video 18 IFA-Neuheiten (Vorschau)

186064.pr0bk

video

video10 | 2013

TV • HIFI • HEI MKI NO • netzwerk • Mobile

Deutschland 5,00 €

Österreich 5,75 € • Schweiz sfr 10,00 • Slowenien 6,75 € • benelux 5,90 € • italien 6,75 € • Spanien 6,75 € • Finnland 7,35 € • Slowakei 6,75 €

Die 10 größten

TV-Trends der Zukunft

Glas-Displays,tV-tapete u.v.m.

18 IFA teS

CURVED

OLED

erSter

teSt!

t!

Neuheiten

schon getestet!

riesen-tVs • Ultra HD • tV-Soundboards

5.1-Sets

MINIMALES

DESIGN,

MAXIMALER

KLANG

im test: 4 Surround-Sets mit

Mini-Satelliten ab 1.000 €

EXKLUSIV

TEST

Humax

iCord

Evolution

neuer Super-receiver

• mit 4fach-tuner,

• 1 tb Festplatte &

• DlnA-Server

AVR 750: Der beste Arcam aller Zeiten im Test

1 0

4 190477 705006


EINFACH

NEUE WELTEN

ENTDECKEN.

Steuern Sie intuitiv eine ganze

Welt der Unterhaltung. Einfach

zeigen, malen und teilen. Mit

dem neuen LG SMART TV und

der fortschrittlichen Magic

Remote Fernbedienung wird

jede Bewegung zu einem

neuen Erlebnis. Einfach smart.

www.lg.de/smartTV

When it’s all possible, life’s good.


ANDREAS

STUMPTNER,

CHEFREDAKTEUR

Weltweit

einmalig

„Erst gab es Blut,

Schweiß und

Tränen, dann die

exklusive video-

Testdisc.“

Twin-

Smart-TV-

Receiver

UFS 924

Bei Redakteuren ist es ein wenig wie bei Künstlern:

Das neueste Album, der neueste Film oder in unserem

Fall die neueste Ausgabe ist immer die beste.

Zumindest gefühlt.

Auf das vorliegende Druckerzeugnis sind wir jedenfalls

verdammt stolz. Warum? Weil es uns gelungen ist, nach

unzähligen Mails und Telefonaten mit im IFA-Vorbereitungsmodus

befindlichen Herstellern und vor allem nach

überlangen Testtagen und -wochenenden eine stattliche

Zahl heißer IFA-Highlights vorzustellen. Darunter der

erste, lang erwartete und von vielen Lesern heiß ersehnte

OLED-TV aus Korea, den wir als erste Redaktion in

Deutschland aus der Verpackung holen durften, aber auch

coole Gadgets wie Sonys neues Kopfkino. Allesamt echte

Neuheiten für Berlin, die wir schon vor der Messe in unser

Testlabor holen durften.

Doch damit längst nicht genug: Mit freundlicher Unterstützung

der Firma Samsung haben wir endlich ein Projekt

auf den Weg bringen und umsetzen können, das uns im

video-Team schon lange auf dem Herzen lag: die ultimative

TV-Bildverbesserer-Blu-ray-Disc für alle Leser.

„Blut, Schweiß und Tränen“ lautete daher das Motto der

letzten Wochen für die Redaktion, insbesondere aber für

unseren Test- & Technikchef Roland Seibt, der seine ganze

Leidenschaft und vor allem seine langjährige Spezial-

Expertise in diese weltweit einmalige und exklusive Disc

gepackt hat. Schließlich galt es, mit diesem Produkt auch

den eigenen, in unseren Tests stets sehr hohen Ansprüchen

gerecht zu werden und Ihnen, werte Leser, einen echten,

haltbaren Mehrwert für Ihr Fernseh- und Heimkino-Erlebnis

zu liefern (Workshop: ab Seite 66). Wir hoffen sehr,

dass uns dies gelungen ist und sind gespannt auf Ihr per-

sönliches Feedback (direkter Draht: Seite 96).

Herzlichst, Ihr

Andreas Stumptner

+ Red Bull TV Portal

& ServusTV Portal

+ Verbindet SAT-TV

und Internet

+ Interne Festplatte

500 GB/1000 GB

+ Stand-by-Leistung


VIDEO | INHALT

SEITE 124

DIE ZUKUNFT DES

FERNSEHENS

OLED, TV-Tapete, das Ende der Blu-ray. Wir

zeigen, was bald in Ihr Wohnzimmer kommt.

SEITE 66

DAS

PERFEKTE

BILD

Mit der exklusiven Test-Blu-ray von video können Sie nun

Ihren TV perfekt kalibrieren. In unserem Workshop verraten

wir, wie Sie Schritt für Schritt zum besseren Bild kommen.

SEITE 56

DER NEUE HUMAX

Exklusiv im Test: der neue iCord Evolution

mit 4fach-Tuner, 1-TByte-Festplatte und

DLNA-Server

NEWS & TRENDS

6 Fernsehen unterwegs

Die neusten Apps für Fußball, Soaps & Co.

BILD

38 Test: Aufnahmefunktionen

Die besten Recording-TVs im Vergleich

TON

78 Vergleich: Mini-Surround-Sets

Gibt es großen Sound für kleines Geld?

8 Aktuelles

Hintergrundberichte, Nachrichten und Trends

18 Händler des Monats

Unsere Händlerempfehlung:

Elektro Lorentzen aus Bergenhusen

IM FOKUS

20 18 IFA-Highlights

Wir haben die neuen Geräte der IFA 2013

bereits im Test.

48 TV-Duell: Plasma vs. LCD

Panasonic und Samsung im Wettkampf

56 Test: Hybrid-Receiver

Exklusiv: der Humax iCord Evolution

60 Report: 4K-Produktion

Hinter den Kulissen der ersten

4K-Mehr-Kamera-Produktion

66 Service: Bildeinstellungen

Unser Workshop zur Blu-ray im Heft

86 Test: AV-Receiver

Der AVR 750 von Arcam mit smarter

Bedienung

4


SEITE 20

IFA-NEUHEITEN IM TEST

OLED-TV, Ambilight XL, Sonys neues Kopfkino etc.:

Die video-Redaktion hat die ersten Geräte der IFA 2013

bereits getestet.

ALLE TESTS IN

ALPHABETISCHER

REIHENFOLGE

FERNSEHER

Panasonic TX-60ZT60E 48

Samsung UE75F8090 48

HYBRID-RECEIVER

Humax iCord Evolution 56

MINI-SURROUND-SETS

Cabasse Eole 3 80

DALI Fazon Mikro 81

Heco Music Colours 82

KEF E305 84

AV-RECEIVER

Arcam AVR 750 86

HEIMKINO-PC

Revox Re:source M117 92

IFA-HIGHLIGHTS

Canton DM 50 37

Haier Android Sm@rt TV Kit 34

LG ND8630 33

Loewe Art 50 32

Magnat Sounddeck 400BTX 28

Maxell MXSP-SB3000 28

Onkyo LS-B50 36

Panasonic DMR-BCT730 24

Panasonic DMR-HST130 24

Philips 60PFL8708S 31

Pioneer SC-2023 34

Samsung BD-F8900 34

Samsung HT-F9759W 36

Samsung UE60F9090SL 26

Samsung KE55S9C 22

Sony HMZ-T2 23

Sony HT-ST3 27

Yamaha YSP-1400 30

WEB & MOBILE

RUBRIKEN

92 Test: Heimkino-PC

Das Universal-Genie Re:source M117

des High-End-Herstellers Revox

FILME

106 Home Entertainment

Neue Blu-rays im Bild- und Ton-Check,

u.a. Oblivion und Star Trek – Into Darkness

REPORT

124 Die Zukunft des Fernsehens

Ob TV-Tapete, OLED-TV oder Ultra HD –

wir zeigen die Trends der Zukunft.

25%

3 Editorial // 76 Technik extrem

89 Nostalgie // 96 Forum

98 Bestenliste // 105 Impressum

129 Glosse // 130 Vorschau

FILME

Die neuesten Blu-rays und DVDs im

Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,

Kinotipps und News aus der großen

Welt des Entertainments.

3096 Tage 112

Das hält kein Jahr 114

Hänsel & Gretel: Hexenjäger 106

Extreme Canyoning 110

Jack and the Giants 110

Oblivion 111

Star Trek – Into Darkness 109

Voll abgezockt 108

video-magazin.de | 10_2013

5


NEWS & TRENDS

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Archiv, Hersteller

Mach Dich frei!

Die Daily Soap auf der Wiese, Bundesliga live im Freibad und die neuesten Nachrichten im Garten –

neue Apps bringen TV-Inhalte und speziell fürs Web produzierte Filme aufs Tablet oder Smartphone.

Tablets und Smartphones haben

längst ihren Siegeszug als

Zweit-Fernseher angetreten.

Doch so richtig Spaß macht das Ganze

erst, wenn die zugehörigen Apps auch

komfortable TV-Funktionen bieten.

Hier tut sich derzeit Einiges.

Pay-TV-Apps bieten mehr

Da die mobilen Begleiter ihr Programm

stets übers Netzwerk empfangen,

sind sie von vornherein offen für

interaktives Fernsehen. Der Pay-TV-

Sender Sky nutzt dies seit bald zwei

Jahren mit seiner weiter entwickelten

Sky Go-App. Mittlerweile zeigt die

App zahlenden Abonnenten alle Sky-

Sportkanäle live im privaten WLAN,

in öffentlichen Hotspots sowie über

das mobile Datennetz. Spielfilme und

Serien laufen bei Sky Go nicht nach

Programmschema, sondern in größerer

Zahl per Einzelabruf. Auch aktuelle

Serien sind „on demand“ zu sehen,

bei Premieren wird der Stream in

der Regel parallel zur Erstausstrahlung

freigeschaltet.

Derzeit ist die Nutzung von Sky Go

für Abonnenten der jeweiligen Programmpakete

inbegriffen. Sky-Sportoder

-Bundesliga-Kunden sehen also

die ensprechenden Kanäle, Zuschauer

mit Spielfilm-Abo den Filmabruf. Einzeln

buchbar ist Sky Go aber nicht.

Das geht dagegen mit der neuen

App Sky Sport News HD, die eine Kombination

aus Live-Sender und Videos

im Einzelabruf (rechts) bietet. Ausschließlich

Fußball auf Abruf liefert

die Bundesliga-App von Bild (siehe

Seite 7, links oben). Sie berichtet in

strukturierter Darstellung über das

Geschehen in den Bundesligen und

liefert dazu eine Stunde nach Abpfiff

kompakte oder ausführlichere Spielberichte.

Das Abo ist mit 7,99 Euro pro

Monat nicht billig, umfasst aber noch

weitere Premium-Bereiche der Bild-

Redaktion. Lästig: Videoclips starten

mit einem unnötig langen, immer

gleichen Werbe-Trailer.

Free-TV mit neuen Apps

Zattoo ist nicht mehr ganz neu – der

Online-Dienst streamt das laufende

Programm vieler Sender live, per Premium-Abo

sogar in annähernd HD-

Qualität. Die App wurde allerdings

erst kürzlich komplett überarbeitet

(siehe Bild, Seite 7 unten) – wohl auch,

6


Bundesliga bei Bild

Web-TV auf Abruf bietet das neue Bundesliga-

Premiumangebot von Bild.de. Für monatlich

7,99 Euro zeigt die iPhone-App ab einer Stunde

nach Spielende Zusammenfassungen aller

Spiele. Live-Ticker und Tor-Alarme vom Lieblingsverein

gibt‘s auch ohne Abo.

Magine

Der neue TV-Streaming-

Dienst befindet sich noch

im Beta-Test. Er verspricht

innovative Features, etwa

den Abruf vergangener

Sendungen, eine Pausenfunktion

für Live-TV und die

App-Fernsteuerung von

Magine auf dem PC oder

Smart TV. Der Funktionsumfang

ist vom Sender

abhängig. Nur die schwarz

gedruckten Sendungen von

n-tv und RTL NITRO (links

im Bild) lassen sich nachträglich

aufrufen.

Sky Go

Neben den Live-Sport-Kanälen des jeweils

gebuchten Pakets (oben, iPad-App) können Sky

Cinema-Kunden über die Sky Go-App das Filmund

Serienangebot unabhängig vom Programmkorsett

des Senders abrufen – auch

topaktuelle Kultserien wie etwa Breaking Bad

(rechts, iPhone-App).

Sky Sport News

Die neue Sport-App von Sky soll auch Nicht-Abonnenten des Pay-TV-Senders einen Blick

in dessen Sportwelt erlauben. Für monatlich 4,49 Euro liefert sie den 24-Stunden-Kanal

Sky Sport News HD in Top-Bildqualität aufs iPad oder iPhone. Viele Beiträge können hier

auch direkt abgerufen werden, dazu kommen allgemeins Sport-News, die auch nicht zahlende

Zuschauer lesen können.

weil mit Magine ein neuer Konkurrent mit spannenden

Features lockt. Das Angebot läuft derzeit noch mit wenigen

Sendern im Beta-Test. Die vorhandenen Features lassen

aber aufmerken: Die App bietet eine übersichtliche Menü-

Oberfläche mit Senderauswahl wahlweise über ein EPG

(ganz rechts oben) oder eine Mosaik-Darstellung. Einige

Kanäle lassen sich pausieren sowie vor-/zurückspulen.

Ältere Sendungen können aus dem EPG aufgerufen werden.

Das klappt derzeit aber nur mit Eurosport und DMAX.

Laufende und vergangene Sendungen von Nickelodeon

lassen sich zeitversetzt anschauen, dabei aber nicht vorspulen.

ZDF, RTL und andere bereits aufgeschaltete Free-

TV-Kanäle sind dagegen nur live zu sehen. Die Funktionen

der App hängen also vom Willen der Sender ab, ihre Inhalte

zeitlich flexibel bereitzustellen. Bei öffentlich-rechtlichen

Sendern dürfte dies am ehesten drin sein, immerhin

bieten sie einen Großteil ihres Programms auch selbst zeitversetzt

in Mediatheken an. Privatsender wie RTL oder

ProSieben dagegen dürften mit derlei Funktionen – und

erst recht dem Vorspulen – weniger freigiebig sein. ■

Zattoo

Der Klassiker unter den

TV-Streaming-Diensten

wurde überarbeitet: Neben

der Kanalübersicht zum

laufenden Programm bietet

die Zattoo iPad-App jetzt

auch eine EPG-Ansicht mit

dem Senderaster aller

gelisteten Kanäle (siehe

Bild unten). Das zeigt jede

Menge Infos auf einen

Blick, ist dadurch aber

auch nicht sonderlich

übersichtlich.

video-magazin.de | 10_2013

7


NEWS & TRENDS

Der Philips 65PFL9708 feiert auf der IFA

Premiere. Ab Oktober wechselt er für

knapp 6.000 Euro den Besitzer.

UHD- UND OLED-NEUHEITEN

Wer hat den

Schärfsten?

www.philips.de, www.toshiba.de, www.samsung.de

Zum Start der IFA hat Toshiba den Preis des

146-Zentimeter-UHD-Gerätes 58M9365DG

auf knapp 3.000 Euro gesenkte. Als passender

Blu-ray-Zuspieler kommt der BDX

mit UHD-Upscaling für 200 Euro.

Die IFA mit video

erleben!

Auf unserer Homepage

www.video-magazin.

de/ifa finden Sie alles rund

um die IFA-Produkte des

Jahres sowie Hintergrundinformationen,

Interviews

und vieles mehr.

Zwei Jahre lang haben die TV-Hersteller

für TVs mit vierfacher Pixelzahl

getrommelt. Seit ein paar Monaten

touren die ersten ultragroßen

und megateuren Modelle durch die

Republik. Die IFA 2013 ist nun die

Auftaktveranstaltung für zumindest

annähernd bezahlbare UHD-TVs. Immerhin

kostet das bislang günstigste

bekannte Gerät, ein 127-Zentimeter-

TV von Hisense, mit knapp 2.000 Euro

nicht mal ein Fünfzehntel so viel

wie Samsungs 215-Zentimeter-Bolide

UE85S9 (35.000 Euro).

Und die Preisspirale dreht sich: Toshiba

hat kurz vor Messebeginn den

Preis für den 58M9635DG (146 cm)

auf knapp unter 3.000 Euro gesenkt

(siehe Bild oben rechts). Bei Samsung

und LG liegt die Einstiegsgröße

ins UHD-Geschäft bei knapp 140 Zentimetern;

der Samsung 55F9090 soll

5.000 Euro kosten.

Die große Masse der UHD-TVs auf

der IFA wird indes im Größenbereich

um 65 Zoll angeboten. In diesem

Format zeigen etwa Hisense, LG,

Samsung und Toshiba UHD-Geräte,

und erstmals sind auf der IFA auch

Philips und Panasonic vertreten.

Der Philips 65PFL9708 (Bild oben

links, um 6.000 Euro) soll dank 900

Hertz Bildfrequenz besonders scharfe

Bewegungen zeigen.

Beim Panasonic L65WT600 (um 7.000

Euro) steht das THX- und isf-zertifizierte

Display für eine perfekte Farbwiedergabe

und -kalibrierung.

Spannend dürfte in nächster Zeit die

Frage werden, wie sich künftige 4K-

Filme mit den heutigen UHD-TVs

vertragen. Panasonic verspricht für

Für 7.000 Euro soll

er noch im September

zu haben sein:

der gebogene

55-Zoll-OLED-TV

von Samsung. Auf

der IFA ist er schon

zu bewundern.

den WT600 4K-Zuspielungen über

Display-Port- und HDMI-2.0-Eingänge

sowie 4K-Wiedergabe von USB-Speichern

und aus dem Netz. Bei der

Konkurrenz steht das nicht so detailliert

im Datenblatt. Dafür kündigt sich

schon die nächste Innovation an: gebogene

OLED-TVs (siehe Seite 22).

8


GREAT EMOTIONS

ON BIG SCREENS

Ein Fußballspiel auf einem großen TV-Bildschirm zu erleben, fühlt sich an, als ob man

live im Stadion wäre. /This is Why: Darum haben wir Fernseher mit Bildschirmdiagonalen

von 152cm (60“), 177cm (70“) und sogar 203cm (80“) entwickelt. Genießen Sie einzigartige

Fußballmomente auf einem großen Sharp AQUOS TV.

sharp.de


NEWS & TRENDS

Soundbar, Sounddeck, Soundboard:

Viele Namen gibt es für den großen

Audio-Trend der IFA – und verschiedene

Bauformen.

Panasonic etwa hat sein Soundboard

SC-HT 80 in ein stabiles, flaches Alu-

Gehäuse gepackt, auf das sich nicht

nur aktuelle Panasonic-TVs stellen

lassen (oben). Das Board beherbergt

zwei Mittelhochtöner und separat

verstärkte Tieftöner mit Aero Stream

Ports – also Bassreflex-Öffnungen.

Neben TV-Sound soll das Sounddeck

per NFC- und Bluetooth-Übertragung

PANASONIC, PIONEER

Vielfalt beim

Sound

www.panasonic.de, www.pioneer.de

auch Musik vom Smartphone verstär -

ken. Der Preis ist noch offen.

Pioneer setzt mit dem SBX-N500 für

300 Euro ganz auf Vernetzung. Der

Soundbar mit Funk-Subwoofer hat

einen WLAN-Empfänger, der Miracast

unterstützt. Android-Smartphones

sollen darüber Bild und Ton

per Funk über den Soundbar zum TV

schicken können. Medien-Streaming

per DLNA ist ebenfalls integriert. Daneben

verstärkt der SBX-N500 auch

Musik von Bluetooth-Zuspielern –

und natürlich auch den TV-Ton.

Short

News

Praktische Kombi

Was verbindet Sat-Schüsseln und Sonnenuhren?

Beide müssen, um zu funktionieren,

exakt ausgerichtet sein. Die fuba-Antenne

DAA 850 Carpe Diem (350 Euro) kombiniert

beides. Hat sie Empfang, stimmt auch die Uhr.

Bestellung ohne Risiko

Bis zum 6. Oktober 2013 verzichtet der Boxen-

Versender Nubert bei allen Bestellungen aus

Deutschland auf die Versandkosten. Dank

Rückgaberecht sollen Neukunden die Boxen

so unverbindlich testen können.

Gewinnspiel

Die besten Filme

Um die Artikel in video optimal auf die Leserwünsche abzustimmen,

benötigen wir Ihre Mithilfe. Nehmen Sie an unserer Leserumfrage

teil und gewinnen Sie ein Entertainment-Set von Teufel.

Wie

W

groß ist eigentlich Ihre Filmsammlung zu Hause? Haben Sie

mehr Blu-rays als DVDs oder leihen Sie Filme nur über Online-

Videotheken? Wir fragen die Leser von video, wer die größte Filmsammlung

besitzt, da wir glauben, dass sie zu den besonders interessierten

Filmfans gehören. Um uns bei der Suche nach Antworten zu helfen, hat die

Concorde Home Entertainment GmbH in Zusammenarbeit mit Teufel ein

Unterhaltungspaket der Superlative als Gewinn bereitgestellt. Wir verlosen

unter allen Teilnehmern ein Teufel Consono

25 Mk2-5.1-Surround-Set und drei Blu-rays

(Iron Man 1, 2 und 3) im Wert von 285 Euro.

Einfach anmelden und Frage beantworten

im Internet unter

www.video-magazin.de/leserumfrage

Teilnahmeschluss ist der 1. Oktober 2013.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

„Filmen & Schneiden“ später

Aufgrund kurzfristiger Themenänderungen

anlässlich der IFA 2013 haben wir uns entschieden,

unsere in der letzten Ausgabe gestartete

Serie zu einem späteren Zeitpunkt

fortzusetzen. Wir bitten um Verständnis!

Melodies

Preis: kostenlos

Verfügbar auf: Apple

iPhone, iPod

Sie nutzen Googles Gratis-Musik-Cloud-

Speicher, haben aber ein iPhone oder

iPad? Melodies spielt Google-Music-

Titel online auf allen iOS-Geräten – auch

im Hintergrund, so wie iTunes.

10


ZUKUNFTSMUSIKER

Für HiFi Enthusiasten, die exzellenten Sound und moderne Vernetzung wollen

High End Network für Morgen – das SC-PMX9

Ganz gleich, ob Sie per DLNA, AirPlay oder Bluetooth Ihre Musik abspielen wollen –

mit dem Micro HiFi System SC-PMX9 stehen Ihnen alle Wege offen. Dank Digitalverstärker

und 120 Watt RMS Ausgangsleistung genießen Sie einen fantastischen Klang. Direkt

andocken und laden können Sie Ihr iPhone selbstverständlich auch.

www.panasonic.de


NEWS & TRENDS | GEWINNSPIEL

Einsendeschluss ist der

1.10.13. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen. Teilnahme

ab 16 Jahren. Von der Teilnahme

ausgeschlossen

sind Mitarbeiter der WEKA

Media Publishing GmbH

und von videociety sowie

deren Angehörige.

Autorin / Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller

Gewinnen Sie mit Warner Bros.

Warner Bros. Entertainment wird dieses Jahr 90 Jahre alt und feiert dies mit einer

gigantischen Blu-ray-Sammlung. videociety und video verlosen die exklusive Box.

Bereits auf 90 Jahre Filmgeschichte

kann das Filmstudio

Warner Bros. zurückblicken.

1923 in Hollywood gegründet, ist es

eines der sieben größten Filmstudios

der USA. Es brachte Helden wie Batman

und Superman hervor und gab

Legenden wie dem berühmten Zauberlehrling

Harry Potter ein Gesicht.

Zum 90-jährigen Bestehen möchte

Warner Bros. alle Fans und Filmfreunde

mit einem besonderen Leckerbissen

verwöhnen und bringt eine

Jubiläums-Edition mit 50 Filmen auf

Blu-rays heraus. Von Klassikern bis

Blockbustern ist in der exklusiven

Sammlung alles aus dem Hause

Warner Bros. dabei: darunter unter

anderem der mit elf Oscars ausgezeichnete

Film Ben Hur (1959) und

der Sci-Fi-Thriller Inception (2010)

mit Leonardo Di Caprio. Ein Highlight

sind die Tales from the Warner Bros.

Lot – Geschichten vom Studio-Gelände:

Sie geben exklusive Einblicke in 90

Jahre Filmproduktion.

In Kooperation mit dem Video-on-

Demand-Anbieter videociety verlost

video zehn Blu-ray-Jubiläums-Edition-

Film-Sets (52 Discs) inklusive Film-

Download der 50 Warner-Bros.-Filme

aus der Kollektion über die Website

www.videociety.de. Zudem verlosen

wir weitere zehn Jubiläums-Edition

Warner-Bros.-Pakete als Download.

Die digitale Jubiläums-Collection besteht

jeweils aus 50 Filmen. Zur Teilnahme

senden Sie bitte eine E-Mail

mit dem Stichwort „Warner“ an

redaktion@video-magazin.de. ■

10x Blu-ray-Sets +

10x Download-Pakete

zu gewinnen

12


PHILIPS

Baukasten-System

www.philips.de // 700 Euro

Die brandneue Heimkinoanlage

Fidelio E5 bietet

wahlweise 2.1- oder 4.1-

Surround-Sound mit völlig

kabellosen Rücklautsprechern.

Letzere werden per

Funk mit Audiosignalen

und über Akkus mit Strom

versorgt. Letztere laden

sich auf, sobald die Rears

auf ihren Lagerplätzen auf den beiden Frontboxen abgestellt werden. Auch

der zugehörige Subwoofer kommuniziert per Funk mit dem Rest der Anlage

und benötigt daher nur eine Strippe zur Steckdose. Neben zwei HDMI-Zuspielern

gibt die Anlage auch TV-Ton sowie Musik von einer analogen Quelle

und via Bluetooth wieder. Ab Oktober soll die Fidelio E5 zu haben sein.

GOOGLE

Smarter Winzling

www.google.com/chromecast // 35 US-Dollar

Googles neuer Zauberstab ist nur 72

Millimeter lang und kostet in den

USA gerade mal 35 Dollar. Innerhalb

kurzer Zeit wurde der Internet-Stick

offensichtlich zum Renner. Google

musste sogar eine Werbeaktion wegen

zu hoher Nachfrage abblasen.

Der Suchmaschinenriese hatte den

Stick Netflix mit drei Gratismonaten

angeboten.

Das technische Prinzip des Sticks ist

nicht grundlegend neu. Andere Hersteller

haben bereits Sticks mit einem

HDMI-Anschluss angeboten, die

Internet-Inhalte auf den TV-Schirm

liefern. Doch der Kampfpreis von 35

US-Dollar macht Chromecast zum

Mitnahmeartikel.

Bei Chromecast sendet ein Smartphone

oder Computer nur Abspielbefehle

wie Internet-Links. Der

Smart-TV-Stick saugt die Inhalte

dann selbst via WLAN aus dem Netz.

Er setzt komplett auf Cloud-Speicher

im Netz – vorzugsweise den eigenen.

Fotos muss der Nutzer auf das soziale

Netzwerk Google+ hochladen,

um sie via Chromecast auf dem TV

betrachten zu können. Musik lässt

sich über den Cloud-Service Google

play Music abspielen, Filme gelangen

per Google play Movies auf den

Schirm. Einen festen Starttermin in

Deutschland gibt es noch nicht.

Ob Chromecast hierzulande ein Erfolg

wird, hängt vor allem von den

Angeboten ab, die der Stick

auf den Schirm liefert. Tjorven

Vahldieck, Sprecherin

der Flatrate-Online-

Videothek WATCHEVER,

sieht der Einführung positiv

entgegen. „Wir interessieren uns

für alle Optionen, die unseren Kunden

ein gutes, unkompliziertes WATCH-

EVER-Erlebnis ermöglichen.“ Mit welchen

Partnern Chromecast in Deutschland

startet, ist also noch offen.

Bornto

be

SMART

AV Receiver

RX-V775 / RX-V675 /

RX-V575 / RX-V475

video-magazin.de | 10_2013

13


NEWS & TRENDS

Autor: Frank-Oliver Grün // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Hersteller

Neue Perspektiven

Da kommt Bewegung ins Videobild : Mobile Action-Cams und motorisierte Hilfsmittel entfesseln

die Kamera – für atemberaubende Aufnahmen zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Die Autokamera

iconBIT DVR FHD LX

(um 50 Euro) klebt

wie ein Navi an der

Scheibe und nimmt

die Fahrt in HD auf.

Zum Quadcopter

AR.Drone 2.0 von

Parrot (um 300 Euro)

gibt es ein GPS-Modul,

das Luftaufnahmen

automatisiert.

Der Stativmotor

Solo shot verfolgt

mit der Kamera

Per so nen, die einen

Funksender tragen

(um 500 Euro).

Von wegen Seniorenhobby oder

nur etwas für junge Eltern: Am

Videofilmen haben auch Surfer,

Skater, Mountainbiker, Snowboarder

und andere Bewegungsfans ihren

Spaß. Das liegt an den beliebten Action-Cams,

kleinen Camcordern für

Helm, Board oder Lenkstange, die ein

Sport ereignis hautnah wie ein Videospiel

aus der Ego-Perspektive zeigen.

Für Fahraufnahmen aus dem Auto

werden spezielle Modelle angeboten,

etwa von iconBIT (siehe Bild, links

oben). Diese kleben mit einem Saugnapf

hinter der Windschutzscheibe

und speichern Full-HD-Videos auf einer

microSD-Karte.

Soll der Sportler selbst im Bild zu

sehen sein, ersetzt ein funkgesteuerter

Schwenkkopf wie der Solo shot

(im Bild links unten) den Kameramann:

Er empfängt Signale von einer

mitgelieferten Armmanschette, die

der Videofilmer umschnallt. Die Kamera

behält ihn dann vollautomatisch

im Blick – laut Hersteller bis zu einer

Entfernung von 600 Metern und 230

km/h Geschwindigkeit. Dank Normgewinde

soll der Stativ aufsatz mit

allen handelsüblichen Camcordern

und Digitalkameras funktionieren.

Filmen aus der Luft

Die hohe Kunst der Action-Aufnahme

beginnt allerdings erst deutlich über

dem Boden – wenn die Kamera abhebt.

Modellflugzeuge wie die Spy

Hawk-Videodrohne (um 280 Euro bei

Amazon) filmen mit ihrer eingebauten

Kamera im Bug auf SD-Speicherkarte

und übertragen das Live-Bild zur Kontrolle

auf die Funkfernsteuerung.

Für Luftaufnahmen besser geeignet

sind aber sogenannte Quadcopter. Die

Minhubschrauber mit vier Propellern

lassen sich genauer steuern, können

senkrecht auf- und absteigen sowie an

einer Position in der Luft verharren.

Der Klassiker AR.Drone (im Bild

oben) erfreut sich nicht nur wegen seiner

720p-Aufnahme großer Beliebtheit.

Hersteller Parrot hat ihm jüngst

ein Zubehör spendiert, das ihn für Filmer

besonders interessant macht: Der

FlightRecorder (100 Euro) ist ein GPS-

Modul, mit dem sich Flugrouten per

Smartphone- oder Tablet-App auf einer

Landkarte definieren und automatisch

abfliegen lassen – laut Hersteller

bis auf zwei Meter genau. ■

14


The new Art of Smart.

My Perfect Entertainment: Erleben Sie den neuen Loewe Art.

Hochwertiges Smart Home Entertainment mit absolut überzeugendem

Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich in gewohnt brillanter Loewe Qualität

und herausragendem Design.

1

Loewe Art 32 bietet 100 Hz Technologie.

Energieeffizienzklassen: Art 32/40–Klasse A; Art 50/60–Klasse: A+.

Loewe Art. Erhältlich in vier Bildschirmdiagonalen von

32 Zoll (80 cm) bis 60 Zoll (152 cm). Bestes Bild mit

Full-HD-200Hz 1 Technologie. Überzeugender Sound mit

bis zu 2x40 Watt Musikgesamtleistung. Komfortable

Smart-TV-Funktionen mit Zugriff auf das Internet und

Ihr Heimnetzwerk. Dank der Bedienerführung Assist

Media einfach und intuitiv steuerbar. www.loewe.tv


NEWS & TRENDS

Termine

CanJam – die Kopfhörer-Messe

Am 21. und 22. September findet Europas erste

reine Kopfhörermesse auf dem Gelände der

ehemaligen Zeche Zollverein in Essen statt.

Neben Kopfhörern jeglicher Bauart stehen

auch Zubehör und Wiedergabegeräte

im Fokus der Veranstaltung.

SONY

So filmen

4K-Profis

www.sony.de // Preis: noch offen

Auf der IFA präsentiert Sony erstmals

den handlichen 4K-Camcorder

FDR-AX1 der Öffentlichkeit. Mit einem

1/2,3 Zoll-CMOS-Sensor nimmt

er Videos mit 3.840 x 2.160 Pixeln

auf, die er im neuen 4K/HD-Format

XAVC auf extraschnellen XQD-Flash-

Speicherkarten ablegt. Auf eine 32-

GByte-Karte sollen etwa 30 Minuten

Filmmaterial in 4K mit einer Bildfrequenz

von 60 Hertz passen. Die Kamera

filmt in den progressiven Bildmodi

24p, 25p, 30p, 50p und 60p.

Der AX1 zielt auf Profi-Filmer ab: Er

besitzt neben vielen weiteren manuellen

Einstellmöglichkeiten ein

20fach-Zoom-Objektiv mit Fokusund

Zoomring sowie XLR-Audioausgänge.

Das neue 4K-Videoformat

XAVC wurde im Oktober 2012 von

Sony vorgestellt. Nur wenige Schnittprogramme

unterstützten es, darunter

Vegas Pro Edit von Sony, das dem

FDR-AX1 zum Marktstart zusammen

mit einer 32-GByte-XQD-Speicherkarte

beigelegt wird.

CANON, SONY

Cams für Spezialfälle

www.canon.de, www.sony.de // je 300 Euro

Star Trek: Zuerst online

Die Blu-ray- und DVD-Version des neuesten

Star Trek-Films Into Darkness kommt am 12.

September in den Handel. Bereits eine knappe

Woche vorher, am 6.9., ist das filmische

Epos online zum Kauf zu haben. Immer häufiger

sind Filme zuerst digital verfügbar und

erst eine knappe Woche später auf Discs.

Kommt er oder kommt er nicht?

Um den 10. September soll Apple laut Presseberichten

wieder mal Neuheiten präsentieren.

Ein runderneuertes iPhone 5S gilt dabei als

sichere Wette, ein kleineres iPhone als wahrscheinlich.

Stiller ist es dagegen um die

Apple-Pläne für einem eigenen Smart TV geworden.

Vielleicht kommt er gerade deshalb?

ZAHL DES MONATS

34,7 %

Online-Videoverleih

Über ein Drittel aller Umsätze im Videoverleih

– oder 51 Millionen Euro – erwirtschafteten

im ersten Halbjahr 2013 Online-Videotheken.

Mit insgesamt 147 Millionen Euro ist der Videoverleih

insgesamt um 9% gegenüber

dem ersten Halbjahr 2012 gewachsen.

Eine Kamera für besondere Action-Shots zeigt Canon mit der LEGRIA mini:

Sie lässt sich entweder in der Hand halten oder mit aufgestelltem Display

auf dem Tisch oder Boden platzieren. So eignet sie sich prima für

Blogger-Aufnahmen per Selbstauslöser: Hinstellen, ausrichten und losfilmen.

Dabei lässt sich die LEGRIA mini von Super-Weitwinkel (160 Grad)

auf einen 70-Grad-Ransprung umschalten.

Sonys HDR-AS30 ist eine Action-Cam für überall

dort, wo es nass zugeht. Sie filmt mit

einem Öffnungswinkel bis 170 Grad in echter

Action-Manier in Full HD, wiegt nur 90

Gramm und wird mit einem Unterwassergehäuse

geliefert. Für Slow-Motion-Sequenzen

bietet sie einen Aufnahmemodus mit

120 Bildern pro Sekunde in 720p-Auflösung.

16


Sat-TV einfach

Besuchen Sie uns auf der IFA

in Halle 3.2, Stand 106

Berlin, 6.–11.9.2013

aus jeder Steckdose

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Stromleitung in jeden Raum!

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NEWS & TRENDS | HÄNDLER DES MONATS

Elektro Lorentzen

Bevering 4

24861 Bergenhusen

0 48 85 / 3 58

E-Mail:

elektro-lorentzen@t-online.de

www.elektro-lorentzen.de

Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller

„Vernetzung zum Anfassen“

Aus einem traditionellen Elektrofachgeschäft hat

Volker Lorentzen einen Präsentationsort für smarte

Anwendungen gemacht.

Service-Angebot

Beratung im Fachgeschäft

oder beim Kunden vor Ort,

Fachplanung, Baubetreuung,

Erreichbarkeit: 7 Tage / 24

Stunden für Gewerbebetriebe,

flächendeckender

Kundendienst

Marken-Highlights

TV: Grundig, GSS, Kathrein,

Metz, Panasonic, TechniSat,

Triax, Wisi

Audio: Canton, DALI, Jamo,

Marantz, Phonar, Revox,

Sonos, Teac, WHD

Vernetzung: Apple, AVM,

Crestron, D-Link, INNO, Netgear,

Nobeltec

Hausgeräte: Bosch, Gira,

Hager, Liebherr, Miele,

Siemens

Wir haben alles integriert,

was Gebäude- und Multimedia-Technik

hergibt“,

lautet das Statement

von Volker Lorentzen. Die Wandlung

zum kleinen Smart-Kompetenzzentrum

war ein Kraftakt.

Elektro Lorentzen wurde 1927 gegründet.

1968 hat die Familie einen

gekauften alten Bauernhof zum „Elektrofachgeschäft

auf dem Dorf“ umgestaltet.

Das Angebot im ländlichen

Umfeld konnte sich sehen lassen. Bis

1990 war das Geschäft sogar auch eine

kleine „Kraftstofftankstelle“.

Volker Lorentzen ist gelernter Radio-

und TV-Techniker und führt das

Geschäft mittlerweile in der dritten

Generation. Im letzten Jahr sollte sich

in der Tradition jedoch Wesentliches

verändern. Im Team beschloss man,

Multimedia-Technik als künftiges

Produkt zu präsentieren und die eigene

Zukunft damit zu sichern. „Wir

wollten das Thema erlebbar und begreifbar

machen“, beschreibt der Chef

den gemeinsamen Plan. In kürzester

Zeit baute das Team um; es entstanden

ein neues Hi-Fi-Studio sowie zusätzlicher

Raum für die weiße Ware.

Beide Produktwelten präsentieren

dabei ihre eigenen Vernetzungsmöglichkeiten,

und Varianten zur Verteilung

der Informationen bietet Elektro

Lorentzen ebenfalls. „Das ist Multimedia

und Gebäudetechnik zum Anfassen“,

schwärmt der Geschäftsführer

gemeinsam mit seinem zwölfköpfigen

Team.

Alle Mitarbeiter haben sich durch

Umschulungen und Produkt-Trainings

inzwischen zu Multimedia- und Vernetzungsprofis

weitergebildet. Mit

Leichtigkeit veranschaulichen sie die

Kommunikation zwischen 40 TVs aller

Größen, High-End-Audioanlagen

und Heim-Servern. Multi-Room-Lösungen

werden ebenfalls präsentiert,

wobei etwa

das gesamte

Sonos-

Equipment seine Aufwartung macht.

Die weiße Ware mit Waschmaschinen,

Kühlschränken und Gefriertruhen

dominiert Miele, die mit ihrem

Miele@home-Portfolio bereits Vernetzungsangebote

pflegen. „Das ist nach

wie vor nicht der Renner, aber die

Nachfrage steigt stetig“, beobachtet

Volker Lorentzen.

Wie sich alles zum gesamten Hausautomationskonzept

verbinden lässt,

das auch Jalousien, Licht oder Heizung

anhand gewünschter Tageszeit-

Szenarien steuert, zeigt Elektro Lorentzen

auf den 150 Quadratmetern

Verkaufsfläche ebenfalls.

„Die Eröffnung letztes Jahr hat

monstermäßig eingeschlagen“, freut

sich der Chef. Und falls mal etwas kaputtgeht:

Die Werkstatt befindet sich

ebenfalls unterm smarten Dach. ■

Volker Lorentzen…

…kennt die Heimelektronik

von der Pike auf und führt das

Geschäft in dritter Generation.

Moderne Kirche:

Bei Gottesdiensten

in Bergenhusen

lässt

sich das Licht der

Kirche per iPad

steuern.

Smarte Kirche

Durchschlagenden Erfolg und viele Neukunden

konnte Volker Lorentzen mit seiner „smarten“

Kirche in Bergenhusen für sich verbuchen. Auf

Knopfdruck lassen sich mit dem iPad programmierte

Lichtstimmungen aufrufen. Das begeisterte

die Gemeinde derart, dass sie Ähnliches auch bei

sich zu Hause etablieren wollte. Der Fachhändler

arbeitete mit dem Produkt digitalSTROM von Aizo,

bei dem die Kommunikation über das Stromnetz

erfolgt. So war der Effekt hoch, der Kostenumfang

allerdings überraschend niedrig.

18


IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Autoren: Roland Seibt, Yasmin Vetterl, Andreas Frank, Stefan Schickedanz // Bilder: Josef Bleier, Hersteller, Archiv

IFA-Highlights

im Test

Der Schein des lässigen

Fotos trügt: Denn vor dem

Weg zur IFA machten viele

Messe-Highlights noch einen

Umweg über unser

video-Testlabor.

Das video-Team mit

den ersten IFA-Neuheiten,

die es schon

vor der Messe ins

Labor schafften.

20


Der August ist für die video-

Redaktion stets die heißeste

Produktionsphase – nicht

nur angesichts schweißtreibender

Sommertemperaturen, etwa

im TV-Schwarzraum.

In dieser Zeit entsteht die IFA-Ausgabe:

für uns eine der wichtigsten im

ganzen Jahr. Unser Ehrgeiz war daher

einmal mehr, möglichst viele echte (!)

IFA-Neuheiten schon vor dem Start

der Berliner Messe ins Testlabor zu

holen – ein Ritt auf der Rasierklinge.

Schnell passiert es, dass schon im Juni

zugesagte Testgeräte nicht rechtzeitig,

also erst direkt zum IFA-Start und damit

erst nach Redaktionsschluss fertig

werden. Und genauso schnell passiert

es, dass nach unzähligen E-Mails und

Beinahe-Telefonstandleitungen zu

den Herstellern kurz vor Drucklegung

des Hefts noch das eine oder andere

brandheiße Technik-Highlight in die

Redaktionsräume rattert.

So geschehen etwa mit dem S9C,

dem ersten Curved OLED TV aus dem

Hause Samsung, der sprichwörtlich

in letzter Minute den Weg ins video-

Labor fand (siehe auch unten). Nach

vielen Messen, auf denen zwar OLED-

Prototypen vorgestellt, jedoch kein

Zeitpunkt für die Markt einführung

genannt wurden, war dies die größte

Überraschung. Auch deshalb, weil

Messeveranstalter und Hersteller in

allen Vorab-Verlautbarungen stets

Ultra HD als die große TV-Innovation

der IFA 2013 anpriesen.

Dennoch haben es neben dem

OLED-Highlight auch ein Ultra-HD-

Gerät und zwei „klassische“ LCD-TVs

in diese IFA-Starparade geschafft.

Spannend auch: Neben den Fernsehern

selbst setzten viele Hersteller in

diesem Jahr auf das bessere Sounderlebnis

zum ultraflachen Screen. Vor

allem Soundbars sind bekanntlich seit

Längerem ein großer Verkaufsschlager,

was in einer großen Zahl neuer

Modelle mündete.

Sounddecks boomen

Hinzu kam indes die neue, vielversprechende

Kategorie der Sounddecks

oder Soundboards, sprich: Soundbars

mit größerer Tiefe, die es erlauben,

darauf auch ein schweres TV-Gerät

abzustellen. Die IFA-Abstinenzler von

Bose hatten mit ihrem Bose Solo TV

im vergangenen Jahr diese neue Produktvariante

eingeführt, jetzt ziehen

sukzessive alle relevanten Mitbewerber

nach. Drei davon, Canton, Magnat

und Maxell, lieferten ihre neuen Modelle

vorab in den video-Hörraum.

Coole Gadgets wie das neue Sony-

Kopfkino und edle Blu-ray-Rekorder

von Panasonic ergänzten das breite

Spektrum unserer virtuellen IFA-Tour.

Viel Spaß beim Schmökern! ➜

Unboxing OLED TV

Redaktionsschlusswoche, Freitagmorgen, 8 Uhr, am Stadtrand

von München: Ein osteuropäischer Speditions-LKW

hält vor der Warenannahme des WEKA-Verlags und bringt

eine heiß ersehnte Lieferung: eine Neuheit, auf die nicht

nur die video-Redakteure, sondern vor allem auch viele

Leser und Technikfans so lange gewartet hatten: den ersten

Curved OLED TV. TV-Fachfrau Yasmin Vetterl darf das gute

Stück freudestrahlend mithilfe von Samsung-Mann Leo

Han als erste in Empfang nehmen, um ihn gleich für den

ersten Test in der IFA-Highlight-Strecke (Seite 22) in Betrieb

zu nehmen. Spannend! Einen ausführlicheren Test gibt es

übrigens in der nächsten Ausgabe, dann – sofern alles

nach Plan läuft – bereits in einem ersten Vergleich mit dem

LG-Pendant EA9809.

video-magazin.de | 10_2013

21


IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Diese OLED-Pixelstruktur

ist völlig

neu. Samsung verzichtet

auf weiße

Brillanz-Booster und

baut jedes Subpixel

aus vielen OLED-

Rippen auf.

Samsungs gewölbter OLED-TV ist ein besonders edles Stück und

setzt neue Technikmaßtstäbe. Die One Connect-Anschlussbox

macht den smarten Beau zukunftssicher.

Heiße OLED-Kurven

Gebogene OLED-TVs wurden

zwar für diesen Herbst angekündigt,

doch niemand hatte

damit gerechnet, dass Samsung in letzter

Minute durchstartet und in einem

furiosen Endspurt die Mitbewerber

überholt. So hat es der KE55S9C a l s

Erster in unser Labor geschafft – sogar

in der Verpackung eines Seriengeräts.

Und die ist fast genauso edel wie ihr

kostbarer Inhalt.

Dafür, dass OLED-Displays ultraleicht

und hauchdünn sind, kommt

der chromstrotzende Luxus-TV überaus

massiv daher. Statt Tapete an der

Wand ist er vielmehr das begehrte,

zeitlose Kunstobjekt auf dem Designer-

Lowboard. Wie seine LED-Kollegen benötigt

er viel Stellfläche. Dank des gebogenen

Displays kommt man von der

Seite in den Genuss der Rückwand, die

nur ohne Anschlüsse perfekt aussieht.

Steckt man das Netzkabel ein oder will

gar ein CI+-Modul nutzen, werden

Abdeckungen entfernt. Trotzdem gibt

es kein großes Kabelwirrwarr, denn alles

wird an die One Connect-Box angeschlossen,

die an ihrem 3-m-Spezialkabel

unsichtbar im Rack verbleibt.

Ausstattungstechnisch bietet der

neue OLED alles, was Samsungs Top-

TVs so stark gemacht hat, und legt

noch einiges drauf. So wird die ultraschnelle

Ansprechzeit der OLED-Pixel

für die Multi-Ansicht genutzt. Darin

können zwei Zuschauer, gespeist durch

Doppel-Tuner oder HDMI, individuelle

Programme schauen. Brillen mit integrierten

Kopfhörern liegen bei.

Auch in 3D überzeugt OLED : So wenig

Übersprechen zeigte noch kein

Shutter-TV. Bei der Bewegtbildanalyse

waren dazu mehr schnelle Details

denn je zu erkennen. Und das bei einem

real nutzbaren Kontrastumfang, der

alles, was LCD, Plasma oder die Bildröhre

bisher zu bieten hatten, bei Weitem

in den Schatten stellt.

SAMSUNG KE55S9C € 8.000

extrem edles Design,

sensationelle Schwarzwerte,

tolle Ausstattung

Testurteil: überragend

Preis/Leistung: befriedigend

DATEN UND MESSWERTE

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Klasse

55-Zoll-OLED-TV

MESSWERTE

Abmessungen in cm (B x H x T) 142 x 78 x 360 cm

Bilddiagonale / Gewicht

138 cm / 31 kg

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9

ANSCHLÜSSE

Tuner: analog /DVB-T2 /DVB-C /DVB-S2 2 / 2 / 2 / 2

HDMI / Komponente / VGA 4 / Adapter / –

Scart / davon RGB Adapter / 1

USB / Speicherkarten-

Slot / Netzwerk

2 / – / LAN+WLAN

Sonstige

CI+, optischer Digitaltonausgang,

IR-Sender, Audio-Out

AUSSTATTUNG

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / 2 / •

Lichtsensor


Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung •/ •

… RGB Offset /Gain

• / •

Gammaeinstellung /Rausch- /Artefaktfilter •/ • / •

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ •

100 Hz / 200 Hz – / •

HDMI-CEC-Grundfunktionen / erweitert •/ •

HDMI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN •/ • / • / –

Medienwiedergabe

über USB oder Kartenslot Filme, Fotos, Musik

Medienwiedergabe

über DLNA-Netzwerk

Filme, Fotos, Musik

HbbTV / Internet-Inhalte

• / Smart Hub

Festplatte für Aufnahmen / über USB – / •

Fernbedienung universal / beleuchtet •/ •

EPG / AV-Link

• / •

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / •

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext

• / •

Standfuß dreh- / neigbar – / –

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / –

Besonderheiten Anschlussbox, Multiansicht,

Sprachsteuerung, Gestensteuerung,

Kamera integriert

22


Kino für unterwegs

Besuchen Sie uns auf der IFA!

Halle 1.2/Stand-Nr. 213

Der Hersteller Sony verspricht mit

dem HMZ-T2 ein persönliches Kinoerlebnis

in 3D. Die futuristisch angehauchte

Brille zeigt Videos und Bilder

an, die via HDMI oder MHL zugespielt

werden. Leider ist die Brille damit

nicht gerade mobil oder handlich.

Die Anschlüsse sind in einer externen

Box untergebracht, die stets

mit auf Reisen gehen muss, wenn

man unterwegs Filme sehen möchte.

Ähnlich wie bei der cinemizer OLED-

Brille von Zeiss hat Sony hier zwei

OLED-Displays in der Videobrille verarbeitet.

Beide sind jeweils gut einen

Zentimeter groß und besitzen eine

Auflösung von jeweils 720p. Der Eindruck

des virtuellen Displays ist gigantisch,

das Leinwand-Feeling, das

man sonst von Kinobesuchen kennt,

ist auf jeden Fall gegeben.

Die Farben der Sony HMZ-T2 sind

knackig, die Pixelstruktur der einzelnen

Displays fällt mit bloßem Auge

kaum auf. Im Gegensatz zu anderen

Kinobrillen schottet die zweite Generation

der Sony-Brille das Umgebungslicht

bereits sehr gut ab. Damit

wird der Filmgenuss in diesem Punkt

nicht gestört. Und auch im 3D-Modus

kann die Brille in Betrieb mit

Schärfe punkten.

