SUV MAGAZIN Jeep Grand Cherokee (Vorschau)

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AUSGABE 6/13 WWW.SUVMAGAZIN.DE

EINE PUBLIKATION VON

UTILITY VEHICLE

SUVSPORT

MAGAZIN

Deutschlands erstes SUV-Automagazin

BRANDNEU

SUZUKI

SX4 S-CROSS

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❯ ❯ ❯ FASZINATION RANGE ROVER:

Arden AR 9 Spirit - Edel verpflichtet

IM TITELTEST

❯ ❯ ❯ 2WD-TEST:

Renault Captur

❯ ❯ ❯ NACHGEFRAGT:

Wie geht der größte

Allrad-Pkw-Hersteller

in die Zukunft?

FAHRBERICHT

❯ ❯ ❯ GEFAHREN & GETESTET

❯ ❯ ❯ SUV-LESER TESTEN: VOLVO XC70

FAHRBERICHT

❯ ❯ ❯ Skoda Yeti Facelift

PRAXISTEST ❯ ❯ ❯ Subaru Forester

JEEP

GRAND

CHEROKEE

IM VERGLEICHSTEST

❯ ❯ ❯ Dacia Duster Facelift

❯ ❯ ❯ Mini Countryman | Fiat Panda 4x4 | Mitsubishi ASX


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EDITORIAL TEAM IMPRESSUM

Anlasser ...

PÜNKTLICH ZUM BEVOR-

STEHENDEN Weihnachtsfest

füllt nicht nur der

Einzelhandel seine

Regale mit den neuesten

Produkten. Auch

die Automobilindustrie

wappnet sich für das

kommende Jahr und

präsentiert stolz ihre brandaktuellen Modelle.

Große Hoffnungen setzt Dacia hier auf die

Neuauflage des Verkaufsschlagers Duster.

Gleich vorweggenommen: Das Erfolgsrezept

bleibt dasselbe. Dacia-Käufer können sich

auch künftig auf günstige Einstiegspreise und

solide Technik freuen. Was sich im Vergleich

zum Ur-Duster alles geändert hat, konnte Marc

Ziegler bei einer ersten Testfahrt mit dem

Rumänen herausfinden.

EIN DIREKTER KONKURRENT GEHT ebenfalls in

die zweite Runde und macht dort einiges

anders als bisher. Der Skoda Yeti erhielt nicht

nur einen Nachfolger, sondern gleich deren

zwei. Käufer des tschechischen Alleskönners

dürfen sich ab sofort entscheiden, ob sie ihren

Schneemenschen lieber in der Stadt oder

durchs Gelände bewegen. Bastian Hambalgo

ging auf Tuchfühlung und konnte beide

Varianten durch das Bergische Land fahren.

AUCH IM PREMIUM-SEGMENT GIBT es Bewegung.

Nach drei Jahren gönnt Jeep seinem

Spitzenmodell Grand Cherokee eine umfangreiche

Frischzellenkur. Dass diese weit mehr

ist als nur eine sanfte Modernisierung der

Hülle, lesen Sie im Titeltest ab Seite 16. Joe

Wörz prüfte den Luxusliner auf Herz und

Nieren und verrät Ihnen ausführlich, warum

sich ein baldiger Besuch bei Ihrem Jeep-

Händler lohnen könnte.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr SUV Magazin-Team

Unser Team ...

CORNELIA CZERNY

Vorstand / Redaktion

Rallyecopilotin, Harley-Fahrerin

Hat gekämpft mit: einem Sommerreifen – und drei

Winterreifen im nächtlichen Schneesturm gen Linz…

Is(s)t an Weihnachten: selbst gemachten finnischen

Weihnachtsschinken in Brotteig – mit Apfel-Senf-Sauce.

Hyvää Joulua!

HANNES KOLLMANNSBERGER

Chef vom Dienst / Art Direction

Ex-Rallyepilot, JEEP-Fahrer, HD-Treiber

Hat gekämpft mit: der Liebe zu seinen alten Autos und der

Frage, wie lange diese Beziehung noch halten wird.

Is(s)t an Weihnachten: aus alter Tradition finnischen

Weihnachtsschinken mit Apfel-Senf-Sauce und Erbsen.

JULIAN HOFFMANN

Redaktion

Spritsparer, V8-Fetischist

Hat gekämpft mit: eisiger Kälte. Da sind Kopfschmerzen

beim ständigen Ein- und Aussteigen für Fotos garantiert.

Is(s)t an Weihnachten: ganz traditionell Bratwürste mit

Salzkartoffeln. Dazu gibt's ein leckeres Tannenzäpfle.

GERHARD BIEBER

Redaktion

Akribischer Alltags-Tester

Hat gekämpft mit: der Schockstarre vieler Verkehrsteilnehmer,

wenn aus Regen plötzlich Schnee wird.

Is(s)t an Weihnachten: ganz verzaubert von den blinkenden

(Brems-)Lichtlein im alljährlichen Feiertagsstau.

BASTIAN HAMBALGO

Redaktion

Freund des Saugmotors

Hat gekämpft mit: dem Abschied vom AR 9 Spirit – wer

hätte gedacht, dass mich ein Diesel so berührt?!

Is(s)t an Weihnachten: traditionell nicht ansprechbar.

Dazu gibt es wie jedes Jahr Weißwürst'.

JÖRG KÜBLER

Redaktion

Unser Mann fürs ganz Grobe

Hat gekämpft mit: immer kürzeren Tagen, vereisten

Scheiben und der Wahl der richtigen Winterreifen.

Is(s)t an Weihnachten: vermutlich Kaltes aus der Dose, da

eine Komplettrevision der Küche ansteht. Merry Christmas!

MARC ZIEGLER

Redaktion

Warmwetterfetischist

Hat gekämpft mit: Facelifts, die man erst auf den zweiten

Blick erkennt, und Antriebseinflüssen bei Fronttrieblern.

Is(s)t an Weihnachten: wie jedes Jahr beim

Verwandtschaftshopping. Von wegen „staade Zeit“.

JOE WÖRZ

Redaktion

Technikkonsum-Opfer

Hat gekämpft mit: der Fassung. Der Jeep ist einfach das

Schönste, was mir seit Langem untergekommen ist.

Is(s)t an Weihnachten: im Schwabenländle und weigert

sich, Wiener mit Kartoffelsalat zu essen. Spätzle, bitte!

GUNNAR BAYERL

Testfahrer

Fernreisender Dauer-Urlauber

Hat gekämpft mit: dem nasskalten Wetter. Kaum stelle ich

meinen sauberen Toyo ab, kann ich ihn schon wieder putzen.

Is(s)t an Weihnachten: allein zu Hause. Zum Essen gibt's

eine Brotzeit: Wurst, Eier, Gurken – dazu trockenes Brot.

MICHAEL WEPS

Grafik

Pixelschubser, Naturbursche

Hat gekämpft mit: der Tatsache, dass Arbeitstage nur

acht Stunden haben. Kein Platz für lange Tagträume!

Is(s)t an Weihnachten: in der Heimat. Auf dem Teller

landet Selbstgeschossenes neben Selbstgesammeltem.

Impressum

REDAKTION

redaktion@suvmagazin.de

Herausgeberin/Aufsichtsratsvorsitzende/V.i.S.d.P. Cornelia Czerny

Redaktionelle Leitung Cornelia Czerny

CvD Hannes Kollmannsberger

Redaktion Gerhard Bieber, Bastian Hambalgo

Julian Hoffmann, Jörg Kübler,

Joe Wörz, Marc Ziegler

Art Direction DESIGNKONTOR communications

Grafik Michael Weps

Fotos Uwe Fischer, Tom Müller

Schlussredaktion Elisabeth Melachroinakes

ANZEIGEN

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Leiter Vermarktung/Anzeigenleitung

Thomas Merz (- 380) merz@suvmagazin.de

Marketingassistenz

Anja Kellner (-204) kellner@suvmagazin.de

Kundenservice Börse anzeigen@suvmagazin.de

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Abonnementpreis: Deutschland: 18,60 €; Österreich: 21,00 €, Schweiz: 36,20 sFr,

weiteres Ausland auf Anfrage

VERTRIEB

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DRUCK

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VERLAG

zentrale@suvmagazin.de

OFF ROAD Verlag AG, Alte Landstraße 21, 85521 Ottobrunn

Telefon: 089/60 82 1-0, Fax: 089/60 82 1-200

Vorstand Cornelia Czerny Sekretariat Renate Bischof (- 201)

Namentlich bezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Copyright für alle Beiträge bei OFF ROAD Verlag AG. Nachdruck, auch auszugsweise,

sowie Ver viel fältigung jedweder Art nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlages. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos keine Gewähr. Honorierung

veröffentlichter Beiträge nur gemäß unseren Honorarrichtlinien. In Fällen höherer

Gewalt kein An s pruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises.

ISSN 0172-4185

Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste Nr. 3 von 2013 gültig.

Erstverkaufstag dieses Heftes: 10. Dezember 2013

Erfüllungsort und Gerichtsstand: München

4 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


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RL 80/1268/EWG ermittelt. Bitte fahren Sie verantwortungsbewusst: on- wie offroad.

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INHALT SUV Magazin 06.2013

Seite 26

Fahrbericht | Dacia Duster

Beim ersten Facelift seit der Markteinführung 2010 gibt es

nicht nur ein aufgefrischtes Blechkleid, sondern auch eine

üppigere Serienausstattung. Ob der Duster so den Erfolg

seines Vorgängers wiederholen kann?

Vergleich | Fiat Panda, Mini Countryman, Mitsubishi ASX

Style gegen Funktionalität. Oder darf's doch die goldene Mitte

sein? Im Vergleichstest treten drei Fahrzeuge an, die alle ihre

eigene kleine Nische besetzen. Doch wer hat beim direkten

Aufeinandertreffen die Fahrzeugfront vorne?

Service | Gebrauchtwagenverkauf

Beim Verkauf Ihres alten SUV können

Sie viel falsch machen – und

dabei bares Geld verlieren. Wir

zeigen Ihnen, wie Verkaufen geht!

Seite 32

Seite 48

Vergleichstest | Audi SQ5 und BMW X3

Dass Diesel nicht immer nur sparsam und stoisch ihren

Dienst erfüllen, sieht man hier: Mit dem X3 xDrive35d

und dem SQ5 TDI haben die bayerischen Hersteller zwei

selbstzündende Sportskanonen auf die Räder gestellt.

Seite 68

6 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


INHALT SUV Magazin 06.2013

06.2013

Seite 16

Titeltest | Jeep Grand Cherokee Facelift

Groß, luxuriös und komfortabel. Mit der neuen Acht -

gang-Automatik und geliftetem Äußeren macht es der

Klassiker der Konkurrenz im Segment nicht leicht.

Alle SUV in dieser Ausgabe

Arden AR 9 Spirit 76

Audi SQ5 TDI 68

BMW X3 xDrive35d 68

Dacia Duster Facelift 26

Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet 48

Jeep Grand Cherokee 3.0 V6 MultiJet 16

Mini Cooper D Countryman ALL4 48

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+ 48

Renault Captur TCe 90 44

Skoda Yeti Facelift 38

Subaru Forester 2.0XT 60

Suzuki SX4 S-Cross 12

Volvo XC70 D5 AWD 58

NEWS

SUV-News 8

Interview des Monats 11

TEST

VORSTELLUNG: Suzuki SX4 S-Cross 12

TITELTEST: Jeep Grand Cherokee 3.0 V6 MultiJet 16

FAHRBERICHT: Dacia Duster Facelift 26

FAHRBERICHT: Skoda Yeti Facelift 38

AUF EINER ACHSE: Renault Captur TCe 90 44

VERGLEICHSTEST: Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet, Mini Cooper D Countryman ALL4,

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+ 48

LESERKURZTEST: Volvo XC70 Facelift 58

PRAXISTEST: Subaru Forester 2.0XT 60

VERGLEICHSTEST: Audi SQ5 TDI, BMW X3 xDrive35d 68

FASZINATION

Edel verpflichtet – Arden AR 9 Spirit 76

Faszination | Arden AR 9 Spirit

Britische Technik trifft auf deutsches Kunstverständnis: Das

Ergebnis ist ein Range Rover der absoluten Spitzenklasse ...

Fahrbericht | Skoda Yeti

Aus eins mach zwei: Yeti City und

Outdoor suchen neue Besitzer.

Seite 76

Test | Renault Captur

Pfiffige Details und Frontantrieb

aus Frankreich.

SERVICE

Gebrauchtwagenverkauf 32

Fit für den Winter 36

RUBRIKEN

Editorial / Impressum 4

Kleinanzeigen 67

Zahlen des Monats 82

Seite 60

Praxistest | Subaru Forester

Mit neuem Motor wirbt der Zufriedenheitskönig um Käufer.

SUV Magazin 06.2013 7


NEWS Automobil

App des Monats

Kraftprotz

Mobile

Kaufberatung

Sie sind sich noch nicht

ganz schlüssig, welches

Auto Sie als nächstes kaufen

wollen? Dann kann

Ihnen diese App nicht nur

viel Ärger, sondern auch

eine Menge Geld sparen.

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für iOS und Android haben

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Millionen Fahrzeugangebote

in Europas größtem Online-

Automarkt. Vom Gebrauchtbis

zum Neuwagen gibt es

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Mit der Funktion „Visual

Search“ lassen sich unterwegs

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und passende

Ergebnisse online finden.

Interessante Fahrzeuge

sind zudem im Merkzettel

abspeicherbar und können

dann sogar offline angesehen

werden.

Die passende App für Ihr

Smartphone finden Sie

kostenlos im GooglePlay-

Store sowie im AppStore.

KOMPAKT UND TROTZDEM AUSSERGEWÖHNLICH.

Mit dem neuen Macan greift Porsche nach der Krone im

Segment der kompakten SUV und belebt die Konkurrenz

auf unnachahmlich sportliche Art und Weise. Der kleine

Bruder des Cayenne ist zum Verkaufsstart mit zwei

➔ Porsche

➔ Opel

RUNDE SACHE

NACH DEM UNERWARTETEN ERFOLG DES UR-

QASHQAI wird im Frühjahr 2014 die zweite Generation des

Bestseller-SUV in den deutschen Handel kommen. Der neue

Nissan Qashqai bleibt auch nach dem Modellwechsel seinen

Stärken wie dem variablen und komfortablen Innenraum

treu und hat dafür in Sachen Design ordentlich aufgerüstet.

Der neue Qashqai wuchs in der Länge um 49 Millimeter und

hat von Nissan ein abgerundetes, aber dennoch schnittiges

Blechkleid bekommen. So hat er gute Chancen, den Erfolg

seines Vorgängers mühelos zu erreichen.


➔ Nissan

Turbo-Benzin-Motoren und einem Diesel-Aggregat erhältlich.

Mit der Top-Motorisierung, einem 3,6-Liter-V6-

Biturbo, wird der Macan dank 400 PS in unter fünf

Sekunden auf Tempo 100 katapultiert. Die Markteinführung

ist für Anfang 2014 geplant.


www.porsche.de

Alternativer Bestseller

AB SOFORT WIRD DER OPEL MOKKA ZUM ABSOLU-

TEN LANGSTRECKEN-KÖNNER, denn Opel bietet das

kompakte SUV nun auch als LPG-Variante an. Durch den

Autogas-Umbau ab Werk soll der 140 PS starke Mokka 1.4

LPG 7,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen. Mit

dem zusätzlichen, 34 Liter fassenden LPG-Tank, der platzsparend

in der Reserveradmulde untergebracht wurde,

sind rein rechnerisch bis zu 1300 Kilometer ohne Tankstopp

möglich. Der Autogas-Mokka ist zu Preisen ab 23870 Euro

bestellbar.


www.opel.de

www.nissan.de

8 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


NEWS Automobil

AUFGEFRISCHTER

ALLROUNDER

KAUM EIN SUV schafft den Spagat zwischen Geländetauglichkeit und

komfortablem Reisen so souverän wie der Land Rover Discovery. Damit

dies auch so bleibt, gönnen die Briten dem Klassiker ein technisches und

optisches Update. Unter der Haube gibt es beim Discovery ab dem

Modelljahr 2014 einen neuen 3,0-Liter-V6-Kompressormotor mit dem seri-

➔ Land Rover

enmäßigen Automatikgetriebe an Bord. Auch technisch gibt es Neuerungen:

Mit dem „Wade Sensing“ zeigt der Discovery dem Fahrer optisch und

akustisch an, bis zu welcher Höhe das Fahrzeug im Wasser steht. In

Sachen Design ist er sich treu geblieben – lediglich die Scheinwerfer sowie

der „Discovery“-Schriftzug auf der Motorhaube sind neu.


www.landrover.de

WAIDMANNSHEIL

MITSUBISHI BIETET AUF BASIS DES OUTLANDER EIN

SONDERMODELL AN, das speziell auf die Bedürfnisse von Jägern

ausgelegt ist. Für diesen Umbau holten sich die Japaner die Hilfe vom

Oldenburger Unternehmen INTAX – und das Ergebnis kann sich sehen

lassen: Der Jagd-Outlander wurde mit einer Komplettfolierung in Grün

Metallic versehen und im Kofferraum finden sich ein Trenngitter sowie

eine hohe Laderaumwanne. Bis zum 31.12.2013 können sich Mitglieder

des Deutschen Jagdverbandes den Outlander „Jäger Edition“ mit einem

Sonderrabatt von 20 Prozent sichern.


➔ Mitsubishi

www.mitsubishi-motors.de

Power

oder Preisvorteil

MIT DEM NEUEN GLA will Mercedes-Benz die Klasse der kompakten SUV

richtig aufmischen. Zum Verkaufsstart gibt es den urbanen Benz als

„Edition 1“ mit exklusiven Details. Das Exterieur der Sonderedition basiert

auf der Linie Urban und hat neben einem optischen Unterfahrschutz eine

Dachreling in Chrom, 19-Zoll-AMG-Leichtmetallräder sowie Bi-Xenon-

Scheinwerfer. Wer es sportlicher mag, darf sich auf den GLA 45 AMG

freuen, der gerade als Konzept auf der Los Angeles International Auto

Show vorgestellt wurde. Mit einer ordentlichen Leistungsspritze von AMG

liefert das 2,0-Liter-Turbo-Aggregat 360 PS und maximal 450 Newtonmeter

Drehmoment. Auch optisch geht es reichlich sportlich zu: Schwarze

Luftleitelemente, eine AMG-Heckflügel und ein Diffusoreinsatz verleihen

dem GLA 45 AMG einen muskulösen Auftritt. Wann der sportliche GLA in

den Handel kommt, steht noch nicht fest.


➔ Mercedes-Benz

www.mercedes-benz.de

SUV Magazin 06.2013 9


NEWS Vermischtes

Crashtests mit SUV

MIT DEM NEUEN EDGE

CONCEPT gewährt Ford auf der

Los Angeles Auto Show einen

ersten Ausblick auf die nächste

Generation des Edge, die auch

auf dem europäischen Markt einschlagen

soll. Das Konzept soll

die Käufer nicht nur mit dem

ausdrucksstarken Design anlocken,

sondern kann auch technisch

mit Features wie einem

vollautomatischen Einpark-

Assistenten punkten. Nach dem

Ecosport und dem erfolgreichen

Kuga ist der Edge das dritte und

größte SUV von Ford, das auch in

Europa erhältlich sein wird. ❚

➔ Ford

www.ford.de

Ausgezeichnete

LEBENSRETTER

Zwei neue SUV-Modelle

konnten sich im vergangenen

Monat jeweils fünf

Sterne im EuroNCAP-

Crashtest sichern: der

Peugeot 2008 und der

Suzuki SX4 S-Cross.

Beide Kandidaten meisterten

sowohl einen Frontalaufprall

mit 64 km/h, Heckund

Seiten aufpralltests

mit jeweils 40 km/h sowie

einen simulierten Zusammen

stoß mit einem

Fußgänger zur vollsten

Zufriedenheit der Prüfer.

Damit sicherten sich die

kompakten SUV die

Höchstwertung im renommierten

Prüf ver fahren.

www.euroncap.com

DESIGN VOM

ANDEREN STERN

NICHT JEDER MUSS AUF GROSSEM FUSSE

LEBEN, um glücklich zu sein. Das beweist AEZ mit ihrer

neuen Leichtmetall-Felge Portofino bzw. Portofino dark.

Das elegante Doppelspeichen-Sternrad wurde exklusiv für

Mercedes-Benz-Modelle entworfen und ist „nur“ in den Dimensionen 7x16 sowie

7x17 Zoll erhältlich. In der High-Gloss-Variante werden pro Felge 141 Euro fällig, das

schwarzmatte Pendant ist in Deutschland für 154 Euro pro Rad zu haben. ❚

➔ AEZ Leichtmetallräder

FERNÖSTLICHE ZUKUNFT

www.aez-wheels.com

DER ALLRADSPEZIALIST SUBARU

nutzte die Tokio Motor Show, um der

Weltöffentlichkeit ein neues Konzeptfahrzeug

vorzustellen. Das Concept Car

Cross Sport Design ist jedoch weiter von

der Realität entfernt, als die ersten

Bilder erahnen lassen, und dient, ähnlich

dem auf der IAA vorgestellten Subaru

VIZIV, lediglich als Design-Studie. Wenn

die SUV-Zukunft im Hause Subaru so

aussieht, können sich die Kunden auf

die kommenden Modelle freuen. ❚

➔ Subaru

www.subaru.de

10 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


NEWS Interview des Monats

Wir wollen’s wissen!

„Wie geht der größte Allrad-Pkw-

Hersteller der Welt in die Zukunft?“

Subaru ist ein Nischenhersteller – im Bereich SUV und Crossover

aber ein traditionsreicher Trendsetter. Redakteur Julian Hoffmann

hat den Geschäftsführer von Subaru Deutschland, Volker Dannath,

zur Zukunft der eigenwilligen japanischen Marke befragt.

SUV Magazin: Im Gegen satz zur

Kon kurrenz bieten Sie Ihre SUV

und Cross over ausschließlich mit

Allradantrieb an. Werden Sie dieses

Allein stellungs merkmal in

Zukunft beschneiden?

Volker Dannath: In unserer Palette

gibt es nicht nur 4x4 – die in Kooperation

mit Toyota gefertigten Trezia

und BRZ sind Front- bzw. Hecktriebler.

Wir werden uns aber weiter

als Nischen hersteller verstehen und

unsere Kompetenz in unseren Kernwerten

– dem Boxer in Verbindung

mit symmetrischem Allrad – bündeln.

Sie sprechen die Kooperation mit

Toyota an. Wie schaut es da in

Zukunft aus: Werden SUV und

Crossover weiterhin von Subaru

in Eigenregie entwickelt?

Von einer Zusammenarbeit mit

Toyota in diesem Bereich ist nicht

die Rede. Crossover und SUV

entwickeln wir eigenständig. Das

soll auch in Zukunft so bleiben.

Ihre Konkurrenz entscheidet sich

fast ausnahmslos für quer einge-

baute Motoren und automatisch

zuschaltende 4x4-Antriebe.

Warum setzt Subaru auf das einzigartige

Konzept des Boxers in

Kombi mit dem permanenten

symmetrischen Allrad?

Die zwei wesentlichen Vorteile des

Boxermotors sind der niedrige

Schwer punkt, was für die Fahrstabilität

positive Effekte hat, und

die flache Bauweise, die bei einer

Frontal kollision dafür sorgt, dass der

Boxer nach unten gedrückt wird und

nicht in die Fahr gastzelle eindringt.

Das sind die zwei Haupt argumente

für diese Technik.

Im Outback bieten Sie seit

Kurzem den Boxer-Diesel motor

mit einer stufenlosen Auto matik

an. Wird diese Kombi auch in

anderen Modellen erhältlich

sein?

Der Forester Diesel Lineatronic wird

in absehbarer Zeit kommen, die

Fahrzeuge werden aktuell in den einzelnen

Ländern eingeführt. Beim

XV befinden wir uns noch in der

Entwicklungsphase.

Die zufriedensten Kunden fahren

traditionell Subaru. Verraten Sie

uns Ihr Geheimnis – das würde

Ihre Kon kurrenz sicher auch

brennend interessieren.

Das Rezept ist im Grunde ganz

einfach – ohne dass ich hier große

Geheimnisse verrraten möchte.

Wir haben eine hervorragende

Produktqualität und ein sehr

gutes Händlernetz.

Sie haben auf der IAA das Konzept

VIZIV mit Plug-in-Hybridantrieb vorgestellt.

Wie konkret ist diese

Zukunftsaussicht?

Der Hybrid-Antrieb der VIZIV-Studie

ist mit drei E-Motoren ausgestattet –

einer für die Vorder- und zwei für die

Hinter achse. Natürlich arbeiten wir

an diesem System. Ganz konkret führen

wir im Hybrid-Bereich bereits

den XV ein – zunächst in Japan und

den USA. Mit dem VIZIV wollten wir

aber auch beim Design ein Zeichen

setzen – sein Gesicht zeigt einen

Ausblick auf die neue Formensprache

von Subaru.

Haben auch Sie eine Frage an

die Industrie? Lassen Sie’s uns

wissen! Schreiben Sie uns an

redaktion@suvmagazin.de

Zukunfts-Design: Der VIZIV zeigt

die neue Formensprache auf.

SUV Magazin 06.2013 11


Vorstellung Suzuki SX4 S-Cross

SUV MAGAZIN Vorstellung

Suzuki

Mit dem neuen Suzuki SX4 S-Cross

gehen die Japaner ungewohnte Wege:

Er verdrängt seinen Vorgänger nicht

aus der Produktpalette, sondern

präsentiert sich den Kunden

vielmehr Hand in Hand mit ihm.

Gute Ideen können Ganz sImpel

seIn – hauptsache, man hat sIe

als erster. Diesen Erfolg darf sich

Suzuki groß auf die Fahnen schreiben.

Während andere Hersteller nach

jeder Modellpflege wieder den Spagat

zwischen den Wünschen der Alt- und

Neukunden zu meistern versuchen,

gehen die Japaner diesem Problem

geschickt aus dem Weg. So müssen

Freunde des alten SX4 den Nachfolger

nicht fürchten, sondern können ihren

Liebling unter dem Namen „SX4

Classic“ weiterhin beim Suzuki-

Vertragshändler ordern. Und damit

sich die beiden Konzern-Brüder nicht

gegenseitig die Kunden stehlen, gibt

sich der brandneue SX4 S-Cross nicht

nur moderner – er zielt zudem auf

eine völlig andere Käuferschicht als

der klassische SX4.

kInder WIllkommen

Am Grundkonzept wurde nicht viel

verändert. Der S-Cross ist weiterhin

ein kompaktes SUV mit optional

erhältlichem Allradantrieb, das auch

mal abseits der befestigten Piste

gefahren werden kann. Seine

Stoßrichtung ist jedoch anders:

12 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Vorstellung Suzuki SX4 S-Cross

>>> DETAIL-CHECK: Mehr Platz für die Familie

Das RaumWunDeR

das kleine suV

spielt im Innenraum

mit den

großen mit. leder

sei dank!

