26.02.2014 Aufrufe

PC Games MMORE Klassenguides (Vorschau)

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MMORE

Gratis-BeilaGe

e

HeartHstONe

+ Guides zu allen neun Klassen

+ Tipps und Tricks von Profis

+ Perfekt für Einsteiger

Hallo Blizzard! Es wird Zeit für

NEUE RASSEN!

Schluss mit dem Einheitslook! 25 neue Spieler-Völker,

die wir unbedingt im nächsten Add-on haben wollen

Berufe in World of Warcraft:

Abschaffen oder neu machen!

Was in Warlords of Draenor anders laufen muss

03/2014, AusgAbE 73 e 6,99

World of

Warcraft

3-Wetter-Buff ... und der Schild steht!

LEIDENSCHAFT FÜR GAMES

KlasseNGuides

60 Seiten Tipps & Tricks zu allen Klassen!

Inklusive 30 Seiten über den Treffsicherheits-

Jäger, Feuer-Magier und Disziplin-Priester

Mogging: Alt, aber geil

Vergessene Schätze aus WoW-Classic bergen

Außerdem im Heft:

Zickenkrieg in Azeroth

Welche Pläne schmieden

Jaina Prachtmeer und

Sylvanas Windläufer?

Österreich e 7,50; Schweiz sfr 13,-; Dänemark dkr 59,-;

Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Portugal,

Kanarische Inseln e 9,20;

Holland, Belgien, Luxemburg e 7,90


LEIDENSCHAFT FÜR GAMES

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Hier finden Sie aktuelle Infos rund um das

Thema 25 Jahre Computec Media:

www.pcgames.de/computec25

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Webseiten aPPs

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Editorial

WoD-Wunschzettel:

Was wir wirklich wollen

Dirk Gooding, Redaktionsleiter

PC Games MMORE

MMORE

Verlag

Geschäftsführer

Ein Unternehmen der Marquard Media

International AG

Verleger Jürg Marquard

Computec Media GmbH

Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth

Telefon: +49 911 2872-100

Telefax: +49 911 2872-200

redaktion@mmore.de

www.mmore.de, www.pcgames.de

Rainer Rosenbusch, Hans Ippisch, Ingo Griebl

Mists of Pandaria ist vorbei! Auch wenn der

Redaktionsraid noch jede Woche fleißig loszieht

und ich mich so ausgiebig wie lange nicht mehr

mit meinen Twinks beschäftige: Garrosh ist besiegt,

neue Spiel-Inhalte kommen bis zum Vorbereitungs-Patch

des nächsten Add-ons Warlords

of Draenor nicht nach. Dadurch habe ich

zwar viel Zeit, um bis tief in die Nacht Blizzards

großartiges neues Sammelkartenspiel Hearthstone

zu daddeln, aber ein neuer Raid wäre mir

dann langfristig lieber. Zumindest für die WoD-

Beta wäre es langsam Zeit.

Was in WoD anders laufen muss

Das dachten sich auch Nico und Johann: Weil

die beiden Traumtänzer eh dauernd mit dem

Kopf in den Wolken hängen, haben sie sich diese

Ausgabe gleich ins nächste Add-on geträumt:

Ab Seite 94 stellt Ihnen Johann ganze 25 neue

Spielervölker vor, die Blizzard sofort einführen

Ab 5.3. am Kiosk ...

könnte, ganz ohne großen Programmieraufwand;

es handelt sich dabei nämlich fast ausschließlich

um Unterarten bestehender Völker

– Dunkeleisenzwerge, Schwarzfelsorcs, Hochelfen.

Nico legt ab Seite 104 gleich nach und zeigt,

warum Blizzard die Handwerksberufe in WoD

dringend überarbeiten muss: Hergestellte Gegenstände

taugen nichts und die Boni sind für

beinahe jeden Beruf gleich. Auf seinem Wunschzettel

steht, was sich in WoD alles ändern muss

und in welche Richtung!

Nur Karsten ist gedanklich noch im Hier und

Jetzt: Er trieb sich die letzten Wochen in den Instanzen

und Raids von WoW: Classic herum und

hat sich neben Mounts und Pets vor allem neue

Mogging-Klamotten besorgt – natürlich, um seinen

Charakter zum WoD-Start rauszuputzen.

Die gesamte Redaktion wünscht allen MMORE-

Lesern viel Spaß mit dieser Ausgabe!

Chefredakteurin

Redaktionsleiter (V.i.S.d.P.)

Petra Fröhlich

Dirk Gooding,

verantwortlich für den redaktionellen Inhalt.

Adresse siehe Verlagsanschrift

Redaktion Nicola Balletta, Johann Trasch, Tanja Adov

Mitarbeiter dieser Ausgabe Astrid Schmidt, Philipp Heiermann, Karsten Scholz,

Dirk Walbrühl, Sebastian Glanzer, Kristina

Pauncheva

Lektorat Claudia Brose (Ltg.), Birgit Bauer, Esther Marsch,

Heidi Schmidt, Carmen Dexl

Layout Nadine Fraunholz (Ltg.), Hansgeorg Hafner,

Tanja Adov

Layoutkoordination Albert Kraus (Ltg.)

Titelgestaltung Nadine Fraunholz

COO Hans Ippisch

Vertrieb, Abonnement Werner Spachmüller (Ltg.), Nikolaus Krier

Marketing Jeanette Haag

Produktion Martin Closmann, Jörg Gleichmar

www.mmore.de / www.pcgames.de

Chefredakteur Online Florian Stangl

Entwicklung Markus Wollny (Ltg.), Aykut Arik,

René Giering, Tobias Hartlehnert

Webdesign Tony von Biedenfeld

Anzeigen CMS Media Services GmbH, Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth

Anzeigenleiter Gunnar Obermeier, verantwortlich für den Anzeigenteil.

Adresse siehe Verlagsanschrift

Anzeigenberatung Print

Bernhard Nusser: Tel.: +49 911 2872-254; bernhard.nusser@computec.de

Anne Müller: Tel.: +49 911 2872-251; anne.mueller@computec.de

René Behme: Tel.: +49 911 2872-152; rene.behme@computec.de

Alto Mair: Tel.: +49 911 2872-144; alto.mair@computec.de

Anzeigenberatung Online:

Ströer Digital Media GmbH

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Tel.: 040-46 85 67-0

Fax: 040-46 85 67-39

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legendäre

Karten siegen!

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Klassenguides

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Layout für Tablets

Videos zu allen

Klassenguides

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Datenübertragung

Abonnement

Webseite: http://abo.mmore.de

anzeigen@computec.de

via E-Mail: anzeigen@computec.de

Es gelten die Mediadaten Nr. 27 vom 01.01.2014

Die Abwicklung (Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Versand) erfolgt über unser Partnerunternehmen DPV Direct GmbH:

Post-Adresse: Leserservice Computec, 20080 Hamburg, Deutschland

Ansprechpartner für Reklamationen ist Ihr Computec-Team unter:

Deutschland

E-Mail: computec@dpv.de, Tel.: 0911-993 990 98 , Fax: 01805-8 61 80 02*

Support: Montag 07:00–20:00 Uhr, Dienstag–Freitag 07:30–20:00 Uhr, Samstag 09:00–14:00 Uhr

* 14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus dem dt. Mobilfunk

Österreich, Schweiz und weitere Länder:

E-Mail: computec@dpv.de, Tel.: Tel: +49-911-993 990 98 , Fax: +49-1805-8 61 80 02

Support: Montag 07:00–20:00 Uhr, Dienstag–Freitag 07:30–20:00 Uhr, Samstag 09:00–14:00 Uhr

Abonnementpreis für 12 Ausgaben:

Inland: PC Games MMORE Abonnement 75,– Euro

Österreich: PC Games MMORE Abonnement 84,60 Euro; Ausland: PC Games MMORE Abonnement 93,– Euro

Vertrieb: DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Düsternstr. 1–3, 20355 Hamburg, Internet: www.dpv.de

Druck: Quad/Graphics Europe, 120 Pultuska Street, 07-200 Wyszków, Polen

132 Seiten geballtes

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Bonus: Anschauliche Videos

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COMPUTEC MEDIA ist nicht verantwortlich für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und übernimmt keinerlei Verantwortung

für in Anzeigen dargestellte Produkte und Dienstleistungen. Die Veröffentlichung von Anzeigen setzt nicht die Billigung

der angebotenen Produkte und Service-Leistungen durch COMPUTEC MEDIA voraus. Sollten Sie Beschwerden zu einem unserer

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Schreiben Sie unter Angabe des Magazins, in dem die Anzeige erschienen ist, inkl. der Ausgabe und der Seitennummer an:

CMS MEDIA SERVICES GmbH, Annett Heinze, Anschrift siehe oben.

Einsendungen, Manuskripte und Programme:

Mit der Einsendung von Manuskripten jeder Art gibt der Verfasser die Zustimmung zur Veröffentlichung in den von der

Verlagsgruppe herausgegebenen Publikationen. Urheberrecht: Alle in PC Games MMORE veröffentlichten Beiträge bzw.

Datenträger sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Reproduktion oder Nutzung bedarf der vorherigen,

ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung des Verlags.

Marquard Media International AG

Deutschsprachige Titel:

SFT, WIDESCREEN, PC GAMES, PC GAMES MMORE, PC GAMES HARDWARE, BUFFED, X3, PLAY 3,

GAMES & MORE, GAMES AKTUELL, N-ZONE, XBG GAMES, PLAY BLU

Internationale Zeitschriften:

POLEn: COSMOPOLITAN, JOY, SHAPE, HOT, PLAYBOY, CKM, VOYAGE, HARPER’S BAZAAR

UnGARn: JOY, SHAPE, ÉVA, IN STYLE, PLAYBOY, CKM, MEN’S HEALTH

PC Games | mmORe

3


Inhalt

Service

Kanalisiert: Die MMOre auf allen Kanälen 6

iNSTaNzguiDeS

Instanz-news: Wir wollen Loot sehen! 8

4

/focus

Es wird Zeit für neue Rassen!

Einfach nur einen Zwerg spielen? Warum nicht vom Wildhammer

klan? Oder einen Dunkeleisenzwerg? Oder, oder, oder! … ...94

Berufe in World of Warcraft:

abschaffen oder neu machen!

Berufe und deren aktuelle Boni sind hoffnungslos veraltet und

könnten eine Generalüberholung gut gebrauchen! ...................104

Zickenkrieg in azeroth

Mit den beiden Damen Jaina und Sylvanas ist aktuell nicht gut

Kirschen essen. Ob die beiden in WoD noch Ärger machen? ...110

/focus: Wissen, was aktuell ist 92

logout: Legendarys in WoD 114

KNOW-WOW

Mogging: alt aber geil

Classic-Raids und -Dungeons sind inzwischen viele Jahre alt,

bergen aber noch immer jede Menge begehrter Schätze, die

regelmäßig Abenteurer anziehen. Die geilsten Mogging-Klamotten,

Pets und Reittiere finden Sie auf 14 Seiten! ..................78

Know-WoW: Startseiten 76

KLaSSeNguiDeS

Die besten tipps zu Ihrer Klasse!

Diesmal auf je 10 Seiten: Treffsicherheits-Jäger, Feuer-Magier

und Disziplin-Priester ...............................................................12

Druide 14

Hexenmeister 18

Jäger 22

Krieger 32

Magier 36

Mönch 46

Paladin 50

Priester 52

Schamane 62

Schurke 66

Todesritter 70

78

Mogging:

alt aber geil

Wer denkt, alte Classic-Instanzen interessieren niemanden

mehr, irrt ganz gewaltig. Noch immer locken

seltene Mogging-Teile, Haus- und Reittiere Scharen von

Abenteurern Woche für Woche in die angestaubten Gewölbe.

Die geilsten Teile gibt’s von uns auf 14 Seiten!

Es wird Zeit für

neue Rassen!

Während der BlizzCon 2013 warfen

Fans die Idee in den Raum,

die Völker Azeroths weiter zu

unter teilen. Der Gedanke, in

die Haut eines Sand-, Zandalari-,

Gurubashi- oder Drakkari-Trolls

zu schlüpfen, gefiel uns so gut,

dass wir ihn weitergesponnen

und uns überlegt

haben, wie so eine

Völ kerunterteilung aussehen

könnte.

94


104

nico meint:

es ist schon irgendwie

faszinierend,

wie viel neuen alten Spielinhalt

Blizzard durch die einführung

von Mogging geschaffen

hat instanzen, für die sich kein

Schwein mehr interessiert hat,

erfreuen sich wieder größter

Beliebtheit unter Spielern, die

eben immer noch nach dem einen

Pet, dem einen Mount oder

dem einen fehlenden rüstungsteil

gieren – Woche für Woche,

Monat für Monat ich geb’s zu:

Meine Taschen sind inzwischen

zum Bersten voll!

Berufe: abschaffen oder neu machen!

Zickenkrieg in azeroth

110

Vergessene Schätze

aus WoW-Classic:

Rüstung

Waffen

Mounts

Pets

WoW-Berufe in ihrer aktuellen

Form sind schon lange nicht mehr

zeitgemäß, dank ihrer Boni aber

dennoch eine mathematische

Notwendigkeit für Spieler, die am

Limit daddeln wollen. Das Handwerkssystem

könnte eine Frischzellenkur

gut gebrauchen.

Jaina und Sylvanas haben derzeit

nicht gerade die Ruhe weg! Die

Ereignisse in MoP forderten ihren

Tribut und hinterließen das starke

Geschlecht verbittert und hasserfüllt

– gut möglich also, dass die

beiden Grazien im nächsten Addon

noch für mächtig Stunk sorgen!

GEWINNSPIEL: Computec sucht den Superfan!

Wer ist der größte Spiele-Fan Deutschlands?

Wer darf sich als größten Computec-Fan

bezeichnen? Wir suchen den PC-Spieler,

Konsolen-Zocker oder Allround-Gamer, der

sein Hobby mit der größten Begeisterung

und Hingabe lebt!

Mehr Infos auf Seite 7

Die Redaktion

Dirk Gooding

Chefredakteur, Lieblingsklasse: Paladin

... wechselt in den letzten Monaten von Mists

of Pandaria vom Tank zurück auf die Heiler-

Rolle und schiebt eine ruhige Kugel in der

zweiten Reihe. Ist auch mal wieder schön.

nico Balletta

Redakteur, Lieblingsklasse: Jäger

... stürzt sich doch wieder vermehrt in BGs, grast

ein paar liegen gebliebene Achievements ab

und arbeitet nebenbei an einigen PS3-Platin-

Trophys, wenn nicht gerade eine Tour ansteht.

Johann trasch

Redakteur, Lieblingsklasse: Mönch

... nutzt die ruhigen WoW-Tage bis zur heiß

ersehnten WoD-Beta für ein bisschen Entspannung.

Und mit Entspannung ist natürlich

Hearthstone und wütendes Rumgeschreie

über bescheuerte Jäger-Rush-Decks gemeint.

Kristina Pauncheva

Freie Redakteurin, Lieblingsklasse: Priester

... Karten ziehen, Diener vernichten, Gold

sammeln, Karten herstellen ... Diesen Monat

hängt meine Laune in erster Linie von der

Anzahl der Sternchen, die mein Magier in der

Hearthstone-Beta sammelt, ab.

Sebastian Glanzer

Freier Redakteur, Lieblingsklasse: Magier

... wird die Zeit bis zur WoD-Beta damit verbringen,

in der neuen PvP-Saison die Arenen und

Schlachtfelder von Azeroth unsicher zu machen,

und regt sich in Hearthstone genauso

über Jäger auf wie Johann!

tanja adov

Redakteurin, Illustratorin & Layouterin,

Lieblingsklassen: Todesritter

... ist derzeit auf der Suche nach einer RBG-

Gruppe, das PvP-Mount sieht einfach zu cool

aus! Außerdem noch schnell die letzten Mogging-Outfits

holen, bevor WoD kommt!

nadine Fraunholz

Layouterin, Lieblingsklasse: Druide

.... hat bisher ganze drei Spiele aus ihrer

Steam-Bibliothek durchgespielt (auch zu sehen

auf youtube.com/zoggnae), dafür gefühlte

20 neue gekauft. Böser Steam-Sale, böser!

So wird das nix bis WoD... *seufz*

hansgeorg hafner

Layouter, Lieblingsklasse: Duathlet

... würde gerne Nicos Katzen trainieren, die

dann durch die Gegend skaten und bessere

Tricks können als so mancher Nicht-Katzen-

Skater.

5


Service

Die

-Übersicht

für Leser

Auf einen Blick: Alle Hefte, Webseiten, Videos und sonstige Dinge, die wir im Monat produzieren.

PC Games MMORE

auf Facebook

News, Gewinnspiele

und MMORE-Redakteure

zum Anfassen

Gefällt mir

Auf unserer Facebook-

Seite beantworten wir

Leserfragen, posten

interessante News über

WoW und verlosen regelmäßig

Pets, Mounts

und andere Kleinigkeiten.

Im Juni haben wir

unter anderem fünf

herrenlose „Gepanzerte

Blutschwinge“-Mounts

unter unseren Fans

verlost – also nix wie

hin, mitmachen und

gewinnen.

www.facebook.com/pcgmmore

Video-Guides zu

allen Bossen von

Patch 5.4

auf pcgames.de und

youtube

www.youtube.com/MMOREdaktion

Patch 5.4 bringt pralle 14 Bosse – und wir

haben jeden davon als Videoguide auf

http://on.pcgames.de/OrgrimmarRaid

und youtube.com/mmoredaktion.

Anschauen und nachspielen – damit werden

Sie zum Raid-Profi!

Unsere Podcasts

Die Redaktion spricht

Unser Newsletter

Für Abonnenten

Der Abo-Shop

Faire Preise, gute Prämien

6

Hier plaudern die Redakteure

aus dem Nähkästchen: Mit Tipps,

Erfahrungen und Weisheiten

aus erster Hand – von Zockern

für Zocker. Zum Anhören und

Runterladen auf www.youtube.

com/mmoredaktion.

Noch mehr Infos und Einblicke

in den Redaktionsalltag – nur

für Abonnenten. Einfach Name,

Abo-Nummer und den Satz

„Bitte schicken Sie mir den

MMORE-Abo-Newsletter!“ an

abo@computec.de schicken.

In unserem Abo-Shop unter

abo.mmore.de gibt es jede Menge

cooler Angebote für alle, die

das Heft bequem nach Hause

geliefert bekommen möchten.

Mehr Infos dazu finden Sie auch

auf Seite 10 in diesem Heft.

PC Games | mmORe


Die PC-Games-MMORE-Klassenbücher:

Einsteiger-Klassenguides auf 100 Seiten

service

Die nächsten

Erscheinungstermine:

• Mönch + Magier

26. Februar 2014

• Priester + Todesritter

26. März 2014

Unsere WoW-Klassenbücher liefern alle wichtigen Informationen zu Talenten, Fähigeiten

und Spielweisen zu zwei Klassen auf insgesamt 100 Seiten. Die WoW-Klassenbücher

erscheinen jeden Monat zusammen mit der PC Games und kosten 9,99 Euro.

Gesucht: Der größte Spiele-Fan Deutschlands!

Wer ist der größte Spiele-Fan Deutschlands? Wer

darf sich als größten Computec-Fan bezeichnen?

Wir suchen den PC-Spieler, Konsolen-Zocker

oder Allround-Gamer, der sein Hobby mit der

größten Begeisterung und Hingabe lebt! Oder

sammelt ihr alle unsere Hefte, habt noch die

alten Disketten und Poster aus den Anfangstagen

und könnt euch als größten Fan unserer

Magazine und Webseiten bezeichnen? Egal,

ob Mann oder Frau: Zeigt uns, dass Zocken für

euch das wichtigste in eurem Leben ist, und

wir belohnen euch dafür mit coolen Preisen.

Seit 25 Jahren teilt Computec eure Leidenschaft

für Spiele, wir selbst lieben Spiele aller Art und

Und so macht ihr mit:

Schickt uns eine E-Mail oder einen

Brief mit Fotos, die euch als

Deutschlands größten Fan zeigen.

Oder schreibt uns, warum ihr der

hingebungsvollste Spiele-Fan seid.

Ihr müsst nur unsere Jury aus Gamern

davon überzeugen, dass es

keinen größeren Games-Fan gibt

als euch. Dabei zählt nicht allein die

Zahl der Computec-Hefte in eurem

Regal, oder die Größe der Sammlung

– es kann auch die eindrucksvollste

Präsentation sein, mit der

ihr uns beeindruckt. Oder ein schickes

Video! Seid also kreativ, aber

schummelt nicht – unsere Favoriten

werden natürlich überprüft,

bevor wir die Gewinner küren!

machen sie zum Inhalt

unserer Magazine

und Webseiten.

Seid ihr größere

Fans als wir? Ist eure

Sammlung größer als

unsere Spielesammlung?

Überzeugt unsere

Jury!

Teilnahmebedingungen auf www.pcgames.de/Computec25

7


InstanzguI de

Schlachtzüge, Dungeons, Szenarien

oder Challenge­Modes: Sie

haben Fragen zum Herzstück

von WoW? Hier finden Sie

die Antworten!

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Nico Balletta

echter nerf oder lediglich Feinjustierung?

Blizzard schraubte an den Schadenswerten diverser Bosse in der Schlacht um Orgrimmar.

Bereits vor einigen Wochen drehten die

Entwickler an einigen Stellschrauben in der

Schlacht um Orgrimmar

noch mal für alle!

Nein, General Nazgrim erhält in der VER-

TEIDIGUNGSHALTUNG keine Wut, wenn

Begleiter auf ihn feuern und einschlagen!

und reduzierten in erster

Linie Schadenswerte

diverser Bosse, sowohl

im Flex-Modus als auch

im normalen und vor

allem heroischen Raid.

In letzteren beiden Fällen

wirken sich die Justierungen allerdings

hauptsächlich auf die 10-Spieler-Variante

aus; andere Änderungen, etwa bei den Klaxxi

oder Rußschmied, kommen hingegen allen

heroischen Schlachtzügen zugute. Blizzard

betonte jedoch, dass es sich dabei nicht

um einen Nerf, sondern eine notwendige Anpassung

handelte. Die Begründung ist einleuchtend:

Gerade im heroischen Schlachtzug

für 10 Spieler stehen deutlich weniger

Cooldowns zur Verfügung, um kritischen Situationen

vorzubeugen, als es in einem Raid

mit 25 Spielern der Fall ist. Die vermeintlichen

Nerfs sollen daher

lediglich für höhere

Chancengleichheit sorgen.

Der Kasten unten

fasst alle kürzlich getätigten

Änderungen für

Sie zusammen.

Keine echten nerfs in sicht

Nach dem Sturm der Eiskronen-Zitadelle

in Wrath of the Lich King und dem Gefecht

gegen Todesschwinge und seine Schergen

in Cataclysms Drachenseele

ist die Schlacht um Orgrimmar

der

erste Raid,

der nicht

mittels eines

über mehrere

Wochen hinweg stärker werdenden Raid-

Buffs abgeschwächt wird. Laut Aussage der

Spieldesigner ist man mit den zum Schluss

hin deutlich ansteigenden Leistungsanforderungen

absolut zufrieden und von Woche

zu Woche kann man deutlich erkennen, dass

immer mehr Gilden weitere Boss-Hürden

meistern.

Wir sagen: Eine gute Sache; besagte Raid-

Buffs ermöglichten zwar ein schnelleres Vorankommen,

das Erfolgsgefühl

nach dem ersten Sieg über

einen neuen heroischen Boss

war aber definitiv getrübt

und fühlte sich weniger

wertig an.

Boss Änderungen Modus

galakras - Offiziere und Fußsoldaten: -15 Prozent Gesundheit Flex

10er-Normal

thok

Belagerungsingenieur

Rußschmied

- OHRENBETÄUBENDES KREISCHEN: -10 Prozent Schaden

- SCHOCKSCHLAG: -10 Prozent Schaden

- AUTOMATISCHER SCHREDDER: -10 Prozent Gesundheit und -10 Prozent Schaden durch ÜBERLADUNG

- KRIECHERMINEN: -20 Prozent Gesundheit

Flex

10er-Normal

10er-Heroisch

10er-Heroisch

- Alle Waffenteile (Fließband): -20 Prozent Gesundheit 10er-Heroisch

- MAGNETISCHE PRESSE: -15 Prozent Schaden 10er/25er-Heroisch

- SUPERERHITZT: -25 Prozent Schaden (Flächeneffekt!) 10er/25er-Heroisch

- Hisek; MEHRFACHSCHUSS: -20 Prozent Schaden 10er/25er-Heroisch

getreue der Klaxxi - Iyyokuk; WAHNSINNIGE BERECHNUNG: -10 Prozent Schaden 10er/25er-Heroisch

8

PC Games | mmORe


Mysterium „Bonuswurf“ – was geht, was geht nicht?

Erst kürzlich stellte Item­Designer Owen Landgren klar, was Spieler per Bonuswurf im Raid abgreifen können.

Na, wie oft haben Sie sich die letzten Monate

im LFR angemeldet – in der Hoffnung, Elegons

Astrale Wolkenschlange abzugreifen?

Haben Sie auch jedes Mal brav einen Bonuswurf

eingesetzt, um Ihre Chancen zu erhöhen?

Und wie viele Kriegsembleme haben Sie

verbraten, um das begehrte Schamanen-Mogging-Set

von Haromm und Kardris oder eines

von Garroshs zahlreichen Erbstücken abzugreifen?

Lassen Sie uns raten: Etliche, Glück

hatten Sie aber nie! Kein Wunder, allerdings

ist diese Tatsache dem Umstand geschuldet,

dass ein Großteil der begehrten Items gar

nicht über Bonuswürfe erhältlich ist.

„schön, dass uns das wer sagt …!“

Nur wenige Wochen ist es her, dass Owen

Landgren, Mitarbeiter bei Blizzard und Designer

für Spielgegenstände und Belohnungen,

endlich etwas Licht ins Dunkel brachte

und über Twitter mitteilte, was Spieler per

Bonuswurf abstauben können und was nicht.

Um für etwas Überblick zu sorgen, haben wir

sämtliche Haustiere in Tabellen geordnet und

vermerkt, welche Pets es auf welchem Schwierigkeitsgrad

gibt und ob Sie Ihre Chancen per

Bonuswurf erhöhen können.

Pets aus dem thron des donners

Schon in Lei Shens Unterschlupf konnten

Spieler einige Pets abgreifen, darunter der

Lebendige Sandling, Ji-Kuns Küken, der

Sohn des Animus und zwei verschiedene

Wabernde Klumpen von Primordius. Der

Sandling beziehungsweise

dessen Herkunft sorgt bereits

für Diskussionen: Je

getrennte Beute

nach Schwierigkeitsgrad

(LFR, Normal, Heroisch)

erscheint das Elementar

an unterschiedlicher Stelle.

Im LFR etwa erhalten

Spieler den Sandling direkt

vom Rat der Ältesten

und das theoretisch auch

per Bonuswurf; auf normaler und heroischer

Schwierigkeitsstufe wiederum ist das Pet Teil

der Beute von Trash-Mob-Sandelementaren

auf dem Weg zum Troll-Rat. Beim Sohn des

Animus sieht die Sache simpler aus: Egal ob

LFR, Normal- oder Hero-Raid – der

kleine Animagolem kann auf jeder

Stufe Teil der Beute sein. Im

LFR wird das Pet einem Spieler

allerdings persönlich zugeteilt,

im regulären Raid wird ganz

normal darauf gewürfelt oder

das Item vom Plündermeister

zugeteilt. Ji-Kuns Küken gibt’s

nur auf normaler und heroischer

Schwierigkeitsstufe, in beiden Fäl-

len ohne Bonuswurf. Komplizierter

sieht’s (inzwischen)

bei Primordius aus. Der

plünderbare Wabernde

Klumpen kann zwei

verschiedene Pets enthalten,

abhängig vom

Schwierigkeitsgrad.

Über den LFR (und nur

hier) ergattern Sie mit et-

was Glück die Lebendige

Flüssigkeit, und das nur

per Bonuswurf! Den äußerst

begehrten Zähflüssigen

Horror hingegen

gibt’s einzig und allein im

heroischen Modus – Bonuswürfe

sind hier allerdings nutzlos. Und ja,

auf Normal gibt’s aktuell gar kein Pet!

Haustiere gelten als zusätzliche Beute,

ersetzen also keine regulären Ausrüstungsgegenstände.

Wer ein Pet via

Bonuswurf abräumt, hat demnach die

Chance, sowohl ein Haustier als auch

ein episches Item abzuräumen.

mal so, mal so! Welche

Reit- und Haustiere es via

Bonuswurf gibt, wusste bis vor

Kurzem niemand genau.

Pets in der schlacht um Orgrimmar

Sowohl Kovok als auch Rußschmieds Bömbchen

sind sowohl im LFR, Flex, Normal- als

auch heroischen Raid erhältlich!

Einziger Unterschied:

Im LFR lässt das

Sha des Stolzes das Glibbrige

kleine Sha fallen, im

Flex-Raid beziehungsweise

auf Normal und Heroisch

gibt’s dagegen das Tröpfchen

von Y’Shaarj. Bonuswürfe

erhöhen Ihre Chance

in allen genannten Fällen.

Wie sieht’s mit Reittieren aus?

Auch an dieser Stelle müssen wir mit einigen

Gerüchten aufräumen: Reittiere, die es nur IN-

NERHALB einer Raid-Instanz gibt, existieren

nur auf Normal und Heroisch,

niemals im LFR! Wenn Sie in

der Hoffnung auf die Zü-

gel der Astralen Wolkenschlange

also bisher jede

Woche im LFR über Elegon

hergefallen sind, müssen

wir Ihnen leider sa-

gen: Das hätten

Sie sich sparen

können! Dort

gibt’s weder

den fliegenden

Glitzer-

Aal noch Hor-

ridons

Dino

oder die Kralle

von Ji-Kun. Was

die Bonuswür-

fe angeht: Die

bringen auch

im normalen

und heroischen

Raid

nichts!

Weltboss-

Reittiere

Egal ob Sha des Zorns, Galleon, Nalak oder

Oondasta – wer hier kein Glück bei der Beuteverteilung

hat, darf Fortuna noch einmal via

Bonuswurf herausfordern, die entsprechenden

Glücksbringer vorausgesetzt.

erbstücke und Mogging-set

Hätten Spieler nicht konkret danach gefragt,

ob Garroshs Erbstück-Waffen per Bonuswurf

erhältlich sind, würden wir wohl selbst nach

über einem Jahr noch im Dunkeln tappen. Viele

Spieler investierten nach einem Sieg über

den Kriegsfürsten regelmäßig ein Kriegsemblem,

um ihre Chance auf eines der begehrten

Items zu erhöhen – leider völlig umsonst! Per

Bonuswurf haben Sie lediglich die Chance,

eine der T-Set-Essenzen oder reguläre Beute

zu erhalten; Erbstücke sind außen vor. Selbiges

gilt für Haromms und Kardris’ Schamanen-Set.

Auch hier ist jedes Kriegsemblem

verschwendet, gänzlich unabhängig von der

Raid-Schwierigkeitsstufe!

InstanzguI de

Haustiere in der schlacht um Orgrimmar

Name Herkunft LFR Flex Normal Heroisch Mit Bonus-Wurf

Glibbriges kleines Sha Sha des Stolzes + - - - +

Tröpfchen von Y’Shaarj Sha des Stolzes - + + + +

Kovok Die Getreuen der Klaxxi + + + + +

Rußschmieds Bömbchen Belagerungsingenieur Rußschmied + + + + +

Haustiere am thron des donners

Name Herkunft LFR Flex Normal Heroisch Mit Bonus-Wurf

Lebendige Flüssigkeit Primordius + - - - +

Zähflüssiger Horror Primordius - - - + -

Küken von Ji-Kun Ji-Kun - - + + -

Sohn des Animus Dunkler Animus + - + + +

Lebendiger Sandling Rat der Ältesten/Trash vor Rat der Ältesten (je nach Schwierigkeitsgrad) + - + + + (nur LFR)

PC Games | mmORe

9


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Kreditinstitut an, die von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen

Lastschriften einzulösen. Die Mandatsreferenz wird mir separat mitgeteilt. Hinweis: Ich kann innerhalb

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Klassenguide

Egal welche Klasse und welche Talent verteilung: Mit unseren Tipps

machen Sie aus Ihrem Allerweltscharakter einen wahren Helden.

Klassenwechsel in Warlords of draenor?

Twink-Muffel haben bereits vor WoD die Gelegenheit, einen Charakter auf 90 zu boosten.

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Sebastian Glanzer

Auf der BlizzCon kündigte Blizzard bereits

an, dass jeder Spieler mit WoD einen Charakter

sofort auf Stufe 90 boosten kann. Dies wird

jetzt doch früher der Fall sein: Wer das neue

Add-on vorbestellt, erhält die Möglichkeit, bereits

vor Warlords of Draenor einen Charakter

auf 90 zu boosten. Blizzard begründete diese

Entscheidung damit, dass Spieler mit ihrem

neuen Charakter den Inhalt von MoP spielen

können und noch vor dem Add-on den Fall

Garroshs miterleben sollen. Vor allem für neue

Spieler ist das eine wichtige Sache, da Garrosh

auch im nächsten Add-on eine Rolle spielen

wird und sich Neulinge schon einmal mit ihrer

Klasse auseinandersetzen können.

Wählen sie weise

Da Sie nur einen zusätzlichen Charakter sofort

auf Stufe 90 bringen können, fällen Sie

diese Entscheidung auf keinen Fall aus dem

Bauch heraus. Angenommen, Sie haben jetzt

Lust, einen Magier zu spielen, und boosten

diesen auf Stufe 90, stellen jedoch schnell

fest, dass Magier doch nicht das Wahre für

Sie ist, werden Sie Ihre Entscheidung wahrscheinlich

bereuen. Hardcore-Raider sollten

sich eventuell schon bis zum Erscheinen von

Patch 6.0 entscheiden, da bereits mit diesem

Patch Schlachtzüge auf den neuen Mythic-

Modus umgestellt werden. Falls Sie einer der

Glücklichen sind, die eine Einladung für die

geschlossene Beta-Phase erhalten, können

Sie das neue Feature übrigens auf dem Beta-

Realm testen und somit neue Klassen ausprobieren,

was die Entscheidung über einen

Klassenwechsel leichter macht. Neue Charaktere

können Sie übrigens auch auf dem

PTR (Patch-Test- Realm) testen. Dort können

Sie jederzeit vorgefertigte Level-90-Charaktere

erstellen und so das Gefühl für eine Klasse

bekommen, bevor Sie die Klasse auf dem

Live-Server auf 90 bringen.

„aber ich habe schon elf 90er“

Für Levelwütige, die bereits alle Klassen auf

Stufe 90 gebracht haben, wird die Entscheidung

wohl nicht ganz so gravierend. Da es

wahrscheinlich keinen weiteren Charakterslot

pro Server geben wird, müssen Sie sich

Ihren freien Level-90-Charakter auf einem

anderen Server erstellen. Eventuell haben Sie

auf diesem Server bereits andere Chars oder

Sie suchen sich einen gut bevölkerten PvP-

Realm aus, um mit diesem Charakter ausschließlich

PvP zu spielen. Vielleicht nutzen

Sie die Gelegenheit aber einfach, um sich die

Questreihen der gegnerischen Fraktion anzuschauen.

ist das Pay to win?

Die Anzahl der Boosts auf Stufe

90 ist pro Account auf einen Charakter

begrenzt. Das wird manche

Von 0 auf 100 Mit einem freien

Charakter-Boost können Sie einen beliebigen

Charakter auf Stufe 90 anheben.

auf den nächsten seiten:

Paladin

Richtig eingesetzt, sorgen Makros

nicht nur für mehr Komfort sondern

erhöhen auch Ihre Leistung. Die

besten Pala-Skripte gibt's ab …

s. 50

Todesritter

Wer sagt, dass Tanks keinen

Schaden machen? In unserem

Guide erfahren Sie, wie Sie ordentlich

reinhauen

s. 70

Krieger

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Wut-

Management als Krieger optimieren,

und werfen einen Blick in die

Kristallkugel.

s. 32

Hexenmeister

Nur Gebrechen und Zerstörung

rocken im PvP? Falsch! Lesen

Sie, wie Sie als Dämonologe die

Schlachtfelder unsicher machen.

s. 18

schamane

Mit unseren Profi-Tipps steigern

Sie Ihre Arena- und Schlachtfeldwertung

als Wiederherstellungs-

Schamane.

s. 62

12

PC Games | mmORe


Leute jedoch nicht davon abhalten, mehrere

Versionen von WoD vorzubestellen und somit

gleich mehrere Charaktere auf Stufe 90

anzuheben. Solange die Kontaktadressen

und der Name übereinstimmen, können alle

Charaktere auf einen Account transferiert

werden. Je nachdem wie viele Charaktere

der Spieler haben will, muss er jedoch auch

tief in die Tasche greifen.

Viele reden dabei jetzt

schon von Pay to win.

Das Thema beschäftigte

die Community bereits in

den letzten Wochen, als

der Blizzard-Shop direkt

ins Spiel integriert wurde.

Der Kauf von Stufe-

90-Charakteren facht das

Feuer um dieses Thema

wieder an.

apropos Pay to win

Eine kürzlich erschienene Liste zeigt die jährlichen

Einnahmen von Unternehmen, die Microtransactions

(Zahlungsverfahren geringer

Summen für digitale Güter) anbieten. Auf den

vorderen Rängen stehen der in Asien sehr erfolgreiche

Militär-Shooter Crossfire (957 Millionen

Dollar Einnahmen), League of Legends

(624 Millionen Dollar) sowie World of Tanks

mit 372 Millionen Dollar Einnahmen. Dies

sind alles Spiele ohne Abo-Modell, die sich

über die Microtransactions finanzieren. Gar

nicht so weit abgeschlagen, auf Platz 7, folgt

jedoch bereits World of Warcraft mit 213 Millionen

Dollar. Dies beinhaltet Dienste wie Charakter-Transfers

und Umbenennungen sowie

Einnahmen aus dem Shop (Mounts und Pets).

Jetzt ist ihre

Meinung gefragt.

Sofort Level-90-Charaktere für alle:

Geht Blizzard damit zu weit oder ist das

vollkommen in Ordnung? Immerhin

wird manch einem nur die Zeit für die

Level-Phase abgenommen. Schrei ben

Sie uns auf unserer Facebook-Seite unter

facebook.com/pcgmmore.

Über das Abo-Modell nimmt Blizzard im Jahr

noch einmal gut 1 Milliarde US-Dollar ein.

Zusätzlich verkauft Blizzard in regelmäßigen

Abständen neue Add-ons. Wenn es Spiele mit

deutlich mehr Publikum als WoW schaffen,

ihren Titel über Microtransactions zu finanzieren,

stellt sich doch die Frage, warum wir

immer noch ein Abo-Modell für WoW haben.

Klar, Blizzard ist ein

gewinnorientiertes Unternehmen

und es wäre

dumm, sich ungefähr 1

Milliarde Dollar im Jahr

durch die Lappen gehen

zu lassen. Falls jedoch

Microtransactions wie

käufliche 90er-Charaktere

und weitere mögliche

Angebote in Zukunft aus

dem Ruder laufen, wird

der Mob an verärgerten

Kunden doch fragen dürfen,

warum Blizzard ihnen zusätzlich 13 Euro

aus den Rippen leiert, obwohl die Zustände

wie bei einem Free2Play-Spiel sind.

Wahrscheinlich auch Boosts für

echtgeld

Bisher hat es Blizzard nicht bestätigt, aber

zumindest schon einmal laut darüber nachgedacht:

Im Verlauf von Warlords of Draenor

könnten weitere Boosts auch für Echtgeld

möglich sein. So heißt es auf der offiziellen

deutschen Community-Seite: „In nächster

Zeit werden wir eine Funktion testen, die

euch die Option bietet, Charakteraufwertungen

direkt zu erwerben.“ „Direkt erwerben“

sagt dabei eigentlich schon alles. Über Gold

Bootcamp für Frisch-90er

Bevor Ihr angehobener Charakter in die freie Wildbahn

gelassen wird, muss er ein paar Tests bestehen.

Für all diejenigen, die der Meinung sind, dass man

seine Klasse erst beim Leveln lernt, hat Blizzard ein

kleines Übungsareal für frisch auf 90 angehobene

Charaktere entwickelt. Viel ist noch nicht bekannt

über diesen Übungsmodus. Wir denken jedoch,

dass es sich um ein Solo-Szenario handelt, in dem

Sie bestimmte Fähigkeiten Ihrer Klasse benutzen

müssen, um weiter voranzukommen. Das ist gar

keine so schlechte Idee von Blizzard. Zwar werden

frische 90er-Charaktere in WoD eh von 90 auf 100

neu leveln müssen, für den Start ist eine Einführung

in die Klasse für unerfahrene Spieler aber ideal –

besonders wenn Sie noch vor WoD Garrosh auf die

Mütze hauen wollen. Sobald Sie das Solo-Szenario

überstanden haben, werden Sie in die freie Wildbahn

von Azeroth beziehungsweise Draenor entlassen.

wird keiner seinen 90er-Charakter erwerben

– hier muss mit Echtgeld bezahlt werden. Wie

teuer die 90er-Boosts werden, weiß noch keiner.

Auf jeden Fall werden sie jedoch billiger

als das Add-on an sich, da man ansonsten

auch einfach einen neuen Account erwerben

könnte. Mit ein bisschen Geld in der Tasche

können Spieler also gleich mehrere Charaktere

auf 90 aufwerten lassen. Es ist jedoch sehr

unwahrscheinlich, dass 90er-Boosts über den

Shop noch vor dem Erscheinen von WoD implementiert

werden. Wir sind gespannt, ob

Level-90-Boost nur ein Ausreißer von Blizzard

ist oder ein großer Schritt in Richtung

Free2Play sein wird.

Klassenguide

80er-Charaktere für Ihre

freunde Mit der Rolle der Auferstehung

erhält der Geworbene einen

Level-80-Charakter seiner Wahl.

druide

schurke

Jäger

Magier

Priester

Mönch

Lesen Sie, wie Sie mit den

richtigen Add-ons die Spielweise

des Wildheits-Druiden

deutlich vereinfachen.

s. 14

PC Games | mmORe

Auf vier Seiten geben wir Ihnen

wertvolle Tipps rund um

die Täuschungs-Spielweise

im PvP.

s. 66

Mit den passenden Setboni

aus der Schlacht um Orgrimmar

geht der Treffsicherheits-

Jäger ab wie Schmidts Katze.

s. 22

Auf zehn Seiten zeigen wir Ihnen,

wie die Feuer-Spielweise

im Detail funktioniert und wie

Sie alles niederbrennen.

s. 36

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre

Gruppe als Disziplin-Priester

verarzten und gleichzeitig

Schaden verursachen!

s. 52

Wie hat sich der Mönch seit

dem Start von MoP entwickelt?

Wir lassen die letzten

1,5 Jahre Revue passieren.

s. 46

13


Klassenguide

Der Druide

Add-ons für die Katze

Die Wildheits-Spezialisierung gilt als eine der schwierigsten Spielweisen. Doch

Add-ons können wahre Wunder wirken, wenn es um die Katze geht!

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Astrid Schmidt

usatzprogramme, sogenannte Addons,

gibt es für World of Warcraft

wie Sand am Meer. Einige verschönern

und individualisieren das Interface, andere

versorgen den Nutzer mit zusätzlichen

Informationen und so manche „programmierte

Helferlein“ sind speziell für bestimmte

Spielweisen konzipiert – so wie beispielsweise

für den Wildheits-Druiden. Natürlich reichen

zwei Doppelseiten nicht dazu aus, Ihnen alle

Add-ons vorzustellen, die für den Nahkampf-

Druiden sinnvoll sind oder Ihnen das Erlernen

der Spielweise und das Maximieren des

Schadens erleichtern. Daher wollen wir Ihnen

in dieser Ausgabe drei verschiedene Programme

ans Herz legen, die sehr beliebt sind und

den verschiedenen Anforderungen der azerothischen

Katzenliebhaber entsprechen. Alle

vorgestellten Add-ons sind übrigens unter

www.curse.com erhältlich.

1

14

Für Anfänger: Ovale Spell Priority

Ovale Spell Priority in Verbindung mit

Nerien’s Ovale Scripts ist ideal für alle Leute,

die nicht viel Erfahrung in der Wildheits-

Spielweise haben und zudem wenig Zeit in

die Konfiguration eines Add-ons investieren

wollen. Das Programm zeigt Ihnen Vorschläge

an, welche Fähigkeit Sie als Nächste

benutzen sollen, um mehr Schaden zu verursachen.

Zusätzlich sehen Sie auch die Laufzeiten

Ihrer Schaden-über-Zeit-Fähigkeiten

(beispielsweise Krallenhieb) sowie Stärkungszauber

(Buffs wie Tigerfuror). Durch Ovale

Spell Priority bekommen Katzen-Anfänger

ein gutes Gefühl dafür, welche Fähigkeiten

höhere Prioritäten haben als andere und

können sich an die Katzen-Spezialisierung

gewöhnen. Das Add-on dient also eher dazu,

die Spielweise grundsätzlich zu erlernen.

Die Konfiguration

Laden Sie Ovale Spell Priority und Nerien‘s

Ovale Scripts herunter und installieren Sie

die Programme wie gewohnt. Sobald Sie

eingeloggt sind, öffnen Sie das zusätzliche

Script durch die Eingabe von /ovale code

in Ihrer Chatleiste. Wählen Sie nun „Nerien:

Balance, Feral, Guardian“ aus, um die Module

zu aktivieren (Bild 1 ). Anschließend

können Sie das Add-on geringfügig individualisieren.

Geben Sie hierzu /ovale config

in Ihrer Chatleiste ein. Unter „Sichtbarkeit“

legen Sie fest, wann das Programm angezeigt

werden soll (zum Beispiel nur im Kampf). Bei

„Icon“ können Sie die Darstellungsgröße verändern

oder das Tastaturkürzel einblenden

lassen (Bild 2 ). Die Art der Anzeige (vertikal,

scrollend) legen Sie unter „Icon Gruppe“

fest. Bevorzugen Sie eine simple horizontale

Darstellung, entfernen Sie einfach beide Haken

in den Icon-Gruppe-Optionen. Weitere

Konfigurationsmöglichkeiten bezüglich

Prioritäten erhalten Sie, indem Sie mit der

linken Maustaste auf ein Icon der Add-on-

Darstellung klicken. Hier legen Sie zum Beispiel

fest, ob Feenfeuer und Flächenschaden-

Fähigkeiten mit in die Vorschläge einbezogen

werden sollen oder ob Sie Schmuckstücke

mit Abklingzeit tragen (Bild 3 ).

Das meint die MMORE

Ovale Spell Priority ist ein super Add-on, um

ein Gefühl für die Nahkampf-Katze zu bekommen

und die Spielweise zu erlernen. Die

Konfiguration ist simpel und der verursachte

Schaden, wenn man sich an die vorgeschlagene

Reihenfolge hält, kann sich auch sehen

lassen. Was uns persönlich fehlt, sind ein

paar weitere Konfigurationsmöglichkeiten.

Zum Beispiel wäre es toll, wenn die Procs

von Set-Boni oder vorhandene Combopunkte

angezeigt werden würden. Trotzdem halten

wir das Add-on für Neulinge empfehlenswert,

Fortgeschrittene und Profis werden allerdings

zu viele Funktionen vermissen, die

andere Add-ons von Haus aus anbieten.

2

ÜBERSICHTLICH

Die Individualisierungsmöglichkeiten

sind bei Ovale Spell

Priority ziemlich

begrenzt.

Die letzten Artikel: Als Wächter in der Feuerprobe (MMORE 02/14, S. 26) +++ Der Heiler in Patch 5.4 (MMORE 11/13, S. 66) +++

3

KURZ UND KNACKIG

Ovale Spell Priority zeigt

Ihnen Vorschläge für die

Prioritätenreihenfolge an

und kommt mit einem

kompakten Erscheinungsbild

daher.


Für Fortgeschrittene: DroodFocus

DroodFocus ist ideal für alle Katzen-Spieler,

die die Prioritätenreihenfolge der Wildheits-

Spezialisierung aus dem Effeff beherrschen

und eine kompakte Darstellung der Laufzeiten

und Abklingzeiten haben wollen. Das Add-on

bietet zudem viele Individualisierungsmöglichkeiten

und ist relativ leicht konfigurierbar.

Die Konfiguration

Laden Sie DroodFocus herunter, installieren

Sie das Programm wie gewohnt und aktivieren

Sie es beim nächsten Log-in. Sobald Sie

Azeroth betreten haben, öffnen Sie DroodFocus,

indem Sie „/droodfocus options“ in die

Chatleiste eintippen. Wenn Sie nun auf „Enter“

klicken, können Sie die einzelnen Darstellungsmodule

individualisieren (Bild 1

). Alle Icons können voneinander getrennt

und einzeln an verschiedene Positionen auf

Ihrem Bildschirm gezogen werden. Oder

Sie klicken mit der linken Maustaste auf den

blauen „Global“-Pfeil, halten die Maustaste

gedrückt und verschieben das gesamte Konstrukt

an die gewünschte Position (Bild 2 ).

Sobald sich die Anzeige an der gewünschten

Stelle befindet, bestätigen Sie mit „Leave“. Wie

bereits angesprochen, können Sie bei diesem

Add-on viele Darstellungen individualisieren,

wie zum Beispiel die Anzeige Ihrer Combopunkte.

Klicken Sie hierzu auf „Config.“ bei

der Option „Combo“, anschließend öffnet sich

ein neues Fenster (Bild 3 ). Unter „Combo

points textures“ legen Sie nun fest, wie die

Combopunkte dargestellt werden sollen – dabei

stehen Ihnen viele Anzeige-Optionen zur

Verfügung (Bild 4 ). Auf diese Art und Weise

können Sie übrigens fast alle Optionen von

DroodFocus konfigurieren, ob Abklingzeiten,

Warn-Icons für defensive Fähigkeiten oder

Laufzeiten-Anzeige spielt dabei keine Rolle.

Das meint die MMORE

DroodFocus eignet sich hervorragend für fortgeschrittene

Wildheits-Spieler, die keine Hilfestellung

mehr bei der Prioritätenreihenfolge

benötigen. Durch die vielen Individualisierungsmöglichkeiten

lassen sich die Anzeigen

nach Herzenslust verändern und anpassen,

sodass jeder das Add-on nach eigenem Gusto

gestalten kann, ohne auf wichtige Anzeigen

verzichten zu müssen.

Klassenguide

1

GESAMTEINDRUCK Sie können

entweder das komplette

Gebilde oder nur einzelne

Module verschieben.

2

4

Ausgesucht! Über die Config-

Buttons gelangen Sie in die diversen

Untermenüs des Add-ons.

Für jeden geschmack

DroodFocus lässt sich mit wenigen

Klicks individuell gestalten.

3

KEINE ZEIT VERLIEREN

Ihre Abklingzeiten und

die Laufzeiten Ihrer

DoTs verlieren Sie mit

DroodFocus ganz

bestimmt nie wieder

aus den Augen.

Der Wächter in Patch 5.4 (MMORE 10/13, S. 38) +++ Der Mondkin-Druide in Patch 5.4 (MMORE 09/13, S. 54) +++

15


Klassenguide

Für Profis und Individualisten: WeakAuras

WeakAuras ist das ideale Add-on für alle,

die einfach mehr angezeigt bekommen

wollen. Denn damit können Sie für jeden

Schnickschnack eine Anzeige basteln, egal

ob Buffs, defensive Fähigkeiten oder Procs.

Grundvoraussetzung ist, dass Sie die Spielweise

des Wildheits-Druiden bereits im Schlaf

beherrschen. Da die Konfiguration nicht ganz

einfach ist, haben wir Ihnen einige Beispiele

hier genauer erklärt. Wer sich nicht selbst die

Mühe machen möchte, kann die Strings unter

www.facebook.com/pcgmmore herunterladen

und in das Add-on importieren.

Dynamische Gruppe

Dynamische Gruppe, zum Beispiel

für Schwächungszauber (Debuffs)

Es ist immer sinnvoll, eine bestimmte Art von

Fähigkeiten in einer Gruppe darzustellen.

Dabei haben Sie die Wahl zwischen Gruppen

(alle zugeordneten Symbole werden in einer

bestimmten Reihenfolge angezeigt) und dynamischen

Gruppen (dynamische Sortierung

je nach Laufzeit/Abklingzeit). In unseren

Beispielen haben wir ausschließlich dynamische

Gruppen verwendet. Doch genug der

Vorrede: Damit Sie loslegen können, tippen

Sie „/wa“ in die Chatkonsole.

GRUPPENZWANG Für eine bessere Übersicht ist es empfehlenswert, verschiedene Gruppen anzulegen.

3

1

GANZ NACH IHREM GESCHMACK Alle Symbole

können in ihrem Aussehen individualisiert werden.

Symbol-Laden

Symbol-Anzeige

4

7

5

6

15

Symbol-

Auslöser

egoist Haken bei „Nur eigene“ nicht vergessen!

Gruppe

2

8

14

9

13

12

11

10

aufgeräumt

Ordnen Sie Symbo-

le einer Gruppe zu.

1 Egal ob Sie eine Gruppe, Textur oder ein

Modell anlegen wollen – klicken Sie zuallererst

auf „Neu“, um die Optionen zu erhalten.

2 Wählen Sie anschließend „Dynamische

Gruppe“ aus, geben Sie der Gruppe einen

Namen. Klicken Sie nun erneut auf der linken

Seite auf „Neu“ und suchen Sie die Option

„Symbol“ mit einem Linksklick aus.

3 Unter „Anzeige“ legen Sie das grundsätzliche

Aussehen der Anzeige fest, wie beispielsweise

die Größe des Icons.

4 Achten Sie darauf, dass unter „Text“ %p

für die Textausgabe steht. An welcher Stelle

der Text (Laufzeiten, Abklingzeiten) erscheint,

bestimmen Sie unter „Textposition“.

5 Bei „Genauigkeit der verbleibenden Zeit“

bestimmen Sie, mit wie vielen Kommastellen

die angezeigte Zeit dargestellt werden soll.

6 Kosmetische Einstellungen, wie beispielsweise

die Schriftart, nehmen Sie unter

„Schriftart“, „Größe“ und „Zoom“ (Schriftanzeige)

oder „Breite“ und „Höhe“ (Icon-

Anzeige) vor.

7 Achten Sie darauf, dass bei „Automatisches

Symbol“ ein Haken gesetzt ist, damit

Ihrem Symbol das entsprechende Fähigkeiten-Icon

zugeordnet wird.

8 Klicken Sie als Nächstes auf „Auslöser“.

9 Wählen Sie nun bei „Auslöser auswählen“

die Option Auslöser 1.

