HDTV Duell der Giganten: LCD gegen OLED (Vorschau)
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NR. 6 NOVEMBER/DEZEMBER 2012<br />
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<strong>Duell</strong> <strong>der</strong><br />
<strong>Giganten</strong><br />
<strong>LCD</strong> <strong>gegen</strong> <strong>OLED</strong><br />
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Sonys erster 4K-Fernseher im Test<br />
Multi-View von Samsung vorgestellt<br />
FOTO-SPEZIAL<br />
Brandneue Kameras von<br />
Canon, Nikon und Sony<br />
iPad als TV-Helfer<br />
App-Steuerung,<br />
Fernsehinhalte streamen,<br />
Aufnahmen programmieren
Multimedia HD-Receiver<br />
Es ist Zeit für neue Standards.<br />
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Wi sen 41<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Sony<br />
Größere Bil<strong>der</strong> durch 4K<br />
Maß <strong>der</strong> Dinge.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Neues 11<br />
Der neue<br />
Einfach statt kompliziert<br />
Nachdem die 3D-Euphorie schneller abebbte,<br />
als die Einschaltquoten von Gottschalk Live,<br />
wil<strong>der</strong>n die TV-Hersteller schamlos in Apples<br />
Gefilden: Mehr Internet, mehr Apps, mehr Möglichkeiten<br />
lautet das Patentrezept <strong>gegen</strong> Technikmüdigkeit<br />
und fallende Preise. Ob Sie bereits heute<br />
„smart“ unterwegs sind und was die neue, tolle<br />
Smart-TV-Welt in <strong>der</strong> Praxis bietet, verraten wir Ihnen<br />
im XXL-Hintergrundartikel. Doch nicht nur bei <strong>der</strong><br />
Ausstattung, son<strong>der</strong>n auch bei <strong>der</strong> Bildqualität stehen<br />
große Verän<strong>der</strong>ungen bevor: Ob vierfache Full-HD-<br />
Auflösung mit mehr als 8 Millionen Bildpunkten o<strong>der</strong><br />
brandneue Technologien wie <strong>OLED</strong> – die TV-Landschaft wird in den kommenden<br />
Monaten noch beeindrucken<strong>der</strong> als alles, was <strong>der</strong>zeit in den hiesigen<br />
„WELCHE FÄHIGKEIT BESITZEN WIR ALLE GEMEINSAM?<br />
DIE FÄHIGKEIT, ZU VERÄNDERN“ L. ANDREWS<br />
Wohnzimmern anzutreffen ist. Statt stetig mehr, verbrauchen mo<strong>der</strong>ne Unterhaltungsgeräte<br />
zunehmend weniger, aber nicht immer ist auch Öko drin, wo<br />
Öko draufsteht. Wie Sie tatsächlich sparen können und welche Vorurteile sich in<br />
<strong>der</strong> Praxis nicht bewahrheiten, zeigt unser Stromspar-Special.<br />
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Besser surfen dank Second Screen<br />
Der Abruf von Internetseiten auf Smart-TVs<br />
gestaltet sich über die normale Fernbedienung<br />
als unbequem, denn vor a lem die<br />
Adressen lassen sich nur schwerfä lig<br />
eintippen. Mit den Apps von LG, Samsung<br />
und Philips können Sie Seiten indes<br />
bequem über den berührungsempfindlichen<br />
Bildschirm Ihres Tablets o<strong>der</strong><br />
Smartphones abrufen. Panasonic und Sony<br />
bieten gar einen Browser innerhalb <strong>der</strong><br />
App an und auf Wunsch kann <strong>der</strong> Ausflug<br />
in das Internet per Fingerwisch auf die<br />
große Bildschirmfläche des Flachbildfernsehers<br />
geschoben werden.<br />
40 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de<br />
Fernsehen voll im Griff<br />
V<br />
orbei sind die Zeiten, in denen <strong>der</strong> TV-<br />
Bildschirm als a leiniger Unterhaltungslieferant<br />
das Wohnzimmer dominierte,<br />
denn immer öfter werden begleitende Inhalte<br />
auf Tablets ausgelagert. Dabei kann e sich<br />
um den EPG o<strong>der</strong> sogar das TV-Programm als<br />
Videostream handeln. Zukunftsweisend: Die<br />
laufende Sendung wird dabei nicht unterbrochen<br />
o<strong>der</strong> von Einblendungen überlagert und<br />
<strong>der</strong> „Second Screen“ bietet einen echten und<br />
vor a lem para lel nutzbaren Mehrwert.<br />
Die simpelste Form <strong>der</strong> Second-Screen-Nutzung<br />
zeigt sich in Gestalt <strong>der</strong> Steuerung des Flachbildfernsehers<br />
mi tels einer App. Mi tlerweile verfügen<br />
a le großen Herste ler über eine <strong>der</strong>artige Anwendung,<br />
die in <strong>der</strong> Regel kostenlos für Apple-Geräte<br />
und Android-Smartphones und -Tablets im jeweiligen<br />
App-Store verfügbar ist. A le Infos finden Sie<br />
in <strong>der</strong> Tabe le auf Seite 48. Steuerbefehle werden<br />
indes per WLAN-Verbindung an den Flachbildfernseher<br />
übermi telt und die Eingaben finden bequem<br />
über den berührungsempfindlichen Bildschirm des<br />
Mobilgeräte sta t. So wird etwa die Lautstärke<br />
mit Wischbewegungen angepasst und auch das<br />
Umschalten <strong>der</strong> TV-Programme geht zügig von<br />
<strong>der</strong> Hand. Vor a lem bei <strong>der</strong> Nutzung von Internetfunktionen<br />
macht sich die Fingersteuerung bezahlt,<br />
denn eine einblendbare virtue le Tastatur erleichtert<br />
Texteingaben. Bei LG, Panasonic und Sony ist e sogar<br />
möglich, einen Mauspfeil über den Touchscreen<br />
des Smartphones o<strong>der</strong> Tablets zu steuern. Vor a lem<br />
im Dunklen wird die Bedienung erleichtert, denn<br />
<strong>der</strong> Bildschirm des Tablets ist natürlich beleuchtet<br />
und Fehleingaben wird so ent<strong>gegen</strong>gewirkt. Ein<br />
Nachteil so l aber nicht verschwiegen werden: So<br />
sind auf einer handelsüblichen Fernbedienung a le<br />
Bedienelemente erfühlbar und leicht zugänglich.<br />
Bei einer Steuerungs-App sind die Bereiche des<br />
Signalgebers auf verschiedene Bildschirme verteilt,<br />
demnach muss im Zuge einer bestimmten Eingabe<br />
mehrmals über Wischbewegungen ein Wechsel<br />
<strong>der</strong> Oberfläche sta tfinden. Unter Umständen sind<br />
a ltägliche Einste lungen in einer <strong>der</strong>artigen Situation<br />
mit einer normalen Fernbedienung schne ler<br />
Tablet als TV-Zeitschrift<br />
Eine weiterführende und dem Namen gerechter<br />
werdende Second-Screen-Nutzung manifestiert<br />
sich im Abruf <strong>der</strong> elektronischen Programmzeitschrift<br />
(EPG) auf dem Tablet. Die Darste lung gelingt<br />
Bil<strong>der</strong>: Apple, Auerbach Verlag, Loewe, Panasonic, Philips<br />
dabei para lel zum laufenden TV-Programm und<br />
wird komple t auf den Bildschirm des Handhelds<br />
ausgelagert, sodass die laufende Sendung we<strong>der</strong><br />
unterbrochen, noch von den EPG-Informationen<br />
überlagert wird. Die Programminformationen sind<br />
zudem nicht auf den aktue l auf dem Fernseher<br />
gewählten Sen<strong>der</strong> limitiert, sta tdessen können<br />
a le gewünschten Sen<strong>der</strong> eingesehen werden. Für<br />
echte Informationsvielfalt setzt etwa Loewe auf eine<br />
Zusammenarbeit mit dem Datenbankanbieter Gracenote<br />
und Filme werden mit umfassenden Anmerkungen<br />
inklusive einer Kurzusammenfassung und<br />
Infos zu den Schauspielern präsentiert. Zusätzlich<br />
können Aufnahmen direkt aus <strong>der</strong> elektronischen<br />
Programmzeitschrift über die App programmiert<br />
werden. Das ist beson<strong>der</strong>s praktisch, wenn Ihnen<br />
mi ten bei <strong>der</strong> Samstagabendshow einfä lt, dass Sie<br />
noch einen Film in <strong>der</strong> Nacht aufnehmen wo len.<br />
Dank <strong>der</strong> para lelen Nutzungsweise muss das in dem<br />
Loewe lagert den EPG mit vielen Infos auf das Tablet aus. Bil<strong>der</strong> links: Mit Philip streamen Sie Inhalte direkt<br />
auf den TV (oben). Wie alle an<strong>der</strong>en Herste ler erlaubt auch Sony die TV-Steuerung via App (unten)<br />
Moment laufende Programm nicht unterbrochen<br />
werden und die an<strong>der</strong>en Familienmitglie<strong>der</strong> werden<br />
durch die auf das Tablet ausgelagerte Aufnahmeprogrammierung<br />
nicht gestört. Auch Philips<br />
und Toshiba bieten den asynchronen Abruf <strong>der</strong><br />
Programmzeitschrift über ein Mobilgerät an. Toshiba<br />
setzt ab diesem November erstmal nur auf Android-<br />
Tablets, weitere Geräteklassen und Betriebssysteme<br />
so len folgen. Der elektronische Programmführer ist<br />
dabei ebenfa ls in vo lem Umfang abrufbar und kann<br />
nach bestimmten Sendungen durchsucht werden.<br />
Zudem ist es möglich, eine persönliche Auswahl<br />
von Kanälen und Sendungen zusammenzuste len.<br />
JETZT IST ES SOGAR MÖGLICH, DAS LIVE-TV-PROGRAMM DIREKT AUF EIN<br />
TABLET ODER SMARTPHONE ZU STREAMEN<br />
Apple streamt Videos und Bedienoberfläche auf TV<br />
Einträge werden wie auch bei Loewe mit umfangreichen<br />
Informationen zur jeweiligen Sendungen<br />
präsentiert. Novum: Toshiba hat die Verbindung in<br />
die sozialen Netzwerke Facebook und Twi ter direkt<br />
in die App integriert, sodass Statusmeldungen mit<br />
aktue len TV-Sendungen umgehend online gepostet<br />
Der Medienabspieler Apple TV macht aus jedem übertragen; darunter fa len auch Spiele. Für die<br />
Fernseher einen Smart-TV: Videoströme, Musik Videoübertragung über die Airplay-Mirroringund<br />
Fotos können Sie per iPhone, iPad und Funktion kommt eine Hardware-Codierung in<br />
diversen Apple-Computern zum Fernseher Echtzeit zum Einsatz, die <strong>der</strong> Hardware einiges<br />
schicken. Dabei werden die Daten ohne<br />
abverlangt. Demnach werden das leistungsfähige<br />
iPad 2 respektive iPhone 4S vorausgesetzt,<br />
Qualitätsverlust übertragen und etwa HD-Filme<br />
erfahren keine weitere Komprimierung. Die außerdem benötigen Sie ein Apple TV <strong>der</strong><br />
Rechteinhaber machen Apple an dieser Ste le zweiten Generation. Fotos und Videos werden<br />
keinen Strich durch die Rechnung, denn <strong>der</strong> über Airplay mit 1 920 × 1 080 Pixeln dargeste lt.<br />
Airplay-Stream fußt auf einer extrem effektiven Das heißt, klicken Sie auf ein HD-Video, schaltet<br />
Verschlüsselung. Beim sogenannten Airplay das System automatisch auf 1 080p um. Dank<br />
Mirroring wird <strong>der</strong> Bildschirminhalt des iPhones einer ausgefeilten Lizenzschlüsseltechnik öffnet<br />
o<strong>der</strong> iPad sogar 1:1 auf dem TV-Gerät dargeste<br />
lt – <strong>der</strong> Fernseher wird so zum XXL-iPad. Die und ein unnötiges Streaming vom Computer<br />
Apple TV den jeweiligen Internetdienst direkt<br />
Bedienoberfläche wird ausschließlich in 720p wird vermieden.<br />
4K ist Chefsache<br />
Sonys Präsident Kazuo Hirai sieht in <strong>der</strong><br />
vierfachen Fu l-HD-Auflösung die Zukunft<br />
Sonys im Bildbereich. Bereits im Frühjahr<br />
ste lte Sony mit dem VPL-VW1000ES einen<br />
Heimkinoprojektor mit 4K-Kinoauflösung<br />
vor, entsprechende Projektoren für<br />
Kinosäle sind bereit seit 2005 im Portfolio<br />
des Sony-Konzerns. Darüber hinaus<br />
produziert Sony auch Profikameras für die<br />
4K-Aufzeichnung. Sämtliche Erfahrungen<br />
aus dem Produktionsbereich fließen nun in<br />
die 4K-Geräte <strong>der</strong> Consumersparte. Gerüchten<br />
zufolge soll die Playstation 4 ebenfa ls<br />
4K-Signale ausgeben können, wenn auch<br />
nur bei Videos und Fotos.<br />
10 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de<br />
I<br />
st mit dem Startschuss <strong>der</strong> ersten <strong>OLED</strong>-<br />
Fernseher das Ende <strong>der</strong> LED-<strong>LCD</strong>-Technik<br />
besiegelt? Mitnichten, wie Sony am Beispiel<br />
des neuen 84-Zo l-TVs mit mehr als 8 Mi lionen<br />
Bildpunkten (3840 × 2160 Pixel) zeigt.<br />
werden können. Natürlich kann aus <strong>der</strong> Anwendung<br />
direkt auf ein jeweiliges Programm geschaltet<br />
werden und auch Aufnahmen und Erinnerungen<br />
sind programmierbar. Sony bietet innerhalb <strong>der</strong> App<br />
zwar keine elektronische Programmzeitschrift an,<br />
erlaubt aber den Abruf von Zusatzinformationen<br />
zu laufenden Filmen und auch Facebook kann in<br />
diesem Zusammenhang direkt genutzt werden.<br />
Fernsehen auf dem Tablet<br />
Bestechen die ersten <strong>OLED</strong>-Fernseher vor a lem<br />
durch einen make losen Kontrast, sendet Sony<br />
eine an<strong>der</strong>e Botschaft Richtung Wohnzimmer: Der<br />
Fernseher <strong>der</strong> Zukunft ist deutlich größer und zeigt<br />
viermal mehr Bildpunkte, als es aktue le Fu l-HD-<br />
Fernseher ermöglichen. 84-Zo l-Bilddiagonale<br />
(mehr als 2,1 Meter) erscheinen nur auf den ersten<br />
Blick überdimensioniert, denn im Fa le von Sonys<br />
KD-84X9005 entspricht <strong>der</strong> optimale Sitzabstand<br />
für Fu l-HD knapp 3 Meter – ein durchaus<br />
gängiger Wert für die meisten Wohnzimmer. Doch<br />
dies a lein rechtfertigt noch nicht den stolzen Preis<br />
von über 20000 Euro, schließlich sind Fernseher<br />
in 70 und 80 Zo l bereits für einen Bruchteil des<br />
8,3 Millionen Pixel<br />
Die Basisdaten des KD-84X9005 klingen beeindruckend:<br />
Stolze 80 Kilogramm bringt <strong>der</strong> XXL-<br />
Fernseher auf die Waage, bei maximaler He lig-<br />
Vo reiter beim TV-Streaming ist ganz klar Samsung,<br />
denn <strong>der</strong> Herste ler bietet diese Funktionalität schon<br />
seit 2011 an. Der Gebrauch ist jedoch auf die portablen<br />
Geräte <strong>der</strong> Galaxy-Serie beschränkt und ist<br />
auch nur mit den LED-<strong>LCD</strong>s ab <strong>der</strong> 7000er-Serie und<br />
den Plasmas <strong>der</strong> 8000er-Reihe nutzbar. Ein echtes<br />
Novum: Über Samsungs Dual-View-App ist e sogar<br />
möglich, die verschlüsselten Bil<strong>der</strong> eines externen<br />
Zuspielers, etwa von einem Blu-ray-Player, auf dem<br />
mobilen Endgerät darzuste len und auch geschützte<br />
Fernsehprogramme, etwa die privaten HD-Sen<strong>der</strong>,<br />
ste len keine Hürde dar. Das Ganze funktioniert<br />
sogar asynchron und so kann im Schlafzimmer ein<br />
Blockbuster von Blu-ray Disc laufen, während im<br />
Wohnzimmer das aktue le TV-Programm verfolgt<br />
Größer, schärfer, Sony<br />
keit genehmigt sich <strong>der</strong> TV über 500 Watt. Als<br />
Basistechnologie dient ein <strong>LCD</strong>-Panel, das auch in<br />
84-Zoll-TVs von LG und Toshiba Verwendung findet.<br />
Dank blickwinkelstabiler IPS-Technologie wirken<br />
Bil<strong>der</strong> bei seitlicher Betrachtung kontraststark.<br />
LEDs, die vom Bildrand Richtung Bildmi te strahlen,<br />
sorgen für die Ausleuchtung, einzelne Bereiche<br />
können abhängig vom Bildinhalt gedimmt werden,<br />
was in Kombination mit Sonys Bildverarbeitung<br />
eine überzeugende Schwarzdarstellung verspricht.<br />
Der Clou ist aber die gigantische Auflösung: Selbst<br />
wenige Zentimeter vor dem Fernseher erkennen<br />
Sie kein Pixelraster und die Detailgenauigkeit sticht<br />
sogar die ersten <strong>OLED</strong>-Fernseher aus.<br />
Schärfer als die Realität<br />
Gleich drei Bildprozessoren kümmern sich in Sonys<br />
Topmode l um die Bildverarbeitung. Während<br />
sich ein Chip um die eingehenden Videosignale<br />
kümmert, dient <strong>der</strong> zweite zur Artefaktmin<strong>der</strong>ung<br />
und Rauschreduzierung. Erstmalig verbaut Sony<br />
einen dritten Prozessor, <strong>der</strong> sich ausschließlich um<br />
die 4K-Berechnung kümmert und bei einer Fu l-<br />
HD-Zuspielung die fehlenden 6 Millionen Bildpunkte<br />
für jedes Einzelbild eigenständig ermi telt.<br />
Fehlende Bildpunkte werden nicht nur anhand <strong>der</strong><br />
bestehenden Pixel, son<strong>der</strong>n auch anhand von „Erfahrungswerten“<br />
ermittelt. So können Strukturen<br />
von Gebäuden nach einer an<strong>der</strong>en Logik als Details<br />
in Gesichtern rekonstruiert werden. Im mathematischen<br />
Sinne greift Sony auf die weitverbreitete<br />
Fast-Fourier-Transformation (FFT) zurück, um<br />
Rechenoperationen wie z. B. Schärfefilter im passenden<br />
Frequenzspektrum effizient durchführen zu<br />
können. Bereits Sonys 4K-Projektor VPL-VW1000ES<br />
zeigte die Vorteile einer 4K-Berechnung im<br />
Vergleich zur nativen Fu l-HD-Darstellung und<br />
auch Sonys erster 4K-Fernseher demonstriert<br />
eindrucksvo l, das sich die 4K-Wie<strong>der</strong>gabe bereits<br />
bei einer Fu l-HD-Zuspielung mit Blu-rays lohnt.<br />
Sony demonstrierte zu diesem Zweck Kinofilme,<br />
die ursprünglich in 4K aufgezeichnet und auf<br />
die 2K-Qualität <strong>der</strong> Blu-ray heruntergerechnet<br />
wurden. Die hausinterne Bildverarbeitung erkennt<br />
die hochfrequenten Anteile <strong>der</strong> ursprünglichen<br />
2K 2K 4K 4K<br />
Mittels 4K-Konvertierung verschwindet die Pixelstruktur (Mitte), echtes 4K-Material wirkt am schärfsten<br />
(rechts). Bil<strong>der</strong> links: Sonys Bildverarbeitung rekonstruiert verloren gegangene Details einer 4K-Aufnahme<br />
4K-Aufzeichnung und versucht, die verlorengegangenen<br />
Details zu rekonstruieren – im Vergleich zur<br />
nativen 2K-Wie<strong>der</strong>gabe ergibt sich ein sichtbarer<br />
Qualitätsvorteil. Damit die Schärfevorteile bei<br />
Bewegungen nicht verloren gehen, setzt Sony die<br />
Zwischenbildberechnung Motionflow ein. Natürlich<br />
können Sie Fotos und Videos auch direkt in 4K-<br />
Qualität zuspielen (in maximal 30 Vo lbil<strong>der</strong>n).<br />
Kinobil<strong>der</strong> im Wohnzimmer<br />
Die immensen Auflösungsreserven machen schne l<br />
süchtig: Während bei jedem an<strong>der</strong>en Fernseher das<br />
Bild auf kurzer Distanz unscharf erscheint, können<br />
SONYS BILDVERARBEITUNG ERKENNT DETAILS EINER 4K-AUFNAHME,<br />
SELBST WENN SIE EINE BLU-RAY MIT FULL-HD-INHALT ZUSPIELEN<br />
Sie Sonys KD-84X9005 auch als XXL-Monitorersatz<br />
nutzen – die Einspeisung hochwertiger Bluray-<br />
o<strong>der</strong> 4K-Signale vorausgesetzt. Doch auch bei<br />
größeren Betrachtungsabständen bietet 4K einen<br />
großen Mehrwert: Sony setzt bei <strong>der</strong> 3D-Wie<strong>der</strong>gabe<br />
erstmals auf die Polfiltertechnik, was die<br />
Auflösung um 50 Prozent reduziert, aber eine flimmerfreie<br />
und he le 3D-Wie<strong>der</strong>gabe möglich macht.<br />
Durch die großen Auflösungsreserven erscheinen<br />
3D-Bil<strong>der</strong> dennoch in Full-HD-Qualität, bislang galt<br />
in diesem Bereich die 3D-Shu ter-Technik als das<br />
4K das nächste Fu l-HD?<br />
Sony scha ft es mit dem KD-84X9005 nicht nur,<br />
die Vorteile <strong>der</strong> vierfachen Fu l-HD-Auflösung zu<br />
demonstrieren, son<strong>der</strong>n beweist auch, dass hochwertige<br />
Blu-rays mit Fu l-HD-Auflösung ausreichen,<br />
um eine vergleichbare 4K-Qualität zu e reichen.<br />
Wer den Fernseher einmal in Aktion erleben durfte,<br />
wird andächtig vor dem Bildschirm verha ren<br />
und die schiere Detailfü le bestaunen. Gleichzeitig<br />
demonstriert die 4K-Wie<strong>der</strong>gabe Sonys Technik-<br />
Know-how im Bereich <strong>der</strong> Bildverarbeitung, denn<br />
spätestens beim finalen Testvergleich <strong>der</strong> ersten<br />
84-Zoll-Fernseher von LG, Sony und Toshiba wird<br />
sich zeigen: 4K ist nicht gleich 4K.<br />
www.sony.de<br />
Mit einem herkömmlichen Fu l-HD-Fernseher gilt die dreifache Bildhöhe als optimaler<br />
Sitzabstand – <strong>der</strong> Blickwinkel ist dabei auf 30 Grad eingeengt<br />
das 1,5-Fache <strong>der</strong> Bildhöhe ve ringern. Das Blickfeld erweitert sich auf 60<br />
Die 4K-Auflösung vervierfacht die Detailtreue und Sie können den Sitzabstand auf<br />
Grad<br />
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08 | <strong>OLED</strong> besser als <strong>LCD</strong>?<br />
Samsung startet mit dem ersten <strong>OLED</strong>-<br />
Fernseher in 55 Zoll die Bildrevolution und<br />
ermöglicht erstmals Multi-View<br />
21 | Einmal Spion sein<br />
Agenten haben die mo<strong>der</strong>nste Technik und<br />
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sich mit uns in spannende Abenteuer<br />
40 | Ferngesteuert<br />
Apples iPad löst die herkömmliche<br />
Fernbedienung allmählich ab und dient<br />
sogar als praktischer Zweitfernseher<br />
16 | Ihre Meinung zählt<br />
Wählen Sie Ihre Produktfavoriten des Jahres<br />
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Entertainment System in 55 Zoll<br />
06 // Kommentar<br />
07 // Techniktrends<br />
08 // Samsung <strong>OLED</strong>-TV 55ES9500<br />
10 // Sony 4K-LED-<strong>LCD</strong> KD-84X9005<br />
12 // Loewe Assist Media<br />
14 // Kurznews<br />
16 // Leserwahl<br />
STANDARDS<br />
03 // Editorial<br />
35 // 2-Jahresabo<br />
43 // Jahresabo<br />
82 // Fachhändlerverzeichnis<br />
86 // Testübersicht<br />
89 // Heftnachbestellung<br />
90 // Hintergründe und Einstelltipps<br />
92 // Einstellungshilfen<br />
94 // TV-Fin<strong>der</strong><br />
96 // Frequenzübersicht <strong>HDTV</strong>-Sen<strong>der</strong><br />
98 // <strong>Vorschau</strong>/Impressum<br />
32 | TV-Geheimtipps<br />
Immer mehr ausländische Serienhits finden<br />
ihren Weg nach Deutschland. Wir zeigen,<br />
welche Titel Sie im Auge behalten sollten<br />
20 // Kommentar<br />
21 // Agententhriller auf Blu-ray<br />
30 // HD-Höhepunkte auf Blu-ray<br />
32 // UK- und US-Serienhits vorgestellt<br />
44 | Was ist wirklich Öko?<br />
Sind XXL-Fernseher ein Luxus auf Kosten <strong>der</strong><br />
Umwelt? Sind Zukunftstechnologien wirklich<br />
energieeffizient? Wir verraten es Ihnen!<br />
36 // Kommentar<br />
37 // Blickwinkelabhängigkeit bei LED-<strong>LCD</strong>s<br />
40 // iPad: Der ultimative Zweitbildschirm?<br />
44 // Strom sparen im Wohnzimmer<br />
48 // Lampenwechsel bei Projektoren<br />
4 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de<br />
Titelbild: Disney „Marvel´s The Avengers“, Loewe, MGM, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Sony Pictures „James Bond: Casino Royale“
65 | 4K-Weltpremiere im Test<br />
Eben noch von Sonys Präsident Kazuo Hirai auf <strong>der</strong> IFA präsentiert (Bild), jetzt schon im<br />
Test: Kurz vor Redaktionsschluss konnten wir Sonys sagenumwobenen 4K-Fernseher auf<br />
Herz und Nieren prüfen. Zeigt die vierfache Full-HD-Auflösung tatsächlich Wirkung?<br />
51 | LED im Doppelpack<br />
Philips‘ PFL6007K (Bild) trifft auf das<br />
teurere Oberklassemodell PFL8007K –<br />
ein <strong>Duell</strong> mit überraschendem Ergebnis<br />
74 | Für Foto und Video<br />
Kameras von Canon, Nikon, Panasonic<br />
und Sony meistern nicht nur die Fotoaufnahme,<br />
son<strong>der</strong>n auch den Videodreh<br />
50 // Kommentar<br />
51 // Philips 55PFL8007K<br />
56 // Philips 55PFL6007K<br />
60 // Bose Videowave II 55“<br />
65 // Sony KD-84X9005<br />
68 // 4 AV-Receiver im Vergleich:<br />
Denon AVR-3313<br />
Marantz SR6007<br />
Onkyo TX-NR818<br />
Sony STR-DA3700<br />
72 // Zusatzfunktionen von AV-Receivern<br />
74 // Foto-Spezial: Nikon D600<br />
76 // Foto-Spezial: Sony SLT-A99<br />
78 // Foto-Spezial: Canon EOS 6D<br />
80 // Foto-Spezial: Panasonic DMC-GH3<br />
Lesen Sie auch DIGITAL FERNSEHEN!<br />
Das Medienmagazin berichtet jeden Monat<br />
über alles Wissenswerte rund ums Digital-TV.<br />
Die aktuelle Ausgabe ist jetzt erhältlich.<br />
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Inhalt: Auerbach Verlag, Loewe, Nickelodeon „The Legend Of Korra“,<br />
Philips, Samsung, Sony, Sony Pictures „James Bond: Skyfall“<br />
In dieser Ausgabe 5
12 | Einfacher ist besser<br />
Flachbildfernseher werden immer vielseitiger, aber auch komplexer: Neben dem TV-Empfang<br />
bietet die Generation Smart-TV den uneingeschränkten Internetzugang. Loewe verknüpft als<br />
einer <strong>der</strong> ersten Hersteller beide Welten innerhalb einer Benutzeroberfläche<br />
Christian Trozinski,<br />
Chefredakteur<br />
Wenn ich Formel-1-Fans nach dem<br />
Sinn dieser Sportart frage, ernte ich<br />
meist nur böse Blicke. Hochgerüstete<br />
Sportwagen, die alles an<strong>der</strong>e als<br />
spritsparend unzählige Male im Kreis<br />
fahren – was soll das? In unserem Job<br />
gibt es allerdings ebenfalls Entwicklungen,<br />
die für mein privates Umfeld<br />
unverständlich sind, z. B. Flachbildfernseher<br />
für 20 000 Euro mit zwei<br />
Metern Bilddiagonale. Selbst wenn<br />
ich argumentiere, dass das Erlebnis<br />
den Preis rechtfertigt, ernte ich nur<br />
Kopfschütteln. Rational kann man<br />
solche Dinge nur schwer begründen,<br />
nicht zuletzt, da die Unvernunft den<br />
Großteil des Reizes ausmacht – in <strong>der</strong><br />
Formel 1 wie im High-End-Videobereich.<br />
Dennoch ist es gut und wichtig,<br />
dass diese Unvernunft ausgelebt<br />
werden kann, denn <strong>der</strong> Fortschritt<br />
im Alltag fußt häufig auf Prototypen,<br />
die für den Massenmarkt schlicht<br />
unbezahlbar o<strong>der</strong> gar unnötig erscheinen.<br />
Wenn wir aber fünf Jahre in die<br />
Zukunft blicken, sind die aktuell noch<br />
teuren Bildtechnologien womöglich<br />
erschwinglich geworden und Sie werden<br />
vielleicht mit ganz an<strong>der</strong>en Augen<br />
auf diese Ausgabe zurückblicken.<br />
08 | Bildrevolution<br />
Der erste <strong>OLED</strong>-Fernseher soll Plasmas sowie<br />
<strong>LCD</strong>s überflügeln und zeigt dank Multi-View<br />
erstmals zwei Programmquellen gleichzeitig<br />
16 | HD+TV-Leserwahl<br />
Welche Videogeräte sind Ihre Favoriten? Nehmen<br />
Sie an unserer Leserwahl teil, als Lohn<br />
winkt ein Entertainment-System von Bose<br />
Tipp des Monats:<br />
Sony HMZ-T2<br />
Viel hat sich nicht<br />
geän<strong>der</strong>t an Sonys<br />
3D-Kopfkino, doch das<br />
muss es auch nicht. Ein<br />
unvergleichliches 3D-<br />
Kinoerlebnis ist mit <strong>der</strong><br />
Riesenbrille nach wie vor<br />
garantiert.<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Loewe, Samsung, Sony<br />
6 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Zuversicht schafft Chancen<br />
Bil<strong>der</strong>: Apple, FOTAC Bild/Wolf-Georg Kirst<br />
Begeisterung auslösen, das sollen die<br />
neuen Flachbild-TVs mehr denn je. Doch<br />
<strong>der</strong> Weg in die Herzen <strong>der</strong> Konsumenten<br />
könnte unterschiedlicher kaum ausfallen:<br />
Während die einen auf Emotionen setzen,<br />
versuchen es an<strong>der</strong>e über Technik und Ausstattung.<br />
Im Kern haben alle TV-Anbieter das<br />
gleiche Ziel: Den nach wie vor kaum rentablen<br />
Flachbild-TV-Markt lukrativer zu machen.<br />
Wo bleibt Apple?<br />
Angeblich sollte <strong>der</strong> iPhone- und iPad-<br />
Hersteller dieses Jahr mit einem eigenen<br />
Flachbildfernseher aufwarten, doch<br />
aufgrund <strong>der</strong> unübersichtlichen Lage bei<br />
<strong>der</strong> Rechtevergabe von Inhalten, ist eine<br />
weltweite Einführung eines Apple-Fernsehers<br />
noch Zukunftsmusik. Derzeit steht<br />
Apple mit Time Warner Cable in Verhandlungen,<br />
um zumindest auf dem US-Markt<br />
den späteren TV-Empfang zu ermöglichen.<br />
Auch Probleme bei <strong>der</strong> technologischen<br />
Umstellung auf die IGZO-<strong>LCD</strong>-Panel von<br />
Sharp brachten Apples Zeitpläne durcheinan<strong>der</strong>,<br />
weshalb sich z. B. die Einführung<br />
des neuen iPads verzögerte.<br />
Die Automobilindustrie gilt als großes Vorbild,<br />
schließlich müssen sich Hochpreisprodukte und<br />
eine ungebremste Nachfrage nicht zwangsweise<br />
ausschließen. Mit solch prominenter Unterstützung<br />
wie Thomas Gottschalk, <strong>der</strong> von Loewe-Presssprecher<br />
Dr. Roland Raithel (links im Bild) sowie CEO<br />
Oliver Seidl (rechts im Bild) den ersten Fernseher im<br />
„Gottschalk-Style“ präsentiert bekam, versucht <strong>der</strong><br />
Traditionshersteller Loewe die Aufmerksamkeit auf<br />
die Produkte zu lenken – Emotionen statt unterkühlte<br />
Technikshow stehen im Vor<strong>der</strong>grund.<br />
Kleinere Brötchen backen<br />
Das Meinungsbild <strong>der</strong> TV-Hersteller ist <strong>der</strong>zeit<br />
zweigeteilt: Zum einen merkt man die Zurückhaltung,<br />
mit <strong>der</strong> vor allem die japanischen Unternehmen<br />
zu Werke gehen. So sehen Panasonic, Sharp,<br />
Sony und Co. Neuentwicklungen wie <strong>OLED</strong> erst in<br />
ein bis zwei Jahren marktreif. Auf <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en Seite<br />
lässt es sich kaum ein Hersteller nehmen, hinter<br />
verschlossenen Türen brillenloses 3D, Fernseher<br />
mit vierfacher Full-HD-Auflösung und gigantischen<br />
Bilddiagonalen zu demonstrieren. Allein es fehlt die<br />
Zuversicht, Hochpreisprodukte gewinnbringend an<br />
die Frau o<strong>der</strong> den Mann zu bringen. Wie verworren<br />
die <strong>der</strong>zeitige Marktlage ist, erkennt man am<br />
<strong>LCD</strong>-Fertiger Sharp: Im eigenen Produktportfolio<br />
finden Sie normale LED-<strong>LCD</strong>s in XXL-Bildgröße zu<br />
niedrigen Preisen, Sharps fortschrittliche IGZO-<br />
<strong>LCD</strong>-Technik kommt da<strong>gegen</strong> voraussichtlich in<br />
Apples iPad-Mini zum Einsatz.<br />
Software verkauft Hardware<br />
Die Geschäftsmodelle <strong>der</strong> TV-Hersteller könnten<br />
sich in den nächsten Jahren grundlegend wandeln,<br />
vorausgesetzt, Sie springen auf den Smart-TV-Zug<br />
auf und gehen mit Ihrem Fernseher online. Dort<br />
erwarten Sie immer häufiger kostenpflichtige<br />
Inhalte: Vom neuesten Spielfilm über Minispiele bis<br />
zu Musikabos ist alles vertreten, was die Freizeitunterhaltung<br />
bereichert. Während die großen<br />
TV-Anbieter wie Panasonic, Samsung und Sony<br />
den Alleingang beim Thema Internetfernsehen forcieren,<br />
bildet sich als Gegenpol eine Allianz bestehend<br />
aus Philips, LG und Toshiba, die mittels eines<br />
vereinheitlichten Softwarekonzepts den Inhalteanbietern<br />
die Programmierung erleichtern wollen. Im<br />
Gegensatz zum Mobile-Segment, das vorrangig<br />
in Apples App-Store und Googles Android-Store<br />
IM KERN HABEN ALLE TV-ANBIETER<br />
DAS GLEICHE ZIEL: DEN FLACHBILD-<br />
TV-MARKT LUKRATIV ZU MACHEN<br />
aufgeteilt ist, zeigt sich die TV-Landschaft noch<br />
unübersichtlich, d. h. bestimmte Inhalte sind einzig<br />
auf TVs einer bestimmten Marke zu finden. Da<br />
sich die Softwarestruktur rasend schnell weiterentwickelt,<br />
verkünden die TV-Hersteller mehrmals<br />
im Jahr neue Partnerschaften mit hochkarätigen<br />
Inhalteanbietern, um den Mehrwert <strong>der</strong> eigenen<br />
Fernseher herauszustellen. In wenigen Jahren soll<br />
sich <strong>der</strong> Fernseher vollständig zur Medienzentrale<br />
wandeln und sämtliche Inhalte, ganz gleich welcher<br />
Herkunft, abrufen und darstellen können. Das<br />
Feuer lo<strong>der</strong>t somit immer noch in <strong>der</strong> TV-Branche,<br />
auch wenn die Hardware zur Bilddarstellung, die<br />
früher eine Schlüsselrolle einnahm, immer häufiger<br />
zur Randnotiz verkommt.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Neues 7
<strong>OLED</strong>-Weltpremiere<br />
LG <strong>gegen</strong> Samsung<br />
An<strong>der</strong>s als Samsung setzt LG beim ersten<br />
<strong>OLED</strong>-TV namens 55EM9700 auf eine weiße<br />
<strong>OLED</strong>-Beleuchtung, Farben werden mittels<br />
passivem Farbfilter erzeugt. Ein zusätzliches<br />
Weißsegment soll die Helligkeitsausbeute<br />
erhöhen und die Wärmeentwicklung<br />
reduzieren. Statt sämtliche Technik im<br />
Gehäuse zu verbauen, dient <strong>der</strong> Standfuß<br />
als digitale Schaltzentrale. LGs 55-Zoll-<br />
<strong>OLED</strong>-TV wird im ultraschlanken (0,4 cm)<br />
karbonverstärkten Kunststoffgehäuse<br />
erscheinen und nur knapp 7,5 Kilogramm<br />
auf die Waage bringen.<br />
Lange galten LED-<strong>LCD</strong>- und Plasmafernseher<br />
als das Maß <strong>der</strong> Dinge in Sachen<br />
Bildqualität, doch mit Samsungs erstem<br />
<strong>OLED</strong>-Fernseher in 55 Zoll soll sich das in den<br />
nächsten Monaten än<strong>der</strong>n.<br />
Die Wahl zwischen LED-<strong>LCD</strong>s und Plasmas ist für<br />
nicht wenige Konsumenten eine Qual, denn gerade<br />
großformatige Kinobil<strong>der</strong> wirken mit <strong>der</strong> Plasmatechnik<br />
beson<strong>der</strong>s plastisch, während die LED-<br />
<strong>LCD</strong>-Technik deutlich energiesparen<strong>der</strong> arbeitet.<br />
Die Mehrheit greift deshalb bereitwillig zu letzterer<br />
Technologie, auch wenn durch die indirekte Edge-<br />
LED-Beleuchtung Kompromisse bei <strong>der</strong> Bildqualität<br />
hingenommen werden müssen. Die <strong>OLED</strong>-Technik<br />
vereint da<strong>gegen</strong> die Stärken von LED-<strong>LCD</strong>s und<br />
Plasmas in einem Gerät: Der Kontrast, die Schwarzdarstellung,<br />
Ausleuchtungsgenauigkeit und <strong>der</strong><br />
Blickwinkel sind nahezu makellos, gleichzeitig arbeitet<br />
die <strong>OLED</strong>-Technik energieeffizient und bietet<br />
eine ausreichende Helligkeit.<br />
Samsungs <strong>OLED</strong>-Premiere<br />
Voraussichtlich Anfang 2013 startet Samsung mit<br />
dem 55ES9500 die technologische Revolution:<br />
Der 0,77 cm flache Fernseher erzeugt deutlich<br />
plastischere Bil<strong>der</strong>, als es <strong>LCD</strong>- und Plasmafernseher<br />
vermögen. Betrachten Sie die Schwarzdarstellung<br />
in einem abgedunkelten Raum, können Sie<br />
den Fernseher nicht mehr als Quelle lokalisieren.<br />
Samsung setzt bei <strong>der</strong> Bilddarstellung auf die<br />
RGB-<strong>OLED</strong>-Technik. Hierbei generiert je<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />
zwei Millionen Bildpunkte die benötigte Farbe und<br />
Helligkeit – so, wie man es bereits von Plasma-TVs<br />
kennt. Da je<strong>der</strong> Bildpunkt selbstleuchtend ist, zeigt<br />
Samsungs <strong>OLED</strong>-TV den bestmöglichen Kontrast<br />
und Betrachtungswinkel. Die <strong>OLED</strong>-Technik gilt zudem<br />
als energieeffizient, sodass <strong>der</strong> 55-Zoll-Fernseher<br />
nicht mehr als 150 Watt verbrauchen sollte.<br />
Die Panelproduktion ist durch hohe Ausschussraten<br />
aber noch nicht massenmarkttauglich, was die<br />
Preise des <strong>OLED</strong>-TVs entsprechend in die Höhe<br />
treibt – wir gehen <strong>der</strong>zeit von rund 9 000 Euro aus,<br />
LG bestätigte bereits diesen Preispunkt für das<br />
Konkurrenzmodell 55EM9700.<br />
Ideal für 3D<br />
Im Gegensatz zur <strong>LCD</strong>-Technik sind <strong>OLED</strong>-TVs<br />
perfekt für die Shutter-3D-Technik geeignet: Die<br />
ultraschnellen Schaltzeiten <strong>der</strong> <strong>OLED</strong>s ermöglichen<br />
eine 3D-Qualität, die mit <strong>LCD</strong>s unerreichbar<br />
bleibt, so tritt z. B. ein Übersprechen zwischen<br />
Bil<strong>der</strong>: LG, Samsung<br />
8 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Die Aluminiumrückwand leitet die Wärme gleichmäßig ab, Kabel verschwinden unsichtbar im Standfuß. Neben <strong>der</strong> Videoelektronik ist auch eine Kamera direkt integriert,<br />
diese lässt sich im Bildrahmen versenken. Über Lautsprecher verfügt <strong>der</strong> 55ES9500 nicht, dafür werden abgestimmte externe Audiosysteme drahtlos angesteuert<br />
linkem und rechtem Bild zu keiner Sekunde auf.<br />
Aufgrund nicht mehr erkennbarer Geisterbil<strong>der</strong><br />
setzt Samsung die 3D-Wie<strong>der</strong>gabe für Multi-View<br />
ein: Je<strong>der</strong> Zuschauer sieht mittels Shutter-Brille sein<br />
eigenes (2D-)Bild getrennt vom zweiten Zuschauer.<br />
Zwei Personen können somit verschiedene Sen<strong>der</strong><br />
bzw. Bildquellen zeitgleich am Fernseher verfolgen,<br />
integrierte Kopfhörer in den 3D-Brillen sorgen für<br />
die zugehörige Tonwie<strong>der</strong>gabe.<br />
Hürden mit <strong>OLED</strong><br />
Je<strong>der</strong> Bildpunkt wird von drei <strong>OLED</strong>-Kammern<br />
in den Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt.<br />
Da je<strong>der</strong> Subpixel über den Nutzungszeitraum<br />
unterschiedlich schnell an Helligkeit verliert, kann<br />
sich die Farbgenauigkeit än<strong>der</strong>n. Auch die Wärmeentwicklung<br />
ist nicht zu vernachlässigen: Wird<br />
Vollweiß vollflächig dargestellt, erwärmt sich das<br />
Panel spürbar, weshalb Samsung eine Aluminiumrückwand<br />
zur passiven Wärmeableitung<br />
einsetzt. Zusätzlich werden zur Steigerung <strong>der</strong><br />
Lebensdauer Vollweißflächen häufig automatisch<br />
im Helligkeitspegel absenkt – Plasmabesitzer<br />
kennen das Phänomen, dass gerade Wintersportsendungen<br />
an Brillanz vermissen lassen.<br />
In den bisherigen Präsentationen verzichtete<br />
Samsung auf vollflächig helle Bil<strong>der</strong> – ein Indiz,<br />
dass die Weißdarstellung nicht an die Brillanz von<br />
LED-<strong>LCD</strong>s heranreichen wird. Dennoch demonstriert<br />
Samsung mit dem <strong>OLED</strong>-Vorserienmodell<br />
das technisch Machbare im Bildbereich, denn<br />
makellose Kontraste und natürliche Farben ohne<br />
MIT MULTI-VIEW KÖNNEN ZWEI PERSONEN UNTERSCHIEDLICHE INHALTE<br />
VERFOLGEN, INTEGRIERTE KOPFHÖRER IN DEN 3D-BRILLEN LIEFERN DEN TON<br />
Artefakte, wie Bildrauschen o<strong>der</strong> Farbblitzer, sind<br />
mit <strong>OLED</strong> nicht länger nur ein Wunschtraum.<br />
Zukunft für <strong>OLED</strong><br />
Samsungs Bestreben, <strong>OLED</strong> zeitnah im TV-<br />
Bereich einzuführen, kommt nicht von ungefähr:<br />
Konkurrent LG ist Samsung im Zeitplan voraus,<br />
zudem sollen sich Samsungs Investitionen in<br />
den <strong>OLED</strong>-Fertiger Dupont rasch auszahlen. Im<br />
Smartphone-Bereich setzt Samsung bereits massiv<br />
auf <strong>OLED</strong>-Displays, die riesigen Bilddiagonalen<br />
<strong>der</strong> Flachbildfernseher machten einen Einsatz im<br />
Wohnzimmerbereich bislang aber unmöglich. Mit<br />
Multi-View beweist Samsung darüber hinaus Mut<br />
zur Innovation: Zwei Fernsehprogramme zeitgleich<br />
in Bild und Ton wie<strong>der</strong>zugeben, gelingt bislang<br />
keinem vergleichbaren Fernseher – ein echter<br />
Mehrwert, nicht nur für technikaffine Käufer des<br />
<strong>OLED</strong>-TVs. Im ersten Halbjahr 2013 will Samsung<br />
die Einführung des 55ES9500 stark vorantreiben –<br />
sollte <strong>der</strong> Fernseher bereits Ende 2012 erscheinen,<br />
werden die Stückzahlen vernachlässigbar ausfallen.<br />
In noch weiterer Ferne sieht Samsung den Massenmarkt:<br />
Erst 2014 bis 2015 soll die neue Technik<br />
für Otto Normalverbraucher erschwinglich werden<br />
und zu ähnlichen Preisen wie aktuelle LED-<strong>LCD</strong>-<br />
Fernseher angeboten werden.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.samsung.de<br />
Multi-View: Zwei Programme gleichzeitig darstellen<br />
Samsungs 55ES9500 kann im 3D-Modus zwei 2D-Programme<br />
bzw. Signalquellen gleichzeitig darstellen<br />
Schalten Sie in den Multi-View-Modus, sehen Sie<br />
eines <strong>der</strong> beiden 2D-Programme in Full-HD<br />
Samsungs Shutter-Brillen bieten integrierte In-Ear-<br />
Kopfhörer für die getrennte Audiowie<strong>der</strong>gabe<br />
Neues 9
Größer, schärfer, Sony<br />
4K ist Chefsache<br />
Sonys Präsident Kazuo Hirai sieht in <strong>der</strong><br />
vierfachen Full-HD-Auflösung die Zukunft<br />
Sonys im Bildbereich. Bereits im Frühjahr<br />
stellte Sony mit dem VPL-VW1000ES einen<br />
Heimkinoprojektor mit 4K-Kinoauflösung<br />
vor, entsprechende Projektoren für<br />
Kinosäle sind bereits seit 2005 im Portfolio<br />
des Sony-Konzerns. Darüber hinaus<br />
produziert Sony auch Profikameras für die<br />
4K-Aufzeichnung. Sämtliche Erfahrungen<br />
aus dem Produktionsbereich fließen nun in<br />
die 4K-Geräte <strong>der</strong> Consumersparte. Gerüchten<br />
zufolge soll die Playstation 4 ebenfalls<br />
4K-Signale ausgeben können, wenn auch<br />
nur bei Videos und Fotos.<br />
Ist mit dem Startschuss <strong>der</strong> ersten <strong>OLED</strong>-<br />
Fernseher das Ende <strong>der</strong> LED-<strong>LCD</strong>-Technik<br />
besiegelt? Mitnichten, wie Sony am Beispiel<br />
des neuen 84-Zoll-TVs mit mehr als 8 Millionen<br />
B ildpunkten ( 3 840 × 2 160 P ixel) z eigt.<br />
Bestechen die ersten <strong>OLED</strong>-Fernseher vor allem<br />
durch einen makellosen Kontrast, sendet Sony<br />
eine an<strong>der</strong>e Botschaft Richtung Wohnzimmer: Der<br />
Fernseher <strong>der</strong> Zukunft ist deutlich größer und zeigt<br />
viermal mehr Bildpunkte, als es aktuelle Full-HD-<br />
Fernseher ermöglichen. 84-Zoll-Bilddiagonale<br />
(mehr als 2,1 Meter) erscheinen nur auf den ersten<br />
Blick überdimensioniert, denn im Falle von Sonys<br />
KD-84X9005 entspricht <strong>der</strong> optimale Sitzabstand<br />
für Full-HD knapp 3 Meter – ein durchaus<br />
gängiger Wert für die meisten Wohnzimmer. Doch<br />
dies allein rechtfertigt noch nicht den stolzen Preis<br />
von über 20 000 Euro, schließlich sind Fernseher<br />
in 70 und 80 Zoll bereits für einen Bruchteil des<br />
Preises erhältlich.<br />
8,3 Millionen Pixel<br />
Die Basisdaten des KD-84X9005 klingen beeindruckend:<br />
Stolze 80 Kilogramm bringt <strong>der</strong> XXL-<br />
Fernseher auf die Waage, bei maximaler Helligkeit<br />
genehmigt sich <strong>der</strong> TV über 500 Watt. Als<br />
Basistechnologie dient ein <strong>LCD</strong>-Panel, das auch in<br />
84-Zoll-TVs von LG und Toshiba Verwendung findet.<br />
Dank blickwinkelstabiler IPS-Technologie wirken<br />
Bil<strong>der</strong> bei seitlicher Betrachtung kontraststark.<br />
LEDs, die vom Bildrand Richtung Bildmitte strahlen,<br />
sorgen für die Ausleuchtung, einzelne Bereiche<br />
können abhängig vom Bildinhalt gedimmt werden,<br />
was in Kombination mit Sonys Bildverarbeitung<br />
eine überzeugende Schwarzdarstellung verspricht.<br />
Der Clou ist aber die gigantische Auflösung: Selbst<br />
wenige Zentimeter vor dem Fernseher erkennen<br />
Sie kein Pixelraster und die Detailgenauigkeit sticht<br />
sogar die ersten <strong>OLED</strong>-Fernseher aus.<br />
Schärfer als die Realität<br />
Gleich drei Bildprozessoren kümmern sich in Sonys<br />
Topmodell um die Bildverarbeitung. Während<br />
sich ein Chip um die eingehenden Videosignale<br />
kümmert, dient <strong>der</strong> zweite zur Artefaktmin<strong>der</strong>ung<br />
und Rauschreduzierung. Erstmalig verbaut Sony<br />
einen dritten Prozessor, <strong>der</strong> sich ausschließlich um<br />
die 4K-Berechnung kümmert und bei einer Full-<br />
HD-Zuspielung die fehlenden 6 Millionen Bildpunkte<br />
für jedes Einzelbild eigenständig ermittelt.<br />
Fehlende Bildpunkte werden nicht nur anhand <strong>der</strong><br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Sony<br />
10 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
2K 2K 4K 4K<br />
Mittels 4K-Konvertierung verschwindet die Pixelstruktur (Mitte), echtes 4K-Material wirkt am schärfsten<br />
(rechts). Bil<strong>der</strong> links: Sonys Bildverarbeitung rekonstruiert verloren gegangene Details einer 4K-Aufnahme<br />
bestehenden Pixel, son<strong>der</strong>n auch anhand von „Erfahrungswerten“<br />
ermittelt. So können Strukturen<br />
von Gebäuden nach einer an<strong>der</strong>en Logik als Details<br />
in Gesichtern rekonstruiert werden. Im mathematischen<br />
Sinne greift Sony auf die weitverbreitete<br />
Fast-Fourier-Transformation (FFT) zurück, um<br />
Rechenoperationen wie z. B. Schärfefilter im passenden<br />
Frequenzspektrum effizient durchführen zu<br />
können. Bereits Sonys 4K-Projektor VPL-VW1000ES<br />
zeigte die Vorteile einer 4K-Berechnung im<br />
Vergleich zur nativen Full-HD-Darstellung und<br />
auch Sonys erster 4K-Fernseher demonstriert<br />
eindrucksvoll, dass sich die 4K-Wie<strong>der</strong>gabe bereits<br />
bei einer Full-HD-Zuspielung mit Blu-rays lohnt.<br />
Sony demonstrierte zu diesem Zweck Kinofilme,<br />
die ursprünglich in 4K aufgezeichnet und auf<br />
die 2K-Qualität <strong>der</strong> Blu-ray heruntergerechnet<br />
wurden. Die hausinterne Bildverarbeitung erkennt<br />
die hochfrequenten Anteile <strong>der</strong> ursprünglichen<br />
4K-Aufzeichnung und versucht, die verlorengegangenen<br />
Details zu rekonstruieren – im Vergleich zur<br />
nativen 2K-Wie<strong>der</strong>gabe ergibt sich ein sichtbarer<br />
Qualitätsvorteil. Damit die Schärfevorteile bei<br />
Bewegungen nicht verloren gehen, setzt Sony die<br />
Zwischenbildberechnung Motionflow ein. Natürlich<br />
können Sie Fotos und Videos auch direkt in 4K-<br />
Qualität zuspielen (in maximal 30 Vollbil<strong>der</strong>n).<br />
Kinobil<strong>der</strong> im Wohnzimmer<br />
Die immensen Auflösungsreserven machen schnell<br />
süchtig: Während bei jedem an<strong>der</strong>en Fernseher das<br />
Bild auf kurzer Distanz unscharf erscheint, können<br />
SONYS BILDVERARBEITUNG ERKENNT DETAILS EINER 4K-AUFNAHME,<br />
SELBST WENN SIE EINE BLU-RAY MIT FULL-HD-INHALT ZUSPIELEN<br />
Sie Sonys KD-84X9005 auch als XXL-Monitorersatz<br />
nutzen – die Einspeisung hochwertiger Bluray-<br />
o<strong>der</strong> 4K-Signale vorausgesetzt. Doch auch bei<br />
größeren Betrachtungsabständen bietet 4K einen<br />
großen Mehrwert: Sony setzt bei <strong>der</strong> 3D-Wie<strong>der</strong>gabe<br />
erstmals auf die Polfiltertechnik, was die<br />
Auflösung um 50 Prozent reduziert, aber eine flimmerfreie<br />
und helle 3D-Wie<strong>der</strong>gabe möglich macht.<br />
Durch die großen Auflösungsreserven erscheinen<br />
3D-Bil<strong>der</strong> dennoch in Full-HD-Qualität, bislang galt<br />
in diesem Bereich die 3D-Shutter-Technik als das<br />
Maß <strong>der</strong> Dinge.<br />
4K das nächste Full-HD?<br />
Sony schafft es mit dem KD-84X9005 nicht nur,<br />
die Vorteile <strong>der</strong> vierfachen Full-HD-Auflösung zu<br />
demonstrieren, son<strong>der</strong>n beweist auch, dass hochwertige<br />
Blu-rays mit Full-HD-Auflösung ausreichen,<br />
um eine vergleichbare 4K-Qualität zu erreichen.<br />
Wer den Fernseher einmal in Aktion erleben durfte,<br />
wird andächtig vor dem Bildschirm verharren<br />
und die schiere Detailfülle bestaunen. Gleichzeitig<br />
demonstriert die 4K-Wie<strong>der</strong>gabe Sonys Technik-<br />
Know-how im Bereich <strong>der</strong> Bildverarbeitung, denn<br />
spätestens beim finalen Testvergleich <strong>der</strong> ersten<br />
84-Zoll-Fernseher von LG, Sony und Toshiba wird<br />
sich zeigen: 4K ist nicht gleich 4K.<br />
www.sony.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Größere Bil<strong>der</strong> durch 4K<br />
Mit einem herkömmlichen Full-HD-Fernseher gilt die dreifache Bildhöhe als optimaler<br />
Sitzabstand – <strong>der</strong> Blickwinkel ist dabei auf 30 Grad eingeengt<br />
Die 4K-Auflösung vervierfacht die Detailtreue und Sie können den Sitzabstand auf<br />
das 1,5-Fache <strong>der</strong> Bildhöhe verringern. Das Blickfeld erweitert sich auf 60 Grad<br />
Neues 11
Gegen die Gewohnheit<br />
Geschrumpfte Fernbedienung<br />
Immer mehr Möglichkeiten erfor<strong>der</strong>n<br />
immer mehr Knöpfe auf <strong>der</strong> Fernbedienung,<br />
so zumindest die gängige Praxis.<br />
Loewe setzt da<strong>gegen</strong> auf eine intelligente<br />
Bedienung durch das On-Screen-Menü und<br />
reduziert im gleichen Schritt unnötige<br />
Tasten auf <strong>der</strong> Fernbedienung. Die meiste<br />
Zeit benötigen Sie sogar nur die Coursortasten,<br />
um komplexe Eingaben zu tätigen.<br />
Es ist so eine Sache mit innovativen<br />
Konzepten: Einerseits gibt es etablierte<br />
Strukturen, die gerade Fans einer Marke<br />
über die Jahre lieb gewonnen haben, an<strong>der</strong>erseits<br />
stehen die alten Erfolge den neuen<br />
Ideen im Weg. Loewe setzt auf Innovation<br />
und krempelt dafür die eigene Softwarestruktur<br />
gehörig um.<br />
Haben Sie einen aktuellen Smart-TV erstanden<br />
und nutzen Sie ausgiebig die integrierten<br />
Tunerfunktionen, Onlineportale und die App-<br />
Steuerung? Sicher ist Ihnen dabei aufgefallen,<br />
dass meist keine Oberfläche <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en gleicht<br />
und man häufig das Gefühl hat, als würden<br />
mehrere Geräte im gleichen Gehäuse stecken.<br />
Was bislang keinem Hersteller glückt und selbst<br />
Branchengrößen wie Google noch nicht vollends<br />
gelingt, will Loewe zur Marktreife bringen:<br />
Sämtliche Anwendungen, ganz gleich ob online<br />
o<strong>der</strong> offline, zu bündeln und direkt zugänglich zu<br />
machen. Gleichfalls soll die neue Benutzeroberfläche<br />
namens Assist Media komplett animiert,<br />
schnell und übersichtlich ausfallen und trotz immer<br />
mehr Funktionen auch für Einsteiger geeignet<br />
sein. Damit setzt Loewe das um, was Apple im<br />
Tablet-Markt zum Standard erhoben hat: Einfache<br />
Symbole sorgen für Übersicht und lösen verworrene<br />
Menüstrukturen ab.<br />
Weniger ist mehr<br />
Auf das Wesentliche reduziert war Loewes<br />
Benutzeroberfläche schon immer, allein es fehlte<br />
häufig an Geschwindigkeit und zuweilen auch an<br />
<strong>der</strong> Übersicht. Anhand eines Strickleitersystems<br />
konnten Sie von einem Menüpunkt zum nächsten<br />
navigieren, doch wo sich bestimmte Funktionen<br />
verstecken, wurde meist erst mit Blick in die<br />
Bedienungsanleitung klar. Mit <strong>der</strong> Einführung <strong>der</strong><br />
Smart-TV-Oberfläche kam es, wie bei nahezu allen<br />
TV-Herstellern, zum Bruch: Die Navigation folgte<br />
einer an<strong>der</strong>en Logik als das TV-Menü und das Onlineportal<br />
wirkte aufgesetzt. Statt dem <strong>der</strong>zeitigen<br />
Trend zu folgen, und die alte Softwareoberfläche<br />
zu verbessern, setzt Loewe zum echten Generationssprung<br />
bei <strong>der</strong> Bedienung an: Mit den neuen<br />
Modellen <strong>der</strong> Individual- und Reference-Serie<br />
orientiert sich Loewe an den Softwarelösungen<br />
für Apples iPad, gleichfalls wurde die visuelle<br />
Attraktivität durch hochauflösende Grafiken und<br />
flüssige Animationen nochmals gesteigert. All das<br />