Im SX4 S-Cross zählt vor

allem eins: das Raumangebot.

Um ganze zehn

Zentimeter ist der Radstand

im Vergleich zum SX4

Classic gewachsen – das

bringt vor allem im Fond

ein Plus an Bewegungsfreiheit.

Das geräumige

Ambiente unterstreicht ein

Panorama-Glasschiebehubdach,

das nicht nur den

freien Blick in den Himmel

ermöglicht, sondern auch

auf einer Länge von 56

Zentimetern geöffnet werden

kann. Abgerundet wird

der neu konzipierte

Innenraum durch das hohe

Ausstattungsniveau. So

gibt es beim SX4 S-Cross

in der Top-Variante

Comfort+ neben einem

Navigationssystem noch

eine Lederausstattung.

allGrIp: der neue allrad bietet auf

allen untergründen perfekte traktion.

kante zeigen: die Bi­Xenon­scheinwerfer verleihen dem

sX4 s­cross ein offensiveres auftreten als dem classic.

eckig statt rund: auch die rückleuchten wurden an

das sportlichere design­konzept angepasst.

Suzuki will mit dem Neuen vor allem

junge Familien ansprechen. Daher hat

nicht nur die Karosserie eine

Verjüngungskur erhalten, sondern mit

dem Modellwechsel ist der SX4 auch

sichtbar gewachsen. Der Radstand

beträgt nun 2,60 Meter – das ist ein

Zugewinn von zehn Zentimetern, der

sich im Innenraum deutlich bemerkbar

macht. Dazu bedient sich Suzuki

in der Top-Ausstattungsvariante

Comfort+ eines cleveren Hilfsmittels:

Durch das ein Meter große Panorama-

Glasdach wirkt der SX4 S-Cross noch

geräumiger, als er für seine kompakten

Ausmaße sowieso schon ist. Ein

weiterer Profiteur des gestiegenen

Platzangebotes ist der Gepäckbereich.

Mindestens 430 Liter passen

bei aufgestellter Rücksitzbank in das

Heck. Mehr Komfort, ein großer

Kofferraum und zudem noch ein lichtdurchfluteter

Innenraum – so drängt

sich der S-Cross wirklich als Familien-

Reisemobil auf.

Gute BasIsausstattunG

Das hohe Ausstattungs niveau unterstreicht

die Tauglichkeit als Alltagsund

Reisebegleiter zusätzlich. Schon

in der Basis sind Klimaanlage, elektrische

Fensterheber sowie ein MP3-

fähiges CD-Radio samt USB-Anschluss

an Bord. Und das für unter 20 000

Euro. Wer mehr möchte, bekommt in

den höheren Ausstattungen auch

Bi-Xenon-Scheinwerfer, Ledersitze,

ein Navigationssystem inklusive

Rückfahrkamera sowie 17-Zoll-Alus.

Insgesamt mag das nicht ganz für die

Premiumliga reichen, der Komfort

und ein stilsicherer Auftritt für die

ganze Familie sind aber gesichert. Wo

wir schon beim Thema „gesichert“

sind: Auch ESP, ABS, sieben Airbags

SUV Magazin 06.2013 13


Vorstellung Suzuki SX4 S-Cross

>>> DynAMIK-CHECK: Wenig Hubraum, viel Effizienz

Technische Daten

Motoren

1.6: 4-Zyl.-Reihenmotor, vorn quer, 16

Ventile, zwei oben liegende Nocken wellen

Leistung

120 PS (88 kW)

bei 6000/min

Drehmoment

156 Nm

bei 4400/min

Hubraum 1586 cm 3

aufladung -

Gemischaufbereitung Direkteinspr.

dank 170 mm Bodenfreiheit

und sperrbarem allrad kann

der sX4 auch offroad punkten.

ob diesel oder Benzin: die beiden motoren

holen jeweils 120 ps aus 1,6 litern hubraum.

kleiner durst: trotz höchstgeschwindigkeit 180 genehmigt

sich der sX4 s­cross nur bis zu 5,7 liter kraftstoff.

1.6 DDiS: 4-Zyl.-Reihenmotor, vorn quer, 16

Ventile, zwei oben liegende Nocken wellen

Leistung

120 PS (88 kW)

bei 3750/min

Drehmoment

320 Nm

ab 1750/min

Hubraum 1598 cm 3

aufladung Turbo, Ladeluftkühler

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI

aBmessunGen

Länge

4300 mm

Breite

1765 mm

Höhe

1575-1580 mm

Radstand

2600 mm

Wendekreis

10,4 m

Gepäckraum (min-max) 430-1269 L

den Vorgänger

gibt es unter

dem namen

sX4 classic

auch weiterhin

in der suzukiproduktpalette.

und ein optimierter Fußgängerschutz

sind ab der Basis ausstattung ohne

Aufpreis mit von der Partie.

der dIesel BrInGt's

Sie haben sich für eine Ausstattung

entschieden? Gut. Dann bleibt nur

noch eine Frage offen: Darf es der

Benziner sein oder wollen Sie den

langstreckenfreundlicheren Diesel? In

puncto Pferdestärken schenken sich

diese zwei Optionen beim SX4

S-Cross nichts: Beide Motoren schöpfen

aus 1,6 Litern Hubraum 120 PS.

Während der Diesel aber 320

Newtonmeter Drehmoment bereitstellt,

sind es beim Benziner nur 156

Nm. Zudem spricht die 6-Gang-

Handschaltung ganz deutlich für den

Diesel, der im Durchschnitt nur 4,2

Liter Kraftstoff auf einhundert

Kilometer verbrauchen soll. Den

Benziner gibt es handgeschaltet nur

mit fünf Gängen. Und auch das optionale

CVT-Getriebe ist nicht jedermanns

Sache.

keIne Qual BeI der Wahl

Durch den Schachzug des doppelten

SX4 blickt Suzuki in diesem Segment

wohl einer rosigen Zukunft entgegen.

Wem der Classic zu klein ist, der greift

zum S-Cross, und wer der modernen

Familienkutsche nichts abgewinnen

kann, bleibt beim Alten. Diese

Interpretation von Kunden freund -

lichkeit darf gerne Schule machen. ❚

TexT: Bastian Hambalgo

FoTos: Suzuki

GeWIchte

Leergewicht

1160-1445 kg

zul. Gesamtgewicht 1730-1870 kg

stützlast

75 kg

anhängelast (ungebremst) 400-600 kg

anhängelast (gebremst) 1200-1500 kg

Fazit

Kosten

Preise

1.6 Benziner ab 19490

1.6 DDiS ab 21690

Serienausstattung: Klimaanlage, Tempomat,

CD-Radio (MP3-fähig) inkl.

Lenkradbedienung, vier Lautsprecher, USB-

Anschluss, Zentralverriegelung mit

Fernbedienung, Tagfahrlicht, ESP

Diese Modernisierung ist wirklich

gelungen. Gerade der

Zuwachs beim Radstand macht

den S-Cross für die neue

Käufer schicht attraktiv. Trotz

hohen Ausstattungsniveaus und

spar samer Motoren ist der

An schaffungspreis moderat –

so kann Suzuki si cher lich bei

den Kunden punkten.

14 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


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TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

16 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

SUV MAGAZiN Titeltest

Kunst

Im besten Fall baut ein Hersteller ein schickes, stylisches Auto,

das sich mindestens genauso gut fahren lässt, wie es aussieht.

In der Realität gelingt das nur wenigen – bis auf Jeep.

Kommen Sie mit auf eine Reise des guten Geschmacks!

SUV Magazin 06.2013 17


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

SUV MAGAZiN Titeltest

w Im DetaIl: außen-Design

TYpisch aMi: die polierten

20-zoll-alus sind bei der

ausstattung summit serienmäßig

montiert.

Liebe zUM deTaiL: in den

gelifteten scheinwerfern

verbirgt sich rechts der

schriftzug „since 1941“

sowie links eine zeichnung

des Grand cherokee.

seLbsTbewUssT: wer sich

die ausstattung summit

gönnt, bekommt auch das

entsprechende emblem aufs

heck – einfach schick!

heLLer Und schöner: Mit

dem Facelift wurden die

rückleuchten klarer

gezeichnet und sind ab

sofort serienmäßig mit hellerer

und sicherer Led-

Technik ausgestattet.

VerGäbe das sUV MaGazin einen

desiGn award, er würde ihn

bekommen. Sofort. Ohne Wahl. Denn

die wäre überflüssig. Der geliftete

Häuptling Grand Cherokee begeistert

nicht nur mit schierer Größe – sondern

auch mit grandioser Optik, der

eine unglaubliche Liebe zum Detail

zugrunde liegt. An der Front stechen

die schmäler gezeichneten, serienmäßigen

Bi-Xenon-Scheinwer fer mit

ihren unverwechselbaren LED-

Tagfahr leuchten ins Auge. Wer

genauer hinschaut, entdeckt die

dezente Handschrift des Designers:

Im Innern des linken Scheinwerfers

ist der Schriftzug „since 1941“ eingeprägt,

im rechten die Silhouette des

Gäbe es einen Design Award, er würde ihn bekommen.

Grand Cherokee – nur eine von vielen

kleinen Besonderheiten. Die LED-

Technik der Rückleuchten wurde mit

Bedacht gewählt, an das Design der

Tagfahrleuchten angepasst – ein

stimmiges Konzept. Das reichlich

verwendete (im Übrigen der Top-

Ausstattung Summit vorbehaltene)

Chrom an Kühlergrill, Frontschürze,

Seiten schweller und Türöffnern passt

perfekt zu den hochglanzpolierten

Felgen. Beides soll – wie bei jedem

Hersteller – mal wieder die

Exklusivität unterstreichen. Nur: Dem

Jeep nimmt man diese auch tatsächlich

ab. Spätestens beim Einsteigen

wird klar: Hier kommt das Beste aus

zwei Welten zusammen. Der Platz

w Im DetaIl: modellhistorie – ein Flaggschiff wächst

Der „ZJ“ wurde von 1993 bis 1998 gebaut und war für

Jeep der Aufstieg in die automobile Oberklasse.

Der „WJ“ wurde von 1999 bis 2004 produziert und

hatte nur 127 Teile mit dem Vorgänger gemeinsam.

18 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

w Im DetaIl: motoren und Getriebe

3.0 V6 Multijet 3.6 V6 Pentastar

DAS SPARSAME VOLUMENMODELL

DER EINSTIEGSBENZINER

das Volumen-diesel-aggregat für den

europäischen Markt, das auch

in unserem Testwagen werkelt,

schöpft in den kleinen

ausstattungsvarianten 190, in

den höheren ausstat tungen 250

ps aus drei Litern hubraum und

schiebt dank 550 nm respektive

570 nm drehmoment kräftig an. Für

den null-auf-hundert-spurt benötigt

der diesel nur 8,2 sekunden.

wer lieber einen benziner möchte,

findet seinen einstieg mit

dem 3,6-Liter-V6-pentastar.

der leistet 286 ps bei einem

maximalen dreh mo ment von

347 nm. der durchschnittsverbrauch

liegt bei 10,4 Litern

pro 100 Kilometer. den spurt von

null auf hundert schafft das

aggregat in nur 8,3 sekunden.

5.7 HEMI V8

DER DAMPFHAMMER

alternativ zum V6 steht in den

Varianten summit und Overland der

legendäre heMi V8 zur wahl. der

liefert satte 352 ps bei einem

drehmoment von 520 nm. Lässt

man ihn losspurten, passiert die

Tachonadel nach nur 7,3 sekunden

die 100er-Marke. diese Leistung quittiert

der heMi allerdings auch mit einem

Verbrauch von mindestens 13 Litern.

Achtgang-Automatik

DER ENTSPANNTE

während der Vorgänger

immer ein wenig gequält

klang und die Gänge voll

ausdrehen musste, bringt

hier die neue achtgangautomatik

entspannung.

sie schaltet sehr früh und

lässt den Jeep niedrig-

tourig dahincruisen. zudem

senkt sie den Verbrauch um rund zehn prozent bei gleichzeitig

besseren und konstanteren beschleunigungswerten.

und das „Wunschlos-glücklich-

Konzept“ der Amerikaner scheinen

mit dem edlen italienischen Flair des

neuen Jeep-Oberhauses Fiat zu verschmelzen.

Das in unserem

Testwagen braun belederte Gestühl

macht selbst der edelsten

Couchgarnitur eines XXXL-Möbelhauses

Konkurrenz, Armaturenbrett

und Lenkrad, beide ebenfalls lederbezogen

und mit Kontrastnähten versehen,

fühlen sich weich, aber dennoch

griffig und hochwertig an. Einzig

die champagnerfarben gehaltene

Umrandung der Mittelkonsole aus

Plastik sowie der völlig überfrachtete,

teilweise über ein LED-Display

arbeitende Tacho passen nicht so

ganz ins Bild – ein hübscher analoger

Tacho stünde dem Häuptling besser

zu Gesicht. Der riesige Touch screen

namens „UConnect“ ist die zentrale

Bedieneinheit im Cockpit – ohne ihn

läuft bis auf die Klimaanlage eigentlich

gar nichts. Hier werden sämtliche

Navigationseinstellungen, die

Musikwiedergabe sowie die Sitz- und

Der Aufsteiger: Mit dem gut ausgestatteten ZJ wurde

Jeep erstmals Premiumhersteller. Selten erhielt ein

Geländewagen derart viele Vorschuss-Lorbeeren wie der

Grand Cherokee. Alle Erwartungen konnte er erfüllen.

Der Innovative: Der WJ wurde radikal modernisiert und

erstmals (auf Wunsch) mit dem vollautomatischen

Allradsystem „Quadra Drive“ ausgeliefert, das über drei

100-Prozent-Sperrdifferenziale verfügte.

Der Allrounder: Auch beim WH wurde auf hervorragende

Offroadeigenschaften geachtet. Aller dings legte man jetzt

auch auf sehr gute Onroadeigenschaften Wert.

Der „WH“ (2005 bis 2010) war erstmals mit dem Allrad

Quadra Drive II und einem 5,7-Liter-Hemi-V8 erhältlich.

SUV Magazin 06.2013 19


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

SUV MAGAZiN Titeltest

w Im DetaIl: Cockpit

ManUeLL: die schaltwippen

erlauben dem Fahrer, auch

manuell zu schalten.

achT GewinnT: die neue

achtgangautomatik sorgt für

niedrige drehzahlen.

inTerieUr

Via FUss: die Feststellbremse

wird mit dem Fuß

LUxUs pUr: wer hier einmal platz genommen hat, will so schnell nicht mehr aussteigen.

erst recht nicht im winter, wenn sitz- und Lenkradheizung aktiviert sind.

aktiviert – mehr platz in der

Mittelkonsole. Lenkradheizung gesteuert. Das nach einer ersten Probefahrt. Findet

Erstaunliche daran: Alles funktioniert diese bei winterlichen Temperaturen

tadellos, das Menü ist übersichtlicher statt, fährt man bei der Parkplatzsuche

gestaltet als in einem Apfel-Handy, gerne noch einmal, zwei Mal oder

die Touchscreen-Sensibilität perfekt. drei Mal um den Block – denn die

Gerade im Winter verweigern viele Sitz- und Lenkradheizung kommt der

Navis kalten Benutzerfingern den Wohlfühlatmosphäre eines Holzofens

Dienst – nicht so „UConnect“. Der im heimischen Wohnzimmer gleich.

bislang sehr positive EIndruck des Nach wenigen Minuten Fahrzeit

Indianers bestätigt sich noch mehr beginnt man, die Luftfederung zu

é

hochwertige Materialien,

gute Verarbeitung, sehr

hoher sitzkomfort, viel platz

è der bordcomputer lässt sich größtenteils

nur im stand umschalten,

der Tacho wirkt überfrachtet

bedienbarKeiT

é Über den Uconnect-Touchscreen

kann man alles steuern – von der

sitz- und Lenkradheizung über

den sound bis hin zum navi

è

der nervöse automatikwählhebel

springt oft einen Gang zu weit

w Im DetaIl: Bedienbarkeit

UnTer sTrOM: Fondpassagiere verfügen

über eigene Usb-anschlüsse.

einer FÜr aLLes: der riesige Touchscreen

namens Uconnect ist im cockpit

die zentrale steuereinheit. alle

Klimaeinstellungen, sitz- und

Lenkradheizung sowie Musik- und

navigationseinstellungen lassen sich

hierüber kinderleicht steuern – top!

dUrchdachT: die audioanschlüsse

samt ablage sind mittig angebracht.

20 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

w Im DetaIl: laderaum und Platzverhältnisse

reiseTaUGLich: Mit unseren

vier Koffern ist das

Gepäckabteil unterfordert.

FOnd Und KOFFerraUM

é hohe Kopf- und beinfreiheit, bei

umgeklappter rückbank entsteht

eine ebene Ladefläche,

Verzurrösen helfen die Ladung zu

sichern

è radkästen schmälern den platz

LadUnGssicherUnG: Vier

Verzurrösen erleichtern das

sichern der Ladung.

reise-riese: eine Familie mit zwei Kindern kann im Jeep sehr bequem reisen: Vier Koffer sind für das Gepäckabteil kein

problem. auch zum Transport sperriger Güter eignet sich der Grandy aufgrund der ebenen Ladefläche hervorragend.

preisen. Die ist nämlich im Jeep so

gut abgestimmt, dass vor allem

Überland- und Autobahnfahrten einer

Erste-Klasse-Reise im ICE in nichts

nachstehen. Im Gegenteil: Es geht

sogar ruhiger zu als im Zugabteil –

nicht zuletzt dank der guten

Innenraum-Isolierung und dem neuen

Achtgang-Automatikgetriebe. Dieses

schaltet deutlich früher als der

Vorgänger und lässt den Grandy bei

normaler Fahrt gemütlich mit 1500

bis 2000 Touren segeln. Selbst bei

Tempo 160 überschreitet der

Drehzahlmesser die 2600 Touren

nicht – phänomenal niedrig. Zudem

reduziert die neue Automatik den

Verbrauch des 250 PS starken

3,0-Liter-Aggregats bei besseren und

konstanteren Beschleunigungswerten

um zehn Prozent. Allerdings übersteigt

er bei unseren Fahrten den

angegebenen Wert (7,5 Liter kombiniert)

immer noch locker um zweiein-

neTTes FeaTUre: eine im

Fond integrierte Taschenlampe

für notfälle.

Der positive eindruck bestätigt sich nach einer ersten Testfahrt.

KOMFOrTabeL reisen: die Ledersitze sind straff, aber bequem.

VariabLer LUxUs: nicht nur Fahrer

und beifahrer, sondern auch die

hinterbänkler reisen im Grand

cherokee komfortabel. die hinteren

sitzlehnen sind stufenlos verstellbar

und im Verhältnis drei zu eins teilbar.

die Mittelarmlehne bietet zwei

cupholder für Getränke.

SUV Magazin 06.2013 21


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

SUV MAGAZiN Titeltest

w Im DetaIl: Fahrdynamik

iM FahrVersUch

é starker sechszylinder-diesel,

adaptives Luft-Fahrwerk, sanft

und früh schaltende automatik

è

durstiges diesel-aggregat

nUr FLieGen isT schöner:

das sensationelle Luft-

Fahrwerk lässt den Grandy

sanft dahingleiten.

wandeLbar: bei

autobahntempo senkt sich

der Jeep im aero-Modus ein

wenig – und liegt so stabiler

auf der straße.

„Der Grandy

schafft den

Spagat zwischen

luxus-SUV und

Geländewagen

wie kein anderer.“

halb Liter. Um auf der Autobahn noch

mehr Ruhe ins Geschehen zu bringen,

senkt sich die Karosse im „Aero“-

den sieben serienmäßigen Airbags,

der Stabilitäts kontrolle und der vorderen

Kollisionswarnung auch eine

Modus nochmals ab – der Stabilisierung,

Aufprall vermeidung bekommen.

des cW-Wertes und letztlich

des Verbrauchs wegen. Dafür spricht

der Selbstzünder jetzt deutlich besser

an und erledigt den Spurt von null auf

Reagiert der Fahrer nicht rechtzeitig

auf, bremst der Grandy selbst. Um

das Cruisen auf der Autobahn noch

angenehmer und sicherer zu gestalten,

hundert in gerade einmal 8,2

verfügt er zudem über einen

Sekunden. Nur für die Akten: Wir adaptiven Tempomaten, der stets den

sprechen von 2,5 Tonnen Masse, die vorgewählten Abstand zum

hier beschleunigt werden! Um sie

sicher durch die Gegend zu schaukeln,

hat der Grand Cherokee neben

Vordermann einhält. Das automatische

Fernlicht gehört im Oberklasse-

Schiff ohnehin zum guten Ton. Dass

w Im DetaIl: alle verfügbaren Felgen

der Grand Cherokee als Namensgeber

für eine ganze Gattung den Spagat

zwischen einem Luxus-SUV und

einem reinrassigen Geländewagen

hinbekommt wie kein anderer, überrascht

wenig. Der in unserem

Testwagen verbaute permanente

Allrad „Quadra-Drive II“ arbeitet normalerweise

mit einer Drehmomentverteilung

von 48 zu 52 Prozent, leitet

aber bei Bedarf mehr Kraft an jene

Achse, die über die meiste Traktion

verfügt, und sorgt in jeder Situation

für die nötige Traktion. Um das Fahren

Laredo – 18 zoll Overland – 20 zoll srT – 20 zoll srT – 20 zoll srT – 20 zoll Testwagenfelge:

summit – 20 zoll

22 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

w Im DetaIl: Geländetauglichkeit

GeLändeFahrT

é permanenter allrad, sehr gute

bodenfreiheit (bis zu 270 mm)

ê Front- und heckschürze empfindlich

in schwierigem Gelände zu erleichtern,

bietet das Traktionsregelsystem

„Selec-Terrain“ neben der

Geländeuntersetzung bereits fünf

Fahrprogramme für verschiedene

Arten von Untergrund: Schnee, Sand,

Matsch, Fels und Auto. Für mehr

Bodenfreiheit sorgt die Luftfederung,

mit deren Hilfe der Indianer bis zu 270

Millimeter Platz unter dem Bauch

bekommt – ein Wert, der mit einem

Land Rover Defender konkurrieren

kann. Zu guter Letzt gibt es – wie bei

jedem Fahrzeug – auch noch ein

wenig Kritik anzubringen: Der

Einstiegspreis von 45500 Euro liest

sich erst einmal ganz schick für so ein

riesiges, luxuriöses Auto. Doch so viel

an Luxus steckt in der 190-PS-

Einstiegsvariante Laredo gar nicht

drin. Wer die von uns getestete Top-

Version mit 3,0-Liter-Diesel, 250 PS

und 570 Nm Drehmoment fahren

möchte, muss mindestens 66 350

Euro hinblättern. Und auch die

Versicherung stuft den Jeep enorm

hoch ein. Andererseits ist der geliftete

Grand Cherokee ein elegantes

Der Grand Cherokee ist ein Kunstwerk auf vier Rädern.

Kunstwerk auf vier Rädern – und solche

Kunst hat eben doch ihren Preis. ❚

TEXT: Joe Wörz

FOTOS: Uwe Fischer

TradiTiOn VerpFLichTeT:

Offroad kann der Grandy

noch immer voll überzeugen.

die serienräder sollten allerdings

aT-reifen weichen.

w Im DetaIl: alle verfügbaren lackfarben

deep aubum Metallic

billet silver Metallic

black Forest Green

Metallic

brilliant black Metallic

perleffekt

bright white Uni

cashmere Metallic

perleffekt

deep cherry red

Metallic perleffekt

Granite chrystal Metallic

Maximum steel Metallic

True blue Metallic

perleffekt

sonderfarbe:

cherokee srT

Limited Metallic

Overland Metallic

redline Metallic

Laredo Metallic

Testwagenfarbe:

summit weiß

Metallic

SUV Magazin 06.2013 23


TiTelTeST Jeep Grand Cherokee

daTenbLaTT

Jeep Grand cherOKee 3.0 V6 MULTiJeT

Technische Daten

Motor

Diesel, 6 Zylinder V, vorn längs eingebaut,

zwei oben liegende Nockenwellen, vier

Ventile pro Zylinder

Leistung 250 PS (184 kW)

bei 4000/min

Drehmoment

570 Nm

bei 2000/min

Liter-Leistung

89,6 PS/Liter

Bohrung x Hub 83,0 x 92,0 mm

Hubraum 2987 cm 3

Verdichtung 16,5:1

Aufladung

Abgasturbolader

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI

Kraftübertragung

permanenter Allradantrieb mit

Geländeuntersetzung und variabler

Drehmomentverteilung, Standard-Kraftverteilung

vorn/hinten: 48/52; 8-Gang-

Automatik

Getriebeübersetzungen:

I. 4,71; II. 3,14; III. 2,11; IV. 1,66; V. 1,29;

VI. 1,00; VII. 0,84; VIII. 0,66; R. 3,30;

Achse: 3,16; Gelände 2,72

Fahrwerk

Aufhängung v.

Einzelradaufhängung an

Mehrlenkerachse,

Luftfederung und Zweirohrstoßdämpfer

Aufhängung h.

