Wirtschaftswoche Ausgabe vom 2013-11-11 (Vorschau)

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Ausblick

„Die rechtsstaatliche und

moralisch-ethische Ignoranz

dieser Spitzenmanager schlägt

dem Fass den Boden aus.“

Joachim Poß

stellvertretender Vorsitzender

der SPD-Bundestagsfraktion, über

die Steueraffäre von Uli Hoeneß,

dem Präsidenten des

FC Bayern München

„Manchmal ist Gier

nicht gut.“

Preet Bharara

US-Staatsanwalt, zur Rekordstrafe in

Höhe von 1,8 Milliarden Dollar für den

US-Hedgefonds SAC und dessen Chef

Steve Cohens wegen Insiderhandels

und Geldwäscherei

„Europa braucht ein

starkes, richtungsweisendes

Deutschland, das Führungsstärke

zeigt und sich nicht im

Klein-Klein verliert.“

Viviane Reding

EU-Kommissarin

„Dann geht in Deutschland

das Licht aus.“

Peter Terium

Chef des Energiekonzerns RWE,

über den Abbau von

Subventionen für konventionelle

Kraftwerke

„Wir haben Respekt

vor dem Winter.“

„Wer die Wahrheit ausspricht,

begeht kein Verbrechen.“

Edward Snowden

ehemaliger Mitarbeiter des

US-Geheimdienstes NSA, der

interne Unterlagen weitergab

„Snowden hat der westlichen

Welt einen großen Dienst

erwiesen. Jetzt ist es an uns,

ihm zu helfen.“

Heiner Geißler

früherer Generalsekretär der CDU,

zur Frage, ob Deutschland dem

amerikanischen Ex-Spion Edward

Snowden Asyl gewähren soll

„Eine Kernschmelze

der Demokratie.“

Claudia Roth

Bundestags-Vizepräsidentin und

Ex-Chefin der Grünen, über die

US-Abhöraffäre

Jürgen Grube

Chef der Deutschen Bahn, zur

Vorbeugung von Zugpannen in den

kommenden Wintermonaten

„Nicht nur in Limburg

wird in Anlagen und

Gebäude investiert.“

Dieter Zetsche

Daimler-Chef, über die hohen

Ausgaben des Autokonzerns für

Forschung und Entwicklung in

Anspielung auf die Affäre des

Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst

„Mein Privatleben und

meine Geschäfte sind unter

eine Lawine gekommen.“

Eike Batista

brasilianischer Unternehmer, der

binnen zweier Jahren 33 Milliarden

Dollar verlor und dessen Ölkonzern

OGX Insolvenz anmelden musste

„Ich gebe mehr auf die

3,7 Millionen Menschen, die

uns gewählt haben, als auf diese

eine Stimme von Herrn Fischer.“

„Mein Mobiltelefon hat

64 Gigabyte Speicher, das

entspricht der Kapazität des

kompletten Rechenzentrums

meiner Studienzeit.“

Jürgen Trittin

Spitzenkandidat der Grünen bei der

Bundestagswahl, zur Kritik seines

Parteifreundes Joschka Fischer, an

der Wahlkampfstrategie der Partei

„Mein Einstieg in die

Politik wird kommen.

Wir Unternehmer müssen

anfangen, uns politisch

stärker zu engagieren.

Wir müssen konstruktiv

mitgestalten.“

Utz Claassen

ehemaliger Chef des

Energiekonzerns EnBW

»Die Commerzbank hat ein Überlebensgen.

Sie ist wie Rocky Balboa.

Sie steht immer wieder auf und gibt

nie auf. Und auch ich gebe nicht auf.«

Martin Blessing

Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, über den Überlebenskampf seiner

Bank nach der Finanzkrise, den er mit dem amerikanischen Boxerdrama

„Rocky“ mit Schauspieler Sylvester Stallone vergleicht

Ranga Yogeshwar

Moderator der WDR-Wissensendung

„Quarks & Co.“

„Das LED-Licht soll das

Kerzenlicht nicht imitieren,

das wäre lächerlich.

Aber es darf trotz seiner

technischen Raffinesse nicht

in einen Wettbewerb mit

Michelangelo treten.“

Antonio Paolucci

Direktor der Vatikanischen Museen,

über die neue Beleuchtung von Osram

in der Sixtinischen Kapelle mit

Kunstwerken von Michelangelo

ILLUSTRATION: TORSTEN WOLBER

134 Nr. 46 11.11.2013 WirtschaftsWoche

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