GOLF TIME Das war 2013 (Vorschau)
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16. JHG. | AUSGABE 8 | DEZEMBER <strong>2013</strong><br />
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SAMSONITE Club Tour pres. by DINERS CLUB: FINALE AUF MAURITIUS<br />
REISE<br />
SEYCHELLEN –<br />
URLAUB PAR EXCELLENCE<br />
DIE HIGHLIGHTS EINES SPANNENDEN <strong>GOLF</strong>-JAHRES<br />
DAS<br />
WAR<br />
<strong>2013</strong><br />
TIGER WOODS<br />
MEIN COOLSTER DRIVE –<br />
DER BRÜCKENSCHLAG<br />
X-MAS SPECIAL<br />
WAS, WIE, WEM ZU<br />
WEIHNACHTEN SCHENKEN<br />
PLUS TRAINING MIT SCHUSTER • TAYLOR • POTTS • CROWCROFT • LEADBETTER •
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<br />
47.663333
EDITORS INTRO<br />
Oskar Brunnthaler,<br />
Chefredakteur<br />
»Unvorstellbar:<br />
Tiger Woods steigt<br />
auf die Stenson-<br />
Taktik um und lässt<br />
den Driver<br />
im Bag stecken«<br />
ERKENNTNIS Mein Lieblingsschläger ist der Driver. Ich lande<br />
mit meinen Abschlägen vielleicht nur jedes zweite Mal auf<br />
dem Fairway, aber es könnte ja sein, dass ich das Holz einmal<br />
richtig gut treffe und 250 m weit schlage (kann mich aber<br />
nicht an solch einen Drive erinnern). Spätestens seit Henrik<br />
Stensons grandiosem Finale <strong>2013</strong> wissen wir, wie man richtig<br />
Golf spielt. Oder besser: Wie man am sichersten gewinnt.<br />
Egal, ob beim FedEx Cup oder beim Race to Dubai. Der coole Schwede,<br />
Minimalist bei Show-Effekten und inzwischen der Sicherheits-Spieler schlechthin,<br />
hat einen klaren Beweis erbracht: Vergesst den Driver, vergesst des<br />
Golfers liebsten Schläger, vergesst die Macho-Keule. Ohne den Driver zu<br />
gebrauchen, schlug sich der Schwede durch die Königs-Klasse der Golfer.<br />
Wenn doch Risiko, dann schlug der inzwischen Weltranglisten-Dritte mit<br />
dem Dreier-Holz ab (das in der Tat vom Loft her einem Zweier-Eisen entspricht),<br />
ES LEBE DER DRIVER<br />
viel öfter schlug er mit einem Eisen 2 oder Eisen 3 ab. <strong>Das</strong> Ergebnis: Fast<br />
zu hundert Prozent das Fairway getroffen! Zugegeben: Langweilig – was<br />
der klare Sieg wie zuletzt beim Race to Dubai mit sechs<br />
Schlägen Vorsprung bestätigt.<br />
Unvorstellbar, ein Tiger Woods würde auf die Stenson-<br />
Taktik umsteigen – und den Driver im Bag stecken lassen.<br />
Phasenweise hat der beste Golfer aller Zeiten<br />
dies z<strong>war</strong> schon durchgezogen, und tatsächlich<br />
auch gewonnen (WGC-Bridgestone Invitational),<br />
aber Tiger ist nicht der „alte Schwede“, der<br />
emotionslos ein Sicherheits-Spiel abspult – nur<br />
um zu gewinnen. Die Nummer 1 der Welt,<br />
seit fünf Jahren ohne Major-Sieg, wäre mit der<br />
Taktik des Schweden schlichtweg unschlagbar.<br />
Wollen wir das? Nein, ganz und gar nicht.<br />
Es wäre schrecklich langweilig.<br />
GT-Cover 7/13: Stenson-Time<br />
Und die Schläger-Industrie braucht sich jetzt auch keine Gedanken über<br />
einen eventuellen Absatz-Einbruch bei den Drivern zu machen – des Golfers<br />
liebster Schläger ist und bleibt der Driver; auch wenn der homo golfiens<br />
damit nicht umgehen kann, den Ball nur zufällig trifft und nur allzu gerne in<br />
Kauf nimmt, dass nur jeder zweite Abschlag im Spiel ist. Es lebe der Driver –<br />
auch wenn er uns den Sieg kostet.<br />
Ihr<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 3
22<br />
Turkish Airlines Open: Fore!<br />
Bus von rechts! Tiger Woods über<br />
seinen coolsten Schlag, mit dem er<br />
durchaus einiges riskierte<br />
8 | <strong>2013</strong><br />
INHALT<br />
COVER-STORY<br />
22 Turkish Airlines Open Warum ein Brückenschlag<br />
von Tiger Woods nur eines der Highlights bei der Erstaustragung<br />
an der türkischen Riviera darstellte.<br />
26 Highlights <strong>2013</strong> <strong>Das</strong> Golfjahr <strong>2013</strong> machte zahlreiche<br />
Schlagzeilen. Wir lassen die Gewinner und Verlierer des<br />
Jahres für Sie Revue passieren.<br />
TURNIERE<br />
32 Abu Dhabi HSBC Golf Championship Beim ersten<br />
Turnier des „Desert Swing“ der European Tour er<strong>war</strong>ten<br />
die Veranstalter u. a. Phil Mickelson und Rory McIlroy.<br />
PRODUKTE<br />
42 Produkt-News Neuigkeiten und interessante Produkte<br />
auf dem Golfmarkt.<br />
49 Fitting-Special Warum Sparfüchse beim Griff zu<br />
Billig-Imitaten auch ordentlich danebengreifen können.<br />
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PRODUKTE X-MAS SPECIAL<br />
Merry Christmas<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Weihnachts-Spezial Was wem schenken – immer wieder<br />
der gleiche Stress. Hier finden Sie über 40 Tipps für Ihren Gaben-Tisch.<br />
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50<br />
Schau, was kommt von draußen herein:<br />
Die schönsten Golfgeschenke in unserem<br />
Weihnachts-Special<br />
X-Mas für Individualisten<br />
Golfmaster Klassischer Zeitmesser mit Satelliten-Distanz-Angabe zum Grün.<br />
D<br />
as Schweizer Traditionshaus Société Horlogère Reconvilier AG mit Sitz<br />
in Zug hat mit dem Modell Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER eine vollkommen neue<br />
und innovative Golfuhr für golfende Uhrenliebhaber entwickelt.<br />
Als mechanische, wasserdichte und stoßfeste Armbanduhr aus der Schweiz im<br />
hochwertigen, klassischen Design stützt sich die Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER auf<br />
die bewährte Reconvilier-Tradition. Diese aussergewoehnliche Uhr verbindet<br />
darüber hinaus traditionelle Schweizer Uhrmacherkunst mit moderner<br />
Satellitentechnologie. Durch die Kombination von Mechanik und präziser<br />
GPS-Technologie erlaubt die Uhr eine exakte Distanzmessung vom<br />
jeweiligen Standort bis zum Rand oder zum Zentrum des Grüns.<br />
Diese innovative Funktion wird auf der einen Seite der Uhr angezeigt,<br />
während der von Reconvilier selbst entwickelte Wendemechanismus<br />
„Rotar“ eine klassische analoge Anzeige der Uhrzeit auf der<br />
anderen Seite erlaubt.<br />
Alle Varianten der Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER sind mit Krone rechts<br />
oder links am Gehäuse (3 Uhr oder 9 Uhr) erhältlich, um<br />
individuellen sportlichen Anforderungen gerecht zu werden.<br />
Die Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER gibt es in Titan oder Titan mit<br />
sch<strong>war</strong>zer DLC-Beschichtung mit einem jeweils sch<strong>war</strong>zen,<br />
titanfarbigen oder weißen Ziffernblatt.<br />
Die Distanzmessung selbst erfolgt über die Vebindung zu<br />
einem 4 x 7 cm großen „Caddy“. Reconvilier und der Vertriebspartner<br />
Anders.SuperBrands programmieren für jeden Kunden<br />
individuell dessen 10 Wunschplätze. Von der Reconvilier<br />
Datenbank können weitere deutsche und internationale Top-<br />
Plätze geladen werden oder sogar selbst über die Google-Maps<br />
basierte Soft<strong>war</strong>e programmiert werden. Diese Option ermöglicht<br />
es dem Routinier eigene Wegpunkte entlang der Plätze zu programmieren,<br />
um so das persönliche Spiel noch weiter zu stärken.<br />
Reconvilier – Precision in time and distance. Preis: ab E 5.500,–<br />
Info: www.for-experts-only.com<br />
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42<br />
Produkte: Nike Golf<br />
präsentiert seine<br />
Produktneuheiten 2014<br />
4 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
70<br />
Traumziel Seychellen: „Die Seele baumeln<br />
lassen“ meets Spitzengolf im Paradies<br />
BUSINESS<br />
STANDARDS<br />
60 Lanserhof Tegernsee Interview mit Dr. Christian<br />
Harisch über das Großprojekt im Margarethenhof.<br />
62 Schuster & Lubenau Wie es die beiden ehemaligen<br />
Top-Amateure zu erfolgreichen Consulting-Unternehmern<br />
geschafft haben.<br />
REISE<br />
70 Seychellen Honeymoon und Golfurlaub ohne<br />
Stress? An diesen Stränden ist das alles möglich.<br />
76 Club Med Belek Die Erfinder des Cluburlaubs mit<br />
spektakulärem Resort und Golfplatz in Belek, Türkei.<br />
TRAINING<br />
3 Editors Intro<br />
6 Mailbox<br />
8 Foto-Time<br />
10 Quick-Tipp<br />
12 News<br />
14 Köpfe<br />
16 Rankings<br />
18 Events<br />
20 Statement<br />
36 Uli Kaiser<br />
77 Golf Tagebuch<br />
89 Götz-Zitat<br />
95 Börsen-Time<br />
96 Impressum<br />
97 Cartoon<br />
98 Time Out<br />
38<br />
Arnie<br />
& Jack, Teil 3:<br />
Freunde und Rivalen<br />
78 Ian Holloway von der David Leadbetter Golf<br />
Academy erklärt, <strong>war</strong>um der Winter eine der<br />
wichtigsten Trainingsphasen des Jahres ist.<br />
Jonathan Taylor sorgt für Rhythmus im Kurzspiel.<br />
Sabana Crowcroft kennt und verrät die Erfolgsgeheimnisse<br />
der Tourspieler.<br />
Dr. Christian Haid verbindet Golf über den Winter geschickt<br />
mit Skitraining.<br />
Cliff Potts bringt mehr Athletik in Ihren Schwung.<br />
Tino Schönburg und Stefan Liebezeit von der<br />
Martina Eberl Golf Academy zeigen Ihnen Fitnessübungen,<br />
um über den Winter in Schwung zu bleiben.<br />
SOCIETY<br />
90 Tea Time 22. Diners Club International Pro-Am<br />
Classic in Abu Dhabi, Audi quatro Cup Weltfinale in Los<br />
Angeles, EAGLES Charity e. V., GC St. Pauli-News u. v. m.<br />
26<br />
Die<br />
Tops & die Flops: Rückblick auf das Golfjahr <strong>2013</strong><br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 5
ZOOM MAILBOX<br />
Die gekonnten Wasserspiele<br />
Golf entmythologisiert<br />
STATEMENT 5/13 Der Leserbriefschreiber<br />
Hans Schneider<br />
aus Chemnitz meint, der DGV<br />
würde versuchen, Golf als<br />
Breitensport zu verhindern, in<br />
Wirklichkeit ist es genau umgekehrt.<br />
Der DGV versucht mit<br />
völlig unzulänglichen Mitteln,<br />
Golf in der Öffentlichkeit zu<br />
verbreiten, scheint aber immer<br />
noch nicht zu merken, dass<br />
seine Bemühungen, beginnend<br />
mit VcG, genau das Gegenteil<br />
bewirken. Golf wird auf dem<br />
Weg zu „billig, immer noch<br />
billiger“ entmythologisiert und<br />
verliert seinen Stellenwert. Die<br />
Golfclubs können, wenn sie<br />
mit ehrlichen Augen in ihre<br />
Bilanzen blicken, z. B. im Bereich<br />
Neumitglieder- oder Spielgebühren-Entwicklung,<br />
gerade<br />
<strong>2013</strong> erkennen, wie brutal der<br />
Stellenwert Golf gesunken<br />
ist, und er wird weiter absinken,<br />
wenn der Unfug mit der<br />
These „Du brauchst keinen Club,<br />
du hast doch die VcG“ weiter<br />
popularisiert wird.<br />
CATWALK 7/13 „Splish<br />
& Splash“, eine Mode-<br />
Strecke, wie ich sie<br />
so noch nie gesehen<br />
habe. Kompliment!<br />
Endlich einmal nicht<br />
die obligaten Produkt-<br />
Fotos der Bekleidungsindustrie.<br />
Aber auch<br />
die begleitenden Texte<br />
sprühten vor Witz und<br />
Ideenreichtum. <strong>Das</strong><br />
macht auf das Golfen<br />
im nassen Element so<br />
richtig Lust.<br />
Lisa Neumann,<br />
per E-Mail<br />
Aus dem Innenverhältnis<br />
heraus wird sich nichts ändern,<br />
weil zu vermuten ist, dass zu<br />
viele Titel und Gehälter von diesem<br />
Unfug abhängen.<br />
Auch die anderen im Leserbrief<br />
angekreideten Auswüchse<br />
wie CSA-Wert, die unsäglichen<br />
Hologramme auf den Ausweisen,<br />
die Einführung der<br />
Hcp-Hochstufung, sind für<br />
mich Beweise dafür, dass beim<br />
DGV zu viele hoch bezahlte<br />
Menschen sitzen, die Beschäftigung<br />
suchen, ohne ihr Denkvermögen<br />
einzusetzen. Während<br />
das goldene Hologramm auf<br />
den Ausweisen, das im Markt<br />
ohnehin niemand kapiert, für<br />
Nichtdenker dazu führen mag,<br />
einen Club in höhere Sphären<br />
zu heben, ist es genau dieses<br />
Hologramm, das anderen Clubs<br />
mühsames Argumentieren aufnötigt.<br />
Hilfreich im Markt auf<br />
dem Weg zur angedachten Popularisierung<br />
ist das alles nicht,<br />
es schadet. Und niemand aus<br />
der Golf-Redaktionsecke sagt’s.<br />
SAGEN<br />
SIE UNS IHRE<br />
MEINUNG!<br />
Unter sämt lichen<br />
Zuschriften verlost<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> die DVD<br />
von Jonathan Taylor<br />
„Wie Sie garantiert<br />
20 Meter weiter<br />
schlagen“.<br />
EINSENDUNGEN AN:<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />
Oskar-v.-Miller-Str. 11<br />
82008 Unterhaching<br />
oder per E-Mail an<br />
redaktion@golftime.de<br />
Der GEWINNER<br />
aus Heft 7/13 heißt<br />
Achim Scheuffler.<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gratuliert.<br />
Ein Blick über die<br />
Grenzen zeigt uns doch,<br />
dass es in anderen Golfmärkten<br />
anders funktioniert.<br />
<strong>Das</strong> geht so weit,<br />
dass man bis auf wenige<br />
Ausnahmen die penetrante<br />
deutsche Genauigkeit mit<br />
den Club-Ausweisen gar nicht<br />
nutzt. Es fragt z. B. in Italien<br />
niemand nach einem deutschen<br />
Hologramm-Club-Ausweis,<br />
oder gar in England, mit Ausnahme<br />
von einzelnen Clubs.<br />
<strong>Das</strong> deutsche Golf ist auf<br />
dem falschen Weg. Wer den<br />
einzigen Mythos des Golf seit<br />
Jahren mutwillig zerstört, legt<br />
die Axt an die Wurzeln des Golf.<br />
<strong>Das</strong> ist nun einmal so, man muss<br />
es nur kapieren. Aber es ist Gott<br />
sei Dank nicht mehr mein Bier,<br />
denn auch von der einstens von<br />
mir initiierten und zur Gründung<br />
gebrachten LEADING-Idee<br />
ist nun in ihrer Substanz bald<br />
nichts mehr übrig. Die Mehrheit<br />
hat bis heute noch nicht kapiert,<br />
welcher Wert im neunmal pro<br />
Saison zu überstehenden Mystery-Test-Verfahren<br />
liegt. Die wenigen,<br />
die die Meinung des<br />
Marktes über die Tester akzeptieren,<br />
festgestellte Mängel zu beheben,<br />
haben einen Nutzen von<br />
ihrer LEADING-Mitgliedschaft.<br />
Der neuerdings versuchte Weg<br />
über die Grenzen hinweg ist der<br />
falsche Weg.<br />
Friedrich R. Graf,<br />
82393 Iffeldorf<br />
Der golftherapeutische<br />
Pflegedienst<br />
<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH 7/13<br />
Kompliment für das<br />
neue „Golf Tagebuch“<br />
in Ausgabe 7: Endlich<br />
wieder Pletsch! Eine<br />
absolut amüsante Bereicherung.<br />
Henrich Dörmer,<br />
35423 Lich<br />
<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH<br />
EUGEN<br />
PLETSCH<br />
6 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
FOTO <strong>TIME</strong> <strong>GOLF</strong> VERRÜCKT<br />
Atlantis, The Palm in Dubai: Dort oben (siehe Pfeil) befand<br />
sich der Abschlag zur Atlantis Golf Challenge<br />
Fotos: GettyImages<br />
<strong>Das</strong> Feld: Stenson, Rose, Howell, Westwood und Kaymer Fore! Martins Schlag verfehlte das Grün doch recht deutlich Unterwasser-Suite: Lee gewann fün<br />
8 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
EISEN<br />
SIEBEN<br />
f Nächte im Aquarium Siegerpose: Westwood 90 Meter über dem Abgrund<br />
Im Vorfeld des Race to Dubai Finales, der DP<br />
World Tour Championship in Dubai lud das<br />
Atlantis, The Palm Hotel, zu einem exklusiven<br />
Zielschießen ein. Der Abschlag zur „Atlantis<br />
Golf Challenge“ befand sich auf dem 90 Meter<br />
hoch gelegenen Balkon der „Royal Bridge Suite“<br />
im 22. Stockwerk des Prachtbaus (siehe Pfeil). <strong>Das</strong><br />
neun mal fünf Meter große Inselgrün-Ziel dümpelte<br />
etwa 210 Meter entfernt im Wasser herum. Angetreten<br />
<strong>war</strong>en Henrik Stenson (der die Suite zu diesem<br />
Zeipunkt bewohnte), David Howell, Justin Rose, Lee<br />
Westwood und Martin Kaymer. Schiedsrichter <strong>war</strong><br />
Ian Poulter (in einer pinkfarbenen Badehose), der das<br />
Geschehen von einem Boot aus überwachte.<br />
Während Kaymer, Rose und Howell die Insel bei<br />
beiden Vesuchen verfehlten, traf Stenson einmal und<br />
Lee Westwood beförderte gleich beide Bälle auf das<br />
Grün. Sein Siegerball wurde ca. 1,50 Meter vom Loch<br />
gemessen, was ihm den ersten Preis, fünf Übernachtungen<br />
in der Unterwasser-Suite des Atlantis, The<br />
Palm, bescherte. „<strong>Das</strong> <strong>war</strong> ein Riesenspaß!“, sagte<br />
Westwood im Anschluss, „ich hatte Glück, dass ich<br />
den richtigen Schläger – ein Eisen 7 – erwischt hatte.“<br />
Henrik Stenson fungierte als TV-Moderator im<br />
dazugehörigen Videoclip (auf www.europeantour.com)<br />
und freute sich zudem über den Besuch in seiner bescheidenen<br />
Unterkunft. „Es hat schon was, aus dem<br />
Bett aufzustehen, einige der besten Golfer der Welt<br />
im Zimmer zu begrüßen und mit einem Eisen 7 vom<br />
Balkon auf so ein winziges Ziel zu schlagen . . .“<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 9
QUICK-TIPP MIT TINO SCHUSTER<br />
Landezone<br />
Technik: Mehr Fairways treffen So trainieren Sie<br />
sinnvoll Abschläge auf der Driving Range für die Runde.<br />
Felix Lubenau, Jahrgang<br />
‘75, PGA Pro mit<br />
Stützpunkt im<br />
GC Schloss Egmating<br />
sowie Head Coach<br />
im Hartl Resort<br />
Center of Excellence<br />
Vorbereitung: Stellen Sie sich hinter<br />
den Ball und visualisieren Sie eine<br />
Landezone für den Abschlag<br />
Durchführung: Mit<br />
der Landezone vor<br />
dem inneren Auge<br />
an den Abschlag<br />
treten und den<br />
Schwung bis zu<br />
einem stabilen Finish halten<br />
Es ist etwas, das selbstverständlich<br />
sein sollte, viele Amateure<br />
vergessen dies jedoch oft in<br />
ihrer Vorbereitung auf die<br />
Runde: die Landezone des<br />
Drives zu bestimmen. Während man<br />
seine Eisen beim Aufwärmen auf der<br />
Driving Range meist auf ein Ziel ausrichtet<br />
und dies dann konsequent anspielt,<br />
sehe ich oft, dass Spieler, sobald<br />
sie auf der Driving Range den Driver<br />
auspacken, keinen Gedanken mehr an<br />
ihre Zielgenauigkeit verschwenden.<br />
Wegen der meist weitläufigen Driving<br />
Ranges werden Abschläge mit aller<br />
Kraft geschlagen, und je weiter diese<br />
fliegen, umso besser. Doch gerade damit<br />
betrügen sich viele Amateure selbst.<br />
Später auf der Runde wundern sie sich,<br />
wenn sie mit ihren Abschlägen, die<br />
vorher beim Training noch so locker<br />
von der Hand gingen, plötzlich im<br />
Rough oder sogar im Aus landen.<br />
Dabei gibt es einen Trick, wie Sie die<br />
Zielgenauigkeit Ihrer Drives verbessern<br />
können: Zielen Sie nicht, wie mit Ihren<br />
Eisen, auf ein konkretes Ziel, sondern<br />
stellen Sie sich einen „Korridor“ vor, in<br />
dem Ihr Abschlag landen soll. Treten<br />
Sie dafür hinter Ihren Ball und visualisieren<br />
Sie diese Landezone. Sobald Sie<br />
diese Zone vor Ihrem inneren Auge<br />
sehen, nehmen Sie Ihre Grundhaltung<br />
ein und versuchen dann, den Ball auf<br />
dieser Landebahn zu platzieren. Achten<br />
Sie darauf, dass Sie Ihren Schwung bis<br />
zu einem stabilen Finish durchhalten.<br />
Haben Sie auf der Range mit dieser<br />
Übung Ihre Landezone mehrmals<br />
getroffen, gehen Sie sicher mit mehr<br />
Selbstbewusstsein auf die Runde – und<br />
werden mit Ihren Abschlägen öfter auf<br />
der Spielbahn landen.<br />
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10 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
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News<br />
FACTS_TIPPS_TRENDS<br />
PGA Tour China startet 2014<br />
EXPANSION Im November kündigte PGA Tour-Boss Tim Finchem<br />
den Start der PGA Tour China an. Die chinesische Tour soll den<br />
Top-Spielern die Möglichkeit geben, in die Weltelite vorzustoßen<br />
und sich für den Olympiakader<br />
zu empfehlen. Z<strong>war</strong> sind die<br />
Preisgelder der zwölf Turniere<br />
mit ca. 200.000 Dollar noch<br />
überschaubar, jedoch qualifizieren<br />
sich die besten Spieler<br />
für die amerikanische Web.com-<br />
Tour, das Sprungbrett zur Golf-<br />
Major-League.<br />
Perfektes Timing, Monsieur!<br />
FORMKURVE Der Franzose Victor Dubuisson erwischte den perfekten<br />
Zeitpunkt, um den Gipfel seiner Formkurve zu erreichen.<br />
Für seinen ersten Profisieg im November suchte er sich ausgerechnet<br />
die Turkish Airlines Open aus und strich einen satten<br />
Siegerscheck über 848.930 Euro Preisgeld ein. Immerhin hatte es<br />
der Franzose beim neugeschaffenen Play-off-Turnier zum Race<br />
to Dubai mit der versammelten<br />
Weltelite zu tun.<br />
Doch weder U.S. Open-<br />
Sieger Justin Rose (3.)<br />
noch die Nummer 1 der<br />
Welt Tiger Woods (4.)<br />
oder FedEx-Cup-Gewinner<br />
Henrik Stenson (7.)<br />
konnten den wie entfesselt<br />
aufspielenden<br />
Dubuisson bremsen.<br />
Eine Woche später belegte<br />
er bei der DP World<br />
Championship in Dubai<br />
Rang 3 und stockte sein<br />
Weihnachtsgeld um weitere<br />
384.345 Euro auf.<br />
BRANDT<br />
SNEDEKER<br />
GESCHICKT!<br />
Auf dem Golfplatz<br />
ist Brandt Snedeker<br />
ein Superstar,<br />
ansonsten<br />
aber wohl eher ein<br />
Bewegungslegastheniker.<br />
Irgendwie<br />
gelang es dem<br />
FedEx-Cup Sieger<br />
von 2012, bei<br />
einem Sponsorentermin<br />
von einem<br />
Segway-Fahrzeug<br />
zu fallen (die Dinger<br />
sind eigentlich<br />
narrensicher) und<br />
sich an Kreuzband<br />
und Schienbein zu<br />
verletzen. Diese<br />
tölpelhafte Nummer<br />
zwingt ihn zu<br />
einer Spielpause<br />
zwischen sechs<br />
und zwölf Wochen.<br />
Dicke Fische<br />
REKORDSUMME Die Krise im<br />
amerikanischen Profigolf scheint<br />
der Vergangenheit anzugehören.<br />
Sowohl die PGA Championship<br />
als auch die Players Championship<br />
erfuhren für 2014 eine Aufstockung<br />
des Preisgeldes auf je 10<br />
Mio. Dollar und sind somit die<br />
beiden bestdotierten Turniere im<br />
Profigolf. Die Players Championship<br />
<strong>war</strong> und ist der traditionell<br />
dickste Fisch des Jahres, während<br />
die PGA Championship offenbar<br />
gegenüber den drei vorangehenden<br />
Traditions-Majorturnieren<br />
aufgewertet werden soll. Ab 2020<br />
soll die PGA Championship<br />
eventuell außerhalb der USA als<br />
internationales Major stattfinden.<br />
»Ich will ein<br />
Olympionike sein,<br />
das wäre echt cool!«<br />
Phil Mickelson freut sich auf die<br />
Olympischen Spiele 2016 und hofft,<br />
Teil des US-Teams zu sein.<br />
Unter 80 in 40 Minuten . . .?<br />
SPEED<strong>GOLF</strong> Gehören Sie zu den Leuten, die annähernd<br />
fünf Stunden vertrödeln, um 18 Loch zu spielen? Der<br />
Amerikaner Rob Hogan bewies, dass es sehr viel schneller<br />
geht. Innerhalb von 40 Minuten spielte er bei den Speedgolf<br />
World Championships in Bandon Dunes eine Golfrunde<br />
unter 80 Schlägen, und das<br />
zweimal an einem Wochenende!<br />
Die Gesamtdistanz<br />
von Abschlag 1 bis Loch 18<br />
betrug etwa acht Kilometer,<br />
was die meisten Läufer auch<br />
ohne Golf spielen zu müssen<br />
kaum in 40 Minuten bewältigen<br />
können.<br />
12 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Ausgezockt<br />
VETRAGSAUFLÖSUNG Die<br />
erfolgreiche Videospiele-Serie<br />
„Tiger Woods PGA Tour“ wird<br />
zukünftig ohne den Namensgeber<br />
Tiger Woods auskommen. Nach 15 Jahren wird schon die nächste Spielegeneration<br />
ohne Tiger vermarktet werden. Tigers Manager Mark Steinberg sprach<br />
ebenso wie EA Sports-Vizepräsident Daryl Holt von einer einvernehmlichen<br />
Entscheidung. „Wir hatten eine unglaubliche Zeit“, kommentierte Holt, „es ist<br />
kaum möglich, eine Sportikone zu finden, die so große Bedeutung für uns haben<br />
wird wie Tiger Woods. Aber EA musste die Partnerschaft neu bewerten.“ Aktuell<br />
befindet sich Steinberg schon mit anderen Spieleherstellern in Verhandlungen.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
„Setzen, Sechs!“<br />
MÄNNERWIRTSCHAFT Der bekannte Golfjournalist Brandel Chamblee<br />
bewertete Tiger Woods’ Saisonleistung <strong>2013</strong> in seinem Jahreszeugnis mit der<br />
Höchstpunktzahl 100, strich diese Ziffer dann jedoch durch und verpasste ihm<br />
stattdessen die Note „6“ für wiederholte Schummelei.<br />
Diese Brandmarkung als Betrüger ging Woods’ Manager<br />
Mark Steinberg deutlich zu weit und er kündigte<br />
Rechtsschritte an. Schnell ruderte Chamblee, der u. a. für<br />
Golfchannel arbeitet, zurück und entschuldigte sich für<br />
seine Wortwahl. Chamblee gehört seit vielen Jahren zu<br />
Tigers härtesten Kritikern. Es wird vermutet, dass Woods’<br />
Lager die Chance nutzt, dem streitlustigen Journalisten,<br />
der sich nicht wie viele Kollegen wie ein braver Hofberichterstatter<br />
verhält, einen Denkzettel zu verpassen.<br />
Golf-Aktien im Vergleich<br />
Business Wie die Golf-Kurse an der Börse stehen.<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> hat elf interessante Golf-Aktien herausgesucht. Wie sie sich in<br />
den vergangenen neun Jahren entwickelt haben.<br />
Unternehmen Währung Kurs 2004 23.11.12 22.08.13 21.11.13<br />
Adams*** Dollar 1,53 10,79 –– ––<br />
Adidas/TaylorMade** Euro 118,75 65,45 83,04 88,78<br />
Aldila Dollar 15,25 2,37 10,80 3,95<br />
Amer Group (Wilson) Euro 12,81 11,14 14,78 14,51<br />
Hugo Boss Euro 23,50 80,68 91,65 97,44<br />
Bridgestone Euro 14,30 18,44 24,95 27,56<br />
Callaway Golf Dollar 13,50 6,31 7,01 8,00<br />
Fila Korea (Acushnet, Titleist) Dollar 77,18 56,17 70,31 77,90<br />
Mizuno Corporation Euro — 3,58 4,69 4,01<br />
Puma Euro 202,30 222,23 225,24 228,50<br />
SRI Sports Ltd.* Euro 12,12 10,84 11,54 12,30<br />
* ehem. Srixon, Cleveland ** Splitting Juni 2006 *** Jetzt bei Adidas/TaylorMade<br />
Quelle: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />
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www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 13
Köpfe<br />
Menschen, Über<br />
die man Spricht<br />
Longhitter<br />
SPIELSTÄRKE Tim Burke<br />
aus Florida gewann in Las<br />
Vegas die RE/MAX World<br />
Long Drive Championship mit<br />
einem 390-Meter-Drive. Seine<br />
Schlägerkopfgeschwindigkeit<br />
betrug dabei 240 km/h, der Ball wurde mit wahnsinnigen 354 km/h<br />
vom Schlägerblatt katapultiert. Burke machte es spannend und<br />
übertrumpfte erst im letzten Versuch Konkurrent Joe Miller um<br />
18 Meter. „<strong>Das</strong> <strong>war</strong> der längste Schlag, der mir unter derartigem<br />
Druck je gelungen ist“, freute sich der frischgebackene Champion.<br />
Regelbruch<br />
DRASTISCH Für Simon Dyson<br />
kann es im Dezember knüppeldick<br />
kommen. Dann wird entschieden, ob das<br />
regelwidrige Ausbessern einer Spikemarke<br />
in seiner Puttlinie beim BMW Masters in<br />
Shanghai ein vorsätzlicher Regelbruch oder<br />
einfach nur Gedankenlosigkeit <strong>war</strong>. Anders als<br />
auf der PGA Tour, bekommt man in Europa<br />
richtig Ärger, wenn man wie Dyson eine falsche<br />
Scorekarte abgibt und<br />
nachträglich überführt<br />
und disqualifiziert wird.<br />
Nun droht dem 35-jährigen<br />
Engländer sogar<br />
der Ausschluss von der<br />
Tour, wobei eine derartig<br />
drakonische Bestrafung<br />
eher unwahrscheinlich<br />
ist. Doch mit einer<br />
empfindlichen Geldbuße<br />
und einer Sperre muss<br />
Dyson wohl in jedem Fall<br />
rechnen.<br />
Jeder ist ein<br />
Sieger<br />
Fred Couples und<br />
Kenny Perry <strong>war</strong>en<br />
beide Gewinner bei<br />
der Charles Schwab<br />
Cup Championship,<br />
dem Finalturnier der<br />
Champions Tour-<br />
Wertung. Couples<br />
gewann das Turnier<br />
und hielt Bernhard<br />
Langer auf Distanz,<br />
was wiederum Perry<br />
den Sieg des mit<br />
einer Million Dollar<br />
Preisgeld dotierten<br />
Charles Schwab-Cups<br />
garantierte. Langer<br />
<strong>war</strong> dafür Top-Verdiener<br />
bei den US-<br />
Senioren, somit sind<br />
alle glücklich.<br />
Wüstenfuchs<br />
JUBILÄUM Zum 25. Jubiläum<br />
der Abu Dhabi HSBC Golf<br />
Championship konnten die<br />
Organisatoren British Open-<br />
Champion Phil Mickelson in<br />
die Wüste locken. Gemeinsam<br />
mit Justin Rose, Rory McIlroy<br />
und vielen anderen Stars wird<br />
das European Tour-Event somit<br />
zum ersten Härtetest der besten<br />
Spieler der Welt. Mickelson<br />
spielte zuletzt 2011 in Abu<br />
Dhabi und wird erst eine Woche<br />
später in Torrey Pines ins PGA<br />
Tour-Geschehen eingreifen.<br />
Zweites Leben<br />
COMEBACK Vor 20 Monaten<br />
wurde bei Jarrod Lyle zum<br />
zweiten Mal<br />
Leukämie<br />
diagnostiziert.<br />
Nun feierte er<br />
ein emotionales<br />
Comeback<br />
beim Australian<br />
Masters,<br />
schaffte den Cut und hielt bis<br />
zum Ende durch. „Auch wenn<br />
mir am Sonntag etwas die Luft<br />
ausging, wurden meine Er<strong>war</strong>tungen<br />
doch übertroffen“, sagte<br />
Lyle glücklich nach dem Turnier.<br />
Acht Familien-Angehörige tot<br />
TRAGÖDIE Der australische Golfstar Jason Day trauert<br />
um acht Familienmitglieder, die durch den verheerenden<br />
Taifun „Haiyan“ auf den Philippinen getötet wurden. Der<br />
Taifun traf die Philippinen am 8. November mit Böen<br />
von bis zu 370 km/h und fünf Meter hohen Flutwellen,<br />
Millionen Menschen sind von der Zerstörung betroffen.<br />
Unter den ca. 4.000 getöteten Menschen befinden sich<br />
auch Days Großmutter und sechs Kinder. „Es ist eine<br />
furchtbare Tragödie. Die gesamte Region, in der meine<br />
Großmutter und meine Verwandten lebten, wurde dem<br />
Erdboden gleichgemacht.“ Days philippinische Mutter<br />
Dening wanderte vor 30 Jahren nach Australien aus.<br />
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Die Top 10<br />
im Race to Dubai E<br />
1. Henrik Stenson 4.103.796<br />
2. Ian Poulter 3.172.729<br />
3. Justin Rose 2.665.376<br />
4. G. McDowell 2.420.306<br />
5. J. Donaldson 2.181.113<br />
6. V. Dubuisson 2.031.675<br />
7. G. Fdez-Castano 1.767.156<br />
8. Richard Sterne 1.687.014<br />
9. T. Jaidee 1.585.521<br />
10. Thomas Björn 1.546.736<br />
Rankings<br />
RANGLISTEN_HANDICAPS_TOP-TEN<br />
Stand: 23.11.<strong>2013</strong><br />
Spielerin $<br />
Inbee Park 2.393.513<br />
Suzann Pettersen 2.284.326<br />
Stacy Lewis 1.894.630<br />
So Yeon Ryu 1.246.355<br />
Lexi Thompson 1.186.986<br />
I. K. Kim 1.115.583<br />
Beatriz Recari 1.022.812<br />
Shanshan Feng 1.016.657<br />
Die Top 5 der Euro-Longhitter<br />
Alvaro<br />
Quiros<br />
309,5<br />
Yards<br />
LPGA Tour Geldrangliste<br />
Ranking <strong>2013</strong><br />
Brooks Koepka, Scott Hend, Alvaro Quiros, Nicolas Colsaerts und Charl<br />
Sch<strong>war</strong>tzel: Diese Pros haben in der Saison <strong>2013</strong> auf der European Tour ihre<br />
Drives durchschnittlich am weitesten geschlagen.<br />
Charl<br />
Sch<strong>war</strong>tzel<br />
307,8<br />
Yards<br />
Nicolas<br />
Colsaerts<br />
308,7<br />
Yards<br />
Scott<br />
Hend<br />
316,5<br />
Yards<br />
Brooks<br />
Koepka<br />
318,2<br />
Yards<br />
Die besten<br />
männlichen<br />
Amateure der Welt<br />
Spieler<br />
Nationalität<br />
1. Cory Whitsett USA<br />
2. Matthew FitzpatrickGBR<br />
3. Michael KimUSA<br />
4. Patrick RodgersUSA<br />
5. Sebastian CappelenDEN<br />
6. Scottie SchefflerUSA<br />
7. Lee Chang-woo KOR<br />
8. Brady Watt AUS<br />
9. Callum ShinkwinGBR<br />
10. Michael WeaverUSA<br />
11. Jordan NiebruggeUSA<br />
12. Pan Cheng-tsungTAI<br />
13. O. SchniederjansUSA<br />
14. Oliver GossAUS<br />
15. Nathan KimseyGBR<br />
16. Bobby WattUSA<br />
... <br />
88. Maximilian RoehrigGER<br />
Official World<br />
Ranking<br />
# Spieler P.i.D.*<br />
1. Tiger Woods 12.26<br />
2. Adam Scott9.25<br />
3. Henrik Stenson8.08<br />
4. Phil Mickelson7.79<br />
5. Justin Rose7.74<br />
6. Rory McIlroy7.31<br />
7. Steve Stricker6.30<br />
8. Matt Kuchar6.17<br />
9. Brandt Snedeker5.96<br />
10.<br />
...<br />
Jason Dufner5.58<br />
35. Martin Kaymer2.88<br />
81. Marcel Siem1.77<br />
* Punkte im Durchschnitt<br />
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Sandspiele: Jamie Donaldson vor seinem Sieg <strong>2013</strong><br />
. . . DIE SIE NICHT<br />
VERPASSEN SOLLTEN<br />
Auftakt zum Desert-Swing<br />
ABU DHABI HSBC <strong>GOLF</strong> CHAMPIONSHIP Wenn sich<br />
in ganz Europa die Räumfahrzeuge durch den Tiefschnee<br />
fräsen, wird in der Wüste Profigolf auf höchstem<br />
Niveau zelebriert. Vom 16. bis 19. Januar 2014 findet<br />
die Abu Dhabi HSBC Golf Championship statt, der Auftakt<br />
zum dreiwöchigen „Desert Swing“ der European Tour<br />
(Commercial Bank Qatar Masters und Omega Dubai<br />
Desert Classic). Mit dem British Open-Champion und<br />
der aktuellen Nr. 2 der Welt, Phil Mickelson, konnten<br />
die Veranstalter einen absoluten Top-Star verpflichten,<br />
