RC-Heli-Action Speedrekord (Vorschau)
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HUEY GUNSHIP RTF<br />
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Er kündigt sich mit einem unmissverständlichen “Flap Flap Flap” an. Und dann<br />
kommt er tief rein – sehr tief! Der wohl bekannteste <strong>Heli</strong>-Warbird der Welt UH-1<br />
Huey kommt jetzt von Blade als lizenziertes Scale-Modell – und Sie werden kaum<br />
eine bessere Ready-to-fly Replica des Hueys finden.<br />
Basierend auf der zuverlässigen Blade SR Plattform erhalten Sie mit diesem<br />
Gunship ein fertig gebautes und eingeflogenes Modell mit vorprogrammierter 2.4<br />
GHz 6-Kanal DSM2 Fernsteuerung und einem 3S LiPo mit Ladegerät – bereit für<br />
den Walkürenritt! Für den Flug in der Morgendämmerung können Sie Ihren Huey<br />
zudem mit einem optionalen Lichtset (EFLA625) ausrüsten.<br />
LÄNGE: 485mm<br />
HÖHE: 178mm<br />
FLUGGEWICHT: 397 g<br />
ROTOR DU<strong>RC</strong>HMESSER: 550mm<br />
HAUPTMOTOR: Brushless Außenläufer (installiert)<br />
HECKMOTOR: Direct Drive N60 (installiert)<br />
ON-BOARD ELEKTRONIK: 2-in-1 Regler/Mischer, E-flite Heading Lock Gyro, Spektrum<br />
AR6100e 6-Kanal DSM2 Empfänger (installiert)<br />
SERVOS: E-flite DS75H digitale Sub-Micro Servos (3 installiert)<br />
AKKU: E-flite 3S 11.1 V 1000 mAh LiPo (enthalten)<br />
LADEGERÄT: 3S 11.1 V LiPo 0.8A Balancer Ladegerät (enthalten)<br />
FERNSTEUERUNG: HP6DSM 2.4 GHz DSM2 6-Kanal (enthalten)<br />
Alle Infos zu diesem Scale <strong>Heli</strong> und einen Händler in Ihrer Nähe finden Sie unter<br />
www.horizonhobby.de/huey<br />
horizonhobby.de<br />
© 2011 Horizon Hobby, Inc. Blade, E-flite, DSM2 and the Horizon Hobby logo are trademarks or registered trademarks of Horizon Hobby, Inc.<br />
The Spektrum trademark is used with permission of Bachmann Industries, Inc. Bell, Huey, and UH-1 Iroquois emblems, logos, and body designs are<br />
trademarks of Textron Innovations Inc. and are used under license by Horizon Hobby, Inc. Multiple patents pending. www.bladehelis.com 34841.DE
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Einstieg in das Hubschrauberfliegen. Für Piloten mit KOAX-<br />
Erfahrung stellt er den logischen, nächsten Schritt dar. Er verzeiht<br />
Fehler, hält erstaunlich viel aus und bringt Sie schnell zum Erfolg.<br />
Drei wesentliche Vorteile:<br />
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Herzlichen Dank<br />
an die Leser der FMT. Sie haben den FunCopter auf<br />
Platz 1. „Produkt des Jahres 2010“<br />
(Rubrik <strong>Heli</strong>copter) gewählt.<br />
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die wahren flieger. Editorial<br />
Schnelle Männer<br />
Weniger die hier abgebildeten <strong>Heli</strong>-Freaks (von links: Hansjörg Schilp, Sigmund Dichtl,<br />
Christian Köperl) sind schnell, wohl aber das von ihnen konstruierte <strong>Heli</strong>-System namens<br />
Banshee. Mehr über die Technik dieses Modells, mit dem der Geschwindigkeit-Weltrekord<br />
aufgestellt wurde, erfahrt Ihr in dieser Ausgabe.<br />
Seite 102<br />
Flybarless-Fan<br />
Konsequente Leichtbauweise, ein leise laufendes<br />
Zahnradgetriebe und ein brandneues Flybarless-<br />
System mit Touch-Pad-Bedienung. Das sind einige<br />
der vielen Key-Features des neuen Raptor G4 E720<br />
mit dem Dreiachskreisel GT5, den Markus Siering für<br />
Euch intensiv getestet hat.<br />
Seite 10<br />
Teppichklopfer<br />
Die Bell UH-1 Huey mit ihrem Teppichklopfer-Sound,<br />
der im Anflug<br />
kilometer weit hörbar ist, zählt zu den<br />
bekanntesten Hubschraubern der Welt<br />
– und Horizon Hobby bietet diesen<br />
Klassiker nun auch als RTF-Modell mit<br />
der bewährten Blade SR-Mechanik an.<br />
Walter Neyses hat sich diesen schicken<br />
Chopper vorgeknöpft.<br />
Seite 84<br />
Wraooouummm! So ungefähr hört es<br />
sich an, wenn der Banshee mit beinahe<br />
300 Sachen durch die 200 Meter lange<br />
Geschwindigkeits-Messstrecke zischt. Kein<br />
Wunder, dass mit diesem High-Speed-<strong>Heli</strong><br />
im September 2011 ein neuer Geschwindigkeits-Weltrekord<br />
aufgestellt wurde. Die<br />
neue Rekordmarke gemäß FAI-konformer<br />
Messung unter Sportzeugen liegt jetzt bei<br />
239,69 Stundenkilometer Durchschnittsgeschwindigkeit.<br />
Hinter dieser genialen Leistung<br />
steht das engagierte Banshee-Team,<br />
das für die Konstruktion dieses Rekordhelis<br />
verantwortlich zeichnet. Das Fluggerät ist<br />
mit 16s-LiPos unterwegs, hat ein 7,5 Kilowatt<br />
starken Powermotor eingebaut und beschleunigt<br />
den Rotor bei 16 Grad Maximum-<br />
Pitch auf 2.400 Touren. Wir zeigen und<br />
erklären Euch in dieser Ausgabe ab Seite 102<br />
ausführlich, wie die Technik des Banshee im<br />
Detail aussieht.<br />
Wraooouummm – und nochmal ein durchdringendes<br />
Geräusch, aber diesmal so<br />
kraftvoll, laut und energiegeladen, dass<br />
der Boden bebt und ganze Körper in<br />
Schwingung gerät. Genau genommen geht<br />
es um zwei echte Panzer, mit denen die<br />
verrückte <strong>Heli</strong>-Stuntgruppe <strong>Heli</strong>Graphix<br />
unterwegs ist. Sie fahren nicht einfach damit<br />
auf der Heide spazieren und spielen Krieg,<br />
sondern führen ein waghalsiges und genau<br />
geplantes Szenario durch, bei dem natürlich<br />
mal wieder unsere geliebten <strong>RC</strong>-Hubschrauber<br />
im <strong>Action</strong>-Fokus stehen. In unserem<br />
Bericht ab Seite 90 seid Ihr quasi mitten im<br />
Geschehen drin.<br />
Viel Spaß mit der vorliegenden Lektüre.<br />
Herzlichst, Euer<br />
Raimund Zimmermann<br />
www.rc-heli-action.de 5
inhalt<br />
10 THUNDER BOOSTER<br />
Der Raptor G4 E720 ist eine eigenständige<br />
und vollkommen neue Entwicklung – und<br />
keineswegs ein Facelift des Raptor 90. Passend<br />
zum Release dieses lange erwarteten Boliden<br />
sind von Thunder Tiger ebenfalls das brandneue<br />
Flybarless-System GT5 und das passende<br />
Antriebspaket erhältlich. Wir haben das<br />
komplette Kombo-Set ausgiebig getestet.<br />
20 XTRA SMALL<br />
Gaui gehört zu den engagierten Firmen, die sich intensiv um die<br />
Produktpflege ihrer Micro-3D-<strong>Heli</strong>s kümmern. Das neueste Fluggerät<br />
hört auf den Namen X2 und wird zeitgemäß ohne Paddelstange<br />
ausgeliefert. Mehr Details über diesen Kleinen und seine technische<br />
Ausrüstung erfahrt Ihr in unserem Bericht.<br />
28 EXPERIMENTAL CHOPPER<br />
Wenn ein Unternehmen damit wirbt, den „schnellsten Koax der Welt“ im<br />
Programm zu haben, dann kann man schon mal hellhörig werden. Grund<br />
genug, sich den Teryx 450 Sikorsky X2 von Skyrush einmal genauer anzusehen,<br />
der nicht nur durch sein außergewöhnliches Erscheinungsbild auffällt.<br />
helistuff<br />
10 Thunder Booster 12s-Bolide Raptor G4 E720 Flybarless<br />
20 Xtra small 3D-Maschine Gaui X2 im Micro-Format<br />
28 Experimental Chopper Koaxheli – auch für Outdoor<br />
34 Heiße Ware Coole Gadgets aus der Techworld<br />
50 Quattro Porte HiTECs Lader Multicharger X4<br />
66 Western Style Stromversorgungen aus Kanada<br />
74 Gut proportioniert Sender XG8 von JR Propo/AKmod<br />
82 Firstlook Der neue Hirobo Embla 450 von TMRF<br />
84 Gunship Blade SR UH-1 Huey von Horizon Hobby<br />
102 <strong>Speedrekord</strong> Das Banshee-<strong>Heli</strong>-System im Porträt<br />
pilot’slounge<br />
8 News Was Euch und uns so auffiel<br />
56 Basic-Setup Beispiel-Programmierung der mx-20<br />
62 Persönlicher Ratgeber Frag‘ den Chopper-Doc<br />
actionreplay<br />
70 Coole Moves Rainbow-Start aus dem Stand<br />
90 Tank Duel Spektakulärer <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-Panzer-Stunt<br />
98 Arena frei <strong>Heli</strong>-Circus bei Max-<strong>RC</strong> in Rheidt<br />
74 GUT PROPORTIONIERT<br />
Seit September ist die JR XG8 lieferbar, eine komplett neu konstruierte Achtkanal-<br />
Fernsteuerung der Mittelklasse, die mit der JR-eigenen Übertragungstechnik<br />
ausgerüstet ist. Was der Sender bietet und wie er sich bedienen lässt, haben wir in<br />
der Praxis erprobt.<br />
interactive<br />
40 Shop Lesestoff und andere unverdächtige Rauschmittel<br />
42 Termine Für alle die wissen wollen, was abgeht<br />
44 Fachhändler Hier kann man prima shoppen gehen<br />
48 Postkarten Ausfüllen, abschicken und laufen lassen<br />
54 Mitmachen Teryx 450 X2 von Skyrush absahnen<br />
112 <strong>Vorschau</strong> Bald ist wieder <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong>-Zeit<br />
114 Das Letzte Modellsport – Hobby für Individualisten<br />
6<br />
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Titelthemen sind mit diesem Symbol gekennzeichnet
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pilot’slounge | news<br />
DMFV kürt Jubilar<br />
Eigentlich wollte er den Aufnahmeantrag erst im nächsten Frühjahr abschicken.<br />
Doch dann überlegte es sich Murat Cakir anders. Ein „folgenschwerer“<br />
Entschluss. Denn kurz darauf meldete sich DMFV-Präsident Hans Schwägerl<br />
telefonisch bei dem 26-Jährigen, um diesen als 75.000 Mitglied im Deutschen<br />
Modellflieger Verband zu begrüßen. Bei einer kleinen Feierstunde im Rahmen<br />
der Faszination Modellbau in Friedrichshafen wurde der Rekord-Pilot von der<br />
MFG Heuberg feierlich im DMFV begrüßt.<br />
Als Willkommensgeschenk bekam der gelernte Mechatroniker am Messestand<br />
des Verbands eine Carbon-Z Yak 54 sowie eine Spektrum DX8 überreicht, die<br />
von der Firma Horizon Hobby Deutschland zur Verfügung gestellt wurden.<br />
„Ich hätte nie erwartet, gleich ein ganzes Komplett-Set inklusive Fernsteuerung<br />
zu bekommen“, freute sich der sympathische Modellflugsportler, der<br />
zusammen mit Ehefrau Özgen und Töchterchen Ela nach Friedrichshafen<br />
gekommen war. „Das passt gerade perfekt, denn ich hatte gerade ins Auge<br />
gefasst, ein ähnliches Modell zu kaufen.“<br />
Internet: www.dmfv.aero<br />
Roland Peichl<br />
bei AKmod<br />
Auf der Faszination<br />
Modellbau in<br />
Friedrichshafen<br />
stellte die Firma<br />
AKmod aus der<br />
Schweiz, unter<br />
anderem Europa-<br />
Importeur der JR-<br />
Fernsteuerprodukte<br />
aus Japan, ihren<br />
neuen Mitarbeiter<br />
Roland Peichl vor.<br />
Herr Peichl betreut<br />
ab sofort schwerpunktmäßig<br />
den<br />
JR-Fernsteuer- und<br />
Zubehörbereich.<br />
Als ehemaliger<br />
Mitarbeiter der Firma Graupner profitiert er<br />
von seinen jahrzehntelangen Erfahrungen<br />
im Umgang mit der JR-Produktlinie, sodass<br />
in Sachen Service und Beratung bei AKmod<br />
beste Bedingungen gegeben sind, die Kunden<br />
umfassend zufrieden zu stellen. Der Vertrieb<br />
der JR-Produkte erfolgt hierzulande über den<br />
Fachhandel. Ein Händlerverzeichnis kann bei<br />
AKmod angefordert werden.<br />
Internet: www.akmod.ch<br />
Winterseminare: Schulung im Siegerland<br />
Pünktlich zur Weihnachtszeit sind bei Modellflugschule Pöting alle Leistungen wie Theorieseminare, Bau- und Einstellservice, Einsteiger-<br />
und Fortgeschrittenen-Kurse, Flüge auf Turbinenhelis und vieles mehr wieder als Gutschein erhältlich. Zudem informiert Bernd<br />
Pöting (kleines Bild), dass die beliebten Einsteiger-Theorieseminare – eigene Modelle können als Besprechungsmuster mitgebracht<br />
werden – nun auch eintägig durchgeführt werden.<br />
Zum Thema Turbinenantrieb stehen für 2012 gesonderte Seminare auf dem Programm, auch wieder Schulungsflüge auf den bekannten<br />
Turbinen-Modellen aus dem eigenen Flugschulpark und der Firma <strong>Heli</strong>-Factory. Die jeweiligen Seminartermine sind auf der<br />
Homepage einsehbar. Pöting weist ebenfalls darauf hin, dass das 11. Pöting-Turbinen-Meeting am 9. und 10. Juni 2012 in Littfeld<br />
stattfinden wird.<br />
Internet: www.poeting1.de<br />
8<br />
www.rc-heli-action.de
3DX in China<br />
Anfang November fand im Ocean Springs<br />
Holiday Resort in ZhuHai zum wiederholten<br />
Male das 3DX China statt. Das sehr<br />
flexibel gestaltete 3DX-Programm war<br />
wie gewohnt in drei Klassen eingeteilt,<br />
wobei 20 Piloten in der Sportsman-Class,<br />
15 in bei den Experts und 13 in der<br />
International Class teilgenommen haben. Während die Sportmans-<br />
und Experts-Class ausschließlich chinesisches Piloten<br />
vorbehalten war, sah man in der International Class viele auch<br />
schon vom 3D Masters und 3DX her bekannte Gesichter, wobei<br />
die junge Generation mal wieder die Nase vorn hatte. So fand<br />
man unter den Teilnehmern beispielsweise den 10-jährigen Kan<br />
Jeff Barringer (links),<br />
Initiator der 3D<br />
Masters und des<br />
3DX, händigt dem<br />
südkoreanischen<br />
KDS-Piloten Jaehong<br />
Lee die<br />
Gewinner-Trophy<br />
der International<br />
Class aus<br />
Poonnoi (Philippinen), den achtjährigen Sakkarin Kongthorn aus<br />
Thailand, Josef Mosjes aus Ungarn, Pavel Kefurt aus der Tschechien<br />
– und „unser“ Deutscher Daniel Rau vom Team Thunder Tiger,<br />
der in der Endwertung den beachtlichen vierten Platz erreichen<br />
konnte. Entsprechenden Hochwert-Charakter der Veranstaltung<br />
unterstrichen die bekannten Top-Piloten Curtis Youngblood,<br />
Kevin Targett und Stephen Chen, die im Wettbewerb als Punktwerter<br />
aktiv waren. Unsere Bilder, die uns genau wie die Textinfos<br />
freundlicherweise von Jeff Barringer zur Verfügung gestellt wurden,<br />
spiegeln ein wenig der angenehmen Atmosphäre in China<br />
wider. Weitere Infos zu den Platzierungen sowie zu den vielen<br />
Sponsoren sind im Internet unter www.fly3dx.com einsehbar.<br />
Vertrat die deutsche Flagge bei den 3DX in China –<br />
Daniel Rau vom Team Thunder Tiger mit seinem<br />
Raptor G4 E720. Er belegte in der Endwertung der<br />
International Class Platz 4<br />
Sakkarin Kongthon zeigte bravouröse Leistungen und<br />
war mit seinen 8 Jahren der jüngste Teilnehmer des 3DX<br />
Die Finalisten der International Class.<br />
In der Mitte Daniel Rau mit seinem G4<br />
Eigens für den Wettbewerb war das Gelände im Bereich der<br />
Flugzone mit einem großen grünen Teppich versehen worden,<br />
der für eine weitestgehend staubfreie Zone sorgte<br />
Nachtrag zum Benzin-Rex<br />
In <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 12/2011 erschien unter der Headline<br />
„Benzin-König“ ein Testbericht über einen für den T-Rex 700<br />
ausgelegten Benzin-Umbausatz von Century. Die Firma Kaisermodellbau<br />
weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der<br />
im Bericht abgebildeten, runden Bodenplatte um ein Exlusivprodukt<br />
der Firma Kaisermodellbau handelt, das ausschließlich<br />
nur über Kaisermodellbau vertrieben wird. Bei dem Testheli<br />
handelt es sich um einen T-Rex 700 der Firma robbe, der von<br />
Kaisermodellbau als Benziner zusammengestellt wurde und<br />
zwischenzeitlich auch als Kombi-Bausatz lieferbar ist.<br />
www.rc-heli-action.de 9
helistuff | raptor g4 e720 | thunder tiger | www.thundertiger-europe.com<br />
Der E720 mit Flybarless-System GT5<br />
THUNDER B<br />
Lange brodelte die Gerüchteküche in Sachen Liefertermine, nun ist es endlich soweit: Der neue 90er-<br />
<strong>Heli</strong> von Thunder Tiger steht in den Regalen der Händler. Wer beim altbekannten Namen Raptor denkt,<br />
dass hier das alte Konzept beibehalten wurde und der bewährte Raptor 90 nur ein Facelift bekommen<br />
hat, der irrt gewaltig. Der neue G4 E720 ist eine eigenständige und vollkommen neue Entwicklung.<br />
Passend zum Release des Hubschraubers ist ebenfalls das brandneue Flybarless-System mit dem Namen<br />
GT5 von Thunder Tiger erhältlich, mit dem wir unseren E720 bestückt und ausgiebig getestet haben.<br />
Vor dem Kauf stellen sich zwei Fragen: Elektro oder<br />
Verbrenner, wobei wir uns ganz klar für die Elektro-<br />
Version entschieden haben. Ist die Antriebsfrage<br />
geklärt, stehen noch zwei Rotorköpfe zur Auswahl.<br />
Wie bereits erwähnt, kommt bei unserem Test die<br />
Flybarless-Variante zum Einsatz, wobei auch alternativ<br />
eine Paddelversion lieferbar ist.<br />
Equipment<br />
Nachdem diese Fragen geklärt sind, muss sich noch mit<br />
den fehlenden Komponenten beschäftigt werden. Hier<br />
bietet Thunder Tiger mittlerweile ein attraktives Paket<br />
an, das wir bis auf die Rotorblätter genau so verwenden.<br />
Dieses Premium-Kit enthält neben einem Kontronik-<br />
Motor Pyro 700-52L den passenden neuen Controller<br />
10<br />
www.rc-heli-action.de
von Markus Siering<br />
OOSTER<br />
<strong>Heli</strong> Jive 120HV aus selbem Hause. Ebenfalls enthalten<br />
ist das neue Heckrotorservo DS0606N mit 760 Mikrosekunden<br />
Impulszeit, das speziell für den Einsatz in 90er-<br />
<strong>Heli</strong>s entwickelt wurde und sich mit dem Flybarless-<br />
System GT5 kombinieren lässt. Somit erhält man ein<br />
rundes Gesamtpaket, in dem lediglich drei Taumelscheibenservos,<br />
ein Antriebsakku und ein Empfänger fehlen.<br />
Bei der Wahl der Taumelscheibenservos haben<br />
wir uns für die bewährten Thunder Tiger DS1015<br />
entschieden, die mit 14 Kilogramm Stellkraft<br />
extrem stark und somit genau richtig für den E720<br />
sein sollten. Als überzeugter Anhänger der robbe/<br />
Futaba-Fraktion fällt die Wahl beim Empfängers auf<br />
das kleine S-BUS-Exemplar des Typs R6203SB, der<br />
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Edelware. Alle Alu-Teile des Raptor G4<br />
sind sauber in Schaumstoff gebettet<br />
Geringes Abfluggewicht<br />
Einfacher Akkuwechsel<br />
Einfaches,<br />
mechanisches<br />
Servo-Setup<br />
Robustes Hauptgetriebe<br />
Angenehm leises<br />
Betriebsgeräusch<br />
Gutes Flugverhalten<br />
des GT5<br />
Leistungsstarker Antrieb<br />
in der Kombo<br />
Scharfe Kanten am<br />
CFK-Chassis<br />
Relativ hohes<br />
Haubengewicht<br />
Kleines Display/zu<br />
kleine Icons des GT5<br />
Der Heckrotor-Abtrieb<br />
mit seinen robusten<br />
Kunststoff-Kegelrädern,<br />
die mit Stahl-Querstiften<br />
in den Wellen fixiert sind<br />
trotz seiner geringen Abmessungen für störungsfreien<br />
Empfang bei voller Reichweite sorgt. Bei der<br />
Wahl des Antriebsakkus können dank des großzügig<br />
bemessenen Akkuschachts auch Zellen mit größeren<br />
Abmessungen zum Einsatz kommen. Aufgrund<br />
sehr guter Erfahrungen setzten wir hier auf zwei<br />
LiPo-Packs 6s1p von Hacker, und zwar die TopFuel<br />
mit 4.500 Milliamperestunden (mAh) und 30C-<br />
Dauerbelastbarkeit.<br />
Schrauben<br />
Der G4 wird in einem eher schlicht gehaltenen<br />
Karton ausgeliefert; lediglich ein Aufkleber verrät, um<br />
welche der vier Varianten es sich handelt. Nach dem<br />
Öffnen fallen direkt die sehr ordentlich verpackten<br />
Aluteile auf, die fein säuberlich in Schaumstoff gebettet<br />
sind. Eine deutsche Anleitung fehlt natürlich auch<br />
nicht. Hier hat Thunder Tiger gute Arbeit geleistet<br />
und ein Manual auf die Beine gestellt, das keine<br />
Fragen offen lässt und es auch dem fortgeschrittenen<br />
Einsteiger ermöglichen sollte, den E720 fehlerfrei<br />
aufzubauen.<br />
Äußerst dominant sticht die rote Haube ins Auge –<br />
eine Ähnlichkeit zum Ur-Raptor ist nicht zu verleugnen.<br />
Das Design ist eher schlicht gehalten; hier<br />
ist man von anderen Herstellern Aufwändigeres<br />
gewohnt. Negativ fällt im Gegensatz zu den extrem<br />
leichten Aluteilen die doch relativ<br />
schwere Haube auf; hier hätte<br />
sich sicherlich das eine oder<br />
andere Gramm sparen lassen<br />
können.<br />
Federleicht<br />
Im ersten Schritt wird der komplett aus Alu gefertigte<br />
Hauptrotorkopf aufgebaut. Die einzelnen<br />
Bauteile aus Alu haben extrem geringes Gewicht<br />
und eine hohe Fertigungsqualität. Eine 15 Millimeter<br />
(mm) starke, hohlgebohrte Hauptrotorwelle aus<br />
gehärtetem Edelstahl findet sich in dieser <strong>Heli</strong>größe<br />
selten. Hier wird deutlich, dass der E720 extrem<br />
robust, aber dennoch leicht konstruiert ist. Bei der<br />
Taumelscheibe handelt es sich um ein Alu-Exemplar<br />
In der Ansicht des Chassis ohne rechtes Seitenteil<br />
wird der konstruktive Aufbau des G4 mit seinen<br />
Alu- und Kunststoff-Lagerböcken deutlich<br />
Detailliebe. Man beachte die<br />
vielen gewichtsmindernden<br />
Aussparungen im Roll-<br />
Umlenkhebel sowie in den<br />
Lagerböcken<br />
Die Nickhebelwippe dient<br />
auch zur Arretierung des<br />
Taumelscheiben-Außenrings<br />
mit 135-Grad-Anlenkung, die nicht alltäglich ist<br />
und auch nicht von jedem auf dem Markt erhältlichen<br />
Flybarless-System unterstützt wird, wohl aber<br />
natürlich vom GT5. Die beiden langen Roll-Kugelkopfbolzen<br />
werden mit ihren M3-Gewinden in den<br />
Außenring der Taumelscheibe geschraubt. Hierzu<br />
wirkt im Vergleich der hinten angeordnete Nick-<br />
Kugelkopfbolzen mit seinem halb so starken Gewinde,<br />
der mit der Nickbrücke verbunden wird und als<br />
Verdrehsicherung agiert, eher etwas unterdimensioniert,<br />
obwohl er bei den bisherigen Erprobungsflügen<br />
allen Belastungen standhielt.<br />
Beim G4 werden die Blatthalter nicht direkt von<br />
der Taumelscheibe aus angelenkt, wie es bei den<br />
meisten Flybarless-Köpfen üblich ist, sondern über<br />
zwei Umlenkhebel. Diese dienen gleichzeitig auch<br />
als Taumelscheiben-Mitnehmer und sorgen für die<br />
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Komponenten<br />
<strong>Heli</strong> Raptor G4 E720 FBL<br />
Flybarless-System Thunder Tiger GT5<br />
Motor Kontronik Pyro 700-52L<br />
Controller Kontronik <strong>Heli</strong>Jive 120HV+<br />
LiPo-AkkuHacker TopFuel 2 x 6s1p, 4.500 mAh, 30C<br />
Servos Taumelscheibe Thunder Tiger DS1015<br />
Heckrotorservo Thunder Tiger DS 0606N<br />
HauptrotorblätterBBT Insane, 693 mm<br />
Heckrotorblätter Thunder Tiger CFK 105 mm<br />
Empfänger robbe/Futaba 6203SB<br />
Pro Blatthalter gibt es zwei Radial- und ein Axiallager<br />
und das Gegenlager nur handfest zu ziehen und erst<br />
später nach dem perfekten Ausrichten mit Schraubensicherungslack<br />
zu fixieren.<br />
Die Ganzmetall-<br />
Taumelscheibe mit<br />
135-Grad-Anlenkung<br />
und einstellbarem<br />
Spiel des Kugellagers<br />
Das Rotorkopf-<br />
Zentralstück mit<br />
der durchgehenden<br />
Blattlagerwelle und seiner<br />
doppelten Rotorwellen-<br />
Verschraubung. Die hohl<br />
gebohrte Hauptrotorwelle<br />
hat einen Durchmesser<br />
von 15 Millimeter<br />
richtigen mechanischen Ruderausschläge, die beim<br />
GT5 vorausgesetzt werden.<br />
Vorsichtsmaßnahme<br />
Der zweite Schritt sieht vor, die Heckeinheit zu<br />
montieren. Hier empfehlen wir, die Stifte, mit denen<br />
die Kegelräder auf der Welle gehalten werden, nach<br />
dem Einsetzen mit einem Tropfen Sekundenkleber zu<br />
sichern. Nachdem dieser Bauabschnitt fertig ist, wird<br />
die Heckeinheit mit der ersten Chassishälfte verbunden.<br />
Vor dem Verarbeiten der CFK-Teile empfiehlt es<br />
sich, alle Kanten mit feinkörnigem Schmirgelpapier zu<br />
entgraten, andernfalls hat man schnell Carbonsplitter<br />
unter der Haut, was recht schmerzhaft sein kann.<br />
Für ausreichende Steifheit sorgen die massiven, aber<br />
dennoch sehr leichten Lagerböcke. Entgegen den meisten<br />
anderen <strong>Heli</strong>-Systemen, bei denen Inbusschrauben<br />
zum Einsatz kommen, gibt es beim G4 E720 gehärtete<br />
Torx-Schrauben. Wer jetzt denkt, er müsse vorher noch<br />
im nächsten Baumarkt den passenden Schraubendreher<br />
besorgen, der irrt: Dem Baukasten liegt ein gut<br />
verarbeitetes Exemplar in der benötigten Größe bei.<br />
Variabel<br />
Sind alle Chassisverbinder verschraubt, müssen das<br />
Triebwerk auf der Motorplatte und das Ritzel auf der<br />
Welle befestigt werden. Die Motorplatte verfügt über<br />
Bohrungen mit verschiedenen Abständen, sodass<br />
nahezu alle am Markt erhältlichen Motoren problemlos<br />
montiert werden können. Das schrägverzahnte<br />
Ritzel mit 12 Zähnen erfordert eine 6 mm starke<br />
Welle. Optional sind ein 11er- und 13er-Ritzel erhältlich.<br />
Beim Motorkauf sollte darauf geachtet werden,<br />
dass die Welle mindestens 38 mm lang ist, um das<br />
serienmäßige Gegenlager nutzen zu können. Damit<br />
später das Zahnflankenspiel eingestellt werden kann,<br />
empfiehlt es sich, die Schrauben für die Motorplatte<br />
Hochzeit<br />
Das Hauptgetriebe ist schrägverzahnt und verfügt<br />
über das Zahnradmodul 1. Um auch dem härtesten<br />
3D-Bolzen standhalten zu können, hat Thunder Tiger<br />
sich hier nicht lumpen lassen und dem Neuling ein<br />
ausreichend großes, fast überdimensioniertes Hauptzahnrad<br />
samt passendem Freilauf spendiert. Das richtige<br />
Zahnflankenspiel vorausgesetzt, sollte es hiermit<br />
wohl unmöglich sein, es im Flug zu beschädigen.<br />
Nach dem Einsetzen der Hauptrotorwelle ins Chassis<br />
wird die Welle mit dem Zahnrad beziehungsweise<br />
dem Freilaufgehäuse fest verschraubt. Um eventuell<br />
auftretendes Spiel zu eliminieren, sollte man den<br />
oberen Lagerbock lösen, gegen den vorher angebrachten<br />
Sicherungsring schieben und im Anschluss<br />
wieder fest verschrauben.<br />
Aus einem Guss<br />
Wie auch beim Rest der Mechanik, kommen beim<br />
Heckrotor nur edelste Materialien zum Einsatz. So<br />
sind nahezu alle Teile aus Alu gefertigt und haben<br />
eine perfekte Passgenauigkeit. Angetrieben wird der<br />
Heckrotor über eine Starrwelle. Die Besonderheit<br />
hier: Die Kunststoff-Kegelräder im Heck sind spiralverzahnt<br />
und bieten neben einer sehr guten Kraftübertragung<br />
ein leises Betriebsgeräusch. Das leichte<br />
Heckrotorgehäuse ist aus einem Stück gefräst und<br />
wird nach der Montage auf das CFK-Heckrohr geklemmt,<br />
in dem sich die Starr-Antriebswelle befindet,<br />
die in zwei Kugellagern läuft. Auf ein Höhenleitwerk<br />
hat man beim G4 ganz verzichtet. Dies würde in den<br />
meisten Fällen sowieso nur als Dekoration dienen<br />
und hätte – zumindest beim 3D-Fliegen – keine<br />
technische oder aerodynamische Funktion.<br />
Der weitestgehend<br />
einsatzbereite Rigid-<br />
Zweiblattrotor kurz vor<br />
der Montage im <strong>Heli</strong>. Die<br />
Kompensatorarme dienen zur<br />
Umlenkung (Wegreduzierung)<br />
und als Mitnahme für den<br />
Taumelscheiben-Innenring<br />
Dampfhammer. Der<br />
Kontronik Pyro mit Ritzel<br />
und Motorträger aus dem<br />
Thunder Tiger Power-Set<br />
14<br />
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Kurze Wege<br />
Nachdem der Aufbau der Mechanik soweit abgeschlossen<br />
ist, kann es an die Unterbringung des<br />
Flybarless-Systems und des Controllers inklusive<br />
deren Verkabelung gehen. Das GT5 wird mittels des<br />
beiliegenden Klebepads auf der Gyro-Plattform über<br />
den Rollservos angebracht. Dieser Umstand und<br />
die Tatsache, dass alle Servos sehr dicht beieinander<br />
angeordnet sind, vereinfachen die Verkabelung<br />
ungemein. Die vier Servos werden direkt in die<br />
passenden Ausgänge des Flybarless-Systems gesteckt<br />
und – falls gewünscht – zum Schutz noch mit einem<br />
Geflechtschlauch überzogen. Der Controller bekommt<br />
vor der Montage noch einen Kühlkörper, der<br />
mit einem Tropfen dünnflüssigen Sekundenkleber<br />
befestigt wird. Alternativ kann hier auch Wärmeleitpaste<br />
hauchdünn aufgetragen und der Kühlkörper<br />
am Rand verklebt werden. Bei dieser Variante gilt<br />
allerdings: Weniger ist mehr. Wird zuviel Wärmeleitpaste<br />
aufgetragen, tritt die gegenteilige Wirkung ein.<br />
Stütze<br />
Da der <strong>Heli</strong> Jive 120HV über ein integriertes BEC<br />
verfügt, kann auf eine externe Stromversorgung der<br />
<strong>RC</strong>-Komponenten verzichtet werden. Sicherheitshalber<br />
empfiehlt Kontronik die Verwendung eines<br />
vierzelligen Stützakkus wie zum Beispiel einen kleinen<br />
Sanyo Eneloop NiMH-Pack mit 900 mAh. Vom<br />
Controller führen zwei Kabel zum Empfänger; ein<br />
Master- und ein Slave-Anschluss. Letzterer sorgt dafür,<br />
dass die volle Leistung des BEC genutzt werden<br />
kann. Da beide Kabel nicht lang genug sind, wenn<br />
der Controller an der vorgesehenen Stelle montiert<br />
wird, müssen zwei Verlängerungskabel mit jeweils<br />
150 mm Länge zum Einsatz kommen. Das Master-<br />
Kabel wird im Empfänger in Kanal 3 (Gas-Kanal)<br />
gesteckt, das Slave-Kabel kommt in einen freien<br />
Eingang des GT5. Der Stützakku kann sowohl in<br />
einen freien Port des Empfängers als auch in einen<br />
des Flybarless-Systems gesteckt werden. Bei der<br />
Das für<br />
den Einbau<br />
vorbereitete<br />
Antriebspaket mit<br />
Zusatz-Stützlager<br />
(Serie)<br />
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Digitales Soundmodul für Flugmodelle<br />
- Über kostenlose Software mit eigenen Sounds bespielbar<br />
- Große Auswahl an original <strong>Heli</strong> und Flugzeug Sounds<br />
- Ausgangsleistung über ext. Leistungsverstärker skalierbar<br />
- Schaltausgänge für Lichtsteuerung<br />
- Zahlreiche Einsatzvideos im WWW zu finden<br />
- Stichwort „Benedini Sound“
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Der Ganzmetall-<br />
Heckrotor mit seinen<br />
spiralverzahnten und leise<br />
laufenden Kegelrädern<br />
Wahl der Stecker vom Antriebsakku zum Controller<br />
haben wir uns für 6-mm-Goldstecker entschieden,<br />
da nur diese den hohen Strömen genügend gerecht<br />
werden können.<br />
Easy Adjustment<br />
Dank der durchdachten Konstruktion fällt das<br />
mechanische Setup des G4 sehr einfach aus. Hier<br />
werden, wie in der Anleitung beschrieben, zwei<br />
Schraubendreher mit 3-mm-Schaft durch die Bohrungen<br />
der Mischhebel geschoben, um diese exakt<br />
im richtigen Winkel zu positionieren. Da die weiteren<br />
Gestänge zum Rotorkopf bereits präzise vorgefertigt<br />
sind, muss nichts nachgearbeitet werden.<br />
GT5 FLYBARLESS-SYSTEM<br />
DATEN<br />
Flybarless-System GT5<br />
Display-GröSSe 96 x 64 Pixel, OLED<br />
Eingabe Touch Pad<br />
CPU 32 Bit High Speed Prozessor<br />
Sensoren MEMS<br />
Heck-Implusrate 1.520, 970 oder 760 µs<br />
Heckfrequenz50 bis 333 Hz<br />
Taumelscheiben-Frequenz50 bis 200 Hz<br />
Taumelscheiben-Typen90, 120, 135, 140 Grad<br />
Abmessungen29,5 x 32 x 16 mm<br />
Gewicht15 Gramm<br />
EmpfängertypenSingle Line, Spektrum-Satelliten, Futaba S-BUS<br />
Preis einzeln229,– Euro<br />
BezugFachhandel<br />
Internetwww.thundertiger-europe.com<br />
Jetzt kann im Sender ein neues Modell ohne<br />
elektronischen Taumelscheiben-Mischer erstellt<br />
werden; die elektronische 135-Grad-Mischung<br />
übernimmt in unserem Fall das GT5-System. Stehen<br />
alle Steuerknüppel inklusive die dazugehörigen<br />
Trimmungen exakt in Mitte, befinden sich nun<br />
auch alle Servos in Nullstellung. Jetzt können die<br />
Inbusschrauben auf den Servohörnern festgezogen<br />
und die Hebel somit endgültig positioniert werden<br />
– einfacher geht es kaum.<br />
Streicheleinheiten<br />
Das Setup des neuen Flybarless-Systems erfolgt<br />
rein über das integrierte Display, ohne dass ein<br />
PC oder ein externes Bedienteil notwendig wäre.<br />
Befehle erfolgen über das an der Seite befindliche<br />
Touch-Pad des Gehäuses, indem man einfach mit<br />
dem Finger darüber streicht beziehungsweise<br />
einen Doppeltip ausführt. Was am Anfang noch<br />
etwas befremdlich wirkt, geht nach etwas Übung<br />
leicht von der Hand. Der Weg zum ersten Setup<br />
gestaltet sich dank der ausführlichen deutschen<br />
Anleitung sehr einfach. Schon während des ersten<br />
Studierens der Anleitung wird klar: Der Hersteller<br />
möchte, dass sich der Pilot mit dem System intensiv<br />
beschäftigt, um so zu einem idealen Ergebnis<br />
zu kommen. Vorgefertigte Setups zur Direktauswahl<br />
sucht man vergebens.<br />
Natürlich unterstützt das GT5 neben<br />
sämtlichen Empfängertypen auch<br />
verschiedenste Einstellungen für<br />
unterschiedliche Servotypen. Nach dem<br />
Booten des Systems sind auf dem kleinen<br />
Display alle Steuerfunktionen zu sehen. Hier<br />
kann die korrekte Funktion der einzelnen<br />
Kanäle geprüft werden. Zusätzlich ist die<br />
angelegte BEC-Spannung und der höchste<br />
und niedrigste Spannungswert abzulesen<br />
Um in das Menü zu gelangen, muss<br />
der Finger auf dem Touch-Pad von<br />
unten nach oben bewegt werden.<br />
Angezeigt wird diese Bewegung mit<br />
einem kleinen Balken, der parallel<br />
zum Finger wandert. Bleibt man<br />
kurz an der obersten Stelle des Pads,<br />
öffnet sich das Hauptmenü. Einzelne<br />
