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GOLF TIME Galaktisch (Vorschau)

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.de<br />

14. JAHRGANG | AUSGABE 7 | OKTOBER/NOVEMBER 2011<br />

€ 4,50 | CHF 6,50 | US $ 8,00 | LU € 5,50|ES € 5,50|IT € 5,50<br />

REISE: SOUTH CAROLINA – KIAWAH ISLAND<br />

www.<br />

GALAKTISCH<br />

Solheim Cup: Zum ersten Mal nach acht Jahren das<br />

Duell gewonnen – und das mit unserer SANDRA GAL<br />

ROBO<br />

TEST<br />

Die aktuellen<br />

44<br />

Bälle<br />

PLUS TRAINING MIT ADAMOWICZ • SCHUSTER • TAYLOR • POTTS


EDITORS INTRO<br />

Oskar Brunnthaler,<br />

Chefredakteur<br />

TODESFALL<br />

Sie war nie meine große Liebe, aber ich<br />

fand sie immer attraktiv, beherzt, engagiert. Einmal im<br />

Jahr haben wir gemeinsame Sache gemacht, sind unter<br />

dasselbe Dach gezogen und haben das Beste aus dieser<br />

Beziehung gemacht. Wir haben nach arbeitsreichen<br />

Tagen die Nächte durchgezecht, alles nur, um der spröden<br />

Liebschaft am nächsten Morgen wieder in die Augen schauen zu können.<br />

Sie war auch in den besten Jahren: Mit ihren 19 Lenzen war sie in der<br />

Blüte ihres Lebens, scheinbar gut situiert und eigentlich eine gute Partie.<br />

Zugegeben, auf der einen Seite stellte sie ganz schöne Ansprüche, hielt<br />

die Hand auf für Dienste, die in einer Partnerschaft selbstverständlich<br />

wären, war ideenlos, alles andere als kreativ, aber auch launisch und<br />

wechselhaft. Anfangs reichten ihr als Bleibe ein paar Räumlichkeiten,<br />

EINE SCHÖNE GUTE NACHREDE<br />

»Wenn es aber<br />

dann soweit kommt,<br />

ist das Gejammer<br />

groß: Wie sehr<br />

sie doch nun einem<br />

fehle, die Gute«<br />

dann war ihr das nicht mehr gut genug und es musste geradezu ein riesiger<br />

neuer Glas-Palast sein, um dann wieder reumütig in die alten Räumlichkeiten<br />

zurückzukehren – weil sich die Partner nicht mehr so recht zur<br />

Kasse bitten haben lassen.<br />

In einer Geschäftsbeziehung ist es<br />

nicht anders: Was man glaubt zu<br />

haben, wird als selbstverständlich<br />

hingenommen, ja, nicht nur das. Es<br />

wird über die Partnerschaft abfällig<br />

geredet, schnöde gelästert, wissentlich<br />

intrigiert – die Liebe wird einfach<br />

schlecht gemacht. Weil man sich<br />

einfach der Partnerschaft sicher ist,<br />

nicht ernstlich daran glaubt, dass sie<br />

wirklich einmal in die Brüche gehen<br />

könnte. Wenn es dann aber soweit kommt, ist das Gejammer unüberhörbar:<br />

Was war das doch für eine große Liebe, wie gut habe man harmoniert,<br />

und wie sehr sie nun einem fehle, die Gute.<br />

Von wem hier die Rede ist? Von meiner alten, Anfang Oktober verstorbenen<br />

großen Zweck-Liebe, der Golf Europe. Gott möge sie zu einem<br />

neuen, einem attraktiveren Leben erwecken.<br />

Ihr<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

3


22<br />

Fest in europäischer Hand: Die Herren<br />

holten 2010 den Ryder Cup, die Damen mit<br />

Sandra Gal gewannen 2011 den Solheim Cup<br />

7|2011<br />

INHALT<br />

COVER-STORY<br />

22 Der Machtwechsel Spannung pur beim Solheim Cup<br />

in Irland. Das europäische Team mit Sandra Gal holt<br />

nach drei Niederlagen in Folge den Cup zurück. Alles über<br />

die dramatischen Tage von Killeen Castle.<br />

TURNIERE<br />

32 Die Krönung Lee Westwood und Martin Kaymer<br />

wurden in den letzten beiden Jahren nach der Dubai World<br />

Championship jeweils zu Europas Nummer eins gekürt.<br />

2011 deutet alles auf einen Erfolg von Luke Donald hin.<br />

PEOPLE<br />

28 Vollgas Der eine (Marcel Siem) gehört zur Abteilung<br />

Angriff auf dem Golfplatz, der andere (Bruno Spengler)<br />

drückt als DTM-Pilot das Gaspedal durch. Beim Mercedes-<br />

Benz Clubturnier Finale kam es zum Showdown.<br />

33 Traumsaison DGV-Talent Antonia Scherer räumte<br />

2011 national wie international ab.<br />

34 Überlebenskampf Wie Henry Picard während<br />

der amerikanischen Finanzkrise sein Leben meisterte<br />

und zu einem wahren Champ auf dem Platz wurde.<br />

PRODUKTE<br />

40 Auswahl Einen für die Distanz oder<br />

einen fürs Grün? 45 Bälle im Robo-Test.<br />

48 Vorhang auf <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> präsentiert<br />

die neuesten Produkte u. a. von<br />

Callaway, Mizuno und Nike für die<br />

kommende Saison.<br />

34<br />

Elegant: Masters-<br />

Sieger Henry Picard 40<br />

Garantiert für jeden einer<br />

dabei: 45 Bälle im Robo-Test<br />

NEU! DVD VON JON<br />

SWING SIMPLY 2 + 20 <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>-Pro Jonathan Taylors neue<br />

DVD ist auf dem Markt. „Wie Sie<br />

garantiert 20 Meter weiter schlagen”<br />

gibt’s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Verlag, Tel. 089/4271 8181,<br />

www.golftime.de.<br />

€ 29,90 plus € 3,– Porto<br />

4 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


64<br />

Ultimatives Vergnügen: Kiawah<br />

Island Resort in South Carolina<br />

TURNIERSERIEN<br />

56 Entscheidung Die Turniere der DAB bank After Work<br />

Challenge in Deutschland sind beendet. Für 68 Finalisten<br />

geht es im Dezember zum Showdown nach Belek.<br />

REISE<br />

64 Schlaraffenland Der US-Bundesstaat South Carolina<br />

übertrifft mit 360 Championship Kursen alle Erwartungen.<br />

Eine Runde an der Ostküste muss auch gar nicht teuer sein.<br />

68 Lebensgefühl Warum das Belle Mare Plage auf<br />

Mauritius einfach das schönste Golfresort auf der Trauminsel<br />

ist.<br />

72 Forza Italia Des Deutschen liebstes Reiseland wacht<br />

mit den Erfolgen seiner Profis auf. <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> stellt drei<br />

