26.02.2014 Aufrufe

video Super-TVs mit 1,50m Bild (Vorschau)

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TV SAT BLU-RAY HIFI HEIMKINO HIGHEND<br />

EXKLUSIV<br />

Erster<br />

Media-Markt-TV im Test<br />

Üppig ausgestattet: Der 42-Zoll-TV<br />

der Media-Saturn-Eigenmarke PEAQ<br />

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2012<br />

Deutschland 4,50 €<br />

Österreich 5,20 € I Schweiz sfr 9,00 I Slowenien 6,10 € I BeNeLux 5,30 €<br />

Italien 6,10 € I Spanien 6,10 € I Finnland 6,65 € I Slowakei 6,10 €<br />

GROSSER TEST<br />

10 Soundbars<br />

ab 300 €<br />

Bester Klang für TV und Filme<br />

PRAXIS-WISSEN:<br />

Der optimale<br />

Sehabstand<br />

So sitzen Sie richtig vor Ihrem Fernseher<br />

Die Größten fürs Wohnzimmer<br />

<strong>Super</strong>-<strong>TVs</strong><br />

<strong>mit</strong> 1,50 m <strong>Bild</strong><br />

• LED-<strong>TVs</strong> von 55 bis 60 Zoll ab 1.800 €<br />

• Ultraflach, 3D-fähig, <strong>mit</strong> HbbTV<br />

TEST<br />

INTERNET-TV<br />

Telekom Entertain<br />

gegen Vodafone-TV<br />

Das Duell: Technik, Preise, Angebote<br />

ERSTER TEST<br />

Die neue Dreambox<br />

DM7020 HD – der neue Kult-Receiver <strong>mit</strong><br />

3-fach-Tuner & Festplatten-Rekorder<br />

KOMBI-GERÄTE<br />

Alleskönner für Aufnahme<br />

und TV-Empfang<br />

Sat-Receiver, Festplatten-Rekorder<br />

und Blu-ray-Player in einem<br />

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eine neue Dimension von 3D-Tiefe, welche die Grenze zur Wirklichkeit nahezu aufhebt.<br />

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<strong>Bild</strong>qualität in 2D und 3D. Nicht umsonst wurde der Philips 46PFL9706 <strong>mit</strong> 3D-Max und<br />

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AndreAs<br />

stumptner<br />

Chefredakteur<br />

Einsichten und<br />

Erkenntnisse<br />

Was war das für ein Jahr: Revolution in Arabien, Fukushima,<br />

Euro­Krise, Guttenberg. Da blicken wir doch lieber<br />

nach vorn und hoffen auf ein besseres 2012.<br />

Auch in der Welt der Unterhaltungselektronik? Nein,<br />

möchte man sagen. 2011 war kein schlechtes Jahr, nur<br />

vielleicht nicht das der Weltinnovationen. Die Hersteller<br />

haben sich darauf beschränkt, das Neue der Vorjahre besser<br />

zu machen – zumindest, sofern ihnen der Atom­Tsunami<br />

in Japan und die Flutwelle in Thailand keinen<br />

Strich durch die Rechnung machten. 3D, Smart TV – alles<br />

war neu vor zwei Jahren. Langsam wirkt die Technik ausgereifter,<br />

der Hype ist vorbei, die Realität hält Einzug.<br />

Und welche Erkenntnisse gewinnen wir? Vielleicht diese:<br />

Warten lohnt nicht mehr beim TV­Kauf, denn angesichts<br />

eines derart hohen Innovationstempos ist selbst die<br />

aktuellste <strong>Super</strong>neuheit in Kürze ein Vorgängermodell.<br />

Oder diese: Größer ist großartig. Wer in seinen Räumlichkeiten<br />

die Möglichkeit hat, sollte die alten 80­Zentimeter­<br />

<strong>Bild</strong>­Zeiten hinter sich lassen. Im neuen Jahr gibt‘s wieder<br />

genug gute Gründe für mehr HDTV­<strong>Bild</strong>: die Fußball­EM<br />

in Polen und der Ukraine beispielsweise, aber auch die<br />

Olympischen Sommerspiele in London, die erstmals zu<br />

großen Teilen auch in 3D übertragen werden. Nicht zu<br />

vergessen: Ende April ist Schluss <strong>mit</strong> dem analogen Satellitensignal.<br />

Und das digitale sieht auf Riesen­<strong>TVs</strong> einfach<br />

deutlich besser aus. Übrigens auch auf den in dieser Ausgabe<br />

getesteten XXL­Boliden (ab Seite 30).<br />

Mir bleibt da<strong>mit</strong> nur, Ihnen viel Spaß <strong>mit</strong> der vorliegenden<br />

Video-HomeVision, sowie einen guten Start ins<br />

neue Jahr zu wünschen. Auf Wiederlesen!<br />

Herzlichst, Ihr<br />

Andreas Stumptner<br />

3D WELT <strong>mit</strong> Gratis-Blu-ray<br />

Ein 116 Seiten starkes Magazin, vollgepackt<br />

<strong>mit</strong> Tests und Infos rund<br />

ums Thema 3D Home Entertainment<br />

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Analogabschaltung<br />

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7.2011<br />

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Sendern über das<br />

Sky CI Plus-Modul<br />

möglich *<br />

Durch die bereits für 1 Jahr<br />

freigeschaltete HD+ Karte<br />

ist <strong>mit</strong> dem UFS 932/HD+<br />

grenzenloser HDTV-Genuss<br />

möglich. Die integrierte CI+<br />

Schnittstelle garantiert zukunftssicher<br />

auch den<br />

Empfang weiterer Pay-TV<br />

Sender.<br />

Über die USB-Schnittstelle<br />

besteht die Möglichkeit, TVoder<br />

Radioprogramme aufzuzeichnen<br />

und zeitversetzt<br />

fernzusehen (Timeshift).<br />

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Sat und <strong>mit</strong> einem Abonnement von Sky möglich.<br />

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Fax 08031 184-306<br />

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<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

3<br />

Antennen · Electronic


Video-HomeVision | inHalt<br />

Seite 30<br />

Fernsehriesen<br />

Die Größe macht´s: Im<br />

Labor- und Praxistest<br />

müssen sieben Modelle in<br />

den Größen zwischen 55<br />

und 60 Zoll zeigen, was<br />

sie können. Für jeden ist<br />

dank unterschiedlicher<br />

Preisklassen etwas dabei:<br />

vom wahren Heimkino<br />

bis hin zum Multimedia-<br />

Display. Wir sind sicher:<br />

Sie werden überrascht sein.<br />

Seite 66<br />

PhanTomklang<br />

Surround-Sound muss nicht zwingend von großen<br />

5.1-Anlagen kommen. Auch die sogenannten Soundbars<br />

können Kinosound ins Wohnzimmer zaubern – und das<br />

beinahe unsichtbar wie ein Phantom. Wie gut die Klangriegel<br />

wirklich sind, lesen Sie in unserem großen Test.<br />

Seite 84<br />

TV Via inTerneT<br />

T-Home und Vodafone buhlen um<br />

die Gunst der Käufer. Doch kann<br />

IPTV dem linearen Fernsehen<br />

schon das Wasser<br />

reichen?<br />

news & Trends<br />

6 Weihnachtsmarkt<br />

Was wäre die Festsaison ohne neue<br />

Unterhaltungselektronik?<br />

7 Aktuelles<br />

Spannenden Neuheiten, Hintergrundberichte,<br />

Nachrichten und Tipps<br />

8 Gewinnspiel<br />

Gewinnen Sie eine exklusive GPS-Skibrille.<br />

Beantworten Sie einfach die Frage zum<br />

brandneuen Tom-Cruise-Actionhit.<br />

12 Kolumne<br />

Moderatorin Katja Wunderlich über<br />

Weihnachten und das passende Geschenk<br />

18 Händler des Monats<br />

Unsere Händlerempfehlung des Monats<br />

im Fokus<br />

20 test: Media-Saturn wird zum Hersteller<br />

PEAQ, die neue Marke bei Media-Saturn<br />

<strong>Bild</strong><br />

28 Aktuelles kompakt<br />

Speicherspezialist LaCie investiert bei Loewe.<br />

Und SetOne startet eine HDTV-Offensive zur<br />

Sat-Analog-Abschaltung.<br />

30 test: 55- bis 60-Zoll-Fernseher<br />

Mit diesen Fernsehboliden holen Sie sich<br />

definitiv großes Kino nach Hause.<br />

46 Wissen: Sehabstand<br />

Den optimalen Sehabstand bei Großbild-<strong>TVs</strong><br />

zu er<strong>mit</strong>teln ist nicht ganz einfach. Wir<br />

erklären, warum wir drei unterschiedliche<br />

Werte in unseren Tests angeben.<br />

48 test: Kombigeräte<br />

Kombigeräte sind die „Eier legenden<br />

Wollmilchsäue“ der Unterhaltungselektronik,<br />

vereinen sie doch bis zu vier Geräte in einem<br />

Gehäuse. Wir haben uns vier verschiedene<br />

Modelle ins Labor geholt.<br />

56 test: Beamer<br />

Optoma liefert einen 1-Chip-Full-HD-DLP-<br />

Projektor <strong>mit</strong> 3D der neuesten Generation.<br />

60 test: Sat-Receiver<br />

Die neue Dreambox ist da. Wir haben die neue<br />

7020DM HD einem ersten Härtetest unterzogen.<br />

Ton<br />

64 Aktuelles kompakt<br />

TEAC kommt <strong>mit</strong> neuen Verstärkern.<br />

Zusätzlich: unsere Apps des Monats.<br />

4


Seite 74<br />

klAr wie ein<br />

diAmAnt<br />

Das Heimkino-Set der Extraklasse:<br />

B&W 804 Diamond im Hörtest.<br />

Doch kann der Klang <strong>mit</strong> der<br />

sensationellen Optik <strong>mit</strong>halten?<br />

66 test: Soundbars<br />

Zehn Modelle der Soundriegel im knallharten<br />

Labor- und Praxistest<br />

74 high end: Surround-Set<br />

Mit dem Surround-Set B&W 804 Diamond<br />

bekommt man tollen Qualitätsklang beinahe<br />

fürs ganze Leben.<br />

78 Serie: Schallplatten digitalisieren<br />

So werden alte Vinylplatten digital archiviert.<br />

filme<br />

Seite 46<br />

Perfekter<br />

SehAbStAnd<br />

Antworten auf die häufige Frage<br />

nach dem optimalen TV-Blickwinkel<br />

106 home entertainment<br />

Neue Blu-rays im <strong>Bild</strong>- und Ton-Check<br />

rePort<br />

138 firmenportrait bowers & Wilkins<br />

Von Lautsprechern, Kopfhörern und Autos<br />

rubriken<br />

Alle teStS in<br />

AlphAbetiScher<br />

reihenfolge<br />

Fernseher<br />

LG 55LW579S 32<br />

Panasonic TX-P55VT30E 41<br />

PEAQ PTV421100-B 24<br />

Philips 58PFL9956H 33<br />

Samsung UE60D6500 34<br />

Sharp LC-60LE635E 36<br />

Sony KDL-55HX825 38<br />

Toshiba 55WL863G 40<br />

Kombigeräte<br />

LG BDS590 49<br />

Panasonic DMR-BST700 50<br />

Panasonic DMR-XS400 50<br />

Samsung BD-D8909S 52<br />

Beamer<br />

Optoma HD83 56<br />

Sat-Receiver<br />

Dreambox DM7020 HD 60<br />

Soundbars<br />

B&W Panorama 69<br />

Bose CineMate 1 SR 67<br />

Canton DM 90.2 71<br />

Harman/Kardon SB 16/230 68<br />

Libratone Lounge 68<br />

Panasonic SC-HTB15 68<br />

Philips HTS7111 70<br />

Pioneer HTP-SLH600 70<br />

Samsung HW-D570 70<br />

Yamaha YAS-101 71<br />

5.1-Surround-Set<br />

B&W Diamond 804, HTM2, 805, DB1 74<br />

IPTV<br />

T-Home Entertain 84<br />

Vodafone TV 84<br />

Kurztests<br />

Gear4 Angry Birds Dock 104<br />

Netgear WNCE3001 105<br />

Sony DSC-TX55 105<br />

XpanD Universal-Shutterbrille 103 105<br />

filme<br />

Die neuesten Blu-rays und DVDs im<br />

Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,<br />

Kinotipps und News aus der großen<br />

Welt des Entertainments.<br />

netzwerk<br />

82 Aktuelles kompakt<br />

Die Lovefilm- und die Save.TV-App im Kurztest<br />

84 test: iptV<br />

T-Home und Vodafone buhlen um die Gunst<br />

der TV-Konsumenten. Wer ist besser?<br />

3 editorial<br />

90 leserwahl<br />

102 forum<br />

104 Kurztests<br />

126 bestenliste<br />

134 impressum<br />

136 nostalgie<br />

142 <strong>Vorschau</strong><br />

146 glosse<br />

Arrietty – Die wundersame Welt 111<br />

Cars 2 114<br />

Der Zoowärter 108<br />

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 106<br />

Metropolis 109<br />

Planet der Affen: Revolution 110<br />

Rabbit Hole 116<br />

Toy Story 3 114<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012


News & TreNds<br />

3D-Brillen<br />

unterm<br />

Weihnachtsbaum<br />

Autor/Redaktion: Andreas Stumptner // <strong>Bild</strong>: Archiv<br />

Mal ehrlich: Was wären die Festtage ohne schicke neue Technikgeschenke? Und ob man nun die<br />

lieben Verwandten bedenkt oder einfach sich selbst: Die Zeit rund um Weihnachten ist und bleibt<br />

die beliebteste Saison für Neuanschaffungen im Bereich Home Entertainment.<br />

Nach der IFA im September muss alles sitzen. Zu<br />

diesem Zeitpunkt haben die Unterhaltungselektronik-Hersteller<br />

rund um den Globus ihre Saisonware<br />

vorgestellt, und es bleibt ihnen nur noch zu hoffen,<br />

dass die Händler in den Folgemonaten bis zum Jahreswechsel<br />

im besten Fall das Geschäft ihres Lebens machen.<br />

Die Vorzeichen sind jedenfalls positiv: Für das gesamte<br />

Weihnachtsgeschäft im November und Dezember rechnet<br />

der Handelsverband HDE <strong>mit</strong> einem Plus von 1,5 Prozent<br />

im Vergleich zum Vorjahr.<br />

Smart <strong>TVs</strong> im Kommen<br />

Der Technikmarkt gilt hierfür per se als Hoffnungs träger.<br />

Vor allem bei Fernsehern erwarten die Experten wieder<br />

gute Ergebnisse. So haben die Marktforscher erst kürzlich<br />

ihre Erwartungen an den Absatz von 3D-<strong>TVs</strong> im Jahr 2011<br />

um 30 Prozent nach oben korrigiert: Bis zum Jahresende<br />

erwartet die Branche 1,3 Millionen verkaufte 3D-Geräte.<br />

In den Modellklassen <strong>mit</strong> großen <strong>Bild</strong>schirmdiagonalen<br />

gehört 3D nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs-<br />

und Kommunikationselektronik (gfu) schon jetzt<br />

zur Standard-Ausstattung: So waren beispielsweise von<br />

den im Juni verkauften Fernsehern <strong>mit</strong> <strong>Bild</strong>schirmdiagonalen<br />

über 50 Zoll (127 cm) bereits 79 Prozent <strong>mit</strong> 3D ausgestattet.<br />

In den Größen 43 bis 49 Zoll (109 bis 124 cm)<br />

betrug der Umsatzanteil <strong>mit</strong> 3D-Modellen 57 Prozent.<br />

Allerdings darf man nicht vergessen, dass den meisten<br />

Neukäufern gerade bei großen <strong>Bild</strong>schirmen kaum mehr<br />

eine Wahl bleibt, weil diese Klassen allesamt von Grund<br />

auf <strong>mit</strong> 3D ausgestattet werden.<br />

Aus demselben Grund kommt auch an Smart <strong>TVs</strong> heute<br />

kaum jemand mehr vorbei, auch wenn noch die wenigsten<br />

Käufer später die Internet- und Netzwerk-gebundenen<br />

Funktionen aktiv nutzen. Dennoch ist die Entwicklung<br />

natürlich erfreulich: In der Größenklasse über 50 Zoll<br />

stellten Fernseher <strong>mit</strong> Internet-Ausstattung im Juni schon<br />

90 Prozent des Umsatzes, in den Größen 43 bis 49 Zoll lag<br />

der entsprechende Umsatzanteil bei 74 Prozent. Auch verfügen<br />

immer mehr Fernseher über den neuen Hybrid-<br />

Standard HbbTV, der TV und Internet vereint. ■<br />

Blu-ray-Boom geht weiter<br />

Wer sich neue HD<strong>TVs</strong> kauft, braucht auch die passenden<br />

Inhalte. Kein Wunder also, dass der Umsatz<br />

<strong>mit</strong> Blu-ray Discs deshalb im 3. Quartal im Vergleich<br />

zum Vorjahr um satte 38 Prozent auf aktuell 162 Mio.<br />

Euro zulegte. Rund jeder fünfte Euro (18,3%) wird<br />

auf dem deutschen Videokaufmarkt <strong>mit</strong>tlerweile <strong>mit</strong><br />

Blu-rays und 3D-Blu-rays verdient. Auch Video on<br />

Demand wächst: 22 Mio. Euro Umsatz werden <strong>mit</strong>tlerweile<br />

<strong>mit</strong> dem digitalen Filmabruf erwirtschaftet.<br />

6


panasonic<br />

Geld-zurück-<br />

Aktion<br />

www.panasonic.de<br />

Wer noch in diesem<br />

Jahr einen VIERA-<br />

Flachbild-TV von<br />

Panasonic kauft,<br />

bekommt bis zu 300<br />

Euro zurückerstattet.<br />

Panasonic lockt die Weihnachtsshopper: Im Rahmen einer aktuellen VIERA-<br />

Cashback-Aktion vom 14. November bis zum 31. Dezember 2011 bekommen<br />

Käufer eines VIERA-Flachbildfernsehers bis zu 300 Euro zurück. Getreu dem<br />

Motto: Je größer der <strong>Bild</strong>schirm, desto festlicher der Betrag. Zu den Aktionsmodellen<br />

von Panasonic gehören sowohl die Plasma-<strong>TVs</strong> als auch die LED-<br />

LCDs <strong>mit</strong> Diagonalen zwischen 32 und 65 Zoll.<br />

Mit dem MD-273 von<br />

Sitecom lässt sich das<br />

Unterhaltungsangebot<br />

des eigenen Fernsehers<br />

um Inhalte aus dem<br />

Web erweitern.<br />

sitecom<br />

Kleiner Netzwerker<br />

www.sitecom.com // 150 Euro<br />

Mit dem Netzwerk-TV-Media-Player MD-273 von Sitecom lassen sich digitale<br />

Medieninhalte im Heimnetzwerk von anderen Geräten wie NAS oder PC auf<br />

dem Fernseher wiedergeben. Der Media-Player unterstützt volle HD-Qualität<br />

und spielt alle gängigen Medienformate ab. Pfiffig: Neben der <strong>mit</strong>gelieferten<br />

Fernbedienung lassen sich auch Smartphones <strong>mit</strong>tels kostenloser App als<br />

Remote Control einsetzen.<br />

pure<br />

Radio plus<br />

Rekorder<br />

www.pure.com/de // 50 Euro<br />

Mit ONE Elite Series II bringt Hersteller<br />

PURE das zweite Stereo-<br />

Digital- und UKW-Radiogerät <strong>mit</strong><br />

Zeitverschiebungsfunktion auf<br />

den Markt.<br />

Das Feature Listen Later ermöglicht<br />

die individuelle Programmierung<br />

des in Schwarz oder Weiß<br />

erhältlichen Geräts für das automatische<br />

Aufzeichnen von Radiosendungen.<br />

Die aufgenommenen<br />

Sendungen kann der Anwender<br />

dann zu einem späteren Zeitpunkt<br />

anhören.<br />

Extreme Präzision der Wiedergabe und ein<br />

edles schlankes Erscheinungsbild im Bauhausstil<br />

sind die Hauptattribute dieser High-End-Serie.<br />

Dazu gehören die Hochtöner <strong>mit</strong> Glasfaserbeschichtung,<br />

aufwändige akustische 24dB-<br />

Weichen und vor allem die Aludruckguss<br />

Tief- und Mitteltöner, die auf eine<br />

kontrolliertes Schwingverhalten im Übergangs-bereich<br />

gezüchtet wurden.<br />

Optisch fallen besonders die hochwertigen<br />

Oberflächen auf, diese gibt es in den Hochglanz-<br />

Varianten Palisander, Schwarz und Weiß. Die Serie<br />

besteht aus Standboxen, Regallautsprechern,<br />

einem Center sowie dem ebenfalls neuen<br />

Hochleistungssubwoofer Magnat Omega 250<br />

Li<strong>mit</strong>ed.<br />

Mehr Informationen erhalten<br />

Sie unter: www.magnat.de.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

7


News & TreNds<br />

G&BL<br />

Eiskaltes Händchen<br />

www.gebl.net // 16 Euro<br />

Smartphone-Bedienung im Freien ist bei kalten Wintertemperaturen<br />

unangenehm, da die Bedienung des<br />

Touchscreens bislang ausschließlich durch direkte Berührung<br />

<strong>mit</strong> der Haut funktioniert. Ändern sollen diesen Umstand<br />

die neuen iTech Gloves. In den Fingerspitzen der<br />

Handschuhe ist ein leitender Stoff eingearbeitet, der die<br />

Bedienung eines Touchscreens möglich machen soll, ohne<br />

dass der Benutzer die Handschuhe ausziehen muss.<br />

GPS-Skibrille zu gewinnen!<br />

Ab 15. Dezember ist Tom Cruise in dem Action-Blockbuster<br />

Mission: Impossible – Phantom Protokoll wieder in der brandgefährlichen<br />

Welt der Geheimagenten unterwegs.<br />

Sie können aus diesem Anlass einen sensationellen Preis gewinnen:<br />

Passend zur gerade anlaufenden Skisaison verlosen<br />

wir gemeinsam <strong>mit</strong> Filmverleih Paramount Pictures exklusiv<br />

eine Ausstattung für internationale Topagenten von höchstem<br />

Rang: eine sensationelle, GPS-gesteuerte Skibrille von Zeal<br />

Optics im Wert von 300 Euro.<br />

Sie liefert über ein integriertes LCD-Display wichtige Informationen<br />

wie Zeit, Höhe und Temperatur am Berg direkt auf<br />

die Piste. Diese exklusive Skibrille ist nicht in Deutschland im<br />

Handel erhältlich. Mitmachen lohnt sich.<br />

Die Skibrille von Zeal Optics bringt wichtige<br />

Infos zu den Streckenbedingungen<br />

auf der Piste direkt aufs Display.<br />

Wie heißt der Agent, den Tom Cruise nun zum vierten Mal in<br />

Mission Impossible mimt?<br />

A) Ethan Hawke B) Ethan Heinz C) Ethan Hunt<br />

Einfach anmelden und Frage beantworten im Internet unter<br />

www.<strong>video</strong>-homevision.de/gewinnspiel<br />

Schon sind Sie dabei. Teilnahmeschluss ist der 3. Januar 2012.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Fehlerteufel:<br />

Humax iCord Cable<br />

Im Testbericht über die beiden Kabel-Receiver Humax<br />

iCord Cable und TechniSat DigiCorder ISIO C<br />

in Ausgabe 12/2011 (ab Seite 46) haben sich Fehler<br />

eingeschlichen, die wir hier korrigieren:<br />

➜ Der iCord Cable entschlüsselt <strong>mit</strong> seinem Kartenleser<br />

verschlüsselte SD- und HD-Sender (auch die privaten) im<br />

Netz von Kabel Deutschland und ermöglicht dort auch<br />

Aufnahmen von verschlüsselten Sendern. Der TechniSat<br />

benötigt dafür ein zusätzliches CI- oder CI-Plus-Modul.<br />

Im Netz von Kabel BW kommt das Verschlüsselungsverfahren<br />

NDS VideoGuard zum Einsatz, das der iCord Cable<br />

nicht entschlüsseln kann. Es gibt dafür bei Kabel BW<br />

bislang noch kein CI-Plus-Modul.<br />

➜ Der iCord Cable soll demnächst per Software-Update<br />

<strong>mit</strong> dem tvtv-EPG nachgerüstet werden. Zum Testzeitpunkt<br />

stammten die EPG-Daten noch aus den DVB-SI-<br />

Informationen.<br />

➜ Wie im Test unter „plus/minus“ (Seite 48 oben) erwähnt,<br />

unterstützt der iCord Cable keine TV-Aufzeichnung<br />

auf USB-Datenträgern. Man kann aber vorhandene<br />

Aufnahmen auf einen externen Datenträger kopieren.<br />

8


ANzEigE<br />

M ICro-SySTeMaNlaG e<br />

cMt-G2nIP voN SoNy<br />

Kleiner<br />

Klangkünstler<br />

Wer seine Lieblingsmusik im Wohnzimmer genießen will, braucht nicht unbedingt ein großes und<br />

teures Soundsystem. Eine Micro-Systemanlage wie die CMT-G2NIP von Sony füllt den Raum ebenso <strong>mit</strong><br />

sattem Klang, überzeugt <strong>mit</strong> ihrem schicken Design und braucht obendrein noch viel weniger Platz.<br />

Ob donnernde Rockmusik oder<br />

gedämpfte klassische Musik: Die<br />

Micro-Systemanlage CMT-G2NIP<br />

von Sony beeindruckt jeden<br />

Musikliebhaber <strong>mit</strong> ihrem kristallklaren<br />

Sound. Einen großen Anteil daran haben<br />

die zwei kompakten Lautsprecher, die <strong>mit</strong><br />

einer Gesamtleistung von 100 Watt eine<br />

natürliche, akustische Balance schaffen.<br />

Obendrein werden durch eine ausgetüftelte<br />

Erdungstechnologie die Verstärkerverzerrungen<br />

auf ein Minimum reduziert.<br />

Der Zuhörer kann da<strong>mit</strong> direkt in die Musik<br />

eintauchen, ohne sich über störende Geräusche<br />

Gedanken machen zu müssen.<br />

Das gilt auch für das dezente, edle Design<br />

der Anlage. Die Haupteinheit präsentiert<br />

sich in solidem, gebürstetem Aluminium<br />

<strong>mit</strong> Reglern im Retro-Look, die Lautsprecher<br />

sind in schwarzem Klavierlack gehalten.<br />

Da<strong>mit</strong> fügt sich die Anlage ideal in alle<br />

Wohnzimmerumgebungen ein – dank des<br />

kleinen und kompakten Designs auch dort,<br />

wo es an Platz mangelt.<br />

Anschlüsse sAtt<br />

Auch in punkto Anschlussvielfalt kann die<br />

CMT-G2NIP von Sony durchaus <strong>mit</strong> großen<br />

Soundsystemen <strong>mit</strong>halten und bietet für<br />

den Benutzer viele Möglichkeiten, Musik zu<br />

hören. Über die USB-Schnittstelle lassen sich<br />

mobile Geräte wie iPod, iPhone, MP3-Player<br />

oder ein USB-Stick anschließen. Darüber<br />

hinaus können über Internetradio eine Vielzahl<br />

an Radiosendern empfangen werden.<br />

Für die drahtlose Einbindung in das heimische<br />

Netzwerk stehen außerdem WiFi und<br />

DLNA zur Verfügung. Das ist besonders praktisch,<br />

da die Musik vom PC oder dem Server<br />

ganz ohne Kabel auf die Anlage gestreamt<br />

werden kann. Für einfache Bedienung sorgen<br />

dabei der Streaming-Service AirPlay<br />

von Apple sowie die kostenlos erhältliche<br />

Fernbedienungs-App für iPod/iPhone, <strong>mit</strong><br />

der sich die Anlage von jedem Ort der Wohnung<br />

aus ansteuern lässt.<br />

CMT-G2NIP von Sony<br />

auf einen Blick:<br />

• Echtes Hifi-System <strong>mit</strong> hochwertigen<br />

Lautsprechern<br />

• Edles Design in Klavierlack und<br />

Aluminium<br />

• Einbindung ins Heimnetzwerk dank<br />

DLNA und WiFi<br />

• Einfache Bedienung dank Apple<br />

AirPlay<br />

• USB-Anschluss, Audioeingang


News & TreNds<br />

Sharp<br />

Der Sharp AQUOS feiert zehnten Geburtstag.<br />

2001 brachte Sharp das erste rät der AQUOS-Reihe auf den Markt, parallel<br />

zu den Serien der Röhrengeräte. 2004 stellte<br />

Sharp die Produktion dieser Röhrengeräte<br />

komplett ein und setzt bis heute auf die<br />

LCD-TV-Ge-<br />

AQUOS Flat-<strong>TVs</strong>. 2001 war die Flachheit des<br />

Geräts die Besonderheit. Mittlerweile bieten<br />

die AQUOS-Modelle auch 3D und Smart-TV-<br />

Funktionen. Wir gratulieren und sind spannt auf die nächsten<br />

ge-<br />

Highlights.<br />

Mit futuristischem Design und als innovativer<br />

Flat­TV hielt der AQUOS LC-C1<br />

2001 Einzug ins Wohnzimmer.<br />

Cyberlink<br />

Brennmeister<br />

www.cyberlink.com // 60 Euro<br />

Die neue Version 8 des Brennprogramms<br />

Power2Go aus dem Hause<br />

CyberLink bietet neben den bisherigen<br />

Features jetzt auch die Möglichkeit,<br />

spezielle Sicherungs-Discs<br />

zur Systemwiederherstellung zu erstellen.<br />

Nach einem Ausfall der Festplatte<br />

lassen sich die ursprünglichen<br />

Partitionen <strong>mit</strong>hilfe der Systemwiederherstellungsscheibe<br />

zum Zeitpunkt<br />

der Erstellung der Sicherungs-<br />

CD wiederherstellen. Außerdem ermöglicht<br />

das Brenn-Tool jetzt den<br />

direkten Zugriff auf Disc-Images,<br />

die sich als virtuelle Laufwerke einbinden<br />

lassen.<br />

Neu im Paket enthalten ist der<br />

WaveEditor 2 zur Audiobearbeitung.<br />

Audiodateien lassen sich auf Sample-Ebene<br />

bearbeiten und über mehrere<br />

Tonspuren zusammensetzen.<br />

anga Cable<br />

TKG-Novelle: Nachbesserung nötig<br />

Die Kabelnetzbetreiber sehen die im Bundestag<br />

verabschiedete TKG-Novelle in Teilen als kritisch<br />

an. Besonders heikel sei, dass das Kabel künftig<br />

nicht mehr zu den geschützten Frequenznutzungen<br />

zählen soll. Verbrauchern drohen TV-Störungen. Der<br />

Verband fordert daher eine Nachbesserung.<br />

MarChon 3D<br />

Style-Offensive<br />

in Sachen 3D<br />

www.ex3d.com //<br />

zwischen 30 und 60 Euro<br />

Polfilterbrillen müssen<br />

nicht langweilig aussehen.<br />

Das zeigt die<br />

EX3D­Kollektion von<br />

Marchon 3D.<br />

Passive 3D-Technik ist nicht nur im Kino, sondern auch zu Hause eine unkomplizierte<br />

Möglichkeit für dreidimensionalen Filmgenuss. Die Polfilterbrillen<br />

sind günstig und lassen sich sowohl im Kino also auch am TV verwenden.<br />

Das Manko bisher: Die Brillen waren nie besonders schick.<br />

Mit der EX3D-Brillenkollektion setzt Marchon 3D die passiven 3D-Brillen erstmals<br />

als modische Accessoires ein. Die Brillen – insgesamt 25 Modelle für<br />

Damen, Herren und Kinder <strong>mit</strong> Kunststoff- oder Metallrahmen – lassen sich<br />

dank Schutz vor UVA-, UVB- und UV-Strahlen auch als Sonnenbrillen nutzen.<br />

Jedes Modell der EX3D-Kollektion ist zudem RealD- und MasterImage-zertifiziert.<br />

Die patentierten Gläser der Brillen stellen laut Hersteller 3D-<strong>Bild</strong>er in<br />

hoher Auflösung und <strong>mit</strong> hohem Kontrast dar und minimieren Verfremdungen<br />

durch Licht, Verzerrungen sowie Eintrübungen. Darüber hinaus sollen<br />

<strong>Bild</strong>er auch am Rand der Brille scharf dargestellt werden.<br />

10


TelekomCloud. Jetzt bei allen Tarifen inklusive: www.telekom.de/cloud<br />

Mit VDSL sind wir so schnell<br />

im Netz, dass wir noch schneller<br />

wieder bei den Kindern sind.<br />

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1) Mindestvertragslaufzeit 24 Monate. Einmaliger Bereitstellungspreis für neuen Telefonanschluss 59,95 € (entfällt bei IP-basiertem Anschluss); bis 31.12. entfällt der DSL-Bereitstellungspreis in Höhe von<br />

99,95 €. Call & Surf VDSL ist in einigen Anschlussbereichen verfügbar. Voraussetzung für IP-basierten Anschluss ist ein geeigneter Router. Ab einem übertragenen Datenvolumen von 200 GB in einem Monat<br />

wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf max. 6016 kbit/s für den Downstream und 576 kbit/s für den Upstream begrenzt. Sie erhalten eine Gutschrift in einer<br />

Gesamthöhe von 120,–€beim Wechsel Ihres DSL-Anschlusses bzw. Ihres DSL- und Telefonanschlusses zur Telekom und bei Beauftragung eines Call & Surf VDSL-Paketes. Der Betrag wird Ihnen auf einer Ihrer<br />

nächsten Telefonrechnungen gutgeschrieben. Angebot gültig bis 31.12.2011.


News & TreNds<br />

kolumne | Alles eine FrAge der Technik<br />

Das Fest der Blutsauger<br />

Fühlen Sie es auch schon, das Zittern, den kalten Schweiß auf der<br />

Stirn, die Müdigkeit, weil Sie schlaflose Nächte durchleiden? Sie<br />

sind wie gelähmt, denn es quält Sie nur ein Gedanke: Wie soll ich<br />

es bloß in diesem Jahr wieder schaffen? Wie soll ich all den Wünschen<br />

und Bedürfnissen meiner Vampirfamilie gerecht werden?<br />

So geht es auch meiner verzweifelten Freundin Anne. „Die saugen<br />

mich aus! Weihnachten, das Fest der Liebe und der Familie? Das Fest<br />

der Blutsauger!“ PlayStation, Gameboy, Flatscreen HD, Sky-Receiver,<br />

Internet-Fernsehen, neuer Computer, iPad und iPhone – die schöne,<br />

virtuelle Welt.<br />

„Mama, in der Zeitung steht, es gibt jetzt zwei Fernseher zum Preis<br />

von einem, und wenn ich jetzt bei DSDS anrufe, kann ich eine Reise<br />

nach Hollywood gewinnen und ein Tablet. Aber nur ich, Du müsstest<br />

deinen Flug selber zahlen. Ich darf nicht alleine fliegen, weil ich ja erst<br />

sechs bin und wir können die Reise auch nur kostenlos am 24.12.<br />

antreten und müssen am 25.12. wieder zurück.“<br />

„Nein, das machen wir sicher nicht!“<br />

„Mama, du bist soooo ein Spielverderber!“<br />

Ach ja, das Fest der Liebe und Familie.<br />

„Wir wären doch blöd, wenn wir das nicht machen. Biiittee!“<br />

„Hallo? Was ist <strong>mit</strong> mir? Was ist <strong>mit</strong> meiner vollautomatischen Küchenmaschine,<br />

die nicht nur alle Arbeiten erledigt, sondern nebenbei<br />

auch pünktlich zur Happy Hour einen Prosecco Aperol zubereitet? Was<br />

ist <strong>mit</strong> dem ferngesteuerten Staubsauger, der so aussieht wie Mr. Universum<br />

und mir bei der Arbeit stets Komplimente macht? Der Energie<br />

sparenden Waschmaschine, die die Wäsche schon getrocknet und gebügelt<br />

auswirft und dabei meine Lieblingshits spielt?“<br />

„Jaaaa, ist gut Mama, dann eben nur ein Fernseher und ich fliege alleine<br />

nach Hollywood, ich bin ja schließlich schon fast sieben!“ Weihnachten,<br />

das Fest der Liebe, der Versöhnung und der Selbstlosigkeit.<br />

Katja Wunderlich, TV- und Radio-Moderatorin, präsentiert die<br />

Katja-Wunderlich-Show in Bayern 3. Sie hat u.a. 2009 den<br />

Eurovision Song Contest in der ARD moderiert und war außerdem<br />

die erste weibliche Stadionsprecherin der Bundesliga beim<br />

1. FC Nürnberg. Bei uns wagt sich die Fränkin auch an eine andere<br />

Männerdomäne: Technik – aus weiblicher Sicht. www.katjawunderlich.de<br />

kAThrein<br />

Update der UFScontrol<br />

www.kathrein.de // kostenlos<br />

Die zur Steuerung der Receiver UFS<br />

912, UFS 922 und UFS 923 bekannte<br />

iPhone App UFScontrol wurde <strong>mit</strong><br />

erweitertem Funktionsumfang speziell<br />

für das iPad angepasst. Die im<br />

App Store verfügbare App kommt<br />

<strong>mit</strong> EPG, einer 1:1-Abbildung der Original-Fernbedienung,<br />

Aufnahmeverwaltung<br />

und -steuerung und der<br />

Möglichkeit, das TV-<strong>Bild</strong> oder Aufnahmen<br />

in SD-Qualität auf das iPad<br />

zu streamen. Ebenfalls neu: Die App<br />

erkennt vorhandene Kathrein-Receiver<br />

im heimischen Netzwerk automatisch.<br />

Um die neue App nutzen zu<br />

können, benötigen die Receiver UFS<br />

912 und UFS 922 die Version 2.01 der<br />

Software.<br />

Videoweb<br />

Neue Inhalte<br />

www.<strong>video</strong>web.de<br />

Die UFScontrol App<br />

von Kathrein liefert<br />

neben einer 1:1-Abbildung<br />

der Original-Fernbedienung<br />

unter anderem Fernsehbilder<br />

direkt auf<br />

das Apple iPad.<br />

Kino-Trailer in HD-Qualität bietet die<br />

Anwendung CineTrailer. Für alle Nutzer<br />

der Smart-TV-Upgrade-Box VideoWeb<br />

TV sind ab sofort kostenlos<br />

abrufbare Inhalte von vier weiteren<br />

Anbietern freigeschaltet. Abrufbar<br />

sind die Inhalte von CineTrailer TV<br />

<strong>mit</strong> Trailern in HD-Qualität, AQUA-<br />

TV, die Mediathek vom Hamburg 1<br />

Fernsehen sowie Abenteuer Australien.<br />

Die Anwendungen stehen zur<br />

Installation unter Services & Apps<br />

im Vi deoWeb TV in der Rubrik Aktuell<br />

zur Verfügung.<br />

12


Die Eroberung<br />

der 3.Dimension<br />

1-Chip Full HD-3D-Projektor<br />

Der Triumph des technisch Machbaren – bei Schwarzwert, Farbbrillanz<br />

und artefaktfreier Bewegungsdarstellung. Mit der neuen NERO 3D-Serie<br />

eröffnet SIM2 auch im Bereich der Single-Chip-DLP-Projektoren eine neue<br />

Dimension der HighEnd Video-Performance. Ausgestattet <strong>mit</strong> der neusten<br />

1-Chip-DMD ® -Generation von Texas Instruments und basierend auf den<br />

wesentlichen Hardware-Komponenten des vom Magazin HEIMKINO preisgekrönten<br />

LUMIS 3D-S repräsentieren die Projektoren der neuen NERO-Serie<br />

von SIM2den aktuellen Standinnovativer 3D-Entertainment-Technologie.<br />

Realistischer kann<strong>Bild</strong>reproduktion nicht sein. Denn neben der hochpräzisen<br />

ALPHAPATHLight Engine, der ultraschnellen Signalverarbeitung<br />

und dem hochkarätigen Video-Processing sorgt die selbstentwickelte<br />

aktive SIM2 3D-Technologie <strong>mit</strong> einer erhöhten Taktfrequenz von 120 Hz<br />

für flimmerfreien <strong>Bild</strong>genuss. In Verbindung <strong>mit</strong> den optional erhältlichen<br />

aktiven SIM2-Shutterbrillen & IR-E<strong>mit</strong>ter-Sets erfahren Sie selbst in anspruchsvollsten<br />

Filmszenen ein hyperrealistisches 3D-Erlebnis. SIM2<br />

NERO 3D in matt-schwarzem SoftTouch-Finish –1-Chip-DLP at its best.<br />

NERO 3D-2: 1x 1080p 0,95’’Full HD-DMD ® -DarkChip4 (1920 x1080) |patentierte ALPHAPATH light engine |Kontrast >30.000:1 im 2D-Modus |DynamicBlack -<br />

Technologie | PureMotion 2D /3D-Technologie | PureMovie und Brilliant Color 2D-Technologie | 12Bit-Videoprocessing | aktive SIM2 3D-Technologie <strong>mit</strong> 120 Hz |<br />

Helligkeit von 1600 bis 2000 Lumen (abhängig vom Objektiv) |2xHDMI (1.4 Deep Color) |LCC Live Color Calibration 2.0 |aktive 3D-Shutterbrillen/E<strong>mit</strong>ter-Sets optional<br />

Mehr Infos zur NERO-Serie auf: www.sim2.de<br />

Rufen Sie uns an! Wir nennen Ihnen gerne den kompetenten Fachhändler in Ihrer Nähe. SIM2 im Vertrieb der B&W Group Germany GmbH, Tel. +49(5201)8717-0, info@bwgroup.de


1&1A<br />

News & TreNds<br />

1&1MOBILE<br />

BeeWi<br />

Musik liegt in der Luft<br />

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Mit dem Bluetooth-Stereo-Musikempfänger<br />

BeeWi BBR100 lässt sich<br />

schnell und unkompliziert aus Hi-Fi-<br />

Anlage und Bluetooth-fähigen Mobilgeräten<br />

ein kabelloses Lautsprechersystem<br />

zaubern.<br />

Der BBR100 wird einfach an eine<br />

Steckdose gesteckt und per Audiokabel<br />

(im Lieferumfang enthalten) <strong>mit</strong><br />

der Stereoanlage verbunden. Anschließend<br />

lässt sich Musik von der<br />

Stereoanlage über das mobile Endgerät<br />

wie etwa ein Smartphone abspielen,<br />

aber auch die Stereoanlage<br />

kann die auf dem Endgerät enthaltenen<br />

Musikstücke wiedergeben. So<br />

wird das Mobiltelefon auch zur Fernbedienung<br />

für die Hi-Fi-Anlage.<br />

Im kleinen Empfänger integriert ist<br />

zudem ein USB-Anschluss, über den<br />

sich Kleingeräte aufladen lassen. Der<br />

BeeWi BBR100 ist laut Hersteller<br />

kompatibel zu allen Bluetooth-fähigen<br />

Geräten und da<strong>mit</strong> flexibel<br />

einsetzbar.<br />

CHIP.de Online-Test Okt/2011<br />

Zahl des Monats<br />

Der Bluetooth-Empfänger<br />

ermöglicht<br />

etwa, auf dem Handy<br />

gespeicherte Musik<br />

<strong>mit</strong> der Hi-Fi-Anlage<br />

abzuspielen<br />

und umgekehrt.<br />

10,6<br />

Millionen Blu-ray Discs<br />

gingen in Deutschland im dritten Quartal über die<br />

Ladentische. Da<strong>mit</strong> wuchs ihr Anteil am gesamten<br />

Videokaufmarkt auf insgesamt 13,5 Prozent. Noch<br />

immer <strong>mit</strong> Abstand vorn: die gute alte DVD <strong>mit</strong> 65<br />

Millionen verkauften Exemplaren (82,7%).<br />

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<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

15


News & TreNds<br />

Humax<br />

Einsteigerpaket www.humax.de // 129 Euro<br />

Der Humax HD NANO liefert alle wichtigen<br />

Receiver-Funktionen und<br />

Schnittstellen wie HDMI, Digital-Audio-Ausgang<br />

oder USB und lässt sich<br />

sogar als Digitalrekorder einsetzen.<br />

In der heißen Phase vor der Analog-Abschaltung<br />

bringt Humax <strong>mit</strong> dem HD NANO ein Rundum-sorglos-Paket<br />

für HDTV-Einsteiger auf den Markt.<br />

Der neue Sat-Receiver bietet neben HDMI-Schnittstelle<br />

und Digital-Audio-Ausgang auch die Möglichkeit, als<br />

digitaler Videorekorder zu fungieren. Dazu muss lediglich<br />

ein externes Speichermedium, etwa eine USB-<br />

Festplatte, per USB-Schnittstelle <strong>mit</strong> dem HD NANO<br />

verbunden werden, und schon lassen sich Sendungen<br />

aufnehmen. Als Bonbon hat Humax den HD NANO außerdem<br />

<strong>mit</strong> einer HD-Plus-Smartcard bestückt, <strong>mit</strong> der<br />

die Kunden die aktuellen zwölf privaten TV-Sender <strong>mit</strong><br />

HD-Plus-Angebot ohne weitere Kosten ein Jahr lang<br />

sehen können.<br />

Als Zubehör separat erhältlich ist auch ein Infrarot-<br />

Empfänger, sodass der Receiver nicht zwingend sichtbar<br />

aufgestellt werden muss, sondern auch zum Beispiel<br />

im Schrank versteckt werden kann.<br />

Kabel DeutscHlanD<br />

Games of Throne als VoD<br />

www.kabeldeutschland.de<br />

Die Fantasy-Serie Games of Throne wird im Moment von<br />

TNT Serie HD ausgestrahlt. Jede Folge ist nach Erstausstrahlung<br />

bei SELECT VIDEO als Video on Demand sieben<br />

Tage lang im TNT Serie HD Sendershop inklusive Bonusmaterial<br />

wie „Making of“ abrufbar. Das VoD-Angebot<br />

steht aktuell Premium HD-Kunden in München, Hamburg<br />

und Berlin zur Verfügung.<br />

monatsKalenDer Dezember<br />

Mehr<br />

Sport-News<br />

auf Sky<br />

Neu im Dezember:<br />

der neue Pay-TV-<br />

Kanal Sky Sport<br />

News HD. Der Startschuss fiel am 1.12. Ab<br />

sofort liefert der Bezahlsender täglich rund<br />

um die Uhr Sportnachrichten <strong>mit</strong> schönen<br />

Moderatorinnen rund um Anchor-Frau Kate<br />

Abdo. Wir sind gespannt!<br />

Winehouse forever<br />

Amy Winehouse starb viel zu früh.<br />

Ab 2. Dezember steht nun posthum<br />

das dritte Album der Soul-<br />

Queen, Lioness : Hidden Treasures,<br />

in den Läden. Es enthält<br />

bisher unveröffentlichte Songs,<br />

alternative Versionen von Klassikern<br />

und neue Kompositionen.<br />

16


Aus dem Heft direkt ins Web<br />

QR-Code: So geht‘s<br />

Viel Neues gibt es in Ihrer Video-HomeVision zu entdecken.<br />

So werden Ihnen ab sofort häufiger sogenannte<br />

QR-Codes begegnen (siehe rechts). Das Kürzel QR steht<br />

für Quick Response, also „schnelle Antwort“. Hinter der<br />

quadratischen Grafik liegen im Regelfall Webseiten<br />

oder Internet-basierte Inhalte. Der Vorteil: Über den QR-<br />

Code ist es möglich, diese Inhalte, zum Beispiel Film-<br />

Trailer oder Videoclips, <strong>mit</strong>hilfe eines Smartphones direkt<br />

auf dem mobilen Gerät aufzurufen.<br />

Behilflich beim Scannen der QR-Codes sind Apps, die<br />

Sie – je nach Funktionsumfang – gratis oder für wenig<br />

Geld im App Store bzw. Android Market auf Ihr Phone<br />

laden können. Unter anderem folgende Apps sind dafür<br />

einsetzbar: i-nigma, NeoReader, Optiscan, QR-Reader,<br />

QuickMark, QRazy und QR Droid.<br />

Probieren Sie es einfach selbst aus. Viel Spaß!<br />

Über obigen Code<br />

rufen Sie unser<br />

QR-Code-Einführungs<strong>video</strong><br />

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Fernbedienungs-Anwendung „Onkyo<br />

Remote 2 lassen sich iPhone und<br />

iPad als Fernbedienung für Onkyo-<br />

Heimkino- und Hi-Fi-Systeme einsetzen.<br />

Remote 2 ermöglicht den Zugriff<br />

auf die häufig verwendeten Funktionen<br />

zur Wiedergabe, die Auswahl<br />

von Ein- und Ausgangsquellen sowie<br />

den Zugriff auf die eigene digitale<br />

Musikbibliothek, auf Musik-Streams<br />

und Internet-Radiosender. Einzelne<br />

Zonen lassen sich via Multizone-<br />

Konfiguration individuell ansteuern.<br />

Das iPad wird <strong>mit</strong> Onkyo Remote 2 zur<br />

Fernbedienung für Onkyo-Heimkino- und<br />

Hi-Fi-Systeme und ermöglicht den Zugriff<br />

auf Internet-Radio und Musik-Streams.<br />

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Der neue Woody<br />

Im Weihnachtsstress bloß<br />

nicht vergessen: Ab 19.<br />

Dezember gibt’s Midnight<br />

in Paris, Woody Allens 42.<br />

Meisterwerk als Regisseur,<br />

endlich auf DVD und Bluray<br />

Disc. Die Hommage an<br />

Frankreichs Metropole<br />

passt garantiert auf jeden<br />

Gabentisch!<br />

Vorbereitung auf die CES<br />

Am 22. Dezember heißt es für die Video-HomeVision-<br />

Redaktion: ab in die Weihnachtsfeiern, bevor es dann im<br />

Januar Richtung Las Vegas zur CES 2012, der ersten<br />

Neuheitenschau des Jahres geht. Und davor geht noch<br />

die neue Ausgabe in Druck, da<strong>mit</strong> sie ab 5. Januar auch<br />

auf Ihrem Tisch liegt.<br />

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17


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Saarbrücker Str. 1 – 3<br />

66386 St. Ingbert<br />

Tel.: 06894 / 92181-0<br />

Fax.: 06894 / 92181-18<br />

info@heimkino.com<br />

www.heimkino.com<br />

Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Andreas Greil // <strong>Bild</strong>er: Oliver Wadle<br />

„ Hochwertige Messtechnik<br />

steigert das Ergebnis“<br />

Mit <strong>Super</strong>-8-Filmen als Hobby fing alles an. Heute umfasst das Angebot von Oliver<br />

Wadle nicht nur edle Geräte, sondern auch edle Messtechnik für feinstes Heimkino.<br />

Service-Angebot<br />

Individuelle Beratung in<br />

Demoräumen und beim<br />

Kunden zu Hause, Gerätelieferung<br />

und Aufstellung,<br />

Gerätekalibration, Bau von<br />

Multimedia-PCs, Planung<br />

von Medientechnik und<br />

deren Integration<br />

Marken-Highlights<br />

Sony, Oppo, JVC, Toshiba,<br />

Pioneer, Optoma, Epson,<br />

Denon, Marantz, Monitor<br />

Audio, PSB, Boston, Spectral,<br />

Elitescreens<br />

Oliver Wadle hat eine Mission,<br />

wie seiner Homepage zu<br />

entnehmen ist: Heim kino.<br />

Er hat sich insbesondere<br />

dem Heim kino-<strong>Bild</strong> verschrieben,<br />

dem er sich bereits seit <strong>Super</strong>-8-Zeiten<br />

widmet. Das Hobby wurde schließlich<br />

zum Beruf: Oliver Wadle hat Fernsehtechnik<br />

studiert, um im Jahr 1994 seine<br />

Firma Heimkino Gesellschaft für<br />

audiovisuelle Medien mbH in St. Ingbert<br />

im Saarland zu gründen.<br />

Lifestyle-Lösungen sind hier kaum<br />

ein Thema. Vielmehr gehe es um qualitativ<br />

hochwertige Bausteine, erläutert<br />

Wadle, die im Gesamtgefüge<br />

auch dann beste Ergebnisse erzielen,<br />

wenn der Geldbeutel des Kunden eher<br />

klein ist. So entstehen in den jeweiligen<br />

Wohnzimmern nach Wunsch<br />

anspruchsvolle Kino-Inseln oder gar<br />

komplette Heimkinoräume.<br />

Die abschließende, optimale Einstellung<br />

der Heimkinospieler ist stets<br />

Teil der Leistungen. Ihr widmet sich<br />

Oliver Wadle besonders und betont,<br />

dass die Qualität seiner <strong>Bild</strong>messgeräte<br />

kaum ein zweites Mal in Deutschland<br />

zu finden sei (siehe Interview).<br />

Das hochwertige Equipment kommt<br />

auch zum Einsatz, wenn nur ein einzelnes<br />

Gerät den Weg zum Cineasten<br />

findet. Und da<strong>mit</strong> die hohe Kinoqualität<br />

nicht nur anfangs gewahrt ist,<br />

kümmert sich später noch die hauseigene<br />

Werkstatt um die Produkte.<br />

Insgesamt 600 Quadratmeter Fläche<br />

umfasst die High-End-Firma. Auf<br />

ihr sind viele der Geräte-Highlights<br />

innerhalb kompletter Heimkinolösungen<br />

präsentiert. Hier finden Großbildfernseher<br />

und Surround-Equipment<br />

effektvoll zusammen. Zudem<br />

gibt es drei komplett ausstaffierte<br />

Vorführkinos für Beamer.<br />

Neben Unterhaltungselektronik<br />

gehören Präsentations- und Medientechnik<br />

zum Angebot der Firma <strong>mit</strong><br />

fünf Beschäftigten, zu denen auch die<br />

Ehefrau von Oliver Wadle zählt. So<br />

steckt Wadles Video-Ausstattung <strong>mit</strong><br />

Drei Fragen an Oliver WaDle<br />

Video-HomeVision:<br />

Sie verwenden<br />

ausgesprochen<br />

hochwertige Messegeräte<br />

zur <strong>Bild</strong>optimierung.<br />

Ist dies für<br />

den Heimkinospaß notwendig?<br />

Oliver Wadle: Nirgendwo ist der Zugewinn<br />

an Qualität im <strong>Bild</strong> deutlicher sichtbar als zu<br />

Hause, wo es in der Regel um das Betrachten<br />

fotorealistischer Inhalte geht und nicht um<br />

ein Präsentieren von Tabellen oder Texten.<br />

Hochwertige Messtechnik minimiert den<br />

Aufwand an Zeit bei gleichzeitiger Steigerung<br />

des Ergebnisses. Ein korrekt kalibriertes <strong>Bild</strong><br />

entstresst den Freund langer Kinoabende und<br />

steigert den Spaß am Thema Film.<br />

Video-HomeVision: Ist eine solche<br />

<strong>Bild</strong>einmessung beim Kunden kostspielig?<br />

Oliver Wadle: Unsere Kunden bekommen<br />

den Service der Kalibration kostenlos zu<br />

Das Chroma-Meter erfasst die Farb- und<br />

Helligkeitswerte eines <strong>Bild</strong>schirms oder<br />

einer Leinwand.<br />

umfassender Steuertechnik in einzelnen<br />

Konferenzräumen oder auch in<br />

Gebäudekomplexen wie Banken.<br />

Wer im kleinen Rahmen etwas zeigen<br />

möchte, kann einen großen Flachbildschirm<br />

oder einen Projektor samt<br />

Leinwand mieten. So erfüllt Oliver<br />

Wadle fast alle Videowünsche. ■<br />

jedem bei uns erworbenen Gerät. Ein Besuch<br />

vor Ort beim Kunden ist für uns Pflicht. Nur so<br />

kann die gesamte Wiedergabekette messtechnisch<br />

erfasst werden. Wir setzen hierzu<br />

mobile Lösungen ein. Nach der Grundeinstellung<br />

sämtlicher beteiligter Geräte wird<br />

<strong>mit</strong>tels eines Chroma-Meters (Minolta<br />

CS-200) auf die korrekte Norm kalibriert.<br />

Video-HomeVision: Lassen sich <strong>mit</strong> Ihrem<br />

Equipment alle Geräte, die Sie verkaufen,<br />

punktgenau einmessen?<br />

Oliver Wadle: Sämtliche modernen<br />

Projektoren und Displays lassen sich<br />

optimieren. Dazu bietet heute jeder Hersteller<br />

Einstellmöglichkeiten. Die Werkzeuge einiger<br />

Geräte sind so komplett, dass man da<strong>mit</strong> den<br />

Prüfling auf Studioreferenz kalibrieren kann.<br />

Im Ergebnis erzielt man so etwas wie den<br />

„Blick aus dem Fenster“. So<strong>mit</strong> ist es heute<br />

möglich und richtig, den Begriff „High End“<br />

auch auf Videogeräte anzuwenden.<br />

Das voll automatisierte Messsystem<br />

besteht aus Chroma-Meter, Laptop<br />

und <strong>Bild</strong>mustergenerator.<br />

18


ANZEIGE<br />

Mit Samsung schon heute die<br />

digitale TV-Zukunft genießen<br />

Ende April 2012 wird analoges Satellitenfernsehen abgeschaltet.<br />

Wer schon heute umrüstet, kann bereits von den<br />

Vorzügen des digitalen TV-Empfangs profitieren: einem großen<br />

Programmangebot, brillanter <strong>Bild</strong>- und Tonqualität und<br />

attraktiven Zusatzdiensten. Mit den smarten Zuspielern von<br />

Samsung wird der Umstieg zum Kinderspiel.<br />

Ein schwarzes <strong>Bild</strong> statt der<br />

Lieblingsserie – Dieses Szenario<br />

droht am 30. April 2012<br />

vielen Besitzern einer analogen TV-<br />

Satellitenanlage. Ab diesem Tag wird<br />

Fernsehen über Satellit nämlich nur<br />

noch auf digitalem Wege übertragen.<br />

Und jeder Zuschauer, der bis dahin<br />

nicht auf Digital-TV umgerüstet hat,<br />

guckt förmlich in die Röhre. Der Umstieg<br />

auf digitales Fernsehen ist <strong>mit</strong><br />

HD-Recordern von Samsung besonders<br />

einfach – und macht jedes TV-<br />

Gerät zukunftssicher.<br />

Fernsehen,<br />

wie und wann man will<br />

Die Samsung HD-Recorder <strong>mit</strong> Twin<br />

Tuner und 3D Blu-ray Player sind<br />

die ideale Wahl für alle, die bereits<br />

einen Flachbildfernseher besitzen<br />

oder ihr altes TV-Gerät behalten<br />

möchten: Die vielseitigen Samsung<br />

Zuspieler verfügen über zwei DVB-<br />

S2-Tuner, CI-Plus-Steckplätze und<br />

komfortable Fernsehfunktionen. So<br />

können Anwender <strong>mit</strong> den HD-Recordern<br />

der BD-D8000-Serie zum<br />

Beispiel die Nachrichten live verfolgen<br />

und parallel ihre Lieblingssendung<br />

auf die integrierte Festplatte<br />

aufzeichnen. Diese ist bis zu ein<br />

Terabyte groß und fasst bis zu 480<br />

Stunden TV-Mitschnitte. Schaut<br />

spontan Besuch vorbei, lässt sich<br />

das Programm sogar anhalten und<br />

später auf Knopfdruck fortsetzen –<br />

dank Timeshift.<br />

Selbst das Programm bestimmen<br />

Wer lieber seine eigenen Fotos sehen,<br />

aktuelle Filme von maxdome leihen<br />

oder zum Beispiel Konzerte der Berliner<br />

Philharmoniker sehen möchte,<br />

kann dies <strong>mit</strong> den smarten HD-Recordern<br />

ebenfalls tun: Die cleveren Alleskönner<br />

lassen sich kabellos ins<br />

Heimnetzwerk einbinden und verfügen<br />

über ein großes Angebot an TV-<br />

Apps. Da<strong>mit</strong> kommen digitale Inhalte<br />

bekannter Online-Dienste auf den<br />

großen TV-<strong>Bild</strong>schirm und bereichern<br />

jeden Fernsehabend <strong>mit</strong> außergewöhnlicher<br />

Unterhaltung.<br />

Ein Gerät – viele Möglichkeiten<br />

Wer gleich in vollen Zügen in die digitale TV-Zukunft<br />

starten möchte, profitiert von den Samsung<br />

HD-Recordern <strong>mit</strong> Twin Tuner und 3D Blu-ray<br />

Player. Sie können...<br />

… ein Programm wiedergeben und ein weiteres<br />

parallel auf die integrierte Festplatte<br />

aufzeichnen.<br />

… die aktuelle Sendung pausieren und sie<br />

später fortsetzen.<br />

… Blu-rays und DVDs abspielen – in 2D und<br />

sogar 3D.<br />

… <strong>mit</strong> TV-Apps hochwertige Inhalte aus dem<br />

Internet abrufen, wie zum Beispiel von maxdome<br />

und den Berliner Philharmonikern.<br />

… Fotos, Videos und Musik vom Heim-PC und<br />

anderen Geräten kabellos abrufen.<br />

… sogar komfortabel über das Smartphone<br />

bedient werden.<br />

… an jeden herkömmlichen Fernseher angeschlossen<br />

werden.<br />

… Strom sparen, denn zusätzliche Geräte wie<br />

eine Set-Top-Box werden überflüssig.<br />

… jeden Fernsehabend zum Erlebnis machen.


