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das dental labor Zahntechniker als Bachelor (Vorschau)

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

11<br />

www.dlonline.de<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong><br />

c Ab Seite 1682 Studium Dentale Technologie und Management an der Steinbeis Universität<br />

Wie es euch und uns gefällt<br />

c Ab Seite 1728 Das dl-Team gibt Geschenktipps<br />

Smile Design<br />

c Ab Seite 1750 Interdisziplinär: Versorgung mit Totalprothesen<br />

November 2011 · 59. Jahrgang


Editorial<br />

Der wunde Punkt<br />

Wir leben in einer merkwürdigen<br />

Zeit. Zahlreiche Menschen<br />

begeben sich Seelenfängern<br />

jedweder Art in die Hände.<br />

Triebfeder sind meist Unsicherheit,<br />

Angst, Nöte. Doch <strong>das</strong> boomende Geschäft<br />

mit der „Spiritualität“ hat in den<br />

seltensten Fällen mit echter Lebenshilfe<br />

zu tun.<br />

Neben den Seelenfängern gibt es die<br />

Rattenfänger, jene Spezies <strong>als</strong>o, die uns<br />

immer wieder um viel Geld bringt. Zunächst:<br />

Geld verdienen ist großartig.<br />

Vor allem, wenn man viel dazu tut und<br />

<strong>das</strong> Vermögen somit aus eigener Leistung<br />

entsteht. Geld verlieren ist weniger<br />

großartig, geht aber schneller, vor<br />

allem, wenn man auf <strong>das</strong> f<strong>als</strong>che Pferd<br />

gesetzt hat. Opfer der Ost-Immobilienund<br />

dot.com-Blase sowie der Börsencrashs<br />

der letzten Jahre werden ein Lied<br />

davon singen können.<br />

Was mich verblüfft: Es gibt Berufsgruppen,<br />

die leichter mit dem „schnellen<br />

Geld“ zu locken sind <strong>als</strong> andere. Mediziner<br />

und Zahnmediziner spielen da<br />

ganz vorne mit, so der Anlageberater<br />

meines Vertrauens. Er erzählt mir regelmäßig,<br />

<strong>das</strong>s gerade diese Berufsgruppen<br />

extrem viel Geld verlieren (immer<br />

noch ...), da sie Rattenfängern auf den<br />

Leim gehen, wenn diese die Rendite nur<br />

schön genug reden. Wie kann <strong>das</strong> sein?<br />

Es handelt sich doch um intelligente<br />

Menschen! Aber Hand aufs Herz: Vermutlich<br />

vertrauen die meisten unter uns<br />

nur allzu naiv Anlage- und Bankexperten<br />

– und haben auch <strong>das</strong> eine oder andere<br />

bittere Lehrgeld bezahlen müssen.<br />

Warum setzen wir unser sauer Erspartes<br />

und Verdientes oft so leichtfertig<br />

aufs Spiel? Zum einen aus Zeitmangel.<br />

Dazu kommt die Lustlosigkeit, sich in<br />

der kargen Freizeit mit einem Thema zu<br />

beschäftigen, <strong>das</strong> uns alle schlichtweg<br />

überfordert. Außerdem sind wir es gewohnt,<br />

der Expertenmeinung zu vertrauen.<br />

Und schließlich gesellt sich<br />

noch eine gewisse Trägheit zu dem<br />

Ganzen, ganz nach dem Motto: Wird<br />

schon nichts passieren.<br />

Wir sollten <strong>als</strong>o lernen, weniger vertrauensselig<br />

zu sein und uns besser<br />

zu informieren – auch wenn es schwer<br />

fällt. Denn wir alle sind nicht nur Privatleute,<br />

sondern vielfach auch Unternehmer.<br />

<strong>Zahntechniker</strong> tun sich<br />

manchmal schwer mit der Rolle des<br />

selbstständigen Laborunternehmers.<br />

Spreche ich gelegentlich mit Inhabern<br />

von eher kleineren Labors, so<br />

sind die Schwachpunkte fast durchgängig:<br />

betriebswirtschaftliche Analysen,<br />

Fehler bei den Abrechnungen,<br />

Rückstellungen für die Rente, Vertragsfallen,<br />

Personalmanagement, Schutz vor<br />

Insolvenz, Kennzahlen, richtige Gesellschaftsform<br />

des Unternehmens usw. …<br />

Der Inhaber ist <strong>Zahntechniker</strong> mit Leib<br />

und Seele, er liebt <strong>das</strong> Handwerkliche<br />

und hasst betriebswirtschaftliche Themen,<br />

was dann auch gerne delegiert<br />

wird. Das eine geht aber nicht ohne <strong>das</strong><br />

andere. Ein guter Unternehmer ist nur<br />

der, der seinem Steuerberater folgen<br />

kann, ebenso (wenigstens grundlegend)<br />

dem Anlageberater.<br />

Es geht <strong>als</strong>o kein Weg daran vorbei, sich<br />

auch mit ungeliebten Themen vertraut<br />

zu machen. Wir vom <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> greifen<br />

diese Themen immer wieder auf –<br />

siehe auch <strong>das</strong> Schwerpunktheft <strong>dental</strong><br />

kompendium „Betriebswirtschaft für<br />

Labors“, Ausgabe 2-2011 (zu bestellen<br />

unter www.fachbuchdirekt.de). Wir<br />

überlegen auch, <strong>das</strong> frühere Konzept<br />

des <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-Betriebswirtschafts-<br />

Kongresses wieder aufleben zu lassen.<br />

Vielleicht ist die Zeit ja reif dafür? Ich<br />

würde mich freuen, wenn ich dazu Ihre<br />

Meinung hören dürfte.<br />

In diesem Sinne<br />

Ihre<br />

e Dr. Angelika Schaller,<br />

Chefredakteurin<br />

www.facebook.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong> • www.twitter.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong><br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1675


Glosse<br />

Einfach esoterisch<br />

Die Zeiten sind hart, keine Frage – und deshalb<br />

machen sich auch findige Zahnärzte frühzeitig<br />

auf die Suche nach einem Praxis-Marketingkonzept,<br />

<strong>das</strong> die Konkurrenten alt aussehen<br />

lässt und <strong>das</strong> lädierte Image etwas aufpoliert. Aber<br />

helfen da schon Kletterburgen für die lieben Kleinen,<br />

3D Fernseher mit X-Box im Wartezimmer und eine gehobene<br />

Palette der Printmedien? Um sich deutlich abzuheben<br />

vom popeligen Praxis-Einerlei gibt es da doch<br />

einige interessante Ansätze. Wie wäre es mit der ersten<br />

esoterischen Zahnarztpraxis Deutschlands? Zielgruppe<br />

sollten die in einem anderen Kosmos irrlichternden,<br />

in Klamotten aus dem Restposten-Nirwana gekleideten<br />

Gestalten sein, die vorzugsweise „Lichtnahrung“ zu<br />

sich nehmen (vorausgesetzt, man substituiert etwas<br />

mit Leberkäse und reichlich Bockbier) und die schon<br />

jeden Psycho- und Eso-Schwachsinn ausprobiert haben.<br />

Die Praxis der Zukunft ist nach streng ökologischen<br />

Gesichtpunkten gebaut, alle Baustoffe sind frei<br />

von schädlichen, die Aura des Patienten beeinträchtigenden<br />

Substanzen.<br />

Die Räume sind spiralförmig um den „geomantischen“<br />

Kern des Hauses gruppiert – dem Abrechnungszentrum.<br />

Das Heizungssystem wird mit Biogas aus der angegliederten<br />

Schweinezucht befeuert. Das Wartezimmer<br />

ist Licht durchflutet, zarte Klangschalenmusik<br />

sorgt für die richtige Stimmung, und auf den Tischen<br />

stehen Schalen mit handsortierten Bio-Walnüssen.<br />

Violette Rattan-Sitzgruppen laden zum Verweilen ein.<br />

In jedem der streng nach Feng Shui eingerichteten Behandlungszimmer<br />

befindet sich eine kleine CD-Sammlung<br />

mit Bambusflöten-Musik der extrem nervenden<br />

Art. Die Handstücke sind allesamt „linksdrehend“, und<br />

aus dem Wasserspender fließt denaturalisiertes, keimfreies<br />

Heilwasser. Eine Helferin, die mindestens EIN<br />

abgeschlossenes Volkshochschulseminar in angewandter<br />

Esoterik-Verarsche nachweisen kann, versetzt<br />

<strong>das</strong> Opfer, Entschuldigung: den Patienten, in eine Art<br />

„Schwingung“, die ihn seiner „verborgenen Spiritualität“<br />

näher bringen soll. Als Narkotikum kommen alternative<br />

Substanzen (die hier nicht näher erklärt werden<br />

sollen) zum Einsatz, nach deren Gebrauch einige<br />

Patienten von „metaphysischen Erscheinungen an der<br />

Zimmerdecke berichten, die aber erstklassig ablenken<br />

sollen. Nach Abschluss der Behandlung wird ein „hochenergetischer<br />

Trank“ gereicht, der im Wesentlichen<br />

aus Rinderbrühe, Vitamintabletten und ganz viel „kosmischer<br />

Liebe“ besteht. Als geschäftserweiternd bietet<br />

sich auch, parallel zur Prophylaxe, eine Produktpalette<br />

der „Fliegestiftung“ vom bekannten TV-Prediger an.<br />

Diese „Stiftung“ hat es wirklich in sich. Dort bittet er<br />

nicht nur um Spenden, sondern wirbt auch damit, <strong>das</strong>s<br />

„Viele“ ihn bereits aus Dankbarkeit testamentarisch<br />

bedacht haben sollen. Das erinnert irgendwie an den<br />

Slogan des Kabarettisten Wolfgang Neuss: „Schreiben<br />

Sie uns – schreiben Sie uns auf unser Konto.“ Wer <strong>das</strong><br />

„Spendentelefon (eine 0900 Nummer) anruft, bekommt<br />

eine kurze Predigt zu hören und zehn Euro mit<br />

der Telefonrechnung abgebucht. Seine „Homepage“<br />

aber ist der wahre Gnadenhammer. Da gibt es alles,<br />

was der Arzt nicht verschreibt: Eine „Anleitung zur<br />

Selbstheilung durch Seelenkraft“ und eine „Fliege-Essenz“<br />

im Zerstäuber – kein Scherz. Dieses „Weihwasser“<br />

hat es in sich: „Es schenkt unserer Seele ordnende<br />

Informationen, die unseren Geist und Körper immer<br />

wieder neu auferstehen lassen“ verspricht Fliege.<br />

Denn: „Ich habe über sie gebetet wie über Weihwasser.<br />

Ich habe immer wieder meine Hände aufgelegt, um<br />

Trost und Kraft in die Essenz zu senden. Sie soll ein<br />

Segen sein“. Bei einem Preis von 39,90 Euro für 35ml,<br />

zuzüglich Versandkosten, dürfte die Plörre vor allem<br />

für <strong>das</strong> Konto des Herstellers ein Segen sein, woran<br />

auch die Praxis segensreich teilhaben könnte. Nun hat<br />

ihm eine gottlose Hamburger Fachfrau doch tatsächlich<br />

vorgeworfen, er würde seine schwindende Prominenz<br />

dazu benutzen, um „eine Plattform für Scharlatane<br />

aufzubauen“. So was aber auch! Dass er nebenbei<br />

noch einen „Raumtrockner“ anbietet, der von einem<br />

Scientology-Mitglied hergestellt wird, beweist lediglich,<br />

<strong>das</strong>s die Wunderwirkung seiner eigenen Essenz<br />

auf den Intellekt stark begrenzt ist. Vielleicht sollte der<br />

Mann einfach „die Fliege“ machen.<br />

Mit esoterischen Grüßen – Ihr<br />

UMA<br />

E-Mail dl.redaktion@vnmonline.de<br />

1676 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Inhalt<br />

1725<br />

1799<br />

1710<br />

Editorial<br />

Schaller, Dr. A.:<br />

Der wunde Punkt 1675<br />

Glosse<br />

Einfach esoterisch 1676<br />

Aktuell<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong> TV im Gespräch mit<br />

„Mister Drehfix“ 1680<br />

Neue Teleskopzange:<br />

Genial einfach 1681<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong> 1682<br />

Impressionen aus Korea 1688<br />

Die Baustellen<br />

der Zahnkönige 1691<br />

1688<br />

Lehren & Lernen<br />

Wie Sie Prüfungsangst<br />

überwinden 1692<br />

Events<br />

Dentaler Austausch<br />

auf Augenhöhe 1694<br />

Alpengeflüster<br />

bei AmannGirrbach 1696<br />

Implantologie ist auch<br />

ein „Frauenthema“ 1698<br />

Noritake präsentiert<br />

neue Zirkon-Discs 1702<br />

Patienten-Workshop<br />

mit Renato Carretti 1704<br />

Digitale Abformung<br />

und ihre Auswirkung<br />

auf die Zahntechnik 1710<br />

Reportage<br />

Eine Reise im Bann<br />

der gelben Pfeile 1717<br />

Interview<br />

Funktion im Fokus: Ztm. Martin<br />

Mormann über neue Seitenzähne<br />

für die CMD-Therapie 1722<br />

Weihnachts-Special<br />

Wie es euch und uns gefällt:<br />

Das dl-Team gibt Weihnachts-<br />

Tipps 1728<br />

Menschen<br />

Meike im Glück –<br />

Zahnkönigin hat geheiratet 1725<br />

Goldene Ehrennadel<br />

für Josef Wagner 1726<br />

1678 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

1762<br />

1732<br />

1750<br />

1744<br />

Technik<br />

Tipp des Monats:<br />

Kann Bewährtes noch<br />

besser werden? 1730<br />

Großmann, B.:<br />

Das Kunstwerk, Teil 2 1732<br />

Brix, O.; Edelhoff, D.:<br />

Komposit trifft Vollkeramik 1744<br />

Lacasella, P.:<br />

Smile Design 1750<br />

Tinschert, J.; Natt, G.; Braumüller,<br />

D.; Cfer, R.; Wolfart, S.:<br />

Festigkeitsverhalten von<br />

Sinterverbundsystemen 1762<br />

Produkte<br />

Ivanova, E.:<br />

Vom PC in den Mund 1770<br />

Neuheiten 1774<br />

Wissen<br />

Georgi, K-H.:<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon! 1776<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design 1782<br />

Termine<br />

Veranstaltungsfinder 1788<br />

ArbeitsLeben<br />

dl privat – Tipps für die Zeit<br />

außerhalb des Laborbetriebs 1796<br />

picodent:<br />

Vom Marathon zur Maß 1799<br />

Alarmsignal Rückenschmerz 1800<br />

Schmökern im Herbst 1802<br />

Management<br />

Internet-Marketing 2.0 1806<br />

Der Chef fällt aus – was nun? 1808<br />

Geschäfte mit der Angst<br />

der Anleger 1810<br />

Das richtige Handeln 1812<br />

Kurz vor Schluss<br />

Lohnerhebung des dzv 1826<br />

Neues aus dem Labor<br />

Steinbeisser 1826<br />

Impressum 1824<br />

Autorenrichtlinien 1825<br />

Diese Ausgabe enthält Beilagen der Firmen<br />

AmannGirrbach, Dental-Union, Medentis,<br />

Merz Dental, Speiko, Zirkonzahn und<br />

Zahnkönige.<br />

Wir bitten um freundliche Beachtung.<br />

1776<br />

1782<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1679


Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Die Teleskopzange für optimalen Grip<br />

Genial einfach<br />

Neue Teleskopzangen gibt es bei Hammacher.<br />

Sie werden in zwei Ausführungen<br />

angeboten: für Eckzähne und<br />

Oberkiefer-Frontzähne sowie für Seitenzähne.<br />

Die Teleskopzangen haben<br />

drei auswechselbare Greifspitzen. Zwei<br />

der Greifspitzen sind beweglich an einem<br />

Halteabschnitt der Teleskopzange<br />

gelagert, während der andere Halteabschnitt<br />

nur eine Spitze hat. Beim Betätigen<br />

der Zange suchen sich die drei<br />

Greifspitzen – auch bei unregelmäßigen<br />

Kroneninnenwänden – automatisch<br />

eine Drei-Punkt-Abstützung.<br />

Die Vorteile laut Hersteller: Drei-Punkt-<br />

Abstützung, kein Kippen der Kronen, besserer<br />

Halt, Vorteile des Drucks auf drei<br />

Auflagepunkte, die Greifspitzen bestehen<br />

aus auswechselbaren Diamantschleifkörpern,<br />

leichte Handhabung. n<br />

i Infos unter Telefon (02 12) 26 250 11 und<br />

per E-Mail inland@hammacher.de<br />

„Alle Wahrheiten sind einfach zu<br />

verstehen, sobald sie entdeckt werden ...<br />

Galileo Galilei 1564 - 1642, Philosoph, Mathematiker, Physiker, Astronom


Kurz notiert<br />

Aktuell<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-TV im Gespräch mit Alfons Wengenmeier<br />

So haben <strong>Zahntechniker</strong> den Dreh raus!<br />

Der Dental Drehfix bewegt<br />

sich und er bewegt<br />

die Branche. Er ist<br />

der Hit des Jahres. Im Interview<br />

mit dl-Textchefin<br />

Barbara Schuster erklärt<br />

„Mister Drehfix“, Alfons<br />

Wengenmeier, wie er auf<br />

die Idee kam, eine solche<br />

Abrechnungshilfe zu<br />

kreieren, wie der Drehfix<br />

genau gehandhabt wird<br />

und welche Vorteile er<br />

bringt.<br />

n<br />

i Bestellen können Sie <strong>das</strong> pfiffige Labor-Hilfsmittel unter<br />

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i Das Video mit dem Interview sehen Sie auf<br />

www.youtube.com/watch?v=F_dbVJ17k38<br />

... der Punkt ist, sie zu entdecken.“<br />

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Zahntechnische Arbeiten und Aufnahmen: Ztm. A. Gütges, Xcitedent DL / Düsseldorf


Aktuell<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong><br />

Studium Dentale Technologie und Management an der Steinbeis Universität<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong><br />

Geschafft! Die Absolventen des ersten <strong>Bachelor</strong>-Studiengangs für <strong>Zahntechniker</strong> haben ihre<br />

Weiterbildung mit sehr guten Noten abgeschlossen. Professor Dr. Gregor Slavicek vom Steinbeis<br />

Transfer Institut Biotechnology Interdisciplinary Dentistry zieht Resümee.<br />

„<br />

Die Zahntechnik befindet<br />

sich im größten Wandel<br />

ihrer Geschichte<br />

f Die neuen <strong>Bachelor</strong>s in der<br />

Zahntechnik mit dem<br />

Lehrgangsleiter: Rolf Ebert,<br />

Katrin Neugebauer, Rudolf<br />

Käser, Claudia Landmann,<br />

Katheline Frels, Jan Teuchert,<br />

Bernd Single, Gregor Slavicek<br />

(von rechts nach links)<br />

Neben der angespannten<br />

wirtschaftlichen<br />

Situation der Zahntechnik<br />

sind es vor allem die<br />

“<br />

Vielzahl innovativer Ideen<br />

und Entwicklungen, die<br />

deutlich machen, <strong>das</strong>s dieses<br />

Zitat vor allem für jene wichtig ist,<br />

die im Zentrum der zahntechnischen<br />

Wertschöpfungskette stehen: die <strong>Zahntechniker</strong>.<br />

Besonders kleine Dental<strong>labor</strong>e<br />

haben zunehmend Probleme, diesem<br />

Druck von außen standzuhalten.<br />

Diese Entwicklung führt zu einem hohen<br />

Maß an Unzufriedenheit bis hin zur<br />

Frus-tration und Perspektivlosigkeit bei<br />

jungen und älteren <strong>Zahntechniker</strong>n.<br />

Darüber hinaus klagen <strong>Zahntechniker</strong><br />

häufig über die schlechte oder mangelhafte<br />

Kommunikation mit ihren Kunden,<br />

den Zahnärzten. Dort gibt es <strong>als</strong>o<br />

Aufholbedarf.<br />

Zunehmend wird der <strong>Zahntechniker</strong> fundierte<br />

betriebswirtschaftliche Kenntnisse<br />

besitzen müssen, um selber <strong>als</strong> kritische<br />

Kontrollinstanz bei Entscheidungen<br />

agieren zu können. Solche<br />

Entscheidungen (Neuanschaffung, Investition,<br />

bestimmte Technologie etc.)<br />

beruhen oftm<strong>als</strong> auf einem festgefahrenen,<br />

subjektiven Postulat bzw. einer<br />

vorherrschenden allgemeinen Meinung.<br />

1682 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Aktuell<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong><br />

e Studentensprecherin<br />

Katrin Neugebauer<br />

überreicht eine fotografische<br />

Dokumentation des<br />

Studiums an Professor<br />

Slavicek<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Ebenso interessant ist es, den tatsächlichen<br />

Nutzen der Beratung durch den<br />

<strong>Zahntechniker</strong> in Zusammenarbeit mit<br />

dem Zahnarzt darzustellen. Nun konnte<br />

in einer umfangreichen Studie im<br />

Raum Berlin unter Einbeziehung von 15<br />

Praxen und mehr <strong>als</strong> 150 Patienten<br />

nachgewiesen werden, <strong>das</strong>s die Patienten<br />

die zusätzliche Beratung durch<br />

den <strong>Zahntechniker</strong> schätzen, sich<br />

durchwegs zu einer höheren Versorgung<br />

entscheiden und sich diese Entscheidung<br />

<strong>als</strong> reale Umsatzsatzsteigerung<br />

beim Labor von mehr <strong>als</strong> 15.000<br />

Euro niederschlagen kann.<br />

Warum <strong>als</strong>o ein Studium?<br />

All diese Aspekte beschäftigen derzeit<br />

die <strong>Zahntechniker</strong>, wobei die Antworten<br />

oft nicht gefunden werden können,<br />

da wissenschaftliche Untersuchungen<br />

dazu fehlen. Und in der eigenen Ausbildung<br />

gab es keine wissenschaftliche<br />

Ausbildung, die jedoch die Voraussetzung<br />

ist, um solche Fragen fundiert beantworten<br />

zu können. Wenn Sie Ihre<br />

Kunden nicht korrekt befragen können,<br />

wenn Sie die erhobenen Daten nicht<br />

auswerten können, wenn Sie die Ergebnisse<br />

nicht interpretieren können,<br />

wenn Sie die notwendigen Schritte<br />

nicht umsetzen und später evaluieren<br />

können, dann sind Sie abhängig von externen<br />

Beratern, welche sich nachträglich<br />

<strong>als</strong> doch nicht kompetent oder fundiert<br />

erweisen.<br />

Eine fundierte wissenschaftliche und<br />

betriebswirtschaftliche Ausbildung im<br />

Rahmen eines <strong>Bachelor</strong> Studiums ermöglicht,<br />

diese Kompetenzen zu erlernen<br />

und in der Praxis anzuwenden. Darüber<br />

hinaus eröffnet es den Schritt in<br />

Forschung und Entwicklung. Dann<br />

kann der Innovationsprozess in der<br />

Zahntechnik wieder verstärkt in die<br />

Dental<strong>labor</strong>, zum <strong>Zahntechniker</strong> rücken.<br />

Das Dental<strong>labor</strong> ist in Folge nicht mehr<br />

Konsument, sondern Partner im Entwicklungsprozess.<br />

Wer sagt, <strong>das</strong>s es<br />

nicht zunehmend deutsche Dental<strong>labor</strong>e<br />

geben kann, die <strong>als</strong> zweites Standbein<br />

in der Auftragsforschung (<strong>als</strong> Forschungs<strong>labor</strong>)<br />

aktiv sind – und <strong>das</strong> über<br />

den <strong>dental</strong>en Bereich hinaus? Die wissenschaftliche<br />

Fähigkeit, gepaart mit<br />

einer fundierten wirtschaftlichen Ausbildung,<br />

ermöglichen den Absolventen<br />

des <strong>Bachelor</strong>-Studiums am Steinbeis<br />

Transfer Institut Biotechnology Interdisciplinary<br />

Dentistry einen erheblichen<br />

Wettbewerbsvorteil auch in der <strong>dental</strong>en<br />

Industrie: Welcher Absolvent eines<br />

Wirtschaftstudiums hat schon die Fachkenntnis<br />

des <strong>Zahntechniker</strong>s, die manuelle<br />

Fertigkeit, <strong>das</strong> tiefe Verständnis<br />

der Fertigungsprozesse <strong>dental</strong>er Werkstücke?<br />

Die Kombination aus Fachwissen,<br />

Wirtschaftstudium und wissenschaftlichem<br />

Know-how nach dem <strong>Bachelor</strong>studium<br />

kann keine andere<br />

Berufsgruppe vorweisen – und ist somit<br />

ein echtes Alleinstellungsmerkmal<br />

und ein tatsächlicher Wettbewerbsvorteil.<br />

Hervorragende Noten<br />

Die ersten Absolventen haben in der<br />

Mindeststudienzeit von 24 Monaten<br />

sämtliche Leistungsnachweise erbracht,<br />

<strong>das</strong> Studium beendet und nun die <strong>Bachelor</strong>these<br />

verteidigt. Der Notendurchschnitt<br />

von 1,5 im Gesamtstudium<br />

(1,3 bis 1,7) und von 1,3 bei These<br />

und Verteidigung (1,0 – 1,6) zeugen vom<br />

hohen Einsatz aller Studenten. Darunter<br />

waren auch alle drei Stipendiaten,<br />

1684 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


© kiri - Fotolia.com<br />

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Aktuell<br />

<strong>Zahntechniker</strong> <strong>als</strong> <strong>Bachelor</strong><br />

welche im Jahr 2009 <strong>das</strong> Stipendium<br />

der Steinbeis Hochschule gemeinsam<br />

mit der Fachzeitschrift <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> erhalten<br />

haben (siehe auch <strong>das</strong> <strong>dental</strong><br />

<strong>labor</strong> 5/2010). Die Qualität der wissenschaftlichen<br />

Arbeiten ist äußerst beachtlich,<br />

so <strong>das</strong>s in den nächsten Monaten<br />

in verschiedenen Fachzeitungen<br />

entsprechende Publikationen erfolgen<br />

werden. Aus Sicht des Institutes ist neben<br />

dem erfolgreichen Abschluss der<br />

Studenten die Tatsache besonders erfreulich,<br />

<strong>das</strong>s sich die Mehrheit der Absolventen<br />

sofort für <strong>das</strong> im März 2012<br />

startenden Masterstudium (MSc Innovation<br />

Dentale Technologie) angemeldet<br />

haben.<br />

Für mich <strong>als</strong> Lehrer dieser sieben Absolventen,<br />

die damit die erste akademische<br />

Stufe erlangt haben, ist es entscheidender,<br />

zu sehen, wie sich der zukünftige<br />

Berufsweg jedes einzelnen<br />

entwickeln wird – und diese auch dabei<br />

zu unterstützen. Mein Erfolg <strong>als</strong> Lehrer<br />

ist nicht der erfolgreiche <strong>Bachelor</strong>-Abschluss,<br />

dies ist eine logische Konsequenz<br />

eines Studiums. Auch ist der <strong>Bachelor</strong><br />

Titel nicht <strong>das</strong> Ziel eines Studiums,<br />

er ist ein Zeichen, ein Symbol, ein<br />

Unterscheidungsmerkmal. Der weitere<br />

Berufsweg wird jedoch durch den <strong>Bachelor</strong>-Abschluss<br />

eines Studiums und<br />

den Rückhalt einer Alma Mater wie der<br />

Steinbeis Universität deutlich geprägt<br />

werden – neue Berufsbilder, neue Möglichkeiten,<br />

neue Perspektiven, ohne die<br />

Zahntechnik verlassen zu müssen. n<br />

Info:<br />

Start des nächsten <strong>Bachelor</strong> of Science<br />

Curriculum (Berlin, SHB): 26. April 2012<br />

Start des nächsten Master of Science<br />

Curriculum (Stuttgart, SIMT): 15. März<br />

2012<br />

<strong>Bachelor</strong>-Urkunde in der Tasche – und<br />

nun? In den nächsten Ausgaben berichten<br />

wir über den weiteren Berufs-<br />

Weg der Absolventen.<br />

Mehr Infos dazu<br />

☞www.dlonline.de<br />

i Literatur Tipps<br />

zum Weiterlesen<br />

Karriere<br />

7 Gründe, die für ein <strong>Bachelor</strong> of Science (BSc) Dentale Technologie<br />

und Management sprechen:<br />

1 Das Erlernen der Theorie und Praxis von Managementwerkzeugen, um im eigenen<br />

Betrieb fundierte Entscheidungen treffen zu können, sichert <strong>das</strong> Unternehmen<br />

und die Unabhängigkeit.<br />

2 Das grundlegende Verständnis, wie Wissenschaft und Erkenntnisgewinn funktionieren,<br />

ermöglicht selbstständige Untersuchungen im eigenen Betrieb, die <strong>als</strong><br />

Basis für Entscheidungen herangezogen werden können.<br />

3 Der Weg in die Forschung- und Entwicklung steht offen.<br />

4 Das vertiefte Wissen in der Zahntechnik kann in Lehre und Ausbildung genutzt<br />

werden.<br />

5 Das Profil eines <strong>Bachelor</strong>-Absolventen kann bei Bewerbungen für gehobenes<br />

Management und Führungsaufgaben durch die Kombination Fachwissen –<br />

Wirtschaftstudium – wissenschaftliche Ausbildung nicht mehr einfach übergangen<br />

werden.<br />

6 Ein <strong>Bachelor</strong>-Abschluss wird noch für lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal für<br />

einen <strong>Zahntechniker</strong> darstellen.<br />

7 Ein Masterstudium und in Folge <strong>das</strong> Doktorat-Studium steht <strong>Zahntechniker</strong>n nun<br />

auch in ihrem Beruf offen.<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

1686 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Tradition trifft Innovation<br />

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Tel. +49 (0)7731 79 783-0, Fax +49 (0)7731 28 917<br />

www.candulor.de, info@candulor.de


Aktuell<br />

„Sehr wissbegierig“<br />

Impressionen von der KDTech im südkoreanischen Seoul<br />

„Sehr wissbegierig“<br />

e An beiden Tagen<br />

waren die Messestände<br />

gut besucht<br />

In lichten Höhen wurde zum 47. Mal die KDTech in Seoul veranstaltet.<br />

„The Korean Dental Technician Academic Conference & Dental<br />

Exhibition“ fand statt im 63 Building, gelegen auf der Yeouido Insel,<br />

unmittelbar am Han River in Seoul und einst <strong>das</strong> höchste Gebäude<br />

außerhalb der USA. Oliver Wesner, Vertriebsleiter der retec<br />

Kunststofftechnik in Rosbach-Rodheim, war dabei und berichtet über<br />

seine Eindrücke.<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Während sich die ebenfalls<br />

jährlich in Korea stattfindende<br />

Sidex überwiegend dem<br />

zahnärztlichen Gebiet widmet, ist<br />

die KDTech ausschließlich zahntechnisch<br />

akzentuiert. Kein Wunder,<br />

<strong>das</strong>s die Veranstaltung mit 56 Ausstellern<br />

in vergleichsweise kleinem<br />

Rahmen stattfand. Darunter waren<br />

hauptsächlich koreanische Vertriebe,<br />

aber auch einzelne europäische und<br />

amerikanische Hersteller. Auch drei<br />

deutsche Firmen waren mit einem<br />

eigenen Stand vertreten, jedoch hauptsächlich<br />

<strong>als</strong> Unterstützung der koreanischen<br />

Vertriebspartner. So haben<br />

wir von der retec Kunststofftechnik einen<br />

Kunden in Korea, der dort unsere<br />

Produkte vertreibt. Er bat uns darum,<br />

die Produkte auf der Messe live zu<br />

demonstrieren. Sein Team besteht<br />

aus Vertriebsleuten, die beio Ausstellungen<br />

jemanden brauchen, der<br />

auch die technischen und chemischen<br />

Aspekte der Kunststoffe erklären<br />

kann.<br />

1688 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


„DIE KOMBINATION<br />

MACHT`S.”<br />

Benjamin Votteler, <strong>Zahntechniker</strong>, Deutschland.<br />

Das vielseitige Indikationsspektrum und die Festigkeit<br />

der IPS e.max Press-Keramik sorgen für ein<br />

gutes Gefühl bei der täglichen Anwendung. Dank<br />

der Ästhetik der Lithium-Disilikat-Glaskeramik ist<br />

es ein Leichtes, auch Zahnärzte und Patienten für<br />

IPS e.max zu begeistern.<br />

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Aktuell<br />

„Sehr wissbegierig“<br />

e Koreaner sind ein sehr<br />

interessiertes und wissbegieriges<br />

Volk – sie wollen<br />

die ausgestellten Produkte<br />

nicht nur betrachten, sondern<br />

auch anfassen und<br />

ausprobieren<br />

Hervorragende Organisation<br />

Knapp 5500 Besucher bevölkerten an<br />

den beiden Tagen <strong>das</strong> rund 950 Quadratmeter<br />

umfassende Areal. Das Messegelände<br />

verteilte sich auf zwei Etagen<br />

des Gebäudes. In einem großen<br />

Ballsaal im unteren Stockwerk befanden<br />

sich die eigentlichen Messestände,<br />

während die Räume der oberen Etage<br />

für insgesamt 45 Fachvorträge genutzt<br />

wurden. Wir waren sehr positiv überrascht<br />

von der hervorragenden Organisation<br />

und dem Ambiente der Veranstaltung.<br />

Unter den meist koreanischen Besuchern<br />

waren <strong>Zahntechniker</strong> und Laborinhaber,<br />

aber auch viele Händler sowie-<br />

Schüler und Studenten. Besonderes Interesse<br />

galt den Messeständen, an<br />

denen Live-Demonstrationen durchgeführt<br />

wurden. Die Koreaner sind ein sehr<br />

interessiertes und wissbegieriges Volk,<br />

sie wollen die ausgestellten Produkte<br />

nicht nur betrachten, sondern diese<br />

auch anfassen und ausprobieren. Entsprechend<br />

herrschte an diesen „aktiven“<br />

Messeständen auch ein sehr reges Treiben.<br />

Auch wir verbuchten einen starken<br />

Besucheransturm. Viele Techniker entschieden<br />

sich danach, auf unser Material<br />

umzusteigen, da endlich mal jemand<br />

da war, der ihnen genau erklärt und vorgeführt<br />

hat, was <strong>das</strong> Produkt alles kann.<br />

Einige Unterhaltungen bewiesen mir,<br />

<strong>das</strong>s die Ausbildung in Korea der europäischen<br />

stark hinterher hinkt. So fragte<br />

mich ein Messebesucher, warum unsere<br />

Dubliermasse schmilzt, wenn er sie<br />

im Ausbrühgerät reinigt!<br />

Nicht unerheblich am hohen Besucherandrang<br />

war auch die Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s die KDTech gleichermaßen <strong>als</strong> Verkaufsveranstaltung<br />

galt. Daher hatten<br />

viele Laborinhaber und Techniker im<br />

Vorfeld davon abgesehen neue Materialien<br />

oder Geräte anzuschaffen, sondern<br />

den Messebesuch genutzt, um<br />

sich möglichst viele Messerabatte und<br />

Angebote zu sichern.<br />

Alles in allem kann man sowohl <strong>als</strong> Aussteller<br />

<strong>als</strong> auch Besucher ein sehr positives<br />

Resümee aus der Veranstaltung<br />

ziehen. Das ergaben die persönlichen<br />

Gespräche, die wir mit den Besuchern<br />

und auch anderen Ausstellern führt. Wir<br />

werden sicherlich auch<br />

im nächsten Jahr wieder<br />

auf der Messe vertreten<br />

sein.<br />

n<br />

i Autoren-Kontakt:<br />

oliver.wesner@<br />

retec-dent.de<br />

1690 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Die Baustellen der Zahnkönige<br />

Aktuell<br />

Blickfang für Labors und Praxen<br />

Die Baustellen der Zahnkönige<br />

Schöne Dekoration im Labor<br />

und in der Praxis ist auch<br />

immer eine gute Werbung. Viele<br />

Angebote mit Zahn-Touch<br />

wirken allerdings ziemlich altbacken.<br />

Wer einen witzigen<br />

Blickfang mit <strong>dental</strong>em Bezug<br />

sucht, der ist bei den<br />

„Zahnkönigen“ sicher<br />

gut aufgehoben. Die<br />

Vitrinen mit den „Zahnbaustellen“<br />

haben <strong>das</strong><br />

gewisse Etwas und begeistern<br />

auch anspruchsvolle<br />

Zeitgenossen.<br />

Dies gilt ebenso für<br />

den Kalender, den<br />

„Zahnkönig“ Michael<br />

Weber und sein Team<br />

kreiert haben. „Dental<br />

c Eine der vielen<br />

Vitrinen im Zahnkönige-<br />

Programm: Auf diesen<br />

Baustellen<br />

wird nie Feierabend<br />

gemacht…<br />

Art“ zeigt schön fotografierte<br />

„Baustellen-Szenen“. Ab einer<br />

Bestellmenge von 25 Exemplaren<br />

gibt es den Kalender auch<br />

mit Firmenlogo.<br />

n<br />

i www.zahnkönige.de<br />

f Jeden Monat eine andere Zahn-Szene:<br />

Alle erzählen eine kleine Geschichte über<br />

die Anatomie der Zähne und den Beruf<br />

des Zahntechni kers und Zahnarztes<br />

Digitale Zahntechnik bei<br />

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der R&K CAD/CAM Technologie GmbH & Co. KG<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1691


Lehren & Lernen<br />

e Die Ergebnisse werden<br />

digital bearbeitet …<br />

die jungen Damen finden<br />

es spannend<br />

Zahntechnik-Azubis an der Hochschule<br />

Blick ins Zahninnere<br />

Die Schülerinnen<br />

und Schüler der<br />

Z a h n t e c h n i k - A b -<br />

schlussklasse des Berufsschulzentrums<br />

am<br />

Westerberg in Osnabrück<br />

hatten über Monate<br />

gezogene Zähne<br />

gesammelt. Zähne mit<br />

Karies und den unterschiedlichsten<br />

Füllungsmaterialien.<br />

Gemeinsam<br />

mit ihrem Fachlehrer Karl-<br />

Heinz Voßmann besuchten sie <strong>das</strong><br />

Labor für Metallkunde und Werkstoffanalytik<br />

des Fachbereichs Dentaltechnologie<br />

der Hochschule Osnabrück.<br />

Wie ist der Schmelz aufgebaut, was geschieht<br />

mit dem Zahn an den Grenzschichten<br />

bei einer Amalgamfüllung<br />

und dem organischen Gewebe oder wie<br />

verklüftet sind die Fissuren der Backenzähne<br />

und die daraus resultierende<br />

Anfälligkeit dieser Region für Karies?<br />

In der täglichen Arbeitspraxis bleibt dieser<br />

tiefe Einblick ins Innere der Zähne den<br />

angehenden <strong>Zahntechniker</strong>innen und<br />

<strong>Zahntechniker</strong>n verborgen. Lediglich im<br />

Berufsschulunterricht kann die Thematik<br />

theoretisch besprochen werden.<br />

Dank der guten Kontakte zwischen Diplom-Ingenieurin<br />

Monika Strickstrock<br />

und <strong>Zahntechniker</strong>meister Georg Lange<br />

von der Hochschule und dem Fachlehrer<br />

Karl-Heinz Voßmann von der<br />

Abteilung Zahntechnik des Berufsschulzentrums<br />

wurden interessante Experimente<br />

im Labor für Metallkunde<br />

und Werkstoffanalytik des Fachbereichs<br />

Dentaltechnologie der Hochschule Osnabrück<br />

vorbereitet.<br />

Unter der Anleitung der wissenschaftlichen<br />

Mitarbeiter Susen Wilkens und<br />

Hans-Georg Kleinheider wurden die<br />

Zähne eingebettet, Schliffproben erzeugt<br />

und lichtmikroskopisch untersucht.<br />

Die Ergebnisse wurden digital<br />

zur weiteren Bearbeitung gespeichert.<br />

Anschließend konnte sogar in die Feinstruktur<br />

mit Hilfe des Rasterelektronenmikroskops<br />

geblickt werden.<br />

Monika Strickstrock und Karl-Heinz Voßmann<br />

sehen in der Zusammenarbeit positive<br />

Impulse und eine Bereicherung<br />

sowohl für die Studierenden <strong>als</strong> auch<br />

für die Berufsschüler.<br />

n<br />

99 Tipps aus der Praxis<br />

Wie Sie Prüfungsangst überwinden<br />

Prüfungsangst hat viele Erscheinungsformen,<br />

aber eine Auswirkung:<br />

<strong>das</strong> Ergebnis ist nicht so, wie es<br />

den Kenntnissen des Geprüften entspräche.<br />

Schlimmstenfalls fällt der Kandidat<br />

oder die Kandidatin mit Pauken<br />

und Trompeten durch. „Bewährte“ Rezepte,<br />

wie einen doppelten Cognac zu<br />

trinken, sind da wenig hilfreich.<br />

Viel eher ist eine perfekte Vorbereitung<br />

angesagt – sowohl organisatorisch <strong>als</strong><br />

auch mental. Aus langjähriger Erfahrung<br />

<strong>als</strong> Ausbilder, Dozent und IHK-<br />

Prüfer liefert Dieter K. Reibold in einem<br />

neuen Buch wertvolle Praxis-Tipps.<br />

Zielgruppe sind Ausbilderinnen und<br />

Ausbilder, Auszubildende sowie Prüferinnen<br />

und Prüfer (IHK, HWK).<br />

Dieter K. Reibold ist seit 1972 <strong>als</strong> Dozent<br />

in Seminaren zur Ausbildung der<br />

Ausbilder tätig. Der gelernte Bankkaufmann<br />

und frühere Ausbildungsleiter<br />

einer Regionalbank wurde 1973 in<br />

den Prüfungsausschuss für die Ausbilderprüfung<br />

bei der IHK für München<br />

und Oberbayern berufen.<br />

n<br />

i Reibold, Dieter K.:<br />

99 Praxistipps zur Überwindung der<br />

Prüfungsangst<br />

Expert Verlag, Renningen, zweite aktualisierte<br />

Auflage 2011, 154 Seiten, 37<br />

Abbildungen<br />

24 Euro, ISBN-13: 978-3-8169-3065-5<br />

1692 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Dentaler Austausch auf Augenhöhe<br />

1. IMCC-Kongress 2011 in Wien<br />

Dentaler Austausch<br />

auf Augenhöhe<br />

e Konzentrierte Arbeits -<br />

atmosphäre in Wien.<br />

Zahl reiche Experten<br />

diskutierten über neue<br />

Techno logien und<br />

Materialien im Bereich<br />

der „digital dentistry”.<br />

Ende September hatte<br />

Bego <strong>Zahntechniker</strong><br />

und Zahnmediziner<br />

zum 1. IMCC-Kongress<br />

nach Wien eingeladen.<br />

Vorträge und<br />

Diskussionen über die<br />

neuesten Technologien<br />

und Materialien im<br />

Bereich <strong>dental</strong>er<br />

Implantologie und<br />

CAD/CAM-Lösungen<br />

standen auf der<br />

Tagesordnung.<br />

Axel Klarmeyer, Geschäftsführer<br />

der Bego Medical GmbH, freute<br />

sich „über <strong>das</strong> starke Interesse<br />

und <strong>das</strong> überaus positive Feedback der<br />

Teilnehmer – angesichts der Vielzahl<br />

an Kongressen und anderen Fortbildungsveranstaltungen<br />

ist dies nicht<br />

selbstverständlich“. Unaufhaltsam hält<br />

die Digitalisierung Einzug in Labors und<br />

Praxen. Computergestützte Verfahren<br />

bieten dabei aber nicht nur neue Möglichkeiten,<br />

auf steigende Patientenanforderungen<br />

zu reagieren, sondern<br />

bringen auch neue Herausforderungen<br />

mit sich. Neben dem Aufbau „digitaler<br />

Kompetenzen“ ist gerade im Feld der<br />

Implantologie und Implantatprothetik<br />

die enge Vernetzung und partnerschaftliche<br />

Zusammenarbeit zwischen<br />

Zahnarzt und <strong>Zahntechniker</strong> ausschlaggebend<br />

für gute Resultate und<br />

zufriedene Patienten.<br />

Deshalb wollte Bego mit dem 1. IMCC-<br />

Kongress ein Forum für den kollegialen<br />

und interdisziplinären Austausch „auf<br />

Augenhöhe“ bieten.<br />

Referenten aus Deutschland, Österreich<br />

und den Niederlanden trugen zu<br />

dem vielfältigen Programm bei, <strong>das</strong> von<br />

der navigierten Chirurgie bis zur fertigen<br />

Implantatprothetik kein Thema der<br />

„digital dentistry“ unbehandelt ließ.<br />

Die wissenschaftliche Leitung hatten<br />

Professor Dr. Dr. Volker Strunz und Ztm.<br />

Friedrich Kriegler inne. Sie eröffneten<br />

den Kongress und moderierten <strong>das</strong> Programm.<br />

Professor Dr. Daniel Edelhoff<br />

skizzierte den Wandel der <strong>dental</strong>en Welt<br />

durch innovative Technologien sowie<br />

neue Restaurationsmaterialien und zeigte<br />

<strong>das</strong> Spektrum moderner Behandlungskonzepte<br />

auf. Hinrich Peter Romeike,<br />

Zahnarzt und Olympia-Sieger im<br />

Vielseitigkeitsreiten, widmete sich dem<br />

Thema Eigenmotivation und Wille zum<br />

Erfolg. Wie Patienten beraten, überzeugt<br />

und begeistert werden können,<br />

war Thema von Dr. Dirk U. Duddeck,<br />

während sich Dr. Joost Brouwers MSc<br />

mit Sofortimplantationen im ästhetischen<br />

Bereich auseinandersetzte. Möglichkeiten<br />

digitaler Verblendtechnologien<br />

wurden von Zt. Josef Schweiger<br />

erörtert. Wie Implantologie und CAD/<br />

CAM einander ideal ergänzen, wurde<br />

von PD Dr. Florian Beuer verdeutlicht.<br />

Dr.-Ing. Simon Höges präsentierte <strong>das</strong><br />

Bego Guide Planning Center. Dr. Dr. Ralf<br />

Smeets stellte Alternativen zu autologen<br />

Knochentransplantaten in der <strong>dental</strong>en<br />

Implantologie vor. Thema von Dr.<br />

Han van Dijk MSc war <strong>das</strong> „All-on-4-<br />

Konzept“ (feste Brücken auf vier Implantaten).<br />

Einen abschließenden Überblick<br />

über die Megatrends der digitalen<br />

Implantologie und digitalen Prothetik<br />

gaben Ztm. Thomas Kwiedor und Ztm.<br />

Thomas Riehl.<br />

n<br />

1694 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Animiertes Fachsimpeln in Hüttenatmosphäre<br />

