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das dental labor Wir sind Partner des Labors (Vorschau)

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“<br />

c Ab Seite 126 Im Gespräch mit Michaela Flussfisch<br />

Serie<br />

Keine Angst vor großen Tieren<br />

c Ab Seite 138 Karl-Heinz Georgis Bilderwelt<br />

Das Konzept der Natur<br />

c Ab Seite 166 Aufstellung nach den Gesetzen <strong>des</strong> natürlichen Gebisses<br />

Februar 2012 · 60. Jahrgang<br />

www.dlonline.de<br />

2


Editorial<br />

Wie tickt Ihr Kunde?<br />

Es ist von Vorteil, zu wissen, wie<br />

unsere <strong>Partner</strong> privat und im beruflichen<br />

Umfeld „ticken“. Nicht<br />

nur, um besser und harmonischer miteinander<br />

zu kommunizieren, sondern<br />

auch, um die richtige Ansprache zu finden.<br />

Und, in der Konsequenz, um sinnvolles<br />

Marketing und/oder Erfolg versprechende<br />

Neukundenakquise zu<br />

be treiben. Ihr Hauptkunde ist der Zahnarzt.<br />

Dass diese Liaison nicht immer ohne<br />

Stolpersteine ist, wissen wir alle.<br />

Und wir wissen auch, <strong>das</strong>s sich auf beiden<br />

Seiten immer wieder Szenarien abspielen,<br />

die in einem professionellen<br />

Miteinander nichts zu suchen haben.<br />

Ich erinnere in diesem Zusammenhang<br />

an unsere gemeinsame „Ethikdiskussion“<br />

vor etlichen Jahren. Dass sie immer<br />

noch aktuell ist, ist zu vermuten.<br />

Nun liegt die aktuelle „LA-Dent-Studie<br />

2011“ vor und sie verrät uns einiges<br />

über <strong>das</strong> Mediennutzungsverhalten<br />

von Zahnärzten. Insgesamt wurden 532<br />

Zahnärzte in persönlichen Interviews<br />

befragt. Was auffällt: Niedergelassene<br />

Zahnmediziner <strong>sind</strong> nach wie vor intensive<br />

Fachzeitschriftenleser; <strong>das</strong> heißt,<br />

sie nehmen gern Gedrucktes in die<br />

Hand und vertrauen der Expertise ihrer<br />

Fachzeitschrift, ähnlich wie Sie dies<br />

(hoffentlich) mit „Ihrem“ <strong>dental</strong> <strong>labor</strong><br />

tun. Marktführer unter den zahnmedizinischen<br />

Fachzeitschriften ist immer<br />

noch unangefochten ZM – Zahnärztliche<br />

Mitteilungen, gefolgt von Der Freie<br />

Zahnarzt. Weitere wichtige Informationsquellen<br />

<strong>sind</strong> für den Zahnarzt Fachbücher,<br />

Kollegenaustausch, Kongresse/Fachtagungen<br />

und <strong>das</strong> Internet, wobei<br />

dieses primär für E-Mails und<br />

wissenschaftliche Recherche genutzt<br />

wird. Immerhin: 84,8 Prozent der be-<br />

fragten Zahnärzte besuchen auch die<br />

Websites der Dentalindustrie. Sehr<br />

wenig genutzt als Informationsquellen<br />

werden hingegen Post-Mailings.<br />

Was <strong>das</strong> für Sie bedeutet? Dass wir<br />

es mit einer auf der einen Seite „konservativen“<br />

Gruppe zu tun haben,<br />

die auf konventionellem Wege angesprochen<br />

werden will; gleichzeitig<br />

jedoch nicht mit 0815-Massenmailings<br />

zu ködern ist. Und, <strong>das</strong>s<br />

auch <strong>das</strong> Internet bei der Präsentation<br />

Ihres <strong>Labors</strong> zunehmend eine<br />

Rolle spielen wird, Warum soll ein<br />

Zahnarzt, der die Leistungen eines <strong>Labors</strong><br />

beurteilen will oder auf der Suche<br />

nach einem neuen Keramikspezialisten<br />

ist, nicht auf dieselbe Weise vorgehen<br />

als wenn er Produkte von Dentalfirmen<br />

recherchiert?<br />

Denken wir noch einen Schritt weiter.<br />

Nachdem Fachliteratur immer noch die<br />

wichtigste aller Informationsquellen ist,<br />

sollten Sie sich überlegen, ob Sie – zum<br />

Beispiel im <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> – nicht den einen<br />

oder anderen Fachartikel veröffentlichen.<br />

Ein solcher Nachweis Ihrer fachlich-publizistischen<br />

Aktivität würde Ihnen<br />

einen großen Vorsprung in punkto<br />

„positiver Wahrnehmung“, Profilierung<br />

und Imagegewinn sichern. Und keine<br />

Sorge: Überall wird nur mit Wasser gekocht<br />

… <strong>das</strong> Schreiben von Fachbeiträgen<br />

ist „halb so wild“. Wenn Sie mögen,<br />

rufen Sie mich an, dann reden wir darüber.<br />

In diesem Sinne<br />

Ihre<br />

e Dr. Angelika Schaller,<br />

Chefredakteurin<br />

PS: Eine Info in eigener Sache: Ab sofort gibt es eine monatliche dl-Videoreihe auf<br />

www.dlonline.de<br />

www.facebook.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong> • www.twitter.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong><br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 103


Glosse<br />

S<br />

eien wir mal ehrlich: Der Versuch, aus den<br />

europäischen Nationalstaaten einen Einheitsblock<br />

mit gleichem Schulwesen, gleicher<br />

Gesetzgebung und einheitlicher Verwaltungsstruktur<br />

zu machen, ist ein verwegenes Vorhaben.<br />

Selbst die erste Weg-Etappe, die Einführung einer<br />

einheitlichen Währung war, so denken mittlerweile 72<br />

Prozent der Deutschen, keine besonders tolle Idee.<br />

Europa geht politisch, ethisch-moralisch und nicht zuletzt<br />

finanziell an zwei Krücken und droht umzufallen.<br />

Während der Norden noch um Lösungen ringt, von den<br />

Briten mal abgesehen, die sich eigentlich nie als Europäer<br />

gesehen haben und die finanztechnisch sowieso<br />

schon mit der Autoindustrie und dem Schiffsbau<br />

ihr gesamtes Tafelsilber verscherbelt haben, versinkt<br />

der Süden in einer Art Schuldenagonie. Länder, die<br />

einstmals den Rest der Welt (Kanada, Südamerika,<br />

Afrika, Indien) als koloniale Geisel hielten und erbarmungslos<br />

ausbeuteten, stehen vor dem Finanzkollaps.<br />

Portugal, Italien, Spanien und nicht zuletzt Griechenland<br />

versuchen die drohende Staatspleite irgendwie<br />

zu verhindern. Agonie ist griechisch und heißt soviel<br />

wie „Qual“, und genau <strong>das</strong> empfindet man, bei Sichtung<br />

der Hellenen-Inseln. Gründe für die <strong>des</strong>olate Situation<br />

gibt es genug: Bonuszahlungen für ein pünktliches<br />

Erscheinen am Arbeitsplatz oder ein 17-köpfiges<br />

Gremium für die Verwaltung eines seit Jahrzehnten<br />

ausgetrockneten Sees – im Verbraten von Geld <strong>sind</strong><br />

die Erben Platos echte Weltmeister. Für die nicht wenigen<br />

steinreichen Griechen hat sich kaum etwas geändert;<br />

es werden weiterhin die Euro-Millionen nach<br />

Zypern in Sicherheit gebracht oder über Verwandte in<br />

die sichere Schweiz oder Norwegen transferiert. Angeblich<br />

soll ein Geheimtipp unter griechischen Ölmagnaten<br />

die Gründung einer defizitären Bank sein, um<br />

sich dann von deutschen Steuerzahlern „retten“ zu<br />

lassen – <strong>das</strong> kann aber auch ein Gerücht sein. Was ist<br />

nur aus der „Wiege Europas“ geworden, dem Land der<br />

Mathematiker und Philosophen? In der Antike ging<br />

alle Macht von DEMOS, dem Volke aus – die heutigen<br />

Machthaber legen auf DEMOS keinen gesteigerten<br />

Wert mehr und stellen dem DEMONSTRIERENDEN Volk<br />

allenfalls eine Hundertschaft Soldaten und Wasserwerfer<br />

entgegen. Dabei hatte man es sich mit einer<br />

Menge ulkiger Gesetze und Sonderregelungen so richtig<br />

gemütlich gemacht. Ein paar Beispiele? 1) Geschiedene<br />

Töchter von Beschäftigten <strong>des</strong> Öffentlichen<br />

Dienstes (etwa 40.000) erhalten nach dem Tod ihrer<br />

Eltern deren vollständige Pension, was die Staatskasse<br />

jährlich mit 550 Millionen Euro belastet.<br />

Alle Beamten können, wenn sie wollen, schon vor Erreichen<br />

<strong>des</strong> 50. Lebensjahres in Rente gehen, bei vollen<br />

Bezügen.<br />

2) Für Kenntnisse über die Benutzung eines Computers,<br />

die Beherrschung einer Fremdsprache oder für<br />

<strong>das</strong> Arbeiten im Freien (Forstbedienstete), können 1300<br />

Euro im Monat als Bonus fällig sein. 3) Taxiunternehmen,<br />

Friseure und Restaurants dürfen einmal im Jahr<br />

eine steuerfreie Sondergebühr, sozusagen als Weihnachtsgeschenk,<br />

erheben, da sie als einzige nur 13<br />

und nicht 14 Monatsgehälter kassieren wie alle anderen.<br />

4) Die Beschäftigten der komplett verschuldeten<br />

Fluggesellschaft Olympic Airlines haben einige nette<br />

Privilegien, ALLE Angehörigen können mit der Airline<br />

kostenlos fliegen, was dem Staat ebenfalls Millionen<br />

Nord-Süd-Gefälle<br />

kostet – und vieles mehr. Außerdem werden jährlich<br />

14 Milliarden in die Lan<strong>des</strong>verteidigung gesteckt, vermutlich<br />

aus Angst vor der Lynchjustiz aufgebrachter<br />

Urlauber aus Deutschland und Frankreich, die nicht<br />

einsehen, warum sie diesen Schwachsinn finanzieren<br />

sollten. Da die Griechen außer Oliven und süßem Wein<br />

nichts zu bieten hatten, wurde angeblich als Sicherheit<br />

für die Milliarden Euro, die Deutschland zur Abwendung<br />

der griechischen Staatspleite bereits leistete,<br />

von Beamten <strong>des</strong> Kanzleramtes der Olymp gepfändet.<br />

Laut Bun<strong>des</strong>presseamt hat eine lippische Spedition<br />

den Hügel bereits abgeholt und im Teutoburger Wald<br />

neu positioniert. Alte Bewohner wie Göttervater Zeus<br />

und Kriegsgott Ares, sollen stinksauer auf den Umzug<br />

reagiert haben, während Poseidon und Hermes angeblich<br />

bereit waren, gegen eine regelmäßige Lieferung<br />

von Nektar den Bielefelder Fußballclub Arminia<br />

zu managen und die plötzlich aufgetretene Wolfsplage<br />

im Weserbergland zu beseitigen. Na dann …<br />

UMA<br />

E-Mail dl.redaktion@vnmonline.de<br />

104 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


VITAPAN PLUS ®<br />

Innen vollkommen. Außen vollendet.<br />

Der Klassiker unter den Frontzähnen – aus Ansprüchen<br />

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Anforderungen wachsen, Bedürfnisse ändern sich. Darauf gilt<br />

es, zu antworten. Dies haben wir getan: VITAPAN PLUS ist die<br />

weiterentwickelte Ergänzung von VITAPAN und mit seiner modernisierten<br />

Anatomie die perfekte Symbiose aus Ästhetik<br />

und Funktion. Hierzu zählen unter anderem verbesserte<br />

Winkelmerkmale für eine harmonischere Frontaufstellung,<br />

verbreiterte Zahnhälse zur altersgerechten Zahnfleischgestaltung<br />

und eine optimierte Schichtung für mehr Lebendigkeit.<br />

Das ist Ihr Plus an Multifunktionalität, Ästhetik und Sicherheit.<br />

Das ist Ihr VITAPAN PLUS./ www.vita-zahnfabrik.com


Inhalt<br />

110<br />

138<br />

Editorial<br />

132<br />

212<br />

Schaller, Dr. A.:<br />

Wie tickt Ihr Kunde? 103<br />

Glosse<br />

Nord-Süd-Gefälle 104<br />

Aktuell<br />

Auszeichnung<br />

für Wolfgang van Hall 108<br />

Neues Domizil<br />

der Si-tec GmbH 108<br />

Merz-Symposium in Berlin –<br />

Prothetik leben ist Passion<br />

und Leidenschaft 110<br />

Jens Fensterling über die Ceramill<br />

Mall: „Alle Möglichkeiten stehen<br />

uns offen“ 116<br />

Neue primotec-Website<br />

ist online 119<br />

Metoxit bietet Produkte<br />

unter eigener Marke an:<br />

„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten<br />

der Großen heraus“ 120<br />

Kurs für gehörlose<br />

Zahntechniker 125<br />

Menschen<br />

Michaela Flussfisch:<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“ 126<br />

Abschied von Hans Stirn:<br />

Der Gentleman aus Wiesbaden 129<br />

Events<br />

Winter-Veranstaltung bei ProLab:<br />

Zahnersatz ist mehr als<br />

ein Produkt 130<br />

In der gläsernen Welt der Zirkon-<br />

Produktion von Dental Direkt 132<br />

Meisterliche Zahntechnik<br />

vor meisterlicher Kulisse<br />

mit dentona 134<br />

Digitale Visionen <strong>sind</strong> wahr geworden<br />

bei pritidenta 136<br />

134<br />

Reportage<br />

Karl-Heinz Georgis Bilderwelt:<br />

Keine Angst vor großen Tieren 138<br />

106 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

166<br />

142<br />

160<br />

186<br />

172<br />

Technik<br />

Liberini, G.:<br />

Vorbild Natur 142<br />

Karl, M.; Schmidtler, G.:<br />

Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

160<br />

Fürgut, V.:<br />

Das Konzept der Natur 166<br />

Borromeo, C.:<br />

Effizient und ästhetisch 172<br />

Produkte<br />

Mrotzek, O.:<br />

Die passen zusammen 186<br />

Neuheiten 190<br />

Management<br />

Wie Laborchefs qualifizierte<br />

Mitarbeiter finden 219<br />

Kurz vor Schluss<br />

dl-TV nun monatlich 230<br />

Zahnampel:<br />

Rotlicht für Spinat & Co. 230<br />

Impressum 228<br />

Autorenrichtlinien 229<br />

Diese Ausgabe enthält eine Beilage<br />

der Firma Lukadent.<br />

<strong>Wir</strong> bitten um freundliche Beachtung.<br />

Wissen<br />

von der Osten, P.:<br />

Intensiv-Kurs mit Patientin 192<br />

Termine<br />

Veranstaltungsfinder 198<br />

ArbeitsLeben<br />

Jürgen Freitag über <strong>das</strong> Streben<br />

nach der perfekten Krone:<br />

„Zurück zu den Wurzeln“ 212<br />

Strategien gegen Stress: So bewah<br />

ren Sie einen klaren Kopf 216<br />

192<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 107


Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Auszeichnung für Wolfgang van Hall<br />

e Wolfgang van Hall,<br />

Bildmitte, freut sich<br />

über die Aufnahme in die<br />

„International Academy for<br />

Dental Facial Esthetics“<br />

Eine besondere Ehre wurde Wolfgang<br />

van Hall von Shofu Dental GmbH zuteil:<br />

Er wurde in die „International Academy<br />

for Dental Facial Esthetics“ aufgenommen.<br />

Die Ehrung fand während<br />

der 15. Jahrestagung der Akademie im<br />

Rahmen <strong>des</strong> Greater New York Dental<br />

Meeting statt. Ziel der Akademie ist die<br />

Förderung interdisziplinärer Fortbildung<br />

auf dem Gebiet der Gesichtsästhetik.<br />

Die Akademie vernetzt verschiedene,<br />

im gesichtsästhetischen<br />

Bereich tätige Berufsgruppen, die gemeinsam<br />

Konzepte entwickeln und anbieten,<br />

um Patientenbedürfnissen besser<br />

und sachkundiger gerecht zu werden.<br />

Regelmäßig ehrt die Akademie<br />

Personen, die exzellente Qualität in der<br />

Gesichtsästhetik durch interdisziplinäre<br />

Fortbildung fördern, die im eigenen<br />

Berufsstand Respekt genießen sowie<br />

multidisziplinäre Aktivitäten entwickelt<br />

und dafür Anerkennung gefunden haben.<br />

Zu diesem Kreis gehören weltweit<br />

über 600 Impulsgeber auf dem Gebiet<br />

der Gesichtsästhetik. Infos über die<br />

Akademie unter www.iadfe.org n<br />

Neues Domizil der Si-tec GmbH<br />

Die Si-tec GmbH, Hersteller von Halte-<br />

und Friktionselementen für Teleskop-<br />

und Konuskrone,n hat nach<br />

über 20 Jahren den Firmensitz von Gevelsberg<br />

nach Herdecke verlegt. Die<br />

neuen, größeren Geschäftsräume in der<br />

Gesundheitsstadt Herdecke bieten laut<br />

sitec „optimale Bedingungen, um effizienter<br />

unsere <strong>Partner</strong> im In- und Ausland<br />

in zahntechnischen Fragen zu unterstützen.“<br />

Adresse: Leharweg 2,<br />

58313 Herdecke, Telefon: (0 23 30) 80<br />

69 40, E-Mail info@si-tec.de, Internet<br />

www.si-tec.de<br />

n<br />

108 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


cara präsentiert: die neuen Möglichkeiten<br />

in der Implantatprothetik.<br />

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Neu: die individuellen einteiligen Abutments von cara.<br />

Neben den zweiteiligen Abutments aus Zirkon können Sie ab sofort auch<br />

einteilige Abutments aus Titan über die cara Zentralfertigung beziehen.<br />

Damit bieten Sie ganz nach Patientenfall immer die richtige prothetische<br />

Lösung. Weitere Informationen zu den individuellen Abutments, Schulungen<br />

sowie zu den Einstiegsangeboten fi nden Sie unter www.heraeus-cara.com


Aktuell<br />

Wie lebt man Prothetik im<br />

Netzwerk von Zahnmedizin,<br />

HNO, Implantatchirurgie und<br />

Zahntechnik? Die Referenten<br />

<strong>des</strong> 15. Prothetik Symposiums<br />

in Berlin, veranstaltet von<br />

Merz Dental und dem<br />

Quintessenz Verlag, lieferten<br />

dazu überzeugende<br />

Antworten. Am Rednerpult<br />

standen Fachleute aus den<br />

Bereichen Forschung und<br />

Entwicklung, aus dem Praxisund<br />

Laboralltag sowie junge<br />

Nachwuchs-Referenten. Eine<br />

spannende „Mischung“, die<br />

unterschiedliche Standpunkte<br />

zum Thema „Prothetik leben –<br />

Lösungen zwischen Pflicht und<br />

Kür“ lieferte. Hier ein kurzer<br />

Überblick über die aus zahntechnischer<br />

Sicht behandelten<br />

Themen.<br />

Merz Dental Prothetiksymposium in Berlin<br />

Prothetik leben ist Passion<br />

und Leidenschaft<br />

e Stolz resümiert Friedhelm<br />

Klingenburg 5.400<br />

Teilnehmer in 15 Jahren<br />

Prothetik Symposium<br />

Friedhelm Klingenburg, Geschäftsführer<br />

der Merz Dental GmbH,<br />

blickte anlässlich <strong>des</strong> 15. Veranstaltungsjubiläums<br />

stolz zurück: 5.400<br />

Teilnehmer haben in 15 Jahren die Symposien<br />

besucht. Das Moderatorenduo<br />

Dr. Thomas Klinke, Universität Greifswald,<br />

und Martin J. Hauck, Merz Dental-<br />

Marketingleiter, zeigte Einigkeit bei der<br />

Wahl <strong>des</strong> Outfits mit identischer Fliege<br />

und moderierte den Tag kompetent und<br />

mit einer Prise Humor. Perfekt vorbereitet<br />

gaben sie Impulse und regten zu<br />

Diskussionsbeiträgen an.<br />

Vorkonfektionierte Veneers<br />

Große Arbeitserleichterung verbunden<br />

mit einer hohen Ästhetik bieten präfabrizierte<br />

Veneerschalen beim Einsatz<br />

in der Teleskoptechnik. Die ein Millimeter<br />

dünnen PMMA-Veneerschalen<br />

(artVeneers) passen perfekt mit den anderen<br />

verwendeten Materialien (art-<br />

Concept) für den herausnehmbaren<br />

Zahnersatz zusammen und bestechen<br />

durch ihre natürliche Schichtung, Textur<br />

und Morphologie. Ztm. Wolfgang<br />

Bade zeigte anhand eines Patientenfalls<br />

die verwendeten Veneerschalen,<br />

die in der fertigen Coverdenture natürlich<br />

glänzen und sich perfekt den Nachbarzähnen<br />

anpassen.<br />

Abrasionsbeständigkeit<br />

bei Kunststoffzähnen<br />

Kunststoffzähne <strong>sind</strong> elementarer<br />

„Pflicht-Teil“ in der Totalprothetik, der<br />

herausnehmbaren Teilprothetik sowie<br />

für den festsitzend-herausnehmbaren<br />

Zahnersatz; egal ob periodontal- oder<br />

110 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


FUNKTIONELLE PROTHETIK<br />

FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT !<br />

Alters- und funktionsgerechte Zahnformen<br />

Einzigartiges Kauflächen<strong>des</strong>ign<br />

mit physiologischen Freiräumen<br />

Keine Bindung an ein Okklusionskonzept<br />

Hohe Anwendersicherheit<br />

Zeitsparend bei der Aufstellung<br />

Laterotrusion<br />

Mediotrusion<br />

Protrusion<br />

Tiefe Fissuren kombiniert mit bewegungsspezifischen<br />

Schliff-Facetten schaffen eine<br />

effektivere Kauleistung<br />

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Anterior und Posterior<br />

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Aktuell<br />

Prothetik leben ist Passion und Leidenschaft<br />

c Ztm. Wolfgang<br />

Bade ist begeistert<br />

von den artVeneers<br />

d Diplom-Ingenieur<br />

Zt. Michael Retzlaff<br />

spricht sich für pflege -<br />

leichte, wartungsfreie und<br />

langlebige Total prothe -<br />

sen mit einer leichten<br />

Handhabung aus<br />

e Gute Laune bei Modera -<br />

toren und Referenten<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

implantatgestützt. Die zeitgemäße prothetische<br />

Versorgung erfordert farbbeständige,<br />

biokompatible und abrasionsbeständige<br />

Werkstoffe in den zu verwendenden<br />

Kunststoffzähnen. In einem<br />

lebendigen Dialogvortrag zeigten Diplom-Ingenieur<br />

Bogna Stawarczyk, Uni<br />

Zürich, und PD Dr. Ralf Zimehl Studienergebnisse<br />

von in vitro- sowie klinischen<br />

Studien mit Prothesenzähnen.<br />

Digitales Modellieren<br />

Für den CAD/CAM-Experten Antonius<br />

Köster liegt die Zukunft der Zahntechnik<br />

im digitalen Modellieren sowie der<br />

Einsatz aller Materialien unter Einbeziehung<br />

aller Herstellungsmöglichkeiten<br />

in der CAD/CAM-Technologie. Dazu<br />

gehören auch digital aufgestellte<br />

Vollprothesen und metallfreier Zahnersatz<br />

bei Allergiepatienten. Als Branchenfremder<br />

erarbeitete er sich zunächst<br />

einen Namen auf dem Gebiet<br />

der dreidimensionalen<br />

Produktentwicklung. Umgesetzt<br />

werden nunmehr<br />

auch komplexe Zahnersatzversorgungen<br />

in digitale<br />

Datensätze, hergestellt mit neuen<br />

Technologien wie 3D-Printing, Lasermelting<br />

et cetera. Doch er warnte<br />

auch vor Risiken. Der Fluch der Digitalisierung<br />

liege beispielsweise auch in<br />

der Archivierung der Daten, <strong>des</strong>halb<br />

sollten alle CAD-Lösungen „offen“ sein:<br />

Nicht nur in der Wahl <strong>des</strong> Materials<br />

(und <strong>des</strong>sen Lieferanten) für die Fräsmaschine,<br />

sondern auch für die Software<br />

selbst, damit die Daten jederzeit rekonstruierbar<br />

und nachvollziehbar <strong>sind</strong>.<br />

Die Natur als Vorbild<br />

Zahnersatz muss unauffällig und natürlich<br />

sein. Unter Berücksichtigung der<br />

natürlichen Gegebenheiten, Formen,<br />

Farben, Glanz und Oberfläche fertigt<br />

Ztm. Haristos Girinis maßangefertigte<br />

Hybridprothesen. Wobei die Individualität<br />

<strong>des</strong> Patienten und der auf ihn zugeschnittene<br />

Zahnersatz seine Zielsetzung<br />

ist. Er soll sich harmonisch, ästhetisch<br />

und funktionell in die rot-weiße<br />

Ästhetik einfügen. Dafür <strong>sind</strong> <strong>das</strong> Backward-Planning,<br />

<strong>das</strong> Wax-up, <strong>das</strong> Set-up<br />

sowie <strong>das</strong> Mock-up richtungsweisende<br />

Schritte. Mit einem leidenschaftlichen<br />

Plädoyer für <strong>das</strong> Handwerk Zahntechnik<br />

beendete Girinis seinen Vortrag mit<br />

faszinierenden Bildern fast unsichtbarer<br />

Prothesen.<br />

Praktisch gut<br />

Hinsichtlich der zunehmenden Lebenserwartung<br />

und der demographischen<br />

Entwicklung steigt in Deutschland<br />

der Anteil der Älteren und somit<br />

auch der Zahnlosen, min<strong>des</strong>tens jedoch<br />

der Zeitpunkt der totalprotheti-<br />

112 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


FRÄS-ZINATION ZENOTEC SCI.ENCE<br />

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CAD-Scannersystem versprechen ZENOTEC SCI.ENCE Abutments ein<br />

optimales Weichgewebsmanagement. Eine händische Nacharbeit ist<br />

dabei nicht notwendig. ZENOTEC SCI.ENCE Abutments <strong>sind</strong> lieferbar<br />

für die gängigen Implantatsysteme. Die hervorragende Passung<br />

erklärt sich von selbst.<br />

CoCr Fräseinheiten – Absolut passgenau und spannungsfrei fertigt<br />

ZENOTEC SCI.ENCE CoCr Gerüste. Kronenränder, Gerüstoberflächen<br />

und Kauflächen <strong>sind</strong> hier nahezu ohne weitere Nacharbeit zu verwenden.<br />

Auch weitspannige Restaurationen gelingen mit Hilfe der<br />

Digitaltechnik problemlos.<br />

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Aktuell<br />

Prothetik leben ist Passion und Leidenschaft<br />

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schen Versorgung. Diplom-Ingenieur Zt.<br />

Michael Retzlaff spricht sich für pflegeleichte,<br />

wartungsfreie und langlebige<br />

Totalprothesen mit einer leichten Handhabung<br />

aus. Mit Locator basierten Prothesen<br />

ist ein „festsitzender Ersatz“<br />

möglich, der auf Implantaten stabilisiert<br />

wird. Diese Versorgung per „Druckknopf“<br />

gewinnt bei Prothesenträgern<br />

durch ihre leicht und preisgünstig austauschbaren<br />

Elemente enorm an Bedeutung<br />

und ist <strong>des</strong>halb aus Sicht <strong>des</strong><br />

jungen Zahntechnikers „Pflichtprogramm“<br />

für zahnlose Patienten.<br />

Nie wieder<br />

eine Schlappe erleben<br />

Der prothetischen Versorgung zahnloser<br />

Patienten stellen sich aus Überzeugung<br />

Zahnarzt Dr. Thomas Perkuhn<br />

und Ztm. Thomas Holtz mit professioneller<br />

Hingabe. Gerade nicht-implantatgetragene<br />

Prothesen bedürfen besonderer<br />

Vorgehensweisen. Für ein prothetisch<br />

optimales Ergebnis werden<br />

Patienten nach einem festgelegten Ablauf<br />

versorgt. Dabei legt Dr. Perkuhn<br />

höchsten Wert auf eine optimale Funktionsabformung<br />

von Ober- und Unterkiefer<br />

sowie die Vermessung der Gesichtsparameter.<br />

Der alte Zahnersatz<br />

e In bester Stimmung feierten die<br />

Teilnehmer zum Abschluss im orientalischen<br />

Madi-Zelt<br />

wird vermessen sowie eine Prothesenlageranalyse<br />

und Funktionsdiagnostik<br />

mit Hilfe <strong>des</strong> DIR-Systems durchgeführt.<br />

Das DIR-System stellt ein computergestütztes<br />

System zur instrumentellen<br />

Funktionsdiagnostik dar. Nach Auffassung<br />

der beiden Referenten kann auf<br />

diese Weise eine objektive, physiologisch<br />

korrekte und reproduzierbare Kieferrelationsbestimmung<br />

erfolgen. Das<br />

Ergebnis ist ein Zahnersatz, der in physiologischer<br />

Kieferrelation steht, eine<br />

maximale Haftung, eine optimale Kaufunktion<br />

und eine hervorragende Ästhetik<br />

ermöglicht.<br />

Nach dem abwechslungsreichen Symposium<br />

feierten die Teilnehmer im<br />

orientalischen Reich der Sinne, im Madi-Zelt,<br />

und ließen sich in den Orient<br />

entführen. Bei Schlangentanz, Feuerschlucken,<br />

Tuchakrobatik und Bauchtänzen<br />

wurde getafelt und gefeiert.<br />

Lust, wieder dabei zu sein? Hinweis<br />

für den Terminkalender: Das 16. Symposium<br />

findet am 1. Dezember 2012<br />

statt.<br />

n<br />

114 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


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Aktuell<br />

„Alle Möglichkeiten stehen uns offen“<br />

Ztm. Jens Fensterling über seine Arbeit mit der Ceramill Mall<br />

„Alle Möglichkeiten<br />

stehen uns offen“<br />

e Das Schaumodell<br />

von Jens Fensterling<br />

Über die Umstellung auf AmannGirrbach-Systeme und<br />

Prämierung eines Pilotprojektes unterhielten wir uns mit<br />

Ztm. Jens Festerling, Dental<strong>labor</strong> Wilhelm Schreier<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

dl: Herr Festerling, warum hat sich Ihr<br />

Unternehmen, <strong>das</strong> Dental<strong>labor</strong> Wilhelm<br />

Schreier entschieden, auf die Systeme<br />

von AmannGirrbach umzustellen?<br />

Jens Festerling: Ausschlaggebend bei<br />

der Entscheidung für die Ceramill Mall<br />

war unter anderem, ein System mit offener<br />

Schnittstelle zu haben. Somit stehen<br />

uns alle Möglichkeiten offen, was<br />

zukünftige Entwicklungen anbelangt,<br />

die noch interessant werden könnten<br />

bzw. die der Markt verlangt, wie zum<br />

Beispiel die digitale Abdrucknahme.<br />

Des Weiteren waren die gute Bedienbarkeit<br />

und der effiziente Support, wie<br />

durch den Ceramill Help<strong>des</strong>k, entscheidende<br />

Kriterien für die Umstellung.<br />

Nicht zuletzt fiel auch die aus -<br />

gereifte Software ins Gewicht; es überzeugte<br />

uns etwa der virtuelle Artikulator<br />

als erstklassiges Tool.<br />

dl: Wie gestaltete sich die Umstellung<br />

insbesondere, was Service und Support<br />

von AmannGirrbach betrifft?<br />

Jens Festerling: Die Umstellung lief<br />

sehr gut ab. Noch bevor wir <strong>das</strong> System<br />

im Labor hatten, besuchten wir in Pforzheim<br />

eine Schulung, um die Grundkenntnisse<br />

im Umgang mit der Systemsoftware<br />

zu erlangen. Als dann die<br />

Komponenten im Labor vom Servicetechniker<br />

aufgebaut wurden, erfolgte<br />

ein Systemcheck und eine vorbildliche<br />

Einweisung.<br />

Nun konnten wir anfangen zu experimentieren<br />

und zu konstruieren, um <strong>das</strong><br />

System in unsere Arbeitsabläufe zu<br />

integrieren. Bei gelegentlichen Problemsituationen<br />

und Umsetzungsschwierigkeiten<br />

wenden wir uns bis<br />

heute einfach an den Help<strong>des</strong>k von<br />

AmannGirrbach, wo unsd immer zur<br />

bestmöglichen Lösung verholfen wird.<br />

116 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


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Aktuell<br />

„Alle Möglichkeiten stehen uns offen“<br />

dl: Wodurch zeichnen sich AmannGirrbach-Systeme<br />

aus?<br />

Jens Festerling: Zunächst einmal <strong>sind</strong><br />

sie sehr schlüssig zu bedienen. Die Systemkomponenten<br />

bewähren sich in der<br />

Anwendung und führen schnell zum Erfolg.<br />

Durch die Umstellung der Arbeitsvorbereitung<br />

auf die Model Management<br />

Methode mit dem Giroform-<br />

System und auf die verlustfreie<br />

Digitalisierung mit Hilfe <strong>des</strong> Artex CR<br />

und dem Ceramill Transferkit, lassen<br />

sich die Modellsituationen mit geringem<br />

Zeitaufwand eins zu eins in die digitale<br />

Komponente einbauen. Ein weiterer<br />

Vorteil besteht in der ständigen<br />

Weiterentwicklung der Softwarekomponenten.<br />

Verbesserungen bei alten<br />

Tools und die Entwicklung von neuen<br />

<strong>sind</strong> spannend zu verfolgen und vorteilhaft<br />

anzuwenden.<br />

dl: Wie weit erstreckt sich Ihr Einsatz<br />

der Systeme?<br />

Jens Festerling: <strong>Wir</strong> versuchen bereits,<br />

viel vom Potenzial der Systeme zu nutzen.<br />

Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich<br />

in der Verarbeitung von Zirkoniumoxid,<br />

aus dem wir Kronen, Brücken,<br />

Primärteleskope sowie Zirkon-Abutments<br />

anfertigen. Aber auch für die Herstellung<br />

von spannungsfreien Wachskonstruktionen,<br />

die nach konventioneller<br />

Technik im Gussverfahren<br />

umgesetzt werden, nutzen wir die Technologie<br />

von AmannGirrbach. Nicht zu<br />

vergessen: die Anfertigung provisorischer<br />

Restaurationen aus zahnfarbenem<br />

Kunststoff.<br />

dl: Inwieweit werden Sie von Amann-<br />

Girrbach in punkto Weiterbildung und<br />

laufender Schulung unterstützt?<br />

Jens Festerling: Die Unterstützung ist<br />

vielfältig. Durch die Weiterentwicklung<br />

der Software besteht ja die Option zu<br />

Updates, zudem bietet AmannGirrbach<br />

Zusatzkomponenten, sogenannte Upgra<strong>des</strong>,<br />

zum käuflichen Erwerb. Zwecks<br />

eingehender Information und raschem<br />

Erlernen in der Umsetzung, sprich Anwendung,<br />

werden auf der Website Informations-Datenblätter<br />

zum downloaden<br />

hinterlegt. Außerdem besteht die<br />

Möglichkeit, an einer Online-Einweisung<br />

teilzunehmen oder optional <strong>das</strong> Schulungszentrum<br />

in Pforzheim zu besuchen.<br />

dl: Beim Schaumodellwettbewerb von<br />

AmannGirrbach, <strong>des</strong>sen Gewinner bei<br />

der „Live Night“ auf der IDS 2011 vorgestellt<br />

wurden, belegten Sie den dritten<br />

Platz. Warum haben Sie am Wettbewerb<br />

teilgenommen?<br />

Jens Festerling: Der Wettbewerb war<br />

ein willkommener Anreiz, mit dem System<br />

zu experimentieren und Möglichkeiten<br />

auszureizen, was die Umsetzbarkeit<br />

anbelangt. Das heißt, etwas<br />

nicht Alltägliches zu konstruieren<br />

und zu sehen, ob es tatsächlich funktioniert.<br />

In diesem Fall handelte es sich<br />

um eine metallfreie, herausnehmbare<br />

Teleskoparbeit aus Zirkonoxid im<br />

Oberkiefer auf drei individuellen Zirkon-Hybridabutments<br />

mit fünf Stümpfen.<br />

Die Tertiärstruktur war 14-gliedrig<br />

mit palatinalen Girlanden, Gingivaanteil<br />

und einer Kompositverblendung.<br />

dl: Welche Überlegungen standen hinter<br />

dieser anspruchsvollen Arbeit?<br />

Jens Festerling: Das erklärte Ziel war<br />

es, die metallischen Anteile einer standardisierten<br />

Teleskoparbeit möglichst<br />

zu reduzieren und diese durch alternative<br />

biokompatible Materialien zu ersetzen,<br />

um dadurch <strong>das</strong> Allergierisiko<br />

für den Patienten deutlich zu senken!<br />

dl: Im Fokus war also auch ein nachhaltiger<br />

praktischer Nutzen?<br />

Jens Festerling: Es war <strong>das</strong> Projekt eines<br />

Prototyps: Eine Alternative zu herkömmlicher<br />

prothetischer Teleskopversorgung<br />

für Patienten mit Hang zu<br />

Allergien.<br />

dl: Regen Sie die Systeme von Amann-<br />

Girrbach zu Neuerungen an?<br />

Jens Festerling: Da AmannGirrbach sich<br />

mit den Anwendern auseinandersetzt,<br />

fließen Informationen und Anregungen<br />

in die Softwareentwicklung mit ein<br />

Durch Updates lässt sich <strong>das</strong> System<br />

stets auf den neuesten Stand bringen,<br />

um die Verbesserungen auch prompt<br />

in die alltägliche Arbeit einfließen zu<br />

lassen. Zudem lassen sich neue Komponenten<br />

erwerben, wie zum Beispiel<br />

Ceramill M-Plant – ein Upgrade-Modul<br />

der Konstruktionssoftware, welche die<br />

Herstellung von Zirkon-Abutments ermöglicht.<br />

n<br />

118 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


„Eine wertvolle Hilfe für den Homo Dentalis“<br />

Aktuell<br />

Neue primotec Website ist jetzt online<br />

„Eine wertvolle Hilfe<br />

für den Homo Dentalis“<br />

Neue Oberfläche, neuer Aufbau,<br />

flottes Design und besonders<br />

anwenderfreundliche<br />

Benutzerführung: primotec hat<br />

Scharf auf<br />

Silikon!<br />

eine komplett neu gestaltete<br />

Webseite.<br />

Geblieben ist die Adresse:<br />

Die Adresse www.primogroup.de<br />

führt in die Welt<br />

<strong>des</strong> Dentalunternehmens.<br />

Zu dieser Welt gehören die<br />

primotec phaser Mikroimpulsschweißgeräte<br />

und <strong>das</strong> lichthärten<strong>des</strong><br />

Wachs <strong>des</strong> MetaconSystems<br />

genauso wie <strong>das</strong><br />

Aufbiss-Schienenmaterial primosplint<br />

und primopattern, <strong>das</strong><br />

rote Universalkomposit zum<br />

Modellieren.<br />

Ein erster Klick auf www.primogroup.de<br />

gibt dem User die Auswahl<br />

zwischen den fünf Registerkarten,<br />

nämlich Startseite,<br />

Produkte, Produktkategorie, Unternehmen<br />

und Newsletter. Ist der<br />

User mit den Produktnamen noch<br />

nicht vertraut, fällt es über die Karte<br />

„Produktkategorie“ leicht, <strong>das</strong><br />

Gesuchte schnell zu lokalisieren.<br />

Noch einfacher ist es, den entsprechenden<br />

Suchbegriff in die<br />

Maske einzugeben. Von jeder beliebigen<br />

Seite aus führt auch ein<br />

einziger Klick schnell zum gewünschten<br />

Produkt.<br />

Auf der jeweiligen Produktseite<br />

gibt es detaillierte Informationen,<br />

beispielsweise Anwendungsvideos,<br />

Arbeitsabläufe,<br />

Techniktipps, FAQs,<br />

Veröffentlichungen, Downloads<br />

von Broschüren, Verarbeitungsanleitungen<br />

und Sicherheitsdatenblättern.<br />

Firmeninhaber und Geschäftsführer<br />

Joachim Mosch betont:<br />

„primotec möchte auch mit der<br />

neuen Webseite jedem Homo<br />

Dentalis wertvolle Hilfe zum Umsetzen<br />

individueller Herausforderungen<br />

geben.“<br />

Wer trotz aller Digitalisierung<br />

doch lieber auf Papier liest, wird<br />

an dem neuen, fast 80 Seiten<br />

starken Katalog seine Freude<br />

haben, der bei primotec in<br />

Bad Homburg auf Abruf bereitliegt.<br />

n<br />

i www.primogroup.de<br />

www.dosperevo.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 119


Aktuell<br />

„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten der Großen heraus“<br />

Metoxit bietet nun Produkte unter eigener Marke an<br />

„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten<br />

der Großen heraus“<br />

Die Metoxit AG, der Spezialist für Keramik in der Medizin,<br />

war viele Jahre als OEM-Hersteller („original equipment<br />

manufacturer“) für die großen Marken der Dentalbranche<br />

tätig. Nun ist <strong>das</strong> Unternehmen aus dem Schatten der<br />

„Großen“ getreten. Geschäftsführer Dr. Wolfram Weber<br />

erläutert in unserem Interview die zukünftige Strategie von<br />

Metoxit, die zahntechnischen <strong>Labors</strong> und Zahnarztpraxen<br />

interessante Alternativen im Bereich der Zirkonoxid-<br />

Technologie eröffnen soll.<br />

1)<br />

Ziraldent ® ist ein eingetragener Name<br />

der Metoxit AG, Thayngen.+<br />

2)<br />

Zircapore ® ist ein eingetragener Name<br />

der Metoxit AG, Thayngen.<br />

dl: Herr Dr. Weber, Metoxit ist Pionier<br />

der <strong>dental</strong>en Zirkonoxid-Technologie.<br />

Das Unternehmen hat den Werkstoff<br />

seit den 1980er Jahren vorangebracht.<br />

Wie fing alles an, und wo stehen Sie<br />

heute?<br />

Dr. Wolfram Weber: Bereits seit 1985<br />

haben wir uns bei Metoxit mit Implantaten<br />

für die Orthopädie beschäftigt –<br />

konkret: mit künstlichen Hüftgelenkskugeln<br />

aus Zirkonoxid. Daraus ist eine<br />

echte Erfolgsstory geworden, und so<br />

begannen wir 1990 mit der Entwicklung<br />

von Produkten für die zahntechnische<br />

Prothetik aus dicht gesintertem Zirkonoxid.<br />

Seit 2000 konzentrierte sich<br />

unsere Arbeit auf vorgesintertes Zirkonoxid.<br />

Ich muss sagen: Die Entwicklung<br />

eines Werkstoffs, der später in der<br />

Anwendung überzeugt, schloss eine intensive<br />

Phase der Ideen-Findung ein.<br />

Die eigentliche Entwicklung ist aber<br />

Fleißarbeit, zum Beispiel die Auswahl<br />

eines geeigneten Rohstofflieferanten<br />

sowie <strong>das</strong> exakte Austesten und Abstimmen<br />

von physikalischen Parametern<br />

mit den Eigenheiten eines jeden<br />

CAD/CAM-Systems.<br />

Heute verfügen wir über ein erfolgreiches<br />

Zirkonoxid für die Prothetik und<br />

bieten darüber hinaus zusätzlich ein<br />

studienbewährtes Zirkonoxid-Implantatsystem<br />

unter dem Namen Ziraldent 1)<br />

e Geschäftsführer Dr. Wolfram Weber:<br />

„Metoxit ist ein forschen<strong>des</strong> und produzieren<strong>des</strong><br />