Einzelradaufhängung an

Mehrlenkerachse,

Luftfederung und Zweirohrstoßdämpfer

Bremsen

Lenkung

Wendekreis

Serienbereifung

Testwagenbereifung

vorn innenbelüftete Scheibe

hinten innenbelüftete Scheibe

ABS, EBV, ESP

Zahnstangen-Servo

11,6 m

265/50 R18

265/50 R20

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)

9,3/6,5/7,5 L/100 km

CO 2 -Ausstoß

198 g/km

Abgasnorm EURO 5

Tankinhalt

93,5 L

Reichweite

1246 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 5,4

0-100 km/h 8,0

0-130 km/h 13,7

0-160 km/h 22,2

Höchstgeschwindigkeit 202 km/h

Elastizität

in Sekunden

60-100 km/h 6,0

80-120 km/h 8,2

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 28/47/98/128

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 8,2

maximal 12,8

gesamt 10,5

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

461

Haftpflicht (TK 25)

906

Teilkasko (TK 25)

344

Vollkasko (TK 26)

1051

Wartung

10000 km

Garantie 2 Jahre ohne km-Begrenzung

Ausstattung / Preise

Basispreis (3.0 V6 Limited) 52900

Testwagenpreis (3.0 V6 Summit) 66350

serienausstattung: Fahrer- und Beifahrerairbag,

Seitenairbags vorn,

Windowbags für alle Sitzreihen, Knieairbag

für Fahrer, adaptive Bi-Xenonscheinwerfer,

2-Zonen-Klimaautomatik, Selec-Terrain-

Assistenzsystem, elektr. verstellbare Sitze

vorn, Keyless Go, Ledersitze, Quadra-Lift

Luftfederung, UConnect Multimediasystem

mit 7-Zoll-LCD-Bildschirm und Navigation,

Harman Kardon Surround-System,

Regensensor, Multifunktions-Lederlenkrad

mit Schaltwippen Bergan- und -abfahrhilfe

Zusatzausstattungen

þ Metalliclackierung

þ

= empfehlenswert

Bewertung

850

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2915 mm

Länge 4875 mm

innenraUM VOrn

Höhe über Straße 720-835 mm

Ellenbogenfrieheit 1585 mm

Höhe über Sitz 885-1000 mm

Sitztiefe

520 mm

innenraUM hinTen

Höhe über Straße 720-835 mm

Ellenbogenfreiheit 1540 mm

Kniefreiheit 130-490 mm

Höhe über Sitz 995 mm

Sitztiefe

480 mm

GepäcKraUM

Länge

970-1890 mm

Breite 1140-1220 mm

Höhe

850 mm

Ladekantenhöhe 820 mm

Volumen (VDA) 782-1554 L

GewichTe

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung)

Geländewerte

Spur v/h 1628/1634 mm

Breite 2156 mm

Karosseriewinkel (v/M/h) 35,8/23,5/29,9

Bodenfreiheit max. (v/M/h) 205-270/-/205-270 mm

Steigfähigkeit 44° (96%)

Gesamtuntersetzung (max.) 29,88:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

4,1 km/h

Höhe 1802 mm

Stehhöhe 1870 mm

2403-2522 kg

2949 kg

427-546 kg

68 kg

175 kg

750 kg

2949 kg

★★★★✩

KOsTen / öKOnOMie

+


Bei sehr sanfter Fahrweise kann man

den Verbrauch auf unter 9 Liter drücken.

Haftpflicht- und Kasko-Versicherung

sind sehr hoch.

KarOsserie / pLaTzVerhäLTnisse

+ +


In Sachen Komfort weiß der

Amerikaner sehr zu begeistern.

Hoch wertige Materialien, bequeme

Sitze, viel Platz und Ausstattungsfeatures

verwandeln das SUV in

einen Luxusliner der Extraklasse.

Die Rundumsicht ist aufgrund der

hohen Schulterlinie eher gering –

eine Rückfahrkamera daher Pflicht.

FahrKOMFOrT / FahrLeisTUnG


Ob sportlich oder komfortabel

cruisend – der Grand Cherokee

begeistert nicht zuletzt mit seinem

grandiosen Fahrwerk und der neuen

Achtgangautomatik, mit der er stets

niedrigtourig dahingleitet. Der 250

PS starke Diesel verfügt jederzeit

über die nötigen Kraftreserven

Vor allem in der Stadt trinkt der

Grandy allemal zehn Liter Diesel.

■ Fazit

Mehr Luxus geht (fast)

nicht – der Grand

cherokee ist einer der

komfortabelsten reisebegleiter,

die wir je in

empfang nehmen durften.

dass er auch offroad

voll überzeugt, sei

nur am rande erwähnt.

24 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


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Fahrbericht Dacia Duster

SUV MAGAZIN Facelift

Ansehens

Auch ein Auto, das so günstig ist wie der Duster und das vor allem wegen des extrem guten Preis-

Leistungs-Verhältnisses gekauft wird, birgt Verbesserungspotenzial. Daher gibt es nach immerhin fast vier

Jahren nun das erste Facelift des rumänischen Verkaufsschlagers.

26 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Fahrbericht Dacia Duster

>>> ExtEriEur-ChECk: Ganz dezent

Kaum Änderungen

Der Unterfahrschutz ist rein optischer natur und endet dort, wo er anfangen

müsste, um echten Schutz zu bieten. Zum ersten mal gibt's Rückfahrwarner.

Die äußeren Designänderungen

am Duster

lassen sich an einer Hand

abzählen: Ein neuer

Kühlergrill im Wabendesign,

zerklüftete Hauptscheinwerfer

mit Tagfahrlicht, eine

neu gestaltete Dachreling

und ganz vorsichtig angefasste

neue Rückleuchten.

Wer möchte, kann den nach

unten gesetzten

4WD­Aufkleber, der die

Allradmodelle ausweist,

auch noch dazuzählen.

Die neuen Scheinwerfer wirken etwas zerklüftet. Sie beherbergen nun auch

Tagfahrleuchten. Der neue Kühlergrill im wabendesign soll akzente setzen.

Die Rückleuchten wurden nur

ganz dezent verändert.

SinD wiR mal EhRlich: DER

Slogan, mit dem Dacia für ihren

Duster wirbt, nämlich die Mär vom

Statussymbol, das ja gar keines ist,

geht uns schon ziemlich auf die

Nerven und ist im gleichen Moment

auch falsch. Schließlich genießt der

Duster eben schon ein gewisses

Prestige – ähnlich dem eines VW

Busses, früher Symbol einer ganzen

Generation Hippies und heute ein

schweineteurer Luxustransporter.

Auch der Duster erschuf sich seinen

eigenen Kult, der Erfolg beweist es

nur zu deutlich: Weltweit wurden seit

seiner Markteinführung im April 2010

in 100 Ländern 820 000 Duster in fünf

Werken gebaut und ausgeliefert.

Allein in Deutschland konnten 60000

Fahrzeuge abgesetzt werden. Die

hohen Stückzahlen ermöglichen es

nun, das SUV aufzuwerten, ohne die

Preise anheben zu müssen. So weit

bleibt man also der eigenen Linie

treu. Richtig viel hat man aber auch

wirklich nicht verändert. Blech wurde

gar nicht angefasst und Allradkäufer

hatten auch bisher schon ESP und

vier Airbags serienmäßig. Die

Basisausstattung wurde hingegen mit

beiden Sicherheitssystemen nachgerüstet.

Ein biSSchEn SchEin

Die auffälligste Änderung am Design

des beliebten Rumänen sind die

neuen Frontscheinwerfer und der

verchromte Kühlergrill in Wabenoptik.

Das Tagfahrlicht ist direkt in die

Haupt scheinwerfer integriert, Xenonlicht

ist weiterhin nicht verfügbar. Die

Änderungen an Heckleuchten und

Dachreling beschränken sich auf

dezente Retuschen.

Im Interieur werden die Neuerungen

schnell ersichtlich. Der Duster bekam

SUV Magazin 06.2013 27


Fahrbericht Dacia Duster

SUV MAGAZIN Facelift

>>> intEriEur-ChECk: mehr ablagen und komfort

Überarbeitet

neue Sitzbezüge und

ein neu gestaltetes

armaturenbrett werten

den Duster deutlich auf.

Dem Innenraum hat man

beim Facelift die größte

Aufmerksamkeit gewidmet.

Eine neue Mittelkonsole,

neue Instrumente mit zentralem

Tacho, deutlich mehr

Ablagen und ein Doppel­

DIN­Radio zogen in den

Duster ein. Damit ist erstmals

auch Platz für ein integriertes

Navigationssystem

mit Touchscreenbedienung.

Leider ist es tief angeordnet

und vom Fahrersitz aus nur

schwer einzusehen.

Der Tacho sitzt nun zentral, der bordcomputer rückte

nach rechts und verfügt jetzt über ein außenthermostat.

Das 7-Zoll-medi-nav-System lässt sich leicht

bedienen, sitzt aber ungünstig.

Die neuen Klimakontrollen rückten weiter

nach oben und sind gut zu erreichen.

komplett neue Instrumente mit nun

zentralem Tacho. Der Bordcomputer

verfügt jetzt endlich auch über eine

Außentemperaturanzeige.

Zwei große Ablagefächer wurden in

das Armaturenbrett eingefügt, die

Mittelkonsole ist komplett neu

de signt. So findet nun zum ersten Mal

auch ein 7­Zoll­Navigationssystem

mit Touchscreenbedienung Platz.

Leider sitzt es aber zu tief in der

Konsole, wodurch es vom Fahrersitz

aus nur mit erheblicher Ablenkung

einsehbar ist. Die Klimakontrollen

rückten hingegen etwas nach oben

und sehen nun schicker aus.

bEim 4X4 allES bEim alTEn

Für 4x4­Kunden ändert sich in

Sachen Antrieb nichts. Weiterhin

kann nur der 105 PS starke 1,6­Liter­

Benziner und der stärkere der beiden

1,5­Liter­Diesel mit seinen 110 PS

Leistung mit dem automatisch

zuschaltenden Allradantrieb vom

>>> im dEtail: turbo-direkteinspritzer mit 125 PS

Das neue Spitzenaggregat im Duster leistet 125 PS

und kommt auf ein maximales Drehmoment von 205

Newtonmetern. Renault­Freunde kennen den Motor

bereits aus dem Clio und dem Captur, wo er allerdings

nur 120 PS leistet. Das Downsizing­Aggregat

erreicht seine vergleichsweise hohe Leistung durch

die Kombination aus Benzindirekteinspritzung

und Turboaufladung. Im Duster wird es ausschließlich

mit Sechsgang­Schaltgetriebe

und Frontantrieb angeboten.

28 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Fahrbericht Dacia Duster

>>> raum-ChECk: Ziemlich viel Platz

nicht eben, aber

groSS

Die Rücksitze im Duster

sind je nach

Ausstattungsvariante im

Ganzen oder getrennt

umklappbar. Dabei entsteht

allerdings nie eine

ebene Ladefläche. Eine

nach vorne neigbare

Rückenlehne des

Beifahrersitzes als

klappbaren Sitz zu verkaufen,

ist gewagt. So

sollen aber auch

Gegenstände bis zwei

Meter Länge verstaut

werden können.

Zwei große ablagefächer bieten nun deutlich

mehr Verstaumöglichkeiten für Kleinkram.

auf der Rückbank findet man bequem Platz,

die Sitze bieten aber wenig Seitenhalt.

bei umgelegter Rückbank passen maximal 1636 liter

gepäck ins heck. beim 4x4 sind es 1604 liter.

Konzernpartner Nissan gekoppelt nicht. Das winzige Aggregat wirkt arg

werden. Den neuen Spitzenmotor, gestresst, schon bei geringen

einen 1,2­Liter­Direkteinspritzer­ Steigungen muss zurückgeschaltet

Turbo mit 125 PS, bekommt man nur werden, um das Tempo zu halten.

mit Frontantrieb. Trotz der höheren

Leistung im Vergleich zum bisherigen

Benziner: So recht überzeugen konnte

uns der Motor auf unserer Ausfahrt

DiESEl blEibT ERSTE wahl

Für uns bleibt der große Selbstzünder

die erste Wahl. Angenehm sparsam,

>>> konkurrEnZumfEld: Günstige SuV im kurz-Check

kraftvoll und bedeutend leiser dank

besserer Dämmung kann er mit

Langstrecken­ und Gelände taug lichkeit

punkten. Wer nur auf

Kurzstrecken unterwegs ist, dem

reicht der kleine Benziner. ❚

TexT: Marc Ziegler

FoTos: Dacia

„Die beste Wahl

ist und bleibt der

starke Diesel.“

Skoda Yeti

Leistung: 105­170 PS (77­125 kW)

Beschl. 0 ­ 100 km/h: 8,4­12,2 s

Vmax: 175 ­ 201 km/h

Verbrauch: 4,6 ­ 8,0 L/100 km

Preis: ab 18 990 euro

SsangYong Korando

Leistung: 149­175 PS (110­129 kW)

Beschl. 0 ­ 100 km/h: 10,0­10,9 s

Vmax: 163 ­ 186 km/h

Verbrauch: 5,8 ­ 8,5 L/100 km

Preis: ab 19 990 euro

Suzuki SX4 S-Cross

Leistung: 120 PS (88 kW)

Beschl. 0 ­ 100 km/h: 11­13,5 s

Vmax: 165 ­ 180 km/h

Verbrauch: 4,2 ­ 5,7 L/100 km

Preis: ab 19 490 euro

SUV Magazin 06.2013 29


Fahrbericht Dacia Duster

DaTEnblaTT

Technische Daten

Motoren

1.2 TCe: R­4­Zylinder­Benzinmotor,

vorn quer, zwei oben liegende Nockenwellen,

vier Ventile pro Zylinder

Leistung 125 PS (92 kW)

bei 5250/min

Drehmoment

205 Nm

bei 2000/min

hubraum 1199 cm 3

bohrung x hub 72,0 x 73,2

Verdichtung 9,5:1

aufladung

Turbo

gemischaufbereitung Direkteinspritzung

1.6 16V: R­4­Zylinder­Benzinmotor, vorn

quer, zwei oben liegende Nocken wellen,

vier Ventile pro Zylinder

Leistung 105 PS (77 kW)

bei 5750/min

Drehmoment

148 Nm

bei 3750/min

hubraum 1598 cm 3

bohrung x hub 79,5 x 80,5

Verdichtung 9,8:1

aufladung –

gemischaufbereitung

MPI

1.5 dCi: R­4­Zylinder­Dieselmotor, vorn

quer, zwei oben liegende Nocken wellen,

vier Ventile pro Zylinder

Leistung 90-110 PS (66-81 kW)

bei 3750­4000/min

Drehmoment 200-240 Nm

bei 1750/min

hubraum 1461 cm 3

bohrung x hub 76,0 x 80,5

Verdichtung 15,7:1

aufladung Turbo und Ladeluftkühler

gemischaufbereitung Common­Rail­DI

Kraftübertragung

Frontantrieb, optional automatisch zuschaltender

Allradantrieb, elektronisch gesteuerte

Lamellenkupplung, (Kraftverteilung 100/0

bis 50/50), 5­ und 6­Gang­Schaltgetriebe.

Fahrwerk

Aufhängung v.

Aufhängung h.

Bremsen

Lenkung

Wendekreis

Serienbereifung

Fahrleistungen

(1.2 TCe/1.6 16V/dCi 90/dCi 110)

Beschleunigung in Sekunden

0­100 km/h 10,4/11,8/14,2/12,2

Vmax

175/165/156/169 km/h

Kosten

Preise

1.6 16V ab 10490

1.2 TCe ab 14890

dCi 90

ab 13890

dCi 110

ab 15790

Serienausstattung: 4 Airbags, 16­Zoll­

Stahlfelgen, elektronische Stabilitätskontrolle

ESP, Isofix­Kindersitzbefestigungen auf den

hinteren Außenplätzen, Tagfahrlicht

Zusatzausstattungen

þ Metalliclackierung

¨ Nebelscheinwerfer

¨ Ersatzrad anstelle Tire­Fit

þ Sitzheizung vorn

þ Navigationssystem

þ Kartenmaterial EU

¨ Lederpolster

¨ LPG­Anlage (1,6 16V)

Januar 2014

Einzelradaufhängung

McPherson

Einzelradaufhängung

Schraubenfeder

vorn Scheiben,

hinten Trommeln

ABS, EBV, ESP

Zahnstangen­Servo

10,44 m

215/65 R16

Verbrauch / Emissionen

Verbrauch gesamt (1.2 TCe/1.6 16V/dCi

90/dCi 110) 6,0/7,1/4,7/4,8 L/100 km

CO 2 ­Ausstoß 140/165/123/127 g/km

Abgasnorm Euro 5

Tankinhalt

50 L

Reichweite 833/704/1064/1042 km

470

200

80

200

180 e

99

600

800

Markteinführung

Abmessungen und Gewichte

abmESSUngEn

Länge

breite

höhe

radstand

Spur v/h

gepäckraum (min-max)

gEwichTE

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zul. gesamtgewicht (ausstattungsabhängig)

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

dachlast

Stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst)

ERSTER EinDRUcK

Neuer Innenraum mit deutlich mehr

+

Ablagen und endlich mit Navi.


Neuer Spitzenmotor wirkt arg angestrengt

und ist nur als 4x2 erhältlich.

■ Fazit

4315 mm

1822 mm

1695 mm

2673 mm

1560/1567 mm

443­1636 L

1246­1395 kg

1721­1875 kg

462­505 kg

80 kg

75 kg

620­695 kg

1100­1500 kg

günstig ist Trumpf,

das hat der Duster

eindrucksvoll

bewiesen. Dank

hoher Stückzahlen

gibt es nun mehr

ausstattung zum

gleichen Preis. Das

Facelift hat nicht

viel geändert, die

neuerungen im

innenraum sind

aber positiv.

Geländefähigkeiten

tatSÄchLich FÄhig

Dacia DUSTER

Zugegeben, schweres Gelände wird auch nach dem Facelift nicht

das Revier des Duster, dazu ist er selbst im verkürzten ersten

Gang einfach zu schnell. Die Böschungswinkel sind aber mit 30

Grad vorne und 36 Grad hinten sehr gut, der Rampenwinkel mit

23 Grad in Ordnung. Dacia gibt eine Bodenfreiheit von 210

Millimetern bei den Allradmodellen an. Das 4x4­System von

Nissan reagiert extrem schnell und zuverlässig.

30 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


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Service Gebrauchtwagenverkauf

IN GUTE HÄNDE

Das neue SUV haben Sie bereits bestellt? Dann können Sie sich allmählich

Gedanken machen, was mit Ihrem alten passieren soll. So verkaufen Sie richtig!

Die mittlerweile gängigste

Verkaufsplattform für Gebrauchtwagen

ist das Internet.

SUV sind keine Wegwerfprodukte.

Sie müssen Ihren alten Gefährten

nicht gleich entsorgen, nur weil Sie

sich einen neuen Offroader zulegen.

Wenn die Garage nicht genug Platz

zum Sammeln bietet, dann hilft nur

eines: Verkaufen. Und so geht’s!

DIE EINFACHE METHODE:

BEIM HÄNDLER IN ZAHLUNG GEBEN

Neues Auto bestellen, altes nach der

Übergabe beim Händler lassen. Eine

gute Methode für bequeme

Menschen. Man hat keinen Ärger mit

der Abmeldung, wird (hoffentlich)

nicht über den Tisch gezogen und

muss nicht feilschen. Doch halt! Muss

man wirklich nicht feilschen?

Oh doch, denn der Händler will natürlich

möglichst viel Profit aus dem

günstigen Ankauf des alten und dem

möglichst teuren Verkauf des neuen

Autos machen. Lassen Sie sich die

Ermittlung des Wertes Ihres alten SUV

vorrechnen und fragen Sie bei der

Preis verhandlung für den Neuwagen

nach Fangprämien. Oft bekommt ein

Händler einen zusätzlichen Bonus für

einen Kunden, den er einer anderen

Marke wegfängt. Den kann er an den

Kunden weiterreichen.

DIE ANSPRUCHSVOLLE METHODE:

SELBST VERKAUFEN

Der Aufwand lohnt sich in der Regel.

Verkaufen Sie das SUV selbst, dann

können Sie den Gewinn, den der

Händler erzielt hätte, selbst einstreichen.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung.

1. SCHICK MACHEN

Das Auge kauft mit. Besonders bei

uns im deutschsprachigen Raum.

Jeden Cent, den Sie in die Reinigung

und die Aufbereitung stecken, bekommen

Sie doppelt zurück. Am einfachsten

ist es, das Fahrzeug zum professionellen

Aufbereiter zu geben. Der

verlangt für eine gründliche Innenreinigung

150 Euro, für eine Komplettreinigung

mit Lackpolitur 200 bis 250

Euro. Sogar kleinere Schäden wie

Kratzer im Lack, Schäden am Polster

oder Schrammen in der Alufelge kann

ein guter Aufbereiter beseitigen. Das

kostet freilich extra.

Natürlich steht es Ihnen auch frei, sich

ein letztes Mal einen Tag lang intensiv

selbst mit Staubsauger, Reinigungstüchern

und Wattestäbchen (für die

Lüftungslamellen) um Ihren alten Ge -

fährten zu kümmern. So manchen

erfasst hier dann aber die Wehmut.

2. DOKUMENTE ZUSAMMENSTELLEN

Zum Verkauf des Gebrauchtwagens

gehören nicht nur

❏ Zulassungsbescheinigung Teil I (früher

Fahrzeugschein)

❏ Zulassungsbescheinigung Teil II

(früher Fahrzeugbrief)

❏ Bericht der letzten Haupt untersuchung

(mit Abgasuntersuchung)

sondern idealerweise auch

❏ Serviceheft mit allen eingetragenen

Wartungen

❏ Rechnungen über Reparaturen

(besonders wichtig zur Dokumentation

von z.B. Zahnriemenwechsel)

❏ vorbereiteter Kaufvertrag. Den

erhalten Sie in der Regel kostenfrei

bei den großen Automobilclubs ADAC,

AvD oder ARCD.

3. FOTOGRAFIEREN

Ein paar Bilder mit der Handykamera

in der Tiefgarage locken keinen

32 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Service Gebrauchtwagenverkauf

Interessenten an. Sie müssen Ihren

Gebrauchten schon ein bisschen in

Szene setzen. Fotografieren Sie auch

Details, die das Fahrzeug auszeichnen

und die beim Neuerwerb richtig Geld

gekostet haben. Etwa besondere

Leichtmetallfelgen, die abnehmbare

Anhängerkupplung oder das Navigationssystem.

Machen Sie mindestens

25 Bilder, von denen sie später

12-15 aussuchen:

❏ fünf bis acht Bilder von außen

❏ drei bis fünf Bilder vom Innenraum,

dazu

❏ Bilder von den Stempeln in Ihrem

Ser viceheft

❏ Bilder von Schäden

❏ Bilder vom Kilometerstand und von

der Anzeige für die nächste Wartung

Wie man sein SUV am besten für

den Verkauf fotografiert, lesen Sie

im Kasten rechts.

4. ANBIETEN

Natürlich können Sie einen Zettel „Zu

verkaufen“ an die Seitenscheibe des

SUV und an die Supermarktkasse

hängen, heutzutage spielt sich jedoch

fast der gesamte Autohandel im

Internet ab. Die beiden Plattformen

mobile.de und autoscout24.de sind

führend und ermöglichen für Privatpersonen

eine kostenfreie Anzeige.

Von Ver steigerungen bei z.B. ebay

sollte man eher Abstand nehmen –

hier bekommen Sie selten den Preis,

der Ihnen vorschwebt. Außer Sie

haben einen Golf vom Papst. Gegen

regionale Anzeigenportale spricht

jedoch nichts.

Bringen Sie den Wert Ihres SUV in

Erfahrung – entweder durch eine Ge -

brauchtwagenbewertung bei TÜV,

Dekra oder KÜS, durch eine grobe

Berechnung von Schwacke (www.

schwacke.de) oder DAT (www.dat.

de) oder durch den Vergleich mit

anderen Modellen in den Gebrauchtwagen

plattformen – und kalkulieren

Sie ausreichend Verhand lungs spielraum

ein. Geben Sie so viele

Informationen an, wie Sie über das

>>> RATGEBER: SO FOTOGRAFIEREN SIE IHR SUV RICHTIG






UMGEBUNG

Tiefgarage und Parklücke sind absolut tabu. Fahren Sie auf einen schönen

Feldweg oder suchen Sie sich am Sonntag in einem Gewerbegebiet einen

ruhigen Hintergrund, etwa eine große farbige Wand auf einem leeren

Supermarkt-Parkplatz. Fotografieren Sie formatfüllend: Das SUV sollte

annähernd die komplette Bildbreite einnehmen.

WETTER

Kein Foto in der Parklücke – hier stört vom Bei Regen oder Schneefall zu fotografieren ist natürlich ungünstig. Achten

Hintergrund bis zu anderen Autos alles. Sie darauf, dass das Fahrzeug gleichmäßig ausgeleuchtet ist, dass Bäume

keine fleckigen Schatten werfen und schalten Sie den in die Kamera integrierten

Blitz aus. Wenn Sie den benötigen, ist es zu dunkel, um ein Auto

von außen wirklich schön zu fotografieren.

Tiefgarage ist tabu – mit nur einem Blitz lässt

sie sich einfach nicht gut ausleuchten.

Bitte geben Sie sich etwas mehr Mühe –

Lenkrad gerade und Fußmatten sauber.

PERSPEKTIVE

Bilder von schräg vorne und von schräg hinten sind Pflicht. Gehen Sie

beim Fotografieren etwas in die Knie, dann wirkt das Auto am besten.

Fotografieren Sie für die Innenaufnahmen zwischen Fahrer- und

Beifahrersitz hindurch und einmal den Blick vom Fahrer auf das Cockpit,

aber auch eine Nahaufnahme von der Mittelkonsole. Vergessen Sie den

(sauber ausgesaugten) Kofferraum nicht.

KENNZEICHEN

Wenn Sie Ihr Kennzeichen nicht im Internet sehen wollen, dann können

Sie es entweder nachträglich mit einem Bildbearbeitungs programm fernen oder Sie nehmen es vor dem Fotografieren aus dem Kennzeichen-

entträger.

Bitte nicht mit dem schmutzigen Putzlappen von der Autowäsche

abdecken. Den will doch keiner sehen.

KAMERAEINSTELLUNG


Nutzen Sie kein Weitwinkel, das verzerrt die Proportionen. Gehen Sie lieber

ein Stück vom Auto weg und zoomen Sie es heran. Achten Sie bei den

Kameraeinstellungen auf eine geringe Bildkomprimierung und machen Sie

Bilder mit mindestens drei Megapixel (z.B. 2048x1435 Pixel).

SUV Magazin 06.2013 33


Service Gebrauchtwagenverkauf

Sämtliche Aufkleber müssen runter – außer sie sind von Ihrer

letztjährigen, erfolgreichen Rallye-Dakar-Teilnahme.

Die Serien- und Sonderausstattungen sollten

immer komplett aufgelistet werden.

Vor dem Verkauf ein letztes Mal liebevoll das

Blech massieren. Putzen macht sich bezahlt.

Vor dem Fotografieren für die Verkaufsanzeige im Internet

ab in die Waschstraße oder zum Fahrzeug-Aufbereiter.

Winterreifen sollten Sie zuerst nicht mit anbieten,

so bleibt Spielraum für die Verhandlung.

Fahrzeug haben, zählen Sie vor allem

alle Sonder ausstattungen auf und

geben Sie diese auch in der Auswahlmaske

der Börse an, nur dann

wird Ihr Fahrzeug von Interessenten

gut gefunden. Verraten Sie, wann die

nächste Wartung fällig ist, und

beschreiben Sie Schäden – das

schafft Vertrauen.

5. ZEIT LASSEN

Die wichtigste Regel beim Gebrauchtwagenverkauf

und das Geschäftsmodell

aller Gebraucht wagenhändler:

Lassen Sie sich Zeit! Irgendwann wird

der Käufer kommen, der genau Ihr

Modell sucht und bereit ist, dafür

einen fairen Preis zu bezahlen. Wer

keine Zeit hat, muss niedrigere Preise

(meist von Händlern oder Exporteuren)

akzeptieren.

6. AM TELEFON

Eigentlich sollte man keine Preisverhandlungen

am Telefon führen. Die

Frage nach dem letzten Preis von

Export-Händlern können Sie klar mit

Ihrer Preisvorstellung plus zehn

Prozent beantworten. Dann haben

Sie beim wirklichen Ortstermin noch

Verhandlungs spielraum.