Resorts auf Sardinien und Sizilien vor.<br />

STANDARDS<br />

3 Editors Intro<br />

6 Mailbox<br />

8 Foto-Time<br />

10 Quick-Tipp<br />

12 News<br />

14 Köpfe<br />

16 Rankings<br />

18 Events<br />

20 Statement<br />

38 Uli Kaiser<br />

62 Regel-Time<br />

93 Pletsch-Blog<br />

94 Börsen-Time<br />

96 Impressum<br />

97 Cartoon<br />

98 Time Out<br />

82<br />

Serie „Golf und<br />

Gesundheit“:<br />

Mit Adamowicz<br />

und Geelink<br />

TRAINING<br />

76 Wichtige Tipps von Jonathan Taylor, Cliff Potts,<br />

Biomechaniker Dr. Christian Haid, Proette Sabana<br />

Crowcroft. Serie „Golf und Gesundheit” mit Frank<br />

Adamowicz und Helmut J. Geelink.<br />

SOCIETY<br />

88 Tea Time BMW, Audi und Mercedes-Benz – die Autohersteller<br />

veranstalteten großartige Deutschland-Finals ihrer<br />

Turnierserien. Österreich sahnt beim UniCredit European<br />

Golf Cup-Finale im GC München Eichenried ab. Geballte<br />

Fußball-Prominenz bei Anke Hubers Charity-Turnier in<br />

St. Leon-Rot. Die EAGLES rüsten sich für den Präsidenten<br />

Cup in Portugal. SKY Business-Trophy in Kitzbühel.<br />

28<br />

Vollgas: Marcel Siem (l.) und<br />

Bruno Spengler (r.) mit<br />

Marcus Brunnthaler<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

5


ZOOM MAILBOX<br />

Schlägerwerfer Tiger Woods<br />

Schlägerwerfer Tiger W.: Frust pur nach<br />

seinem 30. Platz bei der Frys.com Open<br />

<strong>TIME</strong> OUT 6/11 Mit<br />

Ihrem „Abgesang“ auf<br />

Tiger Woods haben Sie<br />

bitterlich enttäuscht.<br />

Nicht nur, dass die von<br />

Ihnen aufgestellte These<br />

fragwürdig ist, sondern<br />

dass Sie jemanden verhöhnen,<br />

der schon am<br />

Boden liegt. Das ist<br />

unsportlich und peinlich<br />

und Ihres Blattes nicht<br />

würdig. Ich denke, ich<br />

darf für uns alle sprechen:<br />

Uns Golfer hat<br />

Tiger Woods über Jahre<br />

fasziniert und ob die<br />

„jungen Wilden“ je soviel<br />

in und für unseren<br />

Sport erreichen werden,<br />

das wird die Zeit zeigen.<br />

Nur zu Ihrer Information: Ich spiele seit 25 Jahren Golf, bin im<br />

Rentenalter und habe Handicap –7,5.<br />

Sibylle Nissen, per E-Mail<br />

Überraschung<br />

ROBO-TEST SCHÄFTE 6/11<br />

Ihr Test bezüglich der Schäfte<br />

für den Driver hat mich und<br />

meine Kollegen hier in der Golfakademie<br />

schon extremst überrascht<br />

und verblüfft. Unsere<br />

Frage ist, gibt es vergleichbare<br />

Tests mit einem Eisen 6 oder 7<br />

bzw. Stahl und Graphitschaft?<br />

Da ich denke bzw. unsere Diskussion<br />

ist, dass aufgrund des<br />

kürzeren Hebelweges bei mittleren<br />

und kurzen Eisen dann<br />

doch eher die weicheren Schäfte<br />

für „Langsamschwinger“ mehr<br />

Weite ergeben?<br />

Frank Buchner,<br />

Golfprofessional, per E-Mail<br />

Anm. d. Red.: Derzeit gibt es leider<br />

noch keinen vergleichbaren Test mit<br />

6er- oder 7er-Eisen, aber wir werden<br />

dies mit den Kollegen von T&K Golf<br />

Research klären.<br />

ROBO-TEST SCHÄFTE 6/11<br />

Den Test finde ich gut und die<br />

Ergebnisse stellen wirklich alles<br />

Bisherige auf den Kopf. Bei<br />

meiner Schwunggeschwindigkeit<br />

(vom Pro gemessen) von rund<br />

140 km/h (Alter 73) spiele ich<br />

mit A-Schäften und schlage<br />

wesentlich weiter als mit R-<br />

Schäften. Was<br />

mich wundert,<br />

dass der derzeit<br />

wohl beste Schaft,<br />

von Myazaki,<br />

nicht berücksichtigt<br />

wurde.<br />

Dr. h.c.<br />

Claus A. Bossack,<br />

per E-Mail<br />

Anm. d. Red.: Der<br />

Schafttest wurde mit<br />

dem TaylorMade SelectFit<br />

System durchgeführt<br />

und den darin<br />

enthaltenen Schäften.<br />

SAGEN<br />

SIE UNS IHRE<br />

MEINUNG!<br />

Unter sämtlichen<br />

Zuschriften verlost<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> die neue<br />

DVD von Jon Taylor<br />

„Wie Sie garantiert<br />

20 Meter weiter<br />

schlagen“.<br />

EINSENDUNGEN AN:<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Oskar-v.-Miller-Str. 11<br />

82008 Unterhaching<br />

oder per E-Mail an<br />

redaktion@golftime.de<br />

DER GEWINNER<br />

aus Heft 6/2011<br />

heißt Then Bergh.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> gratuliert.<br />

Aufgepasst<br />

COVER NEW GENERATION<br />

6/2011 Zunächst einmal<br />

möchte ich mich bei Ihnen für<br />

eine immer wieder interessante,<br />

vielfältige und informative Zeitschrift<br />

bedanken, die auch für<br />

mich als Gelegenheits-Golfer<br />

wertvolle Infos zum Geschehen<br />

im Profi-Golf, zu Reisedestinationen,<br />

Clubs und Equipment (und<br />

vielem mehr) bietet. Auch möchte<br />

ich Ihnen zur Gewinnung von<br />

Götz Schmiedehausen als Redakteur<br />

gratulieren, der hoffentlich<br />

seinen Schreibstil im Zuge des<br />

Wechsels von GolfPunk zur<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> nicht zu sehr anpassen<br />

muss! Sicher wird es ein<br />

spannender Spagat, sowohl den<br />

traditionelleren „alten Herren“<br />

des Golfs als auch jüngere Spielerinnen<br />

und Spieler adäquat anzusprechen.<br />

Gerade sein Einstands-Artikel ist<br />

ausführlich und sehr interessant,<br />

nur einen kleinen Kritikpunkt<br />

habe ich: Die Zuschreibung eines<br />

klar mit Riuji Imada (Baujahr<br />

1976) unterzeichneten Briefes zu<br />

Ryo Ishikawa (Baujahr 1991)<br />

hätte dem Lektorat nicht „durch<br />

die Lappen“ gehen dürfen. Aber<br />

selbst eine nicht ganz akkurate<br />

Bild-Zuordnung kann die Qualität<br />

des Artikels und des Magazins<br />

nicht beeinträchtigen. An dieser<br />

Stelle noch ein „weiter so!“ und<br />

ich freue mich bereits auf die<br />

nächsten Ausgaben!<br />

Mallory Patrick Frenkel,<br />

per E-Mail<br />

6 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Egal, wo in Deutschland Sie Golf spielen – wir bringen<br />

Ihre Ausrüstung auch zum Hotel. Und haften sogar mit<br />

bis zu 1.000 Euro pro Sendung. www.myhermes.de


FOTO <strong>TIME</strong> EXTRA-TOUR<br />

ZIEL<strong>GOLF</strong> Den Kölner Dom im Visier, galt<br />

es das Inselgrün auf dem Rhein zu treffen<br />

HEIM<br />

SPIEL<br />

ROLLENTAUSCH Köln-Idol Toni Schumacher<br />

als Golfer, Martin Kaymer als Fußballer<br />

SUPERDUELL Wer trifft den Ball genauer<br />

ins Ziel? Martin schlug Keeper Toni knapp<br />

AUSLAUFEN Martin Kaymer dreht im<br />

Rhein-Energie-Stadion eine „Ehrenrunde“<br />

Davon hat er immer schon geträumt – einmal<br />

im Kölner Stadion des 1. FC einzulaufen, auf<br />

dem Rasen zu kicken, jubelnd die Arme hochzureißen,<br />

Idole des FC Köln zu treffen: Martin<br />

Kaymer, 26, derzeit die Nummer 6 der Weltrangliste<br />

und BMW Markenbotschafter, war auf einer speziellen<br />

Mission am Rhein. Galt es doch, die Werbetrommel<br />

für die 24. BMW International Open zu rühren, die erstmals<br />

im GC Lärchenhof bei Pulheim vom 21. bis 24. Juni<br />

2012 ausgetragen wird. Ein echtes Heimspiel.<br />

Ex-Nationaltorwart Toni Schumacher und Geißbock Hennes<br />

VIII., amtierendes Maskottchen des Traditionsclubs, begrüßten<br />

den Metmanner im Rhein-Energie-Stadion. Dabei<br />

kam es auf dem grünen Rasen zum Rollen-Tausch: Toni<br />

Schumacher, Hcp 12,4, schlug den kleinen weißen Ball<br />

durchs Stadion, und Fußball-Fan Martin schoss das runde<br />

Leder durch die Lüfte.<br />

„Es ist schon ein unglaubliches Gefühl, hier unten im Stadion<br />

zu stehen”, strahlt Kaymer, der als Bub zum ersten<br />

Mal von Vater Horst und Bruder Philipp zum Bundesliga-<br />

Spiel des 1. FC Köln mitgenommen worden war. Und über<br />

den neuen Standort der BMW International Open: „Ich<br />

freue mich schon riesig auf die vielen Fans aus meiner Heimat,<br />

dem Rheinland, und kann es kaum erwarten, dass es<br />

losgeht.” Kaymer hatte bereits 2008 die BMW International<br />

Open in München für sich entschieden. „Jetzt möchte ich<br />

die BMW International Open natürlich auch nächstes Jahr<br />

hier in Köln gewinnen”, sagt der Rheinländer. Alleine der<br />

Heimvorteil sollte für die nötige Rückendeckung sorgen. GT<br />

8 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Ein Traum geht in Erfüllung:<br />

