connect Freestyle Top-Trend Smart-Watches (Vorschau)

1148147.1h7yk

Nur

2,90€

www.connect.de

3/2013

Deutschland € 2,90

Österreich € 3,35

Schweiz sfr. 5,80

Benelux € 3,45

phones apps games photo music web&co

Superphone

Samsung

Galaxy S4

Kann die Konkurrenz

jetzt einpacken?

Ab 99 Euro!

Das leisten Billig-

Tablets von Acer,

Bioniq, Coby, Odys,

Pearl und Co

Top-Trend

Smart-Watches

Handy und Mediaplayer fürs Handgelenk:

Vier coole Typen ab 80 Euro im Test

Die 30

besten Apps

Von MaptoSnow über

Yelp bis Skoobe:

Diese Apps braucht

einfach jeder

16 Seiten

Music-Special

Klingt ja richtig gut:

Kopfhörer, Apps,

Sound systeme und

Streamingdienste

So machst du

starke Fotos

Diese sechs

Top-Smartphones

heizen selbst

Digitalkameras ein


“2”, “PlayStation”, “PS3” and “ ” are registered trademarks of Sony Computer Entertainment Inc. “SONY” is a registered trademark of Sony Corporation.

“make.believe” is a trademark of the same company. The Last of Us ©2012 Sony Computer Entertainment America LLC. Published by Sony Computer Entertainment Europe.

Created and developed by Naughty Dog, Inc. “The Last of Us” is a trademark of Sony Computer Entertainment America LLC. All rights reserved.

VON DEN MACHERN VON

COULD YOU BE THE LAST OF US?

PLAYSTATION.COM/THELASTOFUS

14. JUNI 2013

Alterseinstufung und Packshotabbildung vorbehaltlich.


auftakt

connect Freestyle 3/2013

Titelfotos: © ollyy , Rido – istockphoto.de

Die Smart-Watches sind da!

Die nächste Revolution steht vor der Tür – tragen wir alle bald das

Handy am Handgelenk? Die Hightech-Uhren, mit denen sich zum Teil

bereits tatsächlich telefonieren lässt, heißen Smart-Watches. Ihr

größter Vorteil: Du musst dein klingelndes Smartphone nicht mehr

umständlich aus der Tasche ziehen, um nachzusehen, ob du das

Gespräch annehmen oder die SMS oder Mail sofort lesen willst. Ein

Blick auf die Smart-Watch, und du weißt Bescheid. Die Handy-Uhren

sind per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt und dienen

praktisch als ausgelagertes Display. Außerdem spielen sie Musik ab.

Manche Exemplare dieser neuen Gattung bringen sogar einen SIM-

Karten-Einschub mit und taugen folglich als eigenständiges Telefon

– zum Beispiel die Simvalley PW-315.touch. Die Branche erwartet bis

zum Jahr 2016 Milliardenumsätze mit den intelligenten Armbanduhren.

Und das nicht von ungefähr, denn Giganten wie Google, Microsoft,

Apple und Samsung entwickeln derzeit fieberhaft eigene Modelle.

Wir haben vier Smart-Watches zu Preisen zwischen 80 und 300 Euro

gecheckt – auf Seite 14 geht’s los!

Deine connect Freestyle-Redaktion

Fotos: © white tiger – Photocase

3


inhalt

phones

Handy fürs Handgelenk Es gibt immer

mehr Smart-Watches. Vier Exemplare

im Freestyle-Check ............................ 14

Samsung Galaxy S4 Das Superphone

geht in die vierte Runde. Samsungs

neues Flaggschiff – so gut ist es! .......52

web&co

Günstige Tablets im Vergleich Brot- und

Butter-Tablets oder Oberklasse: Kann

man bei Billigware zugreifen? ........... 24

Top-Jobs für Aufsteiger Gute Chancen

mit dem dualen Studium bei Airbus .. 60

Hoher Besuch Unsere Facebook-Freunde

zur Stippvisite in Stuttgart – in

der Redaktion und im Messlabor .......72

Ein Opel namens Adam Opels Kleinster

will Mini und Fiat 500 abhängen – mit

seinem ausgefeilten Infotainment ......78

music

Großer Sonderteil Vom Kopfhörer bis zum

Soundsystem, von der App bis zum

Streamingdienst: So klingt’s besser ..30

special

Buntes für draußen Geile Gadgets

für sonnige Tage ................................56

photo

Die besten Foto-Phones Von Apple über

Samsung bis Sony: So gut werden

Bilder mit Top-Smartphone-Cams .....64

games

Apps für iOS und Android Fingerakrobaten,

aufgepasst: Hier kommen die heißesten

mobilen Spiele ................................... 74

apps

Geblitzdingst Legal oder illegal? Die

besten Blitzer-Apps fürs Smartphone

– und die Rechtslage .........................82

Die Top-Apps des Jahres Fachleute

und Normalbürger haben gewählt –

diese 30 Apps sind spitze ..................86

magazin

Neue Smartphones

HTC Butterfly und

Samsung Galaxy

Mega .......... Seiten 6,7

Nervensäge

Facebook Home

belagert den Homescreen

............ Seite 8

Sneak Preview

Neue Zockbuster

„Beyond: Two

Souls“ und „The

Last of Us“ .... Seite 10

Brandneue Tablets

Drei Flachmänner

zu Dumpingpreisen

um 100 Euro.. Seite 12

14

Willst du

echt gute

Fotos,

brauchst

du eine

echt gute

Kamera

30

Sie sind die Smartphones fürs Handgelenk

und schon ab 80 Euro zu haben: Smart-Watches

der Trend des Jahres!

Music-Special 16 Seiten mit

Kopfhörern, Soundsystemen,

Apps und Streamingdiensten

standards

Editorial............................................... 3

Impressum .........................................98

Vorschau ............................................98

Das neue Samsung

52

Galaxy S4 soll sämtliche

Rekorde brechen

86

Jede Menge Apps Die 30

besten Apps für alle Systeme

und Gelegenheiten

4


magazin

Klang

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Verarbeitung

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Abgehört: Kopfhörer Focal Spirit One

Total Focal

DIE LÄUFT UND LÄUFT

UND LÄUFT …

Tomtoms neue GPS-Sportuhr „Runner“

zählt nicht nur deine Schritte, sondern

misst auch dein Tempo, die Anzahl der

zurückgelegten Kilometer und den Kalorienverbrauch.

Für Schwimmer und Radsportler

gibt’s die Variante „Multisport“.

Über Marktstart und Preise schweigt

sich der Navispezialist noch aus.

Dass der französische Hi-Fi-Spezialist Focal nicht nur gute Lautsprecher

bauen kann, zeigt der neue Focal-Bügelkopfhörer mit dem

vielversprechenden Namen Spirit One.

Von den leicht zusammenklappbaren Hörmuscheln bis zu den wertigen

Kabeln (mit und ohne Fernbedienung) – die Verarbeitung des edlen Bügelkopfhörers

Focal Spirit One ist erstklassig. Neben dem brillanten und detailreichen

Klang mit druckvollem und kräftigem, aber nicht störendem Bass

gefällt vor allem die hervorragende Schallisolation. Die mindert den Tragekomfort

allerdings ein wenig: Die Hörmuscheln sind etwas klein geraten und

sitzen sehr fest auf den Ohren. Ansonsten top! Kostet? 199 Euro.

Fotos: © ostill – shutterstock.de

6


connect Freestyle 3/2013

Samsung Galaxy Mega

Galaktische Ausmaße

SCHARFE

KNIPSEN

Die neuen Canon-Kompaktkameras Powershot SX280 (349

Euro) und SX270 HS (329 Euro) sind dank neuem Bildprozessor,

optischem 20-fach-Zoom und Bildstabilisator ideale Urlaubsbegleiter.

Die SX280 HS verfügt sogar über ein WLAN-Modul,

mit dem du Bilder und Videos von der Kamera direkt auf

andere Geräte übertragen kannst.

Groß, größer, mega: Der Name der Samsung-

Serie Galaxy Mega ist eindeutig, denn die Displays

der beiden mit Android 4.2.2 bestückten neuen

Smartphones messen 5,8 und 6,3 Zoll! Beim Galaxy

Mega 6.3 bietet die Anzeige HD-Auflösung, während

das Galaxy Mega 5.8 lediglich mit 540 x 960

Pixeln aufwartet. Ausgestattet ist das Mega-Duo

mit einem hauseigenen Exynos-Dual-Core-Prozessor

mit 1,7 GHz respektive 1,4 GHz sowie 1,5 GB

Arbeits- und 8 GB Nutzerspeicher. Das Galaxy Mega

6.3 hat nicht nur den schnelleren Prozessor an Bord

und optional mit 16 GB auch mehr Speicher, sondern

bietet mit LTE und ac-WLAN auch die schnelleren

Datenverbindungen. HSPA+ sollen dagegen

beide Modelle beherrschen. Wann und zu welchem

Kurs die beiden Mega-Samsungs zu haben sein

werden, steht noch nicht fest.

NAHTLOS,

DRAHTLOS

Das Dash Drive Air AE400 von Adata

liest und überträgt Daten von USBund

SD-Speichermedien. Eigentlich

ist das nichts besonderes – das Dash Drive

Air AE400 sendet die Daten aber drahtlos

über das heimische WLAN-Netzwerk an die anderen

Geräte im Haushalt. So können bis zu zehn Geräte auf

den AE400 zugreifen. Mit dem Smartphone kannst du

über die kostenlose App „Dash Drive Air Elite“ (ab

Android 2.3 und iOS 5.0) das Dash Drive ansteuern.

Zusätzlich kann das Dash Drive Air AE400 als Ladegerät

dienen. Kostenpunkt: 59,90 Euro.

Schmetterling am Ohr

Das HTC Butterfly mit 5-Zoll-Full-

HD-Display gibt’s exklusiv bei Media

Markt und Saturn. Der 16 GB große

interne Speicher ist per Micro-SD-

Karte erweiterbar, der Qualcomm-

Prozessor Snapdragon S4 taktet mit

4 x 1,5 Gigahertz und soll für eine

ruckelfreie Performance sorgen. Die

rückseitige Kamera ist mit einem

8-Megapixel-Objektiv ausgestattet,

die Frontkamera bietet ein 2,1-

Megapixel-Objektiv für Selbstporträts

oder Videochats. Praktisch:

Das Butterfly ist geschützt gegen

Staub und Spritz wasser. LTE, NFC

und Dual-Band-WLAN sind serienmäßig

am Start. Android ist in

Version 4.1 installiert, darüber liegt

die Benutzeroberfläche HTC Sense

4+. Zu haben für 499 Euro.

7


magazin

Social-Media-

News

SELBSTKONTROLLE

LÄUFT NICHT

Daten-, Jugend- und

Verbraucherschutz in

sozialen Netzwerken

wollten und sollten die

großen Anbieter der

Branche in Eigenverantwortung

regeln. Doch

die seit 2011 erarbeitete

freiwillige Selbstverpflichtung ist gescheitert

– mit Facebook, Google, Xing

und Linked-in verweigern vier Schwergewichte

dem verhandelten Kodex ihre

Unterschrift. Der Bundesdatenschutzbeauftragte

Peter Schaar (Foto) ist

ernüchtert: „Selbstkontrolle ist eine

sympa thische Idee, die aber nur in

wenigen Fällen wirklich funktioniert.“

Nun soll es gesetzliche Regelungen

durch EU und Bundesregierung geben.

Facebook Home und Firefox OS

Handys jetzt noch sozialer

Teilen, chatten, kommentieren

– Facebook und Co sind auf

dem Smartphone ganz wichtig.

Mit „Facebook Home“ will der Social-

Media-Primus deshalb die Oberhoheit

über den Startbildschirm erlangen. Die

Ende April veröffentlichte App läuft bislang

aber nur auf den Android-Geräten

Samsung Galaxy S III und Note II sowie

HTC One, One X und One X+. Dabei ersetzt

Facebook Home nicht die bisherige

Facebook-App, sondern bringt

ähnlich wie ein Widget aktuelle Statusupdates

und gepostete Bilder direkt auf

den Start-Screen. Das bisherige Home-

Menü rückt einen Klick nach hinten,

einige Funktionen sind gar nicht mehr

zu erreichen, wenn man Facebook

Home nicht deaktiviert. Echten Facebook-Fans

könnte diese Maximal-Integration

jedoch gefallen.

Langsam in die Gänge kommt auch das

social-media-freundliche Alternativ-

System Firefox OS. Die Geräteauswahl

ist mit den beiden Einsteiger-Modellen

„Keon“ und „Peak“ aber noch überschaubar

(http://shop.geeksphone.

com). Du kannst das neue System aber

einfach ausprobieren, indem du im

Firefox-Browser auf PC oder Mac das

Add-on „Firefox OS Simulator 3.0“ installierst

(https://addons.mozilla.org).

Fotos: © Susan Schmitz – shutterstock.de

_0ALMP_Telekom_Freestyle_Connect_03_1.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 108.00 mm);30. Apr 2013 10:25:02

okument: Telekom_Freestyle_Connect_03.pdf;Seite: 1;Format:(210.00 x108.00 mm);Plate: Vollfarbe;Datum: 30. Apr 2013 10:17:59

Telekom ist Testsieger

im Test „Deutsche Mobilfunknetze“ 08/2011

mit der Gesamtnote „Gut“.

im Test „Deutsche Mobilfunknetze“ 08/2011

mit der Gesamtnote „Gut“.

Note: 2,4

4 Anbieter er im Test.

Das Telekom Netz zeigt die beste Netzverfügbarkeit

und die höchsten Datenraten bei

Dateidownloads im Test.

4 Anbieter im Test.

Das Telekom Netz zeigt die beste Netzverfügbarkeit

und die höchsten Datenraten bei

Dateidownloads im Test.

Lt. Heft 08/2011

*Monatlicher Grundpreis 49,95 €(mitHandy)bzw.39,96 €(ohne Handy) –bei Abschluss einesNeuvertragesmit Handybeträgt der monatliche Grundpreis fürdie ersten 6Monate39,95 €, danach 49,95 €. Bereitstellungspreis

29,95 €. Mindestlaufzeit 24 Monate. Mindestalter 18 Jahre, Höchstalter25Jahre.FürStudenten, Schüler,Auszubildende,Wehr- undBundesfreiwilligendienstleistendeHöchstalter29Jahre.Die HotSpotFlatrate gilt nurfürdie


connect Freestyle 3/2013

FACEBOOK LIEGT VORN

Laut neuesten Zahlen der Marktforscher

von Global Webindex machen weltweit 359

Millionen Menschen aktiv bei Google+ mit –

immerhin 60 Millionen mehr als bei Twitter.

Einsamer Spitzenreiter bleibt aber Facebook.

Dort haben die Experten 701 Millionen aktive

Teilnehmer gezählt, Facebook selbst geht

sogar von 1,1 Milliarden Usern aus – also

von Menschen, die sich mindestens einmal im

Monat in dem Netzwerk blicken lassen.

Upload-Neuerungen

Mehr Komfort bei Youtube

Lädst du gern eigene Videos

auf Youtube hoch? Dann kannst

du dich jetzt über Verbesserungen

freuen. So informiert das Videoportal

nun per Mail darüber, wenn ein

Video erfolgreich hochgeladen und erfolgreich

transcodiert wurde. Außerdem

werden die Videos nicht mehr

automatisch veröffentlicht, sondern

zunächst per Voreinstellung als privat

gekennzeichnet. Erst per Klick auf

„Veröffentlichen“ werden die Uploads

für andere sichtbar. So lassen sich

Funktionen wie Untertitelungen und

Ähnliches zunächst ausprobieren. Jedoch

darfst du das Freischalten danach

nicht vergessen, denn sonst bleiben

deine Filmchen der Youtube-Öffentlichkeit

verborgen. Beide Neuerungen

kannst du in den Einstellungen deines

Youtube-Kontos aber auch wieder ausschalten.

Du findest sie dort unter „E-

Mail-Einstellungen“ beziehungsweise

unter „Datenschutzeinstellungen“.

TWITTER WIRD SICHERER

Weil immer wieder Twitter-Accounts von Prominenten

gehackt werden (eines der jüngeren

Beispiele war FIFA-Chef Sepp Blatter), will

Twitter die Sicherheit seiner Konten verbessern.

Geplant ist eine sogenannte Zwei-Faktor-

Authentifizierung: Neben dem Passwort sollen

auch die für den Zugang verwendeten Geräte

im Twitter-Konto regis triert werden. Künftig

wären noch weitere Security-Merkmale wie

etwa Fingerabdrücke denkbar.

_0ALMR_Telekom_Freestyle_Connect_03_2.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 108.00 mm);30. Apr 2013 10:25:35

Dokument: Telekom_Freestyle_Connect_03.pdf;Seite: 2;Format:(210.00 x108.00 mm);Plate: Vollfarbe;Datum: 30. Apr 2013 10:17:59

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Nutzung an HotSpotsder Telekom Deutschland GmbH. DieNutzung vonVoIP istnicht Gegenstand desVertrages. Ab einem Datenvolumen von750 MB wird dieBandbreite im jeweiligen Monatauf auf max. 64 KBit/s (Download)

und16KBit/s (Upload) beschränkt. AlsFriends-Vorteilstehen stehen monatlichwahlweise zusätzlich dieOption Spotify oder 200MBzusätzliches Datenvolumen oder einmalig 50 %auf den Preisdes Endgeräteszur Verfügung.


magazin

Spielevorschau

Zocken mit Tiefgang

Bevor die Playstation 3 von der Playstation 4

abgelöst wird, erwarten uns für die altgediente

Plattform noch zwei Top-Games mit Tiefgang.

In „Beyond: Two Souls“ feiern Ellen Page (bekannt aus

„Inception“) und Willem Dafoe ihr Videospieldebüt. Die

Handlung führt den Spieler über den gesamten Globus und

durch das Leben von Jodie Holmes (Page), die mithilfe des

Wissenschaftlers Nathan Dawkins (Dafoe) eine Verbindung

zu einem virtuellen Wesen entdeckt. Es geht es darum, die

Wahrheit über das Leben, den Tod und Jodies Per-

sönlichkeit herauszufinden.

Ein ebenso spannendes wie tiefgründiges

Erlebnis erwartet uns mit „The Last of Us“.

Dieses Survival-Game spielt 20 Jahre nach

einer Pilz-Epidemie, die die Menschheit so

gut wie komplett ausgelöscht hat. Die

letzten Verbliebenen kämpfen seither

ums nackte Überleben. Die Ressour-

cen sind knapp, die Natur holt sich

ihren verlorenen Boden zurück und

hinter jeder Ecke lauern infizierte

Monster. In der US-Stadt Pittsburgh

beginnt der Überlebenskampf

der zwei Hauptfiguren,

der 14-jährigen

Ellie und des Schmugglers

Joel. Zwei ungleiche

Persönlichkeiten,

die sich, da sie nun einmal

aufeinander angewiesen sind, gemeinsam durch die

verwüsteten USA bis zur viren sicheren Zone durchschlagen

müssen. Dabei ist kein hirn loses Gemetzel, sondern

ein spannender Überlebenskampf zu erwarten.

Beyond: Two Souls

Release: Oktober 2013

Plattform: Playstation 3

The Last of Us

Release: 14. Juni 2013

Plattform: Playstation 3

BEYOND: TWO SOULS

THE LAST OF US

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connect Freestyle 3/2013

HEIMHÖRER

Das ist echt fies: Kaum hat man sich einen neuen Kopfhörer

gekauft, kommt ein neueres, besseres und noch schickeres

Modell auf den Markt. Auch der AKG K935 ist eine solche Augenweide

und mit seinen einklappbaren Hörmuscheln auch noch ein

praktischer Reisebegleiter. Der Clou: Im Lieferumfang ist eine Basistation

enthalten. Diese erhöht die Reichweite des Kopfhörers auf bis

zu 30 Meter, lädt den akkubetriebenen Kopfhörer auf und bietet

obendrein Anschlussmöglichkeiten an das heimische Audiosystem

und an Smartphones oder Tablets. Preis: 199 Euro.

FOLGE DER MUSIK

In Kürze wird Twitter eine Musik-App

namens #music anbieten, zunächst

nur für iOS, später auch für Android. Die

Musik wird von iTunes, Spotify und Rdio geliefert.

Twitter fungiert also nicht als Musikdienst, sondern

vielmehr als

Plattform, mit der du beispielsweise

neue Künstler entdecken und deren Musik mit deinen

Freunden teilen kannst.

Ausgefluxt

Headphones von der Stange? Lang -

weilig! Wer sich seinen Kopfhörer

nach eigenen Farb- und Ausstattungswünschen

gestalten möchte,

der sollte den Flux-Konfigurator von

Steelseries ausprobieren. Der Preis

liegt dann je nach Ausstattung und

Kabel zwischen 80 und 125 Euro.

goflux.steelseries.com

11


magazin

7-ZOLL-TABLETS SIND IDEALE REISEBEGLEITER,

DENN SIE SIND LEICHT, HANDLICH UND PASSEN

IN FAST JEDE JACKENTASCHE. HIER KOMMEN

DREI AKTUELLE MODELLE.

Features

7-Zoll-Multitouch-Display mit 1024

x 600 Pixeln; 1,2-GHz-Prozessor;

2-MP-Kamera; WLAN 802.11b/g/n;

interner Speicher 4 GB, per Micro-

SD-Karte auf maximal 64 GB erweiterbar;

Größe: 192 x 119 x 9,8 Millimeter;

Gewicht: 310 Gramm

Fotos: © Wavebreakmedia, Rido – shutterstock.de

Gut &

günstig

7-Zoll-Tablet für 169 Euro

Pearl Touchlet Tablet-PC SX-7

Pearl erweitert seine Tablet-

Serie „Touchlet“ um die Version

SX-7mit einem 7-Zoll-

Display, das eine Auflösung

von 1024 x 600 Pixeln hat –

mit 16 Millionen Farben. Das

Besondere: Das SX7 vereint

ein Dual-SIM-Smartphone und

Tablet-PC in einem Gerät zu

einem günstigen Preis von

169 Euro. Dank der Dual-SIM-

Technologie kannst du immer

im Tarif deiner Wahl telefonieren

und surfen. Gerade im

Ausland ist das von Vorteil, da

du dann lokale Prepaid-Karten

verwenden kannst. Als Betriebssystem

ist Android 4.1

(Jelly Bean) installiert; es

kommt ein 1,2-Gigahertz-Prozessor

(Cortex A9) zum Einsatz,

dem 1 Gigabyte Arbeitsspeicher

zur Seite stehen.

Selbst anspruchsvolle Animationen

laufen flüssig, das Gerät

stottert nicht. Gut ist auch

der variable Speicher: Er

lässt sich via Micro-SD-, SD-

HC- oder SDXC-Karten um

bis zu 64 Gigabyte erweitern.

Generell kann das Gerät alle

Me diendaten (Text, Videos und

Fotos) von Micro-SD, USB-

Stick oder Festplatte wiedergeben.

Aber: Der Touchscreen

reagiert nicht so geschmeidig

wie der teurerer Tablets, und

bei den eingebauten Kameras

muss man deutliche Abstriche

machen. Fürs Videochatten

reicht die Qualität allerdings.

Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis;

neue Android-Version 4.1 installiert;

mobiles Surfen und sogar Telefonieren

möglich; vertrags- und SIM-

Lock-freies UMTS 3G

Eher durchschnittliche Kameras:

2 MP für Fotos und Videoaufnahmen,

0,3 MP für Videotelefonie; kein HDMI-

Anschluss

12


connect Freestyle 3/2013

Features

7-Zoll-Multitouch-Display mit 1024

x 600 Pixeln; 1,2-GHz-Prozessor;

5-MP-Kamera mit Autofokus;

WLAN 802.11b/g/n; interner

Speicher 16 GB, per Micro-SD-

Karte auf maximal 64 GB erweiterbar;

Größe: 199 x 121 x 10,7 Millimeter;

Gewicht: 340 Gramm

Features

7-Zoll-Multitouch-Display mit 800

x 400 Pixeln; 1,0-GHz-Prozessor;

WLAN 802.11b/g/n; interner

Speicher 4 GB, per Micro-SD-Karte

auf maximal 32 GB erweiterbar;

Größe: 194 x 121 x 13 Millimeter;

Gewicht: 320 Gramm

7-Zoll-Tablet für 130 Euro

Lenovo Ideatab A1000

Für nur 130 Euro bietet

Lenovo ein wirklich gutes

Tablet, das sich besonders für

Musikliebhaber eignet: Im

Ideatab A1000 kommt die

„Dolby Digital Plus“-Tontechnik

zum Einsatz, die zusammen

mit den großen Frontlautsprechern

für eine Klangqualität

sorgt, die man eher

von teuren Geräten erwarten

würde. Somit ist das in

Schwarz und Weiß erhältliche

Tablet perfekt für alle, die

gerne mit einem Handtaschenstudio

für die Soundoder

Videobearbeitung unterwegs

sind. Auch die weitere

Ausstattung des Einsteigertablets

kann sich sehen

lassen: Im Inneren arbeitet ein

1,2 Gigahertz schneller Zweikern-Prozessor.

Den 16 Gigabyte

großen Speicher kann

man per Micro-SD-Karte um

bis zu 32 Gigabyte erweitern.

Das 7 Zoll große leuchtstarke

IPS-Display löst mit 1024 x

600 Bildpunkten auf. Als

Betriebssystem installiert

Lenovo ab Werk Android 4.1

(Jelly Bean). Ein weiterer Pluspunkt

sind die eingebauten

Kameras: Mit 5 Megapixeln

plus Autofokus lassen sich

gute Bilder schießen, und

an der Vorderseite ist eine

0,3-Megapixel-Kamera für

den Videochat integriert. Außerdem

trumpft das Gerät mit

starker Ausdauer auf: über

sieben Stunden Akkuleistung.

Beeindruckendes Preis-Leistungs-

Verhältnis; neue Android-Version 4.1;

„Dolby Digital Plus“-Technologie mit

sehr guten Lautsprechern; gute 5-MP-

Kamera für Fotos und Videos

Nur WLAN; kein UMTS-Netz nutzbar;

kein HDMI-Anschluss für Fernseher

oder Beamer vorhanden

7-Zoll-Tablet für 99 Euro

A-rival Tablet-PC Bioniq 700

Das A-rival Tablet-PC Bioniq

700 kostet nur 99 Euro, der

Straßenpreis hat die 80-Euro-

Grenze bereits unterschritten.

Klar, dass man bei einem

solch günstigen Tablet keine

umfassende Ausstattung

erwarten darf. So gibt’s außer

Ladegerät, Datenkabel und

Anleitung keine weiteren

Extras. Aber wie gut funktioniert

das Billig-Tablet nun?

Sein Multitouch-Display bringt

leider nur eine Auf lösung von

magere 800 x 400 Pixeln

mit und steht damit deutlich

schlechter da als die Screens

der beiden Konkurrenz-Tablets

von Pearl und Lenovo. Einziger

Vorteil des geringen und

kontrastarmen Displays ist

sein relativ niedrige Strombedarf:

So holt das Tablet aus

dem 2800-mAh-Akku eine

ordentliche Laufzeit von über

fünf Stunden heraus – auch

dann, wenn man häufig surft

und Videos anschaut. Immerhin

verfügt das Tablet über

einen Mini-HDMI-Anschluss,

sodass man Webvideos am

Fernseher oder via Beamer

genießen kann. Im Inneren

werkelt ein 1,0 Gigahertz

schneller Zweikern-Prozessor

(Cortex A9). Den 4 Gigabyte

großen Speicher kann man

per Micro-SD-Karte um bis

zu 32 Gigabyte erweitern.

Aber: Der Arbeitsspeicher ist

mit 512 Megabyte auch nicht

gerade üppig.

Sehr günstiger Preis; Android-

Version 4.0 installiert; HDMI-Anschluss

für Fernseher oder Beamer vorhanden

Internetzugang nur per WLAN;

kein UMTS-Netz nutzbar; keine

Fotokamera, nur Frontkamera zum

Chatten; geringe Display-Auflösung;

schwacher Arbeitsspeicher

13


phones // Smart-Watches

14


connect Freestyle 3/2013

Handy-

Uhren

Nettes Gimmick

oder wirklich

nützlich? Vier

Smart -Watches

im Alltagstest.

Von Torsten Könekamp

Löst die intelligente Uhr mit

Touchscreen schon bald das

Smartphone ab? Das ist keine

Utopie, denn schließlich reicht

ein Blick auf eine solche Armbanduhr,

um Telefonate, Nachrichten

oder E-Mails abzurufen.

Statt umständlich das Phone

aus der Tasche ziehen zu müssen,

blickst du blitzschnell auf

das Display deiner Uhr. Diese

steht zum Beispiel per Bluetooth

mit deinem Smartphone

in Verbindung oder besitzt

sogar einen SIM-Karten-

Einschub und Smartphone-

Features. Immerhin prognostizieren

die Marktforscher der

renommierten Firma Gartner,

dass Hightech-Uhren schon

2016 jährlich zehn Milliarden

Dollar Umsatz bringen sollen.

In den USA spricht man bereits

vom nächsten Hightech-

Trend, denn Größen wie Apple,

Samsung, Microsoft und

Google arbeiten mit Hochdruck

an Smart -Watches. Was diese

Uhren schon heute können,

zeigen vier aktuelle Modelle,

die wir im Alltag ausprobiert

haben – mit einem lässt sich

sogar schon telefonieren.

15


phones // Smart-Watches

Die Sony Smart-Watch mit dem OLED-Display lässt

sich gut tragen, weil sie schön leicht ist. 90 Euro

Like

1;3-Zoll-OLED-Multitouch-

Farbdisplay; Android 2.1;

Bluetooth 3.0; USB-Kabel;

als Uhr oder Clip tragbar;

einfach zu bedienen; flotter

Touchscreen; unterstützt

SMS-Nachrichten, E-Mails,

Twitter und Facebook; über

100 Apps im Store

Dislike

Kein Wi-Fi; kein SIM-Karten-Slot;

Schrift auf dem

Miniscreen etwas mickrig

Freestyle-Check

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Sonys Smart-Watch wird via

Bluetooth mit einem Android-

Gerät verbunden und dient

dann am Handgelenk als normale

Uhr. Das OLED-Display

mit einer Auflösung von 128 x

128 Pixeln ist scharf genug,

und auch die Farben und Kontraste

stimmen. Und mit einem

Gewicht von knapp 42 Gramm

ist die quadratische Uhr angenehm

leicht. Sie misst 3,6 x 3,6

Zentimeter und ist 7,5 Millimeter

dick. Sobald die clevere

Uhr via Bluetooth mit einem

Smartphone verbunden ist,

zeigt sie unterschiedliche

Anwendungen und Menüs an

– im Grunde wie ein zweites

Handy-Display. Was auf der

Uhr auftaucht und wie die

Apps konfiguriert sind, legst

du auf dem Smartphone fest.

Zusätzliche Widgets für die Uhr

lassen sich in der Liveview-App

oder über Google Play nachinstallieren.

Standardmäßig

zeigt das Display eine analoge

Uhr. Mit einem Fingerwisch

nach links oder rechts wechselt

der Anwender zwischen den

verschiedenen Widgets, darunter

SMS-Ansicht, Kalender,

verpasste Anrufe, MP3-Player,

Facebook, Twitter und Wettervorhersage.

Im Google Play

Store gibt’s bereits über 100

Apps für die Uhr.

Sony

Smart-Watch

16


connect Freestyle 3/2013

I’m

Watch

Eine ebenso edle wie kostspielige Hightech-Uhr

aus Italien: die I’m Watch. 300 Euro

Die I’m Watch trägt im Inneren

ihres großen Gehäuses (53 x

41 x 10 Millimeter) einen kompletten

Mobilcomputer. Ausgestattet

mit einem Freescalei.MX233-Prozessor,

4 Gigabyte

Speicher, Bluetooth und Farb-

Touchscreen entspricht die Uhr

technisch einem einfachen

Smartphone. Als Betriebssystem

dient eine Android-Variante,

die der Hersteller als I’m

Droid 2.1 bezeichnet. Der

LCD-Display kommt mit einer

1,54-Zoll-Bildschirmdiagonale

und einer Auflösung von 240 x

240 Pixeln; die I’m Watch wiegt

allerdings rund 170 Gramm.

Zum Vergleich: Ein aktuelles

iPhone bringt nur 112 Gramm

auf die Waage. Per Bluetooth

lässt sich dieser Minicomputer

mit iPhones und Android-

Smartphones koppeln, um

SMS, E-Mails und andere

Daten anzuzeigen. Ein Wi-Fi-

Modul oder gar einen SIM-

Karten- Einschub hat das Gerät

nicht. Außerdem dient die

italienische Uhr als Freisprecheinrichtung,

MP3-Player und

kann Apps laden. Die muss

man aber aus einem Onlineshop

des Herstellers beziehen,

denn normale Android-Apps

funktionieren nicht.

Like

1,54-Zoll-Touchscreen;

4 GB Speicher; zeigt SMS,

E-Mails und andere Daten;

MP3-Player: eigener App-

Store mit rund 30 Apps

Dislike

Kein WiFi; SIM- Karten-

Slot fehlt; teuer; schwer;

kompliziert zu bedienen

Freestyle-Check

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

17


phones // Smart-Watches

Die coole Pebble mit E-Ink-Display ist gut zu bedienen –

jedenfalls mit einem Android-Phone. 115 Euro

Like

2,3-Zoll-Touch-Farbdisplay;

für iPhone und

Android-Smartphones;

Bluetooth 2.1 und 4.0;

Micro-USB; Micro-SD-Slot;

einfach zu bedienen;

unterstützt SMS, E-Mails,

Twitter und Facebook;

MP3-Player

Dislike

Kein Wi-Fi; kein UMTS 3G,

kein Micro-USB; Tonqualität

nicht besonders;

Bedienung bei Android

besser als beim iPhone

Freestyle-Check

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Die Pebble Smart-Watch ist

eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte:

Der Entwickler

wollte 100 000 US-Dollar per

Crowdfunding zusammenbekommen

– es wurden über 10

Millionen. Das 2,3-Zoll-LCD-

Display von Sharp hat eine Auflösung

von 144 x 168 Pixel und

ist bestens ablesbar – in der

Sonne, im Schatten und dank

zuschaltbarer Hintergrundbeleuchtung

auch im Dunkeln.

