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ColorFoto Praxistest: Canon 70D (Vorschau)

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COLORFOTO<br />

COLORFOTO<br />

Deutschland 6,90 Euro<br />

10|2013<br />

PRAXISTEST<br />

<strong>Canon</strong><br />

<strong>70D</strong><br />

20 Millionen<br />

Doppelpixel<br />

10 um<br />

SLRs<br />

um 600 Euro<br />

TEST<br />

TEST<br />

Samsung Galaxy NX<br />

10<br />

Spezial-Objektive<br />

Kreativ mit Tilt- und<br />

Shift-Funktionen<br />

TEST<br />

PRAXIS<br />

40 SEITEN<br />

• Wildtiere in Afrika<br />

• Portfolio Blau • Akt<br />

• Fotoschule Licht • Sport<br />

Österreich 7,60 € Schweiz 13,80 sfr BeNeLux 8,00 €<br />

Italien/Spanien/Frankreich 8,95 € Finnland 10,15 €<br />

Griechenland 10,35 € Norwegen 96 NOK<br />

Slowenien 8,95 € Slowakei 8,95 €<br />

TEST Photoshop Lightroom 5<br />

Lohnt das Update?


ENTLARVEN IN<br />

SP<br />

10 75 135 180 300 500<br />

SUPER PERFORMANCE FÜR IHRE SPIEGELREFLEXKAMERA<br />

Das SP 90MM F/2.8 Di VC USD MACRO 1:1. Viel näher kann man<br />

nicht herankommen – an die Perfektion. Vergrößern auch Sie jetzt<br />

systematisch Ihre Chancen auf fotografische Meisterwerke: mit einem<br />

Objektiv aus der Hochleistungsklasse von Tamron. Mehr zu allen<br />

SP-Objektiven und die aktuellen Testergebnisse finden Sie im Internet.<br />

www.tamron.de


fotocommunity<br />

EIN BILD UND SEINE GESCHICHTE<br />

Fotograf: Joachim Schöpf, Bildtitel: „Ein Sturm zieht auf …“<br />

Stürmische Zeiten<br />

Gedanken<br />

Ich weiß nicht,<br />

ob ich den Mut habe,<br />

diesen Weg zu gehen,<br />

denn ich kann ihn<br />

bereits spüren.<br />

Das, was kommen wird,<br />

macht mir Angst.<br />

Aber die Gewissheit,<br />

dass du bei mir bist,<br />

gibt mir Kraft.<br />

Bilder, die<br />

neugierig machen:<br />

unsere Serie<br />

„Ein Bild und seine<br />

Geschichte“ aus der<br />

fotocommunity.<br />

Ich mag es, wenn sich ein Bild mit einer Geschichte verbinden<br />

lässt oder sein Ursprung eine Geschichte ist. Auf diese Art entstehen<br />

auch meine Aufnahmen: Mein Model Julia sollte sich verinnerlichen:<br />

„Ich bin eine starke Frau, die auf einer Anhöhe steht<br />

und in die Weite blickt, in ein tiefes Tal oder aufs Meer hinaus.<br />

Am Horizont ziehen mächtige, dunkle Wolken auf. Wind kommt<br />

auf, und ich ahne aufziehendes Unheil. Ich habe Angst und bin<br />

unsicher, ob ich dem gewachsen bin, stelle mich aber meinem<br />

Schicksal.“ Gefragt war eine Mischung aus Verletzlichkeit, leichter<br />

Angst, Unsicherheit, fragend, und durch den direkten Blick<br />

zudem einer gewissen Entschlossenheit. Julia hat sich sehr gut in<br />

die Bildidee eingefunden und diese wunderbar umgesetzt. In<br />

Kombination mit den leicht entsättigten Farben und der mit dem<br />

Hintergrund verschmelzenden Textur bildet das Ganze die gewünschte<br />

Einheit. Als Filmfreund hatte ich die Optik eines Filmplakats<br />

im Hinterkopf – Genre: Endzeitdrama. In Lightroom gab<br />

ich den Bildlook mit Farbtemperatur, Farbsättigung und Kontrasten<br />

vor. Für Retuschen, Nachschärfen sowie das Feintuning und<br />

dem Vermischen der Textur nutzte ich Photoshop. (ISO 200,<br />

Brennweite 105 mm, Blende 4,5, 1 /250 s)<br />

www.fotocommunity.de/fotograf/joarquim/1732272<br />

COLORFOTO 10/2013 3


INHALT<br />

OKTOBER 2013<br />

NEWS<br />

Aktuelle Informationen<br />

für aktive Fotografen ...........................06<br />

KAMERAS<br />

TEST 10 Systemkameras<br />

um 600 Euro .......................................16<br />

PRAXISTEST<br />

<strong>Canon</strong> EOS <strong>70D</strong> .................................32<br />

TEST Samsung Galaxy NX ..............36<br />

40<br />

Mit dem großen Tele<br />

auf Wildtierjagd<br />

Maximilian Weinzierl zeigt<br />

anhand seiner Bilder von<br />

Fotosafaris in Kenia, Südafrika<br />

und Namibia, was<br />

man bei der extremen<br />

Telefotografie in der Wildnis<br />

beachten sollte.<br />

Foto: Maximilian Weinzierl<br />

AUF SAFARI<br />

FOTOPRAXIS<br />

FOTOPRAXIS<br />

AUFGABE UND LÖSUNG<br />

Mit dem großen Tele auf<br />

Wildtierjagd ........................................40<br />

BILDBEARBEITUNG<br />

Die neue Perspektivkorrektur in<br />

Phototshop CC und Light room 5 .......46<br />

PRODUKTANWENDUNG<br />

Fotografieren mit der <strong>Canon</strong><br />

EOS-1 DX............................................48<br />

FOTOSCHULE, Teil 6<br />

Licht: Frontal-, Seiten- und Gegenlicht;<br />

Tipps zur Technik und Bildgestaltung...........................................54<br />

OBJEKTIVE<br />

TEST 10 Tilt- und Shift-<br />

Objektive ...........................................64<br />

ZUBEHÖR<br />

120<br />

Fotopraxis Akt<br />

Aktaufnahmen im Fotostudio,<br />

in realen Räumen<br />

oder im Freien – Martin<br />

Zurmühle zeigt mit seinen<br />

Fotos die Möglichkeiten<br />

auf und regt zum<br />

Experimentieren an.<br />

Foto: Martin Zurmühle<br />

54<br />

Fotoschule Licht<br />

In der Folge 6 der Fotoschule<br />

spielt geht es um<br />

das Licht: Frontal-, Seitenund<br />

Gegenlicht – wie das<br />

Motiv ins rechte Licht gerückt<br />

wird.<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

5 Fotoalben-Anbieter aus dem<br />

Internet: Albelli, CEWE, Fujifilm,<br />

PixelNet, Whitewall .............................72<br />

Software: Adobe Photoshop<br />

Lightroom 5 ........................................78<br />

Drucker: <strong>Canon</strong> Pixma Pro-100 ..........80<br />

FOTOCOMMUNITY<br />

FOTOPRAXIS<br />

Die Gesichter hinter der<br />

fotocommunity ...................................104<br />

CREATIV-WETTBEWERB<br />

Die Sieger des fotocommunity-<br />

Wettbewerbs „Blau“ .......................... 114<br />

AUFRUF<br />

zum creativ-Wettbewerb<br />

„Schule und lernen“........................... 116<br />

FOTOPRAXIS<br />

Aktaufnahmen im Studio, in realen<br />

Räumen und im Freien von<br />

Martin Zurmühle ................................ 120<br />

4 COLORFOTO 10/2013<br />

Titelbild: Joachim Schöpf


32<br />

SERVICE<br />

LESERBRIEFE ............................... 130<br />

STANDARDS<br />

EIN BILD UND SEINE<br />

GESCHICHTE ......................................03<br />

Im <strong>Praxistest</strong>: <strong>Canon</strong><br />

EOS <strong>70D</strong><br />

Die Nachfolgerin der EOS 60D<br />

mit einer von 18 auf 20 MP erweiterten<br />

Auflösung bietet einen<br />

Dual Pixel CMOS AF für<br />

die automatische Fokussierung<br />

beim Live-View und Filmen.<br />

IMPRESSUM ..................................... 82<br />

BESTENLISTEN ................................ 86<br />

DIE BÜCHER DES MONATS ........... 100<br />

AUSSTELLUNGEN ............................ 102<br />

IM TEST<br />

FOTOTECHNIK AUF<br />

DEM PRÜFSTAND<br />

KAMERAS<br />

10 Systemkameras<br />

um 600 Euro................................16<br />

<strong>Canon</strong> EOS <strong>70D</strong> ........................ 32<br />

Samsung Galaxy NX ................. 36<br />

OBJEKTIVE<br />

10 Tilt- und Shift-<br />

Objektive .................................. 64<br />

36<br />

Samsung Galaxy NX<br />

Im Test: Das neue Top-Modell<br />

des spiegellosen NX-<br />

Systems. Als erste Systemkamera<br />

mit Android 4.2<br />

kann die Samsung Galaxy<br />

NX Daten über WLAN oder<br />

Mobilfunknetze der 3. und<br />

4. Generation austauschen.<br />

ZUBEHÖR<br />

5 Fotoalben-Anbieter<br />

aus dem Internet: Albelli,<br />

CEWE, Fujifilm,<br />

PixelNet, Whitewall ................... 72<br />

Software: Adobe Photoshop<br />

Lightroom 5 .............................. 78<br />

Drucker: <strong>Canon</strong> Pixma<br />

Pro-100 .....................................80<br />

64<br />

10 Tilt- & Shift-Objektive<br />

Im Test: Spezialobjektive, die<br />

man gegen die Sensorebene<br />

der Kamera verschieben und<br />

kippen kann, um stürzende<br />

Linien zu vermeiden und die<br />

Schärfeebene (fast) frei im<br />

Raum zu positionieren.<br />

16<br />

10 Systemkameras<br />

um 600 Euro im Test:<br />

sechs spiegellose und<br />

vier SLR-Kameras für den<br />

günstigen und einfachen<br />

Einstieg in die anspruchsvollere<br />

Fotografie mit<br />

Wechselobjektiven, größeren<br />

Sensoren und manuellen<br />

Einstellmöglichkeiten.<br />

COLORFOTO 10/2013 5


NEWS UND TRENDS<br />

Spiegellos:<br />

Im konservativen<br />

Gehäuse steckt<br />

die bislang den<br />

NEX-Modellen vorbehaltene<br />

Spiegellos-Technik<br />

mit<br />

E-Bajonett und<br />

elektronischem<br />

Live-View-Sucher.<br />

Oberseite:<br />

Anders als bislang<br />

bei den A-Kameras<br />

üblich ist die linke<br />

Gehäuseschulter<br />

sehr kurz und das<br />

zentrale Belichtungswahlrad<br />

sitzt<br />

rechts oben auf<br />

dem Griffteil des<br />

Gehäuses.<br />

Sony Alpha 3000<br />

Nex-Technik<br />

Die Alpha 3000 verbindet als erste<br />

Sony die spiegellose NEX-Technik<br />

und das E-Bajonett mit dem klassischen<br />

Gehäusekonzept der SLT-<br />

Alpha-Modelle. Auch die 3000 bietet<br />

einen 20-Megapixel-CMOS-Sensor<br />

und einen elektronischen Sucher<br />

ähnlich der Sony Alpha SLT 58, aber<br />

eben kein A-Bajonett und keinen<br />

Spiegelkasten. Damit fällt auch der<br />

klassische Phasen-Autofokus weg.<br />

Das legt den Fotografen auf NEX-<br />

Objektive fest, da die A-Objektive<br />

nur mit Adapter passen und nicht für<br />

Kontrastautofokus optimiert sind.<br />

In der A3000 kommen wie in der A58<br />

ein Exmor-HD-CMOS-Sensor mit<br />

20 Megapixeln und 5456 x 3632 Pixel<br />

Auflösung zusammen mit dem aktuellen<br />

Bionz-Bildprozessor zum Einsatz.<br />

Die ISO-Werte reichen von 100<br />

bis 16 000 mit bereichsspezifischer<br />

Rauschunterdrückung für Flächen,<br />

Kanten und Strukturen. Die Bildstabilisierung<br />

erfolgt bei der A3000 nicht<br />

per Sensor-Shift, sondern objektivabhängig.<br />

Der Autofokus arbeitet mit<br />

einem 25-Feld-Kontrast-AF auf dem<br />

Sensor. Den Hybrid-AF der NEX-5<br />

kennt die A3000 nicht. Eine Peaking-<br />

Funktion erleichtert die genaue<br />

Schärfekontrolle beim manuellen<br />

Fokus sieren. Serienbelichtungen<br />

ohne Nachfokussieren sind mit maximal<br />

3,5 B/s möglich.<br />

Anders als bislang bei den A-Kameras<br />

üblich ist die linke Gehäuseschulter<br />

sehr kurz und das zentrale Belichtungswählrad<br />

sitzt rechts oben auf<br />

dem Griffteil des Gehäuses. Es führt<br />

zu den diversen automatischen und<br />

manuellen Belichtungsfunktionen, von<br />

der automatischen Motivprogrammwahl<br />

bis zur Zeit und Blendenwahl<br />

von Hand. Neben den Standards gehören<br />

zum Sony-Angebot unter anderem<br />

Dynamikbereichs-Optimierung,<br />

Multi-Shot-Aufnahmen für Auto-<br />

HDR, Schwenk-Panoramen und<br />

handgehaltene Nachtaufnahmen.<br />

Auch Digitaleffekte und Bildstilvarianten<br />

fehlen nicht. Sonys Auto-Object-<br />

Sony<br />

GERÄT Alpha 3000<br />

Bildsensor 20-Megapixel, CMOS, 23,5 x 15,6<br />

mm (APS-C), 5.456 x 3.632 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO 100-16.000, Auto ISO<br />

100-3.200<br />

Dateiformat JPEG, RAW, RAW+JPEG<br />

HD-Video 1920x1080/50i, 25 B/s, AVCHD/MP4<br />

Autofokus Kontast-AF, 25-Feld, Mitten-, Spot-<br />

AF, AF-Tracking, MF, Focus-Peaking<br />

Belichtungsmessung<br />

Belichtungssteuerung<br />

Serienbilder<br />

1200 Zonen, Mehrfeldmessung,<br />

mittenbetont, spot<br />

P, Av, Tv, M, Motivprogramme, Kontrastoptimierung,<br />

Belichtungsreihen,<br />

Multi-Shot-Funktionen, Bildeffekte<br />

max. 2,5 B/s<br />

Monitor Live-View, 3“-LCD-Monitor, 76.800<br />

RGB-Pixel, 100% Bildfeld<br />

Sonstige Ausstattung<br />

Objektivanschluss<br />

Maße und Gewicht<br />

Preis<br />

Antistatisches Sensor-<br />

Staubschutzfilter, System-<br />

Zubehörschuh, Blitz integriert LZ<br />

4 (ISO 100), Stereoton, HDMI-<br />

Ausgang, USB-ladefähig<br />

Sony E-Bajonett<br />

128 x 91 x 85 mm, 411 g<br />

circa 400 Euro<br />

Framing-Funktion analysiert die Bilder<br />

nach Standard-Motivtypen und wählt<br />

automatisch den als passend erachteten<br />

Ausschnitt, dem auch der Autofokus<br />

per Gesichtserkennung oder AF-<br />

Tracking mit der Schärfe folgt. Der integrierte<br />

Mini-Blitz der A3000 mit LZ4<br />

kann durch Systemblitze im Zubehörschuh<br />

unterstützt werden. Für Full-<br />

HD-Movies 1920x1080/ 50i hat die<br />

A3000 eine griffgerechte Direkt-Starttaste<br />

für den rechten Daumen. Gespeichert<br />

werden die Bilder der A3000<br />

auf Memory Stick Pro Duo-, SD-, SD-<br />

HC- oder SDXC-Karten. WLAN und<br />

NFC sind beim neuen Einstiegsmodell<br />

noch kein Thema. Preis: ca. 400 Euro<br />

www.sony.de<br />

HoGo<br />

6 COLORFOTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller


Sony NEX-5T<br />

Mit NFC-<br />

Funktion<br />

Sony hat seine Systemkamera NEX-5R<br />

um eine Nahfeld-Kommunikations-<br />

(NFC)-Funktion erweitert und schickt<br />

diese Kamera jetzt als NEX-5T in die<br />

nächste Saison. Die NFC-Funktion<br />

dient der unkomplizierten von Kamera<br />

mit Smartphone, um die Bilder<br />

dann per WLAN zu übertragen.<br />

Für One-Touch-Sharing oder One-<br />

Touch-Remote-Fernbedienung müssen<br />

sich Kamera und Mobilgerät einander<br />

nur einmal kurz berühren.<br />

Über die PlayMemories-Camera-<br />

Apps lässt sich der Funktionsumfang<br />

erweitern, etwa um mit der Direct-<br />

Upload-App Bilder direkt ohne<br />

Umweg über einen PC kabellos zu<br />

WLAN-Hot-Spots, Netzwerkdiensten<br />

oder anderen WLAN-Geräten zu<br />

schicken.<br />

Die sonstigen Eckdaten der NEX-5T<br />

sind gegenüber der N-5R unverändert:<br />

16-Megapixel-Exmor-HD-<br />

CMOS-Sensor im APS-C-Format,<br />

Bionz-Bildprozessor für Empfind-<br />

lichkeiten bis maximal ISO 25 600,<br />

Bedienung der wichtigsten Kamerafunktionen<br />

über Einstellrad, benutzerdefinierbare<br />

Funktionstaste und<br />

Touchscreen-Bedienung über den um<br />

180 Grad nach oben und 50 Grad nach<br />

unten schwenkbaren 3“-LCD-Monitor<br />

mit 307 200 RGB-Pixeln. Für die Belichtung<br />

steht auch in der NEX-5T das<br />

für Sony charakteristische Angebot<br />

von intelligenter Automatik über Multi-Shot-Funktionen<br />

bis hin zu manueller<br />

Zeit- und Blendenwahl zur Verfügung.<br />

Auch eine Zeitraffer-Funktion<br />

gibt es. Full-HD-Videos 1920 × 1080<br />

nimmt die NEX-5T in verschiedenen<br />

Videoformaten wie AVCHD 2.0 bei<br />

50p, 50i oder 25p mit Stereoton auf.<br />

Der COLORFOTO-Test wird zeigen, ob<br />

das im Prinzip unveränderte Hybrid-<br />

AF-System der NEX-5T mit sensorbasiertem<br />

Phasen- und Kontrast-AF<br />

gegenüber dem Test der NEX-5R<br />

schneller geworden ist. Als schnellste<br />

Bildfrequenz nennt Sony auch für die<br />

NEX-5T 10 B/s bei voller Auflösung.<br />

Der Preis der Kamera beträgt circa 700<br />

Euro.<br />

Mit der NEX-5T stellt Sony auch zwei<br />

neue Zoomobjektive vor. Sowohl das<br />

hochwertige Zeiss Vario-Tessar T* 4/<br />

16–70 mm ZA OSS (24–105 mm KB,<br />

Preis: 1000 Euro) mit solidem Metall-<br />

Tubus wie auch das für Videoaufnahmen<br />

besonders leise und leicht-<br />

Sony<br />

GERÄT NEX-5T<br />

Bildsensor 16,1 Megapixel, Exmor–HD-CMOS,<br />

23,5 x 15,6 mm (APS-C), 4.912 x<br />

3.264 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO 100 – 25600, AUTO ISO 100<br />

– 3200)<br />

Dateiformat JPEG, RAW, RAW+JPEG<br />

HD-Video 1920x1080/50p, AVCHD/MP4<br />

Autofokus Hybrid-AF (Phasendetektion 99 Fokuspunkte,<br />

Kontrast-AF 25 Fokuspunkte);<br />

Multi-/Mitten-/Spot-/Tracking-/Touch-<br />

AF, MF, Focus-Peaking<br />

Belichtungsmessung<br />

Belichtungssteuerung<br />

Serienbilder<br />

Monitor<br />

Sonstige<br />

Ausstattung<br />

Energieversorgung<br />

Objektivanschluss<br />

Maße und Gewicht<br />

Preis<br />

1200 Zonen, Mehrfeldmessung,<br />

mittenbetont, spot<br />

P, Av, Tv, M, Motivprogramme, Kontrastoptimierung,<br />

Belichtungsreihen,<br />

Multi-Shot-Funktionen, Bildeffekte<br />

10 B/s, max. 11 (JPG fine)/10 (RAW)<br />

3“-LCD-Monitor, Touchscreen,<br />

307200 RGB-Pixel, neigbar +180°/-<br />

50°<br />

Sensor-Staubschutz, System-<br />

Zubehörschuh, Aufsteckblitz (LZ<br />

7) mitgeliefert, HDMI-Ausgang,<br />

benutzerdefinierbare Tasten, WLAN/<br />

NFC, Stereo-Ton, USB-ladefähig<br />

Lithium-Akku 1x NP-FW50<br />

Sony E-Bajonett<br />

111 x 59 x39 mm, 276 g<br />

circa 700 Euro<br />

gängige Sony 4/18–105 mm G OSS<br />

(27–158 mm KB, Preis: 600 Euro)<br />

kommen mit durchgehender Lichtstärke<br />

f/4 und Bildstabilisierung.<br />

www.sony.de<br />

HoGo<br />

Bedienung:<br />

Die wichtigsten<br />

Kamerafunktionen<br />

werden über das<br />

Einstellrad und die<br />

benutzerdefinierbare<br />

Funktionstaste<br />

erreicht.<br />

Monitor:<br />

Touchscreen-Bedienung<br />

ist über<br />

den um 180 Grad<br />

nach oben und 50<br />

Grad nach unten<br />

schwenkbaren<br />

3“-LCD-Monitor<br />

mit 307 200 RGB-<br />

Pixeln möglich.<br />

COLORFOTO 10/2013 7


NEWS UND TRENDS<br />

Gehäuse:<br />

Ein ausgeprägter<br />

Wulst sorgt für sicheren<br />

Halt des<br />

123 x 71 x 43 mm<br />

großen und 402 g<br />

schweren Lumix-<br />

GX7-Gehäuses<br />

aus Magnesium-<br />

Alu-Legierung.<br />

Sucher:<br />

Die Lumix GX7 ist<br />

die erste Lumix-G<br />

in Kompaktform<br />

mit integriertem<br />

Live-View-Sucher<br />

oben links im Gehäuse.<br />

Panasonic Lumix GX7<br />

Klassik-Look<br />

Kernstück der Lumix GX7 ist ein neuentwickelter<br />

MOS-Sensor mit weiterhin<br />

16 Megapixeln. Eine optimierte Gestaltung<br />

seiner Mikrolinsen vor den<br />

einzelnen Pixeln und verbesserte Signalauslesung<br />

sollen die Bild qualität<br />

optimieren. Panasonic spricht im Vergleich<br />

zur Lumix GX1 von 10 % höherer<br />

Farbsättigung und Empfindlichkeit,<br />

25 % besserem Rauschverhältnis<br />

und 10 % mehr Detailwiedergabe.<br />

Als wichtigen Punkt nennt Panasonic<br />

das erweiterte Multi-Prozess-Rauschunterdrückungssystem<br />

des Venus-Engine-Bildprozessors.<br />

Intelligent-D-<br />

Range-Control sorgt laut Panasonic für<br />

einen größeren Dynamikbereich. Eine<br />

Überraschung ist die Bildstabilisierung<br />

in der Lumix GX7 mittels beweglichem<br />

Sensor. Bislang setzte Panasonic ausschließlich<br />

auf Bildstabilisierung im<br />

Objektiv. Die Lumix GX7 ist auch die<br />

erste Lumix-G in Kompaktform mit integriertem<br />

Live-View-Sucher oben<br />

GERÄT<br />

Panasonic<br />

Lumix GX7<br />

Bildsensor 16 Megapixel Live-MOS-Sensor, 17,3<br />

x 13,0 mm, max. 4.592 x 3.448<br />

Empfindlichkeit ISO auto 125 – 12.800, manuell max.<br />

25.600<br />

Dateiformat JPEG, RAW, RAW+JPEG, MPO<br />

HD-Video 1920 x 1080, 50p, AVCHD, MP4, 50<br />

B/s, Stereoton<br />

Autofokus Kontrast-AF, 23-Feld, 1-Feld-AF,<br />

1-Punkt-AF (Position variabel), Gesichtserkennung,<br />

Touch-AF, Tracking-<br />

AF (kontinuierlich bei Video), Low-<br />

Light-Modus, MF mit Schnell-AF-Taste<br />

Belichtungs- 1728-Feld , mittenbetont, Spot<br />

messung<br />

Belichtungssteuerung<br />

P, Av, Tv, M, Motivprogramme, automatische<br />

Motivprogramm-Wahl,<br />

Belichtungsreihen ±3 EV (3/5/7 Bilder),<br />

Weißabgleichs-Reihen (3 Bilder), div.<br />

Bildstile und Digital-Effekte<br />

Sucher Live-View, 920.000 RGB-Pixel, 100%-<br />

Bildfeld, Vergrößerung 0,7x (eff./KB),<br />

klappbar +90°, Augensensor<br />

Monitor Live-View, 3“-LCD-Monitor,<br />

346.666 RGB-Pixel, 100%-Bildfeld,<br />

Touchscreen, klappbar +90°/-45°<br />

Sonstige<br />

Ausstattung<br />

Sensor-Bildstabilisator, Sensorstaubschutz,<br />

Touch-Funktionen, 9 Funktionstasten<br />

benutzerdefinierbar, Blitz<br />

integriert LZ 5 (ISO 100), WLAN,<br />

NFC<br />

Micro-FourThirds-Bajonett<br />

Objektivanschluss<br />

Maße und Gewicht 123 x 71 x 43 mm, 402 g<br />

Preis k. A.<br />

links im Gehäuse. Er hebt sich durch<br />

eine Auflösung von 920 000 RGB-Pixeln<br />

und seine Klappmöglichkeit um<br />

90° nach oben von anderen integrierten<br />

Live-View-Suchern ab. Eine Vergrößerung<br />

von effektiv 0,7x und 17,5 mm<br />

Austrittspupille bedeuten komfortable<br />

Betrachtung des Live-View-Bildes. Auch<br />

der 3“-Touchscreen-LC-Monitor mit<br />

346 666 RGB-Pixeln ist um 90° nach<br />

oben sowie 45° nach unten klappbar.<br />

Die Umschaltung zwischen Sucher und<br />

Monitor kann manuell oder automatisch<br />

per Augensensor mit zwei Empfindlichkeitsstufen<br />

erfolgen. Nach Panasonic-Angaben<br />

schafft die Kamera<br />

Bildserien mit 5 B/s bei voller 16-Megapixel-Auflösung<br />

und Einzelfokussierung<br />

(AF-S) sowie bis zu 4,2 B/s bei<br />

Schärfeverfolgung bewegter Objekte.<br />

Mit Funktionen wie Low-Light-AF,<br />

Pin-Point-AF, Mehrfeld- oder Spot-AF<br />

lässt sich das AF-System nach Bedarf<br />

der Situation anpassen. Bei der Belichtungsmessung<br />

setzt Panasonic in der<br />

Lumix GX7 neben Mittenbetonung<br />

und Spot jetzt auf Mehrfeldmessung<br />

mit 1728 Feldern statt wie bisher 23. Eine<br />

neue Bestmarke ist die kürzeste Belichtungszeit<br />

von 1 /8000 s mit mechanischem<br />

Verschluss, die mit einer schnellen 1 /320<br />

s als kürzester X-Synchronzeit einhergeht.<br />

Auch bei Video können die P/A/<br />

S/M-Modi sowie kontinuierlicher und<br />

Tracking-AF genutzt werden. Zusätzlich<br />

zur Full-HD-Videoaufzeichnung<br />

mit 1920 x 1080/ 50p bietet die GX7<br />

einen Kino-Look mit 24p und eine Bildaufzeichnungsrate<br />

von 24 Mb/s. Aufgezeichnet<br />

wird im AVCHD-progressiveoder<br />

MP4-Format. Die Bedienung der<br />

GX7 erfolgt mit einem Mix aus klassischen<br />

Elementen wie Rändelrädern<br />

sowie der üblichen Menü- und Tastensteuerung.<br />

Mit ihrer kabellosen Wi-Fiund<br />

NFC-Kommunikationstechnologie<br />

bietet die GX7 ein umfangreiches Programm<br />

im Zusammenspiel mit Smartphone<br />

oder Tablet-PC und im direkten<br />

Internetzugang über WLAN-Hotspot.<br />

Der Preis stand bei Redaktionsschluss<br />

noch nicht fest.<br />

www.panasonic.de HoGo<br />

8 COLORFOTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller


<strong>Canon</strong> Powershot<br />

Schneller<br />

gemacht<br />

GERÄT<br />

<strong>Canon</strong><br />

Powershot G16<br />

<strong>Canon</strong><br />

Powershot S120<br />

Sensor 12 MP, 1/1,7“-CMOS (BSI) 12 MP, 1/1,7“-CMOS (BSI)<br />

Optik<br />

1,8-2,8/6,1-30,5 mm 1,8-5,9/5,2-26 mm<br />

(28-140 mm)<br />

(24-120 mm)<br />

Monitor<br />

Ausstattung<br />

3,0“-LCD, 307.333 RGB-<br />

Pixel<br />

P, Av, Tv, M, Motivprogramme,<br />

ISO 80-12.800, Kontrastoptimierung,<br />

Funktionsspeicher,<br />

Belichtungsreihe,<br />

Bildstabilisator, Multi-/Mitten-/Spot-/Tracking-AF,<br />

MF, Serie 12 B/s, Full-HD-<br />

Video 1080p60, W-LAN,<br />

RAW<br />

3,0“-LCD, 307.333 RGB-<br />

Pixel, Touchscreen<br />

P, Av, Tv, M, Motivprogramme,<br />

ISO 80-12.800, Kontrastoptimierung,<br />

Funktionsspeicher,<br />

Belichtungsreihe,<br />

Bildstabilisator, Multi-/<br />

Mitten-/Spot-/Tracking-AF,<br />

MF, Serie 12 B/s, Full-HD-<br />

Video 1080p60, W-LAN,<br />

RAW<br />

Größe, Gewicht ca. 109 x 76 x 40 mm, 356 g 100 x 59 x 29 mm, 217 g<br />

Preis 600 Euro 500 Euro<br />

Die 12-Megapixel-Modelle Powershot G16 und S120 mit<br />

1/1,7“-BSI-CMOS-Sensor kommen mit neuem Digic-6-Bildprozessor.<br />

<strong>Canon</strong> verspricht Verbesserungen bei Dynamik,<br />

Bildrauschen, Detailwiedergabe und Autofokus. In der Powershot<br />

G16 kommt ein lichtstarkes 1,8–2,8/28–140-mm-<br />

Zoom zum Einsatz. Passend dazu gibt es auch einen optischen<br />

Zoomsucher. Die S120 mit Touchscreen-Bedienung<br />

und dem Steuerring am Zoom bietet ein 1,8–5,7/ 24–120-<br />

mm-Zoom. Der verbesserte Dynamic IS-Modus der G16 und<br />

S120 arbeitet mit einer Bildstabilisierung um fünf Achsen, die<br />

auch bei Videoaufnahmen aus der Bewegung heraus Kamerawackler<br />

vermeiden soll. Beide Modelle erlauben die Fotoaufzeichnung<br />

im RAW-Format und Full-HD-Movieaufnahmen<br />

mit 1920 x 1080/60p mit Stereoton. G16 und S120 bieten<br />

viele manuelle Steuermöglichkeiten, WLAN-Funktion und<br />

GPS-Tagging. Die Powershot G16 soll für 600 Euro und die<br />

S120 für 500 Euro zu haben sein. www.canon.de HoGo<br />

2x Powershot:<br />

Die neuen Modelle<br />

G16 und S120<br />

kommen beide mit<br />

1/1,7“-BSI-CMOS-<br />

Sensor und Digic-<br />

6-Bildprozessor.<br />

Panasonic-Patent<br />

Phasendetektions-AF<br />

An der „großflächigen Phasendetektion-AF auf dem Sensor“ arbeiten auch Panasonic-Entwickler,<br />

wie Mirrorlessrumors entdeckt hat. Das geht aus dem US-Patent<br />

8482657 hervor, das bei Freepatentsonline veröffentlicht wurde. Es geht dabei um<br />

„schnelle Fokus-Detektion auf dem Bildsensor“, der zusätzlich zum Bildwandler<br />

über ein „zweites fotoelektrische Wandlerelement (Phasendifferenz-Detektionssensor)“<br />

verfügt, der das auftreffende Licht „in ein elektrisches Signal zur Abstandsmessung“<br />

wandelt, wie es in der Patentschrift heißt. Eine Besonderheit des Bildsensors<br />

mit Phasendetektion von Panasonic scheint zu sein, dass das Element zur<br />

Erfassung der Phasendifferenz in Prinzip hinter der Bildsensorebene eingebettet<br />

wird. Mehrere dieser Elemente könnten dann über die Sensorfläche verteilt angeordnet<br />

werden. www.freepatentsonline.com/8482657.pdf HoGo<br />

Nikon AF-S DX 3,5–5,6/18–140 mm ED VR<br />

Allround-Zoom<br />

Nikon<br />

AF-S DX3,5-5,6/18-140 mm<br />

GERÄT ED VR (27-210 mm)<br />

Format<br />

APS-C<br />

Linsen/Gruppen 17/12<br />

Naheinstellgrenze 0,45 m<br />

Bildwinkel ca. 76° - 11°30’<br />

Filterdurchmesser 67 mm<br />

Fokussierung Ultraschallmotor<br />

Bildstabilisator Bildstabilisator<br />

Durchmesser x 78 x 97 mm, 490 g<br />

Länge, Gewicht<br />

Anschlüsse <strong>Canon</strong> EF-M<br />

Preis 620 Euro<br />

Nikon empfiehlt das 78 x 97 mm große<br />

und 490 g schwere Objektiv sowohl für<br />

Fotos wie auch HD-Video-Aufnahmen.<br />

Die 17-linsige Konstruktion mit einer EDund<br />

einer asphärischen Linse ist mit Bildstabilisator<br />

sowie Ultraschallmotor ausgestattet.<br />

Metallbajonett und schützende<br />

Gummimanschette machen das Objektiv<br />

auch auf Reisen strapazierfähig. Das AF-S<br />

DX Nikkor 3,5–5,6/18-140 mm soll laut<br />

Hersteller speziell auf die hochauflösenden<br />

Sensoren aktueller Nikon-SLRs abgestimmt<br />

und für 620 Euro in den Handel<br />

kommen.<br />

www.nikon.de<br />

HoGo<br />

COLORFOTO 10/2013 9


NEWS UND TRENDS<br />

Exotisch<br />

In edlem Gehäusedesign<br />

und luxuriösem<br />

Finish kommt<br />

die neue Stellar;<br />

sie wird mit sechs<br />

verschiedenen<br />

Griffen aus exotischen<br />

Hölzern angeboten.<br />

Hasselblad Stellar<br />

Optische Veredelung<br />

Hasselblad bringt mit seiner neuen Stellar eine 20-Megapixel-Kompaktzoomkamera<br />

in edlem Gehäusedesign und luxuriösem Finish, technisch basierend auf<br />

der Sony Cybershot RX100. Die wird mit sechs verschiedenen Griffen aus exotischen<br />