1. FC Köln-Fan Martin Kaymer<br />

läuft im Rhein-Energie-Stadion ein<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

9


QUICK-TIPP MIT TINO SCHUSTER<br />

Ball flach halten<br />

Basics Teil V: Der Punch Mehr Kontrolle, flacher Ballflug<br />

und das „Ass im Ärmel“ in Problemsituationen.<br />

Felix Lubenau, 36,<br />

PGA Pro mit<br />

Stützpunkt im<br />

GC Schloss Egmating<br />

sowie Head Coach<br />

im Hartl Resort<br />

Center of Excellence<br />

Nachdem wir uns in der vergangenen Ausgabe mit einem Quicktipp<br />

für mehr Power im Schwung befasst haben (GT 6/2011, „Das magische<br />

L”), widmen wir uns heute einem Schlag, der mehr Kontrolle<br />

ermöglicht und daher unbedingt in das Repertoire eines jeden Golfers<br />

gehört: Dem Punch.<br />

Der Punch eignet sich hervorragend dazu, flache Bälle zu spielen und Problemsituationen<br />

zu meistern, wie z.B. unter Ästen hindurchzuspielen<br />

oder gegen den Wind. Hierzu begeben wir uns in unser normales<br />

Setup , mit der Ausnahme, dass der Ball näher am hinteren Fuß liegt<br />

als normal und das Gewicht minimal auf dem vorderen. Nun den<br />

Schläger etwas kürzer greifen und darauf achten, dass sich die Handgelenke<br />

weit vor dem Ball befinden. Dadurch verringert sich der Loft<br />

der Schlagfläche und die Voraussetzungen für einen flachen Ballflug<br />

sind gegeben. Jetzt noch zu 80 Prozent ausholen und beim Abschwung<br />

von oben auf den Ball schlagen, ihn regelrecht in den Boden<br />

„quetschen“. Auch der Durchschwung ist kürzer als bei einem vollen<br />

Schlag. Achten Sie darauf, dass die Handgelenke im Finish nicht winkeln<br />

, dann sind Sie bzw. der Ball auf dem richtigen Weg. GT<br />

www.schuster-lubenau.de<br />

1<br />

4<br />

2<br />

Setup: Schläger kürzer<br />

greifen, Ballposition näher<br />

am hinteren Fuß, Gewicht<br />

leicht auf dem vorderen<br />

3<br />

10 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Aber die Idee ist gut!<br />

Die Risikolebensversicherung, bei<br />

der man alle Gesundheits-Fragen<br />

direkt am Telefon klären kann.<br />

JM9119<br />

Direkt zum TV-Spot:<br />

Wir machen’s einfach: RISIKO-LEBEN. Die Versicherung mit Sofort-<br />

Zusage-Check am Telefon. Infos täglich bis 24 Uhr gebührenfrei unter<br />

0800/999 4500 oder auf ergodirekt.de


Sensationsrunde<br />

RESPEKT Eine 60 ist spektakulär, eine<br />

59 gigantisch, eine 58 ist außerirdisch.<br />

Der österreichische Pro Christoph Pfau<br />

hat bei der Austrian PGA Championship<br />

am Metzenhof (Par 71) eine phänomenale<br />

58er Runde (13 unter Par)<br />

gespielt. „Ein unfassbares Gefühl, ich<br />

beginne es erst langsam zu realisieren“,<br />

so der 27-Jährige. Trainiert wird Pfau<br />

von Erfolgscoach Peter Wolfenstetter.<br />

News<br />

FACTS_TIPPS_TRENDS<br />

Null Benehmen<br />

BÖSER BUBE Bei der Austrian<br />

Open haben sie John Daly als<br />

Superstar angekündigt. Die<br />

Skandalnudel aus Amerika<br />

machte ihrem schlechten Ruf<br />

am zweiten Tag alle Ehre.<br />

Nachdem der zweifache<br />

Major-Sieger an der 15 den<br />

Ball falsch gedroppt hatte,<br />

bekam er zwei Strafschläge<br />

aufgebrummt. Erzürnt schmiss<br />

er seinen Schläger ins Wasser<br />

und hörte einfach auf. „Ich bin<br />

fertig.”<br />

SCOTT TRÄGT<br />

DEN STERN<br />

Mercedes-Benz ist<br />

Partner beim Masters,<br />

der Open<br />

Championship und<br />

der PGA Championship.<br />

Ferner organisiert<br />

der Automobilhersteller<br />

zwei Turnierserien.<br />

Ab 2012 ist Adam<br />

Scott (31) internationaler<br />

Golf-<br />

Markenbotschafter.<br />

„Es ist wirklich<br />

eine Ehre, mit Mercedes-Benz<br />

zusammenzuarbeiten,<br />

einer Marke mit<br />

einem absolut erstklassigen<br />

Ruf, deren<br />

Werte mit denen<br />

des Golfsports<br />

übereinstimmen.“<br />

Neuer Versuch<br />

Abzocke<br />

GNADENLOS Es war die Fluglinie<br />

mit Herz für Golfer. Einst<br />

hatte Air Berlin das Golfgepäck<br />

kostenlos mitgenommen. Lang<br />

ist’s her. Wer ohne vorherige<br />

Anmeldung am Check-in mit<br />

seinem Bag auftaucht und beispielsweise<br />

von München nach<br />

Malaga fliegt, erlebt sein blaues<br />

Wunder. Für die Strecke kassiert<br />

die Fluggesellschaft satte 100<br />

Euro one-way. Mit Voranmeldung<br />

reduziert sich der Betrag<br />

auf 50 Euro. Alternative: Inhaber<br />

der topbonus Card Silver/Gold<br />

bzw. der topbonus Service Card<br />

bekommen das Bag kostenlos<br />

transportiert.<br />

»50 Prozent der Pros<br />

sind mit ihrem Spiel<br />

nicht zufrieden«<br />

Umfrage von PGA Tour-Sponsor<br />

Genworth Financial<br />

ORTSWECHSEL In München<br />

war es nicht ganz einfach mit der<br />

Golf Europe. Von den großen<br />

Messehallen siedelte man ins M.O.C. um. Dieses Jahr<br />

wollte man die Messe von September auf August vorziehen,<br />

woraufhin man die gesamte Veranstaltung<br />

absagen musste. Nun ist eine Lösung gefunden worden:<br />

Die Messe Augsburg hat die Golf Europe von der Messe<br />

München erworben. 2012 wird die Golf Europe nun<br />

vom 16. bis 18. September auf dem Augsburger Messegelände<br />

stattfinden.<br />

12 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


München ruft<br />

ROCHADE Die BMW International<br />

Open zieht’s 2012 von München<br />

Eichenried nach Köln in den Lärchenhof.<br />

Im Gegenzug siedelt das<br />

Berenberg Bank Masters von der<br />

Rheinmetropole an die Isar um. Das<br />

bedeutende Event im Rahmen der<br />

European Senior Tour steigt vom<br />

29. Juni bis 1. Juli im GC Wörthsee, eine der besten Anlagen der Landeshauptstadt.<br />

Veranstalter sind erneut Bernhard und Erwin Langer. Der Superstar der amerikanischen<br />

Champions Tour hat seine Teilnahme bereits bestätigt. Titelverteidiger<br />

Ian Woosnam wird ebenfalls am Start sein. Die Berenberg Bank ist Deutschlands<br />

älteste Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg. Premiere feierte das Turnier<br />

2010 in Südafrika, 2011 wurde im renommierten Golf & Land Club Köln gespielt.<br />

Einkaufstour<br />

NEUE ANLAGE Die GolfRange<br />

GmbH ist auf Expansionskurs. Zum<br />

1. Oktober wurde die Golfanlage<br />

Harthausen (18 Loch Meisterschaftsplatz) übernommen. „Harthausen stellt eine<br />

ideale Ergänzung unseres Anlagen-Portfolios dar“, so GolfRange-Geschäftsführer<br />

Dr. Florian Bosch. Die GolfRange GmbH hatte vergangenes Jahr neben den<br />

bestehenden acht 9-Loch-Anlagen mit Rottbach erstmals eine 27-Loch-Anlage<br />

erworben. Im Rahmen der „Buy-and-Build“-Strategie sollen künftig gezielt weitere<br />

9-Loch-Anlagen gebaut, aber auch bestehende 9-, 18- und 27-Loch-Anlagen<br />

hinzugekauft werden.Waterland Private Equity, eine Beteiligungsgesellschaft,<br />

unterstützt seit 2008 die GolfRange bei der Realisierung der Expansionspläne.<br />