in dessen Fahrwasser noch der eine oder andere<br />
große Name in die Wüste gespült werden könnte.<br />
Zudem werden Rory McIlroy, Luke Donald, Matteo<br />
Manassero und Justin Rose sowie viele andere Top-<br />
Spieler aus Europa mit von der Partie sein. Mickelson<br />
plant, mit seiner Familie anzureisen und verbindet geschickt<br />
Arbeit mit Vergnügen. Wer in seinem Abu Dhabi-<br />
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Statement<br />
Emotion statt Compliance. Analysiert von Rainer Goldrian<br />
Seit einem Jahr bekennen sich die PGA<br />
of Germany und der Deutsche Golf<br />
Verband offensiv zur „Vision Gold“,<br />
zum absoluten Leistungsgedanken<br />
des Golf-Sports in Deutschland –<br />
mit dem erklärten Ziel: Olympia.<br />
2016 wird Golf wieder olympisch. Sandra Gal<br />
und Caroline Masson sowie Martin Kaymer<br />
und Marcel Siem, die Elite-Spieler des Golf<br />
Teams Germany, sind die nach aktuellem Stand<br />
designierten Starter in Sch<strong>war</strong>z-Rot-Gold.<br />
Während sich die beiden großen Verbände<br />
des Golf-Sports in Deutschland mit der Vision<br />
Gold und mit dem gemeinsam geführten<br />
Golf Team Germany unmissverständlich zum<br />
Leistungssport bekennen, mache ich mir<br />
große Sorgen um die aktuell so offensichtlich<br />
mangelnde (Golf-)Sportkultur in der deutschen<br />
Öffentlichkeit. Die Bewerbung um den Ryder<br />
Cup 2018 ist gescheitert – da wir mit Frankreich<br />
einen klar stärker aufgestellten Kontrahenten<br />
hatten. Zudem hatte diese Bewerbung in<br />
Deutschland nicht den breiten Rückhalt in der<br />
Bevölkerung, den sie benötigt hätte, um eine<br />
solche Veranstaltung zum Erfolg zu führen.<br />
Deutschland ist im Augenblick (nur) eine<br />
Fußball-Nation. Aber keine Sport-Nation. <strong>Das</strong><br />
beweist die vor wenigen Wochen vom Volk per<br />
Abstimmung im Keim erstickte Bewerbung um<br />
die Austragung der Olympischen Winterspiele<br />
in München. <strong>Das</strong>s Deutschland weit weg davon<br />
ist, eine echte Golf-Sport-Nation zu sein, zeigt<br />
auch der Rückzug der langjährigen Sponsoren<br />
von Amateur- und Profi-Golf-Turnieren –<br />
UniCredit und Audi. Allein BMW bekennt sich<br />
noch zur Förderung von Golf-Turnieren sowohl<br />
im Amateur- als auch im Tourspieler-Bereich.<br />
Ja: Die Austragung des Solheim Cup 2015<br />
in St. Leon-Rot ist ein Lichtstreif, und auch das<br />
Engagement von Hans-Dieter Cleven mit dem<br />
von PGA of Germany und DGV unterstützten<br />
Challenge-Tour-Turnier in Bad Griesbach ist ein<br />
Schritt in die richtige Richtung.<br />
Für eine Verwirklichung der Vision Gold und<br />
eine echte olympische Perspektive brauchen wir<br />
aber Wettkampf auf allen Ebenen. Vom Jugendbis<br />
in den höchsten Tourspieler-Bereich. Wenn<br />
es uns nicht gelingt, eine breite Wettkampfund<br />
Turnier-Struktur zu schaffen, brauchen wir<br />
über eine erneute Ryder Cup-Bewerbung gar<br />
nicht erst nachzudenken.<br />
Es gilt, eine nachhaltige Golfsport-Kultur zu<br />
schaffen. Dazu gehören eine starke und anhaltende<br />
Präsenz ebenso auf der Pro Golf Tour wie<br />
auf der Challenge Tour und der European Tour,<br />
bei den Senioren und im gesamten Damen-<br />
Bereich. Nur dann kann auch in der breiten<br />
Öffentlichkeit eine Begeisterung für die Sportart<br />
Golf wachsen. Beides unabdingbare Voraussetzungen,<br />
um Deutschland langfristig zu einer<br />
Golf-Sport-Nation werden zu lassen.<br />
Zweifellos: eine Herkules-Aufgabe. Zumal<br />
Golf (wieder) mit Image-Problemen zu kämpfen<br />
hat und Unternehmen mit Hinweis auf<br />
„Compliance“ vor einem Engagement im Golf<br />
zurückschrecken; ganz gleich, ob das Problem<br />
der vermeintlichen Vorteilsnahme tatsächlich<br />
besteht oder nur eine willkommene Begründung<br />
für den schon länger geplanten Ausstieg aus<br />
dem (Golf-)Sport-Sponsoring ist.<br />
Die PGA of Germany und der DGV müssen<br />
sich dieser Aufgabe stellen. Finanziell schultern<br />
können sie sie nicht. Es gilt, Unternehmen zu<br />
gewinnen, die wie BMW erkennen, dass Golf<br />
in der Lage ist, Emotionen zu wecken und zu<br />
transportieren, die wertvoller sein können als<br />
jeder Shareholder-Value. Und dass diese Emotionen<br />
letztlich genau diesen steigern können.<br />
RAINER GOLDRIAN,<br />
Geschäftsführer<br />
der PGA of Germany<br />
»Deutschland<br />
ist im<br />
Augenblick<br />
nur eine<br />
Fußball-Nation.<br />
Aber keine<br />
Sport-Nation«<br />
20 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
TURNIERE EUROPEAN TOUR<br />
M<br />
Tiger Woods auf der<br />
Bosporus-Brücke in Istanbul:<br />
Schmalstes Fairway aller Zeiten<br />
Sc<br />
22 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Premiere für Tiger Woods: Links Wasser, rechts fließender<br />
Verkehr, er selbst mitten auf der Bosporus-Brücke<br />
ein coolster<br />
hlag<br />
Turkish<br />
Airlines Open Tiger Woods schlägt<br />
die Brücke von Europa nach Asien. Ein Drive,<br />
der Geschichte schreibt. Und ein Turnier,<br />
das die European Tour gewaltig aufwertet.<br />
Brückenschlag: Die Verbindung zwischen<br />
Europa und Asien über den Bosporus<br />
Aus der<br />
Vogelperspektive:<br />
Fairway nur<br />
drei Fahrspuren breit<br />
Geschafft: Tiger nach<br />
dem Event beim Interview<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 23
TURNIERE EUROPEAN TOUR<br />
Spektakuläres Finale der Turkish Airlines Open:<br />
Die 18. Spielbahn des Montgomerie Maxx Royal in Belek,<br />
hier Justin Rose bei seinem zweiten Schlag<br />
TEXT: Oskar Brunnthaler / FOTOS: GettyImages<br />
Er wusste schon,<br />
<strong>war</strong>um er sich<br />
in seinem Sonntags-Gewand,<br />
dem klassischen<br />
roten Polo-Shirt<br />
und der sch<strong>war</strong>zen Hose,<br />
seinem traditionellen Outfit<br />
am Schlusstag bei Turnieren,<br />
zum spektakulärsten Drive<br />
aller Zeiten stellte: Es sollte<br />
der schwierigster Abschlag in<br />
seiner 35-jährigen Golfkarriere<br />
werden. Tiger Woods,<br />
37, auf der Bosporus-Brücke<br />
in Istanbul, schaffte den symbolischen<br />
Brückenschlag zwischen<br />
Europa und Asien – ein<br />
aufsehenerregender PR-Gag<br />
des türkischen Kultur- und<br />
Tourismus-Ministeriums im<br />
Vorfeld der Turkish Airlines<br />
Open in Belek.<br />
<strong>Das</strong>s dabei das größte Verkehrschaos<br />
aller Zeiten die<br />
18-Millionen-Metropole Istanbul<br />
für zwölf Stunden lahmlegte,<br />
nahmen die Verantwortlichen<br />
gelassen in Kauf.<br />
Wenn man schon drei Millionen<br />
für das Kommen eines<br />
Stars wie Tiger Woods hinblättert,<br />
dann können schon<br />
mal die Autofahrer ein wenig<br />
<strong>war</strong>ten: Für genau 28 Minuten<br />
<strong>war</strong> die 1,8 Kilometer<br />
lange Bosporus-Brücke in<br />
einer Fahrtrichtung komplett<br />
gesperrt; das dadurch<br />
entstandene Verkehrschaos<br />
blockierte die pulsierende<br />
Metropole den gesamten Tag –<br />
Überraschungs-Sieger:<br />
Victor Dubuisson<br />
täglich überqueren etwa<br />
180.000 Autos den Bosporus.<br />
„<strong>Das</strong> <strong>war</strong> der schwierigste<br />
Abschlag meines Lebens“,<br />
resümierte Tiger sichtlich<br />
erleichtert nach dem Event,<br />
„aber es <strong>war</strong> auch der coolste<br />
Schlag in der Geschichte.“<br />
Kein Wunder: Links das<br />
Wasser, rechts der fließende<br />
Verkehr, und vor ihm ein<br />
Fairway, das mal gerade drei<br />
Fahrspuren breit <strong>war</strong>. Der<br />
Weltranglisten-Erste: „<strong>Das</strong><br />
Beängstigende daran <strong>war</strong>,<br />
dass ich nach einem Zwölf-<br />
Stunden-Flug direkt mit dem<br />
Driver Bälle auf das engste<br />
Fairway schlagen musste, das<br />
ich jemals gesehen habe.“<br />
Und, da Tiger auch noch<br />
mit Seitenwind von links zu<br />
kämpfen hatte: „Jeder Ball,<br />
den ich nach rechts verzogen<br />
hätte, hätte zu einem internationalen<br />
Zwischenfall geführt.“<br />
Premiere. Richtig Golf<br />
wurde auch gespielt. Nachdem<br />
im vergangenen Jahr ein<br />
Versuchsballon mit nur acht<br />
Spielern, darunter eben auch<br />
Tiger Woods, gestartet wurde,<br />
unterzeichneten Turkish Airlines<br />
und das türkische Kultur-<br />
und Tourismus-Ministerium<br />
einen Dreijahres-Vertrag<br />
mit der European Tour.<br />
Die Türkei, ein absolutes<br />
golferisches Entwicklungsland<br />
– dem türkischen Golf-<br />
24 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.facebook.com/golftime
Maximilian<br />
Kieffer<br />
Marcel<br />
Siem<br />
MAXIMILIAN<br />
KIEFFER<br />
Martin<br />
Kaymer<br />
Verband gehören mal gerade<br />
5.000 Spieler an – will nun<br />
auch den Golfsport seinen<br />
Einwohnern näherbringen.<br />
Wobei die Türkei mit Belek,<br />
eine halbe Auto-Stunde von<br />
Antalya entfernt, über eines<br />
der größten Golf-Zentren der<br />
Welt verfügt. Insgesamt stehen<br />
wie an einer Perlenschnur aufgefädelt<br />
18 Golfanlagen entlang<br />
der Küste zur Verfügung,<br />
die Turkish Airlines Open<br />
wurden im The Montgomerie<br />
Maxx Resort ausgetragen. Am<br />
Start neben Ikone Tiger Woods<br />
Größen wie Henrik Stenson,<br />
Justin Rose, Lee Westwood,<br />
Ian Poulter, Thomas Björn<br />
oder Brett Rumford.<br />
Aus deutscher Sicht <strong>war</strong>en<br />
Martin Kaymer, Marcel Siem<br />
und Max Kieffer in Belek.<br />
<strong>Das</strong> M-Trio schlug sich tapfer,<br />
kurzzeitig lag Kieffer gar in<br />
Führung. Während Kaymer<br />
Ergebnisse Turkish Airlines Open <strong>2013</strong><br />
€<br />
1. Victor Dubuisson (FRA) 67 65 63 69 264 848.930<br />
2. Jamie Donaldson (WAL) 68 67 68 63 266 567.603<br />
3. Justin Rose (ENG) 70 66 67 65 268 287.567<br />
Tiger Woods (USA) 70 63 68 67 268 287.567<br />
5. Raphaël Jacquelin (FRA) 67 72 62 68 269 197.624<br />
Ian Poulter (ENG) 66 66 68 69 269 197.624<br />
7. Henrik Stenson (SWE) 64 68 69 69 270 132.562<br />
Marc Warren (SCO) 69 70 66 65 270 132.562<br />
Bernd Wiesberger (AUT) 68 72 66 64 270 132.562<br />
10. Ross Fisher (ENG) 68 68 70 65 271 98.421<br />
Justin Walters (RSA) 66 66 70 69 271 98.421<br />
u. a.<br />
18. Maximilian Kieffer (GER) 66 73 68 67 274 61.272<br />
25. Martin Kaymer (GER) 69 68 68 70 275 51.375<br />
41. Marcel Siem (GER) 69 71 72 66 278 29.836<br />
einen absoluten Spitzenplatz<br />
mit zwei Doppelbogeys ausgerechnet<br />
jeweils am gleichen<br />
Par 3 versaute, klagte<br />
Siem über immer schlimmer<br />
werdende Knie-Probleme.<br />
Der Ratinger mit Galgenhumor:<br />
„Fürs Golfspielen<br />
reicht’s noch immer . . .“<br />
Überraschung. Für die totale<br />
Überraschung sorgte der<br />
Franzose Victor Dubuisson,<br />
der nach dem dritten<br />
Tag mit fünf Schlägen<br />
Vorsprung in die<br />
Finalrunde ging und<br />
schließlich mit –23 und<br />
einem Schlag Vorsprung<br />
vor Jamie Donaldson<br />
– ihm gelang ein spektakuläres<br />
Hole-in-One<br />
an der 16 – sein erstes<br />
Turnier gewann.<br />
Alles in allem ein<br />
tolles Turnier – die<br />
Turkish Airlines Open<br />
sind eine absolute Bereicherung<br />
im Turnier-<br />
Kalender der European<br />
Tour.<br />
Ziel erreicht<br />
Gastkommentar. Max Kieffer<br />
über seine tolle Saison.<br />
Ich bin sehr froh, dass ich<br />
bei zweien der vier Final<br />
Series Turniere der European<br />
Tour dabei sein konnte, es<br />
<strong>war</strong> eine tolle Erfahrung. Für<br />
das Final-Turnier in Dubai<br />
hat es knapp nicht gereicht,<br />
aber ich bin über mein erstes<br />
Jahr auf der Tour und den<br />
73. Rang im Race to Dubai<br />
sehr zufrieden.<br />
Mein Ziel <strong>war</strong> es, die Tourkarte<br />
für 2014 zu sichern. <strong>Das</strong>s<br />
es dann so gut lief, hätte ich<br />
selbst nicht gedacht. Was mir<br />
ganz besonders in Erinnerung<br />
bleiben wird, ist das Mammut-<br />
Stechen mit Raphaël Jacquelin<br />
bei den Open de Espana über<br />
9 Löcher, wo ich am Ende den<br />
zweiten Platz belegte. Auch<br />
die Auszeichnung „Shot of the<br />
Month“ hat mich sehr gefreut.<br />
Wenn ich zurückblicke,<br />
habe ich dieses Jahr sehr viel<br />
über das Profigolf und auch<br />
über mich gelernt, was mir in<br />
Zukunft bestimmt weiterhilft.<br />
Mein Spiel hat sich während<br />
dieser Saison gefestigt, was<br />
aber nicht heißen soll, dass ich<br />
mich nicht noch verbessern<br />
kann. Ich werde weiter hart<br />
arbeiten, und die Erfahrung,<br />
die ich bisher gesammelt habe,<br />
wird mir in der kommenden<br />
Tour-Serie bestimmt weiterhelfen.<br />
Ich möchte mich an dieser<br />
Stelle für die Unterstützung<br />
meiner Familie, meiner Fans,<br />
meiner Sponsoren und meines<br />
Managements bedanken.<br />
Ich wünsche allen eine<br />
gesegnete Weihnachtszeit und<br />
einen erfolgreichen Start ins<br />
Jahr 2014,<br />
Ihr<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 25
COVER DAS WAR <strong>2013</strong><br />
HIGH-<br />
LIGHTS<br />
<strong>2013</strong><br />
Rückblick Schwedenpower, die Regeln des Tigers, Europas Super-<br />
Ladies, rüstige und blutjunge Golfstars aus Deutschland und viele andere<br />
außergewöhnliche Geschichten, die das Golfjahr <strong>2013</strong> schrieb . . .<br />
Von Götz Schmiedehausen (Text) & GettyImages (Fotos)<br />
Russell Henleys Golfjahr <strong>2013</strong> erreichte<br />
schon am 13. Januar seinen Höhepunkt.<br />
Der frischgebackene PGA Tour-Spieler gewann<br />
als Rookie gleich bei seinem ersten Turnier-<br />
Start die Sony Open auf Hawaii. Überhaupt <strong>war</strong><br />
<strong>2013</strong> die Saison der Newcomer. Die Deutsche<br />
Ann-Kathrin Lindner feierte in ihrer Debüt-Saison<br />
ihren ersten LET-Sieg und Rookie Maximilian Kieffer<br />
überzeugte auf der European Tour. Mit Jordan<br />
Spieth (PGA Tour) und Peter Uihlein (European<br />
Tour) manifestierten sich zwei helle Sterne am<br />
Firmament des Profigolfs, während die Golf-<br />
Wunder-Kinder Guan Tianlang und Lydia Ko bewiesen,<br />
dass es schon im zarten Teenager-Alter<br />
möglich ist, Weltklasse-Golf zu spielen.<br />
Drei der vier frischgebackenen Major-Titel-Sieger<br />
erlebten <strong>2013</strong> endlich zum erste Mal das Gefühl, den<br />
eigenen Namen im Hauptbuch der Golf-Annalen<br />
zu wissen. Denn Adam Scott, Justin Rose und<br />
Jason Dufner hätten in ihrer Karriere schon einige<br />
Großveranstaltungen gewinnen können. Einzig<br />
die Open Championship ging an einen mehrfachen<br />
Major-Champion, wobei Phil Mickelson eigentlich<br />
der am wenigsten Linksgolf-kompatible Golfer in<br />
der Liga der Megastars <strong>war</strong>. Kurz zuvor hatte „Lefty“<br />
jedoch die seit Jahrzehnten heiß ersehnte U.S. Open<br />
(wie schon so oft) nur als Zweiter beendet, was vielleicht<br />
diese beeindruckende Frust-Reaktion auslöste.<br />
Tiger Woods hingegen definiert Frust anders als<br />
andere Menschen: Wieder nur fünf banale Turniere<br />
und kein Major gewonnen, wieder nur Nummer<br />
eins der Welt und Spieler des Jahres, dafür erstaunliche<br />
Schwächen im Fach „Regelkunde“.<br />
<strong>Das</strong> Comeback des Jahres feierte Henrik Stenson.<br />
Auf Weltranglisten-Position 60 begann er die Saison,<br />
nun ist er der heißeste Golfer des Planeten und<br />
Sieger des FedExCup und des Race to Dubai.<br />
<strong>2013</strong> wurden noch viele andere erstaunliche Golfgeschichten<br />
geschrieben. Europa gewann sein erstes<br />
Solheim Cup-Auswärtsspiel, Inbee Park nahm den<br />
Grand Slam ins Visier, Bernhard Langer <strong>war</strong>, ist und<br />
bleibt der Top-Senioren-Golfer und, und, und . . . GT<br />
26 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
HIGHLIGHT 1<br />
Europa verteidigt Solheim Cup<br />
Kommt uns das nicht bekannt vor? <strong>Das</strong><br />
Underdog-Team aus Europa reist nach<br />
Amerika, hat laut Papierform keine Chance<br />
und verprügelt die übermächtigen Top-<br />
Stars aus den USA nach Strich und Faden?<br />
Lassen Sie Ihren Blick kurz zu dem netten<br />
Herrn auf der rechten<br />
Seite wandern. Er <strong>war</strong> der<br />
Kapitän des europäischen<br />
Ryder Cup-Teams 2004,<br />
das den USA die empfindlichste<br />
Heimpleite aller<br />
Zeiten beibrachte.<br />
Die Ausgangslage für<br />
Europas Damen <strong>war</strong> hingegen<br />
noch dramatischer.<br />
Noch nie konnte ein<br />
Auswärtsspiel gewonnen<br />
werden und es galt als<br />
ausgemachte Sache, dass<br />
die amerikanische Golferseele<br />
nach der Ryder Cup-<br />
Schmach 2012 beim Solheim<br />
Cup eine dringend<br />
benötigte Streicheleinheit<br />
erhalten würde. Doch<br />
weit gefehlt. Schon früh<br />
zeichnete sich ab, dass dies<br />
HIGHLIGHT 2<br />
Egal, ob man ein Fan ist oder der latent<br />
flackernden Lichtgestalt des Golfsports<br />
eher ablehnend gegenübersteht, auch<br />
<strong>2013</strong> wurde man von Tiger Woods gut<br />
unterhalten. In diesem Jahr stand Woods<br />
vor allem mit den Golfregeln auf Kriegsfuß.<br />
Sowohl in Abu Dhabi als auch beim<br />
Masters in Augusta kassierte er Strafschläge,<br />
kein Foto-Finish wie 2011 werden würde,<br />
als die Amerikanerinnen knapp mit 15:13<br />
unterlagen. Im Colorado Golfclub in Parker,<br />
USA, zogen die zwölf Euro-Fighter um Anna<br />
Nordqvist, Suzann Pettersen und Caroline<br />
Masson nach den Vierball-Matches mit fünf<br />
Zählern Vorsprung in die<br />
abschließenden Einzelbegegnungen<br />
am Sonntag ein<br />
und gewannen souverän<br />
mit 18:10. Kapi-tänin<br />
Liselotte Neumann aus<br />
Schweden setzte u. a. auf<br />
ihren 17-jährigen Wild-<br />
Card-Pick, die Engländerin<br />
Charley Hull, die US-<br />
Superstar Paula Creamer<br />
erst mit 5&4 vom Platz<br />
fegte, um sich schließlich<br />
ein Autogramm ihres Idols<br />
auf einen Golfball geben<br />
zu lassen.<br />
Somit muss der obligatorische<br />
Presidents Cup-<br />
Sieg der USA genügen,<br />
um sich mental auf die<br />
Schlappe beim Ryder Cup<br />
2014 vorzubereiten . . .<br />
Nach den Regeln des Tigers<br />
Tiger spürt Henrik Stensons<br />
Atem im Nacken<br />
Caroline Masson<br />
mit dem<br />
Solheim Cup<br />
weil er seinen Ball falsch droppte. Bei der<br />
BMW Championship wurde es dann richtig<br />
hässlich, als er im Unterholz seinen Ball<br />
minimal bewegte und erst von einer HD-<br />
Kamera des Regelbruchs überführt wurde.<br />
Tiger gab vor, nichts bemerkt zu haben, die<br />
Zweifel bleiben, und ein weiterer dunkler<br />
Fleck auf dem früher mal strahlend weißen<br />
Pelz. Viele Kritiker stellten öffentlich die<br />
Frage, ob so ein Sportler die Auszeichnung<br />
zum „Spieler des Jahres“ verdient. Nach den<br />
Maßstäben der PGA Tour tat er es, gewann<br />
Tiger doch auch fünf Turniere, darunter<br />
zwei Events der hochkarätigen WGC-Serie,<br />
jedoch wieder kein Major. Und seit <strong>2013</strong> ist<br />
Woods zudem wieder die Nummer 1 der<br />
Welt, nachdem Rory McIlroy ihm das heiß<br />
ersehnte Duell auf Augenhöhe schuldig<br />
blieb. Dafür könnte 2014 Henrik Stenson in<br />
die Bresche springen, der aktuell als Tiger-<br />
Verfolger Nummer eins gehandelt wird.<br />
Erfolg hat<br />
einen Namen:<br />
Bernhard<br />
Langer<br />
HIGHLIGHT 3<br />
BERNHARD<br />
LANGER<br />
EVERGREEN<br />
Als Bernhard Langer Golf-Profi<br />
wurde, <strong>war</strong> Helmut Schmidt Bundeskanzler,<br />
Uli Hoeneß verschoss im<br />
Finale der Fußball-EM den entscheidenden<br />
Elfmeter und „Die Muppet<br />
Show“ <strong>war</strong> der neueste TV-Schlager<br />
aus den USA. Seit 1976 ist Langer das<br />
Synonym für den deutschen Golfsport<br />
und heute, 37 Jahre später, ist<br />
er noch immer der erfolgreichste, weil<br />
bestverdienende Berufsgolfer mit der<br />
sch<strong>war</strong>z-rot-goldenen Flagge vor dem<br />
Namen. Erneut dominierte Langer<br />
in diesem Jahr die Geldrangliste der<br />
Champions Tour, obwohl er mit seinen<br />
56 Jahren älter ist als jeder Spieler<br />
zwischen Position zwei und zehn. Er<br />
ist der ewige Anhausener, der zweifache<br />
Masters-Champion, der erste Spieler,<br />
der offiziell als Nummer eins der Welt<br />
geführt wurde, der 17 Jahre in Folge<br />
mindestens ein Turnier auf der European<br />
Tour gewann, der 90 Siege auf<br />
allen Kontinenten vorzuweisen hat und<br />
der sich „Honorary Officer of the Most<br />
Excellent Order of the British Empire“<br />
nennen darf. So, Martin, Marcel, Maximilian<br />
und Co., jetzt seid ihr gefragt,<br />
dann schreiben wir in 20 bis 30 Jahren<br />
eine ähnliche Lobeshymne auf euch . . .<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 27
COVER DAS WAR <strong>2013</strong><br />
HIGHLIGHT 4<br />
Max-imaler<br />
Start<br />
Wenn man als deutscher Golf-Profi<br />
aus dem Rheinland kommt und der<br />
Vorname mit „M“ beginnt, besitzt man<br />
statistisch gesehen gute Voraussetzungen<br />
für eine erfolgreiche Karriere. Maximilian<br />
Kieffer aus Düsseldorf ließ in den ersten<br />
Monaten seiner Rookie-Saison keinen<br />
Zweifel daran aufkommen, dass er einen<br />
ernsthaften Versuch unternimmt, sich auf<br />
der European Tour durchzusetzen. Bei<br />
Kieffers erstem Turnier, der Nelson Mandela<br />
Championship, wurde er geteilter<br />
Vierter und scheiterte bei den folgenden<br />
neun Starts nur zweimal am Cut. Saison-<br />
Highlight <strong>war</strong> dann die Open de España<br />
im April, als er sich mit dem Franzosen<br />
Raphaël Jacquelin um den Sieg duellierte<br />
und erst am neunten Extraloch des<br />
Stechens verlor. Dabei gelang ihm mit<br />
einem Birdie-Putt aus über zehn Metern<br />
ganz nebenbei der „Schlag des Monats“.<br />
Die zweite Saisonhälfte brachte dann<br />
etwas Ernüchterung. Häufig stieg Kieffer<br />
überragend ins Turnier ein (Omega European<br />
Masters, Portugal Masters, Turkish<br />
Airlines Open), konnte dann aber über<br />
vier Tage den Anschluss an die Spitzengruppe<br />
nicht halten.<br />
Gemäß dem Grundsatz „Mühsam<br />
ernährt sich das Eichhörnchen“ sammelte<br />
Maximilian in seiner Rookie-<br />
Saison bei 29 Turnieren<br />
416.910 Euro ein, sichert sich<br />
frühzeitig die volle<br />
Spielberechtigung<br />
für 2014 und startet<br />
somit ähnlich<br />
vielversprechend<br />
in das Abenteuer<br />
„European Tour“<br />
wie Martin Kaymer<br />
2007. Wir sind<br />
sehr gespannt,<br />
ob und wie der<br />
junge Mann<br />
in den <strong>GOLF</strong><br />
Maximilian<br />
Kieffer<br />
<strong>TIME</strong>-Highlights<br />
2014<br />
auftaucht . . .<br />
Der Schwede Henrik Stenson erlebte 2011 den<br />
Tiefpunkt seiner Karriere, als er die Qualifikation<br />
für die PGA Championship verpasste und stattdessen<br />
bei der Clubmeisterschaft seines Heimatvereins GC<br />
Barseback meldete und dort nur den zweiten Platz<br />
belegte. Zweieinhalb Jahre zuvor hatte die damalige<br />
Nummer 4 der Welt den Großteil ihrer finanziellen<br />
Rücklagen an einen betrügerischen Großinvestor<br />
verloren und rutschte mental angeschlagen die Ranglistenleiter<br />
hinab bis auf Position 230. 2012 fing<br />
Stenson sich wieder, feierte sogar einen European<br />
Tour-Sieg und konsolidierte sich auf Position 60.<br />
Auch die Saison <strong>2013</strong> begann eher unspektakulär,<br />
bis Stenson die Fachwelt mit einem<br />
geteilten zweiten Platz bei der Shell Houston<br />
Open überraschte, was ihn in den Kreis der<br />
Top 50 beförderte. Ein erlauchter Zirkel, dem<br />
Henrik zuletzt am 28. November 2010 angehört<br />
hatte. Der geteilte fünfte Platz bei der Players<br />
Championship im Mai machte aus Stenson<br />
einen Top-30-Spieler, und der alleinige zweite<br />
Platz bei der Open Championship im Juli<br />
<strong>war</strong> für weitere zehn Ränge gut.<br />
Ab diesem Zeitpunkt ging die<br />
schwedische Rakete regelrecht durch<br />
die Decke. Seine Top-Platzierungen<br />
bei der WGC Bridgestone Invitational<br />
(T2.) und der PGA Championship<br />
(3.) im Sommer katapultierten<br />
ihn auf Rang 10 der Welt. Viel<br />
wichtiger für den zweifachen Familienvater<br />
wog jedoch die Tatsache,<br />
dass er endlich wieder Kasse<br />
gemacht hatte und dass er sich in<br />
der Form seines Lebens befand.<br />
Als Henrik Stenson dann<br />
das zweite Play-off-Turnier des<br />
FedEx-Cup-Finales gewann, besaß<br />
er plötzlich die realistische Chance, all<br />
das verpasste Preisgeld der vergangenen<br />
Jahre auf einen Schlag wiedergutzumachen.<br />
Bei der Tour Championship<br />
spielte der hochmotivierte Schwede in<br />
einer anderen Liga als Tiger und Co.<br />
und gewann sowohl den Saisonabschluss<br />
als auch die FedEx-Cup-Wertung.<br />
Doch auch dieser fette 11,44 Mio.<br />
Dollar-Zahltag befriedigte Stenson,<br />
der drei Jahre lang gedarbt hatte, noch<br />
nicht. Als Sieger der DP World Tour<br />
Championship wurde er<br />
auch Race to Dubai-<br />
Champion und<br />
um weitere zwei<br />
Millionen Euro<br />
reicher. Als aktuelle<br />
Nummer 3 der Welt<br />
gelang Henrik Stenson<br />
das Comeback des Jahres.<br />
HIGHLIGHT 5<br />
<strong>Das</strong> erstaunli<br />
Comeback des<br />
Die Stensons:<br />
Ehefrau Lisa,<br />
Sohn Karl,<br />
Papa Henrik,<br />
Tochter Emma<br />
28 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
ch einträgliche<br />
Henrik Stenson<br />
HIGHLIGHT 6<br />
Gelungene DGL-Einführung<br />
Die Kramski Deutsche Golf Liga erlebte<br />
<strong>2013</strong> eine gelungene Auftakt-Saison.<br />
3.380 Spieler(innen) kämpften in den fünf<br />
Ligen um Meisterschaften sowie Auf- und<br />
Abstieg. Sieger der Herren wurde der GC<br />
Hubbelrath nach einem dramatischen<br />
Stechen. Bei den Damen triumphierte der<br />
Münchner GC nicht weniger<br />
spektakulär.<br />
Marcus Neumann, Vorstand<br />
Sport des DGV, sieht<br />
jedoch für 2014 auch einigen<br />
Optimierungsbedarf: „Natürlich läuft<br />
organisatorisch noch nicht alles perfekt.<br />
Die Einführung eines solchen Ligasystems<br />
ist komplex.“<br />
Für die Mannschaften der deutschen<br />
Golfclubs entstand mit der DGL die (fast)<br />
perfekte Plattform, um sich über alle Spielklassen<br />
hinweg messen zu<br />
können. 2014 sollten dann<br />
auch die offensichtlichsten<br />
Kinderkrankheiten ausgemerzt<br />
sein.<br />
HIGHLIGHT 7<br />
Siem-pathieträger<br />
Es ist fast unmöglich, Marcel Siem nicht<br />
zu mögen. Kein anderer deutscher<br />
Golf-Star präsentiert sich so ehrlich, offen,<br />
emotional und auch ein wenig verrückt.<br />
Im März gewann der blonde Zopfträger<br />
aus Ratingen seinen dritten Tour-Titel, die<br />
Trophée Hassan II, und streckte dann seine<br />
Fühler gen USA aus. Bei der Valero Texas<br />
Open spielte er drei Tage lang das beste<br />
Golf im Teilnehmerfeld, wäre da nur nicht<br />
die verpatzte Auftaktrunde gewesen.<br />
Fast täglich erhalten Marcel Siems<br />
Facebook-Follower Einblicke in das Leben<br />
des European Tour-Spielers. Im Internet<br />
analysiert er öffentlich sein Spiel, übt<br />
knallharte Selbstkritik bspw. an dem<br />
verkorksten Versuch, über<br />
die Play-offs der Web.<br />
com-Tour an eine<br />
PGA Tour-Karte zu<br />
kommen, oder er<br />
teilt besondere<br />
Momente seiner<br />
Reisen und<br />
Turnierrunden<br />
mit seinen Anhängern<br />
und<br />
freut sich über<br />
die Kommentare<br />
der Fans.<br />
<strong>Das</strong> gefällt<br />
uns!<br />
Marcel Siem<br />
HIGHLIGHT 8<br />
ROOKIE LINDNER SIEGT IN PILSEN<br />
Im Februar 2012 erzählte Ann-Kathrin<br />
Lindner im <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Interview, dass<br />
ihr Spiel keine besonderen Stärken habe,<br />
dafür mache sie aber nur wenige Fehler.<br />
Ann-Kathrin<br />
Lindner<br />
<strong>2013</strong> wagte die 25-jährige Hannoveranerin,<br />
die erst im Alter von 15 Jahren mit dem<br />
Golf begonnen hat, dann nach etwas<br />
Zaudern den Sprung ins Profi-Lager und<br />
überraschte mit einem Sieg beim Honma<br />
Pilsen Golf Masters. Schon bei ihrem<br />
siebten Start als Profi zahlten sich ihre<br />
Qualitäten aus, denn während der drei<br />
Turnier-Runden spielte „Anka“ 15 Birdies<br />
bei nur drei Bogeys. Mit dem Turnier-Sieg<br />
in der Tasche und Ranglisten-Position 22<br />
besitzt Lindner in der kommenden LET-Saison<br />
die volle Tourkarte und hat somit alle<br />
Chancen, sich im Profilager zu etablieren.<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 29
COVER DAS WAR <strong>2013</strong><br />
<strong>Das</strong> <strong>war</strong> toll<br />
Darüber wurde <strong>2013</strong> auch gejubelt:<br />
+++ Jim Furyk spielt bei der BMW<br />
Championship eine 59er-Runde. Er<br />
gewinnt allerdings weder das Turnier<br />
noch lädt ihn Presidents Cup-Kapitän<br />
Fred Couples zum Wettstreit gegen den<br />
Rest der Welt ein. +++ Semi-Pensionär<br />
Steve Stricker belegt einen unglaublichen<br />
dritten Platz in der PGA Tour-Wertung.<br />
Vor den vier Finalturnieren des FedEx-<br />
Cup hatte Stricker nur<br />
neun offizielle Events<br />
mitgespielt und legte<br />
mit zwei zweiten und<br />
einem vierten Platz ein<br />
erstaunliches Saison-<br />
Finale hin. +++ Hunter<br />
Mahan befand sich nach<br />
zwei gespielten Runden<br />
Jim Furyk: Hit<br />
bei der Canadian Open<br />
in komfortabler Führung,<br />
als bei seiner Frau<br />
Kandi die Wehen einsetzten. Ohne zu<br />
zögern brach Mahan seine Zelte ab und<br />
eilte gerade noch rechtzeitig zum Kreißsaal.<br />
Nutznießer der ungewöhnlichen<br />
Situation <strong>war</strong> Brandt Snedeker, dem<br />
erst beim Blick auf das Leaderboard<br />
auffiel, dass da jemand fehlte. Am Ende<br />
freuten sich Hunter Mahan über Tochter<br />
Zoe und Snedeker über den 1.008 Mio.<br />
Dollar-Zahltag. +++ Jason Dufner sorgte<br />
mit einem Twitter-Bild für den (Golf-)<br />
Trend des Jahres. Völlig gelangweilt und<br />
ohne sichtbare Körperspannung hockte<br />
er inmitten einer Grundschulklasse am<br />
Boden. Viele seiner Kollegen stellten<br />
die Szene nach und veröffentlichten die<br />
Ergebnisse im Internet. <strong>Das</strong> Phänomen<br />
„Dufnering“ <strong>war</strong> geboren. +++ Martin<br />
Kaymer ließ seine lang vermisste Form<br />
aufblitzen und spielte bei der WGC-HSBC<br />
Champions in Shanghai mit 62 Schlägen<br />
einen neuen Platzrekord. +++ Es gibt<br />
nicht viele 77-Jährige, die es nackt auf<br />
das Cover des<br />
ESPN-Sportmagazins<br />
schaffen.<br />
Golf-Legende<br />
und Fitness-<br />
Guru Gary Player<br />
wurde neben anderen<br />
Sportlern<br />
ausgewählt,<br />
die sogenannte<br />
„Body Issue“ zu<br />
schmücken. +++<br />
Gary Player: Ikone<br />
HIGHLIGHT 9<br />
Fantastische 4<br />
Adam Scotts Caddie Steve Williams<br />
bezeichnete den entscheidenden Putt<br />
beim Stechen um den Masters-Sieg als „das<br />
Highlight seiner Karriere“. Scott hatte den<br />
erfahrenen Williams gebeten, ihm beim<br />
Lesen der Puttlinie zu helfen, und dieser<br />
überzeugte seinen Boss schließlich, seinem<br />
Auge zu vertrauen. Adam Scott gewann<br />
als erster Australier ein grünes Jackett und<br />
Steve Williams konnte eine weitere (ungewollte)<br />
Spitze in Richtung seines früheren<br />
Arbeitgebers Tiger Woods loswerden.<br />
<strong>Das</strong> Finale um die U.S. Open wurde an<br />
Phil Mickelsons Geburtstag ausgetragen.<br />
Mickelson ging sogar als Führender auf<br />
die Runde, doch wie schon 1999, 2002,<br />
2004, 2006 und 2009 wurde Lefty erneut<br />
nur Zweiter, während Justin Rose seinen<br />
ersten Majortitel feiern durfte.<br />
Dafür hatte wohl bei der Open Championship<br />
in Muirfield niemand Phil<br />
Mickelson, „The Thrill“, auf der Rechnung,<br />
der im Laufe seiner Karriere bei 19 Open-<br />
Starts nur zwei Top-10-Platzierungen<br />
schaffte. Doch dank einer surreal starken<br />
Schlussrunde feierte Mickelson seinen fünften<br />
Major-Sieg. Nun fehlt ihm nur noch die<br />
U.S. Open für den Karriere-Grand Slam . . .<br />
Jason Dufner hätte den Wanamaker-<br />
Pokal für den Sieger der PGA Championship<br />
eigentlich schon 2011 gewinnen müssen.<br />
<strong>2013</strong> durfte er endlich seinen neuen<br />
Bett-Gefährten in Empfang nehmen.<br />
HIGHLIGHT 10<br />
Rookies des Jahres<br />
Da wird der Papa aber ziemlich stolz<br />
gewesen sein. Peter Uihlein (24),<br />
Sohn von Acushnet-Boss Wally Uihlein<br />