Hölzern angeboten. Alternative ist ein Griff aus Kohlefasern. Technische<br />

Kernstücke der Stellar sind der 1 Zoll (13,2 x 8,8 mm) große, Exmor-CMOS-Sensor<br />

mit 20,2 Megapixeln und das Zeiss Vario-Sonnar T* 1,8–4,9/10,4–37,1 mm<br />

(=2 8–100 mm KB) mit Drehring für manuelle Einstellungen von Brennweite,<br />

Belichtung, Bildeffekten und anderen Funktionen. Die Hasselblad Stellar soll zu<br />

einem Endverbraucherpreis von rund 1760 Euro samt edler Schatulle erhältlich<br />

sein. Der Marktpreis für eine Sony Cybershot RX100 liegt derzeit übrigens bei<br />

gut 500 Euro. www.hasselblad-slellar.com<br />

HoGo<br />

GERÄT<br />

Hasselblad<br />

Stellar<br />

Sensor 20 MP, Exmor-CMOS, 1“<br />

(13,2 x 8,8 mm)<br />

Optik<br />

1,8-4,9/10,4-37,1 mm<br />

(28-100 mm)<br />

Monitor<br />

3,0“-LCD, 307.200 RGBW-<br />

Pixel<br />

Ausstattung P, Av, Tv, M, ISO 80-<br />

25.600, Belichtungsreihe,<br />

Bildstabilisator, 25-Feld-/<br />

Mitten-/Spot-/Tracking-AF,<br />

Serie max. 10 B/s, Full-HD-<br />

Video 1080p50, AVCHD,<br />

Sonstiges<br />

RAW-Format, MF-<br />

Peaking, el. Wasserwaage,<br />

Gesichtserkennung,<br />

Schwenkpanorama, HDMI,<br />

USB 2.0<br />

Größe, Gewicht<br />

109 x 59 x 36 mm, 252 g<br />

Preis<br />

1760 Euro<br />

Fujifilm X-Mount<br />

Mehr Objektive<br />

Fujifilm baut die Objektiv-Palette für die spiegellosen Systemkameras<br />

der X-Serie bis Anfang 2014 kontinuierlich aus. Neu dazukommen<br />

soll noch dieses Jahr das XC 4,5–6,7/50–230 mm (75–<br />

350 mm KB) OIS. Zum ebenfalls im Juni vorgestellten Pancake<br />

XF 2,8/27 mm positioniert Fujifilm ein XF 1,4/23 mm mit dann 35<br />

Millimeter Brennweite im Kleinbild-Äquivalent. Im Frühjahr<br />

2014 soll dann noch das lichtstarke XF 1,2/56 mm mit 84 mm<br />

(KB-Vergleich) folgen, so dass dann insgesamt 12 Objektive von<br />

Fujifilm für die eigenen spiegellosen Systemkameras am Markt<br />

sind und der gängige Brennweitenbereich damit abgedeckt ist. Zudem<br />

verweist Fujifilm auf ein weiteres Zeiss Touit-Objektiv, das<br />

ebenfalls dieses Jahr kommen soll: Makro-Planar T 2,8/ 50 mm.<br />

www.fujifilm.de<br />

jos<br />

Mit neuem<br />

Namen<br />

Das Nocticron<br />

wird mit einem<br />

integrierten Bildstabilisator<br />

ausgestattet<br />

sein.<br />

Leica DG Nocticron 1,2/42,5 mm<br />

Neuer Lichtriese<br />

Das Leica DG Nocticron 1,2/42,5 mm (= 85 mm KB) wird<br />

mit seiner Lichtstärke von f/1,2 das lichtstärkste AF-Wechselobjektiv<br />

für Micro-Four-Thirds-Kameras sein. Der neue<br />

Name Nocticron wurde von der Leica Camera AG für diese<br />

Objektivkonstruktion gewählt, um sie in die Tradition berühmter<br />

lichtstarker Leica-Objektive zu stellen. Details zu<br />

den technischen Daten, der Markteinführung und zum Preis<br />

des Nocticron sind noch offen. Wie auf einem Foto erkennbar,<br />

wird das neue Nocticron aber mit einem integrierten<br />

Bildstabilisator ausgestattet sein. Eine Übersicht über aktuelle<br />

und kommende Lumix-G-Objektive zeigt eine Roadmap<br />

auf der Panasonic-Objektivseite.<br />

www.panasonic.de<br />

HoGo<br />

10 COLORFOTO OTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller


Auch kleine Packmaße können der<br />

Auslöser für großartige Fotos sein.<br />

CULLMANN CONCEPT ONE 622T.<br />

Dieses Aluminium-Dreibeinstativ ist der Auftakt zu unserer völlig<br />

neu entwickelten Stativ-Serie CONCEPT ONE. Es ist enorm leicht<br />

und standfest und dabei extrem kompakt. Denn bei einer Maximalhöhe<br />

von 135 cm beträgt das Packmaß dank der um 180 Grad<br />

klappbaren Stativbeine gerade einmal 34 cm. Darüber hinaus<br />

eignet es sich auch für bodennahe Makroaufnahmen und kommt<br />

komplett mit eloxiertem Aluminum-Kugelkopf inklusive integrierter<br />

Kamera-Schnellkupplung (Arca-kompatibel). Und das alles mit<br />

einer Herstellergarantie von 10 Jahren. www.cullmann.de


Kostenfreie<br />

Software<br />

und Apps<br />

NEWS UND TRENDS<br />

Iphone-Blitzanlage<br />

Die zur Markteinführung kostenfreie App External<br />

Flash erlaubt die Synchronisation von bis zu<br />

16 iPhones zu einer kleinen „Blitzanlage“. Bedingung<br />

für die Verbindung der iPhones ist neben<br />

der kostenfreien App, dass alle iPhones im<br />

selben Wi-Fi-Netzwerk sind. Zur Verbindung<br />

der iPhones muss sowohl die App auf allen Geräten<br />

gestartet sein und die Verbindung bestätigt<br />

werden. Die Aufnahme muss dazu ebenfalls<br />

über die App gemacht werden.<br />

https://itunes.apple.com/us/app/<br />

id630938542<br />

Passbilder selbst gemacht<br />

Biometrisch korrekte Bilder sind die Bedingung<br />

dafür, dass man ein eigenes Bild als Passbild<br />

bei der Bundesdruckerei für den Personalausweis<br />

oder Reisepass abliefern darf. Da das<br />

nicht ganz einfach ist, helfen nun Apps für<br />

OS.X, iOS oder Windows 8. Die Anwendungen<br />

zeigen die minimale Gesichtshöhe, wo die Kinnlinie<br />

und Nasenmitte sowie die Stirnpartie liegen<br />

soll in der Livevorschau der kostenfreien Apps<br />

an. Für den Ausdruck kann man acht Passbilder<br />

auf dem 10x15-Zentimeter-Format als JPEG<br />

abspeichern und dieses dann selbst drucken<br />

oder durch einen Onlinedienst ausbelichten lassen.<br />

Mit der Version kann man aber auch Bewerbungsbilder<br />

erstellen und dieses als ein Bild<br />

im 10x15-Zentimeter-Format drucken.<br />

www.passbild-generator.de<br />

Slideshow-Maker<br />

Fotos und Videoclips zu einer Diashow zusammenfügen<br />

– das klappt mit der kostenfreien<br />

Windows-Software Slideshow-Maker von Magix<br />

schnell und einfach. Mit der einfachen Benutzeroberfläche<br />

und Stilvorlagen klappt die Bedienung<br />

sehr einfach. Mann kann in Bilder zoomen,<br />

Collagen aus eigenen Bildern bauen und<br />

bekommt für Hochkantaufnahmen Gestaltungshilfen<br />

an die Hand. Der Slideshow Maker liefert<br />

Effekte und einige Songs fürs Vertonen. Nachdem<br />

die Diashow fertiggestellt ist, besteht die<br />

Möglichkeit, diese direkt auf YouTube, Flickr<br />

und Facebook zu laden.<br />

www.gratis-foto-software.de/<br />

category/slideshow-maker/<br />

Bildbearbeitung mit Gimp<br />

Gimp ist ein kostenfreies Bildbearbeitungsprogramm,<br />

das in der Regel alle Bearbeitungsfunktionen<br />

beherrscht die für die Bildkorrektur und<br />

-verschönerung benötigt werden. Demnächst<br />

soll man die Software auch als PSD-Photoshop-<br />

Dateien mit Ebenen öffnen können. Zudem ist<br />

ein Deformations-und ein neues selektives Auswahlwerkzeug<br />

in Arbeit. So viele Funktionen machen<br />

die Arbeit mit der Software gerade für Einsteiger<br />

nicht leicht – deshalb gibt es neben dem<br />

Link zur Software, wo man auch eine ausführliche<br />

deutsche Anleitung findet, auch gleich zwei<br />

mit für Einsteiger geeigneten Tutorials.<br />

www.gimp.org/<br />

http://gimps.de/gimp/bilder-fotos/<br />

http://youtu.be/9HUjiZXIyro<br />

Fotos: © Jens Brüggemann – www.jensbrueggemann.de<br />

Erotische Fotografie Mode- und Aktfotografie<br />

Workshops Andalusien<br />

Andalusien – hier treffen das Mittelmeer auf die Sierra Nevada, wüstenhafte<br />

Felslandschaften auf fruchtbare Täler und europäische auf nordafrikanische Kultur.<br />

Dieser faszinierende Mix ist das Setting für zwei Fotografie-Workshops von Profifotograf<br />

Jens Brüggemann mit den Themen Erotic, Beauty und Fashion. Der erste<br />

Workshop findet vom 9. bis 16. Oktober 2013 bei Malaga statt (Veranstalter: Wilbik-Brüggemann).<br />

Ein Vier-Sterne-Hotel am Strand dient als Ausgangsbasis für<br />

tägliche Ausflüge zu verschiedenen Locations an der Costa del Sol. Auf etwa zehn<br />

Fotogafen kommen bei den Outdoor-Shootings etwa vier Modelle für die Fashionund<br />

Aktfotografie. Der zweite Workshop mit Jens Brüggemann läuft vom 16. bis<br />

23. Oktober 2013 bei Almeria (Veranstalter: Calumet Düsseldorf). Hier laden die<br />

Costa de Almería und die Sierra Nevada ein zum Fotografieren. Ausgangspunkt ist<br />

wiederum ein Vier-Sterne-Hotel am Strand nahe Almeria. Auf die etwa 12 Fotografen<br />

kommen bei den Shootings fünf Modelle für Fashion- und Aktfotos. Die<br />

Teilnahmegebühr beträgt 1249 Euro für den Foto-Workshop bei Malaga und 1199<br />

Euro für den Workshop bei Almeria – jeweils zuzüglich Flug und Hotel. Weitere<br />

Informationen und die Anmeldung finden Sie unter jensbrueggemann.de<br />

Nikon SB-300<br />

Blitzen leicht gemacht<br />

Nikon erweitert seine Blitz-Modelle um das SB-300 mit Leitzahl 18 (ISO 100) und<br />

einen neigbaren Blitzreflektor. Er leuchtet einen Bildwinkel entsprechend 27 mm<br />

KB-Brennweite aus. Blitzfunktionen wie Langzeitsynchronisation oder Reduzierung<br />

des Rote-Augen-Effekts können einfach an der Kamera eingestellt werden.<br />

Zwei handelsübliche Micro(AAA)-Akkus oder -Batterien versorgen das SB-300<br />

mit Strom. Ein Überhitzungsschutz verhindert eine Beschädigung des Blitzgeräts<br />

bei intensiver Nutzung. Das 65 x 57 x 62 mm große und 120 g leichte SB-300 ist<br />

voraussichtlich für 130 Euro erhältlich. www.nikon.de<br />

HoGo<br />

12 COLORFOTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller


Wir bringen Ihre Fotos<br />

groß raus!<br />

Foto hinter Acryl-Glas<br />

Mit wenigen Klicks bequem online von zu Hause<br />

aus bestellen. Ob als echter Foto-Abzug hinter<br />

Acryl-Glas, als beeindruckender Direktdruck auf<br />

Aluminium, oder als wandfüllendes Panorama.<br />

Bei uns mit Preisgarantie und TÜV-Siegel.<br />

ab<br />

4, 90<br />

Alle Preise in €, inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten; Avenso AG, Ernst-Reuter-Platz 2, 10587 Berlin, Deutschland<br />

KLICK.DE


NEWS UND TRENDS<br />

Kurz<br />

meldung<br />

Akvis AirBrush V2.0<br />

Die Software funktioniert wie ein<br />

Kunstfilter und bietet die Option, die<br />

Bilder mit den Ausgangsfarben zu<br />

bearbeiten, zumindest dann, wenn<br />

man die Lizenz Home Deluxe oder<br />

Buisness sein eigen nennt. Das Programm<br />

kostet 40 Euro für die Home-<br />

Version, die volle Funktionalität gibt es erst für<br />

53 Euro bei der Home Deluxe, die sowohl als<br />

Plugin als auch als Standalone-Version funktioniert.<br />

http://akvis.com<br />

Sony Patent<br />

Die japanischen Patentspezialisten<br />

vom Egami-Blog<br />

haben Auszüge aus der Sony-Patenschrift<br />

2013-<br />

150044 veröffentlicht. Darin<br />

wird eine spiegellose Systemkamera<br />

mit einem vom<br />

Quer- ins Hochformat schwenkbaren Sensor<br />

und Monitor beschrieben. Damit soll die Kamera<br />

auch bei Hochformataufnahmen wie gewohnt<br />

sicher in den Händen gehalten werden kann.<br />

Grafik: Sony/egami-blog<br />

http://egami.blog.so-net.ne.jp<br />

PhotoDirector Mobile<br />

CyberLink hat seine<br />

Fotobearbeitungs-App<br />

für Windows-8-Tablets<br />

überarbeitet und bietet<br />

nun inhaltssensitives<br />

Löschen. Weiterhin beherrscht<br />

der PhotoDirector Mobile die Standardwerkzeuge<br />

wie Ausschneiden, Ausrichten,<br />

Rotieren, Farbtonanpassung und Farbbereichseinstellung.<br />

Dabei werden nie die Originale bearbeitet.<br />

de.cyberlink.com<br />

Metz Spot-Reflexschirme<br />

Metz erweitert das Zubehörangebot<br />

für seine Mecablitz-<br />

Geräte um die flexiblen<br />

Spot-Reflexschirme SD 30-<br />

26 W, -26 S und -26 G. Dabei<br />

können mit den drei Modellen<br />

unterschiedliche Lichteffekte erzeugt<br />

werden. Die Spot-Reflexschirme werden einfach<br />

per Klettband am Blitzgerätekopf befestigt.<br />

www.metz.de<br />

Toshiba Exceria<br />

Toshiba bietet neue Speicherkarten, die mit dem<br />

UHS-II-Ultra-Standard kompatibel<br />

sind. Die Exceria-<br />

PRO-Serie mit 16 oder 32 GB<br />

verspricht je nach Kamera<br />

Schreibgeschwindigkeiten<br />

von bis zu 240 MB/s und<br />

wäre damit die derzeit<br />

schnellste Karte. Aber auch die Exceria-Serie mit<br />

maximal 120 MB/s, in der es 32- und 64-GB-<br />

SDXC-Karten geben soll, ermöglichen schnelle<br />

Fotoserien mit hoher Geschwindigkeit. Die maximale<br />

Lesegeschwindigkeit soll bei beiden 260<br />

MB/s betragen. Preise nannte Toshiba noch<br />

nicht. www.toshiba.de<br />

Franzis HDR projects professional<br />

Hochkontrastfotografie<br />

Bei der neuen und mit 290 Euro auch<br />

teureren Version gibt es nun eine<br />

Datenimport-/Exportschnittstelle für<br />

Photoshop CS6, Lightroom4 und Photoshop<br />

Elements 11. Es gibt elf HDR-<br />

Algorithmen und neun Tonemapping-<br />

Verfahren, die komplett überarbeitet<br />

wurden. Eine Neuentwicklung ist der<br />

Filter „Entrauschen MinMax“, der unter<br />

Beibehaltung der Bilddetails störendes<br />

Rauschen entfernen soll. Das neue<br />

HDR Projects Professionall kann bis zu<br />

40mal schneller rechnen, denn nun<br />

greift die Software auf den Grafikkartenprozessor<br />

zurück. Die Software<br />

unterstützte alle gängigen RAW-Bildformate<br />

und kann ein Bild mit hohem<br />

Dynamikumfang aus einem Bild errechnen.<br />

Das Programm ist als Downloadversion<br />

über www.franzis.de oder<br />

www.hdrprojects.de für 290 Euro erhältlich.<br />

jos<br />

Wechselservice Sigma<br />

Wer sich einmal für ein spezielles Sigma-Objektiv<br />

entschieden hat, soll<br />

beim Wechsel des Kamerasystems<br />

nicht mehr zu einem Neukauf des Objektivs<br />

gezwungen sein. Deswegen bietet<br />

Sigma jetzt für seine Objektive der<br />

Reihen Art, Sport und Contemporary<br />

einen Anschluss-Wechselservice an.<br />

Wechselobjektive für SLR- /DSLR-Kameras<br />

können in die Anschlusssysteme<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sigma oder<br />

Sony umgebaut werden. Bei Wechselobjektiven<br />

für spiegellose Kameras ist<br />

ein Wechsel zwischen Micro-Four-<br />

Thirds- oder Sony-E-Bajonett möglich.<br />

An Tele-Konvertern, USB-Dock und<br />

anderen Zubehörteilen ist der Anschluss-Wechsel-Service<br />

nicht möglich.<br />

Der Preis beträgt je nach Aufwand<br />

ab 150 Euro pro Umbau.<br />

www.sigma.de HoGo<br />

14 COLORFOTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller


COLORFOTO-<br />

Workshop<br />

Wandern und Fotografieren<br />

im<br />

herbstlichen Höllbachtal,<br />

eine der<br />

reizvollsten Naturlandschaften<br />

im<br />

vorderen Bayerischen<br />

Wald.<br />

Fotos: Maximilian Weinzierl, Helmut Meindl<br />

HerbstLicht Fotopraxis-Workshop<br />

Im Naturschutzgebiet „Höllbachtal“, wo sich der<br />

Höllbach zwischen grün bemoosten Gesteinsbrocken<br />

durch das kleine Tal im Wald schlängelt, findet<br />

der COLORFOTO-Herbst-Workshop statt; die<br />

Wanderung ist körperlich nicht besonders anspruchsvoll,<br />

die Teilnehmer sollten aber gut zu Fuß<br />

sein, der Weg ist stellenweise schmal, und es gibt<br />

einige leichte Steigungen. Ob bei Sonnenschein<br />

oder nebelverhangen, die „Hölle“, wie das Gebiet<br />

bei den Einheimischen heißt, ist immer ein beeindruckendes<br />

Erlebnis, besonders im Herbst. Inhalt<br />

des Workshops ist die klassische Landschaftsfotografie<br />

mit Themen wie HDR, Panorama, Outdoor-<br />

Makro, Langzeitbelichtung, Aufhellblitzen, Strukturen<br />

und Muster etc. Wer die Herausforderung<br />

annimmt, kann nach Vorgabe ein Fototableau gestalten,<br />

das wir dann auf der COLORFOTO-Internetseite<br />

veröffentlichen. Fotoausrüstung: Weitwinkel<br />

für Übersichten, Tele für Ausschnitte und Freisteller,<br />

ein Makroobjektiv für die kleinen Dinge am<br />

Wegesrand. Die Mitnahme eines Stativs samt Fernauslöser<br />

ist angeraten; eventuell auch ein externes<br />

Blitzgerät und Aufheller. Ersatzakkus! Wenn Sie<br />

nicht so viel tragen möchten, reicht auch eine Kompaktkamera<br />

um die Eindrücke festzuhalten. Gemein<br />

sames spätes Mittagessen im urigen Gasthaus<br />

„Hirschbergers Holzofenkuchl“ in Brennberg.<br />

Nachmittags steigen wir zur Burgruine mit Turm<br />

auf, der bei klarer Sicht einen Weitblick über den<br />

vorderen Bayerischen Wald bis ins Donautal ermöglicht.<br />

Anschließend setzen wir uns bei Kaffee<br />

zusammen und lassen die Fotowanderung mit Bildbesprechungen<br />

und Fachsimpeleien ausklingen.<br />

Datum: Samstag,12.10.2013 Leitung: Maximilian<br />

Weinzierl, Helmut Meindl Treffpunkt: Wanderparkplatz<br />

Postfelden Dauer: 8 bis ca. 16 Uhr Teilnehmer:<br />

max. 12 Anmeldung: MWworkshop@<br />

t-online.de Gebühr: 85 Euro, eigene Anfahrt, ohne<br />

Mittagessen und Verpflegung. Zur Beachtung: festes<br />

Schuhwerk! Teilnahme auf eigenes Risiko. MaWe<br />

_0B5LP_Schneider_<strong>ColorFoto</strong>_1013_Vario_Pro_Filter.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 99.00 mm);22. Aug 2013 08:51:05<br />

R<br />

BIS ZU<br />

5 BLENDEN<br />

VARIABEL<br />

EINSTELLBAR!<br />

ND VARIO<br />

Ihr Maßstab, unser Anspruch: Bis zu fünf Blenden mehr Gestaltungsspielraum.<br />

B+W XS-Pro ND Vario. Das erste variable Graufilter in XS-Pro Qualität.<br />

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KAMERAS IM TEST<br />

Einfach<br />

Im Überblick<br />

<strong>Canon</strong> EOS 100D Seite 18<br />

Fijifilm X-M1 Seite 19<br />

Nikon 1 S1 Seite 20<br />

Nikon D3200 Seite 21<br />

Olympus PEN E-PM2 Seite 22<br />

Panasonic DMC-G5 Seite 23<br />

Pentax K-500 Seite 24<br />

Samsung NX1100 Seite 25<br />

Sony Alpha 58 Seite 26<br />

Sony NEX-3N Seite 27<br />

16 COLORFOTO 10/2013 Fotos: Hersteller, Christian Rottenegger


einsteigen<br />

10 Systemkameras bis 600 Euro. Sie ermöglichen einen günstigen<br />

und einfachen Einstieg in die anspruchsvollere Fotografie mit Wechselobjektiven,<br />

größeren Sensoren und manuellen Einstellmöglichkeiten –<br />

sechs spiegellose und vier SLR­Kameras im COLORFOTO­Test.<br />

COLORFOTO 10/2013 17


KAMERAS IM TEST<br />

<strong>Canon</strong>s kleinste<br />

SLR-Kamera<br />

Die EOS 100D<br />

misst 11,6 x 9,3 x<br />

7,1 cm und wiegt<br />

im Betriebszustand<br />

inklusive SDXC-<br />

Speicherkarte nur<br />

405 g. Sie lässt<br />

sich komfortabel<br />

über Tasten, Drehräder<br />

und den reaktionsschnellen<br />

Touchscreen bedienen.<br />

<strong>Canon</strong> EOS 100D<br />

Die EOS 100D ist <strong>Canon</strong>s kompakteste<br />

Spiegelreflexkamera, kaum größer und<br />

nur 8 g schwerer als die spiegellose<br />

Panasonic G5. Im Vergleich zu deren Micro-<br />

Four-Thirds-Sensor bietet die <strong>Canon</strong> jedoch<br />

einen etwas größeren APS-C-Sensor.<br />

Das Kunststoff-Aluminium-Gehäuse<br />

liegt dank des ordentlich beschichteten,<br />

deutlich ausgeformten Griffs recht sicher<br />

in der Hand; <strong>Canon</strong> integriert eine Sensorreinigung.<br />

Der Ausklappblitz ist relativ<br />

schwach (LZ2), der SLR-Sucher klein<br />

(0,52 x Vergrößerung, 95 % Bildfeldabdeckung).<br />

Alternativ dazu lässt sich der fest<br />

verbaute 3-Zoll-Monitor zur <strong>Vorschau</strong><br />

nutzen. Er liefert ein detailreiches Bild<br />

mit ausgeglichenen Farben – allerdings<br />

nur, wenn man ihn direkt von vorne und<br />

MTF50<br />

2,02<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,01<br />

0,8<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

<strong>Canon</strong> EOS 100D - dead leaves<br />

Dead Leaves<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

nicht bei Sonne betrachtet. Im Sucherbetrieb<br />

braucht die 100D mit ihrem<br />

9-Punkt-Phasenautofokus (1 Kreuzsensor)<br />

zwischen 0,38 und 0,4 s bei 1000/30<br />

Lux zum Scharfstellen und Auslösen –<br />

okay. Im Live-View-Modus arbeitet sie<br />

mit einem Hybrid-Autofokus und enttäuschend<br />

langsam: 0,95 (FlexiZone –<br />

Single) bis 1,83 s (FlexiZone – Multi). Die<br />

schwachen Leistungen des Hybrid-Autofokus<br />

stören auch beim Filmen: So<br />

sucht die 100D während der Videoaufnahme<br />

pumpend, hektisch und nicht<br />

immer treffsicher nach der richtigen<br />

Schärfe. Abgesehen davon sehen die<br />

Full-HD-Videos aber trotz starker Kontraste<br />

überdurchschnittlich gut aus, wirken<br />

detailreich und farbecht.<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO 25600<br />

50%<br />

Dead Leaves<br />

Dass die blaue Kurve<br />

des Dead-Leaves-<br />

Diagramms über<br />

den Wert 1,5 steigt,<br />

spricht für eine massive<br />

Kontrastanhebung<br />

bei ISO 100 und<br />

einen entsprechend<br />

harten Bildeindruck.<br />

Ab ISO 400 stimmt<br />

<strong>Canon</strong> die JPEG-<br />

Aufnahmen sichtlich<br />

weicher ab.<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

Bedienung<br />

<strong>Canon</strong> erweitert das effiziente Bedienkonzept<br />

mit Moduswahlrad, Vier-Richtungs-Wippe,<br />

Einstellrad und diversen<br />

Funktionstasten um eine weitere Ebene:<br />

den Touchscreen, der schnell und zuverlässig<br />

reagiert. Unter anderem lässt sich<br />

durch Antippen des Monitors das AF-<br />

Messfeld zeitsparend positionieren und<br />

auslösen.<br />

Bildqualität<br />

Die 100D hebt die (Farb)Kontraste<br />

stärker an als D3200 oder K-500, vor<br />

allem im unteren ISO-Bereich, was zu<br />

einem harten Bildeindruck, aber eben<br />

auch zu guten DL-Werten führt. Bei<br />

ISO 100 punktet sie zudem mit einer<br />

soliden Grenzauflösung und behält<br />

Texturverluste und Rauschen im Griff<br />

(0,6 Kurtosis, 0,7 VN). Letzteres nimmt<br />

jedoch bei höheren Empfindlichkeiten<br />

rasch zu und wirkt sich dann deutlich<br />

negativ auf Dynamik und Detaildarstellung<br />

aus.<br />

Fazit<br />

Top-Einsteigerkamera, wenn es um<br />

Bedienkomfort oder ein vielseitiges<br />

Zubehörsortiment geht. Bei der Bildqualität<br />

setzt sich die EOS 100D gegen<br />

die Nikon D3200 durch, ohne jedoch<br />

das Niveau der Sony Alpha 58 zu erreichen.<br />

18 COLORFOTO 10/2013


Fujifilm X-M1<br />

Knapp 700 Euro, damit liegt das jüngste<br />

Mitglied des spiegellosen X-Systems<br />

zwar kurz nach Marktstart noch<br />

über der 600-Euro-Marke, aber unterhalb<br />

von X-Pro 1 (rund 1100 Euro) und<br />

X-E1 (rund 800 Euro), die den gleichen<br />

Aufnahmesensor nutzen: einen 16-Megapixel-CMOS<br />

im APS-C-Format ohne<br />

Tiefpassfilter, der Moiré-Effekte und<br />

Farbfehler durch eine besondere Farbfilterstruktur<br />

begrenzt. Als kompaktes Einstiegsmodell<br />

fehlt der X-M1 der integrierte<br />

Sucher, zudem der Anschluss für<br />

externen Ersatz. Schade, zumal das<br />

3-Zoll-Display bei hellem Umgebungslicht<br />

und seitlicher Betrachtung vergleichsweise<br />

schnell an seine Grenzen<br />

stößt. Dafür lässt sich der Monitor um<br />

90 Grad nach oben oder unten klappen.<br />

Das Gehäuse besteht vornehmlich aus<br />

Kunststoff, was jedoch der Haptik kaum<br />

Abbruch tut. Auch das für rund 120 Euro<br />

Aufpreis erhältliche Kit-Zoom XC 3,5–5,6/<br />

16–50 mm OIS macht mit seinen glatt laufenden<br />

Einstellringen für Zoom und Fokus<br />

einen sehr hochwertigen Eindruck.<br />

Alternativ dazu bietet Fujifilm das XF<br />

18–55 mm im Kit und 8 weitere Objektive<br />

als optionales Zubehör an. Neu: Die<br />

X-M1 kann mit Wi-Fi-Modul Bilder kabellos<br />

zum Smartphone, Tablet oder PC<br />

übertragen. Positiv auch das gegenüber<br />

der X-E1 leistungsstärkere Ausklappblitzgerät<br />

mit LZ10 statt LZ4 und die schnellere<br />

Serienfunktion (5,5 statt 5,0 B/s). Der<br />

49-Feld-Kontrastautofokus hat dagegen<br />

nicht zugelegt (0,46/0,73 s Auslöseverzögerung).<br />

Während des Filmens zieht er<br />

die Schärfe pumpend und zu hektisch<br />

nach. Zudem stören in den Full-HD-Videos<br />

Artefakte in Schattenbereichen und<br />

Farbfehler an feinen Strukturen.<br />

Bedienung<br />

Dank der vielen Bedienelemente lässt<br />

sich die X-M1 effizient bedienen. Auf<br />

Druck des im Gehäuse versenkten Einstellrads<br />

öffnet sich die gut erkennbare<br />

Lupenansicht, die besonders beim manuellen<br />

Fokussieren hilft. Größter Kritikpunkt:<br />

der Belichtungskorrekturring rechts<br />

oben oder der Blendenring, die man<br />

Dead Leaves<br />

Fujfilm stimmt die<br />

JPEG-Aufnahmen<br />

der X-M1 weicher als<br />

X-E1 und X-Pro-1 ab.<br />

Die Farbkontraste<br />

lassen gleichmäßig<br />

und harmonisch hin<br />

zu höheren Frequenzen<br />

und ISO-Zahlen<br />

nach – keine Maxima<br />

weit über 1,0, kein<br />

Einbruch zwischen<br />

ISO 400 und 800.<br />

Kontrast<br />

2<br />

2,0<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

MTF50<br />

1,01<br />

0,8<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

leicht versehentlich und so unbemerkt<br />

verstellt.<br />

Bildqualität<br />

Die X-M1 kombiniert eine homogen<br />

hohe Grenzauflösung (bis 1795 LP/BH)<br />

mit soliden DL-Werten und einer weit<br />

überdurchschnittlichen Dynamik. Dabei<br />

bleiben Texturverlust und Visual Noise<br />

moderat (max. 1,0 VN bis ISO 6400).<br />

Fazit<br />

Die X-M1 überzeugt mit ihrer überdurchschnittlichen<br />

und zugleich bis ISO<br />

800 sehr gleichmäßigen Bildqualität –<br />

Kauftipp. Größter Kritikpunkt bleiben die<br />

zu leichtgängigen und deswegen regelmäßig<br />

verstellten Einstellräder.<br />

Dead Leaves<br />

Fujifilm X-M1 - dead leaves<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

