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video Ultra HD für alle (Vorschau)

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<strong>video</strong><br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de<br />

<strong>video</strong>2 | 2014<br />

2014<br />

TV • HIFI • Heimkino • netzwerk • Mobile<br />

Deutschland 5,00 €<br />

Die Mega-Trends des Jahres<br />

Slimline<br />

Receiver<br />

Duell: Flache AVRs von<br />

Yamaha und Pioneer<br />

Österreich 5,75 € • Schweiz sfr 10,00 • Slowenien 6,75 € • BeNeLux 5,90 € • Italien 6,75 € • Spanien 6,75 € • Finnland 7,35 € • Slowakei 6,75 €<br />

PS3<br />

schlägt<br />

PS4<br />

Alte Sony-Konsole besser<br />

als PS4 & Xbox One<br />

TEST<br />

Neue<br />

XXL-TVs<br />

mit 150 bis<br />

200 cm<br />

Bild<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

<strong>für</strong> <strong>alle</strong><br />

• Hisense: Was taugt der <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> TV <strong>für</strong> 2.000 €?<br />

• CES 2014: Display-Schwemme und U<strong>HD</strong>-Filme<br />

• Sony 4K-Cam: Eigene U<strong>HD</strong>-Videos drehen<br />

Clever wohnen<br />

Stilvolle<br />

Medienmöbel<br />

Edle Docks, Racks und TV-Schränke<br />

Design: Von modern bis retro<br />

Kino<br />

<strong>für</strong> die<br />

Ohren<br />

Die Zukunft des<br />

3D-Sounds<br />

4 190477 705006<br />

0 2


DAS ULTRASCHARFE<br />

TV-ERLEBNIS.<br />

HABEN WIR.<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

800Hz<br />

Motionflow XR<br />

55"<br />

139 cm<br />

Diagonale · LED-TV<br />

T<br />

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Gefahr <strong>für</strong> <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

Andreas Stumptner,<br />

Chefredakteur<br />

„2014 kann das<br />

U<strong>HD</strong>-Jahr werden,<br />

wenn nicht die<br />

alten Fehler wiederholt<br />

werden.“<br />

Die wollen doch nur spielen! Das wäre wohl der passende Spruch angesichts<br />

der Erkenntnisse, die unser Test der neuen Konsolen PlayStation 4<br />

und Xbox One ergab (ab Seite 24). Sonys PS3 galt über die letzten Jahre<br />

trotz unzähliger neuer Konkurrenten <strong>alle</strong>r Topmarken als bester Blu-ray-Player<br />

der Welt – und <strong>alle</strong>m Anschein nach wird dies auch noch eine ganze Weile<br />

so bleiben.<br />

Sie wissen selbst, liebe Leser, wie wichtig ein qualitativ hochwertiger und in<br />

seinen Funktionalitäten ausgereifter Zuspieler <strong>für</strong> das Heimkino-Erlebnis ist.<br />

Umso größer war <strong>für</strong> uns die Überraschung, als die beiden Konsolen der jüngsten<br />

Generation sich im Test als reine Spieleratten erwiesen. Natürlich steht ein neues<br />

Gerät heutzutage zum Marktstart häufig erst am Anfang seiner Entwicklung.<br />

Geduld ist also gefragt. Vermutlich werden uns insbesondere 4K-Vorreiter Sony,<br />

aber auch Microsoft beizeiten etwa mit guten Ergänzungslösungen <strong>für</strong> <strong>Ultra</strong>-<br />

<strong>HD</strong>-Inhalte überraschen.<br />

Überhaupt wird die Frage nach ultrahoch auflösenden Inhalten und deren<br />

Abspielbarkeit ein Kernthema der nächsten zwölf Monate sein. Die hohe Zahl<br />

an neuen, günstigeren U<strong>HD</strong>-fähigen Fernsehern, die in diesem Jahr auf den<br />

Markt kommen werden, zwingt <strong>alle</strong> Beteiligten zum schnellen Handeln, bevor<br />

U<strong>HD</strong> beginnt, als kostenlose Zusatzfunktion der Top-TVs ein Nischendasein zu<br />

fristen, wie es zuletzt mit 3D passierte. Die Gefahr, dass mit <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> auch die<br />

nächste Innovation in kürzester Zeit im bildlichen Sinn auf dem Wühltisch verramscht<br />

wird, ist <strong>alle</strong>rdings latent vorhanden, wie der Test des Hisense-Modells<br />

in dieser Ausgabe zeigt (ab Seite 32). Es stellt sich die Frage: Wird der Markt<br />

endlich dazulernen und nicht einmal mehr die alten Fehler wiederholen?<br />

Herzlichst, Ihr<br />

<br />

Andreas Stumptner<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

3


Video | Inhalt<br />

Ab Seite 32<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> zum<br />

Greifen Nah<br />

Der Preiskampf geht in die<br />

nächste Runde: Hisense bietet<br />

seinen 58-Zöller <strong>für</strong> 1.800 Euro an.<br />

Und mit dem ersten 4K-Camcorder<br />

von Sony lassen sich auch eigene<br />

hochaufgelöste Videos drehen –<br />

theoretisch. Beide Geräte im Test.<br />

Seite 24<br />

PS4 vs.<br />

xBox One<br />

Blu-ray Player, DLNA-Funktionen und VoD-Portale:<br />

<strong>video</strong> testet die neuen Spielkonsolen auf ihre<br />

Fähigkeiten als Mediaplayer.<br />

Seite 108<br />

Sound der Zukunft<br />

Ebenso wichtig wie das perfekte Bild ist der<br />

Raumklang zum Film – am besten in 3D.<br />

Die Technologien im Überblick und wie sie<br />

ins Heimkino kommen.<br />

News & Trends<br />

06 CES 2014<br />

Die Trends 2014: Das erwartet die Branche<br />

in Las Vegas.<br />

09 Aktuelles<br />

Neuigkeiten, Hintergrundberichte und<br />

Produkte<br />

15 Händler des Monats<br />

Unsere Händlerempfehlung:<br />

Reisenberger Galerien, München<br />

im Fokus<br />

Bild<br />

24 Test: Spielkonsolen<br />

Womit können die neuen Konsolen als<br />

Mediaplayer punkten? Wir haben sie<br />

auf den Prüfstand gestellt.<br />

32 Test: <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

Scharfer Preiskampf: Ist der 3000-Euro-U<strong>HD</strong>TV<br />

des chinesischen Herstellers Hisense auch gut?<br />

36 Test: LCD-Fernseher<br />

Größer geht es kaum: Der LC-80LE857E von<br />

Sharp mit 80-Zoll-Diagonale im Testlabor<br />

40 Test: Ambilight<br />

Es werde Licht: Der Philips-TV mit<br />

vierseitigem Ambilight bringt das<br />

Wohnzimmer zum Leuchten.<br />

46 Test: <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Camcorder<br />

Während die Sender noch auf 4K-Material<br />

warten, testen wir den geeigneten<br />

4K-Camcorder.<br />

Ton<br />

52 Test: Soundbar<br />

Schlanker Sound von Samsung<br />

18 Clevere Medienmöbel<br />

Die besten TV-Möbel im Überblick<br />

4


56 Test: Slimline-Receiver<br />

Kleiner, flacher, aber die gleiche Leistung:<br />

Slimline-AV-Receiver im Vergleich<br />

62 Test: Soundmöbel<br />

Satter Sound und dann noch smart versteckt?<br />

Das erste Soundmöbel im <strong>video</strong>-Test.<br />

web & Mobile<br />

66 Serie: Digitale Filmsammlung<br />

Silberscheiben sind passé, Filmdateien up to<br />

date. Der Weg zur digitalen Filmsammlung.<br />

Filme<br />

78 Home Entertainment<br />

Neue Blu-rays im Bild- und Ton-Check<br />

Report<br />

108 Kino-Sound<br />

Satter Sound aus <strong>alle</strong>n Richtungen –<br />

der 3D-Kino-Sound auch <strong>für</strong> zu Hause<br />

Rubriken<br />

Seite 18<br />

Schöner<br />

Wohnen<br />

Der schönste TV und die beste Anlage<br />

sind nur die halbe Miete: Erst mit den<br />

entsprechenden Möbeln wird das<br />

Wohnzimmer heimelig. Wir zeigen<br />

intelligente Medienmöbel.<br />

3 Editorial // 16 Wünsche der Redaktion<br />

50 Technik extrem // 65 Nostalgie<br />

74 Kurztests // 76 Forum<br />

92 Bestenliste // 98 Impressum<br />

99 Glosse // 114 <strong>Vorschau</strong><br />

Alle Tests in<br />

Alphabetischer<br />

Reihenfolge<br />

fERNSEHER<br />

Hisense LTDN58XT880 32<br />

Philips 60PFL8708S 40<br />

Sharp LC-80LE857E 36<br />

4K-cAMCORDER<br />

Sony FDR-AX 1 46<br />

sPIELKONSOLEN<br />

Microsoft Xbox One 24<br />

Sony PlayStation 4 24<br />

Soundbar<br />

Samsung HW-F850 52<br />

Slimline-Receiver<br />

Pioneer VSX-S510 56<br />

Yamaha RX-S600 56<br />

Soundmöbel<br />

Montana TV HiFiI 62<br />

Online-Videotheken<br />

iTunes 67<br />

maxdome 68<br />

Videociety 68<br />

Video Unlimited 68<br />

Videobuster 69<br />

Videoload 69<br />

Kurztests<br />

Apple iPad Air 75<br />

Avanit S<strong>HD</strong>5+ PVR-ready 75<br />

LG PG60G 74<br />

Philips SoundStage HTL4110B 75<br />

Das Titelbild stammt aus<br />

Die Tribute von Panem –<br />

Catching Fire<br />

von Studiocanal<br />

(seit 21.11.13 im Kino).<br />

Filme<br />

Die neuesten Blu-rays und DVDs im<br />

Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,<br />

Kinotipps und News aus der großen<br />

Welt des Entertainments.<br />

Apartment 143 87<br />

Citizen Kane 83<br />

Das ist das Ende 80<br />

Kick-Ass 2 87<br />

Pain & Gain 82<br />

Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen 85<br />

Trance – Gefährliche Erinnerung 78<br />

White House Down 81<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

5


News & Trends<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller<br />

<strong>Ultra</strong>hohe Dünen?<br />

Rund um Las Vegas kann das Kürzel U<strong>HD</strong> <strong>alle</strong>s Mögliche bedeuten. Im Januar wird aber wohl auch hier vor<br />

<strong>alle</strong>m von <strong>Ultra</strong> High Definition und anderen Technik-Trends die Rede sein, bevor Wüsten-Kundschafter<br />

und andere Glücksritter die Stadt am Strip wieder <strong>für</strong> sich <strong>alle</strong>in haben.<br />

Die CES 2014 findet<br />

vom 6. bis zum 10.<br />

Januar statt. <strong>video</strong><br />

berichtet von der<br />

Messe unter www.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de.<br />

Der Megatrend der International<br />

CES 2014 ist leicht zu erraten:<br />

U<strong>HD</strong>TV, <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong>, 4K –<br />

zusammengefasst: <strong>Ultra</strong> High Definition.<br />

Dies werden auch in Las Vegas<br />

die wohl häufigsten Kürzel sein, mit<br />

denen Aussteller ihre Stände und Produkte<br />

bekleben. „Ich rechne in erster<br />

Linie mit einer größeren Display-<br />

Schwemme“, prophezeit der TV-Experte<br />

Marcel Gonska.<br />

Die Industrie widerspricht nicht,<br />

auch wenn genaue Informationen zu<br />

den 2014er-Produkten bis kurz nach<br />

Neujahr so abhörsicher behandelt<br />

werden wie Angela Merkels Handy –<br />

ihr neues wohlgemerkt. Daran, dass<br />

U<strong>HD</strong>-Fernseher mit vierfacher Full-<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung der nächste Schritt im<br />

TV-Massenmarkt sind, lässt auch<br />

Samsung-Mann Sang-Won Byun keine<br />

Zweifel. „Es wird eine größere Auswahl<br />

an Samsung U<strong>HD</strong> TVs geben;<br />

durch den Einsatz von neuen Formfaktoren<br />

wird ein beeindruckenderes<br />

Seherlebnis möglich“, sagt er.<br />

Wo sind die Inhalte?<br />

Komisch nur, dass an der Stelle, wo<br />

das beeindruckende Seherlebnis einsetzt,<br />

in Sachen U<strong>HD</strong> noch Flaute<br />

herrscht: Filme, TV-Sendungen und<br />

Video-Streams. Der einzige Anbieter,<br />

der derzeit zumindest in den USA real<br />

existierende U<strong>HD</strong>-Spielfilme bereitstellt,<br />

ist Sony mit dem bereits seit Monaten<br />

bekannten Festplatten-Media-<br />

Player (Bild rechts). So wurde das<br />

nicht mehr ganz taufrische Gerät auch<br />

prompt vorab mit einem CES Innovation<br />

Award ausgezeichnet – wohl in<br />

Ermangelung anderer U<strong>HD</strong>-Quellen.<br />

Die Blu-ray-Group forscht zwar seit<br />

Anfang 2013 an einer Format-Erweiterung<br />

<strong>für</strong> U<strong>HD</strong>-Content. Doch laut<br />

Insidern von Presswerken und Filmanbietern<br />

kann man sich derzeit nicht<br />

einigen, ob künftig eine zweischichtige<br />

Disc mit 66 Gigabyte Speicher<br />

U<strong>HD</strong>-Festplatte: Der Sony FMP-X1 wurde<br />

in den USA schon mit den ersten U<strong>HD</strong> TVs<br />

geliefert. Jetzt ist er auch einzeln zu haben.<br />

6


oder eine neuartige Drei-Lagen-Disc<br />

auf Blu-ray-Basis mit 100 GByte Kapazität<br />

U<strong>HD</strong>-Filme speichern soll. Für<br />

letztere rührt der deutsche Maschinenhersteller<br />

Singulus in letzter Zeit<br />

eifrig die Werbetrommel, denn er hat<br />

die notwendigen Produktionsgeräte<br />

schon im Programm.<br />

Nicht wenige Branchenkenner fragen<br />

sich aber, ob ein weiteres optisches<br />

Medium noch viel Zukunft hat. Sang-<br />

Won Byun etwa sagt, dass „sich aufgrund<br />

der Größe von U<strong>HD</strong>-Content<br />

Zuspieler mit einer integrierten Festplatte<br />

anbieten“. Ein ähnliches Konzept,<br />

wie es Sony heute bietet – und<br />

nebenher an einer U<strong>HD</strong>-Blu-ray entwickelt.<br />

Im besten Fall gibt es auf der<br />

CES oder in der Folge klare Ansagen,<br />

wie die Film- und Geräteindustrie in<br />

Sachen U<strong>HD</strong>-Content weiter vorgehen<br />

möchte und wann mit konkreten Standards<br />

und Medien zu rechnen ist. Von<br />

anderswo kommt immerhin frischer<br />

Wind: Netflix möchte seinen Kunden<br />

schon bald U<strong>HD</strong>-Filme und Serien per<br />

Streaming anbieten – ultraschnelles<br />

Internet vorausgesetzt.<br />

Neuer Standard: <strong>HD</strong>MI 2.0<br />

Mehr oder bessere Pixel? Diese Frage<br />

dürfte die Branche weit über die CES<br />

hinaus begleiten. Denn noch gibt es<br />

kaum festgelegte Standards <strong>für</strong> die<br />

Videospeicherung und -Übertragung<br />

im U<strong>HD</strong>-Zeitalter. Fakt ist, dass die<br />

aktuell vorgesehenen Systeme nicht<br />

beides uneingeschränkt können.<br />

Der neue Schnittstellenstandard<br />

<strong>HD</strong>MI 2.0 etwa spezifiziert die verlustfreie<br />

Bildübertragung <strong>für</strong> U<strong>HD</strong>-<br />

Inhalte mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde.<br />

Dann beschneidet er aber entweder<br />

die Farbschärfe oder die Feinheit<br />

von Verläufen (Bittiefe) leicht.<br />

Diese Übertragungsart wird wahrscheinlich<br />

sehr gut die kommenden<br />

Quellformate abbilden, aber da bei<br />

<strong>HD</strong>MI <strong>alle</strong>s rückwärtskompatibel sein<br />

soll, kann ein preiswertes TV-Gerät<br />

auch deutlich weniger Qualität beim<br />

Player anfordern. Doch gerade bei der<br />

Einführung von U<strong>HD</strong> hoffen Fans auf<br />

kompromisslose Bildqualität wie etwa<br />

einen erweiterten Farbraum mit höherer<br />

Digitalauflösung. Und da all das<br />

U<strong>HD</strong>-Werkzeuge: OLED TVs, Disc-Innovationen<br />

und Videoschnittstellen wie<br />

<strong>HD</strong>MI 2.0 oder DisplayPort 1.2a (unten)<br />

sind auf der CES allgegenwärtig.<br />

_0BA31_Canton_Video_11_13.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 95.00 mm);12. Sep 2013 11:26:26<br />

Digital Movie DM 50<br />

Macht TV-Klang groß<br />

Die kompakte Soundbar mit<br />

Digital-Endstufe, 200 Watt<br />

Systemleistung und integriertem<br />

Subwoofer ist die ideale<br />

Ergänzung <strong>für</strong> Ihren Flat-TV.<br />

Sie begeistert mit 2.1 Front-<br />

Surround-Klang und anspruchsvollem<br />

Stereo-Klang. Darüber<br />

hinaus ist sie flexibel aufstellbar<br />

und einfach zu bedienen.<br />

Erleben Sie die DM 50-Soundbar<br />

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News & Trends<br />

Trend-Box: Miracast-<br />

Empfänger stehen<br />

reihenweise auf der<br />

CES. Echtzeit-Video-<br />

Streaming dagegen<br />

ist einzigartig.<br />

Ohr-Schwärmer:<br />

Sound-Stirnbänder,<br />

etwa von Run-<br />

Phones, f<strong>alle</strong>n garantiert<br />

nicht aus<br />

den Ohren.<br />

Touch-Key: Das August<br />

Smart Lock öffnet<br />

und schließt Türen<br />

per Smartphone<br />

App – solange die<br />

Batterie hält.<br />

auch Speicherplatz braucht, kommen<br />

wir hier auch zurück zu den neuen<br />

Medien.<br />

<strong>HD</strong>R-Displays von Dolby<br />

Die Video-Abteilung von Dolby aus<br />

San Francisco zeigt auf der CES sogar<br />

eine ganz neue Display-Technologie.<br />

Sie soll <strong>HD</strong>R-Bildqualität (High Dynamic<br />

Range) auf den TV<br />

bringen. Die Theorie dahinter:<br />

Zwischen Sonnenlicht<br />

und Schatten, Tag<br />

und Dämmerung liegt eine<br />

viel höhere Dynamik<br />

als es irgendein Videosystem<br />

heute speichern oder darstellen<br />

kann. <strong>HD</strong>R-Kameras dagegen sind<br />

mittlerweile verfügbar. Die Speicherung<br />

und vor <strong>alle</strong>m Wiedergabe über<br />

Displays mit deutlich höherer Spitzenhelligkeit<br />

und damit viel mehr Kontrast<br />

ist das Ziel der Dolby-Forschung.<br />

Erste Berichte über die Technologie<br />

klingen vielversprechend. Auf der<br />

CES gibt es mehr zu sehen und zu hören<br />

– vielleicht auch über passende<br />

Speichermedien?<br />

Vernetzt fernsehen<br />

Abseits der großen TV-Bildschirme<br />

bietet der Start ins Jahr 2014 auch Innovationen<br />

in Sachen Smart TV oder<br />

Second Screen – zum Beispiel mit immer<br />

mehr Nachrüstprodukten, die Miracast<br />

und andere Vernetzungsmöglichkeiten<br />

zwischen Mobilgeräten und<br />

TV <strong>für</strong> ältere Devices ermöglichen.<br />

Ebenfalls um TV- und Video-Vernetzung<br />

kümmert sich der deutsche<br />

Technologie-Entwickler Cinemo, der<br />

einen CES Award <strong>für</strong> eine echte Innovation<br />

erhalten hat. Das Karlsruher<br />

Unternehmen hat eine Technologie<br />

entwickelt, die Audio- und Videosignale<br />

über herkömmliche Kabel- und<br />

Funk-Netzwerke lippensynchron auf<br />

mehrere Displays verteilt. Im Cine mo-<br />

Showroom etwa wird ein <strong>HD</strong>-Video<br />

vom iPad auf eine 4x4-Videowand<br />

(siehe Bild oben links) übertragen.<br />

Wer sich ein wenig mit DLNA-Medienübertragung<br />

und anderen Streaming-Protokollen<br />

auskennt, weiß,<br />

dass diese Aufgabe nicht einfach zu<br />

lösen ist. Bislang kommt die Technologie<br />

im Car-Entertainment vor. Hier gelangt<br />

das Bild vom Auto-DVD-Player<br />

an mehrere Displays auf dem Beifahrersitz<br />

und im Fond einer Luxus-Limousine,<br />

während die Bord-Audioanlage<br />

den Ton wiedergibt. Wie die<br />

Übertragung genau funktioniert,<br />

bleibt das Geheimnis der Entwickler.<br />

Doch es funktioniert, wie sich <strong>video</strong><br />

vor Ort überzeugen konnte. Auf der<br />

CES zeigt Cinemo seine Technologie<br />

vor <strong>alle</strong>m Partnern aus der Autoindustrie,<br />

doch man ist auch offen <strong>für</strong><br />

Heimanwendungen.<br />

Wach-Vogel: Die Canary-Box hört, sieht und<br />

fühlt, was ringsum im Haus los ist, und<br />

schlägt im Zweifel per Smartphone Alarm.<br />

Mobile Technologien<br />

Mobilität ist auch sonst ein großes<br />

Thema. Wearable Technologies –<br />

Techniken zum Anziehen – sind groß<br />

im Kommen, und damit sind nicht nur<br />

Smart Watches gemeint. Immer<br />

kleinere Sensoren und Taster dürften<br />

es tatsächlich so langsam möglich machen,<br />

Tastaturen zum Zusammenfalten<br />

oder Telefone <strong>für</strong> den Jackenärmel<br />

zu bauen. Die Frage ist, ob die Menschheit<br />

auf jede dieser Zukunftsvisionen<br />

wartet. Ein Stirnband mit eingebautem<br />

Kopfhörer wirkt da schon<br />

knuffiger, ähnlich wie Rolleis Action-<br />

Cam in der Skibrille (vgl. Seite 12).<br />

Und unterwegs lockt der Blue tooth-<br />

Lautsprecher. Der ist längst kein Trend<br />

mehr, sondern ein Lifestyle-Artikel<br />

und dementsprechend in <strong>alle</strong>n Variationen<br />

zu haben – zum Beispiel getarnt<br />

als edles Schminkdöschen in der<br />

Handtasche (siehe Bild unten).<br />

Smart zu Hause<br />

Auch die Smart-Home-Welle hat Las<br />

Vegas erreicht. Hier geht es weniger<br />

um voll vernetzte Häuser mit installierten<br />

Heizungslüftungs-Steuerungsanlagen,<br />

sondern um smarte Lösungen<br />

<strong>für</strong> tägliche Probleme: von der<br />

Heim überwachung „out of the Box“<br />

bis zum Smartphone-Türschloss. Sogar<br />

ein 35.000-Dollar-Heimkino-Receiver<br />

<strong>für</strong> aktuelle Kinofilme soll in<br />

den USA auf den Markt kommen.<br />

Erlaubt ist, was das Leben erleichtert<br />

und einen guten Show-off-Effekt bietet.<br />

Denn die technischen Dienstboten<br />

sollten nebenbei auch „cool“ sein. ■<br />

Sound-Schminke: In diesem Etui ist kein<br />

Platz <strong>für</strong> Lippenstift, sondern <strong>für</strong> Musik.<br />

Der Stellé Audio Clutch kostet 350 Euro.<br />

Prima Kino: Der Prima Cinema-Receiver soll<br />

aktuelle Kinofilme in Kinoqualität ins Haus<br />

holen. Sein Preis: um 35.000 US-Dollar.<br />

8


News & Trends<br />

Sky<br />

Snap dir deine Filme!<br />

www.skysnap.de // 9,99 Euro pro Monat<br />

Simulus<br />

Spähen <strong>für</strong><br />

Einsteiger<br />

www.pearl.de // 100 Euro<br />

Das Drohnenprogramm von Pearl ist<br />

weit weniger brisant als das von so<br />

manchem Geheimdienst. Doch immerhin:<br />

Der faustgroße Simulus-<br />

Quadcopter filmt während seiner etwa<br />

siebenminütigen Flugzeit pro Akkuladung<br />

in 720p-Auflösung. Eine<br />

Gyroskop-Steuerung soll <strong>für</strong> stets<br />

stabile Flugeigenschaften sorgen.<br />

Kurz vorm Drucktermin dieser Ausgabe startete Sky seine Online-Videothek<br />

Snap – gerade noch rechtzeitig <strong>für</strong> einen ersten Check. Snap bietet<br />

Filme und Serien im Abo: Sky-Kunden zahlen 4,99 Euro, andere Nutzer<br />

knapp 10 Euro <strong>für</strong> freies Streaming bei monatlichem Kündigungsrecht.<br />

Filme laufen am PC, auf dem iPad sowie – exklusiv bis Ende 2014 – auf<br />

Samsung Smart TVs. iPad- und Apple TV-Nutzer können Filme auch per<br />

AirPlay zum TV schicken. Snap bot am Starttag eine gute, wenn auch nicht<br />

riesige Serienauswahl. Es gibt mehr HBO-Titel als bei WATCHEVER, beim<br />

Filmangebot liegt dagegen der Konkurrent vorn. Sky möchte Snap vom<br />

Pay-TV-Angebot und von Sky Go abgrenzen: Was dort läuft, ist auf Snap<br />

nicht zu sehen. Bild- und Tonqualität sind gut. Viele Filme liefen an schnellen<br />

Internet-Verbindungen in guter, teils etwas flauer <strong>HD</strong>-Qualität.<br />

Zahl des Monats<br />

Über 100<br />

<strong>HD</strong>TV-Sender<br />

Mit der Aufschaltung neuer ARD-Regionalsender<br />

– zweimal RBB, dreimal MDR sowie<br />

HR <strong>HD</strong> – und Tagesschau24, Eins Plus sowie<br />

Einsfestival <strong>HD</strong> am 5. Dezember 2013 hat die<br />

Zahl der deutschsprachigen <strong>HD</strong>-Sender via<br />

Satellit zweistellige Dimensionen verlassen.<br />

_0BA31_Canton_Video_11_13.pdf;S: 2;Format:(210.00 x 95.00 mm);12. Sep 2013 11:26:26<br />

Digital Movie DM 50<br />

Ist äußerst praktisch<br />

Die DM 50-Soundbar benötigt<br />

neben dem Stromanschluss nur<br />

ein Signalkabel zum TV. Dabei<br />

ist sie besonders einfach zu<br />

bedienen: über die eigene<br />

Fernbedienung oder die<br />

Fernbedienung des TVs. Dank<br />

Bluetooth-Schnittstelle mit<br />

apt-X-Technologie empfängt<br />

sie Musik überdies kabelfrei.<br />

Erleben Sie die DM 50-Soundbar<br />

im autorisierten Fachhandel.<br />

Infos unter www.canton.de


News & Trends<br />

Vivitek<br />

Macht große Augen<br />

www.vivitek.de // 900, 1.000 Euro<br />

Termine<br />

Inst<strong>alle</strong>r-Mekka<br />

Vom 2. bis 4. Februar trifft sich die Branche<br />

der Heimkino- und Smart-Home-Inst<strong>alle</strong>r in<br />

Amsterdam zur alljährlichen Branchenmesse<br />

Integrated Systems Europe (ISE). Mit dabei ist<br />

der Heimkino-Bildpapst Joel Silver von der<br />

Imaging Science Foundation (ISF).<br />

Mit zwei günstigen Beamern umwirbt Vivitek Großbild-Einsteiger. Der H1180<br />

<strong>HD</strong> und der 100 Euro teurere H1185<strong>HD</strong> geben Full-<strong>HD</strong>-Filme über Dark Chip<br />

3-DLP-Engines von Texas Instruments wieder und sind <strong>für</strong> die 3D-Darstellung<br />

über aktive DLP-Link-Shutterbrillen vorbereitet. Der H1180 <strong>HD</strong> bietet 2.000,<br />

der H1185 2.500 ANSI Lumen Helligkeit. Beide Modelle haben ein Kontrastverhältnis<br />

von 10.000:1. Der H1185 <strong>HD</strong> lässt sich nach ISF-Vorgaben kalibrieren.<br />

Die neue CONNECTED HOME<br />

Am 24. Januar kn<strong>alle</strong>n die Korken in der Redaktion:<br />

Dann kommt die neue CONNECTED<br />

HOME heraus. Das <strong>alle</strong>in wäre noch kein<br />

Grund zu feiern, doch mit Heft 2/14 erhält das<br />

jetzt monatlich erscheinende Magazin eine<br />

neue Optik und bietet noch mehr Infos über<br />

Smart Home, Multiroom und Vernetzung.<br />

Yamaha<br />

Keine dünnen Bretter<br />

www.yamaha.de // 330 Euro<br />

Schlank ist der Yamaha-Soundbar YAS-152, aber breit baut er sich vor dem<br />

TV-Publikum auf. Der Soundbar soll optimal zu TV-Geräten ab 55 Zoll Bilddiagonale<br />

passen – je nach TV-Design im schwarzen oder weißen Gehäuse. Als<br />

Front-Surround-System kommt die Yamaha-eigene Technologie Air Surround<br />

Extreme zum Einsatz, die laut Hersteller aus den beiden Mittelhochtönern<br />

virtuellen Raumklang mit bis zu 7.1 Kanälen errechnet. Fürs Bassfundament<br />

sind zwei 8.5-Zentimeter-Tieftöner zuständig. Sie sind in einer separaten<br />

Bass-Kammer mittig im Soundbar untergebracht.<br />

➜ mehr News unter www.<strong>video</strong>-magazin.de<br />

Mobiles Entertainment<br />

Tablet- und Smartphone-Fans sollten sich den<br />

Mobile World Congress vormerken. Der findet<br />

vom 24. bis 27. Februar wie jedes Jahr in Barcelona<br />

statt. Die Veranstaltung hat sich in den<br />

letzten Jahren vom Mobilfunk-Branchen-<br />

Event zur Neuheitenschau auch in Sachen<br />

Taschen- und Tablet-Kino gemausert.<br />

Sie wollen auch unterwegs über die<br />

neusten Trends und spannende Hintergrundgeschichten<br />

aus der Welt der<br />

Unterhaltungselektronik informiert<br />

werden? Die App der <strong>video</strong> bringt<br />

Ihnen Entertainment direkt auf das<br />

iPad. Alle Infos und Vorteile des<br />

digitalen Abos finden Sie unter<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/abo<br />

Twitter: twitter.com/<strong>video</strong>homevision<br />

Facebook: Suchwort „Video Magazin“<br />

Google+: Suchwort „+Video Magazin“<br />

10


Sky<br />

And Mira goes to...<br />

www.mira-award.de<br />

Bereits zum fünften Mal verleiht der Pay-TV-Anbieter Sky<br />

den Mira Award und bittet in der Kategorie Lieblingssender<br />

auch die Zuschauer zum Voting: Aus über 40 Bezahlsendern<br />

können Teilnehmer ihren persönlichen Lieblingssender<br />

aus den Bereichen Film, Serie, Doku, Entertainment,<br />

Sport und Kinder wählen.<br />

Neben dem Publikumspreis werden vier weitere Preise –<br />

unter anderem <strong>für</strong> die beste Serie und den besten Moderator<br />

– von einer ausgewählten Jury vergeben. Zum fünften<br />

Jubiläum setzt sich diese aus den Schauspielerinnen<br />

Dennenesch Zoudé und Thekla Reuten, den Schauspielern<br />

Herbert Knaup und Michael Brandner, dem<br />

Produzenten Oliver Berben und dem stellvertretenden<br />

Chefredakteur der TV Digital, Thomas Weiss,<br />

zusammen. Am 23. Januar wird der Preis dann in<br />

Berlin an die Gewinner übergeben.<br />

Mayerthaler<br />

High End Digital<br />

www.mayerthaler.net // ab 3.000 Euro<br />

Edel-Sound und -Bildqualität aus einem PC mit Windows<br />

8? Der Schweizer Hersteller Mayerthaler verspricht<br />

genau das, indem er sein Mediencenter mit<br />

feinster Audio- und Videotechnik ausstattet und störende<br />

Mechanik weglässt. Als Massenspeicher etwa<br />

dient eine flinke SSD-Festplatte. Praktisch: Der flache<br />

DMA 06 lässt sich hinten an Flat-TVs montieren.<br />

_0BA31_Canton_Video_11_13.pdf;S: 3;Format:(210.00 x 95.00 mm);12. Sep 2013 11:26:26<br />

Digital Movie DM 50<br />

Sieht immer gut aus<br />

Ganz gleich ob in schwarz, weiß<br />

oder silber: die hochwertig<br />

verarbeitete DM 50-Soundbar<br />

mit kompaktem MDF-Gehäuse,<br />

2-Wege-Lautsprechersystem<br />

und Digitalendstufe macht<br />

immer eine gute Figur. Dabei<br />

bietet sie hervorragenden TVund<br />

Musik-Klang mit optimaler<br />

Sprachverständlichkeit.<br />

Erleben Sie die DM 50-Soundbar<br />

im autorisierten Fachhandel.<br />

Infos unter www.canton.de


News & Trends<br />

Short<br />

News<br />

ZDF-Mediathek bei Entertain<br />

Seit Mitte Dezember läuft die ZDF-Mediathek<br />

auf den Receivern von Telekom Entertain. Sie<br />

ist übers Hauptmenü oder aus dem ZDF-Programm<br />

per „Red Button“ erreichbar und hat<br />

eine Entertain-typische Menü-Optik.<br />

Der Teufel auf Reisen<br />

Der mobile Beelzebub sitzt Ihnen<br />

nicht auf der Schulter, sondern<br />

kommt im Smartphone mit. Unter<br />

m.teufel.de präsentiert der Berliner<br />

Boxen-Direktversender seinen Online-Shop<br />

neuerdings auch <strong>für</strong><br />

Smartphones optimiert.<br />

Guck mich automatisch!<br />

TechniSat integriert den EPG-Dienst watchmi<br />

in seine DigiCorder-Modelle. Er ermöglicht<br />

die automatische Rekorder-Programmierung<br />

mit Aufnahme-Channels nach Suchworten,<br />

Sendungstypen oder TV-Gewohnheiten.<br />

Rollei<br />

Clever verlängert<br />

www.rollei.de // 130, 70, 230 Euro<br />

Noch rechtzeitig zum<br />

Winter-Finish erweitert<br />

Rollei sein Angebot an<br />

Action-Cams. Die neue,<br />

sehr schlanke Mini-<br />

Cam S-30 WiFi (links)<br />

filmt ab Februar in Full-<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung und<br />

überträgt die Aufnahmen<br />

in Echtzeit per Funk-Hotspot an Smartphones. Die<br />

passende App gibt es gratis <strong>für</strong> iOS und Android.<br />

Für Ski- und Snowboard-Selbstaufnahmen ist die ausziehbare<br />

Arm Extension XL 1600 (rechts) gedacht: Am verlängerten<br />

Arm gehalten und richtig eingekippt, filmt die Cam<br />

den Filmer beim Ritt durchs Pulverschnee-Inferno.<br />

Für Zwischenschnitte aus der Ego-Perspektive hat Rollei<br />

ebenfalls das passende Werkzeug: Die Rollei Ski Goggles<br />

<strong>für</strong> knapp 230 Euro kombiniert eine Skibrille mit einer seitlich<br />

angebrachten Action-Cam.<br />

Quadral<br />

Aktiv macht Wind<br />

www.quadral.de // 6.000, 2.800 Euro pro Paar<br />

Ideale Voraussetzungen <strong>für</strong> Top-Klang bieten Aktiv-Lautsprecher: Bei ihnen<br />

werden Chassis, Verstärker und Frequenzweichen in der Entwicklung optimal<br />

aufeinander abgestimmt. Das hat Quadral bei seinen beiden Aktiv-Schallwandlern<br />

Aurum Orkan VIII und Altan VIII aktiv berücksichtigt. In der stürmischen<br />

Standbox sollen drei Endstufen über die Tief-, Mittel- und Hochton-<br />

Chassis Wind machen. In der Summe kommen laut Quadral 320 Watt Leistung<br />

auf den Prüfstand. In der Altan-Regalbox sorgen je zwei Verstärker <strong>für</strong><br />

Schub. Die Frequenzweichen lassen sich per Presets und einen semiparametrischen<br />

Equalizer optimal an die Gegebenheiten des Raums anpassen.<br />

sixx to go<br />

Verfügbar auf: Android,<br />

iPhone und iPad;<br />

89 Cent<br />

Einschalten, live gucken, Programminfos<br />

abrufen – nicht mehr und nicht weniger<br />

bietet die App des Privatsenders<br />

sixx <strong>für</strong> 89 Cent. Den Einführungspreis<br />

garantiert sixx bis Ende März.<br />

12


Schlümpfe exklusiv<br />

Diesmal verlosen wir limitierte Originaldrucke von Schlumpfmotiven,<br />

um Ihre Meinung über <strong>video</strong>-Beiträge zu erfahren. Beantworten Sie<br />

unsere Online-Leserfrage, und schon können Sie gewinnen!<br />

Zum Kauf-Start des Films Die Schlümpfe 2 stiftet Sony Pictures Home<br />

Entertainment jeweils ein Exemplar der 3D-Blu-ray, Blu-ray und<br />

DVD. Ein besonderes Bonbon <strong>für</strong> Sammler sind jedoch die beiden<br />

exklusiven Drucke, die wir ebenfalls verlosen.<br />

Zum amüsanten Film, der übrigens, obwohl keine 3D-Kameras benutzt<br />

wurden, als 3D-Blu-ray richtig Spaß macht: Der böse Zauberer Gargamel<br />

erschafft schlumpfartige spitzbübische<br />

Lümmel und entführt Schlumpfine, um an<br />

die Schlumpf-Essenz heranzukommen. Die<br />

Rettungsaktion in Paris wird schlumpfig<br />

turbulent.<br />

Gewinnspiel<br />

Schnell und einfach<br />

mitmachen: QR-<br />

Code scannen und<br />

an unserer Leserfrage<br />

teilnehmen<br />

Einfach anmelden und Frage beantworten<br />

unter<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/leserumfrage<br />

Teilnahmeschluss ist der 3. Febraur 2014.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Unser Central-Park-Motiv ist Exemplar<br />

98/600, die erste Schlumpfzeichnung<br />

Nummer 1289 von 1640 – beides mit<br />

Zertifikat.<br />

_0BVCI_Teufel_Video_02_14.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);12. Dec 2013 13:17:58<br />

Service-Direktverkauf 030 300 9 300<br />

THX im Wohnzimmer<br />

ist wie ein<br />

V8 in der Garage.<br />

NEU<br />

V8 in der Garage.<br />

Neuerscheinung: System 4 THX ® . Das erste 5.1-Heimkino-Set mit THX Compact Speaker System-Lizenz.<br />

System 4 THX ® € 999,99<br />

Vielen genügt es, mit dem Auto von A nach B zu kommen. Einigen nicht. Viele wissen nicht, was V8 bedeutet und wie grandios<br />

Hubraum klingt. Einige wissen das nur zu genau. Beim Heimkino ist es dasselbe. Vielen genügt es, wenn Heimkino draufsteht.<br />

Einigen nicht. Viele wissen nicht einmal, was THX bedeutet und wie grandios der Sound klingt. Einige wissen das nur zu genau. Für<br />

genau diese haben wir das neue System 4 THX ® gemacht. Es verbindet höchste Klangansprüche mit cineastischen Leidenschaften.<br />

Und das <strong>für</strong> nur € 999,99. Das versteht kaum noch einer. Uns reicht es, wenn Sie es tun. www.teufel.de/heimkino-thx.html<br />

Lautsprecher Teufel GmbH<br />

Bülowstraße 66<br />

10783 Berlin<br />

Die Serienausstattung: THX Compact Speaker System-Lizenz | 2-Wege-Flachmembran-Satelliten | 2-Wege-Dipole | 250-Watt-Subwoofer<br />

mit 3 Spezialtreibern | Integrierte Wandhalterung<br />

Online Only. 8 Wochen Probezeit. Bis zu 12 Jahre Garantie.


News & Trends<br />

<strong>Ultra</strong>violet<br />

Lizenz zum Kopieren<br />

www.uvvu.com<br />

Kurz vorm Drucktermin dieser Ausgabe kamen die ersten Filme mit <strong>Ultra</strong>violet<br />

Copy heraus: etwa das Baseball-Drama 42 (Warner, siehe Bild oben)<br />

und Die Schlümpfe 2 (Sony Pictures). Wie bei bisherigen Digital Copies<br />

liegt den Discs ein Code bei, der die Kopie online freischaltet. Bei Warner<br />

läuft das über die bekannte Seite de.flixter.com oder die zugehörige App,<br />

bei Sony über www.sonypictures.de/uv. Neben einem Account auf der<br />

jeweiligen Seite benötigt man auch ein Konto bei <strong>Ultra</strong>violet, um die Kopie<br />

freizuschalten. Universell ist das System dennoch nicht: Auf Flixster<br />

etwa werden neben Warner-Filmen auch Sony-Titel gelistet (siehe oben).<br />

Diese lassen sich nur über die Sony-<strong>Ultra</strong>violet-Website abspielen oder<br />

herunterladen. Die Sony-Seite listet auch Warner-Titel, verlinkt diese zur<br />

Wiedergabe aber auf Flixster. Zum Download muss <strong>für</strong> jede Plattform ein<br />

Programm installiert werden. Auch weitere Studios wie Universal und Fox<br />

haben UV-Filme angekündigt. Ein ausführlicher Test folgt in <strong>video</strong> 3/2014.<br />

Elgato<br />

Empfang<br />

im Netz<br />

www.elgato.com // 300 Euro<br />

Mit dem Eye-TV Netstream 4Sat<br />

steigt Elgato in das Geschäft mit Sat-<br />

IP-Geräten ein. Er funktioniert auf der<br />

Empfangsseite ähnlich wie die bekannten<br />

Sat-IP-Server von Inverto,<br />

Schwaiger und Konsorten: Vier Digital-TV-Streams<br />

lassen sich par<strong>alle</strong>l<br />

empfangen und via Netzwerk-Kabel<br />

im Haus verteilen. Der Anschluss an<br />

die Sat-Schüssel erfolgt über einen<br />

Multischalter, ein Quad- oder Quattro-LNB.<br />

Außerdem ist EyeTV Netstream<br />

4Sat Unicable-tauglich.<br />

Zusätzlich zu den Sat-IP-Server-Funktionen<br />

bietet der Elgato Hardware-<br />

Transcoding: Für die Übertragung<br />

von <strong>HD</strong>-Sendern an mobile Devices<br />

rechnet er deren Streams in Echtzeit<br />

in ein passendes Format um: H.264<br />

mit 1280 x 720 oder 960 x 540 Pixel.<br />

Für den Empfang bietet Elgato eine<br />

spezielle Eye-TV-App.<br />

Deutsche TV-Branche<br />

Jetzt erst recht!<br />

www.loewe.de, www.schwaiger.de<br />

Mit einem Night-<br />

Shopping-Event vor<br />

Weihnachten lud<br />

Händler Beckhoff<br />

Kunden zum direkten<br />

Gespräch ein.<br />

2013 war <strong>für</strong> die TV-Branche kein gutes Jahr. „Wir haben unser Umsatzziel<br />

nicht erreicht“, sagt etwa Mike Tänzler, Geschäftsführer von Schwaiger.<br />

Noch härter hat es Loewe erwischt:. Der Premiumhersteller schwebt zwischen<br />

Hoffen und Bangen in der Insolvenz. Ein Investor sollte den Neustart<br />

ermöglichen, doch die Verhandlungen zogen sich bis zuletzt hin. Und die<br />

Zukunft ist ungewiss.<br />

Doch Insolvenz hin, Flaute her: Die Produkte bleiben die Stars und vor <strong>alle</strong>m<br />

Fachhändler können diese in Szene setzen. Einige sind dabei besonders rührig,<br />

wie Beckhoff Technik und Design aus Verl (links), der im Herbst 2013 wie<br />

schon in den Jahren davor Aktionen und damit gute Geschäfte rund um Loewe-Produkte<br />

machte. Der Händler bietet langfristigen Service, schafft damit<br />

Vertrauen bei seinen Kunden und hilft so aktiv beim Neustart der Marke mit.<br />

„Den Satz: ‚jetzt erst Recht‘ haben wir von unseren Kunden öfters gehört“,<br />

berichtet Michael Beckhoff. Schließlich wäre weder ihm noch seinen Kunden<br />

geholfen, wenn der Premium-Hersteller vom Markt verschwände.<br />

14


News & Trends | Händler des Monats<br />

Reisenberger<br />

Galerien<br />

Maxburgstraße 4<br />

80333 München<br />

Tel.: 089 / 2904050<br />

www.reisenberger.de<br />

Service-Angebot<br />

Beratung vor Ort, Konzeption<br />

und Vernetzung Video<br />

und Audio, Anlieferung und<br />

Installation, Video- und<br />

Audio-Kalibrierung,<br />

Reparaturen<br />

Marken-Highlights<br />

Almando, B&O, Loewe,<br />

Samsung, Sonos<br />

Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller<br />

„Auswahl auf hohem Niveau“<br />

Im Herzen von München finden sich die Reisenberger Galerien. Equipment<br />

von Bang&Olufsen, Loewe und Samsung wird hier auf 400 Quadratmetern<br />

in edlem Styling präsentiert.<br />

Daniel Reisenberger will<br />

hochwertige Produkte im<br />

passenden Stil präsentieren.<br />

Das realisiert der Inhaber<br />

und Geschäftsführer der Reisenberger<br />

Galerien: Dort sind Wohnlandschaften<br />

auf 400 Quadratmetern entstanden,<br />

die veranschaulichen, wie<br />

edel die Video- und Audiowelt ist.<br />

Seit 1968 ist er mit diesen Welten in<br />

Kontakt. Er absolvierte eine kaufmännische<br />

Ausbildung bei Kaufhof und<br />

wurde dort stellvertretender Abteilungsleiter<br />

Radio und Fernsehen.<br />

1986 eröffnete er sein eigenes Geschäft.<br />

Von B&O überzeugt, füllte er<br />

mit den Design-Ikonen 60 Quadratmeter.<br />

Später kam Loewe hinzu: „Ich<br />

wollte den Kunden auf ähnlichem<br />

Qualitätsniveau mehr Auswahl bieten.“<br />

Die Kronacher schienen ihm<br />

hier<strong>für</strong> bestens geeignet. Als dritte<br />

Marke holte der Chef Sonos, um den<br />

Audio-Vernetzungswünschen seiner<br />

Kunden besser entsprechen zu können.<br />

Und seit Kurzem ist auch Samsung<br />

vertreten. „Mit OLEDs und den<br />

großen U<strong>HD</strong>-Fernsehern besteht nun<br />

auch hier ein Angebot <strong>für</strong> den hochwertigen<br />

Handel“, erläutert er.<br />

Sieben Mitarbeiter führen durch<br />

das Angebot aus TVs, Playern, Lautsprechern,<br />

Audiospielern und Vernetzungs-Equipment.<br />

Die Installation der<br />

Geräte beim Kunden übernimmt das<br />

Geschäft in Eigenregie, Bild- und Ton-<br />

Kalibrierung macht ein autorisierter<br />

Partner. Knifflige Aufträge, bei denen<br />

anspruchsvolle Rundumlösungen verlangt<br />

werden, erfüllt die Mannschaft<br />

ebenfalls. „Der Kundenwunsch hat<br />

Priorität“, so Reisenberger. Auf diese<br />

Weise können exklusive Einzellösungen<br />

entstehen – so individuell wie die<br />

Reisenberger Galerien selbst sind. ■<br />

Daniel<br />

Reisenberger…<br />

...ist Inhaber und Geschäftsführer<br />

der Reisenberger<br />

Galerien in München.<br />

Der 63-Jährige<br />

handelt seit 1986 mit<br />

B&O-Produkten.<br />

Edel vernetzt<br />

Um die Luxusmarken Bang&Olufsen, Loewe und Sonos miteinander<br />

zu vernetzen, gehen die Reisenberger Galerien<br />

einen Sonderweg: Er trägt den Namen Almando. Ein kleiner<br />

Anschlusskasten mit integriertem Digital-Analog-Wandler<br />

dieses Anbieters verbandelt die sonst so unterschiedlichen<br />

Firmen. Möglich wurde bei einem anspruchsvollen Kunden,<br />

dass im Wohnzimmer ein Loewe-TV Individual 55 und der<br />

Blu-ray-Spieler BluTech die Lautsprecher BeoLab 9 von B&O<br />

mit Sound versorgen. Auch der Sonos Connect-Baustein<br />

kann seine Musik einschleusen. Digitale und analoge Signalwege<br />

kreuzen sich. Auf anderen Stockwerken sind fünf<br />

weitere Loewe-TVs verteilt. Sie greifen <strong>alle</strong>samt auf die<br />

Festplatte eines zentralen Loewe-Fernsehers zu. Die jeweils<br />

integrierte Video-Streaming-Technik von Loewe (DR+) macht<br />

es möglich. Mehrere Sonos-Spieler sorgen zudem <strong>für</strong> Musik<br />

im ganzen Haus, auch Deckenlautsprecher in Bad und Sauna<br />

hängen im System. Alle Verbindungen des 80.000-Euro-<br />

Projekts basieren auf Kabeln – eine drahtlose Verbindung<br />

der Komponenten ist der Reisenberger-Crew zu unsicher.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

15


Wünsche der Redaktion<br />

Andreas Stumptner,<br />

Chefredakteur<br />

Nur einfach Perfektion<br />

Roland Seibt,<br />

Leiter Test & Technik<br />

Jetzt habe ich schon so viele <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong>TVs getestet<br />

und kann es nicht erwarten, bis tolle<br />

Filme in dieser umwerfenden Qualität nach<br />

Hause kommen. Gerade <strong>für</strong> mein Heimkino<br />

kann es nicht scharf genug sein und dort<br />

sehe ich die Kompromisse von Full <strong>HD</strong> deutlich.<br />

Hoffentlich einigt sich die Industrie<br />

dieses Jahr auf einen neuen Standard <strong>für</strong><br />

eine Disk. Die Datenraten eines 4K-Downloads<br />

werden meinem Verlangen nach perfektem Bild<br />

nämlich so schnell nicht gerecht werden.<br />

Andreas Frank,<br />

Redaktion<br />

Einfacher streamen<br />

Das neue Jahr hat begonnen und wirft die<br />

Frage auf, was 2014 an spannenden und<br />

innovativen Entwicklungen bereithält.<br />

Die <strong>video</strong>-Redaktion hat eine Vielzahl an<br />

Wünschen <strong>für</strong> das neue Jahr.<br />

Apple-Fans können sich freuen:<br />

Per AirPlay schicken sie bequem<br />

Videos, Musik und Webseiten<br />

vom iPad oder Mac über die<br />

Apple-TV-Box zum Fernseher.<br />

Freiheitsliebende Android-Fans<br />

haben da<strong>für</strong> in Deutschland Miracast,<br />

DLNA und Apps der TV-<br />

Gerätehersteller. Aber wirklich<br />

komfortabel funktioniert das<br />

nicht. Ich hoffe auf 2014: Dann<br />

könnte endlich der Smart-TV-<br />

Stick Chromecast von Google<br />

Erleichterung bringen.<br />

Stefan Schickedanz,<br />

Video-Autor<br />

16


Fenster adé!<br />

Mein letztjähriger Wunsch „WLAN <strong>für</strong> <strong>alle</strong>“ wird – angesichts<br />

der steigenden Zahl an Gratis-Zugängen an öffentlichen Stadtplätzen<br />

– zumindest langsam Realität. Vielleicht klappt’s auch mit<br />

dem diesjährigen: Filmstudios, beendet endlich die alte Auswertungsfenster-Farce!<br />

Was jahrzehntelang gut war, ist heute Schnee<br />

von gestern. Ich will die neuesten Filmhits legal und in bester<br />

(U)<strong>HD</strong>-Qualität gleich zum Kinostart in meinem Heimkino. Da<strong>für</strong><br />

bezahle ich auch gerne angemessen.<br />

Raphael Vogt,<br />

Heimkino-Experte<br />

Bitte mehr 3D!<br />

2014 könnte in Sachen 3D im guten Heimkino förmlich explodieren,<br />

denn bei den 3D-Projektoren sind mit Laser-Lichtquellen<br />

hellere Bilder zu erwarten und mit Auro-3D und Dolby<br />

Atmos gibt’s den 3D-Ton dazu. Das wird toll, wenn der Content<br />

kommt und die Decoder fertig werden. Bei den Projektoren<br />

wünsche ich mir mehr Auswahl in der Brot-und-Butter-Klasse,<br />

die leider etwas ausgedünnt ist.<br />

Yasmin Vetterl,<br />

Redaktion<br />

Simple<br />

Bedienung<br />

Im Testalltag finden sich viele Tücken und Fehler<br />

in den Bedienkonzepten der TV-Hersteller:<br />

Return-Tasten, die nicht zum letzten Menüpunkt<br />

führen, sind hier nur ein Beispiel. Die Navigation<br />

durch die Vielzahl der Menüs und Anwendungen<br />

kostet oftmals Nerven und wirft manchmal<br />

die Frage auf, ob die Entwickler wirklich<br />

all ihre Lösungen selber testen. Daher wünsche<br />

ich mir <strong>für</strong> 2014 simplere Menüs und durchdachte<br />

Bedienkonzepte. Gerne kann dies auch<br />

in Apps umgesetzt werden, die einen wahren<br />

Mehrwert und nicht nur eine 1:1 abgebildete<br />

Fernbedienung mit sich bringen.<br />

VOLKER STRAßBURG,<br />

VIDEO-AUTOR<br />

Voll U<strong>HD</strong>-fähige TV-Modelle<br />

U<strong>HD</strong> im Komplettpaket bei <strong>alle</strong>n Herstellern wäre ein Herzenswunsch.<br />

