewünschte Version des<br />

Flugsimulators angeben und das<br />

Programm sucht nun eigenständig<br />

den benötigten Pfad.<br />

Szenerienbibliothek in der<br />

Listenansicht<br />

Im SceneryConfigEditor hat man<br />

drei verschiedene Möglichkeiten,<br />

sich die Bibliothek anzeigen zu lassen:<br />

Texteditor, Listenansicht und<br />

Gruppenansicht.<br />

Zunächst einmal sollten die Einträge<br />

in die richtige Reihenfolge<br />

58 <strong>Flight</strong>!


Wissen<br />

gebracht werden. Dies ist über die<br />

Listenansicht zu bewerkstelligen.<br />

Anhand dieser Tabelle ist es möglich<br />

die vorhandenen Einträge<br />

in die richtige Reihenfolge zu<br />

bringen.<br />

Quelle: <strong>Aerosoft</strong><br />

<strong>Der</strong> Flugsimulator hat die negative<br />

Eigenschaft, nicht nur den Flughafen<br />

zu laden und zu berechnen, auf<br />

dem wir uns mit unserem Fluggerät<br />

befinden, sondern auch umliegende<br />

Gebiete, die für unser Auge<br />

nicht ersichtlich sind. Folgende Situation<br />

hat jeder, der sich mit dem<br />

FS9/FSX beschäftigt, sicherlich<br />

schon einmal erlebt. Wir fliegen auf<br />

FL340 <strong>von</strong> A nach B und plötzlich<br />

bricht die Performance des Simulators<br />

ein, als stehe der PC kurz vor<br />

der Computertod.<br />

Grund hierfür ist, dass Szenerien<br />

berechnet werden, die für uns persönlich<br />

in dieser Situation keinen<br />

eigentlichen Sinn ergeben.<br />

Durch das Deaktivieren aller nicht<br />

benötigten Szenerien erspart man<br />

seiner CPU unnötige Rechenarbeit<br />

und gibt ihr somit Zeit und Kraft,<br />

sich um das Wesentliche zu kümmern.<br />

FLIGHT!<br />

Deaktivieren bedeutet hier nicht,<br />

dass die teuer erworbene Add-on-<br />

Szenerie neu installiert werden<br />

muss. <strong>Der</strong> Flugsimulator wird die<br />

Szenerie nicht mehr berechnen, da<br />

sie beim Hochfahren des Flugsimulators<br />

nicht mehr aus der Scenery.<br />

cfg gelesen werden muss.<br />

Wie bekomme ich dieses<br />

Problem in den Griff?<br />

Es wäre sehr mühselig, vor jedem<br />

Flug alle nicht benötigten Szenerien<br />

einzeln zu deaktivieren. Diesem<br />

Problem kann vorgebeugt werden,<br />

indem alle Einträge in Gruppen<br />

aufgeteilt werden. <strong>Der</strong> Vorteil <strong>von</strong><br />

selbst erstellten Gruppen ist, dass<br />

hier der persönliche Geschmack<br />

und das eigene Flugverhalten berücksichtigt<br />

werden können. Wie<br />

www.flightm.com 59


das Thema schon vermuten lässt,<br />

werden die gewünschten Gruppen<br />

über die Gruppenansicht erstellt.<br />

menfügen. Hat man die Gruppe<br />

noch mit einem Namen versehen,<br />

Die gewünschten Einträge markieren<br />

und mit der Option „Add<br />

to Group“ zu einer Gruppe zusamkommt<br />

allmählich Ordnung in die<br />

Bibliothek.<br />

<strong>Der</strong> Flugsimulator bringt standardmäßig<br />

Einträge mit, die in der Bibliothek<br />

immer aktiviert sein müssen.<br />

Laut Handbuch ist es sinnvoll, diese<br />

in einer Gruppe zu vereinen und<br />

mit dem Titel „ZZZ_Basic_Scenery“<br />

zu versehen. Zu dieser Gruppe<br />

gehören alle Einträge, die nicht<br />

nachträglich vom Nutzer installiert<br />

wurden.<br />

Fazit<br />

Nachdem ich mich durch das<br />

Handbuch gearbeitet hatte, wurde<br />

mir schnell klar, wie wichtig eine<br />

aufgeräumte Bibliothek für den<br />

problemlosen Betrieb des Flugsimulators<br />

ist.<br />

Die Funktionen sind schnell zu verstehen<br />

und die Bedienung fällt nach<br />

einigem Üben sehr leicht. Ich persönlich<br />

spreche eine absolute Empfehlung<br />

aus.<br />

Christian Kuhles<br />

60 <strong>Flight</strong>!


Raus aus der Kälte!<br />

Mykonos X<br />

Erleben Sie den detailliert umgesetzten internationalen Flughafen Mykonos<br />

mit seinem spektakulären Anflug und viele Highlights der Ferieninsel.<br />

Heraklion X<br />

<strong>Der</strong> Anflug <strong>von</strong> Heraklion auf Kreta gehört mit zu den Schönsten im Mittelmeerraum,<br />

<strong>von</strong> den Piloten fordert er jedoch höchste Aufmerksamkeit.<br />

Bari X<br />

Olbia X<br />

<strong>Der</strong> süditalienische Airport wurde sehr<br />

wirklichkeitsnah und liebevoll umgestzt.<br />

Sharm el-sheikh X<br />

Eine hochdetaillierte Umsetzung dieses<br />

ägyptischen Ferienflughafens.<br />

Olbia ist der bekannteste Verkehrsflughafen <strong>von</strong> Sardinien. Er wurde<br />

detailliert für den FS umgesetzt. Die Costa Smeralda erwartet Sie.<br />

Entdecken Sie weitere Produkte auf: www.aerosoft.de!


Mit Risiken umgehen<br />

Riskante und ungewöhnliche Flughäfen<br />

Hohe Felsen, steile Abgründe, kurze Pisten, ungerade Endanflüge.<br />

Flugreisende wissen über viele dieser <strong>von</strong> Natur aus gefährlichen<br />

Flughäfen rund um die Welt Bescheid – virtuelle Piloten wie wir können<br />

diese mit hundertprozentiger Sicherheit anfliegen.<br />

Courchevel (LFLJ) ist ein 536<br />

Meter langer Betonstreifen<br />

auf 1958 Metern Höhe in einem<br />

Skigebiet der französischen Alpen.<br />

Dieser einzigartige Flughafen hat<br />

lediglich eine Piste mit der Ausrichtung<br />

05, die andere Seite ist<br />

unbenutzbar. Bei einer Steigungsrate<br />

<strong>von</strong> 18,5 Prozent wird bergaufwärts<br />

gelandet, um möglichst<br />

schnell zum Stillstand zu kommen,<br />

und bergabwärts gestartet, um genügend<br />

Geschwindigkeit zum Fliegen<br />

aufzubauen. Im Internet sind<br />

ebenso Fotos wie Videos vorhanden,<br />

Letztere beispielsweise <strong>von</strong><br />

einer landenden Beechcraft Baron.<br />

Laut History Channel ist er als einer<br />

der riskantesten Flughäfen der<br />

Welt eingestuft, außerdem spielte<br />

er im James-Bond-Film „<strong>Der</strong> Morgen<br />

stirbt nie“ eine Rolle. Courchevel<br />

ist im Flugsimulator nicht sehr<br />

realitätsgetreu umgesetzt, jedoch<br />

bietet LLH ein entsprechendes<br />

Add-on an.<br />

Gelegen auf 3050 Metern Höhe bietet<br />

Lukla (VNLK) im Himalaya-Gebirge<br />

Nepals eine ziemlich ähnliche<br />

Charakteristik. Auf der einen Seite<br />

der Piste erhebt sich ein 930 Meter<br />

hoher Berg, auf der anderen Seite<br />

fällt die Runway mit ca. 12 Prozent<br />

in die Tiefe. Auf einer solchen Höhe<br />

steht den Flugzeugen nicht die gesamte<br />

Leistung zur Verfügung,<br />

um sich auf der lediglich 493 Meter<br />

kurzen Piste in die Luft zu erheben.<br />

Seit 1991 wurden fünf Unglücke registriert,<br />

der letzte da<strong>von</strong> 2010 mit<br />

einer Dornier 228. Ein Add-on für<br />

Lukla gibt es beispielsweise <strong>von</strong><br />

<strong>Aerosoft</strong>.<br />

62 <strong>Flight</strong>!<br />

Aspen Pitkin Country Airport


St. Maarten<br />

FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Ein 153 Meter hoher Hügel liegt<br />