Der Tragekomfort der Videobrille

lässt dagegen etwas zu wünschen

übrig. Bereits das Aufsetzen ist mit

den verschiedenen Bügeln und Kabelsträngen

nicht gerade leicht. Und

selbst wenn die Brille dann sitzt: Bequem

ist das nicht gerade. Egal ob

SONY HMZ-T2 € 1.000

knackige Farben

Tragekomfort, Zubehör

Testurteil: gut

Preis/Leistung: befriedigend

am Hinterkopf, an der Stirn oder Nase,

irgendwo drückt es dann immer.

Zudem wird der Kopf beim Gebrauch

schnell schwer: Rund 350 Gramm

bringt das Kopfkino von Sony auf die

Waage – damit belasten zwei Stunden

Filmgenuss Nacken und Kopf

ganz beträchtlich.

Generell ist der Lieferumfang der

Brille gewaltig: In-Ear-Kopfhörer, Anschlussbox,

Strom- und MHL-Kabel

etc. sind dabei. Gut, dass es zum gesamten

Paket zumindest eine Tasche

gibt; so kann auf Reisen weniger verloren

gehen.

Dank des sehr futuristischen Designs

werden Anwender unterwegs mit

der Brille auf jeden Fall Aufsehen erregen.

Als Spielerei ist die Brille

dann auch mal für Vorführungen bei

Freunden oder kurze YouTube-Clips

sicher ganz nett, die Bildqualität würde

ja dafür sprechen. Doch für den

längeren Gebrauch, etwa zum Abspielen

von Content in Filmlänge, ist

sie nicht ideal. Und mit einen Preis

von gut 1.000 Euro bleibt das mobile

Kino von Sony wohl eher eine nette

IFA-Spielerei und keine Innovation

für das Wohnzimmer oder die nächste

Bahnreise.

40 Jahre Magnat-Technologie.

Das Ergebnis: atemberaubendes

Heimkino-Erlebnis mit nur einem

Lautsprecher.

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Fernseher

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„aptX“ sorgt für Musikübertragung in

CD-Qualität

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IM FOKUS | BLINDTEXT

Besser aufnehmen

Der unangefochtene Blu-ray-Rekorder-Champion

Panasonic hat seine

schon tollen Universalgenies nochmals

aufgerüstet: Mit 4K-Upscaling

und der Spiegelung des Smartphone-Displays

per Miracast haben

die Japaner alle neuen Top-Features

integriert. Toll ist auch: Jetzt lassen

sich TV-Aufnahmen auch von unterwegs

per App programmieren. Diese

App hilft zu Hause auch dabei, das

Fernsehprogramm des Rekorders

auszuwählen. Oder man nutzt sie,

um auf seinem portablen Gerät das

laufende TV-Programm zu verfolgen.

Besonders gefallen hat uns, dass Panasonic

die Menüs überarbeitet hat.

Jetzt ist die Bedienung weit intuitiver.

Die Bildqualität ist wie von Panasonic

gewohnt top.

PANASONIC DMR-BCT730 € 580

Ausstattung, tolles Bild

kein Streaming von Pay-TV

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

DATEN UND MESSWERTE

Tuner

2x DVB-C / DVB-T

Interne Festplatte

500 GByte

Disk-Laufwerk

BD, DVD, CD

Ausgang HDMI


Tonausgang opt. / elektr. / analog • / • / Stereo

Common Interface (für Pay-TV)

2x CI+

Aufzeichnung auf

BD, DVD, HDD

Aufnahme Re-Codierung


Digitalisierung

per Scart

LAN / WLAN

• / •

USB / SD-Karte

2x / SDXC

Medien-Server / -Client / -Renderer •/ • / •

Wi-Fi Direct / Miracast

• / •

Streaming TV / Aufzeichnungen

• / •

Konvertierung 2D – 3D


4K-Upscaling


Termine

Design-Sonderschau

Das Internationale Design Zentrum Berlin

(IDZ) organisiert auch in diesem Jahr

im Rahmen der IFA den Usability Park.

Der Usability Park in Halle 9 ist eine

interaktive Design-Sonderschau, die den

Besuchern die Themen Design und

Benutzerfreundlichkeit zugänglich macht.

Inspirierende Momente

Ein Forum für außergewöhnliche Ideen

bietet am 6. und 7. September eine weitere

Ausgabe der international renommierten

TEDx-Konferenz im ICC Berlin. Im Fokus

steht das Thema „City 2.0“. Wie gehen

wir mit der zunehmenden Urbanisierung

in der Welt um? Zu Gast ist u.a. der

Designphilosoph Jens Martin Skibsted.

Mehr empfangen

IFA für Groß und Klein

Hier wird gebloggt und getwittert. Hier

werden Filmbeiträge produziert und internationale

Stars interviewt: Young IFA 2013

heißt dabei sein und aktiv mitgestalten.

Die Young IFA können Sie ab dem

6. September in der Halle 7.2a erleben.

Jahrelang hat Panasonic die Aufnahmekünste

seiner Blu-ray-Rekorder

verbessert. Jetzt kommen sie den

HDTV-Empfängern zugute, die das

Unternehmen erstmals in Deutschland

auf den Markt bringt. Deshalb

ähneln sich Bildschirmmenüs, Ausstattung

und die Fernbedienung

stark. Das bedeutet auch: Miracast,

das Programmieren von Aufzeichnungen

von unterwegs, Web-Portal,

HbbTV und TV-Streaming sind vorhanden.

Der große Unterschied: Es

ist kein Blu-ray-Laufwerk eingebaut

und damit auch kein Skalieren auf 4K

möglich. Dafür besitzt unser DMR-

HST130 aber einen Twin-Sat-Tuner

(es gibt auch eine Kabel-Version) und

eine 500-GByte-Festplatte. Unser Fazit:

Eine derart vernetzte Set-Top-Box

findet man eher selten.


PANASONIC DMR-HST130 € 400

Ausstattung, einfache Installation

kein Streaming von Pay-TV

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

Heino im Sommergarten

Am 9.9.2013 wird Heino mit den Hits seines

„verbotenen“ Albums live in der außergewöhnlichen

Kulisse des Sommergartens der

Messe Berlin zu erleben sein. Heino wagt

sich an Nummern aus allen Genres heran:

Pop, Rock, Hard Rock und sogar HipHop.

Als roter Faden dient, was funktioniert und

den „Meister“ zu begeistern vermag.

24


„Ich wollte schon immer

den Schärfsten haben.“

Erleben Sie Europas besten Ultra HD TV.*

Der 65PFL9708 ist der beste Ultra HD-Fernseher, den Sie derzeit kaufen können.

Das haben jetzt die EISA-Experten bestätigt und den 65PFL9708 als Europas

besten Ultra HD TV ausgezeichnet. Mit viermal so vielen Bildpunkten wie bei

Full HD erreicht er eine einzigartige Bildqualität – selbst bei einem geringen

Sitzabstand und einer gigantischen Bildschirmdiagonale. Lassen auch Sie sich

beeindrucken. Philips Smart TV. Einfach besser fernsehen.

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* Der 65PFL9708 wurde von der EISA zu Europas Ultra HD TV des Jahres 2013 –2014 gewählt.


IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Schärfe zum Nachrüsten

Ausbaufähig: Die

One Connect-Box

soll Verbrauchern

ermöglichen, ihren

Ultra-HD-Fernseher

aufzurüsten, falls

neue Schnittstellenstandards

verabschiedet

werden.

Ultra HD ist einer der Technik-

Trends der diesjährigen IFA.

Nachdem Samsung bereits auf

der CES in Las Vegas erste Ultra-HD-

Geräte vorgestellt hat (unter anderem

den S9), bringt der Hersteller zur IFA

eine kleinere Variante, den F9090 in

60 Zoll, auf den Markt.

Der UE60F9090 enthält hochwertiges

Material und ist entsprechend

gut verarbeitet. Mit seinem strukturierten

Standfuß in Holzoptik wirkt er

elegant. Seine Rückseite ist verblendet,

Anschlüsse und Slots sind hinter

einer Abdeckung versteckt.

Leider ist der F9090 nicht mit Direct

Local Dimming ausgestattet wie sein

großer Bruder S9. Bei der 60-Zoll-

Variante setzt Samsung wieder auf

Edge LED. Das heißt: Für die Hintergrundbeleuchtung

sind die LEDs an

den Seiten des Displays angebracht

und beleuchten von dort aus die gesamte

Fläche. Dadurch ist bei

schwarzem Bildinhalt deutliches

Clouding zu sehen. Die Schärfe und

Detailtreue der hochauflösenden Bilder

überzeugte beim ersten Test.

Auch beim Abspielen von Blu-rays

rechnet der Fernseher das Material in

überzeugender Qualität hoch. Wer

seine eigenen Bilder in Ultra-HD-

Qualität ansehen möchte, kann diese

via USB-Schnittstelle aufs Display bekommen.

Für alle weiteren Entwicklungsschritte

wie beispielsweise HDMI 2.0

hat der Samsung F9090 eine externe

Anschlussbox an Bord. Der Hersteller

erhofft sich damit eine Nachrüstbarkeit

der Geräte, sobald sich Ultra HD

weiterentwickelt. Ob dies dann auch

gewährleistet werden kann, wird sich

erst nach Verabschiedung der neuen

Standards herausstellen.

Videos in Ultra HD können derzeit

lediglich über einen angeschlossenen

PC wiedergegeben werden. Hier fällt

Samsung insbesonders durch die

Tiefenschärfe der Frames auf. Schade

ist auch, dass bei schnellen Bewegungen

und Schwenks die Konturen

von Gegenständen im Bild leicht verschwimmen.

Ein wenig Abhilfe schafft hier die

Bewegungsglättung Motion Plus.

Wenn man die Einstellungsstufe Standard

wählt, werden die Bewegungen

abgesoftet und erscheinen deutlich

flüssiger.

SAMSUNG UE60F9090 € 7.000

externe Anschlüsse, Schärfe

Clouding, Bewegungsdarstellung

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: befriedigend

DATEN UND MESSWERTE

Abmessungen in cm (B x H x T) 146 x 884 x 32 cm

Bilddiagonale /Gewicht

164 / 36 kg

Auflösung / Seitenverhältnis 3.840 x 2.160 / 16:9

ANSCHLÜSSE

Tuner: analog / DVB-T / DVB-C / DVB-S2 2 / 2 / 2 / 2

HDMI / Komponente / VGA 4 / 1 / –

Scart / davon RGB

1 / 1 (Adapter)

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / – / 1

AUSSTATTUNG

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / 2 / •

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Seiten-LED / •

… via Lichtsensor / via Bildinhalt

• / •

Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung •/ •

… RGB Offset /Gain

•/ •

Gammaeinstellung / Rausch- /Artefaktfilter •/ • / •

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ •

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 4 / 4 / •

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS 8 / • / •

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking – / • / •

HDMI-CEC-Grundfunktionen /erweitert •/ Anynet+

HDMI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN •/ • / • / –

Medienwiederg. üb. USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik

Medienwiederg. üb. DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik

HbbTV / Internet-Inhalte

• / Smart Hub

Festplatte für Aufnahmen / über USB – / •

Fernbedienung universal / beleuchtet •/ –

EPG / AV-Link

• / •

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / •

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext 2 Tuner / •

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / –

Standfuß dreh- / neigbar – / –

26


Stabsdienst

SONY HT-ST3 € 700

satt, frisch, dynamisch

schwierige Integration

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: überragend

Sony hat eine unkonventionelle, sehr

klangstarke Interpretation zum Thema

Soundbar geschaffen. Ungeachtet

seiner zierlichen Maße spielt der

stabförmige, in ein solides Metallgehäuse

gekleidete Soundbar mit seinem

als Zentraleinheit ausgelegten

Subwoofer sehr laut, luftig frisch und

dynamisch. Dagegen wirken viele

Mitbewerber regelrecht muffig. Erst

bei Pegeln oberhalb dessen, was in

Mietwohnungen möglich ist, geht es

mitunter in den Mitten etwas ge-

drängt zu, die schlanke Bauweise mit

ihren Mini-Chassis fordert dann ihren

Tribut.

Der Woofer bleibt stets knackig, konturiert

und kommt für diese Gattung

erstaunlich tief in den Frequenzkeller.

Einschränkungen gibt es bei der Nutzung.

Weil der Subwoofer für die

Steuerung und mit verstecktem Display

für den Dialog mit dem Nutzer

zuständig ist, verlangt er Aufstellung

mit Blickkontakt (idealerweise waagerecht).

_0B3ND_Grundig_Video_10.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);14. Aug 2013 12:39:28

Das ist beim dünnsten Bluetooth-

Soundbar der Welt nicht nötig. Sehr

wohl fühlt er sich an der Wand direkt

unter dem optisch passenden Flatscreen.

Dafür setzt der mit dem Bar

verbundene Kabelstrang mit Spezialstecker

der Flexibilität Grenzen.

Aufstellung, Setup und Bedienung

sind ein Gedicht. Die Funktionen

auch: Bluetooth, drei HDMI-Eingänge

plus ein -Ausgang sowie Eingänge

für drei weitere Quellengeräte lassen

kaum Wünsche offen.

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IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Tragende Rolle

Hitachi lässt Maxell, den Namen, den

ältere UE-Nutzer noch mit Top-Tapes

verbinden, wieder richtig aufleben.

Der MXSP-SB 3000 ist zwar nicht der

erste Soundbar, der dafür entwickelt

wurde, auf einem Schrank oder Regal

unter dem Flat-TV sozusagen als

Unterbau positioniert zu werden.

Aber mit seiner flachen Bauweise

und den heruntergezogenen Flanken

ist das hölzerne Soundboard so

ziemlich die eleganteste Lösung ihrer

Art und mit einer Tragfähigkeit von

80 Kilo ideal für TVs bis 60 Zoll. Und

sehr räumlich klingt der Soundbar

auch: Die virtuellen Surround-Effekte

SRS 3D, SRS TruBass und SRS Focus

lieferten im Hörtest eine gelungene

Illusion eines großen Klangfelds.

Was dem Flachmann nicht so lag,

waren die Disziplinen Hochton-Auflösung,

Dynamik und Bassfundament.

Daran änderten auch die vier Equalizer-Presets

wenig. Dafür gab es bis

auf die unübersichtliche Fernbedienung

an Ausstattung und Bedienung

nichts auszusetzen: Bluetooth-Funk

vom Handy in hoher aptX-Qualität,

drei HDMI-Eingänge, ein -Ausgang

sowie zwei Analog-Eingänge und ein

Koaxial-Anschluss für Digital-Audio-

Quellen entsprechen den Praxis-Anforderungen.

Sogar eine USB-Buchse

für Smartphones ist an Bord.

MAXELL MXSP-SB 3000 € 350

praxisgerecht und räumlich

undynamisch, dunkel

Testurteil: befriedigend

Preis/Leistung: gut

Trickreiche Lautsprecher-Anordnungen,

aber der Klang wirkt etwas gedeckelt.

Bass da la vista, Baby!

Magnat mischt jetzt auch im Bar-

Betrieb mit. Für einen Lautsprecher-

Spezialisten durchaus konsequent,

setzt das Traditionsunternehmen,

das gerade sein 40-jähriges Jubiläum

feiert, auf eine Sounddeck-Lösung.

Die lässt sich mit ihren zwei 14 cm

durchmessenden Downfiring-Bässen

unter den Flatscreen stellen. Das

Holzgehäuse ist ähnlich wie ein liegender

Lautsprecher aufgebaut und

deutet mit seinen beiden frontseitig

mündenden Bassreflexrohren an, wo

seine Stärken liegen.

Der 400BTX klingt richtig rund und

satt. Zwar wirkt die Darbietung nicht

sonderlich offen oder räumlich, dafür

aber überaus homogen und unten

herum konturiert, selbst bei hohen

Abhörpegeln. Bei Bedienung und

Anschlüssen sind Abstriche zu machen.

Immerhin gibt es Bluetooth.

MAGNAT SOUNDDECK 400BTX € 600

homogen und bassstark

begrenzte Konnektivität

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

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IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

„Der Begriff smart ist eine Plage“

SVEN GÁBOR JÁNSZKY,

ZUKUNFTSFORSCHER

video: Welche IFA-Innovationen werden

sich als besonders erfolgreich erweisen?

S. G. Jánszky: Ein Zukunftsforscher blickt

ja üblicherweise auf einen längeren Horizont

von etwa zehn Jahren. Mit diesem Blick sind all jene Technologien

besonders erfolgreich, die unsere Art des Lebens und Arbeitens

und auf der anderen Seite die Geschäftsmodelle der Unternehmen

verändern. Dazu gehören ganz sicher die OLED-Technologie und all

jene Geräte, die wirklich smart sind. Allerdings sind die Dinge, die wir

in diesem Jahr auf der Funkausstellung sehen, wohl eher als Zwischen -

schritte zu betrachten. Sie schöpfen das Potenzial noch lange nicht aus.

video: Wie werden wir in den nächsten Jahren fernsehen?

S. G. Jánszky: Der nächste bedeutende Schritt auf dem Weg der

OLED-Technologie werden leuchtende Tapeten sein, also Displays, die

ganze Wände abdecken. Mit diesen werden wir wohl nicht nur

fernsehen, sondern sie auch zur Steuerung der Helligkeit und Atmosphäre

in Räumen benutzen. Wenn diese zu vertretbaren Kosten in den

Massenmarkt kommen, erreichen wir die nächste Qualitätsstufe.

video: Welche Erkenntnisse gibt es: Welche Rolle wird die Unterhaltungselektronik

in der Zukunft der Deutschen spielen?

S. G. Jánszky: Nach wie vor eine sehr große. Wir befinden uns in

einem lang anhaltenden Trend, der die Unterhaltungselektronik über

die bisherigen Geräte Radio und TV hinaus auf völlig neue Devices

bringt: Ich bin nicht sicher, ob wir in zehn Jahren noch das Wort

„Unterhaltungselektronik“ benutzen, aber wenn ja, meinen wir damit:

Tapeten, Spiegel, Tische, Brillen, Uhren, ICE-Sitze, Autos, Handys etc.

video: Heute ist alles smart, vom Smartphone bis zum Smart Home.

Was bedeutet aus Ihrer Sicht der Begriff „smart“?

S. G. Jánszky: Der Begriff ist wirklich eine Plage, weil ihn jeder für

irgendwelche neuen Produkte benutzt, die mit seiner eigentlichen

Bedeutung nichts zu tun haben. Er bedeutet „intelligent“, aber ein

Fernseher, der einfach nur einen Internet-Anschluss hat, ist mitnichten

automatisch intelligent. Er kann genauso doof sein wie ein Modell aus

den 70ern. Für mich ist die Grundlage von smarten Devices die smarte

Prognostik, also jene intelligente, automatische Datenerhebung und

-analyse, mit der Produkte ohne ein Zutun von Menschen automatisch

an die einzelne Person und an den einzelnen Moment angepasst

werden können.

video: Welche Technologien sind heute bereits wirklich smart?

S. G. Jánszky: Um es gleich zu sagen, unter all den Fernsehgeräten

sehe ich eigentlich keinen wirklich smarten. Ein smarter Fernseher

würde automatisch mein Fernsehverhalten erheben, jeweils situativ

meine Vorlieben und Bedürfnisse analysieren und daraus mein

individuelles und adaptives Fernsehprogramm erstellen. Selbstverständlich

würde er mich nicht nur im eigenen „Datensaft“ schmoren

lassen, sondern zudem Empfehlungen und Überraschungen einprogrammieren.

Ähnliche Ansätze finden Sie derzeit vereinzelt auf

Websites, etwa in Musik-Streaming-Diensten. Aber die angeblich

smarten Geräte auf der IFA haben damit noch wenig zu tun.

video: Sind die Märkte überhaupt auf dem „richtigen Dampfer“?

Oder leben wir in ein paar Jahren ganz anders, als es die Produkte der

Technikindustrie heute vermuten lassen?

S. G. Jánszky: Wenn Sie auf die etablierten Consumer-Electronics-

Unternehmen schauen, dann sind die noch recht klassisch unterwegs

und machen ihre TV-Geräte ein bisschen größer und das Bild ein

bisschen besser. Diese inkrementelle Innovation muss sein. Aber die

wirklichen marktverändernden, disruptiven Innovationen werden von

anderen Unternehmen kommen … von denen, die die klassische

Denke der Unterhaltungselektronik ablegen und die Branche mit

bislang undenkbaren Bereichen verschmelzen … eben den Tapeten,

Spiegeln, Tischen, Brillen, Uhren, ICE-Sitzen, Autos, Handys etc.

Bass

im Fuß

Der neue YSP-1400 funktioniert nach

dem Sound-Projektor-Prinzip. Als Zugeständnis

an Größe und Preis hat

Yamaha aber die Anzahl der zum

Bea men einzeln angesteuerten Breitbänder

von bis zu über 40 auf acht

heruntergefahren. Zu deren Unterstützung

brachten die Entwickler in

den beiden großen Füßen zwei

Downfiring-Subwoofer mit 8,5 cm

Durchmesser unter. Der Clou ist die

für Apple und Android erhältliche

Controller-App, mit der die Steuerung

des in Schwarz oder Weiß erhältlichen

Beamers vom Smartphone

via Bluetooth möglich ist. Audio-

Streaming funktioniert damit ebenfalls

drahtlos. Der Klang überzeugte

mit Dynamik, Pegelfestigkeit, Ausgewogenheit

und zünftigem Bass.

YAMAHA YSP-1400 € 500

toller Klang und Ausstattung

Einschränkungen bei der Aufstellung

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: überragend

30


Prächtiges Farbenspiel

Die Rückseite des neuen TV ist überwiegend

in Weiß gehalten. Philips liefert sogar

ein weißes Stromkabel mit, was bei der

Montage an der Wand die Verkleidung der

Kabel nicht mehr zwingend erfordert. Nur

die Lautsprecherboxen sind schwarz.

Die Fernbedienung

von Philips hat sich

2013 nicht verändert.

Gut so, denn

das Navigieren mit

der übersichtlichen

Steuerung macht

Spaß.

Wer Philips‘ Farbenspiel an

den TV-Geräten der letzten

Jahre gesehen hat, weiß,

dass der Hersteller mit LEDs, die je

nach Bildinhalt an der Rückseite

leuchten, das TV-Bild erweitert. Diese

TVs mit Ambilight sind echte Hingucker.

Auf der IFA setzt Philips 2013

wieder auf seine Einzigartigkeit und

bringt den 60PFL8708S, den Elevation-TV,

auf den Markt. Der 60-Zöller

soll laut Hersteller über Ambilight

XXL, sprich vierseitiges Ambilight,

verfügen.

Trotz der integrierten LEDs ist der

TV mit 13,5 mm extrem schlank.

Schaltet man das Gerät an, erleuchtet

in Sekunden die Wand dahinter in den

Farben des Bildinhaltes. Ob Fußballfeld,

Sonnenuntergang oder strahlend

blauer Himmel: Der Philips Eleva tion

ändert in Echtzeit die Farben der

LEDs. Damit dieser Effekt auch noch

nach der Montage an der Wand zu sehen

ist, liefert Philips beim Kauf zum

Gerät eine spezielle Wandhalterung

dazu. Dadurch will der Hersteller vermeiden,

dass die Schienen der gängigen

Wandhalterungen das Licht der

LEDs stören.

Das Menü von Philips kennt man bereits

aus dem Vorjahr. Auch die Smart-

TV-Oberfläche sieht auf den ersten

Blick gleich aus. Neu ist nun jedoch

der durch einen Pfeil visualisierte

Pointer der Fernbedienung. Im vergangenen

Jahr war die Fernbedienung

zwar schon wie ein Wii-Controller zu

benutzen, doch als optische Darstellung

hat man nun einen auffälligen

Pfeil, der an den einer PC-Maus erinnert,

gewählt. Evolution (Weiterentwicklung)

statt Revolution ist das

Motto von Philips, was man in der

neuen Software (auch für ältere Modelle

als Update verfügbar) nach dem

Start erkennt.

Die Bildqualität des Vorserienmodells

überzeugt bereits auf den ersten

Blick. Die Farben wirken im Filmmodus

ehrlich und originalgetreu, der

Schwarzwert von Philips ist dagegen

noch nicht perfekt. Für den 3D-Modus

liefert Philips gleich vier Polarisationsbrillen

mit zum TV-Gerät. Bei 3D-

Filmen sollte die vertikale Blickposition

nicht um mehr als 10 Grad von der

Achse abweichen, sonst sind Geisterbilder

zu sehen. Ansonsten macht der

60PFL8708S, eines der Flaggschiffe

von Philips auf der IFA, sowohl in Sachen

Bildqualität als auch optisch einen

guten Eindruck. Der Rahmen ist

an den Seiten sehr schmal gehalten,

die Rückseite des Geräts überrascht

in Weiß.

PHILIPS 60PFL8708S € 3.200

Design, Ambilight, Farbtreue

Schwarzwert

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

DATEN UND MESSWERTE

Abmessungen in cm (B x H x T) 134 x 77 x 13,5 cm

Bilddiagonale / Gewicht

152 cm / 28kg

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9

ANSCHLÜSSE

Tuner: analog / DVB-T / DVB-C / DVB-S2 1 / 1 / 1 / 1

HDMI / Komponente / VGA 4 / 1 / –

Scart / davon RGB 1 / 1

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / – / •

Besonderheiten CI+, WLAN, Miracast, Ambilight

AUSSTATTUNG

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Polarisation / 4 / •

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Seiten-LED / •

… via Lichtsensor / via Bildinhalt

• / •

Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung •/ •

… RGB Offset /Gain

• / •

Gammaeinstellung / Rausch- /Artefaktfilter •/ •

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ •

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 7 / 1 / •

Bildformate /Pixel-to-Pixel /WSS 6 / • / •

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking –/ • / •

HDMI-CEC-Grundfunktionen / erweitert •/ Easy Link

HDMI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN •/ • / • / –

Medienwiederg. üb. USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik

Medienwiederg. üb. DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik

HbbTV / Internet-Inhalte

• / Net TV

Festplatte für Aufnahmen / über USB –/ •

Fernbedienung universal / beleuchtet – / –

EPG / AV-Link

• / •

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / •

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext

– / •

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung –/ •

Standfuß dreh- / neigbar – / –

video-magazin.de | 10_2013

31


IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Die Kunst des Neuen

Neben dem eleganten Design ist wieder

einmal der Klang Loewes Ass im Ärmel. Die

Direktstrahler musizieren frisch und klar.

Mit der neuen Art-Serie, die es

außer in 50 auch in 60, 40

und 32 Zoll geben wird, eröffnet

sich Loewe neue Kundenkreise.

Es sind die ersten Geräte des ambitionierten

Herstellers, die in unserem

Testlabor ein mehr als gutes Preis-

Leistungs-Verhältnis gezeigt haben.

Für nur etwas mehr Geld, als der TV

von der Stange kostet, bekommt man

jetzt einen echten, richtig schönen

Loewe – mit den anerkannten Attributen

besserer Klang, hervorragende

Verarbeitung und bester Service.

Schaut man hinter die Kulissen, fällt

fast schon bei der Panel-Größe die Zusammenarbeit

mit dem Investor Sharp

auf. So werden die neuen Art-Geräte

nicht in Kronach gefertigt, aber dennoch

in Europa. Mit der vermuteten

funktionalen Ähnlichkeit zu einem

Sharp-TV aus unserer vorletzten Ausgabe

war es dann doch nicht ganz so

weit her. Zum Glück war schon der

ers te Eindruck von der Verarbeitungsqualität

hier um Klassen besser.

Eingeführt wird der neue Loewe Art

in Schwarz und Chromsilber, etwas

später folgen (ohne den üblichen Aufpreis)

die Trendfarben Mokka und

Weiß, die Farbe unseres hübschen

Mustergerätes. So ist es doch nicht allein

die Service-Pauschale, die diesen

Loewe hochwertiger macht.

Ist das eingebaute WLAN-Modul,

das als Switch Netzwerkdaten sogar

zur LAN-Buchse weiterleiten kann,

noch ein nettes Detail, sprengt der

gute Sound die Klassengrenzen. Die

geschlossenen, direkt strahlenden

Zwei-Wege-Lautsprecher klingen mit

Unterstützung eines Miniwoofers an

der Rückwand deutlich besser als alle

Standard-TV-Geräte. Sie kommen

klanglich einem Soundbar gleich, für

den man gut und gerne 200 Euro

drauflegen müsste.

Abgespeckt hat Loewe bei der Variabilität

der Sound-Installation. Der

Mehrkanal-Decoder, der den TV zum

Master des Heimkinos macht, ist den

Topmodellen vorbehalten, genauso

wie integrierte Festplatten und Doppel-Tuner.

Der Art bietet einen Empfänger

für alle vier Transportwege

(DVB-S, -T, -C und analog), und er

kann auf einer externen USB-Festplatte

aufzeichnen. Diese mittlerweile

zum gehobenen Standard gehörenden

Funktionen setzt Loewe durch die

langjährige Erfahrung besonders

komfortabel um.

Auf eine gewisse Smartheit darf

kein hochwertiger Fernseher mehr

verzichten, und so hat der neue Art

auch hier alles Wesentliche mit an

Bord – von HbbTV über DLNA und das

MediaNet-Portal bis hin zur Unterstützung

der AssistMedia App, Loewes

iPad-Bedienprogramm der neuesten

Generation. Von der von Loewe propagierten

führenden Natürlichkeit des

Bildes konnten wir in unserem Labor

einen ersten Eindruck gewinnen, bis

zur Einführung soll es hier sogar

noch Verbesserungen geben.

LOEWE ART 50 € 1.800

verhältnismäßig sehr preiswert

Netzwerkbuchse an der Seite

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

DATEN UND MESSWERTE

Internet

www.loewe.de

Klasse

50-Zoll-LCD-TV

MESSWERTE

Abmessungen in cm (B x H x T) 115 x 76 x 26 (5,9) cm

Bilddiagonale / Gewicht

127 cm / 24 kg

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9

ANSCHLÜSSE

Tuner: analog / DVB-T2 /DVB-C / DVB-S2 1 / 1 / 1 / 1

HDMI / Komponente / VGA 4 / Zubehör / Mini

Scart / davon RGB Zubehör / 1

USB / Karten-Slot / Netzwerk 3 / – /WLAN+LAN

Sonstige elektr., Digitaltonausgang, CI+, RS232, AV-In,

Kopfhörerr-Anschluss, Motorsteuerung

AUSSTATTUNG

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / – / •

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Rand-LED / •

… via Lichtsensor / via Bildinhalt

• / •

Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung –/ •

… RGB Offset /Gain – / –

Gammaeinstellung / Rausch-/Artefaktfilter –/ • / •

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ •

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 3 / 1/ •

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS 4 / • / •

100 Hz /200 Hz / Backlight Blinking •/ – / •

HDMI-CEC-Grundfunktionen /erweitert •/ •

HDMI: DeepColor / x.v.Color / ARC / LAN •/ – / • / –

Medienwiedergabe

über USB oder Kartenslot Filme, Fotos, Musik

... über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik

HbbTV / Internet-Inhalte •/ Loewe MediaNet

Festplatte für Aufnahmen / über USB –/ •

Fernbedienung universal /beleuchtet •/ –

EPG / AV-Link

• / •

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / •

Bild-in-Bild /Bild-in-Videotext

– / •

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung –/ •

Standfuß dreh- / neigbar

• / •

Besonderheiten

verdeckte Kabelführung,

optional mehrere Aufstellungslösungen, Hilfefunktion

32


Doppelt hält

besser

LG ND8630 € 330

universell einsetzbar

suboptimale Homogenität

Testurteil: gut

Preis/Leistung: überragend

Selten waren iOS und Android so

harmonisch vereint: Mit seinem Doppel-Dock

nimmt der eigenwillig geformte

Lautsprecher Smartphones

beider Betriebssysteme an seiner

Oberseite auf. Das Android-Dock

lässt sich drehen, um der ungenormten

Gerätevielfalt in diesem

Lager Rechnung zu tragen. iPhone 5-

Besitzer dürfen sich freuen: LG verwendet

den neuen Lightning-Anschluss.

Dafür müssen Nutzer älterer

iDevices mit USB quasi die Hintertür

nehmen. Doch es geht auch ohne

physischen Kontakt: Für Apple steht

AirPlay Direct ohne Router zur Wahl,

für alle anderen Bluetooth. Dabei

kommt der klanglich mit CD gleichzusetzende

aptX-Codec für die Übertragung

zum Einsatz, der gegenüber

der Basis-Lösung des Bluetooth-

Standards Vorteile bringt.

Zur Steuerung bieten sich die mitgelieferte

Fernbedienung sowie Apps

für Android und Apple an. Erfreulich:

Die Steuerbefehle laufen nicht wie

üblich über WLAN, sondern via Bluetooth;

das geht schnell und spart

Strom. Mit seinem gelb beleuchteten

Downfiring Woofer erzeugt das Dock

einen satten Bass, der bei sehr hohen

Lautstärken etwas zum Brummen

neigt. Stimmen neigen zum Näseln,

doch für solche kleinen Schwächen

entschädigt ein beispielloser

Funktionsumfang.


IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Ein Fest

mit Platte

Alles wird

smarter

Aufgewertet

SAMSUNG BD-F8900 € 450

einfache Bedienung

Android-App nur für Samsung

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

HAIER ANDROID SM@RT TV KIT € 100

viele Apps, sehr leichte Bedienung

Startseite nicht konfigurierbar

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

PIONEER SC-2023 € 1.000

praxisgerechte Konnektivität

unübersichtliche Fernbedienung

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

Der neue Blu-ray-Player von Samsung

mit eingebauter Festplatte ist

nicht nur schön anzuschauen, sondern

bringt auch viele nützliche Features

mit. Zunächst einmal ist er

auch eine vollwertige Set-Top-Box

für DVB-T und -C. Die Signale der

digitalen Empfänger bannt er auf

Knopfdruck auf der einen Terabyte

großen Festplatte. Auch einen CI+-

Slot hat der Player intus. Damit holt

er auch verschlüsselte Sendungen

auf den Bildschirm.

Besonders stark ist der Medien-Server

bei den smarten Funktionen. Er

streamt seine Aufnahmen im Netzwerk,

die so von jedem Media-Player

abgerufen werden können.

Auch das neue Smart Hub-Portal hat

er an Bord und offeriert damit viele

nützliche Apps wie maxdome, Facebook

und Twitter. Facebook-Fans

können etwa ihre Neuigkeiten neben

dem Fernsehbild einblenden lassen.

Die Blu-ray-Kombination eignet sich

damit hervorragend, um betagte

Fernseher smart werden zu lassen.

Wer bereits einen Samsung-Fernseher

besitzt, braucht am Smartphone

oder Tablet nicht einmal eine neue

Remote-App zu installieren. Die

Smart View-App für iOS- oder Samsung-Geräte

steuert auf Wunsch den

Medien-Server mit. Ob DVB-T-Empfang

oder 3D-Blu-rays: Er liefert immer

knackige Bildmotive.

TV-Geräte werden immer smarter,

doch was tun, wenn das eigene Modell

da noch nichts zu bieten hat?

Haier hat jetzt die Lösung in Form

des besten HDMI-Sticks, den wir bislang

getestet haben. Erstmals wurde

das Bedienproblem effektiv gelöst:

durch die beigelegte Funkfernbedienung,

die auf drei Wegen Input liefert.

Als Fernbedienung gibt sie Steuerbefehle

für die Cursor-Navigation,

dreht man sie herum, findet man eine

QWERTY-Tastatur. Was sich damit

nicht leicht bedienen lässt, klappt via

Mausfunktion. Ein Bewegungssensor

setzt Drehung und Neigung der Hand

als Zeiger auf dem Display um. Eine

kleine Schwäche der Tastatur (die als

deutsche QWERTZ angesprochen

wird) ist, dass die Sonderzeichen mit

der aktuellen Firmware nicht erkannt

werden.

Mit 1,6 GHz A9-Dual-Core-Prozessor,

der über 1 GByte RAM, 4 GByte

Flash, Mali-400-Grafik-Power und einen

microSD-Port verfügen kann, ist

man bei aktuellen Apps recht gut bedient.

Wi-Fi N ist Pflicht zur Kommunikation,

der Infrarot-Port eher ein

Bonus. Zur Stromversorgung wird

der MHL-fähige USB-Port mit dem

TV oder oder dem beigelegten Netzadapter

verbunden. Eine Kameraoption

für Skype und ein Wireless Display

Server (Haier EShare) runden

die Funktionsvielfalt ab.

Für Besitzer eines zünftigen Heimkinos

dürfte vor allem eine Neuerung

ins Gewicht fallen: Gegenüber dem

SC-2022 hat der Nachfolger zwei

HDMI-Ausgänge für alle, die neben

einem Flatscreen einen Projektor betreiben.

Zudem bietet der neue 7-Kanal-AV-Receiver

mit acht HDMI-Eingängen

einen Anschluss mehr als

der Vorgänger.

Auch die Video-Verarbeitung wurde

aufgestockt. Statt bisher ab 1080p zu

passen, skaliert der aktuelle Jahrgang

mit seinem Kuro-Bildprozessor

Standard-Video bis 4K. Damit zieht

Pioneer mit der Konkurrenz gleich

und bietet darüber hinaus noch Spezialitäten

wie umfangreiche Bildjustage

oder Stream-Smoother gegen

Artefakte in stark komprimierten

Web-Videos.

Für Android-Smartphones mit dem

Mobile-HD-Interface unterstützt der

SC-2023 den MHL-Standard zur Direktübertragung

von digitalem Bild

plus Mehrkanalton. AirPlay zum

drahtlosen Audio-Streaming für die

Apple-Welt ist wie üblich im Hause

Pioneer ebenfalls an Bord. Allerdings

ist für direkte WLAN-Verbindung immer

noch wie bei Bluetooth-Streaming

ein Adapter erforderlich.

Klanglich folgt der mit Direct-Energy-

HD-Digital-Endstufen bestückte AV-

Receiver ganz der frischen, neutralen

Linie des Hauses.

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IM FOKUS | IFA-NEUHEITEN

Jetzt funkt‘s!

ONKYO LS-B50 € 500

Bluetooth, Funk-Subwoofer

etwas dunkel

Testurteil: gut

Preis/Leistung: gut

Mit Onkyo bringt man eher AV-Receiver

und Verstärker in Verbindung.

Doch heute sind immer mehr kompakte

Soundlösungen für den TV gefragt.

Und deshalb kommen jetzt

auch die japanischen AV-Spezialisten

mit einem Soundbar auf den Markt:

dem LS-B50.

Dabei setzen sie ganz auf Funk. Der

Klangbalken und der Subwoofer

nehmen drahtlos Kontakt zueinander

Guck in die

Röhre!

Röhren im Verstärkerzweig sollen

dem Klang des 5.1-Blu-ray-Systems

Leben einhauchen und sorgen für

einen Show-Effekt unter Glas. Trotz

der via Drahtlos-Modul angesteuerten

Rear-Surround-Säulen und laiengerechter

Menüführung plus Einmess-Automatik

gibt es viel Aufbauarbeit

statt Plug & Play. Die Konnektivität

ist Spitze: WLAN ist eingebaut

und auch Bluetooth-Streaming erfordert

keinen Adapter. Der integrierte,

3D-fähige BD-Player skaliert bis auf

4K. Für passenden 3D-Klang sorgt

DTS Neo: Fusion, doch auch ohne

das 7.1-Processing hat das überaus

spritzige, gut auflösende System mit

den diskreten Center- und Rear-Speakern

in der Räumlichkeit einen Vorteil

gegenüber Soundbars.

auf. Smartphones und Tablets dürfen

per Bluetooth Musik zum Soundbar

schicken. Kabel sind nur noch für

Strom und für die Verbindung zum

Fernseher nötig. Hier hat der Besitzer

die Wahl zwischen der digitalen (optisch

oder elektrisch) und der analogen

Tonübertragung. Die digitale Variante

ist vorzuziehen. Dann decodiert

der LS-B50 Dolby-Digital-Signale

vom TV und schickt den Sound

über die acht eingebauten Treiber im

Bar sowie über den 40-Watt-Subwoofer

zum Zuhörer.

Durch den einstellbaren virtuellen

Surround-Sound baut sich bei Filmen

eine schöne, weite Klangkulisse

vor einem auf. Der Subwoofer rumst

kräftig. Das schafft Kino-Feeling. Bei

Musik dürften es aber gerne ein klein

wenig mehr Brillanz und mehr Volumen

im Grundtonbereich sein.

SAMSUNG HT-F9759W € 1.800

stabile Räumlichkeit

relativ hoher Platzbedarf

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut

36


Ganz neue Töne

Die übersichtliche

Fernbedienung liegt

gut in der Hand.

Stand die Miniaturisierung der

Klangkörper bei dem Lautsprecher-

Spezialisten aus dem Taunus bislang

nicht zur Diskussion, so hat sich das

mit dem neuen Digital Movie 50 geändert.

Im Pflichtenheft war vermerkt,

dass aus einem Minimum an

Volumen ein Maximum an Klang gezaubert

werden soll.

Das nur 6,5 Zentimeter hohe 2.1-Surround-System

DM 50 ist gedacht als

flacher Soundbar für die Aufstellung

unter dem Flat-TV. In dem stabilen

Gehäuse aus HDF (High Density

Fibreboard) sind Aussparungen ausgefräst

für zwei 19er-Kalotten, zwei

fünfzig Millimeter große Tief-/Mitteltöner

sowie zwei Subwoofer-Treiber

in Downfire-Anordnung. Die Leistung

der digitalen Endstufen beläuft

sich auf insgesamt 200 Watt. Per Digitalleitung

(optisch oder koaxial) an

den TV andocken und los geht´s.

5.1-Ton decodiert vom integrierten

Dolby-Digital-Decoder und aufbereitet

via TruSurround Virtualizer fördert

Erstaunliches zutage – vor allem

Bassgehalt, den man sonst nur externen

Subwoofern zutraut. Das wurde

deutlich beim Starten des Schulbusses

in der Schalterhalle einer

Bank im Film The Dark Knight und

beim Auftritt des Bat-Mobils in

einem Parkhaus. Für den Test im Stereo-Modus

spielten wir die Musik

per Smartphone über die Bluetooth-

Schnittstelle zu. Stimmen überzeugten

durch tonal saubere Balance

und vor allem durch sattes Grundtonvolumen.

Klasse Klang.

_0AZXN_Oehlbach_Video_10_13.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 95.00 mm);23. Jul 2013 12:12:40

CANTON DM 50 € 400

Bass satt, tonal sauber

kein DTS-Decoder

Testurteil: gut

Preis/Leistung: überragend

Gleiche Technik in anderem

Format: Der Klangbalken DM 9

hängt unter dem Fernseher.

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BILD | TEST: TV-RECORDING

Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Yasmin Vetterl

Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller

Programmdirektor

Sämtliche Markenfernseher oberhalb der Einsteigerklasse können

das TV-Programm aufnehmen. So können Filmfreaks ruckzuck ihr

eigenes Programm zusammenstellen. Jeder Hersteller geht dabei

allerdings anders und nicht immer kundenfreundlich vor.

38


V

ideorekorder galten in den

70er- und 80er-Jahren noch

als Statussymbol. Die analogen

Bandmaschinen gingen auch

schon mal für das Monatsgehalt eines

Handwerkers über die Ladentheke.

Dabei boten sie eine vergleichsweise

dürftige Qualität, da sie weniger als

die Hälfte der vertikalen Auflösung

tatsächlich speichern konnten. Doch

damals waren die Zuschauer in puncto

Bildqualität nicht so verwöhnt –

überdies waren sie erstmals in der

Lage, das Fernsehen überhaupt für

später zu konservieren. Außerdem

läuteten die Videorekorder die Geburt

des Heim kinos ein, da sich die Zuschauer

aus den Videotheken mit

Leihfilmen versorgen konnten.

Heutzutage beherrscht das alles bereits

ein Mittelklasse-Fernseher. Er

benötigt dazu lediglich eine Online-

Verbindung und einen Datenspeicher.

Über das Internet kann sich der Anwender

ebenso einen Film auf den

Bildschirm holen wie über einen vorher

bestückten USB-Stick. Eine angedockte

USB-Festplatte macht ihn sogar

zu einem vollwertigen Videorekorder.

Qualitätseinbußen gibt es

nicht mehr. Die digitalen Signale werden

eins zu eins auf dem Datenträger

gespeichert – inklusive sendungsbegleitender

Infos, Untertitel und weiterer

Tonspuren. Natürlich muss man

nicht mehr zurückspulen, und Bandsalat

entfällt auf den elektronischen

Datenspeichern ebenfalls.

Doch die Digitaltechnik hat auch ihre

Schattenseiten. Schließlich gehen

Datenträger hin und wieder mal kaputt.

Das ist insbesondere dann ärgerlich,

wenn ein übertrieben angewandter

Kopierschutz mitunter dazu

führt, dass sich die einzige Recording-

Festplatte nicht mehr sichern und damit

die aufgezeichneten Sendungen

nicht mehr archivieren lassen.

Feature oder Gimmick?

Die Art und Weise, wie Fernseher sich

als Rekorder schlagen, unterscheidet

sich schon von Hersteller zu Hersteller.

Sogar zwischen Einsteigermodellen

und der Topklasse gibt es enorme

Unterschiede.

IM TEST

9 RECORDING-FERNSEHER

LG 55LA8609 € 2.500

LOEWE REFERENCE ID 55 € 7.500

METZ AURUS 47 3D € 4.000

PANASONIC TX-P60ZT60E € 4.500

PHILIPS 55PDL8908S € 3.000

SAMSUNG UE75F8090SL € 8.000

SONY KDL-40W905A € 1.500

TECHNISAT T.PLUS 42 ISIO € 1.300

TOSHIBA 50L7363DG € 1.200

Deshalb hat video alle namenhaften

TV-Produzenten zum Test geladen,

um deren Recording-Funktionen genauer

zu untersuchen. Einzig Grundig

konnte wegen Modellwechsels kein

aktuelles Gerät liefern, unterstützte

die Redaktion jedoch mit detaillierten

Angaben über die derzeitigen Recording-Features

(siehe Tabelle auf Seite

47). Der Kandidat von Sharp konnte

nur nebenbei mitlaufen, da seine App-

Steuerung erst im September fertig

wird. Angetreten sind somit neun

Testkandidaten, die beweisen wollen,

dass sie Recording beherrschen. ➜

LG

Der LG 55LA8609 hat bereits einen USB-3-

Anschluss intus. Damit hat der Fernseher

genug Geschwindigkeitsreserven, falls der

Anwender ein HD-Programm aufzeichnet und

ein zweites anschaut. Am PC nützt einem der

Fortschritt indes nichts, da die Festplatte nach

der Formatierung (bis zur nächsten) nur noch

am LG-TV ihren Dienst tut.

Anfangs ist die Bedienung des Huckpack-

Rekorders mit der hyperaktiven Mauszeiger-

Fernbedienung etwas knifflig, geht aber nach

etwas Eingewöhnung gut von der Hand. sam: Die Rubrik Digitale Videoaufnahme ent-

hält zwei gleichnamige Schaltflächen mit dem

Selt-

Titel Aufnahmeliste; ; bei einer gelangt der Benutzer

tatsächlich zu den Aufnahmen, bei der

anderen zur Timer-Liste. Alternativ lässt sich

der LG auch über eine tolle App befehligen.

Sie streamt zwar das laufende, unverschlüsselte

TV-Programm, für Aufnahmen der Festplatte

gilt das jedoch nicht. Selbst im Timeshift-

Betrieb schaltet sich der Second Screen innerhalb

der App einfach ab.

flexible Timer-Programmierung

mit Langzeit-Einstellung,

schnelle Schnittfunktion

nur Timeshift bei

verschlüsselten Sendungen,

streamt keine Aufnahmen

Über die App LG Smart TV

kann der Zuschauer in den

Aufnahmen stöbern und

diese auf den TV schieben.

video-magazin.de | 10_2013

39


BILD | TEST: TV-RECORDING

LOEWE

streamt Aufnahmen per DLNA ins Heimnetz,

alle Loewe-TVs im Haushalt vernetzbar,

Schnittmarken bei Aufnahmen, Export möglich

Streaming-Codec für Tablet nicht enthalten

Loewe bietet Second

Screen in Perfektion.

Live-TV und

Aufnahmen werden

ins Netz gestreamt.

Vor rund zehn Jahren, also noch zu Bildröhren-Zeiten, implantierten

die Kronacher als erste am Markt Festplatten in

ihre Fernseher. Die DR+ genannte Funktion beschert dem

Kunden einen komfortablen Umgang mit dem Rekorder. So

sind beispielsweise sogar Timeshift-Mitschnitte im Nachhi–

noch speicherbar. Auch sonst haben die Franken alle erdenklichen

Features eingebaut, wie Serien-Aufnahme, einstellbaren

Vor- und Nachlauf und eine intelligente Sprung-

Funktion (Smart Jump).

Neu hinzugekommen ist das Streamen auf einen Tablet-PC.

Das funktioniert sowohl bei Live-TV als auch für die aufgezeichneten

Inhalte der Festplatte. Auch untereinander sind

die Loewe-Fernseher sehr kommunikativ. Die Follow Me-

Funktion etwa ermöglicht es dem Zuschauer, einen Film im

Schlafzimmer nahtlos weiterzuschauen. Der Fernseher mit

der DR+-Festplatte streamt dann die Inhalte über das Netzwerk

auf den zweiten Loewe-TV mit Netzwerk-Anschluss.

Für alle Modelle im

Test sind Gratis-

Apps für die gängigen

Betriebssysteme

iOS und

Android erhältlich.

Zur Grundausstattung eines Rekorders

gehört eigentlich ein eigener Tuner.

Muss er ihn sich mit dem Fernseher

teilen, gibt es zwangsläufig Engpässe.

So darf der Zuschauer etwa

nicht umschalten, wenn gerade eine

Aufnahme läuft. Zwar ist in nahezu

allen Modellen inzwischen ein Triple-

Tuner für Hausantenne, Kabel und Satellit

eingebaut, davon kann man aber

nur jeweils einen benutzen.

Ein doppelter Triple-Tu-

ner beherrscht das duale

TV-Recording. Die drei

deutschen Hersteller Loe-

we, Metz und TechniSat

waren jahrelang die ein-

zigen, die zwei nutz-

bare Emp-

fangsteile im-

plantierten. In

diesem

Test

konnten aber auch

Panasonic

und

Samsung

mit

einem Doppel-

Tuner glänzen.

Bei allen anderen Kandidaten hängt

es vom Fernseher ab, welche Funktionen

nach gestarteter Aufnahme noch

möglich sind. Philips beispielsweise

erlaubt nur das Anschauen älterer

Mitschnitte sowie des TV-Guides, bei

Sony darf der Zuschauer währenddessen

immerhin auch noch Blu-rays über

HDMI anschauen.