IM FokUS | MEdIA-SATUrn<br />

Autoren/Redaktion: Andreas Stumptner, Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Media-Saturn, Archiv<br />

Gipfelstürmer<br />

Eines wusste man als Technik-Fan schon immer: Bei Media Markt und Saturn findet man alle<br />

namhaften Marken der Unterhaltungselektronik. Ab sofort wird die Handelsgruppe selbst zum<br />

Hersteller und steckt sich <strong>mit</strong> der Eigenmarke PEAQ im Wortsinn gleich große Ziele.<br />

20


im test<br />

LCD-42-ZoLL-<br />

Fernseher<br />

peaq<br />

PTV421100-B<br />

€ 750<br />

D<br />

er Name ist Programm: PEAQ<br />

ist die modisch-moderne Abwandlung<br />

des englischen<br />

Worts „peak“, das sich <strong>mit</strong> „Gipfel“,<br />

„Spitze“ oder „Höhepunkt“ übersetzen<br />

lässt. PEAQ steht für eine schon<br />

vom Start weg beachtlich breite Palette<br />

an neuen Unterhaltungselektronikgeräten.<br />

Wer will, kann sich zu Hause<br />

also künftig komplett <strong>mit</strong> dem Entertainment-Equipment<br />

der neuen Marke<br />

eindecken – <strong>mit</strong> einer Besonderheit:<br />

Ob Flachbildfernseher, Heimkino-<br />

Systeme, Blu-ray-Player, Kopfhörer<br />

oder Docking-Stationen, die Produkte<br />

gibt es ausschließlich in den Märkten<br />

und Online-Shops von Media Markt<br />

und Saturn.<br />

Doch warum haben sich die Strategen<br />

aus der Zentrale in Ingolstadt<br />

überhaupt entschieden, selbst in direkte<br />

Konkurrenz zu den sogenannten<br />

A-Marken wie Samsung, Philips<br />

und Toshiba zu treten?<br />

Die Vorbereitungen für den Gipfelsturm<br />

begannen vor etwas mehr als<br />

einem Jahr. Neue Wachstumsmöglichkeiten<br />

waren für das Tochter-Unternehmen<br />

der Metro-Gruppe dringend<br />

erforderlich. Unter anderem,<br />

weil es in den letzten Jahren für die<br />

Schwarzroten sowie für die Orangeblauen<br />

immer schwieriger geworden<br />

war, allein über ein gutes Verkaufsgeschäft<br />

und über die Eröffnung neuer<br />

Standorte weiter zu wachsen. Und<br />

den rechtzeitigen Einstieg in das<br />

boomende Online-Geschäft hatte das<br />

Unternehmen über die Jahre schlichtweg<br />

verschlafen.<br />

Doch es gab für die Handelshäuser<br />

weitere gute Gründe, eigene Marken<br />

an den Start zu bringen: „In erster Linie<br />

möchten wir unseren Kunden da<strong>mit</strong><br />

ein unverwechselbares Sortiment<br />

bieten, das sie so nur bei Media Markt<br />

oder bei Saturn erhalten, und uns da<strong>mit</strong><br />

noch mehr von Mitbewerbern abheben“,<br />

sagt Wolfgang Kirsch, Chief<br />

Product Officer der Media-Saturn-<br />

Holding im Interview <strong>mit</strong> Video-Home-<br />

Vision. „Eigenmarken im Allgemeinen<br />

erfreuen sich bei den Konsumenten<br />

<strong>mit</strong>tlerweile einer hohen Akzeptanz,<br />

die Kunden haben sich daran gewöhnt<br />

und die Nachfrage nach einer Exklusivmarke<br />

bei uns besteht.“<br />

Abgesehen davon, hätten sich die<br />

Grenzen zwischen Handel und Hersteller<br />

in den vergangenen Jahren immer<br />

mehr aufgelöst. „Viele unserer<br />

Lieferanten betreiben auch eigene<br />

Läden: zum Beispiel Apple, Sony,<br />

Samsung etc. Zudem hilft uns das<br />

neu gewonnene Wissen als Hersteller<br />

dabei, die Leistung der anderen Hersteller<br />

besser bewerten zu können“,<br />

betont Kirsch.<br />

Als Basis für den erhofften Erfolg<br />

von PEAQ und den drei weiteren neuen<br />

Eigenmarken (siehe unten) stehen<br />

immerhin 230 Saturn-Märkte in ➜<br />

Die neuen<br />

Marken<br />

➜ PEAQ ist nicht die einzige exklusive<br />

Eigenmarke der Handelsketten Media<br />

Markt und Saturn.<br />

➜ Das Label ok. bietet preisgünstige<br />

Produkte aus fast allen Kategorien vom<br />

Toaster bis zum Einstiegs-TV an.<br />

➜ Koenic ist die neue Marke für hochwertige<br />

Haushaltsgeräte: vom Wasserkocher<br />

bis zur Waschmaschine.<br />

➜ Unter dem Namen ISY (vom englischen<br />

„easy“ = einfach) verbergen<br />

sich Zubehörartikel aller Art wie USB-<br />

Sticks und -Kabel, Batterien, HDMI-<br />

Kabel und Adapter.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

21


Im Fokus | medIa-saturn<br />

„Fairer Preis garantiert“<br />

Video-HomeVision: Wie ist die Idee entstanden,<br />

<strong>mit</strong> Eigenmarken aufzutreten?<br />

Wolfgang Kirsch: In erster Linie möchten wir<br />

unseren Kunden da<strong>mit</strong> ein unverwechselbares<br />

Sortiment bieten, das sie so nur bei Media Markt oder bei Saturn erhal -<br />

ten, und uns da<strong>mit</strong> noch mehr von Mitbewerbern abheben. Eigenmarken<br />

im Allgemeinen erfreuen sich bei den Konsumenten <strong>mit</strong>tlerweile einer<br />

hohen Akzeptanz, die Kunden haben sich daran gewöhnt und die Nachfrage<br />

nach einer Exklusivmarke bei uns besteht.<br />

Darüber hinaus haben wir eine riesige Kraft, Marken aufzubauen. Viele<br />

Hersteller haben wir groß gemacht. Wieso sollten wir dieses Potenzial<br />

also nicht auch für eigene Marken nutzen. Zudem wirken wir <strong>mit</strong> dem<br />

Aufbau von Exklusivmarken der immer stärkeren Konzentration und dem<br />

abnehmenden Wettbewerb unter den A-Marken-Herstellern entgegen.<br />

Langfristig sichern wir uns da<strong>mit</strong> Sortimentskompetenz und können dem<br />

Kunden künftig eine größere Auswahl bieten.<br />

Video-HomeVision: Mit welchen Merkmalen wollen Sie die PEAQ-<br />

Produkte von anderen Geräten absetzen?<br />

Wolfgang Kirsch: Unsere Geräte stehen in erster Linie für Qualität.<br />

Dafür lassen wir unsere Fernseher durch ein externes Labor prüfen und<br />

auf maximale <strong>Bild</strong>qualität optimieren. Auch im Bereich Audio arbeiten wir<br />

<strong>mit</strong> Fachleuten zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.<br />

Bei der Produktentwicklung versuchen wir, die Wünsche und Bedürfnisse<br />

unserer Kunden zu berücksichtigen, die wir durch den Kundenkontakt<br />

unserer Kollegen in den Landesgesellschaften und Märkten erfahren. So<br />

zeichnen unsere Produkte A-Marken-Qualität in <strong>Bild</strong> und Sound, umfangreiche<br />

Ausstattung und dazu einfachste Bedienbarkeit aus.<br />

Video-HomeVision: Sie starten bei PEAQ <strong>mit</strong> mehreren Produktgruppen.<br />

Wird die Palette sukzessive auf weitere Sortimentsbereiche ausgeweitet?<br />

Wolfgang Kirsch: Wir tauschen uns eng <strong>mit</strong> den Kollegen unserer ge -<br />

samten Vertriebsorganisation aus. Wenn wir merken, dass es Bedarf an<br />

einem neuen Produktsegment für PEAQ gibt, werden wir das prüfen. Wir<br />

können es uns in diesem Fall vorstellen, das Sortiment zu erweitern, zum<br />

Beispiel um Tablets, Laptops oder Ultrabooks. Die Voraussetzung dafür<br />

wird immer sein, für die Entwicklung und Produktion die richtigen Partner<br />

zu finden, <strong>mit</strong> denen wir unseren Qualitätsanspruch erfüllen können.<br />

Video-HomeVision: Welche Vorteile dürfen sich Endverbraucher durch<br />

die Eigenmarken erhoffen?<br />

Wolfgang Kirsch: Zum einen natürlich ein Mehr an Auswahl in einer<br />

Branche, die von zunehmender Konzentration geprägt ist. Zum anderen<br />

attraktive Produkte zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

Video-HomeVision: Müssen Kunden befürchten, dass sie im Markt<br />

künftig eher „hin“ zur Eigenmarke beraten werden anstatt zum Markenhersteller?<br />

Wolfgang Kirsch: Durch unsere dezentrale Organisation kaufen die<br />

Marktgeschäftsführer, die auch an ihrem Markt beteiligt sind, dezentral<br />

ein und handeln als Unternehmer. Der Kunde erwartet von uns eine<br />

möglichst große Auswahl in allen Sortimenten und eine Beratung nach<br />

seinen Bedürfnissen, dafür stehen wir auch. Die Exklusivmarken werden<br />

sich im Wettbewerb <strong>mit</strong> den anderen Produkten frei bewähren müssen.<br />

Sie werden – wie alle anderen Marken auch – präsentiert und stehen <strong>mit</strong><br />

diesen in einer Reihe bzw. bei Volumenartikeln auf Paletten. Ein Vorteil<br />

wird jedoch sein, dass wir die Exklusivmarken sehr leicht in unsere Flyer-<br />

Werbung integrieren können.<br />

Video-HomeVision: Insbesondere Media Markt gilt durch seine Werbestrategie<br />

als Discounter. Welches Preisniveau peilen Sie vergleichsweise<br />

für die Eigenmarken an?<br />

Wolfgang Kirsch: Es gibt mehrere Exklusivmarken, die unterschiedliche<br />

Produkt- und Preissegmente abdecken. Allen gemeinsam ist, dass wir <strong>mit</strong><br />

allen Marken den Kunden das geben wollen, was ihnen einen optimalen<br />

Nutzen verspricht – zu einem fairen Preis, der etwa zehn Prozent unter<br />

dem vergleichbarer Marken liegt, oder bei gleichem Preis mehr Ausstattung<br />

bietet.<br />

Video-HomeVision: Welchen Kundenservice dürften Käufer der Eigenmarken<br />

erwarten?<br />

Wolfgang Kirsch: Die Garantiezeiten richten sich nach den gesetzlichen<br />

Vorschriften. Für PEAQ und Koenic arbeiten wir <strong>mit</strong> Service-Partnern, die<br />

auch für den Großteil der europäischen A-Marken arbeiten. Für den Kunden<br />

wird es, was den Service betrifft, keinen Unterschied machen, ob er<br />

eine Exklusivmarke oder ein Markenprodukt kauft.<br />

Bei unseren Fernsehern bieten wir 24 Monate lang einen Vor-Ort-Service<br />

und eine telefonische Hotline. Hat der Kunde ein technisches Problem,<br />

bieten wir ihm also einen Ansprechpartner. Ist das TV-Gerät defekt,<br />

kommt ein Techniker zu ihm nach Hause, um das Problem zu lösen.<br />

Im Audiobereich geben wir 24 Monate Garantie. Im Garantiefall ist der<br />

Ansprechpartner für den Kunden sein Saturn oder Media Markt.<br />

Hätten Sie‘s<br />

gewusst?<br />

Erst seit 10. Oktober 2011<br />

ist Saturn <strong>mit</strong> einem eigenen<br />

Online-Shop im Netz.<br />

Wie bei der hausinternen<br />

Konkurrenz von Media<br />

Markt können Kunden,<br />

wenn sie möchten, auch<br />

hier im Web bestellen und<br />

die Ware im Saturn um<br />

die Ecke abholen – oder<br />

sie natürlich zu sich nach<br />

Hause liefern lassen.<br />

13 Ländern und 600 Media-Märkte in<br />

15 Ländern plus die Online-Shops bereit.<br />

Deshalb habe man bei der Entwicklung<br />

der Marken und Produkte<br />

„von Anfang an darauf geachtet, dass<br />

diese in allen Ländern, in denen wir<br />

vertreten sind, verstanden werden“,<br />

so Kirsch. „Wir kooperieren <strong>mit</strong> internationalen<br />

Top-Herstellern, und in die<br />

Entwicklung der Produkte fließen<br />

unsere Ideen aus allen Ländern ein.“<br />

Zweifel, dass die PEAQ-Geräte <strong>mit</strong><br />

Panasonic, LG, Samsung und Co. konkurrieren<br />

könnten, hat man in Ingolstadt<br />

angesichts der sehr akribischen<br />

Vorbereitung des Markteintritts nicht:<br />

„Wenn die Produkte gut sind, werden<br />

sie sich bewähren“, ist Wolfgang<br />

Kirsch überzeugt.<br />

Ebenso klar wie die Qualitätsansprüche<br />

sind indes die Ziele, die man sich<br />

bei Media-Saturn im wenig gewinnverwöhnten<br />

Unterhaltungselektronikmarkt<br />

gesteckt hat.<br />

Erste Bewährung im Test<br />

„Selbstverständlich erhoffen wir uns<br />

von den Exklusivmarken für uns höhere<br />

Margen – nicht nur durch die<br />

bessere Kontrolle der Wertschöpfungskette,<br />

sondern auch durch Service-Dienstleistungen,<br />

speziell wenn<br />

es um die zunehmende Vernetzung<br />

im Bereich der Unterhaltungselektronik<br />

geht“, sagt Wolfgang Kirsch.<br />

Wie gut und wettbewerbsfähig die<br />

PEAQ-Produkte am Ende wirklich<br />

sind, werden schon bald die Tests von<br />

Video-HomeVision zeigen. Los geht‘s<br />

bereits in dieser Ausgabe <strong>mit</strong> dem ersten<br />

42-Zoll-TV (ab Seite 24). Weitere<br />

Tests von Blu-ray-Playern und Heimkino-Paketen<br />

werden in den kommenden<br />

Ausgaben folgen.<br />

Im zweiten Schritt müssen sich die<br />

hauseigenen Neuheiten der Media-<br />

Saturn-Gruppe dann natürlich im Ladenregal<br />

bewähren: in direkter Nachbarschaft<br />

zu den bekannten, etablierten<br />

Marken. Doch auch dieser<br />

Aspekt wurde nach Aussage von Wolfgang<br />

Kirsch bestens vorbereitet: „Bei<br />

uns sind alle Produkte einer Kategorie<br />

übersichtlich in einem Regal ausgestellt<br />

– vom Preiseinstiegsmodell bis<br />

hin zum High-End-Produkt. Die Exklusivmarken<br />

reihen sich hier ein.<br />

22


Starken Marken schadet Wettbewerb<br />

nicht.“ Der Topmanager aus Ingolstadt<br />

ist überzeugt: „Trotz unserer Exklusivmarken<br />

wird der A-Marken-Umsatz<br />

noch mehr wachsen. Und wenn<br />

wir <strong>mit</strong> den Exklusivmarken den einen<br />

oder anderen wachrütteln – umso<br />

besser, auch für unsere Kunden.“<br />

Service optimieren<br />

Inwiefern die Ingolstädter ihren Hersteller-Mitbewerbern<br />

<strong>mit</strong>telfristig an<br />

der einen oder anderen Stelle nicht<br />

nur das Wasser reichen, sondern sie<br />

auch übertrumpfen können, bleibt<br />

angesichts der noch ausstehenden<br />

Tests zwar erst einmal dahingestellt.<br />

Sehen lassen können sich die PEAQ-<br />

Neulinge jedoch allemal. Ihr Design<br />

wirkt geradlinig, elegant und spiegelt<br />

die angestrebte Preispositionierung<br />

sehr gut wider.<br />

Und für den Media-Saturn-Manager<br />

Kirsch steht in der Anfangsphase ohnehin<br />

nicht der Wettbewerb <strong>mit</strong> A-<br />

Marken im Vordergrund. Die Pläne für<br />

die kommende Zeit klingen deutlich<br />

bescheidener: „Im ersten Schritt wollen<br />

wir die Lieferantenauswahl, die<br />

Logistikkette und die Bereiche After<br />

Sales und Service noch weiter optimieren,<br />

um eine solide Basis für ein<br />

starkes Wachstum zu sichern.“ Hehre<br />

Ziele, denn nur so wird die Marke<br />

Schlank und elegant<br />

Der PHP500AE ist ein hochwertig<br />

gestalteter Around-Ear-Kopfhörer für zu<br />

Hause und für unterwegs.<br />

Mit dem 5.1-Blu-ray-<br />

Komplettsystem<br />

PBR510HC geht<br />

PEAQ erstmals auf<br />

PEAQ ihrem Namen künftig auch alle<br />

Heimkino-Kurs.<br />

Ehre machen können.<br />

■<br />

_06TH2_Yamaha_Video_12_11.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 95.00 mm);14. Oct 2011 06:13:01<br />

Der Blu-ray-Player PEAQ PBR110 hat u.a. eine BD-<br />

Live-Funktion und beherrscht die USB-Wiedergabe.<br />

Den PEAQ-Entwicklern war es wichtig, gleich zum Start <strong>mit</strong> einer breiten Produktpalette<br />

Präsenz zu zeigen. So steht im Video- und Audio-Segment eine<br />

Vielzahl an Komponenten zur Auswahl: LCD-<strong>TVs</strong>, Blu-ray-Player, 2.1- und<br />

5.1-Heimkino-Systeme, Docking-Stationen für iPod, iPad und iPhone, Bluetooth-<br />

Lautsprecher, Micro-Audiosysteme und Kopfhörer. Die Designs sind keine Revolution,<br />

aber schlank und elegant und können <strong>mit</strong> vielen A-Marken durchaus<br />

konkurrieren. Auch in puncto Funktionsumfang haben die Media-Saturn-Experten<br />

<strong>mit</strong>gedacht, wie etwa die praktische Möglichkeit der Videowiedergabe via<br />

USB-Stick am Blu-ray-Player und an den Heimkino-Systemen belegt.<br />

Der „A.R.T Wedge“ dämpft die Schwingungen<br />

des Leistungswandlers, der Leistungstransistoren,<br />

der Kühlkörper und hoher Schallpegel in der<br />

Nähe des Geräts.<br />

ROCK SOLID PERFORMANCE<br />

Abgebildetes Modell: RX-A810.<br />

Ebenfalls erhältlich: RX-A1010, RX-A2010 & RX-A3010<br />

Je weiter man sich im Audiobereich der Grenze des technisch Machbaren nähert, desto<br />

spannender wird es für die Entwickler. Denn plötzlich werden Artefakte hörbar, die selbst<br />

anspruchsvollen Hörern auf anderen Modellen bisher entgangen waren.<br />

Wir bei Yamaha stießen jedenfalls auf solch ein Phänomen und haben flugs ein System entwickelt,<br />

das die Beeinträchtigung der Audioleistung durch Vibrationen reduziert: Ein Dämpfungssystem<br />

namens „A.R.T. Wedge“. Das ist aber nur eine Neuerung unserer AV-Receiver der AVENTAGE-Serie.<br />

AVENTAGE Receiver, das beste Hörerlebnis aller Zeiten?<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

Weitere Informationen bei Ihrem Yamaha-Fachhändler oder unter www.yamaha.de<br />

23


Im Fokus | TesT: PeAQ-LCD-Fernseher<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,3 m // PAL-DVD:<br />

2,9 m // HD: 1,9 m<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

<strong>Bild</strong>modus: natürlich |<br />

Kontrast: 62 | Helligkeit:<br />

30 | Schärfe: 10| Farbe:<br />

31 | Hintergrundbeleuchtung:<br />

<strong>mit</strong>tel | Farbe:<br />

31 | Dynamischer Kontrast:<br />

niedrig | Rauschunterdrückung:<br />

aus | Farbtemperatur:<br />

warm | Farbverschiebung:<br />

0 | Hautton:<br />

0 | RGB-Gain: 16, 16,<br />

16 | HDMI True Black:<br />

aus<br />

peaq PTV421100-B € 750<br />

exzellente Ausstattung, gute<br />

Verarbeitung, gute Fernbedienung<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

kein 3D, unruhiges <strong>Bild</strong>, noch<br />

einige Software-Bugs (Vorserie)<br />

gut 70 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Spitzenleistung<br />

Wir haben zum exklusiven Test eines der ersten fast serienreifen muster eines<br />

PeAQ-Fernsehers bekommen. er lieferte für seinen angestrebten Preis viele positiv<br />

überraschende eigenschaften, jedoch auch einige ernüchternde ergebnisse.<br />

Große Tasten in<br />

übersichtlicher<br />

Anordnung erleichtern<br />

die Bedienung<br />

und steuern<br />

sogar Aufnahmefunktionen.<br />

Wenn eine Handelsorganisation zum Hersteller<br />

wird, gibt es viele Herausforderungen, aber auch<br />

viele Chancen. Keiner ist wohl so kundennah wie<br />

ein guter Händler und könnte bei Produktkonzepten alle<br />

wichtigen Wünsche der Käufer berücksichtigen, andere Gerätemerkmale,<br />

die bei den klassischen Herstellern eher politischer<br />

Natur sind, hingegen vernachlässigen. Und natürlich<br />

wird ein komplettes Glied der Wertschöpfungskette<br />

ausgelassen, wenn die Media-Saturn-Gruppe jetzt eigene<br />

Geräte auf den Markt bringt, wodurch die jeweiligen Produkte<br />

entweder besonders preiswert oder besonders profitabel<br />

werden.<br />

Der Rahmen stimmt<br />

Als zur IFA das geplante Projekt der Eigenmarken von<br />

Saturn und Media Markt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde,<br />

standen die Vorurteile des gemeinen Testredakteurs<br />

schnell fest: Die Traumfernseher eines Produktmanagers,<br />

der „Geiz geil“ findet, aber „doch nicht blöd“ ist, werden<br />

Flimmerkisten sein, die neben Gemüse und Getränken in<br />

einigen Lebens<strong>mit</strong>telmärkten auf Paletten stehen.<br />

Doch weit gefehlt. Schon beim Auspacken bemerkt man<br />

eine solide Verarbeitung, gekrönt von einem echten Glas-<br />

fuß. Seine satinierte Oberfläche ist sogar recht unempfindlich<br />

gegen Staub, Fingerabdrücke und Kratzer. Zudem<br />

bereitet der Aufbau des Geräts keine Probleme, obwohl<br />

uns noch keine Bedienungs- und Installationsanleitung<br />

<strong>mit</strong>geliefert werden konnte – sie war noch nicht fertig.<br />

Wenn man die aktuellen Designs der Top-Marken-<strong>TVs</strong><br />

im Vergleich sieht, erscheint der Rahmen des PEAQ eher<br />

breit. Seine leicht mattierte Anthrazitfarbe ist durch ihre<br />

Unauffälligkeit gut fürs <strong>Bild</strong>. Wer es etwas extravaganter<br />

haben will, bekommt das Gerät aber auch in Weiß.<br />

Positiv fällt auch die große Fernbedienung auf. Sie quittiert<br />

jeden Druck auf ihre gummierten Tasten <strong>mit</strong> einem<br />

schön spürbaren Rasten und dem Aufblitzen einer Kontroll-LED.<br />

Zudem ist das Feld rund um die Menüsteuerung<br />

erhaben und dadurch besonders ergonomisch. Einige der<br />

vielen Tasten sind sinnvollen Direktfunktionen gewidmet,<br />

andere allerdings eher bedeutungslos.<br />

Schaut man auf die Anschlussfelder des PEAQ, findet<br />

man eine gute Kombination aus klassischen und modernen<br />

Buchsen. Insgesamt vier HDMI-Anschlüsse – drei hinten,<br />

einer an der Seite – öffnen das Tor zu HD-Quellen, zwei<br />

echte Scart-Buchsen sorgen für genügend Rückwärtskompatibilität.<br />

Komponente und VGA dürfen nicht fehlen, ein<br />

24


Subwoofer-Ausgang kann dem schwachen Klang erheblichen<br />

Tiefgang verleihen. Die beiden USB-Anschlüsse sind<br />

sofort belegt: <strong>mit</strong> dem beigelegten WLAN-n-Adapter und<br />

<strong>mit</strong> unserer externen Festplatte, auf der frei empfangbare<br />

Sendungen aufgezeichnet werden können.<br />

Diese holt sich der PEAQ über zwei Antennenbuchsen,<br />

die durch einen CI-Plus-Schacht <strong>mit</strong> allerlei Pay-TV-Anbietern<br />

zusammenarbeiten. Dass der Front-AV-Eingang über<br />

einen Adapter erfolgt, ist nicht ungewöhnlich; dass die Lautstärke<br />

des Kopfhörers über ein kleines Drehrädchen geregelt<br />

wird, hingegen schon.<br />

Einen Multi-Tuner haben <strong>mit</strong>tlerweile die meisten hochwertigen<br />

Fernseher, doch vor allem die Satellitenvariante<br />

des PEAQ glänzt <strong>mit</strong> einer leichten Erstinstallation <strong>mit</strong> vorsortierter<br />

Liste und einer guten Anpassung an die üblichen<br />

Varianten von Satellitenanlagen.<br />

So liegt dann ARD HD auf Programmplatz eins, gefolgt<br />

von ZDF HD. Die Umschaltzeiten des Tuners sind sehr gut,<br />

nach dem Umschalten wird wie üblich eine Sendungsinfo<br />

gezeigt, die gefolgt wird von der Einblendungsoption für<br />

HbbTV. Tatsächlich besitzt der PEAQ diese neue Technik<br />

bereits, um die ihn einige Geräte der Topmarken beneiden.<br />

Alles funktioniert einigermaßen zügig – natürlich erst,<br />

nachdem das Gerät an das weltweite Datennetz gestöpselt<br />

wurde. Dann kommt man auch in den Genuss des neuen<br />

Internet-Portals, das bereits viele gute Apps besitzt, und ➜<br />

Keine Design-Spielereien<br />

_073CL_Wentronic_Video_01_12_2011.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);10. Nov 2011 15:04:36<br />

Mit echtem Glasfuß und ordentlich schwerer Verarbeitung<br />

macht der PEAQ beim Anfassen einen besseren Eindruck als<br />

manches doppelt so teure Gerät. Die leicht mattierte, dunkle<br />

Oberfläche des Gehäuses wirkt dabei nicht wirklich topmodern.<br />

Dank des Verzichts auf Design-Spielereien konzentriert<br />

sich die Aufmerksamkeit jedoch richtigerweise auf das<br />

<strong>Bild</strong>, statt den Rahmen in den Vordergrund zu rücken.<br />

10<br />

•• •<br />

Designed in<br />

Germany<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

Years<br />

Warranty<br />

High-Quality<br />

Assurance<br />

25


Im Fokus | TesT: PeAQ-LCD-Fernseher<br />

• = ja // – = nein // Alle<br />

er<strong>mit</strong>telten Messwerte<br />

beziehen sich auf die von uns<br />

er<strong>mit</strong>telten Optimalwerte<br />

*optimal: 2,2 // **optimal: 0<br />

Prozent // ***optimal: 100<br />

Prozent // ****optimal: 6.500<br />

Kelvin<br />

DaTeN & MesswerTe<br />

Hersteller<br />

PEAQ<br />

Modell<br />

PTV421100-B<br />

Preis<br />

750 Euro<br />

Internet<br />

www.saturn.de<br />

Klasse<br />

42-Zoll-LCD-TV<br />

MesswerTe<br />

Abmessungen in cm (B x H x T)<br />

102 x 68 x 22 (4,4) cm<br />

<strong>Bild</strong>diagonale<br />

107 cm<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9<br />

Kontrast ISO / in-<strong>Bild</strong> / dynamisch 330:1 / 1.100:1 / 1.200:1<br />

Schwarzwert / Flächen- / Spitzenweiß 0,27 / 320 / 319 cd<br />

Gamma* / Abweichung zur Idealkurve** 2,34 / 4,2%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen**** 6.600 K, 7.700 K, 9.400K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 6.700 K / 1,5%<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung*** 98,5% / 95,7%<br />

Blickwinkelfehler / Dunkelabweichung 19,2% / 1,9%<br />

Strom max. / Film / Standby / aus<br />

120 / 85 / 0,2 / 0,0 W<br />

aNschlüsse<br />

Tuner: analog /DVB-T /-C /-S<br />

1 / 1 / 1 HD / 1 HD<br />

HDMI / Komponente / VGA 3 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 2 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 2 vorn / – / LAN<br />

Front- bzw. Seitenanschlüsse<br />

2x USB, HDMI-4, Kopfhörer,<br />

CI-Plus, AV-In (Klinke)<br />

Besonderheiten<br />

optischer Digitalton-Ausgang,<br />

Audio-In, Subwoofer-Ausgang<br />

aussTaTTuNg<br />

3D / Brillen <strong>mit</strong>geliefert / 2D zu 3D – / – / –<br />

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Rand-LED / •<br />

… via Lichtsensor / via <strong>Bild</strong>inhalt<br />

– / •<br />

Farbraum- / Farbtemperatureinstellung – / •<br />

… RGB Offset / Gain<br />

– / •<br />

Gamma-Einstellung/Rausch-/Artefaktfilter – / • /–<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung • / –<br />

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 4 / 4 / •<br />

<strong>Bild</strong>formate /Pixel-to-Pixel /WSS<br />

8 / • / •<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking • /– / –<br />

Medienwiedergabe über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiedergabe über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / veezy.net<br />

Festplatte für Aufnahmen / über USB – / •<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet – / –<br />

EPG / AV-Link • /–<br />

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung • / • / •<br />

<strong>Bild</strong>-in-<strong>Bild</strong> / <strong>Bild</strong>-in-Videotext – / –<br />

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / 40 x 40 cm<br />

Standfuß dreh- / neigbar • / –<br />

Zubehör –<br />

auch lokale DLNA-Medien-Server im Heimnetz können<br />

genutzt werden. Bei unseren Tests stürzten Medien zugriffe<br />

und komplexe HbbTV-Applikationen (ProSieben: Maxdome)<br />

mehrmals ab. Der Grund: Die Firmware-Version<br />

0.7.4.3 war noch in einem frühen Entwicklungsstadium.<br />

Thema Nummer eins: <strong>Bild</strong>qualität<br />

Befragt man Kunden, wird als wichtigstes Kaufkriterium<br />

stets die <strong>Bild</strong>qualität genannt – oft noch vor Kaufpreis und<br />

<strong>Bild</strong>größe. Die PEAQ-Fernseher stammen zwar aus einer<br />

von Europas größten und modernsten TV-Fabriken, die<br />

neuesten <strong>Bild</strong>verarbeitungs-Chips und Panels kamen jedoch<br />

nicht zum Einsatz. Die verwenden die Entwicklungsfirmen<br />

erst mal selbst oder verkaufen sie zu teuer. So besitzt<br />

das Gerät eine <strong>mit</strong> mäßigem Erfolg arbeitende 100-Hz-<br />

Bewegungsglättung, genannt Pixellence, ein 200-Hz-Panel<br />

<strong>mit</strong> 3D bleibt jedoch noch Zukunftsmusik.<br />

Der <strong>Bild</strong>eindruck von Blu-ray ist sehr gut <strong>mit</strong> knackigen<br />

Farben, neutraler Schärfe, echtem 24p und ordentlichem<br />

Kontrast, doch bereits das 720p-HDTV der ARD zeigt<br />

Skalierungs-Artefakte. Die <strong>Bild</strong>verbesserer, von 100 Hz<br />

über den Rauschfilter bis hin zur automatischen Dimmung<br />

des Hintergrundlichts, zeigen Nebenwirkungen.<br />

Dazu ist der Klang nicht wirklich gut. High-Ender werden<br />

das Gerät also nicht akzeptieren, sie sind aber auch<br />

nicht die Zielgruppe. Das sind eher die Durchschnitts-TV-<br />

Zuschauer: Sie dürften diese Qualitätsdetails gegenüber<br />

dem überragenden Preis-Ausstattungs-Verhältnis vernachlässigen.<br />

Daher ist zu erwarten, dass das Prinzip<br />

PEAQ bei den Elektronikmärkten funktioniert.<br />

Fazit<br />

PEAQ ist zwar nicht die Speerspitze der TV-Technologie,<br />

doch für den moderaten Preis hat das auch keiner erwartet.<br />

Man bekommt eine Ausstattung, die weit über das in der<br />

Preisklasse Übliche hinausgeht, und eine saubere Verarbeitung.<br />

In puncto <strong>Bild</strong>- und Tonqualität ist der TV hingegen <strong>mit</strong><br />

den preiswertesten Modellen der etablierten Marken vergleichbar,<br />

deren Straßenpreis gar nicht so weit entfernt liegt. ■<br />

Netzwerk-Funktionen<br />

HbbTV: Bereits viele TV-Stationen runden ihr Angebot <strong>mit</strong> Informationsportalen<br />

ab, die über das Internet geladen werden. Neben<br />

dem „Videotext der Zukunft“ gibt es Mediatheken, bald<br />

kommen wohl immer mehr wirklich interaktive Inhalte hinzu.<br />

Neben den senderspezifischen Angeboten von HbbTV kann jeder<br />

TV-Hersteller multimediale Apps in einem eigenen Portal anbieten.<br />

PEAQ tut dies direkt <strong>mit</strong> einem großen Startangebot, das noch<br />

ausgebaut werden soll – inklusive Shoppen bei Saturn.de.<br />

26


testergeBnisse<br />

Hersteller<br />

Modell<br />

Preis<br />

PEAQ<br />

PTV421100-B<br />

750 Euro<br />

<strong>Bild</strong>qualität max. 450 Punkte gut 67% 303<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) gut 33<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) gut 36<br />

High Definition (DVI/ HDMI) (75) sehr gut 58<br />

Kontrast (80) gut 56<br />

Schärfe (45) sehr gut 36<br />

Farbdarstellung (45) sehr gut 39<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) ausreichend 20<br />

<strong>Bild</strong>ruhe (45) befriedigend 25<br />

Klangqualität max. 60 Punkte Befriedigend 55% 33<br />

ausstattung max. 216 Punkte sehr gut 75% 162<br />

Tuner (60) gut 43<br />

Anschlüsse (85) sehr gut 69<br />

Multimedia (36) sehr gut 30<br />

Sonstige Extras (35) befriedigend 20<br />

Bedienung max. 90 Punkte gut 74% 67<br />

Menügestaltung (17) befriedigend 10<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) gut 28<br />

Installation (12) überragend 11<br />

Fernbedienung (21) sehr gut 18<br />

VerarBeitung max. 80 Punkte sehr gut 75% 60<br />

Anmutung (25) sehr gut 20<br />

Material (55) gut 40<br />

testurteil max. 896 Punkte gut 70% 625<br />

Preis / leistung<br />

Aus dem Messlabor<br />

üBerragend<br />

Der Farbraum des Panels ist eigentlich perfekt auf den HD-<br />

Standard abgestimmt (<strong>Bild</strong> rechts oben). Dies trifft jedoch nur<br />

bei viel zu hoher Einstellung der „Farbe“ zu. Bei gut kalibriertem<br />

<strong>Bild</strong> (unten) wird Grün leicht ins Gelbliche gezogen. Die Farbtemperatur<br />

„warm“ entspricht ab Werk gut der Vorgabe von<br />

6.500 Kelvin. Kontrastwerte und die Gammafunktion sind gut,<br />

die Farben des IPS-Panels (<strong>Bild</strong> links oben) stimmig, und der<br />

Blickwinkel ist arm an Farbverfälschungen.<br />

Traumsets<br />

für jeden Anspruch<br />

4/11 3/11<br />

7/10<br />

Testsieger und<br />

kompakter Preishammer<br />

nuBox WS-201 Set<br />

„Absoluter Tipp... Testurteil: überragend”<br />

Heimkino 4/11.<br />

nuBox WS-201 (Front/Center), 101 (Rear) und<br />

AW-441 (Subwoofer) – Setpreis 1184,-<br />

(TV und Verstärker <strong>mit</strong> Rack nicht im Lieferunfang)<br />

Referenz und<br />

„Absolute Spitzenklasse“<br />

nuVero 5 Set<br />

Stereoplay-Referenz „Surround-Design-Boxensets“<br />

(elegante Platzspar-Lautsprecher, ideal zu Flachbildschirmen),<br />

Klang: Absolute Spitzenklasse.<br />

Mocca, Perlweiß, Anthrazit. 5.1-Set <strong>mit</strong><br />

nuLine AW-1000 Aktivsubwoofer: 3839,-<br />

3/09<br />

„Gigantische Bassund<br />

Grundtongewalt“<br />

nuBox 681 Set<br />

„Testsieger... Preisbezogen einzigartige Ausstattung.<br />

Klingt bei sensationeller Dynamik jederzeit<br />

fein und geschmeidig.“<br />

Klang: Absolute Spitzenklasse, Preis/Leistung:<br />

Überragend. Stereoplay Highlight 3/09<br />

nuBox 681 Set (5.1): ab 2094,-<br />

Preise in Euro inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand · mehr: www.nubert.de/AGB.htm<br />

4<br />

2 3<br />

5<br />

Mit wenigen Klicks zu Ihrer Box in<br />

Wunschausführung! Bestellen Sie im<br />

interaktiven Webshop www.nubert.de<br />

4 Wochen Rückgaberecht,<br />

Geld-zurück-Garantie.<br />

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Nubert electronic GmbH, 73525 Schwäb. Gmünd<br />

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kostenlos in Deutschland 0800-6823780<br />

Direktverkauf, HiFi-/Heimkino-Studios:<br />

D-73525 Schwäb.Gmünd und D-73430 Aalen<br />

6<br />

1<br />

[1] CIE-Farbraum HDTV // [2] Maximale Helligkeit bei optimalen Einstellungen // [3] Farbtemperatur bei<br />

100 IRE // [4] Spektum des Weißbildes // [5] Farbtemperaturverlauf // [6] Helligkeitslinearität (Gamma)<br />

Ehrliche Lautsprecher<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

27


<strong>Bild</strong> | News & TreNds<br />

<strong>Bild</strong><br />

30 Test: Sieben Großbildfernseher von 55 bis 60 Zoll<br />

Die Preise fallen auch bei den größten Heimkino-<br />

Fernsehern. Wir haben die heißesten Modelle verglichen.<br />

46 Service: Der perfekte Sehabstand<br />

Welche <strong>Bild</strong>größe ist für Ihr Wohnzimmer die richtige?<br />

56 Test: 3D-Beamer von Optoma<br />

Gibt die neueste DLP-Technik <strong>mit</strong> Full HD 3D dem<br />

Projektormarkt neuen Schub?<br />

60 Test: HDTV-Receiver Dreambox DM7020 HD<br />

Eine traumhafte Set-Top-Box <strong>mit</strong> vielen Zusatzfunktionen<br />

48 Test: Vier HDTV-Kombirekorder<br />

Diese Multifunktionsgeräte zeichnen Satellitenfernsehen<br />

auf, spielen Silberscheiben ab und können noch viel mehr.<br />

Weitere aktuelle News und Trends zum Thema <strong>Bild</strong><br />

finden Sie unter www.<strong>video</strong>-homevision.de<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Loewe, Archiv<br />

LaCie investiert bei Loewe<br />

Der französische Speicherspezialist LaCie hat 1,17 Prozent der Stimmrechte am TV-Hersteller<br />

Loewe erworben. Wir haben Loewes Vorstandsvorsitzenden zu möglichen Konsequenzen befragt.<br />

„Strategie: Innovation“<br />

Oliver Seidl,<br />

Vorstandsvorsitzender der Loewe AG<br />

Video-HomeVision: Herr Seidl, wie sehen Sie die Beteiligung von LaCie<br />

an der Loewe AG?<br />

Oliver Seidl: Für Loewe sehen wir durch den Einstieg von LaCie große<br />

Chancen vor allem im Hinblick auf den strategischen Ausbau unseres<br />

Sortiments, aber auch im Vertrieb und beim Einkauf.<br />

Video-HomeVision: Was könnte eine Zusammenarbeit für Loewes<br />

Produktentwicklung bedeuten?<br />

Oliver Seidl: Die Speicherung und Verteilung von Video- und Audio-Inhalten<br />

im Heimnetzwerk steht bei Loewe schon seit Langem auf der Agenda. Unser<br />

Unternehmen ist u.a. führend und mehrfach ausgezeichnet bei der Integration<br />

von Festplatten-Rekordern ins TV-Gerät oder bei DR+Streaming, der Verteilung<br />

von Audio- und Video-Inhalten im gesamten Haus. Ein Blick auf das<br />

Produktportfolio der beiden Unternehmen zeigt, dass hier eine Vielzahl von<br />

Synergien entstehen kann. In Partnerschaft <strong>mit</strong> LaCie könnte ein Ordnungssystem<br />

im TV-Gerät für das gesamte Foto-, Video- und Audio-Archiv im Haus<br />

entstehen. Einfachste Bedienung und „Joy of Use“ sind hier die Themen.<br />

Video-HomeVision: Welche Chancen ergeben sich für den Vertrieb?<br />

Oliver Seidl: Aufgrund des attraktiven Designs und der innovativen Technik<br />

sind die Strategien beider Unternehmen sehr ähnlich und können sich<br />

deshalb im Fachhandel hervorragend ergänzen. So können Produkte von<br />

LaCie das Loewe-Sortiment in den Loewe-Fachgeschäften ergänzen.<br />

Umgekehrt sind Loewe-Produkte auch in der Distribution von LaCie im<br />

internationalen Bereich denkbar. Diese Perspektiven der Zusammenarbeit<br />

reichen über die reine Kapitalbeteiligung hinaus und können uns bei der<br />

strategischen Zielsetzung unterstützen, Marktführer im Premiumbereich<br />

der Consumer Electronics für individuelle Home-Entertainment-Systeme<br />

zu werden.<br />

28


set-one<br />

Schluss <strong>mit</strong> Analog<br />

www.setone.eu // ab 50 Euro<br />

Da<strong>mit</strong> bei der Abschaltung der analogen Satelliten-Ausstrahlungen<br />

2012 möglichst wenige TV-Zuschauer auf<br />

rauschende <strong>Bild</strong>schirme schauen, hat der Hersteller<br />

Set-One sich vorgenommen, den Digitalumstieg möglichst<br />

preiswert und einfach zu halten. Mit der kleinen<br />

Zapping-Box HD-Easy von der Marke EasyOne (<strong>Bild</strong>:<br />

oben) sollen sich Anschluss und Bedienung quasi von<br />

selbst erledigen – perfekt für Einsteiger. Dabei ist sogar<br />

die Nachrüstung von USB-Recording vorgesehen. Für<br />

Anspruchsvolle reicht die Produktpalette über HDTV-Receiver<br />

<strong>mit</strong> Twin-Tuner und Pay-TV-Option (HX-44 Twin CI+,<br />

250 Euro, <strong>Bild</strong>: unten) bis zum Hybrid-Receiver Genius HD<br />

(350 Euro), der HbbTV und den intelligenten EPG watchmi<br />

unterstützt.<br />

reFlecta<br />

Ganz flach an die Wand<br />

www.reflecta.de // 12 bis 52 Euro<br />

Gleich 14 neue Wandhalterungen<br />

für Flachbildschirme<br />

br ingt<br />

reflecta <strong>mit</strong> der Serie<br />

Slim auf den Markt.<br />

Allzu oft stehen die ultraflachen LED-Fernseher auf<br />

<strong>mit</strong>gelieferten Tischfüßen, wobei sie doch direkt an der<br />

Wand eine viel bessere Figur machen würden. Dass eine<br />

Halterung nicht teuer sein muss, beweist reflecta <strong>mit</strong> der<br />

neuen Serie Slim. Hier ist der Name Programm, denn<br />

der Wandabstand ist minimal. Viele der Modelle sind<br />

<strong>mit</strong> einer praktischen Wasserwaage ausgestattet, das<br />

größte kann sogar an seinem 80-cm-Vesamount TV-<br />

Geräte bis 70 Zoll bei 50 kg Gewicht aufnehmen.<br />

Frage des Monats<br />

3d-tV: Hot oder Flop?<br />

Wie werden sich Technik und Akzeptanz des<br />

dreidimensionalen Fernsehens in den kommenden<br />

Jahren entwickeln?<br />

Armando Romagnolo,<br />

General Manager Produktmarketing TV, Home<br />

AV & Training CE Panasonic Deutschland<br />

„Wir sind davon überzeugt, dass 3D in<br />

absehbarer Zeit zur Standardausstattung<br />

moderner Fernseher zählt. Der Zugang<br />

zum dreidimensionalen Heimkino-Erlebnis wird immer<br />

leichter: Die Shutterbrillen werden zunehmend<br />

komfortabler, günstiger und lassen sich in Zukunft dank<br />

des neuen, einheitlichen Technikstandards unabhängig<br />

vom TV-Hersteller verwenden. Gleichzeitig wächst das<br />

Angebot an 3D-Content nicht nur bei Filmen, sondern auch<br />

im Bereich der (Spiele-)Software und Fernsehübertragungen.<br />

Da<strong>mit</strong> wird die tolle 3D-Technik künftig immer<br />

öfter zu einem Event in den eigenen vier Wänden – nicht<br />

als Ersatz für 2D-Fernsehen, sondern als Ergänzung.“<br />

Marcos Pérez Herrera,<br />

Senior Product Marketing Manager CTV & DAV,<br />

Samsung Electronics GmbH<br />

„Das Verbraucherinteresse an plastischen<br />

3D-<strong>Bild</strong>ern wächst deutlich und<br />

dieser Trend wird sich in Zukunft fortsetzen<br />

– 3D wird immer mehr zum festen Bestandteil moderner<br />

Fernseher. Schon heute bieten viele unserer neuen<br />

Smart <strong>TVs</strong> außergewöhnliche <strong>Bild</strong>er in 2D und 3D, auch<br />

in der Mittelklasse. Dabei setzen wir weiterhin auf die<br />

hochwertige Active-Shutter-Technologie, die Zuschauern<br />

unserer Meinung nach das bestmögliche Seherlebnis liefert.<br />

Samsung bietet nicht nur ein komplettes 3D-Sortiment<br />

an <strong>TVs</strong>, Zuspielern und Zubehör, sondern auch die<br />

passenden Inhalte: Über eine Million 3D-Filme wurden<br />

bislang über die kostenlose TV-App Explore 3D geladen.“<br />

Stefan Holländer,<br />

Marketing Director, Sony Deutschland<br />

„Die 3D-Technik, die wir heute im Premium-Bereich<br />

anbieten, wird in den<br />

kommenden Jahren mehr und mehr<br />

zum Standard für TV-Geräte werden.<br />

Innovationen deuten sich bereits heute an: das Kopfkino<br />

von Sony, 3D ohne Brille oder grundsätzliche technische<br />

Verbesserungen der <strong>Bild</strong>qualität – zum Beispiel durch<br />

4K –, die selbstverständlich auch der 3D-Darstellung zugutekommen.<br />

Fakt ist: 3D bleibt ein wichtiges Thema für<br />

Sony und die gesamte Branche und <strong>mit</strong> neuen, attraktiven<br />

Filmen und Spielen wird die Aufmerksamkeit für<br />

die spannende Technologie weiter steigen.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

29


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

Applaus,<br />

Applaus...<br />

30


Autor: Markus Wölfel // Redaktion: Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Diese Fernsehriesen haben es in sich. Jeder von ihnen ist auf einem<br />

Spezialgebiet unschlagbar. Grandioserweise gehören sie auch noch<br />

unterschiedlichen Preisklassen an, sodass für jeden etwas dabei ist:<br />

angefangen beim wahren Heimkino bis hin zum Multimedia-Display.<br />

<strong>mit</strong> knapp einem Quadratmeter <strong>Bild</strong>fläche haben<br />

diese Fernseher die größte Mattscheibe, die es<br />

noch zu einem akzeptablen Preis-Leistungs-<br />

Verhältnis zu kaufen gibt. Wer ein noch größeres<br />

<strong>Bild</strong> will, muss viel Geld in die Hand nehmen oder auf<br />

Projektion umschwenken. Mit einem optimalen Betrachtungsabstand<br />

zwischen zwei und vier Metern sollten die<br />

hier vorgestellten Geräte die allermeisten anspruchsvollen<br />

Wohnzimmer-Szenarien abbilden können.<br />

Klassentreffen<br />

Zum Test sind drei Preisklassen angetreten:<br />

➜ In der Mittelklasse traf LG <strong>mit</strong> dem einzigen Polarisationstechnik-TV<br />

auf die Preissensation von Sharp.<br />

➜ Eine Stufe darüber waren es Samsung, Sony und Toshiba.<br />

Als passenden Mitspieler stellten die Tester noch<br />

einen Panasonic-Plasma dazu, da er <strong>mit</strong> einem Listenpreis<br />

von 2.800 Euro und einem konkurrierenden System zur<br />

<strong>Bild</strong>erzeugung das Testfeld abrundet.<br />

➜ Als Exot aus der Oberklasse brillierte der Philips-TV.<br />

Er weist als einziger Fernseher im Test das CinemaScope-<br />

<strong>Bild</strong>seitenverhältnis auf (siehe Kasten, Seite 44).<br />

Unter den Herstellern herrscht ein stetiger Kampf um<br />

Marktanteile. Daher breiten sich so viele Ausstattungsmerkmale<br />

so schnell in der Branche aus. USB-Recording<br />

ist so ein Feature, das inzwischen in jeden guten TV gehört.<br />

Zwar bietet die Aufnahmefunktion meist nicht den Komfort<br />

eines Stand-alone-Festplatten-Rekorders, für einen<br />

schnellen Mitschnitt ist sie jedoch eine feine Sache.<br />

Inzwischen ist ein Internet-Zugang bei Fernsehern ab<br />

der Mittelklasse Standard, und auch WLAN-Transponder<br />

sind schon Pflicht. Dadurch werden viele Features erst<br />

möglich. HbbTV etwa als Multimedia-Videotext kommt<br />

ohne Daten aus dem Web nicht aus. Auch die Kopplung des<br />

Fernsehers <strong>mit</strong> dem Smartphone als Steuergerät oder als<br />

Medien-Zuspieler wäre ohne Vernetzung kaum denkbar.<br />

Wie gut gelingt all das? Vorhang auf zum Vergleich.<br />

➜<br />

im test<br />

sieben tVs Von 55 bis 60 Zoll<br />

lG<br />

55LW579S<br />

€ 2.100<br />

PhiliPs<br />

58PFL9956H<br />

€ 4.200<br />

samsunG<br />

UE60D6500<br />

€ 3.000<br />

sharP<br />

LC-60LE635E<br />

€ 1.800<br />

sony<br />

KDL-55HX825<br />

€ 2.800<br />

toshiba<br />

55WL863G<br />

€ 2.500<br />

Getestet: 08/2011<br />

Panasonic<br />

TX-P55VT30E<br />

€ 2.700<br />

Flachbild-TV: Wie es begann<br />

Der erste große Flachfernseher in den Redaktionsräumen<br />

von Video-HomeVision kam von Philips. Es war 1997, und der<br />

acht Zentimeter dicke Plasma <strong>mit</strong> 42-Zoll-Flachbild brauchte<br />

noch eine separate Anschlussbox in der Größe eines Bierkastens.<br />

Sein Schwarz glich eher Grau, was aber viele Käufer<br />

nicht davon abhielt, diese TV-Revolution zu erstehen. Er<br />

kostete damals rund 15.000 Euro. Und mancher Mitbewerber<br />

war sogar noch teurer.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

31


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

LG 55LW579S € 2.100<br />

viele Apps, praktischer <strong>Bild</strong>assistent,<br />

sieben 3D­Brillen dabei<br />

keine Aufnahme via Sat­Empfänger,<br />

teilweise ruckelndes <strong>Bild</strong><br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,9 m // PAL-DVD:<br />