(u. a. Titleist, Footjoy) gewann <strong>2013</strong> die<br />
Auszeichnung als Europas<br />
„Rookie of the<br />
Year“. Im Mai feierte<br />
er seinen ersten Profi-<br />
Sieg bei der Madeira<br />
Islands Open, verlor<br />
gegen David Howell<br />
nur knapp das Stechen<br />
um die Dunhill<br />
Links Championship.<br />
Als ehemaliger Top-Amateur nutzte<br />
Jordan Spieth die Gunst diverser Einladungen<br />
und gewann überraschend die<br />
John Deere Classic. Fünf Wochen später<br />
verlor er das Stechen<br />
um die Wyndham<br />
Championship.<br />
Zahlreiche Top-10-<br />
Ergebnisse spülten<br />
ihn bis auf Rang 28<br />
der Welt vor, zudem<br />
wurde er für das U.S.<br />
Presidents Cup-Team<br />
nominiert.<br />
30 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
HIGHLIGHT 12<br />
Amateure des Jahres<br />
Mit 14 gewann Lydia Ko aus Neuseeland<br />
ihr erstes Profiturnier, mit<br />
15 <strong>war</strong> sie Titelträgerin der CN Canadian<br />
Open der LPGA Tour. Mit 16 verteidigte<br />
sie den Titel und legte<br />
sogar noch einen<br />
weiteren LPGA-Titel<br />
nach. Und das <strong>war</strong>en<br />
nur die Highlights der<br />
Amateur-Karriere der<br />
jungen Dame. 2014<br />
wird sie als Profi mitmischen<br />
und darf dann<br />
das Preisgeld behalten.<br />
HIGHLIGHT 11<br />
„Park-Slam“<br />
Die Koreanerin Inbee Park ist die erste<br />
Golferin seit Babe Zaharias 1950,<br />
die in einer Saison drei Major-Turniere<br />
gewinnen konnte. <strong>2013</strong> siegte sie bei der<br />
Kraft Nabisco Championship, der LPGA<br />
Championship und der U.S. Women’s<br />
Open. Dann reiste Park nach Schottland,<br />
um auf dem alt- ehrwürdigen<br />
Old Course in St. Andrews den<br />
„Grand Slam“,<br />
den Gewinn<br />
aller vier Major- titel, perfekt zu<br />
machen (seit<br />
<strong>2013</strong> gehört<br />
z<strong>war</strong> auch<br />
das Evian<br />
Masters<br />
zu den<br />
Damen-<br />
Majors,<br />
dies zählt<br />
jedoch<br />
nicht zum<br />
Grand<br />
Slam).<br />
Leider<br />
verlor<br />
Park<br />
ihre galaktische Form auf den Fairways<br />
des ältesten 18-Loch-Platzes der Welt und<br />
landete reichlich unspektakulär auf dem<br />
geteilten 42. Rang.<br />
Seit April <strong>2013</strong> ist die 25-jährige Proette<br />
aus Seoul auch offiziell die beste Spielerin<br />
der Welt, allerdings rutschte sie nach dem<br />
verpassten Grand Slam in ein echtes Tief.<br />
Bis zur U.S. Women’s Open Ende Juni<br />
hatte sie sechs LPGA-Titel gewonnen, in<br />
der zweiten Jahreshälfte <strong>war</strong> ein geteilter<br />
dritter Platz bei der Reignwood LPGA<br />
Classic ihr bestes Ergebnis. Sie hat den<br />
verpassten Grand Slam nicht verkraftet.<br />
Guan Tianlang aus China ergatterte<br />
als 14-jähriger Amateur eine Einladung<br />
zum Masters <strong>2013</strong> in Augusta und<br />
schaffte als jüngster Spieler aller Zeiten<br />
den Cut bei einem<br />
Major. Tiger Woods<br />
gab sich beim<br />
Masters schockiert:<br />
„Ich schaudere<br />
bei dem Gedanken,<br />
dass er erst nach<br />
meinem ersten<br />
Masters-Sieg geboren<br />
wurde . . .“<br />
Und das nicht<br />
Diese Golf-Schlagzeilen sorgten <strong>2013</strong> für<br />
kollektives Kopfschütteln: +++ Lag es an<br />
der Bürde, die Nummer eins der Welt zu<br />
sein? Bekam Rory McIlroy der Materialwechsel<br />
von Titleist zu Nike nicht? War es<br />
gar die Ablenkung durch seine Freundin<br />
Caroline Wozniacki? Oder <strong>war</strong>en es die<br />
Turbulenzen beim erneuten Management-<br />
Wechsel? Fest steht, das nordirische Wunderkind<br />
ist ’13 unsanft auf dem Boden der<br />
Tatsachen angekommen.<br />
Kein Sieg, kein Applaus.<br />
+++ Sergio Garcia macht<br />
aus seiner Abneigung gegen<br />
Tiger Woods keinen<br />
Hehl. Allerdings schoss<br />
er mit seiner geschmacklosen<br />
Einladung zum<br />
gemeinsamen Verzehr<br />
von Brathühnchen im<br />
negativen Sinne den<br />
Vogel ab und musste sich<br />
Rory McIlroy:<br />
Formtief<br />
in aller Form entschuldigen. +++ Jim<br />
Furyk kam pünktlich zum Presidents<br />
Cup in Top-Form, hoffte aber vergeblich<br />
auf eine Einladung von Kapiän<br />
Fred Couples. Die Mitteilung, dass er<br />
kein Captains’ Pick sein würde, erhielt<br />
er lapidar per SMS. +++ Steve Stricker<br />
spielte z<strong>war</strong> seine beste sieglose Saison<br />
<strong>2013</strong>, doch bei der U.S. Open <strong>war</strong>f er<br />
seine Titelchancen in der Manier eines<br />
Wochenend-Hackers weg, als er einen<br />
waschechten Shank ins Aus holzte. +++<br />
Sechs Jahre in Folge schaffte Lee Westwood<br />
mindestens eine Top-3-Platzierung<br />
bei den Majorturnieren, doch auch im<br />
zwanzigsten Berufsjahr gelingt der ehemaligen<br />
Nummer 1 der Welt kein Sieg<br />
bei einem Großereignis. +++ Sowohl<br />
UniCredit (Ladies German Open) als<br />
auch Schüco (nach Management-<br />
Wechsel) ziehen sich aus dem Golfsport<br />
zurück. +++ Tiger Woods trifft in Augusta<br />
unglücklich einen Fahnenstock. +++<br />
Versöhnung: Tiger Woods und Sergio Garcia<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 31
TURNIERE INTERNATIONAL<br />
Volvo Golf Champions in Durban<br />
Live-Sendezeiten auf Sky Sport 1:<br />
1. Tag Donnerstag, 10. Jan. 12.30 – 15.30 Uhr<br />
2. Tag Freitag, 11. Jan. 12.30 – 15.30 Uhr<br />
3. Tag Samstag, 12. Jan. 12.30 – 15.30 Uhr<br />
4. Tag Sonntag, 13. Jan. 12.30 – 15.30 Uhr<br />
Hinweis: Seit 1. Juli <strong>2013</strong> überträgt Sky die SD- und HD-<br />
Sender im Simulcast, d. h., Sky Sport 1 und Sky Sport HD 1<br />
haben die gleichen Inhalte.<br />
Südafrikanische Wochen<br />
von Gregor Biernath<br />
Der Wandel der European Tour ist<br />
schon seit vielen Jahren in vollem<br />
Gange. Und weiterhin werden<br />
immer mehr Profiturniere in erster Linie<br />
mit der Asian- und der Sunshine-Tour<br />
gemeinsam ausgetragen. In dieser Saison<br />
handelt es sich um die Rekordzahl von acht<br />
Events, die in Südafrika gespielt werden.<br />
Zum Vergleich: Nur zwei Turniere (inkl. der<br />
Open) finden 2014 auf der European Tour<br />
in ‚Golf-Nation England‘ statt, im Jahr 2000<br />
<strong>war</strong>en es immerhin noch sieben. In Jahren<br />
der abnehmenden Profi-Sportsponsoring-Bereitschaft<br />
großer Konzerne<br />
in Europa, hat der Chef<br />
der Tour, George O‘Grady,<br />
hervorragend reagiert und<br />
sich globaler ausgerichtet.<br />
<strong>Das</strong> Ergebnis sind 48<br />
Turniere in 26 Ländern.<br />
Ich finde diese Vielseitigkeit<br />
eine willkommene<br />
Abwechslung zu den sich<br />
doch häufig im Kern<br />
wiederholenden Platz-Typen der PGA Tour.<br />
Auf der ET sieht man Layouts inmitten<br />
sattgrün tropischer Vegetation, wie in Kuala<br />
Lumpur, atemberaubende Alpen-Panoramen<br />
in Crans-Sur-Sierre und dann wiederum<br />
tierreiche Ausblicke im Krüger Nationalpark<br />
im Leopard Creek CC.<br />
Da rücken für mich aus Kommentatorensicht<br />
geringere Preisgelder, einhergehend<br />
mit vermeintlich ‚schwächer‘ besetzten<br />
Turnieren, völlig in den Hintergrund.<br />
Ihr<br />
Gipfeltreffen<br />
Volvo Golf Champions Im Januar kreuzen die<br />
Champions der letzten Jahre ihre Schläger.<br />
Nur für Sieger!“ lautet die goldene<br />
Ausschreibungsregel für<br />
das Volvo Golf Champions,<br />
das vom 9. bis 12. Januar im<br />
Durban Country Club in Südafrika ausgetragen<br />
wird. Alljährlich bilden die Gewinner<br />
der vergangenen Saison und alle<br />
Profis, die zehn oder mehr European<br />
Tour-Siege vorzuweisen haben, das exklusive<br />
Feld des ersten Hochkaräters im<br />
Turnierkalender.<br />
Leider blieben<br />
in den letzten Jahren<br />
viele der spielberechtigten<br />
Top-<br />
Stars dem Turnier<br />
fern, weshalb man<br />
nun das Preisgeld<br />
auf vier Mio. Euro<br />
aufgestockt hat. Ob<br />
dies genug harte<br />
Währung ist, um<br />
bspw. Tiger Woods,<br />
Phil Mickelson,<br />
Henrik Stenson<br />
oder Rory McIlroy<br />
nach Südafrika<br />
zu locken, bleibt<br />
jedoch zu bezweifeln.<br />
Allerdings ist<br />
das Volvo Golf<br />
Champions das<br />
bestdotierte European<br />
Tour-Turnier<br />
in der regulären Saison (abgesehen von<br />
den WGC-Turnieren und den Majors.)<br />
Er kam, sah und baggerte: Volvo Golf<br />
Champions-Sieger <strong>2013</strong> Louis Ooshuizen<br />
Lockmittel. Schon vor der Anhebung<br />
des Preisgeldes meldeten viele der internationalen<br />
Top-Stars für die Volvo<br />
Golf Champions. Im letzten Jahr begeisterten<br />
u. a. der dreifache Major-Sieger<br />
Padraig Harrington, Thailands bester Golf-<br />
Export Thongchai Jaidee, der schottische<br />
Open Champion von 1999 und Ryder<br />
Cup-Held Paul Lawrie, der Super-Däne<br />
Thomas Björn und der italienische Mädchen-Sch<strong>war</strong>m<br />
Matteo Manassero die<br />
Besucher. Auch die südafrikanische Prominenz<br />
um Ernie Els, Retief Goosen<br />
und Shooting Star Branden Grace <strong>war</strong>en<br />
mit von der Partie und feierten den Sieg<br />
ihres Landsmannes Louis Oosthuizen.<br />
Der begeisterte Hobby-Bauarbeiter<br />
machte noch während der Siegerehrung<br />
einen Deal mit dem schwedischen Titelsponsor<br />
und tauschte das zum Siegerscheck<br />
gehörende<br />
Auto in einen Kleinbagger<br />
um, mit<br />
dem Oosthuizen<br />
seither auf der heimischen<br />
Farm sein<br />
Unwesen treibt.<br />
M&M. Mit Marcel<br />
Siem und Martin<br />
Kaymer sind auch<br />
zwei deutsche<br />
Spieler startberechtigt.<br />
Siem gewann<br />
<strong>2013</strong> die Hassan<br />
II Golf Trophée,<br />
während Kaymer<br />
exakt die erforderlichen<br />
zehn European<br />
Tour-Siege in<br />
der Tasche hat und<br />
somit eine automatische<br />
Startberechtigung<br />
besitzt. Bislang<br />
nahm er allerdings am Nachfolger<br />
des Volvo Masters noch nie teil.<br />
Spielplatz. Der Durban Country Club,<br />
auf dem die Volvo Golf Champions gespielt<br />
werden, stellt ein echtes Highlight<br />
für Südafrika-Reisende dar. Loch Nummer<br />
3 gilt bspw. als „bestes Loch Nummer<br />
3 der Welt“. Direkt an der Küste des<br />
indischen Ozeans gelegen, erlebt man<br />
einen der 100 schönsten Plätze der Welt,<br />
auf dem schon 17-mal die South African<br />
Open ausgetragen wurden.<br />
32 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
TURNIERE SPIELER DES MONATS<br />
presented by<br />
Sagenhaft!<br />
Bernhard Langer Zum fünften Mal Top-Verdiener<br />
auf der amerikanischen Champions Tour.<br />
Die unglaubliche Karriere<br />
des Golfprofis<br />
Bernhard Langer zieht<br />
sich bislang durch fünf<br />
Jahrzehnte. 1976 wurde er Berufsgolfer,<br />
1985 gewann er sein<br />
erstes Masters, 1993 folgte die<br />
zweite grüne Jacke. 17 Jahre<br />
in Folge gewann Langer mindestens<br />
ein Turnier auf der<br />
European Tour und feierte<br />
90 internationale Turniersiege<br />
zwischen 1980 und<br />
<strong>2013</strong>. 1986 <strong>war</strong> er die erste<br />
Nummer 1 der Welt in der<br />
neugeschaffenen Weltrangliste.<br />
Sechsmal gewann er<br />
den Ryder Cup und 2004<br />
<strong>war</strong> er als Europas Kapitän<br />
das Maß aller Dinge,<br />
als seine Taktik den USA<br />
die bislang denkwürdigste<br />
Heimniederlage aller Zeiten<br />
beibrachte.<br />
Seit seinem fünfzigsten<br />
Geburtstag im August<br />
2007 spielt der Anhausener<br />
auf der Champions<br />
Tour und schaffte dort<br />
das Kunststück, seit seiner<br />
ersten kompletten<br />
Spielzeit 2008 (mit<br />
Ausnahme des Verletzungsjahrs<br />
2011)<br />
am Ende der Saison<br />
immer die Geldrangliste<br />
anzuführen.<br />
<strong>2013</strong> erspielte Langer<br />
mehr als 2,44 Mio.<br />
Dollar, bei seinen<br />
25 Turnierstarts gelangen<br />
ihm zwei<br />
Siege, fünf zweite<br />
Plätze (darunter<br />
ein leichtfertig<br />
verspielter Sieg bei der Senior Open<br />
Championship) und insgesamt<br />
18 Top-10-Platzierungen. Damit ist<br />
Bernhard Langer mit seinen 56 Jahren<br />
erneut der Top-Verdiener unter<br />
den deutschen Golfern.<br />
Der zweifache Masters-Champion<br />
sollte in jedem Fall noch zwei<br />
sehr gute Jahre auf der Senioren-<br />
Tour vor sich haben. Dann wird<br />
sich zeigen, ob er auch ohne seinen<br />
geliebten Broomstick-Putter<br />
auf höchstem Niveau putten kann,<br />
denn ab 2016 tritt das Verbot für<br />
überlange Putter in Kraft. Kürzlich<br />
wurde Langer mit Putt-Trainer Blair<br />
Philip gesichtet, der für die Firma<br />
Yes!-Putter in der Materialentwicklung<br />
tätig ist und dem deutschen<br />
Golfstar einen normallangen Putter<br />
auf den Leib schneidern soll.<br />
Bernhard Langer hat anscheinend<br />
noch lange nicht genug und<br />
plant sogar über das Jahr 2016<br />
hinaus. Solange er wie <strong>2013</strong> die<br />
Konkurrenz in Schach halten<br />
kann, braucht er sich auch jenseits<br />
der 60er-Marke über Begriffe wie<br />
„Ruhestand“ oder „Altenteil“ keinerlei<br />
Gedanken zu machen.<br />
www.spieler-des-monats.golftime.de<br />
www.facebook.com/golftime
TURNIERE LADIES<br />
CAROLINE<br />
MASSON<br />
presented by<br />
„Eine wirklich gute Saison“<br />
Gastkommentar Caro Masson über den Ausklang ihres ersten LPGA-<br />
Tour-Jahres.<br />
Meine Asien-Reise ist nun nach<br />
sechs Wochen beendet. Viel erlebt<br />
habe ich auf jeden Fall!<br />
Es ging los in China, von dort<br />
nach Malaysia, weiter<br />
nach Korea<br />
u n d<br />
anschließend<br />
Taiwan.<br />
Danach<br />
ging es für eine<br />
knappe Woche<br />
zur Erholung nach<br />
Langkawi (Malaysia)<br />
und schließlich zum<br />
letzten Turnier nach Japan.<br />
Sechs lange Wochen,<br />
in denen ich mit meinem<br />
Golfspiel nicht wirklich zufrieden<br />
sein konnte. Irgendwie habe ich<br />
einfach nie so richtig in mein Spiel<br />
gefunden, und die ganze Reiserei hat<br />
auch nicht wirklich geholfen. Dazu<br />
kamen dann so einige Problemchen<br />
mit meinem Caddie, und zu guter<br />
Letzt habe ich mir auch noch in Japan<br />
beim Tischtennis den rechten Daumen<br />
gebrochen! Super Aktion! Habe den<br />
Ball zurückschlagen wollen und bin dabei<br />
unglücklich mit dem Daumen gegen die<br />
Tischkante geknallt. Tat z<strong>war</strong> weh, aber dass<br />
es so schlimm sein würde, habe ich nun wirklich<br />
nicht gedacht. Naja, immerhin habe ich<br />
die letzten sechs Punkte zum Matchgewinn<br />
noch gemacht.<br />
Der Arzt in Japan hat mir eine zweiwöchige<br />
Golfpause verschrieben und meinen<br />
Finger geschient. Eine bittere Diagnose,<br />
da ich in Japan ja noch wertvolle Punkte<br />
für die „Rolex Rookie of the Year“ Wertung<br />
holen wollte. Nach zwei Tagen Ruhe<br />
konnte ich es aber dann doch nicht<br />
lassen und wollte zumindest mal versuchen,<br />
ein paar Bälle zu schlagen. Und es hat<br />
wirklich erstaunlich gut geklappt. Daraufhin<br />
habe ich mich dann entschieden, es auf<br />
jeden Fall zu probieren, und stand am<br />
Freitagmorgen um 8 Uhr am ersten Tee.<br />
Anfangs <strong>war</strong> ich noch ein wenig verunsichert,<br />
aber im Laufe der Runde habe<br />
ich mich ganz gut an den dicken Finger<br />
gewöhnt. Meine Runden von 76, 72 und<br />
72 <strong>war</strong>en z<strong>war</strong> nicht überragend, aber<br />
für einen gebrochenen Finger auch<br />
nicht so schlecht. Ich <strong>war</strong> auf jeden<br />
Fall froh, dass ich das Turnier zu Ende<br />
spielen und noch ein paar wertvolle Punkte<br />
sammeln konnte.<br />
Jetzt habe ich erst einmal eine turnierfreie<br />
Woche vor mir, in der sich mein<br />
Daumen ein wenig erholen kann. Hoffentlich<br />
kann ich dann bei unserem abschließenden<br />
LPGA Turnier, dem CME Group<br />
Titleholders, wieder einigermaßen normal<br />
spielen. Mit neuem Caddie werde ich dann<br />
versuchen, mein erstes Jahr auf der<br />
LPGA Tour erfolgreich abzuschließen<br />
und hoffentlich den Titel des Rookie<br />
of the Year mit nach Hause nehmen!<br />
Aber ganz egal wie es ausgeht, ich kann<br />
auf eine wirklich gute und sehr lehrreiche<br />
erste Saison auf der besten Tour der Welt<br />
zurückblicken!<br />
Eure<br />
www.caroline-masson.de<br />
34 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Geteilte 4.: Sandra Gal<br />
setzt ein Ausrufezeichen<br />
zum Ende der Saison <strong>2013</strong><br />
Knapper geht‘s nicht!<br />
CME Group Titleholders <strong>Das</strong> letzte Turnier<br />
der LPGA-Saison <strong>2013</strong> hat viele Schlagzeilen<br />
produziert – leider nicht nur positive.<br />
Shanshan Feng: 700.000 Dollar Siegerscheck<br />
Bereits das Preisgeld, das vom<br />
21. bis 24. November auf dem<br />
Tiburon Golf Club im Ritz Carlton<br />
Resort in Naples, Florida,<br />
ausgespielt wurde, <strong>war</strong> eine Headline<br />
wert: 700.000 Dollar für die Siegerin –<br />
dieser Betrag ist auf der LPGA Tour bis<br />
dato einmalig. Neben dem Preisgeld<br />
zog auch eine Golferin aus Neuseeland<br />
die Aufmerksamkeit auf sich: Lydia Ko,<br />
16-jähriges Wunderkind, gab in Florida<br />
ihr Debüt als Profi auf der LPGA Tour.<br />
Und die deutsche Proette Caroline Masson<br />
kämpfte dazu noch mit einem angebrochenen<br />
Daumen um den Titel des<br />
„Louise Suggs Rolex Rookie of the Year“. In<br />
Südwest-Florida <strong>war</strong> also eine Menge los.<br />
Die Schlagzeilen der ersten Tage bestimmte<br />
allerdings eine andere deutsche<br />
Spielerin: Sandra Gal hatte sich nach<br />
den ersten beiden Runden in Naples<br />
mit 64 (–8) und 69 (–3) Schlägen ganz<br />
nach oben aufs Leaderboard gespielt.<br />
Gals zweiter Sieg nach ihrem ersten<br />
LPGA-Triumph (Kia Classic 2011) schien<br />
in greifbare Nähe gerückt. Doch eine<br />
74er-Runde (+2) am dritten Tag beendete<br />
die Hoffnungen. Ein geteilter 4. Platz<br />
am Ende der Woche bedeutete für Gal<br />
jedoch einen versöhnlichen Saisonabschluss<br />
und einen Scheck über 80.000<br />
Dollar. Den Titel holte sich schließlich<br />
die Chinesin Shanshan Feng mit einem<br />
Schlag Vorsprung vor der Amerikanerin<br />
Gerina Piller. Die Debütantin Lydia Ko<br />
kannte übrigens kein Lampenfieber,<br />
spielte sich auf den geteilten 21. Platz,<br />
und verdiente damit in ihrer ersten<br />
Woche als Proette 16.000 Dollar.<br />
Knappe Entscheidung. Caroline Masson,<br />
als Führende um die Rookie-Auszeichnung<br />
nach Florida gereist, musste<br />
dagegen eine herbe Niederlage einstecken:<br />
Ein einziger Punkt trennte Masson (479<br />
Punkte) am Ende des Jahres von dem<br />
Titel, den schließlich Moriya Jutanugarn<br />
aus Thailand (480 Punkte) entgegennehmen<br />
durfte. Mit knapp 300.000<br />
Dollar erspieltem Preisgeld ist Massons<br />
LPGA Rookie-Jahr trotzdem ein voller<br />
Erfolg. Dominik Krautschun<br />
Caroline Masson: Nur ein Punkt hat gefehlt<br />
Moriya Jutanugarn: Rookie des Jahres <strong>2013</strong><br />
Lydia Ko: Debütantin mit Nerven aus Stahl<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 35
STORY LESESTOFF<br />
ULRICH<br />
KAISER<br />
Jahrgang 1934, lebt als freier Journalist<br />
in Gröbenzell bei München.<br />
Kolumnist, Kabarett-Schreiber, Filmautor.<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor seit 1999<br />
Zi<br />
weih<br />
BUCH-TIPP<br />
Was Sie schon immer über den<br />
dicken Schorsch wissen wollten:<br />
<strong>Das</strong> witzige Opus von GT-Autor Uli<br />
Kaiser gibt’s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />
Verlag, Tel. 089/42718181<br />
oder Internet: www.golftime.de<br />
Preis: € 19,90 + € 3,– Porto<br />
Was den dicken<br />
Schorsch, den Pillenpeter<br />
und meine<br />
Wenigkeit angeht,<br />
so packt uns um<br />
diese Jahreszeit die<br />
allgemeine Feierlichkeit. Der Pillenpeter<br />
redet immer davon, dass wir nie<br />
mehr den anderen beschimpfen werden<br />
und auch sonst Bittedanke sagen und keinen<br />
fremden Ball in<br />
den Boden treten am<br />
Donnerstagnachmittag,<br />
wenn wir unseren Gesundheitsdreier<br />
spielen.<br />
Der Pillenpeter<br />
bringt einen fürchterlichen<br />
Wein mit, den<br />
er bei der Weihnachtsfeiertombola<br />
im Club<br />
gewonnen hat – der<br />
Wein wurde offensichtlich<br />
in den Fünfzigerjahren<br />
bei einem<br />
Sommerfest das erste<br />
Mal von einem anonym<br />
gebliebenen<br />
Spender in eine Tombola<br />
gegeben und<br />
schon wegen dem<br />
schrecklichen Etikett<br />
nie geöffnet. Aber so<br />
ist er eben, der Pillenpeter<br />
– und zu Weihnachten<br />
nehmen wir<br />
gar nichts übel, weil der große Frieden<br />
ausgebrochen ist, und weil mir nichts<br />
anderes einfällt, spendiere ich ein Buch<br />
aus einer längst vergessenen Auflage –<br />
nach einer gewissen Überlegenszeit gebe<br />
ich lieber das Buch eines Konkurrenten<br />
an die Freunde, die lesen es sowieso<br />
nicht, und wenn ein Buch vergammeln<br />
soll, dann schon lieber keins von mir.<br />
Illustration: Steffen Köpf<br />
Was das Spiel im<br />
Winter anbetrifft und<br />
weil das schöne Weihnachtsfest<br />
meistens<br />
im Winter stattfindet:<br />
Der Mensch an sich,<br />
und der Golfmensch<br />
im Besonderen, hat<br />
vor Jahrhunderten<br />
vergessen, dass sich<br />
der Winter ausnehmend<br />
gut für dieses<br />
Spiel eignet, wenn<br />
Kartoffelacker oder<br />
Kornfelder oder Salatplantagen<br />
längst abgeerntet<br />
sind, sodass<br />
keine Bälle verschwinden<br />
können, oder sich<br />
plötzlich in der Luft<br />
auflösen, was im Sommer<br />
immer wieder<br />
vorkommt. Die winterliche<br />
Golfkleidung<br />
eignet sich fabelhaft<br />
36 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
emlich<br />
nachtlich<br />
für dieses Spiel. Die Skischuhe verleihen<br />
dem Golfmenschen einen außerordentlich<br />
weichen Stand, die vielseitigen<br />
Slalomhandschuhe passen sich beim<br />
Putt überraschend der Landschaft an und<br />
die wattierten Kleidungsstücke der Langläufer<br />
finden besondere Freunde unter<br />
den Menschen in der Ski-Loipe. Vernünftig<br />
ist es natürlich, farbige Bälle zu<br />
benutzen, da sich Weiß bei Schneefall<br />
mitunter der genauen Beachtung entzieht.<br />
<strong>Das</strong> steinhart gefrorene Fairway und<br />
das blitzblanke Eis ermöglichen zudem<br />
erhebliche Längen vom Tee. Der dicke<br />
Schorsch und der Pillenpeter lehnten<br />
beim Drive die klassische Überlegenheit<br />
meiner Wenigkeit ab und sprachen von<br />
ungerechten Leistungen, was die weihnachtliche<br />
Stimmung zwischenzeitlich<br />
störte. Die Störung legte sich erst, als ein<br />
Ball von meiner Wenigkeit auf dem Eis<br />
liegen blieb und ich bei der Rettungsaktion<br />
im Eis einbrach, was mich fast<br />
das Leben gekostet hätte. Die weihnachtliche<br />
Stimmung wäre durch mein Ableben<br />
sicherlich nur geringfügig gestört<br />
worden, aber so ist das Leben, denn man<br />
kann den freundscchaftlichen Sport gar<br />
nicht ernst genug nehmen.<br />
Über das schöne Weihnachtsfest und<br />
seine Beziehung zu dem ewigen Spiel<br />
gibt es mehrere absolute Gebräuche,<br />
die gerade zur Winterszeit einleuchtend<br />
sind. Es steht ja fest, dass spätestens am<br />
zweiten Feiertag ein starkes Stimmungstief<br />
stattfindet, welches seine Gründe in<br />
mehreren Kilo Marzipan, einer ähnlichen<br />
Menge Schokolade hat – dazu kommt die<br />
gebratene Gans mit ihren mindestens<br />
dreitausend Kalorien. Kurz – es ist nicht<br />
die Zeit für eine Diät, was sich in einer<br />
stimmungsmäßigen Traurigkeit niederschlägt.<br />
Es gibt Hausgenossinnen, die<br />
das völlig falsch deuten, sodass sich am<br />
dritten Feiertag um die Frühstückszeit<br />
plötzlich der dicke Schorsch am Telefon<br />
meldet und fröhliche Weihnachten<br />
wünscht und ganz besonders der Frau<br />
des Hauses die besten Wünsche mitteilt<br />
– dann spricht der dicke Schorsch<br />
ein großes Wort aus und sagt, dass es<br />
doch ein schönes Wetter ist und man<br />
könnte vielleicht das Wetter ausnützen<br />
und wenn es nur neun Löcher wären<br />
und bei der Gelegenheit könnte man<br />
auch gleich einmal einen von den Bällen<br />
ausprobieren, die von der erwähnten<br />
Dame des Hauses sehr hübsch in teures<br />
Geschenkpapier eingewickelt unter dem<br />
geschmückten Baum lagen. Die mehrfach<br />
erwähnte Dame findet die Idee mit<br />
dem Spiel am dritten Feiertag überhaupt<br />
nicht toll und in der Boxersprache würde<br />
man von einem offenen Schlagabtausch<br />
reden – natürlich nur rhetorisch, denn<br />
man soll keine Gefechte mit jemand<br />
beginnen, die man von vornherein verliert.<br />
Auf dem Platz tummeln sich an diesem<br />
Tag eine erhebliche Menge Gleichgesinnter,<br />
sodass sich neben dem Spiel<br />
eine interessante Diskussion über die<br />
Wirksamkeit der bei fettem Gänsebraten<br />
üblichen Mittelchen entwickelt, wobei<br />
der Pillenpeter das große Wort führt,<br />
weil er einst vor vielen Jahren klugerweise<br />
in eine Apotheke heiratete. Der dicke<br />
Schorsch erklärt deswegen, dass das<br />
Spiel in keinem Fall handicapwirksam<br />
sein kann, weil der Pillenpeter sich einen<br />
unerlaubten Vorteil erschlichen hat und<br />
da könnte ja jeder kommen, was natürlich<br />
nicht stimmt, denn so viele Apothekerwitwen<br />
gibt es auch wieder nicht. So<br />
kommt auch an diesem Friedensfest am<br />
dritten Feiertag eine ziemlich unfreundliche<br />
Stimmung auf, was sich selbst für<br />
einen unoffiziellen Feiertag nicht gehört.<br />
Am ersten Abschlag ergibt es sich<br />
zufällig, dass der dicke Schorsch, der<br />
Pillenpeter und meine Wenigkeit jeder<br />
ein Dreierpack Bälle vom Feinsten für die<br />
anderen beiden als Weihnachtsgeschenk<br />
mitbringt, sodass sich herausstellt, dass<br />
jeder von unserem Donnerstagdreier<br />
drei Bälle hat, was nicht nur mathematisch<br />
seine Richtigkeit hat, und der<br />
dicke Schorsch erklärt nüchtern und<br />
kein bisschen feierlich, dann hätten wir<br />
unsere Bälle auch jeder selber kaufen<br />
können. <strong>Das</strong> ist mathematisch richtig<br />
aber kein bisschen weihnachtlich.<br />
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PEOPLE SERIE<br />
Fotos: GettyImages<br />
Jack und Arnie: Seit über 50 Jahren pflegen sie ihre Freundschaft<br />
und ihre Rivalität. Die beiden Legenden gehören noch heute zu<br />
den Top-Verdienern im Golfsport. 2012 verdienten Jack Nicklaus<br />
28 Mio. Dollar und Arnold Palmer 36 Mio. Dollar durch ihre zahlreichen<br />
Unternehmen und Werbeverträge<br />
38 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Teil 3<br />
DIE GRÖSSTEN <strong>GOLF</strong>ER ALLER ZEITEN<br />
ARNIE & JACK:<br />
Der Thronerbe<br />
Palmer vs. Nicklaus. Nach Jack Nicklaus’ Triumph bei der U. S. Open<br />
1962 konnte niemand mehr die Tatsache ignorieren, dass Arnold<br />
Palmers Tage als uneingeschränkter Platzhirsch gezählt sein könnten.<br />
Von Götz Schmiedehausen<br />
Bei der Open Championship 1962 in Troon spielte<br />
Arnold Palmer das beste Golf, das er je außerhalb<br />
der USA zeigen konnte. Sein sechster Major-Sieg<br />
und die Tatsache, dass er 29 Schläge besser als Jack<br />
Nicklaus abgeschnitten hatte, halfen ihm, die Niederlage<br />
bei der U.S. Open in Oakmont gegen seinen jungen<br />
Rivalen einige Wochen zuvor zu verarbeiten (siehe GT 7/<strong>2013</strong>).<br />
Die beiden <strong>war</strong>en sich jedoch abseits des Platzes alles andere<br />
als spinnefeind. Gemeinsam mit ihren Frauen Winnie und<br />
Barbara flogen sie wie so oft in Palmers Jet zurück in die USA<br />
und vertrieben sich die Zeit beim Kartenspiel Bridge. Palmer<br />
stimmte sogar zu, dass sein Manager<br />
Mark McCormack Nicklaus als Klienten<br />
unter seine Fittiche nahm.<br />
Anfang der Sechzigerjahre befand<br />
sich Palmers Popularität auf dem Höhepunkt.<br />
Er <strong>war</strong> ein Idol, das weit über<br />
den Golfsport hinaus verehrt wurde.<br />
Er <strong>war</strong> das Gegenstück zu Elvis Presley<br />
und John Wayne, er <strong>war</strong> der unbestrittene<br />
King. Der zehn Jahre jüngere Nicklaus<br />
hingegen <strong>war</strong> allenfalls ein Prinz,<br />
in den Augen der Öffentlichkeit aber<br />
eher nur das hässliche Entlein.<br />
1963 ging Arnold Palmer in Augusta<br />
wieder einmal als Masters-Titelvertei-<br />
diger ins Rennen. Schon 1959 und 1961 hatte er die Chance<br />
gehabt, als erster Spieler überhaupt zwei Siege in Folge zu schaffen.<br />
Palmers größtes Handicap <strong>war</strong> in diesen Tagen jedoch<br />
sein freiwilliger Verzicht auf Zigaretten. Seine Vorstellung <strong>war</strong><br />
dementsprechend nervös und er verlor schnell viele Schläge<br />
auf den Spitzenreiter Jack Nicklaus. Als am Samstag trotz<br />
starken Regens weitergespielt werden musste, lag Jack gemeinsam<br />
mit Mike Souchak in Führung. Der erfahrene Tour-Spieler<br />
beklagte sich fortwährend über die chaotischen Platzverhältnisse,<br />
während Nicklaus stoisch sein Spiel zusammenhielt.<br />
Jack wusste: „Wer jammert, der verliert früher oder später die<br />
Palmer und<br />
Nicklaus 1971:<br />
Längst ist Jack<br />
die unangefochtene<br />
Nr. 1<br />
Nerven und damit das Turnier.“ Deshalb<br />
blieb er als einziger Spieler im Feld<br />
vor der Finalrunde unter Par.<br />
Die Zuschauer auf dem Augusta<br />
National gehörten fast ausnahmslos zu<br />
„Arny’s Army“ und hassten deshalb den<br />
dicken Jungen aus Ohio leidenschaftlich.<br />
Am Ende mussten sie jedoch zusehen,<br />
wie ausgerechnet ihr Held dem<br />
frischgebackenen Masters-Champion<br />
sein erstes grünes Jackett überstreifte.<br />
Der 33-jährige Palmer verspürte in diesem<br />
Augenblick das erste Mal so etwas<br />
wie Angst vor Nicklaus’ Potenzial.<br />
Schlagartig wurde ihm bewusst: „Er E<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 39
PEOPLE SERIE<br />
Oakmont 1994:<br />
Palmer verabschiedet<br />
sich bei seiner<br />
letzten U.S. Open<br />
von den Fans<br />
ist erst in zehn Jahren<br />
so alt wie ich heute ...“<br />
Während Palmer weiter<br />
an seinem Unternehmens-Imperium<br />
feilte (mittlerweile verdiente<br />
er knapp eine Million<br />
abseits des Platzes), verlor<br />
er 1963 ein weiteres Play-off<br />
um die U.S. Open, diesmal<br />
gegen Julius Boros. Bei der PGA<br />
Championship im gleichen Jahr<br />
musste er zudem chancenlos zusehen,<br />
wie Nicklaus seinen dritten<br />
Major-Sieg perfekt machen konnte.<br />
Immerhin gewann Palmer im gleichen<br />
Jahr sieben Turniere, trotzdem<br />
konnte er es kaum er<strong>war</strong>ten, beim<br />
Masters 1964 die alte Hackordnung<br />
wieder herzustellen.<br />
Potenzial. Golflegende Bobby Jones<br />
musste in Deckung gehen, als Jack Nicklaus<br />
an der 13. Spielbahn des Augusta<br />
National einen reinrassigen Shank in<br />
Richtung der Zuschauer schlug. Spätestens<br />
nach diesem verkorksten dritten<br />
Turniertag <strong>war</strong> klar, dass der Titelverteidiger<br />
in diesem Jahr nicht triumphieren<br />
würde. Mit fünf Schlägen Vorsprung<br />
machte Arnold Palmer bei seinem siebten<br />
Major-Sieg vielmehr erstmals die<br />
Erfahrung, wie es ist, die 18. Spielbahn<br />
als sicherer Sieger beschreiten zu dürfen.<br />
Mit seinen 35 Jahren <strong>war</strong> der Superstar<br />
überzeugt, dass er mindestens noch das<br />
Potenzial für sieben weitere Major-Titel<br />
hatte.<br />
Die Rivalität zwischen Arnold Palmer<br />
und Jack Nicklaus wurde zu einem nicht<br />
unerheblichen Teil von den Journalisten<br />
und den Fans am Köcheln gehalten.<br />
Während die Presse vor den großen Turnieren<br />
mit martialischen Schlagzeilen<br />
und aus dem Zusammenhang gerissenen<br />
Zitaten versuchte, Palmer und Nicklaus<br />
gegeneinander aufzuhetzen, <strong>war</strong>en<br />
sich die amerikanischen Golf-Fans auch<br />
1965 noch darüber einig, dass Arnold<br />
Palmer der „King“ und Jack Nicklaus der<br />
Feind <strong>war</strong>. Sogar bei der Finalrunde der<br />
PGA Championship 1963 in Columbus,<br />
Ohio, nur unweit von Nicklaus’ Heimatort<br />
Arlington entfernt, feuerte die überwiegende<br />
Mehrzahl der Fans den charismatischen<br />
Spieler aus Pennsylvania an.<br />
Jack Nicklaus’ Rekorde<br />
Profisiege: 116 (18 Major-Siege)<br />
Masters:<br />
1963, 1965, 1966, 1972, 1975, 1986<br />
U.S. Open:<br />
1962, 1967, 1972, 1980<br />