verschlingt natürlich Prozessorleistung, sodass<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Loewe<br />
12 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Loewes Hauptmenü bietet direkten Zugriff auf TV-, Internet-, Foto- und Musikanwendungen. Selbst Videotextseiten<br />
können Sie als Favoriten anlegen. Bild links: Die neue Menüstruktur gleitet flüssig animiert ins Bild<br />
ältere Loewe-Fernseher nicht zur neuen Oberfläche<br />
kompatibel sind, im Gegenzug profitiert die Neuentwicklung<br />
von <strong>der</strong> gesteigerten Rechenpower.<br />
Loewe setzt um, was Google versucht<br />
Immer mehr Sen<strong>der</strong>, immer mehr Mediatheken: Im<br />
Zuge <strong>der</strong> Interneteinbindung von Fernsehern leidet<br />
zunehmend die Übersicht und es fehlt an einem<br />
direkten Zugriff auf die eigenen Wunschinhalte. Loewe<br />
löst das Problem durch die intelligente Verlinkung<br />
zu Ihren Lieblingsprogrammen. In <strong>der</strong> Praxis schalten<br />
Sie z. B. auf das ZDF und markieren den Sen<strong>der</strong> mit<br />
wenigen Tastenklicks als Favoriten. Gleiches können<br />
Sie mit Radiostationen, Mediatheken, Fotosammlungen<br />
o<strong>der</strong> sogar Videotextseiten wie<strong>der</strong>holen – es<br />
gibt nahezu keine Grenzen. Drücken Sie nun die<br />
Menütaste <strong>der</strong> Fernbedienung, erscheinen alle Favoriten<br />
gesammelt auf dem Bildschirm und Sie können<br />
Online- o<strong>der</strong> Offlineinhalte direkt anwählen sowie<br />
manuell an die gewünschte Stelle verschieben – die<br />
Barriere zwischen Fernsehen und Internet ist damit<br />
endgültig durchbrochen. Loewes System ist intelligent<br />
genug, Ihren Vorlieben automatisch Rechnung<br />
zu tragen: Wer häufig den gleichen Inhalt aufruft,<br />
bekommt diesen an erster Stelle eingerichtet. Sollten<br />
Hun<strong>der</strong>te von Inhalten auf dem Startbildschirm prangen,<br />
hilft die Themenvorauswahl, diese voneinan<strong>der</strong><br />
abzugrenzen.<br />
Neue Funktionen für alle<br />
Zwar ist Loewes kommende Softwareplattform<br />
nicht zu älteren Loewe-Fernsehern kompatibel,<br />
LOEWES KONZEPT BEWEIST, DASS SICH IMMER MEHR MÖGLICHKEITEN NICHT<br />
IN EINER KOMPLIZIERTEREN BEDIENUNG NIEDERSCHLAGEN MÜSSEN<br />
wer in den Genuss <strong>der</strong> run<strong>der</strong>neuerten Optik kommen<br />
möchte, kann dies dennoch tun. Verfügen Sie<br />
über ein iPad, sollten Sie sich die App Assist Media<br />
herunterladen. Fortan erblicken Sie eine vergleichbare<br />
Struktur auf Ihrem iPad und Sie können Programminformationen<br />
abrufen, ohne das TV-Bild<br />
unterbrechen zu müssen. Auch Aufzeichnungen<br />
können Sie vorab bequem über das Tablet planen<br />
und die gewünschten EPG-Daten zum Fernseher<br />
übermitteln. Loewes run<strong>der</strong>neuertes Bedienkonzept,<br />
das sich zukünftig durch alle Produktbereiche<br />
zieht, beweist eindrucksvoll, welche Mehrwerte im<br />
Bereich <strong>der</strong> Smart-TV-Funktionen stecken und dass<br />
sich immer mehr Möglichkeiten nicht gleichermaßen<br />
in einer komplizierteren Bedienung nie<strong>der</strong>schlagen<br />
müssen. Dass das ambitionierte Konzept<br />
am Ende aufgeht, dafür sorgen nicht nur Loewes<br />
Entwicklungsabteilung, son<strong>der</strong>n auch praxisgerechte<br />
Tests und Forschungen an einer Universität,<br />
schließlich sollen Sie am Ende nicht das Versuchskaninchen<br />
spielen, son<strong>der</strong>n eine ausgefeilte und<br />
vor allem einfache Bedienung genießen. Assist<br />
Media lautet Loewes Lösung für den smarten<br />
Umgang mit den neuen Medien: Eine universelle<br />
Bedienhilfe, die Ihnen zur Hand geht und die<br />
Steuerung vereinfacht. Wer braucht da noch eine<br />
Bewegungserkennung o<strong>der</strong> Spracheingabe?<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.loewe.de<br />
Smarte Bedienung mit Loewe<br />
Ganz gleich, ob App fürs iPad, Steuerung <strong>der</strong> Soundvision o<strong>der</strong> Softwarelösung für aktuelle Fernseher <strong>der</strong> Individual- und Reference-Serie: Loewes komplett überarbeitete<br />
Benutzeroberfläche zieht sich wie ein roter Faden durch das Produktportfolio und erleichtert damit die Nutzung aller Komponenten<br />
Neues 13
Philips 9000er-Serie vorgestellt<br />
Der sogenannte Mottenaugenfilter bildet das<br />
Alleinstellungsmerkmal <strong>der</strong> High-End-Serie von<br />
Philips und garantiert unter allen Lichtbedingungen<br />
eine extrem knackige Darstellung. Der<br />
Kontrastfilter findet sich aber ausschließlich beim<br />
46PFL9707S wie<strong>der</strong>, denn nach Herstellerangaben<br />
ist die Fertigung <strong>der</strong> pechschwarzen Frontscheibe<br />
<strong>der</strong>zeit nur bis zu einer Größe von 46<br />
Zoll realisierbar. Die Effektivität wurde laut Philips<br />
nochmals gesteigert und gerade unerwünschte<br />
Reflexionen im Panel sollen minimiert worden<br />
sein. Auch die Leuchtkraft fällt noch beeindrucken<strong>der</strong><br />
als im Vorjahr aus, leistungsfähigere LEDs<br />
machen es möglich. Die 60-Zoll-Variante <strong>der</strong><br />
Serie 9000, <strong>der</strong> 60PFL9607S, kommt ohne den<br />
Mottenaugenfilter daher, präsentiert sich von <strong>der</strong><br />
technischen Seite sonst aber identisch. So wurde<br />
insbeson<strong>der</strong>e an <strong>der</strong> 3D-Darstellung gefeilt und<br />
die Shutter-Brillen synchronisieren nun mit bis zu<br />
75 Hertz, was den Vorteil hat, dass Lichtquellen<br />
nicht mehr flimmern und <strong>der</strong> plastische Ausflug<br />
wesentlich augenschonen<strong>der</strong> ausfällt. Auch die<br />
2D-zu-3D-Konvertierung hat eine Überarbeitung<br />
erfahren. Im Zuge <strong>der</strong> 2D-Darstellung wurde an<br />
Details gefeilt und vor allem die Aufwertung von<br />
Signalen in Standardauflösung soll mit den neuen<br />
Modellen noch hochwertiger ausfallen. Natürlich<br />
sind auch wie<strong>der</strong> ISF-Bildmodi mit an Bord, die<br />
eine unverfälschte Darstellung versprechen. Das<br />
dreiseitige Ambilight erfüllt das Wohnzimmer<br />
indes dem Bildinhalt entsprechend mit farbigen<br />
Illuminationen. Wie gewohnt verfügen die Direct-<br />
LED-<strong>LCD</strong>s über eine echte Hintergrundbeleuchtung<br />
und dank des Dimmings einzelner Zonen<br />
(über 200) ist abermals mit einem beeindruckenden<br />
Kontrastverhältnis zu rechnen. Bei <strong>der</strong><br />
Ausstattungsvielfalt lässt sich Philips ebenfalls<br />
nicht lumpen und neben unzähligen Apps ist<br />
es auch möglich, Videotelefonate via Skype zu<br />
führen, die Kamera ist aber nicht im Lieferumfang<br />
inbegriffen. In diesem Punkt bleibt die diesjährige<br />
Serie 8007 das Maß <strong>der</strong> Dinge, denn dieser liegt<br />
das Zubehör bei. Auch ein Vergleich im Design<br />
zeigt: Die Serie 9000 weist einen deutlich dickeren<br />
Rahmen auf, während die 8007er-Modelle<br />
mo<strong>der</strong>ner wirken. Beide Geräte <strong>der</strong> Serie 9000<br />
sind ab sofort erhältlich. Der 46PFL9707S kostet<br />
3 000 Euro, während <strong>der</strong> 60PFL9607S mit 4 200<br />
Euro zu Buche schlägt. DS<br />
www.philips.de<br />
Sonys Topmodell<br />
Im High-End-Bereich setzt <strong>der</strong> Hersteller wie üblich<br />
auf eine echte LED-Hintergrundbeleuchtung<br />
(Direct-LED-Technik) und dank <strong>der</strong> effizienten<br />
Ansteuerung <strong>der</strong> Leuchtmittel garantiert die<br />
HX955-Serie eine eindrucksvolle Kontrastdarstellung.<br />
Damit wirklich jedes Quellmaterial<br />
optimal abgebildet wird, wertet <strong>der</strong> Doppelprozessor<br />
X-Reality Pro neben verwaschenen DVD-<br />
Filmen auch verpixelte Internetvideos spürbar<br />
auf. Bei den Onlineangeboten fallen vor allem<br />
die Video-on-Demand-Dienste positiv auf und<br />
neben Maxdome ist <strong>der</strong> Filmabruf über Sonys<br />
Video-Unlimited-Service möglich. Natürlich<br />
bietet die neue HX955-Serie auch jede Menge<br />
Apps und von Facebook bis Skype müssen Sie<br />
auf nichts verzichten. Auf Wunsch ist es auch<br />
möglich, Internetseiten direkt über den Fernsehbildschirm<br />
abzurufen. Alle Angebote sind dank<br />
internem WLAN-Adapter kabellos nutzbar. Beim<br />
Design setzt Sony auf einen runden Chromfuß<br />
und die Front wirkt wie aus einem Guss. Der<br />
Fernseher erscheint in den Größen 55 (2 999<br />
Euro) und 65 Zoll (4 999 Euro). DS<br />
www.sony.de<br />
Zweite Version des 3D-Kopfkinos<br />
Sony hat den Nachfolger des innovativen 3D-<br />
Kopfkinos namens HMZ-T2 vorgestellt. Dabei<br />
erzeugt die Brille den Eindruck, als würde man<br />
auf eine große Leinwand schauen. Die Neuauflage<br />
verfü gt wie das Vorgängermodell ü ber<br />
zwei <strong>OLED</strong>-Bildschirme mit einer Auflösung von<br />
je 1280 x 720 Pixeln, in den Einstellungen sind<br />
zusätzlich neue Bildmodi hinzugekommen. Zum<br />
einen findet sich dort <strong>der</strong> 24p-True-Cinema-<br />
Modus, mit dem das Betrachten von Filmen<br />
ruckelfrei möglich sein soll. Zum an<strong>der</strong>en finden<br />
Sie den Clear-Modus, <strong>der</strong> Zwischenbil<strong>der</strong> fü r<br />
eine schärfere Abbildung berechnet. Auch den<br />
Klagen hinsichtlich des Tragekomforts hat sich<br />
Sony angenommen: Das neue 3D-Kopfkino ist<br />
mit 330 Gramm um 20 Prozent leichter und<br />
dank dem fixierbaren Stirnpolster sitzt die Brille<br />
etwas angenehmer auf dem Kopf. Ebenfalls<br />
neu: Sie können eigene Kopfhörer an das<br />
System anschließen, im Gegenzug gibt es aber<br />
keine internen Lautsprecher mehr. Das HMZ-T2<br />
soll ab November fü r knapp 1 000 Euro erhältlich<br />
sein. DS<br />
www.sony.de<br />
Bil<strong>der</strong>: Loewe, Philips, Sony<br />
14 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Edel, edler, Loewe<br />
Der neue Reference ID definiert den Premium-Begriff<br />
neu und wartet mit hochwertigen Materialen, perfekter<br />
Verarbeitung und großer Individualisierbarkeit<br />
auf. Am Ende können Sie sich gar ein echtes Unikat<br />
ins Wohnzimmer stellen und den Flachbildfernseher<br />
mit Le<strong>der</strong>-Applikationen und einer Lasergravur veredeln.<br />
Gänzlich neu in Loewes Individualisierungs-<br />
Portfolio ist eine einfarbig leuchtende LED-Leiste, die<br />
das TV-Gerät von <strong>der</strong> Rückseite her atmosphärisch<br />
illuminiert. Für die exzellente Verarbeitung zeichnet<br />
übrigens die Klaviermanufaktur Fazioli verantwortlich,<br />
die den aufwändigen Produktionsprozess begleitet.<br />
Auch technisch präsentiert sich <strong>der</strong> Edge-LED-<strong>LCD</strong><br />
von seiner hochwertigen Seite und will neben <strong>der</strong><br />
2D-Darstellung auch mit dreidimensionalen Bil<strong>der</strong>n<br />
punkten. Doppeltuner für alle Empfangswege gestalten<br />
den TV-Alltag flexibel und dank <strong>der</strong> verbauten<br />
Festplatte mit 1 Terrabyte Speicherplatz können Sendungen<br />
aufgezeichnet werden. Das WLAN-Modul ist<br />
direkt im Gerät verbaut und so gelingt <strong>der</strong> Zugriff auf<br />
HbbTV-Inhalte auch kabellos. Abgerundet wird das<br />
stimmige Gesamtbild von vielen Internetfunktionen,<br />
die übersichtlich präsentiert werden. Der Edge-LED-<br />
<strong>LCD</strong> ist in den nächsten Wochen in den Größen 40<br />
Zoll (ab 5 500 Euro) und 46 Zoll (ab 6 500 Euro) erhältlich.<br />
Eine 55-Zoll-Variante (ab 7 500 Euro) soll dann im<br />
Frühjahr 2013 folgen. DS<br />
www.loewe.de<br />
Meister <strong>der</strong> Farben –<br />
<strong>der</strong> Bundesliga-Fernseher<br />
mit Picture Intensifier.<br />
Erstklassige Erlebnisse dank extra Bildprozessor.<br />
Anzeige<br />
www.grundig.de<br />
Neue PS3 noch kleiner und sparsamer<br />
Die aktuellste Version von Sonys Spielkonsole ist ab<br />
sofort in zwei Versionen im Handel erhältlich und<br />
kommt einmal mit einer 500-Gigabyte-Festplatte<br />
o<strong>der</strong> 12 Gigabyte Flash-Speicher daher, optional<br />
liegt das Fußballspiel „FIFA 13“ bei. Insgesamt ist<br />
das neue Modell rund 25 Prozent kleiner als die<br />
Slim-Variante <strong>der</strong> Playstation 3. Zudem verfügt<br />
die Konsole nun über ein Top-Loa<strong>der</strong>-Laufwerk,<br />
dessen Kunststoffblende im aufrechten Stand <strong>der</strong><br />
Konsole auch behutsamer zur Seite gleitet. Das<br />
Netzteil verfügt über eine geringere Nennleistung,<br />
was auf eine verbesserte Energieeffizienz im<br />
Betrieb hindeutet. An <strong>der</strong> Preisschraube dreht Sony<br />
nicht und die Konsole ist wie die Vorgängerversion<br />
ab circa 230 Euro erhältlich (12-GB-Modell). DS<br />
de.playstation.com<br />
Sie wollen, dass Ihre Farbe gewinnt? Dann setzen Sie auf die Grundig<br />
Bundesliga-Fernseher mit neuartigem Picture Intensifier, einem<br />
Zusatzprozessor, <strong>der</strong> die Bildqualität optimiert. Die Ergebnisse:<br />
Intensivere Farben, besserer Kontrast und schnellerer Bildaufbau.
Leserwahl<br />
Liebe Leser, jetzt zählt einzig und allein<br />
Ihre Stimme: Welcher TV-Anbieter hat<br />
Sie dieses Jahr am meisten überzeugt?<br />
Welches Onlineportal lockt Sie neben<br />
dem regulären Fernsehprogramm ins<br />
Internet? Welche Flachbild-TV-Technologie<br />
ist Ihre Innovation des Jahres? Wir<br />
freuen uns auf Ihre Meinung und verlosen<br />
exklusiv für Leser <strong>der</strong> HD+TV ein Bose<br />
Videowave II Entertainment System.<br />
Jeden Monat testen wir für Sie die spannendsten Produkte aus dem<br />
Videobereich und bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Vertrauen<br />
und Ihr Feedback, das uns dabei hilft, das bestmögliche Testmagazin<br />
zu erstellen. Doch nicht immer decken sich Ihre Erfahrungen mit<br />
unseren Tests, sodass die Leserwahl mehr ist, als das Ausfüllen eines<br />
Stimmzettels: Es ist Ihr direkter Draht zu den Herstellern.<br />
Wir sind wie jedes Jahr gespannt, welcher TV-Hersteller in den<br />
unterschiedlichen Kategorien das Rennen machen wird und ob sich<br />
Ihre Praxiserfahrungen mit unseren Testeindrücken überschneiden.<br />
Ganz gleich, wie Sie abstimmen: Hersteller wie auch unsere Testredaktion<br />
können das Ergebnis <strong>der</strong> diesjährigen Leserwahl kaum<br />
noch abwarten.<br />
Erstmalig findet die Preisübergabe an die Hersteller im neuen Firmengebäude<br />
des Auerbach Verlags statt, das auch <strong>der</strong> Testredaktion<br />
<strong>der</strong> HD+TV noch mehr Möglichkeiten für umfangreiche Vergleichstests<br />
und technologische Einblicke eröffnet. Sollten Sie an unserer<br />
Leserwahlgala teilnehmen und zusammen mit <strong>der</strong> Redaktion <strong>der</strong><br />
HD+TV sowie den Herstellern einen geselligen Abend verbringen<br />
wollen, sollten Sie auf dem Stimmzettel das Kreuz an <strong>der</strong> richtigen<br />
Stelle setzen – dann nehmen Sie zusätzlich an <strong>der</strong> Verlosung <strong>der</strong><br />
Eintrittskarten teil.<br />
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Natürlich findet die Leserwahl des<br />
Auerbach Verlags auch in an<strong>der</strong>en Produktbereichen statt, hierfür<br />
empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere Partnerzeitschriften<br />
DIGITAL FERNSEHEN, DIGITAL TESTED, BLU-RAY MAGAZIN und<br />
AUDIO TEST.<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag<br />
16 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Leserwahl<br />
Kreuzen Sie Ihre Produktfavoriten an – bitte nur ein Kreuz pro Unterkategorie<br />
Liebe Leser/innen!<br />
Unsere letztjährige Leserwahl war ein<br />
riesiger Erfolg, an den sich alle Beteiligten<br />
gern erinnern. Dieses Mal geben wir Ihnen<br />
Gelegenheit, als Ehrengast zur Preisverleihung<br />
in unserem neuen Verlagsgebäude<br />
persönlich dabei zu sein. Wenn Sie das<br />
untenstehende Kästchen ankreuzen, nehmen<br />
Sie an <strong>der</strong> Verlosung von 3 × 2 Karten<br />
für den Leserwahl-Galaabend teil. Den<br />
genauen Termin <strong>der</strong> Veranstaltung teilen<br />
wir Ihnen rechtzeitig mit.<br />
Ich möchte an <strong>der</strong> Verlosung von Karten für die<br />
Leserwahl-Gala 2013 in Leipzig teilnehmen<br />
Flachbildfernseher bis 37 Zoll<br />
Bang & Olufsen Beoplay V1-32<br />
Funai 32FL532<br />
Grundig Vision 9 32 VLE 9270<br />
LG 32LM660S<br />
Loewe Xelos 32<br />
Metz Axio Pro 32<br />
Panasonic TX-L37ETW5<br />
Philips 32PFL5507K<br />
Samsung UE32ES6710<br />
Sharp LC-32LE632E<br />
Sony KDL-32EX655<br />
Technisat MultyVision 32 ISIO<br />
Thomson 32FU5253<br />
Toshiba 32UL975G<br />
Flachbildfernseher von 40 bis 50 Zoll<br />
Bang & Olufsen Beovision 10-46<br />
Funai LED40-H9200M<br />
Grundig Vision 9 47 VLE 9270<br />
LG 47LM760S<br />
Loewe Connect ID 46<br />
Metz Aurus 47<br />
Panasonic TX-L47WT50E<br />
Philips 46PFL6007K<br />
Samsung UE46ES8090<br />
Sharp LC-46LE830E<br />
Sony KDL-46HX855<br />
Technisat MultyVision 46 ISIO<br />
Thomson 50FU6663<br />
Toshiba 47XL975G<br />
Flachbildfernseher von 52 bis 75 Zoll<br />
Bang & Olufsen Beovision 12 (Plasma)<br />
Grundig Vision 9 55 VLE 9270<br />
LG 55LM960V<br />
Loewe New Individual 55<br />
Metz Primus 55<br />
Panasonic TX-P65VT50E (Plasma)<br />
Philips 55PFL8007K<br />
Samsung UE75ES9090<br />
Sharp LC-70LE835E<br />
Sony KDL-65HX925<br />
Toshiba 55ZL1<br />
Beste Servicequalität<br />
Bang & Olufsen<br />
Grundig<br />
LG<br />
Loewe<br />
Metz<br />
Panasonic<br />
Philips<br />
Samsung<br />
Sharp<br />
Sony<br />
Technisat<br />
Toshiba<br />
Bestes Smart-TV-Angebot<br />
Grundig (Smart inter@ctive TV)<br />
LG (Smart TV)<br />
Loewe (Media Portal)<br />
Panasonic (Viera Connect)<br />
Philips (Smart TV)<br />
Samsung (Smart TV)<br />
Sharp (Aquos Net+)<br />
Sony (Entertainment Network)<br />
Toshiba (Toshiba Places)<br />
Größte Innovation<br />
Bose Videowave II Entertainment System<br />
(Soundqualität und Bedienung)<br />
LG EM960V (<strong>OLED</strong>-Technologie)<br />
Loewe Reference ID (Exklusive Materialauswahl)<br />
Philips 46PFL9707S<br />
(Ambilight und Mottenaugenfi lter)<br />
Samsung UE55ES9500 (<strong>OLED</strong>-Technologie)<br />
Sony KD-84X9005 (4K-Aufl ösung)<br />
Toshiba 55ZL2 (3D ohne Brille)<br />
3D-Blu-ray-Player<br />
Denon DBT-1713UD<br />
Funai B4-M500<br />
Grundig GBP 7000 3D<br />
LG BP620<br />
Marantz UD5007<br />
Onkyo BDP-S809<br />
Panasonic DMP-BDT500<br />
Philips BDP7700<br />
Pioneer BDP-LX55<br />
Samsung BD-ES7009<br />
Sharp BD-HP90S<br />
Sony BDP-S790<br />
Toshiba BDX4350KE<br />
<strong>HDTV</strong>-Anbieter<br />
ARD/Arte/ZDF<br />
Entertain (Deutsche Telekom)<br />
HD Plus<br />
Kabel BW<br />
Kabel Deutschland<br />
Sky Deutschland<br />
Tele Columbus<br />
Unitymedia<br />
Blu-ray des Jahres<br />
Die Tribute von Panem<br />
Drive<br />
Gefährten<br />
Hugo Cabret<br />
Iron Sky<br />
Marvel‘s The Avengers<br />
Melancholia<br />
The Artist<br />
The Dark Knight Rises<br />
Ziemlich beste Freunde<br />
Neues 17
Leserwahl<br />
Gewinnen Sie das neue Bose Videowave II Entertainment System<br />
in 55 Zoll im Wert von 6 499 Euro!<br />
Bose stellt mit dem Videowave II die nächste Generation<br />
seines Entertainment-Systems vor, das einen<br />
HD-Flachbildschirm, Home-Cinema-Sound und ein<br />
Musiksystem in einem revolutionären Produkt vereint.<br />
Zu den neuen Produktmerkmalen zählen: ein<br />
LED-Backlight-Display für beeindruckende Bil<strong>der</strong>, ein<br />
weiterentwickeltes Design sowie die überarbeitete<br />
Click-Pad-Fernbedienung, mit <strong>der</strong> die Steuerung des<br />
Home-Entertainments so einfach und intuitiv gelingt<br />
wie nie zuvor. Das neue 1080p-LED-Backlight-<br />
Display ist mit einer Aluminiumblende eingefasst,<br />
die zur brillanten Bildqualität die ideale Ergänzung<br />
bildet. Der 55-Zoll-Bildschirm verfügt hierbei<br />
über einen schmaleren Rahmen und bildet ein<br />
schlankes und elegantes All-in-One-Entertainment-<br />
System, das sich auch in dieser Größe an die Wand<br />
montieren lässt. Eleganz und einfachste Bedienung<br />
setzt sich auch in <strong>der</strong> Verbindung zur schlanken<br />
Mediakonsole mit nur einem einzigen Kabel fort.<br />
Die Konsole ermöglicht den Anschluss von bis zu<br />
sechs unterschiedlichen Zuspielgeräten wie Apple<br />
TV, Blu-ray-Disc-Player, Kabel- o<strong>der</strong> Satellitenreceiver,<br />
Spielekonsole und vielen an<strong>der</strong>en Geräten, die<br />
heute in den meisten Haushalten verfügbar sind.<br />
Um auch zu Hause überzeugenden Klang wie im<br />
Kino genießen zu können, sind häufi g Kompromisse<br />
im Hinblick auf die Einrichtung und den Stil eines<br />
Wohnraumes erfor<strong>der</strong>lich. Das Bose Videowave<br />
macht Lautsprecher sowie das Verlegen von Kabeln<br />
quer durch den Raum überfl üssig und zwar ohne<br />
Kompromisse hinsichtlich <strong>der</strong> Klangwie<strong>der</strong>gabe: Das<br />
Home-Cinema-System – komplett mit 16 Lautsprechern<br />
– ist hinter dem Bildschirm integriert. Diese<br />
Innovation von Bose bietet unverwechselbaren<br />
Cinema-Sound – packend und kraftvoll – aber ohne<br />
separate Lautsprecher, ohne Bassmodul und ohne<br />
Lautsprecherkabel. Die Wie<strong>der</strong>gabe <strong>der</strong>art beeindru-<br />
ckenden Spitzenklangs erreicht Bose durch sechs<br />
Hochleistungswoofer im Inneren des Systems, die<br />
sorgfältig auf einen leistungsstarken akustischen<br />
Bose Waveguide abgestimmt sind. Sie wurden speziell<br />
für die Wie<strong>der</strong>gabe kraftvoller Bässe entwickelt<br />
und arbeiten selbst bei großer Lautstärke ohne hörbare<br />
Verzerrungen. Für den sehr räumlichen Home-<br />
Cinema-Klang, <strong>der</strong> den Zuhörer von allen Seiten<br />
zu umgeben scheint, sorgt die Bose Phaseguide-<br />
Sound-Radiator-Technologie, die mit einem siebenteiligen<br />
Speaker-Array und dem fortschrittlichen<br />
Bose Digital-Signal-Processing kombiniert wurde.<br />
Zusammen erzeugen diese Elemente ein Schallfeld,<br />
das weit über den Bildschirm hinausgeht. Der Klang<br />
wird auch dahin abgestrahlt und ist dort zu hören,<br />
wo sich keine Lautsprecher befi nden.<br />
Einfach Fragebogen ausfüllen,<br />
ausschneiden und per Post an:<br />
Name:<br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Stichwort: „Auerbach-Leserwahl 2013“<br />
Siegburger Straße 121<br />
53229 Bonn<br />
Vorname:<br />
Ich erkläre mich damit einverstanden, Informationen über<br />
Angebote des Auerbach Verlags per E-Mail zu empfangen<br />
(Bitte ankreuzen). Mein Einverständnis kann ich je<strong>der</strong>zeit<br />
<strong>gegen</strong>über <strong>der</strong> Auerbach Verlag und Infodienste GmbH,<br />
Lauchstädter Str. 20, 04229 Leipzig schriftlich o<strong>der</strong> per E-Mail<br />
an info@auerbach-verlag.de wi<strong>der</strong>rufen.<br />
Straße:<br />
PLZ:<br />
Ort:<br />
Hausnummer:<br />
Einsendeschluss ist <strong>der</strong> 14. Dezember 2012. Eine Barauszahlung <strong>der</strong><br />
Gewinne ist nicht möglich. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nur<br />
mit Einsendung des Originalcoupons möglich. Die Auslosung erfolgt<br />
unter Ausschluss des Rechtswegs. Mitarbeiter des Auerbach Verlags<br />
und <strong>der</strong>en Angehörige sind von <strong>der</strong> Teilnahme ausgeschlossen. Je<strong>der</strong><br />
Teilnehmer darf nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen.<br />
E-Mail:<br />
Telefon:<br />
Bil<strong>der</strong>: Bose<br />
18 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
So grün, dass wir sogar die Anzeige<br />
wie<strong>der</strong>verwenden<br />
Wir freuen uns über den EISA Award für den Philips Green TV<br />
55PFL6007. Schon zum dritten Mal hat Philips TV in diesem Jahr nun<br />
schon die Auszeichnung als Europas umweltfreundlichster Fernseher<br />
erhalten – ein weiterer Beleg für unsere Bemühungen um Nachhaltigkeit.<br />
www.philips.de/tv
21 | Agenten-Fieber hoch 10<br />
Sie sind genauso im Bond-Fieber wie wir? Dann wird Ihnen unsere kleine Zusammenstellung aus<br />
actiongeladenen Agentenfilmen gefallen. Bühne frei für Explosionen, tolle Autos, sexy Frauen,<br />
geschüttelte Wodka-Martinis und rasante Schießereien.<br />
Falko Theuner,<br />
Redakteur<br />
50 Jahre James Bond – solch eine lang<br />
anhaltende Erfolgsgeschichte kann<br />
kaum ein an<strong>der</strong>er Filmheld vorweisen.<br />
Passend zum goldenen Jubiläum<br />
kommt mit „Skyfall“ <strong>der</strong> 23. Bond in<br />
die Kinos, <strong>der</strong> mit Sam Mendes den<br />
perfekten, weil vielseitigen Regisseur<br />
schlechthin gefunden hat. Mit<br />
„American Beauty“ (1999) lieferte er<br />
sein erstes Oscar ® -gekröntes Meisterstück<br />
ab. Mit „Jarhead“ (2005)<br />
bewies er, dass er auch schwerwiegende<br />
Kriegsdramen zu inszenieren<br />
vermag. Sprich, seine Filme halten<br />
den Anspruch weit oben, ohne den<br />
Unterhaltungsaspekt zu vernachlässigen.<br />
Hält nun <strong>der</strong> neue 007-Film, was<br />
die tollen Trailer versprechen, dann<br />
erwartet uns am 1. November <strong>der</strong><br />
aufregendste und beste Agentenfilm<br />
<strong>der</strong> letzten Jahre. Ich persönlich freue<br />
mich am meisten auf die schlagfertigen<br />
Wortgefechte des Topagenten<br />
mit seinem neuen Wi<strong>der</strong>sacher Raoul<br />
Silva (gespielt vom großartigen Javier<br />
Bardem), <strong>der</strong> wie ein missglücktes<br />
Face-Lifting-Experiment aussieht und<br />
sich nahtlos in die Reihe <strong>der</strong> kuriosen<br />
Superschurken <strong>der</strong> Bond-Historie<br />
einglie<strong>der</strong>t. Und Action!<br />
30 | Blu-ray-Höhepunkte<br />
Von „Ice Age 4“ bis „The Amazing Spi<strong>der</strong>-<br />
Man 3D“. Unsere Übersicht präsentiert die<br />
wichtigsten Highlights <strong>der</strong> nächsten Monate<br />
32 | Die besten TV-Serien<br />
„Misfits“, „Luck“, „Die Legende von Korra“ –<br />
das Beste, Innovativste, Unterhaltsamste, was<br />
die Serienlandschaft <strong>der</strong>zeit zu bieten hat<br />
Tipp des Monats:<br />
Graphic Novel: Portugal<br />
Cyril Pedrosas Identitätssuche<br />
erscheint in<br />
melancholischen, detailreich<br />
ausgearbeiteten<br />
Bil<strong>der</strong>n, die jedem heimatlosen<br />
Reisesüchtigen<br />
eine Antwort nach dem<br />
Ursprung des eigenen<br />
Fernwehs geben.<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Polyband, Sony Pictures<br />
20 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Blu-ray-Höhepunkte<br />
Bond 50 – Die Jubiläums Collection<br />
Wie könnte man das goldene Jubiläum des charismatischen<br />
Geheimagenten besser feiern, als mit<br />
einer edlen, technisch überarbeiteten und vor allem<br />
vollständigen Sammlung all seiner bisherigen Leinwandauftritte?<br />
In einem halben Jahrhun<strong>der</strong>t hat<br />
es <strong>der</strong> beste und zuverlässigste Geheimagent Ihrer<br />
Majestät bisher auf beachtliche 23 Filme gebracht.<br />
20th Century Fox Home veröffentlichte am 24.<br />
September die prall gefüllte James-Bond-Jubiläums-Collection,<br />
die alle Teile <strong>der</strong> Reihe vollständig<br />
remastered auf Blu-ray vereint. Neun Filme erscheinen<br />
dabei zum allerersten Mal in HD: „Man lebt<br />
nur zweimal“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“,<br />
„Diamantenfieber“, „Der Spion, <strong>der</strong> mich liebte“,<br />
„Octopussy“, „Im Angesicht des Todes“, „Der<br />
Hauch des Todes“, „GoldenEye“ und „Der Morgen<br />
stirbt nie“. Für alle Komplettisten ist ein freies<br />
Plätzchen für die Blu-ray von „Skyfall“, die voraussichtlich<br />
im Frühjahr 2013 erscheinen wird, bereits<br />
reserviert! Die todschicke und in glänzendem Gold<br />
gehaltene Sammlerbox kommt inklusive einer nur<br />
ENDLICH GIBT ES DIE GESAMTE<br />
REIHE IN HIGH DEFINITION:<br />
EIN TRAUM FÜR FANS<br />
in diesem Paket enthaltenen Bonusdisc mit komplett<br />
neuem Zusatzmaterial, das einen ersten Blick<br />
auf den neuen Bond-Film „Skyfall“ wagt und mit<br />
„The World Of Bond“ sowie „Being Bond“ zwei<br />
exklusiv produzierte Dokumentationen enthält, die<br />
sich mit den typischen Trademarks des Franchise<br />
und den unterschiedlichen Darstellern, die 007<br />
über die Jahre verkörpert haben, beschäftigt. Hinzu<br />
kommen wahnwitzige 120 Stunden an Bonusmaterial,<br />
die sich auf alle Discs verteilen, darunter<br />
Making-ofs zu jedem einzelnen Film, unzählige<br />
Interviews, Audiokommentare, Musikvideos zu<br />
den Titelsongs und so weiter und so fort. Natürlich<br />
ist <strong>der</strong> Spaß nicht ganz billig, circa 150 Euro muss<br />
man für diese Megabox schon anlegen. Dafür<br />
bekommt man die Filme allerdings auch in <strong>der</strong> definitiven<br />
Version, denn das gesamte Material wurde<br />
für den Blu-ray-Release aufwendig remastered.<br />
Das Ergebnis kann sich durchweg sehen und hören<br />
lassen, wobei die Unterschiede zwischen den alten<br />
Sean-Connery-<br />
Abenteuern und<br />
den neuesten<br />
Daniel-Craig-Bonds<br />
natürlich dennoch<br />
eklatant sind.<br />
Unsere Wertung ist<br />
also als Mittelwert<br />
aller Scheiben<br />
zu verstehen, die<br />
mitunter sehr große<br />
Schwankungen in Bildund<br />
Tonqualität<br />
aufweisen. FT/TW<br />
www.fox.de<br />
Vertrieb: 20th Century Fox<br />
Home<br />
Bildformat: MPEG-4, 1.66 : 1 bis<br />
2.40 : 1<br />
Tonformat: DTS 5.1<br />
Regie: diverse<br />
Darsteller:<br />
Sean Connery, Roger<br />
Moore, Pierce Brosnan<br />
u. a.<br />
Laufzeit: ca. 2 750 min Bild<br />
Empfehlenswert, weil: diese Box die<br />
gesamte Reihe in <strong>der</strong> bestmöglichen<br />
technischen Aufbereitung<br />
präsentiert und somit <strong>der</strong> ultimative<br />
Glücklichmacher für jeden 007-Fan<br />
ist. Zusätzlich gibt‘s Extras satt!<br />
FSK:<br />
ab 16 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: erhältlich<br />
Bonus<br />
Bil<strong>der</strong>: 20th Century Fox Home<br />
Inhalte 21
James Bond – Daniel-Craig-Doppelbox<br />
Als passende Einstimmung<br />
auf Bond Nummer 23 erscheinen<br />
Daniel Craigs erste<br />
beiden Einsätze nun noch<br />
einmal in einer schicken<br />
Doppelbox. In „Casino Royale“<br />
wird James Bond (Daniel<br />
Craig) kurz nach dem<br />
Erreichen seines Doppelnull-<br />
Status auf den Bankier „Le Chiffre“ (Mads Mikkelsen)<br />
angesetzt. In einem alles entscheidenden<br />
Pokerspiel soll er den Geldgeber verschiedener<br />
Terrorzellen lahmlegen. Dabei gerät <strong>der</strong> noch<br />
unerfahrene Topagent in ein Netz aus Lügen und<br />
Intrigen. Klar, dass die Unterscheidung zwischen<br />
Freund und Feind da nicht mehr ganz so leicht<br />
von <strong>der</strong> Hand geht. Am mysteriösesten ist Bonds<br />
neuste weibliche Bekanntschaft Vesper Lynd (Eva<br />
Green), die seine Hoffnung auf ein bodenständiges<br />
Leben an ihrer Seite weckt. Doch wie lange<br />
wird Bonds junges Glück bestehen? Anstatt<br />
den überkommenen Pfad <strong>der</strong> letzten 20 Filme<br />
weiterzugehen, kehrte man zu den Wurzeln des<br />
bekanntesten aller britischen Geheimagenten<br />
zurück. Und es funktioniert! „Casino Royale“<br />
macht von <strong>der</strong> ersten Minute an keinen Hehl aus<br />
<strong>der</strong> Zweischneidigkeit des Agentendaseins. Bond<br />
ist härter und gnadenloser als jemals zuvor.<br />
AUCH WENN DIE ZWEIFEL ANFANGS<br />
GROSS WAREN: DANIEL CRAIG IST<br />
EIN WÜRDIGER BOND!<br />
Das umfangreiche Bonusmaterial <strong>der</strong> Scheibe<br />
lässt kaum Wünsche offen. Es gibt unter<br />
an<strong>der</strong>em einen Bild-in-Bild-Kommentar vom<br />
Regisseur und Produzenten, Making-ofs, Betrachtungen<br />
zu den Drehorten, Schauspielern<br />
und Vorlagen sowie entfallene Szenen und einen<br />
BD-Live-Zugang. Bild und Ton sind qualitativ<br />
sehr hochwertig. Das perfekt inszenierte Action-<br />
feuerwerk glänzt mit hervorstechenden Farben,<br />
exzellenter Schärfe und krachendem Sound.<br />
„Ein Quantum Trost“ setzt die Geschichte dann<br />
nahtlos fort: Bei einem Verhör des gefangenen<br />
Mr. White (Jesper Christensen) entlarvt das MI6<br />
einen Verräter in den eigenen Reihen und gelangt<br />
so auf die Spur <strong>der</strong> geheimen Untergrundorganisation<br />
„Quantum“. Auf <strong>der</strong> Suche nach<br />
den Köpfen <strong>der</strong> Vereinigung hofft Bond (Daniel<br />
Craig), die Verantwortlichen für Vesper Lynds<br />
Ermordung zu finden und zur Strecke zu bringen.<br />
„Ein Quantum Trost“ stellt zweifellos die Antwort<br />
<strong>der</strong> Fleming-Anhänger auf die erfolgreiche<br />
Bourne-Konkurrenz dar. Beste Zeichen dafür sind<br />
die ähnlich gestrickte Story (Topagent verliert<br />
Frau und rächt sich), <strong>der</strong> gehobene Realismusfaktor<br />
(keine Spur von Qs Gimmicks), <strong>der</strong> schnelle<br />
Schnitt sowie die in ihrer Art ähnlich aufgestellte<br />
Action. Trotz <strong>der</strong> dynamischen Bildfolgen bleibt<br />
<strong>der</strong> Fokus immer scharf auf das bewegte Motiv<br />
gerichtet und Detailfluten wie die steinigen Serpentinen<br />
sind HD-Referenzbil<strong>der</strong>. Eine zusätzlich<br />
eingefügte Filmkörnung überzieht das Bild trotz<br />
<strong>der</strong> Digitalaufnahmen. Kontrast und Kolorierung<br />
sind makellos. Wer des kühlen Blaus aus den<br />
Bourne-Filmen überdrüssig ist, kann sich hier an<br />
den breit gefächerten Farben sattsehen.<br />
Überträgt man den Begriff <strong>der</strong> Detailschärfe auf<br />
die Akustik, so ist sie bei „Ein Quantum Trost“<br />
mindestens genauso hoch wie die visuelle. Das<br />
heißt, man hört unglaublich viele Details aus<br />
<strong>der</strong> Masse an Klängen heraus. Wie ein MI6-<br />
Agent darf sich <strong>der</strong> Zuschauer durch das stylishe<br />
Hauptmenü manövrieren. In etwa 85 Minuten<br />
HD-Extras entdecken Sie den Videoblog <strong>der</strong><br />
Filmcrew, Kurzinterviews mit den Filmschaffenden,<br />
die TV-Doku „Bond am Set“ sowie ein<br />
Musikvideo. FT<br />
www.fox.de<br />
Vertrieb: 20th Century Fox<br />
Home<br />
Empfehlenswert, weil: die Daniel-<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 Craig-Bonds Agententhriller <strong>der</strong> alten<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD MA<br />
5.1 (engl.)<br />
Schule mit einem sehr mo<strong>der</strong>nen Touch<br />
sind. Technisch gesehen sind die Streifen<br />
Regie: Martin Campbell<br />
nahezu perfekt, und <strong>der</strong> Reboot hat<br />
Darsteller: Daniel Craig,<br />
Eva Green,<br />
Olga Kurylenko<br />
<strong>der</strong> Reihe mehr als gut getan.<br />
Laufzeit: 144/106 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren<br />
Starttermin: 12. Oktober 2012<br />
Ton<br />
Bonus<br />
Bil<strong>der</strong>: 20th Century Fox Home, Universal Pictures Home<br />
22 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Die ultimative Bourne-Collection<br />
Jason Bourne ist eine<br />
völlig neue Generation<br />
von Geheimagent: Er ist<br />
glaubwürdig, menschlich,<br />
voller Zweifel in Bezug auf<br />
seine Taten, und er denkt<br />
sehr problembezogen. Das<br />
Kinopublikum schätzt an<br />
ihm vor allem seine realistische<br />
Handlungsweise und die Entwicklung, die<br />
er während <strong>der</strong> Filme durchmacht. So ist Bourne<br />
ein Agent Mitte 30, <strong>der</strong> für das Geheimprojekt<br />
„Treadstone“ diverse menschliche Ziele ausschaltet,<br />
ohne Spuren zu hinterlassen. Nach einem<br />
missglückten Anschlag auf den Abgeordneten<br />
DAS KINOPUBLIKUM SCHÄTZT<br />
AN IHM VOR ALLEM SEINE<br />
REALISTISCHE HANDLUNGSWEISE<br />
Nykwana Wombosi in „Die Bourne Identität“<br />
(2002), wird er vor <strong>der</strong> französischen Küste von<br />
einem Fischkutter aufgesammelt – ohnmächtig,<br />
verletzt und ohne Erinnerungen. Der Umstand<br />
<strong>der</strong> Amnesie prägt die ganze Filmreihe, denn die<br />
Erforschung <strong>der</strong> Vergangenheit sorgt für den<br />
größten Spannungsfaktor und macht Bournes<br />
Charakter undurchsichtig. Im Laufe des ersten<br />
Teils erinnert sich <strong>der</strong> Filmheld jedoch immer stärker<br />
an seine frühere Killer-Tätigkeit und beginnt,<br />
sein Handeln zu bedauern. Die Reue treibt ihn in<br />
„Die Bourne Verschwörung“ (2004) z. B. dazu,<br />
bei <strong>der</strong> Tochter seiner ersten Mordopfer, dem<br />
Politikerpaar Neski, um Vergebung zu bitten.<br />
Wegen seines Status als unkontrollierbare Superwaffe<br />
steht er auf <strong>der</strong> Gesuchtenliste <strong>der</strong> CIA<br />
und wird gnadenlos gejagt. Grund dafür ist das<br />
immense Interesse <strong>der</strong> Drahtzieher, ihr misslungenes<br />
Projekt „Treadstone“ vor <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />
geheim zu halten. Anstatt nur zu fliehen und<br />
unterzutauchen, verfolgt Bourne gleichzeitig die<br />
Verantwortlichen, die ihn zu dem gemacht haben,<br />
<strong>der</strong> er ist. Jenes Szenario spielt er dann auch<br />
im vorerst letzten Teil <strong>der</strong> Trilogie „Das Bourne<br />
Ultimatum“ (2007) durch, indem er sich „nach<br />
Hause“ begibt und die sogenannten Drahtzieher<br />
das Fürchten lehrt.<br />
Im Filmgewerbe definierte die Filmreihe den<br />
Begriff <strong>der</strong> Bewegungsästhetik völlig neu. Statt<br />
durch Sprache drückt sich <strong>der</strong> Titelheld durch<br />
seine nie zur Ruhe kommenden Handlungen<br />
aus. Seine Logik besteht darin, jede Situation so<br />
effizient wie möglich zu bewältigen. Das spiegelt<br />
sich auch in <strong>der</strong> von ihm angewandten Nahkampftechnik<br />
wi<strong>der</strong>. Diese beruht zum Teil auf<br />
<strong>der</strong> philippinischen Martial-Arts-Technik „Kali“<br />
und bezieht Gegenstände <strong>der</strong> Umgebung wie<br />
z. B. Kugelschreiber o<strong>der</strong> Bücher mit ein. Zudem<br />
praktiziert er einen Stil, <strong>der</strong> an Bruce Lees „Jeet<br />
Kune Do“ erinnert, geht also kräftig in die Offensive<br />
und hin<strong>der</strong>t damit den Gegner an seinen<br />
eigenen Attacken. Regisseur Paul Greengrass, <strong>der</strong><br />
sich um die letzten beiden Teile kümmerte, führte<br />
ANSTATT NUR ZU FLIEHEN,<br />
VERFOLGT JASON BOURNE<br />
DIE VERANTWORTLICHEN<br />
die Ruckelkamera als authentisierendes Stilmittel<br />
erneut in das amerikanische Kino ein und machte<br />
aus <strong>der</strong> Over-the-Top-Action ein bodenständiges<br />
Spektakel noch nie zuvor gesehener Güte. Bei<br />
dem ständigen Geruckel behält <strong>der</strong> Zuschauer<br />
aber doch eine gewisse Übersicht über die einzelnen<br />
Bewegungen. Daher verkürzen die Blu-rays<br />
gekonnt die Wartezeit zum Homevideostart von<br />
„Das Bourne Vermächtnis“ (2012). FT<br />
www.uphe.de<br />
Vertrieb: Universal<br />
Bildformat: VC-1, 2.35 : 1<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD MA<br />
5.1 (engl.)<br />
Regie: Paul Greengrass<br />
Darsteller: Matt Damon,<br />
Julia Stiles, David<br />
Stratheirn, Joan Allen<br />
Laufzeit: 115 min Bild<br />
Empfehlenswert, weil: es sich hierbei<br />
um Actionkino in seiner reinsten Form<br />
handelt. Inhaltlich macht Bourne vieles<br />
richtig, weshalb ihm sein Agentenkollege<br />
Bond kräftig nacheifert. So authentisch<br />
war kein Kino-Agent vor ihm.<br />
FSK: ab 12 Jahren<br />
Starttermin: 26. März 2009<br />
Ton<br />
Bonus<br />
Inhalte 23
Mission: Impossible<br />
Die Zündschnur, Auftragsnachrichten,<br />
die sich in zwei<br />
Sekunden selbst zerstören,<br />
Lalo Schifrins pulsierende<br />
Titelmelodie, unmögliche<br />
Missionen, Meister <strong>der</strong> Tarnung<br />
und des Täuschens –<br />
Die Impossible Mission Force<br />
(IMF) unter <strong>der</strong> Leitung<br />
Ethan Hunts (Tom Cruise) hat so einige Markenzeichen,<br />
die sie von <strong>der</strong> üblichen Agentenkonkurrenz<br />
abhebt. Der größte Unterschied liegt allerdings bei<br />
<strong>der</strong> Teamarbeit – denn <strong>der</strong> klassische Kinoagent<br />
arbeitet normalerweise allein. In „Mission Impossible“<br />
besteht die Gruppe da<strong>gegen</strong> meist aus vier<br />
Spezialisten, wobei <strong>der</strong> Kopf <strong>der</strong> Bande natürlich<br />
ein Allroun<strong>der</strong> sein muss. Teil eins <strong>der</strong> Kinoserie<br />
(von 1996) ist diesbezüglich noch <strong>der</strong> klassischste.<br />
Hier nimmt Brian De Palma das Konzept <strong>der</strong> Serie<br />
aus den 1960er Jahren („Kobra, übernehmen Sie“)<br />
und führt sie ad Absurdum. Der Auftraggeber<br />
ist nur fingiert und <strong>der</strong> Leiter des ursprünglichen<br />
Teams <strong>der</strong> Serie, IMF-Urgestein Jim Phelps (Jon<br />
Voigt), entpuppt sich gar als Bösewicht. In Teil zwei<br />
wie<strong>der</strong>um modellierte John Woo aus Ethan Hunt einen<br />
langhaarigen Superhelden, <strong>der</strong> von einer zeitlupengetriebenen<br />
Kitschfalle in die nächste tappt und<br />
dabei immer wie frisch aus dem Ei gepellt wirkt.<br />
J. J. Abrams konnte die dadurch in Verruf geratene<br />
Serie gerade noch so<br />
retten: „Mission: Impossible<br />
III“ (2006)<br />
war stringente,<br />
unvorhersehbare<br />
Thrillerkost.<br />
Allein <strong>der</strong> von<br />
Philip Seymour<br />
Hoffman<br />
gespielte Antagonist<br />
reichte<br />
aus, um das<br />
Actionspektakel auf eine neue Qualitätsebene zu<br />
hieven. Die bisherige Krönung stellt allerdings Brad<br />
Birds („Ratatouille“) „Mission: Impossible – Phantom<br />
Protokoll“ dar. Die vierte Episode spielt nämlich<br />
den Fall durch, was passiert, wenn die Regierung<br />
das IMF verleugnet. Nach einem missglückten<br />
Einsatz in Moskau, bei dem <strong>der</strong> Kreml gesprengt<br />
wurde, wird die Spezialeinheit aufgelöst und die<br />
Mitglie<strong>der</strong> befinden sich auf <strong>der</strong> Flucht. Verursacher<br />
des Desasters ist <strong>der</strong> Atomwaffenspezialist Kurt<br />
Hendricks (Michael Nyqvist), <strong>der</strong> mit seiner Aktion<br />
die Regierungen <strong>gegen</strong>einan<strong>der</strong> aufhetzen und<br />
Codes für den Abschuss von Atomraketen stehlen<br />
will. Sein Plan geht auf und die Welt steht kurz vor<br />
ihrer Auslöschung. Doch auch das zersprengte IMF<br />
ist nicht untätig. Hunt und seine Crew, bestehend<br />
aus dem IT-Spezialisten Benji (Simon Pegg), <strong>der</strong><br />
Nahkampfexpertin Jane (Paula Patton) und dem<br />
Chefanalytiker William (Jeremy Renner), operieren<br />
verdeckt in Dubai und Indien, um Hendricks das<br />
Handwerk zu legen. Und obwohl sie sehr professionell<br />
vorgehen, speist sich die Spannung stetig<br />
DIE KRÖNUNG DER REIHE STELLT<br />
BRAD BIRDS „MISSION: IMPOSSIBLE –<br />
PHANTOM PROTOKOLL“ DAR<br />
aus den unvorhersehbaren Dingen, also allem,<br />
was schiefgeht. Da haben Regisseur Brad Bird,<br />
Produzent J. J. Abrams und die Drehbuchautoren<br />
Nemec und Appelbaum ganze Arbeit geleistet, um<br />
sowohl dem klassischen Schema treu zu bleiben,<br />
als auch einen hohen Spaß- und Actionfaktor mit<br />
einzubauen. Zudem wird jedem IMF-Teammitglied<br />
die Chance gegeben, sich zu profilieren, sodass<br />
je<strong>der</strong> seine ganz eigene Szene hat. Technisch ist <strong>der</strong><br />
Streifen vor allem durch einen nur mittelmäßigen<br />
Kontrast geprägt, zu hell sind die Dunkelflächen,<br />
als dass man sie als wirklich schwarz bezeichnen<br />
könnte. Ansonsten ist das Bild aber schärfetechnisch<br />
völlig in Ordnung. Das eigentliche Herzstück<br />
<strong>der</strong><br />
Scheibe ist zweifellos <strong>der</strong> außergewöhnliche<br />
Dolby-True-HD-7.1-Audiomix, <strong>der</strong> eine solch hohe<br />
Qualität an den Tag legt, wie wir sie nur selten zu<br />
hören bekommen. So ziemlich jedes Geräusch ist<br />
vollkommen dreidimensional. So hört sich z. B. <strong>der</strong><br />
inszenatorisch aufregende Sandsturm <strong>der</strong>maßen<br />
real<br />
und detailliert an, dass sich <strong>der</strong> Zuschauer<br />
sofort in dieser grandiosen Agentenwelt verliert.<br />
Mission erfüllt! FT<br />
www.paramount.de<br />
Vertrieb: Paramount Home Empfehlenswert, weil: es sich um<br />
Bildformat: MPEG-4, 1.78:1<br />
genau das „Mission: Impossible“<br />
handelt, das wir schon immer sehen<br />
Tonformat: Dolby True HD 7.1 wollten: Intelligent, actionreich, witzig<br />
Regie: Brad Bird<br />
und mit einem hervorragenden IMF-<br />
Team. Weiter so!<br />
Darsteller: Tom Cruise, Simon<br />
Pegg, Jeremy Renner<br />
Laufzeit: 133 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 14. Mai 2012 Bonus<br />
Bil<strong>der</strong>: Paramount Home<br />
24 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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96 Hours<br />
Als überbesorgter Vater<br />
hat man es nicht leicht,<br />
wenn die gerade einmal<br />
17-jährige Tochter mit ein<br />
paar Freunden ins Ausland<br />
reisen möchte. Nur schweren<br />
Herzens überreicht Ex-CIA-<br />
Agent Bryan Mills (Liam<br />
Neeson) Kim (Maggie Grace)<br />
die schriftliche Erlaubnis für den Flug nach Paris.<br />
Hätte er gewusst, dass sie in <strong>der</strong> Stadt <strong>der</strong> Liebe<br />
von Menschenhändlern entführt wird, hätte er<br />
sich vermutlich an<strong>der</strong>s entschieden! So bleibt ihm<br />
nichts an<strong>der</strong>es übrig, als seiner einzigen Spur – einer<br />
Bandaufnahme ihres letzten Handygesprächs –<br />
zu folgen. Die zugespitzte Situation schärft Mills‘<br />
Sinne aufs Äußerste, lässt ihn aber auch jedwede<br />
Menschlichkeit vergessen. Entschlossen und gna-<br />
denlos geht er auf <strong>der</strong> Suche nach seiner Tochter<br />
vor. Er bedroht Menschen, schlägt ihnen ins<br />
Gesicht, bricht Knochen, mordet und foltert, um in<br />
weniger als 96 Stunden das Wertvollste in seinem<br />
Leben zu retten.<br />
Luc Besson, <strong>der</strong> diesmal als Drehbuchschreiber fungierte,<br />
schuf zusammen mit dem Regisseur Pierre<br />
Morel (Kamera in „The Transporter“) ein Agentenspektakel,<br />
das an Tom Clancys „Splinter Cell“<br />
erinnert. Aufgefrischte Farben verleihen dem Film<br />
einen angenehm kräftigen Look. Nur <strong>der</strong> Fokus ist<br />
inkonsistent, was an einigen Stellen die ansonsten<br />
sehr gute Schärfe beeinträchtigt. Ein wenig<br />
erinnert die Musik an John Powells „Bourne“-Kompositionen,<br />
was nicht zuletzt an <strong>der</strong> eingesetzten<br />
Brachialität liegt. FT<br />
www.fox.de<br />
Vertrieb: 20th Century Fox<br />
Home<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD-MA<br />
5.1 (engl.)<br />
Regie: Pierre Morel<br />
Darsteller: Liam Neeson, Maggie<br />
Grace, Leland Orser<br />
Laufzeit: 93 min Bild<br />
FSK: ab 16 Jahren<br />
Starttermin: 21. August 2009<br />
Empfehlenswert, weil: <strong>der</strong> Mix aus<br />
Jason Bourne ohne Wackelkamera<br />
und einer Hauptfi gur, die wie <strong>der</strong><br />
gealterte Videospielheld Sam Fisher<br />
agiert, für schweißtreibende Agenten-<br />
Action sorgt!<br />
Ton<br />
Bonus<br />
Colombiana<br />
Luc Besson, einer <strong>der</strong><br />
Autoren des Drehbuchs von<br />
„Colombiana“, hat ganz<br />
offensichtlich eine Schwäche<br />
für die Profession des<br />
Auftragskillers. Schon in<br />
„La Femme Nikita“ (1993)<br />
und „Leon – Der Profi“<br />
(1994) setzte er sich mit<br />
dem Sujet auseinan<strong>der</strong>. „Colombiana“ wirkt wie<br />
ein actionreiches, mo<strong>der</strong>nes Update von „Leon“,<br />
bei dem <strong>der</strong> schweigsame Killer kurzerhand <strong>gegen</strong><br />
eine verzweifelt nach Sinn und Rache suchende<br />
Killerin ausgetauscht worden ist. „Avatar“-Beauty<br />
Zoe Saldana betört uns diesmal also nicht als blaue<br />
Na‘vi-Schönheit, son<strong>der</strong>n als professionelle Assassine<br />
auf dem blutigen Pfad <strong>der</strong> Rache. Die geballte<br />
Over-the-Top-Action wird dabei in ästhetischen<br />
Bil<strong>der</strong>n und betont cooler Inszenierung präsen-<br />
tiert und während <strong>der</strong> komplizierten und exakt<br />
geplanten Durchführung <strong>der</strong> Attentate mit einer<br />
kleinen Prise „Mission: Impossible“ abgeschmeckt.<br />
Lei<strong>der</strong> vermiesen grenzwertige Szenen wie die willkürliche<br />
und menschenverachtende Schießerei auf<br />
den Straßen von Chicago den Filmspaß ab und an<br />
gehörig. Insgesamt ist Regisseur Olivier Megaton<br />
aber trotz dieser kleinen Fauxpas aber ein extrem<br />
stylisher und recht spannen<strong>der</strong> Actionreißer mit<br />
einer faszinierenden und aufregenden Protagonistin<br />
gelungen. Bestimmend für den Look des<br />
Films ist <strong>der</strong> markante Kontrast zwischen goldgelb<br />
überstrahlten Aufnahmen während des Tages und<br />
stark unterkühlten Türkistönen in den Nachtaufnahmen.<br />
Die knackigen Actionszenen werden von<br />
<strong>der</strong> kraftvollen Tonspur adäquat untermalt. TW<br />
www.universumfilm.de<br />
Vertrieb:<br />
Universum<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1<br />
Tonformat: DTS-HD-MA 5.1<br />
Regie: Olivier Megaton<br />
Darsteller:<br />
Zoe Saldana, Jordi<br />
Mollà, Michael Vartan<br />
Laufzeit: 109 min Bild<br />
FSK: ab 16 Jahren Ton<br />
Starttermin: 27. Januar 2012 Bonus<br />
Empfehlenswert, weil: die klassische<br />
Rache- und Auftragskiller-Story mit<br />
souverän inszenierter Action und einer<br />
extrem telegenen Hauptdarstellerin<br />
(die es hier aber mal so richtig krachen<br />
lässt!) punkten kann.<br />
Bil<strong>der</strong>: 20th Century Fox Home, Universum<br />
26 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Veredelt von<br />
Hat alles.<br />