Golf-Aktien im Vergleich<br />

Business Wie die Golf-Kurse an der Börse stehen.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> hat elf interessante Golf-Aktien herausgesucht. Wie sie sich in<br />

den letzten fünf Jahren entwickelt haben.<br />

Unternehmen Währung Kurs 2004 21.09.06 31.08.11 14.10.11<br />

Adams Dollar 1,53 1,37 5,87 5,18<br />

Adidas/TaylorMade** Euro 118,75 35,49 47,48 49,80<br />

Aldila Dollar 15,25 16,59 3,02 2,70<br />

Amer Group (Wilson) Euro 12,81 17,80 8,87 9,97<br />

Hugo Boss Euro 23,50 37,95 62,50 68,55<br />

Bridgestone Euro 14,30 12,05 15,19 16,58<br />

Callaway Golf Dollar 13,50 13,53 3,79 3,97<br />

Fila Korea (Acushnet, Titleist) Dollar 77,18 74,07 62,45 66,90<br />

Mizuno Corporation Euro –– 5,49 3,36 3,45<br />

Puma Euro 202,30 267,91 239,97 228,85<br />

SRI Sports Ltd.* Euro 12,12 14,95 7,56 7,78<br />

3. Belek International<br />

* ehemals Srixon, Cleveland ** Splitting Juni 2006 Quelle: <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

13


Köpfe<br />

MENSCHEN, ÜBER<br />

DIE MAN SPRICHT<br />

Multi-Millionär<br />

ZAHLTAG Er war alles andere als ein Favorit<br />

auf den FedExCup-Sieg. Am Ende stand Bill<br />

Haas (29) aber ganz oben – mit zwei Pokalen<br />

in der Hand und mit Geld nur so überschüttet.<br />

In vier Arbeitstagen kassierte der<br />

Amerikaner für den Sieg bei der Tour Championchip<br />

1.440.000 Dollar, für den FedEx-<br />

Cup-Gesamtsieg gab’s zudem 10 Mio. Dollar.<br />

Grünes Licht<br />

PREMIERE Irgendwie fanden<br />

es die LPGA-Verantwortlichen<br />

gar nicht lustig, dass<br />

Lexi Thompson gut<br />

golft. Trotz starker Ergebnisse<br />

und genügend<br />

Preisgeld vewehrten sie<br />

dem Talent (16) die volle<br />

Spielberechtigung für 2011.<br />

Die Maßnahme wurde mit<br />

dem Mindestalter von 18 Jahren<br />

begründet. Nun gewann<br />

der Teenager aus Florida mit<br />

riesigem Vorsprung die Navistar<br />

LPGA Classic und der<br />

Druck der Fans (LetLexiPlay)<br />

nahm zu. Die Funktionäre<br />

kippten und erteilten Lexi<br />

eine Sonderregelung für<br />

2012. „Auf diesen Moment<br />

habe ich gewartet, ich<br />

kann es kaum erwarten,<br />

fulltime zu spielen.“<br />

1. SIEG FÜR<br />

MODEL LEE<br />

Dieser Mann sieht<br />

einfach blendend<br />

aus. Nicht umsonst<br />

ist Lee<br />

Slattery (33)<br />

auch das Gesicht<br />

von Galvin Green<br />

und präsentiert als<br />

Model die Kleidung<br />

des schwedischen<br />

Herstellers. Beim<br />

Madrid Masters<br />

war der Engländer<br />

nun besonders<br />

stolz. Nach sieben<br />

Jahren im Profigolf<br />

gewann er sein<br />

erstes Event auf<br />

der European Tour.<br />

„Es ist wie eine<br />

Befreiung, ich<br />

habe lang warten<br />

müssen.“<br />

Neue Partner<br />

KURIOS Tiger Woods ist wieder<br />

auf den Golfplätzen. Die<br />

ehemalige Nummer eins präsentierte<br />

bei der Frys.com Open<br />

mit Joe LaCava seinen neuen<br />

Caddie. Angeblich erhält der<br />

Mann am Bag ein Jahresgehalt<br />

von einer Million Dollar und<br />

musste eine Verschwiegenheitsklausel<br />

unterschreiben. Woods<br />

ist zudem neuer Markenbotschafter<br />

von Rolex. Verblüffend<br />

für die konservative Uhrenmarke.<br />

Experte<br />

FRISCHER WIND<br />

Vorbei ist’s mit ausländischen<br />

Managern.<br />

Der Mallorquiner<br />

Bernat Llobera<br />

(34) ist neuer Area<br />

Golf Director der<br />

Arabella Golfplätze Son Vida,<br />

Son Muntaner und Son Quint<br />

auf Mallorca. Der Spanier<br />

studierte BWL in den USA,<br />

arbeitete u. a. in Myrtle Beach<br />

(World Tour Golf Links) und<br />

im Son Antem Golf Resort.<br />

Sportler mit Leib und Seele<br />

NACHRUF Der Sportjournalist Herbert Bögel ist am<br />

7. Oktober im Alter von 84 Jahren gestorben. Der gebürtige<br />

Schwabacher, der ursprünglich Wirtschaftsjournalist<br />

war und seit langem in Tutzing lebte, hat drei<br />

Jahrzehnte lang als bayerischer Sportchef der Nachrichtenagentur<br />

dpa gearbeitet. Bei<br />

vielen Skiweltmeisterschaften und<br />

Olympischen Spielen war er als<br />

Berichterstatter dabei. Seine ganze<br />

Liebe galt privat wie beruflich<br />

dem Skifahren, bekannt war er<br />

aber auch als sehr guter Tennisspieler<br />

und, mit einem ansehnlichen<br />

Handicap um die 20, als<br />

Golfspieler.<br />

14 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Kommen Sie mit ins Land der Pharaonen zur Finalreise der<br />

Ägypten Golf Trophy 2011 vom 01. bis 08. Dezember<br />

Reisen Sie mit dem Generalkonsulat von Ägypten an das Rote Meer nach Soma Bay um eine besondere Turnierwoche zu erleben. Dieses Jahr führt<br />

die Final-Reise der Ägypten Golf Trophy 2011 mit Air Berlin in einer Kombination von Rotem Meer und Luxor zuerst von Deutschland aus für 5<br />

Tage nach Soma Bay und für 2 Tage nach Luxor. Genießen Sie den legeren Luxus und das beruhigende Gefühl, dass alle Bestandteile dieser Golf-<br />

Turnier-Sonne-Strand- und Kultur-Reise für Sie schon organisiert sind, um Ihnen einen rundum schönen Urlaub im Land der Pharaonen zu bieten.<br />

Gespielt wird auf den von Altmeister Gary Player gestalteten Fairways von The Cascades in Soma Bay. Selbstverständlich hat auch das Turnierhotel<br />

Extraklasse: Das La Residence des Cascades ist eine wahre Schönheit und gehört zu den Leading Hotels of the World. Nach insgesamt<br />

fünf Übernachtungen in Soma Bay geht die Finalreise weiter nach Luxor, um Ägypten von seiner kulturellen Seite und mit all seinen Gesichtern<br />

kennenzulernen. Dort erfolgen zwei Highlights der Reise, eine Ballonfahrt aller Teilnehmer über Luxor, den Nil und die Tempelanlagen<br />

und der Gala-Abend mit Siegerehrung direkt vor dem berühmten Luxor-Tempel. Rückflug ab Luxor!<br />

Preis pro Person im DZ 1.360,- Euro, EZ-Zuschlag 210,- Euro, für Begleitpersonen ohne Golf, 1.160,- Euro<br />