Alpengeflüster bei AmannGirrbach<br />

Animiertes Fachsimpeln<br />

in Hüttenatmosphäre<br />

Eine intensive Partnerschaft pflegt AmannGirrbach mit den<br />

28 Stern<strong>labor</strong>s. Zwei Drittel von diesen sind Ende September<br />

zum „Alpengeflüster“ in die AmannGirrbach-Zentrale nach<br />

Koblach in Vorarlberg gereist. Beim angeregten und anregenden<br />

Erfahrungsaustausch erfuhren sie, <strong>das</strong>s Zirkonoxid nicht gleich<br />

Zirkonoxid und Schnaps nicht gleich Schnaps ist.<br />

f Ztm. Volkmar Schmidt<br />

über Teleskoptechnik mit<br />

dem Ceramill System<br />

f Teilnehmer am Stern -<br />

<strong>labor</strong>-Treffen im österreichischen<br />

Vorarlberg<br />

Ztm. Volkmar Schmidt referierte<br />

über die Teleskoptechnik mit Hilfe<br />

des Ceramill Systems, Ztm. Rolf<br />

Assmann präsentierte anhand eines<br />

tierischen Falles <strong>als</strong> Beta-Tester Ceramill<br />

Zolid. Und Ztm. Joachim Maier, der<br />

schon seit 1999 Zirkondioxid verarbeitet,<br />

berichtete über seine langjährigen<br />

Erfahrungen mit Zirkon-Hochleistungskeramik<br />

und CAD/CAM.<br />

Einblicke in die Praxis der Industrie und<br />

<strong>das</strong> Sortiment von AmannGirrbach gab<br />

eine Führung durch die modernen Produktionsstätten<br />

in Koblach. Die Ergänzung<br />

zum fachlichen Teil der Stern<strong>labor</strong>s<br />

lieferten die Referate der Forschungs-<br />

und Entwicklungsabteilung<br />

von AmannGirrbach zu kommenden<br />

Neuentwicklungen. Vor allem die Präsentation<br />

über die Stabilität des neuen<br />

transluzenten Zirkonoxid Ceramill Zolid<br />

faszinierte und brachte allgemein Erkenntnis<br />

darüber, wenn Materialien<br />

nicht werkstoffgerecht verarbeitet werden.<br />

Analysen und Entwicklungsansätze<br />

wurden vom Konferenzraum direkt ins<br />

Abendprogramm mit Hüttenzauber<br />

übernommen – um schlussendlich festzustellen,<br />

<strong>das</strong>s auch Schnaps nicht mit<br />

irgendeinem Schnaps verwechselt werden<br />

sollte.<br />

Mit brandaktuellen Informationen von<br />

AmannGirrbach im Reisegepäck sind<br />

die „Stern-Techniker“ in ihre Wirkungsstätten<br />

zurückgekehrt.<br />

n<br />

1696 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Implantologie ist auch ein „Frauenthema“<br />

Großes Interesse am dritten ladies <strong>dental</strong> talk in Hamburg<br />

Implantologie ist auch<br />

ein „Frauenthema“<br />

Vor der eindrucksvollen Kulisse von Elbphilharmonie und Uferpromenade der Hafen City trafen sich Ende<br />

September die Teilnehmerinnen des dritten ladies <strong>dental</strong> talk in Hamburg. Petra Schmitt-Böger,<br />

Marketing-Expertin und Geschäftsführerin des Hamburger Böger Zahntechnik, hatte zu einem Abend ganz<br />

im Zeichen der Implantologie geladen. Oralchirurgin Dr. Leyli Behfar aus Hamburg gab Einblicke in die<br />

Grundlagen des Themas und PR-Expertin Dr. Karin Uphoff zeigte, wie sich diese Disziplin <strong>als</strong> Marketing-<br />

Tool für die eigene Praxis nutzen lässt.<br />

e Fachlicher Austausch in<br />

stilvollem Ambiente<br />

Gastgeberin Petra Schmitt-Böger,<br />

die den ladies <strong>dental</strong> talk in<br />

Hamburg bereits zum dritten<br />

Mal organisierte, begrüßte im privaten<br />

Salon des Restaurants „CARLS<br />

an der Elbphilharmonie“ rund 30<br />

Zahnärztinnen: „Die Implantologie liegt<br />

voll im Trend – sowohl bei den Patienten<br />

<strong>als</strong> auch bei den Behandlern“, erklärte<br />

sie. Viele Teilnehmerinnen<br />

der vorherigen beiden ladies-<strong>dental</strong>talk-Veranstaltungen<br />

hätten explizit<br />

nach diesem Thema gefragt, nur zu<br />

gern sei man diesem Wunsch nachgekommen,<br />

so Schmitt-Böger. Diesen<br />

Trend bestätigten viele Teilnehmerinnen<br />

in der Vorstellungsrunde: „In meiner<br />

Praxis werden Implantate immer<br />

häufiger nachgefragt. Es ist gut und<br />

wichtig, <strong>das</strong>s ich meine Patienten in<br />

diesem Bereich beraten und ihnen zusätzliche<br />

Informationen an die Hand geben<br />

kann“, erklärt eine Zahnärztin.<br />

Sei die Implantologie früher häufig <strong>als</strong><br />

„Männer-Domäne“ bezeichnet worden,<br />

interessierten sich zunehmend mehr<br />

Zahnärztinnen dafür, so Schmitt-Böger.<br />

„Zu Recht, denn gerade hier können<br />

Zahnmedizinerinnen ihre Stärken wie<br />

Kommunikationsfreude, Geschicklichkeit<br />

und Empathie hervorragend ausspielen.“<br />

1698 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Events<br />

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Implantate im Trend<br />

Wie die Disziplin genutzt werden kann, um<br />

Bestandspatienten zu erhalten und neue Patienten<br />

zu gewinnen, veranschaulichte Dr.<br />

Karin Uphoff, EU-Unternehmensbotschafterin<br />

und Mitinitiatorin des ladies <strong>dental</strong> talk,<br />

in ihrem Vortrag „Die Implantologie <strong>als</strong> Marketing-Tool“.<br />

„Ob über <strong>das</strong> Praxisschild, eine<br />

Pressemitteilung oder beim Tag der offenen<br />

Tür: Um erfolgreich am Markt bestehen<br />

zu können, ist es wichtig, die eigene Zielgruppe<br />

zu definieren und diese auf verschiedenen<br />

Wegen immer wieder auf Ihre<br />

Spezialisierung aufmerksam zu machen –<br />

dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Implantologie“,<br />

erläuterte die PR-Expertin.<br />

„Nutzen Sie die daher die Möglichkeit, Kooperationen<br />

zu bilden und dadurch Ihren<br />

Erfolg zu maximieren“, riet Uphoff den Zuhörerinnen.<br />

Durch die Zusammenarbeit mit<br />

Zahnärzten, Chirurgen, Dental<strong>labor</strong>s und<br />

der Industrie sei es deutlich einfacher, sich<br />

bei Patienten immer wieder ins Gespräch<br />

zu bringen.<br />

DER<br />

SICHERE<br />

WEG<br />

Gemeinsam stark<br />

Viel Applaus und Anerkennung erntete<br />

auch Oralchirurgin und Referentin Dr. Leyli<br />

Behfar. Unter dem Titel: „Einstieg in die<br />

Implantologie – Neues und Altbewährtes“<br />

gab sie den Zuhörern einen Einblick in die<br />

Grundlagen der Disziplin. Welche Risiken<br />

beinhaltet die Versorgung mit Implantaten<br />

und wie können diese minimiert werden?<br />

Welche Faktoren müssen für eine erfolgreiche<br />

Planungsphase berücksichtigt werden?<br />

Und wann ist der richtige Zeitpunkt,<br />

um ein Implantat zu setzen? In entspannter<br />

Atmosphäre erhielten die Teilnehmerinnen<br />

des ladies <strong>dental</strong> talk wertvolle<br />

Tipps und Anregungen zum richtigen Implantieren.<br />

So zum Beispiel erläuterte Dr. Behfar: „Das<br />

A und O einer erfolgreichen Versorgung mit<br />

Implantaten ist eine detaillierte Vorab-Planung<br />

und die Mitarbeit des Patienten. Damit<br />

<strong>das</strong> Implantat gut gesetzt werden kann,<br />

richtig gepflegt wird und somit über lange<br />

Jahre im Mund verbleiben kann, muss er<br />

voll und ganz hinter dem Eingriff stehen.“<br />

In ihrer Praxis nimmt die Beratung der Patienten<br />

aus diesem Grund einen hohen Stellenwert<br />

ein.<br />

Behfar griff den Netzwerkgedanken auf<br />

und verwies auf hilfreiche Kooperationen<br />

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Events<br />

Implantologie ist auch ein „Frauenthema“<br />

c Machten den<br />

Teilnehmerinnen Lust auf<br />

mehr Implantologie,<br />

von links: Dr. Leyli Behfar,<br />

Petra Schmitt-Böger,<br />

und Dr. Karin Uphoff<br />

mit <strong>Zahntechniker</strong>n und Chirurgen. Sie<br />

riet den angehenden oder bereits praktizierenden<br />

Implantologinnen unter ihren<br />

Zuhörerinnen: „Gerade in der Implantologie<br />

gibt es viele Möglichkeiten,<br />

mit Experten zusammenzuarbeiten,<br />

sich die Arbeit zu erleichtern und sicherer<br />

zu machen.“ Dementsprechend<br />

fiel <strong>das</strong> Fazit ihres Vortrages aus: „Hand<br />

in Hand gemeinsam zum Erfolg!“<br />

Lust auf mehr Implantologie<br />

„Die Vorträge haben viel Lust auf mehr<br />

gemacht“, erklärten die Teilnehmerinnen<br />

abschließend. „Es ist ein anspruchsvoller<br />

und interessanter Bereich,<br />

der noch dazu ein hervorragendes<br />

Entwicklungspotential aufweist“,<br />

bestätigte Petra Schmitt-Böger. Ihr Labor<br />

hat sich seit langem auf diesen<br />

Trend eingestellt und kann Zahnmedizinern<br />

daher umfangreiche Unterstützung<br />

anbieten, die von der Patientenberatung<br />

in Gebärdensprache bis hin<br />

zur Bereitstellung modernster Planungssoftware<br />

reicht.<br />

Im Anschluss an den offiziellen Teil des<br />

Abends gingen die Zahnärztinnen zum<br />

Netzwerken und gemeinsamen Austausch<br />

über. Bei kleinen Köstlichkeiten<br />

des Restaurants „CARLS an der Elbphilharmonie“<br />

wurden die Inhalte der<br />

Vorträge diskutiert. Viele nutzten die<br />

Möglichkeit, miteinander ins Gespräch<br />

zu kommen und weitere Fragen an die<br />

Referentinnen zu stellen. „Wie bei den<br />

beiden vorherigen Veranstaltungen<br />

wurden Kontakte geknüpft, Hospitationen<br />

vereinbart und Adressen ausgetauscht<br />

– <strong>das</strong> bedeutet einen konkreten<br />

Mehrwert für mich“, begründete<br />

eine Zahnärztin ihre Begeisterung für<br />

die Veranstaltungsreihe. Eine Kollegin<br />

ergänzte: „Es ist hilfreich und angenehm,<br />

mal im Kreis ausschließlich weiblicher<br />

Kollegen über <strong>das</strong> Thema zu diskutieren.<br />

Ich bin heute bereits zum dritten<br />

Mal da, trotzdem treffe ich neben<br />

bekannten Gesichtern auch immer wieder<br />

neue Kolleginnen; <strong>das</strong> macht den<br />

Austausch so spannend.“ Der ladies<br />

<strong>dental</strong> talk biete hierfür genau den richtigen<br />

Rahmen.<br />

Veranstaltung Nummer vier<br />

Für alle, die (wieder) in Hamburg dabei<br />

sein wollen: Der nächste ladies <strong>dental</strong><br />

talk in der Hansestadt findet statt am<br />

Mittwoch, 22. Februar 2012. Das Programm<br />

sowie der Veranstaltungsort<br />

werden auf der Homepage www.ladies<strong>dental</strong>-talk.de<br />

bekannt gegeben. Dort<br />

gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sich<br />

für die nächste Veranstaltung anzumelden<br />

(begrenzte Teilnehmerzahl).<br />

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen<br />

sowie zu Kooperationsmöglichkeiten<br />

kann man auch per Mail<br />

unter info@ladies-<strong>dental</strong>-talk.de abfragen.<br />

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1700 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Arbeitserleichterung im Labor<br />

Noritake präsentiert neue Zirkon-Discs<br />

Arbeitserleichterung im Labor<br />

Das Unternehmen Goldquadrat lud zum zweiten Noritake-Netzwerktreffen nach Mainz ein.<br />

Am Lennebergturm verfolgten 25 Anwender Präsentationen von Neuigkeiten sowie zwei<br />

Fachvorträge, um anschließend zu diskutieren und sich auszutauschen.<br />

e Viel Neues gab es beim<br />

Noritake-Treffen zu erfahren<br />

Rüdiger Bach, Mitinhaber der Firma<br />

Goldquadrat, begrüßte die<br />

Gäste mit einer brandheißen<br />

Neuigkeit: Ab sofort verkauft sein Unternehmen<br />

Zirkon-Discs von Noritake.<br />

Dieses Material mit dem Namen Zirprime<br />

überzeugt laut Hersteller durch hervorragende<br />

ästhetische Eigenschaften,<br />

optimale Passgenauigkeit, gleich bleibendes<br />

Schrumpfverhalten, auch im<br />

Randbereich und einer relativ niedrigen<br />

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nach dem Vita Farbring. GoldQuadrat<br />

vermarktet dieses Produkt exklusiv<br />

am deutschen Dentalmarkt.<br />

Ztm. Haristos Girinis, Inhaber von Dental<br />

Design in Nagold, zeigte in seinem<br />

Referat „Ästhetik im zahntechnischen<br />

Gewand“ fünf wunderschöne Patientenfälle<br />

mit natürlicher Ästhetik. Mit<br />

step by step-Fotos demonstrierte er,<br />

wie er schwierige Situationen löst.<br />

Sein Antrieb sei, stets noch besser werden<br />

zu wollen. Haristos Girinis ist ganz<br />

klar der Meinung, <strong>das</strong>s jeder <strong>Zahntechniker</strong>,<br />

der <strong>das</strong> wirklich will, auch natürlich<br />

schöne Zähne produzieren kann.<br />

Viele Ideen für Unternehmer präsentierte<br />

Anja Dornoff von Dornoff Marketing,<br />

Bad Vilbel, in ihrem Referat „Dentalmarketing<br />

richtig gemacht – so wird<br />

Ihr Labor zur Nummer eins“. Dass Labors<br />

und Zahnärzte Marketing betreiben<br />

müssen, um weiter zu kommen, ist<br />

nichts Neues. Aber sie sollten sich dazu<br />

an einen Spezialisten wenden, der<br />

den Markt kennt. Nur so würden Kapazitäten<br />

frei für <strong>das</strong> Kerngeschäft, nämlich<br />

<strong>das</strong> Handwerk und die Zahnheilkunde.<br />

Es sei ganz klar von Vorteil,<br />

wenn sich Labors mehr in die Patientenberatung<br />

einbringen, weil sie so erstens<br />

mehr informieren können und außerdem<br />

die Zahnärzte entlasten könnten.<br />

Und: „Billig-Zahnersatz macht<br />

unsere Preise kaputt und ist langfristig<br />

destruktiv für Angebot und Nachfrage,<br />

und <strong>das</strong> betrifft auch die Zahnärzte“,<br />

so die Fachfrau, die seit 22 Jahren in der<br />

Dentalbranche tätig ist.<br />

Beide Referenten waren sich einig, <strong>das</strong>s<br />

Ästhetik nur mit Funktion Bestand hat.<br />

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung<br />

standen Anja Dornoff und Haristos<br />

Girinis den Teilnehmern für rege Diskussionen<br />

zur Verfügung. Erst am späten<br />

Abend löste sich die Runde langsam<br />

auf.<br />

n<br />

i Mehr Infos zu Goldquadrat, Haristos<br />

Girinis und Anja Dornoff per E-Mail unter<br />

anja.dornoff@unitybox.de<br />

1702 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Motivationsschub dank Praxisrelevanz<br />

Patienten-Workshop mit Renato Carretti bei den Vita InCeram Profession<strong>als</strong><br />

Motivationsschub<br />

dank Praxisrelevanz<br />

Die Vita In-Ceram<br />

Profession<strong>als</strong> (VIPs)<br />

erprobten erfolgreich<br />

ein neues<br />

Kurskonzept: Der<br />

Patienten-Workshop<br />

des Arbeitskreises<br />

Landau/Ketsch mit<br />

Renato Carretti überzeugte<br />

mit hohem<br />

Praxisbezug.<br />

Mit einem neuartigen Konzept<br />

brachte der Arbeitskreis Landau/Ketsch<br />

der Vita In-Ceram<br />

Profession<strong>als</strong> <strong>Zahntechniker</strong>, Zahnarzt<br />

und Patient in einer Fortbildungsveranstaltung<br />

zusammen. Den Mittelpunkt<br />

des ganztägigen Patienten-Workshops,<br />

der Ende Juli 2011 bei der Bernzott<br />

Zahntechnik in Landau stattfand, bildete<br />

die Herstellung einer vollkeramischen<br />

Frontzahnkrone – auch für erfahrene<br />

<strong>Zahntechniker</strong> eine große Herausforderung.<br />

Das Besondere an<br />

diesem Workshop: Wo bisher Zahnärzte<br />

und <strong>Zahntechniker</strong> unter sich blieben,<br />

ist nun der Patient selbst direkt<br />

am Workshop beteiligt. Von der Farbnahme<br />

über die Rohbrandanproben der<br />

Kronen bis zur Fertigstellung und der<br />

Auswahl der Krone war die Patientin aktiv<br />

in den Prozess eingebunden.<br />

Speziell für <strong>Zahntechniker</strong>, die selten<br />

oder nie die Gelegenheit haben, ihre Arbeit<br />

im Mund des Patienten fertig zu<br />

stellen, bietet diese innovative Fortbildungsmethode<br />

handfesten Nutzen.<br />

Ausgangssituation<br />

Die etwa 40-jährige Patientin war mit<br />

dem Aussehen der Krone auf Zahn 21<br />

unzufrieden: Sie erschien ihr zu groß,<br />

c Abb. 1 Ausgangssituation:<br />

Deutlich sichtbarer<br />

schwarzer Kronenrand<br />

an Zahn 21<br />

c Abb. 2 Farbnahme mit<br />

dem Toothguide 3D-Master<br />

Farbschlüssel<br />

1704 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Events<br />

Motivationsschub dank Praxisrelevanz<br />

e Abb. 3 Praktische Demo<br />

des Falls durch Zt. Renato<br />

Carretti: Schichtung des In-<br />

Ceram YZ Gerüsts mit VITA<br />

VM 9<br />

e Abb. 4 Charakterisierung<br />

mit Akzent Farben direkt im<br />

Mund der Patientin<br />

passte farblich nicht in die Zahnreihe<br />

und störte wegen des deutlich sichtbaren,<br />

schwarz schimmernden Kronenrandes<br />

(Abb. 1).<br />

Zahn 21 war devital und wurde nach Abnehmen<br />

der alten Krone gebleacht und<br />

mit einem Kunststoffaufbau versorgt.<br />

Auf dem Aufbau war eine Vollkeramikkrone<br />

geplant.<br />

Die Gerüste wurden im Vorfeld des Kurses<br />

vom Veranstalter aus Vita In-Ceram<br />

YZ Zirkondioxid-Blanks mit der Industriefräsmaschine<br />

der Firma VHF angefertigt.<br />

Im Kurs sollten die Käppchen<br />

von den Teilnehmern mit der Vita VM 9<br />

Keramik verblendet werden.<br />

Der Ablauf<br />

Nach der Begrüßung durch Geschäftsführer<br />

und Arbeitskreisleiter Ztm. Jürgen<br />

Bernzott und Vorstellung der neun<br />

Teilnehmer analysierten Dr. Thilo Peters,<br />

Zahnarzt in Insheim, und Kursleiter<br />

Zt. Renato Carretti, <strong>Zahntechniker</strong> im<br />

Labor Lanfranconi AG in Zürich, gemeinsam<br />

den Fall der Patientin, stellten<br />

die Vorgeschichte sowie die Wünsche<br />

der Patientin vor und begründeten<br />

die geplante Therapie. Am Ende des<br />

Workshops sollte die Patientin aus den<br />

fertiggestellten Kronen ihre „Wunschkrone“<br />

auswählen dürfen.<br />

c Abb. 5<br />

Die Arbeitsergebnisse<br />

der Teilnehmer<br />

1706 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Motivationsschub dank Praxisrelevanz<br />

Events<br />

Zahnfarbe: digital<br />

bestimmt, visuell bestätigt<br />

Zur Vorbereitung der Zahnfarbbestimmung<br />

war bereits vor<br />

dem Kurs eine Messung mit<br />

dem Vita Easyshade durchgeführt<br />

worden. Die digital gefundene<br />

Farbe 2M2 wurde von<br />

Kursleiter und Teilnehmern mit<br />

dem Toothguide 3D-Master visuell<br />

bestätigt (Abb. 2).<br />

Zunächst demonstrierte Kursleiter<br />

Renato Carretti die Keramikschichtung<br />

mit VitaA VM 9<br />

(Abb. 3). Aus seinem Schichtschema<br />

macht er kein Geheimnis:<br />

„Es ist logisch und einfach<br />

nachvollziehbar. Ich arbeite immer<br />

von opak nach transparent.“<br />

Er beginnt mit den opaken<br />

Base Dentine Massen und<br />

mischt bei Bedarf Interno Malfarben<br />

ein. Für den zweiten<br />

Brand verwendet er ausschließlich<br />

Transpa Massen. Die<br />

Verblendungen werden so transluzenter<br />

<strong>als</strong> mit Enamel Schneidemassen.<br />

Nach der Rohbrandanprobe<br />

charakterisierte Renato Carretti<br />

die Verblendung mit Vita Akzent<br />

Farben, die er im Mund der<br />

Patientin auftrug (Abb. 4). Nach<br />

dem Glasurbrand erfolgte die<br />

manuelle mechanische Politur.<br />

Umsetzung durch die<br />

Teilnehmer<br />

e Abb. 6 Abschlussdiskussion<br />

mit Bewertung der einzelnen<br />

Kronenvarianten am Monitor<br />

Die Keramikschichtung<br />

Dem Schichtschema des Kursleiters<br />

folgend setzten alle Teilnehmer<br />

ihre Verblendung mit Vita<br />

VM 9 um (Abb. 5). Jede fertig<br />

gestellte Krone wurde<br />

provisorisch eingesetzt und in<br />

situ fotografiert.<br />

Bewertung zum<br />

Abschluss<br />

Abschließend wurden alle Kronen<br />

am Monitor betrachtet und<br />

bewertet (Abb. 6). Beurteilt wurden<br />

die Ergebnisse im Vergleich<br />

zur Ausgangssituation, die Farbbestimmung<br />

und der Grad, in<br />

dem die Wünsche der Patientin<br />

umgesetzt wurden.<br />

Bei der Schlussbewertung wurde<br />

spürbar, wie sehr sich ein<br />

Workshop nach neuem Konzept<br />

von herkömmlichen Kursen abhebt.<br />

„Die Teilnehmer schienen<br />

deutlich mehr motiviert <strong>als</strong> in<br />

anderen Kursen, ein gutes Ergebnis<br />

zu erzielen und eine Krone<br />

abzuliefern, die dann auch<br />

in die engere Wahl für die Patientin<br />

kommt“, so Kursleiter Renato<br />

Carretti im Rückblick. „Zu-<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1707<br />

1 18.10.11 14:33


Events<br />

Motivationsschub dank Praxisrelevanz<br />

c Abb. 7 Vor der Fertig -<br />

stellung wurde inter<strong>dental</strong><br />

noch ein wenig geöffnet.<br />

Auf Wunsch der Patientin<br />

wurde noch ein für diesen<br />

Einsatz gekaufter Brillant<br />

aufgeklebt.<br />

f Abb. 8 Die Kursteil -<br />

nehmer mit Veranstalter<br />

Jürgen Bernzott, zweiter von<br />

links, und Labormitarbei -<br />

tern, Kursleiter Renato<br />

Carretti, sechster von<br />

rechts, Patientin, vierte<br />

von links, und Zahnarzt<br />

Dr. Thilo Peters, links<br />

dem hatte ich den Eindruck, <strong>das</strong>s die<br />

Konkurrenzsituation die Teilnehmer zu<br />

höherer Leistung angespornt hat.“<br />

Zahnarzt und Patientin wählten gemeinsam<br />

vorab zwei Kronen aus. Die<br />

Entscheidung der Patientin fiel in der<br />

Folgewoche. Auf ihren Wunsch wurde<br />

noch ein Schmuckbrillant in die Verblendung<br />

eingearbeitet (Abb. 7).<br />

Patientin und Zahnarzt mit hohem Engagement<br />

Nicht selbstverständlich war <strong>das</strong> Entgegenkommen<br />

von Patientin und Zahnarzt,<br />

einen ganzen Tag im Labor zur Verfügung<br />

zu stehen. Dieses Engagement<br />

würdigten Teilnehmer, Veranstalter,<br />

Kursleiter und alle Beteiligten (Abb. 8)<br />

mit herzlichem Dank.<br />

n<br />

Kontakt<br />

Bernzott Zahntechnik GmbH<br />

Herr Jürgen Bernzott<br />

Wollmesheimer Str. 3<br />

76829 Landau<br />

Telefon (0 63 41) 96 90 68 - 0<br />

E-Mail zahn<strong>labor</strong>@bernzott.de<br />

1708 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Top-Chance oder Job-Killer?<br />

c Digitale<br />

Abformung<br />

gehört zu den<br />

beherrschenden<br />

Themen der<br />

Dentalbranche<br />

Digitale Abformung und ihre Auswirkung auf die Zahntechnik<br />

Top-Chance<br />

oder Job-Killer?<br />

Kaum etwas wird in der Branche so intensiv und so kontrovers<br />

diskutiert wie die direkte optische Erfassung der<br />

Mundhöhle und die darauf basierende digitale Abformung.<br />

Auch der Verein der Freunde der Stuttgarter Meisterschule<br />

nahm sich dieses Sujets an. Während der Jahreshaupt -<br />

versammlung des VdMZ stand ein hochkarätig besetzter<br />

Fachvortrag zu dem brisanten Thema auf dem Programm.<br />

Ist die digitale Abformung Segen<br />

oder Fluch? Während eine wachsende<br />

Zahl von Zahnärzten diese<br />

Technik <strong>als</strong> Königsweg zu mehr Kostenersparnis<br />

und Patientenkomfort ansieht,<br />

fürchten viele <strong>Zahntechniker</strong>,<br />

<strong>das</strong>s immer mehr Aufträge an ihnen<br />

vorbei gehen und direkt zur zahntechnischen<br />

Industrie geschickt werden.<br />

Entsprechend groß war die Resonanz<br />

auf die Einladung des VdMZ – nahezu<br />

90 diskussionsfreudige <strong>Zahntechniker</strong><br />

und Zahnärzte hatten sich am 8. Oktober<br />

in der Stuttgarter Hoppenlau-Schule<br />

eingefunden.<br />

Wie sehr <strong>das</strong> Thema allen Teilnehmern<br />

unter den Nägeln brannte, war bereits<br />

vor dem Vortrag sicht- und vor allem<br />

hörbar. Alle Gespräche drehten sich um<br />

die technischen, arbeitsorganisatorischen<br />

und auch sozialen Aspekte der<br />

intraoralen Erfassung. Jeder will wissen,<br />

welche Möglichkeiten diese sowohl von<br />

Hoffnungen <strong>als</strong> auch von Zukunftsängsten<br />

begleitete Technik wirklich hat.<br />

Gleich vorneweg: Der Vortrag hat hierzu<br />

mehr Transparenz geschaffen. Bereits<br />

bei der Referentenwahl bewies der<br />

VdMZ eine glückliche Hand, indem er<br />

den renommierten CAD/CAM-Berater<br />

und Fachautor Ralph Riquier engagierte.<br />

Dem 42-jährigen <strong>Zahntechniker</strong>meister,<br />

der sich mit seiner Initiative<br />

r2<strong>dental</strong> seit geraumer Zeit für neue Kooperationsformen<br />

zwischen Zahnärzten,<br />

<strong>Zahntechniker</strong>n und der Industrie<br />

1710 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Events<br />

Top-Chance oder Job-Killer?<br />

c VdMZ-Vorsitzen -<br />

der Ingo Schiedt,<br />

links, war ein zufriedener<br />

Gastgeber,<br />

Referent Ralph<br />

Riquier begeisterte<br />

<strong>das</strong> Publikum mit<br />

Fachwissen und<br />

Eloquenz<br />

f Volles Haus hatten<br />

die Stuttgarter bei<br />

ihren diesjährigen<br />

„Einblicken“<br />

einsetzt, gelang es mit seinen fundierten<br />

und gut gegliederten Ausführungen,<br />

überzogenen Hoffnungen wie übertriebenen<br />

Sorgen gleichermaßen den Wind<br />

aus den Segeln zu nehmen.<br />

Univers<strong>als</strong>canner nicht in Sicht<br />

Bereits bei der kurzen Vorstellung der<br />

heute gebräuchlichen und in naher Zukunft<br />

marktreifen Scan-Systeme wurde<br />

deutlich, <strong>das</strong>s es die von der Industrie<br />

propagierte „abformfreie Zahnarztpraxis“<br />

auf längere Sicht kaum geben dürfte:<br />

Ein dafür erforderlicher „Alleskönner“<br />

befände sich nämlich nicht unter<br />

den derzeit angebotenen oder angekündigten<br />

Geräten, so der Referent; keines<br />

der Systeme sei bislang universell für<br />

alle Situationen einsetzbar. Für Einzelkronen<br />

und maximal viergliedrige Brücken<br />

sei die vorhandene Technik zwar<br />

gut geeignet, größere Arbeiten aber<br />

müssten nach wie vor in konventioneller<br />

Weise erstellt werden. Nach Einschätzung<br />

von Ralph Riquier wird sich<br />

daran auch so bald nichts ändern. Die<br />

augenblicklich auf dem Markt befindlichen<br />

Intraor<strong>als</strong>canner dürften noch für<br />

einen Zeitraum von etwa fünf Jahren aktuell<br />

bleiben. Und was danach komme,<br />

sei noch nicht absehbar.<br />

Vorzüge und Nachteile<br />

In der Folge analysierte der Vortragende<br />

detailliert die Vorzüge und Nachteile<br />

des Intraor<strong>als</strong>cans. Eindeutiger Gewinner<br />

ist für ihn der Patient, da die für ihn<br />

unangenehme Abformprozedur entfällt<br />

und die Abbildung der Zahnverhältnisse<br />

im Regelfall qualitativ höherwertiger ist<br />

<strong>als</strong> bei einer konventionellen Abformung.<br />

Die Messungenauigkeit bei Einzelansichten<br />

liegt nach Angaben der Industrie<br />

heute unter 15 µm, wobei der<br />

Referent ausdrücklich darauf hinwies,<br />

<strong>das</strong>s dieser Wert bei Testmessungen unter<br />

Laborbedingungen erzielt worden<br />

sei. Angesichts der Tatsache, <strong>das</strong>s es<br />

die naturgemäß feuchte Mundhöhle<br />

„nicht gerade darauf anlege“, sich scannen<br />

zu lassen, äußerte er insgesamt allerdings<br />

große Zufriedenheit mit den<br />

Praxisergebnissen. Absolute Fehlerfreiheit<br />

würde jedoch auch die neue Methode<br />

nicht garantieren – Scan- und Bedienungsfehler<br />

müsse man generell immer<br />

einkalkulieren.<br />

Kritischer fiel die Beurteilung der Vorteile<br />

des Scanners für den Zahnarzt aus.<br />

So sei die Frage der Zeitersparnis ge-<br />

1712 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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sowie <strong>das</strong> ZENOSTAR Art Module, zur Bemalung der Restaurationen,<br />

<strong>das</strong> erfolgreiche ZENOSTAR Konzept ab.<br />

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Events<br />

Top-Chance oder Job-Killer?<br />

Infotag an der Schule Im Hoppenlau<br />

Meisterlich in Stuttgart<br />

genüber der herkömmlichen Vorgehensweise<br />

keineswegs eindeutig zu beantworten<br />

– hier komme es maßgeblich<br />

auf die jeweilige Praxisorganisation an.<br />

Auch die gerne behauptete Kostenersparnis<br />

sei durchaus fraglich: Die Anschaffungskosten<br />

von bis zu 30.000<br />

Euro müssten ebenso berücksichtigt<br />

werden wie die auf Grund zahlreicher<br />

Einwegartikel verhältnismäßig hohen<br />

Betriebskosten, die Wartungsaufwendungen<br />

und nicht zuletzt auch die anfallenden<br />

Scangebühren.<br />

Workflow im Fokus<br />

Interessant für Meisteraspiranten: Am Freitag, 18. November, lädt die<br />

Stuttgarter Schule zu einem Infonachmittag ein. Von 13 bis 16 Uhr erfahren<br />

fortbildungswillige <strong>Zahntechniker</strong> alles über Schuljahresablauf,<br />

Lehrkräfte, Referenten, Unterrichts räume, Kurse, Exkursionen,<br />

Prüfungsabläufe und viele Dinge mehr rund um die Ausbildung. Die<br />

Veranstaltung findet statt in der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau,<br />

Raum 226, Rosenbergstr. 17, 70176 Stuttgart. Homepage: www.gsih.de<br />

Die Schlussfolgerung Riquiers: „Es<br />

reicht <strong>als</strong> Zahnarzt keinesfalls, sich bloß<br />

einen Intraor<strong>als</strong>canner anzuschaffen,<br />

man muss vielmehr die gesamte digitale<br />

Prozesskette im Blick haben und<br />

den Workflow entsprechend gestalten“.<br />

Ein echter Zusatznutzen könne jedenfalls<br />

nur erlangt werden, wenn Zahnarzt<br />

und <strong>Zahntechniker</strong> ihn sich gemeinsam<br />

erarbeiten. Hierin sieht der Kooperationsfachmann<br />

ein bedeutendes Potenzial<br />

zur völligen Neugestaltung der Zusammenarbeit<br />

zwischen beiden Berufsgruppen.<br />

Ebenso nur gemeinsam sei auch <strong>das</strong><br />

Problem der Qualitätskontrolle innerhalb<br />

der digitalen Prozesskette zu lösen:<br />

„Der Patient muss auf jeden Fall<br />

die letzte Instanz der Qualitätskontrolle<br />

sein, nicht die erste“, forderte Riquier<br />

nachdrücklich. Um die Zuhörer für diesen<br />

verzwickten Problemkreis zu sensibilisieren,<br />

rief er den grundlegenden<br />

Unterschied der digitalen Methode zum<br />

herkömmlichen Verfahren in Erinnerung<br />

– <strong>das</strong> Fehlen einer physisch greifbaren<br />

Abformung. Während bei konventioneller<br />

Vorgehensweise die Güte des Modells<br />

durch direkten Vergleich mit der<br />

Abformung überprüft werden könne, erlaube<br />

die bloß virtuell vorhandene digitalisierte<br />

Abformung diesen Vergleich<br />

nicht. Ein digital erstelltes Modell habe<br />

somit keine Referenzfunktion mehr, es<br />

müssten folglich neue Formen der Qualitätskontrolle<br />

erarbeitet werden. Als<br />

geeigneten Weg skizzierte der Referent<br />

kurz vergleichende Möglichkeiten, etwa<br />

den Abgleich der im Patientenmund gewonnenen<br />

Daten mit den Scan-Daten<br />

des Modells.<br />

Keine Panik<br />

Zum Schluss warf Riquier noch einen<br />

kurzen Blick in die zahntechnische Zukunft,<br />

die für ihn in interaktiven Prozessen<br />

und vernetzten Programmen liegt,<br />

so etwa die Koppelung von animierten<br />

3D-Gesichtsmodellen mit CAD-Software,<br />

um direkt am virtuellen Gesicht<br />

des Patienten arbeiten zu können. Mit<br />

der Empfehlung, Zahnärzte und <strong>Zahntechniker</strong><br />

mögen sich bei Zeiten mit der<br />

neuen Technik vertraut machen und gemeinsam<br />

die Eckpunkte in der digitalen<br />

Prozesskette festlegen, leitete der Vortragende<br />

in die lebhafte Diskussionsrunde<br />

über. Das beruhigende Schlusswort<br />

kam dann aus dem Publikum: Die<br />

Digitalisierung der Abformung mache<br />

die Arbeit des <strong>Zahntechniker</strong>s keineswegs<br />

überflüssig, da die Industrie auf<br />

längere Sicht keine individuelle Qualität<br />

liefern könne und fachkundiges Nacharbeiten<br />

weiterhin notwendig sei. Eine<br />

Einschätzung, der sich Riquier gerne<br />

anschloss.<br />

Die dem Fachvortrag vorangegangene<br />

Jahreshauptversammlung des VdMZ endete<br />

mit der einstimmigen Bestätigung<br />

des bisherigen Vorstandes unter dem<br />

Vorsitz von Ingo Schiedt. Nicht zur Wiederwahl<br />

gestellt hatte sich Siegfried<br />

Ernst; er wurde für sein langjähriges Engagement<br />

zum Ehren-Vorstandsmitglied<br />

gewählt. Angeregte Gespräche bei<br />

echt schwäbischen Maultaschen und<br />

Kartoffelsalat beschlossen die Veranstaltung.<br />

n<br />

Torsten Gerber-Schwarzer<br />

i E-Mail Kontakt zum Autor:<br />

t.gerber-schwarzer@online.de<br />

1714 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Eine Reise im Bann der gelben Pfeile<br />

Reportage<br />

Von Porto nach Santiago de Compostela und zum Cap Fisterra<br />

Eine Reise im Bann<br />

der gelben Pfeile<br />

Aufbrechen, abschalten, ankommen:<br />

Horst Mainer und sein Sohn<br />

Roman machten sich auf den<br />

spannenden Weg von Porto nach<br />

Santiago de Compostela. Hier<br />

schildern sie ihre Erlebnisse<br />

während des „Camino Portugês.<br />

Wie gut, <strong>das</strong>s es die gelben Pfeile<br />

gibt! Sie wiesen uns bereits<br />

in Porto den Weg zur Kathedrale,<br />

dem Startpunkt unserer Pilgerreise.<br />

An einem sonnigen, heißen Frühlingstag<br />

ging es los. Der Weg führte von Süden<br />

nach Norden, und wir hatten <strong>das</strong><br />

Gefühl, stetig bergauf zu gehen.<br />

Die Mimosenbäume blühten, die Wiesen<br />

waren bunt und die Eukalyptuswälder<br />

verströmten einen angenehmen, frischen<br />

Duft. Überall Gewässer, Flüsse,<br />

Bäche, überschwemmte Wiesen und<br />

Wege. Manchmal wusste man nicht so<br />

recht, ob man noch auf festem Untergrund<br />

oder schon im Bach stand. Oft<br />

wateten wir bis über die Knöchel im<br />

Schlamm. Die Schuhe waren zu Lehmklumpen<br />

geworden.<br />

Unseren Durst löschten wir unterwegs<br />

an vielen öffentlichen Brunnen. Immer<br />

wieder füllten wir unsere Flaschen auf.<br />

Dabei lernten wir <strong>das</strong> Element Wasser<br />

wieder so richtig schätzen!<br />

Buen Camino!<br />

Der Weg führte uns durch wunderschöne<br />

Landschaften, manchmal aber auch<br />

durch weniger schöne Industriegebiete.<br />

Die Menschen, vor allem in den einsamen,<br />

armen Bergregionen, waren liebenswert<br />

und hilfsbereit. Ein freundliches<br />

„Um bom Caminho!“ in Portugal<br />

und „Buen Camino!“ in Spanien begleitete<br />

uns stets. Die alten, teilweise verfallenen<br />

Wohnhäuser und Speicher aus<br />

Bruchsteinen hatten es mir besonders<br />

angetan. Am liebsten hätte ich sie alle<br />

fotografiert oder gemalt, so schön waren<br />

sie. Ab und zu gönnten wir uns eine<br />

Verschnaufpause und stellten unsere<br />

Rucksäcke auf den halbhohen Mauern<br />

oder einer Bank im Bushäuschen ab.<br />

Mit den Schlaufen unserer Wanderstöcke<br />

angelten wir uns eine Zitrone oder<br />

Orange vom Baum, um unseren Vitaminhaushalt<br />

zu verbessern.<br />

Zwar trugen wir einen Reiseführer mit<br />

uns, doch war dieser nicht immer verlässlich.<br />

Herbergen waren entweder<br />

d Zwei auf gleichem Weg:<br />

Horst und Roman Mainer<br />

e Die gelben Pfeile weisen<br />

die Richtung<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1717


Reportage<br />

c Impressionen<br />

am Wegesrand<br />

c Au weh!<br />

Schmerzende Füße<br />

sind des Pilgers<br />

Leid – aber es gibt<br />

ja Pflaster<br />

noch nicht geöffnet oder schlichtweg<br />

nicht vorhanden. Auf diese Weise wurde<br />

manche Tour etwas länger <strong>als</strong> geplant.<br />

Einmal am Tag nahmen wir eine kräftige<br />

Mahlzeit zu uns. „Menü Peregrino“<br />

hieß <strong>das</strong> Zauberwort. In Portugal bedeutete<br />

dies: gut, reichlich und preiswert.<br />

In Spanien: weniger gut, Miniportionen<br />

und sehr teuer.<br />

Hauptsache,<br />

ein Dach über dem Kopf<br />

Jeden Morgen starteten wir ohne Frühstück.<br />

Wenn wir drei bis fünf Kilometer<br />

gegangen waren, suchten wir uns eine<br />

kleine Bar am Wegrand und gönnten<br />

uns einen Milchkaffee und ein Sandwich.<br />

Nach fünf oder sechs Stunden<br />

brauchten wir unsere Hauptmahlzeit;<br />

abends nahmen wir vor allem Brot, Tomaten,<br />

Fisch, etwas Obst und Saft zu<br />

uns. Obwohl wir unsere Vorräte, vor allem<br />

an Nuss- und Früchteriegeln, verzehrt<br />

hatten, hatten wir in unseren<br />

Rucksäcken immer noch zu viel Gewicht.<br />

Abspecken hieß die Devise. Wir<br />

müssten ein Postamt finden und dann<br />

entbehrliche Dinge per Paket nach Hause<br />

schicken. Hörte sich gut an! Nach etwa<br />

40 Kilometer Fußmarsch endlich ein<br />

Ort mit einer Poststelle. Schwer zu finden,<br />

da nicht offiziell <strong>als</strong> Postamt gekennzeichnet.<br />

Doch dann konnten wir<br />

unser überzähliges Gepäck nicht loswerden,<br />

da es in der Poststelle in Rates<br />

keine Kartons gab. Pech! Nach einem<br />

weiteren Tagesmarsch endlich eine größere<br />

Stadt mit einem Postamt. Eine nette<br />

ältere Dame hinter dem Schalter in<br />

Barcelos half uns. Pro Paket durften es<br />

aber nur zwei Kilo Gewicht sein. Der<br />

Rest musste in Kuverts gepackt werden.<br />

So hatte jeder über zwei Kilo Ballast weniger.<br />

Über den Preis wollen wir besser<br />

nicht reden…<br />

Wenn man seine Traglast normalerweise<br />

in Gramm ermittelt, sind über zwei<br />

Kilogramm weniger Gewicht einfach<br />

traumhaft! Die Last sollte ja nicht mehr<br />

<strong>als</strong> zehn Prozent des Körper-<br />

1718 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Reportage<br />

Eine Reise im Bann der gelben Pfeile<br />

e Die Urkunde weist<br />

einen <strong>als</strong> Pilger aus<br />

c Erhabene Schönheit:<br />

Die Kathedrale von<br />

Santiago de Compostela<br />

gewichts betragen.<br />

Unsere Herbergen<br />

und Notunterkünfte,<br />

zum Beispiel bei der<br />

Feuerwehr oder in einer<br />

Schule, waren<br />

bis auf wenige Ausnahmen<br />

recht spartanisch ausgestattet.<br />

In der Regel fanden wir Matratzenlager<br />

mit oder ohne Bettgestell vor. Kopfkissen-<br />

und Matratzenbezüge aus Kunstfaser<br />

für bessere Hygiene wurden in<br />

den meisten Herbergen ausgegeben.<br />

Manche Herbergen waren recht rustikal,<br />

was ihnen einen besonderen Charme<br />

verlieh. Wir haben aber auch moderne<br />

Herbergen vorgefunden, in denen wir<br />

uns sehr wohl fühlten. Wir lernten uns<br />

zu bescheiden und waren schon froh<br />

und dankbar, wenn <strong>das</strong> Wetter gut war,<br />

es genug Wasser und ein Stück Brot<br />

gab und wir abends ein Dach über dem<br />

Kopf hatten.<br />

Der Weg zum „Ende der Welt“<br />

In den Herbergen trifft man Pilger aus<br />

aller Welt und man sieht, <strong>das</strong>s Koreanerfüße<br />

genauso leiden wie deutsche.<br />

Wir bekamen nützliche Tipps, wie man<br />

wieder auf die Beine und in die Spur<br />

kommt. Die wenigen Habseligkeiten,<br />

die jeder mit sich führte, teilte man.<br />

Abends in kleiner Runde wurde erzählt<br />

und gescherzt, und am nächsten Morgen,<br />

oft vor Tagesanbruch, ging’s weiter<br />

– manchmal noch mit Stirnleuchte. Man<br />

wanderte entweder ein Stück des Weges<br />

miteinander oder verlor sich aus<br />

den Augen und traf sich dann in einer<br />

der nächsten Herbergen wieder – spätestens<br />

aber in der Kathedrale in Santiago<br />

de Compostela. Der Höhepunkt<br />

der Reise ist die Teilnahme an der Pilgermesse.<br />

Wer allerdings am Wochenende<br />

ankommt, hat oft keine Chance,<br />

in die Kathedrale zu gelangen. Wir hatten<br />

<strong>das</strong> Glück, dort einer Heiligen Messe<br />

beizuwohnen und konnten <strong>das</strong> gesamte<br />

Areal in Ruhe besichtigen.<br />

Nach zwei Ruhetagen in Santiago haben<br />

wir uns auf den Camino zum Cap<br />

Fisterra (Kap Finisterre) gemacht. Noch<br />

1720 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Eine Reise im Bann der gelben Pfeile<br />