10 Da wir hier eine Anzeige für Krallenhieb

basteln wollen (Debuff), wählen Sie bei „Typ“

Aura (Buff/Debuff) aus.

11 Geben Sie nun den Namen des Debuffs

ein, für den das Symbol erstellt werden soll.

12 Auf wen wirkt die Fähigkeit? Wählen Sie

unter „Einheit“ die entsprechende Option

aus – in unserem Fall „Ziel“.

13 Als Nächstes legen Sie den „Auratyp“

fest, in unserem Beispiel handelt es sich um

einen Schwächungszauber, also einen Debuff.

14 Setzen Sie einen Haken bei „Nur eigene“.

Sonst bekommen Sie das Symbol auch angezeigt,

wenn andere Spieler die entsprechende

Fähigkeit benutzen und auf dem Ziel auftragen

– und das wollen Sie schließlich nicht.

15 Klicken Sie anschließend auf „Laden“,

hier legen Sie fest, wann das Symbol angezeigt

werden soll (zum Beispiel nur im Kampf, nur

für eine bestimmte Klasse oder nur bei einer

bestimmten Talentspezialisierung).

16 Wenn alle Einstellungen vorgenommen

sind, finden Sie das Symbol auf der linken

Seite. Klicken Sie auf den kleinen Pfeil und

anschließend auf die Gruppe, der es zugeordnet

werden soll.

Texte erstellen

Bevor Sie mit Ihren Textanzeigen loslegen,

erstellen Sie wieder eine dynamische Gruppe

(siehe Schritt 1 und 2). Anschließend kreieren

Sie eine neue Anzeige und wählen auf der

rechten Seite die Option „Text“ aus.

gut sortiert Damit Ihre Symbole nicht auch bei

Twinks geladen werden, wählen Sie eine Klasse aus.

16

17 Unter „Anzeige“ tippen Sie in das „Anzeigen-Text“-Feld

den entsprechenden Text

ein, der angezeigt werden soll.

18 Suchen Sie anschließend bei „Textfarbe“

eine Farbe aus. Nehmen Sie, wenn Sie wol-

16 PC GAMES | MMORE


len, weitere Individualisierungen vor (zum

Beispiel bei „Schriftart“ oder „Größe“).

19 Füllen Sie bei „Auslöser“ wieder alle

Felder aus (siehe Schritt 8 bis 14). Da wir in

unserem Beispiel den Text erst angezeigt bekommen

wollen, kurz bevor der Stärkungszauber

ausläuft, haben wir bei „Verbleibende

Zeit“ als Operator


Klassenguide

Der Hexenmeister

dämonischer start ins PvP

Sie haben bisher nur Schlachtzüge leer gefegt? Macht nichts! Wir zeigen, wie Sie

als Hexer auch ohne Vorwissen die ersten PvP-Siege einfahren.

Stand: 5.4.2 I Autor: Dirk Walbrühl

arrosh ist bezwungen, das neue

Draenor lässt noch auf sich warten.

Was hat ein Hexenmeister also noch

zu tun? Hearthstone zocken? Na klar, aber

doch nicht den ganzen Tag. Da muss eine

andere Herausforderung her, ein alter Feind

ausgegraben werden, der

in dieser Erweiterung bisher

gehörig zu kurz kam.

Wir meinen natürlich die

gegnerische Fraktion, also

Allianz beziehungsweise

Horde.

immer feste druff

Während die letzten

Nachzügler-Schlachtzüge

überausgerüstet nach

Orgrimmar aufbrechen,

Reicht die Basisabhärtung?

stürzen wir uns also in die

wilde Welt des PvP. Sie

haben Lust bekommen?

In diesem Artikel finden

Sie alles Wichtige über PvP

als Hexenmeister für alle Spielweisen und

Tipps und Tricks für spezielle Schlachtfelder

und Arenen. Also schnappen Sie sich

Ihren Sukkubus, schultern Sie den Zauberstab

und zeigen Sie den feindlichen Möchtegern-Teams,

woraus ein echter PvP-Hexer

gemacht ist! Aber Achtung: Nicht dass Sie

vor lauter Schlachtfeld-Enthusiasmus die

Erweiterung verpassen und versehentlich

das Leveln vergessen.

schritt 1:

der ausrüstungscheck

Bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, werfen

Sie als erfahrener WoW-Spieler natürlich

zuerst einen Blick auf die Ausrüstung. Sie

haben wahrscheinlich

epische Klamotten aus

Orgrimmar an, aber

PvP-Klamotten von

vorvorvorgestern auf

der Bank. Dabei brauchen

Sie doch Abhärtung,

sonst liegen Sie

nach einer einzigen

gegnerischen Eislanze

am Boden, oder? Richtig,

nur gibt es Abhärtung

neuerdings ganz

von alleine. Blizzard

spendierte vor einigen

Patches satte 72 Prozent

Abhärtung für alle Charaktere,

ganz ohne PvP-

Ausrüstung. Damit fallen der Einstieg oder

der Wechsel deutlich leichter.

Blizzard hat es etwas übertrieben mit der

Basis-Abhärtung. Sie brauchen also keine

weitere Abhärtung auf der Ausrüstung

sammeln. Andere offensive Werte sind

deutlich wichtiger, um ordentlich Schaden

zu verursachen. Denn auch der Gegner

verfügt über Riesenabhärtung! Nur bei der

Brustverzauberung können Sie zu „Brust-

Erstklassige Abhärtung“ greifen, obwohl

man die 200 Abhärtung mehr in der Praxis

eines PvP-Gefechtes kaum merkt.

PvP mit Pve-Klamotten?

Da alle Gegner im PvP ebenfalls viel Abhärtung

besitzen, müssen Sie vor allem

Ihren Schaden erhöhen. Sonst dauern

PvP-Matches ewig und drei Tage

und erinnern an Duelle unter Heilig-

Paladinen. Sie müssen den Gegner

also mit hohem Schaden unter Druck setzen,

um ihn im richtigen Moment auszuschalten.

So weit der Plan. Gut, dass Sie als PvE-Hexenmeister

auf maximalen Schaden spezialisiert

sind. Sie können die meisten Teile Ihrer

PvE-Rüstungsteile also anbehalten. Dadurch

verfügen Sie über eine hohe kritische Trefferchance

und Meisterschaft, aber leider auch

über viel Trefferwert. Diesen brauchen Sie im

PvP aber kaum mehr. Die PvP-Trefferwert-

Schwelle liegt nicht bei 15, sondern nur bei

exakt sechs Prozent. Also schmieden Sie weg,

was das Zeug hält. Denn mit zu viel Trefferchance

geht einiges an Schaden verloren. Das

ist aber auch fast der einzige Nachteil an Ihrer

PvE-Ausrüstung.

PvP-sets und Boni

PvE-Sets haben eigene Boni, die auf lange

Bosskämpfe ausgelegt sind. Diese können Sie

im PvP nur bedingt brauchen. Dasselbe

gilt für Schmuckstücke mit

Bin ich hier richtig? Keine

Sorge, Sie können auch mit

PvE-Ausrüstung gut im PvP bestehen

– zumindest auf normalen

Schlachtfeldern. An das Wort

‚gewertet‘ sollten Sie erst mal

nicht denken.

kaboosh! Auch auf PvP-

Schlachtfeldern verursacht der

Hexer hohen Schaden. Nur durch

die Abhärtung der Spieler nicht so

viel wie im PvE.

18

Die letzten Artikel: die stärke von Zerstörung & immerseus im solo-Modus(MMORE 02/14, S. 28) +++ schadenstricks im Raid (MMORE


auslösenden Effekten. Diese

sind im PvP viel zu zufällig.

Denn was Sie im PvE mit

Bossfähigkeiten richtig planen

konnten, weicht nun einem

Chaos voller Unterbrechungen.

Da kann man kaum

noch Zeiträume abpassen, in

denen dann ein extrastarker

Chaosblitz rausgehauen wird.

Hier zählen Überleben und

Kontrolle über prozentualen

theoretischen Schadensanstieg.

Deshalb können Sie auf

den PvE-Bonus des „Ornat

des gehörnten Alptraums“

verzichten. Das PvP-Set Teufelsschleier

des Gladiators

ist zwar ‚nur‘ Stufe 522 (bzw.

mit Saison 15 etwas höher), hat

dafür aber als Set-Bonus genau das, was Sie

wollen: pure PvP-Macht und dazu einige

extrem wertvolle Vorteile. Mit dem 2-Teile-

Bonus können Sie per Zwielichtzauberschutz

alle Magiearten absorbieren, also auch Naturmagie

von lästigen Eulen oder Frostmagie

von Magiern! Das lohnt sich, genau wie die

insgesamt 1.500 PvP-Macht allein aus dem

4er-Setbonus. Sparen Sie Ihre wertvollen

Eroberungspunkte für dieses epische Set.

Denn die zusätzliche PvP-Macht entschädigt

für das niedrige Level. Die PvP-Ausrüstung

kriegen Sie übrigens im Außenposten Longying

(Allianz, Westen des Tals der Ewigen

Blüten) oder Der Schlangenrücken (Horde,

Norden der Tonlong-Steppe) .

das richtige schmuckstück

Während Ihr Schmuck mit ausgelösten Intelligenzsteigerungen

aus Orgrimmar im

PvP eher schlecht aufgehoben ist, gibt es ein

Pflicht-Schmuckstück für alle PvPler: Das

„Grausamkeitsmedaillon des erbitterten

Gladiators“. Dieses ist Teil eines Schmucksets

mit einem Emblem, etwa dem „Vorherrschaftsabzeichen

des erbitterten Gladiators.“

Zusammen bringen sie einen Bonus von

2.600 Abhärtung, umgerechnet 2,31 Prozent

Abhärtung. Dazu können Sie das Vorherrschaftsabzeichen

per ‚Benutzen‘ für einen

Intelligenzboost zünden und damit Gegner

unter Druck setzen. Doch das eigentlich

Wichtige ist die Funktion des Grausamkeitsmedaillons:

Alle zwei Minuten kann sie das

Kleinod aus allen Kontrollverlust-Effekten

und Bewegungseinschränkungen holen. Im

besten Fall können Sie damit Furcht-Zauber

umgehen und die Kontrolle der Gegner brechen.

In die Arena brauchen Sie sich ohne

das Ding gar nicht erst zu wagen und auch

auf Schlachtfeldern gehört es zum absoluten

Muss. Noch bevor Sie sich das erste Teil des

PvP-Sets kaufen, sollten es beide Schmuckstücke

für insgesamt 3.500 Eroberungspunkte

Diese erhalten Sie aus täglichen Siegen auf

zufälligen Schlachtfeldern. Alternativ tun‘s

auch erstmal die für Ehre.

Kaufreihenfolge

Legen Sie sich zunächst die beiden Schmuckstücke

zu, dann kaufen Sie die Teile des

Ohne Medaillon

nix los!

Grausamkeitsmedaillon

des Gladiators

Schmuck

+1.467 Kritischer Trefferwert

+462 PvP-Macht

Das PvP-Medaillon ist das erste,

was sie von Ihren Ehren- oder Eroberungspunkten

kaufen sollten.

Nicht nur, dass Sie sich damit

regelmäßig aus Bezauberungs-

Effekten befreien können – haben

Sie zwei PvP-Schmuckstücke, erhöht

sich Ihre Abhärtung über

einen Setbonus erheblich.

PvP-Sets zusammen.

Ringe, Halskette,

Armschienen und

Waffe sind erst einmal

uninteressant!

schritt 2:

die wichtigsten

Fähigkeiten

kennen

PvE ist nicht PvP. Was

in der Schlacht um

Orgrimmar noch im

Zauberbuch vergammelte,

wird im Kampf

gegen andere Spieler

zum Superzauber. Entstauben

Sie vor dem ersten

Feindkontakt Ihre Aktionsleisten und ziehen

Sie sich folgende Zauber hinein:

Dämonisches Tor: Gut, jetzt haben

wir geschummelt. Wer im PvE bisher

diesen Top-Zauber nicht in der Leiste hatte,

hat etwas falsch gemacht. Aber auch im PvP

ist das Tor absolute Spitzenklasse. Überschauen

Sie vor Beginn eines Kampfes die örtlichen

Gegebenheiten und stellen Sie das Tor so, dass

Sie sich möglichst schnell auf eine gute Position

zurückziehen können. Da der Gegner das

Tor nicht nutzen kann, haben Sie und Ihre

Teammitglieder dadurch einen soliden Vorteil.

Zwei Haken hat das Tor aber doch: Befinden

Sie sich zu weit entfernt, verschwindet es einfach.

Dazu können Sie nur alle 60 Sekunden

durchspringen. Portalhopping vor den frustrierten

Gegnern ist also nicht mehr möglich.

Bester Einsatzort: Der Fluss am Wasserwerk

von Gilneas, wo Sie damit Ihre ganze Gruppe

rüberschicken können.

Dämonischer Zirkel - Teleport: Was

für das Tor gilt, gilt auch für den kleineren

Bruder im Zauberbuch. Mit dem Zirkel

können Sie allerhand Unfug anstellen. Stellen

Sie ihn etwa auf eine Klippe und springen hinab

(Gegner springen meist hinterher), können

Sie sich zurückteleportieren, während

der Feind unter Ihnen landet. Der Zirkel ist

dabei aber vor allem die perfekte Fluchtmöglichkeit.

Bevor Sie beginnen zu kämpfen, sollten

Sie den Zirkel an einer möglichst uneinsehbaren

Position platzieren und bei Bedarf

mit nur einem Knopfdruck aus der Schusslinie

verschwinden. Anders als Computergegner

sind menschliche Feinde oft zu faul,

Sie dort zu suchen, und Sie können so effektiv

aus dem Kampf entkommen.

Fluch der Entkräftung: Der PvP-

Fluch des Hexenmeisters ersetzt in jeder

Hinsicht den Fluch der Elemente. Der Bonusschaden

war zwar im PvE nett, aber der

Fluch der Entkräftung verlangsamt gegnerische

Heiler und schwächt Nahkämpfer zugleich.

Wichtig ist er aber vor allem auf den Heilern,

die dadurch weniger gegenhalten können (sie

können aber immer noch Spontanzauber wirken

und werden das in diesem Fall auch tun).

Höllenbestie beschwören: Im PvP

ist Flächenschaden in größeren Gegner

ansammlungen natürlich nett, doch der

eigentliche Vorteil der Höllenbestie ist nicht

die Feueraura, sondern die Betäubung bei

Einschlag. Der Krater ist recht groß, sodass

Sie alle 10 Minuten zusätzlich eine Gegnergruppe

unterbrechen (!), betäuben und mit

Feuerschaden überziehen können. Und das

ist deutlich besser als die schnöde Verdammniswache

mit etwas Schattenschaden.

Zwielichtzauberschutz: Er absorbiert

alle 30 Sekunden etwa 140.000

Magieschaden der Schulen Schatten und

Zwielicht. Das ist solide gegen andere Hexer

und Schattenpriester, aber richtig gut mit

dem Setbonus des PvP-Sets, wo der Schutz

auf alle Magiearten wirkt. Nutzen Sie den

Zauberschutz regelmäßig, wenn Sie auf eine

Gruppe mit Zauberwirkern zulaufen.

Furcht: Wieder so ein PvE-Loser-Zauber,

der im PvP wahnsinnig stark ist.

Furcht funktioniert ähnlich wie Schreckensgeheul,

nur auf einen Gegner begrenzt. Man

kann damit gezielt Heiler ausschalten, wenn

diese gerade kein Medaillon bereit haben.

Oder aber man versucht den Feind mit Furcht

zu unterbrechen – was bei 1,5 Sekunden

Wirkzeit etwas Übung und richtige Einschätzung

seiner nächsten Zauber erfordert. Mit

die wichtigsten Werte

Diese Werte passen aktuell für alle Hexer im PvP.

Die Trefferchance von 6 Prozent ist Pflicht!

1. Trefferwert bis 6 Prozent

2. intelligenz

3. Meisterschaft

4. Tempo

5. Kritischer Trefferwert

Wie im PvE auch, liegen derzeit im PvP Meisterschaft

und Tempo vorn. Was Sie schon aus dem

normalen Sockeln kennen, setzt sich hier fort. Steine

mit reiner Intelligenz lohnen sich im Vergleich

nicht. Kaufen Sie sich lieber nach Sockelfarbe folgende

Juwelen:

Meta: Beim Metastein wäre der epische

Tyrannische Bergkristall mit +665 PvP-

Macht und ordentlich Abhärtung natürlich

interessant, doch der ist etwas zu teuer

für 1.000 Eroberungspunkte. Der normale

Brennende Bergkristall (+216 Intelligenz,

+3 Prozent Kritischer Effekt) tut es vorerst

auch, nur der aus der legendären Questreihe

von Furorion funktioniert in der Arena

und auf Schlachtfeldern leider nicht.

Rot: Kunstvoller Aragonit (+80 Intelligenz,

+160 Meisterschaft)

gelb: Frakturierter Goldberyll (320 Meisterschaft)

Blau: Glühender Dioptas (+80 PvP-Macht,

+160 Meisterschaft)

01/14, S. 74) +++ die schlacht um Orgrimmar (MMORE 11/13, S. 70) +++ die neuen Talente (MMORE 10/13, S. 40) +++

19

Klassenguide


Klassenguide

gutem Timing ist das absolut tödlich, vor allem,

weil Sie sonst keine Unterbrecher haben.

Schreckensgeheul: Funktioniert im

PvE nicht richtig und wurde nach der

allgemeinen Verfügbarmachung (Schreckensgeheul

war vorher ein Talent) vor wenigen

Patches von fast allen Spielern ins Zauberbuch

verbannt. Im PvP aber kommt die Sternstunde

des Zaubers! Denn er sorgt für Massenkontrolle

und wahren Schrecken unter

den Feinden. Alle davon in 10 Metern Umkreis

müssen unter Furcht fliehen. Besonders

effektiv: Schreckensgeheul am Rand von Klippen

oder in engen Gängen aktivieren. In Gängen

erwischt man einfach mehr Gegner und

nah an Klippen kann das Geheul dafür sorgen,

dass die Feinde bei Rückgewinnung der

Kontrolle über ihren Charakter tölpelig den

Abhang runterlaufen (Arathibecken beim Sägewerk,

Auge des Sturms in der Mitte!). Nutzen

Sie Schreckensgeheul so oft Sie können.

Das ist einer der besten Zauber im PvP!

schritt 3:

Talente richten

Auch bei den Talenten gibt es im PvP einige

Überraschungen. Wie bei den Fähigkeiten

glänzen hier die Außenseiter des Talentbaums:

Seele entziehen: Das Talent wirkt passiv

und schützt vor Schaden. Erfahrene Hexer

können aber auch Finstere Regeneration wählen.

Nur Blutsauger und Leben ernten sind

im PvP kaum nützlich. Ein Blutsauger ist im

Endeffekt eine grüne „Bitte töte mich“-Linie

direkt auf den Hexer zu.

Weltliche Ängste: Funktionieren zum Unterbrechen

eines Gegners und heilen den Hexer

noch dabei. Ohne Zauberzeit als Notfallknopf

gegen feindliche Heiler einzusetzen.

Finsterer Handel: Aktivieren Sie den Handel

kurz bevor Sie sterben würden und

versuchen Sie, sich aus dem Kampf zurückzuziehen.

Dann schlucken Sie einen Gesundheitsstein

und beten zum Nether. Der perfekte

PvP-„O-Shit“-Knopf.

die Talentpunktverteilung für Hexer PvP-erfolge

Diese Talente nützen allen Hexer-Spezialisierungen etwas und erweitern das PvP-Repertoire.

Die Talenteverteilung sieht etwas anders aus, als Sie

es normalerweise aus dem PvE gewohnt sind – Weltliche

Ängste sind Pflicht als zusätzlicher Furcht-Zauber,

Entfesselter Wille: Im Endeffekt haben Sie

ein kostenloses zweites Medaillon dabei. Interessantes

Detail: Der Wille entfernt auch

alle Magieeffekte und befreit zugleich den

Dämon. Nutzen Sie ihn abwechselnd zum

Medaillon, wenn Sie mehr als zwei Sekunden

kontrolliert werden.

Grimoire der Überlegenheit: Beim Grimoire

scheiden sich die Geister. Grimoire der

Dienstbarkeit erzeugt mehr Druck auf dem

Feind in kurzer Zeit, aber Überlegenheit ist in

jeder Situation gut. Ein besserer Dämon bedeutet

einfach höheren Schaden.

Kil’Jaedens Verschlagenheit: Lassen Sie

die Finger von den anderen Alternativen.

Im PvP müssen Sie laufen; viel laufen. Hierdurch

sind sie einfach flexibler als andere

Zauberklassen, was die Bewegung angeht.

Nutzen Sie das aus und verändern Sie bei

Verbrennen stets Ihre Position. Das ärgert

Nahkämpfer enorm, vor allem, wenn sie von

anderen Gegnern verlangsamt werden.

ohne Kil’jaedens Verschlagenheit wird es schwierig,

agile Nahkämpfer zu besiegen. Finsterer Handel ist

unabdingbar für harte Duelle!

schritt 4:

ins eiskalte PvP-Wasser

Die Vorbereitungen sind durch, die letzten

Handgriffe getan. Jetzt geht es ab aufs erste

Schlachtfeld. Doch dort werden Sie gleich mit

neuen Konzepten und zahlreichen Fragen

konfrontiert, die wir hier auf die Schnelle zu

lösen versuchen:

Welcher dämon darf es sein?

Im PvP regiert nur ein einziger Dämon: der

Sukkubus (bzw. mit Grimoire der Überlegenheit

die verbesserte Variante, der Shivarra). Er

schaltet einzelne Gegner per Mesmerisieren

aus und kann sie dabei unterbrechen. Andere

Dämonen wie der Teufelsjäger (oder Beobachter)

und seine Zaubersperre sind zwar hilfreich,

können aber mit dem Super-Kontroll-

Dämon nicht mithalten.

Wie umgeht man Zaubersperren?

Einige Gegenzauber von Feinden (etwa

Gedankenfrost von Todesrittern) sperren be-

20

... Jetzt nicht mehr. Büsche und Gelände erschweren es dem Gegner im PvP, uns gezielt auszuwählen. Natürlich

funktioniert die Tabulatortaste zum Anvisieren noch, aber da kann man auch jemand anderen treffen.

noch siehst du mich …

Nutzen Sie das Gelände eines Schlachtfeldes zu

Ihrem Vorteil aus!

Sie kämpfen im PvP nicht gegen computergesteuerte

Bots, sondern gegen Spieler, die hinter ihren

Bildschirmen genauso verwirrt sind wie Sie. Nutzen

Sie deshalb Gelände möglichst geschickt aus. Verbergen

Sie sich hinter Büschen, Hausecken, Steinen,

Brettern. Alles, was es dem Gegner schwerer

macht, Sie zu finden, ist erlaubt und ein Vorteil für

Sie. Und wenn er nur eine Sekunde zögert, hat sich

die Sache schon gelohnt. Aber Achtung: Prägnante

Zauber wie Chaosblitze oder Blutsauger verraten die

sicheren Verstecke und betteln beim Gegner geradezu

darum, dass ein Nahkämpfer mal in den Busch

stürmt, von wo es eben so geleuchtet hat. Setzen Sie

die Zauber deshalb sparsam ein.

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stimmte Zauberschulen. Moment mal, was

soll das denn sein? Die Antwort ist einfach:

Jedes Zauber-Element in World of Warcraft

hat seine eigene Schule, also Feuermagie,

Frostmagie, Schattenmagie und so weiter.

Ärgerlich ist es vor allem, wenn eine solche

Gegenmagie einen gewirkten Feuerzauber

trifft und plötzlich für Zerstörer die Hälfte

der Fertigkeitenleiste quälend lange Sekunden

gesperrt ist. Doch Sie können das

Problem umgehen, denn zwei Zauber im

Repertoire des Hexers verursachen Schattenfeuerschaden

und haben damit zwei

Schulen. Um sie zu unterbinden, müsste

man schon beide Schulen kontern.

Klassenguide

Für Zerstörungs-Hexer: Die meisten Zauber

verursachen Feuerschaden. Chaosblitz

aber können Sie quasi immer wirken, selbst

wenn eine Schule gesperrt ist. Dasselbe gilt

für Teufelsflamme. Oder aber Sie nutzen die

Feuerpause, um Zwielichtschattenschutz und

Furcht zu erneuern.

Für Gebrechen-Hexer: Die meisten Zauber

gehören zum Schattenschaden. Auch hier

steht Teufelsflamme zur Verfügung (ist aber

alles andere als ein Top-Zauber). Stattdessen

können Sie als Gebrechen-Spieler Seelentausch

nutzen, um Ihre DoTs zu verteilen.

Für Dämonologie-Hexer: Dieser Hexenmeister

wirkt vor allem Schatten-Zauber.

Wieder haben Sie in Teufelsflamme eine Alternative,

doch Hand von Gul’Dan ist die bessere

Wahl. Notfalls nutzen Sie Seelenfeuer, auch

außerhalb der normalen Rotation.

Wie erkenne ich gegner?

Gegner erscheinen in der Entfernung noch

ohne Lebensenergieleiste (diese müssen Sie

im PvP aktivieren, sonst geht die Übersicht

komplett flöten – nur mit aktivierter Lebensenergieleiste

können Sie sehen, welcher Feind

gerade schwächelt und wo sich der nächste

Chaosblitz lohnt). Doch oft muss man schon

auf Reichweite abschätzen, wie gefährlich

eine Situation ist. Dazu fahren Sie mit dem

Mauszeiger über den Feind und er verwandelt

sich eventuell in ein Angriffssymbol. So

Fallendes Feuer: Der Meteor der Höllenbestie betäubt alle Gegner in direkter Umgebung. Wenn Sie diese

Fähigkeit gut timen, können Sie die Schlachtreihen der Gegner empfindlich treffen.

können Sie Feinde schon im Vorfeld ausspähen.

Beobachten Sie die Situation genau und

entscheiden Sie, ob sich ein Angriff lohnt.

Kleiner Tipp: Reagieren die Feinde eher zurückhaltend,

so versuchen diese eventuell,

Sie anzulocken. Denkste, denn der nächste

Feind ist sicher gleich um die Ecke.

so vermeiden sie Kontrolle

Im World of Warcraft-PvP geht es nicht primär

um das Ausschalten von Gegnern, sondern

um bestimmte Missionsziele. Lassen

Sie sich nicht von Feinden ablenken und

versuchen Sie, möglichst viele Gegner ihrerseits

abzulenken. Dazu werden Kontrollfähigkeiten

eingesetzt. Entscheiden Sie im

Einzelfall, ob sich das Gefecht gegen einen

einzelnen Nahkämpfer lohnt oder ob dieser

Sie nur aufhalten und von den eigentlichen

Zielen abhalten will. Für Hexer wie für alle

anderen Klassen gilt: Ziele gehen immer vor!

Sind Sie doch in Kontrollfähigkeiten geraten,

nutzen Sie Eiserner Wille oder das Medaillon,

um auszubrechen, aktiveren Sie Dämonischer

Sprung (Dämonologie) oder betäuben Sie den

Gegner per Schattenfuror oder Furcht und

nehmen Sie Reißaus. Unnötige Kämpfe mitten

auf dem Feld kosten nur wertvolle Zeit

und bringen der Mission wenig. Ignorieren

Sie notfalls solche Feinde, wenn möglich.

erst druck, dann überwältigen!

Eine ganz alte PvP-Weisheit dreht sich um

das Erzeugen des Drucks: Je mehr Schaden

Sie in einen Gegner pumpen, desto mehr

wird dessen Heiler gegenhalten. Jetzt ist Zielwechsel

angesagt. Am besten, Sie suchen den

Gegner mit den geringsten Lebenspunkten –

oder einen Gegner, den Ihr Team als Ziel gewählt

hat – und greifen ihn direkt an. Beginnt

der Heiler, dazwischenzufunken, wird er mit

Furcht belegt und vom Heilen abgehalten.

Nun erst verbrauchen Sie einen Großteil der

angesammelten Energie (Dämonischer Furor,

Instabile Funken, Schattensplitter) und geben

dem schwer angeschlagenen Ziel den Rest.

Welche spezialisierung

rockt im PvP?

Entwarnung: Alle drei Spielweisen sind spielbar!

Mit welcher Hexer-Spezialisierung Sie sich ins Getümmel

werfen, bleibt Ihnen überlassen.

Zerstörung

Sie sind ein Attentäter. Suchen Sie sich ein einzelnes

schwaches Ziel, am besten einen Heiler. Unterbrechen

und kontrollieren Sie ihn, was das Zeug

hält, während Sie Chaosblitze um sich schießen, die

ihn mit hohem Burst-Schaden überwältigen.

gebrechen

Sie verursachen hohen Schaden am gegnerischen

Team. Stellen Sie sich nahe eines hochfrequentierten

Ortes auf und rufen Sie alle Seuchen und Flüche

herbei, die Ihnen noch einfallen. Unter dem DoT-

Berg wird schon irgendjemand zusammenbrechen.

Denken sie an Die mission: Die Gegner bekämpfen bringt gar nichts, wenn Sie die Missionsziele dabei aus

den Augen lassen. Am Ende gewinnen Sie nur über ordentliche Punktzahlen.

dämonologie

Sie sind gut in allem. Sparen Sie Dämonischer Furor

für die Burst-Phase am Ende jedes Duells auf. Kommen

Ihnen Feinde zu nahe, springen Sie einfach mit

Dämonischer Sprung aus dem Gefahrenbereich.

Belegen Sie dabei möglichst viele Ziele mit Verderbnis

und Omen der Verdammnis.

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21


Klassenguide

Der Jäger

„One Shot –

One Kill!“

Treffsicherheit spielt niemand?

Stimmt. Treffsicherheit

ist komplex und schwer

zu meistern? Stimmt auch.

Treffsicherheit bringt’s mal

gar nicht? Stimmt nicht!

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Nico Balletta

22

ange ist’s her, dass wir Klassen guides

auf zehn Seiten zu einer Spielweise

im Heft hatten. Einige von Ihnen

dürften sich nun aber die Frage stellen: Warum,

zur Hölle, ausgerechnet zum Treffsicherheits-

Jäger? Treffsicherheit spielt kein Schwein, weil

... öhm, ja, warum eigentlich?

Nicht das Goldene vom Ei?!

Treffsicherheit ist die seit MoP-Start unbeliebteste

und am seltensten gewählte Spielweise.

Das liegt in erster Linie am Schadenspotenzial,

das – rein rechnerisch – unter dem der

beiden Konkurrenten Tierherrschaft und

Überleben liegt. Wer maximale DpS gegen

Einzelziele aus seinem Waidmann quetschen

will, greift zum Exotenzähmer. Wer massiven

Flächenschaden produzieren möchte und

dabei gleichzeitig etwas weniger schmerzhafte,

aber dennoch explosive Watschen

verteilen will, wählt Überleben. Das ist der

Stand der Dinge und zwar seit dem ersten

Tag auf Pandaria. So, und jetzt kommen wir

daher und liefern Ihnen einen Treffsicherheits-Guide

… is’ ja echt smart! Und ja, auch

wir haben Ihnen bisher nie dazu geraten,

Treffsicherheit zu spielen, gerade wenn Ihr

Raid neue Bosse angeht. Zusätzlich haben

wir aber auch stets betont, dass das Potenzial

des Scharfschützen mathematisch nicht

über dem der Kollegen steht, gut gespielt

– und das ist der Knackpunkt – liefern Sie

als „Marksman“ aber durchaus ordentliche

Ergebnisse ab. Die einzige Voraussetzung:

Sie brauchen wirklich gute Ausrüstung! Mit

diesem Gedanken im Hinterkopf haben wir

uns nun einige Wochen als Heckenschütze

in die Schlacht um Orgrimmar gestürzt und

nach kurzer Eingewöhnungszeit bestätigte

Recount uns auch die ersten brauchbaren Bilanzen.

350.000 DpS bei Norushen? Kann sich

sehen lassen; bei den meisten Bossen hat sich

der Schaden jedoch bei einem Wert zwischen

280.000 und 310.000 eingependelt.

Da ist noch viel Luft nach oben

Unsere erste Sorge war also schon einmal

unbegründet: Schadenstechnisch sind wir

unserem Raid kein Klotz am Bein. Ganz im

Gegenteil, in manchen Kämpfen haben wir

sogar neue persönliche DpS-Rekorde aufgestellt.

Routiniert sieht zwar anders aus, allerdings

wurde der Spielablauf selbst im größten

Gemenge von Bosskampf zu Bosskampf

immer stabiler und die Ergebnisse ansehnlicher;

lediglich in AoE-Kämpfen konnte unser

SchluSSlicht Auch zum Ende von Mists of Pandaria liegt Treffsicherheit

statistisch weit abgeschlagen auf dem letzten Platz in Sachen DpS.

Waidmann nicht mit den Schadenswerten

eines Überlebens-Jägers mithalten, schlug

sich aber immerhin deutlich besser als der

Tierherrscher. Unser Fazit (ja, ein Fazit zu Beginn

eines Artikels!): Sie können die Tierherrschafts-

oder Überlebens-Spielweise nicht

mehr sehen und wollen endlich mal was anderes

ausprobieren? Sie lieben die Herausforderung?

Sie wollen eine Spielweise, die Ihnen

ein hohes Maß an Flexibilität abverlangt und

selbst nach dem x-ten Durchlauf der Schlacht

um Orgrimmar noch für ein wenig frischen

Wind sorgt? Dann schnappen Sie sich Ihre

Büchse, tarieren Sie Ihr Zielfernrohr und gehen

Sie als Scharfschütze auf die Jagd nach

bösen Buben! Und damit Sie nicht wie der

Ochs vorm Berg stehen, gibt‘s diesen zehnsei-

Die letzten Artikel: Der Waidmann im Härtetest (MMORE 02/14, S. 34) +++ Das Cooldown-Massaker (MMORE 01/14, S. 76) +++


tigen Guide mit allen Infos, die Sie für den

Anfang benötigen, beispielsweise die wichtigsten

Fähigkeiten, Talente, die besten Werte

und verschiedene Rotationen, abhängig von

Ihrem derzeitigen Ausrüstungsstand.

Grundlagen schaffen:

Die wichtigsten Werte

Um einer Spielweise ihr volles Potenzial zu

entlocken, braucht es eine vernünftige Basis,

und die schaffen Sie in erster Linie mit qualitativ

hochwertiger Ausrüstung. Ganz abgesehen

davon, dass sowohl der legendäre

Meta-Stein als auch der Umhang inzwischen

eine Grundvoraussetzung sind, um konkurrenzfähige

DpS zu produzieren, müssen Sie

auf die richtigen Werte setzen. Während alle

Jäger auf Beweglichkeit als Attribut setzen,

ist die Frage nach den idealen Sekundärwerten

mitunter deutlich schwieriger zu beantworten.

Prinzipiell gibt es fünf sekundäre

Werte, die für den Waidmann – unabhängig

von der Spezialisierung – infrage kommen:

Trefferwert, Waffenkunde, Meisterschaft, kritischer

Trefferwert und Tempo. Und egal, ob

Treffsicherheits-, Tierherrschafts- oder Überlebens-Jäger:

Andere Werte sind tabu! Was

sich hingegen ändert, ist die jeweilige Priorität,

also die Wichtigkeit der einzelnen Werte.

Welche Werte haben Vorrang und lassen Ihre

Nicht die

erste wahl

Treffsicherheits-Jäger

sind

im Raid eine

echte Rarität.

DpS in die Höhe schnellen, welche wiederum

sind eher unwichtig oder nur nettes Beiwerk?

Trefferwert und Waffenkunde

Noch gibt es diese beiden Werte, die mit

Warlords of Draenor verschwinden. Je 7,5

Prozent benötigen Sie, um Ziele der Stufe 93

(Raid-Bosse) weder zu verfehlen beziehungsweise

deren Chance auszuhebeln, noch Ihren

Angriffen auszuweichen. Niemand mag diese

Werte, denn sie geben Spielern nicht das

Gefühl, das Potenzial eines Charakters nach

oben zu schrauben. Haben Sie jedoch zu wenig,

gehen Ihre Angriffe ins Leere, und das

bekommen Sie im Schadens-Meter deutlich

zu spüren. Gerade als Treffsicherheits-Jäger

ist es ungemein ärgerlich, wenn Ihre harten

„Nukes“, also teure, aber enorm heftige

Angriffe wie der Schimären- oder der Gezielte

Schuss am Ziel vorbeisausen. Machen Sie

an dieser Stelle daher keine Kompromisse,

denn von dem DpS-Verlust, der aus besagten

Blindgängern resultiert, erholt sich der

Scharfschütze so gut wie nie! Eine kleine Anmerkung

für PvP-Schützen: Gegen Ziele Ihrer

Stufe (aktuell 90) reicht es, je drei Prozent

Trefferchance und Waffenkunde anzuhäufen.

Kritischer Trefferwert

Jeder liebt kritische Treffer, denn ob ein und

derselbe Angriff nun mit 200.000 oder 400.000

Schadenspunkten im Ziel einschlägt, macht

einfach einen Riesenunterschied. Abgesehen

von dem Gratisschaden lösen kritische Treffer

darüber hinaus diverse Nebeneffekte aus.

Bombardement etwa verstärkt Ihren Mehrfachschuss

(mehr dazu im Kasten auf Seite 27),

wird allerdings nur ausgelöst, wenn einer der

Multi-Bolzen kritisch trifft. Durchschlagende

Schüsse wiederum ist ein Blutungseffekt, den

Zuverlässige, Gezielte oder Schimärenschüsse

nach einem kritischen Treffer auf Ihrem Ziel

hinterlassen und zwar in Höhe von 30

Prozent des verursachenden Treffers –

klar, dass Blutungen durch Gezielte und

Schimärenschüsse besonders effizient sind!

Bis zu einer durchschnittlichen Item-Stufe

von etwa 522 ist kritischer Trefferwert

auch noch Ihr Sekundärwert Nummer 1,

also nach normalem Trefferwert und Waffenkunde,

versteht sich! Kritischer Trefferwert

hat allerdings die unangenehme Eigenschaft,

dass dessen Nutzen schnell sinkt und spätes-

Feinschliff

Die besten Juwelen für Treffsicherheits-Jäger

Beim Thema „Beste Edelsteine“ gilt es, klar zu

differenzieren, und zwar anhand der Ausrüstung,

die Ihr Waidmann trägt. Handelt es sich um Ihren

Hauptcharakter, der bereits um oder sogar deutlich

über einer durchschnittlichen Gegenstandsstufe

von 561 agiert oder statten Sie gerade Ihren Twink

oder gar ersten Charakter überhaupt aus? Das ist

wichtig, denn ein frischgebackener Waidmann verfügt

im Normalfall noch nicht über den legendären

Meta-Stein und/oder Umhang und genau diese

beiden Items stellen am Ende Ihre gesamte Werte-

Priorität und damit indirekt auch Ihre Spielweise

auf den Kopf!

Mit legendären Items/

ca. ab Item-Level 522:

Kopf:

Geladener Bergkristall

Rot: Feingeschliffener Rubellit; +160 Beweglichkeit

Gelb: Gewandter Aragonit; +80 Beweglichkeit,

+160 Tempo

Blau: Glitzernder Kunzit; +80 Beweglichkeit,

+160 Trefferwert

Ohne legendäre Items/

unter Item-Level 522:

Kopf:

Agiler Bergkristall

Rot: Feingeschliffener Rubellit; +160 Beweglichkeit

Gelb: Tödlicher Aragonit; +80 Beweglichkeit,

+160 kritischer Trefferwert

Blau: Glitzernder Kunzit; +80 Beweglichkeit,

+160 Trefferwert

tens dann, wenn Sie den legendären Umhang

und Meta-Stein besitzen, verliert „Krit“ sogar

noch zügiger an Bedeutung.

Meisterschaft

Treffsicherheits-Jäger besitzen die Meisterschaft

Pfeilregen; was die anstellt, verrät der

Klassenguide

Die besten Werte für Scharfschützen

An der Werte-Priorität hat sich für Treffsicherheits-Jäger seit MoP-Start kaum was geändert, mit besserer Ausrüstung ändern sich jedoch auch die Vorlieben.

Wer sich zur Abwechslung mal als „Marksman“ versuchen möchte,

muss zumindest im Bereich ‚Attribute und Werte‘ keine allzu großen

Umstellungen befürchten, zumindest wenn Sie Azeroth bisher als

Tierherrscher unsicher gemacht haben. Die Prioritäten sind identisch

mit denen des Exotenzähmers, jedenfalls im Endspiel. Überlebens-

Jäger hingegen setzen bis zum bitteren Ende vorrangig auf kritischen

Trefferwert. Wer sonst also als Trapper mit Hang zu explosiven Pfeilspitzen

durch die Lande zieht, wird um das Austauschen diverser

Klunker und die ein oder andere Verzauberung nicht he rumkommen.

Und warum wir Ihnen zwei Prioritätenlisten vorstellen? Ganz einfach:

Ihre Vorlieben ändern sich je nach Ausrüstungsstand.

Mit legendären Items/ca. ab Item-Level 522:

1. Beweglichkeit

2. Waffenkunde/Trefferwert

(je 7,5 Prozent)

3. Tempo

4. Kritischer Trefferwert

5. Meisterschaft

Ohne legendäre Items/bis ca. Item-Level 522:

1. Beweglichkeit

2. Waffenkunde/Trefferwert

(je 7,5 Prozent)

3. Kritischer Trefferwert

4. Tempo

5. Meisterschaft

+++ Klatsche für Garrosh H. (MMORE 11/13, S. 74) +++ Spaß mit Dynamit (MMORE 10/13, S. 42) +++

23


Klassenguide

„Leicht bewölkt, mitunter

Pfeilregen“

Die Meisterschaft des Scharfschützen verwandelt

Ihre Feinde in wandelnde Kakteen.

Egal, um welche Waidmanns-Meisterschaften

es sich handelt: die Effekte sind stets passiv und

meistens bekommen Sie davon gar nichts mit. Mit

der Meisterschaft Pfeilregen verhält es sich da nicht

anders; im Gegensatz zu den Meisterschaften der

Jägerkollegen können Sie den Nutzen von Pfeilregen

aber direkt im Recount einsehen. Denn statt einfach

nur Pet- oder Magieschaden zu erhöhen, besitzen

Treffsicherheits-Jäger eine prozentuale Chance,

durch Distanzangriffe jeglicher Art einen zusätzlichen

Schuss auszulösen.

Klingt gut, warum also nicht

Meisterschaft steigern?

Als Treffsicherheits-Jäger besitzen Sie von Haus aus

eine Chance von 16 Prozent, Pfeilregen auszulösen.

Mit rund 4.000 Punkten Meisterschaft (knapp 13,5

Prozent), die Sie über hochwertige Ausrüstung im

Grunde nebenbei anhäufen, kommen Sie so auf rund

30 Prozent; der Meisterschafts-Buff im Raid ist dabei

noch nicht mal mit eingerechnet! Der Punkt ist: Meisterschaft

gezielt zu erhöhen, bringt vergleichsweise

wenig. Der Extra-Schaden durch Pfeilregen ist in der

Gesamtbilanz zwar ansehnlich, kritischer Trefferwert

und Tempo aber dennoch wichtiger. Dazu kommt,

dass sich Tempo indirekt ja auch auf den Schaden

von Pfeilregen auswirkt: Je öfter Sie schießen, desto

öfter gibt’s auch einen Proc!

Wahre Kraft von innen!

„Du bist, was du isst“ oder: Buff-Food und Fläschchen

für Scharfschützen.

Jäger setzen auf Beweglichkeit, wann immer sie

können. Dementprechend einfach fällt die Wahl

des entsprechenden Buff-Foods sowie von Tränken

und Fläschchen.

Tränke und Fläschchen

Biss des Shed-Ling: Gewährt Ihnen 25 Sekunden

lang 4.000 Punkte Beweglichkeit.

Anmerkung: Pre-Potten (einen Trank kurz vor dem

Pull einwerfen, damit die Abklingzeit noch einmal

abläuft) nicht vergessen! Gerade zu Beginn des

Kampfes procen im Normalfall sämtliche Schmuckstücke,

Ihr Fokusbalken ist voll, Stampede steht

bereit und alle anderen Cooldowns auch. Dementsprechend

viele heftige Angriffe, gerade Gezielte

Schüsse, hauen Sie zu Beginn raus – da dürfen die

4.000 Punkte Beweglichkeit nicht fehlen!

Fläschchen der Frühlingsblüten: Dieses

Gebräu erhöht Ihre Beweglichkeit eine

Stunde lang um 1.000 Punkte; der Effekt bleibt erhalten,

auch wenn Sie draufgehen.

Buff-Food

Nudelwagen ‚Pandarenschatz‘/

Küstennebelreisnudeln: +300

Beweglichkeit, Nudelwagen Deluxe/Pandarenfestmahl/Pfannengericht

nach Vier-Winde-Art: +275

Beweglichkeit

Kasten auf der nächsten Seite. Zum Wert

Meisterschaft an dieser Stelle daher nur so

viel: Der Bonus ist nett, aber schon seit Anbeginn

von Mists of Pandaria viel zu schwach,

als dass es sich lohnen würde, diesen Wert

gezielt in die Höhe zu treiben. Was auf Ausrüstung

an Meisterschaft vorhanden ist,

sacken Sie eben mit ein, schmieden einen

Teil aber normalerweise in Tempo oder kritischen

Trefferwert um. Nehmen Sie dafür

ruhig askmrrobot.com zu Hilfe, denn mitunter

schmieden Sie Meisterschaft auch in

Trefferwert oder Waffenkunde um. Da Sie

als Jäger lediglich bei diesen beiden Werten

auf Grenzwerte achten müssen, ist das Programm

ideal, um die Limits bestmöglich anzupeilen,

ohne durch falsches Umschmieden

unnötig Punkte eines anderen Wertes zu

verschwenden. Ein weiterer Grund – die perfekte

Überleitung – ist, dass auch Tempo indirekt

mit in die Effizienz von Meisterschaft

hineinspielt, wie Sie im Kasten links nachlesen

können.

Tempo – schnell wie der Wind!

Unabhängig von Ihrer aktuellen Ausrüstungsstufe

ist Tempo stets an erster, mindestens

aber an zweiter Stelle Ihrer Werte-Priorität.

Dabei ist es Ihnen vollkommen egal, ob

Ihre DoTs extra Ticks bekommen, und selbst

die erhöhte automatische Fokus-Regeneration

ist nur ein netter Nebeneffekt ordentlicher

Angriffsgeschwindigkeit. Am wichtigsten ist

Tempo für zwei Dinge: Zum einen sind Ihr

legendärer Meta-Stein und Umhang sowie

aktuelle Schmuckstücke davon abhängig.

Zum anderen reduziert Tempo die Wirkzeiten

zweier Ihrer wichtigsten Fähigkeiten,

nämlich des Zuverlässigen und des Gezielten

Schusses.

Umhang/Meta/Schmuckstücke: All diese

Ausrüstungsgegenstände arbeiten mit der

RPPM-Mechanik (Real Procs per Minute).

Das bedeutet, in aller Kürze erklärt, schlicht

und ergreifend Folgendes: Je öfter Sie schießen,

desto öfter besteht auch die Chance,

einen Proc auszulösen beziehungsweise

Effekt-Stapel aufzubauen. Der

legendäre Meta-Stein etwa baut über

automatische Schüsse Kapazität-Stapel auf.

Je höher Ihr Angriffstempo, desto mehr au-

Unterstützer – die Pet-Buffs des Scharfschützen

Die Menge an Raid-Buffs, die Treffsicherheits-Jäger ohne Zugriff auf exotische Pets mitbringen können, ist begrenzt.

Im Gegensatz zu Tierherrschern haben die Heckenschützen

Azeroths keinen Zugriff auf exotische Begleiter und

damit deren Buffs. Insgesamt acht verschiedene gibt

es, den Schlachtzug versorgen können Sie als Treffsicherheits-Jäger

aber mit lediglich fünf davon, wobei die

+10 Prozent Angriffskraft bereits automatisch durch Ihre

Aura des Volltreffers abgedeckt werden. +5 Prozent auf

alle Werte, +10 Prozent auf Ausdauer sowie +10 Prozent

Zaubermacht (auch Heldentum/Kampfrausch) gibt’s

nur über Exoten. Für die letzten vier Stärkungszauber

sollten Sie die Tierchen aus der Tabelle rechts im mobilen

Stall parken.

tomatische Schüsse rutschen Ihnen aus der

Flinte und desto schneller haben Sie die fünf

Stapel beisammen, um einen Blitzschlag abzufeuern.

Der legendäre Umhang hingegen arbeitet

nach exakt demselben Prinzip wie Ihre

Schmuckstücke: Jeder Angriff hat die Chance,

einen Proc auszulösen. Je öfter Sie attackieren,

desto häufiger lösen besagte Effekte

dann auch aus. Meta und Umhang allein sind

allerdings schon so mächtig, dass Sie kritischen

Trefferwert spätestens nach deren Erhalt

auf Platz 2 der Werte-Priorität verbannen

und so viel Tempo wie möglich anhäufen.

Zuverlässiger/Gezielter Schuss: Diese beiden

Fähigkeiten sind die einzigen Attacken in

Ihrem Repertoire, die über eine Wirkzeit verfügen;

Details zu den Angriffen erläutern wir

in Kürze. An dieser Stelle ist nur wichtig zu

wissen, dass Tempo deren Wirkzeit senkt und

besonders interessant wird das im Fall Ihres

Gezielten Schusses. Dessen Wirkzeit ist von

Haus aus so hoch, dass sich der Einsatz mit

niedrigstufiger Ausrüstung und demnach

wenig Tempo nur nach einem Meisterschütze-

Proc lohnt. Mithilfe von Ausrüstungsteilen

aus der Schlacht um Orgrimmar und aktuellen

T-Boni kratzen Sie jedoch so viel Tempo

zusammen, dass sich der Gebrauch des Gezielten

Schusses auch ohne Meisterschütze lohnt

und am Ende sogar Ihre gesamte Spielweise

auf den Kopf stellt. Dazu kommen natürlich

Cooldowns wie Schnellfeuer, das im Falle des

T-16-Sets sogar direkt mit einem der Boni

verknüpft ist. Und wer einen Troll-Waidmann

sein Eigen nennt, freut sich zusätzlich

über 30 Prozent Tempo für zehn Sekunden

durch die Volksfähigkeit Berserker – DER

Grund, warum Trolle in MoP schadenstech-

Buff

+3.000

Meisterschaft

+10 Prozent

Angriffstempo

+5 Prozent

Zaubertempo

+5 Prozent kritische

Trefferchance

Buff-lücken schliessen

Magieklassen freuen sich über das

Zaubertempo der Sporensegler.

Jäger-Begleiter

Katzen (Brüllen des Mutes)

Hyänen (Kichergeheul),

Schlangen (Gewandtheit der

Schlange)

Sporensegler (Energiereiche

Sporen)

Wolf (Wutgeheul)

24

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So einfach senken Sie Ihre Wirkzeiten

Mit clever eingesetzten Procs und Buffs erhöhen Sie Ihr Tempo als Treffsicherheits-Jäger um fast 100 Prozent.

Tempo ist wichtig, das haben wir inzwischen überdeutlich

gemacht. Damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, auf

welche Arten Sie Ihre Angriffsgeschwindigkeit um welchen

Betrag erhöhen, haben wir diese Tabelle erstellt.

Die zeigt Ihnen grob die Wirkzeiten Ihrer Zuverlässigen

und Gezielten Schüsse beim (kombinierten!) Einsatz

diverser klasseneigener und -fremder Buffs. Null Prozent

Tempo werden Sie natürlich nie haben, es sei denn, Ihr

Charakter läuft nackt herum oder besitzt wirklich nicht

ein einziges Teil, auf dem Tempo vorhanden ist.

Tempo-Buff

nisch durchdrehen. Genau an diesem Punkt

wird Treffsicherheit richtig interessant und

vor allem äußerst schlagkräftig!

Das Werte-Fazit in aller Kürze:

Die Werte-Regel ist demnach einfach und

schnell zusammengefasst: Wenn Ihre Ausrüstungsstufe

unter einem Durchschnitt von

522 liegt und Sie weder legendären Meta-

Stein noch Umhang besitzen, setzen Sie in

der Theorie zuerst auf Waffenkunde und

Trefferwert, priorisieren anschließend kritischen

Trefferwert, dann Tempo und zuletzt

Meisterschaft. In der Praxis lassen Sie unter

oben genannten Bedingungen aber einfach

die Finger von Treffsicherheit! Wenn Ihre

Ausrüstungsstufe allerdings auf Schlachtum-Orgrimmar-Niveau

liegt und Sie sowohl

legendären Umhang als auch Meta-Sockel

angelegt haben, sammeln Sie nach dem Erreichen

Ihrer Trefferwert- und Waffenkunde-

Caps Tempo, bis der Arzt kommt. Dann legen

Sie Ihren Fokus auf kritischen Trefferwert,

Meisterschaft bildet auch in diesem „Build“,

also dieser Werte-Spezialisierung, das

Schlusslicht.

Die wichtigsten aktiven

Fähigkeiten und Angriffe

In dieser Sektion präsentieren wir Ihnen

die Fähigkeiten, die – unabhängig von Ihrer

letztendlich gewählten Spielweise – wichtig

für die Rotationen des Scharfschützen sind.

Dieser Abschnitt richtet sich vor allem an Jäger-Frischlinge,

die mit den Fähigkeiten des

Waidmanns noch nicht so vertraut sind.

Schimärenschuss

Der „Signature-Shot“ des Treffsicherheits-Jägers

besitzt eine Abklingzeit von 10

Sekunden, kostet stolze 45 Punkte Fokus und

verursacht unheimlich hohen Schaden. Des

Weiteren verfügt der Angriff über einen (zu

vernachlässigenden) Selbstheilungseffekt;

PC Games | mmORe

Tempo

0 %

Je mehr Tempo Sie also über (umgeschmiedete) Ausrüstung

erreichen, desto größer fällt Ihr Tempo-Basiswert

und dadurch auch der Nutzen durch Tempo-Buffs wie

Schnellfeuer oder Beständiger Fokus aus; prozentuale

Tempo-Boni werden nicht addiert, sondern multipliziert.

Je höher also Ihr Tempo-Basiswert ist, desto vorsichtiger

müssen Sie beim Stapeln von Tempo-Buffs sein – sobald

die Wirkzeit von Zuverlässigen Schüssen unter eine

Sekunde fällt, geht Wirkung verloren, auch wenn der

Gezielte Schuss davon weiter profitiert.

Wirkzeit Zuverlässiger

Schuss

2,0 Sek.

Wirkzeit Gezielter

Schuss

2,5 Sek.