8 MB Flashspeicher, ein

140-mAh-Akku und der Prozessor

ARM Cortex M3 sind an

Bord. Die Bedienung erfolgt

über vier Knöpfe, Smartphone

und Uhr verbinden sich per

Bluetooth 2.1 und 4.0. Sowohl

mit dem iPhone als auch mit

Android-Smartphones zeigt

die Pebble eingehende SMS,

E-Mails und Anrufe an. Außerdem

kannst du den MP3-

Player deines Phones über die

Uhr steuern. Ein eigener App-

Store ist vorhanden, bisher

aber nur mit wenigen Apps. Die

Bedienung gelingt beim iPhone

und bei Android-Phones unterschiedlich:

Beim iPhone laufen

die Funk tionen nicht immer

rund, dafür gibt’s mehr Apps.

Bei Android-Phonres ist es

umgekehrt – die Bedienung

klappt super, dafür hat man in

Sachen Apps das Nachsehen.

Pebble

Smart-Watch

18


connect Freestyle 3/2013

Simvalley

PW-315.touch

Die Simvalley ist die einzige Smart-Watch im Test, mit der

du auch telefonieren kannst. Und die günstigste. 80 Euro

Die Simvalley PW-315.touch ist

ein günstiges und vollwertiges

Touchscreen-Uhrenhandy mit

einem 1,54 Zoll großen Display

(Auflösung: 240 x 240 Pixel).

Du kannst mit ihm telefonieren,

Musik und Videos abspielen –

und die Zeit zeigt das Teil auch

noch an … Es ist Vertrags- und

SIM-Lock-frei und lässt sich

entweder mit der schon vorhandenen

oder einer zweiten

SIM-Karte verwenden. Unter

der Akkuabdeckung gibt’s

einen Slot für eine Micro-SD-

Karte mit bis zu 32 GB Speicher.

Auch ein vollwertiges

UKW-Radio ist an Bord, das

sich über Kopfhörer empfangen

lässt. Die Qualität der

Fotos geht in Ordnung, am Ton

hapert es jedoch ein bisschen.

Bedient wird die Uhr über den

eingebauten Touchscreen. Die

Uhrzeit, die nach Einstellung

digital oder analog angezeigt

wird, ist mit einer Wischbewegung

weg, sodass die Handy-

Funktionen zum Vorschein

kommen. Dabei ist das PW-

315.touch nicht nur ein Handy,

sondern auch ein Mediaplayer,

der Musik und Videos abspielt.

Selbst mit eingelegtem Akku ist

das PW-315.touch mit 54

Gramm nicht schwerer als eine

normale Armbanduhr. Maße:

45 x 40 x 13 Millimeter.

Like

1,54-Zoll-Touch-Farbscreen;

Android 2.1;

Bluetooth 2.0; Micro-USB;

Micro-SD-Slot; einfach zu

bedienen; flotter Touchscreen;

unterstützt SMS

und E-Mails; MP3-Player;

UKW-Radio

Dislike

Kein Wi-Fi; SMS lassen

sich nur mühsam

schreiben; Tonqualität

nicht besonders

Freestyle-Check

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

19


Advertorial

12

App-Special von appstar.tv

wirklich

nützliche Apps

Welche der 800000 Apps

im App Store sollten Sie

unbedingt herunterladen?

Welches sind die sogenannten

Must-haves?

Wir haben uns tagtägliche

Situationen angesehen, in

denen Sie mit einer App

einfach viel besser fahren:

Sie sparen Zeit und Nerven

und erledigen viele Aufgaben

im Handumdrehen.

appstar.tv stellt Ihnen in

diesem App-Special Apps

vor, die sich im Alltag als

unverzichtbar erweisen:

Wenn Sie entspannt Auto

fahren möchten, empfiehlt

sich der Einsatz von

iCo yote. Wenn Sie unterwegs

sind und Bekannte

nicht verpassen wollen,

sollten Sie Pinpost einsetzen.

Für das unkomplizierte

Buchen eines günstigen

Hotelzimmers ist HRS erste

Wahl! Wenn Sie angerufen

wurden, die Nummer aber

nicht zuordnen können,

finden Sie die Person über

11880.com. Alle Ihre

Prepaid-Cards laden Sie

im Nu mit prelado auf.

Den nächsten Briefkasten

finden Sie mit Wohin?,

was Sie heute abend unternehmen,

verrät Ihnen Prinz

– und zu den wichtigsten

Sehenswürdigkeiten

am Urlaubsort führt Sie

Marco Polo. Mit Vögel

bestimmen begeistern

Sie Ihre Kleinen, mit

Contaqs vergessen

Sie nie wieder einen

Geburtstag. In der

Pause zwischendurch

frischen Sie

Ihre grauen Zellen

mit WordPuzzle auf.

Und: Wenn Sie ohne

Runtastic Pro joggen,

fehlt Ihnen etwas!

MITMACHEN &

GEWINNEN!

Wählen Sie Ihren Favoriten unter diesen zwölf

Apps und gewinnen Sie eine von drei Jubiläums-

James-Bond-Editionen mit allen 22 Bond-Streifen

auf Blu-ray! Hier abstimmen:

www.connect.de/

appstar

Oder per QR-Code:

Mit Pinpost

Leute treffen

Mit Pinpost können die User sehen, ob ihre Posts

Menschen in der Nähe ansprechen und sich

gleich mit Ihnen austauschen. Der Gedanke

dahinter: „Ist hier jemand, der …?“ ist das

Einzig artige an der App. Du suchst Begleitung für

einen Event? Teilnehmer für ein Gruppenticket?

Spezialisten für ein Gespräch? Jemanden, der

sich mit Dir ein Taxi teilt? Mit Pinpost kannst Du

sehen, ob sich gerade in diesem Moment entsprechende

Interessenten in Deiner Nähe befinden

und diese spontan kontaktieren, um dann

bei passender Resonanz sogleich in einen Chat

zu treten. Hierbei bleibt jeder Anwender komplett

anonym, bis man sich eventuell auf Freigabe der

genauen gegenseitigen Positionen einigt.

Wir merken, wie einfach es sein kann, mit Menschen

Kontakt aufzunehmen, wenn die Interessen

übereinstimmen und wie viel Spaß es macht,

sich dann direkt auszutauschen. Das virtuelle

Geschehen ins alltägliche Leben zu integrieren,

bietet nicht nur unseren Usern mehr Möglichkeiten

der Kommunikation. Es gibt keine andere

App, die so viele Funktionalitäten und Bedürfnisse

abdeckt und gleichzeitig so einfach in der

Handhabung ist. Hervorzuheben ist hierbei noch

die Wahrung der totalen Anonymität durch eine

schnelle und nutzerfreundliche

Registrierung

ohne Angabe

von personenbezogenen

Identifikationsdaten.

Die neue Technologie

der App verwendet Ihren

Standort, ohne dass

GPS ständig aktiv ist

und sorgt somit für minimalen

Akkuverbrauch.

Fotos: © nakamasa – shutterstock.de


HRS

Die perfekte Hotelsuche

HRS – wer an Hotels denkt, denkt an

HRS. Nicht nur im Web, sondern auch

auf dem iPhone steht HRS für die

optimale Hotelbuchung: ob kurzfristige

Dienstreise oder spontaner Städtetrip

– 250000 Hotels sind weltweit mit

wenigen Klicks buchbar. Alle angezeigten

Hotelzimmer sind garantiert verfügbar

und zu den jeweils aktuell besten

Preisen buchbar. Jedes Hotel wird

mit großen Fotos und prägnanten Beschreibungen

dargestellt. Zusätzlich

gibt es Videos und – ganz wichtig –

Bewertungen durch HRS-Gäste. So

können Sie in wenigen Augenblicken

das entsprechende Hotel exakt

einschätzen und direkt aus der App

buchen. Für eine Buchung ist keine

Registrierung notwendig, Kreditkartenangaben

genügen – bezahlt wird dann

direkt im Hotel. Der Clou: Die App

speichert Ihre Historie. Bei der nächsten

Buchung werden Ihnen Hotel -

favo riten, mögliche Zielorte, Adressbuchkontakte

etc. vorgeschlagen: So

einfach geht Hotelbuchung!

prelado Die ideale App

für alle Prepaid-Handy-User

Immer über die exakte Höhe des verfügbaren

Guthabens Bescheid zu wissen,

ist ein elementarer Nutzen für alle Prepaid-Handy-Besitzer.

Die prelado-App

ermöglicht dies durch nur einen Tastendruck

völlig kostenfrei und zudem unabhängig

vom jeweiligen Mobilfunk anbieter

(aktuelle Unterstützung: 22 deutsche

Mobilfunkanbieter). Besonders bequem

und einfach erfolgt die Guthaben-Aufladung

in Echtzeit, ohne lästige Eingabe

eines Auflade-PIN-Codes: Aufladebetrag

auswählen, per Kredit karte, Sofortüberweisung

oder dem mobilen Bezahlsystem

mpass bezahlen, und schon

ist das neue Guthaben verfügbar –

ganz ohne Registrierung. Dabei lässt

sich allerhand Zeit sparen, da die Suche

nach einem Geschäft mit Auflademöglichkeiten

entfällt. Die prelado-App ist

außer für iOS auch für Android verfügbar

und besitzt hier als besonderes Feature

ein Widget in verschiedenen Größen.

prelado – so einfach und bequem war

Aufladen noch nie. 24 Stunden am Tag,

365 Tage im Jahr!

iCoyote

Blitzer- und Live-Verkehrsinfos

Warum mitten in den Stau fahren,

wenn es außen rum schneller geht? Und

warum blitzen lassen, wenn man auch

langsamer fahren kann? Das denken

sich immer mehr deutsche Autofahrer

und verwenden hierfür die App iCoyote

des französischen Experten für Echtzeit-

Verkehrsinformationen, Coyote (www.

meincoyote.de). Sie können mit ihr Informationen

zur aktuellen Verkehrssituation

sowohl empfangen als auch in Echtzeit

an die anderen iCoyote-Nutzer weitergeben.

Täglich werden von den Coyote-

Scouts bis zu 3 Millionen Vorfälle gemeldet.

Acht verschiedene Ereignisse

können Autofahrer über iOS- und Android-

App iCoyote an ihre Community kommunizieren:

feste und mobile Blitzer, Staus,

Unfälle, Bauarbeiten, Gegenstände auf

der Fahrbahn, stehende Fahrzeuge und

Einsatzfahrzeuge. Im Umkreis von 15

Kilometern innerhalb von Städten und

30 Kilometern auf Bundesstraßen und

Autobahnen werden alle Autofahrer

über diese Ereignisse informiert. Seit

dem Start im Dezember 2012 haben

sich bereits mehr als 250 000 Nutzer

die App heruntergeladen.


Advertorial

11880.com

Das mobile Telefonbuch

Egal, was Sie suchen – die App 11880.

com findet es! Lokale Suche de luxe:

11880.com ist das mobile Telefonbuch

mit über 28 Millionen Einträgen, mit

dem Sie „on the go“ schnell und einfach

alle privaten und gewerblichen

Telefonnummern und Adressen in der

Umgebung finden. Übersichtliche Kategorien

und intuitive Schnellsuchen

machen die Nutzung zum Kinderspiel:

Über die Schnellsuch-Buttons finden

Sie per Knopfdruck alles, was Ihr Herz

begehrt: die 24-Stunden-Tankstelle

oder die Fast-Food-Filiale um die Ecke,

das romantische Restaurant für das

Rendezvous, den nächstgelegenen

Geldautomaten oder den besten Arzt

der Stadt – bewertet von Nutzern.

Sehr beliebt: die Rückwärtssuche.

Sie wollen wissen, wer sich hinter

einer Telefonnummer verbirgt? Mit der

11880.com App finden Sie es heraus!

Und damit keine Langeweile aufkommt,

haben Sie auch Zugriff auf lokale

Events rund um die Themen Kino,

Partys, Bühne und Konzerte.

Wohin? (Where To?)

Intelligente lokale GPS-Suche

Sie stehen in einer fremden Stadt und

suchen dringend die nächstgelegene

Apotheke, einen Blumenladen oder ein

gutes Restaurant? Dann zücken Sie

doch einfach Ihr iPhone, die Umgebungssuche

„Wohin?“ zeigt Ihnen innerhalb

von Sekunden den passenden

Hotspot in der Nähe. Das Themenspektrum

lässt kaum Wünsche offen: Vom

afrikanischen Restaurant über die

nächst gelegene Bowlingbahn bis hin

zum Tierschutzverein – „Wohin?“ findet

sie alle und zeigt die relevanten Informationen

wie Bilder, Öffnungszeiten

und Kontaktdaten an, die Sie mit einem

Klick in Ihrem Telefonbuch speichern

können. Dank integriertem Browser

lassen sich auch Details auf der Unternehmens-Homepage

nachschauen.

Der Clou ist die Verbindung mit 35

verschiedenen Navi-Apps: Per Knopfdruck

lotst Sie Ihr iPhone zu jedem

gefundenen Ziel. Die innovative

Aug mented-Reality-3-D-Darstellung

wird nicht nur Kartenhasser freuen. So

weiß man überall und immer, wohin!

Runtastic Pro

Für Laufsport und Fitness

Die App Runtastic Pro ist Ihr Begleiter

bei allen sportlichen Aktivitäten und

zeichnet Daten wie Distanz, Zeit, Geschwindigkeit

und Kalorien via GPS auf.

Die Sprachausgabe und das Runtastic-

Live-Tracking mit Anfeuerungen sorgen

für zusätzliche Motivation und Spaß beim

Sport. Runtastic Pro unterstützt Sie

dabei, Ihre Ziele besser im Fokus zu halten

und Ihre Fortschritt zu überwachen.

Funktionen wie die Herzfrequenzmessung,

Routen suche, Intervalltraining und

die Musik integration sorgen für

Abwechslung beim Training und helfen

Ihnen, Ihre Leistung zu steigern. Die

Runtastic-App gibt es auch in einer

kostenlosen Lite-Version. Runtastic ist

ein internationales Mobile-Fitness-

Unternehmen, welches Apps, Hardware-

Produkte und Online-Dienstleistungen

bietet, um einen Beitrag zur Verbesserung

der Fitness zu leisten. Bis März

2013 wurden bereits über 22 Millionen

Runtastic-Apps heruntergeladen.


WordPuzzle Das packende

Denkspiel zum Knobeln

Für Sudoku-Liebhaber und Gehirnjogging-Fans ist WordPuzzle

der ideale Zeitvertreib für zwischendurch. An der Bushaltestelle,

in der Pause, in der U-Bahn – überall dort, wo man

entweder nur in die Luft guckt oder aber sein Hirn anregen

kann, bildet man rasch vier vorgegebene Begriffe durch

Ziehen der Buchstaben in das freie Feld. Zwölf kostenlose

Levels und zwei Mal je weitere 36 Levels als In-App-Kauf

bieten genügend Spielspaß für mehrere Tage. Der Clou:

WordPuzzle bietet variable Schwierigkeitsgrade. Selbst wenn

man alle Levels durchgespielt hat, kann man sich verbessern.

Nur wer für das Bilden der je vier Wörter

weniger als 13 Spielzüge benötigt, erhält auch

alle Kirschblüten! WordPuzzle ist deshalb entspannend

und fordernd zugleich. Kreuzworträtsel,

Puzzle, Denkspiel, Knobelei – von allem

ein bisschen: WordPuzzle ist das beste Gehirntraining,

das man sich vorstellen kann.

Contaqs Der praktische

Kontaktmanager

Contaqs bringt Ihnen alles, was Sie bisher

an einem Adressbuch vermisst haben: Es macht

Ihr Leben einfacher! Fügen Sie schnell Geburtstage

hinzu, sortieren Sie Kontakte in Gruppen,

verschicken Sie E-Mails an mehrere Kontakte

gleichzeitig und vieles mehr! Wie wäre es, wenn

Ihr Adressbuch mehr Ihre persönliche Sekretärin

wäre als nur eine Auflistung Ihrer Kontakte?

Contaqs bringt Ihnen alle Funktionen,

die Sie dafür benötigen, sieht dabei

immer gut aus – und das meiste

macht es auch noch ganz von

selbst! Sparen Sie sich die Zeit,

die Sie brauchen würden, um das

alles einzeln zu erledigen.

Prinz Die kostenlose

App mit wertvollen

Freizeittipps

Chillen adé – mit der neuen kostenlosen Prinz-

App hat die Langeweile ein Ende. Sie präsentiert

im coolen Design szenige Location-Tipps

und aktuelle Events. Von Berlin bis München:

in 13 deutschen Metropolen bietet die Prinz-

App ausgewählte Empfehlungen mit praktischen

Mehrwertdiensten zum Shoppen, Ausgehen,

Feiern. Die Prinz-App weiß, wo etwas

los ist. Sie ist Ideengeber und

Inspirations quelle. Und dank

Location-Based-Funktion erhält

der User alle Informationen

immer und überall dort, wo er

geht und steht.

Marco Polo travel magazine

Alles für die nächste Reise

Viel Inspiration für die nächste Reise verspricht das

kostenlose Marco Polo travel magazine. Seit Ende 2012

ist das neue Reisemagazin in den einschlägigen App-

Stores verfügbar. Die gelungene Mischung aus großen,

spannenden Reportagen mit Bildershows, Video- und

Audiomaterial sowie kurzen Berichten zu Reiseblogs

oder Wochenendtrips lädt zum Schwelgen ein. Eine

Fundgrube hilfreicher Informationen sind die Infoteile

mit Insidertipps und weiterführenden

Links am Ende vieler Artikel. Liebhaber

des cleanen Designs werden an dieser

App ihre helle Freude haben. Lust auf

Urlaub? Dann ist Marco Polo travel

magazine unbedingt zu empfehlen!

Vögel bestimmen

Die 100 wichtigsten Arten

Zwitschert da eine Amsel oder ein Sperling?

Und war das im Wald neulich ein Mäusebussard

oder doch ein Rotmilan? 125 faszinierende

Vogelporträts in einer App, von der Alpendohle

bis zum Zipzalp, natürlich mit Original-

Singstimmen zum Reinhören – damit steht der

Erkundung von Vögeln nichts mehr im Weg. Die

GU-Naturführer-App „Vögel bestimmen“ bietet

umfassende und anschauliche Informationen

zu 125 heimischen Vogelarten, visuell

ansprechend und unterhaltsam – der perfekte

handliche Begleiter für alle, die heimische

Vögel in der Natur bewundern und

identifi zieren möchten: immer topaktuell.


web&co // Günstige Tablets

Tablets gibt’s teilweise

schon für ’nen guten

Hunderter. Doch welche

lohnen sich wirklich? Sechs Cheapos

auf dem Prüfstand. Von Michael Peuckert

24

?


connect Freestyle 3/2013

Acer

Iconia B1

Mit Acer betritt erstmals ein

renommierter Hersteller das

rutschige Parkett der günstigen

Tablets. Das Iconia B1

macht seine Sache trotz

Schwächen ganz ordentlich.

Das Iconia B1 von Acer ist aktuell

in aller Munde. Kein Wunder,

schließlich wird das 7-Zoll-Tablet

für unglaubliche 119 Euro

verkauft – und das ist nicht nur

der Straßenpreis, sondern auch

die Preisempfehlung des Herstellers.

An welchen Stellen Acer

den Rotstift angesetzt hat, wird

bereits beim Blick auf den Lieferumfang

klar: Außer Ladegerät,

Datenkabel und Anleitung hat

das Iconia B1 nichts dabei. Auch

die Haptik zeigt deutlich, wo

gespart wurde. So besteht die

Rückseite spürbar aus dünnem

Plastik, das bei Druck leicht

knarzt und auch nachgibt. Farbe

bringt der blaue Rahmen ins

Spiel, die intuitive Bedienung

garantiert Android in der aktuellen

Version 4.1.2, das Gewicht

liegt bei lediglich 311 Gramm.

Auch am Bedien tempo gibt es

nichts auszusetzen – ein Dual-

Core-Prozessor mit 1,2 GHz

Taktfrequenz sorgt für eine

richtig gute Performance.

Und das Display? Die TFT-

Anzeige ist zwar deutlich besser

als bei den Exemplaren von

Coby und Odys, aber absolut

gesehen immer noch schwach.

So zeigt es bereits bei leichtem

Druck unschöne Moirés, und

die Helligkeit von 206 cd/m 2 ist

zu wenig, um auch bei direkter

Sonneneinstrahlung noch

ablesbar zu sein. Die Auflösung

mit 600 x 1024 Pixeln liegt

dagegen im grünen Bereich.

In puncto Ausdauer muss sich

das Iconia B1 allerdings Kritik

gefallen lassen: 4:13 Stunden

im Alltagsmix sind durchwachsen.

Das Einsatzgebiet solcher

Tablets ist häufig eher das

Wohn-, Schlaf- oder auch

Hotelzimmer, und da kann das

Iconia B1 mit seinem a/b/g/n-

WLAN punkten, das besonders

schnelle Datenraten erlaubt.

Per Bluetooth gelingt auch der

Kontakt zu Zubehör. Von den

nominell 8 Gigabyte internem

Speicher bleiben für den User

knapp 6 GB übrig, der Umgang

mit HD-Videos war für das

Acer kein Problem. Besondere

Softwarelösungen oder Apps

Die Qual der Wahl

Acer

Iconia B1

Straßenpreis: 119 Euro

Maße: 198 x 129 x 11 mm; 311 Gramm

sehr günstiger Preis

einfache Bedienung über Android 4

Micro-SD-Card-Slot

flottes Bedientempo

Dual-Core-Prozessor mit 1,2 GHz

leicht und kompakt

durchschnittliche Ausdauer

geringe Helligkeit

wenig Schnittstellen

wenig Ausstattung

keine Hauptkamera

einfache Haptik

Note

4,0

25

Fotos: © ollyy – shutterstock.de


web&co // Günstige Tablets

Von außen betrachtet

begeistert das Odys, doch

sein dunkles und kontrastarmes

Display und die

schwache Ausdauer vermiesen

einem die Freude.

Wow! Das Genio von Odys macht

rein äußerlich einiges her. Bei

Verarbeitung und Look sieht man

dem 7-Zoll-Tablet seinen günstigen

Webpreis von 131 Euro

wahrlich nicht an. Auch wenn

man das Tablet in die Hand

nimmt und sich die angenehm

abgerundete Umrandung sowie

die weiße Rückseite näher anschaut,

bleibt der gute erste Eindruck

bestehen. Daran ändert

sich auch noch nichts, wenn

man sich mit der nativen Android-Benutzeroberfläche

vertraut

macht – zumal das rasche

Bedientempo, für das ein 1,6

GHz schneller Dual-Core-Prozessor

samt 1 GB Arbeitsspeicher

verantwortlich zeichnet,

überzeugt. Wie beim Coby Kyros

MID7042-8 kann auch beim

Genio ein USB-Stick per mitgeliefertem

Adapter am Micro-

USB-Anschluss festmachen.

Flatscreens finden Kontakt an

der Mini-HDMI-Buchse, denn

das Odys beherrscht auch die

Full-HD-Wiedergabe. Außerdem

Odys

Genio

lässt sich das Genio per optionalem

UMTS-Dongle für den

Internet zugang per Mobilfunknetz

aufbohren. Ansonsten

führen die üblichen Wege ins

Web – per n-WLAN und Bluetooth.

Das Display mit seiner

Auflösung von 600 x 1024

Pixeln bietet subjektiv eine

gute Darstellung der Inhalte.

Nimmt man das Genio jedoch

mit nach draußen ins Sonnenlicht,

versagt es leider – mit

einer gemessenen Helligkeit von

nur 168 cd/m 2 ist es in dieser

Disziplin noch schlechter als das

Coby. Vor allem aber stört die

extrem kurze Laufzeit von lediglich

3:17 Stunden im praxisnahen

Mischbetrieb. Trotz der

Sympathien, die sich das Genio

dank flottem Bedientempo, vorinstallierter

E-Book-Reader-App

und dem Dateibrowser verdient,

können wir nicht zum Kauf raten:

Das schwache Display und

die schlechte Ausdauer sind

Faktoren, die im täglichen Leben

schnell für Frust sorgen.

Odys

Genio

Straßenpreis: 131 Euro

Maße: 193 x 121 x 11 mm; 320 Gramm

günstiger Preis

einfache Bedienung über Android 4

Micro-SD-Slot und HDMI-Anschluss

USB-OTG-Adapter im Lieferumfang

flottes Bedientempo

Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz

ordentliche Displayauflösung

sehr schlechte Ausdauerwerte

sehr geringe Helligkeit

sehr schlechte Kontrastwerte

wenig Ausstattung

keine Hauptkamera

Note

4,6

Trekstor

Surftab Ventos 8.0

Trekstor gelingt mit

dem Surftab Ventos in der

8-Zoll-Version ein ordentlicher

Einstand im Tablet-

Markt. Die Ausdauer könnte

jedoch besser sein.

Speicherspezialist Trekstor bringt

mit seinen Surftab-Modellen

gleich vier neue Tablets auf den

Markt. Wir haben uns das zweitkleinste

Modell Surftab Ventos

8.0 zum Test herausgepickt, das

im Web für etwa 150 Euro zu

haben ist. Der erste Eindruck

überzeugt: Ver arbeitung und

Material gehen in Ordnung, auch

die Optik gefällt. Ebenso der

Blick auf die Schnittstellen mit

Kopfhörerbuchse, Mini-HDMI,

Micro-SD-Slot sowie Micro-USB-

Anschluss inklusive Host-Funktion,

um Daten direkt vom Stick

auf das Tablet zu übertragen.

Für drahtlose Verbindungen sorgen

n-WLAN und Bluetooth.

Im Gegensatz zu den anderen

Testkandidaten kommt das Trekstor,

wie die Typenbezeichnung

26


connect Freestyle 3/2013

Coby

Kyros MID7042-8

Straßenpreis: 140 Euro

Maße: 191 x 121 x 12 mm; 348 Gramm

günstiger Preis

einfache Bedienung über Android 4

Micro-SD-Slot und HDMI-Anschluss

USB-OTG-Adapter, Kopfhörer und

Sleeve im Lieferumfang

ordentliche Ausdauerwerte

geringe Displayauflösung

geringe Helligkeit

sehr schlechte Kontrastwerte

wenig Ausstattung

keine Hauptkamera

teils träge Performance

Note

4,0

Coby

Kyros MID7042-8

Das Coby überzeugt mit

seiner guten Ausdauer.

Ein Tiefpunkt ist jedoch

das extrem schwache

Display dieses Tablets.

Coby hat eine ganze Palette an

Tablets im Programm. Darunter

findet sich auch der 7-Zöller

Kyros MID7042-8, der im Web

für etwa 140 Euro zu haben ist.

Die Haptik in mattem Schwarz

geht in Ordnung, die auf der

Rückseite etwas scharfkantige

Displayumrandung stört im

Alltag jedoch ebenso wie die

leichten Knarzgeräusche beim

Bedienen des Tablets.

Als Betriebssystem läuft hier

Android in der Version 4.0.3

in Verbindung mit der nativen

Benutzeroberfläche. An zusätzlichen

Apps bringt das Coby

den E-Book-Reader Aldiko, einen

Dateibrowser, einen Task-Manager

sowie ein Programm zum

Betrachten von Office- und PDF-

Dateien mit. Beim Bedienen

gönnte sich das Coby hin und

wieder eine kleine Verschnaufpause

und wirkte so etwas träge.

An Schnittstellen hat es dagegen

einiges zu bieten. So findet sich

neben einem Mini-HDMI-Anschluss

auch ein Mini-USB-Dock

für die Datenverbindung zum

Rechner. Über den mitgelieferten

USB-On-The-Go-Adapter können

Daten damit direkt von

Speichersticks auf das Tablet

übertragen werden.

Ein ganz trauriges Kapitel ist

jedoch das Display. Die Anzeige

des Kyros MID7042-8 löst mit

ihren mageren 480 x 800 Pixeln

nicht nur extrem grob auf,

sondern versagte auch bei den

Kontrastmessungen auf ganzer

Linie. Wenigstens zeigt sich der

Screen in Sachen Strombedarf

zurückhaltend: Das kompakte

Tablet holt aus dem 3530-mAh-

Akku eine Laufzeit von ordentlichen

5:25 Stunden im Mischbetrieb

heraus.

bereits vermuten lässt, mit

einem Display in der Größe 8

Zoll und einer Auflösung von

1024 x 768 Pixeln im klassischen

4:3-Seitenverhältnis daher.

Auf Letzteres vertraut auch

Apple bei seinen iPad-Modellen,

während die übrigen Testkandidaten

auf das 16:9-Format

setzen. Das hat vor allem beim

Betrachten von Filmen seinen

Vorteil. Auch softwareseitig hat

das Ventos 8.0 einige Goodies

an Bord. – etwa einen Dateibrowser

und einen Task-Manager.

Mit der Office-Suite kann man

Office- und PDF-Dateien studieren,

mit der App Audials Internetradio

nutzen und mit dem MoviePlayer

komfortabel Videos

schauen; das Ventos 8.0 gibt

Filme sogar in Full-HD-Auflösung

wieder.

Bei den Display-Messwerten

sichert sich das Ventos 8.0

die Spitzenposition unter den

neuen Testkandidaten. Die

Helligkeitsausbeute ist mit

249 cd/m 2 recht ordentlich.

Auch die Kontrast messungen

fallen deutlich besser aus als

bei den drei Mitbewerbern.

Und in Sachen Blickwinkelabhängigkeit

kann sich das

Trekstor sogar mit Modellen

renommierter Hersteller messen.

Nicht berauschend ist die

Ausdauer mit nur 4:52 Stunden.

Trekstor

Surftab Ventos 8.0

Straßenpreis: 150 Euro

Maße: 124 x 68 x 11 mm; 162 Gramm

günstiger Preis

einfache Bedienung über Android 4

Micro-SD-Slot und HDMI-Anschluss

USB-OTG-Adapter im Lieferumfang

flottes Bedientempo

Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz

und 1 GB Arbeitsspeicher

ordentliche Displayauflösung

Hauptkamera mit 2 Megapixeln

schwache Ausdauer

durchschnittliche Helligkeit

wenig Ausstattung

Note

3,6

27


web&co // Günstige Tablets

MARKENTABLETS ZUM VERGLEICH:

SCHNÄPPCHEN VON SAMSUNG UND ASUS

Samsung und Asus haben ebenfalls günstige

7-Zoll-Modelle im Programm. Lohnt sich der Aufpreis?

Ein Blick auf die Tablets renommierter Hersteller

lohnt sich, nicht nur bei Auslaufmodellen.

So liegt der Straßenpreis des

Samsung Galaxy Tab 2 7.0 WiFi 8GB mit

etwa 150 Euro inzwischen deutlich unter

der Preisempfehlung von 429 Euro. Es ist

zudem nicht nur in Weiß und Titansilber

erhältlich, sondern auch in Rot. In connect

9/2012 haben wir das Schwestermodell

Galaxy Tab 2 7.0 getestet, ausgestattet mit

UMTS-Funkteil und 16 GB internem Speicher

(UVP 489 Euro). Es holte satte 363

Punkte und die Note „befriedigend“ und ist

online inzwischen für 222 Euro zu haben.

Ausstattungsbereinigt kommt das kleinere

Galaxy Tab 2 7.0 WiFi 8GB auf immer noch

befriedigende 343 Punkte (siehe Tabelle).

Auch das Asus Nexus 7 (Test in connect

12/2012) gibt es mittlerweile im Googleeigenen

Nexus-Shop ab 199 Euro – und

damit 50 Euro günstiger als zum Testzeitpunkt.

Das Nexus 7 ist mit 16 GB internem

Speicher bestückt, von denen über 12 GB

dem Nutzer zur Verfügung stehen. Allerdings

lässt sich die Kapazität nicht erweitern,

da ein Micro-SD-Slot fehlt. Dafür

trumpft das Asus-Tablet mit starker Ausdauer

und hellem, kontrastreichem Display

auf. Auch beim Thema Performance lässt

sich das Nexus 7 nicht lumpen und bringt

eine Nvidia-Tegra3-Plattform an den Start,

die mit einem 1,2 GHz schnellen Quad-

Core-Prozessor selbst leistungshungrigen

Spielfiguren in den virtuellen Hintern tritt. In

der Summe erreichte das Asus Nexus 7 so

befriedigende 357 Punkte – und das ohne

UMTS-Funkteil. Eine starke Leistung.

Eine Überlegung wert

Ein Blick auf die überzeugenden Ergebnisse

der Modelle von Asus und Samsung bei

Display und Ausdauer führt schnell zu dem

Schluss, dass der Mehrpreis von etwa 60

Euro auf die Modelle von Coby oder

Odys am Ende des Tages gut investiertes

Geld ist. Die Punktedistanz

zum Acer ist zwar ebenfalls sehr

groß, doch das Iconia B1 spricht mit seinem

Kampfpreis auch hauptsächlich knallharte

Schnäppchenjäger an, die sich mit

den Mankos dieses Tablets arran gieren

können. Wer dagegen bereit ist, ein

paar Euro mehr auszugeben, der

sollte eher zu den Alterna tiven

von Asus oder Samsung greifen,

denn diese Tablets

sind insgesamt einfach

besser.