Damit die TV-Modelle nicht nur einen Ausschnitt der U<strong>HD</strong>-Welt beherrschen,<br />

sondern <strong>alle</strong> notwendigen Features. So kommen 3D-<br />

Enthusiasten ebenso auf ihre Kosten wie Smart-TV-Gucker bei Video<br />

on Demand oder Kabel- und Satellitenkunden beim zukünftigen<br />

U<strong>HD</strong>-Empfang.<br />

Reinhard Otter,<br />

<strong>video</strong>-Autor<br />

Echtes <strong>HD</strong><br />

online<br />

Wann macht Apple blau?<br />

Mir macht aktives Video riesig Spaß und ich mag Macs. Daher kaufte ich mir Ende<br />

der 90er-Jahre einen G4 mit FireWire und DVD-Brenner plus -Authoring-Software,<br />

nachdem ich mit iMac und iMovie Blut geleckt hatte. Seitdem tritt Apple auf der<br />

Stelle. Bringt doch bitte ein MacBook Pro mit 3D-Authoring-Software und Blu-ray-<br />

Brenner auf den Markt! Da ich sowieso fast nur meine Schussfahrten mit Skiern<br />

oder Sportwagen filme oder Animationen mit Cinema 4D mache, würde mich 3D<br />

zum Experimentieren total reizen.<br />

Maxdome, WATCHEVER, iTunes und<br />

Konsorten bieten immer mehr Auswahl,<br />

gute Bedienung am TV – und das Ganze<br />

mittlerweile zu überwiegend fairen<br />

Preisen. Dazu wünsche ich mir in Online-Videotheken<br />

mehr als die bisherige,<br />

sehr mediokre Bild- und Tonqualität. Es<br />

kann doch nicht sein, dass man <strong>für</strong> einen<br />

Film mehr zahlt als auf Blu-ray, aber<br />

nicht einmal optional einen Download<br />

in echter Full-<strong>HD</strong>-Auflösung bekommt<br />

– von <strong>HD</strong>-Audio ganz zu schweigen.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

17


Im Fokus | Medienmöbel<br />

Clever<br />

wohnen<br />

Autorin/Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller<br />

Spiegel, die sich in TVs verwandeln, Soundmöbel<br />

und integrierte Ladestationen <strong>für</strong>s Smartphone –<br />

moderne TV-Möbel bieten mehr als nur einen<br />

Stellplatz <strong>für</strong> den Fernseher.<br />

18


Fernseher, Zuspieler, AV-Receiver<br />

und Lautsprecher-Sets<br />

– die Gerätevielfalt in einem<br />

Wohnzimmer ist groß. Wer<br />

Filmgenuss zu Hause will, der braucht<br />

diverse Komponenten, um Bild und<br />

Ton in bester Qualität zu erleben.<br />

Bleibt nach der Auswahl des passenden<br />

Equipments die Frage, wie<br />

man das Unterhaltungspaket am besten<br />

im Wohnzimmer platziert. Denn<br />

wer viel Geld <strong>für</strong> die Geräte ausgibt,<br />

der will diese auch perfekt in Szene<br />

setzen. Oder doch lieber elegant verstecken?<br />

Die Geschmäcker sind bekanntlich<br />

verschieden und jedes Zuhause<br />

hat seinen eigenen Stil. Am<br />

Ende braucht dann jedes Wohnzimmer<br />

die passenden Möbel rund um<br />

die Technik – eine wahrlich schwere<br />

Entscheidung.<br />

Eine Frage des Stils<br />

Wer sich die Frage nach der richtigen<br />

Einrichtung stellt, befasst sich meist<br />

mit verschiedenen Stilrichtungen:<br />

klassisch und zeitlos, extravagant,<br />

rus tikal oder doch lieber verspielt?<br />

Die Möglichkeiten sind zahlreich. Die<br />

wuchtige Schrankwand aus Eiche ist<br />

nicht mehr die einzige Option, seinen<br />

Fernseher im Wohnzimmer unterzubringen.<br />

Vor Jahren noch thronte der<br />

Röhrenfernseher gewohnheitsgemäß<br />

im Loch der Schrankwand. Es waren<br />

Holz und dunkle Farben, die das Zuhause<br />

dominierten.<br />

Heute gibt es dagegen Spielraum,<br />

den TV zu platzieren; das Lowboard<br />

mit integriertem Sound und automatischer<br />

Höhenverstellung ist nur ein<br />

Beispiel. Bei einem kleineren Raum ist<br />

der etwa kniehohe Untersatz <strong>für</strong> einen<br />

Fernseher die bessere Wahl. Die kompakte<br />

Bauweise erlaubt es, das Lowboard<br />

an mehreren Stellen im Raum<br />

zu positionieren. Dabei sollte das Gerät<br />

jedoch nicht zu groß und der<br />

Standfuß nicht zu ausladend sein.<br />

Generell sind die Bauweisen der<br />

TVs beim Möbelkauf entscheidend.<br />

Hersteller wie LG oder Samsung bieten<br />

ihre großen Modelle mit breiten<br />

Standfüßen an, die nicht überall Platz<br />

finden. Schmale Lowboards sind oftmals<br />

jedoch nur 40 Zentimeter tief.<br />

Ein Lowboard muss das Gewicht der<br />

flachen Boliden stemmen können und<br />

genügend Platz <strong>für</strong> Zuspieler und Co.<br />

bieten. Einige TV-Möbel besitzen zudem<br />

Rollen oder Schwenksysteme<br />

und ermöglichen damit, von nahezu<br />

jeder Stelle im Raum das Fernsehbild<br />

zu betrachten. Dies ist gerade bei<br />

großen Räumen mit verschiedenen<br />

Sitzbereichen von Vorteil.<br />

Auf die Größe<br />

kommt es an<br />

Im Gegensatz zum Lowboard sind<br />

TV-Wände ideal, um den Fernseher in<br />

großen Räumen zur Geltung zu bringen.<br />

Die Rahmen gebenden Elemente<br />

lassen das Gerät nicht verloren im<br />

Raum stehen, die vielen Ablageflächen<br />

eröffnen vielseitige Aufbewahrungsmöglichkeiten<br />

<strong>für</strong> Filme und Co.<br />

Gleichzeitig bieten sie Stauraum <strong>für</strong><br />

Zuspieler, Blu-rays und vieles mehr.<br />

Eine Alternative zu großen Fernsehgeräten<br />

sind Wandhalterungen –<br />

etwa von Vogels und Wissmann. Zu<br />

groß und zu schwer gibt es hier in der<br />

Regel nicht.<br />

➜<br />

Klassisch / Modern<br />

Einfach mal anlehnen: Der Wall Stand<br />

Flex von Loewe bringt den Fernseher<br />

<strong>für</strong> 700 Euro zum Schweben.<br />

Ein feines Lowboard in Weiß: das<br />

Padua Set von fashion4home.de<br />

<strong>für</strong> rund 670 Euro<br />

Das Cockpit CP10 von Spectral ist<br />

Beistelltisch, Ladestation und Steuerzentrale<br />

in einem (ab 500 Euro).<br />

Klassik und Moderne: Das sind eigentlich zwei gegensätzliche<br />

Begriffe, die aber aufgrund der aktuellen Trends wieder zusammenpassen.<br />

Denn modern ist, was einst klassisch war. Der<br />

Einrichtungsstil zeichnet sich durch seine Eleganz, dezente<br />

Farben und hochwertige Möbel aus. Bezeichnend <strong>für</strong> einen<br />

modernen Einrichtungsstil sind klare Linien, sichtbare Strukturen,<br />

kaum Schnörkel und keine großartigen Verzierungen.<br />

Es wird mit hellen Wandfarben gearbeitet, mit viel Glas und<br />

Metall-Materialien.<br />

In Kombination mit modernen Geräten wie Smartphones und<br />

Tablets bieten sich intelligente Andock-Lösungen wie beispielsweise<br />

das Cockpit CP10 von Spectral (links im Bild) an: Es ist<br />

in der Lage, mobile Endgeräte zu laden und gleichzeitig Musik<br />

zu spielen.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

19


Im Fokus | Medienmöbel<br />

Landhaus<br />

Diese Wohnwand<br />

im modernen<br />

Landhausstil<br />

in Polarpinie-Weiß<br />

gibt es bei<br />

Woody Möbel.<br />

Ruhe und Harmonie ist das Motto der<br />

TV-Kommode von Wolf Möbel aus der<br />

Linie Yoga.<br />

iHandy Schreiner<br />

Lot, Richt- und Wasserwaage,<br />

Winkelmesser<br />

sowie Lineal bietet die App<br />

<strong>für</strong> 1,79 Euro und hilft damit,<br />

den Fernseher perfekt<br />

an der Wand zu montieren.<br />

Früher diente das sogenannte Landhaus als Ferienhaus.<br />

Wer wohlhabend war, besaß ein Haus auf dem<br />

Land, in dem er seine freie Zeit verbrachte. Die Einrichtung<br />

war meist funktional und naturbelassen –<br />

Holz und Naturmaterialien spielten eine große Rolle.<br />

Auch heute erinnert der Stil an vergangene Tage.<br />

Die verschiedenen Möbel weisen eigene Merkmale<br />

auf, die von rustikal über romantisch bis hin zu elegant<br />

reichen. Große Oberflächen bleiben oft unbehandelt<br />

und sind lediglich geölt. Jede Region hat<br />

dabei eine andere Interpretation des Landhausstils:<br />

In Österreich und Bayern sind Möbel meist massiv<br />

und aus Holz, in England sind Landhäuser dagegen<br />

häufig mit Blumensofas, Karosesseln und antiken<br />

Stilmöbeln ausgestattet.<br />

Bei Medienmöbeln gibt es im Landhausstil auch<br />

noch TV-Wände, die an die Schrankwand und den<br />

festen Platz <strong>für</strong> den Fernseher erinnern.<br />

Intelligent versteckt<br />

Wer seinen Fernseher im ausgeschalteten<br />

Zustand nicht so ansehnlich findet,<br />

kann ihn mit intelligenten Lösungen<br />

auch verstecken. Neben klassischen<br />

Schiebetüren, die einfach<br />

zugezogen werden, gibt es auch die<br />

Möglichkeit, das Gerät mit motorbetriebene<br />

Paneelen zu versenken. Der<br />

Schweizer Hersteller Mobimex bietet<br />

beispielweise die TV-Möbelserie Balance,<br />

die den Fernseher verschwinden<br />

lässt.<br />

Etwas extravaganter ist die Lösung,<br />

mittels stark getönter und verspiegelter<br />

Monitorscheiben den Fernseher<br />

auszublenden. Letztere funktionieren<br />

im Prinzip wie eine Sonnenbrille und<br />

machen erst beim Einschalten des<br />

Gerätes das Bild dahinter sichtbar.<br />

Soll der Fernseher ganz verschwinden,<br />

können Anwender auf die individuellen<br />

Lösungen von ad notam zurückgreifen.<br />

Der Hersteller bietet spe-<br />

ziell gefertigte Gläser an, die den TV-<br />

Bildschirm nur im eingeschalteten<br />

Zustand sichtbar machen. Ausgeschaltet<br />

wandelt sich die Bildschirmfläche<br />

in eine homogene Glasbild-/Spiegelfläche:<br />

Mirror Image nennt sich die<br />

Technologie. Dabei ist es egal, ob es<br />

sich um einen Kristall- oder Glasspiegel<br />

handelt, die Fläche wird per Knopfdruck<br />

zum Fernseher. Besonders beliebt<br />

dürfte diese Lösung im Bade- und<br />

Schlafzimmer sein: Morgens erscheinen<br />

dann die Nachrichten im Spiegel<br />

oder der Blockbuster verschwindet<br />

beim Zu-Bett-Gehen im Kleiderschrank.<br />

Strippen ziehen<br />

Zwar dreht sich in erster Linie <strong>alle</strong>s<br />

um das TV-Gerät, doch dies funktioniert<br />

meist nur mit den passenden Zuspielern:<br />

Blu-ray-Player, Set-Top-Box<br />

und AV-Receiver sind ein Muss. Doch<br />

je mehr Zubehör ein Heimkino hat,<br />

My Measure &<br />

Dimensions<br />

Die richtigen Maße: Mit<br />

der App lassen sich auf<br />

Fotos Pfeile und Längenangaben<br />

eintragen und speichern.<br />

So hat man diese<br />

immer im Baumarkt dabei.<br />

umso mehr Kabel liegen rund um den<br />

Fernseher, und hier hört bei vielen<br />

Herstellern eben das Design auf. Nur<br />

wenige bieten zu ihren weißen Design-Geräten<br />

dann auch das passende<br />

weiße Stromkabel.<br />

Moderne TV-Möbel besitzen daher<br />

meist integrierte Kabelführungen und<br />

-öffnungen. Damit sorgen die Hersteller<br />

<strong>für</strong> mehr Ordnung im Wohnzimmer,<br />

die Kabel werden im Inneren des<br />

Möbelstücks intelligent geleitet und<br />

führen meist gebündelt zum TV. In sogenannten<br />

geschlossenen Systemen<br />

– also Regalen mit Türen oder Abdeckungen<br />

– lassen sich die unschönen<br />

schwarzen Zuspieler ebenfalls gut<br />

verbergen und zusammen in einem<br />

Strang hinter dem Möbelstück zum<br />

Fernseher führen.<br />

Form follows Function<br />

Technik und Design stehen sich auf<br />

den ersten Blick gern im Weg. Doch<br />

20


Massiver Auftritt.<br />

Massiver Klang.<br />

Die DN-Serie von Sony:<br />

7.2 Klangqualität ohne Kompromisse<br />

• Packendes <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Kinoerlebnis – mit 4K-Technologie<br />

• Perfekter Drahtlos-Komfort im Heimnetzwerk – Wifi Certified<br />

• Einfaches Streamen von iPhone, iPod und iPad – via Air Play<br />

STR-DN1040 | STR-DN840<br />

sony.de/receiver<br />

STR-DN840 STR-DN840 Ausgabe 04/2013


Im Fokus | Medienmöbel<br />

diverse Hersteller versuchen, die beiden<br />

Themen zu verbinden – vor <strong>alle</strong>m<br />

im Bereich Klangqualität. Sound entsteht<br />

durch Volumen; flache TV-Geräte<br />

sehen zwar edel aus und fügen<br />

sich besser ins Wohnzimmer ein als<br />

die überholte Röhre, der Ton, der aus<br />

ihnen kommt, ist jedoch meist dürftig.<br />

Große Lautsprecher-Sets ändern dies<br />

zwar, sie sehen aber meist nicht so<br />

chic aus und sind nicht ganz billig.<br />

Ideal also, den Ton im Möbelstück<br />

zu verstecken – so die Theorie. Soundmöbel<br />

wie von Spectral, Montana<br />

oder hülsta versuchen, mit integrierten<br />

Lautsprechern optimalen<br />

Klang im Wohnzimmer zu erzeugen.<br />

Dabei verstecken die Hersteller die<br />

Lautsprecher möglichst unauffällig<br />

hinter Blenden und diversen Abdeckungen.<br />

Im Sommer 2013 gaben der Möbelhersteller<br />

hülsta und der Hi-Fi-Spezialist<br />

Teufel ihre Zusammenarbeit<br />

bekannt, um hochwertige Möbel mit<br />

integrierter Soundlösung zu entwickeln.<br />

„Ich bin überzeugt, dass diese<br />

Kooperation von Hi-Fi- und Möbelwelt<br />

eine neue Qualität von Soundmöbeln<br />

hervorbringen wird“, so hülsta-Geschäftsführer<br />

Heiner Goossens.<br />

Eine neue<br />

Soundbar-Generation<br />

Eine der neusten Produktkategorien<br />

in Sachen Klang rund um den Fernseher<br />

sind Soundbars und -decks. Mit<br />

den schlanken und externen Klangriegeln<br />

soll der gewöhnliche TV-Sound<br />

aufgepeppt werden. Für den optimalen<br />

Sound werden die Balken mittig<br />

unter dem TV-Gerät montiert. Doch<br />

wenn man den Soundbar nicht – wie<br />

auf Pressebildern zu sehen – an der<br />

Wand anbringt, fällt es meist schwer,<br />

ihn zentral zu positionieren.<br />

HomeDesign 3D<br />

Mit dieser App lässt sich<br />

von der Wohnung oder vom<br />

Zimmer ein Grundriss erstellen<br />

und diesen per App<br />

mit Möbeln ausstatten.<br />

Mit 10,99 Euro ist die App<br />

jedoch relativ teuer.<br />

Beste Sicht<br />

Wichtig ist bei der Einrichtung des<br />

Wohnzimmers nach wie vor der<br />

Sehabstand. Bei Full-<strong>HD</strong>-Auflösung<br />

ist der ideale Abstand ungefähr bei<br />

der dreifachen Bildhöhe erreicht.<br />

Bei schlechteren Signalen lohnt es<br />

sich, noch weiter entfernt zu sitzen.<br />

Bei <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> reicht der 1,5-fache<br />

Abstand bereits aus.<br />

Skandinavisch<br />

Lange Nächte, wenig Sonne und kühle Temperaturen: In den<br />

nördlichen Ländern kommt meist keine Karibikstimmung auf.<br />

Bei der Einrichtung versucht man daher oft, diese Tristesse mit<br />

freundlichen Farben aufzufangen. Hinzu kommen helles Holz<br />

und klare Formen. Aber auch Minimalismus und Funktionalität<br />

spielen hier eine Rolle.<br />

Diesen Einrichtungsstil richtig bekannt gemacht hat vornehmlich<br />

das große Möbelhaus IKEA. Dort findet man Medienmöbel<br />

aus dem hohen Norden. Für <strong>alle</strong>, die gerne etwas mehr <strong>für</strong> ihr<br />

Wohnzimmer ausgeben möchten, gibt es viele angesehene<br />

Designer aus Skandinavien, deren Produkte in einer höheren<br />

Preiskategorie angesiedelt sind: zum Beispiel Bang & Olufsen<br />

im Bereich Technik und Fritz Hansen in Sachen Möbel.<br />

In der Tradition des<br />

klaren skandinavischen<br />

Designs bietet<br />

Bang & Olufsen<br />

sein Schmuckstück:<br />

den BeoVision11.<br />

Die Hans Hansen<br />

Media Bank<br />

ist schlicht und<br />

klassisch. Darauf<br />

lassen sich<br />

TV und Zuspieler<br />

abstellen.<br />

Es muss nicht immer<br />

teuer sein: 179 Euro<br />

kostet die TV-Bank<br />

von IKEA in Weiß<br />

oder Gelb.<br />

22


Retro<br />

Früher war <strong>alle</strong>s besser... Ob das auch auf Möbel und Einrichtung<br />

zutrifft, ist eher Geschmackssache. Der Retro-Look (aus<br />

dem Lateinischen <strong>für</strong> „rückwärts“) versucht, Formen und Farben<br />

der 1930er- bis 1970er-Jahre wieder aufleben zu lassen.<br />

Neben abgerundeten Ecken waren vor <strong>alle</strong>m grelle Farben und<br />

auffällige Muster beliebt. Nicht zu vergessen der Sitzsack und<br />

ausgef<strong>alle</strong>ne Tapeten.<br />

Diverse Hersteller versuchen, den Retro-Look wieder in die<br />

deutschen Wohnzimmer zu bekommen und nostalgische Zeiten<br />

heraufzubeschwören. Auch der TV-Hersteller Metz erinnert<br />

mit seinem traditionellen Design an die Vergangenheit: Die<br />

Röhre ist zwar auch hier verschwunden, doch das schlanke<br />

Design ist beim deutschen Hersteller nicht <strong>alle</strong>s.<br />

Metz bleibt seinen<br />

Wurzeln treu: der<br />

Chorus S in Mahagoni-Schwarz<br />

Die Authentico-Serie<br />

von Kare verbindet<br />

Modern Vintage mit<br />

runden Retro-Elementen<br />

der 70er.<br />

Invicta Interior bietet<br />

einen antiken<br />

Couchtisch: Runde<br />

Formen passen zum<br />

Retro-Look.<br />

Spectral hat <strong>für</strong> dieses Produktkategorie<br />

daher eine eigene Linie entworfen:<br />

Spectral Disc. Das Modell dient<br />

zur Unterbringung universeller<br />

Soundbars sowie kleiner Subwoofer.<br />

Hinter der Abdeckung verbirgt sich<br />

ein Universal-Adapter, an dem sich jeder<br />

Soundbar mit maximal 1300 mm<br />

x 100 mm x 80 mm (Breite x Höhe x<br />

Tiefe) anbringen lässt. Zusätzlich bietet<br />

der TV-Schrank Platz <strong>für</strong> zwei weitere<br />

Geräte. Als Träger funktionieren<br />

Sounddecks: Auf ihnen lassen sich die<br />

TV-Geräte abstellen. Ein stabiles Modell<br />

der neuen Produktreihe bei<br />

dem dies bestens funktioniert,<br />

ist das Canton DM 90.<br />

Medienmöbel des Monats<br />

Die Kraft der<br />

Fernbedienung<br />

Befinden sich Zuspieler wie ein Bluray-<br />

oder ein DVD-Player in einem<br />

geschlossenen Möbelstück und die<br />

Schranktüren sind geschlossen, kann<br />

die Ansteuerung der einzelnen Gerätekomponenten<br />

fehlschlagen. Eine<br />

handelsübliche Infrarot-Fernbedienung<br />

(IR) verlangt normalerweise eine<br />

direkte Sicht auf die zu bedienenden<br />

Geräte. Eine Infrarotverlängerung/Fernbedienungserweiterung<br />

dient dazu, diese Einschränkung aufzuheben:<br />

Sie wird innerhalb des<br />

TV-Schranks mit den einzelnen<br />

Komponenten verbunden<br />

und ermöglicht<br />

eine bessere, einfachere<br />

Ansteuerung.<br />

Wer generell auf<br />

normale Fernbedienungen<br />

verzichten<br />

will – jeder Zuspieler<br />

bringt ja eine neue<br />

mit –, kann auf intelligente Endgeräte<br />

wie Tablet oder Smartphone zurückgreifen.<br />

Auch hier funktionieren die<br />

Infrarotverlängerungen. Hierzu benötigt<br />

der Nutzer jedoch ein Tablet mit<br />

einer Infrarot-Schnittstelle oder Infrarot-Box.<br />

Für Android-Nutzer gibt es<br />

dann diverse Apps, wie beispielsweise<br />

die Smart IR Remote <strong>für</strong> 5,16 Euro, <strong>für</strong><br />

iOS-Nutzer gratis ist die IR Universal<br />

Remote Control erhältlich.<br />

Zukunftsmusik<br />

Die Diskussion über die Inszenierung<br />

der Fernsehgeräte ist vielleicht morgen<br />

schon „ein alter Hut“. Industrie<br />

und Handel hoffen nach wie vor auf<br />

die TV-Tapete der Zukunft. Wenn<br />

Fern seher nur noch Folien sind, die<br />

einfach aufgeklebt werden oder in Tischen<br />

integriert sind, werden wohl<br />

TV-Wände und Lowboards überflüssig.<br />

Dann bleibt aber die Frage offen,<br />

wo Zuspieler und Kabel untergebracht<br />

werden sollen. <br />

■<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

23


Bild | Test: Blu-ray-Spielkonsolen<br />

Ab in<br />

den Ring<br />

Von Gamern wurden die beiden neuen Megakonsolen heiß erwartet<br />

und millionenfach gekauft. <strong>video</strong> hat geprüft, welche Rolle die<br />

Gamer-Werkzeuge als Film- und Entertainment-Zentralen spielen.<br />

im test<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller<br />

2 Blu-ray-Spielkonsolen<br />

Microsoft XBox One € 500<br />

Sony Playstation 4 € 400<br />

24


Viele Gamer, die vor Weihnachten<br />

spontan auf die<br />

Idee kamen, eine der neuen<br />

Spielkonsolen unter den<br />

Baum zu legen, wurden enttäuscht:<br />

Die Xbox One und die PlayStation 4<br />

waren nur vereinzelt lieferbar. Beide<br />

Hersteller meldeten kurz nacheinander<br />

weltweite Verkaufszahlen von<br />

über zwei Millionen innerhalb der<br />

ersten Wochen nach dem Start. Die<br />

Gamer-Welt ist entzückt ob der massiv<br />

gesteigerten Leistungen der Neulinge<br />

gegenüber ihren Vorgängern Xbox 360<br />

und PS3.<br />

Dabei kann niemand genau sagen,<br />

welche Funktionen noch im Inneren<br />

der Xbox One und der PS4 darauf warten,<br />

per Software-Update freigeschaltet<br />

zu werden. So geben die Geräte<br />

bislang noch keine U<strong>HD</strong>-Signale aus,<br />

obwohl sie als Gaming-Lösungen <strong>für</strong><br />

die TV-Zukunft propagiert werden.<br />

Das ist umso verwunderlicher, da ja<br />

etwa die Sony-Vorgängerin PS3 zumindest<br />

Fotos in XXL-Aufösung an<br />

U<strong>HD</strong>TVs ausgibt. Das ist der Unterschied:<br />

Die PS3 konnte in den letzten<br />

sechseinhalb Jahren in <strong>alle</strong>r Ruhe reifen<br />

und ist mittlerweile eines der universellsten<br />

Mediencenter der Welt.<br />

Die PS4 hat – ebenso wie ihre Microsoft-Konkurrentin<br />

– technisch locker<br />

das Zeug dazu, diese Leistung zu toppen<br />

– nur nicht gleich zum Start.<br />

Die Leistung im Visier<br />

Über die Prozessorleistungen und die<br />

dazugehörige Grafik-Performance<br />

wurden in den letzten Wochen schon<br />

einige Tests veröffentlicht. Beide Konsolen<br />

basieren auf ähnlicher Hardware.<br />

Beide Acht-Kern-Prozessoren<br />

stammen etwa von leistungsfähigen<br />

AMD-PC-Chips ab. Sie „daddeln“ mit<br />

je acht Gigabyte Arbeitsspeicher auf<br />

höchstem Niveau. Aktuelle Spiele reizen<br />

diese Leistungsreserven längst<br />

nicht aus.<br />

Die <strong>video</strong>-Tester waren von den<br />

Konsolen aber dennoch auf den ersten<br />

Blick sehr angetan – etwa als die Spiele<br />

Forza auf der XBox One sowie Knack<br />

oder Call of Duty auf der PS4 liefen.<br />

Spannender ist <strong>für</strong> sie aber die Frage,<br />

wie sich die Xbox One und die PS4 in<br />

Sachen Home Entertainment bewäh-<br />

ren. Von diesen Funktionen war in<br />

den Vorab-Ankündigungen der Hersteller<br />

kaum etwas zu erfahren. Umso<br />

spannender wurde es, als beide Geräte<br />

nebeneinander im <strong>video</strong>-Testraum<br />

standen. Hier durchliefen sie einen<br />

normalen Test als Blu-ray-Player und<br />

wurden am Ende nach diesen Maßstäben<br />

bewertet – das Ergebnis lesen Sie<br />

auf Seite 30.<br />

Daneben hat <strong>video</strong> auch <strong>alle</strong> anderen<br />

Entertainment-Funktionen der<br />

Konsolen geprüft: also etwa Online-<br />

Videotheken, Musikwiedergabe und<br />

-Abodienste, Multimedia-Streaming<br />

sowie Kommunikations-Features. Diese<br />

fließen nur zum Teil in die Player-<br />

Wertung ein. Auf Seite 30 stellt eine<br />

Zusammenfassung deshalb diese und<br />

andere Funktionen übersichtlich nebeneinander.<br />

Spielerische Bedienung<br />

Der Erstkontakt mit beiden Geräten<br />

ist simpel: den <strong>HD</strong>MI-Anschluss mit<br />

dem TV oder der AV-Anlage verbinden,<br />

einschalten – fertig. Zum Start<br />

fragen die Konsolen in einer Set- ➜<br />

In Reihe: Das Hauptmenü der PS4 sortiert die installierten Spiele<br />

auf einer Leiste nebeneinander. Für Apps, Online-Videotheken oder<br />

das Laufwerk gibt es Unterverzeichnisse.<br />

Auf Kacheln: Das Xbox One-Menü setzt auf die Kachel-Optik aus<br />

Windows 8. Apps, Filme und Spiele lassen sich hier frei verteilen.<br />

Das Hauptfenster (ganz rechts) zeigt die gerade aktive Anwendung.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

25


Bild | Test: Blu-ray-Spielkonsolen<br />

Bedienung<br />

Funktionen<br />

Touch me: Der neue<br />

Sixaxis-Controller<br />

von Sony hat ein<br />

Sensorfeld <strong>für</strong> Fingersteuerung<br />

in bestimmten<br />

Spielen.<br />

Gut <strong>für</strong> Chats und<br />

andere Eingaben:<br />

Die PS4 lässt sich<br />

auch mit einer<br />

iOS- und Android-<br />

App steuern.<br />

Surf-Kurs: Die Browser der beiden Konsolen<br />

zeigen Internet-Seiten an, aber kein<br />

Flash oder Videos mit Rechtemanagement.<br />

Noch immer umständlich:<br />

Die<br />

Steuerung der<br />

Filmwiedergabe<br />

erfolgt über ein<br />

Icon-Menü am TV.<br />

Video, was sonst: Die PS4 bietet vom Start<br />

weg drei namhafte Online-Videotheken,<br />

ein Gamer- und ein Musik<strong>video</strong>-Portal.<br />

Der Xbox One-Controller<br />

wird mit Batterien<br />

betrieben. Zusätzlich<br />

ist ein Ladekit<br />

mit Ladekabel<br />

und Akku zu haben.<br />

Hört gut zu: Die<br />

Xbox bietet eine<br />

umfangreiche<br />

Sprachsteuerung,<br />

mit der sich die<br />

Konsole sogar<br />

einschalten lässt.<br />

Parc fermé: Sonys Dienste Music und Video<br />

Unlimited sind im Hauptmenü gelistet<br />

und damit präsenter als maxdome und Co.<br />

up-Prozedur <strong>alle</strong> wesentlichen Daten<br />

ab und fordern zur Anmeldung beim<br />

jeweiligen Online-Dienst auf. Das ist<br />

in jedem Fall ratsam, wenn man die<br />

Online- und Community-Funktionen<br />

der Geräte nutzen möchte, <strong>für</strong> die zugehörigen<br />

Online-Videotheken ist es<br />

<strong>alle</strong>mal notwendig. Die Bedienung<br />

klappt mit den Game-Controllern<br />

spielerisch leicht – links wird navigiert,<br />

rechts mit der X- oder A-Taste<br />

bestätigt. Selbst Texteingaben, etwa<br />

WLAN-Passwort oder Benutzername,<br />

klappten einfach.<br />

Einmal fertig eingerichtet, starten<br />

die Konsolen mit ihren Hauptmenüs.<br />

Hier lassen sich Spiele installieren<br />

und starten, hier sind <strong>alle</strong> Apps und<br />

Zusatzdienste gelistet: etwa die vorinstallierten<br />

Online-Videotheken Sony<br />

Video Unlimited oder Xbox Video. Weitere<br />

Menüpunke erreicht man bei der<br />

PS4 über waagerecht nebeneinander<br />

sortierte Kacheln. Das Menü <strong>für</strong><br />

Grundeinstellungen, die Benutzer-<br />

oder die Trophäenverwaltung liegt eine<br />

Ebene darüber und ist ebenfalls<br />

waagerecht sortiert. Im Hauptmenü<br />

befinden sich zudem einige Einträge<br />

mit Unterverzeichnissen, etwa der<br />

Ordner TV und Video. Darin werden<br />

<strong>alle</strong> weiteren Online-Videotheken und<br />

weitere Apps mit Video-Inhalten gelistet,<br />

die man <strong>für</strong> die PS4 laden kann.<br />

Kacheln wie in Windows 8<br />

Das Hauptmenü der Xbox One setzt<br />

ebenfalls auf Kacheln. Die Optik ist<br />

eng an Windows 8 angelehnt: Anwendungen<br />

lassen sich in drei Reihen<br />

übereinander stapeln. Das Hauptfenster<br />

zeigt das gerade aktive Spiel oder<br />

die laufende App größer an, die zuletzt<br />

genutzten Anwendungen werden<br />

unter dem zentralen Fenster angeordnet.<br />

Zu den Geräte- und Account-Einstellungen<br />

gelangt man über die Options-Taste<br />

am Controller. Man kann<br />

die Einstellungen aber wie jede andere<br />

Anwendung am Hauptmenü anpinnen.<br />

Dieser Befehl platziert Apps,<br />

Funktionen, einzelne Spiele oder<br />

Filme als Kacheln im Menü.<br />

Insgesamt ist das Menü übersichtlich,<br />

erfordert aber mehr Eingewöhnung<br />

als das geradlinige Sony-Tableau.<br />

Klasse ist an der Xbox indes die integrierte<br />

Sprach- und Gestensteuerung.<br />

Mit klaren Befehlen, die stets mit dem<br />

Wort Xbox eingeleitet werden, lassen<br />

sich <strong>alle</strong> Basis-Befehle geben. Die Kinect-Kamera<br />

meldet einen auf Wunsch<br />

per Gesichtserkennung an, was selbst<br />

aus zwei bis drei Metern Entfernung<br />

sicher klappt. Sie erlaubt auch eine<br />

umfassende sichere Gestensteuerung,<br />

selbst bei wenig Licht.<br />

TV- und Videofunktionen<br />

Beide Konsolen bieten eigene und<br />

Online-Videotheken und solche von<br />

Drittanbietern. Sony Video Unlimited<br />

hat eine große Zahl aktueller Filme in<br />

SD- und <strong>HD</strong>-Auflösung, teils sogar mit<br />

5.1-Kanalton. Xbox Video steht dem<br />

26


Telefonzelle: Mit der Skype-App und der<br />

Kinect-Kamera lässt sich <strong>video</strong>telefonieren.<br />

Ein Jahr Skype Premium gibt's gratis.<br />

Multi-Screen: Die Xbox One kann zwei Anwendungen<br />

nebeneinander zeigen, etwa<br />

ein Spiel und das laufende TV-Programm.<br />

Web-TV: Fernsehen liefert die Xbox One<br />

über die Zattoo-App. Die läuft <strong>alle</strong>rdings<br />

nur mit Xbox Gold-Mitgliedschaft.<br />

Filmangebot deutlich nach, baut aber<br />

in letzter Zeit kontinuierlich aus und<br />

bietet bei <strong>HD</strong>-Filmen eine gute Bildqualität.<br />

Auf der Xbox One sind außerdem<br />

die beiden Flatrate-Videotheken<br />

LOVEFiLM und WATCHEVER zu sehen.<br />

Die zeigt auch die PS4 – plus maxdome.<br />

Web<strong>video</strong>s gibt es in der Xbox<br />

One über eine YouTube-App. Auf der<br />

PS4 läuft das Portal im Browser<br />

(www.youtube.com/tv).<br />

Die XBox One kann außerdem fernsehen.<br />

An die zweite <strong>HD</strong>MI-Buchse an<br />

der Rückseite lässt sich eine Set-Top-<br />

Box anschließen, deren Bild und Ton<br />

durch die Xbox zum TV gelangt. Das<br />

Programm wird dabei von der Konsole<br />

ins Menü oder in laufende Spiele integriert:<br />

Man kann das Fernsehbild als<br />

Vollbild, im Hauptmenü oder als PiP-<br />

Einblendung neben laufenden Spielen<br />

sehen. Alternativ zum externen Digital-TV-Empfänger<br />

empfängt die Xbox<br />

Live-TV auch selbst: über die integrierte<br />

Zattoo-App. Die ist <strong>alle</strong>rdings<br />

In Sekundenschnelle<br />

von Sound umgeben<br />

Das Philips Fidelio Soundsystem mit<br />

abnehmbaren Surround-Sound-<br />

Lautsprechern.<br />

Tauchen Sie ein in die Action. Erleben Sie phänomenalen Klang in<br />

echtem 5.1 Surround Sound über abnehmbare Rücklautsprecher<br />

und einen drahtlosen Subwoofer. Einfach dann platzieren, wenn<br />

Sie Spiele spielen und Filme gucken. Wandeln Sie die Anlage nach<br />

der Action wieder in einen stilvollen SoundBar um Musik zu<br />

streamen oder Nachrichten zu schauen: So sollen Filme geschaut<br />

und Musik gehört werden.<br />

Teilen Sie unsere Begeisterung<br />

<strong>für</strong> Sound unter philips.de/fidelio<br />

Begeistert von Sound<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

27


Bild | Test: Blu-ray-Spielkonsolen<br />

Xbox & PS4 als Blu-ray-Player<br />

Unklare Ansagen: Die Audioausgabe<br />

der PS4 lässt sich pauschal auf PCM<br />

stellen, die Kanalzahl ist nicht wählbar.<br />

Volle Auflösung: Die PS4<br />

gibt via <strong>HD</strong>MI hochauflösenden<br />

Filmton aus.<br />

Differenziert: Die Xbox One unterscheidet<br />

Stereo, 5.1 und 7.1.<br />

Knapp: PCM Audio gibt sie<br />

nur bis 48 Kilhertz aus.<br />

Verweigert: Audio-CDs spielt die PS4<br />

gar nicht ab. Daten-Discs und USB-<br />

Sticks mit MP3-Musik geben beide<br />

Konsolen nicht wieder.<br />

Stufig: Die Video-Darstellung<br />

der PS4 lässt<br />

zu wünschen übrig, der<br />

De-Interlacer schwächelt.<br />

Übersicht: Bei der CD-<br />

Wiedergabe lädt die Xbox<br />

automatisch Titelinfos.<br />

Einheitlich: Die Xbox One gibt Videosignale<br />

standardmäßig nur in 60<br />

Hertz aus – auch PAL-Filme und -TV.<br />

Aus dem Messlabor<br />

– neben anderen Zusatz-Apps wie<br />

Skype – nur <strong>für</strong> Nutzer mit Xbox Live<br />

Gold-Mitgliedschaft <strong>für</strong> 6,99 pro Monat<br />

oder knapp 60 Euro pro Jahr freigeschaltet.<br />

In den USA bietet die Xbox<br />

One den TV-Programmführer One<br />

Guide, hierzulande aber nicht.<br />

PS4-Kurve: Die<br />

Farbauflösung skalierter<br />

DVD-Bilder<br />

nimmt in immer<br />

feineren Strukturen<br />

stark ab.<br />

Xbox-Auflösung:<br />

Der Verlauf der<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung ist<br />

nicht perfekt, liegt<br />

aber völlig im<br />

Rahmen.<br />

Im Einsatz als Blu-ray-Player<br />

Doch Apps, Videotheken und Live-TV<br />

sind nur ein Nebenschauplatz. Wie<br />

gut sind die Konsolen als Blu-ray- und<br />

DVD-Player? Die Erwartungen sind<br />

hoch, ist doch etwa die PlayStation 3<br />

zwar kein geräuschloser, aber doch<br />

ein hochklassiger Scheibendreher.<br />

In Sachen Geräuschentwicklung<br />

sind die Neulinge ebenfalls nicht zurückhaltend:<br />

Die Xbox hat einen dezenten<br />

Lüfter, der <strong>alle</strong>rdings bisweilen<br />

das Gehäuse leicht mitvibrieren<br />

lässt. Das Gebläse der PS4 wirkt etwas<br />

leiser, da<strong>für</strong> liest ihr Laufwerk Discs<br />

mit einem Sirren ein, das auf Dauer<br />

nervt. Bei Audio-CDs endete dieses<br />

Sirren abrupt mit einer Fehlermeldung:<br />

Die PS4 spielt sie nicht ab. Die<br />

Xbox verarbeitet Musikscheiben, solange<br />

sie gepresst sind. Sie verweigert<br />

dagegen <strong>alle</strong> Arten selbstgebrannter<br />

Discs, auch DVDs aus Authoring-Programmen.<br />

Multimedia-Dateien spielt<br />

die Xbox One dennoch ab. Man kann<br />

sie ihr nicht per Disc oder USB-Stick<br />

reichen, sondern entweder über den<br />

Microsoft-Cloud-Speicher SkyDrive<br />

oder per DLNA-Medien-Streaming.<br />

Den Abruf muss <strong>alle</strong>rdings ein externer<br />

DLNA-Controller steuern, etwa<br />

eine Smartphone-App wie Twonky­<br />

Beam oder der Windows Media Player<br />

am PC. Der Grund: In der Xbox ist nur<br />

ein DLNA-Renderer eingebaut, kein<br />

eigener Controller. Die PS4 spielt weder<br />

MP3-, JPEG- noch Videodateien<br />

ab. Sie liest auch keine Daten-Discs<br />

oder USB-Speicher. Selbstgebrannte<br />

Discs im Videoformat gibt sie indes<br />

ebenso klaglos wieder wie kommerziell<br />

gepresste Discs.<br />

Bild-Spezialitäten<br />

Nach der Eingrenzung der Möglichkeiten<br />

folgte der eigentliche Test: Können<br />

die Disc-Player der beiden Konsolen<br />

mit spezialisierten Blu-ray-Playern<br />

mithalten? Die Antwort lautet: derzeit<br />

nicht. Die XBox One etwa hat einen<br />

eigenwilligen <strong>HD</strong>MI-Ausgang, der<br />

standardmäßig auf 60 Hertz eingestellt<br />

ist. Für Spiele und Web-Anwendungen<br />

ist das gut. TV-Bilder und vor<br />

<strong>alle</strong>m PAL-Filmscheiben ruckeln aber,<br />

wenn der Player sie von 50 auf 60<br />

Hertz umrechnet. Angesichts dieser<br />

Vorbelastung macht die Xbox einiges<br />

richtig, denn die DVD-Wiedergabe ist<br />

nicht schlecht. Der De-Interlacer arbeitet<br />

zuverlässig und die Schärfe ist<br />

gut. Nur Bewegungen wirken etwas<br />

weniger flüssig als mit einem guten<br />

PAL-Player.<br />

Das 60-Hertz-Problem lässt sich sogar<br />

umgehen, indem man in den Bildeinstellungen<br />

mehrmals die Auflösung<br />

zwischen 720p und 1080p umschaltet,<br />

während die Menü-Option<br />

automatische Erkennung <strong>für</strong> den<br />

<strong>HD</strong>MI-Ausgang gewählt ist. Dann<br />

stellt die Konsole den <strong>HD</strong>MI-Ausgang<br />

irgendwann auf 50 Hertz um. Nun<br />

bleibt die Bildausgabe aber stets so.<br />

Web-Anwendungen und vor <strong>alle</strong>m<br />

Spiele ruckeln dann entsetzlich.<br />

Keine Einschränkungen gibt es indes<br />

bei der Wiedergabe von Blu-ray-<br />

Filmen. Die sind meist mit 24 Bildern<br />

pro Sekunde gespeichert und werden<br />

auch so ausgegeben – in gewohnt knackiger<br />

Bildqualität.<br />

Die PS4 hat keine derartigen Bilddarstellungsprobleme.<br />

Sie gibt jeweils<br />

28


Digital: Die PS4 hat einen optischen und einen <strong>HD</strong>MI-Out.<br />

Die AUX-Buchse ist <strong>für</strong> die Kamera vorgesehen.<br />

TV-Verbund: Die zweite <strong>HD</strong>MI-Buchse dient zum<br />

Durchschleifen des TV-Signals einer Set-Top-Box.<br />

Die Kinect-Kamera bietet dank<br />

Full <strong>HD</strong> und Infrarot-Sensor eine<br />

sehr gute Gesichtserkennung<br />

und Gestensteuerung.<br />

die von der Quelle vorgegebene Frequenz<br />

aus. DVDs sowie Blu-ray Discs<br />

mit Videoinhalten (1080i) machen ihr<br />

<strong>alle</strong>rdings anderweitig zu schaffen:<br />

Die PS4 hat keinen brauchbaren Vollbildwandler.<br />

Das in aktuellen Playern<br />

längst vergessene Zeilenflimmern feiert<br />

in der PS4 ein eindrucksvolles<br />

Comeback. Auch Video-Inhalte von<br />

Blu-ray gibt die PS4 mit kräftigem<br />

Flimmern wieder. Ansonsten wirken<br />

vor <strong>alle</strong>m DVD-Bilder weniger knackig<br />

als gewohnt. Blu-ray-Spielfilme<br />

im 24p-Vollbild-Format sahen dagegen<br />

gut aus.<br />

Zu guter Letzt mussten die Konsolen<br />

im Filmton-Vergleich antreten. Beide<br />

geben Audiosignale ausschließlich digital<br />

aus. Meist dürfte der <strong>HD</strong>MI-Ausgang<br />

auch den Ton transportieren. Die<br />

Audio-Optionen sind dabei begrenzt:<br />

Roh-Datenströme in Dolby True<strong>HD</strong><br />

oder DTS <strong>HD</strong> kann keine der Konsolen<br />

ausgeben, der Filmton wird stets decodiert<br />

und als Stereo- oder Mehrkanal-PCM-Signal<br />

ausgegeben. Die PS4<br />

muss dabei automatisch erkennen, ob<br />

das angeschlossene Gerät Stereo-, 5.1-<br />

oder 7.1-Ton verarbeitet.<br />

<strong>HD</strong>-Audio gibt die PS4 mehrkanalig<br />

mit bis zu 96 Kilohertz aus. Bei der<br />

XBox One lässt sich der <strong>HD</strong>MI-Ausgang<br />

manuell auf die gewünschte Kanalzahl<br />

einrichten. Allerdings gibt die<br />

Konsole PCM-Signale nur bis 48 Kilohertz<br />

Abtastfrequenz aus.<br />

Im Hörtest lagen beide gleichauf.<br />

Digital übertragener Filmton bot in<br />

beiden Fällen eine gute Surround-Kulisse.<br />

Die Klangleistung eines im AV-<br />

Receiver decodierten <strong>HD</strong>-Audio-<br />

Tracks erreichten sie aber nicht ganz.<br />

Fazit<br />

Die beiden Konsolen sind erstklassige<br />

Spielgesellen mit spannenden Extras,<br />

aber keine empfehlenswerten Blu-ray-<br />

Player. Zur Ehrenrettung: Als die Xbox<br />

360 und die PS3 auf den Markt kamen,<br />

sah das ähnlich aus. Die ersten Evolutionsstufen<br />

sollten Video-interessierte<br />

Käufer abwarten, bevor sie sich <strong>für</strong> eine<br />

Konsole entscheiden.<br />

So lassen sich Lieferengpässe<br />

aussitzen. ■<br />

Reinhard Otter,<br />

Player-Experte<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller Microsoft Sony<br />

Modell Xbox One PlayStation 4<br />

Preis in Euro 500 400<br />

Bildqualität (max. 280 Punkte) sehr gut (89%) 249 gut (76%) 212<br />

Brillanz (55) 50 51<br />

Farben (60) 57 43<br />

Schärfe (100) 93 79<br />

Bildfehler (Rauschen, Artefakte) (65) 49 39<br />

Klangqualität (max. 64 Punkte) sehr gut (81%) 52* sehr gut (84%) 54*<br />

digital (64) 52 54<br />

analog (0) – –<br />

Ausstattung (max. 185 Punkte) befried. (50%) 93 ausreichend (44%) 81<br />

Anschlüsse (34) 17 17<br />

Medienvielfalt (67) 34 19<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (28) 22 25<br />

Funktionen (Software) (56) 20 20<br />

Bedienung (max. 50 Punkte) gut (76%) 38 gut (78%) 39<br />

Bildschirmmenüs (18) 15 17<br />

Fernbedienung (16) 11 10<br />

Bedienung am Gerät (5) 2 2<br />

Installation (5) 5 5<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (6) 5 5<br />

Verarbeitung (max. 57 Punkte) gut (75%) 43 gut (77%) 44<br />

Anmutung (24) 20 20<br />

Material (33) 23 24<br />

Gesamt (max. 636 Punkte) 475** 430**<br />

*max 64 Punkte // **max. 636 Punkte, da kein Analogausgang<br />

Testurteil: gut (75%) gut (68%)<br />

Preis/Leistung: gut gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Abm. (B x H x T) / Gewicht 34,3 x 8 x 26,3 cm / 3,2 kg 27,5 x 5,3 x 30,5 cm / 2,8 kg<br />

Einlesezeit BD / DVD / CD / Standby 29 / 12,5 / 8,5 / 18,5 Sek.<br />

29 / 22 / – / 25 Sek.<br />

Stromverbr. Betrieb / Standby / Spar 74,6 / 18,2 / 0,4 Watt<br />

69,5 / 9 / 0,5 Watt<br />

Wiedergabe<br />

BDAV / BDMV / BD 3D / AVC<strong>HD</strong> – / • / – / • • / • / – / •<br />

Internet: Video / Audio / Fotos • / • / • • / • / –<br />

App Store • •<br />

DVD-RAM / -RW (VR) / -R (VR) – / – / – – / • / •<br />

DVD-Audio / SACD / Audio-CD – / – / • – / – / –<br />

Medienwiederg. über USB / SD / UPnP – / – / DLNA-Renderer – / – / –<br />

MKV / AVI / TS / MPG / WMV / MP4 / MOV –/•/•/•/•/•/• –<br />

H.264 / VC-1 / DivX / XviD / MPEG-2 • / • / • / • / • –<br />

MP3 / AAC / WMA / WAV / FLAC • / • / • / • / – –<br />

AVC<strong>HD</strong> / AVC<strong>HD</strong> 3D / M2TS / VOB • / – / – / • –<br />

Besonderheiten Multimedia-Files nur via ext. DLNA-Controller kein Mediaplayer,<br />

und SkyDrive, keine bespielten Medien<br />

keine CD-Wiedergabe<br />

Anschlüsse<br />

Ausgang: <strong>HD</strong>MI / Komponente / Video 1 / – / – 1 / – / –<br />

Tonausgang opt. / elektr. / analog • / – / – • / – / –<br />

LAN / WLAN / USB / SD-Karte • / • / • / – • / • / • / –<br />

Sonstige – –<br />

Funktionen<br />

<strong>HD</strong>MI-CEC / -ARC – / – – / –<br />

2D zu 3D / 3D-Tiefen-Anpassung – / – – / –<br />

Skalierung auf U<strong>HD</strong> (4x <strong>HD</strong>) – –<br />

Interner BD-Live-Speicher • •<br />

Farbübertragung wählbar RGB std, erw. YcbCr 4:4:4/4:2:2, RGB std./erw.<br />

Bilder: Zoom / Verschieben / Auto-Rotieren • / • / • – / – / –<br />

Diashow / Übergangseffekte / mit Musik • / – / – – / – / –<br />

Sprung zu Titel / Kapitel / Zeit • / • / • • / • / •<br />

Anzeige von ID-Tag (MP3) / Albumcover • / • – / –<br />

Musik: Programm (Stücke) / Zufallswiedergabe • / • – / –<br />

Audio-Decoder 7.1 DTS <strong>HD</strong> MA, Dolby True<strong>HD</strong> 7.1 DTS <strong>HD</strong> MA, Dolby True<strong>HD</strong><br />

Decoder: LS-Pegel / Abstand / Größe – / – / – – / – / –<br />

Ton über <strong>HD</strong>MI PCM, DTS-Neu-Encoding PCM, Bitstream<br />

Man. Lip-Sync (Tonverzögerung) – –<br />

Dynamikbegrenzung • •<br />

Lieferumfang <strong>HD</strong>MI, Headset <strong>HD</strong>MI, USB, Headset<br />

Besonderheiten Skype per Kinect-Controller, –<br />

Gesten- und Sprachsteuerung<br />

• = ja // - = nein<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

29


Bild | Test: Blu-ray-Spielkonsolen<br />

Das Konsolen-Duell<br />

Jede Menge Funktionen, unzählige Tests, zahlreiche Medien: Die<br />

beiden Spielkonsolen können mehr, als der Test als Blu-ray-Player<br />

abbilden kann. Hier finden Sie den Vergleich nach Stichpunkten.<br />

Microsoft Xbox One Sony Playstation 4<br />

Bildqualität<br />

Als Blu-ray- und DVD-Player müssen beide Konsolen deutliche Kritik in puncto Bild-<br />

Performance einstecken. Die Xbox kommt unterm Strich noch besser weg.<br />

Tonqualität<br />

Perfekt sind die Konsolen hier nicht, aber zumindest die PS4 gibt Filmton in<br />

voller <strong>HD</strong>-Digitalauflösung aus. Für den Alltagseinsatz ist das absolut genug.<br />

Bedienung/Menüsteuerung<br />

Hier gibt es nichts auszusetzen. Natürlich könnte man Video-Funktionen auch per<br />

Fernbedienung kontrollieren, da<strong>für</strong> ist man mit den Game-Controllern oft fixer.<br />

Online-Entertainment<br />

Viele gute Videotheken, Musik-Flatrate-Dienste und ein paar weitere Videoangebote:<br />

Die PS4 gibt hier den Ton an, dicht gefolgt von der XBox One.<br />

TV-Anbindung<br />

Das kann nur die Xbox One – dank TV-Integration per <strong>HD</strong>MI-Eingang und<br />

Zattoo-Integration. Allerdings in Deutschland ohne Programm-Guide.<br />

Medienvielfalt und Vernetzung<br />

Auch hier hat nur die Xbox etwas zu bieten: Nur sie kann überhaupt MP3s,<br />

JPGs oder MP4-Videos zeigen – wenn auch nur übers Netzwerk.<br />

Gaming<br />

Beide Konsolen bieten Gaming auf dem derzeit höchsten Niveau – vielleicht<br />

abgesehen von hochgezüchteten Gamer-PCs. Man darf gespannt sein, was<br />

in den nächsten Jahren noch an Spielen und Gaming-Features kommt.<br />

Kommunikation<br />

Die PS4 setzt hier in erster Linie auf Chats und Video-Austausch in der Gamer-Szene.<br />

Die Xbox One kann zusätzlich auch über Skype mit jedermann Kontakt aufnehmen.<br />

Fazit<br />

Für den Einsatz im Heimkino oder als Media Center ist noch keine der Konsolen ein heißer Tipp. Die<br />

XBox bietet hier zwar mehr Funktionen und eine etwas bessere Qualität als die PS4, mit Top-Geräten<br />

aus der Unterhaltungselektronik oder der etablierten PS3 kann aber auch sie derzeit nicht mithalten.<br />

30


das Bds all-In-One HOme-entertaInment-system<br />

Klassenbester Sound mit vielfältigen kabellosen Verbindungsmöglichkeiten—<br />

<strong>alle</strong>s gesteuert von Ihrem Smartphone. www.harmankardon.com<br />

©2013 Harman International Industries, Incorporated. Alle Rechte vorbehalten.