Menüpunkte werden mit einem<br />
schnellen Doppeltip geöffnet<br />
Mit dem L1-Symbol<br />
oder einem Exit-<br />
Zeichen gelangt man<br />
wieder in die vorherige<br />
Ebene oder auf den<br />
Startbildschirm. Dieses<br />
erscheint auch wieder<br />
standardmäßig nach 25<br />
Sekunden ohne Eingabe<br />
auf dem Touch-Pad<br />
16<br />
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Eines der mit dem Spezialabtrieb versehenen Servos. Mit<br />
diesem System wird das Grundjustieren zum Kinderspiel<br />
Leisetreter<br />
So kurz vor dem Erstflug wird sicher jeder <strong>Heli</strong>pilot<br />
dieses schwammige Gefühl und die leichte Angst in<br />
den Knochen spüren – egal wie viele Modelle bereits<br />
erfolgreich in die Luft gebracht wurden. So war es<br />
auch beim Raptor E720, nachdem die beiden 6s-<br />
Akkus übereinander mit Klettband gepackt und auf<br />
der genialen Akkubefestigung montiert waren. Der<br />
mächtig wirkende Antriebspack wird vorne im Chassis<br />
eingehängt und dann am hinteren Teil so lange nach<br />
oben geschoben, bis die Haken einrasten und der<br />
Pack sicher im Modell sitzt. Es kann losgehen.<br />
Nach dem Anstecken des Antriebsakkus bestätigt der<br />
Controller durch viermaliges Piepen den vorher programmierten<br />
<strong>Heli</strong>-Modus mit Govenor-Funktion. Das<br />
GT5 prüft bei jedem Neustart alle Funktionen und<br />
gibt die Steuerfunktionen erst frei, wenn Signale vom<br />
Jetzt gilt es, die Setup-Schritte<br />
wie in der Anleitung beschrieben<br />
nach und nach zu befolgen und<br />
die Werte wie Servo-Frequenz<br />
und dessen Geschwindigkeit<br />
einzustellen. Im ersten Schritt<br />
wird – wie hier zu sehen – gewählt,<br />
ob es sich um einen Elektro- oder<br />
einen Verbrenner-<strong>Heli</strong> handelt<br />
Hier befinden wir uns gerade<br />
in der Reglung des Heckrotors<br />
und können den I-Wert des<br />
Systems anpassen. Ist dieser<br />
Wert zu hoch, pendelt das Heck<br />
leicht, ist er zu niedrig, sind die<br />
Pirouetten nicht konstant<br />
Empfänger empfangen werden. Eine kurze Kontrolle<br />
der Gyro-Wirkrichtungen – und schon läuft der Rotor<br />
mit seinen montierten Insane-CFK-Rotorblättern von<br />
BBT mit 693 mm Länge langsam auf eine Drehzahl<br />
von 1.600 Umdrehungen pro Minute (U/min)<br />
hoch. Das Geräusch der Mechanik lässt allerdings<br />
wesentlich weniger Drehzahl vermuten – ein echter<br />
Leisetreter. Ein kurzer Pitchstoß – und schon ist der<br />
Raptor in seinem Element und dreht nach kurzem<br />
Eingewöhnungsschweben seine ersten Kreise. Das<br />
Steuerverhalten ist mit den Standardwerten des GT5<br />
extrem soft und indirekt, sodass kurzerhand wieder<br />
gelandet wurde und die P- und I-Werte so wie die<br />
Gesamt-Empfindlichkeit des Flybarless-Systems<br />
erhöht wurden.<br />
Try and Error<br />
Bis der <strong>Heli</strong> nun so reagiert und die Steuerbefehle<br />
auch umsetzt, wie man es gerne möchte, können<br />
gut und gerne zehn Akkuladungen ins Land gehen.<br />
Tastet man sich Schritt für Schritt an die für den<br />
Piloten idealen Werte heran, gilt es, sich mit den<br />
einzelnen Parametern zu beschäftigen und genau zu<br />
erfliegen, welcher Wert sich wie auswirkt. Hat man<br />
einmal übertrieben und die Einstellungen zu stark<br />
verändert, dass der <strong>Heli</strong> nur noch schwingt oder<br />
sich kaum noch steuern lässt, bietet das GT5 die<br />
Möglichkeit, auf ein vorher eingestelltes Setup per<br />
Schalter am Sender zurückzukehren und das Modell<br />
sicher zu landen.<br />
ERFLOGENES SETUP GT5<br />
Heckrotor<br />
Taumelscheibe<br />
P85<br />
P90<br />
I58<br />
I84<br />
D-Sense 5 I D-Stick 100<br />
Heck-D-DB0 D-Sense 22<br />
Heck-Asym 2 Feed forward 90<br />
Stick-Dyn 57<br />
I-Lim30<br />
DMA-Cyclic – 21 Hover 4<br />
DMA-Pitch – 69<br />
Smooth Stopp 0<br />
Am Anfang empfiehlt es sich, die vom<br />
Werk eingestellten Werte für den P-,<br />
I- und D-Anteil zu belassen. Diese<br />
können später im Flug geprüft und<br />
angepasst werden. Um einen Überblick zu<br />
bekommen, was es mit diesen Werten auf<br />
sich hat und welcher für was zuständig ist,<br />
empfiehlt es sich, die Tipps der Anleitung<br />
zu lesen. So erhält man einen Einblick<br />
in die Materie. Von einem wilden und<br />
unbedachten Ändern der Werte raten wir<br />
dringend ab<br />
Absolut neu am GT5 von Thunder Tiger ist eine bisher<br />
unübliche Art der Bedienung. Das System verfügt über<br />
ein OLED-Display und ein an der Seite integriertes<br />
Touch-Pad, über das man per Fingestreich durchs<br />
Menü navigieren und Werte verändern kann<br />
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Auch das Nick-Servo ist mit dem verstellbaren<br />
Servo-Abtriebshebel ausgestattet<br />
Push-Pull-Anlenkung mit besagtem Quick-Setup-System<br />
Oben das robuste,<br />
schrägverzahnte<br />
Hauptzahnrad, darunter<br />
das gesonderte Zahnrad<br />
für den Heckabtrieb<br />
Dauergrinsen<br />
Nachdem alle Werte nun erflogen sind und der E720<br />
samt GT5 so fliegt, wie man es sich wünscht, kann<br />
es richtig losgehen. Der Neuling muss zeigen, was<br />
in ihm steckt. Die eingestellten Hauptrotordrehzahlen<br />
von 1.550, 1.700 und 1.900 Umdrehungen<br />
werden mühelos vom Kraftpaket bei 14 Grad<br />
Maximum-Pitch durchgezogen. Die Flugzeit liegt je<br />
nach Drehzahl und Pitcheinsatz zwischen fünf und<br />
neun Minuten, die gemessenen Ströme betragen im<br />
Durchschnitt zwischen 19 und 108 Ampere Spitzenleistung.<br />
Bei 19 Grad Celsius (°C) Außentemperatur<br />
lag die maximal gemessene Temperatur des Motors<br />
bei 67 und die des Controllers bei 53 °C, was beides<br />
im grünen Bereich liegt.<br />
sind. Zu beachten ist jedoch, dass dabei auch der<br />
Strom in die Höhe schnellt und auch gerne mal 120<br />
und mehr Ampere gezogen werden, wenn man das<br />
Modell über den Platz schießen lässt und zu einem<br />
lang gezogenen Looping hochzieht. Uns jedoch genügte<br />
die Performance mit dem 12er-Ritzel. Hier kann<br />
der E720 seine Vorzüge perfekt ausspielen, sei es mit<br />
geringer Drehzahl softes 3D oder mit 1.900 U/min<br />
am Kopf über den Platz bolzen. Dank des geringen<br />
Abfluggewichts von etwa 4.900 Gramm liegt der<br />
G4 wie eine Feder am Knüppel. Der Pilot hat im<br />
Vergleich zu schwereren Maschinen wesentlich mehr<br />
Zeit zum Steuern, was die ganzen Bewegungen viel<br />
weicher und flüssiger aussehen lässt. Das Betriebsgeräusch<br />
ist ein Ohrenschmaus. Egal bei welcher<br />
Drehzahl auch immer – viel mehr als das Geräusch<br />
der Rotorblätter kann kaum vernommen werden.<br />
Die Mechanik läuft wie ein Uhrwerk, die gewählten<br />
Möchte man es etwas mehr krachen lassen, empfiehlt<br />
sich die Wahl eines 13er-Ritzels, mit dem Kopfdrehzahlen<br />
von mehr als 2.000 U/min kein Problem<br />
Der Flybarless-Zweiblattrotor mit seinem<br />
doppelt verschraubten Zentralstück und<br />
dem darunter sitzenden Mitnehmer<br />
DATEN<br />
Hauptrotordurchmesser 1.604 mm<br />
Rotorblattlängen690 bis 720 mm<br />
Länge Mechanik1.354 mm<br />
Breite221 mm<br />
Höhe 462 mm<br />
Heckrotordurchmesser 280 mm<br />
Heckrotorblattlänge 105 mm<br />
Zähnezahl Hauptzahnrad 115, Modul 1<br />
Zähnezahl Motorritzel 12<br />
Untersetzung Motor/Hauptrotor9,6 : 1<br />
Übersetzung Haupt-/Heckrotor 1 : 4,67<br />
Maximale Akku-Abmessungen 215 x 52 x 105 mm<br />
Gewicht ohne Akku 3.750 g<br />
Preis FBL-Bausatz 999,– Euro<br />
Preis 4791-Power-Set *)1.699,– Euro<br />
Preis 4790-Set **) 1.549,– Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
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*) das Set beinhaltet: Raptor E720 G4-Flybarless-Baukasten; Kontronik Pyro 700-52; Kontronik <strong>Heli</strong> Jive 120+HV; Flybarless-System GT5;<br />
Thunder Tiger DS 0606N Digital-Heckservo; Thunder Tiger Carbon-Hauptrotorblätter (710 mm) und Heckrotorblätter (105 mm)<br />
**) wie 4791-Power-Set, nur ohne GT5 und ohne Heckrotorservo<br />
18<br />
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Komponenten harmonieren perfekt miteinander und<br />
bilden eine schlüssige Einheit, die sowohl für den<br />
Einsteiger als auch den 3D-Freak ausreichend Performance<br />
bietet. Der absolute 3D-Crack wird jedoch<br />
merken, dass die verbauten Taumelscheibenservos<br />
ein wenig schneller sein dürften für harte Stopps<br />
sowie schnell geflogene 3D-Figuren.<br />
Anpassungsfähig<br />
Das GT5-System macht seinen Job gut und steht<br />
nach den entsprechenden Anpassungen auf den<br />
persönlichen Flugstil anderen am Markt erhältlichen<br />
Systemen in nichts nach. Die zyklischen Funktionen<br />
lassen sich feinfühlig und präzise steuern, auch die<br />
Pirouetten-Optimierung tut was sie soll. So werden<br />
mit dem G4 Piro-Figuren zum Kinderspiel. Das Heck<br />
arbeitet ebenfalls sehr gut und unauffällig. Schnelle<br />
Lastwechsel und Richtungswechsel sind kein Problem.<br />
Ganz klarer Vorteil des GT5-Systems von<br />
Thunder Tiger ist der integrierte Bildschirm, der<br />
schnelle Änderungen der Parameter an Ort und<br />
Stelle erlaubt. Leider sind die Symbole im Menü<br />
ziemlich klein, man muss schon genau hinsehen.<br />
Zudem empfiehlt es sich, für die ersten Flüge und<br />
das Setup des GT5 immer die Anleitung zur Hand<br />
zu haben, um auch die jeweiligen Menüpunkte und<br />
deren Bedeutung schnell zu finden.<br />
Innovativ<br />
Der neue Raptor G4 ist eine gelungene Neukonstruktion,<br />
die mit vielen innovativen Ideen und schönen<br />
Detaillösungen begeistert. Die Verarbeitung und<br />
Passgenauigkeit der Teile ist vorbildlich, lediglich die<br />
scharfen Kanten des Carbonmaterials und das Gewicht<br />
der Haube lassen noch Raum für Optimierung.<br />
Die Geräuschkulisse der Mechanik und die Leistung<br />
des Antriebs lassen keine Wünsche offen. Das GT5<br />
bietet nach ausreichender Testphase ein gutes Flugverhalten,<br />
erfordert allerdings vom Piloten einiges<br />
an Einstell - und Probeflügen, um zu einem guten<br />
Ergebnis zu kommen. Dank der genialen Akkubefestigung<br />
steht vielen Flügen ohne umständliches<br />
Akkutauschen nichts im Wege. Somit bleibt nicht viel<br />
zu sagen – außer eine klare Kaufempfehlung für den<br />
Raptor G4 inklusive Komplett-Kit auszusprechen. n<br />
Blick von unten<br />
ins Chassis auf den<br />
<strong>Heli</strong> Jive, der mit<br />
Zusatzkühlkörper<br />
versehen ist<br />
Der Kontronik Pyro passt<br />
perfekt ins Chassis und<br />
sorgt für ordentlich Power<br />
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3D-Maschine im handlichen Format<br />
von Stefan Strobel<br />
Einer der wichtigsten Grundsätze, der für alle erdenklichen Bereiche angewandt werden kann, ist: Kunst<br />
ist, was sich verändert. Stillstand ist der Tod. Gaui hat sich diesen Leitsatz offensichtlich auf die Fahnen<br />
geschrieben, denn wie fast keine andere Firma auf dem Markt pflegt sie ihre Produktgruppe der Micro-<br />
3D-<strong>Heli</strong>s. Das neueste Kind hört auf den Namen X2 und kommt zeitgemäß ohne Paddelstange.<br />
Ganz ehrlich, das was Gaui mit der neuen X-Serie<br />
auf die Kufen stellt, darf ohne zu übertreiben als sehr<br />
hochwertig angesehen werden. So auch der neue<br />
X2, der natürlich als reiner Bausatz, jedoch mit allem<br />
nötigen Zubehör beim <strong>Heli</strong>-Shop zu haben ist. Mit<br />
dabei in der Super-Combo-Variante sind hochwertige<br />
Servos der 10-Gramm-Klasse von Gaui, ein<br />
Scorpion-Außenläufer mit Gaui-Controller und ein<br />
microbeast von BeastX. Man braucht lediglich nur<br />
noch einen 3s-LiPo mit etwa 900 Milliamperestunden<br />
Kapazität und einen Empfänger – am besten mit<br />
unverlängerter 2,4-Gigahertz-Antenne.<br />
Von klein an<br />
Wie eingangs erwähnt, ist Gaui eine der wenigen Firmen,<br />
die sich schon ziemlich lange mit der Entwicklung<br />
von Kleinhelis beschäftigt. Die Serie beginnt mit<br />
dem nur 340-Millimeter- (mm) kleinen Gaui 100,<br />
und allein der mittlerweile schon betagte 200er in<br />
seinen zig Entwicklungsstufen prägt wie kein anderer<br />
diese Klasse. Doch diese <strong>Heli</strong>s besaßen alle noch eine<br />
Paddelstange – und das ist in dieser unserer heutigen<br />
Flybarless-Zeit natürlich nicht mehr drin. FES nennt<br />
sich das System bei Gaui, wobei man sich doch ein<br />
wenig fragt, warum eine im Grunde abgespeckte<br />
Mechanik nun einen neuen Namen bekommt und<br />
als Technologie verkauft wird. Die eigentliche Innovation<br />
steckt bei den paddellosen <strong>Heli</strong>s bekanntlich<br />
in der Elektronik – die bei unserem Muster von<br />
einem microbeast von BeastX vertreten wird.<br />
Dass der X2 eine Reihe von älteren Brüdern besitzt,<br />
bemerkt man beim ersten Öffnen einer Teiletüte.<br />
Ja, beim kleinen Gaui darf noch richtig geschraubt<br />
werden. Das macht allerdings anhand der sehr guten<br />
Anleitung richtig Spaß. So beginnt der Bau mit<br />
Der mit GAUI gebrandete<br />
Scorpion-Außenläufer<br />
leistet ganze Arbeit. Er<br />
kann vorn wie auch hinten<br />
auf der Motorplatte<br />
angeschraubt werden<br />
20<br />
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dem Zusammenfügen der zwei Rollservos.<br />
Diese sitzen nebeneinander vor der<br />
Hauptrotorwelle auf jeweils einem<br />
Aluminium-Träger, die mit vier kleinen<br />
Schräubchen im Chassisvorbau<br />
befestigt werden. Das Chassis selbst<br />
ist dreiteilig aufgebaut und besteht<br />
aus 1,5 mm dicken CFK-Platten, die von<br />
Aluminiumbolzen mit Innengewinden<br />
auf das richtige Maß gehalten werden.<br />
Der erwähnte Vorbau ist mit 27 mm gerade so dick<br />
wie nötig, um die beiden Rollservos nebeneinander<br />
aufnehmen zu können.<br />
Der Rotorkopf wird<br />
vormontiert geliefert<br />
Der Chassis-Rücken misst dagegen nur noch 14 mm<br />
in der Außenbreite. Dadurch können auch die Domlager<br />
und die Aufnahmen des Heckrohr schmaler<br />
und damit leichter gehalten werden. Das Nickservo<br />
der 120-Grad-Anlenkung ist einfach außen angesetzt.<br />
Im nächsten Schritt wird auch schon das Ritzel<br />
auf den beiliegenden Außenläufer geklebt – mit<br />
Lagerkleber natürlich. Die Bauanleitung gibt hier<br />
zwar ein Maß vor, doch sicher ist sicher. So ist zu<br />
empfehlen, das Verkleben erst kurz vor der Hochzeit<br />
der unteren mit der oberen Chassishälfte vorzunehmen.<br />
Ungewöhnlicherweise sitzt der mit Gaui gebrandete<br />
Scorpion-Außenläufer hinter der Rotorwelle<br />
auf einem massiven, aber großzügig ausgesparten<br />
Motorträger.<br />
Die Heckrotormechanik ist ein<br />
meisterliches Kleinod aus Metall<br />
So oder so<br />
Optional könnte man auch den Drehstromtreibling<br />
vor die Rotorwelle setzen, der Platz<br />
hierfür wäre vorhanden. Doch so stellt sich<br />
der Schwerpunkt mit einem etwa 100 Gramm<br />
schweren Akku perfekt ein. Gewichtsfanatiker<br />
können hier also noch locker 20 bis 30 Gramm<br />
einsparen. Bei der Breite des unteren Chassis war der<br />
Motor das Maß der Dinge, so passt er mit jeweils<br />
2 mm Luft gerade so in den 33 mm breiten Korpus.<br />
Den Abschluss nach unten bildet eine durchgehende<br />
CFK-Platte, die von Aluleisten getragen wird, die zusätzlich<br />
noch die Kufen aufnehmen. Die mehrfache<br />
Verwendung von tragenden Elementen spart eben<br />
Gewicht.<br />
Ganz vorn oben ist eine Aluplatte mit gerade mal<br />
zwei M2-Schrauben angebracht. Unter dieser hängt<br />
mit Klettband der Antriebsakku. Keine Sorge, man<br />
könnte zwar meinen, dass die Platte samt Akku unter<br />
Belastung einfach nach oben oder unten wegkippt,<br />
doch das ist in der Testphase nie geschehen. In der<br />
Mitte des gesamten Chassis sitzt wie üblich das<br />
Hauptzahnrad, auf dem über einen Freilauf angetrieben<br />
das kleine Tellerrad sitzt, in dem der Miniatur-<br />
Zahnriemen liegt. Zwei Spannrollen sorgen für einen<br />
perfekten Sitz im Heckrohr. Ein Metallriemenrad im<br />
Die Taumelscheibe ist<br />
natürlich für Flybarless-<br />
Einsatz optimiert. Die<br />
Kugeln waren hier zum<br />
Teil nur halb eingedreht,<br />
um zu signalisieren: bitte<br />
explizit sichern<br />
Eines der drei Teilstücke des Chassis – der Rücken<br />
Gerade so schmal wie nötig.<br />
Hier der Chassisrücken von unten<br />
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Beide Chassisteile werden mit lediglich<br />
vier Schrauben miteinander verbunden<br />
Hintendran<br />
Ein Kleinod der Technik stellt auch der Heckrotor dar.<br />
Auch er besteht komplett aus Metall – davon der<br />
größte Teil aus Aluminium. Zur kollektiven Anlenkung<br />
der Heckrotorblätter hat man sich bei Gaui<br />
etwas Besonderes einfallen lassen. Denn den sonst<br />
üblichen L-Hebel sparte man sich komplett ein. Die<br />
Anlenkung erfolgt über einen Hebel, der direkt an<br />
der Wippe sitzt, die die Schiebehülse zur Ansteuerung<br />
der Blatthalter bedient. Diese Wippe ist mit<br />
zwei kleinen Kugellagern am Heckgehäuse spielfrei<br />
und leichtgängig gelagert und greift oben wie auch<br />
unten auf die Schiebehülse ein. Die Gelenke der<br />
Blatthalter hin zur Schiebehülse sind mit Messinghülsen<br />
ausgebuchst. Die gesamte Einheit ist sehr<br />
leichtgängig und spielfrei gleichzeitig.<br />
großzügig ausgesparten Heckgehäuse nimmt die<br />
Traktion auf und gibt sie an den Heckrotor weiter.<br />
Die im Vergleich zum Rest des <strong>Heli</strong>s relativ weit<br />
ausladende Taumelscheibe prädestiniert sie für die<br />
Verwendung mit einem Flybarless-System – auch<br />
FES-Technologie genannt. Insgesamt gesehen ist der<br />
Rotorkopf im Grunde spielfrei, hier wackelt nichts<br />
oder dreht sich gar weg. Dafür sorgt der Mitnehmer<br />
des Taumelscheibeninnenrings, der direkt an das<br />
Zentralstück geschraubt ist. War beim Chassis noch<br />
richtig viel zu schrauben, erübrigt sich dies beim<br />
Haupt- und Heckrotor. Diese Baugruppen fallen fast<br />
vollständig montiert aus ihren Tütchen. Die obligatorische<br />
Überprüfung der Schaubverbindungen auf<br />
Sicherungslack ergab: alles bestens. Die Fixierung des<br />
Rotorkopfs auf der Hauptrotorwelle übernimmt wie<br />
üblich eine quer durch die Welle ragende Schraube.<br />
Hierzu ist das Zentralstück der Länge nach geschlitzt.<br />
Die Rollservos<br />
sitzen im vorderen<br />
Chassisteil<br />
Spätestens am zweiten Abend steht der Rohbau<br />
fertig auf dem Tisch. Abschließend befestigt man<br />
das Heckservo mittels Aluschellen am Heckrohr und<br />
verteilt die restlichen Komponenten wie Controller,<br />
Empfänger und microbeast im Chassis. Vor dem<br />
Ablängen der Gestänge – das Maß ist nicht in der<br />
Bedienungsanleitung angegeben – sollte man sich<br />
an die Programmierung des microbeast machen.<br />
Wir haben unser Gerät zuvor auf die aktuelle Version<br />
3.08 upgedatet. Das geschieht über das Programm,<br />
das man unter www.beastx.de laden kann, sehr<br />
einfach. Beim Durchklicken durch die einzelnen<br />
Menüpunkte werden auch die Ansteuerfrequenzen<br />
der Servos abgefragt. Wir stellten unser microbeast<br />
bei den Taumelscheibenservos auf sichere 120 und<br />
das Heckservo auf 333 Hertz. Damit ist ein weicher<br />
Lauf der Rudermaschinen gewährleistet.<br />
Während des Programmierverlaufs des microbeast<br />
stellt man die Servos auf Neutral – und zwar in der<br />
Flybarless-Elekronik selbst, nicht am Sender. Das<br />
ist der Punkt, an dem die Längen der Gestänge<br />
eingestellt werden. Denn gerade beim X2 ist es sehr<br />
wichtig, dass bei null Grad Pitch am Sender, bezie-<br />
Im Heckgehäuse sitzt ein<br />
Riemenrad aus Metall<br />
Der Motor passt saugend in die untere Hälfte des Chassis<br />
DATEN<br />
Rotordurchmesser 556 mm<br />
Gewicht 334 g<br />
Länge 500 mm<br />
Preis Super Combo 499,– Euro<br />
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Keine Angabe der<br />
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Axial-Maßangabe des<br />
Ritzels zu knapp<br />
hungsweise dem microbeast, auch tatsächlich null<br />
Grad am Hauptrotor anstehen – und natürlich auch<br />
keine Roll- oder Nickneigung der Taumelscheibe<br />
vorhanden ist. Kleinere Ungenauigkeiten steuert die<br />
Elektronik aus, größere lassen den <strong>Heli</strong> kontinuierlich<br />
rotieren. Apropos rotieren, es ist nun Zeit für den<br />
Erstflug.<br />
Up up and away<br />
Das microbeast sitzt direkt unter dem Hauptzahnrad,<br />
vor dem Motor. Davor sitzen der Empfänger und<br />
darüber der Akku. Es geht eng her, doch trotzdem<br />
sind die Komponenten und die Kabel fix verbaut,<br />
beziehungsweise verlegt. Der Controller besitzt<br />
keinen Governormodus, so benötigt man noch<br />
zusätzlich eine Gaskurve im Sender. Wir haben an<br />
unserer Spektrum DX8 in der Mitte 55 beziehungsweise<br />
60 Prozent (zweite Gasvorwahl) Gasbeimischung<br />
eingestellt.<br />
Das microbeast fügt sich passend ein<br />
Der Rotor dreht hoch und der <strong>Heli</strong> hebt ab. Das<br />
war’s. Das Schöne an Flybarless-Systemen ist, dass<br />
man viel Einstellerei im Vorfeld erledigt. Macht<br />
man hierbei alles richtig, ist der Erstflug nur<br />
noch Makulatur. So auch beim X2: Das Heck<br />
übersteuerte noch etwas und die Gaskurve<br />
musste noch angepasst werden, doch der<br />
Rest passte. Beim ersten Rundflug trat ein etwas<br />
komisches Gefühl auf, passte doch das Flugverhalten<br />
Der Hebel zur Heckanlenkung<br />
sitzt direkt an der Steuerwippe<br />
Obere und untere Hälfte des dreiteiligen<br />
Chassis sind über Distanzbolzen verbunden<br />
so gar nicht zu einem <strong>Heli</strong> mit lediglich 560 mm<br />
Rotordurchmesser. Die kleine Kiste läuft richtig dynamisch<br />
und vermittelt das Fluggefühl eines eigentlich<br />
viel größeren Hubschraubers. Auch der Schwebeflug<br />
ist außerordentlich stabil. Wer mag, kann auf den<br />
zyklischen Funktionen Nick und Roll noch etwa 20<br />
Prozent Expo aufmischen, doch eigentlich ist der voreingestellte<br />
Wert im microbeast schon ziemlich gut.<br />
Aus dem Rundflug heraus gelang der erste Looping –<br />
und zwar viel einfacher, da der Kleine ohne Paddel<br />
richtig gut läuft. Rollen kommen zackig und enden<br />
knackig. Das Fluggefühl, das das microbeast vermittelt,<br />
ist außerordentlich angenehm. Die nächste<br />
Figur ist gemeinhin als Turn bekannt. Zauderern, die<br />
24<br />
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Spielfrei – der Rotorkopf<br />
Dort, wo der Gaui-<br />
Schriftzug zu sehen ist,<br />
liegt eine Platte aus Alu<br />
über dem dünnen Steg<br />
des CFK-Chassis<br />
angesichts der Schmäle des Heckriemens ihm seine<br />
Funktion aberkennen möchten, sei gesagt, dass auch<br />
ein harter Turn den Riemen nicht zum Überspringen<br />
provozieren kann. Doch nicht nur der Heckrotor ist<br />
mit potenten Leistungen gezeichnet, auch der Antrieb<br />
überzeugt durch Drehmoment. So sind selbst<br />
kraftzehrende Figuren wie ein Tic-Toc problemlos<br />
meisterbar. Durch das geringe Gewicht des <strong>Heli</strong>s<br />
machen auch Figuren wie Rainbows oder Pyroflips<br />
richtig Spaß. Im Grunde ist mit dem kleinen Gaui X2<br />
jede nur erdenkliche Flugfigur fliegbar – solange der<br />
Pilot diese beherrscht. Kaum sind sechs bis sieben<br />
Minuten vergangen, steht auch schon die Landung<br />
an. Und keine Angst: Wir haben den Akku auch<br />
schon in knapp über vier Minuten leer bekommen.<br />
Bester Mini<br />
Mit dem Gaui X2 vom <strong>Heli</strong>-Shop aus Österreich<br />
bekommen Fortgeschrittene und Experten ein<br />
absolutes High-End-Gerät in die Finger. Das Super-<br />
Komponenten<br />
Taumelscheiben-Servos (3)Gaui GUEC GS-093<br />
Heckrotorservo Gaui GUEC GS-095<br />
Motor Gaui GUEC GM-202 (Scorpion)<br />
ControllerGaui GUEC GE-221/22 A<br />
Flybarless-System microbeast von BeastX<br />
LiPo-AkkuTopFuel 3s/800 mAh<br />
HauptrotorblätterSDComposite-CFK (250 mm)<br />
Empfänger Spektrum AR6100<br />
Sender Spektrum DX8<br />
Combo-Set überzeugt mit hochwertigen Komponenten<br />
und kraftvollem Antrieb. Der X2 eignet sich<br />
natürlich auch für Einsteiger. Diese sollten sich dann<br />
jedoch auf den ersten Schritten begleiten lassen. Der<br />
Gaui X2 gehört in jedem Falle zurzeit zu den besten<br />
Mini-3D-<strong>Heli</strong>s der 250er-Klasse. n<br />
Die Angabe über die axiale Lage des Ritzels auf<br />
der Motorwelle ist leider in der sonst so genauen<br />
Bauanleitung 2 Millimeter zu kurz angegeben<br />
26<br />
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helistuff | teryx 450 sikorsky x2 | skyrush | www.skyrush.biz<br />
Außergewöhnlicher Koaxheli mit Dreiachs-Gyro<br />
Experimental<br />
Man sollte sich von Werbung generell nicht beeinflussen lassen. Wenn jedoch eine <strong>RC</strong>-Schmiede damit<br />
wirbt, den „schnellsten Koax der Welt“ im Programm zu haben, dann kann man schon mal hellhörig<br />
werden. Grund genug, sich den Teryx 450 Sikorsky X2 von Skyrush einmal genauer anzusehen. Diesen gibt<br />
es in der RTF-Variante, die sich primär an Hobby-Einsteiger richtet und in der PNP-Version, die ohne <strong>RC</strong>-<br />
Anlage, Flugakku und LiPo-Lader ausgeliefert wird. Für den Test stand letztere Ausführung zur Verfügung.<br />
Agiles Flugverhalten<br />
Hochwertige<br />
Komponenten<br />
Direkte Steuerreaktionen<br />
Ausführliche Anleitung<br />
Ansprechende Optik<br />
Hohes Abfluggewicht<br />
Allein wegen seiner Optik weiß der Tyrex 450<br />
zu überzeugen. Er entspricht in der Form einem<br />
Experimentalmodell von Sikorsky und trägt die<br />
Bezeichnung X2. Das Besondere an diesem <strong>Heli</strong>kopter,<br />
der am 27. August 2008 seinen Erstflug<br />
absolvierte, ist seine Auslegung als Flugschrauber<br />
mit Koaxialmechanik. Diese Gattung kombiniert die<br />
Antriebe von Hubschraubern und Flächenmodellen<br />
miteinander. So wird beim X2 der Vorwärtsschub<br />
nicht nur durch die beiden Hauptrotoren, sondern<br />
zudem durch eine horizontal wirkende Luftschraube<br />
erzeugt. Auf diese Weise erreicht der <strong>Heli</strong>, der sich<br />
immer noch in der Flugerprobung befindet, Geschwindigkeiten<br />
bis zu 460 Kilometer in der Stunde.<br />
Anschauungssache<br />
Befreit man den Teryx von der Umverpackung, steht<br />
man unvermittelt vor einem Alu-Koffer gigantischen<br />
Ausmaßes – 900 Millimeter (mm) lang und 500 mm<br />
breit. Nach dem Öffnen der drei Schnappschlösser<br />
erhält man einen ersten Blick auf den 450er-Koax.<br />
Weich in Schaumstoff gepolstert ist das gute Stück<br />
sicher verpackt und der Koffer bietet zudem noch<br />
genügend Platz für Fernsteueranlage, Flugakku,<br />
Ladegerät und sonstiges Zubehör. So beeindruckend<br />
der Koffer ist, so beeindruckend ist auch der<br />
<strong>Heli</strong>kopter an sich. Der hochglänzende, weiß-blaue<br />
Scale-Rumpf ist aus GFK gefertigt. Anstelle von Kufen<br />
verfügt der Tyrex über ein starres Fahrwerk mit<br />
28<br />
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Chopper von<br />
Tobias Meints<br />
Moosgummireifen und einen Hecksporn an der in<br />
Blau lackierten Zentralfinne. Am Heck befindet sich<br />
zudem ein Spinner-Propeller-System. Dieses trägt<br />
zum vorbildgetreuen Aussehen bei.<br />
Der Zugriff auf die Mechanik erfolgt über eine<br />
mittels Magneten gesicherte Haube mit zwei Fenstern<br />
in klarer Optik, die einen ersten Blick auf die<br />
Elektronik-Komponenten zulassen. Das Innenleben<br />
des X2 ist sauber aus Holz gearbeitet und nimmt alle<br />
Bauteile inklusive der <strong>RC</strong>-Komponenten auf. Über<br />
dem Akkuschacht, der bereits ab Werk mit einem<br />
Klettbandstreifen versehen ist, befindet sich die<br />
5-in-1-Bordelektronik. Diese enthält ein Dreiachs-<br />
Stabilisierungssystem und bietet Anschlüsse für die<br />
beiden Servos sowie die Motor-Regler-Einheiten. Es<br />
muss lediglich noch der Empfänger angeschlossen<br />
werden. Dies gestaltet sich auch für Einsteiger einfach,<br />
da die Stecker beschriftet sind.<br />
Der Tyrex ist äußerst agil.<br />
Bereits minimale<br />
Steuerbefehle setzt der<br />
450er-Koax zügig um<br />
Dahinter befindet sich der federnd-gelagerte Hauptrahmen<br />
aus Kohlefaser für die Aufnahme der beiden<br />
Motoren, der Servos sowie der Hauptrotorwelle.<br />
Die beiden analogen 9-Gramm-Servos für Nick und<br />
Roll sind in Rahmen verbaut und bereits mit der<br />
Taumelscheibe verbunden. Das Zahnflankenspiel<br />
zwischen den 12-Zähne-Ritzeln sowie den Hauptzahnrädern<br />
passt exakt. Bei den beiden Aggregaten<br />
handelt es sich um bürstenlose Motoren, die jeweils<br />
eine Drehzahl von 3.000 Umdrehungen pro Minute<br />
und Volt haben. Diese sind jeweils mit einem Skyrush<br />
Brushless-Controller verbunden, der bei einem<br />
Dauerstrom von 20 Ampere an 3s-LiPos betrieben<br />
werden kann. Beim Stecksystem setzt Skyrush auf<br />
Deans-Hochstromstecker.<br />
Das Innenleben der 5-in-1-Einheit ist recht übersichtlich.<br />
Über die drei Stellpotis lässt sich die Sensibilität<br />
der Gyros einstellen. Beim Testmodell waren keine<br />
Änderungen notwendig<br />
Das Innenleben des Tyrex ist sauber aus Holz gefertigt.<br />
Über dem Akkuschacht, der bereits mit einem<br />
Klettbandstreifen versehen ist, befindet sich die 5-in-1-<br />
Unit, die zentrale Steuereinheit des X2<br />
DATENLänge 700 mm<br />
Höhe 295 mm<br />
Breite180 mm<br />
Rotordurchmesser 610 mm<br />
Abfluggewicht 980 g<br />
Preis PNP-Version 479,– Euro<br />
Preis RTF-Version539,– Euro<br />
Bezug direkt und Fachhandel<br />
Internetwww.skyrush.biz<br />
www.rc-heli-action.de 29
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Die Paddelstange basiert auf einem<br />
soliden Alurahmen und massiven<br />
Pendelgewichten<br />
Richtig getrimmt, fliegt der X2 koax-typisch sehr eigenstabil. Dabei lässt er sich<br />
auch von stärkerem Wind oder Böen nicht aus der Ruhe bringen<br />
Ab Werk sind die Servos für Nick und Roll,<br />
die am Hauptrahmen befestigt sind, mit der<br />
Taumelscheibe verbunden<br />
Bei der Begutachtung der Koax-Mechanik fallen sofort<br />
die 280-mm-Rotorblätter aus CFK auf sowie die<br />
solide Hauptrotorwelle mit einem Durchmesser von<br />
6 mm. Neben einer ansprechenden Optik garantiert<br />
die solide Konstruktion eine lange Lebensdauer<br />
der Mechanik. Die Stabilisierungsstange basiert auf<br />
einem solide ausgeführten Alu-Pendelrahmen, der<br />
zwei Stangen aufnimmt, an deren Ende solide Pendelgewichte<br />
verbaut sind.<br />
Start frei<br />
Nach der Lektüre der umfangreichen, deutschsprachigen<br />
Anleitungen steht dem Erstflug nichts mehr<br />
im Weg. Empfänger sowie Flugakku sind angeschlossen<br />
und im Rumpf arretiert. Gemäß Herstellervorgaben<br />
kommt ein 3s-LiPo-Akku mit einer Kapazität<br />
von 2.200 Milliamperestunden zum Einsatz. Nach<br />
dem Anstecken des LiPos beginnt die LED an der<br />
5-in-1-Unit zu blinken und in regelmäßigen Abständen<br />
zu piepen. Gasknüppel und Trimmhebel auf<br />
null Prozent stellen. Danach den Gierkanal aus der<br />
Mittelstellung auf Vollausschlag links und zurück in<br />
die Mittelstellung bringen. Eine Signalfolge sowie<br />
das Dauerlicht der LED signalisieren Betriebsbereitschaft.<br />
Nun steht der Servo-Check an. Ergebnis:<br />
keine Reaktion. Ein Blick in die Anleitung schafft<br />
Gewissheit. Steuerbefehle für Nick und Roll werden<br />
erst umgesetzt, wenn sich die Rotoren drehen. Nach<br />
dem Umkehren des Servowegs auf Nick, hebt der X2<br />
erstmals ab. Einige Trimmklicks auf Roll sowie Nick –<br />
und schon liegt der Scale-Koax wie das sprichwörtliche<br />
Brett in der Luft. Das koax-typische, eigenstabile<br />
Schwebeflugverhalten des Tyrex kommt Anfängern<br />
entgegen. Der <strong>Heli</strong> lässt sich aufgrund dessen sowohl<br />
indoor – zugegebenermaßen nicht im Büro – als<br />
auch draußen bewegen.<br />
Zum sicheren Transport<br />
wird der Tyrex 450 in<br />
einem großen Alu-Koffer<br />
ausgeliefert<br />
In der Grundausstattung<br />
ist das Propeller-Spinner-<br />
System ohne Funktion<br />
und dient nur der<br />
vorbildgetreuen Optik.<br />
Ein optionales Antriebsset<br />
gibt es bei Skyrush im<br />
Tuning-Sortiment<br />
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Dass das Modell aber auch für fortgeschrittene<br />
Piloten interessant ist, zeigt sich bei einem beherzten<br />