?

Die Qual der Wahl

28


connect Freestyle 3/2013

MARKE Asus Samsung Trekstor Acer Coby Odys

Galaxy Tab 2 7.0 Surftab Ventos

Modell Nexus 7

Iconia B1 Kyros MID7042-8 Genio

WiFi

8.0

Preis (Euro) 1 249 429 199 119 149 149

AUSSTATTUNG

SYSTEM

Betriebssystem Android 4.1.1 Android 4.0.3 Android 4.1.1 Android 4.1.2 Android 4.0.3 Android 4.1.1

Prozessor/Taktfrequenz (MHz) Nvidia Tegra 3/1200

Samsung Exynos

4210/1000

Amlogic/1500 MTK 8317T/1200 k.A./1000 k.A./1600

verfügbarer Speicher (MB) 12600 6200 6320 5890 6330 6010

Steckplatz für Speicherkarte Í MicroSD MicroSD MicroSD MicroSD MicroSD

DISPLAY

Typ transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT transm. TFT

Diagonale (Zoll) 7,1 7 8 7 7 7

Auflösung (Pixel) 800 x 1280 600 x 1024 1024 x 768 600 x 1024 480 x 800 600 x 1024

CONNECTIVITY

GSM 850/900/1800/1900 Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í

UMTS 850/900/1900/2100 Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í Í/Í/Í/Í

HSDPA/HSUPA Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í

WLAN/Bluetooth 802.11b/g/n/Å 802.11b/g/n/Å 802.11b/g/n/Å 802.11a/b/g/n/Å 802.11b/g/n/Å 802.11b/g/n/Å

HDMI-Ausgang Í Å Å Í Å Å

PIM

Kontakt-/Terminverwaltung Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Í/Å

Notizen/To-do-Liste Í/Í Å/Å Í/Í Í/Í Í/Í Í/Í

MESSAGING

E-Mail Å Å Å Å Å Å

E-Mail-Hub Å Å Å Å Å Å

SMS k.A. Í Í Í Í Í

BROWSER

Web/Flash/Java/Java-Scripting Å/Í/Í/Å Å/Í/Í/Å Å/Í/Í/Å Å/Í/Í/Å Å/Í/Í/Å Å/Í/Í/Å

https/Home veränderbar/Favoriten Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Å

MULTIMEDIA

Videoplayer Å Å Å Å Å Å

3GP/MP4/WMV Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å Å/Å/Í Å/Å/Å Å/Å/Å

Audio-Player Å Å Å Å Å Å

MP3/WMA Å/Í Å/Å Å/Å Å/Í Å/Å Å/Å

M4A/AAC Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å Å/Å

KAMERA

Auflösung Foto-/Chat-Kamera (Megapixel) 0/1,2 3,1/0,3 1,9/0,3 0/0,3 0/0,3 1,9/0,3

Fotolicht

NAVIGATION

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

kein Blitz oder Fotolicht

vorhanden

GPS-Empfänger/Routenplaner Å/Å Å/Å Í/Å Å/Å Í/Í Í/Í

Onboard-/Offboard-Navi ÍÅ ÍÅ ÍÍ ÍÅ ÍÍ ÍÍ

GRÖSSE & GEWICHT

Abmessungen (L x B x H in mm) 196 x 119 x 11 194 x 122 x 11 202 x 159 x 10 198 x 129 x 11 191 x 121 x 13 193 x 121 x 11

Gewicht (g) 334 347 434 311 348 320

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

2,7 2,6 3,6 4,0 4,0 4,6

29


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Auf der Straße, in der Bahn oder im Flugzeug – Kopfhörer und

folglich Musik gehören zum Alltag. Das Angebot der immer

beliebter werdenden Musik-Streamingdienste wächst täglich,

Smartphone-Player klingen immer besser – Musik unterwegs

erlebt einen regelrechten Boom.

Kopfhörer, Soundsysteme, Apps und Streamingdienste

In diesem Spezial schauen wir uns 24 hochwertige Kopfhörer

für den mobilen Einsatz sowie fünf Soundsysteme für den guten

Ton zu Hause an, denn dort möchte man ja erst recht auf

hohem Niveau Musik hören. Auch die wichtigsten Streamingdienste

sind mit von der Partie. Bei den Kopfhörern haben

wir Modelle jeder Bauform gewählt, schließlich sind die Geschmäcker

verschieden. Wir unterscheiden zwischen Over-Ear

(ohrumschließend), On-Ear (ohraufliegend) und In-Ear (in den

Gehörgang eingeführt). Die Bauformen Over-Ear und In-Ear

haben den Vorteil, dass sie Umgebungs geräusche zu einem

gewissen Maß ausblenden und damit eine passive Geräuschunterdrückung

bieten. Manche Modelle gehen sogar noch

einen Schritt weiter und nutzen ein aktives System: Hier werden

störende Geräusche über Mikrofone erkannt und beseitigt.

Wer jemals solche Kopfhörer im Flugzeug auf den Ohren hatte,

will sie nicht mehr missen.

Praktisch ist auch eine Kabelfernbedienung inklusive Freisprechfunktion,

wie sie an manchen Kopfhörern zu finden ist.

Diese Funktion haben wir mit den nativen Musicplayern des

Apple iPhone 5, Nokia Lumia 920, Samsung Galaxy S III LTE

und Sony Xperia Z überprüft. Gute Nachricht: Alle für iOS-

Geräte deklarierten Hörer steuerten im Test auch Smartphones

mit Android und Windows Phone. Allein die Lautstärke regelung

klappt nur mit iOS-Geräten.

Auf Herz und Nieren getestet

Alle Probanden wurden nach den strengen connect-Maßstäben

bewertet und mussten sich nicht nur dem Soundcheck

stellen, sondern auch den harten Parcours in unserem Messlabor

durchlaufen. Die zu jedem Testgerät abgebildeten Frequenzdiagramme

können sehr gut dazu benutzt werden, um

unerwünschte klangliche Eigenarten zielgerichtet per Equalizer

zu eliminieren. Bei den zahlreichen Messungen lässt es sich

jedoch nicht vermeiden, mit einigen im Alltag wenig gebräuchlichen

Begriffen zu hantieren. Wer bei diesem Fach chinesisch

die Übersicht verliert, der darf einen Blick ins Lexikon auf Seite

51 werfen, wo alle Begriffe erklärt werden. Ab Seite 48 gibt es

zudem praktisches Zubehör und interessante Apps zu entdecken.

Viel Vergnügen mit unserem Musik-Spezial.

30


connect Freestyle 3/2013

Aktuelle Kopfhörer und Soundsysteme klingen so gut wie noch nie.

Streamingdienste liefern die Musik, Player-Apps und cleveres Zubehör

erhöhen den Genuss. Von Michael Peuckert

Inhalt

OVER-EAR-KOPFHÖRERSeite 32

ON-EAR-KOPFHÖRERSeite 36

IN-EAR-KOPFHÖRERSeite 39

SOUNDSYSTEMESeite 42

Fotos: © YanLev – shutterstock.de

STREAMINGDIENSTESeite 46

ZUBEHÖR & APPSSeite 48

LEXIKONSeite 51

31


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Over-Ear

Over-Ear-Kopfhörer umschließen das Ohr und sitzen dank

weicher Ohrpolster bequem. Der Komfort erhöht aber das Gewicht.

AKG K551

Der Kopfhörerspezialist AKG hat mit

dem in zwei Farben erhältlichen K551

eine Klangwaffe im Programm. Die

leider sehr großen Lauscher mit

50- Millimeter-Treibern sind bestens

verarbeitet und lassen sich super

tragen, obwohl sie nicht ganz leicht

sind. Per Kabelfernbedienung steuert

man bequem den Musicplayer. Aufbauend

auf einem satten Tieftonfundament

ist der K551 auch bei sanften Klängen

in seinem Element und liefert in den

Höhen einen schön lebendigen Sound.

AKG K551

––––

PREIS/BAUWEISE

280 Euro/geschlossen

––––

+ Kabelfernbedienung

+ 50-mm-Treiber

+ toller Klang

+ sehr gute Verarbeitung

+ angenehm zu tragen

- groß und schwer

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 33,1 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 98 dB

Gesamtgewicht: 324 Gramm

––––

Tiefreichender Frequenzverlauf

mit leichter Höhenbetonung

––––

KLANG

80 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

90 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

75 %

Beyerdynamic

Custom One Pro

Zu wenig Bass? Kein Problem –

einfach mehr hinzugeben.

Zur Bassjustage besitzt der große Custom

One Pro im unteren Bereich seiner Ohrmuscheln

je einen Schieber, der eine

vierstufige Abstimmung von „Light“ bis

„Heavy“ ermöglicht. Auch optisch kann

der Musikfreund Hand anlegen und die

Seitenteile des auch in Weiß lieferbaren

Hörers gegen welche nach seinem Geschmack

tauschen. Der dafür notwendige

Inbusschlüssel gehört ebenso zum Lieferumfang

wie das dicke und abnehmbare

Kabel. Für einen guten Komfort trotz des

recht hohen Gewichts, sorgen die komfortablen

Ohrpolster. Klanglich macht der

Beyerdynamic richtig Laune und ist dank

seiner flexiblen Klangabstimmung bei

jeder Musikrichtung in seinem Element.

Bose Quiet Comfort 15

––––

PREIS/BAUWEISE

350 Euro/geschlossen

––––

+ aktive Geräuschunterdrückung

+ präziser Klang

+ kompakt und komfortabel

+ Kabelfernbedienung

- kein Passivmodus

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 990 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 104 dB

Gewicht: 206 Gramm

––––

Im Tiefstbass etwas zurückhaltend,

ansonsten ausgewogen

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

90 %

AUSSTATTUNG

75%

––––

GESAMTBEWERTUNG

78 %

Bose

Quiet Comfort 15

Der Klassiker unter den Kopfhörern

mit aktiver Geräuschunterdrückung.

Der Bose Quiet Comfort 15 trägt sich ideal, weil er nicht

nur besonders leicht ist, sondern auch superweiche

Ohrpolster besitzt. Auch die Ausstattung ist top: Er bietet

die mit Abstand beste Geräuschunterdrückung im Test,

ein praktisches Transportcase sowie diverse Kabel und

Adapter. Einziges Manko: Ohne Strom funktioniert der

Bose nicht, weshalb man immer eine Ersatzbatterie dabeihaben

sollte. Diese sorgt für rund 35 Stunden Musikgenuss,

denn klanglich liefert der Bose Quiet Comfort 15

eine präzise Vorstellung mit druckvollem Bass ab.

Monster Inspiration

––––

PREIS/BAUWEISE

299 Euro/geschlossen

––––

+ aktive Geräuschunterdrückung

+ individualisierbar

+ Passivbetrieb möglich

+ Kabelfernbedienung

- schwer; Bassüberhöhung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 35,1 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 103,5 dB

Gesamtgewicht: 341 Gramm

––––

Tiefreichender, sehr dominanter

Bass; sonst recht neutral

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

65 %

AUSSTATTUNG

75 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

68 %

Monster

Inspiration

Den Monster Inspiration mit Active Noise

Cancelling gibt’s in den Farben Weiß,

Silber und Titan. Mit seinem eleganten

Design, dem Leder und dem Metall

sowie dem wechselbaren Kopfband

ist er ein Eyecatcher. Trotz aktiver

Geräusch unter drückung per Batterie –

auch der Passivbetrieb ist möglich –

bleiben seine Abmessungen im Rahmen.

Das lässt sich vom Gewicht leider nicht

sagen. Gleich drei Kabel liegen bei, zwei

davon mit Fernbedienung. Klanglich

gefällt der ausgewogene Mittel-Hochton;

der Bass ist jedoch zu dominant und

sorgt für einen sehr wuchtigen Sound.

32


connect Freestyle 3/2013

Beyerdynamic

Custom One Pro

––––

PREIS/BAUWEISE

199 Euro/geschlossen

––––

+ vierstufige Bassabstimmung

+ individualisierbare Seitenteile

+ toller Klang

- groß und schwer

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 16,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 96,5 dB

Gesamtgewicht: 326 Gramm

––––

Die Linear-Einstellung zeigt

einen absolut neutralen Verlauf

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

80 %

AUSSTATTUNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

TUNG

67 %

Sennheiser

Momentum

Der edle und klanggewaltige Momentum

ist ein Spitzenkopfhörer für unterwegs.

Logitech UE 9000

Der Logitech UE 9000 trumpft mit

Vollausstattung auf: Außer der zuschaltbaren,

akkubetriebenen Geräuschunterdrückung

ist auch Bluetooth inklusive

Gerätesteuerung an Bord. Das

mitge lieferte Kabel für den Passivbetrieb

kommt ebenfalls mit Steuertasten. Der

UE 9000 ist jedoch recht schwer, was

die Mobi lität etwas einschränkt. An der

starken Soundperformance mit satten

Bässen und gelungenem Mittel-Hochton

ändert das nichts.

Schafsleder, Edelstahlbügel: Der Sennheiser Momentum sieht hervorragend

aus und fasst sich gut an. Da er leicht ist und seine Ohrpolster schön weich

sind, lässt er sich bestens tragen, auch wenn die Ohröffnung ruhig etwas

größer hätte ausfallen können. Dazu gesellen sich zwei Kopfhörerkabel,

einmal ohne und einmal mit Fernbedienung. Letzteres kommt mit einem

anwinkelbaren Klinkenstecker und ist so besonders flexibel. Klanglich liefert

der Momentum ein Dynamikfeuerwerk mit knalligem Oberbass und einem

direkten Mittel-Hochton. Auch die Tiefen des Bass kellers sind ihm nicht

fremd. Eine schwarze Variante dieses Kopfhörers ist ebenfalls erhältlich –

der Sennheiser heißt dann Momentum Black.

Logitech UE 9000

––––

PREIS/BAUWEISE

349 Euro/geschlossen

––––

+ aktive Geräuschunterdrückung

+ aptX-Bluetooth

+ kraftvoller Sound

+ überragende Ausstattung

+ tolle Verarbeitung

- hohes Gewicht

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 54 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 97,5 dB

Gesamtgewicht: 359 Gramm

––––

Gelungene, ausgewogene Abstimmung.

Tiefreichender Bass

––––

KLANG

75 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

70 %

AUSSTATTUNG

85 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

77 %

Sennheiser Momentum

––––

PREIS/BAUWEISE

299 Euro/geschlossen

––––

+ Kabelfernbedienung

+ dynamischer Klang

+ hoher Tragekomfort

+ überragende Verarbeitung

+ anwinkelbarer Klinkenstecker

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 22,8 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 99 dB

Gesamtgewicht: 199 Gramm

––––

Recht ausgewogen mit kräftigem

Bass und Peak bei 8 kHz

––––

KLANG

85 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

95 %

AUSSTATTUNG

TTUNG

65 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

82%

JBL J88i

––––

PREIS/BAUWEISE

149 Euro/geschlossen

––––

+ Kabelfernbedienung

+ schicke Optik in drei Farben

+ austauschbares Kabel

- verfärbter Sound

- sehr groß

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 30,5 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 106 dB

Gesamtgewicht: 310 Gramm

––––

Der Frequenzgang des J88i

verläuft nicht sehr neutral

––––

KLANG

55 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

50 %

AUSSTATTUNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

52 %

JBL J88i

Das aktuelle JBL-Topmodell

J88i ist in Weiß, Weiß/Orange

und Schwarz lieferbar und

bringt drehbare Ohr muscheln

mit. Auch das verriegelbare

und abnehmbare Flachbandkabel

macht einen guten

Eindruck und bietet eine

Fernbedienung inklusive Lautstärkeregelung

für iPhone,

iPad etc. Klanglich kommen

hier vor allem Bassfreunde

auf ihre Kosten, denn in

tieferen Lagen spielen die

50-Milli meter-Treiber ihre

üppige Membranfläche

gnadenlos aus. Der Mittel-

Hochton ist beim J88i allerdings

etwas unterrepräsentiert

und außerdem verfärbt.

33


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Sony MDR-1R

––––

PREIS/BAUWEISE

249 Euro/geschlossen

––––

+ Kabelfernbedienung

+ hoher Tragekomfort

+ knackiger Oberbass

+ attraktive Optik

- Stimmen etwas verfärbt

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 59,8 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 102 dB

Gesamtgewicht: 243 Gramm

––––

Philips Fidelio L1

––––

PREIS/BAUWEISE

280 Euro/offen

––––

+ Kabelfernbedienung mit Mikro

+ stressfreier Sound

+ hervorragende Verarbeitung

+ tadelloser Tragekomfort

- könnte noch frischer spielen

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 27,7 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 97,5 dB

Gesamtgewicht: 289 Gramm

––––

Abfallender Frequenzverlauf

mit kleinem Peak bei 7 kHz

––––

KLANG

75 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

90 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

73 %

Philips Fidelio L1

Der L1 aus der Fidelio-Serie von Philips

ist der einzige Kopfhörer im Test in

offener Bauweise – er strahlt die

Musik also auch leise an die Umgebung

ab. Die Verarbeitung liegt mit

viel Leder und Metall sowie dem drillfreien,

textilummantelten Kabel auf

allerhöchstem Niveau. Die soften Ohrpolster

sorgen zudem für tollen Tragekomfort,

der langes Hören ermöglicht.

Langes Hören ermöglicht auch die

gelungene Klangabstimmung – der

Sound des L1 ist stressfrei. Allerdings

fehlt es dem Lauscher ein wenig

an Klang frische; sein straffer und

tiefreichender Bass hingegen ist top.

Nokia Purity Pro

––––

PREIS/BAUWEISE

329 Euro/geschlossen

––––

+ aktive Geräuschunterdrückung

+ aptX-Bluetooth

+ NFC

+ gute Verarbeitung

+ tolle Vollausstattung

- extreme Bassüberhöhung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 98,4 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 103,5 dB

Gesamtgewicht: 294 Gramm

––––

Sony MDR-1R

Der Sony MDR-1R in Silber oder Schwarz ist

richtig schick. In Sachen Tragekomfort liegt er

dank seiner soften Ohrpolster auf einem Niveau

mit den Besten in dieser Disziplin. Ausstattungsseitig

gibt es zwei Kabel, einmal mit und einmal

ohne Fernbedienung. Klangtechnisch drängt

sich der kräftige Oberbass in den Vordergrund.

Allerdings geht dem Sony ganz unten im Basskeller

etwas die Puste aus. Stimmen sind zudem

nicht frei von Verfärbungen.

Ultrasone HFI-780

Der Ultrasone HFI-780 wirkt mit seinem massiven

Bügel und den üppigen Scharnieren wie für die

Ewigkeit gebaut. Dazu passen die Alukapseln und das

sehr dicke, fest installierte Kabel. Sonderausstattung

sucht man beim HFI-780 jedoch vergebens. Sein cleverer

Klappmechanismus ermöglicht es dem User,

den großen Ultrasone kompakt zusammenzulegen

und in dem beliegenden Samtbeutel zu verstauen.

Der HFI-780 erfreut den Hörer mit seinem detailreichen

Klang und einem straffen Bass.

Fallender Verlauf mit wenig Tiefbass

und breitem Peak um 1 kHz

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

90 %

AUSSTATTUNG

UNG

65 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

73 %

Ultrasone HFI-780

––––

PREIS/BAUWEISE

200 Euro/geschlossen

––––

+ Klappmechanismus

+ detailreiches Klangbild

+ hochwertige Verarbeitung

- üppige Abmessungen

- sehr strammer Sitz

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 40,4 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 98,5 dB

Gewicht: 316 Gramm

––––

Tiefreichender Bass

mit etwas viel Klirr

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

75%

AUSSTATTUNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

65 %

Rechter Kanal mit Bassüberhöhung;

ansonsten ausgewogen

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

60 %

AUSSTATTUNG

75 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

67 %

Nokia Purity Pro

Der Nokia Purity Pro bringt eine tolle Ausstattung mit.

Die Features stimmen: Außer einer aktiven Geräuschunterdrückung hat der Nokia Purity

Pro, der von Monster gebaut wird, auch aptX-Bluetooth zur drahtlosen Musikübertragung

inklusive Steuerung an den Ohrmuscheln an Bord. NFC zur einfachen Kopplung mit einem

kompatiblen Smartphone, etwa dem Nokia Lumia 920, gibt es ebenfalls. Auch der Betrieb

via Klinkenkabel ist möglich, hier fehlt jedoch eine Kabelfernbedienung. Clever: Der akkubetriebene

Nokia schaltet sich beim Auseinanderklappen automatisch ein. Klanglich stört

eine extreme Bassüberhöhung auf dem rechten Kanal, die sowohl via Kabel als auch

per Bluetooth hörbar ist. Wirklich sehr schade, denn ansonsten überzeugt der Purity Pro.

34


P3

Mobiler Ultraleicht-HiFi-Kopfhörer

NEU

Jetzt

auch in Blau!

True Sound for Your Lifestyle

Zeitlos elegantes Design und perfekter Klang | ultraleichte, faltbare

und solide Konstruktion aus Aluminium und strapazierfähigem

Kunststoff für höchsten Tragekomfort | B&W-optimierte Mylar-

Membranen, ultralineare Neodym-Magnetantriebe und mit speziellem

Akustikgewebe bezogene Ohrpolster für eine unverfälscht

natürliche Wiedergabe | wechselbares „Made for iPod“-Anschlusskabel

mit Mikrofon und Fernbedienung für die jüngsten iPad,

iPhone & iPod-Modelle | alternatives Audio-Line-Kabel beiliegend

| elegantes Hartschalenetui für den sicheren Transport

auf Reisen | erhältliche Ausführungen: Schwarz, Blau und Weiß

Mehr Infos zum neuen P3 auf:

www.gute-anlage.de und

www.bowers-wilkins.de


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Leder und Metall:

Der Bowers &

Wilkins P5 ist sehr

gut verarbeitet.

On-Ear

On-Ear-Kopfhörer sind recht leicht und kompakt, ihre

Geräuschunterdrückung ist aber nicht sehr ausgeprägt.

Bowers & Wilkins P5

––––

PREIS/BAUWEISE

299 Euro/geschlossen

––––

+ kräftiger Sound

+ tolle Verarbeitung

+ kompakt, leicht und elegant

- fummelige Fernbedienung

- könnte etwas frischer klingen

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 27,5 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 103 dB

Gesamtgewicht: 199 Gramm

––––

Verlauf mit dominantem Bassund

Grundton; Peak bei 3 kHz

––––

KLANG

80 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

80 %

AUSSTATTUNG

UNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

70 %

Bowers & Wilkins P5

Edel und mit kräftigem Klang:

Der P5 ist ein Top-Kopfhörer.

Der filigrane Bowers & Wilkins P5 ist perfekt

verarbeitet. Seine weichen Polster bieten guten

Komfort, der stramme Sitz sorgt auch bei Bewegungen

für tadellosen Halt. Das Kabel ist drillfrei,

allerdings auch ein bisschen dünn geraten; man

sollte im Alltag sorgfältig mit ihm umgehen.

Etwas fummelig gestaltet sich der Umgang mit

der Kabelfernbedienung, bei der die Tasten zum

Lauter- und Leiserstellen nicht optimal herausgearbeitet

sind. Klanglich bevorzugt der P5

die voluminöse Gangart, aufbauend auf einem

kräf tigen Bass- und Grundton. Wir hätten uns

zwar einen Tick mehr Frische im Sound gewünscht,

doch das ist Klagen auf sehr hohem

Niveau. Wer es etwas dezenter mag, kann

zum kleineren Bruder P3 für 199 Euro greifen.

Der lässt sich sogar zusammenklappen.

Denon

AH-D340

Der recht groß geratene AH-D340 erfreut

mit einem erfrischend lebendigen Sound.

Der Denon AH-D340 sieht gut aus mit seinen Kontrastnähten

und Applikationen in Weiß. Obwohl weitgehend

aus Kunststoff gefertigt, ist er recht schwer und auch

nicht gerade klein. Das ist aber schnell vergessen,

sobald der Denon auf den Ohren Platz genommen hat,

wo er mit seinen weichen Lederpolstern einen tollen

Tragekomfort bietet. Lob gibt es auch für das abnehmbare

Kabel nebst griffiger und komfortabel bedienbarer

Fernbedienung, die eine Freisprechfunk tion mitbringt.

Klanglich zeigt sich der Denon AH-D340 von der

lebendigen Seite. Den fehlenden Druck in den untersten

Lagen kompensiert er mit feinen Mitten, die besonders

Stimmen gut zur Geltung bringen. Der hohe Komfort

und der stressfreie Klang des Denon-Hörers laden zu

langem Musikgenuss ein.

Denon AH-D340

––––

PREIS/BAUWEISE

199 Euro/geschlossen

––––

+ lebendiger Klang

+ super bequemer Sitz

+ stabiles und drillfreies Kabel

+ sehr gute Kabelfernbedienung

- groß und schwer

- etwas wenig Tiefstbass

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 37,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 103 dB

Gesamtgewicht: 250 Gramm

––––

Ausgewogener Verlauf mit

flachem Abfall im Bass

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

80 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

68 %

36


FACEBOOK.COM/PHILIPSSOUND

TWITTER.COM/YNTHT_DE

CITISCAPE

UPTOWN

SHL5905

ERLEBE MUSIK WIE NOCH NIE ZUVOR

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music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

On-Ear

Harman/Kardon CL

––––

PREIS/BAUWEISE

199 Euro/geschlossen

––––

+ kräftiger Sound

+ hoher Tragekomfort

+ abnehmbares, stabiles Kabel

+ Fernbedienung und Mikro

- Passform muss über Bügeltausch

verändert werden

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 35,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 106 dB

Gesamtgewicht: 206 Gramm

––––

Fallender Frequenzverlauf mit

tiefreichendem Bass

––––

KLANG

75 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

75 %

AUSSTATTUNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

67 %

Beyerdynamic

T 50 p

Der T 50 p bietet ein spezielles Klang erlebnis,

die Ausstattung ist jedoch mau.

Im Beyerdynamic T 50 p arbeiten sogenannte

Tesla- Wandler mit einem besonders starken Magnetfeld.

Diese Wandler sollen für direkten Klang und einen hohen

Wirkungsgrad sorgen – und tun es auch. Der anspringende

Sound der Beyerdynamic-Lauscher wirkt beim ersten

Hören ungewöhnlich; so klingt kein Konkurrent. Uns gefällt

dieser spezielle Sound sehr gut, auch wenn dem Lauscher

ein bisschen mehr Tiefbass gut zu Gesicht stehen würde. In

puncto Ausstattung hat der Beyer dynamic T 50 p bis auf

eine praktische und stabile Transporttasche nebst

Flugzeug- und Heimadapter leider nicht viel zu bieten. Mit

dem dünnen Y-Kabel sollte man vorsichtig umgehen.

Beyerdynamic T 50 p

––––

PREIS/BAUWEISE

249 Euro/geschlossen

––––

+ direkter und knackiger Klang

+ sehr gute Verarbeitung

+ schicke Optik

- Kabel etwas dünn

- keine Kabelfernbedienung

- Stimmen etwas belegt

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 35,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 106,5 dB

Gesamtgewicht: 175 Gramm

––––

Fallender Verlauf mit kräftigem

Oberbass und Peak bei 10 kHz

––––

KLANG

75 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

80 %

AUSSTATTUNG

UNG

35 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

63 %

Harman/Kardon CL

Der CL aus Stahl und Leder

lässt Musik bassstark erklingen.

Bereits optisch sticht der Harman/Kardon

CL mit seinen rechteckigen Ohrmuscheln

und dem lackierten Edelstahlbügel heraus.

Dieser kann auch gegen einen größeren

ausgetauscht werden, denn der Einstellbereich

ist sehr begrenzt. Doch nicht nur

die Haptik überzeugt, auch das stabile,

abnehmbare und drillfreie Kabel ist top.

Steuerelemente für den Musicplayer und

eine Freisprechfunktion sind ebenfalls an

Bord. Dank strammem Sitz und weichem

Leder lässt sich der CL bestens tragen;

irritierend ist jedoch die deutliche Schallübertragung

beim Berühren des Bügels.

Mit seinem bassstarken und tiefreichenden

Klang zeigt der CL sofort, was Sache ist.

Bei sonoren Männer stimmen tut er zwar

manchmal zu viel des Guten, doch das

verzeihen wir diesem starken Kopfhörer

von Harman/Kardon gerne.

38

Philips Fidelio M1

––––

PREIS/BAUWEISE

200 Euro/geschlossen

––––

+ starker Tiefbass

+ super bequemer Sitz

+ drillfreies Kabel

+ Kabelfernbedienung

- keine Lautstärkeregelung

- dunkle Klangabstimmung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 20,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 103,5 dB

Gesamtgewicht: 175 Gramm

––––

Etwas basslastige Abstimmung

mit zurückhaltenden Höhen

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

85 %

AUSSTATTUNG

50 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

67 %

Philips

Fidelio M1

Schick, bequem und tiefbassstark –

so präsentiert sich der Fidelio M1.

Der Philips Fidelio M1 ist ein Eyecatcher:

Es gibt diesen Lauscher aus Leder und

Metall in den Farbkombinationen

Schwarz/Titan, Weiß/Braun und Schwarz/

Orange. Auch seine Verarbeitung überzeugt

sofort. In Sachen Tragekomfort

erreicht der Beau mit seinen weichen

Lederpolstern sogar das Niveau des

Denon AH-D340. Das wechsel bare textilummantelte

Kabel ist drillfrei und bietet

eine Fernbedienung mit Freisprechfunktion.

Eine Lautstärkeregelung für iPhone,

iPad und Co fehlt allerdings. Dafür gibt es

ein zweites Kabel ohne Fernbedienung

und einen Samtbeutel für den sicheren

Transport. Die Sound abstimmung ist

leider etwas dunkel geraten, sodass es

dem Fidelio M1 an Glanz in den Höhen

fehlt. Sein Tiefbass ist dagegen erstklassig

und macht richtig Laune.


In-Ear

In-Ear-Hörer sind leicht und ermöglichen das Ausblenden von

Umgebungsgeräuschen. Ihr Sitz im Ohr ist aber nicht jedermanns Sache.

connect Freestyle 3/2013

AKG K391 NC

Der gut klingende AKG-Hörer

unterdrückt Geräusche effektiv.

Bereits äußerlich trumpft der AKG

K391 NC auf: Das Alugehäuse ist

bestens verarbeitet, die Lauscher

AKG K391 NC

––––

PREIS/BAUWEISE

180 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ aktive Geräuschunterdrückung

+ guter Klang

+ sitzt sehr gut im Ohr

+ Kabelfernbedienung

- Kabel und Box stören Komfort

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 96,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 96 dB

Gesamtgewicht: 46 Gramm

––––

Neutraler Verlauf mit weitem

Hochton; aktiv mehr Klirr

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

50 %

AUSSTATTUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

sitzen trotz dickem Kabel bequem im Ohr. Den Komfort stört

jedoch die abschaltbare Aktivbox, an die der Kopfhörer zudem

fest angedockt ist. Die Box beherbergt die Elektronik

für die effektive Geräuschunter drückung sowie einen Akku

für eine Laufzeit von bis zu 40 Stunden. Der Klang des K391

NC überzeugt mit kräftigen Bässen und einem angenehmen

Mittel-Hochton. Im Passivbetrieb ist er jedoch leise.

Sony XBA-4

––––

PREIS/BAUWEISE

299 Euro/Vier-Wege-System

––––

+ vier Treiber, sieben Ohrpolster

+ toller Klang

+ sehr guter Sitz im Ohr

+ kann laut spielen

- wenig Ausstattung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 7,1 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 102 dB

Gesamtgewicht: 18 Gramm

––––

Neutraler Verlauf, tiefer Bass;

Peak bei 3,5 kHz mit hohem Klirr

––––

KLANG

80 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

80 %

AUSSTATTUNG

65 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

75 %

Sony

XBA-4

Der Sony XBA-4 mit seinem

Vier-Wege-System klingt echt stark.

Der XBA-4 stammt aus Sonys Prestige-Serie und ist

pro Seite mit vier Treibern ausgestattet, was seine doch

recht üppigen Abmessungen erklärt. Ansonsten spendiert

Sony lediglich eine Tasche sowie zwei Ohrpolster-Varianten

in verschiedenen Größen. Dafür gefällt die sta bile Flachbandleitung,

bei der der rechte Kanal über dem Nacken getragen

wird. Der Sitz des Sony XBA-4 im Ohr ist hervorragend, ohne

störende Kabel geräusche. Klanglich bildet der Sony XBA-4

noch dazu die Speerspitze bei den In-Ear-Kopfhörern: Seine

insgesamt sehr ausgewogene und tiefreichende sowie eher

spritzige Abstimmung macht Laune, ganz egal, welche Musik

man am liebsten hört.

Denon AH-C250

In einem futuristischen Look geht der gut verarbeitete

Denon AH-C250 an den Start. Seine zwei Lauscher

kommen mit einer komfortablen Kabelfernbedienung

inklusive Lautstärkeregelung und Freisprechfunktion,

die Klangabstimmung mit einem zurückhaltenden

Hochton und nicht zu dominanten Bässen ist ausgewogen.

Der Denon kann zudem richtig laut spielen –

lauter als alle anderen Testkandidaten. Dank der

entspannten Abstimmung klingt er jederzeit stressfrei,

was zum stundenlangen Musikgenuss einlädt.