High-tech-Unternehmen mit<br />

einem sehr persönlichen Stil.<br />

an. Ein Alleinstellungsmerkmal liegt neben<br />

dem Material in der speziellen Zircapore<br />

2) -Oberfläche für eine besonders<br />

gute und schnelle Einheilung. Über unsere<br />

Zirkonoxid-Produkte hinaus verfügen<br />

wir mit einem hochästhetischen<br />

Aluminiumoxid über ein weiteres hochfestes<br />

Material für die Zahntechnik, <strong>des</strong>sen<br />

Potential in der Anwendung noch<br />

lange nicht ausgeschöpft wird.<br />

dl: Dennoch kannte man Sie bis vor kurzem<br />

nicht – warum?<br />

Dr. Wolfram Weber: In Fachkreisen<br />

schätzt man uns schon lange als <strong>Partner</strong>,<br />

wenn Keramikkompetenz gefragt<br />

ist. So kooperieren wir unter anderem<br />

seit vielen Jahren mit den renommier-<br />

120 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


VENEER ÄSTHETIK<br />

DAS SYSTEM<br />

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Aktuell<br />

„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten der Großen heraus“<br />

d Studienbewährte Zirkonoxid-Implantate mit<br />

Zircapore-Oberfläche für eine besonders gute<br />

Einheilung<br />

c Standard-Rohling in<br />

Blockform: Z-CAD HTL<br />

von Metoxit<br />

3)<br />

Eidgenössische Technische Hochschule<br />

Zürich<br />

4)<br />

Eidgenössische Materialprüfungsund<br />

Forschungsanstalt, Düben dorf<br />

5)<br />

Deutsche Gesellschaft für Implantologie<br />

6)<br />

Z-CAD ® ist ein eingetragener Name<br />

der Metoxit AG, Thayngen<br />

7)<br />

Vitapan ist ein eingetragenes Warenzeichen<br />

der Vita Zahnfabik H. Rauter<br />

GmbH & Co. KG, Bad Säckingen.<br />

ten Institutionen an der ETH 3) in Zürich<br />

und an der EMPA 4) in Dübendorf. Auch<br />

Zahntechniker und Zahnärzte arbeiten<br />

schon lange mit unseren Materialien,<br />

aber nicht unter dem Namen Metoxit.<br />

Denn in der Vergangenheit haben wir<br />

den entsprechenden bekannten Dentalindustrie-Unternehmen<br />

Millionen<br />

von Zirkonoxid-Rohlingen als OEM-Hersteller<br />

zur Verfügung gestellt.<br />

dl: Warum wagen Sie sich ausgerechnet<br />

jetzt ans Licht der Öffentlichkeit?<br />

Dr. Wolfram Weber: Ich persönlich meine:<br />

Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn<br />

man aktuell mit attraktiven neuen Produkten<br />

einmal mehr deutlich über den<br />

bisherigen Stand der Technik hinausgeht.<br />

dl: Um welche Innovationen handelt es<br />

sich denn dabei, und wie schätzen Sie<br />

ihr Potential ein?<br />

Dr. Wolfram Weber: Im vergangenen<br />

Jahr hatte ich dazu ein Schlüsselerlebnis.<br />

Auf der DGI-Jahrestagung 5) stellten<br />

wir unser neues Zirkonoxid-Implantatsystem<br />

vor. Daneben erregte an unserem<br />

Stand eine dreigliedrige Brücke<br />

aus unserem monolithischen Zirkonoxid<br />

Z-CAD HTL 6) Aufsehen. Der Satz,<br />

den ich an diesem Tag am häufigsten<br />

gehört habe, lautet: „Ist die wirklich<br />

nicht verblendet?“ Unsere aktuelle<br />

Hauptinnovation ist <strong>das</strong> transluzente<br />

Zirkonoxid – rationelle Herstellung mit<br />

abschließender Bemalung und ohne<br />

Verblendkeramik; Chipping-Problematik<br />

ade!<br />

In diesem Jahr kommt unter dem Namen<br />

FlowPen ein intelligentes System zur<br />

Charakterisierung hinzu. Somit erreicht<br />

man <strong>das</strong> angestrebte Farbmuster noch<br />

einfacher. Mittels Mal- und Glasurfarbenbrand<br />

kann individualisiert werden.<br />

Es handelt sich beim FlowPen um einen<br />

Pinsel mit einem Reservoir für Färbeliquide,<br />

wobei sich <strong>das</strong> Reservoir im Griffstück<br />

<strong>des</strong> Pinsels befindet. Im Aussehen<br />

ähnelt der Pinsel auf den ersten<br />

Blick einem Faserstift mit Deckel, die<br />

Spitze ist jedoch beispielsweise eine Nylon-Pinsel-Spitze.<br />

Die Handhabung ist<br />

denkbar einfach: Mit den Fingern einen<br />

entsprechenden Druck auf <strong>das</strong> Reservoir<br />

ausüben, und schon dringt <strong>das</strong> Liquid<br />

in die Spitze vor, um entsprechend<br />

auf die Krone, Brücke oder eine andere<br />

zahntechnische Restauration aufgetragen<br />

zu werden.<br />

Mit einem kompletten Z-CAD FlowPen-<br />

Set lässt sich <strong>das</strong> gesamte Vitapan 7)<br />

122 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten der Großen heraus“<br />

Aktuell<br />

Classical- Farbenspektrum darstellen –<br />

und <strong>das</strong> mit einem sehr einfachen Einfärbeprozedere.<br />

Die Reproduzierbarkeit<br />

liegt deutlich höher als mit der konventionellen<br />

Pinseltechnik. Mit dem Z-<br />

CAD FlowPen in Kombination mit unserem<br />

in vier Farben verfügbaren transluzenten<br />

Z-CAD HTL Rohlingen setzen<br />

wir auf diese Weise unmittelbar einen<br />

neuen Standard für ästhetisch ansprechende<br />

vollanatomische<br />

„<br />

Kronen.<br />

dl: Das bedeutet:<br />

Ziraldent wird nicht<br />

gleich den gesamten<br />

Markt erobern?<br />

Dr. Wolfram Weber:<br />

Es gibt ja heute mehrere etablierte Implantatsysteme,<br />

die auf Titan basieren.<br />

Demgegenüber bietet jedoch Zirkonoxid<br />

mehrere Vorteile, unter anderem<br />

Ästhetik und Bioverträglichkeit. Es<br />

hängt selbstverständlich von den Wünschen<br />

<strong>des</strong> Patienten ab und liegt letztlich<br />

im Ermessen <strong>des</strong> Implantologen,<br />

welches Implantat zum Einsatz kommt.<br />

Eine Reihe von Pilot-Anwendern hat uns<br />

bereits positive Rückmeldungen gegeben.<br />

Man ist vom Ziraldent-Konzept<br />

überzeugt und schätzt die komfortable<br />

Anwendung in der Praxis. Es versteht<br />

sich von selbst, <strong>das</strong>s es von den ersten<br />

In Fachkreisen schätzt man<br />

uns schon lange als <strong>Partner</strong>, wenn<br />

Keramikkompetenz gefragt ist<br />

“<br />

Empfehlungen von Kollegen zu Kollege<br />

bis zu einer breiten Etablierung eines<br />

neuen Implantat-Systems seine Zeit<br />

dauert. Das derzeitige Feedback stimmt<br />

mich jedoch sehr zuversichtlich.<br />

WASSERABSAUGPUMPE<br />

für Gipsabscheider<br />

Die praktische Ergänzung zum Gipsabscheider<br />

für <strong>das</strong> unkomplizierte und schnelle Entfernen <strong>des</strong> Restwassers.<br />

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<br />

Gipsabscheiderdeckel abnehmen. <br />

Das Pumprohr in <strong>das</strong> Restwasser eintauchen und<br />

den flexiblen Schlauch in ein separates Gefäß hängen.<br />

Durch Auf- und Abbewegung <strong>des</strong> Pumphebels<br />

wird <strong>das</strong> Wasser mühelos und effektiv durch die<br />

Pumpe über den Schlauch in den separaten Behälter<br />

abgeleitet.<br />

Den Gips wie gewohnt entsorgen.<br />

Art.-Nr. | 10027<br />

<br />

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Gebrauchsmuster Nr. 202011001467.3<br />

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Geschmacksmuster Nr. 001804931<br />

<br />

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TECHNISCHE DATEN<br />

Gesamtlänge:<br />

480 mm<br />

Hublänge:<br />

135 mm<br />

Fördervolumen: 100 ml/Hub<br />

Ausführung in Aluminium<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

GmbH • Gesellschaft für Gerätetechnik • Industriestraße 27 • 77656 Offenburg • Tel.. +49(0)781 - 58688 • Fax +49(0)781 - 586 64<br />

E-Mail: info@bdt-<strong>dental</strong>.de • Internet: www.bdt-<strong>dental</strong>.de<br />

<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 123


Aktuell<br />

„<strong>Wir</strong> treten aus dem Schatten der Großen heraus“<br />

e Vollautomatisierter<br />

Prozess in Thayngen: Die<br />

weitgehende Automati -<br />

sierung sorgt für präzise<br />

Abläufe von der Werkstoff -<br />

bearbeitung bis zur Logistik.<br />

Fotos: Metoxit<br />

„<br />

Unsere aktuelle Hauptinnovation<br />

ist <strong>das</strong> transluzente Zirkonoxid<br />

dl: Welche klinische Sicherheit bieten<br />

Zirkonoxid-Implantate heute auf einer<br />

evidenzbasierten Grundlage?<br />

Dr. Wolfram Weber: Ich will der Veröffentlichung<br />

der genauen Resultate einer<br />

laufenden Untersuchung nicht vorgreifen,<br />

daher <strong>das</strong> Wichtigste in aller<br />

Kürze: Es liegen Ergebnisse zweier prospektiver<br />

Langzeitstudien von Professor<br />

Dr. Ralf Kohal, Universität Freiburg,<br />

zu Zirkonoxid-Implantaten vor. Bei einer<br />

davon wurde ein Produkt eines<br />

namhaften Implantat-Herstellers verwendet,<br />

bei der anderen <strong>das</strong> unsere.<br />

Nur die Ziraldent-Implantate haben sich<br />

im klinischen Einsatz über einen mehrjährigen<br />

Zeitraum als erfolgreich erwiesen.<br />

Was mir darüber hinaus wichtig<br />

ist: Auch <strong>das</strong> Handling dieser Implantate<br />

hat die an unserer erweiterten Studie<br />

beteiligten Implantologen überzeugt.<br />

Die weltweite Markteinführung<br />

haben wir daher für dieses Jahr geplant.<br />

dl: Damit haben Sie für Labor und Praxis<br />

gleich mehrere aktuelle Angebote<br />

in der Pipeline. Wo liegen Ihre Ziele für<br />

die kommenden Jahre?<br />

Dr. Wolfram Weber: <strong>Wir</strong> können ab diesem<br />

Jahr aus einer Hand Zirkonoxid für<br />

die <strong>dental</strong>e Rehabilitation von der Wurzel<br />

bis zur Krone anbieten. zu Bei uns<br />

finden Zahntechniker und Zahnarzt kostengünstige<br />

Konzepte für seine Patienten,<br />

wobei Qualität oberstes Gebot<br />

ist – keine so genannten<br />

Billiglösungen.<br />

Statt<strong>des</strong>sen erreichen<br />

wir ein rationelles<br />

Arbeiten durch<br />

“<br />

intelligenten und damit<br />

effizienten Workflow<br />

über den gesamten Prozess. Ein<br />

Paradebeispiel für den Zahntechniker<br />

ist unser transluzentes Zirkonoxid: Ästhetik<br />

im Seitenzahnbereich ohne Verblendung.<br />

Für den Zahnarzt erleichtern<br />

unsere einteiligen Implantate den Praxisalltag.<br />

Hinzu kommen unsere Flexibilität und<br />

die kurzen Wege, denn Metoxit ist ein<br />

forschen<strong>des</strong> und produzieren<strong>des</strong> Hightech-Unternehmen<br />

mit einem sehr persönlichen<br />

Stil.<br />

n<br />

124 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Ein besonderer Kurs<br />

Aktuell<br />

H IGH D EFINITION HMP-N ®<br />

artegral®<br />

HD<br />

Fortbildung mit Gehörlosen<br />

Ein besonderer Kurs<br />

Einen Kurs der besonderen Art veranstaltete<br />

die Dentaurum-Gruppe in Cuxhaven.<br />

Initiiert und beworben von Ztm. André<br />

Thorwarth, hatten fünf gehörlose Zahntechniker<br />

und Zahntechnikerinnen die<br />

Möglichkeit, sich in drei Tagen über die Herstellung<br />

von bimaxillären Geräten zu informieren.<br />

Zt. Jörg Meier aus Uelzen, langjähriger Referent<br />

der Dentaurum-Gruppe, übernahm die<br />

Schulung der Teilnehmer und zeigte ihnen,<br />

wie sie effektiv und fehlerfrei Aktivatoren und<br />

Bionatoren anfertigen. Nach einer kurzen<br />

theoretischen Einführung stand vor allem<br />

<strong>das</strong> praktische Arbeiten im Vordergrund. Die<br />

DER<br />

SICHERE<br />

WEG<br />

e Der Kurs hat Teilnehmern und<br />

Seminarleiter gleichermaßen neue<br />

Erfahrungen gebracht<br />

kleine Teilnehmergruppe ermöglichte es,<br />

<strong>das</strong>s sich alle rund um gut betreut fühlten.<br />

Gehörlose Zahntechniker zu schulen erfordert<br />

mehr Zeit, da die Inhalte in die Gebärdensprache<br />

übersetzt werden müssen.<br />

Dass dies reibungslos funktionierte, dafür<br />

sorgte Gebärdensprache-Dolmetscherin<br />

Karen Wünsche aus Lilienthal. Die Teilnehmer<br />

waren mit Freude und Spaß dabei<br />

und wünschen sich auch in Zukunft mehr<br />

Kurse für Hörgeschädigte. Auch für Jörg<br />

Meier war es eine neue und besonders positive<br />

Erfahrung, da er einen solchen Kurs<br />

zuvor noch nie begleitet hatte.<br />

Dieser Kurs wurde von der Dentaurum-<br />

Gruppe kostenfrei angeboten. Weitere Kurse<br />

dieser Art <strong>sind</strong> in Planung. Ausführliche<br />

Informationen zum umfangreichen Kursprogramm<br />

sowie <strong>das</strong> neue Kursbuch 2012<br />

gibt es direkt bei Dentaurum. www.dentaurum.de<br />

n<br />

HYBRID-POLYMER<br />

FÜR DIE<br />

I MPLANTAT- UND<br />

K OMBI-PROTHETIK<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 125 www.merz-<strong>dental</strong>.de


Menschen<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“<br />

c Die Geschäftsführerin<br />

inmitten ihres Firmenteams<br />

Michaela Flussfisch, Inhaberin der Michael Flussfisch GmbH, Hamburg<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“<br />

2011 war <strong>das</strong> Jubi läums -<br />

jahr für die Michael<br />

Flussfisch GmbH. <strong>Wir</strong><br />

sprachen mit Michaela<br />

Fluss fisch über Tradi -<br />

tion, die Neuerungen<br />

und Zukunftspläne <strong>des</strong><br />

Familienunternehmens.<br />

dl: Flussfisch ist ja ein recht traditionelles<br />

Unternehmen. Michael Flussfisch<br />

gibt es seit 100 Jahren. Haben Sie von<br />

Anfang an Produkte für die Dentalbranche<br />

entwickelt?<br />

Michaela Flussfisch: Bei Flussfisch gehen<br />

Innovation und familiäre Tradition<br />

eine erfolgreiche Verbindung ein. Und<br />

<strong>das</strong> schon seit 100 Jahren. Es fing damit<br />

an, <strong>das</strong>s mein Großvater Michael<br />

Flussfisch einen Fabrikationsbetrieb für<br />

Dentallegierungen und Schmuckgold<br />

gründete. Sein Sohn Sylvester, mein Vater,<br />

baute es nach dem Zweiten Weltkrieg<br />

als Handelsunternehmen wieder<br />

auf. Heute umfasst <strong>das</strong> Angebot der Michael<br />

Flussfisch GmbH drei Kernbereiche:<br />

zum einen die Herstellung und den<br />

Vertrieb von Medizinprodukten wie<br />

Dentallegierungen, Galvanobädern,<br />

Fräsrohlingen mit Zubehör, CAD/CAM-<br />

Frässystemen und 3Shape-Scannern.<br />

Zum Anderen den neuen Bereich der<br />

Herstellung von zahntechnischen La-<br />

e Michaela Flussfisch: „Unser Fokus<br />

liegt ganz klar auf unserem neuen<br />

Private Label Flussfisch“<br />

126 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Menschen<br />

sersinter- und CAD/CAST-Gerüsten. Und<br />

als dritter Bereich unsere zielgruppenspezifischen<br />

Schulungen, Trainings und Workshops<br />

in unserem Dentalforum Hamburg<br />

sowie seit Neuestem auch in Neumünster<br />

in Schleswig-Holstein. <strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> also in der<br />

Herstellung, im Vertrieb und in der Dienstleistung<br />

aktiv. <strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> kein Industrieunternehmen<br />

– als inhabergeführtes Familienunternehmen<br />

legen wir Wert darauf,<br />

<strong>Partner</strong> der Dental<strong>labor</strong>s zu sein und individuellen<br />

Service zu bieten. Bei unseren<br />

Kunden <strong>sind</strong> wir bekannt für unser „Plus<br />

an Service“.<br />

dl: Seit 2011 bieten Sie eigene Produkte<br />

an, früher waren Sie Vertriebspartner von<br />

Wieland. Wie kam es zu dieser Veränderung?<br />

Michaela Flussfisch: Unser Jubiläumsjahr<br />

2011 war für uns gleichzeitig der Beginn einer<br />

neuen Ära mit einer grundsätzlich neuen<br />

strategischen Ausrichtung. <strong>Wir</strong> präsentierten<br />

erstmalig unsere eigenen Produkte.<br />

Dentallegierungen, Galvanobäder und<br />

CAD/CAM-Produkte werden seit Februar<br />

2011 unter dem eigenen Label Flussfisch<br />

angeboten. Diese Neuausrichtung war eine<br />

Reaktion auf die Entscheidung der Firma<br />

Wieland, in ihrer Vertriebspolitik andere<br />

Wege zu gehen. Während bei dieser Kooperation<br />

unser Aktionsradius auf Norddeutschland<br />

begrenzt war, haben wir aus<br />

der neu entstandenen Situation <strong>das</strong> Beste<br />

gemacht und bieten nun unsere gesamte<br />

Produktpalette bun<strong>des</strong>weit und sogar im<br />

deutschsprachigen Ausland den Dental<strong>labor</strong>en<br />

an.<br />

dl: Was gab es Neues im Jubiläumsjahr?<br />

Michaela Flussfisch: Wie gesagt, ganz neu<br />

ist unsere Produktpalette unter unserem<br />

eigenen Label Flussfisch, mit der wir jetzt<br />

bun<strong>des</strong>weit aktiv <strong>sind</strong>. <strong>Wir</strong> arbeiten mit<br />

namhaften Herstellern wie 3Shape, imesicore,<br />

nt-trading und anderen zusammen<br />

und garantieren wie bisher höchste Produktqualität.<br />

Neu ist auch unser Produktangebot<br />

CAD/CAST – die Verarbeitung von<br />

Edelmetalllegierungen auf der Basis digital<br />

erstellter Konstruktionen. Dies bringt<br />

klare wirtschaftliche Vorteile für <strong>das</strong> Labor.<br />

Neues bieten wir auch im Fortbildungsbereich:<br />

<strong>Wir</strong> veranstalten in dem von uns mit<br />

modernster Technik eingerichteten<br />

CAD/CAM-Schulungsraum an der Lan<strong>des</strong>berufsschule<br />

für Zahntechnik Neumünster<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 127


Menschen<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“<br />

e Eine moderne Aus -<br />

stattung der Fortbildungs -<br />

räume ist selbstverständlich<br />

c Das Domizil in Hamburg<br />

seit diesem Jahr auch Fortbildungen<br />

und Workshops für Kunden.<br />

dl: In welchem Bereich liegt Ihr Schwerpunkt?<br />

Michaela Flussfisch: Unser Fokus liegt<br />

ganz klar auf unserem neuen Private<br />

Label Flussfisch. Mit dem neu entwickelten<br />

und einfach zu erfassenden<br />

Farbleitsystem finden unsere Kunden<br />

sofort, was sie suchen: Orange, Red,<br />

Yellow, Silver und Grey <strong>sind</strong> die typischen<br />

Legierungsgruppen, White Fräsrohlinge,<br />

Blue Galvanobäder und Black<br />

Lasersinter- und CAD/CAST-Produkte.<br />

Im Lasersintern, <strong>das</strong> wir unseren Kunden<br />

seit 2008 anbieten, sehe ich einen<br />

weiteren Schwerpunkt. Diese Technologie<br />

wird die Dentaltechnik revolutionieren.<br />

Auf unserer Maschine Eosint<br />

M270 können in kurzer Zeit hochpräzise<br />

NEM-Einheiten aus CoCr-Pulver in<br />

perfekter Qualität auf der Basis von digitalen<br />

Daten schichtweise aufgebaut<br />

werden. Für Labore ist dieses neue Verfahren<br />

sehr wirtschaftlich, denn sie sparen<br />

dadurch viel Zeit und Materialkosten<br />

ein. Und sie können sich stärker auf<br />

die angenehmen und handwerklich anspruchsvolleren<br />

Aufgaben, nämlich <strong>das</strong><br />

ästhetische Finishing, konzentrieren.<br />

dl: Was wünschen Sie sich für die Zukunft<br />

von Flussfisch und der Dentalbranche?<br />

Michaela Flussfisch: Für unser Unternehmen<br />

wünsche ich mir, <strong>das</strong>s <strong>das</strong><br />

neue Label von unseren traditionellen<br />

Kunden im Norden weiterhin so gut angenommen<br />

wird – und <strong>das</strong>s wir auch<br />

immer mehr neue Kunden im Süden davon<br />

überzeugen können. Für die Dentalbranche<br />

wünsche ich, <strong>das</strong>s wir den<br />

Dentaltourismus in Billigländer stoppen<br />

und Arbeitsplätze hier in Deutschland<br />

halten können. Hierfür bietet gerade<br />

<strong>das</strong> Lasersintern gute Chancen,<br />

denn es findet hier in Deutschland statt,<br />

und die Einheiten werden von den heimischen<br />

<strong>Labors</strong> weiterverarbeitet.<br />

dl: Sie bieten Fortbildungen im eigenen<br />

Schulungszentrum an. Wie wird <strong>das</strong> von<br />

den Zahntechnikern angenommen?<br />

Michaela Flussfisch: Unser Fortbildungsangebot<br />

wird so gut angenommen,<br />

<strong>das</strong>s wir es beständig ausweiten<br />

– wie auch unser zweiter Schulungsstandort<br />

Neumünster zeigt. Viele der<br />

innovativen Technologien <strong>sind</strong> Neuland<br />

für Zahntechniker und <strong>des</strong>halb erklärungsbedürftig.<br />

Mit unserem Fortbildungsangebot<br />

wollen wir daher auch<br />

zeigen, <strong>das</strong>s wir die neue Technik nicht<br />

nur verkaufen, sondern <strong>das</strong>s wir unseren<br />

Kunden jederzeit mit Rat und Tat zur<br />

Seite stehen. <strong>Wir</strong> bieten CAD/CAM-<br />

Workshops in verschiedenen Stufen an,<br />

regelmäßige Anwender-Stammtische,<br />

Kurse in Laserschweißen und im Verblenden<br />

bis hin zu Dentalfotografie und<br />

zahntechnischer Abrechnung. Unsere<br />

Kursleiter <strong>sind</strong> Experten auf ihrem Gebiet<br />

und können viele Tipps aus der täglichen<br />

Praxis weitergeben. Alle Fortbildungen<br />

bieten wir übrigens auch individuell<br />

an. Wer nicht zu uns nach<br />

Hamburg oder Neumünster kommen<br />

kann, zu dem kommen wir auch gern<br />

ins Labor – Anruf genügt! kah n<br />

128 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Abschied von Hans Stirn<br />

Menschen<br />

Abschied von Hans Stirn<br />

Der Gentleman aus Wiesbaden<br />

Ruhig, besonnen, gentlemanlike<br />

und klug – so kannten<br />

wir vom Verlag Neuer Merkur<br />

Hans Stirn und so kannte<br />

Auch berufspolitisch war er<br />

stark engagiert. Viele Jahre war<br />

er stellvertretender Obermeister<br />

der Innung Rein-Main und öffentlich<br />

bestellter und vereidigter<br />

Sachverständiger der Handwerkskammer<br />

Wiesbaden.<br />

Hans Stirn war Gründungsmitglied<br />

der Klaus-Kanter-Stiftung<br />

und Präsidiumsmitglied von Beginn<br />

an – und erwies sich damit<br />

e Hans Stirn<br />

mit Enrico<br />

Steger – zwei<br />

markante Unte -<br />

rnehmerpersönlichkeiten<br />

der<br />

Branche<br />

ihn die Dentalbranche. Am 11.<br />

Dezember ist er 71-jährig gestorben<br />

Er gehörte sicher zu den bedeutenden<br />

Unternehmer-Persönlichkeiten<br />

in der Zahntechnik.<br />

Der Rheinländer hat mit Talent<br />

und Fleiß in Wiesbaden<br />

einen Großbetrieb aufgebaut,<br />

der in der ganzen Republik bekannt<br />

war. Für ihn als Chef und<br />

Ausbilder spricht die Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s viele ambitionierte Stirn-<br />

Mitarbeiter zu Meisterehren kamen<br />

und später selbst sehr renommierte<br />

<strong>Labors</strong> gründeten.<br />

Seine Kompetenz als Zahntechniker<br />

und Unternehmer war<br />

überregional geschätzt. Früh<br />

hat er erkannt, <strong>das</strong>s ein Selbstständiger<br />

nicht nur fachlich,<br />

sondern auch betriebswirtschaftlich<br />

versiert sein muss.<br />

als Förderer <strong>des</strong> Handwerks<br />

und Mitstreiter für den Erhalt<br />

<strong>des</strong> deutschen Meistertitels.<br />

In letzter Zeit widmete sich<br />

Hans Stirn innerhalb der Stiftung<br />

zwei zentralen Bereichen:<br />

der Intensivierung der Kommunikation<br />

mit Innungen und Meisterschulen<br />

und dem Aufbau eines<br />

Förderer-und Freun<strong>des</strong>-Kreises<br />

der Kanter-Stiftung.<br />

Klaus Kanter, langjähriger Weggefährte,<br />

charakterisiert ihn treffend:<br />

„Sehr gern und verbunden<br />

mit etwas Wehmut erinnere ich<br />

mich an unsere Motorradtour<br />

durch die USA, ein gemeinsames<br />

Erlebnis zum Träumen, weil es so<br />

schön und harmonisch und erlebnisreich<br />

war. Hans Stirn war<br />

höflich, unaufdringlich, bescheiden,<br />

hilfsbereit, mit dem feinen<br />

Gespür für <strong>das</strong> Zumutbare.“ n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 129


Events<br />

Zahnersatz ist mehr als ein Produkt<br />

Winter-Event bei ProLab mit Fortbildungsprogramm und bayerischem Abend<br />

Zahnersatz ist mehr<br />

als ein Produkt<br />

Zum Winter-Event trafen sich die ProLab-Mitglieder Ende<br />

2011 in Niestetal. Im stilvollen Ambiente <strong>des</strong> Seminar-<br />

Zentrums der Rappe-Zahntechnik erhielten die Teilnehmer<br />

Einblicke in neue Materialien, Entwicklungen der digitalen<br />

Fertigungsprozesse sowie die künftige Ausrichtung der<br />

ProLab-Akademie. Auch <strong>das</strong> Unterhaltungsbedürfnis kam<br />

nicht zu kurz: Zum bayerischen Abend mit Buffet, Live-Band<br />

und Tanz ging es auf die Königsalm nach Nieste.<br />

Ein wichtiges Thema <strong>des</strong> Winter-<br />

Events war die Neuausrichtung<br />

der Akademie. Zusätzlich zur ersten<br />

Säule <strong>des</strong> Curriculums Implantatprothetik<br />

wird es nun zukünftig zwei<br />

weitere Säulen geben, nämlich im Bereich<br />

Vertrieb und Handwerk. Drei<br />

Coaches der neuen Aus- und Weiterbildungsinhalte<br />

der ProLab-Akademie<br />

gaben in Niestetal Einblicke in ihre Module.<br />

Akademie ruht nun<br />

auf drei Säulen<br />

c Sie waren die schönsten<br />

„Trachtler“: Sandra Schüttler<br />

und Michael Göllnitz<br />

Fotos: ProLab<br />

Wie man Kunden gewinnt und sich erhält<br />

war <strong>das</strong> Thema von Claudia Huhn.<br />

Unverhohlen machte sie anhand eines<br />

fiktiven Beispiels deutlich: Wer keine<br />

Zeit und kein Geld in den Vertrieb steckt,<br />

lebt riskant: „Wenn nur ein richtig guter<br />

Kunde wegbricht, ein anderer in den<br />

Ruhestand geht und sein Nachfolger<br />

ein eigenes Labor mitbringt, ein dritter<br />

mit seinen Zahlungen nicht nachkommt,<br />

steht Ihr Labor auf wackeligen Beinen.“<br />

Um dem vorzubeugen, helfe eine knallharte<br />

Analyse der Kundendaten der vergangenen<br />

fünf bis zehn Jahre sowie der<br />

Auf- und Ausbau von Vertriebsmitarbeitern.<br />

Die müssten über Neukundenakquise<br />

ihre Stelle selbst finanzieren<br />

und „on top“ Gewinne einfahren.<br />

Wie <strong>das</strong> möglich ist, wird die Diplomkauffrau<br />

und Vertriebsexpertin in einem<br />

dreiteiligen Seminar erläutern.<br />

„Wer einen ProLab-Coach an der Seite<br />

hat, kann sich den Praxisalltag sehr erleichtern“,<br />

versicherte Ztm. Willi Knepper.<br />

Der Gelsenkirchener bietet die<br />

Kurs einheit „ProLab-Labor als Praxis-<br />

Coach“ an.<br />

130 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Zahnersatz ist mehr als ein Produkt<br />

