26.02.2014 Aufrufe

connect 13 neue Smartphones und Tablets (Vorschau)

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

www.<strong>connect</strong>.de<br />

3/2014<br />

Deutschland € 5,90<br />

Österreich € 6,80<br />

Schweiz sfr. 11,80<br />

Benelux € 6,95<br />

Italien € 7,95<br />

Spanien € 7,95<br />

Finnland € 8,65<br />

Slowakei € 7,95<br />

Griechenland € 8,85<br />

Europas größtes Magazin zur Telekommunikation<br />

Smartphone-Stars in Europas erstem 4G-Test<br />

LTE ErsTmaLs im<br />

Labor gEmEssEn!<br />

iPhone 5s, Sony Xperia Z1, HTC One, LG G2,<br />

Samsung Galaxy S4, Nokia Lumia 925 –<br />

Riesen-Unterschiede in der LTE-Performance<br />

ausdauer,<br />

technik, Preis top!<br />

LG Google<br />

nexus 5<br />

tipp für android-<br />

Fans<br />

apps<br />

E-Reader <strong>und</strong><br />

Taxi-Services<br />

<strong>13</strong><br />

nEuE smarTphonEs<br />

<strong>und</strong> TabLETs<br />

Samsung, Sony <strong>und</strong> LG gegen<br />

bärenstarke Newcomer<br />

Fernsehen<br />

via internet<br />

DSL- <strong>und</strong> Kabelbetreiber<br />

im Test: Wer bringt Videos<br />

am stabilsten ins Haus?<br />

WindoWs<br />

Phone 8<br />

Mit tollen Features:<br />

Micro softs Betriebssystem<br />

im Aufwind<br />

mediennetzWerk<br />

Musik <strong>und</strong> Filme<br />

vom Smartphone<br />

auf den Fernseher


50%<br />

RABATT *<br />

Sony Xperia SP Sony Xperia Z1<br />

Nokia Lumia 1020<br />

O 2 Shop<br />

o2.de<br />

Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, Georg-Brauchle-Ring 23–25, 80992 Mü nchen<br />

*Angebot gilt nur bei gleichzeitigem Abschluss des Tarifs O2 Blue All-in M oder O2 Blue All-in L oder O2 Blue All-in XL, jeweils mit 24 Mon. Mindestvertragslaufzeit, bis 31.3.2014. Weitere Tarifdetails, z.B. für O2 Blue All-in M mit Sony Xperia Z1: mtl. Paketpreis 29,99 €; einmalig für das<br />

Smartphone 289 € (statt 589 €); Anschlusspreis 29,99 €; nationale Standardgespräche <strong>und</strong> -SMS in alle dt. Fest- <strong>und</strong> Mobilfunknetze enthalten; mobiles Surfen im O2 Netz: bis 500 MB pro Abrechnungsmonat max. Geschwindigkeit 21,1 MBit/s (bei Bestellung bis 31.3.2014 12 Mon. lang mit LTE<br />

21,1 MBit/s), danach 32 Kbit/s; Datennutzung umfasst nur paketvermittelte nationale Datenverbindungen, keine Voice-/Video-over-IP- <strong>und</strong> Peer-to-Peer-Dienste.


Foto: Silke Schwell<br />

Trendmonitor 2014<br />

Anfang Januar startet in Las Vegas traditionell die<br />

Consumer Electronics Show, kurz CES, die stets<br />

Anhaltspunkte dafür liefert, welche Trends rüber<br />

nach Europa schwappen. Aus <strong>connect</strong>-Sicht am<br />

spannendsten war dieses Jahr die signifikant größere<br />

Ausbreitung des Android-Betriebssystems:<br />

Ob im Auto als Bordcomputer, im vernetzten Fernseher<br />

(Smart TV), in der Spielkonsole oder der Digitalkamera<br />

– Android ist inzwischen überall <strong>und</strong><br />

manch einer fragt sich, welche persönlichen Informationen<br />

aus der Alltagssituation Googles Datenkrake<br />

demnächst sammelt <strong>und</strong> wie riskant es sein<br />

könnte, in einem Auto zu sitzen, das durch einen<br />

Hackerangriff stillgelegt oder gegen einen Baum<br />

gelenkt werden könnte. Schließlich setzen die<br />

Autohersteller sonst alles daran, ihre Fahrzeuge<br />

mittels Car Connectivity bequemer, sicherer <strong>und</strong><br />

multimedialer zu gestalten. Das Thema behalten<br />

wir auf alle Fälle im Auge.<br />

Ein Auge werfen wir sicher auch auf Alcatel, Huawei<br />

<strong>und</strong> ZTE, die sich nicht nur mit großen Ständen<br />

auf der Messe präsentierten, sondern dort<br />

auch zeigten, wie leistungsfähig ihre <strong>Smartphones</strong><br />

inzwischen sind. Noch halten die gleichfalls auf<br />

der CES vertretenen Platzhirsche LG, Samsung<br />

<strong>und</strong> Sony einen Innovationsvorsprung, aber falls<br />

Alcatel erkennt, dass erweiterbarer Speicher in<br />

Deutschland wichtig ist, dann könnte hier ein<br />

weiterer Wettbewerber heranwachsen. Auch das<br />

Rennen um die pfiffigsten Bluetooth-Produkte<br />

scheint eröffnet: Drohnen, Hubschrauber, Modellautos<br />

oder Lautsprecher tauchten an jeder Messe-Ecke<br />

auf – da kommt was auf uns zu ...<br />

Dirk Waasen,<br />

Bereichsleiter Telekommunikation<br />

<strong>und</strong> Chefredakteur <strong>connect</strong><br />

Alle Smartphone-Tests im Überblick<br />

<strong>connect</strong>-Testjahrbuch<br />

Apple iPhone 5s, Samsung Galaxy S4, LG G2, Sony Xperia Z,<br />

HTC One, Huawei Ascend P6, Blackberry Z10, Nokia Lumia<br />

925 – diese <strong>und</strong> alle weiteren <strong>Smartphones</strong>, die <strong>connect</strong> im<br />

Jahr 20<strong>13</strong> durchs Labor geschickt hat, finden Sie jetzt im<br />

großen Testjahrbuch 20<strong>13</strong>. Auf 220 Seiten gibt’s Informatio-<br />

nen satt – zum Schmö-<br />

kern, als Einkaufsratge-<br />

ber, als Jahres-Kompen-<br />

dium. Alle Phones sind<br />

mit aktualisierten Prei-<br />

sen versehen, die teil-<br />

weise drastisch gefallen<br />

sind. Das dicke Ding ist<br />

online für 7,99 Euro zu<br />

haben – <strong>und</strong> zwar bei<br />

Apple im App Store für<br />

iPhone <strong>und</strong> iPad sowie<br />

als E-Paper.<br />

89,6 %<br />

unserer Leser beschäftigen sich laut einer aktuellen Umfrage<br />

mindestens ein bis zwei St<strong>und</strong>en, r<strong>und</strong> ein Drittel sogar<br />

mehr als drei St<strong>und</strong>en mit einer <strong>connect</strong>-Ausgabe. Das ehrt<br />

uns sehr. Unter den Teilnehmern der Umfrage haben wir zwei<br />

Huawei Ascend P2 verlost, die schon unterwegs zu den<br />

glücklichen Gewinnern sind.<br />

Werden Sie unser Fan<br />

TesTjahrbuch<br />

220 seiten!<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

Europas größtes Magazin zur Telekommunikation<br />

SmartphoneS<br />

72im test<br />

Apple iPhone 5s Samsung Galaxy S4 LG G2<br />

Sony Xperia Z HTC One Huawei Ascend P6<br />

Blackberry Z10 Nokia Lumia 925 – <strong>und</strong> viele<br />

weitere <strong>Smartphones</strong> aus allen Preisklassen<br />

für 3 Euro<br />

Deutschland € 7,99<br />

20<strong>13</strong><br />

ALLe SmArTPHONe-TeSTS<br />

Ohne Angst vor der<br />

Mo bilfunkrechnung in<br />

Europa Surfen <strong>und</strong> Telefonieren – das ermöglicht E-Plus für<br />

faire drei Euro Aufpreis pro Monat in bestimmten Laufzeitverträgen<br />

wie dem Base All-in (30 Euro/Monat für 24 Monate).<br />

Damit kann man das Datenvolumen ohne weiteren<br />

Aufpreis europaweit nutzen – Daumen hoch!<br />

Fotos: © Cienpies Design – shutterstock.de<br />

www.facebook.com/<strong>connect</strong>.magazin<br />

3


Inhalt<br />

Ausgabe 3/2014<br />

Datenturbo Lte<br />

erstmals im Labor gemessen!<br />

Sechs Top-LTE-<strong>Smartphones</strong> im Check:<br />

Die Unterschiede sind enorm<br />

32<br />

Magazin<br />

Moto X kommt nach Deutschland6<br />

Phablets von LG <strong>und</strong> Acer, Sony Xperia E1 mit<br />

Walkman-Funktionen, Porsche-Blackberry u.v.m.<br />

Brennpunkt<br />

Frisch aus Las Vegas:<br />

Die Highlights der CES 10<br />

Gebogenes LG-Phone G Flex, vier <strong>neue</strong> Samsung-<br />

<strong>Tablets</strong>, Fitness-Armbänder, Audi-Tablet, Sofortbildkamera<br />

Polaroid Socialmatic, Ges<strong>und</strong>heitstracker<br />

Scanadu Scout, Chip für die Großhirnrinde<br />

<strong>und</strong> viele Top-Neuheiten mehr<br />

<strong>Smartphones</strong> .....................................................12<br />

<strong>Tablets</strong> ...............................................................20<br />

Wearables ..........................................................22<br />

Car Connectivity .................................................24<br />

Gadgets .............................................................26<br />

Health ................................................................28<br />

Trends ...............................................................30<br />

SMartphoneS<br />

Android, iOS, Windows Phone<br />

Top-Phones im ersten LTE-Test32<br />

Erstmals im Labor gemessen: Sony Xperia Z1,<br />

Apple iPhone 5s, HTC One, Samsung Galaxy S4,<br />

Nokia Lumia 925, LG G2 auf dem LTE-Messplatz<br />

Android<br />

LG Google Nexus 5 48<br />

Technik, Software, Preis – die Mischung stimmt<br />

Android<br />

LG L9 54<br />

Das preiswerte LG L9 hält lange durch, bietet ein<br />

Top- Display <strong>und</strong> ist gut zu bedienen – Geheimtipp!<br />

Windows phone 8 hebt ab<br />

Raus aus der Nische!<br />

Windows Phone 8<br />

wird immer tipps: besser Besserer<br />

<strong>und</strong> beliebter WLan-empfang 60<br />

So wird Ihre<br />

Verbindung stabil<br />

114<br />

26<br />

Fernsehen via internet<br />

DSL oder Kabel –<br />

wo laufen Videos<br />

am stabilsten? 102<br />

Windows Phone<br />

Nokia Lumia 1520 56<br />

Mit riesigem 6-Zoll-Screen <strong>und</strong> toller Kamera setzt<br />

das erste Windows-Phone-Phablet ein Zeichen<br />

Windows Phone im Aufwind 60<br />

Die Navigation Nokia Here Drive ist nur einer der<br />

Gründe für die wachsende Beliebtheit des Systems<br />

Android<br />

Im Fokus: Samsung Galaxy S4 78<br />

Die besten Tipps, Tricks <strong>und</strong> Gadgets<br />

4 3/2014<br />

Lg google<br />

nexus 5<br />

So viel Phone für<br />

so wenig Geld – das<br />

Nexus 5 ist ein Hit 48<br />

66


App-<br />

CheCk<br />

Taxi-services<br />

So läuft die Taxi-<br />

Buchung per App<br />

e-reader<br />

Auf dem Smartphone<br />

Bücher lesen? Klar!<br />

42<br />

72<br />

medien-netzwerk<br />

Musik <strong>und</strong> Filme vom<br />

Phone auf dem TV 116<br />

Schnellfinder<br />

SmartphoneS<br />

Apple iPhone 5s 39<br />

Acer Liquid S2 7<br />

Acer Liquid Z5 18<br />

Alacatel One Touch Idol Alpha 15<br />

Alacatel One Touch Idol X+ 15<br />

Blackberry P’9981 7<br />

CAT B100 18<br />

HTC One 40<br />

Huawei Ascend Mate 2 16<br />

LG G2 38<br />

LG G Flex 12<br />

LG Google Nexus 5 48<br />

LG G Pro Lite Dual 6<br />

LG L9 54<br />

Motorola Moto X 6<br />

Nokia Lumia 925 41<br />

Nokia Lumia 1520 56<br />

Samsung Galaxy S4 38, 78<br />

Sony Xperia E1 7<br />

Sony Xperia Z1 39<br />

Sony Xperia Z1 Compact 14<br />

ZTE Nubia 5S 17<br />

ZTE Grand SII 16<br />

tabletS<br />

Acer Iconia A1-830 23<br />

Audi Smart Display 24<br />

Dell Venue 8 Pro 126<br />

Samsung Galaxy Tab Note Pro 122 21<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 84 20<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 101 20<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 122 21<br />

appS<br />

Better Taxi 44<br />

eBookde 73<br />

Google Play Books 73<br />

iBooks74<br />

Kindle 74<br />

Nokia Here Drive 63<br />

Mytaxi 43<br />

Reader (Sony) 76<br />

Taxide 44<br />

Taxi Deutschland 46<br />

Taxieu 43<br />

Thalia eBooks 76<br />

notebookS<br />

Acer C720 128<br />

navigationSSySteme<br />

Becker Ready 70 LMU 123<br />

Falk NEO 620 LMU 123<br />

Garmin Nüvi 65 LMT 124<br />

Tomtom Start 60 M Europe Traffic 124<br />

80<br />

nokia lumia 1520<br />

Dieses Phablet ist das<br />

beste Windows-Phone 56<br />

Benefit<br />

Google Play Movie für iOS 99<br />

Sky-Filme ohne Abo; App für die Winterspiele<br />

in Sotschi; Guthaben unterwegs aufladen via<br />

Prelado; Nachrichten-App News Republic u.v.m.<br />

Apps<br />

Taxi-Apps 42<br />

Ein Taxi bestellen per App – warum nicht!<br />

Wir haben ausprobiert, wie gut das klappt<br />

E-Reader-Apps 72<br />

Was taugen E-Reader fürs Smartphone?<br />

Sechs Apps für Android <strong>und</strong> iOS im Test<br />

Technik<br />

Netze <strong>und</strong> Stromverbrauch 68<br />

Der Stromverbrauch eines <strong>Smartphones</strong> hängt<br />

auch davon ab, in welchem Netz es funkt<br />

home connecT<br />

IP- <strong>und</strong> Web-TV 102<br />

14 Internet-TV-Angebote der DSL<strong>und</strong><br />

Kabelnetzbetreiber im Vergleich<br />

Breitband – wer bietet mehr? 108<br />

Neun Anbieter im großen <strong>connect</strong>-Check<br />

Vernetzung zu Hause 116<br />

Musik <strong>und</strong> Filme vom Smartphone auf den Fernseher<br />

schicken – mit dem richtigen Know-how ist<br />

das heute kein Problem mehr<br />

cAr connecTiviTy<br />

Big-Screen-Navis 122<br />

Navis fürs Auto sind wieder im Kommen – nicht<br />

zuletzt, weil ihre Displays immer größer werden<br />

TAbleTs & co<br />

Dell Venue 8 Pro 126<br />

Was hat das erste Windows-Phone-8-Tablet<br />

im angesagten 8-Zoll-Format drauf?<br />

Acer C720 128<br />

Unschlagbare 249 Euro: Wir wollten wissen,<br />

wie gut das günstigste Chromebook ist<br />

StandardS<br />

editorial .............................................................................3<br />

leserbriefe/impressum .......................67<br />

bestenliste ...............................................................84<br />

lexikon ..........................................................................90<br />

tarifdurchblick ...................................................94<br />

vorschau ..................................................................<strong>13</strong>0<br />

5


3<br />

2014<br />

magazin<br />

MOtOrOla legt nach<br />

In den USA ist es schon seit letzten Sommer zu haben, nun<br />

kommt das Moto X Anfang Februar nach Deutschland. Als zweites<br />

Motorola-Smartphone der <strong>neue</strong>n Generation steht es neben<br />

dem Moto G (Test in der nächsten <strong>connect</strong>) <strong>und</strong> will mit mehr<br />

Ausstattung die etwas bessere, aber auch teurere Alternative<br />

sein. Die Preisempfehlung setzt Motorola auf 399 Euro. Das<br />

Design ist ähnlich, das X aufgr<strong>und</strong> des dünneren Gehäuses aber<br />

etwas eleganter. Die Varianten, mit denen sich US-K<strong>und</strong>en ihr<br />

Moto X selbst gestalten können, wird es nicht geben, Schwarz<br />

<strong>und</strong> Weiß stehen zur Auswahl. Die Kamera hinterließ einen ordentlichen<br />

Eindruck, die Ausstattung ist solide. Ein absolutes<br />

Top-Phone ist es dennoch nicht. Der nicht erweiterbare Speicher<br />

ist das größte Manko.<br />

Durch den Verzicht<br />

Erster Check ✔<br />

Motorola Moto X<br />

Preis 399 Euro<br />

auf eine eigene Oberfläche<br />

will Motorola schnel-<br />

Maße 129 x 65 x 10,4 Millimeter; <strong>13</strong>0 g<br />

Pro schnelles Internet per LTE <strong>und</strong> ac-<br />

WLAN; fast reines Android <strong>und</strong> damit le Android-Updates liefern<br />

können. Besonderes<br />

schnelle Updates; kontrastreiches<br />

AMOLED-Display<br />

Contra Akku ist fest verbaut; kein erweiterbarer<br />

Extra: Die Sprachsteuerung<br />

lässt sich jederzeit<br />

Speicher; nur als 16-GB-Variante in<br />

Deutschland zu haben<br />

mit dem Satz „Okay<br />

Ausstattung ✔✔✔✔ Google Now“ aktivieren.<br />

Handhabung<br />

Erster Check<br />

✔✔✔✔✔<br />

✔✔✔✔✔<br />

Dual-SiM-Phablet<br />

Mit dem G Pro Lite Dual bringt LG nun ein Phablet mit<br />

Doppel-SIM-Slot auf den Markt. Damit lassen sich<br />

gleichzeitig zwei SIM-Karten nutzen, etwa im Ausland<br />

oder für private <strong>und</strong> geschäftliche Telefonate. Das<br />

UMTS-Modell ziert ein 5,5 Zoll großes Display, das<br />

eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln bietet. Als Plattform<br />

kommt die Mediatek MT6577 zum Einsatz, die<br />

einen 1 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor mitbringt.<br />

In Sachen Software-Besonderheiten ist die Multitasking-Funktion<br />

QSlide zu nennen, auch die Möglichkeit,<br />

das Display durch zweimaliges Klopfen auf selbiges<br />

zu sperren oder zu entriegeln ist clever. Der interne<br />

Speicher soll 8 GB fassen <strong>und</strong> sich per Micro-<br />

SD-Karte erweitern lassen. Die 8-Megapixel-Kamera<br />

ist mit Autofokus <strong>und</strong> Fotolicht gerüstet. Für den<br />

schnellen Datenverkehr sind HSDPA <strong>und</strong> a/b/g/n-<br />

WLAN an Bord, für besonders lange Laufzeiten soll<br />

ein 3140 mAh großer Akku sorgen Das LG G Pro Lite<br />

Dual ist ab sofort für 349 Euro verfügbar.<br />

6 3/2014


grosses<br />

kaLiber<br />

Das Acer Liquid S2 ist ein Android-Brummer mit 6 Zoll<br />

großem Full-HD-Display <strong>und</strong> einem ordentlichen Gewicht<br />

von 233 Gramm, das generell mit zwei Händen bedient<br />

werden will. Praktisch: Eine spezielle App macht den großen<br />

Screen zum Notizblock. Mit LTE <strong>und</strong> Quad-Core-Prozessor<br />

gehört es auch in Sachen Ausstattung zu den<br />

Schwergewichten. Neben praktischen Extras bietet es<br />

bedingt nützliche Superlative: Zum Beispiel die 4K-Kamera,<br />

die Videos mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln<br />

filmt, dabei allerdings in zwölf Sek<strong>und</strong>en eine 83-MB-<br />

Datei generiert. Und wer hat schon einen TV mit 4K-Auflösung<br />

zu Hause? Schade: Die vier hellen LEDs um die<br />

<strong>13</strong>-Megapixel-Kamera brachten im ersten Test nicht den<br />

erwarteten Vorteil. Dennoch: Wer ein großes Smartphone<br />

als Arbeitsgerät sucht, sollte sich das Liquid S2 ansehen.<br />

Praxistest<br />

Acer Liquid S2<br />

Preis 530 Euro<br />

Maße 166 x 86 x 11 Millimeter; 233 Gramm<br />

Pro schnelles Internet per LTE; riesiger,<br />

brillanter Touchscreen; erweiterbarer<br />

Speicher; 2,2 GHz schneller Quad-Core-<br />

Prozessor <strong>und</strong> 2 GB RAM; praktische<br />

Notiz-App; aufwendige Kamera<br />

Contra sehr schwer; nur mit zwei Händen<br />

bedienbar; störende Kante zwischen<br />

Front <strong>und</strong> Akkudeckel<br />

Ausstattung ★★★★★<br />

Handhabung ★★★★★<br />

Praxistest ★★★★★<br />

Der WaLkman<br />

ist WieDer Da<br />

Sony spendiert seinem brand<strong>neue</strong>n<br />

Xperia E1 praktische Funktionen, die<br />

wir von den guten, alten Walkman-<br />

Handys kennen: Zum Beispiel eine<br />

spezielle Taste zum schnellen Start des<br />

Players. Oder die Möglichkeit, durch<br />

kurzes Schütteln zum nächsten Stück<br />

zu springen (Shake-Control). Dank eines<br />

kräftigen Lautsprechers sollen sich<br />

mit dem E1 auch spontane Minipartys<br />

beschallen lassen. Das Android-4.3-<br />

Smartphone bietet dem Preis angemessen<br />

insgesamt eine eher einfache<br />

Ausstattung: Das 4-Zoll-Display löst<br />

mit 480 x 800 Pixeln auf, die Kamera<br />

knipst mit 3 Megapixeln, der Speicher<br />

ist erweiterbar. Das Xperia E1 soll noch<br />

im ersten Quartal auf den Markt kommen,<br />

die Preisempfehlung liegt bei <strong>13</strong>9<br />

Euro; die Dual-SIM-Variante E1 Dual<br />

soll 149 Euro kosten.<br />

Luxusgut<br />

Der titanfarbene, satinierte Edelstahlrahmen <strong>und</strong> die mit feinstem Leder belegte Rückseite<br />

des P‘9982 beweisen, dass Porsche Design hochwertige Materialien gekonnt in<br />

Szene setzen kann. Der Newcomer ist nach dem P‘9780 (Test in <strong>connect</strong> 4/12) die<br />

zweite Zusammenarbeit zwischen dem Edelhersteller aus Deutschland <strong>und</strong> dem Messaging-Pionier<br />

Blackberry aus Kanada. Diesmal hat sich die Tochterfirma des berühmten<br />

Sportwagenbauers den Z10 vorgenommen. Auf dieser Gr<strong>und</strong>lage ist ein Smartphone<br />

entstanden, das fast jeden Luxus bietet, der überhaupt in ein mit einer Hand bedienbares<br />

Touchscreen-Gerät zu bekommen ist, allenfalls bei der Kamera müssen Abstriche gemacht<br />

werden. Überfluss pur bieten die eingebauten<br />

64 Gigabyte Festspeicher, die per Micro-SD-<br />

Card noch zu erweitern sind. Ein echtes Highlight ist<br />

auch die im Porsche Design gestylte Uhr, da macht<br />

selbst das Weckerstellen Spaß. Der Preis des<br />

P‘9982 ist hoch, aber das ist schließlich ein Garant<br />

für Exklusivität.<br />

Praxistest<br />

Porsche Design P’9882<br />

Preis 1650 Euro<br />

Maße <strong>13</strong>1 x 66 x 9 Millimeter; <strong>13</strong>8 g<br />

Pro exklusives Design; hochwertige, edel<br />

präsentierte Materialien; leistungsfähige<br />

Gerätebasis mit Qualcomm-Dual-Core-<br />

1,5-GHz-Prozessor; Quad-Band-LTE,<br />

a/b/g/n-Wi-Fi; 4,2“-HD-Display; 64-GB-<br />

Flash; Micro-SD-Slot; NFC<br />

Contra sehr hoher Preis; eingeschränktes App-<br />

Angebot; durchschnittliche Kamera<br />

Ausstattung ★★★★★<br />

Handhabung ★★★★★<br />

Praxistest ★★★★★<br />

7


magazin<br />

smarter alarmDienst<br />

Gigaset arbeitet im Rahmen seiner Smart-Home-Lösung<br />

„Gigaset Elements“ (siehe auch Test in <strong>connect</strong> 2/2014) mit<br />

dem Sicherheitsdienstleister Securitas zusammen. Zielsetzung<br />

von „Gigaset elements monitored by Securitas“: Als<br />

Premiumdienst sollen Gigaset-Elements-Nutzer eine An bin-<br />

Digitale Brieftasche von e-Plus<br />

2014 könnte das Jahr der mobilen Bezahlsysteme werden. Nun stellte auch E-Plus<br />

eine „Mobile Wallet“ vor. Die Lösung setzt ein NFC-taugliches Smartphone voraus,<br />

eine Android-App dient im Zusammenspiel mit einer speziellen SIM-Karte als digitales<br />

Pendant zur Brieftasche. Zum Start steht dort die Bezahlfunktion „Walletcard“<br />

zur Verfügung, die an r<strong>und</strong> 30 000 Maestro-Kassen akzeptiert wird. Außerdem lassen<br />

sich die ADAC-Mitgliedskarte, Tickets einiger Nahverkehrssysteme <strong>und</strong> Rabattcoupons<br />

von Acardo <strong>und</strong> Gettings digital ablegen. Die App protokolliert dabei alle<br />

Bezahlvorgänge <strong>und</strong> Couponeinsätze. Das System soll zur Jahresmitte starten <strong>und</strong><br />

nach Base sukzessive auch bei den anderen E-Plus-Marken eingeführt werden.<br />

dung an die Alarmzentralen von Securitas buchen können.<br />

Erkennen die Tür-, Fenster- oder Bewegungssensoren einen<br />

Einbruchversuch, überwacht Securitas, dass der Alarm<br />

nicht verloren geht. Dazu können die K<strong>und</strong>en vier Personen<br />

definieren, die Securitas im Alarmfall kontaktiert <strong>und</strong> das<br />

weitere Vorgehen wie etwa die Information von Nachbarn<br />

oder der Polizei mit ihnen abstimmt. Die Kooperation startet<br />

zunächst mit einer kostenlosen Pilotphase. Interessenten<br />

können den Service drei Monate gratis testen (https://<br />

gigaset.securitas.de). Den Preis für den Dienst will Gigaset<br />

erst nach der Pilotphase festlegen. Die Testk<strong>und</strong>en können<br />

dann wählen, ob Sie den Dienst weiter nutzen wollen.<br />

roaming<br />

aDe<br />

E-Plus will der EU-Komissarin<br />

Nelly Kroes zuvorkommen<br />

<strong>und</strong> die Roaming-Gebühren<br />

abschaffen<br />

– gegen moderaten<br />

Aufpreis: Für drei Euro<br />

monatlich können Base-<br />

K<strong>und</strong>en mit der <strong>neue</strong>n EU-<br />

Reise-Flat in EU-Ländern<br />

sowie in Island, Liechtenstein,<br />

Norwegen <strong>und</strong> der<br />

Schweiz zu gleichen Konditionen<br />

wie zu Hause via<br />

Smartphone plaudern <strong>und</strong><br />

surfen. Eine SMS kostet 9<br />

Cent. Die Auslandsoption<br />

gilt für alle Base-All-In-<br />

Tarife <strong>und</strong> hat eine zweijährige<br />

Laufzeit. Das Angebot<br />

lohnt sich vor allem<br />

für Reisende, die häufig<br />

in einem der genannten<br />

Länder unterwegs sind.<br />

Die Meldung erreichte uns kurz vor Redaktionsschluss:<br />

Nach nur knapp zwei Jahren<br />

verkauft Google den Smartphone-Hersteller<br />

Motorola Mobility für 2,91 Milliarden US-Dollar<br />

an den chinesischen Konzern Lenovo – nachdem<br />

Google im Mai 2012 selbst noch 12,5<br />

Milliarden Dollar bezahlt hatte.<br />

Zwar brachte Motorola seinerzeit<br />

3 Milliarden Dollar Barvermögen<br />

mit <strong>und</strong> Google hatte<br />

zwischenzeitlich das Geschäft<br />

mit Motorola-Set-Top-Boxen für 2,3 Milliarden<br />

Dollar veräußer t. Dennoch bleibt<br />

ein stolzer Verlust von 4,3 Milliarden<br />

Dollar. Dafür behält Google die meisten mit<br />

Motorola übernommenen Patente – doch ob<br />

die den letztlich dafür bezahlten hohen Preis<br />

„gewicht<br />

<strong>13</strong>0 gramm, sticht!“<br />

Conny <strong>connect</strong> präsentiert das <strong>neue</strong> Online-Spiel r<strong>und</strong> um Mobiltelefone.<br />

Beim <strong>connect</strong> Handy-Quartett zeigt sich, wer der wahre Smartphone-Champion<br />

ist. Spielen Sie kostenlos gegen Ihre Fre<strong>und</strong>e <strong>und</strong><br />

steigen Sie zum Smartphone-Experten auf. Das <strong>neue</strong> <strong>connect</strong> Handy<br />

Quartett finden Sie auf der <strong>connect</strong>-Facebook-Fan-Seite unter www.<br />

facebook.com/<strong>connect</strong>.magazin/app_<strong>13</strong>83304661892068<br />

lenovo kauft motorola von google<br />

2,91<br />

M$<br />

wirklich wert sind, bezweifeln Branchenkenner.<br />

Google-Chef Larry Page erklärte den Verkauf<br />

damit, dass angesichts des scharfen Wettbewerbs<br />

im Smartphone-Markt Motorola bei<br />

einem reinen Gerätehersteller besser<br />

aufge hoben sei. Dabei spielt sicher auch<br />

eine Rolle, dass alle anderen Android-Fabrikanten<br />

immer skeptisch beäugten,<br />

ob Google seine eigene Marke<br />

Motorola etwa bei Android-<br />

Updates bevorzugte. Der Gewinner<br />

des Deals dürfte in erster Linie Lenovo sein<br />

– zumal sich der Konzern ohnehin darauf vorbereitet,<br />

<strong>Smartphones</strong> in den USA <strong>und</strong> Europa<br />

anzubieten. Die weitere aktuelle Entwicklung<br />

können <strong>connect</strong>-Leser wie üblich auch online<br />

unter www.<strong>connect</strong>.de verfolgen.<br />

8 3/2014


Tristan Böer<br />

Monteur Netze<br />

Öhringen<br />

WECHSELN SIE JETZT UND GENIESSEN SIE SURFEN UND<br />

TELEFONIEREN IM AUSGEZEICHNETEN NETZ<br />

surfen<br />

Mit bis zu 50 Mbit/s im Downlaod <strong>und</strong> 10 Mbit/s im Upload<br />

telefonieren<br />

Festnetz-Flatrate ins gesamte deutsche Festnetz<br />

1.<br />

Platz Jahres 20<strong>13</strong><br />

Festnetzanbieter<br />

des<br />

Laut <strong>connect</strong>-Leserwahl 20<strong>13</strong><br />

Weitere Informationen im Telekom Shop, unter www.telekom.de <strong>und</strong> kostenlos telefonisch unter 0800 33 03000<br />

aktionspreis<br />

Call & Surf Comfort mit VDSL<br />

für monatlich nur<br />

39,95 € 1 statt 44,95€<br />

Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151, 53277 Bonn<br />

1) Aktionsangebot: Bei Buchung bis 31.12.14 kostet Call & Surf Comfort IP (Speed) mit VDSL 39,95 €/Monat. Einmaliger Bereitstellungspreis für <strong>neue</strong>nTelefonanschluss 69,95 €. Mindestvertragslaufzeit<br />

24 Monate. Call & Surf Comfort mit VDSL ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar; individuelle Bandbreite abhängig von Verfügbarkeit. Voraussetzung ist ein geeigneter Router (ab 4,95 €/Monat,<br />

ggfs. zzgl. Versandkosten in Höhe von 6,95 €).


Brennpunkt<br />

Trendshow<br />

HigHligHts der Ces<br />

Alljährlich eröffnet Las Vegas die<br />

Elektroniksaison mit einer Messe, die<br />

Tausende Besucher lockt <strong>und</strong> die Trends<br />

für die kommenden Monate setzt.<br />

10 3/2014


Fotos: © littleny – shutterstock.de / © CES<br />

T<br />

raditionell r<strong>und</strong> um die<br />

Heiligen Drei Könige eröffnet<br />

Las Vegas mit der Consumer<br />

Elektronics Show das<br />

Messejahr <strong>und</strong> lässt erkennen,<br />

welchen Trends die Branche im<br />

laufenden Jahr folgt. Gleichzeitig<br />

dient die Besucherzahl an<br />

den Ständen als Indikator dafür,<br />

welche Produkte auch wirklich<br />

ankommen. So wollte vom<br />

elektrischen Fleischmarinierer,<br />

von schier endlosen Variationen<br />

ein <strong>und</strong> desselben Ladekabels<br />

oder den konstant schlecht<br />

klingenden <strong>und</strong> eigentlich umweltzollpflichtigen<br />

Bluetooth-<br />

Lautsprechern <strong>und</strong> Billigkopfhörern<br />

kaum jemand etwas<br />

wissen. An den High-Tech-<br />

Ständen von LG, Samsung,<br />

Sony <strong>und</strong> Co war indes weniger<br />

Vorankommen als auf den<br />

Weihnachtsmärkten Ende letzten<br />

Jahres. Einen Gr<strong>und</strong> dafür<br />

lieferte das schon 20<strong>13</strong> laut beworbene<br />

Ultra-HD-TV, das in<br />

diesem Jahr öfter mit gewölbtem<br />

Display gezeigt wurde.<br />

In die Kurve gelegt<br />

„Curved“ lautete auch das Motto<br />

der <strong>Smartphones</strong> von LG <strong>und</strong><br />

Samsung, wenngleich uns noch<br />

nicht völlig klar ist, wozu –<br />

wenn nicht zu Marketingzwecken<br />

– die gewölbten Displays<br />

wirklich gut sind. Geradlinig<br />

geht Alcatel One Touch seinen<br />

Weg: Bereits 20<strong>13</strong> fiel der chinesische<br />

Hersteller <strong>connect</strong> als<br />

ernst zu nehmender Player auf,<br />

2014 legt er nochmals eine<br />

Schippe drauf: Die Idols locken<br />

mit Top-Verarbeitung, extrem<br />

hellen Displays samt fotorealistischer<br />

Darstellung <strong>und</strong> attraktiven<br />

Preisen.<br />

Mehr mit skurrilen Exponaten<br />

auf dem Niveau von<br />

Überraschungsei-Figuren denn<br />

durch plausible Anwendungen<br />

rückten sich die Anbieter von<br />

3-D-Druckern ins Rampenlicht.<br />

Und versammelten dennoch eine<br />

Unmenge an Besuchern vor<br />

ihren Ständen – das Thema<br />

brennt. Und waren es 20<strong>13</strong><br />

noch auffällig viele Bluetooth-<br />

Speaker, so ließ in diesem Jahr<br />

die Zahl der Wearables – also<br />

der Fitnessbänder, Uhren oder<br />

Headsets – erkennen, wo potenziell<br />

Umsätze erschlossen werden<br />

sollen. Was wirklich wichtig<br />

war, lesen Sie samt Vorabtests<br />

auf den folgenden Seiten.<br />

MIchael PeucKert, hannes rügheIMer,<br />

OlIver stauch, DIrK Waasen<br />

Inhalt<br />

<strong>Smartphones</strong> ..............................................................12<br />

<strong>Tablets</strong> .................................................................................................................20<br />

Wearables ......................................................................................22<br />

Car Connectivity .....................................24<br />

Gadgets.........................................................................................................26<br />

Health .......................................................................................................................28<br />

Trends .....................................................................................................................30<br />

11


Brennpunkt<br />

SmartphoneS<br />

An den Messeständen gab es eine ganze Menge spannender <strong>Smartphones</strong> zu entdecken –<br />

wobei die Bandbreite vom leistungsstarken Kompaktmodell bis zum gebogenen Phablet reicht.<br />

LG G FLEx<br />

Mit dem G Flex zeigt LG eindrucksvoll, was aktuell in Sachen Display möglich ist.<br />

Erster Check<br />

LG G Flex<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

noch offen<br />

161 x 82 x 9 Millimeter; 177 Gramm<br />

interessante Bauform; tolles 6-Zoll-<br />

OLED-Display; einfache Bedienung über<br />

eigene Benutzeroberfläche; LTE;<br />

HSPA+; ac-WLAN; Quad-Core-CPU mit<br />

2,26 GHz; <strong>13</strong>-MP-Kamera; üppige Software-Ausstattung<br />

große Bauform; kein erweiterbarer<br />

Speicher; nur Android 4.2; fester Akku<br />

Ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔✔<br />

Es ist schon ein Eyecatcher,<br />

das G Flex aus dem Hause<br />

LG. Kein W<strong>und</strong>er, wird es<br />

doch das erste Smartphone<br />

beziehungsweise Phablet<br />

sein, das mit einem gebogenen<br />

Display auf den deutschen<br />

Markt kommt.<br />

Perfekte Ergonomie<br />

Das G Flex ist dabei der Kontur<br />

des Gesichts angepasst<br />

<strong>und</strong> schmiegt sich beim Telefonieren<br />

mit seinem 6 Zoll<br />

großen OLED-Display förmlich<br />

an die Wange des Nutzers.<br />

So ist eine perfekte Ergonomie<br />

für diesen Einsatzzweck<br />

gewährleistet. Nicht<br />

ganz so ideal sieht die Bedienung<br />

des Phablets allerdings<br />

auf dem Tisch aus, denn<br />

durch die spezielle Bauform<br />

kippelt das G Flex recht<br />

schnell. In der Hand ist das<br />

gebogene LG dagegen problemlos<br />

zu beackern.<br />

Auf Gr<strong>und</strong> der üppigen<br />

Abmessungen ist das G Flex<br />

zum Glück nichts für die<br />

Hosentasche, denn die Bananenform<br />

würde dort sicherlich<br />

für einige Lacher bei den<br />

Mitmenschen sorgen.<br />

Üppige Ausstattung<br />

Neben der großen HD-Anzeige<br />

<strong>und</strong> der speziellen Bauform<br />

verspricht das LG auch<br />

eine selbstheilende Kunststoffrückseite,<br />

die Kratzer<br />

selbstständig ausmerzen soll.<br />

Ob dies tatsächlich funktioniert,<br />

wird aber erst ein Volltest<br />

ans Tageslicht bringen.<br />

Ohne Zweifel potent ist die<br />

technische Basis mit 2,26<br />

GHz schnellem Quad-Core-<br />

Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher<br />

<strong>und</strong> beim Testgerät 22,6<br />

GB Nutzerspeicher, der sich<br />

jedoch nicht erweitern lässt.<br />

LTE, HSPA+ <strong>und</strong> ac-WLAN<br />

sollen zudem für den schnellen<br />

Datentransfer sorgen, eine<br />

integrierte Infrarotdiode<br />

dient zur Steuerung von Audio-<br />

<strong>und</strong> Videogeräten.<br />

Ebenfalls an Bord: Einige<br />

vom Topmodell LG G2 bekannte<br />

Features wie etwa die<br />

Taste auf der Rückseite. In<br />

der nächsten Ausgabe von<br />

<strong>connect</strong> muss das LG G Flex<br />

dann im Volltest zeigen, was<br />

es alles drauf hat. >><br />

12 3/2014


ICH STAR,<br />

DU STERNCHEN!<br />

Die<br />

Stardust-Schutzfolie lässt dich an W<strong>und</strong>er glauben: Wenn dein Display<br />

angeschaltet ist, ist Stardust so unsichtbar wie die Sterne am hellichten Tag. Doch kaum<br />

schaltest du es ab, glänzt <strong>und</strong> glitzert dein Display fantastisch. Natürlich ist Stardust wie all<br />

unsere Schutzfolien kratzfest, hoch belastbar <strong>und</strong> farbecht. Alles Weitere unter:


Brennpunkt<br />

Sony xperia<br />

Z1 compact<br />

Der Modellname bringt<br />

es auf den Punkt: Sony<br />

schrumpft das große<br />

Z1 zu einem handlichen<br />

4,3-Zoll-Telefon<br />

<strong>und</strong> lässt die Technik<br />

aus dem Topmodell<br />

nahezu unberührt.<br />

„Nicht mini, sondern Com-<br />

pact“ – Sony legt großen<br />

Wert darauf, dass das <strong>neue</strong><br />

Xperia Z1 Compact keine<br />

abgespeckte, sondern eine<br />

kompaktere Version des<br />

High-End-Modells<br />

Xperia<br />

Z1 (Test in <strong>connect</strong> 12/20<strong>13</strong>)<br />

ist. Praktisch jedes techni-<br />

sche Highlight des großen<br />

Bruders steckt auch im Klei-<br />

nen: die 20,7-Megapixel-<br />

Kamera, der 2,2 Gigahertz<br />

schnelle Vierkernprozessor,<br />

die 2 Gigabyte Arbeitsspeicher<br />

sowie LTE <strong>und</strong> NFC.<br />

Die Featureliste zeichnet das<br />

Z1 Compact als Oberklasse-<br />

Smartphone aus.<br />

Die Unterschiede zum<br />

großen Bruder sind schnell<br />

aufgezählt: Der Akku ist etwas<br />

geschrumpft (2300 statt<br />

3000 mAh), das kleinere<br />

Display bietet „nur“ HD statt<br />

Full-HD (was der Größe angemessen<br />

ist), das Compact<br />

ist mit knapp zehn Millimetern<br />

etwas dicker <strong>und</strong> die<br />

Rückseite besteht aus Kunststoff<br />

statt aus Glas.<br />

Superhandliches Format<br />

Im ersten Check hat uns vor<br />

allem das handliche Format<br />

des <strong>neue</strong>n Xperia-Phones<br />

überzeugt. Dank seiner kompakteren<br />

Maße liegt es w<strong>und</strong>erbar<br />

in der Hand. Wem die<br />

in der Oberklasse mittlerweile<br />

etablierten 5-Zoll-Modelle<br />

einfach zu groß sind,<br />

der wird hier glücklich – auf<br />

4,3 Zoll ist noch jede Internetseite,<br />

jedes Dokument<br />

<strong>und</strong> jeder Kartenausschnitt<br />

übersichtlich zur Geltung<br />

gekommen. Zumal sich die<br />

HD-Auflösung von 720 x<br />

1280 Pixeln als praxisgerecht<br />

<strong>und</strong> ausreichend erweist.<br />

Gleichzeitig liegt das<br />

Z1 Compact angenehm in<br />

der Hand, ist erfreulich leicht<br />

<strong>und</strong> lässt sich problemlos<br />

einhändig bedienen.<br />

Saubere Performance<br />

Der Touchscreen reagierte<br />

im ersten Test anstandslos<br />

auf jede Eingabe, die Bediengeschwindigkeit<br />

ist top.<br />

Dass die Rückseite aus<br />

Kunststoff besteht <strong>und</strong> nicht<br />

aus Glas, fällt im ersten Moment<br />

gar nicht auf. Die Verarbeitung<br />

präsentiert sich<br />

tadellos, der Metallrahmen<br />

verleiht dem Gerät einen<br />

sehr edlen <strong>und</strong> hochwertigen<br />

Touch.<br />

Wie beim großen Xperia<br />

Z1 sind sämtliche Schnittstellen<br />

(SIM-Karte, Micro-<br />

USB, Speicherkarte) von<br />

passgenau im Gehäuse eingesetzten<br />

Schutzkappen geschützt.<br />

Nicht ohne Gr<strong>und</strong>:<br />

Auch das Z1 Compact ist<br />

nach den Industrienormen<br />

IP 55 <strong>und</strong> IP 58 zertifiziert<br />

<strong>und</strong> somit wasser- <strong>und</strong> staubdicht.<br />

Der interne Speicher<br />

fasst stattliche 16 Gigabyte,<br />

r<strong>und</strong> 11 Gigabyte stehen ab<br />

Werk zur freien Verfügung.<br />

Wem das nicht genügt, der<br />

kann seine Inhalte (von Apps<br />

einmal abgesehen) auf eine<br />

optionale Micro-SD-Karte<br />

auslagern.<br />

Erster Check<br />

Sony Xperia Z1 Compact<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

499 Euro<br />

127 x 65 x 10 mm; <strong>13</strong>5 Gramm<br />

erstklassig verarbeitetes Gehäuse aus<br />

Kunststoff <strong>und</strong> Glas; handliches Format;<br />

scharfes 4,3-Zoll-HD-Display; staub<strong>und</strong><br />

wasserdicht; sehr gute Performance;<br />

hervorragende Kamera mit<br />

20,7 Megapixeln; schnelles Internet per<br />

LTE; NFC<br />

Akku fest verbaut<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

erster check ✔✔✔✔✔<br />

Kaufen oder warten?<br />

Wer auf der Suche nach einem<br />

tipptopp ausgestatteten<br />

Android-Smartphone im<br />

handlichen Format ist, liegt<br />

hier goldrichtig. Zumal das<br />

4,3-Zoll-Modell mit der<br />

High-End-Ausstattung des<br />

gro ßen Bruders an den Start<br />

geht <strong>und</strong> keine Kompromisse<br />

fordert – wie es die Minis<br />

von Samsung <strong>und</strong> HTC tun.<br />

Bei der Farbauswahl treibt<br />

es Sony bunt: Zu haben ist<br />

das Z1 Compact in Schwarz,<br />

Weiß, Pink <strong>und</strong> Gelb (Lime).<br />

Der Preis ist mit 499 Euro<br />

der Ausstattung <strong>und</strong> Performance<br />

des Gerätes angemessen,<br />

im Onlinehandel dürfte<br />

er erfahrungsgemäß dennoch<br />

relativ schnell fallen.<br />

14 3/2014


AlcAtel Idol x+<br />

Mit dem Idol X+ hat Alcatel One Touch eines der<br />

Top-Phones auf der CES gezeigt.<br />

byte an internem Speicher anbieten<br />

– deutlich zu wenig für<br />

App- <strong>und</strong> Multimedia-Fans.<br />

Hier sollte Alcatel One Touch<br />

schnellstens für Abhilfe sorgen,<br />

um auch tatsächlich im Konzert<br />

der ganz großen <strong>Smartphones</strong><br />

vom Schlage eines Samsung<br />

Galaxy S4, eines HTC One<br />

oder eines Sony Xperia Z1 mitspielen<br />

zu können.<br />

Erster Check<br />

Alcatel One Touch Idol X+<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

141 x 69 x 8 Millimeter; 125 Gramm<br />

attraktive Optik; sehr gute Verarbeitung;<br />

einfache Bedienung; hervorragendes,<br />

5 Zoll großes Full-HD-Display; Dual-<br />

SIM: HSPA+; Octa-Core-Prozessor mit<br />

2 GHz; 2 GB RAM; <strong>13</strong>-MP-Kamera;<br />

HiRes-Audio<br />

kein erweiterbarer Speicher;<br />

nur Android 4.2; kein LTE; fester Akku<br />

Ausstattung ✔✔✔✔<br />

handhabung ✔✔✔✔✔<br />

erster check ✔✔✔✔✔<br />

Nachdem bereits das Idol X in<br />

<strong>connect</strong> 2/2014 die Note „Sehr<br />

gut“ im Labortest abräumen<br />

konnte, setzt Alcatel One Touch<br />

mit dem Idol X+ nochmals ein<br />

gehöriges Pf<strong>und</strong> obendrauf.<br />

Tolle Optik, geniales Display<br />

Das Android-4.2-Modell ist mit<br />

nur 8 Millimetern Höhe nicht<br />

nur ein echter Flachmann, sondern<br />

geht mit seinem eleganten<br />

<strong>und</strong> hochwertigen Gehäuse<br />

auch als Designstück durch.<br />

Die Anfassqualität <strong>und</strong> die Materialgüte<br />

waren bereits bei den<br />

gezeigten Vorserienmodellen<br />

beeindruckend hoch. Hübsch<br />

sind auch die Farbvariationen<br />

mit weißer oder schwarzer<br />

Front <strong>und</strong> zum teil farbigen<br />

Rückseiten.<br />

Eines der absoluten Highlights<br />

am Idol X+ ist aber ohne<br />

Zweifel das 5 Zoll große Full-<br />

HD-Display: Die IPS-Anzeige<br />

strahlte enorm hell, lieferte ein<br />

unglaublich sauberes Weiß <strong>und</strong><br />

eine derart brillante Darstellung<br />

der Inhalte ab, dass es eine reine<br />

Freude war.<br />

Größtes Manko, neben dem<br />

Verzicht auf LTE, ist jedoch<br />

auch hier – wie bereits beim<br />

Idol X – der Speicher. Das Dual-SIM-Modell<br />

verzichtet erneut<br />

auf einen Micro-SD-Slot<br />

<strong>und</strong> kann lediglich 12,3 Giga-<br />

Die Kraft der acht Herzen<br />

Was die Performance angeht,<br />

steht das Idol X+ dafür in der<br />

ersten Reihe, denn das schicke<br />

Smartphone kann nicht nur von<br />

außen begeistern, sondern auch<br />

von innen. Dort führt der Octa-<br />

Core-Prozessor MT6592 von<br />

Mediatek das Regiment, der<br />

pro Kern ein Tempo von 2 GHz<br />

liefert <strong>und</strong> das Idol X+ mit einem<br />

beeindruckend schnellen<br />

Bedientempo adelt. Einen richtig<br />

guten Eindruck konnte zudem<br />

die intuitiv bedienbare <strong>und</strong><br />

eigenständige Benutzeroberfläche<br />

hinterlassen.<br />

Bleibt zu hoffen, dass Alcatel<br />

One Touch das Idol X+ schnell<br />

in Deutschland auf den Markt<br />

bringt – <strong>und</strong> damit auch ins<br />

<strong>connect</strong>-Labor. >><br />

AlcAtel one touch Idol AlphA<br />

Wer ein besonders schönes Smartphone sucht, ist hier an der richtigen Adresse.<br />

Auch beim <strong>neue</strong>n Idol Alpha<br />

spielt Alcatel One Touch die<br />

Trumpfkarte „Design“ aus.<br />

Herausgekommen ist ein detailverliebtes<br />

<strong>und</strong> elegantes<br />

Modell mit 4,7 Zoll großem<br />

IPS-Display mit HD-Auflösung.<br />

Besonders auffällig<br />

sind die durchsichtigen Elemente<br />

ober- <strong>und</strong> unterhalb<br />

des Displays. Im unteren Bereich<br />

sind die drei Androidtypischen<br />

Sensortasten integriert,<br />

oben leuchtet das Idol<br />

Alpha, wenn man eine Nachricht<br />

verpasst hat.<br />

Technisch konnte der gezeigte<br />

Single-SIM-Beau mit<br />

einer Quad-Core-CPU, 12<br />

GB Nutzerspeicher sowie eine<br />

<strong>13</strong>-Megapixel-Kamera gefallen.<br />

Unser Wunsch an Alcatel<br />

One Touch: Bitte auch<br />

nach Deutschland bringen!<br />

Erster Check<br />

Alcatel One Touch Idol Alpha<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