in der Anflugebene der Piste 10<br />

des Flughafens Saint Barthelemy<br />

(TFFJ) auf Guadeloupe in der Karibik.<br />

Die Flugzeuge fliegen hier im<br />

Steilanflug an, riskieren aber bei einer<br />

zu hohen Sinkrate ein Überrollen<br />

der 651 Meter langen Piste, die<br />

an einem Strand aufhört. Strandbesucher<br />

werden mittels Schildern<br />

vor dem Flugverkehr gewarnt,<br />

dennoch gibt es einige risikobereite<br />

Fanatiker, die jegliche Warnungen<br />

in den Wind schlagen und den Kick<br />

der sehr nahen Flugbewegungen<br />

suchen. Eine Erweiterung ist beispielsweise<br />

<strong>von</strong> Fly Tampa im Package<br />

mit St. Maarten und Saba<br />

erhältlich.<br />

Die 2083 Meter lange Piste in Toncontin<br />

(MHTG), Honduras, weist<br />

einen steilen Hügel hinter dem<br />

Ende der Piste 01 auf. Fatale Unfälle<br />

passierten durch das Überschießen<br />

einiger Flugzeuge über die<br />

Landebahn, die unmittelbare Nähe<br />

zu den Vorstädten forderte hierbei<br />

auch Menschenleben am Boden.<br />

Auch hier sind Videos auf YouTube<br />

verfügbar, die zum Beispiel eine<br />

757 bei einer Seitenwindlandung<br />

zeigen. In einem Ranking des History<br />

Channels landet Tegucigalpa<br />

auf Platz zwei der riskantesten<br />

Flughäfen weltweit, seit 1962 wurden<br />

insgesamt neun Unfälle gemeldet<br />

– der letzte da<strong>von</strong> 2008 mit<br />

einem <strong>Airbus</strong> A320.<br />

Eine passende Szenerie ist bei LatinVFR<br />

verfügbar.<br />

Aspen Pitkin Country Airport<br />

(KASE) bedient Skigebiete auf 2342<br />

Metern Höhe in den Rocky Mountains<br />

<strong>von</strong> Colorado. Am einen<br />

Ende der 2135 Meter langen Piste<br />

befindet sich eine 122 Meter tiefe<br />

Schlucht, am anderen Ende ein<br />

2745 Meter hoher Berg. <strong>Der</strong> Anflug<br />

auf die Piste 33 führt über ebenjenen<br />

Berg und macht ein steiles<br />

Anflugverfahren notwendig. Nicht<br />

nur der außergewöhnlich große<br />

Anflugwinkel, sondern auch Windverwirbelungen<br />

um den Berg machen<br />

den Anflug zu einer Herausforderung.<br />

In gleicher Ausrichtung<br />

wie die Landebahn 15 befindet<br />

sich eine Straße, die leicht mit dem<br />

Flughafen verwechselt werden<br />

kann. Seit 1970 passierten hier fünf<br />

Unfälle, darunter auch ein Unglück<br />

mit einer Gulfstream im Jahre 2001,<br />

das achtzehn Menschen das Leben<br />

kostete.<br />

Hinter der Piste 20 des Flughafens<br />

<strong>von</strong> Tioman (WMBT) in Malaysia<br />

erhebt sich ein 732 Meter hoher<br />

Berg. Die Standardumsetzung des<br />

FSX ist jedoch wenig akkurat.<br />

Trotz des sehr riskanten Anflug<br />

aufs den Juancho E. Yrausquin Airport<br />

(TNCS) auf der karibischen<br />

Insel Saba passierten hier noch nie<br />

Unfälle. Die nur 397 Meter lange<br />

Piste fällt zu beiden Seiten steil ins<br />

Wasser ab, in der näheren Umgebung<br />

befinden sich außerdem hohe<br />

www.flightm.com 63


Felsen. Saba wird oft als der Flughafen<br />

mit der kürzesten Piste der<br />

Welt bezeichnet, beide Pisten sind<br />

mit einer X-Markierung versehen,<br />

da Landungen nur mit einer Sondergenehmigung<br />

gestattet sind.<br />

Die größten Flugzeuge am Flughafen<br />

Saba sind Twin Otters und<br />

Britten Norman BN-2 Islanders <strong>von</strong><br />

Winair, die die umliegenden Inseln<br />

mehrmals täglich bedienen.<br />

Wie bereits erwähnt ist eine Szenerie<br />

<strong>von</strong> Saba bei Fly Tampa erhältlich.<br />

Ronald Reagan Washington National<br />

Airport (KDCA) hat zwei<br />

knifflige Anflüge, Flugzeuge bis<br />

zu einer Größe der 757 fliegen die<br />

Piste 18 über den Potomac River<br />

an, um den Fluglärm in der Umgebung<br />

zu minimieren. Diese Prozedur<br />

beinhaltet einige Rechts- und<br />

Linkskurven während des Anflugs,<br />

darunter eine Rechtskurve unmittelbar<br />

vor dem kurzen Endanflug.<br />

Ebenso spannend ist der Anflug auf<br />

die Piste 33, auch wenn diese nicht<br />

so häufig wie der auf die 18 oder 36<br />

benutzt wird. Die Flugzeuge fliegen<br />

hierbei den Potomac River in<br />

Richtung Norden und drehen dann<br />

links in den kurzen Endanflug.<br />

Eine Szenerie ist <strong>von</strong> TropicalSim<br />

verfügbar.<br />

London City findet sich zwar nicht<br />

auf jeder Liste mit gefährlichen<br />

Flughäfen, dennoch passierten hier<br />

seit 2001 bereits drei Unfälle. Kommerzielle<br />

Flugzeuge starten und<br />

landen auf der lediglich 1508 Meter<br />

langen Piste, in deren Nähe sich<br />

hohe Gebäude aus der Innenstadt<br />

Londons erheben. Den ohnehin<br />

schon wegen des steilen Anflugwinkels<br />

anspruchsvollen Anflug<br />

machen Seitenwinde zu einer Gratwanderung.<br />

Szenerien sind <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong><br />

und UK2000 verfügbar.<br />

Eine weitere einzigartige Landebahn<br />

findet man auf der portugiesischen<br />

Insel Madeira (LPMA).<br />

Zwei Unfälle im Jahr 1977 führten<br />

zu einer Verlängerung der ursprünglich<br />

1601 Meter langen Piste<br />

auf ihre heutigen 2793 Meter in<br />

den Jahren 1982 bis 1985 und 2000,<br />

wobei für letztere Erweiterung eigens<br />

eine durch Stelzen getragene<br />

Terrasse gebaut wurde. Beide Pistenenden<br />

fallen steil ins Wasser ab,<br />

der Anflug auf die Piste 05 ist ledig-<br />

Washington National Airport<br />

64 <strong>Flight</strong>!


Termin-Update<br />

Stand: 21.12.2012 - laufend aktualisiert auf: www.flightandfun.de<br />

22 Jahre flightandfun TRADE NETWORK seit 1990 - Deutschlands ältester 'Flusi'-Händler<br />

Vergleichen Sie: Kein 15%-RABATT auf Hardware ? Wer hat die besseren Preise ?<br />

N = NEU in dieser Liste DE = Dt. Handbuch Preise in€ inkl. gesetzl. MwSt.<br />

T = Termin aktualisiert flightandfun: Prima Preise ! EN = English manual Irrtum und Änderung vorbehalten<br />

Termine ohne Gewähr Unser Preis Titel - boxed versions DE EN FS / TS Publisher oder Designer Art.Nr.<br />

lich über eine scharfe Rechtskurve<br />

im Endanflug möglich. Für den laut<br />

History Channel neuntgefährlichsten<br />

Flughafen der Welt ist eine Szenerie<br />

<strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong> erhältlich.<br />

<strong>Der</strong> Princess Juliana Airport<br />

(TNCM) auf der Karibikinsel St.<br />

Maarten dürfte vielen bekannt<br />

sein, auf der 2181 Meter langen Piste<br />

starten und landen Flugzeuge<br />

bis zur Größe einer 747. Das Besondere:<br />

<strong>Der</strong> Flughafenzaun grenzt<br />

nur knapp an der Startbahn 10 und<br />

liegt direkt an Maho Beach. Im Internet<br />

können viele Fotos <strong>von</strong> tieffliegenden<br />

Ankünften über dem<br />

Strand gefunden werden, ein 305<br />

Meter hoher Berg am Ende der Piste<br />

sorgt ebenfalls für Spannung.<br />

Die 1887 Meter lange Piste <strong>von</strong> Gibraltar<br />

(LXGB) wird an beiden Seiten<br />

<strong>von</strong> Wasser begrenzt und <strong>von</strong><br />

einer vierspurigen Straße durchkreuzt,<br />

die die einzige Verbindung<br />

<strong>von</strong> Gibraltars Nord- zur Südseite<br />

darstellt. Für Flugbewegungen<br />

wird ebenjene Straße gesperrt, eine<br />

sehr anschauliche Szenerie gibt es<br />

aus dem Hause sim-wings, die diese<br />

Besonderheit simuliert.<br />

Im Internet kursieren viele Listen<br />

<strong>von</strong> gefährlichen Flughäfen – einige<br />

da<strong>von</strong> sind sicherer, als sie aussehen,<br />

andere erschrecken ebenfalls<br />

mit ihrer Unfallstatistik. Weiterhin<br />

finden Sie im Netz viele Bilder und<br />

Videos zu den genannten Flughäfen,<br />

reinschauen lohnt sich.<br />

Viel Spaß beim Nachfliegen!<br />

Bill Stack und Florian Venus<br />

€ B A S I S - S O F T W A R E Compatible<br />

'Microsoft ® <strong>Flight</strong> Simulator X bleibt die Referenz und die beste Wahl' (4 Sim im Test: c't Nr.9 - 10.04.12)<br />

16% Prima Preis ! 24,95 <strong>Flight</strong> Simulator X GOLD (= FSX 'Pro' + 'Accelaration') DE Sim Microsoft DE [oder EN 29,95] lieferbar 3441/0<br />

neu ! lieferbar 49,95 REX Essential+Overdrive Neue Box: Absolutes Muss ! EN FSX+Prepar3D REX incl Essential+Overdrive Upgrade 3221<br />

€ B A S I S - H A R D W A R E Compatible<br />

IN DEUTSCHLAND : ALLE ARTIKEL SOFT- UND HARDWARE VERSANDKOSTENFREI !<br />

20% reduziert ! 119,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Yoke System inkl Throttle Quadrant DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 20% gespart ! 6705<br />