Außer Vorbil<strong>der</strong>.<br />
1 Fernseher. 12 Farben. 2160 Varianten.<br />
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The International<br />
Luis Salinger (Clive Owen),<br />
seines Zeichens Agent<br />
bei Interpol, muss hilflos<br />
zusehen, wie sein Freund<br />
und Mitarbeiter nach einem<br />
Informantengespräch vor<br />
dem Berliner Hauptbahnhof<br />
zusammenbricht und stirbt.<br />
Zusammen mit <strong>der</strong> Staatsanwältin<br />
Eleanor Whitman (Naomi Watts) macht sich<br />
Salinger auf, den offensichtlich unnatürlichen Tod<br />
seines Kollegen aufzuklären und dessen Mör<strong>der</strong><br />
zu stellen. Schon bald führen die Ermittlungen in<br />
den Dunstkreis einer international operierenden<br />
Großbank, <strong>der</strong> IBBC, die neben ihren offiziellen<br />
Geschäften einen lukrativen Zwischenhandel für<br />
Kriegswaffen zu betreiben scheint.<br />
Mit „The International“ hat Regisseur Tom Tykwer<br />
eine düstere Parabel auf die möglichen Auswüchse<br />
einer korrumpierten Finanzwelt geschaffen. Meisterlich<br />
erzählt <strong>der</strong> Regisseur von „Lola rennt“ und<br />
„Das Parfüm“ in kühlen, fast schon geometrischen<br />
Bil<strong>der</strong>n die Geschichte des Agenten Salinger, <strong>der</strong><br />
die Grenzen seiner Befugnis und Moral systematisch<br />
überschreiten muss, um den übermächtigen<br />
Gegner zur Strecke bringen zu können.<br />
Der großartigen Inszenierung folgt eine technisch<br />
nahezu perfekte Blu-ray-Umsetzung. Souverän präsentiert<br />
sich das HD-Bild dank hoher Schärfe und<br />
sehr guter Kontraste auch auf großen Heimkinoleinwänden<br />
in Topform und setzt so Tykwers visuell<br />
beeindruckenden Thriller ohne Qualitätseinbußen<br />
in Szene. Die Abmischung <strong>der</strong> deutschen True-HD-<br />
Tonspur ist sauber gelungen. Nur noch etwas mehr<br />
Räumlichkeit hätten wir uns gewünscht. TL<br />
www.sphe.de<br />
Vertrieb: Sony Pictures Home<br />
Empfehlenswert, weil: <strong>der</strong> spannende,<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.40 : 1<br />
intelligente und ästhetische<br />
Tonformat: Dolby True HD 5.1<br />
europäische Thriller Bond um ein Haar<br />
im Regen stehen lässt. Ein Muss für<br />
Regie: Tom Tykwer<br />
actionbegeisterte Cineasten und qualitätsbewusste<br />
Heimkinobesitzer!<br />
Darsteller: Clive Owen,<br />
Naomi Watts<br />
Laufzeit: 118 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 16 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 17. September 2009<br />
Bonus<br />
The American<br />
Getragen von einem überragenden<br />
George Clooney<br />
entfaltet sich die elegische<br />
Ballade von einem einsamen<br />
Wolf, <strong>der</strong> seinem Job als<br />
Auftragskiller zu entfliehen<br />
sucht, in <strong>der</strong> malerischen<br />
Landschaft eines versteckten<br />
italienischen Bergdorfes.<br />
Mit sparsam gesetzten Dialogen und einer klaren,<br />
kunstvoll-stilisierten Bildsprache dreht Anton<br />
Corbijn nichts an<strong>der</strong>es als einen perfekten Neo-<br />
Western, verlagert in die Lebenswirklichkeit <strong>der</strong><br />
mo<strong>der</strong>nen Welt. In <strong>der</strong> Edelhure Clara (Violante<br />
Placido) findet <strong>der</strong> ewige Sün<strong>der</strong> eine letzte<br />
Hoffnung auf Erlösung und Vergebung – doch die<br />
Schatten seiner Vergangenheit holen ihn immer<br />
wie<strong>der</strong> ein. Die Konsequenz, mit <strong>der</strong> Inhalt, Form<br />
und Erzählfluss auf den unvermeidlichen Show-<br />
down hinführen, ist schlichtweg atemberaubend.<br />
Der Film entwickelt eine Sogwirkung, <strong>der</strong> man sich<br />
vom grandiosen Prolog bis zur letzten, opernhaft<br />
überzeichneten Einstellung nicht mehr entziehen<br />
kann. Die überragende visuelle Kraft <strong>der</strong> Bil<strong>der</strong> gibt<br />
die Blu-ray makellos wie<strong>der</strong>. Von den brillanten<br />
Totalen <strong>der</strong> in den Berg gemauerten Stadt bis hin<br />
zu den unerbittlichen Close-ups <strong>der</strong> Protagonisten:<br />
Details und Schärfe sind auf Referenzniveau; leichte<br />
Kontrastschwankungen das Einzige, was man vielleicht<br />
noch bemängeln kann. Das Sounddesign ist<br />
enorm kleinteilig aufgestellt und schwelgt in den<br />
Dynamikunterschieden zwischen absoluter Stille<br />
und kristallklaren Geräuschexplosionen. Die elegischen<br />
Synthie-Kompositionen bieten den idealen<br />
Klangteppich für das wortkarge Drama. TW<br />
www.uphe.de<br />
Vertrieb: Universal Pictures<br />
Home<br />
Bildformat: VC-1, 2.35 : 1<br />
Tonformat: DTS-HD-MA 5.1<br />
Regie: Anton Corbijn<br />
Darsteller: George Clooney,<br />
Violante Placido,<br />
Thekla Reuten<br />
Laufzeit: 105 min Bild<br />
FSK: ab 16 Jahren<br />
Starttermin: 24. Februar 2011<br />
Empfehlenswert, weil: diejenigen,<br />
die sich auf die wortkarge, brillant<br />
gespielte und gefi lmte Einzelgängerballade<br />
einlassen können, mit einem<br />
unvergesslichen Filmerlebnis belohnt<br />
werden.<br />
Ton<br />
Bonus<br />
Bil<strong>der</strong>: 20th Century Fox Home, Sony Pictures Home, Universal Pictures Home<br />
28 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Knight And Day<br />
Regisseur James Mangold<br />
setzte in seinen letzten beiden<br />
Filmen („Walk The Line“<br />
von 2005 und „Todeszug<br />
nach Yuma“ aus dem Jahr<br />
2007) ganz auf Anspruch. Es<br />
scheint fast so, als ob er sich<br />
mit seinem neuesten Streich<br />
„Knight And Day“ einmal<br />
so richtig austoben wollte, mit handfester Action,<br />
einer schwungvollen Agentenstory und einem<br />
Superstarduo als werbewirksamem Protagonistenpärchen,<br />
das sich gewaschen hat. June Havens<br />
(Cameron Diaz) ist das nette Mädchen von nebenan.<br />
Als sie in <strong>der</strong> Eröffnungssequenz des Films<br />
ihren Traummann Roy Miller (Tom Cruise) gleich<br />
zweimal über den Haufen rennt, weiß sie noch<br />
nicht, dass dies <strong>der</strong> Beginn einer atemlosen Hetzjagd<br />
ist, die sie und den Zuschauer quer über den<br />
halben Erdball mitnehmen wird. Grund für all die<br />
Aufregung ist <strong>der</strong> sogenannte Zephyr, eine mysteriöse<br />
Erfindung von unschätzbarer Bedeutung,<br />
die die Energieknappheit auf <strong>der</strong> Erde für immer<br />
beenden würde … die eigentlich aber nur existiert,<br />
damit das Drehbuch von einer spektakulären Verfolgungsjagd<br />
zur nächsten springen kann und sich<br />
auch sonst um Dinge wie Realität und Plausibilität<br />
keine allzu großen Sorgen mehr machen muss.<br />
Passend zum schicken Blockbuster-Stil des Films<br />
zeigt sich auch <strong>der</strong> Transfer auf Blu-ray von seiner<br />
besten Seite. Mit Adleraugen kann man ab und an<br />
minimales Bildrauschen wahrnehmen, das war es<br />
dann aber auch schon mit <strong>der</strong> Kritik. Die abwechslungsreichen<br />
Schauplätze und Sets erstrahlen in<br />
farbenprächtiger und geschniegelter Brillanz. TW<br />
www.fox.de<br />
Vertrieb: 20th Century Fox Home<br />
Empfehlenswert, weil: die temporeich<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 inszenierte Daueraction und die<br />
amüsanten Wortgefechte zwischen<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD-MA<br />
5.1 (engl.)<br />
Diaz und Cruise für gute Unterhaltung<br />
sorgen. Die Blu-ray glänzt mit tollen<br />
Regie: James Mangold Bil<strong>der</strong>n und starkem Sound.<br />
Darsteller: Tom Cruise, Cameron<br />
Diaz, Peter Sarsgaard<br />
Laufzeit: 110 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 12 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 26. November 2010<br />
Bonus<br />
Wer ist Hanna?<br />
Hanna (Saoirse Ronan)<br />
wächst mit ihrem Vater Eric<br />
(Eric Bana) weit weg von <strong>der</strong><br />
Zivilisation in einer finnischen<br />
Waldhütte auf und wird von<br />
ihm darauf vorbereitet, zu<br />
töten – und zu überleben.<br />
Bald holt Erics CIA-Vergangenheit<br />
die beiden ein und<br />
Hanna beginnt, ihre Mission „abzuspulen“. Doch<br />
dann wird ihr klar, dass die Dinge nicht so sind,<br />
wie sie es glaubte. Hanna muss lernen, die für sie<br />
neue Welt zu begreifen, damit sie überlebt. Sie jagt<br />
und wird gejagt, um am Ende ihrer Wi<strong>der</strong>sacherin<br />
Marissa (Cate Blanchett) <strong>gegen</strong>überzustehen und<br />
eine Entscheidung zu treffen.<br />
Regisseur Joe Wright („Abbitte“) erzählt die<br />
Geschichte mit fast märchenhaften Zügen. Äußerst<br />
ruhige und dennoch inhaltsschwere Szenen wech-<br />
seln sich mit wilden, vom stimmigen Score <strong>der</strong><br />
Chemical Brothers begleiteten Verfolgungsjagden<br />
ab. Die ausgefeilten Choreografien <strong>der</strong> Kameras<br />
und <strong>der</strong> Darsteller – vor allem Saoirse Ronans<br />
perfektes Spiel – verstärken den leicht surrealen<br />
Charakter <strong>der</strong> Szenen.<br />
Technisch bewegt sich die Scheibe auf hohem Niveau.<br />
Das Bild ist scharf, das Arbeiten mit <strong>der</strong> Tiefenunschärfe<br />
und das sichtbare Filmkorn verleihen<br />
dem Bild eine hohe Plastizität – es wirkt mitunter<br />
fast räumlich. Mit einer stimmigen Räumlichkeit<br />
punktet auch <strong>der</strong> Ton: Die Signalortung weiß schon<br />
in den ersten Einstellungen zu überzeugen, Score<br />
und Stille ergänzen sich perfekt. Die Dynamik<br />
stimmt und die Abmischung leistet sich auch in <strong>der</strong><br />
deutschen Tonspur kaum Schwächen. UF<br />
www.sphe.de<br />
Vertrieb: Sony Pictures Home<br />
Empfehlenswert, weil: man hier<br />
Bildformat: MPEG-4, 2.35 : 1 Agententhriller, Coming-of-Age-<br />
Tonformat: DTS-HD-MA 5.1<br />
Drama und märchenhafte Parabel in<br />
einem bekommt. Die Mischung passt,<br />
Regie: Joe Wright<br />
Hauptdarstellerin und technische<br />
Präsentation wissen zu überzeugen.<br />
Darsteller: Saoirse Ronan, Cate<br />
Blanchett, Eric Bana<br />
Laufzeit: 111 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 16 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 8. Dezember 2011<br />
Bonus<br />
Inhalte 29
Kommende HD-Highlights<br />
What A Man<br />
Boardwalk Empire (2. Staffel)<br />
Der kleine Horrorladen<br />
1.10.<br />
5.10.<br />
19.10.<br />
Battlestar Galactica (1.–4. Staffel)<br />
Falling Skies (1. Staffel)<br />
Pee-Wees irre Abenteuer<br />
4.10.<br />
5.10.<br />
19.10.<br />
Der Profi<br />
The Artist<br />
Der Samariter<br />
4.10.<br />
11.10.<br />
23.10.<br />
Blu-rays im Oktober<br />
Dexter (5. Staffel)<br />
4.10.<br />
Piranha 2 3D<br />
4.10.<br />
Snow White & The Huntsman<br />
4.10.<br />
Ein Jahr vogelfrei<br />
12.10.<br />
Russendisko<br />
18.10.<br />
Der Fremde im Zug<br />
19.10.<br />
Avatar – Aufbruch nach Pandora 3D<br />
26.10.<br />
Iron Sky – Wir kommen in Frieden!<br />
26.10.<br />
Cosmopolis<br />
29.10.<br />
Bil<strong>der</strong>: 20th Century Fox, Ascot Elite, Euro Video, Paramount, Splendid, Studiocanal, Sunfilm, Universal, Universum, Warner<br />
30 HD+TV | 5.2012 | www.hdplustv.de
Der Klient<br />
Friends (Die komplette Serie)<br />
Die Königin und <strong>der</strong> Leibarzt<br />
2.11.<br />
9.11.<br />
20.11.<br />
Die City Cobra<br />
Spartacus: Gods Of The Arena (1. Staffel)<br />
Der Lorax 3D<br />
2.11.<br />
9.11.<br />
22.11.<br />
Ein perfekter Mord<br />
Fast Verheiratet<br />
Ali<br />
2.11.<br />
15.11.<br />
23.11.<br />
Fegefeuer <strong>der</strong> Eitelkeiten<br />
Lawrence von Arabien<br />
Ice Age 4 – Voll verschoben 3D<br />
2.11.<br />
15.11.<br />
26.11.<br />
Im Sumpf des Verbrechens<br />
2.11.<br />
Liebe gewinnt<br />
8.11.<br />
The Amazing Spi<strong>der</strong>-Man 3D<br />
8.11.<br />
Ripple Effect<br />
16.11.<br />
Bravestarr – Gesamtedition<br />
19.11.<br />
Flying Swords Of Dragon Gate<br />
19.11.<br />
Bel Ami<br />
29.11.<br />
Friends With Kids<br />
29.11.<br />
Das Reich <strong>der</strong> Sonne<br />
30.11.<br />
Blu-rays im November<br />
Inhalte 31
Versteckte Serienperlen<br />
Jenseits <strong>der</strong> großen Sendeanstalten warten erstklassige Serien darauf, entdeckt zu werden. Wir<br />
werfen ein Schlaglicht auf sechs Formate aus Großbritannien und den USA, die Ihnen einen Blick<br />
wert sein sollten.<br />
1 Luck<br />
Die US-Dramaserie dreht sich um den<br />
professionellen Spieler Ace Bernstein (Dustin<br />
Hoffman). Wegen illegaler Machenschaften<br />
hat er drei Jahre im Knast gesessen und<br />
plant – kaum in Freiheit – sogleich den<br />
nächsten Coup: Mit Pfer<strong>der</strong>ennen will er<br />
wie<strong>der</strong> ans große Geld kommen. Dafür tut er<br />
sich mit seinem früheren Chauffeur und<br />
Schläger Gus Economou (Dennis Farina) und<br />
Turo Escalante (John Ortiz) zusammen,<br />
einem Pferdetrainer mit zweifelhafter<br />
Reputation.<br />
„Luck“, geschrieben von „Deadwood“-Erfin<strong>der</strong><br />
David Milch, wird von den Kritikern für<br />
seine überragenden Schauspieler gelobt.<br />
Gleichzeitig wiesen sie darauf hin, dass <strong>der</strong><br />
Zuschauer <strong>der</strong> sich langsam aufbauenden<br />
Serie eine Chance geben sollte. Dann komme<br />
die Arbeit von „Heat“-Regisseur Michael<br />
Mann voll zur Geltung und biete ein<br />
faszinierendes und bewegendes Drama.<br />
Wo läuft es?<br />
Seit 9.10.2012 wöchentlich bei TNT Serie HD<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Serie wurde eingestellt, nachdem Pferde<br />
beim Dreh zu Tode kamen<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Erscheint am 27.11.2012 (Englisch)<br />
2 Die Legende von Korra<br />
Die US-Zeichentrick-Fantasyserie spielt<br />
etwa 70 Jahre nach dem Ende von „Avatar<br />
– Der Herr <strong>der</strong> Elemente“. Hauptfigur ist<br />
die 17-jährige Korra, <strong>der</strong> neue Avatar vom<br />
südlichen Wasserstamm. Sie beherrscht<br />
bereits die Elemente Wasser, Erde und<br />
Feuer – nun möchte sie in <strong>der</strong> Stadt Republika<br />
noch das letzte fehlende Element<br />
Luft bändigen lernen, also ihrem Willen<br />
unterwerfen. Hierfür wird sie von Tenzin<br />
unterrichtet, dem Nachfahren des letzten<br />
Avatars. In <strong>der</strong> Stadt tobt allerdings gerade<br />
Wo läuft es?<br />
Seit 26.08.2012 zu verschiedenen Zeiten<br />
bei Nickelodeon<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Staffel 2 <strong>der</strong>zeit in Vorbereitung, aktuell<br />
vier Staffeln geplant<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Blu-ray-Start steht noch nicht fest<br />
eine Revolution von Nichtbändigern, die<br />
sich die Vernichtung aller Bändiger zum<br />
Ziel gesetzt haben. Korra nimmt den<br />
Kampf an und sucht sich Verbündete, doch<br />
sie kann nicht allen trauen ...<br />
Freunde des Genres dürfen sich bei „Die<br />
Legende von Korra“ auf eine beeindruckende<br />
Optik, jede Menge rasante Action<br />
und Abenteuer und eine stimmige<br />
Mythologie freuen. Sogar Kinoverfilmungen<br />
des Stoffes sind im Gespräch.<br />
Bil<strong>der</strong>: BBC, Channel 4, HBO, Nickelodeon, Sky Atlantic<br />
32 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
3 Misfits<br />
Fünf Jugendliche aus England, die durch<br />
asoziales Verhalten auffällig geworden<br />
sind, werden zu gemeinnützigen Stunden<br />
verdonnert. Seit einem Unwetter, bei dem<br />
sie von einem Blitz getroffen wurden,<br />
besitzen alle übernatürliche Kräfte. Alisha<br />
kann ihre Pheromone einsetzen und<br />
jeden, <strong>der</strong> sie berührt, stark erregt<br />
werden lassen, Curtis ist in <strong>der</strong> Lage, die<br />
Zeit zurückzudrehen, Kelly erwarb<br />
Telepathiefähigkeiten und Simon kann<br />
sich unsichtbar machen. Nur Nathan<br />
scheint nicht von einer speziellen Kraft<br />
betroffen zu sein. Ihr Sozialarbeiter Tony<br />
ist durch das Unwetter gewalttätig<br />
geworden und versucht nun, die Jugendlichen<br />
<strong>der</strong> Reihe nach umzubringen …<br />
„Misfits“ ist eine Mischung aus Drama,<br />
Dark Comedy und Fantasy und handelt<br />
zum einen von alltäglichen Jugendproblemen<br />
wie Gruppenzugehörigkeit und <strong>der</strong><br />
ersten Liebe, zum an<strong>der</strong>en von den<br />
ungewohnten neuen Fähigkeiten, die<br />
nicht nur die Jugendlichen erhalten<br />
haben. Die Arthouse-Superhelden werden<br />
von einem innovativen Drehbuch in Szene<br />
gesetzt und so sorgt „Misfits“ für frischen<br />
Wind im Seriensegment.<br />
Wo läuft es?<br />
26./27.10.2012 bei Pro Sieben Fun<br />
(komplette 1. Staffel)<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Staffel 4 wird <strong>der</strong>zeit vorbereitet<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Staffel 2 erscheint am 26.10.<br />
4 Hit & Miss<br />
Die britische Dramaserie handelt von <strong>der</strong><br />
Assassine Mia (Chloë Sevigny), die für einen<br />
festen Auftraggeber namens Eddie arbeitet.<br />
Mia ist transsexuell, die chirurgische Geschlechtsangleichung<br />
zur Frau steht ihr noch<br />
bevor. Als ihre ehemalige Lebensgefährtin an<br />
Krebs stirbt, erfährt sie, dass sie mit ihr in ihrer<br />
Jugend als Mann ein Kind gezeugt hat, den<br />
mittlerweile elfjährigen Ryan. Für ihn und<br />
seine drei Geschwister, die auf einem kleinen<br />
Bauernhof in Yorkshire leben, übernimmt sie<br />
anschließend das Sorgerecht. Nun muss Mia<br />
versuchen, sowohl ihrer Rolle als Auftragsmör<strong>der</strong>in,<br />
als die sie weiterhin arbeitet, und jener<br />
als plötzliches Elternteil von vier Kin<strong>der</strong>n<br />
gerecht zu werden ...<br />
„Hit and Miss“ wird von vielen Kritikern für<br />
seine gut dargestellten und unvorhersehbaren<br />
Charaktere gelobt, zudem wird das<br />
Drehbuch als einfühlsam und – <strong>der</strong> zunächst<br />
bizarr anmutenden Story zum Trotz – bewegend<br />
beschrieben.<br />
Wo läuft es?<br />
Im deutschen TV <strong>der</strong>zeit nicht, womöglich<br />
künftige Ausstrahlung bei Sky Atlantic HD<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Bislang keine weitere Staffel in Planung<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Blu-ray bereits erhältlich (Englisch)<br />
Inhalte 33
5 The Newsroom<br />
Vor laufen<strong>der</strong> Kamera verliert News-Anchorman<br />
Will McAvoy (Jeff Daniels) die<br />
Beherrschung und kritisiert die Zustände in<br />
den USA. Aufgrund <strong>der</strong> großen Empörung<br />
zieht er sich zunächst aus <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />
zurück. Als er zurückkehrt, ist die<br />
Hälfte seines Newsteams zur Konkurrenz<br />
abgewan<strong>der</strong>t, die neuen Mitarbeiter sind<br />
unerfahren und als neue Produktions-Chefin<br />
wird ihm ausgerechnet seine Exfreundin<br />
Mackenzie MacHale (Emily Mortimer)<br />
vor die Nase gesetzt. McAvoy macht aus<br />
<strong>der</strong> Not eine Tugend und schwört seine<br />
Truppe auf einen neuen Kurs ein: Schluss<br />
mit den üblichen Sensationsmeldungen,<br />
zurück zum investigativen, kritisch recherchierenden<br />
Journalismus des Fernsehens<br />
vergangener Tage. Logisch, dass das unter<br />
diesen Voraussetzungen alles an<strong>der</strong>e als<br />
einfach wird ...<br />
Aaron Sorkins („The West Wing“) explosiver<br />
Mix aus Quotendruck, politischen und<br />
persönlichen Konflikten macht „The<br />
Newsroom“ zu einer Dramaserie, die oft<br />
nachdenklich, mal idealistisch und mal mit<br />
scharfer Komik daherkommt. Die hochkarätige<br />
Besetzung (auch Sam Waterston und<br />
zeitweise Jane Fonda sind mit von <strong>der</strong><br />
Partie) rundet das Seherlebnis ab.<br />
Wo läuft es?<br />
Ab 22.11.2012 auf Sky Atlantic HD<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Staffel 2 in Vorbereitung<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Blu-ray-Start steht noch nicht fest<br />
6 Girls<br />
Die vier Freundinnen Hannah, Marnie, Jessa<br />
und Shoshanna leben in New York und reden<br />
häufig über Männer. Klingt nach „Sex And<br />
The City“ – ist aber in <strong>der</strong> Aufmachung das<br />
genaue Gegenteil. Deswegen leben die „Girls“<br />
mit Mitte zwanzig statt in Manhattan auch in<br />
Brooklyn, haben häufig schlechten Sex und<br />
Karrieren, die diesen Namen kaum verdienen.<br />
So schlagen sich die vier durchs Leben – auf<br />
<strong>der</strong> Suche nach sich selbst und ihren Ansichten<br />
zum Thema Partnerschaft und Sex. Die<br />
ungewöhnlich offene Darstellung von Alltagssituationen<br />
und Liebesszenen gibt „Girls“<br />
dabei den Anstrich einer Sozialstudie.<br />
Hauptdarstellerin Lena Dunham hat nicht<br />
nur die Idee zu „Girls“ entwickelt, son<strong>der</strong>n<br />
ist auch als Schreiberin und Regisseurin<br />
daran beteiligt. In den USA wird die Serie mit<br />
Lob und Preisen (darunter vier Emmys)<br />
überschüttet. Beson<strong>der</strong>s hervorgehoben<br />
werden dabei ihre Offenheit, ihre Komik und<br />
<strong>der</strong> Verzicht auf Effekthascherei.<br />
Wo läuft es?<br />
Ab 17.10.2012 immer mittwochs auf Glitz<br />
Wie sieht die Zukunft aus?<br />
Staffel 2 in Vorbereitung<br />
Blu-ray-Infos:<br />
Erscheint am 11.12.2012 (Englisch)<br />
Bil<strong>der</strong>: HBO<br />
34 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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Tablets und Smartphones dienen nicht nur als Fernbedienungsersatz, son<strong>der</strong>n durch immer<br />
ausgefeiltere Apps auch als Second Screen. So rufen Sie etwa den EPG auf dem Minibildschirm ab<br />
o<strong>der</strong> streamen die Sendung direkt auf den Zweitbildschirm<br />
streamen die Sendung direkt auf den Handheld<br />
Dennis Schirrmacher,<br />
Redakteur<br />
Second Screen: Hinter diesem Begriff<br />
verbirgt sich ein vielversprechen<strong>der</strong><br />
Trend im vernetzten Wohnzimmer.<br />
Dabei rückt <strong>der</strong> Tabletcomputer in<br />
den Fokus und dient als universelle<br />
Erweiterung des Fernsehbildschirms.<br />
Der dargestellte Inhalt steht in direktem<br />
Kontext mit dem Gezeigten<br />
auf dem TV-Bildschirm und es soll in<br />
naher Zukunft möglich sein, Zusatzinhalte<br />
abrufen zu können, ohne dass<br />
das Programm unterbrochen wird. So<br />
ist es etwa vorstellbar, dass auf dem<br />
Tablet Statistiken parallel zu einer<br />
Sportübertragung dargestellt werden<br />
können. Der Videospielhersteller<br />
Nintendo will mit seiner neuen Wii U<br />
den Second Screen <strong>gegen</strong> Ende des<br />
Jahres in Form einer Videospielkonsole<br />
wohnzimmertauglich machen. Dabei<br />
dient <strong>der</strong> mitgelieferte Controller mit<br />
integriertem Display als Fenster zur<br />
Spielwelt. Wird die Steuereinheit z. B.<br />
über die Bildschirmfläche des Fernsehers<br />
hinaus bewegt, berechnet die<br />
Konsole die Levelarchitektur auf dem<br />
Bildschirm des Controllers weiter und<br />
erlaubt quasi einen 360-Grad-Einblick<br />
in die virtuelle Welt – ein magisches<br />
Erlebnis.<br />
44 | Stromfresser finden<br />
Welche Geräte for<strong>der</strong>n im Heimkino eigentlich<br />
die meiste Leistung ein und wie kann man am<br />
effizientesten sparen?<br />
48 | Lampenwechsel<br />
Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie<br />
eine Beamerlampe kostengünstig auswechseln<br />
und dabei 250 Euro günstiger wegkommen<br />
Tipp des Monats:<br />
Breaking Bad – 4. Staffel<br />
Der an Krebs erkrankte<br />
Chemielehrer Walter<br />
White verstrickt sich immer<br />
mehr in moralische<br />
Konflikte, die das Kochen<br />
<strong>der</strong> Droge Crystal Meth<br />
mit sich bringt. Wie lange<br />
seine Familie das wohl<br />
noch mitmacht?<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Loewe<br />
36 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Der richtige Eindruck<br />
Bil<strong>der</strong>: Samsung, Sony<br />
Makelloser Blickwinkel mit <strong>OLED</strong>?<br />
Mit Spannung werden die ersten Flachbildfernseher<br />
mit <strong>der</strong> brandneuen <strong>OLED</strong>-Technologie<br />
erwartet, die eine sensationelle<br />
Bildqualität aus allen Blickwinkeln garantieren<br />
sollen. Erste Tests von <strong>OLED</strong>-Displays<br />
zeigen zwar Blickwinkelvorteile im<br />
Vergleich zu <strong>LCD</strong>s, allerdings auch Ungenauigkeiten<br />
bei <strong>der</strong> Farbdarstellung.<br />
Beson<strong>der</strong>s die Farbtemperatur variiert bei<br />
seitlicher Betrachtung, so zeigen viele<br />
<strong>OLED</strong>-Displays, wie z. B. <strong>der</strong> Bildschirm von<br />
Sonys PS Vita, eine starke Verfärbung im<br />
Vergleich zur frontalen Betrachtung. Das<br />
Thema Blickwinkel wird uns somit auch die<br />
kommenden Jahre weiterbeschäftigen.<br />
Flachbildfernseher mit <strong>LCD</strong>-Technik<br />
o<strong>der</strong> sogenannte „LED-TVs“ liefern ein<br />
überzeugendes Bild, aber längst nicht<br />
aus allen Blickwinkeln. Meist genießt nur<br />
eine einzige Person die beste Kontrast- und<br />
Farbdarstellung, während auf seitlichen Sitzplätzen<br />
<strong>der</strong> gute Bildeindruck schwindet. Sind<br />
<strong>LCD</strong>-Fernseher damit nur für Singlehaushalte<br />
die richtige Wahl?<br />
Blickt man zurück auf die Weiterentwicklung <strong>der</strong><br />
Fernsehertechnik im Wohnzimmer, stellt man<br />
einen großen Wandel fest. So waren Röhrenfernseher<br />
zwar we<strong>der</strong> praktisch noch energiesparend,<br />
doch sorgte die Bil<strong>der</strong>zeugung <strong>der</strong> Röhrentechnik<br />
dafür, dass auf allen Sitzplätzen ein vergleichbarer<br />
Bildeindruck entstand. Mit <strong>der</strong> Plasmatechnik, die<br />
ebenfalls für einen breiten Blickwinkel ausgelegt<br />
ist, sollte die <strong>HDTV</strong>-Ära im Wohnzimmer ausgelebt<br />
werden, doch stattdessen gaben die Konsumenten<br />
rund um den Globus vorrangig <strong>der</strong> <strong>LCD</strong>-Technik<br />
den Zuschlag. Diese feierte ihren Einstand im<br />
Computersegment. Hier trumpften LC-Displays<br />
durch hohe Auflösungen und beson<strong>der</strong>s brillante,<br />
flimmerfreie Bil<strong>der</strong> auf und kauften <strong>der</strong><br />
Röhrentechnik schnell den Schneid ab. Nach dem<br />
Siegeszug im Büro eroberte die <strong>LCD</strong>-Technik auch<br />
das Wohnzimmer, doch ein Problem erkannten<br />
viele Konsumenten erst, wenn <strong>der</strong> Röhrenfernseher<br />
im Wohnzimmer ausgemustert wurde und an<br />
gleicher Stelle <strong>der</strong> <strong>LCD</strong>-Fernseher seinen Platz fand:<br />
Der Blickwinkel ist meist eingeschränkt und Farben,<br />
STATT ECHTES SCHWARZ ERBLICKEN<br />
SIE BEI SEITLICHER BETRACHTUNG<br />
EIN AUFGEHELLTES, KÜHLES BILD<br />
Helligkeit sowie Kontraste schwinden bei seitlicher<br />
Betrachtung. Was im Büro kein Problem darstellt,<br />
wird gerade im Wohnzimmer schnell zum Ärgernis,<br />
denn im Familienkreis erleben nur wenige Zuschauer<br />
den optimalen Bildeindruck. Doch warum än<strong>der</strong>t<br />
sich die Bildcharakteristik überhaupt zum Schlechteren,<br />
obwohl die Hersteller mit Blickwinkeln von<br />
170 Grad und mehr werben?<br />
Werbung kontra Praxis<br />
Das Kriterium Blickwinkel wird von Herstellerseite<br />
oft nur stiefmütterlich behandelt, kein Wun<strong>der</strong>,<br />
unterschlägt die Werbung „Blickwinkel von 170<br />
Grad und mehr“ doch, dass die Angabe ein<br />
Wissen 37
miserables Kontrastverhältnis zulässt, d. h. <strong>der</strong><br />
Bildeindruck massiv schlechter ausfallen kann als<br />
bei einer frontalen Betrachtung. Eine verpflichtende<br />
Herstellerangabe, wonach die Bildqualität<br />
vergleichbar zur frontalen Betrachtung ausfallen<br />
muss, existiert nicht, was die Angabe letztendlich<br />
zum reinen Marketinginstrument werden lässt. Um<br />
die Unterschiede bei <strong>der</strong> Blickwinkelabhängigkeit zu<br />
verstehen, muss man ins Innere <strong>der</strong> <strong>LCD</strong>-Fernseher<br />
blicken. Die namensgebenden Flüssigkristalle (Liquid<br />
Crystals) sind, wie <strong>der</strong> Name bereits andeutet,<br />
we<strong>der</strong> flüssig noch kristallin, son<strong>der</strong>n können eher<br />
als zähflüssige Masse mit kristallinen Eigenschaften<br />
angesehen werden. Einfallendes polarisiertes<br />
Licht wird je nach Drehung <strong>der</strong> Flüssigkristalle<br />
unterschiedlich geleitet und über eine angelegte<br />
Spannung kann <strong>der</strong>en Lage nahezu stufenlos manipuliert<br />
werden, um unterschiedliche Helligkeitsstufen<br />
zu erzeugen. Ein passiver RGB-Farbfilter sorgt<br />
anschließend dafür, dass die Bil<strong>der</strong> nicht farblos<br />
erscheinen. Licht wird bei <strong>LCD</strong>s immer durch eine<br />
separate Lichtquelle erzeugt, in aktuellen Modellen<br />
sind dies Leuchtdioden (LEDs), die meist indirekt<br />
von <strong>der</strong> Bildseite Richtung Bildmitte strahlen. Eine<br />
lichtverteilende Schicht (z. B. eine Folie) sorgt dafür,<br />
dass die Helligkeit über die gesamte Bildfläche<br />
möglichst homogen erscheint.<br />
Lichtschleuse<br />
Um einen Bildpunkt hell o<strong>der</strong> dunkel erscheinen<br />
zu lassen, benötigt ein <strong>LCD</strong>-Fernseher Lichtventile,<br />
die die Lichtwellen abblocken o<strong>der</strong> hindurchlassen.<br />
Möglich macht dies die Kombination aus<br />
Flüssigkristall- und Polarisationsschichten. Damit<br />
sich das Licht nicht ungerichtet in alle Richtungen<br />
verteilt, sorgt die erste Polarisationsschicht für eine<br />
einheitliche Abstrahlung. Wird eine LC-Zelle ausgeschaltet,<br />
verän<strong>der</strong>n die Lichtwellen ihre Polarisation<br />
nicht. Da <strong>der</strong> zweite Polarisationsfilter allerdings<br />
um 90 Grad im Vergleich zum Ersten verdreht ist,<br />
werden die Lichtwellen am Austritt gehin<strong>der</strong>t und<br />
<strong>der</strong> Bildpunkt erscheint Schwarz. Liegt Spannung<br />
an, richten sich die Flüssigkristalle neu aus und die<br />
Lichtwellen werden gedreht, weshalb <strong>der</strong> zweite<br />
Polarisationsfilter passiert werden kann – <strong>der</strong><br />
Bildpunkt erscheint hell. Damit unterscheidet sich<br />
die <strong>LCD</strong>-Technik maßgeblich von einem Röhren-,<br />
Plasma- o<strong>der</strong> <strong>OLED</strong>-Fernseher, die auf Basis selbstleuchten<strong>der</strong><br />
Bildpunkte arbeiten. Flüssigkristalle in<br />
<strong>LCD</strong>-Fernsehern können als Lichtschleusen angesehen<br />
werden und je<strong>der</strong> Bildpunkt ist ein Lichtkanal.<br />
Das Problem: Nur wenn Sie exakt senkrecht auf<br />
die Bildfläche blicken, nehmen Sie das Optimum<br />
an Helligkeit, Kontrast und Farbdarstellung wahr.<br />
Sitzen Sie hin<strong>gegen</strong> wenige Zentimeter seitlich <strong>der</strong><br />
mittleren Sitzposition, verän<strong>der</strong>t sich die Bildcharakteristik:<br />
Das Bild wird dunkler, Schwarz hellt sich<br />
meist auf und die Farben wirken kühler. Je nach<br />
verwendeter <strong>LCD</strong>-Technik ist dieses Problem mehr<br />
o<strong>der</strong> weniger deutlich erkennbar.<br />
Kontrast kontra Blickwinkel<br />
Die einzige <strong>LCD</strong>-Technik, die aktuell blickwinkelstabile<br />
Bil<strong>der</strong> liefert, ist die IPS-Technologie von Herstellern<br />
wie LG und Panasonic, die ebenfalls in TV-<br />
Modellen von Metz, Philips o<strong>der</strong> z. B. in Apples iPad<br />
IPS-Technik im Testcheck<br />
I<br />
Funktionsweise IPS-<strong>LCD</strong>-Technik<br />
Im Gegensatz zur VA-Technik richten sich<br />
bei <strong>der</strong> IPS-Technik die Flüssigkristalle<br />
immer parallel zu den Glasplatten aus und<br />
rotieren im aus- bzw. eingeschalteten<br />
Zustand in <strong>der</strong>selben Ebene, was eine<br />
exzellente Blickwinkelstabilität garantiert.<br />
Die Elektroden zur Ansteuerung sind aber<br />
nur auf einer Seite angebracht, weshalb die<br />
Ausrichtung <strong>der</strong> Flüssigkristalle im Feld<br />
nicht immer homogen erfolgt und die<br />
Schwarzdarstellung bei frontaler Betrachtung<br />
nicht das Niveau eines VA-Panels<br />
erreicht.<br />
Betrachtungsweise seitlich frontal<br />
<strong>LCD</strong>-Technik IPS (Panasonic WT50E) IPS (Panasonic WT50E)<br />
Helligkeit<br />
200 cd/m 2 300 cd/m 2<br />
(höher = besser)<br />
Schwarzdarstellung<br />
0,32 cd/m 2 0,3 cd/m 2<br />
(niedriger = besser)<br />
Bildkontrast (nativ) 625 : 1 1000 : 1<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
Farbtemperatur nahezu gleichwertig zur<br />
frontalen Betrachtung<br />
Keine künstliche Aufhellung dunkler Bereiche<br />
bei seitlicher Betrachtung<br />
Blauschimmer im Tiefschwarz stärker<br />
sichtbar als bei VA-Panel<br />
Ausgeglichene Durchzeichnung, minimale<br />
Unterbelichtung bei Testgerät<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Burosch, Panasonic, Samsung<br />
38 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
o<strong>der</strong> iPhone zum Einsatz kommt. Auf dem Papier<br />
besitzt die IPS-<strong>LCD</strong>-Technik entscheidende Vorteile:<br />
Ganz gleich, ob Sie von oben, unten o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Seite<br />
das Bild betrachten, <strong>der</strong> Eindruck ist nahezu gleichwertig<br />
zur frontalen Sitzposition. Der Trick: Die<br />
Flüssigkristalle, <strong>der</strong>en Molekülstruktur sich von Flüssigkristallen<br />
<strong>der</strong> VA-Technik unterscheidet, stehen<br />
immer im gleichen Winkel zur Lichtquelle und rotieren<br />
in einer Ebene um die eigene Achse, was eine<br />
gleichmäßige Abstrahlung nach allen Seiten zur Folge<br />
hat. Dennoch gilt die IPS-Technik gerade unter<br />
Heimkinofans als rotes Tuch, denn die Ausrichtung<br />
<strong>der</strong> Flüssigkristalle sorgt für Kontrastschwächen im<br />
Schwarzbereich: Das Hintergrundlicht, das häufig<br />
statisch arbeitet und somit auch bei dunklen Bil<strong>der</strong>n<br />
ungehin<strong>der</strong>t auf die Flüssigkristalle trifft, kann nur<br />
unzureichend geblockt werden, weshalb Schwarz<br />
eher grau erscheint. Da die LED-Beleuchtung<br />
zudem zu kühles Licht erzeugt, weisen dunkle<br />
Bildbereiche einen Blauschimmer auf. Samsungs<br />
konkurrierende VA-<strong>LCD</strong>-Technik trumpft hier auf:<br />
Schwarz erscheint satter, <strong>der</strong> Blauschimmer in<br />
dunklen Bereichen ist dadurch weniger störend.<br />
Möglich macht dies eine verän<strong>der</strong>te Anordnung <strong>der</strong><br />
Flüssigkristalle: Diese stehen nicht immer waagerecht,<br />
son<strong>der</strong>n auch senkrecht zur Lichtquelle und<br />
zwar genau dann, wenn Schwarz erzeugt werden<br />
soll. Dadurch verän<strong>der</strong>t sich allerdings die Abstrahlcharakteristik,<br />
was zu enormen Schwächen bei<br />
seitlicher Betrachtung führt. Statt echtes Schwarz<br />
erblicken Sie bei seitlicher Betrachtung ein stark<br />
aufgehelltes, kühles Bild. Für Filmfans beson<strong>der</strong>s<br />
ärgerlich: Auch die Durchzeichnung im Bild än<strong>der</strong>t<br />
sich. Sitzen Sie frontal, erscheinen dunkle wie helle<br />
Bereiche exakt wie vom Filmproduzenten beabsichtigt,<br />
blicken Sie seitlich auf die Bildfläche, können<br />
Sie plötzlich in dunkle Bildbereiche hineinsehen und<br />
erkennen Details, die eigentlich im Verborgenen<br />
bleiben sollten. Das begünstigt nicht nur Bildfehler<br />
wie Bildrauschen, son<strong>der</strong>n kann auch eine Bildkomposition<br />
bzw. den Spannungsmoment eines Films<br />
zunichtemachen. Die IPS-Technik liefert zwar die<br />
schlechtere Schwarzdarstellung, jedoch erscheinen<br />
Bil<strong>der</strong> auch bei seitlicher Betrachtung nicht störend<br />
aufgehellt und farblich sowie in Sachen Ausleuchtung<br />
korrekt. Misst man den Kontrast da<strong>gegen</strong><br />
nicht frontal, son<strong>der</strong>n bei seitlicher Betrachtung,<br />
kann sich die IPS-Technik auch messtechnisch vom<br />
VA-Panel absetzen – somit sind auch die Messwerte<br />
eine Frage des Blickwinkels.<br />
Glaubensfrage<br />
Würden Fachmagazine die Bildmessungen nicht<br />
nur frontal, son<strong>der</strong>n auch seitlich durchführen,<br />
würde <strong>der</strong> Großteil <strong>der</strong> <strong>LCD</strong>-Fernseher bei Tests<br />
durchfallen: Meist bieten die Fernseher nur eine<br />
miserable Blickwinkelstabilität von 20 Grad abseits<br />
<strong>der</strong> frontalen Sitzposition und die Qualität <strong>der</strong><br />
Farben, Helligkeit sowie des Kontrasts nimmt bei<br />
zunehmendem Blickwinkel sichtbar ab. In <strong>der</strong> Praxis<br />
spielt <strong>der</strong> Blickwinkel nicht immer eine entscheidende<br />
Rolle, z. B. wenn Sie allein o<strong>der</strong> zu zweit vor<br />
dem Fernseher sitzen. Nehmen da<strong>gegen</strong> drei o<strong>der</strong><br />
mehr Personen vor einem <strong>LCD</strong>-Fernseher Platz,<br />
sollten Sie <strong>der</strong> IPS-Technik den Vorzug geben.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
VA-Technik im Testcheck<br />
I<br />
Funktionsweise VA-<strong>LCD</strong>-Technik<br />
Betrachtungsweise frontal seitlich<br />
<strong>LCD</strong>-Technik VA (Samsung ES7090) VA (Samsung ES7090)<br />
Helligkeit<br />
270 cd/m 2 100 cd/m 2<br />
(höher = besser)<br />
Schwarzdarstellung<br />
0,09 cd/m 2 0,4 cd/m 2<br />
(niedriger = besser)<br />
Bildkontrast (nativ) 3000 : 1 250 : 1<br />
Im ausgeschalteten Zustand stehen die<br />
Flüssigkristalle nahezu senkrecht zu den,<br />
auf beiden Seiten angebrachten Elektroden.<br />
Eintreffendes polarisiertes Licht<br />
gelangt nahezu vollständig durch die<br />
Flüssigkristallschicht hindurch, da <strong>der</strong><br />
nachfolgende Polarisator um 90 Grad zum<br />
ersten Polarisator verdreht ist, werden die<br />
Lichtwellen effektiv abgeblockt – ein sattes<br />
Schwarz ist die Folge. Liegt Spannung an,<br />
drehen die Flüssigkristalle und die Lichtwellen<br />
können den zweiten Polarisator<br />
passieren – <strong>der</strong> Bildpunkt erscheint hell.<br />
Farbtemperatur<br />
Blauschimmer im Tiefschwarz in <strong>der</strong> Praxis<br />
durch guten Schwarzwert kaum sichtbar<br />
Bild erscheint kühler als bei<br />
frontaler Betrachtung<br />
Tonwertverteilung<br />
Ausgeglichene Durchzeichnung, minimale<br />
Unterbelichtung bei Testgerät<br />
Dunkle Bereiche sowie Mitteltöne bleichen<br />
komplett aus<br />
Wissen 39
Fernsehen voll im Griff<br />
Besser surfen dank Second Screen<br />
Der Abruf von Internetseiten auf Smart-TVs<br />
gestaltet sich über die normale Fernbedienung<br />
als unbequem, denn vor allem die<br />
Adressen lassen sich nur schwerfällig<br />
eintippen. Mit den Apps von LG, Samsung<br />
und Philips können Sie Seiten indes<br />
bequem über den berührungsempfindlichen<br />
Bildschirm Ihres Tablets o<strong>der</strong><br />
Smartphones abrufen. Panasonic und Sony<br />
bieten gar einen Browser innerhalb <strong>der</strong><br />
App an und auf Wunsch kann <strong>der</strong> Ausflug<br />
in das Internet per Fingerwisch auf die<br />
große Bildschirmfläche des Flachbildfernsehers<br />
geschoben werden.<br />
Vorbei sind die Zeiten, in denen <strong>der</strong> TV-<br />
Bildschirm als alleiniger Unterhaltungslieferant<br />
das Wohnzimmer dominierte,<br />
denn immer öfter werden begleitende Inhalte<br />
auf Tablets ausgelagert. Dabei kann es sich<br />
um den EPG o<strong>der</strong> sogar das TV-Programm als<br />
Videostream handeln. Zukunftsweisend: Die<br />
laufende Sendung wird dabei nicht unterbrochen<br />
o<strong>der</strong> von Einblendungen überlagert und<br />
<strong>der</strong> „Second Screen“ bietet einen echten und<br />
vor allem parallel nutzbaren Mehrwert.<br />
Die simpelste Form <strong>der</strong> Second-Screen-Nutzung<br />
zeigt sich in Gestalt <strong>der</strong> Steuerung des Flachbildfernsehers<br />
mittels einer App. Mittlerweile verfügen<br />
alle großen Hersteller über eine <strong>der</strong>artige Anwendung,<br />
die in <strong>der</strong> Regel kostenlos für Apple-Geräte<br />
und Android-Smartphones und -Tablets im jeweiligen<br />
App-Store verfügbar ist. Alle Infos finden Sie<br />
in <strong>der</strong> Tabelle auf Seite 48. Steuerbefehle werden<br />
indes per WLAN-Verbindung an den Flachbildfernseher<br />
übermittelt und die Eingaben finden bequem<br />
über den berührungsempfindlichen Bildschirm des<br />
Mobilgerätes statt. So wird etwa die Lautstärke<br />
mit Wischbewegungen angepasst und auch das<br />
Umschalten <strong>der</strong> TV-Programme geht zügig von<br />
<strong>der</strong> Hand. Vor allem bei <strong>der</strong> Nutzung von Internetfunktionen<br />
macht sich die Fingersteuerung bezahlt,<br />
denn eine einblendbare virtuelle Tastatur erleichtert<br />
Texteingaben. Bei LG, Panasonic und Sony ist es sogar<br />
möglich, einen Mauspfeil über den Touchscreen<br />
des Smartphones o<strong>der</strong> Tablets zu steuern. Vor allem<br />
im Dunklen wird die Bedienung erleichtert, denn<br />
<strong>der</strong> Bildschirm des Tablets ist natürlich beleuchtet<br />
und Fehleingaben wird so ent<strong>gegen</strong>gewirkt. Ein<br />
Nachteil soll aber nicht verschwiegen werden: So<br />
sind auf einer handelsüblichen Fernbedienung alle<br />
Bedienelemente erfühlbar und leicht zugänglich.<br />
Bei einer Steuerungs-App sind die Bereiche des<br />
Signalgebers auf verschiedene Bildschirme verteilt,<br />
demnach muss im Zuge einer bestimmten Eingabe<br />
mehrmals über Wischbewegungen ein Wechsel<br />
<strong>der</strong> Oberfläche stattfinden. Unter Umständen sind<br />
alltägliche Einstellungen in einer <strong>der</strong>artigen Situation<br />
mit einer normalen Fernbedienung schneller<br />
ausgeführt.<br />
Tablet als TV-Zeitschrift<br />
Eine weiterführende und dem Namen gerechter<br />
werdende Second-Screen-Nutzung manifestiert<br />
sich im Abruf <strong>der</strong> elektronischen Programmzeitschrift<br />
(EPG) auf dem Tablet. Die Darstellung gelingt<br />
Bil<strong>der</strong>: Apple, Auerbach Verlag, Loewe, Panasonic, Philips<br />
40 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Loewe lagert den EPG mit vielen Infos auf das Tablet aus. Bil<strong>der</strong> links: Mit Philips streamen Sie Inhalte direkt<br />
auf den TV (oben). Wie alle an<strong>der</strong>en Hersteller erlaubt auch Sony die TV-Steuerung via App (unten)<br />
dabei parallel zum laufenden TV-Programm und<br />
wird komplett auf den Bildschirm des Handhelds<br />
ausgelagert, sodass die laufende Sendung we<strong>der</strong><br />
unterbrochen, noch von den EPG-Informationen<br />
überlagert wird. Die Programminformationen sind<br />
zudem nicht auf den aktuell auf dem Fernseher<br />
gewählten Sen<strong>der</strong> limitiert, stattdessen können<br />
alle gewünschten Sen<strong>der</strong> eingesehen werden. Für<br />
echte Informationsvielfalt setzt etwa Loewe auf eine<br />
Zusammenarbeit mit dem Datenbankanbieter Gracenote<br />
und Filme werden mit umfassenden Anmerkungen<br />
inklusive einer Kurzusammenfassung und<br />
Infos zu den Schauspielern präsentiert. Zusätzlich<br />
können Aufnahmen direkt aus <strong>der</strong> elektronischen<br />
Programmzeitschrift über die App programmiert<br />
werden. Das ist beson<strong>der</strong>s praktisch, wenn Ihnen<br />
mitten bei <strong>der</strong> Samstagabendshow einfällt, dass Sie<br />
noch einen Film in <strong>der</strong> Nacht aufnehmen wollen.<br />
Dank <strong>der</strong> parallelen Nutzungsweise muss das in dem<br />
Moment laufende Programm nicht unterbrochen<br />
werden und die an<strong>der</strong>en Familienmitglie<strong>der</strong> werden<br />
durch die auf das Tablet ausgelagerte Aufnahmeprogrammierung<br />
nicht gestört. Auch Philips<br />
und Toshiba bieten den asynchronen Abruf <strong>der</strong><br />
Programmzeitschrift über ein Mobilgerät an. Toshiba<br />
setzt ab diesem November erstmal nur auf Android-<br />
Tablets, weitere Geräteklassen und Betriebssysteme<br />
sollen folgen. Der elektronische Programmführer ist<br />
dabei ebenfalls in vollem Umfang abrufbar und kann<br />
nach bestimmten Sendungen durchsucht werden.<br />
Zudem ist es möglich, eine persönliche Auswahl<br />
von Kanälen und Sendungen zusammenzustellen.<br />
JETZT IST ES SOGAR MÖGLICH, DAS LIVE-TV-PROGRAMM DIREKT AUF EIN<br />
TABLET ODER SMARTPHONE ZU STREAMEN<br />
Einträge werden wie auch bei Loewe mit umfangreichen<br />
Informationen zur jeweiligen Sendungen<br />
präsentiert. Novum: Toshiba hat die Verbindung in<br />
die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter direkt<br />
in die App integriert, sodass Statusmeldungen mit<br />
aktuellen TV-Sendungen umgehend online gepostet<br />
werden können. Natürlich kann aus <strong>der</strong> Anwendung<br />
direkt auf ein jeweiliges Programm geschaltet<br />
werden und auch Aufnahmen und Erinnerungen<br />
sind programmierbar. Sony bietet innerhalb <strong>der</strong> App<br />
zwar keine elektronische Programmzeitschrift an,<br />
erlaubt aber den Abruf von Zusatzinformationen<br />
zu laufenden Filmen und auch Facebook kann in<br />
diesem Zusammenhang direkt genutzt werden.<br />
Fernsehen auf dem Tablet<br />
Vorreiter beim TV-Streaming ist ganz klar Samsung,<br />
denn <strong>der</strong> Hersteller bietet diese Funktionalität schon<br />
seit 2011 an. Der Gebrauch ist jedoch auf die portablen<br />
Geräte <strong>der</strong> Galaxy-Serie beschränkt und ist<br />
auch nur mit den LED-<strong>LCD</strong>s ab <strong>der</strong> 7000er-Serie und<br />
den Plasmas <strong>der</strong> 8000er-Reihe nutzbar. Ein echtes<br />
Novum: Über Samsungs Dual-View-App ist es sogar<br />
möglich, die verschlüsselten Bil<strong>der</strong> eines externen<br />
Zuspielers, etwa von einem Blu-ray-Player, auf dem<br />
mobilen Endgerät darzustellen und auch geschützte<br />
Fernsehprogramme, etwa die privaten HD-Sen<strong>der</strong>,<br />
stellen keine Hürde dar. Das Ganze funktioniert<br />
sogar asynchron und so kann im Schlafzimmer ein<br />
Blockbuster von Blu-ray Disc laufen, während im<br />
Wohnzimmer das aktuelle TV-Programm verfolgt<br />
Apple streamt Videos und Bedienoberfläche auf TV<br />
Der Medienabspieler Apple TV macht aus jedem<br />
Fernseher einen Smart-TV: Videoströme, Musik<br />
und Fotos können Sie per iPhone, iPad und<br />
diversen Apple-Computern zum Fernseher<br />
schicken. Dabei werden die Daten ohne<br />
Qualitätsverlust übertragen und etwa HD-Filme<br />
erfahren keine weitere Komprimierung. Die<br />
Rechteinhaber machen Apple an dieser Stelle<br />
keinen Strich durch die Rechnung, denn <strong>der</strong><br />
Airplay-Stream fußt auf einer extrem effektiven<br />
Verschlüsselung. Beim sogenannten Airplay<br />
Mirroring wird <strong>der</strong> Bildschirminhalt des iPhones<br />
o<strong>der</strong> iPads sogar 1:1 auf dem TV-Gerät dargestellt<br />
– <strong>der</strong> Fernseher wird so zum XXL-iPad. Die<br />
Bedienoberfläche wird ausschließlich in 720p<br />
übertragen; darunter fallen auch Spiele. Für die<br />
Videoübertragung über die Airplay-Mirroring-<br />
Funktion kommt eine Hardware-Codierung in<br />
Echtzeit zum Einsatz, die <strong>der</strong> Hardware einiges<br />
abverlangt. Demnach werden das leistungsfähige<br />
iPad 2 respektive iPhone 4S vorausgesetzt,<br />
außerdem benötigen Sie ein Apple TV <strong>der</strong><br />
zweiten Generation. Fotos und Videos werden<br />
über Airplay mit 1 920 × 1 080 Pixeln dargestellt.<br />
Das heißt, klicken Sie auf ein HD-Video, schaltet<br />
das System automatisch auf 1 080p um. Dank<br />
einer ausgefeilten Lizenzschlüsseltechnik öffnet<br />
Apple TV den jeweiligen Internetdienst direkt<br />
und ein unnötiges Streaming vom Computer<br />
wird vermieden.<br />
Wissen 41
Bei Panasonic können Foto- und Videoinhalte direkt auf den Bildschirm des Fernsehers<br />
geschickt werden – ein Fingerwisch reicht aus<br />
Samsung bietet seit einiger Zeit auch den umgekehrten Weg an: Das Streaming<br />
des TV-Programms erfolgt auf die hauseigenen Tablets und Smartphones<br />
wird. Zudem bietet <strong>der</strong> TV-Tuner die Möglichkeit<br />
an, innerhalb <strong>der</strong> App einen an<strong>der</strong>en Sen<strong>der</strong><br />
als auf dem Hauptgerät zu verfolgen. Schalten<br />
Sie also auf dem Tablet den Sen<strong>der</strong> um, läuft<br />
im Wohnzimmer das vorher eingestellte Programm<br />
weiter. Das ist mit den Apps <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en<br />
Hersteller noch nicht möglich. Panasonic trumpft<br />
ebenfalls mit einer Streaming-Funktionalität auf<br />
und neben <strong>der</strong> Übertragung <strong>der</strong> aktuellen Fernsehsendung,<br />
ist auch <strong>der</strong> Zugriff auf gespeicherte<br />
TV-Aufnahmen möglich. Eine Nutzung ist mit den<br />
Modellen WT50, VT50 und GT50 aus diesem Jahr<br />
möglich, denn nur die Topmodelle bieten anscheinend<br />
genügend Rechenkraft für die Codierung<br />
des zweiten Videostroms. Die Medienverteilung<br />
ist ebenfalls kin<strong>der</strong>leicht und Sie können Musik,<br />
Videos und Fotos vom Fernseher auf das Tablet<br />
übertragen: Hierzu reicht es z. B. aus, wenn sich<br />
die Daten auf einer SD-Karte befinden und diese<br />
in den TV gesteckt wird. Philips will im Herbst<br />
dieses Jahres die WiFi-Smart-Screen-Funktion per<br />
Firmware-Aktualisierung für aktuelle Flachbildfernseher<br />
einführen, die ab <strong>der</strong> 6000er Serie<br />
nutzbar ist. Postwendend kann das Live-TV-<br />
Programm auf ein Tablet gestreamt werden, was<br />
aber vorerst nur mit Apples iPad funktionieren<br />
soll – die Android-App folgt laut Hersteller<br />
2013. Auch LG ist seit August dieses Jahres beim<br />
Streaming des Live-TV-Programms mit dabei und<br />
die Funktion kann ab <strong>der</strong> LM860-Serie aus 2012<br />
genutzt werden.<br />