Fast überall verschlüsselt

Als Aufzeichnungsmedium sind ausschließlich

Festplatten im Einsatz.

Speichersticks sind in der Regel zu

klein, zu langsam oder beides. Einzig

Loewe und Metz implantieren die

Festplatte direkt hinter dem TV-Panel.

Alle anderen Fernseher lassen sich mit

handelsüblichen USB-2.0- und USB-

3.0-Festplatten zum TV-Rekorder aufrüsten.

Es stört etwas, dass die Fernseher

fast aller großen Hersteller die

Festplatte vor der Inbetriebnahme formatieren

und sogar verschlüsseln.

Damit ist diese Platte auch nur noch

am selben Fernseher nutzbar. Selbst

bei einem Garantiefall – der Fernseher

wird umgetauscht – sind die Aufnahmen

auf der Festplatte verloren.

Die große Ausnahme bildet hier

TechniSat. Alle frei empfangbaren

Sendungen kann man dort auch herunterkopieren

und auf eine DVD

brennen. Bei Loewe und Metz müssen

die Daten erst auf eine USB-Festplatte

ausgelagert werden, aber auch dort

funktioniert der Export.

Der neuste Wurf in der Branche ist

der Second Screen. Viele Hersteller

streamen das Live-Bild des Tuners ins

Netzwerk – manche sogar ihre Aufnahmen.

Dazu benötigt der Zuschauer

eine spezielle App auf dem Tablet und

Smartphone oder einen DLNA-kompatiblen

Media-Player. Da DLNA ein weit

verbreiteter Standard für das Verteilen

von Mediendateien im Heimnetzwerk

ist, gibt es genug Abspieler dafür.

Für das Streamen gilt jedoch, dass

das Netz ausreichend schnell ausgebaut

sein muss. Kabelgebundene Clients

wie etwa PCs stellen meist kein

Hindernis dar. Über WLAN kann es

bei Inhalten in HD mitunter eng wer-

40


METZ

Der Metz Aurus hat – wie die meisten Modelle

von Metz – zwei separate Empfangsteile

intus. Unter den Doppeldeckern im

Test hält der Franke einen Rekord: Er ist als

einziger im Test in der Lage, zwei Programme

gleichzeitig aufzunehmen und ein

drittes auf der Mattscheibe anzuzeigen.

Letzteres muss sich allerdings im Bouquet

der Sender befinden, die gerade mitgeschnitten

werden. Auch sonst ist der Metz

geradezu perfekt fürs Recording ausgestattet.

So hat er neben der eigentlichen Aufnahmeliste

einen speziellen Serien-Timer.

Mit einer Toleranz von 60 Minuten zeichnet

er alle Sendungen gleichen Namens auf.

Zudem bringt der Metz einen komfortablen

Datei-Manager mit. Über einen angedockten

USB-Speicher kann der User Aufnahmen

von der internen Platte herunteroder

Mediendateien wie etwa Fotos draufkopieren.

Über eine Art von Schnittfunktion

lassen sich für spätere Wiedergaben sogar

unerwünschte Sequenzen im Video ausblenden.

Nur das zu träge Bildmenü trübt

den sonst sehr guten Eindruck.

zwei Aufnahmen

ausführen und eine dritte

anschauen, flexible Steuerung,

Schnitt- und Export-

Funktion

träge Bedienung

Bei Metz ist so ziemlich alles einstellbar

(oben). Über die App kann

man Aufnahmen auswählen und auf

den Bildschirm schicken. Sie bietet

als Wiedergabegeräte alle gerade im

DLNA-Netz eingebuchtenn Media-

Renderer an – hier von Metz und Sony.

den. Zum Streamen bedarf es eines

schnellen 5-GHz-Routers und eines

ebenso ausgestatteten Empfängers.

Wer Second Screen aktiv über WLAN

mit älterer Hardware nutzen möchte,

sollte eine zweite Favoritenliste mit

SD-Sendern pflegen.

Bei den privaten Kanälen bleibt dem

Video-Freak schon wegen der HD+-

Verschlüsselung kaum eine Wahl: Mit

den – auch in diesem Test verwendeten

– Originalmodulen für Sky und

HD+ zeichnet keiner der Hersteller

dauerhaft auf. Üblicherweise wird das

aufgenommene Programm zeitversetzt

wiedergegeben (Timeshift). Aufnahmen

bleiben aber nur für die maximal

erlaubten 90 Minuten freigeschaltet.

Es werden zwar im Netz Alternativmodule

angeboten, diese zu

nutzen ist aber nicht ganz legal.

Nur dem Samsung-TV ist es gelungen,

selbst verschlüsselte Signale legal

auf das Tablet zu streamen. Sein IP-

Datenstrom zum Tablet ist ebenfalls

verschlüsselt. Die 90-Minuten-Regel

gilt aber auch hier.

Hersteller definieren

drei Arten des Rocordings:

die Sofort-

Aufnahme, Timerprogrammiert

und

Timeshifting.

video-magazin.de | 10_2013

41


BILD | TEST: TV-RECORDING

PANASONIC

Die Panasonic-Entwickler haben die

Recording-Funktion ebenfalls so ange

legt, dass Festplatte und Fernseher

mitein ander verbunden sein müssen.

Bleiben sie es nicht, gehen die Aufnahmen

darauf verloren. Sonst gibt es aber

kaum Grund zur Klage.

Einer der fünf Startbildschirme ist für

den Media-Player und den EPG reserviert.

Im schmucklosen, aber schnellen

EPG schließt der Anwender die Aufnahmenplanung

flott ab.

Dank zweier Empfangsteile ist der Japaner

flexibel einsetzbar. Ein Beispiel:

Während zwei gleichzeitige Aufnahmen

laufen, streamt der Fernseher auch noch

eine davon auf einen Tablet-PC. Unabhängig

vom laufenden Stream darf die

Person am Fernseher trotzdem eine der

beiden anderen Aufnahmen aufrufen

und vor- oder zurückspulen. Da er auch

zwei CI-Slots intus hat, ist das auch bei

verschlüsselten Sendern möglich, sofern

die Filmlieferanten dies erlauben.

Im Timer-Menü kann der Video-Fan das

jeweils passende Modul für den codierten

Sender mit angeben. Die Aufnahmeliste

wirkt aufgeräumt; nicht gesehene

sowie geschützte Mitschnitte

sind markiert.

Grandios agiert der

Panasonic

im Netzwerk.

Life-TV sowie

Aufnahmen werden

ins Netzwerk gestreamt.

zwei Aufnahmen gleichzeitig, tolle

App mit Streaming-Funktion, schneller

USB-3.0-Anschluss

Festplatte muss formatiert werden

PHILIPS

Philips' Online-Recording-Variante besticht

durch eine ausgefeilte Bildschirmdarstellung.

Die Sender-Infos zur laufenden

Sendung werden auf Wunsch

durch Daten aus dem Internet ergänzt.

So erhält der Zuschauer sogleich die

Infos über Besetzung, Regie und Produktion.

Da diese als Hyperlinks ausgeführt

sind, leitet ein Klick darauf den

Filmfan auf Wikipedia weiter.

Die Philips-App MyRemote reagiert

noch schneller und ist übersichtlicher

aufgebaut. Das für iOS und Android erhältliche

Programm fasst etwa auf einer

iPad-Seite jeweils vier Sender zusammen.

Die Navigation auf andere Zeiten

(vertikal) oder andere Sender (horizontal)

erledigt der Anwender intuitiv.

Der Fernseher addiert zur Aufnahmezeit

nur zehn Minuten Nachlaufzeit. Allerdings

lassen sich bestehende Timer

sowie Sofortaufnahmen mit nur einem

Druck auf den OK-Knopf um 30 Minuten

verlängern. Dadurch dürfte es gelingen,

Programmverschiebungen gut aufzufangen.

Verschlüsselte Signale nimmt der Philips-TV

mit der typischen Ablauffrist von

90 Minuten auf. In der Recording-Liste

werden sie danach rot markiert.

Über die vorbildlich

gestaltete App

MyRemote

lässt

sich am Fernseher

ruckzuck eine Aufnahme

anlegen.

übersichtlicher EPG, funktionale

App zur Timer-Programmierung

beim Recording nur vorherige

Aufnahmen und der EPG abrufbar

42


SAMSUNG

Auch Samsung gönnt seinen Top-Modellen

einen doppelten Triple-Tuner. Damit

lässt sich eine Aufnahme starten

und ein anderes Programm anschauen.

Der Zuschauer kann auch auf andere

Eingänge schalten oder das Internet-

Portal Smart Hub aufrufen. Um die Online-Hilfe

abzufragen, muss man jedoch

die laufende Aufnahme unterbrechen.

Die Programmierung der Timer geht

sowohl über das Bildschirmmenü als

auch über die Smart View-App einfach

von der Hand. Lediglich einen Sofortaufnahme-Knopf

vermissten die Tester

auf der Samsung-Fernbedienung.

Im Test zeichnete der 75-Zoll-Fernseher

sogar verschlüsselte Sender (wie HD+

und Sky) auf. Sie blieben während der

erlaubten 90 Minuten abrufbar. Bei allen

im Testzeitraum gemachten HD+-Mitschnitten

ließ der Riese sogar das

Spulen zu. Die Organisation der Mitschnitte

ist ebenfalls gut gelungen: Der

Zuschauer kann sie einfach nach Titel,

Datum oder Kanal sortieren. Aktuelle

Aufzeichnungen übernimmt der TV ins

Smart Hub.

nimmt verschlüsselte

Sender auf und streamt sie auf

ein Samsung-Tablet

Festplatte nur am selben

Fernseher nutzbar

Der Samsung

streamt sogar verschlüsselte Sender

während der Aufnahme auf ein Galaxy Tab.

ONLINE-VIDEOREKORDER

Die Alternative zum stationären Rekorder ist ein Online-Dienst. Er übernimmt das Aufzeichnen und schickt den Stream auf

Wunsch per Netzwerk. Abhängig von der jeweiligen Plattform ist für den stationären oder mobilen Betrieb ein entsprechendes

Programm, eine App oder nur der Browser nötig. Am TV benötigt man meist einen netzwerkfähigen Media-Player.

BONG.TV BONG.TV+ SAVE.TV SAVE.TV XL SHIFT.TV QUARTAL SHIFT.TV JAHR

Gesamtkosten Abo-Laufzeit :

3 Monate (in Euro) 30 30 45 30

6 Monate (in Euro) 48 45 75

12 Monate (in Euro) 60 75 60 120 60

Aufnahmezeit 25 GByte (~35 Stunden) 75 GB (~100 Stunden) 10 Stunden 20 Stunden 10 Stunden 20 Stunden

Sender 35 35 44 44 16 16

Werbeblocker – – – – – –

Qualität 720/1024 x 576 720/1024 x 576 720 x 576 720 x 576 360 x 288 360 x 288

Codec H.264 H.264 XviD H.264 WMV9 WMV9

AV-Bitrate 1,5 mbps 1,5 mbps 128 kbps + 1,1 mbps 256 kbps + 1,6 mbps 465 kbps 465 kbps

Mobiler Zugriff • • – • • •

Aufnahme nach Suchbegriffen – – – – – –

Besonderheiten kein RTL, Kurzabo kein RTL, Kurzabo – – keine RTL-Gruppe, keine RTL-Gruppe,

6 Euro für 7 Tage 6 Euro für 7 Tage – – 2h Gratis-Aufnahme 2h Gratis-Aufnahme

video-magazin.de | 10_2013

43


BILD | TEST: TV-RECORDING

detaillierter EPG zur

Aufnahme-Programmierung

App zeigt keine Streams

an, startet keine Sofort-Aufnahme

bei codierten Sendern

Die Sony-App bietet

Einblick in die Aufnahmeliste

des TV-Geräts

und beamt sie bei Bedarf

auf den Bildschirm.

SONY

Das Bildschirmmenü der neuen Sony-Generation

haben die Macher besonders

übersichtlich gestaltet. Über eine eigene

Rubrik landet der Zuschauer auf der Festplatte

bei seinen Aufnahmen und kann

darin trefflich stöbern. Die Mitschnitte lassen

sich beispielsweise auch nach Genre

sortieren, was bei den bis zu 1.000 Aufnahmen

hilft, den Überblick zu behalten.

Hier und da hakt es aber bei der Bedienung.

Schaut man etwa bei laufender Aufnahme

eine Blu-ray über HDMI und will sie stoppen,

erscheint auf dem Bildschir die ablehnende

Meldung: "Sie müssen die Sendung

ansehen, um sie zu beenden."

Immerhin bietet die praktische Remote-

App fast alle Spielarten, um den Fernseher

sicher zu steuern: Ein ausführlicher EPG

erleichtert die Programmierung, diese und

die Liste der Mitschnitte lassen sich darüber

ebenfalls einsehen. Nebenbei kann

der Zuschauer noch auf die Bedienungsanleitung

zugreifen und in heimischen Medien

stöbern. Einen Stream vom Tuner gibt

es allerdings nicht.

TECHNISAT

Der Spezialist für Festplatten-Receiver

hat standesgemäß einen der besten

Rekorder zum Test beigesteuert. Schon

früher konnten die Fernseher von TechniSat

mit eingebauter Festplatte mehr

als die Konkurrenz. So ließen sich bereits

die ersten Geräte mit Netzwerk-

Anschluss über das Web programmieren.

Beim aktuellen Gerät erledigt das

die MyTechniSat App. Das Tool beherrscht

das dank Server-Anbindung

nicht nur im privaten WLAN, sondern

auch übers Internet. Über das nüchtern

gestaltete, aber effektive EPG namens

SiehFern INFO sind die Aufträge zum

Mitschneiden schnell erledigt.

Für Serien-Fans bietet der TV praktische

Funktionen wie die automatische DVR-

Timer-Generierung zu bieten. Der doppelte

Triple-Tuner bannt zwei Aufnahmen

gleichzeitig auf der angeschlossenen

Platte, die nicht formatiert werden

muss. Nur eine Leistungsprüfung

ist zu Beginn erforderlich. So ist sichergestellt,

dass der Datenträger schnell

genug fürs Recording ist. Die Verwaltung

der Aufzeichnungen gelingt mit

dem DVR-Manager tadellos, wenn man

sich erst an die Bedienlogik von TechniSat

gewöhnt hat.

einfacher Export von Aufnahmen,

streamt Mitschnitte, programmierbar

über das Internet, Schnittfunktion

Bedienung gewöhnungsbedürftig

Der EPG lässt

sich per App

aufrufen, um

damit Timer

zu setzen.

44


TOSHIBA

Als einer der wenigen Kandidaten im Test verlangt der

Toshiba-TV nicht, die angedockte Recording-Festplatte

zu formatieren. Er führt lediglich eine Leistungsprüfung

durch, um die Schreib- und Lesegeschwindigkeit

des Datenträgers zu testen. Alle darauf aufgenommenen

Sendungen sind jedoch verschlüsselt und lassen sich

nicht am PC auslesen. Diese Variante hat aber den

Vorteil, dass man auf derselben Festplatte auch noch

andere Mediendateien ablegen kann. Bei allen anderen

wäre dafür ein zusätzlicher Datenträger nötig.

Die Aufnahme-Abteilung ist flexibel einstellbar: Der

Recording-Junkie stellt die Größe des Timeshift-Puffers,

die Länge einer Sofort-Aufnahme oder den Vor- und

Nachlauf selbst ein. Die zur Steuerung nötige Tabletbeziehungsweise

Smartphone-App ist vergleichsweise

dürftig ausgelegt, was den Funktionsumfang angeht.

Dafür verschenkt Toshiba noch eine weitere App namens

MediaGuide. Sie synchronisiert ihre Programmliste

bei der ersten Kopplung mit dem Fernseher und

zeigt danach alle empfangbaren Sender übersichtlich

an. Timer sind damit flott eingestellt und die dortige

Rubrizierung etwa nach Genres übernimmt der Fernseher

auch gleich für den Mitschnitt.

Über den MediaGuide

für iOS und

Android kann der Fernseher einfach

programmiert werden.

praxisgerechte Optionen

einstellbar, keine Formatierung

der Festplatte nötig

keine Sofort-Aufnahme

verschlüsselter Signale,

Bildmenü etwas träge

_0B2K3_Bose_1_2_SIE2i_Video_10_13.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);08. Aug 2013 13:20:01

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©2013 Bose Corporation. Die Fernbedienung und das Mikrofon werden nur vom iPod nano (ab der 4. Generation), iPod classic (120 GB/160

GB), iPod touch (ab der 2. Generation), iPhone 3GS, iPhone 4, iPad sowie MacBook und MacBook Pro (jeweils ab den 2009-Modellen)

unterstützt. Die Fernbedienung wird vom iPod Shuffle (ab der 3. Generation) unterstützt. Audio wird von allen iPod-Modellen unterstützt.

REEBOK ist ein eingetragenes Warenzeichen und Dienstleistungsmarke der Reebok International Limited.

video-magazin.de | 10_2013

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m.bose.eu/

shm_de

45


BILD | TEST: TV-RECORDING

Scheibchenweise

In einer Filmsammlung aus

DVDs oder Blu-rays lässt sich

trefflich stöbern. Mit einem

entsprechenden Rekorder

oder Brenner sind sie im

Nu erstellt.

Filme archivieren leicht gemacht

Wer aufgenommene Filme dauerhaft speichern möchte, kann sie entweder auf eine Scheibe brennen

und ins Regal stellen, oder er speichert vom Mitschnitt selbst nur eine Videodatei. Diese Dateien

lassen sich bequem auf einer Netzwerk-Festplatte (NAS) sichern und jederzeit abrufen. Alle Fernseher

mit eingebauter Netzwerkbuchse oder WLAN-Funktion können auf solche Datenspeicher zugreifen.

Sowohl das Brennen als auch das Umwandeln in ein lesbares Video-Format lassen sich mit

wenigen Klicks mit der neusten Version von DVR Studio HD 3 erledigen (Preis: 85 Euro). Über Zusatzmodule

beherrscht die Software den Import von über 1000 Zuspielern – zumeist Set-Top-Boxen (siehe

www.haenlein-software.de). Wer auf HD-Mitschnitte keinen Wert legt, kann auch eine der älteren

Versionen in Standard-Auflösung für 45 Euro wählen.

Standpunkt

MARKUS WÖLFEL

VIDEO-EXPERTE

Echte Recording-Freaks

sollten einen Fernseher

wählen, der einen Doppel-Tuner

intus hat. Mit nur einem Empfänger

sind die eingebetteten TV-Rekorder

zu unflexibel: Man wird gezwungen,

bei laufender Aufnahme ältere Mitschnitte

von der Platte anzuschauen, wenn man

sich die aktuelle Sendung für später aufheben

will. Wirklich praktisch ist der

Single-Tuner nur bei Abwesenheit.

Die Alternative Doppel-Tuner taugt aber

nur dann etwas für Filmsammler, wenn

sich die Aufnahmen sichern lassen. Ist

das nicht möglich, bleibt als Ausweg nur

eine Set-Top-Box mit Aufnahmefunktion

beziehungsweise ein DVD- oder Blu-ray-

Rekorder. Auch diese gibt es mit

Doppel-Tuner, eingebauter oder anschließbarer

Festplatte sowie fast alle

mit Export-Funktion.

Der Import mit DVR-Studio HD 3 startet

mit dem Einlesen der Videodateien. Der

Benutzer kann sich dafür unter Einstellungen

eine Liste seiner verwendeten

Hardware anlegen, die für den Export

der Videodaten geeignet ist. Die Software

erlaubt es auch, bereits auf der Festplatte gespeicherte Videos zu verarbeiten. Einzige Voraussetzung:

Es muss sich um unverschlüsselte Transport-Streams vom Sender handeln. Im Vorschaufenster

kann der Filmfan nun so viele Schnittmarken setzen, wie nötig sind, um überschüssige Teile

wie etwa Werbung zu tilgen. Durch eine Automatik findet die Software auf Wunsch die Werbeblöcke

auch selbst, indem sie die Tonspur analysiert. Üblicherweise wird die Werbung nicht in Dolby Digital

gesendet, wodurch sie sich einfacher identifizieren lässt. Eventuell vorhandene Fehler im Transport-

Stream (Block-Artefakte) findet die Software ebenfalls und repariert sie gegebenenfalls.

Im nächsten Schritt kann der Anwender

die Metadaten der Aufnahme (wie

EPG-Infos und Genre) editieren. Diese

Angaben sind für das Zurückspielen

auf das Aufnahmegerät sowie für informative

DVD- und Blu-ray-Menüs

wichtig. In einem weiteren Untermenü gestaltet der Film-Freak sein eigenes Disk-Menü. Farbige

Hintergründe, Bilder und Musikuntermalung sind schnell gesetzt. Abschließend folgt der eigentliche

Export beziehungsweise das Brennen auf einen Rohling. Aus kurzen HD-Sequenzen erstellt DVR-

Studio eine AVCHD-DVD – ansonsten werden die Streams auf Blu-rays gespeichert. Wer Videodaten

benötigt, hat die Wahl zwischen dem originären Geräteformat, M2TS, TS, MPEG oder MP4, je nach

Quellmaterial. Alternativ kann etwa ein Musikfan seinen Konzertmitschnitt auch demultiplexen; Video-

und Audio-Streams liegen dann separat vor und lassen sich so weiterverarbeiten. ■

46


Hersteller Grundig LG Loewe Metz Panasonic Philips Samsung Sharp Sony TechniSat Toshiba

Modellreihe Vision 9 55lA8609 Reference ID

55

Aurus 47 3D

Media twin R

TX-P60ZT60E 55PDL8908S UE75F8090SL LC-50LE752E KDL-

40W905A

TechniPlus

42 ISIO

50L7363DG

Doppel-Tuner eingebaut – – • • • – • – – • –

Aufnahmemedium USB/Speicherkarte/HDD eingebaut • / – / – • / – / – – / – / • • / – / • • / – / – • / – /– • / – / – • / – /– • / – /– • /– /– • /– /–

USB 3.0-Anschluss für Recording-Funktion – • – – • – – – – – –

Aufnehmen

Anzahl gleichzeitiger Aufnahmen? 1 1 1 + Timeshift 2 +

Umschalten

2 1 1 +

Umschalten

1 1 2 1

Anzahl Timer > 10 99 99 k.A. unbegrenzt k.A. 99 32 124 64

Separater Serien-Timer – – • /

Aufnahmetoleranz

• /

Aufnahmetoleranz

– geplant – • /

Aufnahmetoleranz

– • –

Series Link (automatische Aufnahme einer Serie mit

unterschiedlichen Anfangszeiten)

– – geplant • – k.A. – – – • –

Vorlaufzeit/Nachlaufzeit Einstellung bis 60

Minuten

– bis 15

Minuten

bis 60

Minuten

– 10 Minuten

fix

– bis 15

Minuten

– 99 Minuten 15/45

Minuten

Reaktion bei Konfliken Warnung Warnung Nachfrage Laufende

wird

ausgeführt,

Priorität

einstellbar

Warnung Warnung Nachfrage Warnung Laufende

wird

ausgeführt

Warnung Laufende

wird

ausgeführt

3D-Aufnahme/Untertitel/alle Tonspuren • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / bis zu 4

Tonspuren

• / – / •

Automatische Aufnahme nach Stichwortsuche im EPG – – – – – – S-Recommendation

– – • –

In reduzierter Qualität aufnehmen möglich – • – – – – – – – – –

Analog aufzeichnen – • – optional – – – – – – –

Überschreiben möglich (ältere Aufnahmen werden bei

Serientimern von der aktuellen überschrieben)

– • • einstellbar – – – – – – –

Während der Aufnahme geht:Timeshift/andere AV-Eingänge/

Internet/DLNA-Wiedergabe

• / • / – / – • / • / • / • • / • / • / • • / • / • / • • / • / • / • • / – / – / – – / • / • / • • / – / • / • • / • / – / – • / • / • / • –

Streamen der Aufnahmen/Second Screen (auch zeitversetzt

während der Aufnahme)

– / – nur LiveTV • / • • / • • / • – / • – / • – / – – / – • / – – / –

One-Touch-Recording (wirklich eine Taste?) • – • • • • • • • • •

CI+ Slots/Aufzeichnung (kein Timeshift) 1* 1/ – 2* 2* 2* 1* 1* 1* 1 / – 2 / * 1 / –

Auswertung von Senderinformationen (VPS, Programme,

Delivery Control, Acurate Recording)

– – • – • – – • – – –

App (Timer setzen/EPG/Aufnahmeliste einsehen) • / • / • – / – / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • in

Vorbereitung

• / • / • • / • / • • / • / •

Wiedergeben

Wiedergabespeicher (zuletzt angehalten) • • • • • • • • • • •

Sprungmarken setzen – • • • – – – • – • –

Schneiden der Aufnahmen (Anfang und Ende / ganzer

Werbeblock)

– / – • / • ausblenden ausblenden – – / – – / – • / • – / – • / • – / –

Aufnahmen exportieren (über Netzwerk/Speichermedium am

PC auslesbar/via Scart/via HDMI)

– / – / • / – – / – / – / – – / • / – / – – / • / – / – – / – / – / – – / – / – / – – / – / – / – – / – / – / – – / – / – / – • / • / – / – – / – / – / –

Besonderheiten DR+ FollowMe,

Smart Jump

nimmt auch

Radio auf

nimmt auch

Radio auf

Smart Jump nimmt auch

Radio auf

nimmt auch

Radio auf

• = ja, – = nein, * abhängig vom verwendeten CI-Modul

video-magazin.de | 10_2013

47


BILD | TV-DUELL

Das ultimative

Duell

LCD vs. Plasma

48


Autorin / Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Josef Bleier, Hersteller

PANASONIC TX-P60ZT60E € 4.500 SAMSUNG UE75F8090 € 8.000

Plasma-TVs verschwinden allmählich vom

Markt. Doch ist die Technologie wirklich

überholt oder lohnt es sich, noch schnell

umzusteigen? Wir bitten zum ultimativen

Kampf: LCD gegen Plasma.

Der Wettstreit zwischen Plasma und Liquid Crystal

Display (LCD) ist gefühlt so alt wie die Geschichte

der Flatscreen-Geräte selbst. Aufgrund der unterschiedlichen

Display-Technologien kommt es seit Jahren

zu einem erbitterten Kräftemessen, bei dem LCD in der

jüngsten Vergangenheit immer öfter die Nase vorn hatte.

Plasma verbrauche zu viel Strom und biete im Gegenzug

nicht die beste Bildqualität, um dieses Defizit wieder auszugleichen,

heißt es. LCD dagegen sei verbraucherfreundlich

und der einst miserable Schwarzwert aufpoliert worden.

Die Argumente für und gegen Plasma kommen aus

allen Richtungen; doch am Ende sagen uns die Fakten und

Messergebnisse aus dem Testlabor, welches das perfekte

TV-Gerät fürs Wohnzimmer ist.

Daher hat die video-Redaktion nochmals zum ultimativen

Technologie-Duell der geladen. Samsung und Panasonic

schicken ihr jeweiliges Top-Gerät ins Rennen:

➜ Panasonic bringt mit seinem neuen TX-P60ZT60E den

vielleicht besten Plasma der Welt mit Studiomonitor-Zertifizierung

auf den Markt.

➜ Samsung stellt einen LCD-TV mit stolzen 75 Zoll aus

seiner besten Serie dieses Jahres dagegen: F8090. ➜

Die Geschichte von Plasma

Seit über 16 Jahren gibt es

bereits Plasma-TVs. Pioneer

brachte 1997 den ersten

marktreifen Fernseher

mit dieser Technologie auf

den Markt. Schon 1964 entwickelten

Donald L. Bitzer

und H. Gene Slottow den

ersten Plasmabildschirm

für das Großrechnersystem Plato IV der University of Illinois. Erst später begannen

verschiedene Unterhaltungselektronik-Konzerne, an der Entwicklung

von Farb-Plasmabildschirmen für Fernsehgeräte zu arbeiten. Panasonic war

schon immer einer der bedeutendsten Plasma-Hersteller und erregte mit Bildschirmgrößen

von 103 und 152 Zoll großes Aufsehen.

video-magazin.de | 10_2013

49


BILD | TV-DUELL

TESTSIEGER

Optimaler

Sehabstand

(mindestens)

TV: 3,7 m // PAL-DVD:

3,3 m // HD: 2,2 m

Panasonic TX-P60ZT60E // 4.500 Euro

exzellentes Schwarz, guter

Blickwinkel

Bildhelligkeit, Stromverbrauch,

leichtes Bildflimmern

Testurteil:überragend

Preis/Leistung: gut 91%

Das äußere Auftreten

Bereits äußerlich unterscheiden sich

die Kontrahenten – auch abgesehen

von der Größe – deutlich: Der Standfuß

des Samsung UE75F8090 umrandet

das gesamte Display. Von vorne

betrachtet, sieht man am Ende nur

noch die Endstücke des gebogenen

Fußes. Der Panasonic TX-P60ZT60E

tritt dagegen konventionell auf: Eine

viereckige Platte gibt dem TV den optimalen

Halt, und der schlichte V-förmige

Standfuß verleiht ihm seine besondere

Ausstrahlung.

Wer ein Sideboard nutzen will, hat

mit dem Panasonic einen leichten Vorteil:

Der Fuß passt optimal auf alle

Oberflächen. Beim Samsung gelang

es uns dagegen kaum, im Testlabor

den fast 1,60 Meter langen und gut 30

Zentimeter breiten Standfuß auf unseren

dafür vorgesehenen Tischen unterzubringen.

Wer verbraucht mehr?

Panasonics Plasma ist mit 4.500 Euro

deutlich preisgünstiger als der LCD-

TV von Samsung mit stolzen 8.000

Euro. Letzterer ist zwar etwas größer,

doch ganz macht der Größenunterschied

die Preisspanne nicht wett.

In puncto Ausstattung liegen die

beiden Kontrahenten eng beieinander.

Der Samsung bietet vier, der Panasonic

drei HDMI-Buchsen. Beide

Modelle verfügen über je drei USB-

Anschlüsse (jeweils einer davon ist

ein USB-3.0-Port). Auch den begehrten

Doppel-Tuner und sowohl einen

digitalen Tonausgang als auch

CI+-Slots für HD-Content haben beide

Fernseher an Bord.

Im Standby-Modus nehmen sich die

Gegner nicht viel in Sachen Stromverbrauch.

Erst im Betrieb muss sich der

Panasonic mit seiner Plasma-Technologie

dem Strom sparenden LCD von

Samsung geschlagen geben. Selbst

ohne die unterschiedliche Display-

Größe zu beachten, verbraucht der

Samsung mit maximalen 250 Watt

ca. 200 Watt weniger als der kleinere

Panasonic. Gemessen wurde hier der

maximale Verbrauch bei weißem Bildinhalt

(100 IRE), also hellem Content.

Beim Durchschnittsverbrauch sah

der Panasonic dann schon besser aus,

da beim Plasma-Display der Stromverbrauch

vom dargestellten Bild abhängt

(ähnlich wie bei Röhrenfern-

50


Was ist Plasma?

Im Display sind zwischen zwei Glasplatten verschiedene Gase

in Kammern eingelagert. Für jeden Bildpunkt gibt es drei Kammern

(Grundfarben). Wenn eine Farbe benötigt wird, wird die

Kammer mittels Transistor gezündet und es entsteht ein ionisiertes

Gas (Plasma genannt).

Edel und elegant

wirkt der P60ZT60E

dank seines V-förmigen

Standfußes

und des Hersteller-

Logos auf dem

schwarzen Rahmen.

Dank der iPad-App von Panasonic

lässt sich der 60-Zöller perfekt kalibrieren.

Panasonic liefert beim Kauf des TX-

P60ZT60E zwei Shutter-Brillen für den

3D-Genuss mit.

Panasonics Fernbedienung

ist

groß und über-

sichtlich. Die

kleine Variante

liefert der Hersteller

gleich

mit.

Optimale

Einstellungen

Bildmodus: Benutzer |

Kontrast: 83 | Helligkeit:

10 | Schärfe: 30 | Farbe:

55 | 1080p Pure Direct:

an | Farbtemperatur:

normal | Bewegtbild-

Verbesserung: mittel |

Panel-Helligkeit: mittel |

Schlicht und schmal wirkt

der Panasonic-TV auch

von der Seite betrachtet.

Rechts sieht man Anschlüsse

wie HDMI und USB.

sehern). Helle Flächen brauchen

mehr Energie, dunkle weniger.

Im TV-Betrieb halten sich die Sequenzen

in Sachen Helligkeit meist

die Waage. Der Panasonic fällt damit

nicht mehr allzu sehr aus dem Rahmen.

In LCDs brennt dagegen konstant

eine Hintergrundbeleuchtung,

die von den Flüssigkristallen nach Bedarf

abgeschirmt wird. Der Verbrauch

bleibt somit selbst bei hellen und

dunklen Bildinhalten konstant.

Das beste Bild

Der bedeutendste Punkt zwischen den

beiden Herstellern ist sicherlich die

Bildqualität. Beim Abspielen der Bluray

Samsara fiel der Panasonic im

dunklen Raum mit seinem atemberaubenden

Schwarzwert positiv auf. Der

schwarze TV-Rahmen ist von den

schwarzen Balken oben und unten im

TV-Bild bei manchen 16:9-Filmen gar

nicht mehr zu unterscheiden, so

schwarz ist auch der Bildinhalt. Beim

Samsung ist Schwarz zwar dunkel,

aber nicht ganz perfekt.

Auch in Sachen Blickwinkel schneidet

Samsung schlechter ab als Panasonic.

Begründen kann man dies mit den

technischen Unterschieden von LCD

und Plasma: Während beim LCD-TV

die gesamte Bildfläche wegen der geringen

Anzahl der Leuchtdioden indirekt

ausgeleuchtet wird, erzeugen

beim Plasma alle zwei Millionen Bildpunkte

Farben und Helligkeit – unabhängig

voneinander. Auch seitlich betrachtet,

ist daher der Kontrast des

TX-P60ZT60E ungeschlagen.

Selbst, was die Farben betrifft, fällt

beim Panasonic kaum auf, ob man direkt

vor dem TV-Gerät steht oder um

30 Grad oder mehr versetzt. Der Samsung

dagegen verliert mit zunehmendem

Blickwinkel an Farbbrillanz.

Bereits bei einer geringen Abweichung

von der frontalen Ansicht (ca. 20

Grad) werden die Farben deutlich

blasser. An den Farbeinstellungen

sollte man daher nur dann etwas verändern,

wenn man frontal vor dem

TV-Gerät steht.

Ein wahres Lichterfest

Betrachtet man die Bilder der beiden

Geräte im dunklen Raum, überzeugt

der Panasonic mit seinem hohen Kontrast

und dem satten Schwarz. Das

Bild ist extrem knackig und hat ➜

video-magazin.de | 10_2013

51


BILD | TV-DUELL

Was ist LCD?

Beim LCD-TV besteht jedes Pixel aus Flüssigkristallen, die nicht

selbst leuchten. Daher ist eine Hintergrundbeleuchtung (im

Grunde weißes Licht) erforderlich, die von den Subpixeln in

den Farben Rot, Grün und Blau (RGB) ausgegeben wird.

Der Rücken des

Samsung UE75F8090

ist mit einer Abdeckung

versehen, die

Anschlüsse sind somit

gut versteckt.

Optimale

Einstellungen

Bildmodus: Film | Hinter-

grundbel.: 20 | Kontrast:

65 | Helligkeit: 44 |

Schärfe:

0 | Farbe: 55 |

Farbton: warm 2 | HDMI-

Schwarz:

gering | Motion

Plus:

Standard |

Samsung liefert auch zu seinem

größten Mitglied der F8090-Familie

zwei Fernbedienungen mit.

Das Smart-TV-Portal von Samsung

gewinnt durch den ähnlichen Aufbau

wie bei Smartphones an Beliebtheit.

Samsung UE75F8090 // 8.000 Euro

dank der Schärfe schon die Tendenz

zum Dreidimensionalen.

Fällt jedoch zu viel Tageslicht ins

Wohnzimmer, ist der 60-Zöller bei

Weitem nicht so hell wie der Samsung.

Erreicht der Gigant in 75 Zoll fast 280

cd/m 2 an Helligkeit, fällt es dem Panasonic

in den verschiedenen Einstellungen

schon schwer, über 100 cd/m 2

hinauszukommen. Damit bietet er nur

rund ein Drittel so viel Helligkeit wie

ein LCD-TV und damit für einen lichtdurchfluteten

Raum zu wenig.

Obwohl er die Auszeichnung „Studio

Master Panel“ trägt, ist es nicht

leicht, den Panasonic zu kalibrieren.

Die verbaute Plasma-Technologie

machte es selbst mit dem Equipment

der video-Testredaktion nicht immer

einfach, die besten Einstellungen aus

dem Modell herauszuholen. Wer sich

daher für den Fernseher entscheidet,

sollte eine gewisse Erfahrung in Sachen

TV-Kalibrierung mitbringen.

Einstellungssache

Die beste Performance lieferte der

60-Zöller nach der Schritt-für-Schritt

Kalibrierung über die Panasonic-App.

nach den Vorgaben der isf (Imaging

Science Foundation Inc.). Hier konnte

vor allem die Gammakurve detailliert

eingestellt werden und war am Ende

mit einer Abweichung von nur 2,7

Prozent fast perfekt. In anderen Voreinstellungen

wie Standard oder THX

Cinema dagegen waren die Abweichungen

von der optimalen Kurve für

unseren Geschmack zu groß. Generell

ist der Plasma-TV bei der Gammafrage

etwas sensibler als die herkömmlichen

LCD-TVs.

Beim Samsung ließen sich die Einstellungen

problemlos vornehmen. Im

Kinomodus trifft der TV von der Farbdarstellung

über Gamma die Werte

fast perfekt. Nur bei der Helligkeitsverteilung

über die gesamte Bildschirmfläche

hat die LCD-Technologie

gegenüber Plasma einen Nachteil. Der

Bildmittelpunkt (Hotspot) ist rund 12

cd/m 2 heller als die Ränder des Displays.

Beim Panasonic ist der Bildschirm

in allen Bereichen gleich hell:

Die Abweichungen sind so minimal,

dass man sie vernachlässigen kann.

Bewegungen im Bild

Bei HD-Content wirkt das Bild der beiden

Hochklasse-TVs solide und ruckel-

52


Optimaler

Sehabstand

(mindestens)

TV: 4,7 m // PAL-DVD:

4,2 m // HD: 2,8 m

Strom sparend, korrekter

Helligkeitspegel (Gamma)

schlechter Blickwinkel,

kein perfektes Schwarz

Testurteil: überragend

Preis/Leist.: befriedigend 90%

Gleich vier Shutter-3D-Brillen liefert

Samsung beim Kauf seines 75-Zoll-

Fernsehers mit.

frei. Bei weniger hochwertigem Content

merkt man schnell, dass die Bewegungsglättung

des Samsung schon

einen Schritt weiter ist als die seines

Gegners. Samsung arbeitet seit Jahren

mit extrem zuverlässigen Bildoptimierern,

die bereits in niedriger Einstellung

(Motion Plus: Standard) gute

Dienste liefern und ruckelfreie

Schwenks erzeugen.

Beim Panasonic werden die Bildinhalte

etwas grober dargestellt. Die

Bewegtbild-Verbesserung des Herstellers

glättet die Kanten in der Einstellung

hoch für Kinofans schon fast zu

stark, mit der mittleren Stufe kann

man hier sicher am besten leben.

Auch die Bildruhe ist beim Panasonic

und aufgrund von Plasma nicht

hundertprozentig gegeben. Bei HD-

Content sind die Unterschiede nicht

so gravierend, bei SD-Content ist dagegen

ein leichtes Grieseln im Bild

zu erkennen.

Die smarte Generation

Dass TV-Geräte immer smarter und

intelligenter werden, ist seit einigen

Jahren ein kontinuierlicher Prozess.

Ob Gesten- und Sprachsteuerung oder

vielfältige Apps: Die Smart-TV-Oberflächen

der beiden Hersteller wirken

dieses Jahr angenehm aufgeräumt

und übersichtlich. Von Video on Demand

bis Musik ist alles an Bord.

Eine Besonderheit im Hinblick auf

Vernetzung und Multimedialität bietet

der Samsung-TV mit seiner versenkbaren

Kamera. Damit geht der

Hersteller vor allem auf die Wünsche

der Anwender ein: Viele befürchteten

nämlich in den letzten Jahren, dass

die in den Fernsehgeräten integrierten

Kameras der Hersteller von

außen manipulierbar seien und sie

damit einen unsichtbaren Fremden

in ihr Zuhause einladen könnten. Panasonic

liefert dagegen keine Kamera

zu seinem Gerät.

Neben den multimedialen Anwendungen

sind zwei Fernbedienungen

pro Gerät bei den Top-Herstellern seit

einiger Zeit ebenfalls gang und gäbe.

Samsung liefert zu seinem 75-Zoll-

Giganten leider eine etwas kleine

Standard-Fernbedienung mit. Die

Knöpfe der schwarzen Tastatur sind

zwar gut durchdacht, doch in der

Hand liegt die Fernbedienung etwas

unbequem. Demgegenüber hat der ➜

Von der Seite ist der

unkonventionelle

Standfuß des

Samsung am

besten zu sehen.

video-magazin.de | 10_2013

53


BILD | TV-DUELL

Panasonic-TV ein edles und hochwertiges Pendant an

Bord, das keinerlei Wünsche offen lässt.

Fazit

Was für ein Wettstreit: Beide Hersteller sind mit ihren besten

Modellen in Sachen LCD bzw. Plasma an den Start gegangen

und haben bezüglich Ausstattung, Handling und vor allem

Bildqualität alle Register gezogen.

Am Ende hatte für uns der Panasonic-TV knapp die Nase

vorn. Der einzigartige Schwarzwert, gepaart mit exzellentem

Blickwinkel, ist genau das Richtige für Kinofans. Nur hier

sind die Balken der 16:9-Filme tiefenschwarz und die Bilder

greifbar plastisch. Falls Panasonic aufgrund der sinkenden

Nachfrage von Plasma als letzter verbliebener Hersteller seine

Plasma-Sparte irgendwann ebenfalls aufgibt, sollte er

wohl aufzuhören, wenn es am schönsten ist.

Der Panasonic TX-P60ZT60E ist einer der besten Plasma-

TVs, die wir bisher testen durften. Nur wer wirklich in einem

extrem hellen Wohnzimmer mit vielen Glasfronten und damit

viel Tageslicht sitzt, sollte eher zu dem LCD-Gerät von

Samsung greifen, weil der Panasonic-TV in diesem Fall einfach

zu dunkel ist.


Aus dem Messlabor

Panasonic

Der Farbraum des Panasonic TX-P60ZT60E lässt sich mithilfe der iPad-App perfekt

auf die Norm abstimmen. Noch besser gefällt uns jedoch die Ausleuchtung des

TV-Geräts. Dank der Plasma-Technologie ist das gesamte 60-Zoll-Display gleich hell

und damit gleichmäßig ausgeleuchtet.

Samsung

Auch Samsung zieht beim normierten Farbraum alle Register und trifft die Vorgaben

exakt. Bei der Ausleuchtung dagegen erkennt man klar die Schwächen des LCD-

Panels. Durch die punktuelle Anbringung der Hintergrundbeleuchtung (beispielsweise

an der Seite) ist die Helligkeit nicht gleichmäßig verteilt.

TESTERGEBNISSE

Hersteller

TESTSIEGER

Panasonic Samsung

Modell TX-60ZT60E UE75F8090

Preis in Euro 4.500 8.000

Internet: www. panasonic.de samsung.de

Bildqualität max. 450 Punkte überragend 92% 416 überragend 92% 412

Standard Definition (TV-Tuner) (50) 42 42

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) 44 44

High Definition (DVI/ HDMI) (75) 73 72

Kontrast (80) 77 75

Schärfe (45) 45 44

Farbdarstellung (45) 43 42

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) 50 50

Bildruhe (45) 42 43

Klangqualität max. 60 Punkte gut 67% 40 gut 72% 43

Ausstattung max. 221 Punkte überragend 95% 209 überragend 92% 204

Tuner (60) 60 55

Anschlüsse (85) 73 73

Multimedia (36) 36 36

Sonstige Extras (40) 40 40

Bedienung max. 95 Punkte überragend 95% 90 überragend 94% 89

Menügestaltung (20) 18 18

Einstellungsmöglichkeiten (40) 40 40

Installation (12) 12 11

Fernbedienung (23) 20 20

Verarbeitung max. 80 Punkte sehr gut 84% 67 sehr gut 84% 67

Anmutung (25) 23 23

Material (55) 44 44

Gesamt (max. 906 Punkte) 822 815

Testurteil: überragend (91%) überragend (90%)

Preis / Leistung: gut befriedigend

DATEN UND MESSWERTE

Abmessungen in cm (B x H x T) 140x92x5cm 167x100x41cm

Bilddiagonale /Gewicht 152cm / 44kg 189cm/ 43kg

Auflösung /Seitenverhältnis 1920 x 1080 px / 16:9 1920 x 1080 px / 16:9

Kontrast ISO/ in-Bild /dynam. 1000:1 / 5000:1 / 13000:1 900:1 / 2200:1 / 9500:1

Schwarzwert /Flächen-/Spitzenweiß 0,011 / 35 / 149 cd

0,03 / 280 / 280 cd

Gamma /Abweichung zur Idealkurve 2,18 / 2,7% 2,10 / 3,5 %

Farbtemp. Voreinstellungen 6400 / 7800 / 11900 K 6900 / 8700 / 12000 / 22000 K

… kalibriert / Abweichung 6499 K / 0,5% 6800 K / 1%

Verbrauch max./Film /Standby/aus 450 / 250 / 0,44 / – W

250 / 180 / 0,2 / – W

ANSCHLÜSSE

Tuner: analog /DVB-T /DVB-C /DVB-S2 2 / 2 / 2 / 2 2 / 2 / 2 / 2

HDMI / Komponente / VGA 3 / 1 (Adapter) / - 4 / 1 / -

Scart / davon RGB 1 / 1 (Adapter) 1 / 1 (Adapter)

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 3 / 1 / 1 3 / – / 1

AUSSTATTUNG

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / 2 / • Shutter / 2 / •

Hintergrundbeleuchtung /regelbar Plasma / Ökomodus

Seiten-LED / •

… via Lichtsensor /via Bildinhalt • / – • / •

Farbraum- /Farbtemperatureinstellung • / • • / •

… RGB Offset / Gain •/ • •/ •

Gammaeinstellung / Rausch- /Artefaktfilter • / • / • • / • / •

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / • • / •

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 5 / 1 / • 4 / 4 / •

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS 9 / • / • 8 / • / •

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking – / • / • – / • / •

HDMI-CEC-Grundfunktionen /erweitert • / VIERA Link • / Anynet+

HDMI: DeepColor /x.v.Color /ARC /LAN • / • / • / – • / • / • / -

Medienwiederg. üb. USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik

Filme, Fotos, Musik

Medienwiederg. üb. DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik

HbbTV / Internet-Inhalte • / Smart VIERA • / Smart Hub

Festplatte für Aufnahmen / über USB – / • – / •

Fernbedienung universal /beleuchtet • / – • / –

EPG / AV-Link • / • • / •

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung • / • / • • / • / •

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext 2 Tuner / • 2 Tuner / •

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / • – / –

Standfuß dreh- / neigbar – / – – / –

• = ja // - = nein // Alle ermittelten Messwerte beziehen sich auf die von uns ermittelten Optimalwerte //

*optimal: 2,2 // **optimal: 0 Prozent // ***optimal: 100 Prozent // ****optimal: 6.500 Kelvin

54


Jetzt auch mobil zur

Traumimmobilie


BILD | TEST: HDTV–REKORDER

HUMAX ICORD EVOLUTION € 600

führt gleichzeitig bis zu vier

Aufnahmen aus, streamt Live-TV und

Mitschnitte im Netzwerk, guter EPG

Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick

keine Schnittfunktion

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut 87%

Plattenzauber pur

Mit einem Paukenschlag meldet sich der Receiver–Hersteller Humax zu Wort.

Seine neuste Schöpfung hat richtig viel zu bieten: vier Tuner, Terabyte–Festplatte,

DLNA–Server und Streaming–App. Da bleiben kaum Wünsche offen.

Zur Steuerung

des iCord liefert

Humax eine übersichtliche

App für

iOS- und Android-Systeme

mit.

Schon das schicke Outfit des

Humax iCord Evolution macht

viel her. Dabei stehen die minimalistisch

platzierten Bedienelemente

auf der Front im krassen Gegensatz

zum Funktionsumfang, der sich hinter

der verspiegelten Frontblende verbirgt.

Der nagelneue-Satelliten-Receiver

von Humax mit implantierter Festplatte

soll seinem optimistischen Namen

entsprechend tatsächlich eine

Evolution darstellen: die nächste Entwicklungsstufe

des TV-Recording. Die

video-Redaktion konnte vor dem

Marktstart schon einen exklusiven

Test mit dem neuen Flaggschiff fahren

und war beeindruckt.

Weg mit alten Zöpfen

Auf dem Bildschirm empfängt den Anwender

das gänzlich neu gestaltete

Menü des Humax-Receivers: Große

Schrift, eine klare Formsprache und

nur dezent eingesetzte Grafikspielereien

leiten ihn zielsicher durch die

Untiefen der Satelliten-Installation.

Außer auf das aufgeräumte Bildmenü

haben die Entwickler ihr besonderes

Augenmerk auf

den EPG gerichtet, der

in mehreren Ausformungen

zum Einsatz

kommt. Den kompletten

elektronischen Programmführer

erhält

der Zuschauer, wenn er

die Guide-Taste drückt.

Über Gracenote-Daten

wurde er aufgepeppt

und liefert auf

Knopfdruck die

Inhaltsangabe

zur laufenden Sendung. Darüber hinaus

gibt es auch noch einen Simple

Guide, der erscheint, wenn der Anwender

mit dem Cursor-Kreuz in der

Programmliste stöbert.

Anfangs ist die EPG-Navigation

noch etwas verwirrend, nach etwas

Eingewöhnung findet sich aber jeder

darin zurecht. Wer für die Programmierung

des einmaligen Timers sowie

der Serien-Aufnahme-Funktion lieber

einen PC oder das Tablet benutzt, für

den hat Humax eine eigene Website

aufgesetzt. Über myhumax.net können

Surfer den Receiver einfach per

Browser programmieren. Das geht

praktischerweise auch über das Internet

von unterwegs aus.