7. TERMIN VEREINBAREN

Lassen Sie sich vor einer Probefahrt

unbedingt den Namen und eine

Telefonnummer geben. Das erhöht

die Chance, dass der potenzielle

Käufer auch absagt, falls er den

Termin nicht wahrnehmen kann.

8. PROBEFAHRT

Man muss nicht immer etwas

Schlechtes vermuten, aber lassen Sie

Ihr SUV bei der Probefahrt nicht aus

den Augen. Verlangen Sie den Führerschein

des Interessenten vor dem

Losfahren und steigen Sie mit ein. So

können Sie manche Fragen gleich

klären oder bei der Bedienung helfen.

Wer auf Nummer sicher gehen will,

lässt sich einen Personalausweis

Eine komplette Dokumentation der Reparaturen schafft

Vertrauen und beweist: Dieses SUV ist seinen Preis wert.

Auch das sollten Sie für das Angebot im Internet fotografieren: Das

Serviceheft – und vor allem den letzten Eintrag mit Kilometer-Angabe.

Wer sich unsicher ist, kann seinen

Gebrauchten bewerten lassen.

34 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Service Gebrauchtwagenverkauf

So soll es sein: ein zufriedener Verkäufer und eine glückliche neue

Besitzerin. Leider gibt's viele Betrüger. Es ist also Vorsicht geboten.

geben, der bei einer zweiten Person

am Abfahrtsort bleibt.

9. DIE PREISVERHANDLUNG

Lassen Sie sich nicht durch gewöhnliche

Gebrauchsspuren wie kleine

Steinschläge an der Front oder einen

leichten Kratzer vom Beladen an der

Kofferraumkante im Preis drücken.

Sie verkaufen einen Gebrauchtwagen,

der ist günstiger als ein Neuwagen,

weil er eben gebraucht wurde und

daher auch nicht mehr neu ist. Gut ist

es, wenn Sie noch Zubehör in der

Hinterhand haben, so dass Sie etwa

einen Satz Winterreifen drauflegen

können, statt 1000 Euro im Preis heruntergehen

zu müssen. Trauen Sie

sich auch nein zu sagen, wenn der

Preis nicht Ihren Vorstellungen entspricht

SUV sind begehrt.

10. DER VERTRAG

Den Kaufvertrag haben Sie schon

vorbereitet? Fein! Beachten Sie, dass

auch alles Zubehör (etwa die Winterreifen)

genannt ist und alle Ihnen

bekannten Schäden aufgelistet werden.

Als Privat person können Sie die

Sach mängelhaftung ausschließen,

das ist in den Vorlagen der Automobilclubs

bereits vorgesehen – drucken

Sie also unbedingt den Vertrag für

Privatpersonen aus, denn Gewerbetreibende

oder Freiberufler, die Ihren

Firmenwagen verkaufen, müssen für

Sachmängel haften. Wichtig: Geben

Sie nie die Zulassungsbescheinigung

Teil II (Fahrzeugbrief) heraus, solange

der Betrag nicht beglichen wurde.

11. UND TSCHÜSS

Ihr SUV fährt mit einem neuen

Besitzer davon – jetzt kurz nachwinken

und sich über ein gutes Geschäft

freuen. Vergessen Sie nicht, Ihre

Versicherung über den Verkauf zu

informieren und auch der Zulassungsstelle

Bescheid zu geben, wann das

Fahrzeug genau verkauft wurde (mit

Datum und Uhrzeit).


TEXT: Gerhard Bieber

FOTOS: Gerhard Bieber,

ADAC,TÜV, fotolia,

SUV-Magazin

Eine Wertermittlung vom Fachmann hebt den

Preis. Zumindest um die Kosten der Bewertung.

Lassen Sie sich vor der Probefahrt unbedingt den

Führerschein des potenziellen Käufers zeigen.

Begleiten Sie die Probefahrt auf dem Beifahrersitz.

Aufkommende Fragen kann man so gleich klären.

SUV Magazin 06.2013 35


Service Fit für den Winter

Der große Winter-Check

1

WINTERREIFEN – FÜR MAXIMALE TRAKTION

Das A und O für Winter-Fitness sind griffige Reifen. Selbstverständlich

kommen unsere meist allradgetriebenen SUV bei Eis und Glätte besser

vom Fleck als die meisten Kompakten und Limousinen. Andererseits haben

sie jedoch auch ein höheres Fahrzeuggewicht und somit einen längeren

Bremsweg. Deshalb: Auf Nummer sicher gehen!

TIPP:

Unter 7 Grad runter mit den Sommerreifen

und Wintergummis mit ausreichend

Profil aufziehen. Nach 5 Jahren

sollten diese erneuert werden.

2

KÜHLER-FROSTSCHUTZ – DEM MOTOR ZULIEBE

Bereits vor dem ersten Frost sollten Sie prüfen (oder prüfen lassen), ob sich

genügend Frostschutzmittel im Kühlwasser befindet. Bitte achten Sie unbedingt

darauf, dass das für Ihr Modell freigegebene Mittel eingefüllt wird. Die

verschiedenen im Motor verwendeten Metalle (Messing, Gusseisen, Aluminium)

bedingen unterschiedliche Zusammensetzungen.

TIPP:

Welche Mittel sich für Ihren Wagen

eignen, erfahren Sie in der Betriebsanleitung.

Oder Sie lassen das Kühlmittel

für wenige Euro auffüllen.

3

WASCHWASSER-FROSTSCHUTZ – GEGEN BLINDFLUG

Damit Sie im Winter den vollen Durchblick behalten, sollten Sie sich zeitig

um den geeigneten Frostschutz für die Scheibenwaschanlage kümmern.

Zusätze bekommen Sie als pures Konzentrat zum Selbermischen und für

ein paar Cent mehr als fertiges Gemisch. Achten Sie darauf, dass der Frostschutz

bis mindestens -20 °C geeignet ist.

TIPP:

Wenn Sie das Frostschutzmittel

selbst mischen, nehmen Sie dazu

destilliertes Wasser. Das vermeidet

Kalkablagerungen in den Düsen.

4

NEUE SCHEIBENWISCHERBLÄTTER – FÜR MEHR SICHT

Das beste Waschwasser hilft jedoch nichts, wenn die Scheibenwischer

schmieren und den Dienst quittieren. Deshalb: rechtzeitig austauschen.

Neue Wischer oder auch einzelne Gummis (günstige Alternative) gibt’s in

jedem großen Supermarkt – auf der Rückseite der Verpackung steht, ob

der Scheibenwischer auch für Ihr SUV geeignet ist.

TIPP:

Scheibenwischerarme abends hochklappen!

Das spart morgens Zeit und

Ärger beim Kratzen und macht außerdem

das Gummi langlebiger.

5

SCHEIBEN PUTZEN – DEM SCHMUTZ AN DEN KRAGEN

Der dritte und letzte Punkt zum Thema „Klare Sicht“ sind die Scheiben.

Reinigen Sie vor allem die Windschutz- und Heckscheibe vor der kalten Zeit

gründlich von innen – über die Sommermonate hat sich garantiert eine

schmierige Schicht aus Staub, Kunststoffausdünstungen, Feuchtigkeit und

eventuell auch Nikotin gebildet. Jetzt haben Sie garantiert den Durchblick!

TIPP:

Behandeln Sie die Scheibe anschließend

noch mit Antibeschlagmittel.

Das hilft für längere Zeit und ist

überall preiswert erhältlich.

36 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Service Fit für den Winter

Der kalte Winter setzt nicht nur dem Autofahrer, sondern auch dem Fahrzeug zu. Wer sein SUV gut

auf die dunkle Jahreszeit vorbereitet, kommt entspannter und vor allem sicherer ans Ziel. Wenn Sie

nach unserer 10-Punkte-Checkliste vorgehen, sind Sie für alle Eventualitäten bestens gerüstet.

6

REGELMÄSSIG ENTSALZEN – DAS IST ES WERT

Streusalz ist für unseren Liebling pures Gift. Bleibt es den kompletten

Winter über am Unterboden haften, kann es diesem auf Dauer ganz schön

zusetzen und bösen Rost verursachen. Deshalb: Besser regelmäßig ein

paar Euro investieren und dem Fahrzeug hin und wieder eine Unterbodenwäsche

gönnen. Das kommt Sie auf die Jahre günstiger als Reparaturen.

TIPP:

Lassen Sie vorab den Unterbodenschutz

prüfen. Diesen zu erneuern,

ist auf alle Fälle günstiger als rostbedingte

Reparaturen.

7

GUMMIDICHTUNGEN PFLEGEN – TÜREN PROBLEMLOS ÖFFNEN

An einem frostigen Morgen möchten Sie in Ihr Auto einsteigen, aber dessen

Türen sind festgefroren. Ärgerlich für Sie und schlecht für die Türdichtungen

– denn die werden durch Vereisung und gewaltsame Türöffnungsversuche

schadhaft und porös. Deshalb sollten Sie sie vor dem ersten Frost

mit Vaseline, Glycerin, Siliconspray oder Hirschtalg einreiben.

TIPP:

Bitte denken Sie dabei nicht nur an

die Fahrertür. Auch die Gummidichtungen

der hinteren Türen sowie die

der Kofferraumklappe gehören dazu.

8

DIE BATTERIE KONTROLLIEREN – HAT SIE NOCH GENÜGEND POWER?

Wenn die Batterie betagter ist, wechseln Sie sie gleich aus. Bei neueren

Batterien empfiehlt es sich, das Gehäuse sauber zu halten (um Kriechströme

zu vermeiden) und Pole sowie Anschlussklammern mit Säureschutzfett

zu konservieren. Kontrollieren Sie auch den Säurestand in der Batterie. Ist

der zu niedrig, füllen Sie etwas destilliertes Wasser nach.

TIPP:

Teurer, aber auch zuverlässiger,

sicherer, umweltfreundlicher und

obendrein komplett wartungsfrei

sind moderne Gelbatterien.

9

ÖLWECHSEL – DER UMWELT UND DEM GELDBEUTEL ZULIEBE

Vor allem Fourwheeler älteren Semesters bedürfen vor der kalten Jahreszeit

eventuell eines Ölwechsels. Spätestens im Herbst sollten Sie auf

Winteröl (Spezifikation W, siehe Betriebsanleitung) wechseln. Wenn Sie

Mehrbereichsöl fahren, können Sie im Winter auf Leichtlauföl umsteigen

– der Motor springt dann leichter an.

TIPP:

Mit Winteröl sinkt zum einen der

Kraftstoffverbrauch, zum anderen

aber auch der Abgasausstoß und der

Verschleiß beim Kaltstart.

10

WAS SIE ALLES DABEIHABEN SOLLTEN

Wir fassen nochmal zusammen, was Sie im Winter unbedingt griffbereit

haben sollten: Eiskratzer, Scheibenenteiser, Schlossenteiser (besser in der

Tasche), Starthilfekabel, Abschleppgurt, Schneeketten, Warnweste, Taschenlampe,

Schaufel sowie einen Handbesen. Gratulation – jetzt sind Sie

wirklich für alle Situationen bestens gerüstet! Gute Fahrt!

TIPP:

Auf längere Fahrten sollten Sie eine

warme Decke, etwas Nahrung und

Getränke mitnehmen, falls Sie in

eine Vollsperre geraten.

SUV Magazin 06.2013 37


Fahrbericht Skoda Yeti

SUV MAGAZIN Fahrbericht

Bande

Yeti ist nicht gleich Yeti – im Rahmen des Facelifts erhält das beliebte

Kompakt-SUV von Skoda nämlich nicht nur ein neues Blechkleid, sondern

bekommt auch einen geländegängigen Halbbruder an die Seite gestellt.

38 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


Fahrbericht

Skoda Yeti

In den letzten

Jahren hat sich der Skoda

Yeti von einem SUV mit gewöhnungsbedürftiger

Optik zu einem

absoluten Bestseller gemausert. Vier

Jahre nach seiner Einführung in den

deutschen Markt gibt es bei den

Händlern nun eine neue Variante des

Yeti zu begutachten – oder besser

gesagt: die beiden neuen Varianten.

Denn mit einem einfachen Facelift

gibt sich Skoda nicht zufrieden und

präsentiert nun gleich zwei

Nachfolger: das Stadt-SUV Yeti City

und den Yeti Outdoor. Die Namen

verraten schon die Idee hinter der

SUV Magazin 06.2013 39


Fahrbericht Skoda Yeti

>>> InterIeur-CheCk: Auf dem Weg zur Premium-Marke

Modern und

KoMfortabel

hochwertiges leder, einwandfreie

Verarbeitung. So fühlen

sich Yeti-Fahrer wohl.

Die Zeiten, in denen Skoda

als günstige VW-Alternative

angesehen wurde, dürften

längst vorbei sein. Das wird

auch im Cockpit des überarbeiteten

Yeti klar. Die

Verarbeitung ist auf höchstem

Niveau und dank neuer

Features wie der

Rückfahrkamera heizt der

tschechische Hersteller dem

Mutterkonzern aus Wolfsburg

ordentlich ein. Mit dem

komfortablen Leder- oder

Alcantara gestühl ist im Yeti

sogar ein Hauch von Luxus

angekommen.

die bequemen Sitze mit alcantara-Bezug

sind ein absolutes highlight.

ruckelfrei glücklich: die

6-Gang-dSG-automatik.

Premiere: erstmals gibt es in

einem Skoda eine rückfahrkamera.

topmodell: In der Variante l&K

ist leder serienmäßig.

“Yeti-Kunden

haben die

Qual der

Wahl.”

Verdoppelung: Einer soll die

Bedürfnisse der urbanen Kundschaft

bedienen, während der andere mehr

den Wünschen der freizeitaktiven

Kundschaft entspricht. Von dieser

wohlüberlegten Modellpolitik erhofft

sich der tschechische Autobauer

eine Ausweitung der Zielgruppe.

Die Unterschiede der beiden

Halbbrüder sind schon auf den ersten

Blick zu erkennen. Während das

Stadt-SUV mit Eleganz trumpfen will,

wirkt die Outdoor-Variante im

Vergleich geradezu geländewillig.

Technisch haben die beiden gelifteten

Yetis aber immer noch die gleichen

Gene – und die stammen vom

VW-Konzern ab.

Was zuerst nach günstiger Zweitverwertung

klingt, ist ein riesiger

Vorteil. Denn so haben die Kunden

eine schier unglaublich große

Auswahl an Motor-Getriebe-

Kombinationen. Von dem 105 PS

starken Fronttriebler mit 6-Gang-

Handschaltung über den 1,6-Liter-

Diesel mit 7-Gang-DSG bis hin zum

Allrad-Selbstzünder mit zwei Litern

Hubraum und 170 PS. Wer sich endlich

für den passenden Motor und die

richtige Ausstattungslinie entschieden

hat, darf dann noch zwischen

Yeti City und Yeti Outdoor wählen.

>>> IM DetAIl: Sparsam und kraftvoll

Qual der Wahl

Dank der gut gefüllten

VW-Regale haben die Kunden

sowohl beim urbanen Yeti wie

auch bei der Outdoor-Version

die freie Wahl. Wer den

Schneemenschen mit

Allradsystem haben möchte,

40 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


Fahrbericht

Skoda Yeti

>>> lADerAuM-CheCk: Variabler Alleskönner

StaurauM Satt

die Sitze der rückbank

können einzeln umgeklappt

werden.

In dieser Klasse gibt es

keinen, der mehr kann.

Damit ist der Yeti nicht

nur komfortabler

Reisebegleiter für die

gesamte Familie, sondern

auch flexibler

Großraumtransporter.

Bis zu 1760 Liter

Kofferraumvolumen

sind für die Konkurrenz

ein nahezu unerreichbarer

Wert.

dank der Variabilität bilden auch ...

Maximal passen so bis

zu 1760 liter in den

laderaum des Yeti.

... lange Gegenstände kein Problem.

Mehr Freiheit gibt es da wohl nur

noch direkt beim Wolfsburger

Mutterkonzern.

Egal für welchen Yeti man sich letztlich

entscheidet: Beiden Varianten

hat das Facelift sowohl außen als

auch innen gutgetan.

Die Karosserie wurde – wenn auch

nur ganz leicht überarbeitet – eleganter,

Heck- und Frontpartie haben sich

dem Aussehen der Skoda-Modelle

anderer Segmente angepasst.

Ebenfalls modernisiert wurden die

Schein werfer an Front und Heck –

hinten gibt es jetzt LED und vorne

optional Xenon.

Im Zuge des Facelifts haben die

Skoda-Verantwortlichen auch den

Innenraum auf den Prüfstand gestellt.

Als Ergebnis gab es eine umfassende

Serienausstattung schon in der

Basisvariante „Active“ sowie sinnvolle

Premieren. So ist der 2014er Yeti

der erste Skoda überhaupt, den man

(auf Wunsch) mit einer Rückfahrkamera

bekommt. Auch der Parklenk

assistent der zweiten Generation

soll die Mühen der städtischen

Lückensuche minimieren. Bis zu

einer Geschwindigkeit von 40

Kilometer pro Stunde erkennt der

Yeti dank Ultraschall freie Parkplätze,

die sich parallel oder rechtwinklig zur

kann zwischen einem 1,8-Liter-

Benziner mit 160 PS (bzw. 152

PS in Verbindung mit dem

Automatik-Getriebe) oder dem

2,0 TDI in drei Leistungsstufen

wählen. Auch hier gibt es,

zumindest bei den 140 und

170 PS starken Modellen,

optional das 6-Gang-DSG-

Getriebe. Bei den Allrad-Yetis

in der Variante Outdoor ermöglicht

es der Offroad-Knopf, die

Regelsysteme auf einen Einsatz

im Gelände vorzubereiten. So

macht der Yeti auch offroad

eine gute Figur.

SUV Magazin 06.2013 41


Fahrbericht Skoda Yeti

>>> exterIeur-CheCk: Sanft modernisiert

In der ZuKunft

angeKoMMen

auf Konzernlinie gebracht: das heck des Yeti

wurde der Skoda-designsprache angepasst.

Grobe optische

Veränderungen sucht man

beim Facelift-Modell vergeblich.

Front- wie

Heckpartie orientieren sich

jetzt aber an der aktuellen

Skoda-Modellpalette. So

wirkt der Yeti im Vergleich

zum Vorgängermodell zwar

deutlich moderner, hat dafür

jedoch sein individuelles

Outfit eingebüßt.

durchblick: die Bi-Xenon-Scheinwerfer sind in der

topausstattung l&K serienmäßig dabei.

elegant: Mit Kanten am heck wirkt der Yeti

deutlich dynamischer als der Vorgänger.

Wiedererkennung: auf ein eigenständiges

Gesicht muss der Yeti künftig leider verzichten.

„Man könnte

meinen, in

einer komfortablen

Reise -

limou sine zu

sitzen.”

Straße befinden – frei nach dem

Motto des tschechischen Traditionsherstellers:

Einfach clever!

Auf der Straße bleibt dann alles beim

gewohnten und geschätzten Alten:

Der Skoda macht so gut wie keine

Fehler. Sowohl als Schalter als auch in

der Automatikvariante lässt sich der

Yeti souverän über den Asphalt bewegen.

Das Fahrwerk gibt etwaige Stöße

hierbei kaum in die Fahrgastzelle weiter.

Man könnte meinen, in einer

komfortablen Reiselimousine Platz

genommen zu haben. In Verbindung

mit dem Zweiliter-Diesel in den beiden

höheren Leistungs stufen ist der

Yeti dann perfekt ausgestattet. Der

Selbstzünder liefert selbst für eine

sportlichere Herangehensweise die

nötige Kraft. Gemütlicheren Personen

werden hier aber auch die kleinen

Benzin-Aggregate mit 105 sowie 122

>>> konkurrenzuMfelD: Skoda Yeti – elegant und preiswert

Pferdestärken reichen, um den Spaß

am Yeti zu erfahren.

Gute Ausstattung, ausgereifte Technik

und hoher Komfort – wem das für ein

SUV extravagante, ja Van-ähnliche

Äußere des Yeti zusagt, der kann sich

eine der beiden Varianten ab sofort

zum Einstiegspreis von 18 990 Euro

bestellen.

TexT: Bastian Hambalgo

FoTos: Skoda

Hyundai ix35

116 - 184 PS (85 - 135 kW)

0 - 100 km/h 9,8 - 11,3 s

Vmax 173 - 196 km/h

Verbrauch 5,2 - 8,0 L/100 km

Preis: ab 22 580 euro

Mitsubishi ASX

117 - 150 PS (86 - 110 kW)

0 - 100 km/h 9,7 - 11,4 s

Vmax 183 - 200 km/h

Verbrauch 5,4 - 5,8 L/100 km

Preis: ab 18 990 euro

VW Tiguan

110 - 210 PS (81 - 155 kW)

0 - 100 km/h 7,3 - 11,9 s

Vmax 175 - 215 km/h

Verbrauch 5,3 - 8,4 L/100 km

Preis: ab 24 725 euro

42 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


datenBlatt

Technische Daten bohrung x hub

Verdichtung

81,0 x 95,5

16:1

1,8 TSI 4x4

aufladung Abgasturbolader, LLK

gemischaufber. Common-Rail-DI

Reihen-4-Zylinder-Otto, vorn quer, zwei

getriebe 6-Gang-Handschaltung,

oben liegende Nocken wellen, 4 Ventile pro

Zylinder.

optional: 6-Gang-Automatik

Übersetzungen I. 3,77; II. 2,09; III.

Leistung 152 PS (112 kW)

bei 4300 - 6200/min

1,32; IV. 0,92; V. 0,90; VI. 0,76; R. 4,55;

Achse: 3,88

Drehmoment

250 Nm

bei 1500 - 4200/min

Kraftübertragung

hubraum 1798 cm 3

Frontantrieb, optional automatisch zuschaltender

bohrung x hub 82,5 x 84,2

Allradantrieb (Kraftverteilung 100:0

Verdichtung 9,8:1 bis 50:50), 6-Gang-Schaltgetriebe, optional

aufladung Abgasturbolader, LLK

6-Gang-Automatikgetriebe

gemischaufber. Direkteinspritzung Fahrwerk

getriebe 6-Gang-Handschaltung Aufhängung v. Einzelradaufhängung

Übersetzungen I. 3,46; II. 2,05; III.

McPherson-Federbeine

1,30; IV 0,90; V 0,91; VI 0,75; R. 3,99; Aufhängung h. Einzelradaufhängung

Achse: 4,38

Schraubenfeder an Längs- und Querlenkern

Bremsen innenbelüftete Scheiben (v),

2,0 TDI 4x4

massive Scheibe (h)

Lenkung

Zahnstangen-Servo

Reihen-4-Zylinder-Dieselmotor, vorn quer, Wendekreis

10,3 m

je zwei oben liegende Nocken wellen, 4 Serienausstattung: 6 Airbags, ABS, ESC,

Ventile pro Zylinder.

ASR, Halogenscheinwerfer, Reifendrucküberwachung,

getönte Scheiben,

Leistung 140 PS (103 kW)

bei 4200/min Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung

Drehmoment

320 Nm Verbrauch / Emissionen

bei 1750 - 2500/min Verbr. gesamt (1,8 TSI/2,0 TDI/2,0 TDI)

hubraum 1968 cm 3

8,0/5,6/5,7 L/100 km

CO

bohrung x hub 81,0 x 95,5 2 -Ausstoß 189/157/149 g/km

Abgasnorm Euro 5

Verdichtung 16,0:1 Tankinhalt

60 L

aufladung Abgasturbolader, LLK

gemischaufber. Common-Rail-DI

getriebe 6-Gang-Handschaltung, Fahrleistungen

optional: 6-Gang-Automatik (1,8 TSI; 2,0 TDI, 2,0 TDI)

hubraum 1968 cm 3 Aufpreis Automatikgetriebe ab 1200 €

Übersetzungen I. 3,77; II. 1,96; III.

Beschleunigung in Sekunden

1,26; IV. 0,87; V. 0,86; VI. 0,72; R. 4,55;

0-100 km/h 9,0/9,9/8,4

Achse: 3,88

Vmax

192/190/201 km/h

2,0 TDI 4x4

Kosten

Reihen-4-Zylinder-Dieselmotor, vorn quer,

je zwei oben liegende Nocken wellen, 4

Ventile pro Zylinder.

Preise

Skoda Yeti 1,2 TSI ab 18990 €

Leistung 170 PS (125 kW) Skoda Yeti 1,4 TSI ab 21890 €

bei 4200/min Skoda Yeti 1,8 TSI 4x4 ab 23590 €

Drehmoment

350 Nm Skoda Yeti 1,6 TDI ab 26790 €

bei 1750 - 2500/min

Skoda Yeti 2,0 TDI 4x4 ab 27990 €

Fahrbericht

Skoda Yeti

Abmessungen und Gewichte

aBMeSSUnGen

länge

breite

höhe

radstand

Spur v/h

gepäckraum (min-max dachhoch)

GeWIChte

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zul. gesamtgewicht (ausstattungsabhängig)

Zuladung (abhängig vom spez. fzg.-leergewicht)

dachlast

Stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst)

erSter eIndrUCK

+


Hochwertige Ausstattung, große

Auswahl an Motor-Getriebe-Kombina

tionen, geringer Anschaffungspreis

Kein eigenständiges Aussehen mehr

■ FAZIT

4222 mm

1793 mm

1671 mm

2578 mm

1541/1537 mm

405-1760 L

1334-1565 kg

1879-2135 kg

545-570 kg

100 kg

80 kg

660-750 kg

1200-2100 kg

Wie schon der

Vorgänger macht

der Skoda Yeti viel

rich tig und beinahe

nichts falsch. der

Innenraum vermittelt

Komfort und

versprüht einen

hauch von luxus.

nur außen musste

der Yeti leider

seine einmaligkeit

abgeben.

Geländefähigkeiten

Mehr oPtIK alS MÖglIChKeIten

SKOda YetI

Der Schritt hin zu einem eigenen Offroad-Yeti war mutig und richtig.

Leider hält der Yeti Outdoor aber nicht ganz das, was er verspricht.

Durch seine Karosserie

bewältigt der neue Skoda GELÄNDE-WERTE:

zwar leichtes Gelände, Überhangwinkel (v/ h) 17,1-19,0°/30-32°

rampenwinkel 17,2-19,6°

mehr ist aber beim besten

bodenfreiheit

155-180 mm

Willen nicht drin.

Wattiefe (bei 7 km/h) keine Angabe

SUV Magazin 06.2013 43


Auf einer Achse Renault Captur

SUV MAGAZIN Auf einer Achse

du SUV

Kleinwagen mit Offroad-Flair – so scheint der neue Massen-Markt auszusehen. In einer Gesellschaft,

in der trendorientierte Singles die Städte füllen, eine durchaus logische Entwicklung. Kompakt und

praktisch soll möglichst lässig und hemdsärmelig verpackt sein – das schreit nach Kompromissen.