Reportage<br />

vor Sonnenaufgang sind wir gestartet.<br />

Die Silhouette der Kathedrale<br />

im ersten Morgenlicht<br />

verabschiedete uns auf unseren<br />

neuen Weg mit blühendem gelben<br />

Stechginster und meterhoher<br />

Heide. In den Tälern lag oft<br />

noch der Nebel, wenn wir morgens<br />

losgingen. Mit den ersten<br />

Sonnenstrahlen des Tages ging<br />

es dann zügig bergauf durch eine<br />

einmalig schöne Bergwelt<br />

bis an den Atlantik zum Kap Finisterre,<br />

dem „Ende der Welt“.<br />

Nach tagelangen Entbehrungen<br />

waren wir endlich am Ende des<br />

Wegs angelangt. Viele Pilger<br />

verabreden sich auf dem Felsen<br />

des Kaps, um gemeinsam den<br />

Sonnenuntergang zu erleben.<br />

Das rituelle Waschen und <strong>das</strong><br />

Verbrennen eines Kleidungsstücks<br />

symbolisieren Abschluss<br />

und Neuanfang. Mit etwas Wehmut<br />

im Herzen fuhren wir mit<br />

dem Bus die Atlantikküste entlang;<br />

durch romantische Dörfer<br />

und malerische Landschaften<br />

zurück nach Santiago.<br />

Wir, Vater und Sohn, gingen den<br />

Weg gemeinsam, jeder in seinem<br />

Schrittmaß und in seinem<br />

eigenen Tempo. Jeder hatte Muse,<br />

seinen eigenen Gedanken<br />

nachzugehen oder die Eindrücke<br />

mit dem anderen zu teilen.<br />

Und wann hat schon ein Vater<br />

so viel Zeit, eine gemeinsame<br />

Wegstrecke im Leben mit seinem<br />

erwachsenen Sohn zu gehen?<br />

Bereichernd waren die Gespräche<br />

mit den vielen netten Menschen,<br />

die wir unterwegs kennen<br />

gelernt hatten. Die Reise<br />

zeigte uns beiden, wie gut es<br />

uns geht, und wie wenig man eigentlich<br />

braucht, um glücklich<br />

und zufrieden zu sein. Die Gültigkeit<br />

der alten Weisheit „Der<br />

Weg ist <strong>das</strong> Ziel“ offenbarte sich<br />

während dieser Tage ganz besonders.<br />

Sie müssen nicht unbedingt katholisch<br />

sein, um in der Stille einer<br />

Kirche oder Kapelle Entspannung,<br />

Ruhe und Geborgenheit<br />

zu finden. Wenn Sie wollen, entzünden<br />

Sie eine Kerze, vergrößern<br />

<strong>das</strong> Licht in dieser Welt<br />

und fühlen sich in diesem Augenblick<br />

mit einem lieben Menschen<br />

verbunden und nahe. Buen<br />

Camino!<br />

n<br />

i Korrespondenzadresse:<br />

hmainer@gmx.de<br />

Über die Autoren<br />

Horst Mainer war von 1975 bis 2003 PR-Leiter bei<br />

Gebr. Brasseler/Komet in Lemgo. Zu den Schwer -<br />

punktaufgaben gehörte die weltweite Dental -<br />

werbung, einschließlich der Messestand gestal -<br />

tung für alle Dentalveranstaltungen. Er liest immer<br />

noch gerne Fachzeitschriften wie „<strong>das</strong> <strong>dental</strong><br />

<strong>labor</strong>“ und fühlt sich der Branche nach wie vor sehr<br />

verbunden. Mittelpunkt seines Lebens im<br />

„Unruhe stand“ ist die Familie. Seine Hobbys sind sein Garten,<br />

Urlaubs- und Studienreisen sowie die Malerei.<br />

Roman Mainer studierte Informatik und Physik<br />

an der Universität in Paderborn und ist derzeit im<br />

Rechenzentrum der Uni angestellt. Er arbeitet gern<br />

an Zukunftstechnologien. Seine Devise lautet<br />

„Nichts ist so gut, <strong>als</strong> <strong>das</strong>s man es nicht noch einfacher<br />

und besser machen kann.“ Vater und Sohn<br />

verbindet die Liebe zur Natur.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1721


Interview<br />

Funktion im Fokus<br />

Zur Person<br />

Martin Mormann über neue Seitenzähne für die CMD-Therapie<br />

Funktion<br />

im Fokus<br />

Patienten mit Funktionsstörungen brauchen abgestimmte<br />

Prothesen, die Fehlfunktionen verringern und die Therapie<br />

unterstützen. Ztm. Martin Mormann sagt, worauf es<br />

bei der Prothesenfertigung für die Therapie Craniomandibu-lärer<br />

Dysfunktionen (CMD) ankommt. Als<br />

Spezialist für Funktionsdiagnostik hat der <strong>Zahntechniker</strong><br />

aus Borgholzhausen die Entwicklung der neuen Zahnlinie<br />

Idealis von Heraeus begleitet. Das Ergebnis ist ein<br />

Seitenzahn, der auf die Anforderungen funktionsdiagnostisch<br />

fundierter Prothetik zugeschnitten ist.<br />

Ztm. Martin Mormann<br />

ist Mitinhaber<br />

der „o dente“ Zahn -<br />

technik GmbH in<br />

Borgholzhausen.<br />

Sein Schwerpunkt ist<br />

die funktionsdiagnostisch<br />

fundierte Prothetik. Seit 20<br />

Jahren arbeitet Martin Mor mann<br />

dabei eng mit dem Zahnarzt Dr.<br />

Thomas Körner aus Melle zusammen.<br />

Gemeinsam entwickeln sie, vernetzt<br />

mit Orthopäden, Osteo pathen und<br />

Physio therapeuten, individuelle<br />

Lösungen für funktional an spruchsvolle<br />

Fälle. Als Referent der Heraeus<br />

Academy vermittelt Martin Mormann<br />

zusammen mit Dr. Thomas Körner<br />

in einem zweitägigen Seminar praxisnahes<br />

Wissen zur Funktions diagnostik<br />

und zur erfolgreichen CMD-Therapie.<br />

f Seit November auf dem<br />

Markt: Die neue Seitenzahn<br />

linie Pala Idealis von<br />

Heraeus verringert mit<br />

natürlich reduzierter Höcker -<br />

neigung Schubkräfte und<br />

Parafunktionstendenzen.<br />

f Die Idealis Zähne unterstützen<br />

die erfolgreiche CMD-<br />

Therapie: Das flache Okklusal -<br />

relief sorgt für eine punktgenaue<br />

Zentrik mit maximalen<br />

Freiheitsgraden in den<br />

Bewegungsbahnen und für<br />

eine sichere Aufstellung (hier<br />

in balancierter Okklusion).<br />

dl: Herr Mormann, <strong>als</strong> Spezialist für<br />

Funktionsdiagnostik fertigen Sie seit<br />

Jahren Zahnersatz für funktionsgestörte<br />

Patienten. Worauf kommt es dabei<br />

an?<br />

Martin Mormann: Wichtig ist zunächst,<br />

die Ursache zu erkennen. Meist werden<br />

nur Symptome behandelt. Funktionsstörungen<br />

können sich ganz unterschiedlich<br />

äußern – von Kopfschmerzen<br />

bis hin zu Knieproblemen. Der<br />

Grund ist in vielen Fällen ein f<strong>als</strong>cher<br />

Biss, die Diagnose lautet Craniomandibuläre<br />

Dysfunktion, kurz CMD. Dies<br />

zu erkennen und erfolgreich zu behandeln,<br />

erfordert eine enge Zusammenarbeit<br />

von <strong>Zahntechniker</strong> und Zahnarzt<br />

sowie Orthopäden und weiteren Spezialisten.<br />

Ich versorge seit 20 Jahren zusammen<br />

mit dem Zahnarzt Dr. Thomas<br />

Körner CMD-Fälle. Heute sind zunehmend<br />

funktionsdiagnostisch fundierte<br />

Prothesen auf Implantaten gefragt.<br />

dl: Welche Besonderheiten sind bei der<br />

Prothesenfertigung für CMD-Patienten<br />

zu beachten?<br />

Martin Mormann: An erster Stelle steht<br />

die Funktion: Wir brauchen bei CMD-Patienten<br />

mehr funktionelle Freiräume für<br />

eine stabile Zentrik. Es geht darum, den<br />

Kauapparat wieder ins Gleichgewicht<br />

zu bringen.<br />

dl: Was heißt <strong>das</strong> für die Zahnauswahl?<br />

1722 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Funktion im Fokus<br />

Interview<br />

e Die breiteren Zahnhälse der Idealis Zähne<br />

erleichtern die ästhetische Zahnfleisch -<br />

gestaltung und die maximale Abdeckung<br />

von Tertiär- und Implantatstrukturen<br />

Martin Mormann: Gerade im<br />

Seitenzahnbereich kommt es<br />

auf die Kauflächengestaltung<br />

an. Dem <strong>Zahntechniker</strong> steht<br />

heute eine Vielzahl an Zahnlinien<br />

zur Auswahl. Sie alle haben<br />

sicher ihre Berechtigung und ihre<br />

Indikation. Bisher gab es jedoch<br />

keinen Seitenzahn, der<br />

meinen Ansprüchen in der CMD-<br />

Therapie genügte. Meiner Meinung<br />

nach haben viele Hersteller<br />

in den letzten Jahren mehr<br />

Zeit mit der Optimierung der Ästhetik<br />

<strong>als</strong> mit der Gestaltung<br />

funktioneller<br />

Kauflächen verbracht.<br />

Heraeus hat beim neuen<br />

Idealis Seitenzahn<br />

die Funktion in den Fokus<br />

gerückt.<br />

dl: Was war Ihre Rolle<br />

bei der Entwicklung<br />

der neuen Seitenzahnlinie?<br />

Martin Mormann: Ich<br />

habe die Zahnentwicklung<br />

<strong>als</strong> einer von<br />

vielen zahnmedizinischen<br />

und zahntechnischen<br />

Experten in<br />

der Designphase beratend<br />

begleitet. Wir<br />

haben uns intensiv<br />

über <strong>das</strong> ideale Seitenzahn-Design<br />

für<br />

die aktuellen Anforderungen<br />

der Gero- und<br />

Implantatprothetik sowie der<br />

CMD-Therapie ausgetauscht.<br />

Ich habe dabei unter anderem<br />

meine Erfahrung aus der funktionsdiagnostisch<br />

fundierten<br />

Prothetik eingebracht.<br />

dl: Welche Vorteile bietet der<br />

Idealis Zahn in der CMD-Therapie?<br />

Martin Mormann: Er bietet<br />

mehr funktionelle Freiräume.<br />

Die natürlich reduzierte Höckerneigung<br />

verringert Schub-<br />

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)<br />

Ist die Funktion des Kauapparats gestört, weil Ober- und Unterkiefer<br />

nicht gleichmäßig aufeinandertreffen, kann die gesamte Körperstatik<br />

aus dem Gleichgewicht geraten. Denn Kaumuskulatur und Kiefer -<br />

gelenk sind eng mit der weiteren Körpermuskulatur verbunden.<br />

Die Funktionsstörung des Kauapparats wird <strong>als</strong> Craniomandibuläre<br />

Dysfunktion (CMD) bezeichnet. Die Folgen können sich von Kopf bis<br />

Fuß am gesamten Körper äußern, von Zähneknirschen über Ohren-,<br />

Kopf-, Rückenschmerzen bis zu Hüft- und Knieproblemen. Der<br />

Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und dem f<strong>als</strong>chem<br />

Biss wird meist übersehen. Ziel der CMD-Therapie ist die Wiederher -<br />

stellung des harmonischen Zusammenspiels der Körper- und Mund -<br />

statik. Dazu arbeiten Zahnärzte und <strong>Zahntechniker</strong> interdisziplinär eng<br />

mit Orthopäden, Osteopathen und Physiotherapeuten zusammen.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1723


Interview<br />

Funktion im Fokus<br />

kräfte und schützt Implantatpatienten<br />

vor zu hoher Kaubelastung. Bei Implantatarbeiten<br />

kommt uns zusätzlich<br />

die basale Verbreiterung des Idealis<br />

Zahns zugute. Dadurch kann ich die<br />

Zahnfleischpartien ästhetischer gestalten.<br />

dl: Ist die Funktion in der CMD-Therapie<br />

<strong>das</strong> einzige Kriterium?<br />

Martin Mormann: Nein, natürlich ist<br />

die Funktion entscheidend für den Therapieerfolg.<br />

Aber darüber hinaus gelten<br />

auch für den Zahnersatz in der CMD-<br />

Therapie dieselben hohen Anforderungen<br />

an Ästhetik, Pflegefähigkeit,<br />

Abrasions- und Bruchresistenz, die heute<br />

jede zahntechnische Arbeit erfüllen<br />

muss.<br />

dl: Wie lassen sich die hohen Anforderungen<br />

an eine funktionsdiagnostisch<br />

fundierte Prothese im Laboralltag wirtschaftlich<br />

umsetzen?<br />

Martin Mormann: In der Totalprothetik<br />

kann man leider kaum wirtschaftlich arbeiten.<br />

Darum muss die Prothese zack<br />

zack aufgestellt sein. Dies funktioniert<br />

mit dem Idealis Zahn recht gut, da er eine<br />

aufstellungsunterstützende Formgebung<br />

hat. Größere Approximalflächen<br />

erleichtern die Zahnaufstellung.<br />

dl: Anfang November hat Heraeus die<br />

neue Seitenzahnlinie Pala Idealis auf<br />

den Markt gebracht. Sind Sie mit dem<br />

Ergebnis zufrieden?<br />

Martin Mormann: Ja. Ich bin mir sicher,<br />

<strong>das</strong>s der Idealis 8 in vielen Fällen eine<br />

sinnvolle Wahl ist. Er erfüllt alle Anforderungen<br />

an einen zeitgemäßen Seitenzahn,<br />

ob bei Funktion, Ästhetik oder<br />

Aufstellbarkeit. Ein Zahn, der für mich<br />

in jeden Zahnschrank gehört.<br />

n<br />

Zahnentwicklung nah am Markt<br />

Der neue Seitenzahn Pala<br />

Idealis von Heraeus ist <strong>das</strong><br />

Ergebnis eines mehrjährigen<br />

Entwicklungspro zes -<br />

ses. Ausgangspunkt waren<br />

die zunehmenden Anfra -<br />

gen von Anwendern nach<br />

einem Seitenzahn, der auf<br />

die aktuellen Anforde run -<br />

gen der Implantat- und<br />

Gerontoprothetik abgestimmt<br />

ist. In der Design -<br />

phase haben die Ent wick -<br />

ler und Produktspezialis -<br />

ten von Heraeus die morphologische Gestaltung der neuen Zahnlinie gemeinsam mit<br />

erfahrenen Experten aus der Praxis erarbeitet, darunter die <strong>Zahntechniker</strong> Martin<br />

Mormann, Dieter Ehret und Claudio Mattina sowie der Zahnarzt Dr. Andreas Polei. In<br />

mehreren Workshops von insgesamt über 1.000 Stunden tauschten sich die Experten<br />

über <strong>das</strong> ideale Seitenzahndesign aus. Zentrale Kriterien waren:<br />

n Reduzierte Schubkräfte<br />

n Freiraum in der eindeutigen Zentrik<br />

n Mehr basale Breite und reduzierte Fissurentiefe, um Stützstrukturen abzudecken.<br />

Ausgehend von natürlichen Abrasionsmorphologien und Bewegungsstudien bestehender<br />

Zahnlinien wurde über ein CAD-Programm <strong>das</strong> finale Design am Bildschirm<br />

optimiert. In der zweiten Phase wurde der neue Seitenzahn international auf seine<br />

Praxistauglichkeit getestet, unter anderem von <strong>Zahntechniker</strong> und Kursreferent<br />

Fabrizio Molinelli in Italien und von großen Implantatkliniken in den USA. Anfang<br />

November hat Heraeus <strong>das</strong> Ergebnis auf den Markt gebracht – die neue<br />

Seitenzahnlinie Pala Idealis mit natürlich reduzierten Höckern und mehr Volumen.<br />

1724 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


News<br />

Menschen<br />

Deutsche Zahnkönigin hat geheiratet<br />

Meike im Glück<br />

Die deutsche Zahnkönigin<br />

Meike und ihr Traummann<br />

Sebastian haben sich getraut.<br />

Sie gaben sich in Ingolstadt <strong>das</strong><br />

Jawort. Nun wurde aus Dr. Meike<br />

Müller Dr. Meike Knott. Befragt,<br />

wann sie sich denn in ihrer<br />

Ehe so richtig königlich fühle,<br />

meinte die „Zahn-Majestät“:<br />

„Immer dann, wenn mich mein<br />

Mann zum Lachen bringt – <strong>als</strong>o<br />

sehr oft“. Ja, <strong>das</strong> sind wirklich<br />

blendende Aussichten. Herzlichen<br />

Glückwunsch!<br />

n<br />

Gratulation nach Halle<br />

Ilona Geigenmüller-Rothe<br />

wird 65 Jahre jung<br />

Jahre – und kein biss-<br />

müde. Am 7. No-<br />

65chen<br />

vember feiert Ilona-Geigenmüller-Rothe<br />

ihren besonderen<br />

Geburtstag im BTZ der Handwerkskammer<br />

Halle – an dem<br />

Ort, an dem sie seit fast 50 Jahren<br />

tätig ist. Die Fachbereichsleiterin<br />

Zahntechnik hat ihre pädagogische<br />

Laufbahn zu ihrer<br />

ureigensten Aufgabe gemacht<br />

und dabei schon unzählige<br />

<strong>Zahntechniker</strong>innen und <strong>Zahntechniker</strong><br />

auf dem Weg zur<br />

Meisterprüfung begleitet. Alle<br />

„Ex-Hallenser“ wissen die individuelle,<br />

freundschaftliche Betreuung<br />

durch Ilona Geigenmüller-Rothe<br />

und ihr Team sehr<br />

zu schätzen. Unsere herzlichen<br />

Glückwünsche von München<br />

nach Halle!<br />

n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1725


Menschen<br />

News<br />

Großer Preis des Mittelstands 2011<br />

Labor Lubberich freut sich<br />

über Auszeichnung<br />

c Andreas Moser<br />

nahm den Preis in<br />

Düsseldorf entgegen<br />

Während einer festlichen Gala im<br />

Düsseldorfer Hotel Maritim nahm<br />

<strong>das</strong> Labor Lubberich den Großen Preis<br />

des Mittelstandes der Oskar Patzelt<br />

Stiftung entgegen. Der bundesweite<br />

Wettbewerb bewertet die Entwicklung<br />

der Arbeits- und Ausbildungsplätze, die<br />

Innovationsfähigkeit und Marketingkonzepte.<br />

Einen hohen Stellenwert hat<br />

die Übernahme der Verantwortung für<br />

die Region und natürlich finden Umsatz<br />

und Gewinn Berücksichtigung. Ein<br />

wichtiges Kriterium für die Jury in diesem<br />

Jahr war <strong>das</strong> über Jahre vorbereitete<br />

Unternehmensnachfolgekonzept<br />

– die Königsdisziplin in mittelständischen<br />

Firmen. Alois C. Lubberich bereitete<br />

seine potenziellen Nachfolger<br />

schon vor fast zehn Jahren auf diese<br />

Aufgabe vor. Im Frühjahr 2011 wurden<br />

die langjährigen Mitarbeiter Michael<br />

May, Andreas Moser und Maurice Wiesmaier<br />

Mitgesellschafter des Labors mit<br />

100 Mitarbeitern und der drei externen<br />

Service-Stellen.<br />

n<br />

VDZI verleiht seine höchste Auszeichnung<br />

Josef Wagner erhält Goldene Ehrennadel<br />

d Josef Wagner, Mitte, freut sich<br />

über die hohe Auszeichnung, die ihm<br />

VDZI-Präsident Jürgen Schwichtenberg<br />

überreichte. Links Uwe Breuer,<br />

VDZI-Vizepräsident .<br />

Im Rahmen einer Festveranstaltung<br />

hat Jürgen Schwichtenberg, Präsident<br />

des Verbandes Deutscher <strong>Zahntechniker</strong>-Innungen,<br />

VDZI, die Goldene Ehrennadel<br />

des Bundesverbandes an Josef<br />

Wagner verliehen. Viele Jahre lang,<br />

von 1992 bis 2011, war Josef Wagner<br />

Obermeister der Innung Arnsberg.<br />

„Josef Wagner hat mit großem Engagement<br />

die beruflichen und wirtschaftlichen<br />

Interessen der zahntechnischen<br />

Meisterbetriebe der <strong>Zahntechniker</strong>-Innung<br />

Arnsberg vertreten und durch entscheidende<br />

Impulse und Maßnahmen<br />

vorangebracht. Seine Visionen, Gedanken<br />

und Vorschläge zur Gestaltung<br />

der Zukunft des <strong>Zahntechniker</strong>-Handwerks<br />

hat er mit Überzeugung in die<br />

kollegialen Debatten des gesamten<br />

<strong>Zahntechniker</strong>-Handwerks hineingetragen<br />

und hartnäckig mit guten Argumenten<br />

vertreten“, so der VDZI-Präsident<br />

in seiner Laudatio.<br />

n<br />

1726 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Mit einem System zum Ziel.<br />

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die bereits über 200.000<br />

Zahnärzte anwenden.<br />

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NobelProcera ist die Lösung für Sie. Das Komplettsystem<br />

bietet Ihnen höchste Sicherheit und die Möglichkeit, alles aus<br />

einer Hand von einem zuverlässigen Anbieter zu beziehen. Mit<br />

dem integrierten CAD/CAM-System können Sie Ihre Bestellungen<br />

scannen, konstruieren und online an unsere Produktionsstätten<br />

versenden, wo sie nach strengsten Qualitätskriterien<br />

zentral gefertigt werden. Bei uns erhalten Sie mehr <strong>als</strong><br />

nur Produkte. Profitieren Sie von einer starken Partnerschaft<br />

mit einem Anbieter von Komplettlösungen, der individuellen<br />

Vor-Ort-Support ganz nach Ihren Anforderungen leistet.<br />

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Bereich CAD/CAM, neueste digitale Technologie und präzisionsgefräste<br />

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Bedürfnisse Ihrer Kunden realisieren können. Ihr Know-how,<br />

unsere Lösungen – für <strong>das</strong> Lächeln Ihrer Patienten.<br />

Weitere Informationen erhalten Sie unter 0221 50085-590<br />

oder www.nobelbiocare.com/<strong>dental</strong><br />

© Nobel Biocare Holding AG, 2011. Alle Rechte vorbehalten. Nobel Biocare, <strong>das</strong> Nobel Biocare Logo und alle sonstigen Marken sind, sofern nicht anderweitig angegeben oder aus dem Kontext ersichtlich, Marken von<br />

Nobel Biocare. Haftungsausschluss: Einige Produkte sind unter Umständen nicht in allen Märkten für den Verkauf zugelassen. Bitte wenden Sie sich an Ihre Nobel Biocare Vertriebsniederlassung, um aktuelle<br />

Informationen zur Produktpalette und Verfügbarkeit zu erhalten.


Weihnachts-Special<br />

Wie es euch und uns gefällt<br />

Bald ist wieder Weihnachten…und <strong>das</strong> dl-Team gibt Geschenk-Tipps<br />

Wie es euch und uns gefällt<br />

Wenn schon nicht in der Garage, dann wenigstens an der Wand:<br />

„Die schönsten Porsche 911-Modelle“. Der Vorteil der Kalender -<br />

version: Jeden Monat gibt’s ein neues Modell! Die Mischung aus<br />

seltenen und ausgefallenen 911ern aller Generationen macht diesen<br />

Kalender zu einem Muss<br />

für alle Sportwagen enthusi -<br />

asten, meint Almut Seybold,<br />

Leiterin der Fachredaktion.<br />

Der Kalender im Format 595 x<br />

480 mm erscheint im Heel<br />

Verlag, und kostet 24,99 Euro.<br />

Schenken Sie einen Gutschein für<br />

zauberhafte Musik und perfektes<br />

Entertainment, meint Textchefin<br />

Barbara Schuster! Sängerin Rosanna<br />

bietet venezolanisches Tempera -<br />

ment, eine wunderbare Altstimme<br />

und ein Repertoire jenseits weichgespülter<br />

lateinamerikanischer<br />

Folklore – und dies zu einem bezahlbaren<br />

Preis. So wird Ihre Labor-Party<br />

zum unvergesslichen Event. Infos<br />

unter www.rosanna-musica.com<br />

Handgefertigtes für Individualisten: Gürtel,<br />

Handytaschen und Accessoires für Reiter und<br />

Hundefreunde fertigt Redakteurin Katrin<br />

Heinze in ihrer kleinen Lederwerkstatt selbst<br />

an. Als gelernte <strong>Zahntechniker</strong>in ist sie eine<br />

geübte Handarbeiterin und der Umgang mit<br />

den verschiedenen Werkstoffen macht ihr viel<br />

Freude. Rindsleder, Kuhfell und Nieten in allen<br />

Formen und Farben verarbeitet sie zu ausgefallenen<br />

Einzelstücken: www.tack-store.com<br />

1728 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Wie es euch und uns gefällt<br />

Weihnachts-Special<br />

An alle, die gerne essen und<br />

<strong>das</strong> Chiemgau mögen, hat<br />

Verlags- und Anzeigen -<br />

leiterin Elke Zimmermann<br />

gedacht: Ihr Tipp ist ein<br />

Kochbuch mit über hundert<br />

Rezepten, gekocht mit Chiemgauer Biozutaten. Dazu werden<br />

lebendige Hofgeschichten von Chiemgauer Bio-<br />

Erzeugern erzählt und deren Lieblingsrezepte vorgestellt.<br />

Ein wunderschön gemachter Bildband, der Appetit auf<br />

„mehr“ macht (schmeckt3 Verlag 2011, 25 Euro)<br />

Verleger Burkhard Bierschenck setzt<br />

auf Unterhaltungs- und Bildungs litera -<br />

tur: In seinem neuen Buch „Apfeldiebe“<br />

(16,95 Euro) erzählt Michael Tietz von<br />

einem spannenden Kampf auf Leben<br />

und Tod. Über wirksame Behandlungen,<br />

die zu Hause durchführbar sind, informiert<br />

die „Natürliche Hausapotheke für<br />

die ganze Familie“ von Doro Kammerer.<br />

Das Buch kostet 14,80 Euro und ist wie<br />

die „Apfeldiebe“ unter www.fachbuchdirekt.de<br />

zu bestellen<br />

Das Leben ist zu kurz, um Schlechtes<br />

zu trinken, findet Chefredakteurin<br />

Dr. Angelika Schaller! Einfach außer -<br />

gewöhnlich ist der Dessertwein von<br />

Josef Rosch (2010 Riesling Auslese,<br />

Trittenheimer Apotheke, 0,75 l für<br />

knapp 15 Euro): Er besitzt einen sehr<br />

feinen klaren Pfirsich-Apfelduft mit<br />

etwas mineralischer Würze sowie eine<br />

sehr feine, relativ zurückhaltende<br />

Säure und hat auch bei Gault Millau<br />

überzeugt<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1729


Technik<br />

Tipp des Monats<br />

Tipp<br />

des<br />

Monats<br />

Von Axel Mühlhäuser, Göppingen<br />

Kann Bewährtes<br />

noch besser werden?<br />

Abb. 1<br />

Oft sind es die einfachen Dinge, die <strong>das</strong> Leben schwer machen. Hierzu gehören<br />

auch elektrische Wachsmesser, die schlecht regelbar sind, mit nur einem<br />

Ausgang, ungenügender Heizleistung, langsamem Aufheizen, unhandlichen<br />

Handstücken und vielen Reparaturen. Ein innovatives Nachfolgeprodukt hat<br />

die Aufmerksamkeit des Autoren erregt und er hat es getestet.<br />

Abb. 2<br />

i Infos bei:<br />

Gerd Wächtler<br />

DensUsus<br />

72336 Balingen<br />

Telefon (0 74 33) 27 62 48<br />

E-Mail<br />

waechtler@densusus.de<br />

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit<br />

Ultra Waxern der Firma Kerr (Abb.<br />

1). Die leichten Handstücke und<br />

<strong>das</strong> dünne, leichte Kabel haben es uns<br />

angetan. Bezüglich Reparaturen und<br />

Langlebigkeit gab es nie Beanstandungen.<br />

Die Schnellaufheizung beim<br />

Klingenwechsel ging zügig vonstatten,<br />

Abb. 3<br />

vermisst haben wir nur einen zweiten<br />

Ausgang für ein weiteres Wachsmesser.<br />

Im Laufe der Jahre dürften durch<br />

den Klingenwechsel einige Tage zusammengekommen<br />

sein.<br />

Um so mehr waren wir sehr erstaunt,<br />

ein Nachfolgeprodukt vorzufinden, welches<br />

alle positiven Eigenschaften des<br />

Vorgängers bietet und ein zweites<br />

Wachsmesser beinhaltet. Auf unsere<br />

Anfrage erhielten wir ein Modell zum<br />

Testen. Hier unsere Eindrücke:<br />

Das Gerät macht einen sehr stabilen<br />

Eindruck, Formgebung und Handling<br />

sind perfekt (Abb. 2), für die diversen<br />

Klingen ist ein Halter integriert. Beeindruckt<br />

waren wir vom zweiten Anschluss<br />

– <strong>das</strong> laufende und lästige<br />

Wechseln der Klingen entfällt nun, nach<br />

wie vor gibt es ein großes Sortiment an<br />

Aufsätzen (10 Stück!) für jeden Bedarf.<br />

Die Handstücke sind federleicht aus<br />

Vollaluminium, die Schaumstoffgriffe<br />

farblich codiert, extrem griffig und zudem<br />

gut isolierend gegen Hitze (Abb.<br />

3). Das sehr flexible und ultradünne<br />

Kabel bringt ein leichtes, ermüdungsfreies<br />

Handling. Der Wechsel geht sehr<br />

schnell und leicht vonstatten, eine<br />

Kupplung verhindert unbeabsichtigtes<br />

Lösen. Die Schnellheiztaste spart, wie<br />

beim Vorgänger, wertvolle Zeit beim<br />

Wechsel der Klingen. Beide Ausgänge<br />

sind getrennt, digital von 36 bis 260 °C<br />

regelbar und es sind zusätzlich je Ausgang<br />

vier frei programmierbare Einstellungen<br />

möglich.<br />

Resumée<br />

Wie schon der Vorgänger ein perfektes<br />

Gerät, nun mit einem zweiten Handstück<br />

für schnelleres Arbeiten. Durch<br />

die große Anzahl der Klingenaufsätze<br />

für jeden Arbeitsbereich und Geschmack<br />

bestens geeignet. Nach wie<br />

vor sind die Handstücke und Kabelzuführung<br />

extrem leicht und wendig, ein<br />

ermüdungsfreies Arbeiten gewährleistet.<br />

Einziger Wermutstropfen ist die<br />

gegenüber dem Vorgängermodell geminderte<br />

Heizleistung. Ob eine Temperatur<br />

von 370 °C tatsächlich gebraucht<br />

wird, möchten wir bezweifeln.<br />

Jedoch halten wir eine Leistung von 300<br />

bis 320 °C gerade mit dem großen Biberschwanz<br />

für nicht übertrieben und<br />

wird hoffentlich vom Hersteller noch<br />

aufgegriffen.<br />

n<br />

1730 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

Technik<br />

Anwenderberichte, Neuheiten und Basiswissen<br />

Technik im November<br />

TIPP<br />

IMPLANTATPROTHETIK<br />

KOMPOSIT<br />

TOTALPROTHETIK<br />

WERKSTOFFE<br />

PRODUKTE<br />

WISSEN<br />

WISSEN<br />

Kann Bewährtes noch besser werden?<br />

Neues elektrisches Wachsmesser 1730<br />

Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Dokumentation eines außergewöhnlichen Patientenfalles 1731<br />

Komposit trifft Vollkeramik<br />

Rehabilitation einer stark abradierten Dentition 1744<br />

Smile Design<br />

Komplexe Versorgung mit Totalprothesen 1750<br />

Festigkeit von Sinterverbundsystemen<br />

Langzeitbeständigkeit von Infix-Kronen 1762<br />

Neuheiten<br />

Geräte und Materialien 1770<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

Produktion und Eigenschaften von Zirkoniumdioxid 1776<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

Schulungsangebot von Zfx 1782<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1731


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Dokumentation eines außergewöhnlichen Patientenfalles<br />

Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Autor:<br />

Ztm. Burkhard<br />

Großmann,<br />

Weiden i. d. OPf.<br />

Im zweiten Teil seiner umfangreichen Dokumentation<br />

beschreibt Ztm. Burkhard Großmann step by step zunächst die<br />

Herstellung des Steges und im Anschluss die Konstruktion des<br />

Zirkongerüstes für die stegretinierte Keramikverblendbrücke.<br />

Indizes:<br />

CAD/CAM<br />

Fräsen<br />

Galvanotechnik<br />

Implantatprothetik<br />

Primärkonstruktion<br />

Steg<br />

Zirkoniumdioxid<br />

Step 1: Stegherstellung<br />

Da ich vom Behandler die ausbrennbaren<br />

Steghülsen bekommen habe, wir<br />

uns aber auf eine passiv verklebte Versorgung<br />

geeinigt haben, arbeite ich die<br />

Aufbauten in Klebebasen aus Gold<br />

um. Diese Kunststoffteile werden<br />

zunächst gekürzt, beschliffen, in feuerfeste<br />

Masse eingebettet und durch<br />

ein Gießverfahren in Gold umgesetzt<br />

(Abb. 51 bis 54).<br />

Step 2: Vermessen der<br />

Einschubrichtung<br />

Zunächst wird die prothetische Einschubrichtung<br />

der Unterkieferbrücke<br />

im Hinblick auf die Wachsaufstellung<br />

(Silikonwall), den Kieferkamm und die<br />

1732 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 51 Abb. 52<br />

Abb. 53 Abb. 54<br />

damit verbundenen Ponticausformung<br />

im Parallelometer ermittelt (Abb. 55).<br />

Step 3: Wachskonstruktion<br />

Die geplanten Stege werden zunächst<br />

in Wachs umgesetzt (Abb. 56 und 57).<br />

Obwohl ich mit einem Scanner, der eine<br />

entsprechende Stegsoftware beinhaltet,<br />

arbeite, greife ich bei solchen komplexen<br />

Fällen gerne auf die konventionelle<br />

Herstellungsweise zurück. Für<br />

mich ist es wichtig, die Stege in Relation<br />

zu meinem Silikonschlüssel kontrollieren<br />

zu können.<br />

e Abb. 51 bis 54 Die ausbrennbaren<br />

Steghülsen werden in Klebebasen aus<br />

Gold umgearbeitet<br />

Abb. 55<br />

d Abb. 55<br />

Die Einschubrichtung<br />

wird ermittelt<br />

f Abb. 56 und 57<br />

Die geplanten Stege<br />

werden in Wachs<br />

umgesetzt<br />

Abb. 56<br />

Abb. 57<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1733


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Abb. 58 Abb. 59<br />

Abb. 60<br />

Abb. 61<br />

e Abb. 58 und 59 Das<br />

Modell und die Stege werden<br />

mit einem Entspiege -<br />

lungsspray eingesprüht und<br />

eingelesen<br />

e Abb. 60 Die Situation mit<br />

den Stegabutments und<br />

individuellen Klebekappen<br />

wird gescannt und die einzelnen<br />

Abutments werden<br />

gekennzeichnet<br />

Step 4: CAD/CAM-Technik<br />

Digitalisieren<br />

der Wachskonstruktionen<br />

Sobald ich die definitive Form und Lage<br />

der Wachsstege in Bezug auf die<br />

Schleimhautauflagen kontrolliert habe,<br />

digitalisiere ich diese.<br />

Hierbei scanne ich die Stege mit dem<br />

Scanner der Firma 3Shape <strong>als</strong> Wax-up<br />

ein und stelle diese <strong>als</strong> stl-(stereolitographie)<br />

Datensätze dar. Das Modell<br />

Abb. 62<br />

e Abb. 64 Die Abutments werden einzeln<br />

eingelesen und in <strong>das</strong> Modell eingerechnet<br />

mit den Stegen wird zunächst mit einem<br />

Entspiegelungsspray eingesprüht<br />

und dann gescannt (Abb. 58 und 59).<br />

Danach werden die Stege vom Modell<br />

genommen und die Situation mit den<br />

Stegabutments, einschließlich der individuellen<br />

Klebekappen, gescannt.<br />

Die einzelnen Abutments plus Kappen<br />

werden <strong>als</strong> „Zähne“ gekennzeichnet.<br />

(Abb. 60). Diese werden nun alle ein-<br />

df Abb. 62 bis 64 Die Wachsstege werden<br />

eingesprüht, gescannt und ins Modell gesetzt<br />

Abb. 64<br />

Abb. 63<br />

1734 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 65<br />

Abb. 66<br />

Abb. 67<br />

zeln eingelesen und in <strong>das</strong> Modell impliziert<br />

(eingerechnet) (Abb. 61).<br />

Hiernach werden die beiden Wachsstege<br />

eingesprüht, gescannt und ebenfalls<br />

ins Modell gesetzt (Abb. 62 bis 64).<br />

Nachdem alle Elemente gescannt wurden,<br />

geht es an die Umsetzung im CAD-<br />

Programm (Computer Aided Design, dt.<br />

rechnerunterstütze Konstruktion).<br />

Designen der Stege<br />

In den nächsten Schritten wird nun die<br />

gemeinsame Einschubrichtung der einzelnen<br />

Pfeiler eines Paares zueinander<br />

ermittelt (Abb. 65). Die Divergenz sollte<br />

nicht mehr <strong>als</strong> 20 Grad aufweisen, da<br />

sonst die Gefahr besteht, <strong>das</strong>s die Ränder<br />

abstehen. Die Präparationsgrenzen<br />

der Stegaufbau-Plateaus werden festgelegt<br />

und ein Platzhalter (Spacer) über<br />

die Kappen samt Schrauben berechnet<br />

(Abb. 66 bis 68). Jetzt werden nur noch<br />

Wax-up und Stegplateu-Grenze miteinander<br />

verrechnet und die Flächen geglättet<br />

(Abb. 69 und 70).<br />

Die fertigen digitalen Stege werden nun<br />

zur Weiterverarbeitung in stl-Daten umgewandelt<br />

(Abb. 71).<br />

e Abb. 65 bis 67<br />

Die gemeinsame Einschub -<br />

richtung wird ermittelt<br />

f Abb. 68 Die Präparations -<br />

grenzen werden festgelegt<br />

f Abb. 69 und 70 Wax-up<br />

und Stegplateau-Grenze werden<br />

miteinander verrechnet<br />

f Abb. 71<br />

Die digitalen Stege werden<br />

in stl-Daten umgewandelt<br />

Abb. 68<br />

Abb. 69<br />

Abb. 70<br />

Abb. 71<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1735


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Abb. 72<br />

d Abb. 72 Die zu fräsenden Stege<br />

werden in der Ronde platziert<br />

f Abb. 73 bis 75 Die Fräsbahnen<br />

werden berechnet<br />

Abb. 73 Abb. 74<br />

Abb. 75 Abb. 76<br />

f Abb. 77 und 78<br />

Die Steggerüste werden<br />

aus der Ronde gefräst und<br />

herausgetrennt<br />

Errechnen der Fräsbahnen<br />

Diese stl-Datensätze lese ich nun in <strong>das</strong><br />

CAM-Modul (Computer Aided Manufactoring,<br />

dt. rechnerunterstützte Fertigung)<br />

ein und platziere die zu fräsenden<br />

Stege in einer der Höhe entsprechenden<br />

Ronde (vorgesinterte Zirkonoxidscheibe)<br />

(Abb. 72). Dieses Programm errechnet nun<br />

die theoretischen Fräsbahnen, welche die<br />

einzelnen Fräser abfahren müssen, um<br />

<strong>das</strong> Fräsobjekt, hier der Steg, aus der<br />

Scheibe herauzuarbeiten (Abb. 73 bis 76).<br />

Step 5: Fräsen, Einfärben und<br />

Sintern der Zirkongerüste<br />

Nach Berechnungsende wird ein sogenannter<br />

NC-Code erstellt, welcher in eine<br />

CNC-Fräsmaschine (CNC, Computerized<br />

Numerical Control, dt. computerisierte<br />

nummerische Steuerung)<br />

eingelesen werden kann. Dieser Code<br />

besteht aus verschiedenen Informationen,<br />

wie etwa welcher Werkzeugtyp<br />

(Fräse), welche Drehzahl und welche<br />

Abb. 77<br />

Abb. 78<br />

1736 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 80<br />

Abb. 79<br />

Abb. 81 Abb. 82<br />

Vorschubgeschwindigkeiten eingesetzt<br />

werden sollen. Des weiteren beinhaltet<br />

er Koordinaten (Nummern), wie unter<br />

anderen x- und y-Koordinaten, welche<br />

von der CNC-Maschine gelesen und<br />

nacheinander angefahren werden.<br />

Durch immer weiteres Eindringen und<br />

damit verbundenem Materialabtrag<br />

wird <strong>das</strong> Objekt herausgefräst (Abb.<br />

77). Sobald die beiden Steggerüste ohne<br />

Schäden aus der Ronde gefräst worden<br />

sind, werden sie vorsichtig herausgetrennt<br />

und in der entsprechenden<br />

Zahnfarbe eingefärbt (Abb. 78).<br />

Im Anschluss werden sie zum Trocknen<br />

unter eine Rotlichtlampe gelegt und darauf<br />

folgend im Sinterofen bei 1450 °C<br />

zwölf Stunden dichtgesintert. Bei diesem<br />

Vorgang schrumpft <strong>das</strong> Material<br />

um zirka 25 Prozent und erhält seine<br />

endgültigen Eigenschaften, wie Härte<br />

und Lichtdurchlässigkeit (Abb. 79).<br />

Nach dieser langen Sinterphase und<br />

der damit verbundenen Größenänderung<br />

ist es umso faszinierender, eine<br />

exakte Kopie der Wachssituation in Zirkonoxid<br />

vorliegen zu haben (Abb. 80).<br />

Step 6: Passungskontrolle<br />

Bevor die Stege nun parallel gefräst<br />

werden, folgt die Überprüfung der Einzelpassung<br />

der Klebebasen sowie der<br />

Gesamtverbindung auf dem Modell<br />

(Abb. 81 und 82). Meiner Meinung nach<br />

sind solch eine präzise Passung und<br />

Oberflächengüte in wirtschaftlich angemessener<br />

Zeit nur durch den Einsatz<br />

der CAD/CAM-Technik realisierbar.<br />

Step 7: Parallelfräsen<br />

Nach dem Kontrollieren der genialen<br />

Passung werden die Stege mit der Turbine<br />

im Fräsgerät nachgefräst. Da wir<br />

jegliche Art von Gefügeveränderungen<br />

und daraus entstehenden Spannungssprüngen,<br />

hervorgerufen durch punktuelle<br />

Erhitzung, vermeiden möchten,<br />

geschieht dieser Arbeitsablauf ausschließlich<br />

unter Wasserkühlung. An<br />

dieser Stelle ist, nach der Kontrollmöglichkeit<br />

der Passung, ein weiterer<br />

Vorteil der abnehmbaren Zahnfleischmaske<br />

erkennbar.<br />

Step 8: Passives Verkleben<br />

Sofern beide Stege nachgefräst wurden,<br />

werden die individuellen Goldklebebasen<br />

sandgestrahlt und mit den Prothetikschrauben<br />

auf den Stegabutments<br />

befestigt. Im Anschluss daran<br />

werden die Steginnenflächen ebenfalls<br />

leicht gestrahlt und zusammen mit den<br />

Passivierungselementen silanisiert.<br />

e Abb. 79 Vor dem Sintern<br />

werden die Gerüste zum<br />

Trocknen unter eine<br />

Rotlichtlampe gelegt<br />

e Abb. 80 Die exakte Kopie<br />

der Wachssituation in<br />

Zirkonoxid<br />

e Abb. 81 und 82<br />

Die Einzelpassung der<br />

Klebebasen und der<br />

Gesamtverbindung wird auf<br />

dem Modell überprüft<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1737


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Abb. 83<br />

Abb. 84<br />

Abb. 85 Abb. 86<br />

e Abb. 83 Nach der<br />

Verbindung mit dualhärtendem<br />

Adhäsivkleber erfolgt<br />

der Sheffield-Test<br />

e Abb. 84 Es wird erneut<br />

überprüft, ...<br />

e Abb. 85 ... nachgefräst ...<br />

e Abb. 86 ... und poliert<br />

Nun wird alles mit einem dualhärtenden<br />

Adhäsvkleber verbunden.<br />

Sheffield-Test<br />

Ist die Verklebung abgeschlossen, folgt<br />

die Überprüfung des spannungsfreien<br />

Sitzes der Stegkonstruktion durch den<br />

Sheffield-Test (Abb. 83). Hierbei wird<br />

jeweils nur eine Schraube angezogen.<br />

Bildet sich währenddessen zwischen<br />

dem Stegaufbau und der Klebebasis<br />

kein Spalt, war <strong>das</strong> Zusammenfügen erfolgreich.<br />

Ansonsten müsste der voran -<br />

gegangene Schritt wiederholt werden.<br />

Step 9: Nachfräsen<br />

Nach ausführlicher Nachprüfung werden<br />

die Stegflächen erneut nachgefräst, um<br />

mögliche Abweichungen durch <strong>das</strong> Verkleben<br />

zu beheben (Abb. 84 und 85). Mit<br />

speziellen, diamantgebundenen, Gummilinsen,<br />

sowie Diamantpolierpaste werden<br />

die Primärgerüste abschließend auf<br />

Hochglanz poliert (Abb. 86).<br />

Step 10: Galvanotechnik<br />

Um die spätere Gesamtkonstruktion<br />

der bedingt abnehmbaren Arbeit in eine<br />

abnehmbare umbauen zu können,<br />

benötigen wir eine passgenaue Matrize,<br />

welche die Zirkonbrücke durch Adhäsion<br />

(Anhangskraft) oder Friktion<br />

(Reibung) im Mund, oder auf dem Modell,<br />

hält. Da wir, durch <strong>das</strong> Zirkon, eine<br />

extrem glatte Oberfläche vorliegen haben,<br />

stellt sich für uns nur die Adhäsion<br />

in Aussicht.<br />

Diese Matrize stellen wir durch Galvanoforming<br />

her. Bezüglich der Adhäsion<br />

gibt es so gut wie keinerlei Reibung zwischen<br />

dem Steg und der Galvanohaut,<br />

was einen langfristigen Erfolg garantiert.<br />

Das Formteil besteht aus 24 karätigem<br />

Feingold und wird durch elektromechanische<br />

Abscheidung aufgetragen.<br />

Hierzu werden zunächst Steg-Laborimplantate<br />

in die Stegbasen eingeschraubt<br />

(Abb. 87). Diese Pfosten werden<br />

mit Kunststoff ummantelt, welcher<br />

unsere Verbindung zur Elektrode darstellt.<br />

Mittels einer Air-Brush Pistole wird auf<br />

die abzuscheidenden Flächen eine<br />

Schicht Silberleitlack aufgesprüht (Abb.<br />

88). Nur durch diese Methode lässt<br />

sich eine dünne Schichtstärke von 5 bis<br />

10 µm erzielen.<br />

Alle nicht zu galvanisierenden Flächen<br />

werden mit einem lichthärtenden Lack<br />

abgedeckt (Abb. 89). Die zu galvanisierenden<br />

Teile werden mittels einer<br />

Elektrode in dem Galvanisiergerät befestigt.<br />

Dort wird über Nacht eine Fein-<br />

1738 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 87<br />

Abb. 88 Abb. 89<br />

Abb. 90 Abb. 91<br />

Abb. 92<br />

Abb. 93 Abb. 94<br />

e Abb. 87 Steg-Laborimplantate werden<br />

in die Stegbasen eingeschraubt<br />

e Abb. 88 Silberleitlack wird<br />

aufgesprüht<br />

e Abb. 89 Nicht zu galvanisierende<br />

Flächen werden mit einem lichthärtenden<br />

Lack abgedeckt<br />

e Abb. 90 Die Teile werden an den<br />

Elektroden befestigt und galvanisiert<br />

goldschicht von zirka 250 µm abgeschieden<br />

(Abb. 90).<br />

Nach Auslösen des Silberleitlacks<br />

durch die Salpetersäure werden die<br />

Platzverhältnisse unter der endgültigen<br />

Brückenversorgung (Silikonschlüssel)<br />

geprüft.<br />

Die Primärstruktur unserer prothetischen<br />

Versorgung ist nun abgeschlossen<br />

und wir können uns dem Anfertigen<br />

der abnehmbaren Konstruktion<br />

widmen (Abb. 91 und 92).<br />

Step 11: Digitaler Workflow<br />

Scannen der<br />

Wachsbrückenkonstruktion<br />

Wie schon bei der Stegherstellung beschrieben<br />

wurde, sprühe ich zunächst<br />

<strong>das</strong> Modell mitsamt der Wachssituation<br />

mit Entspiegelungsspray ein und digitalisiere<br />

diese (Abb. 93 bis 94).<br />

Im zweiten Schritt wird die Wachsbrückensituation<br />

vom Modell genommen<br />

und die Stege aufgeschraubt. Diese<br />

werden ebenfalls spiegelungsfrei erfasst,<br />

eingerechnet und auf dem digitalen<br />

Modell markiert (Abb. 95).<br />

e Abb. 91 und 92 Die<br />

Primärstruktur ist fertig<br />

e Abb. 93 und 94 Das mit<br />

Entspiegelungsspray eingesprühte<br />

Modell wird digitalisiert<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1739