Im Untermenü zur Satelliten-Anlage

offenbart der Humax dann auch

sein Killer-Feature: vier zugleich agierende

Sat-Empänger. Damit zeichnet

der iCord bis zu vier Programme

gleichzeitig auf. Dieser Fall scheint für

den normalen TV-Konsumenten auf

den ersten Blick zwar etwas abwegig

zu sein, in der Praxis gibt es aber

durchaus Fälle, die zwei und mehr

56


Jede Menge

Schnittstellen

Hinter der Spiegelfront haben die Entwickler die wichtigen Front-Schnittstellen

versteckt: Über den USB-Anschluss und den SD-Karten-Einschub nimmt der Humax

Mediendateien entgegen. Umgekehrt geht das auch: Die Aufnahmen lassen

sich mit der internen Kopierfunktion von der Receiver-Festplatte auf einen Speicher-Stick

spielen. Noch schneller gelingt dies, wenn der Anwender kurzerhand

die Wechselplatte aus dem Einschub zieht und sie über einen Adapter am PC andockt.

Ebenfalls eingebaut sind zwei CI+-Einschübe.

Mit einem Handgriff

ist die Wechselplatte

entnommen. nach kann sie ausDagelesen

und wieder

eingesetzt werden.

parallele Aufnahmen nötig werden

lassen. Etwa dann, wenn sich die Sender

zur Primetime am Sonntagabend

gegenseitig die Zuschauer wegschnappen

wollen. Bei einer Kleinfamilie indes

dürfte die Tuner-Flexibilität sogar

des Öfteren ausgekostet

werden, zumal die vier

Tuner nicht nur bei der

Aufnahme, sondern auch

bei der Wiedergabe erforderlich

sind.

Der Receiver besitzt

zwar nur einen Bildausgang

und bespielt damit

nur einen Fernseher direkt,

er kann aber Streams

ins heimische Netzwerk

absetzen. Genau dafür haben die Ingenieure

zwei Datenzugänge eingebaut:

eine Ethernet-Buchse und einen

WLAN-Transponder. Über das Netzwerk

versorgt der Humax alle netzwerkfähigen

DLNA-Media-Player mit

den auf der Festplatte abgelegten TV-

Aufnahmen und den darauf gespeicherten

Mediendateien (Fotos, Musik

und Videos).

Im Praxistest brachten die Redakteure

den Medien-Server mal richtig

auf Touren: Während der iCord auf

ARD und ZDF HD jeweils einen Mitschnitt

ausführte und RTL auf dem

TV lief, riefen die Tester gleichzeitig

eine HD-Aufnahme auf dem Windows-Media-Player

eines kabelgebunden

PC ab. Nebenbei starteten sie einen

SD-Stream per WLAN auf einem

iPhone 4 sowie eine dritte HD-Aufnahme

auf einem Sony Xperia S-Tablet –

ebenfalls per WLAN. Da auf dem Android-Tablet

bereits die neue Humax–

App Live TV installiert war, konnten

die Tester sogar noch zwischen vorheriger

Aufnahme und einer Live-Sendung

auf Sat.1 umschalten. Alle vier

Kanäle liefen dabei ohne Unterbrechungen

oder Ruckler ab.

Dazu muss man vorausschicken,

dass DLNA-HD-Streams via WLAN

nur bei schnellen Netzen

(idealerweise im 5 GHz-

Band) ruckelfrei laufen.

Der Nachteil: Router und

Netzwerk-Clients müssen

neueren Datums sein.

Über den iCord gestreamt,

funktioniert dies aber

auch mit älterer Hardware.

Verantwortlich dafür

zeichnet die neue

Live TV App, die mit der

im iCord implantierten, neu entwickelten

Transcoding Engine zusammenarbeitet.

Die Schaltung analysiert

Geschwindigkeit und Durchsatz der

WLAN-Verbindung und schraubt gegebenenfalls

die Auflösung und damit

die Datenrate herunter. Natürlich geht

das zu Lasten der Bildqualität am jeweiligen

Tablet. Der Vorteil einer störungsfreien

Wiedergabe über- ➜

Am kabelgebundenen

PC gibt es auch

bei HD-Streams keine

Ruckler. Die Software

dafür hat jeder

Computer an Bord.

video-magazin.de | 10_2013

57


BILD | TEST: HDTV–REKORDER

LNB 1

Über ein Unicable-System

genügt eine Leitung zur

Schüssel. Es bietet dennoch

die größte Flexibilität:

Vier Signale laufen parallel

zum Receiver.

LNB 2

Sind zwei Sat-Leitungen von einem

Universal-Twin-LNB oder einem Multischalter

(Satblock-Verteilung) am

Humax angeschlossen, lassen sich

die vier eingebauten Tuner ebenfalls

ansprechen.

AV & Digitalton

Die Composite-Buchse gibt

Bildsignale in Standard-

Auflösung aus. Audio-

Verstärker können wahlweise

analog oder digital

(S/PDIF) angedockt werden.

HDMI

Der TV-Ausgang liefert die gängigen

Bildmodi bis hinauf zur

1080er-Auflösung mit progressivem

Bildaufbau (1080p). Dank

HDMI-CEC klappt auch das Zusammenspiel

mit dem TV.

wiegt allerdings den geringen Verlust

an Auflösung, wenn man bedenkt,

dass sie auf kleinen Displays kaum

auffällt.

Die Transcoding Engine kommt nur

dann zum Einsatz, wenn die Streams

über die Humax-App aufgerufen werden.

Wer also die volle Auflösung sehen

möchte, der benutzt den DLNA-

Server des iCord. Sollte die Datenrate

für das Streaming zu gering sein,

muss der Anwender eben den Mitschnitt

vor dem Abspielen komplett

herunterladen.

Die Live TV App ist aber nicht nur eine

Streaming-App. Ihr Look and Feel

ist dem des TV-Bildschimmenüs nachempfunden

– EPG inklusive. Dem Benutzer

wird auch auf den Tablet-

Schirm der übersichtliche Gracenote-

EPG aufgespielt, um darin blättern zu

können. Außerdem erhält er darüber

Zugriff auf die beiden anderen Tablet-

Apps von Humax: den Media Player

und die Remote App. Derzeit gibt es

das Trio nur für Android-Tablets. Im

September sollen neben der Remote

App auch die beiden anderen Apps für

das iPad vorliegen. Entsprechende Varianten

für Smartphones werden

ebenfalls folgen.

Aber das waren noch längst nicht

alle Netzwerk-Fähigkeiten des Flaggschiffs:

Er arbeitet auch als Digital-

Media-Player und als Digital-Media-

Renderer. Mit einem Tablet-PC oder

Smartphone kann der Zuschauer also

seine eigenen Bilder über den Humax

zum TV beamen. Zudem findet der

Netzwerk-Freak via Bildschirmmenü

im Heimnetz freigegebene Windows-

Laufwerke oder Netzwerk-Festplatten

nach SMB-Netzwerk-Standard – das

ist wichtig bei Netzwerk-Festplatten,

die über keinen DLNA-Server verfügen.

Als Media-Player gab sich der Humax

bei der Wiedergabe von Videodateien

keine Blöße: Er spielte alle

wichtigen Container-Formate mit den

gängigsten Codec-Varianten ab.

Doch nicht ganz perfekt

Etwas überrascht waren die Tester indes,

als der iCord sich bezüglich der

Fotowiedergabe plötzlich kleinlich gerierte:

Eine Einblendung monierte,

dass die Testfotos mit über 3.300 x

2.500 Bildpunkten (rund acht Megapixel)

zu groß seien, was bei aktuellen

Kameras jedoch eher Standard ist. ID-

Tags in MP3-Dateien scheint er ebenfalls

nicht zu mögen. Der Media-Player

zeigte nur deren Dateinamen an.

Zu seiner Ehrenrettung sei gesagt,

dass die Redaktion ein frühes Muster

zum Test erhalten hat. Vieles dürfte

sich bis zum Verkaufsstart nach der

IFA in Berlin noch ändern.

Um größere Datenmengen überspielen

zu können, verbauten die Entwickler

drei USB-2.0-Buchsen und einen

SDHC-Karten-Slot im iCord. Über

die ins Bildmenü integrierte Kopierfunktion

sind Mediendateien flott

ausgetauscht. Das geht in beide Richtungen.

Da unverschlüsselt aufgenommene

Sendungen lesbar auf der

Festplatte gespeichert werden, kann

man sie auch auf einen USB-Datenträger

kopieren. Derart gesicherte Filmdateien

lassen sich prima mit einer

entsprechenden Software wie etwa

DVR-Studio aufarbeiten und auf eine

DVD oder Blu-ray brennen.

Seine Leistungen in Sachen Bild waren

völlig in Ordnung. Er skaliert

selbst SD-Signale sauber hoch. 1080p

wirkte klar und Bewegungen sahen

geschmeidig aus.

Fazit

Der neue iCord ist ein toller TV-Server

für Familien oder TV-Archivare mit

entsprechender Satelliten-Ausrüstung.

Die enorme Funktionsvielfalt wird über

das durchdachte Bedienkonzept grandios

aufgefangen.

Chapeau! ■

MARKUS WÖLFEL,

VIDEO–EXPERTE

58


TECHNISCHE DATEN

Hersteller

Humax

Modell

iCord Evolution

Preis

unter 600 Euro

Internet

www.humax.de

Kategorie

HDTV-Rekorder

MESSWERTE

Abmessungen (B x H x T) 38,5 x 5,8 x 25,7 cm

Gewicht

2,8 kg

Tuner-Empf. / nutzb.Rauschabstand 23 dBµV / 7 dB

Startzeit Standby ARD HD/ Netz-Aus 8 Sek. / 61 Sek.

Kanalwechsel / ..mit Transponderw. 2,5 Sek. / 2,9 Sek.

...ASTRA Hotbird / ...SD HD 3,2 Sek. / 2,7 Sek.

Stromverbr. Betrieb/ Standby / Spar: 26 / 24 / 0,27 Watt

USB

Die dritte USB-Schnittstelle

hält Lasten bis zu einem

Ampère stand. Sie versorgt

damit besonders stromhungrige

Festplatten mit

ausreichend Energie.

Ethernet

Per Ethernet-Kabel wird der Humax an

den heimischen Router angeschlossen.

Es ist zwar auch ein schnelles WLAN-

Modul eingebaut, eine kabelgebundene

Verbindung ist jedoch stabiler

und schneller.

Lüfter

Um die empfindliche Elektronik

vor dem Hitzekollaps

zu bewahren, ist im Humax-Receiver

ein Lüfter

eingebaut. Er ist bei Zimmerlautstärke

hörbar.

ANSCHLÜSSE

Tuner / Durchschleifen / Modulator 4 / – / –

Scart –

…Composite / RGB / S-Video / YUV über Scart –

HDMI / YUV • / –

S-Video- / Video-Ausgang

– / •

Digitalausgang Ton optisch/elektrisch •/ –

Stereo-Tonausgang Cinch (Mixed)


USB / eSATA / LAN / RS-232 3 / – / • / –

Kopfhörerbuchse/Lautstärkeregler Bluetooth / –

Common Interface (CI)/Smartcard Slots 2 / –

...weitere

SDHC, WLAN

Humax-Apps

Nur 20 Apps lassen sich

auf dem Receiver installieren.

Die wichtigsten sind

aber dabei: Facebook,

Twitter, maxdome, Tagesschau

und YouTube.

Aufnahmenliste

In der aufgeräumten Aufnahmenliste

ordnet der

Humax alle Mitschnitte

übersichtlich an. Den Status

der Festplatte hat der

Anwender stets im Blick.

EPG

Der völlig neu gestaltete

EPG lädt permanent die

hübschen Minibilder nach.

Allerdings passen dadurch

auch nur wenige Sender

auf den Bildschirm.

Testurteil: sehr gut (87%)

Preis/Leistung:

sehr gut

DATEN UND MESSWERTE

FUNKTIONEN

Festplatte

1.000 GByte

Aufnahme über USB / eSATA / LAN – / – / –

Timeshift / Hintergrundaufnahme

• / •

Wiedergabe während Aufnahme / Timer •/ •

Parallele Aufn. / Timeshift wäHrend Aufn. •/ •

Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos •/ •

Werbung schneiden / Bookmarks – / –

Wiedergabe ab letzte Position


Bild-im-Bild

über Tablet & PC

DiSEqC / Unicable-System

• / •

Motorsteuerung / USALS

• / •

Now & Next / Detailinfos

• / •

EPG / Multikanal / Übersicht

• / • / •

… nur Favoritensender / Genres

• / •

Timer / aus EPG

• / •

...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr.

• / • / •

…Vorlauf / Nachlauf

• / •

Teletext-Decoder / -Aufbereitung (VBI) •/ –

Uhr stellen automatisch / Sommerzeit •/ •

Fernbedienung universal / lernfähig •/ –

Alphanumerisches Display


HDMI-Auflösung

1080p

…Bildformat: Pillarbox / 4:3-Zoom

• / •

Ton über HDMI (PCM / Dolby)

• / •

HDMI-CEC (Steuerfunktionen)


LipSync (Tonverzögerung)


Multi-Tonspuren / Dualton / Dolby–Digital •/ • / •

Multi-Video (Blickwinkel, Portale)


DVB–Radio / mit RASS–Radiotext • / –

Multimediadateien abspielen


Dateiaustausch


Programmlisteneditor über PC


Lüfter


Netzschalter


getestete Firmware 1.00.16

Lieferumfang (Kabel)

HDMI

• = ja // – = nein

Auch die Fernbedienung

ist neu. Die

Anzahl der Drücker

wurde zugunsten

ihrer Größe minimiert.

video-magazin.de | 10_2013

59


BILD | REPORT: 4K-KONZERTPRODUKTION

4K-Konzertproduktion

Vom 16. bis 26.7.2013 fand in den

Dierks Studios bei Köln Europas

erste 4K-Mehr-Kamera-Produktion

statt. video war für Sie exklusiv

dabei und berichtet in drei Teilen

über das Technologie-Ereignis.

Autoren: Marcel Gonska und Jürgen Prinz // Redaktion: Yasmin Vetterl // Bilder: Nico Mass

F4Kten schaffen

Europas erste 4K-Mehr-Kamera-Produktion setzt in der Aufnahmetechnik

Maßstäbe und schafft Fakten in puncto Ultra-HD-Content-Verfügbarkeit.

60


Die niedrig stehende Morgensonne

tränkt die Felder, Wiesen

und Häuser des kleinen

Ortes Pulheim-Stommeln (bei Köln)

in goldenes Licht. Noch etwas verschlafen

wirken die Fußgänger, als

gegen neun Uhr Truck-Geräusche

vom Parkplatz der berühmten Dierks

Studios dringen. Das Warnsignal des

Rückwärtsgangs durchschneidet die

warme Sommerluft, derweil rangiert

der HD-Signs-Ü-Wagen auf dem Parkplatz

und bringt sich mit äußerster

Präzision in Position.

Wir schreiben den 18. Juli 2013 und

eine Vision von Dieter Dierks wird Realität.

Es ist der erste Produktionstag

der 4K-Konzertaufzeichnungen der

Futuretainment GmbH in den Dierks

Studios. Heute müssen Mikrofon- und

Kamera-Setup, Bild- und Ton-Regie,

Verkabelung, Datenverarbeitung und

Sicherung sowie Bühnenbild stehen.

Und ab 20 Uhr, da sind sich die rund

50 Produktionsmitarbeiter sicher,

wird in den Dierks Studios erneut

Geschichte geschrieben.

Das Projekt

„Es geht darum, Fakten zu schaffen“,

so Futuretainment-GmbH-Geschäftsführer

Rüdiger Schneider über das

Projekt, dessen technische und künstlerische

Planung, Durchführung und

somit Umsetzung der renommierten

Music Delight Productions GmbH aus

Köln und dem Team um Dieter Dierks

anvertraut wurde. „Alle reden darüber

(über 4K, Anmerk. d. Red.), wir machen

4K!“, verkündet Schneider.

Er bezieht sich auf die aktuelle Situation

am Unterhaltungselektronik-

Markt: Diverse TV-Hersteller stellen

spätestens auf der IFA in Berlin ihre

zweite oder gar dritte Generation an

Ultra-HD-Geräten vor und noch immer

mangelt es an nativem Ultra-

HD-Content.

Dafür gibt es einige Gründe: So gab

es bisher noch zu viele Einschränkungen

bei der Aufnahmetechnik. Zudem

scheuen viele Unternehmen die

Kosten einer 4K-Produktion. Denn

trotz immenser Vorbereitungen kann

diese einen unbekannten Ausgang haben,

da das Produktions-Team erst

noch Erfahrungen im Umgang mit

dem neuen Medium sammeln muss.

Wie so häufig braucht man Spezialisten

mit Pioniergeist, die bereit sind,

trotz des finanziellen Risikos und unter

Einsatz neuster Produktionstechnologien

zu neuen Ufern aufzubrechen,

um eine neue Ära der Content-

Produktion einzuläuten.

Futuretainment hat einen solchen

Spezialisten gefunden: in Gerd F.

Schultze, Geschäftsführer der Music

Delight Productions GmbH sowie Produzent

und Regisseur von über 400

Konzert- und Video-Produktionen

(teilweise in 3D). Die Liste der ➜

Mit diesem QR-Code finden

Sie Videos und Zusatzmaterial

zur 4K-Mehr-

Kamera-Produktion.

www.4k-concerts.com

Futuretainment GmbH: 4K-Konzertaufzeichnungen

Der Auftraggeber der Konzertaufzeichnungen war die

Futuretainment GmbH. Das Medien-Konglomerat hat

sich auf Produktion, Restaurierung, Distribution und

Verkauf hochqualitativer Medieninhalte aus den Bereichen

Musik, TV und Film spezialisiert und steht

Unterhaltungselektronik-Herstellern sowie Medien-

Unternehmen gemeinsam mit seinen Netzwerk-Partnern

HD Signs / Bavariapool Services / WLC in Fragen

der Content-Beschaffung sowie -Distribution beratend

zur Seite. Mit dem 4K-Konzertprojekt erfolgte der

Startschuss zur Ultra-HD-Content-Herstellung, die neben

Musik- und Videoclips künftig auch Film- und TV-Format-

Produktionen beinhalten wird. Während der 4K-Konzertaufzeichnungen

wurden an zehn Produktionstagen insgesamt

neun 4K-Konzerte aufgenommen, darunter Extrabreit,

Bosstime und Trez Hombrez.

Dierks Studios: 30 Jahre Musikgeschichte

Die Dierks Studios arbeiten seit mehr als 30 Jahren erfolgreich

mit nationalen und internationalen Künstlern

zusammen (darunter unter anderen Tangerine Dream,

Grobschnitt, Scorpions, Michael Jackson und Die Toten

Hosen). In dieser Zeit wurden alle Genres der Musik

von Rock, Pop über New Wave bis hin zur Klassik aufgenommen

und produziert – sowohl im Audio- als auch

im Videobereich.

Bei der „Stand der Dinge“-Produktion von Herbert Grönemeyer

im Jahr 2000 setzte Visionär Dieter Dierks

bereits HDTV-Kameras ein. Zu dieser Zeit steckte HDTV

in Deutschland noch in den „Kinderschuhen“.

video-magazin.de | 10_2013

61


BILD | REPORT: 4K-KONZERTPRODUKTION

Master &

Commander

Regisseur Gerd F. Schultze

(links) gibt die letzten Anweisungen.

Sony F-55

Mit vier 4K-Camcordern der Marke Sony F-55 wurde Europas erste 4K-Mehr-Kamera-

Produktion in dem kleinen Örtchen Pulheim-Stommeln realisiert.

Finaler Programm-Strom

Die Kameras eins bis vier und der finale 4K-Programm-Strom auf den Vorschaumonitoren

im Übertragungswagen

Im Inneren des Ü-Wagens

In der Bild-Regie, die im Ü-Wagen sitzt, wird der 4K Programm-Strom über einen

4K-Vorschaumonitor angezeigt.

Künstler reicht von Peter Maffay, Xavier

Naidoo, den Fantastischen Vier

und den Scorpions über Iron Maiden

bis hin zu Bryan Adams, Joe Cocker,

Michael Jackson und Carlos Santana.

Er steht für den WDR Rockpalast

ebenso wie für „Rock am Ring“. Von

den Lichttests bis hin zur konkreten

Lichtgestaltung, der Planung 4K-tauglicher

Bühnenbilder und dem Crew-

Recruiting, der Kamera- und Optik-

Komposition bis hin zum Aufzeichnungs-

und Visualisierungskonzept

planten Schultze und das Team der

Dierks Studios die Produktion, die

hochwertiges 4K-Referenzmaterial

unter Einsatz neuster Technologien

schafft.

video hat für Sie die 4K-Konzertaufzeichnungen

exklusiv begleitet und

berichtet in diesem Dreiteiler über

das Projekt:

➜ Dieser erste Teil widmet sich der

Produktion: Aufnahme, Aufzeichnung

und Datensicherung der Konzerte.

➜ Im zweiten Teil werden die Produktions-Erfahrungen

von Künstlern und

Crew beleuchtet.

➜ Teil drei beschreibt abschließend

die Video- und Audio-Post-Produktion

sowie die Erstellung des finalen Output-Formats

in Kooperation mit Bavariapool

Services, das auf UHD-TVs

wiedergegeben werden kann.

Alle drei Teile zusammen erlauben

einen exklusiven Einblick in die Welt

einer 4K-Produktion, die es in Europa

so noch nie zuvor gab.

Die Produktion beginnt

Mittlerweile ist es 9.30 Uhr und das

Gewusel einer typischen TV-Produktion

hat begonnen. Nachdem der Ü-

Wagen seine Position eingenommen

hat, geht es sofort ans Ausladen des

Equipments. Hierfür ist extra ein

Rüstwagen mit angereist, aus dem

nun Kameras, Kabel, hydraulische Kamerastative

und jegliches andere Produktionsmaterial

ausgeladen werden.

Zur Umsetzung der Mehr-Kamera-

Produktion werden vier Sony F-55 4K-

Camcorder im Studio in Position gebracht,

die jeweils mit vier HD-SDI-

Kabeln über eine Strecke von rund 50

Metern direkt mit dem Ü-Wagen verbunden

sind. Während üblicherweise

herkömmliche HDTV-Kamera-Signale

direkt mit einem Anschlussfeld am Ü-

Wagen verbunden werden, um Signale

an verschiedene Arbeitsplätze in der

Bildregie zu leiten, musste bei der 4K-

Produktion ein „Workaround“ geschaffen

werden, da das Patchfeld

aktuell noch keine Verteilung von 4K-

Signalen zulässt und 4K direkt mittels

PC aufgezeichnet werden soll. Daher

werden die 4 x 4-HD-SDI-Kabelstränge

unterhalb des Ü-Wagens durch eine

Klappe direkt in die Bildregie verlegt,

in der der direkte Abgriff zur Bildmischung

und Aufzeichnung erfolgt.

Das Herzstück einer Mehr-Kamera-

Aufzeichnung ist ein Bildmischer, der

die unterschiedlichen Kamerabilder

entgegennimmt und dann – manuell

gesteuert durch eine Person mit gleicher

Berufsbezeichnung – aus den vier

Bildern einen 4K-Programm-Strom

generiert, der der Schnittvorgabe des

Regisseurs entspricht. Da der 4K-Bildmischer

nur 4K-Signale mit maximal

25 Bildern pro Sekunde von HDMI

entgegennimmt, müssen die vier Kamera-Feeds

via HD-SDI/HDMI-Konverter

vorher in HDMI-Signale umge-

62


Der richtige Platz

fürs Mikrofon

Skizze zur Mikrofon-Platzierung

(links) und anschließende

Umsetzung im Studio

(rechtes Bild)

wandelt werden, damit diese dann in

den Black-Magic-Mischer eingespeist

werden können. Während Produzent

und Regisseur Gerd F. Schultze und

sein Team sowohl die vier Kamerabilder

als auch das in Echtzeit gemischte

4K-Programm live auf den Monitoren

im HD-Signs-Ü-Wagen verfolgen können,

wird der 4K-Programm-Strom

zur Aufzeichnung an anderer Stelle in

ein einzelnes 6-Gbit/s-HD-SDI-Signal

gewandelt und zum Aufnahme-PC geeitet,

der seinerseits das Signal mit einer

Black Magic Design DeckLink 4K

Extreme Capture-Karte abgreift. HD-

Signs-Geschäftsführer Mario Mentel

hat sich zur Echtzeit-Encodierung und

Aufzeichnung für die neue Software

Edius 7 von Grass Valley entschieden.

Riesige Datenmengen

Gegen 13 Uhr herrscht bereits Stress

in der Post Production. Denn obwohl

die Technik zur Live-Aufzeichnung im

Ü-Wagen mittlerweile steht, arbeitet

Dennis Flüchter, Technischer Leiter

bei den Dierks Studios, mit Hochdruck

am Speichersystem für 4K-Content,

der im RAW-Format aufgezeichnet

werden soll.

Um die maximale Qualität innerhalb

einer Produktion zu gewährleisten,

muss das Bildmaterial in RAW,

also unkomprimiert, auf externen Datenspeichern

festgehalten werden.

Obwohl die Live-Aufzeichnung quasi

als „Proof of Concept“ einen gigantischen

Meilenstein in der 4K-Produktion

darstellt, war es dennoch von

Anfang an geplant, den Löwenanteil

aller Konzerte in RAW aufzuzeichnen:

sowohl mit 25 als auch mit 60 Bildern

pro Sekunde.

Das Problem: Der im Netzwerk verplante

168-TByte-NAS-Server (NAS =

Network Attached Storage) will aus

unerfindlichen Gründen nicht mit den

Client-Rechnern der Post Production

kommunizieren (ein Apple Mac Pro

sowie ein DVS Clipster). An diese jedoch

müssen in den Aufnahmepausen

Speicherkartenleser via USB 3.0 angeschlossen

werden, damit die aufgezeichneten

Kamera-RAW-Daten der

F-55-Kameras auf das NAS überspielt

und dort lokal gespeichert werden

können. Läuft das NAS nicht, dann

können auch die immensen Datenmengen

nicht gesichert werden, was

die geplante Produktion im RAW-Format

verzögern könnte – ja, sie könnte

sogar ausfallen.

Sonys AXSM Memory Cards sind

512-GByte-Speicherkarten, die in

AXS-R5-Andock-Rekordern an den

F-55 befestigt sind. Wird in RAW aufgenommen,

passen bei 4K/25 fps (fps

= Frames pro Sekunde) rund 60 Minuten

Programm auf eine Karte. Wird

in 4K/60 fps aufgezeichnet, reduziert

sich die Aufnahmezeit auf rund 26 Minuten

– ausreichend vorhandene Speicherkarten

sind also ein Muss für derartige

High-End-Produktionen.

Via TeamView- und Remote-Desktop-Applikationen

arbeiten Programmierer

von München aus nun zusammen

mit Dennis Flüchter am NAS-Problem,

während draußen bereits das

Making-of-Team um Moderator Ingo

Schmoll (RTL Plus, MTV Europe,

WDR, Eins Live) Künstler, Techniker

und Produktionsmitglieder interviewt.

Die Kamera des Making-of-

Teams ist eine Sony F-5, die ebenfalls

in 4K aufzeichnet – schließlich soll

auch das Bonusmaterial der Produktion

in derselben Qualität daherkommen

wie das Programmmaterial.

Der Ton kommt ins Spiel

Ebenfalls gegen 13 Uhr beginnt Toningenieur

Ulli Pallemanns (er hat

schon für Leona Lewis, Chris de Burgh,

Robbie Williams, Ronan Keating, Nena

etc. gearbeitet) mit seinem Team,

das 40-Spur-Live-Recording vorzubereiten.

Die 40-Spur-Aufnahmen werden

mit der Recording-Plattform Pro

Tools in Verbindung mit einem Digidesign-Audio-Interface

gemacht, das

die analogen Aufnahmen auf allerhöchstem

Niveau in 24 Bit/48 kHz

digital aufzeichnet.

Diese A/D-Wandlung ist eine der

wichtigsten Stationen in der Signalkette.

Das verwendete A/D-Audio-

Interface 192 von Digidesign unterstützt

hohe Sampling-Raten bis zu 192

kHz, was einen überlegenen Dynamikbereich

und ein niedriges

Grundrauschen ermöglicht. Die Aufnahmen

in dieser Qualität haben im

Vergleich zur herkömmlichen CD-

Qualität in 16 Bit / 44,1 kHz einen wesentlich

höheren Dynamik-Um- ➜

Schwergewicht

Ein 168-Terabyte-RAID-

System zur Sicherung der

4K-RAW-Dateien

video-magazin.de | 10_2013

63


BILD | REPORT: 4K-KONZERTPRODUKTION

farbe verantwortlich zeichnet. Je besser

man die Frequenzen zuordnet

sprich herausfiltert, desto transparenter

und luftiger klingt der Mix. Am

Ende in der Post Production werden

die bereits vorbereiteten Spuren zu

einem finalen Mix optimal abgemischt.

Wie das genau funktioniert

und welche Möglichkeiten sich für

Recording-Spezialisten ergeben, lesen

Sie im dritten Teil der Serie.

Gut gelaunt

Extrabreit im Interview

für das Making-of

Tontechnik

Referenz-Recording-Studio:

Mischpult (links); Geräte-

Turm in der Bildmitte: Ulli

Pallemanns „Magic Box“ –

Equalizer, Kompressoren

und Limiter zur Optimierung

der Rohsignale

fang. Damit können zum Beispiel leise

Passagen in einem Song besser abgebildet

werden. Bevor die Signale digital

aufgezeichnet werden, ist es wichtig,

die Aufnahme der analogen Signale

möglichst zu optimieren. Einige

Kanäle werden daher über Mikrofone

aufgenommen (siehe Skizze oben, Seite

63), die restlichen Kanäle werden

als sogenannte Line-Signale aufgezeichnet,

zum Beispiel Direktausgänge

aus Keyboards und Verstärkern.

Aus den Aufnahmen werden Mixe

in Stereo, 5.1 Surround und Auro3D

9.1 gemacht. Die bisherigen Formate

wie 5.1 und 7.1 Surround arbeiten nur

mit zwei Dimensionen der räumlichen

Wahrnehmung. Mit dem neuen Auro3D

9.1 Surround-Sound kann der

Zuhörer nun auch die dritte Dimension,

den Klang über sich, wahrnehmen.

„Mit Auro3D hört man nicht nur

alles um einen herum, sondern ist mittendrin“,

sagt Jürgen Prinz, Toningenieur

und Inhaber von Prinz Media.

Zum Aufzeichnen des neuen Auro3D

Surround-Sounds werden bei

den Aufnahmen sechs weitere Mikrofone

eingesetzt (siehe rote Kennzeichnung

in der Skizze, Seite 63). Bevor

die Aufnahmen digital aufgezeichnet

werden, geschieht schon eine Optimierung

der „Rohsignale“ durch gezielte

Klang- und Dynamikbearbeitung.

Dazu werden analoge Equalizer,

Kompressoren und Limiter der Firma

Neumann, Neve und Urei eingesetzt.

Mit Equalizern wird die Grundfrequenz

der verschiedenen Instrumente

schon etwas „herausgefiltert“. Jedes

Instrument hat seine eigene „Grundfrequenz“,

die für die typische Klang-

Die „heiße Phase“

der Produktion

Während der letzten Soundchecks mit

der Gruppe Wild Thing und der finalen

Vorbereitung zur ersten europäischen

4K/25-fps-Live-Aufzeichnung

arbeitet das Team um Dennis Flüchter

mit Hochdruck daran, das NAS-Laufwerk

im lokalen Netzwerk sichtbar zu

machen. Um 19 Uhr steht auch das

168-TByte-Backup- System, auf dem

die RAW-Kameradaten gespeichert

werden sollen und womit der zweite

Produktionsteil für das 4K/60-fps-

Recording gesichert ist.

Um 21 Uhr geht es los: mit dem Auftritt

von Wild Thing und deren fetzigem

Rock’n’Roll läuft Eu ropas erste

4K-Mehr-Kamera-Produktion an. Die

Teams um Schultze und Flüchter haben

es geschafft, Futuretainment hat

gemeinsam mit der Music Delight Productions

GmbH sowie den Dierks Studios

Geschichte geschrieben.

Es ist vollbracht!

Zehn Tage dauerten die 4K-Konzertaufzeichnungen

in den Dierks Studios

in Stommeln. Dabei wurden rund 18

Stunden 4K-RAW-Bildmaterial aufgezeichnet:

umgerechnet ca. 0,2 Petabyte

an Daten. Zum Vergleich: Das

digitalisierte RTL-Archiv aus 25 Jahren

Programm-Produktion betrug vor

einiger Zeit ca. 1,2 Petabyte – ein

Sechstel davon entstand an nur zehn

Tagen in den Dierks Studios.

Wegen der hohen Güte des RAW-Materials

und der erstklassigen Audio-

Aufnahme-Qualität werden die finalen

Konzertmitschnitte eine neue Ära

des Home-Entertainment-Vergnügens

einleiten. Das Ziel, Fakten im Bereich

der 4K- und Ultra-HD-Produktion zu

schaffen, wurde erreicht. ■

64


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BILD | WORKSHOP: BILDVERBESSERUNG

Blu-ray

Workshop

Autor/Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Roland Seibt, Samsung

Besseres

HDTV-Bild

Optimalen Bildgenuss zu bekommen ist immer noch der wichtigste

Kaufgrund für einen Flat-TV. Mit unserer Kalibrations-Blu-ray kann

man noch mehr aus jedem Gerät herausholen.

Zur Aufbereitung des Bildes

in einem TV-Gerät durchlaufen

die Filmdaten viele

Chips, in denen die Pixel-

Informationen umgewandelt und aufpoliert

werden. Die Abstimmung der

Prozesse, damit alles in perfekter

Qualität von der HDMI-Buchse oder

vom Tuner aufs Display kommt, hängt

von vielen internen Einstellungen ab.

Immer mehr davon werden dem Endkunden

zugänglich gemacht, doch

kaum jemand weiß, wie er was einzustellen

hat. Zwar haben in den letzten

Jahren die Werkseinstellungen einen

riesigen Schritt in Richtung Natürlichkeit

des Bildes gemacht, doch das

letzte Bisschen Top-Qualität hängt

nicht zuletzt von der Serienstreuung

und vom Zusammenspiel der gesamten

Wiedergabekette (Blu-ray-Player,

AV-Receiver etc.) ab.

Erst vor wenigen Jahren hatten die

Bildvorgaben, wenn sie überhaupt

vorhanden waren, sinnvolle Namen

wie „Kino“, „Standard“ oder „Dynamisch“

erhalten. Vorher wurden alle

TVs in der Werkseinstellung auf den

harten Wettbewerb in den hellen, kalt

beleuchteten Verkaufsregalen der

66


Großmärkte getrimmt – eine Einstellung,

die im Wohnzimmer nicht funktioniert.

Bei jeder Quelle werden im

dynamischen Setup gnadenlos Kontrast

und Farbsättigung überspitzt,

Dunkles sumpft ab und eine brutal

hochgezüchtete Schärfe lässt kein

gutes Haar feingezeichnet, sondern

erzeugt Kränze um Details.

Der Durchbruch kam mit der amtlich

verordneten Einführung der

Erstinstallationsmodi für „Shop“ und

„Home“. Wählt man nach dem Auspacken

des Geräts die Home-Variante,

ist das Schlimmste schon überstanden:

Dann bekommt man meist einen

Standardmodus, der das Bild ordentlich,

allerdings nicht ideal darstellt.

So ganz verzichtet aber kein Hersteller

auf eine eigene Bildphilosophie

zugunsten einer wirklich normgerechten

Voreinstellung. Denn Normen

gibt es hier tatsächlich, nach denen

Filme aufgezeichnet, weiterverarbeitet

und gesendet bzw. auf Disk gepresst

werden. Diese schreiben genau

vor, welche Signalpegel für Schwarz

und Weiß genutzt werden müssen und

wie die Farbigkeit auszusehen hat.

Für unsere Testberichte können wir

uns nicht auf die Werkseinstellungen

verlassen. Wir versuchen, mit allen

dem Nutzer zugänglichen Einstellungen

das Beste aus jedem Fernseher

herauszuholen und haben uns dafür

sehr teures Labor-Equipment angeschafft.

Und immer noch erschrecken

unsere Labortechniker oft genug,

wenn sie sehen, wie stark sich die Bildqualität

bei einigen Modellen mit wenigen

Handgriffen verbessern lässt.

Das Resultat unserer Kalibrierung

wird in jedem Einzel- und Vergleichstest

mit abgedruckt, damit die

Leser zu Hause auch diese Einstellungen

ausprobieren können.

Aber Vorsicht: Das Ganze klappt

streng genommen nur bei exakt demselben

Modell mit exakt derselben

Firmware und bei exakt derselben

Bildquelle in unserem abgedunkelten

Labor. Und selbst dann kommt der Effekt

der Serienstreuung hinzu. Trotzdem

wird dieser Service der „optimalen

Einstellungen“ sehr geschätzt.

Dabei ist der erste Schritt eines auf

das jeweilige TV-Exemplar bezogenen

Abgleichs selbst ohne Messgerät möglich

– mit den passenden Testbildern

und etwas Know-how. Und beides erhalten

Sie mit dieser video-Ausgabe.

Die Blu-ray Disc auf unserer Titelseite

enthält professionelle Testbilder

zum Abgleich, die inklusive kurzer

Erklärungen in eine Menüstruktur gebracht

wurden, mit der Sie die Bildoptimierung

Ihres TV-Geräts schrittweise

und möglichst einfach durchführen

können. Sie brauchen nur den

mit dem Fernseher verbundene Bluray-Player

und das Wissen, wo die

passende Einstellung im Menü Ihres

TV-Geräts zu finden ist.

In neun Schritten

zum besseren Bild

Wir haben versucht, die neun Schritte

zum besseren Bild möglichst leicht

verständlich zu formulieren und bei

den Einstellungen kleine Hinweise zu

geben, worauf genau zu achten ist.

Grundsätzlich klappt die Prozedur mit

jedem TV-Gerät, doch mitunter reagieren

Modelle etwas anders bei den

Einstellungen, als erwartet.

So liegt es etwa in der Natur der

Dinge, dass ein HD-ready-TV die Full-

HD-Bilder der Blu-ray nicht pixelgenau

darstellen kann und die Bildformat-

und Schärfetests nicht optimal

wiedergibt. Meist kommt man mit unseren

Tests jedoch zu Bildergebnissen,

die besser sind als die im Labor ermittelten

„optimalen Einstellungen“.

Legen Sie also die Blu-ray ein, schalten

Sie den Fernseher auf den passenden

HDMI-Eingang, und schon

geht es los. Im Startmenü (siehe Bild

oben rechts) können Sie zwischen drei

Optionen auswählen. Über den obersten

Menüpunkt gehen Sie weiter zur

Bildoptimierung, beim mittleren erfahren

Sie interessante technische Details

über die neue TV-Technik unseres

Sponsors Samsung, und der untere

Punkt bringt Sie zum Internet-Zugang

zu Testbildern in der kommenden Superauflösung

Ultra HD.

Unsere neun Schritte zum besseren

Bild stehen in 2D (linke Spalte im Auswahlmenü),

aber auch in 3D (rechte

Spalte) zur Verfügung. Die Reihenfolge

ist nicht zufällig gewählt, sondern

wohl überlegt. Für eine schnelle ➜

Der Startbildschirm unserer Blu-ray Disc ist

auch das Topmenü. Von hier gelangt man

zur Bildoptimierung und zu Technik-Infos.

Die Bildverbesserung ist in Schritte unterteilt,

die sowohl in 2D als auch in 3D ausgeführt

werden können.

Vor jedem Test erscheint ein Erklärungstext,

der beschreibt, worauf zu achten ist.

1

Die eigentlichen Testbilder laufen eine

Minute und können pausiert werden.

In 2D beendet die Enter-Taste den Test.

video-magazin.de | 10_2013

67


BILD | WORKSHOP: BILDVERBESSERUNG

2

das zutrifft! Schalten Sie aus, was Sie

nicht kennen! Eine gute Blu-ray-Quelle

braucht das sowieso nicht.

Um zu verdeutlichen, wie sich bei

den Voreinstellungen der Bildeindruck

ändert, können während der

Auswahl drei kurze Referenzszenen

abgespielt werden, die später auch zur

Endkontrolle dienen. Sie sind auf

Farbwiedergabe (Früchte), Sauberkeit

von Weiß (Gedeck) und Schwarzwert

(Harley) getrimmt.

Nur beim richtigen

16:9-Full-HD-Vollformat

gehen keine

Pixel verloren.

An diversen Markierungen

des Testbildes

erkennt man

den auszuschaltenden

Overscan.

Nachkontrolle sind die Punkte aber

nicht nur nacheinander ausführbar,

sondern lassen sich direkt anwählen.

Für eine einfache Durchführung

der Einstellungen haben wir die Menüs

so programmiert, dass man durch

Drücken der Enter-Taste zum logisch

nächsten Schritt gelangt. Auch innerhalb

der eigentlichen Testbilder bringt

Sie Enter zum nächsten Menü (das

klappt leider nur in 2D).

Um realistische Korrektur-Ergebnisse

zu erzielen, sind die Testbilder

echte Blu-ray-Filme in 24p, die eine

Minute lang laufen. Sie können sie

pausieren, um in Ruhe die jeweilige

Einstellung im TV-Gerät ausführen zu

können. Beenden Sie das Pausieren,

bevor Sie über die Enter-Taste das

nächste Menü aufrufen!

1. Voreinstellung

Wie eingangs beschrieben, besitzen

fast alle TV-Geräte mehrere Werksvoreinstellungen.

Unser erster Test

begleitet die richtige Auswahl dieser

Voreinstellung. Hat Ihr TV-Gerät einen

Bildmodus, der „Film“, „Kino“,

„Movie“ oder „Cinema“ heißt, deutet

das auf eine normnahe Basiseinstellung

hin. Meist sind mit dieser Vorwahl

dann auch Bildverbesserungen

wie Rauschfilter, Kontrastautomatiken,

Hautton-Optimierungen und

automatische Schärfekorrekturen

ausgeschaltet. Schauen Sie nach, ob

2. Bildformat

Dass ein Blu-ray-Film, der in Full HD

aufgezeichnet ist, auf einem Full-HD-

Fernseher pixelgenau abgespielt werden

soll, versteht sich von selbst. So

gut wie jeder TV nutzt jedoch in der

Werkseinstellung einen sogenannten

Overscan (ein Relikt aus analogen

Zeiten), durch den einige Prozent des

Bildes an den Seiten abgeschnitten

werden. Jedes gute Full-HD-Gerät

kann ihn über das Bildformat oder eine

andere Einstellung deaktivieren.

Ist der Kreis in unserem Testbild

rund und komplett sichtbar, und die

Markierungen in den Ecken zeigen alle

Winkel an, stimmt das Bildformat

und jeder Bildpunkt des Displays bekommt

ein eigenes Pixel des Blu-ray-

Films. Ist das nicht der Fall, skaliert

(zoomt, streckt, vergrößert) der Fernseher

das Bild. Dann werden auch die

grauen Felder im Testbild, die aus einzelnen

weißen und schwarzen Linien

bestehen, ungleichmäßig gefüllt.

Schnell sieht man, wenn hier die TV-

Elektronik nicht perfekt arbeitet.

3. Farbtemperatur

Das Mischungsverhältnis der Grundfarben

Rot, Grün und Blau bestimmt

den Charakter jeder Farbnuance, die

das TV-Gerät wiederzugeben vermag.

Ihre Abstimmung ist äußerst kritisch,

denn selbst geringe Abweichungen

ändern den wahrgenommenen Charakter

der Farbgebung. Streng genommen,

darf man die Farbigkeit nicht

einmal auf die Farbtemperatur einschränken,

da sie fast nur das Verhältnis

aus Rot und Blau berücksichtigt.

Und bei der Einstellung im Labor ist

wichtig, dass in jeder Graustufe die

Mischung aller Farben stimmt. ➜

68


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BILD | WORKSHOP: BILDVERBESSERUNG

3

Die Farbtemperatur-

Einstellung regelt

die korrekte Mischung

der Grundfarben

Rot, Grün

und Blau zu allen

Graustufen.

Links: zu kalt (hoch).

Rechts: zu warm (zu

niedrig).

4

Die Helligkeit stellt

den Schwarzwert

des Fernsehers ein.

Die Aussteuerungsbalken

sollten bis

zur Markierung

sichtbar sein – beim

Sonnenschirm und

bei der Palme die

dunklen Details.

Links: zu gering.

Rechts: zu

hoch.

Das geht jedoch nur über teure Messgeräte,

da das menschliche Auge einen

automatischen Weißabgleich besitzt

und keine absoluten Referenzen

sehen kann. Unser Testbild ist frei von

Farbinformationen und sollte daher in

jeder Schattierung grau wirken.

Über einen kleinen Trick lässt sich

die Farbwiedergabe des Fernsehers

zumindest dem Raumlicht anpassen,

und das Raumlicht ist es ja, nach dem

sich der Weißabgleich des Auges richtet.

Nehmen Sie ein weißes DIN-A4-

Blatt Papier und halten Sie es rechts

oder links oben außen neben die weißen

Felder im Testbild. Das Papier soll

vom Raumlicht beleuchtet werden,

nicht vom Fernseher. Je nach Lichtintensität

im Raum sollte das Blatt der

Helligkeit eines der oberen Felder nahekommen.

Probieren Sie nun die Voreinstellungen

für die Farbtemperatur

in Ihrem TV-Gerät aus! Meist sind es

„tief“, „mittel“ und „hoch“. Wählen Sie

den Modus, bei dem das Feld im TV

einen möglichst ähnlichen Weißton

wie das Papier zeigt! Sie werden fast

immer auf „warm“ landen, einer Voreinstellung,

die man auf den ersten

Blick für zu rötlich und matt halten

würde. Dies ist meist korrekt und entspricht

der gültigen TV-Norm.

Gute Fernseher bieten einen Feinabgleich

der Farbtemperatur (Weißabgleich)

an, bei dem man Offset (Level,

Helligkeit, Grau, niedrig) und

Gain (Verstärkung, Kontrast, Weiß,

hoch) der Grundfarben getrennt einstellen

kann. Oder alles ist für zehn

Stufen der Grautreppe getrennt abzugleichen.

Hier ist ohne Messgerät

kaum etwas korrekt justierbar.

4. Helligkeit

Die Einstellung für die Helligkeit

kommt eigentlich aus der Analogtechnik

und gibt eine Vorspannung

an, mit der gerade kein minimales

Dunkelgrau auf dem Bildschirm entsteht.

Das ist der Schwarzwert. Ist

dieser zu hoch gewählt, hellt sich das

Bild tatsächlich auf und wird matt,

denn sattes Schwarz wird zu flauem

Dunkelgrau. Liegt der Wert zu niedrig,

werden hingegen echte dunkle

Bildinhalte zu einer schwarzen Einheitssuppe.


70


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BILD | WORKSHOP: BILDVERBESSERUNG

5

Der Kontrast ist optimal,

wenn bei

höchster Brillanz

die Weißtöne nicht

überstrahlen.

Links: zu hoch.

Rechts: zu niedrig.

6

Die Einstellung Farbe

ist für den Sättigungsgrad

aller

Farbschattierungen

zuständig und entscheidet

viel mit,

was die Natürlichkeit

eines Bildeindrucks

betrifft.

Links: zu wenig.

Rechts: zu viel.

Unser Testbild vereint für eine optimale

und feinfühlige Einstellung ein

Realbild mit künstlich erzeugten Aussteuerungsbalken.

Diese machen sich

den Trick zunutze, dass auch im Videosignal

(und auf der Blu-ray) ein

sattes Schwarz nicht der digitalen

Null entspricht, sondern einem Offset

von 16. Unsere Blu-ray enthält Signale

zwischen null und 16, also schwärzer

als Schwarz. Sie werden nur sichtbar,

wenn die Helligkeit zu hoch eingestellt

ist. Stellt man den mittleren

Aussteuerungsbalken so ein, dass er

exakt bis zur Markierung sichtbar ist,

stimmt die Einstellung für die Helligkeit

genau. Einige Systeme übertragen

Digitalwerte, die schwärzer als

Schwarz sind, nicht. In diesem Fall

werden Inhalte oberhalb der Markierung

stets abgeschnitten.

5. Kontrast

Mit der Kontrast-Einstellung ändert

man im TV-Gerät die Verstärkung des

Videopegels und damit die Brillanz

von Weiß, also die Gesamthelligkeit

des Bildes. So soll die höchste Spannung

im Videosignal exakt das

„weißeste Weiß“ erzeugen.

Ist der Kontrast zu hoch eingestellt,

werden schon hellgraue Bildinhalte

zu Weiß verstärkt und alles darüber

hinaus überstrahlt. Schlimmer noch:

Oft wird das Maximum einer Grundfarbe

früher erreicht als das der anderen.

Dann werden die Bildinhalte nahe

Weiß noch farblich verfälscht.

Ist die Kontrast-Einstellung zu gering,

wird die maximal mögliche Helligkeit

des Fernsehers nicht ausgeschöpft,

weil die echte Weißspannung

nie erreicht wird. Das Bild wird dunkel

und matt.

Unser Testbild besitzt ein Realbild

in Kombination mit einem Aussteuerungbalken.

Der Kontrast ist so einzustellen,

dass ohne Farbverfälschungen

und Überstrahlungen die maximale

Brillanz erzielt wird. Erschwert wird

die perfekte Einstellung durch die automatische

Kontrastbegrenzung fast

aller aktuellen TV-Geräte. Sie messen

das maximale Eingangssignal und lassen

keine Überstrahlungen mehr zu.

Regelt der Nutzer den Kontrast höher,

wird die Gammakurve verbogen, also

72


mittelhelle Inhalte werden heller und

helle Inhalte bleiben maximal hell.

Der Nachteil dieser Automatik ist, dass

bei zu hoch eingestelltem Kontrast die

Gammafunktion nicht normgerecht

arbeitet, aber auch dunkle Szenen, in

denen das Quellsignal nicht die maximale

Helligkeit besitzt, deutlich aufgehellt

werden. In diesem Fall sollte

man die Kontrasteinstellung von der

Minimalposition schrittweise höher

fahren, bis man einen Punkt erreicht,

ab dem weniger Änderungen erkennbar

sind als vorher. Genau hier setzt

die Begrenzung der Automatik ein.

6. Farbe

Mit der Farbe stellt man den Sättigungsgrad,

also so etwas wie die

Buntheit des Bildes ein. Hier geht es

um die Natürlichkeit der Farbdarstellung.

Einerseits ist das menschliche

Auge sehr empfindlich für Hauttöne,

andererseits kann die Elektronik im

TV die maximale Sättigung nicht

überbieten. Wir haben daher wieder

im Testbild ein Realbild mit artifiziellen

Inhalten gepaart.

Der Regler für Farbe sollte so eingestellt

werden, dass das Gesicht des

Jungen leicht rosig natürlich erscheint,

die Blätter nicht unnatürlich

grün leuchten, das orangefarbene

Pols ter Details zeigt und die Referenzfelder

oben kleinere Quadrate innen

erkennen lassen. Hier befinden sich

Inhalte mit 100 Prozent Farbsättigung

auf solchen mit 90 Prozent. Verstärkt

der TV die Farbe zu stark, verlaufen

die Unterschiede.