Bild | Test: <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

Autor / Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />

Scharfer Preiskampf<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> besitzt einen exklusiven Preis- und Qualitätsbonus als neues High-End-<br />

Medium. Doch die Fassade beginnt bereits zu bröckeln, und die Preisempfehlungen<br />

der ersten TV-Generationen werden konsumentenfreundlich nach unten korrigiert.<br />

Schon vor der IFA machte das<br />

Gerät, das wir hier getestet haben,<br />

Furore. Während <strong>alle</strong> anderen<br />

TV-Hersteller noble 65-Zöller in<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> (der vierfachen Auflösung<br />

von Full <strong>HD</strong>) ankündigten, deren Preise<br />

zwischen 5.000 und 7.000 Euro<br />

avisiert wurden, stellte der chinesische<br />

Hersteller Hisense 4K-TVs ab<br />

2.000 Euro vor, die dann mit 50 Zoll<br />

<strong>alle</strong>rdings auch etwas kleiner waren.<br />

War also <strong>alle</strong>s nicht so schlimm.<br />

Im letzten Herbst fand dann eine<br />

erste Austarierung des Marktes statt,<br />

in der Samsung und Sony bereits offiziell<br />

ihre Preise leicht senkten, während<br />

die anderen Anbieter dies dem<br />

Geschick des Händlers überließen.<br />

Damit wurden tatsächlich die Preisregionen,<br />

die Hisense vorgesehen hatte,<br />

erreicht: 3.000 Euro <strong>für</strong> einen 58-<br />

und 5.000 Euro <strong>für</strong> einen 65-Zöller.<br />

Wer jetzt ins Internet geht und nach<br />

den Geräten von Hisense sucht, wird<br />

abermals einen Sparschock erleiden.<br />

So findet man im Preissuchportal<br />

guenstiger.de den hier getesteten<br />

LTDN58XT880 bereits <strong>für</strong> 1.800 Euro,<br />

seinen 65-Zoll-Bruder <strong>für</strong> 4.500 Euro<br />

und den 84-Zoll-Riesen 84XT880 <strong>für</strong><br />

11.000 Euro.<br />

Was soll der Geiz?<br />

Kritiker aus der Branche liefen schnell<br />

Sturm mit der Aussage, Hisense mache<br />

mit diesen aggressiven Preisen<br />

den lohnenden <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Markt kaputt,<br />

noch bevor er überhaupt angelaufen<br />

sei. Seit wir das Gerät hier im<br />

Labortest haben und nicht nur technische<br />

Daten vergleichen, sehen wir,<br />

dass selbst der Niedrigpreis völlig gerechtfertigt<br />

ist – angesichts der adäquaten<br />

Qualität.<br />

Der Hisense <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong>TV muss sich<br />

im direkten Vergleich auf dem Markt<br />

dem Modell 58M9363DG von Toshiba<br />

stellen, das auf dem gleichen LCD-Panel<br />

basiert und in unserem großen<br />

Vergleichstest in Ausgabe 12/13 (ab<br />

Seite 72) einen Kauftipp-Stempel absahnen<br />

konnte. Und da der offizielle<br />

Verkaufspreis des Japaners identisch<br />

mit dem zuerst von Hisense vorgesehenen<br />

war, musste man entweder mit<br />

besserer Qualität kontern oder die<br />

Preisempfehlung korrigieren. Dass<br />

Letzteres derart massiv ausf<strong>alle</strong>n<br />

musste, sagt einiges aus.<br />

Ein Spitzenfernseher<br />

Dabei ist die technische Ausstattung<br />

des Hisense vielversprechend. Ein bewährtes,<br />

leicht entspiegeltes <strong>Ultra</strong>-<br />

<strong>HD</strong>-Panel mit schlankem Rahmen<br />

sitzt im hübsch designten und hoch-<br />

32


Optimale<br />

Einstellungen<br />

Bildmodus: Benutzer |<br />

Kontrast: 48 | Helligkeit:<br />

48 | Schärfe: 0 | Farbsättigung:<br />

40 | DNR: aus |<br />

Adapt. Hintergrundlicht.:<br />

niedrig | Hintergrundbel.:<br />

50 | Farbtemperatur:<br />

Benutzer | Dynam. Kontrast:<br />

aus | RGB-Gain:<br />

140, 70, 0<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 5 m // PAL-DVD: 4 m<br />

// <strong>HD</strong>: 2,5 m // U<strong>HD</strong>: 1 m<br />

Bildschirmmenüs<br />

Die Menüs des Hisense reagieren zügig und die<br />

Navigation ist gut sortiert. Die Unterpunkte werden<br />

durch kleine Hilfetexte unterstützt. Für den Profi<br />

lässt sich <strong>alle</strong>rdings zu wenig abgleichen.<br />

Hisense LTDN58XT880 € 3.000<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Auflösung, gute<br />

Ausstattung, leichte Bedienung,<br />

gutes Bild über 4K-<strong>HD</strong>MI<br />

üble Bildqualität bei TV-Empfang<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: befriedigend72%<br />

3D-Shutter<br />

Eine 3D-Brille liegt nicht<br />

bei, und das ist auch gut<br />

so. Das tiefengestaffelte<br />

Bild des 4K-Hisense besitzt<br />

nämlich gerade mal die<br />

halbe Full-<strong>HD</strong>-Auflösung<br />

und ruckelt.<br />

glänzend verchromten Gehäuse, das<br />

mehr Anschlüsse bietet als einige<br />

deutlich teurere Mitbewerber. Ein<br />

Vier-Wege-Tuner darf dabei genauso<br />

wenig fehlen wie USB-Recording,<br />

Netzwerk-Mediaplayer-Funktionen<br />

oder Smart TV mit HbbTV. WLAN<br />

wurde mit Dualband integriert, und<br />

eine App zur TV-Steuerung über smarte<br />

Devices findet sich auch. Natürlich<br />

wird 3D unterstützt. Sogar an wichtige<br />

Details wie die LCN-Programmsuche<br />

der ASTRA-Satelliten, die eine<br />

Senderliste gut vorsortiert, haben die<br />

Entwickler gedacht. Auch die Fernbedienung<br />

und die Bildschirmmenüs<br />

sind gut gegliedert und befinden sich<br />

auf hohem Niveau.<br />

Beschäftigt man sich etwas länger<br />

mit dem Gerät, f<strong>alle</strong>n nur kleine<br />

Dämpfer auf, beispielsweise dass USB-<br />

Aufnahmen nur am PC wieder gelöscht<br />

werden können. Dort lassen sie<br />

sich nicht bearbeiten, weil sie wie üblich<br />

verschlüsselt gespeichert werden.<br />

Auch von der Tablet-App sollte der<br />

Kunde nicht zu viel erwarten: Sie steuert<br />

den TV zwar fern, doch Streaming<br />

oder die Übernahme des Programmführers<br />

gibt es noch nicht.<br />

Als erste wirkliche Enttäuschung im<br />

Test erwies sich der Mediaplayer. Listet<br />

das Datenblatt noch <strong>alle</strong> erdenklichen<br />

Medien-Container, Codecs und<br />

Audioformate auf, merkt man schnell,<br />

dass sich dies nur auf die USB-Wiedergabe<br />

bezieht, nicht jedoch auf die<br />

DLNA-Netzwerkfunktion. Sehr unschön<br />

<strong>für</strong> einen <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

ist, dass der Medienplayer nur in Full<br />

<strong>HD</strong> arbeitet, sprich Fotos und Videos<br />

nicht die volle Auflösung des Panels<br />

nutzen können. Und das Hochskalieren<br />

auf die volle Panel-Auflösung wird<br />

ohne jegliche Intelligenz durchgeführt<br />

– mit entsprechend klotzigen Ergebnissen.<br />

Zumindest bei Fotos, die ja<br />

jetzt jedermann in ultrahoher Auflösung<br />

zu Hause hat, können <strong>alle</strong> anderen<br />

aktuellen 4K-Fernseher brillieren,<br />

einige sogar schon mit Filmen. Einen<br />

Überblick gibt unsere Marktübersicht<br />

auf Seite 35.<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> hui, Full <strong>HD</strong> pfui<br />

Ein ganz anderes Bild zeigt sich, wenn<br />

man an den ersten <strong>HD</strong>MI-Eingang eine<br />

Quelle anschließt, die echtes <strong>Ultra</strong><br />

<strong>HD</strong> einspielen kann. Unser Labor-PC<br />

sowie ein spezieller Stand-alone-4K-<br />

Player lieferten so im Test phänomenale<br />

Bilder von Filmfrequenzen mit 30<br />

Frames pro Sekunde. Nachdem Farben<br />

und Kontrast so gut abgeglichen<br />

waren, wie es mit den wenigen Einstellungsoptionen<br />

möglich war, ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

33


08.08.2013 15:06:53 Uhr<br />

Bild | Test: <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

:<br />

ehen ohne Verzerrungen<br />

ingestellt erscheint das bild<br />

ch den perfekten schwarzwert<br />

raft bringt mehr brillanz<br />

ll natürlich wirken<br />

gt oft mehr details<br />

ance zwischen kinolook<br />

Damit wurde<br />

getestet<br />

p e r FeKteS<br />

t v -BiLD<br />

in neun Schritten <strong>für</strong> <strong>alle</strong> FULL-<strong>HD</strong>-TVs<br />

verBeSSerung vOn:<br />

brillanz, schwarzwert, Farbdarstellung und schärfe<br />

durch professionelle Testbilder<br />

+ erstmals auch in 3d<br />

+ viele Technikinfos und Zugang zu ultra-hd-Testbildern<br />

Testdisk <strong>video</strong> 10/2013<br />

(Blu-ray)<br />

Diese der <strong>video</strong> 10/13 beigelegte<br />

Scheibe ist optimal<br />

zur Bildeinstellung in 2D<br />

und 3D sowie zum Testen<br />

der Filmglättung geeignet.<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Setup<br />

(Testbild)<br />

Unser <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Testbild ist<br />

gratis herunterladbar unter<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.<br />

de/testdisk<br />

Sehr komfortabel<br />

Die Fernbedienung des<br />

Hisense-TVs ist ergonomisch<br />

unterteilt. Ihre flachen<br />

Tasten besitzen einen<br />

kurzen, aber präzisen<br />

Druckpunkt.<br />

begeistert die <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Wiedergabe<br />

durch ihre phänomenale Schärfe und<br />

Natürlichkeit. Und man muss schon<br />

deutlich näher als einen Meter an das<br />

Display herantreten, um Pixelstrukturen<br />

erkennen zu können. Schaut<br />

man sich dann aber einen Film mit<br />

den üblichen 23,976 Kinobildern pro<br />

Sekunde an, ruckelt er deutlich. Das<br />

ist sehr schade.<br />

Die Zuspielung einer Blu-ray über<br />

1080p24 klappt schon besser, stellt ja<br />

auch Standard-Technologie dar. Genauso<br />

wie in 720p50/60 ruckelt hier<br />

nichts. Die Skalierung auf das 4K-Panel<br />

rundet gar feine Ecken und diagonale<br />

Kanten ab und versucht so, eine<br />

harmonische Schärfe ins Spiel zu<br />

bringen. Selbst bei voll heruntergedrehtem<br />

Schärferegler bleibt eine<br />

sichtbare Manipulation des Bildes, die<br />

leichte Artefakte hinterlässt, nicht<br />

aus. Aus genügend großem Betrachtungsabstand<br />

fällt das dann nicht<br />

mehr auf.<br />

Wirklich unakzeptabel ist die Bildqualität<br />

der eingebauten TV-Tuner.<br />

Selbst <strong>HD</strong>-Programme über Satellit,<br />

die die beste zur Zeit erhältliche Sendequalität<br />

darstellen, wirken grobklötzig<br />

und dazu noch artefaktbehaftet.<br />

Da helfen auch die Bordmittel der<br />

Rauschreduktion, Schärferegelung<br />

und Bewegungskompensation nicht<br />

weiter. Deutlich schlimmer ist es sogar<br />

noch bei SD-Material, das ja interlaced,<br />

also in Halbbildern, gesendet<br />

wird. Hier klappt das Herausrechnen<br />

der Kammeffekte bei Bewegungen<br />

nicht. Das resultiert in einer wirklich<br />

schlechten TV-Qualität. Hier ist eine<br />

externe Set-Top-Box, die anständig<br />

deinterlacen kann, also 1080p50 ausgibt,<br />

wirklich erforderlich.<br />

Aus dem<br />

Messlabor<br />

Die Grundfarben des<br />

Hisense sind durchaus<br />

nahe der Norm ITU-R.709,<br />

doch ihre Balance zu Graustufen<br />

bekommt man nicht<br />

ohne Clipping hin.<br />

Unser Laborrechner, auf dem zwei<br />

DVB-Sender und -Empfänger integriert<br />

sind, lieferte beispielsweise<br />

über <strong>HD</strong>MI eine Fernsehqualität ab,<br />

die dem Hisense-TV die doppelte<br />

Punktzahl in unserer Wertung eingebracht<br />

hätte. Darauf, dass die Klangqualität<br />

des 58XT880 nur mittelmäßig<br />

ist, wollen wir hier nicht herumreiten,<br />

reiht er sich damit doch ohne weitere<br />

Auffälligkeiten in die Klasse der auf<br />

schlank getrimmten TVs ein.<br />

Fazit<br />

Auflösung ist nicht <strong>alle</strong>s. Allein das modernste<br />

Panel mit zukunftsweisender,<br />

dreimal schärferer 4K-Technologie<br />

macht noch keinen High-End-Fernseher.<br />

Hier spielt die Intelligenz des TV-<br />

Empfangs und der Bildaufbereitung<br />

eine entscheidende Rolle.<br />

Hisense hat hier <strong>für</strong> die zweite Generation<br />

einiges aufzuholen. Doch wenn<br />

man sieht, wie sich die Chinesen in den<br />

letzten beiden Jahren TV-technologisch<br />

(smart, ergonomisch und schön) entwickelt<br />

haben, könnte das wirklich bald<br />

schon was werden.<br />

■<br />

Intelligente<br />

Fernbedienung<br />

Hisense bietet<br />

eine Android-<br />

App an, mit der<br />

sich das TV-Gerät<br />

steuern lässt.<br />

Zusätzlich zu den<br />

Möglichkeiten<br />

des Infrarotgebers<br />

gibt es ein<br />

Keyboard: ideal,<br />

um Passwörter<br />

und Web-Adressen<br />

einzugeben.<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller<br />

Hisense, www.hisense.de<br />

Modell<br />

LTDN58XT880<br />

Preis<br />

3.000 Euro<br />

Bildqualität (max. 462 Punkte) gut (72%) 332<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) 22<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 30<br />

High Definition (DVI / <strong>HD</strong>MI) (75) 60<br />

Kontrast (80) 70<br />

Schärfe (57) 42<br />

Farbdarstellung (45) 38<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 40<br />

Bildruhe (45) 30<br />

Klangqualität (max. 60 Punkte) befried. (53%) 32<br />

Ausstattung (max. 227 Punkte) gut (79%) 179<br />

Tuner (60) 44<br />

Anschlüsse (85) 75<br />

Multimedia (42) 30<br />

Sonstige Extras (40) 30<br />

Bedienung (max. 95 Punkte) gut (68%) 65<br />

Menügestaltung (20) 15<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) 23<br />

Installation (12) 10<br />

Fernbedienung (23) 17<br />

Verarbeitung (max. 80 Punkte) gut (75%) 60<br />

Anmutung (25) 20<br />

Material (55) 40<br />

Gesamt (max. 924 Punkte) 668<br />

Testurteil: gut (72%)<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

Daten und Messwerte<br />

Abmessungen (B x H x T) 130 x 80 x 34 (6) cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht<br />

146 cm / 36 kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 3840 x 2160 / 16:9<br />

Kontrast ISO/ in-Bild /dynamisch 800:1 / 2800:1 / 53000:1<br />

Schwarzwert /Flächen- /Spitzenweiß 0,007 / 374 / 300 cd<br />

Gamma* / Abweichung zur Idealkurve** 2,05 / 11%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen 6800, 10800, 12300 K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 6800 K / 4,1%<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung 91,8% / 98,2%<br />

Verbrauch max. / Film / Standby / aus 180 / 97 / 0,4 / 0 W<br />

Anschlüsse<br />

Tuner: analog /DVB-T /DVB-C /DVB-S2 1 / 1 / 1x <strong>HD</strong> / 1x <strong>HD</strong><br />

<strong>HD</strong>MI / Komponente / VGA 4 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 1 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzw. 3 / – / LAN, WLAN<br />

Front- bzw. Seitenanschlüsse CI+, Kopfhörer<br />

Besonderheiten optischer Digitaltonausg., Audio-In, AV-In<br />

Ausstattung<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / – / •<br />

Hintergrundbeleuchtung /regelbar Rand-LED / •<br />

… via Lichtsensor /via Bildinhalt<br />

– / •<br />

Farbraum- /Farbtemperatureinstellung – / •<br />

… RGB Offset /Gain<br />

– / •<br />

Gammaeinstellung / Rausch- /Artefaktfilter – / – / •<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / –<br />

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 5 / 1 / •<br />

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS 7 / • / •<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking • / – / •<br />

<strong>HD</strong>MI-CEC-Grundfunktionen / erweitert • / •<br />

<strong>HD</strong>MI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN • / • / • / –<br />

Medienwiederg. über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiederg. über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / HiSmart<br />

Festplatte <strong>für</strong> Aufnahmen /über USB<br />

– / •<br />

EPG /AV-Link • / –<br />

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / 40 x 40 cm<br />

Standfuß dreh- / neigbar – / –<br />

• = ja // – = nein // Alle ermittelten Messwerte beziehen sich auf die<br />

von uns ermittelten Optimalwerte // *optimal: 2,2 // **optimal: 0 Prozent<br />

// ***optimal: 100 Prozent // ****optimal: 6.500 Kelvin<br />

34


1/2014 // <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

Die Neuheiten der IFA stellen<br />

sich dem ersten direkten Vergleich.<br />

Die Inhalte fehlen. Doch extrascharfe<br />

Programme sind in Arbeit.<br />

Das ist <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

Die TV-Norm <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> wird in den kommenden<br />

Jahren Full <strong>HD</strong> ablösen. Gemeinhin<br />

wird sie mit der vierfachen Auflösung<br />

von Full <strong>HD</strong> definiert (3.840 x 2.160<br />

Bildpunkte). Doch der Standard kann<br />

noch mehr: Es gibt keine Halbbild-Übertragung<br />

mehr, die Farben können deutlich<br />

bunter werden und stufige Übergänge<br />

gehören der Vergangenheit an.<br />

Ebenso sind höhere Bildfrequenzen bis<br />

120 Hz möglich. Erste Geräte mit dieser<br />

Auflösung wurden vor einem Jahr vorgestellt,<br />

jedoch können sie noch längst<br />

nicht <strong>alle</strong>s, was der Standard möglich<br />

macht.<br />

Die Frage nach den Bildquellen, die eine<br />

solch perfekte Auflösung liefern, ist<br />

noch offen. Eine optische Scheibe wäre<br />

das ideale Medium <strong>für</strong> solche Datenmengen<br />

jenseits der 100 Gigabyte pro<br />

Film. Der passende Codec HEVC ist verabschiedet,<br />

ein Kopierschutz und Rückwärtskompatibilität<br />

sind die Knackpunkte.<br />

Par<strong>alle</strong>l denken Online-Dienste<br />

Marktübersicht: <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

Die ersten <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher kamen<br />

vor einem Jahr als 84-Zoll-Monster auf<br />

den Markt. Bald wird jeder Hersteller<br />

seine Top-Serien mit den 4K-Panels ausstatten,<br />

doch was sie genau können, ist<br />

Hersteller<br />

Modell<br />

Preis (in euro)<br />

BildgröSSe<br />

(in Zoll)<br />

4K-Fotos (USB)<br />

4K-Filme (USB)<br />

4K@60Hz <strong>HD</strong>MI<br />

über ein Streaming in 4K (ein anderer<br />

Name <strong>für</strong> <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong>) nach. Hollywoods<br />

Filmkameras nehmen schon lange in 4K<br />

auf, doch Testläufe von TV-Sportübertragungen<br />

und Live-Aufzeichnungen hat<br />

es auch bereits gegeben. Bis die TV-<br />

Ausstrahlung in Deutschland sich im<br />

Regelbetrieb dieser Norm annimmt, wird<br />

es wahrscheinlich noch einige Jahre<br />

dauern und eine Überarbeitung der<br />

grundsätzlichen Satelliten- und Kabeltechnologie<br />

geben (DVB-S3, DVB-C2).<br />

nie ganz klar. Unsere Tests haben gezeigt,<br />

dass eine Evolution stattfindet,<br />

bei der Features wie 60-Hz-Quellwiedergabe,<br />

Foto-Anzeige, Video-Playback<br />

über USB und DLNA, Bewegungskompensation,<br />

erweiterter <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Farbraum<br />

oder <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Tuner sich erst allmählich<br />

in den kommenden Jahren<br />

durchsetzen werden. Hier eine Übersicht<br />

der aktuell verfügbaren Geräte.<br />

4K@60Hz<br />

DisplayPort<br />

3D<br />

Besonderheiten<br />

Test in <strong>video</strong><br />

Das Home Cinema m agazin<br />

6 U<strong>HD</strong> TVs im Test<br />

4K in Produktion<br />

Faszination<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

PowereD by<br />

3 3<br />

spezial<br />

Seiten<br />

Technik, Anschlüsse, Codecs & Formate:<br />

<strong>video</strong> erklärt die neue Generation Fernsehen<br />

Mehr zum Thema<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

Wer ausführliche Infos zum<br />

Thema <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> bekommen<br />

möchte, kann unsere Ausgabe<br />

12/13 nachbestellen.<br />

Dort finden Sie ein 4K-<br />

Special mit vielen Grundlagen<br />

und TV-Tests auf 33<br />

Extra-Seiten.<br />

Dieses Special gibt es auch<br />

elektronisch <strong>für</strong> nur 2,69<br />

Euro: zu finden als Sonderausgabe<br />

von <strong>video</strong> im<br />

Apple App Store oder via<br />

Google play, jeweils integriert<br />

in der <strong>video</strong>-App.<br />

Auch keosk.de hostet<br />

dieses E-Paper..<br />

Hisense LTDN50XT880 2.000 50 – – – – Shutter – 2/2014<br />

Hisense LTDN58XT880 3.000 58 – – – – Shutter – –<br />

Hisense LTDN65XT880 5.000 65 – – – – Shutter – –<br />

Hisense LTDN84XT880 15.000 84 – – – – Polfilter – –<br />

LG 55LA9659 4.000 55 • auch HEVC • – Polfilter – –<br />

LG 55LA9709 4.500 55 • auch HEVC • – Polfilter – –<br />

LG 65LA9659 6.000 65 • auch HEVC • – Polfilter – –<br />

LG 65LA9709 7.000 65 • auch HEVC • – Polfilter – 12/2013<br />

LG 84LM960V 17.000 84 – – Upgrade – Polfilter – 2/2013<br />

Panasonic TX-L65WT600E 6.000 65 • • • • Shutter – 12/2013<br />

Philips 65PFL9708S 5.200 65 • – Update – Polfilter – 12/2013<br />

Philips 84PFL9708S 15.500 84 • – Update – Polfilter – –<br />

Samsung UE55F9090 3.300 55 • Sonderformat neue Box – Shutter externe Box –<br />

Samsung UE65F9090 4.800 65 • Sonderformat neue Box – Shutter Upgrade via Box 12/2013<br />

Samsung UE85S9 35.000 85 • Sonderformat neue Box – Shutter Upgrade via Box 9/2013<br />

Sony KD-55X9005A 3.500 55 • – Update – Polfilter – –<br />

Sony KD-65X9005A 4.500 65 • – Update – Polfilter – 12/2013<br />

Sony KD-84X9005 25.000 84 • – Upgrade – Polfilter – 4/2013<br />

Toshiba 58M9363DG 3.000 58 • – Update – Shutter – 12/2013<br />

Toshiba 65M9363DG 6.000 65 • – Update – Polfilter – –<br />

Toshiba 84M9363DG 20.000 84 • – Update – Polfilter – –<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

35


Bild | Test: 80-Zoll-TV<br />

Sharp LC-80LE857E € 8.000<br />

riesengroßes Bild mit gutem<br />

Blickwinkel und wenig Spiegelungen,<br />

hochwertige Verarbeitung<br />

Farben müssen kalibriert werden<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut 87%<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

AV-Modus: Film | Hintergrundbel.:<br />

-4...16 mit OPC<br />

| Kontrast: 34 | Helligkeit:<br />

0 | Schärfe: 0 | Farbe:<br />

5 | RGB-Offset: 27, 3,<br />

-30 | RGB-Gain: 7, -2, -30<br />

| Farbskala: Standard |<br />

Filmmodus: Standard |<br />

Aktiver Kontrast: aus |<br />

Rauschunterdr.: auto<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 5,1 m // PAL-DVD:<br />

4,5 m // <strong>HD</strong>: 3,0 m<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier<br />

Der Gipfel von <strong>HD</strong>TV<br />

Beim Stichwort Riesenfernseher denken wir vor <strong>alle</strong>m an die neuen <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong>TVs<br />

mit erhöhter Auflösung. Sharp bringt nun einen edlen und gewaltigen 80-Zöller mit<br />

"konservativem" Full <strong>HD</strong> auf den Markt. Kann der neue Quattron überzeugen?<br />

Es gibt gute Argumente, mit dem<br />

Kauf eines <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernsehers<br />

zu warten und die nächs ten<br />

fünf Jahre noch auf Full <strong>HD</strong> zu setzen.<br />

Mit dem LC-80LE857E liefert Sharp<br />

ein weiteres. Die 4K-Konkurrenten<br />

sind doppelt bis dreimal so teuer wie<br />

dieser Riesen-TV der 2-Meter-Klasse.<br />

Und 15.000 Euro zu sparen ist keine<br />

Kleinigkeit. Entscheidend bei <strong>alle</strong>n<br />

Diskussionen ist der Sehabstand zum<br />

Fernseher, und den haben wir mit<br />

mehreren Versuchspersonen wieder<br />

einmal ausprobiert.<br />

Tritt man an den Sharp auf einen<br />

Meter oder näher heran, erkennt man<br />

die vergleichsweise riesigen Pixel als<br />

störende Fliegengitter. Bei zwei Metern<br />

sind die Raster gut erkennbar.<br />

Drei Meter sind eine Grenze, bei der es<br />

stark auf die Sehschärfe des Probanden<br />

ankommt. Spätestens ab 3,5 Metern<br />

Abstand wird die Bildfläche jedoch<br />

durchweg als homogen wahrgenommen<br />

und feinste Linien in Testbildern<br />

verschwimmen. Bei perfekter<br />

Qualität der Bildquelle gilt die dreifache<br />

Bildhöhe von Full <strong>HD</strong> als idealer<br />

Seh abstand. Auch wenn dieser Sharp<br />

als Bildgigant auftritt, den sich nur<br />

wenige leisten werden, wäre er dennoch<br />

<strong>für</strong>s Durchschnittswohnzimmer<br />

geeignet. Ein Sehabstand von drei Metern<br />

sollte sich von der TV-Schrankwand<br />

zur Couch an der gegenüberliegenden<br />

Wand in der Regel realisieren<br />

36


Schlanker<br />

Rahmen,<br />

dicker Sound<br />

Bei über einem Meter<br />

Bildhöhe erscheinen die<br />

sechs Zentimeter Gehäusetiefe<br />

ultraflach. An der<br />

Oberkante misst das Gehäuse<br />

nur 3,5 cm Tiefe,<br />

jedoch nimmt man durch<br />

eine Abflachung nur den<br />

2-cm-Metallrahmen wahr.<br />

Glas und Metall<br />

Die Verarbeitungsqualität des 76-kg-Monsters liegt auf absolut professionellem Stabilitätsniveau.<br />

Sein edles Aussehen erlangt der Sharp durch Echtmetallblenden und schwarze Acrylglas-Einfassungen.<br />

Ist man die aktuell beliebten 55-Zöller erst einmal als Standard-TV gewohnt, wirkt der<br />

LC-80LE857E gar nicht mehr so erschreckend groß.<br />

3D als Zubehör<br />

Die Shutterbrille <strong>für</strong> 3D-Fans<br />

liegt dem Gerät genauso wenig<br />

bei wie eine Skype-Kamera.<br />

Von Sharp wird <strong>für</strong> die 3D-<br />

Brille ein Preis von 99 Euro<br />

unverbindlich empfohlen; wer<br />

sucht, findet sie ab 60 Euro.<br />

lassen, wenn auch die Schrankwand<br />

selbst wohl oft <strong>für</strong> die TV-Installation<br />

weichen muss.<br />

Und damit bei ausgeschaltetem Gerät<br />

kein riesiges schwarzes Loch die<br />

gute Stube dominiert, haben Sharps<br />

Ingenieure den Galeriemodus integriert,<br />

der bei moderatem Stromverbrauch<br />

Kunstwerke auf der riesigen<br />

Bildfläche darstellt. Diese Kunstdarbietung<br />

benötigt 65 Watt, kann das<br />

Ambiente aber aufwerten – vor <strong>alle</strong>m,<br />

wenn man die integrierte japanische<br />

Kunst durch Zeitgenössisches über<br />

USB ersetzt.<br />

Sharps bestes Panel<br />

Der vergleichsweise sehr geringe<br />

Stromverbrauch ist Sharps Quattron-<br />

UV²A-Panel zu verdanken, das durch<br />

Rand-LEDs hinterleuchtet wird. Es<br />

strahlt mit maximal 400 Candela äußerst<br />

hell und ist heruntergedimmt<br />

sehr energieeffizient (Klasse A+).<br />

Dessen vierte Grundfarbe Gelb wurde<br />

bereits oft kontrovers diskutiert, erweitert<br />

sie doch das Farbpotenzial<br />

noch weiter von der verhaltenen<br />

<strong>HD</strong>TV-Norm weg als nötig.<br />

Ein weiterer Vorteil: Der TV hat nun<br />

acht statt sechs Millionen Subpixel<br />

und kann durch eine feinere Ansteuerung<br />

Kanten höher auflösen, was<br />

Sharp auch nutzt. Dann besitzen die<br />

Backlights <strong>alle</strong>r TV-Geräte eine zu hohe<br />

Farbtemperatur (zu viel Blau), die<br />

durch eine prozentuale Zunahme der<br />

Gelbfläche (das Gegenteil von Blau)<br />

ausgeglichen werden könnte. Unsere<br />

Mikroskop-Aufnahme eines Pixels<br />

(siehe „Aus dem Messlabor“, Seite 39)<br />

zeigt, dass flächenmäßig Grün reduziert<br />

wurde und Rot verhältnismäßig<br />

groß ist. Trotzdem bleibt <strong>für</strong> das dort<br />

abgebildete Normweiß ein blauer Pixelteil<br />

gedimmt.<br />

Sharps großes Quattron-Panel ist<br />

schnell – mit echten 200 Hz schnell<br />

genug, um bei einer 24p-3D-Blu-ray<br />

60-mal pro Sekunde jedes Auge zu belichten<br />

und gedimmte Schwarzphasen<br />

<strong>für</strong> flüssigere Bewegungen zuzulassen.<br />

Eine Zwischenbildberechnung<br />

erledigt den Rest. 3D wird also schön<br />

scharf und mit sauberen Bewegungen<br />

dargestellt, jedoch auch mit knapp<br />

zwei Prozent Übersprechen. In 2D<br />

kann die einstellbare Bewegungskompensation<br />

mit getrennt (im Menü weit<br />

auseinander) regelbarem Backlight<br />

Scanning gut punkten. Das riesige,<br />

äußerst klare, lichtstarke und scharfe<br />

Panel gibt <strong>alle</strong>rdings schnell den Blick<br />

<strong>für</strong> <strong>alle</strong> Arten von Bildfehlern frei, die<br />

von der Quelle kommen oder Abfall<br />

von Bildverbesserungen sind.<br />

So erzeugt der Sharp ein exzellentes<br />

Bild von hervorragenden Blu-ray-Filmen,<br />

das mit dem von 84-Zoll-<strong>Ultra</strong>-<br />

<strong>HD</strong>TVs vergleichbar ist. DVB-T oder<br />

Analog-TV ist aber eigentlich nicht<br />

einmal aus zehn Metern Abstand ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

37


Bild | Test: 80-Zoll-TV<br />

Damit wurde<br />

getestet<br />

Pacific Rim<br />

(3D-Blu-ray)<br />

Messerscharfes, kontrastreiches<br />

Bild, tolles 3D-<br />

Staging und anspruchsvolle<br />

Untiefen im Bass<br />

Die Monster-Uni<br />

(3D-Blu-ray)<br />

Hier zeigt der TV die Grenzen<br />

seiner Farbsättigung.<br />

Klarheit und Sauberkeit<br />

sind Spitzenklasse.<br />

USB-Festplatte:<br />

Toshiba STOR.E TV Kit<br />

Die perfekte Platte <strong>für</strong><br />

USB-Recording lässt sich<br />

an der TV-Rückwand anbringen,<br />

ist leise, kühl<br />

und spart Strom.<br />

• = ja // – = nein // Alle ermittelten<br />

Messwerte beziehen sich auf<br />

die von uns ermittelten Optimalwerte<br />

// *optimal: 2,2 // **optimal:<br />

0 Prozent // ***optimal: 100 Prozent<br />

// ****optimal: 6.500 Kelvin<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller<br />

Sharp, www.sharp.de<br />

Modell<br />

LC-80LE857E<br />

Preis<br />

8.000 Euro<br />

Bildqualität (max. 450 Punkte) überragend (91%) 408<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) 42<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 44<br />

High Definition (DVI/ <strong>HD</strong>MI) (75) 73<br />

Kontrast (80) 72<br />

Schärfe (45) 42<br />

Farbdarstellung (45) 40<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 53<br />

Bildruhe (45) 42<br />

Klangqualität (max. 60 Punkte) sehr gut (83%) 50<br />

Ausstattung (max. 221 Punkte) sehr gut (81%) 179<br />

Tuner (60) 44<br />

Anschlüsse (85) 72<br />

Multimedia (36) 30<br />

Sonstige Extras (40) 33<br />

Bedienung (max. 95 Punkte) sehr gut (83%) 79<br />

Menügestaltung (20) 11<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) 40<br />

Installation (12) 10<br />

Fernbedienung (23) 18<br />

Verarbeitung (max. 80 Punkte) überragend (95%) 76<br />

Anmutung (25) 24<br />

Material (55) 52<br />

Gesamt (max. 906 Punkte) 792<br />

Testurteil: sehr gut (87%)<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Abmessungen in cm (B x H x T) 173 x 107 x 45 (6) cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht<br />

203 cm / 68 kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1920 x 1080 / 16:9<br />

Kontrast ISO/in-Bild/dynamisch 590:1 / 1500:1 / 23000:1<br />

Schwarzwert/Flächen- /Spitzenweiß 0,016 / 376 / 372 cd<br />

Gamma* / Abweichung zur Idealkurve** 1,97 / 3,9%<br />

Farbtemp. Voreinst. 8600, 11600, 14000, 18000, 19000 K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 6600 K / 1,9%<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung 98,4% / 96,7%<br />

Verbrauch max. / Film / Standby / aus 260/ 123/ 0,1/ 0,0 W<br />

Anschlüsse<br />

Tuner: analog /DVB-T /DVB-C /DVB-S2 1 / <strong>HD</strong> / <strong>HD</strong> / <strong>HD</strong><br />

<strong>HD</strong>MI / Komponente / VGA 4 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 1 / 1<br />

USB / SD-Slot / Netzwerk 3 / f. Recording / LAN, WLAN<br />

Front- bzw. Seitenanschlüsse –<br />

Besonderheiten CI+, optischer Digitaltonausgang, <br />

<br />

Kopfhörer, 2x Audio-In, RS-232<br />

Ausstattung<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / – / •<br />

Hintergrundbeleuchtung /regelbar Rand-LED / •<br />

… via Lichtsensor / via Bildinhalt<br />

• / •<br />

Farbraum- /Farbtemperatureinstellung • / •<br />

… RGB Offset / Gain<br />

• / • (10-Punkt)<br />

Gammaeinstellung / Rausch- / Artefaktfilter • / • / •<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / •<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking – / • / •<br />

<strong>HD</strong>MI-CEC-Grundfunktionen /erweitert •/ AQUOS Link<br />

<strong>HD</strong>MI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN •/•/•/–<br />

Medienwiederg. über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiederg. über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / AQUOS NET+<br />

Festplatte <strong>für</strong> Aufnahmen / über USB – / SD o. USB<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet –/–<br />

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung • / • / •<br />

Bild-in-Bild /Bild-in-Videotext<br />

– / •<br />

Wandhalterung dabei /VESA-Bohrung – / 60 x 40<br />

Standfuß dreh- / neigbar –/–<br />

Zubehör<br />

WLAN-Adapter<br />

Besonderheiten<br />

Galeriemodus, RGBY-Pixel<br />

Das Hauptmenü<br />

Während man beim neuen Sharp seine interaktiven Zusatzangebote aussucht, läuft das TV-Bild oder der AV-Eingang<br />

verkleinert weiter. Das sehr umfassende Einstellungsmenü öffnet sich wie bei der letzten Top-Generation von Sharp<br />

üblich am oberen und rechten Bildrand, ohne das TV-Bild zu überdecken. Dieses wird dazu leicht verkleinert.<br />

erträglich. Ein spezieller Knackpunkt<br />

sind die im Werkszustand viel zu klaren<br />

Farben. Selbst im Kinomodus liegt<br />

die tiefe Farbtemperatur schon bei<br />

8.600 statt 6.500 Kelvin, und sie lässt<br />

sich nur auf Perfektion einstellen,<br />

wenn man die Regler des Feinabgleichs<br />

Verst.(LO) (= Offset) und<br />

Verst. (HI) (= Gain) <strong>für</strong> Rot und Blau<br />

an ihre Extrema treibt.<br />

Wer es sich leisten kann, sollte den<br />

Endabgleich einem geschulten Kalibrator<br />

mit Messgerät überlassen. Zusätzlich<br />

noch die Farbpegel gut hinzubekommen<br />

und auf die Mischfarben<br />

zu achten war in unserem Labortest<br />

recht schwierig. Aber es klappt und<br />

man entlockt dem Sharp ein neutrales,<br />

dezentes und dennoch begeisterndes<br />

Riesenbild.<br />

Das Quattron-Panel ist leicht mattiert,<br />

schön dunkel und bietet einen<br />

guten Blickwinkel. Um Clouding entgegenzuwirken,<br />

sollte unbedingt der<br />

Lichtsensor (OPC) aktiviert werden.<br />

Ein TV-Gerät <strong>für</strong> Profis<br />

Uns war schon beim Auspacken klar,<br />

dass dieser Sharp <strong>für</strong> Profis und Installationen<br />

gebaut war. Der 78 kg<br />

schwere Brocken ist sehr massiv aufgebaut<br />

und dazu edel verarbeitet. Der<br />

stabile, fest stehende Fuß und die<br />

schönen Metallleisten sorgen <strong>für</strong> eine<br />

sehr gute Haptik und eine schöne Anmutung<br />

des Gerätes. Die Rückseite<br />

entstammt eher der Feder eines Technikers<br />

denn eines Designers. Anschlüsse<br />

gibt es en masse, sogar in den<br />

analogen Originalversionen Scart,<br />

VGA und Komponente, doch keine<br />

Klappen oder Schächte, um Kabel zu<br />

verstecken. Professionellen Installationen<br />

kommt zugute, dass <strong>alle</strong> Basisfunktionen<br />

über RS-232 oder neu<br />

auch über LAN kontrollierbar sind.<br />

Inzwischen fanden wir bei unseren<br />

Tests auch die Android-App AQUOS<br />

Remote Lite von Sharp, die jedoch<br />

kaum mehr kann als die mitgelieferte<br />

Fernbedienung, nur halt eben moderner.<br />

Der beiliegende Infrarotsender<br />

mag manchem überladen vorkommen,<br />

wichtige Tasten wie die Aufnahmefunktionen<br />

oder jene, die einen angeschlossenen<br />

Blu-ray-Player steuern<br />

(AQUOS Link) sind jedoch richtigerweise<br />

gesondert vorhanden. Dabei ist<br />

die Anordnung der Drücker identisch<br />

mit den Fernbedienungen preiswerterer<br />

Modelle, ihre Verarbeitung<br />

jedoch hochwertiger.<br />

Die Bildschirmmenüs sind nicht<br />

identisch mit denen des LC-50LE752E<br />

(getestet in Heft 8/13, Seite 26), der<br />

ja in Europa <strong>für</strong> Europa produziert<br />

wurde. Hier ist die klassische internationale<br />

Variante zu sehen, was wohl<br />

dem älteren Chassis geschuldet ist,<br />

das aber <strong>alle</strong> professionellen Kalibrationsop<br />

tionen bereitstellt und die<br />

200-Hz-Bewegungskompensation mit<br />

vierfachem Backlight Scanning ermöglicht.<br />

38


Bei der Ausstattung verzichtet<br />

Sharp auf einigen Ballast. Der Vier-<br />

Wege-Tuner ist als Basisempfänger<br />

sehr gut und sucht seine Senderlisten<br />

sinnvoll aus, aber Doppel-Tuner, wie<br />

Samsung und Panasonic sie dieses<br />

Jahr eingeführt haben, bleiben Zukunftsmusik.<br />

Auch Gesten- oder<br />

Sprachsteuerung gibt es nicht, ja die<br />

Skype-Kamera und sogar 3D-Brillen<br />

muss der Kunde zusätzlich anschaffen.<br />

Da<strong>für</strong> sind reichlich AV-Eingänge<br />

vorhanden. Auch Smart TV (AQUOS<br />

NET+) und HbbTV bietet Sharp – als<br />

Mitglied der Smart-TV-Allianz auch<br />

aus vielen interessanten Quellen.<br />

Farbmessung<br />

Man muss die Farbbalance<br />

bis an die Maxima kalibrieren,<br />

um perfekt homogene<br />

Grundfarben zu<br />

erlangen. Mischtöne<br />

leiden darunter etwas.<br />

Aus dem Messlabor<br />

Mit der vierten Gundfarbe Gelb kann Sharp knalligere Farben und detaillierte Abstufungen<br />

etwa von Hauttönen erzeugen. In der Praxis zwängen wir die Geräte durch<br />

unsere Kalibration nach <strong>HD</strong>-Normen jedoch in die Enge der Standardfarben.<br />

Fazit<br />

Der große Sharp kostet stolze 8.000<br />

Euro. Doch wer ein neutrales, brillantes<br />

Bild dieser Größe sucht, das auch in 3D<br />

Quattron<br />

die volle Schärfe bietet, wird schnell bei<br />

Sharps Idee mit der vierten<br />

diesem Gerät fündig. Wenn man etwas Grundfarbe ist prinzipiell<br />

pokert und glaubt, <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Inhalte gut. Die Mitbewerber<br />

werden über Jahre Mangelware bleiben,<br />

wird man lange Spaß an diesem ben jedoch die erlaubte<br />

decken mit drei Grundfar­<br />

Palette voll ab.<br />

_0BUBD_Bose_1_2_Video_02_14.pdf;S: edlen Bildmonster haben. 1;Format:(210.00 ■<br />

x 137.00 mm);05. Dec 2013 15:20:07<br />

Ausleuchtung<br />

Die leichte Konzentration der<br />

Leuchtkraft auf die Bildmitte<br />

mindert Einstrahlungen<br />

in den Ecken und fällt<br />

im Betrieb nicht auf.<br />

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vorbehalten. Eingetragener Firmensitz: Bose GmbH, Max-Planck-Straße 36, 61381 Friedrichsdorf, AG Bad Homburg, HRB 1700.


Bild | Test: 60-Zoll-LCD-TV<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Bildmodus: Film | Kontrast<br />

des Backlights: 92 |<br />

Helligkeit: 43 | Schärfe:<br />

1 | Farbe: 54 | Pixel Clear<br />

Motion: niedrig | Farbtemperatur:<br />

warm |<br />

Lichtsensor: ein |<br />

Philips 60PFL8708S € 3.200<br />

Farbdarstellung, Ambilight,<br />

Fernbedienung<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,9 m // PAL-DVD:<br />

3,5 m // <strong>HD</strong>: 2,3 m<br />

Schwarzwert, Bewegungsdarstellung<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut 83%<br />

Autorin/Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Josef Bleier, Hersteller<br />

Schöner fernsehen<br />

Vierseitiges Ambilight bringt der neue TV von Philips mit und lässt damit<br />

jede Wand erstrahlen. Wer das Ganze noch mit der Hue-Lampe verbindet,<br />

bekommt Licht im ganzen Haus.<br />

Größe, Design und Bildqualität:<br />

Nach diesen Kriterien werden<br />

TV-Geräte gerne bewertet und<br />

gekauft. Nur wenige Hersteller haben<br />

in diesen Punkten heute noch ein Alleinstellungsmerkmal,<br />

indem sie etwa<br />

die größten Panels verbauen oder in<br />

<strong>alle</strong>n Sparten das beste Bild liefern.<br />

Philips ist einer der wenigen Hersteller,<br />

der nicht nur die bekannten<br />

Anforderungen an ein TV-Gerät erfüllt,<br />

sondern noch eine Besonderheit<br />

an Bord hat – und damit ein weiteres<br />

Kaufargument liefert: Ambilight.<br />

Durch indirektes Hintergrundlicht<br />

bringt der holländische Hersteller mit<br />

seinem Fernseher den Raum zum<br />

Leuchten. Die an der TV-Rückseite angebrachten<br />

LEDs verändern ihre Farbe<br />

automatisch und dynamisch passend<br />

zum Fernsehbild. Vor einer weißen<br />

Wand ist das Ergebnis wohl am<br />

besten zu sehen, wenn bei einem Fußballspiel<br />

der Raum in grünes Licht getaucht<br />

wird oder Ambilight bei einem<br />

Horror-Schocker das Wohnzimmer<br />

dunkelrot färbt. Die Hintergrundbeleuchtung<br />

wechselt bei verändertem<br />

Bildinhalt zeitgleich die Farben.<br />

Ambilight in Groß<br />

Bisher hat Philips verschiedene Arten<br />

von Ambilight verbaut und seit der<br />

Einführung 2004 immer weiter entwickelt:<br />

unter anderem vom zweiseitigen<br />

zum dreiseitigen Ambilight. Auf<br />

der diesjährigen IFA präsentierte der<br />

Hersteller den 60PFL8708S: einen edlen<br />

LCD-TV mit Ambilight 4 XL. Für<br />

die neue Ambilight-Technologie des<br />

Elevation sind in der Mitte der Fernseherrückseite<br />

94 LEDs platziert und<br />

nicht wie sonst im TV-Rahmen . Dank<br />

der intelligenten Positionierung der<br />

LEDs kann der TV extrem schmal gebaut<br />

werden und erzeugt dennoch einen<br />

großen, weichen Lichtschein, der<br />

das gesamte Gerät umgibt.<br />

Für die Montage an der Wand hat<br />

Philips eine besondere Wandhalterung<br />

entworfen, die den Lichtfluss der<br />

LEDs nicht stört. Wer nicht von Ambilight<br />

begeistert ist, hat im Menü unter<br />

den Einstellungen die Möglichkeit,<br />

das Design-Feature des Herstellers abzuschalten.<br />

Umfangreiches Zubehör<br />

Auch im ausgeschalteten Zustand<br />

wirkt der Philips-TV solide verarbeitet.<br />

Der durchsichtige Glasfuß gibt<br />

dem 60-Zöller einen festen Stand und<br />

lässt Ambilight dominanter wirken.<br />

40


Leuchten im Duett<br />

Bald feiert Ambilight von Philips seinen zehnten Geburtstag.<br />

Neuerdings kombiniert der Hersteller die intelligente Beleuchtung<br />

mit externen Lampen. Damit lässt sich das smarte Licht auf den<br />

gesamten Raum erweitern. Über die App Ambilight+hue <strong>für</strong> Android-<br />

und iOS werden die Lampen mit dem TV-Gerät verbunden<br />

und leuchten anschließend synchron zum Fernseher. In der App<br />

legt der Anwender zusätzlich fest, wo die jeweiligen Hue-Lampen<br />

im Raum angebracht sind, damit die passende Lichtstimmung<br />

erzeugt werden kann.<br />

Das Hue-Starter-Set<br />

mit drei Lampen ist<br />

seit 1. Dezember<br />

auch bei Media<br />

Markt und Saturn<br />

erhältlich.<br />

Die Rückseite des Gerätes ist weiß.<br />

Dort befinden sich auch die wichtigsten<br />

Anschlüsse: vier <strong>HD</strong>MI- und<br />

drei USB-Schnittstellen sowie je einer<br />

<strong>für</strong> den Scart-Adapter und das CI+-<br />

Modul. Den Adapter <strong>für</strong> den Scart-Anschluss<br />

liefert Philips gleich mit, ebenso<br />

wie die externe Skype-Kamera und<br />

vier 3D-Brillen. Damit ist auch in Sachen<br />

Zubehör bereits viel an Bord.<br />

Das Schmuckstück hat jedoch seinen<br />

Preis: Bei knapp 3.200 Euro liegt<br />

die unverbindliche Preisempfehlung<br />

<strong>für</strong> den 60PFL8708S. Das ist schon die<br />

obere Preisklasse <strong>für</strong> LCD-TVs. Dabei<br />

gibt es bereits <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-TVs mit<br />

58-Zoll-Diagonale <strong>für</strong> ca. 3.000 Euro.<br />

Zahlenspielerei<br />

Das Panel sieht unter dem Mikroskop<br />

nicht ungewöhnlich <strong>für</strong> Philips aus.<br />

Doch in der Ausstattungstabelle des<br />

Herstellers fällt auf, dass lediglich mit<br />

einer Bildwechselfrequenz von 900<br />

Hz gearbeitet wird. Bei Philips' ranghöchster<br />

Serie 8008S sind es sonst<br />

marketingtechnisch rund 1.400 Hz.<br />

Im direkten Vergleich ist dies dann<br />

auch im Betrieb gut zu sehen. Objekte<br />

wirken in der Bewegung nicht mehr<br />

ganz so scharf und verwischen zunehmend.<br />

Auch leichte Doppelkonturen<br />

sind sichtbar. Am besten werden diese<br />

im Kinomodus behoben. Dabei sollte<br />

die Bewegungsdarstellung auf niedrig<br />

stehen – damit fahren die Zuschauer<br />

am besten.<br />

Ansonsten überzeugt der Philips<br />

auch mit einer hohen Leuchtkraft und<br />

realitätstreuen Bildern. Den normierten<br />

Blu-ray-Farbraum (REC709)<br />

trifft das Gerät in unserem Testlabor<br />

mühelos und erzeugt damit natürliche<br />

Bilder. Wichtig ist dabei, dass auch die<br />

Zwischenfarben der Messungen gut<br />

getroffen werden. Der Schwarzwert<br />

des 60PFL8708S ist nicht ganz perfekt:<br />

Vor <strong>alle</strong>m an den Seiten schimmert<br />

bei schwarzem Bildinhalt etwas<br />

Licht hindurch.<br />

In der Vergangenheit fiel der Hersteller<br />

bezüglich spiegelnder Displays<br />

nicht immer positiv auf. Zwar ist der<br />

60-Zöller mit vierfachem Ambilight<br />

nicht direkt matt, doch das Display<br />

spiegelt weniger stark als ältere Modelle.<br />

Auch im hellen Raum lässt sich<br />

das TV-Programm genießen.<br />

Neu gegen Alt<br />

Das Menü von Philips kennt man bereits<br />

aus dem Vorjahr. Hier ist es leider<br />

immer noch nicht möglich, im Me- ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