3,0 m // HD: 2,0 m<br />

sehr gut 76 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Mit großen Tasten<br />

und einem übersichtlichen<br />

Aufbau<br />

ist die Fernbedienung<br />

von LG eine<br />

der besseren in<br />

ihrem Metier.<br />

Der Exotische<br />

Das einzige Gerät im Test, das Polarisations-<br />

statt Shutterbrillen<br />

für seinen 3D-Fernseher einsetzt,<br />

kommt von LG. Da diese deutlich<br />

preisgünstiger sind als ihre elektronischen<br />

Pendants, gehört eine familienfreundliche<br />

Großpackung zum<br />

Lieferumfang. So kommen sieben<br />

Zuschauer gleichzeitig in den Genuss<br />

des dreidimensionalen <strong>Bild</strong>s. Wegen<br />

der enormen Größe des schlichten Panels<br />

müssen sie nicht einmal eng nebeneinander<br />

sitzen.<br />

Trotz direkter LED-Hinterleuchtung<br />

ist der LG <strong>mit</strong> nur rund drei Zentimetern<br />

extrem dünn. Die Entwickler<br />

tauften das Feature LED Plus. Durch<br />

ihre Anordnung lassen sich die einzelnen<br />

LED-Blöcke leichter ansteuern<br />

und genauer lokal dimmen. Helle<br />

Motive vor dunklem Hintergrund setzen<br />

sich präzise ab. Schwarz wirkt<br />

tatsächlich schwarz.<br />

Im <strong>Bild</strong>test waren es deshalb weniger<br />

die statischen <strong>Bild</strong>er, die dem LG<br />

zu schaffen machten, als schnelle<br />

Schwenks und hektische Schnitte. Die<br />

Bewegungskorrektur TruMotion arbeitete<br />

erst nach Feinjustage einigermaßen<br />

sauber. Ruckler waren dennoch<br />

gelegentlich auszumachen. Sehr<br />

einfach war es dagegen, den <strong>Bild</strong>schirm<br />

richtig einzustellen: Ein <strong>Bild</strong>assistent<br />

führt den Anwender durch<br />

die Justage von Helligkeit, Kontrast,<br />

Farbe und Farbtemperatur.<br />

Üppige Ausstattung<br />

Auch <strong>mit</strong> seiner Ausstattung kann<br />

der Koraner punkten: Er bringt alles<br />

<strong>mit</strong>, was den Fernsehalltag einfacher<br />

macht. Sogar eine USB-Recording-<br />

Funktion haben die Entwickler implantiert.<br />

Die Festplatte zeichnet allerdings<br />

nur TV-Signale <strong>mit</strong>, die vom<br />

Antennen- und vom Kabel-Tuner<br />

stammen. Obwohl der TV auch einen<br />

Sat-Empfänger intus hat, können seine<br />

Signale nicht aufgenommen werden.<br />

Schade.<br />

Auch in puncto Bedienung hat sich<br />

bei LG einiges getan. Dem handlichen<br />

Geber fehlt die Menütaste. Stattdessen<br />

gelangt der Benutzer ins Home<br />

Dashboard. Von dort aus kann er dann<br />

tiefer ins Menü einsteigen. Neben diversen<br />

Internet-Portalen wie etwa<br />

Taggesschau.de, Facebook oder You-<br />

Tube können dort auch die Online-<br />

Videotheken von Maxdome und Acetrax<br />

aufgerufen werden. Auch die<br />

Apps sind in ihrer Vielfalt kaum zu<br />

übertreffen, obwohl viele von ihnen<br />

nur in Englisch verfügbar sind.<br />

Immerhin ist auch ein freier Web-<br />

Browser eingebaut. Er lässt sich <strong>mit</strong><br />

einer App für ein iPhone oder ein Android-Handy<br />

steuern – wie auch der<br />

Fernseher selbst.<br />

Im Home Dashboard<br />

hat der Zuschauer<br />

Zugriff auf<br />

die Premium-Dienste<br />

(Mitte), die Apps<br />

(rechts) und die<br />

Launcher Bar (unten).<br />

Hinter Anleitung<br />

verbirgt sich<br />

der TV-Guide.<br />

Wie bei LG üblich, ist die für eine präzise Multi-Room-Steuerung<br />

wichtige RS-232-Schnittstelle eingebaut. Weiterhin<br />

bringt der Fernseher auch alle gebräuchlichen Anschlüsse<br />

<strong>mit</strong>. Scart-, YUV- und Videosignale müssen jedoch über <strong>mit</strong>gelieferte<br />

Adapter eingespeist werden.<br />

32


PhiliPs 58PFL9956H € 4.200<br />

Kinoformat für Filmfans, Aufnahme-Funktion,<br />

Multiview, Ambilight<br />

teilweise träge Bedienung, kein<br />

direkter Zugriff aufs EPG<br />

sehr gut 87 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,2 m // PAL-DVD:<br />

2,6 m // HD: 1,7 m<br />

highlight<br />

Der Einzigartige<br />

Der Philips-TV wirkt riesig und<br />

zierlich zugleich. Das liegt an seinem<br />

einzigartigen <strong>Bild</strong>format. Die<br />

Entwickler lehnten sein Panel an die<br />

<strong>Bild</strong>proportionen eines Kinos an.<br />

Filme, die <strong>mit</strong> schwarzen Balken oben<br />

und unten gesendet werden, können<br />

so vergrößert werden, dass sie das<br />

CinemaScope-Format des Fernsehers<br />

ausfüllen. Die eineinhalb Meter breiten<br />

<strong>Bild</strong>er wirken imposant. Man muss<br />

sich jedoch da<strong>mit</strong> abfinden, dass Formate<br />

<strong>mit</strong> kleinerem <strong>Bild</strong>seitenverhältnis<br />

als 21:9 auch schwarze Balken<br />

zeigen (siehe Grafik, Seite 44).<br />

Immerhin macht das schmale Format<br />

so erst Multiview möglich. Das<br />

Fernsehbild wird dabei zur Seite geschoben<br />

und verkleinert. Der so gewonnene<br />

Platz lässt sich per Knopfdruck<br />

zum Browsen nutzen.<br />

Doch der Niederländer hat noch<br />

wesentlich mehr zu bieten. Das nicht<br />

gerade dünne Panel beherbergt die<br />

qualitativ hochwertige LED Pro-Technik.<br />

Dabei wird die bei LCD-Fernsehern<br />

notwendige Rückbeleuchtung<br />

durch direkt strahlende LEDs realisiert.<br />

Zur Verbesserung des Kontrasts<br />

dimmt der Fernseher die LEDs in<br />

dunklen <strong>Bild</strong>bereichen herunter (Local<br />

Dimming).<br />

Breites spektrum<br />

Im <strong>Bild</strong>test konnte der Philips voll<br />

überzeugen. Ein sattes Schwarz und<br />

ein leuchtendes, kräftiges Weiß sorgten<br />

für ein gigantisches Kontrastverhältnis.<br />

Als Bewegungskorrektur<br />

kam 1200 Hz Perfect Motion Rate zum<br />

Einsatz: Sie arbeitet bei langsamen<br />

<strong>Bild</strong>ern perfekt. Nur bei hektischen<br />

Schwenks und schnellen Schnitten<br />

kam sie hin und wieder aus dem Tritt.<br />

Die Farbwiedergabe ließ sich fast auf<br />

Normniveau justieren. Das extrem<br />

hohe Spitzenweiß sorgte auch bei 3D-<br />

<strong>Bild</strong>ern – durch die Brille gedämpft –<br />

noch dafür, dass keine Details geschwärzt<br />

wurden.<br />

Die Bedienung des Niederländers<br />

gelingt auch Laien. Das bildfüllende<br />

Menü führt sie sicher durch die Untiefen<br />

der Fernseherkonfiguration.<br />

Und sollte es mal nicht klappen, hilft<br />

die Online-Bedienungsanleitung oder<br />

einer der vielen Assistenten weiter.<br />

Insgesamt könnten nur die Reaktionszeiten<br />

– vor allem im übersichtlichen<br />

tvtv-<strong>Bild</strong>menü – schneller sein.<br />

Der Zuschauer kann jedoch im <strong>Bild</strong>menü<br />

einstellen, dass statt des tvtv-<br />

Pendants die Programmdaten der<br />

Sendeanstalten verwendet werden<br />

sollen.<br />

Auch beim Surfen hat der Benutzer<br />

die Wahl: Er kann aus einer großen<br />

Auswahl Dienste wählen oder gleich<br />

den Internet-Browser nehmen.<br />

Aufs Äußerste reduziert,<br />

wirkt die Fernbedienung<br />

von Philips<br />

zwar sehr aufgeräumt,<br />

allerdings<br />

fehlen wichtige<br />

Knöpfe.<br />

Die schlanke Brille<br />

sitzt gut und schont<br />

auch bei längeren<br />

Filmen dank ihres<br />

geringen Gewichts<br />

den Nasenrücken.<br />

Sie wird per USB-<br />

Kabel aufgeladen.<br />

Das tvtv-EPG arbeitet zuweilen etwas träge, liefert dafür aber ein<br />

Info-Portal, das seinesgleichen sucht. Dort lassen sich nicht nur<br />

Aufnahmen programmieren und die Inhaltsangabe abrufen,<br />

sondern auch zusätzliche Informationen per Hypertext anklicken,<br />

etwa zu Schauspielern.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

33


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

SamSUng UE60D6500 € 3.000<br />

viele Netzwerk- und Internet-<br />

Dienste, tolles Schwarz<br />

grobes 3D-<strong>Bild</strong>, einige Filme sind<br />

übers Netz nicht spulbar<br />

sehr gut 82 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 4,0 m // PAL-DVD:<br />

3,2 m // HD: 2,2 m<br />

Öko-Tipp<br />

Der Vielfältige<br />

Unglaublich, dass der schicke und<br />

riesige Fernseher <strong>mit</strong> nur vier<br />

Millimeter dicken Schrauben auf der<br />

transparenten Fußsäule gehalten<br />

wird. Das funktioniert genauso wie<br />

die ebenfalls unglaubliche Kom bination<br />

aus 3D­Shutter­Technik und<br />

100­Hertz­<strong>Bild</strong>wiederholfrequenz.<br />

Und tatsächlich flimmert es nicht bei<br />

der 3D­Wiedergabe. Die räumlichen<br />

Motive wirken ruhig und klar. Allerdings<br />

zeigen schräge Kanten bei zu<br />

geringem Abstand treppenartige Muster;<br />

das <strong>Bild</strong> erscheint etwas gröber<br />

als bei der 200­Hertz­Konkurrenz.<br />

Ansonsten gab sich der günstige<br />

Mittelklässler im Test kaum eine Blöße.<br />

Ein kräftiges Schwarz verhilft ihm<br />

zu einem starken Kontrast. Auch<br />

zweidimensionale <strong>Bild</strong>er bekommen<br />

so Tiefe. In puncto Farbe gab es ebenfalls<br />

keinen Grund zur Kritik. Der<br />

Samsung könnte lediglich bewegte<br />

Motive etwas geschmeidiger darstellen.<br />

Zwar ließ sich Motion Plus bei<br />

ihm fein justieren, gänzlich frei von<br />

Bewegungsunschärfen wurde das<br />

<strong>Bild</strong> dann aber doch nicht.<br />

Viele Dreingaben<br />

Der Samsung­Fan wird kaum ein Feature<br />

vermissen, so üppig fallen die<br />

Dreingaben des 60­Zöllers aus. Sogar<br />

drei USB­Buchsen haben ihm die Entwickler<br />

gegönnt. Eine davon kann für<br />

eine USB­Festplatte genutzt werden,<br />

um da<strong>mit</strong> das Fernsehprogramm der<br />

digitalen Tuner <strong>mit</strong>zuschneiden. Die<br />

beiden anderen Buchsen bleiben frei<br />

für Speichersticks, um Mediendateien<br />

einzuspielen.<br />

Es gibt kaum ein Format, das der<br />

TV nicht liest – auch über das Netzwerk.<br />

Der eingebaute DLNA­Client<br />

spielt Musik, Fotos und Videos vom<br />

eigenen Server klaglos ab. Nur beim<br />

Spulen komprimierter AVI­Dateien<br />

verweigerte er im Test den Dienst. Als<br />

Media­Renderer dagegen arbeitete er<br />

tadellos. Über einen im Netz eingebuchten<br />

Windows­7­PC ließen sich<br />

Medien direkt auf den Fernseher beamen.<br />

Mit einem Smartphone und der<br />

dazu passenden App kann der Benutzer<br />

den Samsung­TV auch komplett<br />

ohne Fernbedienung steuern.<br />

Seine Internet­Rubrik namens Smart<br />

Hub bietet für alle Interessenlagen das<br />

richtige Programm, sei es ein Spiel, ein<br />

Rätsel oder schlicht die Nachrichten.<br />

Zwei Online­Videotheken sind vertreten:<br />

Maxdome und Acetrax.<br />

Ein freier Internet­Browser ist ebenfalls<br />

an Bord. Allerdings geriet im Test<br />

die Eingabe der Web­Adresse zum Geduldsspiel,<br />

da die Reaktionszeiten<br />

recht hoch waren. Im <strong>Bild</strong>schirmmenü<br />

ließ sich der TV hingegen schnell und<br />

intuitiv bedienen.<br />

In seinen Netzwerk-Einstellungen kann der Anwender<br />

das LAN oder WLAN einrichten. Als Media-Renderer<br />

lässt er sich auch vom Handy oder Notebook steuern.<br />

Der schmucklose<br />

Samsung-Geber<br />

liegt gut in der<br />

Hand. Dank seiner<br />

beleuchteten Tasten<br />

lässt er sich auch im<br />

Dunkeln bedienen.<br />

Das schlichte, aber aufgeräumte <strong>Bild</strong>menü (links) leitet den Anwender<br />

effektiv durch die Fernseher-Bedienung. In der Rubrik Netzwerk<br />

beispielsweise findet er alle dazugehörigen Einstellungen. Seine<br />

neu entwickelte, zierliche 3D-Brille (oben) ist ein wahres Leichtgewicht.<br />

Ihr Nachteil: Sie nutzt Knopfzellen statt Akkus.<br />

34


BDS 870. Elegant und kompakt. Spielt Blu-ray 3D und Blu-ray Disc ,DVDs und CDs in<br />

5.1-Surround-Sound. Der Multimedia-Hub <strong>mit</strong> mehreren HDMI ® v.1.4a-Eingängen. Finden<br />

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© 2011 HARMAN International Industries, Incorporated. Alle Rechte vorbehalten. Harman Kardon ist eine eingetragene Marke von HARMAN International Industries, Incorporated, in den USA und/oder<br />

anderen Ländern. Das beautiful/sound Logo ist eine Marke von HARMAN International Industries, Incorporated. Blu-ray 3D und Blu-ray Disc sind Marken der Blu-ray Disc Association. HDMI ist eine<br />

eingetragene Marke von HDMI Licensing LLC. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

Kauftipp<br />

Sharp LC-60LE635E € 1.800<br />

Timeshift auf USB-Laufwerk, sehr<br />

sparsam, viele Einstellmöglichkeiten<br />

spielt einige Formate über LAN<br />

nicht ab, kleine Schrift im Menü<br />

sehr gut 77 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 4,0 m // PAL-DVD:<br />

3,2 m // HD: 2,2 m<br />

Die wichtigen Drücker<br />

sind groß gestaltet<br />

und einfach<br />

zu ertasten. Die Beschriftung<br />

ist <strong>mit</strong>unter<br />

etwas verwirrend.<br />

Der Preiswerteste<br />

Dem für nur 1.800 Euro erhältlichen<br />

Kandidaten von Sharp<br />

sieht man auf den ersten Blick sein<br />

schmales Preiskorsett nicht an. Im<br />

Gegenteil: Mit seinem stylischen,<br />

dünnen Klavierlack-Rahmen sieht er<br />

sogar richtig edel aus. Das schlanke<br />

Panel ist oben gerade mal 26 Millimeter<br />

dick. Nur im Bereich der Lautsprecher<br />

ragt das Gehäuse nach hinten<br />

etwas heraus.<br />

Die Ausstattungsliste verrät dann<br />

doch, dass der 60-Zöller nicht der<br />

Spitzenklasse angehört: Sharp hat ein<br />

konventionelles Panel implantiert,<br />

statt eines <strong>mit</strong> der markanten Quattron-Technik<br />

zu verbauen. 3D-Wiedergabe<br />

ist ebenfalls nicht <strong>mit</strong> an<br />

Bord. Und der <strong>Bild</strong>aufbau erfolgt nur<br />

<strong>mit</strong> 100 statt <strong>mit</strong> 200 Hertz wie bei<br />

der 830er-Serie.<br />

Davon abgesehen, ist der gigantische<br />

Fernseher toll ausgestattet. Ein<br />

Multi-Tuner ist auch in dieser Klasse<br />

schon fast verpflichtend. Anschlüsse<br />

sind ebenfalls reichlich vorhanden:<br />

Neben den üblichen digitalen und<br />

analogen AV-Eingängen bietet der TV<br />

auch USB und Netzwerkbuchsen. Darüber<br />

hinaus legten die Entwickler<br />

einen WLAN-Stick <strong>mit</strong> in den Karton.<br />

Selbst die für Multi-Room-Systeme<br />

wichtige RS-232-Schnittstelle ist dabei.<br />

Über sie sowie über das Netzwerk<br />

lässt sich der Sharp fernsteuern.<br />

aktiv im Netz<br />

Auch bei den Internet-Anwendungen<br />

mischt der Sharp <strong>mit</strong>. Apps informieren<br />

den Benutzer über das Kinoprogramm,<br />

das Wetter oder den Verkehr.<br />

Ein freier Browser zeigt viele Webseiten<br />

zügig an.<br />

Als VoD-Dienst steht Viewster bereit.<br />

Hierfür haben die Entwickler einen<br />

SD-Kartenslot eingebaut, da<strong>mit</strong><br />

Das auf CE-HTML<br />

basierende Internet-<br />

Portal bietet allerlei<br />

Anwendungen aus<br />

verschiedenen Themenbereichen.<br />

Neben vier HDMI-Eingängen<br />

sind auch alle<br />

wichtigen analogen<br />

Anschlüsse vorhanden<br />

(Scart YUV, VGA).<br />

Praktisch für Multi-<br />

Room-Umgebungen:<br />

die serielle Schnittstelle<br />

(oben links).<br />

Auf dem blauen USB-Stick ist die Bedienungsanleitung<br />

gespeichert. Der<br />

WLAN-Stick darunter sorgt für die<br />

Netzverbindung.<br />

Filme auf einer SD-Karte zwischengespeichert<br />

werden können. So verringern<br />

sie den Leidensdruck von Betroffenen<br />

<strong>mit</strong> langsamen DSL-Anschlüssen.<br />

Als DLNA-Client nimmt<br />

der Sharp aber auch lokale Streams<br />

entgegen. Bei den Video-Formaten<br />

übers Netz war er im Praxistest allerdings<br />

etwas wählerisch. Der Japaner<br />

spielte nur MPEG- und AVCHD-Dateien<br />

ab. Über USB war er deutlich<br />

zugänglicher.<br />

Im <strong>Bild</strong>test überzeugte der Sharp<br />

<strong>mit</strong> einer sehr ordentlichen HD-Wiedergabe.<br />

Sein tolles Schwarz und der<br />

gleichmäßige Kontrastverlauf werteten<br />

selbst düstere Streifen auf. Mit<br />

seinen Farben lag er laut Norm etwas<br />

daneben, in der Praxis fiel das aber<br />

kaum auf. Bewegungen im <strong>Bild</strong> konnte<br />

er dank seines schnellen Panels nahezu<br />

fehlerfrei wiedergeben. Dabei<br />

erwies er sich als äußerst sparsam.<br />

36


DISNEY 3D BLU-RAY -<br />

FILME NICHT NUR SEHEN,<br />

SONDERN ERLEBEN!<br />

Disney setzt neue Maßstäbe in der 3D-Unterhaltung für Zuhause.<br />

Diamond Edition als<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Blu-ray 3D/2D<br />

<strong>Super</strong>set<br />

Diamond Edition als<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Mit der 3D-Technologie<br />

in High-Definition werden<br />

Sie diese Filme nicht<br />

einfach nur sehen,<br />

sondern erleben!<br />

Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set Blu-ray 3D/2D <strong>Super</strong>set Blu-Ray 3D/2D <strong>Super</strong>set<br />

Weitere Infos zur Blu-ray Disc unter www.disney.de/bluray<br />

© 2011 Disney/Pixar © 2011 Disney


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

Sony KDL-55HX825 € 2.800<br />

gute Integration sozialer Netzwerke,<br />

Soundbar im Lieferumfang<br />

Menü-Piktogramme anfangs<br />

verwirrend<br />

sehr gut 86 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,9 m // PAL-DVD:<br />

3,0 m // HD: 2,0 m<br />

TeSTSIeger<br />

Der Stilvolle<br />

Die Fernbedienung<br />

von Sony wirkt<br />

zwar etwas klobig,<br />

ist aber übersichtlich<br />

gestaltet. Die<br />

Laufwerkssteuertasten<br />

dienen angeschlossenen<br />

HDMI-<br />

CEC-Zuspielern<br />

wie auch beim<br />

Recording.<br />

Audio- und Video-<br />

Streams kann der<br />

Zuschauer über das<br />

Online-Portal<br />

Qriocity buchen.<br />

Der KDL-55HX825 entstammt<br />

der zweitbesten Klasse von<br />

Sony und ist dementsprechend<br />

üppig bestückt. Der entscheidende<br />

Unterschied zur Topklasse liegt im<br />

Panel. Die 925er-Serie verfügt über<br />

direkt leuch tende LEDs hinter dem<br />

Display, beim 55HX825 sitzen sie im<br />

Rahmen. Beim <strong>Bild</strong>aufbau arbeitet<br />

der Testkandidat auch <strong>mit</strong> 200 Hertz<br />

und Local Dimming, wenngleich in<br />

gröberen Zonen als im Topmodell. 3D<br />

beherrscht er auch.<br />

Die passende Brille muss man hingegen<br />

für 50 Euro hinzukaufen. Eine<br />

Skype-Kamera <strong>mit</strong> vier Mikrofonen<br />

für die Echo-Kompensation und ein<br />

HD-Chip sind ebenfalls als Zubehör<br />

für je# 100 Euro erhältlich. Sonst gibt<br />

es keine Abstriche.<br />

Neben dem zierlichen Standfuß ist<br />

ein Sockel im Monolith-Design dabei,<br />

der der Breite des Fernsehers ent-<br />

spricht. Das Panel wird darin eingelassen<br />

und leicht nach hinten geneigt.<br />

Außerdem haben die Techniker zusätzliche<br />

Lautsprecher in den Extrafuß<br />

eingebaut. Sie werden über den<br />

Audio Return Channel der HDMI-<br />

Buchse <strong>mit</strong> Signalen versorgt. Ein zusätzliches<br />

Netzteil liefert die Energie.<br />

Immer im <strong>Bild</strong><br />

Als total vernetzter Fernseher versteht<br />

der Sony alle verfügbaren Signale. Der<br />

Multi-Tuner etwa zeigt sich für die<br />

Broadcast-Abteilung verantwortlich<br />

und entschlüsselt Signale aus dem<br />

Kabel, von der Hausantenne und der<br />

Sat-Schüssel. Auf Netzwerk-Medien<br />

wird via LAN oder WLAN zugegriffen.<br />

In der Netzwerk-Sparte findet der Sony-Kunde<br />

jede Menge Video- und<br />

Audio-Streams, die teilweise gratis<br />

oder kostenpflichtig in Form des VoD-<br />

Dienstes Qriocity angeboten werden.<br />

Es sind wenige Internet-Widgets an<br />

Bord, dafür sind sie gut integriert.<br />

Twitter und Facebook lassen sich auf<br />

Wunsch permanent neben dem Fernsehbild<br />

einblenden. So bleibt der<br />

Nachrichten-Junkie immer auf dem<br />

Laufenden.<br />

Das letzte Bonbon ist ein freier Internet-Browser.<br />

Er baut die gewünschten<br />

Seiten flott auf und vergrößert<br />

bei Bedarf die Schrift.<br />

Im <strong>Bild</strong>test erstaunte der Sony <strong>mit</strong><br />

einer guten Darstellung von selbst<br />

schlecht aufgelösten Internet-Videos.<br />

HD Boost heißt die dafür verantwortliche<br />

Schaltung. Deren <strong>Bild</strong>er wirken<br />

zwar etwas weichgezeichnet, zeigen<br />

aber keine Klötzchenmuster. Auch die<br />

HD-Darstellung stimmte. Mit tollen<br />

Kontrasten, knackscharfen Konturen<br />

und in 3D auch noch einem grandiosen<br />

räumliches <strong>Bild</strong> setzte er sich auf<br />

den Spitzenplatz im Test.<br />

Im Monolith-Standfuß<br />

sind eigene Lautsprecher<br />

eingebaut. Sie<br />

werden per HDMI vom<br />

Fernseher angesteuert.<br />

Das geschieht per Audio<br />

Return Channel von<br />

der zweiten Buchse des<br />

TV. Ein Zuspieler lässt<br />

sich dann am Ausgang<br />

andocken, da die <strong>Bild</strong>signale<br />

durchgeschleift<br />

werden. Der TV schaltet<br />

seine eigenen Boxen<br />

automatisch ab.<br />

38


www.teufel.de<br />

Astrid Hulsebosch,<br />

Support International<br />

bei Teufel<br />

Matthias Wolniak,<br />

Controller bei Teufel<br />

Teufel Columa 300: Aluminium-Säulen-<br />

Lautsprecher für Heimkino und Musik<br />

5.1-Lautsprecher-Setimschlanken Format. Großer Klang,kleiner<br />

Platzbedarf. Passt perfekt zum Flachbildschirm. Freie Konfiguration:<br />

wahlweise kurzeund lange Säulen. Auch als 7.1-Kombination, <strong>mit</strong><br />

integriertemSurround-Receiver oder kabellosen Rear-Lautsprechern.<br />

Extrem kräftigerSubwoofer.InSilber oder Schwarz.<br />

Die Teufel Vorteile:<br />

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Preise korrekt zum Zeitpunkt der Anzeigenerstellung. Aktuelle Preise entnehmen Sie bitte der Website www.teufel.de.<br />

... macht glücklich


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

ToshibA 55WL863G € 2.500<br />

Surfen während der Aufnahme<br />

möglich, gute Zoom-Funktion<br />

spielt übers Heimnetz wenige<br />

Video-Formate ab<br />

sehr gut 80 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,9 m // PAL-DVD:<br />

3,0 m // HD: 2,0 m<br />

Die stylische Alu-<br />

Manschette lässt<br />

sich verschieben<br />

und verdeckt so<br />

weniger w ichtige<br />

Tasten.<br />

Der EPG von Toshiba<br />

ist recht übersichtlich.<br />

Auf Knopfdruck<br />

lassen sich<br />

darüber Programm-<br />

Infos abrufen oder<br />

Aufnahmen programmieren.<br />

Pfiffig:<br />

Er lässt die Suche<br />

nach Genres wie<br />

etwa Filmen zu.<br />

Der Elegante<br />

Die Designer haben beim Toshiba-TV<br />

ganze Arbeit geleistet.<br />

Bereits der Fuß <strong>mit</strong> dem<br />

aus gesägten Kreissegment ist ein<br />

Hingucker. Darauf haben die Techniker<br />

einen filigranen Schirm <strong>mit</strong> dünnem<br />

Aluminiumrand gesetzt, in dem<br />

eine winzige Kamera versteckt ist. Diese<br />

sorgt dafür, dass der Fernseher<br />

seine Zuschauer erkennt. In vier Profilen<br />

speichert Personal TV <strong>Bild</strong>einstellungen,<br />

Standardlautstärke und<br />

Favoritenlisten. Die Kamera identifiziert<br />

den vorher aufgenommenen Anwender<br />

und lädt automatisch seine<br />

persönlichen Einstellungen.<br />

Wer zudem eine Recording-Festplatte<br />

an eine der USB-Buchsen andockt,<br />

dem zeigt der Fernseher nur<br />

seine eigenen Aufnahmen darauf an.<br />

Überhaupt ist den Entwicklern das<br />

USB-Recording gut gelungen: Der<br />

Nutzer kann einen Nachlauf programmieren,<br />

um etwaige Verschiebungen<br />

auszugleichen – einzigartig in diesdem<br />

Test. Ebenfalls einzigartig: Der<br />

Zuschauer kann im Internet stöbern,<br />

während eine Aufnahme läuft.<br />

Kein üppiges Web-Angebot<br />

Das Internet-Portal Toshiba Places<br />

enthält einige Nachrichtenseiten,<br />

<strong>Bild</strong>bibliotheken und Video-Streams<br />

von Gratis-Anbietern wie You Tube sowie<br />

von Bezahlportalen wie Viewster.<br />

Insgesamt ist die Anzahl an In ternet-<br />

Anwendungen überschaubar.<br />

Der Toshiba kann auch auf DLNA-<br />

Server im eigenen Netzwerk zugreifen.<br />

Dabei zeigte er sich nicht gerade<br />

flexibel: Nur MPEG-Formate spielte er<br />

ab. Das konnte er über USB besser:<br />

Von einem eingesteckten USB-Stick<br />

las er im Test Datenformate, angefangen<br />

von DivX über WMV bis hin zu<br />

hochauf gelösten AVCHD-Dateien.<br />

Der optional erhältliche<br />

<strong>Bild</strong>sensor von X-Rite<br />

wurde speziell für Toshiba<br />

entwickelt. Mit<br />

einem Preis von 250 Euro<br />

ist er nicht ganz billig, erlaubt<br />

es dem Anwender aber,<br />

auf die Schnelle das <strong>Bild</strong> selbst zu<br />

justieren. Er wird per USB angedockt.<br />

Im <strong>Bild</strong>schirmmenü muss<br />

der Benutzer dann nur noch die<br />

Kalibrierung starten.<br />

Für den <strong>Bild</strong>test hat der Fernseher<br />

eine besondere Fähigkeit parat: Über<br />

einen optionalen <strong>Bild</strong>sensor lässt sich<br />

das <strong>Bild</strong> optimieren. Der Zuschauer<br />

muss das Gerät lediglich im <strong>Bild</strong>menü<br />

auf den Modus Hollywood Pro stellen,<br />

den Sensor in der <strong>Bild</strong><strong>mit</strong>te aufsetzen<br />

und die Autokalibrierung starten. Bei<br />

dieser Prozedur stellt der Fernseher<br />

selbstständig Farbe und Graustufen<br />

ein. Im Messlabor entsprachen die<br />

Resultate zwar nicht ganz der Norm,<br />

für den Hausgebrauch lieferte die<br />

Automatik aber schon ganz ordentliche<br />

Ergebnisse.<br />

Im Praxistest überzeugte der Toshiba<br />

55LW863G <strong>mit</strong> einem sauberen<br />

HD-<strong>Bild</strong> <strong>mit</strong> krachscharfen Motiven.<br />

Mit einem guten Kontrast und einer<br />

passablen Farbwiedergabe landete<br />

der Japaner im oberen Drittel.<br />

40


Getestet in AusGAbe 08/2011<br />

Der Erleuchtete<br />

Als Plasma-Fernseher nimmt der Kandidat von Panasonic<br />

eine Sonderstellung ein. Da er seinerzeit im Test zudem sehr<br />

gut abschnitt, sei er hier der Vollständigkeit halber nochmals<br />

erwähnt. Schon sein brillantes <strong>Bild</strong> sorgte unter den Test-<br />

Ingenieuren in der August-Ausgabe für Furore. Das Hauptaugenmerk<br />

lag auf dem neuen Kontrastfilter, der nicht nur<br />

den Kontrast deutlich anhob, sondern auch innere Refle-<br />

xionen minimierte und so den ohnehin großen Blickwinkel<br />

weiter aufbog.<br />

Licht und Schatten<br />

Da das Leuchtfeuer der Plasmazellen bis zu 600-mal in der<br />

Sekunde zündet und die Elektronik Zwischenbilder errechnet,<br />

sind Bewegungs-Artefakte kein großes Thema für ihn.<br />

3D-Motive bekommen durch die agile <strong>Bild</strong>verarbeitung<br />

ein lebendiges und natürliches Antlitz. Um die Lichteffizienz<br />

indes ist es nicht ganz so gut bestellt. Für eine brauchbare<br />

Lichtausbeute muss relativ viel Energie aufgewendet werden.<br />

Das wird allerdings Plasma-Freunde nicht schrecken,<br />

zumal sie bei ihm auch noch von der ausgefeilten Ausstattung<br />

profitieren. Seine Aufnahme-Funktion beispielsweise<br />

schreibt wahlweise auf USB-Festplatte oder SD-Karte. Da<strong>mit</strong><br />

die vergleichsweise kleinen Karten nicht zu schnell voll sind,<br />

haben die Entwickler zwei Kompressions-Modi eingebaut.<br />

So passt beispielsweise ein abendfüllender Spielfilm in der<br />

höchsten Stufe auf eine 2-GByte-Karte.<br />

Auch smarte Funktionen sind an Bord. Eine in Vielfalt <strong>mit</strong>telmäßige,<br />

in der Qualität jedoch ausgezeichnete Auswahl<br />

von Internet-Applikationen ist über sein aufgeräumtes <strong>Bild</strong>menü<br />

abrufbar. Viele namhafte Online-Anbieter sind darauf<br />

vertreten wie etwa YouTube, Facebook, und Acetrax. Skype-<br />

Vorbereitung, Smartphone-Steuerung und DLNA-Dienste<br />

komplettieren das Ausstattungspaket.<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 3,5 m //<br />

PAL-DVD:<br />

3,1 m //<br />

HD: 2,1 m<br />

PAnAsonic TX-P55VT30E € 2.700<br />

sehr gut 85 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

_073Q5_Canton_Video_01_12.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);11. Nov 2011 11:36:58<br />

WIR WEIHNACHTEN SIE<br />

Gedanken zum Fest<br />

Früher waren die Zeiten besser, die Geschenke größer und an Weihnachten hat es immer geschneit.<br />

Oder auch nicht. Was wirklich zählt, sind aber eigentlich ganz andere Dinge. Die Aufregung und die<br />

Vorfreude, die glänzenden Kinderaugen und die glücklichen Menschen, die genau das haben, was<br />

wir Ihnen wünschen: ein wirklich frohes Fest.<br />

www.canton.de<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

41


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

testergeBnisse<br />

highlight<br />

ÖKo-tiPP<br />

Hersteller LG Philips Samsung Sharp<br />

Modell 55LW579S 58PFL9956H UE60D6500 LC-60LE635E<br />

Preis in Euro 2.100 4.200 3.000 1.800<br />

Klasse 55-Zoll-LCD-TV 58-Zoll-LCD-TV 60-Zoll-LCD-TV 60-Zoll-LCD-TV<br />

<strong>Bild</strong>qualität max. 450 Punkte sehr gut 76% 342 sehr gut 89% 401 sehr gut 83% 375 sehr gut 79% 356<br />

Standard Definition (TV-Tuner) (50) gut 36 sehr gut 42 sehr gut 38 sehr gut 40<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) (50) sehr gut 40 sehr gut 45 sehr gut 41 sehr gut 43<br />

High Definition (DVI / HDMI) (75) gut 55 sehr gut 68 sehr gut 66 sehr gut 66<br />

Kontrast (80) gut 58 sehr gut 71 sehr gut 70 sehr gut 65<br />

Schärfe (45) sehr gut 40 überragend 42 überragend 42 sehr gut 40<br />

Farbdarstellung (45) überragend 43 überragend 41 überragend 43 sehr gut 39<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit (60) gut 40 sehr gut 53 befriedigend 35 ausreichend 23<br />

<strong>Bild</strong>ruhe (45) gut 30 sehr gut 39 sehr gut 40 sehr gut 40<br />

Klangqualität max. 60 Punkte gut 65% 39 sehr gut 78% 47 gut 67% 40 gut 72% 43<br />

ausstattung max. 216 Punkte sehr gut 82% 178 sehr gut 84% 182 sehr gut 80% 172 sehr gut 75% 161<br />

Tuner (60) sehr gut 47 sehr gut 47 gut 43 gut 44<br />

Anschlüsse (85) sehr gut 68 sehr gut 75 sehr gut 70 sehr gut 70<br />

Multimedia (36) überragend 33 sehr gut 32 überragend 34 gut 25<br />

Sonstige Extras (35) sehr gut 30 gut 28 gut 25 gut 22<br />

Bedienung max. 90 Punkte sehr gut 76% 68 sehr gut 87% 78 üBerragend 91% 82 sehr gut 79% 71<br />

Menügestaltung (17) sehr gut 14 sehr gut 14 sehr gut 14 gut 11<br />

Einstellungsmöglichkeiten (40) sehr gut 31 sehr gut 35 überragend 40 überragend 36<br />

Installation (12) gut 8 überragend 11 sehr gut 10 sehr gut 9<br />

Fernbedienung (21) gut 15 sehr gut 18 sehr gut 18 gut 15<br />

VerarBeitung max. 80 Punkte gut 73% 58 üBerragend 93% 74 sehr gut 80% 64 sehr gut 76% 61<br />

Anmutung (25) gut 18 sehr gut 25 sehr gut 22 sehr gut 20<br />

Material (55) gut 40 sehr gut 49 sehr gut 42 sehr gut 41<br />

testurteil max. 896 Punkte sehr gut 76% 685 sehr gut 87% 782 sehr gut 82% 733 sehr gut 77% 692<br />

Preis / leistung sehr gut gut sehr gut üBerragend<br />

KauftiPP<br />

Aus dem<br />

Messlabor<br />

In der Energieeffizienz sind alle<br />

Testkandidaten relativ genügsam,<br />

bis auf den Plasma-<br />

Fernseher. Mit einem <strong>mit</strong>tleren<br />

Leistungsbedarf von 230 Watt<br />

braucht er deutlich mehr Energie<br />

als die LCD-Modelle. Philips<br />

und Toshiba sind <strong>mit</strong> rund<br />

100 Watt auch recht sparsam,<br />

wenn man die Größe der <strong>Bild</strong>fläche<br />

zugrunde legt. Als besonders<br />

sparsam erweist sich<br />

der Sharp, da er <strong>mit</strong> einem<br />

60-Zoll-Panel im Mittel nur 84<br />

Watt benötigt, ebenso der LG<br />

<strong>mit</strong> 77 Watt bei 55 Zoll.<br />

Der Schwarzwert geht dank<br />

lokaler Dimmung immer weiter<br />

herunter. Allein bei vier der getesteten<br />

Modelle liegt er außerhalb<br />

des unteren Messbereiches<br />

des <strong>Bild</strong>sensors.<br />

[1] CIE-Farbraum HDTV // [2] Maximale Helligkeit<br />

bei optimalen Einstellungen // [3] Farbtemperatur<br />

bei 100 IRE // [4] Spektralverteilung des<br />

Weißbildes // [5] Farbtemperaturverlauf //<br />

[6] Helligkeitslinearität (Gamma)<br />

1<br />

LG<br />

Das Farbsegel (1) des LG war nach der Justage fast deckungsgleich<br />

<strong>mit</strong> den Vorgaben. Mit seinem hohen Spitzenweiß (2) lag er<br />

am oberen Rand des Testfeldes. Der Farbtemperaturverlauf verlief<br />

vorbildlicherweise schnurgerade von dunkel bis hell. Nur beim<br />

Gamma gab es eine deutliche Normabweichung von der. Bei dunklen<br />

Partien lag er leicht unter und bei hellen über der Richtlinie.<br />

1<br />

2 3<br />

2 3<br />

Sharp<br />

Obwohl das Mittelklasse-Modell von Sharp kein Quattron-Panel<br />

intus hat – diese LCD-Module verfügen über ein zusätzliches gelbes<br />

Pixel – lieferte er im Gelb sogar mehr als nötig. Rot und Blau<br />

orteten die Ingenieure ebenfalls deutlich außerhalb des Normfeldes<br />

(1). Überzeugend dagegen waren sein Farbtemperatur- (5)<br />

und der Gammaverlauf (6).<br />

4<br />

5<br />

6<br />

4<br />

5<br />

6<br />

1<br />

2 3<br />

Philips<br />

Zunächst fiel die hohe Spitzenhelligkeit ins Auge (2), was insbesondere<br />

der lichthungrigen 3D-Technik zugutekommt. Das Farbdreieck<br />

(1) war etwas größer, als es die Norm vorschreibt, aber<br />

insgesamt noch im Rahmen. Auch im Farbtemperaturverlauf (5)<br />

gab es kaum etwas zu kritisieren. Der Knick im Gammaverlauf (6)<br />

allerdings dürfte High-End-Freaks abschrecken.<br />

1<br />

2 3<br />

Sony<br />

Das Farbdreieck (1) konnten die Mess-Ingenieure komplett <strong>mit</strong><br />

dem Normbereich in Deckung bringen. Genauer geht es kaum. Die<br />

geringen Abweichungen beim Gamma (6) waren kaum der Rede<br />

wert. Rein rechnerisch lieferte er in diesem Punkt den besten<br />

Wert im Test: 2,2 <strong>mit</strong> nur vier Prozent Abweichung. Auch der Farbverlauf<br />

(5) liegt gerade auf der Nulllinie. So soll es sein.<br />

4<br />

5<br />

6<br />

4<br />

5<br />

6<br />

42


Sony<br />

Toshiba<br />

KDL-55HX825<br />

55WL863G<br />

2.800 2.500<br />

55-Zoll-LCD-TV<br />

55-Zoll-LCD-TV<br />

sehr gut 89% 401 sehr gut 84% 378<br />

sehr gut 42 sehr gut 40<br />

überragend 46 überragend 45<br />

überragend 68 sehr gut 64<br />

sehr gut 66 sehr gut 61<br />

überragend 43 überragend 42<br />

überragend 42 sehr gut 40<br />

sehr gut 53 sehr gut 47<br />

überragend 41 sehr gut 39<br />

sehr gut 80% 48 gut 68% 41<br />

sehr gut 84% 182 gut 74% 160<br />

sehr gut 45 gut 44<br />

sehr gut 76 sehr gut 69<br />

sehr gut 31 gut 25<br />

sehr gut 30 gut 22<br />

sehr gut 84% 76 sehr gut 83% 75<br />

sehr gut 14 sehr gut 13<br />

überragend 37 sehr gut 35<br />

sehr gut 10 sehr gut 10<br />

gut 15 sehr gut 17<br />

sehr gut 81% 65 sehr gut 81% 65<br />

überragend 23 sehr gut 22<br />

sehr gut 42 sehr gut 43<br />

sehr gut 86% 772 sehr gut 80% 719<br />

sehr gut<br />

1<br />

2 3<br />

sehr gut<br />

Samsung<br />

In der Farbverteilung auf dem <strong>Bild</strong>schirm war der Samsung einer<br />

der besten <strong>TVs</strong> im Test. Bei der Kalibrierung ließ er sich in puncto<br />

Farbwiedergabe nicht ganz an das Normdreieck (1) angleichen.<br />

Grün und Rot lagen etwas außerhalb. Der exakte Gammaverlauf<br />

verhalf ihm zu einer gleichmäßigen Darstellung der Grautreppe.<br />

Sehr ordentlich war auch sein Farbtemperaturverlauf (5).<br />

2 3<br />

testsieger<br />

4<br />

5<br />

6<br />

4<br />

5<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Viele Fernseher sind heutzutage schon<br />

ab Werk so eingestellt, dass es halbwegs<br />

auf jede Wohnsituation passt.<br />

Allerdings gibt es auch Ausreißer. Darüber<br />

hinaus sind nicht alle <strong>Bild</strong>verbesserungsschaltungen,<br />

die im Menü des<br />

TV zu finden sind, tatsächlich so effektiv,<br />

wie im Prospekt angegeben. Deshalb<br />

geben die Tester die Einstellungen<br />

an, <strong>mit</strong> denen der TV geprüft wurde.<br />

LG 55LW579S<br />

<strong>Bild</strong>modus: expert1 | Hintergrundbel.:<br />

43 | Kontrast: 89 | Helligkeit: 50<br />

| Schärfe: v50h30 | Farbtemp.: warm |<br />

Farbe: 50 | TruMotion: klar<br />

Philips 58PFL9956H<br />

<strong>Bild</strong>modus: ISF-Nacht | Kontrast der<br />

Hintergrundbel.: 42 | Helligkeit: 53 |<br />

Schärfe: 1 | Farbe: 57 | Rauschunterdrückung:<br />

aus | Perfect Natural<br />

Motion: ein | Clear LCD: ein | <strong>Super</strong><br />

Resolution: ein | MPEG-Artefakt-<br />

Unterdrückg.: ein | Lichtsensor: ein<br />

Samsung UE60D6500<br />

<strong>Bild</strong>modus: Standard | Hintergrundbel.:<br />

13 | Kontrast: 92 | Helligkeit: 45<br />

| Schärfe: 49 | Farbe: 50 | Schwarzton:<br />

aus | Optimalkontrast: gering |<br />

Schattendurchz.: -2 | Gamma: 0<br />

Sharp LC-60LE635E<br />

AV-Modus: Anwender | OPC: ein |<br />

Hintergrund-Bel.: +4 | Kontrast: +29 |<br />

Helligkeit: 1 | Schärfe: +4 | Farbe: +2<br />

| Farbtemperatur: tief bis <strong>mit</strong>tel | Fine<br />

Motion Einstellung: tief | Gamma: 0 |<br />

Aktiver Kontrast: ein | Rauschunterdrückung:<br />

aus<br />

Sony KDL-55HX825<br />

<strong>Bild</strong>modus: Anwender | Beleuchtung:<br />

max | Umgebungssensor: ein |<br />

Helligkeit: 50 | Kontrast: 88 | Farbe:<br />

52 | Schärfe: 18 | Farbtemp.: warm2 |<br />

Rauschunterdrückung: aus |<br />

Gamma: 0<br />

Toshiba 55WL863G<br />

<strong>Bild</strong>modus: Standard | Panelhelligkeit:<br />

70 | Kontrast: 90 | Helligkeit: 16<br />

| Schärfe: 0 | Farbe: -2 | Colourmaster:<br />

aus | Farbtemp.: 7 | Dyn. Hintergrundbel.:<br />

ein | SW-Level: 7x |<br />

Rauschunterdrückung: aus | Resolution+<br />

: auto | Motion Detection<br />

Range: Standard<br />

Kompromisslos<br />

innovativ<br />

Digitales High End Antennenkabel der Extraklasse<br />

· Komplett neu entwickelte Stecker-Konstruktion<br />

für konstant 125 dB Schirmung bis in die<br />

Steckerspitze<br />

· Innenleiter höchster Qualität für eine nahezu<br />

verlustfreie Signalübertragung<br />

· Massive Vollmetallstecker und strapazierfähiger<br />

Gewebemantel garantieren eine lange<br />

Lebensdauer<br />

· Abnehmbarer Mantelstromfilter<br />

für mehr Flexibilität in der<br />

Anwendung<br />

6<br />

1<br />

Toshiba<br />

Trotz Kalibriermodus zeigte der Toshiba erhebliche Abweichungen<br />

im CIE-Farbraum (1). Beim Gamma war er dagegen besser auf<br />

Linie zu bringen, obwohl er im oberen Bereich etwas abwich. Der<br />

Farbverlauf war zwar sehr gerade aber nicht auf Nulllinie einstellbar.<br />

Mit einem Spitzenweiß (2) von rund 200 Candela pro Quadratmeter<br />

bildete er das Schlusslicht unter den LCD-Modellen.<br />

OEHLBACH ® Kabel GmbH<br />

<strong>video</strong>-homevision.de Lise-Meitner-Straße | 01_2012 9 | D-50259 43Pulheim<br />

Tel.: + 49 22 34 / 80 72 20


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: lcd-fernseher<br />

Daten & Messwerte<br />

Hersteller LG Philips Samsung Sharp Sony<br />

Modell 55LW579S 58PFL9956H UE60D6500 LC-60LE635E KDL-55HX825<br />

Preis in Euro 2.100 4.200 3.000 1.800 2.800<br />

Internet: www. lg.de philips.de samsung.de sharp.de sony.de<br />

Klasse 55-Zoll-LCD-TV 58-Zoll-LCD-TV 60-Zoll-LCD-TV 60-Zoll-LCD-TV 55-Zoll-LCD-TV<br />

Messwerte<br />

Abmessungen in cm (B x H x T) 129 x 78 x 3,1 (34) cm 146 x 67 x 6,4 (26) cm 138 x 80 x 3,0 (33,5) cm 138 x 84 x 7,2 (33) cm 128 x 77 x 2,7 (31) cm<br />

<strong>Bild</strong>diagonale / Gewicht 139,7 cm / 27 kg 147,0 cm / 29 kg 152,0 cm / 29 kg 152,0 cm / 32 kg 139,8 cm / 28 kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9 2.560 x 1.080 / 16:9 1.920 x 1.080 / 16:9 1.920 x 1.080 / 16:9 1.920 x 1.080 / 16:9<br />

Kontrast nativ / in-<strong>Bild</strong> /dynamisch 566:1 / 1339:1 / 4986:1 7740:1 / 21550:1 / 60.000.000:1 972:1 / 4078:1 / 3.800.000:1 2750:1 / 6442:1 / 25.400.000:1 931:1 / 4955:1 / 2.820.000:1<br />

Schwarzwert /Flächen- /Spitzenweiß 0,07 / 349 / 330 cd 0,000 / 405 / 598 cd 0,000 / 380 / 378 cd 0,000 / 254 / 192 cd 0,000 / 282 / 278 cd<br />

Gamma* /Abweichung zur Idealkurve** 2,05 / 6,1 % 2,75 / 15,2% 2,34 / 5,5% 2,10 / 7,0% 2,2 / 4,1%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen**** 7000, 11.000, 19.700 K 6400, 8700, 10.400 K 6500, 7900, 9900, 17.900 K 6500, 8200, 9800, 11.500, 13.700 K 6500, 8500, 10.300, 13.500 K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 6515 K / 0,5% 6792 K / 3,5% 6767 K / 5,8 % 6407 K / 1,8% 6547 K / 0,2%<br />

Ausleuchtung /Farbverteilung*** 91,9% / 95,9% 95,9 % / 99,0% 95,3% / 99,2% 90,2% / 94,2% 94,2% / 97,4%<br />

Strom max. / Film / Standby / aus 142 / 77 / 0,06 / – W 230 / 108 / 0,1 / 0,0 W 148 / 86 / 0,05 / – W 134 / 84 / 0,08 / – W 153 / 86 / 0,22 / 0,00 W<br />

anschlüsse<br />

Tuner: analog / DVB-T / -C / -S •/ • / HD / HD • / HD / HD / HD • / • / HD / HD • / • / HD / HD • / • / HD / HD<br />

HDMI / Komponente / VGA 4 / 1 / 1 4 / 1 / 1 4 / 1* / 1 4 / 1 / 1 4 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 1 / 1 1 / 1 2/1* 1 / 1 1 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 2 / – / • 2 / – / • 3 / – / • 3 / – / • 2 / – / •<br />

Besonderheiten 2x AV-In, RS-232, opt. Digital- Ambilight Spectra 3, WLAN, WLAN, opt. Digitaltonausgang, opt. Digitaltonausgang, RS232- opt. Digitaltonausgang, WLAN,<br />

tonausgang, WLAN (optional), opt. Digitaltonausgang, Tastatur (*über <strong>mit</strong>gelieferten Adapter) Steuerung, WLAN über <strong>mit</strong>ge- Netzschalter<br />

Wireless Control anschließbar lieferten Dongle<br />

ausstattung<br />

3D / Brillen <strong>mit</strong>geliefert / 2D zu 3D Polarisation / 7 / • Shutter / – / • Shutter / – / • – / – / – Shutter / – / •<br />

Hintergrundbeleuchtung /regelbar Direkt-LED / • Direkt-LED / • Rand-LED / • Rand-LED / • Rand-LED / •<br />

… via Lichtsensor /via <strong>Bild</strong>inhalt •/ • • / • • / • • / – • / •<br />

Farbraum- / Farbtemperatureinstellung •/ • • / • • / • • / • • / •<br />

… RGB Offset /Gain • / • • / • • / • • / • • / •<br />

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 8 / 8 / • 6 / 1 / • 4 / 4 / • 9 / 1 / • 13 / 1 / •<br />

<strong>Bild</strong>formate / Pixel-to-Pixel / WSS 7 / • / • 6 / • 6 / • / • 6 / • / • 5 / • / •<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking –/ • / • – / • / • • / – / – • / – / – – / • / •<br />

HDMI-CEC-Grundfunktionen / erw. Simplink / • EasyLink / • Anynet+ / • AQUOS Link / • BRAVIA Sync / •<br />

HDMI: DeepColor/x.v.Color/ARC/LAN •/ • / • / – – / – / • / – • / • / • / – – / • / • / – • / • / • / –<br />

Medienwiederg. über DLNA & USB Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik<br />

HbbTV / Internet-Inhalte – / Smart TV (Portal, LG Apps, •/ Net TV (versch. Dienste, •/ Smart Hub (versch. Dienste, –/ AQUOS Net+, Browser • / BRAVIA Internet Video,<br />

Browser, Medienlink) Browser) Samsung Apps, Browser) (versch. Dienste, Browser) Qriocity, Widgets, Browser<br />

Festplatte für Aufnahmen /über USB –/ nur DVB-C&T – / • – / • – / nur Timeshift – / •<br />

<strong>Bild</strong>-in-<strong>Bild</strong> /<strong>Bild</strong>-in-Videotext –/ – Multiview • / • – / • • / •<br />

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung –/ 40 x 40 cm • / 40 x 30 cm – / 40 x 40 cm – / 40 x 40 cm – / 30 x 26 cm<br />

Standfuß dreh- / neigbar • / – • / – • / – – / – – / 0° - 6°<br />

Besonderheiten ISF-Mode, MagicMotion-ready, 2-in-1-Wandhalt., ISF-Mode, Skype-ready Design-Alu-Standfuß, Anwesen-<br />

DivX-Plus HD, Skype-ready 3D Max-Spielmodus, Skype-ready, heitssensor, Skype-ready,<br />

Smartphone-Fernbedienung<br />

Smartphone-Fernbedienung<br />

Eine Frage des Formats<br />

Heutzutage gibt es im Fernsehen, historisch bedingt, hauptsächlich<br />

drei <strong>Bild</strong>formate: 21:9, 16:9 und 12:9 – mathematisch gekürzt,<br />

ergibt 12:9 das althergebrachte Format 4:3. Die Brüche beschreiben<br />

das <strong>Bild</strong>seitenverhältnis von Breite zu Höhe. Das beinahe<br />

quadratische <strong>Bild</strong>format 4:3 sieht man vor allem noch bei Wiederholungen<br />

älterer Fernsehbeiträge, es ist aber auch noch in<br />

der Fotografie von Bedeutung. Im querformatigen 21:9 werden<br />

heutzutage viele Kinofilme gedreht und auch im Fernsehen oder<br />

auf Blu-ray so abgebildet. Sowohl 4:3 als auch 21:9 passen aber<br />

nicht formatfüllend ins etablierte Fernseherformat 16:9. Die Folge<br />

sind schwarze Balken oder verzerrte <strong>Bild</strong>er.<br />

Philips hat für Filmfans deshalb einen Fernseher gebaut, der<br />

optimal ans Filmformat angepasst ist. Der 21:9-TV vergrößert<br />

CinemaScope-Filme bildfüllend. Dafür muss der Zuschauer zum<br />

Teil erhebliche Einbußen bei der Wiedergabe gewöhnlicher<br />

TV-Kost in Kauf nehmen. Vom großen 58-Zoll-<strong>Bild</strong> bleibt etwa<br />

bei einer 4:3-Sendung nur noch das <strong>Bild</strong> eines 46-Zöllers übrig.<br />