7. Schärfe

Die Schärfe lässt sich bei so gut wie

jedem Fernseher, den wir in den letzten

Jahren getestet haben, sehr einfach

einstellen. Von wenigen Modellen

abgesehen, liegt eine neutrale

Schärfefunktion auf dem Linksanschlag

– meist beim Wert null.

Um zu demonstrieren, was bei zu

viel Schärfe passiert, haben wir wieder

ein kombiniertes Testbild erzeugt.

Scharfe Bildinhalte sind technisch gesehen

hohe Frequenzen im Bildsignal,

und die meisten Schärferegelungen

wirken sich genauso aus wie die Höhenregelung

im Audiobereich: Sie ➜

7

Schärfe: Ist die Schärfe zu hoch eingestellt, werden an feinen Kanten Schatten erzeugt. Das Realbild wirkt stufig

und bekommt Lichtkränze, und die Frequenz-Sweeps (feiner werdende Linienmuster) zeigen falsche Akzente.

Links: zu viel Schärfe. Mitte: optimal, keine Nachschärfung. Rechts: Absoftung im TV, nur selten möglich.

8

Dieses Bild bewegt sich in unterschiedlichen 24p-Geschwindigkeiten, während der teildurchsichtige Text stehen

bleibt. Das ist eine extreme Anforderung an jede 100-Hz- oder 200-Hz-Elektronik zur Bewegungsglättung. Man

findet so leicht eine Voreinstellung, die den persönlichen Vorlieben bei einer Blu-ray-Wiedergabe entspricht.

video-magazin.de | 10_2013

73


BILD | WORKSHOP: BILDVERBESSERUNG

Geschafft! Die wichtigsten TV-Einstellungen

sind normgerecht abgeglichen. Jetzt sehen

die Referenz-Szenen harmonischer aus.

Bei der Schärfeeinstellung in 3D muss bedacht

werden, dass Polfilter-TVs die vertikale

Auflösung halbieren.

Das linke und rechte Bild beim 3D-Übersprechtest.

Die Punkte des linken Bildes

strahlen in die Schablone beim rechten Auge.

verstärken hohe Frequenzen, machen

damit Details kontrastreicher, erzeugen

aber auch Nachschwinger, die im

Bild als Schatten und leuchtende Kanten

wahrgenommen werden.

Sie werden sehen, dass die Blätter

der Palme im Bild 7 (Seite 73) an Feinheit

verlieren, wenn Sie die Schärfe zu

hoch einstellen. Sie werden durch helle,

unnatürliche Umrisse überdeckt.

Wählen Sie eine niedrige Einstellung

für die Schärfe, in der Sie diese negativen

Effekte der Schärfeanhebung

nicht mehr erkennen können!

8. Bewegungsglättung

LCD-Fernseher besitzen eine grundsätzliche

Tendenz zum Ruckeln, da

sie ein Einzelbild so lange konstant

stehen lassen, bis das nächste folgt.

Bei Bewegungen folgt das Auge kontinuierlich

dem virtuellen Objekt, das

dadurch aber verwischt. Gute

TV-Geräte mit (echten) 100 Hz oder

mehr bieten eine Bewegungsglättung

an, indem sie Zwischenbilder berechnen

und so den Bereich des Verwischens

im Auge verkleinern. Eine

deutlich höhere Bewegungsschärfe

mit weniger Ruckeln ist die Folge.

Problematisch sind hier komplexe

Bewegungen, am schlimmsten in

mehreren Ebenen und Richtungen.

Hier kann die Elektronik nur schwer

Objekte erkennen, für die dann vor

einem Hintergrund neue Bewegungspositionen

berechnet werden sollten.

Als kleinen Bonus haben wir erste Ultra-HD-Testbilder erstellt. Diese laufen leider systembedingt nicht über

Blu-ray, können aber über das Internet heruntergeladen werden.

So kommt es zu Fehlern der Bewegungsglättung.

Gute TV-Geräte besitzen

mehrere Voreinstellungen, manche

sogar eine Feinjustage.

Wir haben eine bewegte Testsequenz

generiert, die durch eine stehende,

halbdurchsichtige Schrift eine

Objekterkennung nahezu unmöglich

macht, während die Geschwindigkeit

in mehreren Stufen beschleunigt

wird. Sie ist wie ein echter Blu-ray-

Film mit 23,976 Bildern pro Sekunde

angelegt, sollte also echten Filmlook

liefern. Hier können Sie die Bewegungsglättung

Ihres TV-Gerätes

(meist ein Menüpunkt mit „Motion“

im Namen) so einstellen, dass es wie

im Kino ausschaut. Es darf für Profis

gerne leicht ruckeln, aber ein Pixelflirren

um Objekte ist verpönt.

9. Endkontrolle

Das letzte Kapitel unserer Test-Disc ist

die Endkontrolle. Diese erlaubt Ihnen,

alle Referenzszenen noch einmal zu

genießen – jetzt mit optimal eingestelltem

Gerät.

Das Ganze noch

einmal in 3D

Wer einen 3D-Fernseher besitzt, ist

jedoch noch nicht am Ende angelangt.

Hier nutzen die Geräte nämlich gesonderte

Einstellungen, weil die Helligkeit

meist stark reduziert ist oder die

3D-Brille die Farben verfälscht. Wir

haben daher erstmals alle wichtigen

Einstellungen auch in 3D auf unsere

Scheibe gepresst. Dabei besitzen die

Bilder keine räumliche Tiefe, müssen

jedoch durch die Brille betrachtet werden,

nachdem der Fernseher in den

3D-Modus übergegangen ist.

Statt der Endkontrolle haben wir als

kleinen Bonus ein Testbild generiert,

mit dem Sie das 3D-Übersprechen

kontrollieren können. Dabei strahlen

helle Punkte, die für das linke Auge

bestimmt sind, mehr oder weniger

stark fälschlicherweise ins rechte.

Anhand von Gamma-korrigierten Vergleichsfeldern

lässt sich bei geschlossenem

linken Auge ablesen, wie stark

das Übersprechen ist.

Und jetzt wünscht Ihnen die video-

Redaktion viel Spaß und Erfolg beim

Abgleich Ihres TV-Geräts! ■

74


Samsung-Technik erklärt

Smart Hub

Der neue Samsung Smart Hub verfügt über

fünf Bildschirme mit selbsterklärenden

Inhalten, zwischen denen Sie ganz einfach

per Wink wechseln können.

Soundbars

Super Soundqualität, superbe Flexibilität.

Die neuen Samsung Soundbars sind vielseitig

einsetzbar: unter dem Fernseher

oder als Wireless Speaker.

Bluetooth-Speaker

Musik überall mit hinnehmen. Der

kompakte Lautsprecher begeistert mit

langer Akkulaufzeit und hervorragender

Tonqualität.

Evolution Kit

Auch in Zukunft auf dem neuesten Stand:

Mit dem Evolution Kit können Sie die Vorjahresmodelle

der Serien 7 und 8 auf den

neuesten Stand der Technik bringen.

AllShare

Einfach teilen: Mit AllShare können

Sie Fotos, Filme und Musik zwischen

Smart TV, Notebook, Smartphone

oder Kamera austauschen.

Intelligent Viewing

Scharfe Bilder: Intelligent Viewing

sorgt bei jeder Quelle für ein

scharfes und beeindruckendes Bild.

Clean View

Brillante Bildqualität: Clean View

entfernt analoge Störsignale. Ein

digitales Filter verhindert Unschärfe

und Bildstörungen.

ALS BONUSMATERIAL DES SPONSORS HABEN

WIR ZWÖLF KURZE FILME AUF UNSERE BLU-RAY

DISC GEPACKT, IN DENEN DIE BESONDERS

SMARTEN FEATURES DER NEUEN SAMSUNG-

GERÄTE ERKLÄRT WERDEN.

Twin Tuner

Er ermöglicht es, zwei unterschiedliche

Programme zur selben Zeit zu

empfangen. Äußerst wichtig für

Aufnahmen und Live-TV-Streaming.

Gestensteuerung

Unterhaltung per Handzeichen: Das Programm

wechseln, die Lautstärke verändern

oder den Bildausschnitt vergrößern – alles

erledigt man jetzt im Handumdrehen.

S-Recommendation

Zeigt, was mit gefällt. Durch diese Empfehlungsfunktion

lernt der Fernseher Ihre

Sehgewohnheiten kennen und schlägt

angepasste Inhalte vor.

Sprachsteuerung

Unterhaltung auf Zuruf: Dank der verbesserten

Sprachsteuerungsfunktion können

Sie jetzt Filmwünsche äußern, fragen, was

läuft oder Aufnahmen programmieren.

Heimkino-Anlage

Ohrenbetörende Technik, atemberaubende

Optik: Der Klang der Heimkino-

Anlage HT-F9759W kann sich dank

Röhrenverstärker wirklich sehen lassen.

video-magazin.de | 10_2013

75


TECHNIK EXTREM

Autor/Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Archiv, Grafik

Ultra HD

in 3D?

Die ersten hyperscharfen TV-Geräte stehen in den Läden,

doch der gewaltige Auflösungsvorteil von 4K ist zunächst

nur in zwei Dimensionen geplant. Ein technischer Rückschritt?

Ultra HD bietet neben der

vierfachen Auflösung im

Vergleich zu Full HD weitere

wichtige Vorteile. So

wurde der Farbraum deutlich erweitert

und deckt so gut wie alle in der

Natur vorkommenden Farben ab. Das

Bild darf so viel bunter und knackiger

werden. Auch die Feinheit von Intensitätsabstufungen

(Quantisierung,

Bit-Tiefe etc.) wird verbessert, kombiniert

mit einer potenziell höheren Dynamik,

also einer enormen Brillanz.

Dass im ersten Anlauf der 4K-Norm

ITU-R.2020 50 und 100 Hertz für europäische

TV-Ausstrahlungen vergessen

wurden, sollte sich beheben lassen,

doch warum hat niemand über

eine Integration der dritten Dimension

nachgedacht? Bevor TV-Geräte

smart wurden, war das der Kassenschlager,

und heutzutage unterstützt

schon jeder mittelprächtige Full-HD-

Fernseher 3D.

Es liegt wahrscheinlich daran, dass

die Sendeanstalten NHK (Japan) und

BBC (Großbritannien) federführend

bei den Versuchen rund um die ultrahohe

Auflösung waren und eher an

UHDTV2, also 8K mit 32 Megapixeln

für Bildschirme bis fünf Meter Diagonale,

interessiert waren als an 3D. An

Ultra HD wurde lange, bevor der 3D-

Boom einsetzte, geforscht, und vielleicht

wurde der ja in den Elfenbein-

türmen der Entwickler nicht wahrgenommen

oder verschlafen.

Das Aufflammen des 3D-Feuers

fand im Kino statt, wo Avatar mehr Erfolg

hatte, als allgemein erwartet wurde.

Und über die kinonahe Blu-ray-

Technik haben die Filme den Weg in

unsere Wohnzimmer gefunden. Das

Medium wurde schnell um ein neues

Profil (5.0) erweitert, das die Datenströme

für die beiden unabhängigen

Augenansichten effizient und mit voller

Qualität vereinte.

Dergleichen ist bei den TV-Ausstrahlungen

bis heute nicht passiert.

Wenn 3D gesendet wird, dann Side by

Side, also ohne Änderung der Sendenorm

unter Verlust der halben Auflösung.

Und die einzigen, die 3D senden

wollen, sind Privatanstalten mit Pay-

TV. Die öffentlich-rechtlichen Sender,

deren internationale Pendants die

Ultra-HD-Vorreiter BBC und NHK

sind, haben kein Interesse.

Im Kino ist alles besser

Die Ultra-HD-Ambitionen der TV-Stationen

in allen Ehren, doch bei der

Evolutionsgeschwindigkeit, mit der

dort gearbeitet wird, wird in fünf Jahren

noch die klassische HD-ready-

Auflösung durch das Kabel und über

den Satelliten kommen. ARD und ZDF

nutzen ja heute noch nicht einmal Full

HD. Wenn man tatsächlich wie versprochen

in der ersten Reihe sitzt,

kann man dieses Auflösungsmanko

erkennen. Und das zweite Auge zum

besseren Sehen braucht man beim

ZDF auch nur bedingt. Es wäre vor

allem für den 3D-Eindruck nötig.

Schaut man sich die Kinotechnik

an, erscheint ein heller Schein am

Horizont. Seit einigen Jahren können

selbst alte Celluloid-Filme hochwertig

in 4K oder besser abgetastet werden.

Ein Regisseur, der mit der Zeit geht,

darf ebenfalls schon lange in 5K, 6K

oder 8K drehen, neuerdings auch mit

maximaler Qualität in 3D und sogar

mit 48 oder 60 Bildern pro Sekunde

(HFR). Die Hoffnungen, neue

höchstauflösende TV-Geräte möglichst

bald mit superscharfen Bildern

füttern zu können, sollten nicht auf

den Sendeanstalten gründen, sondern

auf den Filmfirmen Hollywoods. Die

haben genügend Quellmaterial für eine

TV-Revolution, doch kann man nur

mutmaßen, wie weit die Gespräche

mit der Geräteindustrie über eine

neue Methode, die Filme an den Mann

zu bringen, fortgeschritten sind. Einen

Ultra-HD-Film auf eine Blu-ray-

Scheibe zu brennen ist jetzt schon

möglich, abgespielt werden kann sie

jedoch nur am Spezial-PC.

Das neue Videokompressionsverfahren

HEVC ist als erster Schritt zu

Ultra HD verabschiedet, die passende

76


So funktioniert 3D

Momentan wird 3D durch Stereokopie umgesetzt. Das TV-Gerät produziert zwei Bilder, jeweils

eins für das rechte und linke Auge. Das geschieht bei der Shuttertechnik hintereinander

oder über Polarisation gleichzeitig (aber mit halber Auflösung). Eine passende Brille

sorgt dafür, dass jedes Auge nur das diesem zugeordnete Bild sieht. 3D-Aufnahmen entstehen

durch zwei Kameras (oder eine Kamera mit zwei Aufnahmeteilen), die nebeneinander

wie die Augen des Menschen angeordnet sind. Schaut man sich ein 3D-TV-Bild ohne Brille

an, erkennt man die sogenannte Disparität von 3D-Objekten. Je tiefer die Objekte sich

von der TV-Ebene in den Raum bewegen, umso weiter entfernen sich die Teilbilder auf dem

Bildschirm voneinander. Der Autor dieser Zeilen hat folgende Formel für die Abhängigkeit

der räumlichen Tiefe eines Objektes von der Disparität auf dem Bildschirm auf einer Japan-

Reise während einer schlaflosen Nacht aufgestellt. Auf dieser Reise wurden erstmals 3D-

TVs vorgestellt und ihre Theorie erklärt.

Laut Strahlensatz gilt (S+T)/A = T/D. Die Abkürzungen sind rechts unten im Bild erklärt. Löst

man die Gleichung nach der Tiefe T auf, kommt man auf T = (S*D) / (A-D). Diese Formel gilt

sowohl für Objekte, die hinter dem TV-Schirm geortet werden, als auch für jene, die aus ihm

heraustreten (dann muss für D ein negativer Wert eingesetzt werden). Man erkennt, dass

sich die Objekte, wenn die Disparität gleich null ist, auf Bildschirm-Level befinden und bei

Disparität = Augenabstand unendlich weit weg erscheinen. Ist die Disparität gleich dem

Augenabstand, werden Objekte auf halbem Weg zwischen TV und Zuschauer erkannt.

Durch diese Zusammenhänge erkennt man ein großes Problem der 3D-Technik im TV. Die

Tiefe hängt direkt von der Bildschirmgröße ab, da sich mit ihr die Disparität ändert. Bedenkt

man, dass die Disparität nie größer sein darf als der Augenabstand, weil die Augen sonst

unnatürlich voneinander wegschielen, ist klar, dass alle 3D-Filme mit konservativer Bildtiefe

gemastert werden, da sie auch auf riesigen Heimkino-Beamern laufen sollen. Und sie

müssen in einer anderen Perspektive als im Kino auf eine Blu-ray gebannt werden.

T = Tiefe des Objektes

S = Sitzabstand vom TV

A = Augenabstand (ca. 6,5 cm)

D = Disparität auf dem Bildschirm

D

A

Objekt

T

TV

S

Schnittstelle HDMI 2.0 steht kurz vor

der Finalisierung. Es fehlen jedoch

noch einige wichtige Bausteine im 4K-

Puzzle. Entscheidend bei der Zurückhaltung

von Hollywoods Rechteinhabern

wird sein, dass der Kopierschutz

der Blu-ray geknackt wurde. Die beste

momentan verfügbare Studioqualität

leicht kopierbar an jedermann zu verteilen

scheint keine Option zu sein.

Streaming über das Internet wird

wegen magerer Datenraten den höchsten

Qualitätsansprüchen nicht genügen,

sodass Festplatten-Player oder

doch wieder ein optisches Medium

herhalten sollten. Eine aktuelle Bluray

XL hätte mit 100 Gigabyte gerade

genügend Kapazität für einen perfekt

codierten aktuellen Ultra-HD-Film

(24 Bilder pro Sekunde, 8 Bit), doch

was ist mit den in der Norm ITU-

R.2020 vorgeschlagenen 48, 60 oder

gar 120 Hertz bei 12 Bit Quantisierung?

Oder mit 3D, was den Datenaufwand

nochmals um ca. 50 Prozent

erhöhen könnte? Auf einem Kolloquium

des Instituts für Rundfunktechnik

hieß es, dass all das erforscht und Kosten

gegen Nutzen abgewogen werden.

So soll sich die Datenrate bei höheren

Bildfrequenzen nicht linear erhöhen,

sondern der Mehraufwand geringer

ausfallen, da sich die zeitlich näher

aneinander liegenden Bilder stärker

ähneln und somit besser komprimiert

werden können.

Bei unseren Recherchen nach dem

Stand der Dinge bei 3D sind wir fündig

geworden. Das ITU/ISO/IEC Joint

Collaborative Team „JCT-3V“ trifft

sich alle drei Monate, entwickelt und

untersucht neuartige Algorithmen

und Verfahren, generiert Berichte und

arbeitet an neuen Techniken, etwa um

3D-Video in den erweiterten Codec

3D-HEVC zu integrieren. Es hat also

doch jemand an die dritte Dimmension

bei Ultra HD gedacht, es wurde nur

noch nicht kommuniziert. Schaut man

sich die verfügbaren Dokumente auf

der Entwicklerseite an, reichen die

Ansätze der Tiefencodierung deutlich

weiter als beim auf der 3D-Blu-ray eingesetzten

MVC (Multi-View-Coding).

Auch deutsche Forscher entwickeln

mit, etwa vom Fraunhofer Institut und

der RWTH Aachen.

Wann allerdings mit Ergebnissen zu

rechnen ist, vielleicht hinsichtlich der

3D-Fähigkeit eines längst noch nicht

finalisierten Ultra-HD-Mediums, Parametern

einer Ultra-HDTV-3D-Ausstrahlung

oder gar einer Codierung

von vielen Blickpositionen, durch die

man um ein 3D-Objekt herumblicken

könnte, steht in den Sternen. Ultra HD

wird in 2D bald sehr konkret, 3D ist

nicht tot, wird aber erst später nachgeliefert.


video-magazin.de | 10_2013

77


TON | TEST: MINI-SURROUND-SETS

Aus dem Ei

gepellt

Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick

Vier schicke, kleine Boxen-Sets wollen zeigen, dass weniger mehr ist.

Doch taugen Design-Lautsprecherchen auch für richtiges Heimkino –

oder nur fürs Puppentheater?

16

cm

13 cm

Völlig flexibel

Die Kugel-Satelliten von Cabsse

sehen nicht nur stylisch aus,

sondern lassen sich frei auf dem

Ständer drehen.

78


Fünf edel designte Satelliten und

ein wohnraumtauglicher Subwoofer,

und das Ganze möglichst

ohne Abstriche in puncto Klanggüte

und Pegelfestigkeit, also mit

Heim kino-Erlebnis-Garantie – ist es

nicht das, was jeder Film- und Musikliebhaber

haben möchte? Die Frage

ist: Gibt es so etwas?

Die Kunst liegt

in der Reduktion

Genau das wollten wir auch wissen

und haben vier kleine, feine Sets in

den Hörraum geladen. Die Kunst, eine

gute Surround-Beschallung für das

Heimkino zu entwickeln, liegt nicht

darin, aus dem Vollen zu schöpfen,

also fette Subwoofer und fünf erwachsene

Satelliten auf die Beine zu stellen,

sondern vielmehr in der Reduktion.

Der für seine professionellen

Soundsysteme bekannte US-amerikanische

Hersteller Bose hat es vorgemacht:

Fünf Mini-Satelliten und ein

Subwoofer im wohnraumtauglichen

Format, das scheint genau die Kombination

zu sein, die der Kunde sucht.

Und die Konkurrenz schläft nicht:

Auch sie hat sich des Themas Schallkörper-Minimierung

angenommen

und möchte gerne ein Stück vom

großen Kuchen der geliebten, kleinen

Sub-Sat-Kombis abhaben.

Von unseren Testkandidaten Cabasse

Eole 3, DALI Fazon Mikro, Heco Music

Colours und KEF E305 gleicht kein

Ei dem anderen: Technisch und optisch

können die Ansätze zum Teil

kaum unterschiedlicher sein.

Pro und contra

Technisch gesehen, sind bei der Entwicklung

von Kleinstlautsprechern

einige Hürden zu nehmen, es gibt aber

auch Gegebenheiten, die dem Klang

zugutekommen. Die Problemzone ist

die Grundtonfülle. Gerade in diesem

Punkt sind Kleinstsatelliten kritisch,

da sie aufgrund der kleinen Tief-/Mitteltonmembranen

oft nicht den nötigen

Druck aufbringen können.

Unterstützend wirkt eine wandnahe

Positionierung der Satelliten: Dadurch

wird der untere Frequenzbereich etwas

angehoben und damit ist die

„Wärme“ im Klang gewährleistet.

Der Vorteil von Kleinst-Lautsprechern:

Sie kommen dem Ideal einer

Punktschallquelle sehr nahe. Das gilt

erst recht, wenn es Koaxial-Lautsprecher

sind wie die von Cabasse und

KEF. Die Laufzeiten der Schallanteile

von Tief- und Hochtöner zum Hörer

stimmen somit fast überein und der

Schall entsteht nahezu in einem

Punkt. Die Abstrahlcharakteristik ist

in alle Richtungen weitestgehend

identisch.

Tatsächlich zeigte der Hörtest, dass

es keine Rolle spielt, ob man direkt

vor dem Lautsprecher oder etwas seitlich

davon sitzt: Tonal ändert sich

kaum etwas.

Auf Homogenität getrimmt

Ebenfalls gut für die Ohren: fünf identische

Boxen. Man hat bei Cabasse,

KEF und DALI zugunsten einer möglichst

homogenen tonalen Balance

rundum darauf verzichtet, den Center

mit mehreren Chassis pegelpotenter

zu machen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass für

den Heimkinogenuss eine tonale

Gleichförmigkeit und vor allem eine

identische Abstrahlcharakteristik besonders

wichtig sind – wichtiger als

vielleicht zwei bis drei Dezibel mehr

Pegelfestigkeit beim Center. ➜

CABASSE

EOLE 3

€ 1.300

DALI

FAZON MIKRO

€ 1.100

HECO

MUSIC COLOURS

€ 1.106

KEF

E 305

€ 1.000

video-magazin.de | 10_2013

79


TON | TEST: MINI-SURROUND-SETS

Cabasse Eole 3 // 1.300 Euro

Zwei der fünf Eole 3-Kugeln

im Cabasse-Set dürfen auf

filigranen Metallstangen

Platz nehmen.

selbstverständliche, plastische

Wiedergabe

Pegelfestigkeit der Satelliten

etwas begrenzt

Testurteil: gut

Preis/Leistung: sehr gut 65%

Lautsprecher der besonderen Art kommen

aus dem Norden Frankreichs:

von der Firma Cabasse. Das zu Beginn

der 1950er-Jahre von George Cabasse gegründete

Lautsprecher-Unternehmen ist

bekannt für seine Koaxial-Chassis. Nicht

zwei, nicht drei, sondern vier Chassis mit

konvexen Membranen sowie Membranringen

geben auf einer Achse sitzend in dem

Topmodell der Franzosen, der La Sphère,

den Ton an.

Das ist einzigartig. Die Technik, mehrere

unabhängig voneinander schwingende

Treiber ineinander verschachtelt wie eine

atmende Halbkugel schwingen zu lassen,

stellt den höchsten Schwierigkeitsgrad dar

und ist gleichzeitig das Rezept für den Erfolg

des Unternehmens.

Das Erfolgsrezept downsized

Das Set Eole 3 ist quasi das Downsizing-

Modell der Franzosen, das sich die meisten

Musikliebhaber leisten können. Entsprechend

reduziert ist die Anzahl der Membranen

in den 13 Zentimeter kleinen Schallku-

geln. Eine 19 Millimeter große Gewebekalotte

und eine 10-cm-Mitteltonmembran

teilen sich die Arbeit der Musikübertragung.

Fünf identische Kugeln sind für die

Rundumbeschallung zuständig, hinzu

kommt ein Subwoofer mit 20er-Bass und

digitaler Endstufe mit 200 Watt Leistung.

Platziert auf zwei filigranen Metallständern,

dürfen die vordere linke und rechte

Kugel, die ein Magnetsystem hält, ausgerichtet

werden. Der Center- und die Surround-Boxen

sind für die Wandmontage

vorbereitet, können aber auch einfach in

ein Regal gestellt werden.

Derart platziert, konnte der erste Hördurchgang

in Stereo starten. Super, wie

sich Stimme und Instrumente bei Patricia

Barbers Song When The Beat Goes On von

den Schallwandlern lösen und im Hörraum

formieren. Gerade gute Live-Einspielungen

profitieren von der Fähigkeit des Eole 3,

Aufnahmeorte authentisch wiederzugeben.

Dieses Vermögen ist auch im 5.1-Modus

hörbar. Die Akustik der Aufnahmeorte wird

sehr realistisch wiedergegeben, was den

Zuschauer noch stärker mit in die Handlung

hineinzieht. Bravo!

Die kleinen Kugel-

lautsprecher sind im

Fuß magnetisch lagert und lassen

sich so in alle Rich-

getungen

drehen.

Druckmittel

16

cm

13 cm

KAUFTIPP

Der potenteste Bassist dieses Tests ist der

Santorin 21M2: ein Subwoofer mit nach unten

gerichtetem 21er-Chassis. Der Franzose besticht

durch Tiefgang, Pegelfestigkeit und die

Fähigkeit der sauberen Ankoppelbarkeit an

die Satelliten. Seine Eckdaten: 36 Hertz untere

Grenzfrequenz und 104 Dezibel maximaler

Schalldruck. Das kann sich hören lassen.

80


DALI Fazon Mikro //

1.100 Euro

Nachzöglinge der Fazon-Serie: Das

Set Fazon Mikro glänzt nicht nur

mit Chrom-Umrahmungen.

19,6

cm

homogene Rundumbeschallung

geringe Pegelfestigkeit beim

Subwoofer

Testurteil: befriedigend

Preis/Leistung: gut 63%

11,3 cm

DALIs Fazon-Familie hat Zuwachs

bekommen: Es sind eineiige

Fünflinge und sie heißen

Fazon Mikro. Damit hat DALI die erfolgreiche

Serie um eine nochmals

kleinere Variante erweitert. Damit es

aus den kleinen Gehäusen einen voluminösen

Klang herausholen kann,

besteht auch das Set Fazon Mikro aus

Aluminium-Druckguss. Somit kann

wegen der geringen nötigen Wandstärke

das maximale Volumen genutzt

werden. Ein schöner Nebeneffekt: Es

lassen sich problemlos geschwungene

Gehäuseformen verwirklichen – wie

man bei Fazon Mikro sieht.

Für den guten Ton arbeiten alle fünf

Satelliten mit bewährten zehn Zentimeter

großen Membranen aus Holzfasern.

Diese sollen gerade so viel innere

Dämpfung vorweisen, dass sie den gefüchteten

Partialschwingungen den

Garaus machen, aber auch nicht zu

viel musikalische Energie schlucken.

Im Hochtonbereich vertrauen die dänischen

Entwickler auf eine 28 Millimeter

große Gewebekalotte.

Die Aufstellmöglichkeiten sind

dank der mitgelieferten Halterungen

für optionale Standfüße vielfältig.

Der baugleiche Center wird, einfach

gestützt von einem gummierten Halter,

auf die Seite gelegt.

Fazon Sub 1 heißt der zum DALI-Set

passende Bass. Im Gehäuse des Subwoofers

mit einer Kantenlänge von

etwa 25 Zentimetern sitzt ein 17er-

Chassis in Downfire-Position, das von

einer 90 Watt starken Endstufe angetrieben

wird.

Besser stellen als legen

Obwohl der Center für den liegenden

Betrieb vorgesehen ist, darf man ihn

zugunsten einer homogeneren Wiedergabekette

gerne auch stellen. So

geschehen, überzeugt das Set vor

allem in wandnaher Position durch

tonal saubere Wiedergabe. So klingt

Patricia Barbers Song Let It Rain ziemlich

authentisch.

Den Heimkino-Sound haben wir

mit dem Film Master And Commander

getestet. Sehr schön bildet das DALI-

Set die spannende Atmosphäre und

das Knarzen des Schiffsrumpfes ab.

Einzig in puncto Maximalpegel muss

man bei dem Set Abstriche machen:

Der Subwoofer kam bei den Kanonenschüssen

früh an seine Grenzen.

DALIs Philosophie

Besonderes Augenmerk legen die

Dänen seit jeher auf ihre Schallwandlertechnik.

Ihre Philosophie

besteht darin, mechanische Verluste

in den Chassis auf ein Minimum

zu reduzieren, um ein Maximum

an Auflösung zu erreichen. In

ihren Tief-/Mitteltönern kommen sogenannte

Holzfasermembranen zum

Einsatz, die leicht und zugleich steif

sind, ohne ausgeprägte Partialschwingungen

zu erlauben. In Verbindung

mit verlustarmen Membranaufhängungen

– also Sicken und

Zentrierspinnen – wollen die Ingenieure

so präzise Membranbewegungen

sicherstellen.

video-magazin.de | 10_2013

81


TON | TEST: MINI-SURROUND-SETS

Heco Music Colours //

1.106 Euro

Die Music Colours 100 gibt

es in Weiß, Schwarz, Rot

und Espresso/Wenge.

23,5

cm

klingt nicht zuletzt dank seiner

Größe recht erwachsen

15 cm

Heco bringt Farbe ins Spiel.

Während die Mitstreiter an

der Farbauswahl sparen und

ihre Zöglinge lediglich in Schwarz sowie

Weiß offerieren, bietet Heco das

Set Music Colours 100 immerhin zusätzlich

in zwei weiteren Finish-Varianten

an: poppig rot und stylisch

braun (Espresso/Wenge). Der Center

und der Subwoofer sind dagegen lediglich

in Weiß oder Schwarz erhältlich.

Egal, für welches Dekor man sich

bei der Heco-Serie entscheidet, in jedem

Fall ist es bis auf die Front hochglanzpoliert.

Hinter der mattgrauen Kunststoff-

Front des Music Colours 100 verbirgt

sich eine MDF-Platte, in der die beiden

Chassis, ein elf Zentimeter großer

Tief-/Mitteltöner und eine 25 Millimeter

große Gewebekalotte sitzen.

Der Center ist mit zwei neun Zentimeter

großen Tief-/Mitteltönern und einer

20-Millimeter-Kalotte bestückt.

Center tonal etwas abweichend

vom Rest

Testurteil: befriedigend

Preis/Leistung: sehr gut 63%

Entwickelt für das Regal

Während die meisten Lautsprecher

auf Boxenständern frei stehend entwickelt

werden, hat Heco die Music Colours-Serie

explizit für die wandnahe

Regalposition abgestimmt. Also für

eine Aufstellung, die in wahrscheinlich

80 Prozent aller Anwendungen

aus praktischen Gründen gewählt

wird.

Der Phalanx ist ein Subwoofer-Würfel

mit einer aktiv angetriebenen und

zwei passiven Membranen. Der Aufbau

gleicht dem des Jamo-Woofers,

lediglich der Tiefgang wurde zugunsten

des Maximalpegels begrenzt. 44

Hertz stellen für einen Bass dieser

Größe bei einem maximal unverzerrten

Pegel von knapp 106 Dezibeln

einen guten Wert dar.

Der tonale Übergang vom Tiefbass

zum Grundtonbereich der Satelliten

ist gut gelungen. Stimmen klingen nie

ausgedünnt, sondern sonor. Das Set

hinterließ im Heimkinobetrieb den

Eindruck einer deutlich größeren Beschallung,

was vor allem Action-Spektakeln

wie dem Klassiker Passwort:

Swordfish zugutekam.

Wenn es etwas größer sein darf,

dann sollte man sich dieses musikalische

und ordentlich pegelfest aufspielende

Music Colours-Set zu Gemüte

führen. Hieran hat die Konkurrenz

zu knabbern.

Die inneren Werte

Obgleich die Bestückung des Music Colours unscheinbar aussieht, haben sich

die Entwickler viel dabei gedacht. Die Kunst, einen guten Lautsprecher zu bauen,

liegt nämlich darin, bei geringem Budget den bestmöglichen Klang herauszuholen.

Es müssen nicht zwingend teure Chassis sein; man muss nur genau verstehen,

wie sie funktionieren. Mit der eher unscheinbar wirkenden Papiermembran und

einer klassischen Gewebekalotte mit Neodym-Magnet-Antrieb schaffen die Entwickler

dank hochwertiger Frequenzweichen-Bauteile und viel Erfahrung bei der

musikalischen Abstimmung ein klasse Ergebnis.

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COLORFOTO XX/2010 99


TON | TEST: MINI-SURROUND-SETS

KEF E305 //

1.000 Euro

TESTSIEGER

26

cm

13,5 cm

K

EF entwickelte gegen Ende

der 1980er Jahre das sogenannte

Uni-Q-Chassis. Es soll

dafür sorgen, dass ein Chassis nicht

nur auf, sondern auch außerhalb der

Achse einen ausgewogenen Frequenzgang

zeigt. Uni-Q ist ein Koaxial-Treiber,

dessen Hochtöner nicht nur auf

der gleichen Achse des Tief-/Mitteltöners

sitzt, sondern außerdem in dessen

Schall entstehungszentrum positioniert

ist.

Diese Schallquelle hat Vorteile gegenüber

zwei übereinander montierten

Treibern. Man nähert sich damit

– wie auch mit einem Breitband-

Chassis – dem Ideal einer Schallquelle

an, deren Schall quasi in einem Punkt

entsteht. Das heißt, die Schallanteile

des Hoch- und Tieftöners erreichen –

bei sorg fältiger Auslegung der

Frequenz weiche – gleichzeitig die Zuhörer

und nicht zeitversetzt. Ein weiterer

Vorteil: Da der Hochtöner im Konus

des Tief-/Mitteltöners sitzt, dient

letzterer als Schallführung, sodass

das Abstrahlverhalten des Hochtöners

genau definiert und vor allem dem des

Tief-/Mitteltöners angepasst ist.

Ein neuer Uni-Q-Treiber

Im neuen 5.1-Set E305 ist in den fünf

identischen Satelliten ein 11,5 Zentimeter

großes Uni-Q-Chassis verbaut.

Die eiförmigen Kunststoff-Gehäuse

der Satelliten kann man in Seidenmatt

-Weiß oder -Schwarz käuflich erwerben.

Der ellipsenförmige Subwoofer

arbeitet mit einem 20er-Treiber und

bietet diverse schaltbare Filterfunktionen

an. Das Set ist auffallend gut

verarbeitet.

tonal neutral und klasse räumliche

Darstellung

könnte etwas mehr Tiefgang

vertragen

Testurteil: gut

Preis/Leistung: sehr gut 66%

Der Klang hält, was das Äußere verspricht.

Es fällt sogleich die überragende

Abbildungspräzision auf. Die

Satelliten gehen richtig dynamisch

zur Sache. Etwa im Action-Klassiker

The Dark Knight in der Schalterhallen-

Szene: Wie unkomprimiert sie die

Maschinenpistolen-Salven und das

Klirren der herunterfallenden Patronen

der Hörjury präsentierten, war

beeindruckend.

Da das Set auch die leisen Töne und

vor allem Zwischentöne beherrscht

sowie tonal ohne Fehl und Tadel und

mit gutem Basspotenzial spielt, haben

wir es zum Testsieger gekrönt. ■

Richt-Wirkung

Betrachtet man neben dem axialen Frequenzgang auch die über alle Winkel gemittelte

Übertragungsfunktion, so stellt man sehr schnell fest, ob ein Lautsprecher

ein gleichmäßiges Rundumstrahlverhalten besitzt. Für den wahrgenommenen

Klang sind nämlich nicht nur der Direktschall, sondern auch die indirekt über die

Begrenzungsflächen des Hörraums reflektierten Schallanteile verantwortlich. Es

ist einleuchtend, dass ein konventioneller Lautsprecher mit abrupten Bündelungsänderungen

nicht so ausgewogen spielt wie einer mit weitestgehend konstantem

Abstrahlverhalten à la Uni-Q von KEF.

84


TESTERGEBNISSE

Hersteller

KAUFTIPP

Cabasse DALI Heco

TESTSIEGER

KEF

Modell Eole 3 / Santorin 21M2 Fazon Mikro / Vokal / Sub1 Music Colours 100 / Center E305

80 / Phalanx Micro 200A

Preis in Euro 1.300 1.100 1.106 1.000

KLANGQUALITÄT (max. 900 Punkte) gut 589 befriedigend 556 befriedigend 572 gut 591

Natürlichkeit (100) 62 58 63 63

Auflösungsvermögen (100) 60 56 58 60

Sprachverständlichkeit (100) 63 63 63 65

Räumliche Abbildung (100) 69 66 64 70

Spielfreude (100) 65 63 64 65

Basspräzision (100) 69 59 67 68

Tiefgang (100) 65 63 60 63

Pegelfestigkeit (100) 63 58 65 64

Set-Harmonie (100) 73 70 68 73

AUSSTATTUNG (max. 80 Punkte) ausreichend 33 ausreichend 32 ausreichend 32 ausreichend 35

VERARBEITUNG (max. 240 Punkte) gut 175 gut 175 gut 170 gut 175

Anmutung (120) 90 85 85 90

Material (120) 85 90 85 85

GESAMT (max. 1220 Punkte) 797 763 774 801

Testurteil: gut (65%) befriedigend (63%) befriedigend (63%) gut (66%)

Preis/Leistung: sehr gut gut sehr gut sehr gut

DATEN UND MESSWERTE

Internet www.cabasse.com www.dali-deutschland.de www.heco-audio.de www.kef.com

DATEN & FAKTEN

Front (B x H x T) / Gewicht 13 x 16 x 16 cm / 1,3 kg 11,3 x 19,6 x 9,6 cm / 1,5 kg 15 x 23,5 x 20 cm / 3,75 kg 13,6 x 26 x 15,9 cm / 2,4 kg

Center (B x H x T) / Gewicht 13 x 16 x 16 cm / 1,3 kg 19,6 x 11,3 x 9,6 cm / 1,5 kg 28,6 x 11,5 x 12,8 cm / 3,4 kg 22 x 15,7 x 15,5 cm / 2,4 kg

Rear (B x H x T) / Gewicht 13 x 16 x 16 cm / 1,3 kg 11,3 x 19,6 x 9,6 cm / 1,5 kg 15 x 23,5 x 20 cm / 3,75 kg 13,6 x 26 x 15,9 cm / 2,4 kg

Subwoofer (B x H x T)/Gewicht 33 x 33 x 35 cm / 9,3 kg 23 x 25,5 x 25,5 cm / 7,5 kg 23,8 x 24,5 x 27 cm / 8,2 kg 43 x 32 x 27 cm / 7,25 kg

Oberflächen Lack Lack Lack Kunststoff

Farben Hochglanz-Schwarz, Weiß Hochglanz-Schwarz, Weiß Hochgl.-Schwarz, Weiß, Rot, Wenge Seidenmatt-Schwarz, Weiß

Besonderheiten 2 Ständer im Lieferumfang – – –

TECHNIK FRONT // CENTER // REAR

Bauart Sub/Sat-Set Sub/Sat-Set Sub/Sat-Set Sub/Sat-Set

Anzahl Wege 2 // 2 // 2 2 // 2 // 2 2 // 2 // 2 2 // 2 // 2

Magnetisch geschirmt • – – –

Besonderheiten Koaxial-Chassis besonders flache Bauweise passende Ständer optional Koaxial-Chassis

TECHNIK SUBWOOFER

Arbeitsprinzip geschlossen geschlossen Passiv-Membran geschlossen

Phase variabel / schaltbar • / – – / • • / – – / •

Hochpegeleingang / -ausgang • / • • / – – / – – / –

Raumanpassung – – – •

Fernbedienung Sub – – – –

MESSWERTE

Maximalpegel

Front / Center / Rear / Sub 96,5/96,5/96,5/104 dB 93/93,5/93/88 dB 99,5/99/99,5/106 dB 100/100/100/99 dB

Impedanz Front (min. / Durchschnitt) 3,5 / 4 Ohm 3,5 / 4 Ohm 4,1 / 4 Ohm 3,5 / 4 Ohm

• = ja // – = nein

AUS DEM MESSLABOR

Standpunkt

MICHAEL

JANSEN,

KLANG-

FACHMANN

Dieser Test zeigt einmal

mehr, dass im

Hausgebrauch selbst

für den gehobenen

Anspruch kleine Satelliten

ausreichen,

um den Zuschauern

Heimkino-Feeling näherzubringen.

Erst

recht, wenn fünf identische

Satelliten mit

neutraler Tonalität für

authentische Atmosphäre

sorgen. Voraussetzung

ist aber

auch ein sauber funktionierender

Subwoofer,

der bis unter 40

Hertz zu intonieren imstande

ist.

Alle Satelliten im Test weisen wegen ihres

geringen Gehäusevolumens einen begrenzten

Tiefgang auf, sodass die Subwoofer

bis 120/140 Hertz spielen müssen.

Für eine unauffällige Integration ist damit

eine Aufstellung der Bassisten im Frontbereich

unabdingbar.

(1) Cabasse: ordentlicher Tiefgang, gutes und identisches

Rundstrahlverhalten aller Satelliten dank Koaxial-Chassis

(2) DALI: leichte Grundtonschwäche bei wandnaher

Aufstellung behoben, leichte Bündelung des Centers (nur

liegend betrieben)

(3) Heco: tonal sehr sauber, guter Wirkungsgrad, Center

bündelt in den Mitten, etwas geringer Tiefgang beim

Subwoofer

(4) KEF: tonal ohne Fehl und Tadel, perfektes

Rundstrahlverhalten aller Satelliten; beim Bass ist der

Hochpass-Filter einstellbar

1

3

2

4

video-magazin.de | 10_2013

85


TON | TEST: AV-RECEIVER

ARCAM AVR750 € 5.000

explosiver, präziser und homogener

Klang, perfekt für Musik und

Kino.

unpraktische Tasten am Gerät

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: sehr gut 85%

Autor: Stefan Schickedanz // Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Hersteller

Simply the Best

Der neue Arcam AVR750 soll nicht nur der beste Receiver, sondern auch der beste

Stereo-Verstärker des traditionsreichen britischen Herstellers sein. Ist jetzt Schluss

mit Understatement bei den Engländern?

Arcams AV-Systeme findet man

nicht in jedem Hi-Fi-Markt.

Doch die AV-Receiver der britischen

Marke stehen in den Bestenlisten

der Fachzeitschriften und in der

Gunst von Klanggourmets ganz weit

oben. Nichtsdestotrotz ist Arcam weit

davon entfernt, auf den Putz zu hauen.

Wenn jetzt kein Geringerer als der

Managing Director Charlie Brennan

mit Slogans wie „Sie werden begeistert

sein. Von der ersten bis zur

letzten Zugabe“ die Einführung eines

neuen Flaggschiffs begleitet und die

Briten selbstbewusst von ihrem besten

und leistungsstärksten Receiver

aller Zeiten sprechen, darf man einiges

vom neuen AVR750 erwarten.

Über die Sekundärtugenden eines

audiophilen Stereo-Verstärkers soll

der 7-Kanal-Receiver verfügen. Das

klingt in den Ohren der überdurchschnittlich

musikaffinen Arcam-Anhänger

wie Musik.

Alles an Bord

Zwar verfolgt Arcam einen audiophilen

Anspruch, aber ausgesprochen

puristisch ging es bei den AV-Komponenten

der FMJ-Serie auch wieder

nicht zu. So bekam der AVR750 alles

eingepackt, was derzeit angesagt ist:

sieben HDMI-Eingänge, zwei -Ausgänge,

Netzwerk-Steuerung und 4K-

Video-Verarbeitung samt Upscaling.

Dazu gibt es serienmäßig das Digitalradio

DAB und DAB+, was in Verbindung

mit UKW, MW und Webradio mit

seinen Tausenden von Stationen eine

riesige Programmvielfalt erschließt.

Was die Bedienung betrifft, fehlte

Arcam bislang noch eine umfassende

App. Die bisherige Lösung steuerte lediglich

Streaming vom Medienserver,

dem Smartphone selbst und Webradio.

Sie basierte auf der Songbook App

von Bookshelf. Mit der parallel angebotenen

neuen ArcamRemote – kostenlos

erhältlich für iPhone, iPod touch

und iPad – geht es richtig ans Eingemachte.

Gerade bei der Verwendung

der Multi-Room-Features leistet die

aufwendige, fast schon komplexe

Smartphone-Lösung gute Dienste –

zumal WLAN im Gegensatz zu Infrarot

durch Wände geht.

Wer sich im gleichen Raum wie der

Receiver aufhält, findet aber auch an

der beleuchteten, lernfähigen Systemfernbedienung

wenig auszusetzen.

Mit ihren hintergundbeleuchteten

Tasten leistet sie auch im Dunkeln gute

Dienste, während die Tasten am

86


ArcamRemote

schließt die Lücke

Wenn man sich ein Interview

vor Augen führt, in

dem sich Toryu Yokoma,

damals Geschäftsführer

von Denon Deutschland,

nach den Zeiten zurücksehnte,

als man mit zwei

Mann einen Tuner entwickeln

konnte, statt beim

AV-Receiver ein zehnköpfiges

Team allein für

die Software zu beschäftigen,

kann man sich vorstellen,

was es für vergleichsweise

kleine europäische

Hersteller wie

Arcam bedeutet, auf dem

Feld der Apps mitmischen

zu wollen.

Die Briten ließen sich

deshalb bisher von dem

Streaming-Spezialisten

Bookshelf eine Adaption

der beliebten Songbook-

App zur Fernbedienung

von Musikarchiven auf

UPnP-Servern programmieren.

So konnte man

wenigstens den integrierten

Netzwerk-Player

ihrer AV-Receiver vom

Smartphone aus steuern.

Immerhin verteilte Arcam

die eigene Adaption gratis,

während die Songbook

App im iTunes Store

kostenpflichtig war. Dennoch

handelte es sich um

einen Kompromiss, der

etwa die umfangreichen

Multi-Room-Funktionen

außer Acht ließ.

Diese Lücke zu den Mitbewerbern

wurde mit ArcamRemote

geschlossen.

Diese bisher nur für

iOS erhältliche Gratis-

App steuert jetzt alle wesentlichen

Funktionen,

wirkt allerdings sehr steif

und komplex.

TESTERGEBNISSE

Hersteller

Arcam

Modell

AVR750

Preis

5.000 Euro

BILDQUALITÄT (max. 100 Punkte) gut 76

Brillanz (40) 30

Bildfehler (60) 46

KLANGQUALITÄT (max. 300 Punkte) überragend 285

Stereo (150) 142

Surround (150) 143

AUSSTATTUNG (max. 210 Punkte) gut 160

Audio (100) 75

Video (75) 64

Netz (35) 21

BEDIENUNG (max. 100 Punkte) gut 75

am Gerät (30) 15

On-Screen-Menü (15) 12

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) 7

Fernbedienung (45) 41

VERARBEITUNG (max. 60 Punkte) überragend 55

Anmutung (30) 27

Material (30) 28

GESAMT (max. 770 Punkte) 651

Testurteil: sehr gut (85%)

Preis/Leistung:

sehr gut

Die beleuchtete

Fernbedienung ist

bis auf die nicht hervorgehobenen

Lautstärketasten

gut

gelungen.

Receiver schon bei Licht betrachtet

kaum zu unterscheiden sind – was an

der identischen Formgebung, der Anordnung

und der kontrastarmen Beschriftung

liegt. Die Lautstärkeregelung

mit zwei winzigen Plastik-Druckknöpfen

spiegelt nicht unbedingt die

Wertigkeit des Boliden wider. Da greift

man lieber zur Fernbedienung, auch

wenn deren Schwachpunkt ausgerechnet

die schlecht von den seltener

benötigten Tasten abgehobenen Lautstärkesteller

sind.

Der Arcam versöhnt für solche kleinen

Schwächen mit einer praxisgerechten

Lösung, die man bei den großen

japanischen Herstellern vermisst:

Während fast alle heutigen AV-Receiver

Endlos-Drehknöpfe verwenden,

an denen sich die Lautstärkestellung

nicht ablesen lässt, blendet das mehrzeilige

Display des AVR750 den Lautstärkepegel

immer groß und deutlich

ein. Das ist in der Praxis ein Plus.

Überragende Klangqualität

Doch der eigentliche Grund, zu dem

neuen Flaggschiff zu greifen, ist der

hervorragende Klang. Die Briten proben

den Spagat zwischen dem audiophilen

Verstärker und dem zeitgemäßen

AV-Receiver. Dazu wurde die

analoge Vorstufe mit größter Sorgfalt

auf einen Level gehoben, auf dem sie

es mit hoch spezialisierten High-End-

Verstärkern aufnehmen kann. Hier

liegt auch ein Differenzierungsmerkmal

zum äußerlich kaum zu unterscheidenden

kleinen Bruder, dem

AVR 450.