41


Bild | Test: 60-Zoll-LCD-TV<br />

Auch von hinten<br />

schön anzusehen:<br />

Der 60-Zöller von<br />

Philips ist weiß,<br />

das Stromkabel<br />

ebenso.<br />

Die wichtigsten<br />

Anschlüsse hat<br />

Philips an Bord:<br />

drei <strong>HD</strong>MI-Anschlüsse<br />

seitlich<br />

und den vierten<br />

unten.<br />

Der Standfuß des Fernsehers ist<br />

durchsichtig und stört damit auch<br />

bei Ambilight nicht.<br />

Die gewohnte<br />

Philips-Steuerung:<br />

vorne Fernbedienung,<br />

hinten<br />

QWERTZ-Tastatur<br />

Mit der Zeit gehen: Nerd-<br />

Brillen sind wieder in. Philips<br />

liefert gleich vier davon.<br />

nü über die einzelnen Icons von links<br />

nach rechts durchzuklicken: Ist der<br />

Anwender ganz rechts angekommen,<br />

muss er wieder links zurück.<br />

Auch die Smart-TV-Oberfläche<br />

sieht auf den ersten Blick wie im Vorjahr<br />

aus. Neu ist jedoch der durch einen<br />

Pfeil visualisierte Pointer der<br />

Fernbedienung. Im vergangenen Jahr<br />

ließ sich die Fernbedienung schon wie<br />

ein Wii-Controller benutzen, doch als<br />

optische Darstellung hat man nun<br />

einen auffälligen Pfeil, der an den einer<br />

PC-Maus erinnert, gewählt. Mit<br />

einem Knopfdruck kann diese Visualisierung<br />

jedoch auch abgeschaltet<br />

werden, falls gewünscht.<br />

Generell hat der Anwender viele<br />

Einstellungsmöglichkeiten. Bereits<br />

bei Ambilight gibt es vier verschiedene<br />

Modi und bei den Netzwerk-Einstellungen<br />

Zusatzfunktionen wie WiFi<br />

Miracast oder WiFi Smart Screen.<br />

Der nächste Schritt<br />

„Evolution (Weiterentwicklung) statt<br />

Revolution“ lautet das Motto der Holländer.<br />

Das erkennt der Anwender,<br />

wenn er die neue Software (auch <strong>für</strong><br />

ältere Modelle als Update verfügbar)<br />

gestartet hat. Generell hat man als<br />

Nutzer das Gefühl, dass Steuerungsbefehle<br />

schneller und besser ablaufen<br />

als bei den Vorgän germodellen von<br />

Philips. Beim normalen TV-Betrieb<br />

reagiert der Fernseher dank Quad-<br />

Core-Prozessor in Sekundenschnelle<br />

auf Programmwechsel oder Lautstärkeregelung.<br />

Wer im Smart-TV-Portal<br />

unterwegs ist, braucht dagegen aufgrund<br />

der längeren Ladezeiten etwas<br />

mehr Geduld.<br />

Die Fernbedienung des 60PFL8708S<br />

ist mit einer dünnen Metallschicht<br />

überzogen, auf der Rückseite befindet<br />

sich wie gewohnt die QWERTZ-Tastatur.<br />

Auch damit hat Philips immer<br />

noch ein Alleinstellungsmerkmal.<br />

Selbst wer weder einen Browser noch<br />

Social TV benutzt, sondern lediglich<br />

das WLAN-Passwort mit der Tastatur<br />

eingibt, merkt schnell, wie viel leichter<br />

dies mit der Tastatur auf der Rückseite<br />

gelingt.<br />

Der drahtlose Verbindungsaufbau<br />

erforderte in unserem Testlabor leider<br />

etwas mehr Zeit. Danach zeigt das<br />

Display die verschiedenen Apps im<br />

unteren Bereich, das Live-Programm<br />

oben links und rechts die Video-on-<br />

Demand-Angebote an.<br />

In der App-Galerie gibt es nun auch<br />

den Streaming-Dienst Magine unter<br />

42


Aus dem Messlabor<br />

Menüführung<br />

Leider ist es im Menü von<br />

Philips nach wie vor nicht<br />

möglich, durchgängig von<br />

links nach rechts zu scrollen.<br />

Rechts angekommen,<br />

muss der Anwender wieder<br />

zurück.<br />

Smart-TV-Portal<br />

Die Oberfläche des smarten<br />

Portals von Philips<br />

sieht noch aus wie in der<br />

jüngsten Vergangenheit;<br />

der blaue Pointer ist <strong>alle</strong>rdings<br />

neu.<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller<br />

Philips<br />

Modell<br />

60PFL8708S<br />

Preis<br />

3.200 Euro<br />

Bildqualität (max. 450 Punkte) sehr gut (86%) 385<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) 39<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 42<br />

High Definition (DVI / <strong>HD</strong>MI) (75) 68<br />

Kontrast (80) 70<br />

Schärfe (45) 39<br />

Farbdarstellung (45) 42<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 47<br />

Bildruhe (45) 38<br />

Klangqualität (max. 60 Punkte) gut (67%) 40<br />

Ausstattung (max. 221 Punkte) sehr gut (83%) 183<br />

Tuner (60) 44<br />

Anschlüsse (85) 71<br />

Multimedia (36) 34<br />

Sonstige Extras (40) 34<br />

Bedienung (max. 95 Punkte) sehr gut (88%) 84<br />

Menügestaltung (20) 17<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) 35<br />

Installation (12) 10<br />

Fernbedienung (23) 22<br />

Verarbeitung (max. 80 Punkte) gut (78%) 62<br />

Anmutung (25) 21<br />

Material (55) 41<br />

Gesamt (max. 906 Punkte) 754<br />

Testurteil: sehr gut (83%)<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

MyRemote<br />

Die kostenlose App von<br />

Philips ist nicht nur eine<br />

externe Fernbedienung,<br />

sie streamt auch Live-<br />

TV aufs Tablet oder<br />

Smartphone.<br />

Daten und Messwerte<br />

den zahlreichen Angeboten. Hier<br />

kann der Nutzer das Live-Fernsehprogramm<br />

auf sein Tablet oder Smartphone<br />

streamen. Während unseres<br />

Tests befand sich das Angebot jedoch<br />

noch in der Beta-Version.<br />

Alternativ können Zuschauer auch<br />

die neue Philips-App MyRemote zur<br />

Übertragung des TV-Programms nutzen.<br />

Die kostenlose App gibt es <strong>für</strong><br />

Apple und Android. Befinden sich das<br />

Smartphone oder Tablet und das TV-<br />

Gerät im selben Netzwerk, findet die<br />

App den Fernseher in wenigen Sekunden<br />

und streamt das aktuelle TV-Programm<br />

mühelos auf das mobile Endgerät.<br />

Dabei kann vom Smartphone<br />

oder Tablet aus der Fernseher auch abgeschaltet<br />

werden, während das Programm<br />

mobil weiterläuft. Senderwechsel<br />

und das Abrufen des TV-<br />

Farbraum<br />

Den normierten Farbraum<br />

trifft Philips mit seinem<br />

60PFL8708S nahezu perfekt.<br />

Auch die Zwischenfarben,<br />

die besonders wichtig<br />

sind, passen.<br />

Guides sind mobil ebenfalls möglich<br />

und bieten damit die Option, die aktuelle<br />

Kochsendung auch drahtlos mit in<br />

die Küche oder das Fußballspiel des<br />

Lieblingsvereins im Sommer mit auf<br />

den Balkon zu nehmen. Zusätzlich<br />

lässt sich mit der App auch der Fernseher<br />

bedienen und Elemente des mobilen<br />

Gerätes (Fotos oder Videos) auf<br />

den 60-Zöller transportieren.<br />

Fazit<br />

Dass Philips nicht die volle Punktzahl<br />

in Sachen Bildqualität erreicht, kommt<br />

sicher nicht überraschend. Da<strong>für</strong> ist<br />

Fernsehen mit dem 60-Zöller ein Genuss.<br />

Dank des Markenzeichens Ambilight<br />

macht es noch mehr Spaß. Der<br />

Raum wird mit softem Licht erhellt, die<br />

Augen werden laut Studien sogar dabei<br />

geschont. <br />

■<br />

Internet<br />

www.philips.de<br />

Klasse<br />

60-Zoll-LCD-TV<br />

Messwerte<br />

Abmessungen in cm (B x H x T) 134 x 77 x 13,5 cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht<br />

152 cm / 28kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1920 x 1080 / 16:9<br />

Kontrast ISO / in-Bild / dynamisch 530:1 / 1000:1 / 1300:1<br />

Schwarzwert/Flächen-/Spitzenweiß 0,490 / 294 / 295 cd<br />

Gamma* / Abweichung zur Idealkurve** 2,16 / 2,4%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen 7400 / 12300 / 18075 K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 7600 K / 2,9%<br />

Verbrauch max. /Film /Standby /aus 132 / 100 / 0,02 / – W<br />

Anschlüsse<br />

Tuner: analog / DVB-T / DVB-C / DVB-S2 1 / 1 / 1 / 1<br />

<strong>HD</strong>MI / Komponente / VGA 4 / 1 / –<br />

Scart / davon RGB 1 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / – / •<br />

Besonderheiten CI+, WLAN, Miracast, Ambilight<br />

Ausstattung<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Polarisation / 4 / •<br />

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Seiten-LED / •<br />

… via Lichtsensor / via Bildinhalt<br />

• / •<br />

Farbraum- / Farbtemperatureinstellung • / •<br />

… RGB Offset /Gain<br />

• / •<br />

Gammaeinstellung / Rausch- /Artefaktfilter • / •<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / •<br />

Voreinstellungen /Speicher /je Eingang 7 / 1 / •<br />

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS<br />

6 / • / •<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking – / • / •<br />

<strong>HD</strong>MI-CEC-Grundfunktionen /erweitert • / Easy Link<br />

<strong>HD</strong>MI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN • / • / • / –<br />

Medienwiederg. über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiederg. über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / NetTV<br />

Festplatte <strong>für</strong> Aufnahmen / über USB<br />

– / •<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet – / –<br />

EPG / AV-Link<br />

• / •<br />

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung • / • / •<br />

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext<br />

– / •<br />

• = ja // – = nein // Alle ermittelten<br />

Messwerte beziehen sich auf die<br />

von uns ermittelten Optimalwerte //<br />

*optimal: 2,2 // **optimal: 0 Prozent<br />

// ***optimal: 100 Prozent //<br />

****optimal: 6.500 Kelvin<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014 43


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ild | Test: 4K-Camcorder<br />

Sony FDR-AX 1 € 4.500<br />

4K-Direktaufzeichnung, <strong>HD</strong>MI 2.0,<br />

großer Zoom, Software und<br />

Speicherkarte beigelegt<br />

Spezial-Codec, teurer Speicher<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 76%<br />

Autor: Martin Biebel // Redaktion: Roland Seibt // Bilder: M. Biebel, Sony, Medienbureau<br />

Do it yourself-Kino<br />

Während die Sender noch auf 4K-Material warten, könnten sie schon ihre eigenen<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Filme zeigen: Den geeigneten Camcorder da<strong>für</strong> haben wir getestet.<br />

Als <strong>video</strong>-Leser sind Sie informiert:<br />

Sie kennen die Auflösung,<br />

die hinter dem Begriff<br />

<strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> steckt, und Sie wissen, dass<br />

diese Fernseher-Auflösung von 3.840<br />

x 2.160 Bildpunkten landläufig auch<br />

als 4K bezeichnet wird. Sie freuen sich<br />

auf das Großformat-Fernsehen, haben<br />

vielleicht schon ein entsprechendes<br />

Gerät zu Hause stehen und Sie ahnen,<br />

was Sie in den nächsten Monaten an<br />

4K- oder <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Spielfilmen erwarten<br />

können – nämlich fast nichts. Ein<br />

paar Test-Fußballspiele auf Sky, ein<br />

paar Basisfilmchen auf speziellen<br />

Playern, die meist aus den USA importiert<br />

werden müssen, das war‘s.<br />

Angesichts solcher Aussichten ist individuelle<br />

Kreativität gefragt. Warum<br />

sollten Sie nicht Ihre eigenen Erlebnisse,<br />

besondere Events und liebe<br />

Menschen selbst ins 4K-Großfernsehen<br />

holen und <strong>für</strong> die Ewigkeit und<br />

die eigene Erinnerung auf eine Festplatte<br />

bannen?<br />

Das geht heute schon und fast genauso<br />

einfach wie mit Standard-<br />

<strong>HD</strong>-Camcordern und -Schnittgeräten.<br />

Wenn man es richtig macht.<br />

Der Schlüssel ist der pünktlich zum<br />

Weihnachtsgeschäft fertiggestellte<br />

Camcorder FDR-AX1 von Sony: eine<br />

stattliche Filmmaschine, die mit 4.500<br />

Euro Einstandspreis recht gut mit den<br />

Preisen der TV-Geräte harmoniert.<br />

Zumindest mit dem idealen Spielpartner,<br />

dem <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher KD-<br />

65X 9005, ebenfalls von Sony.<br />

An drei seiner vier <strong>HD</strong>MI-Buchsen<br />

wird das Kabel vom <strong>HD</strong>MI-Ausgang<br />

des Camcorders angesteckt, und schon<br />

erscheint ein gestochen scharfes Bild<br />

auf der Mattscheibe: feinstes 4K eben.<br />

Der Fernseher und der Camcorder<br />

unterstützen beide <strong>HD</strong>MI 2.0, weshalb<br />

ein sehr sanft laufendes Bild mit<br />

50 Einzelbildern pro Sekunde übertragbar<br />

ist.<br />

Ein erster Sichttest brachte Klarheit<br />

über die mögliche Bildschärfe: Der<br />

TV und eine großflächige Vorlage<br />

standen sich 2,5 Meter voneinander<br />

entfernt gegenüber. Die Kamera exakt<br />

in der Mitte positioniert, „spiegelte“<br />

die Vorlage mit identischer Größe auf<br />

den Fernseher. Ein ebenfalls mittig<br />

positionierter Betrachter konnte nun<br />

direkt Vorlage und Fernsehbild via<br />

Kamera vergleichen.<br />

Eingestellt wurden mittlere Beleuchtung<br />

und mittlere Brennweite.<br />

Das Ergebnis: Schriften von zwei Millimeter<br />

Größe bilden die Auflösungsgrenze.<br />

Das ist etwa die Größe der<br />

Absenderzeile im Anschriftenfenster<br />

von Standardbriefen – und das ist verdammt<br />

klein. Das erkennt man bei<br />

einem 65-Zöller erst bei einem Abstand<br />

von 40 Zentimetern vor der<br />

Mattscheibe.<br />

Kamerafunktionen<br />

Der AX1 passt nicht in eine Handtasche,<br />

vielmehr erinnert er an einen<br />

sehr kompakten Profi-Camcorder.<br />

46


So scharf ist <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong><br />

Aus dem Gesamtmotiv (links) haben wir ein Detail herausvergrößert,<br />

um einmal die Dimensionen zu veranschaulichen. In<br />

diesem kleinen Eckchen kann der Zuschauer, wenn er sich<br />

etwa 40 Zentimeter an den Fernseher herantraut, bei 4K noch<br />

das Nummernschild des schwarzen Autos lesen (Mitte). Das<br />

zeigt die professionelle 4K-Kamera Sony F5 (18.000 Euro) im<br />

Direktvergleich. Mit der AX1 klappt das gerade nicht mehr<br />

(rechts) . Zu sehen ist auch das feine Grieseln im Bild. Deutlich<br />

kommt dieser Schärfeunterschied gegenüber Full <strong>HD</strong> aber erst<br />

bei Bildschirmen mit einer Größe oberhalb von 60 Zoll zum<br />

Tragen. Bei kleineren Formaten ist die hier gezeigte Detailauflösung<br />

mit dem Auge kaum nachzuvollziehen.<br />

Die 64-Gigabyte-<br />

XQD-Karte, die Sony<br />

mitliefert, kostet im<br />

Handel noch etwa<br />

400 Euro und bietet<br />

bei bester 4K-Qualität<br />

etwa 50 Minuten<br />

Aufnahmezeit.<br />

Neben der <strong>HD</strong>MI 2.0-Buchse gibt es einen<br />

SD-Kartenschlitz zur Implementierung von<br />

Kamera-Updates wie der 4K-AVC<strong>HD</strong>-Aufzeichnung,<br />

die im Januar möglich werden<br />

soll. Darüber zur Kontrolle noch die drei<br />

Cinch-Buchsen <strong>für</strong> analoges Video und Ton.<br />

Tatsächlich wird er um ein paar Funktionen<br />

erweitert, aber bildtechnisch<br />

mit gleichem Sensor und Prozessor<br />

ausgestattet. Unter dem Namen PMW-<br />

Z100 wird er auch an Profikameramänner<br />

verkauft.<br />

Auffällig sind die drei Objektivringe<br />

am Zoom-Objektiv. Dessen 20-fache<br />

Brennweitenverlängerung schafft bequeme<br />

Bildausschnitt-Einstellung<br />

zwischen enormem Weitwinkel und<br />

einer veritablen Naheinstellung. Zu<br />

viel bewegen muss sich der Filmer also<br />

nicht, da<strong>für</strong> aber drehen – an den Ringen:<br />

Manuelle Blende und Schärfe<br />

können aber auch automatisch schnell<br />

und unauffällig nachgeführt werden.<br />

Den Fokus bei 4K manuell nachzuführen<br />

ist ohnehin nur etwas <strong>für</strong> trainierte<br />

Profis. Die Blende sollte man<br />

nicht zu weit schließen, sonst wird das<br />

Bild unschärfer und der 4K-Effekt ist<br />

weg. Die Grenze liegt zwischen Blende<br />

acht und elf. Die Helligkeit reduziert<br />

man mit eingebauten Graufiltern.<br />

Sonst sollte der Filmer der Automatik<br />

ruhig vertrauen. Nur den Weißabgleich<br />

sollte er immer auf das aktuelle<br />

Umfeld abstimmen, also etwa Wohnzimmer,<br />

Sonnenlicht oder Schlachthaus<br />

(Neonlicht) vorwählen.<br />

Wer es weniger automatisch mag,<br />

der belegt die sechs freien Tasten mit<br />

sinnvollen Einstellungen – wie der<br />

Vergrößerungsfunktion, um gerade<br />

beim Blick auf das etwas kleine Sucherbild<br />

auch Details erkennen zu<br />

können. Oder er kontrolliert auf<br />

Knopfdruck die Helligkeit über eine<br />

bei Überbelichtung eingeblendete<br />

Schraffierung (Zebra genannt).<br />

Allzu viele Funktionen stehen aufgrund<br />

der etwas mageren Ausstattung<br />

aber nicht zur Verfügung. Zeitlupe<br />

und die praktische Vorabaufzeichnung<br />

(Pre Rec) fehlen. Genauso wie<br />

die Fernbedienung oder ein vernünftiges<br />

Tutorial <strong>für</strong> den Filmanfänger.<br />

Eigenartig: Sony verzichtet völlig<br />

auf Fotofunktionen. Die Kamera<br />

Die Lichtstrahlen aus der aufwendig konstruierten<br />

20-fach-Zoomoptik mit hervorragendem Bildstabilisator<br />

f<strong>alle</strong>n auf einen 2/3-Zoll-Sensor mit 18 Megapixeln,<br />

von dem <strong>alle</strong>rdings nur der mittlere Teil (1/3 Zoll) <strong>für</strong><br />

die Videoaufzeichnung genutzt wird.<br />

Im Kameramenü sind neben der 4K-Variante mit 50 progressiven<br />

Bildern auch zwei datenreduzierte 25p-Modi<br />

einstellbar, bei denen auch die Übertragung über <strong>HD</strong>MI<br />

1.4 möglich ist. Nur in diesen Modi erschein derzeit auf<br />

Sony-fremden 4K-TVs ein Bild.<br />

schießt schließlich 50-mal pro Sekunde<br />

ein 8-Megapixel-Bild, und der eingebaute<br />

18-Megapixel-Sensor sollte<br />

sogar noch mehr Bilddetails auflösen<br />

können. Halten lässt sich der Camcorder<br />

sehr bequem; steckt die Führungshand<br />

in der Schlaufe, dosiert der Zeigefinger<br />

an der großen Zoomwippe<br />

auch den Bildausschnitt sehr fein.<br />

Zum Video gehört Stereoton: Den<br />

erzeugt der AX1 über ein extern anschließbares<br />

Mikrofon. Die beiden ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

47


ild | Test: 4K-Camcorder<br />

Die Sony<br />

4K-Technik<br />

Sony bedient die gesamte <strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Kette:<br />

Kinokameras, das hauseigenen Filmstudio,<br />

Camcorder, Schnitt-Software, TV-Geräte<br />

und Kinoprojektoren. Da darf die Technik<br />

bestens zusammenspielen.<br />

Der AX1 ist mit einer neuen, teuren<br />

XQD-Karte ausgestattet, mit der Sony einen<br />

Nachfolgestandard von Compact<br />

Flash positionieren möchte. Nur geringfügig<br />

größer als SD-Karten, leistet XQD<br />

hohe Datenraten bei der 4K-Aufzeichnung.<br />

Eine 64-GByte-Karte nimmt ca. eine Stunde<br />

4K-Video auf. XQD ist nicht Sony-spezifisch:<br />

Nikon verwendet die Karte etwa<br />

in Topkameras (D4).<br />

Anders das Aufzeichnungsformat XAVC:<br />

Dieser neue MPEG4-basierte Codec kann<br />

erstmals 4K, 10-Bit-Farbsampling und eine<br />

Bildrate bis 50 progressive Bilder pro<br />

Sekunde realisieren – bei einer Schreibgeschwindigkeit<br />

von bis zu 600 MBit pro<br />

Sekunde. Doch der AX1 verwendet eine<br />

abgespeckte Variante namens XAVC S,<br />

die nur Datenraten bis 150 MBit pro Sekunde<br />

und 8-Bit-Aufzeichnung kann. Zwar<br />

wollen viele Schnittprogrammhersteller<br />

diesen Standard unterstützen, tatsächlich<br />

versteht ihn vorläufig aber nur Sony Vegas<br />

Pro 12: Die aufgenommenen Clips werden<br />

dort angezeigt, und auch beim Abspielen<br />

auf einem leistungsfähigen Notebook ruckelten<br />

die Clips <strong>alle</strong>nfalls leicht. Problematisch<br />

ist eher, dass die echte Bildgröße<br />

auf den kleinen Monitoren nicht darstellbar<br />

ist und nur stationäre Computer mit<br />

speziellen Grafikkarten den Anschluss<br />

eines 4K-TVs mit Display-Port zur Bildkontrolle<br />

beim Schnitt erlauben.<br />

Der 4K-Schnitt über mehrere Effektebenen<br />

(Überblendungen) ist auch nur auf sehr<br />

leistungsfähigen Rechnern zu empfehlen.<br />

Damit aber <strong>alle</strong> Kunden mit dem AX1 sofort<br />

Filme erzeugen können, legt Sony die<br />

<strong>für</strong> Anfänger recht komplexe 550-Euro-<br />

Schnitt-Suite derzeit kostenlos mit ins<br />

Paket. Ungeschnittenes Material speichert<br />

man vorerst am besten mit der gesamten<br />

Verzeichnisstruktur auf einer Festplatte:<br />

am besten auf einem sicheren<br />

RAID-System oder auf einem (noch nicht<br />

verfügbaren) Mediaplayer mit <strong>HD</strong>MI-<br />

2.0-Schnittstelle. Dann spielt man die Szenen<br />

auch direkt von dort ab und zurück<br />

auf die XQD-Karte zur Vorführung per Kamera.<br />

Da derzeit auch noch kein echtes<br />

4K-Blu-ray existiert, wird in der Praxis der<br />

4K-Film auf den Speicherplatten des<br />

Schnittsystems verbleiben und eine Full-<br />

<strong>HD</strong>-Version vertrieben.<br />

professionellen XLR-Tonbuchsen samt<br />

umfangreicher Aussteuermöglichkeiten<br />

sind ins Gerät integriert. Doch<br />

da kein externes Mikrofon mitgeliefert<br />

wird, wurde im Redaktionstest<br />

das eingebaute verwendet, das sich<br />

auch als tauglich erwies.<br />

Gerade Geräusch- oder Musikaufnahmen<br />

reproduzierten einen sehr<br />

guten Eindruck vom Sch<strong>alle</strong>reignis<br />

vor Ort. Für Interviews wird der Filmer<br />

aber trotzdem ein Extra-Mikrofon<br />

nahe am Gesprächspartner installieren<br />

müssen. Ton ist eben generell nur<br />

bis 1,5 Meter Distanz zum Mikrofon<br />

gut verständlich.<br />

Die Eingangsempfindlichkeit kann<br />

der Filmer auch umschalten, um etwa<br />

bei Theatervorführungen den Saalton<br />

aus dem Mischer direkt aufzunehmen.<br />

Zwei Pegelregler sitzen unübersehbar<br />

links und mittig auf dem Bedien-Panel.<br />

Bildqualität<br />

Als Datenträger stecken XQD-Speicherkarten<br />

(siehe Technikkasten<br />

oben) in Slots auf der Geräterückseite.<br />

Ein zusätzlicher Einschub <strong>für</strong> die bei<br />

Camcordern üblichen SD-Speicherkarten<br />

wird erst aktiviert, wenn Sony<br />

das bei Camcordern übliche AVC<strong>HD</strong>-<br />

Aufzeichnungssystem auf 4K aufgebohrt<br />

hat. Die Aufzeichnungen sahen<br />

am Fernseher genauso scharf aus wie<br />

zuvor die live ausgegebenen Szenen.<br />

Auch der Qualitätsunterschied zwischen<br />

der Aufzeichnung mit 150 Megabit<br />

pro Sekunde und der mit nur 100<br />

ist marginal – solange das Bild steht.<br />

Bei Kamerabewegungen verziehen<br />

die Bildkanten – das Bild wirkt dann<br />

in diesen Bewegungsphasen etwas<br />

schwammiger im Vergleich zum<br />

Standbild vom Stativ. Dieser Effekt<br />

nimmt mit der Größe des Bildschirms<br />

zu. Ein sehr feines Grieseln blieb unabhängig<br />

von der Beleuchtung des<br />

Motivs erhalten. Es störte aber nicht.<br />

Die Farben brachte der AX1 sehr akkurat<br />

und nuanciert auf den Schirm.<br />

An einen <strong>HD</strong>-Fernseher angeschlossen,<br />

zeigte er das schärfste <strong>HD</strong>-Bild<br />

<strong>alle</strong>r von uns je getesteten Consumer-<br />

Camcorder. Diese Botschaft wird den<br />

TV-Herstellern zu denken geben: Wer<br />

mit dem Erwerb eines 4K-Geräts noch<br />

warten will, der kann mit dieser Kamera<br />

schon heute 4K-Material produzieren<br />

und es mit gutem Qualitätsgewinn<br />

an seinem aktuellen Gerät nutzen.<br />

Mehr noch: Wird die Kamera im<br />

<strong>HD</strong>-Modus betrieben, reduziert sich<br />

die Schärfe sichtlich, entspricht dann<br />

aber dem von <strong>HD</strong>-Camcordern gewohnten<br />

Maß.<br />

Sehr lichtstark ist der AX1 nicht: Bei<br />

unserer Kerzenlicht-20-Lux-Standardsituation<br />

blieb das Bild etwas dunkel,<br />

die Schärfe verschwand, aber auch<br />

48


4K-Filme drehen und<br />

schneiden<br />

➜ Richtige Bildrate verwenden: Die Kamera erlaubt Aufnahmen mit 50p, 30p<br />

oder etwa 24p. Für ein Projekt sollten Sie nur eine Bildrate verwenden – wenn es<br />

geht: 50 Hz, die höchste. Auf die ist der Fernseher abgestimmt, Bewegungen und<br />

Schwenks sehen harmonisch aus. 25p-Aufnahmen ruckeln.<br />

➜ Langsam schwenken: Die höhere Kompression bei 4K-Aufnahmen und die<br />

Wiedergabe an großen Fernsehern sorgen bei Kamerabewegungen <strong>für</strong> weiche<br />

Bildkanten und einen Flimmereindruck. Also muss die Schwenkgeschwindigkeit<br />

gegenüber <strong>HD</strong>-Videos halbiert werden. Die Kamera sollte ruhig stehen.<br />

➜ Weniger Schnitte: Es gibt in jedem Bild viermal so viel zu entdecken wie bisher.<br />

Selbst kleine Gegenstände sind deutlich erkennbar. Der Zuschauer braucht Zeit,<br />

um Details zu verarbeiten – gerade bei Weitwinkelaufnahmen.<br />

➜ Mehr Weitwinkel: Auf Übersichtsaufnahmen ist viel zu erkennen. Auch wenn<br />

der gesamte Fußballplatz im Bild ist, können Sie dem Ball genau folgen. Dann<br />

erübrigen sich Zoomen und Schwenken.<br />

➜ Formatreduktion: 4K-Bilder rauschen etwas mehr als <strong>HD</strong>-Bilder. Wird an der<br />

Ausgabe des Schnittsystems aber eine 4K-Szene zu <strong>HD</strong> reduziert, dann wird auch<br />

die Größe der Rauschkörner um den Faktor 4 schrumpfen. Brillante <strong>HD</strong>-Bilder<br />

auch bei wenig Licht sind möglich.<br />

das Rauschen blieb vergleichsweise<br />

dezent. Erstaunlich, was Sonys neuer<br />

Hochleistungsprozessor, der dem Gerät<br />

einen großen, aber leisen Lüfter<br />

beschert, aus der kleinen 1/3-Zoll-<br />

Sensor-Nutzfläche herausholt.<br />

Fazit<br />

Das Testergebnis überrascht: Sie müssen<br />

keinen 4K-TV besitzen (nur mit<br />

<strong>HD</strong>MI-2.0-Schnittstelle sinnvoll), denn<br />

was dieser Camcorder aus Marken-<strong>HD</strong>-<br />

Fernsehern herausholt, ist enorm. So<br />

scharf haben Sie bisher <strong>alle</strong>nfalls auf<br />

top gemasterten Blu-rays gesehen. Da<br />

Sony die Schnitt-Software beilegt, lohnt<br />

es sich, in 4K aufzuzeichnen und in <strong>HD</strong><br />

auszugeben. Der <strong>HD</strong>-Modus der Kamera<br />

hält da nicht mit. Die Automatiken,<br />

<strong>alle</strong>n voran die Scharfstellung, gef<strong>alle</strong>n;<br />

manuelles Einstellen und Bedienung<br />

könnten verbessert werden. ■<br />

Standpunkt<br />

Martin Biebel, Video-Tester<br />

Würde mir der Sony-Camcorder gehören, häte ich ein neues<br />

Hobby, zöge mit ihm statt mit der Spiegelreflex-Kamera los<br />

und würde Bewegtbild-Impressionen mit Vollautomatik aufnehmen,<br />

die auf einem 4K-TV besser aussehen als jedes Foto und die Wirklichkeitskomponente<br />

samt Ton beinhalten. Einen echten 4K-Film zu erstellen<br />

scheitert momentan weniger am mitgelieferten Schnittsystem als an den Möglichkeiten,<br />

den Movie aus dem Rechner und auf den Fernseher zu bekommen.<br />

Das Speichern von Originalmaterial auf den teuren QXD-Speicherkarten ist<br />

auch keine echte Option. Momentan rechne ich die Filme auf Full <strong>HD</strong> herunter<br />

und zeige sie mit Qualitätsgewinn auf 2K- und 4K-TVs. Da das beiliegende<br />

Schnittprogramm auch Blu-rays brennt, erhalte ich sehr gutes Full-<strong>HD</strong>-Material.<br />

Die Schnittliste hebe ich auf: Wenn ich irgendwann doch den 4K-Player<br />

besitze, rendere ich die Filme noch einmal im 4K-Format.<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller / Internet<br />

Sony / www.sony.de<br />

Modell<br />

FDR-AX1<br />

Preis<br />

4.500 Euro<br />

Bildqualität (max. 360 Punkte) sehr gut (78%) 279<br />

Brillanz (40) 29<br />

Farben (40) 30<br />

Schärfe (100) 89<br />

Bildfehler (40) 32<br />

Bildrauschen (60) 42<br />

Autofokus (20) 18<br />

Stabilisator (20) 15<br />

Lowlight (40) 24<br />

Klangqualität (max. 105 Punkte) sehr gut (79%) 83<br />

Klang Sprache (30) 20<br />

Klang Musik (20) 16<br />

Räumlichkeit (20) 15<br />

Eigengeräusche (20) 18<br />

Rauschen (15) 14<br />

Ausstattung (max. 200 Punkte) gut (73%) 145<br />

Optik (50) 42<br />

Anschlüsse (30) 18<br />

Video/Fotofunktionen (75) 53<br />

Audiofunktionen (20) 18<br />

Zubehör (15) 8<br />

Akku (10) 6<br />

Bedienung (max. 100 Punkte) gut (71%) 71<br />

Ergonomie (30) 21<br />

Benutzerführung (30) 27<br />

Bedienungselemente (10) 7<br />

Menü (20) 16<br />

Fernbedienung (10) 0<br />

Verarbeitung (max. 50 Punkte) sehr gut (76%) 42<br />

Anmutung (20) 16<br />

Material (30) 26<br />

Gesamt (max. 815 Punkte) 620<br />

Testurteil: sehr gut (76%)<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Datenformat<br />

XAVCS/H.264<br />

Bildsensor (Zoll) / Auflösung (Pixel) 1 / 2,3 / 18900000<br />

Optischer / digitaler Zoom 20-fach / –<br />

Abmessungen (B x H x T) 18,9 x 19,3 x 36,2 cm<br />

Gewicht / Display-Größe 2770 Gramm / 3,5 cm<br />

Videoauflösung (Pixel) 3840 x 2160/ 1920 x 1080<br />

Frameraten<br />

24p, 25p, 50p, 60p<br />

Foto-Auflösung (Pixel) 3840 x 2160<br />

Filtergewinde<br />

72 mm<br />

Aufnahmemedium<br />

XQD-Karte/SDXC*<br />

Brennweite (35 mm KB) 28 – 570<br />

Anschlüsse<br />

Bildeingänge analog / digital<br />

– / •<br />

Audioeingänge analog / digital • / –<br />

Bildausgänge analog / digital<br />

• / •<br />

Audioausgänge analog / digital<br />

• / •<br />

Externes Mikrofon / Kopfhörer –**<br />

Zubehörschuh<br />

•<br />

Funktionen<br />

Weißabgleich auto / man / presets. • / • / •<br />

Manuell Fokus / Verschlusszeit<br />

• / •<br />

Verwacklungsschutz<br />

optisch<br />

WLAN / GPS – / –<br />

Zebra / Gitter zuschaltbar<br />

• / •<br />

Zeitraffer / Zeitlupe – / –<br />

Stereo / Mehrkanalton<br />

– / •<br />

Manuelle Tonsteuerung / Windschutz • / •<br />

Anzeige Tonpegel / Fokus * / *<br />

Fokusring am Objektiv<br />

Ring<br />

Zubehör mitgeliefert Software, Speicherkarte, Tasche<br />

• = ja // – = nein // * SDXC wird erst in zukünftigem Update aktiviert<br />

** externes Mikrofon anschließbar, nicht mitgeliefert<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

49


Technik Extrem<br />

Autor & Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Hersteller<br />

Katz und Maus<br />

in Farbe<br />

Mit neuartigen Messungen können wir nun mehr über den<br />

Bildcharakter eines TV-Gerätes aussagen als je zuvor. Hier eine<br />

kleine Historie des Wettlaufs der Tester gegen die Entwickler.<br />

Alle Hersteller wollen ihre Geräte<br />

mit der besten Bildqualität<br />

ausstatten. Dabei galten die<br />

Normen, nach denen TV-Sendungen<br />

und Kinofilme produziert werden, oft<br />

mehr als Hindernis denn als Orientierungspunkt.<br />

Das beste Bild gehört oft<br />

zur Firmenphilosophie und kann auch<br />

das hellste und bunteste sein, das<br />

nicht rauscht und das messerscharfe<br />

Kanten besitzt.<br />

Seit der Autor dieser Zeilen vor über<br />

zwanzig Jahren die ersten Röhrenfernseher<br />

miteinander verglich und<br />

feststellen musste, dass jeder eine andere<br />

Farbigkeit besaß, musste er einfach<br />

wissen, was davon gut und<br />

schlecht, richtig und falsch war. Um<br />

aber gegenüber den Herstellern mit<br />

objektiven Argumenten und unbe-<br />

Die Farbmessung<br />

im <strong>video</strong>-Labor<br />

1990: Farbtemperatur<br />

1998: Farbbalance und Gamma<br />

2003: Farbraum<br />

2010: Intensität der Grundfarben<br />

2013: Zusammensetzung und Intensität<br />

ungesättigter Mischfarben<br />

stechlichen Testergebnissen auftrumpfen<br />

zu können, mussten Normen<br />

studiert, Testbilder erschaffen<br />

und Messgeräte eingekauft werden.<br />

Am Anfang war die<br />

Farbtemperatur<br />

Schaut man sich vor <strong>alle</strong>m alte TV-<br />

Geräte nebeneinander im Vergleich<br />

an, zeigt sich der frappierendste Farbunterschied<br />

bei Schwarzweiß-Filmen.<br />

Hier sieht man einen Farbstich sofort,<br />

weil die Geräte ihre Grautöne individuell<br />

aus den Grundfarben Rot, Grün<br />

und Blau zusammensetzen. Mit einem<br />

Farbtemperaturmessgerät kann man<br />

das schnell am Weißbild nachmessen<br />

und wird oft überrascht. Es zeigt sich,<br />

dass ein TV-Gerät mit einem Rotstich<br />

häufig zu hohe Blauanteile im Weiß<br />

besitzt. Darauf konzentriert sich jedoch<br />

der Weißabgleich des menschlichen<br />

Auges, sodass der dunklere Teil<br />

des Bildes, der eigentlich korrekt wiedergegeben<br />

wird, rötlich erscheint.<br />

Die Farbtemperatur ist ein gutes<br />

Indiz <strong>für</strong> Farbstiche; wichtiger ist jedoch,<br />

dass sie bei jeder Helligkeitsstufe<br />

gleich ist. Schnell wird der Labortester<br />

auch gewahr, dass die Farbtemperatur<br />

den Grünanteil gänzlich<br />

unberücksichtigt lässt, sodass bei<br />

perfekter Farbtemperatur Farbstiche<br />

möglich sind. Sie reicht also<br />

lange nicht aus <strong>für</strong> verlässliche<br />

Aussagen.<br />

Dreimal stimuliert<br />

Wenn man mehr nachmessen möchte,<br />

ist man schnell bei der Farbwissenschaft,<br />

bei der es x/y-Koordinaten<br />

und Delta-E im Farbsegel gibt. Man<br />

lernt, dass die satten Grundfarben<br />

eines TV-Gerätes nicht maximal bunt<br />

sein dürfen, sondern exakt definierte<br />

Farbpunkte, die sich noch an den technischen<br />

Möglichkeiten der Bildröhre<br />

orientieren. Trotz perfekter Farbtemperatur<br />

und ausgeglichener Farbbalance<br />

(Graumischung in <strong>alle</strong>n Pegelstufen)<br />

haben die TV-Entwickler also<br />

genügend Spielraum, um ihre Farbphilosophie<br />

umzusetzen.<br />

Logischerweise folgte der nächste<br />

Schritt der Testredakteure, die Position<br />

der Grundfarben im Farbsegel<br />

nachzumessen, schon vor über zehn<br />

Jahren. Das wurde mit der Software<br />

Colorfacts und meist mit einem Tristimulus-Messgerät<br />

bewerkstelligt. Solche<br />

Messgeräte besitzen drei Sensoren<br />

mit Grundfarbfiltern, die an die Frequenzen<br />

der menschlichen Sehzellen<br />

angelehnt sind. Wir haben schon damals<br />

auf ein Spektrometer gesetzt,<br />

das die Intensität einzelner Farbwel-<br />

50


lenlängen viel feinfühliger analysieren<br />

kann. Trotz optimal<br />

eingesteller Farbbalance<br />

und perfektem Farbraum<br />

unterschieden<br />

sich TV-Geräte<br />

im Sehtest<br />

noch<br />

deutlich<br />

in ihrer<br />

Farbigkeit.<br />

Es<br />

fehlt nämlich<br />

die dritte Dimension<br />

im Diagramm.<br />

Die Farbtemperatur ist<br />

eindimensional, das Farbsegel<br />

besitzt zwei Dimensionen.<br />

Die Helligkeit der Farben<br />

bleibt unberücksichtigt.<br />

Obwohl sie sich zu neutralem Grau<br />

mischen, können gesättigte Farben<br />

deutlich heller leuchten als von der<br />

Norm erlaubt. Wieder ein Punkt, den<br />

die Hersteller <strong>für</strong> ihre persönlichen<br />

Vorlieben ausnutzten und der erst<br />

durch neue Software wie HCFR oder<br />

CalMAN 4 analysiert werden konnte.<br />

Das letztere Programm setzen wir<br />

seit über einem Jahr ein und dessen<br />

Analysemöglichkeiten sind immens.<br />

Wir hatten vorher <strong>alle</strong> Messungen manuell<br />

vornehmen müssen. Jetzt in Version<br />

5 erhältlich, wurde es komplett<br />

überarbeitet und bietet neue, sehr aussagekräftige<br />

Optionen. Wir experimentieren<br />

seit drei Jahren mit der<br />

Messung teilweise gesättigter Mischfarben,<br />

wollten die Ergebnisse jedoch<br />

nicht an die große Glocke hängen, da<br />

sie eher ernüchternd sind. Jetzt bietet<br />

uns CalMAN 5 diese Möglichkeiten<br />

offiziell an und wir sehen uns bestätigt.<br />

Zusätzlich sind mit CalMAN sogar<br />

Farb tafeln analysierbar, die nicht<br />

nur teilgesättigte Grundfarben, sondern<br />

auch echte Mischfarben wie<br />

Haut- und Naturtöne enthalten. Diese<br />

werden sogar auf ihre Helligkeit hin<br />

untersucht. Besser und genauer kann<br />

man sich eine Farbmessung nicht vorstellen<br />

– aus heutiger Sicht. ■<br />

Minolta CA-100<br />

Dieses schnelle Messgerät basiert auf Tristimuli. Der<br />

Messkopf sitzt auf unserem Roboter und kann die<br />

Bildfläche abfahren.<br />

Minolta CL-200<br />

Unser portables Tristimulus-Messgerät<br />

erfasst nicht<br />

die Leuchtstärke, sondern<br />

die Beleuchtung. Neben<br />

Lux misst es auch Farbkoordinaten<br />

und wird somit<br />

gerne <strong>für</strong> Beamer-Tests<br />

verwendet.<br />

1 Farbtemperatur<br />

Sie beschreibt das Verhältnis<br />

von Rot- zu Blauanteilen<br />

von Weiß.<br />

2 Weißkoordinaten<br />

Hier wird zusätzlich zu (1)<br />

noch die Menge an Grün im<br />

Weiß ausgewertet.<br />

3 Grautreppe<br />

Sie zeigt, ob nicht nur<br />

Weiß, sondern auch jede<br />

Graustufe farbneutral ist.<br />

3<br />

X-Rite i1Pro<br />

Das beliebte Spektrometer<br />

der 1.000-Euro-Klasse<br />

misst viele Farbfrequenzen.<br />

So sind genauere Messungen<br />

von sehr satten<br />

Farben möglich. Wir haben<br />

es viele Jahre <strong>für</strong> unsere<br />

Farbanalysen genutzt.<br />

2<br />

6<br />

4<br />

5<br />

1<br />

7<br />

4 Farbraum<br />

Es wird die Farbart der<br />

Eckpunkte <strong>für</strong> die Grundfarben<br />

ausgemessen.<br />

5 Farbpegel<br />

Stimmt (4), können die<br />

Grundfarben immer noch<br />

zu hell oder zu dunkel sein.<br />

6 Mischfarben<br />

Sind (4) und (5) perfekt<br />

abgestimmt, können etwa<br />

Hauttöne daneben liegen.<br />

7 Gammakurve<br />

Die Leuchtkraft steht im<br />

nichtlinearen Verhältnis<br />

zum Eingangssignal.<br />

Konica Minolta CS-2000<br />

Unser wichtigstes Messgerät kostet 25.000 Euro. Das<br />

Spektrometer misst sehr feine Frequenzen – und das bis<br />

hinunter zu ultratiefen Schwarzwerten.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

51


Ton | Test: Soundbar<br />

Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller, Josef Bleier<br />

Die schlanke Schallzeile<br />

ist sauber verarbeitet<br />

und passt<br />

optisch nicht nur<br />

zu hauseigenen<br />

Flat-TVs.<br />

Dimm-Bar<br />

Samsung HW-F850 € 1.300<br />

Auf der Suche nach Eigenständigkeit und bestem Klang<br />

gehen den Herstellern die Ideen nicht aus: Samsungs<br />

Top-Soundbar HW-F850 ist mit Röhren bestückt, die<br />

dem System Wohlklang einhauchen sollen.<br />

ordentliches Basspotenzial,<br />

gutes Virtual Surround<br />

nicht ganz ausgewogene Tonalität,<br />

bei hohen Pegeln etwas angestrengt<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut 75%<br />

Soundbars sind keine kurzfristige<br />

Modeerscheinung. Der<br />

Trend, den zuweilen bedürftigen<br />

Fernsehklang der Flat-TVs aufzupäppeln,<br />

ist ungebrochen. Kein<br />

Wunder: Wie sollen die inzwischen<br />

nur noch 40 Millimeter flachen Displays<br />

Platz <strong>für</strong> großvolumige Lautsprecher-Chassis,<br />

geschweige denn<br />

die dazu benötigten nachgeschalteten<br />

Volumina haben? Der Klang steht jedenfalls<br />

im Missverhältnis zur Top-<br />

Bildqualität.<br />

Die Lösung sind <strong>alle</strong> Formen „externer“<br />

Beschallungen, die ausreichend<br />

Platz <strong>für</strong> gute Lautsprecher-Chassis<br />

mitbringen. Durchgesetzt haben sich<br />

– nicht zuletzt aus optischen Gründen<br />

– Schallzeilen, die prima unter den<br />

LED-, Plasma-TV und Co. passen.<br />

Zentrale <strong>für</strong> Musik und TV-Ton<br />

Dazu kommt, dass die ursprünglich<br />

nur <strong>für</strong> den Fernsehton gedachte<br />

Klang optimierung dank Bluetooth-<br />

Funktionalität gerne auch Tondaten<br />

von Smartphone und Co. entgegennimmt.<br />

Das heißt: Für viele ist der<br />

Soundbar heute die Zentrale <strong>für</strong> Musik-<br />

und Tonwiedergabe im Wohnzimmer.<br />

Hier steht kein AV-Receiver, hier<br />

thronen weder zwei Standboxen plus<br />

Subwoofer noch eine rückwärtige<br />

Surround-Beschallung. Nein, mit dem<br />

Soundbar wird heute Musik gehört<br />

und Fernsehton konsumiert. Mehr<br />

braucht man nicht.<br />

Fremdgehen erlaubt<br />

Mit 1,18 Metern Breite ist Samsungs<br />

neuer HW-F850 ein Klangbalken-Kandidat<br />

<strong>für</strong> den Flat-TV ab etwa 50 Zoll<br />

Diagonale. Optisch, aber auch technisch<br />

passt er perfekt zu den hauseigenen<br />

Bildschirmen, doch darf man mit<br />

ihm dank universeller Schnittstellen<br />

wie <strong>HD</strong>MI und Bluetooth auch gerne<br />

fremdgehen.<br />

Die Klangzeile – von Samsung Air-<br />

Track genannt – kann sowohl liegend<br />

auf dem Sideboard als auch hängend<br />

unter dem Flachbildschirm an der<br />

Wand betrieben werden. Ein integrierter<br />

Lagesensor erkennt die Position<br />

und passt den Klang an die Aufstellungssituation<br />

an. Dazu gehört bei der<br />

Installation die Einmessung des Systems<br />

über das mitgelieferte Mikrofon.<br />

Die Lage des AirTrack und die bevorzugte<br />

Hörposition sowie die eigentliche<br />

Wohnraumakustik werden bei<br />

der Einmessung berücksichtigt, um<br />

dem Klang im jeweiligen Abhörraum<br />

den letzten Schliff zu verpassen.<br />

Für den Sound verantwortlich sind<br />

nicht weniger als sechs Chassis im Air-<br />

Track und ein 20-Zentimeter-Bass im<br />

Wireless-Subwoofer. Die 25 Millimeter<br />

großen Kalotten-Hochtöner haben<br />

das Potenzial, bis ein Kilohertz hinunter<br />

zu spielen, was die Mittel-/Hochtonwiedergabe<br />

verbessern soll. Der<br />

Bass in Downfire-Anordnung wurde<br />

so ausgelegt, dass er tief intoniert, ohne<br />

im Oberbass aufzudicken.<br />

Kräftiger Bass<br />

Die Messungen ergaben eine untere<br />

Grenzfrequenz von etwa 40 Hertz bei<br />

einem maximal möglichen, weitestgehend<br />

unverzerrten Schalldruck von<br />

100 Dezibel – ordentliche Werte <strong>für</strong><br />

einen Subwoofer. Der Übergang zum<br />

AirTrack liegt bei etwa 180 Hertz, was<br />

eine Positionierung des Basses in der<br />

Nähe des Soundbars unabdingbar<br />

macht. Würde der Woofer seitlich oder<br />

sogar im Rückraum stehen, wäre er<br />

wegen seiner Übertragung von Frequenzen<br />

oberhalb 80 Hertz ortbar und<br />

das Klangbild „zerrissen“.<br />

Verkabelt wird die AirTrack-Schaltzentrale<br />

mittig hinten – sofern man<br />

52


Röhren im Signalweg gestalten<br />

den Klang vor <strong>alle</strong>m im sensiblen<br />

Mittel-Hochtonbereich angenehmer<br />

und schöner.<br />

Alles, was der Kunde<br />

braucht: digitaler und analoger<br />

Toneingang sowie<br />

<strong>HD</strong>MI-Ein- und Ausgang<br />

Clevere Idee: Die USB-Buchse an<br />

der Oberseite lässt sich über eine<br />

Schiebetür vor Staub schützen.<br />

Der 20er-Bass sitzt in Downfire-<br />

Anordnung im stabilen Kunststoffgehäuse,<br />

während die Bassreflexröhre<br />

nach hinten abstrahlt.<br />

nicht die kabellose Verbindung bevorzugt.<br />

Stichwort SoundShare: Der<br />

Ton-Transfer zum Samsung-Flat-TV<br />

geschieht auf Wunsch auch drahtlos<br />

via Bluetooth.<br />

Ansonsten gibt es einen Anschluss<br />

<strong>für</strong> das externe Netzteil, einen optisch<br />

digitalen Eingang (S/PDIF), einen<br />

<strong>HD</strong>MI-Ein- und -Ausgang sowie Zugang<br />

<strong>für</strong> eine analoge Signalquelle via<br />

Miniklinke.<br />

Per Funk zum Fernseher<br />

Auf der Oberseite ist zudem ein USB-<br />

Anschluss hinter einem Schiebetürchen<br />

versteckt. Hier darf Musik vom<br />

Stick gespielt werden. Praktisch: On/<br />

Off und Lautstärke des AirTrack können<br />

mit der Fernseher-Fernbedienung<br />

gesteuert werden. Voraussetzung ist<br />

die <strong>HD</strong>MI- oder Bluetooth-Verbindung<br />

beider Geräte.<br />

Der Koreaner nimmt neben PCM<br />

gerne auch Dolby Digital oder DTS-<br />

Mehrkanalton entgegen, um es dann<br />

auf die sechs Lautsprecher im Soundbar<br />

respektive den Subwoofer herunterzubrechen.<br />

Neben der klassischen<br />

Stereowiedergabe kann der Kunde<br />

den Surround-Modus 3D Sound Plus<br />

auswählen.<br />

Steht das Sound-Duo richtig und ist<br />

<strong>alle</strong>s eingemessen, kann der Hörspaß<br />

beginnen.<br />

Starkes Wireless-Druckmittel<br />

Der erste Hördurchgang galt der reinen<br />

Musikwiedergabe per Bluetooth<br />

vom Smartphone: Der Song Cold Rain<br />

von der Blues Company streamte zum<br />

AirTrack. Erstaunlich ist die Basspotenz<br />

des Wireless-Druckmittels. Die<br />

einzige Kritik hier: Der Woofer setzt<br />

sich etwas vom Klangbalken ab, wird<br />

also zu weilen als einzelne Schallquelle<br />

wahrgenommen.<br />

Im Standard-Modus klingt der Air-<br />

Track am natürlichsten. Die Stimme<br />

ist deutlich zu orten, klingt tonal nur<br />

minimal mittenbetont und angenehm<br />

kräftig im Grundtonbereich.<br />

Der Hör-Parcours ging weiter mit<br />

Musik von Livingston Taylor. Wärend<br />

das Schwirren der Gitarrensaiten klar<br />

und drahtig wiedergegeben wurde,<br />

wirkte die Stimme etwas kopflastig.<br />

Sprich: Die tonale Wiedergabe war etwas<br />

hell timbriert.<br />

Breite Abbildung<br />

Gefüttert mit 5.1-Digitalton, musste<br />

das Set beweisen, was es kann. Der<br />

Film Mr. & Mrs. Smith drehte sich im<br />

Player. Am Anfang, wenn zwischen<br />

Brad und Angelina noch <strong>alle</strong>s im Lot<br />

zu sein scheint, hört man im Hintergrund<br />

ein Gewittergrollen und ist von<br />

einer Musikkulisse umgeben.<br />

Hier hinterlässt das Duo einen ordentlichen<br />

Eindruck. Wenngleich das<br />

tiefe Wabern nur ansatzweise herüberkommt,<br />

schafft die Kombi doch<br />

dank 3D Sound Plus eine relativ breite<br />

Abbildung. Damit ist der Fokus weniger<br />

eng auf die Mitte des Fernsehers<br />

konzentriert als vielmehr über die<br />

Bildgrenzen hinaus. Dieser Effekt ist<br />

aber vornehmlich mittig vor dem TV/<br />

Soundbar sitzend wahrnehmbar.<br />

Nicht jede Filmsituation profitierte<br />

von 3D Sound Plus: Manche Hallanteile<br />

in diesem Modus erschienen der<br />

Situation zum Teil nicht angemessen.<br />

Packendes Heimkino<br />

Das nächste Genre war der Action-<br />

Thriller Passwort: Swordfish. Er sollte<br />

schnell die Rundum-Qualität des<br />

Klangbalkens ausloten.<br />

In den ersten fünf Minuten des<br />

Streifens ist eigentlich schon <strong>alle</strong>s dabei,<br />

was im Heimkino Spaß macht.<br />

Angefangen mit einem langen ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