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Die Top 10<br />

im Race to Dubai<br />

(Stand: 16.10.2011) €<br />

1. Luke Donald 3.856.394<br />

2. Rory McIlroy 2.543.571<br />

3. Ch. Schwartzel 2.084.214<br />

4. Lee Westwood 1.941.315<br />

5. M. Kaymer 1.900.680<br />

6. Anders Hansen 1.618.037<br />

7. Thomas Björn 1.381.444<br />

8. Simon Dyson 1.359.865<br />

9. Darren Clarke 1.346.160<br />

10. Alexander Noren 1.037.114<br />

Top 5 Fairway-Hitter<br />

Rankings<br />

RANGLISTEN_HANDICAPS_TOP-TEN<br />

John Merrick, Michael Connell, David Toms, Fredrik Jacobson und<br />

Michael Letzig: Das sind die Pros auf der PGA Tour mit den meisten<br />

getroffenen Fairways in Folge in der laufenden Saison.<br />

6 große Momente beim FedExCup<br />

1. Bill Haas: 3. Schlag am 2. Playoff-Loch aus<br />

dem Wasser beim Tour Championship 2011<br />

2. Jim Furyk: Bunkerschlag am letzten Loch<br />

bei der Tour-Championship 2010.<br />

3. Charley Hoffman: 62er Finalrunde bei der<br />

Deutsche Bank Championship 2010 zum Sieg<br />

4. Tiger Woods: 2. Schlag auf Loch 9 (Par 5)<br />

bei der BMW Championship 2009 mit<br />

anschließendem Eagle<br />

5. Phil Mickelson: 3 Schläge auf Woods aufgeholt<br />

und Sieg beim Tour Championship 2009<br />

6. Heath Slocum: 6 Meter Par-Putt beim<br />

The Barclays 2009 zum Sieg vor Woods und Co.<br />

DIE SPIELERINNEN<br />

MIT DEN MEISTEN<br />

PUNKTEN IN DER<br />

SOLHEIM CUP-<br />

GESCHICHTE<br />

Pos. Punkte<br />

Team Europa:<br />

1. Laura Davies 25<br />

2. Annika Sörenstam 24<br />

3. Sophie Gustafson 16<br />

4. Catriona Matthew 15<br />

5. Suzann Petterson14.5<br />

6. Helen Alfredsson 12<br />

7. Carin Koch 11.5<br />

Team USA:<br />

1. Juli Inkster 18.5<br />

2. Meg Mallon 16.5<br />

3. Dottie Pepper 14<br />

4. Beth Daniel 13.5<br />

Paula Creamer 13.5<br />

6. Cristie Kerr 12.5<br />

7. Rosie Jones 12<br />

Kelly Robbins 12<br />

9. Pat Hurst 11.5<br />

10. Brandie Burton 9<br />

Weltrangliste<br />

(Herren, Stand: 16.10.2011)<br />

Pos. Spieler Punkte<br />

Michael<br />

Letzig<br />

28<br />

Fredrik<br />

Jacobson<br />

29<br />

David<br />

Toms<br />

Michael<br />

Connell<br />

30 33<br />

John<br />

Merrick<br />

36<br />

1. Luke Donald 10.63<br />

2. Lee Westwood 7.63<br />

3. Rory McIlroy 7.40<br />

4. Steve Stricker 6.46<br />

5. Dustin Johnson 6.42<br />

6. Martin Kaymer 6.22<br />

7. Jason Day 5.87<br />

8. Adam Scott 5.62<br />

9. Matt Kuchar 5.52<br />

10. Phil Mickelson 5.49<br />

16 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Belgien 87 Niederlande 206<br />

Bulgarien 5 Nord-Irland 101<br />

Dänemark 246 Norwegen 89<br />

Deutschland 928 Österreich 185<br />

England 2269 Polen 22<br />

Estland 7 Portugal 88<br />

Finnland 153 Schottland 558<br />

Frankreich 656 Schweden 524<br />

Griechenland 7 Schweiz 96<br />

Irland 367 Slowenien 11<br />

Island 30 Spanien 365<br />

Italien 230 Tschechien 82<br />

Jersey 5 Türkei 21<br />

Kroatien 5 Ungarn 5<br />

Luxemburg 6 Wales 177<br />

Litauen 4 Zypern 6<br />

GolfBuddy World<br />

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Ägypten (20) +++ Arabische Emirate (19) +++ Arizona (397) +++ Bahamas (9) +++ Bermuda (8) +++ Dom. Republik (25) +++<br />

Florida (1.452) +++ Kalifornien (1.080) +++ Marokko (16) +++ Mauritius (9) +++ Süd-Afrika (254) +++ Thailand (231) +++<br />

Tunesien (10) +++ Zimbabwe (5)<br />

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Events<br />

. . . DIE SIE NICHT<br />

VERPASSEN SOLLTEN<br />

Welt der Uhren<br />

PRÄZISION Welcher Golfer oder<br />

welche Golferin schwärmt nicht für<br />

eine hochwertige Uhr am Handgelenk?<br />

Anfang November präsentiert<br />

sich die bayerische Metropole als<br />

das Zentrum der internationalen<br />

Titelverteidiger: Edoardo und Francesco Molinari<br />

Jagd auf die Molinaris<br />

TEAMWETTBEWERB Es war die Überraschung<br />

beim OMEGA Mission Hills World Cup 2009. Die<br />

Brüder Francesco und Edoardo Molinari holten für<br />

Italien den Sieg. Mittlerweile sind die Brüder<br />

Superstars und wollen vom 24. bis 27. November<br />

2011 im Mission Hills Resort in China den Titel<br />

verteidigen. Die Molinaris sind aber nicht die<br />

einzigen Brüder am Start: Camilo Villegas spielt mit<br />

Manuel für Kolumbien, Ricardo und Hugo Santos<br />

vertreten Portugal. Insgesamt nehmen 28 Nationen<br />

an dem Spitzen-Event teil. Für Deutschland sind<br />

erneut Martin Kaymer und Alex Cejka dabei. Österreich<br />

hat in der Qualifikation überzeugt und reist<br />

mit Florian Prägant und Roland Steiner an. Weitere<br />

Spitzenteams sind Björn/Hansen (Dänemark), Rose/<br />

Poulter (England),McDowell/McIlroy (Nordirland),<br />

Oosthuizen/Schwartzel (Südafrika), Jimenéz/<br />

Quiros (Spanien) und Kuchar/Woodland (USA). GT<br />

www.worldcup.pgatour.com<br />

PRO-AM AUF<br />

TENERIFFA<br />

ERFOLGSSTORY Vom<br />

15. bis 18. März<br />

2012 treffen sich beim<br />

„3rd International<br />

Abama Pro Am“ Golfspieler<br />

aus aller Welt<br />

im Abama Golf & Spa<br />

Resort auf Teneriffa.<br />

36 Teams (3 Amateure,<br />

1 Pro) spielen über<br />

zwei Runden im Modus<br />

„Team Scramble“.<br />

Im Package für 1.210<br />

Euro u. a. enthalten:<br />

Drei Übernachtungen<br />

im Deluxe-Doppelzimmer<br />

mit Frühstück,<br />

Willkommensabendessen,<br />

zwei Greenfees mit<br />

Lunch im Clubhaus,<br />

Gala-Dinner. GT<br />

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Uhrenszene. Über 80 Top-Hersteller,<br />

darunter viele namhafte Vertreter<br />

der hohen Uhrmacherkunst (beispielsweise<br />

A. Lange & Söhne,<br />

Audemars Piguet, Baume & Mercier,<br />

Bulgari, Chopard, Hublot, IWC,<br />

Jaeger LeCoultre, Graham, Raymond<br />

Weil, Jaermann & Stübi, Montblanc,<br />

Cartier, Glashütte, Panerai, TAG<br />

Heuer) geben sich bei der Munichtime<br />

ein Stelldichein.<br />

Die Location in den außergewöhnlich<br />

repräsentativen Räumlichkeiten<br />

des Hotels Bayerischer Hof (Promenadeplatz<br />

2 – 6) könnte für diese<br />

exklusive Ausstellung vom 4. bis 6.<br />

November nicht besser sein. Auf<br />

über 1.400 m 2 Ausstellungsfläche<br />

erwartet den Besucher bei freiem<br />

Eintritt eine der eindrucksvollsten<br />

Präsentationen der großen uhrmacherischen<br />

Innovationen der<br />

Gegenwart. Einzigartig dabei ist die<br />

Markenvielfalt im höchsten Qualitäts-Segment.<br />

Ein Muss für alle<br />

Uhren-Liebhaber. GT<br />

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Imposant: Das Abama Golf & Spa Resort<br />