44


Toshiba<br />

55WL863G<br />

2.500<br />

toshiba.de<br />

55-Zoll-LCD-TV<br />

127 x 77 x 2,7 (36) cm<br />

140,0 cm / 30 kg<br />

1.920 x 1.080 / 16:9<br />

748:1 / 3532:1 / 13.350:1<br />

0,02 / 267 / 141<br />

2,4 / 4,2%<br />

6200 – 14.200 K<br />

7091 K / 1,9%<br />

87,0% / 98 %<br />

152 / 106 / 0,06 W<br />

Standpunkt<br />

Markus Wölfel, tv-experte<br />

Im unteren Preissegment begeistert vor allem der Sharp <strong>mit</strong> stimmigen Ergebnissen.<br />

Sein <strong>Bild</strong> ist klar und weitgehend frei von Artefakten. 3D-Fans bekommen <strong>mit</strong> dem LG<br />

den richtigen <strong>Bild</strong>lieferanten – allerdings <strong>mit</strong> Abstrichen in der Bewegungsdarstellung.<br />

Im Mittelfeld liegt der Sony klar in Führung. Er liefert tolle Ergebnisse in <strong>Bild</strong> und Ton und besticht überdies<br />

<strong>mit</strong> vielen Netzwerk-Funktionen. Samsung und Toshiba lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um<br />

den zweiten Platz. Hier sollten vor allem die persönlichen Vorlieben entscheiden. Der durchgestylte<br />

Toshiba hat das bessere 3D-<strong>Bild</strong>, kommt aber bei den Internet-Funktionen nicht an die Vielfalt des nicht<br />

minder schicken Samsung heran. Wer keine Kompromisse eingehen möchte, Filme liebt und Reserven<br />

im Budget bereithält, für den ist der Philips die erst Wahl. Mit ihm macht der Filmeabend richtig Spaß.<br />

_074YF_Sommer_Cable_VHV_01_146x195.pdf;S: 1;Format:(146.00 x 195.00 mm);15. Nov 2011 11:27:04<br />

• / HD / HD / HD<br />

4 / 1 / 1<br />

2 / 1<br />

2 / • / •<br />

opt. Digitaltonausgang,WLAN,<br />

USB-Sensor (250€) zur<br />

Kalibrierung, Subwoofer-out<br />

Shutter / 1 / •<br />

Rand-LED / •<br />

• / •<br />

• / •<br />

• / •<br />

8 / 8 / •<br />

7 (+ 3x PC) / • / •<br />

– / • / •<br />

REGZA-Link / •<br />

• / • / • / –<br />

Filme, Fotos, Musik<br />

• / Toshiba Places (verschiedene<br />

Video-Streams, Dienste)<br />

– / • (<strong>mit</strong>geliefert)<br />

– / –<br />

– / 40 x 40 cm<br />

• / –<br />

Anwesenheitssensor,<br />

Gesichtserkennung,<br />

Smartphone-Fernbedienung<br />

• = ja // – = nein // Alle<br />

er<strong>mit</strong>telten Messwerte<br />

beziehen sich auf die von<br />

uns er<strong>mit</strong>telten Optimalwerte<br />

// *optimal: 2,2 //<br />

**optimal: 0 Prozent //<br />

***optimal: 100 Prozent //<br />

****optimal: 6.500 K<br />

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Fax: <strong>video</strong>-homevision.de +49 (0) 70 82/4 91 | 01_2012 33 -11<br />

excelsior@sommercable.com<br />

45


<strong>Bild</strong> | service<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Archiv<br />

Der perfekte<br />

Sehabstand<br />

Wo sitze<br />

ich richtig?<br />

Der optimale Sehabstand hängt nicht allein von<br />

der <strong>Bild</strong>schirmgröße, sondern auch von einigen<br />

weiteren Aspekten ab. Diese sind von TV-Modell<br />

zu TV-Modell verschieden oder wechseln gar<br />

je nach eingeschaltetem Sender.<br />

➜ <strong>Bild</strong>schirmdiagonale: Je größer der Schirm,<br />

desto weiter entfernt sollte man vom TV sitzen.<br />

➜ Auflösung der <strong>Bild</strong>quelle: Je detailreicher die<br />

<strong>Bild</strong>er, desto näher darf man an den Fernseher.<br />

➜ <strong>Bild</strong>qualität: Werden <strong>Bild</strong>fehler gut beseitigt,<br />

darf man noch ein Stück näher heran.<br />

➜ Sehkraft des Betrachters: Nicht zuletzt ist<br />

die Sehstärke absolut ausschlaggebend.<br />

die Frage nach dem optimalen sehabstand – gerade zu den neuen Großbild-Tvs –<br />

wird uns öfter gestellt als jede andere. Wir erklären, warum die Antwort nicht<br />

einfach ist und wir drei unterschiedliche Werte in unseren Tests angeben.<br />

Die erste Entscheidung beim TV-<br />

Kauf sollte sein, welche <strong>Bild</strong>größe<br />

maximal im Wohnzimmer<br />

sinnvoll ist. Und die ist in erster<br />

Linie abhängig vom Sitzabstand. Wer<br />

zu weit vom TV-Gerät entfernt sitzt,<br />

kann die volle <strong>Bild</strong>auflösung nicht<br />

mehr wahrnehmen; wer einen zu<br />

kurzen Abstand wählt, entdeckt <strong>Bild</strong>fehler<br />

wie das Pixelraster. Um die Entscheidung<br />

zu erleichtern, geben wir bei<br />

unseren TV-Tests einen empfohlenen<br />

Mindestsehabstand an.<br />

Doch das Ideal hängt von mehreren<br />

Aspekten ab. Für die <strong>Bild</strong>quellen TV-<br />

Empfang, DVD (Scart) und Blu-ray<br />

(HDTV) geben wir drei Werte an. Die<br />

<strong>Bild</strong>qualität – zum einen die Auflösung<br />

und Fehlerfreiheit des Quellsignals,<br />

zum anderen eine intelligente<br />

<strong>Bild</strong>verbesserung des TV-Geräts –<br />

verändert die optimale Sehposition.<br />

Die Auflösung des Auges<br />

Es gilt, die maximale Auflösung des<br />

menschlichen Auges in Relation zur<br />

Auflösung des wiedergegebenen TV-<br />

Signals zu bringen. Beide sind jedoch<br />

recht individuell. Schon die reale<br />

Schärfe einer guten Blu-ray unterscheidet<br />

sich von der einer schlecht gemasterten,<br />

ist aber noch Welten entfernt<br />

von der für DVB-T-Empfang oder Analog-TV<br />

charakteristischen Schärfe.<br />

Die Winkelauflösung des Auges<br />

wird je nach Individuum und Testmaterial<br />

<strong>mit</strong> 0,3 bis 1 Bogenminuten angegeben,<br />

entsprechend einem Millimeter<br />

der kleinsten wahrnehmbaren<br />

46


Faktor <strong>Bild</strong>auflösung<br />

Um die Auswirkung der Quellauflösung<br />

auf den Betrachtungsabstand<br />

zu zeigen, haben<br />

wir die Auflösung dieses <strong>Bild</strong>es<br />

herunterskaliert. Ansonsten<br />

entspricht es dem <strong>Bild</strong> darunter.<br />

Aus normalem Leseabstand<br />

sollte klar zu erkennen<br />

sein, dass Schärfe fehlt und<br />

schräge Linien sogar zackig<br />

wirken. In diesem Fall ist der<br />

Sehabstand zu gering. Betrachten<br />

Sie die beiden <strong>Bild</strong>er jedoch<br />

aus einem größeren Abstand,<br />

wird der Unterschied der<br />

beiden <strong>Bild</strong>er geringer, bis er<br />

nicht mehr zu erkennen ist. Das<br />

wäre dann der optimale Sehabstand<br />

für diese schlechte<br />

<strong>Bild</strong>quelle.<br />

Minimaler Abstand<br />

Dieses <strong>Bild</strong> zeigt die bestmögliche<br />

Druckqualität unseres<br />

Magazins. Beim idealen Betrachtungsabstand<br />

sieht man<br />

alle feinen <strong>Bild</strong>details, jedoch<br />

nicht das Druckraster, also die<br />

Farbpunkte, aus denen sich das<br />

<strong>Bild</strong> aufbaut.<br />

<strong>Bild</strong>höhe mal drei<br />

Als Faustregel für den optimalen Sehabstand bei<br />

Full­HD­Wiedergabe (etwa bei Blu­ray­Filmen)<br />

gilt die dreifache Höhe des <strong>Bild</strong>schirms.<br />

Struktur auf drei bis acht Metern Entfernung.<br />

Die neue Faustformel Sehabstand<br />

= <strong>Bild</strong>höhe x 3 gilt nur als<br />

grobe Richtlinie bei idealer <strong>Bild</strong>quelle,<br />

Full-HD-TV, optimal eingestelltem<br />

Fernseher und guter Sehkraft.<br />

Probieren statt Faustregel<br />

Wir er<strong>mit</strong>teln den Mindestsehabstand<br />

bei unseren Tests durch Ausprobieren<br />

im Labor. Das kann man zu Hause i<strong>mit</strong>ieren:<br />

Man braucht nur einen Laptop<br />

oder Computer <strong>mit</strong> HDMI- (DVI-)Ausgang.<br />

Dort stellt man die native Auflösung<br />

des TV-Gerätes ein, also 1.920 x<br />

1.080 Pixel, und betrachtet auf dem<br />

richtig kalibrierten Fernseher – Vorsicht<br />

bei zu hoher Schärfeeinstellung –<br />

einige Internet-Seiten und den Datei-<br />

Explorer (Darstellung: Details) bei sehr<br />

kleiner Schriftgröße.<br />

Es ist erstaunlich, wie nahe man herankommen<br />

muss, um alles erkennen<br />

zu können. Entfernt man sich vom<br />

Schirm, verschwimmt die kleine Schrift<br />

und man sitzt offensichtlich zu weit<br />

weg. Geht man wiederum sehr nahe<br />

heran, werden in Flächen die „Fliegengitter“-Strukturen<br />

des Displays<br />

oder die einzelnen farbigen Pixel (rot/<br />

grün/blau) sichtbar, aus denen sich das<br />

<strong>Bild</strong> zusammensetzt. Dann sitzt man<br />

definitiv zu nahe am Fernseher.<br />

Für den DVD- und TV-Empfang<br />

muss man deutlich weiter weg vom TV<br />

sitzen. So weit, dass man die geringere<br />

Auflösung oder die störenden MPEG-<br />

Artefakte (Klötzchen im <strong>Bild</strong>) nicht<br />

mehr erkennen kann.<br />

■<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

47


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: komBigeräte<br />

im test<br />

Kombigeräte<br />

Lg BDS590 € 300<br />

Panasonic DMR-BST700 € 750<br />

Panasonic DMR-XS400 € 550<br />

samsung BD-D8909S € 600<br />

Vier Asse<br />

auf Empfang<br />

Autor/Redaktion: Andreas Greil // <strong>Bild</strong>er: Andreas Greil, Josef Bleier, Stefan Rudnik<br />

All-in-one lautet die devise bei den kombigeräten. Neben einem Blu-ray- oder<br />

dVd-laufwerk liefern sie das tV-signal auf den <strong>Bild</strong>schirm und fungieren dazu<br />

noch als digitale Videorekorder. Wir haben vier dieser Universal-Asse getestet.<br />

48


hDTV-reKorDer miT BLu-ray<br />

Der Minimalist<br />

TesTerGeBnisse<br />

LG BDS590 € 300<br />

gut 73 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Der BDS590 aus dem Hause LG Electronics<br />

ist ein Kombigerät der Minimalklasse,<br />

dafür aber zum günstigen Preis<br />

zu haben. Eine eingebaute Festplatte<br />

gibt es nicht, dafür steht aber ein USB-<br />

Anschluss unter der Frontklappe parat,<br />

der es erlaubt, ein externes Speichermedium<br />

anzuschließen. Allerdings versteht<br />

das Gerät nur NTFS-formatierte<br />

Medien. Will man auf einem USB-Stick<br />

aufzeichnen, der standardmäßig <strong>mit</strong><br />

FAT32 formatiert ist, verweigert das<br />

Gerät den Aufnahmedienst. Ein Hilfsprogramm<br />

<strong>mit</strong> dem man den Stick formatieren<br />

könnte, existiert leider auch<br />

nicht, sodass hier nur der Gang zum<br />

PC bleibt. Auch Timeshift, das zeitversetzte<br />

Fernsehen, haben wir im Test<br />

vermisst. Schade, denn diese Funktion<br />

gehört eigentlich zum Standard.<br />

Der BDS590 besitzt zwei Tuner: einen<br />

Satelliten- und einen DVB-T-Empfänger.<br />

Die Signale beider Tuner lassen<br />

sich durchschleifen, sodass auch andere<br />

Geräte das jeweilige Signal empfangen<br />

können. Wer aber glaubt, dass<br />

man bei der Aufnahme eines TV-Programms<br />

über einen dieser Tuner eine<br />

zweite Sendung über den anderen Tuner<br />

sehen kann, wird enttäuscht. Läuft<br />

eine Aufnahme, bleibt der Klick auf die<br />

Programmlistentaste der Fernbedienung<br />

ohne Erfolg. Dafür kann der DVB-<br />

S-Tuner bei der Empfindlichkeit punkten<br />

und erreichte bei unseren Messungen<br />

Referenzwerte. Besser geht<br />

es nicht.<br />

Das LG-Kombigerät ist auch ein 3D-<br />

Blu-ray-Player. Die Einlesezeiten einer<br />

Blu-ray gestalten sich aber etwas lang,<br />

sodass man ein wenig Geduld aufbringen<br />

muss, bis das Menü der Disc am<br />

<strong>Bild</strong>schirm erscheint.<br />

Über LAN oder WLAN ist die Anbindung<br />

ans Internet und heimische<br />

Netzwerk vorhanden. Das Gerät fügt<br />

sich einwandfrei ins Netz ein, wobei<br />

alle Einstellungen wie beispielsweise<br />

die IP-Adresse automatisch vorgenommen<br />

werden.<br />

Hersteller<br />

LG<br />

Modell<br />

BDS590<br />

Preis<br />

300 Euro<br />

BiLDquaLiTäT max. 240 Punkte sehr GuT 83% 200<br />

Brillanz (40) sehr gut 30<br />

Farben (40) sehr gut 30<br />

Schärfe (60) sehr gut 50<br />

<strong>Bild</strong>fehler (40) sehr gut 30<br />

Empfangsstärke (60) überragend 60<br />

KLanGquaLiTäT max. 55 Punkte GuT 69% 38<br />

digital (35) gut 26<br />

analog (20) gut 12<br />

aussTaTTunG max. 130 Punkte GuT 62% 81<br />

Anschlüsse (35) befriedigend 18<br />

Medienvielfalt (40) gut 27<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (28) gut 19<br />

Funktionen (Software) (27) gut 17<br />

BeDienunG max. 100 Punkte GuT 70% 70<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (30) gut 22<br />

Fernbedienung (30) gut 18<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) gut 6<br />

Installation (20) sehr gut 17<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) gut 7<br />

VerarBeiTunG max. 50 Punkte GuT 64% 32<br />

Anmutung (30) gut 20<br />

Material (20) gut 12<br />

TesTurTeiL max. 575 Punkte GuT 73% 421<br />

Preis / LeisTunG<br />

sehr GuT<br />

Die Fernbedienung<br />

liegt gut in<br />

der Hand. Wichtige<br />

Tasten liegen auf<br />

einer Erhebung.<br />

Will man fänger, Blu-ray-Player,<br />

Satellitenemp-<br />

Festplatten-Rekorder<br />

und Netzwerk-Player ins<br />

Wohnzimmer stellen, hat man verschiedene<br />

Möglichkeiten: Entweder<br />

man platziert für jede Gattung ein<br />

einzelnes Gerät im Regal. Das wären<br />

bei unserem Beispiel, wenn man davon<br />

ausgeht, dass der Sat-Empfänger<br />

oftmals gleichzeitig ein Festplatten-<br />

Rekorder ist, immerhin noch drei Geräte,<br />

die den engen Platz im Schrank<br />

beanspruchen. Die Alternative: Man<br />

entscheidet sich für ein sogenanntes<br />

Kombigerät. Diese Gattung besitzt alles<br />

in einem: HD-Rekorder, Sat-, Kabel-<br />

oder Antennenempfänger und<br />

DVD- oder Blu-ray-Player. Alles bestens<br />

vereint in einem Gehäuse.<br />

Doch wie gut sind diese Kombigeräte<br />

wirklich, die oftmals nicht viel<br />

mehr kosten als eine der besagten<br />

Einzelkomponenten? Können die Bestandteile<br />

einem separaten Gerät das<br />

Wasser reichen? Arbeiten die Komponenten<br />

auch wirklich gut zusammen?<br />

Welche Vor- oder Nachteile gibt es<br />

bei einem solchen Kombigerät? Wir<br />

haben den Test gemacht und uns vier<br />

unterschiedliche Kombis ins Labor<br />

geholt.<br />

Das Testfeld<br />

Ins Rennen gingen Modelle aus dem<br />

Hause LG, Panasonic und Samsung.<br />

Da die Funktionsumfänge der Geräte<br />

zum Teil sehr unterschiedlich ausfallen<br />

und verschiedene Konzepte dahinterstecken,<br />

sind sie nicht wirklich<br />

zu vergleichen. Daher haben wir uns<br />

entschlossen, die Modelle separat zu<br />

untersuchen.<br />

Das LG- und das Samsung-Gerät<br />

sind Blu-ray-Player <strong>mit</strong> Empfangsteil<br />

für Satellitensignale. Die Samsung-<br />

Kombi besitzt dazu noch eine eingebaute<br />

Festplatte, ist also auch ein Festplatten-Rekorder.<br />

Das Panasonic-Modell DMR-BST<br />

700 ist ein Blu-ray-Rekorder <strong>mit</strong> Sat-<br />

Empfänger und Festplatte. Er kann<br />

auch auf Blu-ray-Rohlingen aufzeichnen.<br />

Die andere Panasonic-Kombi ➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

49


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: komBigeräte<br />

Blu-ray-rekorder<br />

Kombi <strong>mit</strong> <strong>Super</strong>paket<br />

Panasonic DMR-BST700 € 750<br />

sehr gut 83 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Der DMR-BST700 ist ein wahrer<br />

Alleskönner. Er zeichnet nicht nur auf<br />

Festplatte, sondern auch auf Blu-ray-<br />

Scheiben auf. Er ist der kleine Bruder<br />

des DMR-BST800, den wir in unserer<br />

Ausgabe 8/11 ab Seite 46 ausführlich<br />

getestet haben.<br />

Der Unterschied zwischen den beiden<br />

Geräten liegt in der Ausstattung. Während<br />

der 800er <strong>mit</strong> einer 500-GByte-Festplatte<br />

aufwarten kann, besitzt der Kleine<br />

eine Kapazität von 320 GByte. Auch der<br />

zweite HDMI-Ausgang fehlt bei der<br />

kleineren Variante.<br />

Ansonsten gleichen sich die beiden<br />

Brüder. Der DVB-S-Doppel-Tuner sorgt<br />

dafür, dass man ein Satellitenprogramm<br />

aufnehmen kann, während man ein anderes<br />

betrachtet – das Ganze selbstverständlich<br />

in High Definition. Für Pay-<br />

TV besitzt der DMR-BST700 zwei CI-<br />

Plus-Schächte, die dann jeweils ein entsprechendes<br />

Modul samt Smartcard<br />

aufnehmen.<br />

Gut ist, dass der Nutzer im Einstellungsmenü<br />

entscheiden kann, ob er den<br />

Stream so, wie er vom Satelliten kommt,<br />

aufnehmen oder doch Platz sparen will.<br />

Insgesamt stehen zehn Qualitätsstufen<br />

bereit, um Aufnahmen nach den eigenen<br />

Wünschen zu komprimieren. Bei Bedarf<br />

kann der Nutzer die Aufzeichnung schneiden<br />

oder er brennt sie auf Blu-ray oder<br />

DVD. Auch viele aktuelle Player sind in<br />

der Lage, diese Discs wiederzugeben.<br />

Zudem besteht die Möglichkeit, die Aufnahmen<br />

via DLNA-Server im Netzwerk<br />

bereitzustellen.<br />

Der DMR-BST700 ist aber nicht nur<br />

ein Aufnahmegenie, sondern er kann auch<br />

bei der Wiedergabe punkten. 3D heißt<br />

das Stichwort: Das Panasonic-Gerät<br />

spielt nicht nur 3D-Blu-rays, sondern<br />

wandelt auf Wunsch auch normales<br />

2D-Kino ins dreidimensionale Format<br />

um – und das in Echtzeit. Interessant<br />

dabei ist, dass der Anwender festlegen<br />

kann, wie stark der 3D-Effekt sein soll.<br />

Der BST700 ist ein wahrer Medienkünstler:<br />

Er kann fast alle Formate aus<br />

dem Foto-, Musik- oder Filmbereich abspielen.<br />

Sogar die MPO-Dateien aus der<br />

3D-Kamera von Fujifilm stellte das Gerät<br />

einwandfrei dar.<br />

dVd-rekorder<br />

DVD und HDTV kombiniert<br />

Es muss nicht immer Blu-ray sein, obgleich<br />

das sicherlich die beste Wahl<br />

für den HD-Fernseher ist. Für alle DVD-<br />

Freunde gibt es jedoch von Panasonic<br />

einen DVD-Rekorder <strong>mit</strong> HDTV-Empfang<br />

via Satellit und eingebauter Festplatte.<br />

Der DMR-XS400 zeichnet entweder<br />

auf DVD-Scheiben oder auf der im Gehäuse<br />

verbauten 320-GByte-Festplatte<br />

auf. Dank seines DVB-S-Doppel-Tuners<br />

ist er in der Lage, ein Programm aufzuzeichnen,<br />

während ein anderes am<br />

<strong>Bild</strong>schirm angezeigt wird.<br />

Häufig können Fernsehzuschauer den<br />

Komfort der gleichzeitigen Aufzeichnung<br />

und des parallelen Empfangs von<br />

zwei HDTV-Sendungen nicht nutzen, da<br />

am Standort des HDTV-Receivers oft<br />

nur ein Antennenanschluss zur Verfügung<br />

steht. Mit dem DMR-XS400EG<br />

gehört dies jedoch der Vergangenheit<br />

an, da jetzt im Zusammenspiel <strong>mit</strong> einer<br />

kompatiblen Satelliten-Empfangsanlage<br />

ein einziges Antennenkabel ausreicht,<br />

um die zwei integrierten Fernsehempfänger<br />

zu nutzen (Einkabelfunktion). Die<br />

Installation des Gerätes geht einfach<br />

vonstatten, ein elektronischer Assistent<br />

hilft bei der Erstinbetriebnahme.<br />

Von seinen Funktionen und Möglichkeiten<br />

her ist der Panasonic-DVD-Rekorder<br />

seinem großen Bruder aus der<br />

Blu-ray-Fraktion fast ebenbürtig. Der<br />

DVD-Player stellt dank des sehr guten<br />

Scalers alle gängigen DVDs <strong>mit</strong> nahezu<br />

High-Definition-Qualität dar.<br />

Panasonic DMR-XS400 € 550<br />

sehr gut 83 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Bei der Heimvernetzung macht der<br />

DMR-XS400 eine gute Figur. Mit seinen<br />

vielfältigen Netzwerk-Funktionen wird<br />

der DVD-Rekorder zum multimedialen<br />

Mittelpunkt im Haus. So spielt der Zuschauer<br />

seine TV-Aufzeichnungen,<br />

AVCHD-Filme oder Fotos in einem zweiten<br />

Raum ab, indem er die Inhalte <strong>mit</strong><br />

einem DLNA-fähigen Gerät über das<br />

Heimnetzwerk empfängt.<br />

Musik, Filme und Fotos lagern oft auf<br />

USB-Festplatten oder -Sticks. Die SD-<br />

Karte ist hauptsächlich bei Kameras und<br />

Camcordern im Einsatz. Auch diesen<br />

Medien zeigt sich der DMR-XS400 offen.<br />

Über den gut zugänglich an der Vorderseite<br />

angebrachten USB-Eingang spielt<br />

er Filme, Fotos und Musik direkt ab.<br />

50


testergeBnisse<br />

Hersteller<br />

Panasonic<br />

Modell<br />

DMR-BST700<br />

Preis<br />

750 Euro<br />

<strong>Bild</strong>quAlität max. 240 Punkte üBerrAgend 93% 222<br />

Brillanz (Aufnahme) (40) sehr gut 35<br />

Farben (Aufnahme) (40) überragend 37<br />

Schärfe (Aufnahme) (60) überragend 58<br />

<strong>Bild</strong>fehler (Aufnahme) (40) sehr gut 33<br />

Wiedergabe (60) überragend 59<br />

KlAngquAlität max. 55 Punkte seHr gut 84% 46<br />

digital (35) sehr gut 31<br />

analog (20) sehr gut 15<br />

AusstAttung max. 132 Punkte gut 74% 96<br />

Anschlüsse (35) gut 22<br />

Medienvielfalt (40) gut 27<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (30) gut 22<br />

Funktionen (Software) (27) überragend 25<br />

Bedienung max. 100 Punkte seHr gut 82% 82<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (30) sehr gut 26<br />

Fernbedienung (30) sehr gut 23<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) gut 6<br />

Installation (20) überragend 20<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) gut 7<br />

VerArBeitung max. 50 Punkte gut 70% 35<br />

Anmutung (30) gut 20<br />

Material (20) sehr gut 15<br />

testurteil max. 577 Punkte seHr gut 84% 481<br />

Preis/leistung<br />

gut<br />

testergeBnisse<br />

Hersteller<br />

Panasonic<br />

Modell<br />

DMR-XS400<br />

Preis<br />

550 Euro<br />

<strong>Bild</strong>quAlität max. 200 Punkte üBerrAgend 91% 181<br />

Brillanz (35) sehr gut 31<br />

Farben (35) überragend 33<br />

Schärfe (40) überragend 37<br />

<strong>Bild</strong>fehler (40) sehr gut 34<br />

Empfangsstärke (50) überragend 46<br />

KlAngquAlität max. 50 Punkte seHr gut 84% 42<br />

digital (30) sehr gut 26<br />

analog (20) sehr gut 16<br />

AusstAttung max. 110 Punkte gut 74% 81<br />

Anschlüsse (26) befriedigend 13<br />

Medienvielfalt (31) gut 23<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (27) sehr gut 21<br />

Funktionen (Software) (26) überragend 24<br />

Bedienung max. 100 Punkte seHr gut 82% 82<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (30) sehr gut 26<br />

Fernbedienung (30) sehr gut 23<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) gut 6<br />

Installation (20) überragend 20<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) gut 7<br />

VerArBeitung max. 50 Punkte gut 70% 35<br />

Anmutung (30) gut 20<br />

Material (20) sehr gut 15<br />

testurteil max. 510 Punkte seHr gut 83% 421<br />

Preis / leistung<br />

gut<br />

Aufgrund des<br />

Funktionsumfangs<br />

des Rekorders<br />

sind die Tasten<br />

doppelt belegt.<br />

Panasonic ordnet<br />

die wichtigsten<br />

Tasten zentral<br />

auf der Fernbedienung<br />

an.<br />

im Test, DMR-XS400, hat <strong>mit</strong> Blu-ray<br />

nichts am Hut, sondern setzt voll auf<br />

DVD- und Festplatten-Recording.<br />

So unterschiedlich die Geräte auch<br />

sind, eines haben sie gemeinsam: Sie<br />

vereinen mehrere Gerätekategorien<br />

unter einem Dach und helfen so<strong>mit</strong>,<br />

Platz und Geld zu sparen. Denn wo<br />

man sonst drei Geräte erwerben<br />

musste, bekommt man für ein wenig<br />

mehr Geld alles in einem. Und der<br />

Platz im Schrank oder im Regal bleibt<br />

auch übersichtlich.<br />

Die einzelnen Komponenten arbeiten<br />

gut zusammen. So lassen sich<br />

MP3-Kopien einer Musik-CD auf<br />

Festplatte anlegen und von dort auf<br />

ein externes USB-Speichermedium<br />

kopieren, sodass man seine Lieblingsmusik<br />

spielend fürs mobile Gerät<br />

wie MP3-Player oder Smartphone<br />

aufbereiten kann.<br />

Die Netzwerk-Anbindung bringt –<br />

zumindest bei den Panasonic-Geräten<br />

und bei LG – den Dienst Gracenote<br />

ins Spiel. Dieser er<strong>mit</strong>telt in<br />

kürzester Zeit die Daten der eingelegten<br />

CD und trägt die Informationen<br />

zu den einzelnen Liedern direkt<br />

in die MP3-Datei ein. Man spricht<br />

hier von ID-Tags.<br />

Allrounder im Heimnetz<br />

Gerade ihre Netzwerk-Fähigkeiten<br />

machen die Geräte zu Allroundern<br />

im multimedialen Wohnzimmer bzw.<br />

Haus. Dank DLNA (Digital Living<br />

Network Alliance) lassen sich Fotos,<br />

Musik und Filme zu Hause über das<br />

Netzwerk verbreiten. Voraussetzung<br />

dafür ist, dass sowohl der Sender als<br />

auch der Empänger DLNA-tauglich<br />

sind. Der Vorteil dabei: Filme, die im<br />

Wohnzimmer <strong>mit</strong> dem Kombigerät<br />

aufgenommen wurden, lassen sich<br />

beispielsweise im Schlafzimmer anschauen.<br />

Allerdings kann es immer<br />

mal vorkommen, dass der Empfänger<br />

das Dateiformat des Senders nicht<br />

versteht. Der <strong>Bild</strong>schirm bleibt dann<br />

schwarz und die Lautsprecher stumm.<br />

Die Kombis in unserem Test erwiesen<br />

sich aber als sehr vielseitig und konnten<br />

eine Fülle an Formaten, vor allem<br />

im Filmbereich, abspielen.<br />

Aber da<strong>mit</strong> nicht genug: Viele der<br />

Geräte besitzen ein eigenes Inter- ➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

51


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: komBigeräte<br />

Blu-ray-rekorder<br />

Alleskönner <strong>mit</strong> 3D<br />

Mit dem Samsung BD-D8909S kommt<br />

ein Kombigerät, das vieles in sich vereint:<br />

3D-Blu-ray-Player, Festplatten-Receiver<br />

und Sat-Empfänger. Letzterer ist sogar<br />

doppelt vorhanden. Dank dieses Doppel-<br />

Tuners lässt sich ein Programm aufnehmen,<br />

während man ein zweites sieht.<br />

Die Tuner-Empfindlichkeit liegt <strong>mit</strong> 24<br />

dBµV im sehr guten Bereich und liefert<br />

genügend Reserven, wenn schlechtes<br />

Wetter herrschen sollte oder die Satellitenschüssel<br />

auf dem Dach oder Balkon<br />

ein wenig kleiner ausfällt. Die Umschaltzeiten<br />

zwischen den Programmen sind<br />

erfreulicherweise kurz. Im Durchschnitt<br />

braucht das Gerät zwei Sekunden, um<br />

ein anderes Programm auf den TV-<strong>Bild</strong>schirm<br />

zu zaubern.<br />

Die eingebaute Festplatte ist ausreichend<br />

dimensioniert. Mit einer Kapazität<br />

von einem Terabyte wird es selbst bei<br />

Aufzeichnung von HD-Material nicht so<br />

schnell knapp. Ungefähr 240 Stunden in<br />

HD-Qualität lassen sich auf das Speichermedium<br />

bringen. 480 Stunden sind<br />

es etwa bei SD-Material. Dank der USB-<br />

Schnittstelle lässt sich die Kapazität <strong>mit</strong><br />

externen Festplatten erhöhen.<br />

Aber der BD-D8909S kann mehr als<br />

TV-Programme vom Satelliten empfangen<br />

und aufzeichnen.<br />

In dem formschönen schwarzen Gehäuse<br />

ist zudem ein ausgewachsener<br />

3D-Blu-ray-Player verbaut. Der solide<br />

Player liefert eine sehr gute <strong>Bild</strong>- und<br />

Tonqualität. Auf Wunsch konvertiert er<br />

SamSung BD-D8909S € 600<br />

sehr gut 79 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

sogar 2D-Filme in die die dritte Dimension<br />

– vorausgesetzt, ein 3D-TV ist angeschlossen.<br />

Zwei HDMI-Ausgänge stehen<br />

zur Verfügung, wobei einer davon<br />

lediglich das Audiosignal weitergibt –<br />

besonders praktisch für ältere, nicht 3Dfähige<br />

AV-Receiver. Denn dann wird der<br />

3D-Fernseher direkt <strong>mit</strong> der einen HDMI-<br />

Buchse verbunden, die Audio-HDMI dagegen<br />

liefert den Ton zum Verstärker.<br />

Der BD-D8909S ist ein Medienkünstler.<br />

Er kann so gut wie alle Multimedia-Dateien<br />

abspielen – egal, ob sie auf der<br />

Festplatte liegen oder über das heimische<br />

Netzwerk eingespielt werden.<br />

Dank Smart Hub findet das Samsung-<br />

Gerät Verbindung zu Portalen im Internet<br />

wie YouTube, Facebook oder Maxdome.<br />

Das Hauptmenü des LG BDS590 wirkt auf den ersten Blick ein<br />

wenig spartanisch. Die vielen Funktionen des Gerätes verbergen<br />

sich aber hinter den einzelnen Punkten.<br />

Der elektronische Programmführer (EPG) der Panasonic-Geräte<br />

wirkt ein wenig altbacken. Hier könnte man sicherlich das Outfit<br />

etwas auffrischen bzw. modernisieren.<br />

Über den Direct Navigator kommt man bei den Panasonic-<br />

Modellen sofort zu den Aufnahmen. Zusätzliche Funktionen,<br />

wie Bearbeiten und Schneiden, gibt es im Options-Menü.<br />

Das Samsung-Menü wirkt ansprechend. Die Symbole zeigen, um<br />

welchen Menüeintrag es sich handelt. Ein Klick <strong>mit</strong> der OK-Taste<br />

der Fernbedienung gibt zusätzliche Funktionen frei.<br />

52


testergeBnisse<br />

Hersteller<br />

Samsung<br />

Modell<br />

BD-D8909S<br />

Preis<br />

600 Euro<br />

<strong>Bild</strong>qualität max. 240 Punkte sehr gut 84% 202<br />

Brillanz (40) sehr gut 33<br />

Farben (40) sehr gut 31<br />

Schärfe (60) sehr gut 52<br />

<strong>Bild</strong>fehler (40) sehr gut 31<br />

Empfangsstärke (60) überragend 55<br />

Klangqualität max. 55 Punkte sehr gut 78% 43<br />

digital (35) sehr gut 29<br />

analog (20) gut 14<br />

ausstattung max. 130 Punkte gut 69% 90<br />

Anschlüsse (35) befriedigend 19<br />

Medienvielfalt (40) sehr gut 31<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (28) sehr gut 22<br />

Funktionen (Software) (27) gut 18<br />

Bedienung max. 100 Punkte sehr gut 78% 78<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (30) überragend 28<br />

Fernbedienung (30) gut 21<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) gut 7<br />

Installation (20) sehr gut 15<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) gut 7<br />

VerarBeitung max. 50 Punkte sehr gut 80% 40<br />

Anmutung (30) sehr gut 26<br />

Material (20) gut 14<br />

testurteil max. 575 Punkte sehr gut 79% 453<br />

Preis / leistung<br />

gut<br />

Viele Tasten, allerdings<br />

in annehmbarer<br />

Größe für<br />

die bessere Bedienung.<br />

net-Portal, über das man Zugang zu<br />

verschiedenen Diensten wie YouTube,<br />

Facebook oder auch zu den Mediatheken<br />

der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten<br />

bekommt. Der PC bleibt<br />

im Arbeitszimmer, im Wohnzimmer<br />

übernimmt das Kombigerät diese<br />

Aufgabe. Die Inhalte variieren allerdings<br />

stark. Hervorzuheben sind hier<br />

Panasonic <strong>mit</strong> VIERA Connect und<br />

Samsungs Smart-TV-Portal.<br />

Vereint stark?<br />

Der Vorteil eines Kombigerätes ist bekannt:<br />

Alles aus einer Hand verspricht<br />

ein nahtloses Zusammenspiel der einzelnen<br />

Komponenten. Doch was passiert,<br />

wenn eine davon den Dienst<br />

verweigert und zur Reparatur muss?<br />

Dann ist das komplette Gerät unterwegs<br />

und man kann nicht mehr fernsehen,<br />

da ja auch der Satellitenempfänger<br />

fehlt.<br />

Dennoch: Die Kombis haben ihre<br />

Qualitäten und brauchen sich vor den<br />

<strong>mit</strong> ihnen konkurrierenden Einzelkomponenten<br />

keineswegs zu verstecken,<br />

wie unsere Tests zeigen. ■<br />

Screen ist<br />

Trumpf<br />

Die technischen Feinheiten eines Gerätes sind das eine und selbstverständlich<br />

sehr wichtig. Zum anderen aber ist der direkte Draht zum Konsumenten immer<br />

der <strong>Bild</strong>schirm. Je ansprechender die Menüs bzw. der Aufbau des <strong>Bild</strong>schirms<br />

ist, desto angenehmer wird das jeweilige Gerät empfunden.<br />

Daher sollten diese sogenannten Screens optimal an den HD-Fernseher angepasst<br />

sein. Ein durchdachtes Bedienkonzept, das sich dann auch in den Menüs<br />

und Auswahlmöglichkeiten widerspiegelt, lässt dann zusätzlich Freude an der<br />

Anschaffung aufkommen.<br />

Ist das geschafft, lässt sich der Rekorder, der Fernseher oder auch das<br />

Kombigerät intuitiv bedienen, ohne dass man lange ein Handbuch zu Rate ziehen<br />

muss. Doch leider ist das nicht bei jedem Gerät der Fall.<br />

Standpunkt<br />

andreas greil,<br />

RedakteuR<br />

Kombigeräte sind eine<br />

tolle Sache. Sie versprechen<br />

alles in einem und sind eigentlich<br />

die „Eier legenden Wollmilchsäue“<br />

der Unterhaltungselektronikbranche.<br />

Welches Gerät man<br />

sich anschaffen sollte, hängt stark<br />

von den eigenen Bedürfnissen ab.<br />

Besitzt man einen HD-Fernseher,<br />

sollte es schon Blu-ray-fähig sein.<br />

Da diese Geräte zum Teil nicht gerade<br />

preisgünstig sind, muss man sich<br />

genau überlegen, was man braucht.<br />

Auf jeden Fall sollte es eine Investition<br />

in die Zukunft sein. Das Gerät<br />

sollte daher viele Funktionen in sich<br />

vereinen. Selbst wenn man keinen<br />

3D-Fernseher besitzt, ist die Anschaffung<br />

eines 3D-fähigen Kombigerätes<br />

sinnvoll – denn man weiß ja nie, was<br />

die Zukunft bringt.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

53


<strong>Bild</strong> | Vergleichstest: komBigeräte<br />

Marktübersicht<br />

Mit diesem QR-Code erhalten<br />

Sie auf unserer Webseite<br />

www.<strong>video</strong>-homevision.de<br />

eine Übersicht<br />

aller auf dem Markt erhältlichen<br />

Kombigeräte.<br />

Daten & Messwerte<br />

Hersteller LG Panasonic Panasonic Samsung<br />

Modell BDS590 DMR-BST700 DMR-XS400 BD-D8909S<br />

Preis in Euro 300 750 550 600<br />

Internet: www. lg.de panasonic.de panasonic.de samsung.de<br />

Kategorie HDTV-Rekorder <strong>mit</strong> Blu-ray Blu-ray-Rekorder DVD-Rekorder HDTV-Rekorder <strong>mit</strong> Blu-ray<br />

Messwerte<br />

Abmessungen (B x H x T) / Gewicht 43,0 x 4,9 x 29,5 cm / 3,5 kg 43,0 x 6,6 x 23,8 cm / 3,3 kg 43,0 x 5,9 x 23,8 cm / 3,7 kg 43,0 x 6 x 29,9 cm / 3,9 kg<br />

Tuner-Empfindlichkeit / nutzb. Rauschabst. 22,0 dBµV / 7,0 dB 24,0 dBµV / 7,0 dB 24,0 dBµV / 7,0 dB 24,0 dBµV / 7,0 dB<br />

Einschaltzeit Standby ARD HD / Netz-Aus 29 Sek. / 10 Sek. 12 Sek. / 23 Sek. 9 Sek. / 20 Sek. 11 Sek. / 6 Sek.<br />

Kanalwechselzeit /<br />

… <strong>mit</strong> Transponder-Wechsel 2 Sek. / 2 Sek. 2 Sek. / 2 Sek. 2 Sek. / 2 Sek. 1 Sek. / 3 Sek.<br />

… ASTRA Hotbird / … SD HD 3 Sek. / 3 Sek. 2 Sek. / 2 Sek. 2 Sek. / 2 Sek. 3 Sek. / 2 Sek.<br />

Einlesezeit BD / DVD / CD / Standby / Spar 23 / 14 / 11 / 11 / 11 Sek. 22 / 12 / 15 / 15 / 15 Sek. – / 10 / 14 / 14 / 14 Sek. 16 / 8 / 8 / 8 / 8 Sek.<br />

Stromverbrauch Betrieb / Standby / Spar 22,6 / 4,1 / 3,3 Watt 29,5 / 10,5 / 1,4 Watt 29,5 / 10,5 / 1,4 Watt 35,2 / 5,4 / 4,5 Watt<br />

wieDergabe<br />

BDAV / BDMV / BD 3D / AVCHD • / • / • / • • / • / • / • – / – / – / • • / • / • / •<br />

BD-Live / Internet-Inhalte • / – • / • – / – • / •<br />

BD-R / BD-RE • / • • / • – / – • / •<br />

DVD-R / -RW (Video) / +R / +RW DL / • / DL / • Dl / • / DL / • Dl / • / DL / • DL / • / DL / •<br />

DVD-RAM / -RW (VR) / -R (VR) – / • / • • / • / – • / • / • – / • / •<br />

DVD-Audio / SACD / Audio-CD – / – / • – / – / • – / – / • – / – / •<br />

Medienwiedergabe über USB/SD/DLNA •/ – / • • / • / • • / • / • • / – / •<br />

MKV / AVI / TS / MPG / WMV / MP4 / MOV •/ • / • / • / – / • / – • / • / • / • / – / – / – •/ • / • / • / – / – / – •/ • / • / • / • / • / •<br />

H.264 / VC-1 / XviD / MPEG-2 • / – / • / • • / – / • / • • / – / • / • • / • / • / •<br />

MP3 / AAC / WMA / FLAC • / – / • / – • / – / – / – • / – / – / – • / – / • / –<br />

BMP / GIF / TIF / MPO / JPG – / – / – / – / • – / – / – / • / • – / – / – / – / • – / – / – / (nur in 2D) / •<br />

Multimedia-Formate auch von DVD/Blu-ray •/ • • / • • / – • / •<br />

anschlüsse<br />

HDMI • • • • (2)<br />

Ausgang Komponente (YUV) / Scart / Video •/ • / • – / • / • – / • / • • / – / •<br />

Digitalausgang Ton optisch / elektrisch –/ • • / • • / – • / –<br />

Tonausgang Stereo / Mehrkanal analog •/ – • / – • / – • / –<br />

Common Interface ( für Pay-TV ) CI-Plus CI-Plus (2) CI-Plus (2) CI-Plus (2)<br />

Netzwerk LAN / WLAN 10, 100 / • 10, 100 / – 10, 100 / – 10, 100 / –<br />

USB / Einschub für Foto-Speicherkarten •/ – • / • • / • • / –<br />

Sonstige – – – –<br />

Funktionen<br />

Tuner / Festplatte • (1x DVB-S, 1x DVB-T) / – • (2x DVB-S) / • (320 GByte) • (2x DVB-S) / • (320 GByte) • (2x DVB-S) / • (1 TByte)<br />

Autom. Sendersuche / -Name / -Sortierung •/ • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

HDMI-CEC / -Ethernet-Channel • / • • / • • / • • / •<br />

DeepColor / x.v.Color – / – • / • • / • • / •<br />

Konvertierung 2D zu 3D – • • •<br />

Integrierter BD-Live-Speicher – • – •<br />

EPG / Multikanal / Übersicht • / • / – • / • / – • / • / – • / • / –<br />

… nur Favoritensender / Genres • / – • / • • / • • / –<br />

Timer / aus EPG • / • • / • • / • • / •<br />

Vorlauf / Nachlauf – / – • / • • / • – / –<br />

Entschlüsselung integriert (CA) – – – –<br />

Wiedergabe während Aufnahme / Timer •/ • • / • • / • • / •<br />

Parallele Aufn. / Timeshift<br />

während Aufnahme – / – • / • • / • – / •<br />

Disc-Wiedergabe während Timer /<br />

Aufnahme • / • • / • • / • • / •<br />

Multimedia-Kopie auf Festplatte • • • •<br />

Multimedia-Kopie Festplatte --><br />

USB / SD-Card / Netzwerk-Client – / – / – • / • / • • / • / • – / – / –<br />

Musik-CD rippen / Namen von Datenbank •/ • • / • • / • • / •<br />

DLNA-Server • • • •<br />

Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos •/ – / • • / • / • • / • / • • / – / •<br />

Szenen schneiden / Kapitelmarken –/ – • / • • / • – / –<br />

Sprung zu Titel / Kapitel / Zeit • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

Wiederholung: Titel / Kapitel / A-B / Disc •/ • / • / • • / • / • / • • / • / • / • • / • / • / •<br />

Anzeige von ... Laufzeit Titel / Kapitel •/ • • / • • / • • / •<br />

… Restzeit Titel / Kapitel – / – • / • • / • – / –<br />

Anzeige von ID-Tag (MP3) / Albumcover •/ • • / • • / • • / •<br />

Programm (Stücke) / Zufallswiedergabe •/ • • / • • / • • / •<br />

Ton über HDMI PCM, Bitstream (unverarb./ PCM, Bitstream (unverarb./ PCM, Bitstream (unverarb./ PCM, Bitstream (unverarb./<br />

DTS-/Dolby-Re-Encode) DTS-/Dolby-Re-Encode) DTS-/Dolby-Re-Encode) DTS-/Dolby-Re-Encode)<br />

Digitalausg. LPCM-2496 / Downsampling •/ • • / • • / • • / •<br />

Man. Lip-Sync (Tonverzögerung) 0 – 200 ms 0 – 200 ms 0 – 200 ms 0 – 200 ms<br />

• = ja // – = nein<br />

54


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BiLD | TesT: 3D-Beamer VON OPTOma<br />

OptOma HD83 € 2.500<br />

hell, 3D-<strong>Bild</strong>eindruck und Übersprechen,<br />

Farbdarstellung (kalibriert)<br />

starker Offset, 3D: nur 60 Hertz,<br />

De-Interlacer bei PAL, Farbrad hörbar<br />

sehr gut 77 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Autor: Raphael Vogt // Redaktion: Roland Seibt // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Optomaler Projektor<br />

Optoma liefert als einer der ersten Hersteller einen 1-Chip-Full-HD-DLP-Projektor<br />

<strong>mit</strong> 3D der neuesten Generation. Die Neukonstruktion ist üppig ausgestattet und<br />

verspricht beste Voraussetzungen für 2D- und 3D-Heimkino-Genuss.<br />

Optoma ist wahrlich kein Neuling im Heimkino-Geschäft,<br />

auch wenn das Marketing es nicht geschafft<br />

hat, den Namen ThemeScene für die Heimkino-Linie<br />

als eigene Marke zu etablieren. Dafür brachte der Hersteller<br />

im Laufe der Jahre immer mal wieder echte Preis-<br />

Leistungs-Knaller auf den Markt. Zumindest auf dem Papier<br />

hat auch der HD83 das Zeug dazu.<br />

3D <strong>mit</strong> DLP-Technik ist für Optoma kein Neuland. Schon<br />

in Heft 2/11 (ab Seite 36) testete Video-HomeVision das<br />

Duo aus 3D-XL-Prozessor und HD67. Es bot einen pfiffig<br />

gelösten frühen 3D-Einstieg und war zudem preiswert.<br />

Der HD83 bietet <strong>mit</strong> einer komplett neuen Light Engine<br />

und dem aktuellen Full-HD-DMD-Chip (Digital Mirror<br />

Device) von Texas Instruments beste Voraussetzungen<br />

für High-End-Kinogenuss in 2D und 3D. Optoma kann das<br />

als einer der ersten Anbieter liefern; bisher haben Hersteller<br />

wie Samsung, Sharp oder SIM2 bei ihren Lösungen<br />

<strong>mit</strong> den Light Engines – wenn auch erfolgreich – herumgetrickst,<br />

um 3D zu projizieren.<br />

Das neue Design wirkt stromlinienförmig und vergleichsweise<br />

elegant. Die Materialanmutung geht für<br />

diesen Preis mehr als in Ordnung. Die deutlich zurückversetzten<br />

Anschlüsse erlauben es weitgehend, die Kabel<br />

<strong>mit</strong>samt Steckern zu verstecken. Pfiffig: Über dem Anschlussfeld<br />

haftet magnetisch die kleine der beiden Fernbedienungen.<br />

Kaum größer als eine Scheckkarte bietet<br />

sie nur die wichtigsten Tasten für den Heimkino-Alltag.<br />

Vier Schraubfüße geben stabilen Halt und erlauben es, den<br />

Projektor fein auszurichten. Rechts gibt es ein rudimentäres<br />

Bedienfeld, links die auch bei Deckenmontage gut<br />

zugängliche Lampenklappe. Das zentrale Objektiv wird<br />

komplett manuell justiert. Die Rändelschraube direkt an<br />

der Linse dient zum Scharfstellen. Zentral darunter, etwas<br />

versteckt, findet sich das große Zoom-Rad und daneben<br />

zwei Regler für horizontalen und vertikalen Lensshift.<br />

Neu: 3D per Funk<br />

Neu im Heimkinobereich ist die Lösung, die 3D-Shutterbrillen<br />

per Funk zu steuern. Die 3D-Funkbrillen von Optoma<br />

sind vielleicht nicht so stylish designt wie manche<br />

Lösungen der großen Hersteller, aber sie lassen sich sehr<br />

angenehm tragen und handhaben. Sie wiegen vergleichsweise<br />

wenig und bieten – extrem wichtig bei großen Leinwänden<br />

– ein enormes Blickfeld. Die breiten Bügel sorgen<br />

für eine gute Abschattung des periphären Gesichtsfeldes.<br />

Positiv für Brillenträger: Die Brillen weisen relativ wenige<br />

störende Reflexionen auf im Gegensatz etwa zu Exemplaren<br />

von Panasonic, in denen man stets irritierende<br />

Blendeffekte sieht, die zwischen den Gläsern der Sehhilfe<br />

und denen der 3D-Brille hin und her reflektiert werden.<br />

Die Optoma-Brille wird <strong>mit</strong>tels Micro-USB-Buchse aufgeladen<br />

und bietet <strong>mit</strong> einer LED eine Funktions- und La-<br />

56


dekontrolle. Die einzige Taste dient zum Einschalten. Kundenfreundlich:<br />

Die erste Brille wird <strong>mit</strong>samt RF-Sender<br />

zu dem Preis geliefert, den man auch für einzelne Brillen<br />

zahlt: zu verträglichen 99 Euro.<br />

Die kleinen Funksender, die kaum größer als ein Daumen<br />

sind, werden per Kabel an den Projektor angeschlossen.<br />

Eine externe Antenne ist entbehrlich. Der universelle<br />

Sender, der sich etwa auch am 3D-XL-Prozessor und an<br />

diversen Grafikkarten verwenden lässt, besitzt einen Joystick<br />

zum Feintunen der Brillensynchronisation und ein<br />

LED-Quintett zur optischen Kontrolle der Einstellungen<br />

und des Sendesignals. Über den USB-Anschluss lassen<br />

sich Firmware-Updates einspielen.<br />

Die Joystick-Kontrolle erlaubt unter anderem, die Synchronisation<br />

zur Minimierung von Ghosting abzustimmen<br />

und die Perspektiven zu invertieren. Das war beim Testgerät<br />

in der Praxis nicht erforderlich, da die Werksvoreinstellung<br />

von Optoma auf den Punkt funktionierte. Die<br />

Synchronisation per Funk störte die Fernbedienung des<br />

Players oder Verstärkers nicht und erwies sich im gesamten<br />

Testkino als stabil. Wer bereits DLP-Sync-3D-Brillen<br />

besitzt, der kann auch diese verwenden – der Projektor<br />

lässt sich entsprechend umschalten.<br />

Typische DLP-Tugenden<br />

Wie fast alle aktuellen DLP-Projektoren besitzt der HD83<br />

einen vertikalen Offset von mehr als einer halben Leinwandhöhe.<br />

Der Lensshift lässt sich vertikal zwischen 55<br />

und 80 Prozent einstellen, der Projektor muss also etwas<br />

unterhalb der Leinwand stehen oder oberhalb von ihr<br />

hängen. Horizontal erlaubt der Lensshift eine Korrektur<br />

von +/– 15 Prozent der Breite. Das sollte in der Praxis –<br />

vor allem bei Deckenmontage – ausreichend Freiheitsgrade<br />

eröffnen. Das Zoom-Objektiv scheint einfach konstruiert<br />

zu sein: Ein Verstellen der Brennweite defokussiert das<br />

<strong>Bild</strong> sofort, man muss <strong>mit</strong> dem Schärfering nachregeln.<br />

Wer eine CinemaScope-Leinwand einsetzt, für den bietet<br />

der integrierte Scaler die entsprechenden Modi.<br />

Nach dem Einrichten des Optoma im Testkino kam das<br />

Kalibrieren an die Reihe. Ab Werk wirkte das <strong>Bild</strong> schon<br />

schön strahlend, aber etwas bunt. Die Blende konnte <strong>mit</strong><br />

ihrer Trägheit nicht begeistern. Das Schwarz hätte etwas<br />

finsterer sein können, aber der gute In-<strong>Bild</strong>-Kontrast entschädigte<br />

sofort. Die etwas eigenwillige Übersetzung<br />

macht aus „Reference“ „Bezug“, was der REC709-Farbnorm<br />

entsprechen soll. Ab Werk fehlt der Farbbalance<br />

deutlich Rot, dafür ist sie schön linear und das Gamma<br />

liegt im oberen Drittel etwas daneben. Ersteres ließ sich<br />

problemlos kompensieren. Das Gamma zeigt helle <strong>Bild</strong>details<br />

einen Tick zu dunkel – das ist aber noch akzeptabel.<br />

Wunderbar gelöst ist das CMS+ genannte Farbmanagement,<br />

<strong>mit</strong> dem sich die nicht ganz stimmige Farbmischung<br />

nahezu perfekt auf Norm kalibrieren ließ.<br />

Für 3D gib es ein eigenes Speicher-Set, in dem man den<br />

durch die Brille entstehenden Rotmangel weitgehend<br />

kompensieren und sogar das Gamma angleichen kann. Die<br />

Tester wählten statt der aufgehellten Werkseinstellung ➜<br />

Was der Fotograf nicht wusste: Der Sender benötigt USB nur<br />

fürs Firmware-Update. Die LEDs zeigen die Signalqualität des<br />

3D-Synchron-Funksignals und dienen in Kombination <strong>mit</strong> dem<br />

Mini-Joystick als Display für die Abstimmung der 3D-Brillen,<br />

etwa um Ghosting zu trimmen.<br />

Vierrad-Antrieb: Der Fokusring sitzt wie bei Fotoobjektiven direkt<br />

an der Linse. Die drei Stellräder am Bauch des HD83 dienen<br />

zum Verstellen des Zooms und des horizontalen und vertikalen<br />

Lensshift. DLP-typisch bleibt der vertikale Shiftbereich<br />

relativ eng begrenzt.<br />

Beiboot: Wie ein Rettungsboot am Luxusliner hängt magnetisch<br />

haftend die zweite, kleine Fernbedienung am Heck des<br />

Projektors. Anschlüsse: zweimal HDMI, jeder analoge Standard<br />

außer S-Video je einmal. Zwei Trigger-Anschlüsse erlauben,<br />

elektrische Leinwände zu steuern.<br />

Gefunkt: Optomas Funkbrille wiegt relativ wenig und bietet<br />

gute seitliche Abschirmung gegen Streulicht. Der Tragekomfort<br />

ist angenehm. Wichtig im Kino: Die großen Gläser erlauben<br />

einen vergleichsweise riesigen Blickwinkel und da<strong>mit</strong><br />

auch, große Leinwände komplett zu sehen.<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