15% reduziert ! 50,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Throttle Quadrant extra DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 15% gespart ! 6706<br />

20% reduziert ! 119,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Rudder Pedals DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 20% gespart ! 6702<br />

20% reduziert ! 159,99 Saitek X52 Pro <strong>Flight</strong> Control System Stick & Throttle DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 20% gespart ! 6701<br />

15% reduziert ! 84,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Switch Panel DE EN FSX[+2004] Saitek Hardware - 15% gespart ! 6708<br />

20% reduziert ! 359,97 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Instrument Panel 3-Stück-Preis ! DE EN FSX Saitek Hardware - 20% gespart ! 6713<br />

20% reduziert ! 119,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Radio Panel DE EN FSX+2004 Saitek Hardware - 20% gespart ! 6710<br />

15% reduziert ! 110,49 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Multi Panel DE EN FSX+2004 Saitek Hardware - 15% gespart ! 6712<br />

15% reduziert ! 127,49 Saitek Pro <strong>Flight</strong> TPM - Throttle Pitch Mixture System DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 15% gespart ! 6724<br />

15% reduziert ! 127,49 Saitek Pro <strong>Flight</strong> BIP - Backlit Information Panel DE EN FSX+2004 Saitek Hardware - 15% gespart ! 6725<br />

15% reduziert ! 169,99 Saitek Pro <strong>Flight</strong> Combat Rudder Pedals DE EN FS+andere Sims Saitek Hardware - 15% gespart ! 6722<br />

ORBX Sceneries / Regionen oder Airports + Umgebung - Absolutes Muss !<br />

N lieferbar 39,95 EU 01 - England < < < < < < < < < < < < < < ORBX EN FSX+Prepar3D Basis-Scenery ORBX - Neuheit ! 3981<br />

N Dez. 2012 29,95 EU 02 - EGHR Goodwood Airport+Scenery EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3982<br />

15% Prima Preis ! 76,46 AU 01 - Australia SP4 - 7,5 Mio qkm in feinster Qualität ! EN FSX Basis-Scenery ORBX - 15% gespart ! 3231<br />

lieferbar 24,95 AU 02 - YSTW Tamworth Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3232<br />

lieferbar 24,95 AU 03 - YCNK Cessnock Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3233<br />

lieferbar 24,95 AU 04 - YWVA Warnervale Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3234<br />

lieferbar 24,95 AU 05 - YPEC Aeropelican Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3235<br />

lieferbar 24,95 AU 06 - YHBA Hervey Bay Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3236<br />

lieferbar 29,95 AU 07 - YBBN Brisbane Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3237<br />

lieferbar 29,95 AU 08 - YMML Melbourne 2.0 Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3238<br />

lieferbar 29,95 AU 09 - YBCS Cairns Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3239<br />

lieferbar 29,95 AU 10 - YSCB Canberra Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3240<br />

15% Prima Preis ! 25,46 AU 11 - YBUD Bundaberg Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on - 15% gespart ! 3241<br />

lieferbar 24,95 AU 13 - YSCH Coffs Harbor Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3273<br />

lieferbar 24,95 AU 14 - YPMQ Port Macquarie Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3274<br />

lieferbar 29,95 AU 15 - YMEN Essendon Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3275<br />

lieferbar 29,95 AU 16 - YBAS Alice Springs Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3276<br />

lieferbar 29,95 AU 17 - YMMB Moorabbin Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3277<br />

lieferbar 29,95 AU 18 - YWOL Wollongong Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3278<br />

lieferbar 39,95 NZ 01 - New Zealand South - Neuseeland Süd-Insel EN FSX ORBX - Add-on - Neuheit ! 3316<br />

lieferbar 39,95 NZ 02 - New Zealand North - Neuseeland Nord-Insel EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3317<br />

15% Prima Preis ! 33,96 NA 01 - NorthAmerica Pacific Northwest Region EN FSX Basis-Scenery ORBX - 15% gespart ! 3241<br />

lieferbar 29,95 NA 02 - 1S2 Darrington Municipal Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3242<br />

lieferbar 29,95 NA 03 - 7S3 Stark's Twin Oaks Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3243<br />

lieferbar 29,95 NA 04 - 3W5 Concrete Muni + Israel's Farm - 2 Airports ! EN FSX ORBX - Add-on - 2in1 ! 3244<br />

lieferbar 29,95 NA 05 - PFJ Pacific Fjords Region EN FSX Basis-Scenery ORBX 3245<br />

15% Prima Preis ! 33,96 NA 06 - NRM Northern Rocky Mountains Region EN FSX Basis-Scenery ORBX - 15% gespart ! 3246<br />

lieferbar 29,95 NA 07 - KORS Orcas Islands Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3247<br />

lieferbar 29,95 NA 08 - KCMW Cushman Meadows + W38 Bear Gulch EN FSX ORBX - Add-on - 2in1 ! 3248<br />

lieferbar 39,95 NA 09 - CRM Central Rocky Mountains Region EN FSX Basis-Scenery ORBX 3249<br />

lieferbar 29,95 NA 10 - 2WA1 Diamond Point + WA45 Olympic Field EN FSX ORBX - Add-on - 2in1 ! 3250<br />

lieferbar 29,95 NA 11 - 1WA6 Fall City Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3301<br />

lieferbar 29,95 NA 12 - 74S Anacortes Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3302<br />

lieferbar 29,95 NA 13 - KBVS Skagit Regional + WN51 Bayview Farm EN FSX ORBX - Add-on - 2in1 ! 3303<br />

lieferbar 29,95 NA 15 - S43 Harvey Field Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3305<br />

lieferbar 29,95 NA 16 - 0S9 Jefferson County International EN FSX ORBX - Add-on 3306<br />

lieferbar 29,95 NA 17 - PAKT Ketchikan International Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3307<br />

lieferbar 29,95 NA 18 - W16 Monroe Airport+Scenery (PNW) EN FSX ORBX - Add-on 3973<br />

lieferbar 29,95 NA 19 - 2W3 Swanson Airport+Scenery EN FSX ORBX - Add-on 3309<br />

lieferbar 29,95 NA 20 - CZST Stewart Airport+Scenery (PFJ) EN FSX ORBX - Add-on 3310<br />

lieferbar 29,95 NA 21 - 77S Creswell +OR57 Walker Airport+Scen (PNW) EN FSX ORBX - Add-on - Neuheit ! 3971<br />

lieferbar 29,95 NA 22 - KJAC Jackson Hole Airport+Scenery (CRM) EN FSX ORBX - Add-on - Neuheit ! 3972<br />

neu ! lieferbar 29,95 NA 23 - S45 Siletz Bay Airport+Scenery (CRM) EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3973<br />

lieferbar 29,95 NA 24 - KWYS West Yellowstone Airport (CRM) EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3974<br />

neu ! lieferbar 29,95 NA 25 - Bella Coola Airport+Scenery (PFJ) EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3975<br />

neu ! lieferbar 39,95 EU 01 - England < < < < < < < < < < < < < < ORBX EN FSX+Prepar3D Basis-Scenery ORBX - Neuheit ! 3981<br />

Jan. 2013 29,95 EU 02 - EGHR Goodwood Airport+Scenery EN FSX+Prepar3D ORBX - Add-on - Neuheit ! 3982<br />

15% Prima Preis ! 29,71 LANCAIR IV-P < < < ORBX Aircraft No1 ! < < < EN FSX ORBX - Add-on - 15% gespart ! 3291<br />

OKT 11 - DEZ 12 Angekündigte Titel bitte vorbestellen ! www.flightandfun.de<br />

10% Prima Preis ! 53,99 737 NGX 800/900 PMDG DE FSX PMDG <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3737<br />

Buch ! lieferbar 34,95 737 NGX PMDG Buch: You have control DE Buch Tim Tommen - <strong>Aerosoft</strong> 3152<br />

lieferbar 34,95 737 Professional BlackBox Sim ('PSS Revival') DE FSX Just <strong>Flight</strong> - BlackBox Simulation 3924<br />

lieferbar 23,95 757 Jetliner DE FSX Just <strong>Flight</strong> - CLS - 4% gespart ! 3920<br />

lieferbar 38,95 757 Ultimate Collection Quality Wings - <strong>Flight</strong>1 DE FSX+2004 Quality Wings F1 - 2,5% gespart ! 3283<br />

lieferbar 24,95 Altenrhein-St.Gallen X - Schweiz DE FSX FlyLogic - 4% gespart ! 3471<br />

lieferbar 27,99 Athen X - MegaAirport - FlyTampa DE FSX+2004 FlyTampa <strong>Aerosoft</strong> 3854<br />

10% Prima Preis ! 31,46 Antarctica X DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3286<br />

lieferbar 29,95 Audio Environment General Aviation - Bessere Sounds DE FSX <strong>Flight</strong>1 3855<br />

lieferbar 28,94 Bronco X DE FSX+Prepar3D <strong>Aerosoft</strong> - 3,5% gespart ! 3852<br />

neu ! lieferbar 29,95 Combat Helicopters Mil/Viz: UH-1Huey + CH-47Chinook DE FSX Just <strong>Flight</strong> - MilViz/Nemeth Designs 3929<br />

lieferbar 28,94 DC-6B Legends of <strong>Flight</strong> DE FSX Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3923<br />