44 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Auf einer Achse Renault Captur

>>> cockpit-check: Raum für ideen

einfach gedacht

minimalismus pur: Die

Bedienfelder sind auf das

wesentliche reduziert.

Renault erfindet das Cockpit

nicht neu, macht es mit

pfiffigen Detail-Lösungen

aber ganz einfach alltagstauglicher.

Riesige Ablagefächer

schlucken den

Kleinkram, der zentrale

7-Zoll-Touchscreen ist einfach

zu bedienen und gut

abzulesen. Bei der

Verarbeitung findet die

Liebe zum Detail ein Ende:

Der Schaltsack ist wenig

stabil geklipst, die Innenraum-Beleuchtung

hängt bei

der ersten Berührung vom

Dachhimmel. Schade!

clevere Ablage: wer das riesige handschuhfach aufschiebt,

kann unmengen an Kleinkram verstauen.

Anti-Klecker-Sitze: Die bunten Stoffbezüge können per

Reißverschluss abgenommen und gewaschen werden.

wAS mAcht Den iDeAlen StADtflitzeR

AuS? Er muss kompakt sein,

wendig und übersichtlich. Ein Vier-

Personen-Transport darf ihn nicht aus

der Ruhe bringen – und wenn der

sparsame Motor auf der Autobahn

gefordert wird, soll er diese Aufgabe

natürlich klaglos bewältigen. Schon

jetzt klingt das nach einer eierlegender

Woll milch sau – aber es kommt

noch dicker. Der Kleine soll nämlich

auch schick sein und mit optischen

Akzenten das Outdoor-Image erfüllen.

Ein Vielseitigkeits-Spagat, den sich

Renault mit dem Captur zutraut.

offRoAD? DAS wAR einmAl

Vom kantigen Geländewagen-Look ist

der Franzose weit entfernt. Ein paar

schmale Plastik-Zierleisten an Radhäusern

und Seitenschwellern wirken

nur noch halbherzig robust. Vor allem

geht es dem 4,1 Meter kurzen Captur

um einen stämmigen Auftritt. Dank

ausgestellter Kotflügel und hoher

Fenster linie steht er kräftig auf dem

Asphalt – auch wenn den Fahrer das

die Übersicht kostet. Das Heckfenster

ist zu schmal und zu weit oben angebracht,

um Hindernisse zuverlässig

erkennen zu können. Die breiten

C-Säulen stören den Rund umblick

zu sätzlich. Stadtparkern und Duplexgaragen-Nutzern

seien Rück fahr -

warner oder die hochauflösende

Kamera ans Herz gelegt.

Im Innenraum zeigt der Captur mehr

Gefühl für die Tücken des Alltags.

Schlüssel, Geld beutel, Smart phone,

Snacks und Getränke finden in den

zahlreichen Ablagen Platz – das elf

Liter fassende Handschuhfach packt

gar ganze Frauen-Handtaschen. Dazu

kann man mit gutem Gewissen den

Kaffee to go aus dem Pappbecher

schlürfen – geht mal was daneben,

wird der Sitzbezug einfach mittels

Reißverschluss abgenommen und in

die Waschmaschine gesteckt. Fertig.

Für die multimediale Anbindung sorgen

USB- und AUX-Anschluss in der

Konsole. Über den Touch screen wer-

SUV Magazin 06.2013 45


Auf einer Achse Renault Captur

SUV MAGAZIN Auf einer Achse

>>> Dynamik-check: ausgewogenes Fahrverhalten, außergewöhnliche klangkulisse

echte emotionen

Objektiv betrachtet fährt der

Captur unauffällig: Er liegt

straff auf der Straße, ohne

unkomfortabel abzurollen.

Konstruktions bedingt neigt

der frontangetriebene

Renault in schnellen Kurven

zum Unter steuern. Obwohl

der Drei zylinder-Turbo bei

niedrigen Dreh zahlen wenig

spritzig ist, weckt er mit

seinem einzigartigen, röhrenden

Sound das Gefühl

von purer Sportlichkeit.

Viel Sound um wenig

Power: Der Drei zylinder

klingt einfach klasse.

den die Audio-Quelle ausgesucht, der

In unteren Dreh zahlen säuselt der

zisen Lenkung und leichtgängigen

Sound angepasst, das Telefon verbun-

Dreizylinder noch verschämt, verrät

Schaltung zirkelt er um die Kurven,

den und die Routen führung einge-

aber Potenzial. Wer das Gaspedal

trotz des Frontantriebs hält sich die

tippt. Zu rabiat sollte man bei der

durchtritt, der vernimmt ein lautes

Untersteuer-Neigung in Grenzen.

Bedienung aber nicht sein – der

Röhren – mit pfeifender Untermalung

Das kleine Triebwerk mutiert so nur

Bildschirm verlangt nur nach leichtem

des Turbo laders. Man könnte mei-

leider zum echten Säufer – und

Fingerauflegen. Schaltsack und Innen-

nen, in einem Sportler zu sitzen – bis

genehmigt sich mal eben neun Liter

raum beleuchtung reagieren ähnlich

man auf die kurzen Sprünge des

pro 100 km. Im Drittelmix landen wir

sensibel: Die Plastik-Clips halten die

digitalen Tempomessers schaut.

genau zwischen diesem Maximum

Bauteile nicht besonders nachdrück-

32, 35, 39, 43 – geht das nicht schnel-

und dem ab Werk angegebenen

„Fast könnte

man meinen, in

einem Sportler

zu sitzen – bis

man auf die

kurzen Sprünge

des digitalen

Tempomessers

schaut.“

lich an ihrem Platz – den Schalt stock

kann man freilegen, die Leuchte an

ihrem Kabel baumeln lassen. Das ist

gerade im Hinblick auf die liebevollen

Detail-Ideen schade.

KlAngVoll, ABeR luStloS

Mit der Start-Taste erwecken wir den

0,9 Liter kleinen Benzin er zum Leben.

ler? Von null auf 100 km/h vergehen

satte 13,6 Sekunden. Im zähen Stadtverkehr

reicht die Power allemal, für

spontane Überhol manöver über Land

ist dieser Motor aber nicht gemacht.

Runter schalten ist angesagt – erst

bei über 4000 Touren ist von den 90

PS wirklich was zu spüren. Dann

macht der Captur Spaß: Mit der prä-

Konsum – mit realen sieben Litern ist

der Captur kein Klimakiller, taugt

aber auch nicht zum Öko-Mobil. Viel

sparsamer zeigt sich das SUV beim

Kostenkapitel – voll ausgestattet ist

er für kaum mehr als 20 000 Euro zu

haben. Ein faires Angebot. ❚

TexT: Julian Hoffmann

FoTos: Renault

Kleines Kraftwerk: Der Dreizylinder-turbomotor leistet

90 PS – dazu benötigt er aber hohe Drehzahlen.

Präzise: Das fünfgang-

Schaltgetriebe ist Serie.

leistungs-Begrenzer: im eco-mode

beschleunigt der captur nur zaghaft.

46 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Auf einer Achse Renault Captur

DAtenBlAtt RenAult cAPtuR tce 90

Technische Daten

Motor

Reihendreizylinder-Ottomotor, vorn quer

ein gebaut, zwei oben liegende Nockenwellen,

vier Ventile pro Zylinder, Abgasturbolader

mit Ladeluftkühler, Multipoint-

Direkteinspritzung

Leistung

90 PS (66 kW)

bei 5250/min

Drehmoment

135 Nm

bei 2500/min

Liter-Leistung 100,2 PS/Liter

hubraum 898 cm 3

Bohrung x hub 72,2 x 73,1 mm

Kraftstoff

Super (95 Oktan)

Verdichtung 9,5:1

aufladung Abgasturbolader, LLK

gemischaufbereitung Direkteinspritzung

Kraftübertragung

Fünfgang-Schaltgetriebe, Frontantrieb

Übersetzung: I. 3,73, II. 1,96, III. 1,23, IV.

0,90, V. 0,66; R. 3,55; Achse 4,93

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung an

unterem Dreiecksquerlenker,

McPherson-Federbein,

Querstabilisator

Aufhängung h. Einzelradaufhängung,

Verbundlenker-Hinterachse,

Schraubenfedern

Bremsen vorn innenbelüftete Scheiben,

hinten Trommeln

ABS, EBV, ESP

Lenkung Elektrische Servolenkung

Wendekreis

10,4 m

Serienbereifung 6,5x16; 205/60 R16

Testwagenbereifung 6,5x16; 205/60 R16

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)

6,0/4,4/5,0 L/100 km

CO2-Ausstoß

115 g/km

Abgasnorm Euro 5

Tankinhalt

45 L

Reichweite

900 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 9,4

0-100 km/h 13,6

0-130 km/h 22,9

0-160 km/h 40,5

Höchstgeschwindigkeit 171 km/h

Elastizität

in Sekunden

60-100 km/h (3./4. Gang) 8,3/10,5

80-120 km/h (4./5. Gang) 12,0/19,4

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 28/47/97/127

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 6,3

maximal 9,2

gesamt 7,1

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

28

Haftpflicht (TK 16)

414

Teilkasko (TK 17)

141

Vollkasko (TK 18)

504

Wartung 30000 km / 2 Jahre

Garantie 2 Jahre ohne km-Begrenzung

Ausstattung / Preise

Basispreis (Expression TCe 90) 15390

Testwagenpreis (Dynamique) 20740

Serienausstattung (expression): elektrische

Außen spiegel, elektrische Fensterheber

v+h, Berganfahrhilfe, Bordcomputer,

höhenverstellbarer Fahrersitz, ESP, LED-

Tagfahrlicht, Eco-Mode, Schaltpunktanzeige,

längs verschiebbare Rückbank,

Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer

Zusatzausstattungen

þ Klang&Klima-Paket (Klimaanlage, MP3-

Radio mit USB-Anschluss und Bluetooth)

1290

¨ Styling-Kit (Unterschutz, Auspuffblende,

Ladekantenschutz)

379

¨ Metallic-Lackierung

490

þ

= empfehlenswert

Bewertung

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2606 mm

Länge 4122 mm

innenRAum VoRn

innenhöhe 940-1100 mm

innenbreite 1390 mm

Sitzhöhe 560-720 mm

Sitztiefe

500 mm

innenRAum hinten

innenhöhe

910 mm

innenbreite 1390 mm

Kniefreiheit 130-440 mm

Sitzhöhe

630 mm

Sitztiefe

510 mm

gePäcKRAum

Länge

610-1440 mm

Breite

1100 mm

höhe

690 mm

Ladekantenhöhe 740 mm

Volumen (Vda) 377-1235 L

gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. fzg.-Leergewicht)

dachlast

Stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst)

Geländewerte

Spur 1531/1516 mm

Breite 1778 mm

Karosseriewinkel (v/M/h)

keine Angabe

Bodenfreiheit (v/M/h) max. 190/220/170 mm

Steigfähigkeit

keine Angabe

Gesamtuntersetzung (max.) 18,37:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

5,6 km/h

★★★★✩

Höhe 1566 mm

Stehhöhe 1860 mm

1181 kg

1663 kg

482 kg

80 kg

60 kg

590 kg

1200 kg

KoSten / umwelt

+


Mit dem Dreizylinder ist die Kfz-

Steuer sehr niedrig, voll ausgestattet

kostet der Renault ca. 20 000 Euro.

Im Alltag verbraucht der Turbo motor

gut sieben Liter pro 100 Kilometer.

KARoSSeRie / PlAtzVeRhältniSSe

+ +


Der Captur punktet mit zahlreichen

Ablagefächern und seinem riesigen

Handschuhfach. Im Kofferraum finden

drei Getränkekisten problemlos

Platz, auf der Rückbank sitzt es sich

auf kürzeren Strecken bequem.

Das schmale Heckfenster und die

sehr breiten C-Säulen schränken die

Über sicht nach schräg hinten ein.

fAhRKomfoRt / fAhRleiStung


Das Fahrwerk arbeitet unauffällig –

der Renault liegt in Kurven straff,

meistert aber auch unebene Strecken

ohne unbequem darüberzupoltern.

Die Fünfgang-Schaltung ist präzise

und leichtgängig.

Der Turbomotor kommt nur langsam

auf Touren – wer Leistung abrufen

will, muss den Dreizylinder quälen.

■ Fazit

unkonventionelle

Detail-lösungen

bietet der captur en

masse, dazu ist der

unterhalt günstig.

Bei der nachlässigen

Verarbeitung gibt's

Anlass zur Kritik.

SUV Magazin 06.2013 47


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

Einzelgänger

48 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

Im Kampf um die Käufergunst hat jeder

seine eigene Taktik: Der Mini will durch

sein Äußeres überzeugen, der Fiat

Panda besticht durch Praktikabilität

und der Mitsubishi ASX ist der

Allrounder im Feld. Doch welcher

Kompakte bietet am meisten?

w autos iN DieseM VerGleichstest: subkompakt-suV

Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet

75 PS, 5-Gang-Schalter

ab 15590 Euro

Mini Cooper D Countryman

112 PS, 6-Gang-Schalter

ab 26050 Euro

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+

150 PS, 6-Gang-Schalter

ab 26490 Euro

SUV Magazin 06.2013 49


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

w cockpit-check: Material, Verarbeitung, Design und Funktionalität

FIAT-CoCKPIT

im Kurz-Check

é Große Tasten, gut ablesbare

Instrumente,

robuste Materialien,

liebevolle Details auf

Türverkleidungen und

Sitzen

ê Lederlenkrad aufpreispflichtig,

nur Stoffsitze

bestellbar, kein

Display für Navi oder

Einstellungen

Fiat Panda

schlichte Optik Mit netten Details: Das Cockpit des Fiat Panda 4x4 steht unter einem Motto: Funktionalität vor Design. Die großen,

leicht zu bedienenden Tasten sind nicht nur im Alltag nützlich, sondern ermöglichen auch auf holprigen Pisten, das richtige Kommando

zu geben. Das Interieur ist einfach, aber liebevoll gestaltet – so ist die Türverkleidung mit unzähligen Panda-Schriftzügen versehen.

Mini Countryman

MINI-CoCKPIT

im Kurz-Check

é Hochwertige Materialien,

gute Verarbeitung, ungewohntes

und stylisches

Design, intuitive

Bedienung des Naviga -

tionssystems über Dreh-/

Kippschalter

è Geschwindigkeitsanzeige

an Drehzahlmesser nur

digital möglich

ê Wenige Ablagefächer

stilsicher anDers: Das Cockpit des Mini polarisiert: Die einen bekritteln die ungewohnte Anordnung der Instrumente und deren runde

Formen, die anderen freuen sich über das frische Design. Qualitativ hält der Countryman aber jeder Kritik stand und selbst skeptische Tester

können sich dem Charme des bayerischen Briten nicht ganz entziehen.

MITSuBISHI-CoCKPIT

im Kurz-Check

é Übersichtliche Anord -

nung der Instrumente

und Tasten, gute

Verarbeitung und hohes

Ausstattungsniveau

è Gestalterische

Spielereien sucht man

im ASX vergeblich

ê Lange Ladezeit der

Multimedia-/ Navigationseinheit

Mitsubishi ASX

Das gesunDe MittelMass: Mitsubishi hat sich beim Design des ASX auf bekannte Werte verlassen und so einen wahren Allrounder

gestaltet – die leichte Bedienbarkeit der Knöpfe ist mindestens ebenso wichtig wie das hohe Ausstattungsniveau. Mit dieser Kombination an

der Hand fühlt man sich im ASX stets komfortabel aufgehoben. Dafür muss man hier bei der Detailverliebtheit leichte Abstriche machen.

50 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

Fiat Panda

robust statt luxuriös. Die Stoffsitze

sind auf der Kurzstrecke sehr bequem.

AuF DEN ErSTEN BLICK TrENNT

DIE DrEI KoMPAKTEN MEHr ALS

SIE VErBINDET. Natürlich gehören

alle zum boomenden Segment der

Subkompakt-SUV – doch soll es das

mit den Gemeinsamkeiten schon gewesen

sein? Nein.

Neben ihren unterschiedlichen

Ausmaßen, Motoren und Preisgestaltungen

haben Panda, ASX und

Countryman doch eine Übereinstimmung:

Alle drei sind wahre

Charakter-Köpfe. Und so bleibt es die

Aufgabe des Käufers, sich für ein

Konzept zu entscheiden. Zur Wahl stehen

Stil, Nutzwert oder ein bisschen

von beidem.

Mini Countryman

Mini spielt mit dem sportlichen Image

– die Ledersitze bieten viel Seitenhalt.

Tugend des harten Arbeiters zu eigen.

Auch wenn der Fiat gerade einmal

3,69 Meter lang ist, kauft man ihm das

Image des Lastenesels anstandslos

ab. Der robuste Innenraum trägt dazu

ebenso bei wie der raue, unverwüstliche

1,3-Liter-Diesel.

Wenn Mini und Fiat ihre beiden

Konzepte kreuzen würden, wäre das

Ergebnis ein ASX. Der Japaner schneidet

sich sowohl von der Robustheit

des Panda 4x4 als auch vom stylischen

Countryman ein paar Scheiben

ab und wird so zu einem perfekten

VoN SPorTLICH BIS GEMÜTLICH

Der Mitsubishi ASX begeistert nicht

nur durch den hohen Komfort, sondern

kann auch mit dem größten

und stärksten Motor punkten. Aus

1,8 Litern zaubert der Diesel 150

Pferdestärken, die mittels sechs manueller

Gänge und eines automatischen

Allrads Richtung Untergrund

geschickt werden. Ist der ASX erstw

iM Detail: Multimedia-anschlüsse

Mitsubishi ASX

Auch auf längeren Fahrten bleiben die

ASX-Sitze herrlich komfortabel.

Allrounder mit Lederausstattung,

sperrbarem Allradantrieb und jeder

Menge Reisekomfort.

Fiat Panda Mini Countryman Mitsubishi ASX

„Wenn man

Countryman

und Panda

kreuzen würde,

wäre das Ergebnis

ein ASX.“

GESCHMACKSFrAGE

Welche Rolle der Mini übernimmt, ist

dabei vollkommen klar. Der Bavaro-

Brite punktet durch die ungewöhnliche

und gefällige Optik. Das Blechkleid

ist trotz geschwungener Rundungen

sportlich angehaucht und sorgt für

einen dynamischen Auftritt. Im

Innenraum haben die Designer alles

auf die Karte „Style“ gesetzt: Große

Rundinstrumente, Beleuchtung in

wechselbaren Farben, Chrom und

Leder schaffen ein ungewöhnliches

und stilvolles Ambiente.

Solch oberflächliche Werte sind dem

Fiat Panda fremd. Er macht sich die

nur gegen aufpreis

Bluetooth, USB und AUX-

Eingang sucht man im Panda

vergeblich. Nur mit der 300

Euro teuren „Blue&Me“

Freisprecheinrichtung gibt es

die Möglichkeit, das

Smartphone zu koppeln. Wer

dieses Extra wählt, kann dann

auch MP3-Player und Co. dank

eines USB-Ports anbinden.

VOrbilDlich

Ob AUX-IN, USB-Anschluss

oder Bluetooth – der

Countryman bietet so ziemlich

alle Multimedia-

Anbindungsmöglichkeiten. Die

Bedienung ist zudem angenehm

intuitiv und auch die Qualität

der aufpreispflichtigen Anlage

von harman/kardon-lässt keine

Wünsche offen.

geMütliche kraft

Das Multimediasystem im ASX

präsentiert sich von zwei

Seiten. Es benötigt viel Zeit, um

externe Geräte über USB zu erkennen,

auch die Kopplung des

Smartphones ist kompliziert.

Dafür entschädigen Qualität und

individuelle Einstellungsmöglichkeiten

der Rockford

Fosgate-Lösung.

SUV Magazin 06.2013 51


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

Fiat Panda Mini Countryman Mitsubishi ASX

schMaler fuss

In der Variante 4x4

rock sind die ansonsten

aufpreispflichtigen

Leichtmetallräder serienmäßig

enthalten.

Xenon und LED sucht

man in den

Ausstattungs listen

leider ohne Erfolg.

stilsicher

Der kleine Countryman

präsentiert sich nicht

nur im Innenraum stylisch.

Auch die ungewöhnlich

geformten

Leuchten tragen zum

Mythos „Mini“ bei. Die

Xenonvariante kostet

690 Euro extra.

all inclusiVe

Aufpreis? Nein danke!

Mitsubishi liefert den

ASX in den Modellvarianten

Intense und

Instyle serienmäßig mit

Xenonscheinwerfern

und 16-zoll-Leichtmetallfelgen

aus. Was

will man mehr?

„Der Panda 4x4

mausert sich

zum Kandidaten

der Vernunft.“

FEXIBLE LöSuNG: Fiat

bietet kein fest verbautes

Navigationssystem an.

Wer dennoch zielführende

Informationen möchte,

muss ein portables Navi

von TomTom für 500 Euro

im Ausstattungspaket

Techno bestellen.

ALLES IM BLICK: Das im

Mini verbaute System aus

dem Hause BMW funktioniert

tadellos und sieht

dabei noch klasse aus.

Auch die sonst so komplizierte

Sprach steuerung

bereitet dem Mini-Fahrer

keine Probleme!

ANLAuFSCHWIErIGKEIT:

zielsicher, intuitiv, logisch

aufgebaut, aber leider etwas

langsam. Wenn man

von den langen Ladezeiten

des ASX-Navigationssystems

absieht, gibt es

an der Mitsubishi-Lösung

nichts zu meckern.

mal in Bewegung, funktioniert diese

Kombination auch einwandfrei und

beschleunigt den Mitsubishi in weniger

als elf Sekunden auf 100

Kilometer pro Stunde – der Vortrieb

endet bei Tempo 198. Lediglich beim

w iM Detail: Navigationssysteme im Vergleich

Fiat Panda

Mini Countryman

Mitsubishi ASX

Anfahren unter 2000 Touren macht

sich ein deutliches Turboloch bemerkbar.

Durch ein wenig Kunst am

Kupplungspedal und die Wahl des

richtigen Drehzahlbereichs gewöhnt

man sich aber schnell daran.

Am anderen Ende des Leistungsspektrums

stehen die 1,3 Liter

Hubraum des Fiat, aus denen der

Panda 4x4 75 PS zieht – gerade einmal

halb so viel wie der ASX. Dieser

eklatante Unterschied zeigt sich

dann auch in den Fahrwerten deutlich:

Mit 17,6 Sekunden auf Landstraßen

tempo ist der Italiener im

Vergleich Letzter. Der große Vorteil

der eingeschränkten Leistung: Im

Panda geht es nicht nur gemütlich,

sondern auch sparsam zur Sache. Bei

unseren Testfahrten mussten wir

durchschnittlich nur 5,6 Liter Diesel

auf einhundert Kilometer nachfüllen.

Angesichts der heutigen Spritpreise

ein löblicher Wert, der Geldbeutel

und Umwelt schont. Für die Stadt

eignet sich der Fiat bestens. Parklücken

sind ihm nie zu klein und dank

der City-Lenkung lässt er sich mit einem

Finger bequem steuern. Damit

mausert sich der Panda zum

Kandidaten der Vernunft.

Ein Wort, das den Mini Countryman

nur bedingt beschreibt. Denn hier

steht der Fahrspaß ganz weit oben

auf der Prioritätenliste, auch wenn

das der lediglich 112 PS starke

Dieselmotor nicht vermuten lässt.

Doch die leichtgängige Schaltung lädt

zum ständigen Gangwechsel und zur

dauerhaften Findung des idealen

Drehzahlbandes ein. Auf der

Landstraße unterstreicht die hervorragenden

Kombination aus Lenkung

und Fahrwerk den dynamischen

Gesamteindruck. Schon beim ersten

Einlenken bekommt man ein hilfreiches

Feedback und zirkelt so präzise

von Scheitelpunkt zu Scheitelpunkt.

Nur eine ähnliche Anfahrschwäche

wie beim Mitsubishi trübt den Fahreindruck

ein wenig.

KoSTEN-NuTzEN-rECHNuNG

Da Stil und Fahrspaß ihren Preis haben,

sind beim Mini Countryman

Cooper D mindestens 26050 Euro fällig.

Das ist schon viel Geld – zumal sich

der Countryman so noch als „nackter

Hund“ präsentiert. Die gepfefferten

Preise auf der Ausstattungsliste treiben

den Anschaffungspreis dann auch

rasant über die magische 30000-Euro-

Grenze. Am Ende werden für unseren

Testwagen inklusive der beiden

Ausstattungspakete Chili und Wired

sowie des harman/kardon-HiFi-Systems

gar 33 850 Euro fällig. Ein Wert

der, angesichts der hohen

52 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

w iNNeNrauM-check: platzverhältnisse, Gepäckraumvolumen und Variabilität

FIAT-INNENrAuM

im Kurz-Check

é Einfacher umklapp -

mecha nismus, große

Kofferraumklappe

è Für Außenmaße akzeptable

Platzverhältnisse in

der zweiten Sitzreihe

ê Geringes Ladevolumen

von nur 870 Litern, keine

ebene Ladefläche, rück -

sitzbank nicht variabel

Fiat Panda

entweDer ODer: Trotz des geringen radstands von gerade einmal 2300 Millimetern finden auch ausgewachsene Mitreisende in der

zweite reihe des Panda noch genug Platz, um die ein oder andere Kurzstrecke bequem zu überstehen. Allerdings muss man sich entscheiden:

Gepäck oder Passagiere? Soll beides rein, wird's im Fiat eng.

Mini Countryman

MINI-INNENrAuM

im Kurz-Check

é Ebene Ladefläche,

variabel umklappbare

rücksitzbank, bequeme

zweite Sitzreihe, niedrige

Ladekante

è Kopf- und Beinfreiheit

für Hinterbänkler ein -

geschränkt

ê relativ geringes Ladevolumen

luxuriös laDen: Der Countryman bleibt sich auch im hinteren Bereich treu. Dort sitzen Mitfahrer ähnlich bequem wie Fahrer und Co-

Pilot, die Türverkleidungen sind haptisch hochwertig und die rücksitzbank ist je nach Belieben umklappbar. Für die urlaubsfahrt mit zwei bis

drei Leuten gibt es bei einem Ladevolumen von bis zu 1170 Litern auch ausreichend Stauraum.

MITSuBISHI-INNENrAuM

im Kurz-Check

é Großes Gepäckabteil,

rücksitzbank variabel

umklappbar, größte

Kniefreiheit

è Kraftaufwendiger

umklappmechanismus,

eingeschränkter Komfort

auf rückbank

ê Hohe Ladekante, geringe

Laderaumhöhe

Mitsubishi ASX

geräuMiger testsieger: Der ASX kann im Innenraum vollends überzeugen. Abgesehen von einem etwas zu flachen Ladeabteil und

der vergleichsweise hohen Ladekante gibt es keine Limits. Bei umgeklappter rückbank stehen 1219 Liter Ladevolumen zur freien Verfügung.