Streaming vom Tablet auf den TV<br />
Einige Hersteller bieten auch die Möglichkeit an,<br />
Fotos und Videos vom Smartphone o<strong>der</strong> Tablet<br />
direkt auf den Fernseher zu schicken. So ist es<br />
bei Panasonic etwa möglich, Bil<strong>der</strong>, die gerade<br />
erst mit dem mobilen Endgerät gemacht wurden,<br />
durch eine Wischgeste auf dem großen Bildschirm<br />
darzustellen. Mit <strong>der</strong> mecaControl-App von Metz<br />
können Sie auch Medien von Computern und<br />
Netzwerkspeichern (NAS) auf verschiedenen<br />
Endgeräten wie<strong>der</strong>geben. Zudem lassen sich<br />
Aufzeichnungen bequem unter verschiedenen<br />
Metz-Fernsehern im Haushalt austauschen.<br />
Ähnlich flexibel gibt sich Philips und die App kann<br />
problemlos auf Netzwerkfreigaben zugreifen und<br />
Medien direkt auf den TV-Bildschirm schicken. Das<br />
Streamingerlebnis bei Samsung ist indes wie<strong>der</strong><br />
auf wenige Android-Geräte beschränkt. Sony<br />
AUFNAHMEN WERDEN UNMITTELBAR AUF DEM TABLET PROGRAMMIERT,<br />
OHNE DAS LAUFENDE PROGRAMM ZU UNTERBRECHEN<br />
verzichtet auf das Streaming von Medien innerhalb<br />
eines Netzwerks, verknüpft aber das Sony Entertainment<br />
Network mit <strong>der</strong> App und prompt haben<br />
Sie Zugriff auf bereits gekaufte Musik und Videos.<br />
Sony und Panasonic bieten zudem die Möglichkeit<br />
an, das Surfen im Internet ohne Umschweife<br />
vom Mobilgerät auf den großen Bildschirm des<br />
Fernsehers zu verlagern. Eingaben werden dabei<br />
fortwährend über den Touchscreen vorgenommen<br />
und <strong>der</strong> Ausflug in das weltweite Datennetz kann<br />
auch wie<strong>der</strong> auf das mobile Endgerät verlagert<br />
werden. Traditionshersteller Loewe verzichtet auf<br />
das klassische Streaming, erlaubt aber die Nutzung<br />
<strong>der</strong> Onlinevideothek Maxdome über das Tablet. An<br />
dieser Stelle findet <strong>der</strong> Leihvorgang bequem über<br />
den berührungsempfindlichen Bildschirm des Tablets<br />
statt und die Wie<strong>der</strong>gabe startet dann direkt<br />
auf dem großen TV-Bildschirm.<br />
Zukunft des Second Screen<br />
Der zweite Bildschirm bietet echte Mehrwerte im<br />
Wohnzimmer und gestaltet den Fernsehabend<br />
noch flexibler. Vor allem die Auslagerung <strong>der</strong><br />
elektronischen Programmzeitschrift auf den Tablet-<br />
Bildschirm und die Programmierung von Aufnahmen,<br />
ohne die laufende Sendung zu unterbrechen,<br />
zeigen das Potenzial des Second Screen auf. Die<br />
asynchrone Nutzungsweise wird in Zukunft sicherlich<br />
noch weiter ausgebaut und würde vor allem<br />
in Form von ausgelagerten Ergebnissen und Statistiken<br />
bei einer Sportübertragung Sinn machen.<br />
Dieser Trend mag zwar <strong>der</strong>zeit noch in den Kin<strong>der</strong>schuhen<br />
stecken, wird die Mediennutzung im<br />
Wohnzimmer aber mit Sicherheit noch maßgeblich<br />
prägen. Schon heute hat sich <strong>der</strong> Tablet-PC seinen<br />
Ehrenplatz auf dem Sofa verdient.<br />
www.hdplustv.de<br />
DENNIS SCHIRRMACHER<br />
Das leisten die Apps <strong>der</strong> TV-Hersteller<br />
Hersteller<br />
TV-Steuerung ja ja ja ja ja ja ja ja ja<br />
EPG-Steuerung/<br />
Aufnahmen<br />
programmieren<br />
Live-TV/<br />
Mediastreaming<br />
App für<br />
Android/Apple<br />
nein/<br />
nein<br />
nein/<br />
nein<br />
TV Remote<br />
ja/ja<br />
nein/<br />
nein<br />
ja/<br />
nein<br />
LG Magic<br />
ja/ja<br />
ja/<br />
ja<br />
nein/<br />
nein<br />
Assist Media<br />
nein/ja<br />
nein/<br />
ja (ab Herbst)<br />
nein/<br />
ja<br />
MecaControl<br />
ja/ja<br />
nein/<br />
nein<br />
ja/<br />
ja (nur auf<br />
Tablet)<br />
Viera Remote<br />
ja/ja<br />
ja/<br />
nein<br />
ja/<br />
ja<br />
My Remote<br />
ja/ja<br />
nein/<br />
nein<br />
ja/<br />
ja (nur mit<br />
Galaxy-Geräten)<br />
Smart View<br />
(Remote)<br />
ja/ja<br />
nein/<br />
nein<br />
nein/<br />
nein<br />
Media Remote<br />
ja/ja<br />
ja/<br />
ja<br />
nein/<br />
nein<br />
Media Guide<br />
(TV Remote)<br />
ja/ja<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Panasonic, Samsung<br />
42 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Die ganze Welt <strong>der</strong><br />
Unterhaltungselektronik<br />
<strong>OLED</strong>, 4K und Smart TV: Die Zukunft <strong>der</strong> Unterhaltung hat längst begonnen und DIGITAL TESTED<br />
spürt alle Trends und Strömungen auf. Der Testteil dieser Ausgabe steht ganz im Zeichen <strong>der</strong><br />
Bundesliga und das Fußballereignis kann bereits ab 300 Euro in XXL erlebt werden!<br />
LG <strong>gegen</strong> Samsung:<br />
Wer baut den besseren<br />
<strong>OLED</strong>-Fernseher?<br />
84 Zoll mit 4K-Auflösung:<br />
LG, Sony und Toshiba<br />
machen Ernst: Das leistet<br />
die neue TV-Generation<br />
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Energiesparen im Heimkino<br />
1<br />
Watt<br />
Für Filmfans ist ein eigenes Heimkino ein Genuss – und den lassen sich viele auch einiges kosten. Zu den<br />
Aufwendungen für die Anschaffung addieren sich jedoch noch die laufenden Kosten für den Energieverbrauch.<br />
Unser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie die Energiekosten im Rahmen halten können und wie<br />
<strong>der</strong> technische Stand in Sachen Leistungsaufnahme ist.<br />
VON ALEXANDER MAI<br />
Das Heimkino: Ein gigantischer Energiefresser?<br />
Für Heimkinoenthusiasten sind Plasmafernseher<br />
nach wie vor das Medium, das es zu schlagen gilt.<br />
Ein Manko <strong>der</strong> Technologie ist jedoch noch immer<br />
<strong>der</strong> vergleichsweise hohe Energiebedarf, <strong>der</strong><br />
aus den selbstzündenden Bildpunkten resultiert.<br />
Dadurch erreichen Plasma-TVs in Heimkinogröße<br />
(60 – 65 Zoll) eine Leistungsaufnahme bis zu 400<br />
(W), sobald Sie die Bildhelligkeit auf Wohnzimmerniveau<br />
erhöhen und brillante Bildinhalte<br />
darstellen. Verglichen mit einem XXL-Plasma erscheint<br />
<strong>der</strong> Verbrauch eines kompletten Heimkinos<br />
nahezu gleichwertig: Man nehme hierzu einen<br />
Heimkinoprojektor (200 – 250 W im niedrigen Lampenmodus),<br />
eine Playstation 3 (80 W) und einen<br />
A/V-Receiver mit Mehrkanal-Soundsystem<br />
(ca. 80 W bei Wohnzimmerlautstärke).<br />
Gemessen an <strong>der</strong> möglichen<br />
Bildgröße, schneidet ein Heimkinoprojektor<br />
in Sachen Energieverbrauch<br />
sehr gut ab und stellt deshalb eine<br />
gute Alternative zum Plasma-TV dar.<br />
Einziger Energievorteil des Plasmafernsehers:<br />
Der Stromverbrauch ist nicht<br />
konstant hoch, son<strong>der</strong>n variiert je nach<br />
dargestelltem Bildinhalt: Schauen Sie<br />
vorrangig Kinofilme im 21 : 9-Format,<br />
reduziert sich die Energieaufnahme auf<br />
unter 300 W, schalten Sie zusätzlich<br />
den Lichtsensor hinzu, um die Bildhelligkeit zu<br />
drosseln, ist sogar ein Durchschnittsverbrauch von<br />
ca. 200 W erreichbar. Umgekehrt kann sich <strong>der</strong><br />
Verbrauch eines AV-Receivers vervielfachen, wenn<br />
Sie die Lautstärke auf Kinoniveau anheben und beson<strong>der</strong>s<br />
tiefe Frequenzen wie<strong>der</strong>gegeben werden.<br />
2<br />
Quattron-Technik effizienter als die Konkurrenz?<br />
Laut Sharp ist die Quattron-Technologie (zusätzliches<br />
Gelbsegment bei <strong>der</strong> Bilddarstellung) in <strong>der</strong> Lage,<br />
den Energieverbrauch <strong>gegen</strong>über herkömmlichen<br />
RGB-<strong>LCD</strong>s zu senken. Für die Spitze in Sachen<br />
Energieeffizienz reicht es aber dennoch nicht: Zwar<br />
verbraucht das 60-Zoll-Modell LC-60LE840E etwas<br />
weniger Energie als ein gleichgroßer Samsung-TV,<br />
<strong>gegen</strong>über Philips zieht Sharp jedoch den Kürzeren.<br />
Sharps TV bietet ein etwa 20 % größeres Bild, hat<br />
aber einen ca. 30 % höheren Energieverbrauch (siehe<br />
Tabelle). Für den Energiebedarf eines <strong>LCD</strong>-TVs ist<br />
vor allem die Anzahl <strong>der</strong> verbauten LED-Lampen von<br />
Bedeutung und hier ist die 6007-Serie von Philips mit<br />
lediglich einer LED-Leiste <strong>der</strong>zeit das Maß <strong>der</strong> Dinge.<br />
Philips<br />
55PFL6007K<br />
Sharp<br />
LC-60LE840E<br />
Samsung<br />
UE60ES6300SXZG<br />
Bildschirmdiagonale 55 Zoll 60 Zoll 60 Zoll<br />
Leistungsaufnahme 62 W 87 W 94 W<br />
Energielabel A ++ A + A +<br />
Bil<strong>der</strong>: LG, Logitech, Onkyo, Panasonic, Philips, Sharp, Sony<br />
44 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Halbe Bildgröße = halber Energieverbrauch?<br />
3<br />
Ein großer Fernseher braucht mehr Energie als<br />
ein kleiner. So weit, so gut. Doch wie groß ist<br />
<strong>der</strong> Unterschied tatsächlich? Vergleicht man<br />
zwei aktuelle LED-<strong>LCD</strong>-Modelle <strong>der</strong> PFL6007er-<br />
Reihe von Philips, zeigt sich folgendes Bild:<br />
Der 55PFL6007 (55 Zoll) hat mit 62 Watt (W)<br />
nach EU-Label nur einen knapp 20 % höheren<br />
Energiebedarf als das 37-Zoll-Modell (49 W),<br />
zeigt aber doppelt so große Bil<strong>der</strong>. Der Grund:<br />
Die Anzahl <strong>der</strong> verbauten LED-Lampen steigt<br />
nicht in gleichem Maße wie die Bildschirmgröße,<br />
Sie bekommen also deutlich mehr Bild für nur<br />
wenig mehr Energieverbrauch. Da die Zuordnung<br />
<strong>der</strong> Energieeffizienzklassen beim EU-Label auch<br />
hinsichtlich <strong>der</strong> Größe des Gerätes erfolgt, wird<br />
<strong>der</strong> 55-Zoll-TV von Philips trotz höheren Energieverbrauches<br />
in die Kategorie A++ eingestuft, das<br />
kleinere Modell lediglich in die Effizienzklasse A;<br />
Vorsicht vor Fehleinschätzungen ist also geboten.<br />
Zudem enthält das Label Jahresverbrauchsangaben,<br />
die für Kunden – selbst mit Wissen<br />
um die Berechnungsgrundlage – schwer auf ihre<br />
persönliche Nutzung umzurechnen sind. Tipp:<br />
Schauen Sie sich vor dem Kauf den tatsächlichen<br />
Energieverbrauch Ihres Wunschfernsehers in den<br />
Datenblättern <strong>der</strong> Hersteller an.<br />
37 Zoll<br />
55 Zoll<br />
Interne Aufnahme vs. externer Rekor<strong>der</strong><br />
4<br />
Die Lieblingsserie in hochauflösen<strong>der</strong> Qualität<br />
aufzunehmen, stellt heute kein Problem mehr dar.<br />
USB-Recording, in den Fernseher integrierte o<strong>der</strong><br />
freistehende Rekor<strong>der</strong> (PVR) machen es möglich.<br />
Doch was benötigt weniger Energie? Hier<br />
sind zwei Szenarien zu bedenken: Wenn <strong>der</strong> TV<br />
eingeschaltet ist, ist die addierte Leistungsaufnahme<br />
des Fernsehers und des externen PVRs höher<br />
als die über eine integrierte o<strong>der</strong> angeschlossene<br />
Festplatte – die Speichermedien benötigen kaum<br />
Energie. Ist <strong>der</strong> Fernseher allerdings ausgeschaltet,<br />
dreht sich das Verhältnis: Bei einer Standby-Aufnahme<br />
punktet <strong>der</strong> PVR, einige Modelle<br />
begnügen sich mit nur 10 Watt (W) Leistungsaufnahme<br />
und selbst Blu-ray-Rekor<strong>der</strong> beginnen<br />
bereits ab einem Energieverbrauch von etwa 17<br />
W ihren Dienst. Ganz an<strong>der</strong>s die<br />
integrierte Lösung: Obwohl <strong>der</strong><br />
Fernseher im Stand-by läuft, zieht<br />
die Aufzeichnung konstant zwischen<br />
30 und 40 W aus <strong>der</strong> Dose,<br />
ein enormer Unterschied zum<br />
sonstigen Stand-by-Verbrauch von meist<br />
0,1 W. Grund ist die Videosignalelektronik, die<br />
bei <strong>der</strong> Programmaufnahme auch dann komplett<br />
aktiviert ist, wenn kein Bild angezeigt wird.<br />
Interne Aufnahme/USB<br />
Leistungsaufnahme Stand-by: keine Aufnahme 0,1 W 0,1 W<br />
Zusätzliche Leistungsaufnahme im Betrieb +2 W +20 W<br />
Leistungsaufnahme Stand-by: aktivierte Aufnahme ca. 30 – 40 W ca. 17 W<br />
Externer Rekor<strong>der</strong><br />
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5<br />
Kleine Lautsprecher vs. große Lautsprecher<br />
Große Lautsprecher haben eine höhere Energieaufnahme<br />
als kleine – auf den ersten Blick<br />
scheint dies eine logische Annahme zu sein,<br />
im Praxistest stellt sie sich als falsch heraus.<br />
Die Messung zweier kompakter Satellitenlautsprecher<br />
und zweier über ein Meter großer<br />
Standlautsprecher ergab keinen nennenswerten<br />
Unterschied in Sachen Leistungsaufnahme. Die<br />
Tendenz geht sogar dahin, dass kleinere Boxen<br />
etwas mehr Energie verbrauchen. Der Grund:<br />
Ihr Kennschalldruck ist geringer; um die gleiche<br />
wahrgenommene Lautstärke zu erreichen wie<br />
größere Boxen, müssen sie lauter gedreht<br />
werden – <strong>der</strong> Energiebedarf steigt. Ebenfalls<br />
als gering zu bewerten sind die Unterschiede<br />
zwischen einem 2.0- und einem 5.1- o<strong>der</strong><br />
7.1-Soundsystem. Der leicht geringere Energieverbrauch<br />
im Stereomodus von 5 bis 10 Watt<br />
(W) bei Wohnzimmerlautstärke fällt kaum ins<br />
Gewicht, zwischen 5.1 und 7.1 sind die Unterschiede<br />
sogar noch kleiner. Wie viel Energie Ihr<br />
Audiosystem benötigt, hängt hin<strong>gegen</strong> maßgeblich<br />
davon ab, ob Sie einen AV-Receiver nutzen<br />
und wenn ja, welchen. Einsteigergeräte kommen<br />
bei Wohnzimmerpegeln mit etwa 80 W Leistung<br />
aus, im High-End-Segment können es bei Kinolautstärke<br />
jedoch schnell mehrere Hun<strong>der</strong>t Watt<br />
werden. Einen Teil des Mehrverbrauches nehmen<br />
die stetig ausgebauten Möglichkeiten <strong>der</strong> Bildverbesserung<br />
in Anspruch, entsprechend groß<br />
ist <strong>der</strong> Energiebedarf des Videoprozessorboards. ds.<br />
Wer wirklich Energie sparen möchte und nicht<br />
höchste klangliche Ansprüche stellt, dem seien<br />
5.1-Kompaktanlagen ohne AV-Receiver empfohlen.<br />
Die genügsamsten punkten mit Leistungsaufnahmen<br />
bereits ab 30 bis 40 W, knapp die<br />
Hälfte davon entfällt bei manchen Modellen auf<br />
den Subwoofer mit eigenem Netzteil. Mit einer<br />
solchen Audiolösung können Sie Heimkinosound nd<br />
aus energetischer Sicht sehr günstig erleben.<br />
6<br />
4K: Mehr Bildpunkte = mehr Energieverbrauch?<br />
2 160 Pixel<br />
3 840 Pixel<br />
Was bedeuten viermal mehr Bildpunkte als Full<br />
HD für den Energiebedarf künftiger Fernseher?<br />
Einen viermal höheren Verbrauch? Sonys neues<br />
4K-Flaggschiff KD-84X9005 ist zwar nur etwas<br />
größer als Sharps 80-Zoll-Gigant LC-80LE645E,<br />
dafür schlägt er mit einer dreifach höheren Energieaufnahme<br />
zu Buche (ca. 450 W <strong>gegen</strong>über<br />
ca. 150 W). Der Grund für diesen immensen<br />
Mehr verbrauch liegt in <strong>der</strong> deutlich höheren<br />
Anzahl <strong>der</strong> verbauten Leiterbahnen und Transistoren,<br />
die den Lichtdurchlass blockieren. Folglich<br />
müssen die LEDs heller leuchten – <strong>der</strong> Energieverbrauch<br />
steigt rapide. Doch die 4K-Entwicklung<br />
steht erst am Anfang und eine neue Technologie,<br />
die den Energieverbrauch wie<strong>der</strong> deutlich senken<br />
könnte, steht bereits in den Startlöchern: Sharps<br />
IGZO-Technik setzt, statt auf eine herkömmliche<br />
Siliziumschicht, auf eine Verbindung aus Indium,<br />
Gallium, Zink und Sauerstoff (IGZO). Dadurch<br />
ist <strong>der</strong> Halbleiter nahezu transparent und die<br />
lichtdurchlässige Fläche erhöht sich, weshalb ultrahochauflösende<br />
Displays mit <strong>der</strong> IGZO-Technologie<br />
energiesparen<strong>der</strong> arbeiten können als die<br />
ersten 4K-Fernseher <strong>der</strong> aktuellen Generation.<br />
Bil<strong>der</strong>: Elac, Heco, Sony<br />
46 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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wenn nicht spätestens 7 Tage nach<br />
Erhalt <strong>der</strong> 5. Ausgabe schriftlich per<br />
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20, 04229 Leipzig gekündigt wurde.<br />
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Lampenwechsel selbst gemacht<br />
Heimkinoprojektoren haben einen großen Nachteil: Die notwendigen Lampen sind meist teuer und sollten nach spätestens 3 000 Betriebsstunden<br />
ausgewechselt werden. Dass es auch günstiger geht, zeigt unser Workshop, denn statt des Austauschs des kompletten Lampenmoduls reicht es aus,<br />
einzig den Lampenkolben zu wechseln. Als Testmodell dient uns <strong>der</strong> JVC DLA-HD550 – Ersatzlampen kosten hier bis zu 360 Euro.<br />
Netzstecker ziehen und los geht‘s: Um den Lampenschacht<br />
freizulegen, wird die Blende vorsichtig abgeschraubt.<br />
Nicht direkt nach Betrieb am Projektor<br />
arbeiten, sonst verbrennen Sie sich die Finger<br />
Das Lampenmodul bestehend aus Käfig und Lampe<br />
ist mittels zweier Schrauben befestigt. Durch<br />
sanften Druck sind beide Schrauben schnell gelöst<br />
Das Lampenmodul ist stabil im Schacht verankert,<br />
<strong>der</strong> Haltegriff erleichtert das Herausziehen. Würden<br />
Sie für 350 Euro eine „Ersatzlampe“ vom Hersteller<br />
kaufen, würden Sie das alte Modul nun wegwerfen<br />
Kostensparen<strong>der</strong> und umweltschonen<strong>der</strong> ist es<br />
da<strong>gegen</strong>, das Modul aufzuschrauben und einzig den<br />
Lampenkolben zu wechseln. Hierzu müssen zunächst<br />
vier Schrauben gelöst werden<br />
Der Lampenkäfig kann nun auseinan<strong>der</strong>gezogen<br />
werden und <strong>der</strong> Kolben kommt zum Vorschein. Der<br />
Käfig dient zum Schutz, damit bei einem Defekt <strong>der</strong><br />
Lampe keine Kleinteile ins Projektorinnere gelangen<br />
Entfernen Sie zunächst die Metallbrücken, diese sind<br />
so angebracht, dass ein fehlerhafter Zusammenbau<br />
ausgeschlossen ist<br />
Als Nächstes müssen Sie die Stromzuführung demontieren:<br />
Üben Sie hierbei nicht zuviel Druck auf die<br />
Lampe aus. Auch die Stromkabel können nur in <strong>der</strong><br />
richtigen Position eingesetzt werden<br />
Entfernen Sie abschließend die zwei seitlichen<br />
Metallblenden und lösen Sie die Lampe durch Druck<br />
von unten aus <strong>der</strong> Fassung<br />
Die neue Lampe sollte mit <strong>der</strong> ausgemusterten<br />
identisch sein, fragen Sie hierzu vor dem Kauf Ihren<br />
Fachhändler. Der Zusammenbau des Lampenmoduls<br />
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag<br />
48 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Beide Teile des Lampenmoduls werden durch<br />
sanften Druck wie<strong>der</strong> zusammengeführt. Drehen Sie<br />
das Modul mehrmals, um Freiräume zwischen den<br />
Teilen zu vermeiden<br />
Sollten Fingerabdrücke am Lampenmodul sichtbar<br />
sein, sollten Sie diese mit einem fusselfreien, antistatischen<br />
Mikrofasertuch beseitigen<br />
Auch ein abschließen<strong>der</strong> Blick in den Lampenschacht<br />
zeigt Ablagerungen o<strong>der</strong> Staubrückstände – diese<br />
sollten Sie vollständig vor dem Lampeneinbau<br />
beseitigen<br />
Achten Sie darauf, das Lampenmodul gerade und<br />
mit dem Stromanschluss nach oben gerichtet einzusetzen.<br />
Durch einen sanften Druck rastet das Modul<br />
ein. Jetzt nur noch die Schrauben festziehen – fertig<br />
Durch die schnelle Eingabe <strong>der</strong> Tastenkombination<br />
„Back“, „Ok“, „Hide“ und „Pfeil nach unten“, letztere<br />
Eingabe gedrückt halten, wird die Lampenlaufzeit<br />
zurückgesetzt und die blinkende Status-LED erlischt<br />
Fazit<br />
Die Preise für neue Projektorlampen sind<br />
meist exorbitant, betrachtet man allerdings<br />
den Materialaufwand für ein komplettes<br />
Lampenmodul, so verwun<strong>der</strong>n die hohen<br />
Preise nicht. Unverständlich bleibt, weshalb<br />
ein Großteil <strong>der</strong> Hersteller und auch viele<br />
Fachhändler keinen günstigen Lampenwechsel<br />
anbieten, denn <strong>der</strong> Austausch ist<br />
häufig kin<strong>der</strong>leicht und auch <strong>der</strong> Lampenkäfig<br />
muss nicht unnötig entsorgt werden.<br />
Wer sich für einen Lampenaustausch<br />
entscheidet, kann dies gefahrlos eigenhändig<br />
bewerkstelligen – in unserem Beispiel<br />
haben wir satte 250 Euro gespart.<br />
mercon24.de/de/Projektor-Ersatzlampe<br />
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65 | Große S chauwerte<br />
Sony schickt mit dem ersten 84-Zoll-Koloss <strong>der</strong> Firmengeschichte nicht nur ein echtes Schwergewicht<br />
ins Rennen um den besten Flachbildfernseher des Jahres, son<strong>der</strong>n schlägt mit <strong>der</strong><br />
vierfachen Full-HD-Auflösung auch filigrane Töne an<br />
Christian Trozinski,<br />
Chefredakteur<br />
Aus dem Testlabor<br />
Produkt Bewertung Seite<br />
Flachbildfernseher<br />
Bose<br />
Videowave II 55"<br />
keine Wertung 60<br />
Philips<br />
55PFL8007K<br />
Philips<br />
55PFL6007K<br />
Gut<br />
83% (1,9)<br />
Gut<br />
83% (1,9)<br />
51<br />
56<br />
Selten hat uns Videotechnik so sehr<br />
begeistert wie in diesem Monat:<br />
Philips punktet mit dem exklusiven<br />
Ambilight und einer tollen Preis-<br />
Leistung, Bose demonstriert, dass<br />
guter Ton das Fernseherlebnis erst<br />
komplett macht, und Sony öffnet mit<br />
dem 4K-Fernseher das Tor zur Zukunft<br />
<strong>der</strong> Bilddarstellung. Doch nicht nur<br />
im Bereich <strong>der</strong> Wie<strong>der</strong>gabe, son<strong>der</strong>n<br />
auch aufseiten <strong>der</strong> Aufnahme tut sich<br />
in den kommenden Wochen einiges:<br />
Brandneue Kameras von Canon,<br />
Nikon, Panasonic und Sony versprechen<br />
eine sensationelle Bildqualität für<br />
Hobby- und Profifotografen und angesichts<br />
<strong>der</strong> gigantischen Auflösung<br />
von bis zu 24 Millionen Pixeln wirkt<br />
selbst Sonys erster 4K-Fernseher mit<br />
8 Millionen Bildpunkten vergleichsweise<br />
bodenständig. Und sollten Sie<br />
angesichts <strong>der</strong> stattlichen Preise nicht<br />
in Versuchung kommen, das eine o<strong>der</strong><br />
an<strong>der</strong>e vorgestellte Modell zu erwerben,<br />
so reicht in den meisten Fällen<br />
ein Besuch beim qualifizierten Fachhändler<br />
aus, um die beste Technik <strong>der</strong><br />
Gegenwart zu erleben – das Ganze<br />
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Sony<br />
KD-84X9005<br />
AV-Receiver<br />
Denon<br />
AVR-3313<br />
Marantz<br />
SR6007<br />
Onkyo<br />
TX-NR818<br />
Sony<br />
STR-DA3700ES<br />
keine Wertung 65<br />
Gut<br />
85% (1,8)<br />
Gut<br />
84% (1,8)<br />
Gut<br />
85% (1,8)<br />
Gut<br />
79% (2,1)<br />
69<br />
69<br />
70<br />
70<br />
74 | Guck mal, Foto!<br />
In unserem Foto-Special stellen wir Ihnen vier<br />
vielversprechende Profi-Kameras vor<br />
Gut zu wissen<br />
Was sich hinter den<br />
Messdiagrammen unserer<br />
Flachbild-TV-Tests<br />
verbirgt und welche<br />
Details Sie bei einer<br />
individuellen Bewertung<br />
in <strong>der</strong> Praxis beachten<br />
sollten, erfahren Sie auf<br />
Seite 90.<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag<br />
50 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Echter Überflieger?<br />
Bil<strong>der</strong>: Philips<br />
Philips 55PFL8007K<br />
GUT<br />
83 %(1,9)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
55PFL8007K<br />
Hersteller<br />
Philips<br />
Preis<br />
2799 Euro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 123,5 × 77,2 × 3 cm<br />
Gewicht<br />
24 kg<br />
Farben<br />
Silber<br />
Bildtechnologie Edge-LED-<strong>LCD</strong> (200 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 60–120 ms (mittel bis hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 unvollständig<br />
Bild-in-Bild<br />
nein<br />
Festplattenaufz. ja, extern (USB)<br />
Multimediaformate AVCHD, MOV, MP4, MKV,<br />
WMV, DivX, MP3, JPEG u. a.<br />
Internetdienste Mediatheken, Youtube,<br />
Skype, Twitter, Facebook,<br />
Aupeo, Maxdome u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Mit einigen Wochen Verzögerung führt<br />
Philips die neuen TV-Modelle <strong>der</strong><br />
gehobenen Mittelklasse im hart umkämpften<br />
Flachbild-TV-Markt ein. Wurde die<br />
Verschiebung für das Feintuning genutzt?<br />
Der Rahmen des PFL8007 misst nur knapp 10 Millimeter,<br />
die im Standfuß eingelassenen Lautsprecher<br />
sind nahezu unsichtbar und <strong>der</strong> 55-Zoll-Fernseher<br />
wirkt <strong>der</strong>art grazil, dass er auch in kleineren<br />
Wohnzimmern nicht zu dominant wirkt. Untersucht<br />
man die Details, fällt das Urteil etwas weniger<br />
positiv aus: Bei unserem Vorabmodell löste sich die<br />
vor<strong>der</strong>e Blende an beiden unteren Ecken, sodass<br />
das innenliegende <strong>LCD</strong>-Panel zum Vorschein trat.<br />
Philips versprach aber auf Nachfrage, dass dieser<br />
Fehler in <strong>der</strong> Serienproduktion nicht auftritt.<br />
Ultimative Ausstattung<br />
Fernseher mit umfassenden Smart-TV-Funktionen<br />
gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, wirklich<br />
einsteigerfreundlich fallen die Ausstattungspakete<br />
aber nur selten aus. Philips zeigt da<strong>gegen</strong> im<br />
Ansatz, wie man es richtig macht, und legt dem<br />
Fernseher eine Videokamera bei, sodass Sie die<br />
Videotelefonie über Skype sofort nutzen können.<br />
Auch die Fernbedienung wartet mit Überraschungen<br />
auf: Statt per Infrarot überträgt diese Signale<br />
via Funk, sodass die Fernbedienung nicht zwingend<br />
zum TV ausgerichtet werden muss. Drehen Sie<br />
diese, können Sie über ein Tastaturfeld auf <strong>der</strong><br />
Rückseite Textzeilen beson<strong>der</strong>s bequem eingeben,<br />
was Social-Media-Dienste wie Facebook in den<br />
Mittelpunkt des Wohnzimmers rückt. Nachträglich<br />
per Software-Update wird die Mauszeigernavigation<br />
ergänzt: Ähnlich Nintendos Wii-Fernbedienung<br />
nutzt Philips Gyroskope, um Neigungen <strong>der</strong> Fernbedienung<br />
zu registrieren und in Signale umzusetzen.<br />
Legen Sie den Daumen auf die OK-Taste, ohne<br />
diese zu drücken, wird ein Mauszeiger eingeblendet,<br />
<strong>der</strong> per Handbewegungen über den Bildschirm<br />
gesteuert werden kann. Die Kombination aus<br />
exakter Mauszeigerausrichtung sowie Texteingabe<br />
via echter Tastatur vermittelt eine praxisnahe<br />
Internetsteuerung – Philips ist in diesem Punkt <strong>der</strong><br />
Konkurrenz voraus. Aufgewertet wird das Internetkonzept<br />
durch ein weiteres Software-Update, das<br />
Videoinhalte auf Tablets wie das iPad überträgt.<br />
Dadurch können Sie auch den elektronischen<br />
Programmführer via App steuern, sodass dieser<br />
nicht zwingend auf dem Bildschirm des Fernsehers<br />
eingeblendet werden muss. Im Netzwerk streamt<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 51
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
gut/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 60 W Max: 165 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
<strong>der</strong> Fernseher nahezu alle angesagten Formate,<br />
auch Apple Quicktime-Videos verarbeitet <strong>der</strong> Fernseher<br />
in bester HD-Qualität ruckelfrei. Gleiches gilt<br />
für die Youtube-App, die mit einer angemessenen<br />
Bildqualität aufwartet.<br />
Internet ist Pflicht<br />
Nicht nur aufgrund <strong>der</strong> zahlreichen Internetinhalte,<br />
auch aufgrund von Softwarestabilitätsschwächen<br />
ist eine Internetverbindung in den eigenen vier<br />
Wänden Pflicht, um das maximale Potenzial des<br />
Fernsehers auszuloten. Im aktuellen Softwarestadium<br />
gelangen Eingaben nur verzögert, insbeson<strong>der</strong>e<br />
beim Videostreaming über das Netzwerk gingen<br />
diese stockend vonstatten, teilweise waren auch<br />
Komplettabstürze zu verzeichnen. Dennoch bietet<br />
<strong>der</strong> Fernseher viele Mehrwerte, wie z. B. integrierte<br />
Sen<strong>der</strong>logos, die ohne aktive Internetanbindung<br />
DIE VOREINSTELLUNGEN DES TVS<br />
SIND PRÄZISER ALS BEI VIELEN<br />
VERGLEICHBAREN FERNSEHERN<br />
in <strong>der</strong> Programmübersicht eingeblendet werden.<br />
Auch die Sen<strong>der</strong>einrichtung, Programmsortierung<br />
und Favoritenerstellung könnte einfacher kaum<br />
sein. Einzig <strong>der</strong> elektronische Programmführer<br />
wirkt etwas veraltet, denn Bild und Ton werden<br />
vollständig ausgeblendet. Der Abruf <strong>der</strong> HbbTV-<br />
Zusatzinfos und Mediatheken gelingt nahezu<br />
fehlerfrei, einzig die Ladezeiten beim Sen<strong>der</strong>wechsel<br />
sind noch zu lang, sodass häufig die HbbTV-<br />
Infos des falschen Sen<strong>der</strong>s eingeblendet werden.<br />
Praktisch ist die Online-TV-Suche: Geben Sie in <strong>der</strong><br />
Suchmaske ein Stichwort ein, filtert <strong>der</strong> Fernseher<br />
die passenden Inhalte aus mehreren Onlineanwendungen<br />
verschiedener TV-Sen<strong>der</strong> heraus.<br />
Exklusives Ambilight<br />
Ein Kaufgrund für Philips-Fernseher stellt natürlich<br />
Ambilight dar. Der 55PFL8007K verfügt über das<br />
nach drei Seiten (oben, links, rechts) abstrahlende<br />
„Rücklicht“. Die Leuchtdioden sitzen erstmals<br />
ohne Zusatzblende an <strong>der</strong> Rückseite, was eine<br />
verbesserte Energieeffizienz und höhere Helligkeit<br />
ermöglicht. Je nach Wandfarbe können Sie eine<br />
Farbkorrektur vornehmen, o<strong>der</strong> die Geschwindigkeit<br />
bestimmen, nach <strong>der</strong> sich die Lichter dem<br />
Bildinhalt anpassen sollen. Ob grell leuchtend<br />
o<strong>der</strong> diffus schimmernd – alles ist möglich. Im<br />
Praxisbetrieb generiert Ambilight eine subjektive<br />
Vergrößerung des Bildinhalts und kaschiert effektiv<br />
Kontrastschwächen in tiefschwarzen Bereichen.<br />
Da Philips beim 55PFL8007K auf eine Edge-LED-<br />
Beleuchtung zurückgreift, erkennen Sie im dunklen<br />
Zimmer eine leicht ungleichmäßige Ausleuchtung<br />
und Lichtkegel an allen Bildecken. Mittels Ambilight<br />
wird hin<strong>gegen</strong> ausreichendes Umgebungslicht<br />
erzeugt, sodass diese Makel in <strong>der</strong> Praxis<br />
kaum relevant sind. Zusätzlich können Sie auf ein<br />
Vollbilddimming zurückgreifen: Der Fernseher verringert<br />
in diesem Fall automatisch die Bildhelligkeit,<br />
wenn tiefschwarze Elemente dargestellt werden.<br />
Gleichzeitig erhöht <strong>der</strong> Fernseher den Videopegel<br />
von helleren Details, sodass diese kontraststark<br />
wirken. Die LED- und Videosignalpegelsteuerung<br />
greift in <strong>der</strong> erweiterten Bildvoreinstellung „Kontrastoptimierung:<br />
Standard“ nahezu unmerklich<br />
ein, einzig Überbelichtungen bei Szenenwechseln<br />
von dunklen zu hellen Bildinhalten zeugen von <strong>der</strong><br />
Arbeitsweise <strong>der</strong> Kontraststeigerung. In Sachen<br />
Energieeffizienz spielt die eingesetzte Edge-LED-<br />
Technik nach wie vor an <strong>der</strong> Spitze mit: Drosseln<br />
Sie die Helligkeit auf mittleres Niveau, begnügt sich<br />
<strong>der</strong> Bildriese mit rund 100 Watt.<br />
Fantastisch voreingestellt<br />
Verfälschte Farben, kryptische Bildeinstellungen:<br />
Viele Flachbildfernseher sind eher für Profis als für<br />
Einsteiger geeignet. Philips optimierte da<strong>gegen</strong> die<br />
Bildparameter (Voreinstellung „isf“ o<strong>der</strong> „Film“)<br />
auf die Vorgaben des <strong>HDTV</strong>-Signals, sodass Sie originalgetreue<br />
Farben und eine gute Durchzeichnung<br />
in dunklen Bereichen erleben. Einzig die Voreinstellung<br />
für die Helligkeit des Videopegels gestaltete<br />
sich fehlerhaft: Statt <strong>der</strong> Vorgabe 50 mussten wir<br />
den Regler auf 60 erhöhen, damit Details in dunklen<br />
Bereichen nicht verschluckt wurden. Aufseiten<br />
<strong>der</strong> Bewegtbildschärfe bietet Philips theoretisch<br />
ein 400-Hz-Niveau: Ein 200-Hertz-<strong>LCD</strong>-Panel<br />
kombiniert mit dem Scanning-Backlight-Verfahren<br />
verspricht eine messerscharfe Abbildung. In <strong>der</strong><br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
15/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität<br />
49/60<br />
Wertung 83 von 100<br />
Die im Standfuß eingelassenen Lautsprecher strahlen nach unten ab und profitieren von einer stabilen Unterlage,<br />
dadurch erklingt <strong>der</strong> Fernseher satter. Die Rückseite <strong>der</strong> Fernbedienung überrascht mit einer Tastatur<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Philips<br />
52 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Per Internetverbindung können Sie Internetdienste abrufen. Bil<strong>der</strong> links: Die mitgelieferte Skype-Kamera wird<br />
einfach auf den TV gesteckt (oben). Mediatheken rufen Sie via HbbTV o<strong>der</strong> direkt per App auf (unten)<br />
Praxis zeigte die Bildverarbeitung aber Schwächen:<br />
Der Clear-<strong>LCD</strong>-Prozess blieb im Test nahezu<br />
wirkungslos, erst <strong>der</strong> Einsatz <strong>der</strong> zusätzlichen<br />
Bewegungsglättung sorgte für eine klare Darstellung,<br />
Kinofilme wirken infolgedessen aber wie eine<br />
TV-Produktion und weisen Artefakte auf. Somit<br />
gilt: Für TV-Aufnahmen sollten Sie Perfect Natural<br />
Motion unbedingt aktivieren, wollen Sie hin<strong>gegen</strong><br />
Filme wie im Kino erleben, müssen Sie die Funktion<br />
deaktivieren. Aufgrund einer verän<strong>der</strong>ten Menüstruktur<br />
gelingt diese Korrektur nur über Umwege.<br />
Spielen Sie keine hochauflösenden Signale,<br />
son<strong>der</strong>n SD-Inhalte zu, erfreut <strong>der</strong> Fernseher mit<br />
guter Bildschärfe und einer ausgeprägten Kantenglättung,<br />
was flimmernde Konturen unterbindet<br />
und dem Bild die nötige Ruhe verleiht. Sie können<br />
sogar den Bildbeschnitt abschalten (Einstellung:<br />
„Bildrän<strong>der</strong>“) o<strong>der</strong> SD-Inhalte nativ darstellen,<br />
sodass diese pixelperfekt abgebildet werden, was<br />
aber entsprechend riesige Rahmen nach sich zieht.<br />
Einzig die Rauschunterdrückung verweigerte im<br />
Test ihren Dienst, sodass fehlerhaftes Material<br />
o<strong>der</strong> stark komprimierte Internetvideos nur wenig<br />
ansehnlich aufbereitet werden. Im Bereich <strong>der</strong><br />
3D-Wie<strong>der</strong>gabe verzichtet Philips nach wie vor auf<br />
Brillen mit Bluetooth-Ansteuerung, sodass starke<br />
Kopfbewegungen den Signalfluss unterbrechen<br />
können. Dennoch darf die 3D-Wie<strong>der</strong>gabe als<br />
ausgereift bezeichnet werden, denn im Gegensatz<br />
zu den Vorjahren setzt Philips weniger auf<br />
Helligkeit, son<strong>der</strong>n vielmehr auf die Minimierung<br />
von Doppelkonturen. Im Test zeigten sich nur noch<br />
IM PRAXISBETRIEB GENERIERT AMBILIGHT EINE VERGRÖSSERUNG DES<br />
BILDINHALTS UND KASCHIERT EFFEKTIV KONTRASTSCHWÄCHEN<br />
auf dem rechten Brillenglas Doppelbil<strong>der</strong>, wenn<br />
Elemente weit in den Hintergrund ragten. Die zwei<br />
beiliegenden Brillen können via USB aufgeladen<br />
werden und dank des Shutter-Verfahrens bleibt die<br />
volle HD-Auflösung auch im 3D-Betrieb erhalten.<br />
Die 3D-Konvertierung erzeugt zwar eine ausgeprägte<br />
Räumlichkeit, allerdings wirken einzelne<br />
Elemente seltsam gewölbt und <strong>der</strong> Effekt strengt<br />
auf Dauer an.<br />
Ein echter Smart-TV<br />
Philips‘ 55PFL8007K eignet sich für Einsteiger wie<br />
Profis gleichermaßen, einzig die niedrige Bediengeschwindigkeit<br />
sowie vereinzelte Abstürze sollte<br />
<strong>der</strong> Hersteller per Software-Updates ausmerzen –<br />
im jetzigen Stadium kann ein externer TV-Empfänger<br />
helfen, die mangelnde Betriebsstabilität<br />
im TV-Alltag auszugleichen. Die Voreinstellungen<br />
sind da<strong>gegen</strong> präziser als bei vielen vergleichbaren<br />
Fernsehern, sodass Bil<strong>der</strong> realistisch und natürlich<br />
erscheinen. Wie bei nahezu allen LED-<strong>LCD</strong>s<br />
gilt aber auch hier, den Sitzplatz mit Bedacht zu<br />
wählen, denn seitliche Blickwinkel münden in<br />
einer schlechteren Bildqualität. Bleibt zu hoffen,<br />
dass Philips die Kin<strong>der</strong>krankheiten behebt, denn<br />
das Potenzial des 55PFL8007K ist größer, als es das<br />
Testmodell zum Ausruck bringt.<br />
www.philips.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
± 0 %<br />
– 5 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Natürliche Farben bereits in <strong>der</strong> Voreinstellung.<br />
Seitlich betrachtet nimmt die Qualität ab<br />
Nach Justierung neutral, Voreinstellung etwas<br />
warm. Seitlich betrachtet Blauschimmer<br />
Keine Über- o<strong>der</strong> Unterbelichtung. Seitlich betrachtet<br />
hellen sich dunkle Bildanteile stark auf<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft<br />
Kaufberatung 53
Die ersten Schritte<br />
Philips erleichtert den Einstieg in die Flachbild-TV-Ära mit selbsterklärenden Menüs und einer<br />
logisch aufgebauten Installationsreihenfolge. Wir zeigen Ihnen, was Sie in den ersten Minuten<br />
nach dem Einschalten des Fernsehers erwartet.<br />
Einfacher geht es kaum: Nach Druck auf die<br />
OK-Taste gelangen Sie ins Installationsmenü, das<br />
Sie Schritt für Schritt durch Sen<strong>der</strong>einrichtung,<br />
Anschluss externer Geräte und die Einstellungen für<br />
Bild, Ton und Netzwerk leitet<br />
In <strong>der</strong> Voreinstellung führt <strong>der</strong> Fernseher eine<br />
Schnellsuche durch, Sie müssen einzig vorgeben, ob<br />
Sie mehrere Satelliten durchsuchen wollen. In den<br />
Feineinstellungen können Sie die Suche ausweiten,<br />
was den Vorgang aber deutlich verlängert<br />
Der Fortschritt des Sen<strong>der</strong>suchlaufs wird für jeden<br />
Satelliten einzeln angezeigt. Damit Sie nicht umständlich<br />
die Vielzahl an Sen<strong>der</strong>n manuell sortieren<br />
müssen, fragt <strong>der</strong> Fernseher abschließend nach <strong>der</strong><br />
gewünschten Reihenfolge<br />
Die Abfrage <strong>der</strong> Wandfarbe bestimmt die Farbgebung<br />
des rückseitig abstrahlenden Ambilights –<br />
Umgebungslicht und Bildinhalt sollten farblich<br />
übereinstimmen. Treten dennoch Unterschiede auf,<br />
sollten Sie mit an<strong>der</strong>en Farbtönen experimentieren<br />
Offene Fragen werden in <strong>der</strong> integrierten Anleitung<br />
ausführlich erklärt. Neben vordefinierten<br />
Hintergrundtouren können Sie einzelne Themengebiete<br />
direkt anwählen. Alternativ bietet Philips eine<br />
ausführliche PDF-Anleitung als Download an<br />
Wollen Sie auf Mediatheken und Internetinformationen<br />
nicht verzichten, sollten Sie den HbbTV-Dienst<br />
im Systemmenü aktivieren. Stören Sie hin<strong>gegen</strong> die<br />
Einblendungen nach dem Sen<strong>der</strong>wechsel, können<br />
Sie diese Funktion deaktivieren<br />
Damit Sie in den Sen<strong>der</strong>- und Favoritenlisten nicht<br />
nur einheitliche Symbole erblicken, sollten Sie im<br />
Systemmenü die Sen<strong>der</strong>logos aktivieren. Diese<br />
werden über die regelmäßigen Software-Updates<br />
aktualisiert und stehen auch offline zur Verfügung<br />
Nachträglich können Sie eigene Favoritenlisten erstellen.<br />
Hierzu markieren Sie lediglich Ihre Wunschprogramme.<br />
Falls Sie keine HD-Plus-Smartcard<br />
besitzen, können Sie die verschlüsselten HD-Kanäle<br />
<strong>der</strong> Privatsen<strong>der</strong> durch die SD-Inhalte ersetzen<br />
Ist alles optimal eingerichtet, finden Sie sämtliche<br />
Programminformationen übersichtlich aufgelistet<br />
im elektronischen Programmführer. Lei<strong>der</strong> werden<br />
das Bild und <strong>der</strong> Ton beim Aufruf ausgeblendet, was<br />
die Bedienbarkeit aber nicht schmälert<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag<br />
54 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Voreinstellungen im Vergleich<br />
An dieser Stelle vergleichen wir die Standard-Bildmodi. Die Helligkeit <strong>der</strong> Hintergrundbeleuchtung<br />
wurde unabhängig <strong>der</strong> vorab eingestellten Werte manuell angepasst (maximale Helligkeit), um<br />
einen fairen Vergleich zu ermöglichen.<br />
Standard:<br />
Dieser Modus wird nach <strong>der</strong> ersten Inbetriebnahme<br />
automatisch angewählt, solange bei <strong>der</strong> Erstinstallation<br />
„zu Hause“ gewählt wurde. Im Standardmodus erreicht<br />
<strong>der</strong> Philips-TV die höchste Maximalhelligkeit (entspricht<br />
100 %), allerdings wirken Farben vergleichsweise dunkel<br />
und hauptsächlich das Spitzenweiß profitiert vom Helligkeitsschub.<br />
Das Bild wirkt übersteuert, die Schärfe ist zu<br />
hoch gewählt und dunkle Bereiche verlieren an Durchzeichnung.<br />
Dieser Modus ist einzig in sehr hellen Räumen<br />
empfehlenswert.<br />
Lebhaft:<br />
Zwar erreicht <strong>der</strong> Philips-TV in diesem Bildmodus nur noch<br />
rund 85 % <strong>der</strong> Maximalhelligkeit, Farben wirken aber mit<br />
Abstand am hellsten. Beson<strong>der</strong>s Hauttöne erscheinen<br />
übersättigt, die künstliche Schärfe im Bild lässt sämtliche<br />
Natürlichkeit vermissen. Die Durchzeichnung in dunklen<br />
Bereichen ist mangelhaft, weshalb <strong>der</strong> Bildmodus keinerlei<br />
Vorteile im Vergleich zum Standardmodus bietet – wer<br />
maximale Helligkeit benötigt, ist mit letzterem Modus<br />
besser bedient.<br />
Film:<br />
Eine angenehm neutrale Farbtemperatur ohne Blauschimmer,<br />
natürliche Schärfe und Farben, eine gute Durchzeichnung<br />
und dennoch überzeugende In-Bild-Kontraste<br />
zeichnen den Filmmodus aus. Zwar reduziert sich die<br />
erreichbare Bildhelligkeit auf rund 60 % des Maximalpegels,<br />
doch die Helligkeitsreserven sollten in jedem Wohnzimmer<br />
ausreichen. Falls Sie mit <strong>der</strong> komplexen ISF-Kalibrierung<br />
überfor<strong>der</strong>t sind, ist <strong>der</strong> Filmmodus die erste Anlaufstelle<br />
für natürliche Bil<strong>der</strong>.<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 55
Auf <strong>der</strong> Erfolgswelle<br />
Philips 55PFL6007K<br />
GUT<br />
83 %(1,9)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
55PFL6007K<br />
Hersteller<br />
Philips<br />
Preis<br />
1999 E uro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 124 × 79 × 3 cm<br />
Gewicht<br />
25,5 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-<strong>LCD</strong> (200 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 60–120 ms (mittel bis hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 unvollständig<br />
Bild-in-Bild<br />
nein<br />
Festplattenaufz. ja, extern (USB)<br />
Multimediaformate AVCHD, MOV, MP4, MKV,<br />
WMV, DivX, MP3, JPEG u. a.<br />
Internetdienste Mediatheken, Youtube,<br />
Skype, Twitter, Facebook,<br />
Aupeo, Maxdome u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Polfiltertechnik (kein Full-HD)<br />
Nicht nur in <strong>der</strong> gehobenen Oberklasse<br />
will Philips punkten: Mit <strong>der</strong> Serie<br />
PFL6007K peilt <strong>der</strong> Hersteller <strong>HDTV</strong>-<br />
Einsteiger an, die nicht auf eine erlesene<br />
Bildqualität verzichten wollen. Warum <strong>der</strong><br />
PFL6007K in manchen Bereichen sogar dem<br />
PFL8007K überlegen ist, lesen Sie auf den<br />
folgenden Seiten.<br />
Preislich siedelt sich die Serie PFL6007K deutlich<br />
unter Serie PFL8007K an und aufseiten <strong>der</strong><br />
Ausstattung sind diese Unterschiede auch gleich<br />
erkennbar: Der Standfuß ist weniger hochwertig,<br />
statt einer Funkfernbedienung mit Tastatur liegt<br />
dem PFL6007K nur eine einfache Sparvariante<br />
bei und die obligatorische Skype-Kamera für<br />
die Videotelefonie ist ebenfalls nicht im Paket<br />
enthalten. Aufseiten des Ambilights begnügt sich<br />
<strong>der</strong> PFL6007K mit einer zweiseitigen Abstrahlung,<br />
während das Rücklicht des PFL8007K zusätzlich<br />
nach oben abstrahlt. Doch abseits dieser Nachteile<br />
punktet <strong>der</strong> PFL6007K: Durch Verzicht auf eine<br />
Funkübertragung begnügt sich die Fernbedienung<br />
mit einer AAA-Batterie. Zudem zeigt sich<br />
das Gehäuse speziell an den Bildecken stabiler<br />
verschraubt, während beim PFL8007K die Blenden<br />
verklebt wurden, was zu Problemen bei unserem<br />
Testmuster führte. Hinsichtlich <strong>der</strong> Software teilt<br />
<strong>der</strong> PFL6007K alle Vorteile und Schwächen des<br />
PFL8007K: Sämtliche Tuner für DVB-T, Kabel und<br />
Satellit sind vorhanden und die Sen<strong>der</strong>einrichtung<br />
könnte einfacher kaum vonstattengehen, doch die<br />
Betriebsstabilität lässt stark zu wünschen übrig. So<br />
zeigte <strong>der</strong> Fernseher sowohl bei <strong>der</strong> Erstinstallation<br />
als auch bei <strong>der</strong> Festplattenformatierung und<br />
des EPG-Abrufs Komplettabstürze und teilweise<br />
fiel <strong>der</strong> Empfang aus, sodass nur ein Neustart des<br />
Fernsehers Abhilfe schaffte. Um unnötigem Frust<br />
im Alltagsbetrieb vorzubeugen, sollten Sie notfalls<br />
auf einen externen Receiver ausweichen und den<br />
Fernseher vorwiegend zur Bilddarstellung nutzen.<br />
Im Multimediabereich ist <strong>der</strong> Philips-TV da<strong>gegen</strong><br />
kaum zu schlagen, denn die Onlinemediatheken<br />
sind breit gefächert und die Smart-TV-Oberfläche<br />
übersichtlich gestaltet. Auch aufseiten <strong>der</strong> Netzwerkeinbindung<br />
und Formatunterstützung gibt sich<br />
<strong>der</strong> Fernseher keine Blöße (WLAN integriert).<br />
Familienfernseher<br />
Der PFL6007K zeigt auch bei seitlicher Betrachtung<br />
ein kontraststarkes Bild, möglich wird dies durch<br />
die IPS-Paneltechnik (siehe auch Hintergrundartikel<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Philips<br />
56 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
in <strong>der</strong> Rubrik Wissen), die den optimalen Bildeindruck<br />
auf allen Sitzplätzen sicherstellt. Dadurch erringt<br />
<strong>der</strong> PFL6007K wertvolle Punkte im Praxistest,<br />
denn bereits bei Abweichungen von 20 Grad von<br />
<strong>der</strong> mittleren Position erscheint <strong>der</strong> Bildeindruck<br />
überzeugen<strong>der</strong> als beim PFL8007K. Doch kein<br />
Vorteil ohne Nachteil: Im dunklen Wohnzimmer<br />
erscheinen schwarze Bereiche aufgehellt, zudem<br />
sind diese mit einem auffälligen Blauschimmer<br />
versehen. Somit erreicht <strong>der</strong> PFL6007K nicht das<br />
Kontrastpotenzial des PFL8007K.<br />
TROTZ EINSATZ EINES 100-HERTZ-<br />
PANELS ZEIGT DER PFL6007K EIN<br />
TADELLOSES 200-HERTZ-NIVEAU<br />
den. Noch effektiver zeigt sich die Bildverarbeitung<br />
von Philips, die dem kontrastschwachen IPS-Panel<br />
zusätzliches Potenzial entlockt. Als wir uns im Film<br />
„Der Herr <strong>der</strong> Ringe“ mit den Gefährten durch die<br />
Minen von Moria schlugen, war <strong>der</strong> Schwarzwert<br />
zu keiner Zeit störend, selbst die deutliche Aufhellung<br />
und <strong>der</strong> zu erwartende Blauschimmer blieben<br />
meist aus. Die Bildanalyse ergab, dass Philips<br />
eine vollflächige Helligkeitsanpassung vornimmt,<br />
weshalb die LEDs bei dunklen Bildinhalten vollautomatisch<br />
gedimmt werden (dynamische Beleuchtung<br />
„Standard“ o<strong>der</strong> „Optimales Bild“). Dadurch<br />
müssten helle Bereiche gleichermaßen an Brillanz<br />
verlieren, was im Test aber nicht auftrat, <strong>der</strong> Grund:<br />
Gleichzeitig erhöht Philips den Videopegel von<br />
hellen Details und kompensiert damit die Abdunklung<br />
<strong>der</strong> LED-Beleuchtung. Dieser Trick funktioniert<br />
natürlich nicht bei Vollweiß, da <strong>der</strong> Videopegel in<br />
diesem Fall bereits das Maximum erreicht hat, doch<br />
bieten die meisten Videosignale noch ausreichend<br />
Spielraum für Verbesserungen. Wie effektiv diese<br />
sichtbare Kontrastverbesserung eingreift, zeigte<br />
Philips-Magie<br />
Unsere Augen erkennen ein aufgehelltes Schwarz<br />
nur bei entsprechend dunkler Umgebung. Dank<br />
Ambilight erzeugt <strong>der</strong> PFL6007K aber selbst im<br />
dunklen Wohnzimmer ausreichend Restlicht, sodass<br />
die Kontrastschwächen subjektiv gemin<strong>der</strong>t wersich<br />
im Filmbeispiel: Ohne aktivierte dynamische<br />
Beleuchtung zeigten sich dunkle Bereiche stark<br />
aufgehellt, das Bild wirkte flau. In <strong>der</strong> Voreinstellung<br />
„Standard“ än<strong>der</strong>te sich die Bildbrillanz nicht,<br />
gleichwohl zeigten sich schwarze Bereiche deutlich<br />
satter und tiefer, ohne an Durchzeichnung zu verlieren.<br />
Einziger Nachteil des Dimmings: Bei starken<br />
Kontrastwechseln, z. B. beim Szenenwechsel von<br />
den Höhlen von Moria ins Freie, übersteuert das<br />
Bild und helle Details brennen förmlich aus – nach<br />
einer Sekunde pegelt sich das Videosignal auf<br />
Normalniveau ein und die Details sind wie<strong>der</strong><br />
erkennbar. Aufgrund <strong>der</strong> Kontrastschwäche des<br />
IPS-Panels zogen wir die Kontrastverbesserung <strong>der</strong><br />
nativen Darstellung vor.<br />
Die Inneren Werte<br />
Während im PFL8007K ein 200-Hertz-<strong>LCD</strong>-Panel<br />
zum Einsatz kommt, setzt Philips beim PFL6007K<br />
auf 100-Hertz-Basistechnik. Im Gegensatz zum<br />
großen Bru<strong>der</strong> zeigte sich die Clear-<strong>LCD</strong>-Bildverarbeitung<br />
aber funktionsfähig und in Kombination<br />
mit <strong>der</strong> Bewegungsglättung Perfect Natural<br />
Motion erreichte auch <strong>der</strong> PFL6007K ein tadelloses<br />
200-Hertz-Niveau, sodass Sie aufseiten <strong>der</strong><br />
Bewegtbildschärfe kaum Abstriche zum PFL8007K<br />
hinnehmen müssen. Typisch Philips, zeigt die<br />