10% Prima Preis ! 23,39 Düsseldorf - Mega Airport DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3877<br />

lieferbar 28,94 Dutch Airports DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 3,5% gespart ! 3858<br />

neu ! lieferbar 28,94 F-15E Strike Eagle DE FSX Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3926<br />

neu ! lieferbar 28,94 F-111 Aardvark - Schwenkflügler DE FSX Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3928<br />

10% Prima Preis ! 35,99 <strong>Flight</strong> Sim Commander 9.2 Update Service [#83966] DE FSX+Prepar3D+04 <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3966<br />

lieferbar 15,99 Friedrichshafen - Flugplatz am Bodensee DE FSX+2004 German Airports <strong>Aerosoft</strong> 3365<br />

alle Artikel versandkostenfrei in DE !<br />

alle Artikel versandkostenfrei in DE !<br />

alle Artikel versandkostenfrei in DE !<br />

lieferbar 53,95 FS Global Ultimate Asien/Ozeanien + AFM [Airport Tool] DE FSX+Prepar3D Pilots - 1,8% gespart ! 3468<br />

lieferbar 28,94 German Airfields 11 Süd-Bayern DE FSX CRSoftware Ae - 3,5% gespart ! 3361<br />

10% Prima Preis ! 35,99 German Airports 3 - 2012 - 5 überarbeitete Airports DE FSX+2004 <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3962<br />

6,5% Prima Preis ! 29,92 Gletscherpilot Schweiz X +PiperSuperCub+7Missions DE EN FSX <strong>Flight</strong>Logic- 6,5% gespart ! 3472<br />

neu ! lieferbar 19,95 Grenchen / Granges X - 4 Schweizer Airport DE FSX+Prepar3D FlyLogic 3473<br />

lieferbar 28,94 Ground Environment X Africa & Middle East DE FSX <strong>Flight</strong>1 - 3,5% gespart ! 2636<br />

10% Prima Preis ! 23,39 Helsinki - Mega Airport DE FSX+Prepar3D <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3856<br />

neu ! lieferbar 19,99 Heraklion X DE FSX <strong>Aerosoft</strong> 3859<br />

neu ! lieferbar 38,79 Ideal <strong>Flight</strong> DE FSX <strong>Flight</strong>1 - 3% gespart ! 3926<br />

lieferbar 28,94 Katana X DA-20 (Marcel Felde) DE FSX [ ! nicht 2004] <strong>Aerosoft</strong> - 3,5% gespart ! 3364<br />

lieferbar 29,95 Kleinflugplätze Schweiz X - 4 Fünf Plätze im Westen DE FSX FlyLogic 3454<br />

lieferbar 25,95 Lugano X DE FSX FlyLogic 3464<br />

neu ! lieferbar 19,99 Mykonos X DE FSX+Prepar3D <strong>Aerosoft</strong> 3860<br />

lieferbar 28,94 Embraer Phenom 100 DE FSX Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3925<br />

neu ! lieferbar 28,94 Pacific Combat Pilot F4F-3/-4 Wildcat & A6M2 Zero DE FSX Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3927<br />

neu ! lieferbar 38,79 Quality Wings: The 146 Ultimate Collection 6 Bae/Avro DE FSX <strong>Flight</strong>1 QualityWings - 3% gespart ! 3956<br />

neu ! lieferbar 28,94 Traffic 360° - aus der erfolgreichstne Traffic-Tool-Serie DE FSX+Prepar3D Just <strong>Flight</strong> - 3,5% gespart ! 3930<br />

lieferbar 24,95 Viscount - Legends of <strong>Flight</strong> DE FSX Just <strong>Flight</strong> 3921<br />

CyberMonday? BlackFriday? LostWeekend? … lieber flightandfun: Prima Preise !<br />

neu ! lieferbar 39,95 EU 01 - England < < < < < < < < < < < < < < ORBX EN FSX+Prepar3D Basis-Scenery ORBX - Neuheit ! 3981<br />

neu ! lieferbar 38,79 Quality Wings: The 146 Ultimate Collection 6 Bae/Avro DE FSX <strong>Flight</strong>1 QualityWings - 3% gespart ! 3956<br />

neu ! lieferbar 49,95 REX Essential+Overdrive Neue Box: Absolutes Muss ! EN FSX+Prepar3D REX incl Essential+Overdrive Upgrade 3221<br />

T 31.01.2013 35,99 <strong>Airbus</strong> X Extended Edition DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3853<br />

N 2013 35,99 German Airports 1 - 2013 - überarbeitete Airports DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3961<br />

N 2013 23,39 London Heathrow 2013 - Mega Airport DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3879<br />

N 2013 23,39 Frankfurt 2013 - Mega Airport DE FSX <strong>Aerosoft</strong> - 10% gespart ! 3878<br />

? 2013 35,99 CRJ 700/900 X DE FSX DigitalAviation <strong>Aerosoft</strong> -10% gespart ! 2970<br />

flightandfun.de TRADE NETWORK seit 1990 - 22 Jahre ! Telefon 0811 - 555 48 84 Theresienstr. 17 85399 Hallbergmoos (direkt südl. <strong>von</strong> MUC-EDDM)


exklusiv<br />

Einmal um die Welt<br />

im FSX!<br />

Immer mehr virtuelle Piloten machen sich auf, um im Flugsimulator einmal virtuell um die Welt zu fliegen.<br />

Mich hat es auch gepackt und so mache ich mich mit euch gemeinsam auf den Weg, um einmal rund<br />

um den Globus zu reisen.<br />

<strong>Der</strong> erste Teil meiner Reise führt mich <strong>von</strong> Frankfurt<br />