53


Ton | Test: Soundbar<br />

„Touch me“ – der<br />

AirTrack mit NFC<br />

(Near Field Communication):<br />

schnelle<br />

Bluetooth-Kopplung<br />

quasi im Vorbeigehen<br />

per Berührung<br />

vom Smartphone<br />

und vom Soundbar<br />

Glühende Verehrung<br />

Der HW-F850 ist so konstruiert, dass er sowohl flach liegend auf dem Sideboard<br />

betrieben werden kann als auch aufrecht unter dem Fernseher an der Wand<br />

hängend.<br />

Damit der Kunde keine klanglichen Einbußen hinnehmen muss, ist im Klangriegel<br />

ein Lage-Sensor installiert, der die Position erkennt und die Schallführung<br />

an die Situation anpasst. Auch das Display wird mit umgeschaltet.<br />

Im Test zeigte sich, dass die aufrechte Position unter dem Flat-TV klanglich zu<br />

bevorzugen ist – optisch sowieso, da man nur in dieser Position die glühenden<br />

Röhren in ihrer ganzen Pracht bestaunen darf.<br />

Monolog von John Travolta, über die<br />

explosive Mischung einer lebenden<br />

Splitterbombe und donnernder Rotorblätter<br />

eines Helikop ters bis zur atmosphärischen<br />

Wiedergabe einer Flughafenszene:<br />

Hier werden die Center-<br />

Qualität, die Pegel- und Basstauglichkeit<br />

sowie die Fähigkeit der<br />

authentischen Rundumbeschallung<br />

auf die Probe gestellt.<br />

Gewaltiges Donnern<br />

Die Explosion mit vorbeizischenden<br />

Stahlkugeln war schon beeindruckend.<br />

Bei genauerem Hinhören<br />

merkt man, dass gegenüber einem erwachsenen<br />

Heimkino mit Subwoofer<br />

und diskreten Boxen rundum ein paar<br />

Hertz im Frequenzkeller fehlen und<br />

die Klangwolke von hinten nicht so<br />

deutlich aufgelöst wird.<br />

Doch diese Feinheiten fielen nicht<br />

sofort auf. Auch später im Film, als ein<br />

Transporthubschrauber vom Typ Chinook<br />

mit Tandemrotoren einen fahrenden<br />

Bus in die Luft hebt, donnert<br />

es gewaltig – und zwar derart, dass<br />

das erdrückende Wabern der Rotoren<br />

beängstigend wirkt.<br />

In puncto Rundumbeschallung leistet<br />

der AirTrack Gutes: Er schafft tatsächlich<br />

die Illusion, nicht nur Betrachter<br />

zu sein, sondern sich deutlich<br />

mehr in der Handlung mit einbezogen<br />

zu fühlen. Ob durch Geräusche, wie<br />

etwa die eines Hubschraubers, der von<br />

hinten rechts nach vorne links fliegt,<br />

oder nur die akustische Atmosphäre<br />

einer großen Flughafenh<strong>alle</strong> – in jedem<br />

Fall wähnt man sich mehr im Geschehen<br />

statt nur Beobachter zu sein.<br />

Fazit<br />

Sie haben sich gerade einen neuen Fernseher<br />

zugelegt und sind mit dem Ton<br />

nicht zufrieden? Da kommt Samsungs<br />

Bester, der Klangriegel HW-F850 mit<br />

Wireless Subwoofer gerade Recht. Sie<br />

werden Ihren TV-Ton<br />

nicht wiedererkennen<br />

– das ist sicher. ■<br />

Michael Jansen,<br />

Sound-Spezialsist<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller Samsung, www.samsung.com/de<br />

Modell<br />

HW-F850<br />

Preis<br />

1.300 Euro<br />

Klangqualität (max. 490 Punkte) gut (74%) 365<br />

Natürlichkeit (70) 51<br />

Auflösungsvermögen (70) 54<br />

Räumliche Abbildung (70) 55<br />

Spielfreude (70) 53<br />

Basspräzision (70) 49<br />

Tiefgang (70) 48<br />

Pegelfestigkeit (70) 55<br />

Ausstattung (max. 70 Punkte) gut (69%) 48<br />

Anschlüsse (30) 18<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (20) 15<br />

Funktionen (20) 15<br />

Bedienung (max. 80 Punkte) sehr gut (83%) 66<br />

Installation (20) 16<br />

Handling (30) 26<br />

Fernbedienung (30) 24<br />

Verarbeitung (max. 200 Punkte) gut (76%) 152<br />

Anmutung (100) 78<br />

Material (100) 74<br />

Gesamt (max. 840 Punkte) 631<br />

Testurteil: gut (75%)<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Soundbar (B x H x T) / Gewicht 118,2 x 12,6 x 5,7 cm / 4 kg<br />

Subwoofer (B x H x T) / Gewicht 30,5 x 40,2 x 30,5 cm / 8,1 kg<br />

Oberflächen<br />

Metall, Lack<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Besonderheiten –<br />

Anschlüsse<br />

Analog In Stereo / 5.1 1 / –<br />

Digital In elektr. / opt. – / 1<br />

<strong>HD</strong>MI In / Out 1 / 1<br />

Kopfhörer-Ausgang –<br />

Sonstige<br />

USB, Bluetooth<br />

Technik<br />

Bauprinzip<br />

2.1, Bassreflex<br />

Magnetisch geschirmt –<br />

Anzahl Wege Soundbar<br />

2 x 2-Wege<br />

Arbeitsprinzip Subwoofer<br />

Bassreflex<br />

Surround-Modi 3D Sound Plus, Vertical Surround<br />

Audio-Decoder<br />

DTS, Dolby Digital<br />

Fernbedienung<br />

•<br />

Raumanpassung<br />

Subwoofer-Level<br />

Zubehör mitgeliefert Wandhalterung, Mikrofon<br />

Besonderheiten Röhrenverstärker, ASC (Auto Sound<br />

Calibration), Installation Sensor<br />

Messwerte<br />

Maximalpegel Soundbar / Sub<br />

91 / 100 dB<br />

Untere Grenzfrequenz (- 6 dB) Soundbar / Sub 172 / 41 Hz<br />

Aus dem Messlabor<br />

100 Dezibel maximaler Schalldruck<br />

sowie 47 Hertz als -3dB-Punkt sind<br />

ordentliche Werte <strong>für</strong> einen Subwoofer.<br />

Der AirTrack kann nur 91 Dezibel<br />

laut spielen und zeigt eine Mittenbetonung.<br />

54


3D KINO ZUHAUSE.<br />

MACHEN WIR.<br />

46"<br />

117 cm<br />

Diagonale · LED-TV<br />

T<br />

800Hz<br />

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Ton | Test: AV-Receiver<br />

Autor: Stefan Schickedanz // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller<br />

Flat Liner<br />

Slimline-Receiver liegen im Trend. Schließlich haben sich sowohl die Industrie als<br />

auch die Kunden von der Feature-Flut inzwischen abgewandt. Die Frage ist nur,<br />

ob das Vergnügen zu kurz kommt, wenn Designer die Receiver schlank machen.<br />

im test<br />

av-Receiver<br />

Pioneer VSX-S510 € 450<br />

Yamaha RX-S600 € 550<br />

56


Rank und schlank soll sie<br />

sein: Die auserwählte AV-<br />

Anlage muss <strong>für</strong> viele Nutzer<br />

nicht nur gut klingen,<br />

sondern auch schick aussehen. Was<br />

das Äußere angeht, schneiden jedoch<br />

gerade die Top-Geräte aus den Bestenlisten<br />

der einschlägigen Publikationen<br />

eher bescheiden ab. Deshalb lässt sich<br />

momentan ein Trend zu flacher Bauweise<br />

erkennen. Nach Marantz und<br />

Pioneer bietet nun auch Yamaha eine<br />

Slim-Line-Alternative in der mittleren<br />

Preisklasse an.<br />

Dabei drängt sich die Frage auf, ob<br />

die Kunden hier nur <strong>für</strong> einen Design-<br />

Gag tief ins Portemonnaie greifen<br />

müssen oder ob der technische Fort-<br />

schritt trotz der schlanken Konstruktion<br />

ein Maximum an Klang und<br />

Funktionalität gewährleisten kann.<br />

Diese Frage soll dieser Test klären.<br />

Zwar wäre es angesichts ohnehin<br />

schon geschrumpfter Abmessungen<br />

übertrieben, von einem Duell zwischen<br />

David und Goliath zu sprechen.<br />

Doch mit dem Pioneer VSX-S510 und<br />

dem Yamaha RX-S600 stehen sich in<br />

Größe und Preis zwei Stufen der<br />

Flachbau-Bewegung gegenüber.<br />

Schlank dank Digital-Diät<br />

Der Pioneer ist noch einmal ein Stück<br />

niedriger als sein Herausforderer. Und<br />

das hat vor <strong>alle</strong>m einen Grund: Während<br />

der RX-S600 mit konventionell<br />

aufgebauten Transistor-Endstufen ins<br />

Rennen geht, setzt Pioneer beim VSX-<br />

S510 wie in der Oberklasse auf Digital-<br />

Verstärker. Diese Class-D-Amps bleiben<br />

mit ihren Direct-Power-FETs immer<br />

cool. Sprich: Sie produzieren<br />

durch ihre besonders effiziente Arbeitsweise<br />

– Pioneer spricht von bis zu<br />

44 Prozent weniger Stromverbrauch<br />

gegenüber gewöhnlichen Analog-Verstärkern<br />

– weniger Abwärme.<br />

Weniger Abwärme bedeutet kleinere<br />

Kühlflächen. Und genau die nehmen<br />

im vorderen Bereich des Yamaha-Receivers<br />

fast ein Drittel der gesamten<br />

Gehäusetiefe in Anspruch. Gegen die<br />

aus der Einsteigerklasse bekannten<br />

gefalteten Kühlbleche wirken die aus<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

57


Ton | Test: AV-Receiver<br />

Pioneer VSX-S510 // 450 Euro<br />

sechs Kanäle, günstiger Preis und<br />

ein packender Klang mit straffem<br />

Bass, MHL-Interface vorn<br />

Mini-Drehknopf zur Quellenwahl.<br />

Testurteil: befriedigend<br />

Preis/Leistung: sehr gut 61%<br />

Bei den Anschlüssen<br />

verlässt sich<br />

Pioneer fast vollständig<br />

auf <strong>HD</strong>MI.<br />

Pioneer verfolgt eine klare Strategie mit dem VSX-S510: wenn flach, dann richtig.<br />

Wenn stylish, dann möglichst wenig Knöpfe und glatte Flächen. Wenn MHL-Interface,<br />

dann auf der Frontplatte. Wenn <strong>HD</strong>MI und Netzwerk-Tauglichkeit im Vordergrund<br />

stehen, dann gar nicht lange mit Analog-Eingängen <strong>für</strong> Audio und Video aufhalten.<br />

Der Preis, den der Besitzer da<strong>für</strong> zahlen muss – abgesehen davon, dass er gegenüber<br />

der Konkurrenz Geld spart –, sind kleinere Verarbeitungsmängel wie bei der<br />

Kunststofffront oder der viel zu kleine, haptisch nicht überzeugende Drehknopf zur<br />

Quellenwahl. Die meisten Nutzer werden ihn aber nicht vermissen: Sie verwenden<br />

die Fernbedienung oder die hervorragende AV-Controller-App.<br />

Die Pioneer-Fernbedienung<br />

hat viele<br />

Tasten; wenigstens<br />

wurde die Lautstärkeregelung<br />

hervorgehoben.<br />

Stil ist gefragt<br />

AV-Vergnügen ist die eine Sache, das<br />

Wohlfühl-Ambiente eine andere. Gerade<br />

Fans von Designer-Möbeln hadern mit<br />

jedem Zentimeter, den ihr System beansprucht.<br />

Weil gleichzeitig die erforderliche<br />

Technik kleiner wird, ist es nur konsequent,<br />

die Receiver flacher zu machen.<br />

Allerdings könnten die Konstrukteure<br />

beim Design ruhig radikaler vorgehen,<br />

denn beim Yamaha ist das Display schon<br />

höher als bei manchem Blu-ray-Player.<br />

Aluminium gefrästen Mini-Kühlrippen<br />

des VSX-S510 sehr bescheiden.<br />

Daher kann Pioneer <strong>alle</strong>s ein wenig<br />

zusammenpressen, das Gehäuse kleiner<br />

halten (es ist gerade mal 8,5 cm<br />

hoch) und bringt trotzdem einen<br />

sechsten Kanal unter, während sich<br />

die Yamaha-Endstufe mit fünf Kanälen<br />

begnügen muss.<br />

Doch zum Trost sei gesagt, dass<br />

man mit dem einen Kanal im Grunde<br />

genommen neben einem einzelnen<br />

Surround-back-Lautsprecher nur einen<br />

passiven Subwoofer ansteuern<br />

kann, was im aktuellen Angebot der<br />

Bassmodule jedoch eher die Ausnahme<br />

als die Regel darstellt. Das scheint<br />

Pioneer auch zu wissen und stellt daher<br />

obendrein noch zwei Hochpegel-<br />

Ausgänge <strong>für</strong> Aktiv-Woofer bereit,<br />

während sich Yamaha-Besitzer mit<br />

einem Ausgang bescheiden müssen.<br />

Strom sparen ist angesagt<br />

Auf dem Feld der Energie-Effizienz<br />

wollte sich Yamaha nicht lumpen lassen<br />

und bietet wie Pioneer umfangreiche<br />

Stromsparfunktionen an. Für<br />

den Standby-Modus versprechen die<br />

Japaner einen minimalen Verbrauch<br />

von nur 0,1 Watt (1 Watt im <strong>HD</strong>MI-<br />

Standby-through-Modus, 2 Watt im<br />

Network-Standby-Modus) und machen<br />

Ernst: Unser Labor ermittelte<br />

tatsächlich den Top-Wert von 0,1<br />

Watt, womit der RX-S600 den auch<br />

schon sehr guten Pioneer noch überflügelt.<br />

Mehr noch: Sogar im Betrieb<br />

hat Yamaha trotz der konventionellen<br />

Endstufentechnik hauchdünn die<br />

Nase vorn.<br />

Man merkt, dass nach den Autos,<br />

die bereits seit einiger Zeit verschiedene<br />

Eco-Modi bieten, nun auch die<br />

Receiver effizienter geworden sind.<br />

Und das zählt bei den Flachmännern<br />

ganz besonders, weil sie eine andere<br />

Zielgruppe bedienen und nicht so<br />

viele Features vorzeigen können.<br />

Immerhin bieten beide Receiver eine<br />

ausreichende Zahl von <strong>HD</strong>MI-Anschlüssen.<br />

Und USB-Ports stehen unter<br />

anderem <strong>für</strong> den Direktanschluss<br />

von iPod, iPads und iPhones an ihren<br />

Frontplatten bereit.<br />

Mit ihren Netzwerk-Anschlüssen erfüllen<br />

sie darüber hinaus die Erwartungen<br />

an Audio-Streaming und Internet-Radio<br />

sowie die Steuerung über<br />

Smartphone-Apps, wenn die Receiver<br />

an einen WLAN-Router angeschlossen<br />

sind. Dann ist sogar mit beiden<br />

Geräten Apple AirPlay möglich. Wer<br />

58


Yamaha RX-S600 // 550 Euro<br />

viele Audio- und Video-Eingänge,<br />

luftiger Klang, vergleichsweise viele<br />

analoge Bild- und Ton-Eingänge<br />

MHL-Anschluss auf der Rückseite.<br />

Testurteil: befriedigend<br />

Preis/Leistung: sehr gut 64%<br />

Der RX-S600 gibt<br />

sich gerade auch im<br />

Hinblick auf analoge<br />

Video-Anschlüsse<br />

deutlich großzügiger<br />

als sein Rivale.<br />

Die Yamaha-Fernbedienung<br />

wirkt edel, aber nicht<br />

übermäßig übersichtlich.<br />

Yamaha geht einen anderen Weg als Pioneer. Nach dem Motto<br />

„Das eine tun, das andere nicht lassen“ pressen die Japaner<br />

einfach ihren typischen AV-Receiver ein wenig zusammen.<br />

König Kunde wird am Ende beurteilen, ob der Hersteller damit<br />

seinen Geschmack trifft oder nicht. Appetitlichere Menüs,<br />

deutlich reichhaltigere Anschlüsse auf der Analogseite und<br />

ein noch geringerer Energieverbrauch als beim Rivalen mit<br />

seinen von Haus aus energieeffizienten Klasse-D-Endstufen<br />

sowie ein größerer Materialaufwand lassen auf eine zwar nicht<br />

revolutionäre, aber sorgfältige Konzeption schließen. Für Kino-<br />

Fans empfiehlt sich der Yamaha-Receiver mit seinen Anschlüssen<br />

und seinem Klang.<br />

seine Musik vom Handy ganz ohne<br />

Draht zur Anlage senden will, muss<br />

einen von beiden Herstellern angebotenen<br />

Bluetooth-Adapter dazukaufen.<br />

Beim Yamaha darf es auch ein WLAN-<br />

Adapter sein.<br />

Immerhin unterstützen der RX-<br />

S600 und der VSX-S510 die Wiedergabe<br />

von bis zu 1080p-Video und Multikanal-Audio<br />

von MHL-kompatiblen<br />

Mobiltelefonen über eine entsprechend<br />

vorbereitete <strong>HD</strong>MI-Buchse. Die<br />

se sitzt beim Pioneer sogar leicht zugänglich<br />

auf der Frontplatte. Da<strong>für</strong><br />

besitzt der Yamaha eindeutig mehr<br />

Anschlüsse als sein Herausforderer,<br />

vor <strong>alle</strong>m wenn Analogton oder gar<br />

-bild gefragt ist.<br />

<strong>Ultra</strong>-Purismus<br />

Wenn es um <strong>HD</strong>- oder<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Video geht,<br />

können beide Receiver<br />

nur durchschleifen,<br />

nicht aber hochskalieren.<br />

Doch <strong>alle</strong>n Nutzern,<br />

die keine „Altlasten“ in<br />

Form von DVD-Playern oder<br />

Videorekordern besitzen, kann das<br />

egal sein.<br />

Außerdem können sich <strong>alle</strong>, die es<br />

eher nostalgisch lieben, an den OSD-<br />

Menüs des Pioneer-Receivers ergötzen:<br />

Die huldigen dem Spielkonsolen-<br />

Look der 1980er-Jahre.<br />

Wenigstens verfügen beide Receiver<br />

über automatische Einmessungen.<br />

Mit ihren Mikrofonen bewahren sie<br />

Nutzer, die sich mit der Materie nicht<br />

auskennen, davor, zu tief in die Menüs<br />

vordringen zu müssen. Beim Pioneer,<br />

dessen Frequenzgänge zu erkennen<br />

geben, dass er mit Digital-Endstufen<br />

arbeitet, lassen sich damit auch gleich<br />

die impedanzbedingten Frequenzgangs-Abweichungen<br />

im Hochtonbereich<br />

ausbügeln.<br />

Wer klingt besser?<br />

Im Hörtest waren solche – in der Praxis<br />

durchaus sinnvollen – Mani pulationen<br />

<strong>alle</strong>rdings wegen der Vergleichbarkeit<br />

nicht erlaubt und auch<br />

nicht nötig.<br />

Der Pioneer konnte zwar mit einigen<br />

Kernfunktionen punkten, aber er<br />

musste sich in der Summe dem etwa<br />

100 Euro teureren Ya maha bisher<br />

geschlagen geben. Und in der D-Version<br />

kos tet der Yamaha RX-S600 mit<br />

digitalem DAB+-Tuner sogar ein Drittel<br />

mehr.<br />

➜<br />

Großer Kühlkörper<br />

Speziell der Yamaha gleicht von innen<br />

Full-Size-Geräten. Nur, dass bis<br />

auf die kombinierte Netzwerk-<br />

<strong>HD</strong>MI-Platine (hinten oben)<br />

<strong>alle</strong>s eine Nummer kleiner als<br />

üblich ausfällt. Das liegt vor<br />

<strong>alle</strong>m an seinen analogen Endstufen,<br />

die deutlich mehr Abwärme<br />

produzieren als die Digitalverstärker<br />

im Pioneer. Deshalb brauchen<br />

sie einen großen Kühlkörper.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

59


Ton | Test: AV-Receiver<br />

Standpunkt<br />

Stefan<br />

Schikedanz,<br />

AV-Spezialist<br />

Keine Sorge, mit Blick auf<br />

die bekannten Schlankheitsprodukte<br />

kann man<br />

auch bei den beiden<br />

schlanken Receivern sagen:<br />

"Du darfst." Klang und<br />

Ausstattung verlangen<br />

keinen Verzicht vom design-bewussten<br />

AV-Fan.<br />

Und der Pioneer ist auch<br />

noch überraschend preisgünstig.<br />

Da<strong>für</strong> bietet der<br />

toll ausgestattete Yamaha<br />

optional sogar Digital-<br />

Radio – verspricht also<br />

besondere Zukunftssicherheit.<br />

Dabei gilt zu bedenken,<br />

dass man angesichts<br />

von Webradio eigentlich<br />

gar keinen konventionellen<br />

Tuner mehr braucht – es<br />

sei denn, LAN ist nicht<br />

verfügbar.<br />

Alternativen: Dicke Brüder<br />

Pioneer VSX-923 (vgl. Heft 8/13), 500 Euro:<br />

Für 50 Euro Aufpreis gibt es mehr Anschlüsse<br />

und Video-Verarbeitung vom Feinsten.<br />

Yamaha RX-V775, (vgl. Heft 8/13), 700 Euro:<br />

Hier bringt der Aufpreis Video-Verarbeitung<br />

und noch mehr Anschlüsse mit sich.<br />

Wer ein großes AV-Rack hat, das System verdeckt einbaut<br />

oder auf Optik verzichtet, der sollte sich trotz sehr<br />

ordentlicher Klangdarbietungen zweimal überlegen, ob<br />

er nicht mit einem Standardgerät aus dem Angebot der<br />

beiden Marken mehr <strong>für</strong> sein Geld bekommt. Vor <strong>alle</strong>m,<br />

wenn das Augenmerk auf Leistung, Kanälen oder einer<br />

nicht immer nötigen, aber von manchem gewünschten<br />

4K-Video-Skalierung oder Bildverbesserung liegt, haben<br />

die Dünnen den Dicken nichts entgegenzusetzen.<br />

Schließlich arbeitete sich der tapfere Pioneer in akribischer<br />

Detailarbeit bis auf Augenhöhe hoch. Im Stereobetrieb<br />

hatte er mit seinem wärmeren, bei Stimmen und Naturinstrumenten<br />

körperhaften Klang, dem konturierten<br />

Bass und mehr Tiefgang sogar geringfügig die Nase vorn.<br />

Lediglich in komplexen Passagen wirkte er etwas unübersichtlicher<br />

und angestrengter als der betont luftige und<br />

transparente Yamaha. Der wiederum punktete mit einer<br />

stabileren, konturierten Abbildung. Insgesamt wirkte die<br />

ganze Stereo-Darbietung etwas größer und weiträumiger.<br />

Ein denkbar knappes Finale<br />

Dieser Trend setzte sich fort, als es um die Surround-Wiedergabe<br />

ging: ein Bereich, bei dem sich Yamaha ohnehin<br />

traditionell gut in Szene setzt. Der Japaner zauberte einen<br />

riesigen, zusammenhängenden Raum mit sehr detailreicher<br />

Geräuschkulisse.<br />

Abermals konterte der Pioneer mit wärmeren Klangfarben<br />

und einem betont soliden Bass-Fundament. So bot er<br />

dem teureren Rivalen trotz der scheinbaren Ungleichheit<br />

am Ende ein denkbar knappes Finale. Somit steht der Käufer<br />

vor der Wahl, wo seine akustischen Prioritäten liegen<br />

und welche Quellen er anschließen möchte. ■<br />

Testergebnisse<br />

Hersteller Pioneer Yamaha<br />

Modell VSX-S 510 RX-S 600<br />

Preis in Euro 450 Euro 550 Euro<br />

Bildqualität (max.100Punkte) befriedigend (56%) 56 befriedigend (56%) 56<br />

Brillanz (40) 29 29<br />

Bildfehler (60) 27 27<br />

Klangqualität (max. 300 Punkte) befried. (62%) 187 befriedigend (63%) 188<br />

Stereo (150) 94 93<br />

Surround (150) 93 95<br />

Ausstattung (max. 210 Punkte) befried. (56%) 118 befriedigend (60%) 127<br />

Audio (100) 66 69<br />

Video (75) 31 37<br />

Netz (35) 21 21<br />

Bedienung (max.100 Punkte) gut (71%) 71 sehr gut (81%) 81<br />

am Gerät (30) 15 22<br />

On-Screen-Menü (15) 9 12<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 8 8<br />

Fernbedienung (45) 39 39<br />

Verarbeitung (max. 60 Punkte) befried. (63%) 38 gut (72%) 43<br />

Anmutung (30) 21 23<br />

Material (30) 17 20<br />

Gesamt (max. 770 Punkte) 470 495<br />

Testurteil: befriedigend (61%) befriedigend (64%)<br />

Preis/Leistung: sehr gut sehr gut<br />

Daten und Messwerte<br />

Hersteller Pioneer Yamaha<br />

Modell VSX-S501 RX-S600<br />

Preis in Euro 450 550<br />

Kontakt: www. pioneer.de yamaha.com<br />

Messwerte<br />

Abmessungen (B x H x T) 43,5 cm x 8,5 cm x 31,7 cm 43,5 cm x 11,1 cm x 32 cm<br />

Gewicht 4,1 kg 7,8 kg<br />

Sinusleistung Stereo 8 / 4 Ohm 2x 73/71 (begr.) Watt 2x 73 / 105 Watt<br />

Sinusleistung Surround 8 / 4 Ohm 5x 16 / 18 Watt 5x 15 / 27 Watt<br />

Stromverbrauch Standby / Betrieb 0,3 / 26,6 Watt 0,1 / 25,1 Watt<br />

Ausstattung<br />

Stereo- / Phono-Eingänge 1 / – 4 / •<br />

Stereo- / Subwoofer-Ausgänge 1 (Surr-back) / 2 1 / 1<br />

Mehrkanal-Eingang – –<br />

Mehrkanal-Vorverstärker-Ausgang – –<br />

Ls. Front / Center / Rear / Surr. Back 2 / 1 / 2 / 1 2 / 1 / 2 / –<br />

Tuner UKW / MW / DAB+ / Internetradio • / • / – / • • / • / – / •<br />

Koaxial-Digital-Eingänge / -Ausgänge 1 / – 2 / –<br />

Optische Digital-Eingänge / -Ausgänge 1 / – 2 / –<br />

<strong>HD</strong>MI-ARC / -DSD / -CEC • / • / • • / • / •<br />

USB-Anschlüsse 1 1 + 1 Ladeanschluss<br />

Dolby Digital EX / D. Pro Logic II /IIx / IIz • / • / • / – • / • / – / –<br />

DTS ES / Discrete / 96 – 24 • / • / • • / • / •<br />

Einmess-Automatik MCACC YPAO<br />

Man. Lip Sync Delay • •<br />

Fernbed. lernfähig / programmierbar • / • – / •<br />

<strong>HD</strong>MI-Eingänge / -Ausgänge 6 / 1 5 / 1<br />

4K durchschleifen • •<br />

Video-Eingänge / -Ausgänge 4 / 2 4 / 1<br />

Video-Komp.-Eingänge / -Ausgänge 1 / 1 2 / 1<br />

Video-Konverter – –<br />

Besonderheiten iPod Direct-In, LAN, AirPlay, MHL iPod Direct-In, LAN, AirPlay, MHL<br />

• = ja // – = nein<br />

Aus dem Messlabor<br />

Im Frequenzgang schneidet<br />

der Yamaha besser ab:<br />

Seine Endstufen reagieren<br />

nicht auf die Lastimpedanz,<br />

zumindest nicht in dieser<br />

Hinsicht. Was das Netzteil<br />

betrifft, stellt der Stabilitätswürfel<br />

Pioneer ein<br />

superbes und Yamaha ein<br />

mäßiges Zeugnis aus.<br />

Kauftipp<br />

Je nachdem, welche<br />

Impedanz die Box hat,<br />

weicht der Pioneer in den<br />

Höhen von der Ideallinie ab.<br />

Testsieger<br />

Beim Yamaha leidet<br />

dagegen die Stromlieferfähigkeit<br />

unter kritischer<br />

Last.<br />

60


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Ton | Test: Soundmöbel<br />

Autorin/Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Josef Bleier<br />

Mehr Sound <strong>für</strong> den TV<br />

Montana TV HiFi € 5.050<br />

Individuell, modern und klangstark: Das sind die<br />

Merkmale des dänischen Soundmöbels Montana.<br />

Das Lowboard mit Stereosound soll wuchtige<br />

Lautsprecher im Wohnzimmer ersetzen.<br />

Der Hersteller Montana möchte<br />

mit seinem gleichnamigen Medienmöbel<br />

gleich zwei Fliegen<br />

mit einer Klappe schlagen: Das Lowboard<br />

soll nicht nur als Stellplatz <strong>für</strong><br />

den Fernseher dienen, sondern zeitgleich<br />

auch <strong>für</strong> ordentlichen Stereo-<br />

Sound im Wohnzimmer sorgen. Alle,<br />

die sich <strong>für</strong> das Regalsystem entscheiden,<br />

können dieses in drei Größen aus<br />

mehreren rechteckigen Modulen individuell<br />

zusammenstellen.<br />

Der Slogan „Made by you“ wird dabei<br />

zum Programm: Die Regalelemente<br />

gibt es ab 12,6 cm x 12,6 cm bis<br />

69,6 cm x 69,6 cm, Schubladen und<br />

Türen ebenfalls in diversen Abmessungen<br />

und Ausführungen. Generell<br />

können die Elemente dann auf Sockeln,<br />

Füßen und Rollen montiert<br />

oder mit Spezialbeschlägen an die<br />

Wand gehängt werden. Zusätzlich<br />

kann am Ende zwischen 42 Farben<br />

und unzähligen Oberflächen bei der<br />

Erstellung seines eigenes Soundmöbels<br />

gewählt werden – viel zu entscheiden<br />

also <strong>für</strong> ein Möbelstück. Zu<br />

den verschiedenen Regalen kommen<br />

dann auch die Lautsprecher in den<br />

entsprechenden Größen. Diese können<br />

– je nach Regalgröße und einzelnen<br />

Elementen – sowohl senkrecht als<br />

auch waagerecht im Regal stehen<br />

oder liegen.<br />

Die Qual der Wahl<br />

Für den ausführlichen Test in der <strong>video</strong>-Redaktion<br />

haben wir die High-<br />

End-Ausführung im Aluminium-Look<br />

in Groß gewählt. Dabei werden zwei<br />

Lautsprecher als Zwei-Wege-Kombination<br />

mitgeliefert. In dieser Form<br />

kostet das System inklusive Boxen und<br />

der Verstärker-Einheit Montana Sound<br />

Unit (MSU) ca. 5.050 Euro.<br />

Nach dem Aufbau des Medienmöbels<br />

beginnen die Einrichtung und die<br />

Verkabelung. Das verständliche System<br />

erschließt sich auch Erstanwendern<br />

schnell. Die Lautsprecher links<br />

und rechts werden mit der MSU verbunden.<br />

Danach wird ein Quellgerät<br />

als Input <strong>für</strong> die MSU angeschlossen.<br />

Wer sich <strong>für</strong> einen DVD- oder einen<br />

Blu-ray-Player entscheidet, kann dann<br />

direkt an die MSU noch ein TV-Gerät<br />

unaufdringlich, homogener Klang,<br />

WLAN-Verbindung<br />

Bass nicht so kraftvoll,<br />

Center fehlt<br />

Testergebnisse<br />

Klangqualität (max. 700 Punkte) befried. (61%) 430<br />

Ausstattung (max. 70 Punkte) gut (71%) 50<br />

Verarbeitung (max. 240 Punkte) gut (71%) 170<br />

Gesamt (max. 1010 Punkte) 650<br />

Testurteil: gut (65%)<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

Daten & Fakten<br />

Internet<br />

www.montana.dk<br />

Lautspr. (BxHxT)<br />

32 cm x 42 cm x 24,5 cm<br />

Subwoofer (B x H x T) / Gewicht –<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Bauart<br />

geschlossen<br />

Gehäusetyp<br />

Bassreflex<br />

Anzahl Wege 2<br />

Magnetisch geschirmt<br />

•<br />

Besonderheiten DAB+ / FM-Radio, Fernbedienung,<br />

Wi-Fi<br />

Maximalpegel<br />

88 dB<br />

• = ja // – = nein<br />

Aus dem Messlabor<br />

Der Pegelverlauf der Lautsprecher zeigt die Problematik<br />

in den tieferen Frequenzbereichen: Hier fehlen nahezu<br />

15 dB. In den höheren Frequenzen ist der Verlauf<br />

konstant.<br />

62


Hinter Abdeckungen<br />

hausen die Boxen.<br />

Sie wurden in Zusammenarbeit<br />

mit<br />

PointSource Acoustics<br />

entwickelt.<br />

Die Aufstellung von<br />

Montana ist modular.<br />

Das System<br />

kann auch einfach<br />

an der Wand montiert<br />

werden.<br />

anschließen, um auch das Bild zum<br />

Ton ausgeben zu können.<br />

Die Bedienung ist dank der klar<br />

strukturierten Fernbedienung intuitiv.<br />

Der Anwender findet hier nur<br />

sechs Knöpfe, weitere Einstellungen<br />

müssen an der MSU mithilfe des<br />

Drehrads ausgewählt werden. Somit<br />

ist die Fernbedienung zwar aufgeräumt,<br />

aber aufgrund der Lowboard-<br />

Höhe nicht immer komfortabel.<br />

Nach der Verkabelung lässt sich<br />

über Montana nicht nur der aktuelle<br />

Blockbuster genießen, sondern auch<br />

direkt Musik zuspielen. Die MSU ist<br />

mit WiFi, AirPlay sowie DLNA ausgestattet,<br />

um auch kabellos mit verschiedenen<br />

Endgeräten zu interagieren.<br />

Über die Source-Einstellung im Menü<br />

lässt sich der Verstärker so schnell und<br />

einfach verbinden. Dabei kann die<br />

MSU horizontal oder vertikal im Regal<br />

stehen und von diversen Abdeckungen<br />

versteckt werden.<br />

Zum System gibt es die Montana<br />

Sound Unit: ein kleiner Verstärker mit<br />

2 x 100 Watt und diversen Anschlüssen.<br />

Mehr von Montana<br />

Das Innenleben der Box verrät nicht so viel wie der<br />

Aufbau selbst. Die Entwickler von Montana erklären<br />

zum Mitteltöner: "Die Membran besteht unter anderem<br />

aus gepresster Kapok-Faser, die von einem Obstbaum<br />

in Asien stammt. Ihre Beschaffenheit ermöglicht<br />

eine höhere Festigkeit in der Membran, was den Lautsprechern<br />

insgesamt einen natürlicheren Klang gibt."<br />

Sounds like...<br />

Beim Abspielen von Filmen wie Total<br />

Recall und Der Herr der Ringe (Teil 1)<br />

überzeugte das System, das erst ➜<br />

Die Fernbedienung<br />

von Montana ist<br />

edel verarbeitet und<br />

liegt gut in der Hand.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

63


Ton | Test: Soundmöbel<br />

Kabellos verbinden<br />

Auch wenn das Medienmöbel von Montana auf den ersten Blick <strong>für</strong> den Fernseher<br />

ausgelegt ist, kann es dank der intelligenten Montana Sound Unit (MSU) mehr. Mittels<br />

Wi-Fi-Verbindung lässt sich Musik vom Smartphone oder Tablet kabellos auf die<br />

Stereo-Boxen aus Dänemark streamen. In den Netzwerk-Einstellungen des mobilen<br />

Geräts findet man die MSU schnell und einfach. Danach kann das Streaming losgehen.<br />

Für verschiedene Musikrichtungen gibt es in ihren Einstellungen auch unterschiedliche<br />

Presets wie Rock, Klassik, Pop etc.<br />

einmal „nur“ nach einem Möbelstück<br />

aussieht, mit gewaltigem und klarem<br />

Klang. Mit dem Sound aus dem Fernseher<br />

ist dies nicht vergleichbar.<br />

Im Messlabor erzielte das Montana<br />

ebenfalls vorzeigbare Ergebnisse: Der<br />

Pegelverlauf bei Frequenzen über 400<br />

Hz ist konstant. Im tieffrequenten Bereich<br />

dagegen ist noch etwas Luft<br />

nach oben. Hier brechen die Pegel in<br />

verschiedenen Frequenzen leicht ein:<br />

Knapp 15 dB mehr wären hier noch<br />

möglich. In den Einstellungen des Systems<br />

lässt sich der Bass nachträglich<br />

noch um maximal 10 dB erhöhen, was<br />

beim Filmgenuss wahrlich reicht.<br />

So schafft Montana am Ende einen<br />

homogenen Sound mit solidem Bass,<br />

der nicht zu aufdringlich wirkt. Ein<br />

wenig vermisst haben wir im Testlauf<br />

des Stereo-System der Center, denn<br />

Dialoge und vorne platzierte Sch<strong>alle</strong>reignisse<br />

klangen ohne ihn oftmals etwas<br />

räumlich diffus. Vor <strong>alle</strong>m, wer<br />

nicht direkt vor dem Fernseher und<br />

damit mittig vor dem Möbelstück<br />

sitzt, bekommt jeweils nur eine Seite<br />

der Tonspur mit.<br />

Fazit<br />

Design ist Geschmackssache. Den Look<br />

des Soundmöbels muss man mögen und<br />

vor <strong>alle</strong>m ins Wohnzimmer integrieren<br />

können. Alle, die das erfüllen, bekommen<br />

mit dem Medienmöbel guten und<br />

vor <strong>alle</strong>m intelligent versteckten Sound<br />

zum Blockbuster.<br />

Zwar gibt es im Bassbereich Spielraum<br />

<strong>für</strong> Verbesserungen, doch mit<br />

Montana bekommt der Kunde am Ende<br />

sowohl ein Möbelstück als auch Stereo-<br />

Sound ohne wuchtige Boxen. ■<br />

Einen Besuch wert<br />

Modernes<br />

Wohnen<br />

Auf den zweit Etagen zeigt<br />

HiFi Concept Living in<br />

München die schönsten<br />

und besten Produkte rund<br />

ums Home Entertainment.<br />

HiFi Concept Living in München hat gute Gründe, Montana<br />

zu vertreiben: „Wir sind überzeugt davon, dass viele Kunden<br />

keinen aufgerechneten und eigentlich somit unwirklichen<br />

Klang wünschen, sondern klassisch über ein Pärchen Lautsprecher<br />

verfügen wollen. Doch der Wunsch der Unsichtbarkeit<br />

wird immer größer und somit ist das eine tolle Antwort<br />

auf den derzeitigen Trend im Living-HiFi-Bereich“, sagt Store<br />

Manager Christian Heisig.<br />

64


Nostalgie<br />

Autor/Redaktion: Michael Außerbauer // Bilder: Archiv<br />

40 lange<br />

Jahre<br />

Jubiläen bringen es mit sich, dass man zurückblickt.<br />

Und vor 40 Jahren war die Welt noch komplett in<br />

Ordnung – weil es noch keine Computer <strong>für</strong> jedermann<br />

gab. Aber ist es wirklich so einfach?<br />

Wir schreiben das Jahr 1973.<br />

Vor uns erstreckt sich eine<br />

<strong>für</strong> jene Zeit typische Unterhaltungslandschaft.<br />

Wer jetzt<br />

auf Multimedia wartet, auf Konnektivität,<br />

auf „<strong>alle</strong>s von überall aus“, der sieht mit<br />

einem langen Ofenrohr in ein weit entferntes<br />

Gebirge. Wir sind hier in einer Welt,<br />

in der das TV-Gerät noch <strong>für</strong> absoluten Luxus<br />

steht und die die deutsche Wiedervereinigung<br />

<strong>für</strong> ebenso unmöglich hält wie ein<br />

Ende des Kalten Krieges.<br />

Auf den Straßen protestieren Studenten,<br />

mit den Hippies formiert sich eine neue<br />

Kultur, und plötzlich ist man als junger<br />

Mensch nicht mehr automatisch dumm,<br />

sondern vor <strong>alle</strong>m ein künftiger Wähler,<br />

denn bereits 1974 wurde das Wahlalter von<br />

21 auf 18 gesenkt. Aber das nur am Rande.<br />

Unbegrenzte<br />

Unmöglichkeiten<br />

Wer damals fernsehen wollte, der benötigte<br />

nicht nur einen Fernseher und eine Dachantenne<br />

(zumeist). Er musste auch dann sehen,<br />

wenn die Anstalten sendeten. Und das<br />

war weder bei ARD noch ZDF und schon gar<br />

nicht bei den Dritten rund um die Uhr. Irgendwann<br />

am Nachmittag begann das Programm<br />

im Regelfall (oder auch schon um<br />

Mittag herum) und es endete irgendwann<br />

gegen Mitternacht mit einem offiziellen<br />

Sendeschluss. Danach war Schicht im<br />

Schacht und man war unterhaltungstechnisch<br />

entweder auf den eigenen Buchbe-<br />

stand oder den Ehepartner angewiesen.<br />

Was immerhin den einen oder anderen Vorteil<br />

hatte. Sozial und bildungsmäßig. Lediglich<br />

zu Großereignissen rückte man von<br />

dieser strikten Unterhaltungsverweigerungspolitik<br />

ab und zeigte sogar schon vormittags<br />

bewegte Bilder. Die sogar zunehmend<br />

in Farbe, hatte man doch bereits 1972<br />

die Olympischen Spiele in München durchweg<br />

bunt übertragen.<br />

Was einem Großteil der TV-Besitzer<br />

<strong>alle</strong>rdings herzlich schnuppe sein konnte.<br />

Denn in deren Wohnzimmern stand immer<br />

noch ein Schwarzweiß-Gerät, bevorzugt<br />

deutscher Provenienz, also von Grundig,<br />

Nordmende, Telefunken, Nordmende und<br />

so weiter.<br />

Anschluss gesucht, aber...<br />

Für die Schönen und Reichen unter<br />

den Zuschauern gab es <strong>alle</strong>rdings die<br />

Möglichkeit, das TV-Programm zeitversetzt<br />

anzusehen. Das Zauberwort<br />

lautete „VCR“. Denn so hießen die Videorekorder,<br />

die damals verfügbar<br />

waren. Kein Beta, kein VHS und auch<br />

kein Video 2000.<br />

Diese Rekorder <strong>alle</strong>rdings waren eher<br />

der schlagende Beweis da<strong>für</strong>, dass Reichtum<br />

manchmal mehr Probleme generiert,<br />

als er beseitigt: Denn VCR war zwar ein Videoaufzeichnungssystem,<br />

aber genauso oft<br />

war es ein „Videoaufzeichnungsverhinderungssystem“.<br />

Die beiden übereinanderliegenden<br />

Spulen produzierten gerne Bandsalat,<br />

und überhaupt war das <strong>alle</strong>s unhandlich<br />

und völlig daneben. Für gewöhnlich<br />

musste man die Teile über die Antennenbuchse<br />

in den TV einschleifen, denn Schnittstellen<br />

waren dünn gesät.<br />

Das galt auch <strong>für</strong> Audio: So etwas wie<br />

TV-Ton auf der Stereoanlage auszugeben<br />

war unmöglich. Obwohl die Stereoanlagen<br />

dazu fähig gewesen wären.<br />

Und damit sind wir bei dem Teil, der sich<br />

in seinem Purismus immer noch fast zeitgemäß<br />

präsentiert: Zuspieler, Verstärker und<br />

zwei Boxen. Das gibt es heute noch. ■<br />

Unterhaltungslandschaft?<br />

Fehlanzeige, denn die Geräte arbeiteten nahezu <strong>alle</strong> isoliert.<br />

Abgesehen davon, war das Verlangen nach 24/7-Entertainment<br />

noch nicht so sehr ausgeprägt.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

65


Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />

Neue Serie:<br />

Autor: Jan Fleischmann // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Digitale<br />

Filmservice<br />

Filmsammlung<br />

Wieso nur Musik von Festplatte abspielen? Das geht doch auch mit großem Kino.<br />

Silberscheiben sind passé, Filmdateien up to date. Doch woher die digitalen Filme<br />

nehmen, ohne Rechte zu verletzen?<br />

Eine Filmbibliothek auf Festplatte<br />

hat ihren Reiz: Denn<br />

mit entsprechenden Multimedia-Playern<br />

lässt sich die<br />

Filmsammlung bequem vom Sofa aus<br />

durchforsten und der gewünschte<br />

Streifen per Fernbedienung starten.<br />

Das vermeidet langes Stöbern und<br />

schafft Platz im Regal. Soweit die Theorie,<br />

denn es ist gar nicht so leicht, auf<br />

legalem Weg eine digitale Filmsammlung<br />

anzulegen. Eine Möglichkeit ist<br />

die Privatkopie von gekauften Discs.<br />

Digitale Privatkopie<br />

Wie CDs gerne auf eine Festplatte<br />

überspielt werden, um sie mobil anzuhören,<br />

möchten auch Filmfans eine<br />

Sicherheitskopie ihrer gekauften Discs<br />

anfertigen. So ließen sich Regale voller<br />

DVDs oder Blu-ray Discs auf kompakten<br />

Festplatten speichern. Doch<br />

Privatkopien sind nicht ohne Weiteres<br />

erlaubt. Denn ein technischer Kopierschutz<br />

wie Content Scramble System<br />

(CSS) <strong>für</strong> DVDs oder Advanced Access<br />

Content System (AACS) <strong>für</strong> Blu-rays<br />

darf nicht umgangenen werden – so<br />

die Ansicht von Juristen. Zwar sind<br />

beide Schutzvorrichtungen längst geknackt,<br />

doch der Einsatz einschlägiger<br />

Kopier-Software ist verboten.<br />

Sogar die analoge Privatkopie ist<br />

rechtlich umstritten, qualitativ aber<br />

ohnehin kaum befriedigend.<br />

Die Filmstudios haben auf den Bedarf<br />

einer digitalen Kopie reagiert.<br />

Seit einiger Zeit bieten sie die Verfahren<br />

Digital Copy und Digital Download<br />

(siehe Seite 65 oben). Bei Digital<br />

Copy liegt eine zweite Silberscheibe in<br />

der Packung, die sich am PC überspielen<br />

lässt. Bei Digital Download findet<br />

sich ein Code in der Packung mit<br />

einem Link zu einer Website, über die<br />

sich eine digitale Kopie herunterladen<br />

lässt. Dies gelingt meist über iTunes<br />

oder den Windows Media Player. Der<br />

Kunde erhält kopiergeschützte M4Voder<br />

WMV-Dateien.<br />

<strong>Ultra</strong>violet<br />

Die Filmstudios wollen Digital Download<br />

durch ein neues, studioübergrei-<br />

Teil 1: Digitaler Filmservice<br />

Digitale Filmsammlungen anlegen – woher<br />

lassen sich digitale Filme legal beziehen?<br />

Teil 2: Speicher und Server<br />

Wie lassen sich Filme speichern und bequem<br />

auf mehreren Geräten wieder abrufen?<br />

Teil 3: Sortieren und archivieren<br />

Die Übersicht über die Sammlung bewahren<br />

und dabei kein Detail aus dem Auge verlieren.<br />

Teil 4: Abspielen und genießen<br />

Wie kommen Filme vom Speicher auf den<br />

Schirm oder die Leinwand?<br />

66


Digital<br />

Copy<br />

1 Apple itunes<br />

Mit 65.000 Titeln bietet der iTunes<br />

Store das mit Abstand größte Kauffilm-Repertoire.<br />

Serien aus den USA<br />

und Großbritannien bekommt man<br />

bereits einen Tag nach ihrer Ausstrahlung<br />

in Deutschland – vor der<br />

TV-Premiere.<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

gut<br />

größtes Kauffilmangebot,<br />

brandaktuelles TV-Serienangebot<br />

Die Techniken Digital Copy und Digital Download möchten beide eine digitale<br />

Privatkopie ermöglichen. Während bei Digital Copy eine zweite Scheibe in der<br />

Packung beiliegt, nutzt Digital Download ausschließlich einen Code, der einen<br />

Download ohne zusätzliche Kosten ermöglicht – etwa über den iTunes Store.<br />

Digital Copy läuft <strong>alle</strong>rdings aus. Zu umständlich sei das dezentrale Handling<br />

gewesen. Paramount beispielsweise bietet als Digital-Copy-BD aktuell nur<br />

noch den Titel Star Trek – Into Darkness. <strong>Ultra</strong>violet wird Digital Copy ablösen.<br />

Hier ermöglicht eine zentrale Plattform über Nutzerkonten den weltweiten<br />

Zugriff auf Digitalkopien. Ebenso gelingt der Verleih an bis zu fünf Freunde<br />

oder Verwandte. Auch der Download ist möglich. In den USA ist <strong>Ultra</strong>violet<br />

2011 gestartet. Hierzulande erschien als erster <strong>Ultra</strong>violet-Titel Pacific Rim<br />

von Warner im November, es folgen Titel von Sony und Fox.<br />

auf Apple-Geräte und -Software<br />

zugeschnitten<br />

Daten & Fakten<br />

Anzahl Kauftitel gesamt 65.000<br />

Studios Disney, Fox, NBC, MGM, Sony, Paramount,<br />

Warner, Constantin, Kinowelt, Tobis, Universum, u. a.<br />

Aktuelle Highlights Die Monster Uni, Der Hobbit, u. a.<br />

Anzahl Kino- / TV-Filme k. A.<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D k. A.<br />

<strong>HD</strong>-Qualität 720p, 1080p / k. A.<br />

SD-Qualität 720 x 480 / k. A.<br />

Codec H.264<br />

Audioformate Dolby Digital 5.1, 2.0<br />

Kopierschutz<br />

FairPlay<br />

Lizenz 5 Computer, 6 Accounts, Mobilgeräte unbegrenzt<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD / 3D 9,99 – 16,99 Euro / 7,99 Euro / –<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

fendes Verfahren ablösen. Fünf Major-<br />

Studios unterstützen derzeit die Nachfolgetechnik<br />

<strong>Ultra</strong>violet: Paramount,<br />

Sony Pictures, Twentieth Century Fox,<br />

Universal Pictures und Warner Bros.<br />

Der digitale Zugriff gelingt unabhängig<br />

vom Filmstudio über die Website<br />

www.uvvu.com. Der Filmfan eröffnet<br />

ein Konto und tippt den in der<br />

Packung beiliegenden Code im Internet<br />

ein. Über sein Konto kann er die<br />

Filme dann weltweit abspielen. Das<br />

Streaming auf Endgeräte wie Set-Top-<br />

Boxen oder Smart TVs soll ebenso<br />

klappen wie auf PCs oder Mobilgeräte.<br />

Der Nutzer kann bis zu fünf Personen<br />

den Zugang zu seiner Bibliothek erlauben.<br />

Für jeden Titel lässt sich eine Altersbeschränkung<br />

festlegen. Ein<br />

Download ermöglicht es zudem, die<br />

Streifen offline anzuschauen.<br />

<strong>Ultra</strong>violet wird in den USA bereits<br />

seit zwei Jahren angeboten. Deutsche<br />

Kunden können die Videoplattform<br />

seit Dezember nutzen.<br />

Online-Videotheken<br />

Wie die Musikindustrie Schwarzkopien<br />

durch legale Downloads eindämmt,<br />

setzt auch die Filmwirtschaft<br />

zunehmend auf den Verleih und Verkauf<br />

über Online-Plattformen: EST<br />

(Electronic Sell Through) nennt sich<br />

dies im Fachjargon.<br />

Zwar war der digitale Filmmarkt im<br />

ersten Halbjahr 2013 nur mit knapp<br />

zehn Prozent am gesamten Home-<br />

Entertainment-Markt vertreten. Doch<br />

er wächst rasant. Die Filmstudios verfolgen<br />

dies mit Interesse: Denn die<br />

Produktion von Datenträgern wie Bluray<br />

Discs kostet viel Geld, hinzu kommen<br />

Ausgaben <strong>für</strong> die Werbung. Die<br />

Vermarktung möchten die Studios am<br />

liebsten den Online-Videotheken<br />

überlassen.<br />

Die meisten Online-Anbieter legen<br />

ihren Fokus auf den Verleih via Streaming.<br />

Mit einer Ausnahme: Apples<br />

iTunes Store bot 2009 zum Deutschland-Start<br />

500 Kauftitel. Mittlerweile<br />

haben beinahe <strong>alle</strong> Web-Videotheken<br />

nachgezogen. Bis auf LOVEFiLM, das<br />

Filmportal des führenden Online-<br />

Händlers Amazon: Für einen pauschalen<br />

Tarif von 6,99 Euro pro Monat lässt<br />

sich das Spielfilmangebot von aktuell<br />

1.300 Titeln uneingeschränkt betrachten,<br />

kaufen kann man sie <strong>alle</strong>rdings<br />

nicht.<br />

Kaufangebote<br />

Die sechs Online-Videotheken in unserem<br />

Vergleich bieten durchweg einen<br />

unbefristeten Rechteerwerb.<br />

iTunes führt den digitalen Kaufmarkt<br />

haushoch an: mit 65.000 Titeln zum<br />

Download, einem Vielfachen von<br />

dem, was die Konkurrenz bietet. ➜<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 01_2014<br />

67


Web & Mobile | Serie: Digitale Filmsammlung<br />

2 3 4<br />

maxdome Video Unlimited<br />

<strong>video</strong>ciety<br />

Die Online-Videothek von ProSiebenSat.1<br />

bietet zahlreiche Leihfilme<br />

und Pauschaltarife. Mit 10.000 Kauftiteln<br />

ist das Angebot das zweitgrößte<br />

in diesem Vergleich. maxdome ist<br />

über Apps auf zahlreichen Geräten<br />

wie Smart TVs zugänglich.<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

gut<br />

gut<br />

großes Serien-Angebot, auf vielen<br />

Endgeräten verfügbar<br />

geringes Angebot an <strong>HD</strong>-Filmen<br />

Daten & Fakten<br />

Anzahl Kauftitel gesamt über 10.000<br />

Studios<br />

Fox, Sony, Warner<br />

Aktuelle Highlights After Earth, The Croods, Hangover 3,<br />

Man of Steel, Simpsons, How I Met Your Mother u. a:<br />

Anzahl Kino- / TV-Filme und Serien 3.600 / 6.000<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D 50 / 10.000 / –<br />