18 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Statement<br />

Wie sehr handicapt uns das Handicap-System?<br />

Hinterfragt von Heinz Fehring<br />

Foto: GettyImages<br />

ObGolf Sport oder Spiel ist,<br />

darüber kann man streiten.<br />

Aber eines ist Golf ganz gewiss:<br />

Business. Dass Golf mehr<br />

als nur Sport ist, beweist allein<br />

schon die Tatsache, dass es ein<br />

Handicap-System gibt – das Handicap als Status-<br />

Symbol. Damit wird der Sport als Illusion in die<br />

Clubs gebracht und so können auch Schlechtere<br />

diesen Sport ausleben.<br />

Derzeit streiten einige europäische Verbände mit<br />

ihrem Dachverband, der EGA (European Golf<br />

Association), um ein neues Hcp-System. Die<br />

Nationen im Süden und auch im Westen denken<br />

nicht daran, darüber auch nur zu diskutieren.<br />

Sie haben schon immer ihre eigene Auffassung<br />

Dunkle Wolken am Firmament: Neue Hcp-Regelung?<br />

vertreten. Auch die Briten beharren auf ihrem<br />

System und denken nicht daran, im Golf etwas<br />

anderes als ein Game, ein Spiel, zu sehen.<br />

Die Mentalitäts-Unterschiede in unserem vereinten<br />

Europa sind auch in diesem Bereich nicht<br />

zu übersehen.<br />

Also: Soll das Handicap die wahre Spielstärke<br />

ausdrücken oder soll es nur die Spielstärke im<br />

Wettkampf zeigen? Jeder von uns kennt den<br />

Unterschied.<br />

Nun, das Handicap hat durchaus einen praktischen<br />

Wert. Etliche Clubs entscheiden nach dem<br />

Handicap, wen sie auf ihren Platz lassen.<br />

So sollte ein Weg gefunden werden, der nicht das<br />

Gros der Golfer, etwa 80 Prozent, ausschließt. Es<br />

war ein guter Schritt, die Privatrunden mit einzubeziehen,<br />

auch die Neun-Löcher-Regelung ist<br />

okay. Es sollte einfach vermieden werden, die<br />

Sportlichen und die Freizeitgolfer noch mehr<br />

auseinanderzudividieren.<br />

Aber: Als was verstehen sich die Verbände? Sind<br />

sie Golf-Sportverbände? Oder Golfverbände?<br />

Die EGA betrachtet sich als Wächter der Golfregeln,<br />

die vom R&A in Übereinstimmung mit<br />

der USGA bestimmt werden. Sie versteht sich<br />

als Wächter über den Amateurstatus auf internationaler<br />

Ebene. Sie ist zuständig für den Golfsport.<br />

Also schlägt sie vor: Wenn man nicht eine<br />

bestimmte Anzahl von vorgabewirksamen Wettspielen<br />

bestreitet, verliert man sein Handicap<br />

bzw. wird man als inaktiv eingestuft.<br />

Was wäre denn, wenn die Clubs ihre jährliche<br />

Gebühr an den Verband nur für ihre Handicap-<br />

Spieler entrichten würden? Und die EGA nur die<br />

Gebühren der Länder-Mannschaften von ihren<br />

Mitgliedern, den Landesverbänden, einstreichen<br />

könnte? Dem Freizeitgolfer ist oft gar nicht<br />

bewusst, dass ein Teil seines jährlichen Beitrags<br />

weitergereicht wird. Sonst würde er sich vielleicht<br />

fragen, ob er als Freizeitspieler überhaupt<br />

einen Verband über sich benötigt, ihn finanziert.<br />

Noch dazu einen, der ihn benachteiligt.<br />

Ich hoffe, dass zumindest der DGV, wie er sagt,<br />

auch im eigenen Interesse Augenmaß beweist<br />

und die neu erarbeiteten Vorschläge der EGA<br />

nicht umsetzt. Denn andernfalls schafft er die<br />

Zweiklassen-Golfgesellschaft. Und das geht nicht<br />

lange gut. Golf hat auch so schon genügend<br />

künstlich aufgebaute Hürden, um Interessierte<br />

abzuschrecken. GT<br />

HEINZ FEHRING ist<br />

Ehrenpräsident der<br />

PGA of Germany<br />

»Sonst würde<br />

er sich als<br />

Freizeitgolfer<br />

vielleicht<br />

fragen, ob er<br />

überhaupt<br />

einen Verband<br />

über sich benötigt,<br />

ihn<br />

finanziert.<br />

Noch dazu<br />

einen, der ihn<br />

benachteiligt«<br />

20 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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das Wirtschaftsblatt über dieses regionalen<br />