+ Beständiger Fokus (+15 %) 15 % 1,7 Sek. 2,2 Sek.

+ Raid-Tempo-Buff/Pet (+10 %) ~ 26,50 % 1,6 Sek. 2,0 Sek.

+ Schnellfeuer (+40 %) ~ 80 % 1,1 Sek. 1,4 Sek.

+ diverse Buffs (Berserker, Heldentum/

Kampfrausch/Zeitkrümmung etc.)

100 % + 0,9 – 0,8 Sek. 1,1 – 1,0 Sek.

pro Treffer regeneriert Ihr Charakter drei Prozent

seiner maximalen Gesundheit. Im PvP

mag das noch ganz nett sein, im PvE und unter

der Voraussetzung des im Raid eingehenden

Schadens durch Bossangriffe ist es aber

nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen

Stein. Viel wichtiger ist, dass Schimärenschuss-

Treffer auch die Laufzeit eines auf dem Ziel

tickenden Schlangengifts komplett erneuern.

Tierherrscher und Überlebens-Jäger erledigen

das mit Kobraschüssen hingegen partiell.

Daher und natürlich aufgrund des immensen

Schadenspotenzials ist es auch wichtig, dass

Sie Schimärenschüsse auf Abklingzeit einsetzen.

Läuft der DoT nämlich aus, müssen Sie

ihn neu setzen. Das kostet zwar wenig, dafür

aber unnötig Fokus, den Sie für andere Attacken

deutlich dringender benötigen!

Zuverlässiger Schuss

Zuverlässige Schüsse stellen das Treffsicherheits-Gegenstück

zum Kobraschuss dar.

Auch dieser Angriff ist kostenlos, generiert

hingegen sogar mit jedem Treffer 14 Punkte

Fokus, besitzt aber im Gegensatz zum Großteil

aller Waidmanns-Fähigkeiten eine Zauberzeit,

ist also kein Spontanzauber. Im Laufen

können Sie den Angriff dennoch wirken

und gegen handelsübliche Unterbrechungs-

Zauber sind Sie ebenfalls nicht anfällig,

was sich auch im PvP bemerkbar macht. In

Kämpfen, in denen Sie des Öfteren weggestoßen

oder „gekickt“ werden, etwa bei Thok

(der Graus für jede Zauberklasse!), ballern

Sie als Jäger munter weiter. Werden Sie bei

Malkorok dagegen in die Luft geschleudert,

interessiert Sie das auch nicht. Dieser Vorteil

ist zwar nicht dem Treffsicherheits-Jäger vorbehalten,

aber dennoch wissenswert.

Wichtige Synergien

Neben der essenziellen Aufgabe der Fokus-

Wiederherstellung lösen Sie mithilfe des

Zuverlässigen Schusses zwei Effekte aus, die

für Erfolg in der Rolle des Heckenschützen

Die besten Treffsicherheits-Glyphen

Glyphen sind zu einem großen Teil Geschmackssache,

ein paar stechen dennoch hervor.

Die kleinen Glyphen-Zettelchen werden oft unterschätzt,

dabei fällt die Wahl heutzutage oft schwerer

als je zuvor. Welche der Gimmicks Sie einpacken,

hängt dabei stark davon ab, welche Spielinhalte Sie

gerade bestreiten. PvE-Waidmänner greifen mitunter

zu völlig anderen Erheblichen Glyphen als PvP-Jäger

und selbst innerhalb dieser Sektoren hat auch jede

der drei Spielweisen unterschiedliche Vorlieben. Anbei

daher unsere Top 3 der PvE-Gyphen für raidende

Treffsicherheits-Fans.

‚Abschreckung‘: Ihr Defensivzauber Abschreckung

wehrt für fünf Sekunden nicht nur

sämtliche physischen Direktangriffe und –zauber ab,

sondern reduziert zudem sämtlichen Flächenschaden

um 30 Prozent. Die zugehörige Glyphe erhöht die AoE-

Schadensreduktion auf 50 Prozent. Ein Pflichtkauf

sozusagen, denn wenn Sie die Glyphe nicht ohnehin

schon zu schätzen gelernt haben, werden Sie sehr

schnell feststellen, welche Auswirkungen die zusätzlichen

20 Prozent auf Ihre Überlebenschancen haben!

‚Geistbande‘: Diese Glyphe erhöht sämtliche

Heilung, die der Jäger oder sein Begleiter erhalten,

unabhängig von der Quelle. Voraussetzung ist,

dass Ihr Begleiter am Leben und aktiv ist. Von jeder

Heilung 10 Prozent mehr profitieren? Tolle Sache, gerade

für die Sanitäter Ihrer Gruppe.

‚Gezielter Schuss‘: Endlich mal eine Spielweise,

die auch auf eine der „Spec“-exklusiven

Glyphen zurückgreift. ‚Gezielter Schuss‘ erlaubt Ihrem

Waidmann, den gleichnamigen Angriff auch während

der Bewegung zu wirken. Das ist sonst nur möglich,

wenn der Angriff dank Meisterschütze den Wandel

zum Spontanzauber durchlebt. Und gerade mit aktueller

Ausrüstung am Mann und dementsprechend hohen

Tempowerten greifen Sie deutlich öfter zum Gezielten

Schuss, auch wenn er mal nicht umsonst und „instant“

ist. In bewegungsintensiven Kämpfen ist die Auswirkung

der Glyphe im Recount nicht zu übersehen!

ausschlaggebend sind. Der erste davon ist

der Buff Beständiger Fokus; sobald Sie zwei

Zuverlässige Schüsse hintereinander abfeuern,

lösen Sie einen 20-sekündigen Tempo-Buff

aus. Eine genaue Erläuterung dazu finden

Sie im Kasten auf Seite 28. Der zweite Effekt,

der über die gleichnamige passive Fähigkeit

ausgelöst wird, ist ein Proc und nennt sich

Meisterschütze.

Meisterschütze: Jeder abgefeuerte

Zuverlässige Schuss hat eine Chance

von 50 Prozent, einen Stapel Meisterschütze

aufzubauen. Sobald Sie den dritten Stapel

erhalten, verwandelt Meisterschütze Ihren

nächsten Gezielten Schuss in einen kostenlosen

Spontanzauber. Wann es so weit ist,

erkennen Sie zum einen an der blinkenden

Umrandung des Gezielter Schuss-Icons in Ihrer

Aktionsleiste und zum anderen an den

zwei gekreuzten Pfeilen über dem Kopf Ihres

Charakters. Der Proc spart Ihnen 50 Punkte

25

Klassenguide


Klassenguide

Fokus und zwei bis eine Sekunde – je nach

Tempo – Wirkzeit, vorausgesetzt, Sie lösen

den „Gutschein“ innerhalb von zehn Sekunden

ein.

Gezielter Schuss

Auf den ersten Blick ist an diesem Angriff

nichts Besonderes zu erkennen. Er kostet

saftige 50 Punkte Fokus und besitzt, genau

wie der Zuverlässige Schuss, eine Wirkzeit, die

standardmäßig (also ohne jegliche Tempowerte)

2,5 Sekunden – also eine gefühlte

Ewigkeit – beträgt. Doch trotz der an sich simplen

Beschaffenheit der Fähigkeit ist der korrekte

Einsatz des Gezielten Schusses die Hürde,

an der die meisten Treffsicherheits-Spieler

scheitern. Denn sowohl die lange Wirkzeit als

auch die hohen Fokus-Kosten lassen unerfahrene

Scharfschützen oft rätseln, wann, wie oft

und unter welchen Bedingungen der Schuss

überhaupt zum Einsatz kommt.

Die besten Talente für Raid-Schützen

Mit der unten gezeigten Auswahl an Talenten bestreiten Sie ohne Probleme den Großteil aller Bosskämpfe.

26

In erster Linie eine Tempo-Frage

Die 2,5-sekündige Wirkzeit des Schusses ist

mit Vorsicht zu genießen Mit der kriegen Sie

es nur zu tun, wenn Sie weder Buffs (durch

Pet oder anderen Spieler) noch einen einzigen

Punkt Tempo auf Ihrer Ausrüstung haben.

Und dann ist da auch noch Beständiger

Fokus, der Sie quasi dauerhaft mit 15 Prozent

Geschwindigkeit versorgt. Null Prozent Tempo

haben Sie also nie, was im Umkehrschluss

Während Sie Talente in der ersten Reihe wahrscheinlich

noch am häufigsten wechseln, also zwischen Impromptu,

Um ein Haar und Tiger & Schimäre (je nach Boss und

Von Haus aus schneller dank Beständiger Fokus

Tempo ist super und weil’s so super ist, kriegen Treffsicherheits-Jäger welches geschenkt!

Zuverlässiger

Schuss

Zuverlässiger

Schuss

Beständiger

Fokus

Gezielter

Schuss

Treffsicherheits-Jäger sind nicht die einzigen Waidmänner,

die mehr oder minder von Grund auf zusätzliches

Tempo beschert bekommen. Tierherrscher etwa haben

in sehr unregelmäßigen Abständen die Möglichkeit,

Feuer konzentrieren auszulösen, um ihr Tempo für 20

Sekunden um bis zu 30 Prozent zu erhöhen. Treffsicherheits-Jäger

hingegen verfügen über den passiven

Effekt Beständiger Fokus; sobald Sie zwei Zuverlässige

Schüsse hintereinander in Ihren Widersacher geschossen

haben, wird der gleichnamige Effekt ausgelöst, der

Ihrem Heckenschützen 15 Prozent zusätzliches Distanztempo

für die folgenden 20 Sekunden beschert.

„Das is’ ja nur die Hälfte …“

Stimmt, dafür ist beziehungsweise soll Beständiger

Fokus dauerhaft aktiv sein und das veranlassen Sie

gewissermaßen im Vorbeigehen! Denn alles, was

Sie dafür tun müssen, ist, zwei Zuverlässige Schüsse

– Ihre Fokus-Generatoren – zweimal direkt hintereinander

einzusetzen. Sollte ja nicht so schwer sein.

Schimärenschuss

Glevenwurf

(+ Tödlicher Schuss ab 20 % Gegnergesundheit)

bedeutet, dass der Gezielte Schuss eigentlich

niemals seine volle Wirkzeit von 2,5 Sekunden

ausspielt … an sich schon mal eine gute Nachricht.

Beim Gebrauch des Angriffs müssen Sie

dennoch ein paar Dinge beachten:

Zuverlässiger

Schuss

Alphatier

Zuverlässiger

Schuss

Arkaner

Schuss

Beständiger

Fokus

Um das an sich recht simple Grundprinzip zu veranschaulichen,

haben wir ein Schema erstellt. Die Skizze

zeigt auf einfache Weise, was Sie (theoretisch) mit

Ihrem Zeitfenster anstellen, wenn Beständiger Fokus

ausgelöst wird.

17 Sekunden Narrenfreiheit

So oder so ähnlich. Sobald der Buff anspringt, haben

Sie vermeintliche 20 Sekunden Zeit, bis Sie ihn erneuern

müssen. Damit der Effekt keine Sekunde ausbleibt,

müssen Sie die nächsten beiden zwei Zuverlässigen

Schüsse aber spätestens nach Ablauf von 17 oder

18 Sekunden wirken, abhängig von der Wirkzeit Ihrer

Zuverlässigen Schüsse. Allein mit kostenpflichtigen

Schüssen füllen Sie das Zeitfenster aber ohnehin keinesfalls,

gerade wenn Sie mit hochstufiger Ausrüstung

hauptsächlich auf Gezielte Schüsse setzen. Neben

denen und Schimärenschüssen greifen Sie daher zwischendurch

immer wieder zu Zuverlässigen Schüssen

und erneuern Beständiger Fokus somit quasi nebenbei.

Vorlieben), erfahren die restlichen fünf Stufen von Gefecht

zu Gefecht kaum Veränderung. Im Endspiel greifen

Sie in erster Linie auf oben gezeigte Talente zurück.

1. Wie hoch ist Ihr Tempo?

Wie eingangs bereits erwähnt, lohnt sich

der reguläre Einsatz des Gezielten Schusses

nicht, wenn dessen Wirkzeit zwei oder sogar

mehr Sekunden beträgt, nicht einmal in der

ersten „Execute“-Phase (abgeleitet von der

Krieger-Fähigkeit Hinrichten, eine Phase, in

der Sie erhöhten Schaden verursachen). Ab

einer Wirkzeit von 1,9 Sekunden können Sie

erstmals wirklich darüber nachdenken, einen

Gezielten Schuss anstelle von Arkanen Schüssen

einzupflegen, um einen überschüssigen Vorrat

an Fokus abzubauen.

2. Meisterschütze nutzen!

Letzterer Fall zwingt Sie mehr oder minder

dazu, den Gezielten Schuss nur dann einzusetzen,

wenn Sie mittels Zuverlässigen Schüssen

genug Meisterschütze-Stapel aufgebaut haben,

um den Gezielten Schuss in einen kostenlosen

Spontanzauber zu verwandeln. Treffsicherheits-Jäger,

die gerade am Anfang ihrer Karriere

stehen und über Ausrüstung verfügen,

die weit unter einem Schnitt von 522 liegt,

haben eigentlich gar keine andere Wahl. Je

niedriger die Ausrüstungsstufe, desto höher

sollte nämlich auch noch Ihr Fokus auf kritischen

Trefferwert und nicht Tempo sein, was

sich negativ auf die Wirkzeit des Gezielten

Schusses, aber zu diesem Zeitpunkt dennoch

positiv auf Ihren Gesamtschaden auswirkt.

3. Schnellfeuer, Heldentum/Kampfrausch:

Wenn Ihr Jäger leistungstechnisch noch

immer bei „1.“ und „2.“ hängt, nutzen Sie

Schnellfeuer- und Heldentum/Kampfrausch-

Phasen, um zusätzliche Gezielte Schüsse einzubauen;

in dieser Zeit sinkt die Wirkzeit

Ihres Gezielten Schusses weit genug, um den

Einsatz des Angriffs attraktiv zu machen.

Zudem läuft während dieser Sekunden auch

Ihre Fokus-Regeneration auf Hochtouren,

wodurch Sie die deutlich höheren Fokus-

Ausgaben durch regulär gewirkte Gezielte

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Aus dem Leben gebombt – Flächenschaden als Treffsicherheits-Jäger

Sonderlich raffiniert und elegant geht der Scharfschütze bei der Beseitigung ganzer Feindesscharen nicht vor, effektiv sind seine Methoden aber allemal.

Machen wir’s kurz: Treffsicherheits-Jäger setzen auf Mehrfachschüsse. Na gut,

und auf Sprengfallen. Ja, ab und zu auch noch auf Glevenwürfe. Das war’s

dann auch schon, reicht aber. Das liegt an der passiven Fähigkeit Bombardement,

die den Mehrfachschuss gehörig aufbohrt. Sobald nämlich auch nur

einer der zahlreichen Bolzen kritisch trifft, erhalten Sie einen Bombardement-

Proc, der – sofern innerhalb der nächsten fünf Sekunden gewirkt - sowohl die

Kosten des nächsten Mehrfachschusses um 20 Punkte (50 Prozent) reduziert

als auch dessen Schaden um 60 Prozent erhöht! Je größer die Zahl an Feinden

und je besser Ihre Ausrüstung, desto höher ist Ihre Chance, wenigstens

einen „Krit“ zu erzielen und so Bombardement auszulösen. Sprengfallen und

Glevenwürfe (oder Sperrfeuer) sind dabei lediglich nettes Beiwerk.

Klassenguide

Jagdfieber FTW!

Während sich in Schlachten gegen Einzelziele darüber streiten lässt, ob nun

Alphatier oder Jagdfieber die Nase vorn hat, greifen Sie in AoE-Gefechten

definitiv zu Jagdfieber. Das Talent senkt nach einem Proc die Kosten Ihrer

nächsten drei Mehrfachschüsse ebenfalls um 20 Punkte; in Verbindung mit

Bombardement macht das 40 Punkte Fokusersparnis und – sieh einer an –

das macht unterm Strich null Punkte Fokus. Sie haben richtig gelesen: Sobald

Jagdfieber proct und Bombardement aktiv ist, zahlen Sie für einen Mehrfachschuss

nicht einen einzigen Punkt Fokus!

immer schön langsam! Dank

Erschütterndes Sperrfeuer verlangsamen

Sie mit Ihren Mehrfachschüssen

ganze Gegnergruppen.

Schüsse locker kompensieren. Dazu kommt

die passive Fähigkeit Rasche Erholung: Während

Schnellfeuer regenerieren Sie alle 3 Sekunden

12 zusätzliche Punkte Fokus. Das

sind bei einer Laufzeit von 15 Sekunden 60

Punkte – mehr als Sie etwa für einen weiteren

Gezielten Schuss benötigen.

4. Mit T-16-4er-Bonus:

Der 4er-Bonus des aktuellen Tier-Sets verknüpft

geschickt passive und aktive Fähigkeiten

Ihres Jägers. Die Rede ist von Meisterschütze

und dem Gezielten Schuss selbst; was

es damit auf sich hat, erklären wir jedoch

später. An dieser Stelle müssen Sie eigentlich

nur wissen, dass Treffsicherheit ab dem Erhalt

des 4er-Bonus einen großen Sprung nach

vorne macht, auch wenn es sich beim Lesen

des Tooltips nicht danach anhört!

Arkaner Schuss

Der Arkane Schuss ist Standard für jeden

Waidmann, seit Patch 5.4 mit 30 anstelle

von 20 Punkten Fokus-Kosten allerdings

teurer und damit unattraktiver, zumindest

im Endspiel und vor allem für Treffsicherheits-Jäger.

Der Angriff selbst ist gerade für

Tierherrscher und Überlebens-Jäger das bewährteste

Mittel zum Abbau überschüssiger

Fokus-Punkte. Beim Treffsicherheits-Jäger ist

die Bedeutung der Fähigkeit aber nicht ganz

so glasklar, zumindest an dem Punkt, an dem

die Spielweise an sich überhaupt erst interessant

wird. An dieser Stelle erst einmal so viel:

Solange Sie Gezielte Schüsse nur nach einem

Meisterschütze-Proc abfeuern, weil Ihr Tempo

zu niedrig ist, greifen Sie regelmäßig zu Arkanen

Schüssen. Im Endspiel, mit genügend

Tempo und T-16-4er-Bonus lassen Sie mitunter

ganz die Finger von dem Angriff.

Andere wichtige Fähigkeiten

Wir befassen uns an dieser Stelle nicht mit

Angriffen und Abwehrmaßnahmen, die allen

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Richtig in den Kampf einsteigen

Bereits die ersten Sekunden eines Gefechts entscheiden enorm über Ihre Gesamt-DpS.

Der Beginn einer Schlacht ist einer der kritischsten

Momente, wenn es um Ihre DpS geht. Nicht nur all Ihre

Fähigkeiten mit langer Abklingzeit und dementsprechend

viel Wumms stehen bereit, auch Ihre Schmuckstücke

procen meist nur wenige Sekunden, nachdem

der erste Schuss gefallen ist. Der Trank, den Sie im Idealfall

kurz vor dem Pull eingeworfen haben, erhöht Ihre

Power zusätzlich um mehr als 20 Sekunden und treibt

sämtlichen Schaden in ungeahnte Höhen – wer diese

erste Phase eines Kampfes versaut, hat schlechte

Karten, sich von dem DpS-Einbruch wieder zu erholen.

Unser Schema erklärt, was Sie kurz vor und die ersten

Sekunden nach dem Pull zu tun haben.

Im Schnelldurchlauf:

Werfen Sie eine Sekunde vor dem Pull einen Biss des

Shed-ling ein, anschließend wirken Sie zuerst Schlangengift

und direkt im Anschluss den ersten Schimärenschuss.

Dann kommen Stampede und Schnellfeuer

Biss des

Shed­ling

Pull

Schimärenschuss

Stampede

Schnellfeuer

Zuverlässiger

Schuss

Jägern unabhängig von der Spielweise zur

Verfügung stehen, also Zauber wie Rückzug,

Abschreckung oder diverse Aspekte. Wir

picken zum Abschluss dieser Sektion hingegen

Talente heraus, über die Sie zusätzliche

Fähigkeiten erhalten und in deren Fall

nicht immer eindeutig hervorgeht, welches

Talent ab welchem Zeitpunkt beziehungsweise

in welcher Situation die Oberhand

behält.

zum Einsatz. Dadurch senken Sie die Wirkzeit Ihrer

ersten beiden Zuverlässigen Schüsse, mit denen Sie

Beständigen Fokus auslösen. Bis die Gesundheit des

Bosses auf 80 Prozent fällt, setzen Sie anschließend

lediglich Schimärenschüsse (um Schlangengift am

Laufen zu halten), Gezielte und Zuverlässige Schüsse

ein. Letztere frischen nicht nur Beständiger Fokus auf,

sondern versorgen Sie mit dem nötigen Fokus, um

durchgehend Gezielte Schüsse und, wenn bereit, Schimärenschüsse

abfeuern zu können; zudem bauen Sie

so regelmäßig Meisterschütze-Stapel auf. Beschränken

Sie sich ausschließlich auf diese drei Attacken, da

nur sie von Sorgfältiges Zielen profitieren und somit bis

zur 80-Prozent-Marke um 75 Prozent häufiger kritisch

treffen. Mit dem „Krit“-Wert auf Ihrer Ausrüstung kommen

Sie dadurch locker auf eine kritische Trefferwahrscheinlichkeit

von 100 oder mehr Prozent!

Sobald diese „Execute“-Phase vorbei ist, halten Sie

sich an die reguläre Prioritätenliste.

Zuverlässiger

Schuss

lösen Beständiger

Fokus aus

Schlangengift

Schimärenschuss

Gezielter

Schuss

Zuverlässiger

Schuss

Prioritäten

für:

­Einsteiger

­Fortgeschrittene

27


Klassenguide

Jagdfieber

Diese passive Fähigkeit verleiht Ihren

kostenpflichtigen Angriffen die Chance,

die Fokus-Kosten der nächsten drei Mehrfach-

oder Arkanen Schüsse um 20 Punkte zu

reduzieren. Unterm Strich kostet ein Arkaner

Schuss so nur noch 10, ein Mehrfachschuss nur

noch 20 Punkte Fokus. Letztere werden sogar

kostenlos, wenn Bombardement aktiv ist

(mehr zum Thema Flächenschaden im Kasten

oben).

Wann wähle ich Jagdfieber?

Der Nutzen des Talents – gegenüber Alphatier

etwa – ist so situationsabhängig wie der Einsatz

des Gezielten Schusses. Daher sind beide

Fähigkeiten auch eng miteinander verknüpft.

Im folgenden Abschnitt erklären wir daher

Grundlegendes zum Talent.

1. Unter Item-Level 522

Je schlechter Ihre Ausrüstung, desto niedriger

ist Ihr Tempo; das bedeutet, dass Sie

vergleichsweise selten zu Gezielten Schüssen

ohne Meisterschütze-Proc greifen werden und

überschüssigen Fokus auf andere Weise abbauen

müssen. Ganz klar: Hier greifen Sie

in altbewährter Manier auf Arkane Schüsse

zurück, denn Fokus haben Sie im Regelfall

mehr als genug.

Der Kampf gegen

Einzelziele (regulär)

Die Prioritätenliste für Einsteiger ohne T-Boni und

ausreichend Tempo.

Bevor Sie sich wundern: Ja, wir haben zwei Prioritätenlisten

für Sie erstellt, da sich der Spielablauf

für Treffsicherheits-Jäger je nach Ausrüstung drastisch

ändert. Diese Liste hier soll Einsteigern als

Leitfaden dienen und umfasst sämtliche Angriffe,

die ein Scharfschütze im Gefecht in seine Rotation

einbauen kann.

Wichtig ist: In diesem Beispiel dienen Arkane Schüsse

primär dem Abbau von überschüssigem Fokus,

allerdings nur, wenn Ihr Tempo nicht ausreicht, um

die Wirkzeit der Gezielten Schüsse auf unter – sagen

wir – 1,9 bis 1,7 Sekunden zu drücken. Sobald

besagte Zauberzeit allerdings deutlich unter 1,7

Sekunden liegt, werfen Sie einen Blick auf die Prioritäten

für Fortgeschrittene auf der rechten Seite.

Tödlicher Schuss

(ab 20 Prozent Gesundheit)

Schimärenschuss

(auf Abklingzeit, frischt Schlangengift

auf)

Gezielter Schuss

(wenn kostenlos durch Meisterschütze)

Überspannen

Zuverlässiger Schuss

(stellt Fokus her, frischt Beständiger Fokus auf)

Arkaner Schuss

(zum Abbau überschüssiger Fokus-Punkte)

2. In AoE-/Add-Kämpfen:

Wann immer Sie ganze Feindeshorden in

Grund und Boden bomben sollen, kommen

Sie an Jagdfieber nicht vorbei. Warum das so

ist, erklärt der Kasten zum Thema Flächenschaden

auf Seite 27 oben.

3. Mit T-16-2er-, aber ohne 4er-Bonus:

Der 2er-Bonus des aktuellen Sets sorgt dafür,

dass jeder Treffer mit Arkanen oder Mehrfachschüssen

die Abklingzeit von Schnellfeuer

um vier Sekunden reduziert. Dieser Bonus

an sich ist der absolute Knaller, in den Händen

eines Treffsicherheits-Jägers im Endspiel

aber fast schon Verschwendung, zumindest

mit dem Erhalt des 4er-Bonus (Details zu

den Boni im Kasten auf Seite 30). Mit dem

Erhalt des 4er-Bonus

steigen Sie nämlich fast

komplett auf Gezielte

Schüsse um und das bedeutet,

dass für Arkane

Schüsse weder Fokus

noch Zeit übrig bleibt.

Wenn Sie allerdings

keine Arkanen Schüsse

(oder Mehrfachschüsse,

die sind aber erst einmal außen vor!) abfeuern,

profitieren Sie auch nicht vom T-Bonus.

Deutlich wichtiger wird an dieser Stelle daher

die Wahl Ihrer Schmuckstücke, die dieses

Manko teilweise ausgleichen.

4. Schmuckstücke:

Essenziell für Erfolg in der Haut eines Heckenschützen

ist das Schmuck-Item Garantierte

Konsequenzen, das die Abklingzeit

Ihres Schnellfeuers auf weit unter drei Minuten

senkt. Normalerweise, etwa im Fall

von Tierherrschafts- und Überlebens-Jägern,

steigt die Effizienz dieses Schmuckstücks

gerade in Verbindung mit dem 2er-Bonus

des T-16-Sets, nicht aber in den Händen des

Scharfschützen – aus unter „3.“ erwähnten

Gründen. Dennoch macht sich der deutlich

kürzere Cooldown Ihres Tempo-Buffs im Gesamtschaden

enorm bemerkbar. Solange Sie

also noch nicht über den 4er-Bonus verfügen,

aber Schmuckstück und 2er-Bonus kombinieren

können, greifen Sie weiterhin regelmäßig

zu durch Jagdfieber ermäßigten Arkanen

Schüssen, um die Schnellfeuer-Abklingzeit zu

senken. Auf diese Weise können Sie Schnellfeuer

wesentlich öfter einsetzen und profitieren

somit schon mal von häufigeren Schnellfeuer/Gezielter

Schuss-Burst-Phasen.

5. T-16-4er-Bonus:

Sobald Sie mindestens vier Teile des T-

16-Sets und somit den zweiten Set-Bonus

ergattert haben, steigen Sie mehr oder minder

komplett auf Gezielte

Schüsse zum Fokus-Abbau

um. Zu diesem Zeitpunkt

Unterdrückung ist gut … manchmal!

Nein, es geht nicht um diktatorische Zustände in Nordkorea, sondern um einen Spezialangriff!

So ein Hickhack! Erst gehört er nur dem Treffsicherheits-Jäger,

dann bekommt ihn jeder. Dann wieder

nicht, dann erneut und am Ende bleibt er doch dem

Scharfschützen vorbehalten. Die Rede ist natürlich

vom Unterdrückenden Schuss! Mann, hat uns das

Getausche mit dem Bindenden

Schuss, Einschüchterung und

diversem anderen Kram genervt!

Mit Patch 5.4 kamen die Entwickler

dann aber zu einer Entscheidung,

die endlich mal ein vernünftiger

Kompromiss ist!

Der aktuelle Zustand

Seit Patch 5.4 befindet sich in der dritten Talentreihe

Ihrer Matrix kein Unterbrechungs-Zauber mehr, denn

genau das war der Ursprung endloser Diskussionen:

Spieler fühlten sich genötigt, den Unterdrückenden

Schuss als Talent auszuwählen, da Jäger andernfalls

keinen einzigen richtigen „Kick“ zur Verfügung hatten.

Krasser Bonus!

Auf Horde-Seite rocken Troll-Jäger

dank der Volksfertigkeit Berserker jeden

in Grund und Boden. Das Mini-Schnellfeuer

gewährt 30 Prozent Tempo für 10 Sekunden

und das alle 3 Minuten!

liegt auch Ihre durchschnittliche

Item-Stufe

im Normalfall deutlich

über 522. Das bedeutet

im Umkehrschluss, dass

Sie kaum mehr auf Arkane

Schüsse zurückgreifen und

damit auch der Wert des 2er-Bonus sinkt.

Daher lohnt sich nun auch der Wechsel von

Jagdfieber zu Alphatier, es sei denn, Sie treten

in einem Kampf an, in dem hoher Flächenschaden

vonnöten ist.

Alphatier

Dieses Talent lässt Sie alle 30 Sekunden

einen zusätzlichen, nicht manuell kontrollierbaren

Begleiter herbeirufen, der 15

Sekunden auf Ihr Ziel eindrischt. Die Vorteile

im Gegensatz zu Jagdfieber respektive Arkanen

Schüssen: Alphatier kostet Sie keinerlei Fokus,

stattdessen erhalten Sie sogar 5 Punkte

Fokus mit jedem Hieb, den das Zusatz-Pet

ausführt. Also was Sie dafür aufwenden

müssen, ist eine einzige Globale Abklingzeit

Nun ist der Unterdrückende Schuss wieder eine Fähigkeit,

über die dennoch nur der Treffsicherheits-Jäger

verfügt. Damit Tierherrscher und Überlebenskünstler

nicht dumm dastehen, führte Blizzard deshalb ein Pendant

ein: den Gegenschuss.

Die Unterschiede

Der Gegenschuss ist ein waschechter

Unterbrecher, genau wie der

vs.

Unterdrückende Schuss und auch

die Abklingzeit beträgt bei beiden

Attacken 24 Sekunden. Der große

Unterschied: Um einem zaubernden Widersacher mit

dem Gegenschuss einen Stille-Effekt zu verpassen,

müssen Sie auch wirklich einen soeben gewirkten Zauber

damit unterbrechen. Den Unterdrückenden Schuss

hingegen können Sie auch präventiv einsetzen, sprich:

Der 3-sekündige Stille-Effekt erwischt Ihr Gegenüber

auch dann, wenn Sie mit dem Unterdrückenden Schuss

keinen gerade gewirkten Zauber kicken.

28

PC Games | mmORe


aufgeschlüsselt Recount verrät Ihnen, wie viel

Prozent Ihres Gesamtschadens Sie durch welche

Angriffe verursacht haben. Interessant: Pfeilregen

(Meisterschaft) ist auf Platz 4 und das trotz eines recht

geringen Meisterschaftswerts – Tempo reißt’s raus!

alle 30 Sekunden; den zusätzlich verdienten

Fokus wiederum investieren Sie direkt in

Schimären- oder weitere Gezielte Schüsse. Und

extra Schaden verursachen Sie dank Ihres

wuscheligen Begleiters auch noch!

Warum nicht Eifer?

Eifer besitzt ebenfalls eine Abklingzeit von

30 Sekunden und stellt auf Knopfdruck 50

Punkte Fokus her – das würde für genau einen

zusätzlichen Gezielten Schuss reichen. Je

nachdem, ob Ihr Angriff kritisch trifft oder

nicht, wäre Eifer aus DpS-technischer Sicht

sogar die bessere Alternative, allerdings

überlassen wir Ihnen an dieser Stelle die

Wahl: Entscheiden Sie sich für das Talent, das

Ihnen in Sachen Spielkomfort besser gefällt,

achten Sie beim Einsatz aber darauf, dass Ihr

Fokus-Balken nicht zu mehr als 50 Prozent

gefüllt ist, ansonsten verschwenden Sie Fokus

und damit Schaden!

Talente auf Stufe 90

Auf Talentstufe 75 raten wir Ihnen weiterhin

zu Blinzelstöße, denn die Fähigkeit ist passiv,

läuft im Hintergrund und kostet Sie weder

Globale Abklingzeiten noch Fokus! Luchsansturm

ist ebenfalls kostenlos

und verusacht vor allem in

Kombination mit Schmuckstück-Procs

hohen Schaden,

verbraucht alle 1,5 Minuten

aber zumindest eine Globale

Abklingzeit. Von Die Vögel

halten Sie Abstand: 60 Punkte

Fokus sind gemessen am

Nutzen einfach zu teuer und

bringen das ohnehin straff gestrickte Ressourcen-Management

des Treffsicherheits-

Jägers mitunter ganz schön durcheinander.

Die Wahl auf Stufe 90 ist da schon komplizierter.

Kurz gesagt: In AoE-Kämpfen und

bei einer Item-Stufe von +522 raten wir Ihnen

zum Glevenwurf oder Sperrfeuer. Glevenwurf

ist ohnehin ein Spontanzauber, Sperrfeuer

hingegen wird kanalisiert, allerdings sinkt

die Kanalisierungsdauer ebenfalls mit höherem

Tempo. Wirklich interessant im Endspiel

gegen Einzelziele ist jedoch Überspannen.

Der Angriff kostet Sie, wie der Glevenwurf,

15 Punkte Fokus, ist zwar nur alle 45 Sekunden

einsatzbereit, verursacht dabei aber auch

dementsprechend höheren Schaden. Dank

PC Games | mmORe

seines enormen Angriffstempos senkt der

Treffsicherheits-Jäger auch die regulär hohe

Wirkzeit von Überspannen auf teils bis weit

unter eine Sekunde; zeitlichen Verlust müssen

Sie also nicht befürchten und einmal alle

45 Sekunden haben Sie sowohl 15 Punkte Fokus

als auch die Globale Abklingzeit übrig.

Alpha und Omega:

Kampfbeginn und Ende

Bevor wir uns zum Schluss des Guides

mit Ihren Fähigkeits-Prioritäten im Kampf

auseinandersetzen, wollen wir Ihren Fokus

zuvor auf zwei essenzielle Phasen eines jeden

Bosskampfes lenken: die „Execute“-Phasen.

Viele Klassen genießen dank spezieller

Fähigkeiten bestimmte Phasen während eines

Bosskampfes, in denen sie deutlich mehr

Schaden verursachen. Beim Jäger, unabhängig

von der Spielweise, beginnt die Zeit der

Hinrichtung bei 20 Prozent Boss-Gesundheit.

Dann erhalten Sie Zugriff auf den Tödlichen

Schuss, den Sie nicht nur zweimal hintereinander

abfeuern können (sofern der erste

das Ziel nicht umbringt), sondern der Sie

auch keinen Fokus kostet, dabei aber mächtig

Schaden verursacht.

Treffsicherheits-Jäger

müssen aber nicht

bis zum Ende

einer Schlacht

warten, um richtig

aufzudrehen.

Genauso wichtig

wie die letzten

sind nämlich auch die ersten 20 Prozent Gesundheit

eines Widersachers.

„Riot Control“

Erschütterndes Sperrfeuer verpasst

Ihren Schimären- und Mehrfachschüssen einen

Verlangsamungs-Effekt, ähnlich dem des Erschütternden

Schusses. So halten Sie sich ohne

Mehraufwand ganze Gegnerhorden vom Leib!

Der Kampf gegen

Einzelziele 2.0

Mit guter Ausrüstung, Schmuck und T-Boni halten

Sie sich an diese Prioritätenliste.

Auf den ersten Blick ändert sich im Vergleich zur

„Einsteiger-Prio“ nicht viel, lesen Sie daher aufmerksam

die folgenden Zeilen:

Nach Ihrer Eröffnungsrotation und der ersten

„Execute“-Phase (bis 80 Prozent Boss-Gesundheit)

wirken Sie im Grunde ausschließlich Schimärenund

Gezielte Schüsse, sowohl kostenlose als auch

kostenpflichtige mit Wirkzeit. Dazwischen greifen

Sie natürlich zu Zuverlässigen Schüssen, um den

nötigen Fokus ranzukarren und Beständiger Fokus

aufzufrischen. Sollten Sie Alphatier im Gepäck

haben, hetzen Sie dieses auf Abklingzeit in die

Schlacht – kostet Sie ja keinen Fokus. Dann kommt

lange Zeit gar nichts, denn Arkane Schüsse setzen

Sie nur im allergrößten Notfall und, falls Sie Jagdfieber

als Talent gewählt haben, nur vergünstigt ein.

Glevenwürfe landen abgeschlagen auf dem letzten

Platz, denn mit Arkanen Schüssen und T-16-2er-

Bonus reduzieren Sie wenigstens noch den Schnellfeuer-Cooldown!

Tödlicher Schuss

(ab 20 Prozent Gesundheit)

Schimärenschuss

(auf Abklingzeit, frischt Schlangengift auf)

Gezielter Schuss

(wenn kostenlos durch Meisterschütze)

Zuverlässiger Schuss

(stellt Fokus her, frischt Beständiger

Fokus auf)

Überspannen

(zum Abbau überschüssiger Fokus-Punkte)

Arkaner Schuss

(wenn überhaupt!)

Erschießungskommando

Verantwortlich für diese zusätzliche Burst-

Phase ist die passive Fähigkeit Sorgfältiges

Zielen (nicht zu verwechseln mit Konzentriertes

Zielen!). Die erhöht die kritische Trefferwahrscheinlichkeit

Ihres Schimärenschusses,

Zuverlässigen Schusses und Gezielten Schusses

um 75 Prozent! Bei Ausrüstung auf aktuellem

Niveau und damit ohnehin entsprechend hoher

„Krit“-Chance heißt das unterm Strich

nichts anderes, als dass Sie bis zum Erreichen

der 20-Prozent-Marke ausschließlich

kritische Treffer in Ihren Widersachern versenken

– zumindest mit den eben genannten

Attacken. Diesen Umstand wollen … nein,

müssen Sie sich zunutze machen, um Ihre

DpS-Kollegen im Recount auf die Plätze zu

verweisen.

So spielen Sie die Execute-Phase

Eines vorweg: Was wir Ihnen nun erzählen, ist

völlig unabhängig von der Ausrüstung oder

den Tempowerten Ihres Scharfschützen. Die

ersten 20 Prozent in einem Bosskampf laufen

für Sie stets gleich ab. Da Sie den größtmöglichen

Nutzen aus der um 75 Prozent erhöhten

kritischen Trefferchance herausholen wollen,

greifen Sie in dieser Phase einzig und allein

zu Schimären-, Zuverlässigen und Gezielten

Schüssen – keine Arkanen Schüsse, keine Glevenwürfe,

kein Überspannen, kein gar nichts!

Die einzigen Angriffe, die in dieser Zeit nicht

von dem „Krit“-Bonus profitieren, sind Ihre

automatischen Schüsse und natürlich die Attacken,

die durch Meta-Stein oder Umhang

ausgelöst werden. Den perfekten Einstieg in

den Kampf verrät Ihnen unser Schema auf

Seite 27; versuchen Sie in jedem Fall so vie-

29

Klassenguide


Klassenguide

le Gezielte- und Schimärenschüsse innerhalb

der ersten 20 Sekunden und Prozent im Ziel

zu versenken. Mit Schmuckstück-Procs,

Cooldowns wie Schnellfeuer, Beweglichkeitstrank

und der im Grunde 100-prozentigen

kritischen Trefferchance (Sorgfältiges Zielen +

„Krit“ über Ausrüstung und Raid-/Pet-Buff)

versenken Sie am laufenden Band Gezielte und

Schimärenschüsse, die in dieser Zeit für mitunter

bis zu 600.000 Punkte Schaden einschlagen

– und das im Sekundentakt! Derartige Werte

werden Sie in einem frühen (Ausrüstungs-)

Stadium natürlich nicht erzielen; es hat aber

schließlich seinen Grund, warum wir Ihnen

erst jetzt zu Treffsicherheit raten.

Der generelle Kampfablauf

Kommen wir nun endlich zum eigentlichen

Kampfablauf des Treffsicherheits-Jägers abseits

der beiden Hinrichtungs-/Burst-Phasen.

Zu diesem Zweck betrachten wir zuerst (der

Vollständigkeit halber) den Kampf aus der

Sicht eines Scharfschützen mit Ausrüstung

von minderer Qualität, sprich ohne legendäre

Items und mit vergleichsweise geringem Tempo.

Anschließend bauen wir die Ausrüstung

Stück für Stück aus und erklären, wie sich dies

auf Ihre aktuelle Angriffs-Priorität auswirkt.

unterschätzt!

Treffsicherheit

macht durchaus

Spaß, aber nur mit

guter Ausrüstung.

1. Kaltstart – nicht zu empfehlen!

Sowohl Kampferöffnung als auch Execute-

Phase 1 (die ersten 20 Prozent Bossgesundheit)

laufen für jeden Treffsicherheits-Jäger

gleich ab: Sie werfen eine Sekunde vor dem

Pull einen Trank (Biss des Shed-ling) ein, wirken

Schlangengift, feuern den ersten Schimärenschuss

ab, hetzen Ihre Stampede auf den Widersacher,

schmeißen Schnellfeuer an und wirken

unter dessen Einfluss die ersten beiden Zuverlässigen

Schüsse, um Beständiger Fokus zu

aktivieren und den erzeugten Fokus direkt in

Ihre ersten Gezielten Schüsse zu investieren. Bis

zum Erreichen der 20-Prozent-Marke ist die

Wirkzeit Ihrer Gezielten Schüsse nebensächlich,

der hohen kritischen Trefferchance sei Dank.

Ab 80 Prozent allerdings heißt es umdenken:

Fokus bauen Sie in erster Linie

mit Arkanen Schüssen und Glevenwürfen

ab. Zuverlässige

Schüsse wirken Sie regelmäßig

einzeln, wenn

Sie einfach nur schnell

Fokus für einen bevorstehenden

Schimärenschuss

benötigen oder im Doppelpack, um

spätestens alle 20 Sekunden Beständiger Fokus

aufzufrischen. Sobald Sie drei Stapel Meisterschütze

via Zuverlässige Schüsse angesammelt

haben, dürfen Sie einen kostenlosen Gezielten

Schuss abgeben. Reguläre Gezielte Schüsse

feuern Sie hingegen nur

ab, wenn Sie gerade

von Schnellfeuer und/

oder Heldentum/Kampfrausch/Zeitkrümmung

profitieren, andernfalls

lohnt sich der Zeitaufwand

in Verbindung

mit den hohen Fokus-

Kosten einfach nicht.

Des Weiteren packen

Sie auf dieser Stufe definitiv

Jagdfieber ein und

werden dadurch regelmäßig

Zugriff auf Arkane Schüsse zum Preis

von zehn Punkten Fokus haben. Das war’s

auch schon, mehr gibt es nicht zu beachten.

Kaum zu übersehen

Damit Sie kostenlose Gezielte Schüsse nicht

verpennen, erscheint bei einem Meisterschütze-Proc

ein Symbol in Form zweier gekreuzter

Pfeile über Ihrem Jäger, bis der Effekt erlischt.

2. Legendäre Unterstützung

Sobald Sie die Quests zum Erhalt Ihres legendären

Meta-Edelsteins und Umhangs

absolviert haben, ist die Zeit gekommen, die

Werte-Priorität auf den Kopf zu stellen. Wenn

Sie zumindest Schmuckstücke aus dem Thron

des Donners besitzen, umso besser; die aus

der Schlacht um Orgrimmar sind aber natürlich

außer Konkurrenz. Kritischer Trefferwert

jedenfalls wird nun von Tempo überflügelt.

Die höhere Angriffsgeschwindigkeit wirkt

sich dabei positiv auf die Zahl an Procs von

Meta, Umhang und Schmuck aus, aber auch

Ihre Zuverlässigen und Gezielten Schüsse verlassen

Ihren Lauf spürbar schneller. Abhängig

von Ihrem Tempowert müssen Sie im Grunde

T-16: die Boni für Treffsicherheits-Jäger

Top oder Flop? Wir haben 2er- und 4er-Bonus ausprobiert und sind … nicht vollkommen überzeugt.

Dank LFR, Flex- und Normal-Raid dürfte der Großteil der Jägerschaft inzwischen mindestens vier T-16-Teile ergattert

und damit in den Genuss der aktuellen T-Boni gekommen sein. Dem Überlebens-Jäger beziehungsweise dessen Umgang

damit haben wir in einer der vergangenen Ausgaben sogar einen eigenen Artikel gewidmet, aber wie sieht’s beim

Treffsicherheits-Jäger aus – taugen die Boni was?

T-16-2er-Bonus: Jeder Treffer eines Arkanen oder Mehrfachschusses

setzt die Abklingzeit von Schnellfeuer um

vier Sekunden zurück.

Urteil: Es ist fast ein wenig unfair, dass Treffsicherheits-

Jäger und Tierherrscher die Abklingzeit um lediglich vier

Sekunden pro Treffer reduzieren – Überlebens-Jäger

senken den Schnellfeuer-Cooldown nämlich um

8 Sekunden pro Arkanem Schuss!

Das allein wäre halb so wild, allerdings setzen

Sie als Scharfschütze kaum Arkane Schüsse ein,

zumindest nicht mehr, wenn Sie die Ausrüstung beisammen

haben, um die Spielweise ordentlich umzusetzen!

Am häufigsten drücken Sie die Tasten des Zuverlässigen,

Schimären- und Gezielten Schusses. Wirklich

rentabel sind Arkane Schüsse nämlich nicht und der

Fokus in Gezielten Schüssen besser aufgehoben. Der

Großteil des Cooldowns tickt also weiterhin von selbst

herunter, deutlich größeren Einfluss auf Ihre DpS bringt

da das Schmuckstück Garantierte Konsequenzen!

selbst entscheiden, ob Sie sich weiterhin auf

Arkane Schüsse konzentrieren und auf regulär

gewirkte Gezielte Schüsse (außerhalb der genannten

Sondersituationen) verzichten, oder

ob Sie sich die inzwischen verhältnismäßig

niedrige Wirkzeit der Gezielten Schüsse zunutze

machen und damit überschüssigen

Fokus abbauen.

Dazu sei gesagt: Diese

Phase in der Karriere eines

Treffsicherheits-Jägers ist

die komplizierteste und

erfordert nicht nur Flexibilität

sondern auch ein

gewisses Maß an Bauchgefühl

– zu wissen, wann

man mit welchem der

beiden Angriffe besser aufgehoben

ist beziehungsweise

welchen Angriff man

wählt, um seine weitere Rotation nicht durcheinander

zu bringen. Fazit: An Ihrer Rotation

müssen Sie aktuell noch nichts ändern, nur

weil Sie Ihre Werte-Priorität umgestellt haben.

3. Konsequenzen, garantiert!

Mit etwas Glück erhalten Sie schon bald

das Schmuckstück Garantierte Konsequenzen

vom Sha des Stolzes, mit dem Sie die

Abklingzeiten diverser Fähigkeiten drastisch

senken; die prozentuale Reduktion ist natürlich

abhängig von der Qualität des Schmucks,

so richtig interessant wird es frühestens auf

Flex-Stufe (Item-Level 540 beziehungsweise

aufgewertet 548). Schnellfeuer steht Ihnen damit

deutlich öfter pro Kampf zur Verfügung,

was unterm Strich in zusätzlichen Gezielter

Schuss-Burst-Phasen resultiert. Und wenn

Schnellfeuer gerade nicht läuft, spielen Sie weiterhin

wie gehabt.

T-16-4er-Bonus: Nachdem Sie einen Gezielten Schuss

abgefeuert haben, der durch Meisterschütze zum Spontanzauber

wurde, halbiert sich die Wirkzeit des nächsten

Gezielten Schusses um 50 Prozent.

Urteil: Unscheinbar, relativ gut, aber nicht übermächtig.

Je nach Tempo und aktiven (Tempo-)Buffs sinkt

die Wirkzeit Ihres Gezielten Schusses dadurch auf teils

eine halbe Sekunde. Klingt geil, oder? Bringt aber einen

feuchten Kehricht – die globale Abklingzeit ist und bleibt

nun mal eine Sekunde – und ist daher das größte Problem

an dem Bonus! Fokus kosten die schnelleren Gezielten

Schüsse schließlich trotzdem!

Die Tatsache, dass Sie als Treffsicherheits-Jäger ohne

Limit Tempo stapeln, basiert eben auf Ihren legendären

Items und Schmuckstücken. Ginge es rein um Wirkzeiten

Ihrer Schüsse, müssten Sie (je nach Ausrüstung eben)

deutlich früher anfangen, Werte umzuschichten, um diverse

Grenzwerte im Ernstfall a) nicht regelmäßig und b)

nicht so derb zu unterschreiten.

30

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Mehr Schaden dank Debuffs – mit dem Pet an die Front

Scharfschützen setzen auf physischen Schaden, da stört die gegnerische Rüstung ungemein. Zum Glück gibt‘s dagegen geeignete Debuffs!

Treffsicherheits-Jäger bedienen sich in erster Linie Angriffen,

die körperlichen Schaden verursachen. Attacken

dieser Art haben den großen Nachteil, dass der

Schaden durch die Rüstung eines Feindes reduziert

wird; magische Angriffe wie der Schimären- oder Arkane

Schuss umgehen diese Rüstungswerte, Zuverlässige,

automatische, Gezielte und auch Tödliche Schüsse

nicht.

Um den Schaden besagter Angriffe zu erhöhen, bedarf

es spezieller Debuffs auf dem Ziel, die entweder die

4. Ihr erster T-16-Bonus

Wenn’s mit dem Schmuckstück Garantierte

Konsequenzen nicht klappt, haben Sie vielleicht

etwas mehr Glück bei den Himmlischen

Erhabenen oder zumindest beim Sha des

Stolzes und General Nazgrim. Lediglich zwei

T-16-Teile brauchen Sie und dabei müssen es

nicht zwangsweise die Versionen aus dem normalen

oder gar heroischen Raid sein. Dank des

2er-Bonus, der für jede Jäger-Spielweise gleich

ausfällt, reduzieren Sie pro erfolgreichem Arkanen

und Mehrfachschuss die Abklingzeit von

Schnellfeuer um vier Sekunden. Selbst ohne

nennenswertes Angriffstempo ist das weitere

Vorgehen quasi in Stein gemeißelt: Bauen

Sie weiterhin auf Jagdfieber und ballern Sie

mit Arkanen Schüssen um sich, was die Flinte

hergibt; Gezielte Schüsse nutzen Sie weiterhin

nur nach einem Meisterschütze-Proc oder während

Schnellfeuer/

Kampfrausch/Heldentum/Zeitkrümmung.

Je mehr

Arkane Schüsse

Sie allerdings unterbringen

– die

Zahl ist natürlich

stark davon abhängig,

wie oft

Jagdfieber ausgelöst

wird –, desto

öfter kommt es zu

besagten Schnellfeuer-Phasen.

Dadurch

steigt unterm Strich der Schadensanteil

Ihrer Gezielten Schüsse, ohne dabei – Sie

haben’s bestimmt geahnt – die Prioritätenliste

umstellen zu müssen!

5. 2er-Bonus plus Schmuck

Jetzt wird’s langsam richtig interessant, denn

Garantierte Konsequenzen und T-16-2er-Bonus

ergänzen sich mehr als perfekt! Während

das Schmuckstück den Schnellfeuer-Cooldown

um knapp 40 Prozent drosselt, bauen Sie weiter

wertvolle Sekunden mit Arkanen Schüssen

ab. Und selbst wenn Sie als Treffsicherheits-

Jäger nur vier Sekunden pro Treffer gutgeschrieben

bekommen, steht der Tempo-Buff so

schnell wieder bereit, dass Sie während eines

Kampfes gefühlt zu 60 bis 70 Prozent unter

dessen Effekt stehen. Das sorgt über das gesamte

Gefecht hinweg für deutlich höhere Fokus-Regeneration

und damit automatisch für

mehr verfügbare Ressourcen-Punkte. Denn

PC Games | mmORe

Was ist eigentlich

mit …?

… der Glyphe ‚Schimärenschuss‘? Berechtigte Frage,

immerhin ist die auch Treffsicherheits-exklusiv.

Nun, das liegt eher daran, dass nur der Treffsicherheits-Jäger

den Schimärenschuss im Repertoire

hat, die Glyphe an sich ist allerhöchstens im PvP

zu gebrauchen und selbst da drängen sich deutlich

bessere Alternativen auf. Die Glyphe selbst erhöht

die Selbstheilung durch Schimärenschuss-Treffer

von 3 auf 5 Prozent – wohoo … Finger weg!

Rüstungswerte eines Ziels reduzieren oder verursachten

körperlichen Schaden erhöhen. Treffsicherheits-Waidmänner

freuen sich daher etwa über Krieger oder Schurken im

Raid. Sollte allerdings mal keine Klasse im Raid anwesend

sein, die diese Aufgabe übernimmt, rentiert es sich, einen

Felshetzer (+4 Prozent körperlicher Schaden), einen Raptor

oder einen Weitschreiter (beide -12 Prozent Rüstung) dabeizuhaben.

Wenn Sie sich allerdings zwischen Angriffstempo

und einem dieser Debuffs entscheiden müssen, greifen

Sie lieber zu Tempo!

während jeder Schnellfeuer-Phase regenerieren

Sie durch die passive Fähigkeit Rasche Erholung

zusätzlich alle drei Sekunden 12 Punkte

Fokus – das macht insgesamt 60 Punkte pro

Schnellfeuer. Die wiederum investieren Sie in

Arkane Schüsse oder bauen sie mit Gezielten

Schüssen ab, auf die Sie während der nun noch

häufiger eintretenden Schnellfeuer-Phasen zurückgreifen

können.

6. Die volle Ladung: Zwei T-Boni

und Garantierte Konsequenzen

Ordentlich Tempo sollte in der Überschrift

noch stehen, aber wenn Sie all diese Gegenstände

und deren Boni besitzen, ist Ihr Item-

Level normalerweise auf einer ansehnlichen

Stufe angekommen. Unser Beispiel-Jäger,

mit dem wir uns als Heckenschütze in die

Schlacht um Orgrimmar gestürzt haben, besitzt

allein über Ausrüstung

bereits 30 Prozent Angriffsgeschwindigkeit,

Pet-/

Raid-Buff und Beständiger

Fokus noch nicht mit eingerechnet

– damit kämen wir

auf einen Tempowert von

rund 65 Prozent und eine

Gezielter Schuss-Wirkzeit

von lächerlichen 1,5 Prozent.

