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Flight! Magazin Microsoft Flight (Vorschau)

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13. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION AUF DEM PC<br />

PMDG<br />

Boeing 737NGX:<br />

Die Bewertung!<br />

03 ¦ März 2012<br />

Fakten - Interview - Infos - Download<br />

Friedrichshafen +<br />

Egelsbach + Maastricht<br />

Flugsimulator<br />

in Frankfurt<br />

Personal Airliner:<br />

Piper Malibu Jetprop


Flugsimulation<br />

weltweit<br />

Da ist sie! Die neue Nummer 1 der Flugsimulation.<br />

Die PMDG Boeing 737NGX ist in Kombination mit<br />

dem Servicepack 1B das beste Flugzeuge für den <strong>Flight</strong><br />

Simulator X. Die Entwickler zeigen mit dem Add-on<br />

ganz klar, was aus dem FSX herausgeholt werden kann<br />

und dass dieser in seinen besten Jahren ist. Sein kleiner<br />

Bruder, der <strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong>, hat sich Ende Februar<br />

getraut oder eher versucht abzuheben. In meinem<br />

ausführlichen Bericht und dem anschließenden<br />

Interview zum Thema „<strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong> (ohne<br />

Simulator)“ finden Sie alle bekannten Informationen<br />

sowie die Hintergründe rund um den frisch geborenen<br />

kleinen Bruder des FSX.<br />

Die erste Ausgabe der Computer Pilot<br />

erschien im November 1996,<br />

die Themen:<br />

<strong>Flight</strong> Unlimited for Windows 95,<br />

<strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong> Simulator 95 for<br />

Windows 95 ....<br />

Die meisten sind bereits voreingestellt, so dass der Pilot<br />

nicht lange herumkonfigurieren muss. AES wird mit der<br />

„NextGeneration“ und zahlreichen Aktualisierungen<br />

reagieren. Konkurrenz belebt das Geschäft und FSD<br />

hat bewusst eine Alternative zu den „Credits“ als<br />

Zahlmethode gewählt.<br />

Die Fans der Szenerien aus den Vereinigten Staaten<br />

von Amerika werden ab sofort in der <strong>Flight</strong>! noch<br />

ausführlicher mit Hintergrundinfos, Testberichten<br />

und Produktvorschauen versorgt. Die Redaktion wird<br />

mit dem neuen Schwestermagazin „Computer Pilot“<br />

eng zusammenarbeiten, dies mit Redakteuren, die<br />

Aerosoft hat zahlreiche neue Produkte veröffentlicht,<br />

qualitativ am höchsten ist Friedrichshafen vom<br />

German Airports Team, ein wahrer Genuss für die<br />

Bodensee-Fans, pünktlich zum Zeitpunkt, als die dort<br />

beheimatete Intersky mit positiven Schlagzeilen in<br />

den Medien zu finden war. Nicht zu vernachlässigen<br />

sind die Szenerien rund um Maastricht/Aachen und<br />

Frankfurt/Egelsbach, beide ebenfalls in einer soliden<br />

Qualität entwickelt und zu fairen Preisen zum Kauf<br />

bereit.<br />

In den Vereinigten Staaten haben wir uns die neuen<br />

Szenerien vom Miami International Airport und dem<br />

New York John F. Kennedy angeschaut, die Testurteile<br />

fallen sehr mager aus, nicht einmal 6 Punkte wurden<br />

erreicht. Somit besser Finger weg und wer einen Flug<br />

nach JFK plant, sollte eher auf die FS-Dreamteam-<br />

Szenerie setzen. Wo wir beim Thema FSD sind, die<br />

Entwickler haben jetzt eine kräftige AES-Konkurrenz<br />

veröffentlicht. Das neue GSX kommt für nur 29,90 Euro<br />

auf den heimischen PC, dafür sind alle FSX-Flughäfen<br />

freigeschaltet und kompatibel. Die Funktionen sind AES<br />

ähnlich, zahlreiche Servicefahrzeuge, Flugzeugtreppen<br />

und weitere Animationen nähern sich den Flugzeugen.<br />

über den ganzen Globus verteilt sind. So können wir<br />

detaillierte Berichte aus jeder Ecke der Welt anbieten,<br />

dies in höchster Qualität. Für neugierige Leser wird es<br />

eine vergünstigte Möglichkeit geben, beide <strong>Magazin</strong>e<br />

im Kombi-Abo zu bestellen und sich so rundum zu<br />

informieren, in beiden Sprachen. Die Sonderausgaben<br />

werden gemeinsam produziert und übersetzt werden.<br />

Die ersten Infos rund über die Übernahme finden Sie<br />

auf Seite 76. Die gemeinsame Redaktion wächst somit<br />

auf über 40 freiberufliche Redakteure an. Das Layout<br />

der Computer Pilot kommt wie gewohnt weiterhin aus<br />

den USA, ebenso die meisten Artikel, gedruckt werden<br />

beide <strong>Magazin</strong>e in Hessen (Deutschland).<br />

Mit dieser März-Ausgabe wurde auf einige<br />

Leserkritiken zum Thema „Layout“ reagiert und<br />

das <strong>Magazin</strong> übersichtlicher gestaltet. Die eigene<br />

Werbung ist nun im hinteren Teil zu finden, Anzeigen<br />

jeweils links und gut dosiert im Artikelbereich. Auf<br />

Hintergrundbilder in den Artikeln wurde verzichtet,<br />

um die Lesbarkeit zu verbessern. Die Bilder wurden<br />

aufgehellt und sind somit klarer zu erkennen, die<br />

Überschriften wurden vereinheitlicht.<br />

Marc Goergen<br />

Der direkte Draht: marc.g@flightm.com


Der Download!<br />

Der Interview!<br />

6<br />

20<br />

10 18<br />

<strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong><br />

Das Interview<br />

Happy Landings Frankfurt<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Editorial<br />

3: Flugsimulation weltweit<br />

Der neue Flugsimulator<br />

6: <strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong><br />

10: Das Interview<br />

Notams<br />

12: aeroflyFS auf MAC<br />

13: Qualitywings Avro/BAe<br />

14: German Airports 3<br />

15: DC-6 von Just <strong>Flight</strong><br />

16: Leserbriefe<br />

Szenerie<br />

34: Freeware: St Barth<br />

38: Egelsbach X - VIP vorausgesetzt<br />

46: Friedrichshafen X<br />

50: Blueprint New York JFK<br />

53: LatinVFR Miami Int. Airport<br />

58: Maastricht-Aachen X<br />

60: Freeware: EuroAirport Basel<br />

62: ORBX New Zealand<br />

Flugzeuge<br />

22: PMDG B 737 NGX mit Service Pack<br />

30: Carenado Piper Malibu Jetprop<br />

Tools<br />

66: Konkurrenz für AES:<br />

Ground Services X von FSDreamteam<br />

Service:<br />

42: Poster<br />

44: Abobestellung<br />

76: Das <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

übernimmt „Computer Pilot“<br />

80: Service und Impressum<br />

78: Best of Liste<br />

82: <strong>Vorschau</strong><br />

Wissen<br />

70: Ist der Flusipilot ein echter Pilot?<br />

72: Vom Computer ins Cockpit,<br />

mein Weg zur ATPL - Teil 1<br />

74: Virtuelles Bus-„Fliegen“<br />

Airbus Tutorial Part 5


Friedrichshafen X<br />

46<br />

Frankfurt-Egelsbach<br />

38<br />

PMDG B737 NGX<br />

22


<strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong> (ohne Simulator)<br />

Der Nachfolger, der keiner sein soll oder sein darf.<br />

Der neue Flugsimulator<br />

Wie sehr muss das Herz eines<br />

Hardcore-Simmers in diesen Tagen<br />

bluten? Hat <strong>Microsoft</strong> das weltbekannte<br />

Produkt <strong>Flight</strong> Simulator<br />

ermordet? Die Enttäuschung<br />

dürfte groß sein, der neue <strong>Flight</strong><br />

ist nicht das, was sich zahlreiche<br />

Fans erwartet haben. Als 2009 die<br />

Aces Studios geschlossen wurden,<br />

also das Studio, das jahrelang den<br />

<strong>Flight</strong> Simulator entwickelte, war<br />

das Erschrecken groß. <strong>Microsoft</strong><br />

suchte sich die Gamescom in Köln<br />

im Jahr 2011 aus, um den neuen<br />

<strong>Flight</strong> anzukündigen. Damals war<br />

selbst dem Seattler Konzern noch<br />

nicht wirklich bekannt, in welche<br />

Richtung sich die neue Simulation<br />

entwickeln würde. Jetzt, am 29.<br />

Februar 2012, liegen die Karten auf<br />

dem Tisch. Wer den 1 Gigabyte<br />

großen Download wagt, kann die<br />

Karten offenlegen. Die <strong>Flight</strong>! Redaktion<br />

fliegt bereits seit einigen<br />

Wochen mit der Betaversion des<br />

neuen <strong>Flight</strong>, des Produkts, das<br />

kein Nachfolger des <strong>Flight</strong> Simulator<br />

X sein soll.<br />

Das Produkt<br />

Mit dem <strong>Flight</strong> kommt ein ganz<br />

neues Produkt auf die heimischen<br />

Festplatten, der Vergleich mit dem<br />

FSX wäre unnötig, da es sich um<br />

den kleinen Bruder des bekannten<br />

Flugsimulators handelt, den verspielten<br />

Bruder. Das Produkt an<br />

sich zielt ganz klar auf neue Märkte<br />

ab. <strong>Microsoft</strong> nennt mögliche<br />

Downloadzahlen in einer Höhe<br />

von zwanzig Millionen Benutzern,<br />

erklärte jedoch gleichzeitig, dass<br />

ein Hardcore-Produkt lediglich<br />

zwei Millionen erreichen könnte.<br />

Mit dem neuen Free-to-play will<br />

man ganz klar am aktuell schnell<br />

wachsenden Markt der Mikrobezahlungen<br />

in Onlinegames teilnehmen.<br />

Laut <strong>Microsoft</strong>-Statistiken<br />

spielen in den Vereinigten Staaten<br />

über 80 Prozent der PC-Benutzer<br />

solche Spiele – ein riesiger Markt,<br />

denn im Durchschnitt werden von<br />

den einzelnen Spielern auf Facebook<br />

monatlich 29 Dollar für Spiele<br />

ausgegeben. An dem Simulator<br />

arbeiten 50 Mitarbeiter aus dem<br />

<strong>Microsoft</strong> Games Studio, ein Drittel<br />

der Entwickler war bereits im<br />

Dienst bei den Aces Studios.<br />

Die Fakten<br />

Der Download kommt kostenlos<br />

und umfasst etwa 1 Gigabyte, beinhaltet<br />

sind zwei Flugzeuge, die<br />

Hauptinsel von Hawaii, und das<br />

war’s auch schon. Für die erste Erweiterung,<br />

welche sieben weitere<br />

Inseln beinhaltet, sowie ein neues<br />

Flugzeug und weitere Missionen<br />

verlangt das beinhaltete „Marketplace“<br />

20 US-Dollar – ein recht stolzer<br />

Preis und nicht wirklich günstiger<br />

als die aktuellen Add-ons für<br />

den FSX.<br />

Viel kann der neue <strong>Flight</strong> leider<br />

nicht, vergessen wurde ein ATC-<br />

Service, somit die Flugkontrolle,<br />

von dem AI-Traffic ist gar keine<br />

6 <strong>Flight</strong>!<br />

Bilder: <strong>Microsoft</strong> Games


Community<br />

Erfahrung, jedoch nach einer<br />

Woche recht langweilig, wo ist der<br />

Rest der Welt?<br />

FLIGHT!<br />

Rede und das reale Wetter muss<br />

man sich selbst zusammenbauen,<br />

denn eine solche Funktion gibt es<br />

nicht. Allgemein sind die Wettereinstellungen<br />

sehr knapp gehalten,<br />

viele Einstellungsmöglichkeiten<br />

sind nicht da. Die vorhandenen Einstellungen<br />

wirken zu jedem Monat<br />

sehr gut umgesetzt, die Grafik kann<br />

sich sehen lassen, dem <strong>Flight</strong> wurde<br />

eine Schönheits-OP verpasst,<br />

jetzt sieht er hübsch aus und liegt<br />

dort zumindest vor seinem großen<br />

Bruder FSX. Die Küstenlinien sind<br />

sehr angenehm und realistisch gestaltet,<br />

die einzige Hawaii-Insel ist<br />

sehr detailliert umgesetzt, jedoch<br />

nicht vergleichbar mit Inselerweiterungen,<br />

die man für den großen<br />

Bruder kennt. Die vier Jahreszeiten<br />

können ausgewählt werden<br />

und sogar die Uhrzeit kann der<br />

Pilot einstellen. Ein Sonnenuntergang<br />

auf Hawaii ist eine sehr nette<br />

Die Games Studios fanden eine nette<br />

Umschreibung dafür, warum gerade<br />

Hawaii: Weil dort Berge, Vulkane,<br />

Strände, Wälder zu finden<br />

seien, also viel Abwechslung. Das<br />

ist also der angebliche Grund dafür,<br />

warum zuerst dieser US-Bundesstaat<br />

umgesetzt wurde.<br />

Die Flugzeuge<br />

Mit der kostenlosen Version kommen<br />

die Icon A5 und die Boeing<br />

Stearman – eine recht beschränkte<br />

Auswahl. Auf unsere Frage, wann<br />

die Airliner (Airbus, Boeing …)<br />

zum Download bereitstehen werden,<br />

erhielten wir nur Schweigen<br />

als Antwort. Ist hier etwa gar nicht<br />

geplant die Dickschiffe zu integrieren?<br />

Nach der Veröffentlichung der<br />

kostenlosen Downloadversion sollen<br />

weitere Flugzeuge folgen, diese<br />

werden im Marketplace gegen<br />

Bares oder Punkte erhältlich sein,<br />

bis auf weiteres jedoch nur kleinere<br />

oder Oldtimer-Modelle.<br />

Verwaltet werden alle Flugzeuge in<br />

dem neuen Hangar, dieser wurde<br />

wie alle Menüs sehr schlicht und<br />

einfach gehalten. Für Anfänger sicherlich<br />

eine gute Idee. Um einen<br />

Flug zu erstellen, braucht man nicht<br />

mal mehr eine Minute, alles ist sehr<br />

einfach zu verstehen und schnell<br />

eingestellt. Treibstoff und Zuladung<br />

können ebenfalls bestimmt<br />

werden, also wenigstens eine Einstellungsmöglichkeit.<br />

Flugdaten,<br />

aktuelle Karten – all dies bleiben<br />

Träume des kleinen Bruders.<br />

www.flightm.com 7


Download: www.flight-download.d<br />

Die 2D-Panels sucht man vergeblich,<br />

die Flugzeuge verfügen nur<br />

über die neuen 3D-Cockpits, die<br />

indes recht gut umgesetzt wurden.<br />

Klar ausgeschlossen und das zum<br />

ersten Mal in der <strong>Flight</strong>-Simulator-<br />

Geschichte, dass die FS9- und FSX-<br />

Produkte mit dem neuen Flugsimulator<br />

kompatibel sein werden. Es<br />

gibt keinen (legalen) Weg, die bereits<br />

gekauften Add-ons im <strong>Flight</strong><br />

zu verwenden.<br />

Die Leistung<br />

Ein normaler FSX-Rechner kann<br />

mit dem neuen <strong>Flight</strong> beruhigt mit<br />

fast allen Details, also mit allen<br />

Reglern auf rechts, fliegen. Die Entwickler<br />

haben einen großen Sprung<br />

in Sachen Rechnerleistung hingelegt.<br />

Auf den zweiten Blick sieht das<br />

jedoch ganz anders aus. Was sollen<br />

eine Insel und ein kleiner Flieger<br />

schon groß an Rechenleistung<br />

verbrauchen? Einzig die Wolken<br />

und die paar Gebäude könnten die<br />

Frames in den Keller ziehen. Der<br />

fehlende ATC- und AI-Traffic ist<br />

keine Gefahr für die Leistung, dies<br />

hilft dem <strong>Flight</strong> sofort mit mehreren<br />

Frames auf. Der kleine Bruder<br />

ist derart abgespeckt, dass er selbst<br />

auf alten Laptops noch läuft, wenn<br />

auch mit nur mittlerer Einstellung.<br />

Selbst Windows-XP-, Vista- und natürlich<br />

Windows-7-Rechner werden<br />

den neuen <strong>Flight</strong> vertragen, der mit<br />

all diesen Betriebssystemen kompatibel<br />

sein soll. Richtig zuhause<br />

wird der Kleine sich dann auf dem<br />

Windows 8 fühlen, den Weg findet<br />

er auch auf die zahlreichen Tablets,<br />

die mit dem neuen System angekündigt<br />

wurden. Der Verkaufsstart<br />

soll im vierten Quartal 2012 eingeläutet<br />

werden, die erste Version<br />

wurde der Presse am 29. Februar in<br />

Barcelona präsentiert.<br />

Das Hardware-Cockpit<br />

Alles, was über einen USB-Anschluss<br />

verfügt, kann mit dem<br />

<strong>Flight</strong> verbunden werden; <strong>Microsoft</strong><br />

verspricht mit einem eingebauten<br />

Modul jeden Controller zu<br />

erkennen. In der Redaktion haben<br />

wir dies mit Saitek-Produkten getestet<br />

und es gelang uns recht fix den<br />

X52 zu konfigurieren. Sehr gewöhnungsbedürftig<br />

ist das Fliegen via<br />

Maus, eine umworbene Funktion,<br />

mit der <strong>Microsoft</strong> die Anfänger für<br />

das „Spiel“ begeistern will. Für einen<br />

Rundflug auf Hawaii reicht die<br />

Maus eh aus, allgemein taugt der<br />

<strong>Flight</strong> aber noch nicht, um präzise<br />

zu fliegen.<br />

Windows Live<br />

Alles in dem <strong>Flight</strong> funktioniert<br />

via Windows Live, die neuen Bemalungen,<br />

Szenerien, Flugzeuge,<br />

einfach alles will „Mami“ <strong>Microsoft</strong><br />

von seinen Kunden wissen und<br />

muss von der Mutter auch brav<br />

freigegeben werden, wenn das nötige<br />

Taschengeld vorhanden ist. Mit<br />

Live wurde der Multiplayer-Modus<br />

vereinfacht, bis zu 16 Piloten können<br />

gemeinsam fliegen und unterschiedliche<br />

Missionen absolvieren.<br />

Die „Räume“ werden sehr einfach<br />

zu betreten sein, der eigene Status<br />

kann auch auf anderen Plattformen<br />

angezeigt werden, dies soll Freunde<br />

auf das neue Hobby aufmerksam<br />

machen. Sollten die zwanzig Millionen<br />

Piloten erreicht werden, dürften<br />

die Server schwitzen. Eine Integration<br />

von IVAO oder VATSIM ist<br />

nicht vorgesehen, wie auch, wenn<br />

man nicht einmal den normalen<br />

ATC eingebaut hat? Der kleine Bruder<br />

spielt in einer anderen, tieferen<br />

Liga als der FSX, was das Thema<br />

Fluglotsten betrifft, wenn auch<br />

der Multiplayer-Modus vereinfacht<br />

wurde.<br />

Die Missionen sollen (laut Aussage<br />

von <strong>Microsoft</strong>) täglich aktualisiert<br />

und erweitert werden, damit die<br />

Millionen Piloten das Interesse an<br />

ihrer PC-Maus nicht verlieren. In<br />

den nächsten Monaten will man<br />

die „Franchise“-Marke <strong>Flight</strong> noch<br />

weiter ausbauen und auf anderen<br />

Plattformen anbieten, jedoch mit<br />

8 <strong>Flight</strong>!