Events<br />

Dass Zahnersatz mehr als ein<br />

Produkt ist, davon überzeugten<br />

sich die Teilnehmer bei dem Vortrag<br />

von Ztm. Shahab Esfarjani<br />

unter dem Motto „Von der handwerklichen<br />

Fertigung zur perfekten<br />

Produktvermarktung”.<br />

Ob Außenauftritt, Kommunikationsstärke<br />

oder Serviceleistungen<br />

– in seinem Seminarbaustein<br />

beim ProLab-Curriculum<br />

will er Tipps geben, wie<br />

man sich und sein Labor beziehungsweise<br />

seine Praxis selbst<br />

zur Marke machen kann.<br />

Dirk Müller, CAD/CAM-Spezialist<br />

von Pluradent, sprach über<br />

„Innovative Entwicklungen im<br />

digitalen Fertigungsprozess“<br />

sowohl in der Zahnmedizin und<br />

Oralchirurgie als auch in der<br />

Kieferorthopädie. „Noch vor wenigen<br />

Jahren diente die digitale<br />

Technik wie DVT vor allem<br />

der Diagnostik. Mittlerweile<br />

wird sie in sämtlichen Bereichen<br />

von der Diagnostik über die virtuelle<br />

Planung bis hin zur Fertigung<br />

<strong>des</strong> Zahnersatzes verwendet“,<br />

so Müller. Er stellte<br />

auch die Vor- und Nachteile unterschiedlicher<br />

Scanner-Systeme<br />

vor. Über „Dentale Kunststoffe<br />

der Zukunft“ referierte<br />

e Das Referenten-Team, von<br />

links: Claudia Huhn, Willi<br />

Knepper, Oliver Thews, Shahab<br />

Esfarjani und Dirk Müller<br />

Zahntechniker und Diplom-Ingenieur<br />

Oliver Thews vom Produktmanagement<br />

der Firma Wegold.<br />

„Bayerischer Abend“<br />

auf der Alm in Nieste<br />

Auch kulinarisches Vergnügen<br />

und Unterhaltung spielen bei<br />

ProLab eine wichtige Rolle.<br />

Beim „bayerischen Abend“ auf<br />

der Alm in Nieste genoss man<br />

Fassbier, Leberkäse, Schweinshaxen,<br />

Knödel, Brezen und eine<br />

zünftige Musik. Das schickste<br />

Dirndl und die fescheste Lederhose<br />

wurden prämiert. Sandra<br />

Schüttler und Michael Göllnitz<br />

waren die Gewinner. Sie dürfen<br />

beim diesjährigen Oktoberfest<br />

in München dabei sein.<br />

Hinweis für den Terminkalender:<br />

Am 15. und 16. Juni geht es mit<br />

ProLab an die Mosel.<br />

n<br />

i www.prolab.net<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 131


Events<br />

In der gläsernen Welt der Zirkon-Produktion<br />

Tag der offenen Tür bei Dental Direkt<br />

In der gläsernen Welt<br />

der Zirkon-Produktion<br />

„Besuchen Sie unsere gläserne<br />

Zirkon-Produktion“<br />

– so wirbt Dental Direkt in<br />

der Öffentlichkeit dafür,<br />

die Produktion der Blanks<br />

zu erleben. Im ostwestfälischen<br />

Spenge bei<br />

Bielefeld hat man nichts<br />

zu verbergen. Am Tag der<br />

offenen Tür erlaubte <strong>das</strong><br />

Unternehmen einen noch<br />

umfassenderen Einblick in<br />

sein Portfolio und seine<br />

Philosophie.<br />

e Zirkon-Impression<br />

In der großen Mehrzweckhalle <strong>des</strong><br />

Gebäu<strong>des</strong>, in <strong>das</strong> die Firma erst 2010<br />

umgezogen ist, waren die Artikel <strong>des</strong><br />

Sortiments rund um <strong>das</strong> Hauptprodukt<br />

Zirkon anschaulich präsentiert. Im Mittelpunkt<br />

stand natürlich der Stolz der<br />

Firma: Die einzelnen Zirkonprodukte<br />

für die verschiedenen etablierten CAM-<br />

Systeme. Besonders hervorgehoben<br />

wurde <strong>das</strong> neu entwickelte, besonders<br />

transluzente Zirkon für die Herstellung<br />

von monolithischen Kronen und Brücken.<br />

Gut gelungen <strong>sind</strong> die 16 V-Farben<br />

für die Farbskala nach Vita-Classic<br />

sowie Sonderfarben für den Schneidebereich.<br />

Etliche überzeugend eingefärbte<br />

Musterzähne, deren Prototypen<br />

bereits auf der IDS zu sehen waren, ließen<br />

vermuten, <strong>das</strong>s ästhetische Versorgungen<br />

aus Voll-Zirkon wohl nicht<br />

mehr lange auf sich warten lassen werden.<br />

Abgerundet wird der ästhetische Teil<br />

<strong>des</strong> Sortiments durch die neue hauseigene<br />

Zirkon-Verblendkeramik Nature<br />

ZR.<br />

Zu jedem Zirkonsortiment gehört natürlich<br />

auch ein entsprechen<strong>des</strong> CAD-<br />

System. Bei Dental Direkt will man<br />

nichts dem Zufall überlassen und setzt<br />

auf die Entwicklungen und Produkte<br />

aus dem Hause EXOCAD in Darmstadt<br />

– so wie viele namhafte Anbieter <strong>des</strong><br />

Wettbewerbs im übrigen auch. Im<br />

CAD/CAM-Demo-Bereich wurden an<br />

mehreren Workstations gemeinsam mit<br />

den Gästen Konstruktionen erarbeitet<br />

sowie Fräsmaschinen für jeden Bedarf<br />

und nahezu jede Betriebs- beziehungsweise<br />

Laborgröße präsentiert. Eine<br />

Reihe von Sinteröfen renommierter<br />

132 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


In der gläsernen Welt der Zirkon-Produktion<br />

Events<br />

d Im CAD/CAM-Bereich<br />

e Einblicke in die CAD-<br />

Workstations<br />

Hersteller vervollständigte die<br />

Ausstellung. Es war für jeden Etwas<br />

dabei.<br />

Auch für <strong>das</strong> leibliche Wohl war<br />

bestens gesorgt. Wer ein wenig<br />

Ablenkung brauchte, der vergnügte<br />

sich mit einer Carrera-<br />

Bahn.<br />

Natürlich galt auch an diesem<br />

Tag <strong>das</strong> Versprechen einer „gläsernen<br />

Produktion“. Ein Rundgang<br />

durch die Produktions-Anlagen<br />

der Zirkon-Blank Produktion<br />

bescherte vielen Gästen ein<br />

„Aha-Erlebnis“, und die Expertenreferate<br />

in den hauseigenen<br />

Schulungsräumen lieferten zusätzliches<br />

Wissen und viel Stoff<br />

für Diskussionen.<br />

Resümee: Hier hat sich ein noch<br />

junges Unternehmen ganz und<br />

gar der Offenheit und der <strong>Partner</strong>schaft<br />

mit seinen Kunden<br />

verschrieben. Sicherlich bringt<br />

der Erfolg, der dem Zirkon in vielen<br />

Bereichen beschieden wurde,<br />

manchen Engpass mit sich,<br />

aber die Fachleute in Spenge<br />

<strong>sind</strong> gut aufgestellt, mit guten<br />

Produkten und guten <strong>Partner</strong>n,<br />

so <strong>das</strong>s man den Geschäftsführern<br />

Gerhard de Boer und Achim<br />

Rösner raten mag: Weiter so!<br />

Karl-Heinz Georgi n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 133


Events<br />

Meisterliche Zahntechnik vor meisterlicher Kulisse<br />

CAD/CAM mit dentona im Signal Iduna Park in Dortmund<br />

Meisterliche Zahntechnik<br />

vor meisterlicher Kulisse<br />

Nach der Weltpremiere auf der IDS 2011 präsentierte<br />

dentona den Inhouse-Prozess der digitalen<br />

Modell herstellung in meisterlicher Umgebung – im<br />

Heim stadion von Borussia Dortmund, dem 83.000<br />

Zuschauer fassenden Signal Iduna Park.<br />

f Die Zahntechniker fühlten<br />

sich sichtlich wohl im<br />

Borussia-Stadion<br />

Vor dem Zahntechnik-Programm<br />

ging es sportlich zu: Die Fußballfans<br />

unter den Teilnehmern<br />

besuchten <strong>das</strong> DFB-Pokalspiel Borussia<br />

Dortmund gegen Dynamo Dresden.<br />

Sie erlebten im drittgrößten Stadion<br />

Europas einen spannenden Abend mit<br />

gutem Spielausgang für die Heimmannschaft.<br />

Tags darauf traf man sich am Rande <strong>des</strong><br />

„heiligen Rasens“. Carsten Wilkesmann,<br />

Vorstand der dentona AG, begrüßte Referenten<br />

und Teilnehmer offiziell in der<br />

Mannschaftskabine <strong>des</strong> Deutschen<br />

Meisters. Mit Ausblick auf die meisterliche<br />

Kulisse ging es an die Arbeit.<br />

Die Teilnehmer bekamen den Inhouse-<br />

Prozess der digitalen Modellherstellung<br />

vorgestellt. Dabei wurden zunächst die<br />

digitalen Aufnahmeeinheiten, Intraoral-<br />

Kameras sowie Abformscanner, deren<br />

Datensätze im dentona-Prozess verarbeitet<br />

werden können, vorgestellt.<br />

Anschließend zeigten Martin Kuske<br />

(dentona) und Sonja Ganz (Reichel<br />

Zahntechnik) den Prozess der Modellkonstruktion<br />

mit Hilfe <strong>des</strong> 3D model-<strong>des</strong>igners<br />

von dentona. Sie demonstrierten<br />

genau, wie aus den Datensätzen<br />

der verschiedenen Aufnahmegeräte alternativ<br />

ein Pindex-Modell oder ein Sägemodell<br />

auf der Kunststoff-Sockel-<br />

134 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Events<br />

d Martin Kuske<br />

präsentiert die CAM-<br />

Software SUM 3D<br />

dentona edition<br />

f Im Workshop II<br />

wurde die Fünf-<br />

Achsen-Fräsmaschine<br />

3 D vario-mill 5 A<br />

vorgeführt<br />

HM-Fräser<br />

[ universell und vielseitig ]<br />

made by acurata<br />

• Kreuzverzahnung mittel<br />

• für Chrom-Kobalt, EM, Gips,<br />

Kunststoff, Löffelmaterial<br />

• sehr gute Abtragsleistung<br />

• hohe Standzeiten<br />

und <strong>Wir</strong>tschaftlichkeit<br />

• effiziente Schnittenergie<br />

• schwingungsfreier Rundlauf<br />

für schonende Antriebe<br />

platte dentobase 3D konstruiert<br />

wird.<br />

In zwei Workshops legten die<br />

Teilnehmer selbst Hand an. In<br />

Workshop I (CAD/CAM-hands<br />

on) konstruierten sie unter Anleitung<br />

mit Hilfe der CAD-Software<br />

3D model-<strong>des</strong>igner sowohl<br />

Pindex als auch dentobase<br />

3D Modelle. Die Umsetzung der<br />

konstruierten CAD-Daten mit<br />

Hilfe der CAM-Software SUM 3D<br />

dentona edition erklärte CIMsystem-Fachmann<br />

Ghezzi. Er betonte,<br />

<strong>das</strong>s diese Fünf-Achsen<br />

CAM-Software optimal geeignet<br />

sei für die Umsetzung von Restaurationsdaten.<br />

In Workshop II wurde die Fünf-<br />

Achsen-Fräsmaschine 3D variomill<br />

5 A von dentona präsentiert.<br />

Vor Ort wurden Zirkon- und<br />

PMMA-Gerüste sowie Dentalmodelle<br />

gefräst. Der Maschinenbauer<br />

persönlich erläuterte<br />

ausführlich die Konstruktion der<br />

Fünf-Achsen-Maschine, beantwortete<br />

detailliert die Fragen<br />

der Teilnehmer und erörterte<br />

die wirtschaftlichen Vorteile <strong>des</strong><br />

Inhouse-Fertigungsprozesses.<br />

So meisterlich geschult in meisterlicher<br />

Umgebung steht einer<br />

meisterlichen Umsetzung<br />

im Labor wohl nichts mehr entgegen<br />

…<br />

n<br />

Als Hersteller von rotierenden Hochleistungsintrumenten<br />

garantieren wir Ihnen<br />

höchste Qualität mit bestem Preis-Leistungsverhältnis.<br />

acurata G+K Mahnhardt Dental e.K.<br />

Schulstraße 25 · 94169 Thurmansbang<br />

Telefon+49 (0) 85 04 - 91 17 0<br />

www.acurata.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 135


Events<br />

Digitale Visionen <strong>sind</strong> wahr geworden<br />

c Auf dem Podium, von<br />

links: Ztm. German Bär,<br />

Andreas Nitschke,<br />

Ztm. Ulrich Mönkmeyer,<br />

Eva-Maria Hübner<br />

Mit einem Paukenschlag beendete die<br />

pritidenta GmbH <strong>das</strong> Jahr 2011: Im<br />

Rahmen der offiziellen Markteinführung<br />

der priticrown lud die Geschäftsführung<br />

zu einer Pressekonferenz nach Ulm ein.<br />

pritidenta lud zur offiziellen Markteinführung von priticrown<br />

Digitale Visionen <strong>sind</strong><br />

d Der Visionär: Ulli Mönkmeyer<br />

d Alexander Mack stellte sein<br />

CNC-Unternehmen vor<br />

Geschäftsführer Andreas Nitschke<br />

erklärte zu Beginn, wie sich<br />

mit der vollständig digitalisierten<br />

Technologie von pritidenta ästhetische<br />

Zahnversorgungen sowohl schnell<br />

als auch zuverlässig realisieren lassen.<br />

In diesem Zusammenhang war natürlich<br />

der Gesichtsscanner pritimirror, der<br />

exakte dreidimensionale fotorealistische<br />

Aufnahmen liefert, ebenfalls ein<br />

Thema.<br />

Ein Altbekannter in der Dental-Szene,<br />

Ztm. Ulrich Mönkmeyer, berichtete aus<br />

seinem reichen Erfahrungsschatz.<br />

Schon vor 20 Jahren habe er die Vision<br />

gehabt, eine reproduzierbare Krone effizient<br />

und wirtschaftlich zu erstellen.<br />

Heute sei dank priticrown aus der Vision<br />

Realität geworden.<br />

Ztm. German Bär dokumentierte sein<br />

Vorgehen bei einem sehr beeindru-<br />

c pr.t.crown-<br />

Seitenzahn und<br />

Frontzahn<br />

136 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Hitze formt<br />

... Gesteinschmelze bei ca. 600°-1200°<br />

... glutflüssige Lava, erkaltend<br />

wahr geworden<br />

ckenden Patientenfall. Kompliment: Das Ergebnis<br />

lässt wirklich keine Wünsche mehr<br />

offen. Mit dem neuartigen vollkeramischen<br />

Kronenrohling aus Vita Mark II wurde die<br />

Farbgebung in der Maltechnik und Glasur<br />

mit den Akzentmassen in bekannter Art und<br />

Weise durchgeführt. Eine tolle Arbeit.<br />

Danach wurde der Blick auf den Schleifprozess<br />

gerichtet: Alexander Mack, Geschäftsführer<br />

von Mack Dentaltechnik aus<br />

Dornstadt, stellte sein Unternehmen vor.<br />

Unter dem Motto „Ein Blick in die Schleifwelt<br />

der priticrown“ wurden die Gäste<br />

durch die Produktionshallen der Firma geführt<br />

und überzeugten sich vor Ort vom<br />

CNC-Know-how und Fachwissen von Firmengründer<br />

Franz Mack und seinem Sohn<br />

Alexander. Das Unternehmen, seit 25 Jahren<br />

in Familienbesitz, arbeitet für 20 Branchen.<br />

Mit 65 Fräs-, Schleif- und Drehmaschinen<br />

werden auf 11.000 Quadratmetern<br />

komplexe und genaue Prototypen und<br />

Kleinserien gefertigt. Mack betreibt für die<br />

Dentalbranche ein eigenes Fräscenter, in<br />

dem Zahntechniker angestellt <strong>sind</strong>. Die<br />

Dornstädter besitzen zehn Jahre Erfahrung<br />

mit dem Fräsen von Glaskeramik in anderen<br />

Branchen. Seit über zwei Jahren gibt<br />

es bereits den Geschäftsbereich Zahntechnik.<br />

ww/bs n<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 137<br />

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Reportage<br />

Keine Angst vor großen Tieren<br />

Zahntechniker und ihre Hobbys: Karl-Heinz Georgis Bilderwelt<br />

Serie<br />

Keine Angst<br />

vor großen Tieren<br />

Er fertigt in einem renommierten Praxis<strong>labor</strong> Kronen<br />

und Brücken, schreibt für unsere Redaktion und<br />

hat nachweislich keine Angst vor großen Tieren:<br />

Karl-Heinz Georgi. Seine Landschafts- und Tier aufnah -<br />

men zeigen, <strong>das</strong>s er mit der Kamera ebenso virtuos<br />

umzugehen versteht wie mit Modellierinstrumenten.<br />

Das Fotofieber hat ihn in der Jugend<br />

erfasst und nie mehr losgelassen.<br />

Klar, <strong>das</strong>s er sich zur<br />

Konfirmation eine hochwertige Kamera<br />

gewünscht hat. Damals wie heute war<br />

es ihm wichtig, Geräte und Techniken<br />

bis ins kleinste Detail zu beherrschen.<br />

Mit diesem Hintergrund avancierte er<br />

zum „Bordfotograf" bei der Bun<strong>des</strong>marine.<br />

„Geschützführer hatten in 70er<br />

Jahren die meiste Feizeit bei der Marine“,<br />

so Karl-Heinz Georgi, also hatte ich<br />

viel Muße zum Fotografieren.<br />

Irgendwann in den 80ern, auf der Farm<br />

der Pflegeeltern in Namibia, hat ihn die<br />

Liebe zur Naturfotografie gepackt. Wer<br />

dort jemals einen Sonnenaufgang beobachtet<br />

hat und gesehen hat, wie allmählich<br />

die Natur zum Leben erwacht,<br />

weiß, was ich meine.“ Freilich bieten<br />

sich auch an der Nordseeküste oder in<br />

einem der Moore seiner norddeutschen<br />

Heimat viele stimmungsvolle Motive.<br />

„Es kann auch mal vorkommen, <strong>das</strong>s<br />

ich einfach eine solche Atmosphäre ge-<br />

138 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Keine Angst vor großen Tieren<br />

Menschen<br />

nieße und darüber <strong>das</strong> Fotografieren<br />

vergesse“, räumt er lächelnd ein. Auch<br />

<strong>das</strong> Fernsehen wurde schon auf den Naturfotografen<br />

aufmerksam. So begleitete<br />

der WDR Karl-Heinz Georgi bei einer<br />

Fotoexkursion durch <strong>das</strong> Rehdener<br />

Geestmoor.<br />

25 Jahre Namibia – <strong>das</strong> bedeutet ein<br />

gut gefülltes Bildarchiv, <strong>das</strong> stetig noch<br />

größer wird. 2011 beispielsweise hat er<br />

für eine Gästefarm-Gesellschaft den<br />

zweitgrößten Cañon, den Fish-River,<br />

porträtiert. Seit einigen Jahren arbeitet<br />

er an einem Projekt mit namibischen<br />

Naturschützern. Darin geht es um den<br />

Erhalt <strong>des</strong> Lebensraumes der „Small Five<br />

of the Namib Dunes“, der Sidewinder-Schlange,<br />

<strong>des</strong> Namaqua-Chamäleons,<br />

<strong>des</strong> Palmato Geckos, der Radspinne<br />

– auch Dancing White Lady –<br />

und der Düneneidechse sowie weiterer<br />

kleiner Tiere, die in den Dünen Namibias<br />

leben.<br />

Karl Heinz Georgi kann aber nicht nur<br />

dem heißen Kontinent etwas abgewinnen,<br />

sondern wagt sich seit rund elf Jah-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 139


Reportage<br />

Keine Angst vor großen Tieren<br />

über Spitzbergen, Island und Grönland<br />

bis in den Katmai Nationalpark im Westen<br />

Alaskas geführt haben, bekam er<br />

<strong>das</strong>, was die Skandinavier den „Arctic<br />

Flu“ nennen. Ein Ergebnis <strong>des</strong>sen ist<br />

seine neue Multimedia-Show „Paradiese<br />

am Packeis“, die er in diesem Monat<br />

bei den ersten Stapelfelder Fototagen<br />

präsentiert. <strong>Wir</strong> wünschen ihm<br />

noch viele „Flus“!<br />

bs n<br />

ren mit wachsendem Vergnügen in <strong>das</strong><br />

ewige Eis der Arktis. Spricht er über seine<br />

„kalte Leidenschaft“, kommt der<br />

sonst so distinguierte Mann richtig ins<br />

Schwärmen: „Wem sich die Arktis beim<br />

ersten Kontakt von ihrer schönen Seite<br />

zeigt, der wird ihr für immer verfallen“,<br />

diesen Satz, der ihm spontan bei einem<br />

Interview entschlüpft ist, kann er auch<br />

heute noch unterschreiben. Mittlerweile<br />

begeistern ihn sogar die weniger<br />

schönen Seiten der Arktis. Bei seinen<br />

Reisen, die ihn vom Osten Finnlands<br />

i www.georgi-digitalfoto.de<br />

Das WDR-Video über die Fotoexkursion<br />

im Geestmoor ist zu sehen unter<br />

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/11/03/lokalzeit-owl-naturfotografen-galerie.xml<br />

Mehr Fotos dazu<br />

www.dlonline.de<br />

Mehr Fotos von wilden<br />

Tieren und wildromantischen<br />

Landschaften<br />

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140 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

Technik<br />

Anwenderberichte, Neuheiten und Basiswissen<br />

Technik im Februar<br />

KERAMIK<br />

WERKSTOFFE<br />

PROTHETIK<br />

IMPLANTATPTOTHETIK<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

WISSEN<br />

Vorbild Natur<br />

Das Studium natürlicher Zähne 142<br />

Kopierfräsen einer ZO 2 -Stiftkrone<br />

Experimentelle Herstellung einer vollkeramischen Stiftkrone 160<br />

Das Konzept der Natur<br />

Seitenzahnufstellung nach den Gesetzen <strong>des</strong> natürlichen Gebisses 166<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Konventionelle Implantatversorgung 172<br />

Die passen zusammen<br />

Zahnlinien von Heraeus frei kombinierbar 186<br />

Neuheiten<br />

Geräte und Materialien 190<br />

Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Fortbildung im Labor Bauer Dentalmanufaktur 192<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 141


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Das Studium natürlicher Zähne<br />

Vorbild Natur<br />

Autoren:<br />

Giovanni Liberini,<br />

Magliano di Tenna (I)<br />

Indizes:<br />

Farbe<br />

Keramik<br />

Licht<br />

Schichtung<br />

Die Werkstoffe zur Herstellung festsitzender Prothetik wie etwa<br />

Keramiken, die nicht metallunterstützt <strong>sind</strong>, haben sich in den<br />

letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Durch die große Vielfalt<br />

zur Verfügung stehender Materialien stellt sich immer wieder<br />

die Frage, welchen Werkstoff man für eine ästhetische<br />

Rehabilitation auswählen soll. Um ihren Anwendungsbereich zu<br />

erfassen und sie optimal zu nutzen, muss der Zahntechniker<br />

tiefgreifende Kenntnisse erwerben, gleichgültig, ob es sich nun<br />

um Metall, Zirkon, Lithiumdisilikat, Aluminiumoxid,<br />

Galvanotechnik oder Vollkeramik handelt.<br />

142 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 1<br />

Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

Abb. 4<br />

Nur durch die eingehende Kenntnis<br />

der von uns angewendeten<br />

Werkstoffe können wir ein zufriedenstellen<strong>des</strong><br />

Resultat erzielen und<br />

Fehler vermeiden. Nehmen wir beispielsweise<br />

Zirkon: Für prothetische Versorgungen<br />

aus Keramik wird es in unseren<br />

<strong>Labors</strong> immer häufiger angewendet.<br />

Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?<br />

Zirkon ist einer der widerstandsfähigsten<br />

Werkstoffe, die in der Zahntechnik<br />

zum Einsatz kommen; es besitzt<br />

ausgezeichnete mechanische Eigenschaften,<br />

eine helle Farbe, ist halbtransluzent,<br />

hat eine Biegefestigkeit von zirka<br />

1200 MPa und einen Wärmeausdehnungskoeffizienten<br />

von 10,5.<br />

Diese Eigenschaften ermöglichen uns<br />

die Anfertigung von ästhetisch anspruchsvollen<br />

Prothesen, auch wenn<br />

die Präparationsbedingungen nicht optimal<br />

<strong>sind</strong>. Mit diesem Werkstoff können<br />

wir festsitzende Prothesen auf<br />

extragingivalen Präparationen anfertigen,<br />

Einzelelemente, die Rekonstruktion<br />

<strong>des</strong> gesamten Zahnbogens, Toronto-Bridges,<br />

Abutments und mehr.<br />

Ich werde nicht weiter auf Zirkon eingehen,<br />

denn über dieses Thema wurden<br />

bereits Hunderte von Artikeln geschrieben,<br />

und ich bin kein Gelehrter der Wissenschaft,<br />

sondern nur ein einfacher<br />

Zahntechniker.<br />

Studie über natürliche Zähne<br />

e Abb. 1 Stumpf präpa ration an<br />

11, 12, 21 und 22<br />

e Abb. 2 Die in die Mund höhle<br />

eingesetzten Kera miken integrieren<br />

sich unauffällig<br />

Wenn wir ein Keramikelement aufbauen<br />

wollen, <strong>das</strong> der Schöpfung von Mutter<br />

Natur ähnelt, müssen wir die Eigenschaften<br />

<strong>des</strong> natürlichen Zahns kennen,<br />

seine Form, seine Oberfläche und seinen<br />

Schichtung. Hierzu brauchen wir<br />

keinen Erfindergeist, sondern einzig<br />

und allein Beobachtungsgabe und<br />

Nachahmungstalent.<br />

Versorgungen, die die gesamte Frontzahngruppe<br />

betreffen oder Totalprothe-<br />

e Abb. 3 Seitenansicht<br />

rechts<br />

e Abb. 4 Seitenansicht<br />

links<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 143


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 5<br />

c Abb. 5 Bild eines<br />

vollständigen Gebisses<br />

Abb. 6<br />

d Abb. 6 Durch die Betrachtung gezogener<br />

Zähne lernen wir die Aufmerksamkeit<br />

für <strong>das</strong> Detail<br />

sen bedingen vielfach Schwierigkeiten<br />

bei der Ausführung, Formgebung, Funktion<br />

und so weiter, auch wenn sie bei<br />

der Schichtung einige kleinere unmerkliche<br />

Fehler gestatten (Abb. 1 bis 4). Im<br />

Gegensatz dazu muss die Keramikschichtung<br />

bei einem Einzelelement<br />

voll und ganz dem natürlichen Zahn entsprechen<br />

und sich harmonisch in den<br />

übrigen Zahnbestand integrieren.<br />

Nicht nur die Grundfarbe muss entsprechend<br />

den individuellen Merkmalen<br />

<strong>des</strong> Patienten ausgewählt werden, sondern<br />

auch die fast nicht wahrnehmbaren<br />

Charakteristiken, wie helle und<br />

dunkle Schmelzrisse, die Mamelons,<br />

die Verfärbungen und die Dekalzifizierungen<br />

müssen nachgeahmt werden.<br />

Um die Schöpfung der Natur zu imitieren,<br />

müssen wir sie kennen.<br />

<strong>Wir</strong> können uns mit den Bildern von intakten<br />

natürlichen Gebissen helfen, die<br />

die Merkmale natürlicher Zähne hervorheben<br />

(Abb. 5) sowie mit der Untersuchung<br />

gezogener Zähne, die aufgrund<br />

parodontaler Schäden noch vollständig<br />

<strong>sind</strong> und demnach ideal, um die innere<br />

Struktur der Zahnschichten im Detail<br />

zu untersuchen (Abb. 6).<br />

Zudem ist es äußerst interessant, die<br />

Zähne unter einer Kaltlichtquelle zu betrachten,<br />

um die <strong>Wir</strong>kung der Lichtspiegelung<br />

hervorzuheben. Wenn man 0,5<br />

mm Schmelz im vestibulären Bereich abträgt,<br />

sehen wir die interne Struktur <strong>des</strong><br />

Zahns und verstehen die Anordnung bestimmter<br />

intensiver Färbungen der dentinen<br />

Mamelons und der dentininfiltrierten<br />

Bereiche besser (Abb. 7a bis 7e).<br />

Wenn wir einen natürlichen Zahn, beispielsweise<br />

einen mittleren Frontzahn,<br />

aufschneiden, können wir <strong>des</strong>sen Schichtung<br />

einsehen und untersuchen. Diese<br />

Sektionen dienen dazu, die internen<br />

Strukturen der Zähne und deren lichtoptische<br />

Komplexität aufzuzeigen.<br />

Die natürlichen Zähne haben einen freiliegenden<br />

Dentinrand von sehr feiner<br />

Stärke und es ist von grundlegender Bedeutung,<br />

ihn entsprechend reproduzieren<br />

zu können. Trotz der Mamelons<br />

bleibt die vestibuläre Oberfläche eben;<br />

dies sagt uns, <strong>das</strong>s diese Effekte diskret<br />

und fast unsichtbar zu erzeugen <strong>sind</strong>;<br />

<strong>das</strong> Licht trägt den übrigen Teil bei.<br />

144 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 7a Abb. 7b Abb. 7c<br />

Abb. 7d<br />

Abb. 7e<br />

Licht<br />

Zwischen Dentin und Schmelz gibt es<br />

eine transparente Schicht, die durch<br />

die Lichtblockade <strong>des</strong> Dentins erzeugt<br />

f Abb. 8a bis 8c Die Sektionen dienen<br />

dazu, die internen Strukturen der Zähne<br />

und deren lichtoptische Komplexität zu<br />

erfassen<br />

wird. Sobald <strong>das</strong> Dentin vom Licht getroffen<br />

wird, leitet es dieses weiter wie<br />

eine Glasfaser. Aufgrund dieser Lichtbrechung<br />

wirkt <strong>das</strong> Dentin opaker und<br />

dicker.<br />

Der gesamte Zahn wird schließlich von<br />

Schmelz umhüllt, der im zervikalen Bereich<br />

anders reagiert als am inzisalen<br />

Saum (Abb. 8a bis 8c); er besteht aus<br />

Hydroxylapatit und prismenförmigen<br />

e Abb. 7a bis 7c Naturzahn<br />

nach Abtragung von einem<br />

halben Millimeter Schmelz<br />

e Abb. 7d und 7e<br />

Tageslicht und Licht bei<br />

Sonnenuntergang<br />

Abb. 8a Abb. 8b Abb. 8c<br />

Transpa<br />

Schmelz<br />

Dentin<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 145


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 10a<br />

Abb. 9<br />

Abb. 10b<br />

Abb. 10c<br />

e Abb. 9 Ständiges<br />

Üben im Labor durch<br />

Nachahmung natürlicher<br />

Zähne<br />

Kristallen, die <strong>das</strong> Licht zerteilen. Übungen<br />

zur Schichtung vollständiger Keramikzähne<br />

<strong>sind</strong> sehr wichtig, denn sie<br />

bieten die Gelegenheit, bei der Keramisierungstechnik<br />

die vorab erworbenen<br />

Kenntnisse anzuwenden.<br />

Die Untersuchung der Lichteffekte, insbesondere<br />

am inzisalen Saum, ermöglichte<br />

die Entwicklung von Massen und<br />

Farben speziell für Keramik.<br />

Der Zahntechniker kann diese Massen<br />

leicht ausprobieren und deren Einsatz<br />

für die Anfertigung von Vollkeramikzähnen<br />

perfektionieren (Abb. 9).<br />

Nach eingehender Studie der natürlichen<br />

Zähne gehen wir nun zur Farbnahme<br />

über sowie zur Übertragung von<br />

Informationen zwischen Praxis und Labor.<br />

Diese Vorgänge <strong>sind</strong> akkurat vom Fachmann<br />

durchzuführen unter Einsatz von<br />

korrekten Lichtverhältnissen und in einem<br />

Umfeld, <strong>das</strong> die richtige Farbe nicht<br />

beeinflusst. Zudem muss unbedingt die<br />

gleiche Sprache hinsichtlich Farbe, Chroma,<br />

Helligkeit gesprochen werden, um<br />

die Informationen dann entsprechend<br />

an <strong>das</strong> Labor weiterzuleiten.<br />

Farbe<br />

Mit Hilfe welcher Skala wird die Farbkontrolle<br />

durchgeführt? Entsprechend<br />

e Abb. 10a bis 10c Vergleich zwischen<br />

Farbskalen aus Kunststoff und natürlichem<br />

Zahn<br />

der Lehre meines Freun<strong>des</strong> Aldo Zilio<br />

erfolgt die Farbkontrolle mittels Skalen<br />

aus Kunststoff, denn sie weisen eine<br />

natürliche Lichtstreuung und –verteilung<br />

auf, die aufgrund ihrer Opaleszenz<br />

und Transluzenz dem natürlichen Zahn<br />

ähnelt (Abb. 10a bis 10d).<br />

Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit<br />

<strong>des</strong> Materials selbst und in seiner<br />

Fähigkeit, <strong>das</strong> Licht zu streuen und zu<br />

verteilen.<br />

Die Schneidemassen der Farbskalen<br />

aus Keramik haben zudem bei Veränderung<br />

der Lichtverhältnisse eine sehr statische<br />

Opaleszenz.<br />

146 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 11 Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Erster klinischer Fall<br />

11er in Zirkon<br />

Aus einer Zahnarztpraxis kommt eine<br />

23 Jahre alte Patientin zur Anfertigung<br />

eines oberen Einsers in Zirkon. Anhand<br />

der Aufnahme sieht man, inwiefern der<br />

Zahn und <strong>das</strong> umliegende Gewebe aufgrund<br />

eines Unfalls beeinträchtigt wurden<br />

(Abb. 11 und 12). Nach Anfertigung<br />

der Modelle sende ich diese zur Ausführung<br />

<strong>des</strong> Zirkonkäppchens an ein<br />

Fräszentrum von Wieland.<br />

Die erste Frage, die sie mir stellen werden,<br />

ist folgende: Machen wir <strong>das</strong> Zirkon<br />

weiß oder soll es infiltriert werden?<br />

Durch Infiltrieren <strong>des</strong> Zirkons begeht<br />

man einen Fehler. Es ist stets besser,<br />

ein wenn auch hell gefärbtes Zirkon zu<br />

verwenden, <strong>das</strong> intern eine Streuung<br />

<strong>des</strong> orangefarbenen Lichtes bewirkt,<br />

was besser im Einklang mit der Lichtdynamik<br />

<strong>des</strong> natürlichen Zahnes steht.<br />

Vorbereiten <strong>des</strong> Gerüstes<br />

Das fertige und sehr präzise Gerüst<br />

kehrt ins Labor zurück (Abb. 13). Wenn<br />

ich es ausarbeiten muss, verwende ich<br />

grobkörnige Diamantfräser und der Vorgang<br />

hat mit geringem Druck zu erfolgen,<br />

wobei der Mikromotor mit zirka<br />

10.000 Umdrehungen läuft.<br />

Ich führe <strong>das</strong> Sandstrahlen entsprechend<br />

dem Wieland-Protokoll durch<br />

(hier herrscht große Unsicherheit, denn<br />

einige Firmen raten, diesen Vorgang zu<br />

unterlassen) mit Aluminiumoxid 110 µm<br />

und 2 bar; reinige die Oberflächen mit<br />

reinem Alkohol im Ultraschall und trockne<br />

sie per Druckluft. Wichtig ist, <strong>das</strong>s<br />

der Kompressor keine feuchte Luft ausstrahlt.<br />

Zirkonkäppchen weisen bei ultraviolettem<br />

Licht einen unästhetischen Schatten<br />

auf (Abb. 14 und 15), <strong>das</strong> natürliche<br />

Aussehen gesunden Zahnfleischs erfordert<br />

eine große Helligkeit, die auch bei<br />

UV-Licht sichtbar ist. Von farbigen Linern<br />

ist abzuraten, da sie zu opak <strong>sind</strong><br />

und zudem <strong>das</strong> Licht zurückwerfen,<br />

was typisch für die Opaker der Metallkeramiken<br />

ist.<br />

Lichtdynamik<br />

Zirkon ist nicht fluoreszierend und somit<br />

intensivieren wir seine Fluoreszenz<br />

mit einem Washbrand mit Flu-Dentin,<br />

<strong>das</strong> mit einer um 80 Grad höheren Temperatur<br />

gebrannt wird, um (gegebenenfalls)<br />

den mangelnden Verbund zwi-<br />

e Abb. 11 Klinischer Fall:<br />

stark beeinträchtigter 11er<br />

e Abb. 12 Präparierter<br />

Stumpf<br />

e Abb. 13 Käppchen aus<br />

Zirkon<br />

Abb. 14 Abb. 15<br />

f Abb. 14 Fluoreszenz <strong>des</strong><br />

Zirkons<br />

f Abb. 15 Fluoreszenz <strong>des</strong><br />

mit fluoreszierendem Dentin<br />

behandelten Zirkons<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 147


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 16 Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

e Abb. 16 Modell mit vollständigem Gewebe<br />

e Abb. 17 Fluoreszieren<strong>des</strong> Dentin, bei einer um<br />

80 Grad höheren Temperatur gebrannt<br />

d Abb. 18 Sandgestrahltes fluoreszieren<strong>des</strong> Dentin<br />

schen Keramik und Zirkon zu verbessern.<br />

Der Verbund ergibt sich allein aus<br />

dem Kompressionsdruck, der durch die<br />

Differenz der Wärmeausdehnungskoeffizienten<br />

der beiden Werkstoffe entsteht<br />

(Zirkon und Keramik). So gelingt<br />

es uns, den Untergrund zu chromatisieren<br />

und eine gute <strong>Wir</strong>kung unter UV-<br />

Licht zu erzielen. Die Masse, die wir verwenden,<br />

muss natürlich chromatisch<br />

der zu reproduzierenden Farbe entsprechen.<br />

Die Fluoreszenz ist nach der Opaleszenz<br />

der zweite Bestandteil der Lichtdynamik<br />

natürlicher Zähne. Verantwortlich<br />

für dieses Phänomen ist <strong>das</strong> Dentin<br />

und nicht der Schmelz, der dagegen<br />

aufgrund seiner vorherrschenden anorganischen<br />

Bestandteile für die Opaleszenz<br />

verantwortlich ist.<br />

Im zervikalen Bereich ist die Schmelzschicht<br />

dünner, so <strong>das</strong>s die natürliche<br />

Fluoreszenz <strong>des</strong> Dentins verstärkt hervortritt.<br />

Dieses Phänomen <strong>des</strong> natürlichen<br />

Zahns präsentiert sich in Form einer<br />

weiß-bläulichen Tönung, und um<br />

sie zu erfassen, muss UV-Licht verwendet<br />

werden.<br />

Ohne Fluoreszenz und Opaleszenz erscheint<br />

ein Zahn matt und leblos. Wenn<br />

Abb. 19a<br />

Abb. 19b<br />

ec Abb. 19a und 19b Prüflinge aus Keramikmassen,<br />

gemischt in den unterschiedlichsten Proportionen<br />

148 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 20<br />

Abb. 21<br />

Abb. 22 Abb. 23<br />

diese beiden Phänomene jedoch in<br />

Wechselwirkung zueinander auftreten,<br />

hat der Zahn ein vitaleres Erscheinungsbild.<br />

Erste Schichtung<br />

Wenn die Keramik aus dem Ofen<br />

kommt, glänzt sie sehr stark; ich strahle<br />

sie mit Sand ab und nehme die Schichtung<br />

vor (Abb. 17 und 18).<br />

<strong>Wir</strong> sollten die von uns verwendete Keramik<br />

bestens kennen, um ihr Potential<br />

voll auszuschöpfen und keine Fehler zu<br />

begehen. Sämtliche Massen wurden gebrannt<br />

und vermischt und somit ein individuelles<br />

Archiv erstellt, so <strong>das</strong>s wir<br />

uns beim Schichtungsvorgang in die richtige<br />

Richtung bewegen (Abb. 19a und<br />

19b). Das für die Schichtung verwendete<br />

Modell darf kein Sägemodell sein, so<br />

<strong>das</strong>s wir genügend Informationen zu Gingiva<br />

und Papillen bekommen (Abb. 20).<br />

<strong>Wir</strong> beginnen mit der Schichtung der<br />

Keramik, wobei wir <strong>das</strong> Endziel bereits<br />

vor Augen haben, und da die Natur uns<br />

stets andere Farben und Formen vorgibt,<br />

können wir nicht immer die gleiche<br />

Technik für alle unsere Rekonstruktionen<br />

anwenden. Jeder Patient ist ein Einzelfall<br />

und natürlich gibt es keine allgemeingültige<br />

Regel. Die verwendete<br />

Keramik Zirox (Wieland) hat einen WAK-<br />

Wert von 9,5.<br />

<strong>Wir</strong> schichten zuerst <strong>das</strong> Cromatix (Abb.<br />

20); bei den Wieland-Keramiken gibt es<br />

kein opakes Dentin, sondern Cromatix,<br />

<strong>das</strong> eine höhere Farbintensität und größere<br />

Opazität aufweist als <strong>das</strong> Dentin.<br />

Im zervikalen Bereich haben wir stets<br />

wenig Platz zur Verfügung im Gegensatz<br />

zum natürlichen Element, <strong>das</strong> in<br />

diesem Bereich eine größere Stärke aufweist.<br />

Um dieses Problem zu umgehen,<br />

setzen wir einen Dentin-Modifier ein,<br />

der chromatischer wirkt (Abb. 21).<br />

<strong>Wir</strong> vervollständigen die anatomische<br />

Form mit Dentin und führen <strong>das</strong> Cutback<br />

durch (Abb. 22). Daraufhin fügen<br />

wir die transluzenten Massen ein und<br />

versuchen dabei, den transluzenten Effekt<br />

<strong>des</strong> natürlichen Nachbarzahns<br />

nachzuahmen (Abb. 23). <strong>Wir</strong> lassen die<br />

Massen beiseite, die nach dem Brand<br />

mit bloßem Auge nicht mehr sichtbar<br />

<strong>sind</strong> oder die für die Restauration keinen<br />

Sinn ergeben. Es ist vergebliche<br />

Mühe, eine komplexe Schichtung mit<br />

zahlreichen Massen und unzähligen Effekten<br />

durchzuführen, wenn diese nach<br />

dem Brand nicht mehr erkennbar <strong>sind</strong>.<br />

Wichtig ist, <strong>das</strong> bestmögliche Ergebnis<br />

mit geringstem Zeitaufwand zu erzielen.<br />

Nach Aufbau <strong>des</strong> inzisalen Tellers werden<br />

die Mamelons eingefügt (Abb. 24).<br />

Bei einem mittleren Frontzahn erkennt<br />

man normalerweise drei Mamelons, die<br />

in die Schneidemassenschicht in der<br />

richtigen Position zu integrieren <strong>sind</strong>.<br />

Sie sollten stets etwas verschwommen<br />

sein und unter dem Gesichtspunkt der<br />

e Abb. 20 Cromatix<br />

e Abb. 21 Dentinmodifier<br />

e Abb. 22 Cut-back <strong>des</strong><br />

Dentins<br />

e Abb. 23 Transluzente<br />

Massen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 149


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 24<br />

Abb. 25<br />

Abb. 26<br />

e Abb. 24 MM mit Flu-Dentin<br />

e Abb. 25 Modifier Caramel-Dentin<br />

c Abb. 26 Cromatix<br />

Abb. 27<br />

Abb. 28<br />

e Abb. 27 <strong>Wir</strong> verhindern<br />

die Lichtdurchdringung<br />

e Abb. 28 Exakte<br />

Temperatur der Keramik. Die<br />

Oberfläche ähnelt nassem<br />

Zucker.<br />

Farbe werden diese Strukturen mit wärmeren<br />

und opakeren fluoreszierenden<br />

Massen ausgeführt.<br />

In der Natur beobachten wir oft eine<br />

Wechselwirkung zwischen Transluzenz<br />

und Opazität.<br />

Nun widmen wir uns dem palatinalen<br />

Bereich. <strong>Wir</strong> beginnen mit dem Auftragen<br />

eines Dentin-Modifiers, um der<br />

Zahnmitte einen wärmeren Ton und<br />

mehr Chroma zu verleihen (Abb. 25). Es<br />

ist wichtig zu vermeiden, <strong>das</strong>s Licht<br />

durch den palatinalen Bereich dringt,<br />

damit wir keinen transparenten Bereich<br />

am inzisalen Saum haben. Aus diesem<br />

Grund tragen wir Cromatix auf (Abb. 26).<br />

<strong>Wir</strong> dürfen nicht vergessen, <strong>das</strong>s die Keramik<br />

stets feucht bleiben muss, und<br />

sobald wir <strong>das</strong> Element vom Modell abheben,<br />

reinigen wir es innen mit einem<br />

Pinsel. <strong>Wir</strong> verhindern durch Einsatz einer<br />

wärmeren und opaken Masse, <strong>das</strong>s<br />

Licht an den Dreiecken der Zahnzwischenräume<br />

durchscheint.<br />

Erster Brand<br />

Dann brennen wir die Dentinmassen<br />

und die inzisalen Effekte (Abb. 27). Was<br />

ist dafür die richtige Temperatur? Dies<br />

hängt von der verwendeten Keramik ab,<br />

von ihrer Verarbeitung, ob sie kondensiert<br />

wird oder nicht, vom verwendeten<br />

Ofentyp, von der Größe der Zirkonstruktur,<br />

vom Brennteller und von zahlreichen<br />

weiteren Parametern. Das wichtigste<br />

ist, <strong>das</strong>s die Keramik, wenn sie<br />

aus dem Ofen kommt, glänzende Körnchen<br />

an der Oberfläche aufweist, die<br />

wie nasser Zucker anmuten (Abb. 28).<br />

Nach dem Brand kontrollieren wir Farbe<br />

und Chroma und stellen fest, <strong>das</strong>s die<br />

Grundstruktur bereits einen transluzenten<br />

Part auf inzisaler Ebene aufweist<br />

(Abb. 29 und 30).<br />

Zweite Schichtung<br />

Dank dieser Technik können wir die erzeugten<br />

Effekte feststellen und diese<br />

gegebenenfalls leicht reduzieren oder<br />

150 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 29<br />

Abb. 30<br />

Abb. 31<br />

ed Abb. 29 bis 31 Brand Dentinmassen<br />

f Abb. 32 Helligkeitsskala der Schneidemassen:<br />

grauere Masse links, hellere Masse rechts<br />

Abb. 32<br />

f Abb. 33 Keramikelement<br />

mit falscher Helligkeit<br />

f Abb. 34 Korrekte<br />

Helligkeit<br />

Abb. 33<br />

Abb. 34<br />

erhöhen. Nach Ausarbeiten <strong>des</strong> Dentins<br />

mit dem Bohrer wird dieses gesäubert<br />

und sandgestrahlt, so <strong>das</strong>s die zweite<br />

Schichtung greift (Abb. 31). Nun decken<br />

wir <strong>das</strong> Dentin mit Schneidemassen<br />

und transluzenten Massen ab. Die<br />

Schneidemasse hat die Funktion, die<br />

Farbe <strong>des</strong> Dentins zu betonen beziehungsweise<br />

abzuschwächen. Bei einem<br />

jungen Zahn sollte es mit einer blassen<br />

und milchigen Schneidemasse abgeschwächt<br />

werden. Bei einem alten Zahn<br />

dagegen sollte der Dentinkörper mit einer<br />

transluzenteren Masse hervorgehoben<br />

werden.<br />

Kann ich die Helligkeit der Schneidemasse<br />

erhöhen? Ja, denn ich habe Massen<br />

mit hoher und wiederum andere<br />

mit niedriger Helligkeit zur Verfügung.<br />

Wenn ich sie mit der Schneidemasse in<br />

unterschiedlichen Verhältnissen vermische,<br />

kann ich Schneidemassen erzeugen,<br />

deren Helligkeit höher beziehungsweise<br />

geringer ist (Abb. 32). Bei der<br />

Schichtung ist eine Schneidemasse mit<br />

der richtigen Helligkeit von grundlegender<br />

Bedeutung. Sie ist sogar noch wichtiger<br />

als Form und Oberfläche. In den<br />

Abbildungen 33 und 34 sieht man, was<br />

passiert, wenn die Helligkeit der Schneidemasse<br />

falsch gewählt wird. Zur Erhöhung<br />

der Transluzenz der Schneidemassen<br />

fügen wir die Masse neutral in ver-<br />

Abb. 35<br />

e Abb. 35 Transluzenz -<br />

skala: links reine Schneide -<br />

masse, rechts die transluzenteren<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 151