Das allein ist bereits

mehr als ausreichend, um

von Arkanen Schüssen nahezu

komplett auf Gezielte

Schüsse umzusteigen; die

Wirkzeit unser Zuverlässigen Schüsse droht bereits

sogar, die magische Grenze von einer Sekunde

Wirkzeit zu unterschreiten und dabei

sind Tempo-Buffs wie Schnellfeuer, Berserker,

Heldentum/Kampfrausch/Zeitkrümmung oder

spezielle Effekte wie Norushens Macht der Titanen

noch gar nicht mit eingerechnet. Gezielte

Schüsse mit einer Wirkzeit von 0,8 Sekunden

während eines solchen Sperrfeuers gehören

dann zur Tagesordnung.

Auf in die scherbenwelt

Felshetzer

finden Sie zuhauf im

Westen der Höllenfeuerhalbinsel.

Die „Bugs“

erhöhen per Verheeren

Ihren verursachten

körperlichen Schaden.

Jetzt noch der 4er-Bonus …

Der zweite Bonus des T-16-Sets löst folgenden

Effekt aus: Sobald Sie einen Gezielten

Schuss via Meisterschütze-Proc abgefeuert

haben, halbiert der Bonus die Wirkzeit des

nächsten Gezielten Schusses um 50 Prozent.

Bei derart viel Angriffsgeschwindigkeit und

möglicherweise zusätzlichen aktiven Tempo-

Buffs fällt diese Wirkzeit mitunter auf bis zu

0,5 Sekunden. Die Fokuskosten dieses Blitzschusses

bleiben hingegen bei 50 Punkten.

Fakt ist: Sämtliche Wirkzeiten unter einer

Sekunde, seien es die des Zuverlässigen oder

des Gezielten Schusses, bringen Ihnen zeitlich

gesehen gar nichts, warum also krampfhaft

weiter auf Tempo setzen?

Die Globale Abklingzeit

Normalerweise ist es tabu, derart viel Tempo

anzusammeln, dass die Wirkzeit Ihrer

Schüsse unter eine Sekunde, also die Globale

Abklingzeit fällt. Mehr als einen Angriff pro

Sekunde können Sie nun mal nicht abfeuern,

demnach wäre rein nach der Logik sämtliches

überschüssiges Tempo verschwendet.

Legendärer Umhang und Meta sowie Ihre

Fokus-Regeneration kennen jedoch keine

Caps und die ersten beiden Items sind derart

mächtig, dass es sich trotzdem lohnt, weiter

auf Tempo zu setzen und diverse Schwellen

einfach zu ignorieren! Das führt auf der einen

Seite eben dazu, dass Sie fast schon zu schnell

werden, auf der anderen Seite treiben Sie die

Effizienz Ihrer legendären Gegenstände und

Schmuckstücke in ungeahnte Höhen.

Zudem kurbeln Sie Ihre automatische Fokus-

Regeneration enorm an. Dadurch und durch

die blitzartig gewirkten Zuverlässigen Schüsse

haben Sie im Grunde durchgehend genug Fokus,

um komplett auf Schimären- und Gezielte

Schüsse umzusteigen – und zwar während

des gesamten Kampfes, nicht nur in speziellen

Phasen! Achten Sie darauf, nach einem

Meisterschütze-Proc genug Fokus zu haben,

um den durch den T-Bonus verschnellerten

Gezielten Schuss sofort abfeuern zu können

und behalten Sie stets genug Fokus in der

Hinterhand, um einen bereitstehenden Schimärenschuss

augenblicklich abzugeben. Dazwischen

wirken Sie Zuverlässige Schüsse, um

Beständiger Fokus aufrechtzuerhalten, Fokus

für Gezielte und Schimärenschüsse herzustellen

und natürlich weiterhin Meisterschütze-Stapel

aufzubauen. So gesehen spielt sich Treffsicherheit

zum Ende MoPs also deutlich einfacher,

aber noch lange nicht von selbst. Wenn

Sie also dringend einen Tapetenwechsel

brauchen, aber keine Lust haben, die Klasse

zu wechseln, ist genau jetzt die Zeit gekommen,

die Gegner als Scharfschütze das Fürchten

zu lehren!

31

Klassenguide


Klassenguide

Der Krieger

Wut auf Knopfdruck

Die Erweiterung Mists of Pandaria neigt sich dem Ende zu. Anlass genug, einen

Blick zurück zu werfen und ein Krieger-Fazit zum Add-on zu ziehen.

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Philipp Heiermann

ohl keine Erweiterung hat für den

Krieger derart große Umstellungen

gebracht wie Mists of Pandaria.

Das hatte mehrere Gründe: Zum einen waren

mehrere Änderungen

an der Wutmechanik

gescheitert, bevor sie

überhaupt implementiert

wurden. Blizzard war mit

den Resultaten der internen

Tests nicht zufrieden.

Deshalb war der langjährige

Krieger-Spieler es

schon gewohnt, in den

Diskussionen zur nächsten

Erweiterung auch

das Thema „Wutnormalisierung“

vorzufinden.

Haltungstanz gegen Haltung

Ein Prozess, der sich wie ein roter Faden

durch die Entwicklung des Kriegers zieht:

Krieger müssen immer weniger die Haltung

wechseln. In WoW Classic war beispielsweise

der Donnerknall auf die Kampfhaltung beschränkt

und erst mit Wrath of the Lich King

konnten Krieger Beserkerwut in jeder Haltung

Tankwechsel leicht

gemacht

Immer wenn Sie als Schutz-Krieger

Tankwechsel vornehmen, sollten Sie mit

einem vollen Wutbalken starten. So können

Sie sich direkt schützen und zur Not

auch einen Heldenhaften Stoß für mehr

Bedrohung einstreuen.

einsetzen. Ein Krieger-Tank musste deshalb

bei Kämpfen wie gegen Nachtschrecken oder

Archimonde, aber auch bei Onyxia und Nefarian

in WoW Classic mitten im Kampf zum

Brechen der Furcht-Effekte

in die Berserkerhaltung

wechseln, Berserkerwut

anwerfen und dann wieder

zurück in die Verteidigungshaltung.

Das geschah

oft mithilfe eines

Makros. Im PvP wurde

die Haltung so oft gewechselt,

dass niemandem

eingefallen wäre,

nur in der Kampfhaltung

zu verharren.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Anders als bei der Wut, wo mehrfach der

große Wurf scheiterte, wurde die Wichtigkeit

der verschiedenen Haltungen mit der Zeit immer

weiter reduziert, sodass sie irgendwann

reine Wertelieferanten waren. Deshalb war

es nur naheliegend, dass Blizzard diese Ent-

wicklung zum Start von MoP aufgriff und zu

einem Endpunkt führte. Unerwartet war al-

lenfalls, dass Blizzard diesen Endpunkt dazu

nutzte, die Haltungen mit der Wuterzeugung

zu verbinden.

Die Wut – zwischen Achterbahnfahrt

und Dauervollgas

Am Ende von fast jeder Erweiterung vor

MoP wurde ziemlich deutlich, dass Wut nur

schwer auszubalancieren war. Wut wurde

durch automatische Angriffe erzeugt (und

hing von deren Stärke ab) und von erlittenem

Schaden (auch hier skalierte der Wutzuwachs

mit der Höhe). Wer jetzt eins und eins zusammenzählt

oder schon länger WoW spielt,

kann erraten, wohin das führte.

Der Unterschied zwischen einem mäßig

ausgerüsteten Krieger und einem mit voller

Schlachtzugsausrüstung war so riesig, weil

Wut wie eine Kaskade funktionierte. Andererseits

kam es zu absurden Situationen, in

denen top ausgerüstete Tanks in einfacheren

Momenten Rüstungsteile auszogen, um wenigstens

etwas Wut zu erhalten. Ein anderer

"toller" Trick war, dass ein Tank sich einfach

hinsetzte, um einen garantierten kritischen

Treffer zu erhalten. In Situationen hingegen,

in denen ein Tank richtig eins auf die Mütze

Glyphen für besseres Wutmanagement

Hier bekommen Sie eine Übersicht über die Glyphen, die Ihnen beim Umgang mit der Wut helfen.

32

Nicht alle Glyphen, die eine Fähigkeit günstiger machen,

sind sinnvoll. Unsere Lieblingsglyphe verbilligt

noch nicht einmal etwas, sondern gibt Ihnen nur

mehr Spielraum. Teilweise können Sie die Glyphen

auch je nach Kampf austauschen.

Glyphe 'Unendliche Wut'

Diese Glyphe gibt Ihnen nicht mehr Wut, sondern erhöht

Ihre Kapazität. Ihre maximale Wut beträgt nun

120 Punkte. Damit können Sie alle Punkte, an denen

Sie Wut loswerden müssen, etwas nach oben verschieben,

was Ihnen insgesamt einen effektiveren

Umgang mit der Ressource ermöglicht. Außerdem ist

so das Wut-Management für unerfahrenere Spieler

etwas leichter, falls Sie Wut verschwenden, weil Sie

eine nahezu volle Leiste haben.

Glyphe 'Weitreichende Stöße'

Jeder Treffer mit Weitreichenden Stößen gibt Ihnen

einen Wutpunkt. Weitreichende Stöße kostet 20 Wut

und hält 20 Sekunden an. Treffen Sie also jede Se-

kunde das Ziel, was mit Spezialangriffen

und Zusatzangriffen durch Meisterschaft

meistens gut hinkommt, kostet

Weitreichende Stöße praktisch keine

Wut. Das macht es sehr leicht, diese

Fähigkeit dauerhaft ten. Besonders stark in Kämpfen

wie gegen die Dunkelscha-

aufrechtzuerhalmanen

in Orgrimmar!

Glyphe 'Auf die Hörner

nehmen'

Diese Glyphe erhöht die durch Sturmangrifgewonnene

Wut um 15 Punkte.

Das kann sehr praktisch sein, wenn

Sie etwa in Instanzen tanken oder bei Kämpfen, in

denen Sie Sturmangriff regelmäßig einsetzen müssen.

Ein Beispiel hierfür sind die Schätze von Pandaria,

zumindest für Schadensausteiler. Für Tanks

funktioniert das hier nur, wenn ein Mitspieler die

Kisten für Sie aufmacht.

Tank-WuT Vor allem als

Frontmann müssen Sie

Ihre Fähigkeitenressource

immer im Blick haben.

Die letzten Artikel: Schutz_Krieger 2014 (MMORE 02/14, S. 38) +++ Schutz im Orgrimmar-Raid (MMORE 01/14, S. 82) +++


So setzen Sie die Berserkerhaltung

ein

Die Berserkerhaltung ist dann effektiv, wenn Sie

voraussehen, wann Sie viel Schaden erleiden.

Weil Wissen in diesem Fall Wut bedeutet, listen wir

Ihnen hier einige besonders gute Situationen auf,

in denen Sie als Schadensausteiler unbedingt in

die Berserkerhaltung wechseln sollten. Als Schutz-

Krieger sollten Sie dies nur tun, wenn Sie nicht tanken

und die Situation stabil ist. Ansonsten fallen

Sie schneller um, als Sie denken! Die folgenden

Bosse sind gute Beispiele, wo es sich auch für ungeübtere

Spieler lohnt, die Haltung zu wechseln.

Profis können natürlich viel mehr Gelegenheiten

finden, um noch ein wenig Wut mitzunehmen!

Klassenguide

Das ist out! Stehen Sie nicht in Schadenseffekten

herum, die Sie vermeiden können

– dafür ist die Berserkerhaltung nicht gedacht!

Elegon

Ein alter Boss, aber für Spieler, die gerade

Stufe 90 erreicht haben, immer noch interessant.

In der Schlussphase erleidet der gesamte

Schlachtzug derart viel Schaden, dass Sie quasi

unendlich viel Wut haben, wenn Sie in der Berserkerhaltung

stehen.

bekam, wurde Heldenhafter Stoß so schnell

hintereinander verwendet wie nur möglich.

Ab einem gewissen Punkt war dies sogar notwendig,

um die Bedrohung beim Tank zu behalten.

Wut-Management war für die meisten

Schutz-Krieger ein absolutes Fremdwort.

Berechenbarkeit? Ein Fremdwort!

Teilweise spielte auch der Zufall eine enorme

Rolle. Ein Krieger mit Titanengriff beispielsweise

konnte in die Situation kommen,

dass er wegen seiner langsamen Angriffsgeschwindigkeit

gute fünf Sekunden ohne

Wut dastand, weil seine automatischen Angriffe

ins Leere gingen. War hingegen jeder

Schlag ein Treffer, musste die Wut so schnell

wie möglich abgebaut werden,

weil sonst bei längeren Treffer-

serien sofort Wut verschwendet

werden würde. Zumindest im Fall

von Titanengriff gab es auch kaum

Möglichkeiten, diese Zufälligkeiten

auszuschalten. Jeglicher Versuch, etwas

mehr Trefferchance aufzubauen, führte zu

einem Verlust an Schaden. Bei Waffen-Krie-

gern war dieses Problem allerdings nicht so

ausgeprägt. Dafür spielten diese oft nur die

zweite Geige im PvE.

Im Feuer stehen? Ja, klar doch!

Ebenfalls etwas irritierend war der Um-

stand, dass schwächere Flächeneffekte in

Bosskämpfen oft absichtlich nicht vermieden

wurden, denn hier konnte ein Krieger auf

dem Rücken der Heiler etwas Bonusschaden

mitnehmen. Das galt vor allem, wenn der

Krieger dies mit Berserkerwut kombinierte,

die damals noch die durch erlittenen Scha-

den generierte Wut massiv erhöhte.

Nach all diesen Unstimmigkeiten war es

nur klar, dass Blizzard den Plan, das Wut-

system komplett zu überarbeiten, nicht auf-

geben würde. Mit dem Start von MoP kam

dann der große Wurf. Neben einem rund-

umerneuerten Talentsystem mussten sich

die Krieger auch mit Änderungen bei den

Haltungen und beim Wutsystem vertraut

machen. Bei den Haltungen gab es einen Paradigmenwechsel:

Diese definieren nun nicht

mehr, welche Fähigkeiten eingesetzt werden

können, sondern vor allem wie Wut erzeugt

wird. Allerdings machen die Effekte aus der

Haltung nur einen geringeren Teil des Wuteinkommens

aus. Die einzige Ausnahme ist

die Berserkerhaltung in einer Situation, in der

Sie erheblichen Schaden erleiden. Der größte

Teil des Wuteinkommens entsteht mittlerweile

über die Hauptangriffe wie Tödlicher Stoß,

Blutdurst oder Schildschlag. Gerade bei den

Schadensausteilern, die nicht wie Schutz-

Krieger über eine Fähigkeit verfügen, durch

die wuterzeugende Angriffe schneller wieder

verfügbar werden, bedeutet dies einen

stetigeren Wutaufbau. Dafür sind einige der

stärkeren wutverbrauchenden Fähigkeiten

von zufälligen Auslösern abhängig.

Ich habe einen Plan!

Durch diese Umstellungen kann ein Krieger

wesentlich besser planen, wie viel Wut er zu

welchem Zeitpunkt zur Verfügung hat. Panischer

Wutabbau gehört damit ebenso der

Vergangenheit an wie lähmender Wutmangel,

der den Krieger dazu zwingt, nur mit

normalen Angriffen zuzuschlagen. Nichtsdestotrotz,

Wutmanagement ist nach wie

vor notwendig, vielleicht sogar notwendiger

denn je. Denn wenn der Krieger einige wichtige

Kniffe beherzigt, wird dies sehr große

Auswirkungen auf seine Effizienz haben.

Am Anfang dieser Erweiterung waren einige

dieser Tricks kaum bekannt und auch heute

noch kann man etwa im LFR beobachten, wie

extrem teilweise der Unterschied zwischen

ähnlich ausgerüsteten Kriegern ist.

Schaden im Orgrimmar-Raid (MMORE 11/13, S. 78) +++ Klasse ohne Zukunft (MMORE 10/13, S. 44) +++

Jin’rokh der Zerstörer

Hier ist eher kurzfristiges Wechseln gefragt!

Immer wenn der Boss GEWITTERSTURM zündet,

ist es Zeit für die Berserkerhaltung. Der Sturm

dauert 15 Sekunden, danach geht es zurück in die

Kampfhaltung!

Megaera

Noch ein Boss aus dem Thron des Donners!

Jedes Mal wenn ein Kopf abgeschlagen

wird, verfällt der Boss in TOBEN. Hier gibt es wieder

massig Gruppenschaden und für die nächsten

zwanzig Sekunden können Sie in Berserkerhaltung

draufhauen!

Thok der Blutrünstige

Bei jeder normalen Phase, in der Sie am

Dino stehen, steigt der Gruppenschaden immer

weiter an. Je häufiger das OHRENBETÄUBENDE

KREISCHEN kommt, desto mehr Schaden erhalten

Sie und desto eher lohnt sich die Berserkerhaltung.

Einen genauen Zeitpunkt können wir hier schlecht

nennen, aber Sie werden ein Gefühl dafür bekommen,

wann der Wechsel eine sichere Sache ist!

Schildbarriere und Schildblock

Als Schutz-Krieger benutzen Sie im Wesentlichen

zwei Fähigkeiten, um Wut abzubauen,

und zwar Schildbarriere und Schildblock. Aus

Wut-Sicht ist der wesentliche Unterschied,

dass Barriere mit der eingesetzten Wut skaliert,

während Schildblock immer 60 Wut benötigt.

Das kann zu Problemen führen, wenn

Sie von Barriere zu Block wechseln möchten.

Denn während Sie Barriere an Barriere reihen

können und so nur relativ kurze Lücken entstehen,

müssen Sie bei einem Wechsel damit

rechnen, dass Sie für fünf Sekunden oder

mehr ungeschützt sind. Um das zu überbrücken,

gibt es mehrere Optionen. Sie können

Demoralisierenden Ruf einsetzen, um den

Schaden zumindest etwas zu senken. In extremen

Fällen können Sie natürlich zu Schildwall

greifen oder eine Fähigkeit wie Schmerzunterdrückung

vom Priester anfordern. Eine

andere Option in manchen Kämpfen ist es,

einen Phasenwechsel abzuwarten. Diese Problematik

als solche aber verdeutlicht eine der

Schwächen des neuen Systems: Auch wenn

der Krieger zwei Möglichkeiten zur aktiven

33


Klassenguide

Mehr Wut! Anstatt zwei

Schritte vorwärts laufen Sie lieber

zurück, bis Sie Sturmangriff

nutzen können!

Falsch

Richtig

Kolossales Schmettern

Wütender Schlag

Wütender Schlag

Blutdurst

Wütender Schlag

Der dritte Wütende Schlag ist natürlich nur

möglich, wenn durch den Blutdurst ein weiterer

Stapel entsteht. Ist das nicht der Fall,

nutzen Sie stattdessen Wilder Schlag. Die

Durchschlagskraft dieser Kombination können

Sie noch weiter steigern, wenn Sie so

viel Wut angesammelt haben, dass auch Heldenhafter

Stoß eingesetzt werden kann, ohne

dass Sie den Wutbalken komplett leeren.

Dadurch, dass Sie 100 Prozent der Rüstung

des Ziels umgehen, richten Sie mindestens

40 Prozent mehr Schaden an, denn so hoch

ist die Rüstungsabsorption eines normalen

Bossgegners in MoP.

34

Schadensreduktion hat, so beschränkt er sich

in der Regel zum Start des Kampfes auf eine,

weil ein Wechsel oft relativ gefährlich ist.

Wäre Schildblock günstiger und mit einer kürzeren

Dauer versehen, wäre er deutlich flexibler

und könnte entsprechend des jeweils

kurzfristig zu erwartenden Schadens eine

Umstellung vornehmen.

Wie zufällig ist der Wutaufbau als

Schutz-Krieger?

Da der Schutz-Krieger die Abklingzeit von

Rache und Schildschlag verkürzen kann,

wenn er einen Angriff pariert oder wenn ein

Verwüsten Schwert und Schild auslöst, könnte

man meinen, dass der Wutaufbau stark variiert.

Tatsächlich passiert das kaum! Selbst

wenn einmal Schwert und Schild ein wenig

häufiger aktiviert wird, ist dies zwar spürbar,

sorgt aber kaum für hektische Versuche,

die Wut abzubauen.

Gerade wenn der Krieger mit Schildbarriere

arbeitet, dann fließt jede Wut sofort in mehr

Absorption. Spielt er mit Schildblock, dann

gewinnt er etwas Spielraum. Denn Schildblock

permanent aktiv zu halten, erfordert

ein relativ striktes Wut-Management, bei

dem unsaubere Rotationen schnell dazu

führen, dass Lücken von einer oder zwei

globalen Abklingzeiten entstehen. Das kann

Kolossales Schmettern

für den Waffen-Krieger

Diese Art von Wut-und-Fähigkeiten-Speichern

funktioniert nur beim Furor-Krieger.

Der Waffen-Krieger hat hingegen meistens

die Möglichkeit, Kolossales Schmettern fast

dauerhaft aktiv zu halten. Hier tritt eher das

Problem auf, dass Kolossales Schmettern zu oft

eingesetzt wird. Denn wenn dieser Schwächungseffekt

bereits aktiv ist, ist ein weiteres

Kolossales Schmettern eher ineffektiv. Das

liegt daran, dass dieser Angriff sehr viel Wut

kostet, aber verhältnismäßig wenig Schaden

anrichtet. Insgesamt ist der Waffen-Krieger

im PvE hinsichtlich des Wut-Managements

die wohl einfachste Spielweise. Der einzige

echte Konflikt, der aus Globalen Abklingzeiten

und Wut entstehen kann, ist der zwischnell

zum Problem werden. Eine gute Offensive

sorgt bei einem Schutz-Krieger für

eine beständige Defensive. Nur wenn die

offensiven Angriffe – und das schließt Füller

wie Verwüsten ein – regelmäßig und in der

richtigen Priorität durchgeführt werden,

kann der Krieger zuverlässig seine aktive

Schadensvermeidung einsetzen. Denn je

mehr Wut Sie durch Ihre Angriffe erzeugen,

desto effektiver ist Ihre Defensive! Dazu gehört

auch, dass Sie in aller Regel Heldenhafter

Stoß und Spalten nur einsetzen, wenn diese

durch Ultimatum kos tenlos sind.

Wut speichern als Furor-Krieger

Wer zum ersten Mal einen Furor-Krieger

spielt, der wird einfach alle Fähigkeiten

einsetzen, wenn sie bereit sind. Der Teufel

steckt jedoch im Detail, wenn Sie maximalen

Schaden anrichten möchten. Einfach gesagt,

liegt der Trick darin, während der Laufzeit

von Kolossalem Schmettern maximalen Schaden

anzurichten. Da Ihr stärkster Angriff

Wütender Schlag ist, für den Sie maximal

zwei Aufladungen sammeln können, sollten

Sie diesen keinesfalls verpulvern, sobald er

verfügbar ist. Sparen Sie ihn stattdessen für

Kolossales Schmettern auf. Die optimale Fähigkeitenabfolge

sieht damit so aus wie auf

dem folgenden Bild:

Unsere Wünsche für Warlords of Draenor

Auch wenn der Umbruch zu Beginn von MoP gelungen ist, einige Kleinigkeiten könnte man noch verbessern!

Einen Punkt haben wir bereits im Text genannt, als

Tank ärgert man sich manchmal über die Mechanik

von Schildblock und Schildbarriere. Ja, man kann

beide mischen, aber es ist von der Wut her umständlich

und hakelig. Wäre die Dauer von Schildblock etwas

kürzer und die Fähigkeit dafür billiger, wäre die

Spielweise deutlich angenehmer. Das würde es erlauben,

besser hin und her zu wechseln, was wiederum

aktives Spielen gegenüber mechanischem „Aktivieren,

wenn es bereit ist“ belohnen würde.

Am besten gefällt uns derzeit das Wutmanagement

beim Furor-Krieger. Gutes Spiel wird hier belohnt, der

Einstieg ist nicht schwer. Hier wurde Blizzards Credo

„easy to learn, hard to master“ fast perfekt umgesetzt

und daran sollte sich insbesondere das Design vom

Waffen-Krieger auch mehr orientieren.

Ein weiterer Punkt ist die Aufwertung von Tempo.

Tempo zum Erhöhen der eigenen Wuterzeugung klingt

spannend, aber leider fehlt es momentan noch an

konkreten Ansätzen.

Achtung Ausnahme: Krieger mit

hoher kritischer Trefferchance

Wenn Sie den stoßartigen Einsatz von Wut

beherrschen und über eine sehr gute Ausrüstung

verfügen, können Sie diese Technik

noch etwas weiter verfeinern. Denn da die

Chance, Wütende Schläge zu erhalten, mit der

kritischen Trefferchance steigt, kann es in einer

solchen Situation dazu kommen, dass Sie

zwischen zwei Kolossalen Schmettern mehr als

zwei Aufladungen erhalten. Da in diesem Falle

diese Aufladung nur überschrieben, sprich

die Laufzeit verlängert wird, verschwenden

Sie dann etwas Schadenspotenzial. Wenn Sie

also die Technik des Wut-und-Aufladungen-

Speicherns beherrschen, können Sie direkt

nach Auslaufen des Kolossalen Schmetterns

eine neue Aufladung erhalten. Die setzen Sie

dann vorher ein und hoffen, nochmals zwei

Aufladungen zu erhalten. Diese Spielweise

ist aber nur für erfahrene Spieler sinnvoll, die

den jeweiligen Kampf und die Furor-Spielweise

bereits gut beherrschen. Für diese Variation

gibt es keine feste Regel, es kommt im

Wesentlichen auf das Urteilsvermögen und

das Spielgefühl des Kriegers an. Lohnenswert

ist es nur, wenn Sie in der Regel trotzdem

mit zwei Auflösungen in ein Kolossales

Schmettern starten.

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schen Überwältigen und Zerschmettern. Hier

geht es im Wesentlichen darum, dass Sie

Zerschmettern einsetzen, wenn die Wut im

Bereich von 80 Punkten liegt, um diese nicht

überlaufen zu lassen. Ist der Wutpegel niedriger,

setzen Sie Zerschmettern nur dann ein,

wenn die Verlangen nach Blut-Stapel bei zwei

oder weniger liegen. Ist Kolossales Schmettern

aktiv, genießt Zerschmettern immer Priorität

vor Überwältigen. Hier müssen Sie nur dann

auf Überwältigen wechseln, wenn Sie unter

40 Wut sinken. Das mag am Ende doch relativ

kompliziert klingen, aber verglichen mit

der Wutsammelei, die der Furor-Krieger betreiben

muss, ist dies eine wirklich leicht zu

lernende Vorgehensweise. Unter anderem

deswegen ist ein durchschnittlicher Waffen-

Krieger oft gleichauf mit einem ebenfalls

durchschnittlichen Furor-Krieger.

Ist der Krieger inzwischen zu sehr

wie andere Klassen?

Eine Kritik, die immer wieder geäußert wird:

Wut ähnele nun zu sehr anderen Ressourcenarten

wie Energie, Runenmacht oder Fokus.

Eine Annäherung an diese Modelle kann

niemand verleugnen, aber dennoch bestehen

nach wie vor Unterschiede: Der Todesritter

nutzt Runenmacht nur als sekundäre Quelle

für Fähigkeiten, wichtiger sind immer noch

die Runen. Der Schurke wiederum baut

kaum Energie durch Angriffe auf, sondern

konsumiert diese, um sie in Schaden und

Combopunkte umzuwandeln. Allen anderen

Klassen fehlt die Fähigkeit, erlittenen Schaden

in Ressourcen umzuwandeln, auch wenn

dies mittlerweile beim Krieger auf die Berserkerhaltung

beschränkt ist.

PC GAMES | MMORE

Kleine Tipps für mehr große Wutbalken

Mit diesen Tricks holen Sie noch ein wenig mehr Wut aus Ihrem Krieger heraus.

In der Welt der Krieger gibt es neben den großen

Wut-Weisheiten auch noch ein paar kleine Geheimnisse.

Timing ist dabei wichtig, denn Sie möchten ja

nicht nur mehr Wut bekommen, sondern gleichzeitig

auch keine globale Abklingzeit verschwenden.

Berserkerwut

Berserkerwut verschafft Ihnen nicht nur einen

Wutanfall, der Ihren Schaden erhöht, sondern

erhöht Ihre Wut auch um zehn Punkte. Im Idealfall

sollten daher zwei Voraussetzungen erfüllt sein,

wenn Sie Berserkerwut einsetzen: Einerseits sollten

Sie nicht bereits einen Wutanfall aktiv haben, weil

sonst der schadenserhöhende Effekt teilweise verpufft

(der Wutanfall-Buff wird nur wieder auf sechs

Sekunden verlängert). Anderseits sollten Sie genug

Spielraum bei der Wut haben, dass Sie nicht mit zusätzlichen

zehn Wutpunkten Gefahr laufen, Wut zu

verschwenden.

Sturmangriff

Sturmangriff verschafft Ihnen 20 Wut. Das

ist nicht nur zum Kampfstart gut, sondern kann auch

bei mobilen Kämpfen helfen. Wenn sich etwa ein

Gegner aus dem Nahkampf entfernt, ist es oft sinnvoll,

nicht hinterherzulaufen, sondern einige Schritte

Sind die Änderungen ein Erfolg?

Ja und nein. Der Wutaufbau ist definitiv viel

angenehmer und der Umgang mit der Wut

ist weitaus anspruchsvoller geworden als

früher, wenn man das Letzte aus dem Krieger

herausholen möchte. Auf der anderen Seite

ist hierdurch ein wenig vom Charakter des

Kriegers, der sich mitten ins Schlachtgetümmel

stürzt und dort auch Schaden in Kauf

nimmt, verloren. Auch der Wegfall des Haltungstanzes

tut ein wenig in der Seele weh.

Aber wie schon anfangs ausgeführt, war dies

aufgrund der schleichenden Veränderung

der Haltungen wohl unvermeidlich.

Letztendlich kann man sagen, dass die Änderungen

von Mists of Pandaria zu einem stimmigeren

Grundkonzept und einer angenehmeren,

aber keineswegs leichteren Spielweise

geführt haben. Außerdem ist zum ersten Mal

die Schere zwischen einem gut und einem

schlecht ausgerüsteten Krieger ein wenig

kleiner. Mit anderen Worten: Eine gute Ausrüstung

ist nach wie vor wertvoll, aber sie ist

HeISSe KISte: Bei

Ordos kann sich

der Wechsel in die

Berserkerhaltung

lohnen, wenn Sie

dem Feuer ohnehin

nicht ausweichen

können!

zurückzugehen und dann Sturmangriff zu nutzen.

So sind Sie nicht nur schneller wieder am Gegner,

sondern haben auch mehr Wut. Aber Achtung: Laufen

Sie nicht mit der Taste „Zurück“ zurück, sondern

seitwärts (sogenanntes Strafen). Denn wenn Sie direkt

rückwärts gehen, sind Sie deutlich langsamer.

Außerdem sollten Sie beachten, dass Sturmangriff

Sie nur gerade in Nahkampfreichweite bringt. Bewegt

sich der Gegner weiter, weil er immun gegen

Betäubung ist (wie zum Beispiel alle Bosse), dann

sind Sie nicht in Nahkampfreichweite, wenn Sie ankommen.

In diesem Falle kann Heldenhafter Sprung

wirksamer sein, weil Sie Ihre Landeposition genau

bestimmen können.

Schlacht- und Befehlsruf

Normalerweise setzen Sie diese Rufe nur ein, um

Ihre Gruppe zu buffen oder wenn Sie wirklich gar

keine Wut und keine Fähigkeit frei haben. Es gibt

aber Ausnahmen von dieser Regel: Kampfpausen

sind eine solche Ausnahme. Wenn Sie eh nichts zu

tun haben oder einfach nur von A nach B laufen (zum

Beispiel in den Zwischenphasen beim Kampf gegen

Garrosh), dann nutzen Sie einen Ihrer Rufe, um zehn

zusätzliche Wutpunkte zu erhalten.

keine Grundvoraussetzung mehr dafür, dass

ein Krieger überhaupt in die Gänge kommt.

Ein Blick in die Zukunft: Tempo als

Wert zur Wuterhöhung

Wie schon in der letzten Ausgabe angesprochen,

wird derzeit diskutiert, ob Tempo

nicht dadurch für den Krieger attraktiver

gemacht werden könnte, dass hierdurch die

gewonnene Wut erhöht wird.

Das passiert zwar schon heute ein wenig,

zumindest in der Kampf- und in geringerem

Maße in der Berserkerhaltung, aber spürbar

ist dies kaum. Deswegen ist Tempo aktuell

für alle Spielarten des Kriegers eine schlechte

Wahl. Die Frage ist allerdings, wie Tempo

diesen Effekt über die Erhöhung des

Angriffstempos hinaus haben kann, da beispielsweise

eine Erhöhung der Regeneration

nicht funktionieren kann, weil der Krieger

keine Ressourcenregeneration kennt.

Wird schlichtweg der Faktor Wut durch automatische

Angriffe erhöht, besteht hingegen

die Gefahr, dass der Gesichtspunkt einer

sauber durchgeführten Angriffsreihenfolge

in den Hintergrund tritt, weil bereits genug

Wut durch automatische Angriffe generiert

wird. Außerdem würde dies für Schutz-

Krieger keinen Effekt haben, weil die Verteidigungshaltung

keine Wuterzeugung durch

automatische Angriffe kennt. Deshalb sind

wir sehr gespannt, mit welchen Lösungsansätzen

die Designer von Blizzard das Problem

angehen werden. Denkbar ist natürlich

auch, dass es am Ende bei Diskussionen

bleibt und nichts Zählbares dabei herauskommt.

Es wäre nicht das erste Mal, dass

die Krieger so etwas erleben. Auch wenn wir

diesmal wirklich guter Dinge sind.

35

Klassenguide


Klassenguide

Der Magier

Alles über den Feuer-Magier

Mit starken Schaden-über-Zeit-Zaubern und mächtigen Pyroschlägen brennt der

Feuer-Magier seine Gegner nieder.

Stand: 5.4.2 I Autor: Sebastian Glanzer

36

ie schneidet meine Spielweise im

Gesamtschaden ab? Was sind die

Vor- und Nachteile der Feuer-

Spielweise und auf welche Werte setze ich

eigentlich als Feuer-Magier? Bevor wir die

Feuer-Spielweise genauer unter die Lupe

nehmen, widmen wir uns den Basics des

Magiers, damit Sie ein besseres Gefühl dafür

bekommen, was die Klasse beziehungsweise

speziell die Feuer-Spielweise kann.

Rückblick: Der Feuer-Magier

in Cataclysm

Am Anfang von Cataclysm sah man im

Schlachtzug selten bis nie einen Magier, der

auf Feuer spezialisiert war. Lange dominierte

die Arkan-Spielweise das Geschehen, erst

recht, als der Frost-Magier (bis auf Patch 4.3)

Feuer rockt! Mit

mächtigen Schadenüber-Zeit-Zaubern

brennen Sie alles

nieder.

auch nicht mehr zu gebrauchen war. Die

Blütezeit des Feuer-Magiers begann mit der

Einführung der Drachenseele. Nun sah man

fast nur noch Feuer-Magier im Schlachtzug

und 5-Spieler-Dungeons. Frost war endgültig

abgemeldet und die Arkan-Spielweise

kam nur noch in seltenen Bosskämpfen, in

denen es um viel Burst-Schaden (viel Schaden

in kurzer Zeit) ging, zum Einsatz. Der

Grund dafür war, dass man mittlerweile

sehr hohe Werte wie Intelligenz und kritische

Trefferwertung auf seiner Ausrüstung

hatte. Damals war der Feuer-Magier noch

viel abhängiger von kritischem Trefferwert

als heute. Dank Zaubern wie Infernoschlag,

der immer kritisch trifft, ist das in Mists of

Pandaria nicht mehr so.

Wie schneidet der

Feuer-Magier im Schaden ab?

Das ist natürlich die Frage, die sich viele

Schadens austeiler stellen, besonders wenn

sie gerade von einer anderen Klasse zum Magier

wechseln oder bereits gewechselt haben.

Denn wer wenig Schaden verursacht, unterstützt

seine/n Gruppe/Schlachtzug nicht

besonders gut und ist oft unzufrieden, wenn

der Abstand zu den anderen Schadensausteilern

zu hoch ist. Laut dem bekanntesten

und genauesten Simulator Simcraft liegen

alle Schadens austeiler erstaunlich nah beieinander.

In der Tabelle der besten Schadensausteiler

steht der Arkan-Magier auf dem

dritten Platz, dicht gefolgt vom Frost-Magier.

Die Feuer-Spielweise des Magiers findet man

erst im unteren Drittel. Im Schaden schneidet

die Feuer-Spielweise also augenscheinlich

eher schlecht ab.

Diese Auswertung von Simcraft simuliert

einen Kampf, der absolut statisch ist, was

besonders der Arkan-Spielweise mit Rune

der Kraft zugute kommt. Somit ist die Arkan-

Spielweise in einem realen Kampf in der

Schlacht um Orgrimmar oft gleichauf mit

der Feuer-Spielweise, oder sogar dahinter,

da es so gut wie gar keine statischen Kämpfe

mehr gibt – wirklich realistisch sind diese Simulationen

also nicht und sind lediglich ein

netter Anhaltspunkt, um zu sehen, was möglich

wäre, wenn alle Klassen auf einen statischen

Boss ohne besondere Fähigkeiten holzen.

Am Ende kommt es immer darauf an,

wie der Spieler mit seiner Klasse umgehen

kann und welche Spielweise ihre Vorteile

gegen einen speziellen Boss ausspielen kann.

Pro/Contra

Feuer-Magier

Was kann der Feuer-Magier, was viele nicht können,

und wo haben andere Spielweisen die Nase vorn?

Hier die Vor- und Nachteile des Feuer-Magiers:

Vorteile:

Durch den hohen DoT-Schaden ist die Feuer-

Spielweise eine der stärksten im Spiel, um

maximalen Gruppenschaden zu verursachen.

Mit der Mechanik des DoT-Schadens verursachen

Sie auch in bewegungsintensiven

Kämpfen viel Schaden.

Im Gegensatz zur Arkan- und Frost-Spielweise

müssen Sie etwas weniger auf Procs und

Cooldowns oder auf den Stand Ihres Manas

achten.

Nachteile:

Damit die Spielweise richtig Spaß und vor allem

ordentlich Schaden macht, benötigen Sie sehr

viel kritischen Trefferwert. Um Ihren kritischen

Tref ferwert zu steigern, benötigen Sie logischerweise

die nötige Ausrüstung.

Ist der Feuer-Magier schwer zu

spielen?

Von den drei Spielweisen des Magiers kann

man sagen, dass die Feuer-Spielweise die

einfachste ist. Zum Vergleich: Bei der Frost-

Spielweise haben Sie drei Cooldowns, auf die

Sie achten müssen, und zwei Procs, die Sie je

nach Situation sofort verbrauchen müssen.

Zudem müssen Sie bei der Frost-Spielweise

auf Ihren Begleiter, das Wasserelementar,

aufpassen. Bei der Feuer-Spielweise haben

Sie lediglich einen Cooldown und müssen

im Prinzip nur auf einen Proc achten, welchen

Sie einfach immer verbrauchen, wenn

er auftritt. Klingt zugegebenermaßen einfach,

Ihren einzigen großen Cooldown Einäschern

richtig einzusetzen ist jedoch eine

Kunst für sich.

Die Feuer-Spielweise schneidet im Schaden

also gut ab und ist auch noch recht einfach

zu spielen – perfekt.

Der Vorteil der Feuer-Spielweise

Als Feuer-Magier verursachen Sie vielleicht

nicht ganz so viel Schaden gegen Einzelziele

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Die optimale Rassenwahl

für den Feuer-Magier

Horde:

Was die optimalen Volksboni aufseiten der Horde betrifft,

macht den Pandaren keiner was vor. Durch Epikureer

erhalten Pandaren den doppelten Wert, den sie

durch Buff-Food erhalten. Wenn Ihnen beispielsweise

ein Sättigungs-Effekt einen Bonus von +300 Intelligenz

gewährt, erhalten Sie als Pandaren satte 600 Intelligenz.

Trolle mit Berserker oder Goblins mit Zeit ist Geld

besitzen für Feuer-Magier ebenfalls gute Fähigkeiten,

kommen aber nicht an Epikureer heran.

wie Ihre Frost- und Arkan-Kollegen, dafür

ist die Feuer-Spielweise perfekt für Gruppenschaden.

Bereits bei zwei dauerhaft aktiven

Zielen wie den Dunkelschamanen richten

Sie erheblich mehr Schaden an. Das liegt

daran, dass Sie mit Infernoschlag die DoTs auf

Ihrem Hauptziel auf weitere Ziele im Umkreis

verteilen können. Besonders deutlich

wird das bei Bosskämpfen wie Garrosh, bei

dem Feuer-Magier aufgrund der hohen Anzahl

an Adds absurd hohe Schadensspitzen

erzielen, die mit der Frost oder Arkan nicht

möglich wären. Ein weiterer Vorteil der

Feuer-Spielweise ist die Mobilität: Mit Versengen

hat der Feuer-Magier einen Zauber im

Repertoire, mit dem er während des Laufens

weiter Schaden verursacht.

Eine kritische Angelegenheit

Bei der Feuer-Spielweise dreht sich alles

um kritische Treffer: Ohne „Krits“ bekommen

Sie weniger schadenserhöhende Procs

(zufällig auslösender Effekt) und der DoT-

Schaden Ihrer Meisterschaft verursacht

weniger Schaden. Auch wenn die passive

Fähigkeit Kritische Masse die kritische Trefferchance

Ihrer wichtigsten Feuer-Zauber

erhöht, benötigen Sie immer noch viel kritischen

Trefferwert, damit am Ende genug

Schaden aus Ihrem Magier herauskommt

und die Spielweise Spaß macht. Dabei reicht

es nicht, ein hohes Itemlevel zu haben – auf

Allianz:

Auf Allianzseite sieht es ähnlich aus wie bei der Horde:

Die Pandaren-Volksfähigkeit ist nur schwer zu toppen.

Lediglich als Worgen können Sie einigermaßen mithalten.

Durch Garstigkeit erhalten Worgen nämlich dauerhaft

ein Prozent kritischen Trefferwert. Laut dem Simulations-Tool

Simcraft gewähren Ihnen als Feuer-Magier

300 Intelligenz 810 DpS (Schaden pro Sekunde) und

ein Prozent kritischer Trefferwert 809,7 DpS. Der Unterschied

ist also fast nicht vorhanden.

einigen Gegenständen muss kritischer Trefferwert

vorhanden sein. Ab etwa 13.000

Punkten kritischen Trefferwerts (Umsockeln

und Umschmieden mit eingerechnet)

spielt sich die Feuer-Spielweise flüssig und

Sie können ohne Bedenken auf Feuer umsteigen.

Wenn Sie den T-16-4er-Set-Bonus

besitzen, können Sie Feuer sogar mit weniger

kritischem Trefferwert angenehm spielen,

da die garantierten Pyroschlag-“Krits“

nach dem Wirken von Infernoschlag einiges

vereinfachen.

Auf diese Werte setzen Sie außerdem

als Feuer-Magier

Vor kritischem Trefferwert sind Trefferwert,

Intelligenz und Zaubermacht natürlich noch

wichtiger. Zaubermacht ist ein Wert, den Sie

wenig bis gar nicht beeinflussen können, da

sich dieser Wert nur auf Waffen befindet und

nicht umgeschmiedet werden kann. Laut Simcraft

erhält ein Feuer-Magier mit einer durchschnittlichen

Gegenstandsstufe von 565

8,23 Punkte DpS (Schaden pro Sekunde) für

1 Punkt Intelligenz und 10,99 DpS für einen

Punkt Trefferwert beziehungsweise Waffenkunde.

Das ist auch der Grund, warum Sie

nicht Intelligenz und „Krit“ sockeln, sondern

Waffenkunde und „Krit“, da Sie am Ende

so mehr DpS erzeugen. Knapp hinter kritischem

Trefferwert mit 5,45 DPS pro Punkt

liegen Tempo (5,07) und Meisterschaft (5,04).

Pyroschläge sind das, worauf Sie als Feuer-Magier am meisten hoffen, um mächtig Schaden rauszuhauen.

Die wichtigsten

Werte

Bei der Wahl Ihrer Ausrüstung ziehen Sie die oberen

Werte den unteren immer vor.

1. Intelligenz

2. Trefferwert (5.100)

3. Kritischer Trefferwert

4. Tempo

5. Meisterschaft

Intelligenz erhöht Ihre Zaubermacht und Ihre kritische

Trefferchance. Damit Sie Bosse nicht mehr

verfehlen, benötigen Sie einen Trefferwert von

5.100. Kritischer Trefferwert sorgt für mehr Procs

von Pyroschlag! Tempo benötigen Sie, damit Ihre

DoTs mehr Schaden verursachen.

Anders als beim Frost- oder Arkan-Magier

sind die fünft- und sechstbesten Werte

Tempo und Meisterschaft trotzdem zu gebrauchen.

Tempo erhöht nicht nur die Geschwindigkeit,

in der Sie Zauber wirken,

sondern auch die zusätzlichen DoT-Ticks

des Pyroschlag-DoTs, Ihren Bombenzauber

und Einäschern. Wenn Sie ganz knapp

vor dem Erreichen eines dieser Caps, wie

im Kasten unten auf der nächsten Seite

stehen, nehmen Sie dieses mit, konzentrieren

sich ansonsten aber auf das Steigern Ihrer anderen

Werte, wie im Kasten oben zu sehen.

Meisterschaft interessiert Sie als Feuer-Magier

am wenigsten, erhöht trotzdem den Schaden

von Entzünden, was nicht un erheblich

für den Schaden von Einäschern ist. Damit Sie

wissen, was Entzünden, Einäschern und die

anderen Feuer-Zauber genau machen, haben

wir die wichtigsten Fähigkeiten einmal auf

der nächsten Seite aufgelistet.

Die richtige Rüstung

für den Feuer-Magier

Mit „Rüstung“ meinen wir natürlich nicht die robe, sondern die Wahl der magischen

Stoff­

Rüstung.

Da Sie als Feuer-Magier voll auf kritischen Trefferwert

schwören, nutzen Sie natürlich Glühende Rüstung.

Magische Rüstung oder Frostrüstung sind keine

Alternative. Glühende Rüstung erhöht Ihren kritischen

Trefferwert um fünf Prozent und verringert den

erlittenen körperlichen Schaden um sechs Prozent.

Zusammen mit der Glyphe ,Rüstungen‘ erleidet Ihr

Magier sogar noch weniger Schaden durch körperliche

Angriffe, was im einen oder anderen Bosskampf

von Vorteil sein kann: Zum Beispiel wenn im Kampf

gegen die Beschützer das AUSGEBURT DER PEIN auf

Sie einschlägt, Malkorok in seine BLUTRAUSCH-Phase

wechselt oder wann immer in einem Bosskampf

Adds ausbüxen. Da bis auf Glyphe ‚Einäschern‘

alle anderen Glyphen meist nutzlos sind, können

Sie diese Glyphe ohne Probleme in Ihr Repertoire

aufnehmen. Bedenken Sie, dass beim Wechsel der

Spezialisierung und/oder eines Talents die Rüstung

jedes Mal aufs Neue aktiviert werden muss.

Klassenguide

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37


Klassenguide

Die wichtigsten

Fähigkeiten des

Feuer-Magiers

Bevor wir ins Detail gehen und über Prioritätenlisten

oder Rotationen sprechen, müssen

Sie zunächst über die einzelnen Zauber

der Feuer-Spielweise Bescheid wissen. Dabei

ist die Anzahl der Zauber im Gegensatz

zur Frost-Spielweise sehr überschaubar.

Fähigkeiten gegen

einzelne Gegner

Die folgenden Fähigkeiten sind Ihre meistgewirkten

Zauber gegen Einzelziele. Wie

diese Fähigkeiten mit anderen passiven Fähigkeiten

zusammenhängen und wie Sie gegen

mehrere Gegner vorgehen, erklären wir

auf den darauffolgenden Seiten.

Feuerball

Dies ist Ihr meistgewirkter Zauber als

Feuer-Magier. Feuerball hat standardmäßig

eine Zauberzeit von 2,25 Sekunden (je nach

Tempo weniger) und verursacht mittelmäßigen

Schaden.

Als Füllzauber kommt Feuerball immer

dann zum Einsatz,

wenn Ihr Bom-

ben-Zauber aktiv ist und Sie keinen Proc von

Pyroschlag! haben.

Bombenzauber

Eine Ihrer Hauptschadensquellen ist

Ihr Bombenzauber. Welcher Zauber das ist,

entscheiden Sie bei der Wahl Ihres Level-

75-Talents. In dieser Reihe wählen Sie zwischen

drei verschiedenen Fähigkeiten, die

über Zeit Schaden verursachen.

Welcher Bomben-Zauber der beste ist, kann

man nicht genau sagen, da der Einsatz dieser

Zauber sehr situationsabhängig ist. Welche

Magierbombe Sie am besten für welche

Situation wählen, erklären wir Ihnen auf

den folgenden Seiten.

Infernoschlag

Mit der Glyphe ,Infernoschlag‘ werden

durch Infernoschlag alle DoTs auf umliegende

Gegner verteilt, Frostbombe sofort zur

Explosion gebracht und der Sekundärschaden

von Netherorkan sofort auf alle umliegenden

Ziele verteilt.

Zudem trifft Infernoschlag den Gegner immer

kritisch, was sehr wichtig ist, um Procs

von Pyroschlag! zu bekommen.

Pyroschlag

Verursacht sehr viel Schaden und

hinterlässt zusätzlich einen

18-sekündigen DoT auf dem Ziel. Pyroschlag

hat jedoch eine viel zu lange Zauberzeit. Effektiv

können Sie diesen Zauber nur mit einem

Proc von Pyroschlag! einsetzen.

Dieser Proc entsteht immer dann, wenn Sie

mit einem Feuerzauber zweimal hintereinander

kritisch getroffen haben, und macht

Pyroschlag zu einem kostenlosen Spontanzauber,

der zusätzlich 25 Prozent mehr Schaden

verursacht.

Einäschern

45 Sekunden Abklingzeit: Einäschern

nimmt 20 Prozent des Schadens

von Entzünden und formt diesen Schaden

zu einem neuen DoT um, der jede Sekunde

Schaden verursacht und 10 Sekunden (mit

Tempo länger) hält. Entzünden entsteht mit

jedem Treffer Ihrer Feuer-Einzelziel-Zauber

und verursacht Schaden, basierend auf dem

Wert Ihrer gleichnamigen Meisterschaft.

Damit Einäschern richtig viel Schaden verursacht,

muss also schon ein kritischer Treffer

von Feuerball – oder am besten Pyroschlag

– her. Den Schaden von Entzünden steigern

Sie durch das Erhöhen Ihrer Meisterschaft.

Wenn Sie ein hohes Einäschern mithilfe von

Infernoschlag auf mehrere Gegner verteilen,

ist Ihnen der oberste Rang im Schadensmeter

garantiert.

Fähigkeiten

gegen mehrere

Ziele

Den meisten Gruppenschaden verursachen

Sie mit Ihren DoTs und den Bombenzaubern,

die Sie dank Infernoschlag

leicht verteilen können. Somit sind dies Ihre

stärksten Fähigkeiten gegen mehrere Ziele.

Jedoch besitzt der Feuer-Magier noch zwei

So viel Tempo brauchen Sie als Feuer-Magier

Damit Ihre DoTs mehr Schaden verursachen, benötigen Sie einen bestimmten Prozentwert an Tempo.

Damit Lebende Bombe einen weiteren Tick erhält, benötigen

Sie 12,5 Prozent Tempo. Für zwei weitere Ticks

von Einäschern müssen Sie Ihr Tempo auf 15 Prozent

steigern. Höhere Caps anzugehen, ergibt kaum einen

Sinn, da Sie zu viel Tempo benötigen und dafür kritischen

Trefferwert einbüßen.

Mehr Schaden

durch arkanzauber

Wenn mal

Schaden fehlen sollte,

greifen Sie einfach zu

Zeitkrümmung.

Fähigkeit

Benötigtes Tempo bei ...

+1 Ticks +2 Ticks +3 Ticks +4 Ticks +5 Ticks

Einäschern – 15,01 % 25,08 % 35 % 45,04 %

Einäschern

(Glyphe)

– 7,47 % 12,55 % 17,44 % 22,48 %

Lebende

Bombe

Netherorkan

12,51 % 37,52 % – – –

– 12,55 % 20,85 % 29,12 % –

Pyroschlag 8,33 % 24,98 % – – –

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weitere feine Zauber, um den Gruppenschaden

noch ein bisschen zu steigern. Manche

davon kontrollieren Gegner sogar.

Flammenstoß

12 Sekunden Abklingzeit: Flammenstoß

hat eine Zauberzeit von zwei Sekunden,

fügt Feinde in einem kleinen Gebiet zunächst

Sofortschaden zu und verbrennt acht Sekunden

lang den Boden, wodurch Gegner, die

in diesem Gebiet stehen, weiteren Schaden

erleiden. Als Feuer-Magier verlangsamt der

Zauber zusätzlich betroffene Ziele. Flammenstoß

verursacht im Gegensatz zu Blizzard

und Arkane Explosion viel zu wenig Schaden

und kommt nur dann zum Einsatz, wenn Sie

Gegner verlangsamen wollen oder bereits

vor dem Erscheinen von Gegnern den Boden

für ein bisschen mehr Extraschaden verbrennen

wollen. So können Sie zum Beispiel

Flammenstoß an die Position setzen, an der

die Adds bei Immerseus erscheinen werden.

Drachenodem

20 Sekunden Abklingzeit: Dieser

Zauber verursacht in einem kegelförmigen

Bereich vor dem Gegner Feuerschaden und

desorientiert alle getroffenen Ziele für vier

Sekunden. Attacken, die während des Desorientieren-Effekts

auf den Gegner gewirkt

werden, brechen den Effekt.

Drachenodem verursacht ungefähr so viel

Schaden wie der Initialschaden von Flammenstoß

und muss in Nahkampfreichweite

gewirkt werden. Wirklich effektiv ist dieser

Zauber also nicht; wenn Ihnen jedoch

mal Gegner zu nahe kommen sollten oder

Ihr Tank zu viel Schaden kassiert, kann

Drachen odem nützlich sein. Genau wie bei

Flammenstoß haben Blizzard und Arkane Explosion

in Sachen Flächenschaden weiterhin

die Nase vorn.

Defensive

Fähigkeiten zum

Überleben

Eine alte WoW-Weisheit besagt: Tote Schadensausteiler

machen keinen Schaden.

Klingt doof, beinhaltet aber auch viel Wahres.