Griff in die Knüppel. Gas- und Steuereingaben<br />
werden direkt umgesetzt und der 450er-Koax präsentiert<br />
sich äußerst agil. Die Brushless-Aggregate<br />
ermöglichen zügiges Steigen und die Servos garantieren<br />
eine schnelle Umsetzung der Steuerbefehle.<br />
Auch stärkerer Wind oder heftige Böen bringen<br />
den 450er-Koax nicht aus der Ruhe. Lediglich beim<br />
Landen gilt es aufgrund der schmalen Spurweite<br />
des Fahrwerks Vorsicht walten zu lassen. Sonst droht<br />
ein Umkippen des Koax. Sollte es doch einmal dazu<br />
kommen, ist das auch kein Drama. Beim Testmodell<br />
nahmen die Blätter auch bei mehrfacher Bodenberührung<br />
keinen Schaden. So soll es sein. Nach einer<br />
Viertelstunde zwingt der LiPo zur Landung und<br />
möchte geladen werden.<br />
Die Feineinstellung der Gyros-Sensibilität erfolgt an<br />
der 5-in-1-Unit über Stellpotis. Änderungen werden<br />
allerdings erst nach dem Aus- und erneuten Ein-<br />
Schalten wirksam. Im laufenden Betrieb werden die<br />
Komponenten<br />
Motoren 2 x 2826 3.000 KVv Brushless-Außenläufer<br />
Controller 2 x 20A, brushless<br />
Servo 2 x 9 g analog<br />
Rotorblätter 280 mm EZ-Carbon<br />
Controller Kontronik Jive 80 HV<br />
Flugstabilisierung Dreiachs-Gyro und mechanische Stabilisierung<br />
Flugakku SLS 5.000 (zwei 6s-Packs)<br />
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die aerodynamischen Eigenschaften<br />
von <strong>Heli</strong>koptern zu<br />
erfahren. Es bietet ohne<br />
verkomplizierenden Ballast<br />
das Nötigste an Wissen.<br />
Kalibrierungen ignoriert. Beim Testmodell war es<br />
jedoch nicht notwendig, Änderungen an der Werkeinstellung<br />
vorzunehmen.<br />
Tuning<br />
In der Grundausstattung richtet sich der Tyrex 450<br />
trotz seiner Agilität primär an Hobby-Einsteiger. Fortgeschrittene<br />
Piloten werden hingegen am Tuningsortiment<br />
von Skyrush ihre Freude haben. So gibt es für<br />
den Tyrex ein Upgrade-Kit für eine zweite Taumelscheibe.<br />
Mit diesem ist es möglich, den oberen<br />
Rotorkopf ebenso wie den unteren zyklisch anzusteuern.<br />
In Kombination mit dem ebenfalls erhältlichen<br />
Heckantrieb soll sich das Flugverhalten verbessern<br />
und die realisierbare Geschwindigkeit erhöhen. Der<br />
Heckantrieb wird nicht automatisch angesteuert,<br />
sondern über einen Schieberegler<br />
und einen fünften Kanal bedient.<br />
Ob und wie sich das Flugverhalten des Koax durch<br />
den Einsatz der Tuningkomponenten im Tyrex verändert,<br />
lest Ihr in einer der nächsten Ausgaben von<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong>. n<br />
Artikel-Nr. 11189<br />
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Rizinus 1. Pressung 15 % Nitro 0 % 17,40 26,50 46,50 68,70<br />
Rizinus 1. Pressung 15 % Nitro 5 % 21,70 35,20 63,90 94,80<br />
Rizinus 1. Pressung 15 % Nitro 10 % 26,10 43,90 81,30 120,90<br />
Carbulin Speed-Öl 15 % Nitro 0 % 20,10 31,90 57,30 84,90<br />
Carbulin Speed-Öl 15 % Nitro 5 % 24,40 40,60 74,70 111,00<br />
Carbulin Speed-Öl 15 % Nitro 10 % 28,80 49,30 92,10 137,10<br />
Carbulin Speed-Öl 15 % Nitro 15 % 33,10 58,00 109,50 163,20<br />
Carbulin Speed-Öl 15 % Nitro 20 % 37,50 66,70 126,90 177,30<br />
Carbulin Spezial 22 % Nitro 25 % 44,40 80,60 144,70 216,00<br />
Carbulin Competition 18 % Nitro 20 % 38,60 69,00 131,40 184,00<br />
Carbulin Speed Power 22 % Nitro 30 % 48,80 89,30 160,10 239,10<br />
Carbulin <strong>Heli</strong>-Mix 10% Nitro 0 % 18,20 28,20 49,90 73,80<br />
Carbulin <strong>Heli</strong>-Mix 10% Nitro 5 % 22,60 36,90 67,30 99,90<br />
Carbulin <strong>Heli</strong>-Mix 10% Nitro 10 % 26,90 45,60 84,70 126,00<br />
mit Aerossyntih 3 15 % Nitro 0 % 23,40 38,50 70,50 104,70<br />
Aerossyntih 3 15 % Nitro 5 % 27,70 47,20 87,90 130,80<br />
Aerossyntih 3 15 % Nitro 10 % 32,10 55,90 105,30 156,90<br />
Aerossyntih 3 15 % Nitro 15 % 36,40 64,60 122,70 183,00<br />
Aerossyntih 3 15 % Nitro 20 % 40,80 73,30 140,10 197,10<br />
Aerossyntih 3 Spezial 15 % Nitro 25 % 48,10 87,90 159,30 229,50<br />
Aerossyntih 3 Competi. 18 % Nitro 20 % 42,60 76,90 147,20 200,20<br />
Aerossyntih 3 Spezial 22 % Nitro 25 % 49,30 90,30 164,10 235,80<br />
Aerossyntih SpPower extra 25 % Nitro 30 % 55,40 102,50 179,50 268,20<br />
Aerossyntih Speed Power 22 % Nitro 30 % 53,60 99,00 179,50 258,90<br />
Aerossyntih 3 <strong>Heli</strong> Mix 10% Nitro 0 % 20,40 32,60 58,70 87,00<br />
Aerossyntih 3 <strong>Heli</strong> Mix 10% Nitro 5 % 24,80 41,30 76,10 113,10<br />
Aerossyntih 3 <strong>Heli</strong> Mix 10% Nitro 10 % 29,10 50,00 93,50 139,20<br />
auch mit Titan, Aero-Save,<br />
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alle Preise für: Moisyn 60/80/150 RD Synth- Glow sind gleich<br />
5 Ltr. 10 Ltr. 20 Ltr. 30 Ltr.<br />
Öl 10 % Nitro 0 % 18,90 29,50 52,50 77,70<br />
Öl 10 % Nitro 5 % 23,20 38,20 69,90 103,80<br />
Öl 10 % Nitro 10 % 27,60 46,90 87,30 129,90<br />
Öl 12 % Nitro 5 % 24,10 40,00 73,40 109,10<br />
Öl 12 % Nitro 1 % 20,60 33,00 59,50 88,20<br />
Öl 12 % Nitro 10 % 23,60 38,90 71,30 105,90<br />
Öl 13 % Nitro 0 % 20,20 32,20 57,80 85,60<br />
Öl 15 % Nitro 0 % 21,10 33,90 61,20 90,80<br />
Öl 15 % Nitro 5 % 25,40 42,60 78,60 116,90<br />
Öl 15 % Nitro 10 % 29,80 51,30 96,00 143,00<br />
Öl 15 % Nitro 15 % 34,10 60,00 113,40 169,10<br />
Öl 15 % Nitro 20 % 31,30 54,30 102,00 152,00<br />
Öl 16 % Nitro 0 % 21,50 34,80 63,00 93,40<br />
Öl 20 % Nitro 25 % 45,00 81,70 146,90 214,50<br />
Öl 20 % Nitro 20 % 40,60 73,00 139,50 191,40<br />
Öl 22 % Nitro 25 % 45,90 83,50 150,40 219,30<br />
Öl 22 % Nitro 30 % 50,20 92,20 165,80 242,40<br />
Öl 25 % Nitro 30 % 51,50 94,80 167,00 249,50<br />
Öl 18 % Nitro 20 % 39,80 71,30 136,10 186,70<br />
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Die Haube des Tyrex 450<br />
wird mittels Magneten<br />
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Elektronik-Komponenten<br />
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Movie Star<br />
Name: Blue Thunder<br />
Für wen: Scale-Fanatiker<br />
Hersteller/Importeur: <strong>Heli</strong>-Factory<br />
Preis: ab 7.499,– Euro<br />
Internet: www.heli-factory.de<br />
Bezug: direkt<br />
Eine Filmlegende kehrt an den Modellbau-Himmel zurück. Die<br />
Firma <strong>Heli</strong>-Factory bietet ab sofort den Super-Scale-Nachbau des<br />
Blue Thunder an, der auch unter der Bezeichnung „Das fliegende<br />
Auge“ bekannt ist. Es handelt sich dabei um ein Großmodell mit<br />
einem Rotordurchmesser von 2.600 Millimeter. Angetrieben wird<br />
das Modell über eine JetCat-Zweiwellenturbine SPT5H-HF mit einer<br />
Leistung von 7 Kilowatt. Zahlreiche Scale-Details wie beispielsweise<br />
Cockpit mit Pilot, Antennen, Munitionsgurte, Buster LED-Beleuchtung,<br />
Beleuchtung, beweglicher Waffenträger und eine funktionsfähige<br />
Gatling mit 29 Platzpatronen sorgen für enorme Aufwertung.<br />
Absolutes Highlight ist der Super-Scale-Rotorkopf von <strong>Heli</strong>-Factory,<br />
der auch sehr gute Flugleistungen ermöglicht. Das Modell ist von<br />
rohbau- bis hin zu flugfertig erhältlich. Ein Filmidol kann somit Wirklichkeit<br />
werden.<br />
Neunkanäler<br />
Name: GigaScan 9 Vario<br />
Für wen: Bus-Fans<br />
Hersteller/Importeur:<br />
Simprop Electronic<br />
Preis: 134,50 Euro<br />
Internet: www.simprop.de<br />
Bezug: Fachhandel<br />
Simprops GigaScan 9 Vario mit integriertem<br />
Variometer ist ein Neunkanal-Empfänger<br />
für das 2,4-Gigahertz-<br />
Band. Er ist kompatibel zu den<br />
meisten 2,4-Gigahertz-Sendern von<br />
Futaba, dem S-Bus, zu Single-Line<br />
sowie dem Multiplex-Sensor-Bus.<br />
Es können Daten wie beispielsweise<br />
Höhe, Temperatur oder Empfängerspannung<br />
zuverlässig mit voller<br />
Reichweite übermittelt werden. Am<br />
Boden empfängt eine Basisstation<br />
– beliebiger GigaScan-Empfänger<br />
ab Firmware V2.x – die aktuellen<br />
Telemetriedaten. Der GigaScan 9<br />
Vario bietet höchste Übertragungssicherheit<br />
und wiegt nur 15 Gramm.<br />
Die Programmierung erfolgt mit<br />
Hilfe des separat erhältlichen<br />
PC-Interface-USB sowie<br />
der kostenlosen PC-<br />
GigaScan-Software.<br />
Sparset<br />
Name: Raptor E720 G4 Kombo-Set<br />
Für wen: Kluge Kombinierer<br />
Hersteller/Importeur: Thunder Tiger<br />
Preis: ab 1.549,– Euro<br />
Internet: www.thundertiger-europe.com<br />
Bezug: Fachhandel<br />
Warum lange nach dem passenden Antriebs-<br />
Equipment suchen, wenn es alles aus gleichem<br />
Hause gibt? Die beiden neuen Komplettpakete von<br />
Thunder Tiger mit dem Raptor E720 beinhalten<br />
ein besonders leistungsstarkes Kontronik-Antriebsset.<br />
Es besteht aus dem Brushless-Controller <strong>Heli</strong><br />
Jive 120+HV und dem Außenläufermotor Pyro-<br />
700-52. Der Motor hat direkt die passende Wellenlänge,<br />
sodass die problemlose Aufnahme der<br />
serienmäßigen Ritzelabstützung gewährleistet ist.<br />
Zusammen mit bis zu 12s-LiPo-Akkus ist damit eine<br />
beeindruckende Performance zu erreichen. Die<br />
Baukasten-Kombo mit Paddelrotor kostet 1.549,-<br />
Euro, die Flybarless-Kit-Variante 1.699,- Euro.<br />
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Aufsteigertyp<br />
Name: Blade mSR X RTF<br />
Für wen: Senkrechtstarter<br />
Hersteller/Importeur: Horizon Hobby<br />
Preis: 129,99 Euro<br />
Internet: www.horizonhobby.de<br />
Bezug: Fachhandel<br />
Der bereits seit längerem lieferbare Blade mSR<br />
ist bekannterweise ein gutes Aufsteigermodell,<br />
der brandneue Blade mSR X setzt<br />
nochmal eins drauf. Zu den markantesten<br />
Verbesserungen gehört die Tatsache, dass<br />
der neue mSR X mit einem drehzahlgesteuerten<br />
Flybarless-Rotorkopf ausgestattet<br />
ist. Dank des neu entwickelten AS3X Dreiachs-Stabilisierungssystems<br />
lässt sich der mSR X in jeder Situation<br />
präzise fliegen – sogar bei Wind. Die neuen Motoren und<br />
Rotorblätter stellen ausreichend Power und Agilität für grundlegendes<br />
Training und einfachen Kunstflug zur Verfügung. Das RTF-Set beinhaltet<br />
den betriebsbereiten <strong>Heli</strong> mit Empfänger, Controller, Servos,<br />
Flybarless-System, Fernsteuerung, LiPo-Akku und Ladegerät.<br />
Einfacher kann der Aufstieg vom Koaxial- zum<br />
Single-Rotor-<strong>Heli</strong> kaum sein.<br />
Go home alone<br />
Name: WooKong-H<br />
Für wen: Stabilisierer<br />
Hersteller/Importeur: DJI/Vario <strong>Heli</strong>copter<br />
Preis: 1.188,30 Euro<br />
Internet: www.vario-helicopter.de<br />
Bezug: direkt<br />
Ein Traum: Punktgenaues Schweben, ohne<br />
dass der Pilot steuern müsste. Das kann der<br />
WooKong-H von Vario <strong>Heli</strong>copter, der den<br />
exklusiven Vertrieb der Autopilotsysteme von<br />
DJI übernommen hat. WooKong-H ist eine<br />
elektronische Taumelscheiben-Stabilisierung<br />
mit GPS. Die Funktionen des Geräts sind: Stabilisierung<br />
von Flybarless-Rotorköpfen, Heckrotor-Gyro,<br />
Drehzahlregler für Verbrenner<br />
und GPS-unterstützte Lageerkennung. Drei<br />
Modi stehen zur Verfügung: Hand-Modus<br />
– gewöhnliche Flybarless-Stabilisierung; GPS-<br />
Modus – positionsgenaues Halten auf allen<br />
Achsen; Höhen-Modus – das Gerät hält eine<br />
vorgegebene Höhe via Barometer und ist<br />
dabei voll steuerbar. Bei Verlust des Signals<br />
nimmt der <strong>Heli</strong> eine Position 2 bis 3 Meter<br />
über dem Boden ein, bis das Signal wieder<br />
verfügbar ist. Ein Traum wird Wirklichkeit.<br />
Gasser-Echse<br />
Name: T-Rex 600 Benzin-Kombo<br />
Für wen: Spritsparer<br />
Hersteller/Importeur: Align/Kaisermodellbau<br />
Preis: 1.218,– Euro<br />
Internet: www.kaisermodellbau.de<br />
Bezug: direkt<br />
Freunde von Benzinern aufgepasst: Kaiser Modellbau<br />
bietet den T-Rex 600 nun im Kombinationspaket inklusive<br />
Zenoah-Benzinmotor des Typs TF 231SLH an. Außerdem<br />
gehören serienmäßig zur Kombo-Ausstattung ein Luftfilter<br />
aus Aluminium, eine modifizierte Bodenplatte für den<br />
Seilzugstarter des Motors, ein Schalldämpfer sowie<br />
wahlweise Align-Rotorblätter 600D für 3D-Piloten oder<br />
halbsymmetrische SpinBlades mit 600- oder 620-Millimeter<br />
Länge für ruhigeres Fliegen. Na dann einmal günstig<br />
volltanken, bitte.<br />
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Kamera-<strong>Action</strong><br />
Name: Walkera LM180D01<br />
Für wen: Video-Aufsteiger<br />
Hersteller/Importeur: Walkera/Trade4me<br />
Preis: 259,– Euro<br />
Internet: www.trade4me.de<br />
Bezug: direkt<br />
Kamera – und <strong>Action</strong>! Das bietet der neue Walkera<br />
LM180D01 von Trade4me, der in einem Sonderset inklusive<br />
Devo-7-Sender angeboten wird. Der Koaxheli im Lama-<br />
Look hat ein eingebautes Flybarless-System, wobei der<br />
Hauptrotordurchmesser 412 Millimeter beträgt. Das Modell<br />
wird betriebsbereit ausgeliefert, die Kamera ist ebenfalls<br />
schon vorne in der Kabine eingebaut. Neben LiPo-Antriebsakku,<br />
Ladegerät und Netzteil gehören auch eine Speicherkarte<br />
und ein Kartenleser mit zum Lieferumfang. Der ergonomisch<br />
geformte<br />
Sender mit großem<br />
Display ist der<br />
jüngste Spross<br />
aus der modernen<br />
Devo-Produktlinie<br />
und lässt sich<br />
bequem programmieren.<br />
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Vom einfachen Looping bis zum Rainbow im „american style“<br />
werden beliebte <strong>Heli</strong>-3D-Figuren in leicht nachvollziehbaren<br />
Step-by-Step-Anleitungen dargestellt. Der Schwierigkeitsgrad der<br />
Figuren reicht dabei von leicht bis mittelschwer. Dieses Workbook<br />
ist also für Einsteiger und Fortgeschrittene gleicher maßen geeignet.<br />
Handliches A5-Format, 68 Seiten<br />
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O.S. goes Elektro<br />
Name: OMA-Brushless<br />
Für wen: Leiseflieger<br />
Hersteller/Importeur: O.S. Engines/Graupner<br />
Preis: ab 59,90 Euro<br />
Internet: www.graupner.de<br />
Bezug: Fachhandel<br />
Die Firma O.S. Engines aus Japan ist seit über 75 Jahren der Begriff für qualitativ hochwertige und zuverlässige<br />
Verbrennungsmotoren. Ab sofort erweitern vier Brushless-Motoren das Lieferprogramm, womit O.S. Engines<br />
erfolgreich sein Debut in der Elektro-Branche gibt. Durch ein integriertes Kühlsystem und die weltweit bekannte<br />
Fertigungsqualität setzt die neue OMA-Brushless-Serie neue Maßstäbe. Die Leistungsdaten entsprechen den<br />
bisherigen Verbrennungsmotorgrößen .25, .30, .40 und .50 und werden inklusive Zubehör ausgeliefert. Weitere<br />
Spezialmotoren, auch für den <strong>Heli</strong>-Einsatz, sind in Vorbereitung.<br />
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Volume I<br />
mit den detaillierten Nachschlagewerken für die<br />
Optimierung des Flugverhaltens von <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>s<br />
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- Detaillierte Hilfestellung für den<br />
korrekten Umgang mit dem <strong>Heli</strong><br />
- Leitfaden für die Wahl des<br />
richtigen Modells<br />
- Setup für Haupt- und Heckrotor<br />
- Erweiterte Einstellung für erste<br />
3D-Flüge<br />
- Fehlerdiagnose bei unruhigem<br />
Flugverhalten<br />
Volume II<br />
- System-Feineinstellung<br />
- erweiterte<br />
Sicherheitseinstellungen<br />
- korrektes Einlaufen lassen<br />
- Besonderheiten von<br />
Kugelkopfanlenkungen<br />
- Flybar- und Flybarless-Systeme<br />
Mit den Workbooks lernst Du, Deinen <strong>Heli</strong> besser zu verstehen<br />
und kannst technische Probleme künftig gezielt lösen.<br />
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Eye in sky<br />
Name: Kamerahalterung PRO AV200<br />
Für wen: Hingucker<br />
Hersteller/Importeur: Vario <strong>Heli</strong>copter<br />
Preis: 950,60 Euro<br />
Internet: www.vario-helicopter.de<br />
Bezug: direkt<br />
Erst eine vollbewegliche Kamera im <strong>Heli</strong> bietet die perfekte Möglichkeit<br />
für jeden beliebigen Blickwinkel aus der Vogelperspektive.<br />
Möglich wird dies beispielsweise mit der der PRO AV200-<br />
Kamerahalterung, die von Vario <strong>Heli</strong>copter angeboten wird.<br />
Dieser sehr leichte Kamerakopf kann Kameras wie die Canon<br />
5Dmk2 oder 7D auf zwei Achsen bewegen. Die Features sind:<br />
Gewicht 590 Gramm inklusive<br />
Servos; Roll-Achse insgesamt<br />
70 Grad Gesamtwinkel, Nick-<br />
Achse 180 Grad; Zahnriemen-<br />
Übersetzung 4:1; Breite<br />
Kamerapult 191 Millimeter<br />
(mm), Höhe innen variabel<br />
zwischen 130 und 180 mm.<br />
Die Kamerahalterung wird<br />
inklusive Servos ausgeliefert.<br />
Falls eine Stabilisierung<br />
gewünscht ist, kann mit<br />
Gyros aufgerüstet werden.<br />
Ebenfalls erhältlich ist ein<br />
Umbausatz zum Schwenken<br />
des Kamerakopfs.<br />
Stromspender<br />
Name: <strong>RC</strong>-Power X-Charge 220EQ<br />
Für wen: Lademeister<br />
Hersteller/Importeur: <strong>RC</strong>-Toy<br />
Preis: 75,– Euro<br />
Internet: www.rc-toy.de<br />
Bezug: direkt<br />
<strong>RC</strong>-Toy bietet mit dem kompakten<br />
<strong>RC</strong>-Power X-Charge 220EQ ein Ladegerät<br />
mit integriertem, aktiven Balancer<br />
an, das einen Ladestrom von 0,1 bis 6<br />
Ampere zur Verfügung stellt (maximal<br />
50 Watt). Es bietet mit dem eingebauten<br />
aktiven Balancer für LiIon-, LiPo- und<br />
LiFePo-Zellen ein Höchstmaß an Komfort.<br />
Mit bis zu fünf Formierungszyklen können<br />
Akkus optimal gepflegt werden. Alle<br />
relevanten Informationen lassen sich auf<br />
dem 16-stelligen, zweizeiligen Display<br />
mit blauer Hintergrund-Beleuchtung<br />
optimal ablesen. Weitere Features: Einzelzellen-Spannungsanzeige<br />
von Li-XX-<br />
Akkus im Display; hochwertiges, stabiles<br />
Metallgehäuse; eingebauter Graupner/<br />
Kokam-Balancerport; Ladeausgang mit<br />
4-Millimeter-Goldkontaktbuchsen und<br />
Stromversorgung über 12- oder 220-Volt-<br />
Anschluss.<br />
X-Faktor<br />
Name: Blade 450 X BNF<br />
Für wen: Erfolgsorientierte<br />
Hersteller/Importeur: Horizon Hobby<br />
Preis: 429,99 Euro<br />
Internet: www.horizonhobby.de<br />
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härtere Dämpfergummis; drei Taumelscheiben-Servos E-flite<br />
DS76 Digital; Heck rotorservo E-flite DS76T Digital; CNCgefrästes<br />
Alu-Zentralstück; dreifach gelagerte Hauptrotorwelle;<br />
riemengetriebener Heckrotor; Heckrotor-Blatthalter mit<br />
Drucklager; LiPo-Akku 3s/2.200 Milliamperestunden Kapazität<br />
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Flugrettung - Die Simulation<br />
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der Flugrettung und Leiter eines<br />
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<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>kopter richtig fliegen –<br />
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Dieter Schulz<br />
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<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>kopter richtig einstellen und tunen<br />
Schritt für Schritt zeigt dieses Buch, wie<br />
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verbessert und worauf besonders<br />
zu achten ist. Dies sowohl bei Elektro-<br />
Hubschraubern als auch bei Modellen mit<br />
Verbrennungsmotoren.<br />
<strong>Heli</strong>-Setup-Workbook – Volume I<br />
Wolfgang Maurer<br />
Artikel-Nr. 12631<br />
d 19,95<br />
Quadrokopter richtig<br />
einstellen und fliegen<br />
Von den Schritten beim<br />
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zum tunen bringt Dich dieses<br />
Buch zum Fliegen und Steuern<br />
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d 19,95<br />
Mit dem Workbook lernst Du, Deinen <strong>Heli</strong> besser zu verstehen<br />
und kannst technische Probleme künftig gezielt lösen.<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong> - Leitfaden für Einsteiger<br />
Von der Theorie bis zum ersten<br />
Alleinflug wird alles erklärt und<br />
praktisch vorgemacht, was man<br />
auf dem Weg zum <strong>Heli</strong>piloten<br />
wissen muss.<br />
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Modell-Turbinen praxisnah<br />
Dr. Heinrich Voss<br />
Modell-Turbinen praxisnah<br />
schafft Klarheit über die<br />
Funktionsweise, den Einsatz<br />
und die Hintergründe<br />
beim Umgang mit<br />
Modellturbinen.<br />
164 Seiten<br />
Artikel-Nr. 12508<br />
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Coole Moves Volume I und II<br />
Jörk Hennek<br />
Vom einfachen Looping bis zum<br />
Rainbow im „american style”<br />
werden beliebte <strong>Heli</strong>-3D-Figuren<br />
in leicht nach voll ziehbaren Stepby-Step-Anleitungen<br />
dar gestellt.<br />
Der Schwierigkeitsgrad der<br />
Figuren reicht dabei von leicht<br />
bis mittelschwer. Diese<br />
Workbooks sind also für<br />
Einsteiger und Fort geschrit tene<br />
gleicher maßen geeignet.<br />
68 Seiten, Format A5<br />
Artikel-Nr. Volume I: 11603<br />
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68 Seiten, Format A5<br />
Artikel-Nr. 11458<br />
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<strong>Heli</strong>-Setup-Workbook – Volume II<br />
Wolfgang Maurer<br />
Aufbauend auf den ersten Teil bietet der<br />
zweite Band vertie fende Grund lagen über<br />
die richtige Abstimmung von<br />
<strong>RC</strong>- <strong>Heli</strong> koptern. Von der System-Feinauswuchtung<br />
über erweiterte Sicherheitseinstellungen<br />
und korrektes Einlaufenlassen<br />
bis hin zu den Be sonderheiten von<br />
Kugel kopfanlenkungen, Flybar- und<br />
Flybarless-Systemen liefert das Workbook Volume II wichtiges<br />
Knowhow für <strong>Heli</strong>-Piloten.<br />
68 Seiten, Format A5<br />
Artikel-Nr. 11604<br />
d 8,50<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>kopter richtig fliegen<br />
DVD<br />
Das Modell zu starten, in der<br />
Luft zu halten und sicher zu<br />
landen, erfordert viel Übung.<br />
Diese DVD zeigt Dir in<br />
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Übungen, wie Du zu einem<br />
erfolgreichen und sicheren<br />
Modellheli kopter-Piloten<br />
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Das Profi-Handbuch zum 3D-Flug<br />
Edward Eckstein<br />
Laufzeit 60 min<br />
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Anschaulich und leicht verständlich<br />
beschreibt dieses Buch die wichtigsten<br />
Pflichtfiguren der Wettbe werbe<br />
mit vielen Grafiken und Bildsequenzen.<br />
Zahllose Tipps und Tricks<br />
zum Training, der Technik sowie den<br />
Hubschraubern ergänzen das Werk.<br />
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<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>kopter richtig<br />
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Vordermann und kannst ältere Modelle<br />
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Ludwig Retzbachs<br />
Elektroflug-Magazin 02/2011<br />
Ludwig Retzbachs Elektroflug-Magazin<br />
hält alles bereit, was Piloten interessiert:<br />
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sowie Motoren, Vergleiche verschiedener<br />
Antriebsstränge und leicht verständlich<br />
erklärte Grundlagen. Mit Berichten über<br />
den aktuellen Stand der Forschung zum<br />
Elektroantrieb wagt die Redaktion einen<br />
Blick auf die Zukunft des Elektroflugs.<br />
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DMFV e.V.<br />
Rochusstraße 104-106<br />
53123 Bonn<br />
Telefon: 0228/978 50-0<br />
Telefax: 0228/978 50-85<br />
E-Mail: info@dmfv.de<br />
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04. Februar 2012<br />
Der Modellfliegerverein Freising führt von<br />
bis etwa 14 Uhr einen Modellbau-Flohmarkt<br />
durch. Veranstaltungsort ist die Mehrzweckhalle<br />
in 05391 Allershausen. Der Einlass für<br />
Verkäufer ist ab 7 Uhr. Anmeldung und<br />
Kontakt: Matthias Rehm, Telefon: 081 61/<br />
88 33 74, Fax: 081 61/88 33 75, E-Mail:<br />
flohmarkt@mfvf.de, Internet: www.mfvf.de<br />
12. bis 18. Dezember 2011<br />
17. Dezember 2011<br />
Die IG Modellflug Schmallenberg-Holthausen<br />
veranstaltet ein Overnight-Indoormeeting.<br />
Veranstaltungsort ist die Sporthalle<br />
in der Erich-Kästner-Realschule in der<br />
Leißestraße in 57392 Schmallenberg-Bad<br />
Fredeburg. Beginn ist 17 Uhr, geflogen<br />
wird die ganze Nacht. Eintritt und Teilnahme<br />
sind frei. Kontakt: Melanie Fischer,<br />
Telefon: 01 75/557 37 31<br />
02. bis 08. Januar 2012<br />
07. bis 08. Januar 2012<br />
In der Reinhold-Crocoll-Halle in 76187 Karlsruhe<br />
findet das Indoor-Funfly statt. Auf dem<br />
Programm stehen freies Fliegen, Flugshows<br />
und Freestyle-Vorführungen mit Miniatur-<br />
<strong>Heli</strong>s. E-Mail: anmeldung@indoor-funfly.de,<br />
Internet: www.indoor-funfly.de<br />
23. bis 29. Januar 2012<br />
28. Januar 2012<br />
Zum vierten Mal präsentiert der MFG Wipshausen<br />
ein Flutlichtfliegen für <strong>Heli</strong>s. Veranstaltungsort<br />
ist das Ersestadion des TSV Rietze-<br />
Alvesse nahe 31234 Edemissen. Elektrohelis<br />
bis 5.000 Gramm dürfen fliegen. Los geht’s<br />
um 15 Uhr, das Stadionflutlicht bleibt bis<br />
spät in den Abend eingeschaltet. Internet:<br />
www.mfg-wipshausen.de<br />
28. Januar 2012<br />
In 74889 Sinsheim findet eine der größten<br />
Modellbau-Börsen Süddeutschlands statt.<br />
Veranstaltungsort ist die Elsenzhalle. Die<br />
Börse ist zwischen 8:30 und 15 Uhr geöffnet.<br />
Reservierung und Kontakt: Ingo Jackisch,<br />
Telefon: 072 61/138 88 (nach 18 Uhr),<br />
E-Mail: boerse@mfsv-sinsheim.de, Internet:<br />
www.mfsv-sinsheim.de<br />
28. bis 29. Januar 2012<br />
Der Modellflugclub Kusterdingen veranstaltet<br />
für alle Modellbau- und Modellsport-<br />
Begeis terten eine Modellbau-Ausstellung.<br />
Veranstaltungsort ist die Turn- und Festhalle<br />
in 72127 Kusterdingen, nahe Tübingen.<br />
Die Ausstellung findet am Samstag von<br />
14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis<br />
18 Uhr statt. Kontakt: Claudia Kern, E-Mail:<br />
mfc-kusterdingen@web.de<br />
30. Januar bis<br />
05. Februar 2012<br />
01. bis 06. Februar 2012<br />
In Nürnberg startet die 62. Spielwarenmesse<br />
International Toy Fair. Die Veranstaltung gehört<br />
zu den wichtigsten Ereignissen in der<br />
Modellbauszene – die Neuheiten des Jahres<br />
2012 und insgesamt über eine Millionen<br />
Produkte werden hier präsentiert. Internet:<br />
www.spielwarenmesse.de<br />
04. Februar 2012<br />
Der MSV Langenau veranstaltet eine Modellbaubörse<br />
in der Birkenfeldhalle in 89129<br />
Setzingen. Um eine Tischreservierung wird<br />
gebeten. Kontakt: Adi Pitz, Telefon: 073 40/<br />
91 90 39, E-Mail: a.pitz@t-online.de, Internet:<br />
www.msv-langenau.de<br />
04. bis 05. Februar 2012<br />
Der MFG Aerzen veranstaltet eine Flugmodell-Ausstellung<br />
inklusive Tombola in der<br />
Grundschule in 31855 Aerzen, Königsförderstraße<br />
24. Öffnungszeiten am Samstag von<br />
14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17<br />
Uhr. Kontakt: Frank Kleiner, Telefon: 05155/<br />
979477, E-Mail: frank.kleiner@gmx.net<br />
06. bis 12. Februar 2012<br />
11. Februar 2012<br />
Die <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>schule und Modellsport.ch laden<br />
zum dritten Eisbärentreffen auf dem Flugplatz<br />
in 8615 Freudwil/Uster in der Schweiz<br />
ein. Kontakt und weitere Informationen:<br />
Stefan Segerer, Telefon: 0041/76/348 17 30,<br />
Internet: www.flugzone.ch<br />
11. bis 12. Februar 2012<br />
Der MSV Landshut veranstaltet in der Dreifachturnhalle<br />
Ergolding, Etzstraße 2 in 84030<br />
Ergolding eine Modellausstellung. Freitags von<br />
11 bis 18, samstags von 9 bis 17 Uhr. Kontakt:<br />
Ralf Hupf, E-Mail: gisela.hupf@gmx.de,<br />
Telefon: 08 71/408 63 36<br />
Weitere Termine findest Du<br />
im Internet unter<br />
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Flugtag? Ausstellung? Flohmarkt?<br />
Termine sendet bitte an: Wellhausen & Marquardt Mediengesellschaft,<br />
Redaktion <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong>, Hans-Henny-Jahnn-Weg 51, 22085 Hamburg<br />
Fax: 040/42 91 77-399, E-Mail: redaktion@wm-medien.de<br />
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Vogel Modellsport<br />
Bernhard-Göring-Straße 89<br />
04275 Leipzig<br />
Internet: www.vogel-modellsport.de<br />
Günther Modellsport<br />
Schulgasse 6<br />
09306 Rochlitz<br />
Tel.: 0 37 37 / 78 63 20<br />
Fax: 0 37 37 / 78 63 20<br />
Internet: www.guenther-modellsport.de<br />
Staufenbiel GmbH<br />
Georgenstraße 24<br />
10117 Berlin<br />
Tel.: 030/32 59 47 27<br />
Fax: 030/32 59 47 28<br />
Internet: www.staufenbielberlin.de<br />
CNC Modellbau Schulze<br />
Cecilienplatz 12<br />
12619 Berlin<br />
Tel: 030/55 15 84 59<br />
Internet: www.modellbau-schulze.de<br />
E-Mail: info@modellbau-schulze.de<br />
Berlin Modellbau<br />
Trettach Zeile 17-19<br />
13509 Berlin<br />
Tel.: 030/40 70 90 30<br />
Modellbauzentrum Staufenbiel,<br />
Seeveplatz 1<br />
21073 Hamburg<br />
Tel.: 040/30 06 19 50<br />
Fax: 040/300 61 95 19<br />
Der Modellbaufreund<br />
Poststraße 15<br />
21244 Buchholz<br />
Tel.: 041 81/28 27 49<br />
E-Mail: info@der-modellbaufreund.de<br />
Modellbauzentrum Staufenbiel<br />
Harksheider Straße 9-11<br />
22399 Hamburg<br />
Tel.: 040/602 20 39<br />
Fax: 040/602 10 82<br />
Modellbau Krüger<br />
Am Ostkamp 25<br />
26215 Oldenburg<br />
Tel.: 04 41/638 08<br />
Fax: 04 41/68 18 66<br />
Trendtraders<br />
Georg-Wulf-Straße 13<br />
28199 Bremen<br />
Tel: 0421/53 688 393<br />
E-Mail: info@trendtraders.de<br />
Internet: www.trendtraders.de<br />
Modellbau Hasselbusch<br />
Landrat-Christians-Straße 77<br />
28779 Bremen<br />
Tel.: 04 21/602 87 84<br />
<strong>RC</strong>-Fabrik GmbH<br />
Bremer Straße 48<br />
28816 Stuhr-Brinkum (nähe IKEA)<br />
Tele.: 042 1/89 82 35 91<br />
Internet: www.rc-fabrik.de<br />
E-Mail: kontakt@rc-fabrik.de<br />
Trade4me<br />
Brüsseler Straße 14<br />
30539 Hannover<br />
Tel.: 05 11-64 66 22 22<br />
E-Mail: info@trade4me.de<br />
Internet: www.trade4me.de<br />
00000<br />
10000<br />
20000<br />
30000<br />
Mini-Z Shop<br />
Ilseder Hütte 10<br />
31241 Ilsede<br />
Tel.: 051 72/91 22 22<br />
Fax: 051 72/91 22 20<br />
E-Mail: info@mini-zshop.de<br />
Internet: www.mini-zshop.de<br />
Faber Modellbau<br />
Ulmenweg 18<br />
32339 Espelkamp<br />
Tel.: 057 72/81 29<br />
Fax: 057 72/75 14<br />
E-Mail: info@faber-modellbau.de<br />
Spiel & Hobby Brauns GmbH<br />
Feilenstraße 10-12<br />
33602 Bielefeld<br />
Tel.: 05 21/17 17 22<br />
Fax: 05 21/17 17 45<br />
E-Mail: spielundhobbybrauns@t-online.de<br />
Internet: www.spiel-hobby-brauns.de<br />
Modellbau + Technik<br />
Inh. Harald Reinköster<br />
Lemgoer Straße 36 A<br />
32756 Detmold<br />
Tel.: 052 31/356 60<br />
Fax: 052 31/356 83<br />
Modellbau-Jasper<br />
Rostocker Straße 16<br />
34225 Baunatal<br />
Tel.: 0 56 01/8 61 43<br />
Fax: 0 56 01/96 50 38<br />
E-Mail: nachricht@modellbau-jasper.de<br />
ModellbauTreff Klinger<br />
Viktoriastraße 14<br />
41747 Viersen<br />
Modelltechnik Platte<br />
Siefen 7<br />
42929 Wermelskirchen,<br />
Tel.: 021 96/887 98 07<br />
Fax: 021 96/887 98 08<br />
E-Mail: webmaster@macminarelli.de<br />
Hobby-Shop Effing<br />
Hohenhorster Straße 44<br />
46397 Bocholt<br />
Tel.: 028 71/22 77 74<br />
E-Mail: info@hobbyshopeffing.de<br />
Modellbau Muchow<br />
Friedrich-Alfred-Straße 45<br />
47226 Duisburg<br />
Internet: www.modellbau-muchow.de<br />
Lasnig Modellbau<br />
Kattenstraße 80<br />
47475 Kamp-Lintfort<br />
Tel.: 028 42/36 11<br />
Fax: 028 42/55 99 22<br />
E-Mail: info@modellbau-lasnig.de<br />
WOELK-<strong>RC</strong>MODELLBAU<br />
Carl-Schulz-Straße 109-111<br />
50374 Erftstadt<br />
Tel.: 01 71/365 41 25<br />
E-Mail: info@woelk-rcmodellbau.de<br />
Internet: www.woelk-rcmodellbau.de<br />
Modellbau Derkum<br />
Blaubach 26-28<br />
50676 Köln<br />
Tel.: 02 21/ 21 30 60<br />
Fax: 02 21/23 02 69<br />
E-Mail: info@derkum-modellbau.com<br />
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Fax: 024 52/81 43<br />
Heise Modellbautechnik<br />
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Tel.: 065 68/96 92 37<br />
Flight-Depot.com OHG<br />
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56329 Sankt Goar<br />
Tel.: 067 41/92 06 12<br />
Fax: 067 41/92 06 20<br />
E-Mail: mail@flight-depot.com<br />
Internet: www.flight-depot.com<br />
Geisheimer Modellbau<br />
Röntgenstraße 4<br />
57078 Siegen<br />