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 36<br />

Abb. 37<br />

50% Dentin 50% ice<br />

50% milky 50% ice<br />

Abb. 38 Abb. 39<br />

Abb. 40<br />

Abb. 41<br />

Abb. 42 Abb. 43<br />

e Abb. 36 Im zervikalen<br />

Bereich Dentin und ice A1 zu<br />

50 Prozent; um die Helligkeit<br />

zu erhöhen, trage ich Milky<br />

auf<br />

e Abb. 37 Schneidemasse<br />

Incisal 1 an den Rändern<br />

schiedenen Konzentrationen hinzu, so<br />

<strong>das</strong>s wir uns eine Transluzenzskala aufbauen<br />

(Abb. 35).<br />

Bei der Schichtung beginne ich mit Dentin<br />

im zervikalen Bereich, <strong>das</strong> zu 50 Prozent<br />

mit ice vermischt wird, denn dieser<br />

Effekt kommt dem gewünschten am<br />

nächsten. Im mittleren Bereich trage<br />

ich dagegen einen opalen Milky-Effekt<br />

auf, um Helligkeit zu einzubringen (Abb.<br />

36). Dann ergänze ich die Schichtung<br />

im inzisalen Bereich, indem ich die<br />

Schneiden vertikal auftrage; dadurch<br />

<strong>das</strong>s man sie miteinander abwechselt,<br />

erzeugt man einen Kontrast.<br />

<strong>Wir</strong> vermeiden die Abdeckung mit nur<br />

einer Schneidemasse. Denn dies würde<br />

zu einer Abflachung und einheitlichen<br />

e Abb. 38 Schneidemasse<br />

incisal 2 in der Mitte<br />

e Abb. 39 Dentin A2 und<br />

Schneidemasse zu 50 Prozent<br />

e Abb. 40 Milky an den Tuberkeln<br />

e Abb. 41 Brand der Schneidemassen<br />

vestibulär<br />

e Abb. 42 Brand der Schneidemassen<br />

palatinal<br />

e Abb. 43 Korrekturbrand mit opalen<br />

Massen mit Halo-Effekt am inzisalen<br />

Saum<br />

152 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 44<br />

Abb. 45<br />

Abb. 46<br />

Abb. 47<br />

Abb. 48 Abb. 49<br />

Abb. 50<br />

Abdeckung <strong>des</strong> gesamten Untergrun<strong>des</strong><br />

führen und eine Reduzierung der<br />

Helligkeit bewirken sowie die Reduzierung<br />

der dentinalen chromatischen Intensität<br />

(Abb. 37 und 38). Nach Beendigung<br />

<strong>des</strong> vestibulären Bereichs nehmen<br />

wir uns den palatinalen vor. An den<br />

Seiten verwenden wir mit zu 50 Prozent<br />

Schneidemasse vermischtes Dentin, für<br />

die Tuberkel dagegen Milky, eine weiße<br />

Schneidemasse (Abb. 39 und 40).<br />

Korrekturen<br />

Nun folgt der Brand der Schneiden und<br />

transluzenten Massen (Abb. 41 und 42).<br />

Nach der Ausarbeitung mit den Fräsern<br />

nehmen wir den Korrekturbrand unter<br />

Einsatz opaler transluzenter Massen<br />

vor, um dem Zahn einen natürlich wirkenden<br />

opaleszierenden Effekt zu verleihen.<br />

Die Opaleszenz <strong>des</strong> natürlichen Schmelzes<br />

ergibt sich durch seine interne prismenartige<br />

Struktur, die als spektraler<br />

Filter agiert. Das kurzwellige blaue Licht<br />

kann den Schmelz nicht durchdringen;<br />

die Folge ist ein bläulich-orangefarbener<br />

Effekt, der <strong>das</strong> natürliche Aussehen<br />

<strong>des</strong> Zahnes bedingt. Dies erklärt auch<br />

die blauen Reflexe <strong>des</strong> Schmelzes bei<br />

Auflicht und die orange Färbung bei<br />

Durchlicht.<br />

Bei Korrektur der Schichtung sollte die<br />

Keramik äußerst sorgfältig aufgetragen<br />

werden, wobei der Nachbarzahn zu imitieren<br />

ist. Dabei braucht man nichts zu<br />

erfinden, sondern sollte einzig und allein<br />

versuchen, sich <strong>des</strong>sen Farbe und<br />

Anatomie weitgehend anzunähern. Es<br />

ist stets besser, die Form mit dem Pinsel<br />

und nicht mit dem Fräser zu gestalten.<br />

Moderne Keramiken ermöglichen uns<br />

mehrere Brände, doch jeder zusätzliche<br />

Brand führt zu einer Erhöhung <strong>des</strong><br />

e Abb. 44 Korrektur palatinal<br />

mit opalen Massen<br />

e Abb. 45 Ergebnis <strong>des</strong><br />

Korrekturbrands vestibulär<br />

e Abb. 46 Ergebnis <strong>des</strong><br />

Korrekturbrands palatinal<br />

e Abb. 47 Suche von Form<br />

und Oberfläche mit goldfarbenem<br />

Kontrastpulver<br />

e Abb. 48 bis 50 Fertige<br />

Krone<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 153


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 51a<br />

Abb. 51c<br />

Abb. 51b<br />

e Abb. 51a und 51b<br />

Soeben in die Mundhöhle<br />

eingesetzte Krone,<br />

man sieht eine noch nicht<br />

gesunde Gingiva<br />

e Abb. 51c Nach sechs<br />

Monaten können wir eine<br />

gute Einheilung feststellen<br />

Grauwertes und dem entsprechenden<br />

Verlust an Helligkeit. Doch auch wenn<br />

wir mit der Stärke der transluzenten<br />

Massen übertreiben, besteht die Gefahr,<br />

die Helligkeit und <strong>das</strong> Chroma unserer<br />

Keramiken zu beeinträchtigen.<br />

<strong>Wir</strong> dürfen natürlich nicht den äußerst<br />

wichtigen palatinalen Teil vergessen,<br />

denn die Zähne sollen zwar ästhetisch<br />

wirken, müssen aber vor allem funktionell<br />

sein. Es ist auch wichtig, <strong>das</strong>s der<br />

Patient im palatinalen Bereich keinerlei<br />

Unterschied zwischen dem natürlichen<br />

und dem künstlichen Zahn bemerkt.<br />

Beim letzten Vorgang wird der Halo-Effekt<br />

mit Cromatix A1 und nicht mit Dentin<br />

erzeugt, denn <strong>des</strong>sen <strong>Wir</strong>kung ist<br />

nicht sichtbar, da nicht opak genug<br />

(Abb. 43 und 44). Der opake Effekt <strong>des</strong><br />

inzisalen Hofes ist erforderlich, um einen<br />

Opazitätskontrast zu den darunter<br />

liegenden transluzenten Massen herzustellen,<br />

denn die Transparenz wird<br />

deutlicher im Kontrast zu einer opaken<br />

Masse.<br />

Nach dem Brand (Abb. 45 und 46) erfolgen<br />

die Ausarbeitung der Form und<br />

der Aufbau der Oberflächentextur, die<br />

sehr sorgfältig durchzuführen ist, so<br />

<strong>das</strong>s eine vollständige Integration in<br />

die natürliche Zahnreihe erzielt wird.<br />

Für die Textur sollte man ein Modell ohne<br />

härtende Lacke verwenden, die die<br />

Oberflächencharakterisierungen abdecken<br />

(Abb. 47). Ich verweile nicht weiter<br />

bei diesem Thema, da ich es in einem<br />

weiteren Artikel wieder aufgreife.<br />

Der Glanzbrand<br />

Nun wird der Glanzbrand ausgeführt.<br />

In dieser Phase kann ich die Keramik<br />

mit Stains ganz leicht charakterisieren,<br />

denn die Färbung absorbiert <strong>das</strong> Licht.<br />

Zur Abschwächung der Helligkeitsmerkmale<br />

der Keramik verwende ich die Farben<br />

nur um einige Charakterisierungen<br />

einzubringen, oder um gegebenenfalls<br />

Sedimentspuren zu erzeugen.<br />

<strong>Wir</strong> führen den Brand bei einer Temperatur<br />

aus, die unser Ergebnis nicht beeinträchtigt,<br />

und sobald sich der Brennteller<br />

<strong>des</strong> Ofens absenkt, polieren wir<br />

die Keramik an der Werkbank zuerst mit<br />

einem weichen Gummi, dann mit Filz<br />

und schließlich mit Bimsmehl, bis der<br />

gleiche Glanz wie bei dem natürlichen<br />

Element entsteht (Abb. 48 bis 50).<br />

In situ<br />

Die schließlich in die Mundhöhle eingesetzte<br />

Krone wird sich, auch wenn die<br />

Gewebe noch nicht abgeheilt <strong>sind</strong>, hinsichtlich<br />

Form, Farbe und Helligkeit diskret<br />

einfügen. Nach sechs Monaten<br />

können wir dank der ausgezeichneten<br />

biokompatiblen Eigenschaften <strong>des</strong> für<br />

die Restauration verwendeten Werkstoffs<br />

eine gute Ausheilung der Gewebe<br />

feststellen (Abb. 51a bis 51c).<br />

154 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 54<br />

d Abb. 54 Zweiter<br />

klinischer Fall:<br />

12er in Zirkon<br />

Abb. 55<br />

Abb. 56<br />

Abb. 57 Abb. 58<br />

Zweiter klinischer Fall<br />

Seitlicher Frontzahn oben<br />

Die Schichtung von Dentin und Schneidemasse<br />

wurde diesmal in einem einzigen<br />

Vorgang ausgeführt (Abb. 54).<br />

Zuerst habe ich die Dentinmassen aufgetragen<br />

und darüber die Schneidemasse<br />

neutral, um Tiefenwirkung zu erzeugen<br />

(Abb. 55). Im zervikalen Bereich<br />

wurde die transluzente Masse Citrin verwendet,<br />

denn die Farbe war gelb; im in-<br />

e Abb. 55 Dentin mit der Masse<br />

Neutral darüber<br />

e Abb. 56 Citrin im zervikalen Bereich<br />

sowie mesial und distal Amethyst<br />

e Abb. 57 Schneidemasse versetzt<br />

mit der Masse Neutral und<br />

Crack-liner<br />

e Abb. 58 Vollständige Abdeckung<br />

mit Schneidemasse<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 155


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 59<br />

Abb. 60<br />

Abb. 61<br />

zisalen Bereich wurden transluzente<br />

Massen abgewechselt und an den Seiten<br />

die grau-violette transluzente Masse<br />

Amethyst (Abb. 56).<br />

Die Schneidemassen wurden mit der<br />

Masse Neutral vermischt, um sie transparenter<br />

zu gestalten und es wurde ein<br />

Crack-Liner eingefügt (Abb. 57 und 58).<br />

Den bernsteinfarbenen inzisalen Effekt<br />

habe ich mit Topas und Citrin zu 50 Prozent<br />

erzielt (Abb. 59 bis 61).<br />

e Abb. 59 Korrekturbrand mit Halo-<br />

Effekt im Bereich <strong>des</strong> Hofs, bestehend<br />

aus den Massen Citrin und Topas zu je<br />

50 Prozent<br />

e Abb. 60 Fertiggestelltes Element<br />

e Abb. 61 Das Ergebnis unserer<br />

Bemühungen<br />

156 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Dritter klinischer Fall<br />

Abb. 62<br />

Eckzahn<br />

Die Besonderheit dieses Falles bestand<br />

darin, <strong>das</strong>s der Bereich <strong>des</strong> inzisalen<br />

Drittels äußerst transluzent war und<br />

der Halo-Effekt einen starken Kontrast<br />

dazu bildete. Die Transluzenz wurde mit<br />

der transluzenten Masse Opale Frosty<br />

simuliert (die transparenteste opale<br />

Masse), die winzigen Frakturlinien dagegen<br />

mit den Stains Weiß und Elfenbein,<br />

die Kante mit Cromatix A1 (Abb.<br />

62 bis 64).<br />

Abb. 63<br />

e Abb. 62 Dritter klinischer Fall:<br />

23er in Zirkon<br />

e Abb. 63 Fertiggestelltes<br />

Element<br />

f Abb. 64 Am inzisalen Saum<br />

lässt sich eine grau-blaue<br />

Transluzenz feststellen, zu der<br />

eine elfenbeinfarbene Kante<br />

den Kontrast bildet<br />

Abb. 64<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 157


Technik<br />

Vorbild Natur<br />

Abb. 65 Abb. 66<br />

Abb. 67<br />

Vierter klinischer Fall<br />

Implantat 12 bei einer 19-Jährigen<br />

Der inzisale transluzente Effekt wurde<br />

mit Frosty erzeugt, der helle Effekt <strong>des</strong><br />

Mamelons dagegen mit Flu-Dentin<br />

brigth (Abb. 65 bis 67).<br />

e Abb. 65 Vierter klinischer Fall:<br />

Implantat am 12er<br />

e Abb. 66 Gerade in die Mundhöhle<br />

eingesetztes Element<br />

e Abb. 67 Der hellere Mamelon wird mit<br />

Flu-Dentin brigth erzeugt, während die<br />

inzisale Tranluzenz mit der opalen Masse<br />

Frosty erzeugt wird<br />

Fünfter klinischer Fall<br />

Implantat 12 bei einer 25-Jährigen<br />

Die Schneidemasse dieses Zahns wurde<br />

durch eine Mischung von Dentin A1<br />

mit Schneidemasse im Verhältnis 1zu2<br />

erzeugt. Die größte Schwierigkeit bestand<br />

jedoch darin, den Oberflächenglanz<br />

nachzuahmen, der sehr schwach<br />

war (Abb. 68 und 70).<br />

Fazit<br />

Ich hoffe, <strong>das</strong>s es mir mit diesem Artikel<br />

gelungen ist, zu belegen, <strong>das</strong>s die Arbeit<br />

<strong>des</strong> Keramikers nichts mit freier Erfindung<br />

zu tun hat (wie mein Freund<br />

und Meister Luigi Raccichini zu sagen<br />

pflegt), denn daran hat schon Mutter<br />

Natur gedacht. Man braucht den natürlichen<br />

Zahn und all seine Verhaltens-<br />

158 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Vorbild Natur<br />

Keramik<br />

Abb. 68<br />

Abb. 69<br />

Abb. 70<br />

weisen bei dem Versuch, ihn nachzuahmen,<br />

bloß gut genug unter verschiedenen<br />

Lichteinflüssen zu studieren.<br />

Je mehr Dinge wir über den natürlichen<br />

Zahn wissen, <strong>des</strong>to besser integrieren<br />

sich unsere Restaurationen in den übrigen<br />

Zahnbestand.<br />

Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie der<br />

Lektüre dieses Artikels gewidmet<br />

haben und hoffe, <strong>das</strong>s meine Ratschläge<br />

sich hier und da als nützlich erweisen.<br />

n<br />

Diesen Artikel widme ich meinem Bruder<br />

Eros, der vor wenigen Monaten verstorben<br />

ist.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Laboratorio<br />

Odontosmile Srl<br />

Via Delle Prese 3/A<br />

63025 Magliano di<br />

Tenna (FM), Italien<br />

Telefon<br />

+39 0734 631276<br />

http://bit.ly/xTUBvm<br />

e Abb. 68 Fünfter<br />

klinischer Fall:<br />

Implantat an 12<br />

e Abb. 69 Fertiggestellte<br />

Krone<br />

e Abb. 70 Der Oberflächen -<br />

glanz wurde besonders<br />

sorgfältig erarbeitet<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 159


Technik<br />

Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Experimentelle Herstellung einer vollkeramischen Stiftkrone<br />

Kopierfräsen einer<br />

Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Die hier vorgestellte experimentelle Technik ermöglichte<br />

die Herstellung einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone ohne<br />

zusätzliche Verblendung. Aufgrund <strong>des</strong> geringen<br />

Wurzelquerschnitts und der Frakturlokalisation wählte<br />

die Patientin diese Therapie trotz nicht vorhandener<br />

Langzeiterfahrungen und der nicht zu leugnenden Nachteile<br />

in puncto Biokompatibilität, Ästhetik und Stabilität.<br />

Autoren:<br />

Ztm. Georg<br />

Schmidtler,<br />

Schönthal, und<br />

PD Dr. Matthias Karl,<br />

Erlangen<br />

Indizes:<br />

Arbeitsablauf<br />

Kopierfräsen<br />

Stiftkrone<br />

Zirkoniumdioxid<br />

Zirkonoxid-Keramik findet aufgrund<br />

der erreichbaren ästhetischen Vorteile<br />

sowie <strong>des</strong>sen Biokompatibilität<br />

für viele Indikationen in der restaurativen<br />

Zahnheilkunde Anwendung [9].<br />

Neben der CAD/CAM-Bearbeitung vorgesinterter<br />

und HIP-gesinterter Rohlinge<br />

wurde wiederholt über die Möglichkeit<br />

<strong>des</strong> Kopierfräsens von Zirkonoxid-<br />

Keramik berichtet [16, 4). Obwohl Kopierfräsen<br />

hinsichtlich der erreichbaren<br />

Passgenauigkeit der CAD/CAM-Fertigung<br />

unterlegen zu sein scheint [9], werden<br />

dennoch klinisch absolut akzeptable Restaurationen<br />

realisiert [13]. Zusätzlich zu<br />

den günstigen wirtschaftlichen Aspekten<br />

liegt der Vorteil <strong>des</strong> Kopierfräsens in der<br />

nahezu grenzenlosen individuellen Gestaltungsmöglichkeit<br />

der Restaurationen<br />

[4], beginnend bei Stiftaufbauten [1,11]<br />

bis hin zu Teleskopprothesen [12].<br />

Um die finanzielle Belastung der Patienten<br />

zu minimieren und Chipping-Frakturen<br />

[14,2] bei Zirkonoxid basierten Restaurationen<br />

zu vermeiden, werden vermehrt<br />

unverblendete vollanatomische<br />

Versorgungen aus Zirkonoxid-Keramik<br />

diskutiert [15,7], bei denen die Farbgebung<br />

durch Einfärbung nach dem Fräsvorgang<br />

erfolgt [8]. Zudem werden mit<br />

160 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Werkstoffe<br />

Abb. 1a<br />

Abb. 1b<br />

Abb. 1c<br />

diesem Vorgehen die durch keramisches<br />

Verblenden auftretenden internen Spannungen<br />

sowie die damit verbundene Abnahme<br />

der Passgenauigkeit vermieden<br />

[6].<br />

Ziel dieser Arbeit ist es, einen vereinfachten<br />

klinischen und <strong>labor</strong>technischen<br />

Arbeitsablauf zur Erstellung einer kopiergefrästen<br />

Stiftkrone [10] aus Zirkonoxid-Keramik<br />

vorzustellen.<br />

Methodik<br />

Eine Patientin mit konservierend und<br />

prothetisch versorgtem Gebiss stellte<br />

e Abb. 1a Klinischer Ausgangsbefund<br />

im Unterkiefer mit horizontal frakturiertem<br />

Zahn 41<br />

e Abb. 1b Zustand nach<br />

Kariesentfernung und Aufbereitung<br />

<strong>des</strong> Wurzel kanals zur Aufnahme<br />

eines Wurzelstiftes (Erlanger<br />

Wurzelstiftsystem Größe 2)<br />

sich mit isogingival horizontal frakturiertem<br />

Zahn 41 vor (Abb. 1a). Der Zahn<br />

war vor längerer Zeit endodontisch behandelt<br />

und mittels adhäsiver Kunst-<br />

e Abb. 1c Ansicht <strong>des</strong><br />

Zahnes 41 von okklusal<br />

nach abgeschlossener<br />

Präparation und Legen<br />

von Retraktionsfäden<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 161


Technik<br />

Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Abb. 2b<br />

Abb. 2a<br />

Abb. 3a<br />

Abb. 3b<br />

e Abb. 2a Provisorische<br />

Stiftkrone an Zahn 41 vor<br />

dem temporären<br />

Zementieren<br />

e Abb. 2b Eine zweite provisorische<br />

Stiftkrone diente<br />

als Vorlage für die definitve<br />

Restauration<br />

c Abb. 3a und 3b<br />

Anhand der provisorischen<br />

Stiftkrone wurde ein<br />

Silikon-Kontrollsockel<br />

erstellt (a), der sowohl<br />

die Dimensionen <strong>des</strong><br />

Wurzelstiftes als auch die<br />

basalen Anteile der Krone<br />

reproduziert (b)<br />

stofffüllungen rekonstruiert worden.<br />

Die subjektiv beschwerdefreie Patientin<br />

wünschte ausschließlich die Restauration<br />

dieses Zahnes, der klinisch<br />

und röntgenologisch symptomfrei war.<br />

Nach sorgfältiger Exkavation (Abb. 1b)<br />

vorhandener Sekundärkaries erfolgte<br />

eine minimale Präpäration <strong>des</strong> Plateaus<br />

zur Schaffung definierter Grenzen sowie<br />

die Aufbereitung <strong>des</strong> Wurzelkanals<br />

(Abb. 1c) zur Aufnahme eines Wurzelstiftes<br />

(Erlanger Wurzelstiftsystem Größe<br />

2, Gebr. Brasseler GmbH & Co KG,<br />

Lemgo). Nach Retraktion der marginalen<br />

Gingiva wurden zwei provisorische<br />

Stiftkronen erstellt (Luxatemp, DMG<br />

Chemisch-Pharmazeutische Fabrik<br />

GmbH, Hamburg; Frasaco Stripkrone<br />

eingefärbt, frasaco GmbH, Tettnang),<br />

wobei eine mit Eugenol-freiem Zement<br />

temporär zementiert wurde (Abb. 2a),<br />

während die andere als Vorlage für die<br />

definitive Restauration diente (Abb. 2b).<br />

Zur Reproduktion der Stiftdimensionen<br />

als auch der basalen Restaurationsanteile<br />

erfolgte die Herstellung eines Kontrollsockels<br />

(Abb. 3) aus knetbarem <strong>Labors</strong>ilikon<br />

(Fifty-Fifty, Klasse 4 Dental<br />

GmbH, Augsburg). Die Stiftkrone wurde<br />

anschließend an den Oral- und Labialflächen<br />

in einer Halteplatte befestigt<br />

(Abb. 4a) und zur Umsetzung in Zirkonoxid-Keramik<br />

(Zirkonoxidblanks,<br />

MicroCeram GmbH, Meissen) im Kopierfräsgerät<br />

(Ceramill multi x, Amann<br />

Girrbach) positioniert (Abb. 4b). Während<br />

<strong>des</strong> Fräsvorgangs wurde besonderes<br />

Augenmerk auf die präzise Widergabe<br />

der basalen Kronenanteile sowie<br />

<strong>des</strong> Wurzelstiftes gelegt (Abb. 5).<br />

Nach dem Fräsvorgang wurde die Restauration<br />

eingefärbt (Ceramill liquid,<br />

Amann Girrbach) und gesintert (Ceramill<br />

therm, Amann Girrbach). Bei der<br />

folgenden Beurteilung auf dem Kontrollsockel<br />

(Abb. 6a) wurde auf eindeutige<br />

Positionierbarkeit und Passung<br />

geachtet. Der direkte Vergleich zwi-<br />

162 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Werkstoffe<br />

Abb. 4a<br />

Abb. 4b<br />

e Abb. 4a Die provisorische Stiftkrone<br />

wurde an den Oral- und Fazialflächen mit<br />

einem Fräsrahmen verbunden<br />

e Abb. 4b Mittels Fräsrahmen eindeutig<br />

im Kopierfräsgerät positionierte Vorlage<br />

schen Fräsvorlage und definitiver Restauration<br />

zeigt die überaus zufriedenstellende<br />

Widergabe der basalen Kronenanteile<br />

(Abb. 6b und 6c). Am Patienten<br />

erfolgte die Einprobe der Restauration<br />

sowie deren adhäsive Befestigung<br />

(Panavia F 2.0, Kuraray Europe<br />

GmbH, Frankfurt am Main) nach Silikatisierung<br />

und Silanisierung (Rocatec,<br />

ESPE Sil, 3M ESPE AG, Seefeld) der Klebeflächen<br />

(Abb. 7) (Ozcan et al. 2008).<br />

Diskussion<br />

Mit der vorgestellten experimentellen<br />

Technik war es möglich, eine passgenaue<br />

Stiftkrone vollständig aus Zir-<br />

f Abb. 5a bis 5e Während<br />

die provisorische Stiftkrone<br />

abgetastet wird, erfolgt <strong>das</strong><br />

sukzessive Kopier fräsen<br />

der definitiven Restauration<br />

Besonderes Augenmerk wird<br />

auf die Reproduktion der<br />

basalen Kronenanteile und<br />

<strong>des</strong> Wurzelstiftes gelegt<br />

Abb. 5a Abb. 5b Abb. 5c<br />

Abb. 5d<br />

Abb. 5e<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 163


Technik<br />

Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Abb. 6a<br />

Abb. 6b<br />

Abb. 6c<br />

ec Abb. 6a bis 6c Nach<br />

Einfärben und Sintern der<br />

definitiven Restauration<br />

wird deren Passung auf dem<br />

Kontrollsockel überprüft<br />

Direkter Vergleich zwischen<br />

Fräsvorlage und endgültiger<br />

Restauration: Kongruenz der<br />

basalen Kronenanteile und<br />

<strong>des</strong> Wurzelstiftes<br />

konoxid-Keramik ohne zusätzliche Verblendung<br />

mittels Silikatkeramik herzustellen.<br />

Die Verwendung einer provisorischen<br />

Stiftkrone als Vorlage zum<br />

Kopierfräsen erwies sich dabei als effizient,<br />

da auf wiederholte Abformungen<br />

sowie Modellherstellungen verzichtet<br />

werden konnte. Bedingt durch <strong>das</strong> insgesamt<br />

unruhige Bild der bereits vorhandenen<br />

Unterkiefer-Restaurationen<br />

und den geringen ästhetischen Anspruch<br />

der Patientin war eine absolut<br />

zufriedenstellende Versorgung möglich.<br />

Dennoch ist diese Herstellungstechnik<br />

hinsichtlich Transluzenz und Farbtiefe<br />

einer alternativ durchzuführenden Verblendung<br />

eines Zirkongerüstes eindeutig<br />

unterlegen. Zudem <strong>sind</strong> bei der<br />

Verwendung gefärbter und unverblendeter<br />

Zirkonoxid-Keramik in der Mundhöhle<br />

mögliche negative materialkundliche<br />

Einflüsse zu bedenken. Bereits<br />

<strong>das</strong> auch hier angewendete<br />

Einfärben von im Grünzustand gefrästen<br />

Komponenten kann zu einer Ab-<br />

c Abb. 7 Im Mund der<br />

Patientin adhäsiv befestigte<br />

Stiftkrone<br />

Abb. 7<br />

164 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Kopierfräsen einer Zirkoniumdioxid-Stiftkrone<br />

Werkstoffe<br />

nahme der Biegefestigkeit <strong>des</strong> Materials<br />

führen [19]. Zudem kann sowohl die<br />

Fein-adjustierung mittels Schleifen [20]<br />

als auch in der Mundhöhle auftretende<br />

Degradation [18] von Zirkonoxid-Keramik<br />

die Langzeitstabilität der Versorgungen<br />

reduzieren.<br />

Alternativ zur gewählten Therapie mittels<br />

adhäsiv befestigter Stiftkrone wäre<br />

eine Restauration mit konventionellem<br />

Stiftaufbau und separat gefertigter<br />

Krone möglich gewesen. Sowohl<br />

aus ästhetischen als auch aus biomechanischen<br />

Gründen werden hierzu bevorzugt<br />

Glasfaserstifte verwendet [5].<br />

Aufgrund <strong>des</strong> geringen noch vorhandenen<br />

Wurzelquerschnitts als auch der<br />

Frakturlokalisation, die kaum eine weiter<br />

apikal liegende Präparationsgrenze<br />

ermöglichte, wurde die beschriebene<br />

Therapie, nach Aufklärung der Patientin<br />

über nicht vorhandene Langzeiterfahrungen,<br />

gewählt.<br />

n<br />

Korrespondenzadressen:<br />

Ztm. Schmidtler Zahntechnik<br />

Lindenstraße 7<br />

93488 Schönthal<br />

Telefon (0 99 78) 80 21 21<br />

E-Mail schmidtler.georg@t-online.de<br />

PD Dr. Matthias Karl<br />

Zahnklinik 2 – Zahnärztliche Prothetik<br />

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg<br />

Glückstraße 11, 91054 Erlangen<br />

Telefon (0 91 31) 8 53 58 02<br />

E-Mail Matthias.Karl@uk-erlangen.de<br />

Nähere Angaben zu den Autoren finden Sie unter www.dlonline.de/autoren.<br />

http://bit.ly/xsI5pR<br />

http://bit.ly/zQRECq<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 165


Technik<br />

Das Konzept der Natur<br />

Seitenzahnaufstellung nach den Gesetzen <strong>des</strong> natürlichen Gebisses<br />

Das Konzept der Natur<br />

Autor:<br />

Zt. Viktor Fürgut,<br />

Ravensburg<br />

Indizes:<br />

Abnehmbarer<br />

Zahnersatz<br />

Aufstellung<br />

Bio-Logische-<br />

Prothetik<br />

BLP<br />

Okklusion<br />

Prothetik<br />

Seitenzähne<br />

Die Details, die einer totalen Prothese zur Bio-Logischen<br />

Funktion verhelfen, beschrieb Viktor Fürgut bereits in<br />

seinem Artikel im <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> 5/11. Totale Prothesen<br />

sollen nicht nur ästhetisch sein, sondern den natürlichen<br />

Verhältnissen möglichst nahe kommen und – mit totalen<br />

Prothesen sollen die Patienten vor allem gut kauen,<br />

schlucken und sprechen können.<br />

Die Bio-Logische-Prothetik (BLP)<br />

nach Dr. E. End kann diese ästhetischen<br />

und physiologischen<br />

Anforderungen erfüllen (Abb. 1). Die<br />

BLP hat sich nun über 18 Jahre in der<br />

täglichen Praxis bewährt und gewinnt<br />

immer mehr Anwender, nicht zuletzt,<br />

weil ihr Okklusionskonzept auch für<br />

festsitzenden Zahnersatz gilt. Aus dem<br />

natürlichen Gebiss kommend, ist sie<br />

<strong>das</strong> Abbild der Natur und hat darüber<br />

hinaus universelle Geltung in den mannigfaltigen<br />

Kombinationen festsitzend,<br />

herausnehmbar oder auch implantatgetragen.<br />

Okklusionskonzepte<br />

Die nach wie vor von Universitäten, Berufs-<br />

und Meisterschulen geforderten<br />

dynamischen Okklusionskonzepte, wie<br />

Frontzahnführung, Eckzahnführung, Bibalancierung<br />

oder Unilateralbalancierung<br />

hat die BLP verlassen. Auch die<br />

bisherigen statischen Okklusionskonzepte<br />

wie maximale Tripodisierung,<br />

Long-centric, ABC-Kontakte oder lingualisierte<br />

Okklusion wurden verlassen,<br />

weil sie künstlich und im Patientenmund<br />

nicht zu finden <strong>sind</strong>. Die BLP<br />

orientiert sich am natürlichen, gesun-<br />

166 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Das Konzept der Natur<br />

Prothetik<br />

Abb. 2 Abb. 3<br />

Abb. 4<br />

d Abb. 1 Ästhetik und Funktion<br />

e Abb. 2 Physiodens Morphologie …<br />

e Abb. 3 … für effektive Funktion<br />

c Abb. 4 Inzisal parallele Aufstellung<br />

der Frontzähne<br />

den, physiologisch arbeitenden Gebiss.<br />

Die genetisch festgelegte Morphologie<br />

der Zähne ist so charakteristisch wie<br />

der Fingerabdruck eines Menschen.<br />

Das Konzept der Bio-Logischen-Prothetik<br />

verwendet einen Seitenzahn, der<br />

<strong>das</strong> durchschnittliche Abbild natürlicher<br />

Zähne wiedergibt.<br />

Seitenzähne<br />

In unserem gewerblichen Dental<strong>labor</strong><br />

Götsch in Ravensburg verwenden wir<br />

den Vita Physiodens-Zahn (Abb. 2 und<br />

3). Bei diesem Zahn liegen die Details<br />

in der natürlichen Morphologie seiner<br />

Kaufläche. Neben der Anatomie bieten<br />

seine ausschließlich konvexen Höckeranteile<br />

ein Höchstmaß an Kaueffektivität.<br />

Der Patient muss weniger<br />

Kraft aufwenden, um die Nahrung zu<br />

zerkleinern. Dadurch wird der Druck auf<br />

<strong>das</strong> Tegument wesentlich verringert.<br />

Aufstellung<br />

der Unterkiefer-Seitenzähne<br />

Nachdem die Frontzähne ästhetisch<br />

und phonetisch parallel zur Bipupilarebene<br />

und inzisal parallel zueinander<br />

aufgestellt wurden (Abb. 4), kann mit<br />

der Aufstellung der Unterkiefer-Seitenzähne<br />

begonnen werden. Da die Unterkieferprothese<br />

meist wenig oder gar<br />

keine Saugwirkung hat, ist der Patient<br />

auf den neuromuskulären Halt der Prothese<br />

angewiesen. Dieser Halt entsteht<br />

durch <strong>das</strong> richtige neuromuskuläre Zusammenspiel<br />

von Kau-, Wangen-, Lippen-<br />

und Zungenmuskulatur. Zudem<br />

muss die Unterkieferprothese der Zunge<br />

einen konkaven funktionellen Raum<br />

geben, damit auch die Zunge die Prothese<br />

unterstützend halten kann. Aus<br />

diesen Gründen werden zunächst alle<br />

Unterkieferseitenzähne aufgestellt. Der<br />

Oberkiefer richtet sich nach dem Unterkiefer.<br />

Modellanalyse<br />

Bei der Modellanalyse werden die Modelle<br />

auch auf Abdruckfehler hin untersucht<br />

(Abb. 5 und 6). Diese sollten<br />

vom Behandler mit einem Korrekturabdruck<br />

(eventuell mit der Wachsaufstellung)<br />

behoben werden.<br />

Mit dem Profilzirkel wird die Okklusionsebene<br />

auf den Modellsockel übertragen<br />

(Abb. 7). Der Wachswall im Oberkiefer,<br />

der die Okklusionsebene darstellt,<br />

muss vom Behandler vorher<br />

natürlich zur Camper'schen Ebene und<br />

zur Bipupillarebene parallelisiert worden<br />

sein – mehr als ein Detail, sondern<br />

eher eine Bedingung, ohne die es nicht<br />

geht. Damit werden die Kaukräfte der<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 167


Technik<br />

Das Konzept der Natur<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

e Abb. 5 Regio 22 bis 25 und<br />

12 bis 24 Abdruckfehler<br />

e Abb. 6 Abdruckfehler im<br />

Bereich der Tuber<br />

e Abb. 7 Übertragen der<br />

Camper’schen Ebene<br />

e Abb. 8 Markierung der<br />

Hauptbelastungslinie<br />

elevatorischen Muskulatur mit der<br />

Achsneigung der Zähne optimiert.<br />

Die Seitenzähne müssen modellstatisch<br />

richtig aufgestellt werden. Dazu<br />

wird die Hauptbelastungslinie auf dem<br />

Modellsockel markiert. Sie wird im UK<br />

durch eine Punktmarkierung Mitte Trigonum<br />

retromolare und einer Punktmarkierung<br />

im Bereich <strong>des</strong> Eckzahnes<br />

gefunden. Diese beiden Punkte werden<br />

mit einer Geraden verbunden und auf<br />

dem Modellsockel markiert, der Okklusionsebenenzeiger<br />

kann hierfür verwendet<br />

werden (Abb. 8).<br />

Hauptbelastungslinie<br />

Um die Unterkieferprothese in Kaufunktion<br />

zu stabilisieren, müssen die<br />

Seitenzähne durchschnittlich auf der<br />

Hauptbelastungslinie stehen. Die Prämolaren<br />

stehen oft noch eher vestibulär<br />

– abhängig von der Frontzahnstellung<br />

–, die Molaren meist zentral auf<br />

dieser Linie. (Abb. 9).<br />

Im Oberkiefer wird die Hauptbelastungslinie<br />

durch die Verbindung der<br />

Punktmarkierungen Mitte der Tuber<br />

und der Position <strong>des</strong> Eckzahnes gefunden.<br />

Die Modellstatik unterstützt die<br />

bedeutendere neuromuskuläre Statik<br />

in der Stabilisierung der Prothesen in<br />

Kaufunktion. Gerade der sich bewegende<br />

Unterkiefer braucht einen Einklang<br />

der beiden statischen Anforderungen.<br />

Zahnachsen<br />

Die Zahnachsen der Seitenzähne müssen<br />

im Einklang mit der schließenden<br />

Muskulatur, die ihre Bewegungsrichtung<br />

etwa nach kranial-zentral hat, aufgestellt<br />

werden (Abb.10), ein ganz wichtiges<br />

Detail. Es entsteht eine Kauflächenkurve<br />

(Wilson-Speekurve), die die<br />

Kraftvektoren der Muskulatur optimieren.<br />

Die Okklusionsebene muss parallel<br />

zur Camper’schen Ebene sein (Abb.10).<br />

Aufstellgrenzen<br />

Die orale Begrenzung der Seitenzähne<br />

im UK ist die Poundsche Linie. Sie hält<br />

den notwendigen Raum für die Zunge<br />

frei. Von okklusal gesehen ergibt sich<br />

ein parabelförmiger Zahnbogen.<br />

Es werden immer auch die zweiten Molaren<br />

aufgestellt, ohne Rücksicht auf<br />

die Steilheit <strong>des</strong> aufsteigenden Astes.<br />

Das Weglassen der zweiten Molaren<br />

würde zu funktionellen Einbußen führen.<br />

Der Speisebrei bleibt hinter dem<br />

168 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Das Konzept der Natur<br />

Prothetik<br />

Abb. 10<br />

Abb. 9<br />

Abb. 11 Abb. 12<br />

e Abb. 9 Aufstellen der Seitenzähne in<br />

Beziehung zur Hauptbelastungslinie<br />

e Abb. 10 Spee- und Wilsonkurve,<br />

Okklusionsebene/Camper’sche Ebene<br />

e Abb. 11 Okklusionsebenenzeiger (OEZ)<br />

e Abb. 12 Überprüfung der waagrechten<br />

Aufstellung<br />

Abb. 13<br />

6er liegen, Zunge und Wange wollen<br />

diesen leeren Raum ausfüllen, dies<br />

kann zu einer Verschiebung der Prothesen<br />

nach anterior führen.<br />

Die Aufstellgrenze ist die Mitte <strong>des</strong> Trigonum<br />

retromolare, auf dieser Höhe<br />

liegt der disto-bukkale Höcker der zweiten<br />

Molaren. Das ist auch im natürlichen<br />

Gebiss so.<br />

Okklusionsebenenzeiger<br />

Bevor mit der Seitenzahnaufstellung<br />

im Oberkiefer begonnen wird, muss die<br />

Richtigkeit der UK-Aufstellung mit dem<br />

Okklusionsebenenzeiger (OEZ) überprüft<br />

werden. Der OEZ wird auf die<br />

Zahnreihe aufgelegt, es dürfen nur die<br />

Frontzähne und die disto-bukkalen Höcker<br />

der zweiten Molaren Kontakt zum<br />

OEZ haben (Abb. 11). Bei entsprechend<br />

waagrechter Montage kann an der Libelle<br />

<strong>des</strong> OEZ die waagrechte Aufstellung<br />

geprüft werden (Abb. 12).<br />

Kaukräfte<br />

Es ist sehr wichtig für die Kaukrafteinleitung<br />

in den Schädel, <strong>das</strong>s diese in einem<br />

für jeden Zahn individuellen unterschiedlichen<br />

Neigungswinkel zur Bipupilarebene<br />

und zur Camper’schen<br />

Ebene stattfindet (Abb. 13).<br />

Die Abbildung 14 zeigt eine ältere Teleskoparbeit,<br />

zu der eine neue Oberkieferprothese<br />

hergestellt werden sollte.<br />

Die Seitenzähne <strong>sind</strong> nach vestibulär<br />

geneigt, die Kaukräfte werden falsch in<br />

den Schädel eingeleitet. Ohne die Fixierung<br />

durch die Teleskope würde diese<br />

Prothese überhaupt nicht funktionieren.<br />

Gleichzeitig mit der Aufstellung<br />

<strong>des</strong> OK wurde dieser Fehler behoben<br />

(Abb. 15).<br />

e Abb. 13 Aufstellung<br />

im Einklang mit der<br />

schließenden Muskulatur<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 169


Technik<br />

Das Konzept der Natur<br />

Abb. 14<br />

Abb. 15<br />

Abb. 17<br />

Abb. 16<br />

Abb. 18 Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

Merkmale der physiologischen Zentrik<br />

Aufstellen der OK-Seitenzähne und die Gestaltung der<br />

Okklusion nach den sechs Merkmalen der physiologischen<br />

Zentrik:<br />

1 Das natürliche Gebiss zeigt nahezu gleichmäßige und gleichzeitige<br />

Punktkontakte im Seitenzahnbereich in typischer<br />

Verteilung und individueller Variationsbreite<br />

2 Im Durchschnitt findet man 20 Kontaktpunkte pro Kiefer im<br />

Seitenzahnbereich, also 10 in einem Quadranten mit einer<br />

Bandbreite von 6 bis 14 Punkten<br />

3 Die Kontaktpunkte befinden sich vorwiegend auf den<br />

Arbeitshöckern, überwiegend auf den inneren Abhängen,<br />

aber auch auf den höchsten Wölbungen<br />

4 Randwulstkontakte und<br />

5 Scherkontakte findet man weniger<br />

6 Die Fontzähne können alle oder auch nur teilweise Kontakt<br />

haben – gleichzeitig mit den Seitenzähnen. Im Durchschnitt<br />

findet man fünf leichte Berührungskontakte im<br />

Frontzahnbereich.<br />

e Abb. 14 Falsche Aufstellung der<br />

Seitenzähne<br />

e Abb. 15 Verbesserte richtige<br />

Aufstellung der Seitenzähne<br />

e Abb. 16 Physiologische<br />

Kontaktpunktverteilung auf den<br />

Arbeitshöckern<br />

e Abb. 17 Seitenzähne nach bukkal<br />

gekippt, Kontakte auf den<br />

Arbeitshöckern<br />

e Abb. 18 Okklusion von oral, ...<br />

e Abb. 19 ...von frontal, 16 und 46 in<br />

Okklusion<br />

e Abb. 20 Prothetik-Set<br />

170 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Das Konzept der Natur<br />

Prothetik<br />

Abb. 22<br />

Abb. 21<br />

Aufstellung<br />

der Oberkiefer-Seitenzähne<br />

Die Oberkiefer-Seitenzähne werden so<br />

zu den Unterkiefer-Seitenzähnen aufgestellt,<br />

<strong>das</strong>s die inneren Abhänge der<br />

Arbeitshöcker zueinander Kontakt haben.<br />

Dies wird erreicht durch <strong>das</strong> Kippen<br />

der OK-Seitenzähne nach bukkal<br />

(Abb. 16). Die Arbeitshöcker haben auf<br />

den inneren Abhängen Kontakt zueinander,<br />

die Scherhöcker der Prämolaren<br />

sollen keinen Kontakt haben. Im<br />

Molarenbereich können auch Scherkontakte<br />

auftreten, wichtig <strong>sind</strong> aber<br />

die Arbeitskontakte. Rationell und<br />

schnell ist es, wenn quadrantenweise<br />

aufgestellt und eingeschliffen wird. Der<br />

Zahnbogen kann dann insgesamt harmonisch<br />

in elliptischer Form im OK zur<br />

parabelförmigen Aufstellung im UK gestaltet<br />

werden. Die Einzelaufstellung<br />

von Zähnen würde ein dauern<strong>des</strong> Einschleifen<br />

erfordern.<br />

Nach dem Einschleifen sollen zirka zehn<br />

Kontaktpunkte, Bandbreite 6 bis 15<br />

Punkte, auf den Seitenzähnen erreicht<br />

werden (Abb. 16 und 17). Die Kontakte<br />

sollen wie im natürlichen Gebiss überwiegend<br />

auf den Arbeitshöckern liegen.<br />

Eine neutrale Verzahnung mit einer Einzu-Zweizahnbeziehung<br />

ist zwar wünschenswert,<br />

aber selbst im natürlichen<br />

Gebiss selten zu finden.<br />

Okklusale Freiheit<br />

Durch diese Art der Aufstellung mit Vita<br />

Physiodens entsteht die okklusale<br />

Freiheit, die kaufunktionell sehr wichtig<br />

ist – ein Detail für optimale Kaueffektivität.<br />

Im Bereich der Prämolaren<br />

entsteht große Freiheit, im Bereich der<br />

ersten Molaren verdichtet sich die Okklusion<br />

und bei den zweiten Molaren<br />

wird sie wieder freier (Abb. 18). Dieses<br />

okklusale Bild von oral gesehen findet<br />

man immer wieder bestätigt in der täglichen<br />

Praxis. Die Abbildung 19 zeigt die<br />

ersten Molaren in idealer Okklusion<br />

und mit gefärbtem Kontakt auf den inneren<br />

Abhängen der Arbeitshöcker.<br />

Prothetik-Mess-Set<br />

Das Prothetik-Mess-Set ist eine wertvolle<br />

Hilfe bei der Modellanalyse, der<br />

richtigen Zahnaufstellung und der natürlichen<br />

Zahnfleischmodellation. Es<br />

enthält:<br />

n einen Messzirkel für die Herstellung<br />

von Bissschablonen oder für die mittelwertige<br />

Frontzahnaufstellung<br />

n einen Profilzirkel für die Übertragung<br />

<strong>des</strong> sagittalen Kieferkammverlaufes<br />

auf den Modellsockel<br />

n den Okklusionsebenenzeiger für eine<br />

korrekte Zahnaufstellung<br />

n <strong>das</strong> Modellierinstrument dient als<br />

Hilfsinstrument bei der Aufstellung<br />

und wurde für die natürliche Modellation<br />

<strong>des</strong> künstlichen Zahnfleisches<br />

entwickelt (Abb. 20).<br />

Fazit<br />

Meine langjährige Erfahrung mit dem<br />

Konzept der Natur motiviert mich, täglich<br />

neu diesen Weg zu gehen (Abb. 21<br />

und 22). Selbst „Problempatienten“<br />

konnten mit diesem Konzept sehr erfolgreich<br />

aus der Behandlung entlassen<br />

werden. Nicht mechanisch, sondern biologisch<br />

müssen wir denken, dann <strong>sind</strong><br />

wir der Natur auf der Spur.<br />

n<br />

e Abb. 21 Totalprothese<br />

nach BLP<br />

e Abb. 22 Ästhetik und<br />

Funktion nach BLP<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Viktor Fürgut<br />

Telefon (01 71) 4 97 58 30<br />

E-Mail info@viktor-fuergut.de<br />

www.viktor-fuergut.de<br />

Nähere Angaben zum Autor<br />

finden Sie unter<br />

www.dlonline.de/autoren.<br />

http://bit.ly/zS3ArB<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 171


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Konventionelle Implantatversorgung<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Autor:<br />

Carlo Borromeo,<br />

Seregno (I)<br />

Indizes:<br />

Implantat<br />

Metallkeramik<br />

Provisorium<br />

Suprastruktur<br />

Heutzutage <strong>sind</strong> eine gute Organisation und ein optimales Timing,<br />

kombiniert mit dem korrekten Einsatz von Material und Technik, unerlässlich<br />

für <strong>das</strong> Gelingen einer Arbeit. Auch wenn wir uns in einer Zeit<br />

mit immer härterem Preis wettbewerb befinden, dürfen an Präzision<br />

und Arbeitssicherheit niemals Abstriche gemacht werden. Daher sollten<br />

wir nach Möglichkeit Materialien verwenden, die uns dabei unterstützen<br />

können.<br />

Planung<br />

Ein Abdruck wird ins Labor gesendet zur<br />

Herstellung einer dreigliedrigen, festsitzenden<br />

Versorgung auf zwei Implantaten.<br />

Im zahnärztlichen Auftrag wird darauf hingewiesen,<br />

<strong>das</strong>s in dem Quadranten, in<br />

dem die prothetische Rehabilitation vorgenommen<br />

werden soll, viele Metallkeramik-Elemente<br />

vorhanden <strong>sind</strong>. Nach<br />

Betrachtung der Fotografien und einer<br />

Kontrolle von Form und Farbe wird ein<br />

Wachsmodell hergestellt, um die Platzverhältnisse<br />

zu prüfen. Gemeinsam mit<br />

dem Zahnarzt entscheide ich mich für die<br />

Herstellung einer metallkeramischen Restauration,<br />

bei der ich den Aspekt der Stabilität<br />

den Vorrrang geben möchte, ohne<br />

die Ästhetik außer Acht zu lassen. Es wird<br />

die Herstellung einer Suprastruktur aus<br />

einer Palladiumlegierung im Gussverfahren<br />

beschlossen.<br />

172 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 1<br />

Abb. 2<br />

Abb. 3<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6 Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