<strong>13</strong>8 x 67 x 8 Millimeter; 118 Gramm<br />

schönes <strong>und</strong> elegantes Design; hochwertige<br />

Verarbeitung; feines 4,7-Zoll-<br />

IPS-Display mit HD-Auflösung; HSPA+;<br />

Quad-Core-CPU mit 1,2 GHz; <strong>13</strong>-MP-<br />

Kamera; UKW-Radio<br />

kein erweiterbarer Speicher; nur<br />

Android 4.2; kein LTE; fester Akku<br />

Ausstattung<br />

handhabung<br />

erster check<br />

✔✔✔✔<br />

✔✔✔✔✔<br />

✔✔✔✔✔<br />

15


Brennpunkt<br />

Huawei<br />

ascend Mate 2<br />

Die zweite Generation des Phablets hat einen extra<br />

starken Akku unter der Haube.<br />

Das <strong>neue</strong> Huawei-Phablet<br />

Ascend Mate 2 kommt im<br />

attraktiven Design daher.<br />

Auch die Verarbeitung ist<br />

ordentlich <strong>und</strong> bietet eine<br />

gute Anfassqualität. Als<br />

Blickfang <strong>und</strong> Präsentationsfläche<br />

dient bei dem<br />

Android-4.3-Modell ein<br />

6,1 Zoll großes Display<br />

mit HD-Auflösung.<br />

Dickes Ding<br />

Unter der Kunststoffrückseite<br />

hat Huawei einen<br />

Energiespender mit sagenhaften<br />

4050 mAh eingepflanzt.<br />

Dieser soll nicht<br />

nur ein sorgenfreies Leben<br />

abseits von Steckdosen erlauben,<br />

er lädt bei Bedarf<br />

sogar Zubehör <strong>und</strong> andere<br />

Geräte auf.<br />

Für schnelles LTE <strong>und</strong><br />

ein flottes Bedientempo<br />

sorgt dagegen die hauseigene<br />

Plattform mit 1,6<br />

GHz schneller Quad-Core-<br />

CPU samt 2 GB Arbeitsspeicher.<br />

Auch sonst kann<br />

sich die Ausstattung mit<br />

<strong>13</strong>-MP-Kamera samt automatischer<br />

Verbesserung<br />

von Gesichtsaufnahmen<br />

sowie 12,7 GB Speicher<br />

<strong>und</strong> zusätzlichem Micro-<br />

SD-Slot sehen lassen.<br />

Simple UI an Bord<br />

Einen guten Eindruck<br />

konnte auch die Benutzeroberfläche<br />

Emotion UI 2.0<br />

hinterlassen; selbst Laien<br />

finden sich hier schnell zurecht.<br />

Zudem gibt es eine<br />

optionale Eingabemöglichkeit<br />

für Einhandbedienung.<br />

Wer es noch einfacher will,<br />

der ruft den Modus Simple<br />

UI auf: Hier bietet das<br />

Hua wei große Symbole,<br />

die sich selbst mit den<br />

dicksten Fingern problemlos<br />

anwählen lassen.<br />

Erster Check<br />

Huawei Ascend Mate 2<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

161 x 85 x 10 Millimeter; 202 Gramm<br />

attraktive Optik; gute Benutzeroberfläche;<br />

großes 6,1­Zoll­Display mit<br />

HD­Auflösung; Quad­Core­CPU mit 1,6<br />

GHz; 2 GB RAM; 12,7 GB, erweiterbarer<br />

Speicher; LTE; HSPA+; <strong>13</strong>­MP­Kamera;<br />

Micro­SD­Slot; 4050­mAh­Akku<br />

sehr groß <strong>und</strong> schwer; lediglich<br />

HD­Auflösung<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

erster check ✔✔✔✔✔<br />

Zte Grand sii<br />

Das Grand S II greift mit Vollausstattung inklusive<br />

einer umfassenden Sprachsteuerung an.<br />

Das Topmodell von ZTE<br />

hat alles an Bord, was sich<br />

der Smartphone-Fan nur<br />

wünschen kann. So macht<br />

die Qualcomm-Plattform<br />

mit ihrem 2,26 GHz starken<br />

Quad-Core-Prozessor<br />

mächtig Tempo, LTE sorgt<br />

für schnellen Datentransfer,<br />

<strong>und</strong> der Arbeitsspeicher<br />

kann mit üppigen 2<br />

GB aufwarten. Für den<br />

Nutzer stehen zudem 10,3<br />

GB zur freien Verfügung,<br />

die sich über einen Micro-<br />

SD-Slot erweitern lassen.<br />

So weit, so gut.<br />

Durchwachsene Haptik<br />

In puncto Haptik wollte<br />

der Funke zum <strong>connect</strong>-<br />

Redakteur allerdings nicht<br />

recht überspringen. Der<br />

auf Metallic-Look getrimmte<br />

Plastikrücken<br />

konnte zu keiner Zeit über<br />

seine Kunststoffherkunft<br />

hin wegtäuschen. Bleibt<br />

nur zu hoffen, dass sich das<br />

Grand S II in diesem Punkt<br />

in der Serienversion noch<br />

stark verbessert. Gelungen<br />

ist dagegen die intuitiv bedienbare<br />

Benutzeroberfläche<br />

des Android-4.3-Modells:<br />

Sie bietet etwa verschiedene<br />

Effekte beim<br />

Wechsel der Startscreen-<br />

Ebenen. Der 5,5 Zoll große<br />

Full-HD-Touchscreen gibt<br />

die Inhalte zudem brillant<br />

<strong>und</strong> hell wieder.<br />

Erster Check<br />

ZTE Grand S II<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

157 x 77 x 9 Millimeter; 150 Gramm<br />

gelungene Benutzeroberfläche; tolles<br />

5,5­Zoll­Display mit Full­HD­Auflösung;<br />

Quadcore­CPU mit 2,26 GHz; 2 GB<br />

RAM; 10,3 GB, erweiterbarer Speicher;<br />

LTE; HSPA+; <strong>13</strong>­MP­Kamera; Micro­<br />

SD­Slot; wechselbarer 3000­mAh­Akku<br />

Haptik <strong>und</strong> Verarbeitung beim<br />

Vorseriengerät nicht überzeugend<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

erster check ✔✔✔✔✔<br />

Sprachsteuerung de luxe<br />

An Bord hat das ZTE auch<br />

einen speziellen Automodus<br />

im Querformat, der auf<br />

den Namen „My Drive“<br />

hört <strong>und</strong> durch extra große<br />

Symbole <strong>und</strong> Sprachsteuerung<br />

fit für den Fahrzeugeinsatz<br />

ist. Letztere bietet<br />

einige spannende Funktionen<br />

wie etwa das Entsperren<br />

des <strong>Smartphones</strong>, das<br />

Annehmen <strong>und</strong> Ablehnen<br />

von Anrufen oder die Steuerung<br />

von Kamera <strong>und</strong><br />

Musikplayer per Stimme.<br />

Am Messestand ließ sich<br />

dieses Feature allerdings<br />

nicht wirklich ausprobieren.<br />

Hier muss der bei Serienreife<br />

folgende Volltest<br />

zeigen, wie gut das ZTE<br />

tatsächlich auf seinen Anwender<br />

hört.<br />

16 3/2014


ZTE Nubia 5S<br />

Das Nubia 5S gefällt mit modernem Look <strong>und</strong> verspricht<br />

mit potenter Hardware viel Leistung.<br />

Einen optisch deutlich besseren<br />

Eindruck als das<br />

Grand S II konnte das ZTE<br />

Nubia 5S im ersten Check<br />

hinterlassen. Das Smartphone<br />

ist richtig schick gestylt<br />

<strong>und</strong> zudem hochwertig<br />

verarbeitet. Kunststoff<br />

ist zwar auch hier das Material<br />

der Wahl, fühlt sich<br />

aber deutlich wertiger an.<br />

Dank des lediglich 5 Zoll<br />

großen Displays – hier<br />

kommt ein Exemplar von<br />

Sharp zum Einsatz – liegt<br />

das Nubia 5S dann auch<br />

ausgesprochen gut in der<br />

Hand des Nutzers. Der erfreut<br />

sich an der feinen<br />

Full-HD-Auflösung <strong>und</strong><br />

der besonders brillanten<br />

Darstellung der Anzeige.<br />

Die Power des Drachen<br />

Der moderne Look setzt<br />

sich auch unter der hübschen<br />

Schale fort, denn<br />

dort arbeitet die Snapdragon<br />

800-Plattform von<br />

Qualcomm mit 2,26 GHz<br />

schneller Quad-Core-CPU<br />

<strong>und</strong> 2 GB Arbeitsspeicher.<br />

Diese Kombination sorgte<br />

erwartungsgemäß für ein<br />

einwandfreies Handling:<br />

Des Testers Finger flitzten<br />

nur so durch die gelungene<br />

Benutzeroberfläche.<br />

Kamera im Fokus<br />

Besonders viel Augenmerk<br />

hat ZTE beim Nubia 5S<br />

auf die Kamera gelegt.<br />

Diese löst mit <strong>13</strong> Megapixeln<br />

auf <strong>und</strong> bringt einen<br />

optischen Bildstabilisator<br />

für besonders scharfe Bilder<br />

mit. Zudem findet sich<br />

eine eigene Kamera taste<br />

für den Auslöser an der<br />

Geräteseite.<br />

Ob, wann <strong>und</strong> zu welchem<br />

Preis das Nubia 5S<br />

nach Deutschland kommt,<br />

steht allerdings noch in<br />

den Sternen. Ein spannendes<br />

Smartphone ist es allemal<br />

– also her damit. >><br />

Erster Check<br />

ZTE Nubia 5S<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

127 x 69 x 8 Millimeter; 126 Gramm<br />

tolles Design; einfache Bedienung;<br />

brillantes 5-Zoll-Display mit Full-HD-<br />

Auflösung; Quadcore-CPU mit 2,26 GHz;<br />

2 GB RAM; 24 GB Nutzerspeicher; LTE;<br />

HSPA+; <strong>13</strong>-MP-Kamera; Kamerataste;<br />

optischer Bildstabilisator<br />

kein erweiterbarer Speicher; Akku fest<br />

verbaut; nur Android 4.2<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔✔


Brennpunkt<br />

Erster Check<br />

Acer Liquid Z5<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

169 Euro; verfügbar<br />

146 x 74 x 9 Millimeter; 147 Gramm<br />

nettes Design; 5-Zoll-Display; Dual-<br />

SIM-Funktion; UMTS; HSPA+; Stereo-<br />

Frontlausprecher; zusätzliche Funktionstatste<br />

auf der Rückseite; 5-MP-<br />

Kamera; UKW-Radio; Micro-SD-Slot<br />

kleiner interner Speicher; nur Android<br />

4.2; fest verbauter Akku; niedrige Auflösung<br />

für Displaygröße; kein LTE<br />

Ausstattung ✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔<br />

ACEr Liquid z5<br />

Zum günstigen Preis hat das Liquid Z5 von Acer allerhand zu bieten – selbst eine<br />

zusätzliche Taste auf der Geräterückseite.<br />

Mit dem 169 Euro günstigen<br />

Liquid Z5 will Acer die<br />

Mittelklasse aufmischen. Die<br />

Chancen stehen gar nicht<br />

schlecht, denn das Android-<br />

4.2.2-Modell hat so einiges<br />

zu bieten.<br />

Dual-SIM <strong>und</strong> Zusatztaste<br />

Etwa die bewährte Mediatek-<br />

Plattform MT6572 mit 1,3<br />

GHz schnellem Dual-Core-<br />

Prozessor <strong>und</strong> praktischer<br />

Doppel-SIM-Funktion. Dazu<br />

ge sellt sich eine Zusatztaste<br />

zentral auf der Rückseite, die<br />

für verschiedene Funktionen<br />

konfiguriert werden kann.<br />

Dieses Prinzip hat LG mit<br />

dem G2 salonfähig gemacht<br />

<strong>und</strong> beim <strong>neue</strong>n G Flex (Seite<br />

12) fortgeführt.<br />

Kleine Abstriche muss der<br />

Käufer allerdings beim Display<br />

machen. Die Anzeige ist<br />

mit 5 Zoll zwar groß, doch<br />

die Auflösung mit 480 x 854<br />

Pixeln für diese Bildschirmdimension<br />

etwas knapp, was<br />

die Darstellung im Nahfeld<br />

ein bisschen grob erscheinen<br />

lässt. Auch der interne Nutzerspeicher<br />

war beim Vorseriengerät<br />

mit 1,7 GB knapp<br />

bemessen. Angesichts des<br />

günstigen Preises sind diese<br />

beiden Mankos allerdings<br />

akzeptabel.<br />

Viele Features an Bord<br />

Als weitere Besonderheit in<br />

dieser Preisklasse hat das<br />

Liquid Z5 nach vorne gerich<br />

tete Stereo-Lautsprecher<br />

samt DTS-So<strong>und</strong>optimierung<br />

an Bord. Wie die Kombination<br />

in der Praxis klingt,<br />

konnten wir allerdings noch<br />

nicht richtig ausprobieren.<br />

Die 5-Megapixel-Kamera<br />

soll dank des BSI-Sensors<br />

besonders viel Licht einfangen<br />

<strong>und</strong> so auch bei schlechteren<br />

Lichtverhältnissen gute<br />

Bilder abliefern. Optional ist<br />

zudem ein praktisches Flip-<br />

Cover mit Sichtfenster erhältlich.<br />

Die Acer Float genannte<br />

Benutzeroberfläche orientiert<br />

sich stark am Android-<br />

Original <strong>und</strong> lässt sich problemlos<br />

bedienen. Zudem gibt<br />

es vier vordefinierte Quick-<br />

Mode-Profile. Den mit Spannung<br />

erwarteten Volltest des<br />

Acer Liquid Z5 werden wir<br />

zeitnah liefern.<br />

Erster Check<br />

CAT B100<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

149 Euro; verfügbar<br />

123 x 56 x 18 Millimeter; <strong>13</strong>6 Gramm<br />

sehr handlich; stabiles Gehäuse mit<br />

Metallteilen; gute Druckpunkte; griffige<br />

gummierte Tasten; IP67-Zertifizierung;<br />

UMTS; GPS; 3-MP-Kamera; Micro-SD-<br />

Slot<br />

hohes Gewicht; hohe Bauform; kleines<br />

Display; kein WLAN; sehr kleiner Speicher;<br />

keine Apps<br />

Ausstattung ✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔<br />

CAt B100<br />

Ein spezielles Umfeld erfordert<br />

auch spezielle Mobiltelefone.<br />

CAT bringt mit dem<br />

B100 nun ein besonders robustes<br />

Handy auf den Markt.<br />

Das gute Stück besitzt martialische<br />

Seitenteile aus Metall<br />

<strong>und</strong> soll so selbst Stürze aus<br />

1,80 Meter unbeschadet überstehen.<br />

Dank IP67-Zertifizierung<br />

ist das B100 zudem gegen<br />

Staub <strong>und</strong> sogar zeitweiliges<br />

Untertauchen in Wasser<br />

geschützt.<br />

Das Display misst 2,2 Zoll<br />

in der Diagonalen <strong>und</strong> löst<br />

mit 240 x 320 Pixeln grob<br />

auf. Die gummierten Tasten<br />

lassen sich sehr gut bedienen<br />

<strong>und</strong> bieten einen klaren<br />

Druckpunkt. Auch der Lautsprecher<br />

verdient seinen Namen<br />

zurecht. Doch es gibt<br />

auch Schatten: Durch das<br />

proprietäre Betriebssystem<br />

gibt es praktische keine Apps,<br />

der interne Speicher ist winzig<br />

<strong>und</strong> WLAN fehlt. >><br />

18 3/2014


4,3 “<br />

Perfektion. Kompromisslos kompakt.<br />

Hochauflösende 20,7 Megapixel-Kamera<br />

Staub- <strong>und</strong> wasserdichtes Aluminiumgehäuse<br />

Gestochen scharfes HD-TRILUMINOS-Display<br />

Blitzschneller 2,2 GHz-Quad-Core-Prozessor<br />

©2014 Sony Mobile Communications AB.


Brennpunkt<br />

TableTs<br />

<strong>Tablets</strong> verzeichneten 20<strong>13</strong> eine enorme Wachstumsrate. Kein W<strong>und</strong>er, dass 2014 mehr<br />

Modelle auf den Markt kommen <strong>und</strong> sich zudem bei den Displayvarianten einiges tut.<br />

SamSung galaxy<br />

Tab Pro 8.4<br />

Das kleinste Tab-Pro-Tablet von Samsung hat dank Formfaktor<br />

<strong>und</strong> Features das Zeug zum Kassenschlager.<br />

SamSung galaxy<br />

Tab Pro 10.1<br />

Auch im 10-Zoll-Format darf ein Galaxy Tab Pro nicht fehlen.<br />

Dieses ist nahezu identisch mit der 8-Zoll-Variante.<br />

8-Zoll-<strong>Tablets</strong> sind aktuell<br />

groß in Mode. Kein W<strong>und</strong>er<br />

also, dass Samsung den Einstieg<br />

in die Galaxy-Tab-Pro-<br />

Serie mit einem solchen Tablet<br />

ermöglicht.<br />

Hochauflösendes Display<br />

Das Galaxy Tab Pro 8.4<br />

kommt mit einem 8,4-Zoll-<br />

Display mit hoher Auflösung<br />

(1600 x 2560 Pixel). Die Anzeige<br />

machte im ersten Check<br />

einen hervorragenden Eindruck.<br />

Egal, ob Spiele, Videos<br />

oder Fotos – das Samsung-<br />

Erster Check<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 8.4<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A.<br />

129 x 219 x 7 Millimeter; 325 Gramm<br />

handlich <strong>und</strong> leicht; gute Verarbeitung;<br />

tolle Benutzeroberfläche; einfache<br />

Bedienung; enorme Software-Ausstattung;<br />

Android 4.4; 8,4- Zoll-Display mit<br />

1600 x 2560 Pixeln; 2 GB Arbeitsspeicher;<br />

10 GB Nutzerspeicher; 8-MP-<br />

Kamera; ac-WLAN; GPS; Micro-SD-Slot<br />

-<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔✔<br />

Tablet ist wirklich überall in<br />

seinem Element.<br />

Trotz des recht großen Displays<br />

lässt sich das Tablet<br />

vertikal immer noch mit einer<br />

Hand umschließen <strong>und</strong><br />

so sehr komfortabel nutzen.<br />

Dabei hilft auch die geringe<br />

Bauhöhe von lediglich sieben<br />

Millimetern. Die Verarbeitung<br />

ist vorbildlich.<br />

Einen komplett <strong>neue</strong>n<br />

Look hat die verbesserte Benutzeroberfläche<br />

zu bieten.<br />

So gibt es noch mehr Widgets<br />

<strong>und</strong> Anordnungsoptionen.<br />

Am Messestand war ein LTE-<br />

Modell mit 16 GB Speicher<br />

ausgestellt, von denen etwa<br />

10 GB für den Nutzer frei<br />

verfügbar waren. In welchen<br />

Connectivity- <strong>und</strong> Speichervarianten<br />

das Galaxy Tab Pro<br />

8.4 nach Deutschland kommen<br />

wird, steht noch nicht<br />

endgültig fest.<br />

Wenn es eine Nummer größer<br />

sein darf, dann greift der<br />

K<strong>und</strong>e zum Galaxy Tab Pro<br />

10.1. Das gute Stück ist nahezu<br />

baugleich mit der 8-Zoll-<br />

Variante <strong>und</strong> hat ebenfalls die<br />

vielen praktischen Software-<br />

Goodies wie Bitcasa, Blurb,<br />

Dropbox oder Evernote an<br />

Bord. Auch die Multitasking-<br />

Funktion Multi-Window darf<br />

natürlich nicht fehlen.<br />

Verschiedene Plattformen<br />

Wie der Name bereits vermuten<br />

lässt, kommt bei diesem<br />

Erster Check<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 10.1<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A<br />

243 x 172 x 7 Millimeter; 469 Gramm<br />

sehr gute Verarbeitung; tolle Benutzeroberfläche;<br />

einfache Bedienung; leicht;<br />

enorme Software-Ausstattung; Android<br />

4.4; tolles 10,1-Zoll-Display mit 1600 x<br />

2560 Pixeln; 2 GB Arbeitsspeicher;<br />

11 GB Nutzerspeicher; 8-MP-Kamera;<br />

ac-WLAN; GPS; Micro-SD-Slot<br />

-<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔✔<br />

Modell ein 10,1 Zoll großes<br />

Display zum Einsatz. Die<br />

Auflösung beträgt auch hier<br />

enorme 2560 x 1600 Pixel.<br />

Bei der technischen Plattform<br />

geht Samsung unterschiedliche<br />

Wege, was übrigens auch<br />

für das Galaxy Tab Pro 12.2<br />

(rechts) gilt. Während die<br />

Wi-Fi- <strong>und</strong> 3G-Versionen mit<br />

dem Samsung Exynos 5 Octa<br />

ausgestattet werden, der zwei<br />

Quad-Core-CPUs mit 1,9<br />

GHz <strong>und</strong> 1,3 GHz besitzt,<br />

kommt die LTE-Variante mit<br />

dem bekannten Qualcomm<br />

Snapdragon 800 <strong>und</strong> Quad-<br />

Core-Prozessor daher.<br />

In einem <strong>neue</strong>n <strong>und</strong> sehr<br />

fre<strong>und</strong>lichen Look präsentiert<br />

sich die Einblendung der<br />

Schnellfunktionen über die<br />

Statusanzeige. Hier lassen<br />

sich die ganzen Funktionen<br />

sehr bequem ein- <strong>und</strong> wieder<br />

ausschalten.<br />

20 3/2014


SamSung galaxy<br />

Tab Pro 12.2<br />

Das Galaxy Tab Pro 12.2 stellt den Einstieg in die <strong>neue</strong><br />

12-Zoll-Tablet-Welt bei Samsung dar.<br />

SamSung galaxy<br />

noTe Pro 12.2<br />

Das vorläufige Topmodell unter den <strong>Tablets</strong> ist das<br />

Galaxy Note Pro 12.2. Es kommt mit dem Bedienstift S Pen.<br />

Mit dem Galaxy Tab Pro 12.2<br />

eröffnet Samsung eine <strong>neue</strong><br />

Größendimension bei den<br />

Android-<strong>Tablets</strong>. Die hochauflösende<br />

WQXGA-Anzeige<br />

misst stolze 12,2 Zoll <strong>und</strong><br />

stößt damit in Ultrabook-<br />

Sphären vor. Der große<br />

Screen hat aber nicht nur Vorteile<br />

bei der Nutzung des <strong>Tablets</strong>.<br />

In puncto Handling<br />

macht sich vor allem das<br />

deutlich höhere Gewicht<br />

durch den großen, 9500 mAh<br />

starken Akku negativ bemerkbar.<br />

Während das 10-<br />

Erster Check<br />

Samsung Galaxy Tab Pro 12.2<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A<br />

296 x 204 x 8 Millimeter; 740 Gramm<br />

top Verarbeitung; top Benutzer oberfläche;<br />

einfache Bedienung; riesiges<br />

Software­Paket; Android 4.4; tolles<br />

12,2­Zoll­Display (1600 x 2560 Pixel);<br />

3 GB Arbeitsspeicher; 24 GB Nutzerspeicher;<br />

8­MP­Kamera; ac­WLAN;<br />

GPS; 9500­mAh­Akku; Micro­SD­Slot<br />

hohes Gewicht<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

erster Check ✔✔✔✔✔<br />

Zoll-Modell als Fliegengewicht<br />

durchgeht, ist das Galaxy<br />

Tab Pro 12.2 schon ein<br />

richtiger Brummer.<br />

Neue Benutzeroberfläche<br />

Wie die beiden kleineren<br />

Probanden hat auch der<br />

12-Zöller eine <strong>neue</strong> Benutzeroberfläche<br />

an Bord. Hier<br />

kann man etwa aus vorsortierten<br />

Kategorien spezielle<br />

Widgets für die Homescreens<br />

aussuchen <strong>und</strong> sogar in der<br />

Größe flexibel anpassen. Ein<br />

dickes Lob verdient zudem<br />

die hervorragende QWERTZ-<br />

Tastatur, die mit haptischem<br />

Feedback <strong>und</strong> professionellem<br />

Look aufwarten kann.<br />

Als weitere Besonderheit<br />

lassen sich mit Multi Window<br />

beim Galaxy Tab Pro<br />

12.2 sogar vier Funktionen<br />

parallel nutzen – das ist eine<br />

Ansage.<br />

Erster Check<br />

Samsung Galaxy Note Pro 12.2<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

k.A<br />

296 x 204 x 8 Millimeter; 753 Gramm<br />

top Verarbeitung; top Benutzeroberfläche;<br />

einfache Bedienung; riesen Software­Ausstattung;<br />

Android 4.4; tol les<br />

12.2­Zoll­Display (1600 x 2560 Pixel);<br />

3 GB Arbeitsspeicher; 24 GB Nutzerspeicher;<br />

8­MP­Kamera; ac­WLAN;<br />

GPS; 9500­mAh­Akku; Micro­SD­Slot<br />

hohes Gewicht<br />

ausstattung ✔✔✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔<br />

erster Check ✔✔✔✔✔<br />

Komplettiert wird das Pro-<br />

Tablet-Portfolio von einem<br />

Note-Modell. Das Galaxy<br />

Note Pro 12.2 kommt – wie<br />

bei den Note-Modellen von<br />

Samsung üblich – mit einem<br />

in das Gehäuse integrierten<br />

Bedienstift daher, der auf den<br />

Namen S Pen hört.<br />

Wird dieser aus seiner Behausung<br />

auf der Geräteseite<br />

gezogen, erscheint automatisch<br />

ein spezielles S-Pen-<br />

Funktionsmenü. Dort findet<br />

der Nutzer dann etwa die<br />

Möglichkeit, eine Screenshot-Notiz<br />

oder den Suchdienst<br />

S Finder zu starten.<br />

Zwei Speichervarianten<br />

Das Android-4.4-Tablet soll<br />

mit 32 oder 64 GB internem<br />

Speicher zu haben sein. Das<br />

Vorseriengerät mit 32 GB<br />

stellte dem Nutzer etwa 24<br />

GB zur Verfügung. In puncto<br />

technischer Plattform wird<br />

Samsung je nach Version<br />

ebenfalls den Exynos 5 Octa<br />

oder den Qualcomm Snapdragon<br />

800 einsetzen.<br />

Die erweiterte Multi-Window-Funktion,<br />

die bis zu vier<br />

Funktionen parallel erlaubt,<br />

wird auch das Note Pro 12.2<br />

an Bord haben. Zur Steuerung<br />

von Audio- <strong>und</strong> Videoequipment<br />

ist zudem eine<br />

Infrarotdiode integriert. Einziges<br />

Manko des 12-Zöllers<br />

ist das recht hohe Gewicht<br />

von über 750 Gramm. >><br />

21


Brennpunkt<br />

Wearables<br />

Die eigene Fitness <strong>und</strong> die <strong>neue</strong>sten Meldungen vom Smartphone stets im Blick:<br />

Smarte Armbänder – Wearables genannt – sind en vogue.<br />

LG Lifeband<br />

Mit cooler Optik <strong>und</strong> großem Display macht das Lifeband von LG einiges her.<br />

LG greift mit dem Lifeband Touch<br />

<strong>und</strong> den Heart Rate Earphones in<br />

den stark boomenden Markt für<br />

Fitness-Gadgets ein. Das Lifeband<br />

Touch ist per Bluetooth mit dem<br />

Smartphone koppelbar (unterstützt<br />

werden Android sowie iOS) <strong>und</strong><br />

zeigt auf seiner OLED-Anzeige biometrische<br />

Daten sowie Benachrichtigungen<br />

vom Telefon an. Die Darstellung<br />

lässt sich einfach mit einem<br />

Wisch über die Anzeige verändern.<br />

Auch die Annahme von Telefonaten<br />

<strong>und</strong> die Steuerung des Musik players<br />

sind möglich. Ein Höhenmeter sowie<br />

ein 3-Wege-Beschleunigungssensor<br />

sind ebenfalls mit von der<br />

Partie. Das hübsch designte Armband<br />

wird es in drei verschiedenen<br />

Größen geben.<br />

Idealerweise wird das Lifeband<br />

Touch mit den Heart Rate Earphones<br />

von LG kombiniert. Wie der Name<br />

bereits verrät, erfassen die In-<br />

Ear-Lauscher die Herzfrequenz des<br />

Nutzers <strong>und</strong> übermitteln diese<br />

drahtlos zum Lifeband<br />

Touch. Die nötige<br />

Elektronik samt<br />

Akku versteckt sich in<br />

einer kleinen, anklippbaren<br />

Blackbox. Für eine<br />

gute Übertragungsqualität<br />

beim So<strong>und</strong> kommt zudem<br />

das aptX-Bluetooth-Profil zum<br />

Einsatz. In Verbindung mit kompatiblen<br />

<strong>Smartphones</strong> liegt die maximal<br />

mögliche Datenrate deutlich<br />

höher als beim A2DP-Profil.<br />

Sony Smartband<br />

Einfacher Fitness-Tracker? Von wegen: Sonys Smartband will Alltagsbegleiter werden.<br />

Das Smartband unterscheidet sich der Nutzer mithilfe der App etwa<br />

„markieren“ <strong>und</strong> später in den<br />

auf den ersten Blick kaum von Konkurrenten<br />

nachvollziehen können, wann <strong>und</strong><br />

Aufzeichnungen der Life-Log-App<br />

wie dem Nike Fuelband. wo er auf dem Smartphone welchen<br />

finden. Zusätzlich lässt sich der<br />

Sonys wasserfestes Tracking-Armband<br />

Film geschaut <strong>und</strong> welches Musik-<br />

Musikplayer des <strong>Smartphones</strong><br />

soll allerdings nicht nur sportstück<br />

gehört hat. Kernstück des<br />

über Interaktion mit dem Knopf<br />

liche Aktivitäten aufzeichnen, sondern<br />

Smartbands ist ein herausnehmba-<br />

steuern. Durch Vibration wird der<br />

als automatisches Logbuch für rer Chip („Core“). Clever, denn der<br />

Nutzer informiert, wenn ein Anruf<br />

den Alltag fungieren. In Kombination<br />

lässt sich bequem auch in anderen<br />

oder eine Benachrichtigung auf<br />

mit der von Sony entwickelten Kleidungsstücken mitführen. Das<br />

dem Smartphone eingeht. Wann<br />

Android-App Life Log werden jegliche<br />

Armband ist mit drei LEDs <strong>und</strong> ei-<br />

genau das Sony Smartband auf<br />

Aktionen während des Tages nem mechanischen Knopf aus-<br />

dem Markt kommt <strong>und</strong> wieviel das<br />

gespeichert <strong>und</strong> auf dem Smartphone<br />

gestattet. Über diesen kann man<br />

Tracking-Armband kosten wird, ist<br />

animiert dargestellt. So soll wichtige Momente per Knopfdruck bislang nicht<br />

bekannt.<br />

Garmin vivofit<br />

Mit rekordverdächtiger Batterielaufzeit mischt Garmin die Fitness-Gadgets auf.<br />

zwei Farben sind im Lieferumfang<br />

enthalten. Das schicke Teil wiegt<br />

nur 25 Gramm – GPS ist allerdings<br />

nicht integriert, dafür klappt der<br />

Sync auch mit einer App. Wir fin-<br />

den: Das bislang überzeugendste<br />

Fitness-Armband.<br />

Der GPS- <strong>und</strong> Navi-Veteran Garmin<br />

entwickelt sich immer mehr zum<br />

Lifestyle-Hersteller: Nach diversen<br />

Sportuhren (bald auch mit Smartwatch-Funktionen)<br />

<strong>und</strong> der Actionkamera<br />

Virb werfen die Amerikaner<br />

jetzt das Fitness-Armband Vivofit<br />

zum Preis von 119 Euro auf den<br />

Markt. Der Hauptunterschied zu allen<br />

bislang bekannten Modellen:<br />

Das Vivofit soll mit einem Satz<br />

Knopfzellen mehr als ein Jahr in<br />

Betrieb bleiben. Möglich macht’s<br />

das integrierte E-Ink-Display, das<br />

nicht beleuchtet ist <strong>und</strong> so gut wie<br />

keinen Strom verbraucht. Vivofit<br />

zählt automatisch Schritte, Laufdistanz<br />

<strong>und</strong> Kalorien, zeigt die Uhrzeit<br />

an <strong>und</strong> analysiert das Schlafverhal-<br />

ten des Trägers. Dazu ist das Band<br />

wasserdicht, lässt sich drahtlos mit<br />

dem Onlineportal Garmin Connect<br />

synchronisieren <strong>und</strong> kann auch via<br />

ANT+ zum Beispiel mit einem Herzfrequenz-Brustgurt<br />

verbandelt werden.<br />

Das Armband ist wechselbar,<br />

22 3/2014


ACEr iConiA A1-830<br />

Das 8-Zoll-Tablet macht nicht nur optisch eine gute Figur, sondern hat zum<br />

kleinen Preis einiges an Inhalt zu bieten.<br />

Acer will ebenfalls ein Stück<br />

vom 8-Zoll-Tablet-Kuchen abhaben<br />

<strong>und</strong> schickt mit dem A1-<br />

830 für schnäppchenverdächtige<br />

169 Euro einen interessanten<br />

Kandidaten ins Rennen.<br />

Einr richtig schickes Teil<br />

Das Android-4.2-Modell hinterließ<br />

im ersten Check optisch<br />

<strong>und</strong> haptisch einen hervorragenden<br />

Eindruck. Die Verarbeitung<br />

des <strong>Tablets</strong> bewegt sich<br />

auf hohem Niveau, <strong>und</strong> auch<br />

das 7,9 Zoll große IPS-Display<br />

mit einer Auflösung von 1024 x<br />

768 Pixeln gefällt mit einer hellen<br />

<strong>und</strong> vor allem scharfen Darstellung<br />

der Inhalte. Die Optik<br />

<strong>und</strong> das bei Android-<strong>Tablets</strong><br />

eher seltene 4:3-Format des<br />

Displays erinnern stark an Apples<br />

iPad mini, aber es gibt sicherlich<br />

schlimmere Assoziationen,<br />

die man wecken kann.<br />

Intel inside<br />

Als Antrieb kommt eine Intel-<br />

Atom-Plattform mit einem 1,6<br />

GHz schnellen Dual-Core-Prozessor<br />

zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher<br />

liegt bei 1 GB,<br />

der freie Nutzerspeicher des<br />

Vor seriengerätes kam auf beachtliche<br />

11 GB, die sich<br />

zudem per Micro-SD-<br />

Karte erweitern lassen.<br />

Eine<br />

5-Megapixel-<br />

Kamera fängt Fotos<br />

<strong>und</strong> Videos ein.<br />

Die Benutzeroberfläche<br />

orientiert<br />

sich<br />

wie<br />

bereits<br />

beim<br />

Smartphone<br />

Liquid<br />

Z5 (Seite<br />

18) stark am Original-Look<br />

von Android. Als<br />

Bonus gibt es ein paar eigenständige<br />

Widgets <strong>und</strong> mit der<br />

Acer Cloud auch eine zusätzliche<br />

Speicherlösung für Dateien<br />

jeglicher Art. Was fehlt, ist ein<br />

Mobilfunkmodul, das A1-830<br />

beherrscht lediglich Wi-Fi. >><br />

_0C010_DeutscheMesse_CeBIT_210_<strong>13</strong>7_<strong>connect</strong>_0314.pdf;S: 1;Format:(210.00 x <strong>13</strong>7.00 mm);29. Jan 2014 08:17:44<br />

Erster Check<br />

Acer Iconia A1-830<br />

Preis<br />

Maße<br />

Pro<br />

Contra<br />

✔<br />

169 Euro<br />

k.A.; 381 Gramm<br />

tolle Materialanmutung; Metallrückseite;<br />

sehr gute Verarbeitung; günstiger<br />

Preis; Intel­Atom­Prozessor mit 1,6<br />

GHz; 1 GB Arbeitsspeicher; 11 GB Nutzerspeicher;<br />

5­MP­Kamera mit Full­HD­<br />

Video; Micro­SD­Slot<br />

nur Android 4.2; keine Version mit<br />

Mobilfunkausstattung verfügbar<br />

Ausstattung ✔✔✔<br />

Handhabung ✔✔✔✔✔<br />

Erster Check ✔✔✔✔<br />

CeBIT 2014<br />

IT. Business. 100 %.<br />

führende IT-Messe <strong>und</strong> Konferenz für Professionals<br />

aktuelle Informationen zu digitalen Trends<br />

branchenübergreifender Anbietervergleich<br />

mehr als 1.000 St<strong>und</strong>en Konferenzprogramm<br />

10.–14. März 2014 ▪ Hannover ▪ Germany<br />

cebit.com<br />

New Perspectives in IT Business.


Brennpunkt<br />

Audi drückte<br />

auf die Tube <strong>und</strong><br />

präsentierte<br />

pilot iertes Fahren,<br />

einen Ampelassistenten,<br />

ein überarbeitetes<br />

MMI <strong>und</strong> ein<br />

eigenes Tablet.<br />

Car ConneCtivity<br />

Autopilot: Passen<br />

Tempo <strong>und</strong><br />

Verkehrsaufkommen,<br />

kann<br />

sich der Fahrer<br />

zurücklehnen.<br />

Audi-TAbleT & AuTopiloT<br />

Mit einer großen Keynote <strong>und</strong> zahlreichen Innovationen<br />

untermauerte Audi auf der CES seine Führungsambitionen.<br />

Drei der Neuvorstellungen haben<br />

es uns besonders angetan<br />

– vor allem das „Audi Smart<br />

Display“ genannte Android-<br />

Tablet. Der aus Aluminium gefertigte<br />

10-Zöller erfüllt den<br />

Automotive-Standard, funktioniert<br />

also auch bei extremen<br />

Temperaturen von minus 40 bis<br />

über 80 Grad, ist crashgeprüft<br />

<strong>und</strong> darf dank enger Vernetzung<br />

mit dem Fahrzeug einige Funktionen<br />

des Autos steuern. Zur<br />

technischen Ausstattung wollte<br />

Audi außer der Beteiligung von<br />

Nvidias Tegra-4-Prozessor keine<br />

näheren Aussagen machen,<br />

angestrebt wird jedoch eine<br />

Akkulaufzeit von sechs bis sieben<br />

St<strong>und</strong>en. Der Preis dürfte<br />

sich gerade eben noch im dreistelligen<br />

Bereich bewegen. Mit<br />

Tablet ab Werk: Das Audi Smart Display,<br />

ist ein Android-Tablet, das dem<br />

Automotive-Standard entspricht.<br />

MMI überarbeitet:<br />

Die <strong>neue</strong>n<br />

Menüs <strong>und</strong> Bedienelemente<br />

kommen zuerst<br />

im <strong>neue</strong>n TT.<br />

der Markteinführung kann man<br />

in etwa einem Jahr rechnen.<br />

Audi fährt im Stau selbst<br />

Highlight der Präsentation in<br />

Las Vegas war jedoch der Protoyp<br />

zum pilotierten Fahren,<br />

den Audi unter Polizeischutz<br />

sogar schon im fließenden Verkehr<br />

demonstrieren durfte. Die<br />

hierzu nötige Elektronik, die<br />

vor einem Jahr noch den ganzen<br />

Kofferraum füllte, passt<br />

nun auf eine einzige Platine,<br />

die Audi zFAS getauft hat. Hier<br />

laufen die Informationen der<br />

verschiedenen Sensoren zusammen<br />

(erstmalig kommt neben<br />

Ultraschall, Radar <strong>und</strong> Videokameras<br />

ein Laserscanner<br />

zum Einsatz), der Wagen kann<br />

bis zu Tempo 60 komplett die<br />

Kontrolle übernehmen. Da der<br />

Laserscanner nur den Bereich<br />

vor dem Fahrzeug überwacht,<br />

kann der Audi zwar nicht in Eigenregie<br />

die Fahrspuren wechseln,<br />

ist dafür aber nahe an der<br />

Serie – noch in diesem Jahrzehnt<br />

soll das fahrerlose Fahren<br />

marktreif sein. Ebenfalls neu:<br />

Ein Ampelassistent, der anzeigt,<br />

wie lange die Signalanlage<br />

noch rot ist, zur rechten<br />

Zeit den Motor anwirft – <strong>und</strong><br />

verrät, ob man es beim aktuellen<br />

Tempo noch bei Grün über<br />

die nächste Ampel schafft.<br />

MMI überarbeitet<br />

Viel früher, nämlich noch dieses<br />

Jahr im <strong>neue</strong>n TT, wird das<br />

überarbeitete MMI zu haben<br />

sein – mit nur noch zwei Optionstasten<br />

<strong>und</strong> einer komplett<br />

neu sortierten Menülogik, die<br />

wahlweise auch den Tacho <strong>und</strong><br />

die Instrumente ersetzt.


Im DrIft In DIe e-mobIlIty<br />

i3 <strong>und</strong> automatisiertes Fahren im Grenzbereich sorgte bei<br />

BMW für Beifall.<br />

Weil’s smarter ist als der<br />

Blick aufs Smartphone:<br />

Infos zum i3 liefert die<br />

Smartwatch von Samsung.<br />

Wer hätte gedacht, dass im<br />

Land der großvolumigen 8-<br />

Zylindermotoren mal kleine<br />

Autos mit Elektroantrieb rumstromern?<br />

Das taten sie r<strong>und</strong><br />

um die CES zuhauf, hatte BMW<br />

doch dazu eingeladen, den erstaunlich<br />

flotten i3 zu testen.<br />

Clever voran geht es bei BMW<br />

aber nicht nur mit der Elektromobilität,<br />

sondern auch mit der<br />

Integration des <strong>Smartphones</strong>.<br />

Infos am Handgelenk<br />

So zeigt Samsungs omnipräsente<br />

Smartwatch beispielsweise<br />

aus der Ferne an, ob Fenster<br />

<strong>und</strong> Türen des i3 geschlossen<br />

sind, sendet GPS-Daten oder<br />

regelt die Lüftung. Für Standing<br />

Ovations sorgte aber eher<br />

die Sensorik, die BMW einem<br />

Prototypen auf die Karosserie<br />

klebte, um autonomes Fahren<br />

zu ermöglichen. Und das nicht<br />

nur entlang markierter Fahrbahnen,<br />

sondern sogar im<br />

Drift, stellvertretend für Extremsituationen,<br />

die dem Normalfahrer<br />

wohl eher unbeabsichtigt<br />

im Straßenverkehr begegnen.<br />

Safety first! >><br />

Hände weg vom Lenkrad?<br />

In der Tat regelt die <strong>neue</strong>ste<br />

Elektronik im BMW sogar<br />

instabile Fahrzustände aus.<br />

25


Brennpunkt<br />

GadGets<br />

Nützliches <strong>und</strong> Abgedrehtes – elektronische<br />

Spielereien hatten auf der CES Hochkonjunktur.<br />

socIAlmAtIc<br />

Auf der Suche nach einem zeitgemäßen<br />

Nachfolger der Sofortbildkamera hat Polaroid<br />

die sozialen Netzwerke entdeckt:<br />

Das mit der Android-basierten „Socialmatic“-Kamera<br />

geknipste 14-Megapixel-<br />

Foto wandert via WLAN oder Bluetooth<br />

auf Facebook, Twitter, Pinterest oder Youtube,<br />

zusätzlich lässt es sich per „Zero<br />

Ink“ auf 5,1 x 7,6 cm ausdrucken. Der<br />

Mini-Print enthält einen QR-Code, mit<br />

dem sich das Bild wieder in den sozialen<br />

Netzen finden lässt. Ab Herbst, 300 Euro,<br />

www.polaroid.com/socialmatic<br />

cleArVIeW clIo<br />

Was Sie hier sehen, ist ein fast unsichtbarer Bluetooth-Lautsprecher.<br />

Als Schallwandler dient eine transparente, nur 1 Millimeter<br />

dünne Acrylglasplatte, unterstützt von einem nach unten<br />

abstrahlenden Subwoofer. Der Clearview Clio lieferte bei den<br />

Messe-Vorführungen sauberen <strong>und</strong> überraschend satten Klang<br />

<strong>und</strong> soll ab Ende März lieferbar sein. Die Basis des etwa 32 cm<br />

breiten Lautsprechers ist wahlweise in Silber, Bronze oder Anthrazit<br />

erhältlich. 349 US-Dollar, www.clearviewaudio.com<br />

IdeVIces küchen-thermometer<br />

Der US-Hersteller iDevices hat mit seinem Bluetooth-Grillthermometer iGrill<br />

schon die Herzen der Grillfans erobert. Zur CES folgte das „Smart Cooking<br />

Thermometer“ das per Bluetooth LE (Low Energy) <strong>und</strong> App-Unterstützung –<br />

allerdings nur für iOS – mit zwei Temperaturfühlern etwa die Kerntemperatur<br />

beim Garen von Fleisch überwacht. 80 US-Dollar, www.idevicesinc.com<br />

PAnono cAmerA bAll<br />

Die deutsche Firma Panono konnte für ihre Idee eine<br />

knappe Million Euro auf der Crowdf<strong>und</strong>ing-Plattform<br />

Indiegogo sammeln: Der Ball mit 11 cm Durchmesser<br />

enthält 36 einzelne Kameras. Wirft man ihn in die Luft,<br />

löst ein Beschleunigungssensor eine Panorama-Aufnahme<br />

der Umgebung mit 72 Megapixeln aus <strong>und</strong><br />

schickt das berechnete Bild per WLAN oder Bluetooth<br />

aufs Smartphone. 549 Euro, www.panono.com<br />

Alkoholmesser bActrAck<br />

Der US-Hersteller Bactrack (für englisch „Blood Alcohol Concentration“)<br />

hat sich auf Atem-Messgeräte zur Alkoholkontrolle spezialisiert.<br />

Sein mit Bluetooth LE bestückter „Bactrack Mobile“<br />

enthält laut Hersteller einen ähnlich präzisen Sensor wie von der<br />

Polizei eingesetzte Messgeräte. Das Gerät überträgt nach etwa<br />

10-sekündigem Blasen den ermittelten<br />

Promillewert per<br />

Bluetooth LE an eine iOS- oder<br />

Android-App <strong>und</strong> zeigt ihn dort<br />

direkt oder als Langzeit-Statistik.<br />

Allerdings sollten Autofahrer<br />

bedenken, dass selbst Profigeräte<br />

nur einen groben Anhaltspunkt<br />

liefern. 150 US-<br />

Dollar, www.bactrack.com<br />

>><br />

26 3/2014


Neue Route<br />

gef<strong>und</strong>en,<br />

Sie sparen<br />

17 Minuten.<br />

TOMTOM TRAFFIC<br />

SCHNELLER GEHT’S NICHT. *<br />

*Das zweite Jahr in Folge erreichen Geräte mit TomTom Traffic die besten<br />

Plätze in den Tests des Connect Magazins.<br />

In der Novemberausgabe der Connect werden führende<br />

Verkehrsinformationsdienste miteinander verglichen.<br />

Das Ergebnis: TomTom Traffic bringt Sie am schnellsten ans Ziel.<br />

Weitere Informationen zum Test unter www.<strong>connect</strong>.de


Brennpunkt<br />

HealtH<br />

Der Übergang zwischen Wearables <strong>und</strong> E-Health-Lösungen<br />

ist oft fließend – <strong>connect</strong> zeigt die Highlights.<br />

NETATMO<br />

JUNE<br />

Noch ein Wearable-Armband, aber<br />

mit Spe zialfunktion: Ein im Schmuckstück<br />

eingebauter Sensor misst die<br />

UV- <strong>und</strong> Sonnenstrahlung <strong>und</strong> meldet<br />

sie per Bluetooth LE (Low Energy)<br />

an die zugehörige iOS-App. Je<br />

nach eingestelltem Hauttyp rät diese,<br />

wann man Sonnencreme auftragen<br />

<strong>und</strong> eine Kopfbedeckung sowie<br />

eine Sonnenbrille aufsetzen sollte.<br />

Eine Android-Version der App soll in<br />

Kürze nachgeliefert werden, außerdem<br />

stellte der Hersteller auch<br />

schon eine Version mit maskulinerem<br />

Design in Aussicht. 99 US-<br />

Dollar, www.netatmo.com<br />

scANAdU scOUT<br />

Der per Crowdf<strong>und</strong>ing finanzierte Ges<strong>und</strong>heitstracker<br />

misst Körpertemperatur, Puls, Blutdruck <strong>und</strong> Atemfrequenz<br />

<strong>und</strong> überträgt sie per Bluetooth LE an iOS- oder<br />

Android-<strong>Smartphones</strong>. Die zugehörige App zeigt die Daten<br />

in Diagrammen wie etwa einem EKG an. In Zukunft soll<br />

sie auch Trainingsanalysen <strong>und</strong> Lifestyle-Tipps liefern. Ab<br />

März soll das Gerät, das seine Hersteller gern mit dem<br />

„Tricorder“ aus Star Trek vergleichen, in den USA ausgeliefert<br />

werden. 199 US-Dollar, www.scanadu.com<br />

MUsE HEAdBANd<br />

Das „Brain-Sensing Headband“ von Interaxon ist ebenfalls ein Crowdf<strong>und</strong>ing-<br />

Projekt, kommuniziert per Bluetooth LE <strong>und</strong> misst Hirnströme <strong>und</strong> -wellen.<br />

Die zugehörige App für iOS <strong>und</strong> Android hilft mit Biofeedback-Spielen bei<br />

Entspannungsübungen. 270 US-Dollar, www.interaxon.ca/muse<br />

WELLO-<br />

GRAPH<br />

In die Gehäuseinnen-<br />

seite seiner „Wellness<br />

Watch“ hat der US-Anbieter<br />

Wellograph gleich<br />

noch Sensoren für Puls<br />

<strong>und</strong> Körpertemperatur<br />

sowie Bewegungssensoren<br />

für Activity-Tracking<br />

eingebaut. Deren Daten lassen sich sowohl<br />

auf dem mit kratzfestem Saphirglas geschützten<br />

1,26-Zoll-Display (3,2 cm) als auch per Bluetooth<br />

LE mit Apps für iOS <strong>und</strong> Android anzeigen<br />

<strong>und</strong> analysieren. Stahl <strong>und</strong> Leder sorgen für edle<br />

Optik, eine Akkuladung soll für 14 Tage chen. 320 US-Dollar, ausreiwww.wellograph.com<br />

WiTHiNGs AURA<br />

Withings hat sich bei seinem <strong>neue</strong>n Produkt „Aura“ ges<strong>und</strong>en<br />

Schlaf <strong>und</strong> entspanntes Aufwachen auf die Fahnen geschrieben.<br />

Dazu misst eine Sensormatte unter der Matratze Herzfrequenz,<br />

Atmung <strong>und</strong> Bewegungen des Nutzers. iOS-App <strong>und</strong> Wellness-<br />

lampe helfen mit Rotlicht <strong>und</strong> Wellness-So<strong>und</strong>s beim Einschlafen<br />