ISO 200<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

ISO 200<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

Kauftipp<br />

Bildqualität<br />

Fujifilms neue X-M1<br />

ist günstiger und<br />

kompakter als die<br />

beiden Schwestermodelle<br />

X-Pro 1<br />

und X-E1, arbeitet<br />

aber mit dem gleichen<br />

Sensor. Anders<br />

als X-Pro 1<br />

und X-E1 hat die<br />

neue X-M1 keinen<br />

elektronischen<br />

Sucher, dafür aber<br />

einen 3-Zoll-Monitor,<br />

der sich ausklappen<br />

lässt.<br />

COLORFOTO 10/2013 19


KAMERAS IM TEST<br />

Kompakt<br />

und schnell<br />

Die Nikon 1 S1 ist<br />

die leichteste Systemkamera<br />

in diesem<br />

Test, arbeitet<br />

aber auch mit dem<br />

kleinsten Sensor.<br />

Zu den wenigen<br />

Bedienelementen<br />

zählen der Vier-<br />

Wege-Schalter<br />

und das Drehrad,<br />

das ihn umgibt.<br />

Nikon 1 S1<br />

Kontrast<br />

Als einzige Kamera in diesem Test hat<br />

die spiegellose Nikon 1 S1 weder<br />

einen APS-C- noch einen Micro-Four-<br />

Thirds-Sensor, sondern eine kleinere<br />

CMOS-Variante mit nur 13,2 x 8,8 mm,<br />

Crop-Faktor 2,7 und vergleichsweise wenigen<br />

Pixeln (10 MP). Dafür ist sie die<br />

mit Abstand kompakteste und leichteste<br />

Kandidatin, misst gerade einmal 10,2 x 6,1<br />

x 3 cm und wiegt 240 g. Mangels Griff<br />

und beschichteter Handauflage liegt sie<br />

allerdings auch weniger stabil in der Hand.<br />

Der 3-Zoll-Monitor löst mit 153300 RGB-<br />

Bildpunkten relativ schwach auf und verliert<br />

bei Sonne und von der Seite betrachtet<br />

schnell an Kontrast. Sucher und Zubehörschuh<br />

gibt es nicht, immerhin aber<br />

einen Ausklappblitz mit LZ4. Ungeschlagen<br />

bleibt der schnelle Hybrid-Autofokus,<br />

der laut Hersteller je nach Lichtsituation<br />

und Motiv zwischen Kontrastmessung<br />

und Phasenerkennung am Aufnah mesen<br />

sor wechselt. Das Resultat: Die 1 S1<br />

braucht nur 0,2 s bei guten und 0,29 s<br />

bei schwierigen Lichtverhältnissen zum<br />

Scharf stellen und Auslösen – spitze.<br />

Auch im Serienmodus stellt sie Geschwindigkeitsrekorde<br />

auf, schafft bis zu<br />

60 B/s. Während des Filmens zieht sie die<br />

Schärfe zu schnell nach. Die Full-HD-<br />

Videos wirken kontrastreich, scharf, aber<br />

stellenweise detailarm.<br />

Bedienung<br />

Dead Leaves<br />

2,0<br />

ISO 200<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,0<br />

0,8<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO16000<br />

50%<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

Das Objektiv lässt sich mittels Entriegelungsknopf<br />

für den Transport einfahren<br />

Dead Leaves<br />

Nur wenige Systemkameras<br />

heben<br />

die Farbkontraste<br />

ähnlich stark an wie<br />

die Nikon 1 S1. Bis<br />

ISO 800 klettern die<br />

DL-Kurven über 1,6,<br />

bei ISO 100 sogar<br />

über 1,8. Zu höheren<br />

Frequenzen hin fallen<br />

sie dann besonders<br />

steil ab.<br />

bzw. für den Betrieb ausfahren, wobei sich<br />

die Kamera automatisch aus- oder einschaltet.<br />

Wegen der wenigen Bedien elemente<br />

erfolgen die meisten Einstellungen<br />

über das Menü. Wer Blende oder<br />

Verschlusszeit manuell steuern will, muss<br />

dort den „Creativ“-Modus wählen, die<br />

obere Taste des Vier-Wege-Schalters drücken,<br />

und per Drehrad einen der (teil)manuellen<br />

Modi aktivieren – unpraktisch.<br />

Bildqualität<br />

Bei der Bildqualität belegt die Nikon 1 S1<br />

den letzten Platz, hier kostet der kleinere<br />

Sensor Perfomance: Sie erreicht 1298 LP/<br />

BH Grenzauflösung und 1012 LP/BH<br />

Dead Leaves; Texturverluste und Visual<br />

Noise sind relativ ausgeprägt (1,3 bis 2,4<br />

Kurtosis und 0,9 bis 1,8 VN); und bei ISO<br />

100 liegen gerade einmal 8,7 Blenden zwischen<br />

hellstem und dunkelstem darstellbaren<br />

Bereich. Abzüge gibt es auch für die<br />

übertrieben angehobenen Farbkontraste.<br />

Fazit<br />

Keine Kamera in diesem Test ist so klein,<br />

leicht und schnell (AF, Serie) wie die 1 S1.<br />

Das Bedienkonzept zielt auf Einsteiger,<br />

die Kompaktkameras gewöhnt sind und<br />

manuelle Einstellungen eher selten benötigen.<br />

In Sachen Bild qua lität ist die<br />

1 S1 Kompakten deutlich überlegen,<br />

kommt allerdings nicht gegen Systemkameras<br />

mit größerem Sensor an.<br />

20 COLORFOTO 10/2013


Nikon D3200<br />

Mit 24 Megapixeln auf einem APS-<br />

C-Sensor hat Nikons Einsteiger-<br />

Spiegelreflexkamera in diesem Test die<br />

meisten Bildpunkte, allerdings auch besonders<br />

kleine (3,9 µm); und Abblenden<br />

führt bereits ab f6,4 zu Beugungsverlusten.<br />

Im Vergleich zur <strong>Canon</strong> EOS<br />

100D macht das etwa 100 g schwerere<br />

Gehäuse mit griffig beschichteter Handauflagefläche<br />

und den beiden Infrarotempfängern<br />

für Fernauslöser auf der<br />

Vorder- und Rückseite mehr her. Außerdem<br />

hat die Nikon einen stärkeren<br />

Ausklappblitz (LZ 9 statt LZ 2) und einen<br />

3-Zoll-Monitor, dessen Bild in heller<br />

Umgebung und bei seitlicher Draufsicht<br />

etwas besser erkennbar bleibt. Der<br />

SLR-Sucher bietet allerdings auch hier<br />

nur 95 % Bildfeldabdeckung und 0,51x<br />

Vergrößerung. Punkte kostet zudem die<br />

lange Auslöseverzögerung: mit 11-Feld-<br />

Phasenautofokus im Sucherbetrieb 0,53<br />

bis 0,88 s, mit Kontrast-AF im Live-<br />

View sogar 1,57 s. Bildserien kann die<br />

Nikon zwar wie die <strong>Canon</strong> nur mit 3,9<br />

B/s verarbeiten, stoppt die Serienaufnahme<br />

aber im Gegensatz zu der EOS<br />

nicht nach 4 Bildern, sondern erst,<br />

wenn die Karte voll ist. In den Full-HD-<br />

Videos stören das starke Grießeln,<br />

Artefakte an dunklen Bildausschnitten,<br />

teils ausgeprägte Farbfehler an feinen<br />

Strukturen und die schwache Feinzeichnung.<br />

Bedienung<br />

Das Bedienkonzept ist auf Einsteiger zugeschnitten.<br />

Wer Hilfe benötigt, wird von<br />

einem Guide unterstützt, der zu bestimmten<br />

Aufgaben die jeweils passende<br />

Lösung vorgibt. Wichtige Parameter lassen<br />

sich mittels Einstellmonitor erreichen<br />

(„i“-Taste). Weniger übersichtlich präsentiert<br />

sich das Hauptmenü, das immer<br />

wieder zum Scrollen zwingt – immerhin<br />

sammelt die Nikon „Letzte Einstellungen“<br />

auf einer separaten Registerkarte.<br />

Praktisch: das RAW-Entwicklungs-Tool.<br />

Bildqualität<br />

Die hohe Pixelzahl führt nur bei<br />

ISO 100 zu einer hohen Grenzauflösung<br />

(bis 1711 LP/BH); schon bei ISO<br />

Dead 1,2 Leaves<br />

Die blaue ISO-100-<br />

Kurve 1 liegt ohne<br />

übersteigertes Maximum<br />

0,8 und mit erfreulich<br />

flachem Gefälle<br />

hin zu höheren Frequenzen<br />

(feineren<br />

0,6<br />

Strukturen) etwas isoliert<br />

da. Denn schon<br />

0,4<br />

ab ISO 400 lassen die<br />

0,2<br />

Farbkontraste nach.<br />

MTF50<br />

1,4<br />

0<br />

Kontrast<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,01<br />

0,8<br />

MTF50<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

400 fällt sie auf 1492 LP/BH. Auch die<br />

DL-Werte fallen von 1185 LP/BH bei<br />

ISO 100 auf 845 LP/BH bei ISO 400 ab.<br />

Der Texturverlust ist mit 1,0 bis 1,6<br />

Kurtosis für Nikon untypisch hoch und<br />

die Dynamik ab ISO 800 leicht unterdurchschnittlich.<br />

Der Visual Noise zeigt<br />

sich vor allem als Luminanzrauschen,<br />

bleibt dabei aber bis ISO 6400 noch akzeptabel<br />

(0,6 bis 1,9 VN).<br />

Fazit<br />

Nikon D3200 - dead leaves<br />

24 MP in der Preisklasse unter 500 Euro<br />

– eine Seltenheit. Für die D3200 sprechen<br />

auch das große Zubehörsortiment<br />

und der ordentliche Monitor. Die Bildqualität<br />

ist bei ISO 100 gut, lässt aber<br />

schon bei ISO 400 etwas nach.<br />

Dead Leaves<br />

Nikon D3200 - dead leaves<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

6400<br />

ISO Hi1<br />

ISO- -<br />

50%<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

ISO Hi1<br />

ISO -<br />

50%<br />

Günstige SLR<br />

für Einsteiger<br />

Nikon setzt bei der<br />

D3200 auf eine<br />

hohe Pixelzahl (24<br />

MP) und einen lösungsorientierten<br />

Guide-Modus für<br />

diejenigen, die<br />

Hilfe benötigen.<br />

Links des guten,<br />

aber fest verbauten<br />

3-Zoll-Monitors<br />

befinden sich die<br />

Tasten zum Öffnen<br />

des Menüs<br />

und des Einstellbildschirms<br />

(„i“).<br />

COLORFOTO 10/2013 21


KAMERAS IM TEST<br />

MTF50<br />

Kauftipp<br />

Preis/Leistung<br />

Die E-PM2 gehört<br />

zu den besonders<br />

kompakten Systemkameras<br />

ohne<br />

integrierten Sucher<br />

und Blitz. Ein separater<br />

Aufsteckblitz<br />

liegt bei.<br />

Olympus verbaut<br />

in der Pen Mini<br />

kein Moduswahlrad<br />

und eine eher<br />

kleine Vier-Richtungs-Wippe,<br />

dafür<br />

aber einen reaktionsschnellen<br />

Touchscreen.<br />

1,4<br />

1,2<br />

1<br />

0,8<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

Olympus Pen E-PM2<br />

Als eine der kompaktesten Olympus-<br />

Systemkameras wiegt die E-PM2,<br />

alias Pen Mini, nur 270 g und hat einen<br />

16-Megapixel-Sensor mit 17,3 x 13,0 mm,<br />

also im Micro-Four-Thirds-Format. Da<br />

es sich hierbei um einen von mehreren<br />

Herstellern getragenen, offenen Standard<br />

handelt, gibt es eine vielseitige Auswahl<br />

an passenden Objektiven u.a. von<br />

Olympus, Panasonic, Sigma, Tokina,<br />

Voigtländer/Cosina und Walimex. Obwohl<br />

das günstige Einstiegsmodell präsentiert<br />

sich die PM2 im haptisch ansprechenden<br />

Vollmetallgehäuse mit auf gesetztem<br />

Kunststoffgriff und bringt sowohl eine<br />

Sensorreinigung als auch einen mechanischen<br />

Bildstabilisator mit. Ebenso solide<br />

wirkt das Kit-Zoom 3,5–5,6/14–42<br />

Kontrast<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,01<br />

0,8<br />

MTF50<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

Nikon D3200 - dead leaves<br />

Dead Leaves<br />

Olympus E-PM2 - dead leaves<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

lp /ph<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

mm mit seinen Zoom- und Fokusringen.<br />

Der 3-Zoll-Touchscreen lie fert eine hervorragende,<br />

klare <strong>Vorschau</strong>, die bei Sonnenschein<br />

und seitlichem Betrachtungswinkel<br />

vergleichsweise gut er kennbar<br />

bleibt. Wer dennoch einen (elektronischen)<br />

Sucher braucht, kann diesen für<br />

200 bis 300 Euro nachrüsten und am Zubehörschuh<br />

anschließen. Auch den Blitz<br />

hat Olympus nicht im Gehäuse verbaut,<br />

legt ihn aber als separates Zubehör bei<br />

(LZ5). Nach der Nikon 1 S1 ist die Olympus<br />

PM2 die schnellste Kamera in diesem<br />

Test: Die Seriengeschwindigkeit<br />

liegt bei 8,2 B/s, die Auslöseverzögerung<br />

mit Kontrastautofokus bei 0,28 bis 0,49 s.<br />

Während des Filmens zieht die PM2 die<br />

Schärfe unauffällig und treffsicher nach.<br />

ISO 100 200<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

6400<br />

ISO Hi1 12800<br />

ISO25600 -<br />

50%<br />

Dead Leaves<br />

Das Dead-Leaves-<br />

Diagramm zeigt einen<br />

sehr gleichmäßigen<br />

Leistungsabfall von<br />

einer ISO-Stufe zur<br />

nächsten. Die Signalverarbeitung<br />

der Pen<br />

Mini hebt die Farbkontraste<br />

allerdings<br />

stellenweise deutlich<br />

über den natürlichen<br />

Kontrast (1,0) an.<br />

ISO 200<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

ISO<br />

12800<br />

ISO<br />

25600<br />

50%<br />

Die Full-HD-Videos machen jedoch<br />

einen matten, flauen und detailarmen<br />

Eindruck.<br />

Bedienung<br />

Als zentrale Bedienelemente dienen der<br />

mit Drehrad umfasste Vier-Richtungs-<br />

Schalter und der reaktionsschnelle Touchscreen.<br />

Ein Moduswahlrad gibt es nicht,<br />

Funktionstasten nur wenige. Die meisten<br />

Einstellungen erfolgen über das<br />

Schnellmenü, das am rechten Bildrand<br />

neben der Live-<strong>Vorschau</strong> einblendet,<br />

und das grafisch aufbereitete, doch etwas<br />

unübersichtliche Hauptmenü.<br />

Bildqualität<br />

In zwei Disziplinen schneidet die Pen<br />

Mini sehr gut ab: bei der Dynamik, die<br />

erst ab ISO 1600 unter 10 Blenden fällt,<br />

und bei der Grenzauflösung, die für<br />

eine 16-Mega pixel-Kamera ungewöhnlich<br />

hoch ausfällt (bis 1714 LP/BH).<br />

Auch das Rauschen bleibt im grünen<br />

Bereich (0,6 bis 1,6 VN). Punkte verliert<br />

sie wegen starker Texturverluste (1,1 bis<br />

3,3 Kurtosis) und mäßiger DL-Werte<br />

bei höherer Empfindlichkeit.<br />

Fazit<br />

Gute Haptik, schnelle Serienfunktion<br />

und eine ordentliche Bildqualität – die<br />

Pen Mini bietet ein solides Gesamtpaket<br />

zum fairen Preis.<br />

22 COLORFOTO 10/2013


Panasonic Lumix DMC-G5<br />

Die G5 hat als einzige spiegellose Kamera<br />

dieses Testfelds neben dem<br />

Ausklappblitz (LZ 4) einen eingebauten,<br />

elektronischen 100%-Sucher und<br />

ein SLR-ähnliches Kunststoff-Aluminium-Gehäuse<br />

mit ausladendem Griff.<br />

Dass sie trotz Vollausstattung weniger<br />

als 500 Euro kostet, verdankt sie ihrem<br />

„Alter“: Innerhalb eines Jahres ist der<br />

Preis um rund 200 Euro gesunken. Wie<br />

Olympus setzt auch Panasonic auf den<br />

Micro-Four-Thirds-Standard und einen<br />

17,3 x 13,0 mm großen CMOS-Sensor<br />

mit 16 Megapixeln. Allerdings erfolgt<br />

hier die Bildstabilisierung nicht wie bei<br />

der Pen durch Sensorbewegung, sondern<br />

im Objektiv. Der 3-Zoll-Monitor<br />

lässt sich um 180 Grad ausklappen und<br />

um 270 Grad drehen, leider aber bei<br />

Sonne und ungünstigem Betrachtungswinkel<br />

kaum noch ablesen. Praktisch:<br />

Wer im Menü den elektronischen Verschluss<br />

aktiviert und die Piep- und Auslösetöne<br />

ausschaltet, kann mit der G5<br />

nahezu geräuschlos fotografieren. In<br />

Sachen Tempo liegt sie nur knapp hinter<br />

der Olympus PM2: Sie schafft eine Seriengeschwindigkeit<br />

von 7,8 B/s und mit<br />

Kontrastautofokus eine Auslöseverzögerung<br />

von 0,29/0,51 s bei 1000/30 Lux.<br />

Was die Videofunktion betrifft, ist sie in<br />

ihrer Preisklasse die Nummer eins – sowohl<br />

bei der Schärfenachführung als<br />

auch bei der Videoqualität.<br />

Bedienung<br />

Anders als die Olympus PM2 hat die G5<br />

neben Vier-Richtungs-Schalter und Einstellrad<br />

auch ein Moduswahlrad; andererseits<br />

befinden sich am Kit-Zoom 3,5–<br />

5,6/14–42 mm keine komfortablen O b jektivringe<br />

zum Fokussieren und Zoomen,<br />

sondern nur Wippschalter. Über den<br />

Touchscreen lassen sich viele Arbeitsschritte<br />

noch schneller bewältigen. Wer<br />

ihn auch im Sucherbetrieb nutzen will,<br />

muss dazu im übersichtlichen Menü unter<br />

„Touch-Einst.“ den „Touchpad-AF“<br />

zuschalten.<br />

Bildqualität<br />

Eine hohe Grenzauflösung bis 1711 LP/<br />

BH, gute DL-Werte bis 1484 LP/BH, eine<br />

1,2<br />

Dead Leaves<br />

Die ISO-100-Kurve<br />

1<br />

(blau) erreicht ihr Maximum<br />

bei etwa 1,4<br />

0,8<br />

– ein Indiz für deutlich<br />

überzogene Farbkontraste.<br />

0,6<br />

Ab ISO<br />

400 sind die JPEG-<br />

Aufnahmen 0,4 sichtbar<br />

weicher abgestimmt.<br />

MTF50<br />

1,4<br />

0,2<br />

0<br />

Kontrast<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,01<br />

0,8<br />

MTF50<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

unauffällige Kurtosis und ein akzeptabler<br />

Visual Noise (0,8 bis 1,6 VN) – die Messergebnisse<br />

der G5 sehen gut aus. Doch<br />

nicht alles ist Gold, was glänzt: Offenbar<br />

senkt eine deutliche Weichzeichnung das<br />

Rauschen, ohne die Kurtosis-Werte als<br />

Maß für Texturverluste in die Höhe zu<br />

treiben. Doch führt dies mit steigenden<br />

ISO-Werten zu vergleichsweise flau und<br />

detailarm wirkenden Bildern.<br />

Fazit<br />

Nikon D3200 - dead leaves<br />

Eine Systemkamera mit 100%-Sucher<br />

und Schwenkmonitor, Touchscreen, Ausklappblitz<br />

und gut brauchbarer Full-HD-<br />

Videofunktion für 450 Euro – das ist ein<br />

Wort. Wegen der zu starken Weichzeichnung<br />

entfällt der Kauftipp.<br />

Dead Leaves<br />

Panasonic Lumix DMC-G5 - dead leaves<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

lp /ph<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

ISO 100 160<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

6400<br />

ISO Hi1 12800<br />

ISO --<br />

50%<br />

Videospezialist<br />

Bei der G5 handelt<br />

es sich weniger um<br />

eine für Einsteiger<br />

konzipierte Systemkamera,<br />

als um<br />

ein etwas älteres,<br />

daher günstigeres<br />

Modell mit Voll–<br />

ausstattung. Damit<br />

der Fotograf stets<br />

möglichst bequem<br />

auf den Monitor<br />

sieht, kann er den<br />

Touchscreen ausklappen<br />

und um<br />

270 Grad drehen.<br />

ISO 160<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO<br />

1600<br />

ISO<br />

3200<br />

ISO<br />

6400<br />

ISO<br />

12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

COLORFOTO 10/2013 23


KAMERAS IM TEST<br />

Kauftipp<br />

Preis/Leistung<br />

Für 450 Euro bietet<br />

die Pentax K-500<br />

eine ungewöhnlich<br />

gute Ausstattung<br />

mit großem 100%-<br />

Sucher, robustem<br />

Gehäuse und mechanischem<br />

Bildstabilisator.<br />

Für<br />

mehr Bedienkomfort<br />

gibt es je ein<br />

Einstellrad vorne<br />

und hinten. Schade<br />

allerdings,<br />

dass die griffige<br />

Beschichtung an<br />

der Daumenauflage<br />

fehlt.<br />

Pentax K-500<br />

Im Vergleich zu <strong>Canon</strong>, Nikon und Sony<br />

stattet Pentax seine Einsteiger-Spiegelreflexkamera<br />

K-500 besser aus: EOS<br />

100D und D3200 übertrumpft das neue<br />

K-Modell mit einem größeren 100%-Sucher<br />

und einem mechanischen Bildstabilisator,<br />

die Alpha 58 mit einem robusteren<br />

Gehäuse, einem größeren, besseren<br />

3-Zoll-Monitor und einem stärkeren<br />

Ausklappblitz (LZ9). Außerdem hat sie<br />

im Gegensatz zu den drei Konkurrentinnen<br />

Verschlusszeiten bis 1 /6000 s und<br />

Empfindlichkeiten bis ISO 51 200 im Repertoire.<br />

Auch optisch macht die K-500<br />

im massiven, 642 g schweren Kunststoff-<br />

Edelstahl-Gehäuse mehr her. Zwar verzichtet<br />

Pentax hier auf den weitreichenden<br />

Spritzwasserschutz der 200 Euro<br />

Kontrast<br />

2<br />

2,0<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

MTF50<br />

1,01<br />

0,8<br />

0,6<br />

Dead Leaves<br />

Pentax K-500 - dead leaves<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

teureren K-50; doch sind die Fächer für<br />

SDXC-Steckplatz (seitlich), USB-Buchse<br />

und LiIon-Akku (unten) zumindest rudimentär<br />

durch an Dichtungen erinnernde<br />

Einsätze bzw. -abdeckungen geschützt.<br />

Zudem lässt sich die K-500 mit<br />

4 AA-Batterien betreiben, wenn man<br />

den optionalen Batteriehalter für 40 Euro<br />

nachrüstet. Im Serienmodus kann sie<br />

4,4 B/s und bis zu 7 B/Serie verarbeiten.<br />

Im Sucherbetrieb löst sie mit 11-Feld-<br />

Phasenautofokus (9 Kreuzsensoren) nach<br />

0,52/ 0,61 s aus, im Live-View mit<br />

Kontrast autofokus sogar erst nach 1,09 s<br />

– da ginge mehr. Außerdem fokussiert<br />

die K-500 während des Filmens nur auf<br />

Tastendruck (AF/AE-L). Einen separaten<br />

Auslöser fürs Filmen gibt es nicht, und<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO 25600<br />

50%<br />

Dead Leaves<br />

Die K-500 hebt im<br />

Vergleich zur Sony<br />

A58 die Farbkontraste<br />

zurückhaltender an,<br />

stimmt die JPEG-<br />

Aufnahmen weicher<br />

ab; lediglich die blaue<br />

ISO-100-Linie steigt<br />

über den Wert 1,2.<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO 25600<br />

50%<br />

die Full-HD-Videos sehen leicht unscharf<br />

und sehr kontrastreich aus.<br />

Bedienung<br />

Als einzige SLR in diesem Test ist die<br />

Pentax mit zwei Einstellrädern bestückt,<br />

eines gut erreichbar für den rechten Zeigefinger,<br />

eines für den Daumen. Das Hauptmenü<br />

unterteilt Pentax in 5 Kategorien<br />

mit insgesamt 13 Seiten, die sich ohne<br />

Scrollen überblicken lassen. Das Schnellmenü<br />

wirkt aufgeräumt, blendet im Live-<br />

View allerdings nicht am Rand oder transparent<br />

über der <strong>Vorschau</strong> ein, sondern<br />

führt automatisch zum Sucherbetrieb.<br />

Bildqualität<br />

In Sachen Bildqualität belegt die K-500<br />

nach der Fuji und der Sony den dritten<br />

Platz. Zwar erreicht sie mit 16 statt 20<br />

MP nicht die hohe Grenzauflösung der<br />

Sony (maximal 1340 statt 1610 LP/BH).<br />

Dafür stimmt sie die Bilder natürlicher<br />

und nicht zu hart ab; im unteren Empfindlichkeitsbereich<br />

zeigt sie die bessere<br />

Dynamik (bis 12,0 Blenden), bei höheren<br />

ISO-Zahlen die schwächeren Texturverluste<br />

(maximal 0,9 Kurtosis).<br />

Fazit<br />

Die K-500 punktet mit einer für ihre<br />

Preisklasse ungewöhnlich guten Ausstattung<br />

und Bildqualität – Kauftipp<br />

Preis/Leistung.<br />

24 COLORFOTO 10/2013


Samsung NX1100<br />

Neben Pentax hat auch Samsung in der<br />

Einstiegsklasse ein neues Kameramodell<br />

in petto – die spiegellose NX1100<br />

mit 20-Megapixel-Sensor im APS-C-<br />

Format und zwei Besonderheiten: Zum<br />

einen liegt ihr die RAW-Konverter-Software<br />

Adobe Lightroom 4 auf CD inklusive<br />

Seriennummer bei; zum anderen erlaubt<br />

ein WLAN-Modul (IEEE 802.11n)<br />

die kabellose Datenübertragung, etwa<br />

den direkten Mail-Versand von Bildern<br />

oder die automatische Datensicherung<br />

auf Smartphone, Tablet oder PC. Derzeit<br />

umfasst das NX-System etwa ein Dutzend<br />

Objektive – weniger als bei <strong>Canon</strong>oder<br />

Nikon-SLRs, aber durchaus genug,<br />

um die Bedürfnisse der meisten Einsteiger<br />

abzudecken. Das NX1100-Gehäuse<br />

wirkt etwas größer und weniger hochwertig<br />

als das der unmittelbaren Konkurrentin<br />

Sony NEX-3N; an Hand- und<br />

Daumenauflage soll statt einer griffigen<br />

Beschichtung eine leicht strukturierte<br />

Oberfläche für mehr Halt sorgen. Dafür<br />

löst der rückseitige Klappmonitor im<br />

Vergleich zur NEX-3N höher auf und liefert<br />

eine schärfere, klarere Live-View-<br />

<strong>Vorschau</strong>. Einen Sucher und einen mechanischen<br />

Bildstabilisator gibt es nicht,<br />

den Blitz nur separat (LZ3). Serienaufnahmen<br />

verarbeitet die NX1100 mit 6,9<br />

B/s und bis zu 10 B/Serie; und mit ihrem<br />

15-Feld-Kontrastautofokus löst sie nach<br />

0,49/0,43 s aus. Während der Videoaufnahme<br />

führt sie die Schärfe bei angesetztem<br />

Kit-Zoom 3,5–5,6/20–50 mm<br />

teils zu ruckartig, teils unzuverlässig<br />

nach. Zudem fehlt es den Full-HD-Videos<br />

an Dynamik und Feinzeichnung..<br />

Bedienung<br />

Die NX1100 lässt sich intuitiv und recht<br />

effizient bedienen, auch Ein- und Umsteiger<br />

finden sich hier meist schnell zurecht.<br />

Wichtige Parameter wie ISO, Weißabgleich<br />

und Belichtungskorrektur kann<br />

der Anwender wahlweise mit der linken<br />

Hand über die i-Fn-Taste am Objektiv<br />

ändern oder mit der Rechten im Schnellmenü<br />

(Fn-Taste), in dem er schnell und<br />

effizient mit Drehrad und Vier-Richtungs-Wippe<br />

navigiert.<br />

Dead Leaves<br />

In der Grundeinstellung<br />

greift die<br />

Samsung massiv<br />

in die ISO-100-<br />

Aufnahmen ein (blaue<br />

Linie) und stimmt sie<br />

vergleichsweise hart<br />

ab. Die Farbkontraste<br />

fallen von ISO-Stufe<br />

zu ISO-Stufe kontinuierlich<br />

und relativ<br />

gleichmäßig.<br />

Kontrast<br />

2<br />

2,0<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,01<br />

MTF50<br />

0,8<br />

0,6<br />

Bildqualität<br />

Bei ISO 100 sammelt die NX1100 mit hoher<br />

Grenzauflösung (1654 LP/BH), guten,<br />

allerdings stellenweise überzogenen<br />

Farbkontrasten (1324 LP/BH), sehr hoher<br />

Dynamik (13,0 Blenden) und recht moderatem<br />

Rauschen (0,7 VN) ordentlich<br />

Punkte. Bei ISO 400 lässt die Bildqualität<br />

bereits signifikant nach, und ab ISO 1600<br />

fehlen zahlreiche Details in den Bildern.<br />

Fazit<br />

Solch vielseitige, komfortabel umgesetzte<br />

WLAN-Funktionen bietet in dieser<br />

Preisklasse kaum eine andere Kamera.<br />

Den Kauftipp verspielt die NX1100 allerdings<br />

mit der schwächeren Bildqualität<br />

bei höheren Empfindlichkeiten.<br />

Dead Leaves<br />

Samsung NX1100 - dead leaves<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO -<br />

50%<br />

Verschickt<br />

Bilder ohne<br />

Kabel<br />

Obwohl das<br />

günstigste Einstiegs<br />

modell besitzt<br />

die NX1100<br />

ein WLAN-Modul.<br />

Der Blitz<br />

liegt als separates<br />

Zubehör bei.<br />

Für die Videoaufnahme<br />

sieht<br />

Samsung einen<br />

separaten Auslöser<br />

rechts der<br />

Daumenauflage<br />

vor (roter Punkt).<br />

COLORFOTO 10/2013 25


KAMERAS IM TEST<br />

Kauftipp<br />

Preis/Leistung<br />

Die A58 holt aus<br />

ihrem APS-C-Sensor<br />

mit 20 Megapixeln<br />

eine sehr<br />

gute, bis ISO 800<br />

bemerkenswert<br />

homogene Bildqualität<br />

heraus.<br />

Der Monitor ist<br />

klein und stößt bei<br />

schwierigen Lichtverhältnissen<br />

schnell an Grenzen,<br />

lässt sich aber<br />

für bodennahe<br />

oder Überkopfaufnahmen<br />

ausklappen.<br />

MTF50<br />

2<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

1<br />

0,8<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

Sony Alpha 58<br />

Kontrast<br />

MTF50<br />

Sony Alpha 58 - dead leaves<br />

Dead Leaves<br />

2<br />

2,0<br />

Sony Alpha 58 - dead leaves<br />

1,8<br />

ISO 100 100<br />

ISO 400 400<br />

1,6<br />

ISO 800 800<br />

1,4<br />

ISO 1600 1600<br />

1,2<br />

ISO 3200 3200<br />

ISO 6400 6400<br />

1,0 1<br />

ISO 12800 800<br />

0,8<br />

ISO 16000 10000<br />

0,6<br />

50%<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

lp /ph<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

Anstelle des altbewährten Rückschwing<br />

spiegels setzt Sony seit<br />

einigen Jahren auf starr verbaute, teildurchlässige<br />

SLT-Spiegel (single-lens<br />

trans lucent) – die Alpha 58 mit 20-Megapixel-Sensor<br />

im APS-C-Format rundet<br />

das SLT-System nach unten hin ab. Da<br />

der SLT-Spiegel einen kleinen Teil des<br />

auftreffenden Lichts zum Phasensensor<br />

umlenkt, bleibt der 15-Feld-Phasenautofokus<br />

mit 3 Kreuzsensoren auch im<br />

Live-View-Modus aktiv: 0,44 bis 0,53 s<br />

Auslöseverzögerung. Da mag die <strong>Canon</strong><br />

EOS 100D im Sucherbetrieb etwas<br />

schneller arbeiten – im LV-Modus hängt<br />

die Sony damit aber nicht nur sie (0,97 s),<br />

sondern auch die Einsteiger-SLRs von<br />

Nikon (1,57 s) und Pentax (1,09 s) spielend<br />

ab. Die Schärfenachführung während<br />

des Filmens gelingt der Sony<br />

ebenfalls besser. Richtig gut schneidet<br />

ihre Full-HD-Videofunktion trotzdem<br />

nicht ab: Die Filme rauschen und sehen<br />

leicht unscharf aus. Am Kunststoffgehäuse<br />

setzt Sony ebenso den Rotstift an<br />

wie am kleinen Monitor (2,7 Zoll). Der<br />

lässt sich zwar ausklappen, liefert aber<br />

eine etwas zu farbintensive und kontrastreiche<br />

<strong>Vorschau</strong>. Als Alternative<br />

empfiehlt sich der elektronische, hochauflösenden<br />

100%-Sucher mit 0,69x<br />

Vergrößerung. Ein Ausklappblitz (LZ 4)<br />

und ein mechanischer Bildstabilisator<br />

sind integriert. Positiv auch der ausdauernde<br />

Akku. Bildserien erstellt die A58<br />

mit 4,8 B/s und maximal 10 B/Serie.<br />

ISO 100<br />

Dead Leaves<br />

ISO 400<br />

Von ISO 100 bis 800<br />

ISO 800<br />

nehmen die Dead-<br />

ISO 1600<br />

Leaves-Kurven einen<br />

ISO 3200<br />

auffallend ähnlichen<br />

ISO 6400<br />

Verlauf. Bei ISO 1600<br />

ISO kommt 12800 es dann zwar<br />

ISO zu 16000 einem sprunghaften<br />

Leistungsein-<br />

50%<br />

bruch, doch fällt auch<br />

dann die Linie erfreulich<br />

flach ab.<br />

Bedienung<br />

Wie bei Einsteigerkameras obligatorisch<br />

hat die A58 allerlei Automatikfunktionen<br />

im Repertoire, so etwa eine Belichtungsautomatik<br />

und Motivprogramme.<br />

Die Steuerung der Kamera erfolgt über<br />

klassische Bedienelemente, etwa das<br />

Modus- und das Einstellrad vorne, den<br />

Vier-Richtungs-Schalter und die Direktzugriffstasten,<br />

fünf davon definierbar.<br />

Etwas umständlich: Die Lupenansicht<br />

beim manuellen Fokussieren wird<br />

über die Blendenvorschautaste vorne,<br />

links der Griffausbuchtung abgerufen.<br />

Bildqualität<br />

Wenn es um die Bildqualität geht, ist die<br />

A58 in diesem Test neben der Fujifilm X-<br />

M1 die erste Wahl. Bei ISO 100 liefert sie<br />

ausgewogene Ergebnisse mit einer hohen<br />

Grenzauflösung (1610 LP/BH), guten<br />

Farbkontrasten (1418 LP/BH), einer soliden<br />

Dynamik (9,7 Blenden), moderaten<br />

Texturverlusten und Rauschstörungen.<br />

Den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz<br />

baut die Sony bei höheren ISO-Zahlen<br />

noch weiter aus, zumal sie bis ISO 800<br />

kaum Schwächen zeigt. Nur die Fujifilm<br />

beherrscht dieses Metier noch besser.<br />

Fazit<br />

Dank der guten Bildqualität verdient die<br />

Sony eine Empfehlung – trotz des kleinen<br />

Monitors.<br />

26 COLORFOTO 10/2013


Sony NEX-3N<br />

Die spiegellose NEX-3N gehört mit<br />

der Samsung NX1100 zu den kompaktesten<br />

APS-C-Kameras (16 Megapixel)<br />

am Markt. Allerdings hat sie im<br />

Vergleich zu Modellen mit kleinerem<br />

Sensor, etwa zur Nikon 1 S1 und zu<br />

Micro-Four-Thirds, ein breiteres Bajonett<br />

und entsprechend größere Objektive;<br />

mit einem der voluminösen Telezooms<br />

wirkt sie dadurch ein wenig<br />

unausgewogen. Ist das 3,5 cm kurze Kit-<br />

Zoom 3,5–5,6/16–50 mm angesetzt, liegt<br />

die 3N aber durchaus sicher in der Hand<br />

– unter anderem wegen des ordentlich<br />

ausgeformten, beschichteten Griffs. Ein<br />

schwacher Ausklappblitz (LZ3) ist mit<br />

dabei, nicht aber ein Zubehörschuh, ein<br />

Sensorreinigungssystem und ein Sucher.<br />

Dafür kann der Fotograf den 3-Zoll-Monitor<br />

um 180 Grad nach oben klappen<br />

und so die <strong>Vorschau</strong> auch bei Selbstporträts<br />

im Blick behalten. Statt Akkuladegerät<br />

liegt nur ein Netzteil bei. Auch<br />

beim Tempo muss sich die Sony gegenüber<br />

Nikon 1 S1 und Olympus PM2 geschlagen<br />

geben: Mit ihrem Kontrastautofokus<br />

(25 Felder) schafft sie eine<br />

Auslöseverzögerung von 0,37/0,53 s<br />

(1000/30 Lux); Bildserien verarbeitet sie<br />

mit 4,0 B/s und 11 B/Serie. Beim Filmen<br />

klappt zwar die Schärfenachführung<br />

meist schnell und zuverlässig, doch wirken<br />

die Full-HD-Videos leicht unscharf<br />

und durch das Rauschen unruhig.<br />

Bedienung<br />

Mit Bedienelementen geht Sony sparsam<br />

um. Auf der Rückseite befinden sich gerade<br />

mal der Vier-Richtungsschalter, der<br />

zugleich als Drehring dient, und zwei Tasten,<br />

von denen eine zum Sony-typischen<br />

Menü mit 6 Ebenen führt. Gezoomt wird<br />

nicht mit präzisem mechanischem, sondern<br />

mit Motorzoom; das Kit-Objektiv<br />

bietet dazu einen Schiebeschalter, das<br />

Gehäuse wie von Kompaktkameras gewohnt<br />

einen Zoomring um den Auslöser.<br />

Bildqualität<br />

Die NEX-3N reizt die theoretisch mögliche<br />

Auflösung ihres 16-Megapixel-Sensors<br />

nicht bis zum Anschlag aus (maximal<br />

1384 LP/BH), doch schwanken die<br />

Dead Leaves<br />

Ungewöhnlich: Die<br />

Sony NEX-3N ist bei<br />

niedrigster ISO-Zahl<br />

(in diesem Fall ISO<br />

200) zurückhaltender<br />

abgestimmt als bei<br />

ISO 400 und 800; hier<br />

verlaufen die Kurven<br />

relativ lang über dem<br />

Wert 1,0, der dem natürlichen<br />

Ausgangskontrast<br />

entspricht.<br />

Kontrast<br />

Werte über den gesamten gemessenen<br />

ISO-Bereich nur um weniger als 100 LP/<br />

BH. Den Objektkontrast kann sie sogar<br />

von ordentlichen 9,7 Blenden bei ISO<br />

200 auf 10,3 Blenden bei ISO 400 steigern,<br />

das Rauschen bis ISO 800 konstant<br />

auf moderaten 0,7 VN halten. Dadurch<br />

schnei det sie bei geringer Empfindlichkeit<br />

nur durchschnittlich ab, kann die<br />

spiegellose Konkurrenz dann aber bei<br />

höheren ISO-Zahlen überholen.<br />

Fazit<br />

Bedienkonzept und Gehäuse zielen auf<br />

Aufsteiger von Kompaktkameras, die ein<br />

Modell mit deutlich besserer Bildqualität<br />

und Wechselobjektiven suchen – beides<br />

bietet die Sony.<br />

Dead Leaves<br />

2,0<br />

ISO 200<br />

1,8<br />

1,6<br />

1,4<br />

1,2<br />

1,0<br />

0,8<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO16000<br />

50%<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

Sonys spiegellose<br />

Einsteigerkamera<br />

Das Gehäuse der<br />

NEX-3N erinnert<br />

an eine Kompaktkamera,<br />

doch das<br />

breite Objektiv<br />

deutet darauf hin,<br />

dass hier ein größerer<br />

APS-C-Sensor<br />

zum Einsatz<br />

kommt. Zu den<br />

wenigen Bedienelementen<br />

zählt<br />

die Vier-Richtungswippe,<br />

die zugleich<br />

als Dreh rad dient.<br />

COLORFOTO 10/2013 27


KAMERAS IM TEST<br />

GERÄT<br />

<strong>Canon</strong><br />

EOS 100D<br />

Fujifilm<br />

Finepix X-M1<br />

Nikon<br />

1 S1<br />

Nikon<br />

D3200<br />

Olympus<br />

Pen E-PM2<br />

durchschnittlicher Marktpreis 530 Euro 600 Euro 450 Euro 450 Euro 450 Euro<br />

Bildsensor/Datei<br />

Auflösung (nicht interpoliert) 5184 x 3456 Pixel 4896 x 3264 Pixel 3872 x 2592 Pixel 6016 x 4000 Pixel 4608 x 3456 Pixel<br />

Pixelgröße (Pixelpitch), förderliche Blende 4,3 µm, f7 4,8 µm, f7,9 3,4 µm, f5,6 3,9 µm, f6,4 3,8 µm, f6,2<br />

Sensorgröße, Bildwinkelfaktor 22,3 x 14,9 mm, 1,6x 23,6 x 15,6 mm, 1,5x 13,2 x 8,8 mm, 2,7x 23,2 x 15,4 mm, 1,5x 17,3 x 13,0 mm, 2,0x<br />