nach Hongkong Kai Tak. Auch wenn es letzteren<br />

Flughafen in real – zumindest für den Linienverkehr<br />

– nicht mehr gibt, wollen wir uns trotzdem den<br />

berühmten Checkerboard-Approach nicht entgehen<br />

lassen. Doch erst einmal der formelle Teil unserer Reise.<br />

In Frankfurt (FRA/EDDF) werden wir um 10 Uhr<br />

vormittags UTC-Zeit starten und mit einer geplanten<br />

Flugzeit <strong>von</strong> 10,5 Stunden um 20:30 Uhr in Hongkong<br />

(HGK/VHHX) landen, was einer dortigen Ortszeit<br />

<strong>von</strong> 04:30 Uhr entspricht. Demzufolge werden wir in<br />

Helligkeit starten, da wir jedoch gegen die Sonne fliegen,<br />

den halben Flug in Dunkelheit verbringen. Unsere<br />

heutige Route wird sein: TOBAK N858 ERSIL UN858<br />

LAVAR UM874 ASKIL/N0486F330 B102 UK R11 FV<br />

G3 GOLRI B365 OLUPI B923 BEKAS B142 SIVKO<br />

A368 AKB/N0481F350 A360 BLH A110 UAAT A124<br />

RULAD/K0887S1130 A460 KCA L888 SADAN Y1 OM-<br />

BON B330 TAMOT. Nebst den Wegpunkten wollen<br />

wir selbstverständlich auch auf der Karte wissen, wie<br />

unsere Route verläuft, was ich nun erläutern werde.<br />

Nach dem Abflug aus Frankfurt geht es erstmal Richtung<br />

Nordosten leicht östlich an Dänemark vorbei, mit<br />

Kurs auf die baltischen Länder. Nachdem wir Polen<br />

und Weißrussland passiert haben, geht es auch schon<br />

auf schnellstem Wege über russisches Territorium, das<br />

den längsten Teil unserer Route ausmachen wird. Südlich<br />

an Moskau vorbei fliegen wir erstmal einige sibirische<br />

Städte ab und werden dann, nachdem wir über<br />

Kasachstan nördlich an Indien vorbeigezogen sind, di-<br />

66 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

rekt Kurs auf Hongkong nehmen. Am liebsten wäre<br />

uns natürlich der berühmte IGS-Anflug auf die Bahn<br />

13 in Kai Tak, wie so oft in der Luftfahrt wird das jedoch<br />

letztlich das Wetter entscheiden, das am dortigen<br />

Flughafen allerdings besonders für seine heftigen Seitenwinde<br />

bekannt ist und so schon manchem Piloten<br />

Schweißperlen auf die Stirn gezaubert haben mag.<br />

Die Flugvorbereitungen sind mittlerweile abgeschlossen<br />

und nach Absprache mit der Bodencrew wird<br />

unsere MD11F aus der Position gepusht. Das Schneetreiben<br />

hat sich nicht unbemerkbar gemacht und so<br />

müssen wir, bevor wir gen Osten starten dürfen, erst<br />

einmal enteisen, denn mit vereisten Tragflächen wird<br />

aus Sicherheitsgründen natürlich nicht gestartet. Deshalb<br />

rollen wir erst einmal in Richtung Startbahn 18,<br />

an der sich das Deicing Pad befindet. Knappe 20 Minuten<br />

wird unsere MD11F nun mit einer Wasser-Glykol-Mischung<br />

geduscht, bis auch das letzte Stück Eis<br />

geschmolzen ist. Endlich haben wir unsere Rollfreigabe<br />

zur Startbahn 07C und nach der Kontaktaufnahme<br />

mit dem Tower werden wir für einen sogenannten<br />

Rolling-Takeoff freigegeben. „Takeoff Thrust Set“,<br />

ertönt es aus dem Cockpit, und ehe wir uns versehen<br />

haben wir schon unsere Rotationsgeschwindigkeit erreicht,<br />

die uns unsere MD11F sanft in die Luft schweben<br />

lässt. Da die Wolken am heutigen Tage sehr tief<br />

hängen, tauchen wir nach dem Takeoff direkt in eine<br />

tiefe Wolkenschicht ein und werden nach einigen<br />

Minuten, nachdem wir diese durchbrochen haben,<br />

mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. 10 000<br />

Fuß – der Autopilot wird eingeschaltet und eine kurze<br />

Phase der Entspannung macht sich breit, 10 lange<br />

Stunden Flugzeit liegen jetzt vor uns! Unsere Reiseflughöhe<br />

<strong>von</strong> 35 000 Fuß für knapp 40 Minuten haben<br />

wir mittlerweile erreicht, denn aufgrund unseres hohen<br />

Gewichts schafft unser Frachtflieger es nicht, in<br />

einem Stück bis auf unsere Endhöhe <strong>von</strong> 39 000 Fuß<br />

zu gelangen, was dazu führt, dass wir in einem sogenannten<br />

Step-Climb-Verfahren erst auf eine Zwischen-<br />

www.flightm.com 67


höhe steigen, um einige Zeit später unser endgültiges<br />

<strong>Flight</strong>level zu erreichen. Über weißrussischem Gebiet<br />

wird es wieder einmal spannend, denn wir erbitten bei<br />

der russischen Flugsicherung eine Einflugfreigabe, die<br />

uns berechtigt, die russische Grenze zu passieren. Hintergrund<br />

des Ganzen ist einfach eine Arbeitserleichterung<br />

für die dortigen Lotsen, die mehr Übersichtlichkeit<br />

schafft, da noch nicht alle Controller-Stationen<br />

in Russland mit modernstem Radar ausgerüstet sind.<br />

Unsere Einflugfreigabe, bei der wir unsere Flughöhe,<br />

Geschwindigkeit und Wegpunkte angeben mussten,<br />

haben wir bekommen und so setzen wir unsere Route<br />

wie gewünscht fort. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit<br />

bekommen wir auch noch ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk<br />

vom russischen Lotsen, der uns einige Wegpunkte<br />

streicht und uns so wertvolle 25 Minuten Flugzeit<br />

erspart. Jetzt heißt es aber erstmal genießen, denn<br />

wir sehen nun einen wunderschönen Sonnenuntergang.<br />

So schnell dieser jedoch begonnen hat, so rasch<br />

ist er auch wieder vorüber, wir fliegen ja schließlich gegen<br />

die Sonne. Lange ist es nicht mehr hin bis Kai Tak<br />

und so beginnen wir mit dem Briefing. Laut aktuellster<br />

Wetterinformation wird uns unser IGS-Anflug auf die<br />

Landebahn 13 gegönnt, das Ganze bei bestem Wetter,<br />

jedoch einem leichten Seitenwind <strong>von</strong> links. Unser Anflug<br />

beginnt am Cheung-Chau-Funkfeuer, das wir in<br />

Richtung 270° verlassen werden. Danach werden wir<br />

in den Anflug eindrehen, indem wir das Sha Lo Wan<br />

NDB passieren und in Richtung 088° eindrehen, und<br />

unser ILS einfangen. Nach einigen Minuten werden<br />

wir dann auch auf die berühmten Navigationslichter<br />

am Boden stoßen, die auf Häuserdächern installiert<br />

sind und uns den Weg zur Landebahn weisen. Gesagt,<br />

getan. Mittlerweile befinden wir uns schon einige Meilen<br />

vor dem Flughafen und halten Ausschau nach der<br />

Anflugbefeuerung. Wir haben eine Klappenstellung<br />

<strong>von</strong> 50° gewählt, um das Eindrehen auf die Bahn so<br />

langsam wie möglich fliegen zu können. Von einem<br />

Moment auf den anderen kann ich die Landelichter<br />

erkennen und schalte den Autopiloten aus. <strong>Der</strong> Rest<br />

wird selbstverständlich <strong>von</strong> Hand geflogen. Kurz bevor<br />

die Landelichter nach rechts ausschweifen, tun<br />

wir es ihnen gleich und legen unsere MD11F mit 30°<br />

in eine scharfe Rechtskurve. Besondere Beachtung<br />

schenken wir selbstverständlich dem Checkerboard,<br />

einem Hügel kurz vor der Bahn, der durch rot-weiße<br />

Karos markiert ist und eine ernsthafte Kollisionsgefahr<br />

darstellt. „50, 40, 30, 20, 10“, zählt die Computerstimme<br />

die Höhen über dem Boden herunter und weich<br />

setzen wir unsere MD11F auf den Asphalt Hongkongs,<br />

gefolgt vom Ausfahren der Bremsklappen und vom<br />

Aktivieren der Schubumkehr, damit wir auch ja rechtzeitig<br />

zum Stehen kommen, denn Kai Tak ist umgeben<br />

<strong>von</strong> Wasser, weshalb ein Überschießen der Landebahn<br />

sehr unangenehm werden könnte. Nachdem wir die<br />

Bahn über den Rollweg A10 verlassen haben, rollen<br />

wir noch zum Gate, stellen die Triebwerke ab und bereiten<br />

das Flugzeug für die Nacht vor. Das war es auch<br />

schon – wir sind sicher in Hongkong gelandet und ich<br />

freue mich auf unsere nächste Etappe!<br />

Captain Adrian<br />

68 <strong>Flight</strong>!


Die Flugsimulationsexperten seit mehr als 15 Jahren!<br />

Vertrieb <strong>von</strong> Downloadprodukten seit 10 Jahren!<br />

Stöbern Sie auf der neuen Website <strong>von</strong> Just <strong>Flight</strong> - mit dem<br />

Gutscheincode ABHEBEN sparen Sie 20% auf alle Bestellungen<br />

Geben Sie im Warenkorb ABHEBEN ein.<br />

Gutschein kann nicht für Hardware verwendet werden.<br />

Gutschein gilt bis zum 31. Januar 2013.<br />

Wir garantieren schnelle, zuverlässige und<br />

vertrauenswürdige Abwicklung - bei uns kaufen<br />

Sie Downloadprodukte ohne Ärger!<br />

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter:<br />

facebook.com/justflight<br />

twitter.com/justflight<br />

www.justflight.com<br />

The Spirit of<br />

<strong>Flight</strong> Simulation


exklusiv<br />

Vom Computer ins Cockpit<br />

Mein Weg zur ATPL Teil 5<br />

An einem sonnigen Vormittag machte ich mich auf den Weg in die<br />

Flugschule. Irgendwie war ich aufgeregter als sonst. Ein neues Flugzeug<br />

stand vor den Hangartoren. Es handelte sich um die heiß ersehnte<br />

Cessna 172 S mit Garmin-G1000-Glascockpit. Lange hatten wir<br />

darauf hingearbeitet, jetzt war es so weit.<br />

Ich traf mich mit meinem Fluglehrer<br />

und meinem Fliegerkollegen<br />

Dennis zum gemeinsamen<br />

Outsidecheck der Maschine. Ich<br />

war ja schon den der Katana bestens<br />

gewöhnt, aber der Check<br />

der Cessna war minimal dreimal<br />

so zeitaufwendig. Wir arbeiteten<br />

also unsere Checkliste ab, selbst<br />

ein Sonnenbrillencheck war zu finden.<br />

Ich arbeitete mich mit den beiden<br />

langsam vom Spinner bis zum<br />

mächtigen Seitenruder vor.<br />

Alles machte einen tadellosen Eindruck.<br />

Nach einem Anruf beim<br />

Tankdienst füllte mir der Tankwart<br />

die Flügeltanks mit insgesamt 200<br />

Litern AVGAS. Diese Flügelkonstruktion<br />

hat einen Vorteil gegenüber<br />

der Katana, die ihre Tanks im<br />

Bauch hat: <strong>Der</strong> Sprit wird durch die<br />

Schwerkraft in den Motor befördert<br />

und muss nicht durch Treibstoffpumpen<br />

in die Engine gepumpt<br />

werden.<br />

Wir setzten uns nun das erste Mal<br />

gemeinsam in das Cockpit. Die<br />

Checkliste schien kein Ende zu<br />

nehmen. Was aber <strong>von</strong> Anfang an<br />

faszinierte, war das Garmin-G1000-<br />

Glascockpit, das ein richtiges Airlinerfeeling<br />

in den Flieger zauberte.<br />

<strong>Der</strong> künstliche Horizont schien<br />

mir nun auf einem großen LCD-<br />

Display entgegen und musste nicht<br />

mehr <strong>von</strong> einem Doseninstrument<br />

abgelesen werden. Wobei die wichtigsten<br />

Instrumente natürlich nochmal<br />

als Backupinstrument in Dosenform<br />

vorhanden waren. Hierzu<br />

zählten der Fahrtmesser, der Höhenmesser<br />

sowie das Variometer.<br />

Ebenfalls änderte sich die Steuerung<br />

elementar. Wo ich sonst meine<br />

maximal 750 kg schwere Katana<br />

mit einem Steuerstick durch die österreichischen<br />

Alpen manövrierte,<br />

musste ich jetzt ein Steuerhorn bedienen.<br />

Das Feeling ist am Anfang<br />

ein ganz anderes, aber bei einem<br />

70 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Flieger, der schnell mal eine Tonne<br />