<strong>und</strong> wecken sanft mit simuliertem Tageslicht innerhalb eines<br />

programmierten Zeitraums, in dem der Nutzer in einer seichten<br />

Schlafphase dämmert. ca. 300 Euro, www.withings.com<br />

>><br />

28<br />

3/2014


3x<br />

für nur <strong>13</strong>,90 €+ Geschenk<br />

Ihre Vorteile im Abo:<br />

• 20% Preisvorteil gegenüber Einzelkauf<br />

• Ein Geschenk Ihrer Wahl<br />

• Keine Zustellgebühr<br />

• 1 Heft gratis vorab bei Bankeinzug<br />

Gratis<br />

Brennenstuhl Funkschalter-Set RCS 1000N<br />

Comfort<br />

• Sichere <strong>und</strong> komfortable Lösung zum Schalten elektrischer Geräte<br />

• Ein- <strong>und</strong> Ausschalten per Funk (einzeln oder gesammelt)<br />

• Schaltleistung max. 1.000 Watt / Empfänger<br />

• Inkl. 12 V Batterie (Typ A27) für den Handsender<br />

• Reichweite bis zu 25 m<br />

Gratis<br />

Wetterstation ‚Wettergirl‘<br />

• Wetteranzeige mit ‚Wettergirl‘, welches sich<br />

entsprechend der Wetterlage kleidet<br />

• Quarz-Funkuhr mit 12 / 24 h Anzeige<br />

• Innen- <strong>und</strong> Außentemperatur<br />

• Inkl. drahtlosem Außensender<br />

• Datumsanzeige, Weckalarm<br />

• Batterien nicht im Lieferumfang enthalten<br />

• Abbildung ähnlich<br />

Gratis<br />

Cyberclean - Reinigungsstift<br />

• Für die Reinigung von <strong>Smartphones</strong> <strong>und</strong> <strong>Tablets</strong><br />

• Gleichzeitig zur Verwendung als Eingabestift<br />

• Entfernt schonend alle Schlieren <strong>und</strong> Abdrücke<br />

• Desinfiziert zuverlässig<br />

• Nachfüllbar; verschließbar<br />

• Lieferung ohne Tablet-PC<br />

• Abbildung ähnlich<br />

Dieses <strong>und</strong> viele weitere interessante<br />

Angebote gleich online bestellen:<br />

<strong>connect</strong>.de/angebot<br />

So einfach geht‘s:<br />

Online unter:<br />

<strong>connect</strong>.de/angebot<br />

Per Telefon:<br />

0781-639 45 48<br />

Ja, ich teste für zunächst 3 Ausgaben zum Vorteilspreis von nur <strong>13</strong>,90 € mit 20% Preisvorteil<br />

Als Dankeschön wähle ich folgendes Geschenk:<br />

Wetterstation ‚Wettergirl‘ (KA27)<br />

Cyberclean - Reinigungsstift (KC09)<br />

Brennenstuhl Funkschalter-Set RCS 1000N Comfort (KA10)<br />

Schicken Sie mir die nächsten 3 Hefte <strong>connect</strong> zum Vorteilspreis von nur <strong>13</strong>,90 € (Österreich 18,90 €, Schweiz SFr 27,80) <strong>und</strong> ich erhalte als Dankeschön<br />

ein Geschenk meiner Wahl. Wenn ich <strong>connect</strong> danach weiter beziehen möchte, brauche ich nichts weiter zu tun. Ich erhalte <strong>connect</strong> dann zum regulären<br />

Abopreis (12 Ausgaben für z.Zt. 67,90 EUR) mit Preisvorteil (Österreich 77,90 €, Schweiz SFr <strong>13</strong>5,80). Das Jahresabo kann ich nach Ablauf des ersten Bezugsjahres<br />

jederzeit wieder kündigen. Das Dankeschön erhalte ich umgehend nach Zahlungseingang. Eine eventuelle Zuzahlung zum Geschenk wird per Nachnahme<br />

/ Rechnung erhoben. Wenn ich <strong>connect</strong> nicht weiter beziehen möchte, genügt ein kurzes Schreiben bis 3 Wochen vor Ablauf des Miniabos (Datum, Poststempel)<br />

an den <strong>connect</strong> Leserservice, Postfach 180, 77649 Offenburg. Dieses Angebot gilt nur in Deutschland, Österreich, Schweiz <strong>und</strong> solange der Vorrat reicht.<br />

Weitere Auslandskonditionen auf Anfrage: weka@burdadirect.de<br />

Name Vorname Geburtsdatum<br />

Per Fax:<br />

0781-84 61 91<br />

Straße/Nr.<br />

PLZ/Ort<br />

E-Mail-Adresse<br />

Telefon<br />

Per Post:<br />

<strong>connect</strong> K<strong>und</strong>en-Service<br />

Postfach 180, 77649 Offenburg<br />

Ich bin damit einverstanden – jederzeit widerruflich-, dass mich der Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail <strong>und</strong> telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

Ich bezahle bequem per Bankeinzug:<br />

(nur im Inland möglich) <strong>und</strong> erhalte dafür ein Heft GRATIS vorab (KB01).<br />

1 Heft GRATIS!<br />

<strong>connect</strong> erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar, Handelsregister<br />

München, HRB 154289<br />

BLZ<br />

Geldinstitut<br />

Datum<br />

Unterschrift<br />

Kontonummer<br />

WK 4002 M03


Brennpunkt<br />

trends<br />

Wearables, Bluetooth-Gadgets, Fitness<br />

sowie Heim- <strong>und</strong> Car-Vernetzung – viele<br />

Themen bereicherten die CES.<br />

3-D-PrinTEr<br />

Auch wenn der Sinn des Exponats<br />

nicht immer auf Anhieb zu<br />

erkennen war, so drängelten<br />

sich doch beachtliche Menschenmengen<br />

um die 3-D-Drucker.<br />

Beispielsweise um die<br />

von Envisiontec, einem Hersteller,<br />

der, aus dem Industriebereich<br />

kommend, eindrucksvoll<br />

zeigte, wie detailliert sich Vorlagen<br />

umsetzen lassen. Das<br />

Ding aus dem Sumpf muss es ja<br />

nicht zwingend sein.<br />

ausgEDruckT<br />

Wer Epson bisher nur mit Druckern in Verbindung brachte, der muss jetzt<br />

umdenken: Mit einer Sportuhr, einem Fitnessband <strong>und</strong> einer Augmented-<br />

Reality-Brille. Die unter dem Begriff Pulsense Fitnessband <strong>und</strong> Fitnessuhr<br />

laufenden Wearables überwachen zunächst beispielsweise die Herzfrequenz,<br />

das Aktivitätslevel <strong>und</strong> den Kalorienverbrauch, später sollen GPS-<br />

Sensor <strong>und</strong> ein Bewegungssensor ergänzt werden. Die Moverio-Brille BT<br />

200 wartet mit transparenten Gläsern <strong>und</strong> Bewegungssensoren auf, womit<br />

die Brille nicht nur fürs Kopfkino taugt, sondern als Augmented-Reality-Tool<br />

der Blickrichtung des Anwenders folgt.<br />

nExT LEVEL gaming<br />

Die Grafikgurus von Nvidia stellten ihren <strong>neue</strong>sten Chipsatz Tegra K1 vor,<br />

der nicht nur die Performance von Playstation 3 <strong>und</strong> Xbox 360 übertrifft,<br />

sondern unglaubliche Details in die Grafikdarstellung zaubert – seien es<br />

feinste Nuancen in Gesichtszügen oder die Narbung des Leders einer<br />

virtuellen Couch. Da haben es portable Konsolen künftig noch schwerer.<br />

Ears-On-TEsTsiEgEr<br />

Harman Kardon verlegte seinen Auftritt bezeichnenderweise ins<br />

Hard Rock Hotel <strong>und</strong> ließ es dann auch richtig krachen. Der Bluetooth-Lautsprecher<br />

Infinity one im Turbinendesign ließ schon am<br />

Gewicht erkennen, dass er es ernst meint. Im ersten Hörtest konnte<br />

er sich sogar gegen den Messelärm durchsetzen <strong>und</strong> signalisieren,<br />

dass er zu den besten portablen Speakern der Welt zählen<br />

möchte. Für Partykeller oder Jugendzimmer empfahlen sich die in<br />

poppigen Farben gehaltenen JBL-Speaker.<br />

30 3/2014<br />

AUdIO


SPORT<br />

SmArt & fit<br />

Ein Messehighlight war der leider noch<br />

nicht serienreife Sensor, den Sony Mobile<br />

ans Griffende eines Tennisschlägers<br />

montierte, um Schlag- oder Ballgeschwindigkeit,<br />

Trefferzone oder auch<br />

Effet des Balls zu berechnen. Schwer beeindruckend! Ab aufs Rad lautete das Motto<br />

von Samsung <strong>und</strong> Velohersteller Trek. Die Smartwatch fungiert hier als direkt in die<br />

Lenkeinheit integrierter Radcomputer, der die Trainingseinheiten erfasst. Wann <strong>und</strong><br />

ob der Prototyp in Serie geht, ließ sich dem Standpersonal nicht entlocken.<br />

Automobile Pläne<br />

In der Abteilung Branded Audio kümmern sich bei Harman alle<br />

um den guten Klang im Auto. Das Portfolio an Marken (Infinity,<br />

Harman Kardon, JBL, B&W, Revel, Lexicon) bedient dabei jeden<br />

Geschmack <strong>und</strong> Geldbeutel, künftig will Harman auch Systeme<br />

für die Fahrsicherheit anbieten, wie Sachin Lawande, Executive<br />

Vice President von Harman International Industries, in einem<br />

Interview mit <strong>connect</strong> erklärte. Wichtig war ihm zu betonen,<br />

dass die Karten im Automotive-Bereich neu gemischt würden,<br />

dass Softwarekompetenz<br />

mindestens gleichrangig<br />

mit der So<strong>und</strong>expertise<br />

zu sehen <strong>und</strong> dass Sensortechnik<br />

der Treiber des<br />

Marktes sei. Eindruck: Die<br />

wissen, was sie wollen.<br />

Einen Schritt zurück<br />

ging Ford bei der Demo<br />

seines Sync-Systems, das<br />

HI-FI<br />

wie im Vorjahr noch im<br />

Laborstatus vorgeführt<br />

wurde. Als „nah am Nutzen<br />

für den K<strong>und</strong>en“<br />

de finierte Ford hierbei<br />

primär die Möglichkeit,<br />

Musikdienste drahtlos zu<br />

streamen.<br />

Zurück<br />

AuS der<br />

Zukunft<br />

Den mit Abstand begeisterndsten<br />

Vortrag auf der CES hielt<br />

Mooly Eden, Senior Vice President<br />

bei Intel. Nicht ob, sondern<br />

wann ein Chip in der Großhirnrinde<br />

des Menschen implantiert<br />

wird, sei die Frage, die er mit<br />

r<strong>und</strong> 15 Jahren gleich selbst<br />

beantwortete. Näher am Jetzt<br />

blieb er mit der Vorstellung einer<br />

intelligenten 3-D-Kamera, die<br />

Vorder- <strong>und</strong> Hintergr<strong>und</strong> herausrechnen<br />

<strong>und</strong> beispielsweise<br />

Skyper virtuell vom Büro in die<br />

Karibik oder umgekehrt transportieren<br />

kann. Soviel ist klar:<br />

Die nächste Notebook-Generation<br />

wird spannend.<br />

HeimnetZwerk<br />

für einSteiger<br />

Den Schrecken sündteurer Heiminstallationen<br />

nimmt Beewi mit cleveren Produkten, die per<br />

Bluetooth mit dem Smartphone kommunizieren<br />

<strong>und</strong> sich preislich alle um die 50 Euro<br />

bewegen. Im Angebot sind eine fernsteuerbare<br />

Steckdose, Näherungssensoren oder eine<br />

Wetterstation, aber auch eine dimmbare LED-<br />

Lampe, die in allen Farben leuchtet.<br />

31


<strong>Smartphones</strong><br />

ConneCt goes Lte<br />

Nach der Umstellung des Netztests auf LTE hat <strong>connect</strong> nun auch<br />

einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert, um als erstes Fachmagazin<br />

Europas selbst <strong>Smartphones</strong> in 4G­Netzen messen zu können.<br />

A<br />

nfang Januar sah es nach<br />

einer Katastrophe aus. Die<br />

Zahlen waren so falsch, dass<br />

kein Zweifel an einem kapitalen<br />

Bug bestehen konnte. Die<br />

Blicke der Kollegen sagten nur<br />

eins: „Gib endlich Entwarnung!“<br />

Denn wenn das so weiterginge,<br />

könnten keine Messungen<br />

für <strong>connect</strong> 3/14 stattfinden.<br />

Eine Ausgabe ohne<br />

Smartphone-Tests? Unmöglich!<br />

Was war da geschehen?<br />

Lte-Messplatz<br />

Mit der Versteigerung der LTE-<br />

Lizenzen im April 2010 in<br />

Deutschland war für <strong>connect</strong><br />

klar, dass die Redaktion mit Erreichen<br />

einer kritischen Masse<br />

bei den Geräteverkäufen <strong>und</strong><br />

beim Ausbau der Netze auch<br />

LTE messen können muss.<br />

Doch das hört sich einfacher<br />

an, als es ist. Zwar besitzt der<br />

Verlag drei der sündhaft teuren<br />

Universal-Radio-Communication-Tester<br />

CMU200 vom deutschen<br />

Nobelhersteller Rohde &<br />

Schwarz. Doch die sind nur im<br />

GSM- <strong>und</strong> UMTS-Netz fähig,<br />

eine Mobilfunkstation zu simulieren.<br />

Ein Software-Update<br />

auf LTE ist ausgeschlossen, also<br />

musste etwas Neues her. Anfang<br />

2012 begann die Suche<br />

nach einem geeigneten LTE-<br />

Messplatz, der zwei Jahre<br />

später für leichte Panik in der<br />

Redaktion sorgen sollte.<br />

800 statt 900 MHz<br />

Die erste Erkenntnis auf dem<br />

langen Weg war die, dass LTE<br />

bei 800 Megahertz mit seinen<br />

langen Wellenlängen dem<br />

Netzbetreiber zwar die Versorgung<br />

großer Gebiete erleichtert,<br />

die 3 x 3,5 x 3,5 Meter große<br />

Absorber-Halle des Labors<br />

aber überfordert. Die war mit<br />

ihren Keilabsorbern, die verhindern,<br />

dass Reflexionen an<br />

den Außenwänden aus Metall<br />

die direkte Abstrahlung von<br />

Messantenne <strong>und</strong> Smartphone<br />

verfälschen, auf 900 MHz bei<br />

GSM als niedrigster Frequenz<br />

ausgelegt. Auch der Abstand<br />

zwischen beiden Funkpartnern<br />

erlaubte nur bis minimal 900<br />

32 3/2014


Fotos: Peter Fenyvesi (5)<br />

33


<strong>Smartphones</strong><br />

Funkzentrale Im Mittelpunkt der LTE-Messungen steht der von seinen<br />

Fans Callbox genannte Kommunikationstester Rohde & Schwarz CMW500.<br />

pures Understatement ist – mit<br />

einem einzelnen Apparat allein<br />

ließe sich noch nicht einmal<br />

die TIS (Total Isotropic Sensitivity)<br />

genannte Funkempfindlichkeit<br />

eines <strong>Smartphones</strong><br />

bestimmen. Nach genauer<br />

Sondierung des Marktes für<br />

Mobilfunkmess technik stand<br />

der Wideband-Radio-Communication-Tester<br />

CMW500 auf<br />

der Wunschliste von <strong>connect</strong>.<br />

Callbox nennen viele Testingenieure<br />

liebevoll den LTE-fähigen<br />

Nachfolger des CMU200,<br />

der auch bei allen etablierten<br />

Smartphone-Herstellern zum<br />

Einsatz kommt. Der in der<br />

Gr<strong>und</strong>version zum Preis einer<br />

Mercedes E-Klasse angebotene<br />

CMW500 fungiert zum einen<br />

als Basisstation, kann also mit<br />

den mit R&S-SIMs ausgestatten<br />

Mobiltelefonen eine Verbindung<br />

eingehen. Er kann diese<br />

aber auch in spezielle Messmodi<br />

schalten <strong>und</strong> von ihnen<br />

gelieferte Daten auslesen. Messen<br />

kann der CMW500 auch,<br />

doch wenn es um Genauigkeit<br />

geht, greift er im <strong>connect</strong>-Testlab<br />

auf die Dienste eines hochpräzisen<br />

Spektrum-Analysators<br />

(R&S FSP7) zu. Für die hohen<br />

<strong>connect</strong>-Ansprüche reicht die<br />

Gr<strong>und</strong>version der Callbox<br />

MHz genau zu messen. Da beides<br />

aufgr<strong>und</strong> der begrenzten<br />

Deckenhöhe nicht einfach zu<br />

ändern war, bot sich nur eine<br />

virtuelle Vergrößerung dieser<br />

Kammer über spezielle, besonders<br />

flache Absorber an. Dieser<br />

Umbau schlug mit 63 000 Euro<br />

zu Buche. Aus Gründen der<br />

Messgenauigkeit war es zudem<br />

nötig, den Abstand zwischen<br />

Antenne <strong>und</strong> Messobjekt zu<br />

verlängern – was durch eine besonders<br />

flache, kreuzpolarisierte<br />

Messantenne realisiert wurde.<br />

Sie hat am Systemzubehör,<br />

das mit 30 000 Euro den Wert<br />

eines Golf GTI hat, beachtlichen<br />

Anteil. Immerhin, ein<br />

Umbau der Absorber-Halle war<br />

möglich <strong>und</strong> sie konnte am angestammten<br />

Platz verbleiben.<br />

Die Callbox<br />

Doch eine geeignete Absorber-<br />

Halle ohne das entsprechende<br />

Messgerät nützt natürlich wenig.<br />

Wobei „das Messgerät“<br />

Der Mess-Turm<br />

Um die Funkeigenschaften von <strong>Smartphones</strong> messen zu können,<br />

hat <strong>connect</strong> in eine große Anzahl an Messgeräten investiert.<br />

TS 8991 heißt das OTA-Testsystem (Over The Air), mit dem <strong>connect</strong> seit<br />

Dezember 20<strong>13</strong> Funkmessungen durchführt. Ganz oben in dem mannshohen<br />

Rack steckt ein Maturo-NCD-Steuergerät, das den Drehteller mit<br />

Smartphone am Kunstkopf <strong>und</strong> den langen Dreharm mit der die Mobilfunkstation<br />

repräsentierenden Antenne gradgenau <strong>und</strong> sehr schnell in jede<br />

Position bringen kann. Darunter steckt der Rohde & Schwarz (R&S) SMT03<br />

Signal Generator, der als Standard-Signal-Generator im Messsystem vorgesehen<br />

ist. Eine Etage tiefer ist ein R&S Spectrum Analyzer FSP7 zu sehen,<br />

der für alle hochpräzisen Leistungsmessungen dient. Darunter ist der R&S<br />

Vector Signal Generator SMBV100A angebracht, der für GPS-Messungen<br />

bis zu acht Satelliten gleichzeitig simulieren kann. Darunter schließlich<br />

kommt das Herzstück der LTE-Messungen, der Wideband Radio Communication<br />

Tester CMW500 von R&S, der auch viele andere moderne Funkstandards<br />

unterstützen kann. Für GSM- <strong>und</strong> UMTS-Messungen findet sich<br />

schließlich noch ein altbewährter R&S CMU200 im Messrack. Eine R&S-<br />

Switch-Unit OSP120 sorgt dafür, dass während der Messungen die richtigen<br />

Ein- <strong>und</strong> Ausgänge miteinander verb<strong>und</strong>en sind. Die Steuerung der<br />

Messungen übernimmt die R&S-AMS32-Software, die in der von <strong>connect</strong><br />

erworbenen Version ebenfalls so viel wie eine Mercedes E-Klasse kostet.<br />

Fotos: © Peter Fenyvesi (6)<br />

34 3/2014


CMW500 jedoch nicht aus. Es<br />

musste schon eine MIMO-Option<br />

zum Preis eines VW Polo<br />

her, die auf LTE für je zwei Antennen<br />

bei Sender <strong>und</strong> Empfänger<br />

ausgelegt ist.<br />

Zeitnot<br />

Auch die vielen Frequenzbänder<br />

von LTE stellten das Projekt<br />

Messplatzumbau vor gewaltige<br />

Herausforderungen. Mobilfunkanbieter<br />

freuen sich, bis zu<br />

drei Bänder nutzen zu können.<br />

Das Land mit wenigen K<strong>und</strong>en<br />

ist am besten mit 800 MHz versorgt,<br />

Hotspots wie Bahnhöfe<br />

mit extrem vielen Besuchern<br />

profitieren dagegen von kleinen<br />

2,6-GHz-Zellen, bei allem dazwischen<br />

kann man mit einer<br />

Kombination oder teilweise<br />

auch mit 1800 MHz arbeiten.<br />

Mit der Messung nur eines<br />

Bandes würden wir also entweder<br />

Stadtmenschen benachteiligen<br />

oder solche, die überwiegend<br />

im ländlichen Raum<br />

<strong>und</strong> auf Autobahnen unterwegs<br />

sind. Die Konsequenz aus der<br />

Faktenlage: Statt bisher drei<br />

Bänder mit GSM 900, GSM<br />

1800 <strong>und</strong> UMTS 2100 müssen<br />

nun sechs gemessen werden.<br />

Der Versuch, der Verlagsführung<br />

mehr als eine Absorber-<br />

Halle <strong>und</strong> einen CMW500 abzuringen,<br />

war von vorneherein<br />

aussichtlos. Doch die Zahl der<br />

zu messenden <strong>Smartphones</strong><br />

nimmt nicht ab, <strong>und</strong> die Auslastung<br />

war schon zuvor hoch<br />

– also mussten <strong>neue</strong> Wege gesucht<br />

werden.<br />

Power-Positionierer<br />

Ein großer Zeitfaktor bei den<br />

Messungen sind die hohe Anzahl<br />

an nötigen Messpunkten<br />

r<strong>und</strong> um das am Kunstkopf<br />

befindliche Smartphone. Jeder<br />

dieser Punkte muss mit einem<br />

Positionierer in der Horizontalen<br />

<strong>und</strong> Vertikalen exakt angefahren<br />

werden, bevor die Messung<br />

dort starten kann. Um jeden<br />

Messwinkel abzudecken<br />

kam bisher eine Drehvorrichtung<br />

zum Einsatz, die den<br />

Kunstkopf selbst um zwei Achsen<br />

drehen kann. Ein <strong>neue</strong>r, sogenannter<br />

Conical Cut Positionierer<br />

NCD von Maturo zum<br />

Preis von 45 000 Euro löst einen<br />

Teil des Geschwindigkeitsproblems.<br />

Bei ihm wird der<br />

Abstrahl-Diagramm<br />

Wie gut ein Smartphone LTE-<br />

Signale in welche Richtung strahlt,<br />

zeigen Abstrahldiagramme, bei<br />

denen Rot die höchsten Pegel<br />

repräsentiert, Grün mittlere <strong>und</strong><br />

Blau die niedrigsten.<br />

Kopf nur noch um seine vertikale<br />

Achse gedreht. Die Messantenne<br />

sitzt an einem langen<br />

Ausleger auf einer Ebene mit<br />

dem zu messenden Smartphone<br />

<strong>und</strong> kann auf einem großen<br />

Kreis um das Telefon gedreht<br />

werden, um die andere Winkelebene<br />

zu verändern. Ein präziser<br />

Hochleistungsmotor sorgt<br />

hier für schnelle Positionswechsel.<br />

Um ihn mit genügend<br />

Leistung zu versorgen, wurde<br />

extra ein Drehstromanschluss<br />

in die Absorber-Halle gelegt.<br />

Die genaue Ausrichtung des<br />

<strong>Smartphones</strong> auf der zentralen<br />

Position im Schnittpunkt der<br />

beiden Drehachsen gelingt dabei<br />

über eine Laserzielvorrichtung,<br />

die eine Art Fadenkreuz<br />

auf den Kunstkopf projiziert.<br />

Software-Update<br />

Eine weitere Maßnahme zur<br />

Beschleunigung der Messungen<br />

war neben der unabdingbaren<br />

Software-Modernisierung<br />

der Kauf einer Sequenzer-Option,<br />

mit der mehrere Frequenzbänder<br />

automatisch <strong>und</strong> in<br />

schneller Folge nacheinander<br />

gemessen werden können.<br />

Vom Angebot zur Messung<br />

Am Ende der Evaluierungsphase<br />

für den <strong>neue</strong>n LTE-Messplatz<br />

von <strong>connect</strong> stand dann<br />

Anfang März 20<strong>13</strong> eine Summe<br />

von 300 000 Euro auf dem<br />

Investitionsplan. Der musste<br />

durch alle Instanzen der Chefredaktion<br />

<strong>und</strong> Verlagsgeschäftsleitung<br />

geprüft <strong>und</strong> angenommen<br />

werden. Optionen beim<br />

Messtechnik-Lieferanten oder<br />

die Auslagerung der Messun-<br />

Abgedreht Um die abgestrahlte Leistung unter annähernd beliebigen Winkeln messen zu können,<br />

wird der künstliche Kopf horizontal gedreht, die Sende- <strong>und</strong> Empfangssantenne wird an einem Arm auf<br />

einem großen Kreis vertikal um den Kopf gedreht (links). Die Steuerung rechts mit schematischer Darstellung<br />

der Drehvorrichtung im Bildschirm zeigt die gerade eingestellte Position.<br />

35


<strong>Smartphones</strong><br />

gen an einen externen Dienstleister<br />

standen dabei natürlich<br />

auch zur Debatte.<br />

Umbau zwischen den Heften<br />

Als die Investition schließlich<br />

genehmigt war, galt es, einen<br />

Termin zwischen zwei <strong>connect</strong>-<br />

Heftproduktionen zu finden, an<br />

dem der auf zwei Wochen terminierte<br />

Umbau von Kabine<br />

<strong>und</strong> OTA-Messsystem stattfinden<br />

konnte, Ende November<br />

ging es los. Kurz vor Weihnachten<br />

stand das <strong>neue</strong> System –<br />

<strong>und</strong> die Connectler waren in der<br />

Bedienung von Messgeräten<br />

<strong>und</strong> Steuersoftware geschult.<br />

Im Januar kamen dann zum<br />

Vergleich zunächst bekannte<br />

UMTS-Phones auf den Prüfstand,<br />

<strong>und</strong> der Schreck nach<br />

Durchsicht der ersten Messprotokolle<br />

war groß. Bei den bereits<br />

früher getesteten Modellen<br />

widersprachen die Empfindlichkeitswerte<br />

radikal den zuvor<br />

erhobenen. Auch die Veränderung<br />

der Messbandbreite, der<br />

Messkanäle oder der gemessenen<br />

Subträger änderte nichts.<br />

Hatten wir einen Defekt im<br />

System? Nach etlichen Experimenten<br />

dann die Erlösung: Zur<br />

Beschleunigung der Messungen<br />

wurde ein <strong>neue</strong>s Verfahren<br />

genutzt, um die Bitfehlerrate in<br />

Relation zum Signalpegel am<br />

Smartphone zu bestimmen<br />

(Fachleute sprechen von einer<br />

Kombination aus Messungen<br />

der Receiver Signal Strength<br />

(RSS) über RSS Patern Measurement,<br />

RSS Pattern Linearization<br />

<strong>und</strong> Sensitivity Search).<br />

Vorteil der Methode: Nur an einem<br />

von H<strong>und</strong>erten Messpunkten<br />

muss die wichtige, aber<br />

zeitaufwendige Bitfehlerraten-<br />

Bestimmung durchgeführt werden.<br />

Alle anderen Mess punkte<br />

können daraus errechnet werden.<br />

Das spart erheblich Zeit,<br />

setzt aber einen bisher nicht<br />

genutzten Verbindungsmodus<br />

zwischen Callbox <strong>und</strong> Smartphone<br />

voraus. Nachdem diese<br />

Option gewählt war, standen<br />

alte <strong>und</strong> <strong>neue</strong> Messungen im<br />

Einklang – <strong>und</strong> wir konnten mit<br />

den LTE-Prüfungen loslegen.<br />

Wichtige Erkenntnis<br />

Zum Auftakt haben wir die aktuellen<br />

Smartphone-Stars in die<br />

Mangel genommen. Und eine<br />

wichtige Erkenntnis gewonnen:<br />

Unter guten Funkbedingungen<br />

Eine Laser-<br />

Markierung<br />

ermöglicht<br />

die genaue<br />

Ausrichtung<br />

des <strong>Smartphones</strong><br />

am<br />

Kunstkopf<br />

überträgt ein LTE-Phone die<br />

maximal mögliche Datenrate,<br />

also 100 respektive 150 Mbit/s<br />

bei LTE 2600 oder LTE 1800.<br />

Fällt der Signalpegel aber nur<br />

r<strong>und</strong> 1,5 dB unter die hierfür<br />

notwendige Schwelle, so steigt<br />

die prozentuale Bitfehlerrate<br />

von annähernd 0 auf 100 Prozent;<br />

das Signal wird völlig unbrauchbar.<br />

LTE kann immerhin<br />

bei mangelnder Signalqualität<br />

von 64-QAM als Modulationsverfahren<br />

auf die robusteren<br />

16-QAM oder QPSK umschalten.<br />

So werden auch Daten<br />

übertragen, aber höchstens mit<br />

einem Viertel der unter guten<br />

Bedingungen möglichen Geschwindigkeit.<br />

Es macht also<br />

Sinn, auf gute Funkeigenschaften<br />

eines LTE-Gerätes zu achten.<br />

<strong>connect</strong> bietet als einzige<br />

Fachzeitschrift in Deutschland<br />

diese Daten. Wie sich die gemessenen<br />

Modelle geschlagen<br />

haben, lesen Sie auf den folgenden<br />

Seiten. BErnd THEiss >><br />

Tausend Details<br />

Ausführliches Protokoll Sind die Funkeigenschaften<br />

eines <strong>Smartphones</strong>, wie hier des<br />

Motorola Moto G, vermessen, stehen für jeden Funkstandard<br />

seitenweise Informationen zur Verfügung.<br />

Einstellungssache Vor den Messungen müssen von den Bändern<br />

<strong>und</strong> Subträgern über die horizontalen <strong>und</strong> vertikalen Messwinkel <strong>und</strong> die Verschaltung<br />

der Messgeräte bis zur Methode der Empfindlichkeitsbestimmung<br />

buchstäblich H<strong>und</strong>erte Details praxisgerecht festgelegt werden.<br />

36 3/2014


iPhone, iPad, Apps, Insider-Tipps<br />

DAS HEFT<br />

Für APPLE-FANS<br />

Am Kiosk oder unter<br />

www.<strong>connect</strong>.de/<br />

ios-bestellung<br />

jETzT<br />

im HANDEL!<br />

Oder einfach anfordern unter<br />

www.<strong>connect</strong>.de/ios-bestellung


<strong>Smartphones</strong><br />

SamSung galaxy S4<br />

Es steht hoch in der Publikumsgunst <strong>und</strong> trotz durchwachsenem 2G- <strong>und</strong> 3G-<br />

Empfang auf Platz eins der Besten liste. Bei LTE schlägt sich der Star achtbar.<br />

Auch wenn es in Sachen Ausdauer,<br />

Features <strong>und</strong> Handhabung<br />

mit besten Bewertungen aufwarten<br />

kann, zeigte das Galaxy S4<br />

von Samsung nur mittelprächtige<br />

Ergebnisse bei den Funkmessungen<br />

im 2G- <strong>und</strong> 3G-Netz.<br />

Kann es erst unter LTE sein wahres<br />

Potenzial entfalten? Die Messungen<br />

bei 2,6 GHz zeigen jedenfalls<br />

Klasse: Mit 15,9 dBm<br />

Sendeleistung (höhere Werte<br />

sind hier besser) <strong>und</strong> einer Empfindlichkeit<br />

von -89,5 dBm (niedrigere<br />

Werte sind hier top), liegt<br />

es bei dieser Messung auf Platz<br />

zwei des Testfelds. Aufschlussreich<br />

ist das von oben – <strong>und</strong> damit<br />

aus der Richtung, wo normalerweise<br />

die Mobilfunkantennen<br />

stehen – abgebildete Richtdiagramm.<br />

Der hohe Rotanteil demonstriert<br />

bei 2,6 GHz eine geringe<br />

Richtwirkung <strong>und</strong> erlaubt<br />

dem S4-Nutzer Flexibilität in der<br />

gewählten Position. Im von der<br />

Telekom in den Städten sehr<br />

breitflächig ausgerollten 1,8-GHz-<br />

LTE-Band liegt das Galaxy S4<br />

exakt auf dem Mittelwert der hier<br />

vermessenen <strong>Smartphones</strong>, das<br />

gilt bei Sendeleistung <strong>und</strong> Empfindlichkeit.<br />

Bei 800 MHz schließlich<br />

bietet das Samsung bei der<br />

Sendeleistung nur durchschnittliche<br />

Werte, beim für Downloads<br />

wichtigeren Empfang ist es sogar<br />

unterdurchschnittlich. Immerhin:<br />

Auch bei diesen im ländlichen<br />

Raum <strong>und</strong> in der städtischen Indoorversorgung<br />

bei Vodafone<br />

<strong>und</strong> O2 wichtigen Disziplin zeigt<br />

das Samsung Galaxy S4 ein ausgeglichenes<br />

Abstrahldiagramm.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

lg g2<br />

Das LG glänzt mit Ausdauer <strong>und</strong> guten Leistungen beim 2G- sowie 3G-Funk.<br />

Bei LTE ist es im städtischen Telekom-Netz stark, auf dem Land eher schach.<br />

Unter den Top-<strong>Smartphones</strong><br />

steht das LG G2 in Sachen GSM<strong>und</strong><br />

UMTS-Empfang wirklich gut<br />

da. Doch die Königsdisziplin des<br />

Mobilfunks ist natürlich LTE. Hier<br />

darf sich der G2-Nutzer an besonders<br />

frequentierten Plätzen<br />

oft auch als König fühlen, schließlich<br />

liefert das G2 im Band 7 bei<br />

2,6 GHz sowohl die höchste Sendeleistung<br />

als auch die höchste<br />

Empfindlichkeit. Dass dabei die<br />

Richtwirkung eher in seitliche<br />

Richtung geht <strong>und</strong> den oberen<br />

Bereich etwas vernachlässigt, wo<br />

die Antennen zu vermuten sind,<br />

darf man angesichts der Reserven<br />

gelassen sehen.<br />

Auch im „Telekom-Band“ 1,8<br />

GHz geht das LG G2 mit der<br />

höchsten Sendeleistung an den<br />

Start, die für den Download wichtige<br />

Empfindlichkeit liegt hier<br />

aber im Mittelfeld. Das Abstrahldiagramm<br />

zeigt weiterhin eine<br />

Bevorzugung seitlich gelegener<br />

Funkgegenstellen.<br />

Beim für die Flächenversorgung<br />

wichtigen 800-MHz-Band<br />

bricht das LG G2 etwas ein, die<br />

Sendeleistung markiert den<br />

zweitniedrigsten Wert, die Empfindlichkeit<br />

sogar den niedrigsten<br />

Wert im Testfeld. Geringfügig<br />

entschärft wird die Situation<br />

durch die wenig ausgeprägte<br />

Richtwirkung, die diesmal aber<br />

die obere Hemisphäre bevorzugt<br />

– also den Bereich, wo sich Mobilfunkantennen<br />

befinden.<br />

Da es bei 800 MHz schwächelt,<br />

ist das LG G2 für den urbanen<br />

Einsatz im LTE-Netz der Telekom<br />

am besten geeignet.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

38 3/2014


APPLE iPhonE 5s<br />

Das iPhone verkauft sich auch ohne Traumwerte. Doch wenn der Käufer<br />

es in den Händen hält, zählt die Funkleistung am Ende doch.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

Das iPhone 5s hat bei den Messungen<br />

der Sende- <strong>und</strong> Empfangsleistung<br />

bei GSM <strong>und</strong> UMTS<br />

ohne Zweifel unterdurchschnittlich<br />

abgeschnitten. Zeigt sich das<br />

Kult-Telefon den Anforderungen<br />

moderner 4G-Netze besser gewachsen?<br />

Im schwie rigen 2,6-<br />

GHz-Band jedenfalls liegt der<br />

Unterschied zum Galaxy S4 beim<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen bei wenigen<br />

Zehntel dB. Damit teilen<br />

sich die beiden den zweiten Platz<br />

in diesem bisher nur an stark frequentierten<br />

Hotspots genutzten<br />

Band. Das iPhone zeigt aber eine<br />

höhere Richtwirkung mit Präferenz<br />

zur Seite, etwas Spielen mit<br />

der Position des <strong>Smartphones</strong><br />

kann sich also lohnen. Auch bei<br />

den bisher nur von der Telekom<br />

genutzten 1,8 GHz ist der Empfang<br />

des iPhone 5s abhängig von<br />

der Ausrichtung, das Richtdiagramm<br />

zeigt deutliche Einbuchtungen.<br />

Das gilt umso mehr,<br />

als das iPhone im sogenannten<br />

Band 3 zusammen mit dem HTC<br />

One am unteren Ende der Empfindlichkeits-<br />

<strong>und</strong> Leistungsskala<br />

rangiert. Bei Vodafone <strong>und</strong> O2<br />

<strong>und</strong> bei der Telekom zumindest<br />

im ländlichen Raum sind aber<br />

800 MHz die bevorzugte Frequenz.<br />

Und hier spielt sich das<br />

iPhone 5s ganz klar auf den<br />

zweiten Platz im Testfeld <strong>und</strong><br />

lässt die Schwierigkeiten bei<br />

GSM <strong>und</strong> UMTS fast vergessen.<br />

Mit diesen Ergebnissen ist iPhone-Besitzern<br />

ein gut ausgebautes<br />

LTE-Netz in ihrem Umfeld <strong>und</strong><br />

ein Vertrag, der die Nutzung desselben<br />

zulässt, zu wünschen.<br />

sony xPEriA Z1<br />

Ein großes HD-Display <strong>und</strong> ein robustes Gehäuse zeichnen das Xperia Z1<br />

aus. Beim 4G-Funk gibt es Unterschiede in der Performance.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

Mit starken GSM- <strong>und</strong> schwachen<br />

UMTS-Werten überzeugte<br />

das sehr robuste Sony Xperia Z1<br />

bei den Messungen nicht ganz.<br />

Umso neugieriger war das Testteam,<br />

wie es um die LTE-Talente<br />

des großen Sony-<strong>Smartphones</strong><br />

bestellt ist.<br />

Im schwierigen 2,6-GHz-Band<br />

strahlte es mit der geringsten<br />

Leistung. Auch die für den Download<br />

wichtige Empfindlichkeit lag<br />

am Ende der gemessenen <strong>Smartphones</strong>,<br />

doch hier tummeln sich<br />

vier Mitbewerber innerhalb von<br />

einem Dezibel, das ist vernachlässigbar.<br />

Das Richtdiagramm<br />

bei 2,6 GHz zeigt einen überwiegend<br />

gleichmäßigen Charakter<br />

mit leichter Bevorzugung einer<br />

Richtung. Ein wenig experimentieren<br />

mit der Ausrichtung kann<br />

sich in kritischen Situationen also<br />

lohnen.<br />

Bei 1,8 GHz sendet das Sony<br />

Xperia Z1 mit der zweithöchsten<br />

Leistung im Testfeld, bei der<br />

wichtigen Empfindlichkeit landet<br />

es etwas abgeschlagen auf dem<br />

letzten Platz. Das Richtdiagramm<br />

zeigt zudem Einbrüche, die sich<br />

bei abrupten Positionsänderungen<br />

auswirken können.<br />

Bei dem in Deutschland am<br />

weitesten verbreiteten LTE auf<br />

800 MHz kommt schließlich der<br />

Moment des Sony Xperia Z1: Bei<br />

der Sendeleitung liegt es mit dem<br />

dritten Platz nah an der Spitze,<br />

bei der für schnelle Downloads<br />

so wichtigen Empfindlichkeit holt<br />

es sogar Platz eins. Dem breitflächigen<br />

Einsatz kommt das<br />

entgegen. >><br />

39


<strong>Smartphones</strong><br />

HTC One<br />

Das Metallgehäuse des One macht einen sehr hochwertigen Eindruck.<br />

Die Funkausbreitung scheint es aber zu behindern – auch bei LTE.<br />

Bei den Funkmessungen in den<br />

GSM-Netzen schnitt das HTC<br />

One sehr bescheiden ab, <strong>und</strong><br />

auch die UMTS-Ergebnisse lagen<br />

bestenfalls im Mittelfeld. Ist das<br />

der Preis, der für das außerordentlich<br />

schicke Metallgehäuse<br />

zu zahlen ist? Oder haben die<br />

Ingenieure von HTC das Hochfrequenz-Design<br />

überwiegend auf<br />

LTE optimiert?<br />

Im höchsten Frequenzband bei<br />

2,6 GHz lieferte das One jedenfalls<br />

guten Durchschnitt: Sendeleistung<br />

<strong>und</strong> Empfindlichkeit liegen<br />

auf ein halbes Dezibel am<br />

Mittelwert des Testfeldes. Die<br />

Richt wirkung zeigt eine klare<br />

Präferenz für eine Seite, doch da<br />

starke Unregelmäßigkeiten fehlen,<br />

dürfte in kritischen Empfangssituationen<br />

oft eine einfache<br />

Positionsänderung reichen,<br />

um das Beste aus dem Smartphone<br />

zu holen. Im Telekom-<br />

Band (1,8 GHz) offenbarten die<br />

Messungen eine leicht unterdurchschnittliche<br />

Ausgangsleistung,<br />

die für den Download kritische<br />

Empfindlichkeit liegt aber<br />

nahe beim Durchschnitt der gemessenen<br />

<strong>Smartphones</strong>.<br />

Für K<strong>und</strong>en von Vodafone <strong>und</strong><br />

O2 <strong>und</strong> im ländlichen Raum auch<br />

der Telekom dürfte das HTC One<br />

aber hauptsächlich im 800-MHz-<br />

Band LTE-Kontakt finden. Hier<br />

zeigte unser Testgerät eine auffällig<br />

geringe Sendeleistung,<br />

während die Empfindlichkeit erneut<br />

okay ist. Auch LTE macht<br />

aus dem in 2- <strong>und</strong> 3G-Netzen<br />

eher mäßigen HTC One also keinen<br />

Überflieger.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

fazit<br />

Bernd Theiss,<br />

<strong>connect</strong>-Redakteur<br />

300 000 Euro für maximal 11 Dezibel<br />

Unterschied zwischen zwei <strong>Smartphones</strong><br />

klingt zunächst nach einer<br />

übertriebenen Investition. Doch bedenkt<br />

man, dass die LTE-Messungen<br />

zeigen, dass man sich mit dem Nokia<br />

Lumia 925 im ländlichen Raum im<br />

Mittel dreimal so weit von einer Mobilfunkantenne<br />

entfernen kann als mit<br />

dem empfangsschwächsten Probanden,<br />

bevor die Datenrate absackt,<br />

zeigt sich, wie wichtig reproduzierbare<br />

LTE-Messungen sind. Zumal bisher<br />

nur die hochoptimierten Aushängeschilder<br />

der Top-Hersteller gemessen<br />

wurden, bei preiswerteren Mo dellen<br />

sind die Unterschiede voraussichtlich<br />

größer. Nur Messungen zeigen<br />

bestimmte Schwachstellen bei <strong>Smartphones</strong>.<br />

<strong>connect</strong> ist stolz, Ihnen als<br />

einziges Telekommunikationsmagazin<br />

in Europa diese Informationen aus<br />

erster Hand präsentieren zu können.<br />

lexiKOn<br />

>64-QaM, 16-QaM, 4-QaM Die Quadraturamplitudenmodulation<br />

ist ein Verfahren,<br />

mit dem Information über einen Funkkanal<br />

übertragen werden. Das mit orthogonal<br />

zueinander stehenden Trägern arbeitende,<br />

mathematisch komplexe Verfahren ermöglicht<br />

eine sehr effektive Spektrumsnutzung.<br />

Bei 64-QAM werden 64 Symbole<br />

oder 6 Bit gleichzeitig übertragen, doch<br />

Rauschen oder andere Störungen können<br />

die Unterscheidungsfähigkeit zwischen<br />

den Symbolen beeinträchtigen. Reicht die<br />

Signalqualität beim Empfänger einer Mobilfunkverbindung<br />

nicht mehr, so wird die<br />

Verbindung auf 16-QAM (4 Bit) oder sogar<br />

4-QAM (2 Bit, auch QPSK) heruntergeschaltet.<br />

Es werden weniger Daten übertragen,<br />

doch die dürfen gestörter sein.<br />

>Bitfehlerrate Die Bitfehlerrate ist ein<br />

Maß für die Qualität eines Datenkanals. Im<br />

besten Fall entstehen keine Fehler bei der<br />

Übertragung. Doch normalerweise ist ein<br />

Funkkanal gestört, etwa durch das unvermeidbare<br />

thermische Rauschen im Empfänger<br />

des Signals oder externe Störstrahlung.<br />

Eine geringe Anzahl an Bitfehlern<br />

kann meist durch Korrekturverfahren ausgeglichen<br />

werden. Doch zu viele führen zu<br />

einem Zusammenbruch der Verbindung.<br />

>Dezibel (dB) Das Dezibel ist eine Hilfsmaßeinheit<br />

die es ermöglicht Maße in ein<br />

logarithmisches Verhältnis zueinander zu<br />

setzen. Bei Leistungen etwa sind 3 Dezibel<br />

das doppelte von 0 dB, -3 dB sind die Hälfte<br />

<strong>und</strong> - 6 dB ein Viertel. Steht hinter dem<br />

Dezibel noch ein m, so ist die gemessene<br />

Leistung auf ein Milliwatt (mW) bezogen,<br />

3 dBm sind also 2 mW, -6 dBm 0,25 mW.<br />

>frequenzband Unter einem Frequenzband<br />

versteht man einen Teilbereich des<br />

elektromagnetischen Spektrums der zur<br />

Informationsübertragung genutzt wird. So<br />

bezeichnet etwa LTE 800 das Frequenzband<br />

um 800 MHz, das zur Übertragung<br />

von LTE-Mobilfunk freigegeben ist. Dies<br />

Band ist wiederum in sechs Bänder unterteilt,<br />

von denen je zwei den Netzbetreibern<br />

Telekom, Vodafone <strong>und</strong> O2 zugeordnet<br />

sind. Jeder Netzbetreiber hat je ein Band<br />

für den Up- <strong>und</strong> eines für den Downlink.<br />

>Kreuzpolarisiert Elektromagnetische<br />

Strahlung hat eine (auch zeitlich veränderliche)<br />

Schwingungsebene. Eine kreuzpolarisierte<br />

Antenne kann zwei elektromagnetische<br />

Wellen im Winkel von 90 Grad zueinander<br />

gleichzeitig abstrahlen. Eine<br />

solche Antenne findet sich auch in den<br />

meisten LTE-Mobilfunkzellen.<br />

>Kunstkopf Der Kunstkopf ersetzt den<br />

menschlichen Kopf bei der Messung. Um<br />

diesem möglichst zu gleichen, ist er mit<br />

einer elektrolytischen Flüssigkeit gefüllt,<br />

deren elektromagnetische Eigenschaften<br />

dem Gewebe im Kopf entsprechen.<br />

>MiMO Multiple Input, Multiple Output<br />

steht für Funkkommunikation über mehrere<br />

Antennen sowohl auf Sender- als auch<br />

auf Empfängerseite. Eine doppelte Anzahl<br />

Antennen kann auf unterschiedliche Weise<br />

genutzt werden. Beim Spatial Multiplexing<br />

senden zwei Antennen zwei getrennte Datenströme<br />

im selben Frequenzband <strong>und</strong><br />

40 3/2014


NoKia Lumia 925<br />

Auch wenn Nokia größere Modelle bietet, gilt vielen das Lumia 925 als vielseitigster<br />

Allro<strong>und</strong>er. Bei LTE schneidet es in diesem Testfeld sogar am besten ab.<br />