Sensortyp, Sensorreinigung, Bildstabilisator CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, Sensorreinigung, Bildstabilisator<br />

Dateiformat JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG<br />

Aufnahmesteuerung<br />

Fokussierung externer Sensor, MF Phasen-AF: 9 Felder, davon 1<br />

Kreuzsens., MF<br />

Fokussierung Aufnahmesensor, MF (LiveView) Hybrid-AF (Kontrast- und<br />

Phasen-AF), MF (Lupe)<br />

–, – –, – Phasen-AF: 11 Felder, davon 1<br />

Kreuzsens., MF<br />

Kontrast-AF: 49 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

Hybrid-AF (Kontrast- und Phasen- Kontrast-AF, MF (Lupe)<br />

AF)Kontrast-AF: 135 Felder, Phasen-<br />

AF: 73 Felder, MF (Lupe)<br />

–, –<br />

Kontrast-AF: 35 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

Verschlusszeiten, kürzeste Blitzsync., B 1/4000–30 s, Blitz 1/200 s, B 1/4000–30 s, Blitz 1/180 s, B 1/16000–30 s, Blitz 1/60 s, B 1/4000–30 s, Blitz 1/200 s, B 1/4000–60 s, Blitz 1/250 s, B<br />

Belichtungsmessung: mittenbetont, Spot, Matrix mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

63 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix<br />

mit 256 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mittenbetont, Spot, Matrix mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

324 Feldern<br />

Progr.-, Blenden-, Zeitautom., Man (P, Av, Tv, M) P mit Programmshift, Av, Tv, M P, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M<br />

Belichtungskorrektur, Blitzbelichtungskorrektur ±5 Blenden, ±2 Blenden ±2 Blenden, ±2 Blenden ±3 Blenden, +1/-3 Blenden ±5 Blenden, +1/-3 Blenden ±3 Blenden, ±3 Blenden<br />

Belichtungsreihe, Blitzbelichtungsreihe Belichtungsreihe, Blitz-Bel.-Reihe Belichtungsreihe, – –, – –, – Belichtungsreihe, Blitz-Bel.-Reihe<br />

Empfindlichkeitswahl: ISO-Autobereich variabel<br />

man., Reihe<br />

Weißabgleich<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

25600, –<br />

auto, messen, Presets, manuelle<br />

Korrektur, Reihe<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

25600, ISO-Reihe<br />

auto, messen, Presets,<br />

manuelle Korrektur<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

6400, –<br />

auto, messen, Presets, manuelle<br />

Korrektur<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

12800, –<br />

auto, messen, Presets, manuelle<br />

Korrektur<br />

ISO-Auto einstellbar, 200–25600,<br />

ISO-Reihe<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur, Reihe<br />

Farbräume sRGB, Adobe RGB sRGB sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB<br />

steuerbare Einstellungen<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Schärfe, Sättigung, Lichter-/ Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lich- Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lich-<br />

Lichter-/Schattenkorr. Rauschfilter Schattenkorrektur, Rauschfilter ter-/Schattenkorr., Rauschfilter<br />

Rauschfilter ter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

Sucher/Monitor/Display<br />

Sucher (Typ, einblendb. Gitter, Gesichtsfeld, Vergrößerung,<br />

effekt. Sucherbildgröße, auswechselb. Mattscheiben)<br />

Monitor: Größe, Touchscreen, Auflösung, verstellbar<br />

Monitor als Sucher nutzbar, Lupe für MF,<br />

Histogramm, Über-, Unterbelichtungswarnung<br />

Bildwiedergabe: Histogramm, Über- und Unterbelich<br />

tungswarnung<br />

SLR-Sucher, –, 95 %, 0,87, eff.<br />

0,52, –<br />

3,0“, touch, 346667 RGB-<br />

Bildpunkte, –<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

–, –<br />

– – SLR-Sucher, 95 %, 0,80, eff.<br />

0,51, –<br />

3,0“, –, 306666 RGB-Bildpunkte,<br />

verstellbar<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

–, –<br />

3,0“, –, 153300 RGB-Bildpunkte,<br />

–<br />

LiveView, –,<br />

–, –<br />

elektron. Sucher (opt.), 480000<br />

RGB-Pixel, Gitter, 100 %, eff. 0,58<br />

3,0“, 307000 RGB-Bildpunkte, – 3,0“, touch, 153333 RGB-<br />

Bildpunkte, –<br />

LiveView, Lupe, –,<br />

–, –<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

Lichterwarnung, Schattenwarnung<br />

Histogramm, Lichterwarnung Histogramm, Lichterwarnung Histogramm, – Histogramm, Lichterwarnung Histogramm, Lichterwarnung,<br />

Schattenwarnung<br />

Anschlüsse und weitere Ausstattung<br />

Bajonett, Speicher, Akku <strong>Canon</strong> EF, SDHC/SDXC, Li-Ion Fujifilm XF, SDHC/SDXC, Li-Ion Nikon 1, SDHC/SDXC, Li-Ion Nikon F, SDHC/SDXC, Li-Ion micro FourThirds, SDHC/SDXC,<br />

Li-Ion<br />

int. Blitz, Anschluss ext. Blitz (Buchse, Blitzschuh) int. Blitz, –, Blitzschuh int. Blitz, –, Blitzschuh int. Blitz, –, – int. Blitz, –, Blitzschuh –, –, Blitzschuh<br />

Schnittstellen USB 2.0, TV, WLAN optional, HDMI USB 2.0, WLAN, HDMI USB 2.0, HDMI USB 2.0, TV, HDMI USB 2.0, WLAN optional, HDMI<br />

Video: Format, max. Auflösung, Bildfrequenz, max.<br />

Länge, AF-Funktion<br />

MOV (H.264), 1920 x 1080 Px, 30<br />

Vollbilder/s, 30 min, AF<br />

Quicktime, 1920 x 1080 Px, 30<br />

Vollbilder/s, 14 min, AF<br />

MOV (H.264), 1920 x 1080 Px,<br />

30 Vollbilder/s, 29 min, AF<br />

MOV (H.264), 1920 x 1080 Px,<br />

30 Vollbilder/s, AF<br />

MOV (H.264), 1920 x 1080 Px,<br />

30 Vollbilder/s, 29 min, AF<br />

Spiegelvorauslösung, Spritzwasserschutz Spiegelvorauslösung, – –, – –, – –, – –, –<br />

Maße (B x H x T), Gewicht mit Batterie 116 x 93 x 71 mm, 405 g 125 x 67 x 40 mm, 327 g 102 x 61 x 30 mm, 240 g 125 x 96 x 77 mm, 505 g 120 x 65 x 34 mm, 270 g<br />

Bildqualität<br />

Objektiv für Auflösungs-/<br />

AF-Messung<br />

<strong>Canon</strong> EF 2,5/50/<br />

<strong>Canon</strong> EF 2,8/24-70<br />

Fujifilm XF 1,4/35/<br />

Fujifilm XF 2,8-4/18-55 OIS Nikon 1 3,5-5,6/10-30 mm VR<br />

Nikon AF-S 2,8/105/<br />

Nikon AF-S 2,8/24-70<br />

Olympus M.Zuiko 2,8/17/<br />

Olympus M.Zuiko 3,5-5,6/14-42<br />

DCRaw Auflösung ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400/12800 (LP/BH)<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

1561 / 1561 / 1561 / 1561 /<br />

1561 / 1561 / –<br />

1927 / 1775 / 1730 / 1625 /<br />

1986 / 2015 / 2407<br />

1458 / 1667 / 1775 / 1845 /<br />

1736 / 1739 / 1666<br />

DCRaw DL ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400/12800 (LP/BH)<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

830 / 687 / 703 / 543 /<br />

547 / 594 / –<br />

814 / 670 / 558 / 504 /<br />

513 / 547 / 452<br />

553 / 617 / 624 / 546 /<br />

291 / 719 / 701<br />

LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble<br />

ISO100 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1579 / 1353 / 0,6 / 0,7 / 9,3 1795 / 1112 / 1,0 / 0,5 / 9,3 1298 / 1012 / 1,3 / 0,9 / 8,7 1711 / 1185 / 1,0 / 0,6 / 9,3 1714 / 1088 / 1,1 / 0,6 / 10,3<br />

ISO400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1572 / 1329 / 0,7 / 0,8 / 9,3 1795 / 1108 / 0,9 / 0,6 / 10,7 1195 / 868 / 1,3 / 1,2 / 9,0 1492 / 845 / 1,2 / 0,8 / 9,0 1606 / 1003 / 1,1 / 0,8 / 10,0<br />

ISO800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1561 / 1148 / 1,0 / 1,0 / 9,0 1643 / 1012 / 0,9 / 0,7 / 10,7 1148 / 847 / 1,7 / 1,4 / 8,7 1395 / 653 / 1,0 / 1,0 / 8,3 1427 / 828 / 1,3 / 1,0 / 10,0<br />

ISO1600 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1537 / 1145 / 1,2 / 1,3 / 8,7 1594 / 923 / 0,7 / 0,8 / 10,3 1068 / 763 / 1,2 / 1,3 / 9,0 1239 / 579 / 0,8 / 1,2 / 8,3 1337 / 733 / 1,9 / 1,1 / 9,7<br />

ISO3200 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1375 / 586 / 1,6 / 1,8 / 8,0 1612 / 753 / 0,7 / 0,8 / 10,0 1079 / 770 / 1,4 / 1,5 / 8,7 1385 / 515 / 1,6 / 1,4 / 7,7 1471 / 908 / 2,4 / 1,2 / 9,3<br />

ISO6400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1325 / 496 / 2,2 / 2,6 / 7,3 1641 / 1018 / 0,7 / 1,0 / 9,7 1038 / 685 / 2,4 / 1,8 / 8,3 1294 / 441 / 1,6 / 1,9 / 7,3 1475 / 633 / 3,3 / 1,6 / 8,3<br />

ISO12800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1201 / 319 / 2,6 / 2,5 / 6,7 1560 / 723 / 0,8 / 1,6 / 7,7 – / – / – / – / – 1125 / 299 / 1,4 / 3,1 / 6,3 1337 / 553 / 4,5 / 2,2 / 7,3<br />

Farbgenauigkeit (DeltaE) ISO100/400/1600/6400 12,6 / 12,6 / 12,6 / 12,7 11,1 / 11,2 / 11,2 / 11,4 8,9 / 8,9 / 9,0 / 9,4 9,1 / 9,3 / 9,3 / 9,6 9,7 / 9,6 / 9,9 / 10,3<br />

Weißabgleich Tageslicht/Blitz 1 DeltaRGB / LZ 2 2 DeltaRGB / LZ 10 1 DeltaRGB / LZ 4 2 DeltaRGB / LZ 9 1 DeltaRGB / LZ 5<br />

Bildqualität ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400<br />

33,5 / 31 / 28 / 24,5 /<br />

18,5 / 13 Punkte<br />

35 / 34,5 / 31 / 28,5 /<br />

25 / 22,5 Punkte<br />

23 / 19,5 / 18 / 17 /<br />

15 / 13,5 Punkte<br />

33,5 / 26,5 / 21,5 / 19,5 /<br />

16 / 13 Punkte<br />

34 / 30 / 25,5 / 22,5 /<br />

22 / 16,5 Punkte<br />

Bedienung/Performance<br />

mögliche Bildserie bei max. Auflösung JPG 3,9 B/s, 4 Bilder in Serie 5,5 B/s, 30 Bilder in Serie 63,0 B/s, 15 Bilder in Serie 3,9 B/s, bis Karte voll 8,2 B/s, 16 Bilder in Serie<br />

mögliche Bildserie bei max. Auflösung RAW 3,9 B/s, 4 Bilder in Serie 5,5 B/s, 12 Bilder in Serie 63,0 B/s, 15 Bilder in Serie 3,9 B/s, 14 Bilder in Serie 7,7 B/s, 14 Bilder in Serie<br />

Einschaltverzögerung 0,3 s 1,4 s 1,4 s 0,3 s 0,7 s<br />

AF Zeit bei 1000/30 Lux/Live-View (max. 10 Punkte) 0,38 / 0,4 / 0,95 s 6 Punkte 0,46 / 0,73 /– s 4 Punkte 0,2 / 0,29 / – s 7,5 Punkte 0,53 / 0,88 / 1,57 s 3 Punkte 0,28 / 0,49 /– s 6 Punkte<br />

Ausstattung/Lieferumfang (max. 15 Punkte) 8,5 Punkte 10,0 Punkte 9,0 Punkte 7,5 Punkte 8,5 Punkte<br />

Ausstattung/Performance (max. 25 Punkte) 14,5 Punkte 14 Punkte 16,5 Punkte 10,5 Punkte 14,5 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 49 Punkte<br />

3,5 Pkt. über Ø<br />

COLORFOTO<br />

KAUFTIPP<br />

Bildqualität 10/2013<br />

54,5 Punkte<br />

9 Pkt. über Ø<br />

42,5 Punkte<br />

3 Pkt. unter Ø<br />

41,5 Punkte<br />

4 Pkt. unter Ø<br />

COLORFOTO<br />

KAUFTIPP<br />

Preis/Leistung 10/2013<br />

49,5 Punkte<br />

4 Pkt. über Ø<br />

28 COLORFOTO 10/2013


Panasonic<br />

Lumix DMC-G5<br />

COLORFOTO<br />

KAUFTIPP<br />

Preis/Leistung 10/2013<br />

Pentax<br />

K-500<br />

Samsung<br />

NX1100<br />

Sony<br />

NEX-3N<br />

Sony<br />

Alpha 58<br />

450 Euro 450 Euro 450 Euro 450 Euro 450 Euro<br />

COLORFOTO<br />

KAUFTIPP<br />

Preis/Leistung 10/2013<br />

4608 x 3456 Pixel 4928 x 3264 Pixel 5472 x 3648 Pixel 4912 x 3264 Pixel 5456 x 3632 Pixel<br />

3,8 µm, f6,2 4,8 µm, f7,9 4,3 µm, f7 4,8 µm, f7,9 4,3 µm, f7<br />

17,3 x 13,0 mm, 2,0x 23,7 x 15,7 mm, 1,5x 23,5 x 15,7 mm, 1,5x 23,5 x 15,6 mm, 1,5x 23,5 x 15,6 mm, 1,5x<br />

CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, Sensorreinigung, Bildstabilisator<br />

CMOS, Sensorreinigung, – CMOS, –, – CMOS, Sensorreinigung, Bildstabilisator<br />

JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG JPEG, RAW, RAW + JPEG, TIFF<br />

<strong>Canon</strong> 100D<br />

ISO 800<br />

Fujifilm X-M1<br />

ISO 800<br />

–, – Phasen-AF: 11 Felder, davon 9<br />

Kreuzsens., MF<br />

Kontrast-AF: 23 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

Kontrast-AF: 100 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

–, – –, – Phasen-AF: 15 Felder, davon 3<br />

Kreuzsens., MF<br />

Kontrast-AF: 15 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

Kontrast-AF: 25 Felder, MF<br />

(Lupe)<br />

– , MF (Lupe)<br />

Nikon 1-S1<br />

1/4000–60 s, Blitz 1/160 s, B 1/6000–30 s, Blitz 1/180 s, B 1/4000–30 s, Blitz 1/180 s, B 1/4000–30 s, Blitz 1/160 s, B 1/4000 s–30 s s, Blitz 1/160 s, B<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

144 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

77 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

221 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

1200 Feldern<br />

mittenbetont, Spot, Matrix mit<br />

12 Feldern<br />

P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M P mit Programmshift, Av, Tv, M<br />

±5 Blenden, ±2 Blenden ±5 Blenden, +1/-2 Blenden ±3 Blenden, ±2 Blenden ±3 Blenden, ±2 Blenden ±3 Blenden, +1/-2 Blenden<br />

Belichtungsreihe, – Belichtungsreihe, – Belichtungsreihe, – Belichtungsreihe, – Belichtungsreihe, Blitz-Bel.-Reihe<br />

ISO-Auto einstellbar, 160–<br />

12800, –<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

51200, –<br />

ISO-Auto einstellbar, 100–<br />

12800, –<br />

ISO-Auto, 200–16000, – ISO-Auto, 100–25600, ISO-Reihe<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur, Reihe<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur, Reihe<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur, Reihe<br />

sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB sRGB, Adobe RGB<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

elektron. Sucher, 480000 RGB- SLR-Sucher, –, 100 %, 0,92, eff.<br />

Pixel, Gitter, 100 %, 1,40, eff. 0,70 0,61, Auswechselb. Mattscheiben<br />

3,0“, touch, 306667 RGB-Bildpunkte,<br />

verstellbar<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

–, –<br />

Histogramm, Lichterwarnung<br />

3,0“, –, 307000 RGB-Bildpunkte,<br />

–<br />

LiveView, Lupe, Histogramm, Lichterwarnung,<br />

Schattenwarnung<br />

Histogramm, Lichterwarnung,<br />

Schattenwarnung<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/Schattenkorr.,<br />

Rauschfilter<br />

– –, – OLED-Sucher, 480000 RGB-Pixel,<br />

Gitter, 100 %, 1,04, eff. 0,69, –<br />

3,0“, –, 307000 RGB-Bildpunkte,<br />

–<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

–, –<br />

Histogramm, –<br />

3,0“, –, 153600 RGB-Bildpunkte,<br />

verstellbar<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

–, –<br />

Histogramm, Lichterwarnung,<br />

Schattenwarnung<br />

2,7“, 153600 RGB-Bildpunkte,<br />

verstellbar<br />

LiveView, Lupe, Histogramm<br />

Histogramm, Lichterwarnung,<br />

Schattenwarnung<br />

ISO 800<br />

Nikon D3200<br />

ISO 800<br />

Olympus Pen E-PM2<br />

ISO 800<br />

Panasonic DMC-G5<br />

micro FourThirds, SDHC/SDXC,<br />

Li-Ion<br />

Pentax K, SDHC/SDXC, Li-Ion<br />

4x AA<br />

Samsung NX, SDHC/SDXC, Li-Ion<br />

Sony E, SDHC/SDXC/MS Pro<br />

Duo, Li-Ion<br />

Sony A, SDHC/SDXC/MS Pro Duo,<br />

Li-Ion 2x AA<br />

int. Blitz, –, Blitzschuh int. Blitz, –, Blitzschuh –, –, Blitzschuh int. Blitz, –, – int. Blitz, –, Blitzschuh<br />

USB 2.0, HDMI USB 2.0, TV USB 2.0, TV, WLAN, HDMI USB 2.0, WLAN optional, HDMI USB 2.0, nein, HDMI<br />

MP4 (AVCHD), 1920 x 1080 Px,<br />

50 Vollbilder/s, 29,9 min, AF<br />

MOV (MPEG-4), 1920 x 1080 Px,<br />

30 Vollbilder/s, 25 min, AF<br />

MP4 (H.264), 1920 x 1080 Px,<br />

30 Vollbilder/s, 25 min, AF<br />

MP4 (AVCHD), 1920 x 1080 Px,<br />

50 Halbbilder/s, 29 min, AF<br />

MP4 (AVCHD), 1920 x 1080 Px,<br />

25 Vollbilder/s, 29 min, AF<br />

–, – Spiegelvorauslösung, – –, – –, – –, –<br />

124 x 87 x 69 mm, 397 g 126 x 98 x 76 mm, 642 g 119 x 64 x 37 mm, 270 g 110 x 62 x 35 mm, 269 g 129 x 96 x 78 mm, 492 g<br />

ISO 800<br />

Pentax K-500<br />

Panasonic Lumix 1,7/20/<br />

Panasonic Lumix 3,5-5,6/14-42<br />

2049 / 1965 / 1971 / 2074 /<br />

2083 / 2083 / 2083<br />

801 / 740 / 608 / 595 /<br />

595 / 640 / 447<br />

Pentax SMC-D-FA 2,8/100/<br />

Pentax SMC-DA 3,5-5,6/18-55<br />

Samsung NX 2/30/<br />

Samsung NX 3,5-5,6/18-55 OIS<br />

Sony SEL 1,8/50/<br />

Sony SEL 3,5-5,6/16-50<br />

1608 / 1615 / 1612 / 1619 /<br />

1658 / 1641 / 1605<br />

859 / 833 / 809 / 777 /<br />

706 / 674 / 457<br />

Sony SAL 1,4/50/<br />

Zeiss Vario-Sonnar 2,8/24-70<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble<br />

1711 / 1216 / 0,6 / 0,8 / 8,7 1340 / 1092 / 0,4 / 0,6 / 12,0 1654 / 1324 / 0,6 / 0,7 / 13,0 1380 / 1132 / 1,0 / 0,7 / 9,7 1610 / 1416 / 0,6 / 0,6 / 9,7<br />

1629 / 1123 / 0,7 / 1,0 / 9,0 1290 / 990 / 0,7 / 0,8 / 10,3 1438 / 1155 / 0,9 / 0,7 / 10,7 1384 / 1243 / 0,8 / 0,7 / 10,3 1604 / 1438 / 0,6 / 0,6 / 9,7<br />

1616 / 1110 / 0,6 / 1,1 / 9,3 1272 / 965 / 0,8 / 1,0 / 9,3 1352 / 976 / 1,3 / 0,9 / 9,3 1380 / 1230 / 0,8 / 0,7 / 9,7 1588 / 1384 / 0,6 / 0,8 / 9,3<br />

1572 / 1068 / 0,5 / 1,2 / 7,7 1273 / 1005 / 0,9 / 1,1 / 9,0 1216 / 812 / 1,7 / 1,3 / 8,3 1364 / 1159 / 1,4 / 1,0 / 9,3 1544 / 1205 / 1,0 / 1,1 / 8,7<br />

1704 / 1484 / 1,4 / 1,0 / 9,0 1242 / 976 / 0,8 / 1,3 / 8,3 1053 / 518 / 2,4 / 1,7 / 7,3 1318 / 917 / 3,3 / 1,3 / 8,7 1497 / 796 / 2,8 / 1,4 / 8,3<br />

1602 / 1378 / 2,3 / 1,6 / 8,0 1228 / 488 / 0,9 / 1,7 / 8,0 848 / 327 / 2,5 / 2,4 / 7,0 1289 / 885 / 4,0 / 1,5 / 8,0 1357 / 937 / 1,7 / 1,5 / 7,7<br />

1529 / 742 / 3,2 / 3,0 / 6,3 1115 / 336 / 1,5 / 2,4 / 7,0 736 / 342 / 3,3 / 3,3 / 6,3 1118 / 706 / 4,7 / 1,6 / 7,7 1270 / 466 / 2,4 / 1,7 / 7,3<br />

9,9 / 9,9 / 10,2 / 9,9 9,3 / 9,4 / 9,3 / 9,5 9,4 / 9,6 / 9,9 / 10,5 8,9 / 8,9 / 8,9 / 8,9 10,3 / 10,5 / 10,1 / 10,2<br />

1 DeltaRGB / LZ 4 0 DeltaRGB / LZ 9 2 DeltaRGB / LZ 3 0 DeltaRGB / LZ 3 0 DeltaRGB / LZ 4<br />

31 / 26,5 / 24,5 / 19,5 /<br />

18 / 11,5 Punkte<br />

34 / 30 / 26 / 24,5 /<br />

18,5 / 15,5 Punkte<br />

35 / 30,5 / 24 / 18,5 /<br />

13 / 9,5 Punkte<br />

30,5 / 30,5 / 28 / 25,5 /<br />

18 / 16,5 Punkte<br />

34,5 / 34 / 30 / 23 /<br />

21 / 17,5 Punkte<br />

7,8 B/s, 26 Bilder in Serie 4,4 B/s, 7 Bilder in Serie 6,9 B/s, 10 Bilder in Serie 4,0 B/s, 11 Bilder in Serie 4,8 B/s, 10 Bilder in Serie<br />

6,4 B/s, 9 Bilder in Serie 4,4 B/s, 5 Bilder in Serie 6,9 B/s, 8 Bilder in Serie 3,0 B/s, 4 Bilder in Serie 4,8 B/s, 6 Bilder in Serie<br />

1,2 s 1,3 s 1,6 s 2,8 s 1,3 s<br />

0,29 / 0,51 /– s 6 Punkte 0,52 / 0,61 / 1,09 s 4,5 Punkte 0,49 / 0,43 / – s 5,5 Punkte 0,37 / 0,53 / – s 5,5 Punkte 0,44 / 0,53 / – s 5 Punkte<br />

9,5 Punkte 9,0 Punkte 9,0 Punkte 6,5 Punkte 10,5 Punkte<br />

15,5 Punkte 13,5 Punkte 14,5 Punkte 12 Punkte 15,5 Punkte<br />

46,5 Punkte<br />

1 Pkt. über Ø<br />

48 Punkte<br />

2,5 Pkt. über Ø<br />

45,5 Punkte<br />

über Ø<br />

47 Punkte<br />

1,5 Pkt. über Ø<br />

52,5 Punkte<br />

7 Pkt. über Ø<br />

ISO 800<br />

Samsung NX1100<br />

ISO 800<br />

Sony NEX-3N<br />

ISO 800<br />

Sony Alpha 58<br />

ISO 800<br />

COLORFOTO 10/2013 29


KAMERAS IM TEST<br />

Bildqualität<br />

Wie so oft liegen<br />

die drei neuen Einsteigerkameras<br />

von Fujifilm, Pentax<br />

und Samsung mit<br />

ihrer Bildqualität<br />

bei ISO 100 noch<br />

recht nah beieinander.<br />

Erst im<br />

oberen Empfindlichkeitsbereich<br />

differenziert sich<br />

das Testfeld, wobei<br />

Fuji vor Pentax<br />

und Pentax vor<br />

Samsung liegt. Bis<br />

ISO 800 sind die<br />

Leistungseinbußen<br />

bei der Fujifilm<br />

kaum sichtbar, und<br />

auch mit ISO-<br />

1600-Einstellung<br />

liefert die Fujifilm<br />

noch gut brauchbare<br />

Ergebnisse.<br />

Die Samsung<br />

NX1100 lässt dagegen<br />

bereits ab<br />

ISO 400 sichtlich<br />

nach.<br />

Fujifilm X-M1 Pentax K-500 Samsung NX1100<br />

ISO 100<br />

ISO 100<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 400<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 800<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 1600<br />

ISO 1600<br />

GESAMTFAZIT<br />

Die beste Bildqualität liefert die neue spiegellose Fujifilm<br />

X-M1. Zwar liegt ihr Preis noch an der 600-Euro-<br />

Marke; dafür liefert sie natürliche, detailreiche, etwas<br />

weichere Bilder von sehr guter Qualität, lässt sich effizient<br />

bedienen und überzeugt auch haptisch. Bei den<br />

Modellen mit Spiegelkasten und Phasenautofokus<br />

führt die Sony Alpha 58 das Testfeld an. Den relativ<br />

kleinen Monitor macht sie mit ihrem großen OLED-Sucher<br />

und den guten JPEG-Aufnahmen mehr als wett.<br />

Ebenfalls eine Empfehlung verdient die neue Pentax-<br />

Spiegelreflexkamera K-500 für die in dieser Preisklasse<br />

ungewöhnlich großzügige Ausstattung. Im Vergleich<br />

zur SLR-Konkurrenz von <strong>Canon</strong> und Nikon kann<br />

die Pentax auch bei der Bildqualität überzeugen, ähnlich<br />

der <strong>Canon</strong>, nur die Nikon fällt bei höheren Empfindlichkeiten<br />

etwas zurück. Die spiegellose Olympus<br />

Pen E-PM2 zeichnet sich mit einem in diesem Test herausragend<br />

guten Display und ihrem soliden Gehäuse<br />

aus. Kauftipp Preis/Leistung. Die Samsung NX1100<br />

punktet mit einer ausgereiften, gegenüber der Fujifilm<br />

X-M1 vielseitigeren Wi-Fi-Funktionalität, verliert aber<br />

bei höheren Empfindlichkeiten wertvolle Punkte. Die<br />

Panasonic Lumix DMC-G5 liefert die besten Full-HD-<br />

Videos, doch leider eine etwas zu weiche JPEG-Qualität.<br />

Und auch die Nikon 1 S1, die kompakteste und<br />

schnellste Kandidatin in diesem Test, fällt wegen des<br />

kleineren Sensors und der entsprechend schwächeren<br />

Leistungen zurück.<br />

30 COLORFOTO 10/2013


FlashAir -SD-KARTE MIT WLAN-FUNKTION<br />

FOTOS MACHEN UND ÜBERTRAGEN:<br />

DENKBAR EINFACH<br />

Nie war es einfacher, Fotos mit der Familie oder mit<br />

Freunden zu teilen: Toshiba FlashAir überträgt Bilder<br />

von der Kamera auf jedes beliebige WLAN-fähige Gerät:<br />

Im Handumdrehen und völlig unkompliziert.<br />

Die FlashAir -SD –Karte verfügt über ein integriertes WLAN,<br />

mit dem Bilder automatisch und ohne Kabel oder Adapter<br />

auf ein Tablet, einen PC oder ein Smartphone übertragen<br />

werden können. Die 8GB- und 16GB-SD-Karte Klasse 10<br />

kann genauso wie eine normale SD-Karte verwendet warden und lässt sich<br />

in allen digitalen Kameras einsetzen.<br />

Fotos machen und übertragen: Denkbar einfach<br />

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KAMERAS PRAXISTEST<br />

Vorder- und<br />

Rückseite<br />

Das Gehäuse der<br />

EOS <strong>70D</strong> wirkt im<br />

Vergleich zu dem<br />

der 60D nahezu<br />

unverändert, ist<br />

allerdings – wenn<br />

man die Herstellerangaben<br />

zugrunde<br />

legt – rund 5 mm<br />

schmaler. Nach<br />

der EOS 6D ist die<br />

<strong>70D</strong> die zweite <strong>Canon</strong>-SLR<br />

mit eingebautem<br />

WLAN-<br />

Modul, was z.B.<br />

die Fernsteuerung<br />

durch ein Smartphone<br />

erlaubt. Von<br />

der EOS 7D übernommen<br />

wurde<br />

der praktische<br />

Drehschalter<br />

rechts neben dem<br />

Suchereinblick mit<br />

integrierter Start-/<br />

Stop-Taste für<br />

Live-View und<br />

Video.<br />

Autofokus-Tuning<br />

<strong>Canon</strong> EOS <strong>70D</strong>. Mit der EOS <strong>70D</strong> toppt <strong>Canon</strong> die in die Jahre gekommene EOS 60D.<br />

Kernstück der erweiterten Ausstattung ist der Dual Pixel CMOS AF, der die automatische<br />

Fokussierung beim Live-View und Filmen auf Trab bringen soll. Für den ersten <strong>Praxistest</strong><br />

stand uns ein Vorserienmodell zur Verfügung.<br />

Bisher bildete die EOS 60D die Brücke<br />

zwischen den <strong>Canon</strong>-Modellen<br />

der Einsteigerklasse und den semiprofessionell<br />

orientierten Mittelklassemodellen<br />

EOS 7D und 6D. Zudem läutete<br />

die EOS 60D, zur photokina 2010 vorgestellt,<br />

die Ära der verstellbaren Monitore<br />

bei <strong>Canon</strong> ein. Einen Schwenkmonitor<br />

findet man heute auch bei den<br />

führenden Einsteigermodellen EOS<br />

600D und 700D. Und natürlich bei der<br />

neuen EOS <strong>70D</strong>, die als Nachfolgerin<br />

der 60D auf den Markt kommt. Im Vergleich<br />

zur 60D wurden die Nennauflösung<br />

von 18 auf 20 Megapixel und<br />

das Serienbildtempo erhöht – von etwa<br />

5 auf 7 Bilder pro Sekunde. Bis zu 65<br />

JPEG- und 16 RAW-Aufnahmen sollen<br />

damit in direkter Folge möglich sein<br />

(Herstellerangaben). Die dafür nötige<br />

Rechenleistung schafft ein Digic-5-<br />

Bildprozessor mit 14-Bit-Signalverarbeitung;<br />

ISO-Werte lassen sich zwischen<br />

100 und 12 800 (erweiterbar bis<br />

ISO 25 600) einstellen.<br />

Die AF-Technik der EOS <strong>70D</strong><br />

Am deutlichsten zugelegt aber hat die<br />

EOS <strong>70D</strong> bei der Autofokustechnik. Der<br />

im SLR-Sucherbetrieb aktive Phasen-<br />

AF verfügt jetzt über 19 AF-Punkte, allesamt<br />

Kreuzsensoren, für Objektive<br />

bis zu einer Lichtstärke von 1:5,6. Das<br />

zentrale AF-Messfeld ist als hochempfindlicher<br />

diagonaler Kreuzsensor für<br />

eine Lichtstärke bis 1:2,8 ausgelegt. In<br />

dieser Hinsicht zieht die EOS <strong>70D</strong> mit<br />

der größeren Schwester 7D gleich und<br />

übertrifft die 60D deutlich; die muss<br />

nämlich mit 9 AF-Punkten inklusive<br />

eines zentralen Kreuzsensors auskommen.<br />

Noch mehr technische Raffinesse<br />

verspricht freilich der Dual Pixel CMOS<br />

AF, den <strong>Canon</strong> mit der <strong>70D</strong> erstmals<br />

vorstellt. Zielvorgabe war eine deutlich<br />

beschleunigte Fokussierung im Live-<br />

View- und Videobetrieb im Vergleich<br />

zur 60D und anderen SLR-Kameras.<br />

Alle 20 Millionen effektiven Pixel der<br />

<strong>70D</strong> bestehen aus jeweils zwei Fotodioden,<br />

die für den Phasen-AF separat<br />

und zum Erzeugen von Bilddaten gemeinsam<br />

ausgelesen werden (siehe<br />

Kasten auf Seite 33).<br />

32 COLORFOTO 10/2013 Fotos: Karl Stechl, Hersteller


Deutlich an Tempo zugelegt<br />

Die ersten <strong>Praxistest</strong>s – aufgrund des<br />

Vorserienmodells noch nicht durch<br />

Messungen bestätigt – deuten auf einen<br />

ungewöhnlich zügig arbeitenden Sensor-AF<br />

hin, der kaum noch hinter dem<br />

Phasen-AF im Sucherbetrieb zurückbleibt.<br />

Besonders ausgeprägt ist der<br />

Tempovorteil beim Arbeiten mit kontinuierlichem<br />

AF. Dies kommt zum einen<br />

beim Fotografieren bewegter Objekte<br />

im Live-View-Modus zum Tragen, zum<br />

anderen beim Filmen. In Kombination<br />

mit einem STM-Objektiv (EFS 3,5–<br />

5,6/18–55 mm IS STM) arbeitete der<br />

Der 3-Zoll-Monitor<br />

lässt sich aus dem Gehäuse<br />

schwenken und um seine<br />

eigene Achse drehen. Damit<br />

wird jede sinnvolle Betrachtungsposition<br />

möglich.<br />

permanente Autofokus ohne Ruckeln<br />

oder Pumpen und nahezu geräuschlos<br />

– ein Meilenstein im Vergleich zu anderen<br />

<strong>Canon</strong>-Modellen und eine Herausforderung<br />

für die wenigen Konkurrenten<br />

mit ebenfalls schnellem Kontrast-<br />

AF wie die Olympus OM-D. Ein wenig<br />

verwunderlich ist, dass der Hersteller<br />

unter den AF-Methoden im Live-View<br />

nach wie vor auch den „Quick-Modus“<br />

mit 19-Punkte-AF und Dunkelpause<br />

beim Scharfstellen anbietet – angesichts<br />

des schnellen Sensor-AFs eigentlich<br />

verzichtbar. Der Sensor-AF lässt sich<br />

als Mehrfeld- und Einzelpunkt-Autofokus<br />

konfigurieren oder mit Gesichtserkennung<br />

inklusive AF-Verfolgung<br />

verwenden.<br />

Kaum modifiziertes Gehäuse<br />

Die <strong>70D</strong> hat ein im Vergleich zur 60D<br />

nur wenig modifiziertes, rund 5 mm<br />

schmaleres Gehäuse; das Gewicht bleibt<br />

mit 755 g unverändert. Den verwendeten<br />

Materialmix beschreibt der Hersteller<br />

als „Aluminiumlegierung mit glasfaserverstärktem<br />

Polycarbonat“. Der Body<br />

liegt aufgrund seiner rauen Oberflächenbeschichtung<br />

gut in der Hand; er<br />

ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet.<br />

Das eingebaute Blitzgerät lässt<br />

sich auch als Master beim drahtlosen<br />

Blitzen in E-TTL-II-Technik verwenden.<br />

Bei der Bildfeldabdeckung hat die Kamera<br />

mit 98 Prozent im Vergleich zur<br />

D60 (96 Prozent) ein wenig zugelegt,<br />

nicht aber bei der effektiven Suchervergrößerung,<br />

die nach wie vor bei 0,56fach<br />

liegt. Neu ist allerdings die LCD-Mattscheibe,<br />

die etwa das Einblenden eines<br />

Gitters in den Sucher erlaubt; dafür las-<br />

Der Touchscreen<br />

wertet das ohnehin<br />

gute Bedienkonzept<br />

der Kamera<br />

weiter auf. Das gilt<br />

für Einstellungen –<br />

hier am Quick-Info-<br />

Monitor – ebenso<br />

wie für das punktgenaue<br />

Bestimmen<br />

des AF-<br />

Punkts mit der<br />

Fingerspitze.<br />

Draufsicht<br />

Das Belichtungsprogrammwahlrad<br />

ist dank Entriegelungstaste<br />

gegen<br />

unbeabsichtig -<br />

tes Verstellen gesichert.<br />

Rechts und<br />

links vom Blitzschuh<br />

sind die<br />

Schalllöcher des<br />

Stereomikrofons<br />

(mono bei 60D) zu<br />

sehen. Klassentypisch<br />

ist das LC-<br />

Display rechts mit<br />

zugeordneten Funktionstasten,<br />

neu<br />

die Taste für die<br />

AF-Konfigura­tionzwischen<br />

Auslöser<br />

und Einstellrad.<br />

COLORFOTO 10/2013 33


Monitorbilder<br />

1. Neben drei Varianten<br />

des Sensor-<br />

AFs gibt es im<br />

Live-View nach wie<br />

vor den Quick-Modus<br />

mit Phasen-AF<br />

und Dunkelpause.<br />

2. Zonen-AF: Die<br />

Messfeldgruppen<br />

umfassen vier Felder<br />

(links, rechts,<br />

oben, unten) oder<br />

neun Felder, wenn<br />

man die Mitte anwählt.<br />

3. Belichtungsreihen<br />

sind jetzt<br />

mit bis zu sieben<br />

Aufnahmen möglich.<br />

Blitzbelichtungsreihen<br />

funktionieren<br />

nur in<br />

Verbindung mit externem<br />

Speedlite.<br />

4. Dank LCD-<br />

Mattscheibe lassen<br />

sich nun Gitterlinien<br />

in den<br />

Sucher einblenden.<br />

Dafür gibt’s<br />

keine Wechselmattscheiben<br />

wie bei der 60D.<br />

ISO-Vergleich<br />

Bitte beachten:<br />

Die ISO-Vergleichsaufnahmen<br />

stammen<br />

von einem<br />

Vorserienmodell<br />

der EOS <strong>70D</strong>.<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