Auch im Koffertest siegt der ASX. Als Einziger fasst er alle vier Gepäckstücke.

SUV Magazin 06.2013 53


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

w FahrDyNaMik-check: handling, komfort, Fahrleistungen und Verbrauch

FIAT PANDA 1.3 MuLTIjET

im Kurz-Check

é Sparsamer 1,3-Liter-

Diesel-Motor, City-

Lenkmodus für einfacheres

rangieren in

der Stadt, komfortabel

ausgelegtes Fahrwerk,

elektronisches

Sperrdifferenzial

è Geringe Höchstgeschwin

digkeit, laute

Geräuschkulisse

Fiat Panda

staDtflitzer Mit gelänDegenen: Eigentlich wurde der Panda für den Stadtverkehr gebaut.

Klein, wendig und zudem noch sparsam präsentiert sich der Italiener. Auch sein Allradantrieb kann

überzeugen: Dank Sperrdifferenzial lässt sich die Kraft gezielt an beide Achsen verteilen.

Mini Countryman

MINI CooPEr D CouNTryMAN

im Kurz-Check

é Sportlich-komfortables

Fahrwerk, schnell reagierendes

Allradsystem,

präzise Schaltung, direkte

Lenkung, bei sanfter

Fahrweise geringer

Verbrauch

è Spürbare Anfahrschwäche,

bei hohen

Geschwindigkeiten leidet

der Komfort

DynaMischer lifestyle-racer: „Fährt sich wie ein Go-Kart.“ Mit diesem beliebten urteil

sieht man sich beim Countryman sehr schnell konfrontiert und muss zugeben: Da ist was dran. Die

direkte Lenkung und das sportliche Fahrwerk machen den Mini zur Fahrspaß-Maschine.

MITSuBISHI ASX 1.8 DI-D+

im Kurz-Check

é Starker 150-PS-Motor,

zuschaltender

Allradantrieb mit

Eingriffsmöglichkeit,

bis zu 198 km/h,

großer Tank

è Deutliche Anfahrschwäche,

bei hohen

Drehzahlen unangenehme

Geräuschkulisse

im Inneren

Mitsubishi ASX

Der langstreckenkanDiDat: zumindest rein rechnerisch sind im ASX über 1000 Kilometer

am Stück drin. Das gelungene zusammenspiel aus Aggregat, Fahrwerk und Getriebe unterstreicht die

Tauglichkeit für die Langstrecke: Einmal in Bewegung, ist der Mitsubishi unglaublich komfortabel.

Bewertung

Fiat

Mini

Mitsubishi

KAroSSErIE / INNENrAuM

Platzangebot 3 2 1

Sitze / Sitzposition 3 1 2

Kofferraum / Variabilität 3 2 1

Anhängelast / Zuladung 2 3 1

Bedienung / Funktionalität 3 1 2

Verarbeitung / Materialien 3 1 2

Ausstattung 3 1 2

Übersichtlichkeit 1 3 2

MoTor / GETrIEBE

Motoreigenschaften 3 2 1

Beschleunigung 3 1 2

Höchstgeschwindigkeit 3 2 1

Elastizität 3 2 1

Fahrverhalten 3 1 2

Fahrkomfort 3 1 2

Getriebe / Schaltung 3 1 2

Lenkung / Wendekreis 2 1 2

ALLrAD / GELäNDEWErTE

Allradantrieb 1 3 2

Bodenfreiheit 3 2 1

Karosserie 1 3 2

KoSTEN / uMWELT

Steuer 1 2 3

Versicherung 1 2 3

Verbrauch 1 2 3

Emissionen 2 1 3

Wartungsintervalle 1 3 2

Garantie 2 3 1

Preis 1 3 2

Gesamtwertung 3 2 1

1. Platz

Mitsubishi

ASX

+ Großzügiges Platzangebot

+ Hohe Anhängelast

+ Größter Stauraum

– Hohe unterhaltskosten

2. Platz

Mini

Cooper D Countryman

+ Sportliches Fahrverhalten

+ Gute Verarbeitung

– Geringe zuladung

– Hoher Anschaffungspreis

3. Platz

Fiat

Panda

+ Geringe unterhaltskosten

+ Hervorragende Übersichtlichkeit

– Magere Ausstattung

– Geringes Platzangebot

54 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet

Mehr als Tempo 159 ist mit dem kleinen

Vierzylinder mit 75 PS nicht drin.

Verarbeitungs- und Materialqualität

aber durchaus gerechtfertigt ist.

Der geneigte Panda 4x4-Fahrer kann

bei dieser Preispolitik nur verächtlich

nach München schauen. Denn für den

Preis eines gut ausgestatteten Mini

Countryman Cooper D gibt es gleich

zwei Fiat Panda 4x4 Rock! Selbstverständlich

kommt das Ausstattungsniveau

des Italieners aber

nicht ansatzweise an das des bayerischen

Briten heran. Dennoch bekommt

man auch im Panda Zentralverriegelung,

Leichtmetall felgen und

eine manuelle Klimaanlage, gegen

400 Euro Aufpreis sogar eine Klimaautomatik.

Und auch Parksensoren

hinten, ein tragbares Navigationssystem

von TomTom und Sitzheizung

gibt es gegen einen weiteren finanziellen

Aufschlag. Aber auch in der unaufgewerteten

„Basis“-Version des

4x4 Rock findet man schon einiges an

Bord, das den Alltag erleichtert. So erfreut

den Fahrer neben ESP und

Seitenaufprallschutz auch das

Start&Stopp-System. Zusammen mit

den günstigen Unterhaltskosten wird

der Fiat Panda 4x4 bei dieser fairen

Preispolitik zu einem absoluten

Schnäppchen.

Da schlägt der Mitsubishi ASX preislich

eher in die Kerbe des Mini

Countryman. Wer den kompakten

Japaner kauft, bezahlt einen Einstiegspreis

von knapp 26000 Euro und landet

mit allen Extras und einer nahezu

vollen Ausstattung bei über 33 000

Mini Cooper D ALL4 Countryman

112 Pferde, die sich nach mehr anfühlen:

der Mini macht richtig Spaß.

Euro. Im Vergleich zum Mini muss

man dem ASX aber noch den zusätzlichen

Stauraum und die höhere

Leistung positiv anrechnen. Da nimmt

man auch den fehlenden Hauch von

Schick im Cockpit ohne Murren in

Kauf. Denn was nutzt ein edles

Interieur, wenn der wöchentliche

Großeinkauf im Supermarkt zur logistischen

Herausforderung wird?

Aber glauben Sie nicht, dass ein

Mitsubishi ASX in der Ausstattung

Instyle gegen den Mini chancenlos

wäre. Ganz im Gegenteil. In einigen

Punkten sind die Lösungen im Japaner

sogar ansprechender als bei der

Konkurrenz. So sorgt beispielsweise

das (ab der Ausstattung Intense) serienmäßige

Panoramadach für reichlich

Tageslicht im belederten

Innenraum. Und auch technische

Features müssen nicht noch teuer

bezahlt werden. Dies gilt für die

Xenon-Scheinwerfer ebenso wie für

das Rockford Fosgate Premium-

Audio-System, welches in der Top-

Variante Instyle schon im ASX-

Innenraum integriert ist.

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+

Mit 150 PS und 300 Nm ist der

1,8-Liter-Diesel der stärkste im Test.

WELCHEr DArF'S SEIN?

Diese Frage ist schwieriger zu beantworten

als vermutet. Alle drei

Kandidaten haben überzeugende

Argumente, die für sie sprechen, und

für welchen man sich entscheidet, ist

so letzten Endes eine Typen-Frage.

Doch am Ende siegt die Rationalität

und der Sieger muss knapp, aber verdient

Mitsubishi ASX heißen. Denn

nur er schafft es, in wirklich allen

Situationen zu überzeugen. ❚

Bastian Hambalgo

Julian Hoffmann

Joe Wörz

TexT: Bastian Hambalgo

FoTos: Tom Müller

Fazit

Der Mitsubishi ASX gewinnt aufgrund der

Allround-Qualitäten. Er ist komfortabler

Langstreckenbegleiter, scheut aber auch

den Besuch im Gelände nicht. Mit diesem

Paket hat er den ersten Platz verdient!

„Was nutzt

edles Interieur,

wenn der Großeinkauf

zum

Albtraum wird?“

w kurz uND schMerzlos: tester-Meinungen

„Mein Favorit ist der ASX. Auf

der Langstrecke ist er souverän

und bei seinem großzügigen

Platzangebot muss man auch

nicht alleine reisen. Zu diesem

Preis ein unschlagbares Paket!“

„Zu 90 Prozent sitzen wir allein

in unserem SUV. Da sind die

Platzverhältnisse zweitrangig,

viel wichtiger sind der Preis und

die Unterhaltskosten – und da

macht dem Fiat keiner was vor.“

„Der Mini stellt platztechnisch die

goldene Mitte zwischen Panda

und ASX dar und bietet mir unterm

Strich einfach am meisten

Komfort. Da gebe ich doch gerne

1450 Euro mehr aus!“

SUV Magazin 06.2013 55


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

DATENBLATT

Technische Daten Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet Mini Cooper D ALL4 Countryman Mitsubishi ASX 1.8 DI­D+

MoTor

Prinzip / Zylinderzahl, Bauart Diesel / 4 in Reihe Diesel / 4 in Reihe Diesel / 4 in Reihe

Einbaulage vorn quer vorn quer vorn quer

Ventile pro Zylinder / Nockenwellen 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende

Leistung 75 PS (55 kW) bei 4000 U/min 112 PS (82 kW) bei 4000 U/min 150 PS (110 kW) bei 4000 U/min

Drehmoment 190 Nm bei 1500 U/min 270 Nm bei 1750-2250 U/min 300 Nm bei 2000-3000 U/min

Hubraum 1248 ccm 1598 ccm 1798 ccm

Verdichtung 16,8:1 16,5:1 14,9:1

Aufladung Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI Common-Rail-DI Common-Rail-DI

KrAFTÜBErTrAGuNG

Allradantrieb

automatisch zuschaltender Allrad,

Viskokupplung, Kraft verteilung 100/0

bis 50/50

automatisch zuschaltender Allrad, elektronisch

gesteuerte Lamellenkupplung,

Kraft verteilung 100/0 bis 50/50

automatisch zuschaltender Allrad, elektronisch

gesteuerte Lamellenkupplung,

Kraftverteilung 100/0 bis 50/50

Getriebe Fünfgang-Schaltgetriebe Sechsgang-Schaltgetriebe (opt. Automatik) Sechsgang-Schaltgetriebe

Übersetzungen (1./2./3./4./5./6.)

(Rückwärts/Gelände/Achse)

4,27/2,24/1,44/1,03/0,77/–

3,91/–/3,73

3,31/1,87/1,19/0,87/0,72/0,60

3,23/–/3,71

3,82/2,05/1,29/0,97/0,90/0,79

4,14/–/4,06

FAHrWErK

Radaufhängung vorn Einzelradaufhängung, McPherson Einzelradaufhängung, McPherson Einzelradaufhängung, McPherson

Radaufhängung hinten Einzelradaufhängung an Schräglenkern Einzelradaufhängung an Schräglenkern Einzelradaufhängung, Quer-/Längslenker

Bremsen vorn / hinten innenbelüftete / massive Scheibe innenbelüftete / innenbelüftete Scheibe innenbelüftete / massive Scheibe

Lenkung Zahnstangen-Servo Zahnstangen-Servo Zahnstangen-Servo

Wendekreis 9,3 m 11,6 m 10,6 m

Serienbereifung 175/65 R15 205/60 R16 215/65 R16

Testwagenbereifung 175/65/R15, ContiCrossContact 205/55/R17, Pirelli Sottozero 215/65 R16, Dunlop SP Winter Sport

3D

VErBrAuCH / EMISSIoNEN /

rEICHWEITE

NEFZ-Verbrauch

innerorts: 5,0 / außerorts: 4,6 / gesamt:

4,7 L/100 km

innerorts: 5,3 / außerorts: 4,7 / gesamt:

4,9 L/100 km

innerorts: 6,8 / außerorts: 4,9 / gesamt:

5,6 L/100 km

Abgasnorm / CO 2 -Ausstoß Euro 5 / 125 g/km Euro 5 / 129 g/km Euro 5 / 146 g/km

Tankinhalt 35 Liter 47 Liter 60 Liter

Reichweite 745 km 959 km 1071 km

Testwerte Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet Mini Cooper D ALL4 Countryman Mitsubishi ASX 1.8 DI­D+

FAHrLEISTuNGEN

Beschleunigung 0-80 km/h 11,2 s 7,7 s 7,9 s

Beschleunigung 0-100 km/h 17,6 s 11,6 s 10,9 s

Beschleunigung 0-130 km/h 30,9 s 16,4 s 17,7 s

Beschleunigung 0-160 km/h – 25,1 s 28,8 s

Höchstgeschwindigkeit 159 km/h 185 km/h 198 km/h

Zwischenspurt 60-100 km/h (4. Gang ) 10,6 s 8,4 s 7,2 s

Zwischenspurt 80-120 km/h (5. Gang ) 14,1 s 10,6 s 9,7 s

Tachoabweichung 30/50/100/130 28/47/94/122 km/h 29/48/97/126 km/h 28/48/95/122 km/h

VErBrAuCH

minimal 4,9 L/100 km 5,6 L/100 km 5,9 L/100 km

maximal 7,0 L/100 km 7,6 L/100 km 7,9 L/100 km

gesamt 5,6 L/100 km 6,3 L/100 km 6,5 L/100 km

Kosten Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet Mini Cooper D ALL4 Countryman Mitsubishi ASX 1.8 DI­D+

uNTErHALTSKoSTEN

Steuer 153 Euro 162 Euro 243 Euro

Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko 507 (TK 19)/175 (TK 19)/416 (TK 16) 414 (TK 16)/273 (TK 23)/560 (TK 19) 507 (TK 19)/302 (TK 24)/938 (TK 25)

Wartungsintervalle 35000 km nach Anzeige 15000 km / 1 Jahr

Garantie 2 Jahre ohne km-Begrenzung 2 Jahre erweiterte Haftung 3 Jahre / 100000 km

ANSCHAFFuNGSKoSTEN

Einstiegspreis 15590 Euro (Fiat Panda 4x4) 26050 Euro (Cooper D) 26490 Euro (1.8 DI-D+ Invite)

Testwagenpreis 16590 Euro (Fiat Panda 4x4 ROCK) 33850 Euro (Cooper D) 32400 Euro (1.8 DI-D+ Instyle)

56 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Fiat / Mini / Mitsubishi

FIAT PANDA 1.3 MuLTIjET / MINI CooPEr D CouNTryMAN / MITSuBISHI ASX 1.8 DI-D+

Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet

Radstand 2300 mm

Länge 3686 mm

GEWICHTE

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

zuladung (abhängig vom spez. fzg.-leergewicht)

Dachlast

stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst, bis 12 % steigung)

Höhe 1605 mm

1190 kg

1615 kg

425 kg

55 kg

60 kg

400 kg

900 kg

Spur 1411/1408 mm

Breite 1672 mm

Stehhöhe 1930 mm

INNENrAuM VorN

höhe/breite 950/1350 mm

sitzhöhe/-tiefe 660/510 mm

INNENrAuM HINTEN

höhe/breite 940/1360 mm

kniefreiheit 120-330 mm

sitzhöhe/-tiefe 700/440 mm

GEPäCKrAuM

länge/breite 540-1280/1010 mm

höhe

980 mm

ladekantenhöhe 760 mm

Volumen (VDa) 225-870 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 24°/22°/24°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 150/145/210 mm

Steigfähigkeit 65 %

Gesamtuntersetzung (max.) 15,93:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,4 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: ESP,

intelligenter Allradantrieb

„Torque on Demand“,

elektrische Fensterheber vorn,

höhenverstellbares Lenkrad,

Servolenkung mit City-Funktion,

4 Airbags (Frontairbags, zwei

durchgehende Kopfairbags vorn

und hinten), Zentralverriegelung,

Kindersicherung, Isofix-

Befestigung für Kindersitze an

hinteren Sitzen, Außentemperaturanzeige

Zusatzausstattungen

þ Parksensoren hinten 300

¨ Metalliclackierung 470

þ Fußmatten 50

þ Lederlenkrad 180

þ Bluetooth-Freisprecheinrich

tung inkl. USB 300

þ Klimaautomatik 400

Radstand 2595 mm

Länge 4097 mm

GEWICHTE

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

zuladung (abhängig vom spez. fzg.-leergewicht)

Dachlast

stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst)

Radstand 2670 mm

Länge 4295 mm

GEWICHTE

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

zuladung (abhängig vom spez. fzg.-leergewicht)

Dachlast

stützlast

anhängelast (ungebremst)

anhängelast (gebremst)

Mini Cooper D ALL4 Countryman

1310 kg

1820 kg

510 kg

75 kg

75 kg

500 kg

800 kg

Höhe 1561 mm

Spur 1534/1559 mm

Breite 1789 mm

Stehhöhe 1790 mm

INNENrAuM VorN

höhe/breite 920-990/1430 mm

sitzhöhe/-tiefe 500-570/505 mm

INNENrAuM HINTEN

höhe/breite 930/1370 mm

kniefreiheit

0-370 mm

sitzhöhe/-tiefe 640/505 mm

GEPäCKrAuM

länge/breite 645-1605/1090 mm

höhe

810-990 mm

ladekantenhöhe 670 mm

Volumen (VDa) 350-1170 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten)

k.A.

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 170/210/190 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 12,28:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

8,3 km/h

Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+

1585 kg

2060 kg

475 kg

80 kg

70 kg

745 kg

1400 kg

Höhe 1615 mm

Spur 1525/1525 mm

Breite 1770 mm

Stehhöhe 1820 mm

INNENrAuM VorN

höhe/breite 930-980/1470 mm

sitzhöhe/-tiefe 565-615/530 mm

INNENrAuM HINTEN

höhe/breite 910/1490 mm

kniefreiheit 170-430 mm

sitzhöhe/-tiefe 610/480 mm

GEPäCKrAuM

länge/breite 77-154/100-117,5 cm

höhe

745 mm

ladekantenhöhe 750 mm

Volumen (VDa) 419-1219 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 19°/18°/30°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 170/185/210 mm

Steigfähigkeit 33 %

Gesamtuntersetzung (max.) 15,51:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,5 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: 6 Airbags,

Bremsassistent, Cornering

Brake Control, Dynamic Stability

Control, Follow-me-home-

Beleuchtung, Türgriffe außen

verchromt, Vordersitze mechanisch

verstellbar, Rück sitzbank

dreifach teilbar, Klimaanlage,

Lenksäulenhöhen- und -längsverstellung,

Radio Mini CD mit

MP3-fähigem CD-Laufwerk

Zusatzausstattungen

þ Metalliclackierung 250

¨ Heckspoiler 170

þ Sitzheizung vorn 290

þ Park Distance Control hinten

350

¨ ebener Ladeboden 180

þ Xenon-Licht 690

þ HiFi harman/kardon 850

¨ Motorhaubenstreifen 110

Ausstattung

Serienausstattung (Instyle):

Fahrer-, Beifahrer airbag, Seitenaribags

vorn, Fahrer-Knieairbag,

Kopf-Airbags vorn und hinten,

Berganfahrhilfe, Rückfahrkamera,

Xenon-Scheinwerfer,

Regensensor, Start-/Stoppknopf,

Tempoautomatik,

Klimaautomatik, Mitsubishi

Multi Communication System

(MMCS) mit 7-Zoll-Touchscreen,

Rockford Fosgate

Premium-Audio-System, USB-

Audio-Schnittstelle

Zusatzausstattungen

¨ Metalliclackierung 510

¨ Heckstyling 169

þ Anhängerkupplung 748

þ Einstiegsleisten 90

¨ Frontstyling 169

þ Rammschutzleisten 169

SUV Magazin 06.2013 57


TEST Volvo XC70

SUV MAGAZIN Leserkurztest

>>> VolVo XC70: Das fahrende Wohnzimmer

Lesersteckbrief

Name:

Katharina Kühne

alter:

23

Beruf:

Pâtissière

WohNort:

München

meiN erstes auto:

Opel Corsa B

meiN aktuelles auto:

VW Passat CL

meiN traumauto:

86er Ford Bronco

Was fasziNiert mich aN

suV? Die Sitzposition und

speziell im Winter die

erhöhte Bodenfreiheit

oBeN: katharina kühne ist

begeistert von der schieren

Größe und dem Platz.

liNks: einsteigen und wohlfühlen:

Die ledersitze sind so

bequem wie massagesessel.

rechts: Der großzügige

kofferraum gleicht dem eines

kleintransporters.

Wellness-Kombi

„Im XC70

beginnt die

Erholung schon

beim Einsteigen

und nicht erst

nach der Fahrt.“

kaNN ich DeN Gleich mitNehmeN?

Beruflich bin ich viel unterwegs

und benötige ein zuverlässiges

Auto mit riesigem Koffer raum. Beides

erfüllt der XC70 mit links, was man

von meinem alten Passat gerade in

der kalten Jahreszeit nicht behaupten

kann. Natürlich spielt auch die Optik

eine Rolle: Hier punktet der Volvo

ebenfalls, denn nach solch einem

dezenten, edlen Kombi mit einer

kräftigen Portion Under state ment

muss ich bei deutschen Herstellern

lange suchen. Besonders beeindru ­

ckend finde ich die bequemen

Ledersessel und das ausgewogene

Fahrwerk, das den Schweden wie

einen fliegenden Teppich über die

Straße gleiten lässt – nach einer langen

Veranstaltung eine echte Wonne!

Was ich allerdings überhaupt nicht

mag – sicherheitsfördernd hin oder

her –, sind die vielen technischen

Helfer an Bord. Wenn ich hinterm

Steuer sitze, möchte ich bestimmen,

wo's langgeht, und mich nicht vom

Auto bevormunden lassen. Trotzdem:

Der XC70 ist ein Traum, was er aufgrund

des hohen Preises für mich

leider auch bleiben wird ... ❚

>>> FACTS: VolVo XC70

techNische DateN

Hubraum:

2.400 ccm

Leistung:

230 PS (169 kW)

Beschl. 0 ­ 100 km/h:

8,1 s

Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h

Verbrauch (Super Plus): 6,4 L / 100 km

Länge/Breite/Höhe: 4,84/1,87/1,60 m

Preis:

ab 47 250 Euro

fahreiNDruck

+


Unglaublicher Fahrwerkskomfort,

durchzugsstarker Diesel, bequeme

Ledersessel, sanft schaltende

Sechsgangautomatik

Hoher Verbrauch, lange und sehr

teure Aufpreisliste, Notbremsassistent

reagiert oft an falscher Stelle

■ Fazit

Der Volvo Xc70 macht jede

fahrt zur entspannungsreise.

Die dezente optik kann

ebenso wie der durchzugsstarke

Dieselmotor mit

Polestar-leistungssteigerung

auf voller linie überzeugen.

58 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


BÖRSE am Sonntag

LESER-AWARD 2014

Der erfolgreiche Publikumspreis der BÖRSE am Sonntag

geht in die fünfte Runde!

LESER

AWARD

2 0 1 4

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PraxiSTEST Subaru Forester

Liebe auf den

u dAS teSter-teAm:

gerhard bieber

akribischer Praxis-Tester

Julian hoffmann

eifriger Detail-Fanatiker

60 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


PraxiSTEST Subaru Forester

der Subaru Forester im Praxistest

Gemessen an den Verkaufsgrößen seiner Klasse ist der Forester ein Außenseiter.

Wer dem großen Japaner erstmal eine Chance gibt, der fährt laut zahlreicher

Kundenzufriedenheitsstudien aber wahrscheinlich nie wieder ein anderes Auto.

Warum ist das so? Wir suchen in unserem Praxistest nach Antworten.

SUV Magazin 06.2013 61


PraxiSTEST Subaru Forester

u COCkPit-CheCk: Auf den ersten blick

é Die Bedienelemente sind

übersichtlich gestaltet und

im Sichtbereich des Fahrers

angebracht. Die Verarbeitungs

qualität ist über jeden

Zweifel erhaben.

è

Was sofort auffällt:

Navigationssystem und

Lüftungsdüsen sind lieblos

in die Konsole integriert.

ê Um sich durch das Audio-,

Navi- und Bluetooth-Menü zu

klicken, braucht es viel Zeit.

Das Cockpit ist gut durchdacht

und selbsterklärend aufgebaut,

die Gestaltung aber trist.

Gut gegliedert: Die rundinstrumente geben keine rätsel auf,

die triste Grafik des mittleren Displays wirkt wenig modern.

Serienmäßig: Der turbo-Boxer ist

an eine automatik gekoppelt.

einfach klimatisiert: wer am rad dreht, stellt

temperatur (2 zonen) und Belüftungsstärke ein.

SCHON 1997 STELLTE SUBARU DEN

ERSTEN FORESTER VOR. Ein Auto, wie

gemacht für Förster, Jäger, Bauarbeiter

oder Bauer. Das schnörkellose

Blech kleid garantierte Übersicht,

der permanente Allrad Traktion auf

jedem Untergrund. Das so gar nicht

europäische Design brachte dagegen

lange Zeit magere Verkaufszahlen –

für einen echten Best steller war das

SUV einfach zu wenig schick. Mit der

mittlerweile vierten Generation ist

Subaru, gerade was die äußerliche

Erscheinung betrifft, kein bunter

Underdog mehr. Der Verkaufserfolg

kann also kommen. Oder?

HaUSMannSKOSt IM Innern

Die sportliche Frontschürze, die

modern gezeichneten LED-Tagfahr-

licht bänder und die zweifarbigen

18-Zöller machen Lust auf mehr. Und

tatsächlich: Zumindest wer den 240

PS starken Turbo-Boxermotor ordert,

der in unserem Testwagen schlummert,

darf sich auch im Cockpit auf

schöne Details freuen. Gelochte Alu-

Pedale und das Dreispeichen-Lederlenkrad

sind Serie, auch mit der

Komfort-Ausstattung geizen die

Unterbesetzt und doch überladen: Das touchscreen-navi

könnte mehr tasten vertragen, das Menü ist kompliziert.

Multimedia-ablage: USB- und aUX-anschluss findet man unter

der armlehne, dort versteckt sich außerdem ein 12-v-anschluss.

62 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


PraxiSTEST Subaru Forester

u Utility-CheCk: echter luxus dank einfacher handhabung

é Platzprobleme kennen Passagiere

auch auf der bequemen Rückbank

nicht, die elektrisch öffnende

Heckklappe ist Serie.

è

Was sofort auffällt:

Für den Fond gibt es keine

separaten Lüftungsdüsen.

ê Über das glatte Ledergestühl

rutscht man in sportlich

gefahrenen Kurven.