Zwischenbildberechnung eine Verfremdung des<br />
Kinofilmcharakters, sodass Filme fortan so flüssig<br />
wie eine TV-Produktion wirken, zudem sind Artefakte<br />
bei bestimmten Mustern sichtbar. Für zwei<br />
Einsatzbereiche ist die Bildnachbearbeitung aber<br />
wie geschaffen: Sowohl in Animationsfilmen als<br />
auch während <strong>der</strong> 3D-Darstellung bewirkt Perfect<br />
Natural Motion wahre Wun<strong>der</strong>, denn Bewegungsabläufe<br />
in Kinofilmen wirken komplett ruckelfrei,<br />
je<strong>der</strong> Kameraschwenk kann problemlos nachvollzogen<br />
werden und kein Detail verwischt. Auch<br />
in Spezialfällen, wie dem Film „Nightmare Before<br />
Christmas“, sorgen die zusätzlich hinzugefügten<br />
Bil<strong>der</strong> für weichere Abläufe, ganz so, als hätten die<br />
Macher mehr Bil<strong>der</strong> pro Sekunde produziert. Zudem<br />
steht die Nachbearbeitung im Einklang mit <strong>der</strong><br />
fortschreitenden Kinotechnik: Regisseur Peter Jackson<br />
zeichnet z. B. den Dreiteiler „Der Hobbit“ in<br />
einer deutlich höheren Bildfrequenz auf, um genau<br />
jenen Effekt zu erzeugen, <strong>der</strong> bereits durch Philips‘<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 1 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
gut/gut<br />
gut/gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 45 W Max: 105 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Der Standfuß des PFL6007K wirkt nicht ganz so edel wie <strong>der</strong> Unterbau des PFL8007K, <strong>der</strong> Fernseher ist aber<br />
ebenso kompakt wie schlank. Um 3D genießen zu können, liegen dem Fernseher vier 3D-Polfilterbrillen bei<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
18/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
17/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität<br />
48/60<br />
Wertung 83 von 100<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 57
Im Gegensatz zum PFL5507K sind Programmaufnahmen ohne Onlineanbindung möglich. Bild links: Alle Lautsprecher<br />
sind im Gehäuse integriert, die rückseitigen LEDs für das Ambilight kommen ohne Blende aus<br />
Zwischenbildberechnung ermöglicht wird. Wer<br />
mit alledem nichts anfangen kann und Kinofilme<br />
bewusst im Kinolook genießen möchte, deaktiviert<br />
Perfect Natural Motion und genießt das 1080p24-<br />
Signal in Originalform. Bereits in <strong>der</strong> Voreinstellung<br />
überzeugt die neutrale Farbwie<strong>der</strong>gabe, sodass Sie<br />
von grellen Neontönen und künstlichen Hautfarben<br />
verschont bleiben. Im technischen Sinne handelt es<br />
sich beim 55PFL6007K um einen Edge-LED-<strong>LCD</strong>,<br />
d. h. die Leuchtdioden strahlen indirekt Richtung<br />
Bildmitte ab. Philips setzt bei <strong>der</strong> LED-Beleuchtung<br />
auf eine Leiste im unteren Bildbereich. Dadurch<br />
ergeben sich Vorteile beim Stromverbrauch, <strong>der</strong><br />
verschwindend gering ausfällt, aber in Sachen<br />
Helligkeit zieht dies eine wahrnehmbare Abdunklung<br />
im Bereich <strong>der</strong> Bildecken nach sich. Dem<strong>gegen</strong>über<br />
zeigt <strong>der</strong> PFL6007K in dunklen Bereichen<br />
ein vergleichsweise homogenes Bild. Im Tonbereich<br />
weist <strong>der</strong> PFL6007K zwei separate Lautsprecher<br />
und einen Mitteltöner direkt im Gehäuse auf und<br />
erzeugt dadurch einen präziseren Klangeindruck als<br />
<strong>der</strong> PFL8007K, <strong>der</strong> sämtliche Chassis im Standfuß<br />
verbaut hat.<br />
3D in Bestform<br />
Die Polfiltertechnik vermin<strong>der</strong>t zwar die Bildauflösung<br />
um 50 Prozent und zeigt bei Distanzen von<br />
weniger als drei Metern gezackte Konturen, aber<br />
gleichfalls begeistert <strong>der</strong> 3D-Eindruck durch eine<br />
hohe Helligkeit, keinerlei Bildflimmern und die<br />
nahezu geisterbildfreie Darstellung. Im direkten<br />
Vergleich mit dem PFL8007K kann <strong>der</strong> PFL6007K<br />
BEREITS BEI SITZPLATZABWEICHUNGEN VON 20 GRAD ABSEITS DER<br />
MITTE WIRKT DAS BILD ÜBERZEUGENDER ALS BEIM PFL8007K<br />
somit Boden gut machen: Die 3D-Bildbrillanz<br />
ist deutlich höher und fehlerhafte Konturen, die<br />
beim PFL8007K in Hintergrundebenen auftraten,<br />
verschwinden beim PFL6007K gänzlich. Der Auflösungsverlust<br />
ist zwar wahrnehmbar und die 3D-<br />
Blickwinkelabhängigkeit immens (Display immer<br />
auf Augenhöhe ausrichten!), doch <strong>der</strong> Bildeindruck<br />
überzeugt in <strong>der</strong> Praxis mehr, als das Shutter-Verfahren<br />
beim größeren Bru<strong>der</strong>. Videospieler erhalten<br />
durch die geisterbildfreie 3D-Wie<strong>der</strong>gabe ebenfalls<br />
einen echten Merhwert: Mittels Austausch <strong>der</strong><br />
Polfilter bzw. angepasster Brillen können Mehrspielerpartien<br />
ohne gestauchte Fenster im Vollbild<br />
verfolgt werden, die Brillen zeigen dabei einzig das<br />
2D-Bild des jeweiligen Spielers. Einziges Manko des<br />
PFL6007K: Die Eingabeverzögerung ist selbst im<br />
Spiel- o<strong>der</strong> PC-Modus zu hoch.<br />
Der Preistipp von Philips<br />
Gegenüber <strong>der</strong> preislich attraktiveren Serie<br />
PFL5507K überzeugt <strong>der</strong> PFL6007K mit einer noch<br />
besseren Ausstattung. Völlig überraschend punktet<br />
<strong>der</strong> PFL6007K aber auch <strong>gegen</strong>über dem ungleich<br />
teureren PFL8007K und bietet, dank des blickwinkelstabilen<br />
IPS-Panels und nochmals vermin<strong>der</strong>ten<br />
Stromverbrauchs, wichtige Argumente im Rennen<br />
um die beliebteste LED-<strong>LCD</strong>-Serie des Jahres.<br />
www.philips.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
– 5 %<br />
± 0 %<br />
Natürliche Farben bereits in <strong>der</strong> Voreinstellung.<br />
Seitlich betrachtet kein Qualitätsverlust<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
Nach Justierung neutral, Voreinstellung etwas<br />
warm. Seitlich betrachtet gleichwertig<br />
30 °<br />
Keine Über- o<strong>der</strong> Unterbelichtung. Seitlich betrachtet<br />
keine störende Aufhellung<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Philips<br />
58 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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Freude am Fernsehen<br />
Videowave II 55“<br />
Hersteller<br />
Bose<br />
Preis<br />
6499 Euro<br />
Garantielaufzeit 3 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 130 × 77 × 14 cm<br />
Gewicht<br />
60 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-<strong>LCD</strong> (100 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 150 ms (hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
nein<br />
Festplattenaufz. nein<br />
Multimediaformate JPEG<br />
Internetdienste –<br />
3D-Darstellung –<br />
Muss ein mo<strong>der</strong>ner Fernseher wirklich<br />
alle Smart-TV- und Tuner-Funktionen<br />
eingebaut haben, o<strong>der</strong> eignen sich<br />
externe Zuspieler nicht viel besser dafür? Bose<br />
zeigt mit dem Videowave II, dass ein Fernseher<br />
in seiner reinsten Form immer noch am<br />
meisten Spaß bereitet.<br />
Es ist noch nicht allzu lange her, da hatten Fernseher<br />
nur einen analogen Tuner und keinerlei Ausstattungsextras,<br />
die Bedienung war schnell erklärt<br />
und neben dem Bild überzeugte auch <strong>der</strong> Klang<br />
<strong>der</strong> integrierten Lautsprecher. Im Zuge des Smart-<br />
TV-Trends scheint sich die Gewichtung allerdings<br />
zu verlagern: Fernseher werden immer flacher,<br />
im Design wie im Klang, und bieten immer mehr<br />
Zusatzextras, jedoch oft zulasten des Benutzerkomforts.<br />
Boses Videowave II ist zuallererst ein Statement<br />
für eine möglichst einfache Bedienung. Dieser<br />
Fernseher ist im Kern kein vollwertiger Fernseher,<br />
son<strong>der</strong>n ein Display, um Bild und Ton originalgetreu<br />
wie<strong>der</strong>zugeben. Sie finden deshalb keine integrierten<br />
Tuner, keine Netzwerkschnittstellen, keine<br />
Internetfunktionen und kein 3D. Das, worauf es im<br />
Kern ankommt, beherrscht Boses Videowave II<br />
allerdings wie kaum ein an<strong>der</strong>er Fernseher. So<br />
stellen Sie das Display frei von jeglichem Kabelsalat<br />
auf und die externe Anschlussbox verschwindet im<br />
Schrank – die Funkübertragung <strong>der</strong> Fernbedienung<br />
macht es möglich. Am Mediacenter finden bis zu<br />
vier HDMI-Geräte Anschluss, sobald eine Bildquelle<br />
ein Signal liefert, for<strong>der</strong>t Boses Software Sie auf,<br />
die Quelle einzurichten. Im Idealfall entscheiden Sie<br />
sich dafür, die Fernbedienung des externen Zuspielers<br />
auf das Bose-System zu übertragen –<br />
nach wenigen Tastenklicks registriert Boses Unify-<br />
Software Ihren Player, Rekor<strong>der</strong> o<strong>der</strong> Receiver und<br />
Sie können die Fernbedienung des Zuspielers im<br />
Schrank verstauen. Die mitgelieferte Klickpad-<br />
Fernbedienung besitzt kaum Tasten, weshalb ein<br />
Fingerwisch auf dem Touchpad das laufende Bild<br />
verkleinert und einen Funktionsrahmen einblendet,<br />
in dem die wichtigsten Steuerbefehle abgebildet<br />
sind. Sie müssen nur an die benötigte Stelle<br />
navigieren, z. B. Programmnummer, Teletext- o<strong>der</strong><br />
Aufnahmetaste, und schon wird am externen Gerät<br />
<strong>der</strong> Eingabebefehl umgesetzt. Im Test haben wir<br />
Boses Videowave II durch einen Blu-ray-Rekor<strong>der</strong><br />
ergänzt, <strong>der</strong> die benötigten Tuner, Festplatte und<br />
das Blu-ray-Laufwerk integriert hat. Nach nur<br />
wenigen Tastenabfragen, bei denen wir die Fernbedienung<br />
des Zuspielers auf das Bose-System richten<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Bose, Euro Video „The Artist“ auf Blu-ray<br />
60 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
mussten, registrierte Unify den kompletten Funktionsumfang,<br />
sodass wir mittels Bose-Fernbedienung<br />
und den Softwaretasten den Blu-ray-Rekor<strong>der</strong> problemlos<br />
steuern konnten. Die Infrarotbefehle übermittelt<br />
dabei nicht die Funkfernbedienung, son<strong>der</strong>n<br />
das Mediacenter, wer dieses zu weit vom externen<br />
Zuspieler entfernt aufstellt, findet in <strong>der</strong> Infrarotverlängerung<br />
das passende mitgelieferte Zubehör.<br />
Die Kanalnummerneingabe erfor<strong>der</strong>t zwar etwas<br />
Eingewöhnung, doch auch hier zeigt sich Boses<br />
Blick für die Details: Im Optionsmenü können Sie<br />
die Länge <strong>der</strong> Ziffereingaben festlegen, wer z. B.<br />
nicht 100 Sen<strong>der</strong> in <strong>der</strong> Sen<strong>der</strong>liste verewigt hat,<br />
reduziert die Eingabelänge auf zwei Stellen.<br />
Effiziente LED-Technik<br />
Im Gegensatz zum Vorgängermodell setzt Bose<br />
mit dem Videowave II auf die Strom sparende<br />
BEREITS DIE VOREINSTELLUNGEN<br />
SIND DERART PRÄZISE, DASS EINE<br />
KOMPLEXE KALIBRIERUNG ENTFÄLLT<br />
LED-Beleuchtung. Im Schnitt verbraucht <strong>der</strong><br />
55-Zoll-Fernseher nicht mehr als 100 Watt,<br />
drosseln Sie die Helligkeit in den Abendstunden,<br />
sinkt <strong>der</strong> Verbrauch nochmals. Lei<strong>der</strong> hat Bose<br />
auf einen Lichtsensor verzichtet, sodass Sie die<br />
Helligkeitseinstellung manuell vornehmen müssen.<br />
An<strong>der</strong>erseits kann das System, bestehend<br />
aus Display und Anschlussbox, 150 Watt veranschlagen,<br />
falls die Helligkeitsreserven vollends<br />
ausgereizt werden – 10 Watt entfallen auf den<br />
externen Mediareceiver. Ermöglicht wird die gute<br />
Energieeffizienz durch eine einzige LED-Leiste,<br />
die von <strong>der</strong> linken Bildseite Richtung Bildmitte<br />
strahlt und für eine gleichmäßige Ausleuchtung<br />
sorgt. Aufgrund <strong>der</strong> indirekten Ausleuchtung<br />
treten in dunklen Bereichen aber kleine Helligkeitsinseln<br />
auf und generell ist die rechte Bildkante<br />
etwas dunkler als die linke. Falls Sie Boses<br />
Videowave II ausschließlich zum Musikhören<br />
nutzen möchten, reicht es aus, die Power-Taste<br />
<strong>der</strong> Fernbedienung gedrückt zu halten: Daraufhin<br />
deaktiviert <strong>der</strong> Fernseher die LED-Beleuchtung<br />
und <strong>der</strong> Verbrauch sinkt auf 45 Watt. Dank des<br />
mitgelieferten iPod-Docks gelingt die Musikzuspielung<br />
via Apples MP3-Player kin<strong>der</strong>leicht.<br />
Heimkino unsichtbar<br />
Mit einem Gewicht von knapp 60 Kilogramm und<br />
einer Bautiefe von 14 Zentimetern gehört Boses<br />
Videowave II zu den beeindruckendsten Fernsehern<br />
<strong>der</strong> letzten Monate. Diese Dimensionen sind aber<br />
nicht reiner Selbstzweck, son<strong>der</strong>n för<strong>der</strong>n die Klangqualität<br />
des Fernsehers. Gleich sieben Lautsprecherchassis<br />
an <strong>der</strong> Bildoberkante, drei links und rechts<br />
sowie eines in <strong>der</strong> Mitte, sorgen für ein breites<br />
Stereopanorama sowie eine exakt mittige Stimmwie<strong>der</strong>gabe.<br />
Mehrkanalaudiodeco<strong>der</strong> für Dolby<br />
Digital und DTS sind in Boses Videowave II bereits integriert,<br />
sodass Mehrkanalaudiospuren bestmöglich<br />
ausgereizt werden können. Im Vergleich zu externen<br />
Audiolösungen verschmelzen das Bild und <strong>der</strong> Ton<br />
<strong>der</strong> unsichtbar integrierten Lautsprecher vollständig<br />
zu einer Einheit und das System spielt herrlich direkt:<br />
Eine schwammige und nur schwer zu lokalisierende<br />
Tonwie<strong>der</strong>gabe, wie sie viele Flachbildfernseher<br />
heutzutage bieten, bleibt Ihnen mit dem Videowave<br />
II erspart. Unüberhörbar kommen im Innereren aber<br />
noch weitere Lautsprecher zum Einsatz, die sich<br />
ausschließlich um den Bassbereich kümmern. Wenn<br />
Hans Zimmers Soundtracks in „Inception“ o<strong>der</strong><br />
„The Dark Knight“ die Gehörgänge stimulieren,<br />
können Sie den Klangteppich förmlich spüren – ein<br />
Subwoofer ist mit diesem Fernseher unnötig. Dabei<br />
verkommt die Wie<strong>der</strong>gabe nicht zu einem Klangbrei,<br />
son<strong>der</strong>n Dialoge grenzen sich klar von <strong>der</strong> Hintergrundmusik<br />
und den Effekten ab, ganz so, als wäre<br />
eine hochwertige Mehrkanalanlage samt großem<br />
Subwoofer am Werk. Surroundkanäle bzw. Effekte<br />
von hinten erklingen räumlich, die Illusion ist hierbei<br />
aber nicht perfekt – die Physik lässt sich eben doch<br />
nicht überlisten. Überraschend ist, dass Bose kaum<br />
Eingriffe in die Tonwie<strong>der</strong>gabe zulässt, eine vorab<br />
eingestellte Dynamikkomprimierung begünstigt<br />
aber die Dialogverständlichkeit gerade bei niedrigen<br />
Pegeln. Um den Klang dennoch auf Ihren Raum<br />
bzw. Ihre Sitzposition anzupassen, greift Bose auf<br />
eine Autoeinmessung mittels Messmikrofon zurück,<br />
das Sie sich wie einen Kopfhörer aufsetzen. Nach<br />
fünf Sitzplatzwechseln samt Testtönen gleicht <strong>der</strong><br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
gut/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, leicht spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 75 W Max: 150 W 0,7 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Mit seinen 60 Kilogramm steht Boses Videowave II wie ein Fels in <strong>der</strong> Brandung. Das Mediacenter erleichtert<br />
den Anschluss externer Geräte und dank Unify steuern Sie sämtliche Komponenten mit einer Fernbedienung<br />
Boses Videowave II besitzt keine integrierten<br />
Tuner und aufgrund des Fokus auf Soundqualität<br />
entfällt eine Endbewertung mangels<br />
Vergleichbarkeit zu an<strong>der</strong>en TV-Geräten.<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 61
Die Innenansicht lüftet das Geheimnis des effektvollen Klangcharakters: Gleich sieben Lautsprecherchassis strahlen nach oben, ein zusätzliches Subwoofer-Array sorgt<br />
mittels Luftkanal für den immensen Tiefbass. Auch unter hohen Lautstärken erzeugt <strong>der</strong> Fernseher keine störenden Nebengeräusche<br />
Fernseher die Tonbalance an, die zumindest in<br />
unserem Fall noch <strong>der</strong> Nachbearbeitung bedurfte.<br />
So steigerten wir die hohen Töne um vier Stufen,<br />
während wir den dominanten Bass um neun Stufen<br />
absenkten, was zugleich das Maximum darstellte.<br />
Nach diesem Eingriff klang <strong>der</strong> Fernseher luftig,<br />
klar und dennoch bassstark, sodass selbst Actionfilme<br />
zum echten Erlebnis wurden und Gänsehautmomente<br />
ihre volle Wirkung entfalten konnten.<br />
Neutrale Kinobil<strong>der</strong><br />
In Sachen Bilddarstellung gibt sich Boses Videowave<br />
II erfreulich neutral, d. h. bereits die Voreinstellungen<br />
sind <strong>der</strong>art präzise, dass eine komplexe<br />
Kalibrierung entfällt und die Farben absolut<br />
natürlich wirken. Das eingesetzt <strong>LCD</strong>-Panel bietet<br />
einen hohen nativen Kontrast, sodass schwarze<br />
Bildinhalte dunkel und helle brillant wirken. Mittels<br />
einer automatischen, nicht abschaltbaren Helligkeitssteuerung<br />
reduziert <strong>der</strong> Fernseher in dunklen<br />
Szenen die Helligkeit <strong>der</strong> LED-Beleuchtung, um ein<br />
knackiges Schwarz zu generieren, was aber gleichfalls<br />
dazu führt, dass brillante Details etwas matter<br />
erscheinen. Der gute Kontrasteindruck wandelt<br />
sich, wenn Sie leicht seitlich auf das Display schauen,<br />
dann bleichen dunkle Bereiche aus und ein<br />
Blauviolettschimmer durchzieht das Bild. Die besten<br />
Plätze sind somit direkt vor dem 55-Zoll-Fernseher.<br />
Auf eine umfangreiche Bildverarbeitung verzichtet<br />
Bose, weshalb Bildrauschen von schlechteren<br />
Quellen nicht kompensiert werden kann, zudem<br />
neigt <strong>der</strong> Fernseher dazu, homogene Farb- und<br />
DIALOGE GRENZEN SICH KLAR VON DER HINTERGRUNDMUSIK AB, GANZ SO,<br />
ALS WÄRE EINE MEHRKANALANLAGE SAMT SUBWOOFER AM WERK<br />
Helligkeitsverläufe leicht abgestuft wie<strong>der</strong>zugeben.<br />
Die Bildschärfe ist dank einer 100-Hertz-Bildverarbeitung<br />
gut, einzig sehr schnelle Laufschriften<br />
bzw. Objektbewegungen sorgen für Nachzieher.<br />
Die Zwischenbildberechnung „Smoothing“ ist allerdings<br />
zwingend notwendig, um das 100-Hertz-<br />
Niveau zu erreichen, fortan laufen Kinofilme aber<br />
so flüssig wie eine TV-Sendung. Dennoch können<br />
wir selbst Filmfans die Aktivierung empfehlen,<br />
denn Artefakte treten nur in Ausnahmefällen<br />
auf und ohne „Smoothing“ sorgt eine 60-Hertz-<br />
Wandlung dafür, dass Kinobil<strong>der</strong> einer Blu-ray<br />
leicht ruckelig wirken. SD-Inhalte stellt <strong>der</strong> Fernseher<br />
auf Wunsch ohne Bildbeschnitt dar und wollen<br />
Sie 4:3-HD-Inhalte vollflächig begutachten, können<br />
Sie die benutzerfreundliche Formatumschaltung<br />
bemühen.<br />
Einer wie keiner<br />
Boses Videowave II kann alles, was ein Fernseher<br />
können sollte: Die Bedienung ist so einfach, dass<br />
auch Einsteiger damit zurechtkommen, die Einbindung<br />
externer Geräte gelingt mit wenigen Tastenklicks<br />
und die Tonwie<strong>der</strong>gabe ist so beeindruckend,<br />
dass man keinen Gedanken an zusätzliche<br />
Lautsprechersysteme verschwendet. Die einfachsten<br />
Ideen sind eben immer noch die besten.<br />
www.bose.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
Natürliche Farben bereits in <strong>der</strong> Voreinstellung.<br />
Seitlich betrachtet leichtes Ausbleichen<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Voreinstellung mit neutralen Graustufen, seitlich<br />
betrachtet deutlicher Blauschimmer<br />
Nur minimale Überbelichtung in dunklen Bereichen.<br />
Seitlich betrachtet starke Aufhellung<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Bose<br />
62 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Die ersten Schritte<br />
Nachdem <strong>der</strong> externe Mediareceiver und das Display verkabelt wurden, startet die automatisch<br />
ablaufende Erstinstallation des Videowave II Entertainment Systems, die im Gegensatz zu an<strong>der</strong>en<br />
Flachbildfernsehern mit einigen Beson<strong>der</strong>heiten aufwartet.<br />
Dem Fernseher liegt ein Einmessmikrofon bei, das<br />
wie ein Kopfhörer getragen wird. Verkabeln Sie es<br />
zunächst mit den Audioschnittstellen des Mediareceivers,<br />
damit die späteren Testtöne registriert<br />
werden können<br />
Anhand fünf verschiedener Sitzpositionen ermittelt<br />
das System die Raumakustik und optimiert den Frequenzgang.<br />
Sollten Sie sich während einer Messung<br />
zu nah am vorherigen Messpunkt befinden, weist<br />
Sie das System darauf hin<br />
Trotz automatischer Raumklanganpassung sollten<br />
Sie die nachträglichen Möglichkeiten zur Klangoptimierung<br />
nutzen. In unserem Raum reduzierten wir<br />
den Basspegel um 9 Stufen und erhöhten leicht den<br />
Hochtonpegel<br />
Mangels interner Tuner ist Boses Videowave II auf<br />
externe Quellen angewiesen. Als idealer Spielpartner<br />
erweist sich z. B. ein Blu-ray-Rekor<strong>der</strong>. Anhand<br />
einer Liste wählen Sie das passende Gerät, das Sie<br />
anschließen möchten<br />
Der große Trumpf des Bose-Systems ist das sogenannte<br />
Unify-System, das externe Geräte aller Art<br />
in die Bedienstruktur des Videowave II einbindet.<br />
Alles, was Sie hierzu benötigen, ist neben <strong>der</strong> externen<br />
Quelle die dazugehörige Fernbedienung<br />
Richten Sie die Fernbedienung zum Mediareceiver<br />
und betätigen Sie die eingeblendeten Tasten. Im<br />
Gegensatz zu vielen All-in-One-Fernbedienungen<br />
müssen Sie nur die Grundbedienelemente einrichten,<br />
den Rest ermittelt das System automatisch<br />
Ist das externe Gerät installiert, erscheinen auf<br />
Druck des Touchpads Softwaretasten, die rund um<br />
das verkleinerte Bild eingeblendet werden. Je nach<br />
installiertem Gerät unterscheidet sich die Anordnung<br />
und Anzahl <strong>der</strong> anwählbaren Funktionen<br />
Wollen Sie die Anzahl <strong>der</strong> eingeblendeten Symbole<br />
reduzieren, können Sie im Installationsmenü die<br />
gewünschten Anpassungen vornehmen. Sämtliche<br />
Installationseinträge erreichen Sie ausschließlich<br />
über die Setup-Taste des Mediareceivers<br />
Blick für Details: In <strong>der</strong> Voreinstellung beträgt die<br />
Länge <strong>der</strong> Kanalnummer drei Ziffern, wer weniger<br />
o<strong>der</strong> mehr Favoritensen<strong>der</strong> angelegt hat, kann in<br />
den Voreinstellungen die maximale Kanalnummerlänge<br />
entsprechend anpassen<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 63
Soundtuning mit Bose<br />
Nahezu unsichtbare Lautsprecher sind Boses Spezialität, dennoch sorgen die Soundsysteme für<br />
druckvolleren Klang, als es mit vielen integrierten TV-Lautsprechern möglich ist. Unsere Übersicht<br />
zeigt, wie unscheinbar sich Boses Soundlösungen integrieren lassen.<br />
Sound aus einer Box:<br />
Boses Solo-TV-Soundsystem (399 Euro) ist für kleinere<br />
Fernseher von 26 bis 42 Zoll geeignet. Der Fernseher<br />
wird einfach auf den Lautsprecher gestellt, die Verbindung<br />
erfolgt mittels Digitalkabel (optisch, koaxial) bzw.<br />
alternativ über eine analoge Audioverbindung. HDMI-CEC<br />
unterstützt das System lei<strong>der</strong> nicht, Sie können das Solo-<br />
TV jedoch mittels Universalfernbedienungen steuern (gilt<br />
auch für an<strong>der</strong>e Bose-Anlagen). Maximal sollten Sie den<br />
Lautsprecher mit 18 Kilogramm belasten, die Stellfläche<br />
beträgt 52,5 x 7 x 31 cm (B x H x T). Jeweils zwei Breitbandlautsprecher<br />
für den linken und rechten Kanal sorgen für<br />
das Stereobild, dank Bassreflexöffnungen auf <strong>der</strong> Rückseite<br />
ermöglicht das System mehr Tiefgang, als es mit flachen<br />
TV-Lautsprechern möglich wäre.<br />
Soundbar für druckvollen Klang:<br />
Boses Soundbar Cinemate 1 SR (1 499 Euro) verfügt über<br />
getrennte Stereo- und Centerkanäle sowie einen mitgelieferten<br />
Subwoofer (zwei Stromanschlüsse notwendig). Die<br />
Soundbar kann vor, unter o<strong>der</strong> über dem TV platziert und<br />
auch hängend installiert werden. Da das Bassmodul drahtlos<br />
mit <strong>der</strong> Soundbar kommuniziert, entfällt zusätzlicher<br />
Verkabelungsaufwand. Das beiliegende Einmessmikrofon<br />
und die Audiosoftware ermitteln den Frequenzgang Ihrer<br />
Hörumgebung und gleichen diese dem Ideal an. Lei<strong>der</strong><br />
erlaubt das System keine nachträglichen Klangkorrekturen<br />
und die Soundbar eignet sich ausschließlich für die Tonwie<strong>der</strong>gabe<br />
des angeschlossenen TVs, da keine Umschaltung<br />
zwischen den Signaleingängen möglich ist. Mit einer<br />
Breite von knapp 91 cm ist die Soundbar für Fernseher ab<br />
37 Zoll Bilddiagonale zu empfehlen.<br />
Breites Stereopanorama:<br />
Boses Soundsystem Lifestyle 235 (2 699 Euro) gehört<br />
mittlerweile zu den Klassikern mo<strong>der</strong>ner 2.1-Anlagen. Wie<br />
beim Videowave II sorgt ein externer Mediareceiver für die<br />
einfache Verkabelung externer Quellen, das Unify-System<br />
bindet diese binnen weniger Minuten ein und Sie steuern<br />
Ihre Geräte mit nur einer Funkfernbedienung. Die winzigen<br />
Satellitenlautsprecher erzeugen zusammen mit dem Bassmodul<br />
einen druckvollen Klang, nach dem automatischen<br />
Einmessverfahren sollten Sie die Hochton- und Basspegelsteuerung<br />
nutzen, um das Optimum aus dem System<br />
herauszuholen. Eine Docking-Station für Ihr iPhone sowie<br />
Tuner für den Radioempfang liefert das System ebenso wie<br />
alle benötigten Anschlusskabel. Nach einem Softwareupdate<br />
ist das Mediacenter sogar zu 3D-Signalen kompatibel.<br />
Bil<strong>der</strong>: Bose<br />
64 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Weltpremiere im Test<br />
KD-84X9005<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Preis<br />
ca. 25000 Euro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 85 Zoll (216 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 193 × 82 × 9 cm<br />
Gewicht<br />
80 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-<strong>LCD</strong> (200 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 150 ms (hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
ja<br />
Festplattenaufz. ja, extern (USB)<br />
Multimediaformate AVCHD, MPEG-1 bis -4,<br />
MP4, MKV, DivX, Xvid,<br />
WMV, MP3, JPEG<br />
Internetdienste Youtube, Twitter, Skype,<br />
Facebook, Browser u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Polfiltertechnik<br />
(Full-HD)<br />
Unverhofft kommt oft: Während wir<br />
Ihnen in unserer Rubrik „Neues“ Sonys<br />
ersten 4K-Fernseher bereits vorstellen<br />
konnten, hatten wir wenige Tage vor Heftabgabe<br />
als eines <strong>der</strong> ersten Testmagazine<br />
weltweit die Möglichkeit, den 84-Zoll-Koloss<br />
ausführlich zu testen. Im Gegensatz zu manchem<br />
Praxisbericht gaben wir uns mit einer<br />
bloßen Betrachtung nicht zufrieden, sodass<br />
unsere gesamte Testausrüstung mit uns reiste.<br />
Wie Sie unserer Ausstattungstabelle entnehmen<br />
können, wird <strong>der</strong> 84-Zoll-Fernseher nicht hinter den<br />
bereits erschienenen Sony-Modellen zurückstecken.<br />
Aufseiten <strong>der</strong> Multimediafunktionen schiebt Sony<br />
einigen Standards im Netzwerk zwar einen Riegel<br />
vor, über USB wird sich die Formatvielfalt jedoch<br />
geringfügig erweitern. Aufseiten <strong>der</strong> Bildleistung<br />
waren noch nicht alle Voreinstellungen perfekt und<br />
<strong>der</strong> Fernseher zeigte bei Film-Blu-rays leichte Unstimmigkeiten,<br />
doch in Anbetracht des frühen Produktstadiums<br />
war die erzielte Leistung beachtlich.<br />
Technik unterm Mikroskop<br />
Befreit man sich von allen subjektiven Eindrücken<br />
und beurteilt den Fernseher allein nach den Messwerten,<br />
so stellt man fest: Sony setzt auf etablierte<br />
<strong>LCD</strong>-Technik. Im KD-84X9005 kommt ein IPS-Panel<br />
zum Einsatz, das in den nächsten Monaten auch<br />
84-Zoll-Fernseher <strong>der</strong> Konkurrenz antreiben wird.<br />
Für die Hintergrundbeleuchtung sorgen Leuchtdioden,<br />
dabei sind die LED-Leisten am oberen und<br />
unteren Bildschirmrand angebracht und die Leuchtdioden<br />
strahlen Richtung Bildmitte. Um das Kontrastpotenzial<br />
zu erhöhen, sind einzelne Segmente<br />
dimmbar – dazu später mehr im Bildtest. Wie bei<br />
jedem Edge-LED-<strong>LCD</strong> am Markt fällt die Ausleuchtung<br />
nicht perfekt aus, d. h. bei einheitlichen Flächen<br />
sind Unregelmäßigkeiten bzw. leichte Schatten<br />
zu erkennen. Dennoch ist es überraschend, dass <strong>der</strong><br />
84-Zoll-Fernseher keine schlechteren Messwerte als<br />
deutlich kleinere Edge-LED-<strong>LCD</strong>s offenbart.<br />
Mehrverbrauch durch 4K<br />
Auf den ersten Blick erscheint es unerklärlich,<br />
weshalb sich Sonys 84-Zoll-Fernseher bis zu 500<br />
Watt im Betrieb genehmigt, schließlich arbeitet<br />
doch die Strom sparende Edge-LED-Beleuchtung im<br />
Inneren. Doch nicht nur ein zusätzlicher Prozessor<br />
für die 4K-Bildberechnung erhöht den Verbrauch,<br />
son<strong>der</strong>n vor allem die Mehrleistung <strong>der</strong> LEDs ist<br />
hierfür verantwortlich: Durch die Vervierfachung<br />
Kaufberatung 65
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 2 000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
gut/gut<br />
gut/gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 130 W Max: 500 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
<strong>der</strong> Pixelanzahl steigt die Anzahl <strong>der</strong> Transistoren<br />
zur Ansteuerung jedes Bildpunkts dramatisch an. Da<br />
je<strong>der</strong> Bildpunkt nochmals in RGB-Subpixel unterteilt<br />
ist, liegen nicht nur 6 Millionen Bildpunkte zwischen<br />
dem KD-84X9005 und allen an<strong>der</strong>en Full-HD-<br />
Fernsehern, son<strong>der</strong>n satte 18 Millionen Subpixel,<br />
die zusätzlich angesteuert werden wollen. Obwohl<br />
mit dem bloßen Auge eine Pixelstruktur kaum mehr<br />
erkennbar ist, ist das Display des KD-84X9005 von<br />
einem gigantischen Netz aus Leiterbahnen und<br />
Transistoren durchzogen und genau diese Ansteuerung<br />
birgt ein riesiges Problem: Sie wirkt als Lichtblocker.<br />
Somit müssen die LEDs entsprechend mehr<br />
leisten, was den beträchtlichen Mehrverbrauch<br />
erklärt. Immerhin können Sie durch die dynamische<br />
LED-Beleuchtung den Verbrauch im Praxisbetrieb<br />
etwas drosseln, sodass sich <strong>der</strong> Fernseher im Schnitt<br />
zwischen 200 und 450 Watt genehmigt.<br />
<strong>LCD</strong>-Panel mit IPS-Technik<br />
Erstmals kommt in einem XXL-Fernseher von Sony<br />
ein IPS-Panel zum Einsatz, was gerade zu den<br />
Topmodellen <strong>der</strong> HX-Serien einen entscheidenden<br />
Vorteil mit sich bringt: Der Blickwinkel ist deutlich<br />
weiter und Farben und Kontraste bleichen selbst<br />
bei seitlicher Betrachtung nicht aus. Nachteile zeigt<br />
die IPS-Technik jedoch beim Schwarzwert, <strong>der</strong> eher<br />
Dunkelgrau erscheint. Deshalb setzt Sony auf ein<br />
Zonendimming, dabei werden einzelne Bildspalten<br />
je nach Bildinhalt in <strong>der</strong> Helligkeit reguliert. Auf eine<br />
exzessive Regulierung des Videopegels verzichtet<br />
Sony, sodass we<strong>der</strong> ein Ausbrennen noch Detailverluste<br />
erkennbar sind, infolge <strong>der</strong> großflächigen<br />
Abdunklung <strong>der</strong> einzelnen LED-Spalten erscheinen<br />
leuchtstarke Details jedoch matter. Eine Feuerwerk<br />
in Sachen Bildhelligkeit brennt <strong>der</strong> KD-84X9005<br />
zwar nicht ab, das Niveau von deutlich kleineren<br />
Edge-LED-<strong>LCD</strong>s wird jedoch erreicht, sodass Sie brillantere<br />
Bil<strong>der</strong> als beispielsweise mit XXL-Plasma-TVs<br />
genießen. Die nur gering spiegelnde Frontscheibe<br />
trägt dazu bei, dass sich <strong>der</strong> Fernseher im normalen<br />
Wohnzimmerumfeld bestens in Szene setzen kann.<br />
Bessere Schärfe durch 4K?<br />
Ganz klar: Spielen Sie echte 4K-Inhalte in Fotoo<strong>der</strong><br />
Videoform via HDMI zu, kommen Sie aus<br />
dem Staunen nicht mehr heraus, denn <strong>der</strong>art<br />
klare Detailstrukturen können Sie mit einem Full-<br />
HD-Fernseher nicht ausmachen. Inwieweit die<br />
Zwischenbildberechnung Motionflow auch bei<br />
4K-Quellen anwählbar sein wird, ist <strong>der</strong>zeit noch<br />
offen, das Vorserienmuster ließ einzig die Optionen<br />
„Aus“ o<strong>der</strong> „Impuls“ zu, woraufhin die Bildhelligkeit<br />
jedoch drastisch reduziert wurde und das Bild<br />
im Takt <strong>der</strong> eingespeisten Bildfrequenz flimmerte.<br />
Doch echte 4K-Inhalte werden auch in Zukunft<br />
die Ausnahme bleiben, sodass es vor allem darauf<br />
ankommt, wie gut Sony Full-HD-Inhalte auf die<br />
4K-Auflösung interpoliert. Bereits die „normalen“<br />
Full-HD-<strong>LCD</strong>-Fernseher Sonys zeigten auf dem<br />
Gebiet <strong>der</strong> Bildschärfe Referenzleistungen und so<br />
überrascht es nicht, dass sich auch <strong>der</strong> KD-84X9005<br />
in Szene setzen kann: Selbst mit herkömmlichen<br />
Blu-rays können Sie den Sitzabstand auf 4K-Niveau<br />
reduzieren (1,5-fach Bildhöhe), ohne einen Abfall<br />
VERGLICHEN MIT DEM KD-84X9005<br />
ERSCHEINEN ANDERE FERNSEHER<br />
WIE EIN PUPPENHAUS<br />
bei <strong>der</strong> Schärfe wahrzunehmen. Zwar kann Sonys<br />
Technik keine Details hervorzaubern, die nicht<br />
auf <strong>der</strong> Disc gespeichert sind, doch zeigen sich<br />
sämtliche vorhandenen Details noch filigraner und<br />
besser herausgearbeitet, als man es von einem<br />
Full-HD-Fernseher gewöhnt ist. Einzig in Bereichen<br />
mit Bildrauschen begünstigt Sonys kontrastbasierte<br />
Detailanhebung die im Quellmaterial vorhandenen<br />
Bildfehler, was aber keinesfalls unangenehm wirkt,<br />
son<strong>der</strong>n zum Filmlook beiträgt. Natürlich wären die<br />
8 Millionen Bildpunkte hinfällig, wenn nicht auch<br />
Bewegungsphasen gleichbleibend scharf dargestellt<br />
würden. Hier erreicht <strong>der</strong> KD-84X9005 ein sehr<br />
gutes 200-Hertz-Niveau: Sonys Zwischenbildberechnung<br />
Motionflow ist vielen Konkurrenztechnologien<br />
überlegen und ermöglicht eine gleichbleibende<br />
Detailwie<strong>der</strong>gabe, ohne den Filmlook zu zerstören.<br />
An die Referenzleistung <strong>der</strong> eigenen HX925- und<br />
HX955-Serie kommt <strong>der</strong> KD-84X9005 aber nicht<br />
ganz heran, im direkten Vergleich zeigt <strong>der</strong> 84-Zoll-<br />
Fernseher eine etwas weichere Detailwie<strong>der</strong>gabe<br />
bei schnellen Bewegungen. Sonys Entwickler<br />
Sonys KD-84X9005 konnte nur als Vorserienmodell<br />
begutachtet werden, weshalb<br />
die Testredaktion von einer abschließenden<br />
Bewertung absieht.<br />
Die mitgelieferten Lautsprecher sorgen für einen satten Klang, auf einen separaten Tiefmitteltöner im Gehäuse<br />
des Fernsehers verzichtet Sony allerdings. Zwei hochwertige Polfilterbrillen (160 Euro) liegen dem Modell bei<br />
66 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Trotz Polfilter-3D und Halbierung <strong>der</strong> Auflösung zeigt Sonys 4K-Fernseher schärfere 3D-Bil<strong>der</strong> als je<strong>der</strong> Full-<br />
HD-Fernseher. Bil<strong>der</strong> links: Mit angepassten Brillen bzw. Polfiltern sieht je<strong>der</strong> Spieler sein eigenes Bild<br />
begründen diesen Umstand mit den Limitierungen<br />
des eingesetzten IPS-Panels. Dennoch lehnen wir<br />
uns bereits jetzt weit aus dem Fenster und schicken<br />
voraus, dass Sony den schärfsten 84-Zoll-Fernseher<br />
mit IPS-Technik stellen wird.<br />
Sensationelle 3D-Qualität<br />
Durch die immense Bildgröße erleben Sie 3D-Filme<br />
wortwörtlich in einer neuen Dimension: Erscheinen<br />
an<strong>der</strong>e 3D-Fernseher wie ein Puppenhaus,<br />
ermöglicht <strong>der</strong> KD-84X9005 die Wie<strong>der</strong>gabe<br />
vergleichbar zu einer Theaterbühne. Derart beeindruckend<br />
gelang die 3D-Wie<strong>der</strong>gabe bislang nur<br />
mittels Projektoren, doch bietet <strong>der</strong> KD-84X9005<br />
gleich zwei entscheidende Vorteile: Die Bildhelligkeit<br />
im 3D-Modus ist vergleichsweise hoch, sodass<br />
das Zimmer nicht komplett abgedunkelt werden<br />
muss, und durch die Unterstützung des Polfilterverfahrens<br />
ermöglichen passive Polfilterbrillen den<br />
flimmerfreien 3D-Genuss. Doppelkonturen sind<br />
nahezu ausgeschlossen, weshalb Sony angepasste<br />
Polfilterbrillen anbietet, um zwei unterschiedliche<br />
Bildsignale gleichzeitig darstellen zu können – je<strong>der</strong><br />
Zuschauer sieht sein eigenes (2D-)Bild. Wie bei <strong>der</strong><br />
Polfiltertechnik üblich, halbiert sich im 3D-Einsatz<br />
die Auflösung, da jede zweite Bildzeile die Polarisation<br />
für das jeweilige Auge vornimmt – mit Full-HD-<br />
Fernsehern waren bislang gezackte Konturen und<br />
ein wahrnehmbarer Auflösungsverlust die Folge.<br />
Nicht so bei Sonys KD-84X9005: Durch die immense<br />
Auflösung von 8 Millionen Bildpunkten stehen<br />
für 3D noch immer 4 Millionen Pixel für jedes Auge<br />
zur Verfügung, sodass Sie auch in 3D eine bessere<br />
Auflösung erleben, als mit jedem an<strong>der</strong>en Full-HD-<br />
SELBST MIT HERKÖMMLICHEN BLU-RAYS KÖNNEN SIE DEN SITZABSTAND<br />
AUF 4K-NIVEAU REDUZIEREN, OHNE SCHÄRFEDEFIZITE WAHRZUNEHMEN<br />
Fernseher im 2D-Betrieb. Sonys 4K-Berechnung<br />
bleibt im Übrigen ebenso aktiv wie die Zwischenbildberechnung.<br />
Einzig aufseiten <strong>der</strong> Sitzposition<br />
ist eine Aufstellung des Fernsehers auf Augenhöhe<br />
notwendig, denn betrachten Sie das Bild von obero<strong>der</strong><br />
unterhalb, bricht <strong>der</strong> 3D-Eindruck zusammen<br />
und Sie sehen Doppelkonturen.<br />
Muss man gesehen haben<br />
Ganz gleich, ob Ausflüge nach Mittelerde im „Der<br />
Herr <strong>der</strong> Ringe“, die schwindelerregenden Sequenzen<br />
in „The Dark Knight“, aufwändige Naturdokus<br />
wie „Planet Erde“ o<strong>der</strong> sportliche Großereignisse<br />
wie Olympia, mit diesem Fernseher erhalten Sie<br />
eine realistische Vorstellung von Größe und können<br />
jedes Detail <strong>der</strong> Vorlage ausmachen. Objektiv<br />
betrachtet ist Sonys KD-84X9005 nur ein Edge-<br />
LED-<strong>LCD</strong> mit gigantischer Auflösung und ebenso<br />
hohem Preis. Subjektiv gesehen erleben Sie jedoch<br />
eines <strong>der</strong> besten Bil<strong>der</strong>lebnisse, die ein Fernseher<br />
<strong>der</strong>zeit bieten kann. Wer auf <strong>der</strong> Suche nach einem<br />
alltagstauglichen Fernseher ist und statt eines gut<br />
ausgestatteten Mittelklassewagens in die TV-<br />
Technik <strong>der</strong> Zukunft investieren möchte, sollte sich<br />
Sonys KD-84X9005 anschauen.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.sony.de<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
0 ° Luminanz 0 °<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
– 5 %<br />
+ 5 %<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Sony<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Natürliche Farben ohne Übersättigung bereits in <strong>der</strong><br />
Voreinstellung<br />
30 °<br />
Keine Blickwinkelmessung möglich<br />
Nach Justierung neutral, Blauschimmer im Tiefschwarz.<br />
Voreinstellung zu kühl<br />
30 °<br />
Keine Blickwinkelmessung möglich<br />
Voreinstellung mit Unterbelichtung, nach Korrektur<br />
annähernd ausgeglichen<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft<br />
Kaufberatung 67
Smarte AV-Receiver<br />
Musik streamen statt herunterladen<br />
Über den Musikdienst Spotify haben Sie<br />
kostenlosen Zugriff auf ein Musikarchiv mit<br />
über 18 Millionen Titeln, die umgehend als<br />
Stream wie<strong>der</strong>geben werden können.<br />
Zwischen den Lie<strong>der</strong>n müssen Sie jedoch<br />
mit Werbeeinblendungen leben. Entscheiden<br />
Sie sich für den Premiumservice (rund<br />
10 Euro im Monat) gelingt <strong>der</strong> Abruf<br />
werbefrei und in besserer Qualität.<br />
Letztlich kann das Angebot dann auf<br />
Smartphones, Tablets und eben auch<br />
AV-Receivern genutzt werden.<br />
Die Mittelklasse aktueller Heimkinoverstärker<br />
geht für rund 1 000 Euro<br />
über die Ladentheke und auf den<br />
Kartons prangt eine Unmenge von verschiedenen<br />
Logos, die jede Menge Ausstattung<br />
versprechen. So wollen viele AV-Receiver<br />
mit 4K-Bil<strong>der</strong>n mit 3840 × 2160 Bildpunkten,<br />
Internetradio-Zugriff und unzähligen weiteren<br />
Funktionen auftrumpfen. Doch müssen<br />
an dieser Stelle <strong>der</strong> Preisklasse entsprechend<br />
Kompromisse eingegangen werden?<br />
Dem Test zufolge sind im Grunde keinerlei<br />
Einschnitte zu befürchten und die Geräte fahren<br />
neben <strong>der</strong> Ausstattung auch klanglich schwere<br />
Geschütze auf. Demnach werden sogar Lautsprecheraufbauten<br />
jenseits <strong>der</strong> 5.1-Konfiguration mit<br />
Signalen versorgt und dank Ansätzen wie etwa<br />
Dolby Pro Logic IIz wird das Klangfeld in vertikaler<br />
Richtung mit zwei Lautsprechern erweitert - in<br />
diesem Fall dehnt sich das Klangfeld spürbar<br />
aus. Einige Testkandidaten befeuern sogar zwei<br />
Subwoofer und sorgen somit für ordentlich Druck.<br />
Wer indes auf klassischen 5.1-Sound schwört,<br />
kann die verbleibenden Ausgänge auch dazu<br />
nutzen, eine zweite Zone zu beschallen. So ist<br />
etwa an einen Stereoaufbau in <strong>der</strong> Küche zu<br />
denken und die Lautstärke <strong>der</strong> verschiedenen<br />
Zonen ist natürlich getrennt regelbar. Damit die<br />
Heimkinoverstärker mit verschiedenen Lautsprechersystemen<br />
harmonieren und vor allem auch in<br />
jedem Raum die bestmögliche klangliche Leistung<br />
erzielen, sorgen automatische Einmesssysteme für<br />
den optimalen Sound. Darüber hinaus lässt sich<br />
<strong>der</strong> Klang über einen Equalizer dem eigenen Geschmack<br />
anpassen und Dynamikbeschränkungen,<br />
wie etwa Dolby Volume, halten die heftigen<br />
Lautstärkensprünge im Zuge eines Actionfilmes zu<br />
abendlicher Stunde im Zaum – <strong>der</strong> Nachbar wird<br />
es Ihnen danken.<br />
Weltoffen<br />
Auch die Mittelklasse <strong>der</strong> AV-Receiver streamt<br />
alle gängigen Musikformate, inklusive Flac, über<br />
das Netzwerk und zudem habe Sie bei einigen<br />
Geräten auch Zugriff auf Musikdienste wie etwa<br />
Spotify o<strong>der</strong> last.fm. Der Abruf von unzähligen Internetradiosen<strong>der</strong>n<br />
gehört mittlerweile zum guten<br />
Ton und Sie haben die Qual <strong>der</strong> Wahl. Letztlich<br />
können Sie über Sonys AV-Receiver sogar Videos<br />
online ausleihen und direkt anschauen.<br />
DENNIS SCHIRRMACHER, JENS VOIGT, TORSTEN PLESS<br />
Bil<strong>der</strong>: Denon, Marantz, Onkyo, Spotify, Sony, Stock.xchng<br />
68 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Denon AVR-3313<br />
Denon AVR-3313<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
Preis<br />
1 299 Euro<br />
Maße<br />
43,4 × 16,7 × 37,9 cm<br />
Gewicht<br />
12 kg<br />
Farben<br />
Schwarz, Silber<br />
Vorverstärkerausgänge<br />
8 (Chinch)<br />
Lautsprecheranschlüsse 11<br />
Endstufen 7<br />
Impedanzumschaltung<br />
nein<br />
Einmessautomatik<br />
Audyssey MultEQ-XT<br />
HD-Audio-Deco<strong>der</strong><br />
ja (Dolby True HD/Digital Plus, DTS-HD MA/HR)<br />
Klangregelung<br />
9-Band-Equalizer<br />
Deco<strong>der</strong>-Höhenkanäle<br />
ja (Audyssey DSX, Dolby Pro Logic IIz)<br />
Dynamikkomprimierung<br />
ja (Audyssey Dynamic Volume)<br />
THX-Zertifikat<br />
nein<br />
Multiroom<br />
3 Zonen<br />
HDMI-Ausgänge 3<br />
HDMI-Wandlung<br />
ja<br />
HDMI-Skalierung<br />
ja<br />
HDMI 1.4<br />
ja<br />
3D<br />
ja<br />
4K<br />
ja<br />
A/V-Synchronisierung<br />
ja (bis zu 300 ms)<br />
Bildmenü als Overlay<br />
ja<br />
DLNA/Airplay<br />
ja (Version 1.5)/ja<br />
Wi-Fi<br />
nein<br />
Internetradio/-dienste<br />
ja/last.fm, Spotify<br />
Streaming-Formate WAV, WMA, MP3, FLAC, AAC, JPEG (nur SD-Qualität)<br />
iPod/USB<br />
nein/ja<br />
Denons aktuelle Mittelklasse punktet vor allem beim Klang und die räumliche<br />
Darstellung gelingt ungemein beeindruckend. Dabei werden natürlich alle wichtigen<br />
Audioformate erkannt, inklusive <strong>der</strong> verlustfrei komprimierten Tonspuren<br />
<strong>der</strong> Blu-ray Disc. Dank des großen Displays und genügend Tasten können Sie<br />
alle wichtigen Einstellungen auch direkt am Gerät vornehmen. Alternativ sind<br />
Eingaben zudem über die Denon Remote App ausführbar, welche kostenlos für<br />
Android- und Apple-Geräte im jeweiligen App-Store zum Download bereit steht.<br />
Das Menü des AVR-3313 gibt sich indes sehr übersichtlich und die Bedienung<br />
gelingt in allen Situationen vorbildlich - vor allem <strong>der</strong> Einmessvorgang wird<br />
aussagekräftig begleitet. Im Netzwerk gibt sich <strong>der</strong> AV-Receiver weltoffen und<br />
streamt nahezu alle relevanten Audioformate. Dabei können Sie auch Fotos über<br />
das Netzwerk darstellen. Dies gelingt aber lei<strong>der</strong> nicht hochauflösend. Der AVR-<br />
3313 nimmt über das Internet auch Kontakt zu verschiedenen Musikdiensten<br />
auf. Wenn <strong>der</strong> Receiver Videoquellen im Stand-by-Modus an den Fernseher<br />
weiterleitet, steigt die Leistungsaufnahme übrigens auf rund 4 Watt.<br />
Vorteile<br />
· Einmessergebnis mit geringen<br />
Abweichungen<br />
· Airplay-Unterstützung<br />
· Gapless-Playback<br />
· Front-USB und -HDMI<br />
· zwei Subwoofer-Ausgänge<br />
· sehr guter De-Interlacer<br />
· effektive Bildnachbearbeitung<br />
· 4K-Videoausgabe<br />
· HDMI-Quellen werden im Standby-Modus<br />
weitergeleitet<br />
Nachteile<br />
· Qualität <strong>der</strong> Lautsprecheranschlüsse<br />
· unterste Impedanz 6 Ohm<br />
· Bedienelemente könnten massiver<br />
sein<br />
· Videoskalierung nicht optimal<br />
· Stand-by-Videoweiterleitung ohne<br />
Nachbearbeitung<br />
Ausstattung/Verarbeitung 19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit 18/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität 48/60<br />
Die Endstufenleistung wurde an einer Last von 8 Ohm mit einem Sinussignal<br />
von 1 kHz bis zur Erreichung von 1 % THD gleichzeitig ermittelt<br />
Das Übersprechen <strong>der</strong> Kanäle ineinan<strong>der</strong> ist für einen AV-Receiver<br />
dieser Preisklasse sehr gering<br />
Marantz SR6007<br />
Marantz SR6007<br />
Gut<br />
84 % (1,8)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
Preis<br />
999 Euro<br />
Maße<br />
44 × 16,1 × 38,9 cm<br />
Gewicht<br />
11,4 kg<br />
Farben<br />
Schwarz, Silber<br />
Vorverstärkerausgänge<br />
7 (Chinch)<br />
Lautsprecheranschlüsse 9<br />
Endstufen 7<br />
Impedanzumschaltung<br />
nein<br />
Einmessautomatik<br />
Audyssey MultEQ-XT<br />
HD-Audio-Deco<strong>der</strong><br />
ja (Dolby True HD/Digital Plus, DTS-HD MA/HR)<br />
Klangregelung<br />
9-Band-EQ<br />
Deco<strong>der</strong>-Höhenkanäle<br />
ja (Audyssey DSX, Dolby Pro Logic IIz)<br />
Dynamikkomprimierung<br />
ja (Audyssey Dynamic Volume)<br />
THX-Zertifikat<br />
nein<br />
Multiroom<br />
2 Zonen<br />
HDMI-Ausgänge 2<br />
HDMI-Wandlung<br />
ja<br />
HDMI-Skalierung<br />
ja<br />
HDMI 1.4<br />
ja<br />
3D<br />
ja<br />
4K<br />
ja<br />
A/V-Synchronisierung<br />
ja (bis zu 200 ms)<br />
Bildmenü als Overlay<br />
ja<br />
DLNA/Airplay<br />
ja (Version 1.5)/ja<br />
Wi-Fi<br />
nein<br />
Internetradio/-dienste<br />
ja/last.fm, Spotify, Flickr<br />
Streaming-Formate<br />
WAV, WMA, MP3, FLAC, AAC<br />
iPod/USB<br />
nein/ja<br />
Klanglich präsentiert sich <strong>der</strong> SR6007 solide und das Übersprechen <strong>der</strong> einzelnen<br />
Kanäle fällt für die Preisklasse äußerst zufriendenstellend aus. Aufgrund des<br />
kleinen Displays und nur wenigen Tasten auf <strong>der</strong> Front, lässt sich <strong>der</strong> AV-Receiver<br />
nur bedingt direkt am Gerät bedienen. Mittels <strong>der</strong> Fernbedienung gelangen Sie<br />
dank <strong>der</strong> übersichtlichen Menüstruktur hin<strong>gegen</strong> schnell zum Ziel. Natürlich<br />
bietet auch Marantz eine kostenlose App für Android- und Apple-Smartphones<br />
und -Tablets an. Ist <strong>der</strong> SR6007 in Ihr Netzwerk eingebunden, gelingt <strong>der</strong><br />
Musikabruf von Dateien auf Ihrem Computer o<strong>der</strong> <strong>der</strong> Netzwerkfestplatte direkt<br />
im Stream und auch die Musikdienste last.fm und Spotify sind abrufbar. Marantz<br />
erlaubt darüber hinaus den Zugriff auf den Bil<strong>der</strong>dienst Flickr und Sie können<br />
Ihre Fotosammlung so unmittelbar auf dem an den AV-Receiver angeschlossenen<br />
Flachbildfernseher o<strong>der</strong> Projektor darstellen. Aktivieren Sie im Menü die Option,<br />
dass angeschlossene Zuspieler die Videosignale auch im ausgeschalteten Zustand<br />
des AV-Receivers weiterleiten sollen, steigt die Stand-by-Leistungsaufnahme auf<br />
etwas über 6 Watt.<br />
Vorteile<br />
· Einmessergebnis mit geringen<br />
Abweichungen<br />
· Airplay-Unterstützung<br />
· Front-USB und -HDMI<br />
· zwei Subwoofer-Ausgänge<br />
· sehr gutes De-Interlacing<br />
· effektive Bildnachbearbeitung<br />
· 4K-Videoausgabe<br />
· HDMI-Quellen werden im Standby-Modus<br />
weitergeleitet<br />
Nachteile<br />
· unterste Impedanz 6 Ohm<br />
· Bedienelemente könnten massiver<br />
sein<br />
· Video-Skalierung nicht optimal<br />
· Stand-by-Videoweiterleitung ohne<br />