1 2<br />

3 4<br />

sen sich die Sucherscheiben im Gegensatz<br />

zur 60D nicht wechseln. Der<br />

schwenk- und drehbar gelagerte TFT-<br />

Monitor bietet eine hohe Auflösung von<br />

346 700 RGB-Bildpunkten und ist als<br />

Touchscreen ausgelegt. Zudem besitzt<br />

die Kamera das klassentypische LC-<br />

Display an der Oberseite mit zugeordneten<br />

Funktionstasten (AF, Drive, ISO,<br />

Belichtungsmessmethode). Erfreulicherweise<br />

ist die EOS <strong>70D</strong> nach der 6D das<br />

zweite <strong>Canon</strong>-Modell mit integriertem<br />

WLAN. Über die App „EOS Remote“<br />

lässt sich ein Smartphone oder Tablet mit<br />

Android-Betriebssystem zur Kamera-<br />

Fernbedienung mit Live-Bild-Kontrolle<br />

umfunktionieren. Und wenn Sie wollen,<br />

können Sie über das Smartphone die<br />

Bilder dann auch gleich online stellen.<br />

Die EOS-Remote-App ist in aktualisierter<br />

Form bereits im App-Store erhältlich;<br />

mit dem Vorserienmodell ließ sich<br />

die Verbindung allerdings noch nicht<br />

aufbauen.<br />

Neue Taste für AF-Konfiguration<br />

GERÄT<br />

<strong>Canon</strong><br />

EOS <strong>70D</strong><br />

Bildsensor 20,2 Megapixel, CMOS, 22,5 x 15<br />

mm (APS-C), 5472 x 3648 Pixel<br />

Empfindlichkeit<br />

Dateiformat<br />

HD-Video<br />

Autofokus<br />

ISO auto 100–12.800, erweiter-bar<br />

auf 25 600<br />

JPEG, RAW, RAW+JPEG<br />

1920 x 1080p, 30/25/24 B/s,<br />

MOV (H.264), Stereoton<br />

TTL-Phasendetektion, 19 Kreuzsensoren,<br />

Selektiv-, Spot-AF,<br />

Prädiktions-AF; Live-View mit<br />

„Dual Pixel CMOS AF“ mit Flexi-<br />

Zone Multi/Single, AF-Tracking,<br />

Gesichts erkennung, Quick-<br />

Modus mit Phasendetektion<br />

Belichtungsmessung Matrix (63 Felder), integral.-<br />

mittenbetont, selektiv, Spot<br />

Belichtungssteuerung Motivprogramme, P, Av, Tv, M, Belichtungskorrektur<br />

±5 EV, Belichtungsreihen<br />

(±3 EV/ Weißabgleich),<br />

Blitzbelichtungsreihen mit ext.<br />

Speedlite (±3EV), HDR-Automatik,<br />

Mehrfachbelichtung, Bildstile, Digitaleffekte<br />

Verschluss/Zeiten elektronisch gesteuert, 1/8000 –<br />

30, B, X=1/250 s<br />

Serienbilder max. 7 B/s (65 JPG, 16 RAW),<br />

Timersteuerung<br />

Monitor<br />

Live-View, 3-Zoll-LCD-Monitor,<br />

306 700 RGB-Pixel, dreh- und<br />

schwenkbar<br />

Sucher<br />

Pentaprisma, 98% Bildfeld,<br />

Vergrößerung 0,56x eff.,<br />

Gitterlinien einblendbar,<br />

elektronische Wasserwaage<br />

Schnittstellen miniHDMI, Hi-Speed USB, Mikro<br />

(3,5 mm Klinke)<br />

Speichermedien SD/SDHC/SDXC<br />

Sonstige Ausstattung Sensorreinigung, staub- und<br />

spritzwassergeschützt, „Leise“-<br />

Modus, Blitz integriert, LZ12/27-<br />

mm-Ausleuchtung, kabellose<br />

TTL-Blitzsteuerung, Wi-Fi<br />

Energieversorgung Lithium-Ionen-Akku LP-E6,<br />

ca. 900 Aufnahmen<br />

Objektivanschluss <strong>Canon</strong> EF-Bajonett<br />

Maße und Gewicht 139 x 104 x 79 mm, 755 g<br />

Preis<br />

1100 Euro<br />

Bei Anzahl und Anordnung der Bedienelemente<br />

gibt es einige Änderungen, die<br />

über rein kosmetische Korrekturen hinausgehen:<br />

Neu ist bei der <strong>70D</strong> die AF-<br />

Taste zwischen Auslöser und vorderem<br />

Einstellrad. Über diese Taste lassen sich<br />

drei Autofokus-Konfigura tionen wählen:<br />

AF-Feld-Automatik mit 19 Feldern,<br />

manuelle AF-Zonen-Wahl und Einzelfeld-AF.<br />

Beim Zonen- bzw. Einzelfeld-<br />

AF kann man mittels Drehrad oder<br />

Richtungstasten (links/rechts/diagonal)<br />

komfortabel AF-Felder bzw. Zonen anwählen.<br />

Von der 7D übernommen wurde<br />

der praktische Um schalt hebel für Live-<br />

View- und Videomodus mit inte grierter<br />

Start-/Stopptaste rechts vom Suchereinblick.<br />

Er vereinfacht vor allem den Wechsel<br />

zum Film (max. 1920 x 1080 p), weil<br />

man den Videomodus nicht wie bei anderen<br />

<strong>Canon</strong>-Modellen erst als Aufnahmebetriebsart<br />

am Programmrad vorwählen<br />

muss. Das Programmrad lässt<br />

sich (wie bei der 60D) erst nach Drücken<br />

einer Entriegelungstaste drehen und<br />

bietet Zugriff auf die verfügbaren Belichtungsprogramme,<br />

da runter Voll-, Programm-,<br />

Zeit- und Blendenautomatik,<br />

manuelle Zeit-/Blendeneinstellung, sieben<br />

Motivprogramme (SCN) und ein<br />

Individualspeicher (C). Die TTL-Offenblendenmessung<br />

mit 63 Dual-Layer-<br />

Messsektoren lässt keine Wünsche offen:<br />

Neben Matrix- und Integralmessung<br />

(mittenbetont) bietet die Kamera die<br />

Wahl zwischen selektiver Messung (ca.<br />

7,7 Prozent des Bildfelds) und Spotmessung<br />

(ca. 3 Prozent). Automatische Belichtungsreihen<br />

sind jetzt mit bis zu<br />

sieben Aufnahmen möglich, und im<br />

Mehrfachbelichtungsmodus können bis<br />

zu neun Aufnahmen überlagert werden;<br />

auch gibt es eine HDR-Automatik auf<br />

Basis von drei Einzelbelichtungen, für<br />

die sich eine Spreizung von ein, zwei<br />

und drei Blenden einstellen lässt.<br />

Bedienung erster Klasse<br />

Die gelungene Mischung aus Funktionstasten,<br />

Einstellrädern, übersichtlichem<br />

Hauptmenü und Quick-Info-<br />

Monitor bürgt bei den EOS-Modellen<br />

für einfache Bedienbarkeit. Als zentrales<br />

Bedienelement dient bei der EOS<br />

60D/<strong>70D</strong> das kombinierte Drehrad mit<br />

34 COLORFOTO 10/2013


WISSEN<br />

1<br />

Die beiden Fotodioden arbeiten unabhängig voneinander. Jede von<br />

ihnen ist in der Lage, das Licht separat aufzunehmen.<br />

3<br />

Steuerung des Objektivs während der automatischen Fokussierung.<br />

2<br />

Der Unterschied zwischen den Signalen (Grad an Unschärfe) innerhalb<br />

des AF-Punkts wird berechnet, um das Objektiv entsprechend zu steuern.<br />

4<br />

Im Unterschied zum konventionellen Kontrast-AF wird es dadurch<br />

möglich, den exakten Schärfepunkt sofort zu bestimmen.<br />

Grafiken: <strong>Canon</strong><br />

Dual Pixel CMOS AF<br />

Jedes Pixel am Bildsensor der EOS <strong>70D</strong> besteht aus zwei Fotodioden,<br />

die zur Fokussierung separat und zum Erzeugen von<br />

Bilddaten gemeinsam ausgelesen werden. Bei 40 Millionen Fotodioden<br />

beträgt die Nennauflösung somit 20 Millionen Pixel. Der<br />

Phasen-AF wird dadurch realisiert, dass jede der beiden Fotodioden<br />

eines Pixels jeweils die Hälfte der Bildinformation aufnimmt,<br />

die durch die darüber liegende Mikrolinse kommt (Bild 1). Durch<br />

Abgleich der von beiden Fotodioden erzeugten Bilder werden die<br />

Phasenunterschiede ermittelt, der exakte Schärfepunkt bestimmt<br />

und der Fokusantrieb des Objektivs entsprechend angesteuert<br />

(Bilder 2 bis 4). Der Dual Pixel CMOS AF soll laut <strong>Canon</strong> etwa<br />

80 Prozent der Live-Bild-Ansicht in der Horizontalen wie in der Vertikalen<br />

abdecken. Das heißt, dass die außerhalb dieses Bereichs<br />

liegenden Pixel zwar ebenfalls „Dual-Pixel“ sind, nicht aber zur AF-<br />

Berechnung herangezogen werden. Über die Gründe – z.B.<br />

mögliche Messungenauigkeiten durch Vignettierung – kann man<br />

nur spekulieren.<br />

FAZIT<br />

Richtungswippe und Set-Taste in der<br />

Mitte. Damit hat man alles beisammen,<br />

was pro Arbeitsgang benötigt wird.<br />

So wählt man etwa im Quickmenü mit<br />

der Richtungswippe die Funktion und<br />

ändert per Rad die gewünschte Einstellung.<br />

Ein unbürokratisches Konzept,<br />

das durch die alternative Touch-Bedienung<br />

noch erheblich aufgewertet wird.<br />

Häufig erweist sich das Tippen mit dem<br />

Finger nämlich als die schnellere Methode<br />

im Vergleich zur fummelig-kleinen<br />

Richtungswippe innerhalb des<br />

Drehrads. Zudem bietet sich die Möglichkeit,<br />

im Live-View den AF-Punkt<br />

mit der Fingerspitze zu bestimmen,<br />

was bei aktiviertem Touch-Auslöser<br />

gleich zu einer Aufnahme führt. Auch<br />

frühere Touchscreen-Muffel dürften<br />

diese vom Smartphone inzwischen gewohnte<br />

Bedienvariante nicht verschmähen.<br />

Karl Stechl<br />

ohne Belichtungsoptimierung<br />

Karl Stechl<br />

Redakteur<br />

Mit der EOS <strong>70D</strong> hat <strong>Canon</strong> das bereits überzeugende Konzept<br />

der 60D verfeinert und auf ein neues technisches Niveau gehoben.<br />

Der Dual Pixel CMOS AF offenbart sich bereits beim Vorserienmodell<br />

als klarer Fortschritt. Der Sucherbetrieb mit Phasen-<br />

AF wird dadurch zwar (noch) nicht obsolet – der Zugewinn an<br />

Einstellgeschwindigkeit und Fokussiergenauigkeit beim Live-<br />

View und Filmen ist aber beträchtlich. Man darf gespannt sein,<br />

ob die <strong>70D</strong> auch bei der Bildqualität neue Akzente setzen kann.<br />

Wir warten gespannt auf ein Seriengerät.<br />

mit Belichtungsoptimierung<br />

Belichtungsoptimierung<br />

Die „Automatische<br />

Belichtungsoptimierung“,<br />

in mehreren<br />

Stufen verfügbar,<br />

hellt vor<br />

allem Schattenbereiche<br />

auf.<br />

COLORFOTO 10/2013 35


KAMERAS IM TEST<br />

Kommunikativ<br />

Als erste Systemkamera<br />

mit Android<br />

4.2 kann die<br />

Samsung Galaxy<br />

NX Daten über<br />

WLAN oder Mobilfunknetze<br />

der 3.<br />

und 4. Generation<br />

austauschen.<br />

Der große 4,8-Zoll-<br />

Touchscreen verdrängt<br />

auf der<br />

Rückseite alle klassischen<br />

Bedienelemente;<br />

darüber<br />

der gute, elektronische<br />

100-Prozent-<br />

Sucher.<br />

Mit Android<br />

Samsung Galaxy NX im Test. Samsung erweitert sein spiegelloses NX-System nach<br />

oben: Das neue Top-Modell übernimmt die Kameratechnik von der bewährten NX300,<br />

hat aber zusätzlich die Fähigkeiten eines Smartphones – mit Android 4.2.2 und schneller<br />

Internetanbindung über WLAN und Mobilfunknetze der dritten oder vierten Generation.<br />

Längst hat sich das integrierte WLAN-<br />

Modul zur kabellosen Datenübertragung<br />

im NX-System etabliert; nun geht<br />

Samsung noch einen Schritt weiter und<br />

macht sich dabei die Führungsposition<br />

seiner Smartphone-Sparte zunutze: Das<br />

neue Spitzenmodell Galaxy NX hat neben<br />

den fotografischen Qualitäten einer<br />

spiegellosen APS-C-Wechseloptikkamera<br />

mit 20 Megapixeln auch die kommunikativen<br />

Fähigkeiten eines Smartphones<br />

mit Android 4.2.2. Dabei kann<br />

die Galaxy NX Daten entweder über<br />

WLAN, Bluetooth oder alternativ dazu<br />

über Mobilfunknetze der dritten und<br />

vierten Generation austauschen (3G<br />

und LTE). Nähe zum Smartphone beweist<br />

sie zudem mit ihrem für eine Systemkamera<br />

ungewöhnlich großen 4,8-<br />

Zoll-Touchscreen, der leider die meisten<br />

klassischen Bedienelemente verdrängt,<br />

und dem winzigen Steckplatz für micro-<br />

SDXC-Karten. Dank GPS-Modul kann<br />

sie Geodaten erfassen und Aufnahmen<br />

verorten. Eine direkte Telefonfunktion<br />

gibt es dagegen nicht, gegebenenfalls<br />

muss man sich also mit IP-Telefonie<br />

behelfen (skype). Ein ausführlicher<br />

Connectivity-Test der Galaxy NX folgt<br />

in einer der nächsten Ausgaben von<br />

COLORFOTO. Dass es sich um eine in vielerlei<br />

Hinsicht besondere Kamera handelt,<br />

schlägt sich auf den Preis nieder:<br />

1500 Euro inklusive Kit-Zoom 3,5–5,6/<br />

18–55 mm OIS und Photoshop Lightroom<br />

5; da kostet die NX300 glatt 700<br />

Euro weniger – trotz ähnlicher Fototechnik.<br />

36 COLORFOTO 10/2013<br />

Fotos: Hersteller, Christian Rottenegger


Zwei Prozessoren, großer Akku<br />

Damit die Performance nicht unter der<br />

Kombi von Kamera- und Tablet-Funktionalität<br />

leidet, verbaut Samsung zwei<br />

Prozessoren, einen 1,6-GHz-Quad-Core<br />

für Android und die neue Engine DRIMe<br />

IV für die kamerainterne Signalverarbeitung.<br />

Bei uns reagierte die Galaxy NX<br />

damit in der Regel schnell auf Eingaben,<br />

wechselte zügig zwischen den Android-<br />

Ebenen und ließ auch nach der Aufnahme<br />

von Bildern und Videos nicht über<br />

Gebühr lange warten. Gegenüber der<br />

NX300 kommt außerdem ein deutlich<br />

größerer Lithium-Ionen-Akku mit 4360<br />

mAh statt 1130 mAh zum Einsatz. Die<br />

zusätzliche Akku-Kapazität soll vor allem<br />

den Mehrverbrauch durch Connectivity-Funktionen,<br />

Android und den großen<br />

Touchscreen abdecken, laut Hersteller<br />

aber auch zu etwa 30 % für eine<br />

längere Laufzeit genutzt werden. Bei uns<br />

hielt die Galaxy NX in etwa zwei Tage<br />

lang ohne Nachladen durch – mit zugeschalteter<br />

GPS-Funktion, aber ausgedehnten<br />

Ruhephasen. Auffallend: Schon<br />

nach relativ kurzer Betriebszeit strahlt<br />

der Touchscreen deutlich spürbar Wär -<br />

me ab.<br />

Kunststoffgehäuse mit Griff<br />

Die aus gegossenem Kunststoff gefertigte<br />

Galaxy NX hat einen fast 3 cm überstehenden,<br />

gummierten Griff. Dadurch<br />

liegt sie sicher und bequem in der Hand.<br />

Wegen des 4,8-Zoll-Monitors ist sie für<br />

eine Kamera ungewöhnlich breit (14,4<br />

cm) und hoch (12 cm), wodurch sie auf<br />

den ersten Blick wuchtig wirkt. Das, abgesehen<br />

vom Griff, flache Gehäuse-Design<br />

(2,6 cm) mag dazu nicht so recht<br />

passen. Das große, fest verbaute HD-<br />

Display (1280 x 720 Pixel) liefert eine<br />

sehr scharfe, klare Live-View-<strong>Vorschau</strong>.<br />

Bei größerem Blickwinkel und hellerer<br />

Umgebung lässt sich die Anzeige allerdings<br />

nur noch schwer erkennen. Für<br />

solche Fälle kommt der gute elektronische<br />

100%-Sucher mit 0,68-facher Vergrößerung<br />

gerade recht. Er schaltet automatisch<br />

zu, sobald sich das Auge dem<br />

Suchereinblick nähert. Darüber befinden<br />

sich der Pop-up-Blitz mit LZ8 und der<br />

Blitzschuh. Anstelle eines eigenständigen<br />

Ladegeräts legt Samsung ein Netzteil<br />

bei, mit dem sich der Akku nur in<br />

Verbindung mit der Kamera befüllen<br />

lässt.<br />

Belichtung und Autofokus<br />

An Belichtungsmessung und Autofokus<br />

ändert sich gegenüber der NX300 wenig:<br />

Aufgeräumt<br />

Klassische Bedienelemente<br />

sind an<br />

der Galaxy NX rar.<br />

Oben befinden<br />

sich ein relativ<br />

leichtgängiges<br />

Modusrad und je<br />

ein Auslöser für<br />

Foto und Video.<br />

Direktzugriff<br />

Dank der iFn-Taste<br />

am Objektiv lassen<br />

sich ISO-Zahl, Belichtungskorrektur<br />

und gegebenenfalls<br />

Blende sowie<br />

Verschusszeit zügig<br />

einstellen – ohne<br />

Touchscreen.<br />

Android<br />

Um von hier zum<br />

Aufnahmemodus<br />

zu gelangen,<br />

drückt man entweder<br />

den Auslöser<br />

oder berührt<br />

das „Kamera“-<br />

Icon (oben).<br />

COLORFOTO 10/2013 37


KAMERAS IM TEST<br />

Galaxy NX im Test<br />

Dead Samsung Leaves Galaxy NX - dead leaves<br />

2,02<br />

ISO 100<br />

1,8<br />

ISO 400<br />

1,6<br />

ISO 800<br />

1,4<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

1,2<br />

ISO 6400<br />

1,01<br />

ISO 12800<br />

MTF50<br />

0,8<br />

ISO 25600<br />

50%<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000<br />

lp /ph<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

ISO 100<br />

ISO 400<br />

ISO 800<br />

ISO 1600<br />

ISO 3200<br />

ISO 6400<br />

ISO 12800<br />

ISO 25600<br />

50%<br />

1 2<br />

3 4<br />

Dead Leaves<br />

Samsung hebt die Farbkontraste vor allem bei ISO<br />

100, aber auch bei ISO 400 deutlich über den natürlichen<br />

Ausgangskontrast des Motivs an, also über<br />

den Wert 1,0. Ab ISO 1600 verlaufen die DL-Kurven<br />

dann auf deutlich niedrigerem Niveau.<br />

eica M (JPEG)<br />

Samsung Galaxy NX (JPEG)<br />

4444885<br />

Leica M resolution<br />

CN1D603MC1Y<br />

Samsung Galaxy NX resolution<br />

leim<br />

samgalnx<br />

1,2<br />

Auflösung<br />

1,2<br />

24<br />

20<br />

ISO ISO 200 ISO 200 100<br />

1984<br />

1824<br />

100 / 400 / 800 / 1600 / 3200 / 6400 / 12800<br />

ISO 3200 / 6400 / -<br />

ISO ISO 400 400<br />

25600 / - / - / - / - / -<br />

- / - / - / - / - / -<br />

1,0<br />

ISO 3.0.31-1119564 1,0<br />

ISO ISO 800 800<br />

1.1.0.2<br />

ISO Samsung NX 2/30<br />

ISO ISO 1600 1600<br />

milux-M 1,4/35<br />

ISO 3200<br />

Samsung NX 3,5-5,6/18-55 OIS<br />

ISO ISO 3200<br />

-<br />

3200<br />

ISO 6400<br />

0,8<br />

dead leaves<br />

ercent<br />

kurtosis<br />

ISO MTF50<br />

ISO 6400<br />

0,8<br />

10% 6400 contrast<br />

83% kurtosis 1623 0,5<br />

10% contrast nyquist Kontrast<br />

frequency<br />

83% 1514 0,7<br />

79% 0,4 1346 0,7<br />

0,6<br />

nyquist frequency<br />

74% 0,4 1003 0,7<br />

69% 0,4 925 1,0<br />

0,6<br />

frequency<br />

64% 0,6 759 1,3<br />

60% 255 1,8<br />

0,6<br />

51% 233 2,9<br />

0,6<br />

0,4<br />

- - -<br />

-<br />

-<br />

- -<br />

- - - 0,4-<br />

- - - -<br />

- - - -<br />

0,2<br />

-<br />

VN3 - DR<br />

SNR<br />

-<br />

0,4 10,0 0,2 99<br />

0,5 10,0 53<br />

0,6 9,7 47<br />

SNR<br />

0,8 9,3 40<br />

1,1 8,7 33<br />

70<br />

1,6 7,7 26<br />

51<br />

0,0<br />

2,6 6,0 18<br />

47<br />

4,9 5,3 14170 320 470 620 770 920 1070 1220 1370 1520 1670 1820 1970<br />

- 33 - -<br />

Samsung Galaxy NX OECF20 ISO 100<br />

- 23<br />

frequency (LP/PH)<br />

- -<br />

70<br />

- 14 - -<br />

250<br />

-<br />

-<br />

- -<br />

- - -<br />

-<br />

-<br />

-<br />

L C H<br />

-<br />

250<br />

4,6 - 0,7 0,1<br />

5,1 0,4 0,1<br />

-<br />

5,2 0,3 -0,1<br />

255<br />

4,8 0,2 -0,2<br />

5,1 -0,4 -0,2<br />

5,1 H -1,5 0,1<br />

5 -3,1 200 -0,5<br />

SNR<br />

4,5 0,6 -4,4 -0,9<br />

- 0,5 - -<br />

50<br />

- - -<br />

30<br />

0,8<br />

- - -<br />

Red<br />

100<br />

0,7<br />

- - -<br />

Green<br />

- 0,9 - -<br />

150<br />

0,9<br />

40<br />

Blue<br />

20<br />

-<br />

0<br />

SNR<br />

6<br />

-<br />

50<br />

-<br />

AF<br />

AF<br />

AF<br />

10<br />

1000lx-<br />

>1000lx (LV) 30lx<br />

5<br />

30<br />

0,45 -<br />

- 100 0,55<br />

-<br />

4<br />

2,4<br />

-<br />

0<br />

0<br />

5,4<br />

0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,2 2,4 2,6 2,8 3,0<br />

3<br />

20<br />

5<br />

37<br />

log luminance<br />

5,3<br />

50<br />

5<br />

2<br />

AF<br />

10<br />

30lx<br />

1<br />

-<br />

2,5<br />

0<br />

0<br />

0<br />

3,48<br />

0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,2 2,4 2,6 2,8 3,0<br />

11<br />

log luminance<br />

2,96<br />

12<br />

contrast<br />

digital values<br />

Kontrast<br />

contrast<br />

0,0 0<br />

170 320 470 620 770 920 1070 1220 1370 1520 1670 1820 1970<br />

frequency (LP/PH)<br />

Linienpaare/Bildhöhe<br />

Auflösung<br />

255<br />

60<br />

Leica M OECF20 ISO 200<br />

Die Galaxy NX nutzt die Ressourcen des 20-Megapixel-Sensors<br />

weniger für eine besonders hohe<br />

70<br />

200<br />

50<br />

Red<br />

Grenzauflösung, vielmehr für eine solide, deutlich<br />

60<br />

Green<br />

150<br />

überdurchschnittliche Gesamtleistung.<br />

40<br />

Blue<br />

digital values<br />

digital values<br />

250<br />

200<br />

250<br />

150<br />

200<br />

100<br />

150<br />

ISO 100<br />

50<br />

ISO 400<br />

ISO 800100<br />

ISO 1600<br />

0<br />

ISO 3200<br />

ISO 640050<br />

digital values<br />

Leica M visual noise<br />

Samsung Galaxy NX visual noise<br />

Es bleibt beim TTL-System mit 221 Feldern<br />

und einem Hybridautofokus, der<br />

die 247-Punkt-Kontrastmessung mit<br />

einer Phasenerkennung auf 105 Feldern<br />

in der Mitte des Aufnahmesensors kombiniert.<br />

Die Probleme, die der Hybridautofokus<br />

der NX300 mit Schwachlicht<br />

hat, scheinen weitestgehend behoben;<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

VN ISO 100<br />

VN ISO 400<br />

VN ISO 800<br />

VN ISO 1600<br />

VN ISO 3200<br />

VN ISO 6400<br />

Samsung Galaxy NX OECF20 ISO 400<br />

Rückschritt gegenüber der NX300 70 (7,7 B/s).<br />

0<br />

0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 1,4 1,6 1,8 2,0 2,2 2,4 2,6 2,8 3,0<br />

20<br />

bleiben dabei log luminanceaktiv. Zwar sind die ersten<br />

50<br />

40<br />

Red<br />

60 Green<br />

SNR<br />

Um Full-HD-Videos aufzunehmen, muss 50<br />

30<br />

Blue<br />

VN ISO 200<br />

VN ISO 400<br />

VN ISO 800<br />

VN ISO 1600<br />

VN ISO 3200<br />

VN ISO 6400<br />

im Test fand die Galaxy NX selbst bei<br />

Dunkelheit noch vergleichsweise zuverlässig<br />

die richtige Schärfe. Dafür arbeitet<br />

sie allerdings auch etwas langsamer,<br />

löste im Test bei 1000 Lux nach 0,45 s, in<br />

abgedunkelter Umgebung erst nach 0,55 s<br />

aus. Zum Vergleich: Die NX300 braucht<br />

0,31/0,38 s. Bildserien verarbeitet die Galaxy<br />

NX mit bis zu 5,4 B/s – auch das ein<br />

Gleiches gilt für die Einschaltverzögerung,<br />

die von 1,2 auf 2,4 s<br />

60<br />

Leica M OECF20 ISO 400<br />

70<br />

steigt.<br />

Videofunktion<br />

der Anwender lediglich den separaten,<br />

20<br />

40<br />

rot markierten Auslöser betätigen oder<br />

das Video-Icon am Touchscreen 10 berüh-<br />

30<br />

ren. Manuelle Belichtungseinstellungen<br />

Sekunden vieler Clips wegen des pumpenden<br />

Autofokus unbrauchbar,<br />

10<br />

danach<br />

0<br />

0<br />

0,0 0,2 0,4zieht 0,6 0,8die 1,0 Samsung 1,2 1,4 1,6 1,8die 2,0 Schärfe 2,2 2,4 2,6 aber 2,8 3,0 bemerkenswert<br />

zielsicher und<br />

log luminance<br />

unauffällig<br />

nach. Die Full-HD-Videos wirken natürlich<br />

und überdurchschnittlich, teils sogar<br />

Red<br />

Green<br />

Blue<br />

SNR<br />

Der Monitor der Galay NX<br />

1. Das Zahnrad führt zum Menü,<br />

die Miniatur links unten zum Wiedergabemodus.<br />

Rechts die virtuellen<br />

Auslöser für Foto und Video.<br />

2. Durch Berühren des „Kamera“-<br />

Icons am Touchscreen gelangt der<br />

Anwender zum Aufnahmemodus.<br />

3. Auf einer der fünf Menüregister<br />

hat Samsung wichtige Aufnahmeparameter<br />

zusammengefasst.<br />

4. Das GPS-Modul erfasst relativ<br />

schnell die aktuelle Position. Wer will,<br />

bekommt dann Bilder der nahegelegenen<br />

Sehenswürdigkeiten zu sehen.<br />

übertrieben scharf. Lichter und Schatten<br />

erscheinen gut durchzeichnet; feinkörniges<br />

Rauschen ist bei niedrigen ISO-<br />

Zahlen nicht zu sehen. Allerdings treten<br />

in dunklen Bildbereichen großflächige,<br />

sich bewegende Helligkeitsabweichungen<br />

und an feinen Strukturen Texturverluste<br />

auf.<br />

Touchscreen<br />

Wer sich an die Handhabung klassischer<br />

Kameras gewöhnt hat, wird sich mit der<br />

Galaxy NX drastisch umstellen müssen:<br />

Funktionstasten und Drehräder sind Mangelware,<br />

stattdessen spielt sich fast alles<br />

über den Touchscreen ab – das kostet<br />

Zeit, kommt aber Smartphone-Besitzern<br />

entgegen, die „ihre“ Android-Umgebung<br />

vorfinden. Einziges Zugeständnis<br />

an diejenigen, die klassische Bedienelemente<br />

bevorzugen: die iFn-Taste an der<br />

linken Objektivseite, die zumindest Be-<br />

Rauschwahrnehmung (Visual Noise)<br />

Die neue Samsung hat den Visual Noise trotz der<br />

4,3 µm kleinen Pixel bemerkenswert gut im Griff.<br />

Erst ab ISO 3200 liegt der Wert über 1,0 VN und<br />

wird als leichtes Luminanzrauschen sichtbar.<br />

Das NX-System umfasst<br />

derzeit ein gutes Dutzend<br />

Objektive.<br />

38 COLORFOTO 10/2013


FAZIT<br />

Annette<br />

Kniffler<br />

Redakteur<br />

Beachtlich, welche<br />

Fortschritte Samsung<br />

in letzter Zeit bei der<br />

JPEG-Signalverarbeitung<br />

erzielt: Tatsächlich<br />

holt die 1450 Euro<br />

teure Galaxy NX<br />

eine ähnlich überzeugende<br />

Bildqualität<br />

aus dem 20-Megapixel-Sensor<br />

heraus wie die nur drei<br />

Monate alte NX300; selbst bei ISO<br />

1600 liefert die Neue noch ansehnliche<br />

Ergebnisse. Haptisch kommt die<br />

Samsung nicht ganz an Konkurrentinnen<br />

wie die Fujifilm X-Pro 1 heran.<br />

Doch bietet sie Highlights wie den<br />

4,8-Zoll-Monitor, den großen Sucher,<br />

das Android-System, schnelle Datenübertragung<br />

per WLAN und G3/LTE-<br />

Mobilfunknetz, GPS und die durchaus<br />

brauchbare Full-HD-Videofunktion.<br />

Die Akkulaufzeit ist trotz der vielen Zusatzmodule<br />

mit der von typischen Systemkameras<br />

vergleichbar. Als Manko<br />

werten wir allerdings das Touchscreenlastige<br />

Bedienkonzept. Gut, dass es zumindest<br />

die iFn-Taste am Objektiv und<br />

ein Moduswahlrad gibt. Insgesamt:<br />

Kauftipp Systemkamera.<br />

lichtungskorrektur, ISO-Zahl und gegebenenfalls<br />

Blende und Verschlusszeit (bzw.<br />

Programm shift) schneller zugänglich<br />

macht, und das etwas zu leichtgängige<br />

Modusrad. Zur Wahl stehen Voll-, Programm-,<br />

Blenden- und Verschlusszeitautomatik,<br />

ein manueller Modus, ein benutzerde<br />

finiertes Profil und Motivprogramme.<br />

Zum Öffnen des Menüs braucht<br />

der Anwender den Touchscreen, ebenso<br />

um dort Einstellungen vorzunehmen.<br />

Auf einer Menüseite stellt Samsung<br />

wich tige Aufnahmeparameter wie Weißabgleich,<br />

Blitzbetriebsart, Auflösung, Bildformat,<br />

Autofokus- und Belichtungsmessmethode<br />

zusammen – grafisch<br />

aufbereitet wie ein Einstellmonitor.<br />

Weniger praktisch dagegen die Scroll-<br />

Listen der anderen vier Menüregister<br />

für Foto-, Video-, Connectivity- und<br />

Grundeinstellungen. Auch sind nicht<br />

alle Menüeinträge für jedermann selbsterklärend.<br />

Beispielsweise wird durch<br />

Einschalten des „Framing-Modus“ die<br />

Belichtungsvorschau deaktiviert – wichtig<br />

etwa für Studioblitzaufnahmen. Die<br />

Option zum Formatieren der Speicherkarte<br />

findet sich hier übrigens nicht,<br />

dies geschieht auf Android-Ebene.<br />

Bildqualität<br />

Die NX300 räumte im COLORFOTO-Test<br />

vor drei Monaten ordentlich ab, nun<br />

kann die Galaxy NX an diese Leistung<br />

nahtlos anschließen. Dabei steht weniger<br />

die Grenzauflösung im Vordergrund,<br />

die mit 1508 (ISO 100) bis 1169 LP/BH<br />

(ISO 6400) etwas unter dem Niveau der<br />

NX300 bleibt. Viel mehr punktet die neue<br />

Samsung mit überlegenen Dead-Leaves-Werten<br />

von maximal 1623 LP/BH<br />

und einem ausgewo genen Verhältnis<br />

zwischen schwachem Rauschen (0,4–0,8<br />

VN bis ISO 1600) und moderatem Texturverlust<br />

(0,5–0,7 Kurtosis bis ISO<br />

1600). Dazu kommt eine überdurchschnittliche<br />

Dynamik, die von 10,0 Blenden<br />

bei ISO 100 lediglich auf 9,3 Blenden<br />

bei ISO 1600 fällt.<br />

ISO 100 ISO 400<br />

ISO 800 ISO 1600<br />

Ausgezeichnete Bildqualität<br />

Die Galaxy NX holt aus dem 20-Megapixel-Sensor eine ähnlich überzeugende Bildqualität<br />

wie schon die NX300. Die NX1100 kann da nicht mithalten. Schärfe, Detailerhalt,<br />

aber auch Rauschreduktion überzeugen mit guten Ergebnissen bis ISO 800.<br />

Lediglich im unteren Empfindlichkeitsbereich könnte die NX etwas weniger hart abgestimmt<br />

sein.<br />

GERÄT<br />

Samsung<br />

Galaxy NX<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

1450 Euro<br />

Bildsensor/Datei<br />

Auflösung (nicht interpoliert)<br />

5472 x 3648 Pixel<br />

Pixelgröße (Pixelpitch), förderliche Blende<br />

4,3 µm, f7<br />

Sensorgröße, Bildwinkelfaktor 23,5 x 15,7 mm, 1,5x<br />

Sensortyp, Sensorreinigung, Bildstabilisator CMOS, Sensorreinigung, –<br />

Dateiformat<br />

JPEG, RAW, RAW + JPEG<br />

Aufnahmesteuerung<br />

Fokussierung externer Sensor, MF –, –<br />

Fokussierung Aufnahmesensor, MF (LiveView) Hybrid-AF (Kontrast- und Phasen-AF)<br />