Die Class-G-Endstufe verspricht

weitere Klangfortschritte. Sie er- ➜

DATEN UND MESSWERTE

Garantie

5 Jahre

Internet

www.arcam.de

MESSWERTE

Abmessungen (B x H x T) 43,3 x 17,1 x 42,5 cm

Gewicht

16,5 kg

Sinusleistung Stereo 8/4 Ohm 2x 140 / 222 Watt

Sinusleistung Surround 8/4 Ohm 5x 110 / 156 Watt

Stromverbrauch Standby/Betrieb 0,5 / 89,4Watt

AUSSTATTUNG

Stereo- / Phono-Eingänge 6 / –

Stereo- / Subwoofer-Ausgänge Z2 / –

Mehrkanal-Eingang –

Mehrkanal-Vorverstärker-Ausgang


Ls. Front / Center / Rear / Surr. Back 2 / 1 / 2 / 2

Tuner UKW / MW /

DAB+ / Internet-Radio

• / • / • / •

Koaxial-Digital-Eingänge / -Ausgänge 4 / –

Optische Digital-Eingänge / -Ausgänge 2 / –

HDMI-ARC / -DSD / -CEC

• / – / •

USB-Anschlüsse 1

Dolby Digital / EX /

D. Pro Logic II / Ix / IIz • / • / • / • / –

DTS / DTS ES / Discrete / 96–24 •/ • / • / •

Dolby TrueHD / DTS-HD

• / •

Einmess-Automatik


Man. Lip Sync Delay


Fernbed. lernfähig / programmierbar •/ •

Trennfrequenzen fix / var. / Stufen –/ • / 7

HDMI-Eingänge / -Ausgänge 7 / 2

4K durchschleifen


Video-Eingänge / -Ausgänge 4 / 1

S-Video-Eingänge / -Ausgänge – / –

Video-Komp.-Eingänge / -Ausgänge 3 / –

Video-Konverter

bis 4K

Besonderheiten iPod-Direkt-Eingang, Ethernet

• = ja // – = nein

video-magazin.de | 10_2013

87


TON | TEST: AV-RECEIVER

1

2 6 7 8

3 4 5

9 10

Schlicht und gut

Der übersichtliche Arcam hat alles, was man braucht.

1 HDMI: Mit sieben komplett auf der Rückseite untergebrachten

HDMI-Eingängen besitzt der Arcam mehr dieser zukunftsträchtigen

Anschlüsse als seine Vorgänger. Beide HDM-Ausgänge

unterstützen ARC und On-Screen-Menüs.

2 Zone-2-Ausgang: Er liefert Analogton für einen weiteren

Raum.

3 LAN: Der Netzwerk-Anschluss ermöglicht Audio-Streaming,

Webradio und jetzt auch die Steuerung des Receivers.

4 USB: Massenspeicher lassen sich direkt anschließen.

5 Antenne: Der AVR750 spielt nicht nur analog mit UKW, sondern

auch digital mit DAB und DAB+.

6 Video: Analog-Video lässt sich nur noch über einen Composite-Ausgang

ausgeben. Es gibt allerdings nebendran noch

vier Composite-Eingänge sowie drei für Video-Komponente.

7 Steuerung: Mit einem 6-Volt-Trigger und einer RS-232-

Schnittstelle ist der AVR750 bereit für Installationen.

8 Zonen-Steuerung: Weitere Trigger und Remote-Anschlüsse

für zwei unterschiedliche Hörzonen huldigen der Home-Automation.

9 7.1-Ausgang: Wer noch mehr Leistung will, kann hier separate

Endstufen anschließen.

10 Boxenklemmen: Beim Topmodell bestehen die Lautsprecher-

Anschlüsse komplett aus Metall.

Damit wurde

getestet

Style Council:

In Concert

Was die britische Kultband

auf ihrer nicht mehr taufrischen,

puristischen Live-CD

an Groove und Emotion

verbreitet, eignet sich

bestens, um die Musikalität

eines Ausnahme-Amps

wie des AVR750 offenzulegen.

Zudem gibt es satte

Drum-Sounds.

möglicht eine stufenweise, situationsabhängige

Anpassung der Versorgungsspannung

für die Endtransistoren,

die bis 20 Watt pro Kanal im

Class-A-Modus betrieben werden.

Dadurch gibt es bei normalen Pegeln

keine Übernahmeverzerrungen, welche

die Signalreinheit kompromittieren

könnten.

Ein wahrer Stereo-Star

Der Hörtest untermauerte den Anspruch

der Entwickler: Der AVR750

kann Musik ausgesprochen packend

und dynamisch wiedergeben – ganz

wie man es von einem Top-Arcam erwarten

darf. Seine Klangfarbentreue

gehört ebenfalls zu den Kerntugenden

der Marke und überzeugte auf der

ganzen Linie. Der Receiver fing das

Leben der Musik ein wie eine Top-

Kamera, die durch authentische, nuancierte

Farben und eine bestechende

Auflösung begeistert.

Hohe Erwartungen hatten wir auch

an die Bassleistung des Arcam-Receivers.

Aber dieses Maß an Attacke,

Kontur sowie Durchzug in den untersten

Oktaven verblüffte uns dann

schon. Man kommt nicht umhin, Vergleiche

mit Böllern zu ziehen: So explosiv

und intensiv gingen die Drums

in die Magengrube.

Der Held des Heimkinos

Ganz klar, dass sich all diese Eigenschaften

auch optimal auf den Surround-Sound

auswirken. Die Dialogverständlichkeit

war im Test perfekt

mit sämtlichen Nuancen. Die Spezialeffekte

wirkten sehr direkt, authentisch

sowie gnadenlos. Den Arcam

AVR750 empfiehlt der Terminator

seiner 101-Familie.

Fazit

Arcam hat nicht zu viel versprochen.

Man kann zwar einwenden, dass die

Briten zu Stereo-Zeiten durch geniale

CD-Player und DACs auffielen, aber bei

Amps mit vergleichsweise geringen Ambitionen

zur Sache gingen. Dafür ist bei

einem AV-Receiver alles viel komplizierter.

Und wer so einen Stereo- und

Mehrkanal-Klang für 5.000 Euro hinzaubert,

der darf den Mund schon mal

voll nehmen.

Der neue AVR750 ist nicht nur ein

absoluter Top-Receiver, er stellt auch

ein faires Angebot dar, das sich gegenüber

getrennten Vor- und Endstufen

nicht zu verstecken

braucht. ■

STEFAN SCHICKEDANZ,

SURROUND-SPEZIALIST

88


NOSTALGIE

Autor/Redaktion: Michael Außerbauer // Bilder: Archiv

Die mit

dem „i“

Gute Ideen hatte man bei Philips

immer schon, und die meisten zündeten

auch. Nur manchmal war man der Zeit ein

wenig zu weit voraus: etwa mit CD-i.

Das CD-i-System war eine Revolution

fürs Wohnzimmer. Zwar gab

es CD-Player haufenweise an jeder

Ecke. Aber das war nicht das

Entscheidende an den CD-i-Playern von

Philips, die 1991 auf den Markt kamen. Für

einen stattlichen Preis: Philips verlangte

für den gro ßen Player eine gut vierstellige

Summe.

1991, wir erinnern uns, waren PCs mit

ihrem Betriebssystem Windows 3.0 noch so

weit von einer Multimedia-Maschine entfernt

wie ein Bobby-Car vom Ferrari F60.

Und so verwundert es nicht, dass alle Käufer

(insgesamt um die 570.000 für alle

Geräte) aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.

Spiele und Filme

Audio-CDs waren also nur die eine Unterhaltungsmöglichkeit,

welche die CD-i-

Player boten. Immerhin zeigten sie auf dem

angeschlossenen TV-Gerät die Trackliste

an. Das war schon mal etwas Neues.

Aber der eigentliche Spaß begann, wenn

man ein CDi-Spiel in den Schacht legte: The

7th Guest beispielsweise. Dann konnte man

sehen, wozu die Grafikeinheit des CD-i

wirklich imstande war: perfekt gerenderte

Grafik, flüssige Bewegungen und das alles

zusammen mit einem Spiel, das einen immerhin

den ein oder anderen Tag ans TV-

Gerät fesseln konnte. Das war etwas, was

die anderen nur schwerlich bieten konnten.

Allerdings muss man auch sagen, dass nicht

alle Spiele für den CD-i auf diesem Niveau

waren. Eher die wenigsten. Oder genau genommen:

kein weiteres.

Aber das war auch gar nicht so wichtig,

denn neben Spielen hatte das Gerät noch

ein paar weitere Killer-Applikationen. Da

war etwa die Möglichkeit, Video-CDs abzuspielen.

Gut, der Standard für Video-CDs

war nicht gut und selbst auf den damals üblichen

Röhrenfernsehern mit ihrem SD-Bild

sah man die Klötzchen der MPEG-1-Kompression

und weitere Ar tefakte, die man

heute nicht einmal mehr kennt. Trotzdem

war die Video-CD eine handliche und praktische

Art, Filme zu – na ja – genießen.

Und dann gab es noch das große Bertelsmann-Lexikon

auf CD-i. Das war in einer

Zeit, in der an Wikipedia noch nicht einmal

zu denken war, eine echte Innovation.

Aber so toll CD-i auch war, es

fehlte etwas. Und das machte Schluss

mit den multifunktionalen Geräten.

CD-ROM und Internet

Internet war immerhin angedacht.

Aber das angekündigte Modul schaffte

es nie wirklich bis zum Endkunden.

1993 oder so wäre das noch zu verschmerzen

gewesen, aber 1997 bestimmt nicht

mehr. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich

zuletzt.

Was aber definitiv nicht ging, war CD-

ROMs zu lesen. Das ist auch kein Wunder,

denn 95 Prozent der runden Scheiben

setzten Windows voraus, um die Inhalte

anzeigen zu können. Dass aber der Philips

nicht einmal auf die Grafiken und Textdokumente

auf den ROMs zugreifen konnte,

was andere Betriebssysteme, etwa Linux,

schon immer beherrschten, machte klar,

wohin die Reise ging.

War CD-i am Anfang noch eine bestechend

gute Möglichkeit für Multimedia, so

hatten die PCs bis 1998 – da wurde der CDi-Verkauf

eingestellt – gewaltig aufgeholt.

Das Ende von CD-i war also eine logische

Konsequenz.


Damals im TV

Für die damals üblichen Röhren-TVs waren Video-CDs ein echter

Gewinn. Aber das war nicht das Einzige, was CD-i konnte. Da waren

noch Spiele, Audio-CDs und ein Lexikon...

video-magazin.de | 10_2013

89


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WK 3010 E10C


WEB & MOBILE | TEST: HEIMKINO-PC

Autor / Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller

REVOX RE:SOURCE M117 € 4.800

Testurteil: sehr gut

Preis/Leistung: gut

Edler Entertainer

Ein Gerät und eine Fernbedienung genügen für beste Unterhaltung mit Filmen,

Fernsehen, Musik und Internet auf dem TV. Das meint der High-End-Hersteller

Revox aus der Schweiz. Wir haben es am Universalgenie Re:source M117 überprüft.

W

enn schon, dann richtig: Das

scheint das Motto von Revox

zu sein. Vor 60 Jahren begann

der Schweizer Hersteller, Tonbandgeräte

zu bauen, die noch heute

von Analog-Fans im Tonstudio geschätzt

werden. Nicht ohne Grund:

Die Beatles nahmen etwa ihr Album

Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band

in den Abbey Road Studies mit dem

Revox T26 auf.

Zu Anfang dieses Jahrtausends

folgte der zweite große Clou: Revox

wurde zum Vorreiter in puncto Multi-

Room-Technik. Heute findet man daher

in vernetzten Luxusvillen die edlen,

nicht ganz preisgünstigen Player,

Verstärker und Lautsprecher der

Schweizer. Auch das neu überarbeitete

Universal-Genie Re:source M117

fühlt sich in einer vernetzten Wohnung

pudelwohl.

Hinter der edlen Glasfront steht unter

der Typenbezeichnung in weißen

Lettern entertainment system geschrieben.

Das trifft zu: Der M117 sorgt für

beste Unterhaltung im Wohnzimmer

– egal, ob es darum geht, Filme von

einer Blu-ray zu schauen, Musik über

das Heimnetz zu streamen, Videos aus

dem Internet zu holen oder ganz traditionell

fernzusehen.

Um diese hyperfunktionalen Zentralen

zu bauen, haben schon andere

High-End-Hersteller wie Arcus oder

Evolve auf Computer zurückgegriffen.

Doch einen so konsequent auf die Bedürfnisse

im Wohnzimmer zugeschnittenen

PC haben wir bislang

nicht erlebt. Wenn man den Sensor-

Knopf an der Glasfront berührt, um

den M117 einzuschalten, wenn wie

von Geisterhand an der Vorderseite

zusätzliche Symbole aufleuchten oder

die Bildschirmmenüs auf einem Fern-

Bitte wählen! Fernsehen, Filme, Radio,

Musik, Bilder oder Internet – was darf's

bitte sein?

TV-Vergnügen: Über den Mini-EPG (unten)

gibt's Programm-Infos, über ein Fenster

lässt sich ein zweiter Sender verfolgen.

92


Geben und nehmen:

USB-Speicher versorgen

den M117 mit Medien,

empfangen aber

auch TV-Aufnahmen

vom Revox.

Funktastatur de luxe: Die optionale Fernbedienung

aus edlem Aluminium hilft beim Surfen

im Internet und bei der Eingabe von Text.

Schick und schlank: Die übersichtlich

gegliederte Fernbedienung überzeugt

durch Tasten mit einem präzisen Druckpunkt

und durch ihre solide Verarbeitung.

seher erscheinen, kommt es einem gar

nicht in den Sinn, dass man einen

Computer bedient.

Doppelter TV-Spaß

Der Kniff dahinter: Obwohl es sich um

ein Windows-Betriebssystem handelt,

tritt es als solches nie in Erscheinung.

Gleichzeitig erlaubt Windows, so

ziemlich alles in das Gerät einzupflanzen,

was der Hersteller gerade will: im

Falle des M117 für den Fernsehempfang

etwa zwei DVB-S2-Tuner, die sich

durch DVB-C- oder DVB-T-Module ersetzen

lassen. Dazu gibt es einen CI-

Einschub, um Pay-TV zu entschlüsseln.

Das bedeutet: Der Besitzer kann

zwei HD-Sendungen aufnehmen und

wenn gewünscht eine dritte anschauen,

wenn sie sich auf einem der schon

verwendeten Transponder befindet.

Gegenüber einem traditionellen

HDTV-Receiver vermisst man hier

nichts: Ein EPG zeigt das Programm

der verschiedenen Sender übersichtlich

an oder er erscheint klein am untereren

Bildschirmrand. Ein Timer

erlaubt das Programmieren von Vorund

Nachlaufzeiten sowie Wiederholungen.

Außerdem kann der Nutzer

zeitversetzt fernsehen (Timeshift)

oder einen weiteren Sender in einem

kleinen Fenster betrachten.

Für Aufnahmen und Timeshift besitzt

der M117 eine integrierte 500-

GByte-Festplatte. Doch Revox-Technik-Chef

Markus Halbig empfiehlt,

Aufnahmen auszulagern und auf

einem Netzwerk-Server zentral zu

speichern. Ein NAS-System

lasse sich immer nachrüsten und der

Speicher gegebenenfalls erweitern.

Der Nutzer gibt also im Einstellungsmenü

des M117 an, auf welchem Netzwerk-Speicher

er seine Aufnah- ➜

Alles im Blick: Das Musikarchiv ist übersichtlich

nach Interpreten sortiert. Fehlende

Covers werden automatisch ergänzt.

Surfen im Web: Der integrierte Internet-

Browser erleichtert durch die Anzeige von

Kacheln das Ansteuern von Webseiten.

video-magazin.de | 10_2013

93


WEB & MOBILE | TEST: HEIMKINO-PC

Voll vernetzt

Unter Kontrolle: Über dieses Terminal

bestimmt der Nutzer, welche Musik

gespielt wird.

Schick und stark: Diese

Heimkino-Anlage von Revox

ist wohl eine der schönsten,

die es heute zu kaufen gibt.

DATEN UND MESSWERTE

Hersteller

Revox

Modell

Re:source M117

Preis

4.800 Euro

Internet

www.revox.de

MESSWERTE

Abmessungen (B x H x T) 43,0 x 42,0 x 11,0 cm

Gewicht

9,3 kg

Einlesezeit BD / DVD / CD

32 / 21 / 21 Sek.

... Standby / Spar 3 / 37 Sek.

Stromverbr. Betrieb /

45 Watt

... Schnellstart / Spar 2,7 / 2,1 Watt

HARDWARE

Prozessor / Arbeitsspeicher AMD A6 3500 / 4 GByte

Kühlung

Lüfter

Festplatte

500 GByte

Laufwerk

Slot-In-Blu-ray-Laufwerk

Tuner

2x DVB-S2

FUNKTIONEN

BDAV / BDMV / BD 3D / AVCHD •/ • / in 2D / •

DVD-Audio / SACD / Audio-CD / DVD-RAM –/ – / • / –

Internet-Inhalte / Web-Browser / BD-Live •/ • / –

Medienwiederg. über USB


... SD-Card / UPnP – / DLNA

Medien-Server / -Renderer

• / •

Pause Live TV / Aufnahme / EPG

• / • / •

Steuerung Fernbedienung, opt. Funk-Tastatur

ANSCHLÜSSE

HDMI / DVI-Ausgang

• / •

Digitalausgang optisch / elektrisch • / –

Tonausgang analog Stereo, 5.1

Netzwerk: LAN / WLAN • / –

Weitere CI, 7 x USB, M-Link (RJ45, USB), VGA

• = ja // - = nein

men ablegen will. Auf die aufgezeichneten

Sendungen können anschließend

auch UPnP-fähige Fernseher

und Player zugreifen.

Gleichzeitig bedient sich der M117

bei verbundenen Speichern im Netzwerk

– zwar nicht bei UPnP-Servern,

jedoch bei Ordnern, die freigegeben

wurden. Dass ein Video nicht abgespielt

wird, da der Revox das Format

nicht beherrscht, ist sehr unwahrscheinlich.

Auf der Kompatibilitätsliste

stehen MKV-, AVI-, M2TS-, MP4-

und MPEG-2-Dateien.

High-End-Musik-Archiv

Ähnlich universell einsetzbar ist der

M117 bei der Musik-Wiedergabe.

FLAC, AAC, WMA oder MP3 – alles

kein Problem. Daneben spielt er Audio-CDs

über sein Slot-In-Laufwerk ab

oder rippt sie auf die interne oder einen

externen Netzwerk-Speicher als

MP3 oder im verlustlosen FLAC-Format.

Titelinformationen werden über

eine Online-Datenbank automatisch

ergänzt. Die gerippten Songs stehen

anschließend dem M117 sowie allen

DLNA-Playern im Netzwerk bereit.

Diese universelle Einsetzbarkeit

lässt leicht verschmerzen, dass die

Entertainment-Zentrale auf einer

Festplatte gespeicherte Musik oder

Songs auf einer CD mit einer kleinen

Pause zwischen Titeln abspielt. Mit

unserer getesteten Firmware-Version

konnten wir Musik auch nicht pausieren.

Ein Update ist aber angekündigt.

Und das Disk-Laufwerk ist noch zu

mehr in der Lage: Es spielt Filme auf

Blu-rays und DVDs. 3D-Blu-rays werden

allerdings nur in zwei Dimensionen

angezeigt. Die Bildqualität kann

überzeugen, solange man nicht ver-

94


Wer sich eine komplette Revox-Audio-

Anlage oder gar ein komplettes Multi-

Room-System wünscht, erhält mit dem

M117 die optimale Basis. Perfekt abgestimmt

ist der M117 auf den Receiver

Re:system M51 (Preis: ab 5.000 Euro).

Packt man die hohen Frontsäulen Column

03 und die hinteren Kompaktboxen vom

Typ Shelf 02, Re:sound Center und

Re:sound S Active Bass 01 (Gesamtpreis:

ca. 3.300 Euro) dazu, besitzt man ein potentes

5.1-Heimkino-System, das mit seinen

Metall-Oberflächen wohl eines der

edelsten ist, das es heute gibt. Auch

klanglich besticht es – speziell das optimale

Zusammenspiel zwischen Front-,

Rear- und Center-Lautsprechern. So entsteht

eine lückenlose Raumabbildung.

Der Receiver M51 kann zugleich Ausgangspunkt

für ein Multi-Room-System

sein, das bis zu 32 Räume in vier Zonen

mit Musik versorgt. Zudem lässt sich der

M51 in ein komplettes Hausautomationssystem

einbinden. Besonders eng arbeitet

Revox mit Gira zusammen. So lassen

sich über ein Bedien-Panel an der Wand

nicht nur die gewünschten Songs auswählen

oder die Lautstärke regeln. Es ist

auch möglich, das Licht zu dimmen, die

Jalousien herunterzufahren und die

Raumtemperatur zu bestimmen.

Freie Wahl: Insgesamt sechs USB-Buchsen stehen auf der Rückseite bereit, um Speicher,

Tastatur oder einen handelsüblichen WLAN-Dongle anzuschließen. Die Analogton-Ausgänge

sind als Stereo-Mini-Klinken (farbige Buchsen) ausgeführt.

Völlig elegant: Über sein Slot-In-Laufwerk

nimmt der M117 Blu-rays, DVDs

und CDs entgegen. Danach ist vom Laufwerk

nahezu nichts mehr zu hören.

gisst, im Einstellungsmenü Bildwiederholrate

anpassen zu aktivieren.

Dann gelangt ein ruhiges Bild mit

sanften Bewegungen zum TV-Gerät.

Auch in puncto Schärfe kann der M117

mit spezialisierten Blu-ray-Playern

mithalten. Die besten Spieler schaffen

es jedoch, noch etwas mehr Details

aus Film-Disks herauszuholen.

Doch wer mag bei einem solch verführerischen

Gerät schon pingelig

sein? Eher freut man sich, dass hier

alles aus einem Guss ist. So bleibt die

Blu-ray-Player-Software ArcSoft ganz

im Hintergrund. Und gerne streicht

man über die präzise gefertigte Metall-Oberfläche;

eine solche besitzen

Player von Panasonic oder Samsung

nicht annähernd. Darum präsentiert

der Besitzer den M117 sicherlich auch

gerne auf dem TV-Rack, weil er die Inneneinrichtung

seines Wohnzimmers

bereichern will. Von dort aus zieht

man das HDMI-Kabel zum TV oder

AV-Receiver. Gegebenenfalls verbindet

man den Verstärker auch über die

optische Digitalton-Buchse oder den

analogen 5.1-Mehrkanal-Ausgang.

Die sieben USB-Buchsen sind nicht

nur dazu da, den M117 mit Musik, Videos

und Bildern zu füttern. Es lassen

sich so auch Daten auslagern. Und

schließlich sollte der Besitzer nicht

vergessen, ein Ethernet-Kabel anzuschließen.

Sonst entgehen ihm seine

Netzwerker-Qualitäten: der Zugriff

auf Heim-Server, das Hören von Radiostationen

aus aller Welt über

TuneIn oder das Browsen im Internet.

Für Letzteres ist der Opera-Browser

installiert, der sich bereits mit der mitgelieferten

Fernbedienung bequem

steuern lässt. So kann der Nutzer etwa

auf der Startseite seine Lesezeichen in

Form von Kacheln ablegen, um über

das Cursorkreuz schnell zur ARD-Mediathek,

zum Video-on-Demand-

Dienst maxdome oder zu YouTube zu

springen. Wer lieber frei im Internet

surft, schließt per USB eine beliebige

(Funk-)Tastatur an.

Gedanken an einen Computer kommen

weiterhin nicht auf. Nur ein Blick

auf den hohen Energieverbrauch von

ca. 45 Watt im Betrieb und die etwas

langen Disk-Ladezeiten erinnern noch

daran, dass hier eigentlich ein PC vor

einem steht: einer der schicksten, den

wir je gesehen haben.

Fazit

Der Revox M117 hat zwar seinen stolzen

Preis. Doch wir haben noch keinen

Heimkino-PC erlebt, der so konsequent

auf die Bedürfnisse im Wohnzimmer

hin entwickelt wurde.


video-magazin.de | 10_2013

95


FORUM | 10_2013

Forum

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26. September von 14 bis 16 Uhr stehen die Redakteure

von video für Ihre persönlichen Technikfragen zur Verfügung

– egal, ob es um Probleme mit Geräten, dem TV-Empfang oder dem

Heimnetzwerk geht.

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Leserbrief: TV-Einstellungen

[ Zum TV-Test „Zweikampf... “

in video 7/13, ab Seite 24 ]

In Ausgabe 7 haben Sie den LG 55LA8609 mit

dem Panasonic TX-L55WTW60 verglichen. Teil

Ihres Tests sind die „optimalen Einstellun gen“

der jeweiligen TVs. Da ich vor einigen Tagen

einen LG 60LA8609 gekauft habe und davon

ausgehe, dass ich die von Ihnen empfohlenen

Einstellwerte der entsprechenden 55-Zoll-Variante

für meinen 60-Zoll-TV verwenden kann,

habe ich mein Gerät nach Ihren Vorgaben eingestellt.

Da ich jedoch nicht alle Vorgaben umsetzen

konnte, bitte ich hier um Ihre Unterstützung.

Die folgenden beiden Einstellparameter

habe ich im LG-Menü leider nicht gefunden:

• RGB-Offset -8, 4, 0

• RGB-Gain -9, -13, -6

Die einzigen Stellen, an denen ich entsprechen

de Einstellungen vornehmen könnte, wäre

unter Experteneinstellungen in den Untermenüs

Weißabgleich und Farbmanagement.

Bitte teilen Sie mir kurz mit, wo genau die von

Ihnen genannten Werte einzustellen sind.

Zudem möchte ich fragen, ob es tatsächlich

korrekt ist, die Schärfe auf „0“ einzustellen.

Wie kamen Sie zu diesem Wert? Für Ihre Bemühungen

vielen Dank im Voraus!

Frank Kreiselmann

Sie können die Werte nur bedingt auf eine andere

Größe oder gar ein anderes Modell übertragen. Sogar

dasselbe Modell kann abweichen: durch Seri-

enstreuung, eine andere Firmware oder einfach,

weil wir genormte Zuspieler nutzen.

Die Werte für RGB-Offset und -Gain heißen bei vielen

Herstellern unterschiedlich. Gemeint sind die

Parameter, die getrennt für die Grundfarben Helligkeit

(Offset oder Grau) und Kontrast (Gain, Verstärkung

oder Weiß) einstellen, die dann zu jeder Farbe

gemischt werden und die Farbtemperatur bestimmen.

Die Schärfe ist bei fast allen Herstellern am

Links-Anschlag neutral. Wir haben Testbilder, mit

denen wir das nachprüfen können. Eine Anhebung

der Schärfe ist nur zu empfehlen, wenn beispielsweise

ein TV-Sender unscharf sendet. Sie ist immer

mit Nebeneffekten wie Ringing (Schatten an Kanten)

oder Verstärkung der Blockfehler bei Digital-TV

verbunden. Durch eine zu starke Schärfeanhebung

können gar feine Bilddetails unterdrückt werden.

Sitzen Sie zu weit vom TV-Gerät entfernt (die dreifache

Bildhöhe ist Referenz), kann eine leicht erhöhte

Schärfe besser wirken.

rs

Leserbrief: Die Farbdarstellung

des Epson-Beamers

[ Zum Beamer-Test „Der Flexible“

in video 7/13, ab Seite 34 ]

Ich habe Ihren Testbericht über den Epson-

Beamer gelesen. Sie schreiben nicht, ob Sie

die ungenau durchgeführte Farbkalibrierung

bei Epson reklamiert haben. Ist das in Zukunft

weiterhin ein Problem? Gibt es eigentlich Beamer,

die das Bild per Funk verschicken? Ohne

die vielen Kabel wäre das natürlich super. Wie

sieht es da mit der Bildqualität aus?

R. Bayerlein

Zu den Ungenauigkeiten gibt es keinen Kommentar

von Epson. Bei den Geräten mit der neuesten Firmware

lässt sich der Natürlich-Modus ohne die nichtlineare

Erweiterung des Farbraums kalibrieren, was

harmonischer aussieht.

Epson bietet diverse Projektoren mit HDMI per Funk

an, etwa den Epson EH-TW9100W und den EH-

TW6100W. In Sachen Bildqualität gibt es keinen

Unterschied zum Kabel, wenn die Funkverbindung

stabil ist. Es gibt nur eine kleine Komforteinbuße,

denn die Synchronisation von Quelle und Projektor

(Handshake etc.) dauert um ein Vielfaches länger

als per Kabel.

Raphael Vogt

Forum: Bewertungstabellen im

AV-Receiver-Vergleichstest

[ Zum AV-Receiver-Test „Der X-

Faktor“ in video 8/13, ab Seite 60 ]

Mit großem Interesse habe ich den Vergleichstest

der AV-Receiver gelesen. Es scheinen

aber die Tabellen mit Ausstattung, Messergebnissen

und Bewertung vergessen worden

zu sein – oder habe ich etwas übersehen?

In der Bestenliste tauchen die fünf Kandidaten

dann jedenfalls auf. Ich habe etwas gegoogelt

und bin auf den TX-NR727 von Onkyo gestoßen,

der mir noch interessanter erscheint.

Wann kann ich mit einem Test in Ihrer Zeitschrift

rechnen?

Ansonsten kann ich nur großes Lob für Ihre

Arbeit aussprechen. Ihre Tests sind meine

wichtigste Informationsquelle bei Neuanschaffungen.

Weiter so!

Andreas Mohrmann

96


Vielen Dank für Ihre Nachricht! Bei diesem Vergleichstest

haben wir uns dazu entschlossen, die

Tabellen nicht im Heft, sondern nur online zu veröffentlichen.

Das machen wir aber nur im Ausnahmefall,

wenn es sich um ein Video-Spezial handelt –

so wie hier. Einen Hinweis auf die Ausstattungstabellen

und die Testergebnisse im Internet finden Sie

im Beitrag auf Seite 60 unten. Oder Sie geben einfach

diese Adresse in Ihrem Web-Browser ein:

www.video-magazin.de/av-receiver. In welcher

Ausgabe wir den Onkyo TX-NR727 testen,

kann ich Ihnen zu diesem Zeitpunkt leider noch

nicht sagen.

af

Forum: WLAN am TV

[ Zum TV-Geräte-Test

„Ganz neue TV-Perspektiven“

in video 5/13, ab Seite 22 ]

Ihr Testbericht zum Panasonic TX-L42ETW60

hat einen kleinen, aber schweren Fehler. Mein

47er ETW60 hat kein 5-GHz-Modul. Ich habe

mich nun extra für diesen TV entschieden,

weil er es laut Ihrem Test haben sollte und die

passende Hardware vor Ort steht. Leider findet

der TV kein 5-GHz-WLAN, was sehr ärgerlich

ist. Ich habe mich darauf verlassen, dass

die Inhalte Ihres Tests richtig sind.

Für Neukunden wie mich wäre es ebenfalls

äußerst interessant zu erfahren, dass die aktuellen

TVs wie eine leere Blechdose klingen.

Mein fünf Jahre alter Panasonic-37-Plasma

klang um Welten besser als dieser. Ich behalte

das Gerät zwar, aber der Fehler ärgert mich.

Jens Degen

Sie schreiben, dass der TV Ihr 5-GHz-Netz nicht

sieht – nicht nur sich nicht verbindet? Bei uns hat

das geklappt, und ich hoffe, unser frühes Muster

war nicht Hardware-technisch verändert. Nutzt Ihr

Router die Verschlüsselung „WPA2-PSK-AES“?

Das ist bei dem TV-Gerät wohl Bedingung für das

hohe Band (so steht es im Manual).

Als unser Leser wissen Sie ja um die Veränderung

der Klangqualität in den letzten Jahren. Der ETW60

hat im Klangtest 38 von 60 Punkten erhalten. Das

ist nicht mehr gut, aber es gibt noch deutlich

schlechtere. Der Tiefpunkt der Klangqualität war erreicht,

als die Ultra-Flats eingeführt wurden. Seitdem

wurde es wieder langsam besser. rs

Leserbrief: Sky-Abo

Ich habe eine Frage und hoffe, Sie

können mir weiterhelfen. Ich bin

Sky-Abonnent und suche einen HD-Receiver

mit Festplatte und integriertem Zugangssystem

für eine V13-Karte. Eine Recherche im Internet

hat hier noch nicht den erwünschten

Erfolg gebracht. Die Alternative eines CI+-Moduls

kommt wohl nicht in Frage, da es hier laut

Kundenrezensionen zu Problemen bei Aufnahmen

kommt. Oder gibt es Module, die Sie empfehlen

könnten? Für Ihre Bemühungen im Voraus

vielen Dank!

Thomas Tabellion

Bestellen Sie den Sky-Receiver direkt beim Anbieter

Sky. Der Receiver besitzt eine 2-TByte-Festplatte

und bietet, was man sich wünscht. Er arbeitet

mit dem Angebot Sky Go zusammen. Das heißt, Sie

können den Receiver auch von unterwegs programmieren.

Ebenso mit dabei: Sky Anytime, das On-Demand-Angebot

von Sky. Dabei werden ausgesuchte

Filme über Nacht auf den Receiver „gepusht“ und

stehen dann zum direkten Abruf bereit. Dafür wird

die Hälfte der Festplattenkapazität benötigt.

Einen detaillierten Test des Receivers finden Sie in

video 7/13 ab Seite 55. Andere Receiver werden

nur über die CI-Schnittstelle und ein entsprechendes

Modul Sky-tauglich. Dabei kann es aber zu Problemen

bei der Aufnahme kommen. Als Alternative

könnten Sie das Alphacrypt-Modul verwenden, es

funktioniert aber nicht mit einer V13-Karte, sondern

nur mit den älteren S01- oder S02-Karten. ag

Forum: Optimale Einstellungen

[ Zum TV-Geräte-Test „Spielerisch

einfach“ in video 1/13, ab Seite 30 ]

Ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn

Sie mir die optimalen Einstellungen für den

Philips 47PFL6007 angeben könnten. Leider

waren die nicht im Test dabei.

Peter Thier

Wir haben tatsächlich, weil es sich um recht kleine

Tests handelte, nicht alle Daten erfasst – so auch

die optimalen Einstellungen. Messdaten, die ich

hier habe, sind beispielsweise, dass der TV –

wie für Philips üblich – bei der Voreinstellung

SmartBild=„Kino“ am besten abgeschnitten hat. Bei

„warm“ erreichte er mit 6.000 K Farbtemperatur etwas

zu viel Rot, „normal“ war mit 8.200 K schon zu

kalt. Interessanterweise erzielen bei Philips-TVs

fast immer persönliche Farbtemperaturen mit Rot =

127, Grün = 116, Blau = 83 nahezu normgerechte

Ergebnisse (mit Abweichungen bei Grün und Blau

von +/-2). Beim 47PFL6007 erreichte ein aktivierter

Lichtsensor bei „Kontrast der Hintergrundbeleuchtung“

von 70 im dunklen Raum ein sattes Schwarz

und im hellen Raum ein brillantes Bild. Dabei ist bei

Philips die Voreinstellung „Kino“ schon sehr gut.

Die Bildverbesserungen sind stark abhängig vom

persönlichen Geschmack und von der Qualität der

Bildquelle. Man sollte erst mal alles ausschalten

und dann nach eigenem Belieben verbessern! rs

UNSERE REDAKTION

ANDREAS

FRANK

Der Crack für Blu-ray-

Player, Medien-Receiver

und Home Server

ANDREAS

GREIL

Der Spezialist für alles rund

um Video: Camcorder,

Videoschnitt und Sat-Receiver

ROLAND

SEIBT

Der Technik-Crack und

Spezialist für HD-Medien,

TV, Sat und Video

YASMIN

VETTERL

TV-Fachfrau und

Spezialistin für Design

und neue Medien

MICHAEL

JANSEN

Der Experte für alle

Fragen zu Lautsprechern

und Subwoofern

REINHARD

OTTER

Der video-Fachmann für

Video-, Recording- und

Online-Themen

STEFAN

SCHICKEDANZ

Der Spezialist für das Thema

Surround in all seinen

Facetten

VOLKER

STRAßBURG

Der Fachmann für alle

Bildthemen und video-

Trendscout

video-magazin.de | 10_2013

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BESTENLISTE

Die Bestenliste

Hier finden Sie einen Überblick aller Geräte, die video in dieser und den

vergangenen Ausgaben ausführlich getestet hat. Inklusive Teilnoten für die

persönliche Wichtung der Ergebnisse und unverbindlicher Preisempfehlungen

ist diese Liste ein hilfreicher Einkaufsführer für Unterhaltungselektronik.

Über

700 Geräte

im Praxistest

Generell sind unsere Bewertungskriterien

für alle Produktkategorien

in Teilnoten

für Bild, Klang, Ausstattung, Bedienung

und Verarbeitung aufgeteilt.

Aus diesen setzt sich eine Gesamtpunktzahl

zusammen (Ergebnis),

die als Schulnote interpretiert

und zusätzlich als Prozentwert im

Verhältnis zur maximal erreichbaren

Punktzahl angegeben wird.

Die Abhängigkeit der Ergebnis-

Schulnote von der erreichten Prozentzahl

finden Sie in der Grafik

unten. Wir haben diese Zuordnung

Anfang 2013 etwas härter gestaltet,

dabei sind einige Geräte notentechnisch

abgerutscht. Der Idealfall

von 100 Prozent konnte aber

auch vorher kaum erreicht werden,

da dieses Gerät dann in jedem Unterpunkt

aller Teilnoten die absolute

Referenz dargestellt hätte. Das

ist aber nie der Fall, da sich ein

Hersteller beispielsweise auf eine

perfekte Ausstattung konzentriert,

ein anderer aber in das Material

des Gehäuses oder einen geringen

Stromverbrauch investiert.

Unser Bewertungssystem ist

nach oben offen und kann sich so

blitzschnell den Veränderungen

des Marktes anpassen. Werden

beispielsweise wichtige Features

neu eingeführt, können wir sofort

die Maximalpunktzahl für die Ausstattung

anheben. Schlägt ein Gerät

die bisherige Referenzqualität

von Bild oder Ton, wird auch hier

der Standard angepasst. Dadurch

werten sich alte Geräte automatisch

ab (wie im richtigen Leben),

denn ihre Punktzahl bleibt zwar

konstant, die Prozentnote im Verhältnis

zur Maximalpunktzahl

sinkt aber.

Der Preis ist heiß

Die Note für das Preis-Leistungs-

Verhältnis orientiert sich an den

unverbindlichen Preisempfehlungen

der Hersteller (UVP) zum

jeweiligen Testzeitpunkt, den wir

auch in den Testberichten und der

Bestenliste abdrucken. Sie stellt

daher eine Momentaufnahme dar.

Die Straßenpreise, insbesondere

bei Preisagenturen im Internet,

können erheblich vom UVP abweichen.

Vor allem ältere Geräte

sind mitunter deutlich günstiger

zu haben. Ein Preisvergleich lohnt

sich daher auf jeden Fall.

PUNKTESCHLÜSSEL

Die erreichte Gesamtpunktzahl

eines Tests misst sich an der

Anzahl der maximal erreichbaren

Punkte in der jeweiligen

Gerätekategorie. Wir errechnen,

wie viel Prozent davon

ein Teilnehmer erreicht hat.

Das Ergebnis wird dann nach

folgender Einteilung einer

Schulnote zugeordnet.

überragend ab 90%

sehr gut ab 80%

gut ab 65%

befriedigend ab 50%

ausreichend ab 30%

mangelhaft ab 10%

ungenügend < 10%

ERKLÄRUNG: Bild = Bildqualität // Klg = Klangqualität // Aus = Ausstattung // Bed = Bedienung // Ver = Verarbeitung // TV-E. = TV-Empfang // Pkt = Gesamtpunktzahl // % = Prozent // Preis/Leistg = Preis/Leistung

ULTRA-HD-FERNSEHER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 462 60 221 95 80 916 100

ÜBERRAGEND

Samsung UE85S9* 35.000 428 48 204 89 73 842 92 ausreichend 9/13

SEHR GUT

LG 84LM960V* 19.840 419 46 181 90 77 813 89 ausreichend 2/13

Sony KD-84X9005* 25.000 426 49 182 83 70 810 88 ausreichend 4/13

Sony KD-65X9005* 7.000 423 46 180 85 69 803 87 befriedigend 8/13

*mit 3D-Funktion

3D-FERNSEHER OHNE BRILLE

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

SEHR GUT

Toshiba 55ZL2G 8.000 401 39 174 78 67 759 84 gut 8/12

LCD-FERNSEHER | AB 60 ZOLL | AB 152 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

ÜBERRAGEND

Samsung UE75F8090* 8.000 412 43 204 89 67 815 90 befriedigend 10/13

SEHR GUT

Samsung UE65ES8090* 4.000 416 48 186 88 68 806 89 gut 01/13

Samsung UE60D8090* 4.000 420 47 182 83 70 802 89 gut 11/11

Sharp LC-70LE740E* 3.000 407 48 163 73 64 755 83 sehr gut 10/12

Sharp LC-70LE835E* 4.500 406 45 168 72 63 754 83 sehr gut 3/12

Sharp LC-60LE840E* 3.000 393 45 168 71 66 743 82 gut 8/12

Samsung UE60D6500 3.000 375 40 172 82 64 733 81 sehr gut 1/12

Sharp LC-80LE645E 5.500 379 47 159 72 64 721 80 sehr gut 6/12

GUT

Sharp LC-60LE635E 1.800 356 43 161 71 61 692 76 überragend 1/12

*mit 3D-Funktion

LCD-FERNSEHER | 50 BIS 60 ZOLL | AB 127 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

ÜBERRAGEND

Panasonic TX-L55WTW60 3.000 415 39 205 89 70 818 90 gut 7/13

Samsung UE55F8090 2.900 415 43 204 89 67 818 90 sehr gut 5/13

LG 55LA8609 2.500 415 50 197 86 68 816 90 sehr gut 7/13

Loewe Reference ID 55 7.500 403 57 202 73 80 815 90 befriedigend 6/13

SEHR GUT

Samsung UE55F7090 2.700 408 42 204 89 67 810 89 sehr gut 6/13

Samsung UE55ES8090* 2.800 415 46 186 88 68 803 89 sehr gut 5/12

Sony KDL-55W905 2.800 419 42 182 85 68 796 88 sehr gut 6/13

Samsung UE55D8090 2.900 412 46 182 82 70 792 87 sehr gut 6/11

Sony KDL-55HX955* 3.000 419 42 181 83 67 792 87 sehr gut 2/13

Loewe Individual 55 Compose 3D 6.300 393 53 198 69 77 790 87 befriedigend 2/12

LG 55LM960V* 3.500 401 43 179 90 73 786 87 gut 6/12

Samsung UE55D7090 2.800 409 46 182 82 66 785 87 sehr gut 8/11

Toshiba 55ZL1G 5.000 412 45 178 78 71 784 87 sehr gut 10/11

Sony KDL-55HX925 3.300 409 47 183 76 68 783 86 sehr gut 10/11

Panasonic TX-L55DTW60 2.500 395 39 196 86 66 782 86 sehr gut 6/13

98


Philips 55PFL8007K* 2.600 400 44 188 84 66 782 86 sehr gut 2/13

Philips 58 PFL9956H 4.200 401 47 182 78 74 782 86 gut 1/12

Philips 55PDL8908S 3.000 391 42 183 84 73 773 85 gut 8/13

Sony KDL-55HX825 2.800 401 48 182 76 65 772 85 sehr gut 1/12

Samsung UE55ES6890* 2.100 399 41 176 79 66 761 84 sehr gut 8/12

Philips 55PFL7108K 2.000 383 40 180 84 62 749 83 sehr gut 6/13

Panasonic TX-L55WT50E* 2.600 385 40 176 80 66 747 82,5 gut 11/12

Philips 50PFL7956K* 2.200 381 41 174 78 63 737 81 überragend 11/11

Bang & Olufsen BeoVision 11 11.090 366 54 160 72 76 728 80 befriedigend 3/13

Toshiba 55 WL 768* 3.300 386 34 165 71 65 721 80 sehr gut 2/11

GUT

Toshiba 55WL863G 2.500 378 41 160 75 65 719 79 sehr gut 1/12

Grundig 55VLE9370BL 1.500 339 47 178 73 66 703 78 sehr gut 5/13

Toshiba 50L7363DG 1.200 362 37 168 74 61 702 77 sehr gut 9/13

PEAQ PTV551203-B* 1.100 341 40 167 73 69 690 76 überragend 10/12

LG 55LW579S 2.100 342 39 178 68 58 685 76 sehr gut 1/12

Philips 55 PFL 6606K 1.900 351 40 166 68 60 685 76 sehr gut 8/11

*mit 3D-Funktion / **21:9-Cinema-Format

LCD-FERNSEHER | 46 – 50 ZOLL | 117 – 126 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

ÜBERRAGEND

Samsung UE46F8090SL* 2.100 415 41 204 89 67 816 90 sehr gut 8/13

SEHR GUT

Loewe Individual 46 Slim* ab 4.800 403 46 204 73 73 799 88 befriedigend 4/13

Loewe Individual 46 Compose 3D* ab 5.400 392 50 196 68 73 779 86 befriedigend 7/11

Philips 46PFL9707S* 3.000 407 43 179 84 66 779 86 gut 1/13

Samsung UE46D8090* 2.100 405 42 182 82 65 776 86 k.A. 4/11

Sony KDL-46HX825* 2.200 404 47 182 76 65 774 85 sehr gut 9/11

Philips 46 PFL 9705K* 3.000 407 40 179 77 70 773 85 sehr gut 2/11

Metz Aurus 47 3D Media twin R* 4.000 389 50 183 71 77 770 85 gut 8/13

Loewe Art 46 3D DR+* 3.700 387 46 189 68 75 765 84 gut 12/11

LG 47LM960V * 2.700 387 41 176 89 69 762 84 gut 1/13

LG 47LM760S* 1.800 385 41 176 89 71 762 84 sehr gut 5/12

Sony KDL-46HX855* 1.700 402 42 174 80 64 762 84 sehr gut 1/13

Sony KDL-46HX855* 1.700 402 42 174 80 64 762 84 überragend 8/12

Philips 46PFL8008S* 1.800 391 39 183 84 62 759 84 sehr gut 8/13

Panasonic TX-L47WT50E* 1.900 387 40 177 80 66 750 83 sehr gut 1/13

Sony KDL-47W805A* 1.500 385 37 178 86 64 750 83 sehr gut 8/13

Philips 46PFL9706K 2.500 396 38 173 78 66 751 83 sehr gut 12/11

Panasonic TX-L47DT50* 1.800 381 40 173 80 73 747 82 sehr gut 5/12

Philips 47PDL6907K* 1.600 378 39 180 78 70 745 82 sehr gut 12/12

Sony KDL-46NX725 1.900 391 44 169 76 64 744 82 sehr gut 12/11

Philips 47PFL6907K* 1.600 378 41 177 78 67 741 82 sehr gut 12/12

Philips 47PFL6007K* 1.400 377 38 177 78 70 740 82 sehr gut 1/13

Samsung UE46D6500 1.500 383 38 172 82 64 739 82 überragend 12/11

LG 47LEX8 5.000 399 30 153 80 76 738 81 gut 2/11

Loewe Xelos 46 1.800 367 49 185 68 66 735 81 sehr gut 1/13

Loewe Art 46 LED 200 DR+ ab 3.500 364 47 192 67 64 734 81 gut 4/11

Sony KDL-46HX755* 1.400 379 42 171 80 62 734 81 sehr gut 5/12

TechniSat MultyVision 46 ISIO 3.500 355 48 181 79 69 732 81 gut 12/11

Sharp LC-46LE830E 1.600 388 43 161 71 61 724 80 sehr gut 12/11

GUT

Panasonic TX-L47ETW5* 1.150 372 39 176 73 59 719 79 sehr gut 1/13

Loewe Connect ID 46 DR+* 2.800 352 50 185 68 63 718 79 gut 11/12

LG 47LW650S 1.800 377 41 167 68 62 715 79 sehr gut 6/11

Sony KDL-46EX725 1.500 371 35 173 74 59 712 79 überragend 4/11

Toshiba 46TL968G* 1.100 374 36 166 74 61 711 78 sehr gut 1/13

Sharp LC-46LE824E 1.500 366 46 161 66 69 708 78 gut 8/11

Sharp LC-50LE752E 1.100 366 38 177 67 56 704 78 überragend 8/13

Grundig 47 VLE 9270* 1.100 350 39 168 76 64 697 77 sehr gut 1/13

Grundig 46 VLE 8270* 1.000 344 47 167 68 67 693 76 sehr gut 1/13

Samsung UE46ES5700 830 340 38 176 79 58 691 76 überragend 1/13

Sony KDL-46EX525 1.300 351 40 166 69 60 686 76 sehr gut 8/11

Sony KDL-46EX505 1.200 335 43 155 72 65 670 74 überragend 1/11

PEAQ PTV462403-S* 800 325 35 164 64 59 647 71 sehr gut 1/13

Hisense LED46K263D* 900 341 37 140 51 47 616 68 sehr gut 5/12

BEFRIEDIGEND

Xoro HTL4770 3D* 800 264 30 110 42 55 501 55 gut 4/12

*mit 3D-Funktion

LCD-FERNSEHER | 42 ZOLL | 107 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

SEHR GUT

Panasonic TX-L42ETW60 1.000 381 38 178 84 60 741 82 sehr gut 5/13

Philips 42PFL7906K 1.300 382 38 173 78 65 736 81 sehr gut 10/11

Philips 42PFL7606K 1.300 382 38 173 78 63 734 81 sehr gut 9/11

GUT

Panasonic TX-L42ETW5 950 370 39 176 73 59 717 79 sehr gut 4/12

LG 42LW650S 1.350 356 38 176 68 59 697 77 sehr gut 9/11

Toshiba 42UL875G 1.100 349 44 160 75 62 690 76 überragend 9/11

LG 42LW650* (alte Firmware) 1.350 357 38 167 68 59 689 76 sehr gut 5/11

Panasonic TX-L42EW30 1.050 344 39 157 73 59 672 74 überragend 9/11

LG 42LE5500 1.100 351 40 148 70 63 672 74 sehr gut 3/11

PEAQ PTV421100-B 750 303 33 162 67 60 625 69 überragend 1/12

Hannspree SV42LMNB 680 317 33 130 50 56 586 65 überragend 3/11

*mit 3D-Funktion

LCD-FERNSEHER | 40 ZOLL | 102 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

SEHR GUT

Samsung UE40C7700* 1.300 400 40 178 85 65 768 85 sehr gut 3/11

Samsung UE40D7090LS 1.600 389 40 182 82 66 759 84 sehr gut 9/11

Loewe Connect 40 3D DR+ 3.500 375 44 196 68 63 746 82 gut 4/12

Sony KDL-40HX805* 1.300 392 40 175 76 62 745 82 sehr gut 3/11

Loewe Art 40 LED 200 DR+ 3.180 356 46 189 68 66 725 80 gut 9/11

Sharp LC-40LE830E 1.200 388 43 161 71 61 724 80 überragend 9/11

Philips 40PFL5507K* 1.000 375 38 173 77 60 723 80 sehr gut 7/12

GUT

Sony KDL-40HX755* 1.100 376 30 173 80 60 719 79 sehr gut 7/12

TechniSat MultyVision 40 ISIO 3.000 347 48 176 79 64 714 79 gut 9/11

Loewe Connect ID 40 DR+ 2.400 352 44 185 68 63 712 79 gut 9/12

Loewe Connect 40 LED 200 DR+ 3.500 353 44 184 67 63 711 78 gut 3/11

Samsung UE40C6200 1.350 344 36 170 83 70 703 78 sehr gut 1/11

Bang & Olufsen BeoPlay V1 2.500 344 52 155 72 70 693 76 gut 9/12

Toshiba 40TL963G* 1.050 351 35 166 71 60 683 75 gut 7/12

Philips 40 PFL 6605H 1.000 341 37 145 77 65 665 73 sehr gut 3/11

BEFRIEDIGEND

Hannspree SE40LMNB 450 278 33 126 53 47 537 59 gut 7/12

*mit 3D Funktion / **inklusive Sound-Projektor

LCD-FERNSEHER | 37 ZOLL | 94 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