<strong>Bild</strong>modus: Bezug | Kontrast:<br />

0 | Helligkeit: 0 |<br />

Schärfe: 12 | Farbe: 0 |<br />

Farbton: 0 | Farbtemperatur:<br />

D65 | Gamma:<br />

Standard | Verstärkung<br />

R/G/B: +9/0/0 | Grundeinstell.<br />

R/G/B: -3/0/-2 |<br />

Lampenregelung: STD |<br />

Dynamic Black: aus |<br />

Farbraum: autom. | CMS<br />

R/G/B/C/M/Y x,y,Hell.:<br />

+2,-1,+7/+2,-1,-3/0,0,-<br />

20/+1,0,-7/-1,-1,-8/0,0,+5<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

57


<strong>Bild</strong> | TesT: 3d-Beamer von opToma<br />

Durchdacht: Die<br />

Fernbedienung<br />

bietet dezent blau<br />

beleuchtete Tasten.<br />

D ie Taste SBS<br />

Mode erlaubt direktes<br />

Umschalten<br />

auf 3D.<br />

Daten & Messwerte<br />

Hersteller<br />

Modell<br />

Preis<br />

Internet<br />

Konzept<br />

Messwerte<br />

Optoma<br />

HD83<br />

2.500 Euro<br />

www.optoma.de<br />

1-Chip-DLP-3D-Projektor<br />

Abmessungen<br />

49 cm x 19,4 cm x 37,2 cm<br />

Gewicht<br />

8,4 kg<br />

Auflösung (Seitenverhältnis) 1.920 x 1.080 / 16:9<br />

Kontrast nativ / in-<strong>Bild</strong> / dynamisch 584 / 1.130 / 1.233 Lumen<br />

Schwarzwert (Full off)<br />

0,63 Lumen<br />

Flächenweiß (100%) normal / Öko 777 / 604 Lumen<br />

Gamma / Abweichung 2,21 / 2,9%<br />

Farbtemperatur kalibiert / Abweichung 6.531 Kelvin / 1,2%<br />

Farbtemperatur Voreinstellungen 5000, 6500, 6800, 7400, 8100, 9000 K<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung 87,8% / 99,3%<br />

Abstand pro Meter <strong>Bild</strong>breite / Zoom 1,50 m – 2,27 m / 1,51x<br />

Verbrauch Betrieb / Standby<br />

346 Watt / 0,36 Watt<br />

ansCHLÜsse<br />

Composite / VGA / S-Video 1 / 1 / –<br />

Komponente / DVI / HDMI 1 / – / 2<br />

Audio In / Out – / –<br />

USB / Netzwerk – / –<br />

Sonstige<br />

RS-232, IR-Sync-Out. 2x 12-V-Trigger<br />

aUsstattUnG<br />

3D / Brillen dabei / 2D zu 3D • / – / –<br />

Fernbedienung<br />

•<br />

Bewegungskompensation<br />

•<br />

HDMI-CEC (automatische Steuerung) –<br />

Einstellung Gamma / Schärfe<br />

• / •<br />

Kontrast-/ Schärfeautomatik – / –<br />

Farbtemperaturkorrektur<br />

•<br />

RGB-Offset / -Gain<br />

• / •<br />

Farbraumkorrektur<br />

•<br />

Lampe regelbar / Irisblende<br />

2 Stufen / •<br />

Lensshift h. / v. / motorisiert • / • / –<br />

Motorzoom / Motorfokus – / –<br />

Voreinstellungen / Speicher 5 / 1<br />

Variabler <strong>Bild</strong>beschnitt<br />

•<br />

Besonderheiten<br />

3D per Shutterbrille (99 Euro/Stück),<br />

RF-System (3D-Brille + RF-Sender: 99<br />

Euro/Stück)<br />

Zubehör<br />

Kurzanleitung, Anleitung auf CD,<br />

• = ja // – = nein<br />

Objektivdeckel, 2. Fernbedienung<br />

testerGeBnisse<br />

BiLDqUaLität max. 410 Punkte seHr GUt 78% 319<br />

DVD (RGB-Scart / YLIV / HDMI) (75) gut 52<br />

High Definition (DVI / HDMI) (100) sehr gut 76<br />

Kontrast (65) gut 43<br />

Schärfe (45) sehr gut 38<br />

Geometrie (35) überragend 33<br />

Farbdarstellung (45) überragend 42<br />

<strong>Bild</strong>ruhe (45) sehr gut 35<br />

aUsstattUnG max. 85 Punkte GUt 69% 59<br />

Ökologie (15) gut 9<br />

Anschlüsse (40) sehr gut 30<br />

HDMI (10) gut 6<br />

Projektionsoptik (20) gut 14<br />

BeDienUnG max. 55 Punkte seHr GUt 87% 48<br />

Einstellmöglichkeiten (27) überragend 25<br />

Ergonomie (8) sehr gut 6<br />

<strong>Bild</strong>steuerung (6) sehr gut 5<br />

Fernbedienung (14) sehr gut 12<br />

VerarBeitUnG max. 60 Punkte seHr GUt 77% 46<br />

Anmutung (20) überragend 18<br />

Material (40) gut 28<br />

testUrteiL max. 610 Punkte seHr GUt 77% 472<br />

Preis / LeistUnG<br />

seHr GUt<br />

1<br />

2 3<br />

aus dem messlabor<br />

Im Labor zeigte der Optoma HD83 einmal wieder, dass man<br />

auch relativ preiswerte DLP-Beamer mathematisch genau<br />

auf den Punkt bringen kann. Kein Wunder eigentlich, da<br />

ja alles digital arbeitet. Hauchzart an der Norm vorbei<br />

schlittert nur der Farbraum, weil die Rasterung des CMS+-<br />

Farbmanagements nicht feiner ist, und das Gamma weicht<br />

im oberen Drittel minimal zum Dunklen hin ab. Aber das<br />

ist alles Jammern auf ganz hohem Niveau. Die Farbbalance<br />

sieht aus wie <strong>mit</strong> dem Lineal gezogen – so, wie es<br />

sein soll. Auch die Farbmischung, erkennbar an Cyan,<br />

Magenta und Gelb, ließ sich exakt auf Norm kalibrieren.<br />

[1] CIE-Farbraum HDTV // [2] Maximale Helligkeit bei optimalen Einstellungen // [3] Farbtemperatur<br />

bei 100 IRE // [4] Spektralverteilung des Weißbildes // [5] Farbtemperaturverlauf<br />

// [6] Helligkeitslinearität (Gamma)<br />

auch hier trotz der etwas dunkleren Abbildung die homogenere<br />

Tiefenwirkung wegen des vorschriftsmäßigen<br />

Norm-Gammas. Zu sehen war ein homogenes, strahlendes,<br />

wunderbar plastisches 2D-<strong>Bild</strong> – praktisch ohne Regenbogeneffekt,<br />

False Contour oder andere DLP-Artefakte.<br />

Im 3D-Modus begeisterte die Tester die fast perfekte<br />

geisterbildfreie Kanaltrennung, die wunderbare Durchzeichnung<br />

und verblüffende, bruchfreie Tiefenwirkung,<br />

egal ob <strong>mit</strong> Computeranimation, realen Dokumentaraufnahmen<br />

oder Spielfilmen. Einziger Wermutstropfen: 3D<br />

läuft intern stets <strong>mit</strong> ruckelnden 60 Hertz. Dafür funktioniert<br />

die Zwischenbildberechnung PureMotion so gut, dass<br />

sie diese Eigenart nahezu artefaktfrei glattbügelt. Das<br />

funktioniert bei Filmen <strong>mit</strong> 24 Hz von Blu-ray genauso<br />

gut wie <strong>mit</strong> 50 Hz aus dem Fernsehen.<br />

Fazit<br />

Optomas HD83 bietet nach etwas Kalibrierarbeit ein knackiges,<br />

strahlendes und ruhiges <strong>Bild</strong> <strong>mit</strong> realistischer Farbwiedergabe<br />

in 2D. Die Lösung <strong>mit</strong> den Funkbrillen für 3D<br />

funktioniert hervorragend: in Sachen Zuverlässigkeit, Tragekomfort,<br />

Reflexionsarmut und erst recht in puncto Kanaltrennung.<br />

Frei von Geisterbildern und <strong>mit</strong><br />

guter Durchzeichnung kann man 3D <strong>mit</strong><br />

Optomas Beamer wirklich genießen. ■<br />

raPHaeL VoGt,<br />

beamer-experte<br />

4<br />

5<br />

6<br />

58


Der unglaubliche Buchhaltungsservice<br />

D<br />

Bei bookman nehmen Ihnen erfahrene Buchhalter und Spezialisten die komplette Buchführung ab.<br />

Und der Clou: Über eine brandneue Softwarelösung von Lexware wird Ihre Unternehmensverwaltung<br />

viel einfacher. Hier kontrollieren Sie live Ihre Finanzen und haben alle Ihre Geschäftsabläufe im Blick.<br />

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BilD | TeST: HyBRiD-ReceiveR<br />

Autor/Redaktion: Andreas Greil // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Einfach nur träumen<br />

“Nomen est omen” – “der Name ist Programm”: Bei den Set-Top-Boxen von Dream<br />

Multimedia stimmt dieser Satz tatsächlich. Nun ist <strong>mit</strong> der Dreambox DM7020 HD<br />

ein neuer Receiver der Kultmarke <strong>mit</strong> “traumhaften” Features erhältlich.<br />

Voller Spannung haben wir die neue Dreambox<br />

herbeigesehnt – sind doch die Set-Top-Boxen der<br />

Firma Dream Multimedia immer ein Garant für anspruchsvolle<br />

Technik <strong>mit</strong> einem großen Maß an Flexibilität,<br />

vor allem dank das offenen Betriebssystems Linux.<br />

Dream hat <strong>mit</strong> den auf Linux basierenden Set-Top-Boxen<br />

der 7000er-Serie in Zeiten konvergierender Medien nicht<br />

nur bedienungsfreundliche Qualitätsprodukte geschaffen,<br />

sondern auch einen Markennamen.<br />

Die komplett in edlem Schwarz gehaltene DM7020 HD<br />

gefällt durch das weiße OLE-Display an der Front sowie<br />

ihr flexibles Tuner-Konzept. Die neue Dreambox verfügt<br />

über zwei Steckplätze für Plug’n’Play-Tuner. Standardmäßig<br />

wird die DM7020 HD <strong>mit</strong> einem HDTV-fähigen<br />

DVB-S2-Tuner sowie dem von Dream entwickelten Hy -<br />

brid-Tuner für digitalen Kabel- (DVB-C) und Antennenempfang<br />

(DVB-T) ausgeliefert. Aber auch andere Varianten<br />

sind möglich, etwa zwei Satellitenempfänger.<br />

Wie der Modellname erahnen lässt, ist die DM7020 HD<br />

für den von HDTV-Empfang geeignet. Die maximale Auflösung<br />

beträgt 1080i, das Signal wird per HDMI zum TV<br />

transportiert. Sendungen in SD-Qualität, also normales<br />

PAL <strong>mit</strong> 720 x 576 <strong>Bild</strong>punkten, werden vom eingebauten<br />

Scaler in das hochauflösende Format gebracht. In den<br />

Einstellungen ist die Schärfe dieses Scalers definierbar.<br />

Die DM7020 HD ist PVR-tauglich, also auch als digitaler<br />

Videorekorder verwendbar. Dank der beiden Tuner kann<br />

der Nutzer ein Programm aufnehmen, während er ein<br />

anderes sieht. Da<strong>mit</strong> die Dreambox als Videorekorder fungieren<br />

kann, muss entweder eine 3,5-Zoll-Festplatte eingebaut<br />

werden (eine entsprechende Vorrichtung ist im Gerät<br />

vorhanden). Oder man schließt eine externe USB-Festplatte<br />

an einen der drei USB-Anschlüsse an: Zwei befinden<br />

sich an der Rückseite und einer unter der Frontklappe.<br />

Selbst eine eSATA-Buchse fehlt nicht, über die sich ein entsprechendes<br />

Speichermedium betreiben lässt.<br />

Unter der Frontklappe befinden sich wie auch bei den<br />

anderen großen Modellen zwei Common-Interface-Steckplätze<br />

und zwei Smartcard-Schächte. Da<strong>mit</strong> ist die Box<br />

für die Module und Karten der verschiedenen Pay-TV-<br />

Anbieter gerüstet, obgleich sie CI-Plus nicht unterstützt.<br />

Offen für alles<br />

Die DM7020 HD kann als Home-Server dienen, der<br />

Videos, Musik oder <strong>Bild</strong>er auf Endgeräte im ganzen Haus<br />

verteilt. Hierfür besitzt die Dreambox eine 10/100-Mbit-<br />

Ethernet-Schnittstelle. Für die drahtlose Verbindung ins<br />

Heimnetzwerk oder Internet liegt ein WLAN-Stick bei.<br />

Die Installation ist dank des Netzwerk-Assistenten einfach.<br />

Ist die Verbindung zur großen weiten Welt erst einmal<br />

hergestellt, können Erweiterungen (Plug-ins) geladen<br />

und installiert werden. Es steht eine große Auswahl in<br />

verschiedenen Kategorien parat. So lässt sich etwa im Bereich<br />

„Multimedia“ die ARD- und ZDF-Mediathek in die<br />

Dream DREAmBox Dm7020 HD € 620<br />

schnelle Zapper-Box <strong>mit</strong> offener<br />

Linux-Struktur, viele Anschlüsse,<br />

guter Scaler<br />

3<br />

4<br />

1 2<br />

Tuner-Empfindlichkeit<br />

sehr gut 84 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Die Rückseite zeigt alle Anschlüsse der DM7020 HD. Rechts sind die beiden Tuner für<br />

DVB-C bzw. DVB-T (1) und DVB-S (2) zu sehen. Die eSATA-Schnittstelle (3) und die<br />

USB-Ports (4) dienen zum Anschluss entsprechender Festplatten.<br />

60


Für die Dreambox stehen viele Erweiterungen, sogenannte<br />

Plug-ins, zur Verfügung. Die Auswahl der installierten Programme<br />

erscheint nach einem Klick auf die blaue Taste der<br />

Fernbedienung auf dem Schirm. Mit der roten Taste lassen<br />

sich die Erweiterungen verwalten. Man kann dann neue<br />

installieren oder bereits im System vorhandene Plug-ins<br />

wieder löschen.<br />

Box holen. Aber auch das Design des Menüs und aller<br />

Infofenster lässt sich über sogenannte Skins verändern.<br />

Auch hier gibt es eine große Auswahl, so dass jeder sein<br />

Lieblings-Outfit finden dürfte.<br />

Dank der offenen Struktur, die es bei jeder Dreambox<br />

gibt, ist es möglich, auch alternative Betriebs-Software,<br />

die Image genannt wird, auf das Gerät zu spielen. Im Internet<br />

gibt es eine rege Gemeinschaft, die solche Images<br />

anbietet, die dann bereits <strong>mit</strong> unzähligen Zusatzfunktionen<br />

und Software gespickt sind.<br />

Die DM7020 HD ist – wie alle Dream-Geräte – eine<br />

wahre Zapper-Box. Die Umschaltzeiten sind extrem kurz,<br />

sodass man schnell durch die verschiedenen Sender huschen<br />

kann. Das einzige kleine Manko ist die Tuner-Empfindlichkeit:<br />

Mit gemessenen 29 dBµV liegt die Dreambox<br />

im Mit telfeld. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, die<br />

Knöpfe sind zum Teil doppelt belegt.<br />

Fazit<br />

Die neue Dreambox DM7020 HD ist keine Box für Otto<br />

Nor malverbraucher. Dafür stecken zu viele Möglichkeiten<br />

im Gerät, die es erlauben, tief ins System einzudringen. Wer<br />

aber Heimvernetzung und Streaming realisieren oder sein<br />

persönliches Menü-Outfit am <strong>Bild</strong>schirm haben will, ist<br />

<strong>mit</strong> der DM7020 HD bestens bedient.<br />

■<br />

Der WLAN-Stick für den<br />

USB-Port gehört zum Lieferumfang<br />

der Dreambox<br />

DM7020 HD. Mit ihm<br />

nimmt das Gerät Verbindung<br />

zum Heimnetzwerk<br />

und zum Internet auf.<br />

Dank eines Assistenten<br />

ist die Installation leicht<br />

zu erledigen.<br />

Daten & Messwerte<br />

Hersteller<br />

Modell<br />

Preis<br />

Internet<br />

Kategorie<br />

Messwerte<br />

Dream Multimedia<br />

Dreambox DM7020 HD<br />

620 Euro<br />

www.dream-multimedia-tv.de<br />

Hybrid-Receiver<br />

Abmessungen (B x H x T) / Gewicht<br />

37,2 x 23,2 x 7,5 cm / 2,5 kg<br />

Tuner-Empfindlichkeit / nutzb. Rauschabstand 29 dBµV / 7 dB<br />

Einschaltzeit Standby ARD HD / Netz-Aus 2 Sek. / 9 Sek.<br />

Kanalwechselzeit / …<strong>mit</strong> Transponderwechsel 0,9 Sek. / 1,0 Sek.<br />

… ASTRA Hotbird / … SD HD<br />

1,2 Sek. / 1,4 Sek.<br />

Stromverbrauch Betrieb / Standby / Spar 20,8 / 17,1 / 0,6 Watt<br />

anschlüsse<br />

Tuner / Durchschleifen / Modulator 2 / • / –<br />

Scart: Composite / RGB / S-Video / YUV •/ • / • / –<br />

HDMI / YUV / S-Video / Video Ausgang •/ – / – / •<br />

Ton optisch / elektrisch / Stereo (Mixed) •/ – / •<br />

USB / e-SATA / LAN / RS-232 • / • / • / –<br />

Common Interface (CI) / SmartCard Slots •(2) / • (2)<br />

... weitere • (Modem, WLAN)<br />

Funktionen<br />

Festplatte / Aufn. über USB / e-SATA / LAN –(vorgesehen) / • / • / •<br />

Timeshift / Hintergrundaufnahme<br />

• / •<br />

Wiedergabe während Aufnahme / Timer •/ •<br />

Parallele Aufn. / Timeshift während Aufn. •/ •<br />

Aufzeichnung: Tonspuren / Untertitel / Infos •/ • / •<br />

Schneiden / Bookmarks / Wiederh. letzte Pos. •/ • / •<br />

<strong>Bild</strong>-im-<strong>Bild</strong><br />

•<br />

DiSEqC / Einkabelsystem / Blindscan •/ • / •<br />

Entschlüsselung integriert (CA) –<br />

Sender vorprogrammiert<br />

•<br />

Favoritenlisten / Now & Next / Detailinfos •/ • / •<br />

EPG / Multikanal / Übersicht<br />

• / • / •<br />

… nur Favoritensender / Genres • / –<br />

Timer / aus EPG / Vorlauf / Nachlauf<br />

• / • / • / •<br />

...tägl. / wöchentl. / Mo. – Fr.<br />

• / • / •<br />

Teletext-Decoder / –Aufbereitung (VBI) •/ –<br />

Uhr stellen automatisch / Sommerzeit •/ •<br />

Fernbedienung universal / lernfähig<br />

• / •<br />

Alphanumerisches Display<br />

•<br />

HDMI-Auflösung<br />

•<br />

• = ja // – = nein<br />

testergeBnisse<br />

BilDqualitat max. 230 Punkte sehr gut 87% 201<br />

Brillanz (30) überragend 28<br />

Farben (30) überragend 27<br />

Schärfe (70) überragend 64<br />

<strong>Bild</strong>fehler (40) überragend 36<br />

Empfangsstärke (60) sehr gut 46<br />

klangqualität max. 50 Punkte sehr gut 80% 40<br />

Klang Digitalausgang / HDMI (30) sehr gut 25<br />

Klang Analogausgang / Scart (20) sehr gut 15<br />

ausstattung max. 160 Punkte sehr gut 81% 129<br />

Anschlüsse (36) sehr gut 30<br />

Hardware (Baugruppen) (44) sehr gut 35<br />

Funktionen (Software) (45) sehr gut 40<br />

Web-Portal (35) gut 24<br />

BeDienung max. 100 Punkte sehr gut 79% 79<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (30) sehr gut 24<br />

Fernbedienung (30) überragend 28<br />

Bedienung am Gerät / Display (10) mangelhaft 1<br />

Installation (20) überragend 18<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (10) sehr gut 8<br />

VerarBeitung max. 50 Punkte sehr gut 88% 44<br />

Anmutung (20) überragend 18<br />

Material (30) sehr gut 26<br />

testurteil max. 590 Punkte sehr gut 84% 493<br />

Preis / leistung<br />

sehr gut<br />

Mit der Fernbedienung<br />

lässt sich nicht<br />

nur die Dreambox<br />

steuern, sondern<br />

auch das TV-Gerät.<br />

Der Geber ist lernfähig.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

61


Heimisches Wohnzimmer wird zum Kinosaal<br />

3D der nächsten<br />

Generation<br />

3D beschäftigt die Technologiebranche wie lange nichts. Das<br />

realistische Kinoerlebnis möglichst bequem und einfach in die<br />

heimischen Wohnzimmer zu bringen, schreiben sich alle Hersteller<br />

auf die Fahne. Die Umsetzung ist aber unterschiedlich.


Anzeige<br />

Lange Zeit war die Shuttertechnologie die<br />

beherrschende 3D-Technologie. Als Anfang<br />

2011 die ersten auf FPR-Technologie<br />

(Film Patterned Retarder = Polarisation)<br />

von LG Display basierenden Fernsehgeräte auf den<br />

Markt gebracht wurden, gilt das Verfahren heute<br />

als das führende im Bereich 3D.<br />

3D entsteht in der Brille:<br />

Shutterverfahren<br />

Bei der Shuttertechnologie wird der 3D-Effekt<br />

direkt in der dafür notwendigen Brille erzeugt.<br />

Während jeweils das rechte und linke Auge abgedunkelt<br />

wird, sieht jedes Auge abwechselnd<br />

ein <strong>Bild</strong>. Da in den Brillen die gesamte Elektronik<br />

integriert sein muss, sind sie relativ schwer<br />

und erst ab einem Preis von 80 Euro zu bekommen.<br />

Für die notwendige Energie sorgen entweder<br />

Batterien oder ein über USB aufladbarer<br />

Akku. Durch das Abdunkeln der Gläser wird<br />

nur eine geringe maximale <strong>Bild</strong>helligkeit gegeben.<br />

Zusätzlich kann es zu <strong>Bild</strong>störungen wie<br />

Flimmereffekten oder auch teilweise Doppelkonturen<br />

kommen. Diese Störungen können<br />

Kopfschmerzen, Augenermüdung und Lichtempfindlichkeit<br />

beim Zuschauer hervorrufen.<br />

3D aus dem Kino: FPR-Technologie<br />

von LG Display<br />

Die FPR-Technologie löst die Shuttertechnologie<br />

im Wohnzimmer Zug um Zug ab. Der 3D-<br />

Effekt entsteht hier nicht in der Brille, sondern<br />

über ein spezielles Panel auf dem Fernseher.<br />

Die einzelnen Zeilen des Fernsehers sind dabei<br />

speziell bearbeitet: Jede Zeile wird für das rechte<br />

und das linke Auge polarisiert. Die passenden<br />

3D-Brillen filtern das ankommende Lichtsignal<br />

für das jeweils passende Auge. Im Gegensatz zu<br />

anderen 3D-TV-Geräten liefern Fernseher <strong>mit</strong><br />

FPR-Technologie durch TrueMotion 200Hz<br />

doppelt so helle <strong>Bild</strong>er. Diese hohe Wiederholungsrate<br />

verhindert <strong>Bild</strong>wackler und liefert<br />

schärfste 3D-<strong>Bild</strong>er, selbst bei aufregendsten<br />

Action-Szenen.<br />

Kinofeeling <strong>mit</strong> Familie und<br />

Freunden<br />

Lange, gemeinsame Filmabende <strong>mit</strong> Familie<br />

und Freunden werden da<strong>mit</strong> zum einzigartigen<br />

Kinoerlebnis. Die 3D-Brillen sind besonders angenehm<br />

zu tragen, da sie <strong>mit</strong> 16 Gramm sehr<br />

leicht sind – ohne unangenehme Nebenwirkungen,<br />

die sich auf die Gesundheit auswirken.<br />

Der Clou für Brillenträger: <strong>mit</strong> sogenannten<br />

Clip-Ons, die einfach auf die „normale“ Brille<br />

aufgesetzt werden können, kommen auch sie in<br />

höchsten 3D-Genuss, ohne Abstriche bei der<br />

Sehstärke hinnehmen zu müssen. Zudem benötigen<br />

die 3D-Brillen keine weitere Elektronik<br />

und Batterien. Aufwendiges Aufladen entfällt<br />

vollständig. Auch der Blickwinkel ist im Gegensatz<br />

zu anderen Verfahren kaum eingeschränkt.<br />

Mit einem 178 Grad großen Betrachtungswinkel<br />

können Zuschauer vor dem Fernseher sitzen,<br />

wo immer sie möchten, und uneingeschränkt<br />

3D-<strong>Bild</strong>er genießen. Zu guter Letzt<br />

schonen die kostengünstigen Brillen den Geldbeutel.<br />

Einem unbeschwerten gemeinsamen<br />

3D-Erlebnis steht da<strong>mit</strong> nichts mehr im Wege.<br />

CINEMA 3D-<strong>TVs</strong> von LG<br />

LG Display, weltgrößter Displayhersteller<br />

der Welt, lieferte<br />

die Technologie und LG ist<br />

<strong>mit</strong> den CINEMA 3D-<strong>TVs</strong> Vorreiter der FPR-<br />

Technologie. Die hohe 3D-Qualität bescheinigen<br />

unabhängige Institute: Der TÜV zeichnete<br />

Anfang des Jahres die LG <strong>TVs</strong> für ihre flimmerfreie<br />

<strong>Bild</strong>qualität aus. Dazu kommt das kürzlich<br />

erworbene VDE Zertifikat für die FullHD <strong>Bild</strong>qualität<br />

des LW570S auch im 3D Modus. <strong>TVs</strong><br />

<strong>mit</strong> FPR-Technologie liefern flimmerfreie, lebendige<br />

und klare 3D-<strong>Bild</strong>er. Das neue CINE-<br />

MA 3D Line-up von LG vereinigt diese Vorteile<br />

zu einem TV-Erlebnis der besonderen Art: Die<br />

<strong>TVs</strong> überzeugen durch ihr schlankes und edles<br />

Design, und <strong>mit</strong> einer einzigartigen 3D-<strong>Bild</strong>qualität.<br />

Mit den gestochen scharfen und flimmerfreien<br />

<strong>Bild</strong>ern der Cinema 3D-<strong>TVs</strong> kann der<br />

Zuschauer 3D-Content länger und bequemer<br />

genießen. Die neuen 3D-Blu-ray-Anlagen, 3D-<br />

9.1 Heimkinoanlagen sowie 3D-Micro Systeme<br />

vervollständigen das 3D-Erlebnis in den eigenen<br />

vier Wänden und verwandeln das Wohnzimmer<br />

in einen Kinosaal.<br />

Vorteile der Polfilter technologie<br />

• 3D-Kino zu Hause wird zum Gemeinschaftserlebnis.<br />

Von jedem Sitzplatz aus ist das volle<br />

Erlebnis gewährleistet. Und die Brillen sind so<br />

kostengünstig, dass sie für jede Anzahl von Gästen<br />

in ausreichender Zahl „auf Lager“ gelegt<br />

werden können.<br />

• Die Brillen sind leicht und komfortabel, weil<br />

sie weder Elektronik noch Stromversorgung<br />

benötigen. Zuschauer können sie stundenlang<br />

tragen, auch über der normalen Sehbrille. Die<br />

Augen werden geschont, weil der 3D-Effekt im<br />

Fernsehwer entsteht und Schwindelgefühl oder<br />

Übelkeit, wie bei Shutterbrillen gelegentlich zu<br />

verzeichnen, nicht auftreten.<br />

• Die 3D-<strong>Bild</strong>qualität ist ausgezeichnet: Der<br />

TÜV bescheinigt dem 3D-Line-up von LG <strong>mit</strong><br />

seinem absolut flimmerfreien <strong>Bild</strong> ein hervorragendes<br />

3D-Erlebnis wie im Kino.<br />

Weitere Informationen unter<br />

www.fpr3d.com<br />

Die nächste<br />

Generation 3D-TV<br />

Flimmerfreie 3D-<strong>Bild</strong>er<br />

· Komfortabler 3D-Genuss ohne<br />

Flimmereffekte<br />

· von TÜV Rheinland als erste 3D TV-<br />

Geräte weltweit <strong>mit</strong> dem Zertifikat<br />

„flicker-free“ ausgezeichnet<br />

Brillen ohne Batterien<br />

· leichte 3D-Brillen, ohne Elektronik<br />

· umweltfreundlich: keine Batterie –<br />

kein Aufladen<br />

· komfortables Tragegefühl<br />

Weiter Blickwinkel<br />

· uneingeschränkte 3D-Wirkung


Ton | news & Trends<br />

Ton<br />

66 Test: Soundbars<br />

Zehn Soundriegel für jeden Anspruch treten im<br />

knallharten Labor- und Praxistest gegeneinander an.<br />

74 High End: Surround-Set<br />

Mit dem Surround-Set B&W 804 Diamond bekommt man<br />

Qualitätsklang beinahe fürs ganze Leben.<br />

78 Serie: Schallplatten digitalisieren<br />

Wir zeigen Ihnen, wie Sie alte Vinylplatten digital<br />

archivieren.<br />

Weitere aktuelle News und Trends zum Thema <strong>Bild</strong><br />

finden Sie unter www.<strong>video</strong>-homevision.de<br />

Autor/Redaktion: Andreas Frank // <strong>Bild</strong>er: Hersteller<br />

Smarter Bassist<br />

Der Subwoofer nuVero AW-13 DSP von Nubert verspricht nicht nur ein tolles Design und einen<br />

präzisen Bass im Heimkino, er soll auch richtig intelligent sein: dank integriertem Soundprozessor.<br />

Mocca, Perlweiß oder Anthrazit in<br />

Hochglanz oder matter Optik: Für<br />

1.360 Euro kann der Interessierte<br />

zwischen sechs Design-Varianten<br />

passend zu den nuVero-Modellen<br />

3, 4, 5, 10 und 11 wählen.<br />

Mit seiner nuVero-Linie hat<br />

Lautsprecher-Hersteller<br />

Nubert anspruchsvolle<br />

Hörer bereits begeistert.<br />

Nur fehlte bislang der passende Subwoofer<br />

zu den erhältlichen Stand-,<br />

Kompakt- und Center-Lautsprechern.<br />

Mit dem nuVero AW-13 DSP ist das<br />

fehlende Glied für die perfekte Heimkino-Beschallung<br />

jetzt erhältlich.<br />

In der langen Entwicklungszeit hat<br />

sich der Direktversender nicht nur <strong>mit</strong><br />

den optimalen Materialien beschäftigt,<br />

um optisch <strong>mit</strong> den luxuriösen<br />

Lautsprechern der nuVero-Serie <strong>mit</strong>zuhalten.<br />

In dem Subwoofer steckt ein<br />

äußerst intelligentes Modul, das die<br />

beiden 18-cm-Chassis <strong>mit</strong> 440 Watt<br />

versorgt. Es kann die Übergangsfrequenz<br />

des Hoch- und des Tiefpassfilters<br />

verändern. Für Tüftler ebenfalls<br />

interessant: Ein voll parametrischer<br />

Drei-Band-Equalizer erlaubt es, den<br />

Subwoofer optimal an jeden Raum anzupassen,<br />

um etwa Dröhnen vorzubeugen.<br />

Wer es lieber einfach hat,<br />

nutzt eine der fünf Voreinstellungen,<br />

die sich über die Fernbedienung wählen<br />

und auch verändern lassen.<br />

Natürlich soll auch der Sound stimmen,<br />

ohne das Wohnambiente zu stören:<br />

Zwei Langhub-Chassis <strong>mit</strong> maximal<br />

3 Zentimeter Auslenkung versprechen<br />

ordentlichen Tiefpass bei<br />

einer schlanken Bauform.<br />

64


TeaC<br />

Mehr Sound für den PC<br />

www.teac.de // 500 Euro<br />

Optimalen Klang für digitale Tonquellen: Das verspricht<br />

TEAC <strong>mit</strong> seiner Reference H-01-Serie. Dafür kommen<br />

etwa hochwertige Burr-Brown-Wandler zum Einsatz, die<br />

<strong>mit</strong> 32 Bit bei einer Abtastfrequenz von 192 kHz arbeiten.<br />

Sie stecken im Vollverstärker A-H01 Power DAC (<strong>Bild</strong>)<br />

für 500 Euro und dem D/A-Wandler UD-H01 DAC für<br />

350 Euro. Beide lassen sich per USB <strong>mit</strong> dem Computer<br />

verbinden, um gewissermaßen als Soundkarte zu fungieren.<br />

Für besten Klang werden die Tondaten asynchron<br />

übertragen. Alternativ stehen elektrische und optische<br />

Digitalton-Eingänge für Zuspieler wie CD-Player bereit.<br />

Zeitgleich bringt TEAC den neuen Stereo-Vollverstärker<br />

Esoteric I-03 auf den Markt, der für 9.500 Euro selbst<br />

absolute High-End-Fans begeistern soll.<br />

Soundfreaq<br />

Neue Freiheit<br />

www.soundfreaq.de // 230 Euro<br />

Mehr Flexibilität für Smartphone, Tablet-PC und iPod<br />

will Soundfreaq bieten. Die Sound Platform SFQ-01 (230<br />

Euro) und die Sound Step Recharge SFQ-02 (190 Euro)<br />

sind nicht nur Docking-Stationen für Apples portable<br />

Produkte. Sie empfangen Ton auch drahtlos über Bluetooth.<br />

So<strong>mit</strong> lassen sie sich <strong>mit</strong> den meisten mobilen<br />

Endgeräten verbinden, um deren Sound deutlich zu<br />

verbessern. Die SFQ-01 (<strong>Bild</strong>) verspricht die bessere<br />

Klangqualität und ist besonders für den stationären<br />

Betrieb geeignet. Die kompakte SFQ-02 ist dank eingebauter<br />

Batterie der ideale Begleiter für unterwegs.<br />

Unsere App-Empfehlungen des Monats bringen<br />

Ihr iPad, Ihr Smartphone oder auch Ihren<br />

Internet-fähigen Flachbildfernseher in ganz<br />

neuer Form zum Klingen.<br />

Putpat<br />

Musikfernsehen <strong>mit</strong> persönlichen<br />

Präferenzen<br />

Verfügbar auf: iPad, TV-Portalen<br />

www.putpat.tv // kostenlos<br />

Putpat ist das persönlichste Musikfernsehen. Mit dem<br />

Veequalizer stellt der Nutzer sein eigenes Programm zusammen.<br />

Ob mehr Rock, weniger Pop, oder mehr Madonna<br />

und weniger Marlon Roudette – Putpat merkt sich,<br />

welche Clips der Nutzer mag. Vom Apple-Gerät lässt sich<br />

die Musik via AirPlay auch auf Lautsprecher übertragen.<br />

Das Design der Oberfläche ist modern und elegant. Putpat<br />

ist auch auf TV-Geräten verfügbar, unter anderem bei<br />

TechniSat und Loewe.<br />

djay<br />

Mit der Lieblingsmusik selbst<br />

Discjockey spielen<br />

Verfügbar auf: iPad<br />

djay.softonic.de // 15,99 Euro<br />

Wer schon immer davon geträumt hat, Discjockey zu<br />

spielen, der kann sich diesen Traum jetzt <strong>mit</strong> der djay App<br />

erfüllen. In die App werden die Songs aus der eigenen<br />

Musiksammlung hineingeladen und <strong>mit</strong> den virtuellen<br />

Plattendrehern und Effekten lassen sich perfekte Übergänge<br />

zaubern, Abspielgeschwindigkeiten synchronisieren<br />

und auch das Scratchen ist möglich. So lässt sich<br />

manche Hausparty per Apple iPad problemlos bespaßen.<br />

Der eigene Mix lässt sich sogar aufzeichnen.<br />

TuneIn Pro<br />

Internet-Radio für alle<br />

Verfügbar auf: iPad, iPhone,<br />

iPod; Android, TV-Portale<br />

www.tunein.com // 0,79 Euro<br />

Wer Radio mag, wird TuneIn lieben. Die App stellt über<br />

50.000 Sender und 1,2 Millionen Streams zur Auswahl. Das<br />

gewählte Programm lässt sich auch aufnehmen. Man kann<br />

Favoriten speichern oder nach eigenen Genres oder Kategorien<br />

sortieren – und das nicht nur via App auf Apple-<br />

Geräten oder per Android-Smartphone. Die Plattform lässt<br />

sich angenehm auch über den Webbrowser am PC verwalten.<br />

Und immer mehr TV-Marken führen TuneIn auch<br />

in ihren Internet-Portalen. Fazit: Radio lebt!<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

65


Ton | VeRgleicHSTeST: SoundBARS<br />

Phantom<br />

Sound<br />

Mit nur einer Schallzeile unter dem Flat-TV wollen<br />

Soundbars 5.1-Rundumklang generieren. Wie gut das<br />

funktioniert, haben wir an zehn Klangriegeln getestet.<br />

Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller<br />

Phantom-Event<br />

„Das Phantom der Oper in<br />

der Royal Albert Hall“ - das<br />

spektakuläre Live-Event,<br />

fand anlässlich des 25.<br />

Jubiläums des Erfolgsmusicals<br />

von Andrew Lloyd<br />

Webber in London statt.<br />

DVD & Blu-ray des großen<br />

Events werden am 9. Februar<br />

2012 veröffentlicht<br />

(Universal Pictures).<br />

Wer sich heute einen schicken<br />

Flat-TV zulegt, ist<br />

wahrscheinlich erst einmal<br />

begeistert. HDTV<br />

macht Fernsehen zu einem ganz neuen<br />

Erlebnis. Doch schon nach kurzer<br />

Zeit kommt die Ernüchterung. Der<br />

Grund: Der schlechte Ton passt nicht<br />

zum guten <strong>Bild</strong>. Der Trend zu immer<br />

flacher werdenden <strong>Bild</strong>ern erschwert<br />

es den Entwicklern, die Tonqualität<br />

zu verbessern. Denn für eine breitbandige<br />

Tonübertragung bedarf es eines<br />

Mindestmaßes an Volumen. Wie soll<br />

ein kaum drei Zentimeter flacher<br />

Fernseher tiefe Töne von sich geben<br />

können? Die Physik lässt sich eben<br />

nicht überlisten<br />

Aber auch die Mittel-/Hochton-<br />

Fraktion lässt zu wünschen übrig. Oft<br />

mangelt es an der nötigen tonalen<br />

Balance und Feinauflösung. Wegen<br />

der nahezu rahmenlosen <strong>Bild</strong>schirme<br />

werden die Schallwandler häufig seitlich<br />

hinten platziert und der Schall<br />

wird nicht selten über schmale Kanäle<br />

zur Front geleitet. Solch ein „Röhren-<br />

Sound“ lässt einfach keine neutrale<br />

Tonwiedergabe zu.<br />

Problemlöser Soundbar<br />

Nicht nur Lautsprecherfirmen haben<br />

hier ein Geschäft gewittert. Heute<br />

bietet nahezu jede Firma der Unterhaltungselektronikbranche<br />

– selbst<br />

die TV-Hersteller – eine Aufrüstlösung<br />

an. Die noch junge Produktgattung<br />

der Soundbars verspricht Besserung<br />

in Sachen Fernsehton. Verständlicherweise<br />

mag sich nicht jeder einen AV-<br />

Receiver plus Boxen-Set ins Wohnzimmer<br />

stellen, wenn bereits ein<br />

Klangbalken deutlich mehr Fernsehspaß<br />

bietet. Einige Hersteller wählen<br />

die 2.1-Lösung <strong>mit</strong> separatem Subwoofer,<br />

andere integrieren den Bass<br />

gleich in den Soundriegel. In jedem<br />

Fall ist der Soundbar mindestens als<br />

2.0-System aufgebaut. Das heißt: Ein<br />

linker und ein rechter Lautsprecher –<br />

meistens in Zwei-Wege-Technik – sorgen<br />

für die Tonübertragung.<br />

Fast alle Hersteller bieten einen Dolby-Digital-<br />

und einen DTS-Decoder,<br />

um dem heutigen digitalen Tonstandard<br />

Rechnung zu tragen. Ob Kabeloder<br />

Sat-TV, es gibt heute kaum ein<br />

Produkt, das keinen digitalen Tonausgang<br />

vorweisen kann.<br />

Der Clou der Klangbalken liegt jedoch<br />

in der elektronischen Verarbeitung<br />

des zugespielten Tons. Der decodierte<br />

Mehrkanalton wird kanalweise<br />

via DSP (Digital Signal Processor) in<br />

puncto Frequenz, Phase und Laufzeit<br />

derart bearbeitet, dass am Ende lediglich<br />

ein Stereo-Boxenpaar im Riegel<br />

eine weitläufige Bühne generiert.<br />

Manche Anbieter verwenden auch für<br />

jeden Kanal ein Chassis, wobei die<br />

Rear-Kanäle über seitlich angeordnete<br />

Treiber und gezielte Reflexionen abgebildet<br />

werden. Solche Aufbauten<br />

werden auch Soundbeamer genannt.<br />

Mit oder ohne externen Sub<br />

In diesem Test haben wir zehn Soundbars<br />

zum Preis von 250 bis 2.000 Euro<br />

auf Her(t)z und Nieren geprüft. Die<br />

vier Probanden von B&W, Canton, Libratone<br />

und Yamaha kommen ohne<br />

66


ose CineMate 1 SR € 1.500<br />

unangestrengte, souveräne<br />

Darstellung des Geschehens<br />

liegend betrieben weniger direkte,<br />

un<strong>mit</strong>telbare Wiedergabe<br />

sehr gut 75 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

externen Subwoofer aus, der Rest<br />

vertraut auf das Potenzial eines eigenen<br />

Basswürfels.<br />

Etwas Besonderes bietet der skandinavische<br />

Hersteller Libratone: Via<br />

AirPlay nimmt der Lounge die Tondaten<br />

von iPod und Co. drahtlos entgegen.<br />

Samsung legt eine Docking­<br />

Station bei, die Musik kabelgebunden<br />

und drahtlos an den Soundbar übertragen<br />

kann. Bose, Harman/Kardon<br />

und Samsung senden die Basssignale<br />

wireless an ihre Subwoofer.<br />

im test<br />

souNdbars<br />

bose CineMate 1 SR € 1.500<br />

HarmaN/KardoN SB16/230 € 600<br />

LibratoNe Lounge € 1.200<br />

PaNasoNic SC-HtB15 € 300<br />

b&W PanoRaMa € 2.000<br />

PHiLiPs HtS7111 € 570<br />

samsuNG HW-D570 € 500<br />

PioNeer HtP-SLH600 € 850<br />

caNtoN DM 90.2 € 1.350<br />

YamaHa YaS-101 € 280<br />

B ose versteht es, Produkte bieten, die die Kunden brau­<br />

anzuchen.<br />

Wenn es darum geht, aus kleinen<br />

Behausungen großen Klang zu<br />

zaubern, ist der amerikanische Hersteller<br />

dabei.<br />

Zum ersten Mal auch <strong>mit</strong> einem<br />

Soundbar: Der CineMate 1 SR ist<br />

eine 2.1­Lösung <strong>mit</strong> kabellosem<br />

Subwoofer und ansprechender,<br />

sauber verarbeiteter Klangzeile. Bis<br />

zu fünf Zuspieler darf der Kunde<br />

an den Soundbar andocken: vier<br />

digitale und eine analoge.<br />

Boses <strong>mit</strong>gelieferte lernfähige<br />

Fernbedienung ist in der Lage, alle<br />

Zuspieler zu bedienen. Eine Besonderheit:<br />

Die Soundzeile kann flach<br />

auf dem Sideboard liegen oder aufrecht<br />

stehen: Ein integrierter Sensor<br />

erkennt die Position und passt<br />

den Klang der Aufstellung an. Etwa<br />

sechs Zentimeter Freiraum zwischen<br />

Fernseher und Sideboard reichen<br />

aus, um den Klangriegel flach<br />

zu positionieren.<br />

Nicht die Größe<br />

entscheidet<br />

Der Subwoofer lässt sich dank seines<br />

Volumens von gerade mal 20<br />

Litern und seiner kabellosen Ansteuerung<br />

flexibel im Wohnraum<br />

aufstellen. Eine Positionierung im<br />

vorderen Bereich ist zuguns ten einer<br />

besseren akustischen Integration<br />

jedoch allemal vorzuziehen.<br />

AdaptiQ nennt Bose sein bewährtes<br />

Einmesssystem, das auch den Cine­<br />

Mate 1 SR an die jeweilige Wohnraumakustik<br />

anpasst.<br />

Angelehnt an die Phase­Guidebarung.<br />

So sollte es Sound­Radiator­Soundtechnik seiner<br />

Fernseher kreiert auch der Cinemate<br />

1 SR ein verblüffendes Panorama.<br />

Beeindruckend ist die unauffällige,<br />

unangestrengte, aber<br />

direkte Tonwiedergabe bei aufrechter<br />

Aufstellung. Die Subwoofer­<br />

Dosis lässt sich auch nach einer<br />

Einmessung noch variieren.<br />

Unterm Strich muss man dem<br />

Cinemate 1 SR ein gutes Klangzeugnis<br />

ausstellen. Er spielt bei Musik<br />

deutlich breitbandiger vor allem<br />

nach unten und lässt bei Filmen<br />

Heimkinogefühle aufkommen. Gegenüber<br />

dem schwachen Fernsehton<br />

der meisten Flat­<strong>TVs</strong> wirkt der<br />

Klang des Ami­Sets wie eine Offen­<br />

sein.<br />

Boses Acoustimass-Bass zaubert aus<br />

kaum 20 Liter Bruttovolumen satte 34<br />

Hertz als untere Grenzfrequenz. Dafür<br />

muss man Abstriche beim Maximalpegel<br />

machen. Dank Boses Einmessfunktion<br />

geht die Übertragung zum Hörplatz weitgehend<br />

ohne Pegelschwankungen vonstatten.<br />

Dadurch werden tiefe Frequenzen<br />

differenzierter wiedergegeben.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

67


Ton | VergleichsTesT: soundbars<br />

Harman/Kardon SB16/230 € 600<br />

hohe mögliche Maximalpegel und<br />

noch gute Tonalität<br />

etwas wenig Tiefgang für einen<br />

externen Subwoofer dieser Größe<br />

gut 70 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Mit einem formschönen Soundbar in Hochglanz-Schwarz plus ausgewachsenem<br />

Subwoofer geht Harman/Kardon ins Rennen. Der Extrabass arbeitet <strong>mit</strong> einem 25<br />

Zentimeter großen Treiber, ist in Phase, Pegel und Übergangsfrequenz einstellbar und<br />

empfängt die Tondaten drahtlos. Der Klangbalken nimmt den Ton von zwei digitalen<br />

sowie einer analogen Quelle entgegen. Ein Surround-Prozessor verteilt den Ton auf zwei<br />

75 Millimeter große Tieftöner und einen Hochtöner pro Seite. Für den nötigen Antrieb<br />

sorgt pro Kanal eine 25 Watt starke Endstufe, im Bass sind es 100 Watt.<br />

Für die Wandmontage oder Tischplatzierung hält der SB16 zudem zwei tonale Anpassungen<br />

bereit, um den Grundton- und Basssektor zu optimieren.<br />

Als Soundmodi gibt es Surround für Filme und<br />

Stereo für Musik. Eine Fernbedienung findet sich nicht im<br />

Karton, stattdessen ist der Soundbar lernfähig und lässt<br />

sich über die Fernseher-Fernbedienung steuern.<br />

Die 2.1-Kombi hinterließ im Hörtest einen sehr lebendigen, dynamischen<br />

Eindruck. Dabei fehlte es kaum an Tiefgang und schon gar nicht an Pegelfestigkeit. Tipp:<br />

Im Surround Mode klingt selbst die Stereowiedergabe tonal und räumlich besser.<br />

Puristisch kommt der Libratone Lounge daher. Es gibt nur<br />

einen Eingang, dieser akzeptiert jedoch sowohl digitale<br />

als auch analoge Tondaten. Der eigentliche Clou des dänischen<br />

Designerstücks freut Apple-User: Der Soundbar lässt sich via AirPlay<br />

ansteuern. Dazu gibt es eine App für iPhone und Co., über die nebenbei auch eine<br />

Klangregelung möglich ist. Ein 20er-Bass sowie zwei 12er-Mitteltöner und zwei sogenannte<br />

Air-Motion-Transformer (ein technischer Leckerbissen) als Hochtöner geben hier den Ton an. Insgesamt<br />

150 Watt stehen dem vollaktiven System zur Verfügung.<br />

Der Libratone Lounge ist eingehüllt in Kaschmir. Erhältlich ist der Klangriegel in verschiedenen<br />

Farb- und Stoffqualitäten und macht da<strong>mit</strong> auch optisch eine gute Figur.<br />

Wie gut das 1.200 Euro teure Sound-System funktioniert, zeigte sich im Hörtest. Die auch seitlich<br />

abstrahlenden Mittel-/Hochtoneinheiten schufen eine gute Basisbreite. Der Bass reicht zwar nicht<br />

sehr tief hinab, doch im direkten Vergleich zum schwachen Fernsehton brachte der dänische<br />

Klangbalken eine deutlich fundiertere Bandbreite <strong>mit</strong>. Einzig der leicht hell timbrierte Klang und<br />

die begrenzte Pegelfestigkeit verhinderten einen Durchmarsch an die Spitze des Felds.<br />

Libratone Lounge € 1.200<br />

extrem stylischer Soundbar <strong>mit</strong><br />

Hi-Fi-Klangpotenzial<br />

leicht hell timbriert und begrenzter<br />

Tiefbass<br />

gut 73 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Panasonics Klang-Duo ist eigentlich ein Trio: Der Soundbar lässt sich zweiteilen, um etwa bei<br />

Bedarf die Satelliten links und rechts neben dem Fernseher zu platzieren. Als Soundbar zusammengesteckt,<br />

ist die Lautsprecherzeile kaum 80 Zentimeter breit und neun Zentimeter hoch. Der<br />

Subwoofer dient als Anschlusszentrale und besitzt<br />

zwei HDMI-Eingänge sowie einem HDMI-Ausgang <strong>mit</strong><br />

ARC (Audio Return Channel) und einen optischen Digitaleingang.<br />

Der eingebaute Dolby-Digital- und DTS-<br />

Decoder nimmt entsprechende Digitalströme von Sat-Receivern oder Blu-ray-Spielern entgegen.<br />

Seine kleine Fernbedienung ist auf das Wesentliche wie Volume, Input und Sub-Level reduziert.<br />

Sieht man mal von der tonal nicht ganz korrekten Wiedergabe ab, beeindrucken die Basswiedergabe<br />

und die breite Klangkulisse via 3D-Surround. Musikwiedergabe <strong>mit</strong> Stimmen haben zwar<br />

einen etwas <strong>mit</strong>ten- und höhenbetonten Klangcharakter, doch der SC-HTB15 wertet den schwachen<br />

Fernsehton allemal auf – vor allem wegen des satten Bassfundaments. Das Sound-Paket wird<br />

nicht zuletzt dank seines günstigen Preises viele Anhänger finden.<br />

Panasonic SC-HTB15 € 300<br />

weitläufige Darstellung und satte<br />

Bass-Performance<br />

tonal nicht ganz korrekt im Mittel-/<br />

Hochtonbereich<br />

gut 66 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

68


Hin und zurück<br />

Neun Chassis sorgen<br />

in der B&W-<br />

Schallzeile für den<br />

guten Ton. Eine Besonderheit:<br />

Für die<br />

Center-Wiedergabe<br />

wurde in der Mitte<br />

ein Zwei-Wege-<br />

System bereitgestellt,<br />

während die<br />

restlichen Chassis<br />

die Front- und Rückbeschallung<br />

übernehmen.<br />

B&W Panorama € 2.000<br />

bassstarker, im Surround Mode<br />

hifidel klingender All-in-One-Riegel<br />

im Stereo-Betrieb schmale<br />

Basisbreite, tonal weniger authentisch<br />

sehr gut 78 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Der B&W Panorama ist ein edler Klangbalken<br />

für 2.000 Euro. Schon das perfekt<br />

verarbeitete Äußere stellt einen adäquaten<br />

Gegenwert dar. Doch erst die inneren Werte<br />

machen deutlich, dass hier nicht gespart wurde.<br />

Die Briten haben sich bewusst für einen<br />

Soundbar ohne externen Subwoofer entschieden,<br />

da sie der Meinung sind, dass eine<br />

Sound­Nachrüstung auf das Wesentliche reduziert<br />

sein sollte. Dennoch soll der Soundbar<br />

höchsten Ansprüchen genügen.<br />

Bei der Technik haben die Ingenieure auf<br />

ihre vielen eigenen Entwicklungen zurückgegriffen.<br />

Neben neun Chassis sind sechs digitale<br />

Endstufen verbaut. Drei digitale Toneingänge<br />

nehmen Dolby­Digital­ oder DTS­Datenströme<br />

entgegen. So gelangt der Ton ohne<br />

unnötige DA­Wandlung etwa vom digitalen<br />

Sat­Receiver oder vom DVD­Spieler direkt in<br />

den Klangriegel, um dort die nötige Wandlung<br />

zum analogen Mehrkanalton zu vollziehen.<br />

Die geballte Technik ist in einem stabilen Aluminiumgehäuse<br />

verpackt, das zudem intern<br />

<strong>mit</strong> leichten Verbundwerkstoffen versteift ist.<br />

Die kleine Fernbedienung bietet auf den<br />

ersten Blick kaum Einstellmöglichkeiten. Erst<br />

nach längerem Druck auf die Voice­Taste werden<br />

weitere Optionen wie ein Sound­Menü für<br />

Bässe und Höhen, ein Bass­Equalizer für<br />

Wand­ oder Sideboard­Betrieb, eine Pegelund<br />

Laufzeit­Einstellung für externen Subwoofer­Betrieb<br />

sowie im Room­Menü das<br />

Offset offengelegt, das die außer<strong>mit</strong>tige Hörposition<br />

anpasst. Praktisch: Über On/Off-<br />

Auto schaltet sich der Panorama sofort ein,<br />

sobald ein Tonsignal anliegt.<br />

Im Betrieb hat man die Wahl zwischen Surround,<br />

Stereo und Stereo Wide. In unserem<br />

Test hat sich herausgestellt, dass der Surround­Modus<br />

auch im Stereobetrieb die beste<br />

Klangwahl ist.<br />

Fast reales 5.1-Heimkino<br />

Der Action­Thriller Passwort: Swordfish konnte<br />

die Rundum­Qualität des Klangbalkens<br />

schnell ausloten. In den ersten fünf Minuten<br />

des Streifens passiert eigentlich schon alles,<br />

was im Heimkino Spaß macht. Nach einem<br />

Monolog von John Travolta erlebt man sofort<br />

eine große Explosion und hört die donnernden<br />

Rotorblätter eines Hubschraubers. Die Center­<br />

Qualität, die Pegel­ und Basstauglichkeit sowie<br />

die Fähigkeit der authentischen Rundumbeschallung<br />

werden hier auf eine klanggewaltige<br />

Probe gestellt.<br />

Mit Bravour meistert der Panorama diese<br />

Hürden. Da fehlt nicht mehr viel zum realen<br />

5.1­Heimkino <strong>mit</strong> sechs Lautsprechern im<br />

Raum. Der Fernsehton ist jedenfalls nicht<br />

mehr wiederzuerkennen.<br />

Bis zur HDMI-Version 1.3 war die<br />

Übertragung von digitalen <strong>Bild</strong>- und<br />

Tondaten nur in eine Richtung möglich.<br />

Mit dem Audiorückkanal (ARC)<br />

von Version 1.4 lässt sich nun der<br />

Dolby-Digital-Ton als Bitstream oder<br />

PCM-Stereo zum AV-Receiver schicken,<br />

also über das HDMI-Kabel, das<br />

normalerweise die <strong>Bild</strong>daten eines<br />

DVD- oder Blu-ray-Players zum Display<br />

transportiert.<br />

Interessant ist diese Funktion,<br />

wenn TV-Geräte über einen integrierten<br />

Digital-Tuner verfügen und<br />

dessen Audiodaten zurück an einen<br />

angeschlossenen AV-Receiver oder<br />

einen Soundbar geleitet werden sollen.<br />

Da<strong>mit</strong> hat der Anwender weniger<br />

Kabelsalat, denn er erspart sich eine<br />

in diesen Fällen bisher erforderliche<br />

zusätzliche digitale Audioleitung als<br />

optisches oder koaxiales Kabel.<br />

Allerdings hat der ARC tatsächlich<br />

nur die Funktion zu erfüllen, die bisher<br />

über den Digitalkanal (S/PDIF,<br />

Koax oder optisch) erledigt wurde.<br />

HD-Audio-Formate wie Dolby Digital<br />

Plus, TrueHD oder DTS-HD lassen<br />

sich nicht via ARC übertragen. Bei<br />

HD-Audio-Formaten würde der Digital-Tuner<br />

diese am HDMI-Ausgang<br />

in Dolby Digital umwandeln.<br />

Voraussetzung für diesen erweiterten<br />

Funktionsumfang ist, dass alle<br />

verbundenen Komponenten den<br />

Audio-Rückkanal unterstützen. In<br />

diesem Test sind lediglich Panasonic,<br />

Philips, Pioneer und Samsung <strong>mit</strong><br />

einem HDMI Audio Return Channel<br />

ausgestattet.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

69


Ton | VergleichsTesT: soundbars<br />

Schwarz, klein und schön. Der seitlich geschwungene, elegante Klangbalken von Philips wird durch einen<br />

externen Subwoofer unterstützt. Insgesamt sechs 65-Millimeter-Breitband-Chassis und ein 16,5 Zentimeter<br />

großer Bass im Subwoofer zeichnen für den Ton verantwortlich. In puncto Anschlüsse hat der HTS7111 einiges<br />

zu bieten: zwei analoge, zwei digitale und zwei HDMI-Eingänge sowie einen HDMI-Ausgang <strong>mit</strong> ARC-Funktion<br />

und einen Eingang für eine Docking-Station für iPod und iPhone. Ambisound nennt Philip seine ausgeklügelte<br />