Damit Sie nicht plötzlich beim Geistheiler

landen, müssen Sie auch Ihre defensiven Fähigkeiten

nutzen.

Eisbarriere

25 Sekunden Abklingzeit: In der

Level-30-Talentreihe haben Sie mit Eisbarriere

und Temporaler Schild zwei sehr gute defensive

Fähigkeiten. Die dritte Fähigkeit im Bunde

– Flammenschein – ist, wenn überhaupt,

nur wirksam, wenn Sie im PvP gegen DoT-

Klassen kämpfen. Eisbarriere absorbiert einen

guten Teil Ihrer Lebenspunkte und ist für

Einsteiger und für das Abfarmen kleinerer

Instanzen und Raids ideal. Erfahrene Magier

in Raids nutzen Temporaler Schild: Der Einsatz

muss genau getimed sein, kann dafür jedoch

mehr Schaden absorbieren, wenn es richtig

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Entzünden im Auge behalten mit myBigIgnite

Mit wenigen Einstellungen holen Sie dank myBigIngite mehr Schaden aus Einäschern heraus.

Den exakten Wert von Entzünden zu wissen, ist essenziell

für den maximalen Schaden von Einäschern.

Je höher das Entzünden, desto höher das Einäschern

und somit Ihr Gesamtschaden – vor allem gegen mehrere

Gegner. Das Add-on myBigIgnite können Sie unter

curse.com oder wowinterface.com herunter laden.

Kinderleicht zu bedienen

Das Add-on ist zwar komplett in Englisch, die wenigen

Einstellungen, die Sie vornehmen müssen, sind jedoch

kaum der Rede wert. Das Erste, was Sie bei myBig-

Ingite einstellen, ist, den Haken bei Configurationmode

zu setzen und das Fenster frei bewegbar zu machen

(Interface -> Addons -> myBigIgnite). Die zweite und

letzte Einstellung ist die Festlegung des Treshholds.

Der Treshhold ist die Obergrenze von Entzünden. Wann

immer der eingegebene Wert erreicht wird, verändert

sich die Farbe des myBigIngite-Fensters. Welche Farbe

angezeigt werden soll, können Sie mit einem Klick auf

eingesetzt wird. Kurz bevor Sie eine mächtige

Attacke trifft, aktivieren Sie Temporaler

Schild und heilen den in den nächsten vier Sekunden

erlittenen Schaden über die nächsten

sechs Sekunden komplett gegen.

Kauterisieren

2 Minuten Abklingzeit: Kauterisieren

ist ähnlich wie Eisbarriere für unerfahrene

Magier zunächst die ideale Wahl. Es lässt

Sie einen tödlichen Schlag überleben, sofern

dieser Schlag nicht mehr als 200 Prozent Ihrer

gesamten Lebenspunkte übersteigt (dann hat

Kauterisieren nämlich keinen Effekt und Ihr

Charakter stirbt trotzdem). Erfahrene Magier

wählen Große Unsichtbarkeit. Diese Fähigkeit

absorbiert auf Knopfdruck 90 Prozent Schaden

und entfernt zwei schädliche Effekte. Genau

wie Temporaler Schild erfordert diese Fähigkeit

genaues Timing, zahlt sich bei genauer

Bosskenntnis jedoch aus. In der Schlacht um

Orgrimmar umgehen Sie somit nicht nur

tödlichen Schaden, sondern entfernen auch

schädliche Effekte wie ANSCHWELLENDE

VERDERBNIS im heroischen Gefecht gegen

Immerseus, LASERBRAND beim Eisernen

Koloss oder umgehen den Schaden von

SCHARFGEMACHT bei den Schätzen Pandarias

sowie viele weitere Effekte.

Eisblock

5 Minuten Abklingzeit: Beim Aktivieren

von Eisblock werden Sie zehn Sekunden

lang immun gegen jeglichen Schaden

und es werden automatisch alle schädlichen

Effekte entfernt. Im Eisblock können Sie keine

weiteren Fähigkeiten wirken. Wenn Sie also

keine Bedrohung mehr haben oder nur kurz

den Debuff von Kauterisieren entfernen wollen,

drücken Sie die Taste für Eisblock ein weiteres

Mal – und schon endet der Effekt. Bei dieser

Methode müssen Sie jedoch ein bis zwei Sekunden

warten. Schneller kommen Sie nur mit

diesem Makro aus dem Eisblock.

#showtooltip

/cancelaura Eisblock

die Farbfelder selbst bestimmen.

Mit der Obergrenze müssen Sie

ein wenig herumexperimentieren,

bis Sie den für Sie optimalen Wert

herausgefunden haben.

Dieses Makro hat denselben Effekt, als

wenn Sie den Buff in Ihrer Buffleiste per

Rechtsklick entfernen würden. Das können

Sie natürlich auch machen, es ist jedoch etwas

komplizierter als ein einfacher Tastendruck.

Andere wichtige

Fähigkeiten

EntzündEn EInstEllEn

Sobald

der von Ihnen eingestellte

Wert von

Entzünden erreicht

ist, verfärbt sich das

Fenster unten.

Zeitverschiebung

Mit Zeitverschiebung speichern Sie

quasi den Augenblick, in dem Sie den Zauber

wirken, kämpfen zunächst sechs Sekunden

normal weiter und stehen nach diesen

sechs Sekunden wieder am Ausgangsort,

an dem Sie den Zauber gewirkt haben.

Dieser Zauber ist für den Feuer-Magier extrem

wichtig, da Sie in Verbindung mit dem

Talent Geistesgegenwart und Aufladungen

von Pyroschlag! sowie Aufwärmen mehrere

Pyroschläge kurz nacheinander abfeuern

können. Warum das so wichtig ist, erklären

wir Ihnen auf den folgenden Seiten, wenn

wir mehr ins Detail der Feuer-Spielweise

und ihrer Mechaniken gehen.

Spiegelbild

Spiegelbild ist an sich eine schadenserhöhende

Fähigkeit die Sie immer benutzen

wenn sie bereit ist. Sie kommt jedoch auch

oft zum Einsatz, um Bedrohung von Ihnen

abzulenken.

Mit Spiegelbild beschwören Sie drei Ebenbilder

Ihres Magiers, die an Ihrer Seite

kämpfen. Das Geniale an Spiegelbild ist,

dass die Bedrohung sofort erheblich reduziert

wird, sobald Sie Ihre Kopien beschwören.

Wenn Sie in einer Instanz alleine

die Bedrohung auf sich gezogen haben

und der Tank gerade nicht einspringen

kann, wird der Gegner erst die drei Spiegelbilder

angreifen, bevor er Sie attackiert.

39

Klassenguide


Klassenguide

Die Spielweise

des Feuer-Magiers

im Detail

Nachdem Sie wissen, welche Zauber der

Feuer-Magier benutzt, gehen wir nun auf die

Details der Spielweise ein. Um maximalen

Schaden rauszuholen, erklären wir Ihnen die

passiven Fähigkeiten des Feuer-Magiers, wie

diese Ihre Spielweise beeinflussen und wie

Sie schlussendlich Ihre Zauber gegen Mobs

einsetzen.

Die Aufwärmen- und Pyroschlag-

Mechanik

Der Hauptgrund, warum Sie

viele kritische Treffer erzielen

wollen, ist der Pyroschlag!-

Proc den Sie erhalten, wenn

Sie zweimal in Folge mit Ihren

Einzelziel-Zaubern (Feuerball,

Versengen oder Pyroschlag

selbst) kritisch treffen.

Mit diesem Proc schleudern

Tipp

Sie Ihrem Gegner einen riesigen Flammenball

entgegen, der keine Zauberzeit hat und 25

Prozent mehr Schaden verursacht, als wenn

Sie den 3 bis 3,5-Sekunden Zauber „normal“

wirken würden. Abhilfe schafft dabei der

Zauber Infernoschlag: Dieser verursacht relativ

wenig Schaden, trifft jedoch immer kritisch.

Wenn Sie das erste Mal kritisch treffen,

erhalten Sie den Buff Aufwärmen, der Ihnen in

Form zweier kleiner feuriger Halbkreise neben

Ihrem Charakter angezeigt wird. Treffen

Sie danach das zweite Mal kritisch, erhalten

Sie den Pyroschlag!-Proc (zu erkennen an den

zwei großen Halbkreisen neben Ihrem Charakter,

wenn Sie mit dem Standard-Interface

spielen). Das Problem an Aufwärmen: Wenn

Sie Aufwärmen erhalten und der nächste

Zauber nicht kritisch trifft, verschwindet der

Aufwärmen-Proc wieder. Wenn Sie einen Proc

von Aufwärmen erhalten, brechen Sie Ihren

Feuerball-Zauber nicht ab, sondern zaubern

einfach weiter wie gewohnt. Sobald der Feuerball

die Hände Ihres Magiers verlassen hat,

wirken Sie einfach

sofort Infernoschlag

hinterher und haben

somit einen

Auch wenn in vielen Tooltips des Feuer-

Magiers der Frostfeuerblitz erwähnt wird,

nutzen Sie diesen Zauber nicht als Ersatz für

Feuerball. Selbst mit der Glyphe nicht.

Aufwärmen- und

einen Pyroschlag-

Proc, wenn Feuerball

kritisch trifft.

Diese Taktik ist

besonders wichtig, wenn es darum geht,

ein mächtiges Einäschern zu erzeugen. Aber

dazu später mehr. Bevor Sie wissen, wie Sie

mit Einäschern mächtig Schaden verursachen,

müssen Sie die Meisterschaft des Feuer-Magiers

verstehen lernen.

Feuerteufel

Über die Jahre immer wieder verändert und

mittlerweile relativ frei von Bugs, ist Entzünden

nun die Meisterschaft des Feuer-Magiers.

Wann immer Sie mit Feuerball, Frostfeuerblitz,

Versengen oder Pyroschlag treffen, erzeugt

Entzünden einen viersekündigen DoT auf

dem Ziel, der zwölf Prozent (abhängig vom

Wert Ihrer Meisterschaft) des Schadens dieses

Einzelzielzaubers verursacht. Dieser DoT-

Optimale Glyphen

für den Feuer-Magier

Die Wahl der erheblichen Glyphen wird Ihnen in

MoP recht einfach gemacht, dafür hauen einen die

Effekte aber auch nicht vom Hocker.

Erhebliche Glyphen:

Infernoschlag: Durch ,Feuerschlag‘

verteilen Sie Lebende Bombe auf weitere

Ziele und lösen die Explosions-Effekte von

Frostbombe und Netherorkan sofort aus.

Hervorrufung: Durch diese Glyphe

regenerieren Sie durch Hervorrufung zusätzlich

60 Prozent Lebenspunkte.

Einäschern: Verdoppelt die Wirkzeit,

jedoch auch die Abklingzeit von Einäschern.

Durch die erhöhte Abklingzeit

holen Sie mehr Schaden zu Kampfbeginn

und somit über den gesamten Kampf mehr

Schaden raus.

Schaden erhöht sich weiter, wenn Sie das Ziel

innerhalb der nächsten vier Sekunden wieder

mit einem Ihrer Einzelzielzauber treffen. Nun

ja, das besagt zumindest der Tooltip, in Wahrheit

können Sie natürlich keinen „Mega-DoT“

auf dem Ziel erschaffen, wenn Sie mindestens

alle vier Sekunden einmal mit einem Zauber

treffen – das wäre ein bisschen zu stark. Seit

MoP ist Entzünden dauerhaft auf dem Ziel

aktiv, berechnet sich jedoch alle acht Sekunden

neu. Wenn Sie also in acht Sekunden acht

Pyros abfeuern, wird ihr Entzünden sehr hoch

sein, der nächste Treffer schwächt den Schaden

jedoch wieder ab. Auch kleinere Schadenszauber

wie Infernoschlag, die zwischen

den Pyros gewirkt werden, senken den Wert

von Entzünden. Warum Sie das wissen müs-

Passende WeRte?

Als Feuer-Magier konzentrieren

Sie sich fast

ausschließlich auf das

Steigern von kritischem

Trefferwert.

EingEäschErt Mit Infernoschlag

verteilen Sie Ihr Einäschern auf

weitere Gegner und richten so massig

Schaden an.

40

PC Games | mmORe


sen? Weil diese Mechanik ausschlaggebend

für Ihren wichtigsten Schadenszauber ist.

Segen und Fluch zugleich

Die Rede ist von Einäschern. Dieser Zauber

nutzt nämlich 20 Prozent des auf dem Ziel

vorhandenen DoT-Schadens von Entzünden

und formt daraus einen zusätzlichen DoT,

der je nach Tempowert und Glyphenwahl

20 Sekunden lang jede Sekunde Schaden

verursacht. Wenn Sie also ein Entzünden in

Höhe von 100.000 auf dem Ziel haben und

Einäschern wirken, verursacht der DoT 20

Sekunden lang jede Sekunde 20.000 Schaden.

Verteilt auf mehrere Ziele können Sie mit Einäschern

also eine Menge Schaden anrichten,

wenn Sie viele kritische Treffer in Folge erzielen,

damit sich Entzünden hoch stapelt. Damit

Entzünden und damit Einäschern viel Schaden

verursacht, müssen Sie also viele hohe Treffer

in kurzer Zeit erzielen. Mit der richtigen

Kampf eröffnung ist das so gar kein Problem,

nur muss diese minutiös ausgeführt werden,

was Segen und Fluch zugleich ist.

Um Entzünden im Blick zu behalten, empfehlen

wir Ihnen das Add-on myBigIgnite auf

curse.com herunterzuladen (siehe Kasten

Seite 39). Das Add-on zeigt Ihnen dauerhaft

den Wert des Entzündens auf Ihrem Gegner

an. Mit ein bisschen

Übung an der

Trainings attrappe

lernen Sie schnell,

welcher Wert für Sie

am besten ist, um

Einäschern zu nutzen.

Wenn Sie schon

dabei sind, die Trainingsattrappe

zu

Bomben-Zauber

Bei 1-3 Gegnern, die zusammenstehen,

nutzen Sie Lebende Bombe. Ab 4 und

mehr Gegnern nutzen Sie Netherorkan. Frostbombe

ist schon länger keine Alternative mehr,

selbst wenn Sie Gegner verlangsamen müssen.

malträtieren, können Sie gleich die Kampferöffnung

des Feuer-Magiers üben. Die ist

extrem wichtig, um ein (möglichst) hohes

Entzünden aufzubauen.

So verteilen Sie Ihre Talente als Feuer-Magier

Viel Kopfzerbrechen müssen Sie sich bei der Wahl der meisten Talente nicht machen.

Bis auf die Level-75- und Level-30-Talente sind die Fähigkeiten

in den anderen Reihen eindeutig. Welchen

Bombenzauber Sie nehmen, hängt davon ab, mit wie vielen

Die Kampferöffnung der Feuer-

Spielweise

Selbst wenn Sie die Hälfte

des Kampfes Ihre Pyroschlag-Procs

versemmeln

oder während des Kampfes

Cola über Ihre Tastatur

schütten, verursachen Sie

immer noch guten Schaden,

wenn Sie die Kampferöffnung

perfekt durchgeführt

haben. Dabei nutzt die

Feuer-Spielweise Pyroschlag!-Procs in Verbindung

mit dem Talent Geistesgegenwart und

dem Zauber Zeitverschiebung voll aus. Sogar

Blizzard hat bereits zugegeben, dass die

Gegnern Sie es zu tun bekommen. Kontrollzauber wie Ring

des Frost wirken im Raid meist eh nicht. Geistesgegenwart

und Herbeirufung sind als Feuer-Magier absolut Pflicht.

Synergie dieser Zauber und Talente für die

Feuer-Spielweise etwas zu stark sei. Der Start

sieht dabei immer gleich aus: Angenommen,

Ihr Schlachtzug steht kurz davor, einen Boss

anzugreifen, wirken Sie fünf Sekunden vor

dem Pull Hervorrufung (bei aktivem Talent

Herbeirufung), gefolgt von Spiegelbild, werfen

einen Trank der Jadeschlange ein und fangen

an, Pyroschlag zu wirken (ja, den ewig langen

Pyroschlag ohne Procs). Danach wirken Sie

Ihren DoT-Zauber auf das Ziel und beginnen

Feuerball zu wirken. Wie Sie danach weiter

vorgehen, hängt davon ab, welche Ihrer Zauber

kritisch treffen.

Szenario 1

Im besten Fall proccen alle Ihre Schmuckstück-Effekte

und der erste Pyroschlag sowie

der darauffolgende Feuerball treffen kritisch.

In diesem Fall haben Sie bereits einen Pyroschlag-Proc

und wirken nur noch Infernoschlag,

um zusätzlich einen Aufwärmen-Proc

zu erhalten. Mit diesen beiden Procs aktivieren

Sie Geistesgegenwart und Zeitverschiebung.

Nun ballern Sie fröhlich Pyroschläge

ohne Zauberzeit raus, bis Sie keinen Pyro-

Proc mehr haben und Geistesgegenwart aufgebraucht

ist. Danach aktivieren Sie wieder

Zeitverschiebung und hämmern erneut die

Pyroschlag-Taste, bis kein Pyroschlag ohne

Zauberzeit mehr aus Ihrem Magier herauskommt.

Mit ein bisschen „Krit-Glück“ haben

Sie auf diese Weise ein hohes Entzünden aufgebaut

und nutzen nun Einäschern für noch

mehr Schaden. Um Geistesgegenwart und Zeitverschiebung

einfacher zu nutzen, können Sie

folgendes Makro verwenden:

Klassenguide

EisigEs grab Wenn Ihr Gegner von Tieffrieren oder

anderen „Eingefroren-Effekten“ betroffen ist, treffen Sie

garantiert kritisch.

#showtooltip Zeitverschiebung

/cast Geistesgegenwart

/cast Zeitverschiebung

/cast Pyroschlag

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Klassenguide

Feuersäule Als Feuer-Magier verlangsamen Sie Ihre Gegner mit Flammenstoß

Dank Zeitverschiebung holen Sie sich Pyroschlag-Procs zurück.

42

Szenario 2

Gerade wenn Sie nicht so viel kritischen

Trefferwert auf Ihrer Ausrüstung besitzen,

können Sie Pech haben und zu Beginn des

Kampfes keinen kritischen Treffer landen.

In diesem Fall müssen

Sie weiter Feuerball

wirken, bis Sie mit damit

zweimal in Folge

Pyro-Procs

kritisch getroffen haben,

und dann Infernoschlag

wirken. Sollten

Sie nach 10 Sekunden

immer noch nicht beide

Procs von Aufwärmen

und Pyroschlag! haben, aktivieren Sie

die Geistesgegenwart plus Zeitverschiebungs-

Combo eben nur mit einem Pyroschlag!-

Proc: Somit kommt am Ende zwar weniger

Schaden rum als im ersten Szenario, dafür

holen Sie immer noch genug Schaden heraus,

bevor Trank der Jadeschlange und andere

zu Kampfbeginn aktivierte Schmuckstück-Effekte

auslaufen.

Wirken Sie, kurz bevor der letzte Mob

stirbt, Infernoschlag auf ihn. Somit

behalten Sie manchmal den Proc von

Aufwärmen und können bei der nächsten

Gruppe gleich Pyroschlag erzeugen.

Pyro! ist nicht gleich Pyro

Wichtig bei der Kampferöffnung ist, dass

Sie Einäschern wirken, bevor der letzte Pyroschlag

(der mit Geistesgegenwart gewirkt

wurde) einschlägt. Der letzte Pyroschlag

durch Geistesgegenwart würde Ihr mühsam

aufgebautes Entzünden nur verringern. Das

liegt daran, dass durch kritische Treffer ausgelöste

Pyro-Procs 25 Prozent mehr Schaden

verursachen als „normal“ gewirkte Pyroschläge.

Im Idealfall nutzen Sie Einäschern,

während der Pyroschlag, der mit Geistesgegenwart

gewirkt wurde, gerade im Flug auf

den Boss ist.

So nutzen Sie Einäschern ohne

Cooldowns

Wenn Sie mit der gleichnamigen Glyphe

spielen, ist Einäschern alle 90 Sekunden wieder

bereit. Somit deckt sich der Cooldown

ideal mit Zeitverschiebung (3 Minuten) und

Geistesgegenwart (90 Sekunden Cooldown).

Nach dem Kampfbeginn warten Sie, bis Einäschern

wieder bereits ist, und Sie mindestens

einen Pyroschlag-Proc oder im besten

Fall einen Pyroschlag- und Aufwärmen-Proc

aktiv haben. Mit etwas Glück hauen Sie Ihrem

Gegner drei Pyroschläge um die Ohren

und haben auch ohne Zeitverschiebung

ein halbwegs

gutes Einäschern. Warten Sie

bei Einäschern zwischen den

Zeitverschiebungs-Phasen

nicht auf schadenserhöhende

Procs, da sich die

Cooldowns der einzelnen

Zauber ansonsten beißen.

Für das Einäschern ohne die

Zeitverschiebungs-Combo können Sie den

Pyroschlag mit Geistesgegenwart übrigens einschlagen

lassen, bevor Sie Einäschern wirken

– in diesem Fall geht Ihnen kaum Schaden

verloren oder Sie erhöhen Ihr Entzünden mit

etwas Glück sogar.

Rotation bei Einzelzielen

Basisrotation (wiederholen)

Bombenzauber

Der erste Zauber, den Sie auf den Gegner wirken, ist Ihr

Bombenzauber. Dadurch tickt Ihr erster DoT auf dem

Ziel, aber noch wichtiger ist, dass somit der Effekt Pyromane

auf dem Ziel aktiv wird. Pyromane erhöht den

Schaden von Feuerball, Infernoschlag, Pyroschlag und

Frostfeuerblitz um zehn Prozent.

Der nächste Zauber ist Feuerball. Feuerball wirken Sie

so lange, bis Sie den ersten kritischen Treffer mit diesem

Zauber erzielt haben.

Sobald ein kritischer Treffer erzielt wurde, wirken Sie

mit dem nächsten Feuerball einen Infernoschlag hinterher.

Somit haben Sie zwei kritische Treffer in Folge

erzielt und bekommen nun einen Proc von Pyroschlag!

DoTs oben halten!

Im Gegensatz zur Arkan- und Frost-Spielweise

lösen DoTs beim Feuer-Magier keine Procs aus.

DoTs haben neben dem verursachten Schaden

trotzdem eine große Bedeutung für die Spielweise.

Jedes Mal, wenn Sie einen DoT auf das

Ziel wirken, erhält das Ziel den Debuff Pyromane.

Durch diesen Debuff erhält das Ziel 10

Prozent mehr Schaden durch Frostfeuerblitz,

Feuerball, Infernoschlag und Pyroschlag. Da Pyromane

15 Sekunden hält und Lebende Bombe sowie

Netherorkan 12 Sekunden, brauchen Sie sich

nicht verrückt zu machen und abwägen, einen

Zauber wegen des fehlenden Bonusschadens

abbrechen zu müssen, sondern erneuern Ihre

DoTs wie gewohnt. Achten Sie beim „Dotten“

mehrerer Ziele darauf, wieder auf ein Ziel mit

einem aktiven DoT zu wechseln, bevor Sie Ihre

Einzelziel-Zauber wirken. Das Anvisieren des

falschen Ziels würde Sie zehn Prozent Schaden

Ihrer Einzelziel-Zauber kosten.

Feuerball Infernoschlag Pyroschlag Einäschern

Dank Pyroschlag! schleudern Sie dem Gegner nun

einen Pyroschlag ohne Zauberzeit um die Ohren. Trifft

dieser kritisch, setzen Sie gleich ein Ein äschern hinterher.

Einäschern formt aus dem DoT, den Pyroschlag hinterlässt,

und dem hohen Entzünden durch den kritischen

Pyroschlag-Treffer einen weiteren mächtigen DoT. Bekommen

Sie keine Procs, wirken Sie weiter Feuerball

und achten auf Ihre Bombenzauber: Lebende Bombe

erneuern Sie erst, nachdem der Zauber ausgelaufen

ist. Frostbombe setzen Sie immer auf den Gegner, sobald

der Zauber bereit ist. Netherorkan erneuern Sie

immer kurz bevor der Zauber ausläuft.

PC Games | mmORe


Klassenguide

Drachenpower Wenn Ihnen Gegner zu nahe

kommen, desorientieren Sie sie mit Drachenodem.

Mehr „Krits“ durch

Zertrümmern

Zertrümmern ist eine passive Fähigkeit, welche

die kritische Trefferchance gegen gefrorene

Ziele verdoppelt und nochmal um 50

Prozent erhöht: Als Feuer-Magier, der voll

auf kritischen Trefferwert setzt, treffen Sie gefrorene

Ziele also immer kritisch. Wann immer

Sie also in einem Dungeon einen Gegner

mit Frostnova festfrieren können, haben Sie

eine nette Möglichkeit, um Pyro-Procs aufzubauen.

Besonders gut ausnutzen können Sie

dies, wenn das Ziel über viel Leben verfügt

und nicht immun gegen Tieffrieren ist. Mit einem

aktiven Aufwärmen- und Pyroschlag-Proc

betäuben Sie das Ziel per Frostnova, gefolgt

von Tieffrieren und hauen dem Ziel dann wie

zur Kampferöffnung garantiert fünf kritische

Pyroschlag-Treffer in Folge rein. Falls das Ziel

danach noch lebt, wirken Sie ein enormes

Einäschern auf Ihren Gegner.

Rotation bei Gegnergruppen

Basisrotation (wiederholen)

Bombenzauber

PC Games | mmORe

+ +

Feuerball +

Infernoschlag

Ihre Rotation gegen mehrere Gegner sieht im Vergleich

zum Kampfablauf gegen einzelne Gegner sehr

ähnlich aus. Der Grund dafür ist, dass Sie jedes Mal,

wenn Sie Infernoschlag wirken, um Pyroschlag! zu

bekommen, automatisch alle DoTs auf umliegende

Gegner verteilen.

Dieses Verteilen der DoTs verursacht am meisten Gruppenschaden,

da Sie keinen klassischen Flächenzauber

haben wie zum Beispiel der Krieger Klingensturm.

Der ideale Kampfaublauf:

Zu Beginn wirken Sie Ihren Bombenzauber auf so viele

Ziele wie möglich und verteilen DoTs, die durch Ihre

Im PvP ist genau das übrigens die Taktik

des Feuer-Magiers: Widersacher mit aktiven

Procs und Geistesgegenwart plus Zeitverschiebung

im Tieffrieren schnell die hohen „Pyro-

Krits“ reinzuhauen. Im PvP nutzen Sie dabei

Frost rachen für extra Frosteffekte und gehen

sicher, dass Ihr Ziel kein PvP-Schmuckstück

bereit hat und der Heiler mit einem Gegenzauber

belegt wird. Falls Frostnova und Frostrachen

nicht funktionieren sollten, können

Sie das Ziel immer noch mit Drachenodem

desorientieren und einen Ring des Frosts

unter Ihr Ziel platzieren, mit dem Sie bei

schlechter Positionierung Ihrer Gegner sogar

mehrere Spieler erwischen.

Der Aufwärmen-Trick

Eine weitere Methode, um mehr Pyro-Procs

zu erhalten, ist, den Proc nicht überhastet zu

nutzen. Wenn Sie aus einem Aufwärmen-Proc

mit Infernoschlag einen Pyroschlag-Proc ma-

Pyroschlag Einäschern +

Infernoschlag

Blizzard/Arkane

Explosion

Einzelzielzauber enstehen, mit Inferno schlag auf die

umliegenden Ziele. Haben Sie es mit fünf oder mehr

Gegnern zu tun, wirken Sie Arkane Explosion oder Blizzard

(je nachdem, ob das Wirken von Arkane Explosion

in Nahkampfreichweite sicher ist).

Nach dem ersten kritischen Feuerball wirken Sie Infernoschlag,

um einen Pyroschlag ohne Zauberzeit

zu wirken. Nach diesem Pyroschlag wirken Sie Einäschern

und verteilen dieses mit Infernoschlag auf

alle Gegner im Umkreis.

Somit ticken Entzünden, der Pyroschlag-DoT, Ihr Bombenzauber

und Einäschern auf allen Zielen und Ihr

Schaden steigt in die Höhe.

GlücksabhänGiG? Damit Ihr DoT Entzünden

viel Schaden verursacht, brauchen Sie

etwas Glück mit Ihren kritischen Treffern.

chen, wirken Sie zunächst weiter Feuerball,

bis Sie zusätzlich einen weiteren Proc von

Aufwärmen erhalten. Wenn das passiert, wirken

Sie wieder einen Feuerball und schießen

sofort den „Instant-Pyro“ hinterher. Beide

Zauber treffen gleichzeitig ein: Wenn einer

der beiden Zauber kritisch trifft, erhalten Sie

wieder einen Pyroschlag-Proc. Diese Methode

erhöht die Chance auf mehr Pyro-Procs und

somit mehr Schaden.

Weiter den Schaden steigern

Wenn Sie die Kampferöffnung und die

allgemeine Rotation des Feuer-Magiers gemeistert

haben, können Sie Ihren Schaden

noch weiter steigern, indem Sie Ihre Level-

90-Talente richtig nutzen. Als Level-90-Talent

wählen Sie immer Herbeirufung. Schutz

des Beschwörers kommt nur im PvP zum Einsatz

und Rune der Kraft schränkt Ihre Mobilität

zu sehr ein. Bei Herbeirufung kommt

es darauf an, die Laufzeit bestmöglich auszunutzen

und in manchen Fällen auch mal

ohne den Buff weiterzuzaubern.

Ein Beispiel wäre eine Situation, in der Herbeirufung

gerade ausgelaufen ist und Sie sich

in den nächsten zwei bis drei Sekunden sowieso

bewegen müssen. Würden Sie direkt

nach Ablauf von Herbeirufung den Zauber

wirken, ihn wegen einer tödlichen Bossattacke

wie BOGENHIEB dann abbrechen

und erneut wirken müssen, hätten Sie doch

lieber erst mal ohne den aktiven Buff weitergezaubert

und nach dem BOGENHIEB

Hervorrufung gewirkt. Weitere Situationen,

in denen Sie kurze Zeit ohne Herbeirufung

weiterzaubern, sind Szenarien, in denen

Kampfrausch/Heldentum und/oder Trank

der Jadeschlange nur noch drei bis vier Sekunden

aktiv sind oder Sie einen Boss in

die nächste Phase bringen beziehungsweise

besiegen. In all diesen Fällen würden Sie

mehr Schaden verursachen – auch wenn Sie

in dieser Zeit nicht von den zusätzlichen 15

Prozent Zauberschaden von Herbeirufung

profitieren.

43


Klassenguide

Das Feintuning für

Feuer-Magier

Nachdem wir Ihnen die Grundlagen und

Feinheiten der Feuer-Spielweise erläutert haben,

geht es nun ans Feintuning. Feintuning,

das bedeutet Ausrüstung mit den richtigen

Sockeln und Verzauberungen zu versehen

sowie in schweren Kämpfen die passenden

Tränke und Buff-Food zu sich zu nehmen.

Denn nur mit dem richtigen Feintuning holen

Sie alles aus Ihrem Magier heraus.

Worauf muss ich beim Fein tuning

achten?

Das ist eigentlich ganz simpel: Als Fernkämpfer,

der mit Zaubern um sich wirft, achten Sie

immer darauf, Intelligenz zu erhöhen, wo es

nur geht. Da, wo Sie diesen Wert nicht steigern

können (beim Umschmieden zum Beispiel),

achten Sie darauf, ob Sie beispielsweise noch

etwas Trefferwertung benötigen oder kritischen

Trefferwert herausholen können.

Eine Frage des Goldbeutels

Wenn Sie nicht zufällig Selbstversorger sind

und die passenden Berufe und Materialien

auf anderen Charakteren zur Verfügung stehen

haben, müssen Sie für gute Sockel und

Verzauberungen hier und da ein bisschen tiefer

in den Goldbeutel greifen. Unsere auf den

Gut Gerüstet

Mit dem richtigen

Feintuning machen

Sie Ihren Magier

stark.

folgenden vier Seiten aufgelisteten Gegenstände

sind die besten und zugleich teuersten

Verbesserungen. Wenn Sie über etwas weniger

Gold verfügen, schauen Sie beispielsweise

statt nach einem blauen Sockel nach der

Variante in grün. Damit Ihr Charakter ordentlich

reinhaut, dürfen Sie jedoch kein

Geizhals sein, was das Feintuning anbelangt.

Jeden Gegenstand sollten Sie jedoch auch

nicht unbedingt aufpolieren. Bei Tanks und

Heilern mag dies vielleicht anders sein, aber

für Magier lohnen sich Verzauberungen und

Sockel erst ab einer Gegenstandsstufe von

96. Immerhin erhalten Sie bereits auf der

Zeitlosen Insel Gegenstände mit einer Gegenstandsstufe

von 496.

So schmieden Sie

am besten um

Beim Umschmieden nehmen Sie einen Wert,

der sich auf einem Gegenstand befindet, und

verändern ihn zu einem anderen Wert. Dabei

werden jedoch nur 40 Prozent des Wertes genommen.

Einzige Bedingung ist, dass sich der

Wert, in den Sie umschmieden wollen, nicht

bereits auf diesem Gegenstand befindet.

Wie schmiede ich als Feuer-Magier

am besten um?

Beim Umschmieden halten Sie sich an die

Tabelle auf Seite 37. Sie nehmen immer den

Wert, der am weitesten unten steht, und wan-

deln ihn in den um, der am weitesten oben

steht. Werte wie Meisterschaft oder über-

schüssiges Tempo wandeln Sie also in kriti-

schen Trefferwert oder Trefferwert um.

Beim Umschmieden geht es primär darum,

sich die nötigen Caps zu ertricksen. Wenn

Sie kurz vorm ersten Tempo-Cap von 12,5

Prozent sind, schmieden Sie zunächst Meis-

terschaft in Tempowertung um. Viel wichti-

ger ist jedoch, dass Sie Ihr Trefferwert-Cap

erreichen. Dies zu erreichen, ist nicht immer

Wann nutze ich

Zeitkrümmung?

Eine der mächtigsten Fähigkeiten des Magiers

muss mit Bedacht eingesetzt werden.

Mit Zeitkrümmung erhöhen Sie für 40 Sekunden

das Nahkampf-, Zauber- und Distanzan-

griffstempo Ihrer Gruppen- und Schlachtzugsmit-

glieder um 30 Prozent. Durch das erhöhte Tempo

werden Angriffe in schnellerer Frequenz abgefeu-

ert und DoTs/HoTs (Heilung-über-Zeit-Zauber)

öfter ticken. Mit einem zehnminütigen Debuff, der

das Einsetzen dieses Zaubers verhindert, können

Sie diese Fähigkeit also nicht bei jeder x-beliebi-

gen Gruppe anwenden.

In heroischen Instanzen nutzen Sie den Zauber

meist beim ersten und beim letzten Boss. In

Schlachtzügen setzen Sie Zeitkrümmung in Pha-

sen ein, in denen Ihr Schlachtzug die meisten Pro-

bleme hat beziehungsweise viel Schaden und/

oder Heilung erforderlich ist.

Ideale Edelsteine

für den Feuer-Magier

Bei der Wahl Ihrer Sockel setzen Sie als Feuer-

Magier voll auf kritischen Trefferwert und versuchen

über Mischsteine Ihren Trefferwert weiter zu erhöhen.

Seit MoP hat sich auf den Mischsteinen (also

Steine, die Intelligenz und zum Beispiel kritische

Trefferwertung erhöhen) der Wert des sekundären

Wertes neben Intelligenz stark erhöht. Somit sind

diese Steine besonders für rote Sockel sehr interessant.

Tatsächlich bringen Ihnen reine „Krit-Steine“

einen höheren Schadensgewinn als die reinen „Int-

Sockel“. Sockelboni nehmen Sie nur mit, wenn Sie

60 Intelligenz oder mehr bekommen.

Meta: Finsterer Bergkristall beziehungsweise

Brennender Bergkristall (je nachdem,

wie weit Sie mit der legendären Quest sind).

Rot: Listiger Aragonit (+160 Waffenkunde

und +160 kritischer Trefferwert).

Gelb: Glatter Goldberyll (+320 kritischer

Trefferwert).

Blau: Stechender Dioptas (+160 Trefferwert

und +160 kritischer Trefferwert).

leicht: Selbst wenn man alles in Trefferwert

umgeschmiedet hat, reicht es immer noch

nicht für die benötigten 15 Prozent. Dank

MoP erhalten Sie jedoch nun auch durch

Waffenkunde Tref ferwert. Das bedeutet, dass

Sie, selbst wenn sich bereits Trefferwertung

auf dem Gegenstand befindet, diese durch

das Umschmieden in Waffenkunde trotzdem

erhöhen können.

Das beste Buff-

Food

Mit MoP können Sie wie in Cataclysm auch

entweder zum eigenen Buff-Food greifen

oder sich an einem Schlachtzugsmahl satt essen.

In Cataclysm hat es keinen Unterschied

gemacht, ob Sie sich am Meeresfrüchtefestmahl

satt gegessen oder eigenes Buff-Food

zu sich genommen haben. In MoP erhalten

Sie jedoch für das Essen Ihres eigenen Buff-

Foods mehr Intelligenz als fürs Festmahl.

Durch die großen Banketts anderer Spieler

erhalten Sie 250 Intelligenz. Das große Topfbankett

ist speziell für Zauberklassen und

gewährt Ihnen 25 Punkte mehr Intelligenz.

Wenn Sie etwas Gold in der Tasche oder

Kochmaterialien übrig haben, greifen Sie

zum Fischeintopf und erhalten weitere 25

Punkte Intelligenz.

Großes Topfbankett: +275 auf einnützliches

Attribut. Beim Magier ist

der Attribut immer Intelligenz.

Fischeintopf nach Moguart:

+300 Intelligenz

44

PC Games | mmORe


Waffenkunde

Wenn Sie in Waffenkunde umschmieden, bekommen

Sie Trefferwert hinzu. Dieser gewonne-

ne Wert wird jedoch nicht zu Ihrer Zaubertrefferwertung

hinzuaddiert. Wundern Sie sich also nicht beim

Blick auf die Anzeige.

Fläschchen,

Tränke, Elixiere

Fläschchen sind im Schlachtzug gerade zu Beginn

eines Contents Pflicht. Mit dem passenden

Elixier steigern Sie Ihre Intelligenz kurzzeitig

enorm. Egal ob Ihnen noch etwas Trefferwert

oder Tempo fehlt: Sie greifen immer zum Fläschchen

mit Intelligenz. 1.000 Intelligenz sind

einfach zu stark, um einen anderen Wert dafür

zu erhöhen.

Fläschchen

Fläschchen der

Sommersonne: Erhöht Ihre Intelligenz

eine Stunde lang um 1.000

Elixiere & Tränke

Trank der Jadeschlange:

Erhöht für 25 Sekunden die Intelligenz

um 4.000

Verzauberungen

Verzauberungen erhalten Sie über Schriftrollen

aus dem Auktionshaus oder Sie fragen einen

Verzauberer und suchen sich die nötigen

Materialien zusammen. Oft ist es günstiger,

sich die Materialien einzeln zu besorgen. Das

dauert etwas länger, ist jedoch fast immer

preiswerter, als wenn Sie eine Rolle der Verzauberung

kaufen. Verbesserungen für Ihre

Schulterstücke erhalten Sie beim Inschriftenkundler

und den Bonussockel für Ihren Gürtel

kann Ihnen der Schmied herstellen.

Kopf: Kopfverzauberungen gibt es

seit Mists of Pandaria nicht mehr.

Wer fleißig seine legendäre Quest

gemacht hat, erhält für seine Mühen

jedoch einen legendären Meta-

Edelstein.

Schulter: Große Inschrift der Kranichschwinge

(+200 Intelligenz und

+100 Kritischer Trefferwert).

Brust: Glorreiche Werte

(+80 auf alle Werte).

Armschienen: Erstklassige Intelligenz

(+170 Intelligenz). Wem diese

Verzauberung zu teuer ist, greift zu

Meisterschaft und erhöht somit den

gleichnamigen Wert um 170.

Hände: Großes Tempo (+170 Tempo).

Wenn Ihnen Trefferwert fehlt,

verzaubern Sie Waffenkunde.

Taille: Gürtelschnalle aus lebendigem

Stahl (fügt einem Gürtel einen zusätzlichen

Sockelplatz für Edelsteine hinzu).

Wird vom Schmied hergestellt.

Beine: Großer himmelblauer Zauberfaden

(+285 Intelligenz und +165

kritischer Trefferwert).

Umhang: Überragende Intelligenz

(+180 Intelligenz). Als Schneider besticken

Sie Ihren Umhang mit hell

leuchtendem Garn.

Füße: Pandarenpfoten (+140

Meisterschaft und geringe Bewegungstempoerhöhung).

Waffe: Jadegeist (erhöht beim Wirken

eines Schadenszaubers die Intelligenz

manchmal um 1.650 )

Nebenhand: Erhebliche Intelligenz

(+165 Intelligenz)

Klassenguide

So erhalten Sie leichter Pyroschlag-Procs

Viele Spieler haben im Schlachtzug mit der Latenz oder FPS zu kämpfen und können Infernoschlag oft gar

nicht richtig zum Einsatz kommen lassen. Doch hier gibt es eine Hilfe.

Das Infernoschlag-Makro

#showtooltip Infernoschlag

/ stopcasting

/ cast Infernoschlag

Auf den vorherigen Seiten haben wir Ihnen empfohlen,

an den nächsten Feuerball sofort einen Infernoschlag

anzuhängen, wenn Sie das erste Mal kritisch getroffen

haben. So erhalten Sie garantiert einen Proc von Pyroschlag!

und verschwenden keine globale Abklingzeit

(die 1,5 Sekunden Wartezeit nach jedem Zauber). Bei

vielen Spielern klappt dies aufgrund von erhöhter Latenz

oder FPS-Problemen leider nicht. Wenn diese Spieler die

Feuerball­Infernoschlag-Combo nutzen, schlägt der Feuerball

vorher ein und Infernoschlag erst mit Verzögerung.

Mit unserem Makro wird dies vereinfacht. Beim ersten

kritischen Treffer drücken Sie einfach das Makro, welches

bewirkt, dass Ihr gerade gewirkter Zauber gestoppt

wird und Sie sofort Infernoschlag zaubern. Somit haben

Sie einen kleinen DpS-Verlust, bekommen jedoch trotz

erhöhter Latenz garantierte Pyro-Procs.

Aufwärmen Sobald Aufwärmen auftritt, stoppen Sie mit dem Makro den Zauber für Infernoschlag.

Die besten Berufe für

den Feuer-Magier

Generell gilt, dass Sie den meisten Nutzen aus zwei

verarbeitenden Berufen ziehen. Verarbeitende Berufe

wie Verzauberungskunst oder Juwelenschleifen

haben die Möglichkeit, durch besondere Ring-

Verzauberungen oder Sockel Ihre Intelligenz um

320 Punkte zu erhöhen. Zwei verarbeitende Berufe

zu haben, bedeutet entweder, dass Sie viel Gold für

Materialien ausgeben müssen oder einen Charakter

haben, mit dem Sie die Materialien farmen.

Verzauberungskunst

Als Verzauberer haben Sie nicht nur die

Möglichkeit, Gegenstände für Ihren Schlachtzug zu

entzaubern, sondern können auch Ihre Ringe mit

nützlichen Attributen verbessern. Für lediglich zwei

Geis terstaub können Sie Ihre Ringe mit jeweils 160

Intelligenz verzaubern. Somit haben Sie dauerhaft

320 Intelligenz mehr.

Alchemie

Den mit Abstand besten Berufsbonus erhalten

Sie durch Alchemie, zumindest wenn Sie sich des Öfteren

mit Ihrer Gilde in Schlachtzügen aufhalten: Durch

Mixologie halten Fläschchen, die Sie eingeworfen

haben, doppelt so lange, und der Effekt dieser Fläschchen

erhöht. Wenn Sie ein Fläschchen der Sommersonne

einwerfen, hält dies zwei Stunden statt nur einer

und gewährt Ihnen statt 1.000 satte 1.320 Intelligenz.

Durch die längere Laufzeit der Fläschchen sparen sich

Alchemisten zudem eine ganze Stange Gold. Ziemlich

unausgeglichen? Nicht ganz. Alchemisten laufen nicht

dauerhaft mit einem Fläschchen herum und müssen

entweder Gold oder Zeit für das Farmen der Materialien

ausgeben.

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45


Klassenguide

Der Mönch

Von Pandaria nach Draenor

Die jüngste Klasse in World of Warcraft hatte jetzt über ein Jahr, um sich einzugewöhnen

– aber ist der Mönch wirklich schon in der Mitte der Raids angekommen?

Stand: Patch 5.4 .2 I Autor: Johann Trasch

46

ie Ankündigung von Mists of

Pandaria war ein Trauerspiel. Zumindest,

wenn man sich das Geheule

der Spielerschaft anhörte: Haustierkämpfe?

Pokémon sind dumm! Pandaren als

neue Rasse? Flauschige Völker sind dumm!

Pandaria als neuer Kontintent? Grüne Grasflächen

sind dumm! Beschnittene Talentbäume,

die angeblich nur wenige Wahlmöglichkeiten

lassen? Dumm! Dumm! Dumm! Nur

beim Mönch waren sich

die meisten einig: Der

könnte was werden! Mit

bloßen Fäusten auf Drachen

einschlagen und

mit Kung-Fu-Tritten heilen?

Gar nicht so dumm.

Alles ist anders!

Tja, ironischerweise

kam alles ganz anders:

Der Haustierkampf ist

Blizzards größter und

unerwartetster Triumph der Erweiterung,

Pandaren stellen 7,2 Prozent aller europäischen

Charaktere (und damit mehr als

Goblins, Trolle, Gnome, Zwergen, Worgen

oder Draenei), Pandaria ist nach den tristen

Gebieten Cataclysms ein großartiger Augenschmaus

und lädt in jeder Ecke zum Erforschen

ein und die Talentbäume bieten zum

ersten Mal seit WoW Classic echte Auswahl

statt simples „aus dem Internet abschreiben“.

Nur der Mönch legte nicht den Start hin, den

die Spieler sich gewünscht hätten, trotz aller

Vorschusslorbeeren. Die Gründe dafür waren

je nach Spielweise unterschiedlich.

Als Tank hatten Mönch-Spieler von Anfang

an mit dem Fokus auf „aktive Mitigation“

zu kämpfen. So nennt man das, wenn man

als Tank aktiv Schaden vermeiden muss statt

sich auf Rüstung und Schild zu verlassen.

Todesritter machen das seit Jahren so und

haben damit exakt das gleiche Problem wie

die Mönch-Tanks seit Beginn von MoP: Wenn

Sie als Spieler nicht ständig auf kurzzeitige

Buffs und Schadensvermeidungen schauen,

dann werden Sie ruck, zuck aus dem

Leben geschossen. Genau deshalb haben so

viele Spieler ein unterschiedliches Bild vom

Mönch-Tank: Manche schwören auf den hohen

Schadensausstoß nebst großer Schadensvermeidung,

andere verlassen sofort den

Schlachtzug, wenn ein Mönch-Tank dazugeholt

wird. Allerdings ist diese aktive Mitigation

inzwischen auch bei den meisten anderen

Tanks groß im Kommen. Nur, dass sich

Bären und Platten-Tanks wenigstens noch ein

bisschen auf ihrer Rüstung ausruhen können.

Mönche nicht.

Schadensausteiler-Fehlstart

Blizzard designte den Mönch von Anfang

an mit angezogener Handbremse. Die Entwickler

wollten vermeiden, das Todesritter-

Desaster zu wiederholen.

Tiger-Statue?

Braumeister haben die Statue des

Schwarzen Ochsen, Heiler die Statue der

Jadeschlange. Was viele nicht wissen: In der

MoP-Beta gab’s auch eine Statue des weißen

Tigers – die wurde aber kurz vor knapp

wieder aus dem Spiel entfernt. Übrig blieb

nur das Begleiter-Talent Xuen, den weißen

Tiger beschwören. Die Statue wäre cooler.

Die Heldenklasse war

zum Start von WotLK so

stark, dass viele Spieler

umsattelten und damit

die Schlachtfelder beherrschten

und die eingesessenen

Tanks und

Nahkämpfer im Dutzend

aus ihren Raids

vertrieben.

Diese Entwickler-Vorsicht

spürten zu Beginn

von Mists of Pandaria vor allem Windläufer-

Mönche – ihr Schaden war unterirdisch und

die Spielweise ziemlich vertrackt und Procabhängig.

Erst mit späteren Patches, die die

Bei neuen Klassen sind so viele Änderungen ja irgendwo

naheliegend, trotzdem hätten wir uns etwas mehr

Konstanz beim Mönch gewünscht. Aber zugegeben: Die

Einführung des Rings des Friedens mit Patch 5.2 brachte

Meisterschaft von „zusätzliche kostenlose

Schläge durch Combobrecher“ auf „mehr Schaden

durch Tigeraugengebräu“ änderte – neben

einiger anderer Details – wurde die Spielweise

etwas durchsichtiger und Windläufer-

Mönche fanden sich zumindest im Schadensausteiler-Mittelfeld

wieder. Wohlgemerkt:

Besonders findige Nahkampf-Karatekas

konnten sich ab dem Thron des Donners auch

an der Spitze des Recounts festsetzen – nur in

der Masse waren und sind Windläufer eben

noch durchschnittlich.

Heilen durch Schaden?!

Die meisten Spieler, die zu MoP auf den

Mönch wechselten, taten das aus einem ganz

bestimmten Grund: Sie wollten durch Schaden

heilen. Klingt doch zunächst gut: Während

Sie dem Feind Saures geben, heilen Sie

quasi nebenbei Ihre Mitspieler – ist ja auch

viel spannender als einfach nur immer auf

die doofen Lebensbalken zu gucken. In der

Praxis war das Heilen durch Gewalt aber

ein gewaltiger Flop. Wer das Fistweaving –

so nennt sich diese Mönch-Spielart im Englischen

– beherrschte, der kam damit ganz

gut durch 5-Spieler-Instanzen und den Raid-

Die Mönch-Talente im Wandel der Zeit

Alle markierten Talente wurden seit dem Start von Mists of Pandaria besonders stark abgewandelt.

jede Menge Zusatz-Möglichkeiten für PvE und PvP – dieses

Talent entwaffnet alle Feinde im Wirkungsbereich und

lässt sie verstummen. Zuvor konnten Mönche mit diesem

Talentpunkt nur die Reichweite der Paralyse erhöhen.

Die letzten Artikel: Maximaler Schaden als Tank (MMORE 02/14, S. 46) +++ Heilen im Orgrimmar-Raid (MMORE 11/13, S. 86) +++


Alle Mönche sind Pandaren! Oder nicht?

So ganz stimmt das nicht – aber zugegeben: Der Großteil der Kung-Fu-Meister trägt Pelz.

Die Webseite realmpop.com liest WoW-Bevölkerungsdaten

aus und bietet dadurch jede Menge Informationen

für interessierte Spieler. Zum Beispiel: Wie groß ist

der Anteil an Pandaren unter den Mönchen?

Klare Führung!

35,6 Prozent aller Stufe-90-Mönche auf Allianzseite

sind Pandaren, bei der Horde sind’s immerhin 32,7.

Berücksichtigt man alle Charaktere von Stufe 1 bis 90

ist der Anteil zwar etwas geringer, aber noch über 30

Prozent. Damit ist klar: Ja, die meisten Mönche sind

Pandaren, insgesamt über 60 Prozent. Für Spieler, die

browser. Für echte Schlachtzüge kam einfach

zu wenig Heilung heraus. Das hat sich bis

heute nicht geändert: Draufgehauen wird

nur nebenbei in den stressfreien Phasen, die

echte Heilung wird klassisch über Direktzauber

erzeugt. Allein: Weil „normale“ Mönchsheilung

sich stark von der Spielweise anderer

Heiler abhebt – beginnend damit, dass Sie

Ihren Hauptzauber Wallender Nebel quasi

ständig kanalisieren müssen –, sprangen viele

Mönch-Fans der ersten Stunde wieder ab.

Dafür sorgte auch die Tatsache, dass Mönche

in keiner Rolle echten Hybrid-Charakter haben.

Während Paladine und Druiden in jeder

Rolle auf die meisten ihrer Heilzauber zurückgreifen

können, besitzen Mönch-Tanks

und -Schadensausteiler nur einen einzigen

Heilzauber – die nutzlose Heilende Sphäre. Das

führte bei Mönch-Spielern durchaus zu Frust,

wenn Sie auf die Ansage „Heil mal kurz mit!“

nur mit „Äh ... geht nicht.“ antworten konnten.

Oft antworteten andere Spieler darauf

mit Unverständnis und sofortigem Rauswählen

des armen Mönches.

Gibt es trotzdem genug Mönche?

Der Mönch hat sein Anfangstrauma überwunden

und ist inzwischen fester Bestandteil

der meisten Raids. Auch wenn er nach

wie vor nicht als Schadensausteiler mitheilen

nicht so sehr darauf achten, entsteht durchaus der Eindruck,

alle Mönche wären Pandas.

Dabei ist der Anteil der anderen Völker steigend, wenn

auch nach wie vor gut durchgemischt: Die Menschen

stehen mit 10,4 Prozent auf Platz 2, Blutelfen machen

mit 5,5 den dritten Platz. Genau die beiden Rassen

also, die bei der jeweiligen Fraktion eh beliebt sind.

Draenei, Zwerge, Tauren und Trolle kommen jeweils

nicht über zwei Prozent hinaus, alle anderen Rassen

dümpeln irgendwo zwischen zwei und vier Prozent herum.

Mönch-Autor Johann freut’s – der ist als Tauren-

Mönch damit etwas ganz Besonderes.

kann. Beim Tank gibt‘s zwar noch diverse

Vorbehalte, aber auch nicht mehr oder weniger

als beim Todesritter. Ja, er ist immer

noch die am wenigsten gespielte Klasse! Das

ist aber naheliegend, schließlich ist er auch

die jüngste Klasse und fängt anders als der

Todesritter nicht auf einer absurd hohen Stufe

zu leveln an. Nochmal komplett 90 Levels

nachholen, da haben verständlicherweise erst

mal die wenigsten Lust drauf.

Das könnte sich aber bald ändern: Wer sich

eine Vorverkaufsversion von Warlords of

Draenor holt, der darf sich schon bald einen

Charakter von 1 (oder einem beliebigen anderen

Level) auf 90 hochziehen – sofort und

ohne langes Leveln. Wahrscheinlich gibt

es dazu dann auch einen kostenpflichtigen

Charakterdienst im battle.net; mit dem können

Sie sich dann beliebig viele Charaktere

hochstufen lassen, solange Sie Geld auf den

Tisch legen. Sobald dieser Dienst erscheint

(und aktuell deutet viel darauf hin, dass das

schon passiert ist, wenn Sie diese Ausgabe

lesen), rechnen wir mit einem sprunghaften

Anstieg von Mönch-Spielern: Langzeitspieler

haben die meisten anderen Klassen schon auf

der Maximalstufe oder sie haben sie bereits

ausprobiert und für wenig spaßig befunden.