Tel.: 02 71/33 10 11<br />
Fax: 02 71/33 18 23<br />
E-Mail: modellbau-geisheimer@arcor.de<br />
Internet: www.modellbau-geisheimer.de<br />
Hobby und Technik<br />
Steinstraße 15<br />
59368 Werne<br />
Parkflieger.de<br />
Am Hollerbusch 7<br />
60437 Frankfurt am Main<br />
Internet: www.parkflieger.de<br />
MZ-Modellbau<br />
Kalbacher Hauptstraße 57<br />
60437 Frankfurt<br />
Tel.: 069/50 32 86<br />
Fax: 069/50 12 86<br />
E-Mail: mz@mz-modellbau.de<br />
Modellbauscheune<br />
Bleichstraße 3<br />
61130 Nidderau<br />
Wings-Unlimited<br />
Siemensstraße 13<br />
61267 Neu-Anspach<br />
Tel.: 060 81/161 26<br />
Fax: 06 081/94 61 31<br />
Internet: www.wings-unlimted.de<br />
Schmid <strong>RC</strong>-Modellbau,<br />
Messenhäuserstraße 35<br />
63322 Rödermark<br />
Tel.: 060 74/282 12<br />
Fax: 060 74/40 47 61<br />
E-Mail: sales@schmid-modellbau.de<br />
Modellbaubedarf Garten<br />
Darmstädter Straße 161<br />
64625 Bensheim<br />
Tel.: 062 51/744 99<br />
Fax: 062 51/78 76 01<br />
Lismann Modellbau-Elektronic,<br />
Bahnhofstraße 15<br />
66538 Neunkirchen<br />
Tel.: 068 21/212 25<br />
Fax: 068 21/212 57<br />
E-Mail: info@lismann.de<br />
Schrauben & Modellbauwelt,<br />
Mohrbrunner Straße 3<br />
66954 Pirmasens<br />
Tel.: 06 331/22 93 19<br />
Fax: 06 331/22 93 18<br />
E-Mail: p.amschler@t-online.de<br />
Guindeuil Elektro-Modellbau,<br />
Kreuzpfad 16<br />
67149 Meckenheim,<br />
Tel.: 063 26/62 63<br />
Fax: 063 26/70 10 028<br />
E-Mail: modellbau@guindeuil.de<br />
Internet: www.guindeuil.de<br />
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Modellbau Scharfenberger<br />
Marktstraße 13<br />
67487 Maikammer<br />
Tel.: 06 321/50 52<br />
Fax: 06 321/50 52<br />
E-Mail: o.scharfenberger@t-online.de<br />
Minimot.de <strong>RC</strong>-Modellbau<br />
Steinstraße 16<br />
67657 Kaiserslautern<br />
Tel.: 06 31/930 02<br />
Fax: 06 31/930 03<br />
E-Mail: info@minimot.de<br />
Internet: www.minimot.de<br />
SH-Modelltechnik<br />
Speckweg 130<br />
68305 Mannheim<br />
Tel.: 06 21/429 66 02<br />
E-Mail: info@shmodelltechnik.com<br />
Internet: www.shmodelltechnik.com<br />
Bastler-Zentrale Tannert KG<br />
Lange Straße 51<br />
70174 Stuttgart<br />
Tel.: 07 11/29 27 04<br />
Fax: 07 11/29 15 32<br />
E-Mail: info@bastler-zentrale.de<br />
<strong>Heli</strong>-online.com<br />
Reinsburgstraße 96 b<br />
70197 Stuttgart<br />
Tel.: 07 11/8 92 48 92 17<br />
Fax: 07 11/8 92 48 92 22<br />
E-Mail: info@heli-online.com<br />
Vöster-Modellbau<br />
Münchinger Straße 3<br />
71254 Ditzingen<br />
Tel.: 071 56/95 19 45<br />
Fax: 071 56/95 19 46<br />
E-Mail: voester@t-online.de<br />
Cogius GmbH<br />
Christoph Bergmann<br />
Wörnetstraße 7<br />
71272 Renningen<br />
Eder Modelltechnik<br />
Büchelbergerstraße 2, 71540 Murrhardt<br />
Tel.: 071 92/93 03 70<br />
E-Mail: info@eder-mt.com<br />
Internet: www.eder-mt.com<br />
Modellbaucenter Meßstetten<br />
Blumersbergstraße 22<br />
72469 Meßstetten<br />
Tel.: 074 31/962 80<br />
Fax: 074 31/962 81<br />
<strong>Heli</strong>-Design.com<br />
Neue Straße 7<br />
72770 Reutlingen<br />
Tel.: 071 21/33 40 31<br />
Fax: 071 21/33 42 15<br />
E-Mail: order@heli-design.com<br />
Internet: heli-design.com<br />
Thommys Modellbau<br />
Rebenweg 27<br />
73277 Owen<br />
E-Mail: info@thommys.com<br />
Internet: www.thommys.com<br />
STO Streicher GmbH<br />
Carl-Zeiss-Straße 11<br />
74354 Besigheim<br />
Tel.: 071 43/81 78 17<br />
Modellbau Guru<br />
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74861 Neudenau<br />
Tel.: 0 6 298/17 21<br />
Fax: 06 298/17 21<br />
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Tel.: 073 71/445 54<br />
Fax: 073 71/69 42<br />
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Tel.: 0 75 52/78 87<br />
Fax: 0 75 52/9 33 98 38<br />
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Fax: 087 07/93 92 82<br />
Modellbau und Spiel<br />
Erdinger Straße 84<br />
85356 Freising,<br />
Tel.: 0 81 61/4 59 86 45<br />
E-Mail: info@modellbau-und-spiel.de<br />
Internet: www.modellbau-und-spiel.de<br />
<strong>Heli</strong>sport-Pratter<br />
Peter Pratter<br />
Münchener Straße 23<br />
85391 Allershausen<br />
Tel.: 081 66/99 36 81<br />
Fax: 081 66/99 36 82<br />
E-Mail: peter.pratter@helisport-pratter.de<br />
Internet: www.helisport-pratter.de<br />
Innostrike - advanced <strong>RC</strong> quality<br />
Fliederweg 5<br />
85445 Oberding<br />
Tel.: 081 22/90 21 33<br />
Fax: 081 22/90 21 34<br />
E-Mail: info@innostrike.de<br />
Internet: www.innostrike.de<br />
Modellbau Schöllhorn<br />
Memminger Straße 147<br />
89231 Neu-Ulm<br />
Tel.: 07 31/852 80, Fax: 07 31/826 68<br />
E-Mail: asflug@t-online.de<br />
Modellbau Factory<br />
Hauptstraße 77<br />
89250 Senden<br />
Tel.: 073 07/92 71 25, Fax: 073 07/92 71 26<br />
E-Mail: webmaster@modellbau-factory.de<br />
Internet: www.modellbau-factory.de<br />
Albatros <strong>RC</strong>-Modellbau<br />
Redweiherstraße 1<br />
90455 Nürnberg<br />
Tel.: 09 11 / 3 94 35 59<br />
90000<br />
Edi’s Modellbau Paradies<br />
Schlesierstraße 12<br />
90552 Röthenbach<br />
Tel.: 09 11/570 07 07, Fax: 09 11/570 07 08<br />
MSH-Modellbau-Schnuder<br />
Großgeschaidt 43<br />
90562 Heroldsberg<br />
Tel.: 0 91 26 / 28 26 08, Fax: 0 91 26 / 55 71<br />
E-Mail: info@modellbau-schnuder.de<br />
Modellbau-Stube<br />
Marktplatz 14<br />
92648 Vohenstrauß<br />
Tel.: 096 51/91 88 66. Fax: 096 51/91 88 69<br />
E-Mail: modellbau-stube@t-online.de
Mario's Modellbaushop<br />
Brückenstraße 16<br />
96472 Rödental<br />
Tel.: 095 63/50 94 83<br />
E-Mail: info@rc-mmr.de<br />
Internet: www.rc-mmr.de<br />
Modellbau Ludwig<br />
Reibeltgasse 10<br />
97070 Würzburg,<br />
Tel./Fax: 09 31/57 23 58<br />
E-Mail: mb.ludwig@gmx.de<br />
MG Modellbau<br />
Unteres Tor 8<br />
97950 Grossrinderfeld<br />
Tel.: 093 49/92 98 20<br />
Internet: www.mg-modellbau.de<br />
Elbe-Hobby-Supply<br />
Hoofdstraat 28<br />
5121 JE Rijen<br />
Tel.: 00 31/161/22 31 56<br />
E-Mail: info@elbehobbysupply.nl<br />
Internet: www.elbehobbysupply.nl<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-Shop<br />
Neerloopweg 33<br />
4814 RS Breda<br />
Modellbau Lindinger<br />
Industriestraße 10<br />
4560 Inzersdorf im Kremstal<br />
Tel.: 00 43/75 84 33 18<br />
Fax: 00 43/75 84 33 18-17<br />
E-Mail: office@lindinger.at<br />
Internet: www.lindinger.at<br />
Modellbau Hainzl<br />
Kirchenstraße 9, 4910 Neuhofen<br />
Tel.: 00 43/77 52/808 58<br />
Fax: 00 43/77 52/808 58 11<br />
E-Mail: anna.hainzl@aon.at<br />
rcmodellbaushop.com<br />
Steinerstraße 7/10<br />
5020 Salzburg<br />
Modellsport Schweighofer<br />
Wirtschaftspark 9<br />
8530 Deutschlandsberg<br />
Tel.: 00 43/34 62/254 11 00<br />
Fax: 00 43/34 62/75 41<br />
E-Mail: modellsport@der-schweighofer.at<br />
Internet: www.der-schweighofer.at<br />
Modellbau Kirchert<br />
Linzer Straße 65, 1140 Wien<br />
Tel.: 00 43/19 82/446 34<br />
E-Mail: office@kirchert.com<br />
Niederlande<br />
Hobby Factory,<br />
Prager Straße 92, 1210 Wien<br />
Tel.: 00 43/12 78 41 86<br />
Fax. 00 43/12 78 41 84<br />
Internet: www.hobby-factory.com<br />
Österreich<br />
Modellbau Röber<br />
Laxenburger Straße 12, 1100 Wien<br />
Tel.: 00 43/16 02 15 45<br />
Fax: 00 43/16 00 03 52<br />
Internet: www.modellbau-wien.com<br />
MIWO Modelltechnik<br />
Wolfgang Reiter<br />
Kärntnerstraße 3<br />
8720 Knittelfeld, Österreich<br />
Tel.: 00 43/676/943 58 94<br />
Fax: 00 43/35 15/456 89<br />
E-Mail: info@miwo-modelltechnik.at<br />
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93-034 Lodz<br />
Tel.: 00 48/42/682 66 29<br />
Fax: 00 48/42/662 66 29<br />
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E-Mail: mail@rcoutlet.ch<br />
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KEL-Modellbau<br />
Felsplattenstraße 42, 4055 Basel<br />
Tel.: 00 41/61/382 82 82<br />
Fax: 00 41/61/382 82 81<br />
E-Mail: info@kel-modellbau.ch<br />
Internet: www.kel-modellbau.ch<br />
Gloor & Amsler<br />
Bruggerstraße 35, 5102 Rupperswil<br />
Tel.: 00 41/62/897 27 10<br />
Fax: 00 41/62/897 27 11<br />
E-Mail: glooramsler@bluewin.ch<br />
A.L.K. Modellbau & Technik<br />
Siggenthalerstraße 16<br />
5303 Würenlingen<br />
Tel.: 0041/56/245 77 31<br />
Fax: 0041/56/245 77 36<br />
E-Mail: info@alk.ch<br />
Internet: www.alk.ch<br />
SWISS-Power-Planes GmbH<br />
Alte Dorfstraße 27<br />
5617 Tennwil<br />
Tel.: 00 41/566/70 15 55<br />
Fax: 00 41/566/70 15 56<br />
E-Mail: info@planitec.ch<br />
Internet: www.swiss-power-planes.ch<br />
Spiel und Flugbox<br />
Reto Marbach, Bahnhofplatz 3<br />
6130 Willisau, Schweiz<br />
Tel.: 0041/41/97102-02<br />
Fax: 0041/41/97102-04<br />
E-Mail: info@spielundflugbox.ch<br />
Internet: www.spielundflugbox.ch<br />
Wieser-Modellbau<br />
Wieslergasse 10, 8049 Zürich-Höngg<br />
Tel.: 00 41/340/04 30<br />
Fax: 00 41/340/04 31<br />
eflight GmbH<br />
Wehntalerstrasse 95<br />
8155 Nassenwil, Schweiz<br />
Tel.: 00 41/44 850 50 54<br />
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Motorentypen wie beispielsweise<br />
Zweitakt-, Viertakt-, Mehrzylinderund<br />
Stern motoren sowie die Wahl der<br />
passenden Luftschraube eingegangen.<br />
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helistuff | multicharger X4 | multiplex/hitec | www.hitec-rc.de<br />
HiTECs neuer Lader mir vier Ausgängen<br />
QUATTRO<br />
PORTE<br />
von Darko Sabljo<br />
In den letzten Monaten hörte man viel von den 1.000- bis 1.500-Watt-Ladegeräten, die meistens mit<br />
einem oder zwei Ladeausgängen ausgestattet sind. HiTEC geht mit dem MultiCharger X4 nun einen<br />
etwas anderen Weg. Das Gerät bietet zusammengefasst 200 Watt (W) Ladeleistung, die sich aber auf<br />
vier voneinander unabhängige Ladeausgänge zu jeweils 50 W aufteilt. Damit dem Ladegerät auch<br />
genügend Strom zur Verfügung steht, schauen wir uns auch noch das optional erhältliche Netzteil von<br />
HiTEC an und bewerten die Kombo im täglichen Einsatz.<br />
Nach dem ersten Auspacken hat man nicht nur das<br />
kompakte, in schwarz gehaltene Ladegerät in den<br />
Händen, sondern bekommt von HiTEC auch ein<br />
umfangreiches Zubehörpaket. Dieses umfasst neben<br />
den obligatorischen Krokodilklemmen zusätzlich<br />
zwei Balancer-Adapter (MPX/TP/FP, HP/PQ) sowie<br />
sechs Ladekabel mit den Anschlusskontakten für<br />
Tamiya, Futaba Uni, Multiplex, Traxxas sowie ein<br />
universelles Ladekabel mit Krokodilklemmen.<br />
First Look<br />
Das Ladegerät fällt durch seine vier blau beleuchtete<br />
LC-Displays auf der Frontseite auf. Mit diesen und<br />
zusätzlich jeweils vier daneben angeordneten Tasten<br />
50<br />
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MultiChargerX4_03 Anschlussseite der vier Ladekanäle inklusive<br />
Anschlüsse für Balancer und Temperatursensor (Kanäle 1 und 2)<br />
Die Versorgungsspannung liegt bei 11 bis 15 Volt. Bei hitzigen<br />
Ladevorgängen springen die beiden leisen Lüfter an<br />
werden die getrennten Ladeausgänge gesteuert.<br />
Es stehen mit diesem kompakten Gerät (Gewicht<br />
nur knapp über 1.000 Gramm) also vier vollwertige<br />
Ladegeräte mit integriertem Balancer zur Verfügung.<br />
Und dies ist der große Vorteil des X4: Es können<br />
unterschiedliche Akkutypen und verschiedene Zellenanzahlen<br />
an den Ladeausgängen gleichzeitig bedient<br />
werden. Dadurch lässt sich die etwas geringe<br />
Ladeleistung von 50 W pro Kanal leicht verschmerzen.<br />
Die Balancer-Ports sind unter dem jeweiligen<br />
Ladeport angebracht. Durch das Standard-Raster<br />
der Anschlusspins können die meisten Balancerkabel<br />
der gängigen Akkuhersteller auch direkt am Port<br />
angeschlossen werden. Dies hat den Vorteil, dass<br />
nicht die vielen unterschiedlichen Adapter benötigt<br />
werden – denn den Richtigen hat man sowieso nur<br />
selten gleich zur Hand.<br />
Die ersten beiden Ports haben auch noch einen<br />
Anschluss für einen zusätzlichen Temperatur-<br />
Sensor, mit dessen Unterstützung ein Ladevorgang<br />
bei Überschreiten einer einstellbaren Temperatur<br />
abgebrochen wird. Interessant beim Laden von<br />
NiXX-Akku: Der Spannungs-Anschluss des Laders ist<br />
mit 4-Millimeter-Bananensteckern ausgeführt. Das<br />
Ladegerät verträgt eine Eingangsspannung von 11<br />
bis 15 Volt (V).<br />
Features<br />
Der Lader unterstützt alle gängigen Arten von<br />
Akkus, die im Modellbau eingesetzt werden. Dazu<br />
gehören die Typen LiPo, LiIon, LiFe (jeweils 1 bis 6<br />
Zellen), NiCd, NiMH (jeweils 1 bis 15 Zellen) sowie<br />
DATEN<br />
Gerätename HiTEC MultiCharger X4<br />
Abmessungen 226 x 159 x 63 mm<br />
Gewicht 1.090 g<br />
Ladeleistung 200 W (4 x 50 W)<br />
Ladestrom max. 6 A bei 50 W Gesamtleistung<br />
Entladeleistung 20 W (4 x 5 W)<br />
Akkutypen LiPo, LiIon, LiFe 1 bis 6 Zellen<br />
NiCd/NiMH 1 bis 15 Zellen<br />
Pb (Blei) 1 bis 10 Zellen<br />
Preis 154,90 Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
Internetwww.hitecrc.de<br />
Blei-Zellen (1 bis 10 Zellen). Der Ladestrom kann bis<br />
6 Ampere (A) pro Kanal gesetzt werden, wobei die<br />
Begrenzung bei den besagten 50 W liegt. Es lässt<br />
sich also ein 6s-LiPo-Akku noch mit 2,2 A laden, was<br />
durchaus auch für die momentan in Mode kommenden<br />
600er-<strong>Heli</strong>s mit 12s interessant sein kann, da mit<br />
dem Ladegerät in etwa 80 Minuten vier 6s-Akkupacks<br />
gleichzeitig geladen werden können.<br />
Für das Laden der LiPos können drei verschiedene<br />
Modi eingestellt werden: Normales Laden (Charge),<br />
Schnelles Laden (Fast Charge) und Aufbewahrungsladung<br />
(Storage Charge). Beim Normalladen<br />
wird der Akku bis zu seiner Ladeschlussspannung<br />
von 4,2 V geladen und ist damit voll. Da zum Ende<br />
des Ladevorgangs der Strom sinkt, benötigt der<br />
Ladevorgang zum Ende hin relativ lange, ohne<br />
aber viel Kapazität einzuladen. Diese am Ende<br />
recht lange Ladezeit kann im Fast-Charge-Modus<br />
entsprechend abgekürzt werden (etwas weniger<br />
eingeladene Kapazität). Im Storage Charge wird<br />
der Akku auf eine für die Aufbewahrung optimale<br />
Spannung geladen, um ein sicheres Lagern des<br />
Das mitgelieferte,<br />
umfangreiche Zubehör<br />
des Laders umfasst<br />
viele verschiedene<br />
Ladekabel, die einem<br />
oft viel Löterei ersparen<br />
www.rc-heli-action.de 51
helistuff | multicharger X4 | multiplex/hitec | www.hitec-rc.de<br />
Ein typisches Ladebild aus der Praxis. Hier sind<br />
folgende LiPos angeschlossen: 2s/2.600 mAh,<br />
3s/3.200 mAh, 4s/2.600 mAh sowie ein 2s/1.200 mAh<br />
Akkus zu gewährleisten. Die Entladeleistung lässt<br />
sich bis 1A/5W einstellen. Insgesamt stehen 20 W<br />
Entladeleistung zur Verfügung.<br />
Der innere Aufbau des Laders ist sauber ausgeführt.<br />
Die vier Ladestufen sind getrennt auf der Platine angeordnet<br />
und mittels zwei Flachbandkabel pro Kanal<br />
mit der Display/Bedien-Platine verbunden.<br />
Ladeausgang 1 zeigt das<br />
Ladedisplay mit Akkuart,<br />
Spannung/Strom sowie<br />
eingeladener Kapazität,<br />
die Ladeausgänge 2<br />
bis 4 die momentanen<br />
Einzelspannungen der<br />
angeschlossenen Akkus<br />
Praxisbetrieb<br />
Die Bedienung des Laders gestaltet sich sehr<br />
einfach. Es werden der Akkutyp, Ladestrom und<br />
Zellenanzahl ausgewählt – und schon kann es<br />
losgehen. Zusätzlich können pro Ladeausgang fünf<br />
Akkutypen mit den jeweiligen Parametern abgespeichert<br />
werden. Nach Einstellen der Parameter<br />
lässt sich der Ladevorgang mit einem langen Druck<br />
auf die Start-Taste ausführen.<br />
Beim Laden wird auf dem beleuchteten, zweizeiligem<br />
Display der Status der aktuellen Ladung<br />
angezeigt. Man sieht den momentanen Akkutyp,<br />
den Ladestrom sowie die eingeladene Kapazität und<br />
Ladezeit. Ein Druck auf die INC-Taste lässt dann noch<br />
bei den LiXX-Akkus die Einzelspannungen der Zellen<br />
anzeigen, wodurch man sehr schnell erkennt, wenn<br />
eine Zelle aus dem Ruder läuft. Parameter können<br />
auch mit der DEC-Taste während des Ladens abgeändert<br />
werden. Sehr gut gefallen haben uns auch<br />
die kaum hörbaren Lüfter, die temperaturgesteuert<br />
aktiviert werden. Bei Raumtemperatur wurden diese<br />
nur äußerst selten aktiviert. Ein kleiner Wermutstropfen:<br />
Nutzt man nicht alle vier Ports, kann die<br />
Ladeleistung der nicht verwendeten Ports nicht auf<br />
die benutzten umgeleitet werden.<br />
DATEN<br />
Gerätename HiTEC ePowerbox<br />
Abmessungen 185 x 92 x 50 mm<br />
Gewicht 908 g<br />
Eingangsspannung 200 bis 240 V/AC<br />
Ausgangsspannung 15 V/DC<br />
Anschlüsse 2 x 4-mm-Bananenbuchsen<br />
Preis 79,90 Euro<br />
Kombo-Preis *) 189,90 Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
Internetwww.hitecrc.de<br />
*) bestehend aus Multicharger X4 inklusive ePowerbox<br />
Einstellen der<br />
einzelnen LiPo-Akkus,<br />
die geladen werden<br />
sollen. Strom sowie die<br />
Zellenanzahl müssen<br />
vorgegeben werden<br />
Das im Text beschriebene, kompakte<br />
Netzteil, das passend von HiTEC für<br />
den Multicharger X4 angeboten wird<br />
52<br />
www.rc-heli-action.de
Power<br />
Um dem X4 genügend Strom zur Verfügung zu<br />
stellen, bietet HiTEC ein passendes Netzteil an. Die<br />
ePowerbox ist ein auf den MultiCharger angepasstes<br />
Schaltnetzteil mit zwei separaten Ausgängen, das<br />
eine Gesamtleistung von 300 W liefert (20 A/15 V).<br />
Damit sind genug Reserven für das X4 vorhanden.<br />
Ladekombination<br />
HiTEC liefert mit dem MultiCharger X4 und der<br />
ePowerbox eine leichte, kompakte und zuverlässige<br />
Ladekombination für alle gängigen Akkutypen im<br />
Modellbaubereich. Die Ladeleistung mit 200 W<br />
ist mit den vier Ports ausreichend für <strong>Heli</strong>s bis zur<br />
600er-Größe und bietet durch die flexible Programmierung<br />
der jeweiligen Ausgänge einen Vorteil<br />
gegenüber manch anderem, potenteren Ladegerät.<br />
Der Preis des Laders (154,90 Euro) ist in Anbetracht<br />
der Flexibilität mehr als fair, und in Kombination mit<br />
dem Netzteil sind gerade mal 189,90 Euro auf den<br />
Ladentisch zu legen. Es kommt eben immer auf den<br />
Anwendungsfall an – und da können mehr Ladeausgänge<br />
manchmal deutlich mehr bringen, als ein paar<br />
100 W mehr Ladeleistung. n<br />
Vier unabhängige<br />
Ladeausgänge<br />
Leise,<br />
temperaturgesteuerte<br />
Lüfter<br />
Leichte und gute<br />
Bedienung<br />
Mit der ePowerbox<br />
eine leichte/kompakte<br />
Kombination<br />
Ladeleistung auf 50 W<br />
pro Kanal begrenzt<br />
Verschiedene Akkutypen können getrennt voneinander<br />
pro Ladeausgang eingestellt werden<br />
Innenansicht des<br />
Ladegeräts. Aufgeräumte<br />
Platine und getrennt<br />
aufgebaute Ladeausgänge<br />
mit der Display/Bedien-<br />
Platine auf der linken Seite<br />
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... einen Modellbauer<br />
Satirische Kurzgeschichten über<br />
das Leben als Partnerin eines<br />
Modellbauers.<br />
Artikel-Nr. 10977<br />
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Von welchem Hubschrauber-<br />
Unternehmen stammt das hier<br />
für den Nachbau des X2 von<br />
Skyrush herangezogene Vorbild?<br />
o Agusta-Westland<br />
o Eurocopter<br />
o Sikorsky<br />
Frage beantworten und Coupon bis zum<br />
11. Januar 2012 einsenden an:<br />
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Stichwort: <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong>-Gewinnspiel 01/2012<br />
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Schneller geht es per E-Mail an<br />
redaktion@rc-heli-action.de oder per Fax an<br />
040/42 91 77-399<br />
Einsendeschluss ist der 11. Januar 2012 (Poststempel). Der<br />
Rechts weg ist ausgeschlossen. Ebenso die Teilnahme von<br />
Mitarbeiter innen und Mitarbeitern von Wellhausen &<br />
Marquardt Medien und deren Familien. Die Teilnehmerinnen<br />
und Teilnehmer erklären sich zudem damit einverstanden, dass<br />
ihr Name im Gewinnfall bei Bekanntgabe der Gewinner veröffentlicht<br />
wird. Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich<br />
verlags intern und zu Ihrer Information genutzt. Es erfolgt keine<br />
Weitergabe an Dritte.<br />
Teryx 450<br />
Sikorsky X2<br />
von Skyrush<br />
gewinnen<br />
Skyrush bietet mit dem Teryx 450 Sikorsky X2 den „schnellsten Koax der<br />
Welt“ an. In der Tat handelt es sich beim X2 um eine außergewöhnliche<br />
Konstruktion, die sich von bisher bekannten Koaxhelis deutlich unterscheidet.<br />
Das im Scale-Design der Sikorsky X2 ausgeführte Modell ist<br />
nämlich aufgrund seiner technischen Auslegung auch für Outdoor-<br />
Einsatz geeignet. Es verfügt zudem über eine elektronische Dreiachs-<br />
Stabilisierung und leistungsstarke Brushless-Motoren, die für genügend<br />
Power sorgen. Weitere Features sind: Effizientes und patentiertes (pending)<br />
Rotorblattsystem; hochwertige <strong>RC</strong>-Komponenten; universell verwendbare,<br />
präzise gefertigte Mechanik – auch für Einsteiger geeignet; fliegt mit jedem<br />
Empfänger – Plug and Play; hochwertige Carbon-Rotorblätter; mit<br />
wenigen Handgriffen flugbereit. Der Clou: Optional ist ein Heckantrieb<br />
in Verbindung mit einer zweiten Taumelscheibe nachrüstbar, um die<br />
fliegerische Performance und Agilität nochmals zu steigern.<br />
Wir verlosen die RTF-Version des Teryx 450 Sikorsky X2, flugfertig ausgerüstet<br />
mit modernsten Komponenten: Dreiachs-Flybarless-Elektronik,<br />
Brushless-Motoren, zwei Servos, Sender, Empfänger, zwei Speed-Controller,<br />
LiPo-Akku, Ladegerät und Netzteil, deutsche Anleitung – und das alles in<br />
einem Alu-Transportkoffer verpackt.<br />
Auflösung Gewinnspiel Heft 11/2011<br />
In <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 11/2011 wurden vier hochwertige Preise rund um das Thema Gleitschirmfliegen<br />
verlost. Der bekannte Elektromotoren- und seit Kurzem auch Modellmotor-Gleitschirmhersteller<br />
Hacker Motor hat Produkte im Wert von rund 4.000,– Euro zur Verfügung gestellt. Der vierte<br />
Preis, über den sich David Schönberner aus Ravensburg freuen kann, ist ein unvergesslicher<br />
Rundflug im Doppelsitzer-Motorschirm-Trike XCitor. Die Dauer beträgt 20 Minuten, der Wert<br />
liegt bei 89,– Euro. Marco Bernards aus Mönchengladbach ist Gewinner des dritten Preises. Dabei<br />
handelt es sich um einen erlebnisreichen Schnuppertag mit Motorgleitschirm und Trike im Wert<br />
von 169,– Euro. Über ein voll ausgestattetes <strong>RC</strong>-Bullix-Motortrikemodell der Firma Hacker im<br />
Wert von 779,– Euro freut sich Bernd Lange aus Aurich. Den Hauptpreis – eine Ausbildung in nur<br />
zehn bis zwölf Tagen zum Ultraleicht-Motorschirm-Piloten – im Wert von 3.000,–<br />
Euro hat Klaus Osiander aus Niederstetten gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!<br />
DATEN<br />
Rotordurchmesser 610 mm<br />
Abfluggewicht 980 g<br />
Preis RTF-Version 539,– Euro<br />
Preis PNP-Version *) 479,– Euro<br />
Bezug direkt und Fachhandel<br />
Internet www.skyrush.biz<br />
*) wie RTF-Version, nur ohne Sender und Empfänger<br />
54<br />
www.rc-heli-action.de
pilot’slounge | heli-hangar | mx-20-programmierung | www.graupner.de<br />
Programmierbeispiel mit der mx-20 von Aard van Houten<br />
BASIC-SETUP<br />
In <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 11/2011 erläuterten wir ausführlich die Vorgehensweise bei der Programmierung des<br />
Walkera-Senders WK 2603 in Verbindung mit dem Flybarless-<strong>Heli</strong> V370D05. Nun geht es mit unseren<br />
Programmier-Beispielen vom Equipment her eine Stufe höher – konkret um die neue Graupner mx-20 in<br />
Verbindung mit dem Three Dee Rigid.<br />
Nach der Vorstellung der mx-16 HoTT (siehe <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong><br />
5/2011) ist seit Mitte September 2011 nun endlich auch<br />
die Topversion mx-20 HoTT ausgeliefert worden, die im direkten<br />
Vergleich zur mx-16 eine Reihe von erweiterten<br />
Features sowie diverse Aufwertungen erfahren hat.<br />
Key-Features<br />
Um hier einen ersten Eindruck zu vermitteln, möchten<br />
wir einige der wesentlichen Neuerungen kurz erwähnen:12<br />
Steuerfunktionen; 24 Modellspeicher; Datenlogger<br />
zur Speicherung aller Telemetriedaten mit<br />
Datum und Echtzeit; Bedienung und Programmierung<br />
in Gänze mit 34 Menüs sowie zahlreichen Untermenüs<br />
an die mc-24 angelehnt; Alle Telemetrie-,<br />
Programmier- und Auswertefunktionen erfolgen<br />
direkt über das Display der mx-20; Schalter-Monitor;<br />
12 Mixer; 7 Flugphasen (<strong>Heli</strong> = 6 + AR); Super-<br />
Servo-Menü; Super DR/EXPO-Menü; Linearisierung<br />
der Taumelscheibenservos; Graupner-Empfänger<br />
HoTT GR-24 im Lieferumfang. Wer eine mc-19, -20,<br />
-22 oder -24 kennt, wird sich hier also problemlos<br />
zurechtfinden – und das ist schon mal ein Pluspunkt<br />
56 www.rc-heli-action.de
Ein Copter 30-10, ein BL-<br />
Controller future-l-40/100 mit<br />
exzellentem Governor-Mode und<br />
ein SLS 12s/4.500 mAh LiPo-Akku<br />
verleihen dem Rigid Flügel<br />
Ausgeliefert wird die mx-20 zusammen mit<br />
dem 12-Kanal-Empfänger GR-24 HoTT<br />
für die praktizierte Kontinuität bei der<br />
Entwicklung im Hause Graupner.<br />
Da hier Handling und Bedienung<br />
weitestgehend mit der mx-16<br />
vergleichbar sind, werden wir uns<br />
in diesem Beitrag ganz bewusst der<br />
praktischen Programmierung eines<br />
Modellspeichers für einen bestimmten<br />
<strong>Heli</strong> widmen – nämlich dem Rigid von<br />
Henseleit <strong>Heli</strong>copters.<br />
Prozedere<br />
Begonnen wird für den Rigid mit der Auswahl eines Modellspeichers.<br />
Für einen <strong>Heli</strong> mit einem Flybarless-System darf der jedoch<br />
keinerlei helitypische Verknüpfungen noch aktivierte Mischer enthalten.<br />
Zunächst werden wir hier also einen <strong>Heli</strong>modell-Speicherplatz<br />
einrichten und unter Grundeinstellungen den Modellnamen<br />
einfügen, was mit Hilfe des angebotenen Zeichenvorrates schnell<br />
erledigt ist Nach der Auswahl der gewünschten Steueranordnung<br />
Vier MKS-BL-Hochvolt-Servos, ein Mini-V-Bar von<br />
Mikado und der GR-24-Empfänger bilden den<br />
Hauptteil der elektronischen Ausstattung<br />
kann hier nun auch schon der für den Einsatz<br />
vorgesehene Empfänger GR-24 HoTT<br />
gebunden sowie der Flugphase Autorotation<br />
ein Schalter (8) zugewiesen werden.<br />
Im Menü „<strong>Heli</strong>kopter“ wird dann bei<br />
Taumelscheibe die Option „1 Servo“<br />
ausgewählt. Die Vorgabe im Untermenü<br />
Taumelscheiben-Linearisierung bitte<br />
auf NEIN lassen, da hier sonst mit JA die<br />
Servowege bei kleinen Ausschlägen bereits<br />
expomäßig verringert werden. Die Rotor-Drehrichtung wechseln<br />
wir auf rechts, Pitch-Minimum wird noch für vorne eingerichtet<br />
und Expo Gaslimit bleibt auf null.<br />
Im Menü Gebereinstellungen kann jetzt auch schon der Geber<br />
6 dem Kanal 6 für eine stufenlose Drehzahlvorwahl (sehr sinnvoll<br />
beim Einfliegen neuer <strong>Heli</strong>s zur Ermittlung von zwei bis drei<br />
bevorzugten Drehzahlen, die später dann zum Beispiel über einen<br />
So schaut der Rigid nach<br />
erfolgter Grundausrüstung aus<br />
www.rc-heli-action.de 57
pilot’slounge | heli-hangar | mx-20-programmierung | www.graupner.de<br />
Begonnen wird die Einrichtung eines<br />
Programmplatzes über Modellauswahl für<br />
ein <strong>Heli</strong>modell<br />
Im Menü <strong>Heli</strong>koptertyp wählen<br />
wir Taumelscheibe 1 Servo,<br />
Rotordrehrichtung rechts und<br />
Pitch-Minimum vorne<br />
Die Vorgabe von Expo-Werten für Roll,<br />
Nick und Heck ist Pflicht bei einem<br />
Flybarless-System<br />
Über das Menü Grundeinstellungen<br />
Modell …<br />
Expo-Gaslimiter wird bei<br />
einem E-<strong>Heli</strong> nicht bedient<br />
… kann hier der Modellname<br />
eingetragen, ferner die Steueranordnung<br />
gewählt und der vorgesehene Empfänger<br />
gebunden werden<br />
Im Menü Gebereinstellungen werden für<br />
Drehzahl und Gyro die entsprechenden<br />
Prop-Regler zugeordnet<br />
In den Menüs Phaseneinrichtung und<br />
Phasenzuweisung kann die Funktion des<br />
Flugphasenumschalters überprüft werden<br />
Blick auf das Textauswahlmenü<br />
Im Menü Servoeinstellungen können<br />
vorbereitend die Wege der Kanäle<br />
1 bis 4 auf 110 % gesetzt werden<br />
Im Menü <strong>Heli</strong>koptermix wird eine lineare<br />
Pitchkurve ± 100% vorgegeben<br />
Hier kann für die Flugphase<br />
Autorotation auch bereits ein<br />
Initialschalter zugewiesen werden<br />
Im Menü Uhren (allgemein) werden<br />
unter Modellzeit alle aktiven Aufrufe<br />
desselben Modellspeicherplatzes addiert<br />
und unter Akkuzeit die Betriebszeiten<br />
seit dem letzten Laden des Senderakkus.<br />
Für einen Start der Motorlaufzeituhr<br />
synchron zum Anlaufen und Stoppen<br />
des Triebwerkes sowie zum Starten<br />
der Flugzeituhr werden jeweils die<br />
Geberschalter G1 und G2 zugewiesen …<br />
Unter den Allgemeinen Einstellungen<br />
können der Name des Eigentümers<br />
eingetragen und einige Vorgaben der<br />
Grundeinstellungen bestätigt werden, …<br />
Bei der von uns beabsichtigten<br />
Programm-Konfiguration wird der<br />
Menü-Unterpunkt Motor Stopp nicht<br />
benötigt (M-Stopp erfolgt über Prop-<br />
Regler 6 und gegebenenfalls Failsafe)<br />
… und im Menü Geberschalter die<br />
Schaltpunkte eingelernt<br />
… ferner lassen sich hier die aktuelle<br />
Firmware-Version der Sendersoftware,<br />
die Gesamtbetriebszeit des Senders<br />
sowie die Größe der eingesetzten mini<br />
SD-Speicherkarte ablesen<br />
58 www.rc-heli-action.de
DATEN RIGID<br />
Rotordurchmesser 1.598 mm (710er-Blätter)<br />
Heckrotordurchmesser 270 - 300mm bei 95-110mm Blättern<br />
Hauptrotordrehzahl Schweben 1.540 U/min<br />
Hauptrotordrehzahl Kunstflug 1.780 U/min<br />
Hauptrotordrehzahl Powerflug 1.980 U/min<br />
Untersetzungen Motor/Hauptrotor 11,475:1 bzw. 10,71:1<br />
Zähnezahl Ritzel 14 bzw. 15<br />
Übersetzung Haupt-/Heckrotor 1 : 5,1<br />
Abfluggewicht 4.538 g<br />
Preis 980,– Euro<br />
Bezug direkt<br />
Internetwww.henseleit-helicopters.de<br />
Mit dem Einsatz des MTTEC<br />
Hercules BEC 10/15A für<br />
einen Betrieb an bis zu<br />
14s LiPos erspart man sich<br />
deutliches Mehrgewicht<br />
bei Einsatz eines 2s-LiPos<br />
für die Bordversorgung des<br />
Rigid. Wir haben von den<br />
vier Ausgangsspannungen<br />
8,4 Volt gewählt<br />
Uhren beim Anlaufen des Triebwerks auch starten. Wird<br />
das Triebwerk für die AR ausgeschaltet, stoppt auch die<br />
Motorlaufzeit, während die Flugzeituhr weiterläuft und erst<br />
stoppt, wenn die ESC-Taste berührt wird.<br />
AR<br />
Expo<br />
Drehzahl<br />
Gyro<br />
Im Menü <strong>Heli</strong>koptermix belassen wir es bei der Pitcheinstellung mit<br />
den ± 100%-Werten, während bei K1-Gas und K1-Heck waagerechte<br />
0%-Balken eingestellt werden müssen. Auch alle anderen<br />
Vorgaben in den Untermenüpunkten bleiben hier bei 0%.<br />
Kommen wir nun zum Menü Failsafe. Damit bei Failsafe auch das<br />
Triebwerk abgeschaltet wird, muss der Kanal 6 auf Position gestellt<br />
und diese Vorgabe mit Geber 6 in der Motor-Aus-Stellung gespeichert<br />
werden. Alle übrigen Kanäle bleiben auf Hold. Über das<br />
Menü „Allgemeine Einstellungen“ lassen sich nun noch der Name<br />
des Piloten eingeben, ferner die Steueranordnung, Pitch-Minimum<br />
vorne, Kontrast, Displaylicht und vieles mehr. Damit ist unsere<br />
mx-20 nun gut vorbereitet und wir wenden uns dem Rigid nebst<br />
Mini-V-Stabi zu.<br />
Funktionsbelegung der Schalter<br />
beziehungsweise Drehregler bei unserer mx-20<br />
Dreistufenschalter abgerufen werden können) sowie der Geber 7<br />
dem Kanal 7 für die Heckrotor-Gyro-Empfindlichkeit zugeordnet<br />
werden.<br />
Im Menü Servoeinstellungen bleiben alle Reverse- und Mitteneinstellungen<br />
zunächst auf Null, während für die Servokanäle 1 bis 4<br />
alle Wegvorgaben auf 110 Prozent (%) angehoben werden sollten.<br />
Erfahrungsgemäß bewegen sich diese Werte bei V-Stabi nämlich<br />
regelmäßig oberhalb der 100 % nach erfolgter Feinabstimmung.<br />
Auch im Menü Dual Rate/Expo lassen sich schon die in der Vergangenheit<br />
mit dem Rigid erflogenen Expo-Werte vorgeben, und<br />
das sind bei uns folgende: Roll 35%, Nick 35%, Heck 25%. Zum<br />
Aktivieren werden alle drei Funktionen dem Schalter 4 zugewiesen.<br />