Arbeitsmodell<br />

Zunächst erstelle ich einen individuellen<br />

Abformlöffel (Abb. 1 bis 3). Nachdem<br />

ich diesen zur Abdrucknahme an<br />

die Zahnarztpraxis geschickt habe, wird<br />

er für die weitere Bearbeitung ins Labor<br />

zurückgesandt. Nach Kontrolle und<br />

Desinfektion <strong>des</strong> Abdrucks schraube<br />

ich die Modellimplantate auf, verbinde<br />

sie mit Modellierkunststoff (Pattern Resin)<br />

und zerteile sie mit einer Trennscheibe,<br />

um die beim Aushärten entstandenen<br />

Spannungen zu beseitigen<br />

(Abb. 4). Anschließend verbinde ich die<br />

e Abb. 1 Situationsmodell<br />

e Abb. 2 Individueller Abformlöffel<br />

e Abb. 3 Individueller Abformlöffel<br />

mit Öffnungen für die<br />

Abformpfosten<br />

e Abb. 4 Auf die Abformpfosten<br />

aufgeschraubte Analoga bedeckt<br />

mit Modellierkunststoff<br />

e Abb. 5 Mittels Modellierkunststoff<br />

miteinander verblockte<br />

Modellimplantate<br />

e Abb. 6 und 7<br />

Arbeitsmodell<br />

e Abb. 8 In Artikulator<br />

eingesetztes Modell<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 173


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 10<br />

Abb. 9<br />

Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Abb. 14<br />

Abb. 15<br />

Abb. 16<br />

e Abb. 9 bis 12 Full Wax-up<br />

e Abb. 13 Palatinaler<br />

Silikonschlüssel<br />

e Abb. 14 Palatinaler und okklusaler<br />

Silikonschlüssel<br />

e Abb. 15 Vestibulärer Silikonschlüssel<br />

e Abb. 16 Vor der Modellierung auf<br />

<strong>das</strong> Modell aufgeschraubte Kunststoff-<br />

Modellierteile<br />

beiden Teile mit ein wenig Kunststoff,<br />

ohne <strong>das</strong>s Spannungen entstehen, indem<br />

nur eine sehr geringe Menge davon<br />

verwendet wird (Abb. 5).<br />

Wax-up<br />

Nach der Fertigstellung <strong>des</strong> Arbeitsmodells<br />

(Abb. 6 und 7) übertrage ich alles<br />

in den Artikulator (Abb. 8) zur Anfertigung<br />

<strong>des</strong> Wax-up. Dabei werden<br />

die Form und Funktion <strong>des</strong> herzustellenden<br />

Gerüstes reproduziert (Abb. 9<br />

bis 12) und <strong>das</strong> Platzangebot ermittelt,<br />

<strong>das</strong> ich für die Herstellung meiner Abutments<br />

auf Implantaten beachten muss.<br />

Im Anschluss werden die vestibulären,<br />

palatinalen und okklusalen Silikonschlüssel<br />

hergestellt, die zur Kontrolle<br />

der Abstände und Neigungen der Abut-<br />

174 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

Abb. 21 Abb. 22 Abb. 23<br />

e Abb. 17 Anhand der vestibulären<br />

Schlüssel angepasste Kunststoff-<br />

Modellierteile<br />

e Abb. 18 Aufgeschraubte und anhand<br />

der palatinalen und okklusalen<br />

Silikonschlüssel angepasste Kunststoff-Modellierteile<br />

e Abb. 19 bis 21 Modellation <strong>des</strong><br />

individuellen Abutments<br />

e Abb. 22 Anstiften <strong>des</strong> Abutments<br />

mit Kühlrippen<br />

e Abb. 23 Gegossenes Abutment<br />

ments dienen (Abb. 13 bis 15). Nach Aufschrauben<br />

von Kunststoff-Modellierteilen<br />

(um die Kosten zu senken) passe<br />

ich deren Höhe und Breite mithilfe<br />

der zuvor angefertigten Silikonschlüssel<br />

an (Abb. 16 bis 18).<br />

Abutments<br />

Danach modelliere und fräse ich die<br />

Abutments unter Berücksichtigung ihrer<br />

funktionalen, biomechanischen und<br />

ästhetischen Eigenschaften und ver-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 175


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 25<br />

Abb. 24<br />

Abb. 26<br />

Abb. 27<br />

Abb. 28 Abb. 29 Abb. 30<br />

e Abb. 24 Herstellung der<br />

Übertragungskappen aus<br />

Modellierkunststoff<br />

getrennt voneinander<br />

e Abb. 25 Verbindung der<br />

Übertragungskappen aus<br />

Modellierkunststoff im<br />

Mund<br />

e Abb. 26 Herstellung<br />

eines Modells zur Kontrolle<br />

der Passivierung <strong>des</strong><br />

Gerüstes<br />

e Abb. 27 Fertiges Modell<br />

e Abb. 28 bis 30 Überprüfung der<br />

Abutments nach dem Guss mithilfe <strong>des</strong><br />

Kontrollschlüssels<br />

suche, den notwendigen Platz für <strong>das</strong><br />

Gerüst zu schaffen (Abb. 19 bis 21).<br />

Anschließend werden die Abutments angestiftet<br />

und mit Kühlrippen versehen.<br />

Die eingebetteten Abutments werden<br />

vorsichtig vorgewärmt und nach einer<br />

ausreichenden Vorwärmzeit gegossen.<br />

Der Gussvorgang muss entsprechend<br />

den Herstellerangaben der Legierung geschehen,<br />

um eine optimale Gestaltung<br />

der Details der hexagonalen Verbindung<br />

und der Abutmentsbasis zu erreichen,<br />

die in den Implantatkopf passen muss.<br />

Mit dieser Vorgehensweise können wir<br />

höchste Präzision sicherstellen, die für<br />

den Erfolg dieser Arbeit unabdingbar ist<br />

(Abb. 22 und 23).<br />

Nach der Feinbearbeitung der gegossenen<br />

Abutments stelle ich zwei Übertragungskappen<br />

aus Modellierkunststoff<br />

her, die zwar getrennt <strong>sind</strong>, untereinander<br />

aber Kontakt behalten. Bei<br />

der Einprobe in der Zahnarztpraxis wird<br />

die Präzision der beiden Kappen geprüft<br />

und sie werden dabei miteinander<br />

verbunden. Auf diese Weise erhalten<br />

wir die exakte Position der beiden<br />

Abutments (Abb. 24 und 25).<br />

176 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 31<br />

Abb. 32<br />

Abb. 33 Abb. 34 Abb. 35<br />

Abb. 36<br />

Abb. 37<br />

e Abb. 31 Kappen aus lichthärtendem<br />

Kunststoff zur Herstellung <strong>des</strong> Gerüstes<br />

e Abb. 32 bis 34 Modellierung <strong>des</strong><br />

Gerüstes mit Hilfe <strong>des</strong> Silikonschlüssels<br />

Nachdem die Suprastruktur wieder ins<br />

Labor zurückkommt, werden die zwei<br />

Abutments in die Kunststoffschablone<br />

eingesetzt und es wird ein kleines Modell<br />

angefertigt (nach Aufschrauben der<br />

zwei neuen Modellimplantate). Auf diese<br />

Weise wird die exakte Position der<br />

Abutments in der Mundhöhle reproduziert<br />

(Abb. 26 und 27).<br />

Dann schraube ich die Abutments wieder<br />

auf <strong>das</strong> Meistermodell und mithilfe<br />

der Silikonschlüssel, die anhand <strong>des</strong><br />

definitiven Modells erstellt wurden<br />

(Abb. 28 bis 30), beginne ich, <strong>das</strong> Gerüst<br />

aus Kunststoff zu modellieren. Dazu<br />

fertige ich, nachdem ich die Abutments<br />

mit Silikonspray isoliert habe,<br />

zunächst zwei Kappen aus lichthärtendem<br />

Kunststoff (Abb. 31).<br />

Suprastruktur<br />

Nach der Herstellung der Kunststoffkappen<br />

folgt die Modellation und Ausarbeitung<br />

der Verstärkung. Ich verleihe<br />

ihr die für eine gute Suprastruktur aus<br />

Metallkeramik auf Implantaten not-<br />

e Abb. 35 Kontrolle <strong>des</strong><br />

Wachsgerüstes<br />

e Abb. 36 und 37 Überprüfung der<br />

Passivierung auf dem Kontrollmodell<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 177


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 38<br />

Abb. 39<br />

Abb. 40<br />

Abb. 41<br />

Abb. 42<br />

e Abb. 38 Einbetten <strong>des</strong><br />

Gerüstes<br />

e Abb. 39 Gegossenes<br />

Gerüst nach der Reinigung<br />

e Abb. 40 Erste<br />

Passungskontrolle <strong>des</strong><br />

Gerüstes auf den Abutments<br />

e Abb. 41 und 42<br />

Passungskontrolle mittels<br />

Kontrollmodell<br />

wendigen Eigenschaften für eine optimale<br />

Kraftableitung und einen soliden<br />

Halt der ästhetischen Keramikverblendung.<br />

Dabei nehme ich wiederum die<br />

Silikonschlüssel zu Hilfe (Abb. 32 bis<br />

35). Anschließend kontrolliere ich <strong>das</strong><br />

Wachsgerüst auf dem Kontrollmodell<br />

zur Prüfung der Passivierung (Abb. 36<br />

und 37). Danach stifte ich die Modellation<br />

an und bette sie ein, wobei ich die<br />

optimale Expansion berücksichtige<br />

(Abb. 38).<br />

Nachdem ich für 30 Minuten auf 810 °C<br />

vergewärmt habe, gieße ich die Legierung<br />

Callisto 75 Pd (Ivoclar Vivadent)<br />

bei einer Temperatur von 1370 °C in der<br />

Druckgusstechnik (Evocast) und strahle<br />

<strong>das</strong> Gerüst mit Aluminiumoxid bei<br />

niedrigem Druck (50 µ bei zirka 1,5 bar)<br />

ab und prüfe die Qualität <strong>des</strong> gegossenen<br />

Gerüstes (Abb. 39). Nach dem<br />

Abtrennen der Kühlrippen passe ich <strong>das</strong><br />

Gerüst auf und kontrolliere die gute<br />

Passung und Passivierung, die schon<br />

vor der Feinbearbeitung eine hohe Präzision<br />

aufweisen sollten (Abb. 40).<br />

Ich trenne die Gusskanäle ab und beginne<br />

mit einer groben Feinbearbeitung<br />

der Legierung. Dabei prüfe ich die Genauigkeit<br />

<strong>des</strong> Gerüstes auf den Abutments,<br />

bevor ich <strong>das</strong> Werkstück der<br />

Zahnarztpraxis zur Einprobe übergebe<br />

(Abb. 41 und 42). Davor habe ich bereits<br />

anhand der Silikonschlüssel <strong>des</strong> definitiven<br />

Wax-up ein Provisorium hergestellt,<br />

um vorab zu überprüfen, <strong>das</strong>s die<br />

finale Restauration beim Kauen und<br />

den verschiedenen Funktionsbewe-<br />

178 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 43 Abb. 44<br />

Abb. 45<br />

Abb. 46<br />

Abb. 47<br />

Abb. 48 Abb. 49 Abb. 50<br />

gungen (Phonetik, Ästhetik etc.) keine<br />

Probleme bereitet.<br />

Provisorium<br />

Wieder unter Berücksichtigung der Ästhetik<br />

stelle ich <strong>das</strong> Provisorium mit<br />

dem Kunststoff Telio Lab (Ivoclar Vivadent)<br />

her (Abb. 43 bis 45). Das Provisorium<br />

gibt damit bereits einen Eindruck<br />

der finalen Restauration und<br />

kann als korrigieren<strong>des</strong> Instrument eingesetzt<br />

werden.<br />

Gleichzeitig wird die Gerüsteinprobe vorgenommen.<br />

Dabei werden diverse Kontrollen<br />

durchgeführt und ein Röntgenbild<br />

angefertigt, um auch im Mund die Genauigkeit<br />

und Passivierung zu prüfen<br />

e Abb. 43 und 44 Herstellung <strong>des</strong><br />

Provisoriums<br />

e Abb. 45 Eingesetztes Provisorium<br />

e Abb. 46 Einprobe <strong>des</strong> Metallgerüstes<br />

im Mund<br />

e Abb. 47 Röntgenkontrolle<br />

(Abb. 46 und 47). Nachdem einige Tage<br />

abgewartet wurde, um die gute Adaptierung<br />

<strong>des</strong> Provisoriums zu prüfen, wird<br />

<strong>das</strong> Legierungsgerüst zur Verblendung<br />

zurück ins Labor geschickt. Im Anschluss<br />

erfolgt die grobe Bearbeitung der Me-<br />

e Abb. 48 Erste<br />

Bearbeitung vor der<br />

Keramikverblendung<br />

e Abb. 49 Feinbearbeitung<br />

vor der Keramikverblendung<br />

e Abb. 50 Mit<br />

Aluminiumoxid<br />

abgestrahltes Gerüst<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 179


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 51 Abb. 52<br />

Abb. 53<br />

Abb. 54<br />

Abb. 55<br />

Abb. 56<br />

Abb. 57<br />

e Abb. 51 Oxidiertes Gerüst<br />

e Abb. 52 Erste Opakerschicht<br />

e Abb. 53 Zweite Opakerschicht<br />

e Abb. 54 bis 57 Keramikschichtung und<br />

Kontrolle mithilfe der Schlüssel<br />

tallteile (Abb. 48) mit Wolframfräsern und<br />

folgend die Feinbearbeitung mit keramisch<br />

gebundenen Schleifinstrumenten<br />

(Abb. 49). Danach wird mit Aluminiumoxid<br />

50 bis 100 µ bei einem Druck von<br />

maximal 4,5 bar sandgestrahlt (Abb. 50).<br />

Verblendung<br />

Nachdem alles gut dampfgestrahlt<br />

wurde, erfolgt der Oxidbrand bei einer<br />

Temperatur von 900 °C für 1 Minute.<br />

Bei diesem Verfahren wird auch ge-<br />

Brennparameter IPS InLine System-Opaker (1. und 2. Brand)<br />

c Tabelle 1 Erster und<br />

zweiter Opaker-Brand<br />

T °C B °C S min. t→°C/min H min. V1 °C V2 °C<br />

930 403 6 100 2 450 929<br />

180 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 58<br />

Abb. 59<br />

Abb. 60<br />

e Abb. 58 Ergebnis nach<br />

dem zweiten Brand<br />

e Abb. 59 Ergebnis nach<br />

dem Glasur-Brand<br />

d Abb. 60 Kontrolle der<br />

Genauigkeit nach den<br />

Bränden<br />

prüft, <strong>das</strong>s der Guss korrekt<br />

und die Oxidschicht<br />

homogen ist (Abb. 51).<br />

Danach trage ich den ersten<br />

Opaker (Wash) in einer<br />

dünnen Schicht auf <strong>das</strong><br />

Metall auf, wofür ich den<br />

universellen IPS InLine<br />

System-Opaker <strong>des</strong> IPS In-<br />

Line-Metallkeramiksystems<br />

verwende (Tab. 1 und<br />

Abb. 52).<br />

Die zweite Opakerschicht<br />

muss gut abdecken und eine<br />

eierschalenähnliche Oberfläche ergeben<br />

und wird dann bei der ent sprechenden<br />

Temperatur gebrannt (Tab. 1<br />

und Abb. 53).<br />

Im Anschluss daran wird die Verblendkeramik-Masse<br />

auf <strong>das</strong> Werkstück<br />

aufgetragen. Dazu verwende ich<br />

die Einschicht-Keramik IPS InLine One,<br />

die anwenderfreundlich, praktisch<br />

und bequem ist und sich für diese Art<br />

Brennparameter 1. Dentcisal-Brand<br />

T °C B °C S min. t °C/min H min. V1 °C V2 °C<br />

910 403 4 60 1 450 909<br />

Brennparameter 2. Dentcisal-Brand<br />

T° C B° C S min. t °C/min H min. V1 °C V2 °C<br />

900 403 4 60 1 450 899<br />

von Fällen ideal eignet (Abb. 54 bis<br />

56). Der Brand wird entsprechend der<br />

Brennparameter in Tabelle 2 durchgeführt.<br />

Die Abbildung 57 zeigt <strong>das</strong><br />

Ergebnis <strong>des</strong> ersten Bran<strong>des</strong>.<br />

Nachdem die Oberfläche feinbearbeitet<br />

und gereinigt wurde, wird der zweite<br />

Dentcisal-Brand durchgeführt<br />

(Tab. 3 und Abb. 58). Mit Diamant-Fräsern<br />

und Silikonpolierern erfolgt eine<br />

e Tabelle 2 Erster<br />

Dentcisal-Brand<br />

e Tabelle 3 Zweiter<br />

Dentsisal-Brand<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 181


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 61<br />

Abb. 62<br />

Abb. 63<br />

e Abb. 61 Politur<br />

der Gerüstteile<br />

e Abb. 62 Okklusalansicht<br />

nach der Politur<br />

c Abb. 63 Probe <strong>des</strong> Stegs<br />

auf den Abutments<br />

weitere Oberflächenbearbeitung. Anschließend<br />

wird mittels Maltechnik<br />

die Verblendung charakterisiert und<br />

nach dem Auftragen einer dünnen Glasur<br />

der abschließende Glanzbrand<br />

durchgeführt (Tab. 4 und Abb. 59).<br />

Ich kontrolliere die Genauigkeit <strong>des</strong><br />

Gerüstes nach den Bränden, um Veränderungen<br />

während dieser auszuschließen<br />

(Abb. 60) und poliere alle<br />

Gerüstteile und Abutments, wobei der<br />

Teil oberhalb <strong>des</strong> Abschlusses sandgestrahlt<br />

wird (Abb. 61 bis 65).<br />

Einprobe<br />

Ich probiere die Restauration erneut<br />

auf dem Arbeitsmodell, um noch ein-<br />

Brennparameter Glasurbrand<br />

c Tabelle 4 Glanzbrand<br />

T °C B °C S min. t→ °C/min H min. V1 °C V2 °C<br />

850 403 6 60 1 450 849<br />

182 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 64<br />

Abb. 66<br />

ed Abb. 64 und 65<br />

Gesamtansicht der ausgeführten<br />

Arbeiten<br />

Abb. 65<br />

e Abb. 66 Kontrolle <strong>des</strong><br />

Gerüstes auf dem Modell<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 183


Technik<br />

Effizient und ästhetisch<br />

Abb. 67<br />

c Abb. 67 Kontrolle der<br />

Zahnzwischenräume<br />

Abb. 68<br />

d Abb. 68 Einprobe <strong>des</strong><br />

Gerüstes im Mund<br />

f Abb. 69 Prüfung von<br />

Funktion und Ästhetik<br />

Abb. 69<br />

mal die Kontakt- und Okklusionspunkte<br />

zu überprüfen (Abb. 66). In der Zahnarztpraxis<br />

erfolgt die Kontrolle der Okklusion<br />

und der Kontaktpunkte in situ<br />

(Abb. 67 bis 69).<br />

Nach erfolgreicher Einprobe werden die<br />

Abutments befestigt und die Restauration<br />

zementiert. Abschliessend erfolgt<br />

eine Endkontrolle (Abb. 70).<br />

Schlussfolgerungen<br />

Wie zu sehen, erfolgte die Anfertigung<br />

der Implantatversorgung, ausgehend<br />

vom definitiven Wax-up über <strong>das</strong> Provisorium<br />

bis zum Endergebnis, mithilfe der<br />

Silikonschlüssel (Abb. 71). Im Anschluss<br />

daran wurde alles mit der Einschicht-Keramik<br />

IPS InLine One verblendet, die sich<br />

184 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Effizient und ästhetisch<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 70<br />

Abb. 71 Abb. 72<br />

e Abb. 70 Restauration nach der<br />

Zementierung<br />

d Abb. 71 Vom Wachsmodell zum<br />

Endergebnis<br />

e Abb. 72 IPS InLine One-<br />

Metallkeramik<br />

sehr einfach verarbeiten lässt, aber eine<br />

sehr gute Ästhetik erzielt (Abb. 72).<br />

Die Verwendung von guten und einfachen<br />

Materialien und Techniken kann<br />

uns helfen, auch komplexe Arbeiten auf<br />

praktische Weise und mit hoher Genauigkeit<br />

zu realisieren. Dies ist besonders<br />

vor dem Hintergrund eines steigenden<br />

Kosten- und Zeitdrucks wichtig,<br />

ohne dabei Qualitätseinbußen hinnehmen<br />

zu müssen.<br />

n<br />

Danksagung<br />

<strong>Wir</strong> danken Dott. Gualtiero Mandelli für<br />

seine wertvolle Zusammenarbeit.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Laboratorio odontotecnico<br />

Carlo Borromeo<br />

Via Montello, 82<br />

20831 Seregno (MB)<br />

Italien<br />

Telefon/Fax +39 362 325889<br />

E-Mail borrcarlo@tiscalinet.it<br />

Nähere Angaben zum Autor finden Sie unter<br />

www.dlonline.de/autoren.<br />

bit.ly/wjtFya<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 185


Produkte<br />

Die passen zusammen<br />

Pala Mix & Match – Zahnlinien von Heraeus frei kombinierbar<br />

Die passen zusammen<br />

Autor:<br />

Olaf Mrotzek, Hanau<br />

Indizes:<br />

Geroprothetik<br />

Implantatprothetik<br />

Kombitechnik<br />

Konfektionszähne<br />

Teilprothese<br />

Totalprothese<br />

Zahnlinien<br />

Rationelle Aufstellung und Formenvielfalt für Totalprothesen,<br />

naturgetreue Ästhetik für die Kombiprothetik, mehr Volumen für<br />

implantatgetragene Arbeiten und natürlich reduzierte Höcker -<br />

neigungen für Geroprothesen: Moderne Konfektionszähne müssen<br />

vielfältige Indikationen und Anforderungen abdecken. Die<br />

Prothesenzähne von Heraeus bieten zusätzliche Freiheit für die<br />

individuelle Gestaltung, da die Zahnlinien untereinander frei<br />

kombiniert werden können.<br />

Die drei Pala Zahnlinien von Heraeus<br />

wurden ursprünglich für<br />

klar definierte Anwendungsfelder<br />

entwickelt und bleiben dafür auch<br />

weiter eine sehr gute Wahl: Premium<br />

Zähne für die Kombinationsprothetik,<br />

Mondial für Totalprothesen und Idealis<br />

Seitenzähne für die Gero- und Implantatprothetik.<br />

Mit zahlreichen Formen<br />

und Größen, ausgefeilten Morphologien<br />

und Funktionalitäten unterstützen<br />

sie hervorragend auch viele weitere<br />

Indikationen. Flexibel kombiniert<br />

bieten sie unbegrenzte Möglichkeiten<br />

für die individuelle Gestaltung ästhetischer,<br />

altersgerechter und hochfunktioneller<br />

prothetischer Versorgungen.<br />

186 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Die passen zusammen<br />

Produkte<br />

d Dank einheitlicher Farbschemata lassen<br />

sich die Zähne der Pala Zahnlinien<br />

frei miteinander kombinieren. Hier eine<br />

implantatgetragene Unterkiefer-<br />

Totalprothese mit Mondial 6ern und<br />

Premium 8ern.<br />

c Premium Zähne <strong>sind</strong> mit ihren natürlichen<br />

Formen und ihrer lebendigen<br />

Lichtdynamik besonders ästhetisch<br />

Aber wie findet der Zahntechniker angesichts<br />

dieser Vielfalt noch den richtigen<br />

Zahn für die jeweilige Arbeit?<br />

Indikationsgerechte<br />

Zahnauswahl<br />

Jede Indikation und je<strong>des</strong> Anwendungsfeld<br />

stellen eigene Ansprüche an<br />

die Morphologie und Stabilität künstlicher<br />

Zähne. Die wichtigsten Anwendungsfelder<br />

und deren Anforderungen<br />

<strong>sind</strong>:<br />

Totalprothesen<br />

Im zahnlosen Kiefer gestaltet der Zahntechniker<br />

die Okklusion der Totalprothese<br />

unabhängig von natürlichen<br />

Antagonisten gemäß den gängigen totalprothetischen<br />

Aufstellkonzepten.<br />

Entscheidend ist, <strong>das</strong>s der Techniker<br />

die Zähne zuverlässig und effizient<br />

nach dem gewählten Konzept aufstellen<br />

kann. Semianatomische Morphologien<br />

erleichtern hier die funktionale<br />

Aufstellung. Für die Statik reiner Totalprothesen<br />

eignen sich kleiner dimensionierte<br />

Zähne mit einem schmalen<br />

transversalen Okklusionsfeld. Die alters-<br />

und typgerechte Versorgung erfordert<br />

eine große Auswahl an Formen<br />

und Farben.<br />

Für diese Anforderungen hat Heraeus<br />

die bewährten Anatoform Zähne in<br />

Form und Funktion zur Zahnlinie Mondial<br />

weiterentwickelt. Es gibt 18 obere<br />

und 10 untere Frontzahn-Garnituren sowie<br />

10 Seitenzahn-Garnituren in 16 VITAund<br />

2 Bleachfarben. Bei einer festsitzenden<br />

oder implantatgetragenen<br />

e Die naturgetreuen<br />

Okklusalflächen der<br />

Premium Zähne ermög -<br />

lichen eine nahezu perfekte<br />

Aufstellung in allen<br />

Bissarten. Eugnathe und<br />

disgnathe Bisslagen können<br />

ohne großes Beschleifen<br />

aufgestellt werden.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 187


Produkte<br />

Die passen zusammen<br />

e In der Geroprothetik<br />

erleichtern größere,<br />

geschlossene Approximal -<br />

flächen die spätere<br />

Reinigung der Prothese.<br />

Hier realisiert mit Idealis<br />

Seitenzähnen.<br />

Arbeit im Gegenkiefer harmonisieren<br />

Idealis Seitenzähne durch zentrische<br />

Verschlüsselung und hohe Bewegungsfreiheit<br />

die Funktion der Totalprothese.<br />

Kombinationsprothetik<br />

In der Kombinationsprothetik muss der<br />

Zahntechniker die Okklusion auf die bestehenden<br />

Nachbarzähne und Antagonisten<br />

abstimmen. Dafür eignen sich<br />

vollanatomische Zahnlinien, die dem<br />

natürlichen Zahn morphologisch nahe<br />

kommen. Idealerweise bieten sie durch<br />

die naturgetreuen Okklusalflächen eine<br />

Multifunktionalität, die die Aufstellung<br />

zu allen in der Natur vorhandenen<br />

Bisslagen ermöglicht. Die ästhetischen<br />

Ansprüche jüngerer Patienten erfordern<br />

natürliche und jugendlich ausgeprägte<br />

Morphologien, die sich durch Beschleifen<br />

und Charakterisieren aber<br />

auch für ältere Patienten anpassen lassen.<br />

All diese morphologischen Anforderungen<br />

erfüllt die Premium Zahnlinie<br />

e Bei Kombiarbeiten unterstützen die<br />

multifunktionalen Premium Seitenzähne<br />

die ideale Zuordnung, hier bei einer<br />

antagonistischen Zahnbeziehung im<br />

Kreuzbiss.<br />

von Heraeus mit 26 natürlichen und<br />

vollanatomischen Formen in 18 Farben.<br />

Eine natürliche Schichtung im 3D-Multilayering<br />

verleiht den Premium Zähnen<br />

zudem eine besonders natürliche Lebendigkeit.<br />

Implantat- und Hybridprothetik<br />

In der Implantatprothetik wirken ganz<br />

andere Kräfte auf den Zahnersatz. Während<br />

der Kiefer bei einer Totalprothese<br />

nur rund 25 Prozent seiner ursprünglichen<br />

Kraft ausübt, <strong>sind</strong> es bei Unterund<br />

Oberkiefer-Implantatarbeiten etwa<br />

75 Prozent. Dort müssen die Zähne besonders<br />

stabil sein. Auch ihre Kauflächengestaltung<br />

muss für die stärkeren<br />

Kräfte optimiert sein. Vorteilhaft für die<br />

188 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Die passen zusammen<br />

Produkte<br />

Implantat- und Hybridprothetik ist eine<br />

flachere okklusale Morphologie mit<br />

natürlich reduzierter Höckerneigung.<br />

Die dadurch reduzierte Initialabrasion<br />

schützt vor vertikalem Verlust im Seitenzahnbereich,<br />

welche zu Überbelastungen<br />

in der Front führen kann. Auch<br />

die ästhetischen Anforderungen <strong>sind</strong><br />

hoch, die Stützstruktur sollte nicht<br />

sichtbar sein. Eine breitere Zahnbasis<br />

sollte hier die maximale Abdeckung von<br />

Tertiär- und Implantatstrukturen ermöglichen.<br />

Genau diese Anforderungen erfüllen<br />

die beiden neuesten Zahnlinien von Heraeus.<br />

Größere Premium Frontzähne<br />

und die neuen Idealis Seitenzähne fangen<br />

höhere Kaukräfte ab und decken<br />

Primärkonstruktionen besser ab. Die<br />

Idealis Seitenzähne minimieren durch<br />

reduzierte Höcker zudem die Schubkräfte,<br />

was die Prothesenstabilität begünstigt.<br />

Geroprothetik<br />

In der Geroprothetik <strong>sind</strong> alle Disziplinen<br />

der Prothetik zu finden. Zähne für<br />

die Geroprothetik sollten zudem auf die<br />

Voraussetzungen älterer Menschen abgestimmt<br />

und leicht zu pflegen sein. Eine<br />

flachere okklusale Morphologie<br />

sorgt für eine optimale Integration in<br />

<strong>das</strong> abradierte Restgebiss Älterer. Das<br />

Okklusalrelief sollte Freiräume in der<br />

Bewegung und eine leicht zu findende<br />

Zentrik bieten, da die muskuläre Feinkoordination<br />

bei Älteren nachlässt. Die<br />

Zähne <strong>sind</strong> dadurch auch einfacher und<br />

e Mit der formenreichen Anatoform<br />

Universalzahnlinie Mondial, den hochästhetischen<br />

Premium Zähnen und den<br />

flachhöckerigen Idealis Seitenzähnen für<br />

die Implantat- und Geroprothetik decken<br />

die Pala Zahnlinien alle Indikationen,<br />

funktionellen und ästhetischen Wünsche<br />

perfekt ab<br />

sicherer aufzustellen. Eine breitere<br />

Zahnbasis deckt Stützstrukturen ab<br />

und erlaubt die ästhetische, leicht zu<br />

reinigende Zahnfleischgestaltung.<br />

Flexibel mit<br />

Mix&Match-Prinzip<br />

Die computergestützte Entwicklung und<br />

Fertigung der Mondial, Premium und<br />

Idealis Zähne mittels CAD/CAM im Traditionswerk<br />

in Wasserburg am Bodensee<br />

ermöglicht ein Höchstmaß an Präzision<br />

und garantiert Chargengleichheit.<br />

Der patentierte Füllstoff NanoPearls<br />

sorgt für höchste Abrasionsresistenz und<br />

Bruchstabilität und erhöht so deutlich<br />

die Funktionssicherheit der Zähne aus<br />

dem Hause Heraeus. Dank dieses einheitlich<br />

hohen Qualitätsstandards können<br />

die drei Pala-Zahnlinien nach dem<br />

Pala Mix&Match-Prinzip frei kombiniert<br />

werden. Mit nur einem kompakten System<br />

perfekt aufeinander abgestimmter<br />

Zahnlinien kann der Zahntechniker so alle<br />

Indikationen zuverlässig abdecken<br />

und alle ästhetischen und funktionellen<br />

Wünsche individuell umsetzen.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Olaf Mrotzek<br />

Key Account Manager Zähne<br />

Heraeus Kulzer GmbH<br />

Schlätterstraße 2<br />

88142 Wasserburg<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 189


Produkte<br />

Neuheiten<br />

Neuheiten · Geräte · Materialien<br />

Hersteller/Vertrieb: VITA Zahnfabrik<br />

Name: VITA ZYRCOMAT 6000 MS<br />

Produkt: Sinterofen<br />

Die neue Brenneinheit VITA ZYRCOMAT 6000 MS wurde für alle Hochtemperatur-Sinterbrände<br />

und <strong>dental</strong>keramische Gerüstmaterialien entwickelt. Die platzsparende Lösung<br />

mit einer Sinterkammer, in der bis zu 25 Einheiten parallel gesintert werden können, wird<br />

vollautomatisch gesteuert. Mit der „One-Touch“-Bedienung der VITA vPads New Generation<br />

ist die Brenneinheit sofort startklar und kann einfach und schnell bedient werden.<br />

Im HighSpeed-Modus kann der Ofen Zirkoniumdioxid oder Aluminiumoxid innerhalb von<br />

nur 80 Minuten bei einer kontrollierten Abkühlphase auf 400° C materialschonend bis<br />

neungliedrige Brückengerüste bzw. vollanatomische Restaurationen sintern.<br />

i 79704 Bad Säckingen, Telefon (0 77 61) 56 22 22, E-Mail info@vita-zahnfabrik.com<br />

Hersteller/Vertrieb: Busch<br />

Name: DIA fein und extra fein<br />

Produkt: Diamantschleifer<br />

Steigende Ansprüche an die Oberflächengestaltung bei keramischen<br />

Restaurationen und feinere Zusammensetzungen<br />

der Komposit Verblendmaterialien erfordern entsprechende<br />

Instrumente. Busch bietet daher für die Zahntechnik Diamantschleifer<br />

mit feiner (roter Ring) und extra-feiner Körnung<br />

(gelber Ring) an. Dem Zahntechniker stehen insgesamt 24 verschiedene<br />

Formen und Größen zur Auswahl. Modernste Fertigungstechnologien, stetige Prozessüberwachung<br />

und Qualitätskontrollen garantieren präzise Diamantschleifer mit langer Lebensdauer und ruhigem Rundlauf<br />

für eine definierte Oberflächengestaltung von keramischen Restaurationen, auch bei hauchfeinen Keramik Veneers.<br />

Die Instrumente <strong>sind</strong> in HST-Schaft-Ausführung 2,35mm lieferbar.<br />

i 51751 Engelskirchen, Telefon (0 22 63) 8 60, E-Mail mail@busch.eu<br />

Hersteller/Vertrieb: AmannGirrbach<br />

Name: Artex i-Tero<br />

Produkt: Modell-Adapter für Artikulator<br />

Das Artex iTero- Modell-Adapterpaar ermöglicht die direkte Übertragung<br />

eines aus iTero Scan-Daten erstellten Modellpaars in den Artex<br />

Carbon Artikulator. Mit dem Scannersystem Cadent iTero werden intraoral<br />

dreidimensionale digitale Abdrücke generiert, aus denen anschließend<br />

Modelle beauftragt werden können.<br />

Die Modelle werden anhand von Führungsstiften auf dem Modelladapterpaar<br />

fixiert. Über Splitex-Profilplatten werden die Modelladapter<br />

in den Artex-Artikulator eingesetzt. Das Modell kann über einen<br />

Auswerfer einfach und schnell wieder vom Modelladapter freigegeben<br />

werden. Über <strong>das</strong> Adapterpaar <strong>sind</strong> die Modelle stets auf Okklusionsebene im Artex Carbon Artikulator<br />

montiert und können so zur Überprüfung der okklusalen Kontaktpunkte sowie der Exkursionsbewegungen herangezogen<br />

werden.<br />

i 75177 Pforzheim, Telefon +49 7231 957-100, E-Mail germany@amanngirrbach.com<br />

190 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

Produkte<br />

Hersteller/Vertrieb: Camlog<br />

Name: CONELOG<br />

Produkt: Titanbasis und Scankörper<br />

Camlog ergänzt <strong>das</strong> CONELOG Implantatsystem durch die<br />

CONELOG Titanbasis CAD/CAM und den CONELOG Scankörper.<br />

Beide Produkte ermöglichen <strong>das</strong> Anfertigen von individuellen<br />

Hybrid-Abutments bestehend aus einer Titanbasis und einer keramischen<br />

Mesostruktur auf CONELOG SCREW-LINE Implantaten.<br />

Die ebenfalls neuen Produkte, die CAMLOG und die CONE-<br />

LOG Klebehilfe, <strong>sind</strong> praktische Helfer beim Verkleben von Mesostrukturen<br />

mit Titanbasen und können auch mit allen<br />

Abutments der CAMLOG und CONELOG Implantatsysteme verwendet werden. Die Titanbasis ist in zwei Gingivahöhen<br />

erhältlich, zur optimalen Anpassung an die vertikale Implantatposition und an <strong>das</strong> Durchtrittsprofil.<br />

i 71299 Wimsheim, Telefon (0 70 44) 9 44 51 00, E-Mail info.de@camlog.com<br />

Hersteller/Vertrieb: 3Shape<br />

Name: Dental System 2012<br />

Produkt: CAD/CAM-System<br />

3Shape A/S, Anbieter von 3D-Scannern und CAD/CAM-Softwarelösungen, stellt<br />

die nächste Generation <strong>des</strong> Dental System 2012 vor. Zum ersten Mal bietet Dental<br />

System 2012 drei unterschiedliche Scannermodelle sowie Standard- oder<br />

Premium-Softwareversionen für eine flexible und skalierbare Lösung an, die für<br />

alle Labore unabhängig von der Größe und dem Geschäftsmodell passen und<br />

Upgrade-Möglichkeiten für die Anforderungen der Zukunft enthalten. 3Shape<br />

stellt damit eine breite Palette an neuen digitalen Arbeitsabläufen und Kommunikationstools<br />

bereit, die dafür konzipiert wurden, Labore bei der Erweiterung ihrer<br />

Serviceplatte für Zahnärzte zu unterstützen.<br />

i 1060 Copenhagen (Dänemark), Telefon +45 70 27 26 20, E-Mail info@3shape.com<br />

Hersteller/Vertrieb: Noritake/Goldquadrat<br />

Name: Zirprime<br />

Produkt: Zirkon<br />

Mit Zirprime ist es Noritake gelungen, eine gleichbleibende Schrumpfung<br />

an jedem Punkt der Zirkon-Disc durch eine gleichmäßige Verteilung<br />

und homogene Verdichtung der Nanopulverpartikel zu erzielen. Auch<br />

der Ansintergrad ist der fräserschonenden Bearbeitung der Zirkonscheibe<br />

dienlich.<br />

Die gefrästen Restaurationen weisen eine hervorragende Kantenstabilität<br />

ohne Randausbrüche und Splitterungen auf. Gegebenenfalls können<br />

Randeinstellungen zukünftig sogar noch dünner eingestellt werden.<br />

Nach dem Fräsvorgang lässt sich <strong>das</strong> Material bei einer Sintertemperatur<br />

von 1375 °C sintern, was besonders ofen- und energieschonend ist.<br />

Die Disks <strong>sind</strong> in den Stärken 10, 14, 18, 22 und 26 mm mit und ohne Nut lieferbar.<br />

i 30165 Hannover, Telefon (05 11) 4 49 89 70, E-Mail info@goldquadrat.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 191


Wissen<br />

Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Fortbildung im Labor Bauer Dentalmanufaktur<br />