Gewicht hat, mit Sicherheit die<br />

bessere Wahl. Ebenfalls machte der<br />

Throttle einem kleinen Schieberegler<br />

Platz.<br />

Nach dieser kleinen Einweisung<br />

ging es an den Enginestart. Bei<br />

der 172er Cessna ein absolut leichtes<br />

Verfahren. Sie springt leicht an<br />

und verhält sich sehr gutmütig.<br />

Wir führten den ersten Flug noch<br />

unter Sichtflugregeln durch, das<br />

macht die Einweisung wesentlich<br />

einfacher. Als Ziel suchten wir uns<br />

den Grenzflugplatz Schärding-Suben<br />

aus. <strong>Der</strong> schien mit seiner 800<br />

Meter langen Asphaltpiste für die<br />

ersten Touch-and-Gos ideal. Beim<br />

ersten Anrollen fiel mir auf, dass<br />

die Cessna sehr genau den Inputs<br />

der Ruderpedale folgt. Dies sollte<br />

sich auch beim Takeoff Run bewahrheiten.<br />

Das so genannte Bugradflattern,<br />

wie bei der DA20-C1,<br />

blieb aus. Die Cessna lag wie ein<br />

Stein auf der Piste. Dann der Callout<br />

des Fluglehrers: „V1, rotate!“.<br />

<strong>Der</strong> Flieger war in der Luft – und<br />

das leichter, als ich dachte. Raus aus<br />

der Kontrollzone machten wir uns<br />

umgehend an die Arbeit und ich<br />

lernte den Flieger <strong>von</strong> vielen Seiten<br />

kennen. Als Erstes stand der Langsamflug<br />

auf der Liste. Mit der Katana<br />

habe ich dieses Verfahren bereits<br />

oft durchgespielt, nur war die Cessna<br />

ein ganz anderes Kaliber. Ich<br />

nahm also auf Anweisung meines<br />

Fluglehrers langsam das Gas raus<br />

und zog den Pitch ein wenig an.<br />

Mit dem fallenden Speed auf dem<br />

Speedtape stieg meine Anspannung.<br />

Ich wusste zwar, dass nichts<br />

passieren kann, aber spannend war<br />

es irgendwie trotzdem. Bei rund 45<br />

Knoten machte sich die Stallwarning<br />

bemerkbar, aber da ging noch<br />

was! Bis 25 Knoten haben wir den<br />

Flieger in die Höhe fliegen lassen,<br />

dann ist er uns letztendlich zur Seite<br />

weggebrochen und wurde durch<br />

Hineinschieben des Gases und<br />

Senken des Pitchs wieder <strong>von</strong> mir<br />

stabilisiert. Ein wichtiger Bestandteil<br />

des IFR-Fliegens ist das Fliegen<br />

ohne Sicht. Das ließ sich auch unter<br />

VFR-Bedingungen ganz gut simulieren.<br />

Mein Fluglehrer übernahm<br />

die Kontrolle des Fliegers: „I have<br />

controls!“.<br />

Gespannt darauf, was mich jetzt erwartet,<br />

wies er mich an, die Augen<br />

zu schließen und den Kopf zu senken.<br />

Ich folgte seinen Anweisungen<br />

etwas überrascht und schloss meine<br />

Augen. Er erklärte mir, dass er<br />

jetzt die Maschine verdrehen wird<br />

und ich sie mit Pitch und Speed wieder<br />

stabilisieren soll, denn Speed<br />

ist Pitch und Pitch ist Speed. Ich<br />

merkte, wie er ziemlich im Flieger<br />

„rumrührte“, und wartete auf sein<br />

Zeichen. Mit einem JETZT gab er<br />

mir das Signal zum Augenöffnen.<br />

Ich schaute schnell auf den LCD-<br />

Monitor vor mir, sah und verstand<br />

schnell die Fluglage. Sofort leitete<br />

ich die nötigen Verfahren ein, um<br />

das Flugzeug wieder in eine stabile<br />

Lage zu bringen. Das alles hat<br />

wahrscheinlich nicht so lange gedauert,<br />

wie man für das Lesen des<br />

letzten Satzes benötigt, und funktionierte<br />

sehr gut. Wir führten<br />

noch zwei weitere Beispiele durch,<br />

bis wir wieder Kurs auf Schärding<br />

nahmen, wo wir uns gleich mit der<br />

Bitte um Platzrunden meldeten.<br />

Ich kannte die Platzrunde schon<br />

in- und auswendig, schon mehr als<br />

30-mal bin ich in Schärding gewe-<br />

www.flightm.com 71


sen. Das erste Mal mit einem anderen<br />

Flugzeug war trotzdem wieder<br />

total spannend. Die neuen Speeds,<br />

die neue Steuerung, das neue Armaturenbrett,<br />

alles war anders. Ich<br />

schlug also den bekannten Kurs<br />

ein und bereitete die Cessna für<br />

den Anflug auf Schärding vor. Die<br />

Speeds passten, die Klappen waren<br />

ausgefahren und die Runway insight.<br />

Ein kleiner Wind <strong>von</strong> vorne<br />

links zwang mich immer wieder<br />

zum Korrigieren, aber die Landung<br />

war trotzdem im Rahmen und für<br />

das erste Mal ganz brauchbar. Wir<br />

haben drei weitere Landungen vollzogen,<br />

bis zu einem Full Stop Landing.<br />

Nach einem kurzen Gespräch<br />

mit dem Betriebsleiter machte ich<br />

mich auf zum Computer, um einen<br />

neuen Flugplan aufzugeben.<br />

Diesmal wieder VFR, da Schärding<br />

kein IFR unterstützt. <strong>Der</strong> Flugplan<br />

war genehmigt, ich zahlte die Landegebühren<br />

und wir starteten wieder<br />

Richtung Salzburg. Das Wetter<br />

wurde enroute etwas schlechter,<br />

hie und da machte sich ein kleiner<br />

Regenschauer bemerkbar. Das<br />

störte uns aber nicht weiter, denn<br />

wir waren mit den Checklisten beschäftigt.<br />

<strong>Der</strong> Verkehr in Salzburg<br />

war dem Funk nach zu urteilen<br />

stärker, als noch beim Abflug erwartet,<br />

sodass wir uns schon auf<br />

das eine oder andere Holding einstellten.<br />

Diese Vermutung sollte<br />

sich dann auch im Endanflug bewahrheiten,<br />

als wir vom Controller<br />

die Anweisung bekamen, in<br />

Richtung Westen auszuweichen<br />

– und das nicht zu knapp. Da wir<br />

eh schon so weit draußen waren,<br />

haben wir uns dann dafür entschieden<br />

einfach den ILS herunterzufliegen.<br />

Das war nach Absprache auch<br />

dem Lotsen Recht, sodass wir nach<br />

Eingabe der örtlichen Frequenz<br />

schnell mit den Instrumenten statt<br />

nach Sicht arbeiten konnten. Wir<br />

waren nach dem Eindrehen ein<br />

Stückchen zu weit rechts, was allerdings<br />

schnell ausgeglichen werden<br />

konnte. Da wir angehalten<br />

waren so schnell wie möglich den<br />

ILS abzufliegen, setzten wir erst<br />

relativ spät die Klappen, um die<br />

Cessna 172 zu verlangsamen. Beim<br />

Ausfahren der Klappen geht ein<br />

richtiger Ruck durch das Flugzeug.<br />

Das höhere Gewicht des Fliegers<br />

erfordert natürlich auch größere<br />

Klappen, die eine spürbare Bremswirkung<br />

haben. Das Flugzeug war<br />

also „clean“, und die Piste in Sicht.<br />

Hell leuchtete mir die Pistenbefeuerung<br />

ins Gesicht. Immer wieder<br />

schaute ich auf meine Instrumente,<br />

das ILS passte, der Speed passte.<br />

Hie und da gab es mal einen kleinen<br />

Windstoß, der sich aber sanft<br />

ausgleichen ließ. Über der Schwelle<br />

zog ich langsam das Gas raus,<br />

sodass sich die Maschine langsam<br />

und sanft auf die Piste setzte. Noch<br />

schnell die Rollanweisungen des<br />

Towers zurücklesen – fertig! <strong>Der</strong><br />

Flieger stand vorm Hangar und ich<br />

war mächtig beeindruckt. Ich hätte<br />

nicht damit gerechnet, dass sich ein<br />

so großes Gerät so einfach und zugleich<br />

präzise fliegen lässt. Dieser<br />

kleine Ausflug hat mich allerdings<br />

eines Besseren belehrt, sodass ich<br />

meinen nächsten Flug gar nicht erwarten<br />

kann. Es wird der allererste<br />

IFR-Flug meiner noch jungen Karriere<br />

werden. Ich nehme euch mit<br />

nach Linz und Tschechien, genauer<br />

gesagt nach Brno. Wie man einen<br />

IFR-Flug richtig plant und nach den<br />

Vorstellungen der Flugsicherung<br />

korrekt umsetzt, erfahrt ihr in der<br />

nächsten Ausgabe der Serie.<br />

Patrick Dorn<br />

72 <strong>Flight</strong>!