Kontrast-AF: 247 Felder, Phasen-AF:<br />

105 Felder, MF (Lupe)<br />

Verschlusszeiten, kürzeste Blitzsync., B<br />

1/6000–30 s, Blitz 1/180 s, B<br />

Belichtungsmessung: mittenbetont, Spot, Matrix mittenbetont, Spot, Matrix mit 221<br />

Feldern<br />

Progr.-, Blenden-, Zeitautom., Man (P, Av, Tv, M) P mit Programmshift, Av, Tv, M<br />

Belichtungskorrektur, Blitzbelichtungskorrektur ±3 Blenden, ±2 Blenden<br />

Belichtungsreihe, Blitzbelichtungsreihe Belichtungsreihe, –<br />

Empfindlichkeitswahl: ISO-Autobereich variabel ISO-Auto einstellbar, 100–25600, –<br />

man., Reihe<br />

Weißabgleich<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur, Reihe<br />

Farbräume<br />

sRGB, Adobe RGB<br />

steuerbare Einstellungen<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung, Lichter-/<br />

Schattenkorrektur, Rauschfilter<br />

Sucher/Monitor/Display<br />

Sucher (Typ, einblendbares Gitter, Gesichtsfeld,<br />

Vergrößerung, effektive Sucherbildgröße,<br />

auswechselbare Mattscheiben)<br />

Monitor: Größe, Touchscreen, Auflösung,<br />

verstellbar<br />

Monitor als Sucher nutzbar, Lupe für MF,<br />

Histogramm, Über-, Unterbelichtungswarnung<br />

Bildwiedergabe: Histogramm, Über- und<br />

Unterbelichtungswarnung<br />

Anschlüsse und weitere Ausstattung<br />

Bajonett, Speicher, Akku<br />

elektron. Sucher, 480000 RGB-Pixel,<br />

Gitter, 100 %, 0,68, –<br />

4,8‘‘, touch, 921600 RGB-Bildpunkte,<br />

–<br />

LiveView, Lupe, Histogramm,<br />

Lichterwarnung, –<br />

Histogramm, –<br />

Samsung NX, microSDHC/microSDXC,<br />

Li-Ion<br />

int. Blitz, –, Blitzschuh<br />

USB 2.0, TV, WLAN, HDMI<br />

MP4 (H.264), 1920 x 1080 Px, 25<br />

Vollbilder/s, 30 min, AF<br />

int. Blitz, Anschluss ext. Blitz (Buchse, Blitzschuh)<br />

Schnittstellen<br />

Video: Format, max. Auflösung, Bildfrequenz, max.<br />

Länge, AF-Funktion<br />

Spiegelvorauslösung, Spritzwasserschutz –, –<br />

Maße (B x H x T), Gewicht mit Batterie<br />

144 x 120 x 62 mm, 487 g<br />

Bildqualität<br />

Objektiv für Auflösungs-/<br />

AF-Messung<br />

DCRaw Auflösung ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400/12800 (LP/BH)<br />

DCRaw DL ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400/12800 (LP/BH)<br />

Samsung NX 2/30/<br />

Samsung NX 3,5-5,6/18-55 OIS<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

– / – / – / – /<br />

– / – / –<br />

LP/BH / LP/BH / – / V/N / Ble<br />

ISO100 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1508 / 1623 / 0,5 / 0,4 / 10,0<br />

ISO400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1513 / 1514 / 0,7 / 0,5 / 10,0<br />

ISO800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1446 / 1346 / 0,7 / 0,6 / 9,7<br />

ISO1600 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1348 / 1003 / 0,7 / 0,8 / 9,3<br />

ISO3200 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1261 / 925 / 1,0 / 1,1 / 8,7<br />

ISO6400 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1169 / 759 / 1,3 / 1,6 / 7,7<br />

ISO12800 Auflösung/DL/Kurtosis/Rauschen/Dynamik 1095 / 255 / 1,8 / 2,6 / 6,0<br />

Farbgenauigkeit (DeltaE) ISO100/400/1600/6400 9,8 / 10,1 / 10,1 / 10,4<br />

Weißabgleich Tageslicht/Blitz 0 DeltaRGB / LZ 8<br />

Bildqualität ISO100/400/800/1600/<br />

3200/6400<br />

Bedienung/Performance<br />

mögliche Bildserie bei max. Auflösung JPG<br />

mögliche Bildserie bei max. Auflösung RAW<br />

Einschaltverzögerung<br />

COLORFOTO<br />

KAUFTIPP<br />

Systemkamera 10/2013<br />

35 / 32,5 / 30,5 / 24 /<br />

20 / 11 Punkte<br />

5,4 B/s, 37 Bilder in Serie<br />

5,3 B/s, 5 Bilder in Serie<br />

2,4 s<br />

AF Zeit bei 1000/30 Lux/Live-View (max. 10 Punkte) 0,45 / 0,55 / – s 5 Punkte<br />

Ausstattung/Lieferumfang (max. 15 Punkte) 10,5 Punkte<br />

Ausstattung/Performance (max. 25 Punkte) 15,5 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 51 Punkte<br />

5,5 Pkt. über Ø<br />

COLORFOTO 10/2013 39


FOTOPRAXIS AUFGABE | LÖSUNG<br />

Jagdfieber<br />

Mit dem großen Tele auf Wildtierjagd.<br />

Maximilian Weinzierl zeigt, wie das große<br />

Teleobjektiv am besten zu handhaben ist und<br />

was bei der extremen Telefotografie in der<br />

Wildnis beachtet werden sollte. Die dazugehörigen<br />

Bilder sind auf Fotosafaris in Kenia,<br />

Südafrika und Namibia entstanden.<br />

40 COLORFOTO 10/2013 Fotos: Maximilian Weinzierl


Jagd-Brüder<br />

Diese beiden Löwenmännchen<br />

warten<br />

am frühen Morgen an<br />

der Nebroni-Wasserstelle,<br />

Etosha, Namibia,<br />

auf unachtsame<br />

Beutetiere, die hier auf<br />

dem Weg zum Wasser<br />

gefährlich nah<br />

vorbeiziehen müssen<br />

(Nikkor 4/600 + TC<br />

1,4 = 840 mm an Kamera<br />

mit FX-Sensor,<br />

auf dem Auto fenster<br />

abgestützt).<br />

COLORFOTO 10/2013 41


FOTOPRAXIS AUFGABE | LÖSUNG<br />

Zu Fuß<br />

unterwegs<br />

in Südafrika, mit<br />

bewaffnetem<br />

Wildhüter. Die<br />

Kamera, aufs<br />

Knie aufgestützt,<br />

ermöglichte dieses<br />

Portät vom<br />

Rhino in Augenhöhe<br />

(Nikkor 2,8/<br />

300 + TC 1,4 =<br />

420 mm an FX).<br />

D<br />

as Fotografieren mit einem großen<br />

Teleobjektiv in der Wildnis Afrikas<br />

weckt schon so etwas wie einen archaischen<br />

Jagdinstinkt. Nur landen hier die<br />

selbst erlegten Jagdtrophäen auf der<br />

Speicherkarte und nicht im Kochtopf<br />

oder als Kaminvorleger. Die Fotojagd<br />

mit professionellen Spezialobjektiven<br />

will aber – wie die wirkliche Jagd auch<br />

– sorgfältig geplant sein. Welche Tageszeit<br />

(bestes Licht, Luftflimmern etc.)?<br />

Welches Objektiv, abhängig davon, welcher<br />

Jagdbeute in welcher Entfernung<br />

man begegnen wird? Wie ist man unterwegs,<br />

zu Fuß, mit dem Jeep oder auf<br />

dem Ansitz? Wie kann man das große<br />

Teleobjektiv auf der Pirsch transportieren,<br />

ohne dass es Schaden nimmt,<br />

gleichzeitig aber immer schussbereit ist?<br />

Ist ein Stativ angebracht oder besser nur<br />

ein Einbein? Soll aus der Hand fotografiert<br />

werden? Auch mit dem 600er? Ist<br />

42 COLORFOTO 10/2013


ein zweites Gehäuse erforderlich mit<br />

einem weiteren Objektiv? Vielleicht ein<br />

lichtstarkes 300er? Damit würde sich<br />

der Objektivwechsel erübrigen. Das<br />

spart zum einen Zeit bei spontanen<br />

Motiven und bewahrt den Sensor vor<br />

dem allgegenwärtigen feinen Savannenstaub.<br />

Andererseits ist gerade bei<br />

einer Fotosafari zu Fuß jedes Gramm<br />

mehr, das man schleppen muss, eher<br />

hinderlich. Es macht keinen Spaß und<br />

ist äußerst kontraproduktiv, wenn man<br />

überpackt ist und immer erst einen Teil<br />

der Ausrüstung irgendwie verstauen<br />

muss, um sich fürs Fotografieren frei zu<br />

machen. Die besten Bilder bringe ich<br />

meist dann von einer Safari zu Fuß mit,<br />

wenn ich nur mit einem einzigen Teleobjektiv<br />

und nur einer Kamera ausgerüstet<br />

bin. Die Kamera samt 600er-Tele<br />

ist in diesem Fall schnell greifbar im<br />

speziellen Lowepro-Lens-Trekker-600-<br />

AW-II-Rucksack verstaut. Wenn die<br />

Brennweite nicht durch ein Telezoom<br />

dem Motiv angepasst werden kann, bin<br />

ich gezwungen, mich, respektive mein<br />

Fotoverhalten, an das Motiv anzupassen<br />

(Nashorn-Bild links oben), d.h. mich<br />

entweder anzunähern, wenn das Motiv<br />

zu weit entfernt ist, oder mich zu entfernen,<br />

wenn ich für die verwendete<br />

Brennweite zu nah dran bin. Ist eine<br />

Ortsveränderung nicht möglich, genieße<br />

ich nur den Augenblick, ohne zu fotografieren<br />

und hoffe auf die nächste<br />

Begegnung mit diesem Tier. Seit der<br />

Nikon D800, die eine Auflösung von<br />

36 MP liefert, ist auch die 300er-Brennweite<br />

eine Option, da mit dem üppigen<br />

Datenmaterial im Nachhinein auch vernünftige<br />

Ausschnitte gemacht werden<br />

können. Bei manchen Safaris zu Fuß<br />

kann der Fotograf gegen Entgelt einen<br />

Träger anheuern. Dann ist man freilich<br />

fein raus: Der Fotograf selbst trägt nur<br />

die jeweils benötigte Kamera-Objektiv-<br />

Kombination, und die zweite Garnitur<br />

wird vom Fototräger griffbereit gehalten.<br />

Ein Dreibeinstativ mitzuschleppen<br />

empfiehlt sich nicht, allenfalls ein Einbein,<br />

um die Kamera lange in einer bestimmten<br />

Position halten zu können.<br />

Alternative: mit dem einem Bein auf den<br />

Boden knien und die Kamera auf das<br />

abgewinkelte andere Bein aufstützen.<br />

Massenandrang<br />

Zebraherde an<br />

der Okaukuejo-<br />

Wasserstelle,<br />

Etosha, Namibia,<br />

im Abendlicht<br />

(Nikkor 4/600,<br />

an Kamera mit<br />

FX-Sensor auf<br />

einem Felsen<br />

aufgestützt).<br />

COLORFOTO 10/2013 43


FOTOPRAXIS AUFGABE | LÖSUNG<br />

Ansitzplatz<br />

Das Fahrzeug wird<br />

wieder entfernt.<br />

Da man dann für<br />

Stunden festsitzt,<br />

sollte man genau<br />

überlegen, welche<br />

Ausrüstung man<br />

mitnimmt.<br />

Aufbewahrung<br />

Das große Tele<br />

während der Jeepfahrt<br />

griffbereit und<br />

schlaggeschützt<br />

auf den Oberschenkeln<br />

ruhend,<br />

gegen den Staub<br />

ein großes Tuch.<br />

Unscharfe Aufnahmen kommen aber<br />

nicht nur durch das Verwackeln der Kamera,<br />

sondern auch durch die Bewegung<br />

der Tiere zustande. Meistens ist<br />

man – besonders in den Nationalparks<br />

– per Fahrzeug unterwegs, das auf der<br />

Strecke nicht verlassen werden darf. Im<br />

Jeep, Hubdachfahrzeug oder Kleinbus<br />

kann man im Prinzip alles mitnehmen,<br />

zumal bei den speziellen Fotosafaris<br />

mehr Platz für den Fotografen und das<br />

Equipment einberechnet wird. Idealerweise<br />

teilen sich zwei Fotografen eine<br />

ganze Sitzbank im Auto, sodass jeder<br />

einen Fensterplatz zur Verfügung hat.<br />

Der Bereich in der Mitte steht für das<br />

Ablegen der Kameraausrüstung zur<br />

Verfügung. Die Kamera nebst großem<br />

Teleobjektiv lässt sich am Fenster aufstützen.<br />

Eventuell ist dabei ein Bohnensack<br />

oder eine Moosgummiunterlage<br />

(gegen Kratzer) von Vorteil. Manchmal,<br />

bei tief liegenden Panoramafenstern, ist<br />

die Fotografierhaltung auf Dauer unbequem.<br />

Hier ist dann das Einbeinstativ<br />

gefragt, das sich, nur teilweise ausgezogen,<br />

im Wagen gut verkeilen lässt. In<br />

einem offenen Jeep ist auch der Schutz<br />

vor Sonne und Staub ein Thema. Für den<br />

Fotografen heißt das: breitkrämpiger<br />

Hut und Sonnencreme 50+. Die Kamera<br />

deckt man bei Nichtbenutzung am<br />

besten mit einem Tuch ab und lagert sie<br />

während der Fahrt auf den Oberschenkeln.<br />

Zum einen wird so mancher harte<br />

Stoß abgefedert, zum anderen ist die<br />

Kamera sofort griffbereit. Eine weite -<br />

re Möglichkeit für außergewöhnliche<br />

Tele aufnahmen besteht in der „Ansitzjagd“.<br />

Dazu lässt man sich vor Tagesanbruch<br />

z.B. zu einer Beobachtungsplattform<br />

im Baum bringen, möglichst an<br />

einem gut frequentierten Wasserloch<br />

und wartet ab, was sich so ereignet. An<br />

solchen Plätzen kann das Dreibeinstativ<br />

aufgebaut werden, möglichst versehen<br />

mit einem bequemen Schwenkkopf<br />

– und wenn man viel Zeit und<br />

Jagd-glück hat, zieht die ganze Tierwelt<br />

Afrikas an einem vorbei.<br />

Maximilian Weinzierl<br />

AUF ZUR BILDERJAGD NACH TANSANIA !<br />

Fotoreise mit Maximilian Weinzierl<br />

Sie, liebe Leser, haben die Möglichkeit, sich und Ihre<br />

Teleobjektive im Februar 2014 bei einer exklusiven Fotoreise<br />

im Safarieinsatz zu erproben. Entwickelt wurde das<br />

Tansania-Abenteuer in der Tradition der früheren Leserreisen<br />

von COLORFOTO. Angeboten und veranstaltet wird<br />

es von der DIAMIR Erlebnisreisen GmbH in Dresden. Be-<br />

gleitet werden Sie auf der Fotosafari von COLORFOTO-Autor<br />

Maximilian Weinzierl – dem Autor dieses Bei-<br />

trags –, der für Fragen<br />

zur Aufnahmetechnik<br />

und<br />

Bildgestaltung<br />

und für abendli-<br />

che Bildbespre-<br />

chungen zur Ver-<br />

fügung steht.<br />

Auf<br />

der Tagesord-<br />

nung<br />

stehen aus-<br />

giebige Pirschfahr-<br />

ten, um die<br />

Wildtiere aus möglichst kurzer Distanz zu erleben. Die speziell<br />

auf die Belange von Fotografen abgestimmte Route<br />

lässt ausreichend Zeit für fotografische Aktivitäten. Die Migration<br />

der Gnus im Süden der Serengeti wird sicherlich<br />

eines der überwältigenden Fotoerlebnisse sein. Zur Reisezeit<br />

werden auch gerade die Gnukälber geboren, und die<br />

Raubkatzen in der Gegend lauern dann auf ihre Chance.<br />

Für Wildlife-Fotografen ergeben sich dabei viele gute Gelegenheiten,<br />

in einem der schönsten Tierparadiese<br />

Afrikas eindruckvolle Bilder zu schießen. Weitere Höhepunkte<br />

sind Pirschfahrten am Lake Manyara mit seinem<br />

Grundwasserwald, den Flamingos und baumkletternden<br />

Löwen und der Ngorongoro-Krater, in dem die höchste<br />

Raubtierdichte Afrikas herrscht. Als Auftakt findet ein<br />

Besuch in einem typischen Massai-Dorf statt. Zum<br />

Abschluss geht‘s dann auf die tropische Gewürzinsel<br />

Sansibar vor der Küste Ostafrikas, Schmelztiegel arabischer<br />

und afrikanischer Kultur, zum Relaxen oder<br />

zum Weiterfotografieren am Palmenstrand – oder zum<br />

Schnorscheln unter Wasser. Weitere Infos zur Reise auf<br />

www.colorfoto.diamir.de<br />

44 COLORFOTO 10/2013


INTERESSANTE<br />

KOMBINATION<br />

A<br />

B C D<br />

Bei den lichtstarken Teleobjektiven kann man die Brennweite mittels Telekonverter<br />

erhöhen. Lichtstark sollten die Ausgangsobjektive deshalb sein, weil der<br />

Konverter, je nach Faktor, 1 bis 2 Blendenstufen Licht schluckt. Und damit wird<br />

es schwieriger, die benötigte kurze Verschlusszeit zu realisieren oder gar noch<br />

etwas abzublenden, um nicht mit der Anfangsblende des Objektivs fotografieren<br />

zu müssen. Aus der 4/600-Brennweite (A) resultiert mit dem 2-fach-Konverter<br />

eine 1200-mm-Brennweite bei Anfangsblende 8. Verwendet man die<br />

Kombination an der Nikon D7100, ergibt sich wegen des Cropfaktors von 1,5<br />

eine sagenhafte Abbildungsgröße wie bei 1800 mm Brennweite (äquiv. KB).<br />

Da braucht es aber schon extrem gute Licht- und Luftbedingungen, um einwandfreie<br />

Fotos zustande zu bringen. Praktikabler ist der 1,4-fach-Telekonverter.<br />

Das 2,8/300 (B) wird dadurch zum 4/420, an der DX zum 4/630. Das<br />

Zoomobjektiv 2,8/70–200 (C) wird zum 4/100–280, an der DX: 4/150–420 und<br />

das neue leichte 4,5–5,6/80–400/Nikkor (D) wird zum 5,6–8/110–560, an der<br />

DX: 5,6–8/170–840. Ein 1,4-fach-Telekonverter sollte in jedem Fall mit im Safarigepäck<br />

sein, da er vergleichsweise preisgünstig die Brennweite angenehm<br />

erhöht, ohne ins Gewicht zu fallen und ohne allzugroße Einschränkungen.<br />

Einbeinstativ<br />

Ist man zu Fuß<br />

unterwegs, hilft ein<br />

Einbeinstativ, die<br />

Kamera längere<br />

Zeit in einer bestimmten<br />

Position<br />

zu halten.<br />

Im Fahrzeug<br />

Meistens kann man<br />

die Kamera stabilisieren,<br />

indem man<br />

die Ellenbogen irgendwo<br />

aufstützt;<br />

alternativ: Einbeinstativ<br />

nur wenig<br />

ausgezogen.<br />

COLORFOTO 10/2013 45


FOTOPRAXIS BILDBARBEITUNG<br />

Ein Klick<br />

genügt<br />

Die neue Perspektivkorrektur<br />

in Photoshop<br />

CC und Lightroom<br />

5 verbessert<br />

stürzende<br />

Linien und<br />

schiefen Horizont<br />

blitzschnell.<br />

Aufgerichtet<br />

Photoshop, Lightroom. Der Horizont steht schief, Häuser kippen nach hinten?<br />

Photoshop CC und Lightroom 5 beheben solche Fehler mit einem einzigen Klick.<br />

COLORFOTO zeigt das Verfahren für beide Programme. Heico Neumeyer<br />

Start in Lightroom 5<br />

1Falls Sie Lightroom 5 verwenden, aktivieren<br />

Sie das Foto und wechseln mit der Schaltfläche<br />

oben rechts ins Entwickelnmodul. Im<br />

Bedienfeldbereich rechts öffnen Sie die Objektivkorrekturen<br />

und klicken direkt darunter<br />

links auf Grundeinstellungen.<br />

Tipp: Auch mit der Taste D laden Sie die<br />

aktivierte Aufnahme jederzeit ins Entwickelnmodul<br />

zur Einzelbildbearbeitung.<br />

46 COLORFOTO 10/2013 Foto: Heico Neumeyer<br />

www.colorfoto.de


Start in Photoshop CC<br />

Photoshop CC bietet die gleiche Technik wie Lightroom, denn beide Adobe-<br />

Programme erscheinen im Sommer 2013 mit teils identischen Funktionen. Öffnen<br />

Sie JPEG- oder TIFF-Dateien in Photoshop CC und wählen Sie zuerst „Filter,<br />

Für Smartfilter konvertieren“. So erscheint die Perspektivkorrektur später als<br />

Objekt im Ebenenbedienfeld und lässt sich jederzeit zurücksetzen. Dann folgt<br />

der Befehl Filter, Camera-Raw-Filter. Auch dieser Befehl ist neu – Sie wenden<br />

die Camera-RAW-Funktion über das Filtermenü an. Rechts oben klicken Sie auf<br />

den Reiter für Objektivkorrekturen, dann auf den Unterbereich manuell. Wir arbeiten<br />

ab hier mit Photoshop weiter, aber in Lightroom funkioniert alles genauso.<br />

Tipp: Sie bearbeiten eine RAW-Datei, mit einer Endung wie .dng, .cr2 oder<br />

.nef? Laden Sie die Aufnahme direkt in Photoshops RAW-Dialog, sie muss nicht<br />

erst im Photoshop-Programmfenster erscheinen.<br />

2<br />

3<br />

Automatisch<br />

Testen Sie die erste neue Korrekturschaltfläche, sie<br />

heißt „Automatisch“. Sie verfremdet meist weniger als<br />

die anderen Automatiken und erzeugt oft keine leeren<br />

Ecken oder, wie hier, zumindest kleinere leere Ecken.<br />

Mit dem ebenfalls neuen Gitterraster überprüfen Sie die<br />

Linien. Dazu klicken Sie in Photoshops RAW-Dialog auf<br />

„Raster einblenden“, in Lightroom wählen Sie „Ansicht,<br />

Lupenüberlagerung, Raster“.<br />

Tipp: Wenn es angeboten wird, nutzen Sie die Option<br />

„Profilkorrekturen aktivieren“. So beseitigen Sie nebenbei<br />

typische Objektivfehler wie tonnen- und kissenförmige<br />

Verzeichnung. Gegen chromatische Aberration<br />

(Farbsäume) brauchen Sie noch eine separate Option.<br />

4<br />

Vollständig<br />

Ausnahmsweise verwenden wir die Automatisch-Korrektur<br />

aus Schritt 3 nicht, weil die Gebäude noch immer<br />

nach hinten kippen. Wir testen darum die letzte<br />

Schaltfläche mit der Bezeichnung „Voll(ständig)“. Sie<br />

gleicht schiefen Horizont und schiefe Vertikalen mit<br />

einem einzigen Klick fast komplett aus. Diese Korrektur<br />

wirkt manchmal übertrieben und erzeugt größere<br />

leere Ecken, die man noch wegschneiden muss. Für<br />

unser Foto passt sie aber.<br />

Tipp: Ausschließlich den Horizont begradigen Sie<br />

mit der zweiten Automatik. Sie heißt in Photoshop<br />

fälschlich „Tonwert“ und in Lightroom „Ebene“. Die<br />

Schaltfläche rechts daneben bearbeitet umgekehrt<br />

nur senkrechte Linien und ändert den Horizont nicht.<br />

5<br />

Seitenverhältnis<br />

Nach einer Perspektivkorrektur scheinen die Proportionen oft<br />

nicht mehr ganz zu stimmen, Gebäude wirken eventuell zu breit.<br />

Darum gibt es den ebenfalls neuen Regler „Seitenverhältnis“. Für<br />

schlankere Gebäude ziehen Sie den Regler nach rechts; eine Bewegung<br />

nach links dehnt das Bild umgekehrt in die Breite. Diesen<br />

Regler finden Sie bei Lightroom innerhalb der Objektivkorrekturen<br />

im Unterbereich „Manuell“.<br />

Tipp: In schwierigen Fällen verfeinern Sie die Perspektivkorrektur<br />

auch mit den weiteren Reglern für Entzerrung, vertikale und horizontale<br />

Perspektive. Diese Funktionen gibt es schon länger, sie<br />

verlieren durch die neue Perspektivautomatik aber an Bedeutung.<br />

COLORFOTO 10/2013 47


FOTOPRAXIS PRODUKTANWENDUNG<br />

High-Speed<br />

Tipps zur <strong>Canon</strong> EOS-1D X. Maximilian Weinzierl hat <strong>Canon</strong>s derzeitiges<br />

Geschwindigkeits-Flaggschiff an einem Motiv getestet, bei dem die äußerst<br />

robuste Profikamera ihre Vorzüge voll ausspielen kann: waghalsige BMX-<br />

Jumps mit Stephan Götz.<br />

Praxistipps<br />

im Überblick<br />

bis zu 14<br />

Bilder/s schnell<br />

Fernsteuerung<br />

per Ethernet<br />

61-AF-Felder<br />

und Joy-Stick<br />

Outdoor-Blitzen<br />

per Funk<br />

Bildnachweis<br />

Sämtliche hier<br />

gezeigten Bilder<br />

(außer den Produktabbildungen)<br />

sind Originalaufnahmen<br />

mit der<br />

<strong>Canon</strong> EOS-1D X<br />

und den professionellen<br />

Objektiven<br />

EF 2,8/14 mm L II<br />

USM, EF 2,8/16–<br />

35 mm L II USM<br />

und EF 2,8/24–70<br />

mm L II USM.<br />

Wer sie in die Hand nimmt, fühlt<br />

sofort, das ist ein Profiwerkzeug.<br />

Ein Gehäuse zum Zupacken: Harte<br />

rauhe Oberfläche, schwergewichtig,<br />

großer Griff mit anatomisch richtiger<br />

Daumenlage, zusätzlicher Hochformatgriff,<br />

dazu zweiter Auslöser und zweiter<br />

Multicontroll-Joystick. Das große<br />

zentrale Schnellwahl-Rändelrad ist im<br />

Hoch- und Querformat gleichermaßen<br />

gut erreichbar. Großer 3,2-Zoll-LC-<br />

Mo nitor mit gehärtetem Antireflexglas<br />

und – äußerst praktisch – stabilem<br />

Ethernet-Anschluss zum einfachen<br />

und schnellen Datenaustausch.<br />

Die inneren Werte: Vollformat-CMOS-<br />

Sensor mit 18 MP Auflösung, bis zu<br />

14 Bilder pro Sekunde im Highspeed-<br />

Modus und 61-Punkt-Autofokus; ISO-<br />

Bereich 100 bis 51 200 bzw. H 204 800.<br />

Mit Höchstgeschwindigkeit nimmt das<br />

„Schnellfeuergewehr“ etwa 35 RAW-<br />

Bilder hintereinander auf, ehe dann<br />

der Spei cher vorgang einsetzt. Prädestiniert<br />

ist die Kamera für rasante Bewegungsabfolgen,<br />

bei denen genau<br />

die richtige Phase im Bild festgehalten<br />

werden soll. Das macht eine Menge<br />

Spaß, produziert aber auch eine<br />

Menge Daten. Man legt sich am besten<br />

gleich möglichst große Speicherkarten<br />

zu. Maximilian Weinzierl<br />

48 COLORFOTO 10/2013 Fotos: <strong>Canon</strong> (3 Produktfotos Gesamtansichten), übrige Maximilian Weinzierl


Stephan Götz, 22<br />

seit neun Jahren BMX-Fahrer aus<br />

Leidenschaft. Das Rad bestimmt<br />

sein Leben, selbst im Job – er ist<br />

Postbote auf dem Fahrrad – und in<br />

der Freizeit sowieso. Nach eigenen<br />

Aussagen ein Adrenalin-Junkie mit<br />

großem Spaß am Risiko; so verbringt<br />

er jede freie Minute im Dirtpark,<br />

auf „street“ oder auf der<br />

Rampe, um seine Tricks und Stunts<br />

zu perfektionieren. Er beteiligt sich<br />

erfolgreich an Wettbewerben und<br />

hat sich gerade in der Weltmeisterschaft<br />

im BMX Freestyle, dem<br />

BMX-Worlds Street Pro Contest<br />

in Köln, für den 5. Platz qualifiziert.<br />

Infos unter: facebook.com/<br />

Goetzbmx<br />

COLORFOTO 10/2013 49


FOTOPRAXIS PRODUKTANWENDUNG<br />

1 2<br />

3 4<br />

5 6<br />

Funktionen<br />

auf einen<br />

Blick<br />

Bedienelemente Rückseite<br />

26<br />

25<br />

24<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

11<br />

12<br />

13<br />

14<br />

15<br />

16<br />

1. Menütaste zum Aufruf der einzelnen Einstellmöglichkeiten<br />

in Zusammenarbeit mit Schnellwahlrad<br />

und Hauptwahlrad 2. Infotaste; bei<br />

Aufnahme: Aufnahmefunktionen wie Belichtung<br />

etc. und Wasserwaage; bei Wiedergabe:<br />

wechselnde Anzeige der Aufnahmeparameter<br />

3. Live-View 4. AF-ON-Taste zum Starten der<br />

Autofokuseinstellung 5. AF-Lock 6. AF-Messfeldwahl<br />

7. Multi-Controller: Joy-Stick 8. Q-<br />

Taste zur Schnelleinstellung der wichtigsten<br />

Aufnahmeparameter 9. Schnellwahlrad 10. Set-<br />

Taste zum Bestätigen der Einstellungen<br />

11. Touch-Pad beim Filmen 12. wie 7. für<br />

Hochformat 13. Hauptschalter 14. 15. 16.<br />

wie 4., 5., 6. für Hochformat 17. Lautsprecher<br />

18. Entriegelung der Kartenslot-Abdeckung<br />

19. Mikrofon 20. Bildschutz und Memo-<br />

Sprachaufnahme 21. Lösch-Taste 22. Taste<br />

für Index/Vergrößerung/Verkleinerung 23. Taste<br />

zum Auswählen von Karten-/Bildgröße<br />

24. Hinteres LCD-Panel 25. Bild-Wiedergabetaste<br />

26. LED-Anzeige LAN-Netzwerk<br />

23 22 21 20 19 18 17<br />

Bedienelemente Oberseite<br />

14<br />

13<br />

12<br />

11 10 9 8 7<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

1. Taste für Displaybeleuchtung 2. Taste für<br />

Weißabgleich zusammen mit Schnellwahlrad<br />

3. Taste für AF-Bereich-Auswahlmodus, Multifunktion<br />

und Multi-Spotmessung, Start einer<br />

Movie-Aufnahme 4. Auslöse taste 5. Hauptwahlrad<br />

6. Belichtungskorrektur: -3 bis +3<br />

Stufen zusammen mit dem Hauptwahlrad<br />

oder Schnellwahlrad 7. ISO-Empfindlichkeitseinstellung<br />

zusammen mit dem Hauptwahlrad<br />

oder Schnellwahlrad 8. Obere LCD-<br />

Anzeige 9. Unter der abziehbaren Gummi-<br />

Augenmuschel: Hebel für Okularverschluss<br />

10. Blitz- und Zubehörschuh, Blitzkontakte<br />

zur Steuerung von Aufsatzblitzgeräten<br />

11. Unter der abziehbaren Gummi-Augenmuschel:<br />

Knopf zur Dioptrieneinstellung -3,0 bis<br />

+ 1,0 12. Auswahltaste für Messmethode<br />

(Hauptwahlrad) und Blitzkorrektur (Schnellwahlrad)<br />

13. AF-Drive-Taste für AF-Modus<br />

(Hauptwahlrad) und Betriebsart (Schnellwahlrad)<br />

14. Aufnahmemodus: M, A, T, P, Bulb<br />

13. und 14. gleichzeitig gedrückt: Einstellung<br />

der Belichtungsreihen<br />

50 COLORFOTO 10/2013


14 Bilder/s + AF-Konfiguration<br />

1.<br />

Perfekt in der<br />

Luft stehend<br />

Aufgenommen mit<br />

dem <strong>Canon</strong> EF 2,8/<br />

16–35 L II USM<br />

2.<br />

3.<br />

Zum richtigen Augenblick<br />

Die <strong>Canon</strong> EOS 1-D X ist mit bis zu 14 Bildern im High-<br />

Speed-Modus (voll geladener Akku vorausgesetzt) momentan<br />

die schnellste Vollformat-Spiegelreflexkamera auf<br />

dem Markt. Je mehr Fotos die Kamera von einem schnell<br />

ablaufenden Ereignis anfertigen kann, desto eher besteht<br />

die Möglichkeit, dass genau der richtige Zeitpunkt – dieser<br />

magische Augenblick, der die gesamte Szenerie optimal<br />

repräsentiert – in einem der Bilder eingefangen werden<br />

kann. Der Fotograf braucht dann nur im Nachhinein<br />

aus dem Bilderpool den perfekten „Schuss“ (Abb. 1)<br />

auszuwählen. Mit dem Bildmaterial lassen sich dann in<br />

Photoshop mittels Ebenentechnik mehrere typische<br />

Bewe gungs phasen in einem einzigen Bild kombinieren<br />

(Abb. 2), wobei aus der Vielzahl von aufeinanderfolgenden<br />

Bildern (Bewegungsphasen) die Versionen ausgesucht<br />

werden können, die sich am wenigsten überschneiden.<br />

Der Schärfe-Fall<br />

Neu: Alle AF-Funktionen befinden sich – schnell griffbereit<br />

und übersichtlich – in einem separaten AF-Einstellungsmenü<br />

(AF1 bis AF5). Der Reiter AF1 beinhaltet das „AF<br />

Configuration Tool“ mit dem unterschiedliche, auf die Bewegung<br />

eines Motivs abgestimmte Autofokusfälle (6 Cases)<br />

vorgewählt werden können. Hier: Case 3 fokussiert<br />

das Motiv sofort, wenn es mit einem der AF-Felder zur<br />

Deckung kommt. Ideal, wenn das Motiv plötzlich im Bild<br />

erscheint und sich auf die Kamera zu bewegt. Wird die<br />

Info-Taste gedrückt, während eine der Case-Einstellungen<br />

im Menü angezeigt wird, erscheint eine kurze Beschreibung<br />

dazu.<br />

COLORFOTO 10/2013 51


Fernsteuerung<br />

1.<br />

2.<br />

Sprung über<br />

die Kamera<br />

aufgenommen mit<br />

dem <strong>Canon</strong> EF 14/2,8<br />

L II USM<br />

3.<br />

Stabile Datenverbindung und manuelle Schärfe<br />

Die Kamera hat eine RJ-45-Schnittstelle eingebaut (Abb. 3), zum Anschluss<br />

eines Ethernet-Kabels. Sehr angenehm: Dadurch, dass der Stecker fest einrastet,<br />

gibt es keine gelegentlichen Kontaktprobleme durch nicht festsitzende<br />

Kabel, wie das bei einer USB-Kameraverbindung manchmal der Fall ist. Mit<br />

dem EOS-Utility wird die Kamera kabelgebunden – hier mit einem Mac Book<br />

Pro (Abb. 1) – gesteuert bzw. kontrolliert. Sämtliche Einstellungen der Kamera<br />

und des Live-View stehen dabei ohne Einschränkung zur Verfügung. Bei Bild 2<br />

auf dieser Seite kam das Ultraweitwinkel-Objektiv <strong>Canon</strong> EF 2,8/14 mm L II<br />