GUT

Sony KDL-37EX725 900 376 33 173 75 58 715 79 sehr gut 2/12

Panasonic TX-L37DT30E 1.250 369 43 163 76 61 712 79 sehr gut 6/11

Samsung UE37D6200 830 370 30 169 81 61 711 78 sehr gut 2/12

Panasonic TX-L37EW30 850 348 34 166 79 62 689 76 sehr gut 2/12

Philips 37PFL6606K 900 354 35 166 68 62 685 76 sehr gut 2/12

LCD-FERNSEHER | 32 ZOLL | 81 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

GUT

Sony KDL-32EX725* 650 375 31 173 75 58 712 79 sehr gut 3/12

Philips 32PFL6606K 750 354 32 166 68 62 682 75 sehr gut 3/12

Sharp LC-32LE632E 700 354 32 159 64 61 670 74 sehr gut 3/12

PEAQ PTV321100 500 303 29 162 67 57 618 68 sehr gut 3/12

BEFRIEDIGEND

Hisense LTDN32K26SEU 500 282 32 130 49 42 535 59 gut 9/11

LCD-FERNSEHER | UNTER 30 ZOLL | UNTER 78 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

BEFRIEDIGEND

Panasonic TX-L19D28EP 400 306 40 108 56 63 573 63 sehr gut 5/11

Sharp LC-19LE320E 430 302 39 100 52 63 556 61 gut 5/11

Philips 19 PFL 3405 430 299 41 66 56 59 521 58 gut 5/11

CMX LED 8190H Ozelot 200 283 35 90 54 51 513 57 überragend 5/11

Enox BFL-0519LED-DVD* 350 263 25 110 50 47 495 55 sehr gut 5/11

SEG Saporro 350 266 36 82 43 56 483 53 gut 5/11

Hannspree Zebra 19 TV

(ST19ZMAB) 350 263 37 72 49 53 474 52 gut 5/11

AUSREICHEND

Medion LIFE X 13001 180 254 33 58 51 40 436 48 sehr gut 5/11

*mit DVD-Player

video-magazin.de | 10_2013

99


BESTENLISTE

PLASMA-FERNSEHER | AB 46 ZOLL | AB 117 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

ÜBERRAGEND

Panasonic TX-60ZT60E 4.500 416 40 209 90 67 822 91 gut 10/13

SEHR GUT

Panasonic TX-P50VTW60* 2.200 397 42 198 86 66 789 87 sehr gut 8/13

Panasonic TX-P65VT30E* 4.000 398 40 175 79 75 767 85 sehr gut 10/11

Panasonic TX-P55VT50E* 2.600 394 46 174 80 67 761 84 sehr gut 10/12

Panasonic TX-P55VT30E* 3.000 398 39 170 79 75 761 84 sehr gut 8/11

Panasonic TX-P50GT50E* 1.600 394 46 173 80 67 760 84 überragend 8/12

Panasonic TX-P46GT30E* 1.600 389 38 167 76 67 737 81 sehr gut 6/11

Samsung PS51D6900** 1.550 367 50 168 74 65 724 80 sehr gut 11/11

GUT

Panasonic TX-P50GW30 1.300 369 47 160 70 61 707 78 sehr gut 11/11

LG 50PZ955S* 1.600 355 48 157 69 67 696 77 gut 11/11

LG 50PK550 950 357 40 135 70 57 659 73 überragend 1/11

* mit 3D-Funktion

PLASMA-FERNSEHER | BIS 43 ZOLL | BIS 109 CM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 450 60 221 95 80 906 100

SEHR GUT

Panasonic TX-P42STW50* 900 376 34 169 79 64 722 80 sehr gut 7/12

GUT

Panasonic TX-P42GW20 1.100 361 45 136 70 64 676 75 sehr gut 3/11

* mit 3D-Funktion

3D-CAMCORDER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100

GUT

Sony HDR-TD30 1.000 236 82 133 82 45 578 78 sehr gut 8/13

Sony HDR-TD20 1.600 227 82 128 81 47 565 76 sehr gut 2/13

Sony HDR-TD10 1.600 224 81 120 79 47 551 74 sehr gut 7/11

JVC GS-TD1 1.800 224 74 113 77 46 534 71 gut 7/11

BEFRIEDIGEND

Panasonic HDC-TM900 1.600 192 70 94 75 44 475 64 sehr gut 7/11

AUSREICHEND

Aiptek i2 160 154 47 48 65 28 342 46 befriedigend 7/11

HD-CAMCORDER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 310 105 175 100 50 740 100

SEHR GUT

Panasonic HC-X929 1.000 268 85 139 70 45 607 82 sehr gut 8/13

GUT

JVC GC-PX100 1.000 237 81 138 69 45 570 77 sehr gut 8/13

Panasonic HDC-SDT750 EG 1.400 242 75 132 73 45 567 77 sehr gut 2/11

Panasonic HDC-TM900 1.600 244 70 132 75 44 565 76 sehr gut 7/11

Sony HDR-TD10 1.600 205 80 124 77 47 533 72 gut 7/11

JVC GS-TD1 1.800 211 74 120 75 46 526 71 gut 7/11

Sony HDR CX730 1.000 215 68 107 87 45 523 71 gut 7/12

JVC GC-PX 10 900 221 84 109 57 47 517 70 gut 7/12

Panasonic HC X 800 EG-K 800 218 74 99 72 42 506 68 befriedigend 7/12

Canon LEGRIA HFM52 750 217 81 91 60 42 490 66 befriedigend 7/12

BEFRIEDIGEND

Sony HDR PJ 260VE 630 186 65 86 57 41 434 59 gut 7/12

SPIEGELREFLEXKAMERAS (VIDEO-TAUGLICH)

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 310 105 175 110 50 750 100

GUT

Canon EOS-1D X 6.300 252 60 128 63 49 552 75 befriedigend 3/13

Panasonic DMC-GH3 1.200 227 75 118 79 41 540 73 sehr gut 3/13

Sony SLT-A99V 2.800 222 82 118 58 42 522 71 sehr gut 3/13

Nikon D600 2.150 222 72 111 52 39 496 67 gut 3/13

PROJEKTOREN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 435 100 55 60 650 100

SEHR GUT

Sony VPL-VW1000* 18.800 380 68 42 54 544 84 sehr gut 9/12

SIM2 M.150* 20.900 378 63 48 54 543 84 sehr gut 9/12

JVC DLA-X70* 7.000 362 82 49 49 542 83 sehr gut 3/12

SIM2 C3X Lumis 3D-Solo 42.000 350 71 47 54 522 80 sehr gut 8/11

GUT

JVC DLA-X35BE* 3.000 348 66 43 46 503 77 sehr gut 9/13

Panasonic PT-AT6000E* 2.800 347 67 43 44 501 77 sehr gut 9/13

Sony VPL-HW50ES 3.200 350 63 42 46 501 77 sehr gut 1/13

Mitsubishi HC7800 2.000 347 57 43 43 490 75 sehr gut 11/12

SIM2 Crystal 35 5.000 317 66 43 49 475 73 sehr gut 5/11

Optoma HD83 2.500 319 59 48 46 472 73 sehr gut 1/12

Epson EH-TW8100* 2.500 330 57 47 37 471 72 sehr gut 7/13

BenQ W7000 2.500 334 55 44 38 471 72 sehr gut 11/12

BenQ W1070* 900 328 58 41 37 464 71 sehr gut 4/13

Epson EH-TW6000W 1.800 298 58 48 43 447 69 sehr gut 2/12

Acer K750 2.500 316 52 38 38 444 68 gut 12/12

ViewSonic Pro9000 2.300 315 52 39 38 444 68 gut 12/12

* mit 3D-Funktion

2.1-BLU-RAY-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 269 300 150 60 200 979 100

SEHR GUT

T+A K2 Blu ** 3.800 240 250 83 37 180 790 81 gut 6/12

GUT

Denon RBD-X1000* 950 248 210 60 46 150 714 73 sehr gut 2/11

*2.0-System // ** 3.1-System

5.1-BLU-RAY-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 269 300 125 60 200 954 100

SEHR GUT

Denon CARA S-5BD 2.000 255 215 86 51 175 782 82 sehr gut 10/10

HDTV-REKORDER MIT BLU-RAY

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 240 55 132 100 50 577 100

SEHR GUT

Samsung BD-E8909S 650 200 43 106 81 39 469 81 sehr gut 8/12

Samsung BD-E8509S 550 200 43 104 81 39 467 81 sehr gut 7/12

GUT

Samsung BD-D8909S 600 202 43 90 78 40 453 79 gut 1/12

LG HR929S 550 198 43 93 67 41 442 77 sehr gut 8/12

Samsung BD-D6900 300 202 40 80 80 31 433 75 überragend 5/11

LG BDS590 300 200 38 81 70 32 421 73 sehr gut 1/12

BLU-RAY-REKORDER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 240 55 160 100 50 605 100

SEHR GUT

Panasonic DMR-BST720 700 222 46 115 86 35 504 83 sehr gut 8/12

Panasonic DMR-BCT720* 700 222 46 113 86 35 502 83 sehr gut 10/12

Panasonic DMR-BST800 950 222 46 118 81 31 498 82 sehr gut 8/11

MacroSystem DVC 3000 3.000 218 46 104 85 44 497 82 gut 1/13

Panasonic DMR-BST700 750 222 46 96 82 35 481 80 gut 1/12

* mit DVB-C-Tuner

BLU-RAY-PLAYER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 280 113 185 50 57 685 100

SEHR GUT

OPPO BDP-103EU 700 266 96 158 37 51 608 89 sehr gut 2/13

Panasonic DMP-BDT500 400 270 98 126 41 50 585 85 sehr gut 5/12

Philips BDP9700 550 258 97 141 36 50 582 85 sehr gut 7/13

Yamaha BD-A1020 430 262 101 130 39 42 574 84 überragend 1/13

100


Denon DVD-A1 UD 5.000 262 113 99 41 57 572 84 gut 11/09

Denon DBT-3313UD 1.000 260 104 112 41 52 569 83 sehr gut 10/12

LG BP730* 200 262 53 132 42 39 528 83 überragend 7/13

Marantz UD5007 600 260 101 110 41 53 565 82 sehr gut 11/12

Pioneer BDP-450* 300 263 56 120 39 46 524 82 überragend 11/12

Samsung BD-F7500 300 255 89 138 40 39 561 82 sehr gut 7/13

Pioneer BDP-LX55 500 260 100 114 40 44 558 81 sehr gut 2/12

Yamaha BD-A1010 430 256 101 119 40 42 558 81 überragend 2/12

Panasonic BDT320 270 270 87 117 37 43 554 81 sehr gut 11/12

Panasonic DMP-BDT335* 250 266 54 118 37 39 514 81 sehr gut 7/13

Panasonic DMP-BDT 310 300 269 85 121 39 39 553 81 sehr gut 5/11

Sony BDP-S790 250 261 81 135 38 38 553 81 überragend 8/12

Denon DBT-1713UD 500 258 98 105 41 47 549 80 sehr gut 8/12

Denon DBP-1611UD 500 258 98 108 40 44 548 80 sehr gut 2/12

Marantz UD5005 530 258 98 108 40 44 548 80 sehr gut 6/11

Yamaha BD-S1067 600 258 98 111 39 42 548 80 sehr gut 6/11

Sony BDP-S5100* 160 258 53 125 35 37 508 80 sehr gut 7/13

Panasonic DMP-BDT220 180 270 81 118 38 39 546 80 sehr gut 4/12

GUT

Panasonic DMP-BDT110 200 269 83 111 39 39 541 79 überragend 4/11

Sony BDP-S590 170 261 78 128 37 37 541 79 sehr gut 5/12

Samsung BD-D6500 230 256 83 113 42 43 537 78 sehr gut 7/11

Sony BDP-S480 180 257 84 114 40 39 534 78 überragend 7/11

Samsung BD-E6100* 180 259 48 104 40 37 488 77 gut 5/12

LG BP620 180 251 78 113 43 39 524 76 gut 5/12

LG BD670 200 250 79 120 40 35 524 76 sehr gut 5/11

Onkyo BD-SP809 500 256 95 87 39 47 524 76 sehr gut 2/12

Philips BDP7700 200 238 79 132 37 37 523 76 sehr gut 8/12

Sony PS3 Slim 300 259 78 107 35 41 520 76 überragend 12/10

Pioneer BDP-430 300 253 91 99 34 41 518 76 sehr gut 3/11

Philips BDP5200 190 248 78 113 38 38 515 75 sehr gut 7/11

ASUS O!Play BDS-700 200 241 78 112 36 41 508 74 gut 11/12

Sharp BD-HP90S* 450 253 53 84 30 46 466 73 gut 3/11

Toshiba BDX3100KE 200 240 85 97 26 35 483 71 sehr gut 3/11

*

Klangqualität max. 64 Punkte / gesamt max. 636 Punkte, da kein Analogton-Ausgang

DVD-REKORDER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 200 50 110 100 50 510 100

SEHR GUT

Panasonic DMR-XS400 * 550 181 42 81 82 35 421 83 sehr gut 1/12

Panasonic DMR-EX93C** 500 179 40 90 78 30 417 82 sehr gut 11/10

* mit Sat-Tuner / ** mit DVB-C-Tuner

NETZWERK-MEDIA-PLAYER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 200 200 160 125 50 735 100

SEHR GUT

Sony NSZ-GS7 * 200 161 90 138 100 37 526 80 sehr gut 10/12

GUT

D-Link Boxee Box DSM-380 230 149 146 136 86 40 557 76 sehr gut 12/12

Apple TV * 110 157 90 96 109 40 492 75 sehr gut 10/12

LG ST600 * 130 166 90 93 101 40 490 75 sehr gut 12/11

RaidSonic ICY BOX IB-MP3011Plus 150 140 140 118 92 44 534 73 sehr gut 5/12

Western Digital WD TV Live Hub 230 143 138 118 96 38 533 73 sehr gut 6/11

Philips HMP5000 130 152 134 113 93 39 531 72 gut 12/11

iconBIT XDS1003D 200 140 132 129 91 39 531 72 gut 5/12

Sony SMP-N200 100 150 142 107 94 37 530 72 sehr gut 12/11

Netgear NeoTV 550 150 155 140 107 93 35 530 72 überragend 6/11

LG SP820 * 170 134 91 105 101 40 471 72 sehr gut 12/12

FANTEC Smart TV Hub Box 190 147 134 113 91 42 527 72 gut 5/12

AC Ryan Playon!HD mini 2 109 140 140 107 94 35 516 70 überragend 5/12

TerraTec NOXON M740 200 130 140 116 81 44 511 70 sehr gut 6/11

Western Digital WD TV Live 100 144 130 103 97 36 510 69 überragend 5/12

Dune HD TV-101 (W) 109 151 139 99 83 36 508 69 sehr gut 5/12

BEFRIEDIGEND

VideoWeb TV* 150 136 86 78 79 36 415 63 gut 12/12

* max. 655 Punkte, da kein Analogtonausgang

NAS-SYSTEME

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 290 100 60 450 100

GUT

LG N4B2 900 220 81 56 357 79 befriedigend 4/12

Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus 509 187 65 51 303 67 befriedigend 4/12

BEFRIEDIGEND

Synology DiskStation DS212j 180 172 76 39 287 64 sehr gut 4/12

Buffalo LinkStation Pro 250 174 64 41 279 62 gut 4/12

Western Digital My Book Live 165 152 62 42 265 56 gut 4/12

IP-TV

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 90 40 32 41 30 233 100

GUT

Telekom Entertain 10 65 31 17 32 24 169 73 gut 1/12

Vodafone TV 10 64 32 16 27 23 162 70 gut 1/12

FLATRATE-ONLINE-VIDEOTHEKEN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 90 40 140 70 340 100

GUT

WATCHEVER ab 8,99 71 26 95 52 244 72 gut 4/13

maxdome ab 9,99 68 30 91 40 229 67 befriedigend 4/13

BEFRIEDIGEND

LOVEFiLM ab 6,99 74 29 68 44 215 63 gut 4/13

HDTV-KABEL-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 230 50 160 100 50 590 100

SEHR GUT

TechniSat DigiCorder ISIO C 700 216 42 127 89 44 518 88 sehr gut 12/11

Humax iCord Cable 400 209 42 98 87 42 474 80 sehr gut 12/11

Sagemcom RCI88-1000 450 205 39 110 79 38 471 80 sehr gut 11/12

GUT

smart CX70 110 202 39 64 72 42 419 71 sehr gut 9/12

Lenuss L1C 150 194 39 66 66 42 407 69 sehr gut 9/12

HDTV-SAT-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 230 50 112 100 50 542 100

SEHR GUT

Kathrein UFS 932/HD+* 220 219 45 72 84 42 462 85 sehr gut 7/11

Dreambox DM800 HD SE* 500 201 40 82 79 44 446 83 gut 3/11

Humax HD NANO* 130 207 38 63 83 41 432 80 überragend 2/12

GUT

Vantage VT-800S HD+* 180 205 41 74 70 39 429 79 überragend 9/11

Logisat 2750 HD+* 180 205 41 70 70 39 425 78 überragend 10/11

Sky Vision Lenuss L1 150 201 37 63 72 37 410 76 überragend 3/12

smart CX20 150 189 39 72 68 38 406 75 überragend 2/12

devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 400 182 40 61 83 39 405 75 gut 5/12

KAON 275 HD+ 180 185 34 60 74 40 393 73 sehr gut 3/11

STRONG SRT 7300 CI+* 230 190 36 48 67 39 380 70 sehr gut 10/11

*für externe Festplatten-Aufzeichnung

HYBRID-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 230 50 160 100 50 590 100

ÜBERRAGEND

Kathrein UFS 924 550 213 45 138 89 47 532 90 gut 3/13

Kathrein UFS 925 HD+ 580 206 45 142 89 47 529 90 gut 6/12

SEHR GUT

Vantage VT-100* 440 217 44 124 92 47 524 89 gut 10/11

Humax iCord Evolution 600 215 45 121 90 45 516 87 sehr gut 10/13

Kathrein UFS 935 260 206 45 132 83 45 511 87 überragend 9/12

Vantage VT-100 HD+ 400 212 44 118 92 44 510 86 gut 6/13

Humax HD-Fox+* 280 220 38 108 94 44 504 85 überragend 3/11

Kathrein UFS 913* 300 216 45 114 85 43 503 85 sehr gut 3/12

Humax iCord Mini 380 212 45 108 94 43 502 85 sehr gut 4/12

Topfield SRP-2401 CI+ 610 212 45 122 80 41 500 85 gut 5/12

Dreambox DM7020 HD 620 201 40 129 79 44 493 84 sehr gut 1/12

SetOne Genius HD* 350 210 42 111 84 42 489 83 sehr gut 3/12

NanoXX Omega HD+* 400 203 43 115 83 42 486 82 gut 1/13

Humax NANO Conn@ct 150 205 44 104 86 43 482 82 sehr gut 6/13

smart CX10* 200 194 41 119 77 40 471 80 sehr gut 10/11

video-magazin.de | 10_2013

101


BESTENLISTE

GUT

WISI OR 188 HDTV 250 203 41 110 70 42 466 79 gut 1/13

smart Zappix HD+* 140 196 41 115 72 40 464 79 überragend 7/11

Blaupunkt S1 350 181 42 125 74 41 463 78 befriedigend 6/13

TechnoTrend TT-micro S855* 260 187 43 118 66 39 453 77 sehr gut 10/11

smart VX10* 250 190 41 112 67 40 450 76 sehr gut 3/11

Opticum HD TS 9600 PRIMA* 180 194 38 84 45 37 398 67 sehr gut 5/11

*für externe Festplatten-Aufzeichnung

SAT OVER IP

SERVER Preis (€) TV-E. Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 90 – 39 30 25 184 100

GUT

devolo dLAN Sat TV Multituner 200 78 – 16 23 20 137 74 gut 9/13

Telestar Digibit R1 250 73 – 23 20 20 136 74 gut 9/13

Triax TSS 400 200 70 – 25 16 19 130 71 gut 9/13

RECEIVER Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 170 50 167 100 50 537 100

GUT

devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ 290 149 37 90 75 41 392 73 gut 9/13

Triax IP 100 155 146 37 102 69 38 392 73 gut 9/13

Telestar Digibit B1 140 144 37 83 64 39 367 68 gut 9/13

BEFRIEDIGEND

Schwaiger DSR51IP 150 119 22 75 61 37 314 58 befriedigend 9/13

SURROUND-RECEIVER (NEUES TESTVERFAHREN)

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 100 300 210 100 60 770 100

SEHR GUT

Arcam AVR 750 5.000 76 285 160 75 55 651 85 sehr gut 10/13

Yamaha RX-A3020 2.100 72 254 188 85 46 645 84 sehr gut 6/13

Marantz SR 7007 1.700 75 252 179 88 42 636 83 sehr gut 6/13

Pioneer SC-LX86 2.700 76 257 169 84 49 635 82 sehr gut 10/12

Pioneer SC-LX76 2.000 76 252 175 85 45 633 82 sehr gut 6/13

Onkyo TX-NR3010 2.500 79 254 163 81 48 625 81 sehr gut 10/12

Onkyo TX-NR1010 1.900 79 239 174 85 45 622 81 sehr gut 6/13

Marantz SR 6007 1.000 79 234 177 85 45 620 81 sehr gut 3/13

Yamaha RX-A1020 1.050 69 233 190 82 45 619 80 sehr gut 3/13

GUT

Pioneer SC-2022 1.000 76 230 172 82 42 602 78 sehr gut 3/13

Denon AVR-2313 1.000 75 230 162 87 43 597 78 sehr gut 3/13

Harman/Kardon AVR370 1.000 73 235 148 86 50 592 77 sehr gut 9/13

Marantz SR5007 800 75 204 168 85 48 580 75 sehr gut 9/12

Yamaha RX-A820 850 67 212 168 82 50 579 75 sehr gut 1/13

Yamaha RX-V775 700 70 197 171 82 47 567 74 sehr gut 8/13

Denon AVR-X2000 600 73 200 160 87 46 566 74 sehr gut 8/13

Onkyo TX-NR 626 600 75 193 164 84 49 565 73 sehr gut 8/13

Pioneer VSX-923 500 71 194 166 82 47 560 73 sehr gut 8/13

Sony STR-DN1040 650 70 198 162 83 47 560 73 sehr gut 8/13

Onkyo TX-NR616 700 79 192 165 81 41 558 72 sehr gut 9/12

Pioneer VSX-922 550 76 187 159 82 43 547 71 sehr gut 9/12

Yamaha RX-V673 600 69 190 163 81 44 547 71 sehr gut 9/12

Denon AVR-2113 600 75 198 138 86 45 542 70 sehr gut 8/12

Harman/Kardon AVR170 600 55 202 125 83 46 511 66 gut 8/13

BEFRIEDIGEND

Pioneer VSX-527 350 43 169 113 51 38 414 53 befriedigend 11/12

SURROUND-RECEIVER (ALTES TESTVERFAHREN)

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 300 165 75 60 600 100

ÜBERRAGEND

Pioneer SC-LX 90 A 7.000 290 145 65 58 558 93 überragend 11/08

Yamaha DSP-Z 11 5.500 280 145 65 54 544 91 überragend 11/08

SEHR GUT

Denon AVC-A 1 HD 5.500 270 139 65 56 530 88 sehr gut 11/08

Yamaha RX-A3010 1.980 263 127 67 54 511 85 sehr gut 3/12

Arcam AVR 500 3.200 280 105 69 56 510 85 sehr gut 6/10

Denon AVR-4311 2.200 261 124 67 53 505 84 sehr gut 3/12

Onkyo TX-NR3008 2.000 255 123 67 52 497 83 sehr gut 4/11

Marantz SR7005 1.700 254 120 67 51 492 82 sehr gut 4/11

Sony STR-DA5600ES 2.500 255 118 66 50 489 82 sehr gut 4/11

Arcam AVR400 2.200 260 109 63 55 487 81 sehr gut 3/12

Sony STR-DA5700ES 2.400 260 109 63 55 487 81 sehr gut 6/12

Pioneer SC-LX75 1.900 251 116 65 54 486 81 sehr gut 3/12

Anthem MRX 700 2.200 255 105 64 53 477 80 sehr gut 4/11

GUT

Yamaha RX-A1010 1.030 232 122 67 52 473 79 überragend 12/11

Onkyo TX-NR 1009 1.500 230 121 66 52 469 78 sehr gut 10/11

Onkyo TX-NR809 1.100 225 122 66 52 465 78 sehr gut 12/11

Pioneer VSX-LX55 1.300 235 108 65 52 460 77 überragend 10/11

Denon AVR-2312 900 229 118 66 44 457 76 sehr gut 12/11

Denon AVR-3312 1.100 225 108 66 46 445 74 sehr gut 10/11

Pioneer VSX-2021 1.000 210 116 62 49 437 73 sehr gut 12/11

NAD T 748 900 228 83 65 51 427 71 sehr gut 12/11

Yamaha RX-V771 680 200 104 67 48 419 70 überragend 10/11

Pioneer VSX-921 500 185 97 71 48 401 67 überragend 8/11

Harman/Kardon AVR 265 750 210 83 61 46 400 67 gut 10/11

BEFRIEDIGEND

Onkyo TX-SR578 450 169 87 67 48 371 62 überragend 2/11

Denon AVR-1611 430 174 75 66 48 363 61 überragend 2/11

Onkyo TX-NR414 450 169 96 53 41 359 60 gut 5/12

Yamaha RX-V467 350 172 77 60 48 357 60 überragend 2/11

SURR.-VORVERSTÄRKER (NEUES TESTVERFAHREN)

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 100 300 211 100 60 771 100

SEHR GUT

Marantz AV8801 3.300 75 277 186 88 54 680 87 sehr gut 7/13

Onkyo PR-SC5509 2.700 79 274 177 85 53 668 87 sehr gut 12/12

Arcam AV888 1.4a 6.500 73 285 172 78 53 661 86 sehr gut 12/12

GUT

NAD M15 HD2 5.000 62 276 133 77 54 602 78 sehr gut 12/12

MEHRKANAL-ENDSTUFEN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 175 50 30 60 315 100

SEHR GUT

Denon POA-A1HD 8.000 150 50 23 58 281 89 gut 10/10

Arcam P777 5.000 150 40 26 54 270 86 sehr gut 12/12

Marantz MM8077 2.000 147 40 26 55 268 85 überragend 7/13

Anthem MCA 50 3.100 145 40 26 50 261 83 überragend 10/10

Marantz MM 7055 1.300 145 40 26 50 261 83 überragend 4/12

NAD Masters M25 3.500 145 30 25 56 256 81 überragend 12/12

Onkyo PM-SC5501 2.700 135 40 26 53 254 81 überragend 12/12

GUT

Onkyo PA-MC5500 1.700 120 45 28 50 243 77 sehr gut 10/10

NAD T 975 2.500 135 30 25 48 238 76 sehr gut 10/10

STEREO-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 300 165 75 60 600 100

BEFRIEDIGEND

Kenwood RA-5000 330 172 41 50 49 312 52 sehr gut 1/11

ENDVERSTÄRKER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 175 50 30 60 315 100

GUT

Vincent SP-997 1.260 130 35 28 52 245 78 sehr gut 10/10

Rotel RB-1582 1.350 135 30 28 52 245 78 sehr gut 10/10

NETZWERK-MUSIK-RECEIVER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 320 100 30 60 510 100

SEHR GUT

Linn Majik DSM 3.500 290 79 23 54 446 87 9/12

HEIMKINO-SYSTEM MIT MONITOR

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 365 227 120 105 90 907 100

SEHR GUT

Bose VideoWave II 6.500 328 211 95 85 84 803 89 gut 10/12

Bose VideoWave 7.000 321 206 95 85 84 791 87 gut 2/11

102


2.1-HEIMKINO-SYSTEM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 250 135 75 60 520 100

GUT

Bose Lifestyle 235 3.500 200 85 69 45 399 77 gut 1/11

MEHRKANAL-HEIMKINO-SYSTEM

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 250 135 75 60 520 100

GUT

Bose Lifestyle V35 5.050 210 76 69 45 400 77 sehr gut 8/10

Teufel Central AV / Columa 300 1.200 190 70 60 45 365 70 sehr gut 8/13

5.1 Set L

Pioneer VSX-527/Canton Movie 90 750 170 80 50 40 340 65 sehr gut 12/12

2.1-BLU-RAY-KOMPLETTSYSTEME

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100

SEHR GUT

LG BH8120C 600 241 164 109 83 47 644 84 sehr gut 8/12

Philips HTS 9221 1.000 231 175 97 74 45 622 82 sehr gut 9/11

GUT

Sony BDV-L800 650 247 138 98 73 44 600 79 gut 3/12

Denon D-X1000BD* 1.200 224 155 78 66 53 576 76 gut 2/11

*2.0 System

SURROUND-BLU-RAY-SYSTEME MIT STANDLAUTSPRECHER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 256 227 126 97 62 768 100

ÜBERRAGEND

Samsung HT-C9959W* 2.000 250 181 112 87 60 690 90 gut 11/10

SEHR GUT

Samsung HT-E6759W 1.300 244 173 122 82 39 660 86 gut 8/12

Samsung HT-D6759W 1.000 245 173 121 80 40 659 86 sehr gut 3/12

Samsung HT-D5550 650 250 165 113 82 36 646 84 überragend 11/11

Philips HTS5582/12 690 242 173 101 84 40 640 83 sehr gut 11/11

LG HX966TZ 650 242 161 121 77 38 639 83 sehr gut 11/11

Panasonic SC-BTT770 650 253 156 108 76 36 629 82 sehr gut 6/11

Sony BDV-E980W 750 246 152 116 76 37 627 82 gut 11/11

* 7.1-Set

SOUNDBARS

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 490 70 80 200 840 100

SEHR GUT

B&W Panorama 2 2.000 374 61 74 160 669 80 sehr gut 3/13

GUT

Canton DM 90.2 1.350 376 59 71 156 662 79 überragend 1/12

Loewe Individual Sound Proj. / Sub 2.300 363 60 67 168 658 78 sehr gut 10/10

B&W Panorama 2.000 370 53 73 160 656 78 sehr gut 1/12

Philips HTB9150* 1.000 370 63 73 140 646 77 sehr gut 1/13

Yamaha YSP-4300 1.500 376 60 70 140 646 77 sehr gut 1/13

Bose Lifestyle 135 2.700 357 62 72 150 641 76 sehr gut 7/12

Teufel Cinebar 51 THX 800 380 53 62 140 635 76 sehr gut 7/12

Bose CineMate 1 SR 1.500 357 54 72 150 633 75 sehr gut 1/12

Canton Musicbox M 700 369 41 71 150 631 75 sehr gut 8/13

Yamaha YSP-5100 1.500 340 60 65 165 630 75 sehr gut 5/10

Philips HTL 9100 800 360 48 71 150 629 75 sehr gut 9/13

Samsung HW-F751 700 361 48 66 152 627 75 sehr gut 9/13

Sonos Playbar 700 344 49 72 160 625 74 sehr gut 5/13

Energy PowerBar Elite 600 369 46 65 139 619 74 sehr gut 1/13

Yamaha YSP-2200 800 358 59 62 140 619 74 sehr gut 7/12

Libratone Lounge 1.200 352 40 62 160 614 73 sehr gut 1/12

Bose Solo 400 337 43 75 150 605 72 überragend 11/12

Harman/Kardon SB 30/230 1.000 356 48 60 140 604 72 gut 7/12

LG NB3520A 300 354 49 62 134 599 71 sehr gut 1/13

Yamaha YAS-101 280 344 46 67 140 597 71 überragend 1/12

Samsung HW-E551 450 338 55 63 136 592 70 sehr gut 1/13

Harman/Kardon SB 16/230 600 351 47 51 140 589 70 sehr gut 1/12

Samsung HW-D570 500 312 57 66 136 571 68 sehr gut 1/12

Philips HTS7111 570 316 50 66 136 568 68 sehr gut 1/12

Boston TVee Model 25 350 335 37 59 130 561 67 sehr gut 9/11

Panasonic SC-HTB15 300 305 50 66 132 553 66 sehr gut 1/12

Pioneer HTP-SLH600 850 295 55 61 136 547 65 gut 1/12

*mit Blu-ray-Player

STREAMING-LAUTSPRECHER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 500 100 100 200 900 100

ÜBERRAGEND

Marantz Consolette 1.000 455 80 80 200 815 91 sehr gut 5/13

Audio Pro Allroom Air One 800 445 80 88 200 813 90 sehr gut 5/13

SEHR GUT

B&O BeoPlay A9 2.000 450 70 83 200 803 89 gut 5/13

Denon Cocoon Home 600 440 80 80 185 785 87 sehr gut 5/13

Parrot Zikmu Solo 800 420 50 70 185 725 81 gut 5/13

SURROUND-BLU-RAY-SATELLITENSYSTEME

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 261 227 121 97 62 768 100

SEHR GUT

Philips HTB9550D 1.300 246 175 115 82 50 668 87 sehr gut 3/13

Harman/Kardon BDS877 1.750 246 173 114 78 47 658 86 gut 6/13

Loewe MediaVision 3D 2.700 239 169 106 78 62 654 85 befriedigend 6/12

LG BH8220B 800 241 163 111 83 50 648 84 sehr gut 8/12

Panasonic SC-BTT590 600 253 160 112 76 45 646 84 sehr gut 6/12

LG HX906SX 650 240 158 117 78 38 631 82 sehr gut 3/12

GUT

Teufel Impaq 3000 700 231 177 91 67 43 609 79 überragend 6/11

Harman/Kardon BDS 800 1.500 235 158 93 68 52 606 79 gut 6/11

Philips HTS5583 400 238 118 105 72 32 565 74 sehr gut 6/12

BLU-RAY-SOUNDBARS

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 255 227 121 97 62 762 100

SEHR GUT

LG BB5521A 800 238 166 99 80 45 628 82 sehr gut 7/12

Philips HTS7140/12 1.000 239 165 93 81 47 625 82 sehr gut 12/10

GUT

Panasonic KIT-SC-BFT800 800 244 144 96 73 42 599 79 sehr gut 12/10

LG HLX 56S 900 231 162 99 68 39 599 79 gut 9/11

LAUTSPRECHER: STEREO-AKTIVBOXEN ZU TVS

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100

SEHR GUT

Loewe Individ. St. SL / HighLine 4.800 575 65 230 870 86 gut 11/11

GUT

Canton DM 20 * 1.200 440 68 166 674 67 sehr gut 12/12

Dynaudio Xeo 3 1.500 415 60 170 645 64 sehr gut 5/12

BEFRIEDIGEND

ADAM Audio A5/Sub7 * 1.140 415 62 160 637 63 sehr gut 2/10

ELAC 2.1 MicroMagic * 1.500 407 50 170 627 62 gut 9/12

Teufel Raumfeld Speaker M 600 403 59 160 622 62 sehr gut 5/12

Nubert nuLine WS 12 / AW 560 * 1.006 425 52 145 622 62 sehr gut 3/09

Canton your_Stick/your_Duo 600 400 53 162 615 61 sehr gut 5/12

Audio Pro Living LV2 800 391 53 166 610 60 sehr gut 5/12

Nubert nuPro A-10 470 414 45 148 607 60 sehr gut 9/11

Bose CineMate GS * 1.000 345 60 160 565 56 sehr gut 2/10

Asperon Zona Wireless 550 350 60 150 560 55 sehr gut 10/11

Audio Pro Addon Three * 350 330 55 160 545 54 sehr gut 2/10

*Sub/Sat-System

LAUTSPRECHER: SURROUND-SETS MIT STANDBOXEN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100

ÜBERRAGEND

B&W CT8.2 LCR, CT8.4 LCRS, 38.000 858 75 220 1153 95 gut 2/13

CT SW15, SA 1000

Audio Physic Avanti 5.0 24.000 850 60 230 1140 93 gut 11/08

video-magazin.de | 10_2013

103


BESTENLISTE

Quadral Aurum Titan VIII, Base 20.400 840 70 230 1140 93 sehr gut 12/11

Prestige VIII, Montan VIII, Orkus

B&W Diamond 804, HTM2, 805, DB1 20.450 840 75 220 1135 93 sehr gut 1/12

Focal Electra 1038, CC 1008,

SR 1000,SW 1000 E 17.200 845 70 220 1135 93 sehr gut 5/10

DALI Epicon 6, Vokal, 2,

Sub P-10 DSS 19.700 831 70 230 1131 93 sehr gut 3/13

SEHR GUT

Loewe Individual-Set 8.170 755 75 230 1060 87 gut 11/11

Magnat Quantum 1009, 1003,

Center 100 *** 6.500 782 55 215 1052 86 sehr gut 10/12

Canton Vento 880.2 DC, 858.2 DC,

830.2 DC, Sub 850 R 7.000 764 62 195 1021 84 sehr gut 2/12

Dynaudio Excite X36, X22, X16,

Sub 600 6.275 759 56 195 1010 83 sehr gut 2/12

MartinLogan EM ESL, C2, FX2,

Dynamo 700 6.610 752 60 195 1007 83 sehr gut 8/12

Nubert nuVero 10, nuVero 7,

nuVero 4, AW-13 DSP 6.035 750 65 190 1005 82 sehr gut 2/12

Canton Vento 880 DC, 856, 810,

AS 850 SC 5.200 751 58 190 999 82 sehr gut 5/10

B&W CM9, CMC2, CM5, ASW 10 CM 6.050 747 58 190 995 82 sehr gut 2/12

GUT

ELAC CC241, FS 247, BS243, 5.080 688 66 180 934 77 sehr gut 7/13

Sub 2040

Quadral Chromium Style 12, 102, 3.900 685 61 177 923 76 sehr gut 7/13

32, Qube 10

Nubert nuLine CS 174, 284, 24, 4.090 679 63 177 919 75 sehr gut 7/13

AW 1100

Heco Celan GT 502, Center 42,

302, Sub 322 A 3.650 668 65 170 903 74 überragend 4/12

Heco Celan XT 501,301,C 4,Sub 32A 3.650 685 51 165 901 74 überragend 9/09

Quadral Chromium Style 100,

10 Base, 30, Sub 88 DV aktiv 3.450 667 60 170 897 74 überragend 4/12

Magnat Quantum 807, Center 816, 3.850 659 65 170 894 73 sehr gut 12/11

803, Omega SUB 250 A LTD

Magnat Quantum 757, Center 73, 3.700 658 60 170 888 73 sehr gut 2/13

753, 731 A

Klipsch RF-82 II, RC-62 II,

RS-62 II, SW-112 3.700 677 50 160 887 73 sehr gut 12/10

Sonus Faber Toy-Tower-Set (5.0) 3.350 645 45 195 885 73 sehr gut 8/09

Quadral Platinum M40, M10 4.000 650 60 170 880 72 sehr gut 2/13

Base, M25, Qube 10 aktiv

Canton Chrono CL 580.2 DC, 555.2 3.910 646 62 170 878 72 sehr gut 2/13

Center, 520.2, Sub 85

PSB Image T6, C5, B5, Sub S. 300 3.600 654 61 160 875 72 sehr gut 2/13

Boston Acoustics M Center, 250, 3.900 634 55 175 864 71 gut 7/13

Surround, Sub

KEF Q700, Q600C, Q300, Q400B 3.200 638 50 160 848 70 sehr gut 12/10

Magnat Quantum

657, 653, Center 63, Sub 625A 2.060 628 50 160 838 69 sehr gut 3/11

Heco Music Style Center 2, 800, 1.800 618 55 165 838 69 sehr gut 7/13

200, Sub 25A

Heco Metas XT 2.250 616 50 160 826 68 sehr gut 7/10

Teufel LT 5 2.200 615 45 165 825 68 sehr gut 7/10

BEFRIEDIGEND

T+A KS 300, KC 550,

KR 450, KW 650 5.200 550 40 190 780 64 gut 10/10

T+A KS 300, KC 550,

K-Mini, KW 650 4.500 541 40 190 771 63 gut 10/10

Canton Movie CD 1500 2.300 548 38 180 766 63 gut 7/10

Teufel Theater 500 MK2 1.400 555 40 156 751 62 sehr gut 1/13

Teufel Theater 400 1.000 537 35 156 728 60 sehr gut 3/12

Wharfedale Achromatic Supro 1.500 532 35 160 727 60 gut 7/10

Teufel Columa 300 L 700 532 33 160 725 59 sehr gut 3/11

*Funklautsprecher // **Aktivsystem // *** 5.0-Set

LAUTSPRECHER: SURROUND-SUB-SAT-SETS

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 900 80 240 1220 100

ÜBERRAGEND

B&W 805 Diamond,

HTM4 Diamond, DB1 15.600 830 75 220 1125 92 sehr gut 11/10

SEHR GUT

Teufel System 10 THX Ultra 2 8.000 725 50 195 970 80 gut 10/11

GUT

KEF R300, R200c, R400b 4.300 724 60 185 969 79 überragend 8/12

Jamo D 600 Ultra 2 5.1-Paket 4.000 709 60 180 949 78 sehr gut 8/12

Canton Karat 720.2, Karat 755.2

Center, Sub1200r 4.150 678 55 210 943 77 sehr gut 11/10

Sonus Faber Liuto /

Velodyne SPL 800 6.600 658 60 220 938 77 gut 11/10

Teufel System 8 THX Ultra 2 3.500 690 50 190 930 76 sehr gut 9/10

Klipsch RB-61 II, RS-62 II,

RC-62 II, SW-112 3.100 706 50 150 906 74 sehr gut 8/12

Canton Chrono 503.2, 505.2,

501.2, Sub 80 2.100 617 48 160 825 68 sehr gut 8/11

Elipson Planet M / Planet Sub 1.800 616 47 160 823 67 sehr gut 12/12

ELAC 301.2 / SUB 2030 2.000 594 42 180 816 67 sehr gut 11/11

B&W MT-50 1.575 610 48 157 815 67 sehr gut 12/12

Teufel System 5 THX Select 2 1.600 609 38 155 802 66 sehr gut 1/10

KEF KHT3005 SE-W 1.800 592 35 175 802 66 sehr gut 6/10

KEF E305 1.000 591 35 175 801 66 sehr gut 10/13

Cabasse Eole 3 / Santorin 21M2 1.300 589 33 175 797 65 sehr gut 10/13

Focal Dome 5.1 1.850 584 35 175 794 65 sehr gut 6/10

Nubert WS-201, AW-441 1.350 593 42 158 793 65 sehr gut 1/10

BEFRIEDIGEND

DALI Fazon Sat 5.1-2 2.000 575 35 175 785 64 sehr gut 2/11

Quadral Chromium

Style 5.0/SUB 88 1.300 575 44 165 784 64 sehr gut 11/11

Heco Music Colours 100 / 1.106 572 32 170 774 63 sehr gut 10/13

Center 80 / Phalanx Micro 200A

Nubert Nubox 101, AW441 1.000 571 45 158 774 63 überragend 2/11

KEF T305 1.800 573 35 165 773 63 sehr gut 2/11

JBL ES 25 C, ES 10, ES 250 PW 1.430 577 38 154 769 63 gut 1/10

Teufel Cubycon 2 1.300 569 35 165 769 63 sehr gut 4/12

DALI Fazon Mikro / Vokal / Sub1 1.100 556 32 175 763 63 gut 10/13

Canton Movie 160 720 557 37 165 759 62 überragend 11/11

Mordaunt-Short Alumni 5.1 900 552 36 160 748 61 sehr gut 6/10

KEF KHT 8005 1.300 527 35 175 737 60 gut 7/10

Boston Acoustics SoundWareXS 500 527 35 150 712 58 überragend 11/11

Canton Movie 1005 550 515 35 150 700 57 sehr gut 7/12

Heco Ambient 5.1A 700 523 35 140 698 57 sehr gut 2/12

Heco Victa 201, Center 101, Sub 251A 700 521 35 140 696 57 gut 2/11

Canton Movie 90 400 512 35 148 695 57 gut 11/12

Teufel Consono 35 300 511 35 147 693 57 sehr gut 2/11

* 7.1-Set

PC-LAUTSPRECHER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 490 80 240 810 100

GUT

Bose Companion 20 250 390 55 190 635 78 sehr gut 10/11

B&W MM-1 500 380 65 190 635 78 sehr gut 8/10

Bose Computer MusicMonitor 400 375 55 190 620 77 sehr gut 8/10

AKTIV-SUBWOOFER

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 300 30 70 400 100

ÜBERRAGEND

Bowers & Wilkins DB1 4.250 285 30 60 375 94 überragend 4/13

SEHR GUT

Teufel S 8000 SW 1.200 247 25 50 322 81 überragend 3/10

GUT

Velodyne CHT-12Q 900 220 30 55 305 76 sehr gut 3/10

Velodyne SPL 1000 2.100 219 26 60 305 76 gut 4/13

Triangle Meteor 0.5* 1.050 224 25 56 305 76 gut 4/11

Quadral QUBE 12 aktiv 1.000 226 17 60 303 76 sehr gut 9/13

Nubert nuLine AW-1100 965 223 19 60 302 76 sehr gut 9/13

Martin Logan Dynamo 700* 950 221 20 60 301 75 gut 4/11

Sunfire HRS-8 850 221 22 58 301 75 sehr gut 9/12

JBL ES 250 PW* 550 225 20 53 298 75 überragend 4/11

SVS PB12-NSD 1.000 229 18 50 297 74 gut 9/13

Velodyne EQ-Max 12 870 219 22 52 293 73 gut 9/13

psb HD8 1.100 213 23 54 290 73 sehr gut 9/12

B&W ASW608 450 213 24 52 289 72 überragend 9/12

KEF HTB2SE-W* 1.000 206 23 60 289 72 gut 4/11

Quadral SUB 700 DV 1.100 219 15 55 289 72 sehr gut 3/10

Paradigm SE Sub / Perfect Bass Kit 1.075 209 27 52 288 72 sehr gut 4/13

Nubert nuBox AW-991 600 214 25 48 287 72 überragend 3/10

Canton SUB 600 500 207 23 52 282 71 sehr gut 9/12

Heco Phalanx Micro 200A 550 208 20 54 282 71 sehr gut 9/12

KEF QX60b 1.200 198 18 55 271 68 gut 3/10

Heco Metas XT Sub 251A 600 199 15 55 269 67 sehr gut 3/10

Yamaha NS-SW700 500 187 20 55 262 66 sehr gut 3/10

Velodyne Impact-12 600 195 18 46 259 65 sehr gut 3/10

* Funk-Subwoofer

104


LAUTSPRECHER: STEREO-STANDBOXEN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 700 70 240 1010 100

ÜBERRAGEND

Quadral Aurum Titan VIII 12.000 655 60 230 945 94 gut 12/11

B&W Diamond 804 7.000 645 65 230 940 93 gut 1/12

DALI Epicon 6 9.000 633 65 230 928 92 gut 3/13

SEHR GUT

Magnat Quantum 1009 4.000 618 55 220 893 88 sehr gut 10/12

Burmester B 20 5.000 590 50 210 850 84 gut 11/09

Canton Vento 880.2 DC 2.400 584 45 195 824 82 sehr gut 2/12

Dynaudio Excite X36 2.600 586 43 195 824 82 sehr gut 2/12

B&W CM9 2.500 585 45 190 820 81 sehr gut 2/12

Nubert nuVero 10 2.450 580 50 190 820 81 sehr gut 2/12

GUT

Martin Logan EM-ESL 3.100 526 60 195 781 77 sehr gut 8/12

Linn Majik 140 2.400 520 45 200 765 76 sehr gut 7/08

Quadral Platinum M40 2.000 523 61 170 754 75 sehr gut 2/13

Canton Chrono CL 580.2 DC 1.800 517 61 170 748 74 sehr gut 2/13

ELAC FS 247 2.200 525 43 180 748 74 sehr gut 7/13

Magnat Quantum 757 1.800 513 59 170 742 73 sehr gut 2/13

Nubert nuLine 284 1.950 519 45 177 741 73 sehr gut 7/13

Quadral Chromium Style 102 2.000 521 38 177 736 73 sehr gut 7/13

Heco Celan GT 502 1.400 516 45 170 731 72 überragend 4/12

Canton Chrono SL 590 1.800 510 45 175 730 72 gut 9/09

Dynaudio Excite X32 2.050 505 38 185 728 72 überragend 5/11

PSB Image T6 1.500 507 59 160 726 72 sehr gut 2/13

Quadral Chromium Style 100 1.800 518 38 170 726 72 überragend 4/12

Magnat Quantum 807 1.300 508 43 170 721 71 überragend 12/11

Boston M 250 1.600 508 35 175 718 71 sehr gut 7/13

B&W CM8 1.800 488 40 185 713 71 sehr gut 5/11

Heco Music Style 800 1.600 498 35 165 698 69 überragend 7/13

Heco Metas XT 701 1.100 505 43 145 693 69 sehr gut 4/10

Nubert nuBox 681 980 503 45 140 688 68 überragend 4/10

Teufel M 520 F 1.100 490 50 140 680 67 sehr gut 4/10

BEFRIEDIGEND

Teufel Theater 500 MK2 750 425 38 156 619 61 sehr gut 1/13

Teufel T 400 550 415 38 156 609 60 sehr gut 3/12

LAUTSPRECHER: STEREO-KOMPAKTBOXEN

Preis (€) Bild Klg Aus Bed Ver Pkt % Preis/Leistg Heft

Maximalpunktzahl 700 60 240 1000 100

SEHR GUT

Focal Diablo Utopia 8.000 560 35 230 825 83 gut 1/09

Canton Reference 9.2 2.400 565 38 210 813 81 überragend 12/09

GUT

KEF R300 1.200 504 60 185 749 74 überragend 8/12

Magnat Quantum 1003 1.400 492 50 205 747 74 sehr gut 7/11

Klipsch RB-61 II 700 490 50 160 700 69 sehr gut 8/12

Nubert nuLine 34 670 441 50 175 666 66 überragend 11/12

BEFRIEDIGEND

KEF R100 800 420 44 183 647 64 sehr gut 11/12

Heco Celan GT 302 800 426 46 170 642 64 sehr gut 11/12

Dynaudio DM 2/7 650 416 40 165 621 62 sehr gut 8/10

ELAC BS 184 800 413 42 165 620 61 sehr gut 11/12

Canton Chrono 503.2 660 410 45 160 615 62 sehr gut 8/11

KEF IQ30 500 408 40 150 598 60 sehr gut 8/10

Jamo S 604 400 403 37 155 595 60 sehr gut 8/10

Impressum

Redaktion

Bereichsleiter Unterhaltungselektronik

und Chefredakteur: Andreas Stumptner, v.i.S.d.P.