e ¦ Code: <strong>Flight</strong>0312<br />

dem klaren Hinweis, dass Windows<br />

nach wie vor die weltweit am<br />

weitesten verbreitete Plattform ist.<br />

Die Zukunft<br />

In der Regel werden auch kleine<br />

Brüder irgendwann erwachsen, lernen<br />

viel vom großen Bruder, und<br />

das sollte man dem <strong>Flight</strong> wünschen.<br />

Die aktuellen Informationen<br />

deuten jedoch klar darauf hin, dass<br />

der Kleine eine andere Berufswahl<br />

vorgesehen hat, es scheint so, als<br />

wäre er veranlagt irgendwann im<br />

Zirkus zu arbeiten und die Besucher<br />

mit flachen Witzen und Aktionen<br />

zu unterhalten, jedoch teure<br />

Eintrittskarten zu verkaufen, während<br />

sich sein großer Bruder eher<br />

für die Laufbahn als Kapitän an<br />

Bord eines Dickschiffs über dem<br />

Atlantik interessiert.<br />

Die Flugzeugmodelle im <strong>Flight</strong><br />

wurden vom Aufbau her total neu<br />

entworfen und gestaltet, dies soll<br />

in Zukunft die Zeit für Neuentwicklungen<br />

verkürzen. Die Frage,<br />

ob ein <strong>Flight</strong> überhaupt ein detailliertes<br />

Flugzeug verträgt, wurde<br />

nicht beantwortet, allgemein sind<br />

sehr viele Fragen offen und es fühlt<br />

sich an, als wären die rund zwei<br />

Millionen Kunden an Hardcore-<br />

Simmern den neuen <strong>Microsoft</strong><br />

Games Studios nicht mehr wichtig<br />

genug. Man will mit den „Großen“<br />

tanzen und ein Millionenpublikum<br />

unterhalten, weltweit.<br />

Sieht man den neuen <strong>Flight</strong> als<br />

Teil der <strong>Microsoft</strong>-Produktfamilie,<br />

macht er durchaus Sinn. Er ermöglicht<br />

die Flugsimulator-Gemeinschaft<br />

in den nächsten Jahren<br />

auszubauen, neue Fans anzulocken.<br />

Neugierige Piloten, die erste<br />

Erfahrungen im <strong>Flight</strong> sammeln<br />

und Lust am Hobby bekommen,<br />

werden später auf den <strong>Flight</strong> Simulator<br />

X umsteigen. Kombiniert<br />

man beide Produkte, hat man eine<br />

optimale Marktsituation, vor allem<br />

da der FSX aktuell sehr günstig im<br />

Handel erhältlich ist. Die Chance<br />

der Flugsimulation ist 2012 gegeben:<br />

viele Simulatoren, zahlreiche<br />

ausgereifte Add-ons – eine sehr<br />

glückliche Situation für unser Hobby.<br />

Einen bitteren Nachgeschmack<br />

hat indesssen der Ausschluss von<br />

Drittanbietern im neuen <strong>Microsoft</strong><br />

<strong>Flight</strong>, die Entwickler wie PMDG,<br />

ORBX, Sim-Wings dürfen nicht<br />

ins Marketplace, noch nicht. Somit<br />

bleibt der FSX eine sichere Bank für<br />

alle Entwickler, er hat jetzt das nötige<br />

Verkaufspotenzial, ausgereifte<br />

Add-ons und fliegt sehr gut mit<br />

einem aktuellen PC. Der <strong>Flight</strong> ist<br />

sicherlich einen Download wert:<br />

einfach mal anschauen, was die aktuelle<br />

Technik an Grafik hergibt.<br />

Die Funktionen sind jedoch zu sehr<br />

beschränkt, um sich länger für den<br />

Simulator zu interessieren; da er<br />

kostenlos daherkommt, verliert<br />

man mit dem Download kein Geld<br />

und das Risiko ist sehr überschaubar.<br />

Freeware kommt halt auch mal<br />

in schlechter Qualität daher. Vielleicht<br />

schaut sich <strong>Microsoft</strong> ja die<br />

X-Plane-Strategie ab und wird auch<br />

erst mit ein paar Updates oder gar<br />

einer globalen Version gut.<br />

Marc Goergen<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 9


Das Interview<br />

mit <strong>Flight</strong> Executive Producer Joshua Howard<br />

Der neue Flugsimulator<br />

Die Kollegen haben den Executive<br />

Producer Joshua Howard in Seattle<br />

interviewt, die <strong>Flight</strong>! Redaktion<br />

hat die Aussagen in Kooperation<br />

mit der Seattle Times übersetzt.<br />

Die Fragen stellte Brier Dudley.<br />

F: Gaming auf Windows scheint<br />

etwas schwächer geworden zu<br />

sein, vielleicht weil die ganze<br />

Aufmerksamkeit der XBox<br />

geschenkt wurde. Ist der <strong>Flight</strong> ein<br />

Zeichen dafür, dass das Windows<br />

Game Team wieder zurück ist,<br />

speziell mit dem neuen<br />

Windows 8?<br />

A: Ein paar Leute in meinem Team<br />

werden sagen, Spiele auf Windows<br />

sind nicht mehr das, was sie mal<br />

waren. Man vergisst leicht, dass<br />

dies die größte Spieleplattform<br />

überhaupt ist. Für mich ist es so,<br />

dass der PC die erfolgreichste und<br />

größte Spieleplattform ist, denn das<br />

Spielen an sich wurde sehr populär<br />

– 75 Millionen Menschen spielen<br />

Facebook-Spiele der einen oder<br />

anderen Art und das alles auf dem<br />

Computer. Dies geschah weder<br />

auf einer Konsole noch auf einer<br />

geschlossenen mobilen Plattform.<br />

Ich denke, das Spielen auf dem PC<br />

ist sehr lebendig, hervorragend in<br />

vielen verschiedenen fantastischen<br />

Gründen. Es ist noch immer<br />

dort, wo das Herz der Innovation<br />

schlägt.<br />

F: Hat <strong>Flight</strong> die Absicht, den<br />

Online Service zu umwerben,<br />

damit mehr Leute mit dem<br />

<strong>Microsoft</strong>s Online Service<br />

vertraut werden?<br />

A: Ich denke, dies bezieht sich<br />

darauf eine Lizenz aufzufrischen,<br />

wo wir immer wussten diese ist<br />

erfolgreich. Ich denke auch, dass<br />

<strong>Microsoft</strong>s Studio damit sagen<br />

will „Ich möchte dieses neue<br />

Standbein haben“. Vielleicht weil<br />

der Großteil der Organisation<br />

auf die Konsole fokussierte. Man<br />

muss die PC-Seite befragen, um<br />

etwas experimenteller zu sein.<br />

Ich genieße diese Chance und das<br />

Team kam leicht damit zu Recht.<br />

Wir könnten nicht die Hälfte<br />

davon für eine Konsole entwickeln.<br />

Dies ist eindeutig ein PC-Spiel und<br />

wir sind sehr stolz darauf.<br />

F: Entwickelt Ihr Studio nur dieses<br />

Produkt?<br />

A: Ich denke, dies ist eine Gruppe<br />

von Leuten, welche damit<br />

fortfahren Flugerlebnisse zu<br />

veröffentlichen. Dort sind wir jetzt<br />

gerade.<br />

F: Sobald Sie die neuen Standbeine<br />

haben, wollen Sie diese<br />

weiterausbauen?<br />

A: Es gibt eine Menge wirklich<br />

coole und aufregende Plattformen<br />

am Horizont. Ich freue mich<br />

darauf Ihnen mitzuteilen wie wir<br />

den <strong>Flight</strong> in diese aufregende<br />

Plattformen hineinbringen.<br />

F: Vielleicht auch auf Tablets und<br />

anderen Geräten, welche unter<br />

Windows laufen?<br />

A: Es könnte vielleicht auch noch<br />

weiter gehen. Als eigene Abteilung<br />

organisieren wir nicht mehr<br />

andere Spiele oder Konsolen. Unser<br />

Team ist vollkommen konzentriert<br />

auf den <strong>Flight</strong>.<br />

F: Es macht doch bestimmt Sinn,<br />

dass Ihre Spiele auf den neuen<br />

Formen des PCs funktionieren<br />

könnten, welche unter Windows<br />

laufen, wie Tablets oder Fernseher<br />

– die „Drei Bildschirme und ein<br />

Cloud-Dienst“?<br />

A: Bestimmt. Ich glaube an<br />

Krabbeln, Gehen, Laufen. Wir sind<br />

dabei eine Lizenz aufzufrischen,<br />

was wir aber gut machen wollen.<br />

Dafür nahmen wir die Zeit und<br />

Energie.<br />

F: Warum brauchte <strong>Microsoft</strong> so<br />

lange, um zu verbesserten MMO-<br />

Spielen zurückzukehren?<br />

A: Man bringt nicht einfach ein<br />

Spiel auf den Markt, bis man denkt,<br />

das Spiel wäre erfolgreich. Es war<br />

recht aufregend zu sehen, dass<br />

<strong>Microsoft</strong>, anstatt diese Fehler<br />

zu beheben, mit dem Kinect-<br />

Programm startete. Ich denke,<br />

<strong>Microsoft</strong> hat einfach seine Energie<br />

für etwas anderes verwendet.<br />

Übersetzung: Laurenz Patocka


FLIGHT!<br />

Community<br />

F: Wird das Spiel als Boxprodukt<br />

im Einzelhandel verkauft?<br />

A: Vielleicht demnächst, in<br />

der Zukunft, aber momentan<br />

verkaufen wir alles nur online.<br />

Einzelverkauf ist nicht das,<br />

worüber wir momentan<br />

nachdenken.<br />

F: Wird der Titel mit neuer PC<br />

Hardware vorinstalliert sein?<br />

A: Wahrscheinlich.<br />

F: Wird dies ein Teil der Spieleserie<br />

inkludiert mit Windows 8 sein?<br />

A: Wahrscheinlich nicht. Wir<br />

trennen dies – das eine ist ein<br />

Betriebssystem und das andere ein<br />

Spiel.<br />

F: Kann man dies mit<br />

verschiedenen Gesten<br />

kontrollieren, zum Beispiel wenn<br />

man den Kinect-Sensor anschließt?<br />

A: Wir reden noch nicht über<br />

Kinect-Support zu diesem<br />

Zeitpunkt, aber wer weiß.<br />

F: Es scheint so, als wäre der<br />

Kompromiss, - kleinere Gebiete,<br />

detaillierter zu gestalten und im<br />

Simulator zu entdecken – ist das<br />

der Ausgleich für den Wegfall der<br />

weltweiten Szenerie, die im „<strong>Flight</strong><br />

Simulator“ zu finden war?<br />

A: Fliegen für Nicht-Hardcore-<br />

Simmer weltweit ist nicht so<br />

interessant, wenn es nicht viel zu<br />

sehen oder zu machen gibt.<br />

F: Es scheint, als gäbe es eines<br />

Tages eine mobile Version?<br />

A: Wir werden wahrscheinlich<br />

andere Sachen entwickeln<br />

in Zukunft, aber momentan<br />

reden wir hauptsächlich über<br />

die PC-Version von <strong>Flight</strong>. Ich<br />

denke <strong>Flight</strong> hat noch viele<br />

Möglichkeiten. Dies ist eine<br />

Lizenz, welche für weitere Jahre<br />

leben wird. Dafür werden wir alle<br />

Gelegenheiten ausnutzen, welche<br />

auf uns zukommen, egal ob mobil,<br />

ein neues operatives System oder<br />

neue Hardware. Es gibt eine<br />

Menge dort draußen und ich<br />

denke, <strong>Flight</strong> wird einmal ein Teil<br />

davon werden.<br />

F: Wird <strong>Flight</strong> mehr Geld<br />

einbringen als <strong>Microsoft</strong>s „Gears<br />

of War“?<br />

A: Ich denke, auf längere Zeiten<br />

wird diese Lizenz mehr Geld<br />

machen als „Gears of War“, was<br />

aber nicht heißt, dass dieses<br />

Spiel schlecht ist, ich finde es<br />

großartig. <strong>Flight</strong> ist einer der<br />

Evergreenlizenzen in Sache<br />

Unterhaltung und wird noch<br />

weitere dreißig Jahre leben.<br />

Das Video „hinter den Kulissen“<br />

finden sie auf www.flightm.de<br />

www.flightm.com 11


Die Avro von Qualityw<br />

Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Allgemeine NEWS<br />

aeroflyFS - die MAC-Version<br />

D ie Experten für Flugsimulatoren aus Schramberg<br />

im Schwarzwald präsentieren pünktlich<br />

zur AERO in Friedrichshafen und INTERMO-<br />

DELLBAU in Dortmund die MAC‐Version des aeroflyFS<br />

und eine internationale Ausführung des neuen<br />

Flugsimulators mit gedruckter Anleitung in englischer<br />

Sprache.<br />

Die Auslieferung der Mac‐Version erfolgt<br />

am 12. März 2012. Ab sofort kann die Mac‐<br />

Version über den IKARUS‐Internet‐Shop vorbestellt<br />

werden. Die 500. und 1000. Vorbestellung<br />

gewinnt je ein Dragstair RTR<br />

Race‐Hovercraft im Wert von 159,‐ Euro!<br />

An den Messeständen auf der AERO und INTER-<br />

MODELLBAU werden alle Messebesucher die Möglichkeit<br />

haben, den neuen Flugsimulator mit seiner<br />

fantastischen Grafik und realistischen Flugphysik selbst<br />

auszuprobieren. Lieferumfang: 2 DVDs mit ausführlicher,<br />

20‐seitiger Anleitung. Zur Steuerung über jeden<br />

handelsüblichen Joystick, Maus, Mousepad,<br />

Game‐Commander oder Tastatur.<br />

www.aeroflyfs.com<br />

Anzeige:<br />

Der Anflug beginnt mit einer leicht<br />

auf März, weil große Teile vom VNAV<br />

miert wurden um ein besseres Verhalt<br />

Parallel wird an der FSX-Version gear<br />

ser Strategie soll diese nicht zu lange<br />

lassen. Die Veröffentlichung der FS<br />

gleichzeitig das ServicePack 1 entha<br />

Modell wird nativ sein und viele Bem<br />

auch als hochauflösende „QWHDT Te<br />

und natürlich Bump- und Specmaps. F<br />

beitet das Team im Moment viel am H<br />

Livery / Load Manager und dem Insta<br />

hatte in der Dezember Ausgabe 2011 ei<br />

Blick auf die Beta-Version der Avro/BA<br />

den nächsten Monaten werden wir un<br />

Version umschauen.<br />

www.qwsim.com


ings setzt zum Anflug<br />

en Verspätung<br />

neu programen<br />

zu erzielen.<br />

beitet, mit dieauf<br />

sich warten<br />

X-Version wird<br />

lten. Das FSXalungen<br />

wird’s<br />

xturen“ geben,<br />

ür den rest arandbuch,<br />

dem<br />

ller. Die <strong>Flight</strong>!<br />

nen exklusiven<br />

e geworfen. In<br />

s in der finalen<br />

Viva Italia - Milano Linate X<br />

Gianni Mantellini, welcher bereits Neapel als Freeware<br />

entworfen hatte, begibt sich nun an den Entwicklertisch<br />

und arbeitet an seiner ersten Payware.<br />

Diese wird der italienische Flughafen in Mailand<br />

sein. Mailand etablierte sich als Modehauptstadt Italiens<br />

und wird heute als Ziel vieler Geschäftsreisenden<br />

angeflogen. Umsetzen wird er den Airport der Modehauptstadt<br />

für den <strong>Flight</strong> Simulator X, FS9 und Prepar3D.<br />

Welcher Publisher sich der Sache annehmen<br />

wird, wird noch unter strengen Verschluss gehalten.<br />

DIE MEIST VERKAUFTE SOFTWARE<br />

www.simmarket.com<br />

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die TOP 5<br />

FSX Szenerien<br />

FRIEDRICHSHAFEN X<br />

Entwickler: German Airports Team<br />

Preis: 14,95 Euro<br />

Review: März 2012<br />

Note: Hervorragend<br />

KRAKOW BALICE EPKK 2012 FSX<br />

Entwickler: DRZEWIECKI DESIGN<br />

Preis: 20 Euro<br />

Review: Februar 2012<br />

Note: 8,4 ¦ sehr gut<br />

MIAMI INTERNATIONAL AIRPORT<br />

Entwickler: LATINVFR<br />

Preis: 24,98<br />

Review: März 2012<br />

Note: 5,9¦ Mangelhaft<br />

MILANO MALPENSA LIMC<br />

Entwickler: Sim Giants<br />

Preis: 10,92 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

CANARY ISLANDS GOLD EDITION<br />

Entwickler: Sim Giants<br />

Preis: 16,64 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

FSX Flugzeuge<br />

C-27J SPARTAN<br />

Entwickler: Iris Platinum<br />

Preis: 9,52 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

PA46T MALIBU JETPROP HD SERIES FSX<br />

Entwickler: Carenado<br />

Preis: 35,11 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

BELL 222 FSX SP2<br />

Entwickler: Cera<br />

Preis: 27,95 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

Bronco X<br />

Entwickler: Aerosoft<br />

Preis: 29,96 Euro<br />

Review: April 2012<br />

Note: -<br />

A-10A WARTHOG<br />

Entwickler: Iris Platinum<br />

Preis: 9,52 Euro<br />

Review: folgt<br />

Note: -


Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Krakau im FSX –<br />

Nahe an der Realität<br />

Die <strong>Flight</strong>! Redaktion sucht weitere Redakteure,<br />

Bewerbung: redaktion@flightm.com<br />

Die Polen machen´s vor. Der von Drzewiecki Design<br />

erstellte Airport Krakau unweit der Stadt, hat<br />

enormes Potenzial welches umwerfend umgesetzt<br />

wurde und echt andere Payware Add-ons nur so vor<br />

Neid erblassen lassen kann. Auf den Screenshots ist es<br />

schon ersichtlich, die extreme Liebe zum Detail.<br />

So zum Beispiel wurde nicht nur der Flughafen, sondern<br />

auch die ganze Umgebung mitsamt der Stadt<br />

Krakau miteinbezogen. Anhand von Luftbildern<br />

wurden Gebäude gesetzt und eingefügt. Echt bemerkenswert<br />

ist die gelungene Atmosphäre und die<br />

Beleuchtung. Zu erstem sei gesagt, dass ein belebter<br />

Verkehr rund um den Flughafen herrscht und auch<br />

am Flugfeld schon Bodenpersonal und Passagiere bereitstehen.<br />

Die gesamte Beleuchtung des Areals, sowie der tollen<br />

und realen Vorfeldbeleuchtung wurde überragend<br />

umgesetzt. Gebäude außerhalb des Flughafenareals,<br />

Kirchen, Dome oder Sehenswürdigkeiten, werden<br />

genauso beleuchtet. Es sucht einfach seinesgleichen.<br />

Tolle Atmosphäre, toller Airport! Was will der Flugsimulator-Pilot<br />

mehr?<br />

www.drzewiecki-design.net<br />

Die polnische Scenery-Schmiede arbeitet nun schon<br />

am nächsten Projekt. Diesmal geht´s außerhalb der<br />

polnischen Landesgrenze nach Übersee, Miami. Genauer<br />

gesagt in die Bezirke Miami Downtown, Miami<br />

Beach und Key Biscayn.<br />

Diese wurden mit einer eigenen Autogen-Szenerie<br />

überarbeitet und die Devise lautet eindeutig, Klotzen<br />

statt Kleckern. Die Gebäude, vor allem Hotels die in<br />

den Himmel ragen, wirken auf den ersten Blick imposant,<br />

am zweiten Blick erkennt man dann auch genau<br />

wo diese platziert worden sind, nämlich an genau der<br />

Stelle wo sie real auch stehen. Absolut überzeugend<br />

umgesetzt können sich die ersten Preview´s sehen<br />

lassen. Wir sind gespannt auf das fertige Produkt des<br />

polnischen Entwicklerteams und auf die FSX Version.<br />

Die erstellten <strong>Vorschau</strong>bilder sind in der FS9 Version,<br />

die ebenfalls umgesetzt wird, entstanden.<br />

German Airports 3 – <strong>Vorschau</strong>bilder<br />

aus Hamburg und Bremen<br />

Dass Aerosoft an einer Neuumsetzung und Aktualisierung<br />

der in die Tage gekommenen German Airports<br />

in der Serie 3 anhält ist kein Geheimnis mehr.<br />

Neu jedoch sind die ersten Bilder die uns Rainer Duda<br />

im Aerosoft-Forum präsentierte. Diese zeigen eine<br />

gravierende Veränderung zum Vorgänger, wie etwa<br />

neue Gebäude, eine 3D Approach-Beleuchtung und<br />

mehr Autogen rund um den Flughafen die zur Verwendung<br />

kommen. Zum Release kann es allerdings<br />

nicht mehr lange dauern. Doch Bilder sagen mehr als<br />

Tausend Worte.<br />

Die Produktbesprechung der Krakau-Szenerie finden<br />

Sie in der <strong>Flight</strong>! Ausgabe Februar 2012.


DC-6B Legends of <strong>Flight</strong> als<br />

Download erhältlich<br />

Die DC-6B aus dem Hause Just<strong>Flight</strong> präsentiert<br />

sich nun in voller Pracht für den heimischen FSX<br />

Flugsimulator-Piloten. So gilt die DC-6B als einer<br />

der ersten viermotorigen Flugzeuge die den Atlantik<br />

überquerten. Während des 2. Weltkriegs diente die<br />

DC6 als Transporter, darunter Personen, Güter jeglicher<br />

Art und Munitionstransporte. Die B Version<br />

wurde in der Nachkriegszeit entworfen und diente<br />

von nun an dem reinen zivilen Luftverkehr, darunter<br />

auch als Air-Force-One für den 33. amerikanischen<br />

Präsidenten, Harry S. Truman. Von den knapp über<br />

700 Stück gebauten Exemplaren der DC6, existieren<br />

leider nur noch sehr wenige, zumindest welche die<br />

Flugfähig sind. Einige davon fliegen sogar noch im<br />

regulären Flugdienst in Südamerika oder Afrika. Eine<br />

österreichische Getränkefirma kaufte eine dieser DC6<br />

an und verwandelte sie in ein echtes Prunkstück. Sie<br />

wurde komplett originalgetreu restauriert, überholt<br />

und wir bei Flugveranstaltungen geflogen, die restliche<br />

Zeit ist am Salzburger Flughafen im Hangar 7<br />

zu bestaunen.<br />

Natürlich hat Just <strong>Flight</strong> diese bekannte Version der<br />

Flying Bulls auch in ihr fertiges Produkt einfließen<br />

lassen, sowie zahlreiche weitere Bemalungen von<br />

Airlines rund um den Globus. Zudem bietet die Just-<br />

<strong>Flight</strong> DC-6B noch zahlreiche Zusatzanimationen<br />

wie z.b. animierte Bordstiegen ins Flugzeug oder<br />

Support-Fahrzeuge die zum Flugzeug fahren. Ein<br />

hochauflösendes virtuelles Cockpit ist genauso mit in<br />

der Umsetzung wie eine überzeugende Soundkulisse.<br />

Bei der Entwicklung unterstützten Just<strong>Flight</strong> echte<br />

DC6 Piloten, somit wurde auch das Thema Flugphysik<br />

penibelst ausgeklügelt und besticht durch eine<br />

wirklich realitätsnahe Steuerung. Mit dabei ist nicht<br />

nur die Passagiervariante DC-6B sondern auch ein<br />

Cargo-Modell, die mit den passenden Lackierungen<br />

versehen ist.<br />

Die DC-6B ist nun als Download für den FSX über<br />

Just<strong>Flight</strong> verfügbar. Das ausführliche Review veröffentlichen<br />

wir in der April-Ausgabe 2012 des<br />

<strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>s.


Termin-Update Stand: 21.02.2012 laufend aktualisiert auf: www.flightandfun.de<br />

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Tägliche M<br />

Finde <strong>Flight</strong>M super, jedoch sind v<br />

Screenshots extrem Dunkel und ma<br />

erkennt sehr wenig.<br />

Nette Grüße<br />

Michael Klanthe<br />

Max Maurer:<br />

Finde ich toll, den Jahrgang a<br />

für die Aboleser kostenlos herau<br />

Christoph Pichler:<br />

Ich finde das ein tolles Angebot,<br />

lässt sich Stauraum in den Schrä<br />

freimachen:-)<br />

Marcus:<br />

Ich finde microsoft flight nicht inte<br />

! man muss sich länder dazu kaufe<br />

usw.... Damit ist mal eben schnell<br />

teich fliegen erstmal nicht möglich.<br />

<strong>Microsoft</strong> hätte den simulator „spie<br />

simulator nicht mehr viel zu tun“ a<br />

pressen sollen und ganz normal ve<br />

sollen. Ich hab meinen fsx jetzt so w<br />

ein simulator sein sollte.. ich selber<br />

ständig im ivao netzwerk . ich find<br />

flight keine zukunft hat ! Hätte m<br />

einen echten simulator entwickelt<br />

real währe wie es nur geht würde<br />

800 Euro dafür bezahlen aber fli<br />

nichts für leute bei denen die simu<br />

ganz oben steht......schade eigend<br />

spaß beim „Spielen“<br />

lg


eldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

iele<br />

n<br />

Leserbriefe<br />

ls E-Paper<br />

s zu geben.<br />

so<br />

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l mit<br />

uf dvd<br />

rkaufen<br />

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fliege<br />

e das<br />

icrosoft<br />

der so<br />

ich sogar<br />

ght ist<br />

lation<br />

lich viel<br />

Sehr geehrtes <strong>Flight</strong>! Team,<br />

ich finde das <strong>Magazin</strong> mehr als gelungen,<br />

darum bin ich seit der aktuellen Ausgabe<br />

auf das Abo umgestiegen. Macht weiter<br />

so. Toll finde ich auch die Idee mit<br />

der kostenlosen Abgabe des kompletten<br />

Jahrgang 2011 als EPaper. Da ich seit<br />

ein paar Tagen einen EBook Reader<br />

besitze, kommt mir die Aktion gerade<br />

zum rechten Zeitpunkt. Ich werde nach<br />

dem Download den Reader gleich mit der<br />

<strong>Flight</strong>! 2011 füttern und anschließend<br />

ausgiebig darin schmökern. Vielen Dank<br />

dafür und viele Grüße an das komplette<br />

Team und einen besonderen Gruß an Urs<br />

Wildermuth. Wäre doch schön, wenn er<br />

wieder ein paar Fliegergeschichten auf<br />

Lager hätte und diese auch veröffentlichen<br />

könnte. Vielleicht in einer der nächsten<br />

Ausgaben oder gar in einem weiteren<br />

Buch.<br />

haj;<br />

Viele Grüße<br />

Martin Mahn<br />

Na dann<br />

Dirk Federmann:<br />

Trotz teilweise lustigen Schreibfehlern<br />

macht ihr eure Sache echt gut.<br />

Macht bitte weiter so!<br />

Walter Merkendorf :<br />

Die Szenerieabbildungen sind für meinen<br />

Geschmack alle zu dunkel dargestellt.<br />

Es könnte mehr Freeware-Artikel geben.<br />

Ansonsten gefällt mir das Heft ganz gut.!<br />

Ihr <strong>Magazin</strong> ist auf einem sehr guten<br />

Weg. Grundsätzlich finde ich Berichte<br />

über neue Flugzeuge wesentlich<br />

interessanter als über neue Szenerien :-)<br />

Gut fände ich auch, wenn weiterhin<br />

ausführlich über die Entwicklung von<br />

X-Plane und dem aeroflyFS berichtet<br />

würde.<br />

Christoph Schneider<br />

wollen wir mal hoffen das Herr Austin<br />

noch den ein oder anderen Kinken<br />

ausbügelt zum release. Bis dato ist das<br />

Handling leider mehr als umständlich,<br />

die Performance insbesondere bei hdr<br />

eher mäßig und das Autogen, Stichwort<br />

“plausibel World” sieht gerade in Europa<br />

aus als hätten wir einen Atomkrieg gehabt<br />

der 90Prozent aller Häuser vernichtet<br />

hätte. Dichte Bebauung ist bislang völlige<br />

Fehlanzeige. Außerdem sehen die default-<br />

Flieger mehr als bescheiden aus, zumindest<br />

ein 3d Cockpit sollte im Jahre 2012 wohl<br />

Standart sein. Das Handling erinnert<br />

bei den GA’s auch eher an eine wilde<br />

Achterbahn.<br />

Aber es gibt auch positives, die Engine<br />

sieht jetzt schon richtig gut aus, Wolken,<br />

Himmel etc liegen deutlich über fsx<br />

Niveau. Flüssiger läuft der Sim auch.<br />

Wollen wir hoffen dass der Rest auch noch<br />

wird!<br />

Kontakt: redaktion@<strong>Flight</strong>M.com<br />

Jan:<br />

Hab mich sehr gefreut, als ich die letzte<br />

Ausgabe in der Hand hatte. Da waren<br />

sehr viele für mich interesante Artikel<br />

drin. Aber nun ein klein bissel Kritik. Es<br />

war recht viel Text mit einem dunklen<br />

Hintergrund versehen (Bsp. Seite 25<br />

Kommentarbox). Das lässt sich schlecht<br />

lesen. Bitte die Hintergründe etwas heller<br />

wählen, auch wenn es nicht so schön<br />

aussieht. Kommt aber der Lesbarkeit<br />

zugute und die sollte ja primär sein.<br />

Ansonsten meiner Meinung nach eines der<br />

besten Ausgaben der letzten Zeit :)


Always Happy Landings in Frankfurt<br />

Vier Simulatoren in einer Halle<br />

In Frankfurt Nieder-Eschbach<br />

haben wir uns zu einem Besuch<br />

bei der Happy Landings <strong>Flight</strong>simulations<br />

GmbH angemeldet.<br />

Marc Goergen und ich treffen<br />

dort nach einer kurzen Fahrt vom<br />

Frankfurter Flughafen am frühen<br />

Vormittag ein. Wir werden in der<br />

etwa 450 qm großen Halle von den<br />

Unternehmern Rick Damm und<br />

Fabian Hildenbrand begrüßt, die<br />

diese Eventfirma im Herbst 2011<br />

eröffnet haben. Gleich neben dem<br />

Golfclub ist das Firmengebäude in<br />

der Heinrich-Lanz-Allee 10 leicht<br />

zu finden.<br />

Der Bau ist von seinen Dimensionen<br />

schon beachtlich, etwa sieben<br />

Meter hoch ist die Halle, auf<br />

zwei Ebenen sind vier Simulatoren<br />

untergebracht. Im Erdgeschoss stehen<br />

die beiden Verkehrsflugzeuge<br />

als Fixed-Base-Simulatoren (FBS).<br />

Die Treppe hinauf geht es zu den<br />

zwei F 16 Fighting-Falcon Kampfjets,<br />

die dort an den gegenüberliegenden<br />

Wänden aufgebaut sind.<br />

Nach sehr langer Zeit nehme ich<br />

mal wieder in einem Cockpit Platz,<br />

das zu einem Kampfjet gehört. Mitte<br />

der 80er Jahre hatte ich mal die<br />

Gelegenheit in einem Jet-Trainer,<br />

einer T 38 Talon, die in den USA<br />

zivil zugelassen war, zu fliegen.<br />

Die T 38 ist die zweisitzige Version<br />

der F 5 Freedom Fighter und<br />

so fliegt sie auch. Mit den zwei GE<br />

Triebwerken kann auch der Trainer<br />

Überschall fliegen.<br />

Hier sitze ich in einer F 16, im<br />

Original ab Block C/D digital FBW<br />

gesteuerten Spielzeug, mit dem<br />

man nicht allzuviel anfangen kann,<br />

da die meisten Systeme in dem FBS<br />

zwar schön grün leuchten, aber<br />

nicht funktionsfähig sind. Nach<br />

dem virtuellen Abschuss eines anderen<br />

Flugzeugs lande ich wieder<br />

und wende mich den Verkehrsflugzeugen<br />

zu. Ein netter Funflight-Simulator<br />

der für Abwechslung sorgt.<br />

Nun zu den richtigen Flugzeugen:<br />

Tatsächlich handelt es sich bei beiden<br />

Geräten um Simulatoren, die<br />

von Cockpitsonic konzipiert und<br />

gebaut wurden. Diese kenne ich ja<br />

schon von anderen Zentren, aber<br />

hier hat sich doch einiges getan.<br />

Fangen wir mit der B 737 an.<br />

Die Räume von Happy Landings in Frankfurt<br />

Das Cockpit ist wie üblich hinten<br />

offen, es steht eine Gruppe von<br />

Flugzeugsitzen für Zuschauer bereit.<br />

Der Bereich für Sicherungen<br />

der Stromversorgung hinter dem<br />

Copiloten Sitz ist nicht verbaut,<br />

ebenfalls sind die richtigen Jumpseats<br />

nicht eingebaut. Dem Zuschauer<br />

bietet sich so natürlich eine<br />

Menge Platz. In der originalen B<br />

737 muss man sich ganz schön winden,<br />

um auf den Sitz zu kommen.<br />

Hier sind die Cockpitsitze für Copilot<br />

und Kommandant zwar wie<br />

bei dem Vorbild auf Schienen aufgebaut,<br />

diese fahren jedoch nicht<br />

nach hinten außen, so dass man<br />

sich jeweils von der Außenseite auf<br />

den Sitzplatz schieben muss. Die<br />

Sitzverstellungshebel sind nicht<br />

Boeing-typisch angeordnet, so dass<br />

auch ein realer Pilot mit mehr als<br />

3000 Stunden auf der 737 diese Verstellungseinrichtung<br />

erst erlernen<br />

muss.<br />

18 <strong>Flight</strong>!