Couch-Gestühl: Die breiten

Sitze laden zum Lümmeln ein,

durch das glatte Leder ist der

Seitenhalt aber gering.

Serienmäßig: Die auf tastendruck

öffnende Heckklappe gibt's

beim turbo-Boxer ohne aufpreis.

1. Klasse: auf der breiten rückbank

sitzt jedermann bequem

und unbeengt.

Kinderfreundlich: Die hinteren

Isofix-Befestigungen sind

einfach zugänglich.

Japaner nicht. Ob USB- und AUX-

Anschluss, Tempomat mit Lenk radbedienung,

Bluetooth-Freisprecheinrichtung,

Zwei-Zonen-Klima oder

Rückfahrkamera – ab der „Comfort“-

Linie ist alles an Bord.

Allein am optischen Erscheinungsbild

scheiden sich die Meinungen. Die

Lüftungsregler sind altbacken gestaltet

und lieblos in die Konsole integriert,

das Navigationssystem sieht

aus, als hätte man nachträglich ein

Zubehörgerät montiert. Da helfen

auch die weichen Plastikoberflächen,

die passgenaue Verarbeitung und die

selbsterklärende Bedienung wenig –

der Forester ist mehr ein robustes

Nutz-SUV als ein modischer Freizeitbegleiter

mit dem so gefragten

Abenteuer-Charakter.

vertreter aLter werte

Die nutzorientierte Biederkeit

gereicht dem großen Japaner an

anderer Stelle zum Vorteil. Kein

modernes Luxus-Feature bringt

so viel Wohlgefühl wie schierer

u AblAgen-CheCk: große Fächer und kleine haken

Was sofort auffällt:

é Die zahlreichen Ablagen

schlucken Kleinkram, die

Cupholder fassen verschiedenste

Behältnisgrößen.

Schwarzes Loch: Unter der Mittelarmlehne haben wahlweise

elektronisches Gerät oder 0,5 Liter fassende Flaschen Platz.

Fester Sitz: Die neben dem Handbrems hebel angebrachten

Cupholder passen sich der Flaschenform an.

Kleines Detail: Im Kofferraum

gibt's Haken für einkaufstüten.

SUV Magazin 06.2013 63


PraxiSTEST Subaru Forester

u lAderAUm-CheCk: breite liegefläche mit kleiner Stufe

raum im Überfluss: Im normalfall

schluckt der Forester genau 505 Liter.

endlose weiten: wer die rücksitzbank umklappt, kann auf 1,80 Meter in der Länge und bis zu 1,52 m in der Breite

laden. Das Gepäckabteil fasst dank dem geraden Heckabschluss auch sperrige Güter – nur die kleine Stufe stört.

Praktisch: Unter dem Kofferraumboden

lässt sich die Hutablage verstauen.

Was sofort auffällt:

é Im Heckabteil kennt der

Forester keine Platz-

Probleme. Die Rückbank

lässt sich mittels Tastendruck

aus dem Kofferraum

umklappen.

ê Bei umgeklappter Rückbank

entsteht eine kleine

Stufe in der Ladefläche.

Platz. Genau hier kann der Forester

punkten. Auf der breiten Rückbank

sitzen Groß gewachsene bequem –

auch auf langen Strecken. Knie- und

Kopffreiheit sind üppig bemessen,

die Polster weich. Aus dem mittleren

Sitz kann man eine Armlehne samt

Cupholdern ausklappen.

Ist der Subaru voll besetzt, taugt der

Kofferraum mit seinem Stau volumen

von 505 Litern problemfrei für den

Familien urlaub. Klappt man die

Rückbank um, kann man wahlweise

einen Umzug organisieren oder das

Heckabteil zum Schlafplatz umfunktionieren.

Die per Tastendruck aus

dem Kofferraum umlegbaren Sitze

und das unterm Gepäckraumboden

versteckte Fach für die Hutablage

helfen beim Beladen, die kleine Stufe

in der Ladefläche dagegen stört beim

Verstauen sperriger Gegenstände.

In jeDeM FaLL eInzIGartIG

Unter der Haube haben Interessenten

mit der vierten Generation des

Forester endlich wieder die Wahl:

Der 147 PS starke Zweiliter-Diesel

und der 150-PS-Benziner sind schon

bekannt, dazu gibt es jetzt nach langer

Zeit wieder ein turboaufgeladenes

Triebwerk mit starken 240 PS

und 350 Newtonmeter Drehmoment.

Egal für welchen Motor man sich

entscheidet: Einzigartig ist er in

jedem Fall. Subaru setzt im Gegensatz

zur Konkurrenz auf Boxer-Aggregate,

bei denen sich die Zylinder gegenüberstehen.

Was dabei herauskommt,

ist ein extrem flacher Motor

mit ganz eigener Soundkulisse. Beim

Druck auf die Starttaste erwacht der

Turbo-Boxer mit einer Art rasselndem

Röhren. Die zweiflutige Auspuffanlage

verspricht nicht zu viel: Unter

Dauervollgas erreicht das 1,6-Tonnen-

SUV in 7,2 Sekunden die 100-km/h-

Marke. Dabei wird nicht einmal

geschaltet: Die serienmäßige Automatik

passt die Übersetzung stufenlos

an und fährt so – je nach Gaspedal

druck – entweder jederzeit auf

Sparflamme oder im Nenndrehzahlbereich

bei voller Leistung. Für

>>> FAhrdynAmik-CheCk: langstrecken-Sprinter

endloser Durchzug: Mit dem 240 PS starken turbomotor spurtet

der Forester aus dem Stand in nur 31,3 Sekunden auf 200 km/h.

Kleiner Leistungsträger: zwei Liter Hubraum genügen

dem aufgeladenen Boxer für ein Drehmoment von 350 nm.

64 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


PraxiSTEST Subaru Forester

u detAil-CheCk: Optische highlights und luxuriöse Features

Helle Leuchten: Die stylischen LeD-tagfahrlichtbänder sind im Scheinwerfergehäuse

integriert, Xenon-technik ist beim Forester Xt ab werk verbaut.

Dezente Sound-Generatoren: Die doppelflutige auspuffanlage gibt's nur in

Kombi mit dem 240 PS starken turbo-Boxer – dann aber serienmäßig.

Was sofort auffällt:

Luxus für die Ohren: harman/kardon-

Sound ist erst ab Platinum an Bord.

Traditionalisten aber verwässern die

Japaner ihr Konzept: Wer auf echte

Schaltvorgänge nicht verzichten will,

der drückt einfach eine der Sport-

Mode-Tasten am Lenkrad – schon

schaltet das Getriebe durch sechs

oder acht vorgegebene Stufen.

An der gleichmäßigen, nicht enden

wollenden Kraftentfaltung ändert das

wenig. Der Turbo hängt jederzeit gut

am Gas und liefert blitzschnell Power.

Die präzise Lenkung vermittelt Fahrfreude,

das bei kurzen Stößen kaum

arbeitende Fahrwerk kann man für

Im Blickfeld: Das Bordcomputer-Display

sitzt oberhalb der Mittelkonsole.

seine pure Rück meldung loben,

genauso gut aber für den zu kurz

gekommenen Komfort kritisieren. An

der Tankstelle aber wollen wir nicht

meckern. Wer den starken Boxer

sportlich fährt, der darf sich über

einen Verbrauch von 12 Litern Sprit

pro 100 Kilometer nicht wundern. Im

Durchschnitt genehmigt sich der XT

am Ende gut zehn Liter.

Letzte erKLärUnGSverSUCHe

Warum ist der Subaru nun zunächst

einer unter vielen, bevor er sich zum

Sport-abteil: Im S#-Mode schaltet

die automatik durch acht Stufen.

Liebling seiner Besitzer entwickelt?

Schon auf den ersten Blick ist der

Forester kein schlechtes Auto: Er ist

sportlich gestaltet, im Innern geradezu

riesig, gut ausgestattet und mit

39 900 Euro für das Top-Triebwerk für

einen fairen Preis zu haben. Seine

wahren Vorzüge offenbart er aber

erst mit der Zeit. 5 Jahre oder 160 000

Kilometer fahren Kunden der japanischen

Marke dank umfangreicher

Garantie sorgenfrei – das schafft

Vertrauen in die Technik. ❚

TexT/FoTos: Julian Hoffmann

é Mit modernen Leuchten

und doppelflutiger

Auspuff anlage ist der

Forester dezent sportlich.

Die Automatik lässt sich

auf die persönliche

Fahrweise abstimmen.

è

Das harman/kardon-

Audiosystem ist erst

ab der teuren Platinum-

Ausstattung an Bord.

Kraftschluss fürs Grobe: Bei aktiviertem x-Mode reagiert der

allrad ohne verzögerung auf Schlupf – traktion garantiert.

Hart im nehmen: Das Fahrwerk spricht zum Leidwesen

der Passagiere auf kleinere Unebenheiten kaum an.

SUV Magazin 06.2013 65


PraxiSTEST Subaru Forester

DatenBLatt

Technische Daten

Motor

Ottomotor, Vierzylinder-Boxer, vorn längs

ein gebaut, vier Ventile pro Zylinder, je zwei

oben liegende Nockenwellen

Leistung 240 PS (177 kW)

bei 5600/min

Drehmoment

350 Nm

bei 2400-3600/min

Liter-Leistung 120,1 PS/Liter

Hubraum 1998 cm 3

Bohrung x Hub 86,0 x 86,0 mm

Verdichtung 10,6:1

Aufladung Turbo mit Ladeluftkühlung

Gemischaufbereitung Direkteinspr.

Kraftübertragung

Automatisch zuschaltender Allradantrieb

mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung,

Kraftverteilung 100/0 bis 50/50;

stufenloses Automatikgetriebe mit 6 bzw. 8

definierten Schaltkennlinien

Übersetzung: Stufenlos von 3,505 bis

0,544; Rückwärts gang 2,35; Achs übersetzung

4,11

Fahrwerk

Aufhängung v.

Aufhängung h.

Einzelradaufhängung an

Dreipunkt-Querlenker,

McPherson-Federbein

Einzelradaufhängung an

Längs- und Querlenker,

Schraubenfeder

Bremsen vorn innenbelüftete Scheibe,

hinten massive Scheibe

ABS, EBV, ESP

Lenkung Zahnstangen-Servo (3,1)

Wendekreis

Serienbereifung

Testwagenbereifung

11,4 m

7x18, 225/55 R18

7x18, 225/55 R18

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)

11,2/7,0/8,5 L/100 km

CO 2 -Ausstoß

197 g/km

Abgasnorm EURO 5

Tankinhalt

60 L

Reichweite

706 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 5,2

0-100 km/h 7,2

0-130 km/h 11,1

0-160 km/h 16,8

Höchstgeschwindigkeit 221 km/h

Elastizität

in Sekunden

60-100 km/h (Kickdown) 5,4

80-120 km/h (Kickdown) 5,6

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 28/47/96/124

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 9,5

maximal 12,1

gesamt 10,3

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

214

Haftpflicht (TK 20)

542

Teilkasko (TK 23)

273

Vollkasko (TK 26)

1052

Wartung 30000 km / 2 Jahre

Garantie 5 Jahre / 160000 km

Ausstattung / Preise

Grundpreis (2.0XT Comfort) 39900

Testwagenpreis (2.0XT Platinum) 43540

Serienausstattung Comfort: Front- und

Seitenairbags, Kopfairbags v+h, Knieairbag

Fahrer, 18-Zoll-Alufelgen, Berganfahr- und

Bergabfahrhilfe, Tempomat, Ladedruckanzeige,

Alupedale, USB- und AUX-

Anschluss, Bluetooth-Schnittstelle, elektr.

Heckklappe, Rückfahrkamera, 2-Zonen-

Klimaautomatik, Licht- und Regensensor,

Multifunktionslenkrad, Sitzheizung vorn,

Xenon-Scheinwerfer

Zusatzausstattungen

þ Metalliclackierung

¨ Laderaumbox

þ Ledersitze (S ab Platinum)

þ Navigation (S ab Platinum)

þ

= empfehlenswert

Bewertung

540

155

2590

999

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2640 mm

Länge 4595 mm

InnenraUM vOrn

Innenhöhe 940-1010 mm

Innenbreite 1510 mm

Sitzhöhe 610-680 mm

Sitztiefe

500 mm

InnenraUM HInten

Innenhöhe

930 mm

Innenbreite 1490 mm

Kniefreiheit 200-500 mm

Sitzhöhe

730 mm

Sitztiefe

460 mm

GePäCKraUM

Länge

880-1800 mm

Breite 1070-1520 mm

Höhe

810 mm

Ladekantenhöhe 725 mm

Volumen (VDA) 505-1564 L

SUBarU FOreSter 2.0Xt

GewICHte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung)

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 25°/22°/26°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 200/220/240 mm

Steigfähigkeit 36° (72,6 %)

Gesamtuntersetzung (max.) 14,41:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

4,0 km/h

Spur 1545 / 1550 mm

Breite 1795 mm

★★★★✩

Höhe 1735 mm

Stehhöhe 1840 mm

1613 kg

2110 kg

497 kg

80 kg

80 kg

750 kg

2000 kg

KOSten / ÖKOnOMIe

+


Für die starke Leistung und gute

Ausstattung ist der Preis günstig.

Der Turbo-Boxer lässt sich kaum

unter 10 L/100 km bewegen.

KarOSSerIe / PLatzverHäLtnISSe

+ +


Auch Großgewachsene haben viel

Bewegungsfreiheit, der Kofferraum

ist für Familienurlaube gewappnet.

Der gerade Heckabschluss und die

großen Fensterflächen machen den

Forester übersichtlich.

Der glatte Lederbezug kostet die

bequemen Sitze Seitenhalt.

FaHrKOMFOrt / FaHrLeIStUnG


Erst auf der Autobahn zeigt der

Turbomotor, was wirklich in ihm

steckt. Die Leistungsentfaltung ist

top, die Automatik reagiert unverzüglich

auf Gasbefehle.

Das Fahrwerk ist sportlich – kurze

Stöße werden nahezu ungefiltert an

die Passagiere weitergeleitet.

■ Fazit

Für eilige Kilometerfresser

und sportliche

Familienväter ist

der Xt das perfekte

auto. zu einem

fairen Preis gibt's

bei Subaru eine

üppige ausstattung.

66 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


Kleinanzeigen

Die nächste Ausgabe:

SUV 1/14 11.02.2014

Anzeigenschluss: 20.01.2014

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VergleichSteSt Vergleichstest Audi SQ5 / BMW X3

Vernunft &

Wie sieht Ihr fiktiver Traumwagen aus? Er sollte vermutlich Platz,

Komfort, Sicherheit, Allrad sowie ein Aggregat mit über 300 PS

Leistung bieten, das sich aber nicht mehr als 8 Liter genehmigt –

richtig? Diesen Traum haben zwei bayrische Premiumhersteller

jetzt wahr werden lassen. Audi SQ5 TDI und BMW X3 xDrive35d

sind Sportler für Umweltbewusste.

68 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VergleichSteSt

Audi SQ5 / BMW X3

w Im teSt: Audi SQ5 tDI und BmW X3 xDrive35d

Audi SQ5 TDI

313-pS-Diesel, Achtgang-Automatikgetriebe,

ab 59 300 Euro

BMW X3 xDrive35d

313-pS-Diesel, Achtgang-Automatikgetriebe,

ab 55300 Euro

SUV Magazin 06.2013 69


VergleichSteSt Audi SQ5 / BMW X3

w Im vergleIch: Sportliches cockpit und perfekte verarbeitung

Audi SQ5

AuDI SQ5 im Kurz-Check

é Einfache Bedienung, gute

Übersicht, gelungene Aufwertung

zum S-Modell

è Seitenwangen nicht verstellbar

Schick, Sportlich, überSichtlich: Mit viel Liebe zum Detail haben die Audi-Designer das Standard-Interieur des Q5 zu einem

sportlichen S-Cockpit aufgewertet. Die Bedienung ist tadellos, Verarbeitungsmängel sucht man vergebens. Für die schicken Sport-

Ledersitze würden wir uns zusätzlich verstellbare Seitenwangen wünschen. Die Übersicht ist rundum gut.

w Im vergleIch: edles, aber überholtes Design mit guter Ausstattung

BMW X3

BMW X3 im Kurz-Check

é Gut konturierte Sportsitze, Headup-Display,

top Verarbeitung,

großes Navi

è Design wirkt überholt

edle Anmutung, klASSiScheS deSign: Das BMW-Cockpit lässt keine Wünsche offen. Es bietet gut konturierte Sportsitze mit

ordentlichem Seitenhalt, fahrerorientierte Instrumente und ein Head-up-Display, das in dieser Klasse ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Die Verarbeitung zeigt höchste Qualität. Das klassische Design ist Geschmackssache, wirkt alles in allem aber überholt.

70 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VergleichSteSt

Audi SQ5 / BMW X3

Audi SQ5

Bei den Felgen wird nicht gegeizt: 20-Zoll-Alus gibt‘s frei

Haus, 21-Zöller kosten akzeptable 1550 Euro Aufpreis.

DBErEItS IHr AuFtrItt GrENZt

DIE BEIDEN KLAr VoNEINANDEr

AB: Der BMW rollt im gewohnten

X3-Look auf den Hof, verrät seine

Leistung nur echten Kennern anhand

seines seitlichen Schriftzugs. Audi

hingegen lässt sein allererstes

S-Modell mit Diesel herz ordentlich

mit den Muskeln spielen: S-Embleme

so weit das Auge reicht, tellergroße

Brems sättel und die bei S-Modellen

obli gatorische Vierrohr-Auspuffanlage

machen dem Betrach ter klar:

Vorsicht, bissig!

AuDIS KLANGFEuErWErK

Schon beim Anlassen des 3,0-Liter-

V6-Selbstzünders verfliegt jeder

Zweifel: Wo „S“ draufsteht, steckt

auch „S“ drin! Das erwartete Diesel-

Nageln bleibt aus, stattdessen brabbelt

der Audi bereits im Leerlauf

tiefbassig wie ein V8-Benziner aus

der Kehle und lässt dem Hobby-

Rennfahrer alle Haare zu Berge stehen

– ein einmaliges Klangerlebnis!

Gibt der Fahrer beherzt Gas, klagt er

am nächs ten Tag garantiert über

eine raue Stimme und Muskelkater

im Gesicht – als SQ5-Pilot kommt

man aus dem Grinsen, Jubeln und

Brüllen nämlich einfach nicht heraus.

Beim Kickdown stellt der Bayer

– gefühlt – mal eben die Grenzen der

Fahrphysik auf den Kopf: In nur fünf

Sekunden absolvieren die 313

Pferde den Spurt auf Tempo 100 und

zerren schon im Drehzahlkeller mit

der unbändigen Kraft von 650 Nm

am Antriebsstrang. Dank permanentem

Allrad (Kraftverteilung 40:60)

lässt sich der Kraftprotz wie auf

Schienen über den Asphalt jagen –

völlig unbeschwert von seinen fast

zwei Tonnen Gewicht. Erst in engen

Kurven wird der Fahrer sanft daran

erinnert, dass er ein ausgewachsenes

SUV pilotiert. Dabei inszeniert

der Audi ein wahres Klangfeuerwerk,

das den Sound eines V8-Benziners

in den Schatten stellt – Gänsehaut

garantiert! Möglich macht das ein

elektronischer Sound generator, der

sich ganz nach den Wünschen des

Der X3 steht auf kleinerem Fuß: 18-Zoll-Alufelgen mit

V-Speiche sind Serie, 19-Zoll-Felgen gibt‘s ab 1000 Euro.

SprItSCHLuCKEr? NEIN DANKE!

Wenn Sie jetzt schon die Liter durch

die Zapfsäule fließen sehen, kann

ich Sie beruhigen: Die Vollgasfahrt

verlangt dem 3,0-Liter-Triebwerk im

allerschlimmsten Fall 13,7 Liter

Diesel ab – und dafür müssen Sie

das Gaspedal schon am Bodenblech

fixieren. Bei normaler Fahrt gönnt

sich der SQ5 nämlich nicht mehr als

8,5 Liter. Bei entspannter Richtw

Im DetAIl: Die Sporteinstellungen

Audi SQ5

BMW X3

BMW X3

Fahrers richtet. Soll es mal dezenter

zugehen, kann der Pilot über Audis

„drive select“-Menü den Sound

genau wie bei einem Drosselklappenauspuff

minimieren.

Für individuelle piloten:

„Der Audi

inszeniert ein

wahres Klangfeuerwerk,

das

den Sound

eines

V8­Benziners in

den Schatten

stellt.“

Dank „Audi drive select“ kann der Pilot das

Verhalten seines Autos frei konfigurieren. Neben

vier Voreinstellungen lässt das System auch die

individuelle Abstimmung von Motorsound, Fahrwerk

oder Gaspedalkennlinie zu. Das Ergebnis? Toll!

ÖkonomiSch, normAl, Sportlich

Endlose Individualität lässt BMW nicht zu. Der Fahrer

kann aber zwischen vier Fahrzeug abstim mungen

wählen: vom ökonomischen „Eco Pro“-Modus bis

zum kompromisslosen „Sport+“-Modus, der die

ESP-Regelgrenze auf ein Minimum herabsetzt.

SUV Magazin 06.2013 71


VergleichSteSt Audi SQ5 / BMW X3

w Im vergleIch: Dynamik-check

Testwerte

AuDI SQ5 im Kurz-Check

Audi SQ5

é Spontaner und starker V6-Diesel,

schnelles Getriebe, präzises

Handling, sportliches Fahrwerk

ê ESp nicht komplett abschaltbar

motor:

Der 313 pS starke

3,0-Liter-Diesel packt

mit stolzen 650 nm

ordentlich zu und sorgt

für reichlich Vortrieb.

Die Achtgangautomatik

von ZF schiebt die

Gänge in rekordzeit

nach. Der Motorsound

erzeugt Gänsehaut und

rennfeeling.

FAhrwerk:

Im Sport-Modus wird

das Fahrwerk spürbar

straffer und lässt den

SQ5 wie Kaugummi auf

der Straße kleben. In

Kurven bleibt er stabil

und kündigt den drohenden

Abflug frühzeitig

mit einem leichten

Ausbruch des Hecks an.

Audi SQ5

BMW X3

Platzangebot 2 1

Sitze / Sitzposition 2 1

Kofferraum / Variabilität 2 1

Anhängelast / Zuladung 1 2

Bedienung / Funktionalität 1 2

Verarbeitung / Materialien 1 1

Ausstattung 1 1

Übersichtlichkeit 1 2

motor / getriebe

Motoreigenschaften 1 2

Beschleunigung 1 2

Höchstgeschwindigkeit 1 2

Elastizität 1 2

Fahrverhalten 1 2

Fahrkomfort 1 2

Getriebe / Schaltung 1 1

Lenkung / Wendekreis 1 2

allrad / geländewerte

Allradantrieb 1 2

Bodenfreiheit 2 1

Karosserie 2 1

w Im vergleIch: Dynamik-check

BMW X3 im Kurz-Check

BMW X3

é Starker Selbstzünder mit spontanem

Ansprechverhalten, weit

herabgesetzte ESp-regelgrenze

ê Nervöse Lenkung, Diesel-Sound

motor:

Die 3,0-Liter-Maschine

im X3 zerrt ab 1500

touren mit 630 Nm an

der Kurbelwelle und

lässt ihn kräftig losspurten.

Die Automatik

schaltet präzise und

schnell. Der dieseltypische

Sound enttäuscht

allerdings.

FAhrwerk:

Das X3-Fahrwerk ist

ein akzeptabler Kompromiss

aus Sportlichkeit

und Komfort,

wird aber auf schlechten

Straßen – wie die

direkte Len kung – zu

nervös. Im Sportmodus

wird der X3 gerne mal

giftig und kommt mit

dem Heck – gut so!

Kosten / Umwelt

Steuer 2 1

Versicherung 1 1

Verbrauch 2 1

Emissionen 2 1

Wartungsintervalle 1 2

Garantie 1 1

Preis 2 1

Gesamtwertung 1 2

1. Platz

audi

SQ 5

+ Starker Motor

+ optik

+ Sound

– preis

2. Platz

BMW

X3

+ sportlicher Diesel

+ platzverhältnisse

– Sound

– nervöse Lenkung

Fazit

Dieses Duell gewinnt hauchdünn

der Audi. Beide powerdiesel

begeistern, doch der Audi überzeugt

mit mehr Fahrspaß und

einem grandiosen Sound!

72 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


VergleichSteSt

Audi SQ5 / BMW X3

Audi SQ5 / BMW X3

Während der BMW auf understatement setzt und sich nur anhand des Logos zu erkennen gibt, zeigt der Audi mit vier dic ken

Endrohren, silbernen Außenspiegeln sowie den überall präsenten S-Emblemen unübersehbar, dass er der S-Familie angehört.

geschwindigkeit konnten wir diesen

Wert sogar leicht unterbieten.

1850 Kilogramm schweren X3 jederzeit

die erforderliche Stabilität.

im Münchener Großstadtdschungel

bei viel Stop-and-go mit 10,7 Litern.

„Der BMW wird

bei sportlichen

Manövern giftiger

und besitzt

die direktere

Lenkung.“

ErFAHrENE KoNKurrENZ

Sein Konkurrent, der BMW X3, muss

sich trotz seiner zwei Jahre mehr auf

dem Buckel keine Blöße geben.

Obwohl er optisch und soundtechnisch

unauffälliger wirkt, besitzt er

die deutlich direktere, nervösere

Lenkung und wird bei sportlichen

Manövern giftiger. BMW überlässt

dem Fahrer ganz und gar die Kontrolle

über die ebenfalls 313 Pferde: Bereits

im „Sport“-Modus kommt der

hecklas tige X3 in scharfen Kurven

herrlich kontrolliert mit dem Hintern.

Den „Sport+“-Modus sollte wegen

der immensen Kraft und der stark

herabgesetzten ESP-Regelgrenze

dann tatsächlich nur der sportlich

ambitionierte Fahrer aktivieren. Keine

Frage: Der Spaßfaktor im X3 ist nicht

zuletzt aufgrund des xDrive-Allradsystems

und des sportlichen, adaptiven

Fahrwerks ungemein hoch. Letzteres

schluckt kleine Unebenheiten und

Bodenwellen in der Stadt problemlos,

gibt aber bereits bei Landstraßentempo

ausreichend, manchmal

auch zu viel Rückmeldung. Bei

sportlicher Fahrweise verleiht es dem

GutE WErtE, MäSSIGEr SouND

Und die braucht er, wenn die 313

Pferde mit einer Kraft von 630

Newtonmetern lospreschen. Beim

Spurt liegt der BMW bei unseren

Messungen mit 5,5 Sekunden gerade

einmal vier Zehntelsekunden

hinter dem Audi, kann aber mit

einer deutlich spontaneren

Gasannahme überzeugen und wirkt

nicht weniger spritzig. Zusammen

mit dem straffen Fahrwerk und der

direkten Lenkung ergibt sich ein

hervorragendes Fahrzeugkonzept.