jetzt auch mit <strong>Magazin</strong>en aus<br />

dem Archiv für 0,89 €


exklusiv<br />

Um die Ecke<br />

DC9 in Isafjordur<br />

Als ich in der letzten Ausgabe die Chance erhielt, die Coolsky DC9 etwas genauer anzusehen, war mir<br />

schon klar, dass ich diesen Flieger weiter benutzen wollte. Ein schönes Flugmodell sowie ein hervorragend<br />

konzipiertes Cockpit verbunden mit der Technik der 60er Jahre waren einfach zu schön, um es nur<br />

bei einem Reviewflug bleiben zu lassen. In Hergiswil, beim <strong>Flight</strong>sim Weekend, bat mich Marc nochmals<br />

doch einen Nachflieger mit der DC9 zu schreiben.<br />

Nach einigen verworfenen Varianten sah ich auf<br />

YouTube ein Video über die Landung einer Fokker<br />

50 auf einem interessant aussehenden Platz in Island.<br />

Isafjordur (BIIS) heißt der Flugplatz an der Nordwestspitze<br />

Islands, der in einem Fjord gelegen und <strong>von</strong><br />

hohen Bergen umgeben ist. In der Datenbank nachge-<br />

sehen stellt sich heraus, dass der Platz ganze 1400 m<br />

Piste hat. Das sollte doch für eine DC9 machbar sein,<br />

denk ich mir. Schließlich hatte ich die Maschine bereits<br />

bei den ersten Flügen für die Tests nach Altenrhein<br />

gebracht, wo auch nur 1600 m zur Verfügung stehen.<br />

Doch zuerst muss man mal dahin kommen.<br />

74 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Ich starte den Flug in Keflavik, dem internationalen<br />

Flughafen der isländischen Hauptstadt Reykjavik.<br />

Mit dem FS-Flugplaner schaue ich mir die Route an.<br />

Denn die DC9 kann kein RNAV, also sind Wegpunkte<br />

relativ sinnlos, daher lässt sich eine <strong>von</strong> Funkfeuer zu<br />

Funkfeuer führende Route recht einfach abklären.<br />

Gleich drei NDBs stehen hier zur Verfügung, die den<br />

Weg nach Isafjordur zeigen. Gut, also das kann man<br />

auch wieder mal üben. <strong>Der</strong> Microsoft-Planer rechnet<br />

mit einer Flugzeit <strong>von</strong> 17 Minuten und schlägt 7000 ft<br />

als Höhe vor. Für die DC9 aber sind wohl etwas mehr<br />

angebracht, ich plane mal mit FL150. Da bei der unglaublichen<br />

Strecke <strong>von</strong> 250 km wohl nicht die Gefahr<br />

besteht, die Tanks leer zu fliegen, lasse ich es bei 7 Tonnen<br />

bewenden. Das Loadsheet, ausgestellt durch den<br />

Planer <strong>von</strong> Coolsky, gibt mir ein Startgewicht <strong>von</strong> 96<br />

100 lb vor, dazu die Speeds <strong>von</strong> V1 130, Vr 134 und V2<br />

<strong>von</strong> 141 kt. Wettermäßig liegen keine Probleme vor,<br />

Isafjordur meldet einen Wind <strong>von</strong> 080° mit 10 kt und,<br />

völlig islanduntypisch, CAVOK.<br />

<strong>Der</strong> erste Wegpunkt, der Flughafen BIST, liegt ziemlich<br />

gerade voraus. Ich steige auf FL150 und fliege über<br />

ihn. Nächster Punkt ist ein NDB mit der Kennung RE,<br />

auf Kurs 026 und 97 km <strong>von</strong> BIST entfernt. Von hier beginnt<br />

bereits der Anflug auf Isafjordur. Ich sinke bereits<br />

wieder auf 7000 ft ab. Bisher alles <strong>von</strong> Hand geflogen,<br />

für den Autopiloten bleibt da kaum Zeit. Abgesehen<br />

da<strong>von</strong> macht das Fliegen mit der DC9 einen Riesenspaß.<br />

Gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung der<br />

ADFs, denn das sind analoge Dinger, die schon Fred<br />

Feuerstein den Weg zum Brontosaurussteak gewiesen<br />

haben dürften. Ein Blick in die Anleitung vor dem Abflug<br />

ist hier ratsam, ansonsten gilt der alte Grundsatz<br />

des <strong>von</strong> Gerd Fröbe so herrlich gespielten Preußenge-<br />

Mit dem Konfigurationstool lasse ich mir den Flieger<br />

„startbereit“ setzen und rolle in Keflavik zur Piste 02.<br />

Diese zeigt ziemlich genau nach Norden, genau richtig<br />

für uns. Nach wenigen Minuten Vorbereitung setze<br />

ich auf dieser Bahn Startleistung und bin nach weniger<br />

als der Bahnhälfte in der Luft.<br />

www.flightm.com 75


nerals: Ein deutscher Offizier kann alles! Auch Fliegen<br />

mit dem Handbuch in der Hand … nun, das Resultat<br />

seines Versuchs ist ja bekannt, dazu kommt, dass das<br />

DC9-Handbuch eine Kleinigkeit mehr Inhalt bietet als<br />

die Gebrauchsanweisung des Fliegerschnauferls aus<br />

„Die tollkühnen Männer…“.<br />

Das Anflugbriefing geht für Piste 08, 1400 m lang, in<br />

einem Talkessel gelegen. Es ist ein Circling vorgesehen,<br />

das ich dem Video der Fokker 50 nachempfinden<br />

will. Nach dem nächsten NDB (IS) fliegt man eng an<br />

der Fjordwand entlang auf circa 1000 ft im Downwind<br />

und muss danach im tiefen Talkessel recht heftig drehen,<br />

um in den Queranflug und danach auf die Piste<br />

zu kommen. Es empfiehlt sich vor dem Einflug in den<br />

Fjord mal einen Modus abzuspeichern, damit man<br />

gleich wieder anfangen kann, falls, na ja …<br />

abenteuerliche Sinkraten zu produzieren. Beim ersten<br />

Anflug misslingt das gewaltig, Go Around und gleich<br />

nochmal. Beim GA empfiehlt sich, erst mal wieder aus<br />

dem Fjord rauszufliegen und dann nochmal richtig<br />

<strong>von</strong> vorne anzufangen, sonst wird das nichts. Schön<br />

dass die DC9 ohne aufwendiges Umprogrammieren<br />

<strong>von</strong> FMS und sonstigen Gadgets klar kommt. <strong>Der</strong><br />

zweite Anflug gelingt schon besser, wäre aber wohl<br />

für echte Passagiere zur boulevardwürdigen Nummer<br />

gelangt: Erst im Final Turn fast 45° Bank auf 200 ft,<br />

danach eine heftige Arrival mit vollem Bremseinsatz<br />

und Reverse. Auch da dürfte es bei einigen Sitzen zu<br />

Wir fangen den Anflug auf 5000 ft beim NDB OG an<br />

und sinken darauf auf 1500 ft ab zum NDB IS. Von<br />

dort geht’s mit einer Linkskurve in den Fjord hinein,<br />

es empfiehlt sich hier bereits früh zu konfigurieren,<br />

Gear Down und Flaps auf 40° zum Beispiel. Im Downwind<br />

sinkt man weiter ab auf etwa 1000 ft AGL, nutzt<br />

die Breite des Tals voll aus und dreht danach in den<br />

Queranflug. Nun muss relativ schnell Höhe vernichtet<br />

werden, denn einen eigentlichen Final gibt’s hier nicht<br />

… man dreht aus dem Queranflug ziemlich direkt auf<br />

die Piste ein und beendet die Kurve über der Schwelle.<br />

Unsere Anfluggeschwindigkeit beträgt 134 kt, mit Full<br />

Flaps braucht das ganz schön Power, um hier nicht<br />

76 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Gebissmarken kommen. Nach dem Stillstand erst mal<br />

warten, bis Puls und Blutdruck ein Rollen zulassen,<br />

danach drehen und Backtrack. Die DC9 hat einen<br />

komfortabel engen Wendekreis und schafft es auch auf<br />

dieser Bahn zu drehen.<br />

Nach dem Turnaround folgt der Rückstart nach Keflavik.<br />

Dieser ist faktisch nur auf Bahn 08 möglich, da<br />

ein Abflug auf der 26 eine Steilkurve unmittelbar nach<br />

dem Abheben verlangen würde. Auch auf der 08 muss<br />

man vorzugsweise erst mal in Richtung links wegdrehen,<br />

um die Hügel auf der Seite zu vermeiden.<br />

Die DC9 erfüllt dabei ihre Aufgabe ganz famos. Mit<br />

ihrer Masse und den nicht gerade üppigen Leistungsreserven<br />

muss man aber aufpassen nicht hinter die<br />

Power-/Drag-Kurve zu geraten, speziell beim Endanflug.<br />

Ansonsten kann es sehr schnell ins Gemüse gehen.<br />

Isafjordur ist aber ein interessanter Platz für diesen<br />

Flieger, auch wenn er in Realität wohl nicht damit<br />

angeflogen würde. In diesem Sinne wünsche ich vergnügliche<br />

Nachflüge ohne zu viel Valiumeinsatz.<br />

Urs Wildermuth<br />

www.flightm.com 77


Die Best of Liste!<br />

Flugzeuge<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

PMDG Boeing 737 NGX<br />

*Best Product Award 2011*<br />

März 2012 9,5 Hervorragend 59,99 €<br />

Katana 4X (Marcel Felde) Juni 2011 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong> One: Ultimate Airliners: DC9 Classic November 2012 9,0 Hervorragend 39,02 €<br />

<strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

Carenado Grand Caravan November 2012 9,0 Sehr gut 29,95 $<br />

A2A Wings of POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

Carenado Beech 200 King Air Dezember 2012 8,9 Sehr gut 40,00 $<br />

ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Vertigo Studios PT17 Oktober 2012 8,9 Gut 33,32 €<br />

QualityWings-The Ultimate 146 Collection Juni / Sept. 2012 8,8 Hervorragend 35,55 €<br />

<strong>Airbus</strong> X Extended Januar 2013 8,8 Sehr Gut 39,90 €<br />

Boeing 777 Dezember 2012 8,8 Sehr gut 59,96 $<br />

Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

<strong>Aerosoft</strong> H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

DC-6B - Legends of <strong>Flight</strong> April 2012 8,5 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 DC-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

BAE 146 – Jumbolino September 2012 8,4 sehr gut 30,95 €<br />

Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Wilco <strong>Airbus</strong> Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Captain Sim Boeing 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

Diamond Star DA40 XLS November 2012 8,3 Gut 24,57 €<br />

AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

D******** Rafale November 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

<strong>Aerosoft</strong> <strong>Airbus</strong> X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Douglas DC-3 Oktober 2012 8,0 Sehr gut 19,95 €<br />

Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Wilco CRJ NextGen August 2012 7,9 Sehr gut 36,95 €<br />

<strong>Airbus</strong> Xtreme September 2012 7,9 Gut 45,00 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Carenado Beechcraft Bonanza V35 (XPlane) April 2012 7,8 Sehr gut 26,95 $<br />

Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

78 <strong>Flight</strong>!