HERVORRAGEND<br />

Im Test: Happy Landings Frankfurt<br />

Ausgabe: März 2012<br />

www.flightm.com<br />

Sonst ist das Cockpit schön durchmodelliert.<br />

Auch die Throttles<br />

machen inzwischen einen tollen<br />

stabilen Eindruck und die Stellmotoren<br />

des Autothrottle-Systems<br />

funktionieren auch recht gut. Dass<br />

die Seitenruderpedale einen zu<br />

kurzen Weg haben, stelle ich beim<br />

Rollen fest. Auch die Ruderwirkung<br />

ist nicht ganz ausreichend. Für<br />

einen Triebwerksausfall sind das<br />

nicht die besten Voraussetzungen,<br />

aber die Triebwerke sind gut gewartet<br />

und fallen nicht aus. Jedenfalls<br />

noch nicht beim Start. Ich habe natürlich<br />

vergessen, meinen heutigen<br />

Copiloten dem geneigten Leser<br />

vorzustellen. Andreas Schneider,<br />

ein junger Mann, der gerade nach<br />

dem ATPL ein A 320 Type Rating<br />

abgeschlossen hat und hier auch als<br />

Instructor tätig ist, begleitet mich<br />

auf dem virtuellen Weg von Hannover<br />

(HAJ) nach Frankfurt (FRA).<br />

Wir starten und drehen nach<br />

Süden, mit den Pedalen ist die Richtung<br />

am Boden schwer zu halten.<br />

Da muss noch etwas kalibriert werden,<br />

aber das ist ein Klacks. In etwa<br />

FL 100 stelle ich einen Motor aus.<br />

Ich möchte den Restart im Airstart-<br />

Envelope testen, das ging bei den<br />

bisher von mir getesteten 737 NGs,<br />

außer bei den Full-<strong>Flight</strong>-Simulatoren<br />

natürlich, noch nicht richtig.<br />

Und dies hat nichts zu tun mit der<br />

„low windmilling characteristic“<br />

des CFM-56-Triebwerks, sondern<br />

mit dem Programm. Aber hier, ich<br />

bin begeistert, spult das Triebwerk<br />

in Stellung „Air Start“ wieder hoch.<br />

Fuel Switch an und schwupps sind<br />

wir in Idle-Drehzahl. Das ging gut<br />

und deshalb geht es gleich zur Landung<br />

in FRA. Kurzes Briefing, zwei<br />

Checklisten und wir sind auf dem<br />

kurzen Final zur 25C, aber der Flieger<br />

will nicht auf dem ILS bleiben<br />

und ich muss das Gerät manuell auf<br />

die Bahn prügeln. Das wollen wir<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

Ein Blick von außen in die A 320<br />

www.flightm.com 19


Das Airbus Cockpit<br />

Marc Goergen und Sandra Lamm<br />

Kaffee und kann gleich von dem<br />

Bartresen schwärmen. Er ist aus<br />

Sichtbeton, U-förmig gebaut und<br />

kann eine Menge Gäste aufnehmen.<br />

Insgesamt ist dieser Raum<br />

mit seinem technischen Ambiente<br />

genau richtig für einen Event. Die<br />

Veranstalter werben mit bis zu 40<br />

Leuten, die Platz in der Halle finden.<br />

Ich glaube, es passen noch<br />

mehr hinein. Hier könnte man<br />

eine Fliegerfete feiern, etwas ganz<br />

Außergewöhnliches machen, der<br />

Raum ist einfach toll.<br />

web: www.happy-landings.org<br />

noch einmal testen und das Gerät<br />

wird abgestellt, inspiziert und noch<br />

einmal von den Kollegen geflogen.<br />

Nun kann auch der Autopilot dem<br />

ILS folgen. Bei den nächsten Versuchen<br />

zeigten sich die Triebwerke<br />

widerborstig beim Anlassen und es<br />

war ein Eingriff am Instructor Platz<br />

erforderlich, da sich Fehler in der<br />

Software zeigten.<br />

20 <strong>Flight</strong>!<br />

Nach den kleinen Korrekturen haben<br />

wir alle Spaß gehabt, das Gerät<br />

fliegt ziemlich genau wie eine<br />

737, lediglich die Auslenkkräfte am<br />

Yoke müssten auch etwas besser kalibriert<br />

werden. Um die Längsachse<br />

ist der Flieger zu weich, um die<br />

Querachse geht es ziemlich gut.<br />

An der Bar brauche ich jetzt einen<br />

Nun geht es zum Airbus A 320.<br />

Mein junger Kollege ist in seinem<br />

Element, schließlich hat er das<br />

gültige Type Rating und ich nicht.<br />

So einigen wir uns. Er fliegt und<br />

ich schalte und walte. In lockerem<br />

Fliegerenglisch sagt der Pilot-flying<br />

dazu: „I fly, you cry.“<br />

Wir fliegen zurück. Der am Boden<br />

festgeschraubte Airbus macht, was<br />

er soll, aber erst beim zweiten Versuch.<br />

Der erste Take-off- Versuch<br />

geht schief. Der Kollege zieht am<br />

Sidestick, nichts passiert. Ich drücke<br />

den Priority-Button und ziehe,<br />

nichts passiert. Der Techniker


FLIGHT!<br />

Community<br />

<strong>Flight</strong>! Gastautor Samuel Dickes im Cockpit der 737NG<br />

ers im Airbus-Cockpit<br />

konnte das Problem sofort finden<br />

und schnell reparieren. Jetzt, beim<br />

zweiten Versuch, läuft alles besser,<br />

wir fliegen gemütlich nach Hannover<br />

und kommen auf der 27R an.<br />

Unterwegs teste ich schnell noch<br />

die „Fly by wire“-Steuerung. Diese<br />

funktioniert zufriedenstellend. Die<br />

Modi „Alternate Law“ und „Direct<br />

Law“ können wegen der nicht programmierten<br />

Funktion nicht getestet<br />

werden. Dann finde ich noch<br />

Muße, die Rundumsicht zu betrachten.<br />

Diese gebogene Panoramasicht<br />

ist, genau wie bei der B 737<br />

einen Raum weiter, schön gemacht.<br />

Die glänzenden Schraubenköpfe<br />

werden demnächst noch versenkt<br />

und lackiert, dann ist alles toll.<br />

Der F16 Simulator<br />

Ich kann einen Besuch hier empfehlen,<br />

insbesondere mit einem<br />

Incentive-Paket macht das bestimmt<br />

Spaß, aber auch dem Einzelbesucher<br />

wird ein schöner<br />

Einblick in die Welt des Fliegens<br />

mit einem Verkehrsflugzeug geboten.<br />

Always „Happy Landings“<br />

wünsche ich.<br />

Sandra Lammers<br />

www.flightm.com 21


An der Grenze des Möglichen<br />

PMDG B 737 NGX mit Service Pack 1B<br />

Boeing 737 Next Generation<br />

Lange hat es gedauert, bis die von<br />

sehr vielen Simmern so sehr herbeigesehnte<br />

PMDG Boeing 737NG für<br />

den FSX störungsfrei in das Review<br />

kam.<br />

Als die erste Version bei der Verfasserin<br />

auf der Platte getestet wurde,<br />

war die Enttäuschung groß.<br />

Nun, nach vier Hotfixes und zwei<br />

Service Packs, wird ein neuer Versuch<br />

gestartet und endlich bin ich<br />

mit der Leistung hochzufrieden.<br />

PMDG hat ein Simulationspaket<br />

entwickelt, das einmal mehr<br />

Maßstäbe setzt und sowohl als Simulationsspiel,<br />

als auch als ernsthaftes<br />

Lernhilfsmittel Verwendung<br />

finden kann.<br />

Um die Spannung beim geschätzten<br />

Leser zu entladen, gleich mein<br />

Ergebnis: Ja, es ist ein großartiges<br />

Programm, es setzt neue Maßstäbe<br />

und es funktioniert nunmehr sehr<br />

zufriedenstellend.<br />

Der Rechner:<br />

Ein Kraftpaket sollte es schon sein,<br />

das dieses Modell für eine harmonische<br />

Abarbeitung der Simulation<br />

benötigt. Ich habe einen i7 der<br />

zweiten Generation 2600K mit 8<br />

GB Speicher und einer SSD-Platte<br />

für Betriebssystem, FSX und Addons<br />

verwendet. Als Grafikkarten<br />

sind eine NVIDEA 295 und eine<br />

GTX8400 eingebaut. Eine ruckelfreie<br />

Darstellung auf meiner Multimonitor-Einrichtung<br />

mit horizontal<br />

2 x 1920 x 1080 Bildpunkten<br />

im Fenstermodus über alle Monitore<br />

war erst nach einer Übertaktung<br />

des Prozessors auf 4,1 GHz<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: PMDG 737NGX<br />

Ausgabe: März 2012<br />

www.flightm.com<br />

möglich. Dies ist bei dem 2600K<br />

natürlich leicht durchzuführen, da<br />

es das BIOS (UEFI) durch den Turbomodus<br />

von ganz allein macht.<br />

Ebenfalls ist hier die Aufrüstung<br />

auf die neueste Generation der i7-<br />

Prozessoren eine Option. Diese<br />

habe ich mit dem neuen FLIGHT!-<br />

Rechner, der in Zusammenarbeit<br />

mit der Firma Arlt Computer entsteht,<br />

ebenfalls getestet.<br />

Das etwa 2.500 Euro teure Gerät<br />

verwendet unter anderem das neue<br />

ASUS-P9-Board mit dem LGA-<br />

2011-Sockel. Verbaut ist ein Intel-<br />

Prozessor 3930K, eine SSD von<br />

Cruzial und es besitzt 16 GB Speicher<br />

im Quad-Memory-Verbund.<br />

Als Grafikkarten arbeiten eine GTX<br />

580 Phantom und eine GTX520GT.<br />

Das Gerät wird mit einer kühlung<br />

Wassertemperiert.<br />

22 <strong>Flight</strong>!


Sandra Lammers<br />

war Lehrerin für ATPL und Sachverständige des LBA und<br />

anschließend viele Jahre als Kapitänin im Lufthansakonzern<br />

bis zum Ruhestand tätig.<br />

Review<br />

Ebenfalls wäre hier eine Übertaktung<br />

auf etwa 4,3 GHz eine Möglichkeit,<br />

die angedacht werden will.<br />

Auch hier geht eine Übertaktung<br />

bei dem 3930K bis auf 4,28 GHz<br />

leicht durch Selektion des Turbomodus<br />

im UEFI BIOS. Falls man<br />

eine Übertaktung vermeiden will,<br />

kann man natürlich auch den teureren<br />

Prozessor 3960K ordern.<br />

Alle diese Anforderungen sind natürlich<br />

nur erforderlich, wenn der<br />

FSX mit all seinen Optionen im<br />

Anzeigebereich auf Höchstleistung<br />

getrimmt wird. Wer damit leben<br />

kann, die „Regler“ in die Mitte zu<br />

stellen, kann auch mit langsameren<br />

Rechnern glücklich werden.<br />

Eine Grundvoraussetzung ist aller-<br />

dings die ausreichende Speicher-<br />

ausstattung. 8 GB sind hier wohl<br />

die erforderliche Mindestausstattung,<br />

6 GB bei Triple-Speicher auf<br />

einem EX-58-Board, das für die i7-<br />

Prozessoren der ersten Generation<br />

verwendet wird.<br />

Als Folge ist natürlich ein 64-Bit-<br />

Betriebssystem, damit der Speicher<br />

auch verwaltet werden kann, erforderlich.<br />

Alle Versuche mit weniger<br />

Speicherausstattung auf einem<br />

32-Bit-Betriebssystem endeten hier<br />

mit einem Absturz des Programms<br />

wegen Speichermangels. Auch<br />

PMDG gibt dies nunmehr in seinen<br />

Anforderungen auf der Herstellerwebsite<br />

an.<br />

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt<br />

sind, steht dem Spiel oder<br />

dem Training nichts mehr im Weg.<br />

Seit der Installation des SP1B gab<br />

es auch bei kompliziertesten Missionen<br />

keinen Absturz und kein<br />

Einfrieren mehr auf meinem<br />

System.<br />

Dies war ja der Hauptkritikpunkt,<br />

den ich bisher hatte. Was hilft die<br />

tollste Optik, wenn das Programm<br />

nicht störungsfrei läuft? Auch wenn<br />

ich die Lobeshymnen in den ausländischen<br />

Foren nicht unbedingt<br />

teile, hat sich die stetige Weiterarbeit<br />

des Herstellers nach dem etwas<br />

unglücklichen ersten Release<br />

gelohnt.<br />

Das Außenmodell:<br />

Bewertet wird hier natürlich nur<br />

das mitgelieferte Original, also die<br />

B 737-800/-900 in den Hausfarben.<br />

Die Qualität von Liveries anderer<br />

Hersteller kann ich hier nicht bewerten.<br />

Bezahlt wird das, was in<br />

der Schachtel ist, und das wird von<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 23


„Es ist vollbracht.“<br />

mir getestet. Aber es sind schon<br />

viele schöne Bemalungen vorhanden.<br />

Das Außenmodell ist sehr gelungen,<br />

Alle Details sind scharf dargestellt<br />

und komplex modelliert.<br />

Wenn die Trailing-Edge-Klappen<br />

ausgefahren sind, kann man die<br />

Einzelheiten der Aktuatoren und<br />

der Anschlagpunkte erkennen. Das<br />

Fahrwerk ist komplex ausgeführt,<br />

man glaubt, man könne die Belagstärke<br />

der Bremsbeläge erkennen.<br />

Alle äußeren Anbauten, wie Antennen,<br />

Fühler und Ansaug-/Abluftöffnungen<br />

sind korrekt modelliert.<br />

Die technische<br />

Komplexität:<br />

Das, was manche Leute als Systemtiefe<br />

bezeichnen, ist die Nachbildung<br />

der originalen Systemfunktion.<br />

Wenn also zum Beispiel eine<br />

elektrische Hydraulikpumpe eingeschaltet<br />

wird, muss der Stromverbrauch<br />

auf den originalen Wert<br />

ansteigen, am Overheadpanel abzulesen<br />

sein und die entsprechenden<br />

Ruder müssen kurz zucken, bis der<br />

Ausschlag der Position des entsprechenden<br />

Steuerorgans, hier dem<br />

Yoke, entspricht. Ebenfalls muss die<br />

entsprechende Warnleuchte ausgehen.<br />

Das Geräusch und die entsprechende<br />

Systemfunktion müssen natürlich<br />

auch vorhanden sein.<br />

Ich habe mir die Mühe gemacht, die<br />

technischen Systeme und die Manipulationsfolgen<br />

auf Ablaufvorgänge<br />

zu testen, und bin nach wie<br />

vor begeistert von der Detailtreue.<br />

Wenn ein elektrischer Verbraucher<br />

geschaltet wird, ergibt sich die folgerichtige<br />

Veränderung im Stromverbrauch.<br />

Wenn Systeme ausgeschaltet<br />

werden, funktionieren sie<br />

auch nicht mehr. Einige Systeme,<br />

wie das Notausfahren des Fahrwerks,<br />

konnte ich nicht testen, da<br />

die Seilzüge dafür nicht modelliert<br />

sind, auch die Bodenklappe ist nicht<br />

vorhanden.<br />

Das eingebaute FMS ist das typische<br />

Boeing-FMS, das fein durch programmiert<br />

ist und in der Simulation<br />

einige zusätzliche Funktionen<br />

besitzt, die ein echtes FMS natürlich<br />

24 <strong>Flight</strong>!


Die Texturkünstler von McPhat verschönern die<br />

PMDG mit hochwertigen Texturen<br />

nicht hat. Über diese Zusätze kann<br />

man lange philosophieren und es<br />

gibt Nutzer, die diese Funktionen<br />

toll finden, ich lehne sie kategorisch<br />

ab. Es ist nach meiner Auffassung<br />

verkehrt, Funktionen zu programmieren,<br />

die es in der Wirklichkeit<br />

nicht gibt. Denn eine Simulation ist<br />

die Nachbildung der Wirklichkeit.<br />

Die Auswahl des technischen Zustands<br />

des Flugzeugs ist natürlich<br />

bereits bestimmt, bevor man in das<br />

Cockpit steigt. Nach meiner Auffassung<br />

wäre ein Operations oder<br />

Dispatch Center, zu dessen Besuch<br />

man vor dem Einsteigen veranlasst<br />

wird, der richtige Ort, diese Selektion<br />

zu treffen. Dort sollte auch<br />

die Flugvorbereitung erfolgen. Ein<br />

Losfliegen ohne entsprechende<br />

Vorbereitung ist nicht vorbildgetreu<br />

und sollte nicht erfolgen. Da<br />

bin ich ganz puritanisch und gesetzestreu.<br />

Nutzer, die einmal für einen kurzen<br />

Rundflug ohne Vorbereitung starten,<br />

können natürlich nicht erwarten,<br />

dass die Simulation problemlos<br />

abläuft. Ein Betrieb des Simulationssystems<br />

nach den Regeln des<br />

Gesetz- und Verordnungsgebers ist<br />

die Königsdisziplin und dieses Programm<br />

erlaubt dies weitestgehend.<br />

Wer es richtig machen will, kann<br />

die Vorbereitung durchführen und<br />

sich danach in das bereits richtig selektierte<br />

und vorbereitete Flugzeug<br />

setzen, wie es in der Wirklichkeit<br />

auch passiert.<br />

Hier sind im FMS die Funktionen<br />

durchgehend nahezu identisch mit<br />

dem Original programmiert. Lediglich<br />

die Rechengeschwindigkeit<br />

des bordeigenen FMS ist viel höher<br />

als die des Originalrechners.<br />

Alle wichtigen Funktionen, bis<br />

auf die Wartungspositionen, sind<br />

durchgehend vorhanden und können<br />

über die CDU selektiert werden.<br />

Selbst ein Inflight Destination<br />

Change kann durchgeführt werden.<br />

Der Unterschied zwischen den McPhat (links)<br />

und den PMDG Texturen<br />

26 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Zu finden auf www.mcphatstudios.net<br />

Ich habe mehrere Flüge während<br />

eines Flugs zum Alternate-Flugplatz<br />

umgeplant, alles funktionierte<br />

einwandfrei. Die erreichbaren<br />

Flugleistungen entsprechen nahezu<br />

dem Referenzflugzeug innerhalb<br />

des versprochenen Fünf-Prozent-<br />

Bereichs. Ich habe dies allerdings<br />

aus Mangel an Originaldaten nur<br />

mit der Version -800 testen können.<br />

Das AIRAC ist entsprechend neu,<br />

aber dennoch nicht ganz aktuell<br />

und man muss aufpassen, dass die<br />

simulierte Welt der Add-on-Flugplätze<br />

mit dem FMS synchron ist.<br />

Beispiele für Änderungen sind zum<br />

Beispiel in LEJ und FRA zu finden.<br />

Für FRA gibt es ein kostenloses<br />

www.flightm.com 27


Zwischenupdate. Die Bahn 07L und<br />

25R sind im FMS noch nicht zu finden,<br />

da muss ein noch aktuelleres<br />

AIRAC her. Dies gilt natürlich für<br />

alle Add-ons. Man kann sich nicht<br />

auf die in der CDU des FMS angezeigte<br />

ILS-Frequenz verlassen,<br />

sondern diese muss nachgeprüft<br />

werden und mit der Szenerie übereinstimmen.<br />

Sonst landet man mit<br />

den Anflugvorbereitungen schnell<br />

im FMS-Anflugmodus, der durch<br />

ein „FAC“ im PFD angezeigt wird,<br />

und nicht im ILS-Betriebsmodus.<br />

Die Autopiloten und <strong>Flight</strong>-Director-Systeme<br />

funktionieren einwandfrei,<br />

entsprechend den Vorgaben<br />

des Originals. Die früher<br />

aufgefallenen Fehler sind jetzt alle<br />

durch Nachprogrammierung verschwunden.<br />

Das Umschalten der<br />

Ansicht vom Cockpit zur Außenansicht<br />

und zurück erfolgt in komplexen<br />

Situationen immer noch etwas<br />

zäh, aber mehr Rechenleistung als<br />

die hier verwendete gibt es kaum<br />

zu kaufen.<br />

2D-Ansicht:<br />

Die für mich üblicherweise verwendete<br />

Ansicht ist scharf abgebildet,<br />

lediglich das Overhead Panel ist<br />

etwas dunkel. Die Nachttexturen<br />

sind gut gelungen. Alles ist entsprechend<br />

gealtert, so dass ein sehr<br />

naturähnlicher Anblick entsteht.<br />

Die Anzeigen sind korrekt dargestellt.<br />

Schilder und Aufdrucke sind<br />

entsprechend gut lesbar. Die Auslagerung<br />

der verschiedenen Panels<br />

auf die zusätzlichen Bildschirme<br />

ist über das Menü schaltbar und<br />

lässt sich stabil abspeichern. Lediglich<br />

bei dem Overhead Panel ist<br />

nach der Abspeicherung und dem<br />

Wiederaufruf ein Teil des Panels<br />

verzerrt dargestellt. Dies lässt sich<br />

zwar nach neuem Aufruf korrigieren,<br />

ist aber ein kleiner Schönheitsmangel.<br />

Dieser Fehler lässt<br />

sich auch nicht durch Wechsel der<br />

Grafikkarte oder des Bildschirms<br />

verhindern. Bei meiner Konfiguration<br />

mit der 295- und der 8400-Karte<br />

lässt sich sowohl im Fenstermodus<br />

als auch im Vollbildmodus arbeiten.<br />

Bei der auch getesteten 5870 ist<br />

mir das nicht gelungen. Diese läuft<br />

nur im Fenstermodus auf mehreren<br />

Monitoren. Ebenfalls bereitet<br />

die Karte 580 im Zusammenspiel<br />

mit der Karte 520 Probleme beim<br />

erstmaligen FSX-Aufruf. Nach dem<br />

Tausch gegen eine 580 Karte mit<br />

nur 1,5 GB Speicher hatte sich das<br />

Problem erledigt.<br />

Ein großes Manko ist das Fehlen<br />

des vorderen Centerpedestals. Dies<br />

kann zwar mit Eingabegeräten<br />

wie dem SaitekThrottle mit seinen<br />

Schaltern kompensiert werden,<br />

aber ich vermisse natürlich die Darstellung<br />

der Position des Stabilizers<br />

und der Speed Brake. Darum hoffe<br />

ich immer noch auf ein weiteres<br />

Service Pack. Vielleicht kommt<br />

das Panel dann zum Vorschein.<br />

Die PMDG-Philosophie des sich<br />

verändernden Mauszeigers ist seit<br />

der MD 11 bekannt und einfach zu<br />

bedienen.<br />

3D-Ansicht:<br />

Die 3D-Ansicht ist hervorragend<br />

und stimmig. Aber nach meiner<br />

Auffassung kann man damit ein<br />

Verkehrsflugzeug nicht bedienen.<br />

Ich hatte dies auf einem sehr großen<br />

Bildschirm getestet. Groß muss<br />

er sein, damit man ohne ständiges<br />

Zoomen sehen kann, was man<br />

schaltet oder bedient.<br />

Vielleicht kann ich das Programm<br />

noch einmal mit einem Head-<br />

Track-System testen, aber so geht<br />

es nicht, ohne dass den Zuschauern<br />

übel wird. Während eines langen<br />

Streckenflugs kann man damit aber<br />

entspannt durch die Landschaft<br />

28 <strong>Flight</strong>!


PMDG B737NGX<br />

fliegen und dabei die Navigation<br />

kontrollieren. Bei einem kleinen<br />

Flieger wie zum Beispiel einer<br />

Cessna ist dies natürlich anders.<br />

Dort gibt es nicht so viele Systeme,<br />

die ständige Aufmerksamkeit und<br />

damit ein dauerndes Hin-und-herschwenken,<br />

erfordern. Tatsächlich<br />

kann man im 3D-Panel aber alle<br />

Bedienungen erfassen und schalten,<br />

alles funktioniert soweit.<br />

Entwickler: PMDG<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Vertrieb: www.precisionmanuals.com<br />

Preis Download: 69,99 US$ (737-800/900)<br />

Preis Box: 59,99 € (737-800/900)<br />

Pro & Contra:<br />

Super Simulation des wohl<br />

bekanntesten Verkehrsflugzeuges ohne große Abstriche<br />

Handbücher sind komplett<br />

Hervorragendes Modell<br />

Komplettes FMS<br />

Das 2D Panel ist leider nicht komplett.<br />

Die Boeing 737-600/700 wird einzeln angeboten.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Die Bewertung:<br />

Insgesamt ist dies noch ein Schritt<br />

weiter in das perfekt simulierte<br />

Cockpit. Es gibt, wie weiter oben<br />

bemerkt, nur wenig, was besser<br />

programmiert werden könnte.<br />

Diese PMDG-Simulation läuft<br />

nunmehr richtig rund und hat zur<br />

Folge, dass die Bewertung auf die<br />

höchste Punktzahl steigt, die ich jemals<br />

vergeben habe. Chapeau!<br />

Sandra Lammers<br />

Installation:<br />

Flugdynamik:<br />

Avionik:<br />

Systemtiefe:<br />

Außenmodell:<br />

Steuercharakteristik:<br />

Visuelles VC:<br />

Handbuch:<br />

Sound:<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

9,5<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

www.flightm.com 29


Personal Airliner<br />

Piper Malibu Jetprop<br />

Die Piper Malibu war seit ihrer<br />

Einführung 1982 die Top Single<br />

des Konzerns. Sie war als druckbelüftete<br />

Maschine mit sechs Sitzen<br />

gegen die Konkurrenz der Cessna<br />

P210 angetreten und nach ihrem<br />

Erscheinen ein Verkaufsschlager.<br />

Auf der Suche nach mehr Geschwindigkeit<br />

und Performance<br />

wagte sich in den 60er Jahren zunächst<br />

Mooney auf das Parkett der<br />

druckbelüfteten Singles. Die M22<br />

Mustang war in jeder Hinsicht<br />

wegweisend, jedoch fiel Mooney<br />

mit dem Produkt auf die Nase. Nur<br />

gerade um die 36 Stück wurden<br />

gebaut. Sie hatte fünf Sitze, einen<br />

Lycoming TIO 541 Sechszylindermotor<br />

und erreichte in FL240 eine<br />

Reisegeschwindigkeit von um die<br />

180 kts und eine Reichweite von<br />

1200 NM. Das war damals eine<br />

Sensation, jedoch führte ein hoher<br />

Preis und ungeschicktes Marketing<br />

dazu, dass Mooney das erste Mal<br />

Bankrott ging. Heute noch fliegen<br />

diverse M22 Mustangs, die von ihren<br />

heutigen Eigentümern geliebt<br />

und gepflegt werden.<br />

Cessna versah 1978 ihre 210 mit einer<br />

Druckkabine und einem Continental<br />

TSIO520. Sie war wesentlich<br />

erfolgreicher mit über 800 verkauften<br />

Exemplaren. Sie besitzt sechs<br />

Sitze und reist in FL200 mit etwa<br />

180 bis 190 kt.<br />

Die Piper Malibu erschien 1982 und<br />

eroberte den Markt im Sturm. Die<br />

erste Version besaß einen 310 PS<br />

starken Continental TSIO-520, der<br />

als erster Motor serienmäßig „Lean<br />

of Peak“ betrieben werden wollte.<br />

Mit dieser sparsamen Gemischeinstellung<br />

jenseits der normalen<br />

Praktiken schaffte die PA-46-310P<br />

sagenhafte 1550 NM, dies mit etwa<br />

200 kt Reisegeschwindigkeit. Viele<br />

Piloten kamen jedoch mit dem Motor<br />

nicht zurecht, was dazu führte,<br />

dass Piper diesen durch einen 350<br />

PS starken Lycoming TIO-540 ersetzte.<br />

Die PA46-350P hatte trotz<br />

neuer Flügel eine deutlich kleinere<br />

Reichweite von gegen 1000 NM<br />

und war von Anfang an mit Zuladeproblemen<br />

geplagt.<br />

Die Jet Prop Conversion war eine<br />

logische Entwicklung dieser Maschine.<br />

Statt der Kolbenmotoren<br />

wurde nun eine Propellerturbine<br />

von Pratt & Whitney PT6A-34 mit<br />

560 PS eingebaut. Die Jet Prop DLX<br />

kam 1998 auf den Markt. 2003 erschien<br />

die hier von Carenado simulierte<br />

Jet Prop DL mit einer etwas<br />

schwächeren PT6A-21 mit 550 PS<br />

auf dem Markt. Piper selber reagierte<br />

mit der Meridian, einer ebenfalls<br />

mit PT6 ausgerüsteten Malibu<br />

mit einer 500 PS PT6A-42.<br />

Leistungsmäßig liegen die Prop<br />

30 <strong>Flight</strong>!