Sendeleistung LTE 800<br />

Sendeleistung LTE 1800<br />

Sendeleistung LTE 2600<br />

Bei den etablierten Netzstandards<br />

liegt das Nokia Lumia 925<br />

im guten Mittelfeld – nicht mehr,<br />

aber auch nicht weniger. Die umfassenden<br />

Erfahrung, die das<br />

Unternehmen mit großer Vergangenheit<br />

im Handymarkt in die<br />

Waagschale werfen kann, macht<br />

natürlich gespannt auf das Abschneiden<br />

im LTE-Test.<br />

Im 2,6-GHz-Band kommt das<br />

Nokia Lumia 925 nur knapp an<br />

den Mittelwert der Messungen<br />

heran: 0,9 Dezibel fehlen bei der<br />

Sendeleistung, ein halbes dB bei<br />

der Empfindlichkeit. Da zudem<br />

das Richtdiagramm klar bevorzugte<br />

Areale <strong>und</strong> kleinere Zerklüftungen<br />

zeigt, gehört das bisher<br />

nur an einigen Hotspots eingesetzte<br />

Band nicht zu den herausragenden<br />

Stärken des Nokia.<br />

Interessanter sind da schon<br />

die in den Städten von der Telekom<br />

breitflächig bevorzugten 1,8<br />

GHz. Hier landet das Lumia bei<br />

der Sendeleistung knapp hinter<br />

dem LG G2, <strong>und</strong> in der Empfindlichkeit<br />

knapp hinter Apples<br />

iPhone 5s jeweils auf Platz zwei.<br />

Die Richtwirkung zeigt zwar eine<br />

Schokoladenseite, aber keine<br />

scharfen Einbrüche, die den<br />

plötzlichen Verbindungsverlust<br />

begünstigen.<br />

Im in Deutschland am breitesten<br />

ausgebauten 800-MHz-Band<br />

spielt sich das Lumia 925 mit der<br />

knapp zweitbesten Empfindlichkeit<br />

<strong>und</strong> der klar höchsten Sendeleistung<br />

auf Platz eins. Damit<br />

nimmt das Nokia Lumia 925 unter<br />

den getesteten <strong>Smartphones</strong><br />

bei LTE die Spitzenposition ein.<br />

werden über zwei Antennen beim Empfänger<br />

auch wieder getrennt, die Übertragungsrate<br />

verdoppelt sich idealerweise.<br />

Beim Precoding wird durch Ansteuerung<br />

der Antennen eine hohe Richtwirkung zwischen<br />

Sender <strong>und</strong> Empfänger erreicht,<br />

Störungen aus anderen Richtungen können<br />

so zum Teil ausgeblendet werden.<br />

Beim Diversity Coding wird das gleiche<br />

Signal zweimal unterschiedlich (orthogonal)<br />

codiert gesendet. Die in beiden Kanälen<br />

entstehenden unterschiedlichen Störungen<br />

können beim Empfänger teilweise<br />

eliminiert werden.<br />

>oTA-Messsystem Leistungs- <strong>und</strong> Empfindlichkeitsmessungen<br />

von Sendern <strong>und</strong><br />

Empfängern werden auch Over-The-Air-,<br />

kurz OTA-Messungen genannt.<br />

>QPSk Das auch 4-QAM genannte Quadratur-Phase-Shift-Keying-Modulationsverfahren<br />

wird in jedem Fall vom Smartphone<br />

zum Senden in Richtung der Basisstation<br />

angewendet. Es hat den Vorteil,<br />

dass Informationen nur über die Phasenlage<br />

<strong>und</strong> nicht über die Amplitude übertragen<br />

werden. Das Smartphone kann also<br />

mit der für geringe Fehlerraten nötigen,<br />

minimal geforderten Sendeleistung senden.<br />

Das spart viel Akku-Energie <strong>und</strong> erhöht<br />

so die Laufzeit.<br />

>Richtdiagramm Das Richtdiagramm<br />

stellt graphisch dar, wie stark etwa ein<br />

Smartphone in jede Richtung strahlt oder<br />

wie empfindlich es aus jeder Richtung<br />

empfängt.<br />

>Subträger Bei klassischen analogen<br />

Übertragungsverfahren wie FM-Radio wird<br />

die Information, etwa das zu sendende<br />

Tonsignal der Radiostation, auf einen Frequenzträger<br />

aufmoduliert. Wird dieser gestört<br />

oder durch destruktive Reflexionen<br />

beeinträchtigt, ist die ganze Übertragung<br />

gestört. Bei modernen Übertragungsverfahren<br />

wird das zur Verfügung stehende<br />

Spektrum auf viele Träger verteilt. Wird ein<br />

einzelner Subträger gestört, so kann auf<br />

ihn zur Übertragung verzichtet werden.<br />

Subträger zur optimalen Nutzung des ungestörten<br />

Spektrums kommen nicht nur<br />

beim Mobilfunk zum Einsatz, Anwendung<br />

finden sie etwa auch bei DSL.<br />

>TiS/TRP Total Isotropic Sensitivity/<br />

Total Radiated Power sind die über alle<br />

Richtungen integrierte Empfindlichkeit <strong>und</strong><br />

die über alle Richtungen integrierte, abgestrahlte<br />

Leistung.<br />

MessWerte<br />

Hersteller Apple HtC lG Nokia samsung sony<br />

Modell iPhone 5s One G2 lumia 925 Galaxy s4 Xperia Z1<br />

lte<br />

800 MHz senden (dBm) 14,5 10,2 12,9 15,6 <strong>13</strong> 14,1<br />

800 MHz empfangen (dBm bei 5 MHz) -92,3 -90,7 -82,8 -93,7 -87,5 -94,2<br />

1800 MHz senden (dBm) 14,8 14,5 18,2 17,2 16,4 17,4<br />

1800 MHz empf. (dBm bei 10 MHz) -94,7 -93,1 -92,3 -93,7 -92,9 -90,5<br />

2600 MHz senden (dBm) 15,7 15,5 17,9 14,7 15,9 <strong>13</strong>,7<br />

2600 MHz empf. (dBm bei 10 MHz) -89,6 -89,1 -92,7 -89,4 -89,5 -89<br />

41


Apps<br />

Wer ein Taxi braucht, muss nicht am Straßenrand winken –<br />

auch diese Dienstleistung kann man heute per App bestellen.<br />

Fünf Angebote im Praxistest.<br />

Taxi,<br />

BiTTe!<br />

n<br />

icht immer stehen S-Bahnen oder Busse dort<br />

zur Verfügung, wo man sie braucht – oder es<br />

muss besonders schnell gehen, vielleicht auch mit<br />

Gepäck. Dann wird man die Bequemlichkeit eines<br />

Taxis schätzen <strong>und</strong> sich nicht lange mit der Suche<br />

nach der besten ÖPNV-Verbindung aufhalten. Falls<br />

nicht zufällig ein Taxistand in Sichtweite ist, greift<br />

man also zum Handy <strong>und</strong> wählt den örtlichen Taxiruf.<br />

Oder man hat eine der noch relativ <strong>neue</strong>n Taxi-<br />

Apps auf seinem Smartphone installiert. Die locken<br />

je nach Anbieter mit automatischer Ortung, Fahrpreisrechner,<br />

Bestelloptionen vom Kindersitz bis<br />

zum Premium-Fahrzeug, Favoritenverwaltung mit<br />

Adressen <strong>und</strong> Stammfahrern, Fahrer- respektive<br />

Fahrzeugbewertung <strong>und</strong> zahlreichen weiteren<br />

Funktionen.<br />

Aber wie zuverlässig arbeiten die Apps?<br />

Kommt beim Taxiruf per Klick auch wirklich ein<br />

Fahrer? Wir haben fünf Taxi-Apps für iOS <strong>und</strong> Android<br />

ausprobiert – mit keinem eindeutigen Ergebnis. Zwar hat<br />

uns bei unseren Tests am Redaktionsstandort in Stuttgart<br />

stets ein Fahrzeug am angegebenen Wartepunkt abgeholt.<br />

Aber es gibt nicht nur deutliche Unterschiede im Funktionsumfang,<br />

auch das innerhalb der App verfügbare<br />

Serviceangebot ist je nach Region oder Stadt oft unterschiedlich,<br />

sodass eine allgemeingültige Aussage nicht<br />

getroffen werden kann. Aus diesem Gr<strong>und</strong> haben wir auf<br />

eine Benotung verzichtet.<br />

Björn GallinGe<br />

42 3/2014


Mytaxi<br />

Die App arbeitet direkt mit den Fahrern zusammen <strong>und</strong><br />

bietet die meisten Funktionen <strong>und</strong> Serviceleistungen.<br />

Mit europaweit r<strong>und</strong> 35 000 Fahrzeugen<br />

bietet Mytaxi das zweitgrößte<br />

Fahrzeugnetz. Ist vor Ort<br />

kein an Mytaxi angeschlossener<br />

Fahrer verfügbar, kann man direkt<br />

aus der App heraus über eine Taxizentrale<br />

bestellen. Der aktuelle<br />

Standort wird automatisch geortet,<br />

alternativ kann man die Abholadresse<br />

manuell eintragen. Verfügbare<br />

Fahrzeuge werden in der<br />

In­App­Karte angezeigt, dazu informiert<br />

Mytaxi über die ungefähre<br />

Ankunftszeit des Taxis. Nach Eingabe<br />

der Zieladresse werden automatisch<br />

Entfernung, Fahrpreis <strong>und</strong><br />

voraussichtliche Fahrtdauer berechnet.<br />

Außerdem stehen zahlreiche<br />

Bestelloptionen zur Verfügung,<br />

so kann man etwa Fahrer priorisieren<br />

(„Stammfahrerfunktion“) oder<br />

ein 5­Sterne­Taxi rufen. Die Bestell<br />

optionen lassen sich abspeichern,<br />

Favoriten verwalten <strong>und</strong> viele<br />

weitere Servicefunktionen nutzen.<br />

Selbst eine bequeme In­App­<br />

Bezahlfunktion <strong>und</strong> ein Business­<br />

Account (besondere Konditionen<br />

für Firmenk<strong>und</strong>en) finden sich.<br />

Die Benutzerführung ist gelungen,<br />

die Bestellung läuft schnell,<br />

einfach <strong>und</strong> intuitiv. Die Bedienoberfläche<br />

ist übersichtlich, die<br />

Icons sind selbsterklärend. Alles in<br />

allem ist Mytaxi sehr ausgereift –<br />

aber auch kein Garant für die erfolgreiche<br />

Taxisuche. So konnte bei<br />

zwei von drei Vorbestellungen kein<br />

Fahrer gef<strong>und</strong>en werden, die Bestellung<br />

wurde abgebrochen. Derzeit<br />

sorgt Mytaxi außerdem mit<br />

Plänen für ein <strong>neue</strong>s Provisionssystem<br />

bei den angeschlossenen<br />

Fahrern für Diskussionen.<br />

Taxi.eu<br />

Das größte Fahrzeugnetz, umfangreiche Funktionalität <strong>und</strong><br />

eine aufwendige grafische Gestaltung.<br />

Illus: © 501room, Christos Georghiou – shutterstock.de<br />

Taxi.eu arbeitet mit Taxizentralen<br />

<strong>und</strong> Taxidiensten in r<strong>und</strong> 60 europäischen<br />

Städten zusammen <strong>und</strong><br />

verfügt so über ein Netz von r<strong>und</strong><br />

42 000 Fahrzeugen. Ist die örtliche<br />

Taxizentrale nicht an Taxi.eu angeb<strong>und</strong>en,<br />

kann man sie trotzdem<br />

direkt aus der App heraus anrufen<br />

<strong>und</strong> bestellen. Eine Ortung des aktuellen<br />

Standorts ist ebenso integriert<br />

wie ein automatischer Fahrpreisrechner,<br />

der nach der Zieleingabe<br />

über Entfernung, Fahrpreis<br />

<strong>und</strong> voraussichtliche Fahrzeit informiert.<br />

Dazu stehen zahlreiche Bestelloptionen<br />

zur Verfügung, die je<br />

nach Anbieter vor Ort variieren. Besonders<br />

umfangreich ausgestattet<br />

ist die In­App­Karte, die auch die<br />

K<strong>und</strong>enbewertungen der verfügbaren<br />

Taxis anzeigt. Eine In­App­Bezahlfunktion<br />

ist leider nicht vorgesehen,<br />

auch besondere Konditionen<br />

für Firmenk<strong>und</strong>en gibt es nicht.<br />

Aber mit der Favoritenverwaltung,<br />

der Möglichkeit zu langfristigen<br />

Vorbestellungen <strong>und</strong> anderen<br />

Funktionen bietet Taxi.eu einen<br />

umfangreichen Service.<br />

Die Bestellung eines Fahrzeugs<br />

klappt schnell <strong>und</strong> einfach. Die<br />

Benutzerführung ist gut, die App<br />

sauber strukturiert <strong>und</strong> intuitiv zu<br />

bedienen. Außerdem bietet Taxi.eu<br />

eine ausführliche Bedienungsanleitung.<br />

Insgesamt steht Taxi.eu dem<br />

Konkurrenten Mytaxi kaum nach,<br />

lediglich die aufwendige grafische<br />

Gestaltung wirkt im Vergleich etwas<br />

überfrachtet.<br />

>><br />

43


Apps<br />

Better Taxi<br />

Die App für das umweltbewusste Fahren bietet zwar viele Funktionen,<br />

diese sind aber nicht deutschlandweit verfügbar.<br />

Better Taxi ist ein junges Unternehmen<br />

aus Berlin, das vor allem umweltbewusste<br />

K<strong>und</strong>en bedienen<br />

möchte. So werden für jede Fahrt<br />

die CO2-Emissionen berechnet <strong>und</strong><br />

durch Spenden für Klimaprojekte<br />

kompensiert. Allerdings sind bislang<br />

deutschlandweit erst r<strong>und</strong><br />

10 000 Taxis angeschlossen, <strong>und</strong><br />

einige der in der App vorgesehenen<br />

Funktionen waren in den von uns<br />

getesteten Städten nicht verfügbar.<br />

Better Taxi gibt selbst an, den vollen<br />

Service zunächst in Berlin<br />

anzu bieten <strong>und</strong> zukünftig auf weitere<br />

Städte zu erweitern.<br />

Dennoch ist Better Taxi eine ordentliche<br />

Taxi-App mit guten Funktionalitäten,<br />

sie ist sehr schön gestaltet<br />

<strong>und</strong> intuitiv, aber leider nicht<br />

ganz so schnell zu bedienen. Eine<br />

Ortungsfunktion <strong>und</strong> ein automatischer<br />

Fahrpreisrechner sind integriert.<br />

Auch an Bestelloptionen hat<br />

Better Taxi eine Menge zu bieten,<br />

so zeigt etwa die In-App-Karte verfügbare<br />

Taxis an, man wird auch<br />

über die voraussichtliche Wartezeit<br />

bis zur Abholung informiert. Eine<br />

Favoritenverwaltung ist ebenso<br />

enthalten wie die Fahrer- beziehungsweise<br />

Fahrzeugbewertungen.<br />

Allerdings waren nicht alle im Sinne<br />

des Ökogedankens vorgesehene<br />

Angebote, wie zum Beispiel das<br />

Taxisharing, nutzbar – <strong>und</strong> die<br />

Android-App war eine ziemliche<br />

Enttäuschung: Sie bietet deutlich<br />

weniger Features als die iPhone-<br />

Version, darüber hinaus waren bei<br />

Android sämtliche Funktionen nach<br />

der Terminbestellung eines Taxis<br />

blockiert. Hier müssen die Entwickler<br />

nochmal ran.<br />

Taxi.de<br />

Diese App ist zwar relativ schlank gehalten, insgesamt aber schnell<br />

<strong>und</strong> einfach zu bedienen – <strong>und</strong> führt damit auch zum Ziel.<br />

Mit r<strong>und</strong> 18 000 angeschlossenen<br />

Fahrzeugen bietet Taxi.de kein ganz<br />

so großes Netzwerk wie Mytaxi oder<br />

Taxi.eu, die App ist aber dennoch<br />

deutschlandweit nutzbar <strong>und</strong> kann<br />

mit praktischen Features aufwarten.<br />

Die Vermittlung aus der App heraus<br />

funktioniert einwandfrei, allerdings<br />

sind die Bestellfunktionen sehr eingeschränkt.<br />

So kann das Fahrtziel<br />

nicht eingegeben werden, <strong>und</strong> der<br />

Umfang der Bestelloptionen beschränkt<br />

sich auf die Zahl der Fahrgäste<br />

– Kombi, Kindersitz oder Ähnliches<br />

wären theoretisch über eine<br />

individuelle Nachricht zu buchen,<br />

allerdings wird beim iPhone dieses<br />

Eingabefenster nicht vollständig dargestellt<br />

<strong>und</strong> kann so nicht genutzt<br />

werden. Die voraussichtliche Wartezeit<br />

wird nicht angezeigt, aber man<br />

kann die Anfahrt zumindest in der<br />

In-App-Karte verfolgen.<br />

Die Servicefunktionen sind dagegen<br />

durchaus umfangreich, so gibt<br />

es eine gute Favoritenverwaltung,<br />

einen Fahrtenspeicher, eine Fahrerbeziehungsweise<br />

Fahrzeugbewertung<br />

sowie eine gute Übersicht über<br />

die vorbestellten Fahrten. Insgesamt<br />

ist Taxi.de ansprechend gestaltet, die<br />

Benutzerführung klar, die Bedienung<br />

klappt schnell <strong>und</strong> einfach. Lediglich<br />

die Nutzung des Fahrpreisrechners<br />

über die In-App-Karte ist umständlich,<br />

zumal Taxi.de hier manchmal<br />

abstürzte. Auch die Android-Version<br />

hat ein paar Schwächen in der Programmierung:<br />

So wurden Buttons<br />

teilweise nicht mehr angezeigt, <strong>und</strong><br />

nach der Anmeldung blieb die Tastatur<br />

eingeblendet.<br />

>><br />

44 3/2014


Jetzt im Handel!<br />

Home-Entertainment neu erleben!


Apps<br />

Taxi Deutschland<br />

Ein relativ großes Fahrernetz, aber nur wenige Features <strong>und</strong><br />

Probleme bei der Vermittlung von Taxizentralen.<br />

R<strong>und</strong> 20 000 Fahrzeuge deutschlandweit<br />

sind direkt an die App<br />

von Taxi Deutschland angeb<strong>und</strong>en;<br />

ist kein Fahrer aus der App heraus<br />

buchbar, wird telefonisch die<br />

nächstgelegene Taxizentrale vermittelt.<br />

Allerdings funktionierte dies<br />

in unserem Test nicht einwandfrei:<br />

Gleich zweimal wurden wir mit falschen<br />

Telefonnummern verb<strong>und</strong>en.<br />

Auch die Vorbestellung arbeitet<br />

nicht zuverlässig: In der App wurde<br />

nicht die georderte Fahrt gespeichert,<br />

sondern nur der Anruf. Die<br />

zuständige Taxizentrale konnte aus<br />

dieser Übersicht heraus auch nicht<br />

kontaktiert werden.<br />

Eigentlich ist Taxi Deutschland<br />

ansprechend gestaltet <strong>und</strong> programmiert,<br />

die Benutzerführung<br />

gelungen, die vorgesehenen Features<br />

sind schnell <strong>und</strong> einfach zu<br />

erreichen. Eine Ortungsfunktion ist<br />

ebenfalls vorhanden, auch der Umfang<br />

der Bestelloptionen ist groß,<br />

nur ein Fahrpreisrechner ist leider<br />

nicht integriert. Der Standort verfügbarer<br />

Taxis ist in der In-App-<br />

Karte zu erkennen, auch die voraussichtliche<br />

Abholzeit wird angegeben.<br />

Bezahlmöglichkeiten oder<br />

eine Geschäftsk<strong>und</strong>enfunktion sind<br />

je nach örtlichem Anbieter in die<br />

App eingeb<strong>und</strong>en, die Möglichkeit<br />

direkt über die App zu bezahlen<br />

fehlt allerdings.<br />

Das große Aber: Diese Vielfalt<br />

wird nicht überall geboten. So waren<br />

in Stuttgart <strong>und</strong> Frankfurt zum<br />

Testzeitpunkt viele Features nicht<br />

vorhanden oder nicht nutzbar, die<br />

App diente somit nur als reine<br />

Telefonvermittlung. Auch fehlt eine<br />

Fahrer- <strong>und</strong> Fahrzeugbewertung.<br />

So teStet <strong>connect</strong><br />

Systembasis<br />

Zunächst haben wir uns genau angesehen, ob die<br />

Systemzugriffe legitim sind. Die GPS-Ortung <strong>und</strong><br />

der für die meist integrierte Anruffunktion notwendige<br />

Zugriff auf den Telefonstatus sind aus<br />

unserer Sicht in Ordnung, die teilweise verlangten<br />

Zugriffe auf Systemtools oder Nutzerkonten sind<br />

dagegen nicht ganz unproblematisch. Bei der<br />

Stabilität im Testbetrieb fielen nur eine App sowie<br />

eine Android-Version mit vereinzelten Abstürzen<br />

auf. Die Anforderungen an die Hardware sind generell<br />

normal.<br />

Handhabung<br />

Hier haben wir u.a. darauf geachtet, wie übersichtlich<br />

die Benutzerführung ist <strong>und</strong> ob sich die<br />

einzelnen Features intuitiv <strong>und</strong> einfach bedienen<br />

lassen. Gr<strong>und</strong>sätzlich ist die Struktur bei allen<br />

Anbietern logisch <strong>und</strong> die Icons sind meist selbsterklärend.<br />

Die Schriftgröße ist jedoch bei zwei<br />

Anbietern teilweise etwas zu klein geraten bzw.<br />

die Darstellung insgesamt überfrachtet. Angenehm<br />

ist, dass sämtliche Apps ohne Werbung<br />

arbeiten.<br />

Funktionsumfang<br />

Die größten Unterschiede gab es erwartungsgemäß<br />

beim Funktionsumfang der Apps. Hier haben<br />

wir außerdem nochmals in verschiedene Bereiche<br />

unterteilt. Besonders wichtig waren uns im<br />

Test die Bestellfunktionen <strong>und</strong> die über eine einfache<br />

Taxibestellung hinausgehenden Servicefeatures,<br />

also z.B. die Bestelloptionen, eine Favoritenverwaltung,<br />

Fahrer- beziehungsweise Fahrzeugbewertungen<br />

oder das Angebot einer<br />

In-App-Bezahlfunktion. Auch das Thema Umwelt<br />

haben wir beachtet. Die meisten Features bietet<br />

eindeutig Mytaxi, aber je nach Region sind die<br />

anderen App-Anbieter durchaus ähnlich leistungsstark.<br />

Lediglich eine App enttäuschte in<br />

Sachen Komfort: Taxi Deutschland konnte im Test<br />

vor Ort kaum mehr bieten als eine einfache telefonische<br />

Taxibestellung – <strong>und</strong> sorgte darüber hinaus<br />

mit falschen Telefonnummern von Taxizentralen<br />

für Ärger.<br />

Dies verdeutlicht auch, wie schwer eine objektive<br />

Bewertung der fünf getesteten Anbieter am<br />

Ende war. Da nicht in allen Städten <strong>und</strong> Regionen<br />

Taxizentralen oder Fahrer direkt an die Apps angeschlossen<br />

sind, unterscheiden sich die verfügbaren<br />

Funktionalitäten je nach Kooperationspartner<br />

bzw. Anbieter vor Ort. Wir haben daher einen<br />

Praxistest in Stuttgart durchgeführt <strong>und</strong> den<br />

Funktionsumfang zusätzlich für weitere Großstädte<br />

– soweit möglich – innerhalb der Apps<br />

überprüft.<br />

fazit<br />

Ob <strong>und</strong> welche App man für seine<br />

Taxibestellung nutzt, hängt vom persönlichen<br />

Bedarf <strong>und</strong> den regional<br />

verfügbaren Features ab.<br />

Wer umweltfre<strong>und</strong>lich fah ren<br />

will <strong>und</strong> in Berlin lebt, sollte<br />

sich Better Taxi anschauen.<br />

Wer als Businessk<strong>und</strong>e<br />

viel unterwegs<br />

ist, für den bietet<br />

Mytaxi mit speziellen Bezahlmöglichkeiten<br />

<strong>und</strong> Stammfahrerfunktion<br />

bequeme Extras. Auch<br />

wer häufig ein Taxi benötigt <strong>und</strong><br />

seine Vorbestellungen übersichtlich<br />

verwalten will, fährt mit einer App<br />

mit entsprechender Funktionalität<br />

gut. Generell sollte man selbst ausprobieren,<br />

welche der Apps vor Ort<br />

die beste Leistung bietet. Bequem<br />

<strong>und</strong> trocken von A nach B kommt<br />

man mit jedem der Kandidaten. Wer<br />

eher selten ein Taxi braucht, kann<br />

auch einfach die b<strong>und</strong>esweit einheitliche<br />

Taxirufnummer 22456 wählen<br />

– das klappt am schnellsten.<br />

46 3/2014


Apps Better Taxi Mytaxi Taxi.de Taxi Deutschland Taxi.eu<br />

Entwickler BetterTec GmbH Intelligent Apps GmbH<br />

Talex Mobile<br />

solutions GmbH<br />

GeFos mbH FMs Datenfunk GmbH<br />

Kategorie Tools & service Tools & service Tools & service Tools & service Tools & service<br />

verfügbar für<br />

iOS/Android/Windows Phone/Blackberry<br />

Å/Å/Í/Í Å/Å/Å/Å Å/Å/Í/Í Å/Å/Í/Í Å/Å/Í/Í<br />

systembasis <strong>und</strong> Handhabung<br />

Version<br />

1.5 für iPhone<br />

<strong>und</strong> iPad<br />

2.4.1 für<br />

Android<br />

5.0.1 für iPhone<br />

<strong>und</strong> iPad<br />

5.0.1 für<br />

Android<br />

2.6 für iPhone<br />

<strong>und</strong> iPad<br />

2.3.4 für<br />

Android<br />

2.6 für iPhone<br />

<strong>und</strong> iPad<br />

2.3.4 für<br />

Android<br />

4.14 für iPhone<br />

<strong>und</strong> iPad<br />

4.24 für Android<br />

Speicherbedarf 7,7 MB 1,73 MB 14,1 MB 5,14 MB 14,3 MB 5,73 MB 14,3 MB 5,73 MB 2,4 MB 1,29 MB<br />

getestet mit (Endgerät) iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4 mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4 mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4 mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4 mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4 mini<br />

OS-Version des Testgerätes iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2<br />

Preis (getestete Version) gratis gratis gratis gratis gratis gratis gratis gratis gratis gratis<br />

In-App-Kosten/ Abo-Modell Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í<br />

Systemzugriffe legitim überwiegend überwiegend Í Í Í Í überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend<br />

Internetzugriff erforderlich Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Support bei Problemen Umweg per Mail Umweg per Mail Umweg per Mail Umweg per Mail kein Support kein Support Umweg per Mail Umweg per Mail aus App heraus aus App heraus<br />

App geräteübergreifend nutzbar Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

zur Nutzung Anmeldung bei Dienst<br />

erforderlich<br />

Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Werbeeinblendungen vorhanden Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

Stabilität der App stabil stabil stabil stabil<br />

gelegentliche gelegentliche<br />

Abstürze Abstürze<br />

stabil stabil stabil stabil<br />

Social-Media-Integration Í Í Í Í Å Å Í Í Í Í<br />

Push-Notification implementiert Å Å Å Å Å Å Í Í Í Í<br />

nach Anrufunterbrechung<br />

wird<br />

angehalten<br />

wird<br />

angehalten<br />

wird<br />

angehalten<br />

wird<br />

angehalten<br />

wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten<br />

App im Hintergr<strong>und</strong><br />

(Multitasking/App-Switch)<br />

wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten wird angehalten<br />

Bedienkonzept verständlich <strong>und</strong><br />

konsequent<br />

Å Å Å Å Å Å überwiegend überwiegend Å Å<br />

Tutorial verfügbar Í Í Í Í Í Í Å Å Å Å<br />

Icons verständlich Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Schriftgröße der Oberfläche in Ordnung in Ordnung in Ordnung in Ordnung in Ordnung in Ordnung zu klein in Ordnung zu klein zu klein<br />

Gestaltungsaufwand aufwendig sehr aufwendig aufwendig aufwendig aufwendig aufwendig aufwendig aufwendig sehr aufwendig sehr aufwendig<br />

Funktionalität<br />

Allgemeines<br />

Anzahl angeschlossene Taxen<br />

ca. 10 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 10 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 35 000<br />

(Europa)<br />

ca. 35 000<br />

(Europa)<br />

ca. 18 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 18 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 20 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 20 000<br />

(Deutschland)<br />

ca. 42 000<br />

(Europa)<br />

ca. 42 000<br />

(Europa)<br />

Tätigkeitsgebiet Deutschland Deutschland D/Europa/USA D/Europa/USA Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland Europa Europa<br />

Vermittlung (wenn nicht über App buchbar) Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Kooperationspartner Taxizentralen Taxizentralen Fahrer Fahrer Taxizentralen Taxizentralen Taxizentralen Taxizentralen Taxizentralen Taxizentralen<br />

Bestellfunktionen<br />

Ortungsfunktion Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Zieladresse eingeben Å Å Å Å Í Í Í Í Å Å<br />

Fahrpreisrechner automatisch automatisch automatisch automatisch separat separat Í Í automatisch automatisch<br />

Umfang Bestelloptionen (z.B. Kombi) hoch Í hoch hoch gering gering hoch hoch hoch hoch<br />

Bestelloption Premiumfahrzeug Å Í Í Í Í Í Í Í Å Å<br />

individuelle Nachricht an Fahrer Å Å Å Å Í Å Å Å Å Å<br />

Anzeige Wartedauer / Fahrer fährt los Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Í/Å Í/Å Å/Í Å/Í Å/Å Å/Å<br />

Informationen zum Taxi (z.B. Kfz-Kennz.) Å Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Push-Nachricht bei Ankunft Í Í Å Å Å Å Í Í Å Å<br />

In-App-Karten-Funktionen ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend ausreichend umfangreich umfangreich<br />

Bezahlfunktionen<br />

Auswahl Bezahlmöglichkeiten Í Í EC, Kreditkarte EC, Kreditkarte Í Í<br />

je nach<br />

Taxidienst<br />

je nach<br />

Taxidienst<br />

Kreditkarte Kreditkarte<br />

In-App-Bezahlfunktion Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Business-Account Í Í Å Å Í Í<br />

Zusatzfunktionen<br />

Vorbestellungen möglich / Zeitraum Å / 30 Tage Å / 30 Tage Å / 4 Tage Å / 4 Tage Å / 1 Woche Å /1 Woche Å / k.A. Å / k.A. Å / > 30 Tage Å / > 30 Tage<br />

Übersicht über Vorbestellungen Å Å Å Å Å Å Í Í Å Å<br />

Fahrten speicherbar Å Í Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Favoritenverwaltung Adressen Í Fahrer Fahrer<br />

Adressen,<br />

Fahrer<br />

Adressen,<br />

Fahrer<br />

je nach<br />

Taxidienst<br />

je nach<br />

Taxidienst<br />

Adressen Adressen Adressen Adressen<br />

Fahrer-/Fahrzeugbewertung Å Í Å Å Å Å Í Í Å Å<br />

Umwelt<br />

CO2-Kompensation Å Å Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

Bestelloption Umwelttaxi Å Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Í<br />

Í<br />

47


<strong>Smartphones</strong><br />

Abbildung in<br />

OriginAlgröSSe<br />

LG<br />

Google Nexus 5 (32 GB)<br />

Preis: 399 Euro<br />

Maße: <strong>13</strong>8 x 70 x 9 mm;<br />

Gewicht: <strong>13</strong>2 Gramm<br />

angenehm matte<br />

Gehäuseoberfläche,<br />

tadellos verarbeitet<br />

brillanter, schön<br />

heller 5-Zoll-Full-HD-<br />

Touchscreen<br />

leistungsstarke<br />

CPU bietet klasse<br />

Performance<br />

starke Akkulaufzeiten<br />

D<br />

as nennt man eine Ansage:<br />

LGs Google Nexus 5 ist<br />

technisch <strong>und</strong> softwareseitig<br />

auf dem <strong>neue</strong>sten Stand, kommt<br />

ohne gravierende Schwächen<br />

daher <strong>und</strong> bietet ein in der<br />

An droid-Welt bisher unerreichtes<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

Sein Display ist groß, hell <strong>und</strong><br />

brillant, sein Gehäuse leicht,<br />

griffig <strong>und</strong> ansprechend, seine<br />

Ausstattung liegt mit LTE, NFC<br />

<strong>und</strong> Vierkern-Prozessor auf absolutem<br />

High-Level. Das Energiemanagement<br />

ist clever ausgetüftelt,<br />

der Empfang so, wie<br />

er sein soll. Und: Die Software<br />

ist mit Android 4.4 alias Kitkat<br />

up to date – <strong>und</strong> zwar Stand<br />

heute exklusiv.<br />

Gleichzeitig drängt das xus 5 seine pompös beworbene<br />

Ne-<br />

Oberklasse-Konkurrenz in die<br />

Ecke: Ob HTC One, Samsung<br />

Galaxy S4 oder Sony Xperia<br />

Z1 – wer sich heute eines der<br />

renommierten Topmodelle angeln<br />

will, muss r<strong>und</strong> 600 Euro<br />

auf den Tisch legen. Das Nexus<br />

5 spielt ebenfalls in der Königsklasse,<br />

kostet aber nur 349 Euro<br />

(mit 16 Gigabyte) respektive<br />

399 Euro (mit 32 Gigabyte).<br />

Im Zweifel lieber 32 GB<br />

Wer nach offensichtlichen oder<br />

versteckten Mängeln sucht,<br />

braucht Durchhaltevermögen<br />

<strong>und</strong> einen Hang zum Kleinkarrierten.<br />

Das Gemeinschafts-<br />

werk von LG <strong>und</strong> Google ist<br />

zwar nicht perfekt, bietet aber<br />

kaum Angriffsfläche. Ein fest<br />

verbauter Akku ist mittlerweile<br />

der Regelfall, das etwas unhandliche<br />

Format der Displaygröße<br />

geschuldet. Dass mit der<br />

insgesamt sehr guten Kamera<br />

im Dunkeln nicht gut munkeln<br />

ist, ist ebenfalls keine Ausnahme.<br />

Einzig der nicht erweiterbare<br />

Speicher stellt ein echtes<br />

Manko dar. Deshalb unser Tipp:<br />

Wer mit der 16-Gigabyte-Version<br />

liebäugelt, sollte nochmal<br />

kurz in sich gehen <strong>und</strong> abwägen,<br />

ob die knapp 12 Gigabyte,<br />

die bei diesem Modell frei verfügbar<br />

sind, ausreichen. Im<br />

Zweifel empfehlen wir, sich<br />

aktuelles Android 4.4<br />

(Stock-Android)<br />

High-End-Ausstattung<br />

erstklassiges Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis<br />

gute 8-MP-Kamera<br />

kabelloses Laden<br />

kein erweiterbarer<br />

Speicher<br />

nur teilweise mit<br />

einer Hand bedienbar<br />

Akku fest verbaut<br />

wenig Lieferumfang<br />

48 3/2014


Eins<br />

wiE KEins<br />

Dicke Kaufempfehlung für das von LG<br />

gebaute Google Nexus 5: Technik, Software<br />

<strong>und</strong> Preis bilden ein derzeit unschlagbares<br />

Gespann. Das dürfte HTC,<br />

Samsung <strong>und</strong> Sony sauer aufstoßen.<br />

Der App-<br />

Drawer sieht<br />

aus wie immer:<br />

Die App-<br />

Reihenfolge ist<br />

fix, Ordner<br />

lassen sich<br />

nicht anlegen.<br />

lieber für das hier getestete Modell<br />

mit 32 Gigabyte zu entscheiden,<br />

von denen gute 27<br />

Gigabyte nutzbar sind.<br />

Der kontraststarke Bildschirm<br />

misst 5 Zoll <strong>und</strong> bietet<br />

Full-HD-Auflösung (1080 x<br />

1920 Pixel). Schriften zeichnet<br />

er schön scharf, Fotos <strong>und</strong> Videos<br />

kommen prächtig zur<br />

Geltung. Dank einer maximalen<br />

Helligkeit von 428 cd/m 2 ist<br />

die Anzeige selbst in hellem<br />

Sonnenlicht noch gut ablesbar.<br />

Der Touchscreen reagiert verzögerungsfrei<br />

auf jede Eingabe,<br />

auch, weil einer der derzeit<br />

leistungsstärksten Prozessoren<br />

verbaut ist: der Snapdragon 800<br />

von Qualcomm. Dieser taktet<br />

mit vier Kernen je 2,3 Gigahertz<br />

<strong>und</strong> hat Zugriff auf 2 Gigabyte<br />

Arbeitsspeicher. Im Test<br />

konnten wir den Chipsatz nicht<br />

annähernd an seine Grenzen<br />

bringen: Alltagsaufgaben wie<br />

Websurfen, Navigieren, Mailen<br />

oder Musik streamen bewältigt<br />

er ohne Probleme.<br />

Die 8-Megapixel-Kamera<br />

produziert bei einigermaßen<br />

guten Lichtverhältnissen schöne<br />

Aufnahmen. Die Schärfe ist<br />

gut, das Rauschen gering <strong>und</strong><br />

die Farben erscheinen überwiegend<br />

natürlich. Je dunkler die<br />

Umgebung, desto schwächer<br />

die Fotoqualität – klar. Die kleine<br />

Assistenz-LED hat eine ordentliche<br />

Strahlkraft, kann aber<br />

auch keine W<strong>und</strong>er bewirken.<br />

Unterm Strich ist die Kamera<br />

dennoch sehr gut.<br />

Weder edel noch billig<br />

Die Gehäuseoberfläche ist matt<br />

gehalten <strong>und</strong> dezent gummiert.<br />

Dadurch liegt das Telefon griffig<br />

<strong>und</strong> angenehm in der Hand,<br />

obwohl es sich aufgr<strong>und</strong> seiner<br />

Größe nur teilweise einhändig<br />

bedienen lässt. Mit seinen <strong>13</strong>2<br />

Gramm ist das Nexus 5 für einen<br />

5-Zöller durchaus leicht,<br />

was der Handhabung zugutekommt.<br />

Optisch wirkt es weder<br />

edel noch billig, der Begriff,<br />

der am besten passt, ist<br />

„schlicht“. Design <strong>und</strong> Material<br />

sind funktional ausgerichtet<br />

<strong>und</strong> weniger darauf aus, optische<br />

Akzente zu setzen.<br />

An der Verarbeitung gibt es<br />

nichts auszusetzen, alle Komponenten<br />

sind sauber abgestimmt<br />

<strong>und</strong> fügen sich prächtig<br />

Das gefällt<br />

uns: Adressbuch<br />

<strong>und</strong> Favoriten<br />

sind<br />

hübsch <strong>und</strong><br />

übersichtlich<br />

aufbereitet.<br />

Oder?<br />

Flottes Surfen:<br />

Der Webbrowser<br />

ist<br />

einfach zu<br />

handhaben<br />

<strong>und</strong> kommt mit<br />

mehreren<br />

Reitern klar.<br />

49


<strong>Smartphones</strong><br />

Keine SMS-<br />

App mehr:<br />

Google packt<br />

die komplette<br />

Kommunikation<br />

in die App<br />

„Hangouts“.<br />

Inspiration<br />

von außen: Die<br />

verschiedenen<br />

Homescreens<br />

lassen sich<br />

nun in einer<br />

speziellen<br />

Ansicht<br />

anpassen.<br />

Schlicht <strong>und</strong><br />

aufgeräumt:<br />

Das Einstellungs-Menü<br />

hält Google<br />

weiterhin<br />

schlank <strong>und</strong><br />

übersichtlich.<br />

ineinander, störende Kanten<br />

oder Spaltmaße gibt es keine.<br />

Als Betriebssystem ist Android<br />

in seiner aktuellsten Version<br />

4.4 Kitkat installiert. Die<br />

Benutzeroberfläche ist Google<br />

pur, auch Stock­Android genannt.<br />

Klarer Vorteil der Nexus­<br />

Serie: Sobald Google eine <strong>neue</strong><br />

Android­Version herausgibt,<br />

steht das Update für Nexus­<br />

Modelle zur Verfügung. Davon<br />

können HTC­, Samsung­ <strong>und</strong><br />

Sony­K<strong>und</strong>en nur träumen,<br />

weil deren herstellereigene<br />

Oberflächen erst einmal angepasst<br />

werden müssen – <strong>und</strong> das<br />

kann Monate dauern.<br />

Ein Beinbruch muss das freilich<br />

nicht sein. So hat sich im<br />

Vergleich zur Vorgänger­Version<br />

bei Android 4.4 nicht viel<br />

getan, die <strong>neue</strong> Version wurde<br />

optisch etwas überarbeitet: Die<br />

Black or white:<br />

Das Nexus 5 ist<br />

in den zwei klassischen<br />

Farben zu<br />

haben. Die Anmutung<br />

ist schlicht,<br />

aber angenehm.<br />

Android­Steuerungstasten <strong>und</strong><br />

die Statusleiste sind nun nicht<br />

mehr durch Linien oder einen<br />

farbigen Hintergr<strong>und</strong> vom Rest<br />

der Oberfläche abgesetzt. Insgesamt<br />

macht das einen aufgeräumteren<br />

Eindruck.<br />

Alles geht in Richtung Cloud<br />

Was wir uns gewünscht hätten:<br />

Die Möglichkeit, Apps im App­<br />

Drawer umzusortieren oder<br />

dort in Ordnern zusammenzufassen.<br />

Nachrichten­Funktionen<br />

wie SMS, Gruppen­ <strong>und</strong><br />

Videochats sind in die App<br />

„Hangouts“ gewandert, hier<br />

will Google seine eigenen<br />

Dienste promoten. Wenn’s denn<br />

sein muss ...<br />

Die größeren Veränderungen<br />

passieren vor allem im Hintergr<strong>und</strong>:<br />

Insgesamt versucht<br />

Google, die Plattform wieder<br />

50 3/2014


etwas zu verschlan-<br />

ken, indem viele<br />

Aufgaben auf exter-<br />

ne Dienste verlagert<br />

werden. Der Trend<br />

zur Cloud ist unver-<br />

kennbar: Office, No-<br />

tizen, Fotos – alles<br />

läuft bei Android 4.4<br />

über Internetdienste.<br />

Dreh- <strong>und</strong> Angel-<br />

punkt ist Googles<br />

Cloudspeicher Drive,<br />

mit dem alle Dienste<br />

kommunizieren <strong>und</strong><br />

auf dem man vom<br />

Start weg 15 Giga-<br />

byte Kapazität be-<br />

kommt. Was für den<br />

ganzen Zauber natür-<br />

lich zwingend ist: ein schneller<br />

<strong>und</strong> stabiler Draht ins Internet.<br />

Deutlich ausgereifter kommt<br />

nun auch Googles Sprachsuche<br />

daher. Sie ist tief im System integriert,<br />

versteht unterschiedliche<br />

Formulierungen, kann Anwendungen<br />

starten <strong>und</strong> Antworten<br />

im Web finden.<br />

Neu ist zudem eine spezielle<br />

Ansicht, um Widgets <strong>und</strong> Co<br />

auf den Homescreens zu platzieren<br />

(siehe Screenshot links).<br />

Hier hat sich Google von den<br />

Hersteller-Oberflächen inspirieren<br />

lassen – gut so!<br />

Gegenargumente? Keine!<br />

Ebenfalls top: Das Energiemanagement<br />

hat LG im Griff. Das<br />

Nexus 5 läuft im typischen Alltagsmix<br />

fast sieben St<strong>und</strong>en am<br />

Stück. Gut fallen auch die<br />

Funkeigenschaften aus, da gibt<br />

es nichts zu meckern. Lediglich<br />

die Akustik in Senderichtung<br />

könnte etwas besser sein. So<br />

aber spricht auch nach dem<br />

Labortest nichts ernsthaft gegen<br />

das Nexus 5. Im Gegenteil:<br />

So viel Smartphone für so wenig<br />

Geld plus die Sicherheit, in<br />

Zukunft schnell an Android-<br />

Updates zu kommen – dieses<br />

Paket gibt’s bis dato kein zweites<br />

Mal. AthAnAssios KAliudis<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

LG<br />

Modell<br />

Google<br />

Nexus 5<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.4<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Snapdragon<br />

800/4/2300<br />

interner Speicher (MB) 26830<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

Í<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

Akkutyp/wechselbar<br />

Li-Ionen/Í<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Í/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

GPRS/EDGE/UMTS/LTE<br />

Å/Å/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Í/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Í/Å<br />

USB-Typ/Massenspeicher/Ladefunktion Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/5<br />

Auflösung (Pixel) 1080x1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

Í/Í<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-List<br />

Í<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Å/Å<br />

Excelbetrachten/bearbeiten<br />

Å/Å<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Í/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Í/Í<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Í<br />

Kamera integriert<br />

Å<br />

Auflösung (Megapixel) 8<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Google Maps<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

LG<br />

Modell Google Nexus 5<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

Abstrahl-<br />

Diagramm<br />

Wie gut ein Smartphone LTE-<br />

Signale in welche Richtung strahlt,<br />

zeigen Abstrahldiagramme, bei<br />

denen Rot die höchsten Pegel<br />

repräsentiert, Grün mittlere <strong>und</strong><br />

Blau die niedrigsten.<br />

D-Netz (GSM 900)<br />

E-Netz (GSM 1800)<br />

UMTS-Netz (UMTS 2100)<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 23,7 23,0 18,0<br />

relativeEmpfindlichkeit -100 -105 -108<br />

normierter Strahlungsfaktor 1 /SAR-Wert -0,66/0,486<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 7,6/24,4 7,5/23,8<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,1<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,0<br />

Verzerrungen (dB) -35,8/-40,9 -40,1/-40,6<br />

Ruherauschen (Dezibel) -76,7/-69,0 -73,7/-69,3<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3<br />

Echo <strong>und</strong> Störgeräusche<br />

Echodämpfung männl./weibl. Stimme (dB) 44,1 51,6<br />

Übersprechen (dB) 15,6 15,5<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (St<strong>und</strong>en) 20:25 24:15 7:56<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 6:53<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 428<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (LxBxHinmm) <strong>13</strong>8x70x9<br />

Gewicht (Gramm) <strong>13</strong>2<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

LG<br />

Modell Google Nexus 5<br />

Preis (Euro) 1 399<br />

AUSDAUER max. 100 überragend (100)<br />

Ausdauer Gespräch 35 35<br />

Ausdauer Display-Betrieb 65 65<br />

AUSSTATTUNG max. 170 gut (<strong>13</strong>0)<br />

System 15 9<br />

Lieferumfang 10 0<br />

Display 40 33<br />

Connectivity 15 14<br />

Telefonfunktionen 10 9<br />

Messaging 15 <strong>13</strong><br />

PIM 15 10<br />

Office 5 5<br />

Web-Browser 15 15<br />

Kamera 15 11<br />

Musik <strong>und</strong> Video 10 9<br />

Navigation 5 2<br />

HANDHABUNG max. 140 sehr gut (120)<br />

Handlichkeit 50 36<br />

User Interface 65 62<br />

Verarbeitungsqualität 25 22<br />

MESSWERTE max. 90 gut (72)<br />

Akustik-Messungen Senden 15 12<br />

Akustik-Messungen Empfangen 15 14<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität GSM 30 22<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität UMTS 30 24<br />

URTEIL max. 500<br />

422<br />

gut<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

51


Fuel+ 9000mAh<br />

• Die ideale Lösung für leistungshungrige Geräte<br />

• Zwei USB-Anschlüsse ermöglichen gleichzeitiges Laden von zwei mobilen Geräten<br />

• Einer der Anschlüsse liefert 2.5 Ampere<br />

• Garantiert schnellstmögliches Laden auch von großen <strong>Tablets</strong><br />

• Eingebaute Schutzfunktionen gegen beispielsweise Überhitzung<br />

Gratis<br />

Ihre Vorteile imAbo:<br />

• Ein Geschenk Ihrer Wahl<br />

• Preisvorteil gegenüber Einzelkauf<br />

• Sie verpassen keine Ausgabe mehr<br />

• Keine Zustellgebühr<br />

• 1Heft gratis vorab bei Bankeinzug


Philips Bluetooth Lautsprecher STB75<br />

• Kraftvoller So<strong>und</strong> durch kabelloses Musik-Streaming<br />

• Musikübertragung per Bluetooth oder AUX-IN Anschluss<br />

• Mit wOOx-Technologie für tiefe, laute Bässe<br />

• Integrierter, wiederaufladbarer Lithium-Akku<br />

• Kompatibel mit jedem Bluetooth-fähigen Gerät<br />

• Ideal für Smartphone, Computer oder tragbare Geräte<br />

• Betriebszeit imBatteriebetrieb ca. 5Std.<br />

• Maße (BxHxT):18,2 x7,8 x8cm<br />

• Gewicht: 0,5 kg<br />

Gratis<br />

FRITZ!DECT 200 Steckdose<br />

• Schaltet angeschlossene Geräte automatisch oder manuell<br />

• Individuelle Schaltung mit Kalenderfunktion <strong>und</strong> weiteren<br />

automatischen Programmen<br />

• Misst den Energieverbrauch <strong>und</strong> zeigt Details zu Leistung,<br />

Schaltzustand, Stromkosten sowie zur CO2-Bilanz <strong>und</strong> versendet<br />

diese auf Wunsch per Push-Mail<br />

• Steuerbar per PC, Tablet, FRITZ!Fon <strong>und</strong> über die MyFRITZ!-<br />

App auch mit dem Smartphone<br />

• Maße (HxBxT,ohne Stecker): 93x59x41mm<br />

• Voraussetzung: FRITZ!Box mit DECT <strong>und</strong> FRITZ!OS 5.50<br />

(oder höher) oder entsprechender Labor-Firmware<br />

Gratis<br />

Dieses <strong>und</strong> viele weitere interessante<br />

Angebote gleich online bestellen:<br />

<strong>connect</strong>.de/angebot<br />

Coupon ausfüllen, abtrennen <strong>und</strong> einsenden<br />

So einfach geht‘s:<br />

Online unter:<br />

<strong>connect</strong>.de/angebot<br />

Per Telefon:<br />

0781- 639 45 48<br />

Ja, ich bestelle<br />

Als Dankeschön wähle ich folgendes Geschenk:<br />

für zunächst12Ausgaben zum Vorteilspreis!<br />

Name Vorname Geburtsdatum<br />

Straße/Nr.<br />

Fuel+ 9000mAh (KC06)<br />

Philips Bluetooth Lautsprecher (KA50)<br />

FRITZ!DECT 200 Steckdose (K897)<br />

Ich bestelle <strong>connect</strong> zunächst für 1Jahr, 12Hefte zum Vorteilspreis von nur 67,90 €(Österreich 77,90 €, Schweiz SFr <strong>13</strong>5,80).<br />

Die Zeitschrift erscheint monatlich. Das Abo kann ich nach dem ersten Bezugsjahr jederzeit wieder kündigen. Mein Geschenk erhalte ich umgehend nach<br />

Zahlungseingang. Bei großer Nachfrage kann es zu Lieferverzögerungen kommen. Eine eventuelle Zuzahlung zum Geschenk wird per Nachnahme /Rechnung<br />

erhoben. Dieses Angebot gilt nur in Deutschland, Österreich, Schweiz <strong>und</strong> solange der Vorrat reicht. Ändert sich meine Adresse, erlaube ich der Deutschen Post<br />

AG, dem Verlag meine <strong>neue</strong> Anschrift mitzuteilen.<br />

Per Fax:<br />

0781- 84 61 91<br />

Per Post:<br />

<strong>connect</strong> K<strong>und</strong>en-Service<br />

Postfach 180, 77649 Offenburg<br />

PLZ/Ort<br />

E-Mail-Adresse<br />

Ich bezahle bequem per Bankeinzug:<br />

(nur im Inland möglich) <strong>und</strong> erhalte dafür ein Heft GRATIS vorab (KB01).<br />

BLZ<br />

Kontonummer<br />

Telefon<br />

1Heft Gratis!<br />

Geldinstitut<br />

<strong>connect</strong> erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar, Handelsregister<br />

München, HRB 154289<br />

Ich bin damit einverstanden –jederzeit widerruflich-, dass mich der VerlagWEKA MEDIA PUBLISHING künftig per E-Mail <strong>und</strong> telefonisch über interessante Vorteilsangebote informiert.<br />