Frische Zocker werden den Mönch dagegen

deshalb wählen, weil er derzeit noch unter-

Schutz durch Statue Die

Mönch-Statue bietet Mitspielern

Schilde und dient über einen

Umlenk-Spot als Blitzableiter – auch

für Solospieler ist das top!

Der Mönch in Zahlen

Wir haben uns diverse Webseiten angeschaut und das

wichtigste Zahlenmaterial zum Mönch gesammelt.

Wir können Ihnen ja viel erzählen. Wie toll so ein

Mönch ist und wie sehr es sich lohnt, einen zu spielen

oder per Stufe-90-Boost hochzuleveln. Aber Zahlen

sagen oft viel mehr als tausend Worte. Im Folgenden

sehen Sie die wichtigsten Hard Facts zum Mönch,

zum Stand von Patch 5.4.2.

6,4 Prozent heroische Mönche

Die Webseite mmo-champion.com las am 21.01. das

Arsenal aus und stellte fest: Unter allen Charakteren,

die den heroischen Immerseus besiegt hatten, waren

6,4 Prozent Mönche. Kleiner war nur der Anteil von

Schurken mit 5,5 Prozent. Bitter, aber während wir

Mönche noch im Wachstum sind, ist die Zahl der

Schurken seit geraumer Zeit rückläufig. Die Web seite

worldofwargraphs.com bietet eine ähnliche Statistik,

schlüsselt aber noch etwas weiter auf: Von allen

Spielern, die mindestens sechs heroische Bosse in

der Schlacht um Orgrimmar besiegt haben, sind 2,2

Prozent Windläufer-Mönche, 2,1 Prozent Braumeister-Mönche

und 1,8 Prozent Nebelwirker. Laut dieser

Statistik schrumpft der Anteil der Mönche nach oben

hin auf 6,1 Prozent, bei mmo-champion.com geht er

interessanterweise ab den Dunkelschamanen auf

6,6 Prozent nach oben. Da beide Webseiten unterschiedliche

Zählmethoden nutzen – so einfach ist es

nämlich gar nicht, das Arsenal auszulesen –, liegt die

Wahrheit wohl irgendwo dazwischen.

5,3 Prozent PvP-Mönche

Worldofwargraphs.com liest unter anderem auch die

aktiven PvP-Spieler aus und weiß daher auch, wie

groß der Anteil an Mönchen über einer Wertung von

1.800 ist – das ist im PvP die magische Grenze, ab

der man als „gut“ gilt. Mönche machen hier sage und

schreibe 5,3 Prozent aus – 2,9 Prozent Windläufer,

2,2 Prozent Nebelwirker und 0,2 Prozent Braumeister.

Dass Tanks hier unterrepräsentiert sind, ist klar,

die gibt’s im PvP traditionell eher selten. Der Gesamtanteil

an Mönchen ist trotzdem erst mal erstaunlich.

Zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass Mönche

derzeit als eher schlechte PvP-Klasse gelten. Aber

zugegeben, im direkten Vergleich wirkt das doch

eher mickrig: Die beliebteste Klasse im PvP ist der

Krieger mit 16,3 Prozent – wovon allerdings allein der

Waffen-Krieger 15,4 Prozent ausmacht. Er ist mit Abstand

die beliebteste Spielweise im PvP.

326.134,5 Schaden pro Sekunde

Laut der Webseite raidbots.com ist das der Durchschnitts-Schaden

eines Windläufer-Mönchs in der

Schlacht um Orgrimmar. Wohlgemerkt im normalen

Modus und als tatsächlicher Durchschnittswert aus

allen Kämpfen. Bei manchen Kämpfen wie gegen

Garrosh wird der Durchschnittsmönch mehr Schaden

verursachen, bei anderen wie gegen Immerseus weniger.

Aber woher stammen diese Werte überhaupt?

Raidbots.com liest die Werte der Webseite worldoflogs.com

aus, auf der Gilden die Kampflogs ihrer

Raidabende hochladen können. Dadurch können sich

die Spieler untereinander vergleichen und die Gilde

kann die eigenen Daten besser auswerten. Jetzt laden

aber natürlich eher fortgeschrittene Gilden ihre Daten

hier hoch, weswegen die Werte wahrscheinlich deutlich

über dem „echten“ Schadensdurchschnitt liegen.

Interessant sind sie allemal.

Klassenguide

T-16-Set holen – oder nicht? (MMORE 10/13, S. 50) +++ Was ändert Patch 5.4? (MMORE 09/13, S. 70) +++

47


Klassenguide

48

repräsentiert ist – im Gegensatz zu Paladinen

oder Druiden – und jede Rolle ausfüllen

kann. Aber was erwartet diese neuen Spieler

dann eigentlich mit ihrem Stufe-90-Mönch?

Lohnt sich ein Powerlevel-Mönch?

Aktuell haben Sie mit jeder Mönch-Spielweise

gute Karten auf einen festen Raid-

Platz; der Windläufer verursacht ordentlichen

Schaden, der Nebelwirker heilt ganz

passabel und wenn Sie den Braumeister gut

spielen – das ist derzeit leider Voraussetzung

– ist er ein Tank mit brachialen Schadensfähigkeiten,

der sogar Todesritter in den

Schatten stellt. Da der Mönch auch nicht als

„overpowered“, also als viel zu stark gilt, ist

es auch ziemlich unwahrscheinlich, dass er

für Warlords of Draenor abgeschwächt wird.

Das macht ihn zu einer sicheren Bank für

alle Twink-Spieler. Zumindest jetzt in Mists

of Pandaria und natürlich immer abhängig

davon, wie gut die Start-Ausrüstung für die

gekauften 90er-Charaktere ist. Es ist extrem

wahrscheinlich, dass der neue Mönch ohne

legendäre Questreihe und ohne epische

Ausrüstung starten wird. Bis Sie sich die für

Raids beinahe unverzichtbaren legendären

Umhänge oder auch nur die Meta-Edelsteine

erspielt haben, könnte schon das nächste

Add-on starten – das wäre natürlich bitter.

Allerdings: Das Problem haben Sie mit jeder

Klasse und bei reinen Schadensausteilern

ist das Fehlen des Umhangs noch deutlich

schlimmer.

So oder so: Wer noch nie einen Mönch gespielt

hat, sollte sich auf ein wenig Übungszeit

einstellen. Die vorhin erwähnten Unterschiede

zu anderen Klassen – kanalisierte

Heilzauber, aktive Schadensvermeidung als

Tank – machen ein wenig Übung notwendig.

Wenn Sie also in Warlords of Draenor einen

Mönch spielen möchten, legen Sie jetzt damit

los, nicht erst wenn das Add-on vor der

Tür steht. Tief greifende Änderungen an der

Spielmechanik erwarten wir nämlich nicht

– weder bei den Fähigkeiten noch bei den

Talenten. Obwohl: Blizzard schafft im nächsten

Add-on diverse noch nicht benannte Fähigkeiten

bei Klassen ab, die derzeit auf zu

viele Knöpfe drücken müssen. „Button bloat“

nennt sich das. Außerdem wird Waffenkunde

und Trefferwert abgeschafft; all das soll keinen

Einfluss auf den Mönch haben?

Mönche in Warlords of Draenor

Falls Sie noch gar nichts zu den Werte-Änderungen

in Mists of

Pandaria gelesen haben,

hier eine kurze Zusammenfassung:

• Trefferwert und Waffenkunde

fliegen raus!

Sie treffen den Gegner

immer!

• Set-Teile und gegenrell

Gegenstände auf

Haupt-Slots (Hände,

Kopf, Beine, Schulter,

Brust) wechseln ihre

Attribute mit Ihrer Talentverteilung.

Heißt: Eine Brustrüstung hat

zum Beispiel Ausdauer und Beweglichkeit,

wenn Sie Tank sind, und sie hat Ausdauer

und Intelligenz, wenn Sie Heiler spielen.

Flächen-Wunder Spätestens

mit dem geänderten Rauschenden

Jadewind ist der Tank-Mönch eine

echte AoE-Maschine.

Schmuckstücke

Die zweitwichtigsten Gegenstände nach

Waffen werden auch in Warlords of Draenor

nach Spielweisen aufgeteilt sein. Anders als

zum Beispiel Brust-Rüstungen werden sie

ihren Hauptwert also nicht ändern, wenn

der Mönch seine Spielweise wechselt. Das

wäre ja auch zu viel des Guten, ein wenig

Gegenstandssammelei braucht’s ja doch.

Kanalisierte Heilung Die

Heilung mit Kanalisierten Zaubern

ist nicht jedermanns Sache.

Auch die Set-Boni wechseln mit Ihrer Spielweise:

So brauchen Sie für Ihren Mönch in

Zukunft nur noch ein T-Set statt drei.

• Sekundärwerte wie Tempo und kritischen

Trefferwert gibt‘s in Zukunft nur noch auf

Nebengegenständen wie Halsteilen oder Ringen.

Die müssen Sie dann natürlich entsprechend

für jede Spielweise einzeln sammeln.

Willenskraft zählt hierbei

übrigens auch als sekundärer

Wert.

• Als Ergänzung dazu

gibt‘s neue Sekundär-

Werte wie Spalten-Effekte

oder Abklingzeitverkürzungen,

wie man sie jetzt

schon von Schmuckstücken

aus der Schlacht

um Orgrimmar kennt. So

verringert der Schmuck

Garantierte Konsequenzen

vom Sha des Stolzes,

die Abklingzeit von sechs wichtigen Fähigkeiten

um pralle 39 Prozent, das Siegel der

Raserei von den Schätzen Pandarias verleiht

Ihnen eine Chance von 3,11 Prozent, mit einer

Attacke auch umliegende Ziele zu treffen.

Wenn diese Werte zukünftig auch auf anderen

Gegenständen zu finden sind, werden die

Mengen natürlich nicht annähernd so hoch

sein – dafür können Sie sich ganz explizit entsprechende

Sets damit basteln.

• Zusätzlich zu den Sekundärwerten experimentiert

Blizzard derzeit intern mit tertiären

Werten: Die tauchen als zufällige Beigaben

auf Gegenständen auf und erhöhen zum Beispiel

die Haltbarkeit der Gegenstände oder

Ihre Laufgeschwindigkeit. Es ist unwahrscheinlich,

dass diese Werte einen allzu großen

Einfluss auf Ihre Spielweise haben werden,

und es ist noch unwahrscheinlicher, dass

Sie sich zum Beispiel ein Laufgeschwindigkeits-Set

bauen können. Sie müssten schlicht

viel zu lange sammeln.

Was bedeuten die Änderungen für

Mönch-Spieler in WoD?

Simpel gesagt: Sie werden sich ein einzelnes

T-Set farmen und nach wie vor eine Waffe für

PC GAMES | MMORE


Die Macht Des chi Die Chi-

Punkte des Mönchs sind flexibler

als die von Schurken oder Katzen.

Gebt uns mehr Finisher!

Wir wollen das, was Schurken schon haben. Allerdings

wollen die auch was von uns.

Das Stufe-100-Talent Chi-Explosion (siehe unten)

ist ein waschechter Finisher, wie Schurken ihn

schon lange kennen: Die Fähigkeit wird umso stärker,

je mehr Chi Sie damit verbrauchen. Ach was:

Sie erhält sogar Zusatz-Effekte, die die ganze Art

und Weise, wie die Fähigkeit wirkt, verändern. Davon

können Schurken nur träumen.

Klassenguide

den Nebelwirker und zwei Einhandwaffen

für die Tank- und Nahkampfspielweisen.

Das sorgt zwar zunächst für Ordnung in den

Taschen, an die sollten Sie sich aber nicht gewöhnen:

Statt wie bisher maximal vier oder

fünf Ringe werden Sie sich mit etwas Pech

bis zu zehn Stücke des Fingerschmucks holen

müssen: Heiler-Ringe mit und ohne Willenskraft,

Ringe mit und ohne Abklingzeitverkürzung,

Ringe mit Mehrfachschlag – als Heiler

brauchen Sie die, um bei der Flächenheilung

zu punkten, als Tank und Nahkämpfer für

Add-Bosse – und, und, und.

Ersten Gerüchten zufolge sollten zwar auch

Waffen beim Wertchen-wechsel-dich-Spiel

mitmachen, das halten wir aber für unwahrscheinlich:

Ein Einhandschwert, das seinen

Hauptwert je nach Spielweise wechselt, darauf

würde vom Magier

bis zum Paladin beinahe

jede Klasse Bedarf anmelden.

Wir sind uns daher

ziemlich sicher, dass

Waffen zukünftig als Nebengegenstände

zählen

und entsprechend über

fixe Hauptwerte oder

alternativ über Zaubermacht

und Angriffskraft

verfügen werden. Letztere

kommt mit WoD

nämlich in ihrer Reinform zurück, wenn

auch nur auf den besagten Nebenteilen.

Zumindest was die Ausrüstung angeht, können

wir allerdings noch nichts mit Sicherheit

sagen: Blizzard wird bis zum Start der Beta

noch viel an diesem Wertesystem drehen

und auch während des laufenden Tests immer

wieder Änderungen vornehmen. Selbst

wenn alle bisher bekannten Informationen in

Stein gemeißelt wären, lässt sich jetzt noch

kaum vorhersagen, wie sich all die Änderungen

auf der neuen Maximalstufe 100 auswirken

werden mit all den neuen Fähigkeiten

und Talenten, die uns dann erwarten.

Neue Talente? Welche?

Wie alle Klassen bekommt auch der Mönch

auf Stufe 100 drei neue Talente, zwischen

PC GAMES | MMORE

denen er sich entscheiden muss. Die wurden

bereits auf der Blizzcon im November vorgestellt

und wirken ziemlich durchdacht und

fertig. Dafür spricht insbesondere, dass sie

sich zwar ziemlich spannend anhören, aber

keinesfalls übermächtig sind. Aber gucken

wir uns die neuen Talente doch im Detail an

(leider sind die deutschen Namen der Talente

noch nicht bekannt):

Vital Connections: Frei übersetzt

nennt sich das Talent Lebendige Verbindungen

und je nach Ihrer aktuellen Spielweise

hat es einen komplett anderen Effekt:

Braumeister: Durch Vital Connections können

Sie auch magischen Schaden staffeln,

zumindest zu 30 Prozent der normalen Staffelung.

Das ist nicht viel, verringert aber die

Probleme beim Tanken

Erbstück-Waffe

Wenn Sie Ihren Mönch in Warlords

of Draenor leveln, sollten Sie nicht ohne Erbstück-Waffe

von Garrosh losziehen. Zumindest

für Ihre Level-Spielweise sollten Sie das

passende Zubehör haben – am besten zweimal

Höllschreis Spaltbeil für den Windläufer.

Weil die aber schwierig zu kriegen sein werden,

tut’s auch Höllschreis Schweinestecher.

von zaubernden Bossen

stark – zumindest sorgt

es dafür, dass Sie nicht

aus dem Stand aus dem

Leben geschossen werden,

wie es jetzt manchmal

passiert. Diese Fähigkeit

ist im Gegensatz

zu den Vital Connections

der anderen Spielweisen

passiv.

Windläufer: Drei Sekunden

lang kicken Sie auf alle nahe stehenden

Feinde ein und verursachen dabei Schaden

über Zeit. Während des Wirkens sind Sie

unverwundbar. Die hohe Abklingzeit von 45

Sekunden legt nahe, dass diese Fähigkeit die

Furorfäuste ersetzen wird, wenn Sie sie wählen

– statt der Betäubung gibt‘s dann eben

Unverwundbarkeit, was in Raids natürlich

viel praktischer ist.

Nebelwirker: Aktivieren Sie als Nebelwirker

die Vital Connections, heilen alle aktiven

Heilenden Sphären sofort das Ziel, das Ihnen

am nächsten steht. In der Theorie ist das eine

tolle Gruppenheilung – nur wissen Sie leider

nie, wie viele Heilkugeln gerade aktiv sind

oder wo diese liegen. Wenn nicht an den Heilenden

Sphären selbst etwas geändert wird, ist

Vital Connections für Heiler Schrott.

Wir sind (leider) besser!

Bisher waren unsere Chi-Kosten für Fähigkeiten fest;

dass jetzt zumindest eine echte Finisher-Fertigkeit

eingeführt wird, macht den Mönch noch mal spannender

zu spielen. Das Problem: Dass der Zauber

gleich Zusatz-Effekte bekommt, wenn er mehr Chi

verbraucht, das macht ihn deutlich spannender als

Schurken-Finisher. Die Schleicher sind eh schon

ziemlich neidisch auf uns, weil unsere Chi-Punkte als

Mönche auf unserem Charakter gespeichert werden.

Als Schurke speichert man die ganz ähnlich funktionierenden

Combopunkte auf dem Gegner: Stirbt der,

fängt man beim nächsten Feind mit null Punkten an.

Stirbt unser Gegner, wenn wir vier Chi haben, treten

wir dem nächsten Feind auch mit vier Chi entgegen.

Ob Blizzard das so ungerecht lässt?

Chi Explosion: Im Deutschen wird

diese Fähigkeit mit an Sicherheit grenzender

Wahrscheinlichkeit auch Chi-Explosion

heißen und sie ist der erste echte „Finisher“

für Monks. So nennen Schurken Ihre

Combopunkte-Fertigkeiten, die umso effektiver

sind, je mehr Punkte sie verbrauchen.

Chi-Explosion verbraucht bis zu 4 Punkte

Chi, je nachdem, wie viele Sie gerade haben,

und wird auch umso stärker, je mehr Chi Sie

verbrauchen. Aber was macht die Fähigkeit

überhaupt? Zunächst verursacht sie Schaden

oder heilt. Wenn Sie nur einen Chi-Punkt

verbrauchen, tut sie auch nichts anderes. Für

mehr Chi-Punkte treffen Sie mehr Feinde

(oder als Heiler eben Verbündete) oder bauen

Stapel von Beinarbeit oder Tigeraugengebräu

auf. Heiler erzeugen mit drei oder mehr

Chi etwa auf einen Schlag mehrere Heilende

Sphären um das Ziel. Dass die Fähigkeit ohne

Cooldown bleibt, wie’s bis jetzt ausschaut, ist

aber extrem unwahrscheinlich.

Serena Mists: Diese Fähigkeit bewirkt

zumindest für Tanks und

Schadensausteiler dasselbe: Für 10 Sekunden

wird jedes Chi, das Sie verbrauchen, sofort

zurückerstattet. Volle 10 Sekunden lang können

Sie also mit Ihren Hauptattacken auf den

Feind einprügeln – und das alle 1,5 Minuten.

Weil das für Tanks und DDs schon ziemlich

stark ist, für Heiler aber viel zu mächtig wäre,

bekommen die einen anderen Effekt: Ihr Wallender

Nebel springt mittels Serena Mists auf bis

zu zwei nahe stehende andere Ziele über und

hat eine um 50 Prozent erhöhte Chance, Chi

zu erzeugen. Bedeutet im Klartext: Hiermit

werden Sie ein besserer Gruppenheiler – und

genau da hakt’s in Mists of Pandaria noch.

49


Klassenguide

Der Paladin

Unverzichtbare Makros

Mit Makros kann man sich das Leben als Paladin in World of Warcraft deutlich

leichter machen. Wir stellen die nützlichsten in diesem Artikel vor.

lte Heldenweisheit: Wenn einem die

Pfeile um die Ohren fliegen oder der

böse Drache zu seinem tödlichem

Feueratem ansetzt, bleibt nur wenig

Zeit, um den eigenen Hintern in Sicherheit

zu bringen. Da ist es nicht weiter verwunderlich,

wenn auf den Grabsteinen großer Krieger

häufig letzte Sätze wie „Der Heal war

durch“ oder „Ich hab doch draufgeklickt, ich

schwör‘s!“ stehen.

Wer anstelle eines Heldenbegräbnisses lieber

einen Berg von Gold und epischer Ausrüszung

haben möchte, sollte sich in WoW daher

früh mit Makros auseinandersetzen. Mithilfe

dieser kleinen, selbstgeschriebenen Befehle

lassen sich viele Zauber und Fähigkeiten

miteinander kombinieren und mit nur einem

Klick oder Tastendruck auslösen. Wie Sie ein

Makro schreiben, erklären wir kurz im Kasten

rechts auf der Seite. Info: Wer zu faul zum

Tippen ist, kann sich alle Makros aus diesem

Artikel auch einfach von unserer Facebook-

Seite kopieren (Text markieren und STRG + C

drücken) und direkt ins Spiel kopieren (einfach

in das Eingabefeld des Makro-Menüs

klicken und STRG + V klicken).

Level-90-Talente mit Mouseover-

Funktion

Mit den folgenden zwei Makros kann man

Heiliges Prisma und Richtspruch per Mouseover-Funktion

mit einem einzigen Klick auf

sich, andere Spieler oder Gegner wirken.

#showtooltip Heiliges Prisma

/cast [@mouseover, help] Heiliges Prisma; Heiliges

Prisma

#showtooltip Richtspruch

/cast [@mouseover, help] Richtspruch; Richtspruch

Gottesschild mit Cancel-Funktion

zum Debuff abschütteln für Tanks

Mit Gottesschild lassen sich häufig lästige Debuffs

abschütteln, allerdings verliert man dabei

als Tank die Aggro. Mit diesem Makro löst

man Gottesschild mit einem Tastendruck aus,

mit dem zweiten deaktiviert man es sofort.

#showtooltip Gottesschild

/cast Gottesschild

/stopcasting

/cancelaura Gottesschild

Stand: 5.4.1 I Autor: Dirk Gooding

Kreuzfahrerstoß für faule Tanks

Die Abklingzeit von Göttlicher Schutz lässt

sich mit dem Talent Unbeugsamer Geist und

dem Tank-Schmuckstück Phiole der lebenden

Verderbnis aktuell auf unter 30 Sekunden

reduzieren. Bei Kämpfen ohne magische

Attacken und in Kombination mit der gleichnamigen

Glyphe kann man Göttlicher Schutz

dann auch gleich automatisch auslösen –

zum Beispiel zusammen mit Kreuzfahrerstoß.

Das folgende Makro bewirkt, dass Sie Göttlicher

Schutz immer zusammen mit Kreuzfahrerstoß

benutzen und blendet obendrein sämtliche

nervigen Fehlermeldungen aus, solange

Göttlicher Schutz noch Abklingzeit besitzt.

Den normalen Kreuzfahrerstoß auf Ihren Aktionsleisten

ersetzen Sie einfach mit diesem

Makro und kümmern sich fortan nicht mehr

um Göttlicher Schutz.

#showtooltip Kreuzfahrerstoß

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,0)

/cast Kreuzfahrerstoß

/cast Göttlicher Schutz

/run UIErrorsFrame:Clear()

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,1)

„Hallo, hier spricht die Hand.“

Die Hand-Zauber des Paladins sind ein mächtiges

Werkzeug im Kampf gegen Drachen, Orcs

mit Allmachts-Fantasien oder untote Postboten.

Das Problem ist nur, dass befreundete Spieler meist

nicht mitbekommen, wenn man Ihnen damit den Arsch

rettet. Die folgenden vier Makros informieren das Ziel

per Whisper-Funktion, welcher Handzauber auf sie gewirkt

wurde und welcher positive Effekt damit verbunden

ist.

Die Makros besitzen allerdings keine Mouse-Over-

Funktion, daher müssen Sie Ihre Mitspieler vorher per

Mausklick anvisieren und das Makro über eine zugewiesene

Taste oder wieder per Mausklick auslösen.

#showtooltip Hand der Aufopferung

/script SendChatMessage(„SACRIFICE / 12

Seks 30% WENIGER SCHADEN“,“whisper“, nil,

UnitName(„target“));

/cast Hand der Aufopferung

#showtooltip Hand der Erlösung

/script SendChatMessage(„ERLÖSUNG / 10 Seks

KEINE AGGRO“,“whisper“, nil, UnitName(„target“));

/cast Hand der Erlösung

#showtooltip Hand der Freiheit

/script SendChatMessage(„FREIHEIT / 6 Seks FREI

BEWEGEN“,“whisper“, nil, UnitName(„target“));

/cast Hand der Freiheit

Mit der Hand des Schutzes kann man sich und andere

nicht nur vor physischem Schaden schützen, sondern

manchmal auch fiese Debuffs entfernen. Dieses Makro

hat daher die zusätzliche Funktion, dass es den Schutzzauber

sofort wieder deaktiviert, wenn man Hand des

Schutzes als „Debuff-Entferner“ auf sich selbst wirkt

und das Makro zweimal nacheinander auslöst. Das ist

zum einen wichtig für Tank-Paladine, um nicht die Aggro

der Gegner zu verlieren, und zum anderen für Vergelter-

Paladine, um nach erfolgreicher Reinigung sofort wieder

auf den Gegner einschlagen zu können.

#showtooltip Hand des Schutzes

/script SendChatMessage(„PROTECTION / 10

Seks KEIN MELEE SCHADEN!“,“whisper“, nil,

UnitName(„target“));

/cast Hand des Schutzes

/stopcasting

/cancelaura Hand des Schutzes

Hand des scHutzes ... entfernt diverse Debuffs.

Mit Cancel-Makro auch für Tanks super!

50

PC Games | mmORe


Kreuzfahrerstoß für Heiler

Pfiffige Paladin-Heiler benutzen Kreuzfahrerstoß,

um schnell an Heilige Kraft zu kommen.

Mit diesem Makro greift man automatisch

den nächsten Gegner in Reichweite mit

Kreuzfahrerstoß an und wechselt sofort zurück

auf das letzte Ziel. Dadurch behält man automatisch

immer die Person im Fokus, die man

gerade heilt.

#showtooltip Kreuzfahrerstoß

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,0)

/startattack

/cast Kreuzfahrerstoß

/targetlasttarget

/run UIErrorsFrame:Clear()

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,1)

Richturteil: „Fire and Forget“

Genau wie beim Kreuzfahrerstoß-Makro greift

man hier mit Richturteil den nächsten Gegner

in Reichweite an und wechselt dann automatisch

zurück auf das ursprüngliche Ziel.

#showtooltip Richturteil

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,0)

/startattack

/cast Richturteil

/targetlasttarget

/run UIErrorsFrame:Clear()

/run SetCVar(„Sound_EnableSFX“,1)

Jede Sekunde zählt

Als Vergelter sollte man alle Offensiv-Fähigkeiten

per Makro mit dem „startattack“-

Befehl verknüpfen. Dadurch attackiert man

seine Gegner immer mit automatischen Angriffen,

selbst wenn die eigentliche Fähigkeit

aufgrund von Abklingzeit noch nicht einsatzfähig

ist. So verhindern Sie, dass der eigene

Charakter zwei Sekunden untätig herumsteht,

weil Kreuzfahrerstoß noch nicht bereit

ist. Anbei eine Liste der sechs wichtigsten

Offensiv-Fähigkeiten als Makro.

/cast Kreuzfahrerstoß

/startattack

/cast Urteil des Templers

/startattack

/cast Hammer der Rechtschaffenen

/startattack

/cast Richturteil

/startattack

/cast Göttlicher Sturm

/startattack

/cast Exorzismus

/startattack

1 2

4

Um eines der Makros aus diesem Artikel zu nutzen,

drücken Sie im Spiel die „Esc“-Taste und wählen den

Menüpunkt „Makros“. Anschließend öffnet sich dieses

Fenster: Bei 1 werden Makros für alle Charaktere

abgelegt, während bei 2 nur die Makros für den

aktuellen Charakter liegen. Um ein neues Makro zu

schreiben, klicken Sie auf „Neu“ 3 und suchen anschließend

ein passendes Symbol und einen Namen

für das Makro aus. Die Makrobefehle werden danach

einfach in das Textfeld bei 4 eingegeben.

3

Klassenguide

Heilen mit Mouse-Over-Makros!

Ja, ja, es gibt tolle Add-ons zum Heilen. Voodoo, Healbot,

und noch viele mehr. Aber manche spielen halt lieber „Old

School“ mit dem guten, alten Blizzard-Raidinterface und

benutzen statt einem Rundum-Sorglos-Add-on eine Kombination

aus Mouseover-Makros und Point & Click, um

Mitspieler vor dem virtuellen Tod zu bewahren.

In der Praxis benutzt man Mouseover-Makros, indem man

alle direkt auf Spieler gewirkte Heilzauber in Makros verpackt

und Tasten auf dem Keyboard zuweist. Um einen

Spieler dann mit einem einzigen Tastendruck zu heilen,

muss man nur den Mauszeiger über die Spielfigur bewegen

(egal ob im Raidframe oder über das 3D-Modell in der

Spielwelt) und die entsprechende Taste drücken. Dadurch

spart man sich den Mausklick zum Anvisieren, was bei

hektischen Kämpfen ein echter Vorteil ist. Anbei eine Liste

mit allen regulären Paladin-Heilzaubern als Mouseover-

Makros. Info: Die Handzauber haben wir im Kasten links

auf dieser Seite separat erklärt, genau wie die wichtigen

Level-90-Talente zu Beginn des Artikels.

Läuterung

#showtooltip Läuterung

/cast [@mouseover, help] Läuterung; Läuterung

Lichtblitz

#showtooltip Lichtblitz

/cast [@mouseover, help] Lichtblitz; Lichtblitz

Ewige Flamme

#showtooltip Ewige Flamme

/cast [@mouseover, help] Ewige Flamme; Ewige Flamme

Flamme des Glaubens

#showtooltip Flamme des Glaubens

/cast [@mouseover, help] Flamme des Glaubens; Flamme

des Glaubens

Heiliges Licht

#showtooltip Heiliges Licht

/cast [@mouseover, help] Heiliges Licht; Heiliges Licht

Göttliches Licht

#showtooltip Göttliches Licht

/cast [@mouseover, help] Göttliches Licht; Göttliches

Licht

Heiliger Schock

#showtooltip Heiliger Schock

/cast [@mouseover, help] Heiliger Schock; Heiliger

Schock

Heiliges Strahlen

#showtooltip Heiliges Strahlen

/cast [@mouseover, help] Heiliges Strahlen; Heiliges

Strahlen

Geheiligter Schild

#showtooltip Geheiligter Schild

/cast [@mouseover, help] Geheiligter Schild; Geheiligter

Schild

Alles im Griff Im Bild die Aktionsleiste unseres Heil-Paladins. Alle wichtigen Fähigkeiten sind als Mouseover-Makros speziellen Tasten zugewiesen.

PC Games | mmORe

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Klassenguide

Der Priester

Heilen als Disziplin-Priester

Schaden dank Schilde vermeiden und Heilung über Schaden erzeugen: Der Disziplin-Priester

spielt sich ganz anders als der übliche Heiler in Online-Rollenspielen.

Stand: 5.4.2 I Autor: Kristina Pauncheva

52

er sich mit den Heiler-Klassen in

WoW schon mal beschäftigt hat,

weiß: Der Priester ist die einzige

Klasse im Spiel, die zwei Heilspielweisen statt

nur einer vorzuweisen hat. Woran liegt das?

Was unterscheidet die Disziplin-Priester von

ihren Heilig-Kollegen und was genau macht

sie besonders?

In welchen Kämpfen

punktet die Spielweise,

wo schwächelt sie?

In der Schlacht um Orgrimmar gibt es Kämpfe, in

denen der Disziplin-Priester besonders glänzt. Dazu

gehören die Begegnungen mit Thok, Immerseus und

den Schätzen Pandarias. Gegen Thok punktet der

Disziplin-Priester dank Machtwort: Schild, das den

Stille-Effekt des Bosses umgeht. Gegen Immerseus

überzeugt der Disziplin-Priester, da er dank Abbitte

die Sha-Tropfen angreifen und die Verseuchten

Tropfen heilen kann – je nachdem, was gerade gebraucht

wird.

In den Kämpfen gegen Belagerungsingenieur Rußschmied

und gegen den Eisernen Koloss schwächelt

der Disziplin-Priester allerdings. In erst genanntem

Kampf stehen die Spieler viel zu weit auseinander;

gegen den Koloss wiederum ist permanente Gruppenheilung

erforderlich. Falls Sie Heilig als zweite

Spielweise erlernt haben, wechseln Sie am besten.

Falls Sie als Zweitspe zialisierung auf Schatten setzen

und einen Druiden sowie einen Schamanen in

der Gruppe haben, überlassen Sie denen die Heilung

und teilen Sie in diesem Kampf Schaden aus.

Darum ist der Disziplin-Priester

einzigartig

Drei Besonderheiten zeichnen diese Spielweise

des Priesters aus:

1) Im Gegensatz etwa zum Heilig-Priester

heilt der Disziplin-Priester selten direkt und

nie mit Heilung-über-Zeit-Effekten.

2) Mit dieser Spielweise nutzen Sie Schaden,

der in Heilung umgewandelt wird, statt direkter

Heilung.

3) Der sogenannte Diszi hüllt seine Mitspieler

vor Kampfphasen mit hohem Schaden in

schützende Schilde.

Besonderheit Nummer 1 bedeutet im Klartext:

Verbannen Sie Erneuerung und Heilung aus Ihren

Aktionsleisten, denn im Gegensatz zum

Heilig-Priester bringen Ihnen die zwei Zauber

rein gar nichts. Blitzheilung (und eventuell

noch Große Heilung) nutzen Sie nur bei Engpässen

oder wenn Sie keinen Schaden anrichten

dürfen, so etwa in der Verteidigungshaltungs-

Phase im Kampf gegen General Nazgrim in

der Schlacht um Orgrimmar.

Besonderheit Nummer 2 führt dazu, dass Sie

sich wohl oder übel mit dem Thema Makros

auseinandersetzen müssen. Nur so umgehen

Sie den ständigen, zeitraubenden Zielwechsel.

Machtwort: Schild auf den Tank, dann Heilige

Pein auf den Gegner, dann Gebet der Besserung

wieder auf den Tank – das sind schon drei

unnötige Wechsel. Welche Makros Sie genau

brauchen, erklären wir Ihnen auf Seite 61.

Besonderheit Nummer 3 dürfte diejenige

sein, die Ihnen zumindest bei den ersten Besuchen

einer Instanz oder eines Schlachtzugs

am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Vor einer

Phase mit hohem Schaden zu handeln, bedeutet

nichts anderes als: Sie müssen den Kampf

genau kennen, um Ihre Schilde genau im richtigen

Moment aufzubauen. Sie können Ihre

Mitspieler schließlich nicht spontan einzeln

mit Machtwort: Schild belegen. Okay, Sie könnten

schon, aber empfehlenswert ist diese Vorgehensweise

nicht. Erstens ist sie kein bisschen

manasparend, zweitens werden sich Ihre Mitstreiter

wahrscheinlich gleich denken: „Der hat

doch keine Ahnung von seiner Klasse!“ Denn

in solchen Situationen brauchen Sie Geisthülle

– am besten in Kombination mit Seele der

Macht und Erzengel. Sie haben aber nur zehn

Sekunden, um Geisthülle aufzu bauen, und der

Zauber ist nur 15 Sekunden lang aktiv. Wenn

Sie sich also ein bisschen mit dem Zeitpunkt

verschätzen, verschwenden Sie den Schild für

die Gruppe.

Es gibt übrigens einen Kampf, in dem Sie ungestraft

auch auf die Anwendung von Machtwort:

Schild auf einzelne Gruppenmitglieder

zurückgreifen können: Thok der Blutrünstige.

Der Riesen-Dino bringt Sie und die anderen

Heiler so oft zum Schweigen, dass Ihnen nichts

anderes übrig bleibt, als auf Einzelzielheilung

und Spontanzauber auszuweichen.

Die richtigen Werte für den

Disziplin-Priester

Die zwei wichtigen Attribute für den Priester

– Intelligenz und Ausdauer – finden sich auf

jedem Stoff-Rüstungsteil. Doch welche sekundären

Werte ergänzen das Zweiergespann optimal

und bringen den Disziplin-Priester weiter?

Im Kasten auf der linken Seite haben wir

Diese Werte

sind wichtig

Bei der Wahl Ihrer Ausrüstung ziehen Sie die oberen

Werte den unteren immer vor.

1. Intelligenz

2. Willenskraft (bis Sie keine

Manaprobleme mehr haben)

3. Kritischer Trefferwert

4. Tempo

5. Meisterschaft

Rüsten Sie Ihren Charakter mit möglichst vielen

Teilen aus, die neben Intelligenz noch Willenskraft

mitbringen. Dadurch müssen Sie sich auch keine

Sorge um Trefferwert machen, denn Sie erreichen

die 15 Prozent automatisch. Schmieden Sie Meisterschaft

in kritischen Trefferwert um.

Etwas ganz bEsondErEs

Der Priester ist

die einzige Klasse mit

zwei Heilspielweisen.

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Schlau! Mit Sühne richten Sie Schaden an und heilen freundliche Ziele. Achtung: Bei Ihrem eigenen Charakter

ist die Heilung halbiert! Das trifft auch auf die anderen Abbitte-Zauber zu.

alle sekundären Werte zusammengefasst, die

Sie mit Ihrem Priester brauchen.

Warum ist kritischer Trefferwert

wichtig?

Sie heilen hauptsächlich über Abbitte, das

heißt, Sie nutzen die Schadenszauber Sühne,

Heilige Pein und Heiliges Feuer fast ununterbrochen.

Die Wirksamkeit dieser Fähigkeiten

zu steigern hat daher für Sie

höchste Priorität. Und je öfter

Sie kritische Treffer mit Ihren

Angriffen erzielen, umso

mehr Schaden richten Sie an

– und umso mehr heilen Sie

dadurch.

Aber kritische Heilung ist

nicht zu steuern und sorgt

daher oft eher für Überheilung

als für effektive Wiederherstellung,

oder? Das

stimmt – wenn es um einen anderen Heiler

geht. Beim Disziplin-Priester sind kritische

Treffer immer von Vorteil. Der Grund dafür ist

die passive Fähigkeit Göttliche Aegis. Wie diese

funktioniert, lässt sich am besten anhand eines

Beispiels erklären. Sie heilen Gruppenmitglied

A mit Sühne um 170.000 Lebenspunkte.

Alle drei Ladungen des Zaubers treffen kritisch.

Doch das bedeutet nicht, dass Sie das

Ziel um 340.000 Punkte heilen – womit Sie

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Horde:

Wer braucht

schon Direktheilung?

Aufseiten der Horde sind Goblins mit Zeit ist Geld die

beste Wahl für Disziplin-Priester. Ein Prozent schneller

zu zaubern kommt Ihnen sowohl bei der Abbitte-Heilung

als auch beim Aufbauen von Geisthülle zugute.

Auch Trolle mit Berserker verschaffen Ihnen einen Tempo-Bonus,

aber Sie müssen den Zauber selbst einsetzen.

Für ungeübte Spieler besteht die Gefahr, Berserker

nicht immer optimal zu nutzen. Auch Blutelfen, die dank

Arkaner Strom alle zwei Minuten ein Prozent Mana auf

Knopfdruck regenerieren, sind eine gute Wahl.

Der Disziplin-Priester verwendet in

erster Linie Schaden, um dadurch

Verbündete zu heilen. Die Mechanik

nennt sich Abbitte-Heilung.

höchstwahrscheinlich Überheilung erzeugen

würden. Nein, dank Göttliche Aegis bekommt

Ihr Mitstreiter die vorgesehene Menge an Heilung

– 170.000 Punkte – und wird zusätzlich in

einen Schild gehüllt, der weitere 170.000 Punkte

Schaden absorbiert. Dadurch sorgen Sie

für Heilung, wenn diese gebraucht wird. Das

macht den Disziplin-Priester einerseits zum

Heiler mit der geringsten Menge an Überheilung

und sorgt andererseits

dafür, dass kritischer Trefferwert

der beste Wert für diese

Spielweise ist.

Warum ist Tempo

wichtig für Disziplin-

Priester?

Dieser Zusammenhang ist

deutlich einfacher zu erklären,

als es beim kritischen

Trefferwert der Fall war. Je

schneller Sie zaubern, desto mehr heilen Sie –

so einfach ist das. Allerdings ist es nur für geübte

Priester mit einem ausreichenden Polster

an Willenskraft empfehlenswert, komplett auf

Tempo zu setzen. Denn das schnelle Zaubern

sorgt logischerweise dafür, dass Sie ziemlich

bald mit leerem Manabalken dastehen. Wenn

Sie auf Tempo gehen, brauchen Sie also vor

allem ausreichend Willenskraft und müssen

Ihren Geistbeuger auf Abklingzeit nutzen.

Völkerwahl leicht gemacht

für den Disziplin-Priester

Allianz:

Das Plus an kritischer Trefferchance, das die Worgen

mitbringen, ist für den Disziplin-Priester besonders interessant.

Wer vor allem seinen Manavorrat oder die

Regeneration der Ressource etwas aufstocken will,

entscheidet sich für einen Goblin (mehr Mana von Haus

aus) oder für einen Menschen (ein Prozent mehr Willenskraft

als andere Völker). Richten Sie sich allerdings

nicht nur nach den Boni – Ihr Charakter muss Ihnen

schließlich auch optisch zusagen. Die Rassenboni sind

nur ein nettes Extra, aber nicht entscheidend.

Pro/Contra

Disziplin-Priester

Welche Vorteile hat diese Spielweise gegenüber

dem Heilig-Priester und anderen Heilern und welche

Schwächen zeichnen den Disziplin-Priester aus?

Vorteile:

Der Disziplin-Priester kann im Gegensatz zu

anderen Heilern den Schadensausstoß Ihres

Schlachtzugs erhöhen.

Durch die Kombination aus Schilden,

Schaden und direkten Heilungen ist diese

Spielweise sehr abwechslungsreich.

Mit dieser Spielweise heilen Sie sehr effektiv

und müssen sich keine Gedanken darüber

machen, zu viel Überheilung zu erzeugen.

Nachteile:

Der Disziplin-Priester ist in Kämpfen, die viel

Gruppenheilung erfordern, anderen Heilern wie

Druiden oder Schamanen unterlegen.

Sie müssen den Kampfablauf genau kennen,

um Geisthülle effektiv zu nutzen.

Wie viel Willenskraft braucht man,

um vernünftig zu heilen?

Das ist die schwierigste Frage für die meisten

Heiler in Mists of Pandaria. Eine genaue Antwort

darauf können wir Ihnen auch nicht geben,

denn das benötigte Mana hängt in erster

Linie vom eigenen Heilstil und der Situation

ab. Wenn Sie gute Gruppenheiler haben und

sich auf Sühne und Heilige Pein konzentrieren

können, reichen Ihnen vielleicht 9.000 bis

10.000 Punkte Willenskraft. Falls Sie öfter zu

Gruppenheilung und Geisthülle greifen, sind

dagegen 13.000 bis 14.000 Punkte Mana nötig.

Generell gilt: Achten Sie darauf, ab wann Sie

selbst im Kampf zurechtkommen. Permanent

ohne Mana dazustehen – das kann auf Dauer

nicht funktionieren. Aber Sie sollten auch nicht

andere Werte vernachlässigen, die Ihre Heilung

effektiv steigern.

Warum ist Meisterschaft nicht so

wichtig?

Meisterschaft sorgt für stärkere Schilde und

höhere Heilung – sollte das nicht der optimale

Wert für den Disziplin-Priester sein? Eigentlich

schon, aber Sie heilen ja nicht nur durch

Schilde und nutzen direkte Heilungen seltener

als die Abbitte-Mechanik. Das heißt: Sie brauchen

in erster Linie Intelligenz, denn dieses Attribut

sorgt für mächtigere Sühne und Heilige

Pein. Wenn Sie mehr Schaden damit anrichten,

fallen auch Ihre Heilungen beziehungsweise

die Schilde bei kritischen Treffern höher aus.

Doch der wichtigste Grund, wieso Sie kritischen

Trefferwert der Meisterschaft vorziehen

sollten, ist folgender: Geisthülle profitiert seit

Patch 5.2 nicht mehr von Meisterschaft. Da

außerdem die Zeit verringert wurde, in der

Sie Geisthülle aufbauen können (10 statt 15 Sekunden),

hat Tempo an Bedeutung gewonnen

und nimmt den nächsten Platz direkt nach kritischem

Trefferwert ein.

53

Klassenguide


Klassenguide

Diese Disziplin-

Fähigkeiten brauchen

Sie immer

Welche Angriffs- und Heilzauber müssen Sie

in Ihre Aktionsleisten ziehen und welche unterstützenden

Fähigkeiten sollten Sie immer

im Blick haben? Auf dieser und der nächsten

Seite dreht sich alles um das Repertoire des

Disziplin-Priesters.

Zauber zur Schadensabsorption

Die wichtigste Besonderheit des Disziplin-

Priesters ist die Heilung über Absorption –

also die Schadensvermeidung anstelle von

aktiver Heilung. Folgende Zauber gehören

auf zentrale Plätze in Ihre Aktionsleisten:

Machtwort: Schild

Mit dieser Fähigkeit belegen Sie ein

freundliches Ziel mit einem magischen

Schild, der bis zu 15 Sekunden lang Schaden

absorbiert. Im PvE-Spiel nutzen Sie Machtwort:

Schild vor allem bei der Tank-Heilung

oder wenn einzelne Schadensausteiler Lebenspunkte

verlieren. Belegen Sie den Tank

beziehungsweise die Tanks möglichst schnell

nach Ablauf des Effektes Geschwächte Seele erneut

mit dem schützenden Schild. Geschwächte

Seele verhindert, dass ein Mitspieler, der

gerade mit Machtwort: Schild belegt wurde,

in den nächsten 15 Sekunden erneut davon

profitiert. Beachten Sie außerdem den Effekt

Euphorie, auf den wir auf der nächsten Doppelseite

im Abschnitt „Die Spielweise des

Disziplin-Priesters im Detail“ ausführlich zu

sprechen kommen.

Es gibt einige spezielle Situationen, in denen

Sie Machtwort: Schild auf Schadensausteiler

anwenden sollten. In der Schlacht um Orgrimmar

ist das etwa der Träger des MALS

DER PEIN im Kampf gegen die gefallenen

Beschützer, bevor dieser das Mal an den Tank

weitergibt. Gegen Galakras

schützen Sie mit

dem Zauber jeden, der

die FLAMMEN VON

GALAKROND abbe-

Kennen Sie Ihre

Schilde!

kommt. Im Kampf gegen

General Nazgrim

verwenden Sie Machtwort:

Schild, wenn die

zusätzlichen Gegner auf

Schadensausteiler losgehen. Im Kampf gegen

Thok ist der Zauber besonders wichtig. Belegen

Sie damit alle Schlachtzugsmitglieder.

Dadurch umgehen Sie die Unterbrechungen

bei der Heilung, mit denen Sie etwa bei Anwendung

von Geisthülle rechnen müssen.

Im PvP sind die Regeln für die Anwendung

von Machtwort: Schild einfach: Belegen Sie damit

jeden Mitstreiter, der gerade angegriffen

wird und nicht unter Geschwächte Seele leidet.

Hier ist Machtwort: Schild überlebenswichtig.

Geisthülle

Das Gruppenheilungspendant zu

Machtwort: Schild ist nur alle 60 Sekunden bereit.

Wenn Sie Geisthülle aktivieren und dann

Gebet der Heilung auf ein Schlachtzugsmitglied

anwenden, werden alle Mitglieder seiner

Gruppe in einem Umkreis von 40 Metern

nicht geheilt, sondern in einen Schild gehüllt.

Dieser bleibt bis zu 15 Sekunden lang aktiv

und der Schild wird bei einer wiederholten

Nutzung von Gebet der Heilung stärker. Wenden

Sie Gebet der Heilung mehrmals auf Vertreter

verschiedener Gruppen an, um so alle

Nur wenn Sie wissen, wann Sie zu Geisthülle

greifen sollen und wann Machtwort:

Barriere angebracht ist, spielen Sie optimal.

Gruppen Ihres Schlachtzugs mit Geisthülle zu

belegen. Sie haben zehn Sekunden zur Verfügung,

danach verschwindet der Geisthülle-

Effekt. Um möglichst viele Aufladungen zu

erzeugen, brauchen Sie einen hohen Tempo-

Wert. Kombinieren Sie Geisthülle daher am

besten mit Seele der Macht oder mit anderen

Zaubern wie Lebensblut (Kräuterkunde-

Bonusfähigkeit).

Im PvE gibt es meist bestimmte Situationen,

in denen der Einsatz von Geisthülle besonders

sinnvoll ist. Sprechen Sie die Vorgehensweise

am besten mit Ihrem Schlachtzugsleiter ab. In

der Schlacht um Orgrimmar etwa lohnt sich

Geisthülle gleich zu Beginn

der zweiten Phase

des Kampfes gegen Galakras.

Außerdem brauchen

Sie den Zauber in

der Belagerungsphase

des Kampfes gegen

den Eisernen Koloss,

falls Sie hier heilen.

Gegen Thok benutzen

Sie Geisthülle gleich zu Beginn des Kampfes,

um möglichst selten unterbrochen zu werden.

Bei manchen anderen Kämpfen dagegen

bringt Ihnen die Fähigkeit nichts. So verhält

es sich bei Immerseus und Malkorok – gegen

Ersteren steht Ihr Schlachtzug zu weit auseinander,

gegen Letzteren brauchen Sie direkte

Heilungen, um die vom Spiel vorgesehenen

Schilde aufzubauen.

Im PvP benutzen Sie den Zauber seltener.

Er kommt nur zum Einsatz, wenn mehrere

Gruppenmitglieder sich in Ihrer Nähe aufhalten

und Sie in Ruhe zaubern können.

Machtwort: Barriere

Dieser Zauber kommt sehr selten zum

Einsatz, was einerseits an seiner langen Abklingzeit

von drei Minuten liegt und andererseits

daran, dass er eine geringe Reichweite

hat. Mit Machtwort: Barriere erschaffen Sie eine

Kuppel und alle, die sich darunter aufhalten,

erleiden zehn Sekunden lang 25 Prozent weniger

Schaden. Außerdem werden sie nicht

durch erlittenen Schaden beim Zaubern unterbrochen.

In folgenden Situationen kommt

54

Starke Zauber Die Mischung

aus Absorption und

Schaden macht aus dem

Priester einen Top-Heiler.

Auf KuschelKurs Unter der Kuppel von Machtwort: Barriere müssen alle näher zusammenrücken, sie

bedeckt eine Fläche, die nur so groß ist wie der Kreis im Zentrum der großen Halle im Schrein der zwei Monde.

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Machtwort: Barriere zum Einsatz: wenn Sun

Zartherz (Die gefallenen Beschützer) ihre

DUNKLE MEDITATION wirkt; in der zweiten

Kampfphase gegen Galakras; in der Belagerungsphase

gegen den Eisernen Koloss

(nach Ablegen der ersten Ladung Teer). Außerdem

wirken Sie Machtwort: Bar riere in der

BLUTRAUSCH-Phase des Kampfes gegen

Malkorok sowie gegen Thok den Blutrünstigen.

Hier empfehlen wir, die Kuppel gegen

Ende von Phase 1 aufzustellen, wenn Sie und

die anderen Heiler viel zu oft unterbrochen

werden, es aber für einen Phasenwechsel zu

früh ist.

Direkte Heilungen

und Abbitte

Was direkte Heilung betrifft, zählt für Sie vor

allem Blitzheilung – für Große Heilung haben

Sie in brenzligen Situationen kaum Zeit.

Blitzheilung

Nutzen Sie den Zauber, wenn ein Tank

oder ein Schadensausteiler zu schnell Lebenspunkte

verliert – etwa weil er einen Tick

zu lange in der Pfütze eines SHA-BLITZES

im Kampf gegen Immerseus stehen geblieben

ist. Im gleichen Kampf nutzen Sie Blitzheilung

außerdem, um die Verseuchten Tropfen in

der Teilungsphase möglichst schnell hochzuheilen.

Gegen Norushen ist der Zauber von

Vorteil, um in der Parallelwelt zu bestehen,

und gegen Galakras, um Opfer von FLAM-

MEN VON GALAKROND schnell zu heilen.

Im PvP ist das der einzige Direktheilungszauber

neben Kaskade und Gebet der Besserung,

den Sie benutzen.

Gebet der Besserung und

Stufe-90-Talente

Belegen Sie den Tank kurz vor Kampfbeginn

mit Gebet der Besserung. Nutzen Sie den Zauber

in jedem Kampf auf Abklingzeit (immer

auf den Tank) und Kaskade, Ihr Standard-

Stufe-90-Talent, erst dann, wenn mehrere

Schlachtzugsmitglieder Lebenspunkte verlieren.

Im PvP können Sie auch Kaskade auf

Abklingzeit aktivieren. Es gibt wenige Ausnahmen,

in denen Sie zu Strahlenkranz anstelle

von Kaskade greifen. Dazu gehört in erster

Linie der Kampf gegen Malkorok. Auch gegen

Immerseus ist Strahlenkranz von Vorteil,

um in den Zwischenphasen die Heilung der

Blobs zu beschleunigen.

Abbitte-Heilung

Wenn Sie nicht gerade Schilde aufbauen müssen,

benutzen Sie meist die drei Fähigkeiten,

mit denen Sie die sogenannte Abbitte-Heilung

auslösen: Sühne, Heilige Pein und Heiliges Feuer.

Jeder Treffer mit einem der Angriffe sorgt

dafür, dass ein Verbündeter im Umkreis von

40 Metern um 90 Prozent des angerichteten

Schadens geheilt wird. Das Beste daran: Es

wird automatisch das am schwersten verletzte

Gruppen- oder Schlachtzugsmitglied

ausgesucht.

Die Heilung mit Abbitte ist ganz einfach: Sie

wenden Sühne an, belegen den Gegner mit

Heiliges Feuer und wirken dann Heilige Pein so

lange wiederholt, bis Heiliges Feuer und Sühne

wieder bereit sind. Unterbrechen Sie diese

Rotation, um Gebet der Besserung und Kaskade

zu wirken oder um Ihren Schattengeist zu beschwören

oder auch für ein Machtwort: Schild.

Damit Sie dabei nicht immer das Ziel wechseln

müssen (Tank – Gegner – Tank – Gegner

usw.), brauchen Sie ein paar Makros. Welche

das sind und wie Sie diese erstellen, erfahren

Sie auf Seite 61.

Gibt es Kämpfe, in denen Abbitte nicht ausreicht,

um effektiv zu heilen? Ja, die gibt es.

Ganze drei Beispiele finden sich im aktuellsten

5.4-Schlachtzug, der Schlacht um Orgrimmar.

Gegen Malkorok brauchen Sie vor allem

Gruppenheilung und vereinzelt Blitzheilungen,

um die Schilde schnell genug aufzubauen.