Signalverarbeitung, die für eine weitläufige Klangbühne sorgen soll.<br />

107 Dezibel Schalldruck und 43 Hertz untere Grenzfrequenz schafft der Philips-Bass. Das kann sich hören<br />

lassen, ebenso wie der Klang „auf Achse“, also vor dem Soundbar. Seitlich ist die tonale Balance jedoch nicht<br />

mehr ganz im Lot, Stimmen wirken daher etwas höhenlastig und <strong>mit</strong>tenbetont. Im Surround-Betrieb ist dieser<br />

Charakter weniger dominant, dafür wird das Geschehen schön breit dargestellt. Der Philips wertet fast jeden<br />

Flat-TV-Klang dank ordentlicher Bass-Performance und Ambisound auf – zu einem angemessenen Preis.<br />

PhiliPS HTS7111 € 570<br />

starke Bass-Performance,<br />

ordentliche Tonalität auf Achse<br />

außer<strong>mit</strong>tig höhenbetont,<br />

Soundbar pegelbegrenzt<br />

gut 68 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

amsungs HW-D570 ist ein schicker Soundbar <strong>mit</strong> einem kabellosen Subwoofer. Die gebürstete<br />

S Metallfront <strong>mit</strong> den sechs sichtbaren Chassis wirkt sehr stylisch.<br />

Der Soundbar kann fünf Quellen verarbeiten. Zum Lieferumfang gehört zudem eine drahtlose<br />

Docking-Station für iPod und iPhone. Neben der Funktion 3D-Sound bietet der Samsung noch weitere<br />

Raumklangeffekte wie Music, Cinema<br />

oder Game. Die <strong>mit</strong>gelieferte<br />

Fernbedienung erlaubt unzählige Einstellungen<br />

wie zum Beispiel die Synchronisierung von <strong>Bild</strong> und Ton sowie Smart Volume für eine<br />

Anpassung unterschiedlich lauter Quellen.<br />

Ist der Soundbar eingeschaltet, findet der Subwoofer sogleich die Funkverbindung und der Hörspaß<br />

kann beginnen. Das Duo bietet insbesondere <strong>mit</strong> der 3D-Funktion eine imposante Vorstellung.<br />

Sitzt man <strong>mit</strong>tig vor der Lautsprecherzeile, ist der Raumeindruck großzügig und man erlebt eine<br />

klanglich tonale Balance. Seitlich fehlt es dagegen deutlich an Präsenz. Beeindruckend ist wiederum<br />

der mögliche Maximalpegel, der allerdings zulasten der Tiefbass-Wiedergabe geht. Kurz:<br />

ein dynamisches Klangerlebnis.<br />

SamSung HW-D570 € 500<br />

auf Achse tonal ausgewogen,<br />

dynamischer Klangeindruck<br />

wenig Tiefbass<br />

gut 68 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Pioneer HTP-SLH600 € 850<br />

extrem flache Bauform, guter<br />

Subwoofer<br />

etwas unausgewogene tonale<br />

Abstimmung<br />

gut 65 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Pioneer verfolgt <strong>mit</strong> dem HTP-<br />

SLH600 einen anderen Ansatz als<br />

die Konkurrenz. Zwar beinhaltet das<br />

Set auch einen Soundbar und einen<br />

externen Subwoofer, doch kommt bei<br />

den Japanern noch ein AV-Receiver<br />

hinzu. Das heißt, Soundbar und Sub<br />

sind passiv und werden vom AV-Receiver<br />

angesteuert. Diese Variante ermöglicht<br />

bei Bedarf eine leichte Aufrüstung<br />

zum 5.1-System.<br />

Der Receiver verarbeitet auch Dolby<br />

TrueHD und DTS-HD und bietet mehr<br />

Anschlüsse als die anderen Testkan-<br />

didaten. Mit MCACC (Multi Channel<br />

Acoustic Calibration System) verfügt<br />

er über eine Einmessfunktion, die alle<br />

beteiligten Lautsprecher auf den Hörplatz<br />

akustisch optimiert.<br />

Der Soundbar heißt Sound Wing<br />

und misst nur 25 Millimeter. Da<strong>mit</strong><br />

passt er liegend unter den Fernseher.<br />

Der Bass darf stehend oder liegend<br />

betrieben werden.<br />

Klanglich reichte das Trio nicht an<br />

die Mitstreiter heran. Es fehlt an<br />

Grundtonwärme, während der Präsenzbereich<br />

überbetont klingt. Im<br />

Bass kann das HTP-SLH600 vor allem<br />

im Tiefgang überzeugen. Eine Verbesserung<br />

gegenüber dem originären<br />

Ton der meisten Flat-<strong>TVs</strong> stellt das<br />

Pioneer-Set jedoch allemal dar.<br />

70


highlight<br />

Der Canton DM 90.2 gleicht nicht nur die<br />

Klangarmut der Flachbildschirme aus.<br />

Selbst bekennende Hi-Fi-Freaks werden sich<br />

vom guten Ton des Top-Soundbars <strong>mit</strong> integriertem<br />

Subwoofer <strong>mit</strong>reißen lassen.<br />

Links und rechts agieren zwei 11 Zentimeter<br />

große Koaxial-Chassis und in der Mitte vier<br />

11er-Tieftontreiber. Auf den ersten Blick könnte<br />

man sagen: Das ist aber wenig Membranfläche<br />

für einen Subwoofer. Doch dank der von Canton<br />

eigens entwickelten Wave-Sicke schaffen die<br />

Bass-Chassis einen deutlich höheren linearen<br />

Hub als gewöhnliche Pendants dieser Größe.<br />

Da beide Faktoren – Hub und Fläche – in die<br />

Basskalkulation <strong>mit</strong> eingehen, stellt der DM 90.2<br />

für seine Größe ein erstaunliches Potenzial zur<br />

Verfügung. Unterstützt von der SC-Technik, also<br />

von einem auf die Bassreflexresonanz abgestimmten<br />

elektrischen Hochpassfilter, liegen die<br />

untere Grenzfrequenz immerhin bei 38 Hertz<br />

und der Maximalpegel bei 94,5 Dezibel.<br />

Vier digitale und zwei analoge Eingänge<br />

sollten ausreichen, um alle Zuspieler anzudocken,<br />

zumal ein FM-Tuner schon integriert ist.<br />

Die lernfähige Fernbedienung auf Infrarot- und<br />

Funkbasis bietet nach näherer Betrachtung der<br />

Bedienungsanleitung unzählige Features, wie<br />

sechs Presets für individuelle Einstellungen etwa<br />

von Bass- und Höhendosis, drei Equalizer<br />

für die vorderen Kanäle sowie einen für den<br />

Subwoofer, um etwaige Bassprobleme im Raum<br />

zu entschärfen.<br />

Neben Dolby-Digital- und DTS-Decodern verwendet<br />

Canton eine Signalverarbeitung <strong>mit</strong> Namen<br />

SRS Tru Surround XT. Warum orten wir<br />

ein Schallereignis etwa von hinten links? Weil<br />

unser Gehirn drei Dinge analysiert: den Laufzeit-<br />

und Pegelunterschied zu den beiden Ohren<br />

sowie die Übertragungsfunktion, die unsere Ohren<br />

aus dieser Richtung wahrnehmen. Entzerrt<br />

man nun etwa den Surround-Left-Kanal derart<br />

und spielt ihn über den Soundbar vorne ab, so<br />

hat man den Eindruck, als käme das Schallereignis<br />

von hinten links.<br />

Wie gut das funktioniert, zeigte sich im Hörtest<br />

sehr eindrucksvoll. Zwar funktioniert dieser<br />

Trick richtig gut nur in einer kleinen Hörzone,<br />

doch selbst außerhalb sind die Basisbreite und<br />

der Raumeindruck deutlich größer.<br />

Hinzu kommt, dass die Tonalität der Chassis<br />

sehr ausgewogen ist, was einen realistischen<br />

Eindruck des Tongeschehens hinterlässt. Stimmen<br />

werden korrekt wiedergegeben und die Tiefen<br />

– etwa beim Heimkinospektakel The Dark<br />

Knight – kamen satt und sauber herüber.<br />

Fazit: Der Canton DM 90.2 gehört zu den besten<br />

Soundbars, die wir bislang in unserem Hörraum<br />

getestet haben.<br />

Canton DM 90.2 € 1.350<br />

tonal sehr gut, sauberes Rundstrahlverhalten,<br />

klasse Bass<br />

Maximalpegel etwas begrenzt<br />

sehr gut 79 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Aufwand<br />

gerechtfertigt:<br />

Die Koaxial-Chassis <strong>mit</strong><br />

der Hochtonkalotte vor dem Tief-/Mitteltöner<br />

garantieren eine weitestgehend<br />

punktförmige Abstrahlung und<br />

<strong>mit</strong>hin eine gute Tonalität auch außerhalb<br />

der Achse.<br />

iLook: Die stylische<br />

Fernbedienung erlaubt<br />

aufgrund zahlreicher<br />

Untermenüs<br />

umfangreiche Einstellungen.<br />

Hervorzuheben<br />

ist der<br />

parametrische<br />

Equalizer, der im<br />

Mittel-/Hochtonbereich<br />

drei und im<br />

Bass einen frei<br />

wählbaren Frequenzbereich<br />

an<br />

die Raumakustik<br />

anpasst.<br />

Yamahas YAS-101 Premium Silber ist die Einstiegsklangzeile<br />

der Japaner. Mit einem<br />

Preis von 250 Euro in Hochglanz-Schwarz und<br />

280 Euro in trendigem Silber ist der Soundbar<br />

der günstigste im Test, bietet aber mehr, als sein<br />

Preis vermuten lässt.<br />

Zwei 6,5-Zentimeter-Breitband-Chassis und<br />

zwei 7,5-Zentimeter-Basstreiber sorgen für den<br />

guten Ton. Yamaha hat auf einen HDMI-Zugang<br />

verzichtet, bietet dafür aber drei digitale Eingänge:<br />

etwa für den Fernsehton, einen Blu-ray-<br />

Spieler und vielleicht eine PlayStation. Yamahas<br />

Air Surround Extreme verarbeitet die Ton-<br />

signale von Dolby Digital und DTS derart, dass<br />

eine realistische Sourround-Kulisse entsteht.<br />

Neben Lip Sync (der Verzögerungsanpassung an<br />

das digitale <strong>Bild</strong>) gibt es UniVolume, das die Pegel<br />

etwa von Werbesendungen angleicht, und<br />

einen Subwoofer-Ausgang. Die Soundzeile überzeugt<br />

sowohl bei Heimkino- als auch bei Stereomaterial<br />

durch eine angenehme Wiedergabe,<br />

kräftige Bässe und eine breite Raumkulisse.<br />

Wer sich Heimkino-Feeling für wenig Geld zulegen<br />

möchte und weniger Wert auf hohe Pegel<br />

legt, ist <strong>mit</strong> dem Yamaha YAS-101 bestens bedient.<br />

Er ist unser Kauftipp.<br />

Yamaha YAS-101 € 280<br />

schnörkelloser, sauberer,<br />

bassstarker Klang<br />

keine hohen Maximalpegel<br />

möglich<br />

gut 71 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Kauftipp<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

71


Ton | VergleichsTesT: soundbars<br />

Daten & Messwerte<br />

Hersteller B&W Bose Canton Harman Kardon Libratone<br />

Modell Panorama CineMate 1 SR DM 90.2 SB 16/230 Lounge<br />

Preis in Euro 2.000 1.500 1.350 600 1.200<br />

Internet: www. bowers-wilkens.de bose.de canton.de harmankardon.com libratone.com<br />

Daten & Fakten<br />

Soundbar (B x H x T) / Gewicht 110 x 12,5 x 18,1 cm / 14,1 kg 93,5 x 12,4 x 6,1cm / 3,5 kg 90 x 14,5 x 30 cm / 17,5 kg 92 x 11 x 8,9 cm / 3,6 kg 100 x 23 x 11 cm / 12 kg<br />

Subwoofer (B x H x T) / Gewicht – 19,3 x 28,2 x 37,3cm / 6,3 kg – 38 x 48 x 48 cm / 15,4 kg –<br />

Besonderheiten Subwoofer integriert Wireless Subwoofer Subwoofer integriert Wireless Subwoofer Subwoofer integriert<br />

anschlüsse<br />

Analog-In Stereo / 5.1 2 / – 1 / – 2 / – 1 / – 1 / –<br />

Digital-In elektr. / opt. 1 / 2 2 / 2 2 / 2 1 / 1 – / 1<br />

HDMI-In / -Out – / – – / – – / – – / – – / –<br />

Sonstige Sub-Out AdaptiQ Zone 2, Sub-Out, FM-Tuner, – AirPlay<br />

Bauprinzip 3.1-System 2.1-System 2.1-System 2.1-System 2.1-System<br />

Magnetisch geschirmt • • • • –<br />

Anzahl Wege Soundbar 1 x 2 + 2 x 1-Wege 2 x 2-Wege 2 x 2-Wege 2 x 2-Wege 2 x 2-Wege<br />

Arbeitsprinzip Subwoofer Bassreflex Bandpass Bassreflex Bassreflex Bassreflex<br />

HDMI-CEC / HDMI-ARC – / – – / – – / – – / – – / –<br />

Surround-Modi Wide, Surround, Voice automatisch Sur. 1, 2, Wide 3D Surround –<br />

Audio-Decoder DTS, Dolby Digital DTS, Dolby Digital DTS, Dolby Digital PCM DTS, Dolby Digital<br />

Fernbedienung • • • lernt TV-Fernbedienung nur per iPod, iPhone und App<br />

Raumanpassung Bass, Höhen AdaptiQ 4 EQs für Bass und Mittel/Hochton EQ für Wand- und Tischplatzierung EQs für Aufstellungen via App<br />

Zubehör <strong>mit</strong>geliefert Tischmontage Wandhalterung erhältlich Kabelbaum für 7 Eingänge Wand- und Tischbefestigung Wand- und Tischbefestigung<br />

Besonderheiten Offset für seitlichen Hörplatz LS-Array flach oder hochkant Koaxial-Chassis – AirPlay<br />

Messwerte sounDbar / sub<br />

highlight<br />

Maximalpegel 102,5 dB / – 78 dB / – 94,5 dB / – 101 / 112 dB 94 dB / –<br />

Untere Grenzfrequenz (– 6 dB) 86 Hz / – 34 Hz / – 38 Hz / – 163 / 48 Hz 57 Hz / –<br />

testergebnisse<br />

klangqualität max. 490 Punkte sehr gut 76% 370 gut 73% 357 sehr gut 77% 376 gut 72% 351 gut 72% 352<br />

Natürlichkeit (70) sehr gut 54 sehr gut 53 sehr gut 60 gut 45 gut 52<br />

Auflösungsvermögen (70) sehr gut 57 sehr gut 55 sehr gut 58 sehr gut 55 sehr gut 56<br />

Räumliche Abbildung (70) sehr gut 59 sehr gut 56 sehr gut 57 sehr gut 55 sehr gut 53<br />

Spielfreude (70) sehr gut 55 sehr gut 53 sehr gut 53 gut 50 sehr gut 54<br />

Basspräzision (70) gut 50 gut 46 gut 50 gut 48 gut 47<br />

Tiefgang (70) gut 46 gut 52 gut 51 gut 46 gut 43<br />

Pegelfestigkeit (70) gut 49 gut 42 gut 47 gut 52 gut 47<br />

ausstattung max. 70 Punkte sehr gut 76% 53 sehr gut 77% 54 sehr gut 84% 59 gut 67% 47 beFrieDigenD 57% 40<br />

Anschlüsse (30) gut 20 gut 21 gut 22 befriedigend 17 befriedigend 15<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (20) sehr gut 17 sehr gut 16 überragend 18 sehr gut 15 gut 12<br />

Funktionen (20) sehr gut 16 sehr gut 17 überragend 19 sehr gut 15 gut 13<br />

beDienung max. 80 Punkte überragenD 91% 73 überragenD 90% 72 sehr gut 89% 71 gut 64% 51 sehr gut 78% 62<br />

Installation (20) überragend 18 überragend 18 sehr gut 17 sehr gut 16 überragend 19<br />

Handling (30) überragend 28 sehr gut 26 sehr gut 26 sehr gut 25 überragend 28<br />

Fernbedienung (30) überragend 27 überragend 28 überragend 28 ausreichend 10 befriedigend 15<br />

Verarbeitung max. 200 Punkte sehr gut 80% 160 sehr gut 75% 150 sehr gut 78% 156 gut 70% 140 sehr gut 80% 160<br />

Anmutung (100) sehr gut 80 sehr gut 75 sehr gut 78 gut 70 sehr gut 80<br />

Material (100) sehr gut 80 sehr gut 75 sehr gut 78 gut 70 sehr gut 80<br />

testurteil max. 840 Punkte sehr gut 78% 656 sehr gut 75% 633 sehr gut 79% 662 gut 70% 589 gut 73% 614<br />

Preis / leistung sehr gut sehr gut überragenD sehr gut sehr gut<br />

Aus dem Messlabor<br />

Die beste Tonalität schaffen die Soundbars<br />

von Canton, Yamaha, Libratone, B&W und<br />

Bose. Da<strong>mit</strong> sind sie auch die Besten im<br />

Test, was die klangliche Ausgewogenheit<br />

betrifft. Canton und B&W zeigen zudem,<br />

dass ordentliche Bässe auch ohne externen<br />

Subwoofer möglich sind. Auch Harmans<br />

Kombi beherrscht extreme Pegel, Pioneers<br />

Duo dagegen weniger. Bose hat die Messlatte<br />

für Tiefbass sehr hoch gelegt – hier<br />

konnte keiner der Probanden <strong>mit</strong>halten.<br />

Bose<br />

Harman/Kardon<br />

Insgesamt ausgewogener<br />

Frequenzgang<br />

<strong>mit</strong> sehr tiefreichendem<br />

Bass auf Kosten<br />

des möglichen Maximalpegels.<br />

Harman/Kardon<br />

schafft den höchsten<br />

Maximalpegel, ist<br />

jedoch leicht höhenbetont<br />

und geht nicht<br />

sehr tief im Bass.<br />

Libratone<br />

Panasonic<br />

Leicht höhenbetont,<br />

aber ausgewogen<br />

auch außerhalb der<br />

Achse. Mit 57 Hz untere<br />

Grenzfrequenz<br />

etwas begrenzt.<br />

Übertragungsfunktion<br />

<strong>mit</strong> einer Mitten- und<br />

Höhenbetonung, ordentlichem<br />

Tiefgang<br />

und guter Pegelfestigkeit<br />

des Subwoofers.<br />

72


Panasonic Philips Pioneer Samsung Yamaha<br />

SC-HTB15 HTS7111 HTP-SLH600 HW-D570 YAS-101<br />

300 570 850 500 280<br />

panasonic.de philips.de pioneer.eu samsung.de de.yamaha.com<br />

kauFtiPP<br />

Standpunkt<br />

80 x 8,9 x 7,5 cm / 1,4 kg 94,5 x 10,8 x 8,6 cm / 3,8 kg 90 x 6,6 x 9,3 cm / 1,7 kg 105,8 x 8 x 40 cm /9,7 kg 89 x 10,7 x 12,1 cm / 4,2 kg<br />

18,0 x 40,8 x 30,5 cm / 5,6 kg 19,2 x 44,7 x 25,3 cm / 4,4 kg 10,8 x 43,5 x 36 cm / 4,5 kg 17,5 x 35 x 29,5 cm / 5,4 kg –<br />

Soundbar zerlegbar in zwei LS – Soundbar nach oben strahlend Wireless Subwoofer Subwoofer integriert<br />

– / – 2 / – 1 / – 1 / – –<br />

– / 1 1 / 1 1 / 2 – / 2 1 / 2<br />

2 / 1 2 / 1 4 / 1 2 / 1 Micro HDMI – / –<br />

– Musik i-Link, iPod-Dock Einmessfunktion iPod-Dock Sub-Out-Technik<br />

2.1-System 3.1-System 2.1-System 2.1-System 2.1-System<br />

• • • • •<br />

2 x 2 Wege 1 x 1 + 2 x 1-Wege 2 x 2-Wege 2 x 2-Wege 2 x 1-Wege<br />

Bassreflex Bassreflex Bassreflex Bassreflex Bassreflex<br />

• / • • / • • / • • / • – / –<br />

3D Surround Ambisound Front Stage Surround Advance 3D Surround Air Surround Extreme<br />

DTS, Dolby Digital DTS, Dolby Digital DTS HD, Dolby TrueHD DTS, Dolby Digital DTS, Dolby Digital<br />

• • • • •<br />

Bassregler Bass, Höhen MCACC (Einmessfunktion) Sub-Pegel –<br />

Wand- und Tischbefestigung Wand- und Tischbefestigung Wand- und Tischbefestigung drahtloser Dock für iPod Wand- und Tischbefestigung<br />

Soundbar zerlegbar in zwei LS Fußbodenständer optional Adapter Bluetooth-Streaming FB auch für Samsung TV Lern-Modus für FB vom TV<br />

96 / 105 dB 80 / 107,5 dB 67 / 96 dB 87 / 97 dB 87 dB / –<br />

221 / 50 Hz 182 / 43 Hz 227 / 43 Hz 209 / 77 Hz 51 Hz / –<br />

gut 62% 305 gut 64% 316 gut 60% 295 gut 64% 312 gut 70% 344<br />

befriedigend 33 befriedigend 36 befriedigend 29 befriedigend 38 sehr gut 53<br />

gut 49 gut 50 gut 45 gut 50 sehr gut 55<br />

gut 50 gut 51 gut 50 gut 51 sehr gut 54<br />

gut 48 gut 49 gut 46 gut 49 gut 50<br />

gut 42 gut 43 gut 42 gut 43 gut 44<br />

gut 42 gut 45 gut 45 befriedigend 39 gut 45<br />

befriedigend 41 gut 42 befriedigend 38 gut 42 gut 43<br />

gut 71% 50 gut 71% 50 sehr gut 79% 55 sehr gut 81% 57 gut 66% 46<br />

gut 21 gut 21 sehr gut 25 sehr gut 23 befriedigend 17<br />

gut 14 gut 14 gut 14 überragend 18 gut 14<br />

sehr gut 15 sehr gut 15 sehr gut 16 sehr gut 16 sehr gut 15<br />

sehr gut 83% 66 sehr gut 83% 66 sehr gut 76% 61 sehr gut 83% 66 sehr gut 84% 67<br />

sehr gut 16 sehr gut 16 gut 14 sehr gut 16 sehr gut 16<br />

sehr gut 25 sehr gut 25 gut 22 sehr gut 25 sehr gut 26<br />

sehr gut 25 sehr gut 25 sehr gut 25 sehr gut 25 sehr gut 25<br />

gut 66% 132 gut 68% 136 gut 68% 136 gut 68% 136 gut 70% 140<br />

gut 66 gut 68 gut 68 gut 68 gut 70<br />

gut 66 gut 68 gut 68 gut 68 gut 70<br />

gut 66% 553 gut 68 % 568 gut 65% 547 gut 68 % 571 gut 71% 597<br />

sehr gut sehr gut gut sehr gut überragenD<br />

Michael Jansen,<br />

Lautprecher-<br />

Fachmann<br />

Eines haben die Soundbars<br />

gemein: Plug&Play.<br />

Schneller kann man den<br />

TV-Ton kaum aufpeppen.<br />

Dass die Tonqualität trotz<br />

aller virtuell erzeugter<br />

Räume nicht an die eines<br />

5.1-Systems <strong>mit</strong> fünf diskreten<br />

Schallquellen heranreicht,<br />

lässt sich verschmerzen.<br />

Die Soundbars<br />

liefern immerhin eine<br />

deutlich verbreiterte<br />

Bühne, die perfekt zum<br />

Großbild passt und dezentes<br />

Kino-Feeling aufkommen<br />

lässt. Die Klangqualität<br />

einiger Probanden<br />

vermag Heimkino-<br />

Freaks vielleicht nicht<br />

zu begeistern, dürfte aber<br />

für die meisten Nutzer<br />

ausreichen. Wer bereit<br />

ist, über 1.000 Euro für<br />

einen Soundbar von Bose,<br />

Canton, B&W oder<br />

Libratone auszugeben,<br />

wird vermutlich auf seine<br />

Stereoanlage verzichten<br />

können.<br />

B&W Samsung Canton<br />

Zu den Tiefen abfallende<br />

Übertragungsfunktion,<br />

kann durch<br />

wandnahe Aufstellung<br />

und Bassregler kompensiert<br />

werden.<br />

Außerhalb der Achse<br />

unausgewogen, ansonsten<br />

leicht höhenbetont.<br />

Potenter Subwoofer<br />

<strong>mit</strong> ordentlichem<br />

Tiefgang.<br />

Auf Achse guter Frequenzgang,<br />

außerhalb<br />

starker Präsenzeinbruch.<br />

Wenig Tiefbass,<br />

aber akzeptabler Maximalpegel.<br />

Philips Pioneer Yamaha<br />

Frequenzgang des<br />

Soundbars unausgewogen,<br />

Subwoofer <strong>mit</strong><br />

gutem Tiefgang und<br />

akzeptablem Maximalpegel.<br />

Ein Frequenzgang wie<br />

ein Strich - so klappt<br />

es auch <strong>mit</strong> dem<br />

Klang. Maximalpegel<br />

eingeschränkt, Tiefbass<br />

sehr gut.<br />

Sehr ausgewogene<br />

Übertragungsfunktion<br />

<strong>mit</strong> leichter Grundtonsenke,<br />

Maximalpegel<br />

und Tiefbass etwas<br />

eingeschränkt.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

73


Ton | HigH End: b&w-lauTsprEcHEr-sET<br />

B&W DiAMonD 804,<br />

HTM2, 805, DB1 € 20.450<br />

beste Feinauflösung und<br />

räumliche Abbildung, sagenhafter<br />

Tiefgang <strong>mit</strong> Pegelpotenzial<br />

überragend 93 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller<br />

HIgHLIgHT<br />

Diamant-Hochzeit<br />

wenn sie “ja” zu diesem Heimkino-set sagen, dann haben wahrscheinlich<br />

auch noch ihre Enkelkinder in 60 Jahren etwas davon.<br />

Wer sich ein Lautsprecher-Set im Wert von<br />

über 20.000 Euro ins Heim stellt, möchte<br />

sicherlich nicht nur das Thema Heimkino-<br />

Beschallung ad acta legen können. Auch<br />

das Musikhören im Stereo-Modus steht im Pflichtenheft<br />

einer Beschallung dieser Preisklasse.<br />

B&W ist einer der Hersteller, der sein Augenmerk bei<br />

der Entwicklung von Lautsprechern zunächst einmal auf<br />

die möglichst originalgetreue Wiedergabe von Musik legt.<br />

Als Lieferant von Monitor-Lautsprechern an zahlreiche<br />

Tonstudios weltweit besteht gewissermaßen eine Verpflichtung<br />

zu höchster Wiedergabetreue. Um aus hervorragenden<br />

Stereo-Lautsprechern 5.1-Sets aufzubauen, bedarf<br />

es lediglich eines adaptierten Centers und eines Subwoofers.<br />

Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten im Hinblick<br />

auf den Bau von Schallwandlern, die das elektrische<br />

Tonsignal möglichst unverfälscht in akustische Schallwellen<br />

umwandeln, gelten für beide Fraktionen.<br />

Top-Lautsprecher „Made In Britain“<br />

Die Top-Linie der Briten war und ist die 800er-Serie. Mit<br />

der 801 begann Anfang der 80er-Jahre eine Erfolgsge-<br />

schichte, die sich bis heute fortsetzt. Konnte der Kunde<br />

früher nur ein Stereopaar kaufen, so kann er sich heute<br />

ein Set <strong>mit</strong> Center und Subwoofer zusammen stellen.<br />

Für diesen Test haben wir die kleinsten Standboxen,<br />

den größten Center und die einzigen Zwei-Wege-Lautsprecher<br />

der Linie antreten lassen. Beim Subwoofer hat<br />

man in dieser Top-Serie keine Wahl, da bleibt nur der<br />

DB1. Wichtig ist den Machern der aktuellen B&W-Serien<br />

eine tonale Identität. Das heißt, alle Boxen eines Sets<br />

sollten im Idealfall gleich klingen. Das Problem: Der<br />

Center liegt üblicherweise unter dem Fernseher, er hat<br />

also ein anderes Format als die übrigen Boxen. Daher<br />

werden beim Center HTM2 die Chassis so montiert,<br />

dass Mittel- und Hochtöner – wie in den anderen Lautsprechern<br />

der Linie – übereinander sitzen. Da<strong>mit</strong> ist gewährleistet,<br />

dass der Klang aufgrund der gleichen Abstrahl-Charakteristik<br />

nahezu identisch ist.<br />

Die Chassis-Bestückung gleicht bis auf etwas größere<br />

Basstreiber der der Standboxen 804: der 16 Zentimeter<br />

große Mitteltöner <strong>mit</strong> Kevlar-Membran, die Diamant-<br />

Hochtonkalotte sowie zwei Bässe. Jedes Chassis ist optimal<br />

an seinen Einsatzzweck angepasst.<br />

74


Schallschlucker<br />

Mit der Ur-Nautilus Anfang der 90er-Jahre ersannen die<br />

Briten eine simple und <strong>mit</strong>hin geniale Konstruktion, um den<br />

rückwärtig abgestrahlten Schallanteil der Membranen zu<br />

vernichten. Beim Hochtöner reicht eine relativ kurze, sich<br />

verjüngende Röhre, um den Schall in einem Vlies durch Reibungsenergie<br />

totlaufen zu lassen. So<strong>mit</strong> gibt es keine Reflexion<br />

am Ende der Röhre, die wiederum zeitversetzt auf die<br />

Membran treffen und das Signal verschmieren könnte. Ein<br />

Tief-/Mitteltöner <strong>mit</strong> Kevlar-Membran sorgt in der Diamond<br />

805 für eine saubere Übertragung bis etwa 4.000 Hertz.<br />

Das bauchige Gehäuse hilft in Verbindung <strong>mit</strong> einer internen<br />

Matrix-Versteifung, Gehäuseresonanzen vorzubeugen.<br />

Präzisionsarbeit ist gefragt, um den Diamant-Hochtöner aufzubauen.<br />

Für den Antrieb der Diamant-Membran dient ein Ring aus<br />

dem extrem starken Magnetmaterial Neodym. Eine sich nach<br />

hinten verjüngende Röhre verhindert, dass Reflexionen auf die<br />

sensible Membran treffen.<br />

Die Tieftöner sollen formstabil sein und dürfen keinen<br />

Schall aus dem Gehäuse nach außen dringen lassen. Dazu<br />

verwendet B&W den Hartschaum ROHACELL, der als<br />

Kern in einer Sandwich-Konstuktion aus zwei Lagen Kohlefasern<br />

dient.<br />

Beim FST-Mitteltöner der Frontbeschallung kommt<br />

Kevlargewebe als Membranmaterial zum Einsatz. Wer genau<br />

hinsieht, erkennt, dass der Mitteltöner keine übliche<br />

halbrunde Sicke besitzt. Die Kevlarmembran liegt nur auf<br />

einem hochdämpfenden Rand auf, der die vom Zentrum<br />

nach außen laufenden Biegewellen absorbieren soll. Durch<br />

den eingeschränkten Hub ist diese Konstuktion nur als<br />

Mitteltöner denkbar.<br />

In der 805-Box für den Rückraum<br />

sitzt dagegen eine Kevlarmembran<br />

<strong>mit</strong> halbrunder Sicke.<br />

Diese lässt große Membranhübe<br />

zu.<br />

Das vielleicht hervorstechendste<br />

Merkmal aller Boxen<br />

ist der aufgesetzte Hochtöner. Diese<br />

Konstruktion ist zurückzuführen auf ein<br />

Projekt, das die Briten nach fünfjähriger<br />

Forschungs -und Entwicklungszeit 1990 der<br />

Weltöffentlichkeit vorstellten: die Nautilus. Das augenfälligste<br />

Merkmal waren die röhrenförmigen, sich<br />

verjüngenden Gehäuse hinter jedem Chassis. Im Bass als<br />

Schnecke zusammengerollt, dient diese Konstruktion der<br />

optimalen Absorption des rückwärtig abgestrahlten<br />

Schallanteils.<br />

Eine weitere Besonderheit des Hochtöners ist sein Membranmaterial:<br />

Diamant. Ein spezielles Herstellungsverfahren,<br />

die chemische Gasphasen-Abscheidung, ermöglicht<br />

es, künstliche Diamanten zu komplexen Formen wachsen<br />

zu lassen. Da<strong>mit</strong> lassen sich Kalotten herstellen, deren<br />

Härte kaum zu überbieten ist und deren obere Grenzfrequenz<br />

weit über 40.000 Hertz liegt. Der Vorteil: Etwaige<br />

Resonanzen und da<strong>mit</strong> einhergehende Phasendrehungen<br />

„berühren“ den Hörbereich erst gar nicht.<br />

Ein Star ohne Allüren<br />

Der Star des Ensembles ist der DB1. Dieser Subwoofer<br />

stellt einige neue Meilensteine in der Kategorie<br />

Basshilfen auf. Schon seine Konstruktion<br />

wartet <strong>mit</strong> Details auf,<br />

die aufhorchen lassen, aber<br />

erst die inneren Werte zeigen,<br />

was der Alleskönner<br />

wirklich drauf hat.<br />

Ein stabiles Gehäuse ist eine<br />

Grundvoraussetzung für gute Subwoofer.<br />

Aufgrund der extremen Membranhübe<br />

und inneren Drücke neigen sie<br />

dazu, nicht „ruhig“ zu stehen. Sobald sich die<br />

große Membran in eine Richtung bewegt, stützt sie<br />

sich quasi am Gehäuse ab. Diese enormen Kräfte führen<br />

dazu, dass das Gehäuse – wenn auch nur minimal – in Bewegung<br />

gerät. Am einfachsten und effektivsten kann<br />

man dieser Kraft entgegenwirken, indem man ein zweites<br />

Chassis auf der gegenüberliegenden Seite montiert. ➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

75


Ton | HigH End: b&w-lauTsprEcHEr-sET<br />

1<br />

Besonderes Hörerlebnis<br />

Der Drei-Wege-Lautsprecher <strong>mit</strong> zwei Bässen, einem Mitteltöner sowie<br />

einem Hochtöner ist für den Ohrenschmaus verantwortlich. Nach dem<br />

Motto „Das Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Einzelteile“ macht die<br />

Gesamtkomposition das besondere Hörerlebnis aus.<br />

2<br />

1<br />

Tonangebend<br />

Der 16 Zentimeter große Mitteltöner <strong>mit</strong> Kevlar-Gewebemembran verdankt<br />

seine hohe Wiedergabetreue der Einspannung ohne Sicke sowie seinen<br />

wenig ausgeprägten Membranresonanzen.<br />

2<br />

Stabilität<br />

Eine Sandwich-Konstruktion aus Hartschaumkern und Kohlefasern garantiert<br />

höchste Stabilität bei geringem Gewicht. Sie verhindert zudem,<br />

dass der rückwärtig ins Gehäuse abgestrahlte Schallanteil wieder nach<br />

außen dringen kann.<br />

3<br />

4<br />

3<br />

Druckausgleich<br />

Beide Tieftöner üben einen immensen Druck auf das Gehäuse aus. Eine<br />

Matrix-Versteifung im Inneren – vergleichbar <strong>mit</strong> der von Honigwaben –<br />

hält das Gehäuse ruhig und verhindert Klangverfärbungen durch schwingende<br />

Gehäusewände.<br />

4<br />

Tiefbass-Unterstützung<br />

Der Flow-Port ist an beiden Enden trompetenförmig gearbeitet und <strong>mit</strong><br />

winzigen Vertiefungen versehen, die Turbulenzen in der Luftströmung verhindern.<br />

Da<strong>mit</strong> sind Strömungsgeräusche der Bassreflex-Öffnung auf ein<br />

Minimum reduziert.<br />

Der zweite Treiber stützt sich nun ebenfalls ab und die<br />

auf das Gehäuse wirkenden Kräfte heben sich auf.<br />

Für beide 30-Zentimeter-Chassis stehen 1.000 Watt<br />

Antriebsleistung zur Verfügung. Das reicht selbst für satte<br />

110 Dezibel Schalldruck – wenn’s sein muss. Doch die eigentliche<br />

Besonderheit des DB1 ist seine Einmessfunktion.<br />

Das heißt, die Übertragungsfunktion vom Subwoofer<br />

zum Hörplatz im Hörraum kann dank digitaler Signal-<br />

Prozessoren deutlich optimiert werden. Dazu werden an<br />

acht Positionen um den Hörbereich herum Messungen vorgenommen,<br />

auf deren Basis nur gemeinsam auftretende<br />

Fehler kompensiert werden – alles automatisch.<br />

Mit dem Mac- und PC-Programm SubApp lassen sich neben<br />

den Messungen auch Einstellungen wie Pegel, Phase,<br />

Übergangsfrequenz und Filtersteilheit vornehmen. In unserem<br />

Hörraum zeigte die Einmessung stattliche Erfolge.<br />

Mit Bravour durch den Hör-Parcours<br />

Derart resonanzbereinigt ging es durch den Hör-Parcours.<br />

Zunächst konzentrierten sich die Tester auf die Rundumbeschallung.<br />

Sie hörten nicht so sehr die Lautsprecher,<br />

sondern hatten eher den Eindruck, in eine Kulisse eingebunden<br />

zu sein: ein untrügliches Zeichen für tonale Ausgewogenheit<br />

und Homogenität der Raumbeschallung.<br />

Im Film Passwort: Swordfish geht es nach einem Monolog<br />

von John Travolta gleich zur Sache. Splitterbomben<br />

zerfetzen einen ganzen Straßenzug: ein Ohren betäubendes<br />

Spektakel. So laut haben wir diese Szene bislang<br />

noch nie gehört. Das verdanken wir der kompressionslosen<br />

dynamischen Wiedergabe des Sets von den Höhen bis in<br />

den subsonischen Bereich. Aber auch der Monolog des<br />

Schauspielers zeigte, was der Center draufhat: Die Sprachverständlichkeit<br />

ist hervorragend, die Stimme klingt sonor<br />

und es gibt keine zischenden S-Laute.<br />

Kommen wir zur Tiefdruckzone. Der Film The Dark<br />

Knight fordert den beiden 30er-Bass-Chassis viel ab. Wie<br />

locker sie die Druckwellen in den Hörraum schaufeln, ist<br />

mehr als beeindruckend. Das Tiefbass-Potenzial scheint<br />

nach unten keine Grenzen zu kennen. Der sehr potente<br />

und fehlerfrei aufspielende Subwoofer beweist seine Mu-<br />

76


Der DB1 <strong>mit</strong> Doppelbass lässt in Sachen Tiefgang, Präzision und<br />

Pegelfestigkeit keine Wünsche offen. Dank der Einmessfunktion<br />

bekommt man auch Bassprobleme des Hörraums weitestgehend<br />

in den Griff.<br />

Neben einem symmetrischen XLR-Eingang sind im DB1-Sockel sowohl<br />

ein LFE- als auch ein Stereo-Line-Eingang vorhanden. Über<br />

eine RS-232-Schnittstelle kommuniziert der Subwoofer <strong>mit</strong> dem<br />

SubApp-Programm im Rechner.<br />

sikalität bei den Songs Vincent von David Roth und I Fall<br />

In Love Too Easily von Carol Kidd: Samtig und realistisch<br />

klingen die Stimmen der Interpreten und deutlich hörbar<br />

ist das Gleiten der Finger über die Gitarrensaiten. Die<br />

Basssaiten sind bei Carol Kidds Titel klar voneinander getrennt,<br />

kein Tonbereich wummert und Klavier perlt sehr<br />

schön <strong>mit</strong> dem typischen Obertonspektrum.<br />

Fazit<br />

„Es ist angerichtet!“ Eines ist sicher: Mit dem B&W-Set bekommen<br />

Sie keine derbe Hausmannskost, sondern Haute<br />

Cuisine – und das <strong>mit</strong> Nachschlag. Wenn Sie irgendwann<br />

einmal die Möglichkeit haben, eine Kostprobe davon zu<br />

nehmen, lassen Sie sich das nicht entgehen. Aber Vorsicht,<br />

hier sind keine Appetitzügler enthalten. In<br />

diesem Sinne: guten Appetit!<br />

■<br />

michAel JAnsen,<br />

Lautsprecher-Fachmann<br />

dAten & messwerte<br />

Hersteller<br />

B&W<br />

Modell<br />

Diamond 804, HTM2, 805, DB1<br />

Preis<br />

20.450 Euro<br />

Internet<br />

www.bowers-wilkens.de<br />

Garantie Lautsprecher/Sub (Elektronik) –<br />

dAten & FAkten<br />

Front (B x H x T), Gewicht<br />

23,8 x 102,0 x 35,1 cm, 27 kg<br />

Center (B x H x T), Gewicht<br />

84,1 x 32,9 x 38,7 cm, 31 kg<br />

Rear (B x H x T), Gewicht<br />

23,8 x 41,8 x 35,1 cm, 12 kg<br />

Subwoofer (B x H x T), Gewicht 46,0 x 49 x 41 cm, 44 kg<br />

Oberflächen<br />

Lack; Furnier-Kirsche,<br />

Nussbaum<br />

Farben<br />

Piano-Hochglanzschwarz<br />

Besonderheiten –<br />

technik Front // center // reAr<br />

Bauart<br />

Sub/Sat-Set<br />

Anzahl Wege 3 // 3 // 2<br />

Magnetisch geschirmt – // – // –<br />

Besonderheiten<br />

Nautilus-Technologie<br />

technik subwooFer<br />

Arbeitsprinzip<br />

geschlossen<br />

Phase variabel / schaltbar •/ –<br />

Hochpegeleingang / -ausgang – / –<br />

Raumanpassung<br />

via Einmessung und manuell<br />

Fernbedienung Sub –<br />

messwerte<br />

Maximalpegel Front/Center/Rear/Sub 102/102/101/111 dB<br />

Impedanz Front (min./Durchschnitt) 2,9 / 3 Ohm<br />

• = ja // – = nein<br />

testergebnis surround<br />

klAngquAlität max. 900 Punkte überrAgend 93% 840<br />

Natürlichkeit (100) überragend 90<br />

Auflösungsvermögen (100) überragend 95<br />

Sprachverständlichkeit (100) überragend 95<br />

Räumliche Abbildung (100) überragend 95<br />

Spielfreude (100) überragend 95<br />

Basspräzision (100) überragend 95<br />

Tiefgang (100) überragend 95<br />

Pegelfestigkeit (100) überragend 90<br />

Set-Harmonie (100) überragend 90<br />

AusstAttung max. 80 Punkte überrAgend 94% 75<br />

VerArbeitung max. 240 Punkte überrAgend 92% 220<br />

Anmutung (120) überragend 110<br />

Material (120) überragend 110<br />

testurteil max. 1220 Punkte überrAgend 93% 1135<br />

Preis / leistung<br />

sehr gut<br />

testergebnis stereo<br />

Modell Diamond 804<br />

Preis<br />

7.000 Euro<br />

klAngquAlität max. 700 Punkte überrAgend 92% 645<br />

AusstAttung max. 70 Punkte überrAgend 93% 65<br />

VerArbeitung max. 240 Punkte überrAgend 96% 230<br />

testurteil max. 1010 Punkte überrAgend 93% 940<br />

Preis / leistung<br />

gut<br />

Aus dem messlAbor<br />

16 Hertz untere<br />

Grenzfrequenz.<br />

des DB1 sind<br />

kaum zu schlagen.<br />

Die tendenziell<br />

warme Abstimmung<br />

der<br />

Standboxen sorgt<br />

für eine souveräne,<br />

angenehme<br />

Tonwiedergabe.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

77


Ton | schallplaTTen digiTalisieren<br />

Neue Serie<br />

Autor: Holger Lehmann // Redaktion: Andreas Greil // <strong>Bild</strong>er: Hersteller, Holger Lehmann<br />

Aus der Rille auf<br />

den MP3-Player<br />

Digitalisieren<br />

In unserer neuen Serie werden<br />

wir Schallplatten, Kassetten,<br />

Videos und <strong>Super</strong>-8-Filme ins<br />

digitale Format bringen.<br />

schallplatten lassen sich <strong>mit</strong> wenig aufwand für den mobilen einsatz digitalisieren.<br />

Wir zeigen ihnen, wie sie ihre alten lieblinge in Mp3-dateien verwandeln.<br />

Wenn Sie Ihre Vinyl-Schätze<br />

auch unterwegs anhören<br />

wollen, beispielsweise auf<br />

dem MP3- Player oder als CD im Auto,<br />

müssen Sie zuerst die Schallplatten<br />

digitalisieren. Es gibt dabei verschiedene<br />

Methoden, wie man die analogen<br />

Ausgangssignale eines Plattenspielers<br />

über den PC oder ein Notebook<br />

in eine digitale Datei umwandelt.<br />

Spezielle Plattenspieler bieten sogar<br />

eine im Gerät integrierte MP3-Umwandlung<br />

und die sofortige Speichermöglichkeit<br />

auf USB-Stick oder Speicherkarte.<br />

Dennoch ist es auch hier in<br />

der Regel erforderlich, die digitalen<br />

Daten weiterzubearbeiten. Man kann<br />

die Tonqualität verbessern, die Titel<br />

einer Plattenseite sauber voneinander<br />

trennen oder die in eine MP3-Datei<br />

eingebetteten Informationen (ID-<br />

Tags) erweitern, beispielsweise um<br />

das Platten-Cover auf dem MP3-<br />

Player anzuzeigen.<br />

01 Ein Plattenspieler steht zur Digitalisierung zur Verfügung<br />

Plattenspieler ohne<br />

eigenen Verstärker<br />

werden über einen<br />

Phono-Vorverstärker<br />

an den PC angeschlossen.<br />

Wenn Sie Besitzer eines Plattenspielers sind, müssen Sie diesen <strong>mit</strong> dem PC verbinden.<br />

Gleiches gilt für Musikanlagen, in denen ein Plattenspieler integriert ist. Sie benötigen<br />

für die Verbindung in der Regel ein Adapterkabel oder einen -stecker von Stereo-Cinch<br />

(Stecker oder Buchse je nach Anschlussmöglichkeit am Plattenspieler oder der Stereoanlage)<br />

auf 3,5 mm Stereo-Klinkenstecker (für den Anschluss am Audio-Line-In-Eingang<br />

Ihres Rechners – oft blaue Kennzeichnung).<br />

Wenn in Ihrem Plattenspieler kein eigener Verstärker integriert ist, müssen Sie zwischen<br />

Plattenspieler und Rechner einen Phono-Vorverstärker einbinden. Dieser wandelt die<br />

abgenommenen Schwingungen aus der Plattenrille in eine für die Digitalisierung verwertbare<br />

akustische Lautstärke. Diese Vorverstärker sind im Fachhandel (bei conrad.<br />

de, amazon.de etc.) schon für etwa 30 bis 50 Euro zu haben. Achten Sie beim Kauf darauf,<br />

dass Sie alle notwendigen Kabel für die Brücke „Plattenspieler/Vorverstärker/<br />

Rechner“ <strong>mit</strong> den richtigen Anschlusskombinationen (Buchse oder Stecker) besitzen.<br />

78


02 Den PC oder das Notebook für die Aufnahme vorbereiten<br />

Nachdem Sie Ihren Plattenspieler <strong>mit</strong> der Soundkarte Ihres PC oder Notebooks verbunden haben,<br />

müssen Sie dem PC erlauben, vom Line-In-Eingang der PC-Soundkarte <strong>mit</strong>zuschneiden. Öffnen Sie dafür<br />

die Audio-Eigenschaften (Lautsprechersymbol) in der Sys temsteuerung oder in der rechten unteren<br />

Taskleiste das Lautsprechersymbol <strong>mit</strong> Rechtsklick und dann Lautstärkeregelung öffnen. Windows<br />

Vista und Windows 7 erlauben über diesen Link den direkten Weg zu Aufnahme- oder Wiedergabegeräten.<br />

Aktivieren Sie je nach Betriebssystem den entsprechenden Eintrag Line-In. Stellen Sie im virtuellen<br />

Lautstärkeregler der Audio-Eigenschaften die Line-In-Strecke auf etwa 75 %. Jetzt legen Sie<br />

am besten erst einmal eine Schallplatte auf und starten die Wiedergabe.<br />

Ist alles richtig angeschlossen und sind alle Einstellungen am PC korrekt vorgenommen und der Lautstärkeregler<br />

aufgezogen, sollte die Wiedergabe der Platte über den PC funktionieren. Wenn nicht, dann<br />

überprüfen Sie noch einmal alle Anschlüsse und Einstellungen. Eventuell müssen Sie am Phono-Vorverstärker<br />

den Verstärkungsregler mehr aufdrehen oder den Tonabnehmertyp von MC (elektrodynamischer<br />

Wandler) auf MM (elektromagnetischer Wandler – am weitesten verbreitet) umstellen. Je nach<br />

Typ des Phono-Vorverstärkers sind diese Einstellmöglichkeiten vorhanden oder nicht.<br />

Weisen Sie Windows<br />

den Line-In-Eingang<br />

der Soundkarte als<br />

Aufnahmeschnittstelle<br />

zu.<br />

03 Aufnahme-Software für die Schallplatten-Übernahme vorbereiten<br />

Wenn Sie keine Aufnahme-Software besitzen, können Sie<br />

aus dem Internet das Tool Audacity installieren. Dieses Tool<br />

bietet neben der Aufnahmefunktion auch gleichzeitig viele<br />

Bearbeitungsoptionen. Starten Sie die Software und nehmen<br />

Sie für die Aufnahme folgende Einstellungen vor:<br />

Unter dem Menüpunkt Bearbeiten und der Option Einstellungen<br />

sowie Audio E/A oder Geräte stellen Sie zunächst das<br />

richtige Aufnahmegerät ein. Danach aktivieren Sie, wenn<br />

nicht schon als Standard gesetzt, unter Kanäle den Punkt 2<br />

(Stereo). Nachdem Sie diese Einstellungen <strong>mit</strong> OK bestätigt<br />

haben, stellen Sie den Eintrag rechts oben im Startfenster<br />

von Audacity auf Line-In.<br />

Audacity ist nicht in der Lage, das aufgenommene Material<br />

<strong>mit</strong> eigenen Mitteln in MP3-Dateien umzuwandeln. Dafür benötigt<br />

das Programm noch das kleine Konverter-Tool Lame,<br />

das Sie ebenfalls im Internet finden. Nach der Extraktion der<br />

ZIP-Datei (rechter Mausklick auf die ZIP-Datei, dann hier<br />

entpacken), gehen Sie in Audacity auf Bearbeiten/Einstellungen/Dateiformate<br />

und klicken bei MP3-Exporteinstellungen<br />

auf Suche Bibliothek. Dann navigieren Sie zu der entpackten<br />

Lame-ZIP-Datei und markieren die Datei lame_enc.dll. Nach<br />

der Bestätigung <strong>mit</strong> OK lassen sich alle Aufnahmen später<br />

als MP3-Dateien aus Audacity heraus exportieren. Nun ist<br />

alles für die erste Aufnahme vorbereitet.<br />

04 Die erste Schallplatten-Aufnahme über Audacity starten<br />

Starten Sie Audacity und klicken Sie in der Mitte der Menüleiste<br />

neben dem Mikrofon auf den kleinen Pfeil. Wählen Sie<br />

die Option Eingangssignal hören. Mit dieser Einstellung sind<br />

Sie während der Aufnahme über Ihre PC-Lautsprecher über<br />

den Verlauf der Aufnahme stets auf dem Laufenden.<br />

Jetzt legen Sie die zu digitalisierende Platte auf den Plattenspieler<br />

und spielen den Titel an, der <strong>mit</strong> aller Wahrscheinlichkeit<br />

die lautesten Musikstellen enthält. Man erkennt solche<br />

Titel optisch an den stumpf aussehenden Stellen auf der<br />

Platten oberfläche. Je glänzender der Rillenverlauf, umso<br />

leiser sind die Töne. Beobachten Sie in Audacity den Ausschlag<br />

der Aufnahmebalken (über dem Mikrofon). Stellen Sie<br />

<strong>mit</strong>hilfe des Reglers der Aufnahmelautstärke (rechter Schieberegler<br />

neben dem Mikrofon) das Eingangssignal so ein,<br />

dass die Aufnahmebalken bei lauten Musikpassagen die<br />

Nullstellung nicht ganz erreichen. Nun kann die eigentliche<br />

Aufnahme beginnen.<br />

Drücken Sie in Audacity den roten Aufnahmeknopf und legen<br />

Sie den Tonarm auf die laufende Platte. Nehmen Sie immer<br />

eine ganze Plattenseite auf einen Rutsch auf. Das erspart ein<br />

ständiges Beobachten des Aufnahmefortschritts. Die Titel<br />

lassen sich später immer noch trennen. Ist eine Plattenseite<br />

aufgenommen, drücken Sie den Pause-Knopf, drehen die<br />

Schallplatte und drücken wieder den Aufnahmeknopf, bevor<br />

Sie den Tonabnehmer auf die B-Seite legen. Ist auch die se<br />

aufgenommen, drücken<br />

Sie den Stop-<br />

Knopf.<br />

Ihre Schallplatte<br />

steht Ihnen nun in<br />

Audacity als Wellenlinie<br />

zur weiteren<br />

Bearbeitung<br />

zur Verfügung.<br />

Vor der Aufnahme<br />

sind in Audacity<br />

noch einige Einstellungen<br />

vorzunehmen.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

79


Ton | schallplaTTen digiTalisieren<br />

05 Grundlegende Bearbeitungsschritte unter der Freeware Audacity<br />

Über das Effekte-<br />

Menü von Audacity<br />

lassen sich die Aufnahmen<br />

per Mausklicks<br />

schnell verbessern.<br />

Nach der Aufnahme empfiehlt es sich, die grundlegenden<br />

Qualitätsverbesserungen vor der Titeltrennung gleich an der<br />

ganzen Aufnahme vorzunehmen. Der erste Schritt sollte dabei<br />

die „Normalisierung“ der Aufnahme sein. Mit dieser<br />

Maßnahme wird die maximal mögliche Amplitude über die<br />

ganze Aufnahme hinweg ausgesteuert, ohne zu übersteuern.<br />

Diese Option finden Sie bei Audacity im Menü Effekt. Dort ist<br />

auch beschrieben,<br />

wie dieser Effekt<br />

anzuwenden ist.<br />

Um einen Effekt<br />

einzusetzen, müssen<br />

Sie vorher den<br />

zu bearbeitenden<br />

Teil der Tonkurve<br />

durch Ziehen <strong>mit</strong><br />

gedrückter rechter<br />

Maustaste markieren oder die ganze Aufnahme <strong>mit</strong> der Tastenkombination<br />