Datum Unterschrift WK 4000 E03


<strong>Smartphones</strong><br />

Erfolgsgarant<br />

Da tut sich was: LG baut immer<br />

bessere <strong>Smartphones</strong>. Wie schlägt<br />

sich das Mittelklassemodell L9 II?<br />

LG<br />

L9 II D605<br />

Preis: 349 Euro<br />

Maße: 128 x 67 x 10 mm;<br />

120 Gramm<br />

Abbildung in OriginAlgröSSe<br />

M<br />

it seinem Flaggschiff G2<br />

(Test in <strong>connect</strong> 11/20<strong>13</strong>)<br />

hat es LG erstmals in die absolute<br />

Smartphone-Spitzengruppe<br />

geschafft. Mit dem L9 II will<br />

die Koreaner jetzt auch in der<br />

schwer umkämpften Mittelklasse<br />

auftrumpfen – die Stärken<br />

des G2 sollen dem <strong>neue</strong>n<br />

LG-Phone dabei helfen.<br />

Edler Look, feines Display<br />

Die Preisempfehlung für das<br />

Android-4.1.2-Modell liegt bei<br />

immerhin 349 Euro; da wird es<br />

den potenziellen Käufer freuen,<br />

dass er das elegante L9 II in<br />

Weiß oder Schwarz-Braun online<br />

bereits für 230 Euro eintüten<br />

kann. Das Kunststoffgehäuse<br />

ist tadellos verarbeitet, die<br />

angenehme Form sorgt für ein<br />

gutes Gefühl in der Hand.<br />

Ein Eyecatcher erster Kategorie<br />

ist die 4,7-Zoll-Anzeige.<br />

Der IPS-Bildschirm löst mit<br />

720 x 1280 Pixeln in HD auf<br />

<strong>und</strong> bietet eine feine Darstellung,<br />

die mit 395 cd/m 2 auch<br />

erfreulich hell ist. Inhalte wurden<br />

im Test brillant <strong>und</strong> farbneutral<br />

wiedergegeben. Klare<br />

Sache: In dieser Preisklasse<br />

wird es schwierig, ein Smartphone<br />

mit einer noch besseren<br />

Anzeige zu finden.<br />

High-End-Features<br />

Doch nicht nur beim Display<br />

zeigt sich LG in Geberlaune,<br />

auch in puncto Features hat das<br />

L9 II einiges zu bieten. So gibt<br />

es die Multitaskingfunktion<br />

QSlide, mit der man zwei zusätzliche<br />

Funktionen aufrufen<br />

kann – etwa den Rechner <strong>und</strong><br />

die Notizen –, QuickRemote<br />

zur Steuerung des Fernsehers<br />

<strong>und</strong> nicht zuletzt Guest Mode,<br />

um Funktionen zu sperren. Der<br />

Nachwuchs soll vielleicht nicht<br />

alles machen dürfen, was mit<br />

dem Phone möglich ist. Bis auf<br />

LTE ist auch an Connecti vity<br />

alles an Bord, was in dieser<br />

Preisklasse zu erwarten ist.<br />

Für die zackige Bedienung<br />

der guten Benutzeroberfläche<br />

sorgt die Qualcomm-Plattform<br />

MSM8230 mit ihrem 1,4 GHz<br />

schnellen Dual-Core-Prozessor.<br />

Dem steht 1 Gigabyte<br />

Arbeitsspeicher zur Seite. Da<br />

flitzt man geradezu durch die<br />

einzelnen Funktionen! Und es<br />

ist auch noch genügend Spielraum<br />

vorhanden, um die Oberfläche<br />

den eigenen Wünschen<br />

anzupassen.<br />

Ab ins <strong>connect</strong>-Labor mit<br />

dem L9 II zum technischen<br />

Härtetest. Ausdauertechnisch<br />

zeigte sich das Mittelklasse-LG<br />

gleich voll in seinem Element<br />

<strong>und</strong> erreichte die höchste<br />

Punktzahl. Sein typisches<br />

Durchhaltevermögen liegt bei<br />

etwa sieben St<strong>und</strong>en. Nicht weniger<br />

beeindruckend sind die<br />

Gesprächszeiten mit über 20<br />

St<strong>und</strong>en im GSM- <strong>und</strong> sieben<br />

St<strong>und</strong>en im UMTS-Einsatz.<br />

Auch die gut verständliche<br />

Akustik in beide Richtungen<br />

beim Telefonieren gefällt.<br />

Empfang mit Schwächen<br />

Schwächen gibt es hingegen<br />

beim Empfang zu vermelden.<br />

Benutzt man das L9 II hauptsächlich<br />

im Stadtbereich, stört<br />

dies aber kaum.<br />

Im bunten Reigen der Mittelklasse-<strong>Smartphones</strong><br />

ist das LG<br />

L9 II eine gute Wahl. Die einfache<br />

Bedienung, seine starke<br />

Ausdauer, das tolle Display <strong>und</strong><br />

praktische Features machen<br />

den Neuling sogar zu einem<br />

Geheimtipp. MicHaEL PEuckErt<br />

attraktives Design<br />

einfache Bedienung<br />

brillantes <strong>und</strong> helles<br />

HD-Display<br />

günstiger Preis<br />

3,3 GB interner<br />

Speicher<br />

viele praktische<br />

Softwarefunktionen<br />

Steuerung von Audio<strong>und</strong><br />

Videogeräten<br />

konfigurierbare<br />

Zusatztaste<br />

Empfangsschwächen<br />

Kameraqualität<br />

könnte besser sein<br />

nur Android 4.1<br />

Sensortasten ohne<br />

Beleuchtung<br />

54 3/2014


Der Guest Mode sorgt für Privatheit,<br />

auch wenn das LG einem Fre<strong>und</strong> oder<br />

dem Nachwuchs gegeben wird.<br />

Radiofans freuen sich über den<br />

UKW-Empfänger, der auch RDS-<br />

Komfortfunktionen mitbringt.<br />

Die 8-Megapixel-Kamera löst<br />

superschnell aus, knipst aber leider<br />

nur in Schnappschussqualität.<br />

AUSSTATTUNG<br />

MARKE<br />

LG<br />

Modell<br />

L9 II<br />

SYSTEM<br />

Betriebssystem Android 4.1.2<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Qualcomm<br />

MSM8230/2/1400<br />

interner Speicher (MB) 3280<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

MicroSD<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Í/Å/Å<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Å<br />

LIEFERUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Stereo-Headset/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNECTIVITY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

GPRS/EDGE/UMTS/LTE<br />

Å/Å/Å/Í<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Å/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Í/Å<br />

USB-Typ/Massenspeicher/Ladefunktion Å/Å/Å<br />

DISPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/4,7<br />

Auflösung (Pixel) 720x1280<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TELEFONFUNKTION<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 3/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MESSAGING<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PIM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Å/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

optional/Í<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-List<br />

Å<br />

OFFICE<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

Excelbetrachten/bearbeiten<br />

Å/Í<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å<br />

BROWSER<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTIMEDIA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Å/Å<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Å<br />

Kamera integriert<br />

Å<br />

Auflösung (Megapixel) 8<br />

NAVIGATION<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Google Maps<br />

Navigation/Í/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MESSWERTE<br />

MARKE<br />

Modell<br />

SENDE- UND EMPFANGSQUALITÄT<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MARKE<br />

LG<br />

Modell<br />

L9 II<br />

Preis (Euro) 1 349<br />

AUSDAUER max. 100 überragend (100)<br />

Ausdauer Gespräch 35 35<br />

Ausdauer Display-Betrieb 65 65<br />

AUSSTATTUNG max. 170 gut (<strong>13</strong>1)<br />

System 15 11<br />

Lieferumfang 10 3<br />

Display 40 31<br />

Connectivity 15 <strong>13</strong><br />

Telefonfunktionen 10 10<br />

Messaging 15 <strong>13</strong><br />

PIM 15 11<br />

Office 5 4<br />

Web-Browser 15 14<br />

Kamera 15 9<br />

Musik <strong>und</strong> Video 10 10<br />

Navigation 5 2<br />

HANDHABUNG max. 140 gut (115)<br />

Handlichkeit 50 37<br />

User Interface 65 61<br />

Verarbeitungsqualität 25 17<br />

MESSWERTE max. 90 befriedigend (66)<br />

Akustik-Messungen Senden 15 <strong>13</strong><br />

Akustik-Messungen Empfangen 15 14<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität GSM 30 20<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität UMTS 30 19<br />

URTEIL max. 500<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

LG<br />

L9 II<br />

D-Netz (GSM 900)<br />

Abstrahl-<br />

Diagramm<br />

Wie gut ein Smartphone LTE-<br />

E-Netz (GSM 1800)<br />

Signale in welche Richtung strahlt,<br />

zeigen Abstrahldiagramme, bei<br />

denen Rot die höchsten Pegel<br />

repräsentiert, Grün mittlere <strong>und</strong><br />

Blau die niedrigsten.<br />

UMTS-Netz (UMTS 2100)<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,0 21,8 16,0<br />

relativeEmpfindlichkeit -101 -104 -105<br />

normierter Strahlungsfaktor 1 /SAR-Wert -0,51/0,473<br />

AKUSTIK-MESSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 9,2/22,1 9,2/21,6<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,2<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,6<br />

Verzerrungen (dB) -36,8/-36,4 -41,1/-35,8<br />

Ruherauschen (Dezibel) -71,7/-56,8 -73,6/-57,9<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/3 5/3<br />

Echo <strong>und</strong> Störgeräusche<br />

Echodämpfung männl./weibl. Stimme (dB) 44,8 47,3<br />

Übersprechen (dB) 16,7 17,8<br />

AUSDAUER<br />

Gesprächszeit (St<strong>und</strong>en) 15:10 20:30 6:55<br />

typ. Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 6:54<br />

DISPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 395<br />

GRÖSSE UND GEWICHT<br />

Abmessungen (LxBxHinmm) 128x67x10<br />

Gewicht (Gramm) 120<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

412<br />

gut<br />

55


<strong>Smartphones</strong><br />

GroSSer<br />

Auftritt<br />

Mit dem Lumia 1520 bietet nun auch<br />

Nokia ein Phablet an. Und das erste<br />

Großdisplay-Smartphone mit Windows-<br />

Phone-Betriebssystem ist ein Hit.<br />

Abbildung in OriginAlgröSSe<br />

W<br />

enn schon, denn schon,<br />

werden sich die Macher<br />

von Nokia bei der Planung des<br />

Lumia 1520 gedacht haben.<br />

Nicht nur, dass das <strong>neue</strong> Modell<br />

das erste Phablet mit Windows<br />

Phone 8 als Betriebssystem ist,<br />

es ist mit seinem 6-Zoll-Bildschim<br />

auch eines der größten<br />

<strong>Smartphones</strong> überhaupt, die<br />

<strong>connect</strong> je im Test hatte.<br />

Und Windows Phone erweist<br />

sich als optimal, um die vergrößerte,<br />

hochwertige Anzeige<br />

auch richtig in Szene zu setzen.<br />

Konnten auf den bisherigen<br />

Displays nur zwei der mittelgroßen<br />

WP-Kacheln nebeneinander<br />

dargestellt werden, so<br />

gibt’s hier eine dritte Reihe.<br />

Von den kleinen Kacheln passen<br />

sogar sechs nebeneinander.<br />

Da auch in der Vertikalen mehr<br />

Platz für Kacheln ist, ändert<br />

sich das Erscheinungsbild deutlich.<br />

Dank der Full-HD-Auflösung<br />

von 1920 x 1080 Pixeln<br />

lassen sich mehr als doppelt so<br />

viele Elemente anzeigen wie<br />

bisher; folglich kann der User<br />

das Nokia 1520 noch einmal<br />

besser an seine Vorstellungen<br />

anpassen als andere Windows-<br />

Phone-Modelle.<br />

Einhandbedienung fällt flach<br />

Der Preis dafür ist naturgemäß<br />

die verminderte Handlichkeit:<br />

An Einhandbedienung ist bei<br />

einer Länge von 162 <strong>und</strong> einer<br />

Breite von 86 Millimetern nicht<br />

zu denken. Auch langes Telefonieren<br />

ohne Freisprecheinrichtung<br />

ist kein Vergnügen, woran<br />

das Gewicht von 212 Gramm<br />

seinen Anteil hat. Doch dafür<br />

erhöht die vergrößerte Tastatur<br />

die Treffsicherheit beim Tippen<br />

unter widrigen Umständen ungemein.<br />

Wer im Zug oder als<br />

Beifahrer im Auto viel mailt<br />

oder SMS schreibt, wird begeistert<br />

sein.<br />

Freude kommt auch bei der<br />

Hardware auf, in deren Zentrum<br />

der Prozessor Qualcomm<br />

Snapdragon 800 mit vier Rechenkernen<br />

<strong>und</strong> 2,3 GHz Taktfrequenz<br />

für Speed sorgt. 2 Gigabyte<br />

Arbeitsspeicher, über 25<br />

GB verfügbarer Flash-Speicher<br />

<strong>und</strong> ein zusätzlicher Sockel für<br />

eine Micro-SD-Karte r<strong>und</strong>en<br />

die Schaltzentrale ab. So vollständig<br />

ausgestattet war noch<br />

kein Lumia.<br />

Zumal auch die Connectivity<br />

stimmt. NFC ist drin, der Datenturbo<br />

LTE wird außer in den<br />

in Deutschland gebräuchlichen<br />

Bändern auch bei 900 <strong>und</strong> 2100<br />

MHz unterstützt. Damit kann<br />

der User gelassen einer Zukunft<br />

entgegensehen, in der das<br />

GSM- <strong>und</strong> UMTS-Spektrum<br />

womöglich zu LTE umgewidmet<br />

wird. Dass bei LTE auch<br />

moderne 150-Mbit/s-Netze unterstützt<br />

werden (HSPA 42/5,76<br />

Mbit/s), ist beim Mobilfunk das<br />

Tüpfelchen auf dem i. Wermutstropfen:<br />

Wer die leistungsstarken<br />

Mobilfunktechniken<br />

des Lumia 1520 nutzen möchte,<br />

braucht eine Nano-SIM.<br />

Warum Nokia gerade bei seinem<br />

mit Abstand größten Lumia<br />

auf dieses winzige SIM-<br />

Kartenformat setzt, bleibt uns<br />

ein Rätsel.<br />

Fantastische Kamera<br />

Klar ist hingegen nach den ersten<br />

geknipsten Bildern, warum<br />

Nokia wieder eine Kamera von<br />

Carl Zeiss eingebaut hat: Erneut<br />

ermöglicht es eine Optik<br />

des deutschen Traditionsher-<br />

56 3/2014


Doppelte Vielfalt: Typisch<br />

Nokia sind die vielen Gehäusefarben,<br />

das bis zu<br />

sechsspaltige Menü bietet<br />

einzig das Lumia 1520.<br />

Vom Fachmann für Kenner: Eine<br />

Ansicht aller Kameraeinstellungen<br />

lässt sich halbtransparent<br />

über das Bild legen.<br />

Nokia<br />

Lumia 1520<br />

Preis: 799 Euro<br />

Maße: 162 x 86 x 9 mm;<br />

212 Gramm<br />

hochwertiges 6-Zoll-<br />

Riesendisplay mit<br />

Full-HD-Auflösung<br />

hohe Rechenleistung<br />

dank Qualcomm-<br />

Snapdragon-800-<br />

Prozessor (Quad-<br />

Core, 2,3 GHz)<br />

über 25 Gigabyte<br />

nutzbarer interner<br />

Speicher <strong>und</strong><br />

Micro-SD-Slot<br />

extrem<br />

hohe Ausdauer<br />

sehr guter Klang<br />

ausgesprochen<br />

hochwertige<br />

20-Megapixel-<br />

Kamera<br />

Offline-Navi<br />

inklusive<br />

unhandlich breit <strong>und</strong><br />

ziemlich schwer<br />

Akku fest eingebaut<br />

Nano-SIM-Karte<br />

stellers, mit hoher Zuverlässigkeit<br />

sehr gute Bilder zu schießen.<br />

Die Auflösung von 20<br />

Megapixeln muss zwar hinter<br />

der des Lumia 1020 zurückstecken,<br />

ist für die meisten Fälle<br />

aber immer noch üppig.<br />

Großzügig ist auch der eingebaute<br />

Akku ausgelegt, der dem<br />

Nokia Lumia 1520 im typischen<br />

Betrieb eine grandiose<br />

Ausdauer von neuneinhalb<br />

St<strong>und</strong>en beschert. Leistungsfähige<br />

Hardware kombiniert<br />

mit hohem Durchhaltevermögen<br />

– hier kommen Power­User<br />

voll auf ihre Kosten.<br />

Bei der reinen Telefonie ist<br />

sogar ein Dauerbetrieb von 10<br />

St<strong>und</strong>en im UMTS­ bis 30<br />

St<strong>und</strong>en im GSM­Betrieb möglich<br />

– bei sehr gutem Klang.<br />

Wenn bei einem solchen Talkathon<br />

bloß die Hand mitspielen<br />

würde! Aber die Gehäusebreite<br />

hatten wir ja schon.<br />

Die Funkmessungen in den<br />

GSM­Bändern <strong>und</strong> bei UMTS<br />

zeigten befriedigende Werte.<br />

Bei LTE liegt es im Vergleich<br />

zu den bisher vermessenen<br />

Topmodellen (siehe LTE­Story<br />

ab Seite 32) weit vorne, die<br />

Funkoptimierung ist also zukunftssicher<br />

ausgelegt.<br />

Schon mit Nokia Black<br />

Nokia hat das Microsoft­Betriebssystem<br />

Windows Phone 8<br />

seit dessen Einführung hervorragend<br />

gepflegt <strong>und</strong> stetig weiterentwickelt,<br />

nicht zuletzt mit<br />

dem <strong>neue</strong>sten Windows­Phone­<br />

8­Update Nokia Black. Dieses<br />

Update ist auf dem 6­Zoll­Phablet<br />

aus Finnland praktischerweise<br />

schon installiert.<br />

Nokia Black bringt zum Beispiel<br />

für Nokia­WP­8­<strong>Smartphones</strong><br />

ab 1 Gigabyte Arbeitsspeicher<br />

viele Verbesserungen<br />

r<strong>und</strong> um die Kamerabedienung<br />

<strong>und</strong> die Fotopräsentation. Das<br />

Update schafft endlich auch die<br />

Möglichkeit, Apps in Ordnern<br />

zu sortieren <strong>und</strong> diese auf dem<br />

Homescreen zu arrangieren.<br />

Ebenfalls neu ist die Option,<br />

per Bluetooth mit Fitness­Gadgets<br />

wie Micoach von Adidas<br />

Eigene Ordnung: Unerwünschte<br />

Beigaben des Betriebssystems<br />

können entfernt werden.<br />

Kontingente im Griff: Dank<br />

Data Sense fällt das Haushalten mit<br />

den Inklusivvolumina leichter.<br />

57


<strong>Smartphones</strong><br />

zu kommunizieren. Zudem sind<br />

die Einstellmöglichkeiten zur<br />

Anzeige wichtiger Infos bereits<br />

auf dem Sperrbildschirm erweitert<br />

worden. Mehr zu den<br />

<strong>neue</strong>n Details des Betriebssystems<br />

ab Seite 60.<br />

Das beste Windows-Phone<br />

Phablets wie das Nokia Lumia<br />

1520 bedienen sicher einen Nischenmarkt,<br />

denn nicht jeder<br />

Anwender ist bereit, zugunsten<br />

eines deutlich verbesserten<br />

User Interfaces auf Komfort bei<br />

Transport <strong>und</strong> Telefonieren zu<br />

verzichten. Doch wer sich auf<br />

diesen Kompromiss einlässt,<br />

wird vom Lumia 1520 reich belohnt.<br />

Ob es die extrem detaillierte<br />

Darstellung des Großdisplays<br />

ist oder das sehr weitreichend<br />

an die eigenen Bedürfnisse<br />

anpassbare Kachel-Interface<br />

– das erste Nokia-Phablet<br />

sprengt alle vom Microsoft-<br />

Betriebssytem bekannten Maßstäbe.<br />

Noch dazu bietet das beste<br />

Windows-Phone aller Zeiten<br />

eine Top-Kamera, hohe Prozessorleistung,<br />

reichlich Speicher<br />

<strong>und</strong> starke draht lose Datenübertragung.<br />

Herz, was willst<br />

du mehr? BernD Theiss<br />

58 3/2014<br />

Flatware: Die von Carl Zeiss<br />

gelieferte 20-Megapixel-<br />

Kamera des flachen 1520<br />

liefert tadellose Bilder.<br />

AUSSTATTUNG<br />

MArKe<br />

Nokia<br />

Modell Lumia 1520<br />

SYSTeM<br />

Betriebssystem Windows Phone 8<br />

Prozessor/Kerne/Taktfrequenz (MHz)<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2300<br />

interner Speicher (MB) 25830<br />

Steckplatz für Speicherkarte<br />

MicroSD<br />

Qwertz-Tastatur/Touchscreen/Multi-Touch Å/Å/Å<br />

Akku-Typ/wechselbar<br />

Li-Ionen/Í<br />

LieFerUMFANG<br />

Headset/Datenkabel<br />

Stereo-Headset/Å<br />

Größe Speicherkarte<br />

Í<br />

Ladekabel fürs Auto/Halter fürs Auto<br />

Í/Í<br />

CONNeCTiViTY<br />

GSM 850/900/1800/1900<br />

Å/Å/Å/Å<br />

GPRS/EDGE/UMTS/LTE<br />

Å/Å/Å/Å<br />

HSDPA/HSUPA 42,0/5,76<br />

WLAN-Standard<br />

802.11a/b/g/n<br />

Bluetooth...<br />

Å<br />

...Headset/Handsfree/A2DP<br />

Í/Å/Å<br />

...Object Push/OBEX/AVRCP<br />

Å/Å/Å<br />

...Phone Book/SIM Access/HID<br />

Å/Í/Í<br />

USB-Typ/Massenspeicher/Ladefunktion Å/Å/Å<br />

DiSPLAY<br />

Typ/Diagonale (Zoll) TFT/6<br />

Auflösung (Pixel) 1080x1920<br />

Anzahl der Farben<br />

16,7 Mio.<br />

TeLeFONFUNKTiON<br />

Anrufliste/Sprachanwahl<br />

Å/Å<br />

Makeln<br />

Å<br />

Situationsprofile/Flugmodus/Vibrationsalarm 2/Å/Å<br />

Freisprechen/Stummschalten<br />

Å/Å<br />

MeSSAGiNG<br />

E-Mail/POP3/IMAP/HTML<br />

Å/Å/Å/Å<br />

SMS/MMS<br />

Å/Å<br />

PiM<br />

Kontaktverwaltung<br />

Å<br />

Rufnummern/E-Mail/Adressen (pro Kontakt) 7/3/3<br />

Bild/Notizfeld/Geburtsdatum<br />

Å/Å/Å<br />

Terminverwaltung<br />

Å<br />

Tages-/Wochen-/Monatsansicht<br />

Å/Í/Å<br />

wöchentliche/jährliche Termine<br />

Å/Å<br />

Wecker bei ausgeschaltetem Gerät<br />

Í<br />

Sync: Outlook/Mac<br />

Í/Í<br />

Notizen: Outlook-Sync<br />

Í<br />

To-do-List<br />

Å<br />

OFFiCe<br />

Word betrachten/bearbeiten<br />

Å/Å<br />

Excelbetrachten/bearbeiten<br />

Å/Å<br />

PDF-Viewer/Taschenrechner/Voice-Memo Å/Å/Å<br />

brOWSer<br />

Web/Frame/Java/Java-Scripting<br />

Å/Å/Í/Å<br />

Flash/https/Home/Favoriten<br />

Í/Å/Å/Å<br />

MULTiMeDiA<br />

Audio-Format: MP3/WMA/M4A/AAC<br />

Å/Å/Å/Å<br />

UKW-Radio/RDS<br />

Å/Å<br />

Videoplayer/Vollbild-Darstellung<br />

Å/Å<br />

Video-Format: 3GP/MP4/WMV<br />

Å/Å/Å<br />

Kamera integriert<br />

Å<br />

Auflösung (Megapixel) 16,3<br />

NAViGATiON<br />

GPS-Empfänger/A-GPS<br />

Å/Å<br />

Navi-Software/onboard/offboard<br />

Here Drive +/Å/Å<br />

Navi-Lizenz/Routenplaner<br />

Vollversion/Å<br />

MeSSWerTe<br />

MArKe<br />

TeSTerGebNiSSe<br />

MArKe<br />

Nokia<br />

Modell Lumia 1520<br />

SeNDe- UND eMPFANGSQUALiTÄT<br />

D-Netz (GSM 900)<br />

Abstrahl-<br />

Diagramm<br />

Wie gut ein Smartphone Funksignale<br />

E-Netz (GSM 1800)<br />

in welche Richtung strahlt,<br />

zeigen Abstrahldiagramme, bei<br />

denen Rot die höchsten Pegel<br />

repräsentiert, Grün mittlere <strong>und</strong><br />

Blau die niedrigsten.<br />

UMTS-Netz (UMTS 2100)<br />

D-Netz E-Netz UMTS<br />

effektive Strahlungsleistung (dBm) 22,8 22,2 16,1<br />

relativeEmpfindlichkeit -100 -102 -108<br />

normierter Strahlungsfaktor 1 /SAR-Wert -0,45/0,640<br />

AKUSTiK-MeSSUNG<br />

Sende-/Empfangsrichtung (Sprechen/Hören)<br />

Lautstärkewert (dB) 11,5/24,1 10,6/23,6<br />

Geräuschunterdrückung Senden Straße 3,4<br />

Geräuschunterdrückung Senden Kneipe 2,4<br />

Verzerrungen (dB) -37,5/-49,9 -42,6/-37,5<br />

Ruherauschen (Dezibel) -72,9/-69,0 -74,3/-65,8<br />

Frequenzgang (Punkte v. 5) 5/4 5/4<br />

Echo <strong>und</strong> Störgeräusche<br />

Echodämpfung männl./weibl. Stimme (dB) 44,6 46,6<br />

Übersprechen (dB) 10,8 10,7<br />

AUSDAUer<br />

Gesprächszeit (St<strong>und</strong>en) 22:45 29:24 10:11<br />

typ. Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 9:31<br />

DiSPLAY<br />

Helligkeit (cd/m²) 342<br />

GrÖSSe UND GeWiCHT<br />

Abmessungen (LxBxHinmm) 162x86x9<br />

Gewicht (Gramm) 212<br />

1 Der normierte Strahlungsfaktor wird in der Bestenliste erklärt. Der SAR-Wert ist<br />

eine Herstellerangabe.<br />

Nokia<br />

Modell Lumia 1520<br />

Preis (Euro) 1 799<br />

AUSDAUer max. 100 überragend (100)<br />

Ausdauer Gespräch 35 35<br />

Ausdauer Display-Betrieb 65 65<br />

AUSSTATTUNG max. 170 gut (140)<br />

System 15 12<br />

Lieferumfang 10 3<br />

Display 40 33<br />

Connectivity 15 <strong>13</strong><br />

Telefonfunktionen 10 8<br />

Messaging 15 14<br />

PIM 15 11<br />

Office 5 5<br />

Web-Browser 15 14<br />

Kamera 15 12<br />

Musik <strong>und</strong> Video 10 10<br />

Navigation 5 5<br />

HANDHAbUNG max. 140 gut (106)<br />

Handlichkeit 50 20<br />

User Interface 65 62<br />

Verarbeitungsqualität 25 24<br />

MeSSWerTe max. 90 gut (69)<br />

Akustik-Messungen Senden 15 14<br />

Akustik-Messungen Empfangen 15 14<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität GSM 30 21<br />

Sende- <strong>und</strong> Empfangsqualität UMTS 30 20<br />

UrTeiL max. 500<br />

415<br />

gut<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.


<strong>Smartphones</strong><br />

Windows Phone kommt<br />

immer besser in Fahrt <strong>und</strong><br />

gewinnt stetig Marktanteile.<br />

Wir zeigen, was Microsofts<br />

mobiles OS kann <strong>und</strong> warum<br />

es eine beachtenswerte<br />

Alternative zu Android<br />

<strong>und</strong> iOS ist.<br />

im<br />

Aufwind<br />

A<br />

ls Nachzügler hat es Windows<br />

Phone auf dem<br />

Smartphone-Markt nicht leicht.<br />

Hier der schier übermächtig erscheinende<br />

Platzhirsch Google,<br />

dessen Android-System r<strong>und</strong><br />

75 Prozent Marktanteil in<br />

Deutschland hält, da der von<br />

seiner Anhängerschaft bedingungslos<br />

geliebte <strong>und</strong> angehimmelte<br />

Apple-Kosmos – iOS<br />

steht hierzulande bei 17 Prozent.<br />

Viel Platz für einen Neuling<br />

ist da nicht.<br />

Dennoch kämpft sich Microsoft<br />

langsam, aber sicher nach<br />

vorn: Windows Phone hat sich<br />

laut einer Studie des britischen<br />

Marktforschers Kantar in Europa<br />

mittlerweile einen Marktanteil<br />

von stattlichen 10 Prozent<br />

erarbeitet. In Deutschland hat<br />

das Microsoft-OS derzeit noch<br />

keinen allzu guten Stand <strong>und</strong><br />

liegt bei 5,7 Prozent, während<br />

die Menschen in Italien (16,9<br />

Prozent), Frankreich (12,9 Prozent)<br />

<strong>und</strong> Großbritannien >><br />

60 3/2014


Die BenutzeroBerfläche<br />

Mit markanter Kachel-Optik <strong>und</strong> sich ändernden Symbolen geht<br />

Windows Phone eigene Wege – mit Erfolg.<br />

Ihrem Namen wird Microsofts „Modern UI“<br />

durchaus gerecht: Die Benutzeroberfläche<br />

von Windows Phone erscheint frisch <strong>und</strong><br />

modern, in jedem Fall ganz anders als die<br />

bekannten <strong>und</strong> teilweise statisch wirkenden<br />

Gesichter von Google Android <strong>und</strong> Apple iOS.<br />

Die markante Kachel-Optik ist das Markenzeichen<br />

von Windows Phone, das sogenannte<br />

Flat-Design ist gelungen <strong>und</strong> hat sogar Apple<br />

beim Re-Design von iOS 7 inspiriert.<br />

Mit Live-Kacheln auf dem Laufenden<br />

Die zum Teil animierten Live-Kacheln dominieren<br />

den Startbildschirm. Alle auf dem<br />

Smartphone installierten Anwendungen lassen<br />

sich als Kachel auf den Hauptscreen legen:<br />

Telefoninterface, Nachrichten-Hub, Kontakte,<br />

Kamera, Kalender, Webbrowser, Spiele<strong>und</strong><br />

Musik-Hub ... Die Dimension der Kacheln<br />

ist anpassbar, je nach Anwendung gibt es<br />

zwei oder drei wählbare Größen. So lassen<br />

sich die am häufigsten benutzten Tools prominent<br />

<strong>und</strong> leicht zugänglich ausrichten. Der<br />

Clou sind die Live-Updates: Sobald eine<br />

Statusänderung in der App vorliegt, ändert<br />

sich die Darstellung der Kachel. Im einfachsten<br />

Fall bedeutet das, dass bei einer <strong>neue</strong>n<br />

E-Mail oder einem verpassten Anruf die entsprechende<br />

Kachel eine „1“ anzeigt. Die Kacheln<br />

mit den Kontakten oder Fotos beispielsweise<br />

zeigen abwechselnd verschiedene Kontakte<br />

respektive Fotos in Miniaturansicht an<br />

– eine nette Sache. Dadurch wirkt das ganze<br />

Geschehen auf dem Hauptscreen lebendiger.<br />

Abgesehen von Größe <strong>und</strong> Anordnung der<br />

Live-Kacheln kann der Nutzer hier allerdings<br />

wenig Einstellungen vornehmen, anders als<br />

bei Android oder iOS, wo man immerhin ein<br />

eigenes Hintergr<strong>und</strong>bild auswählen darf.<br />

Neben der Hauptansicht mit den Live-Kacheln<br />

gibt es noch eine zweite Ansicht, die wir<br />

hier Hauptmenü nennen wollen. Mit einem<br />

Wischer nach rechts gelangt man zu diesem<br />

Screen, in dem alle installierten Apps <strong>und</strong><br />

Tools in einer alphabetisch sortierten Liste angezeigt<br />

werden. Reihenfolge <strong>und</strong> Anordnung<br />

der Einträge sind fix vorgegeben, eine Suchfunktion<br />

erleichtert das gezielte Finden von<br />

Anwendungen. Auch wenn etwas mehr<br />

Selbstbestimmung schön wäre, ist das Hauptmenü<br />

übersichtlich <strong>und</strong> zweckorientiert – <strong>und</strong><br />

dürfte ohnehin eher selten gebraucht werden.<br />

Hat man sich den Startbildschirm erst einmal<br />

mit seinen Favoriten entsprechend<br />

zurechtgebastelt, spielt die Musik<br />

hauptsächlich dort.<br />

Das Bedienkonzept von Windows Phone<br />

ist konsequent umgesetzt <strong>und</strong> folgt in jeder<br />

Menüebene <strong>und</strong> jeder Anwendung demselben<br />

Muster: Horizontales <strong>und</strong> vertikales<br />

Wischen zeigen die gesamte Funktionstiefe<br />

<strong>und</strong> sämtliche Einstellungsmöglichkeiten.<br />

Schriften <strong>und</strong> Symbole sind schlicht <strong>und</strong><br />

nüchtern gehalten, das macht das ganze<br />

Erscheinungsbild schön übersichtlich.<br />

Wer von Android oder iOS kommt, wird<br />

vergeblich ein Notification-Center suchen.<br />

Diese Ebene gibt es bei Windows Phone<br />

nicht. Man vermisst sie allerdings auch nicht<br />

unbedingt: Die sich je nach Status ändernden<br />

Live-Kacheln übernehmen den Job des Notification-Centers<br />

– mit Erfolg.<br />

Überraschend statisch ist bei Windows<br />

Phone der Sperrbildschirm, auch Lockscreen<br />

genannt. Dieser zeigt wie erwartet verpasste<br />

Ereignisse wie Termine, Nachrichten oder Anrufe<br />

an, bietet aber keinen direkt Zugriff darauf<br />

– den gibt es nur über die entsprechende<br />

Kachel. Schade – <strong>und</strong> ein Stück weit auch<br />

inkonsequent in der ansonsten so interaktiven<br />

Benutzeroberfläche von Windows Phone. Das<br />

haben Android <strong>und</strong> iOS besser gelöst.<br />

Update bringt Ordnerfunktion<br />

Für aktuelle Windows Phones von Nokia<br />

bringt das jüngste Software-Update eine<br />

Ordnerfunktion mit – endlich! Bisher war es<br />

unmöglich, thematisch zusammengehörige<br />

Apps unter einem Punkt zu bündeln. Wichtig:<br />

Zum Nutzen der Ordnerfunktion muss man<br />

sich aus dem App-Store namens Marketplace<br />

den kos ten losen „App folder“<br />

laden – das ist zwar umständlich, aber<br />

immerhin möglich.<br />

Für den<br />

Marketplace ist<br />

wie bei jedem<br />

Smartphone ein<br />

entsprechendes<br />

Benutzerkonto<br />

Voraussetzung.<br />

Der Sperrbildschirm zeigt verpasste<br />

Ereignisse, gibt sich ansonsten aber<br />

eher statisch.<br />

Die Live-Kacheln dominieren<br />

den Hauptscreen <strong>und</strong> zeigen Statusänderungen<br />

direkt an.<br />

Größe <strong>und</strong> Anordnung der Live-<br />

Kacheln kann man entsprechend<br />

seinen Vorlieben anpassen.<br />

Das Hauptmenü ist schlicht <strong>und</strong><br />

übersichtlich gehalten, eine eigene<br />

Sortierung ist nicht möglich.<br />

Fotos: © cmgirl – shutterstock.de<br />

61


<strong>Smartphones</strong><br />

Die HarDware<br />

Ob für Hobbyfotografen, Schnäppchenjäger oder Allro<strong>und</strong>er:<br />

Windows Phones bieten eine große Bandbreite.<br />

Nokia<br />

Lumia 1020<br />

Mit seiner 38-Megapixel-Kamera<br />

ist das 1020 eines der aktuell<br />

besten Kamera-Phones auf dem<br />

Markt. Etwas unhandlich zwar,<br />

dafür aber top ausgestattet mit<br />

LTE, NFC, 4,5-Zoll-OLED-Display<br />

<strong>und</strong> starken Funkeigenschaften.<br />

Aktueller Onlinepreis: 460 Euro.<br />

Nokia<br />

Lumia 925<br />

Das derzeit massentauglichste<br />

Windows Phone kommt mit High-<br />

End-Ausstattung <strong>und</strong> dickem<br />

Software-Paket. Der Screen ist<br />

handliche 4,5 Zoll groß (OLED);<br />

Knackpunkt ist der knappe, nicht<br />

erweiterbare Speicher. Aktueller<br />

Onlinepreis: 320 Euro.<br />

(10,8 Prozent) deutlich häufiger<br />

zu einem Smartphone mit<br />

Windows Phone greifen.<br />

Anders als die anderen<br />

Der aktuell positive Trend auf<br />

dem Markt kommt nicht von<br />

ungefähr: Unter Experten galt<br />

bereits die erste Version von<br />

Microsofts Neuentwurf Windows<br />

Phone 7 als gelungen,<br />

wenn auch nicht gänzlich ausgereift.<br />

Kritik hagelte es dann<br />

beim Update auf das funktional<br />

verbesserte Windows Phone 8,<br />

weil Microsoft die Brücken zu<br />

Windows Phone 7 komplett abriss<br />

– ältere Modelle bekamen<br />

weder das Update, noch den<br />

Zugriff auf die „<strong>neue</strong>n“ Apps.<br />

Das war kontraproduktiv für<br />

das Image <strong>und</strong> sehr ärgerlich<br />

für Käufer der ersten St<strong>und</strong>e.<br />

Microsofts mutiger Weg, was<br />

Konzept <strong>und</strong> Optik des OS angeht,<br />

scheint sich nun aber auszuzahlen.<br />

Weil das Betriebssystem<br />

eigene Wege geht <strong>und</strong> weder<br />

Android noch iOS kopiert.<br />

Weil es besondere Features <strong>und</strong><br />

Funktionen bietet. Und weil die<br />

Hardware nicht zwingend exorbitant<br />

teuer ist.<br />

Microsofts Ökosystem<br />

Schaut man sich das Konzept<br />

der Plattform an, lehnt sich<br />

Windows Phone näher an Apples<br />

iOS als an Googles Android<br />

an. Während Android Tür <strong>und</strong><br />

Tor für Drittanbieter öffnet, ist<br />

Windows Phone ein Ökosystem,<br />

eine geschlossene Welt<br />

aus Anwendungen, Spielen,<br />

Musik, Videos <strong>und</strong> – teilweise<br />

exklusiven – Diensten. Microsoft<br />

als Mittelpunkt hält die<br />

Fäden zusammen; das Prinzip<br />

Apple funktioniert auch hier<br />

w<strong>und</strong>erbar. Unschlagbarer Vorteil:<br />

Angriffe von außen sind<br />

bei einem geschlossenen System<br />

nur schwer möglich.<br />

Was Windows Phone neben<br />

seiner markanten Kacheloptik<br />

<strong>und</strong> der komfortablen, modernen<br />

Benutzeroberfläche (siehe<br />

Seite 61) besonders auszeichnet,<br />

sind seine Vernetzungsqualitäten.<br />

Die Software kombiniert<br />

etwa Kontaktinformationen<br />

aus Adressbuch, sozialen<br />

Netzwerken <strong>und</strong> Onlinediensten<br />

clever miteinander. Das<br />

kann dann beispielsweise so<br />

aussehen, dass bei einem eingehenden<br />

Anruf von Kontakt XY<br />

dessen aktuelles Profilfoto aus<br />

Facebook <strong>und</strong>/oder der zuletzt<br />

abgesetzte Tweet eingeblendet<br />

werden. Das Adressbuch holt<br />

sich bei entsprechend verknüpften<br />

Kontakten auch die <strong>neue</strong>sten<br />

Fotos aus diversen Cloud-<br />

Diensten <strong>und</strong> bindet zudem<br />

Skype-Konten direkt mit ein –<br />

von einer so bequemen Vernetzung<br />

sind Android <strong>und</strong> iOS<br />

weit entfernt. Für engagierte<br />

Gamer interessant ist die<br />

plattformübergreifende (Smartphone,<br />

Tablet, Desktop-Computer,<br />

Konsole) Spielenutzung:<br />

Windows Phone ist eng mit<br />

Xbox-Diensten <strong>und</strong> -Spielen<br />

verbandelt. >><br />

Nokia<br />

Lumia 620<br />

Geht alles auch richtig günstig:<br />

Das 620 ist technisch etwas abgespeckt<br />

(kein LTE), bringt aber<br />

das volle Software-Paket mit.<br />

Leben muss man mit dem etwas<br />

grobauflösenden 3,8-Zoll-Display,<br />

dafür ist das Gerät handlich.<br />

Aktueller Onlinepreis: 140 Euro.<br />

Marktanteile Mobile betriebssysteMe<br />

laut Absatz von <strong>Smartphones</strong> von August 20<strong>13</strong> bis Oktober 20<strong>13</strong><br />

Quelle: Kantar/statista 2014<br />

62 3/2014


Nokia<br />

Here Drive<br />

Die hauseigene Navigationslösung „Here<br />

Drive“ ist ein echtes Argument für Windows<br />

Phone <strong>und</strong> gut geeignet, den anderen<br />

Smartphone-Plattformen oder Einbau-Navis<br />

K<strong>und</strong>en abspenstig zu machen.<br />

Nokias kostenlose Navi-App hat schon<br />

ein bewegtes Leben hinter sich – mittlerweile<br />

hört sie auf den Namen „Nokia<br />

Here Drive“ <strong>und</strong> ist nicht mehr generell<br />

kostenlos: Je nach gekauftem Lumia-<br />

Gerät wird für die weltweite Navigation<br />

als „Drive+“ eine einmalige Gebühr von<br />

15,49 Euro fällig. Überall kostenlos ist<br />

aber neben der Navigation im Heimatland<br />

weiterhin die Option, die Karten der<br />

gesamten Welt per WLAN auf das Gerät<br />

zu laden <strong>und</strong> dann offline ohne Internetverbindung<br />

zu nutzen. Damit klappt die<br />

Orientierung im Urlaub auch ohne teure<br />

Roaming-Verbindung. Deutschland benötigt<br />

schlanke 605 Megabyte Speicher<br />

– <strong>und</strong> sollte so auf allen Geräten noch<br />

ein Eckchen finden. Nokia Here Drive<br />

wurde wie der ehemals übernommene<br />

Karten anbieter Navteq übrigens nicht mit<br />

an Microsoft verkauft, sondern verbleibt<br />

in der Nokia-Dependance in Berlin.<br />

Vollwertige Navi-App<br />

Von allen auf <strong>Smartphones</strong> vorinstallierten<br />

Navi-Apps fühlt sich Here Drive am<br />

ehesten wie eine Premium-App an: Zahlreiche<br />

Konfigurationsmöglichkeiten bieten<br />

viele Routen optionen <strong>und</strong> Kartendetails,<br />

die Menüs sind umfangreich <strong>und</strong><br />

klassisch aufgebaut – <strong>und</strong> es gibt sogar<br />

einen konfigurierbaren Tempolimit-Warner.<br />

Wer offline navigiert, muss allerdings<br />

auf die ebenfalls kostenlos enthaltenen<br />

Staumeldungen<br />

verzichten.<br />

Was<br />

schade wäre,<br />

denn Nokia<br />

entwickelt die<br />

App Schritt für Schritt weiter <strong>und</strong> zeigt<br />

<strong>neue</strong>rdings auch die durch den Verkehr<br />

auf der Route verursachte Verzögerung<br />

an – bei minimalem Datenverbrauch von<br />

wenigen 100 Kilobyte pro Route. Dazu<br />

hält Nokia die clevere Funktion „Meine<br />

Strecken“ bereit, in der man seine<br />

Standardwege programmieren <strong>und</strong> fortan<br />

jederzeit – auch auf einer Live-Kachel<br />

– die aktuelle Fahrzeit mit allen Behinderungen<br />

sehen kann.<br />

Routiniert, aber zu viele Updates<br />

Angesichts der Erfahrung, die Nokia im<br />

Navigationsbereich gesammelt hat, kann<br />

man an Here Drive getrost höhere Maßstäbe<br />

anlegen – die die App immer besser<br />

einlöst. Auf der Habenseite stehen<br />

die sehr gute Kartendarstellung mit kleinen<br />

3-D-Gebäuden, die klare Gestaltung<br />

<strong>und</strong> die mittlerweile zuverlässige Zielführung<br />

samt der sehr genauen Ankunftszeitberechnung.<br />

Die in Tippelschritten<br />

eintrudelnden Updates nerven jedoch:<br />

Wir wünschen uns größere Update-Zyklen,<br />

auf die man dann eine Weile bauen<br />

kann – nicht auf allen Geräten in der<br />

Redaktion lief jedes Update stabil.<br />

Praktisch: Die<br />

Funktion „Meine<br />

Strecken“ zeigt<br />

ständig die aktuell<br />

zu erwartende<br />

Fahrzeit an –<br />

ideal für Pendler.<br />

Umfangreich: Bei<br />

den Konfigurationsoptionen<br />

steht<br />

Nokia Here Drive<br />

vollwertigen Navi-<br />

Apps kaum nach.<br />

TESTERGEBNISSE<br />

MaRkE<br />

Nokia<br />

Modell<br />

Here Drive+<br />

Preis (in Euro) 1<br />

0/teils 15,49 für<br />

weltweite Nutzung<br />

getestet mit Handy Nokia Lumia 720<br />

Kartenhersteller/Kartenstand<br />

Navteq/20<strong>13</strong><br />

Kartenumfang/Software-Version<br />

weltweit (soweit<br />

verfügbar)/3.0.4121.0<br />

Lieferumfang<br />

Software-Download<br />

aUSSTaTTUNG<br />

NaVIGaTION<br />

Alternativroute/manuelle Staufunktion<br />

Í/Í<br />

Anzeige Straßenname aktuell/folgend<br />

Å/Å<br />

Anzeige Distanz/Zeit zum Ziel<br />

Å/Å<br />

dynamische Navigation TMC/TMC Pro/GSM<br />

Í/Í/Å<br />

Farb-Darstellung/Schilderanzeige (Signposts)<br />

Å/Å<br />

Kartendarstellung/3-D/ Kreuzungszoom/Auto-Zoom<br />

Å/Å/ Å/Å<br />

Geschwindigkeitslimits/-warnung<br />

Å/Å<br />

Pfeildarstellung/in Karte einblendbar<br />

Í/Å<br />

POI-Anzeige in Karte<br />

Å<br />

POI-Warnfunktion/eigene verwendbar<br />

Í/Å<br />

Routenwahl kurz/schnell<br />

Å/Å<br />

Routen-Ausschluss Mautstrecken/Fähren<br />

Å/Å<br />

Ziel-Kurzwahl/konfigurierbar<br />

Å/Å<br />

Sonderkarten <strong>und</strong> Reiseführer verfügbar<br />

Å<br />

Streckeninfo Text/Karte<br />

Í/Å<br />

Zieleingabe Hausnummer/Kreuzung/PLZ<br />

Å/Í/Å<br />

Zieleingabe POI Standort/Zielort<br />

Å/Å<br />

Zieleingabe Etappenziele<br />

Í<br />

Zieleingabe Buchstabenausblend./Vorselektion<br />

Í/Í<br />

Zieleingabe Karte<br />

Å<br />

Zieleingabe letzte Ziele (mehr als eins)<br />

Å<br />

Zielspeicher bearbeitbar<br />

Å<br />

Zusatz-Display<br />

Í<br />

kOMMUNIkaTION/ZUSaTZFUNkTIONEN<br />

Ziele aus Outlook-Kontakte<br />

Å<br />

Karte: Onboard/Offboard<br />

Å/Å<br />

Telefon-/Online-Dienste<br />

Í/Å<br />

Sprachsteuerung teilweise/komplett<br />

Í/Í<br />

Notruf-Funktion<br />

Í<br />

Speicherbedarf 605<br />

erhältlich für Handy<br />

div. Nokia-Handys<br />

TESTERGEBNISSE<br />

aUSSTaTTUNG max. 100 sehr gut (92)<br />

Navigation 70 70<br />

Kommunikation 20 20<br />

Unterhaltung 10 2<br />

HaNDHaBUNG max. 150 sehr gut (<strong>13</strong>5)<br />

Bedienung 60 60<br />

Zieleingabe 60 55<br />

Systemgeschwindigkeit 20 20<br />

Sprachsteuerung 10 0<br />

ZIELFÜHRUNG max. 150 gut (124)<br />

akustische Zielführung 50 42<br />

optische Zielführung 75 61<br />

Positionierungsgenauigkeit 25 21<br />

ROUTENBERECHNUNG max. 100 gut (77)<br />

Überland 30 27<br />

Stadt 30 26<br />

dynamisch 40 24<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.<br />

URTEIL max. 500<br />

428<br />

sehr gut<br />

63


<strong>Smartphones</strong><br />

exklusive Features<br />

Windows Phone hat gute Argumente für sich: Mit besonderen<br />

Funktionen schafft es auf einfache Weise echten Mehrwert.<br />

Der Kontakte-Hub ist eine der Kernfunktionen<br />

von Windows Phone. Hier läuft die komplette<br />

Kommunikation zusammen: Telefonate, SMS,<br />

E-Mails, Fotos, soziale Netzwerke – alles<br />

zentral gebündelt <strong>und</strong> direkt abrufbar. An dieser<br />

Stelle sind auch die sogenannten „Räume“<br />

integriert – eine Art Chat-Rooms, in die<br />

sich beispielsweise alle Familienmitglieder<br />

oder ausgewählte Fre<strong>und</strong>e einbinden lassen,<br />

um allen Teilnehmern diverse Informationen<br />

zugänglich zu machen. Das können Notizen,<br />

Aufgabenlisten, Fotos, Kalender oder ganz<br />

banal Gruppen-Chats sein – alle Mitglieder<br />

sind jederzeit im Bilde <strong>und</strong> auf dem gleichen<br />

Stand. Dieses Feature ist auch mit dem iPhone,<br />

jedoch nicht mit Android kompatibel.<br />

In der „Kinderecke“ lassen sich ausgewählte<br />

Funktionen <strong>und</strong> Anwendungen freischalten,<br />

während andere blockiert sind. Das<br />

macht Sinn, wenn man das Telefon Kindern<br />

oder Fre<strong>und</strong>en in die Hand drücken <strong>und</strong> keinen<br />