In den Menüs Phaseneinstellungen als auch Phasenzuweisung kann<br />
jetzt schon beim Betätigen von Schalter 8 der Wechsel von Phase<br />
1 Akro zur Phase Autorotation beobachtet werden. Das Einrichten<br />
weiterer Flugphasen wie Speed oder 3D sollte erst nach dem<br />
Einfliegen vorgenommen werden.<br />
Kommen wir nun zum Menü Uhren (allgemein). Modellzeit und<br />
Akkuzeit seit dem letzten Laden werden hier automatisch akkumuliert.<br />
Was aber für jeden Elektro-<strong>Heli</strong>piloten von besonderem Interesse<br />
ist, sind einmal die Motorbetriebszeiten sowie die Gesamtflugzeit.<br />
Für den Menüpunkt „Oben: Motor“ weisen wir daher den<br />
Geberschalter G1 und für „Mitte: Flug“ den Geberschalter G2 zu.<br />
Nach dem Wechsel ins Menü Geberschalter müssen dann für die<br />
Stellung des Gebers 6, bei der das Triebwerk anläuft, nur noch<br />
die diesbezüglichen Schaltpunkte für die Geberschalter 1 und 2<br />
zugewiesen werden (ggf. Schaltrichtung umpolen), damit beide<br />
Rigid-Setup<br />
Für die Ausrüstung des neuen Rigid haben wir uns auf der<br />
Taumelscheibe für drei MKS HBL 950 sowie bei der Heckrotor-<br />
Ansteuerung für ein MKS HBL 980 entschieden. Nach einem umfangreichen<br />
Test der marktgängigsten Hochvolt-Servos, der bald<br />
veröffentlicht werden wird, bieten Servos von MKS (dazu gehören<br />
auch die Outrage-Servos) durchgängig Präzisions- und Leistungsdaten,<br />
die eindeutigen Referenz-Charakter haben. Sind alle vier<br />
Probanden eingeschraubt, sollten diese kurzzeitig schon mit den<br />
K1 bis 4 des Empfängers verbunden werden, um in Neutralstellung<br />
die Servohebel positionieren zu können.<br />
Das Mini-V-Bar von Mikado kann nun bereits mit dem Empfänger<br />
verschaltet werden, wobei allerdings noch keine Servos<br />
angeschlossen sind. Nach der USB-Verbindung zum PC (USB/<br />
Verbunden/bereit) wird die weitere softwaremäßige Bearbeitung<br />
nun freigegeben. Auf der V-Stabi-Startmaske kann die Hauptrotor-<br />
Empfindlichkeit gewählt, die Heckrotor-Empfindlichkeit eingestellt<br />
und dann in das Setup-Menü gewechselt werden, bei dem man<br />
DATEN sender<br />
Typmx-20<br />
Abmessungen 190 x 175 x 115 mm<br />
Betriebsspannung 3,4 bis 6 V<br />
Frequenz 2,400 bis 2,4835 GHz<br />
Gesamtgewicht ca.771 g<br />
Modulation 2,4 GHz FHSS<br />
Steuerfunktion 12<br />
Schalteranzahl7<br />
maximale Sendeleistung 100 mW<br />
Stromaufnahme 208 mA<br />
Modellspeicherplätze 24<br />
Grafik-Display blau LED-Backlight<br />
Display-AnzeigegröSSe 62 x 30 mm<br />
Temperaturbereich –10 bis +55 °C<br />
Setpreis 498,– Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
Internetwww.graupner.de<br />
www.rc-heli-action.de 59
pilot’slounge | heli-hangar | mx-20-programmierung | www.graupner.de<br />
Alle weiteren Mischer im Menü <strong>Heli</strong>koptermix müssen auf Null-Werte gesetzt werden<br />
Im Failsafe-Menü werden nur der K6 für Motor-Aus auf Position und alle übrigen Kanäle auf Hold gesetzt. Nach Auswahl eines<br />
von drei Zeitfenstern wird die Position des Drehzahlvorgabereglers 6 (Motor aus) im Empfänger abgespeichert<br />
problemlos und informativ durch alle zwölf Setup-Menüschritte geführt<br />
wird. Besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt erfordern hier<br />
vor allem die Servo-Feinjustage sowie die Taumelscheiben-Justage.<br />
Check it<br />
Nach erfolgreicher Programmierung des Mini-V-Bar sind alle Werte<br />
und Vorgaben abgespeichert und nach einem sorgfältigen Funktionscheck<br />
mit der mx-20 ist unser Rigid fast startbereit. Aber zuerst<br />
geht es noch an die Komplettierung der Ausstattungs-Komponenten,<br />
die wir im entsprechenden Kasten aufgelistet haben.<br />
Nichts ist unspektakulärer als der Erstflug eines sorgfältig gebauten,<br />
ausgerüsteten und flybarless von V-Stabi unterstützten Rigid, der<br />
vibrationsfrei und geräuscharm an der unsichtbaren HoTT-Leine<br />
Komponenten<br />
Motor Plettenberg Copter 30-10 rechtsdrehend<br />
Controller schulze future-l-40.100<br />
Taumelscheiben-Servios (3) MTTEC MKS HBL 950<br />
Heckrotorservo MTTEC MKS HBL 980<br />
Flybarless-System Mikado Mini-V-Bar<br />
LiPo-Akku2 x SLS 6s1p 4.500 mAh APL 30C<br />
Hochvolt-BEC MTTEC Hercules BEC 10/15A 14s<br />
HauptrotorblätterRaven Carbon, vollsymm. 710 mm, 194 g<br />
Heckrotorblätter CR Carbon 105/5 mm<br />
der mx-20 den Ansprüchen eines Perfektionisten in höchstem<br />
Maße gerecht wird. Frei von allen Überraschungen und Untugenden<br />
absolvieren mx-20 und Rigid einen Debut-Erstflug und<br />
verbreiten Freude und Begeisterung<br />
pur – was will man mehr?<br />
Easy going<br />
Graupners neue mx-20 HoTT bietet<br />
digitale Präzisionssteuerung mit<br />
hoher Übertragungssicherheit unter<br />
allen praxisgerechten Bedingungen.<br />
Das Handling sowie das Programmieren<br />
in den übersichtlichen<br />
Menüstrukturen gelingt spielerisch<br />
– und wenn einmal etwas nachgelesen<br />
werden muss, führt das in dem<br />
287 Seiten starken Bedienungsmanual<br />
schnell zum Erfolg. Egal<br />
ob man die mx-20 als Hand- oder<br />
Das Einfliegen erfolgt anschließend<br />
völlig unspektakulär. Hier wunderschöner<br />
Abendflug im Herbst bis zum Sunset<br />
60 www.rc-heli-action.de
Pultsender nutzt – der praktisch vermittelte Erlebnishorizont, die<br />
Übertragungssicherheit sowie das Ausstattungs-Volumen inklusive<br />
Telemetrie an Bord gehören mit zum Eindrucksvollsten, was derzeit<br />
für einen Preis von unter 500 Euro hierzulande zu haben ist.<br />
Nach der Justierung des Senders zum Mitteneinlernen<br />
mit vier Nullpositionen, der Wirkrichtung und der<br />
Wegeinstellungen auf ± 100%-Werte …<br />
… sieht das unter Servoeinstellungen<br />
jetzt so aus<br />
Noch ein Tipp zu guter Letzt: Wer etwas genauer wissen will, was<br />
sich in einem <strong>Heli</strong> während des Fluges wirklich abspielt, kann sein<br />
Modell mit dem Electric Air Modul 2-14 S, Vario HoTT, Best.-Nr.<br />
33620, ausrüsten. Damit lassen sich<br />
Variodaten, Ströme, Spannungen,<br />
Temperaturen, Einzelzellenspannungen<br />
und vieles mehr erfassen<br />
und loggen. Das ist dann wirklich<br />
sinnvoll genutzte Telemetrie, wenn<br />
nach einem Flug die Auswertungen<br />
aller Realdaten für eine Modelloptimierung<br />
herangezogen werden<br />
können. n<br />
Nach Installation der<br />
V-Stabi-Software sowie<br />
des USB-Treibers öffnet<br />
sich dieser Startbildschirm<br />
zur Programmierung des<br />
Mini-V-Bar<br />
Die Feinjustierung<br />
der Taumelscheibe<br />
erfolgt ausschließlich<br />
über die V-Stabi-<br />
Software<br />
Anzeigen<br />
Mit Schwerpunkt auf aktuellen<br />
Entwicklungen im Bereich der<br />
elektronischen Komponenten,<br />
werden einzelne Tuning-Projekte<br />
so erklärt, dass auch<br />
unerfahrene Piloten diese<br />
umsetzen können.<br />
Artikel-Nr. 11404<br />
Mehr Informationen,<br />
mehr Bücher und mehr Vielfalt im Online-Shop<br />
www.alles-rund-ums-hobby.de oder auf Seite 40.<br />
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pilot’slounge | chopper-doc | doc@rc-heli-action.de<br />
FRAG’ DEN<br />
CHOPPER-DOC<br />
Stabilisierer<br />
Willi per E-Mail<br />
In meinem Verein kann mir keiner vernünftig erklären,<br />
warum die kleinen Koaxhelis so stabil fliegen und wie<br />
deren Steuerprinzip funktioniert. Könnt Ihr mir das kurz<br />
erklären?<br />
Die meisten kleinen Koaxialhubschrauber verwenden<br />
bei ihren gegeneinander laufenden Rotoren das gleiche<br />
Steuer prinzip. Alleine nur der untere Rotor wird mit Roll<br />
und Nick angesteuert, der obere (gegenläufige) Rotor<br />
verfügt über keine <strong>RC</strong>-Verstellung und ist auch nicht<br />
mechanisch mit seinem Bruder aus der unteren Etage gekoppelt.<br />
Dafür zeichnet aber eine Besonderheit das obere<br />
Rotorsystem aus: Hier arbeitet eine kardanisch aufgehängte<br />
Stabilisierungsstange mit Gewichten an ihren Enden,<br />
die über ein Gestänge mit dem oberen Rotor gekoppelt ist<br />
und für die Flugruhe des Systems verantwortlich zeichnet.<br />
Die Hochachsen-Funktion (Drehung nach links/rechts =><br />
„Heckrotor“) sowie die Heben-Senken-Funktion des <strong>Heli</strong>s<br />
erfolgen durch bewährte Drehzahländerungen der beiden<br />
unabhängig angesteuerten Antriebsmotoren.<br />
Koaxhelis mit ihren beiden gegenläufigen Hauptrotoren<br />
weisen eine beeindruckende Flugruhe auf, die jedoch beim<br />
Outdoor-Einsatz auf ihre Grenzen stößt (siehe Text)<br />
Bezüglich der bekannten Flugruhe lässt sich feststellen, dass man bei Steuer-Inputs deutlich merkt, dass der <strong>Heli</strong> von seiner oberen Rotor-Mimik zur<br />
Flugruhe gezwungen wird, was dem Einsteiger natürlich sehr entgegen kommt. Schnelle Marschflüge oder Alarmstarts lassen sich allerdings aus<br />
der horizontalen Fluglage heraus nicht machen. Es dürfte auch hinlänglich bekannt sein, dass Koaxhelis outdoor besser nur bis maximal schwachen<br />
Wind eingesetzt werden sollten. Der Grund: Der obere Rotor arbeitet permanent gegen die gewollten Steuerimpulse des Piloten. Kommt hier auch<br />
noch erschwerend Wind dazu, ist das Fluggerät sehr schnell nicht mehr manövrierbar und wird ein Spielball des Winds.<br />
Beispiel eines klassischen, oberen Hauptrotors eines<br />
Koax. Der mit Alu-Nabe versehene Rotor ist über ein<br />
Gestänge mit der Stabilisierungseinheit verbunden –<br />
das Geheimnis für die enormen Flugstabilität. Der<br />
Spurlauf kann durch Verdrehen der seitlich an den<br />
Blatthaltern befindlichen Schrauben justiert werden<br />
Bei diesen beiden unteren Rotoren erfolgt die Anlenkung<br />
jeweils über zwei Gestänge, die sauber in einer<br />
Metallführung laufen und mit der darunterliegenden<br />
Taumelscheibe verbunden sind. Über die Taumelscheibe<br />
erfolgt die Umsetzung der Funktionen Nick und Roll, die nur<br />
auf den unteren Rotor wirken<br />
62 www.rc-heli-action.de
Der brandneue Gaui X7,<br />
der bei den diesjährigen 3D<br />
Masters seine Premiere feierte<br />
Mitnehmer<br />
Peter per E-Mail<br />
Mit Begeisterung habe ich Euren Bericht in <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong><br />
10/2011 über die 3D Masters gelesen. Vor allem die dort vorgestellten<br />
neuen Modelle haben mir gefallen. Zu einem Bild auf<br />
Seite 109 zum Gaui X7 habe ich allerdings eine Frage. Man kann<br />
dort leider auf den Bildern nicht deutlich genug erkennen, wie<br />
der Kopf angelenkt wird. Vor allem interessiert mich, wie das<br />
mit dem Taumelscheiben-Mitnehmer gelöst wurde.<br />
Der brandneue Gaui X7, der bei den diesjährigen 3D Masters<br />
seine Premiere feierte, ist serienmäßig mit einem Zweiblatt-<br />
Flybarless-Hauptrotor ausgestattet. Dementsprechend einfach<br />
gestaltet sich auch dessen Rotorkopf-Anlenkung, die im Prinzip<br />
aus nur zwei Gestängen besteht, die vom Taumelscheiben-Innenring<br />
direkt zu den Blattverstellarmen führen. Diese sind sehr<br />
stabil ausgeführt und bestehen aus Metall, wobei die Anschlüsse<br />
konventionell über Kunststoff-Kugelgelenke in Verbindung<br />
mit Metallkugeln erfolgen.<br />
Auf einen Taumelscheiben-Mitnehmer im klassischen Sinn, den man auf der Rotorwelle fixiert, wurde bei Gaui X7 verzichtet. Stattdessen erfolgt die<br />
Mitnahme des Taumelscheiben-Innenrings über die beiden Gestänge, die deswegen auch so stabil ausgeführt sind. Sie werden in entsprechenden<br />
Kunststoff-Ösen geführt, die am Rotorkopf-Zentralstück befestigt sind. Um den entsprechenden Kippbewegungen der Taumelscheibe gerecht zu<br />
werden, sind die Ösen innen oval und nach oben und unten beweglich ausgeführt. Auf unseren Detailbildern ist diese einfache, aber sehr spielfreie<br />
Konstruktion ersichtlich. Weitere Details des X7 stellen wir vor, sobald das Modell ausgeliefert und ausgiebig erprobt wurde.<br />
Der Innenring der<br />
Taumelscheibe hat nur<br />
zwei Anlenkpunkte –<br />
für einen Flybarless-<br />
Hauptrotor<br />
vollkommen<br />
ausreichend. Deutlich<br />
zu erkennen ist auch<br />
die Position der<br />
vorne angeordneten<br />
Roll-Anlenkungen und<br />
deren Servos<br />
Hier sind deutlich die stabil<br />
ausgeführten Rotorkopfgestänge<br />
und deren Führungsösen<br />
erkennbar. Letztere sind mit<br />
dem Zentralstück verschraubt<br />
Die hintere Nick-Anlenkung fungiert auch<br />
gleichzeitig als Taumelscheiben-Verdrehsicherung.<br />
Der verlängerte Stift gleitet in eine entsprechend<br />
am Chassis befestigte Führungskulisse<br />
Foto © chriskuddl/zweisam (fotolia.de)<br />
Hier die Perspektive der Anlenkung bei<br />
vollem Roll-Ausschlag nach links. Es lässt<br />
sich erkennen, das die Führungswippe des<br />
Gestänges der Kippbewegung folgt<br />
Du<br />
hast eine<br />
Frage?<br />
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1x Spektrum Empfänger AR6210 DSMX 1x Roxxy V2 Programmer<br />
1x Nexspor R3 LiPo 22,2V 3300mAh 1x Gyro GP780 & DS520 Heckservo<br />
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helistuff | stromversorgungen | western robotics | www.world-of-heli.de<br />
Innovative Stromversorgungen aus Kanada<br />
WESTERN STYLE<br />
von Klaus Uebber<br />
Ein neues BEC für ein Testmodell sollte es sein – und beim Stöbern im Online-Shop von<br />
World of <strong>Heli</strong> fiel unser Augenmerk dabei auf die dort seit kurzem erhältliche Produktpalette<br />
des kanadischen Herstellers Western Robotics. Die erschien uns so interessant, dass wir<br />
das Testmodell kurzerhand ein wenig hinten anstellten, um einen ersten Blick auf diese<br />
innovativen Zubehöre zu werfen, die wir im Folgenden kurz vorstellen.<br />
Schon seit 2005 werden neben <strong>RC</strong>-Komponenten<br />
auch Schrittmotoren und Bauteile für CNC-Fräsen<br />
sowie Hard- und Softwarelösungen für die Industrie<br />
durch Western Robotics gefertigt. Wir richten<br />
dabei unser besonderes Interesse auf die erhältlichen<br />
Stromversorgungs-Möglichkeiten und deren<br />
Zubehörteile, die sich nun unter anderem auch im<br />
Angebot von World of <strong>Heli</strong> befinden.<br />
Hercules Linear BEC<br />
Die klassische Empfängerstromversorgung, zum<br />
Beispiel in Verbrennerhelis, wird immer noch durch<br />
2s LiPos sichergestellt, deren Spannung durch ein<br />
Das Hercules Linear BEC im Thunder Tiger X50.<br />
Im gesamten Testverlauf wurde konstant und<br />
zuverlässig die Stromversorgung gewährleistet<br />
BEC meistens auf 6 Volt reduziert wird um die <strong>RC</strong><br />
Komponenten stabil zu versorgen. Da mittlerweile<br />
der Stromverbrauch der Komponenten durch den<br />
Einsatz von Digitalservos, Flybarless-Systemen und<br />
anderen anwenderspezifischen Bauteilen doch<br />
erheblich angestiegen ist, wurde am Hercules<br />
Linear BEC die Zuleitung zum Empfänger doppelt<br />
ausgelegt. Auf diese Weise werden 10 Ampere (A)<br />
Dauerstrom und 15 A Spitzenstrom zuverlässig zur<br />
Verfügung gestellt.<br />
Das gesamte Bauteil wirkt dabei solide konstruiert<br />
und ist mit einem großen Kühlkörper versehen, um<br />
die entstehende Wärme abzuleiten. Über einen Minischalter<br />
besteht die Möglichkeit, die Ausgangsspannung<br />
von 6 auf 5,4 Volt zu reduzieren. Weitere dieser<br />
Dipschalter ermöglichen eine Programmierung der<br />
in der Platine integrierten Spannungsanzeige, die<br />
durch verschiedene Farben den Ladezustand des<br />
Empfängerakkus anzeigt. Es besteht außerdem die<br />
Möglichkeit, einen als Zubehör erhältlichen Warnsummer<br />
für Unterspannung anzuschließen, um auch<br />
akustisch vor dem Nachlassen der Betriebsspannung<br />
gewarnt zu werden. Als weiteres Zubehör werden<br />
ein Ein/Aus-Schalter sowie eine zusätzliche Spannungsanzeige,<br />
die an besser sichtbarer Stelle am<br />
Modell angebracht werden kann, angeboten.<br />
Das BEC wurde von uns im Testbetrieb in einem<br />
T-Rex 700N sowie einem Thunder Tiger Titan X50<br />
betrieben und stellte in beiden Modellen über einen<br />
66<br />
www.rc-heli-action.de
Der Titan Distributor im Funktionsaufbau. So wird ein gemeinsamer<br />
Betrieb von normalen Komponenten und Hochvoltservos möglich<br />
Der Centurion Remote Glow Driver ermöglicht<br />
komfortables Vorglühen der Glühkerze vom Sender aus<br />
längeren Zeitraum konstant und zuverlässig die<br />
Stromversorgung sicher. Auch von der Verarbeitung<br />
her wirkt das BEC dabei stabil und hochwertig. Der<br />
Preis: 45,– Euro.<br />
Centurion Remote Glow Driver<br />
Die Vorglühung des Motors vom Sender aus zu<br />
betreiben, ist eine feine Sache. Voraussetzung dafür<br />
ist ein freier Senderkanal. Dabei bietet der Centurion<br />
Remote Glow Driver die Möglichkeit, die Vorglühzeit<br />
ebenfalls über Minischalter zwischen 12 und 40 Sekunden<br />
einzustellen. Ein in Vergessenheit geratenes<br />
Ausschalten der Vorglühung führt somit nicht zum<br />
Belastungstest für Kerze und Stromversorgung. Verschiedenfarbige<br />
LED geben dazu noch ein visuelles<br />
Feedback und zeigen so eine defekte Glühkerze oder<br />
eine Kabelunterbrechung an.<br />
Die Stromversorgung kann dabei in einem extrem<br />
großen Spannungsbereich von 3,5 bis 18 Volt liegen<br />
und bietet so dem Modellbauer viele Möglichkeiten.<br />
In unserem Fall erfolgte die Versorgung über das<br />
vorher besprochene Hercules Linear BEC im Thunder<br />
Tiger X50. Im gesamten Testbetrieb funktionierte<br />
die Anlage dabei ohne Fehler. In zahlreichen Flügen<br />
kam es dabei zu keinem Defekt der Kerze, wohl<br />
Der im TT X50 verbaute Centurion Remote Glow Driver<br />
kann mit bis zu 18 Volt betrieben werden und die<br />
Vorglühzeit ist zwischen 12 und 40 Sekunden wählbar<br />
auch ein Zeichen für die gute Performance der<br />
Glüheinrichtung. Falls kein freier Senderkanal zur<br />
Verfügung steht, kann die Vorglühung auch über<br />
einen separat erhältlichen Druckschalter betrieben<br />
werden. Ebenfalls separat erhältlich ist ein Summer,<br />
der den Betrieb über einen Warnton anzeigt. Der<br />
Preis: 49,– Euro.<br />
Titan Distributor Powerbus<br />
Hochvoltservos werden mittlerweile von fast allen<br />
Herstellern angeboten und bieten durch ihre Kraft<br />
und Geschwindigkeit einen deutlichen Zuwachs an<br />
Performance. Viele Piloten verzichten aber darauf,<br />
weil ihre sonstigen Komponenten nicht für die hohen<br />
Spannungen ausgelegt sind. Der Titan Distributor<br />
Power Bus Regulator bietet hier die Möglichkeit,<br />
diese nun trotzdem zu kombinieren. Es besteht die<br />
Möglichkeit, die Hochvolt-Komponenten mit der<br />
erforderlichen Spannung von 8,4 Volt zu betreiben<br />
und die für niedrigere Spannung ausgelegten Bauteile<br />
an 5,2 oder 6 Volt weiter zu verwenden. Auch<br />
am Titan Distributor ist die Verarbeitung robust und<br />
zuverlässig. Auf dem entsprechenden Bild ist zur näheren<br />
Erklärung der Funktion ein Anschluss-Schema<br />
dargestellt. Der Preis: 49,– Euro.<br />
Hercules Super Mini BEC<br />
Ziel eines Battery Eliminator Circuit, kurz BEC, ist es,<br />
die für den Betrieb der <strong>RC</strong>-Komponenten benötigte<br />
Spannung aus dem Antriebsakku zu beziehen, um<br />
so einen zusätzlichen Empfängerakku einzusparen.<br />
Das BEC kann mit einer Eingangspannung von 9 bis<br />
26 Volt betrieben werden, also mit 3- bis 6s-LiPos.<br />
Die Ausgangsspannung kann hierbei auf 5,3, 6,<br />
8,4 und 9 Volt eingestellt werden. Auch hier am<br />
Mini-BEC finden die schon erwähnten Minischalter<br />
zur Festlegung der Ausgangsspannung Verwendung.<br />
Der Anschluss erfolgt parallel zum Controller des<br />
Antriebsmotors. Falls dieser mit eigenem internen<br />
BEC ausgestattet ist, muss natürlich diese Stromversorgung<br />
abgeklemmt werden. So geschehen auch<br />
in unserem Testmodell, einem T-Rex 550E, der mit<br />
einem Castle Creation ICE 100 ausgestattet ist. Das<br />
BEC des ICE 100 zeigte deutliche Schwächen und<br />
war im Flybarless-Betrieb eindeutig überfordert.<br />
Nach dem Anschluss des Super Mini BEC gehörten<br />
unsere Probleme der Vergangenheit an. Ausgelegt<br />
für 10 A Dauerstrom und Spitzenbelastungen von<br />
bis zu 16 A blieb das BEC auch bei sommerlichen<br />
Das Hercules Super BEC<br />
und Hercules Mini BEC<br />
im Größenvergleich.<br />
Für Anwendungen bis<br />
6s ist das Mini BEC die<br />
günstigere Alternative<br />
www.rc-heli-action.de 67
helistuff | stromversorgungen | western robotics | www.world-of-heli.de<br />
Die Leistungsangaben lassen darauf schließen,<br />
dass auch im harten 3D-Betrieb alle auftretenden<br />
Belastungen locker bewältigt werden sollten: 10 A<br />
Dauerbelastung und Spitzenströme bis zu 15 A. Natürlich<br />
ist auch hier die Zuleitung zu den Komponenten<br />
doppelt ausgelegt. Die Versorgungsspannung ist<br />
ebenfalls wieder über Minischalter von 5,3 bis 9 Volt<br />
regulierbar.<br />
Das Hercules Super Mini BEC im T-Rex 550. Hier ersetzt es das zu<br />
schwache BEC des CC ICE 100 und liefert hervorragende Ergebnisse<br />
Das Hercules Super BEC im Shape 9.0. Der Performance-Zuwachs der nun<br />
mit 9 Volt betriebenen Outrage Torro HV-Servos ist deutlich spürbar<br />
Außentemperaturen sehr kühl und verrichtet zuverlässig<br />
seinen Dienst. Um diese hohen Ströme abzuliefern,<br />
ist auch am Super Mini BEC die Versorgungsleitung<br />
doppelt ausgelegt. Der Preis: 69,– Euro.<br />
Im Testbetrieb mit verschiedenen <strong>Heli</strong>s der 90er-<br />
Klasse zeigte sich das Super BEC als zuverlässige<br />
Stromversorgung. Die Temperaturentwicklung hielt<br />
sich dabei auch bei harter Beanspruchung und hohen<br />
Außentemperaturen in Grenzen. Die eingestellte<br />
Spannung wurde dabei konstant gehalten und die<br />
Performance von Hochvoltservos wurde gegenüber<br />
dem Betrieb mit einfach angeschlossenem 2s LiPo<br />
deutlich verbessert. Dieser verliert im Laufe eines<br />
Flugs deutlich an Spannung, was auch im Flugverhalten<br />
spürbar ist. Das Super BEC ist mit seinen 9<br />
Volt somit eine gute Lösung, um die Vorteile von<br />
Hochvolt-Komponenten auch wirklich auszunutzen.<br />
Der Preis: 89,– Euro.<br />
Inspector WattMeter<br />
Ein wenig mehr Informationen über die Leistungsfähigkeit<br />
einer Stromversorgung oder die Spannungslage<br />
eines Akkus während des Fluges gefällig, ohne<br />
erst Daten auslesen zu müssen? Dann ist der Inspector<br />
Wattmeter vielleicht eine genauere Betrachtung<br />
wert. Die kleine Einheit mit integriertem Display lässt<br />
sich problemlos am Modell anbringen und anschließen.<br />
So können nach Abschluss des Fluges einige<br />
wichtige und interessante Daten ausgelesen werden.<br />
Angezeigt werden aktuelle Spannung (V), Minimalspannung<br />
(Vm), aktueller Strom (A), Spitzenstrom<br />
(Ap), aktuelle Leistung (W), Höchstleitung (Wp)<br />
sowie verbrauchte Amperestunden (Ah).<br />
Die maximal verwendbare Spannung ist dabei auf<br />
60 Volt und Ströme über 50 A Dauerlast (100 A<br />
Höchstlast) begrenzt, was den Einsatz in großen<br />
<strong>Heli</strong>s natürlich einschränkt. Um Informationen über<br />
Empfänger-Stromversorgung, Akkuzustand und<br />
Antriebsauslegung kleiner und mittlerer Modelle<br />
zu erhalten, ist das Gerät aber sehr gut geeignet.<br />
Das Hercules Super BEC<br />
bietet 10 A Dauerleistung<br />
an bis zu 14s und ist bis 9<br />
Volt einstellbar<br />
Hercules Super BEC<br />
Die Antriebe elektrisch betriebener <strong>Heli</strong>s werden<br />
immer größer ausgelegt. Leistungswerte jenseits der<br />
6-Kilowatt-Marke sorgen dafür, dass die Zellenzahl<br />
der Antriebsakkus immer höher gewählt werden<br />
muss, um so den auftretenden Strömen gerecht<br />
zu werden. Standard dürften bei 90er-Elektrohelis<br />
mittlerweile 12s sein, aber auch 14s-Anwendungen<br />
werden sich in nächster Zeit etablieren. Natürlich<br />
kann die Empfänger-Stromversorgung durch einen<br />
zusätzlichen 2s-LiPo erfolgen, deutlich komfortabler<br />
ist es aber, diese auch hier über den Antriebsakku zu<br />
speisen. Unseres Wissens nach ist das Hercules Super<br />
BEC von Western Robotics eines der ersten Exemplare,<br />
das für mehr als 12s ausgelegt ist.<br />
Inspector WattMeter: das kleine nützliche Helferlein<br />
bietet auf dem Flugfeld nützliche Erkenntnisse.<br />
68<br />
www.rc-heli-action.de
sich einem in hoher Drehzahl rotierendem Rotor<br />
bis auf wenige Zentimeter zu nähern – das birgt<br />
eindeutig zu viele Risiken.<br />
Eine Alternative bietet der optische Chinook G2<br />
Elite-Drehzahlmesser der es ermöglicht, die Drehzahl<br />
während des Flugs in sicherer Entfernung zu messen.<br />
Nach dem Einschalten des Gerätes dreht sich in<br />
dessen Inneren eine Lochblende, deren Drehzahl<br />
man über einen Regler variieren kann. Schaut man<br />
nun durch das Gerät auf den Rotorkopf, scheinen<br />
irgendwann die Rotorblätter still zu stehen. Der nun<br />
im Display angezeigte Wert entspricht der momentanen<br />
Rotordrehzahl. Durch den weiten Messbereich<br />
von 500 bis 4.200 Umdrehungen sind wirklich alle<br />
Drehzahlen, die im <strong>Heli</strong>bereich verwendet werden,<br />
messbar. Auch Mehrblatt-Rotorköpfe mit drei und<br />
vier Blättern sind dabei messbar, was für Scale-Piloten<br />
sicherlich interessant sein dürfte. Preis: 135,– Euro.<br />
Der Drehzahlmesser Chinook Elite G2 bietet eine<br />
sichere und genaue Ermittlung der Rotordrehzahl.<br />
Einen ausführlichen Testbericht gibt es in <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong><br />
5/2010 (nachbestellbar unter www.rc-heli-action.de)<br />
Von uns wurde es beispielsweise verwendet, um die<br />
Leistungsfähigkeit der in diesem Beitrag getesteten<br />
Stromversorgungen zu überprüfen – und dabei<br />
erwies sich das WattMeter als nützlicher Helfer. Darüber<br />
hinaus ist es nun ein ständiger Begleiter auf dem<br />
Flugplatz geworden. Es eignet sich auch wunderbar,<br />
um mal eben den Ladezustand eines Akkus zu überprüfen.<br />
Der Preis: 55,– Euro.<br />
Stylisch<br />
Als einziges Manko stellten sich die Bedienungsanleitungen<br />
der jeweiligen Geräte dar, die leider zum<br />
Zeitpunkt des Bezugs noch nicht in deutsch erhältlich<br />
waren. Alle von uns getesteten Western Robotics-<br />
Komponenten zeichnen sich durch eine hervorragende<br />
Verarbeitung und fehlerfreie Funktion aus und können<br />
deshalb uneingeschränkt empfohlen werden. n<br />
Chinook G2 Elite<br />
Apropos ständiger Begleiter: Unsere Werkzeugkiste<br />
hat einen weiteren Zuwachs bekommen. Über den<br />
Chinook G2 Elite-Drehzahlmesser wurde zwar in<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 5/2010 schon ausführlich berichtet,<br />
er ist uns aber trotzdem eine weitere Erwähnung<br />
wert. Viele Piloten verwenden zu Ermittlung der<br />
Rotordrehzahl kleine und günstige Drehzahlmesser,<br />
die unter die Rotorblätter gehalten werden und den<br />
ermittelten Wert anzeigen. Für uns ist es ein No-Go,<br />
Kapazität + Strom bis 200 A<br />
Die “Benzin-Uhr”<br />
für Ihr Elektro-Modell<br />
Als Zubehör erhältlich:<br />
Der Sentinel RX LiPo-<br />
Monitor (oben) zeigt<br />
den Ladezustand des<br />
Emfängerakkus an. Der<br />
Remote-Push-Button<br />
ermöglicht das Vorglühen<br />
mit der Centurion-<br />
Vorglüheinheit, falls am<br />
Empfänger kein freier<br />
Kanal mehr vorhanden ist<br />
Motordrehzahl<br />
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Beschleunigung (3D)<br />
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actionreplay | 3d howto | rainbow-start<br />
Coole Moves<br />
Rainbow-Start aus dem Stand – Teil 42<br />
von Jörk Hennek<br />
In der Reihe der verschiedenen Start-Möglichkeiten zeigen wir heute eine Kombination, die für diejenigen<br />
Piloten genau das Richtige ist, die schon vom ersten Moment nach dem Abheben einen Adrenalin-Kick<br />
haben möchten. Geflogen wird diese Figur in unserem Beispiel von links nach rechts – und will natürlich<br />
gut geübt werden, damit sie flüssig und sicher geflogen werden kann.<br />
Damit unser Modell beim anschließenden Nach-rechts-Fliegen<br />
nicht sinkt, reicht es in der Anfangsphase des Beschleunigens<br />
nicht aus, diesen exakt in die 90-Grad-Lage zu fliegen, sondern<br />
es muss eher etwas in Richtung Rückenlage zeigen. Der <strong>Heli</strong><br />
wird anschließend aus seiner senkrechten Position mit Pitch-<br />
Negativ in die Flugrichtung nach rechts gedrückt. Hierbei sollte<br />
im optimalen Fall Nick nicht mehr gesteuert werden – zumindest<br />
dann, wenn der <strong>Heli</strong> in einer absolut geraden Linie nach rechts<br />
beschleunigen würde. In der Praxis ist es aber deutlich leichter,<br />
einen Bogen zu fliegen. Deswegen sollte man während des<br />
Negativ-Pitchgebens Nick ganz leicht ziehen. Da der <strong>Heli</strong> vermutlich<br />
bei den ersten Versuchen immer wieder zu weit nach unten<br />
4<br />
3<br />
5<br />
2<br />
1<br />
Das Modell<br />
Die Coolen Moves wurden mit dem Thunder Tiger X50 mit<br />
Flybarless-System GT5 geflogen. Flugvideos findet man<br />
unter www.thundertiger-tv.de.<br />
8<br />
7<br />
Pilot<br />
70<br />
www.rc-heli-action.de
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
STEUERANORDNUNG<br />
Unsere Senderknüppel-Grafiken beziehen sich stets auf Steuermodus 2 (Taumelscheibe auf dem<br />
rechten Stick, Pitch und Heck auf dem linken, Vollgas vorne). Die Wege sind nur schematisch und<br />
weichen bei den verschiedenen Modellen und Einstellungen ab.<br />
6<br />
7<br />
oder oben abdriften wird, muss die Flugbahn mit Nick korrigiert<br />
werden. Fliegt er also nach rechts und verliert zu viel an Höhe,<br />
muss Nick gedrückt werden und umgekehrt.<br />
Wesentlich entscheidender in Sachen Idealflugbahn ist aber nicht<br />
nur das Nick-Input, sondern auch, in welchem Winkel der <strong>Heli</strong> anfangs<br />
steht und wie viel Pitch dazu gegeben wird. Eine Faustregel<br />
besagt: Je steiler das Heck nach oben steht, desto mehr Pitch benötigt<br />
man, damit der <strong>Heli</strong> möglichst mit einem geringen Bogen<br />
nach rechts fliegt, ohne an Höhe zu verlieren. Im Umkehrschluss<br />
gilt: entsprechend weniger Pitch, je flacher das Heck steht. In<br />
unserer Figur soll aber mit viel Pitch (kann auch Pitch-Maximum<br />
sein) und einem möglichst senkrecht<br />
stehendem Heck geflogen werden, da<br />
das am Spektakulärsten aussieht. Die<br />
Flugbahn nach rechts ist vom Prinzip<br />
6 ein flacher Rainbow.<br />
Man muss sich natürlich auch darauf einstellen, dass am Ende des<br />
Bogens ein Rückwärts-Nicküberschlag in Flugrichtung erfolgen<br />
soll. Je schneller der <strong>Heli</strong> mit viel Negativ-Pitch nach rechts<br />
geflogen wird, desto schneller muss er auch abgefangen werden.<br />
In dem Moment, in dem man den Nicküberschlag einleitet, wird<br />
Pitch entsprechend dem Winkel des <strong>Heli</strong>s dynamisch von negativ<br />
nach positiv gesteuert.<br />
Nick ist dabei dem Pitch aber „vorlaufend“ zu Steuern – also der<br />
<strong>Heli</strong> muss erst etwas in die normale Fluglage wechseln, bevor<br />
Pitch ins Positive wechselt. Nick wird also hierbei gezogen – und<br />
das kann auch mit Vollausschlag passieren, wenn man einen<br />
schnellen Überschlag fliegen möchte. Wird Pitch-Positiv zum<br />
richtigen Zeitpunkt gesteuert, beginnt der <strong>Heli</strong> auch nicht zu<br />
sinken. Steht er dann mit dem Heck etwas nach unten, kann sogar<br />
kurz etwas mehr Pitch gesteuert werden, damit dieser in der<br />
Flugrichtung noch etwas weiter nach rechts fliegt. Vom Prinzip<br />
sieht das dann so aus wie ein halber und an Höhe verlierender<br />
Tic-Toc nach rechts.<br />
Hat er die entsprechende Lage<br />
8<br />
erreicht und das Heck zeigt nach links<br />
unten, soll die Maschine gestoppt<br />
werden und nach links beschleunigen.<br />
Zum Stoppen kann auch ein kleiner<br />
negativer Pitchimpuls notwendig sein. Nick wird dann in der<br />
entsprechenden Lage des <strong>Heli</strong>s wieder auf neutral gesteuert. Mit<br />
viel Negativ-Pitch beginnt der <strong>Heli</strong> dann wieder nach links zu fliegen.<br />
Nun wird Nick etwas gezogen, sodass das Heck etwas mehr<br />
nach links in Flugrichtung neigt und nicht mehr so weit nach<br />
unten. Weiterhin wird Pitch etwas reduziert, damit er nicht steigt.<br />
Wenn alles richtig gemacht wird, fliegt die Maschine im Rücken-<br />
Rückwärtsflug wieder nach links am Piloten vorbei. Die Figur ist<br />
beendet und weitere Manöver können fortgesetzt werden.<br />