USM zum Einsatz. Mit dem extremen Bildwinkel von 114 Grad ist es ideal geeignet<br />

für Aufnahmen, die den Fahrer mit BMX-Rad aus kurzer Distanz abbilden<br />

(Abb. 2 ist das Ergebnis aus dem Aufbau von Abb. 1). Die Schärfe ist hier manuell<br />

auf ca. 1 m eingestellt, da bereits aus der Abblendung des Objektivs auf<br />

5,6 eine Schärfentiefe resultiert, mit der der Fahrer in jedem Fall erfasst wird.<br />

Unschärfen kommen hierbei eher durch eine zu lange Belichtungszeit zustande<br />

(Bild 2: 1 /4000 s, ISO 1250).<br />

52 COLORFOTO 10/2013


61 AF-Felder & Joy-Stick<br />

TIPP<br />

Blitzgeräte funkgesteuert<br />

Stephan Götz<br />

In der BMX-Szene bekannt<br />

als „ganz schön<br />

harter Hund“. Die<br />

zahlreichen Narben<br />

zeugen davon. Porträt<br />

mit dem <strong>Canon</strong> EF<br />

2,8/24–70 L II USM.<br />

Bei dieser Aufnahmeserie wurden zwei<br />

<strong>Canon</strong>-Speedlite-600EX-RT-Blitzgeräte<br />

für zusätzliche Lichteffekte über den<br />

Speedlite Transmitter ST-E3-RT kabellos<br />

E-TTL II gesteuert. Outdoor ist die<br />

Funksteuerung einer IR-Steuerung<br />

deutlich überlegen, vor allem bei direkter<br />

Sonneneinstrahlung.<br />

Mehr AF-Felder und Multi-Contoller<br />

Die zwei Speedlite 600EX-RT waren<br />

auf Stativen im Set positioniert, sie ließen<br />

sich in einem Abstand von über<br />

15 m zuverlässig ansteuern, auch ohne<br />

direkten Sichtkontakt.<br />

In der <strong>Canon</strong> EOS-1D X beträgt die Anzahl der AF-Felder 61, 41 davon sind Kreuzsensoren,<br />

5 sind Doppelkreuzsensoren. Ein dichtes Netz aus AF-Punkten hat nicht nur eine<br />

exaktere Präzision bei der Schärfeeinstellung zur Folge, sondern bringt auch eine Steigerung<br />

der AF-Verfolger-Geschwindigkeit. Und mit dem Multi-Controller, der praktischerweise<br />

als kleiner, mit dem Daumen sehr gut bedienbarer Joy-Stick ausgelegt ist,<br />

kann das AF-Feld sehr intuitiv und schnell auf das bildwichtige Detail verschoben werden.<br />

Mit einem kurzen Druck auf den Joystick springt das AF-Feld in die Suchermitte<br />

zurück, mit einem nochmaligen Druck sofort wieder in die zuletzt eingestellte AF-Position.<br />

Alles in allem: eine gute Figur<br />

Das <strong>Canon</strong>-Flaggschiff macht nicht nur bei High-Speed-Aufnahmen eine gute Figur.<br />

Auch bei wohlgestalteten Einzelshots wie bei diesem Outdoor-Porträt zeigt der 18,1-<br />

MP-Vollformat-CMOS-Sensor, was in ihm steckt: detailgenaue, außergewöhnlich rauscharme<br />

und hochauflösende Bilder selbst bei problematischen Lichtverhältnissen. Bestens<br />

geeignet für extragroße Ausdrucke wie fürs Star-Poster in Lebensgröße. Beim obigen<br />

Foto kam <strong>Canon</strong>s Profi-Standardzoom EF 2,8/24–70 mm L II USM zum Einsatz, ein<br />

Hochleistungsobjektiv, das zusammen mit der EOS-1D X zeigt, was an Bildschärfe möglich<br />

ist, und eine hervorragende Abbildungsqualität liefert (hier bei: Bl. 8, 1 /50 s, ISO 100).<br />

Film vom Making-of<br />

Florian Christian Käser, mein Assistent<br />

bei diesem Projekt, hat eindrucksvolle<br />

Filmszenen von der actionreichen<br />

Fotoproduktion gedreht, siehe:<br />

http://youtu.be/IlQKiQIbDW8.<br />

COLORFOTO 10/2013 53


FOTOPRAXIS FOTOSCHULE<br />

Ohne Licht kein Foto. Eine Binsenweisheit,<br />

aber heute so wahr wie im Jahr<br />

1826, als der Franzose Joseph Nicéphore<br />

Nièpce mit einer Camera obscura die erste<br />

lichtbeständige Fotografie der Welt aufnahm<br />

– einen unspektakulären Blick aus<br />

seinem Arbeitszimmer. Acht Stunden dauerte<br />

es, um die mit Asphaltlack überzogene<br />

Platte zu belichten. Seine Bilder nannte der<br />

Fotopionier Heliografien, kombiniert aus<br />

den griechischen Wörtern helios (Sonne)<br />

und graphein (zeichnen). Bis heute ist der<br />

Begriff „Lichtbild“ für ein Foto gebräuchlich,<br />

wenngleich sich wesentliche Dinge<br />

geändert haben: Nièpce konnte noch froh<br />

sein, wenn überhaupt etwas auf dem Foto<br />

zu sehen war, während Bildsensoren heute<br />

die Wirkung des Lichts in feinsten Abstufungen<br />

aufzeichnen. Dies schafft die Voraussetzung<br />

dafür, dass aus einem Motiv ein<br />

unverwechselbares, nicht wiederholbares<br />

Foto wird. Die Frage ist, was der Fotograf<br />

tun kann, um dem vorhandenen Licht seine<br />

besten Seiten abzugewinnen. Genau darum<br />

geht es in dieser Folge der Fotoschule.<br />

Fotoschule<br />

1<br />

Serien-<br />

Navigator<br />

Ausgabe 9/13<br />

Objektive: Typen,<br />

Bildfehler, Brennweitenvergleich,<br />

Crop-Faktor,<br />

Bildstabilisierung<br />

Ausgabe 10/13<br />

Licht: Frontal-, Seitenund<br />

Gegenlicht; Tipps<br />

zur Technik und Bildgestaltung<br />

Ausgabe 11/13<br />

Blitzlicht (1): Blitzsteuerung,<br />

Aufhellblitz, Blitzprobleme<br />

und Lösungsvorschläge<br />

Teil 6<br />

Grau ist alle Theorie<br />

nicht aber die neue Fotoschule<br />

in COLORFOTO. Denn wir bieten<br />

Ihnen einen Kessel Buntes in<br />

Sachen Fotopraxis: Basiswissen,<br />

Kamerafunktionen, Aufnahmetechniken,<br />

Lichtführung<br />

und Bildgestaltung werden<br />

leicht verständlich anhand von<br />

Bildbeispielen erklärt. In dieser<br />

Folge spielt geht es um das<br />

Licht: Frontal-, Seiten- und<br />

Gegenlicht – wie das Motiv ins<br />

rechte Licht gerückt wird.<br />

Karl Stechl<br />

2<br />

Lichtfarbe und<br />

Weißabgleich<br />

Der Farbeindruck einer Lichtquelle wird durch<br />

die Farbtemperatur in Kelvin definiert. Je niedriger<br />

die Kelvinzahl, desto höher der Rot anteil<br />

im Licht; je höher die Kelvinzahl, desto bläulicher<br />

die Lichtquelle. Mit dem Weißabgleich<br />

lässt sich die Kamera auf die vorherrschende<br />

Lichtfarbe abstimmen, ein Farbstich also verhindern<br />

oder reduzieren. Praktisch: Bei RAW-<br />

Dateien kann der Weißabgleich nach der Aufnahme<br />

frei festgelegt bzw. korrigiert werden<br />

– entweder wie hier im RAW-Konverter der<br />

Kamera (Bild 1) oder mittels externer Software.<br />

Nicht jeder Farbstich ist dem Bild abträglich:<br />

Stellt man das Motivprogramm Kerzenlicht<br />

(Bild 2) an der Kamera ein, so bleibt die rötlichgelbe<br />

Farbabstimmung erhalten. Mehr zum<br />

Thema Weißabgleich in Folge 4, Heft 8/13.<br />

54 COLORFOTO 10/2013


Was ist Licht?<br />

Grafik: Anna Merz<br />

Licht ist elektromagnetische Strahlung.<br />

Als Welle betrachtet, bestimmt die Wellenlänge<br />

die Farbe, die Amplitude die Helligkeit<br />

des Lichts (Grafik links oben). Von<br />

allen Wel lenlängen ist es nur ein schmaler<br />

Be reich zwischen 380 und 780 Nanometern<br />

(1 Nanometer = ein millionstel Millimeter),<br />

der für unser Auge sichtbar ist (Grafik rechts<br />

oben). Die kürzesten dieser Wellenlängen<br />

empfinden wir als violett, die längsten als<br />

dunkelrot. Dazwischen liegen alle anderen<br />

Farben, die wir kennen. Weißes Licht<br />

ist sozusagen eine „Superfarbe“, eine<br />

Mischung aus allen anderen Farben des<br />

Spektrums.<br />

WISSEN<br />

Fotos: Karl Stechl<br />

Grafik: Anna Merz<br />

Die Farben des Himmels<br />

Warum die Paprika<br />

rot ist<br />

Physikalisch definiert sich eine Objektfarbe<br />

dadurch, dass vom auftreffenden<br />

Licht bestimmte Wellenlängen absorbiert<br />

und andere reflektiert werden.<br />

Bei einem grünen Gegenstand wird<br />

folglich Grün reflektiert, andere Farben<br />

werden absorbiert. Analog gilt für eine<br />

rote Paprika oder einen anderen roten<br />

Gegenstand: Rotes Licht wird reflektiert,<br />

während gelbes, grünes und blaues<br />

absorbiert werden.<br />

Das weiße Sonnenlicht ist bekanntlich nicht immer<br />

gleich, denn die Erdatmosphäre wirkt wie ein Lichtfilter<br />

und beeinflusst so das vorhandene Licht. Warum aber<br />

ist der Himmel blau? Blaues Licht ist kurzwelliges Licht<br />

(um 450 Nanometer) und wird in der Atmosphäre viel<br />

stärker gestreut als langwelliges, rotes Licht (um 650<br />

Nanometer). Durch diese Streuung scheint das blaue<br />

Licht aus allen Richtungen zu kommen – wie von einem<br />

gigantischen blauen Scheinwerfer. Rotes und grünes<br />

Licht dringen dagegen bis zur Erde durch. Je tiefer<br />

die Sonne am Himmel steht, desto mehr verschiebt<br />

sich ihre Farbe in Richtung Rot. Der Grund dafür liegt<br />

im längeren Weg, den das Licht jetzt durch die Atmosphäre<br />

zurücklegen muss. Sind Wolken oder Dunst im<br />

Spiel, kann sich der gesamte Horizont aufgrund von<br />

Streueffekten intensiv rot färben.<br />

Grafik: Anna Merz<br />

Mini-Lexikon<br />

Wie viel Energie gibt eine<br />

Lichtquelle ab und wie viel<br />

kommt davon letztlich im<br />

Auge oder auf dem Film<br />

an? Folgende Messgrößen<br />

sind dafür wichtig.<br />

Lichtmenge Q: Setzt sich<br />

zusammen aus der Zahl<br />

der abgegebenen Lichtteilchen<br />

(Lichtstrom φ in Lumen)<br />

und der Dauer der<br />

Lichtabgabe (t) in s.<br />

Formel: Q = φ x t<br />

Lichtstärke I: Wird in Candela<br />

gemessen und beschreibt<br />

die Leuchtkraft als<br />

Quotient aus Lichtstrom<br />

und Abstrahlwinkel (Ω).<br />

Formel: I = φ/Ω<br />

Beleuchtungsstärke E:<br />

Wird in Lux gemessen und<br />

ist ein Maß für die Lichtdichte<br />

pro Fläche (A). Formel:<br />

E = φ/A. Diese Messgröße<br />

erfasst ein externer<br />

Belichtungsmesser bei der<br />

Lichtmessung mittels Diffusor.<br />

Die Leuchtdichte L (in<br />

Candela/Quadratmeter)<br />

beschreibt zusätzlich, wie<br />

viel Licht die angestrahlte<br />

Fläche reflektiert. Diese<br />

Messgröße erfasst ein Belichtungsmesser<br />

bei der<br />

Objektmessung, wie sie<br />

bei Kameras obligatorisch<br />

ist (mehr zur Belichtungsmessung<br />

in Folge 2, Ausgabe<br />

6/13).<br />

COLORFOTO 10/2013 55


FOTOPRAXIS FOTOSCHULE<br />

Wie Licht das Motiv verändert<br />

Er meide die Mittagsstunden wie die Katze das Wasser, hat der bekannte<br />

Bergfotograf Bernd Ritschel in seinem Fotobuch über „Berge,<br />

Landschaft, Outdoor, Action“ einmal trocken festgestellt – zumindest<br />

bei schönem Wetter, also bei blauem, wolkenlosen Himmel. Und er ergänzt,<br />

dass „90 Prozent der Abbildungen“ in seinem Buch entweder im<br />

Licht des frühen Morgens oder des Spätnachmittags fotografiert wurden.<br />

Natürlich heißt das nicht, dass gute Fotos zu anderen Zeiten unmöglich<br />

wären. Es lohnt sich aber, Tageslicht nicht einfach als etwas<br />

Gegebenes zu betrachten, sondern seine verschiedenen Erscheinungsformen<br />

zu studieren: Wie verändert sich das Licht im Laufe des Tages?<br />

Ist das Licht gerichtet oder diffus? Antworten auf diese Fragen gibt’s auf<br />

dieser Doppelseite.<br />

Lichtqualität: direkt oder diffus?<br />

Fotos: Siegfried Layda<br />

1<br />

2<br />

Grafiken: Anna Merz<br />

An einem wolkenlosen Tag ist die Sonne eine weit entfernte Punktlichtquelle,<br />

deren Strahlen einen Gegenstand direkt treffen. Folglich ist<br />

dieser auf der dem Licht zugewandten Seite – beim Bildbeispiel 1 also<br />

links – stärker beleuchtet (heller) als auf der dem Licht abgewandten<br />

Seite. Hinter dem Gegenstand entsteht ein Schatten. Man bezeichnet<br />

diese Lichtqualität als gerichtet; sie geht mit einem hohen Motivkontrast<br />

einher. Diffuses (weiches) Licht entsteht dort, wo Sonnenlicht<br />

von Wolken, Nebel oder Dunst gestreut wird. Schatten treten dabei<br />

kaum oder gar nicht auf (Bild 2); der Motivkontrast ist gering. Diffuses<br />

Licht gibt es aber auch bei wolkenlosem Himmel, wenn das Licht etwa<br />

durch ein halbtransparentes Medium wie Blattwerk gestreut wird.<br />

Oder in den Schattenpartien eines Motivs. In beiden Fällen verändert<br />

sich dabei die Lichtfarbe im Vergleich zu jenen Motivpartien, die direktem<br />

Sonnenlicht ausgesetzt sind.<br />

Fotos: Karl Stechl<br />

1<br />

2<br />

Kontrast und Dynamik?<br />

Unter Motiv- oder Objektkontrast versteht man die Helligkeitsdifferenz<br />

zwischen den hellsten und dunkelsten Stellen im Motiv. Die Fähigkeit der<br />

Kamera bzw. des Bildsensors, Motivkontraste zu bewältigen, nennt man<br />

Dynamik. Das übliche Dynamikmaximum beträgt bei den meisten Kameras<br />

um 10 Blenden (Lichtwertstufen), manche schaffen noch etwas mehr.<br />

Bei höheren ISO-Zahlen geht die Dynamik meist um mehrere Blendenwerte<br />

zurück. Übersteigt der Motivkontrast die Dynamik der Kamera, sind<br />

zugelaufene Schatten und zu helle Bereiche ohne Zeichnung die Folge.<br />

Als Gegenmittel bieten viele Kameras einen<br />

eingebauten Kontrastausgleich in Stufen<br />

oder als Automatik. Bei Nikon heißt das ADL<br />

(Active D-Lighting), bei Sony DRO (Dynamic<br />

Range Optimization). Bild 1: Nikon D90 ohne<br />

ADL; Bild 2: mit ADL, Einstellung Extrastark;<br />

deutlich verbesserte Lichter-/Schattenzeichnung.<br />

Nachteil: In dunklen Bildstellen kann<br />

sich das Rauschen verstärken.<br />

56 COLORFOTO 10/2013


8 Uhr 10 Uhr<br />

Fotos: Siegfried Layda<br />

12 Uhr 14 Uhr<br />

16 Uhr 18 Uhr<br />

20 Uhr<br />

Landschaft mit Lichtwechsel<br />

Es kostet Zeit, lohnt sich aber: Um die Wirkung des Lichts auf eine<br />

Landschaft unmittelbar zu erleben, sollten Sie einmal einen Tag an<br />

einem Aussichtspunkt verbringen, die Kamera auf ein Stativ stellen<br />

und im Stundenabstand fotografieren, so wie hier am Grand Canyon.<br />

8 Uhr: Auffallend sind der blaue Dunst im oberen Bilddrittel und der<br />

Wasserlauf etwa in der Bildmitte, der das Morgenlicht reflektiert. 10 Uhr:<br />

Der Dunst ist weg, die Berge im Hintergrund werden erkennbar. Es<br />

herrscht ein starker Helligkeitskontrast zwischen linker und rechter Bildhälfte.<br />

12 Uhr: Die hoch stehende Sonne beleuchtet die Szenerie jetzt<br />

gleichmäßig; die Gesteinsstrukturen rechts werden hervorgehoben.<br />

14 Uhr: In der linken Bildhälfte werden Schatten erkennbar, in der rechten<br />

Bildhälfte sind kaum noch Strukturen, dafür aber Farbschattierungen<br />

sichtbar. 16 Uhr: Die Schatten im Vordergrund breiten sich aus,<br />

die Farben im Fels werden noch intensiver. 18 Uhr: Der Fels färbt sich<br />

rötlich, bei den Bergen im Hintergrund verändern sich die Schatten.<br />

20 Uhr: Die blaue Stunde (gegen 20 Uhr) schafft ein völlig neues Bild.<br />

COLORFOTO 10/2013 57


FOTOPRAXIS FOTOSCHULE<br />

Wie steht die Sonne zum Motiv<br />

Die Bilder auf der Doppelseite zuvor machen deutlich, wie unterschiedlich<br />

Motive durch die Art des vorhandenen Lichts wirken. Das bedeutet<br />

aber nicht, dass dem Fotografen bei vorhandenem Licht keinerlei<br />

Steuerungsmöglichkeiten bleiben. Analog zum Einsatz von Objektiven<br />

kann man durch die Wahl des Standorts beeinflussen, wie die Sonne auf<br />

das Motiv trifft. Man spricht in diesem Zusammenhang von Auf-, Frontal-,<br />

Vorder-, Seiten-, Streif- und Gegenlicht – einen Überblick gibt die<br />

abgebildete Grafik (Auflicht ist dort aufgrund der zweidimensionalen<br />

Darstellung nicht genannt). Leider sind diese Begriffe zum Teil nicht ganz<br />

eindeutig definiert und werden deshalb von Fotografen unterschiedlich<br />

verwendet. Was dahinter steckt und wie die Lichtrichtung die Bildwiedergabe<br />

beeinflusst, zeigen wir Ihnen an typischen Motivbeispielen.<br />

WISSEN<br />

Was das Polfilter macht<br />

Gegenlicht<br />

Streiflicht<br />

Streiflicht<br />

Das Polfilter beseitigt Reflexe auf nichtmetallischen<br />

Oberflächen und bringt so<br />

die Objektfarben besser zur Geltung.<br />

Kontraste im Himmel lassen sich damit<br />

verstärken: das Blau wird intensiver, und<br />

die Wolken heben sich besser davon ab.<br />

Durch Drehen des Polfilters in seiner<br />

Fassung können Sie die Filterwirkung<br />

steuern; je nach Einstellposition und verwendetem<br />

Filtertyp beträgt der Lichtverlust<br />

zwischen 0,5 und 1,5 Blendenwerte.<br />

Die stärkste Wirkung entfaltet das Polfilter,<br />

wenn die Kamera im 90-Grad-Winkel<br />

zur Sonne ausgerichtet ist. Bild 1: ohne<br />

Polfilter; Bild 2: mit Polfilter. Das Polfilter<br />

ist auf Dauer unverzichtbar, weil sich seine<br />

Wirkung durch Bildbearbeitung nur<br />

unzureichend simulieren lässt.<br />

Grafik: Karl Stechl<br />

Seitenlicht<br />

Vorderlicht<br />

Seitenlicht<br />

1<br />

Fotos: Karl Stechl<br />

Fotos: Karl Stechl<br />

2<br />

Auf- und Frontallicht<br />

Steht die Sonne mehr als 30 Grad über dem Horizont, so spricht man von Auflicht.<br />

Der hohe Sonnenstand sorgt für ein technisch unproblematisches, sozusagen<br />

pflegeleichtes, Licht mit kurzen Schatten, gleichmäßiger Ausleuchtung und<br />

neutraler Farbgebung. Ideal z.B. für großflächige Motive wie hier auf der kroatischen<br />

Insel Cres (Bild links); ein Polfilter lässt die Motivfarben dabei noch intensiver<br />

strahlen. Ähnlich wirkt Frontallicht, wenn die Sonne hinter der Kamera in einem<br />

Winkel von maximal 30 Grad oder weniger über dem Horizont steht – flach aufgrund<br />

der kaum vorhandenen Schattenbildung und gut für Motive mit starken<br />

Farben (Bild rechts).<br />

58 COLORFOTO 10/2013


Foto: Karl Stechl<br />

Gegenlicht<br />

Gegenlicht ist die am schwierigsten zu beherrschende Lichtart. Zu den typischen Merkmalen<br />

dieser Variante gehören effektvolle Lichtsäume um das Motiv wie etwa bei den<br />

abgebildeten Blüten (Bild oben). Am besten gelingen solche Aufnahmen, wenn man einen<br />

Standpunkt wählt, bei dem die Sonne selbst nicht im Bild ist, damit der Kontrast nicht zu<br />

hoch ist. Auch Sonnenuntergänge sind Gegenlichtaufnahmen (Bild rechts) – ein Effekt, der<br />

hier durch den beleuchteten Vordergrund besonders deutlich wird.<br />

Foto: Karl Stechl<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

Seiten- und Streiflicht<br />

Seitenlicht ist ein probates Mittel, um Strukturen<br />

und Formen herauszuarbeiten. Die<br />

langen Schatten zeichnen dabei die Formen<br />

von Gegenständen nach (Bild oben), was den<br />

Fotos etwas Räumliches verleiht. Oberflächenstrukturen,<br />

z.B. an Sanddünen (Bild rechts),<br />

lassen sich gut herausarbeiten. Trifft das Licht<br />

in einem sehr engen Winkel auf das Motiv, so<br />

spricht man von Streiflicht, das Oberflächenstrukturen<br />

noch deutlicher betont und vor allem<br />

bei Aufnahmen im Nahbereich eindrucksvolle<br />

Ergebnisse ermöglicht. Am Rande bemerkt:<br />

Streiflicht muss nicht zwangsläufig von der<br />

Seite kommen, von oben (Sonne) oder unten<br />

(künstliches Licht) wäre ebenfalls möglich.<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

COLORFOTO 10/2013 59


FOTOPRAXIS FOTOSCHULE<br />

Magische Momente festhalten<br />

Es gibt diese magischen Momente, wenn das Licht die Umgebung<br />

verzaubert und man als Fotograf den Atem anhält. Oft<br />

halten solche Lichtstimmungen nur wenige Minuten an – beispielsweise<br />

im Vorfeld eines heftigen Unwetters. Man kann solche<br />

Momente erleben, wenn der Tag in die blaue Stunde übergeht und<br />

das bläulich kalte Umgebungslicht in einem schönen Komplementärfarbenkontrast<br />

zu künstlichen Lichtquellen steht. Oder<br />

auch bei einem Sonnenuntergang. Solche Momente lassen sich<br />

nicht erzwingen, man bekommt sie geschenkt. So gesehen lohnt<br />

es sich, die Kamera immer dabei zu haben – ein Plädoyer für eine<br />

hochwertige Kompakte als Zweitkamera, die nicht ins Gewicht<br />

fällt und in jede Tasche passt.<br />

WISSEN<br />

Tonwertkorrektur<br />

Die meisten Fotos benötigen eine Tonwertkorrektur,<br />

um den Bildkontrast anzupassen<br />

und damit die Lichtsituation optimal<br />

wiederzugeben. Beispiel Photoshop<br />

Elements: Wählen Sie nach Öffnen eines<br />

Fotos „Überarbeiten“, dann „Beleuchtung<br />

anpassen“ und „Tonwertkorrektur“<br />

(Strg L ruft ebenfalls die Tonwertkorrektur<br />

auf). Das angezeigte Histogramm hilft<br />

Ihnen bei der Bildbeurteilung. Wenn links<br />

(Schatten) und rechts (Lichter) noch<br />

Spielraum ist, ziehen sie die weiße und<br />

schwarze Pfeilmarkierung an das Histogramm<br />

heran (Bild 1). Mit dem mittleren<br />

(grauen) Pfeil können Sie, wenn nötig,<br />

das Bild insgesamt aufhellen oder abdunkeln.<br />

Nach dem Bestätigen (OK)<br />

kommt es zu einer Neuverteilung der<br />

Tonwerte zwischen den Eckpunkten<br />

0 und 255 (Bild 2).<br />

1<br />

2<br />

Foto: Karl Stechl<br />

Blaue Stunde<br />

Als blaue Stunde bezeichnet man die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang<br />

– dessen Ausläufer am gelb-rötlich gefärbten Horizontstreifen noch zu<br />

erkennen sind – und der Nacht. Typisch für diese Zeit ist der tiefblaue Himmel<br />

von hoher Farbtemperatur (um 10 000 Kelvin). Eine komplementärfarbene Lichtquelle<br />

mit leichter Überstrahlung schafft hier einen Vordergrundakzent (Nikon D90,<br />

40 mm KB-äquiv., ISO 200, Bl. 4, 1 /25 s, Bildstabilisator).<br />

60 COLORFOTO 10/2013


Foto: Siegfried Layda<br />

Schattenmann<br />

Die Figur, die scheinbar endlose Formeln auf<br />

eine Leinwand kritzelt, wurde in New York,<br />

42. Straße, aufgenommen. Das ausgeprägte<br />

Seitenlicht von links erzeugt auf dem Hintergrund<br />

ein schwarzes Abbild der Figur, wodurch<br />

sich eine starke grafische Wirkung<br />

ergibt. Fotografiert wurde mit Sony NEX-7<br />

und 18–200-mm-Zoom (240 mm KB-äquiv.,<br />

Bl. 9, 1 /400 s). Das Bild ist ein Hochformatausschnitt<br />

aus einem Querformat.<br />

Wetterleuchten<br />

Dramatische Wolkenformationen wie etwa vor einem Gewitter schaffen häufig die<br />

Voraussetzung für ungewöhnliche Lichtsituationen. Hier bahnten sich die Lichtstrahlen<br />

für wenige Augenblicke ihren Weg durch die Wolken, beleuchteten die mit einer<br />

kurzen Belichtungszeit „eingefrorenen“ Wellen und zauberten einen goldenen Schimmer<br />

in den Sand (<strong>Canon</strong> EOS 60D, 24 mm KB-äquiv., ISO 200, Bl. 6,3, 1 /640 s).<br />

Foto: Karl Stechl<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

Lichtspiele<br />

Diese reizvolle Lichtstimmung an der nächtlichen Strandpromenade entstand dadurch,<br />

dass im Vordergrund – im Bild nicht sichtbar – eine größere LED-Wand stand, die immer<br />

wieder die Farbe wechselte. Dabei entstanden mehrere Aufnahmen mit jeweils unterschiedlicher<br />

Färbung der Boote im Hafen. Am besten sah das weiße Licht aus; im<br />

Zusammenspiel mit der Beleuchtung der Lokale ergab sich ein attraktiver Kalt-warm-<br />

Kontrast (Nikon D90, 26 mm KB-äquiv., ISO 800, Bl. 5,6, 1 /15 s, Bildstabilisator).<br />

Silhouette<br />

Sonnenuntergänge wirken zwar bereits<br />

durch ihre intensiven Farben, lassen sich<br />

aber durch ein interessantes Vordergrundobjekt<br />

noch gehörig aufwerten. Da die<br />

Belichtung auf den Himmel abgestimmt<br />

wurde, ist die Statue im Vordergrund als<br />

Silhouette abgebildet. Wichtig bei Silhouetten:<br />

Die Form muss möglichst klar erkennbar<br />

sein. Experimentieren Sie also mit dem<br />

Standort, bis alles passt (<strong>Canon</strong> Powershot<br />

G12, 15,7 mm, ISO 100, Bl. 7,1, 1 /500 s).<br />

Foto: Siegfried Layda Foto: Siegfried Layda<br />

Loch in den Wolken<br />

An der Nordsee ändert sich das Wetter<br />

schnell. Hier war es stürmisch und der<br />

Himmel völlig mit dunklen Wolken bedeckt.<br />

Plötzlich beleuchtete ein Sonnenstrahl durch<br />

ein Loch in den Wolken wie ein Spotscheinwerfer<br />

die Meeresoberfläche. Um die Zeichnung<br />

im Bereich des Lichts zu erhalten,<br />

wurde die Belichtung um minus 1 Blende<br />

korrigiert (<strong>Canon</strong> EOS 5D Mark II, 150 mm,<br />

ISO 200, Bl. 9 und 1 /320 s.<br />

COLORFOTO 10/2013 61


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0781-639 45 48<br />

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www.colorfoto.de/angebot<br />

Per Fax:<br />

0781-84 61 91<br />

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COLORFOTO Kunden-Service<br />

Postfach 180 · 77649 Offenburg<br />

<strong>ColorFoto</strong> erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar,Handelsregister München, HRB 154289<br />

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PLZ/Ort<br />

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(nur in Deutschland möglich) und erhalte dafür ein Heft GRATIS vorab (KB01).<br />

BLZ<br />

Geldinstitut<br />

Ich bin damit einverstanden –jederzeit widerruflich –, dass mich der VerlagWEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail und telefonisch über<br />

interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

Datum<br />

Kontonummer<br />

✗Unterschrift<br />

1 Heft GRATIS!<br />

WK 3040 E10


OBJEKTIVE IM TEST<br />

Ebenen kippen<br />

10 Tilt- und Shift-Objektive. Diese Spezialobjektive<br />

kann der Fotograf gegen die Sensorebene<br />

der Kamera verschieben und kippen, um<br />

stürzende Linien zu vermeiden und die Schärfeebene<br />

(fast) frei im Raum zu positionieren. In der<br />

oberen Tabellenreihe finden Sie eine Standardmessung<br />

in Shift-Stellung 0. Die untere Reihe<br />

zeigt die Abbildungsleistung des oben stehenden<br />

Objektivs bei einer Verschiebung um 8 mm.<br />

64 COLORFOTO 10/2013 Fotos: Max Hersteller, Mustermann Image Engineering


2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

17 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

17 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

OBJEKTIV<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

4/17 mm L Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

2500 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

18 Linsen, 12 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

17 mm, 0,35-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 104 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

107 mm, 89 mm, 820 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong><br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

LGD (%)<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

0,25<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1688 LP/BH, 79,5 %<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1671 LP/BH, 93,5 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,80 k, 70 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,80 k, 87,5 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 25/45 P.<br />

chromatische Aberration<br />

1,1 Pixel<br />

Verzeichnung -0,5% 4,5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 1,4/0,6 Ble. 1 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,6 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 75,5 Punkte<br />

2,5 Punkte über Ø 5D Mark III<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte<br />

In der Mitte liefert<br />

3,0<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

visual noise<br />

1,5<br />

Trendlinie<br />

1,0<br />

an der Vollformatkamera EOS 5D<br />

0,5<br />

III gute Ergebnisse. Allerdings fallen<br />

die Ecken bei Auflösung wie<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

überzeugt dann die Leistung bis in<br />

2,5<br />

die Ecken, sodass es zu einer<br />

2,0<br />

Empfehlung für das 2500 Euro<br />

1,5<br />

teure Objektiv reicht.<br />

1,0<br />

visual noise<br />

das 17-mm-Weitwinkel<br />

bereits offen<br />

mit Blende 4<br />

Kontrast deutlich ab. Bei Blende 8<br />

Trendlinie<br />

0,5<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

OBJEKTIV<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

4/17 mm L - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

2500 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

18 Linsen, 12 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

17 mm, 0,35-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 104 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

107 mm, 89 mm, 820 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong><br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN: <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

LGD (%)<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L - Shift 8mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L - Shift 8mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 4/17 mm L - Shift 8mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1553 LP/BH, 86 %<br />

3,0<br />

Um 8 mm verschoben<br />

sinken<br />

COLORFOTO<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1662 LP/BH, 94,5 %<br />

2,5FÜR SHIFT<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,70 k, 81,5 %<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

Auflösung und<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,78 k, 89,5 %<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

1,5<br />

Kontrast offen in<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 25,5/42,5 P.<br />

1,0<br />

der Mitte etwas ab, während die<br />

chromatische Aberration<br />

0,9 Pixel<br />

0,5<br />

Ecken ungefähr auf dem Niveau ohne<br />

Verzeichnung -0,7% 4 P.<br />

Verschiebung verharren. Abge-<br />

0,0<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 2,0/1,1 Ble. 0 P.<br />

blendet und verschoben erreicht es<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

dann die gleiche Topleistung wie in<br />

2,5<br />

der Shift-Stellung 0. Lediglich die Vignettierung<br />

überschreitet offen zwei<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 72 Punkte<br />

2,0<br />

1 Punkte unter Ø 5D Mark III<br />

1,5<br />

Blendenstufen „Shift-Empfehlung“.<br />

1,0<br />

1a) Mitte offene Blende 2a) Schlechteste Ecke (innen) offene Blende 3a) Schlechteste Ecke (außen) offene Blende<br />

0,5<br />

1b) Mitte geschlossene Blende 2b) Schlechteste Ecke (innen) geschlossene Blende 3b) Schlechteste Ecke (außen) geschlossene Blende<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

0,0<br />

Trendlinie<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Trendlinie


2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

24 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

24 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

OBJEKTIVE IM TEST<br />

OBJEKTIV<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

3,5/24 mm L II Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

2000 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

16 Linsen, 11 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

24 mm, 0,31-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 84 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

82 mm, Schraubfilter<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

107 mm, 89 mm, 780 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong><br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

LGD (%)<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

2,8/45 mm<br />

1400 Euro<br />

10 Linsen, 9 Gruppen<br />

45 mm, 0,40-∞ m<br />

51 °<br />

72 mm, Schraubfilter<br />

90 mm, 81 mm, 645 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong><br />

<strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung u<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1737 LP/BH, 83,5 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1708 LP/BH, 91 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,85 k, 69,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,82 k, 89 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 27/48,5 P.<br />

chromatische Aberration<br />

0,7 Pixel<br />

Verzeichnung -0,7% 4 P.<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 1,1/0,5 Ble. 3,5 P.<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,3/0,3 V/N<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 83 Punkte<br />

10 Punkte über Ø 5D Mark III<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

Blenden<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

3,0<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

visual noise<br />

1,5<br />

Trendlinie<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

Wiederum bleibt die Verzeichnung<br />

2,5<br />

erfreulich gering, und die Vignettierung<br />

sinkt abgeblendet auch auf<br />

2,0<br />

1,5<br />

akzeptable Werte – empfohlen.<br />

1,0<br />

visual noise<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Messwerte<br />

Eiine moderne<br />

Rechnung mit<br />

16 Linsen in<br />

12 Gruppen und<br />

1,0<br />

eins der besten Re sultate an der<br />

0,5<br />

5D MK III. Bei offener Blende werden<br />

die Bildränder Bildfeld etwas (0=Bildmitte; 100=Bildecke) flau,<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

legen<br />

aber bei Blende 7 deutlich zu.<br />

Trendlinie<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

1587 LP/BH, 80,5 %<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

1676 LP/BH, 76 %<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

0,73 k, 63 %<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

0,80 k,<br />

Lichtabfalls<br />

70 %<br />

verstärkt<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

22/36,5 P.<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

1,2 Pixel<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

-1,1%<br />

Betrachtungsabstand<br />

3,5<br />

von<br />

P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

70cm.<br />

0,7/0,4 Ble. 5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,3 V/N<br />

67 Punkte<br />

6 Punkte unter Ø 5D Mark III<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

0<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

Ra<br />

R<br />

0,5<br />

0,5<br />

0,0<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

OBJEKTIV<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

3,5/24 mm L II - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

2000 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

16 Linsen, 11 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

24 mm, 0,31-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 84 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

82 mm, Schraubfilter<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

107 mm, 89 mm, 780 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong><br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN: <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

LGD (%)<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

<strong>Canon</strong><br />

TS-E<br />

2,8/45 mm - Shift 8 mm<br />

1400 Euro<br />

10 Linsen, 9 Gruppen<br />

45 mm, 0,40-∞ m<br />

51 °<br />

72 mm, Schraubfilter<br />

90 mm, 81 mm, 645 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong><br />

<strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

0,25<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1667 LP/BH, 85 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1694 LP/BH, 93,5 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,82 k, 70,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,81 k, 87,5 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 26,5/47 P.<br />

chromatische Aberration<br />

0,6 Pixel<br />

Verzeichnung -0,5% 4,5 P.<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 1,4/0,7 Ble. 1 P.<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 79 Punkte<br />

6 Punkte über Ø 5D Mark III<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 3,5/24 mm L II - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

3,0<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

visual noise<br />

1,5<br />

1,0<br />

doch abgeblendet passt wieder alles,<br />

und die Abbildung ist über das<br />

0,5<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

ganze Bildfeld überzeugend: „Shift-<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte Trendlinie<br />

3,0<br />

in der Ecke vor dem letzten Siemensstern,<br />

der Ausschnitt 3a direkt in der<br />

2,5<br />

2,0<br />

Ecke nach dem letzten Siemensstern<br />

1,5<br />

– d.h. außerhalb des Messbereichs.<br />

1,0<br />

visual noise<br />

FÜR SHIFT<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Geshiftet fallen<br />

Auflösung wie<br />

Kontrast bei offener<br />

Blende ab,<br />

Empfehlung“. Der Ausschnitt 2a liegt<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vig<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Ra<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

1659 LP/BH, 74,5 %<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

1634 LP/BH, 90,5 %<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

0,76 k, 52,5 %<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

0,75 k, 85,5 %<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

23/35 P.<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

1,3 Pixel<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

Betrachtungsabstand von<br />

-0,9% 3,5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

70cm.<br />

1,2/0,6 Ble. 2,5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,3 V/N<br />

64 Punkte<br />

9 Punkte unter Ø 5D Mark III<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0<br />

R<br />

0,5<br />

0,5<br />

66 COLORFOTO 10/2013<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0,0<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00


10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

45 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

45 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

50 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

50 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

Verzeichnung<br />

1a<br />

1b<br />

Verzeichnung<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Das „normale“ <strong>Canon</strong> Shift muss<br />

an der EOS 5D MK III die schlechteste<br />

Bewertung von allen einstecken.<br />

Offen erreicht es in der Bildmitte<br />

nicht die Schärfe- und<br />

Kontrastwerte der Konkurrenten,<br />

das ändert sich abgeblendet.<br />

Doch offen wie abgeblendet geht<br />

es in Richtung Bildrand deutlich<br />

bergab.<br />

1a<br />

1b<br />

<strong>Canon</strong> TS-E 2,8/45 mm - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Geshiftet steigt bei offener Blende<br />

2,8 der Randabfall nochmal an,<br />

um abgeblendet deutlich nachzulassen.<br />

Mit 1400 Euro das günstigste<br />

und mit Blende 2,8 das<br />

lichtstärkste der drei <strong>Canon</strong>-Testkandidaten,<br />

aber auch das<br />

schwächste, und so reicht es insgesamt<br />

nicht für eine Empfehlung.<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Super-Angulon<br />

2,8/50 mm HM Verzeichnung<br />

3500 Euro<br />

10<br />

9 Linsen, 9 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

50 mm, 0,65-∞ m<br />

4<br />

47 °<br />

2<br />

0<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

-2<br />

128 mm, 108 mm, 1400 g<br />

-4<br />

-6<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-8<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

-10<br />

<strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

Auch<br />

3,0<br />

die lichtstarke Standard-<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

Brennweite 2,5 von Schneider Kreuznach<br />

kann nicht wirklich überzeu-<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

2,0<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

1,5<br />

gen, obwohl sie mit 3500 Euro<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

auftreten kann.<br />

1,0<br />

vergleichsweise teuer ist. Auflösung<br />

und Kontrast lassen bei offe-<br />

Rauschen beziehen sich<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

0,5<br />

des wahrnehmbaren<br />

0,0<br />

auf einen 60x40cm<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Ausdruck mit einem<br />

ner Blende bereits in der Bildmitte<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Betrachtungsabstand von<br />

70cm.<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

1644 LP/BH, 76,5 %<br />

1692 LP/BH, 82 %<br />

0,73 k, 61,5 %<br />

0,80 k, 77,5 %<br />

22,5/37 P.<br />

1,1 Pixel<br />

-1,2% 3 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

0,8/0,1 Ble. 4,5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

67 Punkte<br />

6 Punkte unter Ø 5D Mark III<br />

1a) Mitte offene Blende 2a) Schlechteste Ecke (innen) offene Blende 3a) Schlechteste Ecke (außen) offene Blende<br />

0,5<br />

1b) Mitte geschlossene Blende 2b) Schlechteste Ecke (innen) geschlossene Blende 3b) Schlechteste Ecke (außen) geschlossene Blende<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Schneider-Kreuznach<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

PC-TS Super-Angulon<br />

2,8/50 mm HM - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

3500 Euro<br />

9 Linsen, 9 Gruppen<br />

50 mm, 0,65-∞ m<br />

47 °<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

128 mm, 108 mm, 1400 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

<strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

1592 LP/BH, 79 %<br />

1671 LP/BH, 87,5 %<br />

0,67 k, 67 %<br />

0,78 k, 83,5 %<br />

23,5/36 P.<br />

1,3 Pixel<br />

-1,0% 3,5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

1,1/0,2 Ble. 3,5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

66,5 Punkte<br />

6,5 Punkte unter Ø 5D Mark III<br />

Kontrast<br />

LGD (%)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

1a<br />

1b<br />

visual noise<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

ein deutlicher Randabfall; auch abgeblendet<br />

erreichen die Ränder<br />

2,5<br />

2,0<br />

nicht das erwartete Niveau, während<br />

die Mitte-Werte dann passen.<br />

1,5<br />

1,0<br />

visual noise<br />

0,5<br />

0,0<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

Die<br />

3,0<br />

Shift-Messung zeigt offen<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

noch 2,5 etwas schwächere Mitten bei<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

2,0<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

Auflösung wie Kontrast. Erst abgeblendet<br />

passen dann die Werte<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

1,5<br />

auftreten kann.<br />

1,0<br />

über das Bildfeld, doch es reicht<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

0,5<br />

des wahrnehmbaren<br />

nicht für eine Empfehlung. Eine<br />

Rauschen beziehen sich<br />

0,0<br />

auf einen 60x40cm<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Ausdruck mit einem<br />

Verzeichnung knapp über 1 %<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Betrachtungsabstand von<br />

70cm.<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Kontrast<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III -<br />

10<br />

Verzeichnung<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

LGD (%)<br />

zu wünschen übrig. Hinzu kommt<br />

1a<br />

1b<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,0<br />

2a<br />

2b<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

3a<br />

3b<br />

kann bei kritischen Motiven stören.<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Trendlinie<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Messwerte<br />

Trendlinie<br />

Shift und<br />

Tilt<br />

Shift<br />

Unter Shift versteht man das<br />

Verschieben der Optik parallel<br />

zur Ebene des Sensors. Wenn<br />

der Fotograf beispielsweise<br />

das Objektiv gegen den Sensor<br />

nach oben verschiebt,<br />

verschiebt er zugleich den<br />

Bildausschnitt nach oben.<br />

Meistens steht der Fotograf vor<br />

einer Kathedrale und kippt die<br />

Kamera nach oben, damit auch<br />

die Türme aufs Bild kommen.<br />

Allerdings laufen die senkrechten<br />

Linien nun spitz zu. Am<br />

Rechner lässt sich dies zwar<br />

per Trapez-Entzerrung korrigieren,<br />

doch reduziert dies die<br />

Auflösung im oberen Bereich.<br />

Kippt der Fotograf das Objektiv<br />

nicht, erscheint die Tür in der<br />

Mitte des Bildes und unten<br />

großflächig der Vorplatz, doch<br />

die Türme fehlen. Kann der<br />

Fotograf jedoch das Objektiv<br />

nach oben verschieben, erhält<br />

er den gewünschten Bildausschnitt,<br />

ohne die Kamera zu<br />

kippen.<br />

Tilt<br />

Tilt bedeutet das Kippen des<br />

Objektivs gegen die Sensor-<br />

Ebene. Im Normalfall stehen<br />

die Sensor- oder Bildebene, die<br />

Objektivebene und die scharf<br />

abgebildete Motivebene parallel<br />

zu einander: Das Objektiv<br />

bildet eine Ebene im Motiv<br />

etwa eine Hauswand scharf<br />

auf den Sensor ab. Hauswand<br />

und Sensor sind im Beispiel<br />

zwei parallele Ebenen, wobei<br />

der scharf abgebildete Bereich<br />

immer eine gewisse Tiefe hat,<br />

die von der Schärfentiefe je<br />

nach gewählter Blende abhängt.<br />

Wenn der Fotograf nun<br />

schräg zur Wand steht, muss<br />

er abblenden, bis die Wand in<br />

ihrer ganzen Tiefe scharf auf<br />

dem Sensor erscheint. Oder,<br />

er kippt das Objektiv gegen<br />

den Sensor und kippt so auch<br />

die scharf abgebildete Ebene.<br />

Die drei Ebenen: Sensor- oder<br />

Bildebene, Objektivebene und<br />

die scharf abgebildete Motivebene<br />

schneiden sich nun in<br />

einer Linie. Der Fotograf kann<br />

die Schärfenebene frei (in den<br />

Grenzen des Objektivs) im<br />

Raum positionieren, ein Trick<br />

den gerade Studiofotografen<br />

gerne nutzen.<br />

COLORFOTO 10/2013 67


2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

90 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

90 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

OBJEKTIVE IM TEST<br />

OBJEKTIV<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Makro-Symmar<br />

4,5/90 mm HM Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

3300 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

6 Linsen, 4 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

90 mm, 0,57-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 27 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

139 mm, 108 mm, 1110 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

LGD (%)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

3,5/24 mm D ED<br />

1900 Euro<br />

13 Linsen, 10 Gruppen<br />

24 mm, 0,21-∞ m<br />

84 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

108 mm, 83 mm, 730 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1696 LP/BH, 86 %<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1677 LP/BH, 97 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,82 k, 68,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,79 k, 92,5 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 27,5/46 P.<br />

chromatische Aberration<br />

0,3 Pixel<br />

Verzeichnung 0,0 % 5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 0,5/0,2 Ble. 5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 83,5 Punkte<br />

10,5 Punkte über Ø 5D Mark III<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

Mit 27° Bildwinkel<br />

3,0<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

1,5<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

beim Kontrast ab, doch abgeblendet<br />

ist alles gleichmäßig scharf.<br />

2,5<br />

2,0<br />

Sehr gute Gesamtwertung, Empfehlung,<br />

aber auch ein stolzer Preis.<br />

1,5<br />

1,0<br />

visual noise<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

liegt das Tele am<br />

oberen Ende dessen,<br />

wo eine Shift-<br />

1,0<br />

Optik noch Sinn macht. Optisch<br />

0,5<br />

kann es überzeugen: Verzeichnung<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

und Vignettierung spielen keine Rol-<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

le. Offen fallen die Ecken besonders<br />

Trendlinie<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800 - Vignettie<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Ra<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

2091 LP/BH, 66 %<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

2129 LP/BH, 51 %<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

0,70 k, 55,5 %<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

0,71 k,<br />

Lichtabfalls<br />

43,5<br />

verstärkt<br />

%<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

19/25 P.<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

0,8 Pixel<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

-0,9%<br />

Betrachtungsabstand<br />

3,5<br />

von<br />

P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

70cm.<br />

1,1/0,4 Ble. 3,5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,3 V/N<br />

51 Punkte<br />

15 Punkte unter Ø D800<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0<br />

R<br />

0,5<br />

0,5<br />

0,0<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

OBJEKTIV<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

Linsen, Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 27 °<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Makro-Symmar<br />

4,5/90 mm HM - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

3300 Euro<br />

6 Linsen, 4 Gruppen<br />

90 mm, 0,57-∞ m<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

139 mm, 108 mm, 1110 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN: <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III -<br />

10<br />

Verzeichnung<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

LGD (%)<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

3,5/24 mm D ED - Shift 8 mm<br />

1900 Euro<br />

13 Linsen, 10 Gruppen<br />

24 mm, 0,21-∞ m<br />

84 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

108 mm, 83 mm, 730 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

0,25<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1635 LP/BH, 92,5 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1691 LP/BH, 97 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,75 k, 78,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,79 k, 96 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 28,5/45,5 P.<br />

chromatische Aberration<br />

0,3 Pixel<br />

Verzeichnung 0,0 % 5 P.<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 0,7/0,3 Ble. 5 P.<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,4 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 84 Punkte<br />

11 Punkte über Ø 5D Mark III<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

visual noise<br />

1,5<br />

1,0<br />

der Anfangsblende 4,5 steht unsere<br />

0,5<br />

2. Messung für Blende 9 – für eine<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Vollformatkamera ok, da hier die<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Beugung erst relativ spät die Auflö-<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

sung drückt; Shift-Aufnahmen entstehen<br />

eh fast ausschließlich vom<br />

2,5<br />

2,0<br />

Stativ –„Shift-Empfehlung“.<br />

visual noise<br />

für <strong>Canon</strong> 5D Mark III<br />

1,5<br />

1,0<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM - Shift 8 mm / <strong>Canon</strong> 5D Mark III - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

3,0<br />

Offen fallen die<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

FÜR SHIFT Ecken ab, ge-<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

shiftet passt alles.<br />

Angesichts<br />

Trendlinie<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800 - Vignettie<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Ra<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

2157 LP/BH, 73,5 %<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

2107 LP/BH, 71,5 %<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

0,75 k, 61,5 %<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

0,71 k, 65 %<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

27,5/33,5 P.<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

1,1 Pixel<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

Betrachtungsabstand von<br />

-1,1% 3,5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

70cm.<br />

1,7/0,7 Ble. 0 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,4/0,3 V/N<br />

64,5 Punkte<br />

1,5 Punkte unter Ø D800<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0<br />

R<br />

0,5<br />

0,5<br />

68 COLORFOTO 10/2013<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0,0<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00


10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

24 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

24 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

45 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

45 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

Verzeichnung<br />

1a<br />

1b<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Verzeichnung<br />

1a<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Diese Optik zeigt bei der Messung<br />

ein ungewöhnliches Verhalten: Der<br />

Abfall zum Rand hin ist kräftig ausgeprägt,<br />

steigt aber abgeblendet<br />

noch einmal deutlich an. Hier kann<br />

ein kompliziert gewölbtes Bildfeld<br />

die Ursache sein. Auflösung und<br />

Kontrast sinken auf 50 % der Bildmitte<br />

ab. Damit ergibt sich ein<br />

niedriges Gesamtergebnis, und<br />

die Empfehlung entfällt.<br />

1b<br />

Nikon PC-E Nikkor 3,5/24 mm D ED / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

2,8/45 mm Micro D ED Verzeichnung<br />

1800 Euro<br />

9 Linsen, 8 Gruppen<br />

45 mm, 0,25-∞ m<br />

51 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

112 mm, 83 mm, 780 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

2074 LP/BH, 78,5 %<br />

2149 LP/BH, 71,5 %<br />

0,67 k, 77,5 %<br />

0,73 k, 70 %<br />

29/35,5 P.<br />

0,6 Pixel<br />

-0,8% 4 P.<br />

1,2/0,2 Ble. 3 P.<br />

0,3/0,3 V/N<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800 - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

Mit Blick auf die<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

71,5 Punkte<br />

5,5 Punkte über Ø D800<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte<br />

Wenn das Objektiv und damit<br />

2068 LP/BH, 83 %<br />

3,0<br />

In der Shift-Stellung<br />

bei Blende<br />

auch dessen Mittelpunkt um 8 mm<br />

COLORFOTO<br />

2104 LP/BH, 84,5 %<br />

2,5FÜR SHIFT<br />

verschoben ist, sieht das Ergebnis 0,69 k, 77 %<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

5,6 steigen die<br />

für Nikon D800<br />

1,5<br />

eher besser als in der theoretisch 0,71 k, 86 %<br />

Eckwerte für<br />

1,0<br />

idealen Nullstellung aus. Wiederum<br />

ist der Verlauf ungleichmäßig 1,0 Pixel<br />

genüber der Standardmessung.<br />

32,5/38 P.<br />

Auflösung und Kontrast deutlich ge-<br />

0,5<br />

0,0<br />

mit starkem Randabfall, ohne allerdings<br />

die deutliche Schwäche der 1,6/0,3 Ble. 0 P.<br />

mit einer eventuellen leichten Bild-<br />

-0,8% 4 P.<br />

Das homogenere Ergebnis könnte<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

ersten Messung aufzuweisen. Abgeblendet<br />

sinken Auflösung und<br />

die in der verschobenen Stellung zu<br />

0,3/0,3 V/N<br />

feldkrümmung zusammenhängen,<br />

2,5<br />

74,5 Punkte<br />

2,0<br />

Kontrast leicht.<br />

einer insgesamt günstigeren Fokussierung<br />

führt. „Shift-Empfehlung“.<br />

8,5 Punkte über Ø D800<br />

1,5<br />

1,0<br />

1a) Mitte offene Blende 2a) Schlechteste Ecke (innen) offene Blende 3a) Schlechteste Ecke (außen) offene Blende<br />

0,5<br />

1b) Mitte geschlossene Blende 2b) Schlechteste Ecke (innen) geschlossene Blende 3b) Schlechteste Ecke (außen) geschlossene Blende<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

2,8/45 mm Micro D ED - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

1800 Euro<br />

9 Linsen, 8 Gruppen<br />

45 mm, 0,25-∞ m<br />

51 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

112 mm, 83 mm, 780 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

Kontrast<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

1a<br />

1b<br />

visual noise<br />

1,5<br />

Trendlinie<br />

1,0<br />

und Auflösung offen noch ein einigermaßen<br />

gleichmäßiges Niveau<br />

0,5<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

bis in die Ecken. Abgeblendet legt<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

Eckabfall steigt – trotzdem reicht<br />

2,5<br />

es zu einer Empfehlung der 1800<br />

2,0<br />

Euro teuren Optik.<br />

visual noise<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800 - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Kontrast<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

1a<br />

1b<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

0,0<br />

für Nikon D800<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/45 mm Micro D ED / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

hohe Auflösung<br />

der Nikon D800<br />

halten Kontrast<br />

dann die Mitte zu, während der<br />

Trendlinie<br />

Trendlinie<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Trendlinie<br />

So testen<br />

wir<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Olympus M. Zuiko 4-5.6/9-18 mm ED / Olympus OM-D E-M5 - 9 mm<br />

1800<br />

1,00<br />

1600<br />

1400<br />

0,75<br />

1200<br />

1000<br />

0,50<br />

800<br />

600<br />

0,25<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

95%<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung und Kontrast<br />

Schärfe, Kontrast und Auflösung<br />

sind unterschiedliche<br />

Eigenschaften einer Abbildung,<br />

die aber zugleich eng<br />

zusammenhängen. In unseren<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

Betrachtungsabstand von<br />

70cm.<br />

Messungen bestimmen wir die<br />

Auflösung feiner Details und<br />

den Kontrast, nicht jedoch die<br />

Schärfe, dies wäre die Steilheit<br />

einer Kante. Bei der Auflösung<br />

geht es um die Frage: Wie<br />

feine Linien lassen sich noch<br />

unterscheiden, bevor sie im<br />

Einheitsgrau verschwinden?<br />

Diese Grenzauflösung geben<br />

wir für einen Kontrast von 10 %<br />

des Ausgangswerts an und<br />

errechnen die Anzahl von Linienpaaren<br />

die in die Bildhöhe<br />

passen. Bei dieser Definition<br />

gilt eine Struktur also noch als<br />

aufgelöst, wenn ihr Kontrast<br />

auf 10% des Ausgangswerts<br />

sinkt. Neben diesem Grenzwert<br />

ist für die visuelle Schärfe<br />

auch der Kontrast bei gröberen<br />

Strukturen wichtig. Um das zu<br />

berücksichtigen, summiert unser<br />

Labor den Kontrast der einzelnen<br />

Auflösungswerte bis zur<br />

Grenzauflösung auf. Je höher<br />

dieser Wert ist, umso knackiger<br />

wirkt das Bild. Bei überzogener<br />

Schärfung in der Bildverarbeitung<br />

kann das auch unnatürlich<br />

wirken. Die Kurven zeigen<br />

jeweils den Verlauf der Werte<br />

auf dem Weg von der Bildmitte<br />

bis zu 80 % der Strecke in die<br />

Ecke. Die kleinen Quadrate an<br />

den Kurven stellen das Verhalten<br />

in verschiedenen Richtungen<br />

dar und stehen immer für<br />

das konkrete Ergebnis eines<br />

Siemssterns. So stehen die vier<br />

Kästchen am Ende der Linie für<br />

die Ecken des Bildes. Je enger<br />

sie zusammen liegen, umso<br />

besser die Zentrierung der<br />

Optik.Grundsätzlich führt unser<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

die Bildmitte.<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

auftreten kann.<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

Betrachtungsabstand von<br />

70cm.<br />

Labor die Messung einmal bei<br />

offener Blende und um zwei<br />

Blendenstufen abgeblendet<br />

durch. Als Testchart dient eine<br />

Tafel mit 25 Siemenssternen.<br />

So können wir die Auflösung<br />

fast über das gesamte Bildfeld<br />

messen. Zudem sind die Kanten<br />

der Schwarzweiß-Felder<br />

nicht hart, sondern sinusförmig<br />

abgestimmt, um die Nachschärfung<br />

nur in einem realistischen<br />

Maß wirken zu lassen.<br />

COLORFOTO 10/2013 69<br />

Kontrast


2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

50 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

50 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

OBJEKTIVE IM TEST<br />

OBJEKTIV<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Super-Angulon<br />

2,8/50 mm HM Verzeichnung<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

3500 Euro<br />

10<br />

Linsen, Gruppen<br />

9 Linsen, 9 Gruppen<br />

8<br />

6<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

50 mm, 0,65-∞ m<br />

4<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 47 °<br />

2<br />

0<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

-2<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

128 mm, 108 mm, 1400 g<br />

-4<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

-6<br />

-8<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

-10<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN Nikon D800<br />

LGD (%)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

2,8/85 mm D<br />

1600 Euro<br />

6 Linsen, 5 Gruppen<br />

85 mm, 0,39-∞ m<br />

29 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

107 mm, 84 mm, 650 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / Nikon D800<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D / Nikon D800<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 2032 LP/BH, 72 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 2134 LP/BH, 73 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,63 k, 65 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,71 k, 77,5 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 26/30 P.<br />

chromatische Aberration<br />

0,7 Pixel<br />

Verzeichnung -1,2% 3 P.<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 0,8/0,1 Ble. 4,5 P.<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,4/0,3 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 63,5 Punkte<br />

2,5 Punkte unter Ø D800<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM / Nikon D800 - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D / Nikon D800 - Vignettierun<br />

Blenden<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

Blenden<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte<br />

Das mit 3500 Euro teuerste aus<br />

3,0<br />

der Shift-Garde kann nur bedingt<br />

visual noise<br />

2,5<br />

mithalten,<br />

2,0<br />

denn die Ränder sind<br />

1,5<br />

offen deutlich schwächer als die<br />

1,0<br />

Mitte. Abgeblendet steigt das Niveau<br />

der Schärfe- und Kontrast-<br />

0,5<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

werte insgesamt an, bei reduzier-<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

tem Randabfall und erreicht das<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

Niveau des 45 mm Nikon-Konkurrenten.<br />

2,5<br />

visual noise<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

Trendlinie<br />

Trendlinie<br />

2056 LP/BH, 67 %<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

2107 LP/BH, 79,5 %<br />

0,64 k, 59,5 %<br />

0,71 k, 80,5 %<br />

0,6 Pixel<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

die Bildmitte.<br />

Randabschattung in<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

auftreten kann.<br />

25,5/29,5 P.<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

0,1%<br />

Betrachtungsabstand von<br />

5 P.<br />

70cm.<br />

0,6/0,2 Ble. 5 P.<br />

0,3/0,4 V/N<br />

Blenden<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Ra<br />

3,0<br />

2,5<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

Blenden<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

0,0<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

R<br />

3,0<br />

2,5<br />

65 Punkte<br />

1 Punkte unter Ø D800<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,5<br />

0,0<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

OBJEKTIV<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

Linsen, Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 47 °<br />

Filter (Größe, Typ)<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße<br />

Lieferbare Anschlüsse<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Super-Angulon<br />

2,8/50 mm HM - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

3500 Euro<br />

9 Linsen, 9 Gruppen<br />

50 mm, 0,65-∞ m<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

128 mm, 108 mm, 1400 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

TESTERGEBNISSE GEMESSEN AN: Nikon D800<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / Nikon D800 -<br />

Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Nikon<br />

PC-E Nikkor<br />

2,8/85 mm D - Shift 8 mm<br />

1600 Euro<br />

6 Linsen, 5 Gruppen<br />

85 mm, 0,39-∞ m<br />

29 °<br />

77 mm, Schraubfilter<br />

107 mm, 84 mm, 650 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

Nikon<br />

Nikon D800<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / Nikon<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

0,25<br />

1a<br />

1b<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D - Shift 8 mm / Nikon D800<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1994 LP/BH, 76 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 2079 LP/BH, 78,5 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,60 k, 63,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,69 k, 78,5 %<br />

Punkte Grenzauflösung/Kontrast 28/27,5 P.<br />

chromatische Aberration<br />

1,1 Pixel<br />

Verzeichnung -1,0% 3,5 P.<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden 1,1/0,2 Ble. 3,5 P.<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2<br />

0,3/0,3 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 62,5 Punkte<br />

3,5 Punkte unter Ø D800<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Super-Angulon 2,8/50 mm HM - Shift 8 mm / Nikon D800 - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D - Shift 8 mm / Nikon D800 -<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

- Blende offen<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

Die<br />

3,0<br />

Shift-Stellung liefert ein insgesamt<br />

etwas ausgeglicheneres Er-<br />

2,5<br />

2,0<br />

gebnis als die Standardmessung,<br />

1,5<br />

kann aber insgesamt nicht zu den<br />

1,0<br />

Messwerten des Nikon PC-E<br />

0,5<br />

2,8/45 mm aufschließen. In der<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Konkurrenzbetrachtung Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke) knapp un-<br />

visual noise<br />

ter dem Durchschnitt und deswe-<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

3,0<br />

gen ohne Empfehlung.<br />

visual noise<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

Messwerte<br />

Trendlinie<br />

die Bildecken dunkler ab als<br />

1925 die LP/BH, Bildmitte. 74 %<br />

Dieses Diagramm zeigt<br />

2062 Randabschattung LP/BH, 82,5 in %<br />

0,64 k, 62,5 %<br />

0,70 auftreten k, 83 kann. %<br />

1,3 Pixel<br />

Zahlreiche Objektive bilden<br />

Blenden sowie das<br />

wahrnehmbare Rauschen,<br />

welches speziell in den<br />

Ecken in Folge des<br />

Lichtabfalls verstärkt<br />

27/30,5 P.<br />

Die<br />

Betrachtungsbedingungen<br />

des wahrnehmbaren<br />

Rauschen beziehen sich<br />

auf einen 60x40cm<br />

Ausdruck mit einem<br />

Betrachtungsabstand von<br />

0,1% 70cm. 5 P.<br />

0,9/0,3 Ble. 4,5 P.<br />

0,3/0,3 V/N<br />

Blenden<br />

Vignettierung -- Blende offen offen<br />

Ra<br />

3,0<br />

2,5<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

Blenden<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

0,0<br />

0<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

R<br />

3,0<br />

2,5<br />

67 Punkte<br />

1 Punkte über Ø D800<br />

Blenden<br />

visual noise<br />

visual noise<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,5<br />

70 COLORFOTO 10/2013<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

0,0<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

0,0<br />

0


10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

85 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

85 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

2400<br />

2200<br />

2000<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

-0,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-0,50<br />

-1,50<br />

-1,00<br />

0,00<br />

-2,00<br />

-1,50<br />

-0,50<br />

-2,00<br />

-1,00<br />

-1,50<br />

-2,00<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

90 mm<br />

10<br />

9<br />

8<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

3<br />

2<br />

1<br />

0<br />

0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1<br />

-1<br />

-2<br />

-3<br />

-4<br />

-5<br />

-6<br />

-7<br />

-8<br />

-9<br />

-10<br />

Bildfeldhöhe<br />

90 mm<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

Der Abbildungsmaßstab ist über das<br />

gesamte Bild nicht gleich, der<br />

Abbildungsmaßstab in der Mitte ist nicht<br />

identisch zum Abbildungsmaßstab am<br />

Bildrand. Dies führt zu Tonnen- oder<br />

Kissenförmiger Verzeichnung.<br />

Das Labor bestimmt, wie weit ein mit dem<br />

Testobjektiv abgebildeter Punkt von der<br />

Position abweicht, die er bei gleichmäßiger<br />

Abbildung eigentlich haben müsste.<br />

Dazu bestimmt das Labor die Abweichung<br />

vieler Punkte im Bild zur Soll-Position und<br />

mittelt die Abweichnung über die vier<br />

Quadranten. Für die Grafik wird dies für<br />

verschiedene Bildfeldhöhen aufgetragen,<br />

für den Messwert wird die maximale<br />

Abweichung angegeben.<br />

Dieser Unterschied im Radius zur Bildmitte<br />

wird durch die Bildhöhe geteilt (alles in<br />

Pixel gerechnet), um den Einfluss<br />

unterschiedlicher Pixelanzahl je Kamera<br />

zu kompensieren. (LGD-Verzeichnung)<br />

Da die Verzeichnung nicht von der Blende<br />

abhängt, gibt es keine getrennten<br />

Messungen für offen und abgeblendet.<br />

(Bildfeldhöhe = 0 entspricht dem<br />

Bildzentrum, Bildfeldhöhe = 1 entspricht<br />

der Bildecke)<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

Verzeichnung<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Makro-Symmar<br />

4,5/90 mm HM Verzeichnung<br />

3300 Euro<br />

6 Linsen, 4 Gruppen<br />

90 mm, 0,57-∞ m<br />

27 °<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

139 mm, 108 mm, 1110 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

Nikon D800<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

So testen<br />

wir<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

1a<br />

1b<br />

Verzeichnung<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

Bei Nikons Shift-Tele geht es außerhalb<br />

der Bildmitte an der D800<br />

offen schnell bergab mit der Auflösung<br />

wie mit dem Kontrast. Bei<br />

Blende 5,6 werden dann deutlich<br />

bessere Resultate eingefahren, die<br />

aber nicht das Niveau des Schneider-Makros<br />

erreichen, das allerdings<br />

lichtschwächer ist und zugleich<br />

fast das Doppelte kostet.<br />

1a<br />

1b<br />

Nikon PC-E Nikkor 2,8/85 mm D - Shift 8 mm / Nikon D800 - Verzeichnung<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Kissenförmig<br />

tonnenförmig<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / Nikon D800<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM / Nikon D800 - Vignettierung und Rauschwahrnehmung über das Bildfeld<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende offen<br />

Messwerte Trendlinie<br />

3,0<br />

Viel besser als<br />

COLORFOTO<br />

2,5<br />

EMPFOHLEN<br />

2,0<br />

Vignettierung - Blende offen<br />

2128 LP/BH, 87,5 %<br />

2101 LP/BH, 94 %<br />

0,71 k, 69 %<br />

0,71 k, 91,5 %<br />

36/37,5 P.<br />

0,7 Pixel<br />

0,0 % 5 P.<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

0,5/0,2 Ble. 5 P.<br />

Vignettierung - Blende +2<br />

0,3/0,3 V/N<br />

83,5 Punkte<br />

17,5 Punkte über Ø D800<br />

Blenden<br />

Blenden<br />

0,00 -<br />

-0,50 -<br />

-1,00 -<br />

-1,50 -<br />

-2,00 -<br />

Blenden<br />

-2,00--1,50 -1,50--1,00 -1,00--0,50 -0,50-0,00<br />

Schneider-Kreuznach<br />

PC-TS Makro-Symmar<br />

4,5/90 mm HM - Shift 8 mm Verzeichnung<br />

3300 Euro<br />

6 Linsen, 4 Gruppen<br />

90 mm, 0,57-∞ m<br />

27 °<br />

95 mm, Schraubfilter<br />

139 mm, 108 mm, 1110 g<br />

–, –, KB, kein AF, Perspektivkorrektur<br />

<strong>Canon</strong>, Nikon, Pentax, Sony Alpha<br />

Nikon D800<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM - Shift 8 mm / Nikon<br />

2400<br />

1,00<br />

2200<br />

2000<br />

0,75<br />

1800<br />

1600<br />

0,50<br />

1400<br />

1200<br />

0,25<br />

1000<br />

800<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

Kontrast<br />

Kontrast<br />

10<br />

8<br />

6<br />

4<br />

2<br />

0<br />

-2<br />

-4<br />

-6<br />

-8<br />

-10<br />

LGD (%)<br />

1a<br />

1b<br />

visual noise<br />

1,5<br />

kontrast offen höher sein. Abge-<br />

Rauschwahrnehmung über das Bildfeld - Blende +2<br />

Messwerte<br />

3,0<br />

blendet passt dann alles. Das geht<br />

2,5<br />

mit sechs Linsen in vier Gruppen,<br />

2,0<br />

kostet aber 3300 Euro und ist klar<br />

1,5<br />

empfohlen.<br />

1,0<br />

visual noise<br />

0,5<br />

0,0<br />

2a<br />

2b<br />

3a<br />

3b<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100<br />

Bildfeld (0=Bildmitte; 100=Bildecke)<br />

Schneider Kreuznach PC-TS Makro-Symmar 4,5/90 mm HM - Shift 8 mm / Nikon D800 -<br />

Verzeichnung<br />

1a<br />

1b<br />

für Nikon D800<br />

Bildfeldhöhe W S T<br />

2a<br />

2b<br />

das Makro-Symmar<br />

geht es<br />

kaum noch. Platz<br />

1,0<br />

zwei in der Bestenliste. Offen<br />

0,5<br />