vollen Zugriff gewähren möchte. Ist die<br />

Kinderecke aktiviert, gelangt man vom Startscreen<br />

mit einem Rechtswisch in den eingeschränkten<br />

Bereich, der Normalmodus ist per<br />

Zifferncode geschützt.<br />

Onlinespeicher <strong>und</strong> Xbox-Anbindung<br />

Für jeden Windows-Phone-Nutzer stellt<br />

Microsoft 7 Gigabyte kostenlosen Onlinespeicher<br />

in seiner Cloudanwendung Skydrive<br />

zur Verfügung. Ob Office-Dokumente, Musik,<br />

Fotos oder Notizen – alles dies lässt sich<br />

auslagern, um internen Speicher zu sparen.<br />

Zwingende Voraussetzung für den Zugriff auf<br />

Skydrive ist eine mobile Datenverbindung.<br />

Gelungen ist die Integration von Xbox.<br />

Spiele <strong>und</strong> Dienste greifen ineinander, die<br />

plattformübergreifende Nutzung ist der Clou:<br />

Ein Spiel lässt sich etwa am Desktop-PC<br />

starten <strong>und</strong> auf dem Smartphone oder der<br />

Konsole weiterdaddeln. Die Xbox-Community<br />

Der Kontakte-<br />

Hub bündelt<br />

die komplette<br />

Kommunikation<br />

<strong>und</strong> bindet<br />

auch Informationen<br />

sowie<br />

Fotos aus sozialen<br />

Netzwerken<br />

ein.<br />

ist ebenfalls eingeb<strong>und</strong>en, die Steuerung der<br />

Konsole per Smartphone selbstverständlich.<br />

Für Musikfre<strong>und</strong>e ist Nokia MixRadio ein<br />

gewichtiges Argument. Das Streaming-Tool<br />

bietet Musikstücke aus verschiedenen Genres<br />

an, lernt mit der Zeit den Geschmack des<br />

Nutzers kennen <strong>und</strong> sucht entsprechende<br />

Titel aus. Eigene Mixe kann man ebenfalls<br />

zusammenstellen, bis zu vier lassen sich<br />

kostenlos lokal speichern.<br />

Die „Räume“ sind eine Art Chat-<br />

Room für eingeladene Teilnehmer,<br />

in denen man Infos teilen kann .<br />

Die „Kinderecke“ schränkt<br />

den Zugriff auf ausgewählte Funktionen<br />

<strong>und</strong> Anwendungen ein.<br />

Das „MixRadio“ streamt Musik<br />

aus verschiedenen Genres, passend<br />

zum eigenen Geschmack.<br />

Für Spielspaß sorgt die gelungene,<br />

plattformübergreifende Integration<br />

von Xbox-Spielen <strong>und</strong> -Diensten.<br />

Nachholbedarf hat das Microsoft­OS<br />

beim Thema Apps.<br />

Mittlerweile tümmeln sich<br />

zwar r<strong>und</strong> 190 000 Anwendungen<br />

im „Marketplace“, was eine<br />

durchaus stattliche Auswahl<br />

ist. Empfindliche Lücken im<br />

Vergleich zu Googles Play<br />

Store <strong>und</strong> Apples App Store<br />

klaffen aber noch immer. Ein<br />

Stück weit wirkt Microsoft dem<br />

Mangel mit cleveren <strong>und</strong> ab<br />

Werk installierten Features entgegen<br />

(siehe oben). Ganz von<br />

der Hand zu weisen ist dieser<br />

Makel aber nicht, gleichwohl<br />

die Entwicklung im Marketplace<br />

positiv verläuft.<br />

Schluckt Microsoft Nokia?<br />

Eine sehr enge Verbindung ist<br />

Microsoft mit Nokia eingegangen<br />

– oder doch eher Nokia mit<br />

Microsoft? Wie rum auch immer:<br />

Nokia hält derzeit mit<br />

r<strong>und</strong> 92 Prozent (laut Adduplex)<br />

das Quasi­Monopol an<br />

Windows­Phone­<strong>Smartphones</strong>.<br />

Im letzten Jahr haben zwar auch<br />

HTC, Huawei <strong>und</strong> Samsung –<br />

alle traditionell bei Android zu<br />

Hause – ein paar wenige Modelle<br />

mit Windows Phone vorgestellt.<br />

Auf dem Markt allerdings<br />

haben sie kaum Bedeutung<br />

erlangt.<br />

Wer heute Windows Phone<br />

sagt, meint eigentlich immer<br />

ein Nokia­Modell. Und diese<br />

Assoziation wird in Zukunft<br />

vermutlich noch stärker, denn<br />

wenn das Kartellamt zustimmt,<br />

gehört Nokias Handysparte<br />

bald zu Microsoft – die Symbi­<br />

64 3/2014


WIE INTELLIGENT WOHNEN SIE SCHON?<br />

NEU<br />

AM KIOSK<br />

Erscheint jetzt<br />

monatlich<br />

HEIMVERNETZUNG FÜR ALLE<br />

HEIZUNG & ENERGIE<br />

LICHT & SOLAR<br />

MUSIK-STREAMING<br />

FENSTER & TÜREN<br />

ALARMANLAGEN<br />

SMART TV<br />

MAGAZIN<br />

Jetzt am Kiosk für 6,- €<br />

E-PAPER<br />

Digital für iPad, Tablet & Co.<br />

ABO inkl. Versandkosten<br />

einfach online bestellen unter<br />

www.<strong>connect</strong>ed-home/abo


<strong>Smartphones</strong><br />

ose wäre perfekt. Und was ist<br />

mit dem Dauerbrennergerücht,<br />

dass Nokia bald ein Smartphone<br />

mit Android auf den Markt<br />

bringt? Experimentiert haben<br />

die Finnen sicherlich damit,<br />

sollte die Übernahme durch<br />

Microsoft allerdings<br />

über die<br />

Bühne gehen,<br />

dürfte dieses<br />

Thema vom<br />

Tisch sein.<br />

Wahrscheinlicher<br />

ist, dass<br />

Sony ein Windows<br />

Phone<br />

bringt – was definitiv<br />

ein Gewinn<br />

für den<br />

Markt wäre.<br />

Auch das ist<br />

momentan zwar nur ein Gerücht,<br />

aber kein unwahrscheinliches.<br />

Behauptet Windows<br />

Phone den positiven Trend,<br />

dann dürften auch andere<br />

Smartphone-Bauer verstärkt<br />

Modelle mit dem Microsoft-OS<br />

auf den Markt bringen.<br />

NoKiA-updAte<br />

lumiA BlAcK<br />

Nokia bringt mit dem<br />

Lumia-Black-Update <strong>neue</strong><br />

Funktionen auf seine<br />

Windows-Phone-Modelle.<br />

Windows Phone<br />

ist noch immer<br />

der Herausforderer<br />

im Markt<br />

± <strong>und</strong> Nokia der<br />

stärkste Player<br />

im Ökosystem<br />

von Microsoft<br />

Fast nur Nokia<br />

Aufgr<strong>und</strong> der derzeit starken<br />

Nokia-Fixierung ist die Geräteauswahl<br />

relativ klein. Klein,<br />

aber fein. Nokia hat ein überzeugendes<br />

Portfolio aufgebaut<br />

<strong>und</strong> bedient beinahe jede Preisklasse<br />

– von unter 200 bis 700<br />

Euro. Ein echter Pluspunkt ist<br />

die standardmäßig hohe Ausstattung<br />

der Geräte: LTE <strong>und</strong><br />

NFC finden sich auch in einigen<br />

Modellen für unter 200 Euro,<br />

hochauflösende Bildschirme,<br />

rechenstarke Prozessoren<br />

<strong>und</strong> hervorragende Kameraqualitäten<br />

bringen beinahe alle<br />

Nokia-Phones mit. Weiterer<br />

Pluspunkt: Auch die Software-<br />

Features sind<br />

bei den günstigeren<br />

Geräten<br />

serienmäßig<br />

installiert.<br />

Vor allem<br />

für Smartphone-Novizen<br />

ist<br />

Windows Phone<br />

eine interessante<br />

Plattform.<br />

Das Bedienkonzept<br />

ist<br />

intuitiv, man<br />

lernt schnell,<br />

wie man was wo einstellen <strong>und</strong><br />

nutzen kann. Aber auch für<br />

Umsteiger kann Windows Phone<br />

eine Alternative sein. Wer<br />

viel netzwerkt, navigiert <strong>und</strong>/<br />

oder Spiele spielt, könnte hier<br />

durchaus glücklich(er) werden.<br />

Auf Android oder iOS gekaufte<br />

Apps kann man bei einem Umstieg<br />

zu Windows Phone leider<br />

nicht mitnehmen – das dürfte<br />

die höchste Hürde sein. Wer damit<br />

keine Probleme hat, findet<br />

kaum Gründe gegen das Microsoft-System.<br />

Und wenn Ende<br />

Februar auf dem Mobile<br />

World Congress <strong>neue</strong> <strong>Smartphones</strong><br />

vorgestellt werden,<br />

könnte der Aufschwung von<br />

Windows Phone weiter Fahrt<br />

aufnehmen. AthANAssios KAliudis<br />

> Apps lassen sich in Ordner<br />

zusammenfassen<br />

> Das Display zeigt im Stromsparmodus<br />

Benachrichtigungen<br />

(Anrufe, SMS, E-Mails) an<br />

> Fotos kann man nun nachträglich<br />

auf ein anderes Motiv<br />

scharfstellen<br />

> Smartphone-Inhalte lassen<br />

sich per WLAN auf kompatible<br />

Fernseher streamen<br />

Wie zufrieden sind Sie mit<br />

der Entwicklung von Windows<br />

Phone in Deutschland?<br />

Es war stets unser Ziel, mit<br />

Windows Phone ein drittes<br />

Ökosystem im Markt zu<br />

etab lieren. Dies haben wir<br />

nun erreicht, <strong>und</strong> die Entwicklung<br />

der letzten Monate<br />

ist durchaus positiv. Das gilt<br />

sowohl für die Produktpalette<br />

als auch für die verfügbaren<br />

Apps. Natürlich sehen<br />

wir uns weiterhin als der<br />

Herausforderer im Markt,<br />

aber gerade das Nutzerfeedback<br />

zu Produkten wie dem<br />

Lumia 1020 <strong>und</strong> Lumia<br />

1520 ist sehr ermutigend.<br />

Warum ist Windows Phone in<br />

Deutschland (6,3 %) nicht so<br />

stark wie etwa in Italien<br />

(16,1 %), worin unterscheiden<br />

sich die Märkte?<br />

Marktzahlen bestätigen oder<br />

kommentieren wir gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

nicht. Dennoch ist<br />

es wichtig, sich zu vergegenwärtigen,<br />

dass Märkte auch<br />

in Europa sehr unterschiedlich<br />

sind – in Bezug auf viele<br />

verschiedene Faktoren. Dies<br />

gilt nicht nur für Deutschland<br />

<strong>und</strong> Italien. Wir sehen<br />

aber durch die Bank, dass<br />

Lumia-Besitzer in allen Ländern<br />

mit ihren <strong>Smartphones</strong><br />

sehr zufrieden sind.<br />

Ist es für Nokia erstrebenswert,<br />

als beinahe einziger<br />

Hersteller <strong>Smartphones</strong> mit<br />

Windows Phone auf den<br />

Markt zu bringen? Welche<br />

Vor- oder auch Nachteile<br />

ergeben sich daraus?<br />

Jedes mobile OS am Markt<br />

hat einen starken Player. Wir<br />

sind bei Windows Phone<br />

sehr gut aufgestellt <strong>und</strong> dadurch<br />

differenzieren wir uns<br />

von vielen Anbietern durch<br />

einen frischen <strong>und</strong> komplett<br />

<strong>neue</strong>n Ansatz der Nutzerführung.<br />

Gleichzeitig können<br />

Sebastian Ulrich,<br />

Geschäftsführer Nokia Deutschland<br />

„Geduld <strong>und</strong> Ausdauer“<br />

Interview<br />

wir sehr stark auf Alleinstellungsmerkmale<br />

fokussieren,<br />

wie zum Beispiel die Kamera<br />

oder die Navigation.<br />

Was ist der größte Vorteil von<br />

Windows Phone gegenüber<br />

Android <strong>und</strong> iOS?<br />

Das kommt sehr auf den<br />

Nutzer an. Mit dem Lumia<br />

1020 haben wir das beste<br />

Kamera-Smartphone im<br />

Markt – unabhängig vom<br />

OS. Mit Windows Phone<br />

erhalten Sie ein Betriebssystem,<br />

das vom Lumia 520<br />

für Einsteiger bis hin zum<br />

Highend-Lumia 1520 eine<br />

schöne Auswahl an Produkten<br />

für unterschiedliche Bedürfnisse<br />

bietet. Gleichzeitig<br />

bieten alle Produkte eine<br />

einheitliche Nutzerführung,<br />

flüssige Bedienung unabhängig<br />

von der Pro zessorleistung<br />

<strong>und</strong> gute Integration<br />

mit Microsoft-Diensten wie<br />

Office, Skype <strong>und</strong> Skydrive.<br />

Einheitliche Sicherheitsbestimmungen<br />

gibt es auch.<br />

Was kann Windows Phone<br />

von Android <strong>und</strong> iOS lernen?<br />

Beide Betriebssysteme haben<br />

ihre Marktstellung durch<br />

kontinuierliches Wachstum<br />

erlangt. Das zeigt: Auch<br />

wir müssen Geduld <strong>und</strong> Ausdauer<br />

mitbringen.<br />

Angenommen die Übernahme<br />

von Nokia durch Microsoft<br />

gelingt: Was wird dies<br />

für Nokia <strong>und</strong> den Markt<br />

bedeuten?<br />

Microsoft plant die Übernahme<br />

des Bereichs Devices<br />

& Services von Nokia. Mit<br />

dem Lumia 1020 <strong>und</strong> dem<br />

Lumia 1520 haben wir zwei<br />

hervorragende <strong>neue</strong> <strong>Smartphones</strong><br />

auf den Markt gebracht<br />

– <strong>und</strong> dies als getrennte<br />

Unternehmen. Bei<br />

engerer Zusammenarbeit ergeben<br />

sich noch mehr Synergien<br />

<strong>und</strong> Möglichkeiten.<br />

66 3/2014


Leserbriefe/Impressum<br />

Impressum<br />

Bereichsleiter Telekommunikation<br />

<strong>und</strong> Chefredakteur: Dirk Waasen (v.i.S.d.P.)<br />

Stellvertretende Chefredakteurin<br />

<strong>und</strong> Textchefin: Monika Klein<br />

Redaktion:<br />

Dipl.-Ing. Bernd Theiss (Leiter Test + Technik),<br />

Athanassios Kaliudis, Josefine Milosevic,<br />

Michael Peuckert, Dipl.-Ing. Oliver Stauch;<br />

Markus Eckstein (<strong>connect</strong>.de)<br />

Textredaktion: Sebastian Schmidt,<br />

Irmhild Tieck (Schlussredaktion)<br />

Grafikleitung: Sergio Coca<br />

Redaktionsassistenz: Jasmin Köbele<br />

Freie Mitarbeiter:<br />

Björn Gallinge, Hannes Rügheimer, Inge Schwabe,<br />

Peter Fenyvesi (Fotografie)<br />

<strong>connect</strong>-Labor: Erhard Schinker<br />

Leitung Herstellung: Marion Stephan<br />

Druck: Mohn Media, Gütersloh<br />

<strong>connect</strong> erscheint monatlich. Bei höherer Gewalt<br />

entfällt die Lieferpflicht; Ersatzansprüche werden<br />

nicht anerkannt. Für unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

übernimmt der Verlag keine Haftung.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Gerichtsstand: Stuttgart<br />

Preise: Einzelheft 5,90 Euro,<br />

Jahresabonnement (12 Hefte) 67,90 Euro.<br />

Studenten erhalten gegen Vorlage einer<br />

Immatrikulationsbescheinigung einen Nachlass<br />

von 10 Prozent auf den Abopreis.<br />

Jahresabo Schweiz sfr <strong>13</strong>5,80, EU-Ausland<br />

77,90 Euro, weitere Auslandspreise auf Anfrage.<br />

Redaktionsadresse:<br />

Redaktion <strong>connect</strong>, Leuschnerstr. 1,<br />

70174 Stuttgart<br />

Tel. 0711/20 70 30-5500, Fax: -5501<br />

Leseranfragen bitte nur per Mail an<br />

redaktion@<strong>connect</strong>.de; www.<strong>connect</strong>.de<br />

Abonnementservice<br />

(Bestellungen, Kündigungen, Änderungen),<br />

Einzelheftbestellungen (auch ältere Ausgaben):<br />

Burda Direct GmbH<br />

Postfach 180<br />

77649 Offenburg<br />

Telefon: 0781 6394548<br />

Fax: 0781 6394549<br />

E-Mail: weka@burdadirect.de<br />

Bestell-E-Mail: weka-bestell@burdadirect.de<br />

Vertrieb Einzelverkauf:<br />

MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co.KG<br />

Ohmstr. 1, 85716 Unterschleißheim<br />

Postfach 12 32, 85702 Unterschleißheim<br />

Tel. 089 31906-0, Fax -1<strong>13</strong>; mzv@mzv.de<br />

Vertrieb: Bettina Huber<br />

ISSN: 0944-6141<br />

© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH<br />

zu muss es möglich sein, diese<br />

Geräte zu managen (fernlöschen,<br />

fernsteuern, sperren,<br />

Apps löschen, etc.) Leider ist<br />

mir im Zuge dessen aufgefallen,<br />

dass sich die meisten Geräte<br />

ganz <strong>und</strong> gar nicht managen<br />

lassen. HTC bietet kaum APIs,<br />

an denen man anknüpfen kann,<br />

Gesamtanzeigenleitung:<br />

Martin Schmiedel<br />

Anzeigenleitung (verantwortlich für Anzeigen):<br />

Vasili Tsialos (089 25556-1197);<br />

vtsialos@wekanet.de<br />

Mediaberatung: Dominique Markovic;<br />

dmarkovic@extern.wekanet.de<br />

Direktmarkt/Stellenmarkt:<br />

Jürgen Auselt (089 25556-1172);<br />

jauselt@wekanet.de<br />

Leitung Sales Corporate Publishing &<br />

Media Services:<br />

Richard Spitz (089 25556-1108);<br />

rspitz@wekanet.de<br />

Head of Digital Sales:<br />

Christian Heger (089 25556-1162; Fax -0162)<br />

cheger@wekanet.de<br />

International Sales Manager:<br />

Mr Vasili Tsialos; phone 0049 89 25556-1197,<br />

fax: 0049 89 255 56-1196, vtsialos@wekanet.de<br />

International Representatives:<br />

UK/Ireland/France<br />

Huson International Media,<br />

Ms Rachel Di Santo, Cambridge House,<br />

Gogmore Lane, Chertsey,<br />

GB - Surrey, KT16 9AP,<br />

phone 0044 1932-564999, fax 0044 1932-564998,<br />

rachel.disanto@husonmedia.com<br />

USA/Canada – West Coast<br />

Huson International Media,<br />

Ms Allison Padilla, Pruneyard Towers,<br />

1999 South Bascom Avenue, Suite #450,<br />

USA - Campbell, CA 95008,<br />

phone: 001 408-8796666, fax: 001 408-8796669,<br />

allison.padilla@husonmedia.com<br />

USA/Canada – East Coast<br />

Huson International Media,<br />

Mr Jorge Arango, The Empire State Building, 350<br />

5th Avenue, Suite #4610,<br />

USA - New York, NY 10118,<br />

phone: 001 212-2683344, fax: 001 212-2683344,<br />

Jorge.arango@husonmedia.com<br />

Korea<br />

Young Media Inc.,<br />

Mr Young J. Baek, 407 Jinyang Sangga,<br />

120-3 Chungmuro 4 ga, Chung-ku,<br />

Seoul, Korea 100-863, phone 0082 2 2273-4818,<br />

fax 0082 2 2273-4866, ymedia@ymedia.co.<br />

Anzeigendisposition:<br />

Nelli Schulz (089 25556-1483);<br />

nschulz@wekanet.de<br />

Sonderdrucke:<br />

Vasili Tsialos (089 25556-1197);<br />

vtsialos@wekanet.de<br />

Anzeigengr<strong>und</strong>preise:<br />

Es gilt die Preisliste Nr. 25 vom 1.1.2014<br />

Verlagsanschrift:<br />

WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH;<br />

Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart<br />

Geschäftsführer:<br />

Wolfgang Materna, Werner Mützel, Kai Riecke<br />

Geschäftstüchtig?<br />

<strong>Smartphones</strong> im Firmeneinsatz<br />

Ich kann aus Erfahrung sagen,<br />

dass nur LG, HTC, Apple <strong>und</strong><br />

Samsung ihren Geräten Businessfähigkeiten<br />

verleihen. Ich<br />

bin System administrator in einer<br />

Firma mit relativ restriktiven<br />

Sicherheitsrichtlinien. Dasomit<br />

lassen sich dort nur<br />

Gr<strong>und</strong>funktionen einstellen (E-<br />

Mai-Profile, Passcode Rules,<br />

Enterprise Wipe). LG bietet<br />

dort schon ein bisschen mehr<br />

an, aber nicht wirklich viel<br />

mehr. Apple hat eine Menge an<br />

APIs freigegeben <strong>und</strong> man<br />

kann dort tatsächlich richtig<br />

viel vorkonfigurieren. Schauen<br />

Sie sich einmal Apples iPhone-<br />

Konfigurationstool zum freien<br />

Download an. Am meisten bietet<br />

jedoch Samsung, dort sind<br />

alle APIs frei <strong>und</strong> Sie haben die<br />

Möglichkeit, sogar einzelne<br />

Apps vom Gerät zu löschen,<br />

wenn diese nicht in die Unternehmensrichtlinien<br />

passen.<br />

Mirco Freihöver, per e-Mail<br />

Tauschgeschäfte<br />

Samsung Galaxy S3 ständig defekt<br />

Da ich mit einer Vertragsverlängerung<br />

dran war, beschloss<br />

ich, mir ein subventioniertes<br />

Telefon zu holen. Auf die Frage<br />

im T-Punkt, ob auf den Android-Telefonen<br />

so etwas wie ein<br />

Telekom-Branding zu finden<br />

ist, wurde mir gesagt, „Da sind<br />

höchstens ein paar Programme<br />

vorinstalliert“. Als ich mein<br />

Galaxy Note 3 zu Hause startete<br />

<strong>und</strong> mich das Telekom-Logo<br />

frech anlachte, habe ich meinen<br />

M<strong>und</strong> nicht mehr zu bekommen.<br />

Zu den unnötigen vorinstallier<br />

ten Programmen von<br />

Samsung kommen nun auch<br />

noch die von der Telekom dazu<br />

<strong>und</strong> lassen sich teilweise auch<br />

nicht komplett deinstallieren.<br />

Also beschloss ich, es auf eigene<br />

Faust zu debranden, wozu es<br />

nicht kam, da das Gerät eindeutige<br />

Probleme mit dem S-View-<br />

Cover hatte <strong>und</strong> auch mobile<br />

Daten nicht immer funktionierten,<br />

trotz LTE- bzw. H+-Anzeige<br />

im Display. Also umgetauscht,<br />

als Tauschgerät bekam<br />

ich nach fünf Tagen ein Telefon<br />

mit Sturzschaden angeboten.<br />

Als ich das reklamierte <strong>und</strong><br />

nach zwei weiteren Tagen mein<br />

nun drittes Gerät bekam, war<br />

ich erstmal happy, weil nichts<br />

kaputt war <strong>und</strong> auch mobile<br />

Daten überall <strong>und</strong> immer verfügbar<br />

waren. Als ich mir dann<br />

aber einen Namen mit dem S-<br />

Pen aufschreiben wollte, funktionierte<br />

dieser nicht. Kein S-<br />

Pen funktionierte, weder von<br />

einem Note, Note II noch vom<br />

Note 10.1. Also durfte ich wieder<br />

in den T-Punkt fahren <strong>und</strong><br />

auf mein nunmehr viertes Telefon<br />

warten. Ich finde das traurig<br />

für eine Firma wie die Telekom.<br />

Ich bin seit 2001 K<strong>und</strong>e<br />

(anfangs Prepaid, dann Mobilfunkvertrag<br />

<strong>und</strong> Entertain) <strong>und</strong><br />

war nie enttäuscht bisher. Aber<br />

diese Ak tion schießt den Vogel<br />

ab. Vor allem, weil mir nicht<br />

entgegengekommen wird. Ich<br />

habe gefragt, ob ich nicht mein<br />

Geld zurückbekommen könnte<br />

oder eventuell meinen alten<br />

Vertrag. Wurde alles verneint.<br />

christian eube, per e-Mail<br />

Smart ohne Phone<br />

Feedback zur <strong>connect</strong> 1/14<br />

Vielen Dank für den Test iPhone<br />

5s gegen die Top-Androiden.<br />

Hier zeigt sich deutlich, dass<br />

das iPhone 5s mehr smart als<br />

phone ist. Die schlechten Funkeigenschaften,<br />

auch im WLAN,<br />

beklagen Nutzer auch an anderen<br />

Stellen. Zur Gegenüberstellung<br />

der Betriebssysteme: Bei<br />

Windows Phone 8 gefällt mir<br />

die alphabetische Anordnung<br />

der Anwendungen in einer Liste,<br />

wobei man durch Angabe<br />

eines Buchstaben schnell springen<br />

kann. Sehr gut finde ich<br />

auch, dass Anwendungen aus<br />

der Liste direkt deinstalliert<br />

werden können. Android besitzt<br />

in dieser Hinsicht wenig<br />

Benutzerfre<strong>und</strong>lichkeit.<br />

peter heuer, per e-Mail<br />

SchreibeN<br />

Sie UNS!<br />

Redaktion <strong>connect</strong><br />

Leuschnerstr. 1<br />

70174 Stuttgart<br />

e-Mail: redaktion@<strong>connect</strong>.de<br />

Fax: 0711/20 70 30-5501<br />

Facebook: de-de.facebook.com/<br />

<strong>connect</strong>.magazin<br />

Forum: www.<strong>connect</strong>.de<br />

Die Leserbriefe spiegeln nicht die Meinung<br />

der Redaktion wider. <strong>connect</strong> behält sich<br />

das Recht auf Kürzungen vor.<br />

67


Technik<br />

Der Akku Ihres <strong>Smartphones</strong><br />

leert sich zu schnell? Das liegt<br />

nicht nur am Gerät <strong>und</strong> am<br />

vielen Surfen, sondern auch an<br />

den Mobilfunknetzen.<br />

wenn der akku blutet<br />

E<br />

in großes Displays, guten<br />

Klang beim Telefonieren<br />

<strong>und</strong> eine starke Funkleistung –<br />

diese Dinge wünschen sich die<br />

meisten Smartphone-User. Am<br />

allerwichtigsten ist ihnen jedoch<br />

die Ausdauer, wie Umfragen<br />

zeigen – das Smartphone<br />

sollte auch am Abend noch einsatzbereit<br />

sein. Im wirklichen<br />

Leben allerdings sind die Akkus<br />

oft schon vor der Nachtruhe<br />

völlig erschöpft. Wer hier nur<br />

die Telefonhersteller in der<br />

Pflicht sieht, verkennt, dass<br />

auch das Mobilfunknetzwerk<br />

beeinflusst, wie schnell der<br />

Akku ausgesaugt ist.<br />

Spart uMtS energie?<br />

Bisher konnte fast nur gemutmaßt<br />

werden, wie stark das<br />

Mobilfunknetzwerk die Ausdauer<br />

von <strong>Smartphones</strong> beeinflusst.<br />

Schon die oft gehörte<br />

Ansicht, dass LTE-Phones<br />

schneller schlappmachen als<br />

solche mit UMTS, sollte mit<br />

einer gehörigen Portion Skepsis<br />

betrachtet werden. Erstens<br />

führt verbesserte Mobilfunktechnik<br />

zu intensiverem Gebrauch,<br />

zweitens haben moderne<br />

LTE-Mobiltelefone oft<br />

große, stromhungrige Displays.<br />

Und drittens fordern immer<br />

größere Prozessoren mit immer<br />

mehr Rechenkernen den Smartphone-Akku.<br />

Es stellt sich also<br />

zunächst einmal die Frage, ob<br />

<strong>und</strong> wie sich der Einfluss realer<br />

Mobilfunknetzwerke auf den<br />

Stromverbrauch messen lässt.<br />

Hierzu hat der <strong>connect</strong>-Partner<br />

P3 communications den<br />

Verbrauch im Rahmen des<br />

Netztests 20<strong>13</strong> mit einem an<br />

diesen Test angelehnten Versuchsaufbau<br />

erfasst. Es war<br />

also für jeden Netzbetreiber ein<br />

Smartphone in ein Messfahrzeug<br />

eingebaut, das einen automatisierten<br />

Zyklus typischer<br />

Nutzungs szenarien durchlief.<br />

Dabei wurde jedoch neben den<br />

netztestrelevanten Messwerten<br />

vor allem der Energieverbrauch<br />

der <strong>Smartphones</strong> in jedem<br />

Moment gemessen <strong>und</strong> aufgezeichnet.<br />

Die genaue Beschreibung<br />

der Testbedingungen finden<br />

Sie auf Seite 71. Neben der<br />

Frage, ob sich überhaupt ein<br />

Unterschied zwischen den<br />

Netzbetreibern herausarbeiten<br />

lässt, steht auch zur Diskussion,<br />

ob ein derartiger Unterschied<br />

die Ausdauer signifikant<br />

beeinflusst.<br />

technologien <strong>und</strong> Verbrauch<br />

Klar ist: Zu vernachlässigen<br />

dürfte der Strombedarf nicht<br />

sein, der sich aus der mobilen<br />

Kommunikation ergibt. Nicht<br />

umsonst haben die Netzwerk-<br />

Infrastruktur-Anbieter zusammen<br />

mit Geräteherstellern eine<br />

ganze Reihe von Techniken parat,<br />

um den Strombedarf gering<br />

zu halten – möglichst ohne Geschwindigkeitseinbußen.<br />

So gibt es schon in UMTS-<br />

Netzen der ersten Generation<br />

(Release 99) die sogenannten<br />

R99-Cell-States „Cell_DCH“,<br />

„Cell_FACH“ <strong>und</strong> „Cell_<br />

PCH“. Unter Cell_DCH (Dedicated<br />

Channel) existiert ein reservierter<br />

Funkkanal, über den<br />

Daten zwischen Mobilfunkzelle<br />

<strong>und</strong> Smartphone gefunkt<br />

werden können.<br />

Bei Cell_FACH kann das<br />

Mobilgerät energiesparend<br />

kleinere Datenmengen austauschen<br />

<strong>und</strong> schnell auf einen reservierten<br />

Kanal (Cell_DCH)<br />

umschalten. Das braucht nur<br />

etwa die Hälfte der Leistung,<br />

die für die Datenübertragung<br />

gefordert wird. Cell_PCH (Paging_Channel)<br />

ist der Betriebszustand,<br />

aus dem heraus zwar<br />

keine Daten übertragen werden,<br />

der aber einen sehr schnellen<br />

Übergang in die Datenübertragung<br />

ermöglicht.<br />

Das einfachste Mittel, mit<br />

dem bei LTE der Energieverbrauch<br />

beeinflusst wird, ist der<br />

„Mode Inactivity Timer“. Vor<br />

einer Datenübertragung läuft<br />

ein Smartphone im sparsamen<br />

68 3/2014


Einfluss der Netze<br />

Beispiel: Der Weg durch Köln<br />

Zur Messung des Energieverbrauchs bei realen Mobilfunkver-<br />

bindungen folgte das Messfahrzeug komplizierten Routen durch<br />

neun Großstädte in Deutschland, Österreich <strong>und</strong> der Schweiz.<br />

Funkstille<br />

Ohne Datenübertragung sind die Einflüsse des Netzes auf<br />

den Smartphone-Energieverbrauch am größten. Die fließenden<br />

Ströme liegen jedoch auf sehr niedrigem Niveau.<br />

Ruhemodus („Idle“), bei der<br />

Datenübertragung fließt dann<br />

sprunghaft mehr Strom. Danach<br />

bleibt die Verbindung aktiv<br />

(„Radio Ressource Control<br />

Connected Mode“), der Energieverbrauch<br />

liegt zwischen<br />

Datenübertragung <strong>und</strong> Ruhemodus.<br />

Wie lange dieser Zustand<br />

anhält, wird vom Mode<br />

Inactivity Timer bestimmt; typische<br />

Werte liegen zwischen<br />

10 <strong>und</strong> 60 Sek<strong>und</strong>en. Der höhere<br />

Wert kann den Verbrauch bei<br />

regelmäßigem Dateneingang<br />

wie etwa der E-Mail-Synchronisation<br />

mehr als verdoppeln.<br />

Noch ausgefuchster ist „Connected<br />

State Discontinous Reception“<br />

(cDRX), eine Technik,<br />

die Netzwerk <strong>und</strong> Smartphone<br />

unterstützen müssen. Dabei<br />

wird das Funkteil des <strong>Smartphones</strong><br />

im Ruhemodus immer<br />

nur kurzzeitig genutzt. Nach<br />

einem Report von Nokia Siemens<br />

Networks kann cDRX<br />

den Energieverbrauch ohne Datenübertragung<br />

um bis zu 95<br />

Prozent senken, bei Skype-Nutzung<br />

sind immer noch r<strong>und</strong> 15<br />

Prozent Ersparnis drin.<br />

Vorteilhaft für den Netzbetreiber<br />

bei cDRX ist, dass das<br />

Smartphone ohne großen Signalisierungsbedarf<br />

<strong>und</strong> folglich<br />

ohne großen Energieverbrauch<br />

schnell zum Datentransfer bereit<br />

ist. cDRX wird von allen<br />

deutschen LTE-Netzbetreibern<br />

genutzt; ob auch an allen Standorten,<br />

ist unklar.<br />

Wie schnell das Smartphone<br />

zwischen einzelnen Betriebszuständen<br />

wechselt, schreibt<br />

der Netzbetreiber über ein „Fast<br />

Dormancy“ genanntes Feature<br />

in die Firmware der von ihm<br />

angebotenen <strong>Smartphones</strong>. Zumindest<br />

bei gerooteten Android-Phones<br />

lässt sich Fast Dormancy<br />

an- oder abschalten, um<br />

entweder Speed oder Verbrauch<br />

zu optimieren.<br />

Netzausbau ist relevant<br />

Neben diesen kompliziert klingenden<br />

Energiesparmaßnahmen<br />

spielt jedoch auch der Aufbau<br />

des Mobilfunknetzes eine<br />

große Rolle. Bewegt sich ein<br />

Phone von einer Zelle fort <strong>und</strong><br />

auf eine andere zu, kommt es<br />

zum Zellwechsel. Dieser muss<br />

Kleine Datenpakete<br />

Bei der regelmäßigen Übertragung kleiner Datenpakete,<br />

etwa beim Synchronisieren von Apps, verhalten sich die Netze<br />

ganz unterschiedlich.<br />

Webbrowsing<br />

Das Surfen im Internet ist besonders fordernd für den Akku.<br />

Deshalb dürfte hier eine in Bezug auf den Verbrauch gute Netzkonfiguration<br />

nützlich sein.<br />

69


Technik<br />

zwischen Netz <strong>und</strong> Endgerät<br />

abgestimmt sein, was Kommunikation<br />

erfordert <strong>und</strong> Leistung<br />

verbraucht. Ist das Netz des Betreibers<br />

sehr eng, sind häufige<br />

Zellwechsel nötig – das kostet<br />

viel Energie. Ist das Netz aber<br />

weit, so muss das Smartphone<br />

im Randbereich mit hoher Leistung<br />

senden – auch das verbraucht<br />

zumindest im äußersten<br />

Bereich um eine Mobilfunkzelle<br />

spürbar mehr Energie.<br />

Ergebnisse der Messungen<br />

Wie viel ein Smartphone verbraucht,<br />

hängt also nicht nur<br />

von der Nutzung ab, sondern<br />

auch vom Netzbetreiber <strong>und</strong><br />

davon, wo man mit seinem<br />

Smartphone aktiv ist. Die größten<br />

Unterschiede zeigten sich<br />

in unserem Test im Ruhemodus<br />

mit ausgeschaltetem Display<br />

<strong>und</strong> ohne Datenübertragung.<br />

Hier kam der höchste Verbrauch<br />

(28 Milliampere) vom LTE-<br />

Netzbetreiber Sunrise in Basel,<br />

der niedrigste von Drei in Graz<br />

(6 mA), bei Letzterem wurde<br />

mit 3G gemessen. Wer angesichts<br />

dieses gewaltigen Unterschiedes<br />

zu erkennen glaubt,<br />

dass UMTS Strom spart, muss<br />

enttäuscht werden: Die meisten<br />

Durchschnittswerte lagen zwischen<br />

8 <strong>und</strong> 18 mA, <strong>und</strong> zwar<br />

ohne klare Präferenz für einen<br />

Übertragungsstandard. Interessant<br />

ist auch, dass schon die<br />

Messwerte eines einzelnen<br />

Netzbetreibers je nach Stadt<br />

zwischen unter 9 <strong>und</strong> über 15<br />

mA schwankten. Das kann auch<br />

ein Hinweis darauf sein, dass<br />

die Mobilfunkanbieter je nach<br />

Standort Netztechnik verschiedener<br />

Lieferanten einsetzen.<br />

Doch so dramatisch die Unterschiede<br />

im Standby auch<br />

sein mögen – selbst bei 28 mA<br />

braucht es drei Tage, um den<br />

Akku unseres Test-Phones leer-<br />

Die Messungen iM Detail<br />

Ein detaillierter Blick auf die Ergebnisse zeigt die Nutzung<br />

von LTE-Energiesparoptionen <strong>und</strong> falsche Konfigurationen.<br />

Im täglichen Einsatz zählt beim Smartphone<br />

der Durchschnittsverbrauch. Der entscheidet<br />

darüber, ob nach nicht mal einem Tag die<br />

Energie fehlt, um sich per Telefon mit Fre<strong>und</strong>en<br />

zum Absacker zu verabreden oder ob<br />

auch nach mehreren Tagen noch Power für<br />

Facebook <strong>und</strong> Co vorhanden ist.<br />

Doch den Techniker interessieren die Details.<br />

Er will sehen, wo sich noch etwas optimieren<br />

lässt, sei es beim Smartphone oder<br />

beim Netz. Deshalb haben die Spezialisten<br />

von P3 communications nicht nur die Durchschnittswerte<br />

im Standby-Modus, beim<br />

Download mehrerer kleiner Dateien <strong>und</strong> bei<br />

einer vordefinierten Webbrowsing-Session<br />

ermittelt, sondern den Stromfluss der einzelnen<br />

Messungen auch auf Millisek<strong>und</strong>en genau<br />

erfasst. Das Diagramm unten rechts zeigt<br />

den Stromfluss bei drei aufeinanderfolgenden<br />

Downloads in sehr hoher Auflösung. Bemerkenswert<br />

ist, dass die eigentlichen Downloads<br />

schon jeweils knapp eine Sek<strong>und</strong>e nach Start<br />

beendet sind, der fließende Strom aber mehrere<br />

weitere Sek<strong>und</strong>en auf weit überdurchschnittlich<br />

hohem Niveau bleibt. Hier hält das<br />

Mobilfunknetz wahrscheinlich die zum Download<br />

aufgebaute Verbindung weit über die<br />

benötigte Zeit offen.<br />

Wie die drei deutschen LTE-Netzbetreiber<br />

bei dieser Messung in einer Region aussehen,<br />

zeigt das Bild rechts oben. Die Telekom (ganz<br />

oben) zeigt die höchsten Verbrauchsspitzen,<br />

lässt das Smartphone jedoch auch am<br />

schnellsten in den ohne aktive Verbindung<br />

typischen Zustand zurückfallen. Bei Vodafone<br />

(Mitte) fallen zunächst kurze Verbrauchspitzen<br />

auf, danach bleibt der Stromfluss aber auf erhöhtem<br />

Niveau – hier wird wohl die Bereitschaft<br />

für die nächste Übertragung sichergestellt.<br />

Telefonica/O2 hält die Verbindung, für<br />

die eine Sek<strong>und</strong>e Übertragungszeit reicht, sogar<br />

zehn Sek<strong>und</strong>en lang offen. Das erhöht<br />

den Speed bei vielen aufeinanderfolgenden<br />

kleinen Übertragungen, kostet aber Energie.<br />

Die aufwendigen Messungen haben auch<br />

Fehler im Netz aufgedeckt. Im Bild unten links<br />

ist eine Basisstation zu sehen, die das Smartphone<br />

dauerhaft <strong>und</strong> reproduzierbar über ihre<br />

drei Zellen im energiezehrenden Datenübertragungsmodus<br />

hält. Wer im Abdeckungsbereich<br />

einer solchen Station wohnt, braucht<br />

sich über kurze Laufzeiten nicht zu w<strong>und</strong>ern.<br />

Der Stromfluss bei dem unten rechts<br />

dargestellten Vorgang in drei LTE-Netzen.<br />

Wenn eine Basisstation<br />

Probleme hat, kann der Verbrauch<br />

dauerhaft sehr hoch liegen.<br />

Bei einem sehr kurzen<br />

Download bleibt der Verbrauch<br />

ein Vielfaches der Zeit hoch.<br />

70 3/2014


zusaugen. Im echten Leben,<br />

also beim Surfen <strong>und</strong> Mailen<br />

<strong>und</strong> Telefonieren, geht das viel<br />

schneller. Hier lagen die Werte<br />

auch näher beisammen.<br />

Schon der Gr<strong>und</strong>umsatz liegt<br />

dann bei über 100 mA, wobei<br />

der Hauptenergiefresser das<br />

Display ist. Beim sequenziellen<br />

Übertragen kleiner Dateien<br />

zeigt Vodafone in Köln, was im<br />

wahrscheinlich überwiegend<br />

mit LTE 800 ausgebauten Netz<br />

möglich ist: Mit 166 mA ermittelte<br />

P3 communications hier<br />

den niedrigsten Wert, doch die<br />

Telekom lag in München (überwiegend<br />

LTE 1800) mit 172<br />

mA ganz nah dran. Spitzenwerte<br />

von um die 250 mA wurden<br />

in der Schweiz gemessen, bei<br />

zwei unterschiedlichen Netzbetreibern<br />

in je einer Stadt. Überwiegend<br />

ergab die Auswertung<br />

Werte um die 200 mA – unabhängig<br />

von LTE <strong>und</strong> UMTS.<br />

Beim anspruchsvolleren<br />

Web browsing stieg der Verbrauch<br />

im Mittel um 40 Prozent<br />

auf 290 mA. Der Unterschied<br />

zwischen dem geringsten Verbrauch<br />

(Vodafone in Köln) <strong>und</strong><br />

dem höchsten (Sunrise in Basel)<br />

lag bei 45 Prozent. Bezogen<br />

auf die Akkukapazität des<br />

Test-Phones ist das ein Ausdauerunterschied<br />

von zweieinhalb<br />

St<strong>und</strong>en. Der größte bei einem<br />

einzelnen Netzbetreiber gemessene<br />

Unterschied zwischen den<br />

Städten kam mit knapp 23 Prozent<br />

von A1 aus der Schweiz.<br />

Praxisorientierte Messung<br />

Die von P3 communications<br />

gemessenen Unterschiede zwischen<br />

den Mobilfunkanbietern<br />

in verschiedenen Städten ergeben<br />

sich aus einer Reihe von<br />

Einflussfaktoren. So spielen<br />

die Technik <strong>und</strong> der Ausbaustand<br />

eine wichtige Rolle. Aber<br />

auch die Einstellung einzelner<br />

Netzparameter kann in Hinsicht<br />

auf maximale Performance, akkuschonenden<br />

Betrieb der<br />

<strong>Smartphones</strong> oder einen aus<br />

Sicht des Netzbetreibers günstigen<br />

Kompromiss zwischen<br />

beidem erfolgen.<br />

In aller Regel dürfte jeder<br />

Netzbetreiber eine saubere Balance<br />

zwischen Performance<br />

<strong>und</strong> Ausdauer anstreben, um so<br />

für höchste Zufriedenheit beim<br />

K<strong>und</strong>en zu sorgen. Umso wichtiger<br />

ist es also, durch praxisorientierte<br />

Messungen die Optimierung<br />

des Netzes in beide<br />

Richtungen verifizierbar zu<br />

machen.<br />

Bernd Theiss<br />

Die Smartphone-Betriebsdauer hängt<br />

auch vom Netz ab. Ob mit UMTS oder LTE<br />

gefunkt wird, ist nicht entscheidend.<br />

So teStet <strong>connect</strong><br />

Um den Energieverbrauch von<br />

<strong>Smartphones</strong> unter typischen Einsatzbedingungen<br />

in realen Mobilfunknetzen<br />

zu testen, schickt <strong>connect</strong>-Netztestpartner<br />

P3 communications<br />

ein speziell präpariertes<br />

Netztestfahrzeug auf den Weg.<br />

Dieses war für die Messungen in<br />

Deutschland mit vier Samsung Galaxy<br />

S3 LTE ausgestattet, für jeden Netzbetreiber<br />

war ein Telefon zuständig.<br />

In der Schweiz <strong>und</strong> Österreich kamen<br />

folglich je drei Phones zum Einsatz.<br />

Soweit die Netzbetreiber Smartphone­<br />

LTE­Verträge anboten, waren auch die<br />

<strong>Smartphones</strong> bevorzugt auf 4G eingestellt.<br />

Zum Stichtag noch kein entsprechendes<br />

LTE­Angebot gab es bei E­<br />

Plus in Deutschland <strong>und</strong> bei T­Mobile<br />

Austria <strong>und</strong> Drei; hier wurde 3G als<br />

bevorzugte Netztechnologie gewählt.<br />

Um den Energieverbrauch zu bestimmen,<br />

gab es drei Nutzungsszenarien.<br />

Erstens untersuchten die Spezialisten<br />

den Ruheverbrauch der <strong>Smartphones</strong>.<br />

Dabei war das Display<br />

abgeschaltet, die Datenverbindung war<br />

aktiviert, wobei eine Firewall ungewollt<br />

auftretenden Traffic verhinderte. Vom<br />

Betriebssystem liefen nur die Standard­Apps.<br />

Dieser Betriebszustand<br />

mag auf den ersten Blick messtechnisch<br />

uninteressant klingen, doch<br />

bei einem sich bewegenden Fahrzeug<br />

treten im sogenannten Ruhemodus<br />

viele außergewöhnliche Ereignisse auf<br />

– durch Zell­ <strong>und</strong> Technologiewechsel<br />

<strong>und</strong> durch „Location Based Updates“.<br />

Zweitens wurde der Download kleiner<br />

Daten pakete bei auf niedrigster<br />

Helligkeitsstufe aktiviertem Display<br />

gemessen, wozu dreimal hintereinander<br />

in Intervallen von 10, 30 <strong>und</strong> 60<br />

Sek<strong>und</strong>en je 100 Kilobyte auf das<br />

Smartphone geladen wurden. Eine solche<br />

Messung repräsentiert etwa das,<br />

was vor sich geht, wenn Apps ihren<br />

Datenbestand aktualisieren. Die unterschiedlichen<br />

Intervalllängen geben einen<br />

Überblick darüber, wie schnell ein<br />

Mobilfunknetz nach einer Datenübertragung<br />

das Smartphone in einen energiesparenderen<br />

Modus freigibt. Bei dieser<br />

wie bei der nachfolgenden Messung<br />

verhinderte wieder eine Firewall<br />

jeden ungewollten Traffic, die Displays<br />

liefen auf minimaler Helligkeit mit.<br />

Das dritte Szenario simulierte eine<br />

kleine Webbrowsing­Session. Diese<br />

besteht aus dem Start des Browsers,<br />

dem Aufruf der sogenannten Kepler­<br />

Seite <strong>und</strong> dem Download eines JPEG­<br />

Bildes. Alle Vorgänge erfolgten auch<br />

hier vollautomatisiert <strong>und</strong> mit wohldefinierten<br />

Pausen. Während der Messungen<br />

wurde das Testfahrzeug auf<br />

festlegten umfangreichen Routen durch<br />

Köln, Berlin, München, Graz, Linz, Wien,<br />

Basel, Bern <strong>und</strong> Zürich geleitet. Zur<br />

Verbrauchsmessung wurden die Akkus<br />

der Samsung­Phones durch stabile<br />

Spannungsquellen ersetzt, den fließenden<br />

Strom erfassten Präzisionsmultimeter<br />

einh<strong>und</strong>ert Mal pro Sek<strong>und</strong>e;<br />

alle erfassten Daten wurden auf<br />

Testsystemrechnern aufgezeichnet.<br />

Sämtliche Messungen fanden anlässlich<br />

des <strong>connect</strong>­Netztests im Oktober<br />

20<strong>13</strong> statt.<br />

Prinzipieller Messaufbau<br />

Eine stabile Spannungsquelle (rechts) versorgt das Phone<br />

anstelle des Akkus. Der Stromfluss wird vom Multimeter (Mitte)<br />

gemessen <strong>und</strong> von einem Computer aufgezeichnet.<br />

71


Apps<br />

liest sich<br />

ja Gut<br />

Morgens in der Bahn „Krieg <strong>und</strong> Frieden“ lesen? Das geht<br />

auch auf dem Smartphone. Wir haben sechs E-Reader-Apps fürs<br />

iPhone <strong>und</strong> für Android-Phones getestet.<br />

D<br />

er Trend zum E-Book ist unübersehbar, auch<br />

wenn die überwiegende Mehrheit der Leser<br />

immer noch dem gedruckten Buch den Vorzug<br />

gibt. Aber die Vorteile sind ja auch nicht von der<br />

Hand zu weisen: fast beliebig viele Bücher jederzeit<br />

griffbereit zu haben, Notizen <strong>und</strong> Anmerkungen<br />

machen <strong>und</strong> wieder löschen zu können, den Reader<br />

bequem mit einer Hand halten, im Wörterbuch<br />

nachschlagen, sich Wörter übersetzen lassen …<br />

Wer viel liest, weiß solche Bequemlichkeiten zu<br />

schätzen. Stellt sich natürlich die Frage, ob man<br />

nun zum Lesen unterwegs neben Smartphone <strong>und</strong><br />

Laptop auch noch einen E-Reader besitzen muss<br />

– oder ob nicht auch eine App für das Smartphone<br />

völlig ausreicht.<br />

Wir haben sechs E-Reader-Apps für das iPhone<br />

<strong>und</strong> für Android auf den Prüfstand gestellt. Ob man<br />

nun gr<strong>und</strong>sätzlich auf E-Books umsteigt <strong>und</strong> ob<br />

einem das Lesen an den zugegebenermaßen recht<br />

kleinen Bildschirmen gefällt, das muss jeder für<br />

sich entscheiden. Die Smartphone-Akkus halten<br />

auch nicht so lange durch wie die reiner E-Reader,<br />

aber die Funktionalitäten sind durchaus ansehnlich.<br />

Allerdings sollte man sich gut überlegen, auf welches<br />

System man setzt, denn nicht immer lassen<br />

sich E-Books zwischen den Plattformen einfach<br />

hin- <strong>und</strong> herschieben. Alle sechs hier getesteten<br />

Reader-Apps sind übrigens kostenlos, <strong>und</strong><br />

sie laufen auch auf dem iPad <strong>und</strong> auf Android-<strong>Tablets</strong>.<br />

Björn GallinGe<br />

72 3/2014


eBook.de<br />

Die Reader-App von Libri hat am meisten Schriften <strong>und</strong> leistet sich<br />

keine Schwächen. Leider bietet die iOS-Version weniger Service.<br />

Mit eBook.de hat der Buchgroßhändler<br />

Libri als Ergänzung zu seinem<br />

Online-Shop eine eigene Reader-App<br />

am Start. Umso erstaunlicher, dass in<br />

der iOS-Version ausgerechnet der<br />

In-App-Shop fehlt <strong>und</strong> die E-Books<br />

erst über den Webshop erworben<br />

werden müssen. Ansonsten bietet<br />

eBook.de einen gut ausgestatteten<br />

Reader, der sich keine besonderen<br />

Schwächen leistet; allerdings unterscheiden<br />

sich die iOS- <strong>und</strong> die<br />

Android-Version stark.<br />

So verfügt der eBook.de-Reader<br />

unter iOS über umfangreiche Lesefunktionen,<br />

die auf Android teilweise<br />

fehlen. Gr<strong>und</strong>sätzlich können keine<br />

shopfremden E-Books gelesen <strong>und</strong><br />

verwaltet werden. Dafür entschädigt<br />

der angeb<strong>und</strong>ene E-Book-Store mit<br />

mehr als 600 000 Büchern, die wiederum<br />

auch auf anderen Readern<br />

wiedergegeben werden können. Eine<br />

Social-Media-Integration ist ebenso<br />

vorgesehen wie die wichtigsten Bibliotheks-<br />

<strong>und</strong> Bearbeitungsfunktionen.<br />

Bei der Synchronisation mehrerer<br />

Geräte werden Lesezeichen <strong>und</strong> Notizen<br />

jedoch nicht übernommen.<br />

Die Systembasis fällt bei iOS <strong>und</strong><br />

Android ebenfalls etwas unterschiedlich<br />

aus. Die Benutzerführung ist zwar<br />

beide Male sehr einfach, die Schrift<br />

der Bedienoberfläche jedoch auf iOS<br />

teilweise etwas klein geraten. Angenehm<br />

macht sich der integrierte<br />

Support-Modus der Android-Version<br />

bemerkbar – während unter iOS auf<br />

den Support der App fast vollständig<br />

verzichtet wurde. Schade.<br />

Google Play Books<br />

Der Android-Testsieger bietet mit guter Systembasis <strong>und</strong> umfangreichen<br />

Features die beste Gesamtperformance – <strong>und</strong> enttäuscht unter iOS.<br />