Soweit so gut – das war die Theorie. In der Praxis wird der <strong>Heli</strong><br />
nicht einfach wie an der Schnur gezogen nach links oder rechts<br />
fliegen. Er wird auch nicht immer in einer Höhe fliegen. Deswegen<br />
sollte man sich besonders bei dieser Figur überlegen, wie<br />
man in jeder Lage des <strong>Heli</strong>s steuern muss, um die entsprechende<br />
Idealflugbahn einzuhalten.<br />
Beispiel: Dreht das Heck – egal in welcher Position der Figur – in<br />
Richtung Pilot, muss mit Heck links gegengesteuert werden und<br />
umgekehrt. Bei der Taumelscheibe ist das schon nicht mehr so<br />
einfach. Beim Start nach links muss Roll nach rechts gesteuert<br />
werden, wenn der <strong>Heli</strong> sich in Richtung Pilot bewegt. Bei der<br />
Flugbahn nach rechts mit dem Heck nach oben muss aber mit<br />
Roll nach links ausgeglichen werden, sollte der <strong>Heli</strong> in Richtung<br />
Pilot driften. Zeigt rechts beim Tic-Toc das Heck zum Boden,<br />
muss Roll nach rechts gesteuert werden, falls er auf den Piloten<br />
zu kommt. Fliegt der <strong>Heli</strong> im Rücken-Rückwärtsflug nach links,<br />
müsste mit Roll wieder nach links gesteuert werden, falls er in<br />
Richtung Piloten fliegen würde. Nach diesem Schema sollte man<br />
sich jede Steuerrichtung genau überlegen und sich über das<br />
entsprechende Aussteuern bewusst sein. Ein vorhergehendes<br />
Training am Simulator ist hier durchaus empfehlenswert. n<br />
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71
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Handsender XG8 von JR Propo<br />
GUT PROPORTIONIERT<br />
Die Fernsteuerungen von JR-Propo sind allgemein bekannt für ihre übersichtliche Menüführung<br />
und einfache Bedienung. Gerade im <strong>Heli</strong>bereich setzen sie seit Jahrzehnten Maßstäbe und auch der<br />
amtierende F3C-Weltmeister Hiroki Ito vertraut auf eine Anlage des japanischen Herstellers. Seit<br />
September ist nun die JR XG8 lieferbar, eine komplett neu konstruierte Achtkanal-Fernsteuerung der<br />
Mittelklasse, die die JR-eigene 2,4-Gigahertz-DMSS-Übertragungstechnik nutzt. Was der Sender bietet<br />
und wie er sich bedienen lässt, haben wir in der Praxis erprobt.<br />
von Fred Annecke<br />
74<br />
www.rc-heli-action.de
Bei der ersten Inaugenscheinnahme auf der Messe<br />
in Nürnberg fielen ihr frisches, futuristisches, an die<br />
JR X11-Zero angelehntes Design und das geringe<br />
Gewicht auf. Nach dem „In die Hand nehmen” des<br />
Senders war klar, dass diese Form nicht nur ein Hingucker<br />
ist, sondern auch Vorteile bei der Bedienung<br />
bringt: „Form follows function“. Umso größer war<br />
dann die Erwartungshaltung bis zur endgültigen<br />
Auslieferung im Herbst 2011.<br />
Mehrsprachig<br />
Die XG8 kommt als Komplettset: der mit sämtlichen<br />
Schaltern ausgebauten Achtkanal-Sender, ein telemetrietauglicher<br />
Empfänger RG831B samt Satellit RA01T<br />
und ein Netzgerät zum Aufladen des Senderakkus.<br />
Ein Bogen mit Klebeetiketten zum Editieren der<br />
Schalter je nach Modelltyp, der Bind-Stecker und ein<br />
zusätzliches Ratschenblech für das Knüppelaggregat<br />
ergänzen den Lieferumfang. Als Novum bei JR<br />
liegt nicht nur ein Benutzerhandbuch in deutscher<br />
Sprache bei, sondern auch die Menüführung im<br />
Sender erfolgt wahlweise in Deutsch oder Englisch<br />
(Französisch, Italienisch und Spanisch sollen folgen).<br />
Der Sender redet also erstmals Landessprache und<br />
man erspart sich das von den Vorgängern gewohnte<br />
Übersetzen beim Programmieren.<br />
Unsere XG8 wurde in Stick Mode 2 ausgeliefert<br />
(Pitch/Gas links), wobei eine Umrüstung der Hardware<br />
auf Mode 1 (Pitch/Gas rechts) relativ problemlos<br />
vom Anwender selbst vorgenommen werden kann.<br />
Dazu müssen acht Schrauben an der Senderrückwand<br />
gelöst und der Neutralisationshebel samt Feder von<br />
einem auf das andere Knüppelaggregat umgehängt<br />
werden. Dank intelligenter Konstruktion kann das<br />
sonst übliche Hantieren mit drei Händen entfallen, da<br />
die Senderrückwand ohne störende Nabelschnur zum<br />
Hauptgerät komplett beiseitegelegt werden kann.<br />
Das hilft ungemein! In der Software lassen sich alle<br />
vier Modi anwählen inklusive der Wahlmöglichkeit,<br />
ob für Pitch-Maximum der nicht neutralisierende<br />
Knüppel gedrückt (norm) oder gezogen (rev) werden<br />
soll. Schade, dass die Härte der Knüppelneutralisierung<br />
und die Bremse nur bei abgenommener Gehäuserückwand<br />
verstellt werden können.<br />
Schwerpunkt<br />
Beim Blick ins Batteriefach erkennen wir, dass die<br />
Stromversorgung der XG8 über einen 6,4-Volt-LiFe-<br />
Akku sichergestellt wird. Damit liefert nun auch die<br />
Position der Aufhängeöse eine stimmige, horizontale<br />
Balance am Umhängeriemen. 1.400 Milliamperestunden<br />
Kapazität sind ein Wort und gut<br />
für über drei Stunden Betriebszeit. Geladen wird<br />
seitlich über das mitgelieferte Steckernetzteil, das<br />
kein Ladegerät im herkömmlichen Sinn ist. Es stellt<br />
am Ausgang lediglich 9-Volt-Gleichspannung zur<br />
Verfügung, die eigentliche Elektronik für den LiFe<br />
ist Bestandteil der Senderplatine. Der Ladevorgang<br />
wird durch eine leuchtende LED im Sender signalisiert.<br />
Erlischt sie, ist der Akku voll. Nachladen auf<br />
dem Flugplatz bedeutet dann zwangsläufig Füllen<br />
des herausgenommenen Akkus mit einem normalen<br />
Schnelllader an der Autobatterie.<br />
Bemerkenswert:<br />
Um wirklich sicher zu<br />
gehen, fixiert JR das<br />
Antennenkabel zusätzlich<br />
mit zwei Klebepunkten<br />
auf der UHF-Platine<br />
Stirnseitig rechts liegt ein Momentschalter mit langem<br />
Griff; er bietet sich für den Lehrer-Schüler-Betrieb an<br />
Gleich unter dem Stromversorgungsfach befindet<br />
sich – vor Umwelteinflüssen perfekt geschützt –<br />
der Slot für die optionale SD-Karte. Mit ihr ist eine<br />
Erweiterung der internen 30 Modellspeicher auf<br />
eine theoretisch unendliche Anzahl möglich. Ebenso<br />
lassen sich damit Firmware-Updates aufspielen<br />
oder Sicherheitskopien anlegen. Die XG8 gibt sich<br />
zukunftsorientiert.<br />
Intuitiv<br />
Das große, hintergrundbeleuchtete Display überzeugt<br />
durch eine klare, sehr kontraststarke Darstellung<br />
auch bei Sonnenschein. Es dimmt sich auf<br />
Wunsch nach einiger Zeit ohne Eingaben automatisch<br />
zum Stromsparen herunter. Zur Kommunikation<br />
dienen vier Drucktasten und der schon vor vielen<br />
Jahren ursprünglich von JR entwickelte und immer<br />
wieder überzeugende Dreh/Druck-Zylinder. Mit ihm<br />
lassen sich völlig intuitiv die Menüpunkte anfahren,<br />
öffnen, Werte verstellen und wieder schließen.<br />
Durchdachte<br />
Gehäuse-Ergonomie<br />
Riesiges Softwarepaket<br />
mit einfacher Bedienung<br />
Favoriten-Liste (My-List)<br />
Qualitativ hochwertig<br />
Empfänger ohne<br />
Single-Line-Ausgang<br />
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DATEN Sender<br />
Sendertyp JR Propo XG8<br />
Übertragung 2,4 GHz DMSS<br />
Kanalzahl8, eingebaute Telemetrie *)<br />
Modelltyp <strong>Heli</strong> oder Fläche<br />
Modellspeicherplätze 30 (erweiterbar über SD-Karte)<br />
Menüsprache Deutsch, Englisch<br />
Stromversorgung LiFe 6,4 V, 1.400 mAh<br />
Betriebszeit mehr als 3 Stunden<br />
Gewicht 766 g<br />
Gehäusefarbe Silber oder Schwarz/metallisiert<br />
Setpreis ca. 450,– Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
Internetwww.akmod.ch<br />
*) zur Verfügung stehen: Spannung Empfängerakku (wird im Startdisplay permanent<br />
angezeigt), Kapa zität Flugakku, Spannung Flugakku, Strom Flugakku, Drehzahl,<br />
Temperatur, Höhe, Druck und Vario<br />
Die seitlich angebrachten Drehgeber sind fein gerastet und<br />
lassen sich ohne Umgreifen bedienen<br />
Der Achtkanal-<br />
Empfänger<br />
besitzt einen<br />
Satelliten, der als<br />
zusätzlicher<br />
Nebenempfänger<br />
funktioniert und<br />
Telemetriedaten<br />
aus dem Modell<br />
zurücksendet<br />
Die Schalterzuordnung<br />
kann weitgehend frei<br />
erfolgen. Auf der<br />
Mittelkonsole oben<br />
befinden sich zwei<br />
Trimmgeber, mit denen<br />
zum Beispiel Schwebeflug-<br />
Gas oder -Pitch feinjustiert<br />
werden können<br />
Hält man die XG8 in der Hand, wird auffallen, dass<br />
die Knüppelaggregate leicht nach außen geneigt<br />
eingebaut sind und damit nahezu ideal der Daumen-<br />
beziehungsweise Fingerbewegung folgen.<br />
Die gleitgelagerten Sticks sind baugleich mit denen<br />
der kleineren XG7 (ausführlicher Testbericht siehe<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 11/2011), aber trotzdem präzise<br />
und spielfrei. Zusätzliche Drehgeber in der linken<br />
und rechten Gehäuseseitenwand lassen sich ohne<br />
Umgreifen mit dem Zeigefinger bedienen. Die metallisch<br />
anthrazitfarbene Verblendung des Vorstellungsmusters<br />
ist alternativ auch in silberner Farbe<br />
erhältlich und verleiht dem Sender eine edle Optik.<br />
Dass man dafür auf der spiegelglatten Fläche fast<br />
jeden Fingerabdruck sieht, lässt sich verschmerzen.<br />
Überhaupt ist die Verarbeitung der XG8 innen wie<br />
außen absolut makellos und von sehr hoher, typisch<br />
japanischer Qualität.<br />
Ebenen<br />
Wie bei den älteren Computer-Sendern von JR ist die<br />
XG8-Software in eine System- und Funktions-Ebene<br />
unterteilt. Entgegen der bisherigen Bedienphilosophie<br />
lassen sich aber beide Ebenen/Listen nun direkt vom<br />
Startbildschirm aus erreichen. Ein Drücken der Enter-<br />
Taste während des Einschaltens zum Erreichen der<br />
System-Liste ist dafür nicht mehr notwendig. In ihr<br />
werden alle modellübergreifenden Einstellungen vorgenommen,<br />
also die generellen Settings. Hier werden<br />
zum Beispiel die Sprache festgelegt (Deutsch, Englisch),<br />
der Stick Mode bestimmt (Mode 1 bis 4), einer<br />
der 30 internen Modellspeicher aufgerufen und der<br />
Modelltyp gewählt (<strong>Heli</strong>, Motor, Segler). Dinge wie<br />
das Binden an den Empfänger, die Schalter/Kanal-Zuweisung,<br />
der Taumelscheibentyp (mCCPM, eCCPM:<br />
zwei Servos 180, drei Servos 90/120/135/140 oder<br />
vier Servos 90 Grad) und welche Daten wie auf den<br />
sechs freien Plätzen des Telemetrie-Displays angezeigt<br />
werden können, stehen zur Auswahl.<br />
In der Funktions-Liste werden alle modellspezifischen<br />
Einstellungen verwaltet. Sie ist die eigentliche<br />
Arbeitsebene des Piloten in der die ab Werk fertig<br />
vorkonfigurierten Menüpunkte liegen. Alle dort aufgeführten<br />
Menüs können durch einfaches Aktivieren<br />
und Verstellen der Eingabewerte eingebunden und<br />
an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.<br />
Genau das macht die Software der XG8 für den<br />
Anwender so leicht verständlich und mächtig zugleich.<br />
Wie beim Blättern eines Buches geht man die<br />
Funktions-Liste einfach Punkt für Punkt nacheinander<br />
durch und landet am Ende quasi automatisch bei<br />
einem fertig eingestellten Modell.<br />
Ein ganz besonderes Highlight ist die Favoriten-Liste,<br />
genannt „My List“. In ihr lassen sich vom Anwender<br />
genau die Menüpunkte herausziehen und zusammenfassen,<br />
die ihm persönlich am Wichtigsten<br />
sind und auf die er sofort aus dem Startbildschirm<br />
heraus Zugriff haben möchte. Gerade bei elektrisch<br />
angetriebenen <strong>Heli</strong>s, die vielleicht noch mit einem<br />
Flybarless-System ausgerüstet sind, werden ja nur<br />
ganz wenige Menüpunkte tatsächlich gebraucht.<br />
My List ist hier äußerst elegant und quasi ein Hotkey,<br />
um unnötiges Blättern durch die drei Seiten der<br />
Funktions-Liste zu vermeiden.<br />
Switch it<br />
Mit der XG8 hat JR ein Fernsteuersystem realisiert,<br />
das eine weitgehend freie Zuordnung der<br />
76<br />
www.rc-heli-action.de
Geber/Schalter ermöglicht. Das gab es bei den<br />
Vorgängermodellen nicht beziehungsweise nur<br />
sehr begrenzt. Die Zuordnung erfolgt sehr intuitiv<br />
durch Auflisten der gewünschten beziehungsweise<br />
in Frage kommenden Geber/Schalter direkt bei der<br />
Funktion im jeweiligen Menü und einfaches Setzen<br />
eines Häkchens beziehungsweise im entsprechenden<br />
Menü in der System-Liste. Die Gas- und Pitchkurven<br />
können in maximal fünf Flugphasen (plus<br />
Autorotation) abgerufen werden und verfügen<br />
über die bekannte Rundungsfunktion, um Kurvensprünge<br />
zu vermeiden. Maximal fünf Stützpunkte<br />
pro Kurve sind mehr als ausreichend, zumal deren<br />
horizontale Positionen vom Anwender in gewissen<br />
Grenzen verschoben werden können. Bei Nichtbedarf<br />
werden unnötige Punkte entfernt, was die<br />
Bedienung natürlich weiter vereinfacht und für<br />
die meisten Fälle auch völlig ausreichend ist.<br />
Gerade für die Nitro-Fraktion bietet die XG8<br />
richtig viel. Neben einem fertigen Drehzahlregler-<br />
und Gyro-Menü sind sämtliche, oftmals erst<br />
in Eigenregie zu erstellenden Taumelscheiben/<br />
Ausgleichs- und Taumelscheiben/Gas-Mischer<br />
bereits fertig vorkonfiguriert. Sie müssen nur durch<br />
das Setzen von Werten eingeschaltet werden.<br />
Der elektronische Taumelscheibenring verhindert<br />
ein Auflaufen der Servos bei vollen zyklischen<br />
Ausschlägen. Mit der „Gas-Memory“-Funktion<br />
kann der Motor trotz elektronischer Trimmung<br />
abgestellt und nach dem Antippen wieder mit der<br />
letzten Standgaseinstellung gestartet werden. Auf<br />
Die übertiefe Griffmulde<br />
auf der Rückseite lässt das<br />
Gerät super in der Hand<br />
liegen. In der Mitte die<br />
Lehrer-Schüler-Buchse.<br />
Die Funktionen können<br />
einzeln übergeben werden<br />
Die Programmiereingabe erfolgt über vier<br />
Tasten (links) und dem intuitiv bedienbaren<br />
Dreh/Drück-Zylinder (rechts)<br />
Startbildschirm: Neben den beiden<br />
Timern wird die Spannung des Senderund<br />
Empfängerakkus angezeigt<br />
(natürlich nur bei eingeschaltetem<br />
Empfänger)<br />
In der Funktions-Liste sind auf drei<br />
Seiten all die Menüs aufgeführt,<br />
mit denen Modellspeicher-spezifisch<br />
gearbeitet wird<br />
In der Systemliste (zwei Seiten)<br />
werden auch die Modellspeicherübergreifenden<br />
Einstellungen<br />
vorgenommen<br />
Über „My-List“ lassen sich bequem<br />
die wichtigsten Menüpunkte in einer<br />
Favoriten-Liste zusammenfassen.<br />
Ein klasse Tool!<br />
In den Sendereinstellungen lassen<br />
sich allgemeine Punkte anwählen<br />
Die Alarmschwelle für den<br />
Empfängerakku lässt sich genauso<br />
einstellen wie ein Warnsignal bei<br />
Empfangsverlust<br />
Die XG8 beherrscht auf Knopfdruck<br />
alle vier Knüppelmodi inklusive Stick<br />
für Maximum-Pitch gezogen<br />
Bei Auswahl des Taumelscheiben-Typs<br />
wird gleich die Position der Servos<br />
an den Empfängerausgängen mit<br />
angezeigt<br />
Im Taumelscheiben-Menü kann eine<br />
Korrekturfunktion aktiviert werden,<br />
die eine Linearisierung des Wegs bei<br />
Drehservos vornimmt<br />
Das Uhrenmenü bietet zwei<br />
Uhren an. Jede kann individuell<br />
konfigurieret werden, zum Beispiel<br />
als abwärts zählende Stoppuhr.<br />
Die Schalterwahl ist völlig frei<br />
www.rc-heli-action.de 77
helistuff | sender xg8 dmss | jr propo | www.akmod.ch<br />
Die fünf Gaskurven haben maximal<br />
fünf Stützpunkte und können in<br />
verschiedene Flugphasen kopiert<br />
werden. Auch hier erzeugt die<br />
Glättungsfunktion auf Wunsch weiche<br />
Übergänge<br />
Durch Drücken der „List“-Taste<br />
(=> ADD) können zusätzliche<br />
Stützpunkte gesetzt werden<br />
Verlässt man die Gaskurven-Einstellung,<br />
fordert die XG8 zunächst<br />
einmal auf, den Gas/Pitch-Knüppel<br />
und die Flugphaseneinstellung in eine<br />
ungefährliche Position zu bringen<br />
Im Gyro-Menü können die<br />
Empfindlichkeiten flugphasenabhängig<br />
oder konventionell mit einem<br />
normalen Schalter vorgewählt werden<br />
Die Benennung der Flugphasen<br />
kann wie beim Eingeben des<br />
Modellnamens mit Hilfe der<br />
Buchstaben/Zeichen-Tabelle völlig<br />
frei gestaltet werden<br />
Das Wegeinstellmenü ist Standard<br />
und zeigt mit den Vorzeichen High/<br />
Low (Gas) beziehungsweise Links/<br />
Rechts (Heck) die Richtung der<br />
Funktion bildlich an<br />
Das mitgelieferte Zubehör<br />
des XG8-Fernsteuersets.<br />
Das Benutzerhandbuch ist<br />
übersichtlich strukturiert<br />
und in deutscher Sprache.<br />
In der linken unteren<br />
Bildecke ein Bogen<br />
mit Klebeetiketten,<br />
der zur Beschriftung<br />
der Schalter dient. Das<br />
Steckernetzteil liefert<br />
9 Volt Gleichspannung<br />
und ist kein Ladegerät im<br />
herkömmlichen Sinn<br />
Wunsch können die Namen<br />
der Flugphasen individuell<br />
verändert und ihre Umschaltgeschwindigkeit<br />
verzögert<br />
werden. Das schont das Getriebe<br />
im <strong>Heli</strong>. Ein spezieller<br />
„Mischer Monitor“ gibt auf<br />
einen Blick Auskunft darüber,<br />
welcher der sechs verfügbaren<br />
freien Mischer, Taumelscheiben-<br />
und Gasmischer<br />
im Modellspeicher gerade<br />
aktiv ist. Betrachtet man die<br />
Software der XG8 im Detail<br />
und geht sie Punkt für Punkt<br />
durch, drängt sich schnell<br />
der Eindruck auf, dass die<br />
Einstufung Mittelklasse pures<br />
Understatement ist und<br />
man es viel eher mit einem<br />
Sender der Oberklasse zu<br />
tun hat.<br />
Flighttest<br />
Von der Praxiserprobung in verschiedenen <strong>Heli</strong>s gibt<br />
es (fast) nur Positives zu berichten. Fast deshalb,<br />
weil der beiliegende RG831B zwar Dank zwei komplett<br />
getrennter Empfangsteile äußerst zuverlässig<br />
und sicher funktioniert, aber seine Servosignale<br />
nur konventionell an der gesamten Stiftleiste und<br />
nicht optional per Single-Line an einem einzigen<br />
Kabel ausgeben werden können. Bei einem<br />
Flybarless-System müssen wir also alle Kanäle<br />
einzeln per Patch-Kabel stecken. Aber dieses<br />
Feature kommt bestimmt noch.<br />
kann dann beiseite gelegt werden. Unfälle durch das<br />
Aufrufen eines falschen Modells sind ausgeschlossen,<br />
da die XG8 immer nur dann in Betrieb geht,<br />
wenn der Modellspeicher im Sender und der jeweils<br />
dazu gebundene Empfänger übereinstimmen. Die<br />
korrekte Position des Gassticks und des Flugphasenschalters<br />
werden beim Einschalten abgefragt und<br />
gegebenenfalls akustisch angemahnt.<br />
JR's DMSS-Übertragung hat im Flugbetrieb enorme<br />
Reserven und funktioniert auch bei vielen gleichzeitig<br />
eingeschalteten Anlagen und dicht belegtem<br />
2G4-Band einwandfrei. Einfach nur Klasse ist das<br />
Steuergefühl des XG8-Senders in der Hand. Dank der<br />
übertiefen, rückseitigen Griffmulden und der gewölbten<br />
Form lässt sich feinfühliger und entspannter als<br />
früher fliegen. Im Moment liefert JR leider noch nicht<br />
alle angekündigten Telemetriesensoren aus. Sobald<br />
diese komplett verfügbar sind, werden wir die Details<br />
dazu in einem gesonderten Bericht nachreichen.<br />
Die Senderprogrammierung kann Dank der<br />
übersichtlichen Menüstruktur sehr schnell und<br />
unkompliziert erfolgen und macht vom ersten<br />
Moment an richtig Spaß. Das deutschsprachige<br />
Handbuch wird deshalb bei den meisten Usern nur<br />
für die allerersten Gehversuche notwendig sein und<br />
Die Verarbeitung im Inneren der XG8 hinterlässt einen<br />
sehr guten Eindruck. Die Gehäuserückwand kann<br />
komplett entfernt werden<br />
78<br />
www.rc-heli-action.de
Zuvielkönner<br />
Eigentlich kann die XG8 für eine <strong>RC</strong>-Anlage ihrer<br />
Klasse viel zu viel. Dieser provokative Satz beschreibt<br />
jedoch die Situation recht genau, denn von Mittelklasse<br />
kann man hier eigentlich nicht mehr reden.<br />
Dafür ist sie einfach zu umfangreich ausgestattet. Die<br />
Qualität ihrer Hardware ist auf Top-Niveau und der<br />
Funktionsumfang der Software ist einfach riesig. Dass<br />
es JR trotzdem geschafft hat, auch hier wieder mal<br />
sein traditionell extrem bedienerfreundliches Menü-<br />
Layout umzusetzen, verdient ein dickes Lob. n<br />
Bei geöffneter Batterieabdeckung erkennt man den LiFe-<br />
Akku (6,4Volt). Selbstentladung ist damit kein Thema<br />
mehr. Unter dem Akku sitzt, vor Schmutz geschützt,<br />
der SD-Kartenleser. Mit ihm lassen sich die internen 30<br />
Modellspeicherplätze quasi unbegrenzt erweitern<br />
Die XG8 im Praxiseinsatz. Man beachte die 90-Grad-<br />
Ausrichtung der aktiven Antennen-Enden<br />
DATEN Empfänger<br />
Empfängertyp JR Propo RG831B<br />
Satellit1 x RA01T<br />
Übertragungsfrequenz 2,4 GHz DMSS<br />
Kanalzahl8<br />
Betriebsspannung max. 4,5 bis 8,5V (4x NiXX bis 2s LiPo)<br />
Abmessung 48 x 25 x 14 mm<br />
Abmessung Satellit 28 x 27 x 6 mm<br />
Antennenlänge 2 x 140 mm<br />
SatellitenantennePatchantenne<br />
Gewicht komplett20 g<br />
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Damit du es in diesem Jahr etwas einfacher hast,<br />
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Hirobo Embla 450E S<br />
Der EMBLA 450E ist die neueste Konstruktion aus dem Hause Hirobo, der als hochleistungsfähiger<br />
Outdoor- und Indoor-<strong>Heli</strong> konzipiert ist. Lieferbar ist er entweder mit Paddel- oder Flybarless-Rotorkopf<br />
(wir zeigen hier die Flybarless-Version), wahlweise gibt es ihn zudem mit oder ohne Antriebspaket.<br />
Die wichtigsten Key-Features dieses kompakten Fluggeräts sind: Hauptrotorkopf aus Aluminium;<br />
Mechanik aus echtem Carbon-Material (keine billige Mischbauweise mit Glasfaser); gehärtete Wellen;<br />
Kevlar-verstärkter Heckriemen; CFK-Hauptrotorblätter mit Stahllitzensicherung des Bleigewichts und<br />
lackierte Kabinenhaube. Der im Bausatz enthaltene Außenläufermotor hat eine Drehzahl von 3.500<br />
Umdrehungen pro Volt in der Minute und stellt in Verbindung mit dem dazugehörigen Controller<br />
ausreichend Leistung auch für den 3D-Flug bereit. Zur Versorgung dient ein 3s-LiPo-Akku mit 2.100<br />
bis 2.500 Milliamperestunden Kapazität, der genau wie das Flybarless-System sowie die <strong>RC</strong>-Anlage<br />
noch zugekauft werden muss. Ein ausführlicher Testbericht des Embla 450E SLM FBL folgt in einer der<br />
nächsten Ausgaben.<br />
Der Heckrotor-Antriebsriemen ist<br />
kevlar-verstärkt und hält höchsten<br />
Belastungen stand. Die Pitch-<br />
Schiebehülse ist spielfrei geführt, was<br />
einer hohen Heckrotor-Performance<br />
zugute kommt<br />
DATEN<br />
Hauptrotordurchmesser 725 mm<br />
Heckrotordurchmesser 153 mm<br />
Gewicht ohne Akku ca. 700 g<br />
LiPo-Akku3s, 2.100 bis 2.500 mAh<br />
Preis Bausatz *) 369,– Euro<br />
VertriebFachhandel<br />
Internetwww.hirobo-online.de<br />
*) Flybarless-Version, inklusive CFK-Rotorblätter, Motor und Controller<br />
Blick auf das Chassis mit seinen 100%-Kohlefaser-Seitenteilen und<br />
dem einstufigen Hauptgetriebe mit gesondertem Zahnrad für den<br />
Heckabtrieb. Das Nick-Servo lenkt die Taumelscheibe über Push-Pull an<br />
82<br />
www.rc-heli-action.de
LM FBL<br />
von TMRF<br />
Das Ganzmetall-Flybarless-Hauptrotorsystem in Hirobotypischem<br />
Blau. Auch die Taumelscheibe ist aus Aluminium<br />
gefertigt und sorgt für eine präzise Steuerumsetzung.<br />
Passende CFK-FBL-Blätter liegen dem Bausatz bei<br />
Vor dem Antriebsmotor sitzt<br />
der 3s-LiPo-Akku, bei dem<br />
Kapazitäten von 2.100 bis<br />
2.500 Milliamperstunden<br />
empfohlen werden<br />
www.rc-heli-action.de 83
helistuff | blade sr uh-1 huey gunship | e-flite | www.horizonhobby.de<br />
Comeback einer Legende<br />
von Walter Neyses<br />
GUNSHIP<br />
Sie gilt als fliegende Legende und zählt zu den bekanntesten <strong>Heli</strong>koptern der Welt – die Bell UH-1<br />
Huey, die seit Generationen existiert und heute immer noch universell in unzähligen Ländern der Welt<br />
eingesetzt wird. Das bemannte Vorbild ist im Anflug kilometerweit hin hörbar und wird deshalb auch<br />
gerne als fliegender Teppichklopfer bezeichnet. Die Firma Horizon Hobby präsentiert diese Fluglegende<br />
nun als lizenziertes Scale-RTF-Modell.<br />
84<br />
www.rc-heli-action.de
Die Bell UH1 Huey basiert auf der Mechanik des<br />
Blade SR, die ausführlich in <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 4/2010<br />
vorgestellt wurde. Hier wurde also die bewährte<br />
Technik des SR mit einem detailgetreuen Rumpf<br />
gepaart, der viele optische Features mit hohem<br />
Scale-Faktor bietet. Das Modell wird im RTF-Paket<br />
mit allen notwendigen Komponenten angeboten.<br />
Einfach nur den mitgelieferten Akku laden – und der<br />
Pilot bekommt ein Ready-to-Fly-Kommando.<br />
Komplett-Set<br />
Zum Lieferumfang gehören ein bereits fertig<br />
programmierter E-flite-Sechskanal-Sender<br />
HP6 mit DSM2-Technologie, ein DC-LiPo-<br />
Balancer-Ladegerät mit AC-Adapter, ein<br />
3s-LiPo-Akku mit 1.000 Milliamperestunden<br />
Kapazität und ein eingebauter<br />
und angeschlossener<br />
Spektrum-Empfänger<br />
AR6100e. Der RTF-<strong>Heli</strong><br />
ist vollständig inklusive<br />
Servos und Antrieb<br />
vormontiert, eingestellt<br />
und eingeflogen. Er hat<br />
einen Rotordurchmesser<br />
von 550 Millimeter bei<br />
einem Abfluggewicht<br />
von nur 397 Gramm.<br />
Das Set ist mit einem<br />
Sender entweder in Mode 1 (Gas/Pitch rechts) oder<br />
Mode 2 (Gas/Pitch links) erhältlich. Die fertig programmierte<br />
Fernsteuerung ermöglicht zudem über<br />
ihre Expo-Funktion das Einstellen eines weichen und<br />
vorbildähnlichen Flugverhaltens.<br />
Den Blade SR UH-1 prägt die gelungene Optik, die<br />
zusätzlich neben der Form und Lackierung durch<br />
viele Scale-Anbauteile deutlich gesteigert wird. Die<br />
in der Farbe Nato-Grün gehaltenen Zelle besitzt<br />
viele kleine Details wie zum Beispiel zwei Scheibenwischer<br />
auf der Cockpitscheibe oder die jeweils links<br />
und rechts des Rumpfs befestigten Raketenwerfer,<br />
die auf einer Seite sogar noch mit einem Maschinengewehr<br />
versehen ist. Das markante Kufenlandegestell<br />
ist prima umgesetzt und erhöht so den Scale-<br />
Charakter des Nachbaus. Abgerundet durch einen<br />
vorbildgetreuen Dekorbogen – das optische Highlight<br />
sind hier die beiden gekreuzten Säbel am vorderen<br />
Bug unterhalb der Cockpitfensters – ist der Blade SR<br />
UH-1 Huey Gunship eine echte Augenweide.<br />
Geteilt<br />
Die Zelle besteht aus zwei Kunststoff-Halbschalen.<br />
Das vordere Bugteil ist abnehmbar, um die Aufnahme<br />
des Antriebsakkus auf einer Akkuschiene zu<br />
gewährleisten. Gehalten wird das Vorderteil von<br />
zwei Magneten. Die Seitenfenster des Rumpfs sind<br />
für eine sinnvolle Kühlung von Motor, Controller<br />
und Akku geöffnet. So verhindert auch der<br />
geschlossene Boden den direkten Einblick in die<br />
eigentliche Technik und unterstreicht so im Flug<br />
den vorbildähnlichen Charakter. Um ein geringes<br />
Abfluggewicht zu gewährleisten, ist das Material<br />
der Zelle sehr dünn und leicht, aber dennoch<br />
stabil ausgeführt.<br />
Die beidseitigen Munitionsattrappen, bestehend<br />
aus Raketenwerfer und einem Maschinengewehr,<br />
werden einfach seitlich am Rumpf eingesteckt. Diese<br />
sollten zum besseren Halt vorher mit etwas Kleber<br />
gesichert werden. Optional kann der Hubschrauber<br />
zusätzlich noch mit einem LED-Beleuchtungsset ausgerüstet<br />
werden, das Horizon Hobby im Sortiment<br />
bereit hält.<br />
Gelungene Scale-Optik<br />
Gutmütige<br />
Flugeigenschaften<br />
Kräftiger Brushless-<br />
Antriebsmotor<br />
Komplette Ausstattung<br />
Flugfertig eingestellt<br />
Robuste Mechanik<br />
Heckrotorgeräusch<br />
Kurze Flugzeit<br />
Content<br />
Blade SR mit lackierter Rumpfverkleidung Bell UH-1, komplett vormontiert mit<br />
Empfänger, Motoren, Servos, Controller und Gyro; LiPo-Antriebsakku 3s/1.000 mAh;<br />
Spektrum-Sender HP6DSM, Ladegerät; 220-Volt-Netzteil; vier Senderbatterien; diverse<br />
Kleinteile. Ein zusätzliches Beleuchtungsset kann optional erworben werden.<br />
www.rc-heli-action.de 85
helistuff | blade sr uh-1 huey gunship | e-flite | www.horizonhobby.de<br />
Der gesamte Heckausleger mit seinem Höhenleitwerk,<br />
den Anbauteilen und dem hochgesetzten Heckrotor<br />
Die Raketenwerfer werden<br />
einfach seitlich am Rumpf<br />
eingesteckt. Ein wenig<br />
Kleber gewährleistet<br />
dauerhaften Halt<br />
Die großen<br />
Cockpitscheiben sind<br />
verglast, während<br />
die seitlichen Fenster<br />
zwecks besserer Kühlung<br />
offen sind. Auch das<br />
Kufenlandegestell wurde<br />
vorbildgetreu gestaltet<br />
Blick auf die<br />
Turbinenverkleidung<br />
Inside<br />
Wie bereits ausgeführt, basiert die Mechanik der Bell<br />
UH-1 auf der Technik des bewährten Blade<br />
SR. Die Taumelscheibensteuerung ist über<br />
eine 120-Grad-Anlenkung in Verbindung<br />
mit drei DS75H-Servos realisiert. Für die<br />
notwendige Power des Zweiblatt-Hauptrotorsystems<br />
ist ein kraftvoller Brushless-Außenläufer eingebaut.<br />
Die Aufgabe für den Heckrotor übernimmt<br />
der zusätzliche Motor Direct Drive n60. Die zentralen<br />
Steuereinheiten bilden der 2-in-1-ESC-Mixer und der<br />
G110 Heading-Lock-Gyro. Alle zentralen Komponenten<br />
sind auf dem starren Mechanik-Chassis angeordnet,<br />
das aus einem zweigeteilten Rahmen besteht.<br />
Der Flugakku findet auf einer Akkuschiene seinen<br />
festen Halt und Sitz.<br />
Hochgesetzt<br />
Im Wesentlichen ist die gesamte Technik mit der des<br />
Blade SR identisch – bis auf die Heckrotoreinheit.<br />
Beim normalen Blade SR bilden das Heckrohr und<br />
die Heckrotoreinheit eine waagerechte Ebene, wie es<br />
auch bei den meisten <strong>Heli</strong>s in dieser Form anzutreffen<br />
ist. Da jedoch hier das bemannte Vorbild der<br />
UH-1 Huey zu Grunde liegt, die über einen hochgesetzten<br />
Heckausleger verfügt,<br />
wurde die Heckrotoreinheit<br />
des Modells auch nach oben<br />
gesetzt. Hierzu ist in der<br />
Seitenflosse des Scale-Rumpfs<br />
einfach ein Kunststoffgerippe<br />
in Wabenform eingebaut.<br />
Dieses Gestell ist über eine<br />
Madenschraube direkt am<br />
Ende des Heckrohrs befestigt.<br />
Am höchsten Punkt dieses<br />
Trägers trohnt der Direct<br />
Drive n60-Motor mit seinem<br />
markanten, blau eloxiertem<br />
Zusatz-Kühlkörper. Der<br />
kleine Zweiblatt-Heckrotor ist<br />
direkt auf der Antriebswelle<br />
des Motors mit Hilfe eines<br />
Komponenten<br />
Sender Spektrum HP6DSM, 2,4 GHz<br />
Empfänger Spektrum AR6110e, 6-Kanal, 2,4 GHz<br />
Servos Taumelscheibe 3 x DS75 Digital Sub-Micro, 5 g<br />
Gyro-System G110 Micro-Heading-Lock<br />
On-Board-Elektronik2-in-1-Mixer/Controller<br />
HauptrotorantriebBrushless 3.900 kV<br />
Heckmotor Direct-Drive N60<br />
Akku3s-LiPo, 11,1V, 1.000 mAh<br />
Die Hochachsensteuerung erfolgt über einen<br />
gesonderten Heckmotor, der mit einer Luftschraube<br />
versehen ist. Der Sonderkühlkörper beugt eventuellen<br />
Überhitzungen vor<br />
Mitnehmers verschraubt. Die entsprechenden Anschlusskabel<br />
werden durch das Heckrohr geführt. Bei<br />
einem Scale-Modell mit hochgesetztem Heckrotor<br />
bietet natürlich der Heckmotor-Direktantrieb enorme<br />
Vorteile, da ja für die Kraftübertragung weder ein<br />
Winkel- noch ein Umlenkgetriebe notwendig ist.<br />
Im Bell UH-1-Rumpf kommt die Mechanik des tausendfach bewährten Blade SR<br />
zum Einsatz. Ganz vorn sitzt der mit Klettband gesicherte LiPo-Akku, darunter der<br />
im Chassis befestigte Außenläufer-Motor. Die beiden Rollservos sitzen hinter dem<br />
Rotormast, das Nickservo sitzt leicht schräg vor der Rotorwelle. BL-Controller und<br />
Empfänger sitzen geschützt im Chassis ganz unten, das Gyro-System über der<br />
Heckrohrverlagerung. Sämtliche Kabel sind serienmäßig sauber verlegt<br />
86<br />
www.rc-heli-action.de
Super Size and Scale<br />
Der größte SEMISCALE Koaxheli!<br />
N° 50 050 7041<br />
Rotor-Ø 570 mm<br />
Länge/ Length 860 mm<br />
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lieferbar!<br />
• Vorbildgetreuer Rumpfaufbau<br />
• Flugfertig aufgebaut<br />
• 2,4 GHz 4-Kanal <strong>RC</strong>-System<br />
• Pilotenfi gur und Motorattrappe<br />
• Maßstab 1:12<br />
• LED-Beleuchtung<br />
• Umbau Mode 2/<br />
Mode 1<br />
möglich<br />
Mehr Infos & Händlerverzeichnis:<br />
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Im Vertrieb von DICKIE-TAMIYA<br />
Wir bewegen was!