[Strg + A] auswählen. Der gewählte Teil erscheint<br />

dann grau hinterlegt.<br />

Ein weiterer grundlegender Schritt sollte eine Rauschverminderung<br />

sein. Markieren Sie <strong>mit</strong> der gedrückten rechten<br />

Maustaste ein Stück Stille der Aufnahme. Am besten eignen<br />

sich dazu der Plattenanfang oder die Auslaufsekunden am<br />

Plattenende. Danach wählen Sie den Effekt Rauschentfernung<br />

und drücken dort den Schaltknopf Rauschprofil er<strong>mit</strong>teln. Im<br />

Anschluss drücken Sie die Tastenkombination [Strg + A], um<br />

den gesamten Titel zu markieren, und rufen wieder den Effekt<br />

Rauschentfernung auf. Jetzt drücken Sie den Schaltknopf<br />

Rauschentfernung. Es dauert nur einen Augenblick, und das<br />

Grundrauschen der Aufnahme sollte verschwunden sein.<br />

Sie können dann noch weitere Effekte einsetzen. Aber beachten<br />

Sie, dass man sich dabei oft verzettelt und die Aufnahme<br />

im wahrsten Sinne „verschlimmbessert“.<br />

06 Einzelne Schallplattentitel trennen<br />

Auch <strong>mit</strong> mp3DirectCut<br />

lassen sich<br />

Aufnahmen digitalisieren<br />

und zurechtschneiden.<br />

Unter Audacity geht das Trennen der<br />

Titel einer oder beider Schallplattenseiten<br />

recht einfach. Ziehen Sie zuerst<br />

die Audiokurve im Bearbeitungsfenster<br />

so weit auseinander, dass alle Pausen<br />

zwischen den Titeln gut erkennbar sind.<br />

Klicken Sie dazu in der Menüleiste auf<br />

das Lupensymbol <strong>mit</strong> dem Pluszeichen.<br />

Mit jedem Klick zieht sich die Musik ­<br />

kurve weiter auseinander. Danach markieren<br />

Sie ein Musikstück durch Ziehen<br />

des Mauszeigers <strong>mit</strong> gedrückter rechter<br />

Maustaste über die Titelkurve. Der Titel<br />

ist nach Loslassen der Maustaste grau<br />

hinterlegt.<br />

Im Menü Datei wählen Sie die Option<br />

Auswahl exportieren. Bei einem Export<br />

als MP3­Datei können Sie über den<br />

Schaltknopf Optionen die Bitrate für die<br />

Umwandlung einstellen. Hier sollten Sie<br />

den Wert 192 wählen. Mit dieser Qualität<br />

lassen sich später aus den umgewandelten<br />

Titeln noch durchaus hörenswerte<br />

Musik­CDs für das Auto oder die<br />

Party zusammenstellen. Nun vergeben<br />

Sie einen sinnvollen Namen und legen<br />

über Speichern den Titel in einem gewünschten<br />

Ordner ab.<br />

Sie können als Aufnahme­ und Trenn­<br />

Software auch das Tool mp3DirectCut<br />

nutzen. Das Tool ist nahezu selbsterklärend.<br />

Beim ersten Programmstart können<br />

Sie bei der Frage nach der Sprache<br />

eine deutsche Oberfläche einstellen.<br />

Weiterhin ist eine gute englische Hilfedatei<br />

integriert, die Ihnen die Vorgehensweise<br />

<strong>mit</strong> dieser Software erklärt. Klicken<br />

Sie im Menü auf das Fragezeichen<br />

und dann auf Manual. Wer im Englischen<br />

wenig bewandert ist, findet unter www.<br />

mpex.net/info/mp3cut.html deutschsprachige<br />

Tipps und Erklärungen.<br />

07 Titelinformationen für die MP3-Dateien<br />

Mit dem Tool MP3Tag können Sie Ihre digitalisierten Plattentitel<br />

<strong>mit</strong> zusätzlichen Informationen versehen. Öffnen Sie das<br />

Programm und klicken Sie im Menü Datei auf Verzeichnis<br />

wechseln. Navigieren Sie zu dem Ordner <strong>mit</strong> Ihren digitalisierten<br />

Schallplattentiteln. Klicken Sie ihn an und dann auf OK. Auf<br />

der rechten Seite finden Sie nun im Bearbeitungsfenster von<br />

MP3Tag die Titel der Schallplatte gelistet und auf der linken<br />

Seite die Eingabemöglichkeiten für die Titelinformationen und<br />

das Cover. Klicken Sie einen Titel an und drücken Sie die Tastenkombination<br />

[Strg + A]. Alle Titel sind blau hinterlegt.<br />

Sie können nun auf der linken Seite die Info­Felder ausfüllen,<br />

deren Inhalt für alle Titel zutrifft, wie das Album und das Genre.<br />

Handelt es sich um Aufnahmen von Gruppen oder Einzelinterpreten,<br />

können Sie auch deren Namen eingeben. Klicken Sie<br />

dann <strong>mit</strong> der rechten Maustaste in das quadratische Feld links<br />

unten und auf Cover hinzufügen. Navigieren Sie zur Datei des<br />

gescannten Covers, markieren Sie es und klicken Sie auf Hinzufügen.<br />

Im Anschluss bestätigen Sie alle Eingaben über Datei<br />

und Tag speichern. Die allgemeinen Infos sind nun zu jedem<br />

Titel hinterlegt. Das gelingt auch <strong>mit</strong> jedem Titel einzeln. ■<br />

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Datum<br />

✗<br />

Unterschrift<br />

WK 2010 E01


Netzwerk | News & treNds<br />

Netzwerk<br />

84 Test: IPTV<br />

T-Home Entertain oder Vodafone-TV? Welcher Telekommunikations-Anbieter<br />

hat das bessere Fernsehkonzept?<br />

Weitere aktuelle News zum Thema Netzwerk finden<br />

Sie unter www.<strong>video</strong>-homevision.de<br />

Lovefilm<br />

rüstet auf<br />

Der DVD- und Blu-ray-Verleiher Lovefilm bietet ab<br />

sofort eine iPad App an, um Wunschlisten zu<br />

pflegen und Video-on-Demand-Filme auf dem<br />

Tablet anzuschauen. Wir haben sie schon getestet.<br />

lovefilm IPAd APP<br />

gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Andreas Stumptner // <strong>Bild</strong>er: Archiv, Hersteller<br />

Der Online-Verleih Lovefilm<br />

Monat (monatlich 9,99 Euro) abgeschlossen<br />

haben, können beliebig<br />

bietet Filmfans regelmäßigen<br />

Nachschub an Filmen<br />

viele Filme aus dem Video-on-De-<br />

auf DVD oder Blu-ray-Disc mand-Angebot anschauen. Wer für<br />

per Post. In Video-HomeVision (Heft 7,29 Euro bis zu drei Film-Discs pro<br />

10/2010, Seite 60) erreichte der Monat ausleiht, der bekommt zwei<br />

Wunsch listen-Verleih des Anbieters Stunden Video-on-Demand-Nutzung<br />

den Testsieg unter den Blu-ray-Versand<strong>video</strong>theken.<br />

Mittlerweile hat TV-Gerät oder via iPad App.<br />

dazu – egal, ob am Computer, auf dem<br />

Lovefilm aufgerüstet und bietet jetzt Letzteres klappte im ersten Praxistest<br />

gut. Die App bildet das Verleih-<br />

auch eine Online-Videothek an. Lovefilm-Kunden<br />

können darin ein wachsendes<br />

Filmangebot frei anschauen. übersichtlich ab – auch, weil die teils<br />

und Abrufangebot von Lovefilm sehr<br />

Das klappt per Streaming am Computer,<br />

über die PlayStation 3 und Interner<br />

der Webseite fehlen. Die App ist<br />

störenden Aktions- oder Umfragebannet-fähige<br />

Flat-<strong>TVs</strong> von Sony. Mit der für horizontale und vertikale Haltung<br />

neuen iPad App soll das jetzt auch auf des Tablets ausgelegt – die Menüs sortieren<br />

sich jeweils passend um.<br />

dem Apple-Tablet funktionieren.<br />

Die Streaming-Videothek ist nur Als oberste Auswahlebene teilt sich<br />

zusammen <strong>mit</strong> einem Abonnement das Menü in die Bereiche jetzt ansehen<br />

für die Versand<strong>video</strong>thek erreichbar. für den Streaming-Filmdienst und<br />

Lovefilm-Kunden, die einen Verleih- DVD/Blu-ray-Verleih für die Disc-<br />

Vertrag für mindestens vier Discs pro Wunschliste. Darunter zeigt die App<br />

jeweils ähnliche Menüs <strong>mit</strong> Topfilm-<br />

Empfehlungen und Listenansichten<br />

für Empfehlungen, Genres und Kollektionen.<br />

Das Stöbern in den Listen<br />

macht Spaß, die Auswahl klappt intuitiv<br />

und zusätzliche Informationen<br />

helfen bei der Entscheidung.<br />

Das Video-on-Demand-Angebot<br />

besteht derzeit aus gut 500 Kinofilmen,<br />

überwiegend aus den Jahren<br />

2000 bis 2007. Darunter befinden sich<br />

Publikumslieblinge wie Spiderman<br />

und Spiderman 2, Ocean‘s Eleven,<br />

Twelve und Thirteen. Auffällig sind<br />

auch recht viele Filme aus dem europäischen<br />

Autorenkino wie Schmetterling<br />

und Taucherglocke, Die fetten Jahre<br />

sind vorbei oder 9 Songs. Doch es<br />

befinden sich auch mäßige Erfolge<br />

unter den Abruffilmen: Cargo, Gefährliche<br />

Brandung 2 und Zodiac Killer gehören<br />

nicht in die A-Klasse der Publikumslieblinge.<br />

Der Filmabruf selbst<br />

82


lief im Test reibungslos – man kann<br />

Videos im heimischen WLAN und via<br />

3G-Datennetz (UMTS) sehen.<br />

Letzteres sollte man nicht übertreiben,<br />

da das Datenaufkommen für Video-Streaming<br />

das Inklusiv-Volumen<br />

typischer Mobilfunk-Datentarife bereits<br />

nach wenigen Filmen ausschöpfen<br />

dürfte. Alle Testfilme liefen in einer<br />

anständigen <strong>Bild</strong>qualität auf dem<br />

Tablet-Schirm. Zoomt man Breitbildfilme<br />

in die volle Formathöhe des iPad<br />

auf, dann treten allerdings Unschärfen<br />

zutage. Die gleichen Filme haben<br />

in der Regel eine bessere <strong>Bild</strong>qualität,<br />

wenn man sie in SD-Qualität über<br />

iTunes abruft – kostenpflichtig, versteht<br />

sich.<br />

Lovefilm bietet auf seiner Website<br />

auch ein paar Filme zum Einzelabruf<br />

gegen Gebühr an. Diese sind auf dem<br />

iPad aber ebenso wenig abrufbar wie<br />

auf Sony-Geräten. Der Grund: Weder<br />

Apple noch Sony erlauben den Einzelabruf<br />

durch Lovefilm auf ihren Geräten.<br />

Schließlich betreiben beide Anbieter<br />

eigene „Pay-per-View“-Online-<br />

Videotheken, <strong>mit</strong> denen sie selbst<br />

Geld verdienen wollen.<br />

Fazit<br />

Das Online-Angebot von Lovefilm wird<br />

immer vielfältiger – allerdings nur für<br />

Kunden, die heute und weiterhin auch<br />

DVDs oder Blu-ray Discs per Post leihen.<br />

Das ist so ähnlich, als würde die<br />

Lovefilm-Konzernmutter Amazon ihre<br />

E-Books für den Kindle-Reader nur an<br />

Kunden liefern, die auch noch gebundene<br />

Bücher bestellen.<br />

So ist es auch <strong>mit</strong> der Lovefilm App:<br />

Sie erfüllt durchaus ihren Zweck, doch<br />

der ist in Verbindung <strong>mit</strong> dem Disc-Verleih<br />

etwas anachronistisch. Denn das<br />

Apple-Tablet ist Teil einer Gerätewelt,<br />

die seit Jahren das Ende aller Disc-Medien<br />

beschwört.<br />

Andersherum wird eher ein Schuh<br />

daraus: Wer Lovefilm ohnehin nutzt<br />

und ein iPad besitzt, der freut sich über<br />

das Zusatzangebot. Doch die Zahl dieser<br />

Nutzer dürfte künftig schrumpfen.<br />

Tablet- und Smart-TV-Nutzer brauchen<br />

DVDs und Blu-ray Discs dank wachsender<br />

Online-Videotheken immer weniger.<br />

Darauf muss sich über kurz oder<br />

lang auch Lovefilm einstellen.<br />

Save.tv ipad app<br />

Der Online-Videorekorder Save.TV bietet jetzt eine eigene App für<br />

iPhone, iPad und Android-Geräte an. Mit dem Gratisprogramm<br />

lässt sich der Aufnahmedienst außer am PC auch unterwegs<br />

nutzen. Save.TV zählt zu den bekanntesten Online-Rekorderdiensten.<br />

Video-HomeVision hat ihn bereits getestet (siehe Ausgabe 9/10, Seite<br />

59). Save.TV erlaubt es, gegen eine monatliche Gebühr ab 4,99 Euro<br />

Sendungen fast aller Free-TV-Sender zu programmieren, aufzunehmen<br />

und im virtuellen Speicher zu sammeln. Dabei sind auch Serienaufnahmen<br />

möglich, indem man etwa den Begriff „Tatort” als eigenen „Channel”<br />

einrichtet. Die fertigen Mitschnitte lassen sich bei Save.TV als<br />

Stream anschauen oder auf die eigene Festplatte herunterladen.<br />

Die Save.TV App ermöglicht zuvorderst die Programmierung des<br />

Online-Videorekorders über Smartphones und Tablet-PCs. Um außerdem<br />

die Aufnahmen auch per Smartphone anschauen zu können, ist ein<br />

XL-Account notwendig. Der kostet je nach Vertragslaufzeit zwischen 9,99<br />

und 14,99 Euro pro Monat. Mit XL-Account nimmt Save.TV Sendungen<br />

im iPhone- und iPad-kompatiblen Videoformat H.264 auf statt im XviD-<br />

Format der günstigeren Vertragsvariante. Im XL-Tarif schneidet Save.TV<br />

aus Aufnahmen auf Wunsch auch Werbepausen heraus und stellt sie<br />

wahlweise in voller PAL-Auflösung oder in Smartphone-optimierten 480<br />

x 270 Pixeln bereit.<br />

Im Praxistest machte die App einen ausgereiften Eindruck. Wie die<br />

Web-Version von Save.TV umfasst sie einen elektronischen Programm-<br />

Guide, der Sender für Sender oder Tag für Tag das Programm aller<br />

Free-TV-Kanäle zeigt. Dazu listet der EPG TV-Highlights, eine Suche nach<br />

Zeiten, Rubriken und Suchbegriffen. Er liefert zu fast jeder Sendung eine<br />

Inhaltsangabe – und die Schaltfläche zur Aufnahmeprogrammierung.<br />

Mit dem XL-Test-Account klappte der Abruf der Aufnahmen per<br />

Video-Streaming problemlos und in guter Qualität – im lokalen WLAN<br />

sowie per 3G-Mobilnetz. Save.TV schneidet auf Wunsch Werbepausen<br />

sowie Vor- und Nachlauf des Online-Videorekorders aus den Aufnahmen<br />

heraus. Das klappte meist fehlerfrei. Nur selten meldete der Dienst, dass<br />

zu einer Aufnahme keine solche Schnittliste existiere, und manchmal<br />

kam es vor, dass eine Sendung vorzeitig endete – möglicherweise auch<br />

durch eine nicht angekündigte Programmverschiebung.<br />

Die iOS-Version ist als Universal App konzipiert: Sie läuft auf dem<br />

iPhone, iPod touch und iPad jeweils in optimierter Auflösung.<br />

Fazit: Die Save.TV App ist eine feine Sache. Sie vereinfacht die Nutzung<br />

des Online-Videorekorders auf mobilen Geräten. Allerdings ändert<br />

das nichts daran, dass der dafür notwendige XL-Account von Save.TV<br />

für 9,99 Euro pro Monat bei jährlicher Buchung alles andere als ein<br />

Schnäppchen ist. Wer aber einmal angefangen hat, seine Lieblingsfilme<br />

und -serien <strong>mit</strong> Save.TV <strong>mit</strong>zuschneiden, der möchte einen solchen<br />

Komfort nicht mehr missen.<br />

sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

83


BILD | TesT: IPTV Von T-Home unD VoDaFone<br />

im test<br />

2 iPtV-Angebote<br />

VodAfone TV<br />

t-Home EnTERTAin<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Andreas Stumptner // <strong>Bild</strong>er: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Archiv<br />

Scharf beschert<br />

T-Home und Vodafone haben sich via Internet-Leitung <strong>mit</strong> Innovationen rund um das<br />

Fernsehen für lange winterliche Film- und Fernsehabende fit gemacht. Doch bietet IPTV<br />

wirklich mehr als das klassische Fernsehen? Das zeigt unser Test vorm frohen Fest.<br />

84


Vodafone TV<br />

für alle?<br />

K ürzlich überraschte Vodafone<br />

<strong>mit</strong> der Meldung, das TV ter 1000 (oben) sei nun auch unabCenhängig<br />

von einem Vodafone-TV-Vertrag<br />

für 299 Euro zu haben. Dafür<br />

erhält der Käufer einen Internet- und<br />

IPTV-fähigen Sat-Receiver samt eingebauter<br />

320-GByte-Festplatte und<br />

EPG. Die große Frage: Wer kann das<br />

Gerät nutzen und wie empfehlenswert<br />

ist es für sich gesehen?<br />

Kein echter Mehrwert<br />

Klare Antwort: Ohne Vodafone-DSL-<br />

Anschluss und -TV-Service kann die<br />

Box nicht viel: Die Online-Videothek<br />

etwa ist nur über einen Vodafone-<br />

Zugang nutzbar, weitere Anwendungen<br />

für den Internet-Anschluss<br />

kennt sie derzeit nicht – <strong>mit</strong> Ausnahme<br />

von Software-Updates.<br />

Fast alle aktuellen Sat-Receiver <strong>mit</strong><br />

Festplatte können deutlich mehr. CI-<br />

Einschübe, USB-Medienwiedergabe<br />

und Netzwerk-Anschlüsse <strong>mit</strong> Medien-Streaming<br />

gehören selbst in<br />

dieser Preisklasse zur Standardausstattung.<br />

Und für etwas mehr Geld<br />

bekommt man bereits Geräte <strong>mit</strong><br />

Smart-TV-Funktionen und weiteren<br />

Online-Gimmicks.<br />

Man braucht weder Kabelanschluss,<br />

Antenne noch Sat-<br />

Schüssel, um Fernsehen zu<br />

empfangen. IPTV (Internet Protocol<br />

Television) – hat sich in den letzten<br />

Jahren einen Platz in der Fernsehlandschaft<br />

erobert. Festnetz-Marktführer<br />

T-Home ist seit 2005 auf dem<br />

Markt und verzeichnet derzeit nach<br />

eigenen Angaben über eine Million<br />

Nutzer. Vodafone, die Nummer zwei<br />

im deutschen Telekommunikations-<br />

markt, bietet seit Frühjahr 2011 ebenfalls<br />

ein IPTV-Paket an. Das soll die<br />

TV-Aktivitäten von Arcor Digital TV<br />

ablösen. Vodafone hatte den Festnetz-<br />

Anbieter 2009 gekauft und dessen<br />

IPTV-Angebot kurz darauf stillgelegt.<br />

IPTV <strong>mit</strong> Sat-Empfang<br />

Vodafone TV setzt auf ein neues Empfangsgerät<br />

und flexible Empfangswege.<br />

Im Fachjargon sagt man, es sei<br />

„hybrid“ aufgebaut. Das heißt, dass im<br />

Vodafone TV Center 1000 mehrere<br />

Empfangsteile eingebaut sind. Es verfügt<br />

über einen Netzwerk-Anschluss<br />

und IPTV-Empfang für normal und<br />

hoch aufgelöste TV-Programme. Zusätzlich<br />

bietet das Gerät einen Twin-<br />

Sat-Empfänger und, etwas antiquiert,<br />

einen analogen Kabel-Tuner.<br />

Der Sinn der Übung: IPTV-Empfang<br />

erfordert eine recht hohe DSL-Datenrate<br />

– vor allem, um HDTV-Sender<br />

ruckelfrei zu empfangen. Voda- ➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

85


<strong>Bild</strong> | TesT: iPTV Von T-Home und Vodafone<br />

Zum Anfassen: Der<br />

Media Receiver 303<br />

von T-Home lässt<br />

sich über die Gerätefront<br />

steuern.<br />

T-Home EntErtain<br />

große Online-Videothek, gutes<br />

Menü, mehrere Aufnahmen parallel<br />

Mit HDMI, zwei Scart-Buchsen, S-Video und einer FBAS-Cinchbuchse sowie digitalen<br />

und analogen Audioanschlüssen ist die Rückseite des Media Receiver 303 satt bestückt.<br />

Die zusätzlichen USB- und eSATA-Buchsen für externe Speichermedien sind<br />

allerdings derzeit noch nicht <strong>mit</strong> Funktionen belegt.<br />

kein HbbTV und Smart TV, teuer,<br />

IPTV ohne private HD-Sender<br />

gut 73 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

TesTsieger<br />

Mit bester Empfehlung: Zusammen <strong>mit</strong> Moviepilot.de gibt das Media-Center<br />

Empfehlungen für potenzielle Lieblingsfilme. Dazu muss<br />

man zum Start zehn vorgegebene Filme <strong>mit</strong> einem bis fünf Sternchen<br />

bewerten und bekommt dann eine erste Empfehlungsliste.<br />

Weitere Wertungen fließen ebenfalls in die Auswahl ein.<br />

Hereinspaziert: Das Angebot von Videoload ist sehr übersichtlich.<br />

Es besticht durch eine saubere Gliederung und eine flotte Menü-<br />

Navigation. Über die blaue Farbtaste gelangt man zur Suchfunktion,<br />

in der man gezielt nach Titeln und Schauspielern suchen<br />

kann – oder nach Schlagworten im gesamten T-Home-Angebot.<br />

Handlich: Die Entertain-Fernbedienung<br />

ist gut strukturiert<br />

und griffgünstig<br />

gestaltet.<br />

fone bietet IPTV-Empfang <strong>mit</strong> HDTV<br />

ab einer DSL-Geschwindigkeit von 16<br />

Megabit pro Sekunde (Mbps) an. In<br />

der Praxis seien dafür laut Anbieter-<br />

Angaben mindestens 9,7 Mbps notwendig.<br />

IP-Fernsehen <strong>mit</strong> Sendern in<br />

SD-Auflösung gibt es dagegen schon<br />

an langsameren DSL-Anschlüssen.<br />

Für beide Welten entwickelt<br />

Vodafone hat sein Angebot und das<br />

zugehörige Gerät für Kunden <strong>mit</strong><br />

schnellen und für solche <strong>mit</strong> „langsameren“<br />

Anschlüssen ab DSL 6000<br />

konzipiert. Wer genug Bandbreite hat,<br />

der empfängt das komplette Programm<br />

via IPTV, wer weniger flott<br />

angebunden ist, der holt sich vor allem<br />

die möglichen Pay-TV-Zusatzangebote,<br />

Spartensender und Online-<br />

Extras aus dem Internet; das<br />

reguläre TV-Programm kommt<br />

dann via Sat-Schüssel ins<br />

Haus.<br />

Der Twin-Tuner fischt auch frei<br />

empfangbare HD-Kanäle aus dem Orbit,<br />

der ebenfalls integrierte Festplatten-Rekorder<br />

nimmt IPTV-Sender<br />

ebenso auf wie Sat-Programme. Er<br />

schneidet allerdings trotz Twin-Empfänger<br />

immer nur eine Sendung <strong>mit</strong>.<br />

Hybrid-Nutzer müssen noch mehr<br />

Zugeständnisse machen: Im IPTV-Angebot<br />

überträgt Vodafone insgesamt<br />

15 HDTV-Sender – inklusive der wichtigsten<br />

privaten HD-Sender. Bei Sat-<br />

Empfang fallen diese Kanäle weg. Der<br />

Sat-Tuner hat zwar einen Karteneinschub,<br />

dieser unterstützt aber derzeit<br />

keine HD-Plus-Entschlüsselung.<br />

Als Internet-Extra bietet Vodafone<br />

vor allem eine recht ansehnliche Online-Videothek.<br />

Diese liefert viele<br />

Filme in HD-Qualität und lässt häufig<br />

auch die Wahl zwischen deutscher<br />

und Originalsprache. Bei HD-Filmen<br />

ist meist auch 5.1-Ton in Dolby Digital<br />

dabei. Die Filmauswahl ist aktuell,<br />

aber nicht üppig: Von 50 lieferbaren<br />

Titeln der DVD-Verleih-Charts waren<br />

neun zu haben.<br />

Da<strong>mit</strong> HDTV-Filme ruckelfrei über<br />

langsamere DSL-Anschlüsse abrufbar<br />

sind, lädt Vodafone sie zuerst auf die<br />

Festplatte herunter, bevor man sie<br />

starten kann. Das dauerte im Test<br />

schon mal über zwei Stunden – der<br />

Filmabend will also gut geplant sein.<br />

T-Home zieht nach<br />

Eine hybride IPTV-/Sat-Lösung hat<br />

inzwischen auch T-Home im Angebot.<br />

Unter dem Namen Entertain Sat und<br />

<strong>mit</strong> dem Media-Receiver 500 Sat können<br />

auch hier Kunden <strong>mit</strong> DSL 6000<br />

oder noch langsameren Anschlüssen<br />

bestimmte IPTV-Angebote nutzen.<br />

Wer einen schnelleren Anschluss besitzt,<br />

der bekommt reines IPTV und<br />

den Media Receiver 303 ohne Sat-Tuner.<br />

Mit einem schnellen VDSL-Anschluss<br />

(25 oder 50 Mbps) gibt es auch<br />

86


HDTV. Demnächst soll der HD-Empfang<br />

auch schon <strong>mit</strong> DSL 16.000 möglich<br />

sein. Dann garantiert T-Home<br />

aber nicht mehr, dass der Rekorder<br />

zwei HD-Kanäle parallel aufnimmt.<br />

Mit den HDTV-Talenten verhält es<br />

sich hier umgekehrt wie bei Vodafone:<br />

Bei T-Home können Sat-Kunden die<br />

privaten HDTV-Kanäle sehen. Der Media-Receiver<br />

500 Sat hat dafür einen<br />

HD-Plus-Einschub. Im IPTV-Angebot<br />

fehlen Sender wie ProSieben HD oder<br />

RTL HD dagegen.<br />

Dafür gibt‘s bei T-Home über IPTV<br />

mehr Pay-TV – zum Beispiel das Bundesliga-Angebot<br />

LIGA total!, welches<br />

IPTV-Kunden für 15 Euro Aufpreis<br />

und da<strong>mit</strong> weniger als die Bundesliga<br />

bei Sky bekommen. Das Bundesliga-<br />

Angebot, das via IPTV als einziges alle<br />

Bundesligaspiele auch in HDTV überträgt,<br />

ist allerdings nur für reine Internet-TV-Kunden<br />

vorgesehen. Bei Entertain<br />

Sat fehlt es – ebenso wie die<br />

anderen Pay-TV-Sender.<br />

Auch nur bei HDTV-Empfang über<br />

IPTV ist 3D – The Channel zu sehen.<br />

Den 3D-Kanal bespielt T-Home<br />

<strong>mit</strong> wiederholten Demoschleifen.<br />

Der Filmdienst Videoload ist dagegen<br />

für alle Zuschauer geöffnet – egal<br />

ob über Entertain oder Entertain Sat.<br />

Hier bietet T-Home eine gute Auswahl<br />

an aktuellen Filmen, deutschen und<br />

internationalen Serien und kostenlosen<br />

TV-Archiven. Von den im Test<br />

gesuchten 50 aktuellen Filmen fanden<br />

die Tester hier die Hälfte – für eine<br />

Online-Videothek ein guter Wert. Wer<br />

Videoload über einen langsameren<br />

Anschluss nutzt, bekommt die Filme<br />

wie bei Vodafone auf die Festplatte geladen.<br />

Die Wiedergabe kann hier allerdings<br />

schon starten, während der<br />

Download noch läuft.<br />

Teure Lösung<br />

Den zusätzlichen Komfort lässt sich<br />

T-Home recht teuer bezahlen: Entertain<br />

<strong>mit</strong> HDTV-Empfang über VDSL<br />

kostet derzeit regulär 54,95 Euro monatlich<br />

– plus 4,95 Euro für den Media-Receiver.<br />

Neukunden erhalten allerdings<br />

ein Jahr lang 9,95 Euro Nachlass:<br />

fünf Euro weniger für den Monatspreis<br />

und keine Miete für das<br />

Gerät. Für Entertain Sat ohne HDTV<br />

und VDSL werden regulär 39,95 Euro<br />

plus 5,95 Euro Receiver-Miete fällig.<br />

Vodafone-Kunden sind etwas günstiger<br />

dabei: IPTV <strong>mit</strong> Telefon- und Internet-Flatrate<br />

kostet hier 39,95 Euro<br />

pro Monat inklusive Receiver und<br />

HDTV, sofern die DSL-Leitung die nötige<br />

Bandbreite liefert. Vodafone-<br />

Neukunden erhalten das Komplettpaket<br />

derzeit sogar dauerhaft für fünf<br />

Euro weniger. Wer schon einen Vodafone-Vertrag<br />

nutzt, der kann ihn für<br />

10 Euro extra <strong>mit</strong> IPTV erweitern.<br />

IPTV in der Praxis<br />

Insgesamt sind beide IPTV-Angebote<br />

und -Boxen alltagstauglich. Bei Vodafone<br />

etwa lassen sich IPTV- und Sat-<br />

Kanäle in der Senderliste beliebig ➜<br />

Zeigefreudig: Das Vodafone<br />

TV Center zeigt Sendernamen<br />

und Filmtitel auf seinem<br />

Display in Klartext an.<br />

Vodafone TV<br />

Kombination aus Sat-TV und IPTV,<br />

Filme <strong>mit</strong> 5.1/Originalton, günstig<br />

Auf allen Wegen: Neben der gelben LAN-Buchse für die IPTV-Verbindung hat das<br />

Vodafone TV C enter auch zwei Anschlüsse für Sat-Empfang und einen Antenneneingang<br />

für analogen Kabelempfang. Die beiden weiteren LAN-Buchsen sowie die USB-<br />

Buchsen sind derzeit noch ohne Funktion. Videos gibt es via HDMI oder Scart aus.<br />

träges Menü, kein HbbTV und<br />

Smart TV, keine Doppel-Aufnahmen<br />

gut 70 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Einzelgänger: Dank Twin-Tuner kann man eine Sendung aufnehmen,<br />

während eine andere auf dem Fernseher zu sehen ist. Das<br />

klappt im IPTV-Betrieb ebenso wie beim Sat-Empfang oder gemischt.<br />

Zwei parallele Aufnahmen unterstützt das Vodafone<br />

Media Center allerdings nicht.<br />

Ladestation: Filme aus der Online-Videothek werden vorbestellt<br />

und dann auf der Festplatte lokal gespeichert. Erst, wenn ein Film<br />

komplett heruntergeladen wurde, kann man ihn anschauen. Das<br />

kostet Zeit, die <strong>Bild</strong>- und Tonqualität sowie die Ausstattung der<br />

Abruffilme sind aber insgesamt sehr gut.<br />

Versenkt: Die Tasten<br />

der gut strukturierten<br />

Fernbedienung<br />

reagieren etwas<br />

schwammig.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

87


<strong>Bild</strong> | TesT: iPTV Von T-Home und Vodafone<br />

Direkt zum<br />

Web-Video<br />

Scannen Sie diesen QR-<br />

Code über eine entsprechende<br />

App auf Ihrem<br />

Smartphone oder Tablet-<br />

PC, schon gelangen Sie<br />

direkt zu unserem Info-Clip,<br />

der weitere Hintergründe<br />

zum Vergleich von T-Home<br />

Entertain und Vodafone TV<br />

liefert. Alternativer Zugang:<br />

www.<strong>video</strong>-homevision.de/iptv<br />

88<br />

daten & MessweRte<br />

Hersteller T-Home Vodafone<br />

Modell Entertain TV<br />

Internet: www. t-home.de vodafone.de<br />

Kategorie IPTV-Anbieter IPTV-Anbieter<br />

PReise und VeRtRag<br />

Monatl. Aufpreis für IPTV zusätzlich zum<br />

DSL-Anschluss SD / HD 10 / 20 Euro pro Monat 10 / 10 Euro pro Monat<br />

Günstigstes Paket für Telefon, DSL und HDTV Entertain Comfort VDSL: Vodafone DSL 16000 <strong>mit</strong> TV-<br />

(Preise ohne Aktions- und Neukunden-Rabatte) 54,95 Euro Paket: 39,95 Euro<br />

Preis HD-fähiger TV-Receiver <strong>mit</strong> Festplatte Miete: 4,95 Euro/Monat inklusive<br />

Neukunden-Rabatte erste 12 Monate: keine Receiver- 34,95 Euro pro Monat für<br />

Miete und 5 Euro Rabatt/Monat Neukunden<br />

Vertragslaufzeit IPTV 24 Monate 24 Monate<br />

tV- und sendeR-angebOt<br />

Free-TV-HD-Sender via IPTV 9 (ohne RTL, ProSieben, SAT.1 etc.) 15<br />

Mindest-Datenrate für HDTV laut Anbieter ab VDSL 25 ab 9.700 kbps<br />

EPG / Aufnahmetimer / Mehrfach-Aufnahme •/ • / • (VDSL 25) • / • / –<br />

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Angebot Verleih-Top-50-Filme um 50 % um 20 %<br />

Test-Filme verfügbar in HD /<br />

5.1-Ton / Originalfassung alle / HD-Filme / teilweise (HD) viele / HD-Filme / teilweise (HD)<br />

Serien über 50 dt. und US-Serien ca. 40 US-Serien<br />

Auflösung SD / HD 576p / 720p 576p / 720p<br />

Leihfrist Videothek 48 Stunden 48 Stunden<br />

Gratis-TV-Archiv<br />

großes Angebot verschied. Sender wenige Inhalte<br />

Pay-TV (Auswahl, Preis in Euro)<br />

LIGA total! (14,95), 9 HD-Sender Filmpaket (14,95 inkl.<br />

(9,95), TV Extra Film (5,95), Big VoD-Filme), Kinder / Dokus (je<br />

TV Start (9,95), Big TV (16,95) 4,95), Fremdsprachensender<br />

Entertain Türk (4,95), Sport (3,94)<br />

Audio-/Video-/Fotowiedergabe online über Mediencenter über USB (geplant)<br />

HbbTV – –<br />

TV-Mediatheken / YouTube / – / – / Webradio, Mediencenter, – / – / –<br />

weitere Online-Dienste<br />

Share-Speicher, TV-Bewertungen<br />

Besonderheiten HD+-Sender nicht über IPTV HD+-Sender nicht über Satellit<br />

geRäte-ausstattung<br />

Videoausgänge HDMI, Scart, S-Video, Cinch HDMI, Scart<br />

Audioausgänge optisch, Koax, analog Cinch optisch, analog Cinch<br />

LAN / WLAN • / – • / –<br />

USB / eSATA 1 / I 2 / –<br />

eingebaute Festplatte 500 GByte 320 GByte<br />

Doppelaufnahme /<br />

Wiedergabe bei Aufnahme • / • – / •<br />

TV-Empfang IPTV / Sat / Kabel / DVB-T •/ *Twin / – / – • / Twin / analog / –<br />

Fernbedienung lernfähig für TV / AVR Codes / – – / –<br />

• = ja // – = nein<br />

testeRgebnisse<br />

testsiegeR<br />

bildqualitat max. 90 Punkte gut 72% 65 gut 71% 64<br />

IPTV / Sat (30) gut 19 gut 18<br />

VoD SD (30) gut 21 gut 21<br />

VoD HD (30) sehr gut 25 sehr gut 25<br />

Klangqualität max. 40 Punkte sehR gut 78% 31 sehR gut 80% 32<br />

IPTV / Sat (20) sehr gut 15 sehr gut 16<br />

VoD (20) sehr gut 16 sehr gut 16<br />

ausstattung max. 32 Punkte befRiedigend 53% 17 befRiedigend 50% 16<br />

Anschlüsse (8) gut 5 befriedigend 4<br />

Hardware (Baugruppen) (8) befriedigend 4 sehr gut 6<br />

Funktionen (Software) (8) befriedigend 4 ausreichend 3<br />

Web-Portal / Online-Dienste (8) befriedigend 4 ausreichend 3<br />

bedienung max. 41 Punkte sehR gut 78% 32 gut 66% 27<br />

<strong>Bild</strong>schirmmenüs (OSD) (10) sehr gut 8 befriedigend 5<br />

Fernbedienung (10) sehr gut 8 gut 7<br />

Bedienung am Gerät / Display (7) gut 5 gut 5<br />

Installation (7) gut 5 gut 5<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (7) sehr gut 6 gut 5<br />

VeRaRbeitung max. 30 Punkte sehR gut 80% 24 sehR gut 77% 23<br />

Anmutung (15) gut 12 gut 11<br />

Material (15) sehr gut 12 sehr gut 12<br />

testuRteil max. 233 Punkte gut 73% 169 gut 70% 162<br />

PReis / leistung gut gut<br />

* Bei Entertain Sat <strong>mit</strong> Media Receiver 500 Sat<br />

mischen. T-Home sortiert alle Sender<br />

wohl strukturiert nach Free-TV, Pay-<br />

TV und HDTV. Man kann häufig benutzte<br />

Kanäle aber <strong>mit</strong> wenigen Tastendrücken<br />

in die eigene Favoritenliste<br />

setzen.<br />

Beide Anbieter bieten ähnlich übersichtliche<br />

Programm-Guides, in denen<br />

sich auch einmalige Aufnahmen<br />

und Serien-Timer programmieren lassen.<br />

Die Vodafone-Box war allerdings<br />

bei allen Menübewegungen deutlich<br />

träger als der Media Receiver von T-<br />

Home – längeren Liste durchzuklicken<br />

nervte schnell. Dabei vermissten die<br />

Tester auch eine Suchfunktion, etwa<br />

nach Titeln der Online-Videothek.<br />

An beiden Geräten unverständlich:<br />

Sie sind <strong>mit</strong> dem Internet verbunden,<br />

bieten aber keine Online-Dienste à la<br />

HbbTV, YouTube oder TV-Mediatheken.<br />

Das gibt es bei fast allen aktuellen<br />

Premium-<strong>TVs</strong> und -Sat-Receivern –<br />

neben Online-Videotheken und Netzwerk-Streaming.<br />

T-Home und Vodafone<br />

dagegen übertragen bislang nicht<br />

einmal Fotos oder MP3-Dateien von<br />

einem Server ins Heimnetzwerk.<br />

Immerhin waren <strong>Bild</strong>- und Tonqualität<br />

kaum zu kritisieren: Sie waren bei<br />

beiden Angeboten in HD- und SD-Auflösung<br />

gut, wenn auch einen Tick weniger<br />

knackig und detailreich als über<br />

die vergleichbaren Sat-Kanäle.<br />

fazit<br />

IPTV ist jetzt für fast jeden erreichbar.<br />

Mit Hybrid-Empfang, On-Demand-<br />

Downloads und weiteren Tricks sind<br />

T-Home Entertain und Vodafone TV<br />

auch abseits schneller DSL-Leitungen<br />

nutzbar. Die Frage ist nur: Wer<br />

braucht‘s? Die <strong>Bild</strong>qualität ist via Satellit<br />

am besten. Online-Videotheken<br />

wie Maxdome oder Acetrax haben auch<br />

Smart <strong>TVs</strong> an Bord – plus HbbTV und<br />

TV-Mediatheken. IPTV hat klare Vorteile<br />

wie Interaktivität, parallele Aufnahmen<br />

oder schnelles Streaming. Die<br />

kommen aber nur an schnellen DSL-<br />

Leitungen zum Tragen. Überall sonst ist<br />

der klassische Empfang<br />

derzeit klar im<br />

Vorteil.<br />

■<br />

ReinhaRd OtteR,<br />

IPTV-ExPErTE


Endlich wieder da:<br />

Das Magazin für HiFi in Vollendung<br />

Jetzt zugreifen!<br />

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LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

Leserwahl 2012<br />

Auch in der siebten Auflage der großen Leserwahl von AUDIO,<br />

stereoplay und Video HomeVision können Sie, liebe Leser,<br />

wieder die Top-Geräte des Jahres küren – und ganz nebenbei jede<br />

Menge attraktiver Preise gewinnen. Geräte und Anlagen im Wert<br />

von über 200 000 Euro werden unter den Teilnehmern verlost.<br />

Das einzige, was Sie dafür tun müssen: Unter den getesteten Geräten<br />

des letzten Jahres bestimmen Sie Ihre Lieblinge. Besonders einfach<br />

ist die Abstimmung im Internet – siehe auch Teilnahmebedingungen<br />

unten rechts. Doch ganz gleich, auf welchem Wege Sie <strong>mit</strong>machen:<br />

Die Redaktion drückt Ihnen die Daumen!<br />

1. PREIS<br />

GESAMTWERT:<br />

12 500 EURO<br />

Natürliche <strong>Bild</strong>er und tiefe 3D-Einblicke<br />

verspricht die 127-Zentimeter-<strong>Bild</strong> diagonale<br />

des 3D-Plasma Panasonic TX-P50GT30.<br />

Dem Fernseher zur Seite steht das Funktionswunder<br />

DMR-BST 800, eine Doppeltuner-Sat-Settop-Box<br />

<strong>mit</strong> HDTV-Festplattenrecorder<br />

und 3D-Blu-ray-Wiedergabe<br />

nebst -Archivierungsfunktion. Über Netz-<br />

werk inklusive WLAN wird das Gerät zum<br />

Filmserver; für einen umfangreicheren<br />

Empfang können zwei CI+-Module eingeschoben<br />

werden. Akustisches Herz der<br />

Anlage ist der Onkyo TX-NR 1009, ein<br />

THX-Select2-Plus-zertifizierter AV- Receiver<br />

<strong>mit</strong> 9.2 Kanälen, DTS Neo-X und 4K-Videoskalierung.<br />

Seine 9 x 180 Watt treiben das<br />

5.1-Lautsprecherset Teufel System 10 THX<br />

Ultra 2 an. Die mächtige Boxen-Kombi <strong>mit</strong><br />

zwei Subwoofern ist THX-Ultra2-zertifiziert<br />

und garantiert höchsten Pegelspaß. Über<br />

dieses Heimkino können Sie dann auch<br />

die selbst gedrehten Full-HD-Filme des<br />

Canon-Camcorders Legria HF R206 perfekt<br />

genießen.<br />

90<br />

o Machen Sie <strong>mit</strong> auf <strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl


<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

91


LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

4.<br />

PREIS<br />

JAMO<br />

R 907<br />

5.<br />

PREIS<br />

BOSE<br />

VIDEOWAVE<br />

Dieser <strong>Super</strong>-Lautsprecher besitzt<br />

kein Boxengehäuse, sondern<br />

gehört zur seltenen Spezies<br />

der Dipole. Die beiden Basschassis<br />

und der Mittel töner arbeiten<br />

in einer offenen Schallwand.<br />

Das bringt sensationelle<br />

Schnelligkeit ins Klangbild und<br />

verringert effektiv Probleme <strong>mit</strong><br />

der Raumakustik, gegen die<br />

breit abstrahlende Lautsprecher<br />

machtlos sind. Im AUDIO-Test<br />

beeindruckte die R 907 <strong>mit</strong><br />

einem superb knackigen, tiefen<br />

Bass, ausgewogenen Klangfarben<br />

und Top-Dynamik.<br />

WERT:<br />

8000 EURO<br />

Bose hat sich <strong>mit</strong> dem Video-<br />

Wave eine praktisch unlösbare<br />

Aufgabe vorgenommen – und<br />

sie perfekt gelöst: Der 46er-LCD-<br />

TV macht nicht nur ein brillantes<br />

<strong>Bild</strong>, sondern enthält ein<br />

selbsteinmessendes, verblüffend<br />

voluminös und räumlich<br />

klingendes Soundsystem. Einzigartig<br />

ist auch der Komfort:<br />

Über die Bose-eigene Clickpad-<br />

Fernbedienung steuert man<br />

den VideoWave und sämtliche<br />

angeschlossenen Zuspieler völlig<br />

intuitiv <strong>mit</strong> nur einer Handvoll<br />

Tasten.<br />

WERT:<br />

7000 EURO<br />

6.<br />

PREIS<br />

CANTON<br />

REFERENCE 5.2 DC<br />

7.<br />

PREIS<br />

BACKES&MÜLLER<br />

BMPRIME 3<br />

WERT:<br />

5500 EURO<br />

Diese wohlproportionierte<br />

Standbox aus der Spitzenserie<br />

der Hessen glänzt <strong>mit</strong> inneren<br />

wie äußeren Werten. Fein<br />

schimmernder Klavierlack auf<br />

dem Echtholzgehäuse unterstreicht<br />

die harmonische Formgebung.<br />

Der Keramik-Hochtöner<br />

sorgt für ungeahnt seidige<br />

und audiophile Klänge<br />

und harmoniert perfekt <strong>mit</strong><br />

den kräftig und ausgewogen<br />

spielenden Aluminium-Chassis.<br />

Da<strong>mit</strong> sie richtig dynamisch<br />

zupacken kann, ist die<br />

5.2 DC eine 3-Wege-Box.<br />

WERT:<br />

6000 EURO<br />

B&M ist seit fast 40 Jahren die<br />

deutsche Manufaktur für höchstwertige<br />

Aktivboxen. Die BMPrime<br />

3 bietet die klassischen Aktiv-Vorteile:<br />

eingebaute, für jeden<br />

Töner getrennte Endstufen,<br />

eine elektronische Frequenzweiche<br />

und einen sensorgeregelten<br />

Bassbereich. Zusammen <strong>mit</strong><br />

der geschlossenen 2-Wege-Konstruktion<br />

bringt dies höchste<br />

Neutralität und Präzision. Um<br />

die Box optimal an Raumakustik<br />

und Aufstellung anzupassen,<br />

besitzt sie mehrere regelbare<br />

Ortsfilter.<br />

8.<br />

PREIS<br />

LOEWE<br />

CONNECT 40 3D DR+ UND SOUNDBOX<br />

9.<br />

PREIS<br />

AUDIONET<br />

SAM G2<br />

Loewes Connect-Multitalent verbindet frisches, ansprechendes Design<br />

<strong>mit</strong> herausragenden multimedialen Fähigkeiten. Das brandneue<br />

Spitzenmodell spielt 3D-Filme ab und zeichnet auf eine eingebaute<br />

Festplatte auf. Hinzu kommt Loewes neuester Clou: die Soundbox.<br />

Das wertige iPod-Dock kombiniert CD-Wiedergabe und FM-Radio von<br />

bester Qualität in einer äußerst adretten Verpackung. Das macht sich<br />

in jedem Wohnzimmer perfekt.<br />

Der Vollverstärker namens SAM war schon immer ein absolutes Highlight<br />

im Audionet-Programm. Das feinzeichnende Kraftpaket in der G2-<br />

Version ist allerbestens verarbeitet und prächtig ausgestattet: Zwei<br />

schaltbare Ausgänge erlauben den Anschluss von Subwoofern ebenso<br />

wie den externer Endstufen – was der SAM G2 aber nur im Ausnahmefall<br />

nötig hat. Seine formidablen 200 Watt an 4 Ohm pro Kanal<br />

reichen für so gut wie alle Lebenslagen.<br />

WERT:<br />

4200 EURO<br />

WERT:<br />

4000 EURO<br />

92<br />

o Machen Sie <strong>mit</strong> auf <strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl


10.<br />

PREIS<br />

NUBERT<br />

NUVERO 14<br />

11.<br />

PREIS<br />

BURMESTER<br />

B 10<br />

Das Spitzenmodell der Schwaben<br />

bietet eine schier unglaubliche<br />

Dichte feinster Technik: Die vier<br />

Bässe und zwei Mitteltöner sind<br />

nach D’Appolito angeordnet, zusammen<br />

<strong>mit</strong> der Frequenzweiche<br />

erreichen sie tiefste, neutralste<br />

und präziseste Klänge bei wohnraumfreundlich<br />

schmaler Form.<br />

Der Clou: Mit drei Schaltern lässt<br />

sich die Box umfangreich an<br />

Raumakustik und Aufstellungsort<br />

anpassen.<br />

Sie ist der jüngste und fraglos höchst attraktive Spross der noblen<br />

Burmester-Familie. Die B 10 verzaubert <strong>mit</strong> einem ausdrucksstarken,<br />

wunderbar offenen und transparenten Klangbild. Auch glänzt der<br />

kompakte Zweiwege-Monitor <strong>mit</strong> der für die Berliner üblichen<br />

traumhaften Verarbeitungsqualität. Die Treiber sind felsenfest in der<br />

Schallwand aus Metall verankert. Und verpackt wurde die B 10 in einem<br />

Gehäuse für die Ewigkeit.<br />

WERT:<br />

3500 EURO<br />

WERT:<br />

3880 EURO<br />

12.<br />

PREIS<br />

DYNAUDIO<br />

FOCUS 260<br />

13.<br />

PREIS<br />

PHILIPS<br />

CINEMA GOLD + HTS 9520<br />

Die Focus-Linie ist bei Dynaudio<br />

gewissermaßen staatstragend.<br />

Keine andere Serie verkörpert<br />

die ursprünglichen Ideale<br />

der Dänen besser: schlichte,<br />

aber super verarbeitete Gehäuse,<br />

edle Chassis-Technologie<br />

und ein wunderbar neutraler,<br />

warm-stimmiger Klang, der trotz<br />

seiner Detailfülle und Lebendigkeit<br />

zum Musikhören über Stunden<br />

einlädt. Das können nur wenige.<br />

Im stereoplay-Test bekam<br />

die attraktive Box ein dickes<br />

Highlight zugesprochen. Der<br />

Gewinner kann sich freuen!<br />

WERT:<br />

3400 EURO<br />

<strong>Super</strong>breites Kinobild und geradezu umhüllende Raumklänge: Der<br />

„Cinema 21:9 Gold“-TV leistet alles, was ein Filmliebhaber sich daheim<br />

nur wünschen kann, nämlich ein gleichermaßen großes wie scharfes<br />

<strong>Bild</strong>. Der passende weiträumige Sound inklusive 3D-Blu-ray-Wiedergabe<br />

kommt von der Anlage <strong>mit</strong> dem eigenwilligen Namen 360 Sound<br />

HTS 9520. Sie verwandelt das Wohnzimmer auch akustisch in ein ganz<br />

großes Kino.<br />

WERT:<br />

3350 EURO<br />

14.<br />

PREIS<br />

DALI<br />

FAZON 5<br />

15.<br />

PREIS<br />

ELAC<br />

FS 248<br />

Kompaktbox oder Standbox?<br />

Die edle Dali sprengt die Grenzen<br />

des Herkömmlichen. Als<br />

Box kann man die elegant geschwungene<br />

Skulptur eigentlich<br />

nicht mehr bezeichnen. Sie<br />

birgt feinste dänische Technik<br />

von holzfaserverstärkten Bassmembranen<br />

bis zur hochwertigen<br />

Seidenkalotte. Und sie<br />

klingt fein und kräftig wie eine<br />

ganz große Box, wobei sie sich<br />

harmonisch in jeden Wohnraum<br />

integriert.<br />

Mit dem JET-Hochtöner nach<br />

dem Air-Motion-Transformer-<br />

Prinzip haben die Kieler einen<br />

echten Hightech-Trumpf in ihre<br />

FS 248 eingebaut. Und noch<br />

weitere, denn auch die Kristallmembranen<br />

aus Alu sorgen für<br />

präziseste Klänge und einen<br />

aufregend genauen Bass. Dank<br />

neuester Chassis-Technologie<br />

und 3er-Basstöner bleibt die in<br />

edlen Hochglanzlack gekleidete<br />

Box erfreulich schmal und<br />

optisch dezent.<br />

WERT:<br />

3300 EURO<br />

WERT:<br />

3200 EURO<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

93


LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

16.<br />

PREIS<br />

AVM<br />

A3.2<br />

17.<br />

PREIS<br />

B&W<br />

PM1<br />

Understatement aus Deutschland: Er mag der kleinste Voll verstärker<br />

im AVM-Programm sein, hat aber genügend Leistung, um auch<br />

doppelt so große (und teure) Amps an die Wand zu spielen. Dazu<br />

glänzt er <strong>mit</strong> vielen nützlichen Features und der Möglichkeit, bis zu<br />

drei Erweiterungsmodule (z.B. Phono, DAC, Tuner) aufzunehmen.<br />

WERT:<br />

3000 EURO<br />

Lange Zeit war die CM1 die<br />

schmuckste Kompakte aus dem<br />

Hause B&W. Nun kommt die<br />

noch elegantere und filigranere<br />

PM1. Ihr voller Name: Prestige<br />

Monitor 1 – schließlich stammt<br />

sie in direkter Linie von der<br />

royalen Nautilus-Familie ab. Für<br />

den glücklichen Gewinner natürlich<br />

im Set <strong>mit</strong> den passenden<br />

Ständern.<br />

WERT:<br />

3000 EURO<br />

18.<br />

PREIS<br />

T+A<br />

MUSIC RECEIVER<br />

19.<br />

PREIS<br />

QUADRAL<br />

PLATINUM M5<br />

Einer, der alles kann. Der Music Receiver verkörpert auf eleganteste<br />

Weise das moderne HiFi-Erlebnis: Verstärker, Quelle und<br />

Wandler in einem einzigen wunderschönen Alu-Gehäuse. Neben<br />

CD und UKW versteht er sich auch auf Internet-Radio und Musik<br />

aus dem Netzwerk. Eben einer wie keiner.<br />

WERT:<br />

2700 EURO<br />

Eine der traditionsreichsten<br />

Lautsprechermarken Deutschlands<br />

bietet <strong>mit</strong> der Platinum-<br />

Reihe besonders viel Box fürs<br />

Geld. Die M5 ist das Flaggschiff<br />

der Serie: eine ausgewachsene<br />

Standbox <strong>mit</strong> betont dynamischem<br />

und riesigem Klangbild.<br />

Die Druckkammer bringt kräftigen<br />

Bass, der Ringstrahler<br />

seidige Höhen.<br />

WERT:<br />

2600 EURO<br />

20.<br />

PREIS<br />

MAGNAT<br />

RV 2<br />

Die Boxen-Spezialisten von<br />

Magnat haben schon lange<br />

ein Faible für Röhren; ihr<br />

RV 1 wurde der wohl erfolgreichste<br />

Amp der letzten Jahre.<br />

Der RV 2 ist noch besser,<br />

hat mehr Kraft, mehr Raffi-<br />

nesse, mehr Durchzeichnung.<br />

Ein traumhafter, kleiner<br />

Verstärker, der Lautsprecher<br />

zum Leuchten bringen kann.<br />

WERT:<br />

21.<br />

PREIS<br />

MUSICAL FIDELITY<br />

M3I / M3CD<br />

2500 EURO Eine Stereokombi der Extraklasse: Musical Fidelity hat es auch bei<br />

den M3-Komponenten geschafft, den markentypisch saftigen Klang<br />

<strong>mit</strong> unaufdringlicher Detailgenauigkeit und reichlich Power zu kombinieren.<br />