Nachbearbeitung<br />
Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />
Benutzerfreundlichkeit 19/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität 47/60<br />
Die Endstufenleistung wurde an einer Last von 8 Ohm mit einem Sinussignal<br />
von 1 kHz bis zur Erreichung von 1 % THD gleichzeitig ermittelt<br />
Auch bei dem Modell von Marantz ist das Übersprechen <strong>der</strong> Kanäle für<br />
diese Preisklasse sehr gering<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft<br />
Kaufberatung 69
Onkyo TX-NR818<br />
Onkyo TX-NR818<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
Preis<br />
1 200 Euro<br />
Maße<br />
58,7 × 19,9 × 43,6 cm<br />
Gewicht<br />
22 kg<br />
Farben<br />
Schwarz, Silber<br />
Vorverstärkerausgänge<br />
7 (Chinch)<br />
Lautsprecheranschlüsse 11<br />
Endstufen 7<br />
Impedanzumschaltung<br />
ja<br />
Einmessautomatik<br />
Audyssey MultEQ-XT32<br />
HD-Audio-Deco<strong>der</strong><br />
ja (Dolby True HD/Digital Plus, DTS-HD MA/HR)<br />
Klangregelung<br />
7-Band-Equlizer<br />
Deco<strong>der</strong>-Höhenkanäle<br />
ja (Audyssey DSX, Dolby Pro Logic IIz)<br />
Dynamikkomprimierung ja (Audyssey Dynamic Volume, Dolby Volume)<br />
THX-Zertifikat<br />
ja<br />
Multiroom<br />
3 Zonen<br />
HDMI-Ausgänge 2<br />
HDMI-Wandlung<br />
ja<br />
HDMI-Skalierung<br />
ja<br />
HMDI 1.4<br />
ja<br />
3D<br />
ja<br />
4K<br />
ja<br />
A/V-Synchronisierung<br />
ja (bis zu 800 ms)<br />
Bildmenü als Overlay<br />
ja<br />
DLNA/Airplay<br />
ja (Version 1.5)/nein<br />
Wi-Fi<br />
nein (optional per USB)<br />
Internetradio/-dienste ja/last.fm, Spotify, Aupeo! u. a.<br />
Streaming-Formate<br />
WAV, WMA, MP3, FLAC, AAC<br />
iPod/USB<br />
nein/ja<br />
Der Koloss von Onkyo spielt klanglich mächtig auf und imponiert mit einer<br />
ungemein räumlichen Darstellung. Das große Display am Gerät erleichtert die<br />
Bedienung und Einstellungen sind demnach auch ohne einen angeschlossenen<br />
Flachbildfernseher problemlos ausführbar. Ganz zeitgemäß lässt sich <strong>der</strong> AV-<br />
Receiver auch problemlos über den berührungsempfindlichen Bildschirm eines<br />
Tablets o<strong>der</strong> Smartphones steuern. Onkyos Remote App ist kostenlos für Androidund<br />
Apple-Geräte erhältlich. Neben dem Streaming von etwa Flac-Dateien gelingt<br />
auch <strong>der</strong> Abruf von Internetmusikdiensten, zum Beispiel Aupeo!, und <strong>der</strong> Zugriff<br />
auf unzählige Internetradiosen<strong>der</strong> lässt nie Langeweile aufkommen. Novum: Als<br />
einziger AV-Receiver im Testfeld gelingt <strong>der</strong> Zugriff auf Ihr Heimnetzwerk mit dem<br />
separat erhältlichen USB-WLAN-Adapter auch kabellos. Im Videobereich leistet<br />
Onkyos TX-NR818 Erstaunliches und DVDs erstrahlen im neuen Glanz. Dabei gelingt<br />
neben <strong>der</strong> Skalierung auf die Full-HD-Auflösung auch die Vollbildwandlung<br />
auf Referenzniveau und Bildrauschen wir effektiv ausgeglichen. Die Bildweiterleitung<br />
im Stand-by-Modus for<strong>der</strong>t indes rund 6 Watt ein.<br />
Vorteile<br />
· Einmessergebnis mit geringen<br />
Abweichungen<br />
· Onlinemusikdienste<br />
· Gapless-Playback<br />
· Front-USB und -HDMI<br />
· per App steuerbar<br />
· zwei Subwoofer-Ausgänge<br />
· 4K-Videoausgabe<br />
· HDMI-Quellen werden im Standby-Modus<br />
weitergeleitet<br />
Nachteile<br />
· Qualität <strong>der</strong> Lautsprecheranschlüsse<br />
· unterste Impedanz 6 Ohm<br />
· Bedienelemente könnten massiver<br />
sein<br />
· Stand-by-Videoweiterleitung ohne<br />
Nachbearbeitung<br />
Ausstattung/Verarbeitung 18/20<br />
Benutzerfreundlichkeit 19/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität 48/60<br />
Die Endstufenleistung wurde an einer Last von 8 Ohm mit einem Sinussignal<br />
von 1 kHz bis zur Erreichung von 1 % THD gleichzeitig ermittelt<br />
Das <strong>gegen</strong>seitige Übersprechen <strong>der</strong> Surround-Kanäle ist hier nur geringfügig<br />
größer als bei Denon und Marantz<br />
Sony STR-DA3700ES<br />
Sony STR-DA3700ES<br />
Gut<br />
79 % (2,1)<br />
AUSGABE 6.2012<br />
Preis<br />
1 199 Euro<br />
Maße<br />
43 × 16 × 38,8 cm<br />
Gewicht<br />
13,2 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Vorverstärkerausgänge<br />
7 (Chinch)<br />
Lautsprecheranschlüsse 9<br />
Endstufen 7<br />
Impedanzumschaltung<br />
ja<br />
Einmessautomatik<br />
Digital Cinema Auto Calibration (DCAC)<br />
HD-Audio-Deco<strong>der</strong><br />
ja (Dolby True HD/Digital Plus, DTS-HD MA/HR)<br />
Klangregelung<br />
2-Band-Equalizer<br />
Deco<strong>der</strong>-Höhenkanäle<br />
ja (Dolby Pro Logic IIz)<br />
Dynamikkomprimierung<br />
ja (Audyssey Dynamic Volume)<br />
THX-Zertifikat<br />
nein<br />
Multiroom<br />
2 Zonen<br />
HDMI-Ausgänge 1<br />
HDMI-Wandlung<br />
ja<br />
HDMI-Skalierung<br />
nein<br />
HDMI 1.4<br />
ja<br />
3D<br />
ja<br />
4K<br />
nein<br />
A/V-Synchronisierung<br />
ja (bis zu 200 ms)<br />
Bildmenü als Overlay<br />
nein<br />
DLNA/Airplay<br />
ja (Version 1.5)/nein<br />
Wi-Fi<br />
nein<br />
Internetradio/-dienste<br />
ja/Sony Entertainment Network<br />
Streaming-Formate<br />
WAV, WMA, MP3, FLAC, Ogg Vorbis, AAC<br />
iPod/USB<br />
nein/ja<br />
Sonys STR-DA3700ES punktet mit einem großen Display und einer ingesamt guten<br />
Bedienbarkeit. Dabei fällt vor allem das sehr ansehnliches Menüdesign positiv auf.<br />
Die Darstellungsweise for<strong>der</strong>t aber auch ihren Tribut ein und beim Aufruf einzelner<br />
Untermenüs können durchaus mehrere Sekunden vergehen. Dank <strong>der</strong> Fronttasten<br />
gelingt die Bedienung auch direkt am Gerät. Sonys AV-Receiver-Remote-App ist<br />
bisher lei<strong>der</strong> nur für Apple-Geräte verfügbar. Beim Netzwerkstreaming gibt sich<br />
Sonys AV-Receiver beson<strong>der</strong>s flexibel und versteht sich als einziger im Testfeld auch<br />
auf das Ogg-Vorbis-Format. Bei den Onlinefunktionen sticht vor allem das Sony<br />
Entertainment Network positiv hervor. Hier können Sie im Zuge eines Abonnements<br />
Musik und Filme kaufen und direkt als Stream starten. Die Filmwie<strong>der</strong>gabe gelingt<br />
dabei sogar in HD-Auflösung. Die Wertungsdiskrepanz im Vergleich zu den an<strong>der</strong>en<br />
AV-Receivern ist <strong>der</strong> Videosektion zuzuschreiben. Denn zum einen werden nur<br />
analog angeschlossene Quellen aufgewertet und dabei können Skalierung und De-<br />
Interling nicht überzeugen, HDMI-Zuspielungen werden indes 1:1 durchgeschliffen.<br />
Im Stand-by-Modus for<strong>der</strong>t dies dann rund 5 Watt ein.<br />
Vorteile<br />
· akzeptables Einmessergebnis<br />
· Front-USB<br />
· per App steuerbar<br />
· zwei Subwoofer-Ausgänge<br />
· Sony Entertainment Network<br />
· Online-Videostreaming (VoD)<br />
· HDMI-Quellen werden im Standby-Modus<br />
weitergeleitet<br />
· fungiert als Ethernet-Hub für vier<br />
Geräte<br />
Nachteile<br />
· nur ein HDMI-Ausgang<br />
· nur analoge Videoquellen werden<br />
aufgearbeitet<br />
· Skalierung und De-Interlacing nur<br />
befriedigend<br />
· keine Bildnachbearbeitung möglich<br />
· keine 4K-Bildausgabe<br />
· Stand-by-Videoweiterleitung ohne<br />
Nachbearbeitung<br />
Ausstattung/Verarbeitung 17/20<br />
Benutzerfreundlichkeit 18/20<br />
Wie<strong>der</strong>gabequalität 44/60<br />
Die Endstufenleistung wurde an einer Last von 8 Ohm mit einem Sinussignal<br />
von 1 kHz bis zur Erreichung von 1 % THD gleichzeitig ermittelt<br />
Der Sony weist ebenfalls nur ein geringfügig größeres Übersprechen <strong>der</strong><br />
Surround-Kanäle <strong>gegen</strong>über den Mitbewerbern auf<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Onkyo, Sony<br />
70 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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Das leisten aktuelle AV-Receiver<br />
1 Internetradio und weitere Onlinedienste<br />
Alle in dieser Ausgabe getesteten AV-Receiver<br />
verfügen über eine Netzwerkschnittstelle<br />
und nehmen Kontakt zum Internet auf.<br />
Demnach haben Sie unmittelbaren Zugriff<br />
auf unzählige Internetradiosen<strong>der</strong> und die<br />
Wie<strong>der</strong>gabe findet auf Knopfdruck als<br />
Stream statt. Zudem bieten einige Geräte den<br />
Zugriff auf internetbasierte Musikangebote<br />
an und etwa Abonnenten des Streamingdienstes<br />
Spotify haben vollen Zugriff auf ihre<br />
Musikbibliothek. Letztlich ist auch <strong>der</strong><br />
last.fm-Service mit immer mehr Geräten<br />
abrufbar. Im Netzwerk geben sich die<br />
AV-Receiver abermals flexibel und es ist<br />
möglich, Musik von Netzwerkfestplatten<br />
o<strong>der</strong> dem Computer direkt als Stream<br />
wie<strong>der</strong>zugeben. An dieser Stelle werden viele<br />
Formate unterstützt und neben dem<br />
verlustbehafteten MP3-Codec wird auch <strong>der</strong><br />
audiophile Flac-Standard abgespielt.<br />
2 Steuerung via App<br />
Verfügen Sie über ein Smartphone o<strong>der</strong><br />
Tablet mit Android- o<strong>der</strong> Apple-Betriebssystem,<br />
können Sie den AV-Receiver mit <strong>der</strong><br />
kostenlosen App des jeweiligen Herstellers<br />
steuern. Dabei haben Sie in <strong>der</strong> Regel vollen<br />
Zugriff auf alle Funktionen des Heimkinoverstärkers<br />
und können selbstverständlich<br />
auch Musik abspielen. So rufen Sie Titel<br />
etwa über Ihr Netzwerk ab und scrollen<br />
dank des berührungsempfindlichen<br />
Bildschirms bequem durch die Musiksammlung.<br />
Haben Sie mehrere Zonen eingerichtet,<br />
ist es zudem möglich, die Lautstärke<br />
bequem zonenweise anzupassen.<br />
3 Musik kabellos übertragen<br />
4 iPhone-Steuerung über AVR<br />
Dank Apples Airplay-Protokoll ist es möglich,<br />
Musik mit nur wenigen Klicks direkt und ohne<br />
Kabel an den AV-Receiver zu schicken und den<br />
Ton über die angeschlossenen Lautsprecher<br />
auszugeben. Dafür müssen sich iPhone o<strong>der</strong><br />
iPad lediglich im gleichen Netzwerk wie <strong>der</strong><br />
Heimkinoverstärker befinden. Postwendend<br />
reicht ein Druck auf die Airplay-Taste und die<br />
kompatiblen Wie<strong>der</strong>gabegeräte werden<br />
aufgelistet; das Symbol zum Anklicken findet<br />
sich in <strong>der</strong> Regel neben den Abspieltasten und<br />
dem Lautstärkebalken. Neben iTunes zur<br />
Musikwie<strong>der</strong>gabe kann Airplay auch mit<br />
vielen Anwendungen von Drittherstellern,<br />
wie etwa dem Streamingdienst Spotify,<br />
genutzt werden. In <strong>der</strong> Praxis ist es zudem<br />
möglich, den Ton eines Videos über den<br />
AV-Receiver wie<strong>der</strong>zugeben. Airplay sorgt<br />
indes dafür, dass Ton und Bild synchron<br />
laufen.<br />
Onkyo unterstützt als <strong>der</strong>zeit einziger<br />
Hersteller an seinen USB-Eingängen den<br />
Mobile-High-Definition-Link-Standard<br />
(MHL) und demnach ist es möglich,<br />
Videoinhalte eines angeschlossenen<br />
iPhones o<strong>der</strong> Android-Smartphones auf<br />
dem großen Bildschirm des Flachbildfernsehers<br />
darzustellen. Dabei wird auch die<br />
Bedienoberfläche 1 : 1 auf dem großen<br />
TV-Bildschirm abgebildet. Das funktioniert<br />
maximal mit einer Auflösung von<br />
1 920 × 1 080 Bildpunkten. Praktisch: Dank<br />
<strong>der</strong> Schnittstelle haben Sie auch über die<br />
Fernbedienung des AV-Receivers Zugriff<br />
auf die auf dem Mobilgerät gespeicherte<br />
Musik und können zudem viele Funktionen<br />
fernsteuern.<br />
Bil<strong>der</strong>: Apple, Auerbach Verlag, Denon, Marantz, Onkyo, Philips, Stock.xchng<br />
72 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
5 HDMI-Schaltzentrale inklusive Bildverbesserer<br />
Die AV-Receiver <strong>der</strong> Mittelklasse in unserem<br />
Testfeld sorgen nicht nur für ein beeindruckendes<br />
Surround-Erlebnis in den eigenen<br />
vier Wänden, son<strong>der</strong>n dienen auch als<br />
Schaltzentrale für mehrere HDMI-Zuspieler<br />
wie etwa Sonys Playstation 3. Neben <strong>der</strong><br />
Weitergabe von HD-Bil<strong>der</strong>n an den<br />
angeschlossenen Flachbildfernseher,<br />
können Signale über einen zweiten<br />
HDMI-Ausgang parallel auch an einen<br />
Projektor weitergeleitet werden (Ausnahme<br />
Sony STR-DA3700ES). Quellen in<br />
Standardauflösung erfahren zudem eine<br />
Aufwertung und die Bildausgabe findet in<br />
Full HD statt. Die Güte <strong>der</strong> Signalaufwertung<br />
bewegt sich etwa bei Onkyo auf<br />
absolutem Referenzniveau und DVDs<br />
erscheinen in gänzlich neuem Glanz. Dazu<br />
trägt auch die effektive Rauschunterdrückung<br />
ihren Teil bei und dank <strong>der</strong> Kantennachschärfung<br />
erstrahlen selbst Full-HD-<br />
Bil<strong>der</strong> noch detailreicher. Letztlich ist es<br />
auch möglich, die Bildparameter Ihren<br />
Wünschen entsprechend in puncto Helligkeit<br />
o<strong>der</strong> Kontrast anzupassen. Auch hier<br />
glänzt Onkyo abermals und Sie können<br />
sogar die Gammadarstellung und Farbtemperatur<br />
beeinflussen.<br />
6 Bil<strong>der</strong> mit 4K-Auflösung erleben<br />
Drei <strong>der</strong> vier Kandidaten im Testfeld<br />
verstehen sich auf die 4K-Umwandlung und<br />
leiten Bil<strong>der</strong> mit 3 840 × 2 160 Pixeln an den<br />
Bildschirm weiter. Das sind viermal mehr<br />
Bildpunkte als bei <strong>der</strong> Full-HD-Auflösung.<br />
Damit Sie von den ultrahochauflösenden<br />
Bil<strong>der</strong>n profitieren, benötigen Sie natürlich<br />
einen entsprechenden 4K-Fernseher. Das<br />
erste passende Gerät von LG sollte bereits<br />
im Handel sein, weitere folgen in den<br />
nächsten Monaten von Sony und Toshiba.<br />
Preislich schlägt die neue Fernsehergeneration<br />
aber kräftig zu und Sie sollten rund<br />
20 000 Euro für die Anschaffung einplanen.<br />
7 Perfekter Klang in allen Räumen<br />
Jedes Wohnzimmer ist individuell aufgebaut,<br />
was unter keinen Umständen unterschätzt<br />
werden sollte, denn das Klangerlebnis wird<br />
maßgeblich von <strong>der</strong> Räumlichkeit geprägt.<br />
Um etwaige Defizite auszugleichen, verfügen<br />
AV-Receiver über eine automatische Einmessung,<br />
die mittels eines angeschlossenen<br />
Mikrofons und diversen Testtönen die<br />
akustischen Eigenschaften des Raumes<br />
vermisst. Dabei wird das Mikrofon auf<br />
verschiedenen Sitzpositionen platziert. Nach<br />
<strong>der</strong> Analyse greifen dann verschiedene Filter<br />
ein, um etwa Unzulänglichkeiten im Frequenzgang<br />
auszugleichen. In Zuge dessen<br />
wird auch die Lautstärke <strong>der</strong> einzelnen<br />
Lautsprecher angepasst, damit ein homogenes<br />
Surround-Erlebnis gegeben ist. Im<br />
Testfeld setzen drei Hersteller auf die<br />
Einmessung durch die Audyssey-Technologie,<br />
wenngleich Onkyo mit MultEQ XT32 auf den<br />
komplexesten Ansatz <strong>der</strong> Routine setzt. Bei<br />
Sonys AV-Receiver kommt hin<strong>gegen</strong> die<br />
Eigenentwicklung Digital Cinema Auto<br />
Calibration (DCAC) zum Einsatz.<br />
8 Aus 5.1- wird 11.1-Sound<br />
Echter Rundumklang ist nur mit vielen rund<br />
um die Hörposition positionierten Lautsprechern<br />
möglich. In einem <strong>der</strong>artigen Aufbau<br />
kommen <strong>der</strong>zeit im Heimkino maximal bis<br />
zu elf Lautsprecher zum Einsatz. Mehrkanalaudioreceiver<br />
erweitern das handelsübliche<br />
5.1-Klangfeld mit weiteren Front- und<br />
Surroundkanälen. Dabei wird das Klangfeld<br />
in <strong>der</strong> Höhe und Breite ausgedehnt und<br />
Technologien wie etwa Audyssey DSX<br />
sorgen für die Ansteuerung <strong>der</strong> weiteren<br />
Lautsprecher. Auf <strong>der</strong> Blu-ray Disc liegen<br />
Filme in <strong>der</strong> Regel nur mit 5.1- o<strong>der</strong> maximal<br />
7.1-Sound vor.<br />
Kaufberatung 73
D600<br />
Hersteller<br />
Nikon<br />
Preis<br />
2149 E uro<br />
Maße ( B/H/T) 14,1 × 11,3 × 8,2 cm<br />
Gewicht ( Gehäuse) 760 g<br />
Auflösung<br />
24 Millionen Pixel<br />
Bildsensor<br />
CMOS, 35,9 × 24 mm<br />
Bildgröße<br />
6016 × 4016 Pixel<br />
Dateiformat Foto NEF (RAW), JPEG<br />
Wechselobjektiv F-Bajonettsystem<br />
Speicherslots 2 × SD-Karte<br />
Optischer Sucher 100 % Bildfeldabdeckung,<br />
0,7-fache Vergrößerung<br />
Auslösezeit<br />
1/4 000 – 30 s<br />
Serienaufnahme 5,5 Bil<strong>der</strong>/Sekunde<br />
ISO-Empfindlichkeit ISO 50 – 25 600<br />
Fokuspunkte 39 (9 Kreuzsensoren)<br />
AF-Arbeitsbereich Lichtwert (EV) –1 bis +19<br />
Akkukapazität ca. 900 Aufnahmen<br />
Blitz intern<br />
ja<br />
Videoaufnahme 1920 × 1080p30, 25, 24<br />
1280 × 720p60, 50, 30, 25<br />
Dateiformat Film MOV (H.264)<br />
Mikrofon intern ja, Mono<br />
Monitor (Auflösung) 3,2-Zoll-<strong>LCD</strong> (300000 Pixel)<br />
HDMI-Ausgabe ja<br />
Drahtlosübertragung optionaler Adapter WU-1b<br />
GPS-Datenerkennung optionaler GPS-Adapter<br />
Mikrofonanschluss ja<br />
Kopfhöreranschluss ja<br />
Königin <strong>der</strong> Nacht<br />
Die Rivalität zwischen Nikon und Canon<br />
könnte in diesem Jahr eine neue Qualität<br />
erreichen, denn mit <strong>der</strong> brandneuen<br />
D600 setzt Nikon Maßstäbe im Bereich <strong>der</strong><br />
Preis-Leistung und das nicht nur für Fans <strong>der</strong><br />
Marke, son<strong>der</strong>n auch für Neueinsteiger.<br />
Eine möglichst hohe Anzahl an Bildpunkten ist<br />
für professionelle Fotografen weit weniger von<br />
Bedeutung, als ein rauscharmes Bild mit perfekter<br />
Durchzeichnung und hoher Dynamik. Im Preissegment<br />
bis 2 000 Euro gab es bislang vorrangig Kompromisslösungen<br />
am Markt, denn die Hersteller<br />
setzen vorwiegend auf Pixelmasse. Mit <strong>der</strong> D600<br />
schlägt Nikon das Tor zur professionellen Bildqualität<br />
da<strong>gegen</strong> weit auf, denn trotz <strong>der</strong> immensen<br />
Auflösung von 24 Megapixeln (6 016 × 4 016<br />
Bildpunkte) ermöglicht <strong>der</strong> eingesetzte Vollformatchip<br />
rauscharme Bil<strong>der</strong> und macht zudem Schluss<br />
mit künstlichen Brennweitenverlängerungen. Für<br />
eine Kamera mit Vollformatsensor ist Nikons D600<br />
erstaunlich kompakt und leicht, nur knapp 760 g<br />
bringt das Gehäuse auf die Waage, mit Akku und<br />
Speicherkarten wiegt die Kamera rund 850 g. Für<br />
eine hohe Robustheit sowie Staubschutz setzt<br />
Nikon im Bereich <strong>der</strong> Eingabefel<strong>der</strong> (oben und<br />
hinten) auf eine Abdeckung mit einer Magnesiumlegierung.<br />
Neben einem Mikrofonanschluss bietet<br />
die D600 einen HDMI-Ausgang, über den Sie das<br />
reine, unkomprimierte Bildsignal ausgeben können.<br />
Wollen Sie die Bildaufnahme über ein Smartphone<br />
o<strong>der</strong> Tablet auslösen o<strong>der</strong> Ihre Bil<strong>der</strong> drahtlos<br />
übertragen, erlaubt <strong>der</strong> Funkadapter WU-1b die<br />
Kommunikation zwischen den Geräten.<br />
Bildsensor: Weltklasse<br />
Damit <strong>der</strong> Kontrast- und Dynamikumfang <strong>der</strong><br />
Aufnahmen nicht hinter <strong>der</strong> Qualität des Bildchips<br />
zurücksteckt, arbeitet die D600 mit einer 16-Bit-<br />
Signalverarbeitung und 14-Bit-Analog-Digital-<br />
Wandlung, sodass die Rauscharmut des Sensors<br />
dem finalen Bild zugutekommt – ISO-Werte von<br />
3 200 bei guter Bildqualität sind so möglich.<br />
Aufseiten <strong>der</strong> Fokuserkennung setzt Nikon auf<br />
39 Messfel<strong>der</strong> (9 Kreuzsensoren) mit einer hohen<br />
Empfindlichkeit, lei<strong>der</strong> sind sämtliche Fokuspunkte<br />
stark mittig positioniert. Herzstück <strong>der</strong> Motiverkennung<br />
ist ein RGB-Messsensor, <strong>der</strong> Farben<br />
und Helligkeiten erfasst und in einer erweiterten<br />
Version bereits in Nikons D800 zum Einsatz kam.<br />
Davon profitiert neben <strong>der</strong> Belichtungssteuerung<br />
und dem Weißabgleich <strong>der</strong> Autofokus, denn <strong>der</strong><br />
Bil<strong>der</strong>: Nikon<br />
74 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Das Display <strong>der</strong> Nikon D600 ist ausreichend groß, aber unflexibel. Bil<strong>der</strong> links: Der 39-Punkt-Autofokus deckt<br />
vorrangig die Bildmitte ab (oben), gleich zwei SD-Karten sorgen für die parallele Aufzeichnung (unten)<br />
RGB-Sensor verbessert auch die Motivverfolgung.<br />
Gleichfalls minimiert <strong>der</strong> interne Mechanismus das<br />
Zurückfe<strong>der</strong>n des Klappspiegels, sodass Serienaufnahmen<br />
mit bis zu 5,5 Bil<strong>der</strong>n pro Sekunde<br />
(Vollformat) nicht zulasten <strong>der</strong> Autofokusgenauigkeit<br />
gehen. Einzig <strong>der</strong> Druckpunkt des Auslösers ist<br />
etwas gewöhnungsbedürftig und lässt das erhoffte<br />
Feedback vermissen. Um die hohe Datenmenge im<br />
Alltag flexibel zu bewältigen, finden Sie gleich zwei<br />
Speicherslots für SD-Karten.<br />
Mehr entdecken<br />
Für Naturfotografen beson<strong>der</strong>s reizvoll sind die<br />
Bildprogramme für Zeitrafferaufnahmen, sodass<br />
z. B. das Öffnen einer Blüte o<strong>der</strong> ein wan<strong>der</strong>n<strong>der</strong><br />
Sternenhimmel festgehalten und später als kurzes<br />
Video wie<strong>der</strong>gegeben werden können. Um alle<br />
Details in dunklen und hellen Bereichen im Bild<br />
festzuhalten, können Sie Aufnahmen im High-<br />
Dynamic-Range-Modus anfertigen, die Kamera<br />
nimmt hierbei zwei Aufnahmen in Unter- und<br />
Überbelichtung vor und kombiniert diese, um ein<br />
weites Helligkeitsspektrum ohne Detailverlust zu<br />
ermöglichen. Videoaufzeichnungen in Full-HD gestattet<br />
die Kamera in 30, 25 o<strong>der</strong> 24 Vollbil<strong>der</strong>n<br />
bei einer Laufzeit von knapp 30 Minuten, maximal<br />
60 Bil<strong>der</strong> pro Sekunde sind im Modus 720p<br />
möglich – da bietet mancher Konkurrent bereits<br />
deutlich mehr Freiheiten. Auch das verbaute<br />
Display darf als konservativ bezeichnet werden.<br />
Mit knapp 300 000 Bildpunkten, automatischer<br />
Helligkeitsanpassung und guten Blickwinkeleigenschaften<br />
reicht es für die erste Begutachtung <strong>der</strong><br />
Bil<strong>der</strong> allemal, mangels Klappmechanismus bleibt<br />
TROTZ DER IMMENSEN AUFLÖSUNG VON 24 MEGAPIXELN ERMÖGLICHT<br />
DER EINGESETZTE VOLLFORMATCHIP RAUSCHARME BILDER<br />
es aber fest auf <strong>der</strong> Rückseite verankert und ist<br />
we<strong>der</strong> schwenk- noch drehbar.<br />
Vorabfazit<br />
Nikons D600 ist keine Konkurrenz für die erst<br />
kürzlich erschienene D800, diese bietet neben dem<br />
erweiterten Autofokussystem auch den leistungsfähigeren<br />
RGB-Prozessor zur Bildanalyse. Allerdings<br />
liegen zwischen <strong>der</strong> D600 und D800 rund 700 Euro<br />
(Marktpreise) und solange Sie Ihre Fotos nicht in Plakatgröße<br />
drucken, werden die Unterschiede in <strong>der</strong><br />
Bildqualität nur marginal ausfallen. Nikon-Kameras<br />
sind für ihre Rauscharmut berühmt und die D600<br />
wird sich hier in die Riege <strong>der</strong> D700 und D800 einreihen<br />
– bis ISO 3 200 sehen die Aufnahmen auch<br />
unter geringen Restlichtbedingungen absolut überzeugend<br />
aus. Neben <strong>der</strong> Technik machen vor allem<br />
<strong>der</strong> Preis und die Verfügbarkeit den großen Reiz <strong>der</strong><br />
D600 aus, denn während die Kameras <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en<br />
Hersteller vorwiegend für das Weihnachtsgeschäft<br />
eine Rolle spielen, können Sie die D600 bereits im<br />
Fotofachhandel ausgiebig testen. Die Videofunktionen<br />
sind im Vergleich zu an<strong>der</strong>en Kameras zwar<br />
limitiert, wer aber nach einem günstigen Einstieg in<br />
die Welt <strong>der</strong> Vollformatfotografie sucht, kommt an<br />
<strong>der</strong> D600 kaum vorbei und wird mit einer sensationellen<br />
Bildqualität bei <strong>der</strong> Fotoaufnahme belohnt.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.nikon.de<br />
Bessere Bildqualität durch Vollformatchip<br />
FX-Format<br />
43 mm<br />
Diagonale<br />
Höhe: 24 mm<br />
Breite: 35,9 mm<br />
DX-Format<br />
28 mm<br />
Diagonale<br />
Höhe: 15,6 mm<br />
Breite: 23,7 mm<br />
Der Vergleich mit Nikons D7000 zeigt: Der Bildchip <strong>der</strong> D600 ist deutlich größer, weshalb mehr Licht auf den Sensor fallen kann und das Bildrauschen reduziert wird.<br />
Die mit herkömmlichen Digitalsensoren auftretende Brennweitenverlängerung entfällt ebenso, was allerdings entsprechende Vollformatobjektive voraussetzt<br />
Kaufberatung 75
SLT-A99<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Preis<br />
2799 Euro<br />
Maße<br />
14,7 × 11,1 × 7,8 cm<br />
Gewicht ( Gehäuse) 733 g<br />
Auflösung<br />
24 Millionen Pixel<br />
Bildsensor<br />
CMOS, 3 5,8 x 23,9mm<br />
Bildgröße<br />
6000 × 4000 Pixel<br />
Dateiformat Foto RAW, JPEG<br />
Wechselobjektiv A-Bajonettsystem<br />
Speicherslots 2 × SD-Karte ( alternativ<br />
1 × SD, 1 × Memory S tick)<br />
Elektronischer S ucher 1024 × 768 P ixel,<br />
100 % Bildfeldabdeckung,<br />
0,71-fache Vergrößerung<br />
Auslösezeit<br />
1/8 000 – 30 s<br />
Serienaufnahme 6 Bil<strong>der</strong>/Sekunde<br />
ISO-Empfindlichkeit ISO 50 – 25600<br />
Fokuspunkte 19 (11 Kreuzsensoren)<br />
+102 Hilfspunkte<br />
AF-Arbeitsbereich Lichtwert (EV) –1 bis +18<br />
Akkukapazität ca. 500 Aufnahmen<br />
Blitz intern<br />
nein<br />
Videoaufnahme 1920 × 1080p60, 50, 25, 24<br />
Dateiformat Film AVCHD V2 (Full-HD)<br />
Mikrofon intern ja, Stereo<br />
Monitor (Auflösung) 3-Zoll-<strong>LCD</strong> (300000 Pixel)<br />
HDMI-Ausgabe ja<br />
Drahtlosübertragung nein<br />
GPS-Datenerkennung ja<br />
Mikrofonanschluss ja<br />
Kopfhöreranschluss ja<br />
Der Videospezialist<br />
Dass sich Fotokameras auch bestens<br />
für professionelle Filmaufnahmen in<br />
Kinoqualität eignen, ist spätestens seit<br />
Canons 5D MKII bekannt, allein in Sachen<br />
Bedienung und Flexibilität haperte es bislang.<br />
Sony nimmt sich dieses Themas an und macht<br />
mit <strong>der</strong> neuen SLT-A99 (kurz α99) selbst Camcor<strong>der</strong>n<br />
ordentlich Konkurrenz.<br />
Sonys α99 kostet einen stolzen Aufpreis im<br />
Vergleich zur Nikon D600, dennoch wirken die<br />
Maße, <strong>der</strong> Vollformatbildchip und ein Großteil <strong>der</strong><br />
technischen Daten vertraut. Erst auf den zweiten<br />
Blick offenbaren sich die exklusiven Qualitäten <strong>der</strong><br />
α99 und die haben es wahrlich in sich. Statt auf<br />
das Spiegelreflexverfahren, setzt Sony auf einen<br />
halbdurchlässigen Spiegel, sodass die Auslösegeschwindigkeit<br />
und Autofokusgenauigkeit konkurrierende<br />
Spiegelreflexsysteme ausstechen sollen.<br />
Neben dem normalen Phasendetektionsmodul<br />
mit 19 Fokuspunkten setzt Sony auf weitere 102<br />
Messpunkte, die direkt in den Bildsensor integriert<br />
wurden. Das Bild wird <strong>der</strong>art präzise analysiert,<br />
dass selbst komplexe Bewegungen im Raum erfasst<br />
werden und Objekte während einer Serienaufnahme<br />
scharf bleiben. Dieses duale Autofokussystem<br />
setzt allerdings abgestimmte Objektive voraus,<br />
bislang sind folgende Modelle kompatibel: SAL-<br />
2470Z, SAL-2875, SAL-50F14, SAL-300F28G2,<br />
SAL-70400G und SAL-500F4G. Sie können sogar<br />
Schärfeebenen vorgeben, sodass die Kamera nicht<br />
ungewollt ein an<strong>der</strong>es Objekt im Vor<strong>der</strong>- o<strong>der</strong><br />
Hintergrund fokussiert. Der Bildstabilisator ist im<br />
Übrigen direkt in <strong>der</strong> Kamera integriert und nicht,<br />
wie bei vielen Spiegelreflexkameras üblich, im<br />
jeweiligen Objektiv.<br />
Ultrahochauflösend<br />
Der Vollformatsensor bietet mit 24 Megapixeln<br />
Auflösung ausreichend Spielraum für XXL-Posterdrucke,<br />
die interne Bildverarbeitung samt spezialisierten<br />
Prozessoren soll die Qualität weiter steigern<br />
und vor allem störendes Bildrauschen bei geringen<br />
Restlichtbedingungen mil<strong>der</strong>n. So gelangt das Licht<br />
bei Sonys α99 noch präziser auf den Sensor und<br />
die Lichtempfindlichkeit <strong>der</strong> einzelnen Bildpunkte<br />
wurde nochmals gesteigert. Erste Testaufnahmen<br />
mit <strong>der</strong> α99 zeigen eine überzeugende Bildqualität<br />
bis ISO-Wert 1 600. Beson<strong>der</strong>s für schwierige<br />
Aufnahmesituationen perfekt geeignet ist das<br />
schwenk- und drehbare Display, das mit knapp<br />
300 000 Bildpunkten und einer Bilddiagonale von<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Sony<br />
76 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Sony verzichtet bei <strong>der</strong> SLT-A99 auf das Spiegelreflexverfahren und wendet einen teildurchlässigen Spiegel an,<br />
<strong>der</strong> Autofokus ist dadurch immer aktiv. Bild links: Der optionale Batteriegriff bietet alle gängigen Tasten<br />
3 Zoll aufwartet. Anstelle eines RGB-Panels setzt<br />
Sony auf ein zusätzliches Weißsegment (RGBW),<br />
sodass die Lichtausbeute gesteigert wird und <strong>der</strong><br />
Monitor unter Lichteinfluss brillante Bil<strong>der</strong> zeigt.<br />
Hollywood-Qualität<br />
Für professionelle Filmemacher könnte sich Sonys<br />
α99 zum absoluten Geheimtipp entwickeln, denn<br />
neben den Vorteilen des Autofokussystems, das<br />
je<strong>der</strong>zeit aktiv ist und die Hervorgebung <strong>der</strong> Fokusebene<br />
erlaubt, bleibt auch bei den Bildformaten<br />
kein Wunsch unerfüllt. Die Full-HD-Aufzeichnung<br />
wird nicht nur bei geringer Kinobildzahl unterstützt,<br />
son<strong>der</strong>n Sie können auch 50 o<strong>der</strong> 60<br />
Vollbil<strong>der</strong> aufzeichnen. Gleich zwei SD-Karten<br />
o<strong>der</strong> wahlweise eine SD-Karte samt Memorystick<br />
dienen zur Aufzeichnung <strong>der</strong> Daten. Um störende<br />
Nebengeräusche während <strong>der</strong> Videoaufnahme<br />
zu vermeiden, finden Sie an <strong>der</strong> linken unteren<br />
DER VOLLFORMATSENSOR BIETET MIT 24 MEGAPIXELN AUFLÖSUNG<br />
AUSREICHEND SPIELRAUM FÜR XXL-POSTERDRUCKE<br />
Vor<strong>der</strong>seite ein Wahlrad, um Verän<strong>der</strong>ungen, wie<br />
z. B. die Aussteuerung des Audiopegels, lautlos vorzunehmen.<br />
Ein integriertes Mikrofon zeichnet den<br />
Ton in Stereo auf, alternativ können Sie natürlich<br />
auch externe Mikrofone anschließen. Über den<br />
Kopfhöreranschluss können Sie sich voll und ganz<br />
auf die Tonaufnahme konzentrieren und via HDMI-<br />
Ausgabe ist es sogar möglich, das Videosignal<br />
unbearbeitet über einen externen Rekor<strong>der</strong> aufzuzeichnen.<br />
Statt die Farbauflösung zu beschneiden<br />
und das Bildsignal ins Format 4:2:0 herunterzukonvertieren,<br />
liegt am HDMI-Ausgang ein<br />
4:2:2-Farbsignal an – die Full-HD-Bil<strong>der</strong> erscheinen<br />
so knackscharf und detailreich.<br />
Vorabfazit<br />
Sonys α99 richtete sich zuallererst an Videofilmer,<br />
die mannigfaltige Bild- und Autofokusmodi und<br />
eine hohe Flexibilität bei <strong>der</strong> Aufzeichnung erwarten.<br />
Zudem weist die Kamera einen integrierten<br />
Bildstabilisator auf, <strong>der</strong> gerade bei einer Freihandvideoaufzeichnung<br />
wertvolle Dienste leistet. Im<br />
Fotobereich trifft die α99 auf bärenstarke Konkurrenten<br />
wie Canons 5D MKIII und Nikons D800,<br />
die in Sachen Rauscharmut <strong>der</strong> Sony-Kamera nur<br />
wenig Chancen lassen. Auch die Konzentration auf<br />
19 Fokuspunkte, die größtenteils mittig angeordnet<br />
sind, sorgen bei <strong>der</strong> α99 für Stirnrunzeln, <strong>der</strong><br />
erweiterte Autofokusmodus mit zusätzlich 102<br />
Hilfspunkten ist hin<strong>gegen</strong> vom Objektiv und Ihren<br />
Bildeinstellungen abhängig. Wollen Sie den Autofokus<br />
im Videomodus nutzen, sind Sie wie<strong>der</strong>um<br />
auf festgelegte Blendenwerte angewiesen. Doch<br />
all diese Nachteile können das positive Gesamtfazit<br />
nicht wesentlich schmälern, denn mit den richtigen<br />
Objektiven spielt die α99 in Sachen Autofokusgenauigkeit<br />
in einer eigenen Liga. Die Voreinstellung<br />
des Fokusbereichs ist einfach wie genial und<br />
wer häufig Serienbil<strong>der</strong> anfertigt, wird die hohe<br />
Präzision schnell zu schätzen wissen.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.sony.de<br />
Sony SLT-A99 im Detail<br />
Der optische Sucher setzt auf ein <strong>OLED</strong>-Display. Bildverän<strong>der</strong>ungen<br />
können direkt beurteilt werden<br />
Das schwenk- und drehbare LC-Display bietet weiße<br />
Subpixel (RGBW) für eine brillantere Darstellung<br />
Erstmals setzt Sony auf einen standardisierten Blitzschuh<br />
– einen internen Blitz bietet die Kamera nicht<br />
Kaufberatung 77
EOS 6D<br />
Hersteller<br />
Canon<br />
Preis<br />
1999 E uro<br />
Maße ( B/H/T) 14,4 × 11 × 7,1 cm<br />
Gewicht ( Gehäuse) 680 g<br />
Auflösung<br />
20,4 Millionen Pixel<br />
Bildsensor<br />
CMOS, 3 5,8 × 23,9 mm<br />
Bildgröße<br />
5472 × 3648 P ixel<br />
Dateiformat Foto RAW, JPEG<br />
Wechselobjektiv EF-Bajonettsystem<br />
Speicherslots 1 × SD-Karte<br />
Optischer Sucher 97 % Bildfehlerabdeckung,<br />
0,71-fache Vergrößerung<br />
Auslösezeit<br />
1/4 000 – 30 s<br />
Serienaufnahme 4,5 Bil<strong>der</strong>/Sekunde<br />
ISO-Empfindlichkeit ISO 50 – 102400<br />
Fokuspunkte 11 (1 Kreuzsensor)<br />
AF-Arbeitsbereich Lichtwert (EV) –3 bis +18<br />
(Center-AF)<br />
Akkukapazität ca. 1 000 Aufnahmen<br />
Blitz intern<br />
nein<br />
Videoaufnahme 1 920 × 1 080p 30, 2 5, 2 4<br />
1280 × 720p 60, 5 0<br />
Dateiformat Film MOV<br />
Mikrofon intern ja, Mono<br />
Monitor (Auflösung) 3-Zoll-<strong>LCD</strong> (ca. 300000 Pixel)<br />
HDMI-Ausgabe ja<br />
Drahtlosübertragung ja<br />
GPS-Datenerkennung ja<br />
Mikrofonanschluss ja<br />
Kopfhöreranschluss nein<br />
GPS und Wi-Fi inklusive<br />
Vollformatsensor samt integriertem GPS<br />
und drahtloser Datenübertragung für<br />
weniger als 2000 Euro klingt zu schön,<br />
um wahr zu sein? Canon versucht mit <strong>der</strong><br />
jüngsten EOS 6D den Spagat zwischen Trendfeatures<br />
und Bildqualität.<br />
Wenn Canon eine Kamera vorstellt, kann man sich<br />
sicher sein, dass das Feedback <strong>der</strong> Fans nicht lange<br />
auf sich warten lässt. Mit <strong>der</strong> EOS 6D liefert Canon<br />
einen preislich äußerst attraktiven Einstieg in die<br />
Welt <strong>der</strong> Vollformatsensoren, denn im Inneren<br />
schlummert (im Gegensatz zur EOS 7D) kein APS-<br />
C-Sensor, son<strong>der</strong>n ein vollwertiger Kleinformatsensor<br />
mit rund 2,5-mal mehr Fläche. Dies bedeutet<br />
im Umkehrschluss, dass je<strong>der</strong> Bildpunkt mehr<br />
Licht aufnehmen kann, was sich positiv auf das<br />
Rauschverhalten auswirkt. Verglichen zur EOS 7D,<br />
die eine Auflösung von 18 Megapixeln aufweist,<br />
sind die knapp 20 Megapixel <strong>der</strong> EOS 6D deshalb<br />
umso höher einzuschätzen, denn die Fläche des<br />
Sensors wurde deutlich stärker gesteigert als die<br />
Pixelanzahl. Im Gegensatz zu konkurrierenden<br />
Spiegelreflexkameras, die ebenfalls auf einen<br />
Vollformatsensor setzen, bietet die EOS 6D für<br />
Fotodrucke einen sehr guten Kompromiss, denn<br />
noch mehr Pixel bedeuten eine höhere Dateigröße<br />
und Mehraufwand bei <strong>der</strong> Nachbearbeitung – die<br />
EOS 6D ist somit auch für ambitionierte Einsteiger<br />
zu empfehlen. Umso überraschen<strong>der</strong> ist in diesem<br />
Zusammenhang, dass Canon auf einen internen<br />
Blitz verzichtet (WLAN- und GPS-Module sitzen<br />
stattdessen im Kamerakopf) und Sie zwingend<br />
einen externen Aufsatz erwerben müssen.<br />
Bildqualität mit Potenzial<br />
Bislang war es nicht möglich, mit Canons EOS 6D<br />
umfangreiche Probeaufnahmen durchzuführen,<br />
sollte die Kamera aber annähernd die Rauscharmut<br />
<strong>der</strong> 5D MKIII erreichen, dürfen sich ambitionierte<br />
Einsteiger auf eine sensationelle Bildqualität selbst<br />
bei Aufnahmen unter geringem Umgebungslicht<br />
freuen – ISO-Werte von 1 600 bis 3 200 wären dann<br />
keine Illusion mehr, son<strong>der</strong>n gängige Praxis. Dennoch<br />
zeigen sich beim zweiten Blick auf die EOS<br />
6D nicht nur positive Aspekte, denn aufseiten <strong>der</strong><br />
Fotofunktionen muss die 2 000-Euro-Kamera etwas<br />
hinten anstehen: Gerade einmal 11 Fokuspunkte,<br />
bei denen nur <strong>der</strong> mittlere als Kreuzsensor ausgelegt<br />
ist, kümmern sich um den Fokus, zudem liegen<br />
die Fokuspunkte sehr mittig – dieser Eindruck wird<br />
durch die Größe des Vollformat-sensors zusätzlich<br />
Bil<strong>der</strong>: Canon<br />
78 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Das Display <strong>der</strong> EOS 6D fällt konservativ aus: Statt Touchscreen greifen Sie auf Cursortasten innerhalb <strong>der</strong><br />
Wählradscheibe zurück. Bild links: Das Zusatzdisplay in <strong>der</strong> Oberseite zeigt alle relevanten Einstellungen<br />
verstärkt. Positiv ist hin<strong>gegen</strong> die Empfindlichkeit<br />
des Center-Fokuspunktes, <strong>der</strong> selbst unter Mondlicht<br />
eine Scharfstellung ermöglichen soll.<br />
Foto vor Video<br />
Im Videobereich bleibt die EOS 6D hinter den<br />
Erwartungen zurück, denn die Kamera lässt nur<br />
maximal 30 Bil<strong>der</strong> in Full-HD zu, allenfalls die<br />
Verringerung auf 1 280 × 720p ermöglicht bis zu<br />
60 Bil<strong>der</strong> pro Sekunde. Das verbaute LC-Display<br />
bietet zwar eine gute Auflösung, ist allerdings<br />
starr und kann we<strong>der</strong> geneigt noch geschwenkt<br />
werden. Dafür setzt Canon bei <strong>der</strong> EOS 6D voll<br />
auf den Multimediatrend und integriert die<br />
GPS-Datenerkennung sowie die WLAN-Datenübertragung.<br />
Dadurch ist es ebenfalls möglich, die<br />
Kamera fernzusteuern. Falls Sie Videos direkt über<br />
die Kamera via HDMI am Fernseher wie<strong>der</strong>geben,<br />
werden Sie sich über die CEC-Steuerung freuen,<br />
die die Videokontrolle über die Fernbedienung des<br />
TVs ermöglicht. Die Bedienung <strong>der</strong> Kamera geht<br />
gerade bei Canon-Fans schnell in Fleisch und Blut<br />
über, einige Direktwahltasten fielen aber dem kompakten<br />
Gehäuse zum Opfer. Das obere Gehäuseteil<br />
erscheint nicht ganz so hochwertig wie bei <strong>der</strong> EOS<br />
7D und 5D, eine Magnesiumlegierung schützt die<br />
EOS 6D aber ebenfalls vor Staub und Feuchtigkeit,<br />
zudem ist die Kamera vergleichsweise leicht.<br />
Vorabfazit<br />
Auch wenn die finale Bildqualität und Rauscharmut<br />
in <strong>der</strong> Preisklasse Maßstäbe setzen können,<br />
SOLLTE DIE KAMERA DIE RAUSCHARMUT DER 5D MKIII ERREICHEN, DÜRFEN<br />
SICH EINSTEIGER AUF EINE SENSATIONELLE BILDQUALITÄT FREUEN<br />
fällt Canons EOS 6D ein wenig aus dem Rahmen.<br />
Statt eines intuitiven, schwenk- und drehbaren<br />
Touchscreen-Displays, wie es das Einsteigermodell<br />
EOS 650D bietet, liefert Canon hier nur bekannte<br />
Standardkost. Apropos Standardkost: Gehörten<br />
einblendbare Gitternetzlinien bei <strong>der</strong> EOS 7D<br />
und EOS 5D noch zum Standard, müssen Sie bei<br />
<strong>der</strong> 6D darauf verzichten und auf Vollmattscheiben<br />
ausweichen, die manuell im Kamerainneren<br />
fixiert werden müssen. Auch überraschen die<br />
abgespeckten Autofokuspunkte, <strong>der</strong> fehlende<br />
Kopfhöreranschluss sowie nur ein SD-Kartenslot.<br />
Mit <strong>der</strong> GPS-Datenerkennung und <strong>der</strong> drahtlosen<br />
Datenübertragung bietet die EOS 6D dem<strong>gegen</strong>über<br />
viel Mehrwert fürs Geld, gleichfalls lassen<br />
die Videofunktionen <strong>der</strong> Konkurrenz die EOS 6D<br />
ziemlich alt aussehen. Die HDR-Fotoaufnahme und<br />
<strong>der</strong> leise Auslösemodus sind Dreingaben, die bei<br />
<strong>der</strong> Konkurrenz ebenfalls zum Standard gehören.<br />
Somit sieht sich die EOS 6D weniger als Konkurrent<br />
zu Nikons D600, son<strong>der</strong>n als Ergänzung des Kameraportfolios<br />
von Canon: Wer bereits eine EOS 7D<br />
besitzt und für Portraitaufnahmen eine günstige<br />
Alternative zur EOS 5D MKIII sucht bzw. eine EOS<br />
5D MKII ersetzen möchte, sollte sich die EOS 6D<br />
genauer anschauen. Einziges Problem: Ein genaues<br />
Erscheinungsdatum steht bislang noch nicht fest.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.canon.de<br />
Grundlagen <strong>der</strong> Spiegelreflextechnik<br />
Damit Sie im Sucher ein Bild sehen, werden die Lichtwellen über einen Spiegel<br />
und ein Prisma umgelenkt. Ohne Prisma würde das Bild seitenverkehrt erscheinen<br />
Betätigen Sie den Auslöser, kippt <strong>der</strong> Spiegel aus dem Lichtweg (kein Bild im Sucher)<br />
und eine Lichtschleuse öffnet sich. Der Sensor liegt frei und wird belichtet<br />
Kaufberatung 79
DMC-GH3<br />
Aus allen Blickwinkeln<br />
Natürlich ist die DMC-GH3 zuallererst noch immer<br />
eine Fotokamera und Panasonic verspricht, beste-<br />
Hersteller<br />
Panasonic<br />
Preis<br />
1199 E uro<br />
Maße ( B/H/T) 13,9 × 9,3 × 8,2 cm<br />
Gewicht ( Gehäuse) 470 g<br />
Auflösung<br />
16 Millionen Pixel<br />
Bildsensor<br />
Live-MOS (17,3 × 13 mm)<br />
Bildgröße<br />
4608 × 3456 Pixel<br />
Dateiformat Foto RAW, JPEG<br />
Wechselobjektiv Micro-Four-Thirds-<br />
Bajonettsystem<br />
Speicherslots 1 × SD-Karte<br />
Elektronischer S ucher 873 × 500 P ixel,<br />
100 % B ildfeldabdeckung,<br />
1,34-fache Vergrößerung<br />
Auslösezeit<br />
1/4 000 – 60s<br />
Serienaufnahme 6 Bil<strong>der</strong>/Sekunde<br />
ISO-Empfindlichkeit ISO 125 – 25600<br />
Fokuspunkte 23<br />
AF-Arbeitsbereich Lichtwert (EV) 0 bis +18<br />
Akkukapazität ca. 500 Aufnahmen<br />
Blitz intern<br />
ja<br />
Videoaufnahme 1 920 × 1 080p60, 50, 25, 24<br />
Dateiformat Film AVCHD V2, MOV, MP4<br />
Mikrofon intern ja, Stereo<br />
Monitor (Auflösung) 3-Zoll-<strong>OLED</strong> (200000 Pixel)<br />
HDMI-Ausgabe ja<br />
Drahtlosübertragung ja<br />
GPS-Datenerkennung ja, via Smartphone<br />
Mikrofonanschluss ja<br />
Kopfhöreranschluss ja<br />
Kompakter Bildprofi<br />
Der Markt <strong>der</strong> professionellen Fotokameras<br />
wird maßgeblich durch Canon, Nikon<br />
und Sony geprägt, doch im Bereich <strong>der</strong><br />
kompakteren, spiegellosen Systemkameras,<br />
sorgt Panasonic seit einigen Jahren für Furore.<br />
Mit <strong>der</strong> DMC-GH3 will <strong>der</strong> Hersteller nun zum<br />
ganz großen Sprung nach oben ansetzen.<br />
Mit dem neuesten Spross <strong>der</strong> spiegellosen Systemkameras,<br />
<strong>der</strong> DMC-GH3, baut Panasonic den<br />
Bildqualitätsvorsprung im Vergleich zu digitalen<br />
Kompaktkameras weiter aus und will sogar<br />
Spiegelreflexkamera-Anhänger zum Umsteigen<br />
bewegen. Panasonic verspricht nochmalige Verbesserungen<br />
durch Optimierungen des Sensors,<br />
des Tiefpass-Filters und <strong>der</strong> Signalverarbeitung<br />
und erste Testaufnahmen zeugen von sichtbaren<br />
Auswirkungen aufseiten des Rauschverhaltens: Trotz<br />
des, im Vergleich zu Spiegelreflexkameras, deutlich<br />
kleineren Sensors, erscheinen Fotos mit ISO-Werten<br />
von 800 überzeugend, farbecht und detailliert.<br />
Aufseiten <strong>der</strong> Auflösung bleibt Panasonic glücklicherweise<br />
konservativ, denn 16 Megapixel reichen<br />
selbst für Fotodrucke im A3-Format aus. Für Fans<br />
<strong>der</strong> Vorgängergeneration dezent enttäuschend ist<br />
aber die Abkehr vom übergroßen Sensorformat <strong>der</strong><br />
GH1 und GH2, das eine bestmögliche Ausnutzung<br />
<strong>der</strong> Diagonale des Bildchips bei unterschiedlichen<br />
Bildformaten ermöglichte. Um professionellen Umsteigern<br />
ent<strong>gegen</strong>zukommen, integrierte Panasonic<br />
viele Ausstattungsboni, gerade im immer wichtigeren<br />
Videobereich. So zeichnet die Kamera Videos<br />
mit einer sagenhaften Datenrate von bis zu 72<br />
Megabit pro Sekunde auf. Doch damit nicht genug,<br />
können Sie wahlweise im Format AVCHD, MP4 o<strong>der</strong><br />
MOV aufzeichnen und die Bildfrequenz von 24 o<strong>der</strong><br />
25 Bil<strong>der</strong>n auf 50 o<strong>der</strong> 60 Vollbil<strong>der</strong> erhöhen, was<br />
gerade bei Aufnahmen ohne Stativ hilfreich ist. Neben<br />
einem Mikrofoneingang können Sie auch einen<br />
Kopfhörer anschließen und via externes Display mit<br />
HDMI-Anschluss den Videodreh überwachen o<strong>der</strong><br />
die Quelldaten aufzeichnen – diese stehen aber<br />
lediglich in <strong>der</strong> reduzierten Farbauflösung 4 : 2 : 0<br />
zur Verfügung. Über das eingebaute Wi-Fi-Modul<br />
gelangen Ihre Bilddaten drahtlos zum Smartphone<br />
o<strong>der</strong> Tablet (auch im RAW-Format), alternativ steuern<br />
Sie die Kamera aus <strong>der</strong> Ferne und übertragen<br />
GPS-Standortdaten.<br />
Bil<strong>der</strong>: Panasonic<br />
80 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Das klappbare Display ermöglicht die Bildaufnahme aus allen Winkeln. Bil<strong>der</strong> links: Sucher und Display setzen auf<br />
die kontraststarke <strong>OLED</strong>-Technologie (oben). Eine Magnesiumlegierung schützt die Kamera vor Staub (unten)<br />
hende Schwächen im Bereich des Autofokus auszumerzen:<br />
Zwar konnten bereits mit dem Vorgängermodell<br />
schnelle Objekte bequem scharfgestellt<br />
werden, doch beim finalen Auslösen konnten diese<br />
leicht aus dem Fokusbereich rutschen. Dank noch<br />
schnellerer Ausleseraten des Sensors will Panasonic<br />
selbst Spiegelreflexkameras im vergleichbaren Preisbereich<br />
überflügeln. Erhalten bleibt die bequeme<br />
Touchkontrolle: Tippen Sie einfach auf das gewünschte<br />
Detail auf dem <strong>OLED</strong>-Display und die Kamera<br />
fokussiert exakt diesen Punkt an, dies erlaubt<br />
im Film- und Fotomodus ein schnelles Wechseln <strong>der</strong><br />
Fokusebene. Durch den schwenk- und drehbaren<br />
Monitor gelingt die Bildanpassung aus allen möglichen<br />
und unmöglichen Aufnahmewinkeln. Bislang<br />
vermissen wir lediglich eine Fokushilfe, diese könnte<br />
aber per Software-Update nachgereicht werden.<br />
Panasonic spendiert <strong>der</strong> DMC-GH3 neben dem<br />
<strong>OLED</strong>-Display einen Sucher mit integriertem <strong>OLED</strong>-<br />
Monitor, <strong>der</strong> elektronische Sucher ist mit einer<br />
Auflösung von 873 × 500 Bildpunkten ausgestattet.<br />
Panasonic setzt auf die zweifache Anzahl blauer<br />
Subpixel (RGB+B), um <strong>der</strong> unterschiedlichen<br />
Alterungsgeschwindigkeit <strong>der</strong> <strong>OLED</strong>-Pixel ent<strong>gegen</strong>zuwirken.<br />
Um <strong>gegen</strong> Witterungsbedingungen<br />
PANASONICS DMC-GH3 BIETET DERART FLEXIBLE VIDEOFUNKTIONEN,<br />
DASS SELBST DEUTLICH TEURERE KAMERAS DEN KÜRZEREN ZIEHEN<br />
gewappnet zu sein, spendierte Panasonic <strong>der</strong><br />
DMC-GH3 eine Magnesiumlegierung, sodass<br />
Staub und Feuchtigkeit <strong>der</strong> Kamera nichts anhaben<br />
können – Gleiches gilt für den externen Batteriegriff<br />
sowie die neuen Wechselobjektive. Die Bildstabilisierung<br />
erfolgt durch das Objektiv.<br />
Vorabfazit<br />
Panasonic merzt mit <strong>der</strong> DMC-GH3 nahezu alle<br />
Nachteile <strong>der</strong> Vorgängergeneration aus und<br />
bietet eine <strong>der</strong>art große Flexibilität im Bereich <strong>der</strong><br />
Videoaufzeichnung, dass selbst deutlich teuerere<br />
Fotokameras häufig den Kürzeren ziehen. Die<br />
bislang gezeigte Bildqualität aufseiten <strong>der</strong> Fotoaufnahme<br />
imponiert ebenso: Auf dem Papier bietet <strong>der</strong><br />
Bildsensor <strong>der</strong> DMC-G3 eine vierfach kleinere Fläche<br />
im Vergleich zu Kameras mit Vollformatsensor, doch<br />
das Rauschverhalten <strong>der</strong> ersten Probeaufnahmen<br />
kann sich bis ISO 800 sehen lassen. Einzig <strong>der</strong> Sucher<br />
bedarf einer großen Umgewöhnung, falls Sie ausschließlich<br />
optische Sucher gewohnt sind. Für Sportfotografen<br />
ist die DMC-GH3 deshalb voraussichtlich<br />
nur zweite Wahl, inwieweit Objektbewegungen im<br />
Raum präzise erfasst werden, müssen die finalen<br />
Tests zeigen. Davon abgesehen bietet Panasonic<br />
eine Kompaktkamera, die es mit deutlich größeren<br />
Modellen problemlos aufnehmen kann und einige<br />
Spiegelreflexnutzer zum Umsteigen bewegen wird.<br />
Auf <strong>der</strong> Photokina gehörte Panasonics DMC-GH3<br />
zu den Hoffnungsträgern <strong>der</strong> Messe und das völlig<br />
zu Recht: Verarbeitungsqualität, Fotoaufnahme und<br />
Videoaufzeichnung sind auf einem Topniveau und<br />
die Kamera zeigt in keinem Bereich Schwächen. Die<br />
DMC-GH3 ist deshalb ein echter Preistipp.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.panasonic.de<br />
Spiegellose Systemkamera<br />
Im Gegensatz zum komplexen Aufbau einer<br />
Spiegelreflexkamera erscheint Panasonics<br />
DMC-GH3 wie eine gewöhnliche Digitalkamera<br />
– das Licht fällt direkt, ohne Umwege auf<br />
den Sensor. Die konstruktiven Unterschiede<br />
bemerken Sie nicht erst im Betrieb (kein<br />
störendes Klackgeräusch), son<strong>der</strong>n bereits<br />
beim ersten Kontakt, denn die DMC-GH3<br />
wiegt nur 2/3 im Vergleich zu Spiegelreflexkameras<br />
aus dem Einstiegssegment. Dennoch<br />
müssen Sie nicht auf schnelle Serienbildaufnahmen<br />
verzichten und können auch die<br />
Objektive austauschen, was deutlich mehr<br />
Möglichkeiten als bei einer gewöhnlichen<br />
Digitalkamera eröffnet.<br />
Kaufberatung 81