helistuff | blade sr uh-1 huey gunship | e-flite | www.horizonhobby.de<br />
Hier die im Text erwähnte Rippenkonstruktion<br />
des hochgesetzten Heckrotors,<br />
die der Seitenflosse zusätzliche<br />
Stabilität verleiht. Die Einheit<br />
wird einfach in den Rumpf<br />
geschoben und später fixiert<br />
Der serienmäßig<br />
mitgeliegerte Spektrum-<br />
Sender HP6DSM ist bereits<br />
vorprogrammiert<br />
Die gesamte Heckausleger-Trägerkonstruktion<br />
ist<br />
optisch gut in der Rumpfhülle versteckt.<br />
Die kleine Madenschraube zum Halt des Heckrohrs<br />
und des Gestells für die Seitenflosse ist durch eine<br />
kleine Öffnung am Rumpf gut erreichbar. Ein zusätzlich<br />
am Heckausleger befestigter Hecksporndraht<br />
rundet den optischen Gesamteindruck perfekt ab.<br />
Teppichklopfen<br />
Bei leichtem Wind geht es mit dem Blade SR UH-1<br />
erstmals zur Flugerprobung. Nach dem Einschalten<br />
des Senders wird der Akku an dem entsprechenden<br />
Kabel der Bordelektronik-Einheit angeschlossen.<br />
Nach etwa fünf Sekunden signalisiert die Elektronik<br />
Bereitschaft: Der <strong>Heli</strong> ist flugbereit. Das vordere<br />
Rumpfteil wird wieder aufgesetzt und der Hauptrotor<br />
läuft beim langsamen Pitchgeben sanft an. Bei etwa<br />
Mitte Pitchknüppelstellung hebt die Bell unspektakulär<br />
und stabil ab, um dann geringfügig im Schwebeflug<br />
ausgetrimmt zu werden.<br />
Nun folgt das Abfliegen von kleinen Bahnen und<br />
Kurven, anschließend ein weiträumiger Rundflug.<br />
Hierbei kommt richtiger Flugspaß auf. Das Modell<br />
lässt sich sehr genau steuern, Kurven gelingen<br />
butterweich – das Flugbild ist einmalig. Die Heckrotorfunktion<br />
lässt sich angenehm und weich steuern,<br />
wobei das Gyro-System sehr genau aussteuert, ohne<br />
dass es zu einem Nach- oder Überschwingen des<br />
Hecks kommt. Einzig die schon mal gelegentlich<br />
hektischen Drehzahländerungen des Direct Drive<br />
n60-Motor am Heck sind am Anfang von der Akustik<br />
her etwas ungewohnt, trüben das Flugverhalten<br />
jedoch in keinster Weise.<br />
Der Hauptrotor mit seiner axial verschiebbaren<br />
Stabieinheit, womit sich die Verwendung eines<br />
herkömmlichen Pitchkompensators erübrigt. Die Bell-<br />
Hiller-Mischhebel sitzen an den Blattverstellhebeln<br />
gerweise immer bei Mittelposition des Pitchknüppels<br />
erfolgen, um ein ruckartiges Beschleunigen des<br />
Hauptrotors aus dem Stand heraus zu vermeiden.<br />
Im Idle-Up-Modus können mit dem mitgelieferten<br />
Akku Flugzeiten von bis zu fünf Minuten erreicht<br />
werden, im Stunt-Modus verringert sie sich aufgrund<br />
der höheren Drehzahl auf etwa drei Minuten. Der<br />
Einsatz des Blade ist bei stärkeren Windverhältnissen<br />
nicht ratsam, da das Modell durch das geringe<br />
Abfluggewicht und kleine Abmessungen an seine<br />
physikalischen Grenzen gerät.<br />
Gelungen<br />
Die Paarung bewährter <strong>Heli</strong>-Technik mit einem vorbildähnlichen<br />
Scale-Rumpf ergibt in der Gesamtheit<br />
ein neues Konzept mit den Vorzügen von gutmütigen<br />
Flugeigenschaften und einer gelungenen Optik<br />
mit Vollrumpfverkleidung. Horizon Hobby hat sich<br />
Ob in Bodennähe oder in Baumhöhe geflogen –<br />
das optische Erscheinungsbild der Bell ist einfach<br />
wunderschön. Serienmäßig verfügt das Modell über<br />
zwei Flugphasen. Der Idle-Up-Mode ist für die ersten<br />
Flüge ratsam; hier kann man mit einer gemäßigten<br />
Gas- und Pitchkurve die gutmütigen Flugeigenschaften<br />
testen oder einige Präzisions-Schwebeflugaufgaben<br />
umsetzen. Im Stunt-Mode ist die Bell mit einer<br />
konstanten und deutlich erhöhten Drehzahl unterwegs<br />
und hat genügend Dampf, um auch einfache<br />
Kunstflugmanöver durchzuführen. Die Umschaltung<br />
zwischen den beiden Flugphasen sollte zweckmäßi-<br />
DATEN<br />
Hauptrotordurchmesser 552 mm<br />
Heckrotordurchmesser 82 mm<br />
Länge 485 mm<br />
Höhe 178 mm<br />
Gewicht flugbereit 397 g<br />
Preis 239,90 Euro<br />
Bezug Fachhandel<br />
Internetwww.horizonhobby.de<br />
88<br />
www.rc-heli-action.de
mit der Bell-UH einen Klassiker vorgenommen und<br />
präsentiert das Gesamtpaket mit allen notwendigen<br />
Komponenten, die zur Inbetriebnahme notwendig<br />
sind, wobei der schmale Preis von 239,90 Euro das<br />
Ganze positiv abrundet. Ob im Tiefflug über den<br />
Gartenteich, im Manöver an der Kiesgrube oder<br />
beim Nachteinsatz – hier kann man seiner Phantasie<br />
freien Lauf lassen und Spaß ist garantiert. Lediglich<br />
den urtypischen Teppichklopfer-Sound könnte man<br />
vermissen. Letztendlich können im Grunde alle zugreifen,<br />
die Spaß an vorbildähnlichen <strong>Heli</strong>s haben. n<br />
Die Nabenklemmung und<br />
Luftschrauben-Mitnahme am<br />
Heckmotor sind sehr robust gelöst<br />
LESE-TIPP<br />
Einen ausführlichen Testbericht über den Blade SR von<br />
Horizon Hobby, in dem auch die Mechanik ausführlich<br />
beschrieben ist, die hier in der Bell UH-1 zum Einsatz<br />
kommt, findest Du in Ausgabe 4/2010 von <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<br />
<strong>Action</strong>. Das Heft kannst Du unter www.rc-heli-action.de<br />
nachbestellen.<br />
Anzeigen<br />
In aufeinander aufbauenden<br />
Übungen wird gezeigt, wie<br />
Du zu einem erfolgreichen<br />
und sicheren Modell -<br />
heli kopter-Piloten wirst.<br />
Artikel-Nr. 12579<br />
Mehr Informationen,<br />
mehr Bücher und mehr Vielfalt im Online-Shop<br />
www.alles-rund-ums-hobby.de oder auf Seite 40.<br />
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Solange das Terrain eben ist, lassen<br />
sich Flug, Wald-Umgebung und der<br />
Abstand zum zweiten <strong>Heli</strong> gut<br />
kontrollieren. Leider ändert sich das<br />
Bild dramatisch, sobald die Panzer<br />
ins Gelände abbiegen<br />
90<br />
www.rc-heli-action.de
Spektakulärer <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-Panzer-Stunt<br />
TANK<br />
Text: Tobias Wagner<br />
Bilder: Lukas Grunauer<br />
DUEL<br />
Wommm – Stoß von der Seite, Finger von den Knüppeln gerissen. <strong>Heli</strong> im<br />
Messerflug zwei Meter über Boden kurz vor einem Strauch. Also wieder in die<br />
Luke eingespreizt, Hände zurück an den Sender, voll Pitch. Die Maschine dreht<br />
sich irgendwie rückwärts aus der Lücke und schießt zwischen den beiden Panzern<br />
hindurch. Achtung, zweiter Hubschrauber! Dieser weicht lichtschnell nach<br />
oben aus, die erste Maschine taucht zeitgleich mit negativ Pitch weg und stoppt<br />
sogleich mit einem starken Pitch-Pump, um nicht auf der anderen Seite des<br />
Geländepfads in den Wald einzuschlagen.<br />
Rommms! Nächster Schlag, wir fliegen vorwärts<br />
gegen die Lukendeckel unseres Panzers. Es geht abwärts<br />
in ein Schlammloch. Die beiden <strong>Heli</strong>s spritzen<br />
nach links und rechts auseinander und verfehlen<br />
abermals knapp den Wald. Keine Zeit zum Durchschnaufen,<br />
sofort zurück auf Position und erneut<br />
versuchen, zur Landung anzusetzen. Der Panzer vor<br />
uns fährt gerade auf einen Hügel, die Situation wird<br />
vermutlich drei, vier Sekunden ausreichend stabil<br />
bleiben. Der Lukenrand presst sich in den Rücken,<br />
der Sender wird fest gegen den Bauch gedrückt,<br />
um unter diesen Bedingungen präzise genug<br />
steuern zu können. Vorsicht, Antenne am Fahrzeug!<br />
Also wieder Pitch geben und Roll nach rechts. Zwei<br />
Sekunden verloren.<br />
Der Panzer erreicht die höchste Stelle, wird langsamer<br />
und fängt an, nach vorne zu kippen. Knapp eine<br />
Sekunde verbleibt, bis der Landebereich auf dem<br />
Kettenfahrzeug nicht mehr zu sehen sein wird und es<br />
nach unten rattert. Jetzt oder nie, eine bessere Chance<br />
wird nicht kommen. Also raus mit dem Pitch und<br />
hoffen, dass sich der <strong>Heli</strong> auch wirklich über dem<br />
hinteren Bereich des Panzers befindet. Touch-down.<br />
Lustige Panzerfahrt<br />
Vor über zwei Jahren schon wurde die Idee eines<br />
Hubschrauber/Panzer-Stunts entwickelt, aber aufgrund<br />
des Aufwands, der Kosten sowie der unklaren<br />
Frage, ob das denn überhaupt funktionieren könne,<br />
erstmal zurückgestellt. Dabei blieb es dann auch bis<br />
Anfang dieses Jahres, wo die Geschichte erneut aufgegriffen<br />
und der mögliche Ablauf präzisiert wurde: Zwei<br />
Panzer sollten nacheinander in geringem Abstand<br />
durchs Gelände fahren, wobei sich auf dem hinteren<br />
zwei Piloten befinden. Entsprechend sollten zwei<br />
Hubschrauber im Wechsel Touch-and-Gos auf den<br />
Fahrzeugen absolvieren. Es verstand sich von selbst,<br />
dass das ein potenziell bruchintensives wie auch<br />
nicht ganz ungefährliches Abenteuer werden würde.<br />
Damit es überhaupt Chance auf Erfolg hatte, mussten<br />
diverse Rahmenbedingungen erfüllt sein. Und<br />
dazu gehörten zu allererst mal die richtigen Panzer<br />
sowie das passende Gelände dafür.<br />
Ursprünglich hatten wir den Blick nach Osten<br />
gerichtet und uns darauf eingestellt, den Stunt<br />
in Kasachstan oder Aserbaidschan in die Realität<br />
umzusetzen. Allerdings gibt es mittlerweile auch<br />
hierzulande Möglichkeiten, als Zivilperson Zugang<br />
zu militärischem Großgerät zu bekommen. So findet<br />
man in Deutschland eine Gruppe von Anbietern für<br />
ziviles Panzerfahren, die miteinander verlinkt und bei<br />
Berlin beziehungsweise Osnabrück stationiert sind<br />
(2w-panzerfahren.de, panzerfahrschule.de, panzerfun.de).<br />
Nach ersten Telefonaten und Mailwechseln<br />
zeigte man sich für unsere Idee recht aufgeschlossen,<br />
wenngleich man sich die Sache trotz Skizzen nicht so<br />
richtig vorzustellen vermochte.<br />
Die Panzerfrage, also welche Fahrzeuge geeignet<br />
waren, klärte sich eher schnell: Zum einen gibt es<br />
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Interessante Begebenheit am Rande: Es ist nicht möglich, auf einem laufenden Panzer ein Flybarless-System zu initialisieren (Motor-Vibrationen!).<br />
Daher musste Tobias kurzerhand absteigen und vom Boden aus starten<br />
keinen Katalog mit hundert Modellen in dreißig<br />
Farbtönen, aus denen man bei einer Tasse Tee gemütlich<br />
auswählen könnte. Zum zweiten waren für<br />
die Touch-and-Go-Aufgabe möglichst hindernisfreie<br />
ebene Flächen sowohl im Front- als auch Heckbereich<br />
erforderlich. So fiel die engere Wahl auf zwei<br />
russische BMPs, die Abkürzung steht für „Bojewaja<br />
Maschina Pjechoty“. Das sind weit verbreitete<br />
Schützenpanzer, von denen mehrere 10.000 Stück<br />
gebaut wurden, und die sich neben guter Geländegängigkeit,<br />
hoher Wendigkeit und Schwimmfähigkeit<br />
zudem durch eine recht brauchbare Vorwärtsgeschwindigkeit<br />
von bis zu 65 Stundenkilometer<br />
auf ebener Strecke auszeichnen. Dreht man den<br />
Turm samt Bordkanone etwas zur Seite, hat man<br />
rund zwei Meter zum Starten/Landen zur Verfügung.<br />
Begrenzt wird der Raum nach links durch das<br />
Kanonenrohr, nach rechts durch den Motorauslass;<br />
gibt der 14 Tonnen schwere Bolide Gas, weht hier<br />
ein ganz schönes Lüftchen, das den <strong>Heli</strong> gegebenenfalls<br />
ins Taumeln bringt, wenn man mit dem Rotor<br />
hinein gerät. Was den Heckbereich betrifft, so gibt<br />
es vier verschließbare Luken, ein paar mindergroße<br />
Aufsatzteile, Beschläge sowie eine Antenne. Nicht<br />
gerade ideale Voraussetzungen für das Landen mit<br />
einem <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>, aber mit kleinen Schaumgummi-<br />
Polstern an den Kufen, die ein Einhaken verhindern,<br />
könnte es gehen.<br />
Die Gunst der Stunde nutzen: Tobias manövriert seinen T-Rex 500 in die Lücke<br />
zwischen Kanone und Motorauslass und wartet auf eine ruhige Sekunde,<br />
um bruchfrei aufsetzen zu können<br />
Alles muss genau passen und gemäß vorher festgelegtem Plan glasklar<br />
sein, denn während der Fahrt sind aufgrund des Lärms keine Absprachen<br />
mehr möglich. Unmittelbar vor dem Start wird nochmals der Abstand der<br />
beiden Panzer verdeutlicht<br />
92<br />
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Hubschraubertechnisch war die Wahl unter den<br />
gegebenen Bedingungen ebenfalls simpel: Aus<br />
Platz- und Gefährdungsgründen schien die 500er-<br />
Größe am besten geeignet. Wir setzten daher auf<br />
zwei T-Rex 500 sowie baugleiche Backup-Maschinen<br />
von freakware, die sämtlich mit 6s-LiPos befeuert<br />
wurden. Die Flugeigenschaften sind in dieser Klasse<br />
noch stabil genug, sodass sie für diese Spezialbedingungen<br />
tauglich waren. Mit Flügen<br />
unter schwierigen Bedingungen für den<br />
Piloten hatten wir schon etliche vorherige<br />
Erfahrungen, zum Beispiel Steuern am<br />
Parasailing-Schirm, aus manntragenden<br />
Flugzeugen und Hubschraubern heraus<br />
sowie die bislang am schwersten beherrschbare<br />
Situation von allen: Von einer fahrenden<br />
Speed-Jacht in Florida aus.<br />
Raum ist in der kleinsten Hütte<br />
Weil eine Aktion dieser Größenordnung gut<br />
und gerne einen ganzen Tag in Anspruch nimmt,<br />
mussten wir die 800 Kilometer Anreise per Auto,<br />
Flugzeug und Bahn schon am Vortag erledigen.<br />
Dafür konnten wir dann am Folgetag gleich zeitig<br />
loslegen, sprich Hubschrauber und Filmequipment<br />
vorbereiten sowie die Location inspizieren, während<br />
die Panzer aus ihrer Halle geholt und betriebsfertig<br />
gemacht wurden. Im Anschluss wurde die gesamte<br />
Ausrüstung ins Gelände verlagert – ein ehemaliger<br />
Übungsplatz der Bundeswehr, der mittlerweile in<br />
einen riesigen Offroad-Park umgestaltet worden ist.<br />
Ein Teil davon ist nach wie vor ein spezielles Panzer-<br />
Lukas pendelte<br />
zwischen den beiden<br />
Panzern und einem<br />
Quad, um die<br />
Gesamtaktion per<br />
Bild und mit einer<br />
mini-Kamera<br />
dokumentieren zu<br />
können<br />
Auf der Bordkanone und mit Knieschonern im Turm verkeilt hat Saskia eine<br />
Pole-Position mit der Kamera<br />
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Gelände: Hügel, Mulden, große Schlammlöcher<br />
sowie generell zu dieser Jahreszeit große schlammige<br />
Wegstrecken sind ohne Ketten teils kaum<br />
zu überwinden. Umso faszinierender, dass es für<br />
Panzer keinerlei gesonderter Anstrengung bedarf,<br />
hier vorwärts zu kommen. Übrigens wurde der<br />
Termin im Spätjahr mit Bedacht gewählt: Während<br />
der trockenen Sommermonate kann die Staubentwicklung<br />
bei Panzerfahrten so hoch sein, dass man<br />
das vorausfahrende Fahrzeug nicht mehr sieht!<br />
Das gute an den BMPs ist, dass sich hinter der<br />
Fahrerluke eine weitere befindet, in der ein Kommandant<br />
– oder eben ein <strong>Heli</strong>pilot – Platz findet.<br />
Den zweiten Piloten konnten wir auf der Schützenposition<br />
im Turm unterbringen. Schwieriger wurde<br />
es dann mit den beiden Kameras, die sich jeweils<br />
hinter ihrem Turm an den<br />
zahlreichen Ösen und Ringen<br />
festhalten mussten. Bei einer<br />
Testfahrt erwies sich das als<br />
beherrschbar und ausreichend<br />
stabil, sodass dieses<br />
Konzept gleich beibehalten<br />
werden konnte.<br />
Panzer marsch!<br />
Wraooouummm, wraooouummm.<br />
So in etwa klingt<br />
das, wenn die beiden<br />
Ketten-Boliden den zweiten<br />
Gang einlegen und anfahren. Eine grauweiße Abgasfahne<br />
pfeift meterhoch in den Himmel, ein kräftiger<br />
Ruck geht durch das ganze Fahrzeug, die Ketten rasseln<br />
los. Die beiden <strong>Heli</strong>s blieben von den Geschehnissen<br />
auf dem Panzer ebenfalls nicht einfach ruhig<br />
in der Luft stehen – ein kleiner Vorgeschmack auf<br />
das, was da noch kommen sollte. Bezüglich Luftraum<br />
war die Vereinbarung, dass Nicolas Kaiser seinen<br />
<strong>Heli</strong> eher links der Panzer halten sollte, ich meinen<br />
möglichst auf der rechten Seite. Ganz so einfach<br />
ließ sich das nicht umsetzen, weil gerade in engeren<br />
Durchfahrten der Wald bis an die Panzerflanken heranreichte<br />
– in ein paar Fällen musste man sich sogar<br />
unter Gestrüpp wegducken.<br />
Auf ebener Piste spielte sich die Geschichte schnell<br />
ein, gerade wenn das Gelände ein wenig offener<br />
war. Doch das erste Schlammloch kam bald, einhergehend<br />
mit etlichen Wacklern. Im Herzen eines solchen<br />
Metall-Koloss ist man da nichts weiter als ein<br />
federleichter Spielball, der von den Gezeiten gnadenlos<br />
hin und her geworfen wird. Soweit machbar<br />
versucht man, sich in seiner Luke mit den Füßen zu<br />
verkeilen, um mittlere Stöße möglichst weich abfangen<br />
zu können. Meist ist es am besten, die Hände so<br />
fest wie möglich auf den Sender zu pressen, um ein<br />
Abrutschen und Verreißen der Knüppel zu verhindern.<br />
Leider wird diese Strategie wirkungslos, wenn<br />
es in die richtig dicken Löcher oder über große<br />
Panzerhügel geht. Ahnt man das Ganze rechtzeitig<br />
(man sieht ja nichts groß, da man auf sein Modell<br />
Wraooouummm! Beim Anfahren ist Umsicht geboten:<br />
So ein 14 Tonnen schwerer Stahl-Bolide hat ordentlich<br />
Power unter der Haube – und da kann es schon mal<br />
kräftig rucken. Ist man nicht darauf gefasst, überträgt<br />
sich dies eins zu eins auf den Hubschrauber<br />
Achtung Busch! Nicolas Kaiser bekommt im letzten Moment die Kurve und muss sich selbst unter dem Gebüsch hinwegducken. Damit die<br />
Landung unter diesen Bedingungen überhaupt funktionieren kann, wurden so viele Aufbauten wie möglich vom Panzer entfernt. Hindernisse<br />
wie die Antenne bleiben dennoch und können zur tödlichen Falle für den <strong>Heli</strong> werden<br />
94<br />
www.rc-heli-action.de
Es wird eng! Bäume und Hindernisse auf allen Seiten. Kommt jetzt<br />
noch ein Loch oder Hügel dazu, dann geht nach allen Richtungen<br />
der Platz aus<br />
Survivors: Finale Landung, alle Maschinen stopp. Keine Ausfälle, kein Bruch, alles im<br />
Kasten – besser hätte man sich diese Stunt-<strong>Action</strong> nicht wünschen können<br />
Die Hubschrauber des Tages: Zwei T-Rex 500 von<br />
freakware, angetrieben mit 6s-LiPos. Die Flybarless-<br />
Version wird durch ein microBeast stabilisiert<br />
und den Wald drumherum achten muss), kann man<br />
den <strong>Heli</strong> kurz „parken“ und die Hände vom Sender<br />
nehmen. Falls nicht, dann ergeben sich teils heftige<br />
Szenarien wie eingangs beschrieben. Bei einer<br />
Loch-Durchfahrt beispielsweise hat es mich komplett<br />
ausgehebelt, sprich ich hatte keine Bodenhaftung<br />
mehr und bin demzufolge mit solcher Wucht auf<br />
den Lukendeckel vor mir geprallt, dass der Sender<br />
knackte und alle Schalter nach oben flogen. Infolgedessen<br />
ging der <strong>Heli</strong> auf Autorotation, was wegen<br />
der Geräuschkulisse nicht gleich zu merken war. Mit<br />
der buchstäblich letzten Rotor-Umdrehung gelang<br />
es, die Maschine noch auf die Front-Schräge des<br />
Panzers zu ziehen – ansonsten wäre sie vermutlich<br />
unter die Ketten gekommen. Anhalten schreien? Ja,<br />
kann man ruhig mal versuchen, wenn zwei Panzer<br />
vor sich hinbrettern.<br />
Als ob die kleine Geländetour an sich nicht schon<br />
interessant genug gewesen wäre, stand das eigentliche<br />
Ziel der Aktion noch aus: Nämlich Touch-and-<br />
Go-Landungen auf beiden Panzern durchzuführen.<br />
Die einzig sinnvolle Chance bestand darin, seinen<br />
<strong>Heli</strong> möglichst gut über der jeweiligen Landefläche<br />
zu positionieren und in einem halbwegs ruhigen<br />
Moment nicht lange zu fackeln und das Aufsetzen<br />
einzuleiten. Nicht ganz so einfach, wie es vielleicht<br />
klingen mag, da man gerade beim vorausfahrenden<br />
Voller Einsatz: Christoph Paulus nutzt die kurze Abwesenheit beider <strong>Heli</strong>s, um während<br />
der Fahrt ein paar spektakuläre Blicke von vorne auf die Piloten zu bekommen<br />
Panzer teils nur schwer einschätzen konnte, inwieweit<br />
man schon über dem Landebereich flog. Nach<br />
vorne war der Ausflug zudem durch die Kamera<br />
blockiert, zu weit hinten störten eine Antenne sowie<br />
Beschlagteile auf dem Heck. Dank der kleinen Polster<br />
an den Kufen schienen die <strong>Heli</strong>s zum Glück recht<br />
resistent gegen Einhaken und Umfallen zu sein.<br />
Aber eben, hinterher sind die Sachen immer einfach<br />
– muss man darüber nachdenken und sich solche<br />
Detaillösungen ausdenken, dann ist das<br />
Bild leider ganz und gar nicht so klar.<br />
Erfolgreiche Kolonne<br />
Nach einer Weile bekommt man<br />
tatsächlich eine Art siebten Sinn dafür,<br />
wann eine Landung möglich werden<br />
LESETIPP<br />
Von wegen nur Panzereinsatz! Das <strong>Heli</strong>Graphix-Team<br />
vollbrachte auch Außergewöhnliches im Rahmen der Mission Turkey,<br />
bei der es um <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-Parasailing, <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-Tauziehen und Außenborder-<strong>Action</strong><br />
ging. Die spannenden Stunts könnt Ihr ausführlich in <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> 8 und 9/2011<br />
nachlesen. Die Hefte können unter www.rc-heli-action.de nachbestellt werden.<br />
www.rc-heli-action.de 95
actionreplay | tank duel | heli-panzer-stunt | www.heligraphix.com<br />
Viel Platz ist nicht, aber es reicht: Der Start beider<br />
Maschinen erfolgt diesmal direkt vom Panzer aus.<br />
Die Piloten müssen sich so fest als möglich in ihren<br />
Luken „verkeilen”, um bei schweren Stößen nicht die<br />
Knüppel zu verreißen<br />
könnte. Dies gilt auch für das Aufsetzen auf dem<br />
eigenen Panzer, wo zwischen Bordkanone und<br />
Motorauslass nicht allzu viel Platz ist. Und obwohl<br />
Luken und Kanonenrohr einen gewissen Schutz<br />
bieten, flößt es durchaus Respekt ein, wenn man<br />
das jeweils andere Modell neben sich landen hört,<br />
gleichzeitig aber mit seinem eigenen <strong>Heli</strong> Bäumen<br />
ausweichen muss. Wie gesagt, nach einer Weile<br />
und in der Gesamtbetrachtung funktionierte dieses<br />
<strong>Action</strong>-Abenteuer jedoch ausgesprochen gut und<br />
völlig bruchfrei. Ein schönes Beispiel, wie gute Koordination<br />
und Vorausplanung auch unter schwierigen<br />
Bedingungen ausreichend Sicherheit schaffen.<br />
Und das wiederum ist die Voraussetzung, damit der<br />
Spaßfaktor stimmt. Nichtsdestotrotz ist klar – diese<br />
Aktion ist in keinem Falle zur Nachahmung empfohlen.<br />
Das Panzerfahren an sich dafür absolut; hält<br />
man sich an ein paar einfache Spielregeln im Gelände,<br />
ist es fast wie Autofahren – nur dass man eben<br />
keine Straßen dafür braucht. Soweit für heute –<br />
bis bald und viel Spaß! n<br />
nachmachen?<br />
Nein! Die hier gezeigten <strong>Heli</strong>-Stunts sind akribisch geplant<br />
und werden von erfahrenen Profis durchgeführt.<br />
Jede Aktion wird bis ins Detail sehr genau vorbereitet.<br />
Alle denkbaren Sicherheitsvorkehrungen wurden<br />
dabei getroffen.<br />
So sieht es aus – das Reich von Kapitän<br />
Randolf Dreier und Nermin Hafizovic:<br />
Schlicht, aber funktional und alles so groß,<br />
dass es auch intuitiv zu bedienen ist<br />
Die Helden des Tages: Christoph, Lukas, Tobias, Nicolas und Saskia<br />
96<br />
www.rc-heli-action.de
helistuff | heli-circus | meeting | www.maxrc.de<br />
<strong>Heli</strong>-Circus bei Max-<strong>RC</strong> in Rheidt<br />
ARENA FREI<br />
von Klaus Uebber<br />
Max Ueberfeld aus Köln ist ein viel reisender Mann. Auf<br />
zahlreichen <strong>Heli</strong>-Events, die im Laufe des Jahres stattfinden,<br />
präsentiert er sein Team Rapicon und seine Firma Max <strong>RC</strong>.<br />
Da wurde es langsam mal Zeit, sich einem eigenen Event<br />
zu widmen – und kurzerhand wurde der <strong>Heli</strong>-Circus aus<br />
der Taufe gehoben, der erstmals am letzten September-<br />
Wochenende 2011 in Rheidt bei Köln stattfand.<br />
Viele Freunde und Bekannte, aber auch einige Firmen<br />
trafen sich auf dem wunderschönen Fluggelände<br />
des Aero Club Rheidt bei Köln, um gemeinsam<br />
die Saison ausklingen zu lassen. Unter dem Motto<br />
„<strong>Heli</strong> Circus“ kam dabei eines der gemütlichsten und<br />
stimmungsvollsten Treffen dieses Jahres heraus, das<br />
auch noch von gutem Wetter begleitet wurde. Max<br />
Ueberfeld und sein Team sorgten für ein wirklich<br />
tolles Event, das förmlich im Jahr 2012 nach einer<br />
Wiederholung schreit. Auf den nächsten Seiten<br />
zeigen wir einige Bildimpressionen des Meetings, die<br />
mehr als viele Worte sagen. n<br />
Die Super Puma von Christian von Eyk hat einen Rotordurchmesser von 2.500<br />
Millimeter. Angetrieben wird dieses imposante Großmodell, das aus einem<br />
Rumpfbausatz von <strong>Heli</strong>kopter Baumann stammt und in Zusammenarbeit mit<br />
der <strong>Heli</strong>-Factory entstand, mit einer JetCat-Zweiwellenturbine<br />
Der Synergy N5C in der Nitro-Version, wie er unter<br />
anderem auch von Max <strong>RC</strong> im Sortiment angeboten wird<br />
98<br />
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Eine sehr detailliert nachgebaute Ecureuil mit Paddelkopf<br />
Der Infusion 700 Nitro von<br />
TSA/freakware, der von Nigel<br />
Brown entwickelt wurde. Die<br />
Elektroversion soll auch in Kürze<br />
verfügbar sein. Vorgeflogen wurde<br />
die Maschine von Timo Cürlis<br />
Die große Cobra der Firma <strong>Heli</strong>-Factory, die sowohl in der<br />
Elektro- als auch Turbinenversion angeboten wird. Den<br />
passenden Rigid-Zweiblattrotor aus Ganzmetall kann man<br />
ebenfalls im Sortiment bei <strong>Heli</strong>-Factory kaufen<br />
Über dem Spektrum-Empfänger sitzt die Flybarless-<br />
Elektronik, bei der es sich im Prinzip um ein microbeast<br />
handelt, das jedoch speziell für TSA gelabelt ist<br />
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Repräsentative <strong>Heli</strong>-Flotte auf dem Startvorbereitungstisch in Sachen<br />
Rotorkopf: dreimal ohne und einmal mit Stabilisierungsstange<br />
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Auch die Firma Holonatix war mit einem<br />
entsprechenden Repräsentationsstand beim<br />
<strong>Heli</strong>-Circus vertreten<br />
Farbenfrohes und extravagantes Holonatix-Finish auf Florian Gloßners T-Rex-Kabinenhaube<br />
Initiator Max Ueberfeld (Mitte) sorgte mit seinen Helfern für eine<br />
gute Organisation und Durchführung seiner ersten Veranstaltung.<br />
Der Flugplatz in Rheidt bietet ideale Voraussetzungen<br />
Technik-Details des neuen Diabolo der Firma minicopter (Gerd Guzicki).<br />
Markant an der Konstruktion ist das im zweiteiligen CFK-Chassis<br />
untergebrachte, zweistufige Getriebe, das mit schrägverzahnten<br />
Zahnrädern versehen ist. Die Seitenplatten des Akkuschachts sind mit<br />
dem Chassis verschraubt und können gegebenenfalls verbreitert werden<br />
100<br />
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Das Banshee-<strong>Heli</strong>-System im Porträt<br />
Text: Sigmund Dichtl, Christian Köperl, Hansjörg Schilp<br />
Bilder: Matthias Bauer, Christian Köperl, Hansjörg Schilp, Albert Fruth<br />
SPEEDREKORD<br />
Eine Meldung sorgte vor ein paar Monaten für Furore:<br />
Im September 2011 wurde in Rothenburg ein neuer<br />
Geschwindigkeits-Weltrekord mit einem Elektrohubschrauber<br />
aufgestellt. Die bisherige offizielle Rekordmarke, aufgestellt<br />
im Jahr 2010 mit einem Henseleit Three Dee Rigid, wurde<br />
deutlich geknackt: von 190 auf 239,69 Stundenkilometer.<br />
Hinter dieser genialen Leistung steht das engagierte<br />
Banshee-Team, das speziell für diese Veranstaltung eine<br />
komplett neue Verkleidung für den Rekordheli konstruiert<br />
hatte. Unsere Redaktion hat mit dem sympathischen Team<br />
Kontakt aufgenommen, um Detailliertes in Sachen Mechanik,<br />
der eingesetzten Technik und Ausrüstung des Standardhelis<br />
als auch des Weltrekordmodells in Erfahrung zu bringen.<br />
Im Frühjahr 2010 keimte erstmals der Gedanke auf,<br />
einen 700er-Elektrohubschrauber nach unseren<br />
eigenen Vorstellungen zu bauen. Hierzu führte uns<br />
die Tatsache, dass keine derzeit am Markt befindliche<br />
700er-<strong>Heli</strong>-Mechanik unseren Vorstellungen<br />
bezüglich Konstruktion, mechanische Belastbarkeit<br />
und Betriebsgeräusch entspricht. So reifte mehr<br />
und mehr der Wunsch, einen eigenen Hubschrauber<br />
zu bauen.<br />
Motivation<br />
Dabei gab es ein paar Fixpunkte, die wir unbedingt<br />
in einer neuen Konstruktion verwirklichen wollten.<br />
Zum einen sollte der Hubschrauber einen geräusch-<br />
102<br />
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Nicht nur eine gelungene, edle Optik, sondern auch<br />
eine aerodynamisch ausgefeilte Form in superleichter<br />
Bauweise – die Kabinenhaube des Banshee<br />
In der Seitenansicht wird der konstruktive Aufbau<br />
mit dem zweistufigen Zahnriemengetriebe<br />
deutlich. Markant ist der breite Riemen der<br />
zweiten Stufe, der dem hohem Drehmoment in<br />
Verbindung mit 16s-LiPo-Power gerecht wird<br />
armen und wartungsfreundlichen Heckriemenantrieb<br />
haben, zum anderen war auch ein Riemenantrieb<br />
in der ersten Antriebsstufe quasi Pflicht, um<br />
so eine wirkungsvolle thermische Entkopplung<br />
zwischen Antriebsmotor und Getriebe zu ermöglichen.<br />
Grundsätzlich ging es uns immer darum,<br />
bisherige Konstruktionslösungen kritisch zu hinterfragen<br />
und so Neues auszuprobieren – etwas, was<br />
es bisher in dieser Form in keinem 3D-<strong>Heli</strong> dieser<br />
Größe gab. Und so war schnell die Idee geboren,<br />
auch in der zweiten Antriebsstufe erstmalig einen<br />
Riemen zu verbauen.<br />
DATEN<br />
Länge<br />
Hauptrotorblätter690 bis 720 mm<br />
Heckrotorblätter 105 bis 115 mm<br />
Hauptrotordrehzahl 900 bis 2.400 U/min<br />
einsetzbarer Motor bis 65 mm Durchmesser<br />
Untersetzungen Motor/Zwischenwelle1:4 bis 1:2,88<br />
mögliche Zähnezahlen Riemenscheibe 18 bis 25<br />
Untersetzung Zwischenwelle/Hauptrotorwelle1:3<br />
Übersetzung Haupt-/Heckrotor1:5,54<br />
Leergewicht der Mechanik inkl. Haube1.500 g<br />
Abfluggewicht *)2.750 g<br />
Breite Akkuschacht**)maximal 55 mm<br />
Höhe Akkuschacht**) maximal 60 mm<br />
*) mit Standardausstattung gemäSS Auflistung „Komponenten“<br />
**) aktueller Wert; wird noch vergröSSert<br />
Form follows function<br />
Schon wenige Monate später war der Prototyp geboren,<br />
mit dem auch die ersten Erkenntnisse bezüglich<br />
unserer Konstruktion im Flugbetrieb gesammelt<br />
wurden. Im Laufe eines Testjahres versuchten wir die<br />
mechanische, technische, akustische und aerodynamische<br />
Auslegung unserer Hubschraubermechanik<br />
weiter zu verfeinern. Die wichtigsten Entwicklungsziele<br />
waren stets ein extrem ruhiges Laufgeräusch,<br />
die mechanische und thermische Robustheit bei<br />
höchsten Leistungsdurchsätzen, ein einfacher Aufbau<br />