Denon AH-C250

––––

PREIS/BAUWEISE

169 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ Kabelfernbedienung mit Mikro

+ tolle Optik, gute Verarbeitung

+ kann sehr laut spielen

+ gute Kabelfernbedienung

- wenig Höhen

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 79,3 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 108,5 dB

Gesamtgewicht: 21 Gramm

––––

Bis auf den zurückhaltenden

Hochton neutraler Verlauf

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

75 %

AUSSTATTUNG

75 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

72 %

Creative MA930

Der mit Abstand kleinste und leichteste Kopf hörer im Test heißt

Crea tive MA930. Seine Lauscher verschwinden beinahe im Ohr und

lassen sich bequem tragen, nur die hohen Geräusche des widerspenstigen

Kabels irritieren. Eine Headset-Funktion ist vorhanden,

ein Täschchen und diverse Ohrpolster liegen bei. Klanglich gefällt

der knackige Bass, während bei Stimmen eine Überbetonung von

S-Lauten zu hören ist. Für iPhone etc. gibt’s die Version HS-930i.

Creative MA930

––––

PREIS/BAUWEISE

100 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ Kabelfernbedienung mit Mikro

+ ordentlicher Klang

+ sehr klein und leicht

- Betonung von S-Lauten

- Kabel mit Störgeräuschen

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 17,9 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 104,5 dB

Gesamtgewicht: 12 Gramm

––––

Bassstarke Abstimmung; starke

Peaks bei 2,5 und 8,5 kHz

––––

KLANG

60 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

70 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

62 %

39


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

In-Ear

Bowers & Wilkins

C5

Der bassstarke C5 ist bequem

und bestens verarbeitet.

Schon optisch ist der C5 eine Wucht

– mit seiner cleveren Ohranpassung,

bei dem ein Teil des festen Kabels

für Stabilität und tollen Tragekomfort

im Ohr sorgt. Kritik muss sich der C5

jedoch wegen seiner fummeligen

Kabelfernbedienung gefallen lassen.

Klanglich weiß der Lauscher aus

britischem Hause dafür mit einem

mächtigen, aber dennoch konturierten

Bass zu gefallen. Bei anderen

Hörern geht diese Abstimmung oft

mit einem aufgedunsenen Grundton

einher, beim C5 ist dies aber nicht

der Fall. Ihm fehlt lediglich in den

obersten Höhen etwas mehr Glanz.

Bowers & Wilkins C5

––––

PREIS/BAUWEISE

179 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ kräftiger, bassstarker Klang

+ hervorragende Verarbeitung

+ sehr hoher Tragekomfort

+ Fernbedienung mit Mikro

- Remote fummelig bedienbar

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 33,8 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 109,5 dB

Gesamtgewicht: 19 Gramm

––––

Mächtiger Bass und Peak bei

3 kHz; schnell abfallende Höhen

––––

KLANG

70 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

85 %

AUSSTATTUNG

70 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

75 %

Bose SIE2i

Orange oder Grün mögen keine typischen

Kopfhörerfarben sein, aber dem SIE2i von Bose

stehen sie. Im Kabel sitzt eine Fernbedienung mit

Headsetfunktion, eine Armtasche für den Einsatz

beim Sport liegt im Karton. Klanglich trumpft der

SIE2i mit knackigen Bässen und einem angenehm

ausgewogenen Charakter auf. Dafür müssen die

sehr bequemen Ohrpassstücke allerdings richtig im

Ohr platziert sein. Eine Geräuschunterdrückung

bietet der Bose SIE2i allerdings nicht, was Punkte

bei der Ausstattung kostet.

Bose SIE2i

––––

PREIS/BAUWEISE

150 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ stabil und bequem im Ohr

+ coole Optik, gute Verarbeitung

+ gutes Kabel inklusive Remote

+ ausgewogener Klang …

- … aber nur bei richtigem Sitz

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 44,9 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 109 dB

Gesamtgewicht: 16 Gramm

––––

Zurückhaltend in Tiefstbass und

Hochton; ansonsten sehr neutral

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

85 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

68 %

Teufel Aureol Fidelity

––––

PREIS/BAUWEISE

100 Euro/Ein-Weg-System

––––

+ guter Klang

+ tolle Verarbeitung

+ drillfreies Kabel

+ günstiger Preis

- keine Fernbedienung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 18 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 105,5 dB

Gesamtgewicht: 15 Gramm

––––

Kräftiger Bass und prägnante

Höhen mit Peak bei 6 kHz

––––

KLANG

65 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

85 %

AUSSTATTUNG

55 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

68 %

Teufel Aureol Fidelity

Beachtenswert, was der Berliner Lautsprecherspezialist

Teufel für 100 Euro anbietet. Der Aureol Fidelity

kommt im edlen, zweifarbigen Aluminiumgehäuse

und mit einem stabilen und größtenteils drillfreien

Kabel. Nur eine Fernbedienung fehlt. Dafür liegen dem

Aureol Fidelity in der hochwertigen Verpackung neben

zwei Adaptern auch gleich mehrere Passstücke bei,

die für einen guten Sitz in den Ohren sorgen. Klanglich

zeigt sich der Teufel lebendig mit satten Bässen.

Sony XBA-3

––––

PREIS/BAUWEISE

229 Euro/Drei-Wege-System

––––

+ toller Klang

+ hochwertige Verarbeitung

+ stabiles Flachbandkabel

+ guter Tragekomfort

- keine Fernbedienung

––––

MESSERGEBNISSE

Impedanz: 9,8 Ohm

Wirkungsgrad (1 mW): 100 dB

Gesamtgewicht: 17 Gramm

––––

Ausgewogener Verlauf mit

breitem Hochton; erhöhter Klirr

––––

KLANG

75 %

TRAGEKOMFORT & HAPTIK

85 %

AUSSTATTUNG

65 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

75 %

Sony

XBA-3

Auch mit drei Treibern gehört der

Prestige-Hörer zur Soundelite.

Sein großer Bruder XBA-4 setzt auf

vier, der Sony XBA-3 immerhin auf drei

Treiber: Hier arbeiten einzelne Wandler

für die Höhen und den Bass sowie ein

Breitbandmodell. Klanglich schlägt der

XBA-3 in dieselbe Kerbe wie der XBA-

4, ist in den tiefsten Lagen jedoch

nicht ganz so schwarz. Dafür wirkt

sein Hochton ein wenig angenehmer.

In der Summe jedoch muss er in Sachen

Klang dem großen Bruder den

Vortritt lassen. Der Konter folgt beim

Tragekomfort, denn der XBA-3 fühlt

sich insgesamt im Ohr angenehmer

an. Mit dieser Leistung und seinem

audiophilen Klangcharakter bekommt

er eine dicke Empfehlung von uns.

40


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music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Für zu Hause empfehlen sich Soundsysteme, die drahtlos

oder per Dock vom Musicplayer angesteuert werden.

Bowers & Wilkins A5

––––

PREIS/GEWICHT

500 Euro/3,6 kg

ABMESSUNGEN

300 x 180 x 120 Millimeter

––––

+ voluminöser Klang

+ elegantes Design

+ einfaches Setup

+ Fernbedienung

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 96 dB (>67 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 67 Hz

Stromaufnahme Standby: 2,2 W

––––

Ausgewogen mit betonten Mitten.

Für wandnahe Aufstellung

––––

KLANG

85 %

AUSSTATTUNG

75 %

HANDHABUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

83 %

Bowers & Wilkins A5

Der High-End-Spezialist Bowers & Wilkins hat mit

dem A5 ein edles Airplay-Soundsystem im Programm.

Die Edelstahloberfläche und der Verzicht auf

sichtbare Bedienelemente sorgen für eine feine

Optik – Ein/Aus-Schalter und Lautstärkeregler

verstecken sich seitlich im Edelstahlband. Das

System lässt sich aber auch über die mitgelieferte

Fernbedienung lenken. Zwei Tweeter und zwei

Tiefmittel töner werden angetrieben von vier Digitalverstärkern

mit zusammen 80 Watt; diese Kombination

sorgt für partytaugliche Pegel von bis zu 96 dB.

Die Abstimmung mit einem flachen Bassverlauf ist

ideal für eine wandnahe Aufstellung, die den Tiefton

noch etwas anhebt. So platziert, bietet das A5 einen

voluminösen Sound, bei dem nur die Raumabbildung

etwas hintenansteht. Für optimalen Klang sollte

das A5 allerdings nicht zu tief positioniert werden.

Bowers & Wilkins Z2

––––

PREIS/GEWICHT

400 Euro/2,6 kg

ABMESSUNGEN

320 x 180 x 100 Millimeter

––––

+ knackiger Sound

+ tiefer Bass

+ attraktives Design

- Dock nur für iPod touch/iPhone

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 89 dB (>48 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 48 Hz

Stromaufnahme Standby: 2,2 W

––––

Leicht ansteigender Verlauf

mit tiefreichendem Bass

––––

KLANG

80 %

AUSSTATTUNG

80 %

HANDHABUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

83 %

42

Bowers & Wilkins Z2

B&W ist mit dem brandneuen Z2 ein optischer

Leckerbissen gelungen. Das elegante Soundsystem

ist in Schwarz und ab Juni auch in Weiß

erhältlich; seine matte und weiche Oberfläche

fasst sich fein an. An Ausstattung bietet das Z2

ein Lightning-Dock, Airplay, eine Klinkenbuchse

und eine Fern bedienung. Für guten Sound

sorgen zwei Breitbandlautsprecher, ein Verstärker

mit 2 x 20 Watt sowie ein DSP. Diese Kombination

zeigt Wirkung, übertrifft das Z2 mit

seinem tiefen Bass in diesem Punkt doch sogar

seinen großen Bruder A5. Ansonsten ist der

Sound schön knackig. In puncto Lautstärke

jedoch muss das Z2 seiner tiefen Abstimmung

Tribut zollen. Wie beim A5 übernimmt auch

beim Z2 eine App das Setup; alternativ steht für

diese Aufgabe ein Programm für Mac und PC

zum Download bereit.

Bose

Soundlink Air

Beim Soundlink Air sagt der Name

fast alles, denn das Bose-System nimmt

Musik bevorzugt drahtlos entgegen.

Alternativ gibt es auch einen Klinkenanschluss

auf der Rückseite. Das Setup erfolgt entweder

direkt per iOS-Device und Browser oder über

ein Programm per Mac oder PC. Das Soundlink

Air verfügt über Lautstärketasten, doch es liegt

ihm auch eine Fernbedienung bei. Als Besonderheit

lässt sich das Bose-System für 100

Euro mit einem Akku aufrüsten und ist dann

auch transportabel, um etwa die Terrasse zu

beschallen. Klanglich zeigt das Soundlink Air

die typischen Bose- Tugenden, also einen tiefreichenden

und knackigen Bass und einen

direkten Hochton. Nur schade, dass die Hochglanzoberfläche

des schwarzen Kunststoffgehäuses

ein bisschen anfällig für Kratzer ist.

Bose Soundlink Air

––––

PREIS/GEWICHT

350 Euro/2,1 kg

ABMESSUNGEN

307 x 171 x 103 Millimeter

––––

+ ausgewogener Sound

+ tiefer Bass

+ mit Akku aufrüstbar

- Hochglanzoptik kratzeranfällig

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 85 dB (>54 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 54 Hz

Stromaufnahme Standby: 0,2 W

––––

Ausgewogen mit tiefem Bass .

Extremer Peak bei 12 kHz

––––

KLANG

80 %

AUSSTATTUNG

70 %

HANDHABUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

80 %


Soundsysteme

Bose

Sounddock Serie III

––––

PREIS/GEWICHT

250 Euro/2,1 kg

ABMESSUNGEN

305 x 168 x 165 Millimeter

––––

+ lebendiger Klang

+ flexibler Dock-Anschluss

+ Fernbedienung und AUX-In

- kein Airplay

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 87 dB (>62 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 62 Hz

Stromaufnahme Standby: 3,8 W

––––

connect Freestyle 3/2013

Libratone Live

––––

PREIS/GEWICHT

549 Euro/6,5 kg

ABMESSUNGEN

195 x 470 x 150 Millimeter

––––

+ luftiger, räumlicher Sound

+ sieht toll aus

+ Raum- und Klangkorrektur

- zurückhaltender Grundton

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 94 dB (>71 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 71 Hz

Stromaufnahme Standby: 2,1 W

––––

Kleiner Spaßpeak im Bass, ansonsten

etwas unruhiger Verlauf

––––

KLANG

70 %

AUSSTATTUNG

50 %

HANDHABUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

70 %

Bose Sounddock Serie III

Das Bose Sounddock gehört zu den Klassikern unter

den Soundsystemen für iPhone und iPod. In der

aktuellen Version Serie III kommt das Gerät nun mit

dem aktuellen Lightning-Dock, auf das – anders als

beim Bowers & Wilkins Z2 – auch iPad mini und iPad

passen. Das iPad deckt dann jedoch beinahe die

Hälfte der beiden Breitbandlaut sprecher ab, was dem

lebendigen Sound mit seinen knackigen Bässen

etwas von seiner Wirkung nimmt. Die Basstiefe und

die maximale Lautstärke sind für ein System dieser

Preis- und Größenklasse absolut top.

Libratone

Live

Seine auswechselbare

Kaschmir- Abdeckung in

vielen Farben macht das

Libra tone zum Hingucker.

Die Dipol- Bauweise im Mittelhochton

– die vier Speaker strahlen nach vorne

und hinten ab – sorgt für einen zerklüfteten

Frequenzgang. In der Praxis

jedoch ergibt diese Bauweise ein sehr

räumliches Klangbild, dem nur der

Fokus bei Stimmen etwas abgeht.

Der separate Bass klingt bei höheren

Lautstärken ein wenig angestrengt.

Musik nimmt das Live per Airplay,

DLNA, Playdirect oder Klinke entgegen.

Eine App sorgt für das Setup, für

verschiedene Klangeinstellungen

sowie für die genaue Abstimmung,

die von der Aufstellung abhängig ist.

Stark zerklüfteter Verlauf

aufgrund der Dipol-Bauweise

––––

KLANG

80 %

AUSSTATTUNG

60 %

HANDHABUNG

90 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

77 %

Denon Cocoon Home

––––

PREIS/GEWICHT

499 Euro/5,4 kg

ABMESSUNGEN

451 x 236 x 170 Millimeter

––––

+ ausgewogener Sound

+ waschbare Abdeckung

+ üppige Ausstattung

+ feines Display

––––

MESSERGEBNISSE

max. Lautstärke: 93 dB (>55 Hz)

Untere Grenzfrequenz: 55 Hz

Stromaufnahme Standby: 0,3 W

––––

Denon Cocoon Home

Auch der japanische Hi-Fi-Spezialist Denon mischt bei den Soundsystemen

mit. Das Cocoon Home in Weiß oder Schwarz bringt mit

dem ausklappbaren Standarddock samt feinem Display, Airplay,

DLNA, AUX-In, Internetradio und einer Fernbedienung eine üppige

Ausstattung mit. Die Stoff abdeckung des kratzerabweisenden

Kunststoffgehäuses lässt sich bei Verschmutzungen sogar waschen.

Die Installation erfolgt praktischerweise mit der kostenlosen „Denon

Cocoon“-App, die im Betrieb zudem als Player mit integriertem

Internetradio dient. Auch klanglich überzeugt das Stereo-Zwei-

Wege-System des Cocoon Home: Musik erklingt hier neutral mit

tiefreichendem Bass und in einer ordentlichen Maximallautstärke.

Ausgewogener Verlauf. Ideal für

die wandnahe Aufstellung

––––

KLANG

85 %

AUSSTATTUNG

85 %

HANDHABUNG

80 %

––––

GESAMTBEWERTUNG

83 %

43


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Systemspeicher des Android-Smartphones

nicht mit Musikdateien überfrachtet.

Auch lassen sich die Offline-

Inhalte einzeln und gezielt wieder

löschen. Hierfür verdient Deezer ein

dickes Lob. Auch in puncto Angebotsumfang

und maximaler Datenrate

gehört Deezer zu den besten Diensten

in diesem Vergleich. Die Optik ist allerdings

eher zurückhaltend.

Getestet für Android;

auch erhältlich für iOS

––––

AUSWAHL:

rund 18 Millionen Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Music-Flat rate+Mobile 9,95

Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL): 192 kbit

Napster ist der Oldtimer unter den

Streamern; die Mobilvariante trägt den

Namen Music-Flatrate+Mobile. Eine

App für Android- und iOS-Geräte gibt

es in den jeweiligen Stores zu finden,

Windows-Phone- und Blackberry-

Freunde schauen dagegen in die

Röhre. Nach kurzer Registrierung

kannst du das Angebot von Napster

30 Tage lang auf Herz und Nieren

prüfen. Die Musikauswahl ist üppig

und die App gut gemacht. Die Bedienung

gelingt intuitiv einfach. Im

Einstell menü kann der Android-Nutzer

zudem den Speicherort für die Offline-

Dateien festlegen. Vorbildlich ist auch,

dass sich einzelne Songs oder auch

Alben per Tastendruck löschen lassen.

Das Handling ist also gut. In puncto

maximaler Datenrate bildet Napster

allerdings das Schlusslicht der Dienste,

bei denen die Rate bekannt ist. Der

Preis liegt dennoch recht hoch.

Getestet für Windows Phone;

keine weiteren Apps erhältlich

––––

AUSWAHL:

rund 22 Millionen Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Nokia Musik+ 3,99 Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL):

keine Angabe

Der Dienst Nokia Musik+ unterscheidet

sich deutlich von den anderen. So wird

Nokia Musik+ nicht als App angeboten,

sondern als Erweiterung des kostenlosen

Nokia Musik, das auf allen Nokia-

Lumia-Smartphones vorinstalliert ist.

Das bedeutet, das dieses Angebot

aktuell nicht für Phones anderer Hersteller

erhältlich ist; es kann aber nach

Abschluss des Abos per Browser auch

auf dem Rechner oder Tablet genutzt

werden. Da es bei Nokia Musik+ in

erster Linie um Playlisten (Mixe) verschiedener

Genres geht, gestaltet sich

die gezielte Suche nach ganzen Alben

schwierig. Allerdings lassen sich so

auch neue Künstler entdecken. Wer

ein Lumia-Smartphone besitzt, für den

ist Nokia Musik+ sicherlich eine gute

Wahl. Es bietet zu einem günstigen

Preis eine On- und Offline-Wieder gabe

und kann sieben Tage lang kostenlos

getestet werden.

46


connect Freestyle 3/2013

Die immer beliebter werdenden Musik-Streamingdienste bringen per App Leben

auf Smartphone und Tablet. Hier die wichtigsten Vertreter für den mobilen Einsatz.

Rdio

Der Newcomer unter den

Musik-Streamingdiensten ist

nicht umsonst so beliebt.

Simfy

Leicht zu handhaben,

reichlich Musik – Simfy

kann sich hören lassen.

Sony Music

Unlimited

Sony MU zeigt Schwächen bei

Handling und Coveranzeige.

Spotify

Spotify punktet mit hübscher

Optik und tollen Features, hat

aber auch Schwächen.

Getestet für iOS; auch für

Android, Blackberry und

Windows Phone erhältlich

––––

AUSWAHL:

rund 18 Millionen Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Premium 9,99 Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL): 320 kbit

Getestet für iOS; auch erhältlich

für Android und Blackberry

––––

AUSWAHL: rund 20 Millionen

Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Premium Plus 9,99 Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL): 320 kbit

Getestet für Android;

auch erhältlich für iOS

––––

AUSWAHL:

rund 18 Millionen Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Premium 9,99 Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL): 320 kBit

Getestet für Android; auch

erhältlich für Blackberry, iOS und

Windows Phone

––––

AUSWAHL:

rund 20 Millionen Songs

––––

KOSTEN (MOBILVARIANTE):

Premium 9,99 Euro/Monat

––––

WIEDERGABE: on- und offline

––––

QUALITÄT (MAXIMAL): 320 kbit

Dass es Rdio ernst meint mit dem

Angriff auf die etablierten Streamingdienste,

zeigt auch die Tatsache, dass

die Rdio-App für alle wichtigen mobilen

Betriebssysteme erhältlich ist: Außer

für Android und iOS gibt’s also auch

Rdio-Versionen für Blackberry und

Windows Phone. Das bieten sonst nur

Deezer und Spotify. Die Rdio-Premiumversion

beherrscht die On- und Offline -

Wiedergabe und kostet die für diesen

Leistungsumfang üblichen 10 Euro.

Die getestete iOS-App überzeugt vor

allem mit ihrer übersichtlichen Struktur

mit dem seitlich eingeblendeten

Hauptmenü. Hier findet man sich schon

nach kurzer Zeit gut zurecht. Die Funktionalität

ist jedoch nicht ganz so üppig

wie bei manchen Konkurrenzangeboten.

Sehr gut: Auf das Mobilgerät

geladene Alben lassen sich im Ganzen

löschen, Songs kann man aber auch

einzeln entfernen.

Simfy ist bereits eine Größe unter den

Streamingdiensten. Wer mit Simfy

unterwegs Musik hören möchte, und

zwar auch mal ohne Internetverbindung,

der muss sich für das Paket

Premium Plus zum Preis von knapp

10 Euro im Monat entscheiden. Dafür

bekommt er dann auch Musik in einer

Datenrate von bis zu 320 kbit. Die

Rate für Download und Streaming lässt

sich im Einstellmenü der getesteten

iOS-App festlegen. Optisch ist die App

schön gestaltet, bietet die üblichen

Vernetzungsmöglichkeiten mit

Facebook und Co und lässt sich dank

der intuitiven Bedienführung auch

leicht handhaben. Einzelne Songs

eines heruntergeladenen Albums

lassen sich allerdings nicht separat

löschen, sondern nur in Verbindung

mit dem kompletten Werk. Schade,

denn ansonsten gibt es an dem Dienst

von Simfy nichts zu kritisieren.

Mit Music Unlimited Premium hat

Sony einen interessanten mobilen

Streamingdienst für Android- und

iOS- Geräte im Angebot. Für Windows

Phone gibt’s allerdings erneut keine

App. Die Optik der Android-App gefällt

mit feinen Details. Allerdings ist die

Bedienung nicht ganz so selbsterklärend

wie bei den Apps der Mitbewerber,

allen voran denen von Napster

und Spotify. Auch fehlten bei unserer

Musikauswahl einige Cover. Wirklich

schade, denn wenn die Titel schon in

der Music-Unlimited-Bibliothek zu

finden sind, dann sollte doch auch ein

Cover hinterlegt sein. Klanglich ist das

Angebot von Sony mit einer maximalen

Datenrate von 320 kbit im AAC-Format

für die On- und Offline-Wiedergabe top.

Wer sich für das Angebot von Sony

interessiert, der kann sich 30 Tage lang

kostenlos von der Qualität von Music

Unlimited überzeugen.

Spotify gehört zu den beliebtesten

Musik-Streamingdiensten. Kein

Wunder, schließlich macht die

Benutzeroberfläche mit der einfachen

Suche einiges her. Auch die intuitive

Bedienung und die detaillierte Auswahl

der Klangqualität sind top. Für Streaming

und Download stehen jeweils drei

Datenraten von 96 kHz über 160 kHz

bis hin zu 320 kHz zur Verfügung. Die

vor allem für Android-Nutzer sehr

praktische Auswahl des Speicherorts

fehlt bei Spotify leider. So landen alle

Offline-Inhalte im Systemspeicher.

Umso ärgerlicher, dass auch einzelne

Alben oder Songs nicht gezielt gelöscht

werden können, sondern nur die

gesamte Spotify-Bibliothek. Dafür

bietet die Android-App in ihrem Einstellmenü

Zugriff auf Audioeffekte

des nativen vorinstallierten Musicplayers.

So kann der Klang dem eigenen

Geschmack angepasst werden.


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

MusiXmatch

Zubehör & Apps

Mit dem richtigen Zubehör und praktischen Apps holst du

noch mehr aus Kopfhörern und Soundsystemen heraus.

Die kostenlose App MusiXmatch

ist Songtext-Musicplayer

und Songfinder in

einem und sowohl für

Android und iOS als auch

für Blackberry verfügbar.

Die attraktive Oberfläche

lässt sich intuitiv bedienen

und kommt auf ihrer ersten

Ebene mit vier großen

Auswahlfeldern sehr

übersichtlich daher. Im

Player-Modus bietet MusiXmatch eine schön große

Cover anzeige. Hier lassen sich auch automatisch

die Songtexte synchron zur Musik einblenden.

Karaoke-Junkies kommen hier also voll auf ihre

Kosten. Lediglich die zeitweiligen Werbeeinblendungen

im unteren Bereich der App stören das

ansonsten sehr gute Bild von MusiXmatch.

Room’s

Typ FS

Ein edler Kopfhörer hat auch ein

edles Kopfhörerstativ verdient.

Für die standesgemäße Aufbewahrung des teuren Kopfhörers

sorgt das Stativ Room’s Typ FS. Das attraktiv gestylte Gestell

hat als Rutschsicherung einen eingelassenen Streifen aus Zellkautschuk

in seiner Oberfläche integriert. Den Room’s Typ FS

gibt’s aus Hölzern wie Ahorn, Makassar oder Zebrano für etwa

90 Euro. Für 10 Euro weniger bekommt man eine weiße oder

schwarze Version des schicken Lautsprecherständers.

www.rooms-design.de

Poweramp

Poweramp ist die Musicplayer-

Alternative für Android-Smartphones.

Bereits optisch stellt

Poweramp mit seiner individualisierbaren

Benutzeroberfläche alle

nativen Player in den Schatten. Und

auch seine Ausstattung ist üppig.

So kommt Poweramp gleich mit

mehreren Widget-Varianten

in unterschiedlichen Größen für

den Homescreen, beherrscht die

48

Gapless-Wiedergabe, also

das unterbrechungsfreie

Abspielen, was für Liveoder

Konzeptalben wichtig

ist. Der User ist auch immer

auf dem Laufenden,

zeigt Poweramp doch die

Daten- und Samplingrate

des aktuell laufenden

Musikstücks an. An Bord

sind auch ein 10-Band-

Grafik equalizer, eine

Klang regelung für Höhen

und Tiefen sowie ein Limiter, der

die Lautstärke begrenzt und somit

die Kopfhörer (und die Ohren!)

schützt und noch dazu Verzerrungen

vermeidet. Komplettiert wird die

Ausstattung von der optionalen

Songtext-Einblendung. Poweramp

steht als Testversion zum kostenlosen

Download bereit, die Voll version

des Players ist für sehr gut investierte

3,09 Euro zu haben.

Wer ein Airplay-Soundsystem mit

einem Android-Smartphone oder

-Tablet nutzen möchte, für den ist

der Honey Player erste Wahl. Das

Angebot an Airplay-Soundsystemen

ist riesig. Schade nur, dass sich diese

Systeme nicht ohne Weiteres mit

einem Android-Gerät nutzen lassen.

Wer jedoch an genau solch einer

Kombination interessiert ist, der sollte

sich den Honey Player einmal näher

Honey Player

anschauen. Der Musicplayer

selber ist optisch

und funktional deutlich

schlanker als etwa der

Poweramp-Player, wenn

man einmal vom integrierten

Webradio absieht.

Dafür gibt’s beim Betätigen

der Options taste die

Schaltfläche „Lautsprecher“

zu entdecken. Wählt

man diese und ist das

Android-Gerät mit demselben WLAN

verbunden wie das Airplay-Soundsystem,

so erscheint es in einem

Menü und kann als Wiedergabegerät

aus gewählt werden. Im Test klappte

die Steuerung entsprechender Airplay-Soundsysteme

problemlos. Wir

haben dies mit allen auf den Seiten

42/43 vorgestellten Systemen getestet.

Der Preis für die praktische App

liegt bei 3,49 Euro.


Advertorial

MEHR

ALS NUR MUSIK

Ge nießen Sie die

Musik Flat von

MTV Music

powered by

Rhapsody.

Jetzt bei vielen

BASE-Tarifen

verfügbar.

BASE macht’s möglich: Musik genießen

ganz einfach und günstig

– mit der Musik Flat MTV Music

powered by Rhapsody.

Damit haben BASE-Kunden Zugriff

auf Songs, Alben und vieles mehr.

18 Millionen Songs aus unterschiedlichen

Genres, von aktuellen Charts

bis zu den goldenen Klassikern, stehen

zur Verfügung. Hinzu kommen

Musikempfehlungen für jede Stimmung

und jeden Geschmack sowie

Tausende Hörbücher aus verschiedenen

Bereichen. Darüber hinaus

zählen User-Charts und Alben-

Vorschläge zum Angebot.

So können Sie immer neue

Musik entdecken, die Ihnen gefällt

– während der Mittags pause genauso

wie auf dem Weg zur Arbeit

oder einfach zu Hause auf der

Couch. Erstellen Sie eigene Playlists

nach Ihrem persönlichen Geschmack

oder legen Sie einzelne

Titel, Alben oder Künstler als Ihre

Favoriten an.

BASE-Kunden können MTV Music

powered by Rhapsody nach einmaliger

Registrierung mit bis zu

drei Geräten nutzen. Ein weiterer

Vorteil ist, dass die Musik per Streaming

übertragen wird und so auch

keinen Speicherplatz benötigt.

Sie können Ihre Lieblingssongs

und -alben aber auch direkt auf Ihr

Endgerät herunterladen, um sie

ohne Verbindung mit dem mobilen

Internet oder WLAN hören zu können.

MTV Music powered by Rhapsody

steht als App auf Smartphones und

Tablets unter Android und iOS zur

Verfügung. Demnächst können Sie das

Angebot zusätzlich übers Web auch

auf stationären PCs und Notebooks

unter Windows oder MacOS nutzen.

Und das Beste: Die Musik Flat

MTV Music powered by Rhapsody

ist in vielen BASE-Tarifen verfügbar.

Etwa bei BASE all-in plus oder

wenn Sie eine „Internet Flat plus“

buchen. Weitere Infos gibt es unter:

www.base.de/Musik-Flat

Riesige Auswahl: 18 Millionen Songs von einer

Million Künstlern stehen zum Anhören bereit.

Playlists und Tipps von Kennern: Eine Musikredaktion

hilft Ihnen, Neues zu entdecken.

Literatur ist auch dabei: Zum Angebot zählen

auch mehrere Tausend Hörbücher.

Auf allen Ihren

Geräten: Der Musik-Dienst

läuft

als App unter

An droid und iOS

sowie demnächst

als Web-Angebot

auf PC und Mac.


music // Kopfhörer, Soundsysteme und Co

Zubehör

Denon Audio

Die App „Denon Audio“ ist

eine kostenlose Player-

Alternative. Als Besonderheit

hat Denon Audio einen

extrem flexibel einstellbaren

Equalizer an Bord: So

bietet der Grafikequalizer

bis zu 1000 (!) justierbare

Bänder. Ist der Wunschsound

erst einmal gefunden,

lässt er sich in Presets

speichern und – logisch –

auch wieder aufrufen. Eine Analyzer-Funktion zeigt

zudem das Frequenzspektrum des gerade laufenden

Musiktitels an. Wer solche optischen Spielereien nicht

mag, der kann zur normalen Musicplayer-Darstellung

umschalten. Bei der Android-Version ist der Equalizer

im Gegensatz zur iOS-Varinate auf lediglich fünf einzelne

Bänder reduziert.

Callstel

Bluetooth Receiver

Wer ein Soundsystem mit altem Dock-

Connector sein Eigen nennt, kann dieses

nun ganz bequem per Bluetooth mit Musik

versorgen. Der Callstel Bluetooth Receiver

(rund 30 Euro) wird einfach auf das Dock

gesteckt; die Verbindung mit dem Musicplayer,

egal ob iPhone, iPad oder Mac, läuft

per Bluetooth. Die Stromversorgung übernimmt

der Dockanschluss. www.pearl.de

Discovr Music

Eine geniale Musik-App

für iOS-Geräte – das ist

Discovr Music. Das Programm

kostet 1,79 Euro

und ermöglicht, wie es der

Name schon sagt, das Entdecken

neuer Musik und

neuer Künstler. Hierzu gibt

man lediglich einen Künstler

oder eine Band in die

App ein, und schon zeigt

Discovr Music ähnliche

Vertreter dieses Genres an. Auch zusätzliche Informationen

über den gewählten Künstler listet Discovr

Music komfortabel auf. So kann sich der Nutzer eine

Biografie anzeigen lassen, Songs werden aus dem

iTunes-Store angespielt, Youtube-Videos angezeigt,

Blog- und Twitter-Einträge aufgelistet. Rezensionen

und Links gibt’s obendrauf.

Comply Foam

Wer unzufrieden mit den Ohrpassstücken

seiner In-Ear-Kopfhörer ist, für den gibt’s

Comply Foam. Diese Schaumstoffmodelle

sind in den Qualitätsstufen Active, Isolation,

Comfort und Professional für nahezu jeden

In-Ear-Hörer erhältlich. Ein praktischer

Finder hilft bei der Auswahl.

www.complyfoam.com

www.headsound.de

Nokia Wireless

Music Receiver MD-310

Der Wireless Music Receiver MD-310 von Nokia

dient als praktische Audioschnittstelle zwischen

Bluetooth-Mobilgerät und Hi-Fi-Anlage. Man steckt

das Klinkenkabel des MD-310 in die Anlage, und

schon lässt sich Musik per Bluetooth wiedergeben.

Cinch-Adapter und Netzteil liegen bei. Für einen

besonders guten drahtlosen Klang sorgt der hochwertige

aptX-Codec, für Komfort die Kopplung per

NFC mit kompatiblen Geräten. Den MD-310 gibt’s

in Weiß und Schwarz zum Preis von rund 50 Euro.

50


& Apps

Aupeo!