<strong>HD</strong>-Qualität 720/25p<br />

SD-Qualität<br />

720 x 576, 688 x 512 / 25p<br />

Codec H.264 / VC-1 / WMV 9<br />

Audioformate AAC / WMA 9.2 (2.0)<br />

Kopierschutz k. A.<br />

Lizenz<br />

bis zu 3 Kopien auf 3 PCs<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD 7,99 – 16,99 Euro / 7,99 – 13,99 Euro<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

Das Sony Entertainment Network<br />

bietet Leih- und Kauffilme an, viele<br />

in <strong>HD</strong>-Qualität. Sie lassen sich auf<br />

Sony-Geräten wie der PlayStation,<br />

Sony-Tablets sowie am Computer<br />

mit der Software Media Go abspielen.<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

Daten & Fakten<br />

gut<br />

befriedigend<br />

umfangreiches Angebot an<br />

<strong>HD</strong>-Kinofilmen, gute Videoqualität<br />

auf Sony-Geräte und -Software<br />

zugeschnitten<br />

Anzahl Kauftitel gesamt über 3.000<br />

Studios Constantin, Disney, Fox, Paramount, Sony,<br />

Tobis, Universal, Warner, u. a.<br />

Aktuelle Highlights Hangover 3, Der große Gatsby<br />

Anzahl Kino- / TV-Filme k. A.<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D k. A.<br />

<strong>HD</strong>-Qualität k. A.<br />

SD-Qualität<br />

720 x 480 / 1,498 Kbit/s<br />

Codec<br />

AVC<br />

Audioformate<br />

AAC<br />

Kopierschutz k. A.<br />

Lizenz k. A.<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD 19,99 Euro / 7,99 – 14,99 Euro<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

Videociety setzt auf hohe Filmqualität<br />

ausschließlich in <strong>HD</strong> und je nach<br />

Player mit 5.1-Surround-Ton. Der<br />

Kauf von 3D-Filmen gelingt ab<br />

Januar 2014. Die Titel lassen sich<br />

über PCs, Smart TVs und BD-Player<br />

mit Webzugang abrufen (BD-Live).<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

ausschließlich <strong>HD</strong>-Qualität,<br />

auf vielen Endgeräten nutzbar<br />

geringes Kaufangebot<br />

Daten & Fakten<br />

gut<br />

gut<br />

Anzahl Kauftitel gesamt 1.700<br />

Studios<br />

Ascot Elite, Constantin, Studiocanal,<br />

Telepool, Tobis, Lighthouse, Universum, Warner, u. a.<br />

Aktuelle Highlights Pacific Rim, Man of Steel, Hangover 3<br />

Anzahl Kinofilme / Dokument. 1.550 / 150<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D 1.700 / – / ab Jan. 2014: 36 (<strong>HD</strong>-3D)<br />

<strong>HD</strong>-Qualität 720p, 1080p / 2,5 Mbit/s, 3,5 Mbit/s (<strong>HD</strong>-3D)<br />

SD-Qualität –<br />

Codec<br />

H.264, WMV<br />

Audioformate WMA 2.0, Dolby Digital 5.1<br />

Kopierschutz Marlin DRM, Microsoft PlayReady<br />

Lizenz 1 Download, Wiedergabe auf bis zu 5 Geräten<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD / 3D 14,99 - 16,99 Euro / – / ab Jan. 14<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

Digitale<br />

Privatkopie<br />

Die Juristen sind sich in dieser Frage<br />

grundsätzlich einig: Ein technischer Kopierschutz<br />

darf auch <strong>für</strong> eine Privatkopie<br />

nicht umgangen werden. Daher ist es<br />

nicht erlaubt, Kopierprogramme wie DVD<br />

Fab <strong>HD</strong> Decrypter zu verbreiten, herunterzuladen<br />

oder zu verwenden.<br />

Wer diese Tools jedoch ausschließlich<br />

<strong>für</strong> private Zwecke einsetzt, hat in der<br />

Praxis wenig zu be<strong>für</strong>chten. Die gewerbliche<br />

Verbreitung von Raubkopien wird<br />

dagegen strafrechtlich verfolgt.<br />

DVD Fab überspielt die Dateien einer DVD<br />

oder BD einzeln auf Festplatte oder fertigt<br />

ein getreues Abbild (Image) als ISO-Datei<br />

an. Zudem wandelt die Software Filme<br />

verlustfrei ins MKV-Format um (sogenannte<br />

Ma troska-Videos).<br />

iTunes hat nicht nur mit den Major-<br />

Studios Verträge, sondern auch mit<br />

zahlreichen Independent-Studios. Mit<br />

US-amerikanischen Serien und TV-<br />

Serien aus Großbritannien ist iTunes<br />

bestens bestückt. Viele Serien sind bereits<br />

abrufbar, bevor sie im deutschen<br />

Fernsehen ausgestrahlt werden.<br />

Die ProSiebenSat.1-Tochter maxdome<br />

legt ihren Schwerpunkt auf den<br />

Verleih zu Pauschaltarifen. Das Verleihangebot<br />

ist mit 35.000 Titeln daher<br />

deutlich umfangreicher als das<br />

10.000 Titel umfassende Kauf-Repertoire.<br />

Zu kaufen gibt es 3.600 Spielfilme<br />

und 6.000 Serien-Episoden.<br />

Sony wollte keine Auskünfte zu seinem<br />

Portal Video Unlimited geben.<br />

Selbst ein Sony-Sprecher konnte den<br />

Grund da<strong>für</strong> nur mutmaßen. Das Portal<br />

bietet über 3.000 Titel zum Kauf,<br />

die meisten davon in <strong>HD</strong>-Qualität. Video<br />

Unlimited lässt sich nur auf Sony-<br />

Geräten wie der PlayStation oder mit<br />

Zusatz-Software am PC nutzen.<br />

Videobuster gehört seit diesem<br />

Sommer zu den Telepool-Filmstudios<br />

in München. Mit ca. 1.100 Titeln ist<br />

das Angebot das kleinste in diesem<br />

Vergleich. Der Download gekaufter<br />

Filme ist nicht möglich, nur Online-<br />

Streaming nach Anmeldung am Portal.<br />

Das Unternehmen möchte seine<br />

Bibliothek 2014 erweitern.<br />

Qualität<br />

iTunes verrät nicht, wie viele seiner<br />

65.000 Kauftitel in <strong>HD</strong>-Qualität vorliegen.<br />

Doch ein Blick auf das Portal<br />

zeigt, dass das <strong>HD</strong>-Angebot üppig ist<br />

und die neuen Titel überwiegend in<br />

<strong>HD</strong>-Qualität vorliegen.<br />

Die Online-Videothek Videociety<br />

setzte von Beginn an konsequent auf<br />

<strong>HD</strong>-Auflösung. Die 1.700 Kauftitel<br />

gibt es durchweg mit 720p. Das Au-<br />

68


5 Videobuster 6 Videoload<br />

Überblick:<br />

Datenformate<br />

Videobuster ist aus einer gleichnamigen<br />

Videotheken-Kette hervorgegangen.<br />

Das Angebot an Kauffilmen<br />

soll Anfang 2014 stark erweitert<br />

werden. Die Telepool GmbH, ein<br />

Filmvertrieb, hat Videobuster im<br />

Sommer 2013 übernommen.<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

Schnäppchen-Angebote<br />

befriedigend<br />

gut<br />

kein Download möglich, geringes<br />

Angebot an aktuellen <strong>HD</strong>-Filmen<br />

Daten & Fakten<br />

Anzahl Kauftitel gesamt 1.233<br />

Studios Euro<strong>video</strong>, Ascot Elite, Telepool, Warner<br />

Aktuelle Highlights Pacific Rim, Man of Steel, Der<br />

Hobbit, Hangover 3 u. a.<br />

Anzahl Kino- / TV-Filme und Serien 1092 / 58<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D 342 / 1233 / –<br />

<strong>HD</strong>-Qualität<br />

bis zu 1080p / bis zu 10 Mbit/s<br />

SD-Qualität<br />

768 x 423 / 5 Mbit/s<br />

Codec H.264<br />

Audioformate Dolby Digital 2.0, 5.1<br />

Kopierschutz k. A.<br />

Lizenz<br />

ausschließlich Online-Streaming<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD 2,99 - 14,99 Euro/1,99 - 13,99 Euro<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

dioformat ist wegen unterschiedlicher<br />

Codecs vom Endgerät abhängig: Philips-Geräte<br />

und Blu-ray-Player mit BD<br />

Live spielen die Streifen mit Dolby-<br />

Digital-5.1-Ton, <strong>alle</strong> anderen Geräte<br />

mit Windows Media Audio in Stereo.<br />

Filme von Sonys Portal Video Unlimited<br />

ließen sich nur auf die PlayStation<br />

in <strong>HD</strong>-Qualität übertragen. Downloads<br />

auf den PC oder andere Sony-<br />

Geräte gelangen nur in SD-Qualität.<br />

Videobuster bietet nach eigenen Angaben<br />

342 Streifen in der <strong>HD</strong>-Auflösung<br />

1080p. Doch ließ sich kaum ein<br />

aktueller Titel in dieser Qualität im<br />

Portal finden. Eine Suchfunktion nach<br />

<strong>HD</strong>-Titeln fehlte ebenso.<br />

Bei maxdome kann man nur 50 von<br />

3.600 Streifen in <strong>HD</strong>-Qualität kaufen.<br />

Das Videoload-Portal der Telekom hat<br />

gar keine Kauf-<strong>HD</strong>-Filme auf Lager.<br />

Das soll sich aber „in den kommenden<br />

Wochen“ ändern, so der Anbieter.<br />

Videoload ist die Online-Videothek<br />

der Deutschen Telekom. Per Leihabruf<br />

stehen 15.000 Titel bereit, doch<br />

zum Kauf gibt es bislang erst 4.800<br />

SD-Filme. Hochaufgelöste Filme<br />

sollen laut Videoload erst in den<br />

nächsten Wochen verfügbar sein.<br />

Beurteilung:<br />

Preis/Leistung:<br />

recht umfangreiches Angebot,<br />

verfügbar auf Samsung Smart TVs<br />

derzeit keine <strong>HD</strong>-Filme zum Kauf<br />

Daten & Fakten<br />

gut<br />

gut<br />

Anzahl Kauftitel gesamt 4.795<br />

Studios Disney, Fox, MGM, NBC, Sony, Warner<br />

Aktuelle Highlights Pacific Rim, Kindsköpfe 2, The<br />

Wolverine, Percy Jackson, G. I. Joe: Die Abrechnung u. a.<br />

Anzahl Kino- / TV-Filme und Serien 4.620 / 149<br />

Anzahl <strong>HD</strong> / SD / 3D angekündigt / 4.800 / –<br />

<strong>HD</strong>-Qualität geplant: 720p, 1080p / 3400 – 9000 Kbp/s<br />

SD-Qualität 400 x 224 bis 768 x 432 / 420 – 2200 Kbp/s<br />

Codec<br />

H.264, WMV<br />

Audioformate WMA, AAC-LC, Dolby Digital Plus<br />

Kopierschutz Windows Media DRM, Play Ready DRM<br />

Lizenz<br />

3 Downloads, 2 Streams par<strong>alle</strong>l<br />

Kaufpreise <strong>HD</strong> / SD gpl. 6,99 - 14,99 Euro / 4,99 - 13,99 Euro<br />

• = ja // – = nein // k.A. = keine Angabe<br />

Bedienung und Preise<br />

Die digitale Welt hat ihre Tücken: Ein<br />

von Video Unlimited heruntergeladener<br />

Film ließ sich plötzlich nicht<br />

mehr abspielen. Die Software Media<br />

Go verlangte einen neuen Download.<br />

Bei maxdome waren Filme nicht mit<br />

dem aktuellen Firefox überspielbar,<br />

sondern nur mit dem Internet Explorer.<br />

Ein entsprechender Hinweis im<br />

Internet fehlte jedoch.<br />

Von den heruntergeladenen Filmen<br />

lassen sich Sicherheitskopien anlegen,<br />

auch auf externen Laufwerken. Doch<br />

die Filmdateien sind nur am PC abspielbar<br />

– meist nur mit spezieller<br />

Software der Videotheken. Videoload<br />

nutzt zudem den Windows Media<br />

Player. Für die Wiedergabe im Wohnzimmer<br />

sind Abspielgeräte wie Apple<br />

TV oder die PlayStation nötig. maxdome,<br />

Videociety und Videoload bieten<br />

Apps <strong>für</strong> Smart TVs.<br />

H.264/AVC: Der hocheffiziente<br />

Video-Codec wird H.264 genannt,<br />

ist aber auch unter den Bezeichnungen<br />

Advanced Video Coding<br />

und MPEG-4 Part 10 bekannt.<br />

FairPlay: Das ist der Kopierschutz<br />

von iTunes-Filmen. Die Streifen<br />

lassen sich auf maximal fünf<br />

registrierten Geräten abspielen.<br />

M4V: Filme im iTunes Store<br />

werden in diesem Datei- und<br />

Video-Containerformat angeboten.<br />

Sie können mit dem Kopierschutz<br />

FairPlay geschützt sein.<br />

PlayReady: Digitales Rechtemanagement<br />

von Microsoft <strong>für</strong><br />

Mobilgeräte. Es ermöglicht wie<br />

FairPlay eine Geräteverwaltung.<br />

VC-1: WMV 3 bzw. WMV 9 wurde<br />

von der US-Organisation SMPTE<br />

als Video Codec 1 standardisiert.<br />

Windows DRM: Digitales<br />

Rechtemanagement <strong>für</strong> die<br />

Windows-Media-Plattform.<br />

WMV: Windows Media Video ist<br />

ein Microsoft-Video-Codec <strong>für</strong> die<br />

Windows-Media-Plattform.<br />

Im Durchschnitt kosten <strong>HD</strong>-Videos<br />

bei Online-Portalen zwischen 15 und<br />

17 Euro – vergleichbar mit den Preisen<br />

<strong>für</strong> aktuelle Blu-ray-Scheiben. Video<br />

Unlimited verlangt etwas mehr: bis<br />

zu 19,99 Euro.<br />

Fazit<br />

Es ist nicht leicht, auf legalem Weg eine<br />

digitale Filmsammlung anzulegen.<br />

Denn viele Kauf-Downloads lassen sich<br />

nur mit spezieller Software am PC abspielen<br />

(etwa bei maxdome oder Videociety).<br />

Die Wiedergabe einer Kopie mit<br />

einem beliebigen Netzwerk-Player<br />

scheitert dagegen am digitalen<br />

Rechtemanagement (DRM). Eine Bluray<br />

Disc bietet mehr<br />

Freiheiten. ■<br />

Jan Fleischmann,<br />

<strong>video</strong>-Fachmann<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

69


Leserwahl 2014<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 170.000 Euro<br />

Sie haben<br />

die Wahl!<br />

Hier kommen sie, die Nominierungen der <strong>video</strong> zur Wahl der besten Produkte<br />

2013. In der Liste finden Sie <strong>alle</strong> Geräte, die unsere Redaktion in<br />

diesem Jahr – sprich: in den Ausgaben 1/13 bis 12/13 – getestet und<br />

bewertet hat.<br />

In diesem Jahr finden Sie unter anderem OLED TVs als neue Kategorie. Nachdem<br />

die Hersteller zwar immer wieder Prototypen gezeigt haben, konnte <strong>video</strong><br />

2013 nun auch erstmals Geräte dieser Kategorie testen. Ebenfalls verstärkt<br />

vertreten sind die <strong>Ultra</strong> <strong>HD</strong> TVs dieses Jahr. Von 58 bis 85 Zoll<br />

stehen einige hochauflösende TVs zur Wahl. Ebenfalls neu und seit<br />

der IFA 2013 ein absolutes Trendthema sind Sounddecks, die kleine<br />

Alternative <strong>für</strong> großen Sound und eine neue Produktkategorie.<br />

Viel Auswahl also, die Sie nun bewerten dürfen. Denn nun sind Sie<br />

und Ihre Expertenmeinung gefragt. Welche Geräte und Firmen sind<br />

Ihre Favoriten dieses Jahr? Zur Orientierung listet <strong>video</strong> den Verkaufspreis<br />

der Geräte auf und gibt an, in welcher Ausgabe diese getestet wurden.<br />

Ihre Entscheidung können Sie im Internet unter der Web-Adresse<br />

www.<strong>video</strong>-magazin.de/leserwahl abgeben. <strong>video</strong> wünscht Ihnen bei der<br />

Entscheidung viel Spaß!<br />

OLED-Fernseher (Alle preise in Euro)<br />

LG 55EA9809 9.000 11/13<br />

Samsung KE55S9C 8.000 11/13<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-Fernseher<br />

LG 65LA9709 7.000 12/13<br />

LG 84LM960V 19.840 2/13<br />

Panasonic TX-L65WT600E 6.000 12/13<br />

Philips 65PFL9708S 5.200 12/13<br />

Samsung UE65F9090 6.000 12/13<br />

Samsung UE85S9 35.000 9/13<br />

Sony KD-65X9005 7.000 8/13<br />

Sony KD-84X9005 25.000 4/13<br />

Toshiba 58M9363 3.000 12/13<br />

LCD-Fernseher | ab 60 Zoll | Ab 152 cm<br />

Philips 60PFL8708S 3.200 10/13<br />

Samsung UE65ES8090 4.000 1/13<br />

Samsung UE75F8090 8.000 10/13<br />

LCD-Fernseher | 50 bis 60 Zoll | Ab 127 cm<br />

Loewe Art 50 1.800 10/13<br />

Sony KDL-55HX955 3.000 2/13<br />

Philips 55PFL8007K 2.600 2/13<br />

Bang & Olufsen BeoVision 11 11.090 3/13<br />

Grundig 55VLE9370BL 1.500 5/13<br />

Samsung UE55F8090 2.900 5/13<br />

Loewe Reference ID 55 7.500 6/13<br />

Panasonic TX-L55DTW60 2.500 6/13<br />

Philips 55PFL7108K 2.000 6/13<br />

Sony KDL-55W905 2.800 6/13<br />

Samsung UE55F7090 2.700 6/13<br />

LG 55LA8609 2.500 7/13<br />

Panasonic TX-L55WTW60 3.000 7/13<br />

Philips 55PDL8908S 3.000 8/13<br />

Toshiba 50L7363DG 1.200 9/13<br />

LCD-Fernseher | 46 – 50 Zoll | 117 – 126 cm<br />

Grundig 46 VLE 8270 1.000 1/13<br />

Grundig 47 VLE 9270 1.100 1/13<br />

LG 47LM960V 2.700 1/13<br />

Loewe Individual 46 Slim ab 4.800 4/13<br />

Loewe Xelos 46 1.800 1/13<br />

Metz Aurus 47 3D Media twin R 4.000 8/13<br />

Panasonic TX-L47ETW5 1.150 1/13<br />

Panasonic TX-L47WT50E 1.900 1/13<br />

PEAQ PTV462403-S 800 1/13<br />

Philips 46PFL8008S 1.800 8/13<br />

Philips 46PFL9707S 3.000 1/13<br />

Philips 47PFL6007K 1.400 1/13<br />

Samsung UE46ES5700 830 1/13<br />

Samsung UE46F8090SL 2.100 8/13<br />

Sharp LC-50LE752E 1.100 8/13<br />

Sony KDL-46HX855 1.700 1/13<br />

Sony KDL-47W805A 1.500 8/13<br />

Toshiba 46TL968G 1.100 1/13<br />

LCD-Fernseher | 39 – 42 Zoll<br />

Panasonic TX-L42ETW60 1.000 5/13<br />

Grundig 42VLE9380SL 800 12/13<br />

Hisense 39K610 700 12/13<br />

LG 42LA8609 1.500 12/13<br />

Loewe Art 40 1.200 12/13<br />

Panasonic TX-L42DTW60 1.300 12/13<br />

Panasonic TX-L42ETW60 1.000 5/13<br />

Philips 40PFL8008S 1.300 12/13<br />

Samsung UE40F6500 780 12/13<br />

Sony KDL-42W805A 950 12/13<br />

TechniSat TechniPlus 42 ISIO 1.300 12/13<br />

Toshiba 40M8365DG 950 12/13<br />

Camcorder<br />

JVC GC-PX100 1.000 8/13<br />

Panasonic HC-X929 1.000 8/13<br />

Sony <strong>HD</strong>R-TD20 1.600 2/13<br />

Sony <strong>HD</strong>R-TD30 1.000 8/13<br />

Projektoren<br />

JVC DLA-X35BE 3.000 9/13<br />

Sony VPL-HW50ES 3.200 1/13<br />

BenQ W1080ST 1200 11/13<br />

LG Hecto 8000 11/13<br />

LG PF80G 1.350 12/13<br />

BenQ W1070 900 4/13<br />

Epson EH-TW8100 2.500 7/13<br />

Panasonic PT-AT6000E 2.800 9/13<br />

Blu-ray-Kombigeräte<br />

LG HR929C 400 11/13<br />

MacroSystem DVC 3000 3.000 1/13<br />

Panasonic DMR-BCT730 580 11/13<br />

Samsung BD-F8900 450 11/13<br />

Blu-ray-Player<br />

LG BP730 200 7/13<br />

OPPO BDP-103EU 700 2/13<br />

Panasonic DMP-BDT235 170 5/13<br />

Panasonic DMP-BDT335 250 7/13<br />

Philips BDP9700 550 7/13<br />

70 ➜ Machen Sie mit auf <strong>video</strong>-magazin.de/leserwahl


Samsung BD-F7500 300 7/13<br />

Sony BDP-S5100 160 7/13<br />

Yamaha BD-A1020 430 1/13<br />

Flatrate-Online-Videotheken<br />

WATCHEVER ab 8,99 4/13<br />

LOVEFiLM ab 6,99 4/13<br />

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<strong>HD</strong>TV-Receiver<br />

Blaupunkt S1 350 6/13<br />

Humax <strong>HD</strong>-FOX C 250 7/13<br />

Humax iCord Evolution 600 10/13<br />

Humax NANO Conn@ct 150 6/13<br />

Kathrein UFS 924 550 3/13<br />

NanoXX Omega <strong>HD</strong>+ 400 1/13<br />

Pace TDS 866 Sky+ 150 7/13<br />

Vantage VT-100 <strong>HD</strong>+ 400 6/13<br />

Vantage VT-Zapper 150 7/13<br />

WISI OR 188 <strong>HD</strong>TV 250 1/13<br />

Sat over IP (Server & Receiver)<br />

devolo (dLAN Sat TV Multituner + dLAN TV Sat 2400-CI+) 200 9/13<br />

Telestar (Digibit R1 + Digibit B1) 140 9/13<br />

Triax (TSS 400 + IP 100) 155 9/13<br />

AV-Receiver bis 1.000 Euro<br />

Denon AVR-2313 1.000 3/13<br />

Denon AVR-X2000 600 8/13<br />

Harman/Kardon AVR170 600 8/13<br />

Harman/Kardon AVR370 1.000 9/13<br />

Marantz SR 6007 1.000 3/13<br />

Onkyo TX-NR 626 600 8/13<br />

Pioneer SC-2022 1.000 3/13<br />

Pioneer SC-2023 1.000 10/13<br />

Pioneer VSX-923 500 8/13<br />

Sony STR-DN1040 650 8/13<br />

Yamaha RX-A820 850 1/13<br />

Yamaha RX-V775 700 8/13<br />

AV-Receiver über 1.000 Euro<br />

Arcam AVR 750 5.000 10/13<br />

Denon AVR-X 4000 1.400 12/13<br />

Marantz SR 7007 1.700 6/13<br />

Onkyo TX-NR1010 1.900 6/13<br />

Onkyo TX-NR929 1.600 12/13<br />

Pioneer SC-LX57 1.500 12/13<br />

Pioneer SC-LX76 2.000 6/13<br />

70410 210x95+4 16.12.13 11:48 Seite 1<br />

Sony STR-DA2800ES 1.200 12/13<br />

Yamaha RX-A2030 1.300 12/13<br />

Yamaha RX-A3020 2.100 6/13<br />

Mehrkanal-Heimkino-Systeme<br />

Harman/Kardon BDS680 1.250 12/13<br />

Harman/Kardon BDS877 1.750 6/13<br />

Philips HTB9550D 1.300 3/13<br />

Samsung HT-F9759W 1.800 10/13<br />

Teufel Central AV / Columa 300 5.1 Set L 1.200 8/13<br />

Teufel IMPAQ 7000 900 12/13<br />

Soundbars<br />

B&W Panorama 2 2.000 3/13<br />

Canton Musicbox M 700 8/13<br />

Energy PowerBar Elite 600 1/13<br />

LG NB3520A 300 1/13<br />

LG NB4530A 500 3/13<br />

Onkyo LS-B50 500 10/13<br />

Panasonic SC-HTB527 360 5/13<br />

Philips HTB9150 1.000 1/13<br />

Philips HTL9100 800 9/13<br />

Samsung HW-E551 450 1/13<br />

Samsung HW-F751 700 9/13<br />

Sonos Playbar 700 5/13<br />

Sony HT-ST3 700 10/13<br />

Toshiba SBM1W 200 9/13<br />

Yamaha YSP-1400 500 10/13<br />

Yamaha YSP-4300 1.500 1/13<br />

Sounddecks<br />

Audio Xperts 4TV 2112 1.500 11/13<br />

Bose Solo 400 11/13<br />

Canton DM 50 400 11/13<br />

Magnat BTX 400 600 11/13<br />

Maxwell MXSP-SB3000 350 10/13<br />

Onkyo LS-T10 400 11/13<br />

Quadral Magique 600 11/13<br />

Panasonic SC-HTE80 300 12/13<br />

Lautsprecher: Surround-Sets<br />

B&W<br />

CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS, CT SW15, SA 1000 38.000 2/13<br />

DALI Epicon 6, Vokal, 2, Sub P-10 DSS 19.700 3/13<br />

Boston<br />

Acoustics M Center, 250, Surround, Sub 3.900 7/13<br />

Cabasse Eole 3, Santorin 21M2 1.300 10/13<br />

Canton<br />

Chrono CL 580.2 DC, 555.2 Center, 520.2, Sub 85 3.910 2/13<br />

DALI Fazon Mikro, Vokal, Sub1 1.100 10/13<br />

ELAC CC241, FS 247, BS243, Sub 2040 5.080 7/13<br />

Heco<br />

Music Colours 100, Center 80, Phalanx Micro 200A 1.106 10/13<br />

Heco Music Style Center 2, 800, 200, Sub 25A 1.800 7/13<br />

KEF E305 1.000 10/13<br />

Magnat Quantum 757, Center 73, 753, 731 A 3.700 2/13<br />

Nubert nuLine CS 174, 284, 24, AW 1100 4.090 7/13<br />

PSB Image T6, C5, B5, Sub S. 300 3.600 2/13<br />

Quadral Chromium Style 12, 102, 32, Qube 10 3.900 7/13<br />

Quadral<br />

Platinum M40, M10 Base, M25, Qube 10 aktiv 4.000 2/13<br />

Teufel Theater 500 MK2 1.400 1/13<br />

Aktiv-Subwoofer<br />

Bowers & Wilkins DB1 4.250 4/13<br />

Nubert nuLine AW-1100 965 9/13<br />

Paradigm SE Sub / Perfect Bass Kit 1.075 4/13<br />

Quadral QUBE 12 aktiv 1.000 9/13<br />

SVS PB12-NSD 1.000 9/13<br />

Velodyne EQ-Max 12 870 9/13<br />

Velodyne SPL 1000 2.100 4/13<br />

Lautsprecher: Stereo<br />

Boston M 250 1.600 7/13<br />

Canton Chrono CL 580.2 DC 1.800 2/13<br />

DALI Epicon 6 9.000 3/13<br />

ELAC FS 247 2.200 7/13<br />

Heco Music Style 800 1.600 7/13<br />

Magnat Quantum 757 1.800 2/13<br />

Nubert nuLine 284 1.950 7/13<br />

PSB Image T6 1.500 2/13<br />

Quadral Chromium Style 102 2.000 7/13<br />

Quadral Platinum M40 2.000 2/13<br />

Teufel Theater 500 MK2 750 1/13<br />

BRand of the Year<br />

Die besten Innovationen, die erfolgreichsten Produkte oder<br />

sogar die beste Werbung – die Merkmale <strong>für</strong> eine Brand<br />

of the Year können vielfältig sein. Entscheiden Sie, welche<br />

Marke 2013 <strong>für</strong> Sie die wichtigste war.<br />

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Video erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, Richard-<br />

Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,HandelsregisterMünchen, HRB 154289<br />

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telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

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WK 4010 E02CD


Kurztests<br />

Kurz & knapp<br />

An dieser Stelle unterziehen wir neue Produkte aus der Unterhaltungselektronik einem Schnelltest und<br />

bewerten sie nach Qualität, Praxistauglichkeit und Preis. Darunter f<strong>alle</strong>n auch Produkte, die uns kurz vor<br />

Redaktionsschluss erreichten. Ausführliche Tests zu einem späteren Zeitpunkt sind nicht ausgeschlossen.<br />

Die große<br />

Beamer-Freiheit<br />

www.lg.com/de/led-beamer<br />

Die LED-Technik macht´s<br />

möglich: Beamer mit DLP-<br />

Chips können so klein werden,<br />

dass sie sogar in ein Smartphone<br />

passen. Wer trotz Mobilität<br />

Wert auf Qualität legt,<br />

wird von diesem hübschen LG-<br />

Beamer begeistert sein. Ein derart<br />

helles, brillantes und detailreiches<br />

Bild konnten wir jedenfalls<br />

noch niemals zuvor durch unsere Büros<br />

und Labors tragen.<br />

Mit seiner Auflösung von 1280 x<br />

800 Pixeln (0,45 Zoll DLP) und versprochenen<br />

500 ANSI-Lumen ist das<br />

6 cm x 12 cm x 12 cm kleine Gerät ein<br />

treuer Partner <strong>für</strong> Filme, Sport und<br />

Präsentationen. Der mitgelieferte Akku<br />

sorgt <strong>für</strong> 2,5 Stunden portablen<br />

Filmgenuss. Nachdem unsere Testfestplatte<br />

am USB-Port angeschlossen<br />

war, staunten wir nicht schlecht, dass<br />

sogar AVC-Streams (TS, MP4 und<br />

MKV) in Blu-ray-Auflösung wiedergegeben<br />

wurden, inklusive DivX-Registrierung.<br />

Und etwas Ton wird auch<br />

ausgegeben, sodass man zum Kinoabend<br />

am Strand oder auf der Dachterrasse<br />

nur den PG60G und seine<br />

Filmsammlung auf USB-Festplatte<br />

mitnehmen muss. Zur Kommunikation<br />

mit modernen Devices sind MHL<br />

und sogar kabelloses WiDi mit an<br />

Bord. Auch Miracast ist in den technischen<br />

Daten beschrieben, funktionierte<br />

mit unserem Testhandy jedoch<br />

wegen <strong>HD</strong>CP-Problemen nicht.<br />

Fazit: Wer neue Wege beim mobilen<br />

Entertainment gehen will, wird den<br />

PG60G als hochwertigen Begleiter zu<br />

schätzen wissen.<br />

LG PG60G € 750<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

74


Ein smarter Sat-Server<br />

www.avanit.tv<br />

Er sieht auf den ersten Blick aus wie ein kompakter Free-to-Air-<br />

Sat-Receiver, doch die LAN-Buchse an der voll gepackten<br />

Rückseite verspricht Überraschungen. Es sind aber weder HbbTV<br />

noch DLNA-Funktionen, die der neue Receiver von smart electronic<br />

aufweist. Vielmehr ist seine Spezialität Sat over IP. Schaltet man den<br />

Tuner, der seine Programmliste mittels RAPS automatisch auf den neuesten Stand<br />

bringt, auf BOX2IP, wird er zum Server, der bis zu vier Klienten bedienen kann (aus einem Transponder).<br />

So ein Gerät kostet normalerweise ein Vielfaches. Laptops mit der Software DVB Viewer<br />

haben im Test genauso einwandfrei und reaktionsschnell funktioniert wie ein Android-Tablet mit<br />

der Elgato SAT>IP App (0,99 Euro). Die kostenlose Variante von tivizen versagte hingegen.<br />

BOX2IP streamt die originalen Sat-Streams in voller Qualität und mit Zusatzinfos. Das macht<br />

den TV-Spaß auf portablen Devices komfortabler und wertiger. Die neue Gerätevariante bietet<br />

nun auch die unverzichtbare USB-Recording-Option an.<br />

Avanit S<strong>HD</strong>5+ PVR-ready € 100<br />

Testurteil: gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Fliegengewicht<br />

www.apple.de<br />

Das iPad Air bildet nunmehr die vierte Generation<br />

des Trendsetters. Zum Filmegucken ist das<br />

iPad seit jeher gut geeignet, aber nicht ideal. Der Bildschirm<br />

hat ein klassisches 4:3-Format und ist damit eher <strong>für</strong> Texteingaben<br />

und Surfen gedacht als <strong>für</strong> Filme in Cinema-<br />

Scope. Das Retina-Display mit seinen 2.048 x 1.536 Pixeln<br />

und 24,6 Zentimetern Diagonale ist <strong>alle</strong>rdings in <strong>alle</strong>n Anwendungen<br />

gestochen scharf. Das iPad Air ist mit ca. 470<br />

Gramm deutlich leichter als seine Vorgänger und durch den<br />

dünneren Rand um den Bildschirm auch kleiner. Der Unterschied<br />

fällt vor <strong>alle</strong>m dann auf, wenn man das Tablet<br />

längere Zeit in der Hand hält.<br />

Apple ipad air ab € 480<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Cleveres Sound-Deck<br />

www.philips.de<br />

Sie sollen vornehmlich dem TV-<br />

Klang auf die Sprünge helfen.<br />

Doch manche Sound-Decks ersetzen<br />

nahezu die komplette Musik-Anlage<br />

im Wohnzimmer, so wie das Sound­<br />

Stage von Philips.<br />

Dieses Board mit einer Grundfläche<br />

von 70 cm x 33 cm trägt Fernseher bis<br />

zu einer Diagonale von 140 cm (55<br />

Zoll) und 22 kg auf seinem Rücken.<br />

Ton kann ihm analog oder digital vom<br />

Fernseher zugeführt werden. Besonders<br />

komfortabel ist es, den <strong>HD</strong>MI-<br />

Ausgang mit dem ARC-fähigen (Audio<br />

Return Channel) <strong>HD</strong>MI-Eingang des<br />

TV-Geräts zu verbinden. Dann lässt<br />

sich die Lautstärke über die TV-Fernbedienung<br />

regeln. Für Smartphones<br />

Philips HTL4110 € 250<br />

Testurteil: befriedigend<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

und Tablets gibt es Bluetooth und einen<br />

Mini-Klinkeneingang.<br />

Das SoundStage klingt nie aufdringlich<br />

und beschallt auch große Wohnzimmer.<br />

Der Virtual-Surround-Effekt<br />

schafft es jedoch nur leicht, die Klangbühne<br />

zu vergrößern. Auch hohe Dynamik<br />

und Detailauflösung gehören<br />

nicht zu den Stärken des Decks.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

75


Forum | 02_2014<br />

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Leser fragen – Experten antworten! Am Donnerstag, dem<br />

30. Januar von 14 bis 16 Uhr stehen die Redakteure von<br />

<strong>video</strong> <strong>für</strong> Ihre persönlichen Technikfragen zur Verfügung<br />

– egal, ob es um Probleme mit Geräten, dem TV-Empfang oder dem<br />

Heimnetzwerk geht.<br />

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Forum: Zu hohe Kontrastwerte<br />

[ Zum Test „Ein Traum von Fernseher“<br />

in <strong>video</strong> 5/13, ab Seite 28 ]<br />

In Heft 5/13 haben Sie den UE55F8090 von<br />

Samsung getestet und die optimalen Bildeinstellungen<br />

angegeben. Vom Werk ist der Kontrast<br />

auf 100 eingestellt; ist dies nicht zu viel<br />

und schadet dies auf Dauer dem Gerät?<br />

<br />

Rolf Wettmann<br />

Zu Zeiten der Bildröhre stellte der Kontrast direkt<br />

die Stärke des Elektronenstrahls ein, der das Phosphor<br />

der Mattscheibe zum Leuchten brachte. Damit<br />

regelte er die Brillanz und – wie Sie richtig schreiben<br />

– beanspruchte die Röhre stärker, wenn er<br />

hoch war. Heute kommt bei LCD-Screens diese Aufgabe<br />

eher der Hintergrundbeleuchtung (Backlight)<br />

zu. Der Kontrast regelt nur noch die korrekte Auswertung<br />

des Eingangssignals. Bei vollem Weiß sollen<br />

die LCD-Ventile ganz offen sein. Das kann man<br />

mit der Kontrastregelung justieren. Gute TVs haben<br />

eine Automatik, damit das Bild nicht überstrahlt.<br />

Der Unterschied zwischen Kontrast 100 und 80 ist<br />

kaum spürbar, da das Gerät ihn begrenzt. Passen<br />

Sie die Hintergrundbeleuchtung dem Sehumfeld<br />

an! Der Lichtsensor hilft, den Unterschied zwischen<br />

Tag und Abend automatisch anzupassen. rs<br />

Leserbrief:<br />

Die Lautstärke steuern<br />

Im letzten Jahr habe ich mir einen<br />

Philips-LCD-Fernseher 42PFL7676K gekauft, den<br />

ich über Kabel bei Unitymedia betreibe. Mit Ihren<br />

empfohlenen Einstellungen bin ich sehr zu-<br />

frieden, danke! Die einzigen Wermutstropfen<br />

sind der Klang und meine Frau, die keinen<br />

Soundbar, sondern gut klingende (größere) Aktivlautsprecher<br />

im Wohnzimmer wünscht.<br />

Nach längeren „bilateralen“ Gesprächen bin<br />

ich auf die MM-1 von B&W gestoßen und wegen<br />

der Optik und Größe erhielt ich den Segen<br />

meiner Frau. Ich habe mir die Boxen über einen<br />

Apple-PC in einem Reseller Store angehört und<br />

war über den Klang sehr angetan. Der Wermutstropfen<br />

hier ist der Preis.<br />

Es handelt sich um Desktop-Lautsprecher, die<br />

vorrangig über einen USB-Anschluss betrieben<br />

werden sollen. Hierzu einige Fragen:<br />

➜ Aus dem Handbuch geht hervor, dass TV Audio<br />

analog über eine mitgelieferte Stereominiklinke<br />

vom AUX-Aus-/-Eingang der MM-1 über<br />

den Kopfhörerausgang am TV möglich ist.<br />

Bleibt dabei klanglich viel auf der Strecke?<br />

➜ Oder kann ich die Boxen über einen der seitlichen<br />

USB-Stecker am Fernseher betreiben?<br />

Geben sie die Tonsignale vom Fernseher aus?<br />

➜ Oder geht es auch über die beiden Audio-<br />

L/R-Cinchstecker? Ich meine, ich hätte schon<br />

mal so eine Kabelverbindung 2x Cinch auf<br />

Miniklinke gesehen.<br />

➜ Sehen Sie eine Möglichkeit, die Lautstärke<br />

über die Fernbedienung zu regeln? Bitte empfehlen<br />

Sie mir die klanglich beste Lösung!<br />

<br />

Achim Sieburg<br />

Vielen Dank <strong>für</strong> Ihre Nachricht! Wenn Sie die MM-<br />

1 an Ihrem Fernseher betreiben wollen, sollten Sie<br />

die Lautsprecher an den Kopfhörer-Ausgang des<br />

TVs anschließen. Über ihre USB-Schnittstelle geben<br />

Fernseher in der Regel keine Tonsignale aus.<br />

Die analogen Ton-Ausgänge von TVs sind leider<br />

nicht die <strong>alle</strong>rbesten. Deshalb müssen Sie leichte<br />

Klangeinbußen in Kauf nehmen, wenn Sie daran Ihr<br />

Soundsystem anschließen. Besser ist es, wenn man<br />

den Digitalton-Ausgang des Fernsehers (meist S/P-<br />

DIF) nutzt. Wenn Sie die MM-1 an den Kopfhörer-<br />

Ausgang anschließen, können Sie die Lautstärke<br />

über die TV-Fernbedienung regeln. af<br />

Leserbrief: Sat-Empfang<br />

Ich habe leider nicht den Überblick<br />

über <strong>alle</strong> technischen Geräte<br />

und Möglichkeiten im Bereich Satelliten-Fernsehen<br />

und bitte Sie daher um Ihren Rat. In<br />

meinem Wohnzimmer (7,5 m x 4 m) befinden<br />

sich jeweils 2 SAT-Anschlüsse an den sich<br />

gegen über liegenden (kurzen) Wänden. Diese<br />

Anschlüsse wurden bei der Planung des Zimmers<br />

angebracht <strong>für</strong> den Fall, dass das Mobiliar<br />

irgendwann einmal umgestellt wird. Jedenfalls<br />

würde ich gerne einen dieser 2er-Anschlüsse<br />

auch auf die andere Seite des Zimmers<br />

verlegen.<br />

Aus folgenden Gründen scheidet das Verlegen<br />

von Kabeln (auch Flachband) aus:<br />

➜ Auf der einen Seite des Zimmers (lange<br />

Wand) stehen zwei Terrassentüren im Weg.<br />

➜ Auf der anderen Seite des Zimmers (lange<br />

Wand) sind ein Durchgang zum Esszimmer<br />

und eine Tür im Weg.<br />

➜ Die Luftlinie zur anderen Seite des Zimmers<br />

beträgt schon 7,5 Meter.<br />

76


➜ Mit analogen Videosignal-Sende-/Empfangsgeräten<br />

habe ich bisher schlechte Erfahrungen<br />

gemacht.<br />

Gibt es analog zum Heimnetzwerk <strong>für</strong>s Internet<br />

mit Power-LAN auch etwas Ähnliches <strong>für</strong> die<br />

Übertragung von digitalen Sat-Signalen über<br />

das hauseigene Stromnetz?<br />

<br />

Sadullah Dogan<br />

Es gibt eine Lösung von devolo, mit der Sie Sat-<br />

Signale über das Stromnetz übertragen können: das<br />

devolo dLAN TV SAT (mehr Informationen unter<br />

www.devolo.de/consumer/109_dlan-tv-satstarter-set_produktvorstellung_1.html?l=de).<br />

Bei dieser Lösung platzieren Sie eine Wandlerbox<br />

in der Nähe Ihrer Sat-Anlage. Sie nimmt das Sat-<br />

Signal entgegen und speist es ins Stromnetz ein.<br />

Beim Fernseher platziert man als Gegenstück eine<br />

Set-Top-Box von devolo. Sie holt sich die „TV-Signale“<br />

aus dem Stromnetz und besitzt einen eingebauten<br />

Tuner. Eine andere Möglichkeit besteht in<br />

Sat-IP: Ein Sat-IP-Server nimmt Sat-Signale von der<br />

Schüssel entgegen und speist sie ins Heimnetzwerk<br />

ein. Das heißt, die Signale können via LAN (also<br />

Cat-Kabel), über die Luft per WLAN, aber auch über<br />

Powerline verteilt werden. <br />

af<br />

Leserbrief: Soundbars im Test<br />

Ich bin ich seit gut einem halben<br />

Jahr auf der Suche nach einem<br />

guten Soundbar <strong>für</strong> meinen Fernseher. Ihren<br />

letzten Test in Heft 6/13 habe ich aufmerksam<br />

gelesen. Bekanntlich sind jetzt neue Soundbars<br />

der namhaften Hersteller auf den Markt<br />

gekommen. Wann werden Sie diese neuen<br />

Produkte einem Testverfahren unterziehen<br />

und somit wieder wichtige aktuelle Empfelungstipps<br />

geben?<br />

Hartmut Sauer<br />

Aktuell haben wir keinen großen Vergleichstest von<br />

Soundbars geplant. Jedoch werden wir regelmäßig<br />

Soundbars testen, die besonders interessant sind.<br />

In dieser Ausgabe finden Sie beispielsweise den<br />

HW-F850 von Samsung (ab Seite 52). af<br />

UNSERE REDAKTION<br />

Andreas<br />

Frank<br />

Der Crack <strong>für</strong> Blu-ray-<br />

Player, Medien-Receiver<br />

und Home Server<br />

Andreas<br />

Greil<br />

Der Spezialist <strong>für</strong> <strong>alle</strong>s rund<br />

um Video: Camcorder,<br />

Videoschnitt und Sat-Receiver<br />

Roland<br />

Seibt<br />

Der Technik-Crack und<br />

Spezialist <strong>für</strong> <strong>HD</strong>-Medien,<br />

TV, Sat und Video<br />

Der passende Anschluss<br />

Yasmin<br />

Vetterl<br />

TV-Fachfrau und<br />

Spezialistin <strong>für</strong> Design<br />

und neue Medien<br />

Michael<br />

Jansen<br />

Der Experte <strong>für</strong> <strong>alle</strong><br />

Fragen zu Lautsprechern<br />

und Subwoofern<br />

Reinhard<br />

Otter<br />

Um Artikel und Heftinhalte auf Ihre Interessen abzustimmen, möchte <strong>video</strong> in<br />

regelmäßigen Leserumfragen von Ihnen erfahren, wie Ihr Heimkino aussieht<br />

und wie Sie dieses nutzen.<br />

In Ausgabe 11/2013 wollten wir wissen, ob Sie an Ihrem Fernseher noch die<br />

analogen Eingänge nutzen oder ob Anschlüsse wie Komponente oder Scart<br />

keine Rolle mehr in der digitalen Welt spielen.<br />

Rund 55 Prozent der Teilnehmer gaben an, keine analogen Anschlüsse mehr zu<br />

nutzen. Die Leser, die analoge Eingänge noch verwenden, nutzen am häufigsten<br />

Scart und Video als Anschlussquelle.<br />

Unter <strong>alle</strong>n Teilnehmern verlost <strong>video</strong> zwei Blu-ray-Fanpakete mit den Blockbustern<br />

Fast & Furious (Teil 1 bis 6) und einen USB-Stick in Autoschlüssel-Form.<br />

Darüber freuen dürfen sich Bärbel Hinrichsen aus Kiel und Klaus Leindecker<br />

aus Bingen.<br />

Der <strong>video</strong>-Fachmann <strong>für</strong><br />

Video-, Recording- und<br />

Online-Themen<br />

Stefan<br />

Schickedanz<br />

Der Spezialist <strong>für</strong> das Thema<br />

Surround in all seinen<br />

Facetten<br />

Volker<br />

Straßburg<br />

Der Fachmann <strong>für</strong> <strong>alle</strong><br />

Bildthemen und <strong>video</strong>-<br />

Trendscout<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

77


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILM<br />

Tückische<br />

Erinnerung<br />

Regisseur Danny Boyle erzählt in “Trance” die Geschichte eines<br />

vermurksten Kunstraubes als hypnotisches Katz-und-Maus-Spiel.<br />

Und ständig schwebt die hochspannende Frage im Raum: “Wer<br />

legt hier eigentlich wen rein?”<br />

Mit Hypnose will Elizabeth Lamb (Rosario Dawson)<br />

den Teil von Simons (James McAvoy) Erinnerungen<br />

zurückholen, der etwas über den Kunstraub verrät.<br />

Ein Kunstraub ist doch ein Kunststück!<br />

Die Bande, die ein angesehenes Auktionshaus<br />

überfällt, weiß genau, was sie<br />

zu tun hat. Alles läuft wie am Schnürchen –<br />

bis der kleine Angestellte Simon (James<br />

McAvoy) den Gangstern in die Quere kommt.<br />

Am Ende des Raubzugs hat Räuber Franck<br />

(Vincent Cassel) kein wertvolles Gemälde<br />

und Simon kein Gedächtnis mehr. Um beides<br />

wiederzufinden, engagiert die unfreiwillige<br />

Schicksalsgemeinschaft eine Hypnose-Spezialistin<br />

(Rosario Dawson). Doch die verfolgt<br />

ganz eigene Pläne. Während die Therapeutin<br />

beginnt, die Schichten von Simons Unterbewusstsein<br />

zu sezieren, werden immer<br />

neue Schichten des Plots sichtbar. McAvoy,<br />

Cassel und Dawson bauen dabei eine großartige<br />

Spannung zwischen den Charakteren<br />

auf. In jeder der 101 Minuten Film gibt es<br />

gefühlt eine Wendung, was beim Publikum<br />

<strong>für</strong> einen Zustand stetiger Verunsicherung<br />

sorgt. Regisseur Danny Boyle („Slumdog<br />

Millionär“) verwebt ein Geflecht aus Geheimnissen,<br />

Lügen und Ängsten – und verheddert<br />

sich bisweilen etwas in den eigenen<br />

Fallstricken. Doch dank äußerst schicker<br />

Bilder und nicht minder schicker Darsteller<br />

hat diese Wirrnis reichlich Stil.