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Abb. 95<br />

Abb. 96<br />

Abb. 98 Abb. 99<br />

Abb. 97<br />

e Abb. 95 Die Stege werden digitalisiert und markiert<br />

e Abb. 96 Das Brückengerüst im Bridge-Holder wird erfasst<br />

e Abb. 97 An den orange markierten Stellen fehlen noch Daten<br />

e Abb. 98 und 99<br />

Nach dem Erfassen der fehlenden<br />

Daten werden die Scans übereinandergelegt<br />

und in <strong>das</strong> digitale Modell<br />

gerechnet<br />

Abb. 100 Abb. 101<br />

Abb. 102<br />

ed Abb. 100 bis 102 Alle<br />

digital erfassten Komponenten<br />

werden im Dental Designer<br />

weiterbearbeitet<br />

1740 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

c Abb. 103 Mit parallel gefrästen<br />

Stegen und einer gleichmäßigen<br />

Galvanoschicht gibt es<br />

keine großen Unterschnitte<br />

Abb. 103<br />

Abb. 104<br />

d Abb. 104 und 105<br />

Nachdem die Über -<br />

gangsgrenze zwischen<br />

Steg und Brücken -<br />

konstruktion ermittelt<br />

wurde, wird <strong>das</strong> digitalisierte<br />

Wachsgerüst<br />

über die Halte -<br />

elemente gerechnet<br />

Abb. 105<br />

Abb. 107<br />

Abb. 106<br />

Als nächstes wird <strong>das</strong> Brückengerüst<br />

in den Bridge-Holder eingespannt und<br />

erfasst (Abb. 96). Die orange markierten<br />

Stellen zeigen uns, <strong>das</strong>s für diese<br />

Bereiche unzureichende Daten vorhanden<br />

sind (Abb. 97). Durch einen zusätzlichen<br />

Scan werden für diese Stellen<br />

weitere Daten erfasst. Die beiden<br />

Scans werden übereinandergelegt und<br />

in <strong>das</strong> digitale Modell gerechnet (Abb.<br />

98 und 99). Wiederum entspiegelt werden<br />

die einzelnen Stege eingelesen und<br />

ebenfalls in <strong>das</strong> Modell addiert.<br />

Alle Komponenten sind jetzt digital erfasst<br />

und können im Dental Designer<br />

(Fa. 3Shape) weiter bearbeitet werden<br />

(Abb. 100 bis 102).<br />

Designen des verkleinerten<br />

Zirkonoxidgerüstes<br />

Da ich den Klebespalt so gering wie<br />

möglich halten möchte und untersichgehende<br />

Bereiche ausgespart werden,<br />

ermitteln wir <strong>als</strong> erstes die Einschubrichtung.<br />

Zumal ich die Stege parallel<br />

gefräst habe und unsere Galvanoschicht<br />

gleichmäßig abgeschieden wurde,<br />

sollte es eigentlich keine zu großen<br />

Unterschnitte geben (Abb. 103).<br />

Die Übergangsgrenze zwischen Steg<br />

und Brückenkonstruktion wird nun ermittelt<br />

und anschließend <strong>das</strong> digitalisierte<br />

Wachsgerüst über die Halteelemente<br />

gerechnet (Abb. 104 und 105).<br />

Um Platz für die Verblendkeramik zu<br />

schaffen, wird nun <strong>das</strong> gesamte Gerüst<br />

um 1 mm reduziert und geglättet (Abb.<br />

106). Das fertig designte Gerüst wird<br />

ebenfalls in stl-Daten ausgegeben (Abb.<br />

107).<br />

Fräsbahnberechnung<br />

Auch dieses stl-file platziere ich in einer<br />

der Höhe entsprechenden Ronde.<br />

Dieses Mal versehe ich <strong>das</strong> Fräsobjekt<br />

e Abb. 106 und 107<br />

Das Gerüst wird reduziert,<br />

geglättet und in stl-Daten<br />

umgerechnet<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1741


Technik Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Abb. 108<br />

Abb. 109<br />

e Abb. 108 Das stl-file wird<br />

in einer Ronde platziert<br />

e Abb. 109 Okklusale<br />

Drops<br />

e Abb. 110 Die Fräsbahnen<br />

werden berechnet<br />

Abb. 110<br />

mit okklusalen Drops (Stelzen). Diese<br />

sind wichtig, um einem Verzug beim<br />

Sintern entgegenzuwirken (Abb. 108<br />

und 109). Im Anschluss daran werden<br />

die Fräsbahnen, wie auch schon unter<br />

dem Absatz Fräsbahnberechnung der<br />

Steggerüste beschrieben, berechnet<br />

(Abb. 110).<br />

Fräsen der Zirkonoxidkonstruktion<br />

In den nächsten Schritten kann man<br />

den Fortschritt beim Fräsen sehen (Abb.<br />

111 und 112). Die glatte Oberfläche des<br />

Fräsobjektes nach dem Fräsen ist ein<br />

Zeichen für <strong>das</strong> gute Zusammenspiel<br />

zwischen CAM-Modul (Programm für<br />

die Berechnung der Fräsbahnen), Werkzeug<br />

(Fräse) und Material (Abb. 113).<br />

Step 12: Einfärben und Sintern<br />

Nach dem vorsichtigen Heraustrennen<br />

des Objekts aus der Zirkonoxidscheibe<br />

wird es zusammen mit dem Sinterblock,<br />

welcher ebenfalls dem Verzug der Brücke<br />

entgegenwirkt, in der entsprechenden<br />

Zahnfarbe eingefärbt.<br />

Die unter der Rotlichtlampe getrocknete<br />

Suprakonstruktion wird, wie auch<br />

die zuvor hergestellten Stegstrukturen,<br />

im Hochtemperaturofen gesintert (Abb.<br />

114 und 115).<br />

Step 13: Passungskontrolle<br />

Vorteil der Drops ist <strong>das</strong> erste Kontrollieren<br />

der Passung auf einer Glasplatte<br />

(Abb. 116).<br />

Wenn der Spacer (Platzhalter) entsprechend<br />

gewählt wurde, sollten die<br />

Stege, inklusive Galvanomatritzen, problemlos<br />

in die Brückenbasis gleiten<br />

(Abb. 117 und 118).<br />

Sobald auch der Sitz auf dem Modell<br />

positiv ausgefallen ist, trenne ich die<br />

Sinterdrops mit einer turbinenbetrieben,<br />

wassergekühlten Trennscheibe ab<br />

(Abb. 119 und 120).<br />

n<br />

Der Beitrag wird fortgesetzt mit der Keramikverblendung.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Burkhard Großmann<br />

Zahnzentrum Weiden<br />

ZrO²-Fräszentrum<br />

Friedrich-Ebert-Straße 12<br />

92637 Weiden i. d. OPf.<br />

Telefon (09 61) 3 81 31 39<br />

Mobil (01 51) 50 61 28 13<br />

E-Mail mail@ztm-grossmann.de<br />

www.zz-w.de<br />

www.zro2.net<br />

www.ztm-grossmann.de<br />

Weitere Informationen zum Autor finden<br />

Sie auf www.dlonline.de/autoren.<br />

1742 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das Kunstwerk, Teil 2<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 112 Abb. 113<br />

Abb. 111<br />

Abb. 114<br />

Abb. 115<br />

e Abb. 111 und 112 Das Gerüst wird gefräst<br />

e Abb. 113 Das fertige Gerüst mit glatter Oberfläche<br />

e Abb. 114 Das eingefärbte Gerüst vor ...<br />

e Abb. 115 ... und nach dem Sintern<br />

f Abb. 116 Die Drops werden auf einer Glasplatte<br />

kontrolliert<br />

f Abb. 117 und 118 Die Stege mit den Galvanomatritzen<br />

gleiten problemlos in die Brückenbasis<br />

f Abb. 119 und 120 Perfekter Sitz auf dem Modell<br />

Abb. 116 Abb. 117<br />

Abb. 118<br />

Abb. 119 Abb. 120<br />

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Technik<br />

Komposit trifft Vollkeramik<br />

Rehabilitation einer stark abradierten Dentition<br />

Komposit trifft<br />

Autoren:<br />

Zt. Oliver Brix,<br />

Wiesbaden, und<br />

Prof. Dr. Daniel<br />

Edelhoff, München<br />

Indizes:<br />

Komposit<br />

Minimalinvasiv<br />

Vollkeramik<br />

Die Adhäsivtechnik und moderne Restaurationsmaterialien<br />

ermöglichen Behandlungskonzepte, mithilfe derer gesunde<br />

Zahnhartsubstanz geschont werden kann. Dieser Fallbericht stellt<br />

die komplexe Rehabilitation multipler Zahnhartsubstanz-Defekte<br />

eines jungen Patienten mit Vollkeramik und Komposit dar.<br />

Nur durch eine enge Zusammenarbeit<br />

zwischen Patient, Zahnarzt<br />

und <strong>Zahntechniker</strong> konnte<br />

die exakte Festlegung und Realisierung<br />

des Behandlungsziels erreicht werden.<br />

Als effiziente Hilfsmittel für die Kommunikation,<br />

die Entscheidungsfindung<br />

und die anschließende Präparation erwiesen<br />

sich <strong>das</strong> Wax-up, eine diagnostische<br />

Schablone sowie modifizierbare<br />

Provisorien.<br />

Ausgangssituation<br />

Ein 28-jähriger Patient stellte sich mit<br />

dem Wunsch nach einer ästhetischen<br />

Verbesserung der Frontzahnsituation<br />

vor. Er klagte über Hypersensibilitäten<br />

während der Nahrungsaufnahme sowie<br />

über eine in den letzten Jahren zu beobachtende<br />

stetig zunehmende Abrasion<br />

seiner Zähne. Die starken Schädigungen<br />

der Dentition haben auch bereits<br />

funktionelle Beeinträchtigungen<br />

nach sich gezogen (Abb. 1).<br />

Therapieplanung<br />

Vor der definitiven Therapieplanung wurden<br />

sämtliche Füllungen durch adhäsive<br />

Komposit-Aufbauten (Tetric Evo, Flow<br />

Tetric EvoCeram, Syntac) ersetzt und der<br />

stark geschädigte endodontisch behandelte<br />

Zahn 11 adhäsiv mit einem Glasfa-<br />

1744 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Komposit trifft Vollkeramik<br />

Komposit<br />

Vollkeramik<br />

e Abb. 1<br />

Ausgangssituation:<br />

dynamische Okklusion<br />

Abb. 1<br />

serstift (FRC Postec Plus, VariolinkI I/<br />

Syntac) aufgebaut. Dadurch konnte man<br />

sich ein klares Bild über die Defektgröße,<br />

die Pfeilerqualität und die noch verbleibenden<br />

Schmelzanteile verschaffen.<br />

Nach <strong>labor</strong>technischer und klinischer<br />

Analyse sowie Abwägung alternativer<br />

Restaurationsmöglichkeiten entschieden<br />

sich <strong>das</strong> Behandlungsteam und<br />

der Patient für folgenden Therapieplan:<br />

1. Erstellen eines analytischen Wax-up<br />

zur Rekonstruktion von Ästhetik und<br />

Funktion sowie dessen Umsetzung in<br />

eine diagnostische Schablone<br />

2. Festlegung des geeigneten Restaurationsmateri<strong>als</strong><br />

(direkte oder indirekte<br />

Technik) und der korrespondierenden<br />

Präparationsform<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1745


Technik<br />

Komposit trifft Vollkeramik<br />

Abb. 3<br />

Abb. 2<br />

Abb. 4<br />

e Abb. 2 Die Einprobe der diagnostischen<br />

Schablonen vermittelte einen ersten<br />

Eindruck der geplanten Rehabilitation<br />

Abb. 5<br />

c Abb. 3 Fertiggestellte Präparation der<br />

Unterkiefer-Seitenzähne für die glaskeramischen<br />

Restaurationen<br />

c Abb. 4 Vollanatomisch gepresste IPS<br />

e.max Press HT-Tabletops<br />

c Abb. 5 Die Tabletops nach adhäsiver<br />

Eingliederung<br />

3. Übertragung der durch <strong>das</strong> Wax-up<br />

determinierten Erhöhung der Vertikaldimension<br />

in eine Unterkiefer-Aufbissschiene<br />

(Tragedauer mindestens vier<br />

Wochen)<br />

4. Präparation der betroffenen Zähne<br />

unter Führung durch die diagnostische<br />

Schablone und wechselseitige Kieferrelationsbestimmung<br />

(geteilte Schiene)<br />

sowie Eingliederung eines nach<br />

dem Wax-up erstellten Provisoriums in<br />

einer Sitzung<br />

5. Probetragen des Provisoriums mit<br />

optionalen Modifikationen<br />

6. Abformung und zeitnahe <strong>labor</strong>technische<br />

Herstellung der Restaurationen<br />

7. Einprobe und definitive Eingliederung<br />

der vollkeramischen Restaurationen<br />

8. Komposit-Restauration der Unterkiefer-Frontzähne.<br />

Vorbehandlung und Präparation<br />

Die Vorbehandlung wurde durch eine<br />

vierwöchige Therapie mit einer Unterkiefer-Aufbissschiene<br />

eingeleitet. Diese<br />

übertrug die im Wax-up erarbeitete<br />

Veränderung der Vertikaldimension präzise<br />

in den Mund des Patienten. Die korrekten<br />

Längen-/Breitenverhältnisse der<br />

Oberkiefer-Frontzähne konnten rekonstruiert<br />

werden. Durch eine dem Waxup<br />

entsprechende diagnostische<br />

Schablone konnte dem Patienten zudem<br />

ein erster Eindruck des angestrebten<br />

Behandlungsziels vermittelt<br />

werden (Abb. 2).<br />

Die Schablone diente zudem während<br />

der gesamten Behandlung <strong>als</strong> Leitlinie<br />

sowie <strong>als</strong> Orientierungshilfe für die Präparation.<br />

Dadurch wurde ein sehr scho-<br />

1746 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Komposit trifft Vollkeramik<br />

Komposit<br />

Abb. 6 Abb. 7<br />

e Abb. 6 Palatinalansicht<br />

der stark abradierten<br />

Oberkiefer-Frontzähne<br />

(Ausgangsbefund)<br />

nender Abtrag der Zahnhartsubstanz<br />

entsprechend der vorgesehenen Außenkontur<br />

der Restaurationen ermöglicht.<br />

Sämtliche Präparationen und die<br />

Kieferrelationsbestimmung wurden auf<br />

einen Behandlungstag gelegt. Im Oberkiefer-Frontzahnbereich<br />

sollten eine<br />

Krone (11) und Veneers eingesetzt werden.<br />

Im Seitenzahnbereich entschied<br />

sich <strong>das</strong> Behandlungsteam für glaskeramische<br />

okklusale Veneers, sogenannte<br />

Tabletops (Abb. 3 bis 5). Sämtliche<br />

vollkeramischen Restaurationen<br />

wurden mit dem IPS e.max-System hergestellt.<br />

Als Mindeststärke für die vollanatomisch<br />

gepressten Tabletops aus<br />

Lithium-Disilikat-Keramik wurde 1 mm<br />

festgelegt. Sie wurden aus hochtransluzenten<br />

(IPS e.max Press HT) Rohlingen<br />

mit der Maltechnik hergestellt.<br />

Provisorische Versorgung<br />

Die Anfertigung der Provisorien erfolgte<br />

chairside mithilfe der mehrfach verwendbaren<br />

diagnostischen Schablone<br />

und eines Bis-GMA-basierten provisorischen<br />

Restaurationsmateri<strong>als</strong>. Um eine<br />

bessere Ästhetik zu erzielen, wurde<br />

bei der Herstellung der Frontzahnprovisorien<br />

im Oberkiefer zusätzlich ein<br />

lichthärtendes transluzentes Komposit<br />

(Tetric EvoCeram, Farbe T) in den<br />

Schneidekantenbereich der Schablone<br />

geschichtet. Im Seitenzahnbereich wurden<br />

die wenig retentiven Onlay-Provisorien<br />

verblockt belassen. Die provisorische<br />

Befestigung der direkt gefertigten<br />

Provisorien erfolgte ohne<br />

vorheriges Ätzen der Zahnhartsubstanz<br />

mit Bonding (Heliobond).<br />

Einprobe und Eingliederung<br />

Abb. 8<br />

Zur Kontrolle der Form- und Farbgebung<br />

wurden die Restaurationen mit eingefärbtem<br />

Glycerin-Gel (Try-in Paste, Variolink<br />

II und Variolink-Veneer) einprobiert.<br />

Die Kontrolle der Randschlussqualität<br />

und die erste vorsichtige<br />

Überprüfung der statischen und dynamischen<br />

Okklusionskontakte erfolgten<br />

e Abb. 7 Wiederherstellung<br />

der Ästhetik und der Front-<br />

Eckzahn-Führung<br />

e Abb. 8 Die Frontzähne<br />

des Unterkiefers zeigen<br />

umfangreiche Abrasionen<br />

im Bereich der Inzisal -<br />

kanten. Der Dentinkern ist<br />

exponiert. Alle anderen<br />

Zähne wurden bereits mit<br />

glaskeramischen<br />

Restaurationen versorgt.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1747


Technik<br />

Komposit trifft Vollkeramik<br />

Abb. 9<br />

c Abb. 9 Schichtung der<br />

Unterkiefer-Frontzahn -<br />

restaurationen mit einem<br />

auf <strong>das</strong> vollkeramische<br />

System abgestimmten<br />

Komposit-System.<br />

Die linguale Kontur wurde<br />

durch Silikon schlüssel<br />

vom Wax-up übertragen.<br />

Zu Abb. 9<br />

Für einen perfekten Über -<br />

gang wurden mamelonähnliche<br />

Strukturen in<br />

die bestehende Zahnhart -<br />

substanz eingebracht.<br />

Abb. 10<br />

dagegen mit einer niedrigviskösen A-<br />

Silikonmasse.<br />

Zur definitiven Eingliederung wurden<br />

die Innenflächen der glaskeramischen<br />

Restaurationen 20 Sekunden mit einem<br />

Flusssäure-Gel (≤ 5% IPS Ceramic Etching<br />

Gel) angeätzt und anschließend<br />

silanisiert (Monobond Plus). Zahnseitig<br />

wurde ausschließlich <strong>das</strong> Dentinadhäsiv-System<br />

Syntac eingesetzt. Für<br />

die Befestigung der glaskeramischen<br />

Frontzahnkrone 11 wurde ein dual härtendes,<br />

niedrigvisköses Befestigungskomposit<br />

(Variolink II Base und Variolink<br />

II Catalyst, Farbe 110) verwendet.<br />

Sämtliche Veneers und okklusalpräparierten<br />

Onlays wurden rein lichthärtend<br />

unter ausschließlicher Verwendung von<br />

Variolink II Base oder Variolink Veneer<br />

e Abb. 10 Labialansicht der mit<br />

Komposit rekonstruierten Unterkiefer-<br />

Frontzähne nach Feinadjustierung<br />

der dynamischen Okklusion und einer<br />

ersten Politur<br />

eingegliedert. Für die definitive Aushärtung<br />

kam eine leistungsstarke Polymerisationslampe<br />

zur Anwendung<br />

(bluephase mit ≥ 1200 mW/cm 2 ) (Abb.<br />

6 und 7).<br />

Nach Eingliederung der glaskeramischen<br />

Restaurationen und einer Feinadjustierung<br />

der Okklusion wurden die<br />

Unterkiefer-Frontzähne mit einem hochästhetischen<br />

und abgestimmten Komposit-System<br />

(Artemis Professional Set)<br />

1748 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Komposit trifft Vollkeramik<br />

Komposit<br />

Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

d Abb. 11 Die Lingual -<br />

ansicht der Komposit-<br />

Füllungen verdeutlicht die<br />

additive Vorgehensweise<br />

und zeigt kaum sichtbare<br />

Übergänge zur natürlichen<br />

Zahnhartsubstanz<br />

e Abb. 12 Durch die Änderung der<br />

Zahnlängen weist die Lachlinie nun<br />

einen harmonischen Verlauf zur<br />

Unterlippenkontur auf<br />

aufgebaut (Abb. 8 bis 11). Durch die Rekonstruktion<br />

des verloren gegangenen<br />

Zahnvolumens konnten die ästhetischen<br />

Erwartungen des Patienten zur<br />

vollsten Zufriedenheit erfüllt werden<br />

(Abb. 12).<br />

n<br />

Literaturnachweise zum Beitrag in der<br />

Redaktion erhältlich<br />

Korrespondenzadressen:<br />

Zt. Oliver Brix<br />

Innovatives Dental Design<br />

Dwight-D.-Eisenhower-Str. 9<br />

65197 Wiesbaden<br />

E-Mail oliver-brix@t-online.de<br />

Prof. Dr. med. dent.<br />

Daniel Edelhoff<br />

Poliklinik für<br />

Zahnärztliche Prothetik<br />

Ludwig-Maximilians-Universität<br />

Goethesstraße 70<br />

80336 München<br />

E-Mail daniel.edelhoff@<br />

med.uni-muenchen.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1749


Technik<br />

Smile Design<br />

Der hier dargestellte<br />

Fall beschreibt die chirurgisch-prothetische<br />

Rehabilitation einer<br />

Patientin mit großen<br />

Diastemata und einer<br />

erheblichen<br />

Prognathie des<br />

Oberkiefers. Ohne<br />

adäquate Diagnose,<br />

Behandlungsplan und<br />

interdisziplinäres<br />

Netzwerk wäre der<br />

funktionelle und<br />

ästhetische Erfolg<br />

nicht möglich<br />

gewesen.<br />

Interdisziplinärer Ansatz bei komplexer Versorgung mit Totalprothesen<br />

Smile Design<br />

Autor:<br />

Zt. Pasquale<br />

Lacasella, Bari (I)<br />

Indizes:<br />

Abnehmbar<br />

Gnathologie<br />

Kieferrelation<br />

Rote Ästhetik<br />

Totalprothese<br />

Vertikale Dimension<br />

Weiße Ästhetik<br />

Zentrische Relation<br />

Grundlegendes<br />

Grundvoraussetzung für derartige Versorgungen<br />

ist die Kenntnis der verschiedenen<br />

Bestandteile einer Prothese zusammen<br />

mit dem Bewusstsein, <strong>das</strong>s wir<br />

nicht nur mit Formeln oder Modellen arbeiten,<br />

sondern <strong>das</strong>s wir in unseren Artikulatoren<br />

einen Patienten vor uns haben<br />

und behandeln. Unsere Vorstellung<br />

einer individuellen Totalprothese ist normalerweise<br />

die einer Prothese mit künstlichem<br />

Zahnfleisch und charakterisierten<br />

Zähnen. Ich persönlich halte <strong>das</strong> für zu<br />

wenig bei einer solch komplexen Rehabilitation<br />

wie der Totalprothese. Die Totalprothese<br />

sollte auch unter funktionellem<br />

Aspekt individuell gestaltet sein, und<br />

<strong>das</strong> heißt hinsichtlich der Registrierung,<br />

der Aufstellung der Zähne und all der<br />

Phasen, die sich nicht ausschließlich auf<br />

die Ästhetik beziehen. Unter individuell<br />

verstehe ich eine Prothese, die individuell<br />

am Patienten und für den Patienten<br />

konzipiert wird.<br />

Heutzutage ist eine Standardarbeit<br />

nicht mehr akzeptabel. Wir analysieren<br />

<strong>als</strong>o den individuellen Charakter des<br />

einzelnen Falles, <strong>das</strong> Volumen, die Proportionen,<br />

die Beziehungen innerhalb<br />

der jeweiligen Zahnbögen und die verschiedenen<br />

Okklusionsverhältnisse,<br />

auch wenn für unsere Beobachtungen<br />

nur noch Restzahnstrukturen zur Verfügung<br />

stehen: Aufbaupfosten und natürliche<br />

Stümpfe, teilweise oder völlig<br />

zahnlose Kieferkämme. Die Totalprothese<br />

wird schrittweise neu interpretiert,<br />

entsprechend dem modernen Zeitgeist<br />

und vor allem in Anpassung an die Komplexität<br />

und die Schwierigkeiten, die<br />

diese Rehabilitationen zuweilen beinhalten.<br />

Im Vergleich zu früher haben die<br />

Patienten nun auch selbst höhere Ansprüche.<br />

Immer häufiger verlangen sie<br />

nach einer Prothese, die nicht unecht<br />

oder künstlich wirkt. Die grundlegende<br />

Neuheit liegt in einem veränderten Ansatz<br />

der Experten gegenüber dieser<br />

Fachrichtung. Jahrelang glaubte man<br />

zu Unrecht, <strong>das</strong>s man mit der aufstrebenden<br />

Implantologie sämtliche<br />

Schwierigkeiten bei abnehmbaren Prothesen<br />

lösen könne, aber dem ist leider<br />

1750 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Prothesen die Probleme hinsichtlich der<br />

Harmonie der Gewebe behandelt und<br />

brillante Ergebnisse bei der prothetischen<br />

Versorgung erzielt werden. Ebenso<br />

können wir komplexe Fälle mit abnehmbaren<br />

Prothesen nur dann lösen,<br />

wenn der Rehabilitationsphase eine chirurgische<br />

Phase vorausgeht. Die Oralchirurgie<br />

kann <strong>das</strong> Ergebnis bei Patienten<br />

mit Anomalien an Gesicht, Kiefer<br />

und Zähnen einschlägig beeinflussen.<br />

Die prothetische Rehabilitation kann<br />

dann in einem wiederhergestellten Umfeld<br />

mit einer optimalen Versorgung für<br />

Zähne, Okklusionsebene, Kieferposition<br />

und Gesichtsästhetik umgesetzt werden.<br />

Der Patientenfall<br />

Abb. 1 Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

nicht so. Nach einiger Zeit stellte man<br />

fest, <strong>das</strong>s Implantate ein ausgezeichnetes<br />

Mittel zur Verbesserung der passiven<br />

Halterung sind, jedoch in Kombination<br />

mit Prothesen eingesetzt werden<br />

müssen, die entsprechend den funktionellen<br />

Maßstäben der herkömmlichen<br />

Prothese aufgebaut sind.<br />

Nur unter der Voraussetzung, <strong>das</strong>s <strong>das</strong><br />

klinisch-technische Team eine sorgfältige<br />

und wirksame Rehabilitation oder<br />

Konditionierung der Weichgewebe<br />

durchführt, können bei festsitzenden<br />

Die Patientin des hier dargestellten klinischen<br />

Falls war zum Zeitpunkt der Behandlung<br />

57 Jahre alt. Bei der extraoralen<br />

Untersuchung beobachteten wir eine<br />

erhebliche Diskrepanz zwischen den<br />

horizontalen Bezugsebenen (Bipupillar-,<br />

Lippenschluss- und Inzisallinie).<br />

Die phonetischen Tests bestätigten die<br />

Präsenz großer Zwischenräume und einer<br />

erheblichen Prognathie des Inzisalkamms<br />

der oberen Zahnelemente (Abb.<br />

1 bis 3). Die intraorale Untersuchung<br />

bestätigte eine erhebliche Extrusion<br />

der Zähne des ersten und des dritten<br />

Quadranten. Insbesondere die Extrusion<br />

des dento-alveolären Bereichs von<br />

12, 13 und 14 verursachte bei der Lachdynamik<br />

eine übertriebene Freilegung<br />

des Zahnfleischs (Abb. 4 und 5). Dieser<br />

e Abb. 1 bis 3<br />

Ausgangssituation:<br />

deutliche Prognathie ...<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1751


Technik<br />

Smile Design<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

e Abb. 4 und 5 ... und<br />

große Diastemata<br />

cf Abb. 6 bis 8<br />

Die Situation wird im<br />

Artikulator analysiert<br />

klinische Fall beinhaltete <strong>als</strong>o für uns<br />

<strong>als</strong> Team die schwierige Aufgabe, beides<br />

wiederherzustellen: die rote und<br />

weiße Ästhetik sowie die stark beeinträchtigte<br />

Funktion der Patientin. Wir<br />

haben uns daraufhin für eine chirurgische<br />

Phase vorab entschieden, die zugleich<br />

von einer provisorischen prothetischen<br />

Rehabilitation unterstützt wurde.<br />

Prothetisch-osteoplastischchirurgische<br />

Vorbehandlung<br />

Nach Erfassung von Abformung und<br />

Übertragungsbogen übertragen wir die<br />

Modelle mit Hilfe der Registrate. Nach<br />

sorgfältiger Untersuchung der Modelle<br />

im Artikulator beschließen wir gemeinsam<br />

mit der Patientin die Extraktion<br />

sämtlicher Restzahnbestände, die paradontal<br />

bereits beeinträchtigt sind, um<br />

daraufhin einen osteoplastischen Eingriff<br />

zur Korrektur der Asymmetrien im<br />

oberen Kieferkamm durchzuführen<br />

(Abb. 6 bis 8).<br />

Wir simulieren die Entfernung der Zähne<br />

am Meistermodell sowie die des<br />

überschüssigen Knochens im ersten<br />

Quadranten (Abb. 9 bis 11). Wir dublieren<br />

<strong>das</strong> Meistermodell und führen da-<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

1752 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 9<br />

Abb. 10<br />

Abb. 11<br />

ec Abb. 9 bis 11 Die zu extrahierenden Zähne und der<br />

zu korrigierende Kieferanteil werden angezeichnet<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Abb. 14<br />

e Abb. 12<br />

Das Meistermodell<br />

wird dubliert<br />

ed Abb. 13 und 14<br />

Die chirurgische Schablone<br />

für die Osteotomie<br />

ran die chirurgische Schablone für die<br />

Osteotomie und die Kontrollschablone<br />

aus, um die korrekte Anpassung des<br />

Provisoriums vorab zu visualisieren<br />

(Abb. 12 bis 14). Der Zahnarzt führt daraufhin<br />

in einem einzigen Behandlungsschritt<br />

die Extraktion der Zähne und<br />

den osteotomischen Eingriff durch<br />

(Abb. 15 bis 18). Dann passt er <strong>das</strong> zuvor<br />

im Labor mit Hilfe von Mittelwerten<br />

angefertigte Provisorium in die Mundhöhle<br />

ein (Abb. 19 und 20).<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1753


Technik<br />

Smile Design<br />

Abb. 15<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

e Abb. 15 und 16<br />

Extraktion der Zähne und ...<br />

e Abb. 17 und 18 ... osteotomischer<br />

Eingriff in einer<br />

Behandlungssitzung<br />

f Abb. 19 und 20<br />

Das Provisorium wird<br />

eingepasst<br />

Die Totalprothese ist ein Bereich der restaurativen<br />

Zahnmedizin, der große Herausforderungen<br />

birgt und sicherlich<br />

komplex anmutet. Gerade bei der Rehabilitation<br />

von Patienten, die bereits seit<br />

langem von alten und unangemessenen<br />

Versorgungen beeinträchtigt wurden,<br />

müssen Behandler und Techniker zusammenarbeiten.<br />

Bei der Herstellung einer<br />

Totalprothese müssen wir alles in Frage<br />

stellen und <strong>das</strong> heißt: „Genügt es, der<br />

Prothese Halt, Stabilität und Komfort zu<br />

verleihen, damit sie <strong>als</strong> Erfolg gelten<br />

kann?“ Um dieses Ziel zu erreichen,<br />

spielt die Erfassung der korrekten okklusalen<br />

Morphologie und die Umsetzung<br />

einer stabilen und wiederholbaren korrekten<br />

Okklusion eine entscheidende<br />

Rolle.<br />

Bei Patienten mit jahrelanger zahnärztlicher<br />

Vorgeschichte, wie bei der unseren,<br />

stellt man Verspannungen und unkoordinierte<br />

Muskelbewegungen fest.<br />

Bevor man den anzuwendenden Okklusionstyp<br />

beschließt, ist die prothetische<br />

Okklusionsebene festzulegen, <strong>das</strong><br />

heißt die lange Ebene, entlang derer<br />

sich die hintere Okklusion gestaltet.<br />

Diese Ebene wird von zwei Punkten festgelegt:<br />

1) Saum der unteren Inzisivi<br />

2) Retromolares Dreieck.<br />

Abb. 19 Abb. 20<br />

1754 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 21 Abb. 22<br />

Die Bestimmung der prothetischen<br />

Okklusionsebene:<br />

c Analyse des retromolaren<br />

Dreiecks<br />

c Unterteilung des Dreiecks<br />

in Drittel<br />

c Festlegung der Grenze<br />

zwischen dem mittleren<br />

und dem distalen Drittel<br />

c Bestimmung der<br />

Okklusionsebene<br />

d Abb. 21<br />

Die Höhe des inzisalen<br />

Saums der unteren Zähne<br />

wird durch die Ästhetik<br />

und die Phonetik<br />

bestimmt, entsprechend<br />

der Position der oberen<br />

Frontzähne<br />

d Abb. 22 Die Be -<br />

stimmung der prothetischen<br />

Okklusionsebene<br />

Abb. 24<br />

Abb. 23<br />

Abb. 26<br />

Abb. 25<br />

Bestimmung der Kieferrelation<br />

Abb. 27<br />

Die Höhe des inzisalen Saums der unteren<br />

Zähne wird im Mund normalerweise<br />

durch die Ästhetik und die Phonetik bestimmt,<br />

entsprechend der Position der<br />

oberen Frontzähne (Abb. 21). Der hintere<br />

Punkt ergibt sich aus der Auswahl zwischen<br />

dem mittleren Drittel und dem distalen<br />

Drittel des retromolaren Dreiecks<br />

(Abb. 22). Bei natürlichen Zähnen, so<br />

wie im Fall von Sofortprothesen, können<br />

diese gegebenenfalls verändert werden,<br />

um eine für den Fall passendere Okklusionsebene<br />

zu schaffen. Da der Verlust<br />

e Abb. 23 bis 27<br />

Die Äshtetik wird<br />

angepasst, bis die<br />

Patientin zufrieden ist<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1755


Technik<br />

Smile Design<br />

Abb. 28<br />

Abb. 29<br />

Abb. 30<br />

Abb. 31<br />

e Abb. 28 Der<br />

Gesichtsbogen wird nach<br />

der Camperschen Ebene<br />

ausgerichtet<br />

e Abb. 29 Duplikate aus<br />

selbsthärtendem Kunststoff<br />

e Abb. 30 bis 31 Die<br />

Duplikate werden mithilfe<br />

von Silikonschlüsseln in<br />

den Artikulator übertragen<br />

der natürlichen Zähne allmählich erfolgt,<br />

befindet sich der Unterkiefer im Verhältnis<br />

zum Oberkiefer in einer f<strong>als</strong>chen Position.<br />

Es muss demnach ein Okklusionstyp<br />

geschaffen werden, der eine funktionellere<br />

Umstellung des Unterkiefers<br />

ermöglicht. Zur Wiederherstellung von<br />

Okklusion und vertikaler Dimension wird<br />

ein Langzeitprovisorium vorbereitet. Zu<br />

diesem Zweck stellen wir gewöhnlich eine<br />

Prothese zur Entkonditionierung her,<br />

indem wir eine lineare Technik einsetzen.<br />

Nach Registrierung der posturalen Dimension<br />

stellen wir den frontalen Bereich<br />

mit Mittelwerten auf; davon ausgenommen<br />

sind die Seitenzahnbereiche,<br />

wo wir im Gegensatz zu den oberen Zähnen<br />

mit einem Okklusionsschema von<br />

18 Grad Zähne mit flachen Höckern aufstellen.<br />

Somit kann sich der Unterkiefer<br />

auf eine entspannte Muskelposition einstellen<br />

und der Behandler im Nachhinein<br />

die Zentrik registrieren. Auf diese Weise<br />

können wir im Laufe der Zeit nicht nur<br />

die Ausheilung der Weichgewebe kontrollieren<br />

und diese mit einem Material<br />

zur Gewebekonditionierung unterfüttern,<br />

sondern auch den Verlauf der Okklusionsebenen<br />

und der verwendeten<br />

Module selbst begutachten und die Ästhetik<br />

anpassen, bis die Patientin voll<br />

und ganz zufrieden ist (Abb. 23 bis 27).<br />

Da es lange dauert, bis die Gelenkkomplexe<br />

Stabilität aufweisen und die<br />

mimische Muskulatur sich anpasst, ist<br />

es verständlich, wie wichtig es ist, diese<br />

objektiven Informationen auf die<br />

abschließende Versorgung zu übertragen.<br />

S.E.R.-Methode<br />

Simplified Edentulous Rehabilitation<br />

(Einfache Rehabilitation Zahnloser)<br />

Unsere Übergangsprothesen haben an<br />

dieser Stelle für die abschließende Versorgung<br />

eine propädeutische Wirkung.<br />

An ihnen werden direkt in der Praxis Silikonschlüssel<br />

angefertigt und ein Gesichtsbogen<br />

erfasst, der nach Camperscher<br />

Ebene ausgerichtet ist (Abb. 28).<br />

Wenn diese im Labor eintreffen, erstellen<br />

wir Duplikate mit selbsthärtendem<br />

Kunststoff „Clear“ (Abb. 29). Nach Fer-<br />

1756 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 34<br />

Abb. 35<br />

Abb. 36 Abb. 37<br />

Abb. 38<br />

e Abb. 34 Die Zähne werden nacheinander<br />

aufgestellt ...<br />

e Abb. 35 ... nach lingualisiertem Zahnzu-Zahn-Schema<br />

e Abb. 36 und 37 Nach der Reokklusion<br />

werden die Prothesen polymerisiert<br />

c Abb. 38 Erneute Reokklusion<br />

tigstellung der Duplikate übertragen<br />

wir diese in den Artikulator. Damit die<br />

Okklusion der intraoral erfassten entspricht,<br />

genügen vestibuläre Silikonschlüssel<br />

zur Anfertigung der jeweiligen<br />

Modelle (Abb. 30 bis 33). An dieser<br />

Stelle beginnen wir mit der<br />

Aufstellung und entfernen den einzelnen<br />

Zahn aus selbsthärtendem Kunststoff,<br />

indem wir ihn durch den neuen<br />

ersetzen (Abb. 34). Das verwendete<br />

Okklusionsschema ist Zahn-zu-Zahn<br />

(lingualisiert) mit Höckerwerten von<br />

18 Grad (Abb. 35).<br />

Nach erfolgter Aufstellung führen wir<br />

eine Reokklusion durch. Die Prothesen<br />

werden für eine zweite Einprobe am<br />

Patienten in die Praxis geschickt.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1757


Technik<br />

Smile Design<br />

Abb. 39<br />

Abb. 40<br />

Abb. 41 Abb. 42<br />

Abb. 43<br />

Abb. 44<br />

Abb. 45<br />

e Abb. 39 bis 45 Nach dem<br />

Ausarbeiten, Reinigen und<br />

Polieren sind die Prothesen<br />

fertig<br />

1758 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 46<br />

df Abb. 46 bis 50<br />

In situ<br />

Abb. 47<br />

Abb. 48<br />

Abb. 49<br />

Abb. 50<br />

Bei der Einprobe werden Ästhetik, Phonetik<br />

und Okklusion geprüft. Dann werden<br />

Abformungen aus Zinkoxyd-Eugenol<br />

an beiden Zahnbögen ausgeführt. Die<br />

neuen Modelle werden mit Hilfe der Reokklusion<br />

im Artikulator eingegipst. Nach<br />

Säuberung der Prothesen und der Modelle<br />

wird die Okklusion erneut überprüft.<br />

Ohne diese von den Modellen abzuheben,<br />

werden sie wie üblich in die Muffel<br />

gesetzt, eingegipst, gesäubert und polymerisiert<br />

(Abb. 36 und 37). Nach der Reokklusion,<br />

Ausarbeitung und Politur sind<br />

unsere Prothesen für den Versand und<br />

die Ablieferung in der Praxis bereit (Abb.<br />

38 bis 50). 30 Tage nach der Abgabe führen<br />

wir entsprechend dem Protokoll die<br />

indirekte Reokklusion durch (Abb. 51 bis<br />

53).<br />

Fazit<br />

Wie so oft war auch bei dieser Patientin<br />

die optimale Wiedereingliederung<br />

der weißen Ästhetik nur durch die vorbereitenden<br />

Eingriffe des Behandlers<br />

am Zahnfleisch möglich. Die Chirurgie<br />

spielt eine wichtige Rolle bei der Korrektur<br />

von Verzerrungen der Lachstruktur,<br />

Zahnverstümmelungen und bei der<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1759


Technik<br />

Smile Design<br />

Abb. 51<br />

Abb. 52<br />

Abb. 53<br />

e Abb. 51 bis 53 Indirekte Reokklusion<br />

nach 30 Tagen<br />

Wiederherstellung eines gesunden<br />

und funktionellen oralen Umfeldes in<br />

Verbindung mit einer guten Ästhetik<br />

und Gesichtsharmonie (Abb. 54 bis<br />

57). Zudem ist die Feststellung einer<br />

korrekten horizontalen und vertikalen<br />

Kieferrelation oftm<strong>als</strong> nur nach einer<br />

Vorbehandlung mit Übergangsprothesen<br />

möglich. Wenn dieser Arbeitsschritt<br />

übergangen wird, können im<br />

Laufe der Zeit durch die Eingliederung<br />

der Prothesen einschlägige Veränderungen<br />

der Kieferrelation auftreten. All<br />

dies kann nur durch einen interdisziplinären<br />

Ansatz und die Bemühungen<br />

des Teams vermieden werden. Die<br />

zahnlosen Patienten heute wünschen<br />

ästhetische und funktionelle Versorgungen,<br />

die ihnen ihre Würde und ihre<br />

persönliche Sicherheit zurück verleihen,<br />

um sich so ihrem sozialen und privaten<br />

Umfeld zu stellen (Abb. 58 bis 60).<br />

Schlussfolgerung<br />

Die hier beschriebene Technik ermöglicht<br />

uns, alle von den provisorischen<br />

Prothesen erfassten Informationen auf<br />

die definitiven Versorgungen schnell<br />

und mit absehbaren Resultaten zu übertragen.<br />

Perfektionierung bedeutet <strong>als</strong>o<br />

nicht nur die fieberhafte Suche nach<br />

Neuheiten, sondern vielmehr die Verfeinerung<br />

einer Technik, die <strong>das</strong> Ergebnis<br />

langjährig gereifter Erfahrungen ist<br />

– nicht vergeudete Mühe und Zeit, sondern<br />

Reflexion und Sorgfalt für <strong>das</strong><br />

kleinste Detail unserer Arbeit. Ein<br />

herrlicher und innovativer Werkstoff<br />

nützt gar nichts, wenn die Grundsätze<br />

für eine korrekte prothetische Rekonstruktion<br />

fehlen. Aus diesem Grund werden<br />

heute die Kenntnisse der Gnathologie<br />

immer aktueller, eine Königsdisziplin<br />

für Zahnheilkunde und Zahntechnik,<br />

sowie die Fähigkeit, täglich die<br />

Grundregeln anzuwenden, die eine individuelle<br />

Richtung für eine korrekte<br />

zahnprothetische Behandlung vorgeben.<br />

n<br />

1760 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Smile Design<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 54<br />