Intensiv-Kurs mit<br />

Eine individuelle Fortbildung, wie man sie sich wünscht – zusammen mit<br />

der Patientin: Acht verschiedene Farbinterpretationen für eine Restauration<br />

von 12 bis 22 haben sieben Zahntechniker zusammen mit dem Referenten,<br />

Ztm. Philipp von der Osten, im Oktober letzten Jahres im Labor Bauer<br />

Dentalmanufaktur in Aschaffenburg geschichtet.<br />

Autor:<br />

Ztm. Philipp<br />

von der Osten,<br />

Wiesbaden<br />

Indizes:<br />

Keramik<br />

Schichtung<br />

Teamwork<br />

Abb. 1<br />

Die verwendete Keramik war den<br />

Kursteilnehmern neu, dennoch<br />

lieferten sie ausschließlich Top-<br />

Ergebnisse ab. Eines davon belegte<br />

denn auch den „ersten Platz“ – die Patientin<br />

ließ sich die vier Kronen von<br />

Zahnärztin Dr. Cornelia Zahn eingliedern.<br />

Individuell, <strong>das</strong> heißt in der Prothetik:<br />

Form, Farbe und Funktion müssen 100-<br />

Abb. 2<br />

prozentig auf den betreffenden Patienten<br />

abgestimmt sein. Doch ein Zahn ist<br />

viel mehr als ein technischer Formkörper.<br />

Hier kommt es sowohl auf Präzision<br />

als auch auf ästhetisches Gespür an<br />

– kurz: auf ein umfassen<strong>des</strong> zahntechnisches<br />

„feeling“.<br />

Gerade die vermeintlich unscheinbaren<br />

Akzente und die ganz leichten Asymmetrien<br />

sorgen für eine natürliche <strong>Wir</strong>kung.<br />

Dies lässt dem verantwortlichen<br />

Zahntechniker einen gewissen Spielraum.<br />

Es können zum Beispiel sowohl<br />

stärker chromatische Farbgebungen als<br />

auch hellere Tönungen unterschiedliche<br />

und gleichermaßen ansprechende<br />

Lösungen sein. Wie könnte man dies<br />

besser sehen, als wenn mehrere Zahntechniker<br />

ihre Interpretationen ein und<br />

<strong>des</strong>selben Patientenfalls einander ge-<br />

d Abb. 1 und 2 Die anspruchsvolle<br />

Patientin nahm sich viel Zeit für die<br />

Restauration von vier Oberkiefer-<br />

Frontzähnen<br />

192 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Wissen<br />

Abb. 3<br />

Patientin<br />

Abb. 4<br />

genüberstellen? Die Chance dazu bot<br />

eine ungewöhnliche Fortbildung, die<br />

hier im Einzelnen dargestellt wird.<br />

Intensive Arbeit<br />

zusammen mit der Patientin<br />

Viele Keramik-Kurse geben ihren Teilnehmern<br />

die Gelegenheit zum Einstieg<br />

in die Praxis. Meist bedeutet dies aber<br />

„nur“ eine Schichtung am Modell. Die<br />

Arbeit direkt mit einer Patientin ist<br />

schon etwas Besonderes, und wenn<br />

diese auch noch zwei Tage für Anproben<br />

zur Verfügung steht, so schafft <strong>das</strong><br />

die besten Voraussetzungen dafür,<br />

<strong>das</strong>s die Übungsarbeit perfekt wird<br />

(Abb. 1 und 2). Das Dental<strong>labor</strong> Bauer<br />

hatte im Vorfeld dazu beigetragen,<br />

die Patientin hatte man über mehrere<br />

Wochen mit einem Provisorium versorgt<br />

und damit die gingivalen Verhältnisse<br />

optimiert. Dank der guten<br />

Dokumentation konnte sich nicht zuletzt<br />

der Referent Philipp von der Osten<br />

auf den Kurs sehr gezielt vorbereiten<br />

(Abb. 3).<br />

Für <strong>das</strong> Gerüst kam transluzentes<br />

Zirkonoxid der neuen Generation<br />

(Cercon ht, DeguDent, Hanau) zum Einsatz.<br />

Das Material wurde im kreideartigen<br />

Zustand (Weißling) gefräst und<br />

anschließend mit einem speziellen Färbeliquid<br />

in der Tönung A 3,5 eingefärbt.<br />

Nun begannen die Kursteilnehmer mit<br />

der Schichtung – unter Anleitung <strong>des</strong><br />

Referenten, der parallel ebenfalls vier<br />

Kronen fertigte. Sowohl nach dem ersten<br />

wie nach dem zweiten Dentinbrand<br />

erfolgte eine Anprobe an der Patientin.<br />

So konnte jeder seine eigene Arbeit<br />

während ihrer Entstehung mehrfach<br />

neuerlich überprüfen und die jeweils<br />

nächsten Massen und Malfarben gezielt<br />

wählen.<br />

Die Patientin wohnt in Dubai, ist jedoch<br />

häufig auf Reisen, eine typische Jet-Setterin.<br />

Das bedeutet: wenig Zeit, mittlere<br />

bis massive <strong>dental</strong>e Probleme (Abb.<br />

4). Dennoch legt sie besonderen Wert<br />

auf ihr Äußeres (Abb. 5). Beim Kurs<br />

scheute sie sich sogar, den Teilnehmern<br />

e Abb. 3 Referent Philipp<br />

von der Osten (Mitte) und<br />

Kursteilnehmer arbeiteten<br />

zwei Tage direkt mit der<br />

Patientin<br />

e Abb. 4 Die Ausgangs -<br />

situation mit teilweise<br />

abgebrochenen Frontzähnen<br />

auf dem zahntechnischen<br />

Modell<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 193


Wissen<br />

Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

e Abb. 5 Ein Kurs unter<br />

Idealbedingungen:<br />

Zahnfarben, Rot-Weiß-<br />

Ästhetik, Gesamteindruck<br />

<strong>des</strong> Gesichts – die Teilnehmer<br />

nutzten ihre Gelegenheit, die<br />

Patientin in Augenschein zu<br />

nehmen<br />

e Abb. 6 Philipp von der<br />

Osten (2.v.r.) mit den sieben<br />

Kursteilnehmern<br />

Abb. 7<br />

ohne Provisorium gegenüberzutreten<br />

(Abb. 7 bis 9). Philipp von der Osten<br />

steckte daher bei den Anproben alle<br />

Restaurationen nacheinander persönlich<br />

auf und holte jeweils anschließend<br />

die Kursteilnehmer ins Patientenzimmer<br />

(Abb. 10 bis 12). Sämtliche während<br />

der Fortbildung geschichteten Kronen<br />

stellen für sich genommen eine reife<br />

Leistung dar und können ohne<br />

weiteres als individuelle High-End-Arbeit<br />

gelten. Wie die Entscheidung der<br />

Patientin fiel, wird im Folgenden diskutiert.<br />

Differenzierte Beurteilung<br />

und Interpretationen<br />

In einem Fall wurde für <strong>das</strong> Empfinden<br />

der Patientin <strong>das</strong> Chroma zu stark von<br />

zervikal gesteuert (Abb. 13). Dieser Eindruck<br />

hängt auch damit zusammen,<br />

<strong>das</strong>s die Technikerin die Kronen abschließend<br />

mit reichlich Malfarbe charakterisierte.<br />

Bei einer anderen Arbeit<br />

gefiel die harmonische Steuerung der<br />

d Abb. 7 Die Oberkiefer-Frontzähne<br />

nach der Präparation durch Dr. Cornelia<br />

Zahn aus der Praxis Jens Wollenhaupt,<br />

Aschaffenburg<br />

f Abb. 8 und 9 Das Labor-Provisorium<br />

hatte die Patientin vorab einige Wochen<br />

getragen, um zu Kursbeginn die<br />

bestmöglichen gingivalen Verhältnisse<br />

zu gewährleisten<br />

Abb. 9<br />

Abb. 8<br />

194 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Wissen<br />

Abb. 10<br />

Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Helligkeit, aber die Patientin entschied<br />

sich wegen eines leichten Diastemas<br />

dagegen (Abb. 14). Die dritte hier vorgestellte<br />

Lösung zeigt ebenfalls schön<br />

aufeinander abgestimmte Helligkeitszonen<br />

und eine nahezu perfekte Oberfläche<br />

(Abb. 15). Die Zähne erschienen<br />

der Patientin jedoch zu rund. Ein weiterer<br />

Vorschlag überzeugte zwar weitgehend<br />

in der Formgebung. Die Krone<br />

22 kam der Patientin allerdings etwas<br />

breiter und kürzer als die anderen vor<br />

(Abb. 16).<br />

In die engere Wahl kamen schließlich<br />

die Arbeiten eines Kursteilnehmers und<br />

<strong>des</strong> Referenten. Diesem gelang nach<br />

dem Urteil der Patientin eine in Form<br />

und Helligkeit perfekte Frontzahnrestauration.<br />

Allerdings fand sich nach ihrem<br />

Gefühl etwas zu wenig Transluzenz<br />

in der Schneidekante (Abb. 17). Diese<br />

schien ihr in den Kronen <strong>des</strong> „Siegers“<br />

besser gesteuert (Abb. 18). Auch die<br />

Formgebung, insbesondere bei den<br />

seitlichen Inzisivi, hatte sich die Patientin<br />

genau so vorgestellt.<br />

Die exzellente Ästhetik wurde bei allen<br />

Arbeiten durch den Gerüstwerkstoff unterstützt.<br />

Denn <strong>das</strong> im vorliegenden Fall<br />

eingesetzte Cercon weist eine herausragend<br />

hohe Transluzenz auf, die sich<br />

besonders im Frontzahnbereich bemerkbar<br />

macht.<br />

Top-Ergebnisse<br />

Für die Kursteilnehmer bedeutete die<br />

vorstehend beschriebene Form der Fortbildung<br />

einen großen Gewinn. Hier fanden<br />

sie Idealbedingungen einer Zusammenarbeit<br />

mit der Patientin, wie sie<br />

im zahntechnischen Alltag keineswegs<br />

üblich <strong>sind</strong>. Der Umgang mit einer noch<br />

neuen Verblendkeramik lässt sich so jedoch<br />

am besten einüben.<br />

Die dabei entstandenen Arbeiten lassen<br />

sich sämtlich als gute Lösungen für<br />

den gegebenen Fall bezeichnen. Dass<br />

die Patientin bei der Wahl ihrer „Lieblingsrestauration“<br />

so kritisch vorging,<br />

trug zu einer genauen Differenzierung<br />

zwischen den unterschiedlichen Variationen<br />

bei. Eine davon hat am Ende ohne<br />

Abstriche überzeugt (Abb. 19 und<br />

20). Die Kursteilnehmer überzeugt hat<br />

auch die für sie neue Verblendkeramik<br />

(Cercon ceram love, DeguDent), denn<br />

sie erzielten unter der Anleitung von<br />

Philipp von der Osten auf Anhieb die<br />

Top-Ergebnisse, die sie sich wünschten.<br />

e Abb. 10 und 11<br />

Die Anprobe nach dem<br />

ersten Dentinbrand – so<br />

ließen sich Farben und<br />

Helligkeitszonen anschließend<br />

gezielt steuern<br />

e Abb. 12 Die Zähne in<br />

Protrusion: Hier erfolgt die<br />

Kontrolle der inzisalen<br />

Kante<br />

e Abb. 13 Das Chroma<br />

wurde aus Sicht der<br />

Patientin zu stark von<br />

zervikal gesteuert<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 195


Wissen<br />

Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Abb. 14<br />

Abb. 15<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

e Abb. 14 Eine harmonische<br />

Steuerung der Helligkeit<br />

e Abb. 15 Die Technikerin hat<br />

die verschiedenen<br />

Helligkeitszonen gut getroffen,<br />

eine nahezu perfekte Oberfläche<br />

geschaffen, aber der Patientin<br />

waren die Zähne zu rund<br />

e Abb. 16 Die Form überzeugte insgesamt,<br />

aber die Krone an 22 erschien<br />

etwas breiter und kürzer als die anderen<br />

drei<br />

e Abb. 17 Die Kronen <strong>des</strong> Referenten:<br />

in Form und Helligkeit perfekt, aber der<br />

Patientin fehlte es ein wenig<br />

an Transluzenz in der Schneidekante<br />

e Abb. 18 Das Siegerbild: in<br />

Transluzenz und Formgebung genau so,<br />

wie es sich die Patientin wünschte<br />

Mit diesem Keramiksystem lassen sich<br />

übrigens hochästhetische Vollendungen<br />

auf Restaurationen mit drei Gerüstwerkstoffen<br />

(Zirkonoxid, Edelmetall,<br />

Nichtedelmetall) und in zwei Farbstandards<br />

(V-Klassik und V-3D-Master)<br />

realisieren. So lernte man auf dieser<br />

Fortbildung nicht nur ein ästhetisch bestechen<strong>des</strong>,<br />

sondern auch ein besonders<br />

rationelles und ökonomisches Keramiksystem<br />

kennen.<br />

n<br />

Danksagung<br />

Ein besonderer Dank der Labor Bauer<br />

Dentalmanufaktur und <strong>des</strong> Referenten<br />

Philipp von der Osten für die vertrauensvolle<br />

und erfolgreiche Teamarbeit<br />

geht an Zahnärztin Dr. Cornelia Zahn.<br />

196 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Intensiv-Kurs mit Patientin<br />

Wissen<br />

Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

e Abb. 19 und 20<br />

Die Wahl der Patientin in situ<br />

Statements<br />

Korrespondenzadressen:<br />

Ztm.<br />

Philipp von der Osten<br />

Dentalplus Lab AG<br />

Egerstr. 7<br />

65205 Wiesbaden<br />

www.<strong>dental</strong>plus-lab.de<br />

Nähere Angaben zum Autor finden<br />

Sie unter www.dlonline.de/autoren.<br />

Ztm. Stepahn Bauer<br />

Labor Bauer Dentalmanufaktur<br />

Leinwanderstr. 7<br />

63739 Aschaffenburg<br />

www.<strong>dental</strong>-bauer.de<br />

http://bit.ly/yTxNxD<br />

Ztm. Stephan Bauer, Inhaber der Dentalmanufaktur Bauer,<br />

kommentiert den erfolgreichen Keramikkurs in seinem Hause:<br />

In meiner mehr als zwanzigjährigen Arbeit als Zahntech niker<br />

habe ich regelmäßig Kurse zur Mitarbeiterschulung durchgeführt.<br />

Dieser Kurs war jedoch eine Premiere. In so intensiver<br />

Zusammenarbeit mit einem Patienten hatten wir noch nie Keramik<br />

geschichtet. Selten zuvor haben alle Beteiligten in so kurzer Zeit so viel, so<br />

angenehm und so nachhaltig gelernt. Zu verdanken haben wir dies dem<br />

Referenten Philipp von der Osten, der alle begeisterte, aber auch den<br />

Materialien, die sich hervorragend verarbeiten lassen und der ästhetischen<br />

Gestaltung viel Spielraum eröffnen. Aus meiner Sicht waren alle<br />

Restaurationen sehr gut gelungen. <strong>Wir</strong> werden auf jeden Fall weitere Kurse<br />

dieser Art anbieten. Eine Patientin hat sich bereits angemeldet.<br />

Die behandelnde Zahnärztin Dr. Cornelia Zahn aus Aschaf -<br />

fen burg erklärt, worin für sie der besondere Wert dieses<br />

Keramikkurses lag:<br />

Prothetik ist seit langer Zeit mein Arbeitsschwerpunkt. Nach<br />

fünfunddreißig Jahren Berufserfahrung gibt es nicht viel, was<br />

ich noch nicht gesehen habe. Die Restauration mehrerer Schneidezähne,<br />

wie im vorliegenden Fall, ist immer wieder eine echte Herausforderung.<br />

Dieser Kurs war eine Win-win-Situation für alle. Die einprägsame Art <strong>des</strong><br />

Referenten, auch komplexe Sachverhalte griffig darzustellen, muss man<br />

einfach erlebt haben. Die sehr kritische Patientin bekam einen hautnahen<br />

Einblick, welche Möglichkeiten der Zahntechniker hat und war am Ende<br />

höchst zufrieden. Alle waren erstaunt, welch unterschiedliche und ästhetisch<br />

hervorragende Lösungen mit einer Keramikschichtung auf Grundlage<br />

ein und derselben Materialkombination realisierbar <strong>sind</strong>.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 197


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Ausführlichere Informationen zu den hier aufgeführten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.dlonline.de in der Rubrik ‹Termine›<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

EM/M03 Keramik ADVANCED I (CC/ZIF), 10.02.-11.02. Berlin 840,00 Amann Girrbach GmbH<br />

naturanaloge Schichttechnik CC/ZIF (0 72 31) 9 57-221<br />

ZTM Peter Biekert<br />

www.amanngirrbach.com<br />

MM/M04 Okklusionslehre BASIC 24.02.-25.02. Essen 850,00<br />

ZTM Stefan Schunke<br />

EM/M01 Oberfläche und Textur 02.03. Berlin 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EM/M01 Oberfläche und Textur 03.03. Berlin 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EMS/M07 Veneer-Technik auf feuerfestem Stumpf 05.03.-06.03. Heilbronn 1600,00<br />

Michel Magne, 901 Oral Design LA, USA<br />

FMD/M08 CAD-CAM ADVANCED V, 09.03.-10.03. Wiesbaden 850,00<br />

Zirkonoxid-Doppelkronentechnik mit NEM<br />

Sekundärgerüst<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

FMD/M08 CAD-CAM ADVANCED V, 16.03.-17.03. Apolda 850,00<br />

Zirkonoxid-Doppelkronentechnik mit NEM<br />

Sekundärgerüst<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EM/M01 Oberfläche und Textur 16.03. München 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EM/M01 Oberfläche und Textur 17.03. München 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

FMD/M08 CAD-CAM ADVANCED V, 23.03.-24.03. Hamburg 850,00<br />

Zirkonoxid-Doppelkronentechnik mit NEM<br />

Sekundärgerüst<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

MM/M04 Okklusionslehre BASIC 13.04.-14.04. Grünstadt 850,00<br />

ZTM Stefan Schunke<br />

EM/M03 Keramik ADVANCED I (CC/ZIF), 13.04.-14.04. Hamburg 840,00<br />

naturanaloge Schichttechnik CC/ZIF<br />

ZTM Peter Biekert<br />

FMD/M04 Webinar CAD-CAM ADVANCED I, Online- Online 490,00<br />

Grundkenntnisse Abutmentsoftware<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M09 Webinar CAD-CAM ADVANCED II, Online- Online 180,00<br />

Software-Update Teleskopmodul<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M10 Webinar CAD-CAM ADVANCED III, Online- Online 180,00<br />

Virtueller Artikulator „Ceramill Artex ® “<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMA/M01 Kopierfräsen – BASIC Online- Pforzheim 240,00<br />

(analoge Prozesskette)<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M03 CAD-CAM ADVANCED I, Grundkenntnisse Online- Pforzheim 490,00<br />

Abutmentsoftware<br />

Übersicht<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M01 CAD-CAM Basic (digitale Prozesskette) Online- Pforzheim & 390,00<br />

AG-Referenten Übersicht Koblach<br />

FMD/M02 CAD-CAM Basic, Addendum Motion Online- Pforzheim & 650,00<br />

(digitale Prozesskette) Übersicht Koblach<br />

AG-Referenten<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I – 05.03.-07.03. Bremen 280,00 BEGO<br />

komplizierte OK und UK-Klammerprothesen<br />

Bremer Goldschlägerei<br />

Kronen und brücken Grundkursus für Azubis 05.03.-07.03. Bremen 140,00 (04 21) 2 02 83 72<br />

BEGO CAD/CAM-Professional 18.04.-19.04. Bremen 480,00 www.bego.com<br />

Systemmodellguss – von Beginn an perfekt! 19.04.-20.04. Bremen 180,00<br />

Praktische Einführung für Anfänger<br />

Aufwachstechnik Intensiv-Workshop NEU! 11.05.-12.05. Bremen 260,00<br />

CAD/CAM-Technolgie Intensiv-Workshop NEU! 11.05.-12.05. Bremen 260,00<br />

Vollkeramik-Intensiv-Workshop 11.05.-12.05. Bremen 260,00<br />

Modellguss-Intensiv-Workshop 11.05.-12.05. Bremen 260,00<br />

Doppelkronen-Workshop 11.05.-12.05. Bremen 260,00<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I – 14.05.-16.05. Bremen 280,00<br />

komplizierte OK und UK-Klammerprothesen<br />

AbutmentDesignerTM und Stege Neues Konzept 15.05. Bremen 160,00<br />

Grundlagen implantatgetragenen Zahnersatzes I 21.05. Bremen 220,00<br />

Topfit zur Gesellenprüfung – Generalprobe mit 21.05.-25.05. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

198 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Grundlagen implantatgetragenen Zahnersatzes II 22.05.-24.05. Bremen 460,00 BEGO<br />

BEGO CAD/CAM-Führerschein 30.05. Bremen 140,00<br />

Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten 30.05. Bremen kostenfrei<br />

(kostenfrei , sofern BEGO Laser vorhanden,<br />

sonst 100,00 zzgl. MwSt.)<br />

Praxisorientiertes Laser-Seminar (in Verbindung 31.05. Bremen 220,00,<br />

mit LaserStar-Kauf 110,00 zzgl. MwSt.)<br />

BEGO CAD/CAM-Professional 04.07.-05.07. Bremen 480,00<br />

Rationelle Kombitechnik/Fräs- und 09.07.-13.07. Bremen 490,00<br />

Teleskoptechnik – Profikursus, für<br />

Meisterschüler besonders geeignet<br />

Mit reproduzierbaren Arbeitsschritten zur 09.07.-11.07. Bremen 290,00<br />

Topfräsung (Englisch/Deutsch)<br />

Topfit zur Gesellenprüfung – Generalprobe mit 27.08.-31.08. Bremen 200,00<br />

Modellgussgerüst, Brücke, Teleskop<br />

Ästhetische Überpresskeramik/Intensivkursus 27.08.-28.08. Bremen 280,00<br />

Herstellung einer Sofortversorgungen 14.01. vor Ort 850,00 bredent GmbH Co. KG<br />

Stephan Adler (0 73 09) 8 72-616<br />

SKYplanX/Hands-on und Software Training 12.03. Senden 350,00 www.bredent.com<br />

Jörg Keßler<br />

Individuelle visio.lign Verblendung von 16.03.-17.03. Senden 890,00<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; 22.03.-23.03. Senden 620,00<br />

Modul 02/Fortgeschrittene<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Ästhetische Herausforderungen in der Composite 07.05. Köln 445,00<br />

Verblendtechnik lösen<br />

ZTM Elmar Beckmann, ZTM Michael Borghorst,<br />

ZTM Gunnar Dietz, ZTM Oliver Heinzmann ,<br />

ZT Lars Osemann<br />

SKYplanX/Hands-on und Software Training 14.05. Senden 350,00<br />

Jörg Keßler<br />

visio.lign auf festsitzenden und 20.06. München 185,00<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen<br />

ZT Stephan Adler (ProFor Mitglied)<br />

Implantatprothetik TOTAL – 22.06.-23.06. Frankfurt 780,00<br />

Wege zu funktionellem totalen Zahnersatz<br />

ZTM Patrik Guttenbacher, ZTM Christian Rohrbach<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; Modul 02 05.07.-06.07. Senden 620,00<br />

/Fortgeschrittene<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Individuelle visio.lign Verblendung von 13.07.-14.07. Senden 890,00<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

Implantatprothetik TOTAL – 20.08.-21.08. Frankfurt 780,00<br />

Wege zu funktionellem totalen Zahnersatz<br />

ZTM Patrik Guttenbacher, ZTM Christian Rohrbach<br />

SKYplanX/Hands-on und Software Training 17.09. Senden 350,00<br />

Jörg Keßler<br />

visio.lign auf festsitzenden und 26.09. München 185,00<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen<br />

ZT Stephan Adler (ProFor Mitglied)<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; 27.09.-28.09. Senden 620,00<br />

Modul 01/Grundkurs<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

Ästhetische Herausforderungen in der Composite 08.10. Köln 445,00<br />

Verblendtechnik lösen<br />

ZTM Elmar Beckmann, ZTM Michael Borghorst,<br />

ZTM Gunnar Dietz, ZTM Oliver Heinzmann ,<br />

ZT Lars Osemann<br />

Implantatprothetik TOTAL – 11.10.-12.12. Senden 780,00<br />

Wege zu funktionellem totalen Zahnersatz<br />

ZTM Patrik Guttenbacher, ZTM Christian Rohrbach<br />

Individuelle visio.lign Verblendung von 19.10.-20.10. Köln 890,00<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

thermopress 400 Spritzgusssystem; 25.10.-26.12. Senden 620,00<br />

Modul 02/Fortgeschrittene<br />

ZTM Jens-Christian Fehsenfeld<br />

SKYplanX/Hands-on und Software Training 12.11. Senden 350,00<br />

Jörg Keßler<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 199


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

visio.lign auf festsitzenden und 14.11. München 185,00 bredent GmbH Co. KG<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen<br />

ZT Stephan Adler (ProFor Mitglied)<br />

Individuelle visio.lign Verblendung von 16.11.-17.11. Senden 890,00<br />

Implantat-Suprakonstruktionen aus Zirkon<br />

ZT Andreas Lüdtke<br />

Herstellung einer Sofortversorgungen Termin auf Senden 850,00<br />

Stephan Adler<br />

Anfrage<br />

SKYplanX/Hands-on und Software Training Termine auf vo Ort 350,00<br />

Jörg Keßler<br />

Anfrage<br />

Abformung – aber richtig! Termin auf vor Ort 99,00<br />

Sabine Rißmann<br />

Anfrage<br />

Präzisionsguss auf Implantat-, Teleskop- und Termin auf vor Ort 900,00<br />

Stegarbeiten<br />

Anfrage<br />

ZT Ulrich Bremerich, ZT Björn Lenz, ZT Martin<br />

Schulz, ZT Carsten Wenke<br />

Gießtechnik nach Sabath; Modul 01/Einsteigerkurs Termin auf vor Ort 1.132,00<br />

Andreas Sabath<br />

Anfrage<br />

Gießtechnik nach Sabath; Modul 02/Expertenkurs Termin auf vor Ort 2.037,00<br />

Andreas Sabath<br />

Anfrage<br />

Ästhetische Herausforderungen in der Composite Termin auf vor Ort 445,00<br />

Verblendtechnik lösen<br />

Anfrage<br />

ZTM Elmar Beckmann, ZTM Michael Borghorst,<br />

ZTM Gunnar Dietz, ZTM Oliver Heinzmann ,<br />

ZT Lars Osemann<br />

visio.lign auf festsitzenden und Termin auf vor Ort 185,00<br />

herausnehmbaren Suprakonstruktionen<br />

Anfrage<br />

ZT Stephan Adler (ProFor Mitglied)<br />

Details zu Kosten und Fortbildungspunkten entnehmen Sie bitte dem Kursprogramm oder unserer Homepage www.bredent.com<br />

HELBO-Therapie: Risikofaktoren in der 04.07. Hannover 79,00/129,00 bredent medical GmbH Co. KG<br />

Parodontologie und Implantologie (0 73 09) 8 72-616<br />

Dr. Ralf Rößler<br />

www.bredent-medical.com<br />

Behandlung von Alveolarfortsatzdefekten: 02.03. Friedrichshafen 650,00<br />

Eigenknochen und Alternativen<br />

PD Dr. Dr. Daniel Rothamel<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 02.03.-03.03. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

HELBO-Therapie: Risikofaktoren in der 07.03. Marburg 79,00/129,00<br />

Parodontologie und Implantologie<br />

Dr. Ralf Rößler<br />

HELBO-Therapie: Biofilm – Ihr unsichbarer Feind! 09.03. Mannheim 79,00/129,00<br />

Dr. Sigurd Hafner, Dr. Freimut Vizethum<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 16.03. Burgdorf 495,00<br />

Mit Hands-on/Nur für Zahnärzte<br />

Dr. med. dent. Andreas Groetz M.Sc.<br />

Implantatprophylaxe 21.03. Burgdorf 49,00<br />

Simone Schwenke<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 23.03.-24.03. Crailsheim 1.750,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

HELBO-Therapie: Biofilm – Ihr unsichbarer Feind! 20.04. Berlin 79,00/129,00<br />

Dr. Sigurd Hafner, Dr. Freimut Vizethum<br />

Kompaktkurs Implantologie 20.04.-21.04. Kassel 425,00<br />

Dr. Joana Krause, Dr. Britta Rose<br />

whiteSKY Zirkonimplantat – Die Zukunft ist weiss 21.04. Berlin 585,00<br />

Christoph Arlom<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 05.05. Ulm 950,00<br />

Dr. Michael Weiss<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 11.05.-12.05. Crailsheim 1.750,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

HELBO-Therapie: Blutende Zahnfleischtaschen 11.05. Düsseldorf 79,00/129,00<br />

< 4mm – (kein) Problem für Sie?<br />

Dr. Ulrich Fürst, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

Dr. Freimut Vizethum<br />

Therapiekonzepte – die Basis für die 11.05. Senden kostenfrei<br />

erfolgreiche Praxis/Implantologiekonzepte<br />

Herbert Bibiza, Roland Benz<br />

Workshop am Phantom Modul 04 08.06. Nürnberg 700,00<br />

Prof. Ny. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

Workshop am Phantom Modul 03 09.06. Nürnberg 700,00<br />

Prof. Ny. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

HELBO-Therapie: Blutende Zahnfleischtaschen 13.06. München 79,00/129,00<br />

< 4mm – (kein) Problem für Sie?<br />

Dr. Ulrich Fürst, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

200 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Dr. Freimut Vizethum<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 23.06. Landsberg am 950,00 bredent medical GmbH Co. KG<br />

Dr. Georg Bayer, Dr. Frank Kistler<br />

Lech<br />

Implantatprophylaxe 11.07. Burgdorf 49,00<br />

Simone Schwenke<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 20.07.-21.07. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

HELBO-Therapie: 07.09. Koblenz 79,00/129,00<br />

Biofilm – Ihr unsichbarer Feind!<br />

Dr. Sigurd Hafner, Dr. Freimut Vizethum<br />

Kompaktkurs Implantologie 21.09.-22.09. Kassel 425,00<br />

Dr. Joana Krause, Dr. Britta Rose<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 22.09. Ulm 950,00<br />

Dr. Michael Weiss<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 28.09.-29.09. Crailsheim 1.750,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

Workshop am Phantom Modul 01 / Modul 02 05.10.-06.10. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 06.10. Schöneck 950,00<br />

ZA Gerhard Reif<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 12.10. Burgdorf 495,00<br />

Mit Hands-on/Nur für Zahnärzte<br />

Dr. med. dent. Andreas Groetz M.Sc.<br />

HELBO-Therapie: 12.10. Dresden 79,00/129,00<br />

Biofilm – Ihr unsichbarer Feind!<br />

Dr. Sigurd Hafner, Dr. Freimut Vizethum<br />

Implantatprophylaxe 17.10. Burgdorf 49,00<br />

Simone Schwenke<br />

HELBO-Therapie: Blutende Zahnfleischtaschen 07.11. Stuttgart 79,00/129,00<br />

< 4mm – (kein) Problem für Sie?<br />

Dr. Ulrich Fürst, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

Dr. Freimut Vizethum<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! Mit Hands-on 09.11.-10.11. Crailsheim 1.750,00<br />

Dr. Stephan Ryssel M.Sc.<br />

Therapiekonzepte – die Basis für die 09.11. Senden kostenfrei<br />

erfolgreiche Praxis/Implantologiekonzepte<br />

Herbert Bibiza, Roland Benz<br />

whiteSKY Zirkonimplantat – Die Zukunft ist weiss 10.11. Berlin 585,00<br />

Christoph Arlom<br />

Workshop am Phantom Modul 04 16.11. Nürnberg 700,00<br />

Prof. Ny. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

Workshop am Phantom Modul 03 17.11. Nürnberg 700,00<br />

Prof. Ny. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 17.11. Schöneck 950,00<br />

ZA Gerhard Reif<br />

HELBO-Therapie: Blutende Zahnfleischtaschen 23.11. Dortmund 79,00/129,00<br />

< 4mm – (kein) Problem für Sie?<br />

Dr. Ulrich Fürst, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

Dr. Freimut Vizethum<br />

HELBO-Therapie: Risikofaktoren in der 28.11. Frankfurt/M 79,00/129,00<br />

Parodontologie und Implantologie<br />

Dr. Ralf Rößler<br />

SKY fast & fixed/Feste Zähne – sofort! 01.12. Landsberg am 950,00<br />

Dr. Georg Bayer, Dr. Frank Kistler<br />

Lech<br />

HELBO-Therapie: Blutende Zahnfleischtaschen 05.12. München 79,00/129,00<br />

< 4mm – (kein) Problem für Sie?<br />

Dr. Ulrich Fürst, PD Dr. Jörg Neugebauer,<br />

Dr. Freimut Vizethum<br />

Workshop am Phantom Modul 01/Modul 02 07.12.-08.12. Nürnberg 700,00<br />

Prof. NY. Dr. med. dent. Manfred Lang<br />

Therapiekonzepte – die Basis für die Termine auf vor Ort kostenfrei<br />

erfolgreiche Praxis/Implantologiekonzepte<br />

Anfrage<br />

Herbert Bibiza, Roland Benz<br />

Teamstart Chirurgie Termine auf Weinheim 800,00<br />

PD Dr. Dr. Horst Ernst Umstadt<br />

Anfrage<br />

Starker Knochenverlust im OK oder UK – was tun? Termine auf Weinheim 950,00<br />

PD Dr. Dr. Horst Ernst Umstadt<br />

Anfrage<br />

Details zu Kosten und Fortbildungspunkten entnehmen Sie bitte dem Kursprogramm oder unserer Homepage www.bredent.com<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 201


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahnprothese 25.02. Berlin 395,00 Candulor Dental GmbH<br />

ZTM Tony Wiessner<br />

KunstZahnWerk<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 10.03. Düsseldorf 320,00 (0 77 31) 7 97 83-22)<br />

ZTM Frank Rose<br />

www.candulor.de<br />

Basiswissen der Totalprothetik 23.03.-24.03. Hagen 595,00<br />

ZTM Reinhold Haß<br />

Basiswissen der Totalprothetik 30.03.-31.03. Garbsen b. 595,00<br />

ZT Martin Koller<br />

Hannover<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahnprothese 21.04. Karlsruhe 395,00<br />

ZTM Tony Wiessner<br />

Wege zur Hochwertigen Ästhetik als Grundkurs 05.05. Berlin 395,00<br />

ZTM Kay Axthelm<br />

Wege zur Hochwertigen Ästhetik als Grundkurs 16.06. Rostock 395,00<br />

ZTM Kay Axthelm<br />

Basiswissen der Totalprothetik 29.06.-30.06. Frankfurt/Main 595,00<br />

ZT Martin Koller<br />

Ansprechpartnerin Angelika Achenbach, bitte fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm an!<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 15.02. Starnberg kostenfrei Corona Lava Fräszentrum<br />

ZT Johannes Semrau<br />

Starnberg<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 21.03. Starnberg kostenfrei (0 81 51) 55 53 88<br />

ZT Johannes Semrau<br />

www.lavazentrum.com<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung, da Teilnehmerzahl begrenzt!<br />

Die Kunst der Minimalisierung – 23.02.-24.02. Meckenheim 690,00 DA VINCI CREATIV<br />

<strong>das</strong> geschichtete Frontzahnveneer<br />

Forum für die <strong>dental</strong>e Kunst<br />

Massimiliano Trombin (0 22 25) 1 00 27<br />

Die Kunst der Minimalisierung – 23.02.-24.02. Meckenheim 690,00 www.davinci<strong>dental</strong>.de<br />

<strong>das</strong> geschichtete Frontzahnveneer<br />

Massimiliano Trombin<br />

Fordern Sie unser aktuelles Kursprogramm 2012 an!<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 22.02.-23.02. Düsseldorf 398,00 DeguDent GmbH<br />

Designer 2010 (0 61 81) 59-5915<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

www.degudent.de<br />

Cercon ® ht – Die neue Zirkonoxid Generation 27.02.-28.02. Düsseldorf 495,00<br />

ZT Carsten Fischer, Frankfurt a. M.<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 28.02.-29.02. Hamburg 398,00<br />

Designer 2010<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 29.02. Düsseldorf 98,00<br />

ZTM Jochem Fries-Terstesse, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 29.02. Stuttgart 98,00<br />

ZTM Richard <strong>Wir</strong>schke, DeguDent GmbH<br />

Cercon ® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 01.03. Ismaning 149,00<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Minimal-invasiv - Non-invasiv 07.03. Gütersloh 349,00<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh<br />

Cercon® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 07.03. Hamburg 149,00<br />

ZTM Frank Hartzig, DeguDent GmbH<br />

Cercon® ht - Die neue Zirkonoxid Generation 07.03.-08.03. Stuttgart 495,00<br />

ZT Carsten Fischer, Frankfurt a. M.<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik mit 12.03. Stuttgart 295,00<br />

den Keramik-Systemen Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 14.03. Berlin 98,00<br />

ZTM Gerald Haase, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 14.03.-15.03. Hanau 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 14.03.-15.03. Hanau 398,00<br />

Designer 2010<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

Aufwachstechnik als Basis und Wegbereiter 15.03. Berlin 295,00<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 16.03. Ismaning 98,00<br />

ZT Georg Wurm, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik mit 19.03. Hamburg 295,00<br />

den Keramik-Systemen Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

202 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 20.03.-21.03. Hannover 398,00 DeguDent GmbH<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Cercon ® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 21.03. Düsseldorf 149,00<br />

ZTM Leif Alliger, DeguDent GmbH<br />

Minimal-invasiv – Non-invasiv 21.03. Gütersloh 349,00<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh<br />

Cercon ® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 21.03. Stuttgart 149,00<br />

ZT Anke Fleischfresser, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept „All in one“ 22.03. Berlin 395,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik mit 22.03. Hanau 295,00<br />

den Keramik-Systemen Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Veneer-Spezial – Variationen der Veneer-Technik 23.03. Berlin 395,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik mit 26.03. Düsseldorf 295,00<br />

den Keramik-Systemen Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Cercon ® ht – Die neue Zirkonoxid Generation 28.03.-29.03. Berlin 495,00<br />

ZT Carsten Fischer, Frankfurt a. M.<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 28.03.-29.03. Ismaning 398,00<br />

Designer 2010<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

Veneer-Spezial - Variationen der Veneer-Technik 29.03. Hamburg 395,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Basis-Workshop Cercon ® eye/Cercon ® art 29.03. Hanau 98,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Das Kiss ® -Konzept „All in one“ 30.03. Hamburg 395,00<br />

ZTM Jürgen Braunwarth, Stuttgart<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 17.04.-18.04. Düsseldorf 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Jochem Fries-Terstesse, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 17.04.-18.04. Hamburg 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Frank Hartzig, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 18.04.-19.04. Berlin 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Gerald Haase, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Professional-Workshop Cercon ® eye/ 18.04.-19.04. Stuttgart 398,00<br />

Cercon ® art<br />

ZTM Richard <strong>Wir</strong>schke, DeguDent GmbH<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 19.04.-20.04. Hannover 398,00<br />

Designer 2010<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

Rechnen Sie mit Wachstum – die richtige 20.04. Berlin 149,00<br />

Abrechnung zahntechnischer Leistungen<br />

Uwe Koch, GO-ZAKK, Willich<br />

CAD/CAM-Intensiv-Workshop 3Shape Dental 24.04.-25.04. Berlin 398,00<br />

Designer 2010<br />

ZT Lutz Ketelaar, DeguDent GmbH<br />

Minimal-invasiv – Non-invasiv 25.04. Gütersloh 349,00<br />

ZT Klaus Müterthies, Gütersloh<br />

Cercon ® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 25.04. Hanau 149,00<br />

ZTM Ansger Volke, DeguDent GmbH<br />

Cercon ® ht <strong>das</strong> Verblendkonzept 25.04. Hannover 149,00<br />

ZTM Andrea Schlichting, DeguDent GmbH<br />

Cercon ® ht – Die neue Zirkonoxid Generation 25.04.-26.04. Ismaning 495,00<br />

ZT Carsten Fischer, Frankfurt a. M.<br />

HandWerk Keramik – Back to the roots Mit 25.04.-26.04. Stuttgart 295,00<br />

fundamentalem Wissen und Struktur zum Erfolg<br />

ZTM Joachim Wille, DeguDent GmbH<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik mit 26.04. Berlin 295,00<br />

den Keramik-Systemen Kiss und love<br />

ZTM Jochen Peters, Neuss<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.degudent.de unter der Rubrik „Fortbildung und Veranstaltungen“.<br />

Modellgusskurs I – Grundkurs – 01.03.-02.03. Ispringen 299,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

Ihr Einstieg in die Modellgusstechnik (0 72 31) 8 03-470<br />

Zahntechniker der Dentaurum-Gruppe<br />

www.dentaurum.de<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – 02.03.-03.03. Alling 449,00<br />

Ihr Einstieg in die KFO<br />

(bei München)<br />

ZT Jörg Stehr<br />

Die gaumen- bzw. bügelfreie Teleskopprothese im 02.03.-03.03. Freiberg 449,00<br />

Einstückgussverfahren aus CoCr<br />

(bei Dresden)<br />

ZT Michael Martin<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 203


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Der Funktionsregler nach Fränkel – 02.03.-03.03 Hamburg 449,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

Herstellung der FR III Apparatur<br />

ZT Johannes Weßelmann, Dipl. med. Wolfgang Siegert<br />

Herstellung einer edelmetallfreien 02.03. Münster 249,00<br />

Teleskopkrone aus remanium ® star<br />

ZTM Carsten Haake<br />

Dentale Fotografie für Praxis und Labor – 03.03. Ispringen 249,00<br />

Fotos, die Spass machen<br />

ZTM Wolfgang Weisser<br />

KFO Creativ – bunt geht’s besser und macht mehr 03.03. Lauf (bei 219,00<br />

Spass<br />

Nürnberg)<br />

ZT Claudia Stößer<br />

Der Funktionsregler nach Fränkel – 09.03.-10.03. Freiberg 449,00<br />

Herstellung der FR-Apparatur Ihrer Wahl<br />

(bei Dresden)<br />

ZT Monika Brinkmann<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – 09.03.-10.03. Münster 449,00<br />

Ihr Einstieg in die KFO<br />

ZT Jörg Meier<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – 16.03.-17.03. Baden (bei Wien) 449,00<br />

Ihr Einstieg in die KFO<br />

ZT Martin Geller<br />

Der Funktionsregler nach Fränkel – 16.03.-17.03. Münster 449,00<br />

Herstellung der FR III Apparatur<br />

ZT Johannes Weßelmann, Dipl. med. Wolfgang Siegert<br />

Klammermodellgusskurs für Fortgeschrittene – 16.03.-17.03. Rostock 449,00<br />

werden Sie zum Profi!<br />

ZT Klaus Dittmar<br />

Anatomie und operative Techniken – 03.03. Erlangen 460,00 Dentaurum Implants GmbH<br />

ein Implantationskurs an Humanpräparaten (0 72 31) 8 03-480<br />

Prof. Dr. Winfried Neuhuber, Dr. Joachim Hoffmann<br />

www.dentaurum.de<br />

Anatomie und operative Techniken – 03.03. München 460,00<br />

ein Implantationskurs an Humanpräparaten<br />

Prof. Dr. Klaus-U. Benner, Dr. Manfred Sontheimer<br />

Anatomie und operative Techniken – 10.03. Berlin 460,00<br />

ein Implantationskurs an Humanpräparaten<br />

Prof. Dr. Renate Graf, Dr. Friedhelm Heinemann<br />

Hart- und Weichgewebsmanagement 10.03. Ulm 295,00<br />

Dr. Bernd Steffen Rück<br />

Hart- und Weichgewebsmanagement 24.03. Henstedt-Ulzburg 295,00<br />

Dr. Daniel Schulz<br />

Sinusbodenelevationen und augmentative 24.03. Leipzig 435,00<br />

Techniken mit Live-Ops<br />

Prof. Dr. Renate Graf, Dr. Friedhelm Heinemann<br />

MasterWorkshop Ceramco iC 02.03.-03.03. Köln 495,00 DENTSPLY DeguDent GmbH<br />

ZTM Nena v. Hajmasy (0 61 81) 59 -59 76<br />

Aufstellkurs APF NT 06.03.-07.03. Essen 325,00 www.dentsply-degudent.de<br />

ZT Burkhard Maaß<br />

Workshop Ceramco iC 14.03. Ismaning 299,00<br />

ZTM J. Kipka<br />

Intensiv-Workshop Ceramco iC 17.03. Bad Honnef 299,00<br />

ZTM T. Kühn<br />

Eine für Alles Masterworkshop Ceramco iC 23.03.-24.03. Essen 495,00<br />

ZTM T. Kühn<br />

Ceramco iC – Einsteiger 28.03. Hamburg 159,00<br />

ZT Burkhard Maaß<br />

Masterworkshop injoy 16.04. Neuss 249,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Aufstellkurs APF NT 17.04.-18.04. Hannover 325,00<br />

ZT Burkhard Maaß<br />

Intensiv-Workshop Ceramco iC 20.04. Essen 299,00<br />

ZTM T. Kühn<br />

Workshop Ceramco iC 20.04. Ismaning 299,00<br />

ZTM J. Kipka<br />

Rechnen Sie mit Wachstum – die richtige 08.02. Essen 250,00 FUNDAMENTAL<br />

Abrechnung zahntechnischer Leistungen<br />

Schulungszentrum<br />

ZTM Uwe Koch (02 01) 8 68 64-0<br />

Moderne Teleskop- und Kombinationstechnik 08.02.-09.02. Essen 650,00 www.fundamental.de<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Fitnesstraining für Dental<strong>labor</strong>e 16.02. Essen 375,00<br />

ZTM Wolfgang Arnold, ZTM Klaus Osten<br />

Keramik – Profi 23.02.-24.02. Essen 750,00<br />

ZTM Volker Brosch<br />

204 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Der Frontzahn ist weg – was nun? 24.02.-25.02. Essen 950,00 FUNDAMENTAL<br />