Open Championship:<br />
1966, 1970, 1978<br />
PGA Championship:<br />
1963, 1971, 1973, 1975, 1980<br />
39 Cuts in Folge bei Major-Turnieren<br />
(Masters 1969 – PGA Champ. 1978)<br />
19 zweite Plätze bei Major-Turnieren<br />
56 Top-5-Platzierungen bei Major-Turn.<br />
73 Top-10 Platzierungen bei Major-Turn.<br />
Seit 1961 ertrug Nicklaus nun schon<br />
die kollektive Ablehnung des Publikums,<br />
während Palmer frenetisch gefeiert<br />
wurde. Er ärgerte sich besonders über<br />
die Zuneigung der Fans, die Palmer bei<br />
jeder Runde erfahren durfte. „Je mehr sie<br />
mich hassen und ihn lieben, desto mehr<br />
möchte ich ihn schlagen“, sagte er im<br />
Vorfeld des Masters 1965. An diesen vier<br />
Tagen in Augusta hinterließ Nicklaus<br />
deshalb auch einen regelrechten Pfad<br />
der Demütigung. Mit 271 Schlägen übertrumpfte<br />
er Arnold Palmer um neun<br />
Schläge, unterbot den Turnier-Rekord<br />
von Ben Hogan um drei Zähler, aber was<br />
40 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Masters 1964: Ein letztes Mal hängt Jack<br />
dem großen Rivalen das grüne Jackett um.<br />
Palmer wird fortan kein Major-Turnier<br />
mehr gewinnen können<br />
Arnold Palmers Rekorde<br />
Profisiege: 95 (7 Major-Siege)<br />
Masters:<br />
1958, 1960, 1962, 1964<br />
U.S. Open:<br />
1960<br />
Open Championship:<br />
1961, 1962<br />
26 Cuts in Folge bei Major-Turnieren<br />
(Masters 1958 – Masters 1965)<br />
9 zweite Plätze bei Major-Turnieren<br />
26 Top-5-Platzierungen bei Major-Turn.<br />
38 Top-10 Platzierungen bei Major-Turn.<br />
viel wichtiger <strong>war</strong>, er spielte sich endlich<br />
in die Herzen der Fans.<br />
Seine Drives <strong>war</strong>en von bislang nie<br />
gesehener Länge und Genauigkeit, seine<br />
Eisen landeten mit chirurgischer Präzision<br />
auf den Grüns und sein Putter<br />
schien fast wie von selbst zu funktionieren.<br />
Anfangs begleiteten nur etwa 5.000<br />
Zuschauer Nicklaus’ Gruppe, am Sonntag<br />
feierten ihn 20.000 Besucher, von<br />
denen viele die Urzelle von „Jack’s Pack“<br />
bildeten, dem Gegenstück zu „Arny’s<br />
Army“. Grand Slam-Sieger Bobby Jones<br />
bezeichnete Nicklaus’ Vorstellung als<br />
„die beste Turnierleistung aller Zeiten“<br />
und attestierte ihm in Gegen<strong>war</strong>t des<br />
großen Rivalen Arnold Palmer, dass „er<br />
selbst zu seinen besten Zeiten Jack nicht<br />
hätte das Wasser reichen können“.<br />
In den folgenden Monaten durchlitt<br />
Palmer eine Phase, in der er nicht mehr<br />
daran glaubte, überhaupt noch ein Turnier<br />
gewinnen zu können. 1965 gelang<br />
ihm nur ein Sieg, zu wenig für einen<br />
King. Wieder einmal setzte er all seine<br />
Hoffnungen auf das Masters, bei dem er<br />
seit 1958 in jedem Jahr mit einer geraden<br />
Zahl gewinnen konnte. Doch am Sonntagnachmittag<br />
musste er einsehen, dass<br />
auch dieses Gesetz der Serie irgendwann<br />
reißen musste. Erneut triumphierte Jack<br />
Nicklaus, diesmal nach einem Play-off<br />
gegen Tommy Jacobs und Gay Brewer.<br />
Abdankung. 1966 beging Arnold Palmer<br />
bei der U.S. Open den Fehler, seinem<br />
Mitspieler Billy Casper ein wenig zuviel<br />
Mut zuzusprechen, als dieser versuchte,<br />
seinen zweiten Platz gegen Nicklaus<br />
zu behaupten. Palmer sah mit sieben<br />
Schlägen Vorsprung nach neun Spielbahnen<br />
wie der sichere Sieger aus. Doch<br />
Casper schaffte es irgendwie, Palmer in<br />
Bedrängnis zu bringen, der hypernervös<br />
Schlag um Schlag einbüßte und sich<br />
plötzlich in einem Play-off befand, das<br />
er mit drei Schlägen Rückstand verlor.<br />
Diese Niederlage <strong>war</strong> in der Rückschau<br />
der Moment, in dem Palmer als „King“<br />
abdankte. Nur wenige Wochen später<br />
vollendete Nicklaus seinen persönlichen<br />
Karriere-Grand-Slam, als er erstmals die<br />
Open Championship gewann.<br />
Im folgenden Jahr sah es dann so<br />
aus, als könne es doch noch ein weiteres<br />
großes Duell der Kontrahenten auf Augenhöhe<br />
geben, doch Jack Nicklaus ließ Palmer<br />
beim Finale der U.S. Open 1967 in<br />
Baltusrol keine Chance. Nach sieben Jahren<br />
hatte Jack Arnie endgültig entthront.<br />
„Der König ist tot, lang lebe der<br />
König“, lauteten die Schlagzeilen nach<br />
Nicklaus’ siebtem Major-Sieg, die gleiche<br />
Zahl, die Palmer vorzuweisen hatte. Jack<br />
sollte noch elf weitere Großereignisse<br />
gewinnen, der einstige Rivale Arnold<br />
Palmer kein einziges mehr.<br />
Bis heute sind Jack und Arnie gute<br />
Freunde. Ihre Rivalität bescherte dem<br />
Golfsport ein goldenes Zeitalter, dem<br />
viele wehmütig nachtrauern.<br />
Masters 1986: 22 Jahre nach Palmers<br />
letztem Major-Titel gelingt Nicklaus im<br />
Alter von 46 Jahren sein 18. Triumph bei<br />
einem der vier Golf-Großereignisse<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 41
Nike Golf Product Launch in Portland, Oregon<br />
und Las Vegas, Nevada. Hier: Golf Clinic<br />
mit Rory McIlroy auf dem TPC Summerlin<br />
PRODUKTE NEWS<br />
Konsequent ein Ziel vor Augen<br />
NIKE <strong>GOLF</strong> Ende November hat sich die internationale Presse in Portland,<br />
Oregon, eingefunden, um im Hauptsitz von Nike, dem größten Sportartikelunternehmen<br />
der Welt, beim umfassenden Product Launch 2014<br />
dabei zu sein. Unter dem Motto „Innovation Unleashed“ (dt. Innovation<br />
enthüllt) präsentierte Nike neben neuen Drivern, Eisen, Fairwayhölzern,<br />
Hybrids, Puttern und Wedges auch neue Outfits sowie ein komplett neues<br />
Ballsortiment. Unser USA-Korrespondent Dominik Krautschun <strong>war</strong> dabei.<br />
Der Anspruch, den die Präsidentin von Nike Golf, Cindy Davis, dabei<br />
angemeldet hat, ist nicht bescheiden: „Mit unseren neuen Produkten<br />
werden wir unserem Ziel näher kommen, die Nummer 1 der Golfwelt zu<br />
werden.“ Bei der Produktentwicklung standen den Ingenieuren und<br />
Designern von Nike unter anderem die Nike-Pros Paul Casey und Rory<br />
McIlroy zur Seite, wobei McIlroy die neuesten technischen Entwicklungen<br />
im Anschluss an die Produktpräsentation in Oregon in Las Vegas<br />
persönlich vorstellte.<br />
VRS Covert 2.0/Tour:<br />
Fly-Brace-Technologie<br />
und variables Flex-Loft-<br />
System<br />
Headquarter: <strong>Das</strong> Tiger<br />
Woods Center in Portland<br />
42 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
RZN Black, Platinum, Red, White:<br />
Vier Ballvarianten mit Speedlock<br />
RZN-Technologie stehen zur Auswahl<br />
Driver. Mit dem neuen VRS<br />
Covert 2.0 hat das Team um<br />
Chefingenieur Nate Radcliff<br />
das Vorjahresmodell VRS<br />
Covert weiterentwickelt. Die<br />
bestehende High Speed Cavity<br />
Back-Technologie wurde jetzt<br />
um die Fly-Brace-Technik<br />
erweitert. Hier ist die Sohle<br />
mit der Schlägerkrone fest<br />
verbunden. Ziel <strong>war</strong> eine<br />
Stabilisierung des Schlägerkopfs<br />
im Treffmoment, die zu<br />
einem Längengewinn von bis<br />
zu acht Metern führen soll.<br />
Nate Radcliff erklärt: „<strong>Das</strong><br />
Prinzip ähnelt einer Karosserie-Konstruktion<br />
im Autobau.<br />
Durch eine stabile Zelle<br />
kann die ganze Energie des<br />
Schwungs auf den Ball übertragen<br />
werden.“ Als Schäfte<br />
kommen Kuro Kage Black/<br />
Silver in unterschiedlicher<br />
Gewichtung zum Einsatz.<br />
Fairwayhölzer/Hybrids.<br />
Wie auch bei den Drivern<br />
kommt bei der Generation<br />
2.0 der Fairwayhölzer die neu<br />
enwickelte Fly-Brace-Technologie<br />
zum Einsatz. Bei den<br />
Hybrids wird dazu das „Linear<br />
Transition Design” genutzt.<br />
Hierbei wird die Schlagfläche<br />
im Verhältnis zum Schlägerkopf<br />
deutlich größer, die Lofts<br />
werden erhöht. Tony Dabbs,<br />
Nike Golf Global Product<br />
Director für Golfschläger:<br />
„Ein 4er- oder 5er-Hybrid<br />
kann somit weicher auf dem<br />
Grün landen.“<br />
Eisen. Mit der Leistung eines<br />
Fairwayholzes im Hinterkopf<br />
haben Nikes Ingenieure das<br />
erste Mal eine NexCOR-Schlagfläche<br />
in einem geschmiedeten<br />
Eisen zur Anwendung<br />
gebracht. Neben einem<br />
deutlichen Weitengewinn von<br />
bis zu acht Metern wurde mit<br />
einer zusätzlichen Gewichtsverlagerung<br />
auch die Leistung<br />
bei Off-Center-Hits um<br />
17 Prozent verbessert.<br />
Bälle. Speedlock RZN – die<br />
größte Überraschung aus<br />
dem Labor von Rock Ishii,<br />
Senior Director Golf Product<br />
Development. <strong>Das</strong> bereits<br />
bestehende Ballkernmaterial<br />
RZN wurde leichter und<br />
weicher gemacht und mit<br />
einer Gitteroberfläche<br />
(Speedlock) im Ball verankert.<br />
Vier Ballvarianten<br />
(Black, Platinum, Red, White)<br />
stehen zur Auswahl.<br />
Die Preise: Driver ab<br />
€ 249,–. Fairwayhölzer ab<br />
€ 199,–. Hybrids ab € 179,–.<br />
Eisen (4 – AW) ab € 1.000,–<br />
(Forged). Die Produkte sind<br />
ab Februar 2014 erhältlich.<br />
<br />
www.nikegolfeurope.com<br />
Sieht scharf aus: VRS Covert<br />
Game Improvement-Eisen<br />
VRS Covert Forged: NexCOR-Schlagfläche<br />
verspricht zehn Prozent mehr Weite<br />
VR X3X Toe Sweep Wedge:<br />
Gedacht für das Spiel aus allen Lagen<br />
Hyperadapt Wind Jacket:<br />
maximale Bewegungsfreiheit,<br />
atmungsaktiv<br />
Nike Lunar Clayton (l.), Nike Lunar<br />
www.facebook.com/golftime Control: Komfort und Stabilität<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 43
PRODUKTE NEWS<br />
MARCEL<br />
SIEM<br />
Durchatmen<br />
Gastkommentar. Marcel<br />
Siem über eine anstrengende<br />
Saison, seine Knie-OP und den<br />
Saisonstart 2014.<br />
Wenn Sie diese Zeilen<br />
lesen, dann wissen Sie<br />
schon wieder mehr als ich im<br />
Moment: Sie werden wissen,<br />
wie Max und ich (Maximilian<br />
Kieffer, Anm. d. Red.) beim<br />
World Cup of Golf abgeschnitten<br />
haben. Im Moment hadern<br />
wir nach der zweiten Runde<br />
beide noch etwas mit Pech, aber<br />
wir haben uns vorgenommen,<br />
am Wochenende noch einmal<br />
alles zu geben.<br />
Und Sie werden hoffentlich<br />
auch erfahren haben,<br />
dass meine Knieoperation gut<br />
verlaufen ist und ich mich<br />
inzwischen schon auf dem<br />
Weg der Besserung befinde.<br />
Denn es sieht so aus, als wäre<br />
das der Preis, den ich für eine<br />
sehr anstrengende Saison, mit<br />
unzähligen Flügen zwischen<br />
Europa und den USA– oder<br />
auch mal eben nach Australien,<br />
wie gerade jetzt – zu zahlen<br />
habe. Ich habe scheinbar ein<br />
Meniskus-Problem verschleppt,<br />
und nach dieser Woche in<br />
Melbourne steht für mich eine<br />
OP zu Hause in Deutschland<br />
an. Danach geht es in die Reha<br />
und dann werde ich tief durchatmen<br />
und mich ausruhen,<br />
wie schon lange nicht mehr.<br />
Wobei: Allzulange wird das gar<br />
nicht gehen. Wenn alles gut<br />
läuft, werde ich Anfang Januar,<br />
beim Volvo Golf Champions in<br />
Südafrika, meine Saison 2014<br />
beginnen. Bis dahin,<br />
Ihr<br />
www.marcel-siem.de<br />
Moderne Klassiker<br />
ECCO Die dänische Erfolgsmarke ECCO – einer der weltweit führenden Hersteller<br />
von innovativer Schuhmode – präsentiert den Street EVO One für Damen, einen<br />
Performance-Hybrid-Schuh in schlankem, weiblichem Design. Die Neuheit der<br />
Frühling-/Sommerkollektion 2014 besticht durch zwei Muster und neun moderne<br />
Farben. <strong>Das</strong> Aussehen des Street EVO One orientiert sich an einem der erfolgreichsten<br />
Modelle aus der ECCO Casual Linie. Jede Variation hat eine auffallende<br />
zweifarbige Außensohle und wird in firmeneigenen Unternehmen<br />
aus allerfeinsten Lederarten gefertigt.<br />
Der Street EVO One setzt neue Maßstäbe mit einer im<br />
Direkteinspritzverfahren hergestellten Mittelsohle, die im<br />
Fersenbereich mit einem Kunststoffeinsatz verbunden ist.<br />
Diese innovative Kombination umschließt und dämpft<br />
den Fersenbereich, liefert Komfort und stützt den Fuß in<br />
der Drehung. Preis: € 130,– bzw. € 150,– (Luxe).<br />
www.ecco.com/golf<br />
Stressfreies Kurzspiel<br />
CLEVELAND <strong>GOLF</strong> Gut sein, nicht nur wenn es darauf<br />
ankommt, sondern auch wo es darauf ankommt: Mit<br />
dem „Smart Sole S“ und dem „Smart Sole C“ kommt<br />
Cleveland Golf genau da ins Spiel, wo die<br />
meisten Schläge gespart werden können:<br />
Rund ums Grün.<br />
Beim „Smart Sole S“ handelt es<br />
sich um ein speziell für den<br />
Bunker konzipiertes Wedge,<br />
wahlweise mit 58 oder 64 Grad<br />
Loft. Mit seiner besonders<br />
breiten Sohle wird die Chance<br />
auf ein tiefes Eindringen des<br />
Schlägerkopfes in den Sand<br />
minimiert.<br />
Rund ums Grün ist der<br />
„Smart Sole C“ die ideale Hilfe<br />
bei Chips an die Fahne. Durch das<br />
spezielle Design, darunter ebenfalls<br />
eine sehr breite Sohle, sollen Ballkontakt<br />
und Feedback wesentlich verbessert werden.<br />
Preis: je € 119,–www.clevelandgolf.com<br />
44 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Mahan und Watson wissen, <strong>war</strong>um<br />
PING Eigentlich gab es keinen Grund, das S56 Eisen,<br />
mit dem Ping-Vertragsspieler über 30 Toursiege weltweit<br />
einfuhren, zu verbessern. Aber treu dem Motto „wer rastet,<br />
der rostet“ haben sich die Ingenieure und Designer von<br />
Ping das Erfolgs-Eisen trotzdem noch einmal vorgenommen<br />
und mit dem neuen S55 eine noch optimiertere Variante<br />
auf den Markt gebracht.<br />
Vor allem in den Bereichen Workability, Kontrolle und<br />
Fehlerverzeihung konnte die Performance stark verbessert<br />
werden, was einige der Top-Stars von Ping umgehend dazu<br />
veranlasste, zu den neuen S55 Eisen zu wechseln, darunter<br />
Bubba Watson, Hunter Mahan, Miguel Angel Jiménez und<br />
Angel Cabrera.<br />
„Mit unseren S56 Eisen wurden weltweit 30 Turniere<br />
gewonnen, darunter auch eine Open Championship“, so<br />
John A. Solheim, Präsident und CEO Ping, „aber gerade<br />
das spornt uns an, Innovation stets auf ein noch höheres<br />
Level zu treiben.“<br />
Ausgeliefert werden die neuen PING S55 mit dem Ping<br />
TFC 189i Schaft (Graphit) bzw. dem Ping CFS (Stahl).<br />
Der Preis pro Eisen: € 140,– (Stahl), € 169,– (Graphit).<br />
www.ping.com<br />
Die GPS Uhr GolfBuddy WT3 ist die leistungsstärkste Golf-Uhr ihrer Preisklasse<br />
Weit über 37.000 Golfplätze in 145 Ländern weltweit sind bereits vorinstalliert. Als einzige GPS<br />
Uhr zeigt der WT3 die Entfernungen zu allen Hindernissen auf der Spielbahn an.<br />
10 Std. Akku Laufzeit im GPS Modus sowie 50 Tage im Uhrenmodus, verstellbare Fahnenpositionen,<br />
dynamische Grünerkennung, 50-Kanal GPS Empfang etc. runden dieses kleine<br />
Wunderwerk der Technik ab.<br />
Selbstverständlich sind auch diese neuen Produkte von GolfBuddy nach den Bestimmungen<br />
der R&A sowie der USGA für Turniere zugelassen.<br />
Ein GolfBuddy GPS läßt nun für den ambitionierten Golfer keine Wünsche mehr offen. Über<br />
exaktere Informationen zu allen Zielen auf einer Spielbahn verfügt auch ein Tour-Pro nicht -<br />
jetzt liegt es an Ihnen! UVP € 199,00<br />
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Uhrzeit Hauptmenu Gesamtstrecke Schlagweite Hindernisse Fahnenposition Spielansicht Score-Zähler
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Design the Game<br />
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bringt in der Vorweihnachtszeit noch eine Fülle an<br />
innovativen Geschenkideen!<br />
Ganz neu auf dem deutschen Markt ist zum Beispiel<br />
Putter Wheel. Wird dieses kleine Wunderrad<br />
mit einem korrekten Putt in Bewegung gesetzt,<br />
rollt es schnurstracks zum Loch. Schlecht getroffen<br />
taumelt es jämmerlich oder fällt um. <strong>Das</strong><br />
geht gar nicht! Der Ehrgeiz ist geweckt und man<br />
wird süchtig nach dem richtigen Dreh! Endlich<br />
ein Vergnügen, das sich im nächsten Jahr ganz von<br />
allein in einem fabelhaften Score (fast) ohne Dreiputts<br />
bezahlt machen wird.<br />
Kombiniert mit einer Putt-Matte und einem<br />
witzigen Putt A Round ist in der guten Stube<br />
schnell eine effektive Drillzone mit Fun-Faktor<br />
installiert. Putt A Rounds fangen den Ball<br />
zwischen zwei Scheiben aus hochwertigem<br />
Aluminium auf. Dabei wird ein „Klock“ erzeugt,<br />
das dem des in ein echtes Loch fallenden Balles<br />
täuschend ähnelt. Total authentisch!<br />
Des Weiteren empfiehlt das Golf Spielzeug<br />
Team mit voller Überzeugung die genialen<br />
Spotless Swing Towels. <strong>Das</strong> schnelltrocknende<br />
Tool aus Mikrofaser ist<br />
geschnitten wie eine Haube, der<br />
schmutzige Schläger wird einfach<br />
reingesteckt und dank der Microbrush<br />
Putzfläche schonend und gründlich gereinigt.<br />
Außen bleibt das Spotless Swing Tuch sauber<br />
und man kann sich auch mal Hände oder<br />
Gesicht abwischen.<br />
Außerdem gibt’s natürlich die stylischen<br />
bunten G/Fore Handschuhe aus<br />
herrlichem Cabretta Leder, die lustigen,<br />
äußerst beliebten Tin Cups, die kuscheligen<br />
gehäkelten Amimono Schlägerhauben,<br />
die Clazic Silikongürtel mit Jumper-<br />
Koppelschließe zum Selberanpassen und,<br />
und, und . . .<br />
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Perfekter Schutz<br />
BIG MAX Der perfekte Begleiter für anstehende<br />
Reisen ins sonnige Golf-Ausland ist das Big Max<br />
Xtreme Supermax 4W Travelcover: Aus strapazierfähigem<br />
Nylon-Material gefertigt und mit zahlreichen<br />
Taschen ausgerüstet, ist es vor allem die 4-Rollen-<br />
Konstruktion, die begeistert. Dadurch steht das<br />
Travelcover von selbst und lässt sich auch besonders<br />
komfortabel bei langen Wartezeiten am<br />
Flughafen vor sich herschieben. Oder eben parken.<br />
Preis: € 119,90.<br />
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46 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
SHOP & PLAY<br />
Golfshops | Golfsimulatoren<br />
Event-Arena | Interaktive Vorträge<br />
Reisewelt | Indoor Driving Range<br />
„Clubs to Hire“-Store in Malaga,<br />
Spanien: Einer von 16 Stores in Europa<br />
Günstige Alternative<br />
CLUBS TO HIRE Immer mehr Golfer scheinen die nicht<br />
unerheblichen Aufschläge auf Golfgepäck von Airlines nicht<br />
mehr hinnehmen zu wollen, wenn man den Zahlen von<br />
„Clubs to Hire“ Glauben schenkt: 30.000 Schläger und<br />
Eisensätze gingen 2012 über die Ladentische des 2010<br />
gegründeten Schläger-Verleih-Service mit insgesamt<br />
16 Stationen in Europa, darunter Belek, Lissabon, Murcia<br />
und Palma. Schlägersätze von Firmen wie Callaway,<br />
TaylorMade, Mizuno, Wilson u. v. m. können bei dem<br />
innovativen Start-up, das übrigens Paul McGinley als<br />
Protagonisten auf seiner Seite hat, für bereits € 35,–<br />
pro Woche gemietet werden.www.clubstohire.com<br />
21. – 23. März 2014<br />
MOC München<br />
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr<br />
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nur für 1 Person<br />
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auf das Tagesticket zu 15 €*<br />
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High-End dtp-service Hellmuth Tel.: 0821/564958<br />
Anz_Golftage_GT813.pdf13:59:48 November 19, <strong>2013</strong><br />
Harbour Town Golf Links #18, Hilton Head Island
PRODUKTE NEWS<br />
RAFAEL<br />
CABRERA-<br />
BELLO<br />
Nachbessern nötig!<br />
Gastkommentar. Der Spanier<br />
über das Finale der European<br />
Tour in Dubai.<br />
Gerade komme ich aus<br />
Dubai zurück, nach<br />
einem tollen Saisonende bei<br />
der DP World Tour Championship,<br />
wo ich geteilter 14.<br />
wurde. Dubai hat sich in den<br />
letzten Jahren noch einmal<br />
wahnsinnig gewandelt, die<br />
Emirate sind meiner Meinung<br />
nach zurzeit eine der spannendsten<br />
Regionen der Welt<br />
mit einigen wirklich tollen<br />
Golfplätzen.<br />
Diskussionen gab es ja<br />
im Vorfeld zur Regelung der<br />
European Tour, dass man<br />
an mindestens zwei der<br />
drei Final-Series-Turniere<br />
teilnehmen musste, um beim<br />
Finale in Dubai mitspielen<br />
zu können. <strong>Das</strong> hat vor allem<br />
Kollegen, die sowohl auf der<br />
European Tour als auch auf<br />
der PGA Tour spielen, betroffen,<br />
die ihrem Ärger auch<br />
mit Nachdruck Luft gemacht<br />
haben. Für diese Regelung<br />
gibt es bestimmt noch Verbesserungsbedarf,<br />
aber ich bin<br />
mir sicher, die European Tour<br />
wird das prüfen.<br />
Einerseits freue ich mich<br />
jetzt auf die Winterpause,<br />
andererseits kann ich es<br />
kaum er<strong>war</strong>ten, in die neue<br />
Turnierserie zu starten. Wie<br />
auch immer – ich wünsche<br />
Ihnen schon jetzt eine geruhsame<br />
Weihnachtszeit und ein<br />
gesundes Neues Jahr.<br />
Ihr<br />
<strong>Das</strong> 20-Jährige rückt näher . . .<br />
<strong>GOLF</strong>- & WELLNESSREISEN 1995 öffnete die damals noch „Golfreisen“ genannte Messe in<br />
Stuttgart zum ersten Mal ihre Tore. Was damals als kleine Sonderveranstaltung der Urlaubsmesse<br />
CMT gestartet wurde, entwickelte sich zur größten Golfmesse in Deutschland. Heute<br />
ist die Golf- & WellnessReisen ein viel beachtetes und gut besuchtes Highlight, bei dem Golfer<br />
und Freunde des ganz besonderen Urlaubs die neue Saison einläuten.<br />
Die Vorbereitungen zum 20. Jubiläum laufen bereits auf Hochtouren, denn der runde<br />
Geburtstag soll vom 16. bis 19. Januar 2014 gebührend gefeiert werden. Der erste Messetag<br />
beginnt mit dem traditionellen Pressegespräch, am Abend wird der runde Geburtstag mit<br />
einem großen Fest begangen, bei dem sich Aussteller der Messe sowie Vertreter der Branche,<br />
von Organisationen und Institutionen sowie der Medien, zum Stelldichein treffen. Fest steht<br />
schon jetzt: Die Golf- & WellnessReisen 2014 wird eine Jubiläumsmesse der Superlative, alle<br />
15 Abschlagplätze sind bereits vergeben.www.cmt-golf.de<br />
Der nächste Wurf<br />
KRAMSKI Die Eckdaten sind gefixt: Edelmarke Kramski<br />
launcht noch in diesem Jahr den mit Spannung er<strong>war</strong>teten,<br />
neuen „HPP 220 Evolution“. Mit dem Putter bringen die<br />
Pforzheimer ihr sechstes Blademodell auf den Markt. Der<br />
Neuling besticht durch eine eigene DNA. Mit neuer Formensprache<br />
und eigenem Charakter ist dieses Designmodell<br />
ausgelegt auf Volumen, Internationalität und eine neue<br />
Golfsport-Käuferschicht aus dem<br />
professionellen und semiprofessionellen<br />
Umfeld.<br />
„Der „HPP 220 Evolution“<br />
wird über Pro-Shops und das<br />
Internet angeboten. Im Shop<br />
kann der Putter ausprobiert<br />
werden, das gilt auch für die<br />
Griffgröße und Schaftlänge“,<br />
sagt Geschäftsführer und<br />
Chefentwickler Wiestaw Kramski.<br />
Der Preis: € 350,–.<br />
<br />
www.kramski-putter.de<br />
48 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
CLUBFITTING GRIFFE<br />
Johannes<br />
Herbig<br />
Johannes Herbig, Jahrgang ‘61,<br />
ist Inhaber der Fitting-Schmiede<br />
Clubmate Golf in Pfungstadt sowie<br />
im Jordan Golfdom in Köln<br />
Griff ist nicht gleich Griff: Hochwertige Produkte haben ihren Preis. Und das zurecht<br />
Daneben gegriffen?<br />
Griffe Billig-Imitate aus dem Internet mögen auf den ersten Blick<br />
attraktiv wirken. Der Schuss geht aber immer öfter nach hinten los.<br />
Zu Risiken und Nebenwirkungen<br />
fragen Sie Ihren<br />
Clubmaker oder den Golfprofessional<br />
Ihres Vertrauens.<br />
So oder so ähnlich<br />
müsste es inzwischen<br />
schon fast heißen, wenn es um manch<br />
Billigprodukt aus dem Internet geht.<br />
Und das aus gegebenem Anlass, wobei<br />
es schon bezeichnend für unsere heutige<br />
Zeit ist, dass man jetzt auch schon im<br />
Golfsport den mahnenden Zeigefinger<br />
heben muss, um den Sportler vor sich<br />
selbst zu schützen.<br />
<strong>Das</strong> aktuelle Beispiel betrifft eine<br />
leider zunehmende Zahl unserer Neukunden,<br />
die mit gefälschten Griffen<br />
führender Griffmarken – also schlechten<br />
Imitaten dieser, um genau zu sein – erhebliche<br />
Haut-Irritationen an den Händen<br />
bekommen haben. Wir alle sind<br />
naturgemäß Jäger und Sammler und wer<br />
möchte nicht sein sauer verdientes Geld<br />
möglichst lange behalten? Als logische<br />
Konsequenz daraus beginnt die Suche<br />
nach dem besten Preis für ein Premiumprodukt,<br />
denn die „Geiz-ist-Geil-Mentalität“<br />
hat leider auch im Golfbereich<br />
schon lange Einzug gehalten.<br />
Die erste Anlaufstelle für die Preisjagd<br />
sind dann in den meisten Fällen<br />
Online-Shops, in der Regel ausländische.<br />
Und siehe da – der Suchende wird<br />
fündig und die Preise sind extrem niedrig<br />
im Vergleich zu anderen, seriösen<br />
Verkaufsstellen.<br />
Nicht täuschen lassen. Der gesunde<br />
Menschenverstand müsste hier schon<br />
die Alarmglocken schrillen lassen. Die<br />
alte kaufmännische Weisheit „gut und<br />
teuer“ wird auch im Golfbereich nicht<br />
außer Kraft gesetzt. Luxusklasse zum<br />
Preis eines Billigproduktes? Sorry, das<br />
geht auch hier nicht. Zugegeben: Die<br />
nachgemachten Griffe sehen tatsächlich<br />
annähernd wie die Originale aus,<br />
sie fühlen sich aber anders an und letztlich<br />
sind sie auch nicht wirklich lange<br />
haltbar, ganz zu schweigen von den verarbeiteten<br />
Materialien. Auch die Argumentation,<br />
„wir haben einen größeren<br />
Posten aus Restbeständen aufgekauft“,<br />
ist meist nicht die Wahrheit. Ein gutes<br />
Produkt wird nie wirklich langfristige<br />
Restbestände oder derartige Sonderposten<br />
entstehen lassen.<br />
Es ist ja schon länger bekannt, dass<br />
Produkte aus, nennen wir sie „Grauproduktionen“,<br />
nicht die Qualität der<br />
Originale haben und auch nicht haben<br />
können. Schon der gesundheitliche<br />
Aspekt müsste es Ihnen wert sein, ein<br />
paar Euros mehr auszugeben und dafür<br />
die Sicherheit einer geprüften Qualität<br />
vom Fachhändler zu erhalten.<br />
Der richtige Griff und nicht zuletzt<br />
auch die richtige Griffstärke dienen<br />
schlussendlich Ihrem Streben nach dem<br />
perfekten Golfschwung. Bleiben Sie<br />
aber vor allem gesund, das sollte Ihnen<br />
Ihr Körper wert sein. Ihr Golfspiel wird<br />
es Ihnen allemal danken.<br />
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Golfmaster Klassischer Zeitmesser mit Satelliten-Distanz-Angabe zum Grün.<br />
<strong>Das</strong> Schweizer Traditionshaus Société Horlogère Reconvilier AG mit Sitz<br />
in Zug hat mit dem Modell Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER eine vollkommen neue<br />
und innovative Golfuhr für golfende Uhrenliebhaber entwickelt.<br />
Als mechanische, wasserdichte und stoßfeste Armbanduhr aus der Schweiz im<br />
hochwertigen, klassischen Design stützt sich die Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER auf<br />
die bewährte Reconvilier-Tradition. Diese außergewöhnliche Uhr verbindet<br />
darüber hinaus traditionelle Schweizer Uhrmacherkunst mit moderner<br />
Satellitentechnologie. Durch die Kombination von Mechanik und präziser<br />
GPS-Technologie erlaubt die Uhr eine exakte Distanzmessung vom<br />
jeweiligen Standort bis zum Rand oder zum Zentrum des Grüns.<br />
Diese innovative Funktion wird auf der einen Seite der Uhr angezeigt,<br />
während der von Reconvilier selbst entwickelte Wendemechanismus<br />
„Rotar“ eine klassische analoge Anzeige der Uhrzeit auf der<br />
anderen Seite erlaubt.<br />
Alle Varianten der Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER sind mit Krone rechts<br />
oder links am Gehäuse (3 Uhr oder 9 Uhr) erhältlich, um<br />
individuellen sportlichen Anforderungen gerecht zu werden.<br />
Die Hercules <strong>GOLF</strong>MASTER gibt es in Titan oder Titan mit<br />
sch<strong>war</strong>zer DLC-Beschichtung mit einem jeweils sch<strong>war</strong>zen,<br />
titanfarbigen oder weißen Ziffernblatt.<br />
Die Distanzmessung selbst erfolgt über die Vebindung zu<br />
einem 4 x 7 cm großen „Caddy“. Reconvilier und der Vertriebspartner<br />
Anders.SuperBrands programmieren für jeden Kunden<br />
individuell dessen 10 Wunschplätze. Von der Reconvilier<br />
Datenbank können weitere deutsche und internationale Top-<br />
Plätze geladen werden oder sogar selbst über die Google-Maps<br />
basierte Soft<strong>war</strong>e programmiert werden. Diese Option ermöglicht<br />
es dem Routinier, eigene Wegpunkte entlang der Plätze zu programmieren,<br />
um so das persönliche Spiel noch weiter zu stärken.<br />
Reconvilier – Precision in time and distance. Preis: ab E 5.500,–<br />
Info: www.for-experts-only.com<br />
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Schon mal einen 3-Piece-Ball mit dem Logoaufdruck<br />
des Fotos deines Lieblingsvereins<br />
gespielt? Oder einfach nur mit dem eigenen<br />
Namen oder einem lockeren Spruch? Nein,<br />
noch nicht? Dann wird es Zeit. <strong>Das</strong> Münchener<br />
Start-up Vice bietet hochwertige Bälle im<br />
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ab geringer Stückzahl individuell bedruckt<br />
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Die Macher von Vice Golf setzten viel Aufwand<br />
und einiges an Programmierleistung ein, um<br />
ein einfach zu bedienendes Individualisierungs-<br />
Tool auf ihrer Webseite anzubieten. Hierüber<br />
kann der Vice-Kunde entweder vorgefertigte<br />
Logos oder eigene Schriftzüge und sogar<br />
Fotos unkompliziert hochladen und sich so<br />
seinen ganz persönlichen Ball kreieren. Den<br />
Gestaltungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen<br />
gesetzt. Und das bereits ab zwölf Bällen.<br />
Aber auch in Sachen Preis und Schnelligkeit<br />
ist Vice auf Zack. Bis zum 24.12.<strong>2013</strong> bietet<br />
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Fuß- und Golfball-Liebhaber<br />
Patricia (Hcp 2,8):<br />
Golfverrückte Bloggerin<br />
Greg (Hcp Scratch):<br />
Irischer<br />
Teaching Pro<br />
Alex (Hcp 4,0): Auf der Suche<br />
nach weibl. Flightpartner<br />
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und GPS Bequemlichkeit. Mit dem Bushnell Hybrid können Sie<br />
Hindernisse sofort mit einer Präzision von +/– 1 Yard/Meter<br />
messen. Ebenso kennen Sie die Entfernung zur Vorderkante,<br />
Mitte und Hinterkante des Greens, wenn die Sicht darauf<br />
verdeckt ist. Sehen Sie selbst, <strong>war</strong>um der Bushnell Hybrid die<br />
Spielregeln ändert und was ihn zu einem perfekten Begleiter<br />
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Allee 5, 06463 Falkenstein<br />
Harz OT Meisdorf<br />
Tel. 034743-980<br />
meisdorf@vandervalk.de<br />
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Meisdorf und Ballenstedt,<br />
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der Burg Falkenstein, eingebettet<br />
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Selketal, an der „Straße der<br />
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werden nach den strengen Kriterien der LBMA gefertigt, die<br />
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Beachcomber Trophy in Mauritius<br />
Eine Traumwoche als Geschenk – die Beachcomber Hotels<br />
und der Münchner Spezialveranstalter Reiseservice Africa haben<br />
vom 29. Jan. bis zum 5. Feb. 2014 die 20. Beachcomber Golf<br />
Trophy im Paradis Hotel & Golf Club in Mauritius ausgeschrieben.<br />
<strong>Das</strong> Jubiläums-Trophy-Programm bietet eine ideale Abwechslung<br />
aus Golf, Entspannung und geselligem Austausch.<br />
Der renommierte Spitzen-Pro Torsten Giedeon betreut<br />
auch im Jahr 2014 die Beachcomber Trophy und übernimmt<br />
die Leitung des Turniers, das neben den Spieltagen amüsante<br />
Golfelemente wie Scramble- oder Nacht-Golf bietet. Auch<br />
ein Turnier zugunsten der Tabaluga Stiftung, das von Schirmherr<br />
Michael Roll begleitet wird, ist Teil des Programms. <strong>Das</strong><br />
Startgeld in Höhe von 150,– Euro wird in voller Höhe gespendet,<br />
außerdem gibt’s eine Tombola. Highlight: Die Show des Sängers<br />
Johnny Logan, der am Abschlussabend exklusiv für die Teilnehmer<br />
der Beachcomber Trophy singt. Preis: ab € 2.150,–<br />
Info: info@beachcomber.de od. Reiseservice Africa 089-8119015<br />
Der Matsch-Winner<br />
Mit den Damen Winter Boots Canazei<br />
von Duca del Cosma marschieren Sie<br />
sicher durch den Matsch. Die Highlights<br />
der sch<strong>war</strong>zen Synthetic-<br />