Gegen den Eisernen Koloss brauchen

Sie auch ununterbrochen Gruppenheilung,

da viele Mitstreiter gleichzeitig Schaden erleiden.

Gegen Thok setzen Sie vermehrt auf

Machtwort: Schild, Kaskade und Gebet der Besserung

und nutzen möglichst oft Geisthülle und

Machtwort: Barriere.

Wie genau Sie alle oben genannten Zauber

einsetzen und mit welchen Fähigkeiten Sie

sie im Idealfall kombinieren, um das beste

Ergebnis zu erzielen, verraten wir Ihnen auf

den folgenden vier Seiten.

Klassenguide

Alles im Blick dank TellMeWhen: Cooldown-Anzeige leicht gemacht

Sich die Abklingzeiten der wichtigsten Zauber anzeigen zu lassen, ist ein sehr guter erster Schritt vor dem Betreten einer Instanz oder eines Schlachtzugs.

Wissen Sie immer auf Anhieb, wann Sühne wieder bereit

ist? Oder wie lange Geisthülle noch in der Abklingzeit

ist? Nein? Müssen Sie auch nicht, denn hierfür gibt

es ein Add-on: TellMeWhen blendet alle möglichen

Informationen ein. Wir wollen das Programm so konfigurieren,

dass die Icons wichtiger Zauber aufblinken,

kurz bevor die Fähigkeiten bereit sind. Es geht dabei

um Sühne, Heiliges Feuer, Gebet der Besserung, Kaskade

(oder die Stufe-90-Talente generell), Geisthülle,

Machtwort: Barriere, Geistbeuger/Schattengeist, Seele

der Macht und Innerer Fokus.

Laden Sie TellMeWhen auf www.curse.com herunter.

Dort bekommen Sie auch das Add-on Cooldowns,

das Sie benötigen, um Timer anzuzeigen. Installieren

Sie auch dieses Programm. Sie müssen es nicht konfigurieren

– es reicht, wenn es im Add-on-Ordner Ihres

WoW-Verzeichnisses vorhanden ist.

TellMeWhen konfigurieren

Loggen Sie sich ins Spiel ein. In der Bildschirmmitte

sehen Sie nun vier große, leere Kästchen. Über das

Dreieck in der unteren, rechten Ecke können Sie deren

Größe anpassen. Die Icons sollten nicht zu klein sein,

aber auch nicht die Hälfte des Bildschirms bedecken.

Mit einem Rechtsklick auf eines der Icons gelangen Sie

ins Optionsmenü. Klicken Sie auf den Reiter „Gruppeneinstellungen“.

Hier bestimmen Sie, wie viele Icons Sie

brauchen (in unserem Fall zwei Reihen mit fünf Spalten)

und wann diese angezeigt werden sollen (etwa im

Kampf und mit aktiver Disziplin-Spielweise). Gehen

Sie auf den Reiter „Main“. Hier

wählen Sie, was angezeigt werden

soll. Klicken Sie die Option

„Zauberspruch Abklingzeit“ ein

und tippen Sie den Namen der

Fähigkeit ein. Setzen Sie die

Häkchen bei „Benutzbar“ und

„Unbenutzbar“ sowie bei „Zeige

Timer“ und „Zeige Timertext“.

Wechseln Sie zum Reiter „Bedingungen“

und wählen Sie die

Option „Spell Cooldown“. Auch

hier müssen Sie den Zaubernamen

eintippen. Wählen Sie danach

den Zeitpunkt, wann das

Icon aufblinken soll. Wir wählen


Klassenguide

So spielen Sie

Disziplin im PvE

und PvP

Auf den vorhergehenden Seiten haben wir

Ihnen die wichtigsten Heilzauber des Disziplin-Priesters

vorgestellt. Diese entfalten

nur dann ihre volle Wirkung, wenn Sie sie

im richtigen Moment anwenden und mit den

passenden Extras stärken. Daher beschäftigen

wir uns an dieser Stelle mit den Effekten,

die Ihre Fähigkeiten optimieren.

Wichtige stärkende

Effekte

Sie haben mehrere Möglichkeiten, Ihr Tempo

oder die Heilung zu steigern oder einige Abklingzeiten

zu senken. Das wichtigste Buff-

Duo (Buff = Stärkungseffekt)

Prediger/Erzengel

und dessen Funktionsweise

erläutern wir im

Kasten „So funktioniert

die Prediger-/Erzengel-

Mechanik“ auf Seite 58.

Heiliges Feuer!

Vergessen Sie nicht, Heiliges Feuer auf

Abklingzeit anzuwenden und die Glyphe

‚Heilige Pein‘ zu aktivieren – dadurch richtet

Heilige Pein 20 Prozent mehr Schaden an.

Seele der

Macht

Dieser Cooldown (Spielejargon für wichtige

Fähigkeiten mit einer langen Abklingzeit; das

Wort an sich bedeutet „Abklingzeit“) ist in

den meisten Kämpfen die beste Wahl für den

Disziplin-Priester, vor allem seit die Dauer

von Geisthülle von 15 auf 10 Sekunden reduziert

wurde. In dieser kurzen Zeit müssen Sie

mindestens fünf, im Idealfall sogar sechs Aufladungen

des Schildes aufbauen. Ohne Seele

der Macht kann ein Priester, der nicht komplett

auf Tempo gesetzt hat, aber nur viermal

Gebet der Heilung zaubern – das ist zu wenig.

Mit Seele der Macht bringen Sie den Zauber

dagegen fünfmal durch.

Verfügen Sie über andere temposteigernde

Effekte, etwa Berserker oder Lebensblut (Kräuterkunde)?

Probieren Sie vor einem Schlachtzugsbesuch

aus, ob Sie mit Seele der Macht

und dem zweiten Effekt auf insgesamt sechs

Geisthülle-Aufladungen kommen. Wenn ja,

nutzen Sie die Zauber zusammen. Falls jedoch

nicht, kombinieren Sie Seele der Macht

und den zweiten Effekt immer abwechselnd

mit Geisthülle. So umgehen Sie das Problem,

dass Seele der Macht eine Abklingzeit von

zwei Minuten hat, Geisthülle dagegen aber

nur eine Minute abklingt.

Innerer Fokus

Der Effekt verringert die Manakosten

von Blitzheilung, Große Heilung und Gebet der

Heilung um 20 Prozent und – was viel wichtiger

ist – erhöht deren kritische Trefferchance

um 100 Prozent. Unsere

Empfehlung: Nutzen

Sie Innerer Fokus zusammen

mit Gruppenheilung.

Dank Göttliche

Aegis schützen Sie bei

einem kritischen Treffer

(und den landen

Sie dank Innerer Fokus

ja mit Sicherheit) die ganze Gruppe mit absorbierenden

Schilden. Wenn Geisthülle gerade

nicht bereit ist, hilft Ihnen das bei hohem

Gruppenschaden auch weiter. Etwa im

Kampf um die Schätze Pandarias, wenn Sie

ohnehin in Gruppen aufgeteilt sind, eignet

sich Innerer Fokus perfekt zum Einsatz.

Barmherzigkeit

Der Tank erleidet viel Schaden? Nutzen

Sie Sühne, bevor Sie zu Blitzheilung oder

Optimale Glyphen

für den Disziplin-Priester

Mit dieser Spielweise müssen Sie nicht lange nachdenken,

wenn Sie Ihre Glyphen wählen:

Erhebliche Glyphen:

Sühne: Sie können den gleichnamigen

Zauber auch in Bewegung wirken, dafür

steigen die Manakosten um 20 Prozent –

der Preis lohnt sich in dem Fall.

Heiliges Feuer: Die Reichweite von

Heilige Pein, Heiliges Feuer und Machtwort:

Trost erhöht sich um zehn auf 40 Meter.

Heilige Pein: Wenn Heiliges Feuer

aktiv ist, richten Sie mit Heilige Pein 20

Prozent mehr Schaden an (wirkt sich nicht

auf die Abbitte-Heilung aus). Ersetzen Sie

diese Glyphe mit ‚Läutern‘ für Kämpfe mit

viel schädlichen Effekten (Thok, Horridon,

Sha des Stolzes).

Große Heilung greifen. Dank Barmherzigkeit

erhöht jede Wirkung von Sühne, Blitz- oder

Große Heilung die vom Ziel erhaltene Heilung

um zehn Prozent. Der Effekt berücksichtigt

zwar nur die Heilung, die Sie erzeugen, ist

dafür aber dreimal stapelbar. Und warum

muss man jetzt mit Sühne anfangen? Der

Zauber wird kanalisiert und hat drei Ticks.

Jeder dieser Ticks erzeugt einen Barmherzigkeit-Stapel.

Sie erhöhen also Ihre auf das Ziel

gewirkte Heilung mit nur einem Zauber um

satte 30 Prozent. Im Vergleich: Mit Blitzheilung

bräuchten Sie dafür drei Anwendungen.

Wann ist der Barmherzigkeit-Effekt besonders

von Vorteil? Etwa gegen Norushen, wenn

Sie in der Parallelwelt die drei Nicht-Spieler-

Charaktere (kurz: NPCs; vom engl. „Non-

So verteilen Sie Ihre Talente im PvE-Spiel

Die Talente des Heilers für Dungeons und Schlachtzüge sind schnell gewählt.

Wählen Sie Leerententakel und Engelsfeder. Bei Manaproblemen

nehmen Sie Geistbeuger mit, andernfalls Licht

aus dem Dunkel. Verzweifeltes Gebet ist das beste Stufe-

60-Talent und Seele der Macht meist die ideale Wahl bei

Stufe 75. Kaskade ist das Standard-Stufe-90-Talent, in

wenigen Fällen profitieren Sie von Strahlenkranz.

Alles im hinterKopf

behAlten Merken Sie

sich, welche Effekte

Ihre Heilung besonders

steigern.

56

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player character“) am Leben halten müssen.

Falls etwas schiefläuft und ein NPC zu viele

Lebenspunkte verliert, wirken Sie Machtwort:

Schild, gefolgt von Sühne und Blitzheilung.

Heilung oder Schaden? Das müssen

Sie bei Sühne beachten!

Folgende Besonderheit ist für Sie wichtig: Sühne

löst Barmherzigkeit nur aus, wenn sie direkt

auf den Tank angewendet wird. Wenn Sie also

den Boss im Visier haben und Sühne wirken,

richten Sie Schaden an, bekommen aber keine

Barmherzigkeit-Stapel. Haben Sie dagegen den

Tank im Visier, erzeugen Sie mit Sühne direkte

Heilung und bauen Barmherzigkeit auf, müssen

dafür aber auf den Schaden verzichten.

Wenn Sie den Zauber mal als Angriff, mal als

direkte Heilung nutzen wollen, müssen Sie

also ständig das Ziel wechseln – es sei denn,

Sie nutzen einen kleinen Trick. Belegen Sie

eine Taste mit Sühne und eine andere mit dem

Sühne-Makro, das Sie auf Seite 61 finden. Mit

Letzterem wenden Sie den Zauber auf das Ziel

Ihres (freundlichen) Ziels an. Sie haben also

den Tank im Visier, greifen aber den Boss an.

Nutzen Sie diese Alternative, solange der Tank

nicht viel Schaden einstecken muss. Wenn es

absehbar ist, dass Sie gleich zu Blitzheilung

greifen müssen, wenden Sie Sühne über die

andere Taste auf den Tank an. So bauen Sie

Barmherzigkeit auf.

Gedankengang

Jede Heilige Pein verringert die Abklingzeit

von Sühne um 0,5 Sekunden. Nutzen

Sie daher Sühne gleich zu Beginn des

Kampfes mittels des bereits erwähnten Makros

und verkürzen Sie danach die Abklingzeit

durch Heilige Pein.

Euphorie

Der passive Effekt senkt nicht nur

die Manakosten von Machtwort: Schild und

So verteilen Sie Ihre Talente im PvP-Spiel

Im Spieler-gegen-Spieler-System brauchen Sie andere Talente als im PvE.

entfernt dessen Abklingzeit – nein, Sie bekommen

dank Euphorie auch Mana zurück.

Genauer gesagt erhalten Sie die kompletten

Manakosten des

Schildes zurück,

Reden ist Gold

falls dieser komplett

aufgebraucht

oder entfernt wird.

Letzteres wird nur

im PvP auftreten,

aber in Schlachtzügen

und Instanzen

dürften Sie oft

Mana zurückbekommen, wenn Sie den Tank

immer schön fleißig mit Machtwort: Schild

belegen. Fangen Sie aber nicht an, den Effekt

Sprechen Sie den Einsatz von Cooldowns

generell mit den anderen Heilern ab. Sonst

laufen Sie Gefahr, dass alle zwei oder drei ihre

wichtigen Fähigkeiten gleichzeitig nutzen und

bei der nächsten Attacke nichts tun können.

Wählen Sie Psychoschrecken, um die Gegner komplett

aus dem Spiel zu nehmen, statt sie unbeweglich zu machen.

Körper und Geist ist besser als Engelsfeder. Himmlische

Einsicht bringt Ihnen mehr als Seele der Macht. Bei

den anderen Talenten bleibt alles wie gehabt: Wählen Sie

Verzweifeltes Gebet, Licht aus dem Dunkel und Kaskade.

auch auf alle Nahkämpfer anzuwenden – das

lohnt sich keineswegs. Euphorie kann nämlich

nur einmal alle 12 Sekunden auftreten. Viel

besser ist es, nur den Tank

mit dem Schild zu belegen

und ansonsten generell über

Abbitte zu heilen.

Spielweise

im PvE

Generell laufen Kämpfe mit dem Disziplin-

Priester immer nach dem gleichen Muster ab.

In den letzten fünf Sekunden vor Beginn des

Kampfes belegen Sie den Tank, der als Erstes

angreift, mit Gebet der Besserung und Machtwort:

Schild. Wenn der Frontmann den Boss

bereits an sich gebunden hat, greifen Sie mit

Sühne (auf den Gegner), Heiliges Feuer und

Heilige Pein an. Falls der Tank nicht von Anfang

an Ihre volle Aufmerksamkeit erfordert,

haben Sie noch Zeit, ein Schattenwort: Schmerz

auf den Boss zu wirken. Erneuern Sie Gebet

der Besserung und Machtwort: Schild auf Abklingzeit

beziehungsweise immer direkt nach

Ende von Geschwächte Seele. Behalten Sie Ihre

BigWigs- oder DBM-Timer im Blick, um den

Einsatz Ihrer Geisthülle nicht zu verpassen.

Vor allem in Kämpfen wie der gegen Megaera

(Thron des Donners) ist es äußerst wichtig,

Geisthülle rechtzeitig zu wirken. Schließlich

muss der Zauber vor der nächsten kritischen

Phase, die etwa eine Minute später kommt,

auch wieder bereit sein.

Klassenguide

Schutz für die gruppe Mit Geisthülle vermeiden Sie hohen Gruppenschaden durch Flächenattacken eines

Gegners. Achten Sie darauf, auf wen Sie den Zauber wirken. Alle Gruppenmitglieder müssen sich im Umkreis

von 40 Metern um das Ziel aufhalten, um vom Geisthülle-Effekt zu profitieren.

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In diesen Kämpfen brauchen Sie

Machtwort: Barriere

In den zwei letzten Schlachtzügen Pandarias,

dem Thron des Donners und der Schlacht um

Orgrimmar, brauchen Sie Machtwort: Barriere

in vielen Kämpfen. In der ersten genannten

Instanz stellen Sie die Kuppel etwa jedes Mal

57


Klassenguide

58

auf, wenn Jin’rokh seinen GEWITTERSTURM

beschwört. Auch gegen Horridon benötigen

Sie den Zauber, wenn Jalak in den Kampf einsteigt

und sich Ihr Schlachtzug auf einen Fleck

sammelt. Gegen den Rat der Ältesten nutzen

Sie Machtwort: Barriere oder Geisthülle, wenn

ein Spieler von ERFRIEREN betroffen ist. In

jeder TOBEN-Phase gegen Megaera ist Geisthülle

Pflicht. In allen drei Phasen können Sie

außerdem die Kuppel aufstellen. Bestimmen

Sie den Zeitpunkt gemeinsam mit den anderen

Heilern. Zu guter Letzt kommt die Barriere

gegen den Eisernen Qon zum Einsatz, und

zwar dann, wenn er FAUSTSCHLAG wirkt. In

der Schlacht um Orgrimmar brauchen Sie den

Zauber, wenn Sun Zartherz ihre Verzweifelten

Maßnahmen wirkt: Stellen Sie Ihre Kuppel in

der Mitte von Suns Kuppel. Bei der nächsten

DUNKLEN MEDITATION nutzen Sie dann

einfach nur Geisthülle. Wenn Sie gegen Norushen

kämpfen und Ihr Heiler-Kollege gerade

in der Parallelwelt ist, greifen Sie ebenfalls zu

Machtwort: Barriere – am besten direkt nach

einem BLINDEN HASS. So umgehen Sie die

Gefahr, die Kuppel aufzustellen und zwei Sekunden

später laufen zu müssen. Neben den

unter „Die wichtigsten Fähigkeiten“ bereits

erwähnten Situationen greifen Sie zu dem

Machtwort, wenn Garrosh Höllschrei seine

WIRBELNDE VERDERBNIS wirkt. Sprechen

Sie auch hier mit dem anderen Heiler, wer seine

Cooldowns wann nutzt.

Wann musste man noch mal

entzaubern?

Vor einigen Kämpfen sollten Sie die Glyphe

‚Heilige Pein‘ mit ‚Läutern‘ ersetzen. Durch

diese Glyphe heilen Sie Ihr Ziel jedes Mal um

fünf Prozent seiner Lebenspunkte, wenn Sie

einen magischen Effekt oder eine Krankheit

von diesem Verbündeten entfernen. Bei folgenden

Bossen lohnt sich der Glyphenwechsel:

Horridon, Megaera und Dunkler Animus

im Thron des Donners sowie die gefallenen

Beschützer, Sha des Stolzes und Thok in der

Schlacht um Orgrimmar. Außerdem empfehlen

wir Ihnen, ein Add-on wie VuhDo oder

Grid zu verwenden, das Ihnen die Möglichkeit

gibt, eine Maustaste (am besten die rechte)

mit Läutern zu belegen. So können Sie einen

Verbündeten möglichst schnell von negativen

Effekten befreien, ohne ihn zuerst anvisieren

zu müssen. In allen genannten Kämpfen ist es

wichtig, dass Sie ohne jegliche Verzögerung

dispellen (Spielerausdruck für „entzaubern“,

vom Engl. „dispel“).

Lassen Sie sich im Kampf gegen das Sha des

Stolzes anzeigen, wie lange der Effekt von

Gabe der Titanen noch auf Ihrem Charakter

aktiv ist, damit Sie wissen, wie lange Sie noch

bedenkenlos läutern können. Das Add-on Tell-

MeWhen, das wir Ihnen im Abschnitt „Fähigkeiten“

vorgestellt haben, eignet sich perfekt

hierfür. Erstellen Sie eine neue Gruppe, bestehend

aus einem einzigen Icon, und positionieren

Sie dieses mittig auf dem Bildschirm. Bestimmen

Sie als Typ „Buff/Debuff“, aktivieren

Sie den Timer und den Timertext und wählen

Sie unter Bedingungen, dass die Dauer des Effektes

Gabe der Titanen auf Ihrem eigenen Charakter

(„player“) verfolgt werden soll.

So funktioniert die Prediger-/Erzengel-Mechanik

Wer mit Schaden heilen will, muss den Kampfverlauf und seine Fähigkeiten genau kennen.

Mit jeder Anwendung von Sühne, Heilige Pein oder Heiliges

Feuer bauen Sie einen Stapel des Effektes Prediger

auf. Pro Stapel erhöhen sich der ausgeteilte Schaden

und die gewirkte Heilung mit den genannten Zaubern

um vier Prozent und die Manakosten der drei Fähigkeiten

werden um sechs Prozent gesenkt.

Sühne

Heiliges Feuer

Heilige Pein

Weisen Sie Ihre Mitspieler vor dem Kampf

gegen Megaera und Malkorok jeweils darauf

hin, sie sollen im Teamspeak sagen, wenn sie

weit genug von der Gruppe entfernt sind. So

wissen Sie, wann Sie Läutern anwenden können,

ohne den Schlachtzug zu sprengen.

Schnelle Reaktionen sind das A

und O in jedem Kampf

Die Gefahr erkennen und entsprechend reagieren,

ohne Zeit zu verlieren – das ist der

Schlüssel zum Erfolg beim Heilen. Sie wissen

nun, wie Ihre Standard-Vorgehensweise

(Abbitte-Heilung) aussieht und wann Sie Spezialfähigkeiten

wie Geisthülle und Machtwort:

Barriere einsetzen müssen. Alles andere ergibt

sich im Kampf. Wenn ein Gruppenmitglied zu

viel Schaden erleidet, nutzen Sie Machtwort:

Rotation bei Einzelzielheilung

Basisrotation (Abbitte-Heilung)

Gebet der

Besserung

Machtwort

(Schild)

Prediger

aufbauen

x5

Erneuern Sie Machtwort: Schild, wenn der Effekt von

Geschwächte Seele ausläuft, und wirken Sie Gebet

der Besserung auf Abklingzeit. Beschwören Sie Ihren

Schattengeist beziehungsweise den Geistbeuger,

wenn Sie etwa 20 Prozent Mana verloren haben, und

wenden Sie den Zauber ab diesem Zeitpunkt ebenfalls

immer an, wenn er bereit ist.

Was tun, wenn ...

... mehrere Gruppenmitglieder geringen Schaden erleiden?

Greifen Sie zu Kaskade beziehungsweise Ihrem

aktiven Stufe-90-Talent. Sollte der Tank hohen Schaden

einstecken, lösen Sie Erzengel aus und nutzen Sie

Prediger für Erzengel aufbrauchen

Sie wissen, dass bald eine Kampfphase kommt, in der

Sie viel Gruppenheilung brauchen oder in der Sie Abbitte

nicht nutzen dürfen (so etwa in der Verteidigungshaltungsphase

gegen Nazgrim)? Dann nutzen Sie Erzengel.

Dadurch werden zwar alle Stapeln von Prediger

aufgebraucht, dafür erhöht aber der Erzengel-Effekt

Ihre gesamte Heilung um fünf Prozent pro Prediger-

Stapel. Im Idealfall erhöhen Sie Ihre Heilung also um

25 Prozent für 18 Sekunden – so lange bleibt der Effekt

erhalten. Lösen Sie Erzengel immer dann aus, wenn Sie

danach Gruppenheilung beziehungsweise Geisthülle,

Große Heilung oder Blitzheilung wiederholt anwenden.

Erzengel

aktivieren

=

+25

%

Heilung

Schild und Sühne. Sollte jemand zu lange in

einem Bodeneffekt stehen bleiben, ziehen Sie

ihn mit Glaubenssprung zu sich. Für den Fall,

dass Sie selbst öfter mal nicht schnell genug

rausgehen: Installieren Sie sich GTFO! Das

Add-on (unter www.curse.com verfügbar)

warnt Sie, wenn Ihr Charakter in einem Flächeneffekt

steht. Der schrille GTFO-Ton macht

Ihnen unmissverständlich klar: Bewegen Sie

sich! Wenn sonst nichts hilft, retten Sie unter

Umständen einen Verbündeten, indem Sie im

richtigen Moment Leerenverschiebung anwenden.

Dadurch vertauschen Sie Ihre verbleibenden

Lebenspunkte mit seinen. Aber keine

Angst: Sie stehen am Ende nicht mit einem

Prozent Leben da – im schlimmsten Fall behalten

Sie immerhin 25 Prozent Ihrer Gesundheit.

Wie gesagt, im Großen und Ganzen müssen

Sühne Heiliges Feuer Heilige Pein

(wiederholt)

Blitzheilung wiederholt, bis der Lebenspunktebalken

des Frontmanns voll ist. Sprechen Sie am besten mit

dem Tank noch vor dem Kampf ab, wann Sie Schmerzunterdrückung

anwenden sollten.

Wenn sonst nichts hilft:

Der Notfall zauber

Falls ein Gruppenmitglied unter 15 Prozent Lebenspunkte

fällt, nutzen Sie Leerenverschiebung. Sobald

Sie alles wieder im Griff haben, kehren Sie zu Ihrer Basisrotation

zurück, bestehend aus Machtwort: Schild,

Gebet der Besserung und Ihren Abbitte-Zaubern. Achten

Sie darauf, Sühne auf den Gegner anzuwenden.

PC Games | mmORe


Klassenguide

Flieht! Stellen Sie den Psychoschrecken im PvP in der Nähe von Flaggen auf,

um Feinde zu vertreiben.

Ein EngEl Lösen Sie Erzengel (erkennbar an der Flügel-Animation) aus, bevor

Sie wiederholt direkte Heilungen wirken.

Sie ansonsten einfach darauf achten, was im

Kampf passiert.

Spielweise im PvP

Im PvP gelten ganz andere

Regeln. Sie brauchen

vor allem Spontanzauber

(aktivieren Sie das Talent

Licht aus dem Dunkel!)

und Schilde. Viele Schilde.

Dazu brauchen Sie

das Talent Himmlische

Einsicht. Ziehen Sie Psychischer

Schrei und Psychoschrecken

unbedingt in

Richtig

kombinieren

Ihre Aktionsleiste und platzieren Sie sie so,

dass Sie nie lange danach suchen müssen.

Holen Sie sich unbedingt das Medaillon der

Horde oder deren aktuelle Variante, die Sie

für Ehrenpunkte bekommen. Und so treiben

Wenden Sie Geisthülle immer zusammen

mit Seele der Macht und Erzengel

an – dadurch zaubern Sie schneller und

bauen stärkere Schilde auf.

Sie die Gegner in den Wahnsinn: Halten Sie

sich im Hintergrund auf und belegen Sie Ihre

Mitspieler an vorderster Front mit Machtwort:

Schild und Gebet der Besserung. Wenden Sie so

lange Ihre Abbitte-Zauber an, bis die Gegner

merken, dass da ein Heiler

ist. Es wird nicht lange

dauren, bis sie sich auf

Sie stürzen. Nahkämpfer

werden Sie mit Psychischer

Schrei los. Wenden Sie

Machtwort: Schild auf sich

an, gefolgt von Blitzheilung

und Sühne. Während

sich die Gegner an Ihnen

die Zähne ausbeißen, leeren

Ihre Mitspieler deren Gesundheitsbalken.

Sollten die feindlichen Spieler von Ihnen

ablassen, um sich zu verteidigen, fängt das

Spiel von vorn an. Besonders gut geeignet,

um die Widersacher wütend zu machen: Leerenverschiebung.

Nehmen wir an, Ihr Verbündeter

Quietschegnom wird gerade vom Feind

Grummelork angegriffen und hat nur noch

wenige Lebenspunkte, wenn Sie dazukommen.

Stellen Sie sich hinter Quietschegnom,

und zwar so, dass Sie außerhalb der Reichweite

von Grummelork sind. Wenden Sie Leerenverschiebung

an – schon steht Quietschegnom

mit voller Gesundheit da. Sie sind jetzt

zwar angeschlagen, aber Grummelork muss

ja ein bisschen laufen, bis er Sie angreifen

kann. In dieser Zeit heilen Sie sich mit Sühne

und Blitzheilung hoch und Grummelork hat

ein Problem, denn Quietschegnom prügelt

immer noch auf ihn ein und hat jetzt auch

noch Unterstützung. So macht PvP Spaß! Zumindest

Ihnen. Grummelork dagegeb erstellt

sich als Nächstes einen Twink. Vermutlich

einen Priester.

Rotation bei Gruppenheilung

Basisrotation (Geisthülle-Heilung)

Seele der

Macht

Erzengel Geisthülle Gebet der Heilung

(wiederholt)

Kaskade

Gebet der Besserung

Informieren Sie sich schon vor einem Instanz- oder

Schlachtzugabend, wann Sie Geisthülle für die Heilung

brauchen. Installieren Sie sich ein Bossmod-

Add-on, das Ihnen mithilfe von Timern anzeigt, wann

genau welche Boss-Attacke kommt. BigWigs und

DeadlyBossMods (kurz: DBM) sind die zwei beliebtesten

Bossmod-Programme; Sie finden beide unter

www.curse.com. Achten Sie auf die Timer des Addons

Ihrer Wahl und aktivieren Sie die oben stehende

Fähigkeitenabfolge etwa zehn Sekunden vor einem

gefährlichen Angriff, der hohen Gruppenschaden

anrichtet. Die ersten vier Fähigkeiten können Sie

mithilfe eines Geisthülle-Makros, das wir Ihnen auf

Seite 61 vorstellen, mit einem einzigen Knopfdruck

auslösen. Greifen Sie erst zu Kaskade und Gebet der

Besserung, nachdem Sie möglichst viele Geisthülle-

Stapel aufgebaut haben.

Wann nutze ich Machtwort:

Barriere?

Wenn Ihr Schlachtzug auf einem Fleck steht und hohen

Schaden erleidet, können Sie Machtwort: Barriere

nutzen. Tun Sie das allerdings erst nach Absprache

mit dem Raid-Leiter und den anderen Heilern.

Die Kuppel hat mit drei Minuten schließlich eine sehr

lange Abklingzeit.

Da ist Der FeinD!

Der Disziplin-Priester

greift die Feinde an,

statt direkt zu heilen.

PC Games | mmORe

59


Klassenguide

Ausrüstung und

Stärkung für den

Disziplin-Priester

Die eigenen Fähigkeiten zu kennen und optimal

einzusetzen, ist das Wichtigste. Doch

Sie werden besser heilen und einiges mehr an

Schaden austeilen, wenn Sie dazu noch die

richtige Ausrüstung tragen. Eine Liste mit

allen möglichen Stoff-Rüstungsteilen, die für

Ihre Spielweise gut sind, würde den Rahmen

unseres Artikels sprengen. Statten Sie der

Zeitlosen Insel einen Besuch ab, um sich mit

Stufe-496-Gegenständen einzudecken. Leider

bekommen Sie hier keine Waffen mit dieser

Stufe. Daher wollen wir Ihnen ein paar Tipps

geben, wo es die besten Waffen auf dem Weg

zur Schlacht von Orgrimmar (kurz: SoO,

vom Engl. „Siege of Orgrimmar“) gibt. Das

Mogu‘shangewölbe lassen wir dabei außen

vor, denn hier hat die Beute nur Stufe 489.

Waffen und Schmuck auf dem

Weg nach Orgrimmar

Generell gilt: Nehmen Sie lieber eine Waffe

mit Willenskraft und kritischem Trefferwert

mit als eine mit Meisterschaft und Tempo.

Überlassen Sie die Teile mit Trefferwert den

Schadensausteilern. Im Herz der Angst lohnt

es sich für Sie, die Großkaiserin Shek’zeer umzuhauen,

um an Kri’tak, Kaiserliches Szepter

des Schwarms heranzukommen. Dieser Streitkolben

bringt die gerade genannten optimalen

Werte mit. Falls Sie das Szepter nicht bekommen,

leistet Ihnen auch Un’soks Bernskalpell

gute Dienste. Der Dolch bringt Willenskraft

und Tempo mit.

Auf der Terrasse des endlosen Frühlings bekommen

Sie leider keine Waffen mit Willenskraft,

dafür gibt es hier ein Schmuckstück für

Sie. Tsulongs Geister der Sonne bietet Ihnen

Intelligenz und die Chance auf Willenskraft.

Im Thron des Donners erwarten Sie gleich

mehrere Waffen. Die beste darunter ist der

Ritualdolch des inneren Auges bei Durumu.

Die Einhandwaffe mit Willenskraft und kritischem

Trefferwert lässt sich optimal mit der

Kugel des überspringenden Blitzes ergänzen.

Dieses Nebenhand-Teil mit Willenskraft

und Tempo bekommen Sie wiederum beim

Eisernen Qon. Alternativ ist auch Lei Shens

Befehlskugel mit kritischem Trefferwert und

Tempo eine gute Wahl. Was Schmuckstücke

betrifft, hoffen Sie auf Horridons letzten

Atemzug (mit Intelligenz sowie der Chance

auf Manaregeneration) und ergänzen das Teil

mit dem Beruhigenden Talisman des Shado-

Pan-Vorstoßes, das Sie beim Verkäufer der

gleichnamigen Fraktion bekommen. Um das

Schmuckstück zu kaufen, benötigen Sie den

ehrfürchtigen Ruf beim Shado-Pan-Vorstoß

sowie 1.555 Tapferkeitspunkte.

Schmuckstücke in der Schlacht um

Orgrimmar

In diesem Raid gibt es jede Menge Schmuckstücke

für Heiler. Es dauert zwar eine gefühlte

Ewigkeit, bis ein Boss eines fallen lässt,

aber dann haben Sie die Qual der Wahl. Einige

Teile nutzen Sie situationsbedingt. Nur

ein Schmuckstück bringt die klassischen

+Intelligenz/+Chance auf Willenskraft

beim Heilen. Es handelt sich

dabei um Deformiertes Samophlang der Diskontinuität,

das Sie bei Belagerungsingenieur

Rußschmied bekommen.

Die restlichen drei Heiler-Schmuckstücke

versorgen Sie jeweils mit der Chance auf

ein Intelligenzplus beim Heilen. Darüber hinaus

erhöht das Prismatische Stolzgefängnis

(Sha des Stolzes) Ihre kritische Heilung und

den kritischen Schaden sowie das Tempo,

die Meisterschaft und die Willenskraft um

jeweils sieben Prozent (sechs Prozent in der

LFR-, acht Prozent in der heroischen Variante).

Von Nazgrims glänzendem Insigne erhalten

Sie die Chance auf einen Mehrfachschlag,

bei dem Ihr Ziel um 33 Prozent der von Ihnen

gewirkten Heilung geheilt wird. Zu guter

Letzt ist da noch Thoks säuregekerbter Zahn.

Das Schmuckstück löst gelegentlich einen

Spalten-Effekt aus und heilt bis zu fünf Ziele

in der Nähe Ihres eigentlichen Ziels. Jedes

dieser Schmuckstücke ist natürlich sehr gut.

Wenn Sie mehrere davon bekommen, nutzen

Sie Nazgrims glänzendes Insigne in Kämpfen

mit hohem Einzelzielschaden und Thoks säuregekerbten

Zahn in solchen mit viel Gruppenschaden.

Waffen in der Schlacht um

Orgrimmar

Bei Garrosh bekommen Sie die Best-in-Slot-

Waffe für Ihre Spielweise, den Gehörnten

Streitkolben der Alten. Die Waffe mit Willenskraft,

Tempo und zwei roten Sockeln lässt sich

am besten mit Höllschreis Zerstörungsfoliant

oder mit dem Energiekern des eisernen Kolosses

(jeweils mit kritischem Trefferwert und

Tempo) kombinieren. Auch der Grillenkäfig

des reinen Herzens, den Sie bei den gefallenen

Beschützern bekommen, ist mit Willenskraft

und Tempo eine gute Wahl.

Ideale Edelsteine

für den Disziplin-Priester

Bei der Wahl Ihrer Edelsteine stellen sich zwei

Fragen. Erstens: Welche Strategie verfolgen Sie?

Setzen Sie auf kritischen Trefferwert (empfehlenswert)

oder auf Tempo (Manaprobleme möglich)?

Und zweitens: Haben Sie noch Manaprobleme oder

ist Willenskraft nicht mehr wichtig?

Meta: Mutiger Bergkristall (324 Intelligenz/Chance

auf 4 Sekunden kostenlose

Zauber; Quelle: legendäre Questreihe); alternativ:

Brennender Bergkristall (216 Intelligenz/3

Prozent erhöhter kritischer Effekt)

Rot: Geläuterter Kunzit (80 Intelligenz/160

Willenskraft)

perfekt! Mit Edelsteinen

und Verzauberungen

verpassen Sie

Ihrem Charakter den

letzten Schliff.

Gelb: Nebliger Dioptas (160 Willenskraft/160

kritischer Trefferwert) oder Geladener

Dioptas (160 Tempo/160 Willenskraft;

falls Tempo = Wert Nr. 1)

Blau: Funkelnder Chrysokoll (320 Willenskraft;

bei Manaproblemen); Nebliger

Dioptas (160 Willenskraft/160 kritischer

Trefferwert; falls genug Willenskraft)

60

PC Games | mmORe


Wenn Sie den Streitkolben nicht bekommen

oder kein passendes Nebenhand-Teil haben,

weichen Sie auf den Großstab des Drachenbinders

aus, den es bei Galakras gibt. Dieser

bringt Willenskraft und Meisterschaft mit.

Auch Kardris‘ Szepter von den Dunkelschamanen,

mit den gleichen Werten wie der

Großstab, kommt für Sie infrage.

Wie Sie Ihre Rüstung umschmieden, haben

wir Ihnen bereits auf der ersten Doppelseite

des Artikels verraten. Die passenden Edelsteine

entnehmen Sie dem Kasten „Ideale Edelsteine“.

Bleibt die Frage: Welche Verzauberungen

sind die besten für Ihre Spielweise?

Passende Verzauberungen

Wenn Sie einen Verzauberer kennen beziehungsweise

in Ihrer Gilde haben, fragen Sie

ihn einfach, ob er Ihre Rüstungsteile verzaubern

kann. Ansonsten werfen Sie einen Blick

ins Auktionshaus. Dort finden Sie alle nötigen

Verzauberungen. Geben Sie den Rüstungsplatz

in das Suchfeld ein, gefolgt von einem

Leerzeichen und einem Bindestrich (etwa

„Stiefel –“), und schon sehen Sie alle vorhandenen

Möglichkeiten. Das sind die besten Alternativen

für Ihre Spielweise:

Kopf: Hierfür gibt es zwar schon

lange keine Verzauberungen mehr,

dafür bekommen Sie über die legendäre

Questreihe um den Schwarzen

Prinzen Furorion einen besonderen

Metaedelstein (siehe Kasten links).

Schulter: Große Inschrift der Kranichschwinge

(+200 Intelligenz/+100

kritischer Trefferwert); wird vom Inschriftenkundigen

hergestellt

Brust: Mächtige Willenskraft

(+200 Willenskraft)

Armschienen: Erstklassige Intelligenz

(+170 Intelligenz)

Hände: Großes Tempo

(+170 Tempo)

Taille: Gürtelschnalle aus lebendigem

Stahl (zusätzlicher Sockelplatz); wird

vom Schmied hergestellt

Beine: Großer himmelblauer Zauberfaden

(+285 Intelligenz/+165 kritischer

Trefferwert)

Umhang: Überragende Intelligenz

(+180 Intelligenz); Schneider nutzen

zusätzlich Hell leuchtendes Garn

Füße: Pandarenpfoten (+140 Meisterschaft/geringe

Lauftempo-Erhöhung)

Waffe: Jadegeist (Chance auf 1.650

Intelligenz beim Wirken eines Schadens-

oder Heilzaubers)

Nebenhand: Erhebliche Intelligenz

(+165 Intelligenz)

Das i-Tüpfelchen: Berufe und

Buff-Food

Abschließend bleibt nur noch die Frage offen,

welche Tränke und Fläschchen Sie mitnehmen

sollten und von welchen Berufen Sie

am meisten profitieren. Packen Sie zu Beginn

Fläschchen der Herbstblätter ein (+1.000 Willenskraft),

aber nutzen Sie diese nur so lange,

bis Sie keine Manaprobleme mehr haben. Das

beste Fläschchen für Sie ist nämlich das der

Sommersonne (+1.000 Intelligenz). Auch beim

Buff-Food setzen Sie auf dieses Attribut. Falls

in Ihrem Schlachtzug mal kein Festmahl oder

Nudelwagen aufgestellt wird, greifen Sie zu

Fischeintopf nach Moguart (+300 Intelligenz).

Der beste herstellende Beruf für Sie ist Alchemie.

Dadurch bekommen Sie nicht nur 1.400

Punkte Intelligenz durch das Fläschchen der

Sommersonne, sondern dieses bleibt auch

doppelt so lange aktiv – ganze zwei Stunden

statt nur eine Stunde lang.

Zu Alchemie passt etwa Kräuterkunde. Hierdurch

bekommen Sie frische Zutaten für

Ihre Fläschchen sowie den Stärkungseffekt

Lebensblut, der Sie alle zwei Minuten mit bis

zu 2.880 Punkten Tempo versorgt. Besser ist

es allerdings, auf Kräuterkunde zu verzichten

und die Zutaten im Auktionshaus zu kaufen.

Erlernen Sie dafür Schneiderei als zweiten

Beruf. Dadurch können Sie etwa Ihre eigenen

Umhänge besticken.

Klassenguide

Diese Makros braucht Ihr Disziplin-Priester

Makros vereinfachen Ihnen nicht nur die Heilung, sondern sorgen vor allem auch dafür, dass Sie nicht ständig das Ziel wechseln müssen.

Wir haben es bereits angesprochen: Als Heiler, der

hauptsächlich mit Schadenszaubern arbeitet, haben

Sie das Problem des häufigen Zielwechsels. Das können

Sie aber ganz leicht umgehen. Nutzen Sie dazu

folgendes Makro:

Angriffe mit freundlichen Zielen im Visier:

#showtooltip

/cast [harm] [@targettarget,harm]

[@focustarget,harm] [] Sühne

Damit haben Sie zwar ein freundliches Ziel im Visier, wenden

Sühne aber auf dessen Ziel, also auf den Gegner, an.

Der Vorteil: Als Nächstes können Sie ganz einfach ein

Machtwort: Schild anhängen, ohne extra den Tank anzuklicken.

Erstellen Sie sich das gleiche Makro für Heilige Pein,

Heiliges Feuer, Schattenwort: Schmerz und Schattenwort:

Tod. Ersetzen Sie hierfür einfach das Wort „Sühne“ mit

dem Namen der entsprechenden Fähigkeit – fertig. Das

gleiche Makro brauchen Sie außerdem für Schattengeist

beziehungsweise Geistbeuger. Tippen Sie auch hier statt

„Sühne“ einfach „Schattengeist“ in die oben stehende

Formel. Sie brauchen keine Extra-Bedingung für den

Fall, dass Sie Geistbeuger aktivieren. Das Makro funktioniert,

obwohl der Zauber anders heißt.

Das zweite Makro, das für Sie unerlässlich ist, verbindet

mehrere nützliche Effekte und Zauber miteinander:

Geisthülle-Makro:

#showtooltip Geisthülle

/cast Erzengel

/cast Seele der Macht

/cast Geisthülle

/cast Gebet der Heilung

(Keineswegs) ziellos Auf den Gegner feuern, ohne ihn im Visier zu haben? Dank Makros geht das.

Dadurch aktivieren Sie Ihre zwei wichtigsten stärkenden

Effekte (Seele der Macht und Erzengel) gleichzeitig

und wirken direkt danach Geisthülle, gefolgt von Gruppenheilung.

Wenn Sie die Taste mehrmals drücken,

nutzen Sie Gruppenheilung wiederholt. Das Makro

funktioniert auch dann, wenn einer der enthaltenen

Zauber, etwa Seele der Macht, noch nicht einsatzbereit

ist. Die entsprechende Zeile wird einfach ausgelassen.

Solche Makros funktionieren allerdings nur, wenn die

Zauber darin keine globale Abklingzeit auslösen – wie

es bei Erzengel, Seele der Macht und Geisthülle der

Fall ist. Gruppenheilung dagegen löst die globale Abklingzeit

aus, daher ist das Makro hier zu Ende. Würden

wir etwa Gebet der Besserung nach Seele der Macht

einfügen, würde das Makro dort aufhören und weder

Geisthülle noch Gruppenheilung auslösen.

PC Games | mmORe

61


Klassenguide

Der Schamane

Wiederherstellung im PvP

Ob in Arenen oder auf den Schlachtfeldern: Als Sanitäter leistet der Schamane im PvP

hervorragende Dienste und glänzt durch seine Vielseitigkeit.

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Karsten Scholz

s hat seinen ganz besonderen Reiz,

die Schlachtfelder und Arenen in der

Rolle des Heilers zu betreten: Mit Ihren

Heilsprüchen und Unterstützungszaubern

sind Sie in Kämpfen um einen Eroberungspunkt

oder eine Flagge häufig das Zünglein an

der Waage. Doch wird die

Aufgabe des Sanitäters

dadurch nur umso schwerer,

da Ihre Gegenspieler

um die Wichtigkeit Ihres

Jobs wissen und Ihnen daher

gezielt jeden Knüppel

zwischen die Beine werfen,

den sie im Kampfareal

finden. Wie Sie die

Angriffe Ihrer Feinde

dennoch überleben und

gleichzeitig die Lebenspunkte

der Mitspieler auf

einem gesunden Level halten, erfahren Sie auf

den folgenden vier Seiten. Zudem gehen wir auf

Talent- und Glyphenwahl sowie die optimale

Werte-Priorisierung für Ihren heilenden PvP-

Schamanen ein.

Unlegendär!

Die Talentwahl

Bevor wir Ihnen erste Praxis-Tipps geben, müssen

Sie zunächst das Fundament für Ihre PvP-

Karriere legen, beginnend mit der Wahl der

Talente. Während teilweise ganze Talentreihen

in 95 Prozent aller Boss-Begegnungen völlig

unnütz sind, können Sie genau dort sinnvolle

Verstärkungen fürs PvP finden. Die drei Stufe-

15-Optionen sehen auf den ersten Blick alle sehr

spannend aus, doch kristallisiert sich Wächter

Weder der Effekt des legendären Umhangs

noch des Meta-Steins funktionieren auf

Schlachtfeldern und in Arenen. Greifen Sie

daher auf PvP-Umhänge zurück und nutzen

Sie Juwelen, die zum Beispiel feindliche

Stilleeffekte senken. Mit genug Eroberungspunkten

gönnen Sie sich später den Tyrannischen

Bergkristall, der Ihnen ordentlich

PvP-Macht und PvP-Abhärtung gewährt.

der Natur als großer Gewinner des ersten Tiers

heraus. Das Totem des Steinbollwerks ist gut, keine

Frage, doch der Holzpfahl besitzt auch einige

Nachteile: Der Absorptionseffekt kann von Ihren

Feinden entfernt werden, das Totem ist zerstörbar

und mit einer Minute ist die Abklingzeit

doch etwas zu lang. Genau

aus dem Grund spielt

übrigens auch Astralverschiebung

im PvP keine

Rolle, in 90 Sekunden

kann einfach zu viel passieren.

Der passive Schutz

durch Wächter der Natur

kann dagegen jede halbe

Minute auslösen und das

ganz automatisch, sobald

Ihre Lebenspunkte zu

tief fallen – selbst wenn

Sie betäubt oder von einem

Stille-Effekt betroffen sind. Die reduzierte

Bedrohung bringt Ihnen zwar nichts, doch die

um 25 Prozent erhöhte Gesundheit rettet Ihnen

häufig den haarigen Heldenhintern.

Totem-Power

Mit den nächsten beiden Talenten verstärken

Sie die Einsatzmöglichkeiten Ihrer Totems. Das

Totem des Windwandelns befreit Ihr komplettes

Team sechs Sekunden lang von bewegungseinschränkenden

Effekten und ist auf dern und in Arenen im Dauereinsatz. Auf Gefro-

Schlachtfelrene

Kraft respektive Totem des Erdgriffs greifen

Sie zurück, wenn Ihre Teamkollegen selbststän-

dig ihre Beine entknoten können, aber kaum

Möglichkeiten besitzen, Feinde an der Flucht zu

hindern. Auf der dritten Talentstufe bietet sich

wiederum Ruf der Elemente an, dank dem Sie

die Abklingzeiten der wichtigen Totems des heilenden

Flusses, des Windwandelns, der Erdung und

des Erdstoßes zurücksetzen. Die anderen Stufe-

45-Talente Beständige Totems und Totemische Projektion

sind in bestimmten Situationen übrigens

ebenfalls gut, um etwa die beiden Heil-Totems

oder Totem der Erdbindung und des Erdstoßes parallel

aufzustellen; oder um Erdpflöcke gezielt

abseits der Feinde abzustellen, um eine frühzeitige

Zerstörung zu verhindern.

Müll aussortieren

Auf den letzten drei Talentstufen trennt sich

die Spreu vom Weizen. Elementarbeherrschung

besitzt eine zu große Abklingzeit und der Buff

ist entfernbar … also keine gute Wahl. Echo der

Elemente sorgt für etwas Zusatzheilung, bringt in

PvP-Kämpfen aber einen zu großen Zufallsfaktor

mit. Der Gewinner der Stufe-60-Reihe ist also

Schnelligkeit der Ahnen: Mehr Zaubertempo plus

die Möglichkeit, Verhexen oder einen Heilzauber

ohne Zauberzeit zu wirken, ist einfach verteufelt

gut. In der nächsten Talentreihe erhält Rauschende

Ströme den Zuschlag. Damit verarztet das Totem

des heilenden Flusses effizient Ihre Mitstreiter,

selbst wenn Sie selbst stark unter Druck gesetzt

werden. Leitfähigkeit ist dagegen zu unflexibel

Der Wiederhersteller auf dem Schlachtfeld

Detaillierte Tipps zu allen „BGs“ gibt’s hier aus Platzgründen nicht, dafür ein paar allgemeine Grundregeln.

Schamanen besitzen nur wenige Buffs, mit denen sie ihre

Kameraden in der Vorbereitungsphase eines Schlachtfelds

stärken können. Zumindest in der Schlacht um

Gilneas, am Strand der Uralten (Angriffsphase) und auf

den Zwillingsgipfeln statten Sie alle Spieler mit Wasserwandeln

aus. So gelangt Ihr Team schneller über die

hiesigen Gewässer und gewinnt dadurch einen leichten

Vorteil. Erneuern Sie außerdem Wasserschild und Waffe

der Lebensgeister und suchen Sie sich einen gut ausgerüsteten

Nahkämpfer aus, dem Sie Erdschild verpassen.

Sobald die Schlacht startet, halten Sie sich an ein paar

einfache Vorgaben: Kämpfen Sie immer in der Nähe eines

Flaggenträgers, eines Eroberungspunktes oder einer

anderen taktisch wichtigen Position. Gewöhnen Sie es

sich außerdem an, wichtige Informationen im Chat weiterzugeben.

Der Ort eines feindlichen Angriffs ist dabei

genauso wichtig wie die Anzahl der angreifenden Feinde.

Unterstützen und schützen Sie sich und Ihre Kollegen mit

Ihren Totems, entfernen Sie feindliche Debuffs und halten

Sie Erdschild stets auf dem Mitspieler aktiv, der am

meisten aufs Fressbrett bekommt. Achten Sie schließlich

noch auf besonders gut sichtbare Buffs wie Zorn

der Gerechtigkeit und entfernen Sie diese blitzschnell

via Reinigen.

Unangenehme zeitgenossen

Gut gespielte Schamanen-Heiler

sind im PvP echt harte Widersacher!

62

Die letzten Artikel: Der Werte-Almanach (MMORE 02/14, S. 58) +++ Nur das Beste vom Besten (MMORE 01/14, S. 78) +++


Die besten Talente für Ihren PvP-Schamanen

Mit den folgenden Talenten schaffen Sie eine perfekte Grundlage für die meisten PvP-Schlachten.

Streiten lässt sich vor allem über Ruf der Elemente,

da auch Beständige Totems und Totemische Projektion

sehr hilfreich sind. Probieren Sie alle drei Talente

aus, um herauszufinden, welche Verbesserung Ihren

Spielstil am besten unterstützt. Wenn Ihre Kollegen

und die Abklingzeit von Führung der Ahnen ist

fürs PvP – Sie ahnen es bereits – zu hoch. Zu

guter Letzt entscheiden Sie sich auf Stufe 90 für

Entfesselter Furor. Den Spontanzauber Elemente

entfesseln nutzen Sie im PvP eh sehr häufig, sodass

Sie von dem Talent enorm profitieren. Die

beiden durch Urelementarist verbesserten Elementare

sind eigentlich auch stark, aber dank ihrer

Abklingzeit zu selten einsetzbar. Überhaupt

keine Rolle spielt schließlich Elementarschlag –

was wollen Sie als Heiler mit einem Schadenszauber,

der eine recht hohe Zauberzeit besitzt?

Vorsicht vor Kontern

Als Sanitäter besteht Ihre Hauptaufgabe darin,

die Kollegen und sich selbst am Leben zu halten.

Einfach drauflosheilen, wie in Instanzen, funktioniert

hier aber nicht. Ihre Feinde wissen um

Ihre Aufgabe und wollen Sie daher um jeden

Preis daran hindern. Dementsprechend groß ist

die Gefahr, dass Ihre Heilungen unterbrochen

werden, sobald sich Gegenspieler in Ihrer Nähe

aufhalten. Greifen Sie in erster Linie auf Springflut

und Elemente entfesseln zurück und halten

Sie zudem Erdschild auf einem verbündeten

Ziel aktiv. Auch Ihre Heil-Totems verarzten angeschlagene

Spieler, ohne dass Sie vom Feind

unterbrochen werden können. Ihre Heilzauber

Welle der Heilung und Große Welle der Heilung

nutzen Sie kaum, und wenn, dann nur in Kombination

mit Flutwellen, wodurch die Zauberzeit

der beiden Sprüche drastisch sinkt. Häufiger

kommt aber die schnell gewirkte Heilende Woge

zum Einsatz, die bei aktiver Flutwelle mit hoher

Chance sogar kritisch trifft. Wenn Ihnen ein Gegner

seine volle Aufmerksamkeit schenkt, kitzeln

Sie seine Konter-Fähigkeiten durch angetäuschte

Heilungen heraus. Sobald der Unterbrechungsversuch

ins Leere gegangen ist, nutzen

Sie die nächsten Sekunden für ein paar sicher

gewirkte Heilzauber. Das richtige Timing zu

finden, gelingt aber nur durch Übung und variiert

zudem von Gegenspieler zu Gegenspieler.

sich selber aus bewegungseinschränkenden Effekten

befreien können, aber Probleme haben, feindliche

Spieler zu behindern, wählen Sie Gefrorene

Kraft oder Totem des Erdgriffs anstelle von Totem des

Windwandelns.

In besonders kritischen Situationen nutzen Sie

Schnelligkeit der Natur in Kombination mit Große

Welle der Heilung. Wenn Sie vorher Elemente entfesseln

aktivieren, regeneriert der Wellenzauber

sogar noch mehr Lebenspunkte. Natürlich dürfen

auch Totem der Heilungsflut und Aszendenz

in Ihrem Heil-Repertoire nicht fehlen. Letzterer

Zauber ist unglaublich stark, da er auch bereits

gewirkte Springflut-Effekte verstärkt und damit

selbst dann Ihr Team am Leben hält, wenn Sie

sich kurz nach der Aktivierung von Aszendenz

einen Betäubungseffekt oder Stille einfangen.