Abb. 55<br />

d Abb. 54 und 55<br />

Im Vergleich<br />

zu vorher ...<br />

Abb. 56 Abb. 57<br />

Abb. 58<br />

Abb. 59<br />

Abb. 60<br />

e Abb. 56 bis 60<br />

... eine glückliche, völlig<br />

veränderte Patientin<br />

Danksagung<br />

Ich möchte allen meinen Teilhabern und<br />

Mitarbeitern danken und insbesondere<br />

Dott. Francesco Difino für die Bearbeitung<br />

des Falles.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

New Dental Creation snc<br />

Pasquale Lacasella<br />

Via Matarrese 2/r2<br />

70124 Bari<br />

Italien<br />

Telefon +39 080 5046956<br />

+39 080 9644179<br />

E-Mail lacasella@new<strong>dental</strong>creation.it<br />

www.new<strong>dental</strong>creation.it<br />

Nähere Angaben zum Autor finden Sie<br />

unter www.dlonline.de/autoren.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1761


Technik<br />

Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Langzeitbeständigkeit von Infix-Kronen mit CAD/CAM-gefertigten Keramikverblendungen<br />

Festigkeitsverhalten<br />

von Sinterverbundsystemen<br />

Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, <strong>das</strong> Festigkeitsverhalten<br />

von CAD/CAM-gefertigten und aufgesinterten Verblendungen auf<br />

Zirkonoxid-Kronengerüsten (Infix-Kronen) unter Anwendung von statischen<br />

und dynamischen Festigkeitsprüfungen zu charakterisieren.<br />

Zum Vergleich wurden in die Untersuchung auch manuell verblendete<br />

Kronengerüste aus verschiedenen Gerüstmaterialien und monolithische<br />

Vollkeramikkronen aus IPS e.max CAD einbezogen. Erste<br />

Ergebnisse zu dieser Untersuchung wurden bereits im Jahr 2010 in<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> vorgestellt.<br />

Autoren:<br />

Joachim Tinschert,<br />

Gerd Natt,<br />

Dieter Braumüller,<br />

Rouven Cfer,<br />

Stefan Wolfart,<br />

Aachen<br />

Indizes:<br />

CAD/CAM<br />

Chipping<br />

Festigkeit<br />

Verblendung<br />

Zirkoniumdioxid<br />

Bisherige klinische Untersuchungen<br />

an zirkonoxidbasierten Kronen<br />

und Brücken haben sowohl<br />

im Front- <strong>als</strong> auch im Seitenzahnbereich<br />

vielversprechende Ergebnisse gezeigt.<br />

Während in den publizierten Studien<br />

kaum Frakturen der Zirkonoxidgerüste<br />

festgestellt wurden, war die Rate an<br />

Verblendungsabplatzungen gegenüber<br />

metallkeramischen Restaurationen<br />

deutlich höher (Abb. 1a bis 2) [6]. Daher<br />

wurden von vielen Autoren weitere<br />

Untersuchungen zur Verbesserung<br />

der Langzeitstabilität des Verbundsystems<br />

aus Zirkonoxidgerüst und Verblendkeramik<br />

empfohlen [9].<br />

Neue Verblendungstechniken, wie zum<br />

Beispiel die Infix-Technologie (biodentis,<br />

Leipzig), könnten dazu beitragen,<br />

die Gefahr der Verblendungsabplatzung<br />

zu verringern [8]. Dabei stellt die<br />

Infix-Technologie ein Verfahren dar, um<br />

CAD/CAM-gefertigte Kronen und Brücken<br />

bestehend aus einer Gerüststruktur<br />

(z. B. Zirkonoxid, Titan oder<br />

NEM) und einer Verblendung dauerhaft<br />

mithilfe eines Glaslots im Sinterverbund<br />

zu verbinden. Bei dieser Methode<br />

wird nicht nur <strong>das</strong> Gerüst, sondern auch<br />

die Verblendung vollständig mit der<br />

CAD/CAM-Technik hergestellt. Diese<br />

Technik wurde erstm<strong>als</strong> im Jahre 2007<br />

beschrieben, um beschliffene IPS<br />

e.max- (Ivoclar Vivadent, Schaan, FL)<br />

Verblendungen auf gefräste Zirkonoxidkäppchen<br />

zu befestigen [7]. Die im<br />

Sinterverbund hergestellten Einzelkronen<br />

zeigten bei der nachfolgenden Belastungsprüfung<br />

im Vergleich zu manuell<br />

verblendeten und überpressten<br />

Kronen deutlich höhere Bruchfestigkeiten.<br />

1762 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Werkstoffe<br />

e Abb. 1a Zirkonoxidkrone mit<br />

Verblendungsfraktur im distalen<br />

Approximalbereich (rote Linie)<br />

e Abb. 1b Im Röntgenbild weist <strong>das</strong><br />

Zirkonoxidgerüst (weiß) eine unzureichende<br />

Unterstützung der approximalen<br />

Verblendungsanteile (grau) auf. Die<br />

Ausdehnung der approximalen und<br />

okklusalen Verblendungsanteile ist rot<br />

gestrichelt mit Schichtdicken über 2 mm.<br />

Untersuchung<br />

Prüfmodell<br />

Die Untersuchungen wurden an einem<br />

Prüfmodell zur Aufnahme einer Einzelkrone<br />

an Zahn 16 durchgeführt. Die<br />

Stumpfpräparation erfolgte an einem<br />

KaVo-EWL-Modellzahn (KaVo, Biberach)<br />

mit einer zirkulären Hohlkehlpräparation<br />

und einer Präparationstiefe von 0,6<br />

mm. Okklusal wurde eine Schichtdicke<br />

von 1,5 bis 2,0 mm abgetragen. Dabei<br />

wurde <strong>das</strong> anatomische Höckerrelief erhalten.<br />

Der beschliffene KaVo-EWL-Modellzahn<br />

16 wurde nachfolgend in einen<br />

Metallstumpf (Masterstumpf) aus einer<br />

Ni-Cr-Legierung überführt (Abb. 3). Im<br />

Prüfmodell wurde die Aussparung zur<br />

Aufnahme des Metallstumpfes so eingestellt,<br />

<strong>das</strong>s die zu testenden Kronen<br />

bei der Festigkeitsprüfung in einem Belastungswinkel<br />

von 135 Grad belastet<br />

wurden (Abb. 4).<br />

Prüfkronen<br />

In einem ersten Untersuchungsabschnitt<br />

wurde in einer statischen Belastungsprüfung<br />

die Bruchfestigkeit<br />

von sechs verschiedenen Kronenserien<br />

mit jeweils 15 Kronen untersucht<br />

(Tab. 1). Neben vier Kronenserien mit<br />

einem Zirkonoxidgerüst (Kronenserien<br />

I bis IV) wurden zum Vergleich auch eine<br />

Serie mit einem NEM-Gerüst (Kronenserie<br />

V) und eine Serie mit monolithischen<br />

Kronen aus IPS e.max CAD<br />

(Kronenserie VI) in die Untersuchung<br />

einbezogen. Die Infix-Kronen der Serie<br />

I bis III wurden unter Verwendung der<br />

Infix-Technologie mit gefrästen und<br />

nachfolgend mit absolute Ceramics<br />

Glaslot (biodentis, Leipzig) aufgesinterten<br />

IPS e.max CAD- und Vita Mark II-<br />

Keramikverblendungen (Sonderanfertigung)<br />

getestet. Zum Vergleich wurden<br />

die Zirkonoxid- bzw. Wirobond LF-Gerüste<br />

der Serie IV und V mit einer kon-<br />

e Abb. 2 Zirkonoxidkrone<br />

mit Verblendungsfraktur<br />

des distolingualen Höckers<br />

(rote Linie). Auch bei dieser<br />

Krone ist die Frakturursache<br />

eine fehlerhafte Gerüst -<br />

gestaltung beziehungsweise<br />

eine unzureichende<br />

Höcker unterstützung.<br />

Zu Abb. 1b<br />

Chipping<br />

vorprogrammiert<br />

durch mangelhafte<br />

Gerüstgestaltung!<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1763


Technik<br />

Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Serie Gerüst Gerüstgestaltung Verblendung Verblendtechnik Festigkeitsprüfung<br />

(Hersteller) (Hersteller) (Kronenanzahl)<br />

I Zirkonoxid anatomisch IPS e.max CAD Infix-Technologie statisch (15)<br />

(Metoxit,<br />

(Ivoclar Vivadent,<br />

Thayngen, CH)<br />

Schaan, FL)<br />

II Zirkonoxid weniger IPS e.max CAD Infix-Technologie statisch + dynamisch<br />

(Metoxit) anatomisch (Ivoclar Vivadent) (15 + 45)<br />

III Zirkonoxid weniger Vita Mark II Infix-Technologie statisch (15)<br />

(Metoxit) anatomisch (Vita Zahnfabrik, (Sondertest)<br />

Bad Säckingen)<br />

IV Zirkonoxid weniger Triceram Schichttechnik statisch (15)<br />

(Metoxit) anatomisch (Dentaurum manuell<br />

Ispringen)<br />

V Wirobond LF weniger Dentceram LF Schichttechnik statisch (15)<br />

(Bego, Bremen) anatomisch (Dentaurum) manuell<br />

VI IPS e.max CAD weniger _ (monolithische statisch + dynamisch<br />

(Ivoclar Vivadent) anatomisch Krone) (15 + 45)<br />

e Tab. 1 Getestete<br />

Kronenserien I bis VI<br />

ventionellen Schichttechnik manuell<br />

verblendet. Um einen möglichen Einfluss<br />

der Gerüstgestaltung auf die<br />

Bruchfestigkeit der Kronen zu überprüfen,<br />

wurden die Infix-Kronen der Serie<br />

I gegenüber den Kronen der Serie II<br />

mit einem sehr ausgeprägten anatomischen<br />

Gerüstdesign hergestellt.<br />

Für den zweiten Untersuchungsabschnitt<br />

wurden für die Kronenserien II<br />

und VI weitere 45 Kronen angefertigt<br />

und zusätzlich einer Dauerschwingprüfung<br />

ausgesetzt, um Aussagen zum<br />

Langzeitverhalten der Restaurationen<br />

treffen zu können.<br />

f Abb. 3 Metallstumpf mit<br />

anatomischem Höckerrelief<br />

f Abb. 4 Prüfanordnung<br />

für die Belastungsprüfung<br />

Statische Belastungsprüfung<br />

Vor der statischen Belastungsprüfung<br />

wurden alle Kronen mit Harvard Cement<br />

(Richter & Hoffmann, Berlin) auf den<br />

Metallstümpfen zementiert.<br />

Nachfolgend wurde die Bruchfestigkeit<br />

der Kronen mithilfe einer Zug-/Druck-<br />

Universal-Prüfmaschine (Prüfmaschine<br />

Z-1445, Zwick, Ulm) bei einer Vorschubgeschwindigkeit<br />

von 1 mm/min bis zum<br />

Eintreten eines ersten Frakturereignisses<br />

ermittelt. Die Lasteinleitung erfolgt<br />

dabei über einen abgerundeten Druckstempel<br />

mit einem Durchmesser des<br />

Stempelkopfes von 5 mm. Der Druckstempel<br />

setzte mittig in der zentralen<br />

Fossa der Okklusionsfläche in einem Belastungswinkel<br />

von 135 Grad auf.<br />

Dauerschwingprüfung nach<br />

DIN Norm 50100<br />

Die Durchführung der Dauerschwingprüfungen<br />

erfolgte in einem mundähnlichen<br />

Milieu, <strong>das</strong> heißt im destillierten<br />

Wasserbad bei 37 °C. Für die<br />

1764 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Werkstoffe<br />

d Abb. 5 Mittlere<br />

maximale Bruchlasten<br />

der Kronenserien I bis VI<br />

Prüfung wurden die auf den Metallstümpfen<br />

zementierten Kronen der<br />

Serien II und VI in einer servo-pneumatischen<br />

Universal-Prüfmaschine<br />

(Prüfmaschine TP 5kN, Dyna Mess Prüfsysteme<br />

GmbH, Aachen/Stolberg) positioniert.<br />

Vergleichbar zur statischen<br />

Belastungsprüfung erfolgte die Lasteinleitung<br />

wiederum in der zentralen<br />

Fossa der Okklusionsfläche mit einem<br />

Belastungswinkel von 135 Grad.<br />

Jede Kronenserie wurde im Verlauf der<br />

Dauerschwingprüfung einer abgestuften<br />

(Dauerschwing-) Belastung unterzogen.<br />

Dazu wurden die Kronen einer<br />

Serie zunächst in drei Gruppen zu je 15<br />

Kronen aufgeteilt und nachfolgend jeweils<br />

eine Kronengruppe mit einer abgestuften<br />

Belastungsrate (Oberspannung)<br />

in Höhe von 85 Prozent, 70 Prozent<br />

und 55 Prozent der mittleren<br />

maximalen Bruchlast belastet. Die mittlere<br />

maximale Belastung wurde aus den<br />

Ergebnissen der zuvor durchgeführten<br />

statischen Belastungsprüfung übernommen.<br />

Die sinusförmigen Belastungszyklen<br />

wurden bis zum Eintritt eines<br />

ersten Frakturereignisses fortgesetzt.<br />

Ausgehend von der oberen<br />

Belastungsrate erreichte die untere Belastungsrate<br />

(Unterspannung) nicht den<br />

Nullwert, sondern betrug immer<br />

5 Prozent der mittleren maximalen Belastung.<br />

Aus Gründen der Untersuchungsdauer<br />

wurde die maximale Zahl<br />

der Belastungszyklen auf 10 6 Lastwechsel<br />

(Grenzlastspielzahl) begrenzt. Wenn<br />

Kronen diese Zyklenzahl erreichten, wurde<br />

die dynamische Belastungsprüfung<br />

abgebrochen und die jeweilige Krone <strong>als</strong><br />

Durchläufer gewertet.<br />

Auswertung<br />

Nach Abschluss der statischen Belastungsprüfung<br />

wurden aus den Bruchlastwerten<br />

für jede Kronenserie die<br />

mittlere maximale Bruchlast und die<br />

Standardabweichung berechnet. Nachfolgend<br />

wurden die Bruchlastwerte auf<br />

statistisch signifikante Unterschiede<br />

überprüft (F-Test und Scheffe-Test, Signifikanzniveau<br />

p 0,05).<br />

Für die Kronen der Serien II und VI wurden<br />

die gemessenen Dauerschwingwerte<br />

in einem Wöhler-Diagramm aufgetragen<br />

und mithilfe eines polynomen<br />

Kurvenfits eine Ausgleichskurve (Wöhler-Kurve)<br />

ermittelt. Für die Interpretation<br />

der Ergebnisse wurde eine Kauzyklenzahl<br />

von 250 000 Zyklen pro Jahr<br />

angenommen [1]. Darüber hinaus wurde<br />

für beide Kronenserien in einer fraktografischen<br />

Analyse der Frakturmodus<br />

dokumentiert. Dabei wurde zwischen<br />

Verblendungsfrakturen und Frakturen<br />

des Gerüstes beziehungsweise der<br />

kompletten Krone unterschieden.<br />

Werkstoffeigenschaften<br />

Mithilfe der statischen Belastungsprüfungen<br />

konnten für die untersuchten<br />

Kronenserien statistisch signifikant<br />

unterschiedliche Bruchfestigkeiten<br />

(p 0,001) nachgewiesen werden<br />

(Abb. 5). Dabei ist zu berücksichtigen,<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1765


Technik<br />

Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

<strong>das</strong>s alle Kronen während der Prüfung<br />

einem sehr ungünstigen Belastungswinkel<br />

von 135 Grad, <strong>das</strong> heißt einer für<br />

die Keramik sehr schädlich wirkenden<br />

Scherbelastung, ausgesetzt waren.<br />

e Abb. 6 Dauerschwingfestigkeit der<br />

Kronenserie II: Infix-Kronen mit aufgesinterter<br />

IPS e.max CAD-Verblendung;<br />

rote Linie: mittlere maximale<br />

Kaubelastung im Seitenzahnbereich<br />

Die höchsten mittleren Bruchlasten<br />

wurden für die Infix-Kronen der Serien<br />

I und II, <strong>das</strong> heißt für Zirkonoxidkronen<br />

mit einer aufgesinterten IPS e.max<br />

CAD- Verblendung ermittelt. Die Bruchlasten<br />

mit Werten um 1500 N waren<br />

bei diesen Restaurationen signifikant<br />

höher <strong>als</strong> bei allen anderen Kronen<br />

(p 0,05). Damit hielten die Infix-Kronen<br />

im Vergleich zu den manuell geschichteten<br />

Kronen der Serien IV und<br />

V etwa doppelt so hohen Bruchlasten<br />

stand, bevor Verblendungs- oder Gerüstfrakturen<br />

auftraten.<br />

Die hohe Bruchfestigkeit der Infix-Kronen<br />

konnten auch die monolithischen<br />

Vollkeramikkronen aus IPS e.max CAD<br />

(Kronenserie VI) und Infix-Kronen mit<br />

einer aufgesinterten Vita Mark II-Verblendung<br />

(Kronenserie III) nicht erreichen.<br />

Mit mittleren Bruchlasten um<br />

1000 N zeigten diese Kronen bei der<br />

statistischen Analyse keine signifikanten<br />

Unterschiede (p 0,05) zu den Kronenserien<br />

IV und V.<br />

Darüber hinaus deuten die Untersuchungsergebnisse<br />

darauf hin, <strong>das</strong>s im<br />

Gegensatz zur Verblendtechnik und<br />

Verblendkeramik die mehr oder weniger<br />

anatomische Gerüstgestaltung und<br />

<strong>das</strong> Gerüstmaterial einen eher untergeordneten<br />

Einfluss auf die gemessenen<br />

Bruchlasten hatten. Dies ergibt sich<br />

beim Vergleich der Kronenserien I und<br />

II beziehungsweise IV und V.<br />

Mit der Prüfung der Dauerschwingfestigkeit<br />

der Kronenserien II und VI im<br />

feuchten Milieu sollte <strong>das</strong> Langzeitverhalten<br />

der Kronen unter praxisnahen<br />

Bedingungen getestet werden. Als Ergebnis<br />

dieser Untersuchung zeigte sich<br />

erwartungsgemäß in den Wöhler-Diagrammen<br />

eine Abnahme der Bruchlasten<br />

mit zunehmender Zyklenzahl (Abb.<br />

6 und 7). Dies spiegelt <strong>das</strong> typische Ermüdungsverhalten<br />

keramischer Restaurationen<br />

wider [2, 10]. Dabei lag jedoch<br />

der Kurvenverlauf für die Infix-Kronen<br />

in einem erkennbar höheren<br />

Festigkeitsbereich <strong>als</strong> für die monolithischen<br />

IPS e.max CAD-Vollkeramikkronen.<br />

Sowohl in der Kronenserie II <strong>als</strong><br />

auch in der Kronenserie VI wurden insgesamt<br />

elf beziehungsweise sechs<br />

Durchläufer registriert, Kronen <strong>als</strong>o, die<br />

unbeschadet einer Dauerbelastung von<br />

10 6 Zyklen standhielten. Aufgrund der<br />

hohen Datendichte war es für beide Kronenserien<br />

zulässig, die Dauerschwing-<br />

1766 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Werkstoffe<br />

e Abb. 7 Dauerschwingfestigkeit<br />

der Kronenserie VI: Mono lithische<br />

Vollkeramikkronen aus IPS e.max CAD;<br />

rote Linie: mittlere maximale<br />

Kaubelastung im Seitenzahnbereich<br />

kurve um eine Zehnerpotenz zu extrapolieren,<br />

so<strong>das</strong>s die getroffenen Aussagen<br />

auch auf eine Wöhlerkurve mit bis<br />

zu 10 7 Zyklen übertragen werden können.<br />

Für beide Kronenserien wurde zu keinem<br />

Zeitpunkt ein Abfall der Belastungskurven<br />

unterhalb einer maximalen<br />

Kaubelastung von 500 N beobachtet.<br />

Verschiedene klinische Studien, die<br />

<strong>das</strong> Langzeitverhalten von konventionellen<br />

metallkeramischen Restaurationen<br />

nachuntersucht haben, kommen<br />

zu dem Ergebnis, <strong>das</strong>s in der Regel mit<br />

einer Ausfallwahrscheinlichkeit von nur<br />

etwa 1 Prozent pro Jahr gerechnet werden<br />

muss [4, 11]. Dieser so genannte<br />

„Goldene Standard“ muss auch von<br />

vollkeramischen Restaurationen eingehalten<br />

werden, wenn diese in der<br />

Praxis mit Erfolg eingesetzt werden<br />

sollen. Geht man von der klinischen Annahme<br />

einer mittleren maximalen Kaubelastung<br />

von 300 N aus und berücksichtigt<br />

zusätzlich einen Sicherheitsaufschlag<br />

von 200 N, so darf bei einer<br />

jährlichen Kauzyklenzahl von etwa<br />

250000 Zyklen über einen Belastungszeitraum<br />

von 10 7 Zyklen angenommen<br />

werden, <strong>das</strong>s die Restaurationen bei<br />

einem nur geringen Frakturrisiko theoretisch<br />

über eine Zeitspanne von mehreren<br />

Jahrzehnten in Funktion bleiben<br />

sollten [1, 3, 5].<br />

Bei der fraktografischen Analyse ergaben<br />

sich für die Infix-Kronen sowohl<br />

Frakturen im Bereich der Verblendung<br />

(53 Prozent) <strong>als</strong> auch Frakturen des Gerüstes<br />

(47 Prozent) (Abb. 8). Bei den<br />

monolithischen IPS e.max-Kronen trat<br />

<strong>als</strong> Versagensereignis immer eine Fraktur<br />

der gesamten Krone auf (Abb. 9).<br />

Fazit<br />

Auch wenn in der vorliegenden Untersuchung<br />

nicht alle klinischen Faktoren<br />

berücksichtigt wurden, so geben die ermittelten<br />

Festigkeitswerte doch einen<br />

guten Anhaltspunkt für die Sicherheit,<br />

mit der die getesteten Kronen in der<br />

Praxis eingesetzt werden können. Dabei<br />

zeigten insbesondere die in einer<br />

zusätzlichen Dauerschwingprüfung untersuchten<br />

Infix-Kronen mit einer aufgesinterten<br />

IPS e.max CAD-Verblendung<br />

und monolithische IPS e.max<br />

CAD-Vollkronen ein günstiges Langzeitverhalten.<br />

Aufgrund der hohen Dauerschwingwerte,<br />

die für die Infix-Kronen ermittelt<br />

werden konnten, besteht die berechtigte<br />

Hoffnung, <strong>das</strong>s sich zukünftig<br />

auch Verbundsysteme, die aus einem<br />

Zirkonoxidgerüst und einer Verblend-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1767


Technik<br />

Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

c Abb. 8 Gerüst- und<br />

Verblendungsfrakturen der<br />

Kronenserie II: Infix-Kronen<br />

nach der Belastungsprüfung<br />

keramik bestehen, in der Praxis bewähren<br />

sollten, ohne <strong>das</strong>s eine erhöhte<br />

Gefahr hinsichtlich dem Auftreten<br />

von Verblendungsfrakturen in Kauf genommen<br />

werden muss. Zudem scheint<br />

sich bei Verbundsystemen mit einer<br />

aufgesinterten IPS e.max CAD-Verblendung<br />

eine weniger anatomische<br />

Gerüstgestaltung aufgrund der hohen<br />

Eigenfestigkeit der Verblendkeramik<br />

nicht nachteilig auszuwirken. Eine<br />

Überprüfung dieser Aussagen in weiteren<br />

klinischen Studien wäre nachfolgend<br />

wünschenswert.<br />

Vollkeramikkronen aus IPS e.max CAD<br />

eine erkennbar höhere Bruchfestigkeit<br />

und ein günstiges Langzeitverhalten<br />

bei zyklischer Belastung. Insgesamt befürworten<br />

die Untersuchungsergebnisse<br />

den klinischen Einsatz von Infix-<br />

Kronen und geben zu der Hoffnung Anlass,<br />

<strong>das</strong>s die Infix-Technologie <strong>das</strong><br />

Risiko für Verblendungsabplatzungen<br />

deutlich minimieren könnte.<br />

n<br />

Zusammenfassung<br />

Vollkeramische Kronen und Brücken<br />

mit einem Zirkonoxidgerüst haben sich<br />

unter klinischen Bedingungen weitgehend<br />

bewährt. Jedoch wurde in den<br />

Studienergebnissen immer wieder auf<br />

eine Anfälligkeit des Verbundsystems<br />

gegenüber Abplatzungen der Verblendkeramik<br />

(Chipping) hingewiesen.<br />

Das Ziel der vorliegenden Untersuchung<br />

war die Charakterisierung des<br />

Festigkeitsverhaltens von Infix-Kronen,<br />

die aus einem gefrästen Zirkonoxidgerüst<br />

mit einer CAD/CAM-gefertigen und<br />

aufgesinterten IPS e.max-Verblendung<br />

hergestellt wurden (Infix-Technologie).<br />

Die nachfolgend durchgeführten statischen<br />

Belastungs- und Dauerschwingprüfungen<br />

zeigten für die Infix-Kronen<br />

im Vergleich zu manuell geschichteten<br />

Kronengerüsten aus verschiedenen Gerüstmaterialien<br />

und monolithischen<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Prof. Dr. med. dent. Joachim Tinschert,<br />

Ztm. Gerd Natt,<br />

Zt. Dieter Braumüller,<br />

Ztm. Rouven Cfer,<br />

Prof. Dr. med. dent. Stefan Wolfart<br />

Klinik für Zahnärztliche Prothetik<br />

Pauwelsstr. 30<br />

52074 Aachen<br />

Telefon (02 41) 8 08 95 38<br />

Fax (02 41) 8 08 24 10<br />

E-Mail jtinschert@online.de<br />

1768 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Festigkeitsverhalten von Sinterverbundsystemen<br />

Werkstoffe<br />

d Abb. 9 Frakturen der<br />

Kronenserie VI: IPS e.max<br />

CAD-Vollkeramikkronen<br />

nach der Belastungsprüfung<br />

Literatur<br />

[1] DeLong R, Sakaguchi RL, Douglas WH, Pintado MR. The wear of <strong>dental</strong> amalgam in<br />

an artificial mouth: a clinical correlation. Dent Mater 1, 238-242 (1985)<br />

[2] Evans AG. Slow crack growth in brittle materi<strong>als</strong> under dynamic loading conditions.<br />

Int J Frac 10, 251-259 (1974)<br />

[3] Helkimo E, Carlsson GE, Helkimo M. Bite force and state of dentition. Acta Odontol<br />

Scand 35, 297-303 (1977)<br />

[4] Kerschbaum Th. Langzeit-Erfolgsaussichten von festsitzendem Zahnersatz.<br />

Zahnärztl Mitt 88, 2698-2703 (1998)<br />

[5] Körber KH, Ludwig K. Maximale Kaukraft <strong>als</strong> Berechnungsfaktor zahntechnischer<br />

Konstruktionen. <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> 31, 55-60 (1983)<br />

[6] Sailer I, Pjetursson BE, Zwahlen M, Hämmerle CHF. A systematic review of the survival<br />

and complication rates of all-ceramic and metal-ceramic reconstructions after<br />

an observation period of at least 3 years. Part II: fixed <strong>dental</strong> protheses. Clin Oral<br />

Impl Res 18, 86-96 (2007)<br />

[7] Schweiger J, Beuer F, Eichberger M. Sinterverbundkronen und -brücken: Neue<br />

Wege zur Herstellung von computergefertigtem Zahnersatz. Digital Dental News 1, 4-<br />

21 (2007)<br />

[8] Theiss, A. Die Infix-Technologie für Praxen und Labore – Das Baukastensystem.<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong> 58, 56-58 (2010)<br />

[9] Tinschert, J., Schulze K, Natt G, Latzke P, Heussen N, Spiekermann H: Long-term<br />

behavior of zirconia-based fixed partial dentures made of DC-Zirconia: 3-years<br />

results. Int J Prosthodont 21, 217-222 (2008)<br />

[10] Tinschert J, Natt G, Mohrbotter N, Spiekermann H, Schulze KA. Lifetime of alumina-<br />

and zirconia ceramics used for crown and bridge restorations. J Biomed Mater Res<br />

Part B: Appl Biomater 80B, 317-321 (2007)<br />

[11] Walton TR. An up to 15-year longitudinal study of 515 metal-ceramic FPDS. Int J<br />

Prosthodont 15, 439-445 (2002)<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1769


Produkte<br />

Vom PC in den Mund<br />

Abb. 1 Abb. 2 Abb. 3<br />

Ästhetische Restaurationen mit dem Tizian CAD/CAM-System<br />

Vom PC in den Mund<br />

Seit einigen Jahren stellt <strong>das</strong> Labor Art Dental nach dem neuesten<br />

Trend weitspannige Arbeiten auf Implantatversorgungen<br />

her. In den letzten 18 Monaten wurden mehr <strong>als</strong> 500<br />

Zirkondioxid- und weitere 400 PMMA-Arbeiten mit dem Tizian<br />

CAD/CAM-System von Schütz Dental hergestellt. Die PMMA-<br />

Arbeiten wurden CAD/CAM-technisch modelliert, gefräst und<br />

anschließend in der herkömmlichen Gusstechnik weiterverarbeitet.<br />

e Abb. 1 Gescannter Implantatfall<br />

e Abb. 2 Individuelle Präparations-<br />

Linienfindung<br />

e Abb. 3 Automatische Präparations-<br />

Linienfindung<br />

Autor:<br />

Eliza Ivanova<br />

Folgende Fallbeispiele zeigen die<br />

einzigartigen Vorteile des Tizian<br />

CAD/CAM-Systems in Verbindung<br />

mit dem Werkstoff Zirkondioxid:<br />

Der erste Patientenfall<br />

Fall 1 beschäftigt sich mit einer 45-jährigen<br />

Patientin mit massiven paradontalen<br />

Problemen. Die Zähne im Oberkiefer<br />

wurden komplett entfernt und<br />

postoperativ sechs Implantate gesetzt.<br />

Der behandelnde Zahnarzt wollte einen<br />

Sinuslift umgehen und implantierte<br />

zwei der sechs Implantate im distalen<br />

Bereich mit einem Winkel von 35°. Zwei<br />

vertikale Verschraubungen auf den Zähnen<br />

12 und 22 sorgen für den Halt der<br />

Prothese.<br />

Zur besseren Stabilisierung, zur Formanpassung<br />

und zum ästhetischen Erscheinungsbild<br />

der Prothese mussten<br />

sehr viele Aspekte bedacht werden. Es<br />

war eine relativ leichte Entscheidung,<br />

bei der Materialwahl auf Zirkondioxid<br />

zu kommen.<br />

Zur Entstehung:<br />

Zunächst wurden <strong>das</strong> Modell und auch<br />

<strong>das</strong> Bissregistrat durch den Scanner Tizian<br />

Scan aufgenommen und erfasst. Im<br />

nächsten Schritt findet die automatische<br />

Präparationsranderkennung in der Regel<br />

mehr <strong>als</strong> 95 % des richtigen Präparationsrandes<br />

– nur in wenigen Elementen<br />

muss hier die Positionierung nachgezogen<br />

werden. Diese Automatisierung erreicht<br />

eine nahezu perfekte Passung, die<br />

mit herkömmlicher Herstellungsmethode<br />

nur mit einem sehr hohen Zeitaufwand<br />

zu erreichen ist. Die gemeinsame Einschubrichtung<br />

für alle sechs Pfosten wird<br />

durch die Software vorgeschlagen und<br />

kann individuell modifiziert werden.<br />

Abbildung 5 zeigt <strong>das</strong> Generieren des<br />

Kronensitzes, d.h. <strong>das</strong>s der Dichtspalt<br />

an den Kronenrändern hier in diesem<br />

Fall auf 1mm Stärke ausgelegt ist und<br />

so für die perfekte Passung sorgt. Der<br />

Rest des Käppchens wird mit einem definierten<br />

Zahnzementspalt ausgeblockt,<br />

um die Zementierung vorzubereiten.<br />

Bereits hier zeigt die Software anhand<br />

1770 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Vom PC in den Mund<br />

Produkte<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

Abb. 9<br />

e Abb. 4<br />

Festlegung der Einschubrichtung<br />

e Abb. 5 Festlegung des Zementspaltes<br />

e Abb. 6 Vollanatomische Gestaltung<br />

e Abb. 7 Reduzierung der Zahnformen<br />

e Abb. 8 Positionierung der Verbinder<br />

e Abb. 9 Erstellte Fräsdatei<br />

der roten Stellen die notwendige Ausblockarbeit<br />

an, die entweder in der Software<br />

vorgenommen werden kann oder<br />

später nach dem Fräsvorgang noch manuell<br />

durchgeführt werden muss.<br />

In Bild 6 ist der nächste Schritt erkennbar.<br />

Wir laden aus der Zahnbibliothek<br />

die entsprechenden Zähne auf unsere<br />

Objekte, die dann mit der Software in<br />

Sachen Ästhetik, Zahnstruktur, Morphologie,<br />

Symmetrie und natürlich auch<br />

gegen den hier vorliegenden Quetsch-<br />

f Abb. 10 und 12<br />

Fertige verblendete Arbeit<br />

f Abb. 11<br />

Verklebte Abutments<br />

f Abb. 13 und 15<br />

Eingegliederte Arbeit<br />

f Abb. 14 Modellsituation<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Abb. 14 Abb. 15<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1771


Produkte<br />

Vom PC in den Mund<br />

Abb. 16 Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

Abb. 21<br />

Abb. 22 Abb. 23<br />

Abb. 24<br />

e Abb. 16 Präparations-<br />

Linien- Festlegung<br />

e Abb. 17 Individuelles<br />

Verändern der Präparations-<br />

Linie<br />

e Abb. 18 Individuelles<br />

Verändern der Zahnformen<br />

e Abb. 19 Festlegung des<br />

Zementspaltes<br />

e Abb. 20 Positionierung der Zähne aus<br />

der „Zahnbibliothek“<br />

e Abb. 21 Festlegung der gemeinsamen<br />

Einschubrichtung<br />

e Abb. 22 Positionierung der Verbinder<br />

e Abb. 23<br />

Generierung der Fräs-STL-Datei<br />

e Abb. 24 Vollverblendete Konstruktion<br />

biss ausmodelliert werden können.<br />

Die Software Tizian Creativ zeigt hier<br />

sehr viele Vorteile beim Formen der<br />

Zahnstruktur und speziell in diesem Fall<br />

beim Ausmodellieren von Aufbauten<br />

auf Implantaten.<br />

Während jedem Arbeitschritt kann die<br />

Information des Antagonisten aufgerufen<br />

oder weggeschaltet werden.<br />

Die Software findet automatisch Kontaktpunkte,<br />

die individuell verändert<br />

werden können.<br />

Bild 8 zeigt die Möglichkeit der Gestaltung<br />

der Brückenverbinder, die durch<br />

einfaches Verschieben, Drehen und Ändern<br />

von Höhe, Durchmesser und Ansatzpunkten<br />

sowie in der Form verändert<br />

und einfach gesetzt werden können.<br />

Bild 9 zeigt die endgültige Konstruktion<br />

im Computer, die zur Kontrolle durch<br />

einen weiteren Techniker jederzeit auf-<br />

1772 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Vom PC in den Mund<br />

Produkte<br />

Abb. 25 Abb. 26 Abb. 27<br />

gerufen werden kann. Eine Besonderheit<br />

des Tizian Creativ-Softwareprogramms<br />

ist, <strong>das</strong>s man nachträglich alle<br />

bis dato angewandten einzelnen Arbeitsschritte<br />

bis hin zum Präparationsrand<br />

(wenn es nötig sein sollte) verändern<br />

kann.<br />

Die Bilder 10 bis 15 zeigen die fertige<br />

Konstruktion nach der Herstellung im<br />

Labor und im Mund der Patientin. Eine<br />

ästhetisch gelungene zahntechnische<br />

Arbeit.<br />

Der zweite Patientenfall<br />

Der zweite Fall zeigt eine 40-jährige Patientin,<br />

die in der Ausgangsituation ihr<br />

Lächeln nicht mehr mochte. Mit unserer<br />

Arbeit im Labor konnten wir der Frau<br />

ihr Selbstbewusstsein wiedergeben.<br />

Die entsprechende 12-gliedrige Konstruktion<br />

wird in den Bildern 16 – 24 eindrucksvoll<br />

dargestellt.<br />

Der dritte Patientenfall<br />

Der dritte Fall ist der einer 54-jährigen<br />

Patientin: Hier wurden zwei implantatgetragene<br />

Provisorien aus PMMA-<br />

Kunststoff für die Zähne 15 bis 25 und<br />

35 bis 45 gefertigt.<br />

Am Beispiel dieses Falles zeigt sich eine<br />

weitere hervorragende Indikation<br />

des Tizian CAD/CAM-Systems. Die Patientin<br />

wurde, wie oben erwähnt, mit<br />

Provisorien auf PMMA-Basis versorgt.<br />

Dieser Werkstoff ist für einen Zeitraum<br />

von bis zu sechs Monaten <strong>als</strong> provisorischer<br />

Werkstoff indiziert und kann natürlich<br />

vom behandelnden Zahnarzt<br />

ganz leicht in Funktionsphonetik und<br />

Ästhetik modifiziert werden. Dieses<br />

wurde entsprechend durchgeführt, und<br />

nachdem die Patientin die beiden Brücken<br />

über drei Monate lang getragen<br />

hatte, wurde im Nachhinein der definitive<br />

Zahnersatz mit Zirkonkonstruktionen<br />

hergestellt, wobei die ursprüngliche<br />

provisorische Versorgung <strong>als</strong> Ausgangssituation<br />

diente, die einfach auf<br />

dem gescannten Modell im Doppelscan-Verfahren<br />

aufgenommen wurde<br />

und somit alle Modifikationen des behandelnden<br />

Arztes beinhaltete.<br />

Resultat:<br />

Eine Patientin, die so gut wie keinen Unterschied<br />

zwischen dem drei Monate<br />

lang getragenen Provisorium und dem<br />

endgültigen Zahnersatz empfand.<br />

Zusammenfassend kann man erwähnen,<br />

<strong>das</strong>s Wachs- sowie Kunststoff-Modellationen<br />

und endgültige Restaurationen<br />

mit dem Tizian CAD/CAM-System<br />

schnell und besonders genau<br />

hergestellt werden können. Die Software<br />

bietet bei Bedarf eine große Zahl<br />

von Sonderanwendungen und Sonderlösungen.<br />

Der Scanner Tizian Scan ist<br />

sehr exakt und einfach zu bedienen.<br />

Das sehr komfortable und insgesamt<br />

aufeinander abgestimmte System ist<br />

sicher und intuitiv erlern- und anwendbar.<br />

Wichtig für unser Labor waren neben<br />

der außergewöhnlichen Technologie<br />

die Verlässlichkeit und die jederzeit reproduzierbare<br />

Qualität. Natürlich auch<br />

die hohe Produktqualität und Biokompatibilität<br />

der verwendeten Werkstoffe.<br />

Speziell die Tizian CAD/CAM-Technik<br />

bedeutet für uns nicht nur die Verlagerung<br />

unserer Produktion auf einen anderen<br />

Werkstoff, sondern auch eine viel<br />

kreativere und leicht zu beherrschende<br />

Technologie, die dabei noch höhere<br />

Genauigkeit und bessere Passung mit<br />

sich bringt.<br />

n<br />

e Abb. 25 Artikulierte<br />

Implantatsituation<br />

e Abb. 26 Konstruiertes<br />

Provisorium<br />

e Abb. 27 Fertige provisorische<br />

Versorgung in PMMA<br />

Hersteller- und Vertriebsangaben: Schütz Dental GmbH<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1773


Produkte<br />

Neuheiten<br />

Neuheiten · Geräte · Materialien<br />

Hersteller/Vertrieb: Argen Edelmetalle<br />

Name: CAPTEK<br />

Produkt: Hochgold-Metallkomposit<br />

Als patentierte hochgoldhaltige Metallkomposit-Technologie für Kronen und<br />

Brücken bietet CAPTEK eine vergleichbare Ästhetik zu metallfreien Restaurationen.<br />

Mit einem Goldgehalt von über 88 % werden CAPTEK-Kronen auf<br />

feuerfesten Stümpfen hergestellt. Es entsteht eine von Gold umschlossene<br />

skelettartige Platin- und Palladiumstruktur. Das entstandene oxidfreie goldfarbene<br />

Gerüst kann dann wie gewohnt verblendet werden. Durch den niedrigen Materialeinsatz – die Wandstärke<br />

liegt bei 0,2 mm – entsteht ein enormer Preisvorteil gegenüber der klassischen Gusstechnik im Hochgoldbereich.<br />

Gerade bei den momentan sich ständig verändernden Goldpreisen auf dem internationalen Edelmetallmarkt<br />

bietet CAPTEK eine deutlich besser einschätzbare Preiskalkulation für <strong>das</strong> Dental<strong>labor</strong>.<br />

i 40227 Düsseldorf, Telefon (02 11) 3 55 96 50, E-Mail info@argen.de<br />

Hersteller/Vertieb: picodent<br />

Name: Strahlmittel und Glanzstrahlperlen<br />

Produkt: Strahlmittel und Glanzstrahlperlen<br />

Picodent bietet nun auch hochreine, schadstofffreie Feinstrahlmittel für die Zahntechnik:<br />

Edelkorund für Modellguss und Aufbrennlegierungen, Glanzstrahlperlen<br />

zum Reinigen und Glätten von Edelmetalllegierungen und Bimssteinpulver für <strong>das</strong><br />

Polieren und Bearbeiten von Kunstsstoffprothesen.<br />

Die Strahlmittel werden in handlichen 5 kg-Dosiertüten (4 x 5 kg = 20 kg im platzsparenden<br />

Karton) angeboten. Die Dosiertüten sind aus Papier, innen PE beschichtet.<br />

Zum sauberen Befüllen des Strahlgerätes hat die Tüte einen praktischen Ausgießer.<br />

Nach dem Befüllen wird die Dosiertüte mit einer Klammer verschlossen. So<br />

bleibt <strong>das</strong> Strahlmittel vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen sicher geschützt.<br />

i 51688 Wipperfürth Telefon (0 22 67) 65 80-15, E-Mail picodent@picodent.de<br />

Hersteller/Vertrieb: DeguDent • Name: Cercon Malfarben Set • Produkt: Keramik-Malfarben<br />

Mit dem Cercon Malfarben Set bietet DeguDent ein vollständiges Sortiment speziell für Restaurationen aus Zirkonoxid.<br />

Die darin enthaltenen Produkte eignen sich auch für die Charakterisierung vollanatomischer Arbeiten. Ästhetisch stellen<br />

vollanatomische Versorgungen aus Zirkonoxid eine Herausforderung dar. Die Oberfläche von Zirkonoxid weist andere<br />

Eigenschaften auf <strong>als</strong> die bekannte Verblendkeramik. Die neuen Cercon Malfarben dagegen weisen dieselbe<br />

Farb- und Ortstreue auf, wie man<br />

sie von verblendeten Restaurationen<br />

kennt. Durch die besonders feine<br />

Mikrostruktur der Malfarben<br />

kann der <strong>Zahntechniker</strong> sie präzise<br />

applizieren und eine Pfützenbildung<br />

vermeiden.<br />

i 63403 Hanau<br />

Telefon (0 61 81) 59 57 03<br />

E-Mail<br />

Info.Degudent-de@dentsply.com<br />

1774 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

Produkte<br />

Hersteller/Vertrieb: Dentaurum<br />

Name: rema und remanium<br />

Produkt: Einbettmasse und Legierung<br />

Dentaurum hat mit seinen remanium-Legierungen und<br />

den dazu passenden rema-Einbettmassen zwei Werkstoffketten<br />

aufeinander abgestimmt. Die unter dem Markennamen<br />

rema TT und rema CC entwickelten Einbettmassen<br />

ergänzen <strong>das</strong> Spektrum der Kronen- und Brückentechnik<br />

in Kombination mit den entsprechenden<br />

remanium CoCr-Aufbrennlegierungen.<br />

Ein Beispiel war die technische Herausforderung der Entwicklung einer Einbettmasse<br />

für die Teleskoptechnik mit edelmetallfreien Legierungen. Das Ergebnis ist<br />

die Kombination der leicht fräsbaren Legierung remanium star und der Spezialeinbettmasse<br />

für Teleskoptechnik rema TT.<br />

i 75228 Ispringen, Telefon (0 72 ) 31 80 30, E-Mail info@dentaurum.de<br />

Hersteller/Vertrieb: Zirkonzahn<br />

Name: M3 Upgrade<br />

Produkt: Fräsgerät<br />

Für alle Einsteiger in die CAD/CAM-Welt, die nach einer flexiblen, zukunftssicheren<br />

Lösung für ihr Labor suchen, bietet sich <strong>das</strong> neue Fräsgerät<br />

M3 Upgrade an, welches eigens dafür konstruiert wurde. Dank der zirkonzahntypischen<br />

modularen Bauweise und Multifunktionslösungen passt<br />

es sich Bedürfnissen, Anforderungen und Kenntnisstand des Labors immer<br />

wieder aufs Neue an und kann jederzeit von 3+1 auf 4+1 oder 5+1 Achsen<br />

aufgerüstet werden. Da man neue Technologien problemlos zu integrieren<br />

kann ist <strong>das</strong> Gerät zukunftssicher und ein idealer Begleiter auf dem Weg<br />

zu hochwertigem Zahnersatz.<br />

i 39030 Gais (BZ, Italien), Telefon +39 0474 066 660, E-Mail info@zirkonzahn.com<br />

Hersteller/Vertrieb: Wieland<br />

Name: Porta Aurium 3<br />

Produkt: goldreduzierte Universallegierung<br />

Mit der Universallegierung Porta Aurium 3 hat Wieland<br />

Dental+Technik seine Produktpalette bei den<br />

goldreduzierten Universallegierungen um eine neue<br />

hellgelbe Legierung erweitert. Innerhalb der Porta<br />

Aurium-Gruppe stellt diese Legierung die preisgünstigste<br />

Variante dar. Trotz eines reduzierten Goldanteils von 40,5 % zeichnet sich Porta Aurium 3 durch einen<br />

hellgelben Farbton aus und weist beim Aufbrennen ein angenehm helles Oxid auf. Ihre geringere Dichte bewirkt<br />

im Vergleich zu höher goldhaltigen Legierungen einen geringeren Materialeinsatz. Die Legierung ist ideal<br />

geeignet für alle niedrig schmelzenden, hoch expandierenden Verblendkeramiken.<br />

i 75179 Pforzheim. Telefon (0 72 31) 37 05-0, E-Mail info@wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1775