Illus: © 501room, Christos Georghiou – shutterstock.de<br />

Google Play Books bietet auf dem<br />

heimischen Android-Betriebssystem<br />

fast alles, was das Leserherz begehrt.<br />

Der In-App-Shop ist schnell <strong>und</strong> einfach<br />

zu bedienen <strong>und</strong> umfasst nach<br />

eigener Angabe mehrere Millionen<br />

Bücher, dazu lassen sich über die<br />

Cloud auch shopfremde E-Books <strong>und</strong><br />

PDFs ganz bequem verwalten <strong>und</strong><br />

lesen. Die Einstellmöglichkeiten zur<br />

optimalen Lesbarkeit <strong>und</strong> die Bibliotheksverwaltung<br />

sind umfassend,<br />

Features wie Lesezeichen <strong>und</strong> Notizen<br />

selbstverständlich – diese werden<br />

beim Synchronisieren mehrerer Geräte<br />

automatisch übernommen. Als einzige<br />

Reader-App bietet Google Play Books<br />

sogar eine Übersetzungsfunktion; die<br />

App kann auch vorlesen. Social-<br />

Media-Funktionen sind ebenfalls integriert<br />

– man kann seinen Lesespaß<br />

zum Beispiel über Google+ oder<br />

ChatON mit anderen teilen. Einziger<br />

Kritikpunkt: Bezahlen ist hier nur<br />

mit Kreditkarte möglich, sogar zum<br />

Herunterladen kostenloser E-Books<br />

ist diese erforderlich.<br />

Die Benutzerführung ist gut, die<br />

Symbole <strong>und</strong> Icons sind selbsterklärend.<br />

Die Gestaltung ist wie bei den<br />

meisten Reader-Apps einfach, aber<br />

zweckmäßig. Die Systembasis ist<br />

durchweg gut, die App läuft einwandfrei<br />

<strong>und</strong> ist schnell <strong>und</strong> leicht zu<br />

bedienen. Insgesamt ein würdiger<br />

Testsieger – bedauerlich, dass die<br />

Umsetzung für das iPhone deutlich<br />

schlechter ausfällt. Hier fehlen die<br />

Social-Media-Integration, der In-App-<br />

Shop <strong>und</strong> einzelne Einstellmöglichkeiten<br />

zur besseren Lesbarkeit. Auch<br />

das Bedienkonzept ist hier nicht optimal<br />

gelöst. So fällt Google Play Books<br />

auf iOS deutlich zurück.<br />

>><br />

73


Apps<br />

iBooks<br />

Unser iOS-Testsieger punktet mit riesigem In-App-Shop, den<br />

meis ten Features <strong>und</strong> beeindruckend simpler E-Book-Verwaltung.<br />

Mit iBooks bietet Apple einen eigenen<br />

E-Reader für iOS an, der auf diesem<br />

Betriebssystem Maßstäbe setzt<br />

– so wie Google mit Google Play<br />

Books für Android. Die Features zur<br />

Anpassung an die eigenen Lesegewohnheiten<br />

sind ebenso umfassend<br />

wie die Bibliotheksverwaltung. Ebenfalls<br />

integriert sind umfangreiche<br />

Suchfunktionen in Web <strong>und</strong> Wikipedia,<br />

Wörterbücher in mehreren<br />

Sprachen <strong>und</strong> Verknüpfungen mit<br />

den wichtigsten Social-Media-<br />

Kanälen. iBooks ist übrigens die<br />

einzige App im Test, bei der die<br />

S eitenzahlen dynamisch je nach<br />

Textdarstellung angepasst werden.<br />

Bei der Synchronisation verschiedener<br />

Geräte werden auch Notizen<br />

<strong>und</strong> Lese zeichen übernommen;<br />

darüber hinaus ist eine Einbettung<br />

<strong>und</strong> Verwaltung shopfremder<br />

E-Books möglich <strong>und</strong> über iTunes<br />

auch besonders einfach. Bei iBooks<br />

erworbene Bücher können problemlos<br />

auf anderen EPUB-fähigen Readern<br />

gelesen werden.<br />

iBooks ist zwar simpel, aber insgesamt<br />

sehr ansprechend <strong>und</strong><br />

durchweg stimmig gestaltet – allerdings<br />

scheint das <strong>neue</strong> Design auf<br />

iOS 7 nicht allen bisherigen iBooks-<br />

Nutzern zu gefallen, die Bewertungen<br />

im App Store fallen hier eher negativ<br />

aus. Die Benutzerführung ist jedoch<br />

weiterhin intuitiv <strong>und</strong> die Icons sind<br />

selbsterklärend. Der In-App-Shop<br />

ist mit seinen umfangreichen Shop-<br />

Funktionen einfach zu bedienen<br />

<strong>und</strong> bietet mehr als anderthalb Millionen<br />

Bücher, darunter auch sehr viele<br />

kostenlose E-Books.<br />

Kindle<br />

Die Amazon-App beeindruckt mit Literaturlexikon <strong>und</strong> Bewertungsmöglichkeiten.<br />

Leider ist das Shopsystem ein geschlossenes.<br />

Die Kindle-App von Amazon arbeitet<br />

mit einem geschlossenen Shop-<br />

System: Das spezielle Mobi-Dateiformat<br />

verhindert, dass die bei<br />

Amazon erworbenen E-Books auf<br />

anderen Systemen gelesen werden<br />

können; auch E-Books im EPUB-<br />

Format aus anderen Shops funktionieren<br />

nicht. Wer sich daran nicht<br />

stört, der bekommt einen umfassend<br />

ausgestatteten E-Reader, sowohl<br />

für Android als auch für iOS.<br />

Auf iOS bietet der In-App-Shop<br />

leider nur Leseproben an, dafür<br />

punktet diese App-Version jedoch<br />

mit dem einzigen integrierten Literatur-Lexikon<br />

im Test sowie der<br />

Möglichkeit, Markierungen anderer<br />

Leser einzusehen <strong>und</strong> zu nutzen.<br />

Ansonsten sind die Funktionalitäten<br />

auf iOS <strong>und</strong> Android fast identisch<br />

<strong>und</strong> lassen nichts vermissen: Umfassende<br />

Einstellmöglichkeiten zur<br />

optimalen Lesbarkeit, gute Bibliotheksfunktionen,<br />

Social-Media-<br />

Integration, Wörterbücher, Notizen<br />

<strong>und</strong> Anmerkungen, automatische<br />

Synchronisation verschiedener Geräte<br />

<strong>und</strong> vieles mehr.<br />

Die App wurde für Android etwas<br />

aufwendiger gestaltet als für iOS,<br />

die Bedienerführung ist stets einfach<br />

<strong>und</strong> verständlich, die Icons<br />

sind selbsterklärend. Ein Pluspunkt<br />

ist die große Menge kostenlos<br />

verfügbarer E-Books. Auch die<br />

Möglichkeit, alte gescannte Bücher<br />

im Originallayout darstellen zu<br />

können, gefällt – das allerdings<br />

geht nur unter Android.<br />

>><br />

74 3/2014


JETZT IM HANDEL! DAs<br />

NEuE DMAx MAgAZIN.<br />

dmax-magazin.de


Apps<br />

Reader (Sony)<br />

Die App des E-Reader-Pioniers ist gut gestaltet <strong>und</strong> bietet alle wichtigen<br />

Lesefunktionen. Handhabung <strong>und</strong> Features enttäuschen jedoch.<br />

Sony stellt nicht nur E-Reader her,<br />

sondern bietet als Alternative auch<br />

eine kostenlose Smartphone-App.<br />

Bildschirmdarstellung <strong>und</strong> Lesefunktionalität<br />

sind hier umfassend<br />

programmiert <strong>und</strong> individuell einstellbar.<br />

Bearbeitungsfunktionen wie<br />

Markierungen <strong>und</strong> Notizen sind<br />

ebenso vorhanden wie Volltext- <strong>und</strong><br />

Websuche, sämtliche Anmerkungen<br />

werden bei einer Geräte-Synchronisation<br />

übernommen. Unter iOS hat<br />

Sony leider auf eine Social-Media-<br />

Integration <strong>und</strong> umfangreiche Bibliotheksfunktionen<br />

verzichtet. Bei<br />

der Android-Variante wiederum<br />

vermissen wir die Möglichkeit, die<br />

Schriftart auszuwählen.<br />

R<strong>und</strong> eine halbe Million E-Books<br />

ist im Store von Sony verfügbar,<br />

doch leider ist nur die Android-Version<br />

mit einem In-App-Shop ausgestattet.<br />

Eine Cloud ist nicht vorgesehen,<br />

<strong>und</strong> shopfremde E-Books<br />

können über die Reader-App von<br />

Sony nicht verwaltet <strong>und</strong> gelesen<br />

werden. Enttäuschend ist jedoch vor<br />

allem die Systembasis: So stürzte<br />

die iOS-Version während des Tests<br />

mehrmals ab. Die Gestaltung darf<br />

zwar insgesamt als sehr ansprechend<br />

gelten, aber bei der Android-<br />

Version ist die Benutzerführung<br />

nicht gut gelungen <strong>und</strong> die Icons<br />

sind hier auch nicht vollständig<br />

selbsterklärend. Die Schrift der<br />

Bedienoberfläche ist zudem teilweise<br />

zu klein geraten. Damit bietet<br />

die App zumindest alle Basics, um<br />

E-Books zu kaufen <strong>und</strong> auf dem<br />

Smartphone zu lesen – nicht weniger,<br />

aber auch nicht viel mehr.<br />

Thalia eBooks<br />

Sehr einfach zu bedienen, ein gut sortierter In-App-Shop beim<br />

Filial-Buchhändler, doch unter iOS fehlen viele Lesefunktionen.<br />

Thalia hat nicht nur dem E-Reader<br />

in Deutschland den Markt bereitet,<br />

sondern auch eine eigene App am<br />

Start. Leider überzeugt deren Funktionalität<br />

zumindest auf iOS nicht<br />

ganz. Während die Android-Version<br />

über umfangreiche Einstellmöglichkeiten<br />

zur Optimierung der Lesefre<strong>und</strong>lichkeit<br />

verfügt, verzichtet<br />

Thalia unter iOS sogar auf die<br />

Schriftauswahl <strong>und</strong> die Einstellung<br />

der Bildschirmfarbe. Auch die Bearbeitungsfunktionen<br />

enttäuschen<br />

hier, weder Volltext- noch Websuche<br />

sind verfügbar. Unter Android ist die<br />

App dagegen gut ausgestattet <strong>und</strong><br />

bietet alle wichtigen Features, die<br />

auf iOS fehlen. Einziges Manko:<br />

Man kann in beiden Versionen nur<br />

Lesezeichen setzen, Hervorhebungen<br />

<strong>und</strong> Notizen sind nicht möglich.<br />

Dafür ist aber ein sehr guter<br />

In-App-Shop vorhanden, die<br />

Synchroni sation mehrerer Geräte<br />

erfolgt vollständig inklusive Lesefortschritt<br />

<strong>und</strong> Lesezeichen, <strong>und</strong><br />

man kann über die Cloud auch<br />

ganz bequem shop fremde E-Books<br />

lesen <strong>und</strong> verwalten.<br />

Thalia eBooks verfügt auf beiden<br />

Betriebssystemen über eine gute<br />

Systembasis. Die App ist einfach,<br />

aber ansprechend gestaltet, die<br />

Benutzerführung sehr einfach,<br />

sämtliche Icons erklären sich von<br />

selbst. Lediglich die Schrift der<br />

Bedienoberfläche fällt unter iOS<br />

teilweise etwas zu klein aus. So<br />

ist Thalia eBooks in Summe ein gut<br />

ausgestatteter <strong>und</strong> einfach zu bedienender<br />

Reader – zumindest für<br />

Android-User.<br />

76 3/2014


Apps iBooks eBook.de Google play Books Kindle Reader (sony) Thalia eBooks<br />

Entwickler Apple Libri.de Google<br />

AMZN<br />

Mobile<br />

sony<br />

Textunes<br />

Kategorie<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

Musik &<br />

Unterhaltung<br />

verfügbar für iOS/Android/WinPhone/<br />

Blackberry<br />

Å/Í/Í/Í Å/Å/Í/Í Å/Å/Í/Í Å/Å/Å/Å Å/Å/Í/Í Å/Å/Í/Í<br />

systembasis <strong>und</strong> Handhabung<br />

Version 3.2 1.2 1.4.0 1.6.3 3.1.23 4.0 4.3.0.44 6.0.1 3.4.1 5.3 2.3.0<br />

Speicherbedarf 39,1 MB 43,6 MB 7,10 MB 27,3 MB 6,43 MB 26,6 MB 29,08 MB 21,7 MB 10,79 MB 32,2 MB 7,93 MB<br />

getestet mit (Endgerät) iPhone 4 iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4<br />

mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4<br />

mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4<br />

mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4<br />

mini<br />

iPhone 4<br />

Samsung<br />

Galaxy S4<br />

mini<br />

OS­Version des Testgerätes iOS 7.0.4 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2 iOS 7.0.4 Android 4.2.2<br />

Systemzugriffe legitim überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend überwiegend<br />

Internetzugriff erforderlich Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Support bei Problemen Í Í<br />

aus App<br />

heraus<br />

aus App<br />

heraus<br />

aus App<br />

heraus<br />

aus App<br />

heraus<br />

aus App<br />

heraus<br />

Umweg per<br />

Mail<br />

Umweg per<br />

Mail<br />

Umweg per<br />

Mail<br />

Umweg per<br />

Mail<br />

Anmeldung bei Dienst erforderlich Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å Å<br />

Stabilität der App stabil stabil stabil stabil stabil stabil stabil<br />

gelegentliche<br />

Abstürze<br />

stabil stabil stabil<br />

mobile Daten blockieren/<br />

nur per WLAN erlauben<br />

Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í Í<br />

Social­Media­Integration Å Å Å Í Å Å Å Í Å Å Å<br />

Bedienkonzept verständlich/konsequent Å Å Å überwiegend Å Å Å Å überwiegend Å Å<br />

Icons verständlich Å Å Å Å Å Å Å Å überwiegend Å Å<br />

Schriftgröße der Oberfläche in Ordnung teilw. zu klein in Ordnung in Ordnung in Ordnung in Ordnung in Ordnung teilw. zu klein teilw. zu klein teilw. zu klein in Ordnung<br />

Funktionalität<br />

Allgemeines<br />

Shop­System integr. Shop eigener Shop integr. Shop eigener Shop integr. Shop geschlossen geschlossen eigener Shop eigener Shop integr. Shop integr. Shop<br />

Anzahl verfügbare E­Books > 1,5 Mio. ca. 600 000 ca. 600 000 mehrere Mio. mehrere Mio. > 750 000 > 750 000 ca. 500 000 ca. 500 000 ca. 300 000 ca. 300 000<br />

Anzahl kostenlose E­Books sehr hoch hoch hoch gering gering sehr hoch sehr hoch sehr gering sehr gering hoch hoch<br />

Lesen/Verwalten shopfremder E­Books Å (iTunes) Í Í Å (Cloud) Å (Cloud) Í Í Í Í Å (Cloud) Å (Cloud)<br />

Freigabe shopeigener E­Books für<br />

andere E­Reader<br />

Å<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Í<br />

Í<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Å (teilw.<br />

umständlich)<br />

Lesefunktionalität<br />

Helligkeit Å Å Å Í Å Å Å Å Å Å Å<br />

Schriftgröße/Schriftarten/Zeilenabstand Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Í/Å Å/Í/Í Å/Å/Í<br />

verschiedene Bildschirmfarben Å Å Å Å Å Å Å Å Å Í Å<br />

Vollbildansicht/Bildschirmrotation Å/Å Å/Å Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å<br />

Seitennummerierung dynamisch fest fest fest fest fest fest fest fest fest fest<br />

Bearbeitung/Verwaltung<br />

Markierungen/Lesezeichen/Notizen Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Í/Å/Í Í/Å/Í<br />

Bewertungsfunktion Í Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Volltext­/Web­/Wikipediasuche Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Í/Í/Í Å/Å/Å<br />

Wörterbuch/Literatur­Lexikon Å/Í Í/Í Í/Í Å/Í Å/Í Å/Å Å/Í Å/Í Í/Í Í/Í Í/Í<br />

Übersetzungsfunktion Í Í Í Å Å Í Í Í Í Í Í<br />

Bibliotheksfunktionen umfangreich gering gering gering gering umfangreich umfangreich gering umfangreich umfangreich umfangreich<br />

Synchronisation mit anderen Geräten<br />

vollständig<br />

keine Lesezeichen<br />

etc.<br />

keine Lesezeichen<br />

etc.<br />

vollständig vollständig vollständig vollständig<br />

keine Lesezeichen<br />

etc.<br />

keine Lesezeichen<br />

etc.<br />

shop/speicherfunktionen<br />

In­App­Shop Å Í Å Í Å Leseproben Å Í Å Å Å<br />

In­App­Shop­Funktionen umfangreich Í umfangreich Í umfangreich Suchfunktion umfangreich Í gering umfangreich umfangreich<br />

Adobe­Konto notwendig Í Å Å Í Í Í Í Å Å Í Í<br />

Unterstützung Adobe DRM Í Å Å Å Å Í Í Å Å Å Å<br />

Cloud (Online­Speicher)/erw. Cloudfunktionen<br />

(für eigene Dokumente)<br />

Í/Í Å/Í Å/Í Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Í/Í Í/Í Å/Å Å/Å<br />

systembasis/Handhabung<br />

(50 punkte)<br />

37 36 40 35 40 40 41 33 36 39 38<br />

Funktionalität (50 pkt) 40 32 32 34 41 36 37 30 33 27 34<br />

Urteil<br />

77 68 72 69 81 76 78 63 69 66 72<br />

gut befr. befr. befr. gut gut gut ausr. befr. befr. befr.<br />

vollständig<br />

vollständig<br />

fazit<br />

Alle sechs getesteten Apps sind kostenlos,<br />

bieten zumindest einen eigenen<br />

Webshop, <strong>und</strong> mit allen Apps<br />

lassen sich die dort gekauften Bücher<br />

bequem <strong>und</strong> einfach lesen. Die Ausstattung<br />

der Reader unterscheidet<br />

sich jedoch deutlich. Selbst für die<br />

Lesbarkeit so gr<strong>und</strong>legende Features<br />

wie Schriftauswahl, Zeilenabstand<br />

oder Bildschirmrotation sind hier<br />

nicht selbstverständlich. Erstaunlich<br />

sind dabei die teilweise gravierenden<br />

Unterschiede zwischen den iOS­ <strong>und</strong><br />

Android­Versionen.<br />

Unter den offenen Systemen ist<br />

Google Play Books insgesamt die<br />

bes te Wahl für Android; wer hingegen<br />

ein iPhone benutzt, für den bleibt<br />

iBooks das Maß der Dinge. Hier können<br />

praktischerweise auch shopfremde<br />

E­Books im EPUB­Format<br />

verwaltet <strong>und</strong> gelesen werden. Wer<br />

sich nicht an dem geschlossenen<br />

Sys tem von Amazon stört oder schon<br />

einen Kindle­Reader besitzt, für den<br />

ist Kindle auf beiden Betriebssystemen<br />

ebenfalls eine hervorragend<br />

ausgestattete App – die sich dann<br />

außerdem bequem mit Kindle­Geräten<br />

synchronisieren lässt.<br />

77


<strong>Smartphones</strong><br />

Alles über dAs<br />

sAmsung gAlAxy s4<br />

Das Galaxy S4 gehört zu den meistverkauften <strong>Smartphones</strong> überhaupt<br />

<strong>und</strong> nimmt auch in der <strong>connect</strong>-Bestenliste die Pole Position<br />

ein. Wer das letzte Quäntchen Performance aus dem Überflieger<br />

kitzeln will, der sollte sich die nächsten Seiten genauer anschauen.<br />

Im<br />

Fokus<br />

D<br />

ie Nummer eins der Bestenliste gehört<br />

zu den meistverkauften <strong>Smartphones</strong><br />

dieser Erde. Kein W<strong>und</strong>er, kann das Galaxy<br />

S4 doch mit praller Hardware-Ausstattung,<br />

unzähligen Software-Features <strong>und</strong> einem<br />

traumhaften 5-Zoll-OLED-Display mit<br />

Full-HD-Auflösung aufwarten. Selbst die<br />

mittlerweile etwas in die Tage gekommene<br />

technische Plattform Qualcomm Snapdragon<br />

600 APQ8064AB mit einer 1,9 GHz<br />

schnellen Quad-Core-CPU <strong>und</strong> 2 GB Arbeitsspeicher<br />

kann sich im Vergleich zur<br />

aktuellen Generation in den Topmodellen<br />

immer noch sehen lassen – auch wenn diese<br />

bei den einschlägigen Benchmarks wie<br />

Quadrant oder Vellamo den Chipsatz deutlich<br />

vorne haben. Für die Alltags- <strong>und</strong> Sonderfunktionen<br />

des Galaxy S4, <strong>und</strong> davon<br />

gibt es viele, reicht die Power allemal.<br />

Apropos Features: Davon hat das S4 so<br />

viele an Bord, dass sie einen Laien am Anfang<br />

deutlich überfordern können. Zum<br />

Glück lassen sich die Extras sehr einfach<br />

deaktiviern. Wie sich im Testzeitraum von<br />

neun Monaten zeigte, sind manche im Alltag<br />

nicht besonders nützlich, während man<br />

andere bereits nach kurzer Zeit auf keinen<br />

Fall mehr missen möchte.<br />

dient immer noch als referenz<br />

Doch selbst ein so starkes Smartphone ist<br />

nicht frei von Fehlern, auch wenn sich das<br />

S4 hier erfreulich zurückhält. Die insgesamt<br />

drei Probanden machten über den<br />

Testzeitraum jedenfalls keinerlei Mucken.<br />

Im Kummerkasten der Redaktion gab es<br />

jedoch vereinzelte Klagen über spontane<br />

Displaybrüche. Im Herbst 20<strong>13</strong> häuften<br />

sich zudem Probleme mit dem Akku.<br />

Samsung reagierte prompt: Der Energiespender<br />

betroffener Geräte wurde auf Kulanz<br />

getauscht. Mit dem Update auf Android<br />

4.3 kamen für kurze Zeit Absturzsorgen<br />

hinzu, die jedoch binnen weniger<br />

Tage mit einer <strong>neue</strong>n Firmware behoben<br />

wurden. Mit dieser Android-Version legte<br />

das Galaxy S4 in puncto Benchmark-Performance<br />

<strong>und</strong> sogar bei den Laufzeiten etwas<br />

zu. Mittlerweile steht das Roll-out von<br />

Android 4.4 für das S4 bevor.<br />

Aus dem Testalltag bei <strong>connect</strong> ist das S4<br />

nicht mehr wegzudenken – steht es doch<br />

als Referenz fast täglich auf dem Prüfstand,<br />

um sich gegen die anstürmenden Mitbewerber<br />

zu behaupten. Und kann immer noch<br />

bestehen. Lesen Sie nun, wie Sie den Überflieger<br />

effizient nutzen. michAel Peuckert<br />

78<br />

3/2014


Tipps & Tricks<br />

>Schnellmenü für<br />

Software-Features<br />

Bei dem enormen Funktionsumfang<br />

des Galaxy S4 verliert der<br />

Nutzer anfänglich gerne mal die<br />

Übersicht. Damit der Durchblick<br />

erhalten bleibt, gibt es ein praktisches<br />

Schnellmenü. Dort sind<br />

die wichtigsten Features übersichtlich<br />

aufgeführt <strong>und</strong> können<br />

an- oder abgewählt werden. Einfach<br />

die Statusleiste mit einem<br />

Wisch über das Display von oben<br />

nach unten öffnen <strong>und</strong> das Symbol<br />

rechts oben antippen, schon<br />

erscheint die Übersicht.<br />

>Schnell einen<br />

Screenshot erstellt<br />

Man kann aus fast jeder Funktion<br />

des Galaxy S4 heraus einen<br />

Screenshot der aktuellen Display<br />

anzeige erstellen. Dazu müssen<br />

lediglich der Power- <strong>und</strong> zusätzlich<br />

der Homebutton gleichzeitig<br />

für ein bis zwei Sek<strong>und</strong>en<br />

gedrückt werden. Optional lässt<br />

sich der Screenshot auch gleich<br />

bearbeiten.<br />

>Multitasking mit<br />

Multi Window<br />

Das Galaxy S4 bietet mit Multi<br />

Window echtes Multitasking an.<br />

Hier können zwei Funktionen<br />

horizontal oder vertikal auf dem<br />

großen Bildschirm genutzt werden.<br />

Auch das Verschieben von<br />

Elementen von einem Fenster in<br />

das andere ist möglich. Ebenso<br />

lassen sich die beiden Fenster in<br />

der Größe anpassen. Ist Multi<br />

Window im Einstellungsmenü<br />

aktiviert, kann man es über einen<br />

langen Druck auf die Sensortaste<br />

„Zurück“ unterhalb des Displays<br />

>Apps auf die<br />

Speicherkarte<br />

Ein großes Problem bei Android-<br />

<strong>Smartphones</strong> ist die Unterbringung<br />

von Apps. Gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

versuchen nämlich alle Apps,<br />

sich im internen Speicher einzunisten.<br />

Das Galaxy S4 16 GB<br />

bietet für den Nutzer nur r<strong>und</strong> 10<br />

GB zur freien Verfügung. Lädt<br />

man viele Apps, spielt zudem<br />

gerne <strong>und</strong> will auch noch eine<br />

Onboard-Navigation nutzen, wird<br />

es schnell knapp mit dem kostbaren<br />

Speicher. Das S4 bietet im<br />

Einstellungsmenü unter „Anwendungsmanager“<br />

<strong>und</strong> der dann<br />

angewählten App immerhin die<br />

Möglichkeit, das Programm auf<br />

die Speicherkarte auszulagern –<br />

das macht nicht jeder Hersteller.<br />

Leider unterstützen nur wenige<br />

Apps diese Funktion. Hier muss<br />

man einfach versuchen, ob es<br />

klappt oder nicht. Unsere Erfahrung<br />

zeigt, dass Navi-Apps kaum<br />

Probleme machen, Spiele dagegen<br />

umso mehr.<br />

>Verstecktes Menü<br />

für Entwickler<br />

Wer tief in die Eingeweide seines<br />

Galaxy S4 vordringen möchte,<br />

der kann sich die Entwickler-<br />

Optionen freischalten. Der Weg<br />

dahin ist recht geheimisvoll: Im<br />

Einstellungsmenü muss man<br />

den Reiter „Optionen“ <strong>und</strong> dann<br />

„Info zu Gerät“ anwählen. Dort<br />

gibt es einen Eintrag, der sich<br />

„Basisbandversion“ nennt. Dieser<br />

muss sieben (!) Mal angetippt<br />

werden, dann erscheint unter<br />

dem Reiter „Optionen“ ein <strong>neue</strong>r<br />

Eintrag namens „Entwickler-Optionen“.<br />

Wer sich mit den einzelnen<br />

Funktionen nicht auskennt,<br />

sollte hier allerdings Vorsicht<br />

walten lassen. >><br />

Clevere e-MAil-vorsChAu<br />

sehr schnell ein- <strong>und</strong> auch wieder<br />

ausblenden. Das kleine Symbol,<br />

das die Funktionsübersicht<br />

für Multi Window ausklappt, kann<br />

man an einen der beiden Displayränder<br />

platzieren <strong>und</strong> dort<br />

nach Belieben nach oben oder<br />

nach unten schieben – ganz<br />

nach den eigenen Wünschen.<br />

Die <strong>Vorschau</strong>funktion<br />

Air View funktioniert nicht<br />

nur bei Bildern <strong>und</strong> der<br />

Videozeitleiste, sondern<br />

auch für E-Mails. Ist Air<br />

View aktiviert, genügt es,<br />

den Finger über eine Mail<br />

zu halten – <strong>und</strong> schon<br />

bekommt man einen Teil<br />

des Inhalts angezeigt. So<br />

lässt sich viel Zeit sparen,<br />

denn unwichtige E-Mails<br />

kann man gleich kicken,<br />

ohne sie zu öffnen.<br />

Fotos: Silke Schwell<br />

79


<strong>Smartphones</strong><br />

EinfachEr Modus<br />

Wem die Samsung-eigene<br />

Touchwiz-Oberfläche<br />

anfangs zu kompliziert<br />

erscheint, der kann auch<br />

einen optisch deutlich<br />

einfacheren Modus anwählen.<br />

Hier gibt es dann<br />

besonders große Icons<br />

<strong>und</strong> eindeutige Symbole<br />

zu entdecken. Aktiviert<br />

wird der „Einfache Modus“<br />

unter „Einstellungen/<br />

Mein Gerät/Startbildschirmmodus“.<br />

sobald Sie nicht mehr auf das<br />

Display sehen. Mit Smart Scroll<br />

können Sie Web- oder auch Textseiten<br />

auf- <strong>und</strong> abwärts blättern,<br />

indem Sie entweder das Smartphone<br />

oder den Kopf neigen. Die<br />

Scrollgeschwindigkeit lässt sich<br />

dabei fein einstellen.<br />

Zugriff auf die bevorzugten Apps,<br />

beispielsweise auf die Kamera<br />

oder das E-Mail-Postfach. Der<br />

Umweg über das Menü entfällt.<br />

>Energie sparen<br />

leicht gemacht<br />

Der Akku im Galaxy S4 steht<br />

zwar ordentlich im Futter <strong>und</strong><br />

bietet eine praxistaugliche Laufzeit<br />

von etwa sieben St<strong>und</strong>en.<br />

Doch Hardcore-Nutzer können<br />

diese Spanne auch schnell halbieren,<br />

wenn etwa viel gespielt<br />

wird oder das Display ständig mit<br />

maximaler Helligkeit strahlt. Für<br />

Letzteres gibt es eine sehr gut<br />

funktionierende <strong>und</strong> fein einstellbare<br />

Automatik in der Benachrichtigungsanzeige.<br />

Zudem kann<br />

man bei den „Schnelleinstellungen“<br />

auch „Energie sparen“ anwählen.<br />

Dann wird die Prozessorleistung<br />

begrenzt, das haptische<br />

Feedback beim Bedienen<br />

abgeschaltet <strong>und</strong> die Energiespareinstellung<br />

für das Display<br />

aktiviert (zu finden unter „Einstellungen/Mein<br />

Gerät/Energiesparmodus“).<br />

>Mit Blicken das<br />

Phone steuern<br />

Das S4 liest Ihnen manche Wünsche<br />

sogar vom Gesicht ab: Aktivieren<br />

Sie dazu den Menüpunkt<br />

„Einstellungen/Mein Gerät/Smart<br />

Screen“. Das S4 bringt gleich<br />

vier Funktionen für den Blicksensor<br />

mit. Smart Stay sorgt dafür,<br />

dass der Bildschirm solange aktiv<br />

bleibt, wie Sie auf die Anzeige<br />

blicken. Auch die automatische<br />

Ausrichtung für die Darstellung<br />

lässt sich hier aktivieren. Smart<br />

Pause stoppt wiederum Videos,<br />

>Sperrbildschirm<br />

konfigurieren<br />

Der Bildschirm des Galaxy S4<br />

bietet nicht nur zahlreiche Entsperrmöglichkeiten<br />

wie etwa eine<br />

Gesichts- <strong>und</strong> Stimmerkennung,<br />

sondern auch die Nutzung<br />

von Sperrbildschirm-Widgets. So<br />

hat man auch bei aktivierter<br />

Sperre schnellen <strong>und</strong> direkten<br />

individuEllEr so<strong>und</strong><br />

Das Galaxy S4 verwöhnt<br />

mit einer ausgezeichneten<br />

Klangperformance. Noch<br />

besser wird diese mit<br />

Adapt So<strong>und</strong> (zu finden<br />

unter „Einstellungen/Mein<br />

Gerät/Ton). Die Software<br />

ermittelt über Messsignale<br />

Schwächen von Kopfhörer<br />

<strong>und</strong> Ohren des Nutzers<br />

<strong>und</strong> korrigiert den Klang.<br />

Leider funktioniert Adapt<br />

So<strong>und</strong> aber nur mit dem<br />

nativen Musicplayer.<br />

>Touch-Empfindlichkeit<br />

einstellen<br />

In der Winterzeit ist es oft kein<br />

Spaß, das Smartphone in freier<br />

Wildbahn zu bedienen. Beim Galaxy<br />

S4 müssen Sie sich nicht die<br />

Finger abfrieren: Die Touchempfindlichkeit<br />

des Displays lässt<br />

sich unter dem Menüpunkt „Anzeige“<br />

erhöhen. So kann man<br />

das gute Stück dann auch tatsächlich<br />

mit Handschuhen bedienen.<br />

Im Test funktionierte dies<br />

jedoch nicht mit jedem Handschuh<br />

gleich gut. Da heißt es<br />

ausprobieren.<br />

GadGets<br />

80 3/2014


Klangtuning<br />

Das Galaxy S4 unterstützt Bluetooth mit<br />

aptX-Technik <strong>und</strong> kann so Audiosignale<br />

in besonders hoher Qualität übertragen.<br />

Einen entsprechenden, aptX-kompatiblen<br />

Empfänger gibt es mit dem NuForce<br />

BTR-100 für etwa 70 Euro. Das handtellergroße<br />

Kästchen kommt mit einem<br />

analogen Klinken- sowie einem digitalen<br />

optischen Ausgang <strong>und</strong> kann an nahezu<br />

jede heimische Anlage angeschlossen<br />

werden. Im Lieferumfang befinden sich<br />

Netzteil, Klinkenkabel <strong>und</strong> ein Adpter von<br />

Klinke auf Cinch-Stecker.<br />

luxusteil<br />

Als High-End-Zubehör darf die Smartwatch<br />

Galaxy Gear für 299 Euro gelten. Sie lässt<br />

sich per Bluetooth mit dem Galaxy S4 koppeln,<br />

das fortan für Telefongespräche oder<br />

das Lesen von Nachrichten in der Hosentasche<br />

bleiben kann. Das OLED-Display<br />

lässt sich intuitiv per Finger bedienen<br />

<strong>und</strong> hält eine Vielzahl von weiteren<br />

Funktionen <strong>und</strong> Uhrendesigns parat. In<br />

das Armband der Galaxy Gear, die in sechs<br />

Farbvarianten erhältlich ist, ist sogar eine<br />

Kamera mit 1,9 Megapixeln integriert.<br />

Freies laden<br />

Wer keine Lust hat, sein Galaxy S4 für<br />

den Ladevorgang immer an die Leine zu<br />

nehmen, für den ist die induktive Ladeschale<br />

EP-P100I von Samsung eine Alternative.<br />

In Verbindung mit dem Ladecover<br />

EP-CI950, das in Weiß <strong>und</strong> Schwarz<br />

erhältlich ist, muss man kein Kabel mehr<br />

an das Smartphone stöpseln, um es aufzutanken<br />

– einfach auflegen, schon<br />

geht’s los. Zusammen kostet das dynamsiche<br />

Duo r<strong>und</strong> 90 Euro. Die induktive<br />

Ladeschale ist zudem mit weiteren<br />

Samsung-<strong>Smartphones</strong> wie dem Galaxy<br />

Note 3 kompatibel.<br />

Powerriegel<br />

Einen besonders schönen Akkupack gibt es<br />

mit dem EB-P310 von Samsung. Der kleine<br />

Energiespender kostet etwa 50 Euro, ist<br />

hochwertig verarbeitet <strong>und</strong> mit einem schicken<br />

Design gesegnet. Der Flachmann ist<br />

nur zehn Millimeter hoch, hat aber eine Menge<br />

Power intus: Die Kapazität liegt bei starken<br />

3100 mAh. Zudem ist ein herausziehbares<br />

Micro-USB-Kabel in die Geräteseite<br />

integriert – damit lässt sich der Akku einfach<br />

ans Telefon anschließen. Eine kleine LED<br />

samt Taste gibt zudem Auskunft über den<br />

Ladestatus.<br />

aKKucover<br />

Akkupower kann man einfach nie genug<br />

haben. Von Anymode gibt es daher mit<br />

dem View Power Suit für 90 Euro einen<br />

„Huckepack“-Akku samt Sichtcover, über<br />

das man jederzeit Anruferinformationen,<br />

Uhrzeit <strong>und</strong> Datum ablesen kann. Der<br />

View Power Suit ersetzt das original<br />

Backcover des Galaxy S4. Der verwendete<br />

Akku besitzt eine Kapazität von 2260<br />

mAh <strong>und</strong> wird über eine eigene Micro-<br />

USB-Buchse geladen.<br />

gut angedocKt<br />

Ein wirklich hilfreiches Accessoire für das<br />

Galaxy S4 ist die Multimedia-Docking- <strong>und</strong><br />

Lade-Station EDD-S20E für 70 Euro. Der<br />

abdeckbare Ladeport lässt sich auch in Verbindung<br />

mit dem originalen S-View-Cover<br />

von Samsung nutzen. Auf der Rückseite finden<br />

sich neben dem Stromanschluss eine<br />

Klinkenbuchse für den Ton <strong>und</strong> eine HDMI-<br />

Buchse für den Kontakt zum Flatscreen. An<br />

den Seiten warten gleich drei USB-Anschlüsse<br />

auf Daten, die sie übertragen können. So<br />

gerüstet macht die Docking Station sowohl<br />

zu Hause als auch im Büro eine gute Figur.<br />

81


1&1 DSL<br />

INTERNET<br />

UND TELEFON<br />

19, 99<br />

19,€/Monat *<br />

Sparpreis für volle 24 Monate,<br />

danach 24,99 €/Monat.<br />

ab<br />

Inklusive 1&1 HomeServer:<br />

WLAN-Modem mit bis zu<br />

450 MBit/s, Telefonanlage<br />

<strong>und</strong> Heimnetzwerk in einem.<br />

*1&1 Surf-Flat 6.000 für 24 Monate 19,99 €/Monat, danach 24,99 €/Monat. Inklusive Internet-Flat. Telefonie (Privatk<strong>und</strong>en): für 2,9 ct/Min. ins dt. Festnetz oder immer kostenlos für 5,– €/Monat<br />

mehr mit der 1&1 Telefon-Flat. Anrufe in alle dt. Mobilfunknetze 19,9 ct/Min. Samsung Galaxy Tab3für 0,–€inklusive bei 1&1 Doppel-Flat 16.000 für 34,99 €/Monat oder bei 1&1 Doppel-Flat<br />

50.000 für 39,99 €/Monat. 1&1 DSL ist in den meisten Anschlussbereichen verfügbar. 1&1 HomeServer für 0,–€(Hardware-Versand 9,60 €). 24 Monate Mindestvertragslaufzeit.


SAMSUNG GALAXY TAB<br />

GESCHENKT! *<br />

Jetzt für 1&1 DSL entscheiden <strong>und</strong> ein Samsung Galaxy Tab 3 auf Wunsch gleich mitbestellen<br />

– supergünstig oder sogar kostenlos! WLAN-Spaß garantiert.<br />

Samsung GALAXY Tab 3 10.1 WiFi:<br />

■ 25,6 cm cm (10.1") TFT-Display (1280 x 800 Pixel)<br />

■ 3,2 Megapixel-Kamera mit 1,3 Megapixel Frontkamera<br />

■ 1,6 GHz Dual-Core Prozessor<br />

■ Interner Speicher: 16 GB<br />

■ 1&1 Apps vorinstalliert<br />

360,–<br />

€ UVP<br />

In Ruhe<br />

ausprobieren:<br />

1 MONAT<br />

TESTEN<br />

Expertenrat?<br />

Jederzeit:<br />

1 ANRUF<br />

GENÜGT<br />

Defekt? Morgen<br />

neu bei Ihnen:<br />

1 TAG<br />

AUSTAUSCH<br />

VOR ORT<br />

1<strong>und</strong>1.de<br />

0 26 02 / 96 90<br />

1&1 Telecom GmbH, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur


So testet<br />

im<br />

verlagseigenen Testlabor<br />

Kondition ist wichtig, besonders bei<br />

einem Mobiltelefon. Deshalb wird<br />

jeder Akku zunächst dreimal ge- <strong>und</strong><br />

wieder entladen, bevor er auf den Prüfstand<br />

kommt. Die Ingenieure des<br />

verlags eigenen Messlabors sprechen<br />

vom Konditionieren, das <strong>neue</strong> Akkus erst<br />

auf Trab bringt. Anschließend misst ein<br />

computergesteuerter Prüfplatz die Akkukapazität<br />

<strong>und</strong> den betriebsart abhängigen<br />

Stromverbrauch des Handys. Daraus<br />

errechnet sich die Ausdauer im Standby-<br />

Betrieb <strong>und</strong> bei Gesprächen sowie bei<br />

ein geschaltetem Display. Zur Akus tikmessung<br />

montieren die Tester das Handy<br />

in einem reflexionsarmen Raum an den<br />

künstlichen Kopf HMS2 von Head Acoustics.<br />

Dort ist es im Test mobilfunknetz<br />

eines CMU 200 von Rohde & Schwarz<br />

eingebucht. Das Head-Acoustics-Testsystem<br />

CAS liefert unter anderem Daten<br />

über Frequenzgang, Klirrfaktor, Schallpegel<br />

<strong>und</strong> Ruherauschen. Die Sende<strong>und</strong><br />

Empfangseigenschaften misst das<br />

Labor mit dem Testsystem TS9 von R&S<br />

in einer HF-Kabine am künstlichen Kopf.<br />

Redaktionelle Tests mit<br />

der Produktdatenbank<br />

Basis des Redaktionstests ist die verlagseigene<br />

Produktdatenbank, die speziell<br />

für vergleichende Warentests programmiert<br />

wurde. Hier werden Produkte,<br />

Testmerkmale <strong>und</strong> Formeln, die zur<br />

Bepunktung der Kriterien nötig sind, verwaltet.<br />

Wie genau <strong>connect</strong> dabei hinschaut,<br />

zeigt das Beispiel Handys: Bei<br />

jedem Gerät fragen die Tester in den<br />

Bereichen Ausstattung <strong>und</strong> Handhabung<br />

300 Prüfpunkte ab. <strong>connect</strong> beurteilt<br />

also selbst die Handhabung nicht Pi mal<br />

Daumen, sondern hat praxisrelevante,<br />

scheinbar subjektive Eindrücke zu harten<br />

Testmerkmalen aufgewertet. Auf das<br />

Testergebnis können Sie sich folglich zu<br />

100 Prozent verlassen.<br />

BestenlisteGeballte Technik<br />

teStverfahrentverfahren<br />

Smartphone-<br />

www.<strong>connect</strong>.de/testverfahren<br />

smartphones<br />

mit Software-Tastatur<br />

MARKE Samsung Sony Samsung LG<br />

Modell Galaxy S4 Xperia Z<br />

Galaxy S4<br />

Active<br />

G2<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 639/399 439/330 587/375 649/392<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Betriebssystem Android 4.2.2 Android 4.1 Android 4.2.2 Android 4.2.2<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

Qualcomm<br />

APQ8064T/4/1900<br />

Qualcomm<br />

APQ8064/4/1500<br />

Qualcomm<br />

APQ8064T/4/1900<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2265<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 9820/MicroSD 1<strong>13</strong>70/MicroSD 10910/MicroSD 23500/Í<br />

Display selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 1080 x 1920/5 1080 x 1920/5 1080 x 1920/5 1080 x 1920/5,2<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/12,8 Å/11,5 Å/8 Å/<strong>13</strong><br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 6:53 6:<strong>13</strong> 6:53 8:39<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) <strong>13</strong>7 x 70 x 8 <strong>13</strong>9 x 72 x 8 140 x 72 x 10 <strong>13</strong>9 x 71 x 10<br />

Gewicht (Gramm) 129 146 151 142<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,53/0,285 -0,14/0,550 -0,82/0,264 -0,61/0,409<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Kamera<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Business ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

Internet<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 98 100 100<br />

Ausstattung max. 170 145 140 142 <strong>13</strong>7<br />

Handhabung max. 140 123 123 120 120<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 22 24 24 25<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 20 24 19 21<br />

Akustik max. 30 28 27 27 28<br />

Test in <strong>connect</strong> 07/<strong>13</strong> 04/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong> 11/<strong>13</strong><br />

URTEIL max. 500<br />

438<br />

sehr gut<br />

436<br />

sehr gut<br />

432<br />

sehr gut<br />

431<br />

sehr gut<br />

smartphones<br />

mit Software-Tastatur<br />

MARKE Samsung Sony Apple HTC<br />

Modell Galaxy S III Xperia Z1 iPhone 5c One X+<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 424/288 549/449 699/499 550/499<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Betriebssystem Android 4.0.4 Android 4.2 iPhone OS iOS7 Android 4.1<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

Samsung Exynos<br />

4412/4/1400<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2200<br />

Apple A6/2/0<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 2 Der SAR-Wert wird vom Hersteller angegeben. 3 Modell mit 32 GB bei Apple nicht mehr verfügbar.<br />

NVIDIA Tegra 3<br />

AP37/4/1700<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 1<strong>13</strong>50/MicroSD 11420/MicroSD 27200/Í 55010/Í<br />

Display selbstl. OLED transm. TFT transfl. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 720 x 1280/4,8 1080 x 1920/5 640 x 1<strong>13</strong>6/4 720 x 1280/4,7<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/20,7 Å/8 Å/8<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 6:38 7:16 6:06 6:31<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) <strong>13</strong>7 x 71 x 9 145 x 75 x 9 125 x 60 x 9 <strong>13</strong>4 x 70 x 11<br />

Gewicht (Gramm) <strong>13</strong>3 174 <strong>13</strong>2 <strong>13</strong>2<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,54/0,342 -0,2/0,773 0,09/0,960 -0,22/0,659<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Kamera<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Business ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Internet<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 100 100 100<br />

Ausstattung max. 170 <strong>13</strong>6 <strong>13</strong>8 126 <strong>13</strong>1<br />

Handhabung max. 140 117 119 127 117<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 24 25 22 24<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 20 17 19 22<br />

Akustik max. 30 28 26 28 28<br />

Test in <strong>connect</strong> 08/12 12/<strong>13</strong> 12/<strong>13</strong> 02/<strong>13</strong><br />

URTEIL max. 500<br />

425<br />

sehr gut<br />

425<br />

sehr gut<br />

422<br />

gut<br />

422<br />

gut<br />

84 3/2014


Testberichte, Datenbank & mehr auf<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

Samsung Asus Huawei Samsung Apple Blackberry LG LG Samsung Sony Alcatel<br />

Galaxy<br />

Note 3<br />

Padfone 2 Ascend P6<br />

Galaxy<br />

Note II<br />

iPhone 5s Z30 Optimus G Optimus Pro<br />

G Galaxy S4<br />

mini<br />

Xperia Z<br />

Ultra<br />

One Touch<br />

Idol X 6040D<br />

749/497 k.A./479 449/255 506/357 899/610 569/430 599/599 599/280 417/289 549/412 329/309<br />

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Android 4.3 Android 4.0.4 Android 4.2 Android 4.1.1 iPhone OS iOS7 Blackberry 10.2 Android 4.1.2 Android 4.1.2 Android 4.2.2 Android 4.2 Android 4.2.2<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2300<br />

Qualcomm<br />

APQ8064/4/1500<br />

Huawei<br />

K3V2/4/1500<br />

Samsung Exynos<br />

4412/4/1600<br />

Apple A7 + M7/2/0<br />

Snapdragon S4<br />

Pro/4/1700<br />

Qualcomm<br />

APQ8064/4/1500<br />

Qualcomm<br />

APQ8064T/4/1700<br />

Qualcomm MS-<br />

M8930AB/2/1700<br />

Qualcomm<br />

MSM8974/4/2200<br />

Mediatek<br />

MT6589T/4/1500<br />

25150/MicroSD 25866/Í 4820/MicroSD 10360/MicroSD 55900/Í 11000/MicroSD 24700/Í 9280/MicroSD 4840/MicroSD 8920/MicroSD 12600/Í<br />

selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transfl. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT<br />

1080 x 1920/5,7 720 x 1280/4,7 720 x 1280/4,7 720 x 1280/5,5 640 x 1<strong>13</strong>6/4 720 x 1280/5 768 x 1280/4,7 1080 x 1920/5,5 540 x 960/4,3 1080 x 1920/6,4 1080 x 1920/5<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/12,8 Å/<strong>13</strong> Å/8 Å/8 Å/8 Å/8 Å/<strong>13</strong>,1 Å/<strong>13</strong> Å/8 Å/8 Å/<strong>13</strong>,4<br />

9:45 7:39 6:00 8:59 7:07 6:37 6:37 7:53 6:29 8:16 6:16<br />

151 x 79 x 10 <strong>13</strong>8 x 69 x 11 <strong>13</strong>3 x 66 x 7 151 x 81 x 10 124 x 59 x 8 141 x 73 x 10 <strong>13</strong>2 x 69 x 10 151 x 77 x 11 125 x 62 x 9 179 x 92 x 7 141 x 68 x 7<br />

168 <strong>13</strong>7 120 182 112 172 <strong>13</strong>7 171 109 214 120<br />

-0,73/0,290 -0,47/0,4<strong>13</strong> -0,21/0,638 -0,8/0,171 -0,03/0,800 -0,1/0,710 -0,43/0,426 -0,65/0,286 -0,48/0,332 -0,69/0,441 -0,66/0,264<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

100 100 97 100 100 100 100 100 100 100 100<br />

147 143 <strong>13</strong>0 143 129 <strong>13</strong>6 <strong>13</strong>3 144 <strong>13</strong>5 <strong>13</strong>2 <strong>13</strong>0<br />

110 115 126 108 <strong>13</strong>0 111 123 107 126 109 122<br />

26 23 24 24 20 25 22 25 21 30 22<br />

21 19 23 25 19 27 22 23 17 28 23<br />

27 27 27 27 28 27 26 27 27 27 28<br />

12/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 09/<strong>13</strong> 12/12 12/<strong>13</strong> 02/14 05/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong> 09/<strong>13</strong> 11/<strong>13</strong> 02/14<br />

431<br />

sehr gut<br />

427<br />

sehr gut<br />

427<br />

sehr gut<br />

427<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

426<br />

sehr gut<br />

425<br />

sehr gut<br />

NEU<br />

NEU<br />

LG HTC Huawei Apple Asus Blackberry Motorola Sony Nokia Nokia Samsung<br />

Google<br />

Nexus 5<br />

One Ascend P2 iPhone 5 Padfone Z10 Razr i Xperia ZL Lumia 1520 Lumia 925 Galaxy Mega<br />

399/449 650/440 449/220 k.A./579 k.A./437 530/240 329/178 k.A./350 799/620 599/330 506/295<br />

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Android 4.4 Android 4.1 Android 4.1 iPhone OS 6 Android 4.0 Blackberry 10 Android 4.0.4 Android 4.1 Windows Phone 8 Windows Phone 8 Android 4.2.2<br />

Qualcomm<br />

Snapdragon Qualcomm Huawei<br />

Qualcomm<br />

Intel Atom Qualcomm Qualcomm Qualcomm Qualcomm MS-<br />

Apple A6/0<br />

MSM8960<br />

800/4/2300 APQ8064T/4/1700 K3V2/4/1500<br />

8260/2/1500<br />

Z2460/1/2000 APQ8064/4/1500 MSM8974/4/2300 MSM8960/2/1500 M8930AB/2/1700<br />

S4+/2/1500<br />

26830/Í 25220/Í 11200/Í 57300/Í 12601/MicroSD 11000/MicroSD 5260/MicroSD 1<strong>13</strong>20/MicroSD 25830/MicroSD 12500/Í 4080/MicroSD<br />

transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT selbstl. OLED transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT<br />