Auf der Suche nach neuer

Musik? Dann könnte die

Webradio-App Aupeo! von

Interesse sein. In der

Basisversion ist Aupeo!

kostenlos. Wer eine bessere

Audioqualität, keine

Werbung und die Tracks

öfter durchskippen möchte,

für den gibt es auch ein

Monats- (4,95 Euro) oder

Jahres-Abo (49,95 Euro).

Die witzig designte App fragt zu Beginn das gewünschte

Genre ab und startet die Wieder gabe. Man

kann die Musik auch seiner Stimmung anpassen; ein

Link zum Kauf des aktuellen Titels ist ebenfalls vorhanden.

Über den Punkt „Mehr Titel“ lässt sich gezielt

unter Künstlern und Musikrichtungen wählen. Erhältlich

für Android, iOS und Windows Phone.

Analyzer

Analyzer ist

eine iOS-App für

Audiofreaks, die

wissen wollen, wie

der Frequenzverlauf

ihrer Lautsprecher

oder ihres Soundsystems eigentlich aussieht – und

die für dieses Wissen auch gerne 13,99 Euro ausgeben.

Die App analysiert das akustische Signal, das

per internem oder von einem externen Mikrofon

eingefangen wird. Der integrierte Frequenzgenerator

kann als Signalquelle für die Messungen dienen. So

lässt sich zum Beispiel ein Equalizer zielgerichtet

einstellen. Die Auflösung ist von grob (eine Oktave)

bis extrem fein (1/1200 Oktave; abhängig vom Gerät)

justierbar. Komplettiert wird Analyzer durch optionale

Korrekturdaten für Mikrofone aus dem Hause Apple

und von MicW. Diese Daten lassen sich ganz einfach

per In-App-Kauf beziehen.

02

01

FiiO-Kopfhörerverstärker

Was tun, wenn der Traumkopfhörer eine hohe

Impedanz aufweist, der Musicplayer aber eine

niedrige Ausgangsspannung mitbringt? Die

erzielbare Laut stärke einer solchen Kombination

kann erschreckend gering sein. Um solche

Probleme zu lösen, gibt es mobile Kopfhörerverstärker.

Ein Spezialist auf diesem Gebiet ist der

Hersteller FiiO. Für den Einsatz mit iOS- Geräten

gibt es den FiiO Rocky-E02i für 30 Euro (Bild 01):

Das schicke Modell im Alugehäuse bringt neben

einem Ansteckclip und Akku einen zuschalt baren

Bassboost sowie eine Headsetfunktion samt

Steuerung für mobile iOS-Geräte mit. Der Kilimanjaro-E11

(Bild 02) ist deutlich größer, bietet dafür

aber auch einen wechselbaren Akku. Außerdem

bringt der E11 neben drei Equa lizereinstellungen

zwei verschieden starke, schaltbare Vorverstärkungen

mit. Den Pegel regelt man mit einem

griffigen Drehregler. Der Preis für diesen Luxus

liegt bei 68 Euro. Der Universal-Kopfhörerverstärker

FiiO Fujiyama-E06 (Bild 03) schließlich

ist zum Preis von 30 Euro zu haben und bringt

einen dreistufigen Equalizer mit.

www.fiio.com.cn

www.headsound.de

03

connect Freestyle 3/2013

Lexikon

BAUWEISE

Kopfhörer gibt es hauptsächlich

in zwei Bauweisen: einer

geschlossenen, bei der der

Schall nur in Ohrrichtung

abgegeben wird, und einer

offenen. Hier wird der Schall

zum Ohr abgestrahlt, über eine

Öffnung in der Hörmuschel

aber auch zur Umgebung.

FREQUENZDIAGRAMM

Stellt den akustischen

Frequenzverlauf der Kopfhörer

und Soundsysteme dar. Im

Idealfall ist dieser linear; je

nach Gerätegattung kann

aber auch eine Abweichung

akustisch sinnvoll sein.

KLIRRVERLAUF

Der Klirrverlauf beschreibt

Verzerrungen und wird als

Verlauf im unteren Bereich

des Frequenzdiagramms

abgebildet. Je niedriger die

Kurve verläuft, desto besser.

IMPEDANZ

Die Impedanz zeigt einen

frequenzabhängigen Widerstand.

Hat Einfluss auf die

Ausgangsleistung der Musikquelle

und dadurch auch

auf die erzielbare Lautstärke.

WIRKUNGSGRAD

Der Wirkungsgrad beschreibt,

wie gut ein Kopfhörer die ihm

zugeführte Leistung in Schalldruck

umsetzen kann. Je

höher der Wert ausfällt, desto

effektiver ist der Kopfhörer.

UNTERE GRENZFREQUENZ

Dies ist die Frequenz,

bei der der Schalldruck

im Bassbereich um

3 dB abgefallen ist.

APTX-BLUETOOTH

Dieser spezielle Codec ermöglicht

die qualitativ hochwertige,

weil weniger bis kaum

datenreduzierte Bluetooth-

Audioübertragung zwischen

kompatiblen Geräten.

Fotos: © Silke Schwell (3)

51


phones // Samsung Galaxy S4

Fotos: © Miramiska (2) – shutterstock.de

52

Hammer oder Oberhammer?

Das neue Samsung Galaxy S4 verspricht

einiges. Wir haben’s ausprobiert. Von Michael Peuckert


connect Freestyle 3/2013

Endlich hat das Warten

auf Samsungs Galaxy S4

ein Ende, seit Ende April

gibt’s das gute Stück zu kaufen.

Den Anfang macht die

16-GB-Version für 729 Euro,

die in Weiß oder Schwarz

zu haben ist. Wobei die Preisempfehlung

bereits deutlich

unterboten wird: Im Internethandel

ist das S4 aktuell für

639 Euro ausgeschrieben.

An den richtigen

Stellschrauben gedreht

Der erste Kontakt mit dem

Newbie gestaltet sich bereits

beim Griff zum Karton eindrucksvoll:

Hellbraun mit

Maserung – das hatten wir

noch nicht. Auch die Ökobilanz

stimmt: Die Verpackung

besteht wie die mitgelieferte

Kurzanleitung aus 100 Prozent

recyceltem Papier und ist mit

Tinte auf Sojabasis bedruckt.

Und der Inhalt? Das Serienmodell

bestätigt den Eindruck,

den wir von der ersten Vorstellung

in New York mit nach

Hause genommen haben:

Der Nachfolger des Topsellers

Galaxy S III macht optisch

keine Experimente. Von vorne

sehen sich S III und S4 zum

Verwechseln ähnlich. Die schmaleren

Seitenstege beim Display,

die neue Anordnung und

Anzahl der Frontsensoren, die

neu geformte Home-Taste

sowie das einen Tick strahlendere

und mit einem feinen

Muster versehene Weiß – all

das wird nur Smartphone-

Freaks auffallen. Die Verarbeitung

ist einmal mehr tadellos.

Einzig der Akkudeckel aus

Polycarbonat bietet Angriffsfläche

für Haptikfans. Von

einem reinen Kunststoffgehäuse,

wie oft despektierlich

angemerkt, kann bei einer

Front aus kratzresistentem

Gorilla-Glas und einem breiten

Metallrahmen mit gebürsteter

Oberfläche aber nicht die

Rede sein. Samsung ist

noch dazu das Kunststück

geglückt, die Abmessungen

des Galaxy S4 zu verringern,

obwohl das Display 0,2 Zoll

größer ist als beim Vorgänger.

Dank der kompakten Bauform

ist es möglich, das Smartphone

einhändig per Daumen

zu bedienen – ein im Alltag

nicht zu unterschätzender

Vorteil. Auch beim Gewicht

war Schmalhans der Küchenmeister:

Unser Testgerät

bringt mit Micro-SIM- und

Speicherkarte exakt 129

Gramm auf die Waage –

das S4 kann man also in die

Sakkotasche stecken, ohne

dass der Stoff ausbeult.

Ein Wahnsinnsdisplay

Eines der Highlights, im

wahrsten Sinne des Wortes,

ist das 5 Zoll große AMOLED-

Display. Die Anzeige löst mit

1080 x 1920 Pixeln in Full-HD

auf und bietet eine Pixeldichte

von 442 dpi. Bei der Helligkeitsausbeute,

dem größten

Schwachpunkt der OLED-

Technik, hat Samsung im Vergleich

zu allen bisher getesteten

OLED-Screens mächtig

draufgepackt: So erreicht die

Anzeige des Galaxy S4 nun

eine Helligkeit von starken 287

cd/m 2 . Absolut gesehen liegt

dies zwar immer noch knapp

unter der Schwelle von 300

cd/m 2 , ab der gemeinhin die

Ablesbarkeit auch bei direkter

Sonneneinstrahlung gewährleistet

ist, dennoch ist dieses

Ergebnis ein riesiger Sprung in

diesem Bereich.

Bei der Wiedergabe der Testbilder

und -videos zeichnete

sich das S4 mit einer enormen

Brillanz, ausgewogenen

Farben und einem hervorragenden

Kontrast aus – die

automatische Bildanpassung

„Adapt Display“ erledigt ihren

Job offensichtlich exzellent.

Im Einstellmenü für die Anzeige

lässt sich die Automatik

auch deaktivieren und der

Nutzer kann aus vier Bildschirmmodi

seinen Favoriten

wählen. Einen Grund, das zu

tun, sehen wir nicht. Auch die

Empfindlichkeit des Touchscreens

kann man erhöhen,

sodass sich das Galaxy S4 im

Winter mit Handschuhen beackern

lässt – was im Test

hervorragend klappte. Aber

jetzt genießen wir erst einmal

den Sommer …

Die technischen Fakten lassen

den Smartphone-Fan mit der

Zunge schnalzen: Der Quad-

Samsung Galaxy S4

Preis: 729 Euro (16 Gigabyte Speicher)

Maße: 137 x 70 x 8 mm; 129 Gramm

hochwertige Front, gute Verarbeitung

kompakt und leicht

Einhandbedienung möglich

tolles Display mit Full-HD-Auflösung

einfache Bedienung über die

Benutzer oberfläche Touchwiz

viele Individualisierungsmöglichkeiten

sehr gute Kamera

Wechselspeicherslot

unglaublicher Funktionsumfang …

… der einen auch überfordern kann

Akkudeckel aus Kunststoff

Ausstattung

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Handhabung

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Freestyle-Check

☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Vierte Dimension53


phones // Samsung Galaxy S4

Core-Prozessor Qualcomm

Snapdragon 600

APQ8064T sorgt für ein

Tempo von maximal 1,9

GHz. Auch der Arbeitsspeicher

steht mit 2 GB

gut im Futter. Bei unseren

beiden 16-GB-Testgeräten

waren jeweils knapp 10

GB frei verfügbar. Wer

mehr benötigt, muss sich

noch etwas gedulden, bis

die 32- und 64-GB-Variante

auf den Markt kommt.

Multimediadateien lassen

sich auf einer optionalen

Micro-SD-Karte im Wechselspeicherslot

unterbringen.

Einen praktischen

Dateibrowser hat der

Androide bereits an Bord.

In puncto Connectivity

bringt das S4 mit Hexaband-LTE,

Quad-Band-

UMTS inklusive HSPA+,

pfeilschnellem ac-WLAN,

Wi-Fi-Direct, NFC sowie

GPS und Glonass für die

Satellitenpositionierung

alles mit, was aktuell gut

und auch teuer ist. Diese

potente Basis zeigt ihr

ganzes Potenzial bei

diversen Benchmarktests,

3-D-Spielen – und dem

ver zögerungsfreien Bedientempo

im Alltag, das

eine wahre Freude ist.

Ausstattungs-Overkill

Ein etwas schwierigeres

Thema ist die gigantische

Ausstattung des Samsung

Galaxy S4: Die sprengt

wirklich jeden Rahmen

und auch den Umfang

unseres Praxistests. An

dieser Stelle seien die

wichtigsten Features

genannt: Das Galaxy S4

bietet die Vorschau per

Finger namens Air View,

die Gestensteuerung Air

Gesture, die gut funktionierende

Sprachsteuerung

S Voice, das Übersetzungsprogramm

S Translator,

die Bild-in-Bild-Funktion

Popup-Play und das

Feature Multi-Window,

bei dem der Bildschirm

vertikal oder horizontal mit

zwei unterschiedlichen

Programmen genutzt werden

kann.

Dazu gesellen sich spezielle

Funktionen, die per

Blickkontakt gesteuert

werden. Etwa die Displaysperre

Smart Stay, die

Scrollfunktion Smart Scroll

sowie die Pausenfunktion

Smart Pause bei Videos.

Und im Modus Group Play

können bis zu acht Galaxy

S4 per Wi-Fi-Direct und

NFC miteinander gekoppelt

werden, was einen

einfachen Datenaustausch

ermöglicht, Multiplayerspiele

erlaubt oder dasselbe

Musikstück auf

allen gekoppelten Geräten

wiedergibt.

Alle aufgeführten Features

verrichteten beim Antesten

problemlos ihre Aufgabe.

Ob sie wirklich einen

Mehrwert bringen? Wir

werden den Feature-Overkill

im Dauertest ausprobieren

und in einem der

nächsten Hefte von Sinn

und Nutzen berichten. Es

gibt aber auch einige echte

Killerfeatures, die sofort

überzeugen – etwa die

Fernbedienungsfunktion

Watch On. Sie nutzt die

integrierte Infrarotdiode,

um den heimischen TV

und weitere Geräte zu

steuern. Dazu gesellt sich

ein inter aktiver Programmführer,

der sich auf den

User zuschneiden lässt.

Das Lieblingsprogramm

des Testers und sicherlich

jedes Musikfans heißt

Adapt Sound und findet

sich unter „Ton“ im Einstellungsmenü.

Damit werden

Stärken und Schwächen

des Ohrs sowie des Kopfhörers

über Messtöne

ermittelt und die Wiedergabe

entsprechend angepasst.

Der A/B-Vergleich

fiel wirklich beeindruckend

aus, sowohl beim Musik

hören als auch beim Telefonieren

per Headset.

Apropos Sound: Auch die

mitgelieferten und bei kor-

Über die Schnellstartleiste lässt

sich eine Übersicht der wichtigsten

Funktionen aufrufen und dort

auch an- und abwählen.

Mit Adapt Sound werden mittels

Messsignalen Schwächen

des Gehörs und des Kopfhörers

ermittelt und ausgeglichen.

Dank der integrierten

Infrarotdiode arbeitet das

Samsung Galaxy S4 auch

als Komfortfernbedienung.

Gut für die Gesundheit:

Die Funktion Health Board

zeigt dir deine tägliche

Kalorienbilanz an.

54


connect Freestyle 3/2013

rektem Sitz im Ohr gut

klingenden In-Ear-Lauscher

passen ins Bild des

Musikspezialisten. Die

Hörer sind mit einer stabilen

Flachbandleitung ans

Smartphone angebunden,

übermitteln auch Telefonate

und dienen zur Steuerung

des Players inklusive

Lautstärkeregelung.

Im Zweifel: abschalten

Fest steht: Wer die ganze

Bandbreite des Samsung

Galaxy S4 ausschöpfen

will, der muss sich erst

einmal gründlich einarbeiten.

An Möglichkeiten

mangelt es dem Galaxy-

Flaggschiff jedenfalls nicht.

Wer angesichts der unzähligen

Features eher

Beklemmung in der Brust

verspürt, der kann die

meisten Sonderfunktionen

aber auch bequem über

einen Schnellzugriff deaktivieren

– und hat dann

immer noch ein Highend-

Phone in der Hand.

Die Kamera

Die 13-Megapixel-Kamera im

Galaxy S4 liefert eine sehr

gute Bildqualität und bringt

praktische Funktionen mit.

Beim S4 setzt Samsung zum ersten

Mal auf eine Kamera mit 13 Megapixeln,

die in die großen Fußstapfen

der tadellosen 8-Megapixel-Knipse

des Galaxy S III tritt. Wird’s jetzt zu

viel? Keine Bange: Bei guten Lichtverhältnissen

wirken die Bilder des

S4 noch einen Tick schärfer als die

des S III, die Farbwiedergabe ist

minimal kräftiger. Zudem sorgt der

elektronische Bildstabilisator in

nahezu jeder Situation für scharfe

Bilder. Auch bei schlechtem Licht

überrascht die recht gute Ausleuchtung

des Fotolichts, die in Verbindung

mit der automatischen Nachterkennung

für ordentliche Bilder mit

wenig Rauschen sorgt.

Auch bei der Ausstattung setzt

Samsung noch einmal einen drauf:

Berührt der Nutzer die Modus-

Fläche, kann er aus zwölf Voreinstellungen

wählen – was bereits

bei der Galaxy Camera die Bedienung

erleichterte. Zu jeder Funktion

zeigt das S4 eine kurze Erklärung

an. Neben einem Automatik-,

Sport-, Nacht-, Panorama- und

HDR-Modus bietet das S4 einige

Optionen: den Radierer, um Gegenstände

aus einem Bild zu entfernen,

Drama, um einen Bewegungsablauf

in einem einzigen

Bild einzufangen sowie

Sound & Shot, bei dem

zum Bild ein kurzes

Soundfile gespeichert

wird. Beim Videodreh

in Full-HD kann man

parallel Fotos knipsen.

Das S4 bietet zwölf Voreinstellungen

für die Kamera.

Das Übersetzungsprogramm

S Translator beherrscht

zehn Sprachen sowie die

Sprachein- und ausgabe.

Ins Hauptbild lässt sich auch das

Bild der Frontkamera einklinken.

55


special // Gadgets

In Hülle und Fülle

Schicker Schutz: Die Tablet-Hüllen von Caseable werden aus

recycelten Mate rialien in New York handgefertigt und besitzen eine

verstärkte Struktur mit schützender Neoprenschicht. Innen bestehen

sie aus weichem Veloursleder und bieten eine Tasche für Notizen.

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von Brent Williams

„Spring Kingwood“

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Trekstor i.Beat road inklusive Lautsprecher,

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Fahrradhalterung, 2 GB Speicher und

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Speedo namens Aquabeat 2.0

4GB lime spielt auch dann weiter, wenn du mit

ihm im Whirlpool chillst. Mit 4 GB Speicher,

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Ab nach

draußen!

Coole Teile in tollen Farben und

Designs für Frühjahr und Sommer.

Von Jasmin Köbele

56


connect Freestyle 3/2013

Smarter Coach

Manchmal braucht man jemanden, der einem

sagt, was die eigene Leistung taugt. Das

kann der Polar RC3 GPS: Der Mini-

Computer erfasst mithilfe von GPS deine

Laufroute, die Höhe der Wegstrecke,

deinen Speed und die überwundene Distanz.

Der Polar RC3 GPS gibt dir sofort nach

jeder Trainingseinheit ein Feedback und

bewertet deine Performance. Er kann auch

deinen Kalorienverbrauch berechnen.

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Polar. Gesehen in Orange und Schwarz für

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H3) unter www.shoppolar.de

Made in Germany, und zwar

aus recycelten Plastikflaschen

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von Trekstor.

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Outdoor-Kamera

In Feld und Flur fotografieren? Mit der Kompaktkamera Ricoh PX

kein Problem, denn die ist für 60 Minuten bis 3 Meter Tiefe wasserdicht

und resistent gegen Staub und Erde. Mit ihrem16- Megapixel-

CCD-Sensor, dem Bildprozessor „Smooth Imaging Engine IV“ und

einer Rauschreduzierung sorgt sie für klare Fotos auch bei Nacht.

Nah heran kommst du mit dem Fünfach-Zoom (28 bis 140 Millimeter);

ein Verschieben des Bildsensors soll Verwackeln verhindern. In den

Farben Schwarz, Silber und Grün erhältlich. Gesehen für rund 84 Euro

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CHECK YOUR HEAD

Hinter Beats Audio stecken die Produzentenlegenden

Dr. Dre (N.W.A., Eminem) und Jimmy Iovine (U2, Bruce

Springsteen). Die Headphones, die bestmöglichen

Klang liefern sollen, gibt’s in vielen Versionen und Farben

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Fotos: © markcarper – photocase.de

57


special // Gadgets

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Fox- Fahrwerk und einem

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Komponenten.

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Fernbedienung und einem Kopfhöreranschluss

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Heartbeat

Der Herzfrequenz-Sensor Polar H7 Bluetooth Smart (4.0)

überträgt deine Herzfrequenz in Echtzeit an die Smartphone-

App. Kompatibel mit vielen Polar-Produkten und Fitness-

Apps sowie mit iPhone 4S, iPhone 5, iPod Touch 5, iPad 3 und

4, iPad mini und iPod nano 7. Gesehen für 70 Euro unter

www.shoppolar.de

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Daypack Burton Tinder Pack.

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Sneaker KSwiss Hof IV

T VNZ. In sieben Farben

erhältlich. Gesehen für

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web&co // Duales Studium bei Airbus

Hier kannst du

durchstarten!

Das duale Studium

bei Airbus verbindet

Berufs- und

Hochschulausbildung.

So zu

lernen erfordert

viel Energie, bietet

aber auch jede

Menge Chancen.

Von Torsten Könekamp

60


connect Freestyle 3/2013

Studium, Bewerbung, Job und

dann irgendwann die Karriere

– diese Reihenfolge ist normalerweise

logisch, doch die Wege zum

Traumberuf werden immer vielfältiger.

So zeigt das Beispiel Airbus in

Hamburg, worauf manche große

Unternehmen achten und wie sie

ihren Nachwuchs rekrutieren.

Eine Kombination aus Theorie und

Praxis sollte es für Rainer Niethammer

(22) sein. Darum entschied er

sich für das duale Studium Wirtschaftsingenieurwesen

an der FH

Nordakademie in Elmshorn und bei

Airbus. Dass diese Art zu studieren

– Berufs- und Hochschulausbildung

– eine Doppelbelastung sein

würde, schreckte ihn keineswegs.

Dass bei einem solchen dualen

Studiengang ein gewisser Leistungsdruck

herrscht, ist kein Problem,

denn jeder, der hier einen Platz

bekommt, ist ohnehin hochmotiviert.

Das bestätigt der junge Student:

„Alle wollen das Beste aus

dem Studium herausholen, ob an

der Fachhochschule oder im Unternehmen.

Der Druck hängt ganz

von einem selbst ab. Man sollte

sich klarmachen, was man von

sich selbst erwartet. Die FH oder

das Unternehmen sind am Erfolg

der Studenten interessiert und

begleiten eher, als dass sie Druck

ausüben würden.“

Ein großer Vorteil ist sicherlich die

internationale Atmosphäre bei Airbus.

Wer hier arbeitet und studiert,

trifft oft auf Mitarbeiter aus anderen

europäischen Standorten. Das bestätigt

Rainer Niethammer. Seine

wichtigsten Gründe, bei Airbus zu

beginnen, sind für ihn ganz klar die

Vielfalt der Einsatzgebiete und die

internationale Mischung an Sprachen,

Kulturen und Persönlichkeiten.

Und natürlich die Faszination

fürs Fliegen. Rückblickend waren

61


web&co // Duales Studium bei Airbus

die ersten Semester sehr anstrengend.

„Derzeit komme ich bereits ins

sechste Semester und bin seit mehr

als zweieinhalb Jahren bei Airbus.

Der Bachelor ist zum Greifen nahe!“,

so Niethammer. Trotz seines aufwendigen

Studiums mit einer 35-Stunden-Woche

nimmt sich der 22-jährige

Zeit für Sport und Hobbys: „Ich

gehe jeden zweiten bis dritten Tag

zum Sport und fahre täglich mit dem

Fahrrad zur Arbeit. Mein Hobby – die

Welt zu bereisen – verbinde ich auch

gerne mit dem Job, indem ich drei

Monate lang in Paris studiert und

außerdem für drei Monate in China

gearbeitet habe.“

Die riesigen Flugzeuge

sind einfach fantastisch

Wie Rainer Niethammer ergeht es

vielen Menschen, die generell von

Technik begeistert sind. Kaum jemand

kann sich der Faszination eines

großen Flugzeugs entziehen: „Schon

mal vor einem A380 gestanden? Jeder

kann verstehen, dass bei diesem

Anblick und all der Technologie im

Hintergrund das Produkt ,Flugzeug‘

sehr faszinierend ist. Airbus bietet

eine einzigartige Chance, mit internationalen

Teams einen Beitrag zum

Gesamterfolg zu leisten. Die Vielseitigkeit

der Tätigkeiten ist für mich

als angehenden Ingenieur immer

wieder eine Herausforderung. Wir

bauen Flugzeuge für mehr als 800

Menschen und mehr als 500 Tonnen

Gewicht – das ist schon etwas Besonderes!“

Eingebunden in den Luft- und Raumfahrtkonzern

EADS ist Airbus ein

europäisches Unternehmen mit 16

Standorten. Das Werk in Finkenwerder

ist der größte industrielle Arbeit-

„Interessantes, umfassendes

Studium mit großer Praxisnähe“

Jan Balcke,

Ausbildungsleiter

bei Airbus

in Hamburg

connect Freestyle Welche Vorteile

bieten duale Studiengänge – speziell

bei Airbus?

Jan Balcke Die Studierenden

kommen gleich zu Beginn ihrer

Ausbildung in ein großes, international

aufgestelltes Unternehmen.

Im Rahmen des vierjährigen Studiums

können die Auszubildenden

hier dann verschiedene Stationen

intern durchlaufen, parallel zum

theoretisch vermittelten Stoff der

Hochschule. Ein weiterer Vorteil ist

die große Internationalisierung –

jeder Studierende durchläuft im

Rahmen seines Studiums ein Praxissemester,

das mit einem Auslandsaufenthalt

verbunden ist.

Außerdem erhalten die Studierenden

eine garantierte unbefristete

Übernahme. Nahezu alle, die an

Bord kommen, starten dann direkt

in eine Tätigkeit bei Airbus oder

bei einem Tochterunternehmen von

EADS. Generell ist bei Airbus ein

recht guter Karriereeinstieg nach

der Ausbildung möglich. Der große

Vorteil: Die Praxisnähe des Studiums.

Die Studierenden organisieren

sich selbstständig und müssen

ihr Studium flexibel gestalten –

natürlich mithilfe der Lehrenden.

connect Freestyle Welche Voraussetzungen

muss ein Student erfüllen,

um bei Airbus ein duales

Studium absolvieren zu können?

Jan Balcke Wir haben hier ein

dreistufiges Einstellungsverfahren:

Zunächst müssen rein faktische

Voraussetzungen gegeben sein, ein

recht gutes Abitur, nicht nur die

Noten sind ausschlaggebend. Fast

alle, die einen dualen Studiengang

wählen, haben in der Regel ein

Abitur mit überwiegend sehr guten

Noten. Das liegt daran, dass die

Konkurrenz an guten Bewerbern

sehr groß ist. Darüber hinaus legen

wir auch Wert auf soziales Engagement

und ehrenamtliche Tätigkeiten.

Das bedeutet, wir schauen uns

auch an, ob die Schüler offen sind

für ein soziales Engagement. Das

finden wir wichtig. Oder ob die

angehenden Studenten zum Beispiel

ein musikalisches Interesse

haben – all das spielt zusätzlich

eine Rolle bei einer Bewerbung.

Zweitens müssen sie einen Test

absolvieren, und drittens findet ein

sogenanntes Assessmentcenter

statt. Da müssen die Studierenden

zum Teil auf Englisch präsentieren

oder Aufgaben in Teamarbeit erledigen.

Und sie sollen grundsätzlich

noch einmal direkt bei uns – mit

Unterstützung der jeweiligen Fachbereiche

– für sich werben. Diejenigen,

die das geschafft haben,

bekommen den Zuschlag.

connect Freestyle Was kostet der

Studiengang an Gebühren?

Jan Balcke Die Gebühren, die

im Rahmen der Kooperation mit

den privaten Hochschulen anfallen,

liegen bei rund 3500 Euro im

Semester. Das wird allerdings

komplett von Arbeitgeber (Airbus)

übernommen. Das heißt, da ist

kein Eigenanteil zu leisten. Da die

Studierenden formal Auszubildende

sind, erhalten sie auch eine

Ausbildungsvergütung. Sie liegt im

ersten Jahr bei 850 Euro und steigt

auf über 900 Euro im dritten und

vierten Lehrjahr.

connect Freestyle Wie lange

dauert das Studium?

Jan Balcke Durchschnittlich sind

es vier Jahre – nach acht Semestern

hat man dann den Bachelor in

der Tasche. Zusätzlich kann man

noch im Rahmen einer weiteren

Förderung den Master machen,

was aber noch einmal ein spezielles

Auswahlverfahren im Anschluss

an das Bachelor-Studium erfordert.

connect Freestyle Welche Hochschulen

haben Sie als Partner?

Jan Balcke Ein starker Partner ist

die Nordakademie in Elmshorn.

Dort sitzt Airbus auch im Aufsichtsrat,

und wir gehören zu den Gründungsmitgliedern.

Außerdem

kooperieren wir mit der Universität

Bremen, der TU Hamburg-Harburg,

der HAW (Hochschule für angewandte

Wissenschaften) in Hamburg

sowie mit der PFH Göttingen.

connect Freestyle Wie sieht das

duale Studium konkret aus? Kann

man zusätzliche Schwerpunkte

innerhalb des Studiums wählen?

Jan Balcke Der Ablauf des Studiums

ist natürlich vorgegeben,

aber im Rahmen des Ablaufs gibt

es die Möglichkeit, Schwerpunkte

zu wählen. Gerade im Hinblick auf

den Bachelor-Abschluss, der erfolgt

ja immer in Zusammenarbeit

mit einem Fachbereich von Airbus

– und spätestens in Vorbereitung

62


connect Freestyle 3/2013

darauf ist es nötig, dass sich der

Student mit einem Thema besonders

auseinandersetzt, Gerade im

Hinblick auf Auslandseinsätze lassen

sich Schwerpunkte wählen.

connect Freestyle Welche

Berufsaussichten haben die jungen

Akademiker?

Jan Balcke Generell sind die

Aussichten sehr gut. Es gibt ja drei

klassische Karrierewege: Führungskraft,

Qualifikation im Rahmen

eines Projekt-Managements

oder spezieller Experte. Da ein

direkter Einsatz bei Airbus möglich

ist, können die Absolventen in der

verhältnismäßig kurzen Zeit des

dualen Studiengangs hier Karriere

machen. Letztlich hängt es natürlich

auch oft von eigenen Initiativen

ab. Die Studenten wissen,

dass sie sehr gut sind und auch

gebraucht werden. Da muss man

sie ab und zu wieder auf den Boden

der Tatsachen herunterholen,

aber im Großen und Ganzen sind

das alles ganz tolle junge Leute,

die mit ganz großem Einsatz für

die Firma unterwegs sind. Die

Möglichkeiten mit einem dualen

Studium (Bachelor- oder Master-

Abschluss) sind sicher sehr gut,

gerade in der jetzigen Zeit.

Rainer Niethammer,

Absolvent Wirtschaftsingenieurwesen

„Ich bin begeistert von der

Vielfalt an Einsatzgebieten,

Sprachen, Kulturen und

Persönlichkeiten. Die

Faszination fürs Fliegen wird

wohl auch dabei sein …“

connect Freestyle Wie viele

Studenten eines Jahrgangs gibt’s

bei Airbus?

Jan Balcke Es gibt verschiedene

Ausbildungsstandorte – Hamburg,

Bremen, Stade und Buxtehude.

Im letzten Jahr haben wir 290

Personen eingestellt, davon 80

duale Studenten an den jeweiligen

vier Standorten. Knapp ein Drittel

der Auszubildenden sind „Dualis“.

connect Freestyle Gibt es ein

Highlight bei Airbus?

Jan Balcke Ja, absolut: Jeder

„Duali“ besucht zwei Wochen lang

ein sozialpädago gisches Seminar.

Da absolvieren die Studenten zum

Beispiel auch einen Theater- oder

Musikkurs. Der Hintergrund: Ihr

Blick soll ein bisschen erweitert

werden. Und das Highlight: Sie

lernen auch fliegen – mit einem

professionellen Fluglehrer können

Sie auf einem Motorsegler üben

und erhalten dafür auch ein Zertifikat.

Wer beispielsweise später

Flugunterricht nehmen möchte,

kann sich diese Stunden dann anrechnen

lassen. Airbus ist der einzige

deutsche Arbeitgeber, der das

allen, die den dualen Studiengang

gewählt haben, anbietet. Das lässt

sich Airbus auch einiges kosten.

interview

geber Hamburgs; Airbus fördert hier

sechs verschiedene Studiengänge im

dualen System mit einem Bachelor-

Abschluss. Anders als an manchen

klassischen Universitäten können die

Absolventen des dualen Studiengangs

bei Airbus relativ schnell Karriere

machen. Und das wissen sie auch

(siehe Interview mit Jan Balcke). Denn

die jungen Leute haben an der Uni

beziehungsweise der FH gelernt, sich

Informationen zu beschaffen, diese

zu verarbeiten – und sie kennen die

Methoden, die sie brauchen, um diese

Informationen auszuwerten. Niethammer:

„Das Fachwissen zu Wissenschaft,

Wirtschaft, Technik und

Sprachen ist Grundlage für eine fallbezogene

Anwendung im Unternehmen.

Je nach Problemstellung und

Zeit- oder Kostendruck lernt man

dann im Unternehmen, dieses Fachwissen

an der richtigen Stelle anzubringen.

Tätigkeiten wie Meetings

halten, Networking oder Geschäftsbeziehungen

pflegen erlernt man

dann über die Zeit von selbst.“

Fotos: © Airbus

63


photo // Kamera-Smartphones

Kamera

im Fokus

Superscharf, schöne Farben:

Smartphone-Kameras

werden immer besser. Kann die

Digicam jetzt zu Hause bleiben?