Urs Wildermuth<br />

fliegt seit über 25 Jahren und schreibt fast ebensolange<br />

für Aviatikmagazine. Er ist auch beruflich<br />

in der Aviatik tätig und fliegt zur Zeit seine eigene<br />

Mooney M20C.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Jet Conversions in etwa gleichauf<br />

mit der Meridian. Die DL mit der<br />

schwächeren Turbine bringt aber<br />

etwas mehr Reichweite, nämlich<br />

etwa 1100 NM gegenüber 1000 NM<br />

der DLX oder Meridian. Die Zuladung<br />

ist bei allen nicht berühmt!<br />

Mit vollen Tanks sind sowohl Jet<br />

Prop als auch Meridian Zwei- bis<br />

Dreiplätzer mit etwa 220 kg Zuladung.<br />

Die Malibu Mirage hingegen<br />

kann 270 kg schleppen, die<br />

alte 310-PS-Version sogar 420 kg.<br />

Geschwindigkeitsmäßig hingegen<br />

sind die Turboprops den Kolbenversionen<br />

haushoch überlegen: Während<br />

die DLX und Meridian mit 250<br />

bis 260 kt werben, schafft die DL<br />

um die 240 kt. Long Range Cruise<br />

bei beiden ist deutlich tiefer, beide<br />

sind dort um 210 kt mit 21 GPH angesiedelt.<br />

Wer es eilig hat, kann mit<br />

250 kt noch knapp 870 NM fliegen,<br />

verbrennt dabei aber gute 34 USG<br />

Jet Fuel.<br />

Die Jet Props sind also genau das,<br />

was der Titel sagt. Personal Airliner<br />

für zwei bis drei Personen, die dort<br />

aber gewaltige Leistungen erreichen<br />

können.<br />

Die Carenado-Umsetzung ist nun<br />

eine Jet Prop DL, also der Umbau<br />

mit der -21-Turbine. Wir wollen<br />

nun mal sehen, wie sich dieser Flieger<br />

fliegt.<br />

Die Dokumentation, die Carenado<br />

mitliefert, ist wie gewohnt etwas<br />

bruchstückhaft. Checklisten sowie<br />

Performancetabellen sind vorhanden,<br />

ebenso Anleitungen für die<br />

verbauten GNS430 und 530, den<br />

Autopiloten und das (funktionstüchtige)<br />

Wetterradar.<br />

Von außen bietet Carenado ebenfalls<br />

wie gewohnt einen sehr schönen<br />

Flieger. Angefangen bei den<br />

Texturen, die wirklich ein sauberes<br />

Bild bringen und korrekterweise<br />

nicht verschmutzt daherkommen.<br />

Denn wer so einen Vogel besitzt,<br />

der putzt! Fortgesetzt über die Animationen,<br />

die akkurat und gut gebaut<br />

vorhanden sind. Türen, Klappen,<br />

Ruder, alles geht und ist schön,<br />

wer Freude dran hat, kann am Boden<br />

auch noch die Bremsklötze und<br />

„Remove before <strong>Flight</strong>“-Fähnchen<br />

bestaunen. Hier, klassisch, eine saubere<br />

Arbeit ohne Fisimatenten.<br />

In der Kabine ist der visuelle Eindruck<br />

ebenfalls hervorragend.<br />

Sitze, Tischchen und Kabinenlayout<br />

entsprechen der Realität zu<br />

100%.<br />

Im Cockpit befinden sich hochmoderne<br />

Instrumente mit einem<br />

Garmin G500 PFD/ND, einem<br />

S-TEC 55X Autopiloten mit Höhenvorwahl<br />

und Remote-Anzeige<br />

sowie die üblichen Instrumente.<br />

Diese sind recht gut ablesbar, verlangen<br />

aber nach einem Monitor<br />

mit guter Auflösung. Die Garmin-<br />

Instrumente sind alle einfach zu<br />

vergrößern, was hilft. Die Bedienung<br />

ist sehr komfortabel und ausgezeichnet<br />

gemacht.<br />

Wie bei Carenado üblich, liefern sie<br />

ein Tool mit, mit dem man die Reality-XP-Instrumente<br />

in den Flieger<br />

www.flightm.com 31


integrieren kann. Wer diese besitzt,<br />

kann dieser Simulation eine völlig<br />

andere Dimension abgewinnen. Da<br />

die Reality-XP-Geräte mittlerweile<br />

für fast alle General-Aviation-Flugzeuge<br />

benötigt werden, kann ich<br />

nur sagen, sie sind eine fast unentbehrliche<br />

Anschaffung, wenn man<br />

mit solchen Fliegern unterwegs ist.<br />

Flugtest<br />

Um die Maschine einem längeren<br />

Test auszusetzen, fliege ich sie zunächst<br />

VFR von Zürich nach Samedan,<br />

danach IFR weiter nach<br />

Belgrad. Mit den beigelegten<br />

Checklisten kann man sich sehr<br />

gut in den Flieger einarbeiten, auch<br />

wenn ein „Tutorialflug“ hier helfen<br />

würde. Anlassen und Aufstarten<br />

der Instrumente sind problemlos.<br />

Ein Ground Clearance Switch erlaubt<br />

sogar die realistische Möglichkeit,<br />

bei stehendem Motor nur<br />

ein GPS/COM in Funktion zu nehmen.<br />

Nach dem Triebwerksstart ist<br />

die Avionik schnell auf dem Stand.<br />

Die beigelegten Garmins übernehmen<br />

hierbei den FS-Flugplan, der<br />

wie gewohnt nicht verändert werden<br />

kann, außer via Directs.<br />

Nach dem Start in Zürich lasse ich<br />

die Leistung auf Max Torque und<br />

2200 RPM stehen. Damit erreicht<br />

die Jetprop locker eine Steigrate<br />

von 2500 fpm, dies mit circa 150<br />

kt IAS. Diese nimmt nach oben<br />

realistischerweise ab. Auf 10 000 ft<br />

fliege ich mit etwa 700 ft/lb Torque<br />

32 <strong>Flight</strong>!<br />

und habe hier eine TAS von 180 kt<br />

und einen Fuel Flow von 34 GPH.<br />

Dieser Flow scheint mir etwas zu<br />

stark, das würde ich von der DLX<br />

erwarten, bei aber deutlich höherer<br />

Geschwindigkeit.<br />

Die Flugeigenschaften sind sehr<br />

angenehm, sowohl von Hand als<br />

auch mit Autopilot kann sich die Jet<br />

Prop sehen lassen. Autopilot und<br />

die Garmin-Geräte funktionieren<br />

tadellos, wenn man die Garmin-eigenen<br />

Eigenheiten mal raus hat. So<br />

müssen richtigerweise die CDI des<br />

GNS530 auf GPS stehen, wenn man<br />

den Nav-Modus verwenden will.<br />

Gewöhnungsbedürftig,<br />

aber ebenfalls richtig ist<br />

der Autopilotenschalter,<br />

der weitab vom eigentlichen<br />

AP diesen sowie<br />

den <strong>Flight</strong> Director in<br />

D FF<br />

Betrieb nimmt.<br />

Den Anflug auf Samedan<br />

schaffe ich mit etwas<br />

Mühe, da Höhe zu vernichten<br />

bei diesem Flieger<br />

nicht trivial ist. Dies obwohl<br />

man den Motor ohne Probleme<br />

auf Idle fahren kann, nicht wie bei<br />

Kolbenmotoren, wo diese Schaden<br />

nehmen würden. Vom Albula her<br />

direkt nach Samedan ist daher etwas<br />

knapp. Ist man aber mal korrekt<br />

auf dem Gleitweg, fliegt die<br />

Jetprop wunderschön.<br />

Ich drehe den Flieger gleich auf der<br />

Bahn und starte in Richtung Belgrad.<br />

Der Steigflug auf 25000 ft geht<br />

schnell und ohne Probleme mit<br />

Steigraten von deutlich über 1500<br />

fpm. Der Fuel Flow am Anfang<br />

des Steigflugs liegt bei 50 gph und<br />

nimmt nach und nach auf etwa 46<br />

gph ab. Auf FL250 angekommen,<br />

lasse ich die 800 ft/lb Torque mal<br />

stehen und warte, bis sich die TAS<br />

stabilisiert hat, und notiere mir die<br />

Werte. Danach erfliege ich diese<br />

für 700, 600 und 500 ft/lb zu erfliegen.<br />

Hier die Ergebnisse:<br />

Die Tabelle zeigt nur minime Abweichungen<br />

bei der TAS, jedoch<br />

gröbere beim Fuel Flow. Hier wären<br />

Nacharbeiten angesagt, um dies<br />

in die korrekte Form zu bringen,<br />

Carenado PA 46-T Jet Prop<br />

Performance Comparison<br />

25'000 ft 2200 RPM<br />

Erflogen<br />

Handbuch<br />

Torque TAS FF TAS FF D Torq<br />

800 239 39.3 243 32.1 -4 7.2<br />

700 230 33.6 231 28.4 -1 5.2<br />

600 219 29.5 216 24.9 3 4.6<br />

500 190 24.6 197 21.7 -7 2.9<br />

zumal Carenado ja die Tabellen<br />

mitliefert. Der Fuel Flow sollte zu<br />

korrigieren sein. Die Geschwindigkeiten<br />

liegen aber im absolut normalen<br />

Bereich der Abweichungen.<br />

Kurz nach Ljubljana leuchten zwei<br />

Warnungen auf: Fuel Filter und<br />

Fuel Quantity. Den Filter kann ich<br />

nicht überprüfen, die Menge hingegen<br />

liegt noch bei über 30 USG. Bis<br />

Belgrad aber wird das knapp, daher<br />

entscheide ich mich, nach Zagreb


FLIGHT!<br />

Review<br />

zu fliegen. Dies kann über den Direct<br />

Button des GNS530 locker eingegeben<br />

werden. 43 NM habe ich<br />

noch bis zum VOR, von wo aus der<br />

ILS-Anflug auf Zagreb beginnt. Absinken<br />

mit 1500 fpm und VS-Modus<br />

des S-TEC 55X gehen locker. Auch<br />

in das Holding des Anflugs fliegt<br />

der Autopilot ein, das überrascht<br />

sogar. Das Line-up passiert ebenfalls<br />

sehr gut, danach muss aber das<br />

GNS530 auf VOR/LOC zurückgeschaltet<br />

werden, damit der Autopilot<br />

auch den APR-Modus erkennt.<br />

Dem ILS folgt der Autopilot dann<br />

wieder klaglos, auch die Konfigurationsänderungen<br />

von Flaps und<br />

Gear steckt er locker weg. Die Landung<br />

ist ein Kinderspiel.<br />

Mein Fazit:<br />

Carenado Malibu Jetprop<br />

Entwickler: Carenado<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Vertrieb: www.carenado.com<br />

Preis Download: 37,95 US$<br />

Pro & Contra:<br />

Sehr gutes Aussenmodell<br />

Sehr gute Kabinendarstellung<br />

Gute Instrumentierung<br />

Angenehme Flugdynamik<br />

Fuel Flow etwas hoch<br />

ue<br />

Die Jet Prop ist Carenado alles<br />

in allem hervorragend gelungen.<br />

Ein stimmiges Außen- und Innenmodell<br />

zusammen mit einer guten<br />

Flugdynamik rundet das Bild<br />

ab. Die Korrektur des Fuel Flows<br />

dürfte eine reine Fleißübung sein,<br />

danach wären Höchstnoten angebracht.<br />

Die Jet Prop ist sowohl<br />

vom Anfänger als auch erfahrenen<br />

Simmer gut zu meistern, Letzterer<br />

dürfte sich allerdings mit der Anschaffung<br />

der Reality-XP-Instrumente<br />

einen Gefallen tun. Für den<br />

Preis von 30 Euro kann man wirklich<br />

nicht reklamieren, die Jet Prop<br />

hat das Zeug zur Suchtmaschine. ‐<br />

Installation:<br />

Flugdynamik:<br />

Avionik:<br />

Systemtiefe:<br />

Außenmodell:<br />

Steuercharakteristik:<br />

Visuelles VC:<br />

Autopilot/FMC:<br />

Sound:<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,8<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

Urs Wildermuth<br />

www.flightm.com 33


St. Barth<br />

Das zweite St. Maarten<br />

Hier tummeln sich nicht nur die<br />

Reichen und Schönen – nein, heute<br />

begeben auch wir uns in das tropische<br />

St. Barth, um uns eine neue<br />

Freeware anzusehen.<br />

St. Barth ist gefährlich, nicht nur für<br />

die hier an jeder Ecke zu findenden<br />

Promis, die von Paparazzi gejagt<br />

werden, nein, schon die Anreise<br />

gestaltet sich, zumindest per Flugzeug,<br />

als Abenteuer. Der Anflug erweist<br />

sich als noch schwieriger als<br />

auf der Nachbarinsel St. Maarten.<br />

Auf beiden Seiten hat man auf kurz<br />

oder lang einen Hügel vor der Runway,<br />

der den Approach erheblich<br />

erschwert. Im Anflug über die Stadt<br />

gibt es keine Möglichkeit, dem<br />

etwa 30 Meter hohen Hügel auszuweichen,<br />

also Augen zu und durch,<br />

mitten über den Hügel, dann in<br />

den kurzen Sturzflug, um auf der<br />

nur 600 Meter langen Piste aufzusetzen.<br />

Die andere Seite gleicht der<br />

Runway in St. Maarten, nur ohne<br />

Zaun zwischen Strand und Flughafengelände.<br />

Auch hier befindet sich<br />

hinter der malerischen Bucht ein<br />

Hügel, somit hat man sich hier dafür<br />

entschieden, in einem halsbrecherischen<br />

Tiefflug über die Bucht<br />

einzufliegen, bevor man kurz vor<br />

der Landebahn noch eine 75-Grad-<br />

Kurve fliegt, um erst wenige Meter<br />

vor der Landebahn ausgerichtet<br />

zu sein. Um einen dieser spektakulären<br />

Anflüge am eigenen Leib<br />

zu erfahren, braucht man ein spezielles<br />

Training. Da wir weder die<br />

Zeit noch das Geld dafür haben,<br />

begeben wir uns im Simulator in<br />

die Karibik, ist doch vor kurzem<br />

34 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

eine Freeware erschienen. Diese<br />

können wir auf einer französischen<br />

Website downloaden. Wir installieren<br />

sie mit dem mitgelieferten<br />

Installer. Dieser ist auf Französisch,<br />

einer Sprache, der ich leider nicht<br />

mächtig bin. Trotzdem verläuft die<br />

Installation problemlos, da sich der<br />

Installer nicht von anderen unterscheidet.<br />

Noch schnell in der Szenerienbibliothek<br />

aktiviert und schon<br />

kann es losgehen. Nachdem wir<br />

in der Twin Otter nur 10 Minuten<br />

nach dem Start in St. Maarten schon<br />

wieder mit dem Sinkflug beginnen,<br />

kommt auch sehr schnell der Flughafen<br />

in Sicht. Wir überfliegen den<br />

Hafen, bevor wir nur wenige Meter<br />

über den Hügel mit dem Kreisverkehr<br />

überqueren und uns die Landebahn<br />

schnell entgegenkommt.<br />

Der Pilot fängt die Maschine gekonnt<br />

ab und wir landen weich und<br />

sicher. Die Gebäude im Flugsimulator<br />

werden schön dargestellt und<br />

auch die Neigung der Landebahn<br />

wurde toll umgesetzt. Schon im<br />

Anflug ist mir das tolle Luftbild aufgefallen,<br />

dieses überzieht die ganze<br />

Insel. Bei der Payware-Konkurrenz<br />

von FlyTampa wird das Luftbild<br />

außerhalb des Areals extrem unscharf,<br />

man kann dort kaum noch<br />

etwas erkennen. Hier ist das anders.<br />

Auf dem gesamten Luftbild ist alles<br />

so scharf wie am Flughafen selber.<br />

Genug geschwärmt, wir schauen<br />

uns eine der vielen täglichen Flugbewegungen<br />

an. Eine BN2-Islander<br />

von St. Barth Commuter hebt in<br />

Richtung des Meeres ab, fliegt eine<br />

scharfe Kurve und verschwindet<br />

hinter den Hügeln. Dies war nur<br />

einer von 200.000 Starts und Landungen<br />

im Jahr, was für einen recht<br />

kleinen Flughafen sehr viel ist, allerdings<br />

muss man sagen, dass St.<br />

Barth ein beliebter Urlaubsort ist<br />

und nicht nur Promis sich hier die<br />

Klinke in die Hand geben, sondern<br />

auch Paare gerne an einem der<br />

weißen Strände heiraten. Auch die<br />

Steilküste am südlichen Ende der<br />

Insel ist sehr beliebt. Selbst im Simulator<br />

kann ich nachvollziehen,<br />

warum hier gerne geheiratet wird.<br />

Die Küsten und Buchten wurden so<br />

dargestellt, dass es aussieht, als ob<br />

man mit einer echten Mooney umherfliegen<br />

würde. Auch der Hafen<br />

und die umliegende Inselhauptstadt<br />

Gustavia wurden toll modelliert,<br />

im Hafen stehen Schiffe und<br />

vor der Insel liegt ein großer Kreuzer.<br />

Nun haben wir uns in der Stadt<br />

umgesehen, aber wir wollen die Insel<br />

genießen. Und wie kann ein Pilot<br />

eine Insel erst richtig genießen?<br />

Genau, aus der Luft. Also einen<br />

www.flightm.com 35


Flieger ausgewählt, am GAT positioniert<br />

und los geht’s. Ich wähle mir<br />

eine schicke Piper Saratoga aus und<br />

wir heben ab. Direkt nach dem Start<br />

drehe ich nach links und folge der<br />

Küstenlinie. Dann erkenne ich ein<br />

kleines Tal und fliege hinein. Hier<br />

erstaunt mich die Detailgenauigkeit<br />

des Entwicklers. Das Luftbild ist<br />

auch hier scharf und über den Hang<br />

sind Häuser verteilt. Selbst hier, in<br />

einer der entlegensten Ecken der<br />

Insel, fahren die Autos noch ihren<br />

gewohnten Weg über die Straße. In<br />

dem kostenpflichtigen Add-on von<br />

FlyTampa ist das nicht so, geschweige<br />

denn könnte man dort irgendwo<br />

Häuser auf dem Luftbild erkennen.<br />

Zwar wurde bei FlyTampa am Flughafen<br />

etwas schöner und genauer<br />

modelliert, dafür finde ich hier die<br />

Runway wesentlich attraktiver gestaltet,<br />

auch ihre Neigung kommt<br />

um einiges besser rüber. Im Payware-Konkurrenten<br />

ist auch die Stadt<br />

etwas schöner gelungen, da hier<br />

nur Standardgebäude verwendet<br />

wurden, während bei FlyTampa eigens<br />

erstellte Gebäude zum Einsatz<br />

gekommen sind, die wesentlich<br />

realer rüberkommen. Auch sieht<br />

die Stadt dort durch eine höhere<br />

Gebäudedichte besser aus. Bei der<br />

kostenlosen Version muss ich allerdings<br />

sagen, dass die Frames um<br />

einiges besser sind. Während mein<br />

PC bei FlyTampa nur um die 20 FPS<br />

zu Stande bringt, kommt er hier auf<br />

stolze 60.<br />

Letztendlich ziehe ich das Fazit,<br />

dass das Freeware-Pendant zur<br />

FlyTampa-Umsetzung durchaus<br />

sehenswert ist. Es hat Vorteile und<br />

Nachteile, so ist nicht alles so schön<br />

modelliert wie am Flughafen, aber<br />

das macht das Luftbild wieder wett.<br />

Wenn man nicht gerade Lust hat,<br />

die anderen zwei Flughäfen (Saba,<br />

St. Maarten) bei der 26 Euro teuren<br />

Version anzusteuern, kann man<br />

mit der kostenlosen Version viel<br />

Geld sparen.<br />

Max Mertznich<br />

Download: www.flightm.de<br />

36 <strong>Flight</strong>!


Egelsbach X<br />

VIP vorausgesetzt<br />

<strong>Microsoft</strong> <strong>Flight</strong> befindet sich in der<br />

finalen Entwicklungsphase, <strong>Microsoft</strong><br />

ließ als mögliches Releasedatum<br />

bereits den 29. Februar 2012<br />

verlauten. Der FSX erhält damit<br />

nach fast sechs Jahren einen mehr<br />

oder weniger würdigen Nachfolger<br />

– doch hier scheiden sich die<br />

Geister. Für die großen Entwickler<br />

der Szene scheint damit der FSX<br />

dennoch nicht vom Tisch zu sein,<br />

ganz im Gegenteil: PMDG und<br />

ORBX haben erst vor kurzem angekündigt<br />

über die nächsten Jahre<br />

hinweg weiter für den „Alten“ zu<br />

produzieren, besonders da <strong>Microsoft</strong><br />

bis heute noch keinen richtigen<br />

Einblick über die Strategie von<br />

<strong>Flight</strong> gewährt hat. Was den „virtuellen“<br />

Luftraum über Deutschland<br />

38 <strong>Flight</strong>!