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Bootie System, Thermofutter.<br />
Natürlich wasserdicht<br />
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Die Kombi-Sohle<br />
können Sie mit „Fast<br />
Twist“ Trisport Softspikes auf<br />
dem Golfplatz tragen oder mit den<br />
Streetcaps im Alltag. Markenzeichen: spezielle Spike-Positionierung<br />
am Vorderfuß gewährleistet optimale<br />
Traktion beim Downswing und reduziert<br />
unkontrollierte Drehbewegungen,<br />
1 – 5 mm Profilnoppen für noch mehr<br />
Komfort, integriertes DDC-Logo.<br />
VK € 149,95<br />
Tasche: Lounging Boston Bag<br />
Farbe: Taupe, PU-Leder,<br />
Schuhfach mit Belüftung,<br />
DDC-Logo.<br />
Preis: € 179,95<br />
Spielerische Weihnachten<br />
Mit der RampLine-Sohlenkonstruktion mit Bounce-Control-<br />
Technology präsentiert Dreamliner Golf die innovative Lösung<br />
für einfacheres Bunkerspiel. Eine in die Sohle eingelassene<br />
Aussparung lässt den Schläger leichter in den Sand eintauchen<br />
und befördert ihn anschließend durch die eingebaute<br />
Rampe mit dem Bounce-Effekt schneller<br />
wieder heraus. Die gewölbte Aussparung<br />
(RampLine) in der Sohle des Schlägerkopfes<br />
und die schmale Kante des<br />
Wedge-Faces ermöglichen ein schnelleres,<br />
geradezu spielerisches Eintauchen<br />
in den Sand. Die neue Technologie bringt<br />
gerade für Golfer hoher und mittlerer<br />
Handicap-Klassen deutlich spürbare<br />
Vorteile mit sich. Durch die RampLine<br />
Wedges wird ein harmonisches und<br />
effektives Durchschwingen durch den<br />
Sand unterstützt. Der Golfer erhält ein<br />
angenehmes Feedback und gewinnt<br />
somit eine besser Längenkontrolle.<br />
Die Folge: effektiveres Kurzspiel und ein<br />
besserer Score. Preis: je € 129,–<br />
Info: www.dreamlinergolf.de<br />
<strong>Das</strong> weitsichtige<br />
Weihnachtsgeschenk<br />
RocketGolf mit der Marke <strong>GOLF</strong>LASER.de ist<br />
ein junges Münchner Startup bestehend aus zwei Jungs, die in<br />
der Golfindustrie neue Wege gehen. Beide sind selbst begeistere<br />
Golfer (Hcp +2) und wissen, worauf es ankommt: Präzision.<br />
<strong>Das</strong> Konzept ist fair, transparent und neu. Sie umgehen die<br />
traditionellen Vertriebskanäle und wählen den schnellstmöglichen<br />
Verkaufsweg, über Ihre Webseite. Dadurch werden unnötige<br />
Kosten gespart, was sich eins-zu-eins im Preis widerspiegelt.<br />
Höchste Qualität zum besten Preis.<br />
Der Birdie 500 ist handlich, leicht zu bedienen und sehr<br />
präzise. Der FlagFinder-Modus ermöglicht leichtes Messen zur<br />
Fahne, und mit dem Scan-Modus können in Sekundenschnelle<br />
mehrere Ziele hintereinander gemessen werden.<br />
Preis: E 169,–<br />
inkl. Batterie, in den<br />
Farben Weiß, Sch<strong>war</strong>z<br />
und Rot erhältlich.<br />
Info: www.golflaser.de<br />
Info:<br />
www.ducadelcosma.com<br />
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der Grasschnitt im Mähgehäuse feingehäckselt<br />
und in den Rasen zurückgeblasen wird. <strong>Das</strong><br />
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Info: www.mallorca-golfcard.de<br />
24 Carat Golf<br />
Top of the game ist der White Nugget 24 Carat, ein Vier-Schicht<br />
High Performance Cast Urethan Ball mit optimierter Dimpelstruktur,<br />
der durch noch mehr Länge und Beschleunigung aufgrund<br />
der dualen Mantel Technologie überzeugen kann. Zusätzlich<br />
maximiert die ND High-Energy Core Technology die Restitutionskoeffizienz<br />
und sorgt für eine optimale Kraftübertragung auf<br />
den Ball sowie eine gerade Flugbahn. Darüber hinaus bietet die<br />
speziell entwickelte CAST Urethanbeschichtung eine sehr gute<br />
Kontrolle bei Schlägen aufs Grün und extrem hohe Spinraten.<br />
CAST Urethan ist ein sehr weiches, elastisches Material, das für<br />
hochwertige Golfbälle verwendet wird, die z. B. auf der PGA Tour<br />
gespielt werden. Info: www.whitenugget.com<br />
Preis: € 34,90* pro Dutzend / ab 1 Dutzend<br />
€ 29,90* pro Dutzend / ab 5 Dutzend * inkl. MwSt.<br />
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– der eigene Golfplatz zum Preis eines Greenfees<br />
– das ganze Jahr bespielbar<br />
– keine Starzeitenreservierungen erforderlich<br />
– und Sie können ihn dazu noch überallhin mitnehmen<br />
Mit Golfville, dem neuen Golfbrettspiel, wird dieser Traum wahr!<br />
Ein besonders „schönes Spiel“ und Geschenk für alle Golfer und<br />
auch Nicht-Golfer in limitierter Erstauflage!<br />
Genau wie auf dem richtigen Golfplatz ist es das Ziel des Spiels,<br />
mit möglichst wenig Schlägen die Runde zu beenden. Auf Vorderund<br />
Rückseite des Spielbretts der Golfville Home Edition sind<br />
jeweils 9 Spielbahnen inklusive Hindernissen abgebildet. So<br />
können Sie 9, 18 oder auch mehr Löcher gehen. Golfville kann<br />
ab 2 – 4 Personen im Flight oder auch als Vierer mit bis zu<br />
8 Personen gespielt werden. Egal, welches Handicap oder Alter,<br />
jeder kann gewinnen!<br />
Schenken Sie doch einfach einen Golfplatz …<br />
Statt eines Golfbags mit Schlägern, ist jeder Spieler mit vier<br />
eigens konzipierten Würfeln ausgestattet: Driver-, Eisen- und<br />
Putterwürfel. Für alle, die gerne etwas riskieren und zusätzliche<br />
Spannung mögen, gibt es den „Take a shot“-Würfel, mit dem der<br />
Golfer z. B. direkt einlochen, aber auch „out of bounds“ landen kann.<br />
So ist bei zu risikoreichem Spiel neben dem Birdie oder Eagle auch<br />
schon mal ein Triple Bogey auf der Scorecard zu verzeichnen.<br />
Golfville sollte in keinem Clubhaus oder Golfer-Haushalt fehlen.<br />
Golfville besticht durch viel Liebe zum Detail und hohen Qualitätsanspruch.<br />
Ein Spiel, das von der Idee bis zur Fertigung „Made in<br />
Germany“ ist.<br />
Ab 1. Dezember <strong>2013</strong> ist Golfville in der limitierten Home<br />
Edition Erstauflage im Golf-Fachhandel erhältich. Empfohlener<br />
Verkaufspreis: E 54,90 inkl. aller Greenkeepingkosten.<br />
Bezugsquellen und weitere Informationen: www.golfville.eu<br />
Termin-Tipp: Erleben Sie Golfville live! Am 12.12.<strong>2013</strong> beim<br />
Golf-Talk im Jordan Golfdom in Köln (www.golfdom.de).<br />
Für alle Turnierspieler oder die, die es noch werden möchten:<br />
In Zusammenarbeit mit Jordan Golf und Golf Post findet ebenfalls<br />
im Golfdom in Köln am 14.12.<strong>2013</strong> das erste Event der<br />
Golfville Winter Series <strong>2013</strong>/14 statt. Weitere Events<br />
in Berlin, Hamburg und München sind bereits in Planung.<br />
Neben jeder Menge Spaß und guter Laune gibt es natürlich<br />
auch viele tolle Preise zu gewinnen.<br />
Info zur Golfville Winter Series: www.golfville.eu<br />
<strong>Das</strong> perfekte Heimspiel<br />
Optishot heißt ein Golfsimulator-System für die heimischen vier<br />
Wände. Während vor dem Fenster gerade der nächste Schneesturm<br />
tobt, kann man mit dem Optishot Home-System auf<br />
15 Plätzen in aller Welt realistisches Golf simulieren. 16 hochentwickelte<br />
optische Infrarotsensoren vermessen die Bewegung<br />
des Schlägers durch die Treffzone und erfassen präzise die<br />
Schlägerkopfgeschwindigkeit, den Schlägerkopfwinkel, die Schwungrichtung,<br />
den Toe-/Mitte-/Heel-Schlägerkopfkontakt, und man<br />
erhält ein visuelles Feedback bei jedem Schlag. Selbstverständlich<br />
spielt man mit seinen eigenen Schlägern, wobei ein gewisses<br />
Maß an Deckenhöhe (ca. 2,70 Meter) schon gegeben sein sollte.<br />
<strong>Das</strong> Gerät ist mit jedem aktuellen PC-System kompatibel.<br />
Preis (Basisvariante): E 370,-. Preis Komplettsystem (vorkonfigurierter<br />
PC, Monitor, Abschlagmatte, Netzkäfig): E 1.298,–<br />
Info: www.golfsyndikat.de<br />
56 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
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Der Wein<br />
von Ernie Els<br />
Die wenigsten Golfer werden je den<br />
eleganten Schwung des zweifachen<br />
Open-Champions Ernie Els ihr Eigen<br />
nennen. Doch zumindest seine Weine<br />
kann man genießen. Der „Ernie Els –<br />
Big Easy“ gehört zu den preisgekrönten<br />
Top-Weinen Südafrikas und soll (bei<br />
unmäßigem Verzehr) durchaus irgendwann<br />
das Gefühl vermitteln, man<br />
würde den Schläger ähnlich butterweich<br />
schwingen wie das große Vorbild. Dieser<br />
Weißwein besteht zu 100 Prozent aus<br />
hochwertigen Chenin Blanc Trauben und<br />
duftet nach reifen Aprikosen, Birnen und<br />
tropischen Früchten. Am Gaumen baut<br />
sich eine feine kristalline Struktur auf<br />
und präsentiert komplexe, volle Aromen.<br />
Die Palette reicht von nussigen Mandeln<br />
über Apfel bis zu einem cremigen Abgang<br />
von Pina Colada. Lebendig, saftig und<br />
exotisch. Preis: E 14,90<br />
Info: www.all4golf.de<br />
.<br />
Schnell,<br />
präzise,<br />
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und<br />
erstklassig<br />
Wenn Sie u. a. genau wissen wollen, wie „weit“ es bis zur<br />
Golf-Fahne ist, dann ist der LEUPOLD GX-3i®genau der richtige<br />
Weitenmesser. Die DNA® Highspeed-Mess-Elektronik hat ein<br />
neues Level an Präzision und Geschwindigkeit erreicht.<br />
Hinzu kommen noch das OLED- Display für erstklassige optische<br />
Ergebnisse sowie die roten, gestochen scharfen Leuchtziffern.<br />
Außerdem neu: Die PinHunter®-Technologie für ein sicheres<br />
Messen der Entfernung zur Golf-Fahne. <strong>Das</strong> Aluminium-Gehäuse,<br />
waterproof, gewährt eine lange Lebensdauer und ist im Golfbag<br />
gut aufgehoben. <strong>Das</strong> Gerät der Spitzenklasse hat eine Reichweite<br />
zur Fahne bis zu 411 Meter. Selbstverständlich ist der<br />
LEUPOLD GX-3i®entsprechend der Golf-Regel 14-3 für Turniere<br />
zugelassen. Kein anderer Golf Laser Entfernungsmesser verfügt<br />
über diese einzigartigen Produkt-Eigenschaften.<br />
Preis: € 439,–<br />
Info: www.dublisGolf.de<br />
Alles auf einen Blick<br />
Die GPS-Geräte von Sonocaddie bestechen durch brillante Farb-<br />
Touchscreen-Displays, digitale Scorekarte, persönliche Spielanalyse<br />
sowie 5.900 vorinstallierte Plätze aus 24 europäischen<br />
Ländern. <strong>Das</strong> Display ist dank hoher Aufläsung selbst bei direkter<br />
Sonneneinstrahlung sehr gut ablesbar. <strong>Das</strong> Modell V500<br />
erlaubt es dem Benutzer, durch Berührung des Bildschirms<br />
individuell ins Geschehen zu zoomen und den aktuellen Standpunkt<br />
im Verhältnis zur Fahnenposition zu<br />
bestimmen. Die virtuelle Scorekarte ersetzt<br />
die analoge Papiervariante. Hier können<br />
bspw. Bunkerschläge, Putts oder Flugtendenzen<br />
der Bälle eingegeben werden,<br />
sodass der Spieler eine repräsentative<br />
Auswertung seines Spiels erhält. Außerdem<br />
zeichnet der V500 den Laufweg des<br />
Golfers auf dem Platz auf und erstellt<br />
auf Knopfdruck eine Schlagstatistik.<br />
Man muss also nicht jeden Fehler<br />
x-mal wiederholen, wenn der elektronische<br />
Helfer einen daran erinnert,<br />
dass ein Eisen 7 aus 160 Metern<br />
über Wasser noch nie funktioniert<br />
hat. Zum Weihnachtsgeschäft bietet<br />
Golfsyndikat das Gerät inkl.<br />
Trolleyhalter für E 289,– an.<br />
Info: www.golfsyndikat.de<br />
High-End dtp-service Hellmuth Tel.:<br />
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Thracian.pdf09:22:40 November 11, <strong>2013</strong><br />
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<strong>Das</strong> Geschenk<br />
für zwei<br />
Ein absolut hochwertiges<br />
Weihnachts-Präsent stellt<br />
der LeisureBREAKS „Guide<br />
for Free Golf“ dar: Die elfte<br />
Ausgabe des „2for1“-<br />
Pioniers beinhaltet<br />
inzwischen 224 Partner-<br />
Anlagen, davon 167 allein<br />
in Deutschland sowie 57 in<br />
Österreich, Italien, Tschechien und Skandinavien.<br />
<strong>Das</strong> sind 15 Golfclubs mehr als in der vergangenen Jubiläums-<br />
Ausgabe.<br />
Wenn Sie ein wenig Glück haben, kann es ja sein, dass der<br />
oder die Beschenkte, wenn er/sie mit dem „Golf for Free“-Guide<br />
im „2for1-Prinzip“ loszieht, den „Weihnachtsmann“ dann auch<br />
zur Runde Golf mitnimmt.<br />
Erhältlich ist der 11. „Guide for Free Golf“ in allen Partner-<br />
Golfclubs, im Buchhandel oder direkt bei Leisure-BREAKS.<br />
Preis: E 59,90,–<br />
Info: www.leisurebreaks.de<br />
Die Bibel des Golf<br />
Jedes Jahr erscheint eine neue Auflage des „Albrecht Golf<br />
Guide Golf Führer“. Erhältlich sind diese „Bibeln des Golf“ für<br />
Deutschland (inkl. 568 Greenfee-Gutscheine im Gesamtwert<br />
von 18.000 Euro) und als Führer für „Südeuropa mit dem<br />
Auto“ inkl. 180 Bonuscards für ermäßigtes Golf, Sightseeing<br />
und Spezialitäten. Die Deutschland-Variante führt neben den<br />
Golfplatz-Details auch u. a. die Ansprechpartner in den Clubs<br />
oder die Spielbedingungen für Gäste auf. Die Südeuropa-<br />
Ausgabe hebt die besten Golfanlagen in den „Top 500“-<br />
Empfehlungen hervor. Preis: E 29,90 (Deutschland) bzw.<br />
E 19,90 (Südeuropa).<br />
Info: www.1golf.eu<br />
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Limitiertes X-MAS-Angebot!<br />
Die ewige Frage: Was schenkt man seinen golfbegeisterten<br />
Liebsten zu Weihnachten? Die Antwort: Ein Jahres-Abo von<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> in Form eines Gutscheins, lieferbar bis spätestens<br />
22. Dezember <strong>2013</strong>. In acht Ausgaben wird der Beschenkte<br />
mit News und Informationen aus nationalem und internationalem<br />
Golfgeschehen versorgt, gepaart mit Berichten rund um Golf,<br />
Training, Turniere, Lifestyle, Reisen, Mode,<br />
Wellness und Fitness. <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> bietet<br />
höchste Informationsqualität und<br />
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in neuer Optik und Haptik (ab Februar<br />
2014) für E 32,50. Und damit es unter<br />
dem Weihnachtsbaum noch voller wird,<br />
erhält der Beschenkte als limitiertes<br />
Willkommensgeschenk ein Odyssey Tour-<br />
Towel, ein exklusives Tour-Cap sowie drei<br />
Callaway Golfbälle der Serie „HEX Black<br />
Tour“ (nur solange der Vorrat reicht).<br />
Zu bestellen bis 18. Dezember per Mail an<br />
is@golftime.de oder Telefon 089/42 71 81 87.<br />
Ihr Geschenkabo der <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> und der Gutschein<br />
liegen dann an Heiligabend auf dem Gabentisch!<br />
Info: www.golftime.de<br />
58 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
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X-MAS-Alternativen Natürlich gibt es neben dem <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Abo auch eine<br />
Menge Bücher aus dem <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Verlag, die sich nicht nur für Leseratten gut<br />
unter dem Christbaum ausmachen würden: Sei es Uli Kaisers Schmunzel-Arie „Der<br />
dicke Schorsch, der Pillenpeter und meine Wenigkeit“ (Preis E 19,90,–),<br />
sei es Golf-Guru Jon Taylors Buch „Wie ich 20 Meter weiter schlage“ (Preis<br />
E 19,90,–), sei es Sabana Crowcrofts Mental-Hilfe „Kagami-Golf“ (Preis E 24,90,–),<br />
jeweils auch als DVD (je E 29,95,–) erhältlich, oder das „Golf+Yoga“-Buch von<br />
Heidelore Schulz-Puschmann (Preis E 14,80,–). Wir wünschen jedenfalls viel Spaß<br />
bei der Auswahl der Weihnachts-Geschenke – und gerade im Falle von Büchern und<br />
DVD’s kommt man ja auch vielleicht in den Genuss, selber reinschauen zu können.<br />
Info: Zu bestellen über den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag, www.golftime.de<br />
<strong>GOLF</strong> FUNDAMENTALS<br />
Der Golf-Klassiker für bibliofile Golf-Freunde.<br />
<strong>Das</strong> Kult-Golfbuch als hochwertiges Reprint<br />
in limitierter Auflage (500 Exemplare). Ein<br />
hochwertiges, exklusives Geschenk.<br />
ACHTUNG <strong>GOLF</strong>ER!<br />
In gewohnt bissiger und witziger Form<br />
nimmt <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Kolumnist Eugen<br />
Pletsch den Leistungswahn der Golfer<br />
unter die Lupe. Tiefgründiger Humor.<br />
Seymur Dunn, Verlag Peter Hackberger, 283 Seiten,<br />
Preis: € 198,–dr.hackenberger@t-online.de<br />
ZEIGE DEIN PROFIL<br />
Kompetenz-Optimierung durch HypnoCoaching<br />
(leicht erlernbares mentales Training)<br />
für Kinder und Jugendliche. Für all jene, die<br />
mit Kindern zusammenleben und -arbeiten.<br />
Hörbuch von Dagmar Arendt, ABOD-Verlag,<br />
84 Seiten, Preis: € 14,90<br />
Eugen Pletsch, Kosmos Verlag, www.kosmos.de,<br />
288 Seiten, Preis: € 19,99<br />
OLYMPISCHE SPIELE UND <strong>GOLF</strong><br />
Fünfteilige „Perlen“-Reihe zur Verbreitung<br />
der olympischen Idee im Junior-Golf-Sport.<br />
Teil 1 handelt von der Olympia-Historie und<br />
der Rolle von Golf bei Olympischen Spielen.<br />
Autor Rainald Bierstedt, www.thalia.de<br />
72 Seiten, Preis: € 5,95<br />
DAS <strong>GOLF</strong> TRAININGSBUCH<br />
<strong>Das</strong> persönliche Log-Buch für Golfer –<br />
quasi ein Tagebuch. Vordrucke über die<br />
Schläge auf der Runde ausfüllen, Ergebnisse<br />
auswerten. Einfach und effektiv üben.<br />
Autor Lee Pearce, Verlag Kosmos, www.kosmos.de,<br />
224 Seiten, Preis: € 19,95<br />
MILLA<br />
Roman von Ex-Glücksrad-Moderator und<br />
Eagles-Mitglied. Umstrittener Liebesroman,<br />
teil schlüpfrig, teils witzig. Basiert auf einer<br />
wahren Geschichte.<br />
Peter Bond, Verlag SWB, www.thalia.de<br />
350 Seiten, Preis: € 12,80<br />
Never up – never in<br />
<strong>GOLF</strong> ODER GAR NICHTS!<br />
Meisterwerk von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor Götz<br />
Schmiedehausen. Er beweist: Golf ist doch<br />
cool. Er rückt Golf in ein neues Licht –<br />
spannend für Anfänger, aber auch für Pros.<br />
INNERGAME <strong>GOLF</strong><br />
Der Autor vertritt die schlüssige Ansicht,<br />
dass in jedem von uns ein natürliches<br />
Lern-Potenzial steckt. Einmal geweckt,<br />
können wir leichter und schneller lernen.<br />
Götz Schmiedehausen<br />
Götz Schmiedehausen, Kosmos Verlag,<br />
www.kosmos.de, 216 Seiten, Preis: € 29,99<br />
W. Timothy Gallwey, www.allesimfluss-verlag.de,<br />
282 Seiten, Preis: € 24,80<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 59
BUSINESS PORTRÄT<br />
Ehemals Top-Amateure, heute erfolgreiche Consulting-Unternehmer: Felix Lubenau und Tino Schuster<br />
Zu<br />
Machern<br />
gereift<br />
Schuster & Lubenau In drei<br />
Jahren zur erfolgreichen Consulting<br />
Agentur. Eine Bestandsaufnahme.<br />
Vor knapp vier<br />
Jahren besuchten<br />
wir zuletzt<br />
Tino Schuster<br />
und Felix Lubenau<br />
zum Interview<br />
und Foto-Shooting in<br />
Schusters damaliger Wohnung<br />
in München. Damals<br />
<strong>war</strong> gerade die Idee einer<br />
gemeinsamen Golf Consulting<br />
Agentur der beiden ehemaligen<br />
Top-Amateure geboren,<br />
über Visionen und<br />
gesteckte Ziele wurde offen<br />
gesprochen und diskutiert<br />
(siehe GT 1/2010).<br />
Seitdem hat sich einiges<br />
getan: <strong>Das</strong> Duo blickt auf<br />
eine kleine Erfolgsgeschichte<br />
zurück, steht aber trotz all<br />
der inzwischen umgesetzten<br />
Projekte und betreuten Kunden<br />
erst am Anfang.<br />
„<strong>Das</strong> ist ein kontinuierlicher<br />
Prozess“, sagt Schuster<br />
beim Interviewtermin in<br />
der GT-Redaktion. „Wir haben<br />
während der vergangenen<br />
vier Jahre viele unserer<br />
anfangs gesteckten Ziele erreicht.<br />
Aber wir befinden uns<br />
permanent in einer Neufindungs-Phase,<br />
je nachdem,<br />
was die neuen Projekte von<br />
uns erfordern.“<br />
Mit Projekten meint<br />
Schuster beispielsweise den<br />
ins Leben gerufenen „Golf<br />
Junior Supporter Club e. V.“,<br />
einen Verein zur Förderung<br />
der deutschen Golfjugend im<br />
Amateur- wie Profibereich.<br />
Trainingsorte des Vereins<br />
60 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8- <strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
sind das „Hartl Resort Center of Excellence<br />
by Tino Schuster“ in Bad Griesbach<br />
sowie das „Hartl Resort Center of<br />
Excellence by Tino Schuster“ im Raum<br />
München. Zu den Partnern des Duos<br />
zählen im Consulting-Bereich neben<br />
dem Hartl Resort in Bad Griesbach<br />
renommierte Namen der Branche wie<br />
BMW, Hugo Boss, Costa Navarino<br />
und Bushnell. Man versteht<br />
sich als Netzwerker. „Wir<br />
haben uns über die Jahre ein<br />
sehr hochwertiges und tiefschichtiges<br />
Netzwerk aufgebaut“,<br />
so Lubenau, „davon<br />
profitieren wir jetzt gemeinsam<br />
mit unseren Partnern, vor<br />
allem durch das Vermitteln<br />
und Zusammenführen von<br />
Kontakten.“<br />
Bei all dem Netzwerken<br />
und den zahlreichen Corporate<br />
Days, die Schuster und Lubenau<br />
während des Jahres inzwischen<br />
geben, kommt die eigentliche<br />
Basis des Duos nicht zu kurz:<br />
Die Golf Akademie und Talentsuche-<br />
wie -förderung.<br />
„Wir betreuen mit dem<br />
‚Hartl Resort Center of Excellence<br />
by Tino Schuster‘ in Bad<br />
Griesbach und in unserem<br />
Stützpunkt in Schloss Egmating<br />
Mannschaften und Einzelspieler<br />
gleichermaßen“, so<br />
Lubenau, „aktuell unter anderem<br />
Sarina Schmidt, Bayerische<br />
Meisterin AK 14, und die<br />
Damen-Bundesliga-Mannschaft<br />
des GC Reichswald. Drei unserer<br />
Kids werden zudem nächstes<br />
Jahr im bayerischen Kader<br />
spielen.“<br />
Stolz ist man auf die Jugendsichtung<br />
und Talentförderung<br />
in Kooperation mit der Münchner<br />
Abendzeitung (AZ), bei<br />
der insgesamt zehn talentierte<br />
Kids und Jugendliche unter<br />
die Fittiche von Schuster & Lubenau<br />
genommen werden und wöchentlichen<br />
Unterricht erhalten. Kostenlos, versteht<br />
sich, denn das Projekt finanziert sich aus<br />
dem „Golf Junior Supporter Club e. V.“,<br />
sodass sich auch hier der Kreis wieder<br />
schließt.<br />
Starke Partner. Zu den wohl einflussreichsten<br />
Partnern von Schuster &<br />
Lubenau zählt der schweizer Unternehmer<br />
Hans-Dieter Cleven. Der Inhaber<br />
des „Hartl Resort Bad Griesbach“ <strong>war</strong> es<br />
auch, der nach gemeinsamer Konzepterstellung<br />
durch Schuster & Lubenau<br />
sowie Clevens Schweizer Sport-Agentur<br />
Berät auch Golfresorts: Tino Schuster in Costa Navarino, Griechenland<br />
Sieben Turniere und Events sind zukünftig geplant: Felix Lubenau und<br />
Tino Schuster mit Turnier-Sieger bei „Tino & Friends“<br />
„4Sports & Entertainment“ grünes Licht<br />
für die Challenge Tour, Anfang Juli<br />
<strong>2013</strong> in Bad Griesbach, gab.<br />
Mit eine der angenehmsten Partnerschaften,<br />
vor allem in Hinblick auf<br />
das sportliche Umfeld, ist die mit dem<br />
Luxusresort Costa Navarino, Griechenland.<br />
<strong>Das</strong> Resort verfügt über zwei<br />
hervorragende Golfplätze, weitere sind<br />
in Planung. Und da geht die bereits<br />
bestehende Kooperation mit dem<br />
Resort noch einen Schritt weiter:<br />
Schuster & Lubenau sind erstmals<br />
auch in die Planung und in das Design<br />
eines Golfplatzes involviert. „<strong>Das</strong> sind<br />
die ersten Schritte in ein ganz<br />
neues Segment“, so Schuster,<br />
„das wird unser Portfolio um<br />
einen wichtigen und für mich<br />
persönlich ganz spannenden<br />
Bereich erweitern.“ Doch Costa<br />
Navarino ist in Sachen Platzkonzeption<br />
derzeit nicht das einzige<br />
Projekt: Auch im „Tannheimer<br />
Tal“ bzw. dem Hotel<br />
„Jungbrunn“ stehen Schuster<br />
& Lubenau bei der Konzeption<br />
mit Rat und Tat zur Seite.<br />
Man sollte meinen, der<br />
Terminkalender sollte nicht<br />
viel mehr Platz für noch weitere<br />
Projekte hergeben. Doch ein<br />
wichtiger Bereich darf nicht<br />
unerwähnt bleiben: eigene<br />
Turniere und Events. Über<br />
die Jahre haben Schuster &<br />
Lubenau mit ihrem Netzwerk<br />
auch diverse Plattformen der<br />
Kommunikation und des Networkings<br />
ins Leben gerufen.<br />
So veranstaltet das Duo derzeit<br />
sechs Turniere und Events,<br />
darunter „Tino & Friends“<br />
und drei Trainingsreisen ins<br />
Ausland.<br />
„Geplant sind für die<br />
kommende Saison bis zu<br />
sieben Turniere und Events“,<br />
so Schuster, „das sind einfach<br />
die besten Gelegenheiten, um<br />
Freunde und Partner wiederzusehen<br />
und neue, interessante<br />
Menschen kennenzulernen.<br />
Und abgesehen davon macht<br />
diese Form der Kommunikation<br />
mir persönlich auch am meisten<br />
Spaß. Am schönsten ist es, wenn<br />
einfach alle „happy“ sind. Und irgendwie<br />
scheinen wir genau dafür ein<br />
gewisses Talent zu haben.“<br />
Marcus Brunnthaler<br />
Info: www.schuster-lubenau.de<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8- <strong>2013</strong> www.golftime.de 61
Modernstes Gesundheits-Resort Europas: Auf dem Gelände des G & CC Margarethenhof eröffnet im Januar 2014 der „Lanserhof Tegernsee“<br />
Neue Dimension<br />
Interview Unternehmer Dr. Christian Harisch über die Hintergründe des<br />
Großprojekts „Gesundheitsresort Lanserhof Tegernsee“.<br />
Am 2. Januar ’14<br />
wird auf dem<br />
Gelände des Golf<br />
& Country Club<br />
Margarethenhof<br />
das Gesundheitsresort<br />
Lanserhof Tegernsee<br />
eröffnet. <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> im<br />
Gespräch mit dem Macher<br />
hinter dem Projekt, Dr. Christian<br />
Harisch.<br />
? Herr Dr. Harisch, nach<br />
Lans (Tirol) und Hamburg<br />
eröffnen Sie im Januar<br />
2014 auf dem Gelände des<br />
Margarethenhofs Ihr<br />
drittes Lanserhof Gesundheitsresort,<br />
den Lanserhof<br />
Tegernsee. <strong>Das</strong> Modell<br />
scheint zu funktionieren?<br />
! Unser erster Gradmesser<br />
für Erfolg ist die Gästezufriedenheit,<br />
und die haben wir<br />
in den beinahe 30 Jahren<br />
Lanserhof immer wieder<br />
bescheinigt bekommen. Wir<br />
haben eine sehr hohe Gästetreue<br />
und eine große Anzahl<br />
an Stammgästen. Unser<br />
zweiter Gradmesser ist die<br />
Auslastung, und auch hier<br />
sind wir sehr zufrieden.<br />
Weiter stehen natürlich auch<br />
unsere Mitarbeiter im Fokus<br />
unseres Handelns. Auch hier<br />
gibt es Beständigkeit mit<br />
einer großen Zahl an langjährigen<br />
Mitarbeitern. Ich<br />
glaube daher, wir sind alles<br />
in allem auf dem richtigen<br />
Weg.<br />
? Sie haben mit den<br />
Lanserhof Gesundheitszentren<br />
etwas Einmaliges<br />
geschaffen. In drei Sätzen:<br />
Was ist das Besondere an<br />
dem Konzept und was<br />
wird den Lanserhof Tegernsee<br />
zum „modernsten<br />
Gesundheitsresort Europas“<br />
machen?<br />
! In unserem Konzept<br />
vereinen wir klassische<br />
Schulmedizin und alternative<br />
Heilmittel miteinander.<br />
Unsere Ärzte arbeiten mit<br />
einem ganzheitlichen Ansatz,<br />
der alle Möglichkeiten berücksichtigt,<br />
die körperlichen<br />
und geistigen Potenziale des<br />
Einzelnen zu fördern und<br />
zu stärken. Im Lanserhof<br />
Tegernsee werden nicht nur<br />
modernste Medizin und die<br />
Kraft der Natur vereint,<br />
sondern es wird auch eine<br />
ganz neue Dimension der<br />
Gastlichkeit erreicht.<br />
? Was meinen Sie mit<br />
einer „ganz neuen Dimension“?<br />
Haben Sie ein paar<br />
Zahlen parat?<br />
! Der Lanserhof Tegernsee<br />
bietet mehr als 21.000 m² für<br />
Ruhe, Regeneration und<br />
Revitalisierung. Allein der<br />
medizinisch-therapeutische<br />
Bereich umfasst 7.000 m².<br />
Gemeinsam mit unserem<br />
Architekten Christoph<br />
62 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8- <strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Ingenhoven haben wir sehr viel Wert<br />
auf ein Höchstmaß an Freiraum gelegt.<br />
Der Hotelbereich umfasst 70 Zimmer<br />
und Suiten. Wir beginnen bei 65 m² in<br />
den kleinsten Zimmern, inklusive<br />
Terrasse. Ein separates Badehaus, ein<br />
Salzwasser-Außenpool, die weitläufigen<br />
Gartenanlagen und der großzügige<br />
Innenhof schaffen einen Ort der<br />
Entspannung und des Wohlgefühls.<br />
Unser Stammgast und Freund Enzo<br />
Enea hat die Außenbereiche gestaltet<br />
und Wesentliches dazu beigetragen. In<br />
diesen Bereichen betreuen und beherbergen<br />
wir mit 120 Mitarbeitern maximal<br />
100 Gäste. Alleine dieses Verhältnis<br />
von Fläche und Mitarbeitern zur Anzahl<br />
von Gästen setzt neue Maßstäbe.<br />
? Mit dem Erwerb und Umbau des<br />
Margarethenhofs haben Sie erstmals<br />
ein Golfresort erworben. Warum<br />
gerade der Margarethenhof?<br />
! Bereits seit vielen Jahren gab es die<br />
Überlegung zur Expansion und Errichtung<br />
eines weiteren Lanserhofs. Wir<br />
haben viele Standorte geprüft, aber<br />
irgendetwas hat uns immer gestört.<br />
Beim ersten Besuch am Margarethenhof<br />
<strong>war</strong> uns sofort klar, dass der Lanserhof<br />
an diesen Ort gehört. Und wir haben<br />
natürlich auch die wunderschöne<br />
Anlage des Golf & Country Club<br />
Margarethenhof mit dazugehörendem<br />
Hotel und das darin steckende Potenzial<br />
gesehen. Wir haben auch in die<br />
Renovierung und Modernisierung des<br />
Golfplatzes und Hotels viel Energie und<br />
Geld investiert. Ab dem nächsten Jahr<br />
werden wir das modernste Gesundheitsresort<br />
auf einem der schönsten<br />
Golfplätze haben.<br />
? Wie hoch liegen die Investitions-<br />
Kosten für das Projekt Margarethenhof<br />
sowie Lanserhof Tegernsee?<br />
Gibt es Partner?<br />
! Die Gesamtinvestitionen belaufen<br />
sich auf 70 Millionen Euro. Gemeinsam<br />
mit meinem väterlichen Freund Kommerzialrat<br />
Anton Pletzer und meinem<br />
vertrauten Partner Stefan Rutter bin ich<br />
seit mehr als 15 Jahren Eigentümer des<br />
Lanserhofs. Wir drei haben auch den<br />
Margarethenhof übernommen und den<br />
Lanserhof Tegernsee entwickelt.<br />
? Was <strong>war</strong>en die größten Herausforderungen<br />
bei der Umsetzung?<br />
! Die größte Herausforderung hatten<br />
wir noch vor dem ersten Spatenstich zu<br />
bewältigen. Ein Bürgerbegehren gegen<br />
das Projekt hat uns monatelang<br />
beschäftigt und am Loslegen gehindert.<br />
Mit viel Aufklärung und Information<br />
konnten wir aber die Bedenken entkräften<br />
und die Einwohner von Waakirchen<br />
für das Projekt begeistern. Beim<br />
Bürgerentscheid schließlich stimmten<br />
70 Prozent für den Bau. Wir haben in<br />
Unternehmer mit Weitblick: Dr. Ch. Harisch<br />
dieser Zeit sehr viele Bürger näher<br />
kennengelernt und Freundschaften<br />
geschlossen. Wir fühlen uns sehr wohl<br />
in Waakirchen, speziell in Marienstein.<br />
? Können auch Nicht-Golfer im<br />
Lanserhof Tegernsee ihren Körper<br />
auf Vordermann bringen?<br />
! Selbstverständlich. Der Lanserhof<br />
Tegernsee hat eine perfekte Heimat<br />
inmitten des wunderschönen Golfplatzes<br />
am Margarethenhof gefunden. Viele<br />
unserer Gäste werden dies auch zu<br />
schätzen wissen und nutzen. Unser<br />
Angebot richtet sich aber nicht nur an<br />
Golfer. Neben den medizinisch-therapeutischen<br />
Leistungen des Lanserhofs<br />
bietet die herrliche Landschaft um das<br />
Gesundheitsresort auch zahlreiche<br />
weitere Möglichkeiten für sportliche<br />
Aktivitäten.<br />
? Wie sehen Sie die Zukunft des<br />
Margarethenhofs und des Lanserhof<br />
Tegernsee?<br />
! Der Golfplatz am Margarethenhof<br />
wurde 2012 neu gestaltet und umfangreich<br />
verbessert. Im Juni 2014 werden<br />
wir das 30-jährige Jubiläum feiern.<br />
Gleichzeitig wurde das Golf-Hotel<br />
umgebaut. Z. B. ergänzt ein beheizter<br />
Außenpool das Angebot, und die<br />
Hotelgäste können das moderne<br />
Badehaus des Lanserhofs nutzen. Wir<br />
blicken sehr optimistisch in die Zukunft.<br />
Der Lanserhof Tegernsee eröffnet<br />
am 2. Januar 2014 und wird an diesem<br />
traumhaften Ort neben dem einzigartigen<br />
Lans Med Concept zur Prävention<br />
und Regeneration eine neue<br />
Kategorie der Gesundheitsresorts<br />
schaffen. In Zukunft werden wir die<br />
Synergien im Bereich Golf und Gesundheit,<br />
Bewegung und Therapie noch<br />
besser nutzen. Damit entsprechen wir<br />
den Veränderungen im Golfmarkt und<br />
dem demografischen Wandel.<br />
? Sie sind Immobilienunternehmer,<br />
Tourismus-Experte, Rechtsanwalt,<br />
Hotelier, und haben auch noch ein<br />
Handicap von –11,8. Wo liegt das<br />
Geheimnis Ihres Erfolges?<br />
! Die entscheidende Grundlage für<br />
meine Tätigkeit ist ein perfektes Team.<br />
Für die Führung der Tourismusunternehmen<br />