<strong>HDTV</strong>-Fachhändler<br />
Sind Sie auf <strong>der</strong> Suche nach kompetenter Beratung, großer<br />
Auswahl und persönlicher Betreuung auch nach dem Kauf?<br />
Mit dem richtigen Fachhändler wird Ihr Einstieg in die <strong>HDTV</strong>und<br />
Heimkinowelt zum Kin<strong>der</strong>spiel!<br />
Ihr direkter Draht zu den TV-Herstellern<br />
Hersteller Hotline Support im Internet<br />
Bang & Olufsen Servicehotline nicht erreichbar, direkt an B&O-Fachhändler wenden www.bang-olufsen.com/contact-us<br />
Grundig 0180/5231880 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–18 Uhr www.grundig.de/kontakt<br />
LG 0180/3115411(9 ct/Min.), Mo – Fr 8–20 Uhr, Sa 10–16 Uhr www.lg.com/de/support<br />
Loewe 0180/1222563 (3,9 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr www.loewe.de/de/support<br />
Metz 0180/5638946 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–17.30 Uhr www.metz.de/de/fachhandel/kontakt<br />
Panasonic 0180/5015140 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 12–17 Uhr www.panasonic.de/support<br />
Philips 0180/5010469 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr www.support.philips.com<br />
Samsung 0180/57267864 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–17 Uhr www.samsung.de/support<br />
Sharp 0180/5299529 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–17 Uhr www.sharp.de (Eintrag „Service“)<br />
Sony 0180/5252586 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–17 Uhr www.sony.de/support<br />
Toshiba 0431/24894550 (14 ct/Min.), Mo–So 8–23 Uhr de.consumer.toshiba.eu (Eintrag „Support“)<br />
PLZ 0<br />
UNI-HIFI Vertriebsg.mbH<br />
Goldschmidtstraße 14<br />
04103 Leipzig<br />
Telefon: (0341) 9 605050<br />
Fax: (0341) 9 605060<br />
E-Mail: info@uni-hifi.de<br />
Internet: www.uni-hifi.de<br />
HEIMKINO KLOHS<br />
Engertstr. 8<br />
04177 Leipzig<br />
Telefon: (03 41) 9 405077<br />
Fax: (0341) 9405017<br />
E-Mail: info@heimkinoklohs.de<br />
Internet: www.heimkinoklohs.de<br />
PLZ 2<br />
Happy Cinema<br />
Wiesengrund 1<br />
22941 Delingsdorf<br />
Telefon: (04532) 2679293<br />
Fax: (04532) 2 5307<br />
E-Mail: mail@happycinema.de<br />
Internet: www.happycinema.de<br />
Marken-Highlights: Affinity, Dalite, Epson, JKP, JVC, Lumagen,<br />
Mitsubishi, Monitor Audio, Prismasonic, OPPO, Sony<br />
PLZ 1<br />
Marken-Highlights: Bowers & Wilkins, Denon, Dynaudio,<br />
Focal, KEF, Mitsubishi, NAD, Naim, Pioneer, Philips, Sony<br />
Serviceangebot: Fachberatung, Testen in vier Studios,<br />
0 % Finanzierung, Liefer- & Installationsservice,<br />
Geräteeinweisung, Einbau, Raumakustikanalyse,<br />
Objektplanung, Reparaturservice, Verleih von Geräten<br />
Megascreen <strong>HDTV</strong><br />
Ritterfelddamm 169<br />
14089 Berlin<br />
Telefon: (030) 36433030<br />
Fax: (030) 36433050<br />
E-Mail: megascreenhome@aol.com<br />
Marken-Highlights: Denon, Epson, JVC, Mitsubishi,<br />
Onkyo, Optoma, Panasonic, Pioneer, Samsung, Sharp,<br />
Yamaha<br />
Serviceangebot: Fachberatung, Planung und Gestaltung<br />
von unsichtbaren Installationen (Bild- und Tontechnik),<br />
Lichtsteuerung, Bus- und Netzwerklösungen sowie komplette<br />
Haussteuerung<br />
82 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
THOMAS ELECTRONIC GmbH<br />
Osdorfer Landstraße 168<br />
22549 Hamburg<br />
Telefon: (040) 41004545<br />
Fax: (040) 41004546<br />
E-Mail: hotline@thomas-electronic.de<br />
Internet: www.thomas-electronic.de<br />
Telepoint<br />
Posthalterweg 2c<br />
26129 Oldenburg<br />
Telefon: (0441) 970990<br />
Fax (0441) 970991 01<br />
E-Mail: telepoint.oldenburg@telepoint.de<br />
Marken-Highlights: Canon, Grundig, Humax, Kathrein,<br />
Nikon, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Telestar<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Reparatur in<br />
Meisterwerkstatt, Einladeservice, Entsorgung von<br />
Altgeräten, individuelle Fachberatung<br />
PLZ 4<br />
die nadel – HiFi-Zubehör OHG<br />
Kielerstraße 18<br />
41540 Dormagen<br />
Telefon: (021 33) 210 433<br />
Fax: (021 33) 210 435<br />
E-Mail: info@dienadel.de<br />
Internet: www.dienadel.de<br />
Marken-Highlights: Apple, B&O, Cambridge, Denon, LG,<br />
Loewe, Marantz, Panasonic, Pioneer, Primare, Samsung,<br />
Sharp, Sonos, Sony, T+A, Yamaha<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 5<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
ja<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
ja<br />
Panasonic<br />
Mein Lieblingsfernseher/-projektor<br />
TX-P65VT50/<br />
Panasonic<br />
PT-AT5000E<br />
Ich empfehle<br />
Samsung<br />
UE55ES8090<br />
Mein Lieblingsfilm für eine<br />
Produktpräsentation ist<br />
Avatar<br />
Telepoint<br />
Nüttermoorer Straße 2<br />
26789 Leer<br />
Telefon: (0491) 925660<br />
Fax: (0491) 9256668<br />
E-Mail: telepoint.leer@telepoint.de<br />
Marken-Highlights: Canon, Grundig, Humax, Kathrein,<br />
Nikon, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Telestar<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Reparatur in<br />
Meisterwerkstatt, Einladeservice, Entsorgung von<br />
Altgeräten, individuelle Fachberatung<br />
Marken-Highlights: Audioplan, Furutech, Goldkabel, HMS<br />
Elektronik, In-Akustik, Kimber Kable, Oehlbach, SSC,<br />
Straight Wire, Van den Hul, WBT<br />
Serviceangebot: individuelle Beratung, Kabelanfertigung<br />
nach Ihren Wünschen, Kabeleinbrenn-Service, schneller<br />
und sicherer Versand, überzeugendes Know-how durch<br />
langjährige Erfahrung<br />
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Gutenbergstraße 2<br />
48282 Emsdetten<br />
Telefon: (025 72) 9 2391 20<br />
Fax: (025 72) 9 2391 12<br />
E-Mail: info@beamershop24.net<br />
Internet: www.beamershop24.net<br />
Marken-Highlights: BenQ, Epson, LG, Mitsubishi, Onkyo,<br />
Optoma, Panasonic, Projection Design, Samsung, Sharp,<br />
Sony, Toshiba<br />
Serviceangebot: Produktvorführung, Verleih,<br />
Projektplanung, Installationsservice, Inzahlungnahme,<br />
Leinwandson<strong>der</strong>anfertigung und Flächenberechnung<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Um in entspannter Atmosphäre perfekte<br />
Vergleichsmöglichkeiten und beste Beratung<br />
inkl. Full-Service zu bekommen.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Nur, wenn Sie wirklich <strong>der</strong> Verbesserung von<br />
Bild- und Tonqualität bzw. <strong>der</strong> Bedienung<br />
dient.<br />
Lieber 2D, 3D o<strong>der</strong> beides?<br />
2D für den Alltag, 3D zu beson<strong>der</strong>en Gelegenheiten.<br />
Ihre Hobbys?<br />
High-End Audio und Video, HD-Filmen, Musik<br />
machen.<br />
Welches Videoprodukt hat Sie zuletzt am<br />
meisten begeistert?<br />
Panasonics HC-X909-Full-HD-Camcor<strong>der</strong>:<br />
professionelle Bildqualität, kompakt in Sachen<br />
Abmessungen und Preis.<br />
PLZ 3<br />
Art & Voice Medien GmbH Heimkinosysteme<br />
Davenstedter Straße 111/Bauweg 5<br />
30453 Hannover<br />
Telefon: (0511) 4410 46<br />
Fax: (0511) 4410 18<br />
E-Mail: info(at)artundvoice.de<br />
Internet: www.highend-hannover.de<br />
Marken-Highlights: Arcam, Denon, Epson, JVC, Mitsubishi,<br />
NAD, Panasonic, Sony, Sonus Faber, Wharfedale<br />
Serviceangebot: kompetente Beratung seit 1989, Testen<br />
und Vergleichen in sieben Vorführstudios, Lieferung,<br />
Installation, Justage<br />
Borowski GmbH<br />
Antennen- und Elektrotechnik<br />
Weidkamp 178<br />
45356 Essen<br />
Telefon: (0201) 18 52780<br />
Fax: (0201) 18 527849<br />
E-Mail: info@borowski.de<br />
Internet: www.borowski.de<br />
Marken-Highlights: Bticino, Fuba, Gira, Kathrein<br />
Serviceangebot: Planung und Durchführung von<br />
Installation digitaler Empfangsanlagen, fachgerechte<br />
Beratung für Sat und Kabel, Unicable-<br />
Einrichtung, Antennentechnik, Netzwerkinstallation,<br />
Türkommunikation (Auf- und Unterputzinstallation)<br />
Kaufberatung 83
PLZ 6<br />
Hitseller.de GmbH<br />
Hochkampstraße 68 D<br />
45881 Gelsenkirchen<br />
Telefon: (0209) 15780923<br />
Fax: (0209) 15780939<br />
E-Mail: vertrieb@hitseller.de<br />
Internet: www.hitseller.de<br />
Marken-Highlights: Apple, Canon, Dream, LG, Onkyo,<br />
Panasonic, Philips, Samsung, Sony, Technotrend, Telestar<br />
HiFi im Hinterhof GmbH<br />
Geleitsstraße 50<br />
63067 Offenbach<br />
Telefon: (069) 888609<br />
E-Mail: hifi-im-hinterhof@t-online.de<br />
Internet: www.hifi1.de<br />
Marken-Highlights: Denon, Elac, KEF, Loewe, Marantz,<br />
NAD, Onkyo, Panasonic, Pioneer, Samsung, Yamaha<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Fachberatung,<br />
Vorführung, Reparaturservice, Son<strong>der</strong>anfertigung<br />
Lautsprecherkabel, Programmierservice Fernbedienung<br />
Loewe Galerie Linkenheim<br />
Gewerbering 2,<br />
76351 Linkenheim-Hochstetten<br />
Telefon: (0 72 47) 20 70-0<br />
Fax: (07247) 2070-600<br />
E-Mail: info@loewe-galerie-linkenheim.de<br />
Internet: www.loewe-galerie-linkenheim.de<br />
Heimkino Aktuell<br />
Hülsstraße 9<br />
44625 Herne<br />
Telefon: (02325) 9 40049<br />
Fax: (02325) 9 40053<br />
E-Mail: info@heimkinoaktuell.de<br />
Internet: www.<strong>HDTV</strong>ision.de<br />
PLZ 7<br />
GRAF Hören & Sehen<br />
Charlottenstr. 5<br />
70182 Stuttgart<br />
Telefon: (0711) 2348686<br />
Fax: (0711) 2348685<br />
E-Mail: info@graf-hifi.de<br />
Internet: www.graf-hifi.de<br />
Marken-Highlights: Galaxis, Grundig, Hirschmann, Humax,<br />
Loewe, Kathrein, Nokia, Spaun, Technisat, Wisi<br />
Serviceangebot: individuelle Beratung, professionelle<br />
Projektplanung und Installation von Satelliten- und<br />
Kabelfernsehtechnik, Einrichtung von Heimnetzwerken<br />
Marken-Highlights: Arcam, Denon, Epson, JVC, KEF,<br />
Marantz, Mitsubishi, Optoma, Panasonic, Pioneer, Sony<br />
Serviceangebot: Fachberatung, Vorführung im<br />
Referenzstudio, kostenlose Farbkalibrierung,<br />
Pixelfehlerüberprüfung, Abhol- und Bringservice, kostenloser<br />
Versand<br />
PLZ 5<br />
Euphonia HiFi GmbH<br />
An Groß St. Martin 5<br />
50667 Köln<br />
Telefon: (0221) 9 257020<br />
E-Mail: info@euphonia-hifi.de<br />
Internet: www.euphonia-hifi.de<br />
Marken-Highlights: Arcam, Cambridge Audio, Dynaudio,<br />
Monitor Audio, Marantz, Metavision, Panasonic, PMC, PSB<br />
Serviceangebot: AV-Planungen, unsichtbare Lautsprecher,<br />
Vernetzungen, Multiroom und Heimkinobau, Reparatur,<br />
Tuning, Einmessungen, Optimierungen, Veredelungen<br />
Marken-Highlights: Ayre, Bose, Crado, Cyrus, Dynaudio,<br />
HMS, Loewe, Mark Levinson, NAD, T+A, Piega, Project,<br />
Rega, Revel, Sennheiser, Sonos, Teac, Velodyne<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 2<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
Mein Lieblingsfernseher<br />
Mein Lieblingsfilm für eine<br />
Produktpräsentation ist<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Wegen <strong>der</strong> besseren und ganzheitlichen<br />
Beratung.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Nein, aber es muss auf die Bedürfnisse und<br />
Anfor<strong>der</strong>ungen des Kunden zugeschnitten sein.<br />
Lieber 2D, 3D o<strong>der</strong> beides?<br />
Beides.<br />
Welches Videoprodukt hat Sie zuletzt am<br />
meisten begeistert?<br />
Loewe Media Vision.<br />
in<br />
Kommission<br />
ja<br />
Loewe<br />
Individual 55<br />
Pina 3D<br />
Jetzt 5 Hefte <strong>der</strong> HD+TV zum<br />
Verkauf in Ihrem Geschäft<br />
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Telefon:<br />
(03 41) 149 55 - 13<br />
84 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
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Gauchstr. 17<br />
79098 Freiburg<br />
Telefon: (0761) 2 2202<br />
E-Mail: info@hifimarket.de<br />
Internet: www.hifimarket.de<br />
Marken-Highlights: Accuphase, Arcam, Audia Flight, B&W,<br />
Canton, Creek, Dynaudio, KEF, McIntosh, Marantz, NAD,<br />
Panasonic, Rotel, Samsung, Sonos, Yamaha u. v. m.<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Um die Unterschiede wirklich zu sehen.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Unbedingt; lei<strong>der</strong> sind im Bereich TV die Zyklen<br />
sehr kurz und die Entwicklung ist rasant.<br />
Lieber 2D, 3D o<strong>der</strong> beides?<br />
Nur 3D-Geräte können wirklich gut 2D.<br />
Ihre Hobbys?<br />
Musik, Filme, Fußball und … <strong>der</strong> Rest wird nicht<br />
verraten!<br />
Welches Videoprodukt hat Sie zuletzt am<br />
meisten begeistert?<br />
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Wörthstr. 45<br />
81667 München<br />
Telefon: (089) 4470774<br />
Fax: (089) 4487718<br />
E-Mail: info@hifi-concept.com<br />
Internet: www.hificoncept.de<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 5<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
ja<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
nein<br />
Mein Lieblingsfernseher<br />
Panasonic<br />
TX-P50VT50E<br />
Ich empfehle<br />
Panasonic-<br />
Plasmafernseher<br />
Mein Lieblingsfilm für eine<br />
Produktpräsentation ist<br />
James Bond,<br />
Miami Vice<br />
Scottys – Beamer<br />
Hauptstraße 49<br />
74376 Gemmrigheim<br />
Telefon: (071 43) 8414 01<br />
Fax: (071 43) 8414 00<br />
Internet: www.scottys-beamer.de<br />
E-Mail: info@scottys-beamer.de<br />
Marken-Highlights: Arcam, Bang & Olufsen, Bose, Bowers<br />
& Wilkins, Denon, Dynaudio, Elac, Epson, Focal, Geithain,<br />
Infocus, KEF, Loewe, Marantz, Metz, Onkyo, Panasonic,<br />
Philips, Pioneer, Samsung, Sharp, Sim2, Sony, T+A,<br />
Toshiba, Yamaha<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Fachberatung,<br />
Tests <strong>der</strong> Wunschgeräte zu Hause, Inzahlungnahme,<br />
Lieferservice, Montage, Reparatur, Leihgeräteservice,<br />
Anlagentuning<br />
BESTELLFORMULAR<br />
Ja, ich möchte das Magazin HD+TV in meinem Geschäft verkaufen. Meine Adresse wird ab <strong>der</strong> nächstmöglichen Ausgabe im Fachhandelsverzeichnis<br />
geführt. Bitte liefern Sie mir ab <strong>der</strong> nächstmöglichen Ausgabe _______ Exemplare <strong>der</strong> HD+TV (Verkaufspreis 4,99 Euro).<br />
Mindestbestellmenge 5 Exemplare. Bei Ausgaben mit CD/DVD bitte den eventuell erhöhten Heftpreis beachten. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund <strong>der</strong> hohen<br />
Rabatte kein Remissionsrecht bieten können.<br />
Es gelten folgende Son<strong>der</strong>konditionen:<br />
Kein Risiko: Sie können die Belieferung je<strong>der</strong>zeit kündigen.*<br />
Menge/Preis (inkl. Porto/Versand)<br />
5 Hefte 24,95 Euro je Ausgabe<br />
10 Hefte 49,90 Euro je Ausgabe<br />
15 Hefte 74,85 Euro je Ausgabe<br />
Alle angegebenen Preise sind Nettopreise.<br />
Ihre Rechnungsanschrift:<br />
Bezahlung:<br />
Firma<br />
per Lastschrift<br />
halbjährlich (2,5 % Rabatt)<br />
per Rechnung<br />
jährlich (5 % Rabatt)<br />
Name/Abteilung<br />
BLZ/Geldinstitut<br />
Straße/Hausnummer<br />
Kontonummer<br />
PLZ/Ort/Land<br />
Kontoinhaber<br />
Telefon/Fax/E-Mail-Adresse<br />
Datum/Ihre Unterschrift<br />
Ort, Datum<br />
Formular ausschneiden,<br />
ausfüllen und einsenden an:<br />
Unterschrift<br />
* Das Fachhändlerabo verlängert sich automatisch, wenn nicht per Post o<strong>der</strong> Fax bei <strong>der</strong><br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH gekündigt wurde.<br />
Auerbach Verlag<br />
und Infodienste GmbH<br />
Lauchstädter Str. 20<br />
04229 Leipzig<br />
o<strong>der</strong> schnell per Fax<br />
(03 41) 1 49 55-11<br />
Ihr Firmenlogo senden Sie bitte an: cf@auerbach-verlag.de
Klassentreffen<br />
In unserer Übersicht finden Sie eine Auswahl bislang getesteter Produkte<br />
mit einer Wortbewertung, welche die Vor- und Nachteile auf<br />
den Punkt bringt. Alle Komponenten sind in alphabetischer Reihenfolge<br />
geordnet. Die Nachfolgeprodukte ersetzen bei gleicher o<strong>der</strong><br />
besserer Bewertung ** den Vorgänger.<br />
In dieser Ausgabe vorgestellt: Sony KD-84X9005<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Bang &<br />
Olufsen<br />
Beovision<br />
7-55 3D<br />
Bang &<br />
Olufsen<br />
Beoplay<br />
V1-32<br />
Bang &<br />
Olufsen<br />
Beovision 12<br />
17 860 E uro 1/2012<br />
2 499 E uro 4/2012<br />
17 500 Euro 5/2012<br />
55-Zoll-Direct-LED-<strong>LCD</strong>. Shutter-3D<br />
mit Doppelkonturen. Local Dimming<br />
(nicht in 3D). Gute Bildschärfe.<br />
Blu-ray-Player integriert. Erstklassige<br />
Verarbeitung. Referenzklang.<br />
Heimkinosteuerung. Tuner für Kabel<br />
und Satellit. HDMI 1.4. CI Plus.<br />
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32-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Gute<br />
Bildschärfe und exakte Bildeinstellungen<br />
ab Werk. 5.1-Verstärker<br />
integriert. Guter Klang. Kein 3D.<br />
Erstklassige Verarbeitung (Metall).<br />
Apple TV leicht einzubinden.<br />
Triple-Tuner. WLAN. CI Plus.<br />
www.bang-olufsen.de<br />
65-Zoll-Plasma. Saubere<br />
3D-Darstellung (Shutter). Exzellente<br />
Kontrastdarstellung. Sehr gute<br />
Bildschärfe. Surround-Verstärker<br />
integriert. Erstklassige Verarbeitung.<br />
Heimkinosteuerung. Triple-Tuner.<br />
HDMI 1.4. CI Plus.<br />
www.bang-olufsen.de<br />
19/13/52<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
16/17/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
18/15/53<br />
Sehr gut<br />
86 %(1,7)<br />
** Neuer Wertungsschlüssel ab Ausgabe 1/2012<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Loewe<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D-fähig<br />
(Shutter). Gute Bildschärfe, guter<br />
Kontrast. Eingeschränkter<br />
Blickwinkel. Exzellente Verarbeitung.<br />
20/16/48<br />
Flexibel im Netzwerk.<br />
Gut<br />
Individual 55<br />
PVR-Funktion (500 GB).<br />
Compose 3D<br />
84 % (1,8)<br />
Doppeltuner. HDMI 1.4. CI Plus.<br />
WLAN. Internet. HbbTV.<br />
6300 E uro 2/2012<br />
www.loewe.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Shutter-3D.<br />
Aufnahmefunktion (500-GB-Festplatte),<br />
Videostreaming, Triple-Tuner<br />
Loewe<br />
in doppelter Ausführung. Server- 20/16/48<br />
Connect ID 46<br />
Funktion im Netzwerk. Gute<br />
Gut<br />
Bilddar stellung, toller Klang, sparsam<br />
DR+<br />
84 % (1,8)<br />
im Verbrauch. HDMI 1.4 (ARC). CI<br />
Plus. WLAN. Internet. HbbTV.<br />
ab 2800 Euro 4/2012<br />
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47-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D mit<br />
Polfilter, halbierter Auflösung, aber<br />
sehr guter Helligkeit. Bildschärfe auf<br />
Metz<br />
200-Hertz-Niveau. Guter Kontrast 19/17/50<br />
Aurus 47 3D<br />
duch Dimming. Stabiler Blickwinkel. Sehr gut<br />
Aufnahmefunktion (750-GB-Festplatte).<br />
Triple-Tuner. CI Plus. HDMI<br />
Media Twin R<br />
86 % (1,7)<br />
1.4 (ARC). HbbTV.<br />
3999 Euro 5/2012<br />
www.metz.de<br />
LG<br />
15EL9500<br />
15-Zoll-<strong>OLED</strong>-TV. Extrem hoher<br />
Kontrast, sehr gute Ausleuchtungsgenauigkeit,<br />
exzellente Bildschärfe,<br />
hohe Blickwinkelstabilität. Schlechte<br />
Tonqualität. Kaum Anschlüsse<br />
(Mini-HDMI, kein Kopfhörerausgang).<br />
Sparsam im Betrieb.<br />
10/16/55<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
Metz<br />
Linus 42<br />
LED 200<br />
42-Zoll-<strong>LCD</strong>. Edge-LED-Beleuchtung<br />
mit Dimming. Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Gute Farbtreue.<br />
Weiter Blickwinkel. Guter Klang.<br />
Tuner für alle Empfangswege.<br />
PVR-Funktionen nachrüstbar, 8 GB<br />
intern. Bild-in-Bild. CI Plus. HbbTV.<br />
17/17/50<br />
Gut<br />
84 % (1,8)<br />
1 999 E uro 1/2011<br />
www.lg.de<br />
2 599 E uro 5/2011<br />
www.metz.de<br />
LG<br />
42LM615S<br />
LG<br />
47LW650S<br />
LG<br />
55LW659S<br />
Loewe<br />
Art 46 LED<br />
200 DR+<br />
849 Euro 5/2012<br />
42-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D mit<br />
Polfilter, halbierter Auflösung, aber<br />
sehr guter Helligkeit. Bildschärfe auf<br />
50-/60-Hertz-Niveau. Gute<br />
Farbdarstellung. Eingeschränktes<br />
Kontrastverhältnis. Spartanische<br />
Ausstattung. Triple-Tuner. HDMI<br />
1.4. CI Plus.<br />
www.lg.de<br />
47-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D mit<br />
Polfilter, halbierter Auflösung, aber<br />
sehr guter Helligkeit. 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Sehr gute<br />
Farbtreue, stabiler Blickwinkel.<br />
Triple-Tuner. WLAN. HDMI 1.4. CI<br />
Plus.<br />
1799 E uro 6/2011<br />
www.lg.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong> mit<br />
Dimming. 3D mit Polfilter, halbierte<br />
Auflösung, aber sehr gute Helligkeit.<br />
Gute Farbtreue und Bildschärfe.<br />
Stabiler Blickwinkel. Multimedia-<br />
Ass. Triple-Tuner. PVR-Funktion<br />
nicht für DVB-S, nur für DVB-C/-T.<br />
CI Plus. HDMI 1.4 (ARC). HbbTV.<br />
2199 E uro 1/2012<br />
www.lg.de<br />
3 600 E uro 2/2011<br />
46-Zoll-LED-<strong>LCD</strong> (Edge). Sehr<br />
leuchtstark, sehr gute statische<br />
Bildschärfe. Bewegtbildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Präzise Voreinstellungen.<br />
Doppel tuner und<br />
USB-Recording. Interne Festplatte<br />
(250 GB). WLAN. HbbTV. CI Plus.<br />
www.loewe.de<br />
13/15/42<br />
Befriedigend<br />
70 %( 2,5)<br />
16/17/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
16/17/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
19/16/48<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
Metz<br />
Primus 55<br />
LED 200<br />
Twin R<br />
Metz<br />
Sirius 42 LED<br />
200 Twin R<br />
Panasonic<br />
TX-L55WT50E<br />
Panasonic<br />
TX-L42DT50E<br />
6 500 E uro 2/2010<br />
55-Zoll-LED-<strong>LCD</strong>. Bildschärfe auf<br />
100-Hertz-Niveau. Gute Farbtreue,<br />
stabiler Blickwinkel. Guter<br />
Bildkontrast (Local Dimming).<br />
Umfangreiche PVR-Funktion<br />
(500-GB-Festplatte). Doppeltuner<br />
für Satellit o<strong>der</strong> Kabel. CI Plus.<br />
www.metz.de<br />
42-Zoll-LED-<strong>LCD</strong>. Bildschärfe auf<br />
100-Hertz-Niveau. Gute Farbtreue,<br />
stabiler Blickwinkel. Guter<br />
Bildkontrast (Local Dimming).<br />
Umfangreiche PVR-Funktion<br />
(500-GB-Festplatte). Doppeltuner<br />
für Satellit o<strong>der</strong> Kabel. CI Plus.<br />
3999 E uro 6/2010<br />
www.metz.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Referenzbildschärfe<br />
(400 Hertz). Weiter<br />
Blickwinkel. Gutes 3D (Shutter).<br />
2D-zu-3D-Wandlung. Triple-Tuner.<br />
Bild-in-Bild. HbbTV. PVR-Funktion<br />
(USB + SD). Server-Funktion im<br />
Netzwerk. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. Skype. Internet.<br />
2599 E uro 4/2012<br />
www.panasonic.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>.<br />
Referenzbildschärfe (400 Hertz).<br />
Weiter Blickwinkel. Gutes 3D<br />
(Shutter). 2D-zu-3D-Wandlung.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
(USB ). Server-Funktion im<br />
Netzwerk. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. Skype. Internet.<br />
1499 E uro 3/2012<br />
www.panasonic.de<br />
18/15/50<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
17/16/50<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
19/18/48<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
18/18/49<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Bang & Olufsen, Kinowelt, LG, Loewe, Metz, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba<br />
86 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de<br />
* Bewertung für: Ausstattung/Verarbeitung, Benutzerfreundlichkeit und Wie<strong>der</strong>gabequalität
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Panasonic<br />
TX-P42GT50E<br />
Panasonic<br />
TX-P50VT50E<br />
Panasonic<br />
TX-P50STW50<br />
Philips<br />
55PFL6007K<br />
Philips<br />
40PFL5507K<br />
Philips<br />
46PFL6806K<br />
Philips<br />
46PFL9706K<br />
Philips<br />
55PFL8007K<br />
Philips<br />
58PFL9956H<br />
Samsung<br />
UE55ES7090<br />
1299 E uro 5/2012<br />
42-Zoll-Plasma. Sehr gut in 2D/3D<br />
(Shutter). Makelloser Blickwinkel.<br />
Exzellenter Kontrast, tolle Farbtreue.<br />
THX. Geringe Bildhelligkeit.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
(USB ). Server-Funktion im Netzwerk.<br />
CI Plus. HDMI 1.4 (ARC). WLAN.<br />
Skype. Internet.<br />
www.panasonic.de<br />
50-Zoll-Plasma. Sehr gut in 2D/3D<br />
(Shutter, Brillen beiliegend). Makelloser<br />
Blickwinkel. Exzellenter Kontrast, tolle<br />
Farbtreue. THX. Geringe Bildhelligkeit.<br />
Triple-Tuner. Bild-in-Bild. HbbTV.<br />
PVR-Funktion (USB + SD). Server-Funktion<br />
im Netzwerk. CI Plus. HDMI 1.4<br />
(ARC). WLAN. Skype. Internet.<br />
2099 E uro 4/2012<br />
www.panasonic.de<br />
50-Zoll-Plasma. Sehr gut in 2D und<br />
3D (Shutter). Makelloser<br />
Blickwinkel. Tolle Bildschärfe.<br />
Bildkontrast und Bildruhe besser als<br />
bei VT30. Helligkeit eingeschränkt.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
via USB. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. Skype. Internet.<br />
1199 E uro 3/2012<br />
www.panasonic.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D mit<br />
Polfilter: halbierte Auflösung aber<br />
sehr gute Helligkeit. Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Blickwinkel dank<br />
IPS-Panel uneingeschränkt. Triple-<br />
Tuner. PVR-Funktion via USB. CI<br />
Plus. WLAN. Internet. Ambilight.<br />
HDMI 1.4 (ARC).<br />
1999 E uro 6/2012<br />
www.philips.de<br />
40-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>-Fernseher. 3D<br />
mit Shutter-Technik. 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. Gute Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Überzeugen<strong>der</strong><br />
Bildkontrast, Vollbilddimming. Guter<br />
Ton. Triple-Tuner. HbbTV.<br />
PVR-Funk tion via USB. CI Plus.<br />
WLAN. Internet. HDMI 1.4 (ARC).<br />
1000 E uro 3/2012<br />
www.philips.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Bildschärfe<br />
auf 100-Hertz-Niveau. Gute<br />
Kontrast- und Farbdarstellung.<br />
Extrem energiesparend. Guter Ton.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
via USB. CI Plus. WLAN. Internet.<br />
HDMI 1.4 (ARC).<br />
1299 E uro 2/2012<br />
www.philips.de<br />
46-Zoll-LED-<strong>LCD</strong>. Exzellenter<br />
Kontrastfilter. Sehr gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz) und Helligkeit. Local<br />
Dimming. Überzeugendes 3D<br />
(Shutter). 2D-zu-3D-Wandlung.<br />
Blickwinkel instabil. Triple-Tuner.<br />
PVR-Funktion (USB). CI Plus. WLAN.<br />
Internet. Ambilight. HDMI 1.4 (ARC).<br />
2499 E uro 6/2011<br />
www.philips.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D-fähig<br />
(Shutter, Brillen beiliegend).<br />
2D-zu-3D-Wandlung. Bewegtbildschärfe<br />
auf 200-Hertz-Niveau.<br />
Triple-Tuner. PVR-Funktion (USB). CI<br />
Plus. WLAN. Internet. Skype (Kamera<br />
beiliegend), Ambilight. HDMI 1.4<br />
(ARC).<br />
2799 E uro 6/2012<br />
www.philips.de<br />
58-Zoll-Direct-LED-<strong>LCD</strong> im<br />
21 : 9-Format. 3D-fähig, Shutter<br />
(Zubehör beiliegend). Sehr guter<br />
Bildkontrast dank Local Dimming (auch<br />
in 3D), aber Bildfehler. Gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz) und Tonqualität.<br />
Triple-Tuner. Bild-in-Bild. CI Plus. WLAN.<br />
Internet. Ambilight. HDMI 1.4 (ARC).<br />
4199 E uro 1/2012<br />
www.philips.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz). Schwächen bei<br />
Ausleuchtung und Blickwinkel. Tolles<br />
3D (Shutter). Triple-Tuner. HbbTV.<br />
Sprach- und Gestensteuerung.<br />
Skype. PVR-Funktion via USB.<br />
Bild-in-Bild. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
Internet. WLAN.<br />
2599 E uro 4/2012<br />
www.samsung.de<br />
18/16/53<br />
Sehr gut<br />
87 %(1,7)<br />
19/15/53<br />
Sehr gut<br />
87 %(1,7)<br />
17/15/53<br />
Gut<br />
85 %(1,8)<br />
18/17/48<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
17/16/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
15/16/47<br />
Gut<br />
78 %( 2,1)<br />
18/15/52<br />
Gut<br />
85 %(1,8)<br />
19/15/49<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
19/14/51<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
19/16/49<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Samsung<br />
T27A950<br />
Samsung<br />
UE60D8090<br />
Sharp<br />
LC-60LE830E<br />
Sharp<br />
LC-60LE840E<br />
Sharp<br />
LC-70LE835E<br />
Sony<br />
KDL-46HX755<br />
Sony<br />
KDL-46HX855<br />
Sony<br />
KDL-55HX925<br />
Toshiba<br />
55ZL1<br />
Toshiba<br />
55ZL2G<br />
799 Euro 6/2011<br />
3 999 E uro 1/2012<br />
27-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Gute Bildschärfe<br />
(100 Hertz) und SD-Bildverarbeitung.<br />
Gute Ausleuchtung,<br />
aber Schwächen beim Blickwinkel.<br />
Tolles 3D (Shutter). 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. DVB-C-/-T-Tuner. PVR<br />
über USB. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
Internet. WLAN.<br />
www.samsung.de<br />
60-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz). Schwächen bei<br />
Ausleuchtung und Blickwinkel. Tolles<br />
3D (Shutter). 2D-zu-3D-Wandlung.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
via USB. Bild-in-Bild. CI Plus. HDMI<br />
1.4 (ARC). Internet. Skype. WLAN.<br />
www.samsung.de<br />
60-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. 3D-fähig<br />
(Shutter). Quattron-Technik mit<br />
verfremdeten Farben. Gute<br />
Bildschärfe. Bildfläche kaum<br />
spiegelnd. Triple-Tuner. CI Plus.<br />
Time-Shift (USB). DLNA. WLAN<br />
(extern, beiliegend). HDMI 1.4 (ARC).<br />
3499 E uro 1/2012<br />
www.sharp.de<br />
60-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Gute<br />
3D-Darstellung (Shutter).<br />
Bewegtbildschärfe auf 200-Hertz-<br />
Niveau. Quattron-Technik mit verfremdeten<br />
Farben. Enger Blickwinkel.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. Recording und<br />
Time-Shift (USB). Internet. WLAN.<br />
HDMI 1.4 (ARC). Skype.<br />
2499 E uro 5/2012<br />
www.sharp.de<br />
70-Zoll-Direct-LED-<strong>LCD</strong>. Kein Local<br />
Dimming. Gute 3D-Darstellung<br />
(Shutter). Bewegtbildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Quattron-Technik<br />
mit verfremdeten Farben.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. Time-Shift (USB).<br />
DLNA. WLAN. HDMI 1.4 (ARC).<br />
Skype.<br />
4499 E uro 3/2012<br />
www.sharp.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Sehr gute<br />
Bildschärfe (400-Hertz-Niveau),<br />
überzeugende SD-Bildver arbeitung.<br />
3D-fähig (Shutter-Technik).<br />
Schlechter Ton. Triple-Tuner.<br />
HbbTV. PVR-Funktion via USB.<br />
Bild-in-Bild. CI Plus. WLAN.<br />
Internet. Skype. HDMI 1.4 (ARC).<br />
1399 E uro 3/2012<br />
www.sony.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Referenzbildschärfe<br />
(400 Hertz) und sehr gute<br />
SD-Bildverarbeitung. Blickwinkel und<br />
Ausleuchtung nicht perfekt. 3D-fähig<br />
(Shutter). Mäßiger Ton. PVR-Funktion<br />
via USB. Triple-Tuner. CI Plus. HDMI<br />
1.4 (ARC). WLAN. Internet. HbbTV.<br />
1699 E uro 4/2012<br />
www.sony.de<br />
55-Zoll-Direct-LED-<strong>LCD</strong>. Local<br />
Dimming. Referenzbildschärfe (400<br />
Hertz). Blickwinkel instabil. Sehr guter<br />
Kontrast, aber Halo-Effekte. 3D<br />
(Shutter) fehlerfrei. 3D-Brillen,<br />
Skype-Kamera und Monolith-Standfuß<br />
inklusive. Triple-Tuner. CI Plus. HDMI<br />
1.4 (ARC). WLAN. Internet. HbbTV.<br />
3299 E uro 5/2011<br />
www.sony.de<br />
55-Zoll-LED-<strong>LCD</strong>. Ultimativer Kontrast<br />
und extreme Helligkeit. Local-Dimming-Referenz.<br />
Sehr gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz). Resolution Plus für noch<br />
bessere Detaildarstellung. 3D<br />
(Shutter) nicht optimal. Gute<br />
Tonwie<strong>der</strong>gabe. Triple-Tuner. CI Plus.<br />
WLAN. HDMI 1.4 (ARC). HbbTV.<br />
4999 Euro 5/2011<br />
www.toshiba.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-<strong>LCD</strong>. Vierfach-Full-<br />
HD-Auflösung (3 830 × 2 160 Pixel).<br />
4K-Signale nicht via HDMI zuspielbar.<br />
Bewegtbildschärfe gut, aber nicht<br />
perfekt (200-Hz-Niveau). 3D ohne<br />
Brille in <strong>der</strong> Praxis enttäuschend.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. WLAN. HDMI<br />
1.4 (ARC). HbbTV.<br />
7999 E uro 4/2012<br />
www.toshiba.de<br />
16/15/46<br />
Gut<br />
77 % (2,2)<br />
19/16/49<br />
Gut<br />
84 % (1,8)<br />
17/16/48<br />
Gut<br />
81 % (2,0)<br />
17/16/48<br />
Gut<br />
81 % (2,0)<br />
17/15/47<br />
Gut<br />
79 % (2,1)<br />
19/16/48<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
19/16/50<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
19/15/53<br />
Sehr gut<br />
87 % (1,7)<br />
17/15/54<br />
Sehr gut<br />
86 % (1,7)<br />
17/14/49<br />
Gut<br />
80 % (2,0)<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 87
Klassentreffen<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
Blu-ray-Player<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
Projektoren<br />
Denon<br />
DBT-1713UD<br />
Exzellentes 3D-Blu-ray-Laufwerk mit<br />
Referenzverarbeitung. Hervorragende<br />
Bildqualität. Umfangreiche<br />
Videoeinstellungen. Unterstützt<br />
SACD. Sehr gute Handhabung und<br />
leiser Betrieb. Wenig Anschlüsse.<br />
Schnelle Ladezeiten. 1 080p24.<br />
18/19/54<br />
Sehr gut<br />
91 %(1,5)<br />
Infocus<br />
SP8602<br />
Full-HD-DLP-Projektor. Kaum<br />
Regenbogeneffekt. Brillantes und<br />
plastisches Bild. Motorisierte Optik.<br />
Lens-Shift manuell. 21 : 9-Vorverzerrung.<br />
Sehr gute Schärfe bei Standbil<strong>der</strong>n,<br />
Unschärfen bei schnellen<br />
Bildinhalten. 1 080p24.<br />
16/12/48<br />
Gut<br />
76 % (2,2)<br />
499 Euro 5/2012<br />
www.denon.de<br />
3 490 Euro 4/2010<br />
www.infocus.de<br />
Marantz<br />
UD9004<br />
Blu-ray-Player mit fantastischer<br />
Bild- und Klangqualität. BD-Live,<br />
Speicherkarte notwendig. Unterstützt<br />
DVD-Audio und SACD.<br />
Analoge Ausgänge mit guter<br />
Klangbalance. Lange Lade- und<br />
Startzeiten. 1 080p24.<br />
20/13/58<br />
Sehr gut<br />
91 %(1,5)<br />
JVC<br />
DLA-X70R<br />
D-ILA-Projektor, 3D (Shutter). THX<br />
und THX-3D-Zertifikat. 4K-Upscaling.<br />
3D-Darstellung kinokonform in<br />
48 Hertz (leichtes Flimmern), aber<br />
Crosstalk. Gute Gesamtbildschärfe,<br />
umfangreiche Kalibrierungsmöglichkeiten.<br />
1 080p24 o<strong>der</strong> Zwischenbildberechnung.<br />
18/17/53<br />
Sehr gut<br />
88 % (1,6)<br />
5 499 E uro 1/2010<br />
www.marantz.de<br />
6 999 E uro 2/2012<br />
www.jvc.de<br />
Onkyo<br />
BD-SP809<br />
3D-Blu-ray-Player. Hochwertige<br />
Verarbeitung. Umfangreiche<br />
Videoeinstellungen. Zwei<br />
HDMI-Ausgänge. Umfangreiches<br />
Anschlussfeld. Multiroom-fähig.<br />
Sehr gute Vollbildkonvertierung.<br />
1 080p24.<br />
19/14/50<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
JVC<br />
DLA-X3<br />
D-ILA-Projektor. 3D (Shutter).<br />
3D-Darstellung kinokonform in 48<br />
Hertz (leichtes Flimmern) aber<br />
Crosstalk. Gute Bildschärfe und<br />
satter Bildkontrast. Einfach in<br />
Aufstellung. 1 080p24 o<strong>der</strong><br />
Zwischenbildberechnung.<br />
18/16/52<br />
Sehr gut<br />
86 % (1,7)<br />
499 Euro 5/2012<br />
www.panasonic.de<br />
3 999 E uro 1/2011<br />
www.jvc.de<br />
Panasonic<br />
DMP-BBT01<br />
3D-Blu-ray-Player mit außergewöhnlichem<br />
Design. Flexibel aufstellbar.<br />
Multifunktionaler Standfuß. Sehr<br />
gute Bildqualität. Umfangreiche<br />
Videoeinstellungen. Touchfernbedienung.<br />
Internet. DLNA. WLAN.<br />
Schnelle Ladezeiten. 1 080p24.<br />
19/16/51<br />
Sehr gut<br />
86 %(1,7)<br />
LG<br />
CF3D<br />
3D-Projektor. Polfilterverfahren<br />
setzt Silberleinwand voraus. 2D-<br />
Darstellung (Schwarzdarstellung,<br />
Bildschärfe) nicht optimal, aber sehr<br />
gute 3D-Qualität mit hoher Helligkeit<br />
und ohne Doppelkonturen.<br />
HDMI 1.4. Steuerung über Netzwerk<br />
möglich. 1 080p24.<br />
16/14/46<br />
Gut<br />
76 % (2,2)<br />
299 Euro 5/2012<br />
www.panasonic.de<br />
12 999 E uro 6/2010<br />
www.lg.de<br />
Panasonic<br />
DMP-BDT310<br />
3D-Blu-ray-Player. Exzellente Bildschärfe.<br />
Umfangreiche Videoeinstellungen.<br />
Zwei HDMI-Ausgänge.<br />
Minimale Energieaufnahme.<br />
Schnelle Ladezeiten. 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. Skype. WLAN. Internetportal.<br />
BD-Live. 1 080p24.<br />
19/18/53<br />
Sehr gut<br />
90 %(1,5)<br />
Mitsubishi<br />
HC9000D<br />
3D-SXRD-Projektor. Gute Schwarzdarstellung,<br />
hoher Kontrast, gute<br />
maximale Helligkeit. Komfortabel in<br />
<strong>der</strong> Aufstellung (motorisierte Optik).<br />
Gute Bildverarbeitung. 3D (Shutter)<br />
nicht überzeugend (Helligkeit,<br />
Doppelkonturen). 1 080p24 o<strong>der</strong><br />
Zwischenbildberechnung.<br />
18/16/52<br />
Sehr gut<br />
86 % (1,7)<br />
299 Euro 4/2011<br />
www.panasonic.de<br />
4 990 E uro 5/2011<br />
www.mitsubishi-evs.de<br />
Philips<br />
BDP7700<br />
Philips<br />
BDP9600<br />
Samsung<br />
BD-C6900<br />
Sony<br />
BDP-S790<br />
199 Euro 5/2012<br />
3D-Blu-ray-Player. Sehr scharfes<br />
Bild. Sehr gute interne Bildverarbeitung.<br />
4K für Foto-, aber nicht für<br />
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(den Betrag habe ich in bar beigelegt)<br />
Banküberweisung<br />
(den Betrag habe ich auf folgendes<br />
Konto überwiesen: Hypovereinsbank<br />
Leipzig, BLZ: 8 60 200 86,<br />
Konto-Nr.: 357 721 300)<br />
Straße, Hausnummer<br />
PLZ, Ort<br />
Telefon/E-Mail (für evtl. Rückfragen)<br />
Datum, Unterschrift<br />
1/2006<br />
2/2006<br />
3/2006<br />
4/2006<br />
5/2006<br />
6/2006<br />
2007<br />
1/2007<br />
2/2007<br />
3/2007<br />
4/2007<br />
5/2007<br />
6/2007<br />
2008<br />
2/2008<br />
3/2008<br />
4/2008<br />
5/2008<br />
6/2008<br />
Einsenden an o<strong>der</strong> telefonisch:<br />
Auerbach Verlag<br />
und Infodienste GmbH<br />
– Leserservice –<br />
Lauchstädter Straße 20<br />
04229 Leipzig<br />
Tel.: 03 41/1 49 55-13<br />
Jetzt hier scannen:<br />
2009<br />
1/2009<br />
2/2009<br />
3/2009<br />
4/2009<br />
6/2009<br />
2010<br />
1/2010<br />
2/2010<br />
3/2010<br />
4/2010<br />
5/2010<br />
6/2010<br />
2011<br />
1/2011<br />
2/2011<br />
3/2011<br />
4/2011<br />
5/2011<br />
6/2011<br />
2012<br />
Sofort bestellen – als Einzelexemplar,<br />
im Abonnement o<strong>der</strong><br />
als E-Paper für Smartphones,<br />
Tablets, Windows PC und<br />
Macintosh.<br />
1/2012<br />
2/2012<br />
3/2012<br />
4/2012<br />
5/2012
Hintergründe und Einstelltipps<br />
In unseren Tests steht die objektive Beurteilung <strong>der</strong> Audio- und Videoelektronik im Vor<strong>der</strong>grund.<br />
Auf dieser Doppelseite vermitteln wir Ihnen das technische Basiswissen.<br />
Bildkontrast<br />
In unserer aktuellen Bewertung geben wir für alle<br />
Wie<strong>der</strong>gabegeräte den minimalen und maximalen<br />
Bildkontrast an. Unsere Messungen unterscheiden<br />
sich deutlich von den Angaben <strong>der</strong> Hersteller, die ihre<br />
Werte meist nicht bei korrekter Farbdarstellung o<strong>der</strong><br />
Gammakurve ermitteln. Wir messen immer den nativen<br />
Kontrast (auch In-Bild-Kontrast). Bei dieser Messung<br />
werden Schwarz- und Weißfel<strong>der</strong> gleichzeitig dargestellt.<br />
Der maximale Bildkontrast wird häufi g nur bei<br />
dunklen Bil<strong>der</strong>n mit vielen Schwarzanteilen erreicht.<br />
Ein hoher Maximalkontrast (> 4 000 : 1) ist ein Indiz für<br />
eine sehr gute Schwarzdarstellung, die beson<strong>der</strong>s für<br />
Kinofi lme von Bedeutung ist. Ein niedriger Minimalkontrast<br />
weist auf Schwächen bei <strong>der</strong> Schwarzdarstellung<br />
o<strong>der</strong> eine eingeschränkte Bildhelligkeit hin.<br />
Kontrast (nativ) Min: 400 : 1, Max: 6 000 : 1<br />
Kontrasteindruck<br />
Der subjektive Kontrasteindruck hängt, an<strong>der</strong>s als eine<br />
Messung in dunkler Umgebung, nicht nur von einem<br />
möglichst hohen Kontrastwert ab, son<strong>der</strong>n maßgeblich<br />
von <strong>der</strong> Raumhelligkeit. Ist diese hoch, bestimmt die<br />
Leuchtkraft des Fernsehers, wie plastisch die Bil<strong>der</strong><br />
wirken. Auch die Konstruktionsart <strong>der</strong> Frontscheibe<br />
des Displays spielt hier eine große Rolle. Erreicht ein<br />
Fernseher einen niedrigen Minimalkontrast und zeigt<br />
bei Tageslicht Schwächen, so ist dies ein klares Indiz,<br />
dass die Bildhelligkeit begrenzt ist. Zeigt unsere Bildkontrastangabe<br />
im Heimkinofeld Schwächen, so ist<br />
die Schwarzdarstellung des Displays nur befriedigend;<br />
dunkle Bildbereiche schimmern bläulich o<strong>der</strong> wirken<br />
aufgehellt. Zudem versorgen wir Sie mit den nötigen<br />
Fakten zur verbauten Kontrastfi lterscheibe, damit Sie<br />
Spiegelungen und Kontrastdarstellung in heller Umgebung<br />
besser einschätzen können.<br />
Formatumschaltung und Gaming<br />
4 : 3-Bildinhalte in HD werden nicht immer korrekt<br />
auf <strong>der</strong> 16 : 9-Bildfl äche dargestellt. In unserer<br />
Ausstattungstabelle treffen wir dazu eine Aussage.<br />
Videospielfans verlangen nach reaktionsschnellen<br />
Eingaben. Unsere Messwerte in Millisekunden (ms)<br />
beschreiben nicht absolute Werte, son<strong>der</strong>n die Differenz<br />
zwischen dem Testgerät und einem Röhren-TV.<br />
Werte unter 20 ms stellen auch Actionfans zufrieden.<br />
Tonwertverteilung<br />
Unsere Grafi k veranschaulicht die Abbildung von Schatten<br />
(schwarze Bereiche), Mitteltönen (Graustufen) und<br />
Lichtern (weiße Fel<strong>der</strong>). Vordefi nierte Gammakurven<br />
sollen eine einheitliche Darstellung des Bildes sicherstellen,<br />
bei <strong>HDTV</strong> wird diese mit 2,2 beschrieben. Die gelbe<br />
Linie zeigt diesen Normwert. Weichen einzelne Balken<br />
davon ab, bleicht das Bild entwe<strong>der</strong> aus (Balken liegen<br />
über <strong>der</strong> gelben Linie) o<strong>der</strong> Details werden schlechter<br />
erkennbar (Balken liegen unterhalb <strong>der</strong> gelben Linie).<br />
Abhängig vom Eingangssignal und <strong>der</strong> Raumbeleuchtung<br />
sind Werte zwischen 2,2 und 2,5 ideal.<br />
Farbtemperatur<br />
Um neutrale Weiß-, Grau- o<strong>der</strong> Schwarzfl ächen nach D65-<br />
Norm darzustellen, sollten sich alle drei Grundfarben <strong>der</strong><br />
mittleren Linie annähern. Im linken Bereich erkennen Sie<br />
die Farbtemperatur von dunklen Bildbereichen (schwarz<br />
bis grau), rechts von hellen (grau bis weiß). Liegen z. B.<br />
blaue Balken oberhalb <strong>der</strong> Vorgabe, wirkt das Bild bläulich,<br />
liegen blaue und rote Balken über <strong>der</strong> gelben Linie,<br />
erscheint das Bild violett eingefärbt. Unabhängig von<br />
unserer Angabe erkennen Sie bei dieser Messung Schwankungen,<br />
d. h., ob in dunklen und hellen Bildbereichen<br />
unterschiedliche Farbtemperaturen auftreten.<br />
Farbraum<br />
Damit die Farbdarstellung am Ende genau so ausfällt,<br />
wie <strong>der</strong> Produzent seine Bil<strong>der</strong> gestaltete, muss <strong>der</strong> vorgegebene<br />
Farbraum eingehalten werden. Für <strong>HDTV</strong>- und<br />
Blu-ray-Bil<strong>der</strong> gilt <strong>der</strong> allgemeine Standard ITU-R BT.709,<br />
in unseren Tests anschaulich dargestellt durch ein Farbdreieck.<br />
Liegen die Messpunkte exakt auf den vorgegebenen<br />
Punkten, gelingt die Farbabbildung neutral. Liegen Punkte<br />
außerhalb des Dreiecks, erscheinen Farben übersättigt,<br />
liegen sie innerhalb des Dreiecks, erscheinen sie ausgewaschen.<br />
Eine korrekte Farbdarstellung wird weiterhin nur<br />
gewährleistet, wenn die Helligkeit <strong>der</strong> Farben exakt ist. Die<br />
Luminanz<br />
Farbfel<strong>der</strong> am rechten<br />
± 0 %<br />
Bildrand geben darüber<br />
± 0 %<br />
Auskunft. Positive<br />
± 0 %<br />
Werte bedeuten eine<br />
± 0 %<br />
gesteigerte Brillanz,<br />
± 0 %<br />
negative Werte eine<br />
± 0 %<br />
Abdunklung.<br />
Das Testlabor des Auerbach Verlages<br />
Die Testsysteme des Auerbach Verlages erfüllen die Qualitätskriterien<br />
nach DIN EN ISO 9 001 bzw. 14 001 und die Anfor<strong>der</strong>ungen<br />
nach AQAP 110 und 150. Für Satelliten- und Fernsehsignale kommt<br />
<strong>der</strong> SFU von Rohde & Schwarz zum Einsatz. Der Signalgenerator für<br />
DVB-T, DVB-S, DVB-C sowie DVB-H ist <strong>HDTV</strong>-tauglich, sowohl für<br />
MPEG-2 als auch MPEG-4 und DVB-S2. Ebenso sorgfältig arbeitet<br />
<strong>der</strong> UPV. Mit ihm messen die Redakteure den Frequenzgang, die<br />
Klirrfaktoren, Leistungen und weitere Werte für alle Audiokomponenten<br />
wie AV-Receiver und DVD-Player. Komplettiert wird das<br />
Trio vom Videomessgerät VSA. Die Video-Analyseeinheit ist Vektorskop,<br />
Oszilloskop und Steuereinheit in einem. HDMI-Analysen<br />
führen wir mit Messgeräten <strong>der</strong> Firmen Astro und Audio Precision<br />
durch. Für Bildschirme und Projektoren setzt das Testlabor auf das<br />
zertifi zierte Lichtmessgerät CS-200 von Konica Minolta. Der hochpräzise<br />
Messkopf ermittelt die Leuchtdichte und Farbgenauigkeit<br />
von Plasmabildschirmen, <strong>LCD</strong>s und Projektoren. Sämtliche Geräte<br />
werden nach <strong>der</strong> D65-Norm kalibriert und erst nach erfolgter<br />
Gamma- und Farbkorrektur gemessen.<br />
VSA-Videoanalyzer von Rohde & Schwarz<br />
Lichtmessgerät CS-200 von Konica Minolta<br />
Bil<strong>der</strong>: Auerbach Verlag, Loewe<br />
90 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Voreinstellung<br />
Nahezu jedes Fernsehermodell bietet<br />
vorgefertigte Einstellungen, die mit<br />
„Dynamik“ (auch „Kühl“), „Standard“<br />
o<strong>der</strong> „Kino“ (auch „Weich“)<br />
bezeichnet werden. „Dynamik“<br />
ist <strong>der</strong> Modus mit <strong>der</strong> größten<br />
Leuchtkraft, das Bild wirkt hell, aber<br />
bläulich; Farben, Kontraste sowie<br />
Schärfe sind maßlos überbetont (Bild<br />
oben) und das Gesamtergebnis wirkt<br />
künstlich. „Standard“ erscheint im<br />
direkten Vergleich mil<strong>der</strong> und kommt<br />
dem natürlichen Abbild <strong>der</strong> Wirklichkeit<br />
näher. „Kino“ ergibt den neutralsten<br />
Eindruck, das Bild wirkt aber<br />
kontrastschwächer und dunkler (Bild<br />
unten). Eine neutrale Voreinstellung<br />
bietet beste Voraussetzungen für<br />
eine nachfolgende Bildoptimierung.<br />
Helligkeit<br />
Der Helligkeitsregler beeinflusst nicht<br />
die Helligkeit des Bildes, son<strong>der</strong>n die<br />
Differenzierung <strong>der</strong> Schwarzbereiche.<br />
Eine zu hohe Regelung reduziert den<br />
Kontrast, dunkle Bereiche wirken grau<br />
(Bild oben). Ist <strong>der</strong> Wert zu niedrig,<br />
sehen Sie keinerlei Abstufungen in<br />
dunklen Szenen (Bild unten). Die richtige<br />
Helligkeit ist dann erzielt, wenn<br />
<strong>der</strong> Hintergrund des Testbildes sowie<br />
die letzte Graustufe tiefschwarz<br />
erscheinen und alle weiteren Kästen<br />
voneinan<strong>der</strong> zu unterscheiden sind.<br />
Der sogenannte HDMI-Schwarzwert<br />
(erweitert o<strong>der</strong> eingeschränkt) beeinflusst<br />
die abgebildeten Graustufen,<br />
die Abstimmung von Bildquelle und<br />
Fernseher sollte deshalb immer den<br />
gleichen Wertebereich aufweisen.<br />
Kontrast<br />
Erhöhen Sie den Kontrast so lange,<br />
bis das Bild brillant sowie plastisch<br />
erscheint und alle hellen Graustufen<br />
sichtbar bleiben. Ein zu hoher<br />
Kontrast verschluckt Abstufungen<br />
(Bild oben), ein zu geringer Wert lässt<br />
das Bild flau erscheinen (Bild unten).<br />
Ein Hinweis an alle Plasma-TV-Besitzer:<br />
Durch die Vielzahl an weißen<br />
Flächen reduziert die Elektronik die<br />
Helligkeit automatisch. Anhand des<br />
Burosch-Testbildes können Sie auch<br />
die Tonwertverteilung (Gamma) beurteilen.<br />
Ist <strong>der</strong> Gammawert zu hoch,<br />
vermischen sich die schwarzen Fel<strong>der</strong>.<br />
Bei einem niedrigen Gammawert<br />
grenzen sich die schwarzen Fel<strong>der</strong><br />
stark voneinan<strong>der</strong> ab, o<strong>der</strong> helle Bereiche<br />
sind nicht zu unterscheiden.<br />
Farbe<br />
Um die Farbsättigung richtig einzustellen,<br />
sollten Sie die Farbe zunächst<br />
reduzieren: Das Burosch-Farbtestbild<br />
erscheint matt (Bild oben). Nun muss<br />
<strong>der</strong> Farbregler so weit nach rechts<br />
justiert werden, bis alle Farben klar<br />
erkennbar sind, die Rän<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />
Kästen aber nicht verschwimmen.<br />
Die Farbsättigung ist dann zu hoch,<br />
wenn die Abgrenzungen <strong>der</strong> mittleren<br />
Farbkästen nicht mehr sichtbar<br />
sind (Bild unten). Einige Modelle<br />
bieten die Wahl des Farbraums<br />
zwischen „Normal“ und „Erweitert“<br />
(auch „x.v.Color“). Der „normale“<br />
Farbraum entspricht meist dem<br />
Videostandard, was zum Beispiel<br />
Naturaufnahmen zu mehr Natürlichkeit<br />
verhilft.<br />
Farbtemperatur<br />
Das Mischverhältnis <strong>der</strong> drei<br />
Grundfarben ist für die neutrale<br />
Graustufendarstellung verantwortlich.<br />
Rot, Grün und Blau im gleichen<br />
Verhältnis ergeben je nach Helligkeit<br />
Weiß, Grau o<strong>der</strong> Schwarz. Mit den<br />
Burosch-Testbil<strong>der</strong>n „Helligkeit“<br />
und „Kontrast“ können Sie dies<br />
überprüfen. Im Idealfall entsprechen<br />
Graustufen <strong>der</strong> Quelle. Wechseln Sie<br />
auf die Farbtemperaturen „Normal“<br />
o<strong>der</strong> „Kalt“, werden Sie einen Blauüberschuss<br />
bemerken (Bild oben). Ist<br />
<strong>der</strong> Wert zu niedrig, färbt sich <strong>der</strong><br />
Bildinhalt rötlich (Bild unten). Für eine<br />
neutrale Darstellung <strong>der</strong> Quelle ist<br />
eine Farbtemperatur von rund 6500<br />
Kelvin Pflicht, was meist <strong>der</strong> Voreinstellung<br />
„Warm“ entspricht.<br />
Bildschärfe<br />
Mit dem Schärfetestbild können<br />