Frankfurt-<br />

Egelsbach X<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Add-on for <strong>Microsoft</strong><br />

<strong>Flight</strong> Simulator<br />

Schluss. Umso mehr Begeisterung<br />

war zu spüren, als der Konzern aus<br />

Paderborn gleich mehrere Projekte<br />

ankündigte – und potenzielle Käufer<br />

mit eindrucksvollen Screenshots<br />

zu ködern versuchte.<br />

war doch was? Richtig. Eigentlich<br />

nicht mehr wirklich erwähnenswert,<br />

da es langsam schon zum<br />

Standard gehört: Die Szenerie<br />

kommt selbstverständlich wieder<br />

mit dem Aerosoft-Launcher – funktioniert<br />

bei mir bisher ohne Probleme.<br />

Auch dieses Mal.<br />

angeht, fallen einem sofort einige<br />

Baustellen ein, die in der gepflegten<br />

FSX-Szenerie-Sammlung nach<br />

sechs Jahren eigentlich keinesfalls<br />

fehlen dürften. Aerosoft verspricht<br />

den Nutzern seit Jahren die beliebte<br />

German-Airports-Reihe endlich<br />

zu komplettieren, doch nach<br />

Stuttgart X war für längere Zeit<br />

Neben Frankfurt-Hahn, Metropolenersatz<br />

von Ryanair und internationales<br />

Luftfrachtzentrum, zählt<br />

auch einer der größten „Business“-<br />

Airports – Frankfurt-Egelsbach –<br />

zu den Neuerscheinungen. Die Region<br />

um den Megaairport scheint es<br />

den Entwicklern angetan zu haben.<br />

Aufgrund meiner persönlichen Abneigung<br />

gewissen irischen Billigbombern<br />

gegenüber entschied ich<br />

mich letzten Endes in dieser Ausgabe<br />

Egelsbach X genauer unter die<br />

Lupe zu nehmen.<br />

Erworben werden kann Frankfurt-Egelsbach<br />

X primär über den<br />

Aerosoft-Download-Shop beziehungsweise<br />

bei simMarket – eine<br />

einzelne Boxversion ist nicht geplant.<br />

Download und Aerosoft – da<br />

Was mir bei der Installation von<br />

Egelsbach X allerdings etwas ungewohnt<br />

vorkam, war ein buntes<br />

Fenster unter dem des Installers.<br />

Was zuerst nach einem Grafikfehler<br />

aussieht, wird vermutlich einen<br />

tieferen Sinn haben – vielleicht ein<br />

weiterer Verschlüsselungsmechanismus<br />

der Installationsdaten. Ein<br />

Klick in das etwas kryptisch wirkende<br />

Feld leitet den Nutzer auf die<br />

Aerosoft-Website weiter.<br />

Die Installation verläuft ohne Probleme,<br />

die Aktivierung der Szenerie,<br />

wie bereits erwähnt, ebenfalls.<br />

Neben einem Konfigurationsprogramm<br />

von AES-Lite gehört ein<br />

Aerosoft-typisches „Kurzhand-<br />

www.flightm.com 39


Frankfurt Egelsbach X<br />

Entwickler: Aerosoft<br />

Kompatibilität: FSX Service Pack 2 und Prepar3D<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Preis Box: 15,95 €<br />

Pro & Contra:<br />

Erste Umsetzung im FSX<br />

VIP-Atmoshpäre<br />

Teilweise verwaschene Texturen<br />

Bewertung:<br />

7,6<br />

buch“ mit knappen Informationen<br />

zur Umsetzung und deren realem<br />

Vorbild zum Lieferumfang. Charts<br />

sind nicht enthalten, doch hier<br />

findet sich beispielsweise bei den<br />

großen Onlinenetzwerken schnell<br />

Abhilfe.<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

Aber genug der Daten und Fakten.<br />

Was wirklich zählt, ist doch,<br />

wie sich die Szenerie im FSX gibt.<br />

Starten wir also zu einer kleinen<br />

Flughafenrundfahrt auf dem Parkplatz,<br />

direkt hinter dem Hauptterminal.<br />

Hier haben die Entwickler<br />

scheinbar besonderen Wert darauf<br />

gelegt, dass Egelsbach schon beim<br />

ersten Hinschauen als VIP-Airport<br />

enttarnt wird. Neben zahlreichen<br />

schwarzen Limousinen, die auf die<br />

Rückkehr ihrer betuchten Insassen<br />

warten, fahren hin und wieder<br />

Busse auf dem Parkplatz auf und ab.<br />

Doch weiter in Richtung Vorfeld.<br />

Hinter einer massiven Schranke<br />

erwarten uns scheinbar unzählige,<br />

kleine Stellplätze für GA-Flieger.<br />

Ein Teil davon wurde von Aerosoft<br />

bereits mit statischen Replikaten ersetzt.<br />

Was hier leider deutlich spürbar<br />

auffällt, ist ein, trotz meines<br />

relativ starken Systems, Rückgang<br />

der Framerate, vermutlich bedingt<br />

durch die statischen Maschinen.<br />

Abgesehen von diesem kleinen<br />

Manko läuft die Szenerie aber recht<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

flüssig, mit durchschnittlich 23 bis<br />

28 Frames liegt die Performance im<br />

akzeptablen Rahmen. Der Rest der<br />

Arbeit wirkt recht solide, ein Großteil<br />

der Gebäude verfügt über fotoreale<br />

Texturen, die besonders am<br />

„Hauptterminal“, sofern man seine<br />

Größenvorstellungen eines echten<br />

Terminals nach unten korrigiert,<br />

zur Geltung kommen. Hier gibt es<br />

nichts zu bemängeln. Was etwas<br />

enttäuschend, aber selbst für aktuelle<br />

Aerosoft-Umsetzungen keineswegs<br />

unüblich ist, sind die Bodentexturen<br />

abseits der Rollwege.<br />

Diese werden wie gewohnt durch<br />

das Satellitenbild erzeugt, dementsprechend<br />

verwaschen wirkt die<br />

Optik. Hier sollten die Entwickler<br />

endlich einmal mit der Zeit gehen<br />

und hochauflösende Techniken à la<br />

ORBX oder FlyTampa verwenden.<br />

Westlich des Bereichs für wohlhabendere<br />

Fluggäste, die auf ihren<br />

fliegenden Sessel mit Massagefunktion<br />

warten, befinden sich einige<br />

Hallen von ortsansässigen Aviatik-<br />

Firmen. Qualitativ gibt es auch hier<br />

nichts auszusetzen.<br />

Mit Aerosofts neuer Umsetzung<br />

von Egelsbach für den FSX erhält<br />

der Käufer ein gutes Produkt in solider<br />

AS-Qualität. Lediglich der Preis<br />

scheint langsam etwas zu hoch<br />

angesetzt, einerseits entspricht die<br />

Szenerie nur noch knapp den aktuellsten<br />

Standards der Szene, andererseits<br />

bewegen sich auf diesem<br />

Preisniveau deutlich größere Airports<br />

mit teils besserer Qualität.<br />

Wer auf Egelsbach als Basis für<br />

den virtuellen Privatjet nicht verzichten<br />

kann, macht mit Aerosofts<br />

Umsetzung nichts falsch. Wunderwerke<br />

in puncto Qualität und Performance<br />

darf man zwar nicht erwarten,<br />

für Spaß ist indes dennoch<br />

gesorgt.<br />

Florian Schlund


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Ausgabe möglich ist.


Friedrichshafen X<br />

Kleiner Airport mal ganz groß<br />

Friedrichshafen ist sicher kein Flughafen,<br />

bei dessen Namen beispielsweise<br />

einem Amerikaner ein Licht<br />

aufgehen würde. Eher unscheinbar<br />

gelegen, in direkter Nähe zum Bodensee,<br />

fertigt er jährlich gerade<br />

mal eine halbe Million Passagiere<br />

ab und gehört somit zur unteren<br />

Spalte der internationalen Verkehrsflughäfen<br />

in Deutschland.<br />

Dennoch bietet auch Friedrichshafen<br />

einen Anreiz, seine virtuellen<br />

Stunden hier zu verbringen. Für<br />

mich ist das aufgrund der familiären<br />

Wurzeln mit Sicherheit auch<br />

die Landschaft und Umgebung,<br />

ein weiterer Grund sollte die neue<br />

Umsetzung des German-Airports-<br />

Teams sein, die Friedrichshafen X<br />

kürzlich für FS9 und FSX veröffentlichten.<br />

Ob dies gut gelungen ist,<br />

werden Sie im Folgenden erfahren.<br />

Friedrichshafen real<br />

Der Flughafen der 60.000-Einwohnerstadt<br />

Friedrichshafen liegt am<br />

nordöstlichen Stadtrand und ist<br />

über die Bundesstraßen B30 und<br />

31 sowie über den Haltepunkt<br />

„Friedrichshafen Flughafen“ auf<br />

der Bahnstrecke Ulm – Friedrichshafen<br />

zu erreichen. Die Geschichte<br />

geht zurück bis zu den Wurzeln<br />

der deutschen Luftfahrt, nämlich<br />

ins Jahr 1913, als mit dem Bau der<br />

ersten Zeppelin-Werke begonnen<br />

wurde. 1929 brachte die Deutsche<br />

Lufthansa den Linienflugverkehr<br />

nach Friedrichshafen, im Jahre 1934<br />

wurde schließlich von der Vorgängergesellschaft<br />

der Dornier-Werke<br />

eine Werftanlage am Flughafen<br />

gebaut.<br />

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs<br />

wurde FDH – so der heutige IA-<br />

TA-Code – von den französischen<br />

Streitkräften besetzt und fortan<br />

von jenen sowie später den französischen<br />

Heeresfliegern benutzt.<br />

Nach dem Abzug sämtlicher stationierten<br />

Flugzeuge der Franzosen<br />

im Jahre 1992 wurde 1994 durch<br />

eine neue Piste der Weg zum erneuten<br />

Linienflugbetrieb geebnet.<br />

1998 verkaufte die Bundesrepublik<br />

Deutschland den Flughafen an die<br />

Flughafen Friedrichshafen GmbH.<br />

Auch heute wird der Flugbetrieb<br />

noch über die bestehende Piste<br />

06/24 abgewickelt, die in 24-Richtung<br />

ein ILS der Kategorie IIIb<br />

und in 06-Richtung ein ILS der<br />

Kategorie I besitzt. Weiterhin bekannt<br />

ist das Gelände für die mittlerweile<br />

jährlich stattfindende Luftfahrtmesse<br />

AERO, auf der ohne<br />

militärische Präsenz vor allem Privat-<br />

und Geschäftsreiseflugzeuge<br />

ausgestellt werden.<br />

Kauf, Installation und<br />

Handbuch<br />

Wie von Aerosoft-Produkten gewohnt,<br />

gestaltet sich der Kauf auch<br />

hier problemlos und wenig umständlich.<br />

Käufer der Downloadversion<br />

werden mit 14,95 Euro zur<br />

Kasse gebeten. Der Kaufpreis der<br />

bei Redaktionsschluss noch nicht<br />

erschienen Box wird mit 15,99 Euro<br />

angegeben. Die Installation ist<br />

ebenfalls vergleichbar mit der ande-<br />

46 <strong>Flight</strong>!


HERVORRAGEND<br />

Im Test: Friedrichshafen X<br />

Ausgabe: März 2012<br />

www.flightm.com<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

rer Aerosoft-Produkte. Die lation des Aerosoft-Launchers ist<br />

Instal-<br />

optional, es muss lediglich die bekannte<br />

Serial eingegeben werden.<br />

Das Handbuch vermittelt dem<br />

Leser auf 38 Seiten zweisprachig<br />

einige Fakten über den realen Flughafen<br />

sowie framerateoptimierende<br />

Einstellungen für den FSX.<br />

Friedrichshafen virtuell<br />

So weit alles wie gewohnt. Schauen<br />

wir uns EDNY nun also einmal virtuell<br />

an. Der erste Eindruck überzeugt<br />

restlos, im ersten Moment<br />

erfreue ich mich an dem wunderschönen<br />

Gesamtbild der Szenerie,<br />

die durchweg realistisch rüberkommt<br />

und auf jeden Fall dem heutigen<br />

Stand entspricht. Am Luftbild<br />

gibt es nichts herumzumeckern,<br />

einen angenehmen Realitätseindruck<br />

vermitteln – jeder, der die<br />

Standardtexturen des FS9 kennt,<br />

weiß, wovon ich rede.<br />

Trotz der überschaubaren Größe<br />

des Flughafens gibt es einiges zu<br />

entdecken, so sind beispielsweise<br />

auch die Messehallen und der Zeppelinhangar<br />

umgesetzt. Landseitig<br />

sorgen einige Häuser in Flughafenumgebung<br />

für einen guten Eindruck<br />

beim Anflug auf die Piste 24,<br />

generell gefällt mir die Umsetzung<br />

der umliegenden Ortschaften sehr<br />

gut.<br />

es überzeugt mit durchweg angenehmer<br />

Qualität und verschwimmt<br />

auch bei nahem Hinsehen nur in<br />

geringem Maße. Dies setzt sich<br />

auch bei den Texturen der Runund<br />

Taxiways fort, die weiterhin<br />

Wer das neue, virtuelle Friedrichshafen<br />

besucht, der hat einfach Spaß<br />

daran, sich umzusehen und die<br />

vielen Details zu entdecken. Wie<br />

vom German-Airports-Team gewohnt,<br />

sind viele Kleinigkeiten in<br />

www.flightm.com 47


3D umgesetzt und sorgen so für<br />

ein überaus stimmiges und angenehmes<br />

Gesamtbild. Dazu gehören<br />

beispielsweise die PAPI-Gehäuse,<br />

Run- und Taxiway-Befeuerungen,<br />

Navigationseinrichtungen, Windsäcke<br />

und so weiter. Hierbei kommt<br />

natürlich auch die Dynamik nicht<br />

zu kurz. Oliver Pabst entwickelte<br />

auch für Friedrichshafen X sein<br />

bekanntes AES Light und sorgt so<br />

für dynamischen Bahn- und Straßenverkehr,<br />

Letzteres sowohl airport-<br />

als auch landseitig. Die vielen<br />

Eyecatcher setzen sich in statischen<br />

Objekten fort, so stehen beispielsweise<br />

überall Serviceequipment<br />

und Flughafenfahrzeuge herum,<br />

Menschen stehen auf der Besucherterrasse<br />

und auf dem Vorplatz des<br />

Dornier-Museums, Autos parken<br />

auf den Urlauberparkplätzen und<br />

Kleinflugzeuge stehen am Abstellplatz<br />

der allgemeinen Luftfahrt.<br />

Tages- und<br />

Jahreszeitentexturen<br />

Selbstverständlich für eine heutige<br />

Szenerie ist natürlich auch die Umsetzung<br />

von Winter- und Nachttexturen.<br />

In der kalten Jahreszeit<br />

vermittelt der Airport ein realistisches<br />

Bild einer Winterlandschaft.<br />

Besonders gut gefällt mir hierbei,<br />

dass auf dem Flughafengelände<br />

dennoch auch kahle Flecken zu<br />

finden sind, dies sieht meiner Meinung<br />

nach äußerst realistisch aus<br />

und macht den Airport somit auch<br />

im Winter zu einem wunderschönen<br />

Flugziel.<br />

Des Nachts erlischt das Leben in<br />

Friedrichshafen beinahe vollkommen,<br />

im Flugsimulator zeigt sich<br />

hierbei jedoch wiederum eine sehr<br />

schöne Seite des kleinen Flughafens.<br />

Die Beleuchtung ist äußerst<br />

stimmig und treffend umgesetzt,<br />

besonders gut gefallen mir die<br />

Lichteffekte der Apron-Flutlichter.<br />

Genauso schön anzusehen wie bereits<br />

in München oder Stuttgart ist<br />

wieder die Anflugbefeuerung, die<br />

einen nächtlichen Anflug zu einem<br />

virtuellen Erlebnis der besonderen<br />

Art macht.<br />

Fazit<br />

Friedrichshafen X vom German-<br />

Airports-Team ist auf jeden Fall eine<br />

Reise wert. Das fehlende hektische<br />

Treiben eines Großflughafens wird<br />

durch den liebenswerten Charme<br />

eines kleinen Regionalflughafens<br />

48 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

ersetzt und macht diesen keinesfalls<br />

weniger interessant. Der hohe<br />

Attraktivitätsgrad wird vor allem<br />

auch durch die Fülle an Details und<br />

den gut umgesetzten dynamischen<br />

Verkehr erreicht. Besonders Fans<br />

kleiner Flugzeuge werden hier voll<br />

auf ihre Kosten kommen, wobei<br />

es natürlich dennoch auch Spaß<br />

macht, Flugzeuge wie die Antonov<br />

An-124 hierher zu fliegen – die übrigens<br />

auch in der Realität ab und zu<br />

FDH einen Besuch abstattet.<br />

Klare Kaufempfehlung!<br />

German Airports Team - Friedrichshafen X<br />

Entwickler: Aerosoft<br />

Kompatibilität: FS9 und FSX Service Pack 2<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Preis Box: 15,99 €<br />

Preis Download: 14,95 €<br />

Download: 125 MB<br />

Pro & Contra:<br />

Schöne Texturierung<br />

Auffallend viele Details<br />

Stimmiges Gesamtbild<br />

Modellierung auf Top-Niveau<br />

Trotz intensiver Fehlersuche kann ich hier nichts wirklich bemängeln<br />

Florian Schlund<br />

Bewertung:<br />

9,2<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

www.flightm.com 49


Megaairport ohne Charme<br />

Blueprint New York JFK<br />

Der Flughafen New York John F.<br />

Kennedy ist selbst für die meisten<br />

„Nicht-Simmer“ ein bekanntes<br />

Sinnbild für den internationalen<br />

Luftverkehr, nicht zuletzt wegen<br />

der täglichen Concorde-Verbindungen<br />

bis ins Jahr 2003. Heute<br />

gehört JFK zu den fünfzehn größten<br />

Flughäfen weltweit und ist neben<br />

La Guardia und Newark einer<br />

der drei internationalen Flughäfen<br />

New Yorks. BluePrint Simulations<br />

setzte den Flughafen Anfang 2012<br />

für FS2004 und FSX um und verspricht<br />

dem Kunden unter anderem<br />

hochauflösende Fototexturen.<br />

Die Geschichte JFKs geht zurück<br />

bis ins Jahr 1942, als im April begonnen<br />

wurde Sumpfland neben dem<br />

Idlewild-Golfplatz trockenzulegen.<br />

Seit der offiziellen Inbetriebnahme<br />

am 1. Juli 1948 wurde der Flughafen<br />

insgesamt fünfmal erweitert<br />

und zählt heute neun Terminals<br />

und vier Pisten. Mit knapp 46 Millionen<br />

Passagieren im Jahr 2009 ist<br />

JFK der sechstgrößte Flughafen der<br />

USA und liegt weltweit auf dem<br />

vierzehnten Platz.<br />

Kauf, Installation und<br />

Handbuch<br />

BluePrint bietet dem Käufer seit<br />

Mitte Januar den Flughafen virtuell<br />

für FS9 und FSX an, wobei<br />

beide Versionen jedoch separat erworben<br />

werden müssen. Der Preis<br />

von 22,60 Euro erscheint auf den<br />

ersten Blick ziemlich happig. Ob er<br />

gerechtfertigt ist, werden wir uns<br />

im Folgenden ansehen, magere 23<br />

beziehungsweise 44 MB sprechen<br />

jedenfalls nicht dafür.<br />

50 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Das Handbuch ist genauso unspektakulär<br />

wie die Installation, bei<br />

Letzterer wird lediglich ein Registrierungsschlüssel<br />

verlangt. Die<br />

Dokumentation besteht hauptsächlich<br />

aus realen Fakten und Optimierungsmöglichkeiten,<br />

des Weiteren<br />

sind einige Routenvorschläge zu<br />

verschiedenen Flughäfen der Welt<br />

enthalten, deren Sinn mir aber verschleiert<br />

bleibt.<br />

New York, New York<br />

Frank Sinatra wollte in einer Stadt<br />

aufwachen, die niemals schläft –<br />

also sehen wir uns das unermüdliche<br />

Treiben New Yorks einmal<br />

virtuell an. Anbindungsmöglichkeiten<br />

hat man aus Europa en masse,<br />

von Deutschland beispielsweise<br />

mit Lufthansa, Air Berlin oder diversen<br />

amerikanischen Fluglinien.<br />

Zunächst macht sich Ernüchterung<br />

breit. Von einer Stadt (respektive<br />

einem Flughafen), die niemals<br />

schläft, ist hier nicht viel zu sehen.<br />

Das Vorfeld sieht gähnend leer aus<br />

und bietet wenig bis gar keine Details,<br />

lediglich ein paar unschön<br />

modellierte Gepäckwagen und Gepäckbänder<br />

stehen an den Gates.<br />

Von den versprochenen hochauflösenden<br />

und fotorealen Texturen<br />

sehe ich nichts, weder am Apron<br />

noch auf dem Luftbild. Die Pisten<br />

sind lediglich mit Standardtexturen<br />

versehen, die Rollwege wirken wie<br />

gezeichnet und auf dem Vorfeld<br />

wirkt alles so steril und sauber wie<br />

in einem Krankenhaus. Keine Abnutzungen,<br />

kein Dreck – gar nichts.<br />

Das alles ließe sich mit schön modellierten<br />

Gebäuden und deren<br />

www.flightm.com 51


einladender Texturierung mit Sicherheit<br />

kompensieren, aber auch hier finde ich wenig<br />

Gutes. Verglichen mit der Gestaltung<br />

der Terminals gefallen mir selbst die alten<br />

Flughäfen aus der German-Airports-Reihe<br />

besser (die wohlgemerkt um das Jahr 2004<br />

auf den Markt kamen), die Texturen wirken<br />

ebenso wenig überzeugend und sehen<br />

keineswegs realistisch aus. Das gleiche<br />

Bild setzt sich landseitig fort, es gibt kaum<br />

etwas zu entdecken und sogar Straßen<br />

verschwinden teilweise im Nichts. Das<br />

verpixelte und verschwommene Luftbild<br />

bringt das Auge des Betrachters schließlich<br />

fast zum Weinen. Spätestens jetzt wurde<br />

mir jedenfalls bewusst, dass das Geld bei<br />

einem schnellen Imbiss mit der Liebsten<br />

sicherlich besser aufgehoben wäre.<br />

Bei Nacht und im Winter<br />

Was solls, es bleibt ja noch ein wenig Hoffnung<br />

auf Besserung. Schließlich stehen die<br />

Tages- und Jahreszeitentexturen noch auf<br />

dem Testprogramm. Das Positivste, was<br />

daran zu vermerken ist, ist sicherlich, dass<br />

beides vorhanden ist. Die Wintertexturen<br />

sind nichts Besonderes, vielmehr sind die<br />

schlechten Luftbildtexturen einfach nur<br />

aufgeweißt worden und die Tatsache, dass<br />

auf der Runway Schnee liegt, der Rest der<br />

Vorfelder und Taxiways jedoch ansonsten<br />

frei von jeglichen Spuren des Winters ist,<br />

sieht doch eher albern aus.<br />

Bei Dunkelheit wirkt der Flughafen noch<br />

am ansehnlichsten, da hier von den grausigen<br />

Texturen am wenigsten zu sehen ist.<br />

Leider wird hier der schlechte Übergang<br />

zur Standardszenerie deutlicher sichtbar,<br />

der Käufer muss sich hier also entscheiden,<br />

welches Übel ihm lieber ist – meines Erachtens<br />

eindeutig die Nachtvariante!<br />

Fazit<br />

Liebe Leser, zunächst einmal möchte ich<br />

mich für die zynischen Worte auf den<br />

letzten Seiten entschuldigen. Die Redaktion<br />

und ich sind uns völlig bewusst, dass<br />

hinter jedem Add-on große Mühe und viel<br />

Arbeit stecken, die wir mit guten Bewertungen<br />

gerne belohnen. Bei Add-ons aus<br />

dem Hause BluePrint – insbesondere JFK<br />

– bleibt jedoch von diesem guten Willen<br />

bei mir nicht mehr viel übrig. Fast 50 Euro<br />

werden dem ehrlichen Käufer hier für beide<br />

Versionen der Szenerie abverlangt; das,<br />

was man letztendlich bekommt, ist aber<br />

bestenfalls freewaretauglich und wird dem<br />

Preis keinesfalls gerecht. An dieser Stelle<br />

ist etwas Fremdwerbung mit Sicherheit angebracht<br />

– wer hier zum FS-Dreamteam-<br />

Produkt greift, ist mit Sicherheit um Längen<br />

besser bedient.<br />

Florian Venus<br />

Blueprint KJFK New York John F Kennedy<br />

Entwickler: BluePrint Simulations<br />

Kompatibilität: FS 9 und FSX Service Pack 2<br />

Download: 23MB (FS9) 44MB (FSX)<br />

Web: www.blueprintsimulations.com<br />

Preis: 22,60 € pro Version<br />

Pro & Contra:<br />

Gute Performance<br />

Grausige Texturen<br />

Schlechte Modellierung<br />

Comicartiges Gesamtbild<br />

Keine Details<br />

Langweilige Erscheinung, keine Dynamik<br />

Zu hoher Preis<br />

Bewertung:<br />

5,8<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

2/10<br />

2/10<br />

1/10<br />

6/10<br />

2/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

4/10<br />

5/10<br />

52 <strong>Flight</strong>!<br />

Preis/Leistung:<br />

finger weg!


LatinVFR Miami<br />

International Airport<br />

FLIGHT!<br />

Review<br />

LatinVFR dürfte einigen Simmern<br />

nicht zuletzt wegen seiner Umsetzungen<br />

von Montego Bay, Santiago<br />

de Chile oder Tegucigalpa bekannt<br />

sein. Ende 2011 brachte die Softwareschmiede<br />

schließlich ihre Umsetzung<br />

des Flughafens Miami auf<br />

den Markt. Ob diese überzeugen<br />

kann und dem Charme der alten<br />

FlyTampa-Szenerie standhält, lesen<br />

Sie im Folgenden.<br />

Miami International<br />

Airport<br />

Im Bundesstaat Florida gelegen<br />

bietet der Miami International<br />

Airport ein attraktives Drehkreuz<br />

für Frachtfluggesellschaften wie<br />

FedEx, LAN Cargo oder UPS und<br />

ist gleichzeitig ein wichtiger Knotenpunkt<br />

für Verbindungen in die<br />

Karibik und nach Südamerika für<br />

mehr als 35 Millionen Passagiere<br />

im Jahr 2010.<br />

1928, als Pan American Fied eröffnete,<br />

war das Flugfeld schon ein<br />

wichtiger Standpunkt für Pan American<br />

Airways. Ihr folgten in den<br />

Jahren 1934 und 1937 Eastern Air<br />

Lines und National Airlines. Pan<br />

Am und Eastern blieben bis zum<br />

Konkurs im Jahre 1991 Hauptnutzer<br />

des Flughafens Miami, dessen<br />

Drehscheiben anschließend von<br />

United Airlines und American Airlines<br />

übernommen wurden.<br />

Heute verfügt Miami über drei Terminals<br />

mit sechs Abflughallen und<br />

vier Pisten, von denen drei parallel<br />

in West-Ost-Richtung verlaufen.<br />

Von Europa aus erreicht man das<br />

Drehkreuz beispielsweise mit Air<br />

Berlin, Air Europa, Air France, Alitalia,<br />

British Airways, Iberia, Finnair,<br />

Lufthansa, Swiss oder Virgin<br />

Atlantic.<br />

Kauf, Installation und<br />

Handbuch<br />

Der Kauf gestaltet sich – wie nahezu<br />

immer – problemlos über die<br />

Website von simMarket, 24,98 Euro<br />

und 143 MB für die FSX- beziehungsweise<br />

83 MB für die FS9-Version<br />

wechseln hierbei den Besitzer.<br />

Die Installation ist ebenso einfach<br />

und erfordert lediglich die Eingabe<br />

eines Registrierungsschlüssels.<br />

Das Handbuch findet sich nach<br />

der Installation im Flugsimulator-<br />

Hauptverzeichnis und gibt auf 17<br />

Seiten Auskunft über den realen<br />

und virtuellen Flughafen sowie einige<br />

(meiner Meinung nach eher<br />

unnötige) allgemeine Tipps und<br />

Routenvorschläge zu anderen<br />

Flughäfen von LatinVFR. Hierzu<br />

www.flightm.com 53


eigelegt ist noch ein Airport-Diagramm,<br />

glücklicherweise wurde<br />

dieses nicht als „Charts“ deklariert<br />

– hier ist man von anderen Herstellern<br />

auch mehr gewöhnt.<br />

Die virtuelle Umsetzung<br />

Der Hersteller lockt unter anderem<br />

mit einem detailgetreuen Flughafen<br />

und einer schönen Umgebung,<br />

hochauflösenden Bodentexturen,<br />

einem 44 Quadratmeilen großen<br />

Luftbild, exzellenten Nachteffekten<br />

und animierten Skytrains, also<br />

machen wir uns mit einem A330-<br />

200 der Air Berlin von Düsseldorf<br />

auf den Weg ins sonnige Florida.<br />

Nach zehn Stunden Flug und einer<br />

erfolgreichen Atlantiküberquerung<br />

befinden wir uns bereits im Anflug<br />

auf die Piste 26L. Schon von<br />

weitem fällt auf, dass die Umgebung<br />

leider nicht sonderlich gut an<br />

die Standardszenerie angebunden<br />

ist. Straßen hören im Nichts auf<br />

und die Übergänge der Texturen<br />

sind unschön und abrupt. Das gesamte<br />

Luftbild ist im Anflug bereits<br />

unscharf und kann nicht mit<br />

heutigen Standards mithalten, das<br />

Gesamtbild kann auch das üppige<br />

und überzeugende Autogen nicht<br />

retten. Die Texturen auf den Runund<br />

Taxiways sind dagegen befriedigend<br />

aufgelöst, wirken zwar<br />

manchmal etwas künstlich, verleihen<br />

dem Airport aber dennoch<br />

den amerikanischen Flair. In der<br />

Modellierung sind hier gute Ansätze<br />

zu finden, wie zum Beispiel die<br />

3D-modellierte Anflugbefeuerung<br />

oder die ebenfalls umgesetzten PA-<br />

PI-Kästen, deren PAPI-Lichter sich<br />

leider außerhalb der Modelle befinden<br />

– schade, das geht besser!<br />

Auf dem Weg zum Gate vermisse<br />

ich das typische Gewusel und die<br />

Hektik am Boden, die an einem<br />

Flughafen dieser Größe für gewöhnlich<br />

herrschen. Das flughafeneigene<br />

Personentransportsystem ist<br />

zwar umgesetzt, jedoch driften die<br />

Fahrzeuge leicht schief zur Fahrbahn<br />

eher unbeachtet durch die<br />

Gegend. Da ich sonst auch keine<br />

weiteren Animationen ausfindig<br />

machen kann, hoffe ich wenigstens<br />

auf schöne Details und Eyecatcher<br />

an den Parkpositionen und werde<br />

prompt wieder enttäuscht. Von<br />

Detailtreue kann man hier nicht<br />

wirklich sprechen, jede Parkposition<br />

sieht mehr oder weniger gleich<br />

und leer aus, die angebrachten<br />

Verschmutzungen rund um die<br />

Haltepunkte wirken auf den Betrachter<br />

auch eher übertrieben und<br />

unrealistisch, auch wenn dies wieder<br />

einmal ein guter Ansatz war.<br />

Die Modellierung der Terminals<br />

und des Kontrollturms hingegen<br />

ist am besten mit „mittelmäßigem<br />

Standard“ zu beschreiben, die<br />

54 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Texturierung hingegen wirkt auch<br />