TECHNIK: Zum visuellen Hochglanz trägt<br />

sicher auch die Kamera bei: Oft wird der direkte<br />

Blick auf die Darsteller durch Spiegel,<br />

Fensterscheiben oder sonstige optische Hindernisse<br />

gebrochen. Das ist nicht unbedingt<br />

die subtilste <strong>alle</strong>r Bildsprachen, funktioniert<br />

hier aber sehr gut, zumal die Blu-ray Disc mit<br />

einer klaren, knackig scharfen Optik daherkommt.<br />

Die Bilder wurden kontrastreich<br />

abgemischt und geben jedes Detail perfekt<br />

wieder. Der voluminöse Sound schafft eine<br />

beeindruckende Surroundatmosphäre, ohne<br />

dabei auf Kn<strong>alle</strong>ffekte zu setzen. Vielmehr<br />

werden die hinteren Kanäle <strong>für</strong> fein abgestimmte<br />

Nebengeräusche genutzt, während<br />

Dialoge und Musik klar aus den Frontboxen<br />

ertönen. Im Bonusteil gehen drei Featurettes<br />

intensiv auf die Entstehung des Film ein.<br />

Deutlich PR-lastiger, aber eben auch fantastisch<br />

gemacht, ist die Würdigung des visionären<br />

Filmemachers Danny Boyle. Und zugegeben:<br />

Wenn es jemand verdient hat, dann<br />

der Brite mit seinem (hoffentlich noch nicht<br />

abgeschlossenen) Œuvre, das mit Titeln wie<br />

„Trainspotting“, „28 Days Later“, „Sunshine“<br />

und „127 Hours“ formidable Werke vorweist.<br />

Außerdem gibt es Zusatzszenen und einen<br />

Kurzfilm als Dreingaben.<br />

TRANCE – GEFÄHRLICHE ERINNERUNG<br />

Thriller / Großbritannien 2013 / 101 Min. FSK 16<br />

Regie Danny Boyle mit James McAvoy, Rosario<br />

Dawson, Vincent Cassel Disc BD 50 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 7.1 (Englisch), DTS<br />

5.1 (Deutsch, Italienisch, Russisch, Spanisch) Untertitel<br />

Deutsch, Engl., Türk. u.a. Extras Featurettes:<br />

Der visuelle Stil, Filmschnitt, Hypnosetherapie,<br />

Danny Boyles Film noir; Entf<strong>alle</strong>ne Szenen; Danny<br />

Boyles Filme, Kurzfilm Vertrieb Fox VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

79


Home entertainment | Spielfilme<br />

the Bling Ring<br />

Film: Regisseurin Sofia Coppola<br />

(„Lost In Translation“) lässt diebische<br />

Hipster (darunter Emma Watson) in<br />

die Villen der Reichen und Schönen<br />

von Los Angeles einsteigen. Dort klauen<br />

sie Marken-Klamotten, planschen<br />

im Pool oder hängen in Paris Hiltons<br />

Disko-Zimmer ab. Warum? Aus Ruhmbedürfnis,<br />

aus Angeberei, aus Langeweile:<br />

„The Bling Ring“ ist ein fieber-<br />

Drama / USA 2013 / 90<br />

Min. FSK 12 Regie Sofia haftes Porträt einer enthemmten Generation,<br />

die Oberflächlichkeiten zum<br />

Coppola mit Emma<br />

Watson, Katie Chang,<br />

Lebenszweck erklärt.<br />

Israel Broussard Disc BD<br />

50 Bild 1,85:1 (1080p24,<br />

technik: Wie im Kino wirkt das Bild<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA auch auf BD etwas schmutzig und körnig.<br />

Die Schwarztöne sind in den vie-<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch, len dunklen Szenen gut abgestuft, die<br />

Englisch Extras Making Detailzeichnung ist fein. Der sauber<br />

Ofs, B-Roll, Bildergalerie,<br />

abgemischte und sehr atmosphärische<br />

Featurettes: Paris Hilton,<br />

Der echte „Bling Ring“, Sound bindet die Dialoge klar ein und<br />

Emma Watson Vertrieb gibt die Musik druckvoll wieder. Im<br />

Universal VÖ: im Handel Bonusteil gibt es spannende Dokus<br />

und ein interessantes Making Of.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Hauptsache keine Langeweile: Der<br />

„Bling Ring“ (von links: Emma<br />

Watson, Claire Julien, Katie Chang,<br />

Taissa Farmiga) vertreibt sich mit<br />

Einbrüchen bei Prominenten die Zeit.<br />

daS iSt daS ende<br />

Film: Hollywoodstar James Franco<br />

(spielt sich, wie <strong>alle</strong> anderen auch,<br />

selbst) gibt die Promi-Party des Jahres<br />

– die plötzlich vom Weltuntergang<br />

gestört wird. Zusammen mit Schauspielerkollegen<br />

Seth Rogen, Jonah<br />

Hill, Jay Baruchel, Danny McBride<br />

und Craig Robinson verbarrikadiert<br />

Komödie / USA 2013 / sich Franco im eigenen Haus – und<br />

O-Titel This Is The End / aus dem Apokalypse-Film wird ein<br />

107 Min. FSK 16 Regie<br />

witziges, teilweise beklemmendes und<br />

Seth Rogen, Evan<br />

Goldberg mit James sogar brutales Kammerspiel. „Das ist<br />

Franco, Seth Rogen, das Ende“ ist zwar vorsätzlich hübscher<br />

Klamauk, im Kern jedoch ein<br />

Jonah Hill Disc BD 50<br />

Bild 2,40:1 (1080p24, herzensgutes Buddy-Movie.<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

technik: Das klare Bild gefällt, der<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch,<br />

dynamische Surroundmix verteilt sich<br />

Englisch, Türkisch Extras wuchtig im Raum. Besonders hervorzuheben<br />

ist aber der großartige Bo-<br />

Audiokommentar,<br />

Kurzfilm, Featurettes, nusteil: Humorvolle Featurettes unterhalten<br />

ebenso, wie die verpatzten<br />

Entf<strong>alle</strong>ne und verpatzte<br />

Szenen Vertrieb Sony<br />

Szenen oder der Kurzfilm, auf dem<br />

VÖ: im Handel<br />

„Das ist das Ende“ basiert.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

FBi<br />

Film: Das französische Comedy-Duo<br />

Kad Merad („Willkommen bei den<br />

Sch‘tis“) und Olivier Baroux („Fasten<br />

auf Italienisch“) versucht sich an einer<br />

„Nackten Kanone“-artigen Komödie:<br />

In „FBI“ mimen die Komiker die<br />

zerstrittenen Agenten Richard Bullit<br />

und Douglas Riper, die einen geplanten<br />

Anschlag auf den US-Präsidenten<br />

Komödie / Frankreich<br />

verhindern sollen. Redlich bemüht ist<br />

2012 / O-Titel Mais qui a<br />

re-tué Pamela Rose? / 98<br />

die Komödie eine kurzweilige Angelegenheit.<br />

Unterstützung bekommen<br />

Min. FSK 12 Regie Kad<br />

Merad, Olivier Baroux die beiden Komiker übrigens vom französischen<br />

Shooting-Star Omar Sy aus<br />

mit Kad Merad, Omar Sy,<br />

Olivier Barou Disc BD 25 „Ziemlich beste Freunde“.<br />

Bild 2,40:1 (1080p24,<br />

technik: Stilistisch ist der Film an<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Keine angelehnt: Satte Farben, harte Kont-<br />

Hochglanz-Hollywood-Produktionen<br />

Extras BD Live Vertrieb raste und tiefe Schwarztöne zaubern<br />

Senator VÖ: im Handel eine knallige Optik auf den Bildschirm.<br />

Der Sound kommt effektreich und satt<br />

aus den Boxen: Es baut sich ein dynamischer<br />

Raumklang auf.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

the legend oF kaSPaR hauSeR<br />

Film: Stil vor Inhalt ist das Credo von<br />

„The Legend Of Kaspar Hauser“. Das<br />

italienische Filmexperiment sieht gut<br />

aus und hört sich gut an. Satte Techno-Beats<br />

begleiten die Geschichte, die<br />

an die Legende von dem rätselhaften<br />

Jungen, der 1828 plötzlich in Nürnberg<br />

auftauchte, angelehnt ist. Allerdings<br />

lässt der italienische Regisseur<br />

Drama / Italien 2012 /<br />

Davide Manuli seinen Kaspar in sehr<br />

O-Titel La leggenda di<br />

Kaspar Hauser / 91 Min.<br />

eigenen Sphären schweben: So wie<br />

FSK 0 Regie Davide der Kopfhörer, den der ständig tanzene<br />

Kaspar trägt, ein Kabel hat, das nir-<br />

Manuli mit Vincent<br />

Gallo, Silvia Calderoni, gends hinführt, ist es auch mit diesem<br />

Claudia Gerini Disc Film. Schön ist das Werk dennoch.<br />

BD 25 Bild 1,85:1<br />

technik: Die Anerkennung vieler Fotografen<br />

ist Regisseur Manuli gewiss:<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

Dolby Digital 5.1 / 2.0<br />

(Italienisch, Englisch) Fast jedes Bild des Schwarz-Weiß<br />

Untertitel Deutsch -Streifens könnte man aufhängen.<br />

Extras Zusätzliche Räumlichkeit bringt der 5.1-Mix<br />

Szenen Vertrieb durchaus mit, erwähnenswerter ist <strong>alle</strong>rdings,<br />

dass die druckvolle Musik<br />

Filmperlen / Ascot Elite<br />

VÖ: im Handel<br />

zum Mittanzen einlädt.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

So teStet Video<br />

Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe, Schwarzwerte – an<br />

das Blu-ray-Bild stellen wir höchste Ansprüche. In<br />

unserem Heimkino spielen wir die Discs mit einem Full-<br />

<strong>HD</strong>-Projektor ab und achten genau auf eventuelle Störfaktoren<br />

(Artefakte, Nachzieheffekte). Der Sound wird<br />

via <strong>HD</strong>MI von einem 7.1-Denon-System ausgegeben.<br />

Wir testen die deutsche Tonspur und ziehen zum Vergleich<br />

die Originalversion heran. Beurteilt werden Dynamik,<br />

Surrounderlebnis sowie Verständlichkeit der Dialoge.<br />

Die Wertung der Extras bezieht sich nicht nur<br />

auf den Umfang, sondern vor <strong>alle</strong>m auf Qualität und interaktive<br />

Möglichkeiten. 3D-Blu-rays testen wir auf<br />

Panasonic-Equipment (aktive Shutterbrillen, Plasma-TV:<br />

TX-P50VT30, Blu-ray-Player: DMP-BDT 310). Dabei achten<br />

wir auf den homogenen Aufbau der räumlichen Tiefe,<br />

Pop-out-Effekte und störendes Ghosting.<br />

Paulette<br />

Film: Haschisch oder Hungertuch:<br />

Rentnerin Paulette (Bernadette Lafont)<br />

findet mit Cannabis-Küchlein<br />

neue Einkommensquellen – und neue<br />

Freunde. Mit Biss bietet „Paulette“ Sozialkritik<br />

als Situationskomik voller<br />

hinreißender Missverständnisse und<br />

grandios überspielter heikler Momente.<br />

Vergnüglicher war ein realitätsnahes<br />

Frankreich-Porträt selten: Mehr<br />

Komödie / Frankreich als eine halbe Million Kinozuschauer<br />

2012 / 83 Min. FSK 12<br />

berauschten sich in Deutschland an<br />

Regie Jérôme Enrico mit<br />

Bernadette Lafont, der galligen Vorortkomödie.<br />

Carmen Maura, technik: Die DVD reicht locker an<br />

Dominique Lavanant die Klasse des Films heran. Die optische<br />

Qualität fällt sehr solide aus. Die<br />

Disc DVD Bild 1,85:1<br />

(anamorph) Ton Dolby Digital<br />

5.1 / 2.0 (Deutsch,<br />

triste Vorstadt wird mit natürlichen<br />

Französisch) Untertitel<br />

Farben und guten Kontrastwerten gezeigt.<br />

Die Tonspur gefällt mit einem<br />

Deutsch Extras Making<br />

Of, Interviews, Audiokommentar,<br />

Entf<strong>alle</strong>ne dergrund stehenden Dialoge werden<br />

klaren Surroundsound. Die im Vor-<br />

Szenen Vertrieb Indigo sauber wiedergegeben. Spannendstes<br />

VÖ: im Handel<br />

Extra ist das Making Of.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Wie viel Haschisch<br />

kommt auf 200<br />

Gramm Mehl?<br />

Paulette (Bernadette<br />

Lafont) studiert<br />

Rezepte.<br />

80


Filmtipp<br />

des Monats<br />

Präsentiert von<br />

PROMOTION<br />

Heute wird nicht gestorben: John<br />

Cale (Channing Tatum, links) und<br />

Präsident Sawyer (Jamie Foxx)<br />

verhandeln nicht mit Terroristen –<br />

sondern kn<strong>alle</strong>n sie ab.<br />

WHITE HOUSE DOWN<br />

Action / USA 2013 / 131 Min. / FSK 12 Regie Roland Emmerich mit Channing Tatum, Jamie Foxx, Maggie<br />

Gyllenhaal Disc 2 x BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (Deutsch, Englisch, Japanisch) Untertitel<br />

Deutsch, Engl., Türk., Jap. Extras Making Of, Verpatzte Szenen, Featurettes Vertrieb Sony VÖ: 09.01.<br />

Lizenz zum Zerstören<br />

Fast schon genussvoll lässt Roland Emmerich im Action-Kracher das Weiße Haus zerlegen<br />

Wenn einer in Hollywood<br />

die Lizenz zum Zerstören<br />

des Weißen Hauses<br />

hat, dann Regisseur<br />

Roland Emmerich. Mit bekannter Präzision<br />

zerlegt der Schwabe nach „Independence<br />

Day“ und „2012“ nun<br />

schon zum dritten Mal die Machtzentrale<br />

der USA, diesmal aber weitaus<br />

langsamer, fast schon genussvoll. In<br />

„White House Down“ ist das titelgebende<br />

Gebäude der eigentliche Hauptdarsteller,<br />

ist Kulisse und Schlachtfeld.<br />

Die Geschichte des Spektakels ist<br />

dabei klassisch gestrickt. Schauspieler<br />

Channing Tatum (im Bild links, „G.I.<br />

Joe“) ist Emmerichs Tag- und Weltretter:<br />

Als John Cale schießt er sich<br />

durchs Weiße Haus. Der Amtssitz des<br />

US-Präsidenten wurde von Terroristen<br />

besetzt, die den mächtigsten Mann<br />

der Welt (Jamie Foxx, „Django Unchained“)<br />

als Geisel nehmen. Cale<br />

kann Präsident Sawyer dennoch unverhofft<br />

befreien. Mit lockeren Sprüchen,<br />

intensiven Schusswechseln und<br />

vielen Explosionen kämpfen sich die<br />

beiden durch das Weiße Haus. In typischer<br />

Emmerich-Manier darf sich<br />

die Heimkinoanlage dabei voll austoben:<br />

Aus <strong>alle</strong>n Ecken und Enden knallt<br />

und rumst es. Das ist einfache, aber<br />

auch herrlich gute Unterhaltung.<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

81


HOME ENTERTAINMENT | THRILLER<br />

Gangster ohne Köpfchen<br />

Der amerikanische Traum ist fest verwurzelt<br />

in Fitnesstrainer Daniel Lugo<br />

(Mark Wahlberg): Jeder kann<br />

Erfolg haben. Sein Körper ist der fleischgewordene<br />

Beweis. Weil es sich aber als Fitnesstrainer<br />

schlecht zum Millionär werden<br />

lässt, muss er umdenken. Da kommt ihm<br />

Neukunde Victor (Tony Shalhoub) gerade<br />

recht. Daniels Plan: Victor entführen, ein<br />

bisschen foltern und dann ausnehmen wie<br />

einen Truthahn an Thanksgiving: „Ich habe<br />

‘ne Menge Filme gesehen. Ich weiß, was ich<br />

mache“ – doch leider gehen dem Kraftmeier<br />

und dessen Kollegen Adrian (Anthony Mackie)<br />

und Paul (Dwayne Johnson) ein paar<br />

Hirnwindungen ab. Wuchtfilmer Michael<br />

Bay macht sich auf kontroverse Art und<br />

Weise über ein tatsächlich geschehenes Verbrechen<br />

lustig: Entführung, Erpressung,<br />

Folter und Mord werden zu einem Sprücheund<br />

Slapstick-Festival. Das ist durchaus<br />

komisch, aber auch reichlich pietätlos.<br />

TECHNIK: Um in den Genuss einer ganzheitlich<br />

gelungenen technischen Umsetzung<br />

zu kommen, sollte man der englischen<br />

Sprache mächtig sein. Denn nur die Originalfassung<br />

kommt mit einer knackigen und<br />

kräftigen True<strong>HD</strong>-Tonspur. Reihenweise<br />

Details gehen in der deutschen Version verloren,<br />

den Actionszenen wird förmlich der<br />

Wind aus den Segeln genommen. Das Bild<br />

dagegen überzeugt mit scharfen Kanten<br />

und knackigen Details. Bei den sehr freizügigen<br />

Darstellern sind beinahe jedes Härchen<br />

und jede Hautpore zu erkennen. Ein<br />

leichtes Rauschen fällt kaum ins Gewicht.<br />

Die zusammen fast 60 Minuten langen, gelungenen<br />

Featurettes befassen sich mit der<br />

Geschichte, den Kulissen und den Figuren.<br />

Michael Bays Erzählweise macht die<br />

„Sun Gym Gang“ (von links: Dwayne<br />

Johnson, Mark Wahlberg, Anthony<br />

Mackie) zu einer recht symphatischen,<br />

weil bemitleidenswert<br />

trotteligen Truppe.<br />

PAIN & GAIN<br />

Komödie / USA 2013 / 130 Min. FSK 16 Regie<br />

Michael Bay mit Mark Wahlberg, Dwayne Johnson,<br />

Anthony Mackie Disc BD 50 Bild 2,40:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Spanisch, Französisch,<br />

Italienisch), Dolby Digital True<strong>HD</strong> 7.1 (Englisch)<br />

Untertitel Deutsch, Englisch, Franz., Span.,<br />

Ital., Niederl., Norw., Fin., Schwed., Dän. Extras<br />

Featurettes zur Hintergrundgeschichte, Kulissen und<br />

Figuren Vertrieb Paramount VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

THE CALL – LEG NICHT AUF!<br />

FILM: Es vergeht einige Zeit, bis H<strong>alle</strong><br />

Berry mit dem Telefonieren richtig<br />

in Schwung kommt. Die Oscarpreisträgerin<br />

spielt im düsterem und tiefsinnigen<br />

Polizeithriller die Angestellte<br />

in einer Notrufzentrale. Als der Anruf<br />

einer jungen Frau eingeht, hat die<br />

in die Kritik geratene Telefonistin die<br />

Chance, sich zu beweisen: Überzeugt,<br />

Thriller / USA 2013 /<br />

O-Titel The Call / 94<br />

dass es sich um einen Wiederholungstäter<br />

handelt, beruhigt, beschwört und<br />

Min. FSK 16 Regie Brad<br />

Anderson mit H<strong>alle</strong> ermutigt sie das Opfer, das sich in einem<br />

Kofferraum befindet.<br />

Berry, Abigail Breslin,<br />

Michael Eklund Disc BD TECHNIK: Dank knackiger Schwarz-<br />

50 Bild 1,85:1 (1080p24,<br />

und hervorragender Kontrastwerte ist<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (Deutsch, Englisch) die Optik stets klar und detailreich.<br />

Untertitel Deutsch Auch die erdigen Farben gef<strong>alle</strong>n. Die<br />

Extras Featurettes, Soundkulisse erzeugt mit ihren Umgebungsgeräuschen<br />

eine beängstigen-<br />

Entf<strong>alle</strong>ne Szenen, BD<br />

Live Vertrieb Universum de Surroundatmosphäre. Im Bonusteil<br />

finden sich entf<strong>alle</strong>ne Szenen so-<br />

VÖ: im Handel<br />

wie nicht gerade erfinderische, jedoch<br />

sympathische Featurettes.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

BYZANTIUM<br />

FILM: Der Durst lässt sie nicht zur Ruhe<br />

kommen: Seit Jahrhunderten ziehen<br />

Mutter und Tochter als unsterbliche<br />

Vampire durch England. Einst<br />

Opfer eines brutalen Verbrechens, will<br />

sich vor <strong>alle</strong>m die Mutter (Gemma Arterton)<br />

immer wieder an den Männern<br />

rächen: Aber in Neil Jordans („Interview<br />

mit einem Vampir“) sehenswertem<br />

Vampirthriller muckt die<br />

Thriller / Land 2012 /<br />

118 Min. FSK 16 Regie<br />

Neil Jordan mit Gemma Tochter (Saoirse Ronan) auf – weil sie<br />

Arterton, Saoirse Ronan, sich endlich verlieben will.<br />

Sam Riley Disc BD 50 TECHNIK: Düster, sexy und schwermütig,<br />

wird der Film mit poetischen<br />

Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA Bildern erzählt. Satte Farben und tiefe<br />

Schwarztöne bestimmen die sehr<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Interviews, plastisch wirkende Optik. Die Detailzeichnung<br />

ist so gut, dass die billigen<br />

B-Roll, BD Live<br />

Vertrieb Universum Spezialeffekte als solche zu erkennen<br />

VÖ: im Handel sind. Der effektreiche, atmosphärische<br />

Sound wurde dynamisch abgemischt.<br />

Interessant im mageren Bonusteil<br />

ist nur die B-Roll.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Eleanor (Saoirse Ronan) will sich<br />

endlich mal verlieben: Frank (Caleb<br />

Landry Jones) ist ihr Auserwählter.<br />

82


Home entertainment | KlassiKer<br />

PreDator 3D<br />

FilM: Mit seinem Kommando-Trupp<br />

soll Major Dutch Schaefer (Arnold<br />

Schwarzenegger) US-Gefangene aus<br />

einem Guerillalager im lateinamerikanischen<br />

Dschungel befreien. Was<br />

folgt, ist ein Horrortrip: Gut getarnte,<br />

bestialische Aliens haben es auf Arnie<br />

abgesehen. Der aber weiß: „Wenn es<br />

blutet, können wir es töten!“ – ein Ausspruch,<br />

der in die popkulturelle Ge-<br />

Action / USA 1987 / 107<br />

Min. FSK 16 Regie John<br />

McTiernan mit Arnold schichte einging.<br />

Schwarzenegger, Carl teChniK: Für die 3D-Formatierungen<br />

wurden reihenweise Objekte frei-<br />

Weathers, Elpidia<br />

Carrillo Disc BD 50 Bild gestellt und gelungen gestaffelt. Die<br />

1,78:1 (1080p24, AVC)<br />

Farben wirken zwar etwas blass, auch<br />

Ton DTS 5.1 (Deutsch,<br />

Russisch, Tschech.), der Kontrast ist nicht immer auf der<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (Englisch)<br />

u.a. Untertitel zeugen. Die englische Tonspur ist um<br />

Höhe, doch Schärfe und Details über-<br />

Deutsch, Englisch, u.a. einiges ausgewogener und kräftiger<br />

Extras Making Of, Audiokommentar,<br />

Featuret-<br />

als die deutsche, die zudem sehr frontlastig<br />

daherkommt. Der Bonusteil wurde<br />

von der BD-Veröffentlichung von<br />

tes u.a. Vertrieb Fox<br />

VÖ: im Handel<br />

2010 übernommen.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

JFK – tatort Dallas<br />

FilM: Als der amerikanische Präsident<br />

John F. Kennedy am 22. November<br />

1963 einem Attentat zum Opfer fällt,<br />

ist die Welt entsetzt. Der junge Staatsanwalt<br />

Jim Garrison findet schon bald<br />

eine Spur, die auf eine komplexe Verschwörung<br />

hindeutet. Mit Feuereifer<br />

stürzt er sich in die Ermittlungen.<br />

Doch <strong>alle</strong> seine Zeugen sterben bei<br />

Thriller / USA 1991 / mysteriösen Unfällen.<br />

O-Titel JFK / 206 Min.<br />

teChniK: Die Körnerbildung des Ausgangsmaterials<br />

konnte leider nicht<br />

FSK 12 Regie Oliver<br />

Stone mit Kevin Costner,<br />

Sally Kirkland, Jack vollends ausgemerzt werden. Kantenschärfe<br />

und Kontrastwerte können<br />

Lemmon Disc BD 50<br />

Bild 2,40:1 (1080p24, sich sehen lassen. Die sehr blasse Optik<br />

katapultiert einen in die 60-er Jah-<br />

AVC) Ton DTS 2.0<br />

(Deutsch), DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

re. Der Sound enttäuscht leider. Von<br />

5.1 (Engl.) u.a. Untertitel<br />

Deutsch, Engl., Span. der deutschen Stereospur kommen<br />

u.a. Extras Audiokommentar,<br />

Dokumentation, die wenigen Effekte wirken <strong>alle</strong>rdings<br />

die Dialoge zwar klar und deutlich,<br />

Entf<strong>alle</strong>ne Szenen, Multimedia-Essays<br />

Vertrieb zwar angestaubtes, doch interessan-<br />

zu aufdringlich. Als Zusatz gibt es<br />

Fox VÖ: im Handel<br />

tes Hintergrundmaterial.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

KlassiKer Des Monats<br />

Citizen Kane<br />

Drama / USA 1941 / 119<br />

Min. FSK 12 Regie<br />

Orson Welles mit Orson<br />

Welles, Joseph Cotton,<br />

Agnes Moorehead Disc<br />

BD 50 Bild 1,33:1<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 2.0<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deu. Extras<br />

Dokus: „The Battle Over<br />

Citizen Kane“, „Orson<br />

Welles – The One Man<br />

Band“, Audiokommentar,<br />

Galerien, Originaltrailer<br />

Vertrieb Studiocanal VÖ:<br />

im Handel<br />

FilM: Nach wie vor führt „Citizen Kane“ die<br />

Bestenliste des American Film Institute an –<br />

mehr als 70 Jahre, nachdem der Film ins Kino<br />

kam. In dem Vertrag zu seinem Erstlingswerk<br />

ließ sich Allroundgenie Orson Welles<br />

komplette Handlungsfreiheit zusichern. Er<br />

nutzte es zur Entwicklung kinematografischer<br />

Innovationen: „Citizen Kane“ setzte tricktechnische<br />

und erzählerische Maßstäbe und ist<br />

heute ein lebendiges Museum der Filmsprache.<br />

Das nun als Special Edition auf Blu-ray<br />

Disc erscheinende Meisterwerk von 1941 erzählt<br />

von dem Reporter Leland (Joseph Cotten),<br />

der Recherchen anstellt, um das Geheimnis<br />

des gerade verstorbenen Zeitungs-Tycoons<br />

Charles Foster Kane (Welles) zu lüften. Die<br />

Fakten seiner Vita sind allseits bekannt, doch<br />

die Bedeutung seines letzten Ausspruchs<br />

„Rosebud“ gibt Rätsel auf. Während Kane in<br />

seinem Traumschloss „Xanadu“ zuletzt vereinsamte,<br />

wird sein erstaunlicher Werdegang<br />

in atemberaubenden Einstellungen vieler<br />

Rückblenden gegenwärtig.<br />

Unaufhaltsam: Charles Foster<br />

Kane (Orson Welles) steigt in<br />

New York zum Herrscher über<br />

die öffentliche Meinung auf. Er<br />

wird als Zeitungs-Tycoon reich,<br />

aber selten glücklich.<br />

teChniK: Studiocanal veröffentlicht „Citizen<br />

Kane“ auf Blu-ray Disc mit einer neuen 2K-Abtastung.<br />

Im Original-Kinoformat (1,33:1) und<br />

natürlich in Schwarzweiß wird der Film in einer<br />

sehr soliden Bildqualität präsentiert. Die<br />

Restaurierung hat sich gelohnt: Die Bildstörungen<br />

wurden weitestgehend entfernt, der<br />

Kontrast ist ordentlich. Abstriche müssen bei<br />

Detailgenauigkeit und Schärfe gemacht werden<br />

– nicht ungewöhnlich <strong>für</strong> einen Film dieses<br />

Jahrgangs. Der Sound ertönt als DTS-<strong>HD</strong><br />

2.0-Spur und wurde nicht künstlich aufgepeppt.<br />

Es ist wenig Dynamik zu verspüren, die<br />

Dialoge klingen blechern. Im Bonusteil ist besonders<br />

der oscarnominierte Dokumentarfilm<br />

„Battle Over Citizen Kane“ (111 Minuten) ein<br />

Leckerbissen <strong>für</strong> jeden Cineasten. Er beschreibt<br />

detailliert den Entstehungsprozess des Meisterwerks.<br />

Dem größten Ego Hollywoods wird<br />

zudem in einer weiteren Doku, „Orson Welles<br />

– The One Man Band“, gehuldigt. Interessant<br />

sind auch der Audiokommentar eines Filmprofessors<br />

und der Originaltrailer.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

FilMTipp<br />

Extras:<br />

Film:<br />

the twilight zone<br />

FilM: Es ist nicht erst seit „Akte X“<br />

klar, dass sich die Wahrheit irgendwo<br />

da draußen befindet. Bereits Ende der<br />

1950er-Jahre untersuchte eine Mystery-Serie<br />

die Welt, die im Verborgenen<br />

liegt: die „Twilight Zone“. Die 36<br />

jeweils in sich abgeschlossenen Episoden<br />

der ersten Staffel erzählen spannende<br />

Geschichten, die immer ein<br />

TV-Serie / Land 1959 /<br />

O-Titel Twilight Zone / Hauch des Unbekannten, Verrückten<br />

932 Min. FSK 12 Regie und Unerklärlichen umweht.<br />

Robert Stevens, Robert teChniK: Kein Korn trübt das klare<br />

Parrish u.a. mit Rod Bild, Kontraste und Schwarzwerte<br />

Serling, Jack Klugman,<br />

wurden harmonisch abgestuft. Auch<br />

Burgess Meredith Disc<br />

5 x BD 50 + BD 25 Bild wenn nur die englische Tonspur von<br />

1,33:1 (1080p24, AVC) der Rauschunterdrückung profitiert,<br />

Ton PCM 2.0 (Deutsch, ist die deutsche Synchronisation gut<br />

Englisch) Untertitel verständlich. Besondere Effekte oder<br />

Deutsch Extras Alternative<br />

Szenen, Audiokom-<br />

Raumklang darf man jedoch nicht erwarten.<br />

Der Bonusteil wurde mit Hörspielversionen,<br />

Interviews und Audiomentare,<br />

Interviews, Hörspielversionen,<br />

Bildergalerie<br />

u.a. Vertrieb Koch kommentaren üppig und durchaus<br />

Media VÖ: im Handel spannend befüllt.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

„Captain Kirk“ William Shatner hatte insgesamt<br />

zwei Auftritte in der Serie „Twilight Zone“.<br />

ExTrASTipp<br />

Der stoFF aus DeM Die helDen sinD<br />

FilM: Bei einem Dreistundenepos eine<br />

gewisse Spannung zu halten, ist<br />

ein Kunststück. Die Verfilmung des<br />

Romans „Die Helden der Nation“<br />

schafft dies mit einer Mischung aus<br />

Charakterstudie und spektakulären<br />

Actionszenen. Das Drama begleitet<br />

die Wegbereiter der Raumfahrt vom<br />

ersten Überschallflug bis zur Eroberung<br />

des Weltraums. Der Pioniergeist<br />

Drama / USA 1983 /<br />

O-Titel The Right Stuff /<br />

dieser Epoche ist stets zu spüren.<br />

193 Min. FSK 12 Regie<br />

Philip Kaufman mit Sam teChniK: Das restaurierte Bild wirkt<br />

Shephard, Scott Glenn, insgesamt sehr sauber und klar. In<br />

Ed Harris Disc BD 50 dunklen Szenen kommt der Kontrast<br />

Bild 1,78:1 (1080p24, <strong>alle</strong>rdings an seine Grenzen, und die<br />

AVC) Ton Dolby Digital Farben neigen zu einem Rotstich. Ein<br />

5.1 (Deutsch, Franz., Ital.,<br />

leichtes Nachziehen ist ebenfalls erkennbar.<br />

Der Ton ist sehr frontlastig<br />

Span.), Dolby Digital<br />

True<strong>HD</strong> 5.1 (Englisch) u.a.<br />

Untertitel Deutsch, und gerade bei den Luft- und Raumfahrtszenen<br />

merklich zu drucklos. Die<br />

Englisch, Ital., Franz.,<br />

Span., Port. Extras Keine englische <strong>HD</strong>-Spur bietet nur marginale<br />

Verbesserungen. Bonusmaterial<br />

Vertrieb Warner<br />

VÖ: im Handel<br />

wurde ganz ausgespart.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

83


Home entertainment | Spielfilm<br />

Die Schattenjäger, von links: Jamie<br />

Campbell Bower, Lily Collins, Jonathan<br />

Rhys Meyers, Robert Sheehan.<br />

„Ich liebe die<br />

‚Tarzan‘ -Musik!“<br />

Lily Collins, 24, spricht über<br />

sexy Outfits und die Musik<br />

ihres Vaters: Phil Collins.<br />

Die Unterwelt ruft<br />

Beim Disko-Besuch beobachtet die<br />

16-jährige Clary (Lily Collins) einen<br />

Mord – den <strong>alle</strong>rdings nur sie sehen<br />

kann. Besser noch: Die Leiche löst sich sogar<br />

in Luft auf. Bei diesem verstörenden<br />

Erlebnis lernt sie den mysteriösen Jace Wayland<br />

(Jamie Campbell Bower) kennen, der<br />

ihr ein Geheimnis offenbart: Sie ist eine<br />

Schattenjägerin, eine Nachfahrin von Engeln,<br />

genauso wie ihre Mutter, die kurz darauf<br />

verschwunden ist. Auf der Suche nach<br />

ihr wird Clary in die mysteriöse, düstere<br />

Par<strong>alle</strong>lwelt der Schattenjäger eingeführt,<br />

die von Dämonen, Vampiren, Werwölfen<br />

und anderen grausigen Fantasiegestalten<br />

bevölkert wird. – Es ist der altbekannte<br />

Kampf zwischen Gut und Böse, der in der<br />

Romanverfilmung „Chroniken der Unterwelt<br />

– City Of Bones“ effektreich in Szene<br />

gesetzt wird. Das Fantasy-Spektakel gefällt<br />

mit einer gesunden Portion Humor und den<br />

charismatischen Jungschauspielern Lily<br />

Collins (die Tochter von Sänger Phil Collins)<br />

und Jamie Campbell Bower. Nur: Mit all<br />

den Nebenfiguren und Details ist der Film<br />

etwas komplex geraten – wer das Buch nicht<br />

gelesen hat, ist schnell überfordert.<br />

Technik: Farbsatt und gestochen scharf<br />

baut die Blu-ray Disc eine knackige Optik<br />

auf. Die verschwimmenden Schwarztöne<br />

sorgen hier und da <strong>für</strong> etwas Unübersichtlichkeit.<br />

Über das insgesamt gute Bild legt<br />

sich ein großartiger Surroundmix. Musik<br />

und Dialoge betten sich harmonisch ein.<br />

Der Subwoofer darf teilweise wuchtig unterstützen,<br />

wird jedoch nicht allzu oft gefordert.<br />

Der Bonusteil wurde mit Featurettes,<br />

Making Of, Interviews und Zusatzszenen<br />

üppig gefüllt.<br />

chroniken der UnTerwelT – ciTy of ...<br />

Fantasy / USA 2013 / O-Titel The Mortal<br />

Instruments: City of Bones / 130 Min. FSK 12<br />

Regie Harald Zwart mit Lily Collins, Jamie<br />

Campbell Bower, Robert Sheehan Disc BD 50 Bild<br />

2,40:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-HiRes 5.1 (Deutsch,<br />

Englisch) Untertitel Deutsch Extras Making Of,<br />

Featurettes, Interviews, Gesprächsrunde mit den<br />

Darstellern, Blick hinter die Kulissen, Entf<strong>alle</strong>ne<br />

Szenen Vertrieb Highlight / Constantin VÖ: 23.01.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Video: Die Figur der Clary mutiert im Film<br />

zur sexy Schattenjägerin. Fühlten Sie sich<br />

eigentlich in den Outfits wohl?<br />

lily collins: Es ist schon komisch, solche<br />

Fummel zu tragen, aber andererseits<br />

fühlt sich Clary darin ja auch unwohl. Das<br />

machte es mir leicht, sie glaubwürdig zu<br />

spielen. Privat muss ich <strong>alle</strong>rdings sehr<br />

wählerisch sein bei meinen Klamotten und<br />

aufpassen, wie ich nach außen wirke.<br />

Video: Ihr Vater hat Ihnen sicherlich ein<br />

paar Tipps im Umgang mit Popularität und<br />

Ruhm gegeben?<br />

lily collins: Meinen Eltern war es immer<br />

wichtig, dass ich vor <strong>alle</strong>m Spaß an<br />

der Sache habe und dankbar bin <strong>für</strong> <strong>alle</strong>s.<br />

Ich habe sehr hart gearbeitet, um da zu<br />

sein, wo ich jetzt bin. Eigentlich ist jetzt<br />

der Moment, wo ich mich zurücklehnen<br />

und stolz auf mich sein kann. Aber sollte<br />

ich jemals abheben, werden mich meine<br />

Familie und Freunde wieder runterholen –<br />

darauf verlasse ich mich.<br />

Video: Was mögen Sie eigentlich mehr:<br />

Genesis oder Phil Collins solo?<br />

lily collins: Ich liebe den Soundtrack<br />

zu „Tarzan“, den er geschrieben hat. Ich<br />

war damals noch klein, und mein Vater<br />

wollte unbedingt einen Disney-Film machen,<br />

weil ich diese Filme so mochte.<br />

„You‘ll Be In My Heart“ hat er <strong>für</strong> mich geschrieben,<br />

und das bedeutet mir viel. Aber<br />

ich war auch gern auf Genesis-Konzerten.<br />

84


Home entertainment | 3D-Filme<br />

VerboTene WelTen – Die höhlen ...<br />

Film: Über 1.000 Kilometer sind die<br />

Unterwasserhöhlen im mexikanischen<br />

Yucatan lang. Bereits die Maya nutzten<br />

die Wasserreserven der unterirdischen<br />

Flüsse. Forscher tauchten jetzt<br />

durch das verschlungene Höhlensystem<br />

und fanden dabei nicht nur jahrhundertealte<br />

Relikte, sondern machten<br />

atemberaubende Aufnahmen, die<br />

Dokumentation /<br />

es in „Verborgene Welten – Die Höhlen<br />

der Toten“ zu sehen gibt.<br />

Mexiko, Deutschland<br />

2013 / 93 Min. FSK 6<br />

Regie Norbert Vander Technik: In 3D ist der Dokumentarfilm<br />

geradezu fantastisch: Nicht nur<br />

Sprecher Ronald<br />

Nitschke Disc BD 50 kommen die außerirdisch wirkenden<br />

Bild 1,78:1 (1080p24, Höhlengebilde in ihrer vollen Pracht<br />

AVC / MVC) Ton DTS-<strong>HD</strong><br />

zur Geltung, das beklemmende Gefühl<br />

dieser Welt wird einfach hervor-<br />

MA 5.1 (Deutsch, Engl.)<br />

Untertitel Deutsch,<br />

Englisch Extras Making ragend transportiert. Auch in 2D sind<br />

Of von Produktion und die Aufnahmen großartig. Der Sound<br />

Forschungsexpedition, wurde fein abgemischt und setzt vereinzelte<br />

Effekte gut ein. Zwei Making<br />

verpatzte Aufnahmen<br />

Vertrieb KSM<br />

Ofs geben einen Einblick in den immensen<br />

Aufwand der<br />

VÖ: im Handel<br />

Produktion.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Terror Z – Der Tag Danach<br />

Film: Zombies sind nicht totzukriegen.<br />

Leider auch nicht in „Terror Z“:<br />

Im US-Schocker urlaubt eine Gruppe<br />

Teenies im abgelegenen Ferienhaus.<br />

Irgendwann sehen sie eine Bombe in<br />

der Ferne hochgehen, plötzlich überraschen<br />

sie Untote, einer wird gebissen,<br />

und die Gruppe darf herumschreien,<br />

weglaufen – und sterben. Klischee<br />

Horror / USA 2012 /<br />

nach Klischee eben ... Das gab es in<br />

O-Titel The Demented /<br />

92 Min. FSK 18 Regie vielen anderen Zombie-Filmen schon<br />

Christopher Roosevelt oft deutlich besser.<br />

mit Kayla Ewell, Richard Technik: Der 3D-Effekt bleibt eher<br />

Kohnke, Ashlee Brian flach: Der Tiefenstaffelung fehlt es an<br />

Disc BD 25 Bild 1,85:1<br />

Raum, Pop-Out-Effekte gibt es kaum.<br />

(1080p24, AVC / MVC)<br />

Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 7.1<br />

Insgesamt ist das Bild aber in Ordnung:<br />

Weißflächen überstrahlen zwar<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch etwas, da<strong>für</strong> wurden Kontraste, Farben<br />

und Schwarztöne gut abgestuft.<br />

Extras Keine Vertrieb<br />

Sunfilm VÖ: im Handel Der 7.1-<strong>HD</strong>-Sound wird wuchtig, aber<br />

wenig dynamisch serviert. Effekte<br />

überraschen kaum, es bleibt eher ein<br />

Klangbrei.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Halbgott Percy (Logan<br />

Lerman, rechts) und<br />

seine Freunde stehen<br />

sich wieder den Ungetümen<br />

der griechischen<br />

Mythologie gegenüber.<br />

percy JackSon – im bann DeS Zyklopen<br />

Film: In der Jugendbuchverfilmung kehren die<br />

in T-Shirt und Kapuzenpullis gekleideten Halbgötter<br />

um Hauptfigur Percy wieder ins Camp<br />

Half-Blood zurück. Das Heim der Heranwachsenden<br />

rückt im zweiten Teil der Buch- und nun<br />

auch Filmreihe in den Mittelpunkt: Der Schutz<br />

des Lagers, der Baum der Thalia, wurde vergiftet<br />

und kann nur mit dem sagenumwobenen<br />

Goldenen Vlies gerettet werden. Percy (Logan<br />

Fantasy / USA 2013 /<br />

O-Titel Percy Jackson: Lerman) und seine Freunde müssen handeln. Dabei<br />

ist dem Sohn des Poseidon gar nicht nach<br />

Sea of Monsters / 106<br />

Min. FSK 12 Regie Thor Abenteuer zumute. Er ist nicht mehr die große<br />

Freudenthal mit Logan Nummer des Camps, als die er nach seiner ersten<br />

Heldentat in „Percy Jackson: Diebe im Olymp“<br />

Lerman, Brandon T.<br />

Jackson, Alexandra<br />

gefeiert wurde. Mit Clarisse (Leven Rambin), der<br />

Daddario Disc BD 50<br />

Bild 2,35:1 (1080p24, Tochter des Kriegsgottes Ares, scheint ein neuer<br />

MVC / AVC) Ton DTS 5.1 Stern am Camp-Half-Blood-Himmel. Auch ist der<br />

(Deutsch, u.a.), DTS-<strong>HD</strong> Kontakt zu Vater Poseidon so gut wie eingeschlafen,<br />

was Percy zusehends resignieren lässt. Mit<br />

MA 7.1 (Engl.) u.a. Untertitel<br />

Deutsch, Engl. Tyson (Douglas Smith) bekommt er zudem noch<br />

u.a. Extras Comic<strong>video</strong>,<br />

einen Halbbruder vorgesetzt, einen Zyklopen.<br />

Featurettes Vertrieb Fox<br />

VÖ: im Handel Doch Percy kann sich der Prophezeiung, er spiele<br />

eine große Rolle im bevorstehenden Kampf<br />

zwischen Göttern und Titanen, nicht erwehren.<br />

Auf eigene Faust machen sich er und seine Freunde<br />

auf die Reise, um das Camp zu retten. Teil<br />

zwei ist actionreicher und aufwendiger in Sachen<br />

Mythologie und Charaktertiefe. Um dem Ganzen<br />

zu folgen, sollte man aber viel Fantasie und guten<br />

Willen mitbringen: Die Hintergrundgeschichte<br />

von griechischen Halbgöttern in den USA bleibt<br />

weiterhin schwer zu glauben.<br />

Technik: Die 3D-Effekte sind hübsch, aber selten<br />

spektakulär. Zudem wirkt durch die Staffelung<br />

die Umgebung etwas künstlich. Ein Nachziehen<br />

ist erkennbar, auch ein Rauschen stört das<br />

sonst scharfe Bild. Leider liegt nur in englischer<br />

Sprache eine <strong>HD</strong>-Tonspur vor. Diese ist um einiges<br />

detailreicher und knackiger als die deutsche<br />

Version. Beide könnten zudem etwas mehr Bass<br />

vertragen, gerade in den Actionszenen. Als Bonus<br />

gibt es ein schön gestaltetes Comic<strong>video</strong> zur<br />

Figur Tyson, bei der Idee und Umsetzung gelungen<br />

sind. Weiterhin sind drei kurze Featurette-<br />

Videos zu finden, in denen der Regisseur und die<br />

Darsteller zu Wort kommen.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Die SchlümpFe 2<br />

Film: Nachdem die Schlümpfe bereits<br />

New York unsicher machten, springen<br />

sie nun über den großen Teich: In Paris<br />

müssen Papa Schlumpf & Co.<br />

Schlumpfine aus den Fängen des ewigen<br />

Widersachers Gargamel befreien.<br />

Die klassisch gestrickte Geschichte<br />

Trickfilm / USA 2013 /<br />

O-Titel Smurfs 2 / 105<br />

Min. FSK 0 Regie Raja<br />

Gosnell mit Neil Patrick<br />

Harris, Hank Azaria,<br />

Jayma Mays Disc 2 x BD<br />

50 Bild 1,78:1 (1080p24,<br />

AVC / MVC) Ton DTS-<strong>HD</strong><br />

MA 5.1 (Deutsch, Englisch),<br />

DD 5.1 (Türkisch,<br />

Dänisch u.a.) Untertitel<br />

Deutsch, Engl. u.a.<br />

Extras Entf<strong>alle</strong>ne Szenen<br />

Making Of, Featurettes,<br />

Second-Screen-App-<br />

Unterstützung Vertrieb<br />

Sony VÖ: im Handel<br />

bietet kindgerechte Unterhaltung, die<br />

bei erwachsenen Zuschauern leider<br />

nicht <strong>für</strong> so viel Kurzweil sorgt, wie es<br />

etwa Streifen von Pixar schaffen.<br />

Technik: Einige wilde Effekte motzen<br />

das 3D-Trickfilmabenteuer auf,<br />

die dank großartiger Tiefenstaffelung<br />

und exzellenter Pop-Out-Effekte in 3D<br />

viel Spaß machen. Knallige Farben<br />

und Details werden in 2D auch sauber<br />

ausgespielt. Der 5.1-Mix serviert<br />

Effekte dynamisch und mit wuchtiger<br />

Unterstützung des Subwoofers. Dialoge<br />

betten sich harmonisch ein. Der<br />

Bonusteil wurde mit unterhaltsamen,<br />

informativen Beiträgen gefüllt.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

85


Home entertainment | Spielfilme<br />

„Kick-Ass 2“ löst das Versprechen<br />

ein, dass auf den Promo-Plakaten<br />

gegeben wird: Er ist härter, böser,<br />

rasanter und gemeiner als Teil eins.<br />

midnigHT meaT Train<br />

Film: Vinnie Jones, einst grobschlächtiger<br />

Manndecker in der englischen<br />

Fußball-Eliteklasse Premier League,<br />

massakriert ahnungslose U-Bahnfahrer<br />

und hängt sie wie Schlachtvieh an<br />

Haltestangen auf. Fotograf Leon, gespielt<br />

von Bradley Cooper, kommt ihm<br />

auf die Schliche. Die Verfilmung von<br />

Clive Barkers Kurzgeschichte ist auch<br />

Horror / USA 2008 /<br />

96 Min. FSK 18<br />

in der geschnittenen Version nichts<br />

Regie Ryuhei Kitamura <strong>für</strong> schwache Nerven.<br />

mit Bradley Cooper, TecHnik: In dunklen Szenen, und<br />

Vinnie Jones, Leslie Bibb solche gibt es häufig, ist das Bildrauschen<br />

beträchtlich. Ebenso ist ein<br />

Disc BD 25 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC)<br />

deutliches Nachziehen zu sehen, und<br />

Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 7.1<br />

(Deutsch, Englisch) der Kontrast gerät des Öfteren ins<br />

Untertitel Deutsch Wanken. Die kalten Farben wurden<br />

Extras Keine dagegen gut übertragen. Der Sound<br />

Vertrieb Sunfilm ist druckvoll und verbreitet ein schauriges<br />

Raumgefühl. Zwar wirken man-<br />

VÖ: im Handel<br />

che Effekte etwas schwülstig, die<br />

Schlachterszenen können aber Angst<br />

einjagen. Extras gibt es nicht.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

cHoral des Todes<br />

Film: Eine rätselhafte Mordserie an<br />

Geistlichen und die Entführung mehrerer<br />

Kinder bringen die Ermittler Lionel<br />

Kasdan (Gérard Depardieu) und<br />

Frank Salek (Joey Starr) in Paris zusammen.<br />

Was sich anfangs wie ein<br />

Routinefall im Millieu anhört, stellt<br />

sich <strong>für</strong> das ungleiche Duo bald als<br />

Auseinandersetzung mit der eigenen<br />

Thriller / Frankreich Vergangenheit heraus.<br />

2013 / O-Titel La Marque<br />

TecHnik: Der solide Thriller mag das<br />

Des Anges - Miserere /<br />

106 Min. FSK 16 Regie Spannungsrad nicht neu erfinden, da<strong>für</strong><br />

besticht die Blu-ray Disc aber durch<br />

Sylvain White mit Gérard<br />

Depardieu, Joey Starr, ein natürliches Bild. Die kräftige Farbsättigung<br />

und ein knackiger Schwarz-<br />

Héléna Noguerra Disc<br />

BD 50 Bild 2,35:1<br />

wert lassen jede Nahaufnahme erstrahlen.<br />

Der voluminöse Soundtrack<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

(Deutsch, Französisch) wurde hervorragend auf den Raumklang<br />

abgestimmt, die wuchtige Bass-<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Featurette spur lässt im Subwoofer ihre Muskeln<br />

Vertrieb Universum spielen. Als Extra wurde der BD lediglich<br />

ein kurzes Featurette spendiert,<br />

VÖ: im Handel<br />

das man getrost ignorieren kann.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Brutale Amateure<br />

Hit Girl (Chloë Grace Moretz), die<br />

kleine Kampfmaschine und heimliche<br />

Hauptfigur aus dem ersten<br />

Teil von „Kick-Ass“, ist ernsthaft bemüht,<br />

ein ganz normales Leben zu führen: Sie<br />

schickt sich an, Freundinnen zu finden<br />

und Dates zu überstehen. Kick-Ass<br />

(Aaron Taylor-Johnson) muss sich also<br />

per Facebook andere Hobby-Helden suchen,<br />

mit denen er auf Patrouille gehen<br />

kann. Die Unterstützung von Mitstreitern<br />

wie Colonel Stars and Stripes (Jim<br />

Carrey), Doctor Gravity (Donald Faison)<br />

und Night Bitch (Lindy Booth) kann Kick-<br />

Ass bald gut gebrauchen: Er und Hit Girl<br />

stehen ganz oben auf Abschussliste des<br />

selbsternannten Superschurken The Mother<br />

Fucker (Christopher Mintz-Plasse).<br />

Die exzessive Gewalt, die sich im ersten<br />

Teil über weite Strecken irgendwie der<br />

Olivier Assayas setzt der<br />

„Wilden Zeit“ seiner Jugend<br />

ein autobiografisch geprägtes<br />

Filmdenkmal.<br />

die Wilde ZeiT<br />

Film: Gilles lässt sich in Paris durch<br />

die frühen 70-er treiben. Als Teil einer<br />

politischen Jugendbewegung ist<br />

er bei einer brutalen Straßenschlacht<br />

dabei und initiiert eine Protestaktion<br />

an seiner Schule. Er flieht nach einem<br />

beinahe tödlichen Zwischenfall mit<br />

Gleichgesinnten nach Italien. Doch<br />

die Gruppe ist ihm kein Zuhause, und<br />

Drama / Frankreich<br />

mit den Frauen hat er auch seine Probleme.<br />

Das berauschende Filmerleb-<br />

2012 / O-Titel Après mai<br />

/ 122 Min. FSK 12 Regie<br />

Olivier Assayas mit nis ist eine sinnlich fotografierte Reise<br />

in die Zeit der inneren Unruhe.<br />

Clément Métayer, Lola<br />

Créton, Carole Combes TecHnik: Weißflächen überstrahlen<br />

Disc BD 50 Bild 1,85:1 etwas, ein Nachziehen ist sichtbar,<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

und die Schärfe sitzt nicht immer perfekt.<br />

Kräftige Farben und die Unmit-<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

(Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Deutsch telbarkeit der Aufnahmen entschädigen<br />

da<strong>für</strong>. Der Sound kommt zwar<br />

Extras Making Of, Kurzfilm<br />

Vertrieb NFP sauber, aber auch sehr frontlastig aus<br />

VÖ: im Handel<br />

den Boxen. Als Bonus gibt‘s ein kurzes,<br />

aber informatives Making Of und<br />

einen experimentellen Kurzfilm.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

ein Tolles leben<br />

Film: Wallace Averys Karriere als Golf-<br />

Profi ist zu Ende, sein Job als Abteilungsleiter<br />

nervt ihn, und er entfremdet<br />

sich von seinem Sohn. Also beschließt<br />

er, seinen eigenen Tod vorzutäuschen.<br />

Als Arthur Newman lebt er<br />

fortan mit der jungen Mike (Emiliy<br />

Blunt) das Leben von Anderen. Sie<br />

kundschaften Paare aus, brechen bei<br />

Drama / USA 2012 /<br />

O-Titel Arthur Newman /<br />

ihnen ein und schlüpfen in die Rollen<br />

101 Min. FSK 12 Regie der Fremden. Klingt spannend? Aber<br />

Dante Ariola mit Colin so langweilig war ein Film mit Colin<br />

Firth, Emily Blunt, Anne Firth noch nie.<br />

Heche Disc BD 50 Bild TecHnik: Die Farben sind satt, die<br />

2,35:1 (1080p24, AVC)<br />

Schwarzwerte und Kontraste wurden<br />

Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) gut herausgearbeitet, und das Bild ist<br />

Untertitel Keine sehr scharf. Der Sound ist detailreich<br />

Extras Interviews, B-Roll und räumlich, die Musik ist angenehm<br />

Vertrieb Universal stimmungsvoll und wurde rund mit<br />

VÖ: im Handel den Dialogen abgemischt. Das Bonusmaterial<br />

bietet mäßig spannende Interviews<br />

sowie ein B-Roll-Video mit<br />

wenig Mehrwert.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

86


Handlung unterordnete, ist in der Fortsetzung<br />

zum eigentlichen Inhalt erhoben<br />

worden. Hit Girls Selbstfindung könnte<br />

kaum klischeebeladener sein, Mother<br />

Fuckers Schlägertruppe kaum seelenloser.<br />

Coole Sprüche und harte Schläge,<br />

mehr verlangt das Drehbuch den Helden<br />

und Schurken nicht ab.<br />

TECHNIK: Das Bild strahlt mit kraftvollen<br />

Farben. Auch die Kantenschärfe und<br />

die Detailgebung sind tadellos. Doch bei<br />

schnellen Bewegungen offenbaren sich<br />

Schwächen: Ein Ruckeln stellt sich ein,<br />

KICK-ASS 2<br />

Action / USA 2013 / O-Titel Kick-Ass 2: Balls to<br />

the Wall / 103 Min. FSK 18 Regie Jeff Wadlow<br />

mit Aaron Taylor-Johnson, Christopher Mintz-Plasse,<br />

Chloë Grace Moretz Disc BD 50 Bild 2,40:1<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS 5.1 (Deutsch, Ital., Franz.,<br />

Span.), DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (Englisch) u.a. Untertitel<br />

Deutsch, Englisch, Franz., Ital., Span. u.a. Extras<br />

Making Of, Audiokommentar, Entf<strong>alle</strong>ne Szenen,<br />

Featurette Vertrieb Universal VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Nachzieheffekte sind ebenso nicht von<br />

der Hand zu weisen. Der Sound besticht<br />

mit gelungenen Surroundeffekten und<br />

druckvollem Bass. Die Musik wurde<br />

wunderbar in den 5.1-Mix eingebettet.<br />

Auf der englischen <strong>HD</strong>-Spur wirken die<br />

Effekte noch ausgewogener und kräftiger.<br />

Im Bonusteil befinden sich alternative<br />

Szenen, ein Audiokommentar und ein<br />

interessantes Video, in dem eine Szene<br />

vom Storyboard bis zur Umsetzung gezeigt<br />

wird. Hinzu kommt ein ausführliches,<br />

stimmungsvolles Making Of.<br />

FROZEN GROUND<br />

FILM: Jack Halacombe jagt einen im<br />

Alltag unauffälligen Serienmörder,<br />

der es auf hilflose Frauen abgesehen<br />

hat. Mit der Hilfe eines entkommenen<br />

Opfers soll der Psychopath endlich<br />

dingfest gemacht werden. Die Besetzungsliste<br />

des soliden Thrillers kann<br />

sich durchaus sehen lassen: Neben Nicolas<br />

Cage, John Cusack und Vanessa<br />

Hudgens sind auch Rapper 50 Cent<br />

Thriller / USA 2013 /<br />

114 Min. FSK 16 Regie<br />

Scott Walker mit Nicolas und „Breaking Bad“-Star Dean Norris<br />

Cage, Vanessa Hudgens, mit von der Partie.<br />

John Cusack Disc BD 50 TECHNIK: In dunklen Szenen verliert<br />

Bild 2,35:1 (1080p24, sich die sonst gute Schärfe etwas aim<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA Bildrauschen. Der Kontrast bleibt aber<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

stabil und die Kanten scharf. Der<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Featurettes, BD Raumklang wirkt wenig inspiriert und<br />