Mitten in<br />

Berlin


Die Best of Liste!<br />

Szenerie<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

FlyTampa Dubai Rebooted Dezember 2012 9,2 Hervorragend 30,94 €<br />

simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Grenchen X Dezember 2012 9,1 Hervorragend 19,99 €<br />

Mega Airport München 2011<br />

*Best Product Award 2011*<br />

9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Lugano X Flylogic Mai 2012 9,1 Hervorragend 25,95 €<br />

Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

FTX EU England Januar 2013 9,1 Hervorragend 40,95 AUD<br />

<strong>Aerosoft</strong> Fairbanks X November 2012 9,0 Hervorragend 21.95 €<br />

Mega Airport Düsseldorf Dezember 2012 9,0 Hervorragend 25,99 €<br />

flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Heraklion X Sept. 2012 8,9 Sehr gut 19,95 €<br />

<strong>Aerosoft</strong> – Frankfurt Hahn X April 2012 8,8 Hervorragend 15,95 €<br />

ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Toulouse-Blagnac Sept. 2012 8,7 Sehr gut 19,95 €<br />

Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

<strong>Flight</strong>Beam Phoenix Sky Harbour KPHX November 2012 8,7 Sehr gut 35,00 $<br />

Polish Airports 3 Oktober 2012 8,7 Gut 25,00 €<br />

Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

German Airfields 11 Südbayern<br />

8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

Bari X Oktober 2012<br />

8,6 Sehr gut 14,95 €<br />

80 <strong>Flight</strong>!


It’s Teatime!<br />

Verlag und<br />

Druckmanagement:<br />

maui artwork ag (société anonyme)<br />

30 route de Longwy<br />

4750 Pétange<br />

Luxemburg<br />

maui@maui.lu<br />

Diskutieren Sie mit!<br />

forum.flightm.de<br />

Redakteure gesucht!<br />

Das <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong> wächst rasant<br />

weiter, um die täglichen Meldungen<br />

auf unserer Website zu<br />

ergänzen, suchen wir weitere Freelancer.<br />

Die Arbeit wird mit einem<br />

monatlichen Honorar belohnt.<br />

Geschäftsführer:<br />

Redaktion<br />

redaktion@flightm.com:<br />

Impressum<br />

Marc Goergen<br />

marc.g@flightm.com<br />

Urs Wildermuth<br />

Christoph Schipke<br />

Berthold Paustian<br />

Stefan Hänschen<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Sandra Lammers<br />

Daniel Schaar<br />

Florian Venus<br />

Markus Halle<br />

Lennart Schirra<br />

Timo Zinn<br />

Julian Kirchhoff<br />

Florian Schlund (Stellv. Chefredakteur)<br />

Lucas Crisologo (Screens)<br />

Jonas Bock (Screens)<br />

Daniel Graf (Screens)<br />

Nicolas Grün<br />

Max Mertznich<br />

Dominic Funke<br />

Laurenz Patocka<br />

Max Togni (Screens)<br />

Thomas Klein (Screens)<br />

Marc Goergen (Chefredakteur)<br />

22. Ausgabe ¦ Deutschland 3,95 € ¦ Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF Das Original! Monatlich neu!<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

Layout:<br />

Oliver Hahn Design<br />

www.oliverhahndesign.de<br />

Ihre Nummer 1 zum Schnupperpreis!<br />

Jetzt nur 3,95 €<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

01 ¦ Januar 2013<br />

<strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong><br />

Aboservice:<br />

oh@oliverhahndesign.de<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

Wissen:<br />

DC9 in Isafjordur<br />

Hardware:<br />

CPflights Boeing 737<br />

Email: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

01<br />

4 192203 503955<br />

Anzeigen:<br />

Vertrieb:<br />

maui@maui.lu<br />

www.flightm.com/mediadaten<br />

MZV GmbH & Co. KG<br />

Ohmstraße 1<br />

85716 Unterschleißheim<br />

Sie können bequem im simMarket ihre<br />

<strong>Flight</strong>! E-Paper sowie Abo‘s bestellen.<br />

simmarket.flightm.com<br />

© Alle Inhalte unterliegen dem <strong>Flight</strong>! Copyright 1999-2012<br />

Telefon +49 89 319 06-0<br />

Telefax +49 89 319 06-113<br />

E-Mail: mzv@mzv.de<br />

Web: www.mzv.de<br />

Neue Anzeigenpreise 2013!<br />

www.flightm.com/mediadaten<br />

www.flightm.com 81


Die Januar-Ausgabe erscheint am<br />

Montag den 11. Februar 2013<br />

die aktuellen Termine finden Sie auf www.flightm.com<br />

Im Cockpit der Avro RJ -<br />

die ersten Schritte<br />

Kamchatka -<br />

The Lost World<br />

Die Januar/Februar -Ausgabe der<br />

Computer Pilot erscheint<br />

Ende Januar<br />

KAFW Fort Worth<br />

Alliance Airport<br />

<strong>Airbus</strong> Tutorial Teil 1<br />

History - die Januar-Themen - 1999 bis 2013<br />

82 <strong>Flight</strong>!


01<br />

inklusive<br />

Sonderausgaben<br />

!nur im Abo!<br />

Jetzt auch als Flex! Abo mit<br />

Geld-zurück-Garantie<br />

22. Ausgabe ¦ Deutschland 3,95 € ¦ Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Österreich: 4,95 € ¦ Benelux: 4,95 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF Das Original! Monatlich neu!<br />

Sie können sich neben den normalen Abo‘s für das neue<br />

flexible Flex! Abo entscheiden. <strong>Der</strong> Rechnungsbetrag wird<br />

ihnen mit jeweils 4 Ausgaben automatisch per Lastschrift<br />

abgebucht.<br />

Die Preise:<br />

Flex! Abo (monatlich) 4 Ausgaben 8 Ausgaben 12 Ausgaben<br />

Deutschland 4,99 € 19,99 € 39,99 € 59,99 €<br />

Deutschland Kiosk 5,50 € 22 € 44 € 66 €<br />

Österreich 5,80 € 22,99 € 45,99 € 66,99 €<br />

FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

Das Original! Monatlich neu!<br />

Ihre Nummer 1 zum Schnupperpreis!<br />

Jetzt nur 3,95 €<br />

01 ¦ Januar 2013<br />

Europa 5,80 € 22,99 € 45,99 € 66,99 €<br />

<strong>Der</strong> <strong>Airbus</strong> <strong>von</strong> <strong>Aerosoft</strong><br />

Wissen:<br />

DC9 in Isafjordur<br />

Europa Kiosk 5,80 € 23,20 € 46,40 € 69,60 €<br />

Hardware:<br />

CPflights Boeing 737<br />

It’s Teatime!<br />

Orbx wagt sich in neue Gebiete<br />

Schweiz 8,90 CHF 35,60 CHF 71,20 CHF 99,50 CHF<br />

Schweiz Kiosk 9,90 CHF 39,60 CHF 79,20 CHF 118,80 CHF<br />

Die Preise sind gültig auf allen Bestellungen bis zum 1. März 2013<br />

4 192203 503955<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Abobestellung<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

Email: abo@flightm.com<br />

Holen Sie sich den Gold Status!<br />

Sie bekommen bis zu 30% Rabatt auf ihrem Abo<br />

und eine kostenlose <strong>Flight</strong>! Tour an ihrem Airport<br />

Vorname:<br />

Nachname:<br />

Straße/Hausnr.:<br />

Postleitzahl:<br />

Ort:<br />

Telefonnummer:<br />

Land:<br />

E-Mail Adresse:<br />

Ich bestelle zu den oben angeführten Preisen: ein <strong>Flight</strong>! Abo <strong>von</strong>:<br />

monatliches Flex Abo 4 Ausgaben 8 Ausgaben 12 Ausgaben<br />

Ab Ausgabe:<br />

Ich wurde geworben <strong>von</strong>:<br />

Ich bezahle bequem per Bankeinzug: (optional)<br />

Konto Nr:<br />

Datum und Unterschrift:<br />

Geldinstitut:<br />

BLZ:<br />

Das Abonnement verlängert sich zum jeweils gültigen Abonnementpreis automatisch um<br />

jeweils eine weitere Abrechnungsperiode, sollte es nicht bis spätestens eine Ausgabe vor<br />

Ablauf abbestellt werden. Bitte beachten Sie, dass eine Abokündigung nur zur kommenden<br />

Ausgabe möglich ist.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!