konnte ich mit Christian<br />
Hollweck einen erstklassigen Hotelier<br />
und Manager gewinnen. Meine Unternehmen<br />
führe ich gemeinsam mit<br />
Stefan Rutter. Langjährige Weggefährten<br />
und Experten in ihrem jeweiligen Gebiet<br />
sowie das Team am Margarethenhof<br />
mit Marco Hank und Vesna<br />
Cumurdzic sorgen dafür, dass die<br />
Aufgaben auf viele Schultern verteilt<br />
werden und wir gemeinsam für unsere<br />
Gäste die ideale Grundlage zur Zufriedenheit<br />
herstellen können.<br />
Interview: Marcus Brunnthaler<br />
Info: www.lanserhof.com<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8- <strong>2013</strong> www.golftime.de 63
TURNIERE SERIE<br />
Impressionen: Regionalfinale im GC Würzburg,<br />
GC Velbert – Gut Kuhlendahl und G & CC Fleesensee<br />
GC Stenerberg<br />
GC Varmert<br />
64 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Der Kreis<br />
schließt sich<br />
Samsonite Club Tour pres. by Diners Club<br />
Die 20 Finalisten für Mauritius stehen fest: Im<br />
Frühjahr geht’s ins Constance Belle Mare Plage.<br />
Regionalfinale Süd: Golfpark München-Aschheim<br />
Damit hatte nach der wettertechnisch<br />
doch eher<br />
holprigen ersten Jahreshälfte<br />
niemand wirklich<br />
gerechnet: mit einem<br />
goldenen Herbst.<br />
Perfekte Bedingungen also für die<br />
Qualifikanten der drei noch ausstehenden<br />
Regionalfinale im Rahmen der<br />
„SAMSONITE Club Tour presented by<br />
DINERS CLUB“, die im Oktober im<br />
GC Würzburg (Mitte), im GC Velbert –<br />
Gut Kuhlendahl (West) und im G&CC<br />
Fleesensee (Nord) ausgetragen wurden.<br />
Zuvor hatte Ende August das Regionalfinale<br />
im GP München-Aschheim den<br />
Auftakt gebildet.<br />
Dort lösten schließlich die letzten<br />
15 Golferinnen und Golfer die heiß umkämpften<br />
Tickets für die Finalwoche,<br />
die im Frühjahr 2014 insgesamt 20 Finalisten<br />
im Fünf-Sterne-Hotel Constance<br />
Belle Mare Plage, Mauritius, zusammenführen<br />
wird.<br />
Zahlen. Wir bedanken uns bei allen<br />
Teilnehmern, Sponsoren und vor allem<br />
den 104 Partner-Anlagen, die in dieser<br />
Saison insgesamt 315 Turniere ausgetragen<br />
haben. Knapp 9.700 Golferinnen<br />
und Golfer hatten um den Einzug in<br />
eines der vier Regionalfinale gespielt.<br />
Zu diesen <strong>war</strong>en insgesamt rund 300<br />
Qualifikanten angereist. Highlight aus<br />
sportlicher Sicht <strong>war</strong> mit Sicherheit das<br />
Hole-in-One von Thomas Kotz während<br />
der Qualifikationsphase an Loch neun<br />
in West Golf.<br />
Für 2014 ist die zweite Auflage der<br />
Turnierserie bereits in Planung, dann<br />
erstmals auch in Österreich.<br />
Turnier-Homepage. In welchen Partner-<br />
Anlagen die „SAMSONITE Club Tour<br />
presented by DINERS CLUB“ in dieser<br />
Saison ausgetragen wurde sowie alle<br />
Ergebnis-Listen, Bilder und Informationen<br />
finden Sie im Internet.<br />
Info: www.golftime-clubtour.com<br />
Regionalfinale West: GC Velbert – Gut Kuhlendahl<br />
Regionalfinale Mitte: GC Würzburg<br />
Traumlocation für das Finale:<br />
<strong>Das</strong> Constance Belle Mare Plage Mauritius<br />
Regionalfinale Nord: G & CC Fleesensee<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 65
Herbert & Traude<br />
Schramm: Herbstliche<br />
Golfbälle zur Auswahl<br />
Stephan Renkl: Golf<br />
kann so schön sein<br />
Oliver Renner:<br />
Abschlag vor<br />
traumhaftem<br />
Regenbogen<br />
by<br />
Lorenz Kiener:<br />
E-Trolley auf Tauchgang<br />
Torben Fechner:<br />
Der Junior ist<br />
ganz Rickie!<br />
Der Endspurt<br />
GT-AWARDS Die Schlussphase des GT Race to Fame by COBRA PUMA<br />
Golf ist eingeläutet. Jetzt noch einmal alles geben und online voten.<br />
Jetzt geht es noch einmal um alles:<br />
Bis Ende Dezember läuft das Rennen<br />
um das diesjährige „<strong>GOLF</strong><br />
<strong>TIME</strong> Race to Fame by COBRA<br />
PUMA Golf“ und damit die Chance<br />
auf den Einzug in die „<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Hall<br />
of Fame“. Noch einmal alle Freunde und<br />
Bekannten mobilisieren und abstimmen.<br />
Worum geht‘s? Wir suchen in fünf<br />
Kategorien den bestaussehenden, originellst<br />
gekleideten, selbstlosesten bzw.<br />
engagiertesten Golfer. Hinzu kommt der<br />
„Sensationsschlag“ schlechthin – absichtlich<br />
oder durch Zufall – sowie das<br />
beste, lustigste oder schlicht kurioseste<br />
Golf-Foto des Jahres. Neu ist seit diesem<br />
Jahr zudem die Kategorie „Ian vs.<br />
Rickie“, bei der Sie ein Team wählen und<br />
uns, entsprechend gekleidet, Fotos von<br />
sich im Ian-Poulter- oder Rickie-Fowler-<br />
Style zusenden. <strong>Das</strong> Beste daran: Sie<br />
stehen im Mittelpunkt der Aktion und<br />
Sie entscheiden auch gleichzeitig, wer am<br />
Ende in die engere Auswahl für die Aufnahme<br />
in die „<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Ruhmeshalle“<br />
kommt.<br />
Jeder kann mitmachen. Neben einer<br />
gesetzten Jury entscheiden zunächst Sie<br />
mittels eines Online-Abstimmungs-Verfahrens<br />
unter www.race-to-fame.com, wer<br />
Ihre Favoritin oder Ihr Favorit in den<br />
einzelnen Kategorien sein soll.<br />
66 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Bewerben kann sich jeder mit Foto<br />
sowie einem kurzen Text, der beschreibt,<br />
worum es geht, was passiert ist bzw.<br />
<strong>war</strong>um gerade Sie der Meinung sind, in<br />
einer der fünf Kategorien an den Start<br />
gehen zu können. Selbstverständlich<br />
können Sie auch jemanden nominieren,<br />
und es ist zudem auch möglich, sich oder<br />
jemand anderen in mehreren Kategorien<br />
gleichzeitig zu nominieren. Alle Einsendungen<br />
gehen beim „<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Race<br />
to Fame by COBRA PUMA Golf“ an den<br />
Start und werden von uns – auch das ist<br />
neu – mit einem exklusiven Golfgürtel<br />
belohnt.<br />
Die Voting-Phase ist bereits in vollem<br />
Gange, das Rennen um die Plätze<br />
für den Einzug in die „Golf-Ruhmeshalle“<br />
läuft. Jeder kann online seine Stimme<br />
vergeben und sieht dabei auch gleich<br />
anhand der Stimmenauswertungen, wer<br />
das „Race to Fame“ in den einzelnen<br />
Kategorien anführt.<br />
Am Ende der Abstimmphase, am<br />
31.12.<strong>2013</strong>, werden die Top 10 in jeder<br />
Kategorie in die engere Wahl genommen,<br />
und unter diesen 50 Personen<br />
entscheidet dann die Jury, welche fünf<br />
Golfer(innen) schließlich das „Race to<br />
Fame <strong>2013</strong>“ gemacht haben.<br />
Umdenken. Grundsätzlich steht beim<br />
„<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Race to Fame by COBRA<br />
PUMA Golf“ nicht der (leistungs-)<br />
sportliche Gedanke im Vordergrund,<br />
dafür werden Turniere ausgerichtet. Es<br />
interessieren vielmehr die Geschichten,<br />
Szenarien und Situationen jenseits von<br />
Brutto- und Nettopunkten, jenseits des<br />
Handicaps und jenseits von Longest<br />
Drive oder Nearest to the Pin. <strong>Das</strong>s<br />
diese dabei jedoch stets Golf-Bezug<br />
haben müssen, ist zwingende Voraussetzung<br />
für eine Nominierung.<br />
Und das sind die Kategorien:<br />
1 Kategorie „Bester/originellster Look“:<br />
Sie tragen stets das stylischste Outfit,<br />
kennen jemanden, der in traditionell<br />
schottischem Knickerbocker-Style auf<br />
die Runde geht oder haben einen Golffreund<br />
bzw. eine Golffreundin, der/die<br />
einfach umwerfend aussieht? Keine<br />
falsche Scheu, schicken Sie uns das Foto.<br />
Mirko Scholten: Hässliche Szenen in Verzug<br />
Familie „klein“ Haslbeck: Früh übt sich<br />
Top-Trips winken: Ins Thracian Cliffs Golf<br />
& Beach Resort, Bulgarien<br />
2 Neu: Kategorie „Ian vs. Rickie“:<br />
Welches Team wählst du? Sende uns<br />
ein Bild von dir oder einem Freund in<br />
coolem Ian-Poulter-Style oder flippigem<br />
Rickie-Fowler-Outfit. Es winken ein<br />
Clubfitting sowie eine Einladung zum<br />
exklusiven COBRA PUMA Golf-Event.<br />
3 Kategorie „Soziales Engagement“:<br />
Sie tragen ein Golfturnier zugunsten<br />
eines guten Zwecks aus, kennen jemanden,<br />
der sich vorbildlich für die Golfjugend<br />
engagiert oder im Stillen freiwillige<br />
Dienste für das allgemeine Wohl der<br />
Club-Mitglieder leistet? Höchste Zeit,<br />
dass er oder sie gebührende Anerkennung<br />
dafür erhält.<br />
4 Kategorie „Sensationsschlag <strong>2013</strong>“:<br />
Ihnen ist ein Hole-in-One geglückt, Sie<br />
haben aus 180 Metern eingelocht oder<br />
der Ball fand über diverse Umwege das<br />
Loch? <strong>Das</strong> gehört doch auf die große<br />
Bühne.<br />
5 Kategorie „Golf-Foto des Jahres“:<br />
Schicken Sie uns das Foto, wie Sie die<br />
Chinesische Mauer hinunterputten oder<br />
vor dem Eiffelturm ein Sandwedge gen<br />
Himmel strecken. Ein Mitspieler ist<br />
mit seinem Cart im Teich verschwunden<br />
oder Sie haben einen traumhaften<br />
Sonnenuntergang auf der Runde in Thailand<br />
erlebt? Wir hoffen, Sie hatten Ihre<br />
Kamera dabei.<br />
A<strong>war</strong>ds. Am Ende des Jahres stehen die<br />
Sieger in den Kategorien fest und werden<br />
zur exklusiven „Race to Fame“-A<strong>war</strong>d-<br />
Verleihung eingeladen. Es winken sensationelle<br />
Preise, darunter Equipment von<br />
COBRA PUMA Golf sowie einwöchige<br />
Trips ins Thracian Cliffs Golf & Beach<br />
Resort, Bulgarien.<br />
Alle Informationen, Teilnahmebedingungen<br />
und Möglichkeiten zum Abstimmen<br />
unter www.race-to-fame.com.<br />
Ihre Nominierungen mit Foto, kurzem<br />
Beschreibungstext und Ihren Kontaktdaten<br />
schicken Sie bitte an<br />
go@race-to-fame.com. Diese werden dann<br />
umgehend online gestellt.<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 67
CLUBS INTERNATIONAL<br />
Finest Moments<br />
Betty Barclay Ladies Golf Tour <strong>2013</strong><br />
Über 4.000 Golferinnen erlebten ihr ganz<br />
persönliches Golf-Märchen.<br />
Siegerehrung: Simone<br />
Duell vom Juwelier<br />
Hündgen und Nanett<br />
Ewald überreichen eine<br />
edle Damen-Uhr von<br />
Michel Herbelin<br />
Neu im Programm:<br />
Sunny<br />
Breakfast<br />
Day<br />
Nanett Ewald<br />
und Philipp<br />
Keller von<br />
Finest<br />
Moments<br />
Lifestyle, Living und Culture<br />
standen im Mittelpunkt<br />
der 300 Turnierspieltage,<br />
die in 100 deutschen<br />
Golfclubs perfekt geplant,<br />
ebenso vorbereitet und<br />
mit großer Begeisterung und viel<br />
Liebe zum Detail umgesetzt wurden.<br />
So das Resümee von Golferinnen,<br />
Ladies Captains und Club-Managements.<br />
Ein überwältigendes Kompliment<br />
an die Macher dieser schon im<br />
zweiten Jahr ihres Bestehens äußerst<br />
beliebten Betty Barclay „Ladies Golf<br />
Tour“. Die Macher, das sind die Geschäftsführerin<br />
Nanett Ewald und<br />
der für Marketing, PR & Vertrieb verantwortliche<br />
Philipp Keller der Berliner<br />
Agentur „Finest Moments“.<br />
Mal <strong>war</strong>en es außergewöhnliche<br />
Tischdekorationen von ASA, mal faszinierende<br />
Kerzendekorationen von<br />
Engels-Kerzen, mal eine üppige<br />
Dekoration mit edlen Ledertaschen<br />
und Accessoires von Picard und mal<br />
Vitrinen mit edlen Uhren von Michel<br />
Herbelin, mit denen „Finest Moments“<br />
die Herzen der Golferinnen<br />
im Rahmen der Betty Barclay Ladies<br />
Golf Tour höher schlagen ließ.<br />
Dazu kamen dann als besonderes<br />
Highlight die „Sunny Breakfast<br />
Days“, die in fünf ausgewählten<br />
Golfclubs ausgerichtet wurden. Vor<br />
dem Spiel begrüßten Nanett Ewald<br />
und Philipp Keller die teilnehmenden<br />
Golferinnen mit einem üppigen<br />
Frühstücksbuffet, verlosten bei der<br />
Charity-Tombola edle Gewinne und<br />
verteilten vor dem Start zusätzliche<br />
Startgeschenken. <strong>Das</strong>s die Damen<br />
euphorisch gestimmt und bestens<br />
motiviert beim anschließenden Spiel<br />
zu persönlicher Höchstform aufliefen,<br />
<strong>war</strong> nicht verwunderlich.<br />
Zusammen mit den Markenpartnern<br />
ASA, Eau Thermale Avène,<br />
Engels Kerzen, golf extra, Michel<br />
Herbelin, Peter Hahn, Picard und<br />
mit dem neuesten Versace Duft von<br />
der Nobilis Group wurden die Golf-<br />
Ladys grandios verwöhnt.<br />
Finale in Belek. Schnell, viel zu<br />
schnell – so die einhellige Meinung –<br />
vergingen die 300 Turniertage. Nach<br />
Meldung der Ergebnisse aus den 100<br />
Golfclubs wurden im September die<br />
24 „Best of the Best“ ermittelt, die<br />
zum Finale der Betty Barclay Ladies<br />
Golf Tour <strong>2013</strong> fuhren. Ende November<br />
verbrachten die Glücklichen fünf<br />
abwechslungsreiche Tage im luxuriösen<br />
Maxx Royal in Belek, dem<br />
absoluten Hotspot an der türkischen<br />
Riviera. Die Damen er<strong>war</strong>tete ein gelungener<br />
Mix aus Golfen, Relaxen,<br />
kulinarischem Hochgenuss und kulturellen<br />
Eindrücken. Und das in dem<br />
vom Interior-Design sicherlich außergewöhnlichsten<br />
Hotel in Belek.<br />
Der Countdown für 2014 läuft<br />
bereits. Im August wurden die Ausschreibungsunterlagen<br />
für die Betty<br />
Barclay Ladies Tour 2014 verschickt.<br />
Nach dem Erfolg der Ladies Golf Tour<br />
<strong>2013</strong> ließen die Bewerbungen für<br />
die Teilnahme an der nächsten Tour<br />
nicht lange auf sich <strong>war</strong>ten.<br />
Die Liste der 2014 zur Teilnahme<br />
berechtigten Golfclubs und alle weiteren<br />
Infos rund um die Betty Barclay<br />
Ladies Golf Tour inkl. Bildergalerie<br />
und begleitender TV-Berichterstattungen<br />
finden Sie unter www.ladiesgolftour.de<br />
sowie im regelmäßig erscheinenden<br />
Newsletter, bei Facebook und im<br />
YouTube Channel. GT<br />
Info: www.finestmoments.com<br />
68 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Ein Tipp für jede Saison: das 5-Sterne<br />
Bio-Hotel bietet Urlaub auf höchstem Niveau<br />
Luxus-Bio-Urlaub<br />
Stanglwirt Österreichs Top-Adresse für Ski, Golf und Wellness-Urlaub<br />
überzeugt mit einem nachhaltigen Gesamtkonzept.<br />
Wer mitten in der<br />
schönsten Natur<br />
residiert, sorgt<br />
dafür, dass diese<br />
Pracht erhalten<br />
bleibt. <strong>Das</strong> preisgekrönte<br />
5-Sterne-Bio-Hotel Stanglwirt<br />
wird nach dieser nachhaltigen biologischen<br />
Philosophie betrieben.<br />
Die Zimmer und Suiten wurden ausschließlich<br />
aus natürlichen Materialen<br />
gebaut, und beim kulinarischen Angebot<br />
setzt der Stanglwirt ebenfalls auf<br />
„Bio-Qualität“: So kommen Fleisch und<br />
Käse vom hauseigenen Bauernhof und<br />
das Wasser aus der „Kaiserquelle“, die<br />
direkt auf dem Stanglwirt-Grund entspringt.<br />
Die großzügige Felsen-Saunalandschaft,<br />
das größte hoteleigene Solebecken<br />
Europas, das wettkampftaugliche<br />
Sportschwimmbecken mit OMEGA-Zeitmessung<br />
und andere Highlights lassen<br />
bei Wellness-Fans sicher keine Wünsche<br />
offen. Bei den „The Spa Traveller A<strong>war</strong>ds“<br />
2012 wurde der Stanglwirt zum „Best<br />
Spa Hotel in Österreich“ gekürt.<br />
Golfen und mehr. Die hoteleigene Golf<br />
Sport Academy entspricht internationalen<br />
PGA-Standards und bietet perfekte<br />
Trainingsbedingungen mit Blick auf den<br />
majestätischen Wilden Kaiser. Darüber<br />
hinaus findet man auf dem Hotelareal<br />
eine Reithalle mit eigenem Lipizzaner-<br />
Gestüt, Tennisplätze (indoor und outdoor)<br />
sowie eine private Skischule.<br />
Außerdem: Eine große Auswahl an Golfplätzen<br />
und mehrere Skigebiete sind in<br />
wenigen Minuten erreichbar.<br />
Im Januar und Februar stehen wieder<br />
zahlreiche Veranstaltungs-Highlights<br />
auf dem Programm, wie die „Stanglwirt-<br />
Weißwurstparty“ im Rahmenprogramm<br />
der Hahnenkamm-Rennwoche.<br />
Wer es noch etwas intimer möchte,<br />
bucht die „Hüttlingmoos“, das Hideaway<br />
des Stanglwirt. <strong>Das</strong> einstige Forsthaus<br />
bietet Gästen auf tausend Metern Seehöhe<br />
absolute Privatsphäre. Nicht umsonst<br />
wohnen selbst die Klitschko-Brüder<br />
während ihrer Trainingsvorbereitung in<br />
dem exklusiven Berg-Chalet.<br />
Info: www.stanglwirt.com<br />
30 Grad und mehr: Der Sole-Pool im Winter<br />
Urige Gemütlichkeit: Der Relax-Bereich<br />
Bergbauernhof-Charme: Die Luxus-Suiten<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 69
REISE INDISCHER OZEAN<br />
„Paar“<br />
gewinnt!<br />
Seychellen Wenn Sie die perfekte Trauminsel<br />
für verliebte Golfer suchen, sind Sie hier richtig!<br />
Von Götz Schmiedehausen<br />
Im Frühstücksbereich des Constance Lémuria Resorts<br />
bin ich fast ausnahmslos von Tischen umzingelt, an<br />
denen sich Frischverliebte, Frischvermählte, Wiederverliebte<br />
und verzweifelte Beziehungskitter in trauter<br />
Zweisamkeit gegenseitig anschmachten. Ich hingegen<br />
fühle mich wie der Junge, der beim Tanzkursabschlussball<br />
keine Dame abbekommen hat. Ein im Partnerlook gekleidetes<br />
Pärchen besetzt den Tisch neben mir. Auf ihren übergroßen<br />
T-Shirts steht in bunter Comicschrift „Just married ...“,<br />
und auf der Rückseite „... in paradise!“ Ich erwäge kurz, mir<br />
ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin weder einsam noch pervers,<br />
nur ein Golfjournalist bei der Arbeit ...“ umzuhängen.<br />
Dann wende ich mich vom kollektiven Gurren der Turteltauben<br />
ab und genieße lieber die Aussicht auf das unverschämt<br />
blaue Meer und die Küstenlinie der Seychelleninsel Praslin.<br />
Paradies: Die Insel Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen<br />
Perspektive. Um einen<br />
objektiven Blick auf das<br />
Lémuria Resort werfen zu<br />
können, hat mein Status<br />
als Schreiberling im halbleeren<br />
Doppelbett jedoch<br />
durchaus seine Vorteile.<br />
Denn ein aus den Flitterwochen<br />
heimgekehrtes<br />
Paar, das sich zwei Wochen<br />
mit herzförmigen Pupillen<br />
dem Endorphinrausch hingegeben<br />
hat, wird Ihnen<br />
auch über Jena oder Bielefeld<br />
nur Erstaunliches zu berichten haben. Praslin erreichen<br />
Sie von der Hauptinsel Mahé aus mit dem Pendelbus in Form<br />
eines Luftshuttles. Im Resort angekommen, wird man von den<br />
überaus freundlichen Mitarbeitern in Empfang genommen.<br />
Vornehmlich handelt es sich um einheimische Seychellois,<br />
die ihr ganzes Leben auf der Insel zugebracht haben und<br />
entsprechend tiefenentspannt sind. Die Mehrzahl der Gäste<br />
ist in einer der 96 geräumigen Juniorsuites untergebracht, die<br />
allesamt einen direkten Zugang zu einem eigenen Strandabschnitt<br />
haben und einem traditionell-modernen Einrichtungsstil<br />
entsprechen. Wer es etwas feudaler bevorzugt, mietet<br />
sich eine der acht Villen oder belegt die Presidential Suite.<br />
Freispiel. Im Clubhaus des resorteigenen Golfplatzes angekommen,<br />
wird klar, dass die Anzahl der Gäste, die entweder<br />
paarweise Golf spielen<br />
oder während des Romantik-Urlaubs<br />
vier Stunden<br />
von der Leine gelassen werden<br />
(bzw. es sich trauen,<br />
so ein Ansinnen überhaupt<br />
vorzubringen), erstaunlich<br />
gering ist. Als ich nach<br />
einer Abschlagszeit frage,<br />
präsentiert mir Jaqueline<br />
an der Theke die Tagesbelegung,<br />
die in etwa so viele<br />
Einträge enthält wie der<br />
Kalender eines FDP-Bundestagsabgeordneten<br />
im E<br />
70 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Loch Nr. 15: <strong>Das</strong><br />
ultimative Golf-Fotomotiv<br />
mit Blick auf den Traumstrand<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 71
REISE INDISCHER OZEAN<br />
Ein Überblick über einen Teil<br />
der ersten neun Bahnen<br />
<strong>Das</strong> Spa bietet Wellness<br />
in höchster Vollendung<br />
Lunch im Beach Restaurant<br />
Honeymoon-Set-up<br />
für Fortgeschrittene<br />
Presidential Suite<br />
mit Privatstrand<br />
72 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Jahr 2014. Claude, ein weiterer Golfclub-<br />
Mitarbeiter, hat schon meine Tasche auf<br />
den Buggy gewuchtet und erwähnt beiläufig,<br />
dass er mir ja den Platz zeigen<br />
könne, sofern ich nicht allein spielen<br />
möchte. Im Grunde ist das auch sein<br />
Job, er begleitet alleinspielende Golfer.<br />
Und ich dachte immer, ich hätte das<br />
große Los gezogen.<br />
Platzstandard. Von paradiesisch über<br />
erstaunlich bis hin zu surreal, so präsentiert<br />
sich der 18-Loch-Platz, den<br />
Hotelgäste kostenlos spielen dürfen.<br />
Die ersten paar Bahnen<br />
haben gefälligen<br />
Resort-Golf-Charme<br />
und fordern nur ein<br />
gewisses Maß an Genauigkeit,<br />
um nicht<br />
in den zahlreichen<br />
Tropenbäumen hängenzubleiben,<br />
die das<br />
Fairway einrahmen.<br />
Dann allerdings kommen einige Wasserhindernisse<br />
ins Spiel und ohne halbwegs<br />
präzise Schläge schrumpft der Ballvorrat<br />
spürbar. Es gilt, zwei Par 3 mit Halbinselgrün<br />
(Loch 6 und 9) zu bezwingen,<br />
man findet ein Par 5, das sich an seitlichem<br />
Wasser entlangwindet (Loch 7),<br />
und auf Bahn 8 wird sowohl das Fairway<br />
als auch das Grün des Par-4-Lochs von<br />
Brackwasserteichen eingerahmt.<br />
Mit Loch Nr. 13 ändert sich dann<br />
die Szenerie dramatisch, denn nun geht<br />
es steil bergauf (und bergab) durchs<br />
ungezähmte Gelände. Hätte man den<br />
Platz bis dahin noch per pedes erobern<br />
können, wird nun die Golfcart-Fahrt<br />
selbst zum atemberaubenden Erlebnis.<br />
Den Driver kann man getrost einmotten,<br />
denn die schmalen Berghänge, die<br />
nun als Fairway fungieren, verlangen<br />
nach Punktlandungen. Besonders bitter<br />
kann es auf Loch Nr. 14, einer 300<br />
Meter andauernden Schräglage werden.<br />
Nur etwa 20 Prozent der mit dem Holz<br />
1 gespielten Abschläge erleben einen<br />
zweiten Schlag, der Rest verkrümelt<br />
sich grußlos auf Nimmerwiedersehen<br />
in den Dschungel. Dann aber wird man<br />
mit dem „Signature Hole“ entschädigt,<br />
einem Par 3, dessen Grün man aus ca.<br />
70 Metern Höhe angreift. Vom Abschlag<br />
genießt man einen großartigen Blick auf<br />
Wenn Sie mal wissen<br />
wollen, wie dieses<br />
„Seele baumeln<br />
lassen“ wirklich<br />
funktioniert, dann ...<br />
den Traumstrand „Anse Georgette“. Als<br />
Claude und ich das Loch gespielt haben,<br />
gönnen wir uns einen einstündigen Badespaß<br />
in den türkisfarbenen Fluten, bevor<br />
wir die abschließenden Bahnen angehen.<br />
Diese führen den Spieler einmal<br />
quer durch den Dschungel und fordern<br />
selbst von erfahrenen Shotmakern ein<br />
Maximum an Kreativität und Präzision.<br />
Aufgrund der vielen völlig unterschiedlichen<br />
Charakteristika kann man dieser<br />
Anlage den höchstmöglichen Replay-<br />
Faktor attestieren. Selbst wenn man<br />
wie ich eine Woche lang pro Tag ein bis<br />
zwei Runden gedreht<br />
hat (zu zweit im Cart<br />
kommt man in ca.<br />
drei Stunden durch),<br />
wird es hier definitiv<br />
nie langweilig!<br />
Öko-Gedanke. Robert<br />
Matombé ist der<br />
„Turtle Manager“ im<br />
Lémuria und erklärt mir, dass die Strände<br />
der Insel die bevorzugten Eiablageplätze<br />
der Seeschildkröten darstellen. Wann<br />
immer ein Gast ein Tier am Strand erspäht,<br />
ist er angehalten, dies sofort zu<br />
melden. Im Lémuria nimmt man nachhaltiges<br />
ökologisches Handeln sehr ernst<br />
und gewinnt nicht zuletzt deshalb so viele<br />
Preise, weil man (wie in allen Constance<br />
Resorts)im Einklang mit der Natur agiert.<br />
Harmonie. <strong>Das</strong> Leben im Lémuria<br />
vollzieht sich auf einer fast schon<br />
meditativ-ruhigen Schwingungsebene.<br />
Wer vergleichbare Anlagen kennt, wird<br />
feststellen, dass vieles von der „besonderen<br />
Atmosphäre“, die man anderswo<br />
krampfhaft künstlich erzeugen möchte,<br />
hier ganz natürlich vorhanden ist. Es ist<br />
nicht nur die besonders exotische Inselkulisse<br />
mit der vielfältigen Natur. Dieser<br />
Ort verströmt eine durch und durch<br />
positive und geradezu magische Energie,<br />
mit deren Hilfe der Gast in kürzester Zeit<br />
aus der Alltagshülle schlüpfen kann und<br />
sich in einen tiefenentspannten, selig<br />
lächelnden Zeitgenossen verwandelt,<br />
der im „Flow“ der Insel mitschwingt.<br />
Wer schon immer wissen wollte, wie<br />
sich dieses „Seele baumeln lassen“<br />
eigentlich wirklich anfühlt, ist hier an<br />
der richtigen Adresse.<br />
INFO SEYCHELLEN<br />
Die Seychellen sind eine Inselgruppe im<br />
Indischen Ozean. Sie bestehen aus etwa<br />
115 Inseln, mit den Hauptinseln Mahé<br />
(154 km²), Praslin (38 km²) und La Digue<br />
(10 km²). Es leben ca. 90.000 Menschen<br />
auf den Seychellen. Amtssprache ist<br />
Seychellenkreol, Englisch und Französisch.<br />
ANREISE:<br />
Von Deutschland bspw. mit Emirates<br />
(via Dubai) für ca. 800 Euro pro Person.<br />
Der Inlandsflug von Mahé nach Praslin<br />
kostet hin- und zurück ca. 150 Euro.<br />
UNTERKUNFT:<br />
Constance Lémuria Resort (Praslin) –<br />
preisgekröntes Inselresort auf höchstem<br />
Niveau. Drei Gourmet-Restaurants bieten<br />
die ganze Vielfalt der internationalen,<br />
französischen und kreolischen Küche.<br />
Viele Freizeit-Optionen wie bspw.<br />
Wassersport (Tauchen, Schnorcheln,<br />
Segeln, Surfen, Kayak usw.), Kinderbetreuung.<br />
Spa de Constance inkl.<br />
Shiseido Spa. 18-Loch-Golfplatz (Par 70).<br />
PREISBEISPIEL:<br />
Acht Übernachtungen in einer Junior<br />
Suite inklusive Frühstück (ohne Flug),<br />
Transfer ab Flughafen Praslin inklusive<br />
Unlimited Golf, pro Person ab 1.769 Euro.<br />
Buchbar bei Classic Golf Tours.<br />
Romantisch: Candle Light-Dinner im<br />
Seahorse Restaurant<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 73
TRAVEL LESERREISEN<br />
Thracian Cliffs Golf & Beach Resort, Bulgarien<br />
Termin: 13.– 20. Juni 2014<br />
<strong>Das</strong> Top-Resort am Sch<strong>war</strong>zen<br />
Meer. Auf dem von Gary Player<br />
designten Championship Course wurde<br />
auch das Volvo World Match Play<br />
Championship der European Tour<br />
ausgetragen. Die benachbarten Resorts<br />
BlackSeaRama und Lighthouse<br />
ergänzen das Golf-Angebot perfekt.<br />
Neben der Turnier-Woche stehen<br />
Dinner in der nahen Muschelfarm,<br />
im Design-Restaurant „Balkon del<br />
Mondo“ u. a. auf dem Programm.<br />
Gegenüber dem Vorjahr wurde<br />
auf Wunsch der Teilnehmer ein Tag<br />
angehängt, um unter anderem an den<br />
beiden Traumstränden des Resorts,<br />
Bendida und Argata, sowie im Spa<br />
entspannt die Seele baumeln lassen<br />
zu können. Gespielt wird wieder im<br />
bewährten Ryder Cup-Modus plus<br />
zweitägige <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Trophy. Begleitet<br />
wird die Reise von der GT-Chefredaktion.<br />
Herzlich willkommen.<br />
ab € 1.499,–<br />
LEISTUNGEN<br />
Pauschalangebot:<br />
• 7 Nächte im Thracian Cliffs Golf & Beach<br />
Resort in luxuriösen Suiten, inkl. kontinentales<br />
Frühstück und 4x Dinner (Welcome-<br />
Dinner, Muschelfarm, El Balcon del Mundo,<br />
Gala-Abend mit Siegerehrung)<br />
• 3 Greenfees auf Thracian Cliffs inkl. Cart,<br />
je 1 Greenfee BlackSeaRama und<br />
Lighthouse inkl. Trolleys und Transfers<br />
• Airport-Shuttle ab/bis Varna<br />
• Privat-Strand, SPA, Fitness etc. inklusive<br />
• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Chefredaktion<br />
• Preis p. P. ab € 1.499,– im DZ<br />
EZ-Zuschlag: € 395,– (Frühbucher-Bonus<br />
€ 50,– p. P. bis 2. März 2014)<br />
• Exklusive Flug<br />
• Direkt-Buchung:<br />
Proscott Golftours GmbH & Co. KG,<br />
Sperberhorst 8, 22459 Hamburg,<br />
www.proscott.com, ok@proscott.com,<br />
Tel. 0049 40 55201066 od. 0172 6267361<br />
• Weitere Infos:<br />
www.thraciancliffs.com<br />
www.leserreisen.golftime.de<br />
Hotel & Resort Dolomitengolf, Österreich<br />
Termin: 4. – 11. Mai 2014 und 12. – 19. Oktober 2014<br />
Unsere Leserreisen ins Dolomitengolf<br />
Resort zählen inzwischen<br />
zu den Klassikern und erfreuen sich<br />
einer illustren Stamm-Fangemeinde.<br />
Der GC Dolomitengolf gehört mit<br />
seinen 27 Löchern zu den schönsten<br />
Meisterschaftsanlagen Österreichs.<br />
<strong>Das</strong> milde Klima in Folge der südlichen<br />
Lage macht den Termin Anfang<br />
Mai zum perfekten Saisonauftakt-Event,<br />
der zweite Termin, Mitte<br />
Oktober, lässt dann die Saison milde<br />
ausklingen. Auf dem Programm stehen<br />
fünf Turniertage, davon drei im<br />
Ryder Cup-Modus und zwei im<br />
Einzelmodus, Weinprobe u. v. m.<br />
<strong>Das</strong> neue Hotel Dolomitengolf<br />
Suites besticht durch seine großzügigen<br />
und modern eingerichteten<br />
Zimmer, der Golfplatz liegt praktisch<br />
vor der Haustüre. Herzlich<br />
willkommen zu den traditionellen<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leserreisen.<br />
ab € 742,– / 705,–<br />
LEISTUNGEN<br />
Pauschalangebot:<br />
• 7 ÜN im Hotel Dolomitengolf Suites im DZ<br />
inkl. Halbpension<br />
• 5 Turnier-Tage, Rahmenprogramm<br />
• Alle Greenfees<br />
• Startgebühr, attraktive Preise<br />
• Betreuung: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />
• Gala-Abend mit Live-Musik<br />
• Termin I: 4. – 11.5.2014<br />
Preis p. Pers.: Ab € 979,– im DZ,<br />
f. Mitglieder GC Dolomitengolf ab € 742,–;<br />
EZ € 1.351,–, für Mitglieder<br />
GC Dolomitengolf € 1.112,–<br />
• Termin II: 12. – 19.10.2014<br />
Preis p. Pers.: Ab € 930,– im DZ,<br />
f. Mitglieder GC Dolomitengolf ab € 705,–;<br />
EZ € 1.283,–, für Mitglieder<br />
GC Dolomitengolf € 1.056,–<br />
• Direkt-Buchung:<br />
Hotel & Resort Dolomitengolf, Tel.<br />
+43(0)4852/61122,<br />
Fax +43(0)4852/61122444,<br />
info@hotel-dolomitengolf.com,<br />
www.hotel-dolomitengolf.com<br />
74 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 - <strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Spektakuläres Ambiente: Die 14. IAGTO A<strong>war</strong>ds in der<br />
Tarragona Placa De Toros<br />
Reise-Oscars<br />
14. IAGTO AWARDS Vergabe der<br />
„Golf-Tourismus-Oscars“ in Spanien.<br />
Jedes Jahr, gegen Ende<br />
der Saison, fiebert die<br />
internationale Golf-Tourismus-Industrie<br />
mit<br />
Spannung den IAGTO<br />
A<strong>war</strong>ds entgegen, den inoffiziellen<br />
„Oscars“ der Branche.<br />
Vergeben werden die Auszeichnungen<br />
im Rahmen<br />
der Abschluss-Gala der jährlichen<br />
IGTM (International<br />
Golf Travel Market), der weltweit<br />
größten Golf-Tourismus-<br />
Messe mit in der Regel stets<br />
wechselndem Gastgeberland.<br />
Die 16. IGTM versammelte<br />
Mitte November über<br />
1.200 Golfreise-Experten<br />
in Costa Daurada, Spanien,<br />
und so ziemlich alle <strong>war</strong>en<br />
schließlich auch bei der Vergabe<br />
der 14. IAGTO A<strong>war</strong>ds<br />
in der spektakulären Tarragona<br />
Placa De Toros zugegen.<br />
Ausgezeichnet wurden:<br />
Golf Resort of the Year –<br />
Europe: Thracian Cliffs Golf<br />
& Beach Resort, Bulgarien.<br />
Golf Resort of the Year –<br />
North America: The Ritz-<br />
Carlton, Half Moon Bay, Kalifornien,<br />
USA.<br />
Golf Resort of the Year<br />
– Rest of the World: The<br />
Farm at Cape Kidnappers,<br />
Neuseeland.<br />
Undiscovered Golf Destination<br />
of the Year:<br />
Schweden.<br />
Golf Destination of the<br />
Year – Africa, the Indian<br />
Ocean & the Gulf States:<br />
The Garden Route, Südafrika.<br />
Golf Destination of the<br />
Year – Asia & Australasia:<br />
Hua Hin, Thailand.<br />
Golf Destination of the<br />
Year – Europe: The Algarve,<br />
Portugal.<br />
Golf Destination of the<br />
Year – Latin America & the<br />
Caribbean: Costa Rica.<br />
Golf Destination of the<br />
Year – North America:<br />
Naples, Marco Island & The<br />
Everglades, Florida, USA.<br />
Outstanding Supplier of<br />
the Year: Dubai Golf, Dubai,<br />
VAE.<br />
IAGTO Honorary A<strong>war</strong>d:<br />
Ernie Els.<br />
Info: www.igtm.co.uk<br />
Honorary A<strong>war</strong>d: Preisträger Ernie Els, Giles Greenwood (IAGTO)<br />
Golfresort of the Year – Europe: Thracian Cliffs Golf & Beach Resort.<br />
Inhaber Krassimir Guergov (l.) und Georg Tsvetanski (r.), Dragomir<br />
Stoynev, Bulgariens Minister für Wirtschaft, Energie & Tourismus<br />
Golfreisen zum Überwintern.<br />
Ausgewählte Angebote für Portugal, Madeira, Azoren,<br />
Spanien, Kanaren, Mallorca, Sizilien und Ägypten.<br />