hier an vielen Stellen künstlich.<br />

Die Nachtbeleuchtung ist mit Sicherheit<br />

einer der positiveren Aspekte<br />

des Produkts, auch wenn sie<br />

sich nicht von anderen Produkten<br />

abheben kann und der Unterschied<br />

zwischen Standard- und Add-on-<br />

Szenerie weiterhin deutlich sichtbar<br />

ist. Die Vorfelder sind dezent<br />

beleuchtet, der abgelegene Teil des<br />

Flughafens liegt indessen im Halbdunkeln<br />

und wird von den teilweise<br />

3D-modellierten Roll- und Haltelichtern<br />

dominiert, die jedoch auch<br />

nur aus mittlerer Entfernung gut<br />

aussehen.<br />

Fazit<br />

LatinVFR Miami International Airport<br />

ist eine der Szenerien, von denen<br />

man wahrscheinlich nicht so<br />

richtig weiß, was man davon halten<br />

soll. Im Allgemeinen befindet sich<br />

die Umsetzung eher im unteren<br />

Mittelfeld und kann durch keine<br />

Eigenschaften wirklich hervorstechen,<br />

hier gefallen mir andere<br />

Umsetzungen von LatinVFR um<br />

einiges besser – es seien da beispielsweise<br />

Sucre oder Tegucigalpa genannt.<br />

Der alten FS9-Szenerie von<br />

FlyTampa läuft LatinVFR den Rang<br />

keinesfalls ab, wer auf AES verzichten<br />

kann und will, verpasst absolut<br />

nichts. Im FSX bleibt bislang keine<br />

andere Möglichkeit, ob es ihm die<br />

25 Euro wert, ist muss letztendlich<br />

jeder für sich entscheiden.<br />

Florian Venus<br />

Entwickler: LatinVFR<br />

Kompatibilität: FS 9 und FSX Service Pack 2<br />

Web: www.latinvfr.com<br />

Preis: 24,98 €<br />

Pro & Contra:<br />

Gute Performance<br />

Größtenteils überzeugende Run- und Taxiwaytexturen<br />

Viele schöne Ansätze, diese sind jedoch leider<br />

Größtenteils unvollendet oder mittelprächtig gelungen<br />

Unscharfes Luftbild<br />

Wenig Details<br />

Langweilige Flughafenumgebung ohne Dynamik<br />

Zu hoher Preis<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

LatinVFR Miami International<br />

Bewertung:<br />

5,9<br />

mangelhaft<br />

7/10<br />

5/10<br />

3/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

4/10<br />

5/10<br />

www.flightm.com 55


Maastricht-Aachen Airport<br />

klein, aber fein?<br />

Von Andreas Kornza entwickelt ist<br />

nun endlich der Maastricht-Aachen<br />

Airport erschienen, wurden doch<br />

schon vor über einem halben Jahr<br />

die ersten Bilder gepostet. Kurz<br />

vor Redaktionsschluss traf noch<br />

die aktualisierte Version 1.0.1, dies<br />

rettete die Bewertung, da in der Ursprungsversion<br />

einige Fehler enthalten<br />

waren.<br />

Von hier geht es in die ganze Welt<br />

– zumindest mit dem Frachtflugzeug.<br />

Als Passagier kann hat man ab<br />

Maastricht nicht die große Auswahl<br />

an Destinationen. Unterstützung<br />

für den Flughafen kam von der<br />

deutschen Bundesregierung, seit in<br />

Deutschland die neue Flugsteuer<br />

erhoben wird, ist Maastricht neuerdings<br />

auch eine Option für viele<br />

Kunden aus Deutschland. German-<br />

56 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

wings bietet seit kurzem täglich<br />

zwei Flüge nach Berlin Schönefeld<br />

an. Auch Afrika und Asien sind von<br />

MST aus kein Problem, so geht es<br />

zum Beispiel mit Royal Jordanian<br />

nach Amman oder Kairo. England<br />

und Russland zählen ebenfalls zu<br />

den fixen Destinationen.<br />

Aber bevor wir eine dieser reizenden<br />

Ziele anfliegen können<br />

oder von diesen Maastricht erreichen,<br />

sollten wir uns erst einmal<br />

entweder die NL2000 Freeware<br />

herunterladen oder uns das neue<br />

Add-on von Aerosoft kaufen. Also<br />

investiere ich die 14,95 Euro im<br />

Aerosoft-Shop und lade mir das<br />

Add-on für den FSX runter, eine<br />

Version für den „alten“ FS9 wurde<br />

angekündigt. Das 300 Megabyte<br />

große Paket landet dank DSL recht<br />

schnell auf meiner Festplatte, nach<br />

der Installation wird auf den Zwang<br />

den umstrittenen Aerosoft Launcher<br />

zu benutzen verzichtet, ein<br />

klarer Pluspunkt in der Servicekultur..<br />

Noch schnell das eHandbuch<br />

durchblättern und schon begebe ich<br />

mich auf den Weg Richtung Cockpit.<br />

Kurze Zeit später stehe ich in<br />

Maastricht auch schon am Gate. Erster<br />

Eindruck: Toll. Drei Gebäude<br />

stehen vor mir, eines davon ist das<br />

Terminal, auf den ersten Blick für<br />

schwer zu definieren, denn auf dem<br />

Maastricht-Aachen Airport gibt es<br />

keine Fluggastbrücken und somit<br />

viele Passagiere die hoffen, dass<br />

beim Boarding die Sonne scheint.<br />

Das Termin ist sehr einfach an<br />

den Türen zu erkennen, die mit<br />

„arrivals“ beschriftet sind. Diese<br />

wurden durchsichtig gestaltet und<br />

man hat das Gefühl, wie fast beim<br />

ganzen Abfertigungsgebäude, dass<br />

man hineinsehen kann. Hier und<br />

da tuckert ein Bus herum, vorbei an<br />

Gepäckwagen, Pushbackfahrzeugen<br />

und diversen anderen kleinen<br />

Details. Wir machen uns auf nach<br />

Berlin und bereiten die Systeme<br />

vor. Wir rollen an diversen anderen<br />

Gebäuden vorbei, die ebenfalls<br />

sehr schön modelliert sind. Doch<br />

dann entdecke ich etwas, das in<br />

mir eine Frage aufkommen lässt.<br />

Hat ORBX diese Szenerie mit entwickelt?<br />

Überall auf dem Parkplatz,<br />

den wir vom Vorfeld leicht sehen<br />

können, gehen Menschen umher!<br />

Eine wahre Steigerung. Leider entdecke<br />

ich direkt über den Köpfen<br />

der Menschen einen Minuspunkt.<br />

Das Werbeschild über dem Parkplatz<br />

wurde als Werbeträger für<br />

Aerosoft genutzt. Eine große Anzeige,<br />

auf der mehrere Produkte<br />

wie Andras Field klar zu erkennen<br />

sind. Dafür gebe ich also 14,95 Euro<br />

aus? Um sicher zu sein, dass es diese<br />

Anzeige in echt nicht gibt, habe<br />

ich ein bisschen recherchiert und<br />

herausgefunden, dass weder in der<br />

Vergangenheit noch in der Gegenwart<br />

dort ein Werbeschild von Aerosoft<br />

stand. Hier versucht wohl<br />

jemand mit Werbung im Simulator<br />

neue Kunden zu locken? Allerdings<br />

muss ich Aerosoft zwei Dinge zugutehalten.<br />

Zum einen, dass der<br />

Flughafen vier Euro günstiger ist,<br />

als vergleichbare Airports. Zum anderen<br />

werden auch die AES-Nutzer<br />

mit einer kostenlosen Aktivierung<br />

entschädigt, da der Airport ab Version<br />

2.20 enthalten ist. Trotzdem<br />

www.flightm.com 57


58 <strong>Flight</strong>!<br />

hoffe ich, dass diese Art von Werbung<br />

in meinem Simulator nicht<br />

Schule macht, den dies stört den<br />

Realitätsfaktor erheblich. Kommen<br />

wir zurück zum Airport. Als wir<br />

über Taxiway Whiskey in Richtung<br />

der Landebahn weiter taxeln, sehe<br />

ich, dass die Texturen dort zwar<br />

schön gemacht sind, allerdings fehlt<br />

mir in der Mitte des Rollwegs eine<br />

Linie. Auf einem Luftbild ist diese<br />

jedoch klar zu erkennen. Nun sind<br />

wir fast am Holdingpoint angekommen,<br />

erst jetzt fällt mir auf, dass das<br />

ganze Gelände mit virtuellem Gras<br />

überzogen ist, nicht nur von dem<br />

scharfen Luftbild. Die Texturen für<br />

die Rollwege sind eine Augenweide,<br />

Abnutzungs- und Abriebspuren<br />

geben der Szenerie einen schönen<br />

Touch. Es ist noch ein Flugzeug im<br />

Anflug, also sehen wir uns noch<br />

etwas um und betrachten den Businesspark<br />

am Rande des Airports.<br />

Die Straßen im Einzugsgebiet sind<br />

akkurat nachgestellt, die Straßenlaternen<br />

stehen exakt auf denen<br />

vom Luftbild und die Autos bewegen<br />

sich vorbildlich in der Spur.<br />

Ebenfalls sehe ich das Eurocontrol-<br />

Gebäude, von hier werden Flüge<br />

in ganz Europa kontrolliert, auch<br />

ich werde gleich Bekanntschaft<br />

mit einem Lotsen aus diesem Haus<br />

machen. Auch auf dem Parkplatz<br />

vor diesem Gebäude stehen wieder<br />

einige Fahrzeuge, alles in allem<br />

wurde die Flughafenumgebung<br />

sehr realistisch gestaltet. Zurück zu<br />

unserem Flug: Die 747, auf die wir<br />

warten mussten, hat die Landebahn<br />

verlassen, wir dürfen die Startposition<br />

einnehmen, vor uns stehen<br />

ein paar Hangars, augenscheinlich<br />

für die Wartungen. Nach dem Rotieren<br />

fliegen wir über ein kleines<br />

Dorf und drehen Richtung Süden,<br />

wobei mir auffällt, dass sich die<br />

Szenerie gut in die Freeware-Luftbilder<br />

von NL2000 eingliedert. Wo<br />

wir schon bei NL2000 sind, fällt<br />

mir ein, dass es doch auch von


diesen eine Freeware-Umsetzung<br />

für Maastricht gibt. Während ich<br />

nach Berlin fliege, werde ich mir<br />

diese Version herunterladen und<br />

die Unterschiede herausfiltern.<br />

Vorab kann ich sagen, im direkten<br />

Vergleich ist Maastricht-Aachen X<br />

von Aerosoft sein Geld wert. Die<br />

Texturen der NL2000-Umsetzung<br />

sind zwar gut gelungen, aber das<br />

Gesamtbild passt nicht. Es fehlen<br />

die kleinen Details und auch die<br />

bei Aerosoft sehr schön gelungene<br />

Umgebung fehlt komplett. Die<br />

wichtigen Flughafengebäude sind<br />

zwar vorhanden und sehen auch<br />

gut aus, aber das Umfeld ist komplett<br />

kahl. Kein Baum, kein Gewerbegebiet,<br />

kein Dorf am Rande<br />

des Flugplatzes. Auch die Frames<br />

sind in der kostenpflichtigen Version<br />

um einiges besser, mein Bild<br />

ruckelt nur selten. Die Gebäude<br />

bei Nacht sehen gut aus, an den<br />

Außenseiten sind Lichtquellen wie<br />

Scheinwerfer angebracht, leider haben<br />

sie aber keine Auswirkungen<br />

auf die Fassade, diese bleibt dunkel.<br />

Das Vorfeld wird von Lichtmasten<br />

beleuchtet. Die sonstige Umgebung<br />

mit den Straßenlaternen wurde<br />

auch sehr schön umgesetzt, jede<br />

spendet Licht. Wenn man nun aber<br />

gerne in der Nacht fliegt oder mittels<br />

eines Tools reales Wetter nutzt,<br />

wird man bei schlechten Konditionen<br />

ins Schwitzen kommen. Auch<br />

wenn man aus den Charts schließen<br />

könnte, dass der Runway für<br />

CAT III ausgerüstet ist, sieht man<br />

im Simulator davon wenig. Die<br />

Anflugbefeuerung existiert auf einer<br />

Seite nur zur Hälfte, man sieht<br />

zwar Masten, aber auf diesen ist<br />

keine Lichtquelle montiert. Kurz<br />

vor der Landebahn gibt es dann<br />

doch noch ein bisschen Licht. Bei<br />

der Freeware ist das anders: Alles<br />

wird schön dargestellt.<br />

Trotz allem werde ich wohl bei<br />

Maastricht-Aachen X bleiben.<br />

Die Umsetzung von Maastricht-<br />

Aachen ist Andreas Kornza zwar<br />

gelungen, doch wurde an einigen<br />

Stellen geschlampt. So ist die fehlerhafte<br />

Befeuerung ein No-Go für<br />

jene Piloten, die auch bei schlechtem<br />

Wetter oder nachts fliegen.<br />

Hier ist unbedingt ein Patch notwendig!<br />

Dafür sind die Nachttexturen<br />

durchaus gelungen, auch<br />

sehen die Texturen klasse aus und<br />

das Luftbild ist schon fast gestochen<br />

scharf. Außerdem überzeugt die<br />

Maastricht-Aachen X<br />

Entwickler: Andreas Kornza<br />

Kompatibilität: FSX Service Pack 2<br />

Web: www.aerosoft.com<br />

Vertrieb: Aerosoft<br />

Preis Download: 14,95 €<br />

Download: 300 MB<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Texturen und Modellierung<br />

Reale Umgebung<br />

Kostenlose AES-Unterstützung<br />

Gute Frames<br />

Ansatzweise Umsetzung von PeopleFlow<br />

Werbeschild mit Aerosoft Werbung<br />

Fehler in der Befeuerung des Runways<br />

Schlechte Nachttexturen<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Umgebung des Airports, hier kann<br />

Aerosoft richtig punkten. Trotzdem<br />

reicht es durch die großen Abzüge<br />

bei der Befeuerung nur für 8,8<br />

Punkte – für denjenigen, der Maastricht<br />

allerdings als VFR-Flieger<br />

anfliegt oder ohne reales Wetter,<br />

ist Maastricht eine gute Wahl. Jetzt<br />

stellt sich noch die Frage, wann erscheint<br />

die X-Plane 10 Version der<br />

Szenerie?<br />

Bewertung:<br />

8,2<br />

sehr gut<br />

Max Mertznich<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

7/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 59


EuroAirport Basel<br />

Die Freeware<br />

Nur wenige Kilometer vom Dreiländereck<br />

Deutschland-Frankreich-<br />

Schweiz entfernt liegt auf französischer<br />

Seite der EuroAirport<br />

Basel/Mulhouse/Freiburg.<br />

Der internationale Flughafen mit<br />

zwei Landebahnen ist heutzutage<br />

ein wichtiger Faktor für die Region<br />

um das Dreiländereck. Im FSX<br />

wurde die entsprechende Freeware<br />

vor kurzem auf eine neue Version<br />

upgedatet, die nun mehrere größere<br />

Neuerungen bringt. So stehen<br />

jetzt überall auf dem Vorfeld statische<br />

Fahrzeuge, auch wurde das<br />

Layout aktualisiert und wurden<br />

viele neue Gebäude realisiert. Nach<br />

einer mehrteiligen Installation, die<br />

unter anderem das Einfügen in die<br />

Szenerienbibliothek und die Installation<br />

einer .bgl-Datei beinhaltet,<br />

kann man nach der Aktivierung<br />

praktisch sofort loslegen.<br />

Nachdem wir nun unseren kleinen<br />

A319 von Germanwings an einem<br />

Gate positioniert haben, fallen mir<br />

sofort die neuen, vorerst leider nur<br />

statischen Gateways ins Auge, die<br />

wirklich klasse modelliert wurden.<br />

Auch das Treppenhaus, durch das<br />

gerade die Gäste zum Flieger kommen,<br />

wurde super gestaltet, sogar<br />

richtig durchsichtig. Am Rest des<br />

Terminals wurden fotorealistische<br />

Texturen verwendet. Langsam<br />

wird es dunkel, die Lichter gehen<br />

an. Neben uns erwacht ein hoher<br />

Mast zum Leben, ein großer Lichtkegel<br />

wird neben uns geworfen,<br />

einige Stellen des Aprons kommen<br />

60 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

mir zwar ein bisschen dunkel vor,<br />

aber das passt schon.<br />

Der Pushback-Truck dockt an, los<br />

geht’s. Als wir die Triebwerke anlassen,<br />

erkennen wir die vorher<br />

erwähnten Fahrzeuge, ein ganzer<br />

Parkplatz auf dem Vorfeld steht<br />

voll mit ihnen, auch sehen sie sehr<br />

realistisch aus und machen auf jeden<br />

Fall was her. Schon fast an der<br />

Landebahn angekommen, entdecken<br />

wir zahlreiche Hangars. Am<br />

Runway-ahead-Zeichen halten wir,<br />

es wurde toll auf den Standard-<br />

Taxiway aufgetragen, wie auch<br />

auf dem ganzen restlichen Vorfeld,<br />

überall tolle Extras. Nun geben wir<br />

Schub, die Flughafengebäude ziehen<br />

immer schneller an uns vorbei.<br />

Noch ein letzter Blick, dann verschwindet<br />

der Flughafen mit seinen<br />

vielen Lichtern unter den Wolken.<br />

Nun erkennen wir das, was<br />

wir aus dem Flieger nicht gesehen<br />

haben. Wir begeben uns ins Umfeld<br />

des Flughafens, schauen uns<br />

das Hauptterminal sowie die restlichen<br />

Gebäuden an. Direkt sehe<br />

ich das Gebäude von Swiss sowie<br />

die Frachtgebäude, alle, wie schon<br />

das Terminal, sind sehr schön geworden.<br />

Vor den Frachtgebäuden<br />

wurde ein schöner Parkplatz erstellt,<br />

tolle Texturen, richtig real<br />

mit Pfeilen und Linien. Überall vor<br />

den Terminals wurde geniale Texturen<br />

für die Straßen genutzt. Das<br />

Hauptterminal ist eine Mischung<br />

aus fotorealistischen Texturen und<br />

ein paar modellierten Gegenständen.<br />

An fast allen Häusern wurden<br />

Außentreppen angebaut, sehr real,<br />

das gibt wieder Pluspunkte. Am<br />

äußersten Rand des Vorfelds liegen<br />

noch weitere Hangars. Auf der anderen<br />

Seite des Airports befinden<br />

sich einige Bürogebäude sowie das<br />

GA-Terminal. Damit verlassen wir<br />

den EuroAirport nun. Schön war’s<br />

hier, zum nächsten Update sind wir<br />

bestimmt wieder da.<br />

Mein Fazit ist positiv. Es gibt eine<br />

sehr hohe Gebäudedichte, schöne<br />

Texturen und viele Details. Der<br />

Flughafen macht einen tollen Gesamteindruck<br />

und auch sonst kann<br />

er manche Payware-Szenerien<br />

überholen. Die Freeware ist eine<br />

wahre Alternative zu der Payware<br />

von France VFR.<br />

Max Mertznich<br />

Download: www.flightm.de<br />

Code: BSL0312<br />

www.flightm.com 61


ORBX New Zealand<br />

Welcome to Kiwiland<br />

„Back to the roots“ – ein Motto,<br />

das sich die Entwickler von ORBX<br />

anscheinend zu Herzen genommen<br />

haben. Nachdem Australien<br />

in der virtuellen Welt des FSX fast<br />

komplettiert war, verschlug es das<br />

Entwicklerteam aus Down Under<br />

in die USA, wo sich auch noch aktuelle<br />

Baustellen von ORBX befinden.<br />

Vielleicht von Heimweh angetrieben,<br />

oder einfach nur durch den<br />

Elan, eine möglichst hohe Anzahl<br />

an Kontinenten mit realistischen<br />

Flächen-Add-ons abzudecken, verschlug<br />

es das Team von John Venema<br />

zurück Richtung Down Under:<br />

nicht in das Land der Kängurus,<br />

sondern nach Kiwi-Land. Mit „New<br />

Zealand – Southern Island“ wird<br />

eine der zwei Hauptinselgruppen<br />

Neuseelands abgedeckt, auf der uns<br />

neben atemberaubenden Wäldern<br />

wunderschöne Strände und sogar<br />

Gletscher erwarten.<br />

Erworben werden kann ORBX<br />

NSZI (so die offizielle Bezeichnung)<br />

wie gewohnt als Download<br />

über www.flightsimstore.com, dafür<br />

müssen dann 40 australische<br />

Dollar oder umgerechnet etwa 33<br />

Euro den Besitzer wechseln. Eine<br />

Boxversion gibt es im Moment noch<br />

nicht, wird aber wahrscheinlich,<br />

wie bisher gewohnt, in geraumer<br />

Zeit bei ORBX-Vertriebspartnern<br />

wie flightandfun oder Aerosoft er-<br />

scheinen. Nachdem sich der knapp<br />

3 Gigabyte große Installer samt<br />

flightsimstore-Wrapper durch die<br />

Internetleitung gezwängt hat, kann<br />

man auch schon fast im virtuellen<br />

Buschflugzeug Platz nehmen. Doch<br />

vorher noch Bestellnummer, Bestelldatum<br />

sowie Seriennummer in<br />

den Dialog des Installers eintragen;<br />

wenn diese korrekt sind, beginnt<br />

die Installation (Achtung: Hierfür<br />

wird eine aktive Internetverbindung<br />

benötigt). Neben dem Handbuch<br />

wird, wie bei anderen Produkten<br />

üblich, auch eine Reihe von<br />

Konfigurationsprogrammen mit<br />

installiert. Vor dem ersten Start im<br />

FSX muss selbstverständlich auch<br />

noch „Neu Seeland“ als Region<br />

im FTX-Konfigurator vorgewählt<br />

werden, damit auch die richtigen<br />

Texturen angezeigt werden. Ist dies<br />

62 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

getan, kann der FSX gestartet werden.<br />

Hier empfiehlt es sich zuerst<br />

einmal in die Darstellungsoptionen<br />

zu schauen: Wie bei jeder Szenerie<br />

üblich, gibt es auch bei NZSI einen<br />

gesonderten Teil im Handbuch, der<br />

sich nur mit den Einstellungen bezüglich<br />

Autogendarstellung und<br />

Performance beschäftigt. Ausgehend<br />

von der Annahme, dass<br />

nicht jeder PC die Szenerien auf<br />

maximalen Einstellungen ruckelfrei<br />

darstellen kann (diesen Ansatz<br />

sollten meiner Meinung nach mehr<br />

Add-on-Hersteller verfolgen), wird<br />

ausführlich erklärt, welche Regler<br />

herunter- und welche heraufgeschoben<br />

werden dürfen, um ein optimales<br />

Ergebnis zu erzielen.<br />

Jetzt steht dem Fliegen nichts mehr<br />

im Weg!<br />

Das Schwierigste bei einem so<br />

großflächigen Add-on ist, dass man<br />

eigentlich nie so recht weiß, wo<br />

man starten soll. Bei einem Airport<br />

ist das einfach, man startet am Terminal<br />

oder auf der Runway, fährt<br />

ein wenig die Taxiways auf und ab,<br />

startet, dreht ein paar Platzrunden<br />

und landet wieder. Das dann noch<br />

unter verschiedensten Wettersituationen,<br />

zu verschiedenen Tagesund<br />

Jahreszeiten und fertig ist das<br />

Review. Doch wo fängt man an,<br />

wenn man tausende Quadratkilometer<br />

von äußerst dünn besiedelter<br />

Natur vor sich hat, in der man(n)<br />

ohne Karte oder Navigationsgerät<br />

völlig aufgeschmissen wäre?<br />

MITTENDRIN.<br />

Das Flugzeug mittels „Karte“ an<br />

einen beliebigen Punkt irgendwo<br />

im Nirgendwo gesetzt und losgeflogen.<br />

Damit wir aber nicht völlig<br />

planlos herumfliegen und uns<br />

aufgrund geleerter Tanks unserer<br />

Cessna C340 tagelang und nur gestärkt<br />

durch Kiwis und Orangen<br />

(der Haupternte im Januar und Februar)<br />

durch die endlosen Weiten<br />

zu Fuß durchschlagen dürfen, steht<br />

uns stets eine Moving Map auf dem<br />

zweiten Monitor zur Verfügung.<br />

www.flightm.com 63


Diese rückt angesichts der wirklich<br />

atemberaubenden Landschaft<br />

allerdings immer häufiger in den<br />

Hintergrund, zu schön sind die<br />

weiten Felder und Wälder an den<br />

Berghängen. ORBX verwendet hier<br />

im Gegensatz zu den Airport-Umsetzungen<br />

keine Satellitenbilder,<br />

sondern eigene Textursets, die nach<br />

echten Karten so ausgerichtet wurden,<br />

dass sie trotzdem ein sehr realistisches<br />

Abbild der Naturregionen<br />

abgeben, ohne dabei massenhaft<br />

Festplattenspeicher zu verbrauchen.<br />

Auf unserem Flug tauchen<br />

hin und wieder kleinere Flugplätze<br />

am Boden auf, und trotz unserer<br />

Flughöhe lässt sich erkennen, dass<br />

diese sich von den Standardplätzen<br />

des FSX unterschieden. ORBX<br />

hat sich die Mühe gemacht, die<br />

tristen und immer gleichen Grasund<br />

Schotterpisten aus dem Hause<br />

<strong>Microsoft</strong> etwas zu verschönern.<br />

Ganz klar lassen sich die Airfields<br />

noch lange nicht mit eventuell später<br />

erscheinenden Komplettumsetzungen<br />

vergleichen, doch für den<br />

Anfang reicht das allemal.<br />

Die Leistung verändert sich mit<br />

ORBX NZSI kaum, auch die Texturen<br />

laden schnell und sind nicht<br />

verwaschen. Im Grunde unterscheiden<br />

sie sich nicht von denen<br />

des FSX, zumindest nicht was Dateigröße<br />

und maximale Auflösung<br />

angeht. Optisch ist ganz klar ein<br />

großer Vorteil zu sehen. Mit „New<br />

Zealand – Southern Island“ liefert<br />

ORBX eine solide Grundlage für<br />

hoffentlich wieder überragende<br />

Umsetzungen der einzelnen Airfields<br />

und Airports, wobei daran eigentlich<br />

kein Zweifel besteht.<br />

ORBX New Zealand – Southern Islands<br />

Entwickler: ORBX<br />

Kompatibilität: FS9 und FSX Service Pack 2<br />

Web: www.fullterrain.com<br />

Shop: www.flightandfun.de<br />

Preis Box: 39,95 €<br />

Pro & Contra:<br />

Texturen<br />

Autogen<br />

Perfomance<br />

Atmosphäre<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Wie auch schon in Australien:<br />

definitiv eine Reise wert!<br />

Florian Schlund<br />

Bewertung:<br />

8,8<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

64 <strong>Flight</strong>!