Wissen<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

Produktion und Eigenschaften von Zirkoniumdioxid<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

An Zirkoniumdioxid, dem so genannten weißen Stahl, führt in der<br />

modernen Zahnmedizin und Zahntechnik kein Weg mehr vorbei.<br />

Da dieses Material aber bis vor kurzem noch nicht zu den klassischen<br />

Werkstoffen im Dental<strong>labor</strong> gehörte, mangelt es bisweilen an<br />

Hintergrund- und Basiswissen. Um hier etwas Licht ins Dunkel zu<br />

bringen, hat Karl-Heinz Georgi die „gläserne“ Produktion bei<br />

Dental Direkt etwas näher in Augenschein genommen und sich<br />

einige Gedanken dazu gemacht.<br />

Autor:<br />

Zt. Karl-Heinz<br />

Georgi, Enger<br />

Indizes:<br />

Keramik<br />

Rohling<br />

Zirkoniumdioxid<br />

Zirkondioxid ist noch immer in aller<br />

Munde, mehr denn je, im eigentlichen<br />

und im übertragenen<br />

Sinne. Dabei hätte es wohl leicht sein<br />

können, <strong>das</strong>s dieser fantastische Werkstoff<br />

genauso schnell ins Abseits hätte<br />

geraten können, wie er auf den Markt<br />

gebracht wurde. Fantastisch sage ich<br />

ganz bewusst, weil ich vom ersten Tag<br />

an ein Fan dieses Materi<strong>als</strong> bin.<br />

Wohl kaum ein anderer Werkstoff in der<br />

Zahntechnik und Zahnheilkunde wurde<br />

so schnell und so unvorbereitet auf<br />

den Markt geworfen wie ausgerechnet<br />

<strong>das</strong> Zirkon. Unvorbereitet insofern,<br />

<strong>das</strong>s noch nicht genügend Hintergrundwissen<br />

bei den Anwendern vorhanden<br />

war. Dieses Material aufgrund<br />

seiner hervorragenden Eigenschaften<br />

<strong>als</strong> „weißen Stahl“ zu bezeichnen, wie<br />

es einer seiner Haupt-Entwickler, Ron<br />

Garvie, getan hat und dann so weiter<br />

zu machen, wie man es von der Metallkeramik<br />

kennt, war sicherlich der<br />

am wenigsten angebrachte Weg. So viel<br />

„Learning by Doing" ist uns in der Vergangenheit<br />

noch nie zugemutet worden,<br />

und der Prozess ist beileibe noch<br />

nicht zu Ende. Ich gebe an dieser Stelle<br />

einmal zu bedenken, wie viele Theorien<br />

zum Thema „Chipping“ noch immer<br />

kursieren und wie unterschiedlich<br />

die Ansätze derer sind, die uns Glauben<br />

machen wollen, <strong>das</strong>s sie – und nur sie<br />

allein – jetzt den wahren Grund für diesen<br />

unliebsamen Vorgang gefunden haben<br />

und wie er am wirksamsten ausgemerzt<br />

werden kann. Ich denke, wir<br />

tun gut daran, diese Erkenntnisse mit<br />

Aufmerksamkeit zu verfolgen, um so<br />

unseren Erfahrungsschatz stetig zu erweitern,<br />

damit <strong>das</strong> Zirkonoxid zu der Erfolgsgeschichte<br />

werden kann, die es<br />

verdient.<br />

Am Anfang war ...<br />

An dieser Stelle möchte ich damit beginnen<br />

zu hinterfragen, wie die Zirkonrohlinge,<br />

auch Blanks genannt, zustande<br />

kommen und deren Werdegang<br />

verdeutlichen. Zirkondioxid steht, global<br />

betrachtet, an der vorläufigen Spitze<br />

einer Entwicklungsgeschichte von<br />

keramischen Werkstoffen. Der Pferdefuß<br />

dieser Entwicklung ist, <strong>das</strong>s der<br />

Fortschritt sich mit fortschreitender<br />

Technologie enorm beschleunigt hat<br />

und den Anwender überholt, bevor dieser<br />

vollständig mit der Materie vertraut<br />

ist. Diese Entwicklung wird überdeutlich<br />

angesichts der historischen Entwicklung<br />

keramischer Werkstoffe. Man<br />

geht davon aus, <strong>das</strong>s die Anfänge des<br />

Porzellans, zum Beispiel in China, bis<br />

in <strong>das</strong> zweite vorchristliche Jahrtausend<br />

zurückreichen. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts<br />

setzte dann eine Entwicklung<br />

ein, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts<br />

eine um den Faktor 10 verkleinerte<br />

Korngröße zur Folge hatte und<br />

nur 30 Jahre später, etwa um 1980, ver-<br />

1776 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

Werkstoffe<br />

etwa um <strong>das</strong> Jahr 1745. Es folgten diverse<br />

Schritte mit ersten Verblendungen<br />

bis hin zu ersten Vollkeramik-Versorgungen.<br />

Ab hier war es nur noch ein<br />

kleiner Schritt hin zu unseren heutigen<br />

CAD/CAM-gefertigten Konstruktionen<br />

aus Zirkonoxid; entweder verblendetoder<br />

mittlerweile auch eingefärbtes,<br />

transluzenteres Voll-Zirkon.<br />

d Vorher und nachher<br />

kleinerte sich die Korngröße wiederum<br />

um den Faktor 10 auf Größen unter<br />

1 µm. Erste Anwendungen von Porzellan<br />

in der Zahnheilkunde gehen wohl<br />

auf den Franzosen Duchateau zurück,<br />

Das Dental-Zirkon<br />

Das letztgenannte Zirkon zählt zur neuesten<br />

Generation der Dental-Zirkone.<br />

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen,<br />

sich mit den Varianten, dem<br />

Herstellungsprozess und den mehr<br />

oder weniger feinen Unterschieden auseinanderzusetzen.<br />

In der Zahntechnik waren es zunächst<br />

die „gehipten“ Produkte, die mit Maschinen<br />

verschiedener Hersteller ausgefräst<br />

wurden. Die Nachteile: Große,<br />

schwere, verwindungssteife Maschinen<br />

und hoher Werkzeugverschleiß überwogen;<br />

und damit konnte sich diese<br />

f ZIrkonblanks<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1777


Wissen<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

e Absolute Reinraum -<br />

bedingungen beim axialen<br />

Pressen<br />

Technik, die Bearbeitung des fertig gesinterten<br />

Materi<strong>als</strong>, nicht durchsetzen.<br />

Die größte Verbreitung hat <strong>das</strong> "Weißlingsmaterial"<br />

oder auch „Blank“ erfahren,<br />

<strong>das</strong> wir heute <strong>als</strong> weiße Scheiben<br />

oder Blöcke kennen und aus dem<br />

wir unsere Gerüste ausfräsen.<br />

Außerdem noch zu erwähnen ist <strong>das</strong><br />

„Grünlingsmaterial“, im Prinzip eine Vorstufe<br />

zu unseren am häufigsten verwendeten<br />

Blanks, um die es hier gehen<br />

soll. Angesichts der Vielfalt der Anbieter,<br />

vor allem der Preisgestaltung, stellt sich<br />

dann die Frage, die ich bereits weiter<br />

oben angeschnitten habe:<br />

Ist <strong>das</strong> eigentlich überall <strong>das</strong>selbe Zirkon<br />

oder gibt es Unterschiede? Ein Blick<br />

hinter die Kulissen, beziehungsweise<br />

in die Fertigung, soll ein wenig mehr<br />

Klarheit bringen.<br />

Der einfachste und zugleich naheliegendste<br />

Weg, dies zu tun, ist der Besuch<br />

in meinem Nachbarstädtchen<br />

Spenge, gerade mal 15 km von Bielefeld<br />

entfernt, bei der Firma Dental Direkt.<br />

Das Unternehmen wirbt seit seinem<br />

Umzug in die neuen Firmengebäude<br />

mit seiner „gläsernen“<br />

Produktion und der Einladung zur Besichtigung.<br />

Der Besuch schien zu halten,<br />

was in der Werbung versprochen<br />

wird. Logisch, <strong>das</strong>s man sich etwas anders<br />

präsentiert <strong>als</strong> die Großen der<br />

Branche, um angenehm aufzufallen. Ein<br />

kurzer Rundgang durch <strong>das</strong> Haus und<br />

auch durch <strong>das</strong> Produktportfolio mit<br />

der Vertriebsleiterin Daniela Ohse,<br />

dann ein fast schonungslos offenes Gespräch<br />

mit dem Prokuristen, Uwe Greitens.<br />

Es blieb keine Frage offen, angefangen<br />

beim Vorlieferanten des Zirkonpulvers,<br />

der Tosoh-Corporation in<br />

Japan. Tosoh ist bekannt in der Keramik-Branche<br />

<strong>als</strong> Lieferant allerbester<br />

Qualitätswerkstoffe und <strong>das</strong> sind bei<br />

weitem nicht nur Zirkonpulver. Diese<br />

Tatsache legte auch die Frage nahe,<br />

wie sich die Liefersituation nach der<br />

atomaren Katastrophe in Japan entwickelt<br />

hat. Wie andere deutsche Weiterverarbeiter<br />

hatte auch Dental Direkt<br />

bereits Vorsorge getroffen, um die Produktion<br />

reibungslos gewährleisten zu<br />

können.<br />

Ist Zirkon radioaktiv?<br />

Mindestens genauso interessant ist,<br />

<strong>das</strong>s eines der Isotope des Zirkons,<br />

1778 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

Werkstoffe<br />

nämlich <strong>das</strong> 96 Zr grundsätzlich schwach<br />

radioaktiv ist und <strong>das</strong>s an den natürlichen<br />

Lagerstätten der Zirkonvorkommen<br />

immer auch Uran und Thorium zu<br />

finden sind, was zu einer natürlichen<br />

Strahlung der Zirkonsande führt. Die<br />

Diskussion darum ist an sich nicht neu.<br />

Sie wurde schon vor mehr <strong>als</strong> zehn Jahren<br />

angestoßen, <strong>als</strong> Zirkon-Implantate<br />

am Markt auftauchten. Im direkten Vergleich<br />

mit anderen Strahlungsquellen<br />

relativiert sich diese Frage allerdings<br />

schnell. Die Strahlungsdosis von zum<br />

Beispiel einem Glas Milch oder ein<br />

Zwölf-Stunden-Langstreckenflug wie<br />

beispielsweise Frankfurt-Tokio sind bereits<br />

wesentlich höher.<br />

Vom Pulver zum Rohling<br />

Das Zirkonpulver, <strong>das</strong> die Tosoh-Company<br />

liefert, 3Y-TZP-A, (ZrO 2 +HfO 2 +<br />

Y2O 3 +Al 2 O 3 ), selbst die genaue prozentuale<br />

Zusammensetzung wurde genannt,<br />

kommt <strong>als</strong> Granulat. Das bedeutet,<br />

<strong>das</strong>s die Zirkonkörnchen, die<br />

allesamt eine außerordentlich hohe<br />

Konstanz bezüglich der Korngrößen<br />

bei zirka 60 µm aufweisen, mit organischem<br />

Material ummantelt sind, damit<br />

optimale Fließfähigkeit und Pressbarkeit<br />

gewährleistet sind. Dieses Pulver<br />

wird dann im ersten Schritt in<br />

einem uniaxialen Pressverfahren mit<br />

Matrize sowie oberem und unterem<br />

Pressstempel verpresst und anschließend<br />

isostatisch in einem mit Flüssigkeit<br />

befüllten Druckbehälter fertig verdichtet.<br />

Dabei entsteht ein Rohling mit<br />

absolut homogener Verteilung der Zirkonkörner.<br />

Diese Rohlinge werden per<br />

CNC-Drehbank beziehungsweise Fräszentrum<br />

auf die endgültigen Maße für<br />

<strong>das</strong> jeweilige System gearbeitet.<br />

Danach werden die Rohlinge industriell<br />

vorgesintert und schließlich versandfertig<br />

gemacht. Beim Vorsintern der<br />

Grünlinge wird <strong>das</strong> organische Material,<br />

<strong>das</strong> die Zirkonkörnchen umgibt, ausgebrannt<br />

und die Stabilität der Presslinge<br />

erhöht sich. Nach dem Sintern<br />

sprechen wir dann von einem Weißling.<br />

Es war erstaunlich zu sehen, wie viele<br />

Proben von jeder Charge zurückbehalten<br />

werden für Materialtests und zur jederzeitigen<br />

Nachkontrolle für die einzelnen<br />

Chargen.<br />

An dieser Stelle wurde ebenfalls explizit<br />

eingegangen auf die allerfeinsten<br />

Unterschiede in der Zusammensetzung<br />

des Ausgangsmateri<strong>als</strong> Zirkonpulver<br />

und die daraus resultierenden Eigenschaften<br />

des endgültigen Produktes.<br />

Unterschiede in der Feinzusammensetzung<br />

bedingen unterschiedliche Sinterstrategien,<br />

sowohl bei der Blank-Herstellung<br />

<strong>als</strong> auch bei der Sinterung im<br />

Dental<strong>labor</strong>. Übersintern führt teilweise<br />

zu unkontrolliertem Kornwachstum,<br />

dies hat Einschränkungen der Festigkeit<br />

und Altersresistenz zur Folge. Zu<br />

schnelles Sintern kann Verzüge und ei-<br />

Vom Grünling zum Weißling<br />

c Gut zu sehen die Flüssigkeit für<br />

die gleichmäßige Druckverteilung beim<br />

isostatischen Pressen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1779


Wissen<br />

Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

e Der Vorsinterofen mit<br />

absolut gleichmäßiger<br />

Temperaturverteilung im<br />

gesamten Innenraum<br />

ne schlechte Passung zur Folge haben.<br />

Andererseits steigern höhere Sintertemperaturen<br />

aber die Transluzenz des<br />

Zirkons bei gleichzeitigem Abnehmen<br />

der Biegefestigkeit. Alle diese Faktoren<br />

müssen bei der Herstellung und auch<br />

beim Anwender (<strong>Zahntechniker</strong>) bedacht<br />

werden, damit <strong>das</strong> Ergebnis<br />

stimmt. Dental Direkt versorgt seine<br />

Kunden mit umfassenden Informationen<br />

zur Sinterstrategie, die überwiegend<br />

in aufwändigen Testreihen durch<br />

die RWTH Aachen gewonnen wurden.<br />

Ein besonderes Highlight, <strong>das</strong> während<br />

der letzten IDS von den meisten Herstellern<br />

präsentiert wurde, sind transluzentere<br />

Zirkone für Herstellung von<br />

vollanatomischen Kronen und Brücken<br />

aus Voll-Zirkon. Mit einigem Stolz wurde<br />

darauf verwiesen, <strong>das</strong>s es gelungen<br />

ist, alle 16 Farben des Vita-Classic-Systems<br />

herzustellen, verbunden mit weiteren<br />

Farben zur Reproduktion von<br />

Schneidebereichen. Mit diesen Farben<br />

ist es möglich, die gefrästen Weißlinge<br />

zu infiltrieren, bevor sie gesintert<br />

werden. Nach dem Sintern kann dann<br />

poliert werden oder aber mit beliebigen<br />

Glasurmassen fertig glasiert werden<br />

. Je nach Aufwand beim Infiltrieren,<br />

späteren Bemalen und Glasieren<br />

hinterlassen diese Arbeiten einen<br />

sehr ästhetischen Eindruck. Eine<br />

Frage wird sein, wie wir <strong>Zahntechniker</strong><br />

diese Arbeiten in Zukunft abrechnen<br />

werden.<br />

Zirkon und Abrasion<br />

Sowohl bei Dental Direkt <strong>als</strong> auch bei<br />

anderen Herstellern ist man der Frage<br />

nachgegangen, wie sich dieses an sich<br />

sehr harte Material Voll-Zirkon in Abrasionstests<br />

mit natürlichen Zähnen verhält.<br />

Eine Reihe von Instituten und Universitäten<br />

haben diese Untersuchungen<br />

unabhängig durchgeführt und die<br />

Ergebnisse sind außerordentlich positiv<br />

für diese Hochleistungskeramik. Sobald<br />

die Glasurschicht konventioneller<br />

Verblendkeramiken, oder auch Vollkeramiken,<br />

durch Abrasion durchbrochen<br />

ist und die darunter befindliche Struk-<br />

1780 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Zirkon ist nicht gleich Zirkon!<br />

Werkstoffe<br />

tur zum Vorschein kommt, verhält sich<br />

diese Fläche nicht unähnlich einer Sandpapierfeile.<br />

Die Feinstruktur beim Zirkon<br />

ist um ein Vielfaches feiner und dichter<br />

<strong>als</strong> herkömmliches Keramikmaterial und<br />

zeigt diesen Sandpapiereffekt überhaupt<br />

nicht. Eingeschliffene und wieder<br />

polierte Prüfstellen an Zirkon, sowohl<br />

herkömmlich wie transluzent, blieben<br />

absolut glatt und hinterließen keinerlei<br />

Schleifspuren auf dem Antagonisten.<br />

Transparenz –<br />

nicht nur beim Material<br />

Dass es auch anders geht, konnte ich<br />

im eigenen Betrieb auf meine Fragen<br />

beim ein oder anderen Hersteller erfahren:<br />

n Preis? „Billiger <strong>als</strong> alle anderen!“<br />

n Zusammensetzung? „Zirkon eben!“<br />

n Sinterstrategie? „Ja, 1450 °C !“<br />

n Temperaturanstieg, Haltzeiten, Abkühlrate?<br />

Fehlanzeige!<br />

Ergebnis: Gerüst passt nicht! Kommentar<br />

des Lieferanten: „Da ham ’Se<br />

wohl irgendwo ’nen Fehler in Ihrem<br />

Workflow“. In diesem Sinne: Keep on<br />

grinding!<br />

n<br />

e Schöne Transluzenz bei<br />

Voll-Zirkon-Restaurationen<br />

Zirkon ist eben nicht gleich Zirkon. Die<br />

Unterschiede liegen im feinsten Detail,<br />

in den minimalen Beimengungen von<br />

Aluminiumoxid und Yttriumoxid zur Stabilisierung<br />

des finalen Werkstoffes. Von<br />

größter Wichtigkeit ist ebenfalls <strong>das</strong><br />

Sinterverfahren, <strong>das</strong> im Labor ausgeführt<br />

wird. Zirkon- (Blank) Lieferanten<br />

sollten bereit und in der Lage sein, über<br />

ihre Produkte genauestens Auskunft zu<br />

geben und uns Anwender entsprechend<br />

zu informieren. Betriebsgeheimnisse<br />

haben dort ihre Grenzen, wo<br />

die Anwendungssicherheit in unserem<br />

Verantwortungsbereich sichergestellt<br />

werden muss. Bei Dental Direkt tut man<br />

sich in dieser Hinsicht angenehm hervor.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Karl-Heinz Georgi<br />

Minden-Weseler-Weg 174<br />

32130 Enger<br />

E-Mail kh.georgi@t-online.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1781


Wissen<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

Schulungsangebot von Zfx<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

CAD-Software wird in den meisten Dental<strong>labor</strong>en lediglich<br />

genutzt, um Kronen- und Brückengerüste zu konstruieren. Die<br />

digitale Technologie in der Zahntechnik lässt sich jedoch weitaus<br />

vielseitiger einsetzen <strong>als</strong> von vielen Anwendern erwartet.<br />

Dank kontinuierlicher Weiterentwicklungen<br />

der CAD/CAM-Technologie<br />

können heute auch individuelle<br />

Implantat-Abutments, Teleskope,<br />

Stege und Geschiebe digital<br />

designt werden – <strong>das</strong> entsprechende<br />

Know-how vorausgesetzt. Anwender<br />

der Zfx-CAD-Software erhalten nun die<br />

Gelegenheit, sich im Rahmen diverser<br />

Schulungen <strong>das</strong> erforderliche Wissen<br />

anzueignen – und gleich praktisch einzusetzen.<br />

Angebotene Kurse<br />

Das Fortbildungsangebot von Zfx besteht<br />

aus Kursen mit unterschiedlichem<br />

Schwierigkeitsgrad, so <strong>das</strong>s für Anfänger<br />

wie Fortgeschrittene Programme bereitstehen,<br />

in denen stets die für sie relevanten<br />

Informationen vermittelt werden.<br />

Beispielsweise richtet sich der<br />

InfoKurs, bei dem der Scan- und der Modelliervorgang<br />

im Mittelpunkt stehen,<br />

an potenzielle Anwender und der Basic -<br />

1782 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

Wissen<br />

Kurs mit Inhalten rund um <strong>das</strong> Design<br />

von einfachen Restaurationen an Anfänger.<br />

Der AdvancedKurs sowie der Pro-<br />

Kurs bieten spezifische Informationen<br />

zu komplexeren Versorgungen und eignen<br />

sich vor allem für fortgeschrittene<br />

Anwender. Termine und Kurzbeschreibungen<br />

für die am Unternehmenssitz in<br />

Dachau stattfindenden Veranstaltungen<br />

sind auf der Webseite www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

unter der Rubrik Support –<br />

Schulungen verfügbar. Ablauf und Inhalte<br />

des AdvancedKurs werden im Folgenden<br />

beispielhaft beschrieben.<br />

Tipps und Tricks<br />

Nach einer kurzen Einführung inklusive<br />

Präsentation von Basisfunktionen<br />

werden den Anwendern zahlreiche<br />

Tipps und Tricks vermittelt, welche die<br />

Konstruktion mit der Zfx-CAD-Software<br />

erheblich erleichtern und zu Zeiteinsparungen<br />

während des Design-Prozesses<br />

führen. Dabei wird nicht nur vorgeführt,<br />

wie eine Konstruktion erfolgt:<br />

Die Teilnehmer erhalten die Gelegenheit,<br />

an insgesamt neun CAD-Arbeitsplätzen<br />

die vorgeführten Schritte selbst<br />

durchzuführen (Abb. 1).<br />

Zu den Tipps, um die Modellation zu<br />

vereinfachen, gehört die Anwendung<br />

der Spiegelfunktion: Mit ihr lassen sich<br />

zum Beispiel an einem digitalisierten<br />

Situationsmodell ein oder mehrere Zähne<br />

im gegenüberliegenden Quadranten<br />

auswählen und gespiegelt reproduzieren.<br />

Auf diese Weise generierte Zahnformen<br />

können einfach über <strong>das</strong> Modell<br />

gelegt und anschließend beliebig<br />

angepasst werden, häufig sind dabei<br />

nur geringe Modifikationen erforderlich.<br />

Die Funktion eignet sich insbesondere<br />

für Versorgungen im Frontzahnbereich<br />

(Einzelzahn oder wenige<br />

Zähne).<br />

Eine effiziente Arbeitsweise wird außerdem<br />

durch die Verwendung von<br />

Kurzbefehlen über die Tastatur ermöglicht:<br />

Laut Zfx-Support-Mitarbeiter Zt.<br />

Manuel Fricke sind es vor allem die Tasten<br />

Steuerung und Shift, die häufig genutzt<br />

werden. Bei der Bearbeitung im<br />

Modus „Ganzer Zahn“ im Rahmen der<br />

Konstruktion vollanatomischer Restaurationen<br />

wird die Steuerungs-Taste<br />

eingesetzt, um den Zahn zu drehen,<br />

während die Shift-Taste gedrückt gehalten<br />

wird, um zu skalieren. Hält der<br />

e Abb. 1 An den CAD-<br />

Arbeitsplätzen konstruieren<br />

die Teilnehmer selbst<br />

Restaurationen nach der<br />

präsentierten<br />

Vorgehensweise<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1783


Wissen<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

c Abb. 2 Gescanntes<br />

Modell inklusive Scan -<br />

body, der die Implantat -<br />

position wiedergibt<br />

e Abb. 3 Design des<br />

Emergenzprofils<br />

e Abb. 4 Positionieren<br />

einer Zahnform<br />

c Abb. 5 Gestaltung des<br />

Abutment-Bodens<br />

Anwender Steuerung und Shift gemeinsam<br />

gedrückt, so ist es möglich,<br />

durch Mausklick und Ziehen an bestimmten<br />

Bereichen die Form der Restauration<br />

zu verändern.<br />

Abutment-Design<br />

Nach Vorstellung eines einfachen Beispiels<br />

zum Einstieg wird den Teilnehmern<br />

auch gezeigt, wie beispielsweise<br />

Abutment und Krone in einem Schritt<br />

konstruiert werden. Stets designen die<br />

Anwender bereits während der Präsentation<br />

selbst, bei Fragen stehen die<br />

Support-Mitarbeiter Zt. Manuel Fricke<br />

und Zt. Sabine Hain mit Rat und Tat zur<br />

Seite.<br />

Für die Konstruktion von Abutment und<br />

Krone wird zunächst ein Auftrag angelegt<br />

und im Zahnschema die entsprechende<br />

Position (im vorliegenden Fall<br />

regio 11) sowie die gewünschte Restaurationsart<br />

– anatomic coping – ausgewählt.<br />

Konstruiert werden können<br />

Standard- sowie verschraubte Abutments.<br />

Für die vorgeführte Modellation<br />

eines verschraubten Abutments wird<br />

zunächst ein Modell inklusive Scanbodies<br />

aufgenommen und der Datensatz<br />

in die Software importiert. Diese errechnet<br />

die Implantat-Position anhand<br />

des Scanbodies automatisch, Implantattyp,<br />

-länge und -durchmesser werden<br />

ausgewählt (Abb. 2). Anschließend<br />

wird <strong>das</strong> Emergenzprofil eingeblendet<br />

und auf Wunsch modifiziert (Abb. 3).<br />

Nun ist es möglich, eine anatomische<br />

1784 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

Wissen<br />

e Abb. 6 Festlegen der sekundären<br />

Einschubrichtung<br />

e Abb. 7 Vorschlag für <strong>das</strong> Abutment-Design<br />

e Abb. 8 Angezeigte Reduktion der prothetischen<br />

Versorgung<br />

e Abb. 9 Fertig konstruiertes Abutment<br />

c Abb. 10 Kronenkäppchen nach Abschluss<br />

der Konstruktion<br />

Zahnform aus der in der Software integrierten<br />

Bibliothek zu wählen oder mithilfe<br />

der Spiegelfunktion die Form der<br />

Frontzahn-Restauration festzulegen sowie<br />

im Modell zu platzieren (Abb. 4).<br />

Zur Nutzung der Spiegelfunktion kann<br />

auch nachträglich zum Beispiel ein Situationsmodell<br />

gescannt und geladen<br />

werden. Ist die virtuelle Restauration<br />

korrekt positioniert, so wird der Abutment-Boden<br />

im Freiformmodus gestaltet<br />

(Abb. 5). Durch transparentes Einblenden<br />

der Gingiva gelingt es, <strong>das</strong><br />

Abutment an diese anzupassen. An der<br />

Grenze des Abutment-Bodens ist eine<br />

Linie mit Bearbeitungspunkten eingezeichnet.<br />

Auf Wunsch können weitere<br />

Punkte hinzugefügt (Klicken der Steue-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1785


Wissen<br />

Rund um <strong>das</strong> digitale Design<br />

c Abb. 11 Teilnehmer bei der virtuellen<br />

Konstruktion eines Steges<br />

f Abb. 12 Diskussion am Monitor<br />

Ist der Vorgang abgeschlossen, so erscheint<br />

die Frage, ob lediglich <strong>das</strong> Abutment<br />

oder auch die Restauration konstruiert<br />

werden soll. Der Anwender gelangt<br />

bei Wahl der zweiten Option direkt<br />

in den Konstruktionsmodus für die<br />

Krone. Hier ist eine vollanatomische<br />

Krone oder eine reduzierte Gerüstform<br />

wählbar. Die Reduktion erfolgt automatisch,<br />

die gewünschte Stärke sowie<br />

die zu reduzierenden Bereiche sind jedoch<br />

zuvor durch den Anwender einstellbar<br />

(Abb. 8). Nach Abschluss des<br />

Vorgangs werden Abutment und Käppchen<br />

angezeigt und können gefertigt<br />

werden (Abb. 9 und 10).<br />

Austausch<br />

rung-Taste und Klick auf den Bereich<br />

der Linie, an dem der Punkt erscheinen<br />

soll) oder entfernt werden. Letzteres ist<br />

durch Halten der linken Maustaste und<br />

rechten Mausklick möglich.<br />

Im nächsten Schritt wird eine vollanatomische<br />

Krone angezeigt sowie je<br />

nach Größe des Abutments angepasst<br />

und die sekundäre Einschubrichtung<br />

überprüft sowie ggf. verändert (Abb. 6).<br />

Unter transparenter Einblendung der<br />

Krone zeigt die Software nun einen Vorschlag<br />

für <strong>das</strong> Abutment an, dessen<br />

Form ebenfalls mit Freiform-Werkzeugen<br />

modifiziert werden kann (Abb. 7).<br />

Design der Krone<br />

In ähnlicher Form werden auch Beispiele<br />

für die Konstruktion von Primärteleskopen,<br />

Geschieben, implantatgetragenen<br />

verschraubten Brücken und<br />

Stegen (Abb. 11) präsentiert und geübt.<br />

Doch obwohl eine Fülle von Informationen<br />

auf die Teilnehmer wartet, bleibt<br />

stets genügend Zeit für ein geselliges<br />

Mittagessen und den Austausch mit<br />

Kollegen sowie Zfx-Mitarbeitern (Abb.<br />

12). n<br />

Informationen bei:<br />

Zfx GmbH<br />

Kopernikusstraße 27<br />

85221 Dachau<br />

Telefon (0 81 31) 3 32 44-0<br />

E-Mail info@zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

1786 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


A K A D E M I E<br />

S E M I N A R E • S Y M POSI E N • M E S S E N<br />

Kompetenzzentrum für zahntechnische Weiterbildung<br />

Me. Thilo Wolf,<br />

Jahrgang 1966, ist seit<br />

1994 selbstständiger<br />

Unternehmer. Er<br />

wohnt im nordpfälzischen<br />

Oberhausen an<br />

der Nahe. Hier ist auch<br />

sein Unternehmen beheimatet,<br />

<strong>das</strong> er mit viel Engagement und Freude<br />

führt.<br />

Me. Thilo Wolf ist Betriebswirt und Handwerksmeister<br />

und verfügt über einen mehr <strong>als</strong> 20-<br />

jährigen Erfahrungsschatz in den Bereichen<br />

Dental<strong>labor</strong>, Handwerk, Seminarwesen, Vertrieb<br />

und Management. In den letzten 20 Jahren<br />

hat er über 130 Mitarbeiter in<br />

verschiedenen und sehr erfolgreichen Unternehmen<br />

geführt. Er kennt die vielen Facetten<br />

des Umgangs mit Kunden sehr gut. Als Managementberater<br />

und Motivationscoach hat<br />

sich Me. Thilo Wolf und die Firma VPS – Die<br />

Beratung auf Handwerksunternehmen und<br />

deren Außendarstellung spezialisiert. Eine seiner<br />

weiteren Hauptaufgaben liegt darin, die<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer dieser<br />

Betriebe zu stabilen und selbstbewussten Managern<br />

auszubilden.<br />

Me. Thilo Wolf liebt Sport, gutes Essen und<br />

wertvolle Kommunikation. Er ist mit Leib und<br />

Seele Ehemann und Vater, was seine 6-köpfige<br />

Familie eindrucksvoll unter Beweis stellt.<br />

Er lebt, liebt und arbeitet nach der einfachen<br />

Regel: Das Leben ist sexy! Dies tut er immer<br />

ganzheitlich, intensiv und nachhaltig, denn<br />

jeder Tag hat Augenblicke, die Lust auf Leben<br />

machen. Was immer es auch ist, lassen Sie es<br />

uns genießen!<br />

Kontakt:<br />

VPS – Die Beratung<br />

Me. Thilo Wolf, Betriebswirt (HWA)<br />

Untere Kirchgasse 2<br />

D- 55585 Oberhausen/Nahe<br />

Tel.: (0 67 55) 9 60 14<br />

Fax: (0 67 55) 4 76<br />

E-Mail: info.vps@gmx.de<br />

Homepage: www.vps-dieberatung.de<br />

Veränderter Markt, unsere große Herausforderung!<br />

Wir alle stehen Veränderungen in der Regel skeptisch gegenüber. Sie werden von uns mit der Unsicherheit über<br />

unsere Zukunft verbunden und werden so <strong>als</strong> Gefahr oder Risiko eingestuft. Das lässt uns an unsere Grenzen<br />

stoßen und die vor uns liegenden Herausforderungen scheinen unüberwindbar. Gibt es Möglichkeiten, dieser<br />

Situation vorbeugend entgegenzutreten? Helfen uns hierbei gute Schulungsmaßnahmen und ausführliche Informationen<br />

diese schwierig zu lösenden Aufgaben zu bewältigen? Ich sage dazu deutlich JA!<br />

Wie mache ich mein Unternehmen fit für die Zukunft? Wie schaffe ich es, loyale Kunden zu bekommen und zu<br />

halten? Warum muss ich mich ändern? Wie ist es mir möglich, mehr wirtschaftlichen Erfolg zu sichern? Wie ist<br />

mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen und kann ich die Zufriedenheit meiner Kunden noch steigern? All <strong>das</strong><br />

sind Fragen, die uns <strong>als</strong><br />

Unternehmerin und Unternehmer täglich begleiten und unsere höchste Aufmerksamkeit fordern. Wir schaffen<br />

diese Herausforderung nur dann, wenn wir begreifen, <strong>das</strong>s wir uns dem allgegenwärtigen Veränderungsprozess<br />

des Marktes stellen müssen. Wir haben nur dann eine Chance weiterhin erfolgreich unser Unternehmen zu<br />

führen, wenn wir diese Veränderungen annehmen, sie verinnerlichen und zum Anlass nehmen, uns selbst verändern<br />

zu wollen. Nur so bilden wir die Rahmenbedingungen für unsere zukünftigen<br />

Managementaufgaben.<br />

Zielgruppe: Dental<strong>labor</strong> Inhaber, Dental<strong>labor</strong> Gruppen, Dental<strong>labor</strong> Qualitätsverbünde,<br />

DL Mitarbeiter in Führungspositionen und MA mit Veränderungsbereitschaft<br />

Nutzen: Durch die Teilnahme an diesem Workshop bekommen Sie die Möglichkeit,<br />

n Ihre eigene, betriebliche Wertschöpfung zu steigern und Sie werden kennenIernen,<br />

wie Sie Ihren Kunden in Zukunft einen immateriellen Mehrwert bieten.<br />

Inhalt des Workshops:<br />

n Intensivieren der Kundenbeziehungstiefe n Erreichen von Kundenbegeisterung n Kundenloyalität, unser<br />

größtes Kapital n Verbesserung der Kommunikation mit Kunden n Das sichere und selbstbewusste Auftreten<br />

n Feedbackmanagement n Telefonmanagement n Organisation und Delegieren n Die wertvollen Kompetenzen<br />

optimal nutzen n Die Kunst sich selbst und andere zu motivieren<br />

Ablauf:<br />

Teilnehmer:<br />

Gebühr:<br />

Termine:<br />

Anmeldung:<br />

Vortrag, intensive Zusammenarbeit, Fallbeispiele und Diskussion<br />

Anzahl begrenzt auf maximal 15 Personen<br />

219,– EUR zzgl. MwSt. pro Person, je weitere Person aus gleichem Labor<br />

121,– EUR zzgl. MwSt. Diese Preise gelten nur für DL Abonnenten.<br />

Normalpreis pro Teilnehmer 289,– EUR zzgl. MwSt.<br />

10. Dezember 2011 in München, jeweils von 9.05 Uhr bis 16.20 Uhr<br />

Anmeldeschluss jeweils spätestens 25 Tage vor Seminartermin<br />

Anmeldecoupon per Fax (0 89) 318905-38<br />

Anmeldung/Rücktritt: Nach Erhalt Ihrer Anmeldung senden<br />

wir Ihnen eine Eingangsbestätigung mit allen nötigen Informationen.<br />

Zur Begleichung der Seminargebühr erhalten Sie<br />

spätestens zum Anmeldeschlusstermin eine Rechnung, die<br />

gleichzeitig <strong>als</strong> An meldebestätigung dient. Wenn Sie nach<br />

dem Anmeldeschluss Ihre Teilnahme stornieren, müssen wir<br />

die gesamte Gebühr in Rechnung stellen. Stornieren Sie Ihre<br />

Teilnahme vor dem Anmeldeschluss, müssen wir 30,– € Bearbeitungsgebühr<br />

erheben.<br />

Ihr Vorteil: Sie können in beiden Fällen eine Ersatzperson<br />

<strong>als</strong> Vertretung schicken.<br />

Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt., Tagungsunterlagen, -getränken,<br />

Kaffeepausen und Mittagessen, sofern nicht anders<br />

angegeben.<br />

Anmeldeschluss: jeweils 14 Tage vorher, sofern nicht anders<br />

angegeben.<br />

Absage: Der Veranstalter Verlag Neuer Merkur GmbH behält<br />

sich <strong>das</strong> Recht vor, die Seminare aus wichtigem Grund<br />

abzusagen. Änderungen und Irrtümer sowie Preisänderungen<br />

vorbehalten.<br />

Anmeldung<br />

„Veränderter Markt, unsere große Herausforderung!<br />

n 10. Dezember 2011<br />

n Ich bin Abonnent/-in.<br />

Meine Kundennummer:<br />

Meine Mitgliedsnummer:<br />

n Ich bin rhw-Abonnent/-in.<br />

n Ich bin Mitglied im Berufsverband Hauswirtschaft.<br />

Meine Kundennummer (Adressetikett 1. Zeile Mitte) und Gutscheine unbedingt bei Anmeldung angeben, nachträgliche Gewährung von Rabatten ist ausgeschlossen.<br />

Ansprechpartner:<br />

Ulrich Bartel,<br />

Telefon:<br />

(0 89) 31 89 05-54,<br />

Fax:<br />

(0 89) 31 89 05-38<br />

Name/Vorname<br />

Berufliche Funktion<br />

Straße/Nr.<br />

PLZ/Ort<br />

E-Mail<br />

Telefon/Fax<br />

Coupon ausschneiden,<br />

ggf. kopieren und<br />

einsenden an:<br />

Verlag Neuer Merkur<br />

VNM Akademie,<br />

Postfach 60 06 62,<br />

81206 München<br />

n<br />

Ja, ich bin damit einverstanden, <strong>das</strong>s Sie<br />

mich ggf. per E-Mail oder Telefon über<br />

weitere Verlagsangebote informieren.<br />

Datum/Unterschrift<br />

Mit meiner Unterschrift erkenne ich die genannten Bedingungen zu Anmeldung und Rücktritt an.<br />

#<br />

www.vnm-akademie.de


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Ausführlichere Informationen zu den hier aufgeführten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.dlonline.de in der Rubrik ‹Termine›<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS 03.11. Hamburg kostenfrei 3M Espe AG<br />

ZT Andreas Eichwald (0 81 52) 700-0<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 07.11. Heidenheim kostenfrei www.3mespe.de<br />

ZTM Rainer Rominger<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 09.11. Mainz kostenfrei<br />

Dr. Kugies<br />

Provisorienkurs/Lava 11.11. Korbach kostenfrei<br />

Frau Diehl //ZTM Bernd Ludorf<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 25.11. Tettnang kostenfrei<br />

Hr. Schmieder, ggf. Heike Stöth<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS/Design 7.0 02.12. Korbach kostenfrei<br />

ZTM Bernd Ludorf<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 05.12. Heidenheim kostenfrei<br />

ZTM Rainer Rominger<br />

Blick hinter die Kulissen/Lava COS 07.12. Hamburg kostenfrei<br />

ZT Andreas Eichwald<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 07.12. Mainz kostenfrei<br />

Dr. Kugies<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 09.12. Tettnang kostenfrei<br />

Hr. Schmieder, ggf. Heike Stöth<br />

FMD/M08 CAD-CAM ADVANCED V, Zirkonoxid- 11.11.-12.11. Dresden 590,00 Amann Girrbach GmbH<br />

Doppelkronentechnik mit NEM Sekundärgerüst (0 72 31) 957-221<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

www.amanngirrbach.com<br />

EM/M03 Keramik ADVANCED I (CC/ZIF), 11.11.-12.11. W<strong>als</strong>rode 800,00<br />

naturanaloge Schichttechnik CC/ZIF<br />

ZTM Peter Biekert<br />

EMS/M02 Verblendung nach Nolte (CC/ZIF), 11.11.-12.11. Münster 820,00<br />

Frontzahn-Formen III (Live-Patientenfall)<br />

Andreas Nolte<br />

EM/M02 Keramik BASIC (ZIF), einfache 11.11.-12.11. Bochum 800,00<br />

Schichttechnik Creation ZIF<br />

Hubert Schenk<br />

EM/M06 Keramik ADVANCED IV (Frontzahn-Formen II) 18.11.-19.11. Pforzheim 820,00<br />

Andreas Nolte<br />

EMS/|/M05 Verblendung nach Maier III (CC), 18.11.-19.11. Wien 850,00<br />

Schichttechnik auf Platinfolie<br />

ZTM Joachim Maier<br />

EMS/M06 Verblendung nach Schunke, 18.11.-19.11. Essen 800,00<br />

geschichtete Seitenzahnkeramik<br />

ZTM Stefan Schunke<br />

FMA/M01 Kopierfräsen – BASIC (analoge Prozesskette) Online- Pforzheim 240,00<br />

AG-Referenten<br />

Übersicht<br />

FMD/M01 CAD-CAM Basic (digitale Prozesskette) Online- Pforzheim & 390,00<br />

AG-Referenten Übersicht Koblach<br />

FMD/M02 CAD-CAM Basic, Addendum Motion Online- Pforzheim & 650,00<br />

(digitale Prozesskette) Übersicht Koblach<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M03 CAD-CAM ADVANCED I, Grundkenntnisse Online- Pforzheim 490,00<br />

Abutmentsoftware<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M04 Webinar CAD-CAM ADVANCED I, Online- Online 180,00<br />

Grundkenntnisse Abutmentsoftware<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M09 Webinar CAD-CAM ADVANCED II, Online- Online 90,00<br />

Software-Update Teleskopmodul<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M10 Webinar CAD-CAM ADVANCED III, Online- Online 135,00<br />

Virtueller Artikulator „Ceramill Artex ® “<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I – 01.11.-03.11. Bremen 280,00 BEGO<br />

komplizierte OK und UK-Klammerprothesen<br />

Bremer Goldschlägerei<br />

Rationelle Kombitechnik/Fräs- und Teleskoptechnik – 07.11.-11.11. Bremen 490,00 (04 21) 20 28 372<br />

Profikursus, für Meisterschüler besonders geeignet<br />

www.bego.com<br />

Topfit zur Gesellenprüfung– Generalprobe mit 14.11.-18.11. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

CAD/CAM Einführungskursus – für Azubis (Preis 1) 14.11.-18.11. Bremen 280,00/<br />

und Jungtechniker (Preis 2) 480,00<br />

Topfit zur Gesellenprüfung – Generalprobe mit 12.12.-16.12. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

1788 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

BEGO Medical-Workshop 09.11. Bremen 49,00 BEGO Medical<br />

BEGO Medical-Workshop 14.12. Bremen 49,00 (04 21) 20 28 178<br />

www.bego-medical.de<br />

Individuelle visio.lign Verblendungen, von 25.11.-26.11. Senden 890,00 bredent GmbH & Co. KG<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon (0 73 09) 872-396<br />

Andreas Lüdtke<br />

www.bredent.com<br />

SKYplanX/Hands-on Software Training und 28.11. Senden 350,00<br />

Bohrschablonenherstellung<br />

ZTM Markus Ostermeier<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; 08.12.-09.12. Senden 620,00<br />

Modul 01/Grundkurs<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Behandlung der Schlafapnoe mit der Termin auf Senden 170,00<br />

Protrusionsschiene SleepPlus<br />

Anfrage<br />

Dr. Margit Weiss<br />

Abformung – aber richtig! Termin auf vor Ort 99,00<br />

Sabine Rißmann<br />

Anfrage<br />

Einstückguss auf Implantat-, Teleskop- und 2-Tages-Kurs, vor Ort 900,00<br />

Stegarbeiten<br />

Termin auf<br />

ZT Björn Lenz, ZT Marc Wagner, ZT Martin Liebel Anfrage<br />

Erfolgreich Gießen/Gießtechnik nach Sabath; Termin auf vor Ort 1132,00<br />

Modul 01/insteigerkurs<br />

Anfrage<br />

Andreas Sabath<br />

Erfolgreich Gießen/Gießtechnik nach Sabath; 2-Tages-Kurs, vor Ort 2037,00<br />

Modul 02/Expertenkurs<br />

Termin auf<br />

Andreas Sabath<br />

Anfrage<br />

Verblenden mit visio.lign Termin auf Vor Ort 550,00<br />

ZT Björn Lenz, ZT Marc Wagner, ZTM Martin<br />

Anfrage<br />

Liebel, ZTM Michael Maier<br />

Herstellung einer Protrusionsschiene Workshop Termin auf Hamburg und 420,00<br />

Zertifizierungskurs Labor Anfrage Münster<br />

ZT Jörg Meier<br />

SKYplanX/Software Intensivtraining Termin auf Senden 130,00<br />

ZTM Markus Ostermeier<br />

Anfrage<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 25.11.-26.11. Crailsheim 1750,00 bredent medical GmbH & Co. KG<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc. (0 73 09) 872-396<br />

Behandlung von Alveolarfortsatzdefekten: 30.11. Köln 650,00 www.bredent-medical.com<br />

Eigenknochen und Alternativen<br />

PD Dr. Dr. Daniel Rothamel<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 03.12. Landsberg am 950,00<br />

Dr. Georg Bayer / Dr. Frank Kistler<br />

Lech<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 09.12.-10.12. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

HELBO-Therapie: Biofilm – Ihr unsichbarer Feind! 09.12. Heidelberg auf Anfrage<br />

Dr. Tilman Eberhard, M.Sc., Dr. Sigurd Hafner<br />

Basiswissen der Totalprothetik 11.11.-12.11. Nürnberg 570,00 Candulor Dental GmbH<br />