Buchbar in Ihrem Reisebüro oder direkt bei OLIMAR:<br />
Service-Telefon: +49 (0)221-20 590 490<br />
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www.olimar-golfreisen.com<br />
Besonders reisen<br />
Golfreisen<br />
November <strong>2013</strong> – April 2014<br />
Der aktuelle Katalog<br />
ist ab sofort erhältlich.<br />
Inkl. spezieller Angebote<br />
für Pro-Gruppenreisen<br />
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High-End dtp-service Hellmuth Tel.:<br />
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0821/564958<br />
<strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de August 21, <strong>2013</strong> 75
REISE TÜRKEI<br />
Ein Traum aus der Feder<br />
von Pete Dye: Lykia Links<br />
Luxus pur: 16 Villen für Individualisten<br />
Willkommen im Club<br />
Club Med Belek Der jüngste Sproß der<br />
Erfinder des Cluburlaubs setzt neue Maßstäbe<br />
an der türkischen Riviera. Golf-Perle inklusive.<br />
Riesig: Outdoor-Pool am 2,5 km langen Strand<br />
Top-Ambiente: Geschmackvolle Designs<br />
<strong>Das</strong> Meer immer im Blick: Lykia Links<br />
Weltweit über 80 Premium<br />
All-inclusive-Resorts führt<br />
Club Med, der Erfinder des<br />
Cluburlaubs, seit im Jahr<br />
1950 die erste Anlage eröffnet wurde, in<br />
seinem Portfolio. Jüngster Zuwachs ist<br />
das imposante 4-Tridents-Club-Resort<br />
im türkischen Golfmekka Belek, rund<br />
45 Autominuten vom Flughafen Antalya<br />
entfernt.<br />
Was Golferherzen hier auf Anhieb<br />
höher schlagen lässt, ist ein wahres<br />
Golfjuwel buchstäblich vor der Haustüre:<br />
Mit dem von Pete Dye auf einer<br />
Fläche von rund 80 ha designten „Lykia<br />
Links“ Golfplatz verfügt das 4-Tridents-<br />
Club-Resort über den bis dato einzigen<br />
Linksplatz an der Mittelmeerküste, und<br />
der ist ein wahrer Traum: Von fast jedem<br />
Loch bietet sich ein atemberaubender<br />
Blick aufs Meer, was nicht zuletzt darauf<br />
zurückzuführen ist, dass es hier<br />
– nach alter Links-Manier – so gut wie<br />
keine Bäume gibt. Was nicht heißen soll,<br />
dass „Lykia Links“ ein Sonntagsspaziergang<br />
ist, im Gegenteil: Der Platz misst<br />
von den Pro-Tees 6.925 Meter bei einem<br />
Par von 72. Für Herren gilt ein Mindest-<br />
Handicap von –28, bei Damen von –36.<br />
Und wehe, wenn der Wind hier etwas<br />
heftiger bläst . . .<br />
Zum Golfclub – übrigens der jüngste<br />
der inzwischen 18 in Belek, gehören zudem<br />
ein 9-Loch-Kurzplatz, eine Driving<br />
Range sowie diverse, top-ausgestattete<br />
Übungs-Einrichtungen.<br />
Top-Unterkunft. Die perfekte Mischung<br />
aus Cluburlaub und behaglichem Rückzugsgebiet<br />
bietet das 4-Tridents-Club-<br />
Resort mit seinen 433 hochwertig ausgestatteten<br />
Zimmern und Suiten mit Blick<br />
auf den zur Anlage gehörigen 2,5 Kilometer<br />
langen Sandstrand und das tiefblaue<br />
Meer. Alternativ bieten die 16 „Villas<br />
de Belek“ auf einer Fläche von 200<br />
bis 400 m² Luxus pur: auf Wunsch mit<br />
persönlichem Butler. Abgerundet wird<br />
das Angebot durch die Premium-allinclusive<br />
Leistungen des Resorts, die für<br />
alle Gäste gleichermaßen nutzbar sind.<br />
Nicht zu vergessen der „Club Med Spa<br />
by Carita“ auf 300 m² sowie die riesige<br />
Outdoor-Pool-Landschaft und zwei<br />
Indoor-Pools.<br />
Info: www.clubmed.de/belek<br />
76 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 - <strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
<strong>GOLF</strong> TAGEBUCH<br />
EUGEN<br />
PLETSCH<br />
Jahrgang 1952, Autor von vier satirischen<br />
Golfbüchern, lebt als Schriftsteller bei Gießen.<br />
Als Mitarbeiter des „Golftherapeutischen<br />
Pflegedienstes“ berichtet er live aus der<br />
Grünen Hölle …<br />
<strong>Das</strong> <strong>war</strong> die<br />
Martinsgans<br />
»Nur die<br />
Waldorfpädagogik<br />
und wir vom ›Golftherapeutischen<br />
Pflegedienst‹<br />
huldigen noch<br />
dem antiken<br />
Persönlichkeitsmodell,<br />
nach dem<br />
leicht reizbare<br />
Menschen<br />
als Choleriker<br />
bezeichnet werden«<br />
Alljährlich werden die neuen Mitglieder<br />
unseres Clubs beim Martinsgans-<br />
Essen von Vizepräsident Prof. Klausthaler<br />
höchst persönlich begrüßt<br />
und auf die harmonische Gemeinschaft eingeschworen,<br />
der sie jetzt angehören dürfen.<br />
„Unser Golfplatz ist ein Ort der Erholung …“,<br />
eröffnete Klausthaler, nachdem er um Ruhe<br />
gebeten hatte. Manche unterbrachen das zähe<br />
Ringen mit der Gänsekeule, während andere<br />
noch auf einem knorpeligen Stück Sehne<br />
herumkauten oder am Knödel festhingen.<br />
„… ein Ort der Erholung, auf dem wir uns<br />
ergehen, um innere Ruhe zu finden.“<br />
„Ergehen oder vergehen?“, fragte ein Spaßvogel,<br />
was jedoch allgemein ignoriert wurde.<br />
„Wie herrlich ist es, unsere schöne Golfanlage<br />
in Stille zu genießen.“<br />
Jetzt legte sich Stille über den Saal. Nur ein<br />
Würgen vom Katzentisch signalisierte, dass<br />
irgendwo ein Gänsebürzel feststak. Alle<br />
anderen dachten nach. Was wollte Klausthaler<br />
damit sagen?<br />
„<strong>Das</strong> Golfspiel in Ruhe und Stille zu genießen“,<br />
fuhr er fort, „ist einer der Gründe, <strong>war</strong>um<br />
wir uns in diesem Golfclub zusammengefunden<br />
haben, nicht wahr?“<br />
Fragend schaute er in den Saal. Die gänseschwere<br />
Gemeinde der Golfer blickte fragend<br />
zurück.<br />
„Wir sind friedliche Leute, die einem friedlichen<br />
Sport nachgehen, nicht wahr?“<br />
Nicht wahr? Nicht wahr? Hatte Klausthaler<br />
jetzt endgültig einen Vogel?<br />
„Und wer sich in dieser Golfsaison nicht<br />
grün <strong>war</strong> auf dem Grün, der sollte bereit sein,<br />
die Hand zur Versöhnung zu reichen.“<br />
Aha, daher wehte der Wind. Klausthaler<br />
spielte auf den Zwischenfall bei der Clubmeisterschaft<br />
an, ohne Grömke und Mitzke<br />
beim Namen zu nennen. Die beiden sind entsetzliche<br />
Choleriker, auch wenn die Temperamenten-Lehre<br />
aus wissenschaftlicher Sicht als<br />
überholt gilt. Nur die Waldorfpädagogik und<br />
wir vom „Golftherapeutischen Pflegedienst“<br />
(GTP) huldigen noch dem antiken Persönlichkeitsmodell,<br />
nach dem leicht reizbare Menschen<br />
als Choleriker bezeichnet werden.<br />
Beim GTP müssen wir jedoch noch<br />
wesentlich genauer differenzieren: Eine großmäulige<br />
SUV-Brüllbacke ist noch längst kein<br />
Choleriker! Beim Choleriker unterscheiden<br />
wir die „tickende Zeitbombe“, den „chronischen<br />
Schreihals“, den „Stresshypertoniker mit<br />
Krampfanfällen“, den „Bläh-Hals“, den „streitsüchtigen<br />
Gockel“, den „lautstarken Besserwisser“,<br />
den „Wüterich“ und den „Turnier-<br />
Berserker“, um nur einige Beispiele zu nennen.<br />
Cholerikerinnen gibt es übrigens nicht,<br />
denn weibliche Wesen sind auf dem Golfplatz<br />
jederzeit beherrscht. Frau freut sich über<br />
jeden Schlag, der den Ball trifft, wobei auch<br />
ein Luftschlag in seiner ganzen Anmut hübsch<br />
aussehen kann – <strong>war</strong>um also losbrüllen? Nein –<br />
cholerische Anfälle sind eine grundsätzlich<br />
männliche Eigenschaft, die bei Grömke und<br />
Mitzke besonders ausgeprägt ist. Zu dem<br />
kommt: Grömke hört schlecht und Mitzke<br />
kann nicht zählen – eine explosive Mischung!<br />
Anlässlich der Clubmeisterschaft gab Mitzke<br />
nach jedem Loch eine Schätzung durch, die<br />
Grömke zu allem Übel auch noch falsch<br />
verstand. Nach wenigen Bahnen gerieten sich<br />
die beiden derart in die Wolle, dass der dritte<br />
Mann im Spiel, ein Phlegmatiker namens<br />
Norbert, aus seinem Tran erwachte und den<br />
Marschall herbeiwinkte. Der löste beim GTP<br />
sofort Großeinsatz aus und wir rasten mit dem<br />
Buggy zur fünften Bahn. Als wir ankamen,<br />
rangelten die Herren im Bunker. Mitzke<br />
röchelte bereits. Wir baten Grömke, Mitzke,<br />
der schließlich nur noch leise fiepte, aus dem<br />
Schwitzkasten zu entlassen, aber Grömke ließ<br />
nicht los, bis ihm Mitzke mit letzter Kraft den<br />
Stiel der Harke in die Flanke rammte. Grömke<br />
jaulte auf, worauf wir die beiden auseinanderzerren<br />
konnten.<br />
Die Angelegenheit wurde natürlich vertuscht,<br />
weil Grömke und Mitzke zu den Clubsponsoren<br />
zählen. Es mag sein, dass<br />
Vizepräsident Prof. Klausthaler diese Streithähne<br />
im Sinn hatte, als er unsere Neulinge<br />
beim Belastungstest Martinsgans ansprach.<br />
Aber vielleicht meinte er auch etwas anderes.<br />
Bei ihm weiß man das nie. Die Gans <strong>war</strong><br />
übrigens trocken.<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 - <strong>2013</strong> www.golftime.de 77
TRAINING LEADBETTER<br />
ian<br />
holloway<br />
Ian Holloway, Jahrgang ‘80, Fully Qualified PGA<br />
Professional und Certified Senior Instructor<br />
der David Leadbetter Golf Academy<br />
im Golf Valley München<br />
Training nach Plan<br />
Der Winter als wichtige<br />
Trainingsphase.<br />
Setup: Gerader unterer<br />
Rücken, Knie leicht<br />
gewinkelt. Eine gedachte,<br />
hinter den Schulterblättern<br />
nach unten verlaufende<br />
Linie streift gerade<br />
so die Knie<br />
Ewiger<br />
Kreislauf<br />
Fotos: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />
Für die meisten Golfer ist die<br />
Saison beendet, es sei denn,<br />
Sie machen noch den ein<br />
oder anderen Abstecher in<br />
wärmere Gefilde. Dabei ist<br />
gerade der Winter die beste<br />
Zeit, um die zurückliegende Saison<br />
Revue passieren zu lassen. Gleichzeitig<br />
sollte die Zeit genutzt werden, um sich<br />
in vielerlei Hinsicht auf die kommende<br />
Saison vorzubereiten.<br />
Erstellen Sie sich einen Zeitplan für<br />
die kommenden Monate und arbeiten<br />
Sie dabei konsequent an Eigenanalysen,<br />
fundamentalen Übungen aber auch an<br />
Ihrer Fitness, wobei Letzteres thematisch<br />
nicht in mein Ressort gehört. Wir sehen<br />
diese Art des „Überwinterns“ übrigens<br />
auch bei erfolgreichen Sportlern anderer<br />
Disziplinen: Der Winter ist eine der<br />
wichtigsten Phasen des Jahres in jedem<br />
Trainingskalender. Warum also nicht<br />
auch in Ihrem?<br />
Setup<br />
<strong>Das</strong> Setup ist die eigentliche Basis jedes<br />
Golfschwungs. Wer hier bereits Schwächen<br />
aufweist, wird nie in der Lage sein,<br />
einen dynamischen, gut ausbalancierten<br />
Schwung zu erlangen.<br />
5 <strong>Das</strong> Gewicht ist gleichmäßig auf beide<br />
Füße verteilt.<br />
5 Durchgestreckter unterer Rücken und<br />
angespannte Bauchmuskeln.<br />
5 Oberkörper leicht nach vorne gelehnt, sodass<br />
eine Linie vom hinteren Schulterbereich<br />
nach unten gerade die Knie streifen würde.<br />
5 Die Knie sind leicht gebeugt.<br />
5 Der Ball befindet sich eine Handbreit<br />
innerhalb der linken Ferse.<br />
5 Die Hände befinden sich mittig vor dem<br />
Körper.<br />
5 Der Stand ist beim Driver in etwa schulterbreit,<br />
bei den Eisen hüftbreit.<br />
78 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
Griff<br />
Ich bin natürlich nicht mir Ihren persönlichen<br />
Schwungeigenschaften vertraut,<br />
daher ist ein Ferntraining auf diesem<br />
Wege nur bedingt möglich. Was ich aber<br />
kann, ist, Ihnen genau die Tipps mitzugeben,<br />
die auch Tourpros befolgen. Und<br />
das sind allesamt Tipps, die Sie jederzeit zu<br />
Hause durchführen können. Also perfekt<br />
geeignet, um Ihre Grundlagentechnik über<br />
den Winter immer wieder zu üben und<br />
selbst zu überprüfen.<br />
Wenn ich von Grundlagen spreche,<br />
dann meine ich damit das Setup, die<br />
Gewichtsverteilung, die Ballposition, Ihre<br />
Ausrichtung und – nicht zuletzt – Ihren<br />
Griff. Folgendes gilt es hierfür zu beachten:<br />
5 Greifen Sie den Schläger nicht mit der<br />
ganzen Hand, sondern achten Sie darauf,<br />
dass der Griff stabil zwischen Handballen<br />
und Fingern liegt (Bild 1).<br />
5 Richtig machen Sie dies, wenn Sie in<br />
der Lage sind, den Schläger nur zwischen<br />
Handballen und Zeigefinger zu halten, wie<br />
auf Bild 2 zu sehen.<br />
5 Nun schließen Sie alle Finger um den<br />
Griff, der Daumen liegt mittig obenauf.<br />
5 Achten Sie darauf, dass der Schläger in<br />
Ihren Fingern bleibt und nicht in die Handfläche<br />
abrutscht.<br />
5 Wenn Sie alles richtig gemacht haben,<br />
sehen Sie von oben zwei bis maximal drei<br />
Knöchel Ihrer linken Hand (Bild 3).<br />
5 Beachten Sie hier auch den leichten<br />
Knick zwischen linker Hand und linkem<br />
Unterarm.<br />
5 Gleichzeitig sollte die verlängerte<br />
Spitze des „V“, das zwischen Zeigefinger<br />
und Daumen gebildet wird, zu Ihrer rechten<br />
Schulter zeigen (blauer Pfeil).<br />
5 Nun greifen Sie mit der rechten Hand<br />
so von oben zu, dass der rechte Daumen<br />
mit seinem Ballen auf dem des linken liegt.<br />
5 Der rechte Daumen liegt dabei nicht<br />
mittig oben auf dem Griff, sondern leicht<br />
links der Mitte.<br />
5 Der rechte Zeigefinger greift zu wie<br />
beim Abzug einer Pistole.<br />
5 <strong>Das</strong> jetzt gebildete „V“ zwischen Zeigefinger<br />
und Daumen der rechten Hand<br />
verläuft parallel zu dem „V“ der darunter<br />
liegenden linken Hand. Es zeigt also ebenfalls<br />
in Richtung rechte Schulter (Bild 4).<br />
Wenn Sie alle diese Punkte beachten,<br />
sind Sie alleine damit schon auf dem besten<br />
Weg, Ihr Golfspiel wesentlich zu verbessern.<br />
Leider sind schlechte Griffhaltungen<br />
ein weit verbreitetes Übel und ich übertreibe<br />
nicht, wenn ich sage, dass 99 Prozent<br />
meiner Trainingsstunden eine Korrektur<br />
des Griffs beinhalten. Wie bei allem ist<br />
auch hier essenziell, dass Sie sich regelmäßig<br />
selbst überprüfen und die einzelnen<br />
Positionen mit Sorgfalt durchgehen.<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
Planung<br />
Erfolgreiche Sportler unterteilen ihr Jahr in unterschiedliche<br />
Phasen, die sich immer wiederholen. Ich<br />
nenne diese Art der Planung den „Periodisation Cycle“,<br />
also einen nicht enden wollenden Kreislauf. So ein Jahreszyklus<br />
könnte folgendermaßen aussehen:<br />
Tipp<br />
1. Begreifen Sie den Golfsport als ganzjährige Sportart.<br />
2. Erstellen Sie mit Ihrem Pro einen Jahresplan nach dem<br />
Prinzip des „Periodisation Cycle“.<br />
3. Arbeiten Sie während der Wintermonate an Grundlagen,<br />
vor allem am Setup, der Körperbalance und dem Griff.<br />
4. Für Fragen oder aber auch ein Probetraining stehe ich<br />
Ihnen gerne unter ih@golftime.de zur Verfügung.<br />
Phase I: November/Dezember<br />
Analysieren und bewerten Sie die vergangene Saison.<br />
Hinterfragen Sie, was Sie gut gemacht haben und was<br />
besser hätte laufen können. Schreiben Sie zudem Ihre<br />
Ziele für das kommende Jahr auf und wie Sie gedenken,<br />
diese am ehesten umsetzen zu können.<br />
Phase II: Dezember – März<br />
Techniktraining steht im Vordergrund. Mit Ihrem Pro<br />
sollten Sie indoor an Grundlagen und Ihrem Schwung<br />
arbeiten. <strong>Das</strong> Gute am Indoor-Training ist, dass man<br />
sich voll auf die Bewegung konzentrieren kann und<br />
nicht vom Ballflug abgelenkt wird.<br />
Phase III: April/Mai<br />
<strong>Das</strong> Erlernte wird auf den Golfplatz<br />
übertragen. <strong>Das</strong> Training wechselt von<br />
reiner Technik hin zur Anwendung in<br />
realer Umgebung.<br />
Phase IV: Mai – November<br />
Turniervorbereitung und -teilnahme,<br />
praktische Umsetzung des Erlernten<br />
für bestmögliche Performance auf<br />
dem Platz. Dies beinhaltet auch Taktik<br />
und Strategie, Selbstkontrolle, richtige<br />
Vorbereitung und Schlägerwahl.<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 79
TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />
Jonathan<br />
Taylor<br />
Der Engländer und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Buchautor hat zunächst<br />
„The Move“ und schließlich „Swing Simply“<br />
entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie<br />
G1 Class Professional der PGA of Germany<br />
TEMPO &<br />
Putten Teil 2 Ohne Rhythmus gerät<br />
Ihr kurzes Spiel aus dem Takt. Fünf<br />
Tipps für ganz, ganz viel Taktgefühl.<br />
Eine konstante<br />
Putt-Bewegung<br />
hängt ganz entscheidend<br />
von<br />
einem konstanten<br />
Rhythmus<br />
und dem richtigen Schwungtempo<br />
ab. Wer insbesondere<br />
beim Putten seinen Rhythmus<br />
nicht gefunden hat, wird<br />
niemals sein volles Potenzial<br />
auf dem Grün ausschöpfen<br />
können. Insofern empfehle<br />
ich – unabhängig von der<br />
Puttlänge –, mit einem konstant<br />
gleichen Rhythmus zu<br />
putten, dafür aber die Länge<br />
der Aushol- und Durchschwunglänge<br />
zu variieren. Mittels<br />
einer App für Ihr Smartphone<br />
oder Ihren Tablet PC, die Sie<br />
auf iTunes oder im Play.<br />
Google.com Store downloaden<br />
können, finden Sie Ihren<br />
individuellen Rhythmus. In 5<br />
einfachen Schritten geht dieser<br />
dann bald sprichwörtlich<br />
in Fleisch und Blut über.<br />
Fotos: Marcel Brunnthaler<br />
1 2<br />
Metronom<br />
Stellen Sie in der Metronom App 65 „Beats<br />
per Minute“ als Geschwindigkeit ein. Die<br />
optimale Geschwindigkeit variiert von Spieler<br />
zu Spieler zwischen 60 und 70 „Beats per<br />
Minute“ – finden Sie Ihr Tempo!<br />
Taktgefühl<br />
Markieren Sie den Ball sowie zwei Punkte<br />
jeweils 20 cm rechts und links davon. Starten<br />
Sie die App, verwenden Sie Kopfhörer und<br />
schwingen Sie exakt so, dass Sie die Markierungen<br />
jeweils auf einen „Beat“ erreichen.<br />
80 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
RHYTHMUS<br />
3<br />
Ihr Tempo<br />
Putten Sie nun einige Bälle im Rhythmus des Metronoms<br />
und beobachten Sie, wie weit diese rollen. Wenn die Bälle<br />
konstant gleich weit rollen, variieren Sie das Tempo des<br />
Metronoms und finden Sie Ihre Geschwindigkeit.<br />
4<br />
Mit Loch<br />
Wiederholen Sie die Übung aus Punkt 3 nun mit einem Loch.<br />
<strong>Das</strong> Loch sollte sich etwa 40 cm vor dem Punkt befinden, an<br />
dem die Bälle zum Liegen kommen. Diese Übung hilft Ihnen,<br />
ein Gefühl für das Tempo, das der Ball auf Lochhöhe haben<br />
sollte, zu bekommen.<br />
5<br />
Variieren<br />
Wenn Sie Ihr Tempo gefunden haben und sich damit wohl<br />
fühlen, variieren Sie die Aushol- und Durchschwunglänge,<br />
indem Sie die Markierungen nach links und rechts verschieben.<br />
Der Rhythmus bleibt dabei immer gleich – Sie müssen also<br />
schneller (weiter) bzw. langsamer (kürzer) schwingen.<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 81
TRAINING MENTAL<br />
Fotos: Charles Diehle www.munich-print.de<br />
SABANA<br />
CROWCROFT<br />
PGA Professional,<br />
Ex-European Tourspielerin,<br />
Management Trainerin,<br />
Gründerin von KAGAMI<br />
Golf & Leadership Academies<br />
Kagami Golf<br />
von Sabana Crowcroft.<br />
32.000 Exemplare verkauft.<br />
Erhältlich über den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag.<br />
€ 24,90 + € 3,– Versand/<br />
europäisches Ausland € 7,–<br />
www.golftime.de oder<br />
www.kagami.de<br />
Golf Training DVD<br />
von Sabana Crowcroft.<br />
Erhältlich über den <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag.<br />
€ 29,95 + Versand (s.o.)<br />
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Buch & DVD Paket:<br />
Sonderpreis € 44,90 + Versand (s.o.)<br />
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www.kagami.de<br />
Emotionales Gleichgewicht<br />
Balance halten Die Geheimnisse der Tourspieler.<br />
Jeder Golfer weiß, dass sein mentaler<br />
Zustand vor und auf einer Runde<br />
großen Einfluss auf seine Leistung hat.<br />
Die wenigsten allerdings nutzen den<br />
Golfplatz als „Mentale Turnhalle“.<br />
Dabei ist Golf das perfekte Medium, um<br />
Ihren Geist zu stärken und zu trainieren –<br />
und z<strong>war</strong> für alle Lebensbereiche. Ich nutze<br />
das Golfspiel seit über 25 Jahren als „Spiegel<br />
der Persönlichkeit“ – insbesondere in meinen<br />
Business-Seminaren.<br />
Die emotionale Achterbahn<br />
Wenn Sie Ihr Golfspiel an eine emotionale<br />
Achterbahnfahrt erinnert, sind Ihre Chancen<br />
sehr gering, Ihr Golfpotenzial<br />
zu entfalten. Emotionslos<br />
zu sein macht auch keinen<br />
Spaß –<br />
Sie<br />
brauchen die richtige<br />
Balance, um konstante<br />
Erfolge zu erzielen.<br />
Die besten Spieler<br />
der Welt wissen<br />
um die Bedeutung<br />
des emotionalen<br />
Gleichgewichts<br />
auf einer Runde.<br />
Sie erwerben<br />
bestimmte<br />
Fertigkeiten,<br />
um diese<br />
Balance zu<br />
halten.<br />
Hier einige<br />
ihrer Geheimnisse.<br />
Himmelhochjauchzend …<br />
Sich über einen großartigen Schlag oder<br />
ein exzellent gespieltes Loch zu freuen,<br />
verursacht oft eine emotionale Reaktion.<br />
Diese kann allerdings die nächsten Schläge<br />
sabotieren.<br />
Einige Beispiele:<br />
Sie setzen die Ziele für die nächsten<br />
Schläge noch höher.<br />
Ihre Emotionen verhindern, dass Sie sich<br />
richtig fokussieren.<br />
Sie werden übermütig und konzentrieren<br />
sich nicht ausreichend auf den nächsten<br />
Schlag.<br />
Drücken Sie den<br />
„Reset“-Knopf<br />
Natürlich dürfen Sie einen großartigen<br />
Schlag feiern. <strong>Das</strong> steigert Ihr Selbstvertrauen<br />
und zeigt Ihnen, zu was Sie fähig sind.<br />
Dennoch ist es wichtig, den „Reset“-Knopf zu<br />
drücken, um die Emotionen wieder herunterzufahren.<br />
Einige Ideen dazu:<br />
Lassen Sie Ihre Emotionen in einem<br />
Heißluftballon in die<br />
Stratosphäre steigen.<br />
Erinnern Sie sich,<br />
dass ab dem nächsten<br />
Schlag ein neuer Moment<br />
beginnt, der einen klaren<br />
Fokus erfordert. Es<br />
zählen 18 Löcher, nicht<br />
nur ein oder zwei<br />
Schläge.<br />
82 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
»Sie spielen nicht das Spiel vom letzten Jahr oder<br />
von letzter Woche. Es gilt nur das heutige Spiel.<br />
Es mag weit von Ihrem besten entfernt sein, aber mehr<br />
haben Sie nicht. Machen Sie das Beste draus«<br />
Walter Hagen<br />
… zu Tode betrübt<br />
Sich über einen schlechten Schlag zu ärgern,<br />
ist völlig normal. Aber wenn Sie noch<br />
30 Sekunden nach dem Ereignis in Ihrem<br />
Ärger verharren, dann ist es eine bewusste<br />
Entscheidung. Sie haben die WAHL! Statt<br />
sich weiter zu ärgern, haben Sie konstruktive<br />
Möglichkeiten:<br />
Finden Sie die Ursache des<br />
schlechten Schlags<br />
Dazu können bestimmte Fragen hilfreich<br />
sein, wie „was hat mich gestört?“, „<strong>war</strong><br />
ich überkonzentriert oder nicht genug<br />
fokussiert?“, „<strong>war</strong> meine Strategie korrekt?“,<br />
„habe ich eher an das Ergebnis gedacht als<br />
im Moment die Bewegungen des Schwungs<br />
gespürt?“<br />
Loslassen und Weitermachen<br />
Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich hier an:<br />
Ballen Sie Ihre Fäuste, spannen Sie Ihre<br />
Oberkörpermuskeln an und spüren Sie für<br />
ein paar Sekunden den Frust in Ihrem<br />
Körper. Lösen Sie die Spannung auf.<br />
Stellen Sie sich vor,<br />
Sie begraben Ihren<br />
Ärger in der Erde.<br />
Tief atmen – als<br />
Signal für Ihren<br />
Körper: „Ich bin hier<br />
sicher.“<br />
Finden Sie Ihre<br />
emotionale Mitte<br />
Starten Sie beim nächsten Abschlag einen<br />
„Reset“. Beginnen Sie von Neuem mit positiven<br />
Gedanken und Gefühlen.<br />
So gelingt es:<br />
Schauen Sie sich Baumwipfel an – einen<br />
nach dem anderen. Bewegen Sie nur die<br />
Augen. Halten Sie den Kopf still.<br />
So können Sie Ihre linke und rechte<br />
Gehirnhälfte synchronisieren und Ihren<br />
plappernden Geist stoppen.<br />
Erinnern Sie sich an einen Ihrer besten<br />
Golfschläge. Sehen und fühlen Sie ihn.<br />
Die Fähigkeit, Ihre Gedanken kontrollieren<br />
zu können, wird Ihnen auch in anderen<br />
Lebensbereichen helfen.<br />
Genießen Sie Ihre Balance – auf dem<br />
Golfplatz und in<br />
Ihrem Alltag!<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 83
TRAINING SPORTPHYSIO<br />
Dr.<br />
Christian<br />
Haid<br />
Biomechaniker,<br />
Universitätsklinik<br />
Innsbruck<br />
Der Einkehrsch<br />
<strong>Das</strong> Winterhalbjahr als Chance Verbinden Sie jetzt<br />
»Die Lösung ist<br />
der geschickte<br />
Einsatz<br />
physikalischer<br />
Effekte bei<br />
gleichzeitiger<br />
Berücksichtigung<br />
unserer<br />
Beweglichkeit«<br />
Der Winter ist<br />
die optimale<br />
Zeit zur Verbesserung<br />
des Golfschwunges.<br />
<strong>Das</strong> lässt sich in den Alpen<br />
mit Schwüngen auf Skipisten<br />
verbinden, da herrscht<br />
in puncto Golf kein Erfolgsdruck.<br />
Es sind kleine Korrekturen<br />
genauso möglich<br />
wie Veränderungen, die zu<br />
schmerzfreiem Golf führen.<br />
Wichtig ist, dass gediegenes<br />
physikalisches und biomechanisches<br />
Wissen den Weg<br />
zu sehr gutem Golf öffnet.<br />
Einfache Übungen mit großer<br />
Wirkung. Um den Golfschwung<br />
zu verbessern, sind<br />
nur wenige Bewegungsübungen<br />
notwendig. Diese lassen<br />
sich leicht zwischendurch<br />
machen. Sie sind nicht anstrengend,<br />
benötigen nur wenige<br />
Minuten und können zu<br />
Hause durchgeführt werden.<br />
Der Vorteil des Winters<br />
ist, dass man Zeit hat, die<br />
Übungen zu wiederholen,<br />
und man dadurch die Bewegungsmuster<br />
automatisiert.<br />
Diese lassen sich dann sehr<br />
schnell im Schwung einbauen.<br />
Kontrolle mit dem Flight<br />
Scope. Die Übungen müssen<br />
genau durchdacht sein<br />
und gut angeleitet werden.<br />
Dafür steht z. B. bei mir in<br />
Innsbruck ein eigener Raum<br />
mit Flight Scope zur Ver-<br />
Kreative Lösungsansätze.<br />
Wir müssen unseren Körper<br />
überlisten. In uns stecken<br />
evolutionär bedingte Bewefügung<br />
und die Drivingrange<br />
in der Stadt ist geöffnet.<br />
Anleitungen mit gediegenem<br />
Hintergrundwissen.<br />
Vor der Anleitung gibt es Erklärungen.<br />
Wir sind intelligente<br />
Wesen und wir lernen<br />
leichter, wenn wir verstehen,<br />
worauf es ankommt. Da helfen<br />
keine im Unterricht häufig<br />
gebrauchten Worthülsen,<br />
es müssen anschauliche Modelle<br />
sein, die wir sofort umsetzen<br />
können.<br />
Übrigens, „sofort“ ist eine<br />
gefährliche Forderung. Wir<br />
glauben, dass die Umsetzung<br />
eine Tipps augenblicklich zu<br />
verbessertem Spiel führt. Fragt<br />
sich nur, weshalb talentierte<br />
Top-Spieler so viel trainieren?<br />
Aber es ist Winter –<br />
wir können uns für die besprochenen<br />
Übungen Zeit<br />
nehmen, hin und wieder<br />
zwei Minuten zwischendurch.<br />
<strong>Das</strong> ist intelligentes Training.<br />
In den Übungen nehmen<br />
wir Rücksicht auf unsere Beweglichkeit.<br />
Eigentlich ist es<br />
fast schon Therapie. Kein<br />
Gelenk wird überlastet, die<br />
üblichen Verbiegungen werden<br />
vermieden.<br />
Mit Schwung in den Winter: In Innsbruck kann Ski-Schwung und Golf-Schwung<br />
kombiniert werden. Die Biomechanik hält für alle Varianten ihr Wissen bereit<br />
84 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
wung zum Golf-Glück<br />
Golf- und Ski-Training. Mit Dr. Christian Haid in Innsbruck.<br />
gungsmuster, die z<strong>war</strong> beim<br />
Holzhacken hilfreich sind,<br />
jedoch nicht beim Golfen.<br />
Junge Spieler schaffen eine<br />
Verbindung derartiger Bewegungen,<br />
das führt dann<br />
zu den später so häufig auftretenden<br />
Kreuzschmerzen.<br />
Golflehrer verwenden oft<br />
Top-Spieler als Schwungvorbild,<br />
aber das funktioniert im<br />
fortgeschrittenen Alter nicht<br />
mehr. Somit ist Kreativität<br />
gefragt. Es gibt eine Lösung!<br />
Die Lösung ist der geschickte<br />
Einsatz physikalischer<br />
Effekte bei gleichzeitiger<br />
Berücksichtigung unserer<br />
Beweglichkeit. Als Physiker<br />
weiß man ob der „wahren<br />
Tricks“ im Golfschwung,<br />
und als Biomechaniker kennt<br />
man belastungsmindernde<br />
Vorgehensweisen. Daher ergeben<br />
sich so optimale Voraussetzungen<br />
für die kreative<br />
Gestaltung des Schwunges.<br />
Es kann nicht jeder Physik<br />
studiert haben, aber manchmal<br />
hat es schon Vorteile,<br />
wenn man mit diesem Hintergrundwissen<br />
den Golfschwung<br />
optimiert.<br />
Bewegungsgeheimnisse<br />
lüften. Eines der Geheimnisse<br />
ist die Entkopplung von<br />
Bewegungen. Ziehen wir z. B.<br />
die Arme nach unten, dann<br />
weicht gleichzeitig das Be-<br />
Kombination von Ski und Golf am Beispiel Lindsey Vonn und Tiger<br />
Woods: auch biomechanisch eine starke Verbindung<br />
cken aus. Dieses Zusammenwirken<br />
stammt vom optimalen<br />
Krafteinsatz bei „linearen<br />
Schlagbewegungen“. <strong>Das</strong> ist<br />
muskelphysiologisch begründet.<br />
Der Golfschwung ist aber<br />
eine komplexe Bewegung. Da<br />
kommen eher Bewegungsmuster<br />
ähnlich einer Pirouette<br />
zum Tragen. Somit ist die<br />
Physik der Drehbewegungen<br />
ein wichtiges Optimierungskriterium.<br />
Nur wer Drehmoment<br />
und Trägheitsmoment<br />
anschaulich erklärt und aufzeigt,<br />
kann die Geheimnisse<br />
lüften, mit denen talentierte<br />
Spieler kraftlos den Ball sehr<br />
weit schlagen.<br />
Positive Effekte verdoppeln.<br />
Daher ist es einen<br />
Versuch wert, sich Hintergründe<br />
erklären zu lassen<br />
und manchmal mit winzigen<br />
Veränderungen den<br />
gesamten Bewegungsablauf<br />
zu optimieren. Meistens genügen<br />
schon zwei Tage, um<br />
einschneidende Veränderungen<br />
einzuleiten. Es sind im<br />
Golfschwung oft „quadratische<br />
Effekte“ am Werk. Somit<br />
kann die Verdoppelung einer<br />
Größe zu einer vierfach<br />
höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit<br />
führen. <strong>Das</strong> ermöglicht<br />
dann die Schlagweiten,<br />
die wir uns fürs nächste Jahr<br />
wünschen. So leicht werden<br />
Weihnachtsträume wahr. Mit<br />
diesen Gedanken kann man<br />
sich auf Christkindlmärkte<br />
und auf Glühwein freuen.<br />
Der Schrecken des kommenden<br />
Winters weicht dem<br />
beglückenden Gefühl, sich<br />
in aller Ruhe auf die nächste<br />
Saison vorbereiten zu können.<br />
In Innsbruck haben wir<br />
die Möglichkeiten dafür geschaffen.<br />
Schwingen in Innsbruck.<br />
Schwingen hat daher mehrfache<br />
Bedeutung. Es findet<br />
auf Skipisten statt, und es<br />
wird, biomechanisch von mir<br />
betreut, als Golfschwung in<br />
<strong>war</strong>men Innenräumen durchgeführt.<br />
Info:<br />
christian.haid@i-med.ac.at<br />
www.Healthy-Swing.at<br />
Die perfekte Saisonvorbereitung<br />
in Innsbruck:<br />
Beschreiten Sie neue Wege!<br />
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Dauer: Ihre Wahl<br />
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Mobile: 0043 (0)664 3912239<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 85
TRAINING SCHWUNGKULTUR<br />
CLIFF<br />
POTTS<br />
Der Erfolgsautor unterrichtet in der<br />
Cliff Potts Golf Academy in Ascona<br />
und wurde 2005 mit dem Fellow of the<br />
PGA A<strong>war</strong>d ausgezeichnet.<br />
Athletisch zu<br />
Rhythmus Wie man einen natürlichen, athletischen Schwu<br />
Einen Schwung<br />
zu beherrschen,<br />
der konstante<br />
Ballflüge mit<br />
kontrollierter<br />
Länge und Richtung<br />
erzeugt – dies ist der<br />
Traum jedes Golfers. Leider<br />
muss ich Ihnen gleich ein-<br />
gangs sagen, dass hundertprozentige<br />
Konstanz selbst<br />
für die besten Golfer nicht<br />
zu erreichen ist – doch man<br />
kann ihr nahe kommen.<br />
In der unten abgebildeten<br />
Schwungsequenz schlage ich<br />
ein Eisen 5. Wenn ich es gut<br />
treffe, befördere ich den Ball<br />
etwa 160 Meter weit.<br />
Dabei treffe ich ein Objekt<br />
mit einem Durchmesser von<br />
4,28 Zentimeter mit einem<br />
Schlägerkopf, der ca. 6,35<br />
Zentimeter Durchmesser<br />
aufweist. Ich bewege dabei<br />
ein etwa 90 Zentimeter lan-<br />
Fotos: Cliff Potts Golf Academy, GC Patriziale Ascona<br />
Athletisches Set-up<br />
1. Kinn hoch – dies erlaubt maximale Schulterrotation<br />
2. Hüftbreiter Stand für Stabilität und Mobilität<br />
3. Rechter Fuß gerade, linker 25 Grad zum Ziel<br />
4. Arme locker hängen lassen, Schaft gerade<br />
5. Knie sind leicht gebeugt, Gesäßmuskeln sind angespannt<br />
6. Körpergewicht gleichmäßig (50-50) auf den Fußballen verteilt<br />
Athletisch-natürlicher Rückschwung<br />