ÄtschibÄtschi! Der

feindliche Hexenmeister

wollte eigentlich

einen Kollegen

schädigen, doch sein

Schattenblitz wird

vom Erdstoß-Totem

abgefangen.

Die besten Werte für

PvP-Wiederhersteller

Kritischer Trefferwert ist im PvP der stärkste Sekundärwert

für Ihren Wiederhersteller.

Die Standard-Abhärtung von 72 Prozent reicht aus,

damit Sie nicht gleich zu Boden fallen, sobald ein

gegnerischer Spieler Sie böse anschaut. Wenn Sie

PvP-Klamotten ansammeln, steigt zudem Ihre PvP-

Macht automatisch auf einen annehmbaren Wert.

Konzentrieren Sie sich daher gezielt darauf, Ihre

normalen Attribute in die Höhe zu treiben. Intelligenz

können Sie nie genug besitzen, Willenskraft

steigern Sie dagegen nur, wenn Sie unter chronischem

Mana-Schwund leiden. Im Normalfall sollten

Sie aber immer genug Mana übrig haben, da Ihr

Haupt-Fokus auf einer Steigerung der kritischen

Trefferchance liegt. Dank des passiven Talents

Rückstrom erzeugen kritische Heilungen regelmäßig

Mana. Zudem sorgen kritische Treffer dafür,

dass Sie weniger Heilungen benötigen, um einen

verletzten Mitspieler vollständig zu heilen, wodurch

die Gefahr einer Unterbrechung sinkt.

1) Intelligenz (so viel wie möglich)

2) Willenskraft (so viel wie nötig)

3) Kritischer Trefferwert

4) Meisterschaft

5) Tempo

Der Totem-Manager

Wirklich gute PvP-Schamanen unterscheiden

sich von mittelmäßigen Spielern in der Art und

Weise, wie sie ihre Totems nutzen. Viele Holzpflöcke

gewähren Ihnen nur kurz einen positiven

Effekt, bevor sie wieder verschwinden. Zur

richtigen Zeit das richtige Totem setzen, das ist

die große Kunst. Die Erdstoß-Variante dient als

Konter auf bereits gewirkte Furcht-, Schlaf- und

Bezauberungseffekte. Wenn Sie gegnerische

Zauber abfangen wollen, stellen Sie das Totem

der Erdung auf. Das Totem des Windwandelns hat

gleich einen mehrfachen Nutzen für Ihr Team:

Zum einen entfernen Sie damit gleich mehrere

gegnerische Kontrolleffekte auf einen Schlag,

zum anderen schwächen Sie aber auch die offensive

Kraft eines gegnerischen Magiers, weil

+++ Mit Ele-Power Richtung Orgrimmar (MMORE 11/13, S. 94) +++ Die Hoffnung stirbt zuletzt (MMORE 10/13, S. 58) +++

63

Klassenguide


Klassenguide

Wichtige Makros für

Ihren Schamanen

Wer im PvP, gerade in der Arena, auf Makros setzt,

ist seinen Gegnern eine Nasenlänge voraus.

Ziel-Makros

In den schnellen Arena-Partien dauert es einfach

zu lange, Gegenspieler und Kollegen manuell per

Mauszeiger anzuwählen. Nutzen Sie stattdessen die

folgenden Ziel-Makros:

Mitspieler 1: /target party1

Mitspieler 2: /target party2

Sich selbst ins Ziel nehmen: /target player

Gegner 1: /target arena1

Gegner 2: /target arena2

Ein Fokusziel bestimmen: /focus

Die wichtigsten Fähigkeiten

Einige Zauber müssen Sie ohne Zeitverzögerung wirken,

daher lohnt es sich, diese direkt mit den Ziel-

Makros zu kombinieren.

Windstoß:

/stopcasting

/cast [target=arena1] Windstoß

Verhexen:

/stopcasting

/cast [target=arena1] Verhexen

Reinigen des Fokus-Ziels:

/stopcasting

/cast [target=focus] Reinigen

Sie seine Frostnova abwehren. Hilfreich sind

auch Ihre Feuer-Totems; mit dem Totem des glühenden

Magmas holen Sie verstohlene Feinde ans

Licht, und das Feuer-Elementar kann Angreifer

daran hindern, eine Flagge zu erobern, oder zusätzlichen

Druck auf das Fokusziel Ihres Teams

ausüben. Mit den Elementaren lösen Sie zudem

feindliche Jägerfallen aus oder beschäftigen gegnerische

Begleiter. Setzen Sie Ihre wichtigsten

Totems auf leicht zu erreichende Tastenkürzel,

denn gerade im PvP haben Sie nur wenig Zeit,

um auf eine Situation passend zu reagieren.

Raus aus der Mitte

In vielen Kämpfen konzentriert sich die geballte

Kraft der Gegner auf Ihren Schamanen. In solchen

Situationen überleben Sie nur, wenn Sie

geschickt den Angriffen Ihrer Widersacher ausweichen.

Ihr bester Freund ist daher jede Art von

Schutz, hinter der Sie sich kurzzeitig aus dem

Sichtfeld der Feinde verkrümeln können. In der

Arena hilft es, wenn Sie sich durch ein Add-on

wie Gladius die Lebenspunkte samt Zauberbalken

Ihrer Gegenspieler anzeigen lassen. So

sehen Sie genau, wer gerade welchen Zauber

wirkt und wen er dabei im Ziel hat. Nahkämpfer

werden Ihnen natürlich folgen, aber wenn ein

Zauberkundiger seinen Kontrollspruch abbrechen

muss, weil Sie im letzten Moment hinter

der nächstbesten Säule verschwinden, haben Sie

bereits viel gewonnen. Sie dürfen aber nicht den

gesamten Kampf hinter dem Sichtschutz kauern,

denn dort können Sie niemanden heilen.

Zudem kann es passieren, dass Sie dort von den

Feinden gestellt werden und aus der schützenden

Mauer wird plötzlich eine Falle, weil Ihre

Kollegen nicht mehr rechtzeitig zu Ihrer Hilfe

eilen können. Positionieren Sie sich daher immer

in der Nähe solch eines Schutzes, sodass Sie

sämtliche Teamkameraden in Reichweite haben.

Die ersten feindlichen

Zauber kontern Sie mit

Windstoß oder dem Totem

des Erdstoßes, auch

Verhexen kann Ihnen

etwas Luft verschaffen.

Erst wenn diese

Schutzmaßnahmen

nicht zur Verfügung

stehen, bewegen Sie

sich hinter den Schutz,

nur um gleich darauf

wieder ins Licht zu treten.

Vermeiden Sie in jedem Fall das Zentrum

des Kampfes, denn dort ist es für Ihre Feinde am

einfachsten, Sie mit Angriffen und Kontrollzaubern

unter Druck zu setzen, gleichzeitig ist es für

Ihre Kollegen am schwierigsten, Sie hier effektiv

zu schützen.

Die Säulen rubbeln

Die anhänglichen Schwertschwinger werden

Sie häufig nur mithilfe Ihrer Kollegen los, doch

können Sie sich bereits mit einem gezielten

Frostschock oder dem Totem der Erdbindung einen

Augenblick Luft verschaffen. Wenn Sie von

einem Nahkämpfer verfolgt werden, bleiben

Sie viel in Bewegung, am besten in der Gestalt

des Geisterwolfs, um möglichst oft aus seiner

Schlagdistanz zu gelangen. Laufen Sie aber

Klein, aber fein Während Sie in der Arena auf ein extra

Schlachtzugsfenster verzichten können, liefern Ihnen

Add-ons wie Grid auf den Schlachtfeldern platzsparend

alle wichtigen Informationen zu Ihrem Team.

nicht ohne Plan in das Sichtfeld eines lauernden

Feindes! Stellen Sie das Totem der Erdung

oder unterbrechen Sie den nächsten Zauber mit

Windstoß, nur um gleich wieder hinter der Säule

zu verschwinden. Heilen können Sie sich in

dieser Zeit fast nur mit Ihren sofort gewirkten

Zaubern und Totems. Alle zwei Minuten steht

Ihnen Gunst des Geistwandlers zur Verfügung,

wodurch Sie auch Zauber mit Zauberzeit wie

Heilende Woge aus der Bewegung heraus nutzen

dürfen. Wenn Sie bereits vier Teile des PvP-Sets

besitzen, profitieren Sie gleich doppelt von dem

Gunst-Zauber, da er durch den Bonus einen

eingebauten Konterschutz erhält. Zudem lohnt

sich der fliegende Wechsel zwischen Erd- und

Wasserschild, je nachdem ob Sie oder Ihre Kollegen

attackiert werden.

Die Kleinigkeiten machen den Unterschied

Während PvE-Schamanen häufig den Zauber

Reinigen im Zauberbuch verstauben lassen,

gehört er im PvP zur Grundausstattung Ihres

Helden. Nehmen Sie

sich in ruhigen Momenten

die Zeit und

entfernen Sie sämtliche

Stärkungseffekte auf

Ihrem Opfer. Wichtig

ist das vor allem bei

kurzzeitigen Buffs, mit

denen Ihr Feind den

eigenen Schaden oder

die Manaregeneration

kurzzeitig erhöht. Einige

Effekte wie Zorn

der Gerechtigkeit erkennen Sie auch im größten

Kampfgetümmel auf den ersten Blick, andere

sollten Sie sich durch Add-ons wie WeakAuras

gesondert anzeigen lassen. Genauso wichtig ist

es, dass Sie sich und Ihre Mitstreiter von Flüchen

und magischen Debuffs befreien. Alles

können Sie dank der Abklingzeit von Geistreinigung

nicht entfernen, aber zumindest nervige

Kon trolleffekte oder DoTs wie Flammenschock,

mit denen Ihr Feind eine Schadenserhöhung

für andere Zauber erhält, reinigen Sie schnellstmöglich.

Zu Ihren Aufgaben gehört es auch, Ihr

Team im Angriff zu unterstützen. Mit Verhexen

besitzen Sie einen guten Kontrollzauber, den Sie

in Kombination mit Schnelligkeit der Ahnen sogar

sofort gewirkt raushauen dürfen. Verwandeln

Sie zum Beispiel den feindlichen Heiler in einen

Der Wiederherstellungs-Schamane in der Arena

Während Sie auf einem Schlachtfeld auch mal ungestört Ihrem Job nachgehen können, sind Sie in den Arenen World of Warcrafts stets der Staatsfeind Numero 1.

Arena-Teams sind kleiner als Schlachtfeldgruppen,

wodurch Ihr Heiler stärker im Fokus der Gegner steht.

Während Sie auf einem Schlachtfeld teils in aller Ruhe

Mitspieler verarzten können, erwischt Sie in der Arena

früher oder später ein gezielter Konter. Je höher die

Wertung, desto mehr müssen Sie sich auf Ihre sofort

wirkenden Zauber verlassen oder eben aus der Sichtlinie

der Feinde verschwinden. Im besten Fall wissen

Sie stets, welche Zauber Ihre Gegner gerade wirken

und welche Fähigkeiten und Effekte Sie bereits genutzt

haben. Als Heiler müssen Sie sich auf zwei Szenarien

vorbereiten: Wenn sich das gegnerische Team

auf Sie konzentriert, müssen Sie deren Angriffen

entkommen und sich bestmöglich am Leben halten.

Alternativ stürzt sich der Feind auf Ihre Kollegen, während

Sie durch gezielte Kontrollzauber aus dem Takt

gebracht werden sollen. In so einem Fall müssen Sie

die Mitstreiter am Leben halten und den gegnerischen

Zaubern ausweichen. Wenn die gegnerische Gruppe

ebenfalls über einen Heiler verfügt, entbrennt häufig

eine Manaschlacht – wer zuerst ohne den blauen Saft

dasteht, verliert die Partie. Perfekt läuft es, wenn Ihre

Gruppe den aktiven Part einnimmt und die offensiven

Akzente setzt. Mit Verhexen, Reinigen und den Totems

verfügen Sie über einige Möglichkeiten, Ihre Gegner

zu ärgern. Suchen Sie sich als Team-Partner am besten

eine Klasse aus, die einige Sekunden gut auf sich

selber aufpassen kann und Ihnen zudem besonders

hartnäckige Nahkämpfer vom Hals schafft. Erfolgsversprechend

sind aktuell vor allem Teams mit Kriegern,

Mönchen oder Hexenmeistern, aber auch alle

anderen Schadenausteiler freuen sich über einen gut

gespielten Wiederherstellungs-Schamanen.

64

PC GAMES | MMORE


Mit deM Wind Der feindliche Magier

erwischte mit seiner Frostnova

gleich mehrere Spieler unseres

Teams – die perfekte Zeit für das

Totem des Windwandelns!

Die besten PvP-Glyphen

Die folgenden Gimmicks sind in Spieler-gegen-

Spieler-Gefechten besonders praktisch:

Erhebliche Glyphen

Geisterwolf: Die verbesserte Wolfsform hilft

Ihnen dabei, aus den Fängen der Gegner zu

entwischen, wenn hindernde Kontrolleffekte Ihnen

einen Knoten in die Beine gezaubert haben.

Totemische Lebenskraft: Ihre Totems sind im

PvP enorm wichtig, da kommt Ihnen der Lebensschub

für die Holzpflöcke gerade recht.

Verhexen: Die um zehn Sekunden verringerte

Abklingzeit ermöglicht es Ihnen, häufiger

Feinde in Frösche zu verwandeln.

Klassenguide

Frosch, kontern Sie nach seiner Befreiung den

nächsten Heilzauber mit Windstoß und wenn

dann ein Kontrolleffekt eines Kollegen folgt,

sieht es für das gegnerische Team gar nicht gut

aus. Parallel lohnt es sich, das Fokusziel Ihrer

Gruppe mit Flammenschock zu belegen und eine

Lavaeruption rauszuhauen. Die zusätzlichen

Schadenspunkte können entscheidend sein, um

das Opfer zu Boden zu ringen, und wenn der

Feuerzauber gekontert wird, ist Ihre Naturzauberschule

davon nicht betroffen. Falls Sie noch

etwas mehr Schaden benötigen, aktivieren Sie

Kampfrausch/Heldentum und stellen Sie das Totem

der Sturmpeitsche auf. In der Arena ist beides

nicht erlaubt, aber auf dem Schlachtfeld schon.

Unbedingt PvP-Klamotten tragen!

Wenn Sie sich bereit für Ihren ersten PvP-

Versuch fühlen, dann besuchen Sie zuerst die

Schlachtfelder. In den recht großen Gruppen

fällt es weniger auf, dass Sie ein waschechter Anfänger

sind – und so ganz ohne PvP-Klamotten

und Erfahrung würden Sie sich in der Arena eh

nur wie ein Lamm auf der Schlachtbank fühlen.

Öffnen Sie über das Konfigurationsmenü den

Spieler-gegen-Spieler-Bereich und starten Sie im

Reiter „Ehrenpunkte“ ein „Zufälliges Schlachtfeld“

oder eine „Ruf zu den Waffen“-Partie. Der

Vorteil dieser beiden Modi: Wenn Sie gewinnen,

winken zusätzliche Ehren- und Tapferkeitspunkte.

Gerade die Ehrenpunkte sind zu Beginn

Ihrer Karriere interessant, weil Sie davon recht

schnell genug ansammeln, um die ersten Klamotten

kaufen zu können – und zwar beim Rüstungshändler

auf der großen Mauer zwischen

Tonlong-Steppe und Kun-Lai-Gipfel. Besorgen

Sie sich zuerst ein Medaillon des tyrannischen

Gladiators, mit dem Sie alle zwei Minuten einen

gegnerischen Kontrolleffekt aufheben können.

Ohne dieses Schmuckstück sind Sie kein echter

PvP-Spieler! Danach füllen Sie den zweiten Trinket-Platz

mit einem Emblem des tyrannischen

Gladiators, das Ihre Gesundheit in die Höhe

treibt. Sobald Sie zwei PvP-Schmuckstücke an-

Geringe Glyphen

Totemische Einkreisung: Die Geringe Glyphe

hat nur einen Sinn: den Gegner durch die zusätzlich

auftauchenden Totems zu verwirren.

Wasserschreiter: Auf Schlachtfeldern wie

den Zwillingsgipfeln müssen Sie Flüsse überqueren,

was als Geisterwolf mit eingebautem Wasserwandeln

vorzüglich funktioniert.

Froschregen: Falls Sie Gegnern einen Unterbrechungszauber

entlocken wollen, probieren

Sie es mit Froschregen. Der Feind verbraucht

seinen Konter und Sie können weiterhin heilen.

legen, erhalten Sie automatisch einen Bonus

von 2.600 Abhärtungspunkten. In Kombination

mit Ihrer Standardabhärtung kommen Sie so

auf eine Abhärtung von über 74 Prozent. Die

nächsten Ehrenpunkte stecken Sie in vier Teile

Ihres PvP-Sets, um die starken Boni freizuschalten,

danach holen Sie sich eine Waffe und einen

Schild, wodurch Ihre PvP-Macht rapide ansteigt.

Add-on-Trio für PvP-Einsteiger – welche Helfer taugen?

Mit den folgenden drei Add-ons werden Ihnen die Kämpfe in den Arenen und auf den Schlachtfeldern Azeroths um einiges einfacher fallen als bisher.

In den chaotischen PvP-Gefechten geht es häufig hektisch

zu, sehr viel hektischer als in einem Bosskampf

einer Schlachtzugsinstanz. Gerade Einsteiger verlieren

in dem Getümmel schnell den Überblick und sind hoffnungslos

überfordert. Warum also nicht ein paar Modifikationen

nutzen, um sich die Arbeit zu erleichtern?

Deadly Boss Mods

In der Arena verrät Ihnen das Raid-Add-on, wann

Schattensicht auftaucht (deckt verstohlene Gegner

auf). Auf Schlachtfeldern sehen Sie auf einen Blick, wie

lange es dauert, bis Türme zerstört oder Flaggenpunkte

eingenommen sind. Nur mit diesen Informationen können

Sie entscheiden, wo Ihre Hilfe vonnöten ist.

Healers have to die

Der kleine Helfer markiert automatisch jeden feindlichen

Heiler mit einem nicht zu übersehenden Symbol, damit

Sie genau wissen, wo Ihre Konter, Froschzauber und Reinigungskräfte

besonders sinnvoll aufgehoben sind. Sie

selbst wissen als Heiler am besten, wie wichtig es ist, dem

Truppensanitäter das Leben zur Hölle zu machen!

Gladius v3

Gladius blendet in der Arena automatisch die Lebensanzeige

Ihrer Feinde ein und zeigt Ihnen zudem sämtliche

wichtige Informationen wie Abklingzeiten der

gegnerischen Schmuckstücke oder gerade wirkende

Kontrolleffekte. Ein Muss für jeden Arena-Einsteiger

und perfekt, um nicht den Überblick zu verlieren!

Die Zeit im Blick Die Horde hat noch etwas

mehr als eine Minute, um den Eisblutturm zu

retten – das wissen Sie dank Deadly Boss mods.

Hab dicH! Dank Healers have to die wissen Sie

stets, ob in Ihrer Nähe ein feindlicher Heiler sein

Unwesen treibt.

Für angehende gladiatoren Damit Sie das

Add-on gladius vernünftig einrichten können,

müssen Sie „/gladius test“ in den Chat eingeben.

PC GAMES | MMORE

65


Klassenguide

Der schurke

Tarnen, täuschen, filettieren

Im Kampf gegen andere Spieler setzt der Täuscher auf seine starken Kontrollfähigkeiten,

mit denen er feindliche Heiler ausschaltet oder die werten Kollegen beschützt.

Stand: Patch 5.4.2 I Autor: Karsten Scholz

er Täuschungs-Schurke gehört seit

Jahren zu den stärksten Klassen im

WoW-PvP. Verstohlen pirscht er sich

an seine Opfer heran, raubt

ihnen mit seinen Kontrolleffekten

und Giften

die Luft und entfesselt

auf Knopfdruck einen

wahren Sturm von

Dolchangriffen, nur

um dann wieder in die

Schatten abzutauchen.

die Horde setzt auf

untote oder Orcs

Doch trotz der Kombination

aus Tarnung,

Kontrolle und starker

Offensive spielt sich der

Schurke im Pandarenzeitalter

keineswegs wie

ein Selbstläufer. Jede

Klasse verfügt über Möglichkeiten,

unvorsichtige Schleicher zu enttarnen.

Ist der fiese Rüpel erst einmal sichtbar,

verliert er seinen größten Vorteil: die überraschende

Kampf-Eröffnung. Gleichzeitig besitzen

viele Klassen Selbstheilungen oder andere

Schutzmechanismen, mit denen sie den ersten

Fiesen Trick und sogar den darauf folgenden

Die besten Volksfähigkeiten fürs PvP finden

Sie auf Hordenseite bei den Untoten und Orcs.

Die klapprigen Knochengestelle kontern mit

Wille der Verlassenen Bezauberungs-, Furchtund

Schlafeffekte, was vor allem im Kampf

gegen Hexenmeister und Priester hilft. Orcs

freuen sich wiederum über eine verringerte

Dauer von Betäubungen und besitzen dank

Kochendes Blut eine zusätzliche Möglichkeit,

den eigenen Schaden in die Höhe zu treiben.

Nierenhieb überleben. Zudem ist der Schaden

von Schurken-Novizen ohne gute Dolche recht

mau. Wenn Ihr Kontrahent dem Schattentänzer

dann noch Fähigkeiten wie

Mantel der Schatten, Verschwinden

und Entrinnen

aus der Nase zieht, bleibt

nur noch ein verängstigter

Lederträger mit zu

kurzen Messerchen übrig.

Sie müssen also einiges

beachten, wenn Sie mit

Ihrem Schurken eine erfolgreiche

PvP-Karriere

angehen wollen – angefangen

bei der richtigen

Talent- und Glyphenwahl

über Werte bis hin zu hilfreichen

Makros.

schattenspielereien

Bevor Sie sich das erste Mal in die Arena und

aufs Schlachtfeld stürzen, sollten Sie sich ein

paar Folianten des klaren Geistes besorgen

und in der Talent-Matrix aufräumen. Im Stufe-15-Bereich

ist Trickbetrug unumgänglich,

weil Sie nur mit dem verlängerten Verstohlenheitseffekt

spezielle Taktiken durchziehen

können: Mit einem Erdrosseln auf dem Heiler

und einem Fiesen Trick auf den gegnerischen

Schadensausteiler in den Kampf einsteigen?

Kein Problem. Einem befreundeten Heiler mit

zwei Fieser Trick-Betäubungen ein zu anhängliches

Feind-Duo vom Hals halten? Nur eine Fingerübung

für Ihren Helden. Wenn Sie zudem

noch das Talent Nervenlähmung lernen, verursachen

die beiden Opfer Ihres Fiesen Tricks noch

sechs Sekunden nach Ablauf der Betäubung

nur die Hälfte ihres Schadens. Mit den Alternativen

Nachtpirscher und Schattenfokus wäre

solch eine Doppel-Eröffnung nicht möglich.

Zusätzlich profitieren Sie dank Trickbetrug länger

von Meister des hinterhältigen Angriffs, wodurch

Sie mehr Schaden verursachen. Kampfbereitschaft

kann genau wie Nervenlähmung Leben

retten, vor allem wenn Sie einen oder mehrere

Nahkämpfer an der Backe haben. Doch ist die

Abklingzeit der Schutzfähigkeit mit zwei Minuten

recht hoch. Nervenlähmung aktivieren Sie

dagegen mit jedem Nierenhieb und Fiesen Trick

automatisch. Gleichzeitig setzen Sie durch die

Lähmung feindliche Heiler unter Druck, weil

Sie durch Ihre Betäubungen deren verursach-

te Heilung verringern. Falls Sie sich dennoch

Warum PvP-Klamotten so wichtig sind

Auch wenn Sie bereits heroischen Krempel aus der Schlacht um Orgrimmar besitzen, sind PvP-Klamotten für

Arena- und Schlachtfeldgemetzel besser geeignet.

Wenn Sie im PvP Ihren Mann stehen wollen, sollten Sie

sich auch die dafür ausgelegten Rüstungen und Waffen

besorgen. Doch warum ist das so? Wir haben die wichtigsten

Gründe für Sie zusammengefasst:

1) Das PvP-Medaillon besorgen Sie sich

zuerst, weil Sie mit diesem alle zwei Minuten

einen feindlichen Kontrolleffekt aufheben

können. Aber auch ein zweites Schmuckstück ist

Pflicht, weil Sie nur so 2.600 zusätzliche Abhärtungspunkte

erhalten, wodurch Sie Ihre Standfestigkeit

enorm verbessern.

2) Auf PvP-Klamotten befindet sich der Wert PvP-

Macht, dank dem Sie auf Schlachtfeldern und Arenen

mehr Schaden an feindlichen Spielern verursachen.

Ohne diesen Wert gehen Ihnen später 40 bis 45 Prozent

Ihres Schadens verloren. Besonders viel PvP-

Macht finden Sie auf den Waffen, daher sollten Sie sich

schnellstmöglich zwei PvP-Dolche besorgen.

3) Mit vier Teilen des Gladiator-Sets erhalten Sie dank

der beiden Boni eine Menge PvP-Macht und eine Erhöhung

Ihres Energievorrats um 30 Zähler. Zudem tragen

Sie mit Ihren nicht tödlichen Giften automatisch das

Verkrüppelnde Gift auf. Super!

4) Besonders interessant sind die Handschuhe Ihres

PvP-Sets, weil diese die durch Gesundung erhaltene

Heilung steigern.

5) Alle PvE-Rüstungen und -Waffen werden auf eine

Gegenstandsstufe von 512 runtergesetzt, wenn sie

eine höhere Gegenstandsstufe besitzen. Die besten

PvP-Teile liegen dagegen bei einer Stufe von 522 und

sind daher auch ohne Einbeziehung der PvP-Macht in

jedem Fall besser.

6) Die Effekte des legendären Umhangs und Meta-

Steins werden deaktiviert, sobald Sie eine Arena oder

ein Schlachtfeld betreten.

HinterHältig Schurken stürzen

sich liebend gerne aus dem Schatten

auf ihre ahnungslosen Opfer.

66

Die letzten Artikel: Theoretisch top: der Täuscher (MMORE 02/14, S. 62) +++Mit Blick gen draenor (MMORE 01/14, S. 80) +++


die besten Talente für ihren PvP-schurken

Für Ihre ersten Gehversuche auf dem Schlachtfeld raten wir Ihnen zu den unten aufgeführten Talenten.

Für den Einstieg wählen Sie Kampfbereitschaft anstatt

Nervenlähmung, weil Sie auf den Schlachtfeldern häufig

von Nahkämpfern in die Zange genommen werden. Im

Stufe-75-Bereich bekommt Die Schwachen ausbeuten

für Kampfbereitschaft entscheiden, beachten Sie,

dass sich der Effekt des Zaubers erst aufbauen

muss. Kampfbereitschaft erst bei 25 Prozent Gesundheit

anzuwerfen, bringt demnach wenig.

Überleben hat oberste Priorität

Das Egelgift aus der dritten Talentreihe schlagen

Sie sich gleich aus dem Kopf: Das bisschen Heilung

bringt im PvP kaum was, zudem blockiert

das Toxin andere nicht tödliche Gifte. Auch

Von der Schippe springen können wir nicht empfehlen,

da das Talent den Tod Ihres Helden oft

nur um drei Sekunden hinauszögert. Zudem

finden wir es erstrebenswerter, gar nicht erst

in eine derart brenzlige Situation zu kommen

– dabei hilft Flüchtigkeit ungemein. Bei Bedarf

senken Sie den Schaden feindlicher Attacken

via Finte um 30 Prozent (bei Flächenangriffen

sogar mehr) und überstehen mit gutem Timing

sogar eine Betäubung einigermaßen unbeschadet.

Wenn Sie in der Arena mit einem Heiler zusammenspielen,

drosseln Sie dank Finte zudem

seinen Mana-Verbrauch, was speziell gegen

Teams hilfreich ist, die ebenfalls einen Sanitäter

dabeihaben. Klar, der Schutzzauber kostet bei

jeder Nutzung Energie und ein zu reger Gebrauch

senkt Ihren Schaden. Finte soll aber auch

nicht durchgehend aktiv sein. Der Schurke

wechselt im PvP ständig zwischen Überleben,

Kontrolle und Offensive. Viele Spieler interpretieren

ihren Dolchschwinger falsch und konzentrieren

sich nur auf den Angriff, doch der

Täuscher setzt eben nicht auf konstant hohen

Schaden, sondern auf kurzzeitige, dafür umso

heftigere Schadensspitzen. In der Zwischenzeit

gilt es, am Leben zu bleiben, Gegner zu kontrollieren

und Mitstreiter zu schützen. Sobald Feinde

Sie ins Nirwana befördern wollen, wechseln

Sie in den Verteidigungs-Modus, halten Finte

aktiv, lösen bei Bedarf weitere Schutzzauber

wie Entrinnen oder Mantel der Schatten aus und

Verschwinden so oft wie möglich aus dem Aktionsbereich

der Gegner. Erst wenn der Druck

der Gegenspieler auf Ihren Schurken abnimmt,

den Zuschlag, da alle anderen Verbündeten ebenfalls

von der Schadenserhöhung profitieren. Gerade wenn Sie

einen Flaggenträger erledigen wollen, sind vielleicht genau

diese 10 Prozent ausschlaggebend für einen Erfolg.

lassen Sie Finte ruhen und konzentrieren sich

wieder auf Ihre anderen Aufgaben.

Port oder sprint?

Im Stufe-60-Bereich besitzen Sie mit Schattenschritt

und Geschwindigkeitsschub gleich zwei

spannende Optionen. Dank der recht geringen

Abklingzeit von 20 Sekunden und des kurzzeitigen

Tempo-Schubs schließen Sie mit Schattenschritt

immer wieder zu entfernten Gegnern

auf, um diese an der Flucht zu hindern oder

einen Zauber zu unterbrechen. Der Hüpfer

macht nicht nur in der Offensive Sinn, schließlich

können Sie sich bei Bedarf auch zu einem

feindlichen Begleiter teleportieren, der gerade

an Ihrem Heiler rumknabbert, und so aus der

Reichweite eines anhänglichen Nahkämpfers

verschwinden. Aber auch Geschwindigkeitsschub

hat seine Vorzüge. Die Energiekosten

sind so gering, dass Sie jederzeit auf Knopfdruck

lossprinten und sich von allen bewegungseinschränkenden

Effekten befreien können.

Gerade wenn Sie in einem spannenden

+++ der perfekte Killer (MMORE 11/13, S. 98) +++ eine Frage der Balance (MMORE 10/13, S. 60) +++

schattentanz auf dem

schlachtfeld

Wenn Sie sich an ein paar simple Regeln halten,

leisten Sie Ihrem Team in der Schlacht gute Dienste.

Allgemein: Lassen Sie sich auf einen Kampf mit der

gegnerischen Fraktion nur dann ein, wenn er wirklich

notwendig ist. Ein Scharmützel im Niemandsland

bringt Ihrem Team nur etwas, wenn Sie eine Überzahl

an Feinden binden. Kämpfen Sie ansonsten ausschließlich

in der Nähe eines Flaggenträgers, eines

Eroberungspunktes oder einer anderen taktisch wichtigen

Position. Konzentrieren Sie sich verstärkt auf die

feindlichen Heiler und schalten Sie diese mit Ihren

Betäubungs- und Unterbrechungsfähigkeiten aus.

Flaggen-Schlachtfelder: Wenn Ihr Flaggenträger

unter Druck gerät, konzentrieren Sie sich darauf,

die gefährlichsten Schadensausteiler zu behindern,

bis Ihr Team eine Überzahlsituation schaffen kann.

Ihr Schurke ist übrigens ein außerordentlich guter

Flaggenträger, da er dank Geschwindigkeitsschub in

kürzester Zeit den eigenen Flaggenpunkt erreichen

kann. In den Zwillingsgipfeln zünden Sie Sprinten,

wenn Sie sich dem Fluss in der Mitte nähern: Dank

der Geringen Glyphe ‚Verschwimmen‘ rennen Sie

wie Jesus in seinen besten Zeiten pfeilschnell über

das kühle Nass und hängen so selbst die hartnäckigsten

Feinde ab. In der Offensive versuchen Sie,

die Rauchbombe mit Ihren Kontrollmöglichkeiten zu

kombinieren, damit die gegnerischen Sanitäter den

sterbenden Flaggenträger nicht verarzten können.

Eroberungs-Schlachtfelder: Verteidigen Sie eine

Stellung immer in Verstohlenheit. Sagen Sie im Chat

an, wenn der Bereich angegriffen wird, und hindern

Sie die Angreifer daran, die Flagge einzunehmen,

indem Sie sie mit Kopfnüssen außer Gefecht setzen.

Im Notfall eröffnen Sie mit Fieser Trick, nehmen einen

weiteren Angreifer mittels Blenden aus dem Spiel

und verschwinden dann wieder in die Verstohlenheit.

Eventuell reicht die so gewonnene Zeit, damit die Verstärkung

rechtzeitig eintrifft. Im Angriff schleichen Sie

dagegen hinter die feindlichen Linien, um schlecht

verteidigte Punkte einzunehmen.

Mann-gegen-Mann-Duell ein Arena-Match

entscheiden müssen, weil alle anderen Spieler

bereits erledigt wurden, ist es von Vorteil, wenn

Sie jederzeit aus dem Aktionsradius des Geg-

Keine Waffe, Kein

Problem Eigentlich

gehören Krieger zu den

gefährlichsten Gegnern

des Schurken,

doch ohne Waffe sind

sie handzahm wie ein

Tauren-Baby. Zerlegen

rockt einfach!

67

Klassenguide


Klassenguide

Zum Zuschauen

verdammt

Eigentlich wollte

dieser Magier unseren

Flaggenträger

aufhalten, doch

dank unserer

Kopfnuss muss er

hilflos mit ansehen,

wie sein Opfer

entkommt.

Bye-Bye! Als Schurke

ist es Ihre Aufgabe, feindliche

Heiler auszuschalten.

Das Add-on Healers

have to die markiert

gegnerische Sanitäter

dafür mit diesem schicken

roten Kreuz.

Hilfreiche Makros für

PvP-schurken

Makros sparen Platz und verbessern Ihre Reaktionszeit

sowie die Handhabung Ihrer Fähigkeiten.

Fokus-Makros

Als Schurke tanzen Sie häufig auf mehreren Hochzeiten

gleichzeitig: Gegner 1 nehmen Sie mit einer

Kopfnuss aus dem Spiel, danach setzen Sie Gegner

2 mit Ihren Angriffen unter Druck. Doch sobald die

Betäubung bei Gegner 1 ausläuft, müssen Sie ein

Blenden nachsetzen. Ohne Makros sorgen solche

Aktionen schnell für verknotete Finger.

Beispiel mit Tritt:

#showtooltip Tritt

/cast [nomodifier] Tritt

/cast [mod:shift, @focus] Tritt

Wenn Sie das Makro auslösen, treten Sie ganz normal

nach Ihrem Ziel. Wenn Sie zusätzlich aber noch

die Shift-Taste betätigen, landet Ihr Fuß im Hintern

Ihres Fokus-Ziels. Für weitere Makros ersetzen Sie

einfach Tritt durch Blenden, Solarplexus, Tückische

Klinge oder Zerlegen. Damit die Fokus-Makros funktionieren,

müssen Sie zuerst ein Fokus-Ziel definieren.

Nutzen Sie dafür den folgenden Befehl:

/clearfocus

/focus [@mouseover,nodead,exists]; [@target,

exists]

Mit diesem Makro wird automatisch derjenige

Gegner Ihr Fokus-Ziel, über dem Ihr Mauszeiger

schwebt. Wenn Ihr Mauszeiger keinen Feind anvisiert,

nehmen Sie stattdessen Ihr aktuelles Ziel.

Falls Sie gerade keinen Gegner anvisieren, löschen

Sie Ihre letzte Fokus-Auswahl.

die Platzsparer

Aufgrund der Masse an Fähigkeiten bietet es sich

zudem an, einige Angriffe und Zauber in Makros zusammenzufassen.

Unser Schurken-Experte nutzt als

defensives Allround-Makro zum Beispiel folgenden

Befehl:

/cast [nomod,stance:0/1/2/3] Finte

/cast [mod:shift,stance:0/1/2/3] Entrinnen

/cast [mod: ctrl,stance:0/1/2/3] Kampfbereitschaft

Mit einem normalen Klick lösen Sie Finte aus.

Klick+SHIFT aktiviert wiederum Entrinnen, während

Klick+STRG Sie in Kampfbereitschaft versetzt. Auf

diese Weise lassen sich alle Fähigkeiten nach eigenem

Gusto in Makros zusammenfassen.

ners verschwinden und in die Verstohlenheit

abtauchen können. Wirkungsvoll ist Geschwindigkeitsschub

auch, wenn Sie auf Schlachtfeldern

die Rolle des Flaggenträgers einnehmen. Der

Effekt stapelt sich übrigens mit dem Nitrobooster

der Ingenieure, wodurch Sie zum Übersprinter

mutieren. Mantel und Degen lassen Sie dagegen

links liegen. Der Effekt löst nicht während der

Schattentanz-Phase aus und liefert Ihnen daher

weniger Mobilität als die Alternativen.

schaden oder Kontrolle?

Auch in der vorletzten Talentreihe stehen zwei

sinnvolle Optionen zur Wahl, doch zuerst ein

Satz zu Schmutzige Tricks: Das Talent verhindert,

dass Solarplexus und Blenden von Ihren Blutungen

und Giften aufgehoben werden – beide

Kontrolleffekte können aber weiterhin durch

die DoTs Ihrer Kollegen vorzeitig abbrechen.

Deutlich mehr Kontrolle liefert Ihnen das Betäubende

Gift, dessen abnehmende Wirkung

weder Ihren Nierenhieb noch den Fiesen Trick

beeinflusst. Wenn Sie nach einem Proc des Gifts

also einen Nierenhieb nachlegen, bleibt Ihr Opfer

über die volle Wirkdauer in der Betäubung

gefangen. Da Sie das Toxin auch über Tückische

Klinge direkt auslösen können, ist es perfekt

dafür geeignet, um einen stark angeschlagenen

Spieler im Radius der Rauchbombe festzuhalten

oder einen Nahkämpfer von Ihrem Heiler zu

trennen. Einziger Nachteil: Gifte können gereinigt

werden. Daher ist das Betäubende Gift speziell

dann stark, wenn Ihre Kollegen ebenfalls

einige Debuffs auf Ihr Ziel auftragen. Als sinnvolle

Alternative bietet sich Die Schwachen ausbeuten

an. Das Talent setzt weniger auf Kontrolle,

sondern erhöht vielmehr den verursachten

Schaden auf jedem Ziel, das von einem Ihrer

Kontrolleffekte beeinflusst wird. Gerade wenn

Ihr Team aus mehreren Schadensausteilern besteht,

sorgt das Talent für ordentlich Wumms,

da der Bonus für alle Mitstreiter gilt.

das Todesurteil sprechen

Kommen wir zur letzten Talentreihe, in der

sich nach einigen Tests ein klarer Gewinner herauskristallisiert

hat: Todesurteil ist unglaublich

stark, weil das Talent Ihnen die Möglichkeit

gibt, in der Burst-Phase aus dem Nichts ein

weiteres Ausweiden oder einen zusätzlichen

Nierenhieb einzubauen. Genauso können Sie

den plötzlichen Ressourcenschub in Ihre Selbstheilung

Gesundung stecken. Einige Schurken

nutzen alternativ Erwartung, doch brauchen Sie

die zusätzlichen Combopunkte für eine möglichst

hohe Schadensspitze gar nicht, wenn Sie

Todesurteil einpacken. Zudem finden Sie sich

nur während Schattenklingen in einer Situation,

in der Sie Combopunkte massiv verschwenden

können. Nur dafür lohnt sich Erwartung nicht.

Der Shurikenwurf ist mit 40 Energiepunkten übrigens

keine Option mehr!

schaden ist nicht alles

Die Aufgabe des Schurken besteht nicht nur

darin, möglichst viel Schaden auszuteilen, sondie

besten schurken-glyphen

In Kämpfen gegen andere Spieler liefern Ihnen gleich mehrere Glyphen gute Dienste, Sie müssen nur entscheiden,

ob Sie eher Ihre Defensive oder Ihre Offensive verbessern wollen.

Offensive glyphen

Fieser Trick: Die längere Wirkdauer von 0,5 Sekunden

klingt auf den ersten Blick nicht spannend,

macht in der Praxis aber einiges aus.

Erdrosseln: Der verlängerte Stille-Effekt kommt

bei allen zaubernden Klassen zum Tragen und

erleichtert Ihnen den Einstieg in den Kampf.

Venensturz: Dank dieser Glyphe löst Blutsturz

den Effekt Venenschnitt aus, was vor allem bei

schnellen Zielwechseln im Schlachtfeld-PvP äußerst

hilfreich ist.

Blenden: In Arena-Kämpfen muss jeder Kontrolleffekt

punktgenau sitzen, umso ärgerlicher

ist es, wenn Ihr Blenden dank eines DoTs vorzeitig abbricht.

Mit der Glyphe umgehen Sie dieses Risiko.

defensive glyphen

Finte: Dank dieser Glyphe und dem Talent

Flüchtigkeit wird Finte zu Ihrer wichtigsten

Schutzfähigkeit.

Genesung: Wenn Sie in der Arena mit einem

Heiler unterwegs sind, erleichtern Sie ihm dank

dieser Glyphe die Arbeit. Ohne festen Sanitäter im

Team verzichten Sie auf Genesung.

Gesundung: Wenn Sie in der Arena ohne Heiler

unterwegs sind, müssen Sie sich auf Ihre

Selbstheilungskräfte verlassen, die Sie mittels dieser

Glyphe verstärken.

Mantel der Schatten: Dank dieser Verbesserung

schützt Sie der Mantel auch vor feindlichen

Haudraufs.

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dern auch darin, zu überleben, gegnerische

Spieler zu kontrollieren und den Kollegen anhängliche

Widersacher vom Hals zu halten.

Eine gute Übung ist es, wenn Sie sich in den

ersten Schlachtfeldrunden an die Fersen feindlicher

Heiler heften und diese bestmöglich aus

dem Spiel nehmen. Streichen Sie dafür Wundgift

(senkt die erhaltene Heilung) und Gedankenbenebelndes

Gift (erhöht die Wirkdauer der

Zauber) oder das bereits erwähnte Betäubende

Gift auf Ihre Waffen. Reihen Sie Erdrosseln, Fieser

Trick, Tritt, Nierenhieb und Solarplexus so aneinander,

dass Ihr Gegenüber nur noch sofort

gewirkte Zauber herausbekommt – Schaden ist

hier erst einmal zweitrangig.

Wenn Sie mit Ihrem

auf diese Werte

setzen PvP-schurken

Der Dolchschwinger schwört im PvP auf Beweglichkeit,

Meisterschaft und PvP-Macht.

Im PvP sammeln Sie jeweils 3 statt 7,5 Prozent Waffenkunde

und Trefferwert an. Das reicht zumindest,

um die meisten Gegner sicher mit Ihren Spezialangriffen

zu treffen. Einige Spieler besitzen höhere

Ausweich- und Parierwerte, die Sie wiederum mit

mehr Waffenkunde kontern müssten. Doch ist es

kaum möglich, so viel Waffenkunde anzusammeln,

um wirklich immer jeden Gegner zu erwischen. Konzentrieren

Sie sich lieber darauf, Ihre anderen sekundären

Werte zu steigern. Meisterschaft stärkt den Effekt

Ihrer Finisher und ist daher die beste Wahl nach

Beweglichkeit.

1) Trefferwert/Waffenkunde

bis je 3 Prozent

2) Beweglichkeit

3) Meisterschaft

4) PvP-Macht

5) Kritischer Trefferwert

6) Tempo

die allianz setzt auf

Menschen und elfen

Menschen besitzen mit Jeder für sich ein

volkseigenes PvP-Medaillon, sodass Sie den

eingesparten Schmuckstück-Slot anderweitig

füllen können. Nachtelfen profitieren dagegen

von Schattenmimik, weil der Tarnzauber

als zusätzliches Verschwinden fungiert.

Opfer alleine sind, können

Sie auch gewieftere

Taktiken ausprobieren:

Bauen Sie Blenden mit in

den Kampf ein, nehmen

Sie dann etwas Abstand

zu Ihrem Gegner und

sobald Sie den Kampf

verlassen, wechseln Sie

in die Verstohlenheit und

eröffnen erneut, zum Beispiel

mit Kopfnuss, wodurch Ihr Ziel noch länger

die Füße stillhalten muss. Auf diese Weise

erledigen Sie den Gegner zwar nicht, doch benötigen

Sie diese Kniffe später, um in der Arena

bestehen zu können. Dort besiegen Sie einen

Feind häufig nur, wenn Sie seinen Verbündeten

eine gewisse Zeit durch Kontrolleffekte aus

dem Kampf nehmen. Als Schurke müssen Sie

dann schon mal per Schattenschritt quer durch

den Raum springen, einen Tritt oder Solarplexus

an den Mann bringen oder eine Kopfnuss erneuern.

Zur Kontrolle gehört es aber auch, dass Sie

in der Defensive als Personenschützer fungieren.

Wenn gegnerische Nahkämpfer Ihren einzigen

Heiler übers Schlachtfeld jagen, verschaffen

Sie ihm durch Zerlegen, Blenden oder eine

gezielte Betäubung für kurze Zeit etwas Luft.

Mischen sich zauberkundige Fieslinge in den

Kampf ein, verstecken Sie sich und Ihre Kollegen

im schützenden Qualm der Rauchbombe.

Vorbereitung zum finalen schlag

Damit Sie einen Feind in die Knie zwingen

können, müssen Sie einige wichtige Mechaniken

Ihrer Klasse verstehen. Der Effekt Venenschnitt

sorgt für eine Schadenserhöhung von

35 Prozent und ist für Ihre Spielweise absolut

notwendig. Doch nur wenn Sie Ihren Gegner

mit Erdrosseln, Blutung oder

Blutsturz (nur mit Glyphe

‚Venensturz‘) verletzen,

aktivieren Sie den Effekt.

Genauso wichtig ist es,

die Schwächen Ihres Opfers

aufzuspüren, damit

Ihre Angriffe 70 Prozent

der Rüstung negieren. Die

Rüstungssenkung lösen

Sie mit den Angriffen Hinterhalt,

Erdrosseln und Fieser

Trick aus – alle drei Fähigkeiten

können Sie nur aus der Verstohlenheit

heraus oder während eines Schattentanzes

wirken. Zu guter Letzt benötigen Sie für eine

druckvolle Schadensphase möglichst viele Ressourcen,

denn je mehr Energie, desto mehr Angriffe

können Sie ausführen! Gehen Sie daher

immer mit vollem Energiebalken und aktiviertem

Zerhäckseln-Effekt in die Burst-Phase.

die eröffnung

Damit Sie möglichst viel Schaden in kurzer

Zeit an Ihrem Feind verursachen, ist die richtige

Angriffseröffnung enorm wichtig. Starten

Sie den „Burst“ nach Möglichkeit immer aus

der Verstohlenheit heraus, im Kampf forcieren

Sie den Sprung in die Tarnung via Verschwinden.

Aktivieren Sie Konzentration, um die ersten

Combopunkte aufzubauen, und lösen Sie

danach Zerhäckseln aus. Anschließend folgen

Erdrosseln und Fieser Trick, wodurch Sie Venenschnitt

sowie Schwächen aufspüren aktivieren

und Ihren Gegner an Ort und Stelle festhalten.

Jetzt haben Sie mehrere Möglichkeiten.

1. Sie zünden Schattenklingen, damit Ihr Ressourcen-Aufbau

kurzzeitig rapide ansteigt. Mit

Smog-AlArm! Während sich der

feindliche Paladin im Wirkungsbereich

der Rauchbombe befindet,

kann er von außenstehenden Heilern

nicht verarztet werden. Ein Nierenhieb

hindert ihn an der Flucht.

schurken in der arena

Hier steht das Überleben des Teams im Vordergrund,

demnach ändert sich auch Ihre Spielweise.

Während Sie auf dem Schlachtfeld stets das Überraschungsmoment

auf Ihrer Seite haben, wissen die

Feinde in der Arena, dass ein Schurke anwesend ist.

Rechnen Sie jederzeit mit Flächenangriffen – wenn

Sie Ihren Erstschlag in den Sand setzen, sinken die

Gewinnchancen rapide. Im optimalen Fall landet

ein Gegenspieler vor der Kampferöffnung in der

Kopfnuss. Ihre Strategie ist von der Konstellation

Ihrer Gruppe abhängig. Ihre Stärken kommen vor

allem dann zur Geltung, wenn Sie Ihre Kontrollfähigkeiten

mit denen anderer Spieler kombinieren.

Daher empfehlen wir Ihnen das Zusammenspiel mit

Priestern, heilenden Druiden, Hexenmeistern und

Magiern. Im 3-Spieler-Bereich finden Sie dagegen

häufig die Kombination aus Schurke/Hexenmeister/Schamane

und natürlich das berühmte RMP-

Setup (Schurke/Magier/Priester). Ihre Aufgabe innerhalb

des Teams ist es, einen feindlichen Spieler

so lange wie möglich aus dem Spiel zu nehmen und

gleichzeitig den Kollegen den Rücken frei zu halten,

damit diese möglichst frei agieren können. Sie arbeiten

in jeder Schlacht auf den einen Moment hin,

in dem Ihre Kontrollkette ein Opfer für mehrere Sekunden

außer Gefecht setzt, während Sie ein zweites

Ziel über den Jordan schicken.

den durch Meucheln generierten Punkten wirken

Sie möglichst oft Ausweiden, was dank der

Rüstungssenkung enormen Schaden verursacht.

Vergessen Sie nicht, Ihren Gegner mit einem Teil

der Combopunkte nach Ablauf von Fieser Trick

mit Nierenhieb an der Flucht zu hindern.

2. Sie bitten zum Schattentanz, wirken einmal

Hinterhalt, investieren die fünf Combopunkte

in ein erstes Ausweiden, lassen Todesurteil folgen

und stecken die neuen Ressourcen gleich

in einen Nierenhieb. Danach lassen Sie Hinterhalt-

und Ausweiden-Angriffe auf Ihr Opfer

niederregnen, bis der Schattentanz ausläuft. Vermeiden

Sie es, Schattentanz und Schattenklingen

miteinander zu kombinieren. Das führt selbst

mit dem Talent Erwartung fast zwangsläufig

zu einer Verschwendung von Combopunkten.

Zudem kann es immer passieren, dass das gegnerische

Team mit einem Kontrolleffekt auf Ihre

Angriffsbemühungen reagiert – wodurch Sie

beide Fähigkeiten verschwenden würden.

Klassenguide

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Klassenguide

Der Todesritter

Blut-Tanks und schaden

Nie wieder an einem Prozent Leben wipen! Wir geben Tipps, wie Sie als Blut-

Todesritter den Schaden erhöhen und einige Schadensausteiler ausstechen.

Stand: 5.4.2 I Autor: Dirk Walbrühl

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ennen Sie das? Alles läuft gut beim

Bosskampf, der Ablauf passt, die

Heiler pumpen ordentlich und

haben Mana übrig, doch dann passiert das

Undenkbare: Der Fiesling läuft Amok und

zerlegt den Schlachtzug. Dabei waren doch

nur noch fünf, zwei, manchmal sogar ein

mickriges Prozent Boss-Lebenspunkte übrig.

„Berserker“ steht in roten Buchstaben

im Bossmod-Text und die Schadensausteiler

schwören frustriert, dass sie nicht mehr DpS

herausholen können. Für heute aufhören oder

Schlachtzügler austauschen? Von wegen.

Jetzt sind Sie als Blut-Tank gefragt! Mit unseren

Tipps holen Sie mehr Schaden aus

Ihrem Todesritter-Tank he raus und

bringen die Gruppe zum knappen

Sieg. Aber Moment mal: Schaden

machen als Tank? Geht das überhaupt?

Wir sagen: Das geht!

Offensive ausrüstung

ist kein Tabu

Als Todesritter kämpfen Sie auch in der

Rolle als Tank mit einem Zweihänder. Deshalb

sollten Sie ja eigentlich daran gewöhnt

sein, offensivere Ausrüstung zu tragen (immerhin

sind auf den wenigsten Zweihandwaffen

defensive Werte vorhanden). Doch

auch darüber hinaus können Sie viel Schaden

aus Ihrem Blut-Tank herausholen, wenn Sie

Ihre Ausrüstung etwas offensiver auslegen.

umschmieden und umsockeln

Werte wie Meisterschaft oder Ausweichen

erhöhen zwar die Defensive und

die Überlebensfähigkeit Ihres Todesritters,

sorgen aber nicht für mehr Schaden.

Und genau hier können Sie nachrüsten.

Ausdauer zu Stärke: Ausdauer erhöht Ihre

Lebenspunkte und damit den Spielraum,

den die Heiler haben. Doch als Todesritter

verfügen Sie sowieso über zahllose defensive

Cooldowns und heilen sich dazu ständig

selbst, sodass es sehr selten passiert, dass Sie

unter 30 Prozent Lebenspunkte fallen. Und

selbst dann helfen Notfallfähigkeiten wie

Wille der Nekropole (reduziert den erlittenen

Schaden um 25 Prozent für acht Sekunden,

sobald der Todesritter unter 30 Prozent Lebenspunkte

fällt) und zur Not das Fegefeuer

(gibt den Heilern noch eine Chance von drei

Sekunden, den Todesritter zu retten, wenn

dieser sterben würde). Dadurch ist der Blut-

Tank doppelt abgesichert. Haben Sie gute

Heiler im Rücken, können Sie also auf einen

Batzen Ausweichen verzichten.

Sockeln Sie also

stattdessen auf Stärke um.

Das erhöht nicht nur den

Schaden deutlich, sondern

gewährt obendrein auch

etwas Parieren – und Parieren

gibt über die Riposte-Mechanik

wieder mehr

Schaden.

Parieren und Ausweichen

gegen Tempo:

Parieren und Ausweichen

sind gute Werte,

wenn Sie gegen viele kleine Gegner

kämpfen müssen, denn die Chance

zu parieren wird für jeden Angriff

jedes Gegners einzeln

bestimmt. Während Bosskämpfen

in Schlachtzügen

stehen Sie jedoch meist einem

einzelnen großen

Bösewicht gegenüber.

Hier

sind die Werte

nicht ganz so gut

wie etwa Meisterschaft. In der

Tat können Sie die beiden Werte

wegschmieden, ohne große Einbußen

beim erlittenen Schaden gegen

Bossgegner zu erleben, deren gefährlichste

Angriffe eh meist aus

magischen Quellen stammen.

Haben Sie dabei die Wahl, muss