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COVER SOLHEIM CUP<br />

Solheim Cup Es war so<br />

spannend wie noch nie, und<br />

es war so schön wie noch<br />

nie – schade nur, dass die<br />

Medien davon keine Notiz<br />

nahmen. Eine Rückblende.<br />

GAL<br />

Von Götz Schmiedehausen<br />

Ryder Cup? Check! Walker Cup?<br />

Check! Solheim Cup? Check!<br />

Curtis Cup? Check! Es gibt vier<br />

Kontinentalvergleiche zwischen<br />

Europa und den Vereinigten<br />

Staaten. Außer beim Ryder Cup<br />

befindet sich Europa traditionell<br />

in der Rolle des krassen Außenseiters, doch aktuell<br />

stehen drei Trophäen in europäischen Vitrinen.<br />

Im Falle des Solheim Cups hätte im Vorfeld wohl<br />

kaum jemand ernsthaft daran gezweifelt, dass ein<br />

amerikanisches Team um die Superstars Paula<br />

Creamer, Cristie Kerr oder Morgan Pressel irgendetwas<br />

anderes aus Irland mitbringen sollte als den<br />

Kristallpokal. Die Wettquoten jedenfalls belegten,<br />

dass bei der zwölften Auflage des Wettbewerbes<br />

der neunte amerikanische Sieg weitestgehend eingepreist<br />

war.<br />

Sandra Gal, ohne Frage unser aktuell schönster<br />

Golf-Export, gab deshalb nach ihrer Wild Card-<br />

Nominierung durch Team-Kapitän Alison Nicholas<br />

das inoffizielle Team-Credo aus: „Das beste<br />

Golf spielen und möglichst viele Matches gewinnen.“<br />

Übersetzt hieß das: „Mit hocherhobenem<br />

Haupt gegen den übermächtigen Gegner antreten<br />

und mit Würde untergehen.“<br />

Etwas optimistischer orakelte im Vorfeld Laura<br />

Davies, die es ja wissen muss, schließlich war sie<br />

in sämtlichen Solheim Cup-Duellen vertreten:<br />

„Auch Außenseiter gewinnen manchmal. Ich<br />

denke, dass es knapp wird.“<br />

<br />

22 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


AKTISCH<br />

Solheim Cup-Siegerehrung:<br />

Da jubeln die Europäerinnen,<br />

allen voran die Deutsche Sandra Gal<br />

Fotos: GettyImages<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

23


COVER SOLHEIM CUP<br />

Tolles Course-Management: Sandra Gal<br />

holte immerhin einen halben Punkt<br />

Geschmacksfrage. Der Solheim<br />

Cup wurde 1990 durch<br />

den US-Schlägerhersteller Karsten<br />

Solheim (PING) ins Leben<br />

gerufen. Ganz nach dem<br />

Vorbild des Ryder Cups wird<br />

der Kontinentalvergleich alle<br />

zwei Jahre abgehalten. An drei<br />

Wettbewerbstagen werden in<br />

acht Vierball- und acht Vierball-Bestball-Matches<br />

sowie<br />

zwölf Matchplay-Partien 28<br />

Punkte ausgespielt. Wer zuerst<br />

mehr als 14 Punkte hat, gewinnt.<br />

Und das waren meistens<br />

die Damen in Rot mit den<br />

weiß-blauen Verzierungen.<br />

Im Vorfeld der Auflage von<br />

2011 ging der Bonuspunkt für<br />

das dezent-geschmackvollere<br />

Teamoutfit jedoch definitiv<br />

an Europa. Es mag vielleicht<br />

daran liegen, dass die Präsentation<br />

der blauen Flagge mit<br />

den gelben Sternen noch nie<br />

wirklich zu übermäßigen Ausbrüchen<br />

von Patriotismus geführt<br />

hat. Vielmehr ist es eine<br />

nüchterne Dachmarke – und<br />

in diesen Tagen auch nicht<br />

unbedingt eine heißgeliebte.<br />

Die Amerikanerinnen hingegen<br />

trugen ihre<br />

Farben auf<br />

fremdem Boden<br />

in bislang<br />

ungekannter<br />

Schmerzbefreiung<br />

spazieren.<br />

Paula Creamer<br />

beispielsweise<br />

hatte sich so<br />

viele Flaggen,<br />

Wimpel, Anhänger<br />

oder<br />

Mützenclips<br />

an den Körper<br />

getackert und<br />

ins Gesicht geschmiert,<br />

dass<br />

Sandra Gal: Erstmals dabei<br />

sie aussah wie Hillybilly Joes<br />

Terrasse am 4. Juli. Ja, du<br />

spielst für die USA, fast hätte<br />

man es nicht bemerkt.<br />

Regenzeit. Ähnlich wie beim<br />

Ryder Cup 2010 in Celtic Manor<br />

zog vielleicht<br />

ein Element<br />

dem US-<br />

Team den entscheidenden<br />

Zahn, das so<br />

typisch für die<br />

britischen Inseln<br />

ist wie<br />

Porridge und<br />

Gebisse ohne<br />

Lückenschluss:<br />

der entnervende<br />

Dauerregen.<br />

Wie weiland<br />

Fritz Walter<br />

im WM-<br />

Finale 1954<br />

hatten auch die europäischen<br />

Damen ihr Wetter bestellt<br />

und bekommen. Schon am<br />

Freitag nieselte es ohne Unterlass,<br />

während sich das Leaderboard<br />

am frühen Morgen<br />

sukzessive blau einfärbte.<br />

Würde eine Golfrunde nur<br />

neun oder zwölf Löcher umfassen,<br />

Europa hätte wohl mit<br />

einem Erdrutschsieg triumphiert,<br />

doch pünktlich auf<br />

den letzten Löchern holten<br />

die US-Girls mit enormem<br />

Siegeswillen so manchen verloren<br />

geglaubten Zähler noch<br />

zurück.<br />

Die 17. Spielbahn wurde zeitweilig<br />

sogar als inoffizieller<br />

51. Staat der USA geführt,<br />

denn an drei Tagen gewannen<br />

die Europäerinnen hier in<br />

sämtlichen Matches keinen<br />

einzigen Punkt. Bis zum<br />

Sonntagnachmittag, als der<br />

24 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


SANDRA<br />

GAL<br />

Ein Traum<br />

Gastkommentar. Sandra Gal<br />

über den Sieg der europäischen<br />

Damen beim Solheim Cup.<br />

Mitglied des europäischen<br />

Teams beim Solheim Cup<br />

zu sein, das war eine riesige Erfahrung!<br />

Dass wir dann auch<br />

noch gewonnen haben, hat alles<br />

nur noch schöner gemacht.<br />

Aber: Diese Solheim Cup-<br />

Woche war viel stressiger als ich<br />

es mir vorgestellt habe.<br />

Vom ersten Tag an war jeder<br />

von morgens bis abends vorgeplant<br />

mit Kleidungsanproben,<br />

Pressekonferenzen, TV-Interviews<br />

und dem Signieren von<br />

Hunderten von Flaggen.<br />

Es gab aber auch anderes „zu<br />

erledigen”, wie z.B. die Geschenke<br />

zu bewundern, die<br />

jeden Abend von unserer Kapitänin<br />

auf dem Bett lagen, zu<br />

unserer CD im Team-Bus zu<br />

rocken oder Pingpong zu<br />

spielen. Wir haben als Team<br />

sehr gut zusammengepasst und<br />

eine tolle Woche erlebt.<br />

Am Freitag war dann der<br />

Adrenalin-Spiegel extrem hoch:<br />

Von dem Anfeuern und Singen<br />

der Tausenden von Fans am<br />

ersten Abschlag bekamen wir<br />

alle eine Gänsehaut. Als ich<br />

meinen ersten Drive Mitte Bahn<br />

geschlagen habe, atmete ich tief<br />

durch – endlich konnte ich die<br />

ganze Atmosphäre genießen.<br />

Leider steuerte ich nur einen<br />

halben Punkt für Europa bei,<br />

aber dafür hat mein Team<br />

unglaublich gekämpft und den<br />

Solheim Cup wieder zurück<br />

nach Europa geholt.<br />

Durch unseren Sieg wird der<br />

Solheim Cup in Colorado 2013<br />

um so interessanter.<br />

Sieges-Rausch: Caddie Dave<br />

Brooker und Suzann Pettersen<br />

leichte Regen längst zu einer<br />

spielabbruchdrohenden Mini-<br />

Apokalypse mutiert war.<br />

Auftakt. Am Freitag hatten<br />

sich die europäischen Damen<br />

eine hauchdünne Führung<br />

von einem Punkt herausgearbeitet,<br />

die am Samstagvormittag<br />

sogar noch um einen weiteren<br />

Punkt auf 7:5 ausgebaut<br />

werden konnte.<br />

Obwohl das Fourball-Format<br />

den Europäerinnen am Vortag<br />

noch die erste Führung beschert<br />

hatte, brachen sie am<br />

Samstagnachmittag in dieser<br />

Disziplin gehörig ein und verloren<br />

drei von vier Matches,<br />

darunter auch Sandra Gal mit<br />

der Holländerin Christel Boeljon.<br />

Die Rheinländerin hatte<br />

ihre Wild Card-Nominierung<br />

bislang nur mit einem halben<br />

Punkt aus zwei Matches ho-<br />

noriert. „Mein Spiel war einfach<br />

nicht zum richtigen Zeitpunkt<br />

da. Da kann man<br />

nichts machen. So ist Golf.“<br />

Die Karten mussten also für<br />

den Sonntag mit den zwölf<br />

Sandra Gal: Laufsteg Solheim Cup<br />

Einzelmatches ganz neu gemischt<br />

werden, denn mit 8:8<br />

unentschieden wurden die<br />

Damen ins Bett geschickt.<br />

Generationenkonflikt. Juli<br />

Inkster kann auf neun Solheim-Cup-Teilnahmen<br />

zurückblicken.<br />

Mit ihren 51 Jahren<br />

ist sie sogar älter als die<br />

Eltern ihrer Teamkollegin<br />

Ryan O’Toole. In diesem Jahr<br />

erlaubte sich O’Toole die Freiheit,<br />

sich bei der U.S. Open<br />

in Colorado Springs gemeinsam<br />

mit Cristie Kerr, Suzann<br />

Pettersen und Natalie Gulbis<br />

– die gemeinsam 23 Major-<br />

Siege auf die Waage bringen –<br />

zur Übungsrunde einteilen zu<br />

lassen. Juli Inkster sah dadurch<br />

das ungeschriebene<br />

LPGA-Kastensystem untergraben:<br />

„Ich als Rookie wäre nie<br />

auf die Idee gekommen, <br />

Ihre<br />

Sandra Gal<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

25


COVER SOLHEIM CUP<br />

CAROLINE<br />

MASSON<br />

Ziel live dabei<br />

Gastkommentar. Caro Masson<br />

über die einseitige Berichterstattung<br />

beim Solheim Cup.<br />

Was war das für eine<br />

Show?! Jeder, der den<br />

diesjährigen Solheim Cup<br />

verfolgt hat, weiß, wovon ich<br />

rede. Super Stimmung, Spannung<br />

bis zum letzten Putt und<br />

vor allem Golf auf höchstem<br />

Niveau haben diese drei Tage<br />

zu einem sportlichen Highlight<br />

gemacht. Der unglaubliche<br />

Teamspirit und Siegeswille<br />

hat dem europäischen<br />

Team den vierten Sieg in diesem<br />

Kontinental-Wettkampf<br />

beschert.<br />

Eine bessere Werbung für das<br />

europäische Damen-Golf<br />

kann es eigentlich gar nicht<br />

geben. Eigentlich – denn<br />

damit solch ein Sport-Event<br />

die Massen überhaupt begeistern<br />

kann, muss es dem Zuschauer<br />

erst einmal zugänglich<br />

gemacht werden. In Großbritannien<br />

und den USA ist es<br />

selbstverständlich, ein Sport-<br />

Event wie dieses live zu übertragen<br />

und in den Medien<br />

angemessen darüber zu berichten,<br />

in Deutschland und vielen<br />

anderen Ländern Europas<br />

eben nicht.<br />

Hoffen wir, dass sich das in<br />

den nächsten Jahren ein<br />

wenig ändert. Mein großes<br />

Ziel ist jedenfalls der Solheim<br />

Cup 2013 – dann aber live<br />

dabei und nicht vor dem<br />

Fernseher.<br />

Ihre<br />

www.caroline-masson.de<br />

Traumhafte Kulisse: Der erste Abschlag in Killeen Castle – ein Ort, um Golf-Geschichte zu schreiben<br />