1080 x 1280/5 1080 x 1920/4,7 720 x 1280/4,7 640 x 1<strong>13</strong>6/4 540 x 960/4,3 768 x 1280/4,2 540 x 960/4,3 1080 x 1920/5 1080 x 1920/6 768 x 1280/4,5 720 x 1280/6,3<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/8 Å/4,1 Å/<strong>13</strong>,1 Å/8 Å/8 Å/8 Å/8 Å/12,8 Å/16,3 Å/8 Å/8<br />

6:53 6:51 6:35 4:58 5:00 4:25 5:44 6:00 9:31 5:48 7:59<br />

<strong>13</strong>8 x 70 x 9 <strong>13</strong>7 x 68 x 9 <strong>13</strong>6 x 67 x 9 124 x 59 x 8 128 x 65 x 9 <strong>13</strong>0 x 66 x 9 123 x 61 x 9 <strong>13</strong>2 x 71 x 11 162 x 86 x 9 129 x 70 x 9 168 x 89 x 9<br />

<strong>13</strong>2 146 128 112 <strong>13</strong>0 <strong>13</strong>6 126 152 212 140 201<br />

-0,66/0,486 0,74/0,863 -0,66/0,491 0,07/0,901 0,2/0,750 -0,2/0,990 0,01/0,850 -0,29/0,630 -0,45/0,640 0,18/0,810 -0,87/0,142<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

100 100 100 92 90 81 96 94 100 94 100<br />

<strong>13</strong>0 <strong>13</strong>5 127 128 <strong>13</strong>5 <strong>13</strong>7 123 <strong>13</strong>5 140 <strong>13</strong>1 <strong>13</strong>7<br />

120 121 116 <strong>13</strong>0 121 119 126 112 106 119 102<br />

22 18 29 22 22 26 26 24 21 24 26<br />

24 20 23 18 21 28 22 26 20 20 23<br />

26 27 25 27 28 26 24 26 28 27 27<br />

03/14 05/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 12/12 10/12 04/<strong>13</strong> 12/12 08/<strong>13</strong> 03/14 08/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong><br />

422<br />

gut<br />

421<br />

gut<br />

420<br />

gut<br />

417<br />

gut<br />

417<br />

gut<br />

417<br />

gut<br />

417<br />

gut<br />

417<br />

gut<br />

415<br />

gut<br />

415<br />

gut<br />

415<br />

gut<br />

85


smartphones<br />

mit Software-Tastatur<br />

MARKE Samsung Nokia Samsung Huawei LG HTC Sony Sony<br />

Modell Ativ S Lumia 1020<br />

Galaxy S II<br />

Plus<br />

Ascend<br />

G700<br />

L9 II One mini Xperia SP Xperia V<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 549/227 699/460 275/196 299/199 349/228 449/322 299/250 269/239<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Betriebssystem Windows Phone 8 Windows Phone 8 Android 4.1.2 Android 4.2 Android 4.1.2 Android 4.2.2 Android 4.1 Android 4.0<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

Qualcomm<br />

MSM8960/2/1500<br />

Qualcomm<br />

MSM8960/2/1500<br />

Broadcom<br />

BCM28145/2/1200<br />

MTK Cortex<br />

A7/4/1200<br />

Qualcomm<br />

MSM8230/2/1400<br />

Qualcomm MSM<br />

8930AB/2/1400<br />

Qualcomm MSM-<br />

8960Pro/2/1700<br />

Qualcomm<br />

MSM8960/2/1500<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 12150/MicroSD 27500/Í 3630/MicroSD 5510/MicroSD 3280/MicroSD 10900/Í 4790/MicroSD 5680/MicroSD<br />

Display selbstl. OLED selbstl. OLED selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 720 x 1280/4,8 768 x 1280/4,5 480 x 800/4,3 720 x 1280/5 720 x 1280/4,7 1280 x 720/4,3 720 x 1280/4,6 720 x 1280/4,3<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/38,2 Å/8 Å/8 Å/8 Å/4,1 Å/8 Å/11,5<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 7:26 6:10 9:00 8:26 6:54 5:26 7:39 4:24<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) <strong>13</strong>7 x 71 x 9 <strong>13</strong>0 x 72 x 15 125 x 66 x 9 143 x 74 x 10 128 x 67 x 10 <strong>13</strong>2 x 63 x 9 <strong>13</strong>1 x 68 x 11 129 x 65 x 9<br />

Gewicht (Gramm) <strong>13</strong>5 160 117 156 120 124 156 120<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,62/0,274 -0,33/0,760 -0,39/0,327 -0,64/0,401 -0,51/0,473 0,7/0,700 -0,08/0,790 -0,18/0,950<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

Kamera ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Business ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

Internet<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 99 100 100 100 93 100 80<br />

Ausstattung max. 170 <strong>13</strong>0 <strong>13</strong>4 127 <strong>13</strong>3 <strong>13</strong>1 129 128 <strong>13</strong>4<br />

Handhabung max. 140 115 102 115 107 115 123 108 119<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 21 27 23 26 20 17 25 29<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 21 24 21 20 19 21 23 22<br />

Akustik max. 30 27 27 27 26 27 28 27 27<br />

Test in <strong>connect</strong> 04/<strong>13</strong> 12/<strong>13</strong> 05/<strong>13</strong> 02/14 03/14 10/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 03/<strong>13</strong><br />

URTEIL max. 500<br />

414<br />

gut<br />

4<strong>13</strong><br />

gut<br />

4<strong>13</strong><br />

gut<br />

412<br />

gut<br />

412<br />

gut<br />

411<br />

gut<br />

411<br />

gut<br />

411<br />

gut<br />

NEU<br />

smartphones<br />

mit Software-Tastatur<br />

MARKE LG HTC Huawei Mobistel Wiko Alcatel Sony Nokia<br />

Modell<br />

P710 Optimus<br />

L7 II<br />

One max<br />

Ascend<br />

Mate<br />

Cynus T5 Cink Peax 2<br />

OT Idol Dual<br />

SIM<br />

Xperia L Lumia 620<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 299/149 699/596 499/262 k.A./205 k.A./149 249/k.A. 209/180 249/<strong>13</strong>8<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Betriebssystem Android 4.1.2 Android 4.3 Android 4.1.2 Android 4.2 Android 4.1.2 Android 4.1.1 Android 4.1 Windows Phone 8<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

Qualcomm Snapdragon Hi-Silicon-<br />

MSM8625/2/1000 600/4/1700 K3V2/4/1500<br />

k.A./4/1200<br />

Mediatek<br />

MT6589/4/1200<br />

MediaTek<br />

MT6577/2/1000<br />

Qualcomm<br />

MSM8230/2/1000<br />

Qualcomm Snapdragon<br />

S4/2/1000<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 1430/MicroSD 10510/MicroSD 4321/MicroSD 2690/MicroSD 1770/MicroSD <strong>13</strong>080/Í 4970/MicroSD 4760/MicroSD<br />

Display transm. TFT transm. TFT transfl. TFT transm. TFT transm. LCD transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 480 x 800/4,3 1080 x 1920/5,9 720 x 1280/6,1 720 x 1280/5 540 x 960/4,5 540 x 960/4,7 480 x 854/4,3 480 x 800/3,8<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/4,1 Å/8 Å/12,6 Å/8 Å/8 Å/8 Å/5<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 7:51 8:47 9:38 6:58 6:25 5:22 5:45 4:26<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 121 x 67 x 10 165 x 83 x 11 163 x 85 x 10 145 x 74 x 12 <strong>13</strong>3 x 68 x 11 <strong>13</strong>4 x 68 x 9 129 x 66 x 12 115 x 61 x 12<br />

Gewicht (Gramm) 121 220 198 154 128 111 <strong>13</strong>8 124<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,12/0,662 0,76/1,290 -0,73/0,606 -0,63/0,398 -0,16/0,617 -0,58/0,408 0,03/0,690 0,23/0,840<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Kamera ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

Business ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

Internet ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 100 100 100 100 93 99 81<br />

Ausstattung max. 170 118 141 127 126 123 119 122 123<br />

Handhabung max. 140 112 98 91 99 103 118 103 117<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 24 16 30 24 24 25 23 22<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 19 16 24 22 22 16 23 26<br />

Akustik max. 30 27 28 27 28 27 26 27 27<br />

Test in <strong>connect</strong> 08/<strong>13</strong> 01/14 android 2/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong> android 1/14 09/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 05/<strong>13</strong><br />

URTEIL max. 500<br />

400 399 399 399 399 397 397 396<br />

gut gut gut gut gut gut gut gut<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 2 Der SAR-Wert wird vom Hersteller angegeben. 3 Modell mit 32 GB bei Apple nicht mehr verfügbar.<br />

86 3/2014


Testberichte, Datenbank & mehr auf<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

Nokia Nokia Alcatel LG HTC Nokia Acer Samsung HTC LG Huawei<br />

Lumia 720 Lumia 920<br />

OT Idol Mini Optimus 4X<br />

6012D HD<br />

Desire 500 Lumia 625<br />

Liquid E2 Galaxy<br />

Duo Express<br />

8S<br />

P875 Ascend D1<br />

Optimus F5 Quad XL<br />

379/195 549/262 179/148 449/275 279/205 299/183 k.A./199 335/293 300/<strong>13</strong>0 399/189 499/274<br />

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Windows Phone 8 Windows Phone 8 Android 4.2.2 Android 4.0.3 Android 4.1.2 Windows Phone 8 Android 4.2.1 Android 4.1 Windows Phone 8 Android 4.1.2 Android 4.0.4<br />

Qualcomm<br />

MSM8227/2/1000<br />

Qualcomm Snapdragon<br />

S4/2/1500<br />

Mediatek<br />

MT6572/2/<strong>13</strong>00<br />

NVIDIA Tegra<br />

3/4/1500<br />

Qualcomm MS-<br />

M8225Q/4/1200<br />

Qualcomm<br />

MSM8930/2/100<br />

Mediatek<br />

MT6589/4/1200<br />

Qualcomm S400<br />

MSM8930/2/1200<br />

Qualcomm S4<br />

Plus/2/1000<br />

Qualcomm MS<br />

M8960 Lite/2/1200<br />

Huawei<br />

K3V2/4/1400<br />

4720/MicroSD 29120/Í 5300/Í 12200/MicroSD 1085/MicroSD 4660/MicroSD 2582/MicroSD 4330/MicroSD 1280/MicroSD 5020/MicroSD 4950/MicroSD<br />

transm. LCD transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

480 x 800/4,3 768 x 1280/4,5 480 x 854/4,3 720 x 1280/4,7 480 x 800/4,3 480 x 800/4,7 540 x 960/4,5 480 x 800/4,5 480 x 800/4 540 x 960/4,3 720 x 1280/4,5<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/6,1 Å/8 Å/5 Å/8 Å/6,4 Å/5 Å/8,3 Å/4,9 Å/5 Å/5 Å/8<br />

7:15 5:44 6:52 5:27 5:56 6:39 6:16 6:54 6:38 5:40 7:42<br />

128 x 68 x 9 <strong>13</strong>0 x 71 x 12 127 x 62 x 8 <strong>13</strong>3 x 69 x 10 <strong>13</strong>1 x 67 x 10 <strong>13</strong>3 x 72 x 10 <strong>13</strong>1 x 68 x 10 <strong>13</strong>2 x 70 x 10 121 x 63 x 10 126 x 65 x 9 <strong>13</strong>0 x 65 x 12<br />

128 188 98 142 125 166 141 <strong>13</strong>8 115 <strong>13</strong>1 147<br />

0,14/0,760 -0,<strong>13</strong>/0,700 -0,47/0,566 -0,3/0,618 -0,45/0,384 0,15/0,950 -0,61/0,227 -0,52/0,329 -0,06/0,721 -0,32/0,467 -0,32/0,586<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

100 98 100 90 98 100 100 100 100 98 100<br />

121 129 115 <strong>13</strong>5 122 120 125 125 111 124 126<br />

116 109 120 111 111 1<strong>13</strong> 109 108 115 112 98<br />

24 25 24 25 24 23 23 22 26 22 25<br />

22 23 22 20 22 20 20 19 21 21 24<br />

27 25 26 25 28 28 26 28 28 24 27<br />

07/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 02/14 09/12 android 1/14 11/<strong>13</strong> 09/<strong>13</strong> 06/<strong>13</strong> 02/<strong>13</strong> 09/<strong>13</strong> 02/<strong>13</strong><br />

410<br />

gut<br />

409<br />

gut<br />

407<br />

gut<br />

406<br />

gut<br />

405<br />

gut<br />

404<br />

gut<br />

403<br />

gut<br />

402<br />

gut<br />

401<br />

gut<br />

401<br />

gut<br />

400<br />

gut<br />

Samsung Sony Samsung Sony ZTE ZTE Apple HTC HTC LG Samsung<br />

Galaxy S<br />

Duos<br />

Xperia T<br />

Galaxy S4<br />

Zoom<br />

Xperia M<br />

Grand<br />

Memo LTE Grand X Pro iPhone 4S 8X One SV P760<br />

Optimus L9<br />

Galaxy<br />

Beam<br />

171/123 299/210 499/283 199/159 399/299 279/140 k.A./500 480/188 429/198 349/167 539/299<br />

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Android 4.0.4 Android 4.0 Android 4.2.2 Android 4.1.2 Android 4.1.2 Android 4.0.4 iPhone OS 5.0 Windows Phone 8 Android 4.1 Android 4.0.4 Android 2.3.7<br />

Qualcomm MS- Qualcomm Krait Samsung Exynos Qualcomm Qualcomm MediaTek<br />

Qualcomm MS- Qualcomm TI OMAP NovaThor<br />

Apple A5 Dualcore/0<br />

M7227A/1/1000 MSM8260/2/1500 4212/2/1500 MSM8227/2/1000 APQ8064/4/1500 MTK6577T/2/1200 M8260A/2/1500 S4/2/1200 443/2/1000 U8500/2/1000<br />

1660/MicroSD 12040/MicroSD 4550/MicroSD 1120/MicroSD 10770/MicroSD 2350/MicroSD 58500/Í 14560/Í 5210/MicroSD 2330/MicroSD 5680/MicroSD<br />

transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

480 x 800/4 720 x 1280/4,6 540 x 960/4,3 480 x 854/4 720 x 1280/5,7 720 x 1280/4,5 640 x 960/3,5 720 x 1280/4,3 480 x 800/4,3 540 x 960/4,7 480 x 800/4<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/5 Å/12,8 Å/15,9 Å/5 Å/12,6 Å/8 Å/8 Å/8 Å/5,1 Å/5 Å/4,9<br />

6:17 5:12 7:02 6:01 9:17 5:18 4:38 5:23 5:25 5:47 6:38<br />

122 x 64 x 11 129 x 67 x 12 126 x 64 x 16 124 x 63 x 11 162 x 83 x 12 <strong>13</strong>3 x 66 x 9 115 x 59 x 10 <strong>13</strong>2 x 66 x 10 128 x 67 x 10 <strong>13</strong>1 x 68 x 9 124 x 65 x 15<br />

120 140 203 114 191 146 140 <strong>13</strong>0 128 129 147<br />

-0,41/0,471 0,19/0,850 -0,77/0,144 0,47/0,859 -0,36/0,910 -0,42/0,347 0,4/0,980 -0,38/0,347 -0,16/0,536 -0,41/0,388 -0,64/0,277<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

100 90 100 99 100 94 85 91 94 97 100<br />

116 <strong>13</strong>3 <strong>13</strong>0 119 <strong>13</strong>3 119 118 118 125 121 124<br />

109 107 98 108 86 114 125 115 108 108 95<br />

23 20 20 22 29 23 21 21 21 22 24<br />

19 19 19 18 20 20 20 22 18 19 22<br />

29 27 28 29 27 25 25 27 28 27 29<br />

02/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong> android 1/14 10/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 12/11 01/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 10/12<br />

396<br />

gut<br />

396<br />

gut<br />

395<br />

gut<br />

395<br />

gut<br />

395<br />

gut<br />

395<br />

gut<br />

394<br />

gut<br />

394<br />

gut<br />

394<br />

gut<br />

394<br />

gut<br />

394<br />

gut<br />

87


smartphones<br />

mit Software-Tastatur<br />

MARKE Samsung Huawei LG Samsung Mobistel Huawei LG Sony<br />

Modell<br />

Galaxy<br />

Xcover 2<br />

Ascend<br />

G615<br />

E460 Optimus<br />

L5 II<br />

Galaxy S III<br />

mini<br />

Cynus T2 Ascend Y300 Nexus 4 Xperia J<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 238/177 299/219 229/120 249/175 k.A./166 149/95 299/274 179/<strong>13</strong>3<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Betriebssystem Android 4.1.2 Android 4.0 Android 4.1.2 Android 4.1.1 Android 4.0.4 Android 4.1 Android 4.2 Android 4.0<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

NovaThor<br />

U8500/2/1000<br />

Huawei<br />

K3V2/4/1400<br />

Mediatek<br />

MT6575/1/1000<br />

ST-Ericsson Nova-<br />

Thor/2/1000<br />

MediaTek<br />

MT6577/2/1000<br />

Qualcomm<br />

MSM8225/2/1000<br />

Qualco. S4 Pro<br />

APQ8064/4/1500<br />

Qualcomm MS-<br />

M7227A/1/1000<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 651/MicroSD 5000/MicroSD 1680/MicroSD 4120/MicroSD 2400/MicroSD 1920/MicroSD 5440/Í 2450/MicroSD<br />

Display transm. TFT transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 480 x 800/4 720 x 1280/4,5 480 x 800/4 480 x 800/4 480 x 854/5 480 x 800/4 768 x 1280/4,7 480 x 854/4<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/4,9 Å/8 Å/4,9 Å/4,9 Å/12 Å/5 Å/8 Å/5<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 5:54 5:50 5:36 5:15 6:44 6:19 5:34 5:48<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) <strong>13</strong>1 x 69 x 12 <strong>13</strong>5 x 68 x 12 118 x 63 x 9 122 x 64 x 11 147 x 77 x 12 125 x 64 x 12 <strong>13</strong>4 x 69 x 10 125 x 62 x 12<br />

Gewicht (Gramm) 149 152 103 115 168 <strong>13</strong>6 <strong>13</strong>7 126<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,55/0,503 -0,65/0,317 0,42/0,867 0,15/0,522 -0,67/0,342 0,02/0,712 -0,36/0,550 -0,39/0,730<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■ ■■■■<br />

Kamera ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■ ■■■■<br />

Business ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

Internet ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 98 98 93 100 100 92 100<br />

Ausstattung max. 170 1<strong>13</strong> 118 116 121 118 106 110 105<br />

Handhabung max. 140 106 99 115 111 92 105 114 108<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 24 26 <strong>13</strong> 19 24 25 22 23<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 24 25 19 18 25 22 20 20<br />

Akustik max. 30 26 26 28 26 28 26 26 28<br />

Test in <strong>connect</strong> 06/<strong>13</strong> 03/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 03/<strong>13</strong> 05/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 04/<strong>13</strong><br />

URTEIL max. 500<br />

393<br />

gut<br />

392<br />

gut<br />

389<br />

gut<br />

388<br />

gut<br />

387<br />

gut<br />

384<br />

gut<br />

384<br />

gut<br />

384<br />

gut<br />

smartphones<br />

mit Hardware-Tastatur<br />

MARKE Blackberry Blackberry Motorola RIM Nokia RIM<br />

Sony<br />

Ericsson<br />

Porsche<br />

Design<br />

Modell Q10 Q5 Pro+<br />

Blackberry<br />

Bold 9780<br />

E6-00<br />

Blackberry<br />

Bold 9900<br />

Xperia Pro P` 9981<br />

Preis 1 /Preis online (laut guenstiger.de) 600/446 400/3<strong>13</strong> 149/k.A. k.A./189 k.A./230 480/217 k.A./179 1475/1475<br />

AUSSTATTUNG<br />

Touchscreen/Ziffern-/QWERTZ-Tastatur Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Í/Å Í/Í/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Å/Å<br />

Betriebssystem Blackberry 10 Blackberry 10 Android 2.3.5 Blackberry OS 6 Symbian OS Anna Blackberry 7 OS Android 2.3 Blackberry 7 OS<br />

Prozessor/Kerne/Takt<br />

(MHz)<br />

Qualcomm<br />

Qualcomm Qualcomm<br />

Qualcomm Snapdragon/1200<br />

MSM8255/1000 MSM8655/1200<br />

Qualcomm Qualcomm<br />

MSM8960<br />

k.A./624 ARM 11/680<br />

MSM8930/2/1200 MSM8255/1000<br />

S4+/2/1500<br />

interner Speicher/Speicher-Slot (MB) 10600/MicroSD 4500/MicroSD 2190/MicroSD 228/MicroSD 7450/MicroSD 6200/MicroSD 290/MicroSD 6000/MicroSD<br />

Display selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

Auflösung/Diagonale (Pixel/Zoll) 720 x 720/3,1 720 x 720/3,1 480 x 640/3,1 480 x 360/2,5 640 x 480/2,5 640 x 480/2,8 480 x 854/3,7 640 x 480/2,8<br />

WLAN/Bluetooth/GPS Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Kamera/Auflösung (Megapixel) Å/8 Å/4,9 Å/5 Å/5 Å/8 Å/4,9 Å/8 Å/4,9<br />

typische Ausdauer (St<strong>und</strong>en) 7:55 7:01 5:37 4:47 3:55 3:50 4:36 3:41<br />

Abmessungen (L x B x H in mm) 120 x 67 x 10 120 x 66 x 11 120 x 62 x 12 109 x 60 x 14 116 x 60 x <strong>13</strong> 115 x 66 x 11 121 x 57 x 15 115 x 67 x 11<br />

Gewicht (Gramm) <strong>13</strong>8 120 122 118 <strong>13</strong>2 <strong>13</strong>1 144 156<br />

normierter Strahlungsfaktor/SAR-Wert 2 (-/W/kg) -0,08/1,090 0,63/1,280 0,01/0,690 -0,03/1,150 0,05/1,140 0,05/0,770 -0,09/0,880 -0,34/0,700<br />

SO GUT GEEIGNET FÜR:<br />

Telefonie ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Musik ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Kamera ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

Business ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

Internet ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Ausdauer max. 100 100 100 100 90 74 71 85 68<br />

Ausstattung max. 170 <strong>13</strong>0 124 104 103 117 117 106 121<br />

Handhabung max. 140 124 118 118 114 121 123 118 115<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen GSM max. 30 27 24 22 29 26 22 27 25<br />

Senden <strong>und</strong> Empfangen UMTS max. 30 23 19 19 26 21 26 21 27<br />

Akustik max. 30 28 27 27 25 26 26 27 26<br />

Test in <strong>connect</strong> 07/<strong>13</strong> 10/<strong>13</strong> 05/12 03/11 09/11 11/11 12/11 04/12<br />

URTEIL max. 500<br />

432<br />

sehr gut<br />

412<br />

gut<br />

390<br />

gut<br />

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 2 Der SAR-Wert wird vom Hersteller angegeben. 3 Modell mit 32 GB bei Apple nicht mehr verfügbar.<br />

88 3/2014<br />

387<br />

gut<br />

385<br />

gut<br />

385<br />

gut<br />

384<br />

gut<br />

382<br />

gut


Testberichte, Datenbank & mehr auf<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

ZTE Caterpillar Huawei HTC Sony Nokia Nokia LG LG Asus Panasonic<br />

Grand X IN CAT B15 Ascend W1 Desire X Xperia E Lumia 520 Lumia 820<br />

E610 Optimus<br />

L5 mus L3 II Smartphone KX-PRX150<br />

E430 Opti-<br />

Fonepad<br />

249/<strong>13</strong>5 329/278 219/<strong>13</strong>4 250/170 108/89 199/99 499/229 179/98 149/59 229/199 200/177<br />

Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í Å/Í/Í<br />

Android 4.0.4 Android 4.1.2 Windows Phone 8 Android 4.0.4 Android 4.1.1 Windows Phone 8 Windows Phone 8 Android 4.0.3 Android 4.1.2 Android 4.1.2 Android 4.0.4<br />

Intel Atom<br />

Z2460/1/1600<br />

Mediatek<br />

MT6577/2/1000<br />

Qualcomm S4<br />

MSM8230/2/1200<br />

Qualcomm S4<br />

Play/2/1000<br />

Qualcomm MS-<br />

M7227A/1/1000<br />

Qualcomm Snapdragon<br />

S4/2/1000<br />

Qualcomm Snapdragon<br />

S4/2/1500<br />

Qualcomm MS-<br />

M7225A/1/800<br />

Qualcomm MS-<br />

M7225A/1/1000<br />

Intel Atom<br />

Z2420/1/1200<br />

ARM Cortex<br />

A9/1/1000<br />

2100/MicroSD 1560/MicroSD 1670/MicroSD 1110/MicroSD 2058/MicroSD 4710/MicroSD 4980/MicroSD 2650/MicroSD 1640/MicroSD 11837/MicroSD 2048/MicroSD<br />

transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. LCD transm. TFT transm. TFT selbstl. OLED transfl. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT<br />

540 x 960/4,3 480 x 800/4 480 x 800/4 480 x 800/4 320 x 480/3,5 480 x 800/4 480 x 800/4,3 320 x 480/4 240 x 320/3,2 800 x 1280/7 320 x 480/3,5<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/8 Å/5 Å/5 Å/5,1 Å/3,1 Å/5 Å/8 Å/4,9 Å/3,1 Å/1,2 Å/1,9<br />

4:37 6:18 5:43 5:14 5:26 4:40 4:09 5:24 7:01 12:59 4:52<br />

127 x 65 x 10 127 x 69 x 16 124 x 64 x 11 120 x 62 x 9 1<strong>13</strong> x 62 x 11 120 x 64 x 11 124 x 68 x 11 118 x 67 x 10 103 x 62 x 12 196 x 120 x 10 116 x 63 x <strong>13</strong><br />

142 169 126 116 116 126 162 126 109 3<strong>13</strong> <strong>13</strong>9<br />

-0,26/0,572 0,12/0,900 -0,07/0,439 1,24/1,110 0,39/0,870 0,56/1,090 1,47/1,280 0,55/0,904 0,53/0,998 0,32/1,650 -0,15/0,580<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■ ■■■■■■■■ ■■ ■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■ ■■ ■■■■ ■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

85 100 100 93 96 85 76 100 100 100 89<br />

116 1<strong>13</strong> 110 1<strong>13</strong> 98 1<strong>13</strong> 129 104 100 115 105<br />

110 93 104 112 110 104 112 103 103 76 104<br />

25 25 21 19 23 23 18 21 22 29 21<br />

22 23 19 14 22 23 <strong>13</strong> 15 18 22 <strong>13</strong><br />

26 29 27 28 29 28 26 27 26 26 26<br />

03/<strong>13</strong> 09/<strong>13</strong> 06/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 07/<strong>13</strong> 06/<strong>13</strong> 02/<strong>13</strong> 01/<strong>13</strong> 08/<strong>13</strong> android 2/<strong>13</strong> 12/<strong>13</strong><br />

374 370 369 368 358<br />

384<br />

gut<br />

383<br />

gut<br />

381<br />

gut<br />

379<br />

gut<br />

378<br />

gut<br />

376<br />

gut<br />

befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend<br />

RIM Motorola Motorola RIM RIM Nokia Nokia HTC Nokia RIM<br />

Sony<br />

Ericsson<br />

Blackberry<br />

Torch 9810 Milestone 2 Pro Blackberry<br />

Bold 9790<br />

Blackberry<br />

Curve 9320<br />

E5 E72 ChaCha E7-00<br />

Blackberry<br />

Curve 9360<br />

Xperia<br />

Mini Pro<br />

k.A./490 459/k.A. 349/160 k.A./235 k.A./122 k.A./k.A. k.A./210 300/180 k.A./299 k.A./168 k.A./149<br />

Å/Å/Å Å/Í/Å Å/Í/Å Å/Å/Å Í/Å/Å Í/Í/Å Í/Å Å/Å/Å Å/Í/Å Í/Å/Å Å/Í/Å<br />

Blackberry 7 OS Android 2.2 Android 2.2 Blackberry 7 OS<br />

Blackberry BB<br />

OS 7.1<br />

Symbian OS 9 Symbian OS 9 Android 2.3.3 Symbian OS 3 Blackberry 7 OS Android 2.3.3<br />

Qualcomm Snapdragon/1200<br />

1000/1024<br />

1/1000<br />

Core/800<br />

TI OMAP3630-<br />

Marvel Tavor MG<br />

Snapdragon Single<br />

Qualcomm<br />

TI OMAP/1000<br />

k.A./1/806 ARM 11/600 ARM 11/600<br />

ARM 11/680 k.A./1/800<br />

MSM8255/1000<br />

6348/MicroSD 6500/MicroSD 980/MicroSD 6000/MicroSD 72/MicroSD 187/MicroSD 243/MicroSD 115/MicroSD 14000/Í 123/MicroSD 308/MicroSD<br />

transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transfl. TFT transm. TFT selbstl. OLED transm. TFT transm. TFT<br />

480 x 640/3,2 480 x 854/3,7 320 x 480/3,1 480 x 360/2,4 320 x 240/2,4 320 x 240/2,4 320 x 240/2,4 480 x 320/2,6 360 x 640/3,9 480 x 360/2,4 320 x 480/2,9<br />

Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å<br />

Å/4,9 Å/5 Å/5 Å/4,9 Å/3,2 Å/5 Å/5 Å/5,1 Å/8 Å/4,9 Å/5<br />

3:31 3:54 6:40 3:30 4:05 3:27 3:46 4:08 3:<strong>13</strong> 3:11 3:48<br />

111 x 62 x 15 116 x 60 x 14 120 x 62 x 14 110 x 60 x 12 109 x 60 x <strong>13</strong> 115 x 59 x <strong>13</strong> 114 x 59 x 12 115 x 65 x 12 124 x 62 x 14 109 x 60 x 11 92 x 54 x 18<br />

161 169 144 105 103 123 <strong>13</strong>0 124 177 98 <strong>13</strong>8<br />

0,29/0,970 -0,53/0,720 -0,46/0,640 0,36/1,470 0,57/1,260 -0,24/0,880 0,96/1,310 0,66/0,822 -0,25/0,560 1,15/1,470 -0,21/0,460<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■<br />

■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■<br />

■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■ ■■■■ ■■■■ ■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■ ■■■■<br />

■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■ ■■■■■■■■■■ ■■■■■■■■<br />

■■■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■ ■■■■■■<br />

66 72 100 65 76 66 73 76 60 58 71<br />

117 107 96 110 107 107 104 96 116 107 96<br />

116 119 101 123 110 115 114 114 107 114 120<br />

25 27 24 24 26 27 23 19 24 24 20<br />

23 22 21 22 20 27 21 22 20 21 17<br />

27 25 28 25 28 24 24 26 25 27 26<br />

11/11 01/11 12/11 05/12 09/12 02/11 02/10 09/11 04/11 05/12 10/11<br />

374 372 370 369 367 366 359 353 352 351 350<br />

befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend befriedigend<br />

89


Lexikon<br />

> 4G Wird oft als Synonym für LTE<br />

gebraucht, wobei LTE streng genommen<br />

nicht alle Ansprüche an<br />

den Mobilfunkstandard der vierten<br />

Generation erfüllt <strong>und</strong> von Fachleuten<br />

daher als 3.9G bezeichnet<br />

wird. Die dritte Generation 3G repräsentiert<br />

UMTS. 2G steht für<br />

GSM, für die erste Generation der<br />

mittlerweile lange abgeschaltete<br />

analoge Mobilfunk.<br />

> Bluetooth Ein Funkstandard, der<br />

hauptsächlich dem direkten Datenaustausch<br />

zwischen einzelnen Geräten<br />

<strong>und</strong> gegebenenfalls deren<br />

Zubehör dient – zum Beispiel zwischen<br />

Smartphone <strong>und</strong> Freisprecheinrichtung.<br />

> CPU „Central Processing Unit“ –<br />

ein anderes Wort für Prozessor.<br />

> Dual Core Normalerweise steckt<br />

im Prozessor eines <strong>Smartphones</strong><br />

eine Recheneinheit, die alle laufenden<br />

Programme abarbeitet. Läuft<br />

Musik, während der Nutzer E-<br />

Mails liest, kümmert sich die Recheneinheit<br />

wechselweise um die<br />

beiden aktiven Apps. Moderne<br />

Prozessoren haben jedoch häufig<br />

zur Leistungssteigerung mehr als<br />

einen Rechenkern, sodass sich jeder<br />

Kern einer anderen Aufgabe<br />

widmen kann. Betriebssystem <strong>und</strong><br />

Apps müssen solche Dual-Core-<br />

Prozessoren allerdings auch unterstützen,<br />

damit die Prozessaufteilung<br />

reibungslos läuft. Sonst<br />

könnten etwa beide Kerne denselben<br />

Speicherbereich nutzen <strong>und</strong><br />

sich gegenseitig die Daten kaputt<br />

schreiben.<br />

> EDGE „Enhanced Data Rates for<br />

GSM Evolution“ heißt der Standard,<br />

der die Datenübertragungsraten<br />

in GSM-Netzen auf bis zu<br />

384 kbit/s erhöht.<br />

> Exchange Mit Exchange ist der<br />

„Microsoft Exchange Server“ gemeint.<br />

Er dient zur Verwaltung von<br />

E-Mails <strong>und</strong> Kontakten, zur Terminpflege<br />

<strong>und</strong> für viele andere<br />

Formen des Informationsaustauschs<br />

innerhalb einer Firma oder<br />

Orga nisation. Über das Exchange-<br />

Ac tive-Sync-Protokoll können<br />

Mails, Kontaktdaten, Aufgaben,<br />

Termine <strong>und</strong> Notizen, aber auch<br />

Sicherheitseinstellungen (Policies)<br />

direkt auf ein Smartphone mit Datenverbindung<br />

gesendet werden.<br />

> Flash-Speicher siehe ROM.<br />

> Gigabyte Einheit für Speicherplatz.<br />

Ein Byte sind 8 Bit, also acht<br />

der kleinsten speicherbaren Informationseinheiten,<br />

die üblicherweise<br />

als „0“ oder „1“ dargestellt werden.<br />

Ein Gigabyte sind eine Milliarde<br />

(oder ganz korrekt 1024 x<br />

1024 x 1024) Byte.<br />

> Gigahertz Einheit für die Anzahl<br />

der Schwingungen pro Sek<strong>und</strong>e<br />

bei einer Welle. Ein Gigahertz steht<br />

für eine Milliarde Schwingungen<br />

pro Sek<strong>und</strong>e.<br />

> GPS (A-GPS) Das „Global Positioning<br />

System“ dient in <strong>Smartphones</strong><br />

<strong>und</strong> anderen Geräten der Positionsbestimmung.<br />

Hierzu müssen<br />

die Daten von vielen speziellen<br />

GPS-Satelliten ausgewertet werden.<br />

Prinzipiell sind keine zusätzlichen<br />

Informationen zur Positionsbestimmung<br />

nötig, doch bei Assisted<br />

GPS (A-GPS) kann die Zeit,<br />

die ein Gerät braucht, um seinen<br />

Standort zu bestimmen, verkürzt<br />

werden. Das geschieht durch Informationen<br />

zur aktuellen Position<br />

aller Satelliten am Himmel, die via<br />

Internet übertragen werden.<br />

> GSM „Global System for Mobile<br />

Communication“ heißt der erste<br />

digitale Mobilfunkstandard, der<br />

immer noch in vielen Ländern in<br />

Betrieb ist, auch in Deutschland.<br />

Mit ihm ist auch Datenübertragung<br />

möglich – dank der später hinzugekommenen<br />

Erweiterung EDGE in<br />

Geschwindigkeiten, die ein fache<br />

Ansprüche befriedigen. Der breitflächige<br />

Ausbau <strong>und</strong> die bei den<br />

teilweise eingesetzten niedrigen<br />

Funkfrequenzen gute Versorgungslage<br />

lassen GSM weiterhin unentbehrlich<br />

erscheinen.<br />

> HSPA (HSPA+/HSPA+DC)<br />

Ursprüng lich waren UMTS-Mobilfunkzellen<br />

auf Übertragungsraten<br />

von 384 Kilobit pro Sek<strong>und</strong>e<br />

(kbit/s) begrenzt, was schnell nicht<br />

mehr reichte, um alle Nutzer zufriedenstellend<br />

zu bedienen. Durch<br />

das verbesserte Übertragungsverfahren<br />

„High Speed Packet Access“<br />

wurde UMTS auf 14,4 Mbit/s<br />

im Download <strong>und</strong> auf 5,76 Mbit/s<br />

im Upload aufgebohrt. Mit HSPA+<br />

sind derzeit sogar 21 Mbit/s im<br />

Download möglich. Können Netzbetreiber<br />

wie Endgerät zwei Verbindungen<br />

gleichzeitig aufbauen<br />

(HSDPA+DC – Dual Carrier), können<br />

sogar 42 Mbit/s im Download<br />

übertragen werden.<br />

> LTE „Long Term Evolution“ (siehe<br />

auch 4G) heißt der <strong>neue</strong>ste Mobilfunkstandard,<br />

der UMTS ergänzen<br />

wird. Die <strong>neue</strong> Technik ermöglicht<br />

Transferraten von bis zu 100<br />

Megabit pro Sek<strong>und</strong>e (Mbit/s) im<br />

Download <strong>und</strong> 50 Mbit/s im Up-<br />

Die strahlungsärmsten<br />

Geräte<br />

Sagt mehr alS der Sar-Wert:<br />

DEr ConnECT-STrAHLUnGSFAkTor<br />

2<br />

1. Doro Phone Easy 410gsm 1<br />

2. Samsung Galaxy note II<br />

3. Samsung Galaxy nexus<br />

3<br />

1<br />

Die Handyhersteller veröffentlichen<br />

zur Einordnung der Strahlenemission<br />

eines Handys dessen SAR-Wert, der<br />

nach einem europaweit einheitlichen<br />

Standard gemessen wird. Doch der<br />

SAR-Wert ist nur die halbe Wahrheit.<br />

Wichtig ist auch die effektive Sendeleis<br />

tung, die für die Kommunikation<br />

mit der Basisstation zur Verfügung<br />

steht <strong>und</strong> nicht vom Kopf absorbiert<br />

wird oder durch ein schlecht konstruiertes<br />

Handy verloren geht. Denn weist<br />

das Mobil telefon schlechte Sendeeigenschaften<br />

auf, wird es vom Handynetz<br />

angewiesen, in eine höhere<br />

Sendeleistungsstufe zu wechseln, <strong>und</strong><br />

strahlt demnach stärker. Aus diesem<br />

Gr<strong>und</strong> misst das <strong>connect</strong>-Labor die<br />

effektive Sendeleistung. Die Handys<br />

werden dazu an einem künstlichen<br />

Kopf montiert, anschließend wird in<br />

der Hochfrequenzkabine ein Gespräch<br />

aufgebaut. Aus dem SAR-Wert <strong>und</strong><br />

der Sendeleis tung errechnen die Ingenieure<br />

den Strahlungsfaktor. Werte<br />

unter Null kennzeichnen überdurchschnittlich<br />

strahlungsarme Handys,<br />

über Null liegen die überdurchschnittlich<br />

starken Strahler. Wenn Sie besonders<br />

vorsichtig mit Strahlung umgehen<br />

wollen, wählen Sie also ein Gerät mit<br />

niedrigem <strong>connect</strong>-Strahlungsfaktor<br />

– links sehen Sie die drei strahlungsärmsten<br />

Modelle. Eine nach Strahlungsfaktor<br />

sortierte Liste aller<br />

getesteten Handys <strong>und</strong> <strong>Smartphones</strong><br />

können Sie gratis unter<br />

www.<strong>connect</strong>.de/strahlung laden.<br />

Präzise: Am künstlichen kopf wird die<br />

effektive Strahlungsleis tung gemessen,<br />

die Basis für den Strahlungsfaktor.<br />

Hightech: Im <strong>connect</strong>-Mess labor<br />

verrichtet hochwertiges rohde-&<br />

Schwarz-Equipment seinen Dienst.<br />

1 Das Gerät wurde nicht nach dem üblichen <strong>connect</strong>-Testverfahren gewertet <strong>und</strong> fehlt daher in der Bestenliste. Zur Ausstattung siehe Strahlungsbestenliste unter www.<strong>connect</strong>.de/strahlung.<br />

90 3/2014


Testberichte, Datenbank & mehr auf<br />

www.<strong>connect</strong>.de<br />

load – das ist weit mehr als bei<br />

UMTS. In Deutschland kommt<br />

LTE vorerst in drei Frequenzbändern<br />

zum Einsatz: bei 800 Megahertz<br />

(MHz; in den Netzen von O2,<br />

Telekom Vodafone), bei 1800 MHz<br />

(Telekom <strong>und</strong> bald auch E-Plus)<br />

<strong>und</strong> bei 2,6 GHz (alle Netzbetreiber).<br />

Um das LTE-Netz eines Netzbetreibers<br />

überall wo vorhanden<br />

nutzen zu können, muss ein Smartphone<br />

alle Frequenzbänder des<br />

Betreibers unterstützen.<br />

> HTML (HTML5) Die „Hypertext<br />

Markup Language“ ist die wichtigste<br />

Programmiersprache zum<br />

Erstellen von Dokumenten des<br />

World Wide Webs. Mit HTML5<br />

steht eine Erweiterung bereit, die<br />

in Bezug auf Video, Audio, Animationen<br />

dem bisher weit verbreiteten<br />

Flash den Rang ablaufen wird.<br />

> IMAP Ein leistungsfähiges Protokoll<br />

zur Verwaltung von E-Mails<br />

auf einem Server. Es kommt auch<br />

mit komplexen Ordnerstrukturen<br />

zurecht <strong>und</strong> ermöglicht es, E-Mails<br />

nach Bedarf sowohl auf dem Server<br />

als auch auf dem Smartphone<br />

vorzuhalten.<br />

> Mbit/s Maß für die Datenübertragungsrate.<br />

1 Mbit/s steht für 1<br />

Million Bit pro Sek<strong>und</strong>e. Ein Bit<br />

ist die kleinste mögliche Informationseinheit<br />

in der Digitaltechnik.<br />

> Megabyte Einheit für Speicherplatz.<br />

Ein Byte sind 8 Bit, also acht<br />

der kleinsten speicherbaren Informationseinheiten,<br />

die üblicherweise<br />

als „0“ oder „1“ dargestellt<br />

werden. Ein Megabyte sind eine<br />

Million (oder ganz korrekt 1024 x<br />

1024) Byte.<br />

> Megahertz Einheit für die Anzahl<br />

der Schwingungen pro Sek<strong>und</strong>e<br />

bei einer Welle. Ein Megahertz<br />

steht für eine Million Schwingungen<br />

pro Sek<strong>und</strong>e.<br />

> Micro-SD Der bei <strong>Smartphones</strong><br />

gebräuchlichste Standard für Datenspeichererweiterungen.<br />

Micro-<br />

SD-Karten sind gegenwärtig mit<br />

bis 128 Gigabyte erhältlich.<br />

> Modem Modulator-Demodulator<br />

heißt die Einheit, welche Daten,<br />

die über ein Netzwerk übertragen<br />

werden sollen, so kodiert <strong>und</strong> dekodiert,<br />

dass das Netz mit seiner<br />

Bandbreite <strong>und</strong> seinen vorhersehbaren<br />

Störeinflüssen möglichst<br />

optimal genutzt werden kann.<br />

> MP3, eigentlich MPEG-1 Audio<br />

Layer III, ist das erfolgreichste<br />

Verfahren zur Kompression von<br />

Audiodaten. Das MP3-Format hat<br />

die Nutzung von Musik zunächst<br />

auf PCs, später auf MP3-Playern<br />

<strong>und</strong> <strong>Smartphones</strong> eingeläutet.<br />

> NFC „Near Field Communication“<br />

ist ein drahtloser Kommunikationsstandard,<br />

der auf kurze Verbindungswege<br />

spezialisiert ist. Zu<br />

seinen möglichen Einsatzgebieten<br />

gehören unter anderem das schnelle<br />

Abschließen von Partnerschaften<br />

zwischen Geräten, Ausweisfunktionen<br />

für Personen <strong>und</strong> der bargeldlose<br />

Zahlungsverkehr.<br />

> Organic Light-Emitting Diode<br />

(OLED) OLED-Displays nutzen<br />

kleine, aus organischen Materialien<br />

aufgebaute Leuchtdioden, um<br />

Bildinhalte darzustellen. Meist bilden<br />

je eine LED in den Farben Rot,<br />

Blau <strong>und</strong> Grün ein Pixel, das je<br />

nach Lichtanteil der einzelnen<br />

LEDs in fast beliebigen Farben<br />

leuchten kann.<br />

> Pixel Das Bild eines Smartphone-<br />

Displays setzt sich aus vielen kleinen<br />

Bildpunkten, den Pixeln zusammen.<br />

Diese können über rote,<br />

grüne <strong>und</strong> blaue Subpixel gesteuert<br />

jede beliebige Farbe annehmen.<br />

Sind mehr als etwa 330 Pixel pro<br />

Zoll (2,54 Zentimeter) des Displays<br />

vorhanden, kann ein normales<br />

menschliches Auge bei üblichem<br />

Smartphone-Abstand einzelne<br />

Pixel nicht mehr erkennen.<br />

> POP3 ist ein schon betagtes Protokoll<br />

zum Abruf von E-Mails von<br />

einem Server. Es erlaubt nur das<br />

Auflisten, Abholen <strong>und</strong> Löschen<br />

von E-Mails.<br />

> RAM „Random Access Memory“<br />

ist ein Datenspeicher, der sehr<br />

schnell <strong>und</strong> beliebig oft ausgelesen<br />

<strong>und</strong> beschrieben werden kann.<br />

Deshalb wird er vom Prozessor eines<br />

<strong>Smartphones</strong> genutzt, um die<br />

einzelnen Schritte, aber auch die<br />

Daten eines Programms vorzuhalten.<br />

Nachteilig ist, dass Daten nach<br />

Abschalten der Spannungsversorgung<br />

verlorengehen.<br />

> ROM ist eine umgangssprachlich<br />

verwendete Kurzform für „Electrically<br />

Erasable Programmable<br />

Read-Only Memory“. Damit wird<br />

ein Speicher bezeichnet, der auch<br />

ohne Spannung seine Daten behält.<br />

Ursprünglich war er nur zum Auslesen<br />

gespeicherter Inhalte gedacht<br />

(Read Only), heute kann er auch<br />

erneut beschrieben werden. Das<br />

Beschreiben <strong>und</strong> Auslesen dauert<br />

bei ROM wesentlich länger als bei<br />

RAM. Zudem liegt die Zahl der<br />

Schreibzyklen bei mindestens<br />

10000. Aus beiden Gründen eignet<br />

sich ROM nicht als Arbeitsspeicher<br />

für den Prozessor. Oft wird ROM<br />

auch als Flash-Speicher bezeichnet.<br />

Dieser Speichertyp kommt<br />

auch in USB-Speichersticks, Micro-SD-Karten<br />

<strong>und</strong> anderen Speichermedien<br />

zum Einsatz <strong>und</strong> steht<br />

mittlerweile in direkter Konkurrenz<br />

zum magnetischen Speicher<br />

von Festplatten.<br />

> SIM-Karte (Micro-SIM/Nano-SIM)<br />

Die „Subscriber Identity Module“-<br />

Karte ist eine kleine Plastikkarte<br />

mit einigen Anschlüssen, einem<br />

Prozessor <strong>und</strong> Speicher. In ein Mobiltelefon<br />

oder Datenmodem eingesteckt<br />

dient sie der Identifikation<br />

ihres Besitzers, anhand derer etwa<br />

Anrufe an die zugeordnete Telefonnummer<br />

weitergeleitet werden<br />

<strong>und</strong> Abrechnungen erfolgen. Folglich<br />

kann ein Mobiltelefon ohne<br />

SIM im Netz nicht identifiziert<br />

werden <strong>und</strong> erhält somit auch keinen<br />

Zugang. Abweichend von der<br />

heute meist gebräuchlichen Bauform,<br />

die korrekterweise Mini-SIM<br />

heißt, gibt es auch kleinere Micro<strong>und</strong><br />

Nano-SIMs.<br />

> SMS „Short Message Service“<br />

nennt sich ein Dienst in Mobilfunknetzen,<br />

mit dem sich auf 160<br />

Zeichen begrenzte Nachrichten<br />

senden lassen. Heute sind auf den<br />

meisten Geräten auch längere<br />

Nachrichten möglich, die dann<br />

zum Versand in Einzelpakete mit<br />

maximal 160 Zeichen aufgeteilt<br />

<strong>und</strong> im Empfangsgerät wieder zusammengesetzt<br />

werden.<br />

> SMTP Das „Simple Mail Transfer<br />

Protocol“ ist ein Protokoll zum<br />

Versenden <strong>und</strong> Weiterleiten von E-<br />

Mails <strong>und</strong> damit eine Ergänzung<br />

zu POP3 oder IMAP.<br />

> TFT-Display (LCD) „Thin Film<br />

Transistor Display“ bezeichnet<br />

eine Anzeige, bei der ein Flüssigkristall<br />

(deshalb auch „Liquid<br />

Crystal Display“) zwischen zwei<br />

sogenannten Polarisationsfiltern so<br />

gesteuert werden kann, dass die<br />

Anordnung mehr oder minder gut<br />

Licht durchlässt. Als Steuerelemente<br />

dienen Dünnfilmtransistoren,<br />

die jeweils ein in Grün, Blau<br />

<strong>und</strong> Rot gehaltenes Drittel eines<br />

Pixels des Bildschirms steuern.<br />

> Touchscreen Ein berührungsempfindlicher<br />

Bildschirm. Man<br />

unterscheidet zwischen Versionen,<br />

die auf Druck reagieren (resistiv)<br />

<strong>und</strong> solchen, die auf das leitfähige<br />

Gewebe der Finger direkt vor ihnen<br />

ansprechen (kapazitiv). Resistive<br />

Touchscreens reagieren genauer,<br />

sind aber nicht ganz so zuverlässig<br />

<strong>und</strong> können keine Mehrfachberührung<br />

detektieren, weshalb<br />

sich kapazitive Modelle durchgesetzt<br />

haben.<br />

> Transmissive/Transflektive Displays<br />

Moderne TFT-Displays brauchen<br />

eine Beleuchtung, um sichtbare<br />

Bilder zu erzeugen. Diese<br />

Beleuchtung erfolgt normalerweise<br />

von hinten durch das Display<br />

– aus diesem Gr<strong>und</strong> nennt man solche<br />

Displays transmissiv. Ist die<br />

Rückseite leicht verspiegelt, sodass<br />

auch Licht von vorne zur Bildaufhellung<br />

genutzt werden kann,<br />

nennt man sie transflektiv. Transflektive<br />

Bildschirme bieten Vorteile<br />

im hellen Sonnenlicht.<br />

> UMTS „Universal Mobile Telecommunications<br />

System“ heißt der<br />

mittlerweile in Deutschland <strong>und</strong><br />

großen Teilen der Welt etablierte<br />

Mobilfunkstandard der dritten Generation.<br />

Er ermöglicht unter günstigen<br />

Voraussetzungen ausgesprochen<br />

schnelle Datenübertragungen.<br />

Weil allerdings immer mehr Smartphone-,<br />