ZTM Reinhold Haß<br />

KunstZahnWerk<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahnprothese 19.11. Regensburg 295,00 (0 77 31) 79 783-22<br />

ZTM Tony Wiessner<br />

www.candulor.de<br />

Ansprechpartnerin: Angelika Achenbach, Bitte fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm an!<br />

LavaTM Chairside Oral Scanner & mehr 04.11. Starnberg kostenfrei Corona Lava Fräszentrum<br />

Prof. Dr. Daniel Edelhoff, LMU München<br />

Starnberg<br />

Blick hinter die Kulissen – SPEZIAL 16.11. Starnberg kostenfrei (0 81 51) 55 53 88<br />

Johannes Semrau, ZT<br />

www.lavazentrum.com<br />

Blick hinter die Kulissen – SPEZIAL 14.12. Starnberg kostenfrei<br />

Johannes Semrau, ZT<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung, da Teilnehmerzahl begrenzt!<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1789


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Dentale Formen und Strukturen der Front- und 19.01.-20.01. Meckenheim 650,00 DA VINCI CREATIV<br />

Seitenzähne, Teil I 2012 Forum für die <strong>dental</strong>e Kunst<br />

ZTM Achim Ludwig (0 22 25) 10 027<br />

www.davinci<strong>dental</strong>.de<br />

Fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm 2011 an!<br />

Nach Teilnahme an allen 3 Majesthetikkursen erhalten Sie <strong>das</strong> „Majesthetische Zertifikat“<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 01.11.-02.11. Hamburg 510,00 DeguDent GmbH<br />

2-Tage mit KISS und love (0 61 81) 59-59 15<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

www.degudent.de<br />

Lessons with love 02.11. Hanau 149,00<br />

ZT Yamen Chaban, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 09.11. Hamburg 98,00<br />

ZTM Frank Hartzig, DeguDent GmbH<br />

Variationen der Veneer-Technik 09.11. Düsseldorf 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 09.11.-10.11. Berlin 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Gerald Haase, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 09.11. Stuttgart 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Restauration demineralisierter Zähne mit System 09.11. Ismaning 295,00<br />

C.D.T. Darryl Millwood, Murnau<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 10.11. Hanau 98,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 14.11.-15.11. Hannover 510,00<br />

2-Tage mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 15.11. Hanau 98,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept: „All in one“ 16.11. Berlin 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Implantat-Prothetik by CAD/CAM, Kompetenz im Team 16.11. Hannover 98,00<br />

ZTM Stephan Adler, Landsberg am Lech<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 21.11. Ismaning 98,00<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Variationen der Veneer-Technik 22.11. Hanau 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 22.11.-23.11. Hannover 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept: „All in one“ 23.11. Hanau 385,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Restauration demineralisierter Zähne mit System 23.11. Stuttgart 295,00<br />

C.D.T. Darryl Millwood, Murnau<br />

Lessons with love 23.11. Berlin 295,00<br />

ZTM Werner Gotsch, Marktleuthen<br />

Aufwachstechnik <strong>als</strong> Basis und Wegbereiter 25.11. Hanau 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 28.11.-29.11. Berlin 510,00<br />

2-Tage mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Aufwachstechnik <strong>als</strong> Basis und Wegbereiter 30.11. Berlin 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Implantat-Prothetik by CAD/CAM, Kompetenz im Team 30.11. Düsseldorf 98,00<br />

ZTM Stephan Adler, Landsberg am Lech<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 01.12.-02.12. Ismaning 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 01.12. Düsseldorf 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Aufwachstechnik <strong>als</strong> Basis und Wegbereiter 05.12. Hannover 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik, 06.12. Hannover 295,00<br />

1-Tag mit KISS und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 08.12. Hannover 98,00<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.degudent.de unter der Rubrik „Fortbildung und Veranstaltungen“.<br />

1790 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Einstückguss – einfach und sicher 25.11.-26.11. Dieburg (bei 449,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

ZTM Carsten Haake Frankfurt) (0 72 31) 803-470<br />

www.dentaurum.de<br />

Implantationskurs an Humanpräparaten 26.11. Berlin 460,00 Dentaurum Implants GmbH<br />

Prof. Graf/Dr.Heinemann (0 72 31) 803-470<br />

Implantationskurs an Humanpräparaten 03.12. Bonn 460,00 www.dentaurum.de<br />

Prof. Götz/Dr. Heinemann<br />

Keramik Profi 02.12.-03.12. Essen 750,00 FUNDAMENTAL<br />

ZTM Volker Brosch<br />

Schulungszentrum<br />

Moderne Teleskop- und Kombinationstechnik – 06.12.-07.12. Essen 750,00 (02 01) 86 86 4-0<br />

schnell, effizient, passgenau<br />

www.fundamental.de<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Fordern Sie unsere aktuellen Seminarbroschüren 2011 an!<br />

Initial MC „Möglichkeiten der individuellen 26.11. Berlin 450,00 GC Germany GmbH<br />

Veneertechnik“ (0 61 72) 99 596-0<br />

ZTM Christian Rothe<br />

www.gcgermany.de<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teil II 04.05.2012 Dresden auf Anfrage Handwerkskammer Dresden<br />

(berufsbegleitend) -27.04.2013 (03 51) 80 87 50<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teile II/I 04.05.2012 Dresden auf Anfrage www.hwk-dresden.de<br />

(Vollzeit) -27.04.2013<br />

Weitere Infos unter www.hwk-dresden.de<br />

Die individuelle Schichtung – House of the Ceramics – 09.11. Hamburg 395,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Drei Keramiken – ein Ästhetik-Konzept (0 61 81) 35 39 24<br />

Techn. Fachberater<br />

www.heraeus-<strong>dental</strong>.de<br />

Keramik-Matrix-Workshop – die Entdeckung des 09.11. Karlsruhe 295,00<br />

ästhetischen Codes<br />

Edith Richter<br />

Digitale Fotografie – Kurs 2 09.11. Dresden 295,00<br />

ZTM/MDT Wolfgang Weisser<br />

Aufstellung totale Prothese – 09.11.-10.11. Nürnberg 245,00<br />

TIF-Totalprothetik in Funktion<br />

ZTM Kai Franke<br />

Form-Farbe-Oberfläche im Spiegel – 10.11.-11.11. Düsseldorf 595,00<br />

<strong>dental</strong>getreu in Ästhetik und Funktion<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

PALA-Ästhetik – bewährt und kompetent 11.11. Berlin 275,00<br />

ZTM Dieter Ehret<br />

Navigator-Masterkurs 11.11.-12.11. Ludwigshafen 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

Noninvasive Additionaler Veneer-Technik 15.11.-16.11. Garbsen 495,00<br />

ZTM Marcel Unger<br />

Matrix-Master Variation der Veneer-Technik 15.11.-16.11. Düsseldorf 725,00<br />

ZTM Paul Fiechter<br />

Navigator-Farb-GPS 16.11. Hamburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Überpresskeramik 16.11. Hanau 99,00<br />

ZTM Oliver Neumann<br />

Modell- und Patientenanalyse 18.11. Berlin 145,00<br />

Dr. Polei<br />

Funktionsdiagnostik für <strong>das</strong> erfolgreiche Team 18.11.-19.11. Hagen 595,00<br />

Zahnarzt/<strong>Zahntechniker</strong><br />

ZA Dr. Körner/ZTM Mormann<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1791


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 18.11. Köln 389,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

Prothetik à la carte - Gerontoprothetische 18.11.-19.11. Dresden 475,00<br />

Therapie<br />

Dipl.-ZP André J. Baur<br />

Matrix Heraceram Keramik und Signum Composite 24.11.-25.11. Hamburg 495,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

Keramik-Matrix-Workshop – 30.11. Ronneburg 99,00<br />

die Entdeckung des ästhetischen Codes<br />

ZTM Kai Franke<br />

Signum-Verblendkurs Ästhetik-Konzepte 02.12. Berlin 389,00<br />

ZTM Jürgen Freitag<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 16.11. Düsseldorf 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 – Einsteigerkurs 18.11. Hagen 50,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 – Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 09.11. Hamburg 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 – Aufbau Kurs „Vertiefen Sie Ihr Wissen“ 09.11. Ettlingen 99,00<br />

Olaf Garz<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen-Kurs 09.11. Ronneburg 139,00<br />

Gerhard Wächter<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen-Kurs 09.11. Düsseldorf 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen-Kurs 10.11. Hamburg 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen-Kurs 11.11. Hagen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen-Kurs 24.11. Stuttgart 139,00<br />

Josef Baumgartner<br />

CAD/CAM 4.1. Der individuelle Implantatsteg im 10.11. Freiberg 649,00<br />

CARA-System<br />

ZTM Roland Binder<br />

BWL 1 Grundkurs eintätig – Das kann Ihr 16.11. Berlin 290,00<br />

Steuerberater zum Erfolg Ihres Unternehmens<br />

beitragen<br />

Dipl.-Kfm. Frank Lenz<br />

BWL Kurs 4 – Fit in die Zukunft, mit System zum 11.11.-12.11. Leipzig/Halle 850,00<br />

Erfolg „Unternehmer denken und planen, bevor<br />

sie handeln“<br />

ZT Christian Thiesen, ZT Uwe Heemann<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.heraeus-<strong>dental</strong>.com/kursprogramm<br />

Farbe sehen – die Materialauwahl verstehen 11.11.-12.11. Ellwangen 950,00 Ivoclar Vivadent GmbH<br />

Volker Brosch (0 79 61) 88 90<br />

IPS e.max High Performance 11.11.-12.11. München 770,00 www.ivoclarvivadent.de<br />

Vom Foto – über die Analyse – zur Ästhetik<br />

Bellmann/Hannker<br />

IPS e.max – Frontzahnrestaurationen 11.11.-12.11. Hannover 395,00<br />

der neuen Generation<br />

Oliver Morhofer<br />

Materialien und Verblendlösungen für NobelProcera 17.11.-18.11. Ellwangen 250,00<br />

Mitarbeiter Ivoclar Vivadent<br />

IPS e.max „Press to sucess“ 18.11.-19.11. Berlin 595,00<br />

Benjamin Votteler<br />

IPS e.max Ceram – Naturgetreu in die Zukunft 18.11.-19.11. Offenbach 495,00<br />

Peter Hecker<br />

Weitere Kursangebote unter www.ivoclarvivadent.de!<br />

Rationelle Frontzahnkeramik und Veneertechnik 14.11.-15.11. Neuss 510,00 Jochen Peters<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Dentale Schulungen Peters<br />

Rationelle Okklusionskeramik 21.11.-22.11. Neuss 510,00 (0 21 31) 48 889<br />

ZTM Jochen Peters<br />

www.ds-peters.de<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik 30.11.-01.12. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende 05.12.-06.12. Neuss 310,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik heute 07.12.-08.12. Neuss 490,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

1792 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Distal Jet – Compliance unabhängige 04.11. Herborn 420,00 KFO Labor life-<strong>dental</strong><br />

Molarenbewegung (0 27 72) 58 21 51<br />

Dr. T. Krey, Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

www.life-<strong>dental</strong>.de<br />

Genial einfach – oder einfach genial?! – 25.11. Herborn 650,00<br />

Lingualkurs<br />

Dr. T. Krey, Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

Individuelle Techniker-Kurse auf Anfrage!<br />

15. Prothetik Symposium/Prothetik leben – 26.11. Berlin 240,00 Merz Dental GmbH<br />

Lösungen zwischen Pflicht und Kür (0 43 81) 40 34 14<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und 09.12. Hamburg 120,00 model-tray GmbH<br />

Zirkon (08 00) 33 81 415<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

www.model-tray.de<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich! Weitere Infos unter www.model-tray.de<br />

Implantatprothetik TOTAL! – Total NORMAL? 02.11. Dresden 49,00/im Nobel Biocare<br />

Dr. Stephan Jacoby, ZTM Antje Schönberg, ZTM Team (bis 3 Deutschland GmbH<br />

Kristian Dahl, ZTM Thorsten Büker Personen) (02 21) 50 08 55 90<br />

99,00 www.nobelbiocare.com<br />

Kombinationsschulung Scanner und NobelGuide 05.11. Dresden 39,00<br />

Ralph Dietrich<br />

NobelActive live – Chirurgie und Prothetik 16.11. Erlangen 49,00<br />

unter substanzerhaltenden Gesichtspunkten<br />

Dr. René Buchholz<br />

Gero-prothetische Versorgung mit VITAPAN ® 12.11. Rheine 249,00<br />

Zähnen auf CAD/CAM gefertigten Implantatstegen<br />

von Nobel Biocare<br />

Dr. Martin Rempen, ZTM Franz Hoppe<br />

NobelProcera Jour Fixe/Demovorstellung 16.11. Köln 0,00<br />

André Weber<br />

Modellherstellungskurs: „Das perfekte 02.12. Hamburg 350,00 picodent GmbH<br />

Implantatmodell u.d. individuelle Abformlöffel“ Dental Produktions- u.<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske<br />

Vertriebs GmbH<br />

(0 22 67) 65 800<br />

www.picodent.de<br />

Weitere Termine auf Anfrage!<br />

Prinzipien der biomechanischen Okklusion nach 18.11.-19.11. Erlangen 499,00 Polz Zahntechnisches Laboratorium<br />

M.H. Polz Teil1 (0 91 31) 48 22 30<br />

Ztm. Michael Polz<br />

www.polz-europe.com<br />

phaser Schweißen Basiskurs 09.11. bei 300,00 primotec<br />

ZTM Andreas Hoffmann Göttingen Joachim Mosch<br />

primosplint – Aufbissschienen 16.11. Bad Homburg 300,00 (0 61 72) 99 77 00<br />

Florian Mack<br />

www.primogroup.de<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – 18.11. bei 300,00<br />

Geschiebe Kombiarbeit<br />

Göttingen<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

phaser Schweißen für Fortgeschrittene 22.11. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Schienenkurs 24.11. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

phaser Schweißen Basiskurs 06.12. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Kronen & Brücken 07.12. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Schienenkurs 08.12. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Weitere Info und Seminartermine unter www.primogroup.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1793


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Gießen in der Zahntechnik, Der Dentalguss: 14.11. Leipzig 99,00 Sabath Dentalforschung<br />

passgenau-homogen-kompatibel (08 41) 379 62 06<br />

Dipl.-Ing. Andreas Sabath<br />

www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Patientenorientierte Zahnmedizin und 30.11. Dresden 169,00<br />

Zahntechnik<br />

Dr. Karlheinz Graf, Dipl.-Ing. Andreas Sabath<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 05.11. Iserlohn 357,00 SCHEU-DENTAL GmbH<br />

eines IST ® -Gerätes (0 23 74) 92 88-0<br />

ZT Hans-Jürgen Adamik<br />

www.scheu-<strong>dental</strong>.com<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 16.11. Berlin 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 18.11. München 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 22.11. Hamburg 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Schnarchtherapie: Arbeitskurs zur Herstellung 25.11. Iserlohn 415,00<br />

einer TAP ® -Schiene<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 30.11. Stuttgart 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Grundkurs 14.12. Iserlohn 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

CLEAR-ALIGNER Set-Up Aufbaukurs 17.12. Iserlohn 415,00<br />

ZTM Peter Stückrad<br />

Dialog Vario Komposit Kurs–Systemvorstellung 04.11. Rosbach 79,00 Schütz Dental GmbH<br />

Speci<strong>als</strong>: Titan Brückenvers. IMPLA-System 04.11.-05.11. Bochum 599,00 (0 60 03) 814-0<br />

Speci<strong>als</strong>: Partielle Prothese von A-Z (Kombi-ZE) 10.11.-11.11. Nienburg 700,00 www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Speci<strong>als</strong>: Schichtschema mit Tizian Keramik 10.11.-11.11. Schwerin 349,00<br />

Masterworkshop: Die individuelle Zahnprothese 12.11. Herne 299,00<br />

Galvanobrücke – die goldene Lösung 18.11.-19.11. Bochum 599,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 18.11. Rosbach 49,00<br />

Laser-Veranstaltung für Fortgeschrittene auf Anfrage Bochum 365,00<br />

Masterworkshop: Totalprothetik (FuturaGen) auf Anfrage Rosbach 250,00<br />

Nuance 750 Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Nuance 850 Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Speci<strong>als</strong>: Funktionsdiagnostik auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Speci<strong>als</strong>: Funktionsdiagnostik Modul I+II, JMA auf Anfrage Bad Lauchst auf Anfrage<br />

Speci<strong>als</strong>: Verträglicher Zahnersatz auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Tizian Schnupperkurs 1 Tages-Kurs auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Welder- und Lasertechnologie, Grundlagen auf Anfrage Rosbach 95,00<br />

Welder- Technik Einsteigerkurs auf Anfrage Bochum 95,00<br />

Aktuelles Kursprogramm unter: www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Ceramage – Keramikidentische Frontzahnästhetik 25.11.-26.11. Weinböhla 585,00 SHOFU Dental GmbH<br />

in Komposit (0 21 02) 86 64-0<br />

PSK Carla Gruber<br />

www.shofu.de<br />

Anmeldung Tel. 0 21 02 / 86 64-26, banz@shofu.de<br />

Intensives und schrittweises Üben am 01.12.-04.12. Budapest, 4950,00 Straumann GmbH<br />

Humanpräparat – im Team bestehend aus Ungarn inkl.UST Kursorganisation Kliniken<br />

Implantologe & <strong>Zahntechniker</strong> Teampreis (07 61) 45 01-177<br />

Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel, ZA & ZT/ www.straumann.de<br />

Prof. Dr. Stephan Eitner, ZT Alexander Rottler 2475,00<br />

inkl. Ust.<br />

Einzelpreis<br />

Kurs am Humanpräparat, Digitale Lösungen in der <strong>dental</strong>en Implantologie<br />

1794 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Erfolgreiche Veneers/Praktischer Arbeitskurs 18.11.-19.11. Frankfurt a. 1180,00 Tanaka Dental<br />

Prof. Dr. Asami Tanaka und Prof.Dr.Nasser Barghi M. (0 61 72) 8 30 26<br />

www.tanaka.de<br />

Ausführliche Informationen unter www.tanaka.de<br />

Für mehr natürliches Farbspiel 02.12. Schwaig 290,00 VITA Zahnfabrik<br />

Farbliche Charakterisierung und Individualisierung (0 77 61) 5 62-235<br />

von VITABLOCS-Restaurationen<br />

www.vita-kurse.de<br />

Gastreferent: Marianne Höfermann<br />

VITA VMK Master individuell: 02.12.-03.12. Rostock 395,00<br />

Eine Tradition wird fortgesetzt<br />

VITA Mitarbeiterin: Barbara Marek<br />

Modernes Behandlungskonzept der Restauration 17.11.-19.11. Westerburg 1350,00 Westerburger Kontakte<br />

von Front- und Seitenzähnen (0 26 63) 9 11 90 30<br />

Dr. Diether Reusch, Dr. Uwe Blunck u.a.<br />

www.westerburgerkontakte.de<br />

Aktuelles Kursprogramm unter www.westerburgerkontakte.de<br />

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www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

ZENOSTAR Workshop: Individuelle Seiten- und 10.11.-11.11. Pforzheim 285,00<br />

Frontzahngestaltung Monolithische Kronen <strong>als</strong><br />

Zukunftskonzept/ZENOFLEX dimension One –<br />

Einschichttechnik auf Zirkonseitenzahnkäppchen<br />

mit uni light/uni intense und individuelle<br />

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ZTM Dieter Knappe<br />

Intensivtraining 3shape DentalDesigner für 12.11. Pforzheim 125,00<br />

Anwender mit guter praktischer Erfahrung<br />

Hr. Lüppens<br />

REFLEX dimension/REFLEX dimension One, 16.11. Pforzheim 50,00<br />

ZENOFLEX dimension – Keramikworkshop die neue<br />

Dimension<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

CAD/CAM Führerschein (I): Basis 17.11. Pforzheim 50,00<br />

Wissensvermittlung über ZENOTEC ® (3shape) für<br />

Einsteiger<br />

ZTM Alexander Lang<br />

IT Basics für CAD/CAM Anwender 18.11. Pforzheim 50,00<br />

ZT Thomas Günthner<br />

Fotokurs – Mund- und Objektfotografie – 26.11. Pforzheim 125,00<br />

Makrofotografie innerhalb und außerhalb des<br />

Mundes<br />

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M. Fricke / S. Hein (0 81 31) 33 24 40<br />

Basic Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 04./16./25.11. Dachau Gruppenkurse www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

M. Fricke / S. Hein und 290,00/<br />

07./16.12. Individualkurse<br />

650,00<br />

Advanced Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 09./18./30.11. Dachau Gruppenkurse<br />

M. Fricke / S. Hein und 390,00/<br />

09./21.12. Individualkurse<br />

750,00<br />

Pro Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 02./11./23.11. Dachau Gruppenkurse<br />

M. Fricke / S. Hein und 490,00/<br />

02./14.12. Individualkurse<br />

850,00<br />

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

Alle Kursgebühren zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1795


ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Für die Zeit außerhalb des Laborbetriebs<br />

Tests und Tipps<br />

… die man so selten bekommt. Von Uwe Kremmin. Folge 33<br />

Für Sie getestet<br />

Gut übernachten bei Würzburg<br />

Ein Leser kritisierte uns für die Vorstellung des sehr<br />

teuren Palais Coburg im Septemberheft. So etwas<br />

sei der heutigen Lage der Zahntechnik nicht mehr angemessen<br />

– und da ist viel dran. Ich nehme mir diese<br />

Kritik <strong>als</strong>o zu Herzen und bin froh, im Sommerurlaub<br />

auf ein Hotel gestoßen zu sein, <strong>das</strong> gut und günstig ist.<br />

Es scheint ein wenig schwierig, im Würzburger Raum<br />

ein gutes Hotel zu finden. Ein Glückstreffer: <strong>das</strong> Wombacher's<br />

Gästehaus. Es liegt mitten im kleinen, weinseligen<br />

Ort Sommerach. Man schläft, obwohl <strong>das</strong> Haus<br />

an einer Straße liegt, ruhig (auch ohne übermäßigen<br />

Weingenuss). Die Zimmer dieses alten Gebäudes sind<br />

klein, aber ansprechend und stilvoll ausgestattet, <strong>das</strong><br />

Frühstück besteht nicht aus dem üblichen Papp aus Industriekäse<br />

und Marmelade im Plastikbehälter (der<br />

Gästen übrigens nicht nur in günstigen Übernachtungsmöglichkeiten<br />

zugemutet wird), sondern es bietet<br />

eine sorgsam gewählte, qualitativ hervorragende<br />

Auswahl an besonderen Käsesorten, leckerem Schinken,<br />

Eierspeisen und anderen wohl mundenden Sachen.<br />

Unser Fazit: Wir können dieses Gästehaus<br />

wärmstens empfehlen.<br />

c www.pensionsommerach.de<br />

2 x kostenlos<br />

Navigieren<br />

Tipp 1: Wer ein Android-Smartphone besitzt<br />

hat Grund zur Freude: die mitgelieferte<br />

„Maps“ Anwendung erlaubt es, Google-Straßenkarten<br />

auf dem Gerät abzuspeichern<br />

und dann auch ohne Roaming<br />

zu nutzen. Wenn Sie <strong>als</strong>o beispielsweise<br />

<strong>das</strong> teure Roaming in Italien nicht möchten,<br />

trotzdem aber eine Karte von Rom auf<br />

Ihrem Gerät haben wollen, so <strong>das</strong>s Sie immer<br />

sehen können, wo Sie gerade sind,<br />

dann laden Sie den kompletten Stadtplan<br />

von Rom einfach auf Ihr Gerät. Dann können<br />

Sie <strong>das</strong> Roaming im Ausland abgeschaltet<br />

lassen und sparen Geld. Und so<br />

geht’s: In der Maps-App auf Optionen,<br />

dann Google Labs drücken. Dort „Kartenbereich<br />

vorab im Cache speichern“ auswählen.<br />

Zurück in die Kartenansicht und<br />

die Stadt Rom auf der Karte ansteuern. Irgendwo<br />

im Zentrum den Finger auf der Kar-<br />

1796 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


dl privat<br />

ArbeitsLeben<br />

e Maverick<br />

te halten bis die Adresse angezeigt wird.<br />

Auf diese Adresse tippen, dann „Kartenbereich<br />

vorab im Cache speichern“ auswählen.<br />

Sodann lädt <strong>das</strong> Gerät die Karte<br />

in den Speicher. Eine gute App um <strong>das</strong><br />

Roaming auszuschalten ist übrigens<br />

„APNdroid Free“. Nutzen Sie dessen Widget.<br />

Tipp 2: Wanderer werden mit den Karten<br />

von Google nicht sehr zufrieden sein. Viel<br />

besser sind oftm<strong>als</strong> die Karten des Open-<br />

StreetMap-Projektes. Diese lassen sich beispielsweise<br />

über die sehr gute, kostenlose<br />

App „Maverick“ benutzen, mit der Sie<br />

auch Touren aufzeichnen können. Der Vorteil<br />

der OSM-Karten: Deutlich mehr Details<br />

(auch für Autofahrer) und auch Wanderwege<br />

werden gezeigt. Nachteil: Da die Karten<br />

von Freiwilligen erstellt werden (Hut<br />

ab!), kann es Lücken geben. Wir liefen am<br />

Wochenende durch einen Wald und benutzten<br />

Maverick und OSM-Karten, um wieder<br />

aus dem „Dickicht“ zu finden. Ohne<br />

beides wäre uns dies kaum so gut gelungen<br />

– die Genauigkeit und die Qualität der<br />

Karten sind begeisternd!<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1797


ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Gute Trainingsfilme<br />

Unter www.khanacademy.org<br />

finden Sie<br />

zahlreiche, didaktisch<br />

sehr gut gemachte Filme<br />

über Mathematik, Physik,<br />

Chemie, Finanzen<br />

und andere Gebiete, von<br />

denen man viel lernen<br />

kann. Sie sind geeignet<br />

für jeden, der sich weiterbilden<br />

möchte, besonders<br />

aber für Schüler<br />

und Studenten. Die Filme<br />

sind auf Englisch (so<br />

lernt man nebenbei auch<br />

<strong>das</strong>), einige gibt es mit<br />

deutschen Untertiteln.<br />

Eine hervorragende Sache!<br />

Zufrieden leben<br />

In der Septemberausgabe boten wir in dieser Rubrik einen Vortrag an zum Thema:<br />

„Wie schaffe ich es, mich nie mehr zu ärgern?“<br />

Zwei gute Nachrichten gibt es dazu: Wir mussten einen zusätzlichen Termin einrichten<br />

und wir haben <strong>das</strong> Thema erweitert.<br />

Der zusätzliche Termin ist Freitag der 18.11.2011 um 17 Uhr in unseren Verlagsräumen<br />

in München (am Samstag Weihnachtsshopping<br />

in der Stadt? :-). Das erweiterte<br />

Thema lautet: „Wie schaffe ich<br />

es, mich nie mehr zu ärgern und ein glückliches,<br />

zufriedenes, gelassenes Leben zu<br />

führen?“<br />

Fotolia © Doreen Salcher<br />

Können wir garantieren, <strong>das</strong>s Sie sich<br />

nach diesem Vortrag nie mehr ärgern?<br />

Nein, denn <strong>das</strong> hängt von Ihrem persönlichen<br />

Lernwillen ab. Ich selbst nutze die<br />

im Vortrag gezeigte Methode seit zirka<br />

acht Monaten und habe mich seitdem<br />

kein einziges Mal mehr geärgert. Davor?<br />

Fünf mal täglich!<br />

Der Vortrag ist kostenlos für Abonnenten,<br />

alle anderen zahlen 190 Euro.<br />

Uwe Kremmin<br />

Fragen und Kommentare bitte an uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

1798 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

picodent in Hochform<br />

Vom Marathon zur Maß!<br />

Vollen Körpereinsatz zeigte Dietmar Bosbach<br />

beim Berlin-Marathon. Nach den Läufen in<br />

New York 2009 und Athen 2010 bestritten Bernhard<br />

Stubenrath, vom Dental-Labor Stubenrath<br />

in Wetzlar und der picodent Geschäftsführer in<br />

diesem Jahr in der Hauptstadt wieder gemeinsam<br />

einen Marathon. Die beiden waren begeistert<br />

von der tollen Stimmung – eine Million<br />

Zuschauer – und der großen Teilnehmerzahl<br />

von 40000 Läufern. Der Wettbewerb 2012 ist<br />

bereits geplant, es geht zum Jubiläumslauf nach<br />

Stockholm.<br />

Spielen Sie<br />

im Siegerteam?<br />

kapitel4.com<br />

e Marathon-Männer: Dietmar Bosbach, rechts<br />

und Bernhard Stubenrath<br />

Wenige Tage später brauchte Dietmar Bosbach<br />

seine Kondition zum Maß-Stemmen: Die beiden<br />

„Bs“ von picodent, Böhlefeld und Bosbach,<br />

hatten Kunden aus der Region München zum<br />

Oktoberfest eingeladen. Hermann Böhlefeld<br />

und Dietmar Bosbach glänzten im krachledernen<br />

Outfit. dl-Textchefin Barbara Schuster<br />

musste einräumen, <strong>das</strong>s auch „Preißn“ zünftig<br />

aussehen können im bayerischen G’wand. n<br />

Es ist Zeit, auf die Siegerstraße<br />

zu wechseln. Mit dem Zfx Scanner-<br />

& Softwarepaket sind Sie dafür<br />

bestens gerüstet!<br />

Zfx bietet Ihnen die Möglichkeit, die Wertschöpfung im eigenen<br />

Labor zu behalten. Völlig unabhängig von Material und Indikation:<br />

Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Paket aus High-End<br />

3D-Scanner und leistungsfähiger CAD-Software – ein offenes<br />

System für Gewinner!<br />

Als zertifizierter Digital-Lab Partner steht Ihnen zudem <strong>das</strong> große<br />

Zfx Netzwerk von Fräszentren, Dental<strong>labor</strong>en und Zahnärzten offen.<br />

Und Zfx Dental Net, die neue und einzigartige Online-Plattform<br />

von Zfx, stellt dabei sicher, <strong>das</strong>s Sie während des gesamten <strong>dental</strong>en<br />

Produktionsprozesses garantiert alles unter Kontrolle behalten.<br />

e Die Oktoberfest-Gastgeber Hermann<br />

Böhlefeld, rechts, und Dietmar Bosbach, links,<br />

in Festlaune. In der Mitte Uli Bosbach, Bruder<br />

von Dietmar, und bekennender Wiesn-Fan<br />

Spielen auch Sie im Siegerteam!<br />

Gerne beraten wir sie persönlich: T +49 (0) 81 31 / 33 244-0<br />

Weitere Informationen auf www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1799


ArbeitsLeben<br />

Alarmsignal Rückenschmerz<br />

Im Gespräch mit Wirbelsäulenspezialist Dr. Reinhard Schneiderhan<br />

Alarmsignal<br />

Rückenschmerz<br />

Viele Deutsche haben <strong>das</strong> Kreuz mit dem Kreuz. Laut einer<br />

Langzeitstudie des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen<br />

(BKK) leiden etwa zwei Drittel der Erwachsenen für eine bestimmte<br />

Zeit und in einigen Fällen auch dauerhaft unter<br />

Rückenschmerzen 1) . Verspannung, Bandscheibenvorfall,<br />

Verschleiß der Wirbelgelenke, Hexenschuss oder ein<br />

eingeklemmter Ischiasnerv zählen zu den häufigsten Diagnosen.<br />

Wir fragten Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist<br />

und Orthopäde in München, nach Therapie-Möglichkeiten.<br />

1) Quelle: http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1413<br />

(Stand: 06.05.2011)<br />

dl: Wann sollten Betroffene einen Arzt<br />

aufsuchen?<br />

Reinhard Schneiderhan: Sobald Rückenschmerzen<br />

auftreten, ist es ratsam,<br />

diese stets <strong>als</strong> Alarmsignal zu betrachten.<br />

Wenn nach zwei oder drei Tagen<br />

keine Besserung eintritt, empfiehlt sich<br />

ein Arztbesuch. Sobald Lähmungsoder<br />

Ausfallerscheinungen hinzukommen,<br />

gilt es, sofort zu handeln.<br />

dl: Wann wird operiert, wann nicht?<br />

Reinhard Schneiderhan: Gleich vorneweg:<br />

Offene Operationen am Rücken<br />

bergen erhebliche Risiken, und immer<br />

noch entscheiden sich viele Patienten<br />

auf Anraten des Arztes viel zu früh für<br />

einen operativen Eingriff. Dabei kommt<br />

eine OP eigentlich nur infrage, wenn alle<br />

konservativen Therapiemöglichkeiten<br />

ausgeschöpft sind und eine umfangreiche<br />

Diagnose stattgefunden hat.<br />

Dafür gibt es heutzutage innovative<br />

neurochirurgische Operationsmethoden,<br />

die weitaus schonender sind <strong>als</strong><br />

vorherige Eingriffe und zusätzlich große<br />

Erfolgschancen versprechen. So lassen<br />

sich die Bandscheiben beispielsweise<br />

selbst bei schweren Vorfällen mithilfe<br />

eines schonenden Eingriffes durch moderne<br />

künstliche Bandscheiben ersetzen.<br />

Die Beweglichkeit der Wirbelsäule<br />

bleibt dabei erhalten. Oft ersetzen<br />

aber auch minimalinvasive Therapien<br />

operative Eingriffe, führen ebenso zum<br />

gewünschten Erfolg und ermöglichen<br />

kurze stationäre Aufenthalte sowie eine<br />

schnelle Genesung.<br />

dl: Worin unterscheiden sich die minimalinvasiven<br />

Therapien?<br />

Reinhard Schneiderhan: Bei minimalinvasiven<br />

Eingriffen handelt es sich um<br />

sehr schonende Eingriffe, bei denen wir<br />

meist mit äußerst kleinen Sonden arbeiten.<br />

Mittlerweile existieren viele Verfahren,<br />

die Rückenschmerzen entgegenwirken<br />

und gleichzeitig umgebendes<br />

Gewebe schonen. Je nach Diagnose<br />

wenden wir Therapien wie Wirbelsäulenkathetertechnik,<br />

Mikrolaser- und<br />

Hitzesondeverfahren, Schmerzschrittmacher<br />

oder die neue so genannte PRF-<br />

Methode (Pulsierte Radiofrequenz-<br />

Technik) an. Um ein paar Beispiele zu<br />

nennen: Bei rückenmarksnahen Vernarbungen<br />

und Verklebungen greifen<br />

wir oft auf den Katheter zurück, mit dessen<br />

Hilfe wir einen speziellen Medikamenten-Mix<br />

sowie eine Enzymlösung<br />

direkt an die Schmerzstelle bringen.<br />

Auch Bandscheibenvorwölbungen oder<br />

-vorfälle behandeln wir in vielen Fällen<br />

mit modernen minimalinvasiven<br />

Methoden wie Mikrolaser oder Hitzesonde.<br />

Die Laserstrahlen oder eine<br />

erhitzte Sonde schrumpfen Gewebe,<br />

verschweißen kleine Einrisse, unterbrechen<br />

Schmerzfasern und stoppen<br />

durch einen Wärmeeffekt die Weiterleitung<br />

der Schmerzsignale an <strong>das</strong> Gehirn.<br />

Fotolia © Sebastian Kaulitzki<br />

1800 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Alarmsignal Rückenschmerz<br />

ArbeitsLeben<br />

dl: Was tun bei chronischen Schmerzen?<br />

Reinhard Schneiderhan: Um der Ursache<br />

auf den Grund zu gehen, steht uns<br />

eine neue Methode zur Verfügung:<br />

die Epiduroskopie. Bei der minimalinvasiven<br />

Rückenmarkkan<strong>als</strong>piegelung<br />

ergibt sich für uns die Möglichkeit, zwischen<br />

Entzündungen, Verklebungen,<br />

Engstellen oder Resten von Bandscheibenvorfällen<br />

zu unterscheiden<br />

und dementsprechend zu handeln. Oftm<strong>als</strong><br />

kommt bei chronischen Beschwerden<br />

der Schmerzschrittmacher<br />

zum Einsatz. Der am Schmerzherd implantierte<br />

Impulsgeber unterbricht mittels<br />

schwacher elektrischer Impulse<br />

die Schmerzweiterleitung zum Gehirn.<br />

Eine ähnliche Wirkung erzielt auch die<br />

PRF-Technik. Mit schwachen Stromstößen<br />

überdeckt die Sonde für vier<br />

bis sechs Minuten <strong>das</strong> Schmerzgebiet.<br />

Im Gegensatz zum Schmerzschrittmacher<br />

verbleibt sie aber nur für<br />

eine bestimmte Behandlungszeit im<br />

Körper.<br />

dl: Übernehmen Krankenkassen die<br />

Kosten für minimalinvasive Behandlungen?<br />

Reinhard Schneiderhan: Gesetzliche<br />

Krankenkassen übernehmen mittlerweile<br />

die Kosten für Mikrolaser, Hitzesonde,<br />

PRF-Methode und Epiduroskopie.<br />

bs n<br />

Zum Weiterlesen<br />

Weitere Tipps für eine gesunde Wirbe l -<br />

säule gibt Dr. Reinhard Schneiderhan in<br />

seinem Buch „Schmerzfrei daheim & im<br />

Büro“, erschienen im Klaus Oberbeil<br />

Verlag, 128 Seiten, durchgehend vierfarbig,<br />

9,90 Euro, ISBN: 978-3-9813597-0-1<br />

Infos zu Dr. Schneiderhan unter<br />

www.orthopaede.com<br />

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80 <br />

mm – 300 mm / 1 1/2 Z0ll<br />

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Zulauf in die<br />

höchste Kammer<br />

einleiten.<br />

Auslaufadapter<br />

herausziehen.<br />

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<br />

Zum Reinigen<br />

Verschraubung<br />

am Ablauf<br />

lösen, Verschlußkappe<br />

aufschrauben,<br />

Restwasser<br />

mit unserer<br />

Wasserabsaugpumpe<br />

entfernen und Einsatz<br />

herausziehen.<br />

Art.-Nr. | 20004<br />

Ersatzfolien<br />

Folieneinsatz unter der<br />

Auslauföffnung zusammenbinden<br />

und entsorgen.<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1801


ArbeitsLeben<br />

Schmökern im Herbst<br />

Aktuelle Buchtipps<br />

Schmökern im Herbst<br />

Besser essen<br />

metabolic balance ist eines der erfolgreichsten<br />

Ernährungsprogramme der<br />

letzten Jahre. Das Konzept führt effektiv<br />

und langfristig zur Gewichtsabnahme,<br />

auch die Blutfettwerte verändern sich<br />

positiv. Nun gibt es ein Set, bestehend<br />

aus einer kompakten Einführung in <strong>das</strong><br />

Programm und 50 Rezeptkarten von Dr.<br />

Wolf Funfack: metabolic balance. Ernährungsset;<br />

Südwest Verlag, München<br />

2011, 14,99 Euro. Die bebilderten<br />

Karten sind in einer praktischen Schachtel<br />

und können individuell kombiniert<br />

werden. Die Rezepte sind einfach nachzukochen<br />

und gehen schnell.<br />

Ähnlich funktioniert die LOGI-Methode.<br />

LOGI steht für Low Glycemic and Insulinemic,<br />

<strong>als</strong>o „niedriger Blutzucker- und<br />

Insulinspiegel“. Auf dem Speiseplan<br />

stehen viel Gemüse, Salate, frische<br />

Früchte sowie reichlich eiweißhaltige<br />

Nahrung wie Fleisch, Geflügel und<br />

Fisch, Milchprodukte und Nüsse sowie<br />

Hülsenfrüchte. Ebenfalls von Bedeutung<br />

sind hochwertige Fette und Öle.<br />

Und damit man nun nichts verpasst,<br />

gibt es den LOGI-Wochenplaner 2012<br />

(systemed Verlag, Lünen 2011, 9,95<br />

Euro): Zwölf Monatsübersichten, 54 Wochendoppelseiten,<br />

Woche für Woche<br />

ein kleiner Denkanstoß und jeden Monat<br />

ein kreatives LOGI-Rezept. Ansprechend<br />

gestaltet im Westentaschenformat.<br />

Für Anhänger der Trennkost schrieb Ursula<br />

Summ ein praktisches Büchlein:<br />

„Trennkost. Schnell und lecker. 80 Rezepte<br />

unter 30 Minuten“ (Trias Verlag,<br />

9,99 Euro). Wer so wie ich kaum Zeit<br />

zum Kochen hat, aber trotzdem etwas<br />

Gesundes und Leckeres auf den Tisch<br />

bringen will, sollte sich dieses Rezeptbüchlein<br />

unbedingt anschaffen. Wie der<br />

Titel schon sagt, werden 80 Trennkost-<br />

Gute Adresse.<br />

www.zahnwerk.eu<br />

Lindgesfeld 29 a · 42653 Solingen · Fon (0212) 226 41 43 · Fax (0212) 226 41 44 · info@zahnwerk.eu<br />

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CAD/CAM-<br />

Fräszentrum<br />

für Zirkon, NEM-, Titanund<br />

Kunststoffgerüste<br />

•Wir verarbeiten Ihr Stumpfmodell<br />

oder Ihre Datensätze<br />

•Wir fräsen 5-achsig mit<br />

modernster Technologie<br />

ZAHNWERK<br />

Frästechnik GmbH<br />

1802 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Schmökern im Herbst<br />

ArbeitsLeben<br />

Rezepte vorgestellt, die in maximal 30<br />

Minuten zubereitet sind. Hilfreich sind<br />

auch die vielen praktischen Tipps (was<br />

lässt sich gut vorbereiten, was eignet<br />

sich zum Mitnehmen ins Büro?).<br />

Hühnerfleisch ist im Trend: Es ist<br />

schmackhaft, zart und leicht, es<br />

schmeckt gebraten, gegrillt, gedünstet<br />

oder gekocht. Das wunderschön aufgemachte<br />

Buch von Gerd Wolfgang Sievers<br />

„Huhn & Co. Die besten Rezepte<br />

von Huhn & Pute, Ente & Gans“ (Pichler<br />

Verlag, 29,99 Euro) stellt leicht verständliche<br />

Kochanleitungen für Vorspeisen,<br />

Suppen, Snacks und Hauptspeisen<br />

vor. Dabei mischen sich<br />

exotische Rezepte mit den Klassikern;<br />

so trifft die Entenbrust auf Campari und<br />

die Pute umgibt sich mit duftendem<br />

Ananaskraut. Allen Liebhabern von Geflügelfleisch<br />

wärmstens zu empfehlen!<br />

Willi Haider und Christoph Wagner stellen<br />

in ihrem Buch „Die Steierische Küche“<br />

(Pichler Verlag, 24,99 Euro) 270<br />

traditionelle und moderne Rezepte vor.<br />

Es handelt sich um ein steirisches<br />

Grundkochbuch für den modernen<br />

Haushalt. Traditionelle und berühmte<br />

Basisrezepte wie Käsenockerln werden<br />

mit modernen Abwandlungen wie Rote-Rüben-Spätzle<br />

oder Kürbisnockerln<br />

präsentiert. Informationen zu den steierischen<br />

Grundprodukten (wie Kürbis<br />

und Äpfel) sowie kulturhistorische<br />

Anekdoten runden <strong>das</strong> auch optisch<br />

sehr schön gelungene Buch ab.<br />

Zu „besser essen“ gehört natürlich<br />

auch „besser trinken“. Maria Steinbauer<br />

stellt in ihrem Buch einen Wein<br />

vor, an dem sich die Geister scheiden:<br />

den Schilcher („Der Schilcher und sein<br />

Land“, styria regional, 24,99 Euro). Für<br />

die einen ist er eine Offenbarung, für<br />

die anderen „Sauerampfer“, was dem<br />

Wein sicherlich nicht gerecht wird. Der<br />

Schilcher ist eine steierische Spezialität,<br />

ein Roséwein aus der Blauen Wildbachertraube.<br />

In dem prächtigen Buch<br />

wird die Weinregion Weststeiermark<br />

vorgestellt, Weingüter, Ausflugs- und<br />

Freizeittipps, Schilcher Rezepte und<br />

weitere Produkte, die aus dem in seiner<br />

Art einzigartigen Wein hergestellt<br />

werden (wie Sekt, Glühwein, Grappa,<br />

Traubenkernöl und Gelee).<br />

Neues Diamantpoliersystem für beste<br />

Ergebnisse auf Glaskeramiken<br />

und Silikatkeramiken.<br />

Rotary Grinding and<br />

Polishing Instruments<br />

EVE DIAPRO<br />

Zweistufiges diamantiertes Bearbeitungssystem, speziell auf die<br />

Bearbeitung der leucitverstärkten Glaskeramiken und Silikatkeramiken abgestimmt.<br />