1. <strong>Das</strong> linke Knie bewegt sich nach rechts<br />
2. <strong>Das</strong> rechte Knie leistet Widerstand<br />
3. Die Hüfte hat sich gegen das Knie gedreht<br />
4. Die Schultern sind ebenfalls gegen die Hüfte gedreht<br />
5. Gewicht rechts, der Kopf und die linke Schulter auch<br />
6. Hände sind auf der Höhe des Kopfes abgewinkelt<br />
86 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
schlagen<br />
ng von Anfang bis Ende beherrscht.<br />
ges Werkzeug, das etwa<br />
400 Gramm wiegt, so schnell,<br />
dass es annähernd 50 Kilogramm<br />
an Durchzugskraft<br />
entwickelt. Dafür beschleunige<br />
ich es auf einer kreisförmigen<br />
Bahn von rund sechs<br />
Meter auf ca. 150 km/h. Der<br />
Ball, der 45 Gramm wiegt,<br />
Natürlich-ausbalanciertes Finish<br />
1. Rechte Schulter befindet sich über der linken Fußspitze<br />
2. Rechtes Knie zeigt zum Ziel, die Ferse nach oben<br />
3. Gürtelschnalle zeigt links vom Ziel<br />
4. Ellenbogen angewinkelt und vor der Brust<br />
5. Hände auf der Höhe des Kopfes – wie im Rückschwung<br />
6. Auf dem linken Fuß stehen, rechtes Bein ist angewinkelt<br />
befindet sich nur winzige<br />
0,00035 Sekunden auf der<br />
Schlägerfläche, um von dort<br />
in die gewünschte Richtung<br />
abzuprallen. Öffne oder<br />
schließe ich die Schlagfläche<br />
im Treffmoment um ein<br />
Grad, weicht der Ball etwa<br />
zehn Meter von seiner gewünschten<br />
Flugbahn ab.<br />
Er muss zudem im Treffmoment<br />
im Winkel von<br />
45 Grad abfliegen, wobei der<br />
Schwung bei mir rund 1,5<br />
Sekunden dauert. Wenn man<br />
sich all diese Variablen durch<br />
den Kopf gehen lässt, ist es<br />
ein Wunder, dass überhaupt<br />
irgendjemand einen geraden<br />
Golfschlag vollführen kann.<br />
Deshalb ist es wichtig,<br />
einen natürlichen und athletischen<br />
Schwung zu lernen,<br />
der nicht gegen die Gesetze<br />
der Bewegungslehre und der<br />
Physik arbeitet. Die meisten<br />
Fehlschläge resultieren aus<br />
zuviel Aktion der Hände,<br />
die versuchen, die Fehler<br />
des Körpers auszugleichen.<br />
Dadurch übernehmen die<br />
Hände die Rolle des führenden<br />
Elements, anstatt<br />
automatisch durch den Ball<br />
geführt zu werden.<br />
Denn ein natürlicher<br />
Schwung ist eine echte<br />
Win-Win-Situation für den<br />
Golfer: Je athletischer und<br />
natürlicher Ihr Schwung ist,<br />
desto mehr Geschwindigkeit,<br />
Dynamik und Wiederholbarkeit<br />
können Sie erzeugen.<br />
Sowohl die Richtung als<br />
auch die Geschwindigkeit<br />
des Schlägerkopfes werden<br />
vornehmlich vom Körper<br />
kontrolliert. Die Arme und<br />
Hände folgen nur dessen<br />
Führung. Wenn Sie lernen,<br />
wie die großen Muskeln des<br />
Körpers im Schwung die<br />
kleinen Muskeln von Armen<br />
und Händen kontrollieren<br />
(und nicht anders herum),<br />
wird der Traum von der<br />
nahezu perfekten Kontrolle<br />
irgendwann zur Realität.<br />
Info:<br />
www.cliff-potts-golfacademy.com<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 87
TRAINING FITNESS<br />
tino<br />
schönburg<br />
Stefan<br />
liebezeit<br />
Stefan Liebezeit, Jahrgang ’80, u. a. Dipl. Sportlehrer für Breitenund<br />
Wettkampfsport, Schwimmtrainer.<br />
Tino Schönburg, Jahrgang ’76, u. a. Dipl. Sportlehrer für Prävention,<br />
Rehabilitation und Therapie.<br />
Beide zuständig für den Bereich Fitness in der Martina Eberl<br />
Golfakademie.<br />
3<br />
4<br />
1 2<br />
Functional Training<br />
Golf & Winter Wer rastet, der rostet, heißt es nicht umsonst. Dabei ist<br />
es mit ein paar wenigen, dabei sinnvollen Übungen meist schon getan.<br />
Was mache ich im<br />
Winter? Diese Frage<br />
hat sich wohl jeder<br />
ambitionierte Golfer<br />
schon gestellt.<br />
Sicher ist es wenig<br />
sinnvoll, das Golfequipment einzulagern<br />
und sich selbst in den sportlichen Winterschlaf<br />
zu begeben. Stattdessen sollten<br />
wir lieber einen Blick auf andere Sportarten<br />
oder unsere Vorbilder, die Golf-<br />
Pros, werfen.<br />
Schon lange haben erfolgreiche<br />
Sportler und ihre Trainer erkannt, dass<br />
eine hervorragende Technik nicht der<br />
alleinige Schlüssel zum Erfolg ist. Auch<br />
die richtige Athletik und Ernährung sind<br />
entscheidende Bausteine. Ein ganz entscheidender<br />
Bestandteil der Athletik ist<br />
dabei die Mobilität: Sie ist die Grundvoraussetzung,<br />
um Bewegungen über<br />
ihre gesamten Amplituden auszuführen,<br />
und bildet gleichzeitig den Grundstein.<br />
Hilfsmittel erlaubt. Eine häufig auftretende<br />
Einschränkung im Schwung hängt<br />
oft mit einer nicht ausreichend mobilen<br />
Brustwirbelsäule zusammen. Die nötige<br />
Mobilisierung kann beispielsweise mit<br />
Hilfe eines „TRX Suspension Trainers“<br />
(Bild 1+2) oder anderen Hilfsmitteln,<br />
darunter Schläger (Bild 3 + 4), erfolgen.<br />
Sehr effektiv ist auch ein regelmäßiges,<br />
sogenanntes „Faszientraining“, bei<br />
dem mit Hilfe sogenannter Foam-Roller<br />
(Bild 5) das Gewebe durch eine Art<br />
Eigenmassage behandelt wird, und es<br />
so zu einer schnellen Verbesserung der<br />
Beweglichkeit kommt. Wie im unteren<br />
5<br />
Bild dargestellt, lässt sich so z. B. der<br />
große Rückenmuskel (m. latissimus dorsi)<br />
gezielt mobilisieren und aktivieren.<br />
Für die richtige Umsetzung sollte<br />
man sich – zumindest im ersten Schritt<br />
– nach einem erfahrenen Trainier bzw.<br />
Personal Trainer umsehen. Seit Kurzem<br />
entstehen immer mehr sogenannter<br />
„Personal Training Studios“. Dies sind<br />
kleine, hochprofessionelle Studios, in<br />
denen sich mehrere Personal Trainer auf<br />
das 1:1-Training oder auf Kleingruppen-<br />
Training spezialisiert haben.<br />
Info: www.martina-eberl-golfakademie.de<br />
88 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
STORY GÖTZ-ZITAT<br />
GÖTZ<br />
SCHMIEDE-<br />
HAUSEN<br />
Seit 2011 bei <strong>GOLF</strong><strong>TIME</strong>, Autor des Golfbuchs<br />
„Golf oder gar nichts“. Hat im Zuge<br />
des Verfassens dieses Artikels einen Brief<br />
an Bischof Tebartz-van Elst geschrieben,<br />
ob man den Garten der Limburger Bischofsresidenz<br />
nicht in einen Golfplatz umgestalten<br />
könne.<br />
Fairway<br />
to Hell<br />
»Der Weg ins<br />
Fegefeuer ist<br />
gepflastert mit<br />
zerbrochenen<br />
Schlägerschäften,<br />
umgetretenen<br />
Golfbags und<br />
einem nicht<br />
zitierfähigen<br />
Vokabular an<br />
Schimpfworten«<br />
Der durchschnittliche Golfer<br />
bewegt sich permanent am<br />
Rande der Verdammnis, denn<br />
an einem Sonntagmorgen<br />
ohne Regen oder Blitzeis zieht<br />
der Gottesdienst gegen die Golfrunde dann<br />
doch eher den Kürzeren. Und anstatt im<br />
Gotteshaus um Vergebung für die Sünden<br />
zu bitten, bringt sich so mancher Golfer im<br />
Laufe der 18 Löcher nicht nur um Stolz und<br />
Würde, sondern büßt auch gleich noch das<br />
Heil seiner unsterblichen Seele ein. Denn<br />
die sieben Todsünden lauern an jeder Ecke<br />
des Golfplatzes.<br />
Wollust mag nur scheinbar die geringste<br />
Sorge des Golfers sein, auch wenn er der<br />
blutjungen Blondine, mit der er seine Turnierrunde<br />
spielen soll, bei jedem Schlag<br />
zwanghaft auf den Hintern starrt. Würde<br />
man jedoch dem Klatsch Glauben schenken,<br />
der in den Clubhäusern zwischen Garmisch<br />
und Flensburg die Runde macht, läuft der<br />
durchschnittliche Golfclub selbst professionell<br />
betriebenen Online-Seitensprung-Vermittlungen<br />
locker den Rang ab.<br />
Ob Faulheit auf dem Golfplatz eine Todsünde<br />
ist? Aus der Perspektive des Golfers in<br />
jedem Fall. Hätte er doch nur mehr Zeit auf<br />
der Driving Range oder dem Putting Grün<br />
verbracht, dann würde er auf dem Platz<br />
nicht so einen Mist zusammenholzen. Nun<br />
ärgert sich der Sportsfreund maßlos über die<br />
eigene Unfähigkeit, was unweigerlich zum<br />
Zorn führt.<br />
Der Weg ins Fegefeuer ist gepflastert mit<br />
zerbrochenen Schlägerschäften, umgetretenen<br />
Golfbags und einem nicht zitierfähigen<br />
Vokabular an Schimpfworten. Klassische<br />
Auslöser für die Verwandlung eines eben noch<br />
vordergründig entspannt wirkenden Golfers<br />
in eine Mischung aus HB-Männchen und<br />
dem Hulk sind bspw. der Ruf eines Käuzchens<br />
im Rückschwung, die stumpfen Golfloch-Stechwerkzeuge<br />
der unfähigen Greenkeeper<br />
oder das laute Atmen der Mitspieler.<br />
Hat sich ein Golfer ein gewisses Maß an<br />
Spielkultur erarbeitet, mag er vielleicht über<br />
derlei Zornesausbrüche erhaben sein, doch<br />
dieses arrogant-lässige Abspielen von Pars<br />
und Birdies weckt nicht nur den Neid der<br />
Mitspieler, sondern lässt den selbstgefälligen<br />
Schnösel auch auf einem Schiff namens<br />
Hochmut direkt in Satans Arme segeln.<br />
Selbst schuld!<br />
Kein Wunder also, dass ein so nachhaltig<br />
in seiner Freizeit gefrusteter Mensch<br />
nach der Golfrunde übellaunig ins Clubhaus<br />
stapft und sich der Völlerei in Form eines<br />
5.000-Kalorien-Menüs hingibt. Immerhin<br />
hat er ja gerade Sport getrieben (sofern das<br />
Aussteigen aus dem Golfcart, das ungelenke<br />
Herumgehampel mit dem Schläger und<br />
das Öffnen der sechs Bierdosen während<br />
der Runde jetzt auch schon als olympische<br />
Disziplin eingestuft werden).<br />
Die Sache mit dem Geiz erledigt der nun<br />
schon hoffnungslos verdammte Sünder im<br />
Handumdrehen beim Bezahlen der Rechnung,<br />
wenn er wieder einmal das Trinkgeld<br />
für die ziemlich freundliche und zudem<br />
recht hübsche Bedienung vergisst und dieser<br />
stattdessen beim Hinausgehen „rein zufällig“<br />
auf den Hintern patscht. Womit wir wieder<br />
bei Punkt 1 angekommen wären . . .<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8-<strong>2013</strong> www.golftime.de 89
SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />
Winning Team South Africa: Pro Kenneth<br />
Dube (r.), Amateurpartner Michael Haramis,<br />
Gustav Botes, John Papademetriou<br />
“<br />
Ab in die Wüste<br />
Diners Club International Pro-Am Classic Team „South Africa<br />
Evens“ gewinnt das Finale der 22. Austragung in Abu Dhabi.<br />
Einen besseren Austragungsort<br />
für<br />
das 22. Diners<br />
Club International<br />
Pro-Am Classic hätte<br />
sich Gastgeber Diners Club<br />
International kaum aussuchen<br />
können: 17 Teams<br />
aus zwölf Nationen kamen<br />
Ende November im Westin<br />
Abu Dhabi Golf Resort<br />
& Spa zusammen – da,<br />
wo Martin Kaymer bereits<br />
dreimal das Abu Dhabi Golf<br />
Championship für sich entschied<br />
–, um die Besten der<br />
Besten unter sich auszumachen.<br />
Jedes Team bestand aus<br />
einem Pro und drei Amateuren,<br />
nach einer Proberunde<br />
standen zwei Turnierrunden<br />
auf dem Programm, wobei<br />
die niedrigsten zwei Scores in<br />
die Wertung kamen.<br />
Am besten mit der Hitze<br />
und dem Platz kam Team<br />
South Africa Evens zurecht:<br />
Mit dem „SA Club Pro of the<br />
Year“, Kenneth Dube, als<br />
Kapitän, gewann das Team mit<br />
174 Punkten und vier Schlägen<br />
Vorsprung. Den zweiten<br />
Platz belegte Team USA<br />
(170 Punkte), gefolgt von<br />
Team Switzerland und Team<br />
VAE (beide 163 Punkte) auf<br />
dem geteilten dritten Platz.<br />
Wohl etwas zu heiß <strong>war</strong> es<br />
für die beiden Teams aus<br />
Deutschland: Mit insgesamt<br />
154 (Team Germany<br />
Odds) bzw. 140 Punkten<br />
(Team Germany Evens)<br />
musste man sich mit dem<br />
geteilten neunten bzw. 16.<br />
Rang zufriedengeben. Von<br />
Enttäuschung in den Teams<br />
jedoch keine Spur.<br />
Top: Perfekte Bedingungen in Abu Dhabi<br />
Begeistert: Team Switzerland<br />
Imposant: Abschlag vor großartiger Kulisse<br />
90 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
MATTHIAS<br />
OPDEN-<br />
HÖVEL<br />
Live dabei!<br />
Hilfe! Matthias Opdenhövel will<br />
zum Ryder Cup!<br />
Seit zwei Jahren bin ich begeisterter<br />
Golfer. Aber ich<br />
spiele nicht nur gerne Golf, ich<br />
gucke es auch begeistert. Und<br />
was gibt es Spannenderes als<br />
den Ryder Cup? <strong>Das</strong> Wunder<br />
von Medinah <strong>war</strong> der Hammer,<br />
Martin Kaymer mein Held,<br />
und seit diesem Tag will ich<br />
unbedingt mal live dabei sein.<br />
Für Gleneagles 2014 sind<br />
leider schon alle Karten weg.<br />
Mist! Dafür <strong>war</strong> ich aber bei<br />
den Open Championship in<br />
Muirfield. Einfach mal zugucken.<br />
Wie Tiger, Mickelson,<br />
Westwood und Co. die Bälle<br />
raushauen, das ist der Wahnsinn!<br />
Schade, dass Lee seinen<br />
Traum vom ersten Major nicht<br />
verwirklichen konnte. Ich bin<br />
seine letzten Löcher mitgegangen<br />
und konnte aus kürzester<br />
Entfernung miterleben, wie er<br />
selbst vom Fairway mit dem<br />
Driver das Unmögliche versucht<br />
hat.<br />
Alle Briten haben ihn angefeuert.<br />
Die Stimmung <strong>war</strong><br />
wie in einem Fußballstadion<br />
und die Zuschauer sahen auch<br />
so aus. Ich <strong>war</strong> wohl der einzige<br />
Nicht-Tätowierte unter<br />
den 60.000 Besuchern. Golf ist<br />
auf der Insel halt eine Volkssportart.<br />
Nichts zu sehen von<br />
blasiertem Gehabe, wie leider<br />
mancherorts noch in Deutschland.<br />
<strong>Das</strong> wünschte ich mir bei<br />
uns auch. Und darüber hinaus<br />
Karten für den Ryder Cup.<br />
Wer welche übrig hat, kann<br />
sich gerne melden ...<br />
7. Charity Golf Cup der Deutschen Antisepsis<br />
Stiftung. Sepsis (Blutvergiftung) –<br />
eine der häufigsten Todesursachen in<br />
Deutschland. Um die Forschung über Sepsis<br />
erfolgreich voranzutreiben, setzt sich der<br />
wissenschaftliche Leiter der Deutschen Antisepsis<br />
Stiftung und Charity-Turnier-Veranstalter,<br />
Prof. Eugen Faist, seit vielen Jahren<br />
engagiert ein. Eine Spendensumme in Höhe<br />
von 39.400 Euro wurde beim 7. Golf Cup<br />
zugunsten der Stiftung im Golf Club Feldafing<br />
erzielt. „Ein wichtiger Beitrag, um die<br />
Forschungsarbeiten weiter zu verfolgen“, so<br />
DASS Schirmherr Thomas M. Stein.<br />
<br />
3. Gural EAGLES Charity Golf Cup. Beim<br />
3. Gural EAGLES Charity Golf Cup wurde<br />
auf der Golfanlage Bad Abbach Deutenhof<br />
der Golfschläger für die gute Sache geschwungen.<br />
Veranstalter Wolfgang Gural<br />
(Geschäftsführer der Gural Verwaltungsund<br />
Beratungs GmbH & Co. KG und langjähriges<br />
Mitglied im EAGLES Business Club)<br />
freute sich, Spendenschecks an zwei Sozialprojekte<br />
überreichen zu können. Zahlreiche<br />
EAGLES, darunter Elmar Wepper,<br />
Karl Hopfner, Fritz Fischer, Sissy de Mas,<br />
Herbert Höfl, Ingo Lenßen, Max Rieger,<br />
Evi Mittermaier, Kurt Klühspies, Wolfgang<br />
Nadvornik, Dieter Thoma und Jens<br />
Weißflog <strong>war</strong>en bei diesem Turnier dabei.<br />
<br />
4. Pfälzer Charity Cup in Neustadt. Bei<br />
strahlendem Sonnenschein trafen sich<br />
140 prominente Golfer in Neustadt an der<br />
Weinstraße zum „4. Pfälzer Charity Cup“.<br />
Spaß haben und Gutes tun ist die Devise<br />
des von der Mediengruppe Klambt organisierten<br />
Turniers. Geschäftsführer Kai Rose<br />
freute sich über sagenhafte 60.000 Euro, die<br />
Spaß beim<br />
3. Gural Golf Cup:<br />
Jørn Andersen (l.),<br />
Dieter Thoma<br />
für die Kindernothilfe gesammelt wurden.<br />
Damit bekommen 1.700 Kinder und deren<br />
Familien in Nordindien eine neue Lebensperspektive.<br />
Auf dem Green <strong>war</strong> übrigens<br />
Moderator und Neu-EAGLES-Mitglied Matthias<br />
Opdenhövel der Champ des Tages.<br />
<br />
Fahrzeugübergabe BMW X5. Markus Erl<br />
ersteigerte beim Hermes EAGLES Präsidenten<br />
Golf Cup in Bad Griesbach für 24.000<br />
Euro einen der ersten BMW X5 M50d<br />
der neuesten Generation für ein Jahr. Im<br />
Oktober wurde ihm der „sch<strong>war</strong>ze Riese“<br />
von Anna Maria Kaufmann – die stellvertretend<br />
für die EAGLES anwesend <strong>war</strong><br />
– sowie von Jutta Munz (Leiterin Internationale<br />
Lifestyle u. Social Events) und<br />
Dr. Friedrich Nitschke (Leiter der GF BMW M<br />
GmbH) übergeben. Nach der ersten Sitzprobe<br />
<strong>war</strong> Markus Erl sicher: „Nach Ablauf des<br />
Leasing-Jahres kaufe ich den Wagen!“<br />
Ihr Matthias Opdenhövel<br />
www.eagles-charity.de<br />
4. Pfälzer Charity Cup in Neustadt 7. Golf Cup der Dt. Antisepsis Stiftung Fahrzeugübergabe an M. Erl (M.)<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 91
SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />
STEFAN<br />
BLÖCHER<br />
Wenn Charity<br />
Karriere macht<br />
Gastkommentar. Stefan Blöcher<br />
über die Laureus Stiftung und<br />
Mercedes-Benz, die sich als<br />
Hauptsponsor seit Jahren für<br />
wohltätige Zwecke engagieren.<br />
Es ist einmal an der Zeit,<br />
auch an dieser Stelle<br />
Danke zu sagen all jenen,<br />
die sich für Menschen in Not,<br />
für Hilfebedürftige oder kurz<br />
für Charity im Allgemeinen –<br />
großartig einsetzen.<br />
Als Botschafter der Laureus<br />
Stiftung möchte ich mich da<br />
ganz speziell bei Mercedes-<br />
Benz bedanken, die nicht nur<br />
Hauptsponsor von Laureus<br />
sind, sondern auch selbst noch<br />
eine Menge Turniere – speziell<br />
auch im Golf-Bereich – durchführen,<br />
die ganz im Zeichen<br />
von Charity stehen.<br />
Somit <strong>war</strong> es möglich<br />
geworden, dass die Laureus<br />
Stiftung zur größten anerkannten<br />
Charity-Sport-Organisation<br />
der Welt geworden<br />
ist. Alle Achtung, wer hätte<br />
das gedacht, als vor über zehn<br />
Jahren die Laureus Stiftung<br />
gegründet worden ist. Schön<br />
auch, wenn sich dann Prominente<br />
wie Franz Beckenbauer,<br />
Boris Becker oder Axel Schulz<br />
in den Dienst der guten Sache<br />
stellen.<br />
Auch dafür nochmals ein<br />
herzliches Dankeschön,<br />
U.S. Open-Champion hautnah: Justin Rose mit den Siegern aus Südafrika in Los Angeles<br />
AUDI QUATTRO CUP WELTFINALE. Mit<br />
spannenden Turniertagen vor den Toren<br />
von Los Angeles ist die 23. Auflage des<br />
Audi quattro Cup zu Ende gegangen. Als<br />
die Besten setzten sich die Teams aus<br />
Südafrika und Guatemala durch. Zuvor<br />
hatten Amateurgolfer aus aller Welt bei<br />
965 Qualifikationsturnieren um den Einzug<br />
ins Weltfinale gespielt.<br />
Andrew Galloway und Duane Viljoen<br />
aus Südafrika (Gruppe Netto A)<br />
sowie Alejandro Garcia und Jose Garcia<br />
aus Guatemala (Gruppe Netto B)<br />
jubelten nach den beiden Turniertagen<br />
im Trump National Golf Club. Nach<br />
zwei Runden über jeweils 18 Löcher<br />
gewannen sie vor der internationalen<br />
Konkurrenz. Im Vorjahr <strong>war</strong>en Mannschaften<br />
aus Australien und Südafrika<br />
erfolgreich gewesen.<br />
Die beiden deutschen Teams, die<br />
sich im September mit einem Sieg beim<br />
Deutschlandfinale am Scharmützelsee<br />
qualifiziert hatten, erreichten die Plätze<br />
drei und zwölf in der Gruppe B.<br />
„Gratulation an die Sieger des Audi<br />
quattro Cup <strong>2013</strong>“, so Florian Zitzlsperger,<br />
Leiter Markenpartnerschaften<br />
und Sportmarketing der AUDI AG. „Wir<br />
sind stolz auf mittlerweile 23 schöne<br />
Jahre unserer Turnierserie. Mein Dank<br />
geht an alle Teilnehmer und Partner,<br />
die sie mit ihrer Begeisterung und ihrem<br />
Engagement jedes Jahr zu einem Erfolg<br />
machen.“<br />
Teilnehmer und Gäste erlebten<br />
neben dem Wettkampf auch ein abwechslungsreiches<br />
Rahmenprogramm.<br />
Dazu gehörten Vorführungen und eine<br />
Golf Clinic mit dem aktuellen U.S.<br />
Open-Champion Justin Rose und dem<br />
Trickshot-Weltmeister Geoff Swain<br />
ebenso wie ein Besuch im Stadtzentrum<br />
von Los Angeles.<br />
Fotos: Sammy Minkoff<br />
Nettosieger Gruppe B:<br />
Alejandro Garcia und<br />
Jose Garcia aus Guatemala<br />
Ihr<br />
92 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
BOTSCHAFTER.<br />
Der Ryder Cup<br />
wirft seine ersten<br />
Schatten voraus,<br />
die Verträge werden<br />
neu ausgehandelt:<br />
Auch 2014<br />
wird Nespresso<br />
die offizielle Kaf-<br />
fee-Marke beim<br />
Ryder Cup in Gleneagles<br />
sein, und<br />
wie schon 2012<br />
in Wales ist der<br />
Trio (v. l.): José María Olazábal, Nespresso<br />
Golf Ambassador, Stéphane Detaille, International<br />
Sponsoring and Events Manager,<br />
Nestlé Nespresso S.A., Tim Shaw, European<br />
Sales Director, Ryder Cup Europe<br />
einstige Ryder Cup Captain José María Olazábal nach<br />
wie vor der alte und neue Ryder Cup Nespresso Golf<br />
Ambassador. Dies wurde bei einer Tasse Espresso im Beisein<br />
des goldenen Ryder Cup-Pokals besiegelt. Es wird<br />
also nicht heißen „ab<strong>war</strong>ten und eine Tasse Tee trinken“,<br />
sondern es wird wieder die „Coffee-Time“ ausgerufen.<br />
Premiere bei der MunichTime: A. Strehler<br />
MUNICH<strong>TIME</strong>. Zum<br />
sechsten Mal bot<br />
eine der renommiertesten<br />
Uhren-Ausstellungen<br />
der Welt<br />
Gelegenheit, uhrmacherischen<br />
Spezialitäten<br />
ganz nahe<br />
zu kommen. An den<br />
drei Tagen <strong>war</strong>en 12.400 Besucher in den Bayerischen<br />
Hof gekommen – nutzten die Gelegenheit für faszinierende<br />
Begegnungen. So <strong>war</strong> unter anderem auch Andreas<br />
Strehler auf der MunichTime, einer der kreativsten<br />
Uhrmacher und Mitte September mit dem „Oscar“ der<br />
Uhrenbranche, dem berühmten Prix Gaïa in der Kategorie<br />
Artisanat-Creation, ausgezeichnet worden. Neben<br />
den 80 Ausstellern <strong>war</strong>en auf der MunichTime auch eine<br />
Reihe neuer Zeitmesser, darunter Andreas Strehler oder der<br />
hochwertige Uhren-Fabrikant Greubel Forsey gesichtet<br />
worden. Nach der Rückkehr von Cartier <strong>war</strong>en diesmal auf der<br />
MunichTime auch sämtliche Marken der Richemont-<br />
Gruppe vertreten. Auch alle Uhrenmarken des Luxusgüter-Konzerns<br />
LVMH präsentierten sich den Besuchern.<br />
Allen voran: Uhren-Legende Walter Lange, der beim<br />
Eröffnungsabend, zu dem alleine schon 800 geladene<br />
Gäste gekommen <strong>war</strong>en, Hof hielt.<br />
Großes „Lucky33“ Finale: Für die Sieger gab’s PING Tourbags<br />
Lucky33. 108 Jugendliche erlebten beim Finale der<br />
Turnierreihe „Lucky33“ im Golf Club St. Leon-Rot ein<br />
fantastisches Wochenende. Super Stimmung, begeisterte<br />
Jugendliche, ein rundum bestens organisiertes Turnier<br />
mit einem grandiosen Rahmenprogramm und ein<br />
Sieger, der erst in diesem Jahr mit dem Golfen begonnen<br />
hat: Newcomer Till Hardt sowie Maeve Bracher.<br />
<strong>Das</strong> ist die Bilanz des fünften Finales der Turnierserie<br />
für Jugendliche von acht bis 18 Jahren „Lucky33“, das<br />
im Golf Club St. Leon-Rot über die Bühne ging. Für dieses<br />
Finale hatten sich die jungen Teilnehmer in insgesamt<br />
33 Vorturnieren in Deutschland und sieben in der<br />
Schweiz qualifiziert. Insgesamt <strong>war</strong>en 43 Mädchen und<br />
65 Jungen nach St. Leon-Rot gekommen. Auf sie, ihre<br />
Eltern, aber auch die Vertreter der Allianz, Top-Partner<br />
des gastgebenden Golf Club St. Leon-Rot und offizieller<br />
Partner der Turnierserie, <strong>war</strong>teten zwei aufregende Finaltage.<br />
„Einmal mehr gilt unser ganz ausdrücklicher Dank<br />
unserem Top-Partner Allianz und dessen engagierten<br />
Generalvertretern. Nur dank ihrer Unterstützung ist<br />
es uns möglich, eine solch professionelle und länderübergreifende<br />
Turnierserie durchzuführen“, sagt<br />
Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Club<br />
St. Leon-Rot. Und er fügt hinzu: „Wir wollen auf diesen<br />
grandiosen Erfolg aufbauen und ,Lucky33‘ auch im<br />
kommenden Jahr weiter fortführen und ausbauen“.<br />
Gruppenbild im GC St. Leon-Rot: Grandiose Jugend-Turnierserie<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de 93
Die Kiez-Kapitäne Kosta, Andreas (AC) und Hanjo (v.l.)<br />
Dieser Siegerpokal schmeckt!<br />
Pure Mat(s)chplay Freude & Freundschaft!<br />
Am Ziel aller Mat(s)chplay Träume:<br />
König Paul, ehemals Vize-Paul<br />
Kiez-King Kosta<br />
Die „Kiez-Käptäns-Kolumne“<br />
Vom Vize zum König!<br />
Oder wie zwei haarlose „Sankt Pauli<br />
Berliner“ im denkwürdigen Finale<br />
der World Mat(s)chplay Series <strong>2013</strong><br />
im GC Timmendorfer Strand um Ruhm,<br />
Ehre, Astra, den Skalp<br />
des Gegners und<br />
natürlich um den<br />
letzten wichtigen Titel<br />
des GC St. Pauli im<br />
Jahr <strong>2013</strong> spielten.<br />
Ach ja, dann <strong>war</strong> da<br />
noch das Abschlussturnier<br />
meiner 49er-<br />
Bande unter Aufsicht<br />
von Drill-Sergeant<br />
Siegmar. Meine<br />
tiefenentspannten Jungs und Mädels<br />
gönnten den Mat(s)chplay Finalisten<br />
das regnerisch-matschige Wetter zum<br />
Start der K.o.-Runde ab 8 Uhr früh.<br />
Zum finalen Showdown zwischen<br />
unseren Berliner Charakterköpfen Wüste<br />
und Vize-Paul strahlte dann auch wieder<br />
die Sonne für alle anwesenden St.<br />
Paulianer und vor allem für König Paul,<br />
ehemals Vize-Paul. Danke an alle Mitglieder,<br />
Sponsoren und über 60 sexy<br />
50:50 Partner-Golfanlagen für eure<br />
Unterstützung. <strong>2013</strong> <strong>war</strong> ein tolles Jahr!<br />
Unsere Halbfinalisten – Champion Paul &<br />
Neu-Vize Wüste (l.)<br />
Weil man es nicht oft genug sagen kann:<br />
Danke Siegmar!!!<br />
Ohne Worte<br />
Von wegen Kleiderordnung,<br />
auf die richtige Kopfbedeckung kommt es an!<br />
Termine:<br />
13.12. X-MAS-PARTY – Pyjamabar/Reeperbahn<br />
14.12. Katerturnier – GC Treudelberg<br />
Euer<br />
Info: www.gc-stpauli.de<br />
94 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 -<strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
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Januar 18, 2012<br />
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Chefredaktion Oskar Brunnthaler (–15,5)<br />
Stellvertr. Chefredakteure Marcus Brunnthaler (–8,9),<br />
Götz Schmiedehausen (–9,8)<br />
Autoren Ulrich Kaiser (–23,2),<br />
Klaus Wondratschek (–13,4)<br />
Redaktion Lothar Hellmuth (–54), Steffen Köpf (–14,7),<br />
Rudi Kopp (–11,9), Ulli Timmer (–45)<br />
Freie Mitarbeiter Gregor Biernath (–1,4), Stefan Blöcher (–3,6),<br />
Rafael Cabrera-Bello (Pro), Sabana Crowcroft (Proette),<br />
Martina Eberl-Ellis (Proette), Perry Einfeldt (–8,8),<br />
Max Kieffer (Pro), Dominik Krautschun (–4,3),<br />
Felix Lubenau (Pro), Caro Masson (Proette), Cliff Potts (Pro),<br />
Florian Schömer, Tino Schuster (Pro), Marcel Siem (Pro),<br />
Michael Specht (–5,4), Jon Taylor (Pro), Danny Wilde (Pro)<br />
Fotos Sammy Minkoff, Ltg.; GettyImages;<br />
Marcel Brunnthaler (–16,6)<br />
Biomechanischer Beirat Dr. Christian Haid (–12,7)<br />
Verlagsleitung Evelyn Grund (–37)<br />
Sales & Marketing Susanne Kirmaier, Eva-Carina Eder (–27,5),<br />
Jürgen Haß (–8,5); Österreich: Josef Schönhuber (–31,6)<br />
Events & Marketing Dawn Young (–18,1)<br />
Kleinanzeigen Isabell Schittek (–54)<br />
Telefon 0 89/42 71 81 87<br />
E-Mail: is@golftime.de<br />
Office-Management Natascha Brunnthaler (–12,6)<br />
Isabell Schittek (–54)<br />
Grafik Rudi Kopp (–11,9)<br />
Repro High-End dtp-service Hellmuth, Augsburg<br />
E-Mail: mail@l-hellmuth.de<br />
Druck ADV SCHODER, Augsburg<br />
Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht un bedingt die Meinung der Redaktion<br />
wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine<br />
Haftung. Nachdrucke, auch auszugsweise, bedürfen der Zustimmung der Verlagsleitung.<br />
Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt im Sinne des Pressegesetzes:<br />
Marcus Brunnthaler<br />
Es gilt die Preisliste Nr. 19 vom 1. Januar <strong>2013</strong><br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> erscheint acht Mal pro Jahr in der G.O.L.F.-<strong>TIME</strong> Verlag GmbH<br />
(Gesellschafter der GmbH sind zu je 50%:<br />
Oskar Brunnthaler und Marcus Brunnthaler, beide Redakteure, München)<br />
Vertrieb<br />
PREMIUM SALES GERMANY GmbH, Hamburg<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Abo-Service Telefon 0 89/42 71 81 87, Fax 42 71 81 71<br />
E-Mail: abo@golftime.de<br />
Für die Mitglieder des A-ROSA Golf Club e. V., Sporting Club Berlin e. V.,<br />
Donau GC Passau-Raßbach e. V., GC am Habsberg e. V., Jura Golf Hilzhofen e. V.,<br />
GC St. Pauli e. V., Golf & Country Club Fleesensee e. V., GC Aldruper Heide e. V.,<br />
GC Schloss Egmating e. V., Golfclub Aschheim e. V., Golfpark Strelasund e. V. und<br />
GC Hummelbachaue e. V. ist der Bezug von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> (8 Ausgaben p.a.)<br />
im Mitgliedsbeitrag enthalten.<br />
Einzel-Verkaufspreis<br />
Jahresabonnement<br />
Redaktionsanschrift<br />
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Deutschland € 4,50 inkl. 7% MwSt.<br />
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Oskar Brunnthaler<br />
96 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 - <strong>2013</strong> www.golftime.de www.facebook.com/golftime
CARTOON<br />
STEFFEN<br />
KÖPF<br />
»Wir schließen jetzt das Clubhaus – Sie können hier leider nicht überwintern . . .«<br />
www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 8 - <strong>2013</strong> www.golftime.de 97
<strong>TIME</strong> OUT FAIRPLAY<br />
HIGHLIGHT Zum Schluss noch ein Lieblings-Thema von<br />
<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>: Glanzleistungen, die es verdienen, erwähnt<br />
zu werden, ja, viel mehr noch, über die es sich lohnt zu<br />
berichten, über die es geradezu journalistische Pflicht ist,<br />
die Öffentlichkeit zu informieren. Unbedingt. Lange haben<br />
wir in der Redaktions-Konferenz diskutiert: Titel-Geschichte,<br />
Ja oder Nein? Ist doch langweilig, immer nur Tiger Woods,<br />
Phil Mickelson, Rory McIlroy, Henrik Stenson oder Martin<br />
Kaymer, Marcel Siem, Max Kieffer.<br />
Warum nicht eine Cover-Story über einen sogenannten No-Name, der es verdient,<br />
in den Medien abgedruckt zu werden. Zum Beispiel ein gewisser Alexander<br />
Vitt? Ist doch sein grandioses Abschneiden im Golfclub Gleidingen e. V. mit einem<br />
Weltrekord gleichzusetzen: 77 Punkte! In Worten: Siebenundsiebzig Punkte! Nach<br />
einer Runde beim Aktion Kindertraum-Turnier. Alexander Vitt ist die Entdeckung<br />
EINE SCHÖNE BESCHERUNG<br />
des Jahres <strong>2013</strong> schlechthin, sollte für die DGV-Nationalmannschaft nominiert<br />
werden. Schließlich wird ja händeringend der Gold-Medaillen-Gewinner für die<br />
Olympischen Spiele gesucht. Mit diesem Sensations-Ergebnis, er spielte immerhin<br />
Hcp 17, empfiehlt sich der Anfänger für Höheres. Zweifellos.<br />
Wäre da nicht ein kleiner Schönheitsfehler: Alexander Vitt gibt Hcp 54 an<br />
und als Heimat-Club pikanterweise „Gast“. Auf die Frage einer Mitspielerin, wie<br />
denn sein exzellentes Spiel mit dem Anfänger-Handicap 54 zu verstehen sei,<br />
»Schämen Sie sich<br />
nicht, von ›Fairplay‹<br />
oder ›Golf als<br />
Gentleman-Sport‹<br />
noch nie etwas<br />
gehört zu haben?«<br />
antwortete der außerordentliche Golfer,<br />
dass er „in den USA viel Golf gespielt<br />
habe“. So einfach ist das. Warum er<br />
dann mit Handicap 54 spiele . . .? Er<br />
blieb die Antwort schuldig, wie er auch<br />
der Siegerehrung fernblieb. Hatte der<br />
liebe Alexander Angst vor dem frenetischen<br />
Applaus? Oder <strong>war</strong> der Superman<br />
schlicht auf der Driving Range, um an seinem ohnedies schon<br />
guten Spiel zu feilen?<br />
Lieber Alexander Vitt: Schämen Sie sich nicht, mit Ihrem Golfspiel zu beweisen,<br />
dass Sie von Fairplay, vom Golf als Gentleman-Sport, entweder noch nie etwas<br />
gehört haben oder schlicht von Ihren Flightpartnern als Betrüger angesehen<br />
werden müssen? Warum gehören Sie keinem ordentlichen Golfclub an, der Ihr<br />
Handicap verwaltet? Schließlich: Warum bleiben Sie der Siegerehrung fern, wenn<br />
Sie doch so grandios gespielt und sich den Sieg redlich verdient haben? Oder eben<br />
doch nicht? Jedenfalls eine schöne Bescherung. Dank Alexander Vitt, unserem<br />
Golf-Kasperl des Jahres <strong>2013</strong>.<br />
Die nächste erscheint am 20. Februar 2014<br />
Ergeb. Hcp 20,1 – 54: Rekord von A. Vitt<br />
Oskar Brunnthaler<br />
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-Emissionen in g/km: kombiniert 270–155.