Add-ons für den <strong>Microsoft</strong><br />

<strong>Flight</strong> Simulator<br />

ERLEBE VÖLLIG NEUE FLUGERFAHRUNGEN!<br />

BRONCO X<br />

Die Bronco X ist fantastisch zu fliegen, denn Power hat sie mehr<br />

als genug und auch ihre Wendigkeit lässt nichts zu wünschen<br />

übrig. Die gute Rundumsicht und die Geschwindigkeit machen<br />

die Bronco X zu einem idealen Flugzeug um die virtuelle Welt<br />

des FSX zu erkunden. Durch die Komplexität der Systeme ist die<br />

Maschine wie gemacht für virtuelle Piloten, die den Umgang mit<br />

detaillierteren Systemen üben wollen.<br />

PMDG 737 NGX<br />

Die ultra-realistische Simulation des meistverkauften Airliners!<br />

Die PMDG 737NGX 800/900 stellt sich mit einer einzigartigen<br />

und noch nie dagewesenen Systemtiefe vor. Fahren Sie die Spoiler<br />

aus und beobachten Sie, wie die virtuelle Hydraulikflüssigkeit<br />

durch die Systeme fließt und die Druckwerte und Volumen in<br />

Echtzeit ändert. Die PMDG 737NGX ist eine absolut „lebendige“<br />

Maschine.<br />

ANCHORAGE X<br />

Der Anchorage Ted Stevens International (PANC) ist der<br />

bedeutendste Flughafen Alaskas und Ziel vieler nationaler und<br />

internationaler Fracht- und Passagier-Fluggesellschaften. Der<br />

nahe See Lake Hood ist eine der größten Wasserflugzeugbasen<br />

der Welt. Ein Paradies für Flugzeugenthusiasten und Piloten,<br />

endlich auch für den <strong>Flight</strong> Simulator X.<br />

Außerdem jetzt erhältlich:<br />

Frankfuhrt-Hahn, Maastrich-Aachen und viele mehr!<br />

Entdecke diese und viele weitere Add-ons auf<br />

www.aerosoft.de


Konkurrenz für AES:<br />

Ground Services X von FSDreamteam<br />

Den meisten Simmern dürfte wohl<br />

das Tool „Airport Enhancement<br />

Services“ (kurz AES) aus dem Hause<br />

Aerosoft bekannt sein. Seit nunmehr<br />

über fünf Jahren wuselt der<br />

virtuelle Bodenabfertigungsverkehr<br />

um unsere ebenso virtuellen<br />

Flugzeuge. Für viele Piloten, mich<br />

eingeschlossen, ist AES kaum mehr<br />

wegzudenken. Anfang Februar veröffentlichte<br />

jedoch die italienische<br />

Softwareschmiede FSDreamteam,<br />

die bisher vor allem durch Szenerien<br />

auf sich aufmerksam gemacht<br />

hat, ihr neues Produkt Ground Services<br />

X. Die Feature-Liste ist lang<br />

und vielversprechend, ob GSX mit<br />

AES mithalten oder es sogar übertrumpfen<br />

kann, werden wir uns<br />

nun ansehen.<br />

Kauf, Installation und<br />

Handbuch<br />

Wie bereits von FSDreamteam.<br />

Produkten bekannt lädt man sich<br />

zunächst den Installer von der<br />

Website und bezahlt das Produkt<br />

anschließend per eSellerate – mich<br />

persönlich hat dieses System immer<br />

noch nicht überzeugt, aber dies<br />

muss jeder für sich selbst entscheiden.<br />

Ich finde die herkömmliche<br />

Methode über diverse Onlineshops<br />

wesentlich transparenter und komfortabler.<br />

Die Installation ist dafür<br />

umso weniger umständlich, es ist<br />

kein Key nötig und der gesamte<br />

Prozess geht schnell vonstatten.<br />

Wie bei allen anderen Produkten<br />

sollte natürlich auch hier darauf<br />

geachtet werden, dass SP2 oder das<br />

Acceleration Expansion Pack installiert<br />

sind, andernfalls verweigert<br />

der Installer seinen Dienst.<br />

Das Handbuch beschreibt auf 26<br />

Seiten in englischer Sprache alle<br />

wichtigen Details rund um das<br />

Programm. Einen Blick in die Do-<br />

kumentation zu werfen ist hierbei<br />

meines Erachtens essentiell, da sich<br />

natürlich besonders die Tastaturbe-<br />

fehle von AES unterscheiden und es<br />

einige weitere Unterschiede gibt.<br />

Flug vorbei? Startschuss<br />

für GSX<br />

Zu Testzwecken stelle ich mich zu-<br />

nächst mit dem Standard-A321 und<br />

später mit der Standard-B737-800<br />

nach München und möchte zum<br />

66 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Abstellplatz 250 rollen. Über die<br />

Default-Tastenkombination Strg +<br />

F12 wird das GSX-Menü aufgerufen<br />

und der Pilot hat die Auswahl zwischen<br />

sämtlichen Abstellplätzen<br />

des gesamten Flughafens. Im Gegensatz<br />

zu AES muss hier also der<br />

Parkplatz bereits vor dem Einrollen<br />

ausgewählt werden, dies finde<br />

ich jedoch ziemlich praktisch und<br />

realistisch, da im weiteren Verlauf<br />

beim Heranrollen an die Abstellposition<br />

alle Fahrzeuge – wie in der<br />

Realität – bereits bereitstehen und<br />

nicht aus dem Nichts aufploppen<br />

– vorausgesetzt natürlich, man deklariert<br />

die Position bereits in ausreichender<br />

Entfernung. Anschließend<br />

erwartet einen der Marshaller<br />

mit den bereits bekannten Kellen<br />

und weist uns in die korrekte Position<br />

ein. Hierbei sind einige Animationen<br />

mehr als bei AES enthalten,<br />

so wedelt er beispielsweise<br />

im Falle eines zu schnellen Rollens<br />

aufgeregt mit den Armen. Nach<br />

dem Abstellen der Triebwerke<br />

gibt GSX noch ein Feedback, wie<br />

gut eingeparkt wurde. Sollten hier<br />

keine Fehler gemacht werden und<br />

das Flugzeug perfekt geparkt sein,<br />

führt der Marshaller mit 20%iger<br />

Wahrscheinlichkeit einen Macarena-Tanz<br />

auf – ein sehr amüsantes<br />

Feature.<br />

Über das GSX-Menü lassen sich<br />

anschließend Aktionen wie Deboarding,<br />

Refueling, Catering<br />

und Boarding auswählen. Im Vergleich<br />

zu AES kann hier noch etwas<br />

nachgelegt werden, jedoch ist<br />

der Tankwagen im Gegensatz zum<br />

Konkurrenzprodukt auch imstande<br />

das Flugzeug tatsächlich mit<br />

Treibstoff zu befüllen – und bleibt<br />

dementsprechend lange stehen,<br />

bis die gewünschte Kerosinmenge<br />

www.flightm.com 67


in die Tanks gepumpt wurde. Die<br />

Qualität der Fahrzeuge ist kaum<br />

zu bemängeln und steht in etwa<br />

auf einer Stufe mit der neuen AES-<br />

Generation. Sehr löblich finde ich<br />

jedenfalls, dass regionale Unterschiede<br />

beachtet wurden. So wird<br />

man beispielsweise in München<br />

von Aerogate oder Losch abgefertigt,<br />

die Fahrzeuge sind mir hierbei<br />

aber dennoch einen Tick zu amerikanisch<br />

– im Gegensatz zu den<br />

Bemalungen bleiben diese nämlich<br />

unverändert. Im Bereich der Animationen<br />

finde ich AES in einigen<br />

Punkten überlegen, so ist die Lenkbewegung<br />

der Fahrzeuge in GSX<br />

beispielsweise komplett vernachlässigt,<br />

die Pushback-Stange hängt<br />

ebenso unbeweglich am Schlepper.<br />

Punkten kann das FSDreamteam-<br />

Produkt hingegen bei der Funktionsweise<br />

des Marshallers und<br />

der Gepäckabfertigung. Ersterer<br />

scheint wesentlich beweglicher und<br />

agiler zu sein als die Aerosoft-Variante,<br />

Letztere ist um einiges schöner<br />

anzusehen. Einziger optischer<br />

Kritikpunkt: Koffer, die aus einem<br />

Containerbereich ausgeladen werden,<br />

sehen eher unrealistisch aus.<br />

Über dieses Manko kann man allerdings<br />

getrost hinwegsehen.<br />

Sobald alle Passagiere sowie das Catering<br />

an Bord sind und das Tanken<br />

abgeschlossen ist, melden wir uns<br />

über das Menü bereit zum Pushback.<br />

Hierbei finde ich die Animationen<br />

deutlich gelungener als bei<br />

der Konkurrenz. Das Anfahren<br />

geschieht wesentlich sanfter und<br />

realistischer, das Bugrad des Flugzeugs<br />

dreht sich endlich realistisch<br />

mit und hierbei bewegt sich nun<br />

auch die Schleppstange. Die gesamte<br />

Kurvenfahrt sieht um einiges<br />

menschlicher und weniger maschinell<br />

aus und bietet so einen gewissen<br />

Tick mehr Realismus als AES.<br />

Lediglich der Marshaller läuft für<br />

meinen Geschmack beim Pushback<br />

viel zu weit weg vom Flugzeug, das<br />

Kabel für das Interphone dürfte<br />

hier in der Realität wohl kaum reichen.<br />

Umso näher an der Maschine<br />

steht er dafür beim Zeigen der Sicherungsstifte,<br />

hier ist er nur mit<br />

Mühe und Kopfverrenkungen aus<br />

der Cockpitperspektive ausfindig<br />

zu machen.<br />

Das Soundset<br />

Natürlich bleibt der Ramp Agent<br />

nicht stumm und gibt zu diversen<br />

Tätigkeiten seine Kommentare ab.<br />

Ebenso ist die Geräuschkulisse um<br />

das Flugzeug nachgestellt, an allen<br />

Ecken hört man – je nach Blickwinkel<br />

mal lauter, mal leiser – das<br />

Brummen der Motoren, Zischen<br />

von Druckluft und so einiges anderes,<br />

was das Realismusgefühl<br />

deutlich in die Höhe schießen lässt.<br />

Die Kommunikation mit dem Bodenpersonal<br />

ist mir jedoch zu sehr<br />

„roboterhaft“, es hört sich einfach<br />

nicht nach einem echten Menschen<br />

am anderen Ende des Interphones<br />

an. Dafür klingen die Soundsets<br />

nicht ganz so steril wie bei AES,<br />

man hat mehr das Gefühl, dass<br />

der Ramp Agent auch wirklich am<br />

Flughafen ist und nicht daheim auf<br />

dem Wohnzimmersessel mit Chips<br />

und Bier während eines Formel-<br />

1-Rennens.<br />

Fazit: Lohnt sich GSX?<br />

Für native FSX-Flieger mit Sicherheit.<br />

Der große Vorteil ist natürlich,<br />

68 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

dass GSX an sämtlichen Flughäfen<br />

weltweit, egal ob Standard- oder<br />

Add-on-Szenerie, aktivierbar ist. Es<br />

muss lediglich darauf geachtet werden,<br />

dass Fluggastbrücken nicht<br />

von GSX selbst unterstützt werden<br />

und hierbei auf die FSX-Variante<br />

mit Strg + J zurückgegriffen werden<br />

muss, sofern dies bei Add-on-<br />

Sceneries möglich ist. Des Weiteren<br />

ist der Preis hierfür natürlich angemessen,<br />

für knapp 30 Euro, die der<br />

Benutzer hier nur einmal berappen<br />

muss, hat man den vollen Funktionsumfang<br />

an sämtlichen Flughäfen.<br />

Wer sich selbst eine Meinung bilden<br />

will, kann natürlich ebenso die<br />

beiden Installer herunterladen und<br />

austesten. GSX bietet einen uneingeschränkten<br />

Demo-Modus an allen<br />

FSDT-Szenerien, in München,<br />

San Francisco und Mailand-Linate.<br />

AES hingegen wird von einigen<br />

Freeware-Airports für null Credits<br />

unterstützt, hier kann der Benutzer<br />

also bereits vor dem Kauf wunderbar<br />

vergleichen.<br />

Ein weiterer Kritikpunkt an GSX<br />

ist das nicht vorhandene Konfigurationstool.<br />

Man ist darauf angewiesen,<br />

dass für das Flugzeug des<br />

Benutzers vorab eine Konfigurationsdatei<br />

erstellt wurde, die dieses<br />

Flugzeug unterstützt. Das finde ich<br />

bei AES wesentlich besser gelöst,<br />

denn hier kann sich jeder selbst eine<br />

Konfigurationsdatei anlegen und<br />

verändern.<br />

Mit der nötigen Zeit gebe ich GSX<br />

auf jeden Fall eine Chance, eine<br />

ernsthafte Konkurrenz zu AES zu<br />

werden – gut Ding braucht schließlich<br />

Weile, und Airport Enhancement<br />

Services war schließlich auch<br />

nicht von Version 1.0 an perfekt<br />

und fehlerfrei.<br />

Florian Venus<br />

Das Paintkit um selbst Texturen für<br />

die Servicefahrzeuge zu erstellen<br />

finden Sie unter<br />

www.fsdreamteam.com<br />

Ground Services X<br />

Entwickler: FS Dreamteam<br />

Kompatibilität: FSX Service Pack 2<br />

Web: www.fsdreamteam.com/<br />

Preis Box: 29,90 €<br />

Pro & Contra:<br />

Tolle Pushbackanimationen<br />

Gutes Umgebungsfeeling durch Soundpacks<br />

Optisch ansprechende Modelle<br />

An allen Airports weltweit verfügbar<br />

Soundset des Rampagents zu mechanisch<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

www.flightm.com 69


Ist der Flusipilot ein<br />

echter Pilot?<br />

Um mich gleich vorweg unbeliebt<br />

zu machen, starte ich meine neue<br />

Artikelreihe mit einer immer wiederkehrenden<br />

Frage.<br />

Kann ein Flusipilot einen richtigen<br />

Flieger fliegen?<br />

Nein – klar und deutlich muss das<br />

mal gesagt werden. Mögen die<br />

Add-ons wie PMDG, iFly, Wilco<br />

und alle anderen auch noch so detailliert<br />

sein, ich traue mir zu eine<br />

sehr hohe Wette abzuschließen,<br />

dass keiner zurechtkommen würde,<br />

wenn die beiden überbezahlten<br />

Knöpfchendrücker ganz vorne zeitgleich<br />

einen Herzinfarkt erleiden<br />

würden.<br />

Die Gründe sind vielfältig. Zum einen<br />

das Cockpit. Kein Bildschirm,<br />

sondern alles real. Überall blinkt<br />

und leuchtet irgendwas, Systeme,<br />

die man weder beim Namen nennen<br />

könnte noch von deren Existenz<br />

wusste. Außerdem sind die<br />

modernen Flugzeuge nicht umsonst<br />

auf ein Zwei-bis-Drei-Mann-<br />

Cockpit ausgelegt. Wenn jemand<br />

online fliegt, weiß er zumindest<br />

mal, worum es beim ersten Punkt<br />

gehen wird, reine Offlinepiloten<br />

scheiden hier schon aus. Aber spielen<br />

wir das Szenario einmal gemeinsam<br />

durch:<br />

Die zwei Kasper vorne sind tot,<br />

wir eigentlich schon in Ferienstimmung<br />

und erfreuen uns am Bordfilm.<br />

Die Flugbegleiterin greift zum<br />

Hörer:<br />

Kann hier jemand fliegen??<br />

Natürlich, ich bin PMDG-Pilot und<br />

bei der letzten IFR Tour auch schon<br />

dort gewesen, wo wir hinwollen!<br />

Na dann kommen sie mal ins Cockpit<br />

junger Mann …<br />

Das wird so nie passieren, alleine<br />

schon wegen der Weltuntergangsstimmung<br />

in der Kabine, wenn die<br />

Flugbegleiter durchblicken lassen,<br />

dass die Piloten tot sind, aber wir<br />

denken ja nur mal laut.<br />

Vorne angekommen werden die<br />

zwei Expiloten aus den Sitzen gekarrt,<br />

damit der neue Pilot Platz<br />

hat.<br />

Am Kapitänsitz natürlich. Mist, wir<br />

sind zu klein und sitzen viel zu weit<br />

weg, wie ging das mit der Sitzverstellung?<br />

Egal erstmal, weiß der<br />

ATC schon Bescheid, dass ich nun<br />

vorne rechts sitze und keiner, der<br />

das gelernt hat? Vermutlich nicht,<br />

da beide ja gleichzeitig verstorben<br />

sind. Also, mal unten Bescheid geben.<br />

Die Suche nach der linken<br />

Strg-Taste gestaltet sich schon einmal<br />

schwierig, weil keine Tastatur<br />

vorhanden ist. Wo das Sprechfunkgerät<br />

ist, wissen die meisten, davon<br />

gehe ich aus. Deren Bedienung<br />

unterscheidet sich nicht. Aber, wo<br />

bekomme ich die Frequenz her?<br />

Durch die Wiederbelebungsversuche<br />

und das Auffinden eines Ersatzpiloten<br />

haben wir doch schon<br />

einiges an Weg zurückgelegt. Klar,<br />

dass der ATC unten auch schon<br />

unruhig geworden ist. Der eine,<br />

weil keiner den Hand-off bestätigt<br />

hat, und der nächste, weil wir da<br />

momentan einfach mal ungefragt<br />

in seinem Luftraum unsere Route<br />

abfliegen. Seit den Vorfällen des 11.<br />

September reagieren die da unten<br />

ganz schön allergisch auf derartig<br />

schweigende Flieger. Das Ende<br />

vom Lied: Wir werden von zwei<br />

Eurofightern irgendwo über Spanien<br />

abgeschossen, weil wir die Frequenz<br />

nicht gefunden haben.<br />

Sollten wir noch beim ATC sein,<br />

glaubt mir, das merkt man sehr<br />

früh, wenn das Callsign der Airline<br />

alle zwanzig Sekunden gerufen<br />

wird (der Vorteil, wir wissen dann<br />

sogar, wie wir heißen!) und sich der<br />

ATC schon bei anderen Flugzeugführern<br />

über uns und unseren Zustand<br />

erkundigt. Wo ist die Sprechtaste?<br />

Am Steuerhorn der 737 sind<br />

doch einige Knöpfchen, darunter<br />

derjenige, der mir die Kommunikation<br />

zum Boden ermöglicht. Je<br />

nach Alter des Flugzeugs und/oder<br />

Tageszeit kann man die Beschriftung<br />

sehen oder auch nicht. Nun,<br />

dann schauen wir uns die unterschiedlichen<br />

Funktionen des Steuerhorns<br />

mal genauer an:<br />

Trimmung, Autopilot Disengage,<br />

Trimmung, und die Sprechtaste.<br />

Nur wo ist Letztere?<br />

70 <strong>Flight</strong>!


Christian Ebner<br />

Der Autor ist Verkehrspilot und hat bereits<br />

1800 Flugstunden auf der Boeing 737 BBJ2 gesammelt.<br />

Wissen<br />

Einfache Antwort, auf der<br />

Hinterseite des Steuerhorns, bedienbar<br />

mit dem Zeigefinger.<br />

Wann wärst man da draufgekommen?<br />

Nächste Suche, wo ist der Autothrottle<br />

Disengage Button?<br />

Das wäre gut zu wissen, um nach<br />

der Landung auch anhalten zu<br />

können. Das nützt uns alles nichts,<br />

wenn wir den Flughafen und die<br />

Anflugprozeduren nicht auswendig<br />

kennen und die Piloten die Charts<br />

irgendwo hier im (dunklen?) Cockpit<br />

versteckt haben.<br />

Weitere Funktionen, die im Flieger<br />

für eine sichere Landung unbedingt<br />

notwendig sind, erspare ich uns,<br />

denn selbst die FMC sind nicht alle<br />

gleich aufgebaut. Bleibt nämlich<br />

noch die Human Performance, die<br />

das Fatalste in so einer Lage wäre.<br />

Ich erinnere mich noch ganz genau<br />

an meine ersten IFR-Flugstunden<br />

in der C172. Ich habe mich gefreut<br />

wie ein kleiner Schuljunge, dass ich<br />

nun endlich richtig fliegen darf, mit<br />

den Großen mitspielen, am ILS tanzen<br />

und Holdings fliegen, dass es<br />

nur so rappelt.<br />

Schnell stellte ich fest: IFR-Fliegen<br />

ist nicht gleich IFR-fliegen. Ob man<br />

nun rein nach den Flugregeln, aber<br />

bei schönstem Wetter unterwegs ist<br />

oder wirklich in einer Wolkensuppe<br />

mit null Sicht fliegt, ist ein brutaler<br />

Unterschied. Letzteres, also „actual<br />

IFR“ war für mich trotz der Vorfreude<br />

die Hölle pur. Durch die Vorwärtsgeschwindigkeit,<br />

aber die fehlenden<br />

visuellen Referenzpunkte<br />

wie einen Berg, Erdsicht oder einen<br />

Ozean wurde mir einfach nur<br />

kotzübel, sodass mein Fluglehrer<br />

übernehmen musste. Grund dafür<br />

ist unser Gleichgewichtssinn. Dieser<br />

hat sein Zentrum im Innenohr,<br />

ist aber gleichzeitig auch mit dem<br />

Kleinhirn, den Augen und anderen<br />

Reflexen verbunden. Man spürt<br />

etwas, das man anders sieht und<br />

fühlt, da kennt sich das Kleinhirn<br />

irgendwann einmal nicht mehr aus<br />

und gibt einige Warnsignale ab:<br />

Schwindel und Übelkeit in meinem<br />

Fall. Ich meinte immer, ich würde<br />

eine Linkskurve fliegen, dabei hatte<br />

ich einen Bank von etwa 3 Grad<br />

nach rechts!<br />

Im weiteren Verlauf erlernte ich<br />

das Grundgerüst eines Piloten:<br />

Vertraue niemals deinen Gefühlen,<br />

sondern ausschließlich den Instrumenten!<br />

So viel aus meiner Erfahrung mit<br />

meinen Leistungsgrenzen beim ersten<br />

Actual-IFR-Flug. Ich möchte<br />

nicht in einem Ferienbomber sitzen,<br />

wo vorne ein PMDG-Pilot die<br />

Charts gegen den Kotzbeutel ausgetauscht<br />

hat, ihr etwa? Vom Stress<br />

aufgrund der lebensbedrohenden<br />

Situation ganz zu schweigen …<br />

In den kommenden Ausgaben<br />

werden wir uns mal ansehen, wie<br />

richtig geflogen wird, Themen, die<br />

zum einen interessant sind, aber<br />

auch am heimischen PC verinnerlicht<br />

werden können. Wir beschäftigen<br />

uns mit OM, SOP, diversen<br />

Briefings und Procedures – mein<br />

kleiner Einblick in die Welt des<br />

richtigen Fliegens, inklusive eines<br />

Vergleichstests der manuellen Steuerung<br />

einer Boeing 737, der A320<br />

und der MD11.<br />

Christian Ebner<br />

fortsetzung folgt ...<br />

Bilder: Florian Venus<br />

www.flightm.com 71<br />

FLIGHT!