ZTM Rainer Semsch<br />

CAD/CAM Step by Step Teil II 28.02. Essen 149,00<br />

Michaela von Keutz<br />

APFNT Prothetik-Seminar 06.03.-07.03. Essen 325,00<br />

Burkhard Maaß<br />

Vintage MP – Einfach mehr Natürlichkeit und 07.03. Essen 195,00<br />

Effizienz in der Metallkeramik<br />

ZTM Melanie Stützer<br />

Die Modellherstellung – mit Präzision zur Perfektion 08.03. Essen 195,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

No-Prep Veneers – der Patientenfall 09.03. Essen 350,00<br />

ZTM Axel Gütges<br />

Fitnesstraining für Dental<strong>labor</strong>e 12.03. Essen 375,00<br />

ZTM Wolfgang Arnold, ZTM Klaus Osten<br />

Keramik für Einsteiger 13.03.-14.03. Essen 225,00<br />

ZTM Udo Waniek<br />

Die totale Prothese – APF 20.03. Essen 250,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

injoy – <strong>das</strong> neue lichthärtende Verblendkomposite 21.03. Essen 159,00<br />

ZTM Udo Waniek<br />

Die Klammermodellgussprothese 21.03.-22.03. Essen 495,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Eine für Alles! 23.03.-24.03. Essen 435,00<br />

ZTM Thomas Kühn<br />

CERAMAGE 23.03.-24.03. Essen 585,00<br />

Carla Gruber<br />

Das keramische Zukunftskonzept 29.03. Essen 285,00<br />

Dieter Knappe<br />

Fordern Sie unsere aktuellen Seminarbroschüren 2012 an!<br />

GC Initial MC Ästhetik Kurs „Patientenfall Live“ 09.03.-10.03. Idstein 880,00 GC Germany GmbH<br />

NEUER KURS (0 61 72) 9 95 96-0<br />

ZTM Shahab Esfarjani<br />

www.gcgermany.de<br />

Initial MC & Zr-FS Masterkurs 16.03.-17.03. Freiburg 890,00<br />

ZTM Michael Brüsch<br />

Initial MC „Möglichkeiten der individuellen 24.03. Berlin 450,00<br />

Veneertechnik“<br />

ZTM Christian Rothe<br />

Die majesthetische Oberflächentextur 28.03. Meckenheim 550,00<br />

ZTM Massimiliano Trombin<br />

GC Gradia & GC Gradia Gum Sha<strong>des</strong> Workshop – 20.04.-21.04. Hamburg 450,00<br />

„Basic bis Professional“<br />

ZTM Tomonari Okawa<br />

GC Initial MC Veener Kurs „Möglichkeiten der 21.04. Berlin 450,00<br />

individuellen Veneertechnik“ NEUER KURS<br />

ZTM Christian Rothe<br />

GC Initial MC Ästhetik & Phonetik Kurs 27.04.-28.04. Idstein 880,00<br />

„Keramik für Fortgeschrittene“<br />

ZTM Peter Schaller<br />

GC Initial IQ Layering System“Form, Farbe und 27.04.-28.04. Leuven/Belgien 500,00<br />

Oberfläche“ NEUER KURS<br />

ZTM Tomonari Okawa<br />

Fordern Sie unseren aktuellen Kurskalender an<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teil II 04.05.-27.04. Dresden auf Anfrage Handwerkskammer Dresden<br />

(berufsbegleitend) (03 51) 80 87 50<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teile II/I 04.05.-27.04. Dresden auf Anfrage<br />

(Vollzeit)<br />

Weitere Infos unter www.hwk-dresden.de<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater (0 61 81) 35 39 24<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00 www.heraeus-<strong>dental</strong>.de<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 08.02. Ettlingen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 205


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM 3.1 15.02. Ettlingen 169,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3.1 21.02. Garbsen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 Aufbaukurs 3shape 22.02. Garbsen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenenkurs 23.02. Garbsen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Patientenorientierte Frontzahnästhetik 24.02. Düsseldorf 329,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 02.03. Alling 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

VA Zirkon 06.03. Alling 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Matrix-Masterkurs Frontzahn 06.03.-07.03. Hagen 725,00<br />

Fiechter, Paul<br />

Laserschweißen 06.03.-07.03. Hanau 475,00<br />

Maskow, Sören<br />

CAD/CAM 3.1. 07.03. Alling 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 07.03. Hagen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 07.03. Hanau 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 Aufbaukurs 3shape 08.03. Hagen 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 2 Aufbaukurs 3shape 08.03. Hanau 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenenkurs 09.03. Hanau 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Klammermodellguss 13.03.-14.03. Hanau 425,00<br />

Mazur, Frank<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 14.03. Ettlingen 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenenkurs 14.03. Hagen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Navigator-Farb-GPS 14.03. Oelsnitz 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Zähne aus Wasserburg 14.03. Wasserburg 89,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Matrix-Masterkurs Frontzahn 15.03.-16.03. Alling 725,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 3.1 15.03. Hagen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Die totale Prothese 15.03.-16.03. Wasserburg 625,00<br />

Lerch, Peter<br />

Einführung in <strong>das</strong> Aufstellsystem 16.03. Berlin 99,00<br />

Franke, Kai<br />

VA Zirkon 16.03. Hagen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Natur Pur 1 16.03. Hanau 275,00<br />

Stang, Markus<br />

Rationelle Keramikästhetik 16.03. Köln 275,00<br />

Bies, Jörg<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 21.03. Dresden 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3.1 21.03. Ettlingen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Digitale Dentale Fotografie 21.03. Hanau 245,00<br />

Weisser, Wolfgang<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 21.03. Köln 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Frontzahnästhetik/totale Prothese 21.03. Wasserburg 145,00<br />

Polei, Andreas<br />

BWL Grundkurs/Steuerberater 21.03. Wasserburg 290,00<br />

Lenz, Frank Dipl.-Kfm.<br />

Matrix-Masterkurs Front/Seitenzahn 22.03.-23.03. Dresden 725,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 4 22.03. Ettlingen 189,00<br />

Müller, Achim<br />

CAD/CAM 2 Aufbaukurs 3shape 22.03. Köln 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Pala Ästhetik 23.03. Alling 275,00<br />

Ehret, Dieter<br />

206 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

VA Zirkon 23.03. Köln 169,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3.1. 26.03. Hanau 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Navigator-Masterkurs 27.03.-28.03. Hanau 725,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 3.1. 28.03. Ettlingen 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 3shape 28.03. Hamburg 79,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Ästhetisch verblenden 28.03. Hamburg 329,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 2 Aufbaukurs 3shape 29.03. Hamburg 139,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenenkurs 30.03. Hamburg 169,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.heraeus-<strong>dental</strong>.com/kursprogramm<br />

Webinar 07.02. Arbeitsplatz 49,00 JENSEN DENTAL<br />

ZT Stefan Müller online (08 00) 85 73 230<br />

praktische Demo 08.02. Bayern 89,00 www.jensen<strong>dental</strong>.de<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 10.02. Bayern 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 15.02. Bayern 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 17.02. Bayern 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 29.02. Niedersachsen 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 02.03. Niedersachsen 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

Kommunikation zwischen Zahnarzt und 02.03.-03.03. Nürnberg 845,00<br />

Zahntechniker (KURS I)<br />

ZTM Udo Plaster<br />

Webinar 06.03. Arbeitsplatz 49,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

online<br />

praktische Demo 07.03. Saarland 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 09.03. Mannheim 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 14.03. Hamburg 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 16.03. Hamburg 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 21.03. Baden- 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

Württemberg<br />

praktische Demo 23.03. Baden- 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

Württemberg<br />

praktische Demo 28.03. Bayern 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 30.03. Bayern 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 13.04. Niedersachsen 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

Kommunikation zwischen Zahnarzt und 13.04.-14.04. Nürnberg 845,00<br />

Zahntechniker (KURS I)<br />

ZTM Udo Plaster<br />

Webinar 17.04. Arbeitsplatz 49,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

online<br />

praktische Demo 18.04. Niedersachsen 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 20.04. Berlin 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

praktische Demo 25.04. Berlin 89,00<br />

ZT Stefan Müller<br />

Kommunikation zwischen Zahnarzt und 27.04.-28.04. Nürnberg 845,00<br />

Zahntechniker (Vertiefungskurs)<br />

ZTM Udo Plaster<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.jensen<strong>dental</strong>.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 207


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Rationelle Aufwachstechnik 27.02.-28.02. Neuss 490,00 Jochen Peters<br />

ZTM Jochen Peters (0 21 31) 4 88 89<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik 23.03.-24.03. Neuss 510,00 www.ds-peters.de<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Frontzahnkeramik 29.03.-30.03. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende 23.04.-24.04. Neuss 320,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Okklusionskeramik 27.04.-28.04. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik 11.05.-12.05. Neuss 490,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik 29.05.-30.05. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

dsp Dentale Schulungen Jochen Peters<br />

Keramisches Verblenden von Metallgerüsten – mit 10.02.-11.02. Renningen 410,00 KOOS EDELMETALLE GmbH<br />

kulturellem Rahmenprogramm (0 71 59) 92 74-0<br />

A. Deuschle www.koos.de<br />

Bioästhetische Rekonstruktion – Funktion, 02.03.-03.03. Renningen 490,00<br />

Ästhetik, Sicherheit<br />

Dr. W.H. Knupfer, V. Salcone<br />

Digitale Fotografie für Zahnarztpraxis und 09.03. Renningen 450,00<br />

Dental-Labor<br />

D. Baumann<br />

Digitale Fotografie für Zahnarztpraxis und 20.04. Renningen 450,00<br />

Dental-Labor<br />

D. Baumann<br />

Keramisches Verblenden von Metallgerüsten – mit 27.04.-28.04. Renningen 410,00<br />

kulturellem Rahmenprogramm<br />

A. Deuschle<br />

Digitale Fotografie für Zahnarztpraxis und 01.06. Renningen 450,00<br />

Dental-Labor<br />

D. Baumann<br />

Frontzahnkurs I 03.02.-04.02. Hamburg 980,00 Metaux Precieux Dental GmbH<br />

Andreas Nolte (07 11) 69 33 04 30<br />

Vollkeramik und deren Indikationen 29.02. Köln 68,00 www.mp-<strong>dental</strong>-gmbh.de<br />

Stefan Frei<br />

Ski Event 15.03.-18.03. St. Anton 310,00 -<br />

352,00/Pers.<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und Zirkon 17.02. Hamburg 120,00 model-tray GmbH<br />

ZTM B. Haker-Hamid (08 00) 33 81 415<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und Zirkon 23.03. Hamburg 120,00 www.model-tray.de<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und Zirkon 20.04. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> System zwischen Abdruck und Zirkon 25.05. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich! Weitere Infos unter www.model-tray.de<br />

„Das Modell“-Die Visitenkarte <strong>des</strong> <strong>Labors</strong> 17.02. Ettlingen-Bruchhausen 220,00 picodent GmbH<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske Dental Produktions- u.<br />

„Das Modell“-Die Visitenkarte <strong>des</strong> <strong>Labors</strong> 07.03. Hamburg 220,00 Vertriebs GmbH<br />

ZTM T. Weiler , ZT U. Rudnick (0 22 67) 65 80 0<br />

„Das Modell“-Die Visitenkarte <strong>des</strong> <strong>Labors</strong> 16.03. München 220,00 www.picodent.de<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske<br />

Workshop rund ums zeiser-Modellsystem 21.03. München 120,00<br />

ZT U. Rudnick<br />

Weitere Termine auf Anfrage!<br />

Schienenkurs mit primosplint 20.02. bei 300,00 primotec<br />

ZTM Andreas Hoffmann Göttingen Joachim Mosch<br />

lichthärten<strong>des</strong> Wachs Metacon – 21.02. bei 300,00 (0 61 72) 99 77 00<br />

Geschiebe Kombiarbeit Göttingen www.primogroup.de<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

phaser Schweißen Basiskurs 23.02. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

208 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

lichthärten<strong>des</strong> Wachs Metacon – Modellguß 05.03. bei 300,00 primotec<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

phaser Schweißen Basiskurs 06.03. bei 300,00<br />

ZTM Andreas Hoffmann<br />

Göttingen<br />

Weitere Info und Seminartermine unter www.primogroup.de<br />

Thema: Ästhetische Dentale Fotografie, Objekt 30.03.-31.03. Hilzingen 300,00 Renfert GmbH<br />

und Oralfotografie, Workshop für Zahntechniker, (0 77 31) 82 08-738<br />

Zahnärzte und Kieferorthopäden<br />

www.renfert.com<br />

Wolfgang Weisser, ZTM<br />

Thema: Ästhetische Dentale Fotografie, Objekt 08.06.-09.06. Hilzingen 300,00<br />

und Oralfotografie, Workshop für Zahntechniker,<br />

Zahnärzte und Kieferorthopäden<br />

Wolfgang Weisser, ZTM<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.renfert.com<br />

Gießen in der Zahntechnik 27.02. Bremen 99,00 Sabath Dentalforschung<br />

Andreas Sabath (08 41) 379 62 06<br />

www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Weitere Termine entnehmen Sie bitte unserer Internetseite www.sabath-<strong>dental</strong>forschung.de<br />

Dialog Vario Komposit–Systemvorst. 1 Tag 02.03. Rosbach 79,00 Schütz Dental GmbH<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 09.03. Rosbach 49,00 (0 60 03) 8 14-0<br />

Laser – Veranstaltung für Fortgeschrittene 14.03. Rosbach 250,00 www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Tizian CAD/CAM Anwenderkurs 2 Tage - 16.03. Rosbach 449,00<br />

Dialog Vario Überpresstechnik 2 Tage -21.03. Rosbach 349,00<br />

Laser – Veranstaltung für Fortgeschrittene 23.02. Rosbach 250,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 23.03. Rosbach 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 24.02. Rosbach 49,00<br />

Laser – Veranstaltung für Fortgeschrittene 27.03. Rosbach 250,00<br />

Individuelle Frontzahngestaltung auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik Modul II auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Einführung in die Funktionsdiagnostik auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Funktionsdiagnostik – CMD auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Cranial System-Prothetik auf Anfrage auf Anfrage auf Anfrage<br />

Implantatprothetik von A –Z auf Anfrage Berlin 390,00<br />

3D Navigation in der Implantologie 2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00<br />

Digitale Funktionsdiagnostik fürs Labor 2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00<br />

Ästhetiktrends in der Keramik 1–2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00<br />

indiv. geschichtete Veneers nach Prof. Tanaka auf Anfrage Berlin 390,00<br />

Titan Brückenversorgung IMPLA-System auf Anfrage Bochum 599,00<br />

Galvanobrücke – die goldene Lösung auf Anfrage Bochum 599,00<br />

Galvano/Kobalt-Chrom Kombinationsprothetik auf Anfrage Bochum 599,00<br />

Welder-Technik Welder – (Einsteigerkurs) auf Anfrage Bochum 210,00<br />

Nuance 850 Schnupperkurs 1 Tag auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Nuance 750 Schnupperkurs 1 Tag auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Tizian Schnupperkurs 1 Tag auf Anfrage Rosbach 150,00<br />

Tizian Mill Schnupperkurs 1 Tag auf Anfrage Rosbach 79,00<br />

Tizian Mill Anwenderkurs I 2 Tage auf Anfrage Rosbach 349,00<br />

Der Weg zur perfekten Totalprothetik auf Anfrage Rosbach 250,00<br />

Grundlagen der Welder/Lasertechnologie auf Anfrage Rosbach 95,00<br />

Tizian Schnupperkurs 1 Tag auf Anfrage Sauerlach 79,00<br />

Tizian Mill Anwenderkurs I Fr./Sa. Sauerlach 350,00<br />

Tizian Mill Masterkurs I 2 Tage Fr./Sa. Sauerlach 499,00<br />

Tizian Mill Masterkurs II Abutments 2 Tage Fr./Sa. Sauerlach 349,00<br />

aktuelles Kursprogramm unter www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Frontzahnästhetik mit VITA VM 13 – einfach und 29.02.-01.03. Langen 455,00 VITA Zahnfabrik<br />

so echt/von opak nach transparent (0 77 61) 5 62-235<br />

Gastreferent: Renato Carretti<br />

www.vita-kurse.de<br />

Ästhetische Herausforderungen bei komplexen 02.03. Hamburg 89,00<br />

(implantat-) prothetische Frontzahnrestauratio<br />

Gastreferent: Dr. Karl Lehmann<br />

Individuelle Frontzahngestaltung 05.03.-06.03. Langen 890,00<br />

Gastreferent: Claude Sieber<br />

Für mehr natürliches Farbspiel 05.03. Schwaig 290,00<br />

Gastreferent: Marianne Höfermann<br />

Gastreferent: Renato Carretti 08.03.-09.03. Bad 455,00<br />

Gastreferent: Renato Carretti<br />

Säckingen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 209


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Verblendkeramik Grundkurs VITA VMK Master 08.03.-09.03. Langen 295,00 VITA Zahnfabrik<br />

VITA Mitarbeiter: Axel Appel<br />

Anspruchsvolle Ästhetik im VITA VM Konzept 09.03.-10.03. Hagen 395,00<br />

VITA Mitarbeiter: Manfred Grutschkuhn<br />

Mehr Effizienz und Erfolg mit dem CEREC/inLab 13.03.-14.03. Langen 580,00<br />

System<br />

Gastreferent: Marianne Höfermann<br />

CAD/CAM-Restaurationen im Frontzahnbereich 15.03.-16.03. Langen 620,00<br />

Gastreferent: Marianne Höfermann<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.vita-kurse.de<br />

Gesichts-, Sprach-, Modell- und 09.03.-10.03. Westerburg 780,00 Westerburger Kontakte<br />

Zahnersatzanalyse für die patientengerechte (0 26 63) 9 11 90 30<br />

Planung von Zahnersatz<br />

www.westerburgerkontakte.de<br />

ZTM Jürg Stuck<br />

FDT 5-ZT Die Herstellung von Aufbissschienen - 01.06.-02.06. Westerburg 800,00<br />

Seminar für Zahntechniker<br />

ZTM Paul Gerd Lenze, ZT Dominik Püsch<br />

Professionelle Dentalfotografie – Praxis der 02.06. Westerburg 390,00<br />

Produktfotografie und Bildbearbeitung<br />

Erhard Scherpf<br />

FDT 4 Instrumentelle Funktionsanalyse mit 07.06.-09.06. Westerburg 1.230,00<br />

arbiträrer Scharnierachse<br />

Dr. Diether Reusch, ZA Jochen Feyen, ZTM P.G. Lenze<br />

Modernes Behandlungskonzept der Restauration 21.06.-23.06. Westerburg 1.350,00<br />

von Front- und Seitenzähnen<br />

Dr. Diether Reusch, Dr. Uwe Blunck, ZTM P.G. Lenze u.a.<br />

Aktuelles Kursprogramm unter www.westerburgerkontakte.de<br />

DentalDesignerTM - Update 2012 – Was ist neu? 08.02. Dresden 149,00 WIELAND Dental + Technik<br />

ZTM Maja Pöttrich<br />

GmbH & Co. KG<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 2 – 3shape Dental 09.02. Dresden 149,00 (0 72 31) 37 05 -233<br />

System - Der Kurs für <strong>das</strong> „ETWAS MEHR“<br />

www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

ZTM Maja Pöttrich<br />

DentalDesignerTM – Update 2012 – Was ist neu? 13.02. Berlin 149,00<br />

ZTM Maja Pöttrich<br />

Das keramische Zukunftskonzept – 13.02. Pforzheim 149,00<br />

Die Faszination ZENOSTAR erleben<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 3 – Profi-Anwendung – 15.02. Pforzheim 149,00<br />

Der AddOn Kurs<br />

Technische Berater<br />

DentalDesignerTM – Update 2012 – Was ist neu? 20.02. Hannover 149,00<br />

ZT Martin Dramburg<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 2 – 3shape Dental 21.02. Hannover 149,00<br />

System – Der Kurs für <strong>das</strong> „ETWAS MEHR“<br />

ZTM Maja Pöttrich oder ZT Martin Dramburg<br />

X-Type Keramik Workshop – Workshop – X-Type 22.02. Dresden 85,00<br />

Verblendkeramiken<br />

ZTM Maja Pöttrich<br />

ZENOTEC CAD Workshop – Kennenlernen und 22.02. Hannover 149,00<br />

Anwenden von ZENOTEC CAD<br />

ZTM Maja Pöttrich oder ZT Martin Dramburg<br />

Der Virtuelle Modellguss – 3shape Software 22.02. Pforzheim 149,00<br />

Removables<br />

Technische Berater<br />

ZENOSTAR Workshop – Anwenderkurs 23.02. Hannover 189,00<br />

Vollzirkonkronen ZENOSTAR<br />

ZTM Maja Pöttrch oder ZT Gabi Lämmel<br />

Anterior meets Posterior – Frontzahnästhetik 24.02.-25.02. Pforzheim 695,00<br />

trifft auf Funktionalität im Seitenzahnbereich<br />

ZTM Haristos Girinis<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 2 – 3shape Dental 28.02. Essen 149,00<br />

System – Der Kurs für <strong>das</strong> „ETWAS MEHR“<br />

ZT Michaela von Keutz<br />

ZENOSTAR/Zenoflex dimension – 28.02. Pforzheim 99,00<br />

Die Möglichkeiten der Zukunftskrone<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

ZENOTEC Profi Workshop – 01.03.-02.03. Pforzheim 395,00<br />

Features <strong>des</strong> DentalDesignerTM 2012<br />

ZT Fabian Lüppens<br />

ZENOSTAR/Zenoflex dimension – 02.03. Rosbach/Rodheim 99,00<br />

Die Möglichkeiten der Zukunftskrone<br />

ZT Michaela von Keutz, ZTM Dieter Knappe,<br />

ZTM Silke Lehmann<br />

210 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Modellguss Grundkurs – 05.03.-06.03. Dresden 400,00 WIELAND Dental + Technik<br />

Einführung in die Modellgusstechnik<br />

ZTM Frank Schäfer<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 1 – Kennenlernen 07.03. Pforzheim 149,00<br />

und Anwenden von 3shape<br />

Technische Berater<br />

CAD/CAM Step by Step – Teil 2 – 3shape Dental 08.03. Pforzeim 149,00<br />

System – Der Kurs für <strong>das</strong> „ETWAS MEHR“<br />

Technische Berater<br />

Scannen und konstruieren mit dem ZENOTEC System 12.03.-13.03. Dreden 495,00<br />

für Profis<br />

ZTM Frank Wüstefeld<br />

Veeners mit Reflex dimension – 12.03.-13.03. Pforzheim 625,00<br />

Ästhetische Frontzahnlösungen<br />

ZT Javad Kolahdozaan<br />

Anmelden. Teilnehmen. Loslegen unter www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

Info Kurs Zfx CAD/CAM Technologie Auf Anfrage Dachau 0,00 Zfx GmbH<br />

M. Fricke / S. Hein (0 81 31) 33 24 40<br />

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2./14./23.3. p.P./Individualkurse<br />

650,00 p.P.<br />

Advanced Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 3./15./24.2. Dachau Gruppenkurse<br />

M. Fricke / S. Hein und 390,00<br />

7./16./28.3. p.P./Individualkurse<br />

750,00 p.P.<br />

Pro Kurs Zfx CAD/CAM Technologie 8./17./29.2. Dachau Gruppenkurse<br />

M. Fricke / S. Hein und 490,00<br />

9./21./30.3. p.P./Individualkurse<br />

850,00 p.P.<br />

Individualkurse (1–3 Pers.) auf Anfrage. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

Alle Kursgebühren zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 211


ArbeitsLeben<br />

„Zurück zu den Wurzeln“<br />

Jürgen Freitag über <strong>das</strong> Streben nach der perfekten Krone<br />

„Zurück zu den Wurzeln“<br />

Ztm. Jürgen Freitag betreibt ein renommiertes Dental<strong>labor</strong><br />

in Bad Homburg im Taunus und ist bestens in der Branche<br />

bekannt. <strong>Wir</strong> unterhielten uns mit ihm über seine<br />

Erfahrungen als Referent und Kursleiter und über die<br />

Zahntechnik der Zukunft.<br />

f Für Jürgen Freitag ist<br />

Zahntechniker der schönste<br />

Beruf der Welt<br />

dl: Herr Freitag, nach zehn Jahren <strong>sind</strong><br />

Sie wieder als Referent für Vita tätig.<br />

Haben Sie die Entwicklungen dort in<br />

dieser Zeit weiter verfolgt und gab es<br />

besondere Gründe für Ihre Rückkehr?<br />

Jürgen Freitag: Die früheren Verbindungen<br />

zu Vita <strong>sind</strong> nie abgerissen. Als<br />

Referent habe ich meine ersten Erfahrungen<br />

mit Vita gesammelt; und wo<br />

man anfängt, hängt ja bekanntlich auch<br />

<strong>das</strong> Herz. Rein fachlich gesehen war ich<br />

aber auch auf der Suche nach neuen<br />

Anwendungsmöglichkeiten im Bereich<br />

„Keramik“. Da Vita große Kompetenz<br />

auf diesem Gebiet hat, bin ich sicher,<br />

<strong>das</strong>s die Zusammenarbeit auch meinen<br />

„Horizont“ noch einmal erweitert. In<br />

den letzten Jahren hatte ich hauptsächlich<br />

mit Kompositen zu tun – <strong>das</strong><br />

<strong>sind</strong> zweifellos auch spannende Materialien,<br />

aber nach einer längeren Zeitspanne<br />

braucht wohl jeder neue Impulse,<br />

wenn er den Spaß an der Arbeit<br />

behalten will. Insgesamt könnte man<br />

meine erneute Tätigkeit als Referent<br />

bei Vita als Rückkehr zu den Wurzeln<br />

betrachten.<br />

dl: Was <strong>sind</strong> für Sie die bedeutendsten<br />

Entwicklungen der letzten Jahre in der<br />

Zahntechnik? Inwiefern beeinflusst dies<br />

Ihre Tätigkeit als Referent? Gibt es Techniken<br />

oder Materialien, bei denen der<br />

Informationsbedarf bei Ihren Kollegen<br />

besonders hoch ist?<br />

Jürgen Freitag: Alle Prozesse, die mit<br />

der Digitalisierung <strong>des</strong> Workflows zu<br />

tun haben, wie zum Beispiel CAD/CAM,<br />

gehören wohl zu den bedeutenden Entwicklungen.<br />

Was den Informationsbedarf<br />

bei den Kollegen angeht, so <strong>sind</strong><br />

Composite wohl nach wie vor eine große<br />

Herausforderung. Hierbei können<br />

gerade jüngere Zahntechniker in Workshops<br />

von den Erfahrungswerten <strong>des</strong><br />

Dozenten profitieren. Allein die Verblendung<br />

von Teleskopen erfordert einiges<br />

an Geschick. Das begrenzte Platzangebot<br />

bei minimaler Schichtstärke<br />

macht <strong>das</strong> Ganze nicht einfacher. Die<br />

Arbeitstechnik ist filigran und erfordert<br />

viel Know-how und Insider-Tricks. Nach<br />

sechs Jahren Erfahrung mit Kompositen<br />

<strong>sind</strong> mir die Vorteile, aber auch die Tücken<br />

bei der Verarbeitung dieser Materialien<br />

sehr vertraut.<br />

212 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

Der perfekte Kick ...<br />

„<br />

<strong>Wir</strong> verarbeiten hier im Labor<br />

immer noch rund<br />

2,8 Kilogramm Gold im Jahr<br />

dl: Im Rahmen Ihrer Tätigkeit für Vita erlangten<br />

Sie die Qualifikation „International<br />

Speaker“. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?<br />

Unterscheiden sich die einzelnen<br />

Länder im Aufgabenbereich <strong>des</strong> Zahntechnikers<br />

oder bei den inhaltlichen<br />

Schwerpunkten?<br />

Jürgen Freitag: Ich habe auch früher schon<br />

viel im Ausland referiert, aber die Zertifizierung<br />

war ein großer Anreiz für mich. Die<br />

fachlichen Themen, die in der Branche diskutiert<br />

werden, unterscheiden sich übrigens<br />

nicht erheblich von den Schwerpunkten,<br />

die hierzulande Beachtung finden.<br />

Auch jenseits von Deutschland spricht<br />

die Fachwelt verstärkt über die Entwicklungen<br />

in der CAD/CAM Technik oder über<br />

vielseitig verwendbare Materialien wie Keramik<br />

oder Komposite. Aus meinen persönlichen<br />

Erfahrungen kann ich allerdings<br />

berichten, <strong>das</strong>s zum Beispiel in Südamerika<br />

der ästhetische Aspekt eine besonders<br />

wichtige Rolle spielt. Bekanntlich ist dort<br />

auch <strong>das</strong> Interesse an plastischer Chirurgie<br />

sehr groß.<br />

dl: Welche Fragen werden Ihnen als Referent<br />

am häufigsten gestellt und welche Themen<br />

stoßen auf <strong>das</strong> größte Interesse?<br />

Jürgen Freitag: Wenn Fragen kommen,<br />

dann oft zur „Ästhetik“ im Allgemeinen. Leider<br />

muss ich sagen, <strong>das</strong>s im Gegensatz zu<br />

früher viel weniger Fragen nach einem Vortrag<br />

kommen. Das hängt allerdings auch<br />

damit zusammen, <strong>das</strong>s oft die Vorträge<br />

dicht hintereinander folgen. Das hat nicht<br />

nur ein knappes Zeitbudget zur Folge, sonder<br />

führt auch dazu, <strong>das</strong>s die Konzentration<br />

der Zuhörer schneller nachlässt. Bei einem<br />

Workshop sieht <strong>das</strong> ganz anders aus.<br />

Kaum habe ich mit der Demonstration begonnen,<br />

kommen auch schon die ersten<br />

Fragen.<br />

dl: Welchen Herausforderungen müssen<br />

moderne Materialien heute gerecht werden?<br />

Gibt es auffällige Trends bezüglich ästhetischer<br />

Ansprüche oder besonderer Belastungen?<br />

“<br />

... Freude beim Sport – mit Sicherheit<br />

Stürze stehen auf der Tagesordnung<br />

MIT SPORT-MUNDSCHUTZ<br />

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BIOPLAST ® 3 mm Shore 80 A<br />

• Frontales, klar-transparentes Verstärkungssegment<br />

aus BIOPLAST ® XTREME 3 mm Shore 92 A<br />

• Das V-Design der Folie erlaubt ein Verschieben <strong>des</strong><br />

Modells, so <strong>das</strong>s jeweils die individuelle Frontzahnbreite<br />

durch <strong>das</strong> Verstärkungssegment erfasst wird.<br />

BIOPLAST ® XTREME verfügt über einen erweiterten<br />

Schutz durch integrierte Verstärkung im Frontzahnbereich.<br />

Der BIOPLAST ® XTREME Sportmundschutz absorbiert bei<br />

Kontaktsportarten harte und kleinflächige Schläge. Aufbau<br />

2-schichtig; lieferbar in Blau, Rot, Schwarz.<br />

Das attraktive BIOPLAST ® XTREME Patientenkit:<br />

eine BIOPLAST ® XTREME-Folie 5 mm, ein 20 ml Fläschchen<br />

BIOPLAST ® Isoliermittel, ein Beutel CETRON ® Reinigungspulver<br />

und eine Transportdose<br />

© Chase Jarvis / Corbis<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 213<br />

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ArbeitsLeben<br />

„Zurück zu den Wurzeln“<br />

„<br />

Jürgen Freitag: Am wichtigsten <strong>sind</strong><br />

meiner Meinung nach ein Höchstmaß<br />

an Langlebigkeit und Flexibilität in der<br />

Anwendung, sowohl die Funktion als<br />

auch die Ästhetik betreffend. Nehmen<br />

wir einmal Zirkonium als Beispiel, womit<br />

ich mittlerweile seit über zehn Jahren<br />

arbeite. Dieses Material ist belastbar,<br />

extrem bruchfest und bietet die volle<br />

Palette der Möglichkeiten, um einen<br />

sehr natürlich aussehenden Zahnersatz<br />

herstellen zu können. Heute kann dieses<br />

Material auch in den verschiedensten<br />

Nuancen eingefärbt werden –<br />

in der Pionierphase gab es keine Option<br />

zu „Weiß“. Darüber hinaus ist es bei<br />

den lichtoptischen Eigenschaften fast<br />

nicht zu schlagen. Der künstliche Zahn<br />

ist maximal lichtdurchlässig und auch<br />

in der Reflexion einem natürlichen Zahn<br />

sehr ähnlich. Das Material kann für alle<br />

Arten von Prothetik eingesetzt werden,<br />

sogar für 14-gliedrige Brücken.<br />

Das erwarte ich heute von einem modernen<br />

Werkstoff. Bei Materialien ist<br />

Durch den digitalen Workflow wachsen<br />

die Arbeiten von Zahnarzt und Zahntechniker<br />

ohnehin immer mehr zusammen<br />

“<br />

aber auch der Kostenfaktor wichtig.<br />

Auch wenn Kronen und Brücken in einer<br />

hochgoldhaltigen Legierung zum<br />

Alltag in einem Labor gehören, ist die<br />

Nachfrage wegen der hohen Materialkosten<br />

eher rückläufig.<br />

dl: Sie gelten auch als Spezialist für die<br />

CAD/CAM-Technik. Nicht alle Kollegen<br />

bewerten die computergestützte Herstellung<br />

von Zahnersatz positiv. Wo sehen<br />

Sie die Chancen und vielleicht auch<br />

Risiken dieser Technik?<br />

Jürgen Freitag: CAD/CAM ist eine parallel<br />

verlaufende Verarbeitungsweise<br />

wie <strong>das</strong> Gießen. Heute können sehr viele<br />

Materialien gefräst werden, weshalb<br />

die Gießtechnik etwas in den Hintergrund<br />

rückt. Ich finde aber eigentlich,<br />

<strong>das</strong>s dem Thema zu viel Bedeutung beigemessen<br />

wird. Letztendlich ist die Art<br />

der Verarbeitung eine individuelle Entscheidung,<br />

die sich stark daran orientiert,<br />

wie der Patientenfall beschaffen<br />

ist. CAD/CAM stellt eine Ergänzung dar,<br />

die es ermöglicht, Zirkon zu verarbeiten<br />

und NE wirtschaftlicher herstellen<br />

zu können. Die Gießtechnik wird trotzdem<br />

weiter benutzt und wir verarbeiten<br />

hier im Labor immer noch rund 2,8<br />

Kilogramm Gold im Jahr. Bezüglich der<br />

kleineren Cerec-Einheiten ist aber tatsächlich<br />

so etwas wie ein neuer Markt<br />

entstanden. Ob sich <strong>das</strong> für den Zahnarzt<br />

lohnt und ob er <strong>das</strong> nötige Wissen<br />

für diese Technik hat, muss er selbst<br />

entscheiden.<br />

dl: Hat CAD/CAM <strong>das</strong> Berufsbild <strong>des</strong><br />

Zahntechnikers allgemein und langfristig<br />

verändert?<br />

Jürgen Freitag: Das Berufsbild hat sich<br />

verändert und dieser Prozess wird weiter<br />

gehen. Wichtig ist, <strong>das</strong>s die Ausbildung<br />

<strong>des</strong> Nachwuchses mit dieser Tendenz<br />

Schritt hält. Leider ist die Ausbildung<br />

größtenteils in den 80-er Jahren<br />

stehen geblieben. Wenn ich heute einen<br />

Azubi nach Erfahrungen mit CAD/CAM<br />

frage, erhalte ich oft ein „Nein“ als Antwort.<br />

Natürlich hängt vieles auch von<br />

der Bereitschaft der Betriebe ab, diese<br />

Entwicklung mit zu tragen und beispielsweise<br />

die entsprechenden Geräte<br />

anzuschaffen. Bedauerlicherweise<br />

gibt es auch heute noch schwarze Schafe,<br />

die ihre Azubis eher als billige Arbeitskraft<br />

und nicht als Investition in die<br />

Zukunft sehen.<br />

dl: Sie <strong>sind</strong> durch Ihre Worskshops unmittelbar<br />

an der Ausbildung <strong>des</strong> zahntechnischen<br />

Nachwuchses beteiligt.<br />

Was liegt Ihnen bei dieser Tätigkeit besonders<br />

am Herzen?<br />

Jürgen Freitag: Mein Ziel ist es, <strong>das</strong>s jeder<br />

Teilnehmer drei bis vier Tipps mit<br />

nach Hause nimmt, die ihn oder sie individuell<br />

weiter bringen. Ich möchte<br />

Aufbauarbeit leisten. Da ich viele Gäste<br />

meiner Weiterbildungen im nächsten<br />

Kurs wieder treffe, scheint <strong>das</strong> auch zu<br />

gelingen. Grundsätzlich versuche ich,<br />

die Teilnehmer zu motivieren und nicht<br />

durch permanente Kritik zu demotivieren.<br />

Denn je mehr man sich weiterentwickelt,<br />

<strong>des</strong>to breiter ist die Basis der<br />

Kollegen in Deutschland, die qualitativ<br />

hochwertigen Zahnersatz herstellen<br />

können. Damit gehört auch die Angst<br />

vor der Konkurrenz aus dem Ausland<br />

214 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


„Zurück zu den Wurzeln“<br />

ArbeitsLeben<br />

„<br />

der Vergangenheit an, denn<br />

nichts ist wertvoller als technisch<br />

hochwertiger und ästhetisch<br />

perfekter individueller<br />

Zahnersatz. Wer nur einen niedrigen<br />

Preis im Fokus hat, wird<br />

sich immer mit noch billigeren<br />

Anbietern im Wettbewerb befinden.<br />

dl: Geplant <strong>sind</strong> auch „Zukunfts-<br />

Workshops“. Können Sie uns<br />

darüber mehr erzählen?<br />

Nichts ist wertvoller als technisch<br />

hochwertiger und ästhetisch perfekter<br />

individueller Zahnersatz<br />

Jürgen Freitag: Diese Workshops<br />

behandeln sowohl betriebswirtschaftliche<br />

als auch<br />

fachliche Aspekte. So wollen wir<br />

zum Beispiel <strong>das</strong> „normale Labor“<br />

dabei unterstützen, sich<br />

auf die Zukunft auszurichten.<br />

Dazu gehören auch Themen wie<br />

die Optimierung von Prozessabläufen.<br />

<strong>Wir</strong> möchten aber<br />

auch Möglichkeiten aufzeigen,<br />

wie man CAD/CAM in den Laborbetrieb<br />

integrieren kann. Es<br />

werden interessante Fragen aufgeworfen:<br />

Zum Beispiel, ob sich<br />

die Anschaffung einer eigenen<br />

Einheit rechnet oder Outsourcing<br />

sinnvoll ist. Das geht teilweise<br />

bis in den Personalbereich<br />

hinein. <strong>Wir</strong> zeigen auch die<br />

Zusammenhänge zwischen<br />

technischen Innovationen und<br />

betriebswirtschaftlicher Entwicklung<br />

auf. Ansprechen möchten<br />

wir im Vordergrund den<br />

Zahntechnikermeister und ambitionierte<br />

Zahntechniker, aber<br />

auch den Zahnarzt. Wichtig ist<br />

mir außerdem, <strong>das</strong>s die Vorträge<br />

interaktiv gestaltet <strong>sind</strong>, die<br />

Teilnehmer also sofort fragen<br />

können. Dann kann sich so eine<br />

Veranstaltung auch einmal in eine<br />

völlig ungeplante Richtung<br />

entwickeln und ist nicht so statisch.<br />

dl: Ein altes Sprichwort lautet:<br />

„Man lernt nie aus?“ Gibt es ein<br />

Fachgebiet der Zahntechnik, auf<br />

dem auch Sie ihr Wissen noch<br />

vertiefen möchten?<br />

Jürgen Freitag: Ich denke, es ist<br />

sehr wichtig, nicht zu früh mit seinen<br />

eigenen Arbeiten zufrieden<br />

zu sein. Ich möchte jeden Tag<br />

versuchen, meine Arbeiten noch<br />

besser zu machen. Natürlich ist<br />

<strong>das</strong> schwierig, aber so erhält<br />

man die Spannung und die Konzentration<br />

im Beruf<br />

aufrecht. Die<br />

perfekte Krone<br />

würde ich gerne<br />

am letzten Tag<br />

vor meiner Pensionierung<br />

her-<br />

“ stellen, denn<br />

diese Arbeit wäre dann nicht<br />

mehr zu toppen und ich hätte<br />

mein Berufsziel erreicht.<br />

dl: Würden Sie sich wieder für<br />

diesen Beruf entscheiden und<br />

wenn ja, warum?<br />

Jürgen Freitag: Zahntechniker<br />

ist der schönste Beruf der Welt.<br />

<strong>Wir</strong> arbeiten mit den unterschiedlichsten<br />

Materialien. Die<br />

einzigen Störfaktoren <strong>sind</strong> Einflüsse<br />

von außen, wie Preisregularien<br />

für bestimmte Leistungen.<br />

Außerdem finde ich es traurig,<br />

<strong>das</strong>s Zahntechniker keine<br />

nennenswerte Lobby haben<br />

und in der Öffentlichkeit oft immer<br />

noch als bloßer Zulieferer<br />

<strong>des</strong> Zahnarztes angesehen werden.<br />

Ich hoffe, <strong>das</strong>s sich <strong>das</strong> in<br />

Zukunft ändern wird. Durch den<br />

digitalen Workflow wachsen die<br />

Arbeiten von Zahnarzt und<br />

Zahntechniker ohnehin immer<br />

mehr zusammen. Ich bin immer<br />

noch mit Begeisterung bei der<br />

Arbeit, denn unser Handwerk<br />

bietet einen perfektionierten<br />

technischen Ablauf und hat natürlich<br />

auch viel mit Ästhetik zu<br />

tun. Außerdem steht man im<br />

zahntechnischen Alltag immer<br />

wieder vor spannenden Herausforderungen,<br />

die eine Tüftlermentalität<br />

erfordern. bs n<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 215<br />

Gefräst.<br />

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ceha GOLD ® von C. HAFNER ist eine innovative<br />