Von Athanassios Kaliudis und Michael Peuckert

KAMERAPHONES

Hersteller Apple Asus HTC Nokia Samsung Sony

Modell iPhone 5 Padfone 2 One X+ Lumia 920 Galaxy S III Xperia T

Straßenpreis ab 539 Euro ab 649 Euro ab 529 Euro ab 559 Euro ab 389 Euro ab 384 Euro

Betriebssystem (ab Werk) iOS 6 Android 4.0 Android 4.1 Windows Phone 8 Android 4.0 Android 4.0

Kameraauflösung in Megapixeln 8 13 8 8 8 13

Selbstauslöser Í Å Å Í Å Å

manuelle Helligkeitsanpassung Í Å Å Å Å Å

Foto-LED Å Å Å Å Å Å

Autofokus Å Å Å Å Å Å

HDR Å Å Å Í Å Í

Videoaufnahme 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080 1920 x 1080

Test in connect 12/2012 1/2013 2/2013 1/2013 8/2012 1/2013

64


connect Freestyle 3/2013

Um es gleich zu sagen: Wer ernsthaft fotografieren

möchte, braucht dafür auch eine richtige

Kamera. Egal, wie toll Smartphone-Kameras

mittlerweile auch sein mögen, bereits eine

mittelprächtige Digital kamera steckt die beste

Smartphone-Knipse in die Tasche – und zwar

locker. Von der Qualität eines Spiegelreflexapparates

wollen wir erst gar nicht reden. Dennoch

machen die guten unter den Smartphone-Kameras

inzwischen sehr passable

Bilder – sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Wenn das Wetter schön ist, die Sonne

scheint, dann kann man mit dem richtigen

Telefon wirklich ansehnliche Aufnahmen schießen.

Zudem lassen sich die Bilder dank Datenflat

zumindest im Inland sofort zu einem Fotodienst

oder Netzwerk hochladen. Noch dazu

hat man die Digital kamera sicher nicht immer

greifbar, das Smartphone aber schon. Wenn’s

draußen allerdings trübe ist oder das Licht in

der Kneipe zu dunkel, dann stoßen die meisten

Telefonknipsen an ihre Grenzen.

Die besten Kamera-Phones

Wir haben uns die für unseren Geschmack

gegenwärtig besten Kamera-Smartphones

geschnappt und mit ihnen in drei Härteszenarien

die Probe aufs Exempel gemacht. Stärken

und Schwächen lassen sich dabei sehr gut

herauslesen, wie ihr auf den nachfolgenden

Seiten selbst sehen werdet. Und damit das

Fotografieren noch mehr Laune macht, zeigen

wir euch auch spannendes Zubehör und praktische

Zusatz-Apps.

Lexikon

ISO-Einstellung

Mit ISO wird die Lichtempfindlichkeit

für die Kameraaufnahmen

geregelt. Je

höher der ISO-Wert eingestellt

wird, desto empfindlicher

reagiert die Kamera

auf das Umgebungslicht des

Motivs. Dies kann in dunkler

Umgebung in Verbindung

mit der Belichtungszeit zu

besseren, weil helleren

Bildern führen.

Weißabgleich

Der Weißabgleich dient

der Anpassung der Kamera

an die Farbtemperatur des

Umgebungslichts. Dies

ermög licht bei einem gelungenen

Weißabgleich besonders

farbtreue Aufnahmen.

Die Kameras bieten hierfür

neben einer Automatik oftmals

auch Voreinstellungen

für Tageslicht, Glühlampen

oder Leuchtstoffröhren an.

HDR-Funktion

HDR steht für High-Dynamic-Range-Bilder

(Hochkontrastbilder),

bei denen

Helligkeitsunterschiede des

Motivs besonders detailreich

wiedergegeben werden.

Der Vorteil beim Einsatz

mit dem Smartphone liegt

in der Vermeidung von Unter-

und Überbelichtung sowie

im Erhalt der Bilddetails.

Serienaufnahme

Einige Smartphones ermöglichen

die schnelle Aufnahme

zahlreicher Fotos hintereinander,

sodass man zum

Beispiel einen Bewegungsablauf

einfangen kann.

Allerdings leiden diese Fotos

oftmals an Unschärfe.

Fotos: © white tiger – photocase.de

65


photo // Kamera-Smartphones

Apple iPhone 5

Mit der starken 8-Megapixel-Kamera des iPhone 5 gelingen

bei schönem Wetter hervorragende Aufnahmen.

Über die allgemeine Haltung zu

Apples iPhone kann man geteilter

Meinung sein. Was allerdings die

Qualität der Kamera angeht, herrscht

unter Fachleuten und Laien Einvernehmen:

Das 5er zählt zusammen

mit Samsungs Galaxy S III und dem

HTC One X+ zu den Assen auf dem

Smartphone-Markt.

Die nominelle Auflösung beim

iPhone 5 beträgt 8 Megapixel; damit

gelingen insbesondere an sonnigen

Tagen ausgesprochen gute Fotos mit

kräftigen Farben und beinahe optimaler

Schärfe. In düsterer Umgebung

schaltet sich die kleine Foto-LED ein.

Die Bilder sind auch im Zwielicht

überraschend hell und bieten noch

immer eine ordentliche Schärfe; das

Bildrauschen steigt aber merklich

und ist deutlich zu sehen. Videos

zeichnet die Kamera ebenfalls in

guter Qualität mit maximal 1920 x

1080 Pixeln (Full HD) und 30 Bildern

pro Sekunde auf.

Anders als bei den meisten

Androiden ist das Kameramenü des

iPhone 5 stark reduziert. Es gibt

weder unterschiedliche Szenenmodi

noch Selbstauslöser oder einen

manuellen Helligkeitsregler – alle

Einstellungen übernimmt die Kamera

selbst. Du kannst nur HDR (siehe

Lexikon Seite 65) ein- und ausschalten,

eine Panorama-Aufnahme

starten oder die Blitzautomatik festlegen

– das war’s. Das macht vieles

leichter, schränkt aber auch ein.

Asus Padfone 2

Das Überflieger-Smartphone von Asus ist mit einer

herausragenden 13-Megapixel-Kamera ausgestattet.

Diese Leistung verdient Respekt:

Der Smartphone-Nobody Asus

lan dete mit dem Padfone 2 aus dem

Stand einen Volltreffer und führte

lange Zeit gemeinsam mit dem

Samsung Galaxy Note II die connect-

Bestenliste an. Dank über ragender

Akkulaufzeiten, erstklassiger

Ausstattung und guter Messwerte

überzeugt das Android-4.0-Modell

auf ganzer Linie.

Auch die Kamera hinterlässt einen

bärenstarken Eindruck und gehört zu

den derzeit besten auf dem Smartphone-Markt.

Was die Eckdaten

angeht, steckt sie die meisten Konkurrenten

in die Tasche: Das Objektiv

macht Fotos mit bis zu 13 Megapixeln;

bei Videoaufnahmen beträgt die

maximale Auf lösung 1920 x 1080

Pixel (Full-HD) und 30 Bilder pro

Sekunde. Verschiedene Szenenmodi,

manuelle Helligkeitsanpassung,

Autofokus und Selbstauslöser sind

ebenfalls im Kameramenü zu finden.

Hier kannst du auch im Handumdrehen

festlegen, in welchem Format

(etwa 4:3 oder 16:9) die Fotos aufgenommen

werden.

In heller Umgebung ist die Fotoqualität

sehr gut, wie unsere Testaufnahmen

ab Seite 69 zeigen. Aber

auch unter erschwerten Bedingungen

erzielt das Asus vergleichsweise

gute Ergebnisse, da in dunkler

Umgebung und bei schwierigen

Lichtverhältnissen eine kleine Foto-

LED weiterhilft.

ADOBE PHOTOSHOP EXPRESS

Photoshop Express bietet einen Auszug an Photoshop-Funktionen, um

Bilder schnell und unkompliziert zu bearbeiten. So lassen sich in der

App der Einfachheit halber zwei Werte gleichzeitig einstellen, indem man

im Bild nach oben oder unten wischt. Dem Einsteiger werden genügend

Effekte geboten, um ordentliche Resultate zu erzielen. Schade, dass

keine Fotos von externen Quellen importierbar sind. Teilen lassen sich

die Bilder über Facebook, Twitter, Tumblr und Flickr.

SNAPSEED

Snapseed überzeugt in jeder Hinsicht. Die App

bietet selbst Amateuren die Möglichkeit, ihre Bilder nach allen Regeln

der Kunst aufzupolieren – und das macht richtig Spaß. Herausragend ist

die Funktion „Selektive Anpassung“ mit Kontrollpunkten. Sie ermöglicht

es, das Bild in einzelnen Bereichen individuell zu bearbeiten. So musst

du nicht nach dem passenden Filter für alles suchen. Die Bedienung mit

horizontalen und vertikalen Wischgesten ist kinderleicht und intuitiv.

66


connect Freestyle 3/2013

HTC One X+

Mit dem Topmodell One X+ hat HTC auch

in puncto Fotografie ein heißes Eisen im Feuer.

Das One X+ ist nicht nur das aktuell

beste HTC-Smartphone in der

connect-Bestenliste, sondern bietet

auch in Sachen Kamera das volle

Programm. Eine 8-Megapixel-Linse

inklusive Autofokus und einfachem

Fotolicht fängt Motive ein. Wobei die

Kamera und vor allem das Licht

nicht optimal auf der Geräterückseite

sitzen, wenn man Bilder im üblichen

Querformat aufnehmen will – was

übrigens auch bei den Kollegen von

Asus, Samsung und Sony der Fall

ist. So kann es im Eifer des Gefechts

leicht passieren, dass ein Finger

das Fotolicht oder gleich die Linse

bedeckt. Das hat man aber schnell

verinnerlicht und hält die Fingerchen

fortan von der Optik fern. Dafür lässt

sich die Knipse be sonders flott und

direkt aus dem Standby-Bildschirm

heraus starten. Auch die Features

stimmen: So beherrscht das One X+

HDR-Aufnahmen (siehe Lexikon

Seite 65), bietet 15 Bildeffekte, eine

detaillierte Bildanpassung und eine

Serienbildfunktion, die bis zu 20 Mal

in Reihe auslöst.

Auch bei der Bildqualität kann

das One X+ auftrumpfen. Zwar sind

die Fotos tendenziell einen Tick

dunkler als bei den Mitbewerbern,

doch Schärfe, Kontrast und Farbtreue

überzeugen durch die Bank. Unterm

Strich liefert das HTC X+ zusammen

mit dem Samsung Galaxy S III und

dem iPhone 5 die besten Bilder aller

Kandidaten im Testfeld.

Nokia Lumia 920

Das Nokia Lumia 920 bringt besonders gute

Voraus setzungen für gelungene Fotos mit.

Seinem Topmodell Lumia 920 hat

Nokia einige clevere Funktionen

abseits der üblichen Features wie

8-Megapixel-Auflösung und doppeltes

Fotolicht spendiert. So wartet das

Windows-Phone mit einer eigenen

Kamerataste an der Geräteseite auf.

Ein langer Druck startet die Optik aus

jeder Situation heraus, auch wenn

die Bildschirmsperre aktiv ist. Ein

sanftes Antippen erweckt den

Autofokus zum Leben; drückt man

durch, wird der Auslöser betätigt.

Als weitere Besonderheit bringt das

Lumia 920 einen optischen Bildstabilisator

mit. Dieser sorgt nicht nur für

wackelfreie Bilder, sondern auch für

längere Belichtungszeiten, was vor

allem bei schlechtem Licht einen

Vorteil bringt. Die Software- Ausstattung

fällt etwas knapper aus als bei

den An droid-Modellen, bietet aber

von Haus aus immer noch mehr als

Apples iPhone 5. Engagierte Fotografen

freuen sich über Einstellmöglichkeiten

für die Belichtung, die ISO-

Zahl und den Weißabgleich.

In den Testszenarien konnte das

Lumia 920 die Vorzüge des Bildstabilisators

jedoch nicht optimal ausspielen,

da dieser Vorteile eher bei Dämmerung

oder schummriger Beleuchtung

bringt – und nicht wie im Test in

einem komplett dunklen Raum. Die

Bilder können sich in jeder Situation

sehen lassen, liegen aber etwas

hinter denen von Samsung Galaxy S

III, iPhone 5 und HTC One X+.

IPHOTO

iPhoto gibt’s – nomen

est omen – nur für iOS-

Geräte. Mit der App hast

du direkten Zugriff auf

den iCloud-Fotostream, allerdings ist die

Anwendung mit reichlich Designgimmicks und

vielen nicht selbsterklärenden Icons etwas überfrachtet. Sei’s drum –

wer sich ein bisschen durchkämpft und daran gewöhnt, kann genießen:

Die Auswahl an modernen und eleganten Rahmen ist unschlagbar,

hervorragend sind auch Funktionen wie Aufhellen oder Weichzeichnen,

die äußerst präzise ausgeführt werden.

FLICKR

Die kostenlose Flickr-App

erlaubt den mobilen Zugriff

auf das Fotoportal von Yahoo.

Das hat Community-Charakter,

sodass Freunde und Bekannte

hochgeladene Fotos anschauen und

kommentieren können. Mit dem Smartphone

aufgenommene Fotos lassen sich direkt per App bearbeiten,

mit Standortdaten versehen und bei Flickr einstellen. Eine Schnittstelle

zu Facebook, um dort neue Fotos mit noch mehr Freunden zu teilen, darf

auch nicht fehlen.

67


photo // Kamera-Smartphones

Samsung Galaxy S III

Das Galaxy S III reiht sich auch im Fotocontest

in die Spitzenklasse der Smartphones ein.

Der Megaseller von Samsung ist in

diesem Umfeld, man höre und staune,

das älteste Modell. Dennoch zeigt

das Galaxy S III seinen Mitbewerbern,

wo in puncto Fotografie der Hammer

hängt und sichert sich mit seiner tollen

Bildqualität und praller Ausstattung

einen Spitzenplatz – und das

mit Standard-Hardware aus 8-Megapixel-Sensor

und einzelnem Fotolicht.

Beim Blick auf die Ausstattung

wird Kennern warm ums Herz, denn

das Galaxy S III hat nicht nur die üblichen

Einstellmöglichkeiten wie ISO,

Belichtung, Weißabgleich, HDR, zwölf

Effekte und eine Serienbildfunktion

mit 20 Bildern innerhalb von etwa

zwei Sekunden zu bieten, sondern

auch eine Gesichtserkennung, die die

Gesichter auf den Fotos mit den

Bildern im Kontaktverzeichnis

vergleicht und auf Wunsch dem

entsprechenden Kontakt zuordnet.

Dazu gesellen sich gleich zehn

Aufnahme- und zehn Szenenmodi.

Ein Bild stabilisator und GPS-Tagging

komplettieren die üppige Ausstattung

des Galaxy S III.

Die einzigen Schwachpunkte sind

wie bei Asus, HTC und Sony die in

manchen Situationen etwas ungünstige

Positionierung des Sensors und

das Fehlen einer Kamera taste. Dafür

lässt sich die Knipse aber aus der

Standby-Anzeige flott starten. Übrigens

gelten die Aussagen zur Bildqualität

auch fürs Galaxy Note II, das

den Parcours ebenfalls absolvierte.

Sony Xperia T

Die solide 13-Megapixel-Kamera des Xperia T macht

ordentliche Fotos und liefert anständige Qualität.

Wer mit nominell 13 Megapixeln

auftrumpft, der weckt große Erwartungen

– und die erfüllt die Kamera

des Sony Xperia T zum Großteil auch.

Selbst wenn die Fotos der Konkurrenten

von Apple, HTC und Samsung

für unseren Geschmack sichtlich

besser aus fallen, geht die Fotoqualität

der Sony-Kamera mehr als in

Ordnung. Ist es sonnig und hell,

gelingen sehr schöne Aufnahmen mit

satten Farben und guten Kontrasten.

Die Fotos könnten allerdings etwas

schärfer sein, wie man auf den

Bildern ab Seite 69 sehen kann.

Etwas enttäuschend sind die

Ergebnisse bei schwierigen Lichtverhältnissen:

Die Aufnahmen sind

verrauscht, da kann selbst die kleine

Foto-LED keine Wunder bewirken.

Das ist zwar bei Smartphones

allgemein ein Problem, aber durchaus

besser lösbar.

Top ist der Autofokus: Er arbeitet

schnell und zuverlässig und lässt

sich über die zweistufige Auslösetaste

am Gehäuse präzise einstellen.

Das Kameramenü ist üppig bestückt:

Hier finden sich jede Menge Optionen

für die optimale Bildeinstellung –

neben einem manuellen Helligkeitsregler

und mehreren Bildformaten

auch diverse Szenenmodi und ein

Selbstauslöser. Ein Camcorder ist

ebenfalls mit von der Partie und

fertigt Videos mit bis zu 1920 x 1080

Pixeln (Full HD) und maximal 30

Bildern pro Sekunde.

VIGNETTE

Mit der knapp zwei Euro teuren

App Vignette kannst du verschiedene

Effekte und Filter

direkt in die Kameravorschau

einblenden und so deinen Fotos

etwa per Sepia oder Retro einen

nostalgischen und/oder originellen

Touch verleihen; mehr als 70 Filter und

über 50 Rahmen stehen dafür zur Verfügung.

Die App ist logisch aufgebaut und sehr einfach zu bedienen. Zum

Ausprobieren kannst du eine kostenlose Demo-Version laden.

PROCAMERA

Ein Highlight in Apples App

Store ist die Anwendung Pro-

Camera. Für 2,69 Euro bekommst

du hier eine der

umfangreichsten Kamera-Apps

für Smartphones. Das Tool

warnt dich vor dem Auslösen,

wenn die Lichtverhältnisse ungünstig sind, erlaubt im Expertenmodus

Zwei fingergesten für die gleichzeitige Steuerung von Belichtung und

Fokus und bietet reichlich Optionen zur nachträglichen Bildbearbeitung.

Eine Anbindung an Facebook und Konsorten ist ebenfalls am Start.

68


Draußen

Der Regelfall

Die meisten Fotos werden im Freien bei Tageslicht mit Automatikeinstellung

geknipst. So auch diese Auf nahmen, die allerdings an einem besonders trüben

Tag entstanden sind. Die Unterschiede sind deutlich.

Apple

iPhone 5

Bei diesem Motiv

liefert das iPhone

5 das insgesamt

ausgewogenste

Bild. Hier passen

Schärfe, Farben

und Kontrast perfekt

zusammen.

Asus

Padfone 2

Der leichte Gelbstich

im Gebäude

trübt das sons t

gute Foto des

Padfone 2. Schärfe

und Kontrast

gehen in Ordnung.

HTC

One X+

Das One X+ gibt

das Motiv realistisch

und kontraststark

wieder. Himmel

und Gebäude

sind toll eingefangen,

der Vordergrund

ist aber zu

dunkel geraten.

Nokia

Lumia 920

Das Lumia 920

stellt das Motiv

optisch freundlicher

dar, als es

in Wirklichkeit

war, und gibt ihm

einem Stich ins

Gelbe. Die Schärfe

ist jedoch top.

Samsung

Galaxy S III

Das Galaxy S III

liefert eine tadellose

Bildqualität

mit knackiger

Schärfe und gutem

Kontrast. Das Foto

ist insgesamt

jedoch einen Tick

zu hell.

Sony

Xperia T

Die Aufnahme mit

dem Xperia T ist

weniger gut. So

schaffte es die

13-MP-Knipse

trotz vier Fokusvarianten

nicht,

das Motiv scharfzustellen.

Pimp my iPhone

Mit dem 3-in-1-Objektiv Olloclip lässt sich die Kamera

der iPhones 5, 4S und 4 tunen. Zum Preis von rund 75 Euro

bietet das Zusatzobjektiv ein Fischauge, eine Makround

eine Weitwinkellinse aus Glas. Das Gehäuse besteht

aus stabilem Aluminium.

69


photo // Kamera-Smartphones

Drinnen

Die Herausforderung

Bei Aufnahmen mit Kunstlicht muss der automatische Weißabgleich

für die richtige Farbtemperatur sorgen – nur so kommen die einzelnen Obstsorten

auf unserem Testbild gut zur Geltung.

Apple

iPhone 5

Das iPhone 5 gibt

die Farben der

Obstsorten etwas

zu kräftig wieder.

Ansonsten gibt

es jedoch nichts

auszusetzen. Ein

tolles Bild!

Asus

Padfone 2

lm direkten Vergleich

fällt die

Aufnahme mit dem

Padfone ab. So

fehlt dem Bild das

letzte Quäntchen

Schärfe und Plastizität,

die Farben

wirken flau.

HTC

One X+

Beim HTC ist zwar

das gesamte Bild

zwar ein bisschen

zu hell, dafür

gefällt der satte

Kontrast. Mit der

Bildqualität können

wir gut leben.

Nokia

Lumia 920

Im Gegensatz zu

den Fotos der

Mitbewerber ist

die Farbtemperatur

beim Lumia

920 etwas zu kalt.

Sonst überzeugt

die Aufnahme.

Samsung

Galaxy S III

Die Kamera des

Galaxy S III ist in

der Markthalle voll

in ihrem Element,

sodass es an

dieser Aufnahme

auch nichts zu

kritisieren gibt.

Hier stimmt alles!

Sony

Xperia T

Das Bild wirkt, als

ob es von einem

Schleier überdeckt

wäre. Kontrast und

Farbdarstellung

gehen in Ordnung.

Alles in allem

okay, aber es gibt

bessere Kameras.

70

Flexibles Smartphone-Stativ

Das Flex von iStabilizer ist ein empfehlenswertes

Ministativ. Die kleine Halterung besitzt

drei sehr flexibel einstellbare Beine und sorgt

so in nahezu jeder Situation für einen sicheren

Stand des Smartphones, das in die Halterung

eingespannt wird. Der Preis des praktischen

Helfers liegt bei etwa 30 Euro.


Im Dunkeln

Die Ausnahme

Mit der Smartphone-Kamera Fotos im Dunkeln zu schießen ist eine

Herausforderung und klappt mit den kleinen Fotolämpchen lediglich auf kurze

Distanz – wir haben mit etwa zwei Metern Abstand geknipst.

connect Freestyle 3/2013

Apple

iPhone 5

Das Bild mit dem

iPhone 5 ist etwas

zu hell. So wirken

die glänzenden

Kunststoffoberflächen

von Helm

und Säge etwas

überzeichnet. Die

Schärfe ist gut.

Asus

Padfone 2

Das Foto des

Padfone 2 fällt

insgesamt viel zu

hell aus. So verschwimmen

die

Details wie die

Schrift auf dem

Zettel am Handschuh.

HTC

One X+

Im Vergleich zu

den Konkurrenten

leuchtet das Fotolicht

des HTC

etwas weniger

hell und liefert

so das beste

Ergebnis aus

dieser Distanz.

Nokia

Lumia 920

Mit dem Nokia

gelingt unter

diesen Bedingungen

eine gute

Aufnahme. Wie

beim HTC kann

man den Zettel am

Handschuh noch

gut lesen.

Samsung

Galaxy S III

Das Galaxy S III

schießt erneut das

schärfste Bild im

Test. Allerdings

fällt die Aufnahme

etwas hell aus. Die

Schrift auf dem

Zettel am Handschuh

ist lesbar.

Sony

Xperia T

Auch die Dunkelaufnahme

mit

dem Xperia T geht

im Großen und

Ganzen in Ordnung.

Allerdings

fehlt es dem Bild

erneut etwas an

Schärfe.

Mehr Speicher!

Wer neben Fotos auch öfter Full-HD-Videos mit

seinem Smartphone aufnimmt, der sollte in eine

Speicherkarte investieren. Das 64 GB große Exemplar

aus dem Hause Sandisk kostet im Web etwa 50

Euro und bietet mit der Geschwindigkeitsklasse 10

eine schnelle Datenübertragung. Schwestermodelle

mit 32 GB oder 16 GB sind ebenfalls erhältlich.

71


web&co // Facebook-Meeting

UNTER

FREUNDEN

Mitte April ging unser

erstes Facebook-Fantreffen

in der Redaktion über die

Bühne – es war ein voller Erfolg!

Von Athanassios Kaliudis

72


connect Freestyle 3/2013

S

chöne neue Welt: Täglich tauschen

wir uns auf unserer Facebook-Fanseite

mit unseren Freunden, Fans und Lesern

aus. Und das ist auch gut so: Wir freuen

uns sehr über euer Feedback und eure

Meinung zu unserem Heft und unseren Inhalten.

Vor ein paar Wochen haben wir uns

in der Redaktion überlegt: Hey, wieso machen

wir nicht mal ein Fantreffen? Dann

lernen wir unsere Leser besser kennen,

und unsere Leser lernen Redaktion und

Messlabor kennen! Gesagt, getan: Auf unserer

Fanseite haben wir euch gefragt, wer

Zeit und Lust hätte zu kommen – und

prompt bekamen wir rund zwei Dutzend

Anmeldungen für den Redaktionsbesuch.

Die ersten zwölf Glücklichen haben wir

schließlich zu uns nach Stuttgart eingeladen.

Und der Tag hat sich absolut gelohnt:

Für uns war es sehr spannend zu erfahren,

was unsere Leser bewegt, was sie interessiert

und worauf sie Wert legen. Andersherum

hatten wir auch das Gefühl, dass die

Teilnehmer sehr viel Spaß hatten – so fiel

zumindest das unmittelbare Feedback aus.

Und damit dieser Tag für unsere Fans richtig

spannend wurde, hatten wir auch zwei

VIPs aus der Mobilfunkbranche eingeladen:

Klaus Schulze-Löwenberg, Pressesprecher

von E-Plus, war vor Ort und stellte den

neuesten E-Plus-Tarif vor. Lars-Christian

Weisswange, Executive Vice President

von Huawei, hatte einen

Werde

unser Fan!

www.facebook.com/connect.magazin

ganzen Koffer voller neuer,

teilweise in Deutschland

noch nicht erhältliche

Huawei-Smartphones

dabei. Vielen

Dank an alle für den

tollen Tag!

Das nächste Treffen

ist bereits in Planung

– nähere Infos hierzu

gibt’s dann auf unserer

Fanseite auf Facebook:

www.facebook.com/

connect.magazin

Rechts im

Bild: Lars-

Christian

Weisswange

von Huawei

Technologies.

Am Fenster:

Klaus

Schulze-

Löwenberg,

Pressesprecher

von E-Plus.

Im connect-

Messlabor

bekamen alle

Fans einen

detaillierten

Einblick in

unsere Messverfahren.

Gute Unterhaltung:

Fans,

Redakteure

und Industrievertreter

tauschten sich

in launiger

Runde aus.

Fotos: © rico rico – shutterstock.de / Silke Schwell

73


games // Sieben neue Apps

Spiel & Spaß

Real Racing 3 gratis

WER BREMST, VERLIERT

Zocken ist nach Sex die zweitschönste

Nebensache der Welt. Umso besser,

wenn man unterwegs nicht darauf verzichten

muss. Sieben Apps im Test. Von Sebastian Stoll

Auch der dritte Teil von Real

Racing (kostenlos) ist noch

meilenweit von einer realistischen

Simulation entfernt,

dennoch macht der hübsch

gemachte Arcade-Racer

Spaß, sofern du genügend

Geduld mitbringst. Denn bis

du das Geld für die richtig

schnellen und nicht zuletzt

detailliert modellierten Flitzer

beisammen hast, musst du

jede Menge Rennen mit kleineren

Autos bestreiten, zum Beispiel

mit dem Ford Focus RS.

Wer seine Garage zügiger füllen

will, muss echtes Geld investieren,

denn die Autos lassen

sich auch per In-App-Kauf

freischalten. Hin und wieder

wird man auch mit Sonder-

angeboten gelockt. Wer stetig

sammelt und nicht sein ganzes

Geld in Tuning und Reparaturen

steckt, der kann sich nach

ein paar Stunden Spielzeit ein

neues Auto leisten und in

Dragster-Rennen, Fahrduellen

und Cup-Races gegen virtuelle

oder reale Online-Gegner

antreten. Letztere

werden samt Foto angezeigt.

Es lohnt sich

außerdem, ein wenig

mit den Steuerungsoptionen

zu experimentieren,

denn die Autos

lassen sich per Beschleunigungssensor

oder über den Touchscreen

steuern.

Fazit

Von einer realistischen

Fahrphysik zwar meilenweit

entfernt, ist Real Racing 3

dennoch ein abwechslungsreicher,

hübscher Arcade-Racer

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 2,4

74


connect Freestyle 3/2013

Year Walk 3,59 Euro

SCHWEDISCHES WINTERMÄRCHEN

Fazit

Spannend, unheimlich, finster

und doch wunderschön: Year

Walk ist ein Wintermärchen

der besonders spannenden und

unterhaltsamen Sorte

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 1,8

Auch wenn man nach dem

ausdauernden Winter eigentlich

keinen Schnee mehr sehen

kann, lohnt sich ein Ausflug

in die verschneiten schwedischen

Wälder von Year Walk

(3,59 Euro). Das Spiel ist eine

Zeitreise. Denn, so sagt ein

schwedisches Sprichwort:

Nur wer reist, kann in die

Zukunft blicken. Also gut:

Stapfend tastet man sich in

Ego-Perspektive durch den

Wald. Die Kulisse ist bühnenhaft

zweidimensional,

Pfeile verraten dir, wann er

sich weiter vorwärts oder

rückwärts bewegen kann.

Dabei merkst du schnell,

dass in diesem Wald etwas

nicht mit rechten Dingen

zugeht: Runen zeichen an Bäumen,

eine seltsame Frau, die

dich zu einem Baum führt, der

von zwei Eulen bewacht wird.

Und dann ist da noch diese

Puppe, die sich aufziehen

lässt, Gesten zeigt, eine Melodie

abspielt und dich dann mit

ihrer blutverschmierten Fratze

anguckt. Dabei hast du auf

dem Touchscreen gut zu tun:

Du musst schieben, ziehen

oder drücken. Unterwegs

hörst du lediglich das Knirschen

des Schnees, und hin

und wieder ertönt eine me -

lan cholisch klingende Melodie.

Wer Year Walk meistern will,

der braucht Geduld und sollte

sich auf jeden Fall für Rätsel

begeistern können.

Badland 3,59 Euro

TÖDLICHE HÜPFEREI

Fazit

Hoher Suchtfaktor, prächtige

Grafik und ungezählte fiese

Fallen: Wer seinen Igel nicht

allzu oft über den Jordan schicken

will, sollte wachsam sein

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 2,0

Es war einmal ein Igel, der wurde

in einem Wald ausgesetzt,

in dem es vor Fallen und Hindernissen

nur so wimmelte.

„Kein Problem!“, sagte sich der

Igel und hüpfte gekonnt von

einem Hindernis zum anderen.

Unglücklicherweise löste sich

in einer Höhle ein Stein von

der Wand – „Bong!“ Das

war’s – Klappe zu, Igel tot.

Ja, Badland (3,59 Euro) ist

ein Jump’n’Run der fiesen

Sorte: Hinter jeder Ecke

lauern tödliche Fallen und

Gefahren. Was zunächst

einfach zu meistern scheint,

entpuppt sich kurz darauf

als Falle. Doch dann ist es

schon zu spät. Erschwerend

kommt hinzu, dass

der Bildschirm dauernd weiterläuft.

Wer anhält, stirbt

ebenfalls. Gesteuert wird der

Igel einfach, indem man ihn

hochzieht und hochfliegen

lässt. Dabei kannst du auch die

Flugrichtung mit einer Wischbewegung

vorgeben, eine

ebenso einfache wie geniale

Art der Steuerung. Und obwohl

der arme Igel andauernd

das Zeitliche segnet, macht

Badland unheimlich viel Spaß

– es ist eines dieser typischen

„Komm schon! Noch einmal,

dann schaff ich’s!“- Games.

Der Spielspaß ist beträchtlich,

die Steuerung gelingt prima,

und die Igel-Hüpferei sieht

auch noch gut aus. Unbedingt

ausprobieren!

75


games // Sieben neue Apps

Joe Danger 2,69 Euro

JUMPEN, DÜSEN, TRICKSEN

Fazit

Knallig bunt und abgefahren:

Joe Danger ist eine extrem

spaßige und kurzweilige

Zockerei, die dir Geschick und

Reaktion abverlangt

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 1,8

Ganz im Stil von Motorrad-

Stuntfahrer-Legende Evel

Knievel rast du bei Joe Danger

(2,69 Euro) mit deinem Bike

über Parcours, die mit Hindernissen

aller Art gespickt sind.

Die Grafik ist prächtig und

bunt, die Steuerung sehr gut

gelungen: Wischend und

tippend springt man waghalsig

über Rampen, düst

geduckt durch Tunnel, um

kurz danach noch schnell

über eine Ölpfütze zu jumpen.

Dabei musst du nicht

einfach nur so über den

Touchscreen wischen, sondern

bestimmte Bewegungen

verinnerlichen. Das

erfordert Reaktion und

Übung, sonst verlierst du

gegen deine gewieften Gegner.

Das Motorrad fährt zwar

von alleine vorwärts, du kannst

aber bestimmen, welchen

Trick du wann ausführst und

kannst gegebenenfalls auch

ausweichen, um die Spur zu

wechseln. Dabei muss Joe

Danger in unterschiedliche

Kostüme schlüpfen, um an bestimmten

Rennen teilnehmen

zu können. Das Geld hierfür

sammelst du durch Rennen –

oder du holst dir diese Kostüme

ganz einfach als In-App-

Kauf. Da Joe Danger nicht nur

herrlich durchgeknallt, sondern

auch abwechslungsreich

und kurzweilig ist, macht das

Münzen sammeln auch auf

Dauer Laune.