Vom Computer ins Cockpit,<br />

mein Weg zur ATPL - Teil 1<br />

Ich möchte mich zunächst einmal<br />

vorstellen: Mein Name ist Patrick<br />

Dorn, ich bin 19 Jahre alt und im<br />

wunderschönen Mühlenkreis in<br />

Nordrhein-Westfalen aufgewachsen.<br />

Seit Kindestagen war es mein<br />

Traum eines Tages ein großes Verkehrsflugzeug<br />

zu steuern. Aber<br />

ich will ganz vorne anfangen. Wie<br />

wahrscheinlich die meisten von<br />

uns habe ich die ersten eigenen Erfahrungen<br />

mit einem Flugzeug am<br />

heimischen Computer gemacht.<br />

Ich habe mir damals einen, für<br />

heutige Standards, absolut schlechten<br />

Flugsimulator gekauft. Keine<br />

Software von <strong>Microsoft</strong>, sondern<br />

wirklich billigstes Material. Aber<br />

für die ersten eigenen Erfahrungen<br />

mit Instrumenten hat es gereicht.<br />

Ich begann damals gleich im Cockpit<br />

ohne irgendeine Anleitung zu<br />

lesen. Die Instrumentierungen<br />

wirkten am Anfang schon fast ein<br />

wenig einschüchternd, wurde aber<br />

mit der Zeit immer klarer. Nach<br />

stundenlangem hin und her habe<br />

ich dann mal einen ILS-Anflug auf<br />

Palma de Mallorca zusammengebracht,<br />

was für mich zu der Zeit ein<br />

absolutes Erfolgserlebnis auf dieser<br />

Ebene war. Obwohl ich damals mit<br />

den drei Buchstaben I-L-S nicht<br />

wirklich was anfangen konnte. Mit<br />

dem FSX begann dann auch für<br />

mich die moderne Welt der Flugsimulation.<br />

Zunächst nur mit Freunden<br />

über das Internet, entdeckte ich<br />

sehr schnell das Online-Netzwerk<br />

IVAO und meldete mich sogleich<br />

auch an. Ich stellte mich also damals<br />

mit meiner 737, die aus dem<br />

FSX, nach Berlin-Tegel und verband<br />

mich mit dem Netzwerk. Damals<br />

war EDBB_APP online und wurde<br />

von einem bekannten Controller<br />

aus Berlin kontrolliert. In meiner<br />

Unwissenheit habe ich einfach die<br />

Triebwerke gestartet und mich auf<br />

den Weg zur Runway gemacht, bis<br />

ich dann schnell einen so genannten<br />

„Force-Act“ bekam und mich<br />

umgehend beim Radar melden<br />

musste. Ich wechselte also etwas<br />

verunsichert auf die Frequenz und<br />

meldete mich. So machte ich meine<br />

ersten Erfahrungen mit Flugfunk.<br />

So flog ich dann, wann immer ich<br />

konnte meine Stunden zusammen.<br />

Ich kaufte mir zeitnah die PMDG<br />

737, die meine Geduld noch einmal<br />

auf die Probe stellte. So lernte<br />

ich die komplexen Systeme einer<br />

Boeing 737 NG kennen. Mittlerweile<br />

habe ich auf dem Flieger so<br />

einige Stunden zusammengebracht<br />

und fühle mich in einem echten<br />

737 Cockpit schon fast heimisch.<br />

Irgendwann reichte der Simulator<br />

nicht mehr und ich machte mich<br />

auf dem Weg zum örtlichen Segelflugplatz.<br />

Dort angemeldet kam<br />

ich meinem Traum von Fliegen ein<br />

Stückchen näher - aber auch das<br />

reichte mir noch nicht.<br />

Ich wollte meinen<br />

Kindheitstraum wahr<br />

werden lassen!<br />

Also habe ich mich auf die Suche<br />

nach einer geeigneten Flugschule<br />

gemacht. Ich fuhr durch ganz<br />

Deutschland und klapperte sämtliche<br />

Info-Tage ab, bis ich nach<br />

Österreich gekommen bin. Mich<br />

zogen wahrscheinlich die Berge<br />

an, die nach Abschluss meiner Ausbildung<br />

nebenbei eine Alpeneinweisung<br />

mit sich brachten. Schnell<br />

stieß ich auf die EAA Aviation<br />

72 <strong>Flight</strong>!


Tagesaktuelle News sind auch in meinem Blog<br />

unter www.atpleaa.blogspot.com zu finden!<br />

Wissen<br />

Academy. Eine junge und professionelle<br />

Flugschule gleich am Airport<br />

in Salzburg. Ich hörte mir also den<br />

Vortrag vom Team an, alles passte!<br />

Die Flotte, zwei Katana DA-20 C1,<br />

eine Cessna 172 und eine DA-42,<br />

machten einen super Eindruck auf<br />

mich und schienen sich sehr gut für<br />

eine Pilotenausbildung zu eignen.<br />

Ich erledigte also alle Formalitäten<br />

und melde mich zum Oktober-Kurs<br />

2011 an.<br />

So war es also soweit,<br />

ich wurde Pilot!<br />

Schnell stand auch schon der „Big<br />

Day“ vor der Tür. Es begann mit<br />

einer generellen Einweisung in die<br />

Ausbildung, die Flieger, die Flugschule,<br />

usw...<br />

Danach folgten mehrere Wochen<br />

PPL-Theorie, die wir alle erfolgreich<br />

mit einem internen Test bestanden<br />

und abschlossen.<br />

Ich mache eine „Integrated-Ausbildung“.<br />

Das bedeutet, dass ich am Ende nur<br />

eine Prüfung bei den Ämtern ablegen<br />

muss und das ist die ATPL-Prüfung.<br />

Der Vorteil zu der deutschen<br />

Verfahrensweise, ist die, dass man<br />

in Österreich nicht alle Fächer auf<br />

einmal ablegen muss, sondern es<br />

step-by-step erledigen kann. Auch<br />

das war für mich ein großer Pluspunkt.<br />

Also, die Theorie war nun abgeschlossen,<br />

jetzt wurde es richtig<br />

spannend. Wir begannen damit<br />

unsere 5 Simulator-Stunden abzufliegen.<br />

Nach einem kurzen Briefing warfen<br />

wir einen Blick in die Karten,<br />

besprachen den Anflug auf Salzburg<br />

(Steuerkurse, Geschwindigkeiten....)<br />

und starteten. Ich begann<br />

als PIC (Pilot-in-command), also als<br />

verantwortlicher Pilot auf der linken<br />

Seite. Nachdem die Triebwerke<br />

gestartet waren und wir die „After-<br />

Engine-Start-Checklist“ abgearbeitet<br />

hatten, holte der Co-Pilot die<br />

Rollfreigabe ein und wir begannen<br />

das Rollen zur Startbahn 34, heute<br />

starteten wir also in Nord-Westliche<br />

Richtung.<br />

Dann folgten Platzrunden, insgesamt<br />

6. Also starten, 90° nach links,<br />

dann nach kurzer Zeit wieder 90°<br />

nach links, somit befanden wir<br />

uns dann im Gegenkurs zur Bahn,<br />

dann wieder 90° nach links und<br />

dann wieder 90° nach links. 4x90°<br />

= 360°, deshalb auch PlatzRUNDE.<br />

Nach dem Anflug kurz aufsetzen,<br />

Klappen auf Take-Off Stellung und<br />

sofort wieder das Gas reinschieben<br />

und den Flieger in die Luft heben.<br />

Beim 7. Mal ging es nach Start dann<br />

auf 340° erstmal ein bisschen geradeaus,<br />

bis plötzlich der Künstliche<br />

Horizont ausfiel, eines der wichtigsten<br />

Instrumente im Flugzeug.<br />

Er zeigt mir die aktuelle Lage des<br />

Fliegers im Raum.<br />

Dann fiel noch der Turn and Bank<br />

Coordinator, der mir die Schräglage<br />

zeigt, aus. Relativ zügig kam<br />

dann die Aufforderung einen<br />

„three sixty“, also eine 360° Kurve,<br />

zu fliegen. Allerdings hatte ich ja<br />

kein Instrument mehr, dass mir die<br />

aktuelle Schräglage anzeigt, also<br />

orientierten wir uns einfach am<br />

natürlichen Horizont und schauten<br />

aus dem Fenster.<br />

Als alle Instrumente wieder „alive“<br />

waren, machten wir uns auf den<br />

Weg zurück zum Airport. Anflug<br />

in der Abenddämmerung, Aufsetzen,<br />

Abrollen und Triebwerke aus.<br />

Wir lernten dann in den folgende<br />

Stunden schon ein bisschen Radio-<br />

Navigation, also auf VOR‘s zufliegen,<br />

Radials anschneiden und fliegen,<br />

sowie ILS-Anflüge.<br />

Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt<br />

hatte.<br />

Jetzt freue ich mich natürlich umso<br />

mehr auf die ersten realen Flugstunden<br />

auf der Katana DA-20 C1.<br />

Dazu in der nächsten Ausgabe der<br />

zweite Teil.<br />

Patrick Dorn<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 73


Virtuelles Bus-„Fliegen“<br />

Liebe Leser,<br />

das Airbus Tutorial haben wir mit<br />

der erfolgreichen Landung in München<br />

ja bereits in der letzten Ausgabe<br />

abgeschlossen. Kurz nach Druck<br />

erreichte mich jedoch eine freundliche<br />

Mail aus Wolfratshausen, zum<br />

Abschluss der Serie doch einmal<br />

einen Flug unter Crew-Coordination-Regeln<br />

in einem Homecockpit<br />

durchzuführen. Damit möchte<br />

ich meine Serie endgültig ausklingen<br />

lassen und mich nochmals<br />

herzlich bei Gerald Maritschnegg<br />

(www.cockpit-simulator.de) für das<br />

freundliche Angebot bedanken.<br />

Airbus Tutorial Part 5<br />

Nach knapp einstündiger Anreise<br />

aus dem Norden Münchens und einer<br />

Runde Smalltalk über die Fliegerei<br />

bereite ich gemeinsam mit<br />

Gerald bereits unseren heutigen<br />

Flug von Düsseldorf nach München<br />

vor. Als Pilot-Flying nehme<br />

ich auf der rechten Seite Platz und<br />

bereite zunächst die MCDU für den<br />

kurzen Hüpfer Richtung Südosten<br />

vor. Kalte, sibirische Luft lässt nahezu<br />

ganz Deutschland bibbern,<br />

noch dazu weht ein kräftiger Wind<br />

aus östlicher Richtung, weshalb wir<br />

heute die Piste 05R in Düsseldorf<br />

für den Start einplanen.<br />

Nach dem Preflight Setup lesen wir<br />

die erste Checkliste und holen uns<br />

unsere Clearance bei Düsseldorf<br />

Ground. Zügig räume ich meinen<br />

Arbeitsplatz auf, starte die APU und<br />

hole die Pushback Clearance. Nach<br />

dem Starten beider Triebwerke rollen<br />

wir wie geplant zur Runway<br />

05R und bereiten uns auf den Start<br />

vor. Die Takeoff Clearance kommt<br />

aus den Headsets und Gerald übergibt<br />

mir mit „You have controls“<br />

die Steuerung. Mittels eines eingebauten<br />

Bodyshakers in meinem<br />

Sitz spüre ich die Beschleunigung<br />

und das Rütteln des Flugzeugs<br />

deutlich, von links höre ich „100<br />

knots“ und bestätige dies mit „checked“.<br />

Bei „rotate“ ziehe ich den Sidestick<br />

zu mir und der Airbus hebt<br />

seine Nase in den nordrhein-westfälischen<br />

Himmel. Das Fluggefühl des<br />

Sidesticks ist durchaus angenehm<br />

und positiv, dies konnte ich bereits<br />

bei einigen vorherigen Besuchen in<br />

verschiedenen Simulatoren feststellen.<br />

Während mein Pilot-Monitoring<br />

uns also bei Langen Radar anmeldet,<br />

fliege ich das Flugzeug noch<br />

einige Zeit von Hand. Nachdem wir<br />

über einige Zwischenhöhen auf<br />

unsere Reiseflughöhe von 31 000<br />

Fuß freigegeben wurden, und nach<br />

einem weiteren Frequenzwechsel<br />

auch einen Direct Richtung Dinkelsbühl<br />

bekommen haben, wird<br />

die Atmosphäre im Cockpit wieder<br />

ruhiger und entspannter. Während<br />

unseres Reiseflugs haben wir Zeit,<br />

uns über die Fliegerei, die Technik<br />

hinter dem Simulator und einiges<br />

anderes zu unterhalten – zum<br />

74 <strong>Flight</strong>!


Wissen<br />

perfekten Fliegertalk<br />

hätte nur noch eine<br />

Flugbegleiterin mit<br />

einem Kaffee und<br />

einem Snack gefehlt.<br />

Die Zeit verging im<br />

wahrsten Sinne des<br />

Wortes wie im Fluge,<br />

wir bereiteten uns<br />

also auf den Anflug<br />

vor und erbaten noch<br />

auf der Frequenz<br />

von Langen unseren<br />

Sinkflug. Wie bereits<br />

in Düsseldorf<br />

erwarten uns auch<br />

in München ein mittelstarker<br />

Wind aus<br />

östlicher Richtung<br />

sowie Temperaturen im unteren<br />

einstelligen Bereich unter dem Nullpunkt.<br />

In der MCDU haben wir bereits<br />

die Piste 08L eingegeben und<br />

verlassen und uns einen langen Rollweg<br />

zum Gate zu ersparen.<br />

Trotz unseres rechtzeitig eingeleiteten<br />

Sinkflugs sind wir beim<br />

Umschalten auf die Frequenz der<br />

Münchener Anflugkontrolle immer<br />

noch etwas zu hoch, dies ist aber<br />

dank der Speedbrakes kein Problem.<br />

Wie erwartet teilt uns der Anfluglotse<br />

mit, dass wir die Bahn 08L<br />

zu erwarten haben. Bereits nach unserem<br />

letzten Wegpunkt BURAM<br />

bekommen wir Vektoren und somit<br />

das Abfliegen der Transition erspart,<br />

die wir vorsichtshalber bereits in die<br />

MCDU eingetippt hatten. Um uns<br />

herum herrschte ordentlich Verkehr,<br />

weshalb wir bis zuletzt auch<br />

eine recht hohe Geschwindigkeitsrestriktion<br />

von 250 Knoten hatten,<br />

dank des langen Endanflugs und<br />

der Luftbremsen konnten wir diese<br />

aber dann auch zügig abbauen.<br />

erhalten. Stufenweise reduzieren<br />

wir die Geschwindigkeit und fahren<br />

die Klappen sowie das Fahrwerk aus.<br />

Die Bahn habe ich bereits sehr früh<br />

in Sicht, beim Minimum können<br />

wir unseren Anflug also fortsetzen.<br />

Wir überfliegen die Schwelle perfekt<br />

auf dem Gleitpfad, ich beginne<br />

damit das Flugzeug abzufangen und<br />

den Schub herauszunehmen. Trotz<br />

eines etwas längeren Ausschwebens<br />

können wir die Bahn noch über den<br />

ersten Schnellabrollweg verlassen,<br />

die Bremsen und der Umkehrschub<br />

haben uns relativ zügig heruntergebremst.<br />

Vom Tower werden wir Richtung<br />

Entry N4 geschickt, von dort an<br />

übernimmt uns der Apron bis zu unserem<br />

Parkplatz. Nach Abschalten<br />

der Triebwerke lesen wir noch die<br />

letzte Checkliste und beenden einen<br />

interessanten und spannenden Flug.<br />

FLIGHT!<br />

besprechen noch die Landung und<br />

ein eventuelles Durchstartverfah-<br />

ren. Die Landebahn ist mit 4000 m<br />

mehr als ausreichend lang, dennoch<br />

wollen wir die Autobrakes auf Me-<br />

dium stellen und mit Full Reverse<br />

bremsen, um die Runway schnell zu<br />

Unmittelbar nach dem Intercepten<br />

des ILS schalte ich den Autopiloten<br />

und den Autothrust aus und fliege<br />

den Airbus die letzten paar Meilen<br />

von Hand. Der Anfluglotse schickt<br />

uns weiter zu München Tower, von<br />

dem wir sofort die Landefreigabe<br />

Vielen Dank an dieser Stelle auch<br />

noch an die freundlichen Onlinelotsen<br />

von VATSIM, die unseren Flug<br />

mit professionellem ATC begleitet<br />

haben.<br />

Florian Venus<br />

www.flightm.com 75


Das <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

übernimmt „Computer Pilot“<br />

Im Zuge der neuen weltweiten<br />

Herausforderungen auf dem<br />

Markt der Flugsimulation wird das<br />

deutschsprachige <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

zum 1. März 2012 das englischsprachige<br />

<strong>Magazin</strong> „Computer Pilot<br />

„übernehmen. Über den Kaufpreis<br />

wurde Stillschweigen vereinbart.<br />

76 <strong>Flight</strong>!<br />

Die Computer Pilot ist in den Vereinigten<br />

Staaten von Amerika und<br />

in Australien das meistverkaufte<br />

<strong>Magazin</strong> zum Thema Flugsimulation.<br />

Die englischsprachige Fachzeitschrift<br />

wird <strong>Flight</strong>!, das führende<br />

deutschsprachige <strong>Magazin</strong>, ergänzen.<br />

Computer Pilot erscheint<br />

zweimonatlich in einer Auflage<br />

von über 11.000 Exemplaren, das<br />

<strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong> wird weiterhin unverändert<br />

monatlich erscheinen.<br />

Die bekannte Redaktion und das<br />

Layoutteam der Computer Pilot<br />

werden an dem <strong>Magazin</strong> weiterarbeiten,<br />

der Umfang wird weiterhin<br />

84 Seiten in zweimonatlicher Erscheinungsweise<br />

betragen.<br />

Die Aboverwaltung werden beide<br />

<strong>Magazin</strong>e zusammenlegen mit<br />

dem Hauptverwaltungsstandort in<br />

Europa und einem Serviceangebot<br />

in den Vereinigten Staaten. Beide<br />

<strong>Magazin</strong>e werden von der maui<br />

artwork AG mit Sitz in Luxemburg<br />

herausgegeben.<br />

Die Preise der Computer Pilot für<br />

Kunden in europäischen Ländern<br />

wird attraktiver, so wird er in Großbritannien<br />

in Zukunft 24,95 Pfund<br />

betragen und in den Euroländern<br />

39,95 Euro. In den Vereinigten<br />

Staaten wird das Abo für sechs Ausgaben<br />

nach wie vor mit 24,95 US-<br />

Dollar berechnet. Für 2013 ist eine<br />

„UK Edition“ geplant.<br />

Die Internetpräsenz der Computer<br />

Pilot.com wird neu aufgebaut und<br />

ab März tägliche Meldungen rund<br />

um die Flugsimulation am PC veröffentlichen,<br />

Chefredakteur des<br />

neuen Onlineportals wird Francois<br />

A. Dumas. Neu zu Computer Pilot<br />

wechseln Marc Goergen und Urs<br />

Wildermuth in die Redaktion. Die<br />

Anzeigenverwaltung wird zusammengelegt<br />

und von maui artwork<br />

betreut.<br />

Als erste gemeinsame Computer Pilot<br />

wird die Ausgabe Juni/Juli 2012<br />

am 22. Mai 2012 erscheinen, das<br />

erste gemeinsame <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

am 30. März 2012.<br />

Alle Kunden der Computer Pilot<br />

werden Ende Februar schriftlich<br />

über die neuen Termine und Angebote<br />

informiert. Die Abos der Computer<br />

Pilot werden anerkannt und<br />

weiter beliefert.<br />

Mit der Übernahme entsteht die<br />

weltweit führende gedruckte Informationsquelle<br />

rund um die Flugsimulation<br />

am PC und das einzige<br />

Unternehmen, das gedruckte Flugsimulations-<strong>Magazin</strong>e<br />

in mehreren<br />

Sprachen anbietet. Firmensitz des<br />

Verlags ist Luxemburg. Die Computer<br />

Pilot ist das meist verkaufte <strong>Magazin</strong><br />

rund um die Flugsimulation<br />

in den Vereinigten Staaten, Kanada<br />

sowie Australien, das <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong><br />

in Deutschland, der Schweiz und<br />

Österreich.<br />

<strong>Flight</strong>! magazine takes<br />

over Computer Pilot<br />

As part of the new global challenges<br />

within the flight simulation market,<br />

the German-language <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>e<br />

will take over the English-language<br />

Computer Pilot magazine on<br />

March 1, 2012. It has been agreed to<br />

keep the purchase price confidential.<br />

Computer Pilot is the best-selling<br />

flight simulation magazine in the<br />

USA and Australia. The Englishlanguage<br />

trade publication will<br />

complement <strong>Flight</strong>!, which is the<br />

leading German-language magazine.<br />

Computer Pilot is published<br />

every two months with a circulation<br />

of over 11,000 copies, while <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Community<br />

<strong>Magazin</strong>e will continue to come out<br />

each month as usual.<br />

The familiar editorial staff and layout<br />

team from Computer Pilot will<br />

continue to work on the magazine,<br />

which will continue to comprise 84<br />

pages and appear every two months.<br />

The subscription management departments<br />

for the two magazines<br />

will be consolidated with the head<br />

office in Europe and a service department<br />

in the USA. Both magazines<br />

will be published by maui artwork<br />

AG based in Luxembourg.<br />

The price of Computer Pilot is being<br />

made more attractive for customers<br />

in European countries; for instance<br />

it will cost £24.95 in the United<br />

Kingdom and € 39.95 in the Euro<br />

countries. In the US, a subscription<br />

for six issues will still cost $24.95.<br />

A United Kingdom edition in the<br />

newsstands is planned for 2013.<br />

The website of Computer Pilot.<br />

com will be redesigned, and daily<br />

articles about PC flight simulation<br />

will be published on it starting in<br />

March. The editor-in-chief of the<br />

new online portal will be Francois<br />

A. Dumas. Marc Goergen and Urs<br />

Wildermuth will be joining the<br />

editorial team at Computer Pilot.<br />

Advertising management will be<br />

consolidated and assisted by maui<br />

artwork.<br />

The June/July 2012 issue, published<br />

on 22 May 2012, will be the first<br />

joint issue of Computer Pilot, while<br />

the first joint <strong>Flight</strong>! magazine will<br />

come out on 30 March 2012.<br />

All Computer Pilot customers will<br />

be informed in writing of the new<br />

dates and offers at the end of February.<br />

Computer Pilot subscriptions<br />

will still remain valid and will continue<br />

to be delivered.<br />

The takeover creates the world’s<br />

leading printed information source<br />

about PC flight simulation and the<br />

only company that offers flight simulation<br />

magazines in several languages.<br />

The publishing company is<br />

based in Luxembourg. Computer<br />

Pilot is the leading <strong>Magazin</strong>e in the<br />

United States, Canada and Australia,<br />

the <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>e in Germany,<br />

Switzerland and Austria.<br />

www.flightm.com 77


Die Best of Liste!<br />

Kategorie Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

Flugzeug PMDG Boeing 737 NGX März 2012 9,5 Hervorragend 59,99 €<br />

Flugzeug Katana 4X (Marcel Felde) Juni 2011 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Flugzeug <strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

Flugzeug A2A Wings of POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

Flugzeug iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

Flugzeug ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Flugzeug Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Flugzeug Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Flugzeug Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

Flugzeug iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

Flugzeug Aerosoft H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Flugzeug Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

Flugzeug <strong>Flight</strong>1 DC-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

Flugzeug Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Flugzeug Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Flugzeug Wilco Airbus Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Flugzeug Captain Sim Boeing 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

Flugzeug AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

Flugeug D******** Rafale Nov. 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

Flugzeug Aerosoft Airbus X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Flugzeug Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Flugzeug Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Flugzeug Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

Flugzeug Just<strong>Flight</strong> DC-3 Legends of <strong>Flight</strong> April 2011 7,8 Sehr gut 25,50 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> Vickers Viscount Januar 2012 7,7 Gut 25,50 €<br />

Flugzeug Embraer Phenom Novemb. 11 7,7 Mangelhaft 39,90 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> A320 Jetliner Mai 2011 6,4 Ausreichend ab 19,35 €<br />

Flugzeug AFS Design A320Neo Feb 2012 2,4 Finger weg! 19,98 €<br />

Flugzeug 737 Pilot in Command Evolution (Wilco) Feb 2012 7,3 Sehr gut 39,95 €<br />

Die Liste wird mit jeder Ausgabe fortgesetzt ....<br />

78 <strong>Flight</strong>!<br />

Sie haben eine Ausgabe verpasst?<br />

Kein Problem, diese können Sie bequem nachbestellen<br />

unter nachbestellen.flightm.com


Kategorie Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

Szenerie German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

Szenerie simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Szenerie Mega Airport München 2011 9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

Szenerie ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Szenerie Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

Szenerie ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

Szenerie ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

Szenerie ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

Szenerie ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Szenerie Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

Szenerie ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

Szenerie ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Szenerie ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Szenerie Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

Szenerie Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

Szenerie German Airfields 11 Südbayern 8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

Szenerie UK2000 London City Xtreme 8,6 Gut 22,10 €<br />

Szenerie Zürich Live X 8,5 Hervorragend 16,06 €<br />

Szenerie Drzewiecki Design Krakow Balice 8,4 Sehr gut 20 €<br />

Szenerie LimeSim Airfields & German Airfields Free 8,4 Sehr gut 5,95 €<br />

Szenerie Mega Airport Zürich X 8,4 Sehr gut ab 24,95 €<br />

Szenerie FlyTampa Chicago Midway 8,4 Sehr gut 23,50 €<br />

Szenerie Maastricht-Aachen X März 2012 8,4 Sehr gut 14,95 €<br />

Szenerie German Airports 1 - Stuttgart X 8,2 Gut (Box: Ausgezeichnet) ab 17,95 €<br />

Szenerie Aerosoft Nice Côte d`Azur X 8,2 Sehr gut 17,95 €<br />

Szenerie flyTampa Tampa rebooted 2 8,2 Gut 22,00 €<br />

Szenerie UK2000 – Bristol Xtreme V3 8,2 Gut 17,50 €<br />

Szenerie „Dangerous Airports 1“ 8,1 Hervorragend 17,95 €<br />

Szenerie Vilnius International X 8,1 Gut 19,95 €<br />

Szenerie SAMUI INTL VTSM FSX 7,9 Gut 9,99 €<br />

Szenerie FS-Addon Ben Gurion X 7,8 Ausreichend 23,74 €<br />

Szenerie Aerosoft Weeze X 7,8 Ausreichend 15,95 €<br />

Szenerie Frankfurt Egelsbach X März 2012 7,6 Gut<br />

Szenerie US Cities X Las Vegas 7,7 Gut 14,95 €<br />

Szenerie <strong>Flight</strong>Beam KSFO X 7,7 Gut 24,18 €<br />

Szenerie Sua S‘Dei Angkor, Siem Reap 7,3 Gut 11,90 €<br />

Szenerie Aerosoft Iceland X 7,3 Befriedigend 24,95 €<br />

Szenerie Thai Creation Paro Int. 7,2 Sehr gut 14,87 €<br />

Szenerie EireSim London Luton Ultimate 7,0 Gut 18,99 €<br />

Szenerie Xin Chao Bai International 6,4 Mittelmässig 20,82 €<br />

Szenerie Keflavik X 6,2 Mittelmässig 17,95 €<br />

Szenerie LatinVFR Miami International März 2012 5,9 Mangelhaft 24,98 €<br />

Szenerie Blueprint KJFK New York John F Kennedy März 2012 5,8 Finger weg! 22,60 €<br />

Szenerie France VFR Bale Mulhouse X 5,2 Mangelhaft 19,99 €<br />

Szenerie ARABIAN AIRPORTS X: MUSCAT 4,1 Mangelhaft 14,99 €


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Die April-Ausgabe erscheint am<br />

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