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ArbeitsLeben<br />

So bewahren Sie einen klaren Kopf<br />

Stress ist leider für viele<br />

ein treuer Begleiter in<br />

ihrem (Arbeits-)Leben<br />

geworden. Die Folgen<br />

<strong>sind</strong> fatal: Wer dauernd<br />

unter „Strom“ steht,<br />

riskiert seine Gesundheit.<br />

Gibt es Auswege?<br />

Unser Autor Hartmut Volk<br />

meint: Ja! Stress -<br />

empfinden und Stess -<br />

bewältigung ist seiner<br />

Meinung nach eine<br />

Kopfsache.<br />

Strategien gegen Stress<br />

So bewahren Sie<br />

einen klaren Kopf<br />

Sicher, die gesamten Lebensumstände<br />

lassen sich kaum so ohne<br />

weiteres verändern, doch die<br />

Art und Weise, wie darüber gedacht<br />

wird, <strong>das</strong> hingegen lässt sich sehr wohl<br />

in andere Bahnen lenken. Und genau<br />

da liegt der wirksamste Ansatzpunkt,<br />

um den Stressteufeln <strong>das</strong> Handwerk zu<br />

„<br />

Beherrscht mich die<br />

Situation oder beherrsche<br />

ich sie?<br />

“<br />

legen. Denn der Stress, der heute am<br />

meisten zu schaffen macht, ist nicht der<br />

lebensbedrohliche Stress in einer unmittelbaren<br />

Kampf- oder Fluchtsituation.<br />

Stressig <strong>sind</strong> für uns als belastend<br />

empfundene Arbeits- und Lebensumstände.<br />

Und dieses Empfinden, die innere<br />

Einstellung dazu, die maßgeblich<br />

für <strong>das</strong> Gefühl, im Stress zu sein, verantwortlich<br />

ist, wird im Kopf „gemacht“.<br />

Doch warum ist gerade <strong>das</strong> eigene Denken<br />

für den empfundenen Stress verantwortlich?<br />

Die Antwort gibt eine alltägliche<br />

Beobachtung: Was den einen<br />

stark in Stress versetzt, lässt einen anderen<br />

völlig kalt.<br />

Was letztendlich stresst, ist nicht die<br />

Arbeitsbelastung, der Konkurrenzdruck,<br />

der Ärger mit Chef, Kollegen, der Familie<br />

et cetera, sondern wie auf diese<br />

„Stressoren“ eingegangen wird. Unschwer<br />

zu erkennen: Dahinter verbirgt<br />

sich auch ein wenig die alte Frage: Stehe<br />

ich unter oder über den Dingen?<br />

Und: Beherrscht mich die Situation<br />

oder beherrsche ich sie? Unter dem<br />

Strich ist die Kunst der Stressbewältigung<br />

die Kunst, einen klaren Kopf zu<br />

behalten.<br />

Aus dieser Überlegung heraus ist in Zürich<br />

am Institut für Selbstmanagement<br />

und Motivation (ISMZ), einem Spinn-off<br />

der Universität Zürich, <strong>das</strong> auf Erkenntnissen<br />

von Hirnforschung und Motivationspsychologie<br />

fußende ZRM-An-<br />

Photocase<br />

216 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


So bewahren Sie einen klaren Kopf<br />

ArbeitsLeben<br />

ti-Stress-Training entwickelt worden:<br />

<strong>das</strong> Selbstmanagement nach dem Zürcher<br />

Ressourcen Modell. Sein Ziel: die<br />

Korrektur der unbewussten Informationsverarbeitung<br />

im Kopf über den Aufbau<br />

neuer neuronaler Netze, also<br />

Schaltkreise, im Gehirn, die als Ressourcen<br />

bezeichnet werden. Das ZRM-<br />

Training wirkt offensichtlich, wie eine<br />

Studie an der Technischen Hochschule<br />

Zürich nachgewiesen hat.<br />

Auf der Ebene der Nervenzellen kann<br />

man sich die „Inhalte“, <strong>das</strong> „Wissen“,<br />

<strong>das</strong> die unbewusste Informationsverarbeitung<br />

im Gehirn<br />

„<br />

„steuert“, als Bereitschaften<br />

zur<br />

Aktivierung ganz<br />

bestimmter neuronaler<br />

Erregungsmuster<br />

vorstellen.<br />

Sie <strong>sind</strong> als neuronale Netze organisiert.<br />

Diese <strong>sind</strong> die „Bausteine“ unseres<br />

Gedächtnisvermögens. Neuronale<br />

Netze entstehen dadurch, <strong>das</strong>s als<br />

Reaktion auf einen Reiz bestimmte Nerven-Muster<br />

gemeinsam ausgelöst werden.<br />

Geschieht dies wiederholt, stärkt<br />

sich dieser gesamte Nervenkomplex<br />

und wird in Zukunft immer leichter aktivierbar.<br />

Salopp formuliert, man denkt<br />

nicht mehr, man reagiert nur noch automatisiert.<br />

Diese Nerven-Muster werden im positiven<br />

wie negativen Sinn gelernt – bis<br />

Der Stress, der uns heute<br />

maßgeblich Kraft und Wohlbefinden raubt,<br />

ist ganz wesentlich eingeübt<br />

sie schließlich völlig unbewusst automatisch<br />

ausgelöst werden. Praktisch heißt<br />

<strong>das</strong> nicht anderes als: Wer so „gelernt“<br />

hat, auf jeden „Stressor“ oder jede etwas<br />

außerhalb <strong>des</strong> Normalem liegende Beanspruchung<br />

erregt zu reagieren, setzt<br />

sich zwangsläufig unbewusst unablässig<br />

selber unter Stress. Den Stressteufeln die<br />

rote Karte zu zeigen heißt folglich: diesen<br />

die automatisierten Abläufe im Kopf neu<br />

und im Sinne von weniger Stress besser<br />

zu „programmieren“.<br />

Und <strong>das</strong> geht! Der Unterscheidung zwischen<br />

bewussten und unbewussten Pro-<br />

“<br />

zessen im Gehirn entspricht die Unterscheidung<br />

in explizite und implizite Prozesse<br />

aus der Gedächtnispsychologie.<br />

Explizite, mit Bewusstsein verbundene<br />

Prozesse, werden vom Gehirn nur dann<br />

aufgerufen, wenn in einem unterhalb der<br />

Bewusstseinsschwelle verlaufenden Prozess,<br />

der in den Neurowissenschaften<br />

„präattentive Wahrnehmung“ genannt<br />

wird, ein Objekt oder eine Situation als<br />

„neu“ und/oder als „wichtig“ eingestuft<br />

wurde. Stuft die präattentive Wahrnehmung<br />

einen Sachverhalt als „bekannt“<br />

und/oder „unwichtig“ ein, wird der im-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 217


ArbeitsLeben<br />

So bewahren Sie einen klaren Kopf<br />

plizite Verarbeitungsmodus eingeschaltet.<br />

Denn, <strong>das</strong> Gehirn ist grundsätzlich ständig<br />

bemüht, auch Inhalte, für deren Bearbeitung<br />

zunächst viel Aufmerksamkeit<br />

und energetisch „teure“ Bewusstheit<br />

nötig war, so bald als möglich ins<br />

implizite Gedächtnis zu überführen. Im<br />

Blick auf <strong>das</strong> Stressgeschehen heißt<br />

<strong>das</strong>: Wer sich bei allem immer wieder<br />

gleich fürchterlich echauffiert, regt damit<br />

sein Gehirn dazu an, diese Erregung<br />

als Normverhalten abzuspeichern und<br />

schon sitzt die oder der Betreffende in<br />

der Stressfalle, ärgert sich rund um die<br />

Uhr und macht Karriere als wenig souveränes<br />

Wesen. Kein attraktives Modell!<br />

Der Stress, der uns heute maßgeblich<br />

Kraft und Wohlbefinden raubt, ist ganz<br />

wesentlich eingeübt. Grundsätzlich ist<br />

Lesetipps<br />

c Carol Dweck: Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder<br />

Niederlagen bewirkt. Campus Verlag, Frankfurt/Main<br />

2007, 294 Seiten, 19,90 Euro<br />

c Maja Storch/Frank Krause: Selbstmanagement – ressourcenorientiert.<br />

Grundlagen und Trainingsmanual für die<br />

Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Verlag<br />

Hans Huber, Bern 4., vollständig überarbeitete und erweiterte<br />

Auflage 2007, 1. Nachdruck 2009, 286 Seiten, 22,95<br />

Euro<br />

c Sibylle Tobler: Neuanfänge – Veränderungen<br />

wagen.Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 2009, 176 Seiten,<br />

12,90 Euro<br />

c Bernd Sprenger: Die Illusion der perfekten Kontrolle.<br />

Kösel-Verlag, München 2009, 223 Seiten, 17,95 Euro<br />

die „Handlungsweise“ <strong>des</strong> Gehirns, viele<br />

Dinge im impliziten Modus automatisiert<br />

abzuwickeln, meistens von Vorteil.<br />

Ein Beispiel: Nach einer gewissen Fahrpraxis<br />

wird souveräner Auto gefahren<br />

als in der ersten Fahrstunde – dies macht<br />

die Differenz zwischen expliziten und impliziten<br />

Prozessen rasch verständlich.<br />

Für psychologische Prozesse wie <strong>das</strong><br />

Stressgeschehen allerdings kann diese<br />

Handlungsweise <strong>des</strong> Gehirns zum handfesten<br />

Problem werden.<br />

Im Stressfall haben neuronale Netze automatisiert<br />

die Steuerungsfunktion<br />

übernommen, die im Menschen Handlungsbereitschaften<br />

hervorrufen, die<br />

seinem psychobiologischen Wohlbefinden<br />

schaden. Eine beabsichtigte Reaktions-<br />

oder Verhaltensänderung – beispielsweise<br />

vor einem schwierigen Gespräch<br />

ruhig zu bleiben – wäre in<br />

diesem Sinne dann ein neues neuronales<br />

Netz, <strong>das</strong> so gut gelernt werden<br />

muss, bis es als neuer Automatismus<br />

den alten, Stress auslösenden Automatismus<br />

ersetzen kann.<br />

Und <strong>das</strong> ist der – laut Studie erreichbare<br />

– Zielpunkt <strong>des</strong> ZRM-Trainings: auf<br />

unterschiedlichen Wegen neue neuronale<br />

Erregungsmuster als Ressourcen<br />

optimal im Gedächtnis zu speichern<br />

und sie durch Übung und Training soweit<br />

zu automatisieren, <strong>das</strong>s sie immer<br />

öfter anstelle der alten Erregungsmuster<br />

Regulationsfunktion übernehmen<br />

können. Der Lohn: erheblich mehr Lebensfreude,<br />

Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft.<br />

n<br />

218 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


So entscheiden Sie richtig<br />

Management<br />

Wie Laborchefs qualifizierte Mitarbeiter finden<br />

So entscheiden Sie richtig<br />

Die Suche nach qualifizierten<br />

Mitarbeitern ist schwierig. Ein<br />

gut vorbereitetes und geführtes<br />

Gespräch mit dem Bewerber mindert<br />

<strong>das</strong> Risiko einer falschen<br />

Entscheidung. Unternehmens -<br />

berater Rolf Leicher gibt Tipps.<br />

Chance „Telefon“<br />

Die telefonische Bewerbung hat an Bedeutung<br />

stark gewonnen. Am Telefon<br />

können Sie bereits selektieren und sparen<br />

sich im negativen Fall <strong>das</strong> Vorstellungsgespräch.<br />

Während <strong>das</strong> persönliche<br />

Gespräch durchschnittlich 20 bis 30<br />

Minuten dauert, nimmt ein Telefonat gerade<br />

mal drei bis fünf Minuten in Anspruch.<br />

Entscheiden Sie am Telefon, wen<br />

Sie zur Vorstellung einladen. Auch der<br />

Bewerber ist an einem Telefonat interessiert.<br />

Telefonisches Vorselektieren<br />

heißt, <strong>das</strong>s Sie sich besser auf die „heißen<br />

Adressen“ konzentrieren können.<br />

Machen Sie daher folgen<strong>des</strong>: Texten<br />

Sie im Inserat, <strong>das</strong>s Telefonkontakte<br />

erwünscht <strong>sind</strong>. Nennen Sie die Anrufzeit<br />

und Ihre Durchwahl sowie Ihren Namen.<br />

Chance<br />

„Bewerbungsgespräch“<br />

Wer eine Stelle will, wird sich optimal<br />

präsentieren. Stellenbewerber bauen<br />

eine Fassade auf. Wenn Sie dahinter<br />

schauen wollen, müssen Sie fragen.<br />

Das Formulieren der richtigen Fragen<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 219


Management<br />

So entscheiden Sie richtig<br />

Geschlossene Fragen<br />

zählt daher zu den anspruchsvollsten<br />

Aufgaben Ihrer Vorbereitung. Unterscheiden<br />

Sie zwischen offenen und geschlossenen<br />

Fragen. Die geschlossenen<br />

Fragen <strong>sind</strong> wenig brauchbar. Hier<br />

erhalten Sie nur ein „Ja“ oder „Nein“<br />

als Antwort. Mit offenen Fragen erfahren<br />

Sie mehr.<br />

Offene Fragen<br />

1. „Sind Sie auch bereit gelegentlich „Wie empfinden Sie Arbeit am<br />

samstags zu arbeiten?“<br />

Samstag?“<br />

2. „Kommen Sie auch mit schwierigen „Welche Erfahrung haben Sie<br />

mit Kunden sehr gut zurecht?“ schwierigen Kunden?“<br />

Im Einstellungsgespräch geht es darum,<br />

den bisherigen Eindruck von dem Kandidaten<br />

zu ergänzen. Dazu helfen Ihnen<br />

weitere Informationen zu seinem beruflichen<br />

Werdegang und zu seinen Tätigkeiten<br />

bei den letzten Arbeitgebern.<br />

Ferner benötigen Sie Hinweise, wie der<br />

Bewerber zu seinen neuen Aufgaben<br />

und zu Ihrem Unternehmen steht. Sie<br />

sollten im Gespräch auch erfahren, welche<br />

Erwartungen er mit Ihrem Betrieb<br />

verbindet.<br />

Ältere Zeugnisse haben kaum noch aktuellen<br />

Aussagewert und <strong>das</strong> jüngste<br />

Arbeitszeugnis ist zwar aktuell, entspricht<br />

aber nicht immer der Wahrheit<br />

(Gefälligkeits-Zeugnisse). Arbeitsplatzwechsel<br />

und Zeitlücken im Lebenslauf<br />

<strong>sind</strong> wichtige Anhaltspunkte,<br />

um im Gespräch nachzufragen. Zeugnisse<br />

und Lebenslauf müssen vor dem<br />

Gespräch gesichtet werden, die Zusendung<br />

per E-Mail ist aber noch ungewöhnlich.<br />

Sie zeigen vor allem die Lückenlosigkeit<br />

der Beschäftigung auf<br />

und <strong>sind</strong> allerdings nur eine Hilfe bei<br />

der Einladung zum Vorstellungsgespräch.<br />

Chance „Anforderungsprofil“<br />

Fragen für <strong>das</strong> Vorstellungsgespräch<br />

Bedeutung der Antwort für Sie<br />

1. „Welche Tätigkeit in Ihrer letzten Stellung Passt er zu uns? Bieten wir ihm seine<br />

hat Ihnen am besten gefallen?“<br />

Lieblingsbeschäftigung an?<br />

2. „Weshalb bewerben Sie sich gerade Was weiß er über uns? Motive über<br />

bei uns?“<br />

seinen Stellenwechsel? Sind wir nur<br />

eine Notlösung?<br />

3. „Was ist Ihr berufliches Ziel in den Passt sein Ziel zu unserem Stellennächsten<br />

Jahren?“<br />

angebot? Wie realistisch ist er?<br />

4. „Was erwarten Sie von uns?“ Wie wichtig <strong>sind</strong> Lohn und Arbeitszeit?<br />

Chance „Zeugnisse“<br />

Ein klar definiertes Anforderungsprofil<br />

ist immer gut. Damit weiß der Bewerber,<br />

was auf ihn zukommt, und Sie<br />

selbst entscheiden leichter, ob er den<br />

Erwartungen entsprechen kann. Dieses<br />

Profil nennt die persönlichen und<br />

fachlichen Qualifikationen, die mit<br />

der zu besetzenden Position verbunden<br />

ist. Auch bei künftigen Gesprächen<br />

kann es immer wieder eine Hilfe für<br />

Sie sein. Schließlich können Sie es<br />

dem Bewerber schon vor dem Gespräch<br />

zusenden, damit er selbst eine<br />

Über- oder Unterforderung feststellen<br />

kann.<br />

Verheimlichen Sie im Anforderungsprofil<br />

nichts. Wenn Sie wissen, <strong>das</strong>s bestimmte<br />

Arbeiten in Ihrem Betrieb häufig<br />

anfallen, muss <strong>das</strong> erwähnt sein. Erwähnen<br />

Sie ebenfalls Sondereinsätze,<br />

auch wenn sie nur selten vorkommen.<br />

Schildern Sie die Realität ohne<br />

Beschönigung. Die Gefahr, den<br />

Bewerber abzuschrecken, ist zwar gegeben,<br />

aber ist es nicht viel schlimmer,<br />

wenn die Stellenbeschreibung unwahr<br />

oder unvollständig ist und der<br />

Bewerber schon in der Probezeit kündigt?<br />

n<br />

220 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


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Fax: +49 (0) 6061 2742<br />

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222 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 · www.dlonline.de 223


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Gründen sowie altershalber zu verkaufen. Konzession möglich.<br />

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Täglich aktuelle Branchen-News<br />

#Dental Labore, #Zahntechniker,<br />

#Zahnarztpraxen<br />

Stellengesuche/Chiffre<br />

Zahntechniker, 44 Jahre, 25 Jahre Berufserfahrung, Schwerpunkt Kombitechnik<br />

(Einstückguss) und Laserschweißen, sucht neues Betätigungsfeld zwecks<br />

Horizonterweiterung im Raum Nordhessen. Angebote erbeten unter Chiffre<br />

1024117 an Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Zahntechnikermeister, 45 Jahre alt, aus dem<br />

Elsaß, in ungekündigter Stellung als<br />

Keramikabteilungsleiter, sucht Laborübernahme<br />

oder interessante, neue, verantwortungsvolle<br />

Aufgabe im Raum Baden-Württemberg.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1024083 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH • Postfach 60 06 62 • 81206 München<br />

Zahntechnikermeister im Rhein-Neckar-Odenwaldkreis, mit langjähriger<br />

Erfahrung und in ungekündigtem Arbeitsverhältnis sucht mittelfristig<br />

neue Herausforderung. Angebote erbeten unter Chiffre 1024039<br />

an Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

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Mit Ihrer Spende: Bank für Sozialwirtschaft in Köln,<br />

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Zahntechnikermeister/Betriebswirt d. Hdwk. (50 J.) sucht neue interessante<br />

Aufgabe im Bereich Verwaltung, Vertrieb, Controlling, Beratung, Industrie oder<br />

Ähnliches, jedoch keine Technik, im Großraum München auf TZ. Angebote erbeten<br />

unter 1024040 an Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

224 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Stellenangebote<br />

Zur Verstärkung unseres Teams<br />

suchen wir ab sofort einen erfahrenen Zahntechniker<br />

für die leitende Position, mit der Möglichkeit sich an<br />

einem deutsch-schweizerischen Unternehmen in Lörrach<br />

bzw. Luzern zu beteiligen.<br />

<strong>Wir</strong> bieten Ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Sind Sie interessiert? Weitere Informationen:<br />

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Bewerbung bitte per E-Mail an:<br />

info@algess.ch<br />

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Hammerstr. 2 • 79540 Lörrach<br />

Tel.: (0 76 21) 1 62 55 70<br />

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suchen wir einen Zahntechniker zum frühestmöglichen<br />

Eintritt. Zunächst Halb- später Ganztagsstelle möglich.<br />

Teilweise freie Zeiteinteilung, sehr gute Rahmenbedingungen,<br />

faire Entlohnung. Auch Zahntechniker-Meister.<br />

Bewerbung ausschließlich an: info@kfo-uerdingen.de<br />

Wiesbaden<br />

Zahntechniker/-in für Praxis<strong>labor</strong> ab sofort gesucht.<br />

☎ 06 11-42 07 81 • info@dentmedplus.de<br />

Guter, seriöser (Neben-)Verdienst für<br />

Dental-Handelsvertreter anzubieten.<br />

LOGO-DENT • Schlossmattenstr. 4 • 79268 Bötzingen • Fon: 0 76 63-30 94<br />

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bei Herrn Mink oder schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an:<br />

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Schorndorfer Straße 6<br />

70734 Fellbach<br />

Telefon +49(0)711.578 23 85<br />

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eine/n qualifizierte/n Zahntechniker/in für den Arbeitsschwerpunkt<br />

Vollkeramik, Implantat- und Kombiprothetik.<br />

• Motivierte/r Jungtechniker/in geben wir gerne auch die Möglichkeit<br />

sich zu qualifizieren.<br />

<strong>Wir</strong> freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung.<br />

Dental<strong>labor</strong> Konrad Uhl • Implantatprothetik-Vollkeramik-CAD-CAM<br />

Benno-Strauß-Str. 5 • 90763 Fürth • E-Mail: willkommen@<strong>dental</strong><strong>labor</strong>-uhl.de<br />

Zahntechnikermeister/in nach Stuttgart<br />

in gewerbliches Labor gesucht.<br />

Eine langfristige Zusammenarbeit als möglicher<br />

Teilhaber / Nachfolger wird angestrebt.<br />

Tel. 0178 5199339<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de 225


Stellenangebote/Chiffre<br />

• Großraum Rhein/Main •<br />

Geschäftsführer zur späteren Übernahme <strong>des</strong> <strong>Labors</strong> gesucht.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1024031 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH • Postfach 60 06 62 • 81206 München<br />

Zahntechniker/in für Praxis<strong>labor</strong>neugründung in Nürnberg gesucht.<br />

Schwerpunkt: Vollkeramik, CAD/CAM, Implantologie.<br />

Bewerbungen erbeten unter Chiffre 1024066 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH · Postfach 60 06 62 · 81206 München<br />

Sie ziehen um?<br />

© Fotolia/ioannis kounadeas<br />

Beachten Sie bitte, <strong>das</strong>s der<br />

Postnachsendeantrag NICHT für<br />

Zeitschriften und Zeitungen gilt.<br />

Bitte informieren Sie also bei<br />

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Vertrieb, damit Sie Ihre Zeitschrift<br />

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226 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


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Zahntechniker/in gerne<br />

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Email: <strong>dental</strong>technik@kirschag.org<br />

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Mit unserem Team decken wir sämtliche Bedürfnisse eines<br />

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Bereichen Keramik und Prothetik zupacken können, müssen wir<br />

miteinander sprechen. Neben fachlichen Fähigkeiten liegt uns die<br />

zwischenmenschliche Chemie am Herzen.<br />

<strong>Wir</strong> stellen uns einen Start im Frühjahr 2012 vor.<br />

Für nähere Auskünfte stehen wir gerne zur Verfügung<br />

und freuen uns auf Ihre Bewerbung.<br />

Zahntechnik Wohlgensinger GmbH<br />

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Hellgasse 12 • CH-6460 Altdorf<br />

Telefon: +41 / 41 870 75 73 • E-Mail: zahntechnik.wohlgensinger@bluewin.ch<br />

Luzern/Schweiz<br />

Modernes Praxis<strong>labor</strong> sucht baldmöglichst versierten<br />

Allroundtechniker zur Verstärkung unseres Teams.<br />

Min<strong>des</strong>tens 3 Jahre Berufserfahrung. E-Mail: <strong>labor</strong>@<strong>dental</strong>ia.ch<br />

Zahntechniker für <strong>Partner</strong><strong>labor</strong><br />

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Großes, führen<strong>des</strong> europäisches Dental<strong>labor</strong> sucht deutschsprachigen<br />

Zahntechniker(in) für sein <strong>Partner</strong><strong>labor</strong> in China. Ihre Aufgabengebiete wären<br />

die Qualitätskontrolle, Schulung der Mitarbeiter und Kontakt mit dem Standort<br />

Frankfurt. Sie sollten über ca. 5 Jahre Berufserfahrung auf den Gebieten herausnehmbarer<br />

und festsitzender Zahnersatz verfügen. Gute Englischkenntnisse<br />

<strong>sind</strong> nötig. Motivierende Bezahlung.<br />

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung<br />

und Gehaltsvorstellungen mit der Referenz ZT China an:<br />

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„Man kann nicht darauf warten, <strong>das</strong>s sich<br />

die Probleme unserer Welt von selbst<br />

lösen. Jeder von uns kann etwas gegen<br />

Armut und Ausbeutung tun. Deshalb<br />

unterstütze ich den Fairen Handel.“<br />

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Anzeigenschluss für Ausgabe 03/2012: 16. Februar 2012<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de 227


Impressum<br />

Ihre Ansprechpartner<br />

2<br />

59. Jahrgang ISSN 0011-8656<br />

Die ganze Welt der Zahntechnik<br />

Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft<br />

für Funktionstherapie, DGF<br />

Ihre Ansprechpartner<br />

Burkhard P. Bierschenck<br />

Verleger<br />

(0 89) 31 89 05-37<br />

burkhard.bierschenck@vnmonline.de<br />

Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion<br />

(0 89) 31 89 05-57<br />

angelika.schaller@vnmonline.de<br />

Barbara Schuster<br />

Textchefin<br />

(0 89) 31 89 05-29<br />

barbara.schuster@vnmonline.de<br />

Zt. Almut Seybold<br />

Fachredaktion (Leitung)<br />

(0 89) 31 89 05-52<br />

almut.seybold@vnmonline.de<br />

Zt. Katrin Lahn<br />

Fachredaktion Industrie/Journal<br />

(0 89) 31 89 05-69<br />

katrin.lahn@vnmonline.de<br />

Ztm. Wolfgang Weisser<br />

Leitung Industriekommunikation<br />

(01 73) 3 12 37 20<br />

wolfgang.weisser@web.de<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi<br />

Fachredaktion<br />

(01 71) 9 36 77 37<br />

kh.georgi@t-online.de<br />

Elke Zimmermann<br />

Anzeigenleitung<br />

(0 89) 31 89 05-76<br />

elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

Monika Mark<br />

Kurse & Kleinanzeigen/Stellenanzeigen<br />

(0 89) 31 89 05-19<br />

monika.mark@vnmonline.de<br />

Herausgeber: Burkhard P. Bierschenck<br />

Redaktionsdirektorin: Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion: Dr. Angelika Schaller (verantwortlich)<br />

Textchefin: Barbara Schuster<br />

Technik-Redaktion: Zt. Almut Seybold (Leitung) (0 89) 31 89 05-52<br />

Katrin Lahn (Industrie, Journal) (0 89) 31 89 05-69<br />

Ztm. Wolfgang Weisser (Technik und Ausbildung) (01 73) 3 12 37 20<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi (01 71) 9 36 77 37<br />

E-Mail: dl.redaktion@vnmonline.de<br />

Leitung Industriekommunikation: Ztm. Wolfgang Weisser (01 73) 3 12 37 20<br />

Freie Mitarbeit: Michael Bandering, Hartmut Volk, Klaus L. Ehrnthaler<br />

Redaktionsassistenz: Madeleine Golke (0 89) 31 89 05-37<br />

Fachbeirat: Ztm. Frank Becker, Gelsenkirchen; Ztm. Jürgen Bereth, Onazheim; Ztm. Martin<br />

Berns, Kenzingen; Ztm. Joachim Bredenstein, Melle; Ztm. Hans Bock, Emmendingen; Ztm. Klaus<br />

Ernst, Möhringen; Ztm. Rainer Gläser, Freiburg/Br.; Ztm. Werner Gotsch, Marktleuten; Ztm.<br />

Hartmut Grau, Ulm; Ztm. Thomas Hahne, Düsseldorf; Ztm. Carola Harfst, Stuttgart; Ztm. Utz<br />

Hetzel berger, Berlin; Dr. hc. Ztm. Wolfgang Jasper, Marienberg; Ztm. Jan Langner, Schwäbisch<br />

Gmünd; Ztm. Ralf Linde, Meckenbeuren; Ztm. Thorsten Michel, Schorndorf; Ztm. Gerhard<br />

Neuendorff, Ostfildern; Ztm. Sigmund Opferkuch, Aalen; Ztm. Reinhard Prull, Freiburg; Ztm. Peter<br />

Schertzinger, Bötzingen; Ztm. Axel Seeger, Berlin; Ztm. Dirk Seiring, Seelow; Ztm. Rainer Semsch,<br />

Freiburg/Br.; Ztm. Josef Sorg, Deg gen hausertal; Ztm. Martin Tornow, Landau; Ztm. Thilo Vock,<br />

Stuttgart; Ztm. Hans Peter Vögtle, Schluchsee; Ztm. Katharina Wagner, Weißenfels; Ztm. Tony<br />

Wiessner, Scheßlitz Beirat Verbände/Ausbildung: Ztm. Heiko Bischoff, Northeim; Ztm. Hans-<br />

Jürgen Borchard, Münster; Kuno Frass, Hamburg; Christian Girbig, Dresden; Ztm. Klaus Leier,<br />

Bad Driburg; Ztm. Gerd Lehmann, München; Ztm. Norbert Wichnalek, Augsburg; Ztm. Peter<br />

Thomsen, Kiel; Ztm. Lutz Wolf, Osnabrück; Beirat Wissenschaft: Prof. Dr. Wolfgang B. Frees -<br />

meyer, Berlin; Prof. Dr. Jürgen Geis-Gerstorfer, Tübingen; Prof. Bernd Kordaß, Greifswald;<br />

Prof. Dr. K. M. Lehmann, Marburg; Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Dassel; Prof. Ulrich Stüttgen,<br />

Düsseldorf; Privatdozent Dr. med. Vogel, Leipzig; Prof. Dr. Ralf Vollmuth, Würzburg;<br />

Prof. Dr. Heiner Weber, Tübingen.<br />

Layout: Ute Buchholz-Gall<br />

Verlags-Anzeigenleitung:<br />

Elke Zimmermann (verantwortlich) (0 89) 318905-76,<br />

E-Mail: elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

Anzeigendisposition: Monika Mark, (0 89) 318905-77,<br />

Fax: (0 89) 318905-38, E-Mail: monika.mark@vnmonline.de<br />

Zur Zeit gültige Anzeigenpreisliste Nr. 50a ab 1.10. 2011 • E-Mail: dl.anzeigen@vnmonline.de<br />

Leitung Vertrieb/Marketing: Burkhard P. Bierschenck<br />

Beratung Social Media & Video:<br />

Uwe Kremmin, Christiane Manow-LeRuyet<br />

Business Development:<br />

Uwe Kremmin (0 89) 318905-56 • E-Mail: uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

ABONNENTEN- und KUNDENSERVICE:<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> erscheint monatlich.<br />

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für Deutschland und Österreich, der SFr-Preis die Versandkosten für die Schweiz.<br />

Bei Versand ins übrige Ausland werden die Porto-Mehrkosten berechnet.<br />

Die Abodauer beträgt ein Jahr. Das Abo verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,<br />

wenn es nicht zwei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.<br />

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Wegen allgemein gestiegener Kosten müssen wir unsere Bezugspreise geringfügig erhöhen.<br />

SCHULEN, KLASSEN, LEHRER<br />

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Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen <strong>sind</strong><br />

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Nutzungsrechte am Beitrag ein: • Das Recht zur maschinenlesbaren Erfassung<br />

und elektronischen Speicherung auf einem Datenträger und in einer eigenen oder fremden<br />

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Nutzung an Dritte. • Das Recht zum ganzen oder teilweisen Abdruck in allen Lizenz ausgaben<br />

<strong>des</strong> „<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>“ Jede Verwertung außerhalb der durch <strong>das</strong> Urheberrechtsgesetz festgelegten<br />

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enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt<br />

und von ihnen und dem Verlag mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft. Gleichwohl <strong>sind</strong> inhalt -<br />

liche Fehler nicht vollständig auszuschließen. Daher erfolgen alle Angaben ohne jegliche<br />

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Die Beiträge der Rubrik „Editorial“ sowie andere namentlich gezeichnete Beiträge geben die<br />

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Ausgabe Italien: teamwork media srl , Peter Asselmann, Via Marconi 71b, 25069 Villa<br />

Carcina (BS); Ausgabe Kanada/USA: Palmeri Publishing Inc., 135-145 Royal Crest Court,<br />

Markham Ontario L3R 9Z4, Canada; Ausgabe Rumänien: Luis Alberto Szalina, President of<br />

Dental Technician National Association, E-Mail: Albi szalina luis_alberto_dent@yahoo.com;<br />

Ausgabe Spanien: Ediciones Especializa<strong>das</strong> Europeas, S.A., Joan Estapé, Milà i Fontanals, 14-<br />

26, 3 0 , 1 a , ES-08012 Barcelona; Ausgabe Syrien: Arab Dental Labor, Prof. Basem Hakim, P.O.<br />

Box 6606, SY-Aleppo; Ausgabe Tschechien: Spolecenstvo zubnich techniku – podnikatelu,<br />

Jindra Sevcikova, Jugoslavskych partyzanu 18/635, 160 00 Praha 6;<br />

Ausgabe Türkei: Vestiyer Publishing Group, Kervangecmez Cad. 5/1, TR-34387 Mecidiyeköy –<br />

Istanbul; Ausgabe Ungarn: Dental Press Hungary Kft., HU-1012 Budapest, Kuny Domokos;<br />

228 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Autorenrichtlinien<br />

Richtlinen für Text und Bild<br />

Schreiben Sie<br />

für <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong><br />

Unsere Zeitschrift <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>, <strong>das</strong> internationale<br />

Fachmagazin für die ganze Welt der Zahntechnik,<br />

wendet sich an selbständige und angestellte<br />

ZahntechnikerInnen. <strong>Wir</strong> bieten unseren Lesern abwechslungsreiche<br />

Technik-Artikel zu aktuellen Themen.<br />

Daher suchen wir auch immer wieder Autoren, die berichten<br />

über<br />

n Fallbeispiele<br />

n Arbeitstechniken<br />

n Werkstoffkunde<br />

n Erfahrungen zu Produkten und Materialien<br />

n Arbeitstechniken für die Ausbildung.<br />

Aufbau und Form<br />

Ein Beitrag, den Sie einreichen, sollte so aufgebaut<br />

und gegliedert sein, wie er später auch im Heft erscheinen<br />

wird. Bitte nur unformatierten Word-Text, keine<br />

Bilder mit einbinden!<br />

n Titel<br />

n kurze Zusammenfassung <strong>des</strong> Inhalts<br />

n Indizes<br />

n Vorspann<br />

n eigentlicher Artikeltext; wichtig: alle Bilder eindeutig<br />

zuordnen!<br />

n Bildunterschriften (Bildbeschreibung) für je<strong>des</strong> Bild<br />

n Korrespondenzadresse <strong>des</strong> Autoren mit Telefonnummer<br />

und E-Mail-Adresse<br />

n Literaturverzeichnis: Autor, Titel, Verlag mit Ort und<br />

Erscheinungsjahr, ISBN-Nummer<br />

n Kurzvita (kurze Angaben über den beruflichen Werdegang<br />

und die momentane Tätigkeit)<br />

n Portrait <strong>des</strong> Autoren.<br />

Bilder<br />

Da Bilder gerade bei zahntechnischen Fachartikeln<br />

sehr viel zum Verständnis <strong>des</strong> Textes beitragen, legen<br />

wir auch größten Wert auf hochwertiges Bildmaterial.<br />

Gewünscht werden unbearbeitete digitale Bilder mit<br />

einer Auflösung von min<strong>des</strong>tens 300 dpi bei einer Min<strong>des</strong>tgröße<br />

von 100 x 65 mm in den Formaten *.jpeg,<br />

*.tiff oder *.eps.<br />

Der Autor ist dafür verantwortlich, <strong>das</strong>s bei Bildern von<br />

Patienten die Einwilligung <strong>des</strong> Dargestellten vorliegt<br />

und auch nicht gegen <strong>das</strong> Urheberrecht verstoßen<br />

wird.<br />

Gutachten<br />

Die eingereichten Beiträge werden von unserer<br />

Fachredaktion und einem Gut acht ergremium<br />

begutachtet, daher können im Voraus keine<br />

Zusagen gemacht werden. Abgelehnte Manuskripte<br />

werden zurückgesandt. Ein Anspruch<br />

auf Ver öf fent lichung in einer bestimmten Ausgabe<br />

be steht nicht, es sei denn, der Artikel<br />

wur de eigens für diese Ausgabe erbeten.<br />

Die Redaktion behält sich stilistische Änderungen<br />

und/oder Kürzungen vor. Der Autor erhält<br />

die fertige Layoutansicht zur Prüfung und kann<br />

noch kleine Korrekturen vornehmen.<br />

Generell muss mit einer Wartezeit von mehreren<br />

Monaten gerechnet werden.<br />

Copyright<br />

<strong>Wir</strong> veröffentlichen nur exklusive Bei träge, <strong>das</strong><br />

heißt Artikel, die innerhalb <strong>des</strong> letzten Jahres<br />

in keinem anderen Fachmagazin erschienen<br />

<strong>sind</strong>. Dies gilt auch für alle Abbildungen. Das<br />

Copyright liegt nach Annahme <strong>des</strong> Beitrages<br />

fünf Jahre beim Verlag. Der Autor genehmigt<br />

die Zweitverwertung in allen Lizenzausgaben<br />

<strong>des</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>, im Internet sowie in Büchern<br />

und Sonderpublika tionen. Die Veröffentli chung<br />

an anderer Stelle bedarf grundsätzlich der Zustimmung<br />

der Verlag Neuer Merkur GmbH.<br />

Weitere Informationen zu den Bildern und ausführliche<br />

Autorenrichtlinien finden Sie unter:<br />

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Unterlagen per Post oder E-Mail an:<br />

Verlag Neuer Merkur<br />

Redaktion <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong><br />

Almut Seybold<br />

Paul-Gerhardt-Allee 46<br />

81245 München<br />

Telefon (0 89) 31 89 05-52<br />

E-Mail Almut.Seybold@vnmonline.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX ·2/2012 229


Kurz vor Schluss<br />

Im März lesen Sie:<br />

Der Goldpreis<br />

Der Preis für ein Gramm<br />

Feingold (ohne MwSt.)<br />

betrug am ...<br />

2. Januar 2012<br />

€ 43,36<br />

19. Januar 2012<br />

€ 45,83<br />

Leidenschaft und Motivation<br />

Der DeguDent-Marketing-Kongress bot viele Impulse –<br />

auch für die Zusammenarbeit im Team<br />

Zahntechniker/Zahnarzt.<br />

Zeit und Maß<br />

Gehen wir richtig mit<br />

unserer Zeit um?<br />

Professor Karlheinz<br />

Geißler plädiert für ein<br />

neues Bewusstsein.<br />

Licht und Schatten<br />

Beeindruckende Ergebnisse aus dem gelungenen<br />

Zusammenspiel von roter und weißer Ästhetik,<br />

Dynamik, Funktion und Morphologie zeigt Yoshimi<br />

Nishimura.<br />

J<br />

Neue „Zahnampel“ im Netz klärt über Säuregehalt auf<br />

Rotlicht für Spinat & Co.<br />

Sauer macht lustig“. Fast jeder Deutsche<br />

kennt dieses Sprichwort.<br />

Doch wenn säurehaltige Lebensmittel<br />

auf die Zähne treffen, haben diese<br />

meist nicht mehr viel zu lachen.<br />

Die Säuren greifen die Schutzhülle<br />

der Zähne – den Zahnschmelz<br />

– an. Abnutzung der<br />

Zähne ist die Folge.<br />

Um die Bevölkerung über diese<br />

Gefahren aufzuklären, installiert<br />

die Dr. Wolff-Forschung<br />

eine Zahnampel im Internet. Unter<br />

www.Zahnampel.de erfährt<br />

man, wie schädlich die einzelnen<br />

Lebensmittel für unseren Zahnschmelz<br />

<strong>sind</strong>. Die Ampel klärt auf und<br />

enthüllt insbesondere die versteckten<br />

Zahnschmelz-Fresser, wie zum Beispiel<br />

Spinat!<br />

Gerade für Menschen, die sich gesund<br />

ernähren, gibt es Überraschungen. Die<br />

Zahnampel basiert auf wissenschaftlichen<br />

Daten der Dr. Wolff-Forschung.<br />

Sie <strong>sind</strong> neutral und werden regelmäßig<br />

überprüft. Dr. Wolff möchte mit dem Internet-Service<br />

dazu beitragen, <strong>das</strong>s <strong>das</strong><br />

immer größer werdende Problem der<br />

Säure-Schäden auf unseren Zähnen<br />

verstärkt thematisiert wird. Denn der<br />

menschliche Organismus kann Zahnschmelz<br />

nicht regenerieren.<br />

n<br />

Schlusstermine<br />

April-Heft 2012<br />

Journal-Teil: 5. März<br />

Fachbeiträge:<br />

nach Rücksprache mit<br />

der Redaktion<br />

Industrieanzeigen:<br />

12. März<br />

Gelegenheitsanzeigen:<br />

12. März<br />

In eigener Sache<br />

dl-TV nun monatlich<br />

Unser Videoteam gibt Gas. Bisher<br />

liefen auf dem dl-Videokanal immer<br />

nur dann Filme, wenn es einen Anlass<br />

gab: ein neues Buch oder ein Seminar<br />

wurde vorgestellt, ein Autor war<br />

im Haus, wurde sofort „verhaftet“ und<br />

befragt, ein Thema wurde in einer Runde<br />

kontrovers diskutiert; daneben gibt<br />

es natürlich unsere legendären IDS-Videos<br />

(manchmal auch unfreiwillige<br />

Slapsticks ...) und – selbstverständlich –<br />

auch anschauliche Lehr- und Produktvideos<br />

aus der Industrie. Ein bunter Mix<br />

von allem.<br />

Nun wollen wir unserem Angebot mehr<br />

Struktur verleihen: Es wird weiterhin die<br />

„situationsbezogenen“ Videos geben,<br />

daneben aber auch ein monatliches<br />

Kurzvideo, <strong>das</strong> Sie informieren soll über:<br />

Was bringt <strong>das</strong> nächste Heft? Was gibt<br />

es Neues aus Redaktion und Verlag?<br />

Das erste Video ist zu sehen unter<br />

i www.dlonline.de<br />

n<br />

230 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX · 2/2012 · www.dlonline.de


Lesen, was bewegt<br />

<strong>das</strong><br />

<strong>dental</strong><br />

<strong>labor</strong><br />

<strong>das</strong><br />

&<br />

<strong>dental</strong><br />

kompendium<br />

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

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<strong>dental</strong><br />

B 187 18<br />

kompendium<br />

Praxis-Wissen für erfolgreiche Zahntechniker<br />

Serie<br />

„<strong>Wir</strong> <strong>sind</strong> <strong>Partner</strong> der <strong>Labors</strong>“<br />

c Ab Seite 126 Im Gespräch mit Michaela Flussfisch<br />

2<br />

Keine Angst vor großen Tieren<br />

c Ab Seite 138 Karl-Heinz Georgis Bilderwelt<br />

Das Konzept der Natur<br />

c Ab Seite 166 Aufstellung nach den Gesetzen <strong>des</strong> natürlichen Gebisses<br />

Februar 2012 · 60. Jahrgang www.dlonline.de<br />

Retrotrend Presstechnologie<br />

Dezember 2011 · 2. Jahrgang · www.dlonline.de<br />

4·11


Individuelle<br />

Abutments, Stege und<br />

verschraubte Brücken<br />

für BEGO Semados ® Implantate<br />

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weiterer<br />

Implantatsysteme<br />

Thomas Kwiedor<br />

Business Development Manager<br />

BEGO Medical<br />

Individuelle Implantatprothetik von BEGO<br />

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Miteinander zum Erfolg

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