Stellv. Chefredakteur: Roland Seibt (Ltg. Test + Technik; rs)

Geschäftsführender Redakteur: Andreas Greil (ag)

Redaktion: Michael Außerbauer (aum), Andreas Frank (af),

Yasmin Vetterl (yv)

Chef vom Dienst: Thomas Bruer

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Marcel Gonska, Michael Jansen,

Reinhard Otter, Peter Pernsteiner, Jürgen Prinz, Stefan

Schickedanz, Sebastian Srb, Volker Straßburg

Filme: Andreas Stumptner (as), teleschau – der mediendienst

GmbH, Riesstr. 17, 80992 München

Business Development Manager: Anja Deininger

Redaktionsassistenz: Gerlinde Drobe (089) 25556 - 1111

Leitung Layout: Sandra Bauer, Silvia Schmidberger

Layout: Andreas Geyh (verantw.), Michael Grebenstein

Digitale Bildbearbeitung: Barbara Klinzer

Titellayout: Robert Biedermann, Thomas Ihlenfeldt

Fotografie: Josef Bleier, Stefan Rudnick

So erreichen Sie die Redaktion:

Telefon: (089) 255 56-1111, (089) 255 56-1605

E-Mail: redaktion@video-magazin.de

Testchef Roland Seibt ist technischer Berater

der Imaging Science Foundation Europe.

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Telefon (089) 25556 - 1171, Fax (089) 25556 - 1196

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(089) 255 56 - 11 81, vbudimir@wekanet.de

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Jennifer Jung: (089) 25556-1237, jjung@wekanet.de

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UK/Ireland/France: Huson International Media,

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Chertsey, GB - Surrey KT16 9AP,

phone: 0044-1932-564999, fax 0044-1932-564998,

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CA 95008, phone: 001-408-8796666,

fax: 001-408-8796669, allison.padilla@husonmedia.com

USA/Canada - East Coast: Huson International Media,

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Suite #4610, USA - New York, NY 10118, phone: 001-212-

2683344, fax: 001-212-2683355, Jorge.arango@husonmedia.com

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Vertrieb Handel: MZV, Moderner Zeitschriftenvertrieb

GmbH & Co. KG, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim,

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video-magazin.de | 10_2013

105


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILM

Tod der schwarzen Magie:

Gemma Arterton und

Jeremy Renner spielen ein

genauso attraktives wie

tödliches Geschwisterpaar.

Tote Hexen in 3D

Die Geschichte kennt hierzulande jeder: Hänsel

(Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) geraten

als Kinder in die Fänge einer menschenfressenden

Hexe. Sie können ihre Peinigerin in letzter Minute

besiegen und entkommen. Und wenn sie nicht gestorben

sind ..? Dann haben die beiden nicht die Spur einer posttraumatischen

Belastungsstörung! Die einzigen Überbleibsel

aus ihrer Zeit im Pfefferkuchenhaus sind ein

unstillbarer Durst auf Hexenblut und Unverwundbarkeit

gegenüber Hexenzauber. Gemeinsam ziehen die Geschwister

durch die Lande, stets bestens ausgerüstet mit Waffen

in schicker Steampunk-Optik. Bis sie in ein Dörfchen kommen,

aus dem kürzlich fast ein Dutzend Kinder entführt

wurde: Die ebenso schöne wie bösartige Hexe Muriel

(Famke Janssen) will beim nächsten Vollmond ein grandioses

Blutopfer zelebrieren. Hänsels und Gretels Auftrag,

106


HÄNSEL & GRETEL: HEXENJÄGER 3D

Fantasy / D, USA 2012 / O-Titel Hansel & Gretel:

Witch Hunters / 98 Min. (2D) / 88 Min. (3D) FSK 16

Regie Tommy Wirkola mit Jeremy Renner, Gemma

Arterton, Famke Janssen Disc 2 x BD 50 + DVD

Bild 2,40:1 (1080p24, AVC/MVC) Ton Dolby Digital

5.1 (Deutsch, Italienisch), Dolby TrueHD 5.1 (Englisch)

Untertitel Deutsch, Englisch, Italienisch

Extras Drei Making-Of-Videos Vertrieb Paramount

VÖ: im Handel

Bild:

Ton:

Extras:

Film:

Tommy Wirkola zeigt in “Hänsel & Gretel: Hexenjäger 3D” mit Kreativität und

Liebe zum blutigen Detail, wie man fiesen Biestern den Garaus machen kann.

Das trashige Action-Horror-Märchen überzeugt auch im Heimkino.

die Kinder zu retten, entpuppt sich als gefährlicher als vermutet.

Gummifratzen, Blutfontänen, explodierende Menschen:

Das Hexengemetzel bringt einen hohen Trash-Faktor

mit, ist aber empfehlenswertes Popcornkino.

TECHNIK: Gerade durch die 3D-Brille ist „Hänsel & Gretel:

Hexenjäger“ ein großer Spaß: Egal, ob sie auf Besen durch

die Luft reiten oder explodieren – die Hexen passen perfekt

in die dritte Dimension. Einziger Schwachpunkt ist der

etwas kraftlose Kontrast in dunklen Szenen. Insgesamt ist

das Bild sowohl in 2D als auch in 3D knackig und klar.

Beim Sound ist die englische TrueHD-Ausgabe zu empfehlen,

da diese deutlich mehr Details bietet und eindringlicher

daherkommt als die deutsche Fassung in Dolby Digital

5.1. Das Grunzen und Wiehern der Hexen geht aber in

beiden Versionen ins Mark. Als Bonus gibt es lediglich drei

kurze Making-Of-Clips.

video-magazin.de | 10_2013

107


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME

VOLL ABGEZOCKT

Diese Frau ist sein persönlicher

Albtraum: Sandy

(Jason Bateman) wird mit

Diana (Melissa McCarthy)

noch verrückt.

DER UNGLAUBLICHE BURT WONDERSTONE

FILM: Steve Carell ist „Der unglaubliche

Burt Wonderstone“ und hat ein

Problem. Das Las-Vegas-Publikum will

lieber waghalsige Stunts als klassische

Illusionen sehen. Also muss der schleimige

und selbstverliebte Casino-Zauberer

sich und seine Karriere irgendwie

retten. Große Magie versprüht der

leider nur manchmal bitterböse Film

Komödie / USA 2013 / zwar nicht. Er bietet aber genug Stoff

O-Titel The Incredible

für eine unbeschwerte, stets unterhaltsame

Komödie.

Burt Wonderstone / 100

Min. FSK 12 Regie Don

Scardino mit Steve TECHNIK: In Sachen Bild und Ton gibt

Carell, Steve Buscemi, es Hollywood-typische Qualität: Der

Olivia Wilde Disc BD 50 Surroundmix kommt dynamisch und

Bild 2,35:1 (1080p24, mit ordentlicher Wucht aus den Boxen.

Die Dialoge wurden perfekt ein-

AVC) Ton DTS-HD MA

5.1 (Engl.), Dolby Digital

5.1 (Deutsch, Franz. u.a.) gebettet. Leuchtende Farben, starke

Untertitel Deutsch, Engl. Kontraste und tiefe Schwarztöne bauen

die passende knallige „Magier-Op-

u.a. Extras Entfallene

und verpatzte Szenen, tik“ auf. Zwei ganz witzige Featurettes

und alternative Szenen bilden den

Featurettes Vertrieb

Warner VÖ: im Handel

soliden Bonusteil.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

FILM: „Mein Name ist geschlechtsneutral.“ Das

betont der langweilige Finanz-Buchhalter Sandy

Bigelow Patterson (Jason Bateman) aus Denver

in Seth Gordons US-Komödie „Voll abgezockt“

(2013) immer wieder. Der Identitätsdiebin Diana

aus dem tausende von Meilen entfernten Florida

kommt das zupass. Sie interessieren solche

Feinheiten nicht – so wie sie sich auch nicht um

gesellschaftliche Regeln und Normen schert. Gespielt

wird sie von der beeindruckenden Melissa

Komödie / USA 2013 /

O-Titel Identity Thief / McCarthy, die für ihre Rolle der derben Brautjungfer

Megan in „Brautalarm“ (2011) einen Em-

111 Min. FSK 12 Regie

Seth Gordon mit Melissa

my bekam und für den Oscar nominiert wurde.

McCarthy, Jason

Bateman, Amanda Peet

Die dicke, asoziale und wahrlich hemmungslose

Disc BD 50 Bild 2,35:1 Diana lebt unter Sandys Namen in Saus und

(1080p24, AVC) Ton Braus, besucht Schönheitssalons, räumt Konsumtempel

leer und betreibt zwielichtige Ge-

DTS-HD MA 5.1 (Engl.),

DTS 5.1 (Deu., Franz., schäfte mit Drogenbaronen. Bezahlt wird natürlich

mit Sandys gefälschter Kreditkarte. Dem Bil-

Span, Ital.) Untertitel

Deu., Engl., Arab. u.a.

Extras Featurettes, derbuch-Familienvater bleibt genau eine Woche

Making Of, Zusatzszenen Zeit, in den „schlimmsten Ort in ganz Amerika“

Vertrieb Universal zu fahren, das dicke Luder einzusacken und sein

VÖ: im Handel Leben wieder in Ordnung zu bringen. „Schnapp‘

Dir das Miststück!“ gibt ihm seine schwangere

Frau Trish (Amanda Peet) mit auf den Weg.

In der brachialen und anarchistischen Komödie

tobt sich vor allem Melissa McCarthy aus: Die

draufgängerische Schauspielerin kostet aber nicht

nur die niederträchtigen Manipulationsmethoden

der egoistischen Identitätsdiebin aus. Immer

wieder beweist sie, dass sie auch die Klaviatur

der zarten, wahrhaften Töne beherrscht.

TECHNIK: Auch im Making Of sowie den unterhaltsamen

Features der Blu-ray Disc ist zu erleben,

wie viel Spaß die Schauspielerin an ihrer Figur

hatte. Die HD-Spur wurde mit zahlreichen

Hintergrundgeräuschen sehr räumlich abgemischt.

Während Musik und Effekte etwas mehr

Druck vertragen hätten, erklingen die witzigen

Dialoge klar und satt aus den Frontboxen. Die

gute Optik zeichnet sich durch knallige Farben

aus. Schärfe und Kontrast harmonieren hervorragend,

die gute Detailzeichnung bleibt aufgrund

der ausgewogenen Schwarzwerte auch in dunklen

Szenen erhalten. Nur selten sind vereinzelte

Bewegungsunschärfen zu erkennen.

Bild:

Ton:

Extras:

Film:

STAND UP GUYS

FILM: Drei in die Jahre gekommene

Oscargewinner hauen ordentlich auf

den Putz: Al Pacino, Christopher Walken

und Allen Arkin ziehen in einer

fantastischen Komödie übers Älterwerden

durch die Straßen von Los Angeles.

Drogen, Stripperinen, Prostituierte,

Diebstähle – die drei alten Herren

lassen nichts aus. Doch über den

Komödie / USA 2012 /

„Stand Up Guys“ (deutsch: Stehaufmännchen)

schwebt ein tödliches Da-

95 Min. FSK 12 Regie

Fisher Stevens mit Al

Pacino, Christoph Walken,

Alan Arkin Disc BD TECHNIK: Die Blu-ray-Premiere bringt

moklesschwert.

50 Bild 2,35:1 (1080p24, eine leicht gelbstichige Optik mit, die

AVC) Ton DTS-HD MA mit weichen Kontrasten und satten

5.1 (Deutsch, Englisch)

Farben die nächtliche Stimmung von

Untertitel Deutsch

Extras Interviews, Los Angeles perfekt transportiert. Der

Musikvideo, B-Roll, BD 5.1-Mix wird kaum gefordert: Der Film

Live Vertrieb Universum ist sehr dialoglastig. Effekte werden

VÖ: imHandel selten eingesetzt, der Bass unterstützt

hauptsächlich die gut eingebettete

Musik. Im Bonusteil gibt es nur recht

uninteressante Dreingaben.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

SO TESTET VIDEO

Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe, Schwarzwerte – an

das Blu-ray-Bild stellen wir höchste Ansprüche. In

unserem Heimkino spielen wir die Discs mit einem Full-

HD-Projektor ab und achten genau auf eventuelle Störfaktoren

(Artefakte, Nachzieheffekte). Der Sound wird

via HDMI von einem 7.1-Denon-System ausgegeben.

Wir testen die deutsche Tonspur und ziehen zum Vergleich

die Originalversion heran. Beurteilt werden Dynamik,

Surrounderlebnis sowie Verständlichkeit der Dialoge.

Die Wertung der Extras bezieht sich nicht nur

auf den Umfang, sondern vor allem auf Qualität und interaktive

Möglichkeiten. 3D-Blu-rays testen wir auf

Panasonic-Equipment (aktive Shutterbrillen, Plasma-TV:

TX-P50VT30, Blu-ray-Player: DMP-BDT 310). Dabei achten

wir auf den homogenen Aufbau der räumlichen Tiefe,

Pop-out-Effekte und störendes Ghosting.

Gnadenlose Kampfmaschine:

Hitman

Bonomo (Sylvester

Stallone) geht man

besser aus dem Weg.

SHOOTOUT – KEINE GNADE

FILM: Wenn jemand seine Muckis mit

Würde trägt, dann ist es ja wohl Altmeister

Sylvester Stallone: Als knallharter

Auftragskiller legt er sich in

„Shootout“ mit dem Entführer seiner

Tochter an. Die Story des straff inszenierten

Action-Reigens ist zwar nicht

sehr originell, Stallone weiß aber, wie

er seine Fans bei Laune hält. Mit viel

Action / USA 2012 / Blei und durchtrainierten Muskeln

O-Titel Bullet To The

zeigt er den Actionbubis von heute,

Head / 92 Min. FSK 16

Regie Walter Hill mit wo der Hammer hängt.

Sylvester Stallone, Sung TECHNIK: Der Soundmix trumpft mit

Kang, Sarah Shahi Disc gleichmäßig verteilten Effekten und

BD 50 Bild 1,85:1 einem bombastischen Bass auf, der

(1080p24, AVC) Ton den ganzen Körper vibrieren lässt. Leider

ist die Optik leicht rauschig, blass

DTS-HD MA 5.1

(Deutsch, Englisch), DD

2.0 (Deutsch) Untertitel und kontrastarm geraten. Im Bonusteil

gibt es neben Interviews mit Cast

Deutsch Extras Featurette,

Hinter den Kulissen, und Crew actiongeladene, aber vom

Interviews Vertrieb Informationsgehalt durchwachsene

Highlight / Constantin Extras wie eine Hintergrunddoku und

VÖ: im Handel

einen Blick hinter die Kulissen.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

108


Filmtipp

des Monats

Präsentiert von

PROMOTION

STAR TREK – Into Darkness 3D

Science Fiction / USA 2013 / 132 Min. FSK 12 Regie J.J.

Abrams mit Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch

Disc 2 x BD 50 + DVD Bild 2,40:1 (1080p24, AVC/MVC) Ton

Dolby True HD 7.1 (Deutsch, Englisch, Türkisch) Untertitel

Deutsch, Englisch u.a. Extras Entfallene Szenen, Featurettes,

Audiokommentar Vertrieb Paramount VÖ: im Handel

Es gehört ja fast zum

guten Ton, dass das

Raumschiff Enterprise

ein Filmabenteuer nicht

unbeschadet übersteht.

Unbekannten Lebensformen in exotischen

Welten, ein aussichtsloses

Himmelfahrtskommando, jede

Menge verrücktes Technikspielzeug:

In „Star Trek – Into Darkness“ steuert

Regisseur J.J. Abrams das Flaggschiff der

Sternenflotte in eine unterhaltsame 3D-

Actionwelt. Amüsante Wortgefechte zwischen

Captain Kirk (Chris Pine, unten Mitte)

und Spock (Zachary Quinto, unten rechts)

gibt es natürlich gratis dazu.

Es sind diesmal keine Angreifer aus fernen

Galaxien, mit denen sich Kirk, Spock, Uhura

(Zoë Saldaña, unten links) und Co. beschäftigen

müssen. Ein Sternenflotten-Offizier

läuft Amok und überzieht die Erde mit Terror.

Dieser John Harrison (Benedict Cumberbatch,

oben) ist ein ziemlich unbesiegbares

Monster: Ursprünglich sollte er geheime

Waffensysteme für die Verteidigung der Föderation

entwickeln. Nun aber nutzt er sein

Wissen für einen tödlichen Rachefeldzug.

Natürlich liegt es an Kirk, den Mann zu stoppen:

auf einer spektakulären Mission mit

atemberaubenden Actionsequenzen. Und

das macht mit perfekten 3D-Bildern und imposantem

Sound im Heimkino richtig Spaß.

video-magazin.de | 10_2013

109


HOME ENTERTAINMENT | 3D-FILME

Rettet die Prinzessin:

Jack (Nicholas Hoult)

muss sich den Giganten

stellen, um Isabelle zurückzugewinnen.

JACK AND THE GIANTS

Fantasy /

USA 2013

/ O-Titel Jack the Giant Slayer

/ 114 Min. FSK 12 Regie Bryan Singer mit Nicholas

Hoult, Eleanor Tomlinson, Stanley Tucci Disc 2 x BD

50 Bild 2,35:1 (1080p24, AVC / MVC) Ton Dolby

Digital (Deutsch, Französisch, Ital. u.a.), DTS-HD MA

5.1 (Englisch) Untertitel Deutsch, Engl., Franz., u.a.

Extras Entfallene und verpatzte Szenen, Interaktives

Making Of Vertrieb Warner VÖ: im Handel

Bild:

Ton:

Extras:

Film:

Kein Himmelsstürmer

Der kleine Bauernjunge Jack (Nicholas

Hoult) ist begeistert von den

Gute-Nacht-Geschichten seines Vaters:

Der tapfere und mit einer magischen

Krone ausgestattete König Eric drängte das

Volk der menschenfressenden Giganten

wieder zurück in ihr Wolkenreich. Die verzauberten

Bohnen, mit deren Hilfe die Riesen

auf die Erde kamen, wurden mit dem

König beerdigt. Zehn Jahre, nachdem Jack

den Erzählungen seines Vaters lauschte, gelangt

er tatsächlich in den Besitz der Hülsenfrüchte.

Doch noch bevor er sich mit

ihnen beschäftigen kann, taucht Prinzessin

Isabelle (Eleanor Tomlinson) auf dem Bauernhof

auf. Sie ist aus ihrer Burg geflohen

und sucht bei ihm Unterschlupf. Als ein Regen

die zwei überrascht, beginnt eine der

magischen Bohnen zu wachsen und reißt

die Prinzessin in den Himmel. Klar, dass

das nach einem Rettungskommando

schreit: Unter der Leitung von Ritter Elmont

(Ewan McGregor) begibt sich Jack auf ein

wahrlich gigantisches Abenteuer. Und los

geht die 3D-Achterbahnfahrt, die mit technisch

brillantem Eyecandy versucht, den

Zuschauer einzulullen. Das märchenhafte

Schema von Gut und Böse offenbart sich

dabei aber als allzu vordergründig. Als

seichte Unterhaltung sollte das reichen,

meint man. Doch stattdessen ermüden die

seelenlosen CGI-Schlachten schnell.

TECHNIK: „Jack and the Giants“ ist ein bildund

tongewaltiger Fantasyfilm. Auf Blu-ray

3D baut der Streifen mit einer soliden Tiefenstaffelung

und gezielt eingesetzten Pop-

Out-Effekten eine ordentliche räumliche

Optik auf. Dank knackiger Schärfe bleibt

das Bild immer klar, wenngleich eine zu

dunkle Abmischung die Räumlichkeit etwas

beeinträchtigt. In 2D kommen vor allem

die knalligen Farben besser zur Geltung.

Die klaren Konturen können ebenso

punkten. Der Sound kommt mit viel Wucht

und starken Effekten aus den Boxen. Neben

den entfallenen und verpatzten Szenen

wurde der BD ein interaktives, recht unterhaltsames

Making Of spendiert.

EXTREME CANYONING

FILM: Es sieht immer so leicht aus,

wenn die fünf Ausnahmekönner ihre

Salti und Schrauben in wenige Meter

breiten Schluchten setzen: Ein paar

Verrückte zeigen und erklären ihren

Extremsport Canyoning. Letzteres ist

allerdings ein Knackpunkt der Dokumentation:

Es wird etwas zu viel geredet.

Dabei wissen die spektakulären

Dokumentation / D, CH

Bilder durchaus zu gefallen.

2012 / 69 Min. FSK 0

Regie Simon Busch, TECHNIK: Die technische Umsetzung

Alexander Sass mit der Doku ist nicht perfekt. Das Bild ist

Warren Verboom, Matthias

Holzinger, Lars beileibe nicht aus. Die 3D-Version

scharf, schöpft das HD-Potenzial aber

Nobs Disc BD 25 Bild

überzeugt mit gelungener Tiefenstaffelung,

manche Einstellung wirkt je-

1,78:1 (1080p24, AVC /

MVC) Ton DTS-HD MA

5.1 (Deutsch, Englisch) doch durch die übermäßige Schärfe

Untertitel Keine Extras zu „digital“ und dadurch unnatürlich.

Slideshow Vertrieb Dem Sound fehlt ebenso die Klasse:

Busch Media Group Auf den Interviewparts liegt ein leichter

Schall. Der Soundtrack kommt sau-

VÖ: im Handel

ber, mehr Druck hätte ihm allerdings

gut zu Gesicht gestanden.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

BAIT 3D – HAIE IM SUPERMARKT

FILM: Kein guter Tag für die Angestellten

und Kunden im unterirdisch gelegenen

Supermarkt eines australischen

Küstenstädtchen: Als mit einer Tsunami-Welle

nicht nur Wassermassen,

sondern zwei aggressive weiße Haie

in das Geschäft gelangen, beginnt ein

lebensgefährlicher Horror-Trip. Leider

geht dem Film bei all dem Splatter

ein solider Spannungsbogen ab.

Thriller / AUS 2012 / 94

Min. FSK 16 Regie

Kimble Rendall mit TECHNIK: Die 3D-Fassung überzeugt

Richard Brancatisano, durch schön gestaffelte Effekte. Die

Xavier Samuel, Sharni Sicht im spärlich beleuchteten Supermarktszenario

ist stets klar und de-

Vinson Disc BD 50 Bild

1,85:1 (1080p24, AVC / tailreich. Dazu tragen auch die sauber

herausgearbeiteten Kontraste und

MVC) Ton DTS-HD MA

(Deutsch, Englisch)

Untertitel Deutsch, die exzellente Schärfe bei, die bei der

Englisch Extras Making 2D-Fassung ebenfalls gelungen sind.

Of, Interviews mit Cast Der Surroundmix ist etwas zu dezent

und Crew, BD Live geraten. Lediglich in actionreichen

Vertrieb Universum Szenen tönt und brummt es ordentlich.

Das 90-minütige Bonusmaterial

VÖ: im Handel

ist nicht gerade spannend.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

Haie im Einkaufszentrum

– was es

nicht alles gibt. Für

eine gute Optik hat

man leider an der

Story gespart.

110


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILME

BEAUTIFUL CREATURES

FILM: Ethan (Alden Ehrenreich) ist

angeödet von seinem Leben im verschlafenen

Städtchen Gatlin. Doch als

er Lena (Alice Englert) kennenlernt,

ist es schlagartig vorbei mit der Langeweile:

Lena ist eine Hexe. Das Problem:

Ob sie ihre Magie in den Dienst

des Guten oder des Bösen stellen wird,

erfährt sie in der unterhaltsamen Fantasy-Romanze

erst an ihrem 16. Ge-

Fantasy / USA 2013 /

123 Min. FSK 12 Regie

Richard LaGravenese mit burtstag. Bis dahin bleibt in der klugen

Hexenvariation des „Twilight“-

Alice Englert, Alden

Ehrenreich, Jeremy Irons Themas genug Zeit für viele Spitzen

Disc BD 25 Bild 2,40:1 gegen scheinheilige Kleingeister.

(1080p24, AVC) Ton

TECHNIK: Die Optik ist durchwachsen:

Das Bild ist zu blass, etwas kör-

DTS-HD MA 5.1

(Deutsch, Englisch)

Untertitel Deutsch nig sowie kontrastarm geraten. Dem

Extras Hinter den Kulissen,

Featurette: „Die mächtigen Bass, er bleibt allerdings

Soundmix fehlt es nicht an einem

Kostüme“, Entfallene zu frontlastig. Im Bonusteil gibt es entfallene

Szenen, einen Blick hinter die

Szenen Vertrieb Concorde

VÖ: im Handel

Kulissen und ein spannendes Feature

zu den Kostümen im Film.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

MAMA

FILM: Mama ist die Beste! Nun gut,

ein paar Fehler hat sie vielleicht: Sie

ist extrem eifersüchtig. Und auch nicht

mehr so ganz lebendig. In einer äußerst

verzwickte Familienkiste sucht

sie zwei junge Entführungsopfer und

deren Adoptiveltern heim. Dass in dem

gepflegten Gruselcocktail auf wohlbekannte

Genreklischees zurückgriffen

wird, fällt dank stimmungsvoller

Horror / E, CDN 2012 /

100 Min. FSK 16 Regie

Andrés Muschietti mit Inszenierung und einer starken Hauptdarstellerin

kaum auf.

Jessica Chastain, Nikolaj

Coster-Waldau, Megan TECHNIK: Schärfe und Detailreichtum

sind vorbildlich, das leichte Rau-

Charpentier Disc BD 50

Bild 1,85:1 (1080p24,

schen und Nachziehen fällt kaum ins

AVC) Ton DTS 5.1 (Deu.,

Ital. u.a.), DTS-HD MA

Gewicht. Der Kontrast kann in den

5.1 (Engl.) Untertitel Dt., Wald- und Innenraumszenen nicht

Engl., Span. u.a. Extras immer punkten. Der Raumklang wirkt

Kurzfilm, Making Ofs, an manchen Stellen nicht synchron,

Entfallene Szenen, Musik und Effekte sind aber recht

Audiokommentare

druckvoll. Als Bonus gibt es unter anderem

kurze Making Ofs und einen

Vertrieb Universal

VÖ: im Handel

schaurigen Kurzfilm.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

OBLIVION

SOUNDTIPP

Science Fiction / USA

2013 / 125 Min. FSK 12

Regie Joseph Kosinski

mit Tom Cruise, Morgan

Freeman, Olga Kurylenko

Disc BD 50 Bild 2,40:1

(1080p24, AVC) Ton

DTS-HD HR 7.1 (Deu.),

DTS-HD MA 7.1 (Engl.),

DTS 5.1 (Ital. u.a.),

DD 5.1 (Poln. u.a.) Untertitel

Deutsch, Engl.,

Span. u.a. Extras

Making Of, Soundtrackversion

u.a. Vertrieb

Universal VÖ: im Handel

FILM: Tom Cruise ist wieder ganz in seinem Element:

Für keinen Stunt ist sich der mittlerweile

51-Jährige zu schade, fast keine Szene kommt

ohne den ewigen Strahlemann aus. Der Science-

Fiction-Streifen „Oblivion“ spielt auf der Erde in

einer dystopischen Zukunft des Jahres 2077: Der

Planet ist durch einen verheerenden Krieg mit

Außerirdischen zerstört und unbewohnbar, die

Menschen haben sich längst eine neue Heimat

hoch oben in den Wolken errichtet. Spezial-Techniker

Jack Harper (Tom Cruise) bewohnt als einer

von Wenigen die Erdoberfläche, um Rohstoff-

Drohnen zu warten. Bei einem Erkundungsflug

entdeckt der Ingenieur ein abgestürztes Raumschiff

und rettet das Leben einer mysteriösen

Passagierin (Olga Kurylenko). Doch was hat es

mit der Frau auf sich, und warum fühlt sich

Harper, der sie nie zuvor sah, zu ihr hingezogen?

Und was sind das für Erinnerungsfetzen, die plötzlich

vor seinem geistigen Auge aufploppen?

Regisseur Joseph Kosinski bedient sich ungeniert

im SciFi-Fundus von Hollywood-Größen wie

Stanley Kubrick und Ridley Scott. Ihm gelingt es

Jack Harper (Tom Cruise)

lebt in einer Scheinwelt. Als er

dahinterkommt, wehrt er sich

mit allen Kräften.

aber, aus diversen Genre-Versatzstücken eine

stimmige Geschichte zu zimmern, die im Heimkino

von ihrer eindrucksvollen CGI-Optik lebt

und mit effektvollem Surroundsound punktet.

TECHNIK: Gerade tontechnisch spielt „Oblivion“

in der ersten Liga: Die Raumschiffe machen einen

Höllenlärm und sind aufgrund des Surrounderlebnisses

stets exakt zu orten. Die angreifenden

Drohnen hören sich bedrohlich echt an, Explosionen

und Schüsse sind ebenso perfekt gesetzt

und eindringlich – ein echtes Mittendringefühl.

Das Bild der Blu-ray Disc überzeugt bis

auf leichte Nachzieheffekte bei schnellen Bewegungen.

Aufgrund der knackigen Schärfe und

der Detailtreue – man sehe sich zum Beispiel die

Bartstoppeln von Tom Cruise an – ist dies aber

Meckern auf hohem Niveau. Mit einem 45-minütigen

Making Of überzeugt auch die Bonusabteilung.

Die ungewöhnliche, aber interessante

Soundtrack-Version des Filmes, bei der die Musik

in den Vordergrund rückt und die Dialoge

verstummen, ist auch ein Abspielen wert. Cruise

und Kosinski liefern noch Audiokommentare.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

SPRING BREAKERS

FILM: Die vier Freundinnen um

Candy (Vanessa Hudgens) und Faith

(Selena Gomez) lassen es beim Spring

Break in Florida richtig krachen – bis

die Polizei sie wegen Drogenbesitzes

einbuchtet. Ihre Kaution stellt Dealer

Alien (James Franco). Von nun an unterstützen

sie ihn bei Raubüberfällen,

gehen mit ihm aber nicht gerade zimperlich

um. Als Mischung aus „Hang-

Drama / USA 2012 / 94

Min. FSK 18 Regie

Harmony Korine mit over“, Outlaw-Ballade und Gangsterstreifen

behält der Film stets eine ma-

James Franco, Selena

Gomez, Vanessa Hudgens

Disc BD 50 Bild TECHNIK: Der basslastige Soundtrack

kaber-ironische Farce-Tonlage bei.

2,35:1 (1080p24, AVC) lässt Wände und Magengruben erzittern.

Auch die Effekte sind gut gesetzt,

Ton DTS-HD MA 5.1

(Deutsch, Englisch)

Untertitel Deutsch deutlich und knackig. Das Bild fällt

Extras Audiokommentar dagegen ab: Ein starkes Grundrauschen

ist nicht zu übersehen. Kanten

von Harmony Korine, Hinter-den-Kulissen-Clips,

sind sehr weich und verschwimmen

„Vice“-Doku, Entfallene teils. Fast anderthalb Stunden Bonusclips,

inklusive einer abstrusen „Vice-

Szenen Vertrieb Universum

VÖ: im Handel

Magazin“-Doku, sind vorbildlich.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

video-magazin.de | 10_2013

111


HOME ENTERTAINMENT | DRAMA

Eine Umarmung

des Lebens

Nach dem unerwarteten

Tod von Bernd Eichinger

erklärte sich Regisseurin

Sherry Hormann (53) bereit,

“3096 Tage” zu inszenieren.

Trotz einiger

Bedenken im Vorfeld.

VIDEO: Sie hatten Bernd Eichinger

zunächst abgesagt: Warum wollten

Sie „3096 Tage“ nicht inszenieren?

SHERRY HORMANN: Ich hatte

schlichtweg Angst davor, mich in einen

Stoff reinzufühlen, der so dunkel

ist. Außerdem fragte ich mich: „Was

kann man noch über Frau Kampusch

erzählen, was nicht schon in der Berichterstattung

flächendeckend ausgebreitet

wurde?“.

VIDEO: Was gab den Ausschlag,

dass Sie den Film doch machten?

SHERRY HORMANN: Schicksal.

Leider verstarb Bernd Eichinger, er

hinterlässt bis heute eine große Lücke.

Daraufhin wurde ich vom Produzenten

gebeten, es mir noch einmal

zu überlegen. Ich las also das

Drehbuch-Fragment von Bernd

Eichinger: Seine Entscheidung, nur

das Psychogramm von Natascha

Kampusch und Wolfgang Priklopil zu

erzählen, überraschte mich.

VIDEO: Hatten Sie Angst vor den

Reaktionen des Publikums?

SHERRY HORMANN: Meine Prämisse

war: Wenn ich mich der Dunkelheit

aussetze, dann will ich eine

Umarmung des Lebens verfilmen.

Und ich wollte einen neuen Blick auf

Frau Kampusch ermöglichen und

zeigen, was für eine Kraft dieser

Mensch hatte, um diese acht Jahre

zu überleben. Die Reaktionen des Kinopublikums

waren großartig!

In der Dunkelkammer

3096 TAGE

Natascha Kampusch (Amelia

Pidgeon) war mehr als

acht Jahre lang in einem

wenige Quadratmeter große

Kellerverlies gefangen.

Drama / D 2013 / 110 Min. FSK 12 Regie Sherry

Hormann mit Antonia Campbell-Hughes, Thure

Lindhardt, Amelia Pidgeon Disc BD 50 Bild 2,35:1

(1080p24, AVC) Ton DTS-HiRes 5.1 (Deutsch,

Englisch), Dolby Digital 2.0 (Deutsch) Untertitel

Deutsch Extras Interviews, Making Of, Hinter den

Kulissen, Premierenclip Vertrieb Highlight /

Constantin VÖ: 05.09.2013

Bild:

Ton:

Extras:

Film:

Natascha Kampusch (jünger: Amelia

Pidgeon / älter: Antonia Campbell-

Hughes) ist zehn Jahre alt, als sie vom

arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang

Priklopil (Thure Lindhardt) entführt wird. Er

will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen.

Achteinhalb Jahre wird Priklopil Natascha

Kampusch in einer zwei mal drei Meter großen

Gefängniszelle gefangen halten. Aus der Versorgung

mit Märchenbüchern,

Lieblingskeksen

und Gute-Nacht-Küssen

wird körperliche Nötigung,

Nahrungsentzug

und psychische Demütigung.

Sieben Jahre nach

Kampuschs Selbstbefreiung

aus 3096 Tagen Gefangenschaft

inszenierte Sherry Hormann

(„Wüstenblume“, Interview links) das Horror-

Szenario als beklemmendes Kanmerspiel einer

erzwungenen Zweier-Beziehung, in dem sie eine

gute Balance zwischen Angst, Gequältheit und

der Emanzipation des Opfers findet.

TECHNIK: Gerade der detailliert abgemischte

Ton nimmt den Zuschauer direkt mit in das Verlies.

Mit pointiert eingesetzten Effekten baut

sich eine isolierende, einnehmende

Atmosphäre

auf. Auch die Bilder von

Kameramann Michael

Ballhaus gehen unter die

Haut; zumal sie kontrastreich

und mit guten

Schwarzwerten wiedergegeben

werden.

112


HOME ENTERTAINMENT | KLASSIKER

DIE 12 GESCHWORENEN

FILMTIPP

FILM: Nur auf den ersten Blick geht

es um die Beratungen der zwölf Geschworenen

in einem Mordprozess,

um die Frage nach der Schuld oder

Unschuld eines jungen Latinos. Schnell

offenbart sich der Blick hinter die Fassade

einer Gesellschaft, die tief in sich

gespalten ist – auch in rassistischen

Fragen. Ohne große Effekte und mit

Drama / USA 1957 /

einem herausragenden Henry Fonda

O-Titel Twelve Angry

Men / 96 Min. FSK 12 ist Sidney Lumets Film eine Sternstunde

des sozialkritischen Kinos.

Regie Sidney Lumet mit

Henry Fonda, Martin TECHNIK: Das Schwarzweiß-Bild

Balsam, John Fiedler wirkt angenehm kontrastreich, scharf

Disc BD 50 Bild 1,33:1

und gut gesättigt. Schmutzteilchen

(1080p24, AVC) Ton

DTS-HD MA 1.0

sind nicht sichtbar. Allerdings bleibt

(Deutsch, Engl., Span.), ein leichtes Bildrauschen nicht verborgen.

Der Mono-Sound gibt die Di-

DD 2.0 (Poln.) Untertitel

Deutsch, Englisch u.a. aloge klar, aber effektarm wieder. Das

Extras Making Of, leichte Rauschen stört nicht sonderlich.

Making Of, Featurette und eine

Audiokommentar,

Featurette Vertrieb: Fox

VÖ: im Handel interessante historische Einordnung

des Films bilden den Bonusteil.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

ERDBEBEN

FILM: „Erdbeben“ ist eine der Urschablonen

für Katastrophenfilme: Chaos

bricht los, und eine Gruppe Menschen

muss darin bestehen. In diesem Fall

droht die Millionenstadt Los Angeles

in Schutt und Asche zu versinken.

Doch nicht nur die Gebäude brechen

zusammen, auch die Menschen legen

in dieser Drucksituation schonungslos

ihre Stärken und Schwächen frei.

Action / USA 1974 /

O-Titel Earthquake / 122 Das scheint heutzutage nicht mal originell,

bietet aber einen sehenswer-

Min. FSK 12 Regie

Mark Robson mit Ava

ten Blick auf Anfänge und erste Hochzeit

der Katastrophenfilme.

Gardner, Charlton

Heston, Lorne Greene

Disc BD 50 Bild 2,35:1 TECHNIK: Technisch beeindruckt vor

(1080p24, VC-1) Ton allem der Sound: Der offensive Subwoofereinsatz

sorgt für beunruhigen-

DTS-HD MA 5.1

(Englisch), DTS 5.1 de Gefühle. Die Dialoge sind klar, und

(Deutsch, Französisch,

die Surroundkanäle werden immer

Spanisch, Italienisch,

Englisch) Untertitel wieder eingebunden. Da blickt man

Deutsch, Englisch u.a. über die nicht einwandfreie Optik und

Extras Keine Vertrieb die fehlenden Extras auch mal etwas

Universal VÖ: im Handel großzügiger hinweg.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

FILMTIPP

KLASSIKER DES MONATS

SOPHIES ENTSCHEIDUNG

Drama / USA 1982 /

O-Titel Sophie‘s Choice /

151 Min. FSK 16 Regie

Alan J. Pakula mit Meryl

Streep, Kevin Kline,

Peter MacNicol Disc BD

50 Bild 1,85:1 (1080p24,

AVC) Ton DTS-HD MA

2.0 (Englisch), DTS 2.0

(Deutsch, Italienisch,

Französisch, Spanisch,

Japanisch) Untertitel

Deutsch, Englisch, Ital.,

Franz., Niederl. u.a.

Extras Keine Vertrieb

Universal VÖ: im Handel

Mit dem leisen Melodram

„Sophies Entscheidung“

bewies sich Meryl Streep

1982 einmal mehr als

umwerfende Charakter-

Darstellerin.

FILM: Glaubt man der Legende, hat Meryl

Streep um diese Rolle gebettelt: Die Schauspielerin

war 1982 bereits ein Star, hatte in

Filmen wie „Die durch die Hölle gehen“ (1978),

„Manhattan“ und „Kramer gegen Kramer“ (beide

1979) Publikum und Kritiker gleichermaßen

begeistert. Doch um die Titelfigur in dem

Drama „Sophies Entscheidung“ (1982), das

nun erstmals auf Blu-ray Disc erscheint, spielen

zu dürfen, soll sie vor Regisseur Alan J.

Pakula („Die Unbestechlichen“) buchstäblich

auf die Knie gegangen sein. Ihre akribische,

gar manische Hingabe – Streep erarbeitete

sich einen polnischen Akzent und lernte

Deutsch – wurde jedoch belohnt: Nicht nur

lieferte sie eine der herausragendsten schauspielerischen

Leistungen der Filmgeschichte

ab, sie gewann mit 34 Jahren auch ihren zweiten

von bislang drei Oscars. In der einfühlsamen

Romanverfilmung spielt Streep die polnische

Immigrantin Sophie. Sie und der amerikanische

Jude Nathan (Kevin Kline) wohnen

gemeinsam in New York und scheinen in einer

grausamen, selbstzerstörerischen Hassliebe

gefangen. Der junge Schriftsteller Stingo

(Peter MacNicol), der bei den beiden einzieht,

ist von der rätselhaften Sophie fasziniert.

Durch Gespräche kommt er ihr näher – und

stößt auf das dunkle Geheimnis der jungen

Frau, die den Holocaust überlebte.

TECHNIK: Leider kann die Blu-ray Disc die herausragende

Qualität des Films nicht halten:

Zwar wurde die Schärfe verhältnismäßig respektabel

herausgearbeitet, dennoch verschwimmen

Konturen oft etwas. Insgesamt

macht sich eine weiche, allzu flache Optik

breit. Kontrastarm und etwas zu dunkel abgemischt

fehlt es einigen Szenen an Übersichtlichkeit.

Die Farben offenbaren einen dezenten

Rotstich. Der Ton wurde jedoch ordentlich

arrangiert: Zwar fehlt es an detaillierten

Effekten und Dynamik, doch Dialoge und musikalische

Untermalung kommen klar aus den

Lautsprechern. Allerdings klingt gerade die

Geräuschkulisse bisweilen etwas blechern und

dumpf. Bonusmaterial gibt es leider nicht.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

EIN OFFIZIER UND GENTLEMAN

FILM: Zack Mayo (Richard Gere) hat

ein großes Ziel vor Augen: Er heuert

bei der Navy an, um Jetpilot zu werden.

Dort gerät er jedoch an Ausbilder

Foley (Louis Gossett Jr.), der ihn

kräftig in die Mangel nimmt, ihm aber

Werte wie Ehre, Treue und Vaterlandsliebe

vermittelt. Gerade durch dessen

Schikanen wird aus dem haltlosen

Drama / USA 1982 / Mayo ein verantwortungsbewusster

O-Titel An Officer And A

Gentleman. Trotz Patriotismus und

Gentleman / 124 Min.

FSK 16 Regie Taylor US-Militär-Stilisierung ist der Klassiker

ein sensibles Drama mit hervorra-

Hackford mit Richard

Gere, Debra Winger, gendem Soundtrack.

Louis Gossett Jr. Disc TECHNIK: Die deutsche Synchronfassung

gibt es leider nur mit flachem

BD 50 Bild 1,78:1

(1080p24, AVC) Ton

Mono-Sound. Empfehlenswert ist die

DTS-HD MA 5.1 (Englisch),

DD 1.0 (Deutsch, englische Originalversion: Sie bezieht

Spanisch, Franz., Ital., auch die hinteren Boxen mit ein und

Por.) Untertitel Deutsch, baut einen recht guten Raumklang

Engl. u.a. Extras Keine auf. Die Optik bleibt sauber und klar,

Vertrieb Paramount

die Schärfe wurde knackig herausgearbeitet.

Extras gibt es nicht.

VÖ: im Handel

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

Gentleman

Zack (Richard

Gere) trägt seine

Paula (Debra

Winger) auf

Händen.

OLIVER!

FILM: Frei nach „Oliver Twist“ wurde

das Musical 1968 zum großen Erfolg:

Bei den Oscarverleihungen räumte

der Film unter anderem die Trophäen

für beste Regie und besten Film ab

und setzte sich dabei gegen Klassiker

wie Polanskis „Rosemaries Baby“ oder

Kubricks „2001“ durch. Und ja, selbst

45 Jahre später reißen Gesangs- und

Musical / GB 1968 / Tanzeinlagen noch mit, verzaubern

153 Min. FSK 12 Regie die atemberaubenden Kulissen und

Sir Carol Reed mit Mark treibt die Geschichte des Waisenjungen

Oliver die Tränen in die Augen.

Lester, Ron Moody, Sir

Harry Secombe Disc BD

50 Bild 2,35:1 (1080p24,

TECHNIK: Die Gesänge kommen klar

AVC) Ton DTS-HD MA aus den Boxen, die Musik bettet sich

5.1 (Englisch), DD 5.1 gut ein. Es mangelt jedoch ein wenig

(Deutsch, Italienisch), an Wucht und Dynamik. Das Bild wirkt

DD 2.0 (Spanisch), weich und kontrastarm. Die dreckige

DD 1.0 (Französisch)

Stimmung des viktorianischen Londons

wird jedoch gut durch gedeckte

Untertitel Deutsch, Engl.

u.a. Extras Hinter den

Kulissen, Interviews Farben und tiefe Schwarztöne vermittelt.

Die Extras blicken kurz, aber in-

Vertrieb Sony

VÖ: im Handel teressant auf die Dreharbeiten.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

video-magazin.de | 10_2013

113


HOME ENTERTAINMENT | KOMÖDIEN

Junge Liebe rostet schnell

Romantische Komödien haben nach

Dan Mazers Meinung „gerade mal

vier Witze zu bieten, und die sind sowieso

schon im Trailer zu sehen“. Oha, da

trifft jemand den Nagel auf den Kopf. In seinem

Regiedebüt gibt Mazer, der als Drehbuchautor

und Produzent von „Borat“ Sinn

für Humor bewiesen hat, seinen Helden

Nat (Rose Byrne) und Josh (Rafe Spall)

nur den Vorspann Zeit,

sich ineinander zu verlieben,

beim Filmstart werden

sie schon vor dem

Traualtar stehen. Den

nicht zu stoppenden

Hustenanfall des

Pfarrers während

der Ansprache will

keiner als schlechtes

Omen werten. Denn noch sind sie ja ineinander

verliebt. Wenige Monate später stecken

sie in der Krise, suchen eine Eheberaterin auf

und quälen sich mit ihrem gemeinsamen Alltag,

der nicht funktioniert. In dieser Zeit

drängen sich die alte Liebe von Josh und ein

attraktiver Geschäftsmann in die Szenerie.

Souverän und charmant inszeniert,

macht sich die britische

Komödie über die Liebe lustig

und berät bei der Frage „Ist diese

Beziehung noch

zu retten?“ Die Romantik

wird jedenfalls

im

Vorspann verschluckt, präsentiert wird hier

der unvollkommenene Alltag – mit Humor

und erheiternden Figuren.

TECHNIK: Die insgesamt helle Optik ist etwas

weich gehalten. Dennoch ergibt sich ein

scharfer Gesamteindruck. Die Farben wirken

blass, Kontraste weit. Schwarztöne tendieren

ins Gräuliche. Der HD-Mix legt Wert

auf homogen eingebettete Dialoge und eine

stimmungsvolle Musikuntermalung. Subwoofer

und Surroundkanäle machen sich

bei den seltenen Einsätzen selbstbewusst

bemerkbar. Der enttäuschende

Bonusteil hält

lediglich verpatzte und

entfallene Szenen sowie

einen als Featurette getarnten

kurzen Promo-

Clip bereit.

Nat und Josh (Rose

Byrne, Rafe Spall,

Mitte) haben sich

Hals über Kopf füreinander

entschieden,

obwohl sie grundverschieden

sind.

Ihre Freunde wissen:

„Das hält kein Jahr..!“

– oder etwa doch?

DAS HÄLT KEIN JAHR..!

Komödie / GB 2013 / O-Titel I Give It A Year / 97

Min. FSK 12 Regie Dan Mazer mit Rafe Spall, Rose

Byrne, Simon Baker Disc BD 50 Bild 2,35:1,

1080p24, AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Deutsch,

Englisch) Untertitel Deutsch Extras Entfallene und

verpatzte Szenen, Featurette Vertrieb Studiocanal

VÖ: 19.09.

Bild:

Ton:

Extras:

Film:

Magdalena (Emma Tiger Schweiger) und

Henry (Til Schweiger) sind völlig erledigt.

KOKOWÄÄH 2

FILM: Til Schweiger scheint mit seinen

perfekt auf sich und seine Kinder

zugeschnittenen Werken einen Nerv

zu treffen. Das leichtfüßige Wohlfühlfilmchen

„Kokowääh“ war ein Kassenschlager.

In der ebenfalls erfolgreichen

Fortsetzung versinkt Henrys

(Schweiger als sein eigenes Alter Ego)

Patchwork-Familie im Chaos, als

Komödie / D 2012 / 122 Freundin Katharina (Jasmin Gerat)

Min. FSK 6 Regie Til

die WG verlässt. Baby Louis und die

Schweiger, Torsten

Künstler mit Emma Tiger zum ersten Mal verknallte Magdalena

(Emma Tiger Schweiger) bleiben

Schweiger, Jasmin

Gerat, Til Schweiger beim überforderten Papa zurück.

Disc BD 50 Bild 2,35:1 TECHNIK: Technisch steht die Blu-ray

(1080p24, AVC) Ton Disc auf hohem Niveau: Der Surroundmix

kommt dynamisch und klar ab-

DTS-HD MA 5.1

(Deutsch) Untertitel

Deutsch, Englisch Extras gemischt aus den Lautsprechern. Die

Making Of, Blicke hinter Optik ist knallig und poppig: Farben

die Kulissen, Verpatzte leuchten, die Schwarztöne wurden

Szenen, Musikvideos, tief und die Kontraste hart abgemischt.

Featurettes Vertrieb Als Dreingabe gibt es mehr oder minder

witzige Kurzfilmchen.

Warner VÖ: im Handel

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

DER NÄCHSTE, BITTE!

FILM: Isabelle (Diane Kruger) ist

hübsch, erfolgreich, heiratswillig –

und verflucht: Bevor sie ihren Traummann

ehelichen kann, muss sie erst

einen Ehe-Strohmann (Danny Boon)

heiraten und verlassen. Turbulent, in

weiten Teilen unterhaltsam und

manchmal auch haarsträubend zeigt

„Der Nächste, bitte!“ wie verrückt die

Komödie / F 2012 /

O-Titel Un plan parfait /

Liebe sein kann. Denn das Schickal

105 Min. FSK 6 Regie lässt sich nicht so einfach überlisten.

Pascal Chaumeil mit TECHNIK: Klare Dialoge, facettenreiche

Musikuntermalung, seltener, aber

Diane Kruger, Dany Boon,

Robert Plagnol Disc BD wuchtiger Bass: Der Surroundmix der

50 Bild 2,35:1 (1080p24,

kurzweiligen Komödie bietet keinen

AVC) Ton DTS-HD MA

5.1 (Französisch, Grund zur Klage. Auch die Optik baut

Deutsch) Untertitel sich mit gut abgestimmten Kontrasten

und Schwarzwerten, angenehm

Deutsch Extras Making

Of, Entfallene Szenen, gesättigten Farben sowie knackig herausgearbeiter

Schärfe absolut ordent-

Interviews, BD Live

Vertrieb Universum

lich auf. Im Bonusteil gibt es ein unterhaltsames

Making Of, belanglose

VÖ: im Handel

Interviews und entfallene Szenen.

Bild:

Extras:

Ton:

Film:

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