Spirits ab 2,69 Euro

VOM WINDE VERWEHT

Fazit

Spirits ist ein anspruchsvolles

und zugleich ansprechend

präsentiertes Spiel für unterwegs.

Erinnert an den Klassiker

„Lemmings“

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 2,0

„Wie komme ich denn jetzt da

oben hin?“ Diese Frage stellt

man sich bei Spirits (iPhone:

2,69 Euro, iPad: 4,49 Euro,

Android: 2,74 Euro) immer

wieder, denn mit den kleinen

weißen Geistern, die von ihrem

Aussehen her ein wenig an

Aliens erinnern, muss man

von einem Ausgangspunkt

ans Ziel gelangen. Dazu

drückt man einfach auf

einen Geist. Daraufhin werden

dessen Fähigkeiten

angezeigt. Spirits erinnert

an den Klassiker „Lemmings“

und funktioniert

nach dem Räuberleiterprinzip:

Will man beispielsweise

einen Geist über einen

Vorsprung ans Ziel beför-

dern, positioniert man einen

Geist davor und lässt diesen im

richtigen Winkel und in die gewünschte

Richtung pusten.

Die anderen Geister fliegen

dann dem Luftstrom nach hinein

ins Ziel oder besser gesagt

hinein in einen Strudel. Das

klingt kinderleicht, doch der

Schwierigkeitsgrad steigt mit

jedem Level. So sind die grauen

Zellen ganz schön gefragt,

wenn man die späteren Levels

meistern will. Auch die Zahl der

Versuche ist begrenzt, denn jeder

Geist kann seine Fähigkeiten

nur einmal aktivieren – danach

hat er sein Leben verwirkt.

Neben der cleveren

Spielidee gefällt die gekonnt

reduzierte Grafik von Spirits.

76


connect Freestyle 3/2013

The Room 1,79 Euro

NICHTS IST, WIE ES SCHEINT

Fazit

Drehen, schieben, beobachten,

knobeln: The Room ist das

beste 3-D-Knobelspiel für iOS

und Android und ein Pflicht titel

für Rätselfreunde

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 1,8

Der Wind pfeift durch die Ritzen,

das Holz ächzt unter dem

Gewicht des Dachs. Und dann

ist da noch dieser ominöse

Schrank. Was sich darin wohl

verbergen mag? Derartige Fragen

musst du bei der 3-D-

Knobelei The Room (1,79 Euro)

beantworten. Es gilt,

hinter das Geheimnis verschiedener

Apparaturen zu

gelangen. Dazu musst du

das Gehäuse auf Hinweise

untersuchen oder Zahlenkombinationen

herausfinden.

Oft verlangt das Spiel

von dir, einen Mechanismus

zu aktivieren, der eine

Tür zum nächsten Rätsel

freigibt. Dabei musst du

nicht selten zweimal hin-

sehen, bis du irgendwann die

Türchen entdeckst, die auf den

unterschiedlichen Oberflächen

versteckt sind. Dank einer

Spezial brille werden plötzlich

unheimliche Runenzeichen

sichtbar – was die nun wieder

zu bedeuten haben? Der

Touchscreen erweist sich bei

der ständigen Drück- und Dreherei

als perfektes Steuerinstrument.

Obwohl die Rätsel

nicht immer leicht zu lösen

sind, verliert The Room niemals

seinen Reiz, ganz im Gegenteil:

Die unheimliche Umgebung,

die Geräusch kulisse

und die seltsam anmutenden

Apparaturen machen The

Room zum besten Knobelspiel

auf iOS und Android.

The World Ends With You: Solo Remix ab 15,99 Euro

JAPANISCHES STRASSENMÄRCHEN

Fazit

Der Nintendo-DS-Erfolgstitel

The World Ends With You ist

auch auf iOS hervorragend

umgesetzt und ein Muss für

Rollenspielfans

Gameplay

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Grafik

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Spielspaß

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Note 2,3

Zugegeben: 15,99 Euro sind

kein Pappenstil für eine Spiele-

App, sind doch die meisten

Apps unter 4 Euro oder für lau

im App Store zu haben. Und für

die iPad-Version werden sogar

17,99 Euro fällig! Dennoch ist

das Geld für „The World Ends

With You: Solo Remix“

(kurz: TWEWY) gut angelegt.

Vor allem Rollenspiel-

Fans kommen bei dem

Abenteuer im Manga-Stil

auf ihre Kosten. Da das

Spiel relativ umfangreich

ist, braucht man etwas Eingewöhnung.

Danach entfaltet

TWEWY seinen vollen

Reiz. Im Wesentlichen geht

es um die Charaktere Neku

und Shiki, zwei Teenager,

die in ihrer von Graffitis und

Musik geprägten Welt in Shibuya

leben. Eines Tages entdeckt

der Junge Neku eine Parallelwelt,

in der gefährliche Abenteuer

auf die beiden warten.

Seltsame Kreaturen belagern

die Straßen, und dann sind da

noch diese merkwürdigen Aufträge,

die von einem Unbekannten

auf Nekus Handy gesendet

werden. Jede Mission

ist außerdem mit einem Zeitlimit

versehen, das zu Beginn

der Mission in Nekus Hand eingebrannt

wird – überschreitet

man das Limit, ist das Spiel

vorbei. TWEWY ist ein chaotisch

buntes Großstadtabenteuer

und eine der besten Rollenspiel-Apps.

77


web&co // Infotainment im Opel Adam

All about Adam

Dein Auto soll mit deinem

Smartphone klarkommen? Dann schau dir mal

den neuen Opel Adam an.

Von Oliver Stauch

78


connect Freestyle 3/2013

Die Autohersteller sind derzeit

wirklich nicht zu beneiden:

Die Verkaufszahlen

unterbieten sich jeden Monat aufs

Neue, die Entwicklung alternativer

Antriebe und Energiequellen stockt

gewaltig. Und wenn man dann

noch wie Opel im Dauerclinch mit

der US-Konzernmutter liegt, kann

einem das endgültig den Spaß am

Auto vermiesen.

Adam macht gute Laune

Um so erstaunlicher, dass Opel in

diesen Zeiten mit dem Adam ein

so erfrischendes und relaxtes Auto

auf den Markt gebracht hat. Der

designierte Mini- und Fiat-500-

Konkurrent zaubert vielen Betrachtern

mit seinem gelungenen Design

und den liebevollen Details ein Lächeln

ins Gesicht – zum Beispiel

mit dem im Testwagen installierten

LED-Sternenhimmel und der farblich

regelbaren Innenbeleuchtung.

Dass Motoren und Fahrwerke bei

der Kaufentscheidung nicht mehr

in der vordersten Reihe stehen,

zeigen die Design-Optionen, die in

der Aufpreisliste stolze acht Seiten

einnehmen.

Auch ohne ein ausgefeiltes Infotainmentsystem

geht in der jungen

Käuferschicht nichts mehr. Und

auch hier hat Opel beim Adam

etwas Besonderes im Angebot:

das Bordcomputer-System Intelli-

79


web&co // Infotainment im Opel Adam

link für nur 300 Euro. Als eines der

ersten Opel-Systeme kommt es

nicht mit der üblichen Tastenwüste

daher, sondern mit einem großen

7-Zoll-Touchscreen und versteht

sich prächtig mit Android- und

Apple-Smartphones. Ausgewählte

Apps lassen sich auf beiden Plattformen

über den großen Bildschirm

fernsteuern – mitsamt Touchbedienung

und angepasster Oberfläche.

Und in der Praxis ist tatsächlich

kaum zu spüren, dass die App auf

dem Smartphone läuft und nicht auf

dem Intellilink-System selbst.

Der Anfang ist gemacht

Da Opel nicht auf einen Standard

wie Mirrorlink setzt, ist nicht jede

App für die Verwendung mit Intellilink

geeignet – nur von Opel ausgewählte

Apps funktionieren. Das sind

zu Beginn die Navigationssoftware

„Bring Go“ – konsequenterweise ist

im Intellilink-System sonst keine

Navigationsfunktion integriert – und

die Webradio-App „Stitcher“. Da

Letztere nur einige Podcasts auf

Deutsch, aber keine hiesigen Radiosender

listet, haben wir uns auf die

Navigation konzentriert – weitere

Apps sind in Vorbereitung und sollen

bald folgen.

Die bis dato hierzulande völlig unbekannte

App Bring Go stammt

von einem koreanischen Hersteller

und dürfte sukzessive außer bei

Opel auch bei anderen General-

Motors-Marken zum Einsatz kommen

– was auch erklärt, warum

Opel nicht eine etablierte Navi-App

wie Navigon oder Tomtom gewählt

hat. Bring Go kann zunächst für

einen Euro als 30-Tages-Version

aus den App-Stores geladen werden

und muss erst danach für 50

respektive 60 Euro dauerhaft freigeschaltet

werden, inklusive Staumeldungen

für ein Jahr und bei der

teureren Version auch mit Karten-

Updates. Welche der beiden Optionen

welche Funktionen mitbringt,

mussten wir allerdings erst bei Opel

in Erfahrung bringen, da bis zuletzt

die Verbindung aus der App in den

App-Store nicht möglich war – nicht

der einzige Lapsus der koreanischen

Navigation.

Alles ganz schön bunt

Sonst läuft aber auf den ersten Blick

alles wie geschmiert im Opel Adam:

Beim ersten Anschluss ans Kabel

muss das iPhone entsperrt sein und

den Homescreen anzeigen, damit

sich das Intellilink-System verbinden

kann. Danach kann zum Beispiel

der Beifahrer das iPhone ganz

normal für andere Zwecke nutzen;

sogar eine zweite Navi-App könnte

man parallel laufen lassen – wobei

es das System dann nicht mehr

schafft, das iPhone parallel vollständig

zu laden. Bei Android klappt das

Ganze drahtlos und erfreulicherweise

genauso problemfrei.

Wie erwähnt läuft Bring Go erfreulich

flüssig auf dem großen Bordmonitor,

die Darstellung ist gestochen

scharf, und bei der Bedienung

über den Touchscreen merkt man

kein bisschen, dass man es mit

einer App auf dem Smartphone zu

tun hat. Hier haben die Ingenieure

ganze Arbeit geleistet. Die Karte

wirkt mit den vielen Details, ihren

Bäumchen und dem Himmel am

Horizont zwar sehr verspielt, ist aber

dennoch übersichtlich und frisch.

Die App belegt allerdings immer den

ganzen Bildschirm – ein geteilter

Modus mit Radioinformationen ist

nicht möglich. Wer sich im Musik-

Menü befindet, muss sich auf die

Sprachausgabe verlassen. In seltenen

Fällen blockierten Anrufe den

Bildschirm, sodass man nicht mehr

zur Navigation zurückwechseln

konnte – das ist ein Fall für ein Software-Update.

Die Menüs sind ziem-

Ans Buffet: Im Quellenmenü

springt

man zwischen den

Grundfunktionen

von Intellilink hin

und her; hier geht

es in die App-Ebene

oder zur Bluetooth-

Freisprechanlage.

Kein Mäusekino: Bring

Go präsentiert sich zwar

asiatisch verspielt,

überzeugt aber bei der

Darstellung und der

Bedienung absolut.

Wie in der Mittelklasse: Das

herkömmliche UKW-Radio

(DAB+ gibt’s gegen Aufpreis)

wird über eine schöne Oberfläche

bedient, ebenso der

MP3-Player oder ein iPod.

80


BEI DER

BEDIENUNG

ÜBER DEN

TOUCHSCREEN

MERKT MAN KEIN

BISSCHEN, DASS DIE

NAVIGAT

ION

AUF DEM

SMARTPHONE

LÄUFT

Marke

Modell

Preis (Euro)

Gebiet/App-Größe

Länder einzeln ladbar

Länder nachkaufen

Karten Download/Online

Kartenlieferant

Staudienst Preis

Staudienst Quelle

Zwischenziele möglich

Gefahrenwarner

Geschwindigkeitswarner

Besonderheiten

Bring Go

Westeuropa

50/60 (mit Updates)

Westeuropa/

max. 3,2 GB

Å

Í

Å/Í

Navteq

1 Jahr enthalten

Inrix

Å

Í

Å

30-Tage-Testversion

für 0,89/0,99 Euro

TESTERGEBNISSE

AUSSTATTUNG max. 100 sehr gut (91)

Navigation 70 70

Kommunikation 20 18

Unterhaltung 10 3

HANDHABUNG max. 150 sehr gut (126)

Bedienung 60 52

Zieleingabe 60 54

Systemgeschwindigkeit 20 20

Sprachsteuerung 10 0

ZIELFÜHRUNG max. 150 gut (122)

akustische Zielführung 50 40

optische Zielführung 75 61

Positionierungsgenauigkeit 25 21

ROUTENBERECHNUNG max. 100 gut (87)

Überland 30 30

Stadt 30 27

dynamisch 40 30

426

sehr gut

Note

4,8

lich klassisch auf gebaut, es gibt viel

zu tippen und zu konfigurieren, von

der Tempo limit-Anzeige bis hin zum

Warnhinweis bei schwindendem

Benzinvorrat; und auch einige vom

Adam nicht unterstützte Funktionen

der App werden angezeigt.

Der Feinschliff fehlt

Und auch andere Kleinigkeiten fallen

auf: Übersetzungsfehler wie die

Ankunftszeit im US-amerikanischen

Format, lange Radiounterbrechungen

bei den Navigationsdurchsagen

und Ansagen wie „Rechts abbiegen

in Tübingen“ zählen zu den Aufgaben

für das nächste Software-Update.

Auch warnte uns das System

vor einem nichtexistenten Tunnel

und führte uns umständlich um eine

vermeintlich gesperrte Straße herum

– das wäre mit den erwähnten

etablierten Navis nicht passiert.

Die Freisprechanlage läuft über eine

klassische Bluetooth-Anbindung

und überzeugte mit gutem Klang

und klarer Verständigung komplett.

Musikstreaming ist im Opel Adam

ebenfalls möglich. Gewöhnung erfordern

lediglich die Sensortasten

unterhalb des Monitors, die man leider

nicht in jedem Fall auf Anhieb

richtig trifft.

Macht Lust auf mehr

Insgesamt stimmen die Grundvoraussetzungen

durchaus: Das System

errechnet drei Routen zur Auswahl,

führt zufriedenstellend und

leistete sich im Test zumindest keine

sicherheitskritischen Fehler. Wir

haben zwar keine überzeugenden

Gründe gefunden, die Bring-Go-

App auch ohne den Opel Adam zu

nutzen, dazu sind die Konkurrenten

dann doch zu überlegen. Aber das

Zusammenspiel mit dem Intellilink-

System, der attraktive Preis und die

künftigen Möglichkeiten der Smartphone-Anbindung

überzeugen absolut.

Da diese Aspekte immer

wichtiger werden, könnte die Kaufentscheidung

durchaus zugunsten

des Opel Adam fallen. Allerdings

sollten die genannten Fehler zügig

behoben werden.

connect Freestyle 3/2013

BRING GO

The Look: In der iPhone-App

sehen die Icons gleich aus, sie

sind nur anders angeordnet.

Detailreich: Die Darstellungsqualität

ist gut, es gibt

viele kleine Animationen

und 3-D-Modelle.

Die schnellen Drei: Routen

berechnet Bring Go im Nu,

im Test gab es aber einige

Fehler zu beanstanden.

81


apps // Radarwarner

Katharina Bauer, Externe Unternehmenskommunikation

ADAC,

Ressort Recht

„Da stationäre Überwachungseinrichtungen

nur an Unfallschwerpunkten

und

besonderen Gefahrenstellen

stehen

sollen, dienen POI-

Radarwarner ganz

konkret der Verkehrssicherheit“

Sind sie nun legal oder nicht, die

Blitzerwarner-Apps und Blitzer-

Dienste fürs Navi? Fragt man beim ADAC

oder im Verkehrsministerium nach, so ist

die Antwort eindeutig: Nein, diese Dienste

sind verboten. Hier greife Paragraf 23, 1b

der Straßenverkehrsordnung, der da lautet:

„Dem Führer eines Kraftfahrzeuges ist

es untersagt, ein technisches Gerät zu

betreiben oder betriebsbereit mitzuführen,

das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen

anzuzeigen oder

zu stören. Das gilt insbeson dere für Geräte

zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen

(Radarwarn- oder

Laser störgeräte).“ Und auch nach Meinung

vieler Juristen greift dieser Paragraf

weiterhin uneingeschränkt.

Eine Grauzone des StVO?

Doch dieser einst zum Verbot der klassischen

Radarwarngeräte gedachte Gesetzestext

ist nicht eindeutig formuliert: Ein

Smartphone ist eben nicht in erster Linie

für diesen Zweck bestimmt, sondern

hauptsächlich ein Mobiltelefon. Außerdem

kann es die Geschwindigkeitsmessungen

mit Sicherheit auch nicht stören. Daraus

leiten die Anbieter der Radarwarn-Apps

ihre Berechtigung ab: Was nicht eindeutig

geregelt ist, sei im Umkehrschluss erlaubt

oder zumindest eine Grauzone. Und auch

hier gibt es viele Juristen, die diese Einschätzung

bestätigen.

Eine eindeutige Antwort auf diese Frage

gibt es also nicht – oder zumindest noch

nicht. Doch egal ob Grauzone oder nicht,

Fakt ist: Es wurde noch niemals jemand

wegen der Nutzung eines Blitzer warners

angehalten oder zu einem Bußgeld verdonnert.

Das muss auch Thomas Jarzombek,

Verkehrsexperte der CDU-Bundestagsfraktion,

zugeben: „Es wäre ein unverhältnismäßiger

Eingriff in die Privatsphäre,

wenn Polizisten in die Smartphones der

Autofahrer schauen dürften.“ Von einer

Grauzone will er aber nichts wissen: „Die

Straßenverkehrsordnung verbietet die

Nutzung von Blitzer-Apps eindeutig. Diese

Vorschrift ist derzeit in der Praxis aber einfach

nicht durchzusetzen.“

Mehr Verkehrssicherheit

Um dies zu ändern, hat Jarzombek im

September 2012 mit einem Antragsentwurf

zur Neuregelung des Paragrafen einen

Stein ins Rollen gebracht: Wo stationäre

Blitzer stehen, existieren Gefahrenstellen,

und wenn sich Autofahrer davor

warnen lassen, diene dies der Verkehrssicherheit.

Die Warnung vor stationären

Radarfallen sollte daher erlaubt sein und

sogar durch eine Liste anderer Gefahrenstellen

von der jeweils zuständigen Gemeinde

erweitert werden, vor denen dann

ebenfalls gewarnt werden solle. Die Warnung

vor mobilen Blitzern jedoch solle weiterhin

verboten bleiben, weil sonst der erzieherische

Wert und die Abschreckwirkung

der Kontrollen verloren ginge.

Die Front bröckelt auch an anderer Stelle:

Ließ der ADAC noch Ende 2011 per Pressemitteilung

wissen, dass das Verbot

„nicht nur für klassische Warngeräte, sondern

auch für Navigationssysteme und

Mobil telefone, die vor Blitzern warnen“

gelte und man vorinstallierte Software am

besten sofort löschen solle, so hat sich der

große Automobilclub mittlerweile der Forderung

nach eindeutiger Legalisierung an-

82


connect Freestyle 3/2013

Schneller

als der Blitz

Blitzerwarner-Apps sind

nicht erlaubt. Oder doch?

Wir checken die Lage

und sechs Blitzer-Apps.

Von Oliver Stauch

Navi-Apps mit

Blitzerdiensten (Auszug)

Mit mobilen Blitzern

Navigon: Live-Blitzerdienst

„Mobile Alert Live“. 7,99 Euro

Skobbler: Live-Blitzerdienst

„Sorglos-Paket“. 7,99 Euro

Tomtom: Live-Blitzerdienst

„Speed Cameras“.

1,79/18,99 Euro pro Monat/Jahr

Waze: Community-Navigation.

Kostenlos

Mit stationären Blitzern

ALK Copilot: kostenlos enthalten

iGo Primo: 10,99 Euro

Sygic: kostenlos enthalten

Fotos: © supergenijalac (2) – shutterstock.de

83


apps // Radarwarner

„Unsere langjährige Erfahrung mit Blitzerwarnern in anderen Ländern

zeigt, dass Autofahrer aufmerksamer und vorsichtiger unterwegs

sind, wenn sie rechtzeitig vor Gefahrensituationen sowie vor festen und

mobilen Blitzern gewarnt werden. Sie passen ihr Fahrverhalten an

und erhöhen damit die Sicherheit für alle“

Vincent Pena, Vice President International Business Development bei Coyote

Thomas Jarzombek,

Verkehrsexperte der CDU-

Bundestagsfraktion

„Eine effektive Kontrolle

der Blitzer-Apps

erscheint aufgrund der

Vielzahl der verwendeten

Techniken kaum noch

durchführbar. Die

aktuelle Gesetzeslage

wird der Entwicklung

in diesem Bereich nicht

gerecht. Im Interesse

der Verkehrssicherheit

muss es daher

das Ziel sein, die StVO

anzupassen“

geschlossen: „Da stationäre Überwachungseinrichtungen

nur an Unfallschwerpunkten

(…) stehen sollen,

dienen POI-Radarwarner ganz konkret

der Verkehrssicherheit“, heißt es

im Jahr 2012.

Rasen ohne Reue?

Doch führt eine Legalisierung der

Warnung auch vor mobilen Radarfallen

tatsächlich zum Rasen, wie offensichtlich

befürchtet wird? Vincent

Pena, Vice President beim französischen

Blitzerwarner-Anbieter Coyote,

glaubt das nicht: „Unsere langjährige

praktische Erfahrung mit dieser

Thematik in Belgien, Frankreich,

Italien, Luxemburg, den Niederlanden

und Spanien bestätigt, dass

Autofahrer aufmerksamer und vorsichtiger

unterwegs sind, wenn sie

rechtzeitig vor Gefahrensituationen

sowie vor festen und mobilen

Blitzern gewarnt werden.“

Ohnehin ist die Situation gelinde

gesagt verfahren: Der Beifahrer

dürfte die Apps aktuell problemlos

nutzen; auch ist es erlaubt,

sich vor der Fahrt eine

Übersicht der Blitzer auf der

geplanten Route auszudrucken

und mitzunehmen. Die

Warnungen vor Blitzern im

Radio sind ebenfalls erlaubt

und von der Polizei sogar

erwünscht: Aufgrund der nie

ganz genauen Positionsangabe

der Standorte wird

nach einer solchen Warnung

weiträumig um die Messstelle

langsamer gefahren,

auch noch lange nach Abschluss

der Messungen, da

die Radarfallen meist schon

längst wieder abgebaut sind,

während die Meldung noch im Radio

verkündet wird. Und das dient definitiv

der Ver kehrs sicherheit.

Ein anderes Kaliber sind da schon

die Live-Blitzerdienste der Navi-

Anbieter sowie Community-Navisysteme

wie Waze, die zum Teil in

wenigen Minuten Infos über Blitzerstandorte

via Mobilfunk an alle Fahrer

verteilen. Waze oder Coyote wären

nach einer Neuordnung, wie Experte

Jarzombek sie fordert, eindeutig verboten

und müssten sich auf andere

Warn meldungen wie „Liegengebliebenes

Fahrzeug“ oder „Unfall“ beschränken.

Doch wie das kontrolliert

werden soll, weiß derzeit niemand.

Keine Einigung in Sicht

Eine Entscheidung in dieser Sache

wird noch eine Weile auf sich warten

lassen, denn eine Neuregelung muss

im Einklang mit den Bundesländern

erfolgen, von denen manche dafür

(Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen

und Hessen), andere aber dagegen

sind. Auf der jüngsten Verkehrsministerkonferenz

Mitte April 2013

lehnte jedenfalls die Mehrheit der

Teilnehmer eine Lockerung des Verbots

schon einmal ab.

Und so dürfte es bis auf Weiteres bei

der gegenwärtigen, unklaren Situation

bleiben: Blitzerwarner sind zwar

verboten, doch das Risiko, belangt

zu werden, weil man eine solche App

laufen hat, scheint äußerst gering.

Trotzdem geht man bei der Nutzung

einer Blitzer-App ein Risiko ein, denn

ob der Einspruch gegen einen entsprechenden

Bußgeldbescheid vor

Gericht Erfolg hätte, ist nicht nur unter

Juristen umstritten. Die Angst

fährt also immer mit – egal ob mit

oder ohne Blitzer-App.

84


Blitz pass auf!

Benutzung auf eigene Gefahr: Wir haben sechs populäre

Blitzer-Apps ausprobiert – natürlich auf dem Beifahrersitz.

iCoyote

Im europäischen Ausland ist Coyote

in vielen Ländern schon lange aktiv

und verspricht daher mit ausgefeilten

Algorithmen im Hintergrund

hochgenaue Meldungen. Es können

zudem nicht nur Blitzer, sondern

auch alle anderen Behinderungen

gemeldet werden, etwa liegengebliebene

Fahrzeuge, Staus oder

Baustellen. Über ein Rankingsystem

mit Sternchen sieht man auf einen

Blick, ob andere Coyoten vor einem

fahren. iCoyote ist kostenlos.

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

POI-Warner

Diese App gab es schon, als es noch

gar keine Apps gab – als Zusatzsoftware,

die sich auf mobilen Navis

im Hintergrund einklinkt. Der POI-

Warner kostet als Pro-Version 5,49

Euro. Sie hat der Lite-Vari ante einige

Anzeigeoptionen und die Online-

Synchronisation voraus. Der Anbieter

wirbt mit der größten Blitzerdatenbank.

Diese wird aber nur stündlich

aktualisiert, ein Live-Abgleich findet

offensichtlich nicht statt. Etwas

verwirrende Anzeige.

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

iSpeedcam

In der kostenlosen Version nerven

bei iSpeedcam Werbebanner, die

zum Teil über wichtigen Funktionen

liegen. Und auch die Vollversion für

3,59 Euro überzeugt nicht wirklich:

Die Darstellung ist ungenau, in der

Datenbank fehlten im Testgebiet

einige Standorte, und es gibt die

App nur auf Englisch. Im Grunde ist

nur die Kartenansicht nützlich, in

der alle bekannten Blitzer gezeigt

werden; Details zur gefahrenen

Strecke bekommt man auch.

connect Freestyle 3/2013

Blitzer.de

Als Premium-Version kostet Blitzer.

de 0,89 Euro; wer die App länger

als 14 Tage benutzen will, muss

dann 9,99 Euro in ein lebenslanges

Abo für Echtzeitblitzer investieren,

sonst wird danach nur noch vor

stationären Kästen gewarnt (Android:

4,99 Euro). Blitzer.de bietet

sogar eine Kartendarstellung –

das Design erinnert an das Naviprogramm

von Skobbler. Die App

warnt mit einer farbigen Skala

auch vor Radarfallen um die Ecke.

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Tomtom Blitzer

Der Tomtom-Blitzerwarner bietet

die gleichen Meldungen wie der

Blitzerdienst in der Navi-App – für

ebenfalls 1,79 Euro pro Monat oder

18,99 Euro pro Jahr. Es gibt eine

kostenlose Testphase. Das reduzierte,

geradlinige Design der App

gefällt und verwirrt nicht, bietet

jedoch weniger Funktionen als die

Warner der Konkurrenz. Obwohl

keine Karten daten angezeigt werden,

ist die App mit 300 Megabyte

unverhältnis mäßig groß.

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

Vorsicht Blitzer!

In einigen Bundesländern ist die

Community-Funktion von Vorsicht

Blitzer! noch im Aufbau, warnt also

nur vor sta tionären Geräten. Ein

großes Plus der App ist, dass man

sich alle Blitzer in der Umgebung

auf einen Blick zeigen lassen kann.

Gut ist auch, dass man mehrere

Routen abspeichern und so schon

vor der Fahrt alle Blitzer ansehen

kann. Die Darstellung der Warnungen

unterwegs ist aber ungenau

und verbesserungswürdig.

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

☻ ☻ ☻ ☻ ☻

85


apps // Die Sieger der M-Days

SIEGER-APPS

Beim

Show-Your-

App-Award auf

den M-Days

wurden die

Anwendungen

des Jahres

2013 gekürt.

Von Oliver Stauch und

Alexander Strobel

Sie sind Mini-Progrämmchen für

mobile Smartphone- und Tablet-

User, kosten wenig oder gar nichts,

verlangen aber von ihren Erfindern

und Programmierern viel Knowhow

und oft auch gute Marketing-

Ideen: Apps. Diese Dienstleister,

Entertainer oder kleinen Helfer in

allen Lebenslagen sind total einfach

gestrickt oder ziemlich komplex in

ihrem Anspruch. Beim „Show Your

App Award“ auf den Frankfurter

M-Days wurden kürzlich die besten

30 Apps des Jahres gekürt, und

zwar von zwei Gremien. Erstens

war da eine Jury aus Spezialisten

der Medien- und Kommunikationsbranche,

darunter connect-Freestyle-Chef

Dirk Waasen, connectiOS-Macher

Oliver Stauch und

connect-Redakteur Athanassios

Kaliudis. Und zweitens sorgten die

App-User per On linewahl für ein

echtes Publikums-Ranking, das

sich oft stark vom Jury-Urteil unterschied.

So sah die Jury die Edeka-

App auf Platz 13, während die User

sie nur auf Platz 156 wählten! Hier

sind alle Sieger-Apps.

86


connect Freestyle 3/2013

1. MaptoSnow

2. HeliView – Hotels und

Urlaubsorte von oben

PUBLIKUMS-

Jury JURY-

WAHL

wahl

3. Skyscanner – Alle Flüge weltweit!

4. Redshift – Astronomie

5. Sportscheck Outdoor

6. Welt der Wunder Magazin

7. Streetspotr

8. Sport Bild+

9. ProCamera

10. Merian Scout Now!

11. Skoobe –

E-Books leihen statt kaufen

12. Immonet Immobiliensuche

13. Edeka-App

14. Prinz

15. Flickr

Publikums

wahl

WAHL

1. Yelp

2. Pixum Instacards

3. Made in Germany

4. WWF Schneekugel

5. Mainzelmännchen

6. Payback Mobil

7. Game One

8. Runtastic PushUps Pro

9. Wer-kennt-wen.de

10. Feedbackstr

11. Klicktel

12. 11880.com

13. TorAlarm

14. MaptoSnow

15. Fiete

Fotos: © MMchen – photocase.com

87


apps // Die Sieger der M-Days

JURY-

WAHL

1Platz

MAPTOSNOW

AUF DEN ERSTEN PLATZ WÄHLTE

DIE JURY EINE APP FÜR

EINGEFLEISCHTE SKIFAHRER

UND SNOWBOARDER.

Für alle, die alljährlich die

angesagtesten Skiresorts

unsicher machen, liefert

MaptoSnow mit Unterstützung

von Atomic,

Intersport, Nitro und

anderen Sponsoren eine

Wettbewerbsplattform,

bei der es echt geile

Preise zu holen gibt. Jede

Menge Skigebiete sind

angeschlossen, und MaptoSnow

wird regelmäßig

erweitert. Grund genug,

schon den nächsten Urlaub

im Schnee zu planen.

Stand 29. April 2013 stehen

118 Resorts in Österreich,

35 in Deutschland,

29 in der Schweiz und

insgesamt acht in Frankreich,

Italien und Bulgarien

zur Verfügung. Die

App funktioniert vor allem

als GPS-Tracker, der

die Aktivitäten der Wintersportler

auf der Piste

erfasst und Leistungsdaten

wie Geschwindigkeit,

Höhenmeter sowie

Pisten- und Liftkilometer

aufgezeichnet.

Auf der Karte können

der aktuelle Standort und

die zurückgelegte Strecke

live verfolgt werden. Dabei

werden sportliche

Leistungen mit sogenannten

Pins belohnt: Wer früh

auf die Piste kommt, bekommt

den Early Bird,

wer mit mehr als 25 km/h

auf der Piste gemessen

wird oder besonders viele

Höhenmeter zurücklegt,

erhält ebenfalls eine Plakette.

Und diese Plaketten

sind unter Umständen

ganz schön viel Geld wert:

Mapto Snow arbeitet mit

lokalen Geschäften zusammen,

die die Leistungen

mit Gutscheinen,

Rabatten oder Geschenken

honorieren. Gleichzeitig

kann man gegen

andere „Rider“ – also

MaptoSnow-User – im

Skigebiet antreten, seine

Erfolge über Facebook,

Twitter und Google+ teilen

und den Skiurlaub so

zum absolut inter aktiven

Erlebnis machen.

88


connect Freestyle 3/2013

PUBLIKUMS-

WAHL

YELP

1Platz

APPS, DIE EINEM HELFEN, SICH

MITHILFE DER ERFAHRUNGEN

ANDERER IN SEINER AKTUELLEN

UMGEBUNG ZURECHTZUFINDEN,

STEHEN HOCH IM KURS.

Mit Abstand gewann Yelp

das Publikums-Voting.

Wer diese App noch nicht

kennt, dem sei gesagt,

dass Yelp vor einigen

Monaten die die deutsche

Bewertungsplattform

„Qype“ übernommen hat

und in derselben Sparte

unterwegs ist wie die

Klassiker „Meine Stadt“

und „AroundMe“. Wer

also zu später Stunde

noch einen offenen

Döner-Laden sucht und

wissen möchte, ob er dort

auch wirklich leckeres

Essen bekommt, fragt

Yelp. Egal, ob man schnell

ein paar Liter Sprit vor der

Autobahnfahrt braucht,

Blumen für die Liebste

oder frische Unterwäsche

kaufen will – Yelp hilft mit

vielen Funktionen weiter.