und ein geringer Wartungsaufwand – und das Ganze<br />
kombiniert mit kompromisslosem Leichtbau. Dabei<br />
sollte der Banshee allen Ansprüchen eines modernen<br />
Piloten gerecht werden: In unseren Augen also ein<br />
schneller, aerodynamisch geformter und dennoch<br />
extrem kunstflugtauglicher <strong>Heli</strong> ohne Abstriche.<br />
„Form follows function“ war hierbei durchweg der<br />
wichtigste Grundsatz unserer Überlegungen. Und<br />
so flossen alle Erfahrungen der ersten Monate in die<br />
Entwicklung der aktuellen Banshee-Version ein, die<br />
wir im Folgenden näher vorstellen.<br />
Deutlich zu erkennen ist das<br />
Federdämpfersystem. Es spannt<br />
den Heckriemen automatisch<br />
nach und verhindert das Klingeln<br />
sowie Schwingungen<br />
Frontseitig angeordnet<br />
ist der Controller, der auf<br />
kürzestem Weg mit den<br />
Motoranschlusskabeln<br />
verbunden ist<br />
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Das Zweiblatt-Rigid-Hauptrotorsystem aus der ersten<br />
Prototypenreihe des Banshee. Er zeichnet sich durch<br />
kompakten, sehr niedrig gehaltenen Aufbau aus, um das<br />
Mastmoment möglichst klein zu halten<br />
FEATURES<br />
• Dreistufen-Riemenantrieb<br />
• Automatischer Heckriemenspanner/-federdämpfer<br />
• Hauptriemenspanner<br />
• 30 mm starkes Heckrohr<br />
• Keine Heckabstrebung notwendig<br />
• Gerade Taumelscheiben-Anlenkung<br />
• Extrem schmale, verwindungssteife und<br />
kompakte Bauweise<br />
• Schwerpunkt nahe der Rotorebene<br />
• Doppelter Klemmfreilauf<br />
• Motoren bis 65 mm Durchmesser integrierbar<br />
würde hier nur unnötig weitere Reibung und damit<br />
Wärme generieren.<br />
Konzept<br />
Der Banshee ist für 5 Kilowatt (kW) Dauerleistung<br />
und Leistungsspitzen von weit mehr als 10 kW<br />
ausgelegt. In der Praxis hat der Banshee bereits<br />
bewiesen, dass er den aktuell stärksten Antrieben<br />
(Scorpion-Motor 5035 EVO, gespeist aus 16 LiPo-<br />
Zellen) gewachsen ist. So sollte er sehr gut für die<br />
zukünftigen mechanischen Belastungen und die<br />
kommenden Entwicklungen im Elektro-Antriebsbereich<br />
der nächsten Jahre gerüstet sein.<br />
Der reine Riemenantrieb bringt natürlich nicht nur<br />
Vorteile mit sich. Den etwas schlechteren Wirkungsgrad<br />
kann man aber bei den heutigen Antrieben vernachlässigen.<br />
Ausgiebige Tests haben gezeigt, dass<br />
der Wirkungsgrad im Flug nicht merklich schlechter<br />
ist als bei einem verzahnten Getriebe. Unser Augenmerk<br />
lag darauf, den Riemenantrieb möglichst<br />
verlustfrei zu gestalten und die Riemen daher um<br />
keine kleinen Radien laufen zu lassen. Autorotationen<br />
sind somit problemlos möglich. Im Weiteren werden<br />
wir die Details der Konstruktion näher beschreiben.<br />
Harley-like<br />
In der ersten Antriebsstufe verbindet ein Riemen den<br />
Motor mit der Zwischenwelle. Die Motorabwärme<br />
wird so vom Rest des Getriebes bestens entkoppelt.<br />
Auf ein zusätzliches Gegenlager für den Motor kann<br />
hier getrost verzichtet werden, da das Riemengetriebe<br />
sehr tolerant gegenüber einer möglichen<br />
Verbiegung der Motorwelle reagiert. Ein Gegenlager<br />
Auf der 10 Millimeter (mm) hohlen Zwischenwelle<br />
sitzt ein doppelt ausgeführter Klemmrollenfreilauf,<br />
der jeglichen Belastungen gewachsen ist. Auch bei<br />
abrupten Ent- und Belastungsphasen ist ein Durchrutschen<br />
des Freilaufs nicht zu provozieren. Der<br />
Hauptriemen ist wegen des enormen Drehmoments<br />
sehr massiv ausgelegt und ein sehr markantes Detail<br />
der gesamten Mechanik. Auf Flugtagen wurden<br />
schon wegen seiner Breite amüsante Vergleiche mit<br />
den Riemenantrieben von Harleys gezogen. Mit dem<br />
integrierten Spanner kann der Hauptriemen leicht<br />
nachgespannt werden, sollte er sich – gegen unsere<br />
bisherige Erfahrung – doch einmal längen. Somit<br />
gibt es keine Langlöcher zwischen Hauptrotor- und<br />
Zwischenwelle, um das viel diskutierte Zahnflankenspiel<br />
herkömmlicher Getriebestufen einzustellen.<br />
Solide Basis<br />
Das Chassis ist einteilig aufgebaut und durch seine<br />
sehr kompakte Bauweise mit durchgängigen Lagerböcken<br />
extrem verwindungssteif. Eine zusätzliche<br />
Verstrebung zwischen<br />
Domlager<br />
und den unteren<br />
Lagerböcken<br />
sowie zwischen den<br />
beiden Heckrohrklemmen<br />
ermöglicht<br />
eine sehr leichte und<br />
dennoch stabile<br />
Bauweise. So<br />
kann das Verwinden<br />
des Chassis<br />
Jawohl – der Banshee hat keine<br />
Heckstreben. Dafür hat das CFK-Rohr einen<br />
Außendurchmesser von 30 Millimeter und<br />
sorgt für schwingungsfreien Betrieb<br />
Das Heckgetriebe ist mit einer sehr kurzen Heckwelle<br />
versehen, um auch hier das Moment so klein wie<br />
möglich zu halten. Die hohe Übersetzung (= hohe<br />
Heckrotordrehzahl) sorgt in Verbindung mit dem<br />
microbeast für sehr gute Performance – und das auch<br />
bei relativ kleinen Heckrotorausschlägen<br />
104<br />
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ei großen Belastungen sicher verhindert werden. All<br />
dies führt zu einer sehr direkten Umsetzung sämtlicher<br />
Leistungs- und Steuerimpulse.<br />
Die hohle, 10 mm starke Hauptrotorwelle ist dreifach<br />
gelagert und über dem Domlager sehr kurz ausgeführt,<br />
um das Mastmoment (Biegemoment) gering<br />
zu halten. Es ergibt sich ein reines Chassisgewicht<br />
von nur 135 Gramm bei der Ausführung aus 2 mm<br />
starken CFK-Platten. Die innere Chassisbreite beträgt<br />
derzeit 55 mm. Durch den großen Motorausschnitt<br />
können jedoch trotzdem Triebwerke mit bis zu 65<br />
mm Außendurchmesser eingebaut werden. Die<br />
Akkuschachthöhe beträgt 60 mm.<br />
Die Servos sind gerade zur Taumelscheibe ausgerichtet<br />
und mit den Lagerböcken verschraubt. Dadurch<br />
ergeben sich senkrecht verlaufende Gestänge und<br />
somit eine geometrisch saubere Anlenkung. Wir<br />
haben uns sowohl für eine klassische Taumelscheibenführung<br />
als auch für einen konventionellen<br />
Taumelscheiben-Mitnehmer entschieden.<br />
Christian Köperl bei<br />
einem der unzähligen<br />
Testflüge mit dem<br />
Banshee<br />
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Das Heckgetriebe wurde mit einer sehr kurzen<br />
Heckwelle versehen, um so mögliche Schwingunhelistuff<br />
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Bilder des sich derzeit<br />
im Test befindlichen<br />
Rotorkopfs<br />
Im ungünstigsten Fall führte die Feder sogar zu einer<br />
weiteren Anregung der Schwingung und damit zu<br />
einer Amplituden-Vergrößerung.<br />
Klingelton<br />
Um die Konstruktion so einfach<br />
und leicht wie möglich zu halten,<br />
war es unser Ziel, den Banshee mit einem leistungsfähigen<br />
Riemenheck auszustatten. Dabei sollten die<br />
allgemein bekannten Schwächen eines Riemenantriebs<br />
gelöst werden. Da ein Hauptziel unserer gesamten<br />
Entwicklung ein extrem leises Laufgeräusch<br />
bei einfacher Wartung war, kam ein Starrantrieb für<br />
uns nie in Frage. Der von uns verwendete, 2.100<br />
mm lange Riemen hat hervorragende Belastbarkeits-<br />
Eigenschaften und kann bei einer Breite von 7 mm<br />
locker Leistungen von 1 kW und mehr übertragen.<br />
Ein Überspringen des Riemens wird durch geschickte<br />
Riemenführung der Anpresslager auch bei extremsten<br />
Belastungen sicher verhindert. Somit war eines<br />
der größten Probleme von Heckriemenantrieben<br />
bereits gelöst – so viel zur Theorie.<br />
Praktisch ist es jedoch so, dass sich ein Riemen dieser<br />
Länge unter starker Belastung im Lasttrum (freier, nicht<br />
aufliegender, ziehender Teil des Riemens) trotz seines<br />
Kevlarzugstrangs stark dehnt. In Folge dessen „klingelt“<br />
er fröhlich im Heckrohr auf Leertrumseite (freier, nicht<br />
aufliegender, gezogener Teil des Riemens) vor sich hin.<br />
Der erste Prototyp zeigte weiter, dass der Riemen bei<br />
Extrembelastungen zu starken Schwingungen neigt.<br />
Die ersten Tests im Jahr 2010 mit einem Feder-Riemenspanner<br />
zeigten zwar eine Besserung, der Riemen<br />
konnte aber nicht am Schwingen gehindert werden.<br />
Die finale Lösung war daher ein Federdämpfersystem.<br />
Es spannt den Riemen automatisch nach,<br />
verhindert das Klingeln sowie die Schwingungen.<br />
Somit bleibt der Riemen selbst bei geringer Riemenvorspannung<br />
und extremen Belastungen absolut<br />
ruhig. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Riemen<br />
bei starken Temperaturunterschieden nicht mehr<br />
manuell nachspannen muss. Mit dieser Eigenentwicklung<br />
konnten wir erstmalig einen Riemenantrieb<br />
für das Heck in der 700er-Klasse perfektionieren.<br />
Mittlerweile fand unsere Entwicklung bereits Einzug<br />
in die Hubschrauber namhafter Hersteller. So ist zum<br />
Beispiel auch der Diabolo von minicopter mit einem<br />
Heckriemenspanner/-federdämpfer ausgestattet.<br />
Heckpartie<br />
Extreme Belastungsflüge mit unserem ersten<br />
Prototyp zeigten darüber hinaus, dass sich ein<br />
25-mm-Heckrohr bei großen Belastungen in 700er-<br />
<strong>Heli</strong>mechaniken stark verbiegt, womit selbst die<br />
Heckabstrebungen kläglich überfordert sind. Aus<br />
diesem Grund gingen wir den Schritt in Richtung<br />
30-mm-CFK-Heckrohr. Dieses ist um Welten stabiler,<br />
der Heckriemen kann schonender geführt werden<br />
und als Schmankerl werden die Heckstreben nicht<br />
mehr benötigt. Auch hier scheint uns der Markttrend<br />
mit dickeren Heckrohren zu folgen.<br />
Die beiden ersten Prototypen des Banshee, zu Testzwecken noch mit<br />
unterschiedlichen Controllern und Motoren (5035 und 4525) bestückt<br />
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Wir wünschen Euch und Euren Lieben frohe Weihnachten,<br />
erholsame Feiertage, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr<br />
und freuen uns auf Euren nächsten Besuch!<br />
Auf diesem Weg möchten wir uns für euer Vertrauen<br />
im Jahr 2011 bedanken und wünschen Euch<br />
einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012 !<br />
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Komponenten<br />
AuSSenläufermotor Kontronik Pyro 700-52<br />
Controller Kontronik Jive 120+ HV<br />
Taumelscheiben-Servos (3)robbe/Futaba BLS 452<br />
Heckrotorservo robbe/Futaba BLS251<br />
Empfänger robbe/Futaba R6208SB-HV<br />
Flybarless-System BeastX microbeast<br />
HauptrotorblätterBBT Maniac³ 703mm<br />
Heckrotorblätter Rotortech 105 mm<br />
LiPo-Akkusbis zu 16s/3.700 mAh<br />
gen schon im Keim zu ersticken. Durch die hohe<br />
Heckrotordrehzahl kann dennoch eine sehr gute<br />
Performance bei relativ geringen Heckausschlägen<br />
erreicht werden. Hintergedanke dabei war, einen<br />
Strömungsabriss an den Heckrotorblättern und die<br />
dabei auftretenden Belastungen zu vermeiden. So<br />
ist es möglich, dass es – trotz eines extrem steifen<br />
Chassis und dem Einsatz eines CFK-Heckrohrs ohne<br />
jegliche Abstrebungen – zu keiner Zeit während des<br />
Betriebs zu einem Aufschwingen des Hecks kommt.<br />
In den beiden Prototypen haben wir bisher käufliche<br />
Heckrotorelemente (Steuerhülse-/brücke) sowie<br />
Alu-Blatthalter getestet. Hier arbeiten wir noch an<br />
eigenen Lösungen.<br />
Rotorkopf<br />
Bei den ersten Prototypen wurden noch kommerziell<br />
verfügbare Rotorkopf-Komponenten eingesetzt.<br />
Zurzeit befindet sich unser eigenes Rotorkopfsystem<br />
in der Testphase. Auch hier versuchen wir, neue<br />
Lösungen für bekannte Probleme zu finden. Hauptaugenmerk<br />
liegt hier auf der Dämpfung und einem<br />
belastbareren Aufbau aus Wellen und Lagern. Unser<br />
Exemplar hat eine hohle 10 mm starke Blattlagerwelle<br />
und wird zukünftig auf einer 12-mm-Hauptrotorwelle<br />
sitzen. Weitere Details werden nach Abschluss<br />
der Entwicklungsarbeit auf unserer Webseite bekannt<br />
gegeben.<br />
und damit sind die auftretenden Beschleunigungskräfte<br />
soweit wie möglich minimiert. Dies führt zu<br />
einer erhöhten Dynamik des gesamten Systems bei<br />
verringertem Energie-Einsatz. Akkus mit 55 mm Breite<br />
und 60 mm Höhe passen in das derzeitige Chassis<br />
und werden mit zwei Klettbändern gesichert. Dabei<br />
wird das Pack bündig bis zur vorderen Chassiskante<br />
eingeschoben, um den optimalen Schwerpunkt zu<br />
erreichen.<br />
Schmalhans<br />
Die von uns mit CAD entworfene Haube ist extrem<br />
schmal (100 mm an der breitesten Stelle) und nach<br />
bestem Wissen aerodynamisch geformt. Dabei gilt<br />
es, einen Kompromiss zwischen Funktionalität und<br />
Ästhetik zu finden – und natürlich eine Hülle um das<br />
Chassis zu bilden. Durch die extrem schmale Bau-<br />
Massenverteilung<br />
Alle eingebauten Komponenten befinden sich<br />
oberhalb des Heckrohrs (Motor, Controller, Servos<br />
und weitere <strong>RC</strong>-Komponenten). Die Akkuposition ist<br />
bis ans Maximum nach oben gelegt. Somit liegt die<br />
Hauptmasse so nah wie möglich an der Rotorebene<br />
108<br />
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form sind so Geschwindigkeiten von weit mehr als<br />
200 Stundenkilometer (km/h) mit der Standardausführung<br />
des Banshee möglich. Das Gewicht der<br />
Haube beträgt durch die Ausführung in CFK lediglich<br />
130 Gramm.<br />
Ausblick<br />
Es ist geplant, die bisherige Chassisbreite von bisher<br />
55 auf 60 mm zu erweitern, um so dem Trend zu<br />
immer breiteren LiPo-Zellen Rechnung zu tragen.<br />
Ebenso wird trotz der bisherigen guten Erfahrungen<br />
mit einer 10-mm-Hohlwelle der Durchmesser der<br />
Hauptrotorwelle auf 12 mm vergrößert, um noch<br />
mehr Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus<br />
wollen wir noch kleinere Anpassungen in den Banshee<br />
einfließen lassen, um so in die zukünftige Vermarktung<br />
optimal zu starten. Alle weiteren Infos werden<br />
wir zu gegebener Zeit auf unserer Homepage<br />
(www.banshee-helicopters.de) veröffentlichen. n<br />
Spezial-Setup des Weltrekord-Modells<br />
Speed-Banshee<br />
Gegen die landläufige Meinung wurde der Banshee<br />
von uns keinesfalls rein zum Speedfliegen entworfen.<br />
Dennoch war sehr schnell klar, dass er aufgrund<br />
seines schlanken und aerodynamisch günstigen Aufbaus<br />
sehr gute Gene für das Speedfliegen mitbringen<br />
würde. Hierzu trägt natürlich weiterhin bei, dass<br />
die Mechanik für sehr große Belastungen ausgelegt<br />
wurde und diese ohne Murren verarbeiten kann.<br />
Daher war uns sehr schnell klar, dass der bisherige<br />
offizielle Weltrekord von 190 km/h im Modellhubschrauber-Speedflug<br />
nach dem Reglement der FAI<br />
aus dem Jahr 2010 angreifbar ist.<br />
So haben wir uns im Sommer 2011 an die Arbeit<br />
gemacht und es entstanden schnell die ersten<br />
Entwürfe für den Speed-Banshee, bei denen eine<br />
optimierte Aerodynamik im Mittelpunkt unserer<br />
Arbeiten stand. Weiterhin sollte erstmalig das bisher<br />
stärkste Antriebssystem im <strong>RC</strong>-Hubschrauberbereich<br />
verwendet werden. Das Antriebskonzept und dessen<br />
Auslegung konnten wir ohne Änderungen aus dem<br />
3D-Banshee hierfür verwenden. Lediglich ein neues<br />
Chassis-Design war notwendig, um sowohl den 16s-<br />
LiPo-Akku als auch den YGE-Prototypen-Controller<br />
Unter anderem bekam der Speed-Banshee<br />
gegenüber dem normalen Banshee eine<br />
aerodynamisch vollständig überarbeitete<br />
Kabinenhaube spendiert. Highlight<br />
hier die beiden NACA-Duct-Einlässe zur<br />
Zwangsbelüftung des Controllers<br />
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des Typs 160 UHV aerodynamisch günstig verbauen<br />
zu können. Die mit Hilfe des CAD konstruierte Vollverkleidung<br />
wurde anschließend von uns handlaminiert.<br />
Dabei ist die Integration von sogenannten<br />
NACA-Duct-Einlässen (laminar an der Haubenoberfläche<br />
strömende Luft wird durch einen durch die<br />
Rand wirbel hervorgerufenen Effekt abgesaugt) in<br />
die Haube zur Zwangsbelüftung des Controllers<br />
ein weiteres Highlight unseres Designs. Zusätzlich<br />
entwarfen wir ein strömungsoptimiertes Landegestell<br />
und eine Heckfinne aus Titan.<br />
Das erfolgreiche Banshee-<br />
Team kann stolz sein<br />
auf seine bisherigen<br />
Leistungen (von links):<br />
Hansjörg Schilp,<br />
Sigmund Dichtl und<br />
Christian Köperl<br />
Auch der Heckausleger<br />
bekam eine superleichte,<br />
aerodynamische<br />
Vollverkleidung, deren<br />
Profilschnitt hier gut<br />
erkennbar ist<br />
Der 16s-LiPo-Akku in Verbindung mit dem extrem<br />
drehmomentstarken Okon-Motor Powercroco 5035<br />
EVO (mehr Details unter www.powercroco.de)<br />
sorgen für einen sehr harmonischen und vor allem<br />
sparsamen Antrieb im Speedeinsatz. Bei einer<br />
Hauptrotordrehzahl von 2.400 Umdrehungen<br />
pro Minute (U/min) und 16 Grad Maximum-Pitch<br />
werden im Schnitt nur etwa 7,5 kW bei etwa 125<br />
Ampere gezogen. An dieser Stelle möchten wir uns<br />
bei Dr. Ralph Okon für die spezielle Wicklung des<br />
Motors mit 2 mm starkem Kupferlackdraht herzlich<br />
bedanken.<br />
Der Controller wurde im Governor-Store-Modus<br />
betrieben. Die erste Flugphase lag für den Landeund<br />
Startvorgang bei etwa 1.200 Umdrehungen pro<br />
Minute (U/min). Bei der zweiten Flugphase lagen<br />
bereits 2.200 U/min am Rotorkopf an, um zügig in<br />
die Einflugposition zu gelangen. Die Wettkampfdrehzahl<br />
in der dritten Flugphase lag bei gehaltenen<br />
2.400 U/min. Hier ist anzumerken, dass der Controller<br />
unter Last komplett offen war, um eine unnötige<br />
Erwärmung durch Regeleingriffe zu vermeiden. Mit<br />
diesem Setup waren unter Wettbewerbsbedingungen<br />
maximal vier Minuten Flugzeit möglich.<br />
Nach einem Flug hatte der Controller dank effektiver<br />
Kühlung nie mehr als 40 Grad Celsius (°C). Ähnlich<br />
unproblematisch war die Wärmeentwicklung des<br />
Motors; hier lagen die Werte nie über 70 °C. Die<br />
Datenaufzeichnung erfolgte über das Unilog2 von<br />
Links im Bild Ralph Okon, der für den Bau des<br />
leistungsstarken Scorpion-Power-Motors verantwortlich<br />
zeichnet. Neben ihm Christian Köperl<br />
SM-Modellbau. Die Drehzahl wurde mit einem<br />
Sensor über die Motorphase gemessen. Leistung<br />
beziehungsweise Strom und Spannung wurden herkömmlich<br />
über einen 400-Ampere-Sensor geloggt.<br />
Am Boden erfolgte anschließend eine direkte Datenanalyse<br />
auf einem Laptop.<br />
Vor eine weitere Problematik stellte uns der 16s LiPo-<br />
Akku. Die bisher verfügbare Ladetechnik war hier<br />
überfordert. Zum damaligen Zeitpunkt gab es außerdem<br />
kein erprobtes BEC, das mit 67 Volt Eingangsspannung<br />
funktionierte. Es blieb uns also nichts anderes<br />
übrig, als zwei 8s LiPo-Packs zu konfektionieren<br />
und separat zu laden. Von einem der beiden Packs<br />
haben wir die Spannung für das Western Robotics<br />
Super-BEC abgegriffen. FAI-Vorgabe war weiter, ein<br />
„berührungssicheres“ Steckersystem zu verwenden.<br />
In Summe ergab sich daraus eine nicht zu unterschätzende<br />
Verkabelungsproblematik.<br />
Weltrekordflug<br />
Das Weltrekordfliegen 2011 fand wie die letzten<br />
Jahre auf dem Flugplatz Rothenburg in der Oberlausitz<br />
statt. Beim Speedfliegen nach FAI-Norm wird die<br />
maximale Durchschnittsgeschwindigkeit aus dem<br />
Blick auf die erste<br />
Getriebestufe. Der<br />
drehmomentstarke Okon-<br />
Motor Powercroco 5035<br />
EVO (mehr Details unter<br />
www.powercroco.de)<br />
sorgt für einen kraftvollen,<br />
aber sparsamen Antrieb<br />
Die untere Chassisansicht<br />
verdeutlicht die geschickte<br />
Umlenkung des langen<br />
Heckrotorriemens,<br />
der zu keiner Zeit ins<br />
Flattern kommt<br />
110 www.rc-heli-action.de
jeweils schnellsten Hin- und Rückflug innerhalb eines<br />
Versuchslaufs ermittelt. Die Messstrecke hat eine<br />
Länge von 200 Meter (m) und liegt in einem 20 m<br />
breiten Korridor, der in einer Flughöhe zwischen 5<br />
und 35 m durchflogen werden muss. Der Messstrecke<br />
vorgeschaltet sind zudem nochmal 100 m, die<br />
in gleicher Breite und Höhe wie der Messkorridor zu<br />
durchfliegen sind. Der Pilot muss also zusammen mit<br />
seinem Helfer sein Modell mit maximaler Geschwindigkeit<br />
und mit möglichst geringen Steuereingaben<br />
durch einen 300 m langen Tunnel fliegen, um eine<br />
FAI-konforme Messung zu erhalten. Abzüglich der<br />
Messtoleranzen ergibt sich dann im Idealfall ein<br />
neuer Weltrekord nach FAI-Regeln.<br />
Intensive, ungezählte<br />
Testflüge mit akribischer<br />
Auswertung der<br />
jeweiligen Ergebnisse und<br />
permanenter Optimierung<br />
gingen voraus, um das<br />
Projekt Banshee auf<br />
Erfolgskurs zu schicken<br />
Die bisherige Rekordmarke von Oliver Jellen, aufgestellt<br />
im Jahr 2010 mit einem Henseleit Three Dee<br />
Rigid, konnten wir sehr deutlich von 190 auf 240<br />
km/h verbessern. Windbegünstigt wurden einzelne<br />
Messflüge vom Speed-Banshee mit bis zu 265 km/h<br />
Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen. Es konnte<br />
deutlich gezeigt werden, dass Geschwindigkeiten<br />
von weit über 200 km/h nahezu beliebig und auch<br />
bei schwierigen Windbedingungen möglich sind.<br />
Rechte Chassisseite mit<br />
dem Federdämpfersystem<br />
für den Heckriemen.<br />
Unser Team hofft, mit unserem Ergebnis bei dem<br />
einen oder anderen Speedflieger eigene Ambitionen<br />
geweckt zu haben. Leider waren zum Weltrekordfliegen<br />
2011 keine weiteren Piloten in der F5 Open<br />
Klasse (Elektrohelis) angereist. Es wäre schön, wenn<br />
bei den kommenden Speedcups und den Weltrekordversuchen<br />
mehr Piloten teilnehmen würden,<br />
um die bisherigen Rekorde weiter zu verbessern.<br />
Dabei zählt unserer Meinung nach rein der olympische<br />
Gedanke nach dem Motto „möge der Bessere<br />
gewinnen“.<br />
KOMPONENTEN<br />
Modell Speed-Banshee<br />
AuSSenläufermotor Powercroco Scorpion 5035 EVO<br />
Controller YGE 160 UHV (Prototyp)<br />
Taumelscheiben-Servos (3)robbe/Futaba BLS 156 HV<br />
Heckrotorservo robbe/Futaba BLS 256 HV<br />
Flybarless-System BeastX microbeast<br />
BEC-System Western Robotics Super-BEC<br />
Datenaufzeichnung Unilog 2<br />
HauptrotorblätterRadix FBL/BBT Maniac³<br />
Heckrotorblätter Rotortech 85 mm<br />
Empfänger robbe/Futaba R6208SB-HV<br />
Sender robbe/Futaba T8FG<br />
LiPo-AkkusRockamp 16s/3.700 mAh 65C<br />
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass die gesamte<br />
Organisation des Weltrekordfliegens seitens <strong>RC</strong>-<br />
Network, den Sportzeugen und den Verantwortlichen<br />
des Flugplatzes Rothenburg perfekt war. Es war<br />
insgesamt eine super spannende Veranstaltung. Die<br />
Stimmung vor Ort war entspannt locker und sehr<br />
fair, auch unter den Mitbewerbern. Herzlichen Dank<br />
auch an unsere Sponsoren für die Unterstützung<br />
beim Weltrekord 2011. Allen voran seien hier freakware,<br />
BeastX, Rockamp, Scorpion Motors, YGE und<br />
World-of-<strong>Heli</strong> genannt. n<br />
Bei Speedflügen ist es sehr schwer, mit<br />
der Kamera nachzukommen. Kein Wunder –<br />
Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu<br />
265 km/h sind keine Ausreißer<br />
www.rc-heli-action.de 111
vorschau<br />
Heft 2/2012 erscheint<br />
am 20. Januar 2012.<br />
<strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong> gibt es dann unter anderem mit Berichten über ...<br />
... den Align T-Rex 450<br />
Pro V2 von robbe, ...<br />
... den AH-64 Freedom<br />
Apache von Scaleflying, ...<br />
... und der Eigenbau<br />
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Redaktion <strong>RC</strong>-<strong>Heli</strong>-<strong>Action</strong><br />
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Einsendeschluss ist der 10.01.2012. Die Lösung schickt Ihr via Mail an web-race@rc-heli-action.de oder per Post an folgende Adresse:<br />
Wellhausen & Marquardt Medien, Stichwort Web-Race, Hans-Henny-Jahnn-Weg 51, 22085 Hamburg. Der Gewinner wird unter<br />
allen Teilnehmern ausgelost.<br />
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ebenso die Teilnahme von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wellhausen & Marquardt Medien<br />
und deren Familien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklären sich zudem damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinn fall auf<br />
www.rc-heli-action.de veröffentlicht wird. Deine persönlichen Daten werden ausschließlich verlagsintern und zu Deiner Information<br />
genutzt. Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte.
dasletzte<br />
Über Geldesel und persönliche Vorlieben<br />
Individualisten Von Roland Hermann<br />
Unser Vereins-Jungspunt und <strong>Heli</strong>-Ass<br />
Miguel lässt es krachen. Sein neuer<br />
700er-Flybarless-<strong>Heli</strong> geht wirklich gut.<br />
Obwohl er dieses Fluggerät erst vor<br />
knapp zwei Wochen erstmals in Betrieb<br />
genommen hat, gibt er der heißblütigen<br />
Maschine bereits so kräftig die<br />
Sporen, dass einem Angst und Bange<br />
wird. Da sind seine hoch angesetzten<br />
Speedflüge ja fast schon eine Erholung,<br />
wenn er mit geschätzten 200 Stundenkilometern<br />
und einem wummernden<br />
Begleitgeräusch über unseren Flugplatz<br />
gebrettert kommt. Schlimmer anzuschauen<br />
ist seine tiefe 3D-Bodenakrobatik,<br />
die hochgradig chaotisch und<br />
riskant aussieht.<br />
Miguel gefällt diese Art des Fliegens –<br />
so auch heute mal wieder. Flips in<br />
Ameisen kniehöhe, dann senkrechtes<br />
Steigen in Rückenfluglage auf etwa 100<br />
Meter Höhe, um den <strong>Heli</strong> im Anschluss<br />
in pirouettierender Messerfluglage wieder<br />
spielerisch senkrecht nach unten<br />
fallen zu lassen. Knapp über dem Boden<br />
wieder abfangen und dann eine tief<br />
geflogene Speed-Rückenflug-Acht. Die<br />
zweite Acht noch schneller und tiefer.<br />
Plötzlich krawumm – die Fetzen fliegen<br />
im Umkreis von dutzenden Metern<br />
umher. Das war etwas zu tief. Das Heck<br />
hatte beim letzten Manöver Bodenberührung<br />
und sorgte dafür, dass binnen<br />
Bruchteilen von Sekunden ein Trümmerhaufen<br />
auf dem Platz verteilt war.<br />
Betroffene Stille. Da half auch nicht<br />
die Erinnerung daran, dass Miguel uns<br />
neulich erzählte, dass die Zuschauer auf<br />
großen 3D-<strong>Heli</strong>-Events immer laut gröhlen,<br />
pfeiffen und applaudieren, wenn es<br />
kracht. Aus Begeisterung, sagte er. Aha.<br />
Bei uns im Verein ist das anders. Da gibt<br />
es bei einem Absturz keinen Beifall. Eher<br />
Mitleids-Bekundungen, Schadenfreude<br />
oder sogar kräftige Schelte.<br />
Hubert, <strong>Heli</strong>-Veteran und Verfechter<br />
des klassischen Good-Old-Style-Scale-<br />
Fliegens, schüttelt nur den Kopf über<br />
diese <strong>Heli</strong>-Tragödie. Er sagt nichts – und<br />
das braucht er auch nicht. Denn jeder,<br />
der ihn kennt, weiß, was in ihm vorgeht.<br />
Man hört ihn in Gedanken sagen:<br />
Jungspunte, fliegen heutzutage wie<br />
der Teufel persönlich, haben aber keinen<br />
Respekt mehr vor dem Flug gerät!<br />
Das kann doch eigentlich keinen Spaß<br />
machen, dauernd Ersatzteile kaufen und<br />
den <strong>Heli</strong> wieder reparieren zu müssen,<br />
mal ganz zu schweigen vom finanziellen<br />
Aufwand, der damit einher geht. Für<br />
Hubert bedeutet diese risikobehaftete<br />
Art des Fliegens „Geld zum Fenster rausschmeißen“,<br />
wie er neulich sagte.<br />
Gut, das ist bekannterweise seine persönliche<br />
Meinung zu diesem Thema.<br />
Noch besser ist, dass er jetzt seinen<br />
Mund hält. Vielleicht ist er aber auch<br />
nur still, weil Hubert wiederum Angst<br />
davor hat, dass Miguel möglicherweise<br />
den Ball zurückwerfen könnte. Hubert<br />
baut nämlich ein Super-Scale-Modell<br />
mit Turbine – und das ist in Miguels<br />
Augen „rausgeschmissenes Geld“.<br />
Gut, dass manche Sachen nicht ausgesprochen<br />
werden. Soll doch jeder<br />
auf individuelle Art bei der Ausübung<br />
seines Hobbys genau den Spaß haben,<br />
den er sich wünscht. Und um das<br />
Thema abzuschließen: Hubert ist<br />
neulich auch abgestürzt. Er hatte den<br />
Abstand seines Jet Ranger zum einzigen<br />
Baum am Ende unseres Flugplatzes<br />
falsch eingeschätzt. n<br />
I m p r e s s u m<br />
Herausgeber<br />
Tom Wellhausen<br />
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bereit die naturgesetze zu ignorieren?<br />
der neue blade ® 450 ist der Wahnsinn in 3d! achTung! diese vollkommen neue und<br />
überlegene konstruktion von blade ist äußerst präzise, giftig und absolut spektakulär –<br />
und das bereits serienmäßig aus der box; akku laden und los geht’s! das blade<br />
entwicklerteam hat diesen beeindruckenden hubschrauber von grund auf neu entwickelt<br />
und ihm eine so fortschrittliche Technik und mechanik implantiert, dass er es mit wesentlich<br />
größeren und teureren maschinen aufnehmen kann. der blade 450 ist die ultimative<br />
kunstflugmaschine – nimm ihn hart ran – denn dafür haben wir ihn konstruiert.<br />
einige innovationen des blade 450:<br />
neu vollkommen neues rotorkopfdesign<br />
neu gewichtete rotorblattschrauben für perfekte heck-reaktion<br />
neu e-flite ® g210hl mems kreisel für ausgezeichnete heading hold leistungen<br />
neu e-flite ds76T heckservo für kurze reaktionszeiten<br />
neu e-flite 35a Pro s-bec bürstenloser regler für mehr kraft und effizienz<br />
neu e-flite 3s 11.1 v 2200 mah 30 c li-Po akku<br />
neu vergrößerter durchmesser des heckrohrs für optimale Festigkeit und Präzision<br />
neu spektrum dX6i dsmX 6-kanal sender mit vorprogrammiertem setup (nur rTF)<br />
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AbfLuggewicht: 760 g<br />
RotoR DuRchmesseR: 720 mm<br />
hAuptmotoR: e-flite 420h bürstenloser außenläufer, 3800 kv (installiert)<br />
RegLeR: e-flite 35a bürstenloser Pro s-bec<br />
empfängeR: spektrum ar6115e 2.4ghz dsmX (installiert)<br />
Taumelscheiben-servos: e-flite ds76 digital (3 stück installiert)<br />
heckroTor-servo: e-flite ds76T digital (installiert)<br />
kreisel: e-flite g210hl mems micro heading lock kreisel<br />
akku: e-flite 3s 11.1 v 2200 mah 30c li-Po (rTF-version)<br />
ladegeräT: e-flite dc3s 11.1v li-Po balancer (rTF-version)<br />
sender: spektrum dX6i 2.4 ghz dsmX 6-kanal computer sender (rTF-version)<br />
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der blade 450 3d ist als ready-to-Fly und bind-n-Fly ® basic version verfügbar.<br />
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© 2011 Horizon Hobby, Inc. The Spektrum trademark is used with permission of Bachmann Industries, Inc. All other marks are trademarks<br />
or registered trademarks of Horizon Hobby, Inc. U.S. patent number 7,391,320. Multiple Patents Pending. www.bladehelis.com 27567.G