Sie den Mittelweg aus Schärfe und<br />
Natürlichkeit finden. Drehen Sie zunächst<br />
den Regler nach links: Das Bild<br />
wird unscharf (Bild oben). Erhöhen<br />
Sie nun die Schärfe, bis um feine<br />
Linien weiße Rän<strong>der</strong> zu sehen sind<br />
(Bild unten). Reduzieren Sie daraufhin<br />
die Schärfe, bis die Doppelkonturen<br />
verschwinden. Um die Quelle möglichst<br />
genau abzubilden, sollten Sie<br />
die Schärfe direkt am Fernseher und<br />
nicht vom Sitzplatz aus einstellen.<br />
Spielen Sie die Bil<strong>der</strong> in HD-Qualität<br />
zu, sollte das Bildformat „Nicht skaliert“<br />
gewählt werden. Falls Sie die<br />
Testbil<strong>der</strong> via DVD zuspielen, nimmt<br />
die Signalverarbeitung Einfluss auf<br />
die Bildung von Doppelkonturen.<br />
Normgerechte Testbil<strong>der</strong> finden Sie kostenlos unter www.burosch.de.<br />
Kaufberatung 91
Einstellungshilfen für<br />
Fernseher & Projektoren<br />
Bose Videowave II 55“<br />
Hintergrundlicht je nach Bedarf<br />
Farbtemperatur 1<br />
Helligkeit 23<br />
Kontrast 64<br />
Farbe 55<br />
Farbton 50<br />
Bildschärfe 1<br />
Gamma 0<br />
Gain R/G/B 100/100/100<br />
Cut R/G/B 0/0/0<br />
Sony KD-84X9005 (Vorserie)<br />
Bildmodus<br />
Anwen<strong>der</strong><br />
Hintergrundlicht<br />
Je nach Wunsch<br />
Kontrast<br />
maximal<br />
Helligkeit 50<br />
Farbe 50<br />
Farbton 0<br />
Farbtemperatur Warm 2<br />
Gain R/G/B 0/0/5<br />
Bias R/G/B –4/0/–6<br />
Bildschärfe 50<br />
Dyn. Rauschunt.<br />
Aus o<strong>der</strong> Auto<br />
MPEG-Rauschunt.<br />
Aus<br />
Pixel-Rauschunt.<br />
Aus<br />
Reality Creation<br />
Automatisch<br />
Gleichmäßige Abstufung Hoch<br />
Motionflow<br />
Klar<br />
Filmmodus Automatisch 1<br />
Detailverbesserung Aus<br />
Randverbesserung<br />
Aus<br />
Schwarzkorrektur<br />
Aus<br />
Verb. Kontrastanhebung Aus<br />
Gamma +2<br />
Dyn. LED-Dimming Standard<br />
Haut-Naturilasierung Aus<br />
Autom. Lichtbegrenzer Je nach Wunsch<br />
Weißbetonung<br />
Aus<br />
Farbbrillanz<br />
Aus<br />
92 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
JETZT NEU AUF<br />
.de<br />
RECEIVER-GUIDE<br />
powered by<br />
Philips 55PFL6007K<br />
Philips 55PFL8007K<br />
Bildeinstellung<br />
Film<br />
Bildeinstellung<br />
Film o<strong>der</strong> ISF<br />
Kontrast des Backlights<br />
je nach Wunsch<br />
Kontrast des Backlights<br />
je nach Wunsch<br />
Farbe 50<br />
Schärfe 2<br />
Farbe 50<br />
Schärfe 2<br />
Rauschunterdrückung<br />
MPEG-Artefaktunterdr.<br />
Pixel Precise HD<br />
HD Natural Motion<br />
Clear <strong>LCD</strong><br />
Erweiterte Schärfe<br />
Perfekter Kontrast<br />
Farboptimierung<br />
Aus<br />
Aus<br />
Minimum (TV), Aus (Film)<br />
Ein<br />
Aus<br />
Standard o<strong>der</strong> Aus<br />
Aus<br />
Rauschunterdrückung<br />
MPEG-Artefaktunterdr.<br />
Pixel Perfect HD<br />
HD Natural Motion<br />
Clear <strong>LCD</strong><br />
Erweiterte Schärfe<br />
Perfekter Kontrast<br />
Farboptimierung<br />
Aus<br />
Aus<br />
Minimum (TV), Aus (Film)<br />
Ein<br />
Aus<br />
Standard o<strong>der</strong> Aus<br />
Aus<br />
HD-Empfang ohne Stress für<br />
über 70 Receiver!<br />
Schritt für Schritt erklärt:<br />
Software aktualisieren<br />
Sen<strong>der</strong>suchlauf durchführen<br />
Lieblingssen<strong>der</strong> im Direktzugriff<br />
Favoritenlisten sortieren<br />
Bildformat<br />
nicht skaliert<br />
Bildformat<br />
nicht skaliert<br />
Erweiterte Bildeinstellungen<br />
Erweiterte Bildeinstellungen<br />
Lichtsensor<br />
je nach Wunsch<br />
Lichtsensor<br />
je nach Wunsch<br />
Gamma –1<br />
Gamma 0<br />
Farbtemperatur<br />
warm o<strong>der</strong> kalibriert<br />
Farbtemperatur<br />
warm o<strong>der</strong> kalibriert<br />
WP R/G/B 127/93/73<br />
Schwarzwert R/G/B 0/0/–7<br />
Videokontrast 90<br />
Videohelligkeit 50<br />
WP R/G/B 127/82/59<br />
Schwarzwert R/G/B 0/0/–3<br />
Videokontrast 90<br />
Videohelligkeit 60<br />
Ein Scan bis zum Workshop<br />
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Dreambox – Kathrein – Lenuss –<br />
Logisat – Panasonic – Smart –<br />
Kaufberatung 93<br />
Telestar – Vantage – Wisi u. v. a.
Flachbild-TV-Fin<strong>der</strong><br />
In dieser Übersicht sehen Sie auf einen Blick, wie sich die verschiedenen TV-Serien <strong>der</strong> Hersteller in puncto Ausstattung und Funktionsumfang<br />
unterscheiden. So finden Sie garantiert Ihren Wunschfernseher.<br />
LG<br />
Loewe<br />
Metz<br />
Panasonic (LED-<strong>LCD</strong>)<br />
Panasonic (Plasma)<br />
LM960V-Serie<br />
Reference ID<br />
Primus-Serie<br />
WT50-Serie<br />
VT50-Serie<br />
mehr Ausstattung<br />
47 Zoll: 2 899 Euro,<br />
55 Zoll: 3 499 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
Direct-LED<br />
40 Zoll: 5500 Euro,<br />
46 Zoll: 6500 Euro,<br />
55 Zoll: 7500 Euro<br />
Verarbeitungsqualität<br />
Individualisierbarkeit<br />
größere Festplatte<br />
42 Zoll: 4 799 Euro,<br />
55 Zoll: 6 799 Euro<br />
Direct-LED<br />
42 Zoll: 1999 Euro,<br />
47 Zoll: 2299 Euro,<br />
55 Zoll: 2999 Euro<br />
SD-Card-Recording<br />
Touch-Fernbedienung<br />
Dual-Core-Prozessor<br />
Internetbrowser mit Flash<br />
Multitasking<br />
zwei 3D-Brillen<br />
50 Zoll: 2099 Euro,<br />
55 Zoll: 2599 Euro,<br />
65 Zoll: 3999 Euro<br />
SD-Card-Recording<br />
Touch-Fernbedienung<br />
zwei 3D-Brillen<br />
XXL-Bilddiagonale (1,65m)<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: 4/2012 85 % (1,8)<br />
Test in Ausgabe: 4/2012 87 % (1,7)<br />
LM860V-Serie<br />
Individual-Serie<br />
Sirius-Serie<br />
DT50-Serie<br />
GT50-Serie<br />
47 Zoll: 2 099 Euro,<br />
55 Zoll: 2 799 Euro<br />
40 Zoll: 3 800 Euro,<br />
46 Zoll: 4 800 Euro,<br />
55 Zoll: 5 800 Euro<br />
42 Zoll: 3 999 Euro<br />
42 Zoll: 1 399 Euro,<br />
47 Zoll: 1 699 Euro,<br />
55 Zoll: 2 399 Euro<br />
42 Zoll: 1 299 Euro,<br />
50 Zoll: 1 599 Euro<br />
Sprachkontrolle<br />
Bewegtbildschärfe<br />
Verarbeitungsqualität<br />
größere Festplatte<br />
Direct-LED<br />
Bewegtbildschärfe<br />
schmaler Aluminium-Rahmen<br />
Dual-Core-Prozessor<br />
Internetbrowser mit Flash<br />
Multitasking<br />
mehr HDMI-Eingänge<br />
mehr USB-Schnittstellen<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: 3/2012 85 % (1,8)<br />
Test in Ausgabe: 5/2012 87 % (1,7)<br />
LM760V-Serie<br />
Connect-ID-Serie<br />
Aurus-Serie<br />
ETW50-Serie<br />
STW50-Serie<br />
42 Zoll: 1 399 Euro,<br />
47 Zoll: 1 699 Euro,<br />
55 Zoll: 2 399 Euro<br />
32 Zoll: 1 900 Euro,<br />
40 Zoll: 2 400 Euro,<br />
46 Zoll: 2 800 Euro<br />
42 Zoll: 3 599 Euro,<br />
47 Zoll: 3 999 Euro<br />
42 Zoll: 1 199 Euro,<br />
47 Zoll: 1 399 Euro<br />
42 Zoll: 899 Euro, 50 Zoll:<br />
1 199 Euro, 55 Zoll: 1 899 Euro,<br />
60 Zoll: 2 799 Euro<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe 4/2012 84 % (1,8)<br />
Test in Ausgabe 5/2012 86 % (1,7)<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: 3/2012 85 % (1,8)<br />
LM660V<br />
Art-Serie<br />
Caleo-Serie<br />
ETW5-Serie<br />
UT50-Serie<br />
32 Zoll: 649 Euro, 42 Zoll:<br />
1 099 Euro, 47 Zoll: 1 449 Euro,<br />
55 Zoll: 1 899 Euro<br />
32 Zoll: 1 800 Euro, 37 Zoll:<br />
2 100 Euro, 40 Zoll: 2 600 Euro,<br />
46 Zoll: 3 200 Euro<br />
37 Zoll: 2 899 Euro,<br />
42 Zoll: 3 299 Euro,<br />
47 Zoll: 3 699 Euro<br />
32 Zoll: 749 Euro, 37 Zoll: 849<br />
Euro, 42 Zoll: 949 Euro, 47 Zoll:<br />
1 199 Euro, 55 Zoll: 1 899 Euro<br />
42 Zoll: 1 299 Euro,<br />
50 Zoll: 1 599 Euro<br />
weniger Ausstattung<br />
Bewegtbildschärfe<br />
Test in Ausgabe: –<br />
LS560S<br />
32 Zoll: 479 Euro, 37 Zoll: 579<br />
Euro, 42 Zoll: 629 Euro, 47 Zoll:<br />
899 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
kein 3D<br />
kein USB-Recording<br />
keine Internetfunktionen<br />
Verarbeitungsqualität<br />
Test in Ausgabe: –<br />
einfacheres Soundsystem<br />
kein Audio Return<br />
Channel (HDMI)<br />
integriertes WLAN optional<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Xelos-Serie<br />
32 Zoll: 1000 Euro,<br />
40 Zoll: 1400 Euro,<br />
46 Zoll: 1800 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
kein 3D<br />
Aufnahmen nur über USB<br />
Test in Ausgabe 3/2012 81 % (2,0)<br />
Ausstattung gleichwertig<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Linus-Serie<br />
32 Zoll: 1899 Euro,<br />
37 Zoll: 2199 Euro,<br />
42 Zoll: 2599 Euro<br />
Festplatte optional<br />
weniger HDMI-Eingänge<br />
Test in Ausgabe 5/2011 84 % (1,8)<br />
Bewegtbildschärfe<br />
3D ohne Full-HD-Auflösung<br />
Test in Ausgabe: –<br />
EW5-Serie<br />
32 Zoll: 599 Euro, 37 Zoll: 699<br />
Euro, 42 Zoll: 799 Euro, 47 Zoll:<br />
1099 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
WLAN extern<br />
kein HbbTV<br />
kein 3D<br />
kein USB-Recording<br />
Test in Ausgabe 5/2012 75 % (2,3)<br />
WLAN extern<br />
kein DVB-S-Tuner<br />
weniger HDMI-Eingänge<br />
kein USB-Recording<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Keine kleinere Serie<br />
verfügbar<br />
Bil<strong>der</strong>: LG, Loewe, Metz, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba<br />
94 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de
Philips<br />
Samsung<br />
Sharp<br />
Sony<br />
Toshiba<br />
9006/7-Serie<br />
46 Zoll: 3 000 Euro,<br />
60 Zoll: 4 200 Euro<br />
flimmerfreies 3D (75 Hz)<br />
besserer Kontrastfilter<br />
(46PFL9707S)<br />
9090-Serie<br />
75 Zoll: 6999 Euro<br />
hauchdünner Rahmen<br />
Verarbeitungsqualität<br />
extreme Bilddiagonale (1,9 m)<br />
LE840-Serie<br />
60 Zoll: 2599 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
Skype<br />
Verarbeitungsqualität<br />
HX955-Serie<br />
55 Zoll: 2999 Euro,<br />
65 Zoll: 4999 Euro<br />
Direct-LED<br />
zwei 3D-Brillen<br />
Skype-Kamera<br />
ZL2G<br />
55 Zoll: 7999 Euro<br />
3D ohne Brille<br />
4K-Panel (3 840 x 2 160 Pixel)<br />
mehr Ausstattung<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe 5/2012 81 % (2,0)<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe 4/2012 80 % (2,0)<br />
8007-Serie<br />
40 Zoll: 1800 Euro<br />
46 Zoll: 2100 Euro<br />
55 Zoll: 2800 Euro<br />
dreiseitiges Ambilight<br />
Skype-Kamera<br />
zwei 3D-Brillen<br />
8090-Serie<br />
40 Zoll: 1699 Euro, 46 Zoll:<br />
2099 Euro, 55 Zoll: 2799 Euro,<br />
65 Zoll: 3999 Euro<br />
alternativer Standfuß<br />
LE835-Serie<br />
70 Zoll: 4499 Euro<br />
Quattron-Technologie<br />
Bewegtbildschärfe<br />
HX855-Serie<br />
40 Zoll: 1399 Euro,<br />
46 Zoll: 1699 Euro,<br />
55 Zoll: 2099 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
stabile Kontrastfilterscheibe<br />
bessere Bildverarbeitung<br />
ZL1G<br />
55 Zoll: 4999 Euro<br />
Direct-LED<br />
Test in Ausgabe: 6/2012 83 % (1,9)<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe 3/2012 79 % (2,1)<br />
Test in Ausgabe 4/2012 85 % (1,8)<br />
Test in Ausgabe 5/2011 86 % (1,7)<br />
7007-Serie<br />
7090-Serie<br />
LE740E-Serie<br />
HX755-Serie<br />
YL875G-Serie<br />
40 Zoll: 1600 Euro,<br />
46 Zoll: 1900 Euro,<br />
55 Zoll: 2600 Euro<br />
Test in Ausgabe: –<br />
40 Zoll: 1499 Euro,<br />
46 Zoll: 1899 Euro,<br />
55 Zoll: 2599 Euro<br />
Test in Ausgabe: 4/2012 84 % (1,8)<br />
60 Zoll: 1 999 Euro,<br />
70 Zoll: 3 499 Euro<br />
Test in Ausgabe: –<br />
32 Zoll: 749 Euro, 40 Zoll: 999<br />
Euro, 46 Zoll: 1299 Euro,<br />
55 Zoll: 1799 Euro<br />
Test in Ausgabe 3/2012 83 % (1,9)<br />
42 Zoll: 1499 Euro,<br />
46 Zoll: 1799 Euro,<br />
55 Zoll: 2499 Euro<br />
Test in Ausgabe: –<br />
6007-Serie<br />
32 Zoll: 1 000 Euro, 37 Zoll: 1100<br />
Euro, 42 Zoll: 1 300 Euro, 47 Zoll:<br />
1600 Euro, 55 Zoll: 2 000 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
weniger HDMI-Eingänge<br />
3D ohne Full-HD-Auflösung<br />
Fernbedienung ohne Keypad<br />
Test in Ausgabe: 6/2012 83 % (1,9)<br />
6990-Serie<br />
40 Zoll: 1299 Euro,<br />
46 Zoll: 1699 Euro,<br />
55 Zoll: 2299 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
eine 3D-Brille<br />
keine integrierte Kamera<br />
keine Zweitfernbedienung<br />
keine Gesten-/Sprachsteuerung<br />
dickerer Rahmen<br />
Test in Ausgabe: –<br />
LE645E-Serie<br />
80 Zoll: 5499 Euro<br />
kein 3D<br />
Test in Ausgabe: –<br />
EX655-Serie<br />
32 Zoll: 649 Euro,<br />
40 Zoll: 799 Euro,<br />
46 Zoll: 1099 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
kein 3D<br />
kein DVB-C2<br />
Test in Ausgabe 5/2012 80 % (2,0)<br />
XL975G-Serie<br />
42 Zoll: 1399 Euro,<br />
47 Zoll: 1699 Euro,<br />
55 Zoll: 2399 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
Bildverarbeitung<br />
3D ohne Full-HD-Auflösung<br />
kein Dolby Volume<br />
WLAN extern<br />
Test in Ausgabe: –<br />
5007 Serie<br />
32 Zoll: 750 Euro,<br />
40 Zoll: 950 Euro,<br />
46 Zoll: 1100 Euro<br />
kein 3D<br />
kein Ambilight<br />
5700-Serie<br />
32 Zoll: 589 Euro, 37 Zoll: 749<br />
Euro, 40 Zoll: 769 Euro, 50 Zoll:<br />
1249 E uro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
WLAN extern<br />
weniger USB-Anschlüsse<br />
kein Dual-Core-Prozessor<br />
kein 3D<br />
Verarbeitungsqualität<br />
LE540E-Serie<br />
40 Zoll: 799 Euro<br />
keine Video-on-Demand<br />
WLAN-USB-Stick nicht<br />
beiliegend<br />
EX555-Serie<br />
22 Zoll: 399 Euro,<br />
26 Zoll: 499 Euro<br />
keine Zwischenbildberechnung<br />
keine Full-HD-Auflösung<br />
weniger HDMI-Eingänge<br />
ein USB-Anschluss<br />
TL963G-Serie<br />
32 Zoll: 849 Euro,<br />
40 Zoll: 1049 Euro,<br />
46 Zoll: 1349 Euro<br />
Bewegtbildschärfe<br />
keine 3D-Brillen<br />
weniger Ausstattung<br />
Test in Ausgabe: 5/2012 80 % (2,0)<br />
Test in Ausgabe: 5/2012 75 % (2,3)<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Test in Ausgabe: –<br />
Kaufberatung 95
HD-Kanäle via Satellit<br />
In unserer Sat-Frequenzübersicht finden Sie alle wichtigen Daten zu den in <strong>HDTV</strong><br />
ausgestrahlten Programmen. Die Kanäle sind in alphabetischer Reihenfolge geordnet.<br />
Astra<br />
19,2 Grad Ost<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
3 Sat HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 347 vertikal<br />
13ème Rue fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Anixe HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 10 773 horizontal 22 000 2/3<br />
Arte HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 494 horizontal 22000 2/3<br />
Arte HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Astra 3D eng MPEG-4/DVB-S – 11 611 horizontal 22000 5/6<br />
AXN HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision_NDS 11 332 horiyontal 22 000 3/4<br />
AXN HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22 000 2/3<br />
beIN Sport1 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 377 vertikal 22000 2/3<br />
beIN Sport2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 377 vertikal 22000 2/3<br />
Blackbelt TV fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12168 vertikal 29700 2/3<br />
Blue Movie HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27 500 9/10<br />
BR Fernsehen HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Brava HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 246 vertikal 29700 2/3<br />
Calle 13 spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Action spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Cinema fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 29700 2/3<br />
Canal+ Comedia spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ D Cine HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Decale fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 29700 2/3<br />
Canal+ Deportes spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Deportes HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Deportes 2 HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22 000 2/3<br />
Canal+ Family fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 29700 2/3<br />
Canal+ Spain HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Sport fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 29700 2/3<br />
Canal+ HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 29700 2/3<br />
Canal D Cine spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 818 vertikal 22000 2/3<br />
Cine+ Premiere fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Cinemagic HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Comedy Central HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10773 horizontal 22000 2/3<br />
Cosmopolitan TV spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Das Erste HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 494 horizontal 22 000 2/3<br />
Discovery HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Discovery France fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 29700 5/6<br />
Discovery Science France fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 29700 5/6<br />
Disney fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 29700 2/3<br />
Disney Channel HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Disney Magic HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 090 vertikal 29700 2/3<br />
Disney Cinemagic HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 22000 2/3<br />
DJazz HD fra MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 vertikal 297000 2/3<br />
Disney Junior fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
DMax HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 5/6<br />
Eins Festival HD (Promo) deu MPEG-4/DVB-S – 12 422 horizontal 27 500 3/4<br />
ESPN America HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27500 9/10<br />
Eurosport spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Eurosport HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Eurosport HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Fox Crime HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 259 vertikal 22 000 2/3<br />
Fox Deutschland deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27500 9/10<br />
Fox Espana spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
France 2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
Golf + HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
History HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 22000 2/3<br />
Hollywood HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 127 vertikal 22000 2/3<br />
HD + Smart Promo deu MPEG-4/DVB-S2 - 10803 horizontal 22000 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Juwelo TV HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 2/3<br />
HSE 24 HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 10 773 horizontal 22000 5/6<br />
Kombat Sport fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 441 vertikal 29700 2/3<br />
Kabel Eins Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
Kabel Eins HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22000 2/3<br />
Kika HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 347 vertikal 22000 2/3<br />
La Une HD fra MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 023 horizontal 22 000 5/6<br />
M6 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
M6 Hits HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 440 vertikal 29700 2/3<br />
Ma Chaine Sport fra MPEG-4/DVB-S Mediaguard 12 090 vertikal 27500 3/4<br />
Mezzo HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 440 vertikal 29700 2/3<br />
Mezzo HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22 000 2/3<br />
MTV HD fra MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 778 vertikal 27 500 3/4<br />
N 24 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 773 horizontal 22 000 2/3<br />
National Geographic fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
National Geographic spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10936 vertikal 22000 2/3<br />
National Geographic HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27500 9/10<br />
National Geographic Wild HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27500 9/10<br />
Nick HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 773 horizontal 22000 2/3<br />
NDR HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Orange Cinema HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 441 vertikal 29700 2/3<br />
Orange Cine Max fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 171 horizontal 22000 2/3<br />
ORF 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 303 horizontal 22000 2/3<br />
ORF 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 303 horizontal 22000 2/3<br />
OVC HD deu MPEG-4/DVB-S – 10 773 horizontal 22 000 5/6<br />
pearl.tv HD deu MPEG-4/DVB-S2 - 12 574 horizontal 22000 2/3<br />
Penthouse HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Phoenix HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Pro Sieben Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
Pro Sieben HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22 000 2/3<br />
Puls 4 deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
RT News eng MPEG-4/DVB-S2 – 11 377 vertikal 22000 2/3<br />
RT Espanol spa MPEG-4/DVB-S2 – 11 377 vertikal 22000 2/3<br />
RTL 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 832 horizontal 22 000 2/3<br />
RTL 2 Austria HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 641 horizontal 22 000 3/4<br />
RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10832 horizontal 22000 2/3<br />
RTL Austria HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 641 horizontal 22 000 3/4<br />
RTL TVI HD fra MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 023 horizontal 22 000 5/6<br />
Sat 1 Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22 000 2/3<br />
Sat 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22 000 2/3<br />
Servus TV HD Deutschland deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 303 horizontal 22 000 2/3<br />
Servus TV HD Österreich deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 303 horizontal 22 000 2/3<br />
Sixx HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22000 2/3<br />
Sky 3D deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Action HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Atlantic HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Cinema HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Cinema Hits HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Select HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Sport Extra HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Sport HD 1 deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Sky Sport HD 2 deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27500 9/10<br />
Sky Sport News HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sonnenklar TV HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 2/3<br />
Sport 1 HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision 10832 horizontal 22000 2/3<br />
Sport 1+ HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27 500 9/10<br />
Hot Bird<br />
13 Grad Ost<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Ale Kino HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard/Nagra 11 411 horizontal 27500 5/6<br />
Animal Planet HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27500 2/3<br />
Arte HD fra MPEG-4/DVB-S2 – 11 681 horizontal 27 500 3/4<br />
AXN HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
AXN HD ita MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 418 vertikal 29 900 3/4<br />
AXN Spin HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 278 vertikal 27 500 3/4<br />
BeIn Sport 1 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Irdeto/Viaccess 11 013 horizontal 27500 2/3<br />
BeIn Sport 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Irdeto/Viaccess 11 013 horizontal 27500 2/3<br />
BBC HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
BBC Knowledge HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
Canal+ pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Film pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Sport pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27 500 2/3<br />
Cinemax 2 Central Europe pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 911 vertikal 27 500 3/4<br />
Cinemax Central Europe HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
Cinemax HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
Discovery ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 207 horizontal 29900 3/4<br />
Discovery HD Showcase gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
Discovery HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
Domo + HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard/Nagra 11 411 horizontal 27500 5/6<br />
ERT HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27 500 3/4<br />
Eurosport pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Eurosport 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
Focus HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12092 horizontal 29700 3/4<br />
Filmbox pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Fox Italia HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29900 3/4<br />
Fox Life HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 092 horizontal 29 900 3/4<br />
Fox Life pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
France 2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 681 horizontal 27 500 3/4<br />
GamberoRosso HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 092 horizontal 29900 3/4<br />
HBO pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
HBO Comedy pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
HBO Comedy HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 796 vertikal 27 500 5/6<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
HBO 2 Polska HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
JSC Sport 1 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Irdeto/Viaccess 11 013 horizontal 27500 2/3<br />
JSC Sport 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Irdeto/Viaccess 11 013 horizontal 27500 2/3<br />
JSC Sport News HD eng MPEG-4/DVB-S2 Irdeto/Viaccess 11 013 horizontal 27500 2/3<br />
RSI L1 2 HD deu MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 526 horizontal 27 500 3/4<br />
RSI LA 2 HD deu MPEG-4/DVB-S Viaccess 12 399 horizontal 27 500 3/4<br />
Hustler HD eng MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 662 vertikal 27500 3/4<br />
Kuchina+ HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard/Nagra 11 411 horizontal 27500 5/6<br />
M6 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 681 horizontal 27500 3/4<br />
MGM HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 075 vertikal 27 500 3/4<br />
MiniMini HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard/Nagra 11411 horizontal 27500 5/6<br />
N Film HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
N Film HD 2 pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
N Sport HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
National Geographic HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
National Geographic HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 27500 2/3<br />
National Geographic HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
National Geographic Wild HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27500 2/3<br />
Novasport 1/2 HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27 500 3/4<br />
Novacinema HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
Orange Cine Max fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 12 577 horizontal 27500 2/3<br />
Planete+ HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard/Nagra 11 411 horizontal 27500 5/6<br />
Polsat HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27500 3/4<br />
Polsat Sport pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27500 3/4<br />
Rai HD ita MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 766 vertikal 27 500 2/3<br />
Realtime HD ita MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 418 vertikal 29900 3/4<br />
RTS Un HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
RTS Deux HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
Redlight HD eng MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 662 vertikal 27500 3/4<br />
SF 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
SF 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
Sky Cinema+ 1 ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 360 horizontal 27500 2/3<br />
Eutelsat 9A<br />
9 Grad Ost<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
AXN HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 360 horizontal 27500 2/3<br />
Discovery Showcase HD gre MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 265 vertikal 27500 2/3<br />
Duna TV HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
Duna World HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
Duck TV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
ERT HD gre MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 111 vertikal 27500 2/3<br />
ESPN America HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 vertikal 27500 2/3<br />
Eurosport HD gre MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 vertikal 27500 2/3<br />
Fashion One HD eng MPEG-4/DVB-S2 – 12 034 vertikal 27 500 3/4<br />
Filmbox HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 074 vertikal 27 500 3/4<br />
Fox HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 12 437 vertikal 27 500 3/4<br />
FTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
iConcert HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
Kabel Eins HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
Luxe HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 12 245 horizontal 27500 3/4<br />
M6 Swiss HD fra MPEG-4/DVB-S2 – 12 034 vertikal 27 500 3/4<br />
M2 HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
M1 HD hun MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 vertikal 27500 2/3<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Mezzo Life HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27 500 2/3<br />
My Zen HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 11 900 horizontal 27 500 2/3<br />
National Geo. HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 11 881 vertikal 27 500 3/4<br />
OTE Sport HD gre MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 111 vertikal 27 500 2/3<br />
Penthouse HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Pro Sieben HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27500 2/3<br />
RTL 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 015 horizontal 27 500 2/3<br />
Sixx HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 015 horizontal 27500 2/3<br />
Super RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 015 horizontal 27 500 2/3<br />
Spiegel TV Wissen HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 360 horizontal 27 500 2/3<br />
Sat 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
Sport 1+ HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 11 861 horizontal 27500 2/3<br />
Sundance HD gre MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 149 vertikal 27500 2/3<br />
Sixx HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 015 horizontal 27500 2/3<br />
TF 1 HD fra MPEG-4/DVB-S2 - 12 034 horizontal 27 500 2/3<br />
96 HD+TV | 6.2012 | www.hdplustv.de<br />
Frequenzen in MHz, Pol. = Polarisation, SR = Symbolrate, FEC = Fehlerkorrektur,* nur sporadisch aufgeschaltet
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
BBC HD eng MPEG-4/DVB-S – 10 847 vertikal 23000 2/3<br />
BBC One HD eng MPEG-4/DVB-S – 10 847 vertikal 23 000 2/3<br />
Bio HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
Cartoon Network eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Channel 4 HD eng MPEG-4/DVB – 11 126 vertikal 22 000 2/3<br />
Comedy Central HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
Crime & Investigation eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Dave HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 188 horizontal 29500 3/4<br />
Discovery HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Disney Channel eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Disney Cinemagic eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Disney Cinemagic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29500 3/4<br />
E4 UK HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Eden HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
ESPN America HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29 500 3/4<br />
ESPN UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Five HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29500 3/4<br />
FX UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Good Food eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
History Channel HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
ITV 1 London HD eng MPEG-4/DVB-S – 10832 horizontal 22000 5/6<br />
ITV 1 Granada HD eng MPEG-4/DVB-S2 – 10 936 vertikal 23 000 8/9<br />
ITV 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV 3 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV 4 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV Central West eng MPEG-4/DVB-S – 10 936 vertikal 22 000 5/6<br />
Living HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 798 horizontal 29500 3/4<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
National Geographic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
National Geographic Wild HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Network HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
NHK World HD eng MPEG-4/DVB-S – 11 224 vertikal 27500 2/3<br />
Nickelodeon HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
RTE Two HD eng MPEG-4/DVB-S Videoguard 10 744 horizontal 22 000 5/6<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Animal Planet tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
ATV HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 896 horizontal 11 200 2/3<br />
ATV Haber HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 896 horizontal 11 200 2/3<br />
BBC Int. HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 3/4<br />
Discovery HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Dizi Smart HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Euro Futbol HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Eurosport HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
HD EN tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 054 horizontal 30000 5/6<br />
Kanal D tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30 000 3/4<br />
My Zen TV HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Penthouse HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Sinema 2 HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Astra HD Promo eng MPEG-4/DVB-S2 – 11 778 vertikal 27 500 9/10<br />
Brava 3D eng MPEG-4/DVB-S2 – 11 778 vertikal 27500 9/10<br />
Brava <strong>HDTV</strong> eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Classica HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 032 horizontal 27 500 9/10<br />
CT 1 HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 973 vertikal 27 500 3/4<br />
Deluxe HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 032 horizontal 27 500 9/10<br />
Discovery HD Europe eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
DokuBox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27500 5/6<br />
Eredivisie Live Kanaal 1 nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Een HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Erox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Erox XX HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Erox XXX HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Eurosport HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 9/10<br />
Fashion One HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27 500 3/4<br />
Film HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Filmbox HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27500 9/10<br />
Filmbox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Filmbox Action HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
HBO HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27 500 9/10<br />
History HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 9/10<br />
iConcerts HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Ketnet HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27500 5/6<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Rush HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 527 vertikal 27500 2/3<br />
Sky 1 UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky 3DTV eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Anytime eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Anytime HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Anytime HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Arts 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Arts HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Atlantic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Box Offi ce HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Box Offi ce HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Classic eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Crime & Thriller eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky HD Retail Info eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Action eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Comedy eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Drama eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Family eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Indie HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Mo<strong>der</strong>n Greats eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Sci-Fi & Horror eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky News HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Premiere HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Showcase eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports 1 in Pubs HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 739 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Sports 2 in Pubs HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 739 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Sports HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 798 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 4 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Sports News eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29500 3/4<br />
Star Plus UK HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 607 vertikal 27500 2/3<br />
STV West eng MPEG-4/DVB-S – 10 936 vertikal 22 000 5/6<br />
Syfy UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Sinema HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27500 3/4<br />
Smart 3D tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Smart Cine+ tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Smart Cinegold tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Star HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Teledünya 1 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD1 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD2 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD3 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya HD tur MPEG-4/DVB-S – 11 554 vertikal 27500 3/4<br />
TRT 1 HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 041 vertikal 8 400 3/4<br />
TRT HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 041 vertikal 8 400 3/4<br />
Universal Channel HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
National Geographic NL eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Ned 3 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Ne<strong>der</strong>land 2 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Ne<strong>der</strong>land HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
NET 5 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
Nova HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
Nova Sport HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
Penthouse 3D eng MPEG-4/DVB-S2 Biss 11 778 vertikal 27500 9/10<br />
Penthouse HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Planeta HD bul MPEG-4/DVB-S2 – 11 817 vertikal 27500 5/6<br />
Prima Family HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
RTL 4 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27 500 5/6<br />
RTL 5 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
RTL 7 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
RTL 8 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27 500 5/6<br />
SBS 6 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Spectrum HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27 500 9/10<br />
Sport 1 + HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 675 vertikal 28 500 9/10<br />
Sport 1 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Sport 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 555 vertikal 28 500 9/10<br />
Travel HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27500 9/10<br />
Veronica HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27500 5/6<br />
Viasat HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
VTM HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Astra 2<br />
28,2 Grad Ost<br />
Türksat<br />
42 Grad Ost<br />
Astra 3A<br />
23,5 Grad Ost<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
DR HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
National Geographic HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
NRK 1 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK 2 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK 3 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK Super nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27500 3/4<br />
SVT HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
TV 1000 HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
TV 2 HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
TV 2 Sport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27 500 2/3<br />
TV 3+ div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
Viasat Nature HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 607 horizontal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD Norge div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 456 horizontal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD Sverige div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 456 horizontal 27500 2/3<br />
Sirius<br />
4,8 Grad Ost<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Animal Planet HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
BBC HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
CT HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Discovery HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
DR HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10934 horizontal 25000 3/4<br />
DR 1 HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
TV2 Denmark HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
Duna TV HD hun MPEG-4/DVB-S – 12 341 vertikal 28 000 7/8<br />
ESPN America HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
Eurosport HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30000 3/4<br />
HBO HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
History Ch. HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
Kanal 5 HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
M1 HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Mooz Dance HD rum MPEG-4/DVB-S2 - 12 092 horizontal 30 000 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
National Geographic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
National Geographic HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30000 3/4<br />
Nelonen HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10934 horizontal 25000 3/4<br />
Nelonen HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
Nova Sport HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Rush HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
Rush HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
Silver HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10903 vertikal 25000 3/4<br />
Silver HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
TV 2 Film HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
TV Norge HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
TV 2 Norway nor MPEG-4/DVB-S Conax 10 841 vertikal 24 500 7/8<br />
TV 4 HD swe MPEG-4/DVB-S2 - 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
TV Nova HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Thor<br />
0,8 Grad West<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
AXN HD eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 052 horizontal 30000 3/4<br />
AXN HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 horizontal 30000 3/4<br />
Canal+ Espana por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30000 3/4<br />
Canal+ D Cine por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30 000 3/4<br />
Canal+ Deportes HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30 000 3/4<br />
Disney Cinemagic HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Eurosport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 052 horizontal 30000 3/4<br />
Eurosport HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29000 3/4<br />
Fox Sports HD eng MPEG-4/DVB-S Biss 10 730 horizontal 27 500 3/4<br />
Sen<strong>der</strong> Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
High TV 3D eng MPEG-4/DVB-S – 10730 horizontal 27500 3/4<br />
Jedi Promo eng MPEG-4/DVB-S2 – 10830 horizontal 30000 3/4<br />
Mov HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
National Geographic HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 horizontal 30000 3/4<br />
RTP HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Sport TV 1 HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 092 horizontal 30 000 3/4<br />
Sport TV HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Syfy HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 092 horizontal 30000 3/4<br />
TV Cine 4 HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
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Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Lauchstädter Str. 20, 04229 Leipzig<br />
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Während LG mit dem ersten <strong>OLED</strong>-Fernseher<br />
bis Ende des Jahres das Hochpreissegment<br />
aufmischen will, zeigt sich in <strong>der</strong> Gegenwart<br />
ein an<strong>der</strong>es Bild: Plasmafernseher von LG rutschen<br />
sowohl preislich als auch in Sachen Ausstattung mehr<br />
und mehr ins Billigsegment ab. Nachdem bereits vor<br />
einigen Wochen ein 50-Zoll-Gerät <strong>der</strong> 450er-Serie bei<br />
einer großen Einzelhandelskette für 450 Euro zu bekommen<br />
war (Auflösung nur 1 024 × 768 Pixel), haben<br />
wir nun den 60PA6500 unter die Lupe genommen.<br />
Mehr als 1,5 Meter Bildschirmdiagonale zu Straßenpreisen<br />
von zeitweise 700 Euro klingt verlockend – auf<br />
den zweiten Blick wird jedoch schnell klar, wie <strong>der</strong> Preis<br />
zustande kommt. Die fehlenden 3D-Funktionen mögen<br />
noch verschmerzbar sein, dass allerdings Smart-TV-<br />
Funktionen und <strong>der</strong> obligatorische integrierte Sat-Tuner<br />
nicht zur Ausstattung gehören, ist nicht nachvollziehbar.<br />
Das Bild des Plasmas bietet sowohl gute Anlagen<br />
als auch dicke Wermutstropfen. So weiß die Bildschärfe,<br />
mit Ausnahme <strong>der</strong> 50-Hertz-Darstellung, und die<br />
gelungene Farbdarstellung zu überzeugen. Getrübt<br />
wird <strong>der</strong> Eindruck jedoch durch den für Plasma-TVs<br />
eher schwachen Schwarzwert, <strong>der</strong> durch die stark<br />
spiegelnde Frontscheibe bei Lichteinfall noch aufgehellter<br />
wirkt. Brillante Inhalte leuchten zudem stark<br />
nach. Insgesamt müssen die Käufer des LG 60PA6500<br />
somit einen hohen Preis zahlen, um das vermeintliche<br />
Schnäppchen zu machen.<br />
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Herausgeber:<br />
Stefan Goedecke, Torsten Herres,<br />
Stefan Hofmeir, Florian Pötzsch<br />
Chefredaktion (ViSdP):<br />
Christian Trozinski (CT)<br />
Redaktion:<br />
Martin Heller (MaH), Alexan<strong>der</strong> Mai (AM),<br />
Ricardo Petzold (RP), Torsten Pless (TP),<br />
Dennis Schirrmacher (DS), Falko Theuner (FT),<br />
Jens Voigt (JV), Tiemo Weisenseel (TW)<br />
Grafikdesign:<br />
Bianca Graf, Therèse Herold, Tobias Heymann,<br />
Stephan Krause, Stefan Kretzschmar,<br />
Katharina Schreckenbach (Leitung), Kim Trank,<br />
Annemarie Votrubec<br />
Produktbetreuung:<br />
Mathias Kübler, Eva Ramezanzadeh,<br />
Verena Rottmann (Leitung)<br />
Anschrift:<br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Redaktion HD+TV<br />
Lauchstädter Str. 20, 04229 Leipzig<br />
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www.hdplustv.de<br />
Anzeigen:<br />
Denise Göhler, Linda Hartmann, Simone Läßig,<br />
Franziska Lipus, Benjamin Mächler,<br />
Carsten Philipp (Leitung)<br />
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ISSN: 1861-1737<br />
Erscheinungsweise: 6-mal im Jahr<br />
Einzelpreis Deutschland: 4,99 Euro<br />
Jahresabo Deutschland: 24,90 Euro<br />
2-Jahresabo Deutschland: 49,00 Euro<br />
Jahresabo Ausland: 39,90 Euro<br />
Druck:<br />
Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG., Kassel<br />
© 2012 von Auerbach Verlag und Infodienste GmbH, Leipzig.<br />
Vervielfältigung und Verbreitung von Artikeln, Grafiken, Fotos<br />
durch jedes Medium ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher<br />
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Gerichtsstand ist Leipzig.<br />
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Tim & Struppi: © 2011 Sony Pictures Releasing GmbH; Snow White and the Huntsman (<strong>gegen</strong> Gebühr) © Universal Pictures; RubbeldieKatz: © 2011 Film1GmbHG & CoKG, Universal Pictures Productions GmbH, Boje Buck Produktion<br />
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