Die App positioniert sich

auf bekannte Art und

Weise per GPS und nennt

einem die nächsten gewünschten

Zielarten nach

Entfernung geordnet.

Telefonnummern, Kartenansicht

und Bewertungen

anderer Gäste oder Kunden

gibt’s dazu. Aber

Yelp sucht weltweit auch

andere Ziele und weiß

genau, wo man essen,

feiern, einkaufen oder

sonstwie ein Päuschen

einlegen kann. Zusätzlich

sucht Yelp nach Geschäften

in der Nähe, Quick-

Links führen zu nahegelegenen

Bars, Restaurants

und Cafés – und mit

konfigurierbaren Filtern

lassen sich Suchanfragen

nach Stadtviertel, Entfernung,

Preis und Öffnungszeiten

organisieren. Beiträge

anderer Nutzer

zeigen, was in der Umgebung

echt gut oder auch

weniger gut ist. Man darf

selbst Quick-Tipps kreieren,

Fotos hochladen und

Beurteilungen schreiben.

Zu allen eingetragenen

Zielen findet der Yelp-

User Adressen und kann

sich direkt per Smartphone

hinführen lassen.

89


apps // Die Sieger der M-Days

JURY-

WAHL

2

Platz

HELIVIEW

WER REISEKATALOGEN NICHT

TRAUT UND GENAU WISSEN

MÖCHTE, WIE SEIN URLAUBSZIEL

WIRKLICH AUSSIEHT, BRAUCHT

HELIVIEW, DIE ZWEITPLATZIERTE

APP DER JURY-WERTUNG.

Weil Google Earth nicht

genügt, weil die Auflösung

zu gering ist, entstand

die Idee zu Heliview:

Der Anbieter hat für

die App 14 000 (!) Kilometer

Küste aus dem Hubschrauber

heraus abgefilmt.

Aus über 15 beliebten

Reiseregionen (Türkei,

Kanaren, Balearen, Spanien

mit Costa Brava und

Costa de la Luz) und Portugal)

stehen damit über

6000 Hotels zum Betrachten

aus der Luft zur Verfügung.

Mehr noch: Wäh-

rend man die in frappierend

guter Qualität

vorlie gen den interaktiven

Videos anschaut – man

kann auf Knopfdruck

auch 360 Grad um das

gesuchte Hotel herumfliegen

–, werden zeitgleich

die aktuellen Preise von

rund 200 Reise anbietern

über dem Hotel eingeblendet.

Gefällt einem ein

Angebot, kann man es

direkt aus der App heraus

buchen. Böse Überraschungen

lassen sich so

beim nächsten Urlaub

vermeiden – und schon

das Buchen bringt echten

Spaß. Ganz neu in Heliview:

Istanbul und Türkische

Riviera. Heli view

kostet 89 Cent.

3

Platz

SKYSCANNER

RAUS HIER! WER EINEM UNWI-

DERSTEHLICHEN FLUCHTREFLEX

UNTERLIEGT UND EINFACH NUR

WEG WILL, KANN SKYSCANNER

AUCH BLIND NUTZEN.

Auf den dritten Platz

wählte die Jury die Flugbuchungs-App

Skyscanner.

Was neu daran sein

soll, Flüge online zu

buchen? Nun, Skyscanner

macht alles etwas anders

als andere Portale. So

muss man in der Skyscanner-Suchfunktion

man weder Abflug- noch

Ankunftsort genau angeben,

nicht mal den Tag,

an dem man fliegen

möchte – die App lässt

einem völlige Freiheit.

Wer nicht auf ein Ziel festgelegt

ist, wird dies zu

schätzen wissen: Hauptsache

weg, und das möglichst

günstig. Vor allem

findet man mit dieser App

leicht Alternativflüge –

einen Tag später, von

einem weiter entfernten

Flughafen, dafür um die

Hälfte günstiger? Mit

Skyscanner alles kein

Problem. Die App durchsucht

über 1000 Airlines

nach Flügen auf der ganzen

Welt, noch dazu ist

sie schnell und leicht

bedienbar. Und kostenlos

ist das Ganze auch noch.

Gehe deinen nächsten

Urlaub doch mal ganz

anders an: Plan nicht,

sondern lass’ dich überraschen,

was es an interessanten

Zielen gibt.

90


connect Freestyle 3/2013

PIXUM INSTACARD

WIE GERNE WIR DOCH TROTZ

SMARTPHONE-REVOLUTION

AUF DIE GUTE ALTE POSTKARTE

ZURÜCKGREIFEN!

Auch wenn die meisten

Smartphone-Fotos wohl

für immer auf dem Phone

bleiben werden – Bilderdienste

wie Pixum

Instacard laufen wie geschmiert.

Von jedem Ort

der Welt aus können Sie

mit dieser App Ihr Foto als

echte Postkarte direkt

vom iPhone aus versenden

und die Lieben daheim

überraschen. Instacard

bietet zudem zahlreiche

Zusatzfunktionen:

Hoch- und Querformat

sind frei wählbar, Motivausschnitte

lassen sich

anpassen. Verschiedene

Designs sind in der

App enthalten, und eine

wei tere Gratiskarte pro

Monat gibt’s für registrierte

Mitglieder auch.

Themen wie „Geburtstag“,

„Danke“, „Gute Besserung“

sowie alle möglichen

Feste sind enthalten.

Man kann bis zu 420 Zeichen

Text auf Postkartenkarton

(Vorderseite glänzend)

versenden, Druck

und Zustellung geschehen

innerhalb von zwei

bis vier Werktagen. Die

Bezahlung (1,69 Euro im

Inland; 1,99 Euro ins Ausland)

läuft über Pay pal.

Mit Platz zwei in der Publikumswertung

ist Instacard

legitimer Nachfolger

der MMS-Postkarte.

2

Platz

PUBLIKUMS-

WAHL

MADE IN GERMANY

ERFINDUNGEN UND ERRUNGEN-

SCHAFTEN AUS DEUTSCHLAND:

VON „A“ WIE AUTO BIS „Z“ WIE

ZAHNPASTA – ZU ENTDECKEN IN

DER APP MADE IN GERMANY.

Wissen ist Macht: Bei

„Made in Germany“ sind

die Erfindungen und Errungenschaften

aus deutschen

Landen liebevoll

unter einem Dach versammelt

– zum bequemen

Durchsuchen, interessierten

Lesen und Staunen.

Oder wusstest du, dass

ein gewisser Konrad Zuse

im Jahr 1941 den ersten

Computer gebaut hat –

oder besser gesagt die

erste elektromechanische,

binäre Rechenmaschine?

Und das nur deshalb, weil

der Tüftler keinen Bock

auf Mathe hatte. Der Z3

genannte „PC“ führte jede

Aufgabe der vier Grundrechenarten

innerhalb von

drei Sekunden aus. Und

heute laufen wir mit

Smartphones rum! Oder

MP3: Das Format gibt’s

schon seit 1987 und

basiert auf der Erkenntnis,

dass man unhörbare

Musikpassagen ohne

großen Klangverlust einfach

weglassen kann.

Songs können so auf ein

Zwölftel der Datenmenge

reduziert werden.

Die kostenlose App

„Made in Germany“ gibt’s

nur für Android – mit mehr

als 50 detailliert beschriebenen

Erfindungen. So

macht Wissen Spaß!

3

Platz

91


apps // Die Sieger der M-Days

JURY-

WAHL

REDSHIFT

SPORTSCHECK

4. PLATZ: DAS SCHON 2011

PRÄMIERTE ASTRONOMIE-

PROGRAMM IST EIN MUSS FÜR

STERNENGUCKER.

Mit Redshift erkundet

man den Sternenhimmel

direkt über sich, beobachtet

die Veränderungen

am Firmament oder

bricht auf zu einem spektakulären

3-D-Flug durch

den Nachthimmel. Den

erlebt man mit allen

Planeten und Zwergplaneten,

Stern bildern

und hellen Sternen – in

höchster Qualität und

für jedes Gerät optimiert.

In Echtzeit berechnet

das Programm alle Him-

melsereignisse bis zum

Kometenvorbeiflug und

lässt es den Betrachter

miterleben.

Redshift gibt’s für

iPhone, iPod Touch und

iPad zum hohen, aber

für das aufwendige Programm

gerechtfertigten

Preis von 10,99 Euro.

5. PLATZ: DIE KOSTENLOSE

PLANUNGS-APP FÜRS OUTDOOR-

VERGNÜGEN LIEFERT AUCH

NOCH WICHTIGE ACTION-TOOLS.

Wer den idealen Begleiter

für Abenteuer unter freiem

Himmel sucht, wird hier

fündig: Wie ein „Rundumpaket“

bietet die App viele

nützliche Features für die

Zeit draußen. Ob Wanderweg,

Radstrecke, Klettersteig

oder Hochtour: Man

erhält Vorschläge von

bevorzugten (mit Wetterdarstellung)

und neuen

Touren und kann seine

eigenen Touren mittels

GPS aufzeichnen. Für die

Planung einer Outdoor-

Aktivität gibt’s eine Packliste

und nützliche Bekleidungs-

und Ausrüstungstipps.

Für Outdoor-Touren

wichtige Tools wie Notruf,

Kompass, Höhenmesser,

Hangneigungsmesser und

Gipfelfinder sind in der

Sportscheck-App ebenso

integriert.

WELT DER WUNDER

STREETSPOTR

6. PLATZ: DIE WW-APP ERWEI-

TERT DAS BELIEBTE MAGAZIN UM

MULTIMEDIALE INHALTE.

Die digitale Ausgabe der

Zeitschrift „Welt der Wunder“

ist in dieser Form

ausschließlich fürs iPad

zu haben und ergänzt das

Druckerzeugnis um Multimedia-Content.

Man

findet alle Inhalte der

Zeitschrift – optimiert

fürs Apple-Tablet.

Zusätzlich gibt’s hier

hochaufgelöste

Bilder, detaillierte

Grafiken, informative,

spannende Filme

und atemberaubende

360-Grad-Panora-

men. Einzelausgaben

kosten online 3,59; man

kann „Welt der Wunder“

aber auch über iTunes für

bis zu zwölf Monate

abonnieren für höchstens

35,99 Euro. Die gekauften

Ausgaben lassen sich jederzeit

neu downloaden.

7. PLATZ: TASCHENGELD MIT

DEM SMARTPHONE VERDIENEN.

Crowdsourcing bedeutet

das Auslagern interner

Aufgaben an eine Gruppe

Freiwilliger. Im Falle

von Streetspotr handelt

es sich um den Versuch,

„Europas Smartphones

in eine mobile Workforce“

zu verwandeln.

Streetspotr vergibt

Micro-Jobs. Schnell ein

paar Fragen beantworten,

etwas überprüfen,

Fotos vor Ort machen,

ein Produkt beurteilen

oder einen Service

testen. Mit Spaß kleine

Jobs ausführen und

dafür bezahlt werden,

und das auch noch

nebenbei und unterwegs.

Auftraggeber sind

Firmen, die bestimmte

fragen haben und diese

beantwortet haben

wollen. Verdienen kann

man ein paar Euro oder

Streetpoints. Kostenlos.

Ausprobieren!

92


connect Freestyle 3/2013

PUBLIKUMS-

WAHL

WWF SCHNEEKUGEL

4. PLATZ: DIE WWF-APP FÜRS

IPHONE BRINGT DAS PROBLEM

WELTWEIT AUSSTERBENDER

TIERARTEN AUF DEN PUNKT.

Nur im ersten Moment

könnte es lustig erscheinen,

einen Eisbären in

natürlicher Umwelt zu

sehen, der dann samt

Umwelt beim Zurücktreten

auf den Inhalt einer

Schneekugel reduziert

wird. Und dann wird’s bitter:

Die Schneekugel treibt

auf einer Eisscholle im

sonst eislosen Meer, und

als Überschrift erscheint

„CO 2

ist Hauptverursacher

der globalen Erwärmung“.

Ob Arktis oder Regen-

wald: Die WWF-App

bringt die von Menschen

verursachten Probleme

der Tierwelt auf den

Punkt, schildert Hintergründe

und will zu

Spenden animieren. Wer

möchte, kann auf das

Facebook posten oder

sich weiter informieren.

MAINZELMÄNNCHEN

5. PLATZ: DIE OFFIZIELLE

MAINZELMÄNNCHEN-APP IST

DA – DIE MÜTZENTRÄGER

ALS GRATIS-JUMP’N’RUN.

Gutn Aamd! Die Mainzelmännchen

sind zwar

nicht so krass drauf wie

ihre Senderkollegen von

der Heute-Show, aber

dafür echte Action-

Heroes. Das Jump’n’Run

lässt die

kleinsten ZDF-

Mitarbeiter

Gletscher erklimmen,

eine

Zeitreise in

den Wilden

Westen unternehmen

oder

sich durch den Dschungel

kämpfen. Die sechs

liebevoll gestalteten

Levels werden von

Original-Fernseh sounds

untermalt. Steigende

Schwierigkeitsgrade

sorgen für Spielspaß.

Bedenkt man, dass die

Herrschaften in diesem

Jahr ihren Fünfzigsten

feiern, muss man vor

ihrer Kondition die Mütze

ziehen. Android und iOS.

PAYBACK MOBIL

GAME ONE

6. PLATZ: SEIT MÄRZ 2000

EXISTIERT DAS EINKAUFS-

BONUSSYSTEM PAYBACK.

JETZT GIBT’S DIE APP DAZU.

Laut Erhebungen der

Gesellschaft für Konsumforschung

verfügten

2011 schon 59 Prozent

der deutschen Haushalte

über eine Payback-

Karte und sorgten damit

für 15,2 Milliarden Euro

Umsatz. 0,5 bis 4 Prozent

in Sachwerten einlösbare

Bonuspunkte

gab’s dafür. Jetzt gibt’s

die Karte als App, und

die bringt einige Vorteile

mit: Man muss keine

Papiercoupons mehr

mitnehmen, denn man

hat seine E-Coupons

immer dabei. Außerdem

verpasst man keine

Extrapunkte mehr und

kann sich jederzeit über

seinen Punktestand

informieren. Zudem zeigt

der Filialfinder immer

den kürzesten Weg zu

den Payback-Partnern.

7. PLATZ: MIT DER „GAME ONE“-

APP HAST DU JEDE MENGE

INFOS AUS DER GAMING-WELT

JEDERZEIT DABEI.

Wer kennt sie nicht? Hauen

und Pappe! Game One

ist die wöchentliche Plattform

für PC- und Konsolenspiele

bei MTV und

VIVA. Moderiert wird die

Sendung von den alten

Gaming-Hasen Simon

Krätschmer, Daniel

„Budi“ Budiman, Etienne

Gardé und Nils Bomhoff,

die euch mit News, Neuvorstellungen,

Ausblicken

und Reportagen aus der

Welt des genreübergreifenden

Gamings versor-

gen. Mit der dazugehörigen

App haben Fans darüber

hinaus noch mehr

Infos aus der Welt des

Gaming immer dabei:

Hier gibt’s Blogs, Videos,

Game- Infos, Podcasts,

ausführliche Spieletests

der Game-One-Redaktion

sowie Playtube-

Videos der Community.

93


apps // Die Sieger der M-Days

JURY-

WAHL

SPORT BILD+

8. PLATZ: SPORT BILD+ FÜR

iOS UND ANDROID BRINGT

FÜR 89 CENT PRO AUSGABE

SPORT BILD AUF TABLETS UND

SMARTPHONES.

Immer sonntags um 21

Uhr ist sie zu haben: die

digitale mobile Ausgabe

Europas größter wöchentlich

erscheinender

Sportzeitschrift.

Die App bringt wie

gewohnt News,

Hintergrundberichte

und Interviews

an den

Sportfan, ergänzt

durch aktuelle

Fotos, interaktive

Elemente sowie

viele Zusatzinformationen.

Gerade die multimediale

Ausrichtung

der App prädestiniert sie

für den Einsatz auf dem

Tablet. Die Sport-Bild-

Ausgaben lassen sich

einzeln kaufen oder

abonnieren. Die Preise

reichen vom Monats-Abo

für 2,69 Euro bis zum

Jahres-Engagement für

21,99 Euro.

PROCAMERA

9. PLATZ: SOGAR DAS RENOM-

MIERTE WISSENSCHAFTSMAGA-

ZIN NATIONAL GEOGRAPHIC

EMPFIEHLT DIESE FOTO-APP FÜR

4,69 EURO (iOS).

ProCamera macht es dir

leicht, schnell Bilder und

Videos in höchster Qualität

aufzunehmen sowie

Bilder zu editieren und zu

teilen. Die App bietet eine

unglaubliche Vielzahl an

Funktionen in schickem

Design und ist intuitiv

bedienbar dank Quick-

Flick-Gestennavigation

mit schnellem Wechsel

zwischen Album, Kamera

und Einstellungen durch

Wischen nach links oder

rechts. Erlaubt sind die

Foto-Aufnahmeformate

16:9, 4:3, 3:2, 1:1; Filme

profitieren von einer

Videostabilisierung. Außerdem:

Warnfunktion bei

ungünstiger Belichtung,

Videoschnappschüsse,

Highspeed-Modus, Bearbeitung

etc. Wahnsinn!

MERIAN SCOUT NOW!

SKOOBE

10. PLATZ: DU BIST IN EINER

FREMDEN STADT UND HAST NUR

ZWEI STUNDEN ZEIT, ETWAS

VERNÜNFTIGES ZU UNTERNEH-

MEN? DA HILFT DIESE APP.

Dieser Reiseführer ist der

Clou! Bisher hat niemand

daran gedacht, dass es

bei allen möglichen Aktivitäten

darauf ankommt,

wie viel Zeit man dafür

hat. Hier setzt der Merian

Scout Now! an. Die zentrale

Eingabe heißt „Wie

viel Zeit hab ich?“ – bis

die Bahn fährt, bis die

Freunde eintreffen, bis die

Erde dem Bau einer Weltraumumgehungsstraße

weichen muss. In den

Kategorien Sehenswertes,

Einkaufen, Essen und

Trinken und Events plant

die App eine machbare

Route durch eine von

50 Städten. Präzise Beschreibungen,

Adressen,

Karten zu jeder Location

und Veranstaltung sind

inklusive. Gratis.

11. PLATZ: ENDLICH! DIE

LEIHBÜCHEREI FÜR E-BOOKS

HAT GEÖFFNET – FÜR ALLE

IOS-DEVICES AB iOS 4.

Über 15 000 Titel stehen

schon zum Download

zur Verfügung. Anders

als in der guten alten

Offline-Bücherei darf

man hier gleichzeitig so

viele Werke borgen, wie

man will. Jede Woche

gibt’s Neuerscheinungen,

man findet alle

Genres von Klassikern

über Krimis bis hin zu

Fantasy, Leseproben

erleichtern einem die

Auswahl. Die Darstellung

ist nicht zuletzt aufgrund

des Blättereffekts echt

realistisch. Sogar synchronisiertes

Lesen auf

bis zu drei Geräten ist

möglich. Auch anders

als bei der klassischen

Leihe: Es gibt keine Fristen,

keine Überziehungsgebühren

– Skoobe

kostet 10 Euro im Monat.

Für Leseratten.

94


connect Freestyle 3/2013

PUBLIKUMS-

WAHL

RUNTASTIC

PUSHUPS PRO

WER-KENNT-WEN.DE

8. PLATZ: RUNTASTIC VERÄN-

DERT DICH – UND ZWAR

MIT LIEGESTÜTZEN UND DEM

SMARTPHONE.

Für 0,89 Cent im App

Store und für 1,66 Euro im

Play Store gibt’s die App

für Liegestützen-Maniacs.

Runtastic Pushups Pro

will dir dabei helfen, deinen

inneren Schweinehund

zu überwinden.

Witzig: Während man auf

die teure Auslegeware

guckt und sich quält, erfolgt

die Erkennung der

Liegestütze automatisch

via Näherungssensor am

Smartphone/Tablet oder

durch Berühren des Dis-

plays mit deiner Nase –

nicht zu viel schwitzen,

sonst geht das Phone

kaputt ;-))). Dazu gibt’s

eine automatische

Pausenfunktion, einen

sportwissenschaftlichen

Trainingsplan, Sprachausgabe

und die vielen Online-Extras

von Runtastic.

9. PLATZ: DIE APP FÜR DAS

SOZIALE NETZWERK DER

LEUTE, DIE LEUTE SUCHEN –

GESTERN UND HEUTE.

2006 gegründet, hat

Wer-kennt-wen 10 Millionen

Mitglieder und bezeichnet

sich deshalb als

das größte deutsche

soziale Netzwerk. Jedem

Mitglied stehen dieselben

Funktionen zur Verfügung:

Neben Klassikern

wie Nachrichten

austauschen, Fotoalben

einrichten und chatten

nimmt das Network typisch

deutsche Verhaltensweisen

auf: Mit dem

„Vereinsheim“ schließt

man sich seinen Vereinen

an. Außerdem können die

Nutzer über den Klassenfinder

ihren Schulen oder

Hochschulen beitreten,

um so ihre ehemaligen

und aktuellen Mitschüler

wiederzufinden. Teilnehmen

können alle ab dem

Alter von 14 Jahren.

FEEDBACKSTR

KLICKTEL

10. PLATZ: WER EINEN SHOP

BETREIBT UND WISSEN WILL,

WAS SEINE KUNDEN DENKEN,

SOLLTE SICH FEEDBACKSTR

ANSEHEN. AB 39 EURO/MONAT.

Feedbackstr ist

Deutsch lands Echtzeit-

Tool zur Messung von

Kundenfeedback. Mit

Web- und App-basierten

Fragebögen können

Unternehmen ihre

Servicequalität individuell

bei ihren Kunden abfragen.

Zielgruppen von

Feedbackstr sind in erster

Linie Firmen aus den

Bereichen Gastronomie,

Handel, Events/Veranstaltungen

sowie E-

Commerce. Ihnen stehen

zwei Varianten zur Verfügung:

Die kostenlose

Version bietet Umfragen

von bis zu zehn Fragen.

Feedbackstr als Premium-Version

bietet

zusätzlich grafische,

detaillierte Auswertungen

und Trendanalysen

sowie manches mehr.

11. PLATZ: STADTFÜHRER, TELE-

FONBUCH UND BEWERTUNGS-

PLATTFORM FÜR WINDOWS

PHONE, IOS, ANDROID. GRATIS.

Was du auch suchst –

Klicktel für Windows

Phone findet es. Der digitale

Guide ist Telefonbuch

und Stadtführer in einem

und sucht blitzschnell in

mehr als 32 Millionen privaten

und gewerblichen

Kontakten. Geschäfte,

Restaurants und Dienstleister

mit den besten

Bewertungen in der Umgebung

inklusive Wegbeschreibung

sowie das

lokale Veranstaltungsprogramm

– alles da.

Themen-Buttons machen

die Suche intuitiv und effektiv.

Dazu gibt’s ein Telefonbuch

mit 28 Millionen

Nummern und Adressen,

eine Rückwärtssuche, die

Verbindung zum eigenen

Kontaktspeicher in der

Cloud und lokale Sonderangebote

und Aktionen.

95


apps // Die Sieger der M-Days

JURY-

WAHL

IMMONET

12. PLATZ: ZEICHNEN, ZIEHEN,

ZUHAUSE – ZEIGE EINFACH AUF

DER KARTE, WO DU WOHNEN

WILLST. DEN REST ERLEDIGT DIE

IMMONET-APP.

Bei der Wohnungssuche

ist es enorm wichtig, den

Überblick zu behalten.

Wer zum Beispiel nach

Köln zieht und den Tipp

bekommt, dass es

im Belgischen

Viertel besonders

schön ist, nimmt

sein iPad und

zeichnet in Immonet

diesen Stadtteil

auf die Karte.

Die App zeigt alle

zur Verfügung ste-

henden Wohnungen an

und beantwortet die

Frage „Wo werde ich

wohnen?“ Passende

Objekte schiebt man in

die Favoritenliste, solche,

die nicht in Frage kommen,

in die Ablage. Auf

einer digitalen Pinnwand

sammelt man Notizen,

Fotos oder Termine für

die jeweilige Immobilie.

Nur für Tablets. Gratis.

EDEKA-APP

13. PLATZ: APP ZU EDEKA!

KLEINES PROGRAMM, GROSS-

ARTIGE MÖGLICHKEITEN –

DAS IST DIE NEUE EDEKA-APP.

Wir lieben Lebensmittel.

Die Kette, die „Geschmacksträger“

auf ihre

Tüten schreibt, hat schon

vor längerer Zeit eine Einkaufs-App

auf den Markt

gebracht, die außer wöchentlichen

Updates auch

immer wieder Funktionserweiterungen

anzubieten

hat. Jede Woche findet

der Edeka-Kunde nicht

nur die aktuellen Sonderangebote

in allen Food-

Kategorien, es kommen

auch permanent neue

Rezepte per Download.

Ob Fisch, Fleisch oder

Saisonales – Anfänger wie

Küchenprofis werden ausgiebig

mit Kochideen versorgt.

Eine Einkaufsliste

mit Barcode-Scanner, ein

BMI-Rechner und ein

Spiel runden die Pflicht-

App für Edeka-Fans ab.

PRINZ

FLICKR

14. PLATZ: OB BERLIN, HAM-

BURG ODER MÜNCHEN – DIESE

APP BIETET AKTUELLE INFOS

AUS ALLEN 13 PRINZ-STÄDTEN.

Shoppen, ausgehen, feiern

– die Prinz-App weiß,

wo was los ist. Der Guide

gibt Tipps zu den szenigsten

Locations und Events.

Dazu gehören Restaurants,

Cafés, Bars und

Hotels, Clubs und Shoppingadressen,

Empfehlungen

für Fri seure, Fitnessstudios

und Museen.

Die App beinhaltet auch

viele praktische Features

für die Freizeitplanung:

Sie informiert darüber,

wann und wo die nächste

Party stattfindet oder

welche Ausstellung momentan

läuft. An den farbigen

Icons in der Karte

sieht man sofort, welche

Location in der Nähe

gerade geöffnet hat. Ob

Konzerte, Partys oder

Kultur – mit dieser App

bist du immer mittendrin.

15. PLATZ: DIE GANZE VIELFALT

DER WELTGRÖSSTEN FOTO-

COMMUNITY IN DEINER HAND

– IMMER UND ÜBERALL!

Noch nie wurde so viel

fotografiert wie seit der

Erfindung der Digitalkamera.

Und noch nie wurden

so viel Schnappschüsse

übers Internet

geteilt wie seit dem Zeitpunkt,

zu dem Smartphone

mit Digicams zum

Standard wurden. Bilder

schießen, bearbeiten,

mit Geotags versehen

und mit Freunden und

Familie über die Cloud

teilen, das gehört heute

zu den normalsten Dingen

der Welt. Die Foto-

Community Flickr, die

Menschen und ihre Fotos

zusammenbringt, hat

für diese Entwicklung

Pionierarbeit geleistet,

und auch die Flickr-App

beherrscht alles, was

Fotofans brauchen –

Facebook und Twitter

eingeschlossen.

96


connect Freestyle 3/2013

PUBLIKUMS-

WAHL

11880.COM

TORALARM

12. PLATZ: „ON THE GO“ SCHNELL

UND EINFACH TELEFONNUMMERN

UND ADRESSEN IN DER DIREKTEN

UMGEBUNG FINDEN.

11880.com stammt wie

Klicktel von Tele gate

Media und ist eigentlich

ein Klon: Enthalten sind

ein Telefonbuch für

Deutschland mit über 28

Millionen Telefonnummern

und Adressen und wie bei

Klicktel eine Rückwärtssuche.

Restaurants, Geldautomaten,

Ärzte, Shops,

Tankstellen und vieles

mehr ist mithilfe der App

schnell und einfach gefunden.11880.com

kennt

auch das Kinoprogramm,

weiß, wo Partys laufen,

wo Theatervorstellungen

und Konzerte stattfinden.

Das Sonderangebotsund

Aktions-Feature von

Klicktel fehlt allerdings

(noch). Dafür ist die Kontakte-Cloud-Synchronisation

ebenso dabei wie die

praktische Schnellsuche.

13. PLATZ: EINE FUSSBALL-APP,

DIE GRATIS ÜBER DIE SPIEL-

STÄNDE DER 1. UND 2. LIGA

SOWIE ÜBER INTERNATIONALE

TOPSPIELE INFORMIERT.

Manch Fußballfan

braucht wirklich nicht

mehr: Er will einfach nur

wissen, wann gerade ein

Tor fällt, wenn er schon

das Spiel nicht sehen

kann. TorAlarm erledigt

diese Aufgabe ohne viel

Schnickschnack per

Push-Benachrichtigung.

Wer das Tor gerade geschossen

hat, muss der

Pragmatiker wirklich

nicht wissen … Über

welche Vereinen man

informiert werden will,

lässt sich in den App-

Einstellungen ganz einfach

auswählen. Der

aktuelle Spieltag der

ersten und zweiten Bundesliga

wird von dieser

App ebenso komplett

angezeigt wie die Blitztabelle

beider Ligen.

MAPTOSNOW

14. PLATZ: DIE EINZIGE APP,

DIE ES BEI PUBLIKUM UND

JURY UNTER DIE ERSTEN 15

GESCHAFFT HAT.

Für alle, die alljährlich

die angesagtesten Skiresorts

unsicher machen,

liefert MaptoSnow

eine Wettbewerbsplattform,

bei der es echt

geile Preise zu holen

gibt. Insgesamt sind inzwischen

198 Skigebiete

angeschlossen. Die App

funktioniert als GPS-Tracker,

der die sportlichen

Aktivitäten der Wintersportler

auf der Piste erfasst

und Leistungsdaten

aufgezeichnet. Dabei

werden sportliche Leistungen

mit sogenannten

Pins belohnt. Und diese

Plaketten sind unter

Umständen viel wert:

MaptoSnow arbeitet mit

lokalen Geschäften zusammen,

die die Leistungen

mit Gutscheinen,

Rabatten oder Geschenken

honorieren.

FIETE

15. PLATZ: FIETE IST EIN

LIEBEVOLL GEMACHTES

INTERAKTIVES BILDERBUCH

FÜR KINDER AB EINEM JAHR.

Wem es davor graust,

dass seine Kinder ihre

Jugend mit knallbunten,

kitschigen und/oder

lärmenden Games verschwenden,

der hat mit

Fiete eine wunderbare

Alternative. Dieses

Spiel um den

freundlichen Seemann

gleichen

Namens ist ein

interaktives Bilderbuch,

an dem

schon ganz kleine

Kinder ihre

Freude haben können,

weil es ohne Text auskommt.

Es gilt zum Beispiel,

eine Scheibe Käse

auf eine Scheibe Brot

zu legen, dem im Regen

stehenden Fiete seinen

Schirm zu geben oder drei

Kisten auf Fietes Schiff

zu verladen. Auch Memory

lässt sich spielen.

Manchmal erklingt leise

mari time Akkordeonmusik.

Liebevoll gemacht.

97


vorschau

Das neue iPhone

Was wird Apple aus dem Hut zaubern? Ein iPhone

mit drei Displaygrößen oder eine Preiswert-Version?

Alles über das nächste Apple-Phone!

Games, Games, Games

Die Sony Playstation 4 kommt,

die Gamescom steht ins Haus..

Grund genug für das ultimative

Spiele-Special

Smart Networks Total praktisch

und clever: Spezielle Apps bündeln

mehrere Networks und machen das

Leben mit Freunden leichter

Smart Mobility Kann das

Smartphone ein eigenes Auto ersetzen?

Welche Mobilitätsangebote kann man

zu welchem Preis per App prüfen, buchen

und nutzen?

WER UNS DIE

MEINUNG SAGT,

WIRD ABGEDRUCKT!

Wie findet ihr Freestyle?

facebook.com/

connectFreestyle

Schickt uns Anregungen,

Kritik und euer

bestes Selbstporträt. Dann

kommt ihr in die

nächste Ausgabe!

Preiswert und stark

Du bist Fotograf, Filmfan

oder Gamer? Dann

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Bereichsleiter Telekommunikation

und Chefredakteur Dirk Waasen (V.i.S.d.P.)

Stellvertretende Chefredakteurin

und Textchefin Monika Klein

Projektleitung Alexander Strobel

Redaktion Athanassios Kaliudis, Josefine Milosevic,

Michael Peuckert, Oliver Stauch, Bernd Theiß

Freie Mitarbeiter Torsten Könekamp,

Hannes Rügheimer, Sebastian Stoll

Grafikleitung Sergio Coca

Grafik Silke Schwell

DTP/Produktion Hans Pölsterl

Textredaktion Sebastian Schmidt

Redaktionsassistenz Jasmin Köbele

Leitung Herstellung Marion Stephan

Druck Vogel Druck und Medienservice GmbH,

Leibnizstraße 5, 97204 Höchberg

Redaktionsanschrift connect, Leuschnerstraße 1, 70174 Stuttgart

Telefon 0711 207030-5500, Fax -5501, redaktion@connect.de

www.connect.de

Vertriebsleitung Robert Riesinger

Vertrieb Handel MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb

GmbH & Co KG, Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim,

Postfach 1232, 85702 Unterschleißheim,

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impressum

connect Freestyle erscheint viermal im Jahr. Bei höherer Gewalt

entfällt die Lieferpflicht; Ersatzansprüche werden nicht anerkannt.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag

keine Haftung. Alle Rechte vorbehalten. Gerichtsstand: Stuttgart

Einzelheft 2,90 Euro

Einzelheftbestellungen Burda Direct GmbH

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Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

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Geschäftsführer Wolfgang Materna, Werner Mützel, Kai Riecke

© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Fotos: Silke Schwell (1)

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Freestyle am 23.08.2013


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