Lediglich der stets präsente

Dieselsound trübt die Fahrfreude

ein wenig und will in das sportliche

Profil des xDrive35d nicht so wirklich

passen – hier muss BMW nachbessern,

wenn man mit einem Audi

SQ5 oder einem Porsche Cayenne

S Diesel mithalten möchte. Dafür

weiß das 3,0-Liter-Aggregat durch

Genügsamkeit zu gefallen: Es

unterbietet seinen ebenfalls sechszylindrigen

Konkurrenten mit

einem Autobahn verbrauch von

exakt acht Litern nochmals um 0,2

Liter, im Testalltag begnügt es sich

AND tHE WINNEr IS ...

... mit einem hauchdünnen Vorsprung:

der Audi. Er überzeugt alles

in allem durch mehr Abwechslung,

Fahrspaß und ein stimmigeres, wenn

auch etwas durs tigeres Aggregat. ❚

TexT: Joe Wörz

FoTos: Tom Müller

w kurz unD SchmerzloS: tester-meinungen

Joe Wörz

„Der SQ5 ist mein SUV-

Highlight! Noch nie bin ich

einen so kompromisslos

sportlichen Diesel mit einem

solch brachialen Sound

gefahren. Ganz großes Kino

– danke, Audi!“

Bastian Hambalgo

„Audi oder BMW – für mich

gibt es da nicht viel zu überlegen.

Mit seinem kompromisslosen

Fahrwerk und der brachial

einsetzenden Kraft verkörpert

der X3 Sportlichkeit pur!“

SUV Magazin 06.2013 73


VergleichSteSt Audi SQ5 / BMW X3

DAtENBLAtt

Technische Daten Audi SQ5 TDI BMW X3 xDrive35d

SQ5 3,0 TDI

3 Liter Hubraum, 313 pS, 650 Nm, 5,1

Sekunden von 0 auf 100. Noch Fragen?

X3 xDrive35d

Auch der X3 leistet 313 pS, benötigt für

den Sprint eine halbe Sekunde länger.

motor

Prinzip / Zylinderzahl, Bauart Diesel / 6 / V Diesel / 6 / R

Einbaulage vorn längs vorn längs

Ventile pro Zylinder / Nockenwellen 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende

Leistung 313 PS (230 kW) 313 PS (230 kW)

Drehmoment 650 Nm ab 1450 U/min 630 Nm ab 1500 U/min

Hubraum 2967 ccm 2993 ccm

Verdichtung 16,8:1 16,5:1

Aufladung Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler

Gemischaufbereitung Common-Rail-Direkteinspritzung Common-Rail-Direkteinspritzung

KraftübertragUng

Allradantrieb

permanenter Allradantrieb, selbstsperrendes

Mittel differenzial, Kraftverteilung

40/60

automatisch zuschaltender Allrad , elektronisch

gesteuerte Lamellen kupplung,

Kraftverteilung 0/100 bis 50/50

Getriebe Achtgang-Automatikgetriebe Achtgang-Automatikgetriebe

Übersetzungen I: 4,71; II: 3,14; III: 2,11; IV: 1,67; V: 1,29;

VI: 1,00; VII: 0,84; VIII: 0,67; R: 3,32;

Achse: 3,20

I: 4,71; II: 3,14; III: 2,11; IV: 1,67; V: 1,29;

VI: 1,00; VII: 0,84; VIII: 0,67; R: 3,32;

Achse: 2,81

fahrwerK

Radaufhängung vorn Einzelradaufh., Feder-Dämpferbein Einzelradaufh., Feder-Dämpferbein

Radaufhängung hinten Einzelradaufh., Feder-Dämpferbein Einzelradaufhängung, Schraubenfeder

Bremsen vorn / hinten innenbel. Scheibe/innenbel. Scheibe innenbel. Scheibe/innenbel. Scheibe

Lenkung elektromechanische Servo elektromechanische Servo

Wendekreis 11,6 m 11,9 m

Serienbereifung 255/45 R20 245/50 R18

Felgengröße 8,5x20 8x18

VerbraUch / emissionen

NEFZ-Verbrauch

innerorts: 7,6 / außerorts: 6,4 / gesamt:

6,8 L/100 km

CO 2 -Ausstoß 179 g/km 162 g/km

Abgasnorm Euro 5 Euro 5

Tankinhalt 75 Liter 67 Liter

innerorts: 6,7 / außerorts: 5,8 / gesamt:

6,1 L/100 km

Testwerte Audi SQ5 TDI BMW X3 xDrive35d

Nahe am Asphalt

Nur 150 Millimeter trennen den SQ5

vom Asphalt – nichts für grobes terrain.

fahrleistUngen

Beschleunigung 0-80 km/h 4,3 s 4,5 s

Beschleunigung 0-100 km/h 5,1 s 5,5 s

Beschleunigung 0-160 km/h 14,0 s 14,6 s

Beschleunigung 0-200 km/h 24,1 s 24,9 s

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h 244 km/h

Elastizität 60-100 km/h (Kickdown) 4,1 s 4,3 s

Elastizität 80-120 km/h (Kickdown) 4,9 s 5,1 s

Tachoabweichung 30/50/100/130 29/49/98/126 km/h 28/48/97/127 km/h

VerbraUch

minimal 8,2 L/100 km 8,0 L/100 km

maximal 13,7 L/100 km 13,5 L/100 km

gesamt 10,9 L/100 km 10,75 L/100 km

Kosten Audi SQ5 TDI BMW X3 xDrive35d

Für grobes Terrain

Der X3 wirkt bulliger und besitzt deutlich

mehr Bodenfreiheit als der Audi.

UnterhaltsKosten

Steuer 424 Euro 389 Euro

Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko 576 (TK 21)/344 (TK 25)/862 (TK 24) 576 (TK 21)/302 (TK 24)/938 (TK 25)

Wartungsintervalle 30000 km / 2 Jahre nach Anzeige

Garantie 2 Jahre ohne km-Begrenzung 2 Jahre ohne km-Begrenzung

anschaffUngsKosten

Grundpreis 59300 Euro 55300 Euro

Testwagenpreis 75085 Euro 74530 Euro

74 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


w Im vergleIch: kofferraum und Platzverhältnisse

VergleichSteSt

Audi SQ5 / BMW X3

Audi SQ5 / BMW X3

Audi SQ5

BMW X3

Der SQ5 ist ein Sportler mit Alltagsnutzen.

Maximal 1560 Liter Volumen

fasst der Kofferraum – also locker

vier Koffer. Im Fond bietet er nach

vorn und oben ausreichend platz.

Der BMW überzeugt mit 1600 Litern

Gepäckvolumen und einer breiten

Kofferraumöffnung von 1,20 m. In

der zweiten reihe gibt es – wie im

Audi – maximal 480 mm Kniefreiheit.

Radstand 2813 mm

Länge 4644 mm

GEWICHtE

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-leergewicht)

dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bei 8/12 % Steigung)

Radstand 2810 mm

Länge 4648 mm

GEWICHtE

leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-leergewicht)

dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 8/12 % Steigung)

Audi SQ5 TDI

1920 kg

2530 kg

610 kg

75 kg

100 kg

750 kg

2400 kg

Höhe 1840 mm

Spur v/h 1638/1632 mm

Breite 1911 mm

Stehhöhe 1950 mm

INNENrAuM VorN

höhe/breite 920-1010/1580 mm

Sitzhöhe/-tiefe 545-610/530-570 mm

INNENrAuM HINtEN

höhe/breite 980/1550 mm

kniefreiheit

20-480 mm

Sitztiefe

495 mm

GEpäCKrAuM

länge/breite 950-1690/1040 mm

höhe

795 mm

ladekantenhöhe 665 mm

volumen (vdA) 540-1560 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 18/12/17°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten)

150/160/190 mm

Steigfähigkeit 60%

Gesamtuntersetzung (max.) 15,64:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,2 km/h

BMW X3 xDrive35d

1850 kg

2440 kg

590 kg

100 kg

100 kg

750 kg

2400 kg

Höhe 1675 mm

Spur v/h 1594/1610 mm

Breite 1881 mm

Stehhöhe 1840 mm

INNENrAuM VorN

höhe/breite 925-995/1510 mm

Sitzhöhe/-tiefe 630-700/530-580 mm

INNENrAuM HINtEN

höhe/breite 970/1470 mm

kniefreiheit 180-480 mm

Sitztiefe

460 mm

GEpäCKrAuM

länge/breite 930-1860/1100-1200 mm

höhe

805 mm

ladekantenhöhe 695 mm

volumen (vdA) 550-1600 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 26°/19°/23°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten)

210/225/230 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 13,26:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,0 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: Lenkrad

und Fahrersitz höhenverstellbar,

asymmetrisch umklappbare

Rückbank, Seitenairbags für

Fahrer und Beifahrer, 20-Zoll-

Alufelgen, Alcantara/Ledersitze,

Multifunk tions-Sportlederlenkrad,

Automatikgetriebe,

S-Sportfahrwerk, Klima automatik,

Sitzheizung vorn, USBund

AUX-Anschluss, Dachkantenspoiler,

Xenon Plus-

Scheinwerfer

Zusatzausstattungen

þ Audi drive select 200

þ Navigationssystem 2100

þ Rückfahrkamera 1230

Sitzbelüftung 550

Dynamiklenkung 1000

þ Metalliclackierung 800

Ausstattung

Serienausstattung: Lenkrad

und Fahrersitz höhenverstellbar,

asymmetrisch umklappbare

Rückbank, Seitenairbags für

Fahrer und Beifahrer, 18-Zoll-

Alufelgen, Alcantara-/

Ledersitze, Multifunk tions-

Sportlederlenk rad, Automatikgetriebe,

Tempomat, Klimaautomatik,

Start-Stopp-Knopf,

CD-Radio Business

Zusatzausstattungen

þ Rückfahrkamera 420

þ Head-up-Display 1190 0

þ Dyn. Dämpfer 1100 0

þ Navigationssystem 1600 0

þ Xenonscheinwerfer 770 0

Anhängerkupplung 1200 0

þ Sportsitze vorn 550 0

Lenkradheizung 190 0

ConnectedDrive 250 0

SUV Magazin 06.2013 75


Faszination Arden AR 9 Spirit

76 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


Faszination Arden AR 9 Spirit

Edel

EVERPFLICHTET

In Bayern ticken nicht nur die Uhren anders. Da wundert es niemanden,

dass sich viele Bajuwaren wieder nach einem König sehnen. Dank Arden

Automobilbau durfte die Landeshauptstadt München für ein paar Tage

erneut die Regentschaft eines mächtigen Monarchen genießen ...

Wir begrüßen den König der Nacht: den Arden AR 9 Spirit.

SUV Magazin 06.2013 77


Faszination Arden AR 9 Spirit

„Mit dem

Einsetzen der

Dämmerung

erwacht die

volle Pracht des

AR 9 Spirit“

Ehrfürchtig blicken die Passanten in Richtung des

vornehmen Gefährts und scheinen nicht so recht zu

wissen, wie sie reagieren sollen. Zu ihrer Verteidigung

muss man gestehen, dass adelige Besucher dieses

Kalibers selbst in München eine Rarität sind.

Seine Majestät AR 9 Spirit interessiert das herzlich

wenig. Unbeeindruckt zieht er seine Kreise durch das

Ambiente der Weltstadt und präsentiert sich seinem

neuen Volk. Und welcher Ort wäre hierfür geeigneter

als die Ludwigstraße zwischen dem imposanten

Siegestor und der beeindruckenden Feldherrnhalle?

Pünktlich zum Eintreffen des ungewöhnlichen

Ehrengastes hat auch das Wetter ein Einsehen: Die

Wolkendecke zieht sich wie auf Befehl in die

Randgebiete zurück und erlaubt dem Mond, seinen

Scheinwerfer ungehindert auf den AR 9 Spirit zu richten.

Während die Fußgänger immer noch verduzt

schauen, erkennen die Autofahrer im Zentrum

Münchens den Adeligen sofort als das, was er ist, und

machen ohne zu zögern Platz. Porsche, Ferrari und

Maserati folgen mit Sicherheitsabstand und sind dem

Arden anscheinend wohlgesonnen. Doch wer ist dieses

royale Schwergewicht, dass sich selbst tiefergelegte

Sportwagen erster Güte von ihm zu einfachen

Gefolgsleuten degradieren lassen?

Geboren wurde der Royal in einem der letzten

Königreiche der Welt: Großbritannien. Dort erblickte er

als Range Rover Vogue mit 4,4-Liter-V8 das Licht der

Welt. Doch anders als bei seinen unzähligen

Geschwistern floss durch seine Kraftstoffleitungen

neben gewöhnlichem Diesel bereits blaues Blut. Und

damit war sein Schicksal besiegelt. Nach seiner Geburt

lernte der Edel-Brite in einer kleinen, elitären Schule in

Krefeld, was es bedeutet, einer unter wenigen Hundert

zu sein. Diese Elite-Ausbildungsstätte hört auf den

Namen Arden Automobilbau und hat sich seit 1972

unter der Führung von Jochen Arden darauf spezialisiert,

britische Fahrzeuge in den automobilen Adel zu

erheben. Diesem Pfad sollte auch der Range Rover

folgen und so wurde er mit unverkennbaren Insignien

ausgestattet. Zuerst musste das äußere Erscheinungsbild

seinem Stand entsprechend angepasst werden.

Die komplett neu gestaltete, tiefgezogene Frontund

Heckpartie versprüht durch die elegante

Formgebung wahrlich royales Flair. Die Spur verbreiterung

um 80 Millimeter und die dazu notwendigen

Kotflügelverbreiterungen verhelfen dem Sprössling aus

dem Hause Arden zu einem eindrucksvollen Auftritt.

Auch der edle Dakar II-Felgensatz in der Größe 22 Zoll

lässt auf den ersten Blick erahnen, dass Arden

Automobilbau keine halben Sachen macht.

Im veredelten Motorraum wird dieses Konzept konsequent

weitergeführt. Denn wer ein wahrer Royal werden

will, braucht vor allem eines: Macht. Und die findet

sich hinter dem überdimensionalen Kühlergrill des AR

9 Spirit. Zu den serienmäßigen 339 Pferden wurden

weitere 49 vor die königliche Kutsche gespannt. Damit

sie auch entsprechend zur Geltung kommen, ziert das

Heck ein Hochleistungsendschalldämpfer mit Gravur.

Genauso edel sieht es auch im Inneren des Arden aus.

Das Interieur wurde mit hochwertigen Materialien und

handgefertigten Lederapplikationen aufgewertet,

zudem zieren Wappen des Königmachers das Cockpit.

So ausgerüstet ist der Brite mit den Krefelder

Verfeinerungen bereit, seine Regentschaft auf den

Straßen anzutreten. Doch damit seinen Gene auch vom

Außen verströmt der Ar 9 Spirit Macht und glanz –

innen ist die 388-PS-Kutsche eine luxuriöse Sänfte.

78 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


Faszination Arden AR 9 Spirit

Die Kotflügelverbreiterung unterstreicht stilvoll

die formsprache des Serien-range.

SUV Magazin 06.2013 79


Faszination Arden AR 9 Spirit

Arden schafft es, den britischen Klassiker in

den automobilen Adel zu erheben.

80 SUV Magazin 06.2013 www.suv-magazin.de


Faszination Arden AR 9 Spirit

royaler Schick: Auch im innenraum wird der fahrer daran

erinnert, dass dies bei Weitem kein gewöhnliches Auto ist.

einfachen Bürger beim ersten Blick erkannt werden,

erhält der künftige König der Nacht im letzten Akt der

Krönungszeremonie noch ein Insignium. Seine beiden

Zepter trägt er – für jeden sichtbar – knapp über der

Straße zwischen den mächtigen Leichtmetallfelgen.

Für den perfekten Auftritt werfen diese beleuchteten

Seitenschweller-Rohre den Insassen beim Öffnen der

Türen einen Lichtteppich auf den Asphalt.

Zurück in die Münchener City. Hier werden die

Passanten fast magisch vom Auftreten des Arden

angezogen. Die ungewohnte Kombination aus unbändiger,

fast schon brachialer Kraft und edlem Design bannt

die Menschen so, dass kaum einer kommentarlos an

dem königlichen Gefährt vorbeigehen kann. Und nur

ganz wenige trauen sich, angesichts des imposanten

Erscheinungsbildes gar kritische Worte zu finden. Doch

Vergleiche mit den Exponenten des deutschen Adels

aus Hannover sind einfach nur an den Haaren herbeigezogen.

Ohne Frage kann der Range Rover gerade

dank der Verfeinerungen auch ordentlich auf den Putz

hauen – 790 Newtonmeter Drehmoment lassen das

Schuhwerk mit einer Breite von 285 Millimetern schon

mal über den Bodenbelag pfeifen. Durch die Aufhebung

der elektronischen Geschwindigkeits begrenzung und

das neue Spitzentempo von 235 km/h vermag der

Arden auch jederzeit seine Vorherrschaft und Macht

auf der Autobahn zu demons trieren.

Ein Royal muss das aber nicht, er lässt alle Kritik einfach

vom edlen Lack abprallen und wendet sich wieder

seinen Bewunderern zu. Der AR 9 Spirit ist schließlich

kein Krefelder Prügelprinz, sondern ein waschechter

Gentleman in dunklem Frack. Diese Souveränität kann

man auf jedem Meter spüren. Egal welche Unebenheiten

das Geläuf auch aufweist, bei den auserkorenen

Insassen kommt selten mehr an als ein kaum hörbares

Geräusch von den Stoßdämpfern. Das gilt für Ausflüge

jenseits der empfohlenen Geschwindigkeit wie für

Zeremonien fahrten innerhalb der Stadtmauern. Ob

raue Landstraße oder sechsspurige Autobahnen mit

lärmabsorbierendem Belag: Im edlen und stets wohltemperierten

Gestühl fühlt man sich jederzeit wie ein

König auf seinem Thron. Der hohe Komfort mag vielleicht

nur bedingt zur machtvollen Optik passen ...

Auf den zweiten Blick wirkt aber selbst dieses Konzept

stimmig. Denn genau diese beiden Dinge – große

Stärke und luxuriösen Lebensstil – muss ein König täglich

unter einen Hut bringen. Mit der tatkräftigen Hilfe

aus Krefeld ist das für den AR 9 ein Kinderspiel.

Und so wird er auch weiterhin nobel durch die Städte

des Landes ziehen, um sich seinen neugierigen

Untertanen zu präsentieren und im Vorüberfahren

einen Hauch von royaler Erhabenheit zu versprühen.

Auf eines kann er dabei zählen: München wird ihm

stets wohlgesonnen sein.

Machtvoll: Die schicken 22-Zoll-Alus hinterlassen nicht nur auf

dem Asphalt einen bleibenden Eindruck.


„Durch die

Kraftstoff -

lei tungen des

Briten fließt

blaues Blut.“

TexT: Bastian Hambalgo

FoTos: Christian Nordström

SUV Magazin 06.2013 81


Ganz zum Schluss SUV in Zahlen

ZAHL DES MONATS:

232 458

13 000 €

700 PS

Im letzten Jahr waren 14

Prozent der zugelassenen

Fahrzeuge in Deutschland

SUV, insgesamt über 230 000

Einheiten. Wie beliebt die

boomende Fahrzeugklasse

ist, sieht man an den Prognosen:

In den kommenden

Jahren soll der Anteil der

Crossover und SUV auf bis zu

30 % steigen.

Die Deutschen geben in einem durchschnittlichen

Leben einen Großteil

ihres Einkommens für den eigenen

Vierradler aus. Allein für Wartung und

Ölwechsel werden im Schnitt 13 000

Euro fällig – das ist ein Lada Taiga 4x4

mit ordentlich Spritgeld.

Mit 700 PS für Vorschriftsmäßigkeit – das geht ab sofort in Dubai. Die Ordnungskräfte

im Wüstenstaat wollen mit einem Brabus B63S–700 Widestar für legales

und sicheres Tuning werben und wichtige Aufklärungsarbeit leisten. Überzeugende

Argumente liefert der 5,5-Liter-V8-Biturbo.

10 Stunden

22 Minuten

10 : 1

Der Range Rover Sport ist ein SUV der Rekorde. In der schnellsten jemals

gemessenen Zeit durchquerte der sportliche Brite die größte Sandwüste der

Erde, Rub al-Chali. Für die 849 Kilometer quer über die Arabische Halbinsel

benötigte der Range Rover 10 Stunden und 22 Minuten.

Sie wollen einen vollausgestatteten Range Rover mit dem 5,0-Liter-Benzin-Motor

(127100 €)? Bedenken Sie: Fürs gleiche Geld

gibt's auch zehn Lada Taiga 4x4 (11950 €) und es bleiben noch

7600 € für Accessoires übrig. Luxus hat eben seinen Preis.

18 %

Das beliebteste

SUV der Deutschen

ist nach

wie vor der VW Tiguan. Doch wie immer

sind sich Männer und Frauen nicht einig:

Während bei den Männern der Tiguan

vorne liegt, mögen Frauen den Nissan

Qashqai am liebsten. Sein Anteil an den

von Frauen gekauften SUV: 18 %.

Die nächste Ausgabe erscheint am

11.02.2014

82 SUV Magazin 06.2013 www.suvmagazin.de


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❏ Suzuki Grand Vitara 2.4 4/13

TITELTESTS

VOrSTELLUNg

❏ Audi Q3 1/12

❏ BMW X6 xDrive30d 3/12

❏ Chevrolet Trax 1.4T 4/13

❏ Honda CR-V 2.2 i-DTEC 2/13

❏ Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4/12

❏ Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D 2/12

❏ Mercedes ML 1/11

❏ Opel Mokka 1.4 Turbo 4x4 1/13

❏ Toyota RAV4 2.2 D-D4D 3/13

❏ Volvo XC60 D5 AWD 5/13

TESTS & FahrBErIchTE

❏ Audi SQ5 TDI 2/13

❏ Citroën C4 Aircross HDI 150 4WD 3/12

❏ Dacia Duster dCi 110 1/13

❏ Hyundai ix 55 3.0 V6 CRDi 3/12

Jeep Grand Cherokee CRD 2/12

❏ Land Rover Range Rover Sport 4/13

❏ Mercedes GL 350 BlueTEC 4/12

❏ Mercedes ML 250 CDI BlueTEC 1/12

❏ Mercedes ML 500 4MATIC 3/13

❏ Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 4/12

❏ Subaru Outback 2.0D 4/13

❏ VW Tiguan 2.0 TDI 1/11

❏ VW Cross Caddy 4/13

❏ Volvo V40 Cross Country D4 3/13

❏ Volvo XC90 D5 AWD 1/12

VErgLEIchSTESTS

❏ Hyundai ix 35 2.0 CRDi

Jeep Compass CRD

Mitsubishi ASX DI-D+ 1/11

❏ BMW X5 xDrive30d

Range Rover Sport SDV6

Porsche Cayenne Diesel 1/12

❏ Audi Q3 2.0 TDI

BMW X1 xDrive20d

Range Rover Evoque SD4 2/12

❏ Mazda CX-5 2.2 D

Nissan Qashqai 1.6 dCi

VW Tiguan 2.0 TDI 3/12

❏ BMW X3 xDrive20d

Mercedes GLK 220 BlueTEC

Volvo XC60 D4 4/12

❏ Honda CR-V 2.2 i-DTEC

Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D

Nissan Qashqai+2 1.6 dCi 1/13

❏ Mini Countryman Cooper S

Nissan Juke 1.6 DIG-T

Opel Mokka 1.4 Turbo 2/13

❏ Ford Kuga TDCi

Mazda CX-5 Skyactiv-D

VW Tiguan TDI 3/13

❏ Honda CR-V 2.2 i-DTEC

Kia Sorento 2.2 CRDI

Opel Antara 2.2 CDTI 4/13

❏ Ford Kuga 2.0 TDCi

Toyota RAV4 2.0 D-4DI

VW Tiguan 2.0 TDI 5/13

PraXISTESTS

❏ Chevrolet Captiva 2.2 TD 2/13

❏ Dacia Duster dCi 110 4x4 5/13

❏ Fiat Freemont AWD 4/12

❏ Fiat Panda 4x4 1.3 Multijet 3/13

❏ Mini Cooper D Countryman ALL4 3/12

❏ Skoda Yeti 2.0 TDi 2/12

❏ SsangYong Korando e-XDi 200 1/11

❏ Toyota RAV4 D4-D 1/12

❏ Volvo XC60 D5 AWD 1/13

NEUVOrSTELLUNgEN

❏ Audi Q3 1/11

❏ Infiniti FX Facelift 2/12

Jeep Grand Cherokee Facelift 3/13

Jeep Grand Cherokee SRT 3/12

❏ Mercedes GLK Facelift 2/12

❏ Opel Mokka 4/12

❏ Range Rover Evoque 1/11

❏ Range Rover 1/13

❏ Subaru XV 1/12

❏ VW Passat Alltrack 1/12

KONzErNdUELLE

❏ Audi Q7 4.2 TDI

Porsche Cayenne S Diesel 5/11

❏ BMW X1 xDirve18d

Mini Cuntryman SD ALL4 4/13

❏ Nissan Murano 2.5 dCi

Nissan Qashqai 1.6 dCi 2/12

❏ Hyundai ix35 2.0 CRDi

Kia Sportage 2.0 CRDi 3/12

❏ Audi Q3 2.0 TDI

Audi Q5 2.0 TFSI 4/12

❏ Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D

Mazda CX-7 2.2l MZR-CD 1/13

❏ VW Tiguanm 2.0 TDI

VW Touareg V6 TDI 2/13

❏ Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+

Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 3/13

❏ BMW X5 ❏ 5/13 ❏ 4/13

❏ Ford Kuga 1/13

❏ Hyundai ix35 Facelift 5/13

❏ Range Rover Sport 3/13

❏ Toyota RAV4 2/13

❏ Subaru Forester 2/13

KaUFBEraTUNg

❏ BMW X1

BWM X3 1/11

LESErKUrzTESTS

❏ BMW X6 xDrive30d 3/12

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❏ Honda CR-V 2.2 i-DTEC 2/13

❏ Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4/12

Jeep Grand Cherokee WK 1/11

❏ Kia Sorento Facelift 2.2 CRDi 2/13

❏ Land Rover Freelander 2 SD4 3/12

❏ Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D 2/12

❏ Mini John Cooper Works Countryman 3/13

❏ Mitsubishi Outlander 2.2 DI-D 1/12

❏ Nissan Juke 1.6 DIG-T 4x4 M-CVT 4/12

❏ Opel Mokka 1.4 Turbo 4x4 1/13

❏ Porsche Cayenne GTS 4/13

❏ VW Passat Alltrack 2.0 TDI 1/13

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wird mir separat mitgeteilt. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des

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vor Belastung.

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Eine Werbung der Mazda Motors (Deutschland) GmbH.

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