Live Vertrieb Universum sehr zurückhaltend. Meist ist von den<br />

VÖ: im Handel hinteren Boxen nur Musik zu hören.<br />

Effekte sind ebenso seltenes Beiwerk.<br />

Eine Handvoll Featurettes befassen<br />

sich mit dem Schauspielern, den Filmfiguren<br />

und der Story.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

APARTMENT 143<br />

FILM: Eine Gruppe von Parapsychologen<br />

versucht, mit Hand- und Überwachungskameras<br />

einen Poltergeist<br />

aufzuspüren. Dieser spukt in der Wohnung<br />

von Witwer Alan White und dessen<br />

zwei Kindern. Gerade in einer Zeit<br />

erfolgreicher und guter Low-Budget-<br />

Horror-Streifen („The Conjuring“, „Insidious:<br />

Chapter 2“, „Mama“) fällt die<br />

Horror / Spanien 2011 /<br />

spanische Produktion sowohl bei den<br />

O-Titel Emergo / 80<br />

Min. FSK 16 Regie Schockelementen als auch in Sachen<br />

Carles Torrens mit Kai Kreativität deutlich ab.<br />

Lennox, Michael TECHNIK: Die atmosphärischen Surroundeffekte<br />

sowie der dröhnende<br />

O‘Keefe, Rick Gonzalez<br />

Disc BD 25 Bild 1,85:1 Bass beeindrucken. Für das Home<strong>video</strong>-Konzept<br />

sind die Effekte <strong>alle</strong>r-<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) dings zu knackig. Das Bild ist ob der<br />

Untertitel Keine gewollt amateurhaften Aufnahmen<br />

Extras Making Of, nicht objektiv zu bewerten. Nachziehen<br />

und Farbstiche bürgen <strong>für</strong> die<br />

B-Roll, Featurettes<br />

Vertrieb Universum Pseudo-Echtheit des Films. Gelungene<br />

Featurettes und Making Ofs bilden<br />

VÖ: im Handel<br />

einen interessanten Bonusteil.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

42 – DIE WAHRE GESCHICHTE EINER SPORTLEGENDE<br />

FILM: 1946 ist in den USA auch im<br />

Profibaseball Rassentrennung an der<br />

Tagesordnung. Bis sich der Manager<br />

der Brooklyn Dodgers entscheidet, einen<br />

schwarzen Spieler <strong>für</strong> sein Team<br />

zu suchen, um dunkelhäutige Zuschauer<br />

anzulocken. Seine Wahl fällt<br />

nach einigem Abwägen auf Jackie Robinson.<br />

Die sehr straffe Erzählweise<br />

Drama / USA 2013 / des Regisseurs lässt wenig Raum <strong>für</strong><br />

O-Titel 42 - The True<br />

nachvollziehbare Entwicklungen oder<br />

Story Of An American<br />

Legend / 128 Min. FSK 0 Charakterisierungen.<br />

Regie Brian Helgeland TECHNIK: Ein Gelbstich bestimmt das<br />

mit Chadwick Boseman, Bild. Zusammen mit den Pastellfarben<br />

transportiert die Optik eine war-<br />

Harrison Ford, Nicole<br />

Beharie Disc BD 50 Bild me, aber schnell auch hitziger werdende<br />

Stimmung. Die Bildschärfe ist<br />

2,40:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton Dolby Digital 5.1<br />

(Deutsch, Span.), DTS vorbildlich. Zwar wurde die Musik dynamisch<br />

eingebettet, ein mitreißen-<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (Engl.)<br />

Untertitel Dt., Engl., der Raumklang, besonders in den<br />

Span. Extras Featurette, Spiel- und Stadionszenen, kommt jedoch<br />

nicht auf. Als Bonus gibt‘s ein<br />

Kurzdokus Vertrieb<br />

Warner VÖ: im Handel<br />

Featurette und zwei Kurzdokus.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

87


Home entertainment | Serien<br />

Guten Appetit, Dr. Lecter<br />

Vorstellen muss sich der titelgebende<br />

Bösewicht der Serie „Hannibal“ nun<br />

wirklich nicht mehr: Durch die verstörenden<br />

Romane von Thomas Harris und<br />

die überragende Darstellung des Dr. Lecter<br />

durch Sir Anthony Hopkins in „Das Schweigen<br />

der Lämmer“ oder „Roter Drache“ ist der<br />

ebenso geniale wie angsteinflößende Psychologe<br />

mit Vorliebe <strong>für</strong> Menschenfleisch<br />

längst eine Berühmtheit. In Serienform<br />

übernimmt der Däne Mads Mikkelsen die<br />

Rolle des feinsinnigen Kannibalen. Zeitlich<br />

spielt „Hannibal“ vor „Roter Drache“: Noch<br />

ahnt niemand, welchen Gelüsten Lecter<br />

nachgeht. Bis eines Tages Profiler Will Graham<br />

(Hugh Dancy) auf seiner Couch liegt.<br />

Der junge Polizist hat eine Gabe: Er kann sich<br />

in die Psyche von Serienkillern hineinversetzen,<br />

was ihn natürlich seelisch und körperlich<br />

stark belastet. Lecter dringt im Verlauf<br />

der 13 Episoden von Staffel eins immer mehr<br />

in Grahams Kopf ein – und manipuliert ihn.<br />

Prickelnd und hochspannend sind die Wortgefechte,<br />

die sich Graham und Lecter liefern<br />

– neben den teuflischen Mordfällen, die in<br />

voller Grausamkeit dargestellt werden.<br />

Technik: Die Optik wechselt zwischen warmen,<br />

gelbstichigen Farben – meist in Rückblenden<br />

und Visionen Grahams – und kalten,<br />

abweisenden Tönen. Die gesamte visuelle<br />

Gestaltung bewegt sich auf hohem Niveau:<br />

Die Serie hat einen hochwertigen Kino-Look.<br />

Der Sound gefällt mit seiner Wucht und einer<br />

intensiven, dynamischen Atmosphäre. Als<br />

Bonus gibt es gute Standard-Beiträge wie<br />

Featurettes und Zusatzszenen.<br />

hannibal – STaffel 1<br />

Thriller-Serie / USA 2012 / 559 Min. FSK 18<br />

Regie David Slade, Michael Rymer u.a. mit Mads<br />

Mikkelsen, Hugh Dancy, Laurence Fishburne Disc 3<br />

x BD 50 Bild 1,78:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong><br />

MA 5.1 (Deutsch, Englisch) Untertitel Deutsch<br />

Extras Audiokommentare, Entf<strong>alle</strong>ne und verpatzte<br />

Szenen, Featurettes Vertrieb Studiocanal VÖ: im<br />

Handel<br />

Faszinierend und abstoßend zugleich:<br />

Der Däne Mads Mikkelsen<br />

spielt den feinsinnigen Psychologen<br />

mit Vorliebe <strong>für</strong> Menschenfleisch in<br />

beeindruckender Manier.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

„Es macht Spaß, Hannibal Lecter zu spielen“<br />

Mads Mikkelsen, 48, spricht über die Rolle des feingeistigen Kannibalen<br />

Video: Warum faszinieren Serienkiller so?<br />

MadS MikkelSen: Das geht wohl sehr weit<br />

zurück: Es ist wie beim Schwarzen Mann, den<br />

wir als Kinder nachts <strong>für</strong>chteten und den wir<br />

uns detailliert ausmalten. Diese Furcht und zugleich<br />

Faszination vor dem unbekannten Bösen<br />

scheint uns schon lange zu begleiten.<br />

Video: Wie fühlt es sich an, den schlimmsten<br />

Unhold der Filmgeschichte zu spielen?<br />

MadS MikkelSen: Hannibal Lecter ist ein<br />

fantastischer Charakter. Er ist eine Ikone. Mir<br />

ist bewusst, in große Fußstapfen zu treten. Die<br />

Herausforderung ist, ihm ein eigenes Leben<br />

einzuhauchen. Und das macht sehr viel Spaß.<br />

Video: Ist es denn schwieriger, sich auf eine<br />

so berühmte Figur vorzubereiten, im Vergleich<br />

zu einer weniger oder nicht bekannten?<br />

MadS MikkelSen: Für Hannibal Lecter habe<br />

ich mich so vorbereitet, wie ich es <strong>für</strong> jede<br />

andere Rolle mache. Ich lese das Drehbuch,<br />

unterhalte mich mit dem Autor und dem Regisseur.<br />

Natürlich ist Hannibal Lecter bereits herausragend<br />

gespielt worden – <strong>alle</strong>rdings in einer<br />

ganz anderen Situation.<br />

Video: Inwieweit haben Sie sich an Anthony<br />

Hopkins orientiert?<br />

MadS MikkelSen: Er hat Lecter zu einer<br />

Ikone gemacht. Von dieser Vorgabe können<br />

wir uns nicht komplett lösen. Der Unterschied<br />

jedoch ist, dass ich ihn spiele, bevor er als<br />

verurteilter Serienmörder im Hochsicherheitsgefängnis<br />

sitzt. Ich habe die Möglichkeit, einen<br />

berühmten Charakter von einer Seite zu<br />

zeigen, wie man ihn bisher nicht kannte.<br />

88


Carrie (Claire Danes),<br />

Saul (Mandy Patinkin, l.)<br />

und David (David<br />

Harewood) verhören<br />

Brody (Damian Lewis).<br />

HOMELAND – STAFFEL 2<br />

FILM: Seit selbst Angela Merkel von<br />

der NSA-Affäre betroffen ist, wird immer<br />

klarer, dass Realität und Fiktion<br />

nicht weit auseinanderliegen: Die gefeierte<br />

Serie „Homeland“ zeigte bereits<br />

in Staffel eins das Dilemma der<br />

Geheimdienste, die gleichzeitig Bürgerrechte<br />

achten und terroristische<br />

Gefahren abwehren sollen. In der vorzüglichen<br />

zweiten Staffel hat es CIA-<br />

Thriller-Serie / USA<br />

2012 / 630 Min. FSK 16<br />

Regie Michael Cuesta, Agentin Carrie (Claire Danes) mit einer<br />

ganz neuen Bedrohung zu tun: Ihr<br />

Lodge Kerrigan u.a. mit<br />

Claire Danes, Damian eigenes Leben ist in Gefahr.<br />

Lewis, Mandy Patinkin<br />

TECHNIK: Blasse Farben, weiche Kontraste<br />

und ins Graue tendierende<br />

Disc 3 x BD 50 Bild<br />

1,78:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 Schwarztöne erschaffen eine distanzierte<br />

Grundstimmung. Insgesamt ist<br />

(Englisch), DTS 5.1<br />

(Deutsch, Französisch) das Bild klar. Die Soundmischung<br />

Untertitel Deutsch, Engl. bleibt dezent, dennoch werden vereinzelte<br />

Effekte wirkungsvoll einge-<br />

u.a. Extras Entf<strong>alle</strong>ne<br />

Szenen, Featurettes;<br />

Making Of, <strong>Vorschau</strong> auf setzt. Die wenigen, aber interessanten<br />

Extras (Featurettes und Making<br />

Staffel drei Vertrieb Fox<br />

VÖ: im Handel Of) überzeugen.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

SONS OF ANARCHY – STAFFEL 3<br />

FILM: Ein Leben mit dem „Sons Of<br />

Anarchy“-Motorradclub kann schwerwiegende<br />

Konsequenzen nach sich<br />

ziehen: Vizepräsident Jax‘ (Charlie<br />

Hunnam) dreijähriger Sohn Abel wird<br />

entführt. Während Jax der Spur des<br />

Kidnappers folgt, kämpft die Gang um<br />

ihr Territorium. – Staffel drei der<br />

Biker-Serie blickt in zwölf heftigen,<br />

Drama-Serie / USA<br />

2010 / 588 Min. FSK 18 emotionalen und hochkomplexen Episoden<br />

auf die Outlaws der Straße.<br />

Regie Stephen Kay,<br />

Gwyneth Horder-Payton TECHNIK: Die Blu-ray Discs präsentieren<br />

ein klares Bild: Blasse Farben,<br />

u.a. mit Charlie Hunnam,<br />

Katey Sagal, Ron<br />

gut abgestufte Kontraste und satte<br />

Perlman Disc 3 x BD 50<br />

Bild 1,78:1 (1080p24,<br />

Schwarztöne bauen eine saubere Optik<br />

auf. Ein leichtes Nachziehen ist je-<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (Englisch), DTS 5.1 doch sichtbar. Der Sound kommt dynamisch<br />

abgemischt aus den Boxen.<br />

(Deutsch) Untertitel<br />

Deutsch, Englisch Extras Etwas mehr Bass und Räumlichkeit<br />

Episodenkommentare,<br />

hätten dem 5.1-Mix gut getan. Mit viel<br />

Featurettes, Making Of,<br />

Entf<strong>alle</strong>ne und verpatzte Blick <strong>für</strong>s Detail wird auf den Entstehungsprozess<br />

der Episoden im Bonus-<br />

Szenen u.a. Vertrieb Fox<br />

VÖ: im Handel teil eingegangen. Lohnenswert!<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

DEXTER – STAFFEL 7<br />

FILM: Dexters (Michael C. Hall) Doppelleben<br />

ist aufgeflogen: Am Ende<br />

der sechsten Staffel überraschte<br />

ihn seine Schwester Debra (Jennifer<br />

Carpenter) bei einem Mord. Der Forensiker<br />

des Miami Metro Police Department<br />

kann seine Taten zunächst<br />

noch leugnen, doch seine Serienkiller-Tage<br />

scheinen gezählt. Trotz dieses<br />

Konflikts baut die Thriller-Serie<br />

Thriller-Serie / USA<br />

2012 / 672 Min. FSK 18<br />

merklich ab: Spannung und Faszination<br />

früherer Staffeln fehlen, stattdes-<br />

Regie John Dahl, Steve<br />

Shill mit Michael C. Hall,<br />

Jennifer Carpenter, sen gibt es vermehrt nervende Soapartige<br />

Entwicklungen. Schade.<br />

Desmond Harrington<br />

Disc 4 x BD 50 Bild TECHNIK: Stylisch war die Serie immer<br />

noch: Schnelle Schnitte gepaart<br />

1,78:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton Dolby True<strong>HD</strong> 5.1<br />

mit kräftigen, kontrastreichen Farben<br />

(Engl.), DD 5.1 (Deutsch)<br />

u.a. Untertitel Dt., Engl., und knackigem Schwarz bringen eine<br />

schicke Optik auf den Schirm. Der<br />

Ital. Extras Analyse<br />

einer Szene, Featurettes, Sound kommt druckvoll und facettenreich<br />

wie eh und je aus den Boxen.<br />

Hinter den Kulissen<br />

Vertrieb Paramount<br />

Dank kreativer Extras lohnt sich ein<br />

VÖ: im Handel<br />

Blick in den gut gefüllten Bonusteil.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

FAIRLY LEGAL – STAFFEL 1<br />

FILM: Die einstige Top-Anwältin<br />

Kate (Sarah Shahi) kehrte ihrer Zunft<br />

den Rücken, um Mediatorin zu werden.<br />

Von ihren ehemaligen Kollegen<br />

wird sie da<strong>für</strong> belächelt, aber mit ihrer<br />

unkonventionellen Art löst sie<br />

scheinbar aussichtslose Rechtsstreits.<br />

Nur privat bräuchte Kate eher selbst<br />

gute Beratung: Von ihrem Ex-Mann<br />

(Michael Trucco) kommt sie einfach<br />

Drama-Serie / USA<br />

2011 / 434 Min. FSK 12 nicht los. – Zähflüssig gestaltet sich<br />

Regie Bronwen Hughes, die Anwaltsserie: Die Hauptfigur plappert<br />

sich ohne Punkt und Komma<br />

Andy Wolk u.a. mit<br />

Sarah Shahi, Michael durch die Episoden. Der Humor<br />

Trucco, Virginia Williams kommt dabei leider viel zu kurz.<br />

Disc 3 x DVD Bild<br />

TECHNIK: Trotz DVD-Optik breitet<br />

1,78:1 (anamorph) Ton<br />

Dolby Digital 5.1 sich ein klares Bild mit geradezu<br />

(Deutsch, Englisch) leuchtenden Farben und nur leicht<br />

Untertitel Deutsch, Engl. verschwommenen Kanten aus. Dem<br />

Extras Entf<strong>alle</strong>ne und Ton fehlt es an Dynamik: Die Geräuschkulisse<br />

bleibt flach, Effekte gibt<br />

verpatzte Szenen<br />

Vertrieb Universal<br />

es kaum. Dialoge wurden etwas zu<br />

VÖ: im Handel<br />

laut eingefügt.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

FRINGE – STAFFEL 5<br />

FILM: In der finalen Staffel katapultiert<br />

es das „Fringe“-Team weit in die<br />

Zukunft: ins Jahr 2036. Ganze Heerscharen<br />

der „Observer“, der Beobachter,<br />

haben dort die Herrschaft an sich<br />

gerissen. Peter (Joshua Jackson), Walter<br />

(John Noble) und die restlichen<br />

FBI-Agenten entwickeln einen Plan,<br />

um die Menschheit zu retten. Doch<br />

Mystery-Serie / USA viel Zeit bleibt der Gruppe nicht: Zum<br />

2012 / 565 Min. FSK 16<br />

Abschluss der immer etwas unter dem<br />

Regie Miguel Sapochnik,<br />

Jeannot Szwarc u.a. mit Aufmerksamkeits-Radar fliegenden<br />

Joshua Jackson, John Mystery-Serie gibt es dicht gepackte,<br />

Noble, Georgina Haig fulminante 13 Episoden.<br />

Disc 3 x BD 50 Bild TECHNIK: Mit viel Subwoofer-Unterstützung<br />

geht es in das letzte Gefecht<br />

1,78:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1<br />

der FBI-Sondereinheit: Der 5.1-Mix<br />

(Englisch), DD 5.1<br />

(Deutsch) Untertitel darf sich mit Effekten regelrecht austoben.<br />

Auch das kontraststarke Bild<br />

Deutsch, Englisch Extras<br />

Making Of, Entf<strong>alle</strong>ne zieht den Zuschauer tief hinein in die<br />

und verpatzte Szenen, Zukunft. An Dreingaben fehlt es nicht:<br />

Featurettes u.a. Vertrieb Vor <strong>alle</strong>m die Featurettes machen den<br />

Warner VÖ: im Handel<br />

Abschied etwas erträglicher.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

MAD MEN – STAFFEL 6<br />

FILM: Die 68-er kommen mit ihren gesellschaftlichen<br />

Veränderungen auf<br />

die „Mad Men“ (und Women) zu: Aus<br />

der netten Sekretärin Peggy (Elisabeth<br />

Moss) wurde eine taffe Werbetexterin;<br />

Don (Jon Hamm) ist trotz<br />

Reichtum, Ruhm und junger, schöner<br />

Frau unglücklich. Und auf den Straßen<br />

sorgt ein gewisser Martin Luther<br />

King <strong>für</strong> Aufruhr. Scharfzüngig und<br />

Drama / USA 2013 / 593<br />

Min. FSK 12 Regie Jon visuell einzigartig bleibt Staffel sechs<br />

Hamm, Scott Hornbacher der ausgezeichneten Serie eine hochdramatische<br />

Angelegenheit.<br />

u.a. mit Jon Hamm,<br />

Elisabeth Moss, Christina TECHNIK: Für einen analytischen<br />

Hendricks Disc 4 x DVD Blick auf die Epoche sei die etwa halbstündige<br />

Doku über Drogenkonsum<br />

Bild 1,78:1 (anamorph)<br />

Ton Dolby Digital 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) und -kultur in den 60-ern im Bonusteil<br />

empfohlen. Optisch präsentiert<br />

Untertitel Deutsch,<br />

Englisch Extras Making sich die Serie gewohnt stilvoll, mit satten<br />

Farben und knackiger Schärfe. Der<br />

Of, Doku: „Einschalten.<br />

Aufdrehen. Abschalten.“ Sound überzeugt mit seinem voluminösen<br />

Raumklang und gut verständ-<br />

u.a. Vertrieb Universal<br />

VÖ: im Handel<br />

lichen Dialogen.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Gute alte Zeit: Don<br />

(Jon Hamm, rechts)<br />

und Roger (John Slattery)<br />

genießen ihre<br />

Vormittags-Drinks.


HOME ENTERTAINMENT | MUSIK UND VORSCHAU<br />

CEELO GREEN IS LOBERACE<br />

FILM: Mit Hits wie „Crazy“ und „Fuck<br />

You!“ wurde die schrille Soulstimme<br />

von Ceelo Green weltweit bekannt. In<br />

Las Vegas widmete er sich einem ganz<br />

speziellen Projekt: Als „Loberace“, angelehnt<br />

an den legendären Las-Vegas-<br />

Entertainer „Liberace“, führte er ein<br />

knapp 80-minütiges Musikspektakel<br />

auf. Glitz und Glamour, schrille Kostüme<br />

und noch schrillere Bühnenku-<br />

Konzert / USA 2013 / 78<br />

Min. FSK 0 Regie Devin<br />

DeHaven Disc BD 25 lissen (eine überlebensgroße Kuschelbärenband!)<br />

– und das <strong>alle</strong>s im Mek-<br />

Bild 1,78:1 (1080i60,<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA ka des Showbusiness. Man sollte eine<br />

5.1 (Englisch), PCM 2.0 Vorliebe <strong>für</strong> glitzernden Kitsch mitbringen<br />

und der der nasalen Stimme<br />

(Englisch) Untertitel<br />

Englisch, Spanisch,<br />

des Sängers nicht abgeneigt sein.<br />

Französisch Extras<br />

Interview Vertrieb Eagle TECHNIK: Kräftige Farben bestimmen<br />

Vision VÖ: im Handel das klare Bild des Konzerts. Der<br />

5.1-Sound wurde dynamisch abgemischt:<br />

Es kommt Konzertstimmung<br />

auf. Der 2.0-Spur fehlt es jedoch etwas<br />

an Kraft. Einziges Extra ist ein<br />

kurzes Interview mit dem Sänger.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

DREAM THEATER – LIVE AT LUNA PARK<br />

FILM: Zwei Konzerte spielte Dream<br />

Theater, der vielleicht berühmteste<br />

Komplexitätsklotz des Heavy Metal,<br />

in Buenos Aires. Sie fanden im August<br />

im Rahmen der „A Dramatic Tour Of<br />

Events“ statt. Der Name der Tournee<br />

ist angelehnt an das zugehörige Album<br />

„A Dramatic Turn Of Events“, und<br />

tatsächlich sind sämtliche Titel dieser<br />

Konzert / Argentinien<br />

Platte vertreten: das großartige „Lost<br />

2012 / 160 Min. FSK 6<br />

Regie Mike Leonard Not Forgotten“ etwa, oder „This Is The<br />

Disc BD 50 Bild 1,78:1 Life“ auf der ruhigeren Seite. Aber<br />

(1080i60, AVC) Ton auch an Klassikern mangelt es nicht:<br />

DTS-<strong>HD</strong> MA 5.1 (Englisch),<br />

PCM 2.0 (Englisch) ser Extraklasse.<br />

„Metropolis Pt. 1“ erklingt in virtuo-<br />

Untertitel Deutsch,<br />

TECHNIK: Mit Wucht wird der fein abgemischte<br />

Sound aus den Boxen ge-<br />

Englisch, Franz., Span.,<br />

Ital., Niederl., Port.<br />

Extras Bonus-Tracks, drückt. Der 5.1-Mix bringt mehr<br />

Hinter den Kulissen, Räumlichkeit mit, während die PCM-<br />

Cartoon-Intro, „Outcry“ in 2.0-Spur die Musik sauber wiedergibt.<br />

Multiy-angle glory Besonderes Extra: Beim Song „Outcry“<br />

kann aus sechs Kameraperspek-<br />

Vertrieb Eagle Vision<br />

VÖ: im Handel<br />

tiven frei gewählt werden.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

THE DOORS – R-EVOLUTION<br />

FILM: „R-Evolution“ ist eine unkommentierte<br />

Sicht auf die Entwicklung<br />

der Doors. Erste Auftritte im Fernsehen<br />

zeigen noch unsichere Musiker,<br />

die sich den klassischen Regeln des<br />

Fernsehens unterwerfen – in Band-<br />

Formation stehen und singen, dann<br />

Fragen beantworten. Stück <strong>für</strong> Stück<br />

begannen sie jedoch, ihre kreative<br />

Musik / USA 2013 / 72<br />

Kraft und vor <strong>alle</strong>m ihre Position zu<br />

Min. FSK 12 Disc BD 50<br />

Bild 1,33:1 (1080i60, nutzen: Dank ihrer weltweiten Popularität<br />

konnte die Band bestimmen,<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA<br />

5.1 (Englisch), PCM 2.0 wie sie gezeigt werden soll. Sie begann,<br />

Stücke wie „Light My Fire“ und<br />

(Englisch) Untertitel<br />

Englisch, Spanisch, „Break On Through“ nicht nur aufzuführen,<br />

sondern zu inszenieren.<br />

Französisch Extras<br />

Bild-im-Bild-Kommentar,<br />

Bonus-Tracks, Archivaufnahmen,<br />

Dokumentation: den 60-ern sind weder Bild noch Ton<br />

TECHNIK: Wegen der Aufnahmen aus<br />

„Breaking Through The optimal. Dennoch wurden die Songs<br />

Lens“ Vertrieb Eagle <strong>für</strong> die Blu-ray Disc gut abgemischt<br />

Vision VÖ: im Handel und sauber ausgespielt. Als Extra gibt<br />

es unter anderem die Doors-Doku<br />

„Breaking Through The Lens“.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

„Dream Theater“ (im Bild: James LaBrie) gaben im<br />

Sommer 2012 zwei Konzerte in Buenos Aires.<br />

Rock-Opa Mick Jagger: 2013 wurde<br />

der Rolling-Stones-Sänger 70 Jahre alt.<br />

THE ROLLING STONES –<br />

SWEET SUMMER SUN: HYDE PARK LIVE<br />

FILM: Zwei Konzerte gaben die<br />

Rolling Stones im Sommer 2013 im<br />

Londoner Hyde Park. Und sie erinnerten<br />

sich dabei höchstwahrscheinlich<br />

an einen ganz bestimmten Tag. Denn<br />

am 5. Juli 1969, kurz nach dem Tod<br />

von Stones-Mitgründer Brian Jones,<br />

traten sie ebenfalls in diesem Park auf.<br />

Impressionen von damals werden bei<br />

Konzert / Großbritannien<br />

2013 / 118<br />

diesem wunderbaren Konzertmitschnitt<br />

immer wieder eingeschoben.<br />

Min. FSK 0 Regie Paul<br />

Dugdale Disc BD 50 44 Jahre liegen zwischen den Auftritten,<br />

die Musik – „I Can‘t Get No (Sa-<br />

Bild 2,40:1 (1080i60,<br />

AVC) Ton DTS-<strong>HD</strong> MA tisfaction)“, „Sympathy For The Devil“<br />

– ist mitreißend wie eh und je.<br />

5.1 (Englisch), PCM 2.0<br />

(Englisch) Untertitel<br />

TECHNIK: Dank der großartigen<br />

Keine Extras Bonus-<br />

Tracks Vertrieb Eagle Soundabmischung – sowohl im 5.1-<br />

Vision VÖ: im Handel Mix als auch bei der Stereospur – fällt<br />

es auch nicht schwer, die Hüften kreisen<br />

zu lassen. Das lupenreine Bild mit<br />

seiner poppigen Farbgestaltung überzeugt<br />

sowieso. Drei Lieder gibt es als<br />

Bonus dazu.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

VORSCHAU | HEFT 03_2014<br />

RIDDICK – ÜBERLEBEN<br />

IST SEINE RACHE<br />

Action, Leih: 22.01. / Kauf: 14.02.<br />

THE CONJURING<br />

Horror, Kauf / Verleih: 24.01.<br />

PRAKTI.COM<br />

Komödie, Kauf / Verleih: 24.01.<br />

2 GUNS<br />

Action, Kauf / Verleih: 28.01..12.<br />

FEUCHTGEBIETE<br />

Komödie, Kauf / Verleih: 31.01.<br />

DA GEHT NOCH WAS<br />

Komödie, Kauf / Verleih: 13.02.<br />

BD DES MONATS<br />

R.E.D.2<br />

Komödie, Kauf / Verleih: 31.01.<br />

Man soll immer nett zu alten Leuten sein.<br />

Vor <strong>alle</strong>m, wenn sie so gut schießen<br />

können wie die Agentenrentner!<br />

NEU IM KINO<br />

ZWEI VOM<br />

ALTEN SCHLAG<br />

Superstars im Boxring: Sylvester<br />

Stallone (l.) und Robert DeNiro lassen<br />

die (Lach-)Muskeln spielen. Start: 09.01.<br />

Weitere Neustarts, Filmbesprechungen,<br />

Interviews und Starportäts finden sie auf<br />

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oder Das ist das Ende<br />

Blu-ray + 2 CDs Led Zeppelin -<br />

Celebration Day<br />

Der zwei Stunden dauernde Feature-Film<br />

präsentiert das legendäre Konzert vom<br />

10. Dezember 2007 auf der Bühne der<br />

Londoner O2-Arena in brillantem High-<br />

Definition-16:9-Videoformat und beeindruckender<br />

Audioqualität im 5.1, 48/24<br />

Hi-Resolution Audio Surround Sound.<br />

Zwei CDs präsentieren das Konzert<br />

zudem im reinen Audio-Format.<br />

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entsprechend der Wetterlage kleidet<br />

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ich nach Ablauf des ersten Bezugsjahres jederzeit wieder kündigen. Das Dankeschön erhalte ich umgehend nach Zahlungseingang.<br />

Eine eventuelle Zuzahlung zum Geschenk wird per Nachnahme / Rechnung erhoben. Wenn ich Video nicht weiter beziehen möchte,<br />

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Auslandskonditionen auf Anfrage: weka@burdadirect.de<br />

Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich –, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail und<br />

telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

Ich bezahle bequem per Bankeinzug: (nur in Deutschland möglich) und erhalte da<strong>für</strong> ein Heft GRATIS vorab (KB01).<br />

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Kontonummer<br />

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1 Heft<br />

GRATIS!<br />

Video erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH, Richard-Reitzner-<br />

Allee 2, 85540 Haar, Handelsregister München, HRB 154289<br />

Geldinstitut<br />

Datum<br />

✗Unterschrift<br />

WK 4012 M02


Bestenliste<br />

Die Bestenliste<br />

Hier finden Sie einen Überblick <strong>alle</strong>r Geräte, die <strong>video</strong> in dieser und den<br />

vergangenen Ausgaben ausführlich getestet hat. Inklusive Teilnoten <strong>für</strong> die<br />

persönliche Wichtung der Ergebnisse und unverbindlicher Preisempfehlungen<br />

ist diese Liste ein hilfreicher Einkaufsführer <strong>für</strong> Unterhaltungselektronik.<br />

Über<br />

400 Geräte<br />

im Praxistest<br />

Generell sind unsere Bewertungskriterien<br />

<strong>für</strong> <strong>alle</strong> Produktkategorien<br />

in Teilnoten<br />

<strong>für</strong> Bild, Klang, Ausstattung, Bedienung<br />

und Verarbeitung aufgeteilt.<br />

Aus diesen setzt sich eine Gesamtpunktzahl<br />

zusammen (Ergebnis),<br />

die als Schulnote interpretiert<br />

und zusätzlich als Prozentwert im<br />

Verhältnis zur maximal erreichbaren<br />

Punktzahl angegeben wird.<br />

Die Abhängigkeit der Ergebnis-<br />

Schulnote von der erreichten Prozentzahl<br />

finden Sie in der Grafik<br />

unten. Wir haben diese Zuordnung<br />

Anfang 2013 etwas härter gestaltet,<br />

dabei sind einige Geräte notentechnisch<br />

abgerutscht. Der Idealfall<br />

von 100 Prozent konnte aber<br />

auch vorher kaum erreicht werden,<br />

da dieses Gerät dann in jedem Unterpunkt<br />

<strong>alle</strong>r Teilnoten die absolute<br />

Referenz dargestellt hätte. Das<br />

ist aber nie der Fall, da sich ein<br />

Hersteller beispielsweise auf eine<br />

perfekte Ausstattung konzentriert,<br />

ein anderer aber in das Material<br />

des Gehäuses oder einen geringen<br />

Stromverbrauch investiert.<br />

Unser Bewertungssystem ist<br />

nach oben offen und kann sich so<br />

blitzschnell den Veränderungen<br />

des Marktes anpassen. Werden<br />

beispielsweise wichtige Features<br />

neu eingeführt, können wir sofort<br />

die Maximalpunktzahl <strong>für</strong> die Ausstattung<br />

anheben. Schlägt ein Gerät<br />

die bisherige Referenzqualität<br />

von Bild oder Ton, wird auch hier<br />

der Standard angepasst. Dadurch<br />

werten sich alte Geräte automatisch<br />

ab (wie im richtigen Leben),<br />

denn ihre Punktzahl bleibt zwar<br />

konstant, die Prozentnote im Verhältnis<br />

zur Maximalpunktzahl<br />

sinkt aber.<br />

Der Preis ist heiß<br />

Die Note <strong>für</strong> das Preis-Leistungs-<br />

Verhältnis orientiert sich an den<br />

unverbindlichen Preisempfehlungen<br />

der Hersteller (UVP) zum<br />

jeweiligen Testzeitpunkt, den wir<br />

auch in den Testberichten und der<br />

Bestenliste abdrucken. Sie stellt<br />

daher eine Momentaufnahme dar.<br />

Die Straßenpreise, insbesondere<br />

bei Preisagenturen im Internet,<br />

können erheblich vom UVP abweichen.<br />

Vor <strong>alle</strong>m ältere Geräte<br />

sind mitunter deutlich günstiger<br />

zu haben. Ein Preisvergleich lohnt<br />

sich daher auf jeden Fall.<br />

Punkteschlüssel<br />

Die erreichte Gesamtpunktzahl<br />

eines Tests misst sich an der<br />

Anzahl der maximal erreichbaren<br />

Punkte in der jeweiligen<br />

Gerätekategorie. Wir errechnen,<br />

wie viel Prozent davon<br />

ein Teilnehmer erreicht hat.<br />

Das Ergebnis wird dann nach<br />

folgender Einteilung einer<br />

Schulnote zugeordnet.<br />

überragend ab 90%<br />

sehr gut ab 80%<br />

gut ab 65%<br />

befriedigend ab 50%<br />

ausreichend ab 30%<br />

mangelhaft ab 10%<br />

ungenügend < 10%<br />

Erklärung: Bild = Bildqualität // Klg = Klangqualität // Aus = Ausstattung // Bed = Bedienung // Ver = Verarbeitung // TV-E. = TV-Empfang // Pkt = Gesamtpunktzahl // % = Prozent // Preis/Leistg = Preis/Leistung<br />

Oled-fernseher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 460 60 224 95 80 919 100<br />

überragend<br />

Samsung KE55S9C 8000 436 42 207 89 74 848 92 befriedigend 11/13<br />

LG 55EA9809 9000 422 48 197 86 70 823 90 befriedigend 11/13<br />

<strong>alle</strong> mit 3D-Funktion<br />

<strong>Ultra</strong>-Hd-Fernseher<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 462 60 221 95 80 916 100<br />

überragend<br />

Samsung UE85S9 35.000 428 48 204 89 73 842 92 ausreichend 9/13<br />

Panasonic TX-L65WT600E 6.000 421 41 215 87 71 835 90 gut 12/13<br />

sehr gut<br />

LG 65LA9709 7.000 424 49 201 86 65 825 89 befriedigend 12/13<br />

LG 84LM960V 19.840 419 46 181 90 77 813 89 ausreichend 2/13<br />

Sony KD-84X9005 25.000 426 49 182 83 70 810 88 ausreichend 4/13<br />

Samsung UE65F9090 6.000 404 42 205 89 68 808 87 befriedigend 12/13<br />

Philips 65PFL9708S 5.200 421 43 186 84 69 803 87 gut 12/13<br />

Sony KD-65X9005A 5.500 423 46 180 85 69 803 87 gut 12/13<br />

Toshiba 58M9363DG 3.000 405 40 168 71 63 747 81 sehr gut 12/13<br />

gut<br />

Hisense LTDN58XT880 3.000 332 32 179 65 60 668 72 befriedigend 2/14<br />

<strong>alle</strong> mit 3D-Funktion<br />

3D-Fernseher ohne Brille<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

sehr gut<br />

Toshiba 55ZL2G 8.000 401 39 174 78 67 759 84 gut 8/12<br />

LCD-Fernseher | ab 60 Zoll | Ab 152 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Samsung UE75F8090* 8.000 412 43 204 89 67 815 90 befriedigend 10/13<br />

sehr gut<br />

Samsung UE65ES8090* 4.000 416 48 186 88 68 806 89 gut 1/13<br />

Sharp LC-80LE857E 8.000 408 50 179 79 76 792 87 gut 2/14<br />

Sharp LC-70LE740E* 3.000 407 48 163 73 64 755 83 sehr gut 10/12<br />

Sharp LC-70LE835E* 4.500 406 45 168 72 63 754 83 sehr gut 3/12<br />

Philips 60PFL8708S 3.200 385 40 183 84 62 754 83 gut 2/14<br />

Sharp LC-60LE840E* 3.000 393 45 168 71 66 743 82 gut 8/12<br />

Samsung UE60D6500 3.000 375 40 172 82 64 733 81 sehr gut 1/12<br />

Sharp LC-80LE645E 5.500 379 47 159 72 64 721 80 sehr gut 6/12<br />

gut<br />

Sharp LC-60LE635E 1.800 356 43 161 71 61 692 76 überragend 1/12<br />

*mit 3D-Funktion<br />

92


LCD-Fernseher | 50 bis 60 Zoll | Ab 127 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Panasonic TX-L55WTW60 3.000 415 39 205 89 70 818 90 gut 7/13<br />

Samsung UE55F8090 2.900 415 43 204 89 67 818 90 sehr gut 5/13<br />

LG 55LA8609 2.500 415 50 197 86 68 816 90 sehr gut 7/13<br />

Loewe Reference ID 55 7.500 403 57 202 73 80 815 90 befriedigend 6/13<br />

sehr gut<br />

Samsung UE55F7090 2.700 408 42 204 89 67 810 89 sehr gut 6/13<br />

Samsung UE55ES8090* 2.800 415 46 186 88 68 803 89 sehr gut 5/12<br />

Sony KDL-55W905 2.800 419 42 182 85 68 796 88 sehr gut 6/13<br />

Sony KDL-55HX955* 3.000 419 42 181 83 67 792 87 sehr gut 2/13<br />

Loewe Individual 55 Compose 3D 6.300 393 53 198 69 77 790 87 befriedigend 2/12<br />

LG 55LM960V* 3.500 401 43 179 90 73 786 87 gut 6/12<br />

Panasonic TX-L55DTW60 2.500 395 39 196 86 66 782 86 sehr gut 6/13<br />

Philips 55PFL8007K* 2.600 400 44 188 84 66 782 86 sehr gut 2/13<br />

Philips 58 PFL9956H 4.200 401 47 182 78 74 782 86 gut 1/12<br />

Philips 55PDL8908S 3.000 391 42 183 84 73 773 85 gut 8/13<br />

Sony KDL-55HX825 2.800 401 48 182 76 65 772 85 sehr gut 1/12<br />

LG 55LA7408 2.100 391 43 178 86 67 765 84 gut 1/14<br />

Samsung UE55ES6890* 2.100 399 41 176 79 66 761 84 sehr gut 8/12<br />

Philips 55PFL7008K 1.800 383 42 185 84 65 759 84 gut 1/14<br />

Philips 55PFL7108K 2.000 383 40 180 84 62 749 83 sehr gut 6/13<br />

Panasonic TX-L55WT50E* 2.600 385 40 176 80 66 747 83 gut 11/12<br />

Panasonic TX-L55ETW60 1.600 376 36 177 86 62 737 81 sehr gut 1/14<br />

TechniSat TechniPlus ISIO 55 2.000 372 40 192 73 60 737 81 gut 1/14<br />

Bang & Olufsen BeoVision 11 11.090 366 54 160 72 76 728 80 befriedigend 3/13<br />

gut<br />

Samsung UE55F6470 1.750 368 39 175 79 59 720 79 gut 1/14<br />

Toshiba 55WL863G 2.500 378 41 160 75 65 719 79 sehr gut 1/12<br />

Grundig 55VLE9370BL 1.500 339 47 178 73 66 703 78 sehr gut 5/13<br />

Toshiba 50L7363DG 1.200 362 37 168 74 61 702 77 sehr gut 9/13<br />

PEAQ PTV551203-B* 1.100 341 40 167 73 69 690 76 überragend 10/12<br />

LG 55LW579S 2.100 342 39 178 68 58 685 76 sehr gut 1/12<br />

*mit 3D-Funktion / **21:9-Cinema-Format<br />

LCD-Fernseher | 46 – 50 Zoll | 117 – 126 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

Überragend<br />

Samsung UE46F8090SL 2.100 415 41 204 89 67 816 90 sehr gut 8/13<br />

Sehr gut<br />

Loewe Individual 46 Slim ab 4.800 403 46 204 73 73 799 88 befriedigend 4/13<br />

Philips 46PFL9707S 3.000 407 43 179 84 66 779 86 gut 1/13<br />

Metz Aurus 47 3D Media twin R 4.000 389 50 183 71 77 770 85 gut 8/13<br />

LG 47LM960V 2.700 387 41 176 89 69 762 84 gut 1/13<br />

LG 47LM760S 1.800 385 41 176 89 71 762 84 sehr gut 5/12<br />

Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-46HX855 1.700 402 42 174 80 64 762 84 überragend 8/12<br />

Philips 46PFL8008S 1.800 391 39 183 84 62 759 84 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-L47WT50E 1.900 387 40 177 80 66 750 83 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-47W805A 1.500 385 37 178 86 64 750 83 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-L47DT50 1.800 381 40 173 80 73 747 82 sehr gut 5/12<br />

Philips 47PDL6907K 1.600 378 39 180 78 70 745 82 sehr gut 12/12<br />

Philips 47PFL6907K 1.600 378 41 177 78 67 741 82 sehr gut 12/12<br />

Philips 47PFL6007K 1.400 377 38 177 78 70 740 82 sehr gut 1/13<br />

Loewe Xelos 46 1.800 367 49 185 68 66 735 81 sehr gut 1/13<br />

Sony KDL-46HX755 1.400 379 42 171 80 62 734 81 sehr gut 5/12<br />

gut<br />

Panasonic TX-L47ETW5 1.150 372 39 176 73 59 719 79 sehr gut 1/13<br />

Loewe Connect ID 46 DR+ 2.800 352 50 185 68 63 718 79 gut 11/12<br />

Toshiba 46TL968G 1.100 374 36 166 74 61 711 78 sehr gut 1/13<br />

Sharp LC-50LE752E 1.100 366 38 177 67 56 704 78 überragend 8/13<br />

Grundig 47 VLE 9270 1.100 350 39 168 76 64 697 77 sehr gut 1/13<br />

Grundig 46 VLE 8270 1.000 344 47 167 68 67 693 76 sehr gut 1/13<br />

Samsung UE46ES5700 830 340 38 176 79 58 691 76 überragend 1/13<br />

PEAQ PTV462403-S 800 325 35 164 64 59 647 71 sehr gut 1/13<br />

Hisense LED46K263D 900 341 37 140 51 47 616 68 sehr gut 5/12<br />

befriedigend<br />

Xoro HTL4770 3D 800 264 30 110 42 55 501 55 gut 4/12<br />

LCD-Fernseher | 39 – 42 Zoll | 87 – 107 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

Überragend<br />

LG 42LA8609 1.500 413 48 197 86 68 812 90 gut 12/13<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-L42DTW60 1.300 395 39 196 86 66 782 86 gut 12/13<br />

Sony KDL-42W805A 950 390 39 180 85 65 759 84 gut 12/13<br />

Philips 40PFL8008S 1.300 383 46 180 84 62 755 83 gut 12/13<br />

Loewe Art 40 1.200 385 45 179 73 69 751 83 sehr gut 12/13<br />

Loewe Connect 40 3D DR+ 3.500 375 44 196 68 63 746 82 gut 4/12<br />

Panasonic TX-L42ETW60 1.000 381 38 178 84 60 741 82 sehr gut 5/13<br />

TechniSat TechniPlus 42 ISIO 1.300 371 38 192 73 56 730 81 gut 12/13<br />

Philips 40PFL5507K* 1.000 375 38 173 77 60 723 80 sehr gut 7/12<br />

gut<br />

Samsung UE40F6500 780 366 38 176 79 60 719 79 sehr gut 12/13<br />

Sony KDL-40HX755* 1.100 376 30 173 80 60 719 79 sehr gut 7/12<br />

Panasonic TX-L42ETW5 950 370 39 176 73 59 717 79 sehr gut 4/12<br />

Loewe Connect ID 40 DR+ 2.400 352 44 185 68 63 712 79 gut 9/12<br />

Toshiba 40M8365DG 950 374 36 166 74 61 711 78 gut 12/13<br />

Grundig 42 VLE 9380 SL 800 347 33 178 73 66 697 77 sehr gut 12/13<br />

Bang & Olufsen BeoPlay V1 2.500 344 52 155 72 70 693 76 gut 9/12<br />

Toshiba 40TL963G* 1.050 351 35 166 71 60 683 75 gut 7/12<br />

Hisense 39K610 700 340 37 140 56 53 626 69 sehr gut 12/13<br />

PEAQ PTV421100-B 750 303 33 162 67 60 625 69 überragend 1/12<br />

befriedigend<br />

Hannspree SE40LMNB 450 278 33 126 53 47 537 59 gut 7/12<br />

*mit 3D Funktion / **inklusive Sound-Projektor<br />

LCD-Fernseher | 37 Zoll | 94 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

gut<br />

Sony KDL-37EX725 900 376 33 173 75 58 715 79 sehr gut 2/12<br />

Samsung UE37D6200 830 370 30 169 81 61 711 78 sehr gut 2/12<br />

Panasonic TX-L37EW30 850 348 34 166 79 62 689 76 sehr gut 2/12<br />

Philips 37PFL6606K 900 354 35 166 68 62 685 76 sehr gut 2/12<br />

LCD-Fernseher | 32 Zoll | 81 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

gut<br />

Sony KDL-32EX725 650 375 31 173 75 58 712 79 sehr gut 3/12<br />

Philips 32PFL6606K 750 354 32 166 68 62 682 75 sehr gut 3/12<br />

Sharp LC-32LE632E 700 354 32 159 64 61 670 74 sehr gut 3/12<br />

PEAQ PTV321100 500 303 29 162 67 57 618 68 sehr gut 3/12<br />

Plasma-fernseher | ab 46 Zoll | Ab 117 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

überragend<br />

Panasonic TX-60ZT60E 4.500 416 40 209 90 67 822 91 gut 10/13<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-P50VTW60 2.200 397 42 198 86 66 789 87 sehr gut 8/13<br />

Panasonic TX-P55VT50E 2.600 394 46 174 80 67 761 84 sehr gut 10/12<br />

Panasonic TX-P50GT50E 1.600 394 46 173 80 67 760 84 überragend 8/12<br />

Plasma-fernseher | bis 43 Zoll | Bis 109 cm<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic TX-P42STW50* 900 376 34 169 79 64 722 80 sehr gut 7/12<br />

Video auf dem ipad<br />

Wussten Sie es schon? <strong>video</strong> gibt es auch als Digitalausgabe <strong>für</strong> Ihr iPad.<br />

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Infos unter www.<strong>video</strong>-magazin.de/ipadapp<br />

<strong>Ultra</strong>-<strong>HD</strong>-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 360 105 200 100 50 815 100<br />

Sehr gut<br />

Sony FDR-AX1 4.500 279 83 145 71 42 620 76 sehr gut 2/14<br />

<strong>video</strong>-magazin.de | 02_2014<br />

93


Bestenliste<br />

3D-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />

gut<br />

Sony <strong>HD</strong>R-TD30 1.000 236 82 133 82 45 578 78 sehr gut 8/13<br />

Sony <strong>HD</strong>R-TD20 1.600 227 82 128 81 47 565 76 sehr gut 2/13<br />

<strong>HD</strong>-camcorder<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic HC-X929 1.000 268 85 139 70 45 607 82 sehr gut 8/13<br />

gut<br />

JVC GC-PX100 1.000 237 81 138 69 45 570 77 sehr gut 8/13<br />

Sony <strong>HD</strong>R CX730 1.000 215 68 107 87 45 523 71 gut 7/12<br />

JVC GC-PX 10 900 221 84 109 57 47 517 70 gut 7/12<br />

Panasonic HC X 800 EG-K 800 218 74 99 72 42 506 68 befriedigend 7/12<br />

Canon LEGRIA HFM52 750 217 81 91 60 42 490 66 befriedigend 7/12<br />

Befriedigend<br />

Sony <strong>HD</strong>R PJ 260VE 630 186 65 86 57 41 434 59 gut 7/12<br />

SpiegeLReflexkameras (<strong>video</strong>-tauglich)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 310 105 175 110 50 750 100<br />

gut<br />

Canon EOS-1D X 6.300 252 60 128 63 49 552 75 befriedigend 3/13<br />

Panasonic DMC-GH3 1.200 227 75 118 79 41 540 73 sehr gut 3/13<br />

Sony SLT-A99V 2.800 222 82 118 58 42 522 71 sehr gut 3/13<br />

Nikon D600 2.150 222 72 111 52 39 496 67 gut 3/13<br />

projektoren<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 435 100 55 60 650 100<br />

Sehr gut<br />

Sony VPL-VW1000* 18.800 380 68 42 54 544 84 sehr gut 9/12<br />

SIM2 M.150* 20.900 378 63 48 54 543 84 sehr gut 9/12<br />

JVC DLA-X70* 7.000 362 82 49 49 542 83 sehr gut 3/12<br />

gut<br />

JVC DLA-X35BE* 3.000 348 66 43 46 503 77 sehr gut 9/13<br />

Panasonic PT-AT6000E* 2.800 347 67 43 44 501 77 sehr gut 9/13<br />

Sony VPL-HW50ES 3.200 350 63 42 46 501 77 sehr gut 1/13<br />

Mitsubishi HC7800 2.000 347 57 43 43 490 75 sehr gut 11/12<br />

BenQ W1500 1.800 336 60 42 37 475 73 sehr gut 1/14<br />

Optoma <strong>HD</strong>83 2.500 319 59 48 46 472 73 sehr gut 1/12<br />

Epson EH-TW8100* 2.500 330 57 47 37 471 72 sehr gut 7/13<br />

BenQ W7000 2.500 334 55 44 38 471 72 sehr gut 11/12<br />

LG Hecto** 8000 313 65 43 44 465 72 befriedigned 11/13<br />

BenQ W1070* 900 328 58 41 37 464 71 sehr gut 4/13<br />

BenQ W1080ST* 1200 323 57 41 37 458 70 sehr gut 11/13<br />

LG PF80G 1.350 315 65 39 37 456 70 sehr gut 1/14<br />

Epson EH-TW6000W 1.800 298 58 48 43 447 69 sehr gut 2/12<br />

Acer K750 2.500 316 52 38 38 444 68 gut 12/12<br />

ViewSonic Pro9000 2.300 315 52 39 38 444 68 gut 12/12<br />

* mit 3D-Funktion ** inklusive 100-Zoll-Tageslicht-Screen<br />

2.1-blu-ray-receiver<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 269 300 150 60 200 979 100<br />

sehr gut<br />

T+A K2 Blu * 3.800 240 250 83 37 180 790 81 gut 6/12<br />

* 3.1-System<br />

Blu-ray-Kombigeräte (neue Wertung)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 240 55 220 100 50 665 100<br />

sehr gut<br />

Panasonic DMR-BCT730* ** 580 206 46 159 86 40 537 81 gut 11/13<br />

gut<br />

Samsung BD-F8900* 450 186 44 129 83 41 483 73 gut 11/13<br />

LG HR929C* 400 179 44 126 68 42 459 69 sehr gut 11/13<br />

* mit DVB-C-Tuner **mit Blu-ray-Brenner<br />

hdtv-rekorder mit blu-ray (alte Wertung)<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 240 55 132 100 50 577 100<br />

sehr gut<br />

Samsung BD-E8909S 650 200 43 106 81 39 469 81 sehr gut 8/12<br />

Samsung BD-E8509S 550 200 43 104 81 39 467 81 sehr gut 7/12<br />

gut<br />

Samsung BD-D8909S 600 202 43 90 78 40 453 79 gut 1/12<br />

LG HR929S 550 198 43 93 67 41 442 77 sehr gut 8/12<br />

LG BDS590 300 200 38 81 70 32 421 73 sehr gut 1/12<br />

blu-ray-player<br />

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft<br />

Maximalpunktzahl 280 113 185 50 57 685 100<br />

Sehr gut<br />

OPPO BDP-103EU 700 266 96 158 37 51 608 89 sehr gut 2/13<br />

Panasonic DMP-BDT500 400 270 98 126 41 50 585 85 sehr gut 5/12<br />

Philips BDP9700 550 258 97 141 36 50 582 85 sehr gut 7/13<br />

Yamaha BD-A1020 430 262 101 130 39 42 574 84 überragend 1/13<br />

Denon DBT-3313UD 1.000 260 104 112 41 52 569 83 sehr gut 10/12<br />

LG BP730* 200 262 53 132 42 39 528 83 überragend 7/13<br />

Marantz UD5007 600 260 101 110 41 53 565 82 sehr gut 11/12<br />

Pioneer BDP-450* 300 263 56 120 39 46 524 82 überragend 11/12<br />

Samsung BD-F7500 300 255 89 138 40 39 561 82 sehr gut 7/13<br />

Pioneer BDP-LX55 500 260 100 114 40 44 558 81 sehr gut 2/12<br />

Yamaha BD-A1010 430 256 101 119 40 42 558 81 überragend 2/12<br />

Panasonic BDT320 270 270 87 117 37 43 554 81 sehr gut 11/12<br />

Panasonic DMP-BDT335* 250 266 54 118 37 39 514 81 sehr gut 7/13<br />

Sony BDP-S790 250 261 81 135 38 38 553 81 überragend 8/12<br />

Denon DBT-1713UD 500 258 98 105 41 47 549 80 sehr gut 8/12<br />

Denon DBP-1611UD 500 258 98 108 40 44 548 80 sehr gut 2/12<br />

Sony BDP-S5100* 160 258 53 125 35 37 508 80 sehr gut 7/13<br />

Panasonic DMP-BDT220 180 270 81 118 38 39 546 80 sehr gut 4/12<br />

gut<br />