Zu gewinnnen gibt es die komplette Kombi aus Vollverstärker<br />

und CD-Spieler (je 1150 Euro).<br />

WERT:<br />

2300 EURO<br />

22.<br />

PREIS<br />

ASW<br />

GENIUS 310<br />

Klanglich ist die neue ASW-<br />

Genius-Box wunderbar lebendig,<br />

zupackend und direkt. Die<br />

Doppelbassbestückung sorgt<br />

für satten Tiefton und hohe<br />

Belastbarkeit trotz des<br />

schlank-eleganten Gehäuses.<br />

Letzteres ist, ASW-typisch,<br />

eine Wucht: edel gemacht<br />

und in über 20 verschiedenen<br />

Hölzern zu haben.<br />

WERT:<br />

2200 EURO<br />

23.<br />

PREIS<br />

JBL<br />

STUDIO 4312<br />

JBL entsinnt sich früherer<br />

Tage und macht jetzt seine<br />

Studiomonitore wieder für die<br />

HiFi-Gemeinde zugänglich.<br />

Studio 4312 heißt das kleine<br />

Kraftpaket, das die Amerikaner<br />

zur Funkausstellung präsentierten<br />

– im klassischen<br />

Studio-Look und <strong>mit</strong> dem gewohnt<br />

präzis-dynamischen<br />

Klang.<br />

WERT:<br />

2200 EURO<br />

94<br />

o Machen Sie <strong>mit</strong> auf <strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl


24.<br />

PREIS<br />

SHARP<br />

LC46LE 830 E + BD HP 90 S<br />

25.<br />

PREIS<br />

NAGRA<br />

BPS<br />

Die neuen Quattron-<strong>TVs</strong> von<br />

Sharp besitzen eine verbesserte<br />

Farbaufbereitung inklusive<br />

viertem, gelbem Pixel.<br />

Hochwertige Ausstattung und<br />

Sparsamkeit im Stromverbrauch<br />

schaffen Spaß und<br />

ein gutes Gewissen beim TV-<br />

Abend. Der passende ultraschlanke<br />

Blu-ray-Player liefert<br />

das richtige Filmfutter.<br />

WERT:<br />

2050 EURO<br />

Das ist Highest End im Kleinen: Die Nagra BPS ist eine Phono-Vorstufe,<br />

die nicht einmal ein Pfund wiegt und dennoch <strong>mit</strong> komplett<br />

getrennten Kanälen, aufwändig abgeschirmten Trafos und nicht zuletzt<br />

<strong>mit</strong> Batteriespeisung aufwartet. Noch beeindruckender ist der<br />

Klang: satt, aufgeräumt, detailreich, fein. Viel mehr geht nicht.<br />

WERT:<br />

2000 EURO<br />

26.<br />

PREIS<br />

CREEK<br />

DESTINY CD-PLAYER<br />

27.<br />

PREIS<br />

PROAC<br />

TABLETTE ANNIVERSARY<br />

Er hat das Zeug zu einer Art Dauer-Referenz. Wer immer höhere<br />

Ambitionen hegt, was CD-Player betrifft, muss sich an dem fantastischen<br />

Creek vorbeispielen. Das glückt bei weitem nicht jedem!<br />

Klanglich wunderbar detailreich, offen und fein, ist der Destiny CD<br />

eindeutig der Maßstab seiner Klasse.<br />

WERT:<br />

1990 EURO<br />

Seit 1979 beweist ProAc <strong>mit</strong><br />

seiner Tablette, wie groß, wie<br />

ausdrucksstark und natürlich<br />

auch kleine Lautsprecher klingen<br />

können – die Tablette sieht<br />

sich in direkter Ahnenfolge<br />

zur legendären LS 3/5a. Und<br />

die neue Anniversary-Ver sion<br />

ist noch punktgenauer und<br />

präziser: High End in Tablettenform.<br />

WERT:<br />

1960 EURO<br />

28.<br />

PREIS<br />

NAIM<br />

UNITI QUTE<br />

Klein, schwarz und stark. Der<br />

ultrakompakte Uniti Qute vereint<br />

Netzwerkplayer, Tuner<br />

und Verstärker. Klar, dass der<br />

kleine Alleskönner über seine<br />

USB-Buchse auch iPods<br />

und iPhones digital an nimmt.<br />

Mit seinem Pre-Out ist er auch<br />

für den Fall gewappnet, dass<br />

die integrierten 2x40 Watt mal<br />

nicht ausreichen.<br />

WERT:<br />

1900 EURO<br />

29.<br />

PREIS<br />

TOSHIBA<br />

46YL875G<br />

Die Multiprozessor-Plattform<br />

Cevo Engine ermöglicht mehr<br />

<strong>Bild</strong>qualität, eine brillante 3D-<br />

Darstellung und viele Funktionen<br />

wie Smart-TV, Online-<br />

Zugang oder USB-Recording.<br />

Das technische Top-Niveau<br />

wird durch das edle Jacob-<br />

Jenssen-Design in sandgestrahltem<br />

Aluminium noch<br />

gesteigert.<br />

WERT:<br />

1800 EURO<br />

30.<br />

PREIS<br />

SAMSUNG<br />

UE 46 D 7090<br />

Der Tausendsassa von Samsung<br />

bietet das weltweit kompakteste<br />

Gehäuse <strong>mit</strong> phänomenal<br />

schlankem Rahmen.<br />

Darin integriert wurde eine<br />

<strong>Bild</strong>- und Multimedia-Elektronik,<br />

die in Sachen Vielfalt,<br />

Funktion und letztlich Qualität<br />

ihresgleichen sucht. Der<br />

mehrfache Testsieger setzt<br />

einfach neue Maßstäbe.<br />

WERT:<br />

1800 EURO<br />

31.<br />

PREIS<br />

EPSON<br />

EH-TW 6000 W<br />

Der seit einem Jahrzehnt weltweit führende Hersteller von Projektoren<br />

dringt in neue Dimensionen vor. Der 3LCD-Full-HD-3D-Beamer<br />

EH-TW 6000 W macht <strong>mit</strong> neuen lichtdurchlässigeren Panels und<br />

einer Ansteuerung in 480 Hertz das 3D-<strong>Bild</strong> noch heller und klarer.<br />

Dank Wireless-HD sind nicht einmal lange Kabel nötig.<br />

WERT:<br />

1800 URO<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

95


LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

32.<br />

PREIS<br />

VINCENT<br />

SV-236 MK<br />

33.<br />

PREIS<br />

DENON<br />

1611 UD + AVR-3312<br />

Einen bulligen Hybrid-Vollverstärker für alle audiophilen Lebenslagen<br />

steuert die deutsche Marke Vincent bei: Im SV-236 Mk steuert<br />

ein <strong>mit</strong> Doppeltrioden aufgebautes Vorstufenteil röhrentypischen<br />

Charme bei, während die transistorbewehrte Endstufe mühelos<br />

jeden Lautsprecher in den Griff bekommt.<br />

WERT:<br />

1700 EURO<br />

Diese Kombi ist das passende<br />

Herzstück für jedes Heimkino.<br />

Der DBP-1611 UD spielt 3D-<br />

Blu-ray, DVD-Audio und SACD<br />

ab. Sein Partner ist der AV-<br />

Receiver AVR-3312 <strong>mit</strong> Air-<br />

Play-Unterstützung, der <strong>mit</strong><br />

seinen sieben volldiskreten,<br />

hochpotenten Endstufen jedes<br />

Lautsprecher-Set ordentlich<br />

befeuern kann.<br />

WERT:<br />

1600 EURO<br />

34.<br />

PREIS<br />

BENQ<br />

W 1200<br />

Das richtige Heimkino-Feeling<br />

kommt erst <strong>mit</strong> einem Beamer<br />

auf. BenQ führt jetzt in<br />

der Full-HD-Mittelklasse erstmals<br />

Bewegungskompensation<br />

ein, mindert also intelligent<br />

das Filmruckeln. Mit<br />

einer Lichtstärke von 1800<br />

ANSI-Lumen eignet sich das<br />

schmucke DLP-Gerät tatsächlich<br />

für extragroße <strong>Bild</strong>er.<br />

WERT:<br />

1500 EURO<br />

35.<br />

PREIS<br />

SONY<br />

KDL-40HX725WERT:<br />

Absolut multimedial: Der<br />

Sony KDL-40HX725 kann<br />

etwa auf die exklusiven Plattformen<br />

„Video Unli<strong>mit</strong>ed“<br />

und „Music Unli<strong>mit</strong>ed“ zugreifen.<br />

Internet-Inhalte werden<br />

über die <strong>Bild</strong>elektronik<br />

X-Reality PRO kräftig getunt,<br />

da<strong>mit</strong> sie auf dem brillanten<br />

102-cm-Display noch besser<br />

aussehen.<br />

1500 EURO<br />

36.<br />

PREIS<br />

YAMAHA<br />

RX-A 2010<br />

Gar nicht abenteuerlich, sondern grundsolide ist dieser Receiver aus<br />

Yamahas neuer Aventage-Serie aufgebaut: Klassisch am rechten und<br />

linken Rand heizen insgesamt neun Endstufen ein, in der Mitte sitzt<br />

der mächtige Trafo, extra gestützt durch einen fünften Gehäusefuß.<br />

Netzwerkfähigkeit und opulente Ausstattung sind Ehrensache.<br />

WERT:<br />

1400 EURO<br />

37.<br />

PREIS<br />

LYRIC<br />

TI 60<br />

Ein Dauerläufer, wie er im<br />

Buche steht. Der kleine Ti 60<br />

ist der Top-Röhrenamp knapp<br />

über 1000 Euro. Man sollte<br />

sich vom günstigen Preis des<br />

Lyric nicht täuschen lassen.<br />

Denn an effizienten Lautsprechern<br />

klingt der Verstärker so<br />

prächtig, charaktervoll warm<br />

und feinzeichnend wie ein<br />

Großer.<br />

WERT:<br />

1400 EURO<br />

38.<br />

PREIS<br />

ULTRASONE<br />

EDITION 8 PALLADIUM<br />

39.<br />

PREIS<br />

M2TECH<br />

YOUNG<br />

Schönes auf die Ohren: Der<br />

Ultrasone in der edlen Ver sion<br />

Edition 8 Palladium ist „handmade<br />

in Germany“ und klingt<br />

breitbandig, ausdrucksstark,<br />

sehr offen. Zudem verschiebt<br />

die Ultrasone-typische S-<br />

Logic-Plus-Technologie die<br />

Lokalisation auf den Bereich<br />

vor dem Kopf – wie bei Boxen.<br />

Das hat Klasse.<br />

WERT:<br />

1300 EURO<br />

Gleich zweimal führt der Name<br />

dieses erstaunlichen DACs in<br />

die Irre. Er stammt nicht aus<br />

Fernost, sondern aus Italien.<br />

Und Young bezieht sich nicht<br />

auf die Zielgruppe – nein, die<br />

Entwickler sind Fans von Neil<br />

Young. Und wie der kanadische<br />

Künstler mag es dieser<br />

Wandler hochauflösend: Er<br />

verarbeitet bis zu 384 kHz.<br />

WERT:<br />

1200 EURO<br />

96<br />

o Machen Sie <strong>mit</strong> auf <strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl


40.<br />

PREIS<br />

NUFORCE<br />

OPPO BD-93 NUFORCE EDITION<br />

Ein Oppo-Universal-Player als Grundlage<br />

ist schon mal kein Fehler. Wenn man die<br />

Vielseitigkeit und Schnelligkeit des Oppo<br />

<strong>mit</strong> akustischem Feintuning von NuForce<br />

kombiniert, kommt ein Scheibenkünstler für<br />

Blu-ray, DVD-A und SACD heraus.<br />

41.<br />

PREIS<br />

HARMAN/KARDON<br />

BDS 670<br />

Smarter geht es kaum: Die kleine Soundbar<br />

passt perfekt unter den Fernseher, die<br />

tiefen Bässe kommen vom Subwoofer. Doch<br />

das hübscheste Element der BDS 670 ist<br />

fraglos der Blu-ray-Receiver, der <strong>mit</strong> großem<br />

Klang und scharfem <strong>Bild</strong> besticht.<br />

42.<br />

PREIS<br />

CLEARAUDIO<br />

CONCEPT<br />

Plug and Play – beim Plattendreher. Der<br />

Concept ist nicht nur ein echter Clearaudio,<br />

er ist auch der perfekte Einsteiger-Spieler<br />

für Musikfans, die sich wieder auf die<br />

schwarze Scheibe konzentrieren wollen –<br />

und nicht auf die Justage.<br />

WERT:<br />

1.200 EURO<br />

WERT:<br />

1150 EURO<br />

WERT:<br />

1100 EURO<br />

43.<br />

PREIS<br />

GERMAN MAESTRO<br />

LINEA S B-ONE<br />

Der Nachfolger der legendären Marke MB<br />

Quart entwickelte seine Linea-S-Reihe klanglich<br />

weiter. Die Kompaktbox B-One tönt sehr<br />

vollmundig und dank Inverskalotte <strong>mit</strong> verrundeter<br />

Schallwand auch ausgesprochen<br />

feinsinnig.<br />

44.<br />

PREIS<br />

SOMMER CABLE<br />

EXCELSIOR CLASSIQUE 1 SPK 3<br />

Mit ihren zwei exakt ineinander verdrillten<br />

Adernpaaren, einem Querschnitt von je<br />

4 mm² und den extrem feindrahtigen,<br />

sauerstofffreien Kupfer-Litzen bringen diese<br />

Kabel den optimalen Klang zu jedem<br />

Lautsprecher.<br />

45.<br />

PREIS<br />

B&O<br />

BEOSOUND 8<br />

Die dänische Erfolgsschmiede hat wieder<br />

zugeschlagen: Die Dockingstation für iPod,<br />

iPhone & iPad macht nicht nur optisch eine<br />

sensationell gute Figur. Sie verzückt auch<br />

<strong>mit</strong> DSP-geregeltem Klang.<br />

WERT:<br />

1.050 EURO<br />

WERT:<br />

1010 URO<br />

_0759U_Bose_1_2_Video_1_12.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);16. Nov 2011 07:56:44<br />

WERT:<br />

1000 EURO<br />

Speichern Sie Ihre Lieblingsmusik auch<br />

in Ihrem Handy? Jetzt können SieIhre<br />

Songs immer und überall genießen,<br />

gemeinsam <strong>mit</strong> anderen und in jeder<br />

Lautstärke. Das Bose ® SoundLink ® ist<br />

ein kabelloses Lautsprechersystem, das<br />

<strong>mit</strong> Ihrem Smartphone, Ihrem Tablet-<br />

PC oder anderen Bluetooth ® -fähigen<br />

Geräten kompatibel ist. Genießen<br />

Sie Spitzenklang – dank einzigartiger<br />

Technologien, die Ihnen nur Bose bietet.<br />

Erleben Sie den SoundLink ® Speaker<br />

selbst und hören Sie, wie es klingt, wenn<br />

Sie die Musik auf Ihrem Mobiltelefon<br />

zu neuem Leben erwecken.<br />

Kennziffer<br />

11ALVIH048<br />

m.bose.de<br />

www.bose.de<br />

m.bose.eu/slm_de<br />

NEU! SoundLink ® Wireless Mobile Speaker<br />

©2011 Bose Corporation. Die Bluetooth ® -Wortmarke<br />

und -Logos sind eingetragene Warenzeichen der<br />

Bluetooth SIG, Inc. Jegliche Nutzung durch die<br />

Bose Corporation erfolgt unter Lizenz.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

97


LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

46.<br />

PREIS<br />

TECHNISAT<br />

TECHNIVISION 32 HD<br />

47-48.<br />

PREIS<br />

ADAM<br />

ARTist 3 & ARTist 5<br />

49.<br />

PREIS<br />

SONOS<br />

PLAY:5-SET<br />

WERT:<br />

900 EURO<br />

Mit den kleinformatigen Digitalfernsehern<br />

der TechniVision-HD-Serie bietet TechniSat<br />

die idealen Zweitgeräte <strong>mit</strong> integriertem<br />

HDTV-Multituner. Der TechniVision 32 HD<br />

ist DVRready und unterstützt die Aufzeichnung<br />

von HDTV-Programmen über USB.<br />

WERT:<br />

1000 EURO<br />

Aktivboxen für alle Fälle<br />

– das bietet die Einsteiger-Serie<br />

von ADAM.<br />

Die kleine ARTist 3 passt<br />

ideal zum PC, die größere<br />

5er ist eine waschechte<br />

HiFi-Box. Dank<br />

Link-Verbindung und<br />

Ortsfiltern ausgesprochen<br />

flexibel, dank X-<br />

Art-Töner sehr detailgenau.<br />

WERT:<br />

920/700 €<br />

Dieses Paket ist der einfachste Einstieg in<br />

die wunderbare Welt von Sonos. Die Bridge<br />

sorgt für die drahtlose Verbindung ins Heimnetzwerk,<br />

und die beiden Play:5 musizieren<br />

getrennt oder gerne auch als Stereo-Paar.<br />

50-52<br />

PREIS<br />

TANNOY<br />

HTS 101<br />

Ein Heimkino-Set von überschaubarer Größe<br />

– und dennoch beeindruckendem Poten zial.<br />

Vier gleiche Satelliten und ein nahezu doppelt<br />

so voluminöser Center zaubern <strong>mit</strong> dem<br />

Subwoofer in den meisten Wohnzimmern<br />

erstaunlich große Klangbilder.<br />

53.<br />

PREIS<br />

CHARIO<br />

SYNTAR 516<br />

Die Italiener stehen für feine Boxenbaukunst<br />

und gediegene Holzgehäuse. Mit der neuen<br />

Synthar-Reihe bringt man die Tugenden auch<br />

in bezahlbare Preisbereiche. Die 516er ist<br />

eine 2-Wege-Box und gibt sich besonders<br />

klassisch und anmutig.<br />

54-55.<br />

PREIS<br />

KATHREIN<br />

UFS 923SI + UFS 923SW (250 GB)<br />

Zwei perfekte HDTV-Settop-Boxen: Dank<br />

Doppeltuner kann man HDTV sehen und<br />

gleichzeitig ein anderes Programm aufzeichnen.<br />

Mittels UPnP-Server und –Client sowie<br />

Netzwerk-Streamer sind beide bestens auf<br />

multimediale Anforderungen vorbereitet.<br />

x3<br />

WERT:<br />

JE 700 EURO<br />

WERT:<br />

700 EURO<br />

WERT:<br />

JE 520 EURO<br />

56-57.<br />

PREIS<br />

BEYERDYNAMIC<br />

T 70 UND T 70P<br />

Die Tesla-Familie von Beyerdynamic hat<br />

Zuwachs bekommen. Die Modelle T 70 und<br />

T 70p kommen gerade recht, bringen sie<br />

doch die High-End-Technologie der Topmodelle<br />

T 1 und T 5p erstmals in die Preisklasse<br />

unter 500 Euro.<br />

WERT:<br />

JE 450 EURO<br />

58-61.<br />

PREIS<br />

HECO<br />

MUSIC COLORS 100<br />

Die kleine MC 100 ist eigens<br />

für das Regal oder<br />

Sideboard konzipiert:<br />

Dort klingt sie so fein<br />

und audiophil wie eine<br />

deutlich teurere (und<br />

größere) Box. In vier<br />

knackigen Farben gibt<br />

es das Schmuckstück:<br />

Der Gewinner hat die<br />

Wahl!<br />

WERT:<br />

JE 400 EURO<br />

62-71.<br />

PREIS<br />

PRO-JECT<br />

ESSENTIAL PREMIUM<br />

Der Essential ist ein schöner Einstieg in<br />

die zauberhafte Welt des Analogen. Der<br />

aufs Wesentliche reduzierte Plattenspieler<br />

wurde <strong>mit</strong> einem bereits montierten und in<br />

allen Belangen überzeugenden (Moving-<br />

Magnet-)Tonabnehmer Ortofon 2M Blue<br />

ausgestattet. Das Gesamtpaket klingt wunderbar<br />

dynamisch, ausgewogen und sehr<br />

offen. Der Essential Premium braucht keine<br />

lange Vorlaufzeit oder aufwändiges Vorab-<br />

Einstellen: Einfach Platten auflegen und<br />

beherzt drauflos hören!<br />

72-76.<br />

PREIS<br />

NAD<br />

WIRELESS USB DAC 1<br />

Für die ganz einfache Art, Musik vom Computer<br />

zu genießen: Sendestecker in den PC,<br />

die Empfangs/DA-Einheit <strong>mit</strong> dem Verstärker<br />

verbinden, und schon läuft’s kabellos.<br />

Der USB DAC 1 schafft bis zu 40 Meter – und<br />

bei der Übertragung echte CD-Qualität.<br />

77-86<br />

PREIS<br />

TELEKOM<br />

JAMBOX<br />

Mit der JAMBOX verlost die Telekom zehnmal<br />

das perfekte Zubehör für Smartphone<br />

oder Tablet. Per Bluetooth empfängt die Box<br />

Musik und erzeugt satten Sound. Dank<br />

integriertem Mikrofon ist sie auch als Freisprechanlage<br />

nutzbar.<br />

x10<br />

WERT:<br />

JE 300 EURO<br />

x5<br />

WERT:<br />

JE 200 EURO<br />

x10<br />

WERT:<br />

JE 320 EURO<br />

98<br />

o Machen Sie <strong>mit</strong> auf <strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl


JEDEN TAG!<br />

Mitmachen & gewinnen auf magnus.de<br />

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LeserwahL | 2012<br />

Gewinnen Sie Preise im Gesamtwert von über 200.000 Euro<br />

redaktion: andreas Greil // bilder: archiv<br />

Die Besten<br />

stehen zur Wahl<br />

Und hier sind sie: die TV-, Video- und<br />

Audio-Komponenten, die Video-Home-<br />

Vision zur Wahl der Highlights 2011<br />

nominiert hat. Nun ist Ihre Expertise gefragt:<br />

Welche Geräte sind Ihre persönlichen Favoriten<br />

des Jahres?<br />

Nominiert wurden alle Geräte, die Video-<br />

HomeVision im vergangenen Jahr getestet<br />

hat, also ab Ausgabe 1/11 bis 12/11. Hinzu<br />

kommen die jeweils Erstplatzierten des<br />

letzten Jahres, sofern sie noch im Handel<br />

erhältlich sind.<br />

Einige Kategorien feiern ihre Premiere.<br />

Neu dabei sind etwa 3D-Camcorder, IPTV-<br />

Portale, Universalfernbedienungen und<br />

3D-Blu-ray-Filme.<br />

Video-HomeVision gibt den Verkaufspreis<br />

der Geräte an und in welcher Heftausgabe<br />

diese getestet wurden.<br />

Ihr Votum können Sie im Internet unter<br />

www.<strong>video</strong>-homevision.de/leserwahl<br />

abgeben (wie es funktioniert, steht auf Seite<br />

91). Video-HomeVision wünscht Ihnen bei<br />

der Entscheidung viel Muße und Spaß!<br />

LCD-Fernseher | unter 30 Zoll | unter 78 cm<br />

CMX LED 8190H Ozelot 200 5/11<br />

Enox BFL-0519LED-DVD 350 5/11<br />

Hannspree Zebra 19 TV 350 5/11<br />

Medion LIFE X 13001 180 5/11<br />

Panasonic TX-L19D28EP 400 5/11<br />

Philips 19 PFL 3405 430 5/11<br />

SEG Saporro 350 5/11<br />

Sharp LC-19LE320E 430 5/11<br />

LCD-Fernseher | 32/37 Zoll | 81/94 cm<br />

Hisense LTDN32K26SEU 500 9/11<br />

Loewe Xelos 32 SL 1.900 1/10<br />

Panasonic TX-L37DT30E 1.250 6/11<br />

Philips 37 PFL 9604 1.600 1/10<br />

LCD-Fernseher | 40/42 Zoll | 102/107 cm<br />

Hannspree SV42LMNB 680 3/11<br />

LG 42LE5500 1.100 3/11<br />

LG 42LW650* (alte Firmware) 1.350 5/11<br />

LG 42LW650S 1.350 9/11<br />

Loewe Art 40 LED 200 DR+ 3.180 9/11<br />

Loewe Connect 40 LED 200 DR+ 3.500 3/11<br />

Panasonic TX-L42EW30 1.050 9/11<br />

Philips 40 PFL 6605H 1.000 3/11<br />

Philips 42 PFL 6805H 1.500 1/11<br />

Philips 42PFL7606K 1.300 9/11<br />

Philips 42PFL7906K 1.300 10/11<br />

Samsung UE40C6200 1.350 1/11<br />

Samsung UE40C7700 1.300 3/11<br />

Samsung UE40C8790 2.300 11/10<br />

Samsung UE40D7090LS 1.600 9/11<br />

Sharp LC-40LE830E 1.200 9/11<br />

Sony KDL-40HX805 1.300 3/11<br />

TechniSat MultyVision 40 ISIO 3.000 9/11<br />

Toshiba 42UL875G 1.100 9/11<br />

LCD-Fernseher | 46/47 Zoll | 117/119 cm<br />

LG 47LEX8 5.000 2/11<br />

LG 47LW650S 1.800 6/11<br />

Loewe Art 46 3D DR+ 3.700 12/11<br />

Loewe Art 46 LED 200 DR+ ab 3.500 4/11<br />

Loewe Art 47 SL Full-HD+ 100 DR+ 4.200 1/10<br />

Loewe Individual 46 Compose 3D ab 5.400 7/11<br />

Philips 46 PFL9705K 3.000 2/11<br />

Philips 46 PFL9706K 2.500 12/11<br />

Samsung UE46D6500 1.800 12/11<br />

Samsung UE46D8090 2.100 4/11<br />

Sharp LC-46LE830E 1.600 12/11<br />

Sharp LC-46LE824E 1.500 8/11<br />

Sony KDL-46EX505 1.200 1/11<br />

Sony KDL-46EX525 1.300 8/11<br />

Sony KDL-46EX725 1.500 4/11<br />

Sony KDL-46HX825 2.200 9/11<br />

Sony KDL-46NX725 1.900 12/11<br />

TechniSat MultyVision 46 ISIO 3.500 12/11<br />

LCD-Fernseher | ab 50 Zoll | ab 127 cm<br />

LG 55LW570S 2.300 8/11<br />

Philips 50PFL7956K 2.200 11/11<br />

Philips 55 PFL 6606K 1.900 8/11<br />

Samsung UE55C9090 6.000 8/10<br />

Samsung UE55D7090 2.800 8/11<br />

Samsung UE55D8090 2.900 6/11<br />

Samsung UE60D8090 4.000 11/11<br />

Sony KDL-55HX925 3.300 10/11<br />

Toshiba 55 WL 768 3.300 2/11<br />

Toshiba 55ZL1G 5.000 10/11<br />

PLasma-<strong>TVs</strong> aller GröSSen<br />

LG 50PK550 950 1/11<br />

LG 50PZ955S 1.600 11/11<br />

Panasonic TX-P42GW20 1.100 3/11<br />

Panasonic TX-P46GT30E 1.600 6/11<br />

Panasonic TX-P50GW30 1.300 11/11<br />

Panasonic TX-P55VT30E 3.000 8/11<br />

Panasonic TX-P65VT20E 5.000 9/10<br />

Panasonic TX-P65VT30E 4.000 10/11<br />

Samsung PS51D6900 1.550 11/11<br />

3D-<strong>TVs</strong><br />

LG 55LW570S 2.300 8/11<br />

Panasonic TX-P65VT30E 4.000 10/11<br />

Philips 50PFL7956K 2.200 11/11<br />

Samsung UE60D8090 4.000 11/11<br />

Sony KDL-55HX925 3.300 10/11<br />

Toshiba 55ZL1G 5.000 10/11<br />

ProjekToren<br />

JVC DLA-X7 7.000 1/11<br />

Mitsubishi HC3200 1.000 4/11<br />

Optoma HD67 700 2/11<br />

Panasonic PT-AE5000 3.200 12/11<br />

SIM2 C3X Lumis 3D-Solo 42.000 8/11<br />

SIM2 Crystal 35 5.000 5/11<br />

SIM2 MICO 50 16.000 3/10<br />

Sony VPL-HW20 2.950 4/11<br />

Sony VPL-HW30 3.300 11/11<br />

Sony VPL-VW90ES 6.550 3/11<br />

hD-CamCorDer<br />

Aiptek i2 160 7/11<br />

JVC GS-TD1 1.800 7/11<br />

Panasonic HDC-HS 700 1.400 5/10<br />

Panasonic HDC-SDT750 EG 1.400 2/11<br />

Panasonic HDC-TM900 1.600 7/11<br />

Sony HDR-TD10 1.600 7/11<br />

3D-CamCorDer<br />

Aiptek i2 160 7/11<br />

JVC GS-TD1 1.800 7/11<br />

Panasonic HDC-TM900 1.600 7/11<br />

Sony HDR-TD10 1.600 7/11<br />

hDTV-rekorDer miT BLU-ray<br />

LG HR570S 550 2/11<br />

Panasonic DMR-BS850EGK 1.300 4/10<br />

Panasonic DMR-BST800 950 8/11<br />

Samsung BD-C8900S 700 2/11<br />

Samsung BD-D6900 300 5/11<br />

BLU-ray-PLayer Bis 250 eUro<br />

LG BD670 200 5/11<br />

Onkyo BD-SP309 230 10/11<br />

Panasonic DMP-BDT110 200 4/11<br />

Philips BDP5200 190 7/11<br />

Philips BDP7600 250 10/11<br />

Samsung BD-D6500 230 7/11<br />

Sony BDP-S480 180 7/11<br />

Sony BDP-S780 250 10/11<br />

Toshiba BDX3100KE 200 3/11<br />

BLU-ray-PLayer üBer 250 eUro<br />

Loewe BluTech Vision 3D 900 9/11<br />

Marantz UD5005 530 6/11<br />

Panasonic DMP-BDT 310 300 5/11<br />

Pioneer BDP-430 300 3/11<br />

Sharp BD-HP90S 450 3/11<br />

Yamaha BD-S1067 600 6/11<br />

Yamaha BD-S671 280 10/11<br />

3D-BLU-ray-PLayer<br />

Denon DBP-2012UD 850 7/11<br />

Marantz UD5005 530 6/11<br />

Panasonic DMP-BDT 310 300 5/11<br />

Panasonic DMP-BDT110 200 4/11<br />

Philips BDP7600 250 10/11<br />

Philips BDP9600 750 3/11<br />

Samsung BD-D6500 230 7/11<br />

Samsung BD-D7509 350 8/11<br />

Sony BDP-S780 250 10/11<br />

Yamaha BD-S1067 600 6/11<br />

UniVersaL-PLayer<br />

Denon DBP-2012UD 850 7/11<br />

Marantz UD5005 530 6/11<br />

Yamaha BD-S1067 600 6/11<br />

2.1-heimkino-sysTeme<br />

Bose Lifestyle 235 3.500 1/11<br />

Denon D-X1000BD 1.200 2/11<br />

Philips HTS 9221 1.000 9/11<br />

Samsung HT-C6800 700 11/10<br />

Teufel Impaq 310 700 12/11<br />

sUrroUnD-heimkino-sysTeme<br />

Bose Lifestyle V35 5.050 8/10<br />

Harman/Kardon BDS 800 1.500 6/11<br />

LG HX966TZ 650 11/11<br />

Panasonic SC-BTT770 650 6/11<br />

Philips HTS5582/12 690 11/11<br />

100


Samsung HT-D5550 650 11/11<br />

Sony 40. BDV-E980W NUFORCE<br />

750 11/11<br />

Teufel PREISImpaq OPPO 3000 BD-93 NUFORCE EDITION 700 6/11<br />

Teufel Impaq 3100 1.000 12/11<br />

Ein Oppo-Universal-Player als Grundlage<br />

Blu-ray-SoundBarS<br />

ist schon mal kein Fehler. Wenn man die<br />

LG<br />

Vielseitigkeit<br />

HLX 56S<br />

und Schnelligkeit des<br />

900<br />

Oppo<br />

9/11<br />

Philips HTS7140/12 1.000 12/10<br />

Panasonic <strong>mit</strong> akustischem KIT-SC-BFT800 Feintuning von NuForce 800 12/10<br />

kombiniert, kommt ein Scheibenkünstler für<br />

SoundBarS<br />

Blu-ray, DVD-A und SACD heraus.<br />

Boston TVee Model 25 350 9/11<br />

Canton DM 8 600 1/11<br />

Harman/Kardon SB 15/230 600 1/11<br />

Panasonic SC-HTB520 450 8/11<br />

Teufel Cinebar 50 750 1/11<br />

Yamaha YHT-S400 500 1/11<br />

WERT:<br />

1.050 EURO<br />

WERT:<br />

1.200 EURO<br />

netzwerk-Media-Player<br />

ASUS O!Play HD2 140 2/11<br />

Auvisio MVP-1080 50 3/11<br />

D-Link 43. Boxee GERMAN Box DSM-380 MAESTRO 230 6/11<br />

LG ST600<br />

PREIS LINEA S B-ONE<br />

130 12/11<br />

Meteorit MMB-322.HDTV 150 7/11<br />

Netgear Der Nachfolger NeoTV 550 der legendären Marke 150 MB 6/11<br />

Philips HMP5000 130 12/11<br />

Sony<br />

Quart<br />

SMP-N200<br />

entwickelte seine Linea-S-Reihe<br />

100<br />

klanglich<br />

12/11<br />

weiter. NOXON Die M740 Kompaktbox B-One tönt 200 sehr 6/11<br />

TerraTec<br />

VideoWeb vollmundig VideoWeb und TV dank Inverskalotte <strong>mit</strong> 150 verrundeter<br />

12/11<br />

Schallwand auch ausgesprochen<br />

WebTube 250 1/11<br />

Western Digital WD TV Live Hub 230 6/11<br />

feinsinnig.<br />

HdtV-receiVer Mit FeStPlatte<br />

Humax iCord Cable 400 12/11<br />

Kathrein UFS 923 520 8/11<br />

LogiSat 4500 HD PVR 330 7/11<br />

TechniSat DigiCorder ISIO C 700 12/11<br />

HdtV-receiVer<br />

Dreambox DM800 HD SE 500 3/11<br />

Kaon 275 HD+ 180 3/11<br />

Kathrein UFS 931 210 9/10<br />

Kathrein UFS 932/HD+ 220 7/11<br />

Logisat 2750 HD+ 180 10/11<br />

Strong SRT 7300 CI+ 230 10/11<br />

Vantage VT-800S HD+ 180 9/11<br />

HyBrid-receiVer<br />

Humax HD-Fox+ 280 3/11<br />

Humax iCord HD+ 750 3/10<br />

Opticum HD TS 9600 PRIMA 180 5/11<br />

smart CX10 200 10/11<br />

smart VX10 250 3/11<br />

smart Zappix HD+ 140 7/11<br />

TechnoTrend TT-micro S855 260 10/11<br />

Vantage VT-100 440 10/11<br />

online-Videorekorder<br />

BongPack 9/10<br />

BongPack Plus 9/10<br />

Save TV Basis 9/10<br />

Save TV XL 9/10<br />

shift TV Basis 9/10<br />

Video-on-deMand-Boxen<br />

Apple TV 270 7/10<br />

Maxdome mediaCenter HD 130 7/10<br />

Microsoft Xbox 360 250 7/10<br />

Sony PlayStation 3 300 7/10<br />

Video-on-deMand-dienSte<br />

Acetrax<br />

Cloud7<br />

iTunes<br />

Lovefilm<br />

Maxdome<br />

Sony Video Unli<strong>mit</strong>ed<br />

Videociety<br />

VideoWeb<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

CH*<br />

online-dVd/Bd-VerleiH<br />

Lovefilm 10/10<br />

Verleihshop 10/10<br />

Video Buster 10/10<br />

online-tV-Portale<br />

LG 41. Smart TV HARMAN/KARDON<br />

12/11<br />

Loewe PREISMediaNet BDS 670<br />

12/11<br />

Panasonic VIERA Connect 7/11<br />

Philips Smarter Net TV geht es kaum: Die kleine Soundbar<br />

passt Smart perfekt Hub unter den Fernseher, die 7/11<br />

7/11<br />

Samsung<br />

Sharp tiefen AQUOS Bässe Net kommen + vom Subwoofer. Doch 7/11<br />

Sony Entertainment Network 12/11<br />

TechniSat<br />

das hübscheste<br />

ISIO LIVE!<br />

Element der BDS 670<br />

12/11<br />

ist<br />

Toshiba fraglos Places der Blu-ray-Receiver, der <strong>mit</strong> großem 12/11<br />

Klang und scharfem <strong>Bild</strong> besticht.<br />

iPtV<br />

Alice Digital TV 6/11<br />

T-Home Entertain 6/11<br />

Vodafone TV 6/11<br />

WERT:<br />

1010 URO<br />

WERT:<br />

1150 EURO<br />

Surround-receiVer BiS 800 euro<br />

Denon AVR-1611 430 2/11<br />

Denon AVR-1911 500 9/10<br />

Harman/Kardon AVR 265 750 10/11<br />

Onkyo TX-SR578 450 2/11<br />

Pioneer 44. VSX-921 SOMMER CABLE<br />

500 8/11<br />

Pioneer PREIS VSX-S300 EXCELSIOR CLASSIQUE 1 350 SPK 10/11 3<br />

Yamaha RX-V467 350 2/11<br />

Yamaha Mit ihren RX-V771 zwei exakt ineinander verdrillten 680 10/11<br />

Adernpaaren, einem Querschnitt von je<br />

Surround-receiVer üBer 800 euro<br />

Anthem 4 mm² MRX und 700 den extrem feindrahtigen, 2.200 4/11<br />

Denon sauerstofffreien AVR-3310 Kupfer-Litzen bringen 1.300 diese<br />

11/09<br />

Kabel<br />

Denon AVR-3312<br />

den optimalen Klang zu<br />

1.100<br />

jedem<br />

10/11<br />

Marantz SR7005 1.700 4/11<br />

Onkyo Lautsprecher.<br />

TX-NR 1009 1.500 10/11<br />

Onkyo TX-NR3008 2.000 4/11<br />

Pioneer VSX-LX55 1.300 10/11<br />

Sony STR-DA5600ES 2.500 4/11<br />

Surround-SetS Mit StandBoxen<br />

Loewe Individual-Set 8.170 11/11<br />

Magnat Quantum 657, 653, Center 63, Sub 625A 2.060 3/11<br />

Magnat Quantum 807, Center 816, 803, 250 A LTD 3.850 12/11<br />

Quadral Aurum Titan VIII, Base<br />

Prestige VIII, Montan VIII, Orkus 20.400 12/11<br />

Teufel Columa 300 L 700 3/11<br />

Teufel LT 5 2.200 7/10<br />

Surround-SuB-Sat-SetS<br />

Boston Acoustics SoundWare XS 500 11/11<br />

Canton Chrono 503.2, 505.2, 501.2, Sub 80 2.100 8/11<br />

Canton Movie 160 720 11/11<br />

DALI Fazon Sat 5.1-2 2.000 2/11<br />

ELAC 301.2 / SUB 2030 2.000 11/11<br />

Heco Victa 201 700 2/11<br />

KEF T305 1.800 2/11<br />

Nubert nuBox 101 1.000 2/11<br />

Quadral Chromium Style 5.0/SUB 88 1.300 11/11<br />

Teufel Consono 35 300 2/11<br />

Teufel System 10 THX Ultra 2 8.000 10/11<br />

Stereo-Boxen zu FlacH-tVS<br />

Asperon Zona Wireless 550 10/11<br />

Bose CineMate GS 1.000 2/10<br />

Loewe Individ. St. SL / HighLine 4.800 11/11<br />

Nubert nuPro A-10 470 9/11<br />

Stereo-StandBoxen<br />

B&W CM8 1.800 5/11<br />

Dynaudio Excite X32 2.050 5/11<br />

Magnat Quantum 807 1.300 12/11<br />

Nubert nuBox 681 980 4/10<br />

Nubert nuVero 10 2.500 5/11<br />

Quadral Aurum Titan VIII 12.000 12/11<br />

Stereo-koMPaktBoxen<br />

Canton Chrono 503.2 660 8/11<br />

Canton Reference 9.2 2.400 12/09<br />

Dynaudio DM 2/7 650 8/10<br />

ELAC BS 184 800 8/10<br />

Epos M 12.2 870 9/10<br />

Jamo S 604 400 8/10<br />

KEF IQ30 500 8/10<br />

Magnat Quantum 1003 1.400 7/11<br />

Pioneer S-SLH500 450 10/11<br />

aktiV-Pc-lautSPrecHer<br />

42. CLEARAUDIO<br />

Asperon Zona Wireless 550 10/11<br />

Bose PREIS Companion CONCEPT 20 250 10/11<br />

Bose Computer MusicMonitor 400 8/10<br />

Plug and Play – beim Plattendreher. Der<br />

B&W MM-1 500 8/10<br />

Teufel Concept ist B20 nicht nur ein echter Clearaudio, 100 10/11<br />

er ist auch der perfekte Einsteiger-Spieler<br />

aktiV-SuBwooFer<br />

für Musikfans, die sich wieder auf die<br />

JBL ES 250 PW 550 4/11<br />

KEF schwarze HTB2SE-W Scheibe konzentrieren wollen 1.000 4/11 –<br />

Martin und Logan nicht Dynamo auf die 700 Justage.<br />

950 4/11<br />

Teufel S 8000 SW 1.200 3/10<br />

Triangle Meteor 0.5 1.050 4/11<br />

koPFHörer<br />

beyerdynamic DTX 300p 50 5/11<br />

Gear4 GP01nc 80 10/11<br />

Monster Beats By Dr. Dre Studio 230 1/11<br />

Monster Beats By Dr. Dre Solo HD 180 5/11<br />

Sennheiser HD 220 65 2/11<br />

WERT:<br />

1100 EURO<br />

uniVerSal-FernBedienungen<br />

45. B&O<br />

Logitech PREIS Harmony BEOSOUND 300i 8<br />

30 1/11<br />

One For All Smart Control Motion 40 12/11<br />

One Die For dänische All Smart Control Erfolgsschmiede PS3 hat wieder 30 1/11<br />

Philips zugeschlagen: Prestigo SRU6008 Die Dockingstation für 60 iPod, 1/11<br />

Vivanco Titan UR 2400 25 1/11<br />

iPhone & iPad macht nicht nur optisch eine<br />

internet-radioS<br />

sensationell gute Figur. Sie verzückt auch<br />

König <strong>mit</strong> HAV-IR21 DSP-geregeltem Klang. 120 2/11<br />

Philips NP3900 380 11/11<br />

PURE Contour 280 9/11<br />

Terratec Noxon A540 250 4/11<br />

Terratec Noxon iRadio 360 200 5/11<br />

docking-Stationen<br />

Audyssey AudioDock 400 9/11<br />

B&W Zeppelin Air 600 8/11<br />

Bose SoundLink 300 12/11<br />

Creative ZiiSound D5 280 3/11<br />

Philips Fidelio AS851 250 12/11<br />

WERT:<br />

1000 EURO<br />

naS-SySteMe<br />

LG N2B1-1TB 400 6/10<br />

Raidsonic Icy Box NAS6220 200 7/11<br />

Synology DS211j 190 10/11<br />

netzwerk-löSungen<br />

7Links Netzwerkbrücke 70 5/11<br />

AVM WLAN Repeater 300E 90 9/11<br />

BeeWi Bluetooth-Receiver 30 9/11<br />

devolo Vianect AIR TV 120 3/11<br />

Dutchtronics PConTV 160 8/11<br />

Netgear XAVB5004 Powerline Set 160 4/11<br />

Blu-ray diScS<br />

127 Hours 9/11<br />

Apocalypse Now – Full Disclosure Edition 7/11<br />

Avatar 1/11<br />

Black Swan 7/11<br />

Inception 2/11<br />

R.E.D. – Älter. Härter. Besser 5/11<br />

Salt 2/11<br />

Star Wars – The Complete Saga 10/11<br />

The King‘s Speech 10/11<br />

True Grit 8/11<br />

3d-Blu-ray diScS<br />

Avatar 3D<br />

3D WELT**<br />

Coraline 3D<br />

3D WELT**<br />

Die Legende der Wächter 3D<br />

3D WELT**<br />

Eine Weihnachtsgeschichte 3D<br />

3D WELT**<br />

Green Hornet 3D<br />

3D WELT**<br />

Ice Age 3 3D<br />

3D WELT**<br />

Ich – Einfach unverbesserlich 3D<br />

3D WELT**<br />

Pina 3D<br />

3D WELT**<br />

Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten 3D 3D WELT**<br />

Rio 3D<br />

3D WELT**<br />

* aus Video-HomeVision-Sonderheft CONNECTED HOME 4/11<br />

** aus Video-HomeVision-Sonderheft 3D-WELT<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 01_2012<br />

101


Forum | 01_2012<br />

Forum<br />

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15. Dezember von 14 bis<br />

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Forum: DV-Dateien<br />

konvertieren<br />

Auf einer externen 3,5-Zoll-2-<br />

TByte-Festplatte im Format NTFS habe ich<br />

meine analog-digital gewandelten Videodateien<br />

im Format DV gespeichert. Mein Media-Player<br />

Emtec Movie Cube K220H erkennt<br />

dieses Dateiformat nicht.<br />

Er kann aber Videodateien zum Beispiel im Format<br />

MPEG-4 H.264 oder als MKV-Dateien abspielen.<br />

Ein Versuch, die DV-Dateien zu konvertieren,<br />

ist zwar positiv ausgefallen, jedoch hat<br />

der Player diese nicht geöffnet, obwohl er sie<br />

erkannt hatte. Frage: Mit welchem Programm<br />

konvertiere ich am besten meine DV-Dateien?<br />

Torsten Dillmann (Runkel)<br />

Videos im DV-Format wandeln Sie am besten in das<br />

MPEG-2-Format um, denn das dürfte dann auch Ihr<br />

Emtec Movie Cube „verstehen“. Da die Videos als<br />

AVI-Dateien <strong>mit</strong> einem DV-Codec vorliegen, sollten<br />

Sie einen entsprechenden Konverter einsetzen.<br />

Im Internet gibt es einige kostenlose Konverter. Geben<br />

Sie in der Suchmaschine einfach „AVI to<br />

MPEG“ ein. Der AVI to MPEG Converter 3.2 hat sich<br />

in der Praxis bewährt.<br />

Eine andere Möglichkeit wäre, das Ganze auf DVD<br />

zu brennen. Sollten Sie zum Brennen des Films Nero<br />

benutzen und sollte zu dem Nero-Paket auch Nero<br />

Vision Express gehören, können Sie das sehr gut<br />

verwenden, um aus der AVI-Datei eine DVD zu machen:<br />

<strong>mit</strong> Menüs und allem Schnickschnack. Nero<br />

Vision Express übernimmt die Umwandlung, was je<br />

nach Rechnerleistung natürlich dauern kann.<br />

Ein 150-Minuten-Film sollte aber im MPEG-2-Format<br />

noch auf einen 4,7-GByte-DVD-Rohling passen.<br />

Forum: HD- und<br />

3D-Empfang per Kabel<br />

Seit ich mir einen neuen Fernseher<br />

(Samsung UE55P8090) kaufen möchte, beginnen<br />

bei mir die Probleme. Ich habe seit mehreren<br />

Jahren einen Kabelanschluss von KMS<br />

(Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH<br />

& Co. KG in Unterföhring). Da ich in Zukunft so-<br />

wohl HD- als auch 3D-Sender verarbeiten<br />

kann, fragte ich obige Kabelfirma, ob ich diesen<br />

Empfang in Zukunft haben werde. (Meines<br />

Erachtens erhalte ich heute bereits HD zum<br />

Beispiel über Sky. Kann das sein?)<br />

Nach einer Mail vom 7.11.2011 von der Kundenstelle<br />

bin ich nun total verwirrt. Inhalt der<br />

Mail: „Leider müssen wir Ihnen <strong>mit</strong>teilen, dass<br />

in nächster Zeit von uns weder HD-Sender<br />

noch 3D-Sender empfangbar sein werden.<br />

Wir bedauern es sehr, Ihnen keine positive<br />

Nachricht geben zu können.“<br />

Ich könnte zur Not auf den 3D-Empfang verzichten,<br />

nicht aber auf den HD-Empfang. Können<br />

Sie mir eine verständliche Antwort oder<br />

Lösung <strong>mit</strong>teilen? Ich möchte ungern auf den<br />

Kabelempfang verzichten, weil ich sonst vier<br />

Antennenleitungen in meiner Wohnung zu verlegen<br />

hätte (Fernseher, zwei DVD-Rekorder<br />

und eine Sky-Set-Top-Box).<br />

Günter Sochatzy (per E-Mail)<br />

KMS ist ein Service-Unternehmen, das <strong>mit</strong> Kabel<br />

Deutschland zusammenarbeitet. Laut Kabel<br />

Deutschland sollen im gesamten Münchner Bereich<br />

HD-Programme empfangbar sein.<br />

Unsere Recherchen auf der KMS-Webseite ergaben<br />

jedoch, dass bei der Verwendung der Frequenz 511<br />

MHz kein HDTV angeboten wird. Bei 862 MHz sind<br />

sehr wohl einige HD-Programme empfangbar. Auch<br />

soll Sky im Netz der KMS empfangbar sein und da<strong>mit</strong><br />

auch die HD-Kanäle. Nun wissen wir leider<br />

nicht, welchen Anschluss Sie an Ihrem Standort<br />

verwenden, sodass wir leider keine detaillierte<br />

Aussage treffen können.<br />

In einigen wenigen Fällen kann es außerdem vorkommen,<br />

dass nur analoger Kabelempfang möglich<br />

ist und da<strong>mit</strong> kein 3D oder HDTV. Der Grund liegt<br />

dann in einer veralteten Installation im Haus, die<br />

KMS jedoch in naher Zukunft überall erneuert haben<br />

will.<br />

Wir haben Ihre Anfrage an KMS weitergeleitet, haben<br />

aber bisher keine Antwort erhalten. Sobald ein<br />

Antwortschreiben von KMS bei uns eintrifft, werden<br />

wir Sie unterrichten.<br />

Leserbrief: Umstieg auf digitales<br />

Kabelfernsehen<br />

Ich dachte, ich hätte ein kleines<br />

Problem, aber nach dem Besuch in vier Radiound<br />

Fernseh-Fachgeschäften scheint es mir zu<br />

einem unlösbaren gewoden zu sein, da ich widersprüchliche<br />

Angaben erhalten habe.<br />

Mein fast zwanzig Jahre alter Videorekorder<br />

(Akai VS-F200) ist kaputtgegangen; er sendet<br />

nur noch Ton, statt <strong>Bild</strong> ist ein Grieseln bzw.<br />

ein grüner <strong>Bild</strong>schirm zu sehen. Also muss etwas<br />

Neues her, aber was?<br />

Mein Budget ist recht beschränkt. Ich möchte<br />

fernsehen, ab und zu etwas aufnehmen und<br />

dieses nach dem Anschauen löschen oder<br />

auch mal archivieren. Das neue Aufzeichnungsgerät<br />

sollte zukunftssicher sein, muss<br />

aber nicht der letzte technische Schrei sein.<br />

Ich habe noch einen acht Jahre alten Röhrenfernseher<br />

von Grundig (Davio T 51-4201 Top);<br />

diesen wollte ich vorläufig noch behalten, bis<br />

er kaputt geht. Fernsehen empfange ich bisher<br />

über Kabel analog von Unitymedia. Ich dachte<br />

als Ersatz für den Videorekorder an einen<br />

DVD-Rekorder <strong>mit</strong> Festplatte, trotz Blu-ray. Geplant<br />

ist eventuell ein erweiterer Anschluss<br />

von Unitymedia <strong>mit</strong> Internet- und Telefon-Flatrate;<br />

Digitalfernsehen ist dann oft im Preis inbegriffen,<br />

manchmal auch <strong>mit</strong> HD-Receiver.<br />

Kann ich <strong>mit</strong> meinem alten Grundig überhaupt<br />

digital sehen? Oder bleibt der Fernseher dann<br />

dunkel? Um digital fernzusehen, brauche ich<br />

doch ein Gerät <strong>mit</strong> DVB-C-Tuner: Reicht es,<br />

wenn der Fernseher oder der Rekorder einen<br />

hat oder müssen beide einen haben? Muss er<br />

integriert sein oder kann es ein Extragerät<br />

sein, was dann für beide gilt?<br />

Kann ich auch weiter analog schauen, wenn<br />

mein Fernseher digital nicht empfängt, obwohl<br />

digital ins Haus geschickt wird? Laut einem<br />

Fachhändler ja, aber es könne passieren, dass<br />

der Kabelbetreiber analog dann einfach auf<br />

Dauer abschaltet, weil er nicht beides liefern<br />

will. Ein Händler sprach auch von einem zusätzlichen<br />

CI-Modul für HD-Plus (Preis unge-<br />

102


fähr 130 Euro). Dies bräuchte ich unbedingt,<br />

weil viele digitale Programme nur in HD-Qualität<br />

gesendet würden. Und außerdem würde<br />

auch bald das analoge Kabel abgeschaltet.<br />

Dafür gäbe es schon Pläne, die seien aber<br />

noch geheim.<br />

Monika Bednarz (Hilden)<br />

Das Gerät, das Ihre Wünsche wohl am besten erfüllt,<br />

ist der DVD-Rekorder Panasonic DMR-EX93. Er<br />

kann digitales Kabelfernsehen in SD-Qualität aufnehmen<br />

und per Scart an Ihren Grundig-TV schicken.<br />

Dafür benötigen Sie die Smartcard, die gegebenenfalls<br />

in Ihrem Kombipaket von Unitymedia<br />

schon enthalten ist, sowie ein CI-Plus-Modul zur<br />

Entschlüsselung. Sie brauchen also nur ein Gerät<br />

<strong>mit</strong> DVB-C-Tuner und können Ihren Grundig-TV dann<br />

weiterhin nutzen. Können Sie auf das Archivieren<br />

auf DVD verzichten, erhalten Sie<br />

eine günstigere Alternative in einem HD-Receiver,<br />

den Sie auf Wunsch gleich <strong>mit</strong> dem Unitymedia-<br />

Paket erhalten.<br />

Die Aussage, dass viele digitale Sender nur in HD-<br />

Qualität ausgestrahlt werden, stimmt so nicht. Die<br />

wichtigsten Sender (wie ARD und ZDF) werden in<br />

SD und HD ausgestrahlt. Es gibt derzeit aber keinen<br />

DVD-Rekorder (auch keinen Blu-ray-Rekorder), der<br />

die HD-Kanäle entschlüsseln kann, nur gewöhnliche<br />

HD-Receiver.<br />

Wenn Ihnen Zukunftssicherheit wichtig ist, würden<br />

wir davon abraten, weiterhin auf Analog-TV zu setzen.<br />

Wenn Sie sich für ein Kombipaket von Unitymedia<br />

entscheiden, erhalten Sie zwar neben dem<br />

Digital-TV auch weiterhin das analoge Signal. Und<br />

es gibt auch keine konkreten Pläne, wann das analoge<br />

Kabelfernsehen abgeschaltet wird. Dass das<br />

Ende des analogen Kabelfernsehens irgendwann<br />

kommen wird, ist so gut wie sicher. Zudem erhalten<br />

Sie <strong>mit</strong> digitalem Fernsehen die deutlich bessere<br />

Qualität, die Sie dann voll nutzen können, wenn Sie<br />

einen neuen LCD- oder Plasma-TV kaufen.<br />

Video-HomeVision.de<br />

Leserbrief: Schlechter<br />

Klang bei Loewe<br />

Ich habe einen Fernseher Loewe<