- Hochästhetisches Ergebnis in nur zwei Stufen<br />

- Deutlich verbesserte Oberflächenqualität gegenüber bisherigen Systemen<br />

EVE – Qualität aus Tradition – Vorsprung durch Innovation<br />

TOP INNOVATION<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1803


ArbeitsLeben<br />

Schmökern im Herbst<br />

Gesund bleiben<br />

Nach so viel gutem Essen<br />

und Trinken müssen<br />

wir nun aber zur Mäßigung<br />

mahnen, damit<br />

sich keine typischen Zivilisationskrankheiten<br />

(wie Bluthochdruck oder<br />

Diabetes) entwickeln.<br />

Die goldene Mitte ist<br />

auch hier <strong>das</strong> richtige<br />

Maß. Dr. Gabi Hoffbauer<br />

stellt in ihrem Ratgeber<br />

„Die 50 besten Bluthochdruck-Killer“<br />

vor<br />

(Trias Verlag, 9,99 Euro). Hypertonie,<br />

wie <strong>das</strong> Fachwort heißt, ist mittlerweile<br />

die Volkskrankheit Nummer 1. Die<br />

meisten nehmen Medikamente ein,<br />

könnten sich diese oft aber sparen,<br />

wenn am Lebensstil gearbeitet würde.<br />

Es genügen schon kleine Änderungen<br />

im Alltag, um erfolgreich gegen Bluthochdruck<br />

anzukämpfen. Gezielte Ernährung,<br />

regelmäßige Bewegung und<br />

ausreichend Entspannung sind dabei<br />

die Hauptpfeiler. Was Sie sonst noch<br />

tun können? Schlagen Sie nach!<br />

Öfter mal schmunzeln<br />

Das ist doch mal eine lustige<br />

Idee … „Das geheime<br />

Wissen der Yoga-Hunde“<br />

(Knesebeck Verlag, 14,95<br />

Euro) heißt <strong>das</strong> Buch von<br />

Dan Borris. 45 Hunde zeigen<br />

die wichtigsten Yoga-<br />

Positionen – und dank Photoshop<br />

wird selbst der ungelenkste<br />

Vierbeiner zum<br />

Yoga-Meister … Ironischheitere<br />

Anweisungen und Meditationssprüche<br />

begleiten die witzigen Bilder.<br />

Ein prima Weihnachtsgeschenk für<br />

humorvolle Yoga-Fans und Hundefreunde.<br />

Besser telefonieren<br />

Sie <strong>als</strong> <strong>Zahntechniker</strong> haben viel am<br />

und mit dem Telefon zu tun. Ob Sie dabei<br />

erfolgreich sind, hängt von zahlreichen<br />

Faktoren ab. Roland Arndt zeigt in<br />

seinem <strong>als</strong> Notizbuch aufgemachten<br />

„Workbook“, wie es geht. „Menschen<br />

gewinnen per Telefon“<br />

heißt <strong>das</strong> Buch (Walhalla<br />

Fachverlag, 16.95<br />

Euro) und es ist eine gute<br />

Praxisanleitung, da<br />

step-by-step-Lernweisen<br />

die Theorie anschaulich<br />

machen. Am<br />

Ende des Buches fragt<br />

man sich unwillkürlich,<br />

wieso Deutschland<br />

(auch) eine Telefonwüste<br />

sein muss … wo<br />

es doch so leicht ist, am<br />

Telefon freundlich, kompetent<br />

und – darauf<br />

kommt es ja an – erfolgreich zu sein.<br />

Gewusst wie, eben! Ein sehr empfehlenswertes<br />

Buch für alle, die es am Telefon<br />

weiter bringen wollen.<br />

Mal was anderes<br />

Reiseführer gibt<br />

es wie Sand am<br />

Meer – aber dieser<br />

ist etwas<br />

ganz Besonderes:<br />

„Im jüdischen<br />

Hamburg.<br />

Ein Stadtführer<br />

von A-Z“ von Michael<br />

Studemund-<br />

Halévy (Dölling<br />

und Galitz Verlag,<br />

18,99 Euro). Der<br />

Hintergrund: Seit<br />

mehr <strong>als</strong> vier Jahrhunderten<br />

leben deutsche und iberische<br />

Juden in Hamburg. Ihre Synagogen<br />

und Betstuben, Schulen, Stifts- und<br />

Vereinshäuser sind immer noch im<br />

Stadtbild präsent. Mit einem reich bebilderten<br />

historischen Ortslexikon von<br />

A-Z, mit Einträgen zu Ereignissen, Personen,<br />

Straßennamen und Institutionen<br />

wird <strong>das</strong> jüdische Hamburg in diesem<br />

Buch wieder erfahrbar. Stimmungsvolle<br />

historische und aktuelle<br />

Fotografien sowie Porträts der wichtigsten<br />

Hamburger Juden ergänzen diesen<br />

handlichen Stadtführer.<br />

„Wunderbar Weise“ (Residenz Verlag,<br />

14,90 Euro) heißt <strong>das</strong> Buch von Christian<br />

Haiden (Text) und Petra Rainer (Fotos)<br />

– es geht um die Lebenserfahrung<br />

photocase<br />

1804 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Schmökern im Herbst<br />

ArbeitsLeben<br />

von 100-Jährigen. Wie lebt<br />

es sich mit 100 Jahren? Das<br />

ist die Frage, welche <strong>das</strong> Autorenteam<br />

beschäftigte. Interessante<br />

Lebensläufe und<br />

-erfahrungen kommen zu Tage<br />

ebenso wie wesentliche<br />

Gedanken über Gott und die<br />

Welt, Glück und Glaube,<br />

Freude und Freunde, Leid<br />

und Liebe versammelt sind.<br />

Ein empfehlenswertes Geschenkbuch<br />

für alle, die sich<br />

am Wunder des<br />

Lebens freuen.<br />

Wer sich für Exilliteratur<br />

interessiert,<br />

sei <strong>das</strong> folgende<br />

Buch empfohlen.<br />

Thomas<br />

Blubacher webt<br />

in „Paradies in<br />

schwerer Zeit.<br />

Künstler und<br />

Denker im Exil in<br />

Pacific Palisades“<br />

(Elisabeth<br />

Sandmann Verlag, 29,95<br />

Euro) ein spannendes Porträt<br />

deutscher Kultur im Exil.<br />

Neben den Biografien einzelner<br />

Künstler wie Thomas<br />

Mann, Vicki Baum und Bertold<br />

Brecht richtet er besonderes<br />

Augenmerk auf<br />

<strong>das</strong> feine Netzwerk, <strong>das</strong> sie<br />

untereinander in Beziehung<br />

setzte. Und nicht zuletzt beantwortet<br />

der Autor die Frage,<br />

welche Spuren der Exilanten<br />

heute noch in Pacific<br />

Palisades zu finden sind und<br />

wer ihre geschichtsträchtigen<br />

Häuser bewohnt – etwa<br />

die 1928 erbaute „Villa Aurora“<br />

des Ehepaars Feuchtwanger.<br />

Ein wunderschönes Geschenkbuch<br />

für alle Naturliebhaber<br />

ist der Prachtbildband<br />

„Europas wilde Wälder“<br />

von Markus Mauthe<br />

und Thomas Henningsen<br />

(Knesebeck Verlag. 39,95<br />

Euro). Europa ist für uns vor<br />

allem durch seine Kulturlandschaften<br />

geprägt. Dass<br />

man hier aber auch noch Urwälder<br />

finden kann, ist weniger<br />

bekannt: Unberührte<br />

Waldgebiete, durch die<br />

Braunbären streifen, in denen<br />

Bäume an Altersschwäche<br />

sterben und sich die<br />

Grau-Eule zur Jagd aufschwingt.<br />

Zweieinhalb Jahre<br />

war der Fotograf Markus<br />

Mauthe im Auftrag von<br />

Greenpeace in Europa unterwegs,<br />

um die Artenvielfalt<br />

und Schönheit dieser Lebensräume<br />

mit der Kamera<br />

einzufangen. Durch intensive<br />

Landnutzung existieren<br />

Urwälder heute nur mehr <strong>als</strong><br />

Inseln in einer von Menschen<br />

geschaffenen Kulturund<br />

Industrielandschaft.<br />

Umso wertvoller, diese Inseln<br />

zu kennen – und zu bewahren!<br />

as n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1805


Management Internet-Marketing 2.0<br />

Was für die Zahntechnik wirklich zählt im Netz der Netze<br />

Internet-Marketing 2.0<br />

Schnelle Entstehung<br />

neuer Dialog-Techn o -<br />

logien im Web und vollmundige<br />

Werteverspre -<br />

c hen der Werbeindustrie<br />

erschweren den Blick für<br />

<strong>das</strong> Wesentliche.<br />

<strong>Zahntechniker</strong> stehen<br />

damit immer häufiger vor<br />

der Fragestellung: Was<br />

bringt der neue Service<br />

meiner Patienten -<br />

ansprache und wie ist er<br />

umsetzbar. Zeit für einen<br />

kritischen Blick auf<br />

bewährte Marketing -<br />

instrumente des Web 2.0.<br />

Umsetzbarkeit<br />

ist oberstes Gebot<br />

Um feststellen zu können, welche werblichen<br />

Maßnahmen sich für einen <strong>Zahntechniker</strong><br />

überhaupt eignen, muss man<br />

seinen Praxis-Alltag kennen. Nur auf dieser<br />

Basis ist es möglich, geeignete Maßnahmen<br />

zu benennen, mit denen neue<br />

Kunden über <strong>das</strong> Internet adressiert werden<br />

sollen. Die Zeit ist dabei eine ganz<br />

wesentliche Größe, da einem <strong>Zahntechniker</strong><br />

neben Behandlung, Praxis-Management<br />

und Weiterbildung oft nur<br />

sehr wenig Zeit zur Verfügung bleibt,<br />

sich auch noch mit neuen Dialogformen<br />

im Internet auseinanderzusetzen. Von<br />

einer Selektion der richtigen Maßnahmen<br />

und Wege mit einem Return on Investment<br />

ganz zu schweigen.<br />

Und während der <strong>Zahntechniker</strong> mit seiner<br />

Zeit jongliert, wächst der Wissenshunger<br />

des Patienten. Mit einem Klick<br />

möchte er heute alles über die neusten<br />

technischen Entwicklungen, entsprechende<br />

Behandlungsmethoden und<br />

auch Preisangaben erfahren. Wie muss<br />

sich <strong>das</strong> Informationsangebot eines<br />

<strong>Zahntechniker</strong>s daran ausrichten? Was<br />

gehört zum Basis-Instrumentarium des<br />

Internet-Marketings und was ist reine<br />

Spielerei? Wichtig an dieser Stelle: Website,<br />

Suchmaschinenoptimierung oder<br />

Google-Anzeige sollten – ähnlich wie<br />

die Zahntechnik – lediglich <strong>als</strong> Werkzeuge<br />

betrachtet werden. In der richtigen<br />

Kombination und Verlinkung wirken<br />

sie auf ein nachhaltiges Beziehungsmanagement<br />

zum Kunden und<br />

zum Patienten ein. Und <strong>das</strong> ist es, worauf<br />

es beim Internet-Marketing 2.0 eigentlich<br />

ankommen sollte.<br />

Aber auch bei der Basis-Ausstattung<br />

stehen viele Labors und Praxen noch<br />

ganz am Anfang. 40 Prozent verfügen<br />

noch immer nicht über eine eigene Website,<br />

wie der Vermarkter telegate media<br />

in seiner Gfk/psyma-Studie „Mittelstand<br />

und Werbung“ herausfand. „Ein<br />

<strong>Zahntechniker</strong> hat naturgemäß wenig<br />

Zeit und kann nur bedingt <strong>das</strong> nötige<br />

Know-how für eine Website aufbauen“,<br />

erläutert Dr. Christian Böing, General<br />

Manager bei telegate media, die aktuelle<br />

Situation.<br />

Die Website <strong>als</strong><br />

digitale Visitenkarte<br />

Möchte sich der <strong>Zahntechniker</strong> im Internet<br />

über eine eigene Website darstellen,<br />

muss er genau die Ansprüche<br />

Quelle: telegate media<br />

1806 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Management<br />

seiner Kunden und auch der Patienten kennen.<br />

Reichen grundlegende Informationen<br />

zum Leistungsspektrum und zum Team aus?<br />

Damit gleich zu Beginn nicht zu viel Zeit und<br />

Geld investiert wird, ist es ratsam, mit einer<br />

Website zu starten, die alle nötigen Basiselemente<br />

enthält, um sie dann sukzessive<br />

inhaltlich – je nach fachlichen Schwerpunkten<br />

– weiterzuentwickeln. Je nach eigenem<br />

Anspruch und Geldbeutel, verfügt der Markt<br />

zur Webseiten-Erstellung hier bereits über<br />

ein differenziertes Angebotsspektrum. Die<br />

„Do-it-yourself“-Website kostet kein Geld,<br />

dafür aber viel Zeit. Darüber hinaus haben<br />

sich einige Web-Dienstleister darauf spezialisiert,<br />

professionelle Websiteerstellung<br />

und -pflege im Baukastensystem anzubieten.<br />

Das Preis-Leistungsverhältnis scheint<br />

recht gut. Die dritte Möglichkeit wäre dann<br />

die „Luxus-Variante“, eine komplett individualisierte<br />

Website. Durch viele Abstimmungsschleifen<br />

und eigene Gestaltungshoheit<br />

beansprucht sie sowohl viel Zeit <strong>als</strong><br />

auch Geld. Wichtig für den <strong>Zahntechniker</strong>:<br />

er muss darauf achten, <strong>das</strong>s im Angebot die<br />

Optimierung der Website für die Suchmaschinen<br />

enthalten ist. Nur damit wird die<br />

Seite anhand einschlägiger Suchbegriffe<br />

schneller gefunden und erhält eine signifikante<br />

Reichweite (bei Integration eines Videos<br />

auch auf YouTube).<br />

Und was bringt’s? Über eine gut optimierte<br />

und informative Website kann er seine eigene<br />

Reputation steuern und einen Vertrauensvorschuss<br />

erhalten. Das bestätigte<br />

auch eine aktuelle Patientenbefragung zu<br />

deren Erwartungen an eine Präsenz im Internet.<br />

Sie soll ihnen in erster Linie Verlässlichkeit,<br />

Professionalität, Expertise und<br />

auch lokalen Bezug signalisieren. Das eins<br />

zu eins zu überprüfen, dazu müsste der<br />

<strong>Zahntechniker</strong> eine Patientenbefragung machen.<br />

Stichhaltige Anhaltspunkte liefert ihm<br />

<strong>das</strong> kostenlose Tool Google Analytics. Hier<br />

kann er die Entwicklung der Zugriffszahlen,<br />

die Herkunft der Nutzer, deren Verweildauer<br />

auf der Seite sowie seine angelegten<br />

Suchbegriffe auswerten. Dazu ist lediglich<br />

die Registrierung der Website bei Google<br />

Analytics notwendig. Auch die Wirkung von<br />

Kampagnen kann verfolgt werden.<br />

Silvia Hänig n<br />

i Was soziale Netzwerke und Online-Empfehlungen<br />

bringen können, lesen Sie im<br />

zweiten Teil unseres Artikels in der Dezember-Ausgabe.<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1807


Funktionale <br />

Alternativen <br />

gefällig?<br />

Management<br />

Der Chef fällt aus – was dann?<br />

Wie Sie Vorsorge für den Ernstfall treffen<br />

Der Chef fällt aus –<br />

<br />

Attachment-Systeme.<br />

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erläutern Ihnen gerne<br />

die Vorteile unserer<br />

Präzision seit 1968<br />

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Nach dem Motto „Bis jetzt ging’s doch ganz gut“ handeln viele<br />

Laborchefs, welche die Struktur ihres Betriebes voll und ganz<br />

auf ihre eigene Person zugeschnitten haben. Mit unabsehbaren<br />

Konsequenzen: Denn was ist, wenn der Chef oder die<br />

Chefin beispielsweise einen Verkehrsunfall erleidet und<br />

womöglich tagelang auf der Intensivstation liegt? Im Interesse<br />

des Genesungsprozesses sollte er oder sie von betrieblichen<br />

Problemen verschont bleiben. Und die Gewissheit, für diesen<br />

Fall vorgesorgt zu haben, kann die Gesundung des so plötzlich<br />

Ausgefallenen nur fördern.<br />

Denn der Betrieb muss<br />

weiter laufen, um ihn<br />

nicht zu gefährden und<br />

damit seinem Eigentümer, dessen<br />

Familie wie auch dessen<br />

Mitarbeitern nicht irreparablen<br />

Schaden zuzufügen. Die Weichen<br />

für ein gesichertes wie<br />

gedeihliches Weiterbestehen<br />

des Dental<strong>labor</strong>s müssen freilich<br />

bereits in gesunden Tagen<br />

gestellt und nicht immer wieder<br />

hinausgeschoben werden;<br />

denn schon morgen könnte es<br />

dazu zu spät sein. Vorweg gilt<br />

es, einen Mitarbeiter <strong>als</strong> Vertrauensperson<br />

zu bestimmen,<br />

dessen Zuverlässigkeit, Integrität<br />

und fachliche Kompetenz gesichert<br />

erscheint, erweist sich<br />

doch ein „Einspringen“ von Familienangehörigen<br />

regelmäßig<br />

<strong>als</strong> f<strong>als</strong>ch, wenn diese nicht bereits<br />

in oder für den Betrieb tätig<br />

sind.<br />

Anschließend hat der Chef<br />

handschriftlich, mit Ort, Datum<br />

und Unterschrift versehen, eine<br />

Checkliste mit zumindest nachstehenden<br />

Fragen und Aufgaben<br />

aufzustellen:<br />

1808 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Der Chef fällt aus – was dann?<br />

Management<br />

was dann?<br />

n Wer ist zum Vertreter bestimmt<br />

(mit Anschrift und Rufnummer)?<br />

Dieser muss <strong>als</strong> Vertreter<br />

sowohl der Belegschaft<br />

wie der Familie bekannt und<br />

notfalls auch im Urlaub erreichbar<br />

sein (er hat <strong>als</strong>o stets<br />

Urlaubsadresse mit Telefonnummer<br />

zu hinterlassen).<br />

n Wer hat welche Vollmachten<br />

(insbesondere Bankvollmacht<br />

(bei welchem Institut?))?<br />

n Der Vertreter hat in Gegenwart<br />

eines Zeugen den Kassenbestand<br />

des Betriebes zu ermitteln<br />

(<strong>das</strong> Protokoll darüber ist<br />

beiderseits zu unterschreiben).<br />

n Wo befinden sich welche Geschäftsschlüssel?<br />

n Welche Passwörter/PIN-Nummern<br />

gelten wofür?<br />

n Welche Termine sind wann wofür<br />

zu beachten?<br />

n Welche regelmäßigen Zahlungen<br />

sind wann zu leisten?<br />

n Kontakt mit Steuerberater aufnehmen<br />

(dessen Name/Anschrift/Telefonnummer)?<br />

n Bei laufenden Rechtsstreitigkeiten<br />

(welche?) Anwalt ansprechen<br />

(dessen Name/Anschrift/Rufnummer)?<br />

n Wo befinden sich<br />

• noch zu erfüllende Verträge?<br />

• noch offene Bestellungen?<br />

• etwaige Aktennotizen über<br />

eventuell relevante Besprechungen?<br />

n Die wichtigsten Kunden / Lieferanten,<br />

deren Mentalität, mit<br />

üblichen Zahlungsgepflogenheiten.<br />

Für den Fall des eigenen Todes:<br />

Namen/Anschriften/Rufnummern<br />

von Allein-, Haupterben<br />

bzw. nächsten Verwandten (diese<br />

sollen den Vertreter in seiner<br />

Arbeit nicht behindern; Anordnungen<br />

dürfen nur durch Erbschein<br />

legitimierte Erben (selbst<br />

Haupt- und Nebenerben nur gemeinschaftlich!)<br />

erteilen.<br />

Das Original dieser Checkliste<br />

ist in einem verschlossenen und<br />

versiegelten Umschlag an einem<br />

nur noch dem Vertreter bekannten<br />

und zugänglichen Ort<br />

für den Ernstfall aufzubewahren;<br />

eine Kopie davon – jedoch<br />

ohne Passwörter/PIN-Nummern<br />

– dem Vertreter sofort auszuhändigen.<br />

Sicherlich erfordert diese dringend<br />

zu empfehlende Checkliste<br />

einen gewissen Zeitaufwand,<br />

der sich aber im Ernstfall lohnt, ja<br />

sich für den Betrieb <strong>als</strong> (über-)lebensnotwendig<br />

erweisen kann.<br />

Zu empfehlen ist auch, <strong>das</strong><br />

„Notfallprogramm (ohne Geheimnummern)“<br />

namentlich anlässlich<br />

von Kreditgesprächen<br />

der Bank vorzulegen, um dieser<br />

Führungsqualifikation zu demonstrieren.<br />

Achtet doch jede<br />

Kredit gebende Bank auf diese<br />

so wichtige Managementeigenschaft,<br />

entscheidet sie doch<br />

letztlich über Wohlergehen wie<br />

Gefährdung eines Labors.<br />

Abschließend sei auf ein Problem<br />

hingewiesen, <strong>das</strong> viele Unternehmer<br />

entweder sträflich<br />

ignorieren oder auf die lange<br />

Bank, <strong>als</strong>o bis zum „St. Nimmerleinstag“<br />

verschieben: Die<br />

Betriebsübergabe, die, soll sie<br />

wirklich glücken, schon Jahre<br />

vor deren beabsichtigten Realisierung<br />

einzuleiten ist. Deren<br />

Wichtigkeit beweist allein schon<br />

die Gepflogenheit der Banken;<br />

sie raten nach „Basel II“ eine<br />

noch ungeklärte Unternehmernachfolge<br />

bei über 50-Jährigen<br />

<strong>als</strong> Negativmerkmal, was zu einer<br />

Verteuerung eingeräumter<br />

Bankkredite führen kann. n<br />

Michael Bandering<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 1809<br />

Gefräst.<br />

Aus Edelmetall.<br />

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Management<br />

Geschäft mit der Angst der Anleger<br />

Angeblich krisensichere Produkte genau prüfen<br />

Geschäft mit der Angst der Anleger<br />

Die Finanzmärkte sind weltweit im<br />

Umbruch. Viele private Geldanleger<br />

fragen sich, ob ihr Erspartes noch<br />

sicher ist. Im Beratungsalltag stellt die<br />

Verbraucherzentrale Bayern immer wieder<br />

fest, <strong>das</strong>s die Banken die Ängste in<br />

der Bevölkerung ausnutzen, um angeblich<br />

krisensichere Produkte zu verkaufen.<br />

Christoph Hommel, Finanzexperte<br />

der Organisation, warnt vor voreiligen<br />

Entscheidungen bei der<br />

Geldanlage und empfiehlt den Verbrauchern,<br />

beworbene Produkte genau<br />

zu hinterfragen.<br />

Ob ein neues Garantiezertifikat, eine<br />

Anlage in Gold oder ein neuer Aktienfond<br />

aus Asien – zahlreiche Kunden erhalten<br />

derzeit solche Angebote.<br />

Dabei weisen die<br />

Banken meist darauf hin, <strong>das</strong>s man seine<br />

derzeitige Anlagestrategie aufgrund<br />

der aktuellen Schuldenkrise schnellstens<br />

überdenken und am besten noch<br />

heute umschichten solle. „Es werden<br />

Finanzprodukte angeboten, die teilweise<br />

deutlich mehr Risiken beinhalten<br />

<strong>als</strong> die bereits bestehenden Anlagen“,<br />

erklärt Verbraucherschützer Hommel.<br />

Seiner Ansicht nach können Bankkunden<br />

ihr Erspartes mit einlagengesicherten<br />

Produkten wie Tages-, Festgeld<br />

oder Sparbriefen, durch die Krise bringen.<br />

„Da bei diesen Produkten jedoch<br />

keine Provisionen für die Banken fließen,<br />

werden diese bisher nur selten von<br />

Banken angeboten“, so Hommel. Fragen<br />

zum Thema Geldanlage beantworten<br />

die Finanzexperten der Verbraucherzentrale<br />

in den Beratungsstellen<br />

München<br />

und Nürnberg. Termine<br />

für eine persönliche Beratung<br />

können vereinbart<br />

werden unter Telefon<br />

(089) 53 98 72 7 und<br />

(0911) 24 26 52 5 oder<br />

per E-Mail an geldanlage@vzbayern.de.<br />

n<br />

Fotolia © Heino Pattschull<br />

<br />

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1810 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Zusätzliche Miete ist absetzbar<br />

Management<br />

Umzug aus beruflichen Gründen<br />

Zusätzliche Miete ist absetzbar<br />

Fotolia © Udo Kroener<br />

Ein Angestellter wechselte den Arbeitsplatz<br />

und zog aus diesem<br />

Grund im Dezember 2007 in eine andere<br />

Stadt. Dort hatte er für die Familie<br />

eine Fünf-Zimmer-Wohnung gemietet.<br />

Seine ebenfalls berufstätige Frau kam<br />

mit dem Kind zwei Monate später nach.<br />

Bei der Einkommensteuererklärung für<br />

<strong>das</strong> Jahr 2008 machte der Arbeitnehmer<br />

die doppelte Miete in den Monaten<br />

Januar und Februar 2008 <strong>als</strong> Werbungskosten<br />

geltend.<br />

Doch <strong>das</strong> Finanzamt war der Ansicht,<br />

bis zum Nachzug der Familie handle es<br />

sich um „doppelte Haushaltsführung“<br />

des Arbeitnehmers.<br />

Deshalb sei die Miete nicht in voller<br />

Höhe, sondern nur anteilig für<br />

60 Quadratmeter von der Steuer<br />

abzusetzen.<br />

Mit diesem Steuerbescheid fand<br />

sich der Steuerzahler nicht ab<br />

und zog vor Gericht, zunächst erfolglos.<br />

Doch der Bundesfinanzhof<br />

(BFH) entschied den Rechtsstreit<br />

zu seinen Gunsten. Wenn<br />

ein Steuerzahler aus beruflichen<br />

Gründen umziehen und infolge<br />

dieses Umzugs vorübergehend<br />

doppelte Miete zahlen müsse, könne<br />

er den zusätzlichen Aufwand steuerlich<br />

geltend machen, urteilte der BFH.<br />

Und zwar in voller Höhe. Zeitlich bleibe<br />

der Abzug allerdings begrenzt auf die<br />

Umzugsphase zwischen der Kündigung<br />

der bisherigen Familienwohnung und<br />

dem Ende der Kündigungsfrist. Vor dem<br />

faktischen Umzug sei die Miete der neuen,<br />

anschließend die Miete der bisherigen<br />

Familienwohnung <strong>als</strong> Werbungskosten<br />

anzuerkennen. (Urteil des Bundesfinanzhofs<br />

vom 13. Juli 2011 – VI R<br />

2/11) gri n<br />

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Finanzhaushalt des Dental<strong>labor</strong>s. Auch<br />

Zahnärzte bewerten die Zusammenarbeit<br />

des Labors mit LVG positiv, denn sie können<br />

Zahlungsziele in Anspruch nehmen, ohne<br />

ihr Labor finanziell einzuengen. Die LVG,<br />

älteste Institution ihrer Art für Dental<strong>labor</strong>e,<br />

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Management<br />

Das richtige Handeln<br />

Die Psychologie der Entscheidungen<br />

Das richtige Handeln<br />

Die ganze Welt ist in Aufruhr – Soll der Euro platzen,<br />

sollen die Schuldenmacher ausscheiden?<br />

Expertenmeinungen gibt es viele – welche ist aber<br />

die Richtige? Im „wahren“ Leben haben wir<br />

Entscheidungen zu treffen, die weniger komplex<br />

sind – doch selbst dann gestaltet sich die<br />

Entscheidungsfindung nicht <strong>als</strong> unproblematisch.<br />

Warum eigentlich?<br />

Bei den vielen Meinungen, Prognosen<br />

und Tatsachen, die uns<br />

über alle Medien erreichen, den<br />

Überblick zu behalten, ist fast unmöglich.<br />

Wir verstehen den Sachverhalt im<br />

Groben, aber reflektieren nicht bis in<br />

die Tiefe.<br />

Winfried Neun, Wirtschaftspsychologe<br />

und Managementberater, zeigt in seinem<br />

Buch „Warum es so schwer fällt,<br />

<strong>das</strong> Richtige zu tun“ sehr plastisch,<br />

<strong>das</strong>s unser freier Wille gar nicht so frei<br />

ist und in welcher Wechselwirkung Verhalten<br />

und Umwelt stehen – und er<br />

zeigt, wie wir der Evolution ein Schnippchen<br />

schlagen können.<br />

Wir unterhielten uns mit dem Autor<br />

über sein neues Buch:<br />

dl: Was hat Sie auf die Idee gebracht,<br />

ein solches Buch zu schreiben?<br />

Winfried Neun: Die aktuelle Situation in<br />

Europa. Es gibt so viele zentrale Entscheidungen,<br />

die getroffen werden<br />

müssen und man stellt immer mehr und<br />

mehr fest, <strong>das</strong>s die Verantwortlichen<br />

überfordert scheinen. Dies gilt auch für<br />

einige Unternehmen. Auch zeigt sich<br />

immer mehr, wie die gestiegene Komplexität<br />

der Märkte den Unternehmen<br />

zu schaffen macht und diese nicht mehr<br />

treffsicher wissen, was <strong>das</strong> Richtige<br />

ist, umweiterhin auf Erfolgskurs zu bleiben.<br />

dl: Warum sollten <strong>Zahntechniker</strong> <strong>das</strong><br />

Buch lesen?<br />

Winfried Neun: Für die <strong>Zahntechniker</strong><br />

ist es ebenso wichtig, die richtigen Entscheidungen<br />

zu treffen. Gleichgültig,<br />

ob es um die richtige Berufswahl oder<br />

Wahl des Arbeitgebers geht oder ob es<br />

im privaten Bereich um eine zentrale<br />

Entscheidung geht (Kinderwunsch, Immobilienkauf<br />

oder Geldanlage). Das<br />

Buch ist für jeden Menschen geeignet,<br />

denn <strong>das</strong> Treffen von Entscheidungen<br />

durch bewusstes Nachdenken ist ein<br />

zentrales Merkmal des Homo Oeconomicus.<br />

dl: Sie schreiben von der „Background<br />

Personality“ – was ist <strong>das</strong> genau?<br />

Fotolia © Dmitry Sunagatov<br />

1812 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


Das richtige Handeln<br />

Management<br />

Winfried Neun: Das ist ein Fachbegriff,<br />

der die Hintergrundpersönlichkeit von<br />

Organisationen bzw. Gesellschaften beschreibt<br />

– die Art und Weise, wie eine<br />

Abteilung, ein Unternehmen oder eine<br />

Gesellschaft mit Herausforderungen,<br />

Veränderungen oder Entwicklungen<br />

umgehen. Für viele Unternehmen wird<br />

diese BP immer mehr zum Erfolgstreiber.<br />

Nur wenn es gelingt, die BP richtig<br />

und schnell zu erkennen, kann ich auch<br />

Veränderungen in meinem Unternehmen<br />

oder meiner Abteilung schnell umsetzen.<br />

georientiert, <strong>das</strong> heißt, wenig Veränderungsbereitschaft,<br />

hohe Problemorientierung<br />

und wenig Risikobereitschaft.<br />

Dass dies dann eine ganze Branche<br />

prägt, ist zwar möglich, aber<br />

wissenschaftlich nicht beweisbar. Des<br />

Weiteren ist ein Merkmal dieser BP,<br />

<strong>das</strong>s bei Stresssituationen die Organisationen<br />

dazu neigen, eher lethargisch<br />

zu werden und wenig lösungsorientiert.<br />

Man erduldet <strong>das</strong> Schicksal. Ich betone<br />

aber nochm<strong>als</strong>, <strong>das</strong>s dies nicht auf<br />

alle Unternehmen zutrifft.<br />

dl: Welchem Politiker oder Promi würden<br />

Sie Ihr Buch wärmstens empfehlen?<br />

Winfried Neun: Allen Politikern des<br />

Bundestages und Dieter Bohlen bei der<br />

Entscheidungsfindung bei DSDS oder<br />

Supertalent.<br />

bs n<br />

Literatur<br />

Winfried Neun:<br />

Warum es uns so<br />

schwer fällt, <strong>das</strong><br />

Richtige zu tun. Die<br />

Psychologie der<br />

Entscheidungen. 200<br />

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dl: Wie ist die Background Personality"<br />

der Dentalbranche beschaffen? Können<br />

Sie diese in einigen Sätzen beschreiben?<br />

Winfried Neun: Background-Personality<br />

bezieht sich auf Organisationseinheiten<br />

– <strong>als</strong>o auf Abteilungen oder auf<br />

Unternehmen. Diese kann je nach Geschichte,<br />

Führung und Umfeld sehr unterschiedlich<br />

sein. Daher ist eine allgemeine<br />

Aussage nur für zirka 80 Prozent<br />

der Dental<strong>labor</strong>e möglich. Bei<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 · www.dlonline.de 1817


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1818 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


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Teams aus den Bereichen CADCAM und Digital Solutions, um Ihr Reisegebiet optimal zu betreuen. Die Durchführung von<br />

Schulungen und Systemvorstellungen, Produktpräsentationen bei Kunden und in unseren Showrooms sowie die regelmäßige<br />

Teilnahme an Messen und Kongressen sind weitere Bestandteile des herausfordernden Aufgabenspektrums.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 · www.dlonline.de 1819


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NICHT für Zeitschriften und Zeitungen gilt.<br />

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1820 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de


PX Dental SA ist eine Schweizer Unternehmensgruppe, die im Edelmetallbereich tätig ist.<br />

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• Neugewinnung von Kunden durch zielgerichtete Aktionen<br />

• Intensive Kundenbetreuung und fachkompetente Beratung<br />

in medizintechnischen und kommerziellen Fragen<br />

• Repräsentation unseres Unternehmens durch Teilnahme<br />

an Messen und Fachkongressen<br />

Ihre Voraussetzungen<br />

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Qualifikation<br />

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• Die Kompetenz, erklärungsbedürftige Sachverhalte<br />

einfach darzustellen und Ihre unterschiedlichen<br />

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91572 Bechhofen<br />

Tel. 09822 / 604166<br />

Fax 09822 / 604177<br />

verwaltung@px-<strong>dental</strong>.de<br />

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Prof. Dr. Dr. Johann Müller • Kaufingerstraße 20 • 80331 München • praxis.prof.mueller@online.de<br />

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Tel.: 030 92 40 05 90<br />

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und EM von Praxis<strong>labor</strong> gesucht.<br />

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Mitarbeiter mit Teamgeist.<br />

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75446 Wiernsheim<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 · www.dlonline.de 1821


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1822 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX · 11/2011 · www.dlonline.de<br />

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Kombitechnik, Implantat und Keramik. Unser Labor befindet sich im Nord -<br />

schwarzwald in einer Kreisstadt mit guter Infrastruktur, hohem Freizeitwert und<br />

allen weiterbildenden Schulen.<br />

Wir suchen eine/n engagierte/n, verantwortungsbewusste/n und ziel strebige/n<br />

<strong>Zahntechniker</strong>meister/in.<br />

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Gerne auch Praxis<strong>labor</strong>, Laborgemeinschaft oder Dentalindustrie.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1023622 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH · Postfach 60 06 62 · 81206 München<br />

<strong>Zahntechniker</strong>meister, 45 J., sucht neue<br />

Herausforderung in Industrie oder Handel.<br />

Raum Süddeutschland. Sicheres Auftreten,<br />

Reisebereitschaft und Fremdsprachen vorhanden.<br />

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Verlag Neuer Merkur GmbH • Postfach 60 06 62 • 81206 München<br />

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Bereiche: Keramik, Gerüstherstellung,<br />

Implantologie, Galvano usw. Ab sofort.<br />

Tel. 00 34 93-870-63-73 • E-Mail: rebra2009@gmail.com<br />

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und <strong>Zahntechniker</strong>meister<br />

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suchen erfahrene Verstärkung für unser deutsches Team in<br />

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punkt auf Implantatarbeiten. Sie sollten <strong>als</strong>o über ausreichend Er-<br />

fahrung im Implantat- und Kombibereich verfügen und Spaß an der<br />

Schulung von Technikern haben. Besitzen Sie darüber hinaus noch<br />

die Motivation selbstständig und verantwortungsvoll zu arbeiten,<br />

dann freuen wir uns darauf Sie kennenzulernen. Bitte senden Sie<br />

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matthias.legat@germandentlab.com<br />

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Daher suchen wir eine/n Kunststoff-, Modellgußtechniker/in<br />

und eine/n Keramiker/in.<br />

Wir bieten sehr gute Bezahlung und Fortbildungen.<br />

Es sind keine Sprachkenntnisse notwendig.<br />

Ein tolles Team freut sich auf Ihre Bewerbung.<br />

art_<strong>dental</strong>@web.de • Tel.: 0034 600 34 59 27 • Frau Lanzo Diaz<br />

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sowie großzügiger Urlaubsregelung, bieten wir einen sicheren und dauerhaften Arbeitsplatz!<br />

Sie haben Berufserfahrung in EM+Keramik und sind idealerweise zwischen 25-40 Jahre.<br />

Außerdem suchen wir Arbeitsvorbereiter/in<br />

flexibel und mit Berufserfahrung in der Modellherstellung und Artikulation<br />

– idealerweise zwischen 25-40 Jahre alt.<br />

Unser Labor befindet sich in einem Landhaus in der Nähe von Palma, umgeben von<br />

Zitrusbäumen, Pferden, Katzen und Hunden.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!<br />

MUNICH DENTAL • Tel: 0034-971 600 189 • www.munich-<strong>dental</strong>.com<br />

Pro Dental – Izmir/Türkei<br />

Aufgrund unseres stetigen Wachstums suchen wir eine/n weitere/n<br />

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zur Qualitätssicherung und Endkontrolle unserer zahntechnischen Arbeiten<br />

in unseren neuen Räumlichkeiten in Izmir.<br />

Bewerbung bitte an:<br />

Özel Pro<strong>dental</strong> Dis Labortuari oder per Fax: 0090-23 23 28 01 60<br />

A.S.O.B. 10046 Sodak No. 8A<br />

e-mail: info@pro<strong>dental</strong>.com.tr<br />

TR-35620 Cigli/Izmir – Turkei<br />

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wäre eine spätere Teilhaberschaft. Wir befinden uns im sonnigsten Teil Neuseelands und sind ein Labor mit<br />

deutschen Besitzern. 2) ZT mit denselben Fähigkeiten gesucht. Diese Position ist kurzfristig oder permanent.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LIX ·11/2011 · www.dlonline.de 1823


Impressum<br />

Ihre Ansprechpartner<br />

11<br />

59. Jahrgang ISSN 0011-8656<br />

Die ganze Welt der Zahntechnik<br />

Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft<br />

für Funktionstherapie, DGF<br />

Ihre Ansprechpartner<br />

Burkhard P. Bierschenck<br />

Verleger<br />

(0 89) 31 89 05-37<br />

burkhard.bierschenck@vnmonline.de<br />

Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion<br />

(0 89) 31 89 05-57<br />

angelika.schaller@vnmonline.de<br />

Barbara Schuster<br />

Textchefin<br />

(0 89) 31 89 05-29<br />

barbara.schuster@vnmonline.de<br />

Zt. Almut Seybold<br />

Fachredaktion (Leitung)<br />

(0 89) 31 89 05-52<br />

almut.seybold@vnmonline.de<br />

Zt. Katrin Heinze<br />

Fachredaktion Industrie/Journal<br />

(0 89) 31 89 05-69<br />

katrin.heinze@vnmonline.de<br />

Ztm. Wolfgang Weisser<br />

Leitung Industriekommunikation<br />

(01 73) 3 12 37 20<br />

wolfgang.weisser@web.de<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi<br />

Fachredaktion<br />

(01 71) 9 36 77 37<br />

kh.georgi@t-online.de<br />

Herausgeber: Burkhard P. Bierschenck<br />

Redaktionsdirektorin: Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion: Dr. Angelika Schaller (verantwortlich)<br />

Textchefin: Barbara Schuster<br />

Technik-Redaktion: Zt. Almut Seybold (Leitung) (0 89) 31 89 05-52<br />

Katrin Heinze (Industrie, Journal) (0 89) 31 89 05-69<br />

Ztm. Wolfgang Weisser (Technik und Ausbildung) (01 73) 3 12 37 20<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi (01 71) 9 36 77 37<br />

E-Mail: dl.redaktion@vnmonline.de<br />

Leitung Industriekommunikation: Ztm. Wolfgang Weisser (01 73) 3 12 37 20<br />

Freie Mitarbeit: Michael Bandering, Hartmut Volk, Klaus L. Ehrnthaler<br />

Redaktionsassistenz: Madeleine Golke (0 89) 31 89 05-37<br />

Fachbeirat: Ztm. Frank Becker, Gelsenkirchen; Ztm. Jürgen Bereth, Onazheim; Ztm. Martin<br />

Berns, Kenzingen; Ztm. Joachim Bredenstein, Melle; Ztm. Hans Bock, Emmendingen; Ztm. Klaus<br />

Ernst, Möhringen; Ztm. Rainer Gläser, Freiburg/Br.; Ztm. Werner Gotsch, Marktleuten; Ztm.<br />

Hartmut Grau, Ulm; Ztm. Thomas Hahne, Düsseldorf; Ztm. Carola Harfst, Stuttgart; Ztm. Utz<br />

Hetzel berger, Berlin; Dr. hc. Ztm. Wolfgang Jasper, Marienberg; Ztm. Jan Langner, Schwäbisch<br />

Gmünd; Ztm. Ralf Linde, Meckenbeuren; Ztm. Thorsten Michel, Schorndorf; Ztm. Gerhard<br />

Neuendorff, Ostfildern; Ztm. Sigmund Opferkuch, Aalen; Ztm. Reinhard Prull, Freiburg; Ztm. Peter<br />

Schertzinger, Bötzingen; Ztm. Axel Seeger, Berlin; Ztm. Dirk Seiring, Seelow; Ztm. Rainer Semsch,<br />

Freiburg/Br.; Ztm. Josef Sorg, Deg gen hausertal; Ztm. Martin Tornow, Landau; Ztm. Thilo Vock,<br />

Stuttgart; Ztm. Hans Peter Vögtle, Schluchsee; Ztm. Katharina Wagner, Weißenfels; Ztm. Tony<br />

Wiessner, Scheßlitz Beirat Verbände/Ausbildung: Ztm. Heiko Bischoff, Northeim; Ztm. Hans-<br />

Jürgen Borchard, Münster; Kuno Frass, Hamburg; Christian Girbig, Dresden; Ztm. Klaus Leier,<br />

Bad Driburg; Ztm. Gerd Lehmann, München; Ztm. Norbert Wichnalek, Augsburg; Ztm. Peter<br />

Thomsen, Kiel; Ztm. Lutz Wolf, Osnabrück; Beirat Wissenschaft: Prof. Dr. Wolfgang B. Frees -<br />

meyer, Berlin; Prof. Dr. Jürgen Geis-Gerstorfer, Tübingen; Prof. Bernd Kordaß, Greifswald;<br />

Prof. Dr. K. M. Lehmann, Marburg; Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Dassel; Prof. Ulrich Stüttgen,<br />

Düsseldorf; Privatdozent Dr. med. Vogel, Leipzig; Prof. Dr. Ralf Vollmuth, Würzburg;<br />

Prof. Dr. Heiner Weber, Tübingen.<br />

Layout: Ute Buchholz-Gall<br />

Verlags-Anzeigenleitung:<br />

Elke Zimmermann (verantwortlich) (0 89) 318905-76,<br />

E-Mail: elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

Anzeigendisposition: Monika Mark, (0 89) 318905-77,<br />

Fax (0 89) 318905-38, E-Mail: monika.mark@vnmonline.de<br />

Zur Zeit gültige Anzeigenpreisliste Nr. 50a ab 1.10. 2011 • E-Mail: dl.anzeigen@vnmonline.de<br />

Leitung Vertrieb/Marketing: Burkhard P. Bierschenck<br />

Beratung Social Media & Video:<br />

Uwe Kremmin, Christiane LeRuyet-Manow (Magical Media GmbH)<br />

Business Development:<br />

Uwe Kremmin (0 89) 318905-56 • E-Mail: uwe.kremmin@magicalmedia.de<br />

ABONNENTEN- und KUNDENSERVICE:<br />

Telefon (089) 8 58 53-540, Telefax (089) 8 58 53 62-440<br />

E-Mail: merkurbuch@intime-media-services.de<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> erscheint monatlich.<br />

Inland: Jahresabonnement 127,50 €/255,– SFr, Einzelheft 15,50 €/31,– SFr.<br />

Für Referendare, Studenten, Schüler und Azubis gegen Einsendung einer entsprechenden<br />

Bestätigung 64,– €/128,– SFr. Der €-Preis beinhaltet die Versandkosten<br />

für Deutschland und Österreich, der SFr-Preis die Versandkosten für die Schweiz.<br />

Bei Versand ins übrige Ausland werden die Porto-Mehrkosten berechnet.<br />

Die Abodauer beträgt ein Jahr. Das Abo verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,<br />

wenn es nicht zwei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.<br />

Rabatte für Sammelabonnements auf Anfrage.<br />

SCHULEN, KLASSEN, LEHRER<br />

Telefon (089)85853-440, Telefax (08145) 999 795<br />

E-Mail: neuermerkur-schule@intime-services.de<br />

BUCHBESTELLSERVICE<br />

InTime Media Services GmbH, Postfach 13 63, 82034 Deisenhofen, Telefon (0 89)85853-833,<br />

Telefax (0 89)85853-62-833, E-Mail: neuermerkur@intime-media-services.de<br />

Redaktion „vnmonline.de“: Markus Duffhaus, E-mail: markus.duffhaus@vnmonline.de<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, D-81206 München • Paul-Gerhardt-Allee 46,<br />

D-81245 MünchenTelefon (0 89) 318905-0, Telefax (0 89) 318905 38<br />

(Zugleich Anschrift aller Verantwortlichen) Internet: www.dlonline.de<br />

Druck: Kessler Druck + Medien GmbH & Co.KG, Michael-Schäffer-Str. 1, 86399 Bobingen<br />

Geschäftsführer: Burkhard P. Bierschenck, Dr. Angelika Schaller<br />

Urheber- und Verlagsrecht · Gerichtsstand<br />

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Haftung übernommen.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind<br />

urheberrechtlich geschützt. Mit Annahme des Manuskriptes gehen <strong>das</strong> Recht der<br />

Veröffentlichung sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrech<br />

ten, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonder -<br />

drucken, Fotokopien und Mikrokopien an den Verlag über. Der Autor räumt dem Verlag räum -<br />

lich und mengenmäßig unbeschränkt für die Dauer von fünf Jahren ferner folgende ausschließliche<br />

Nutzungsrechte am Beitrag ein: • Das Recht zur maschinenlesbaren Erfassung<br />

und elektronischen Speicherung auf einem Datenträger und in einer eigenen oder fremden<br />

Online-Datenbank, zum Download in einem eigenen oder fremden Rechner, zur Wiedergabe<br />

am Bildschirm sowie zur Bereithaltung in einer eigenen oder fremden Offline-Datenbank zur<br />

Nutzung an Dritte. • Das Recht zum ganzen oder teilweisen Abdruck in allen Lizenz ausgaben<br />

des „<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>“ Jede Verwertung außerhalb der durch <strong>das</strong> Urheberrechtsgesetz festgelegten<br />

Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Alle in dieser Veröffentlichung<br />

enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt<br />

und von ihnen und dem Verlag mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft. Gleichwohl sind inhalt -<br />

liche Fehler nicht vollständig auszuschließen. Daher erfolgen alle Angaben ohne jegliche<br />

Verpflichtung oder Garantie des Verlages oder der Autoren. Sie garantieren oder haften nicht<br />

für etwaige inhaltliche Unrichtigkeiten (Produkthaftungsausschluss).<br />

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© Copyright by Verlag Neuer Merkur GmbH<br />

Die Beiträge der Rubrik „Editorial“ sowie andere namentlich gezeichnete Beiträge geben die<br />

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