eine Gruppe bestehend aus<br />

etablierten Stars zu komplettieren.<br />

Aber das war vielleicht<br />

auch eine andere Ära. Früher<br />

gab es ein Protokoll, ein Verständnis<br />

dafür, dass man erst<br />

einmal etwas zu leisten<br />

hatte.“ Autsch!<br />

Derartig inspiriert belegte<br />

O’Toole den<br />

neunten Platz bei der<br />

U.S. Open. Dank einiger<br />

weiterer Top 10-<br />

Platzierungen bekam<br />

der bis dato noch sieglose<br />

Rookie schon in<br />

seinem ersten LPGA-<br />

Jahr eine Wild Card für<br />

den Solheim Cup und<br />

bedankte sich mit drei<br />

von vier möglichen<br />

Punkten. Inkster holte<br />

übrigens aus ihren drei Matches<br />

nur einen halben Punkt.<br />

Doch eines der ganz großen<br />

Dramen des Solheim Cups<br />

2011 spielte sich abseits des<br />

Platzes ab.<br />

US-Star Cristie Kerr, aktuell<br />

Drittplatzierte der Weltrangliste,<br />

spielte am Samstag<br />

gleich zwei Matches für ihr<br />

Land, verschwieg dabei jedoch,<br />

dass sie zunehmend<br />

Schmerzen im Handgelenk<br />

hatte. Über Nacht stellte sich<br />

keine Spontanheilung ein,<br />

doch Cristie kam immer noch<br />

nicht auf die Idee, dies ihrem<br />

Kapitän am Morgen mitzuteilen.<br />

Als dann die Sonntagsmatches<br />

ausgeschrieben und<br />

schon in vollem Gange<br />

waren, erklärte sie mit Tränen<br />

Gastgeber: Solheim<br />

mit Mutter Louise<br />

in den Augen, dass sie leider<br />

nicht spielen könne.<br />

Im Ryder Cup gibt es eine Regelung,<br />

dass ein Match im<br />

Falle einer Spielerverletzung<br />

geteilt wird, allerdings muss<br />

dies angemeldet werden, bevor<br />

die Begegnungen feststehen.<br />

Euro-Kapitän Alison Nicholas<br />

hätte dies aus sportlichen<br />

Gründen im Solheim Cup vielleicht<br />

ähnlich gehandhabt,<br />

wäre man rechtzeitig an sie<br />

herangetreten. Doch aufgrund<br />

des suboptimalen Timings<br />

musste Kerr ihr Match schließlich<br />

kampflos abschenken. Als<br />

die Leidende am Nachmittag<br />

ihren Arm demonstrativ in<br />

einer Schlinge trug, nahm<br />

sich die maßlos enttäuschte<br />

Paula Creamer ihre als Diva<br />

berüchtigte Teamkollegin<br />

herzhaft zur Brust.<br />

Angeblich wurde es<br />

laut, als Creamer Kerr<br />

vorwarf, sie hätte gefälligst<br />

die Zähne zusammenbeißen<br />

können,<br />

schmerzendes Handgelenk<br />

hin oder her.<br />

Magische 17. Wie<br />

sehr Cristie Kerrs Beitrag<br />

gefehlt hatte, belegt<br />

das Sonntagsfinale,<br />

das seinen Höhepunkt in den<br />

dramatischsten 30 Minuten<br />

der Solheim-Cup-Geschichte<br />

erlebte. Nach acht von zwölf<br />

Matches und der Aufgabe von<br />

Kerr stand es 12,5 zu 12,5<br />

und die USA als Titelverteidiger<br />

benötigten nur noch 1,5<br />

Punkte zur Cup-Verteidigung.<br />

Doch plötzlich bekam Suzann<br />

Pettersen die zweite Luft<br />

und mit drei Birdies auf den<br />

Schlusslöchern verwandelte<br />

sie einen 1-Down-Rückstand<br />

26 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


gegen Michelle Wie in einen<br />

1-Up-Sieg.<br />

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten<br />

die Europäerinnen während<br />

des gesamten Solheim<br />

Cups auf der 17. Spielbahn<br />

noch keinen einzigen Punkt<br />

geholt. Caroline Hedwall jedoch<br />

drehte ausgerechnet auf<br />

den letzten beiden Löchern<br />

einen 2-Down-Rückstand gegen<br />

Ryann O’Toole und holte<br />

den halben Punkt für Europa.<br />

Beim Stand von 14 zu 13<br />

hing nun alles an der Spanierin<br />

Azahara Munoz. Wo sonst<br />

als an der 17 spielte sie das<br />

Birdie, um gegen Angela Stanford<br />

in Führung zu gehen.<br />

Der Rest war ein Jubelmeer in<br />

Blau und Rinnsale aus bitteren<br />

Tränen, die sich durch<br />

Stars-and-Stripes-Gesichts-Bemalungen<br />

frästen.<br />

Revanche. In zwei Jahren<br />

sollte jedoch alles wieder<br />

beim Alten sein. Die Amerikanerinnen<br />

spielen zu Hause,<br />

wo sie noch nie verloren<br />

haben. Die Europäerinnen<br />

werden zudem mit Annika<br />

Sörenstam von einem Kapitän<br />

ins Feld geführt, der in<br />

den USA lebt, die amerikanische<br />

Staatsbürgerschaft sowie<br />

einen einheimische Ehemann<br />

samt Nachwuchs vorzuweisen<br />

hat.<br />

Trotz des Sieges bleibt Europa<br />

letztlich immer noch die klare<br />

Nummer 3 in der Rangliste<br />

der Kontinente. Ja, es wird<br />

Zeit für ein Pendant zum Presidents<br />

Cup der Männer, in<br />

dem die übermächtige Flut an<br />

Top-Golferinnen aus Asien<br />

endlich die Schläger mit den<br />

US-Ladies kreuzen kann.<br />

Nur einen netten Namen benötigt<br />

man noch, der zudem<br />

genauso gewichtig, jedoch<br />

ein wenig femininer klingen<br />

sollte als Presidents Cup.<br />

Wie wär’s mit „Michelle<br />

Obama-Cup“? GT<br />

12. SOLHEIM CUP: ALLE ERGEBNISSE<br />

EUROPA (Kapitän: Alison Nicholas)<br />

USA (Captain: Rosie Jones)<br />

1. TAG: Foursomes 1. TAG: Foursomes<br />

Maria Hjorth / Anna Nordqvist 0 Michelle Wie / Cristie Kerr (2&1) 1<br />

Karen Stupples / Melissa Reid 0 Paul Creamer / Brittany Lincicome (1 Up) 1<br />

Catriona Matthew / Azahara Munoz (3&2) 1 Stacy Lewis / Angela Stanford 0<br />

Suzann Pettersen / Sophie Gustafson (1 Up) 1 Brittany Lang / Juli Inkster 0<br />

2 2<br />

1. TAG: Fourballs 1. TAG: Fourballs<br />

Laura Davies / Melissa Reid 0 Morgan Pressel / Paula Creamer (1Up) 1<br />

Catriona Matthew / Sandra Gal (Halved) 1<br />

/2 Christina Kim / Ryann O’Toole (Halved) 1<br />

/2<br />

Sophie Gustafson / Caroline Hedwall (5& 4) 1 Vicky Hurst / Brittany Lincicome 0<br />

Suzann Pettersen / Anna Nordqvist (2 Up) 1 Cristie Kerr / Michelle Wie 0<br />

4 1 /2 3 1 /2<br />

2. TAG: Foursomes 2. TAG: Foursomes<br />

Caroline Hedwall / Sophie Gustafson (6&5) 1 Angela Stanford / Stacy Lewis 0<br />

Karen Stupples / Christel Boeljon 0 Morgan Pressel / Ryann O’Toole (3&2) 1<br />

Maria Hjorth / Anna Nordqvist (3&2) 1 Brittany Lang / Juli Inkster 0<br />

Catriona Matthew / Azahara Munoz (Halved) 1<br />

/2 Cristie Kerr / Paula Creamer (Halved) 1<br />

/2<br />

7 5<br />

2. TAG: Fourballs 2. TAG: Fourballs<br />

Laura Davies / Melissa Reid (4&3) 1 Brittany Lang / MIchelle Wie 0<br />

Suzann Pettersen / Caroline Hedwall 0 Morgan Pressel / Cristie Kerr (1 Up) 1<br />

Sandra Gal / Christel Boeljon 0 Stacy Lewis / Ryann O’Toole (2&1) 1<br />

Maria Hjorth / Azahara Munoz 0 Paula Creamer / Brittany Lincicome (3&1) 1<br />

8 8<br />

Solheim Cup: Die<br />

große Abschluss-Party<br />

3. TAG: Singles 3. TAG: Singles<br />

Catriona Matthew (6&5) 1 Paula Creamer 0<br />

Sophie Gustafson (2 Up) 1 Stacy Lewis 0<br />

Anna Nordqvist 0 Morgan Pressel (2&1) 1<br />

Laura Davis (Halved) 1<br />

/2 Juli Inkster (Halved) 1<br />

/2<br />

Melissa Reid 0 Vicky Hurst (2 Up) 1<br />

Christel Boeljon (2 Up) 1 Brittany Lincicome 0<br />

Sandra Gal 0 Brittany Lang (6&5) 1<br />

Maria Hjorth 0 Christina Kim (4&2) 1<br />

Suzann Pettersen (1 Up) 1 Michelle Wie 0<br />

Caroline Hedwall (Halved) 1<br />

/2 Ryann O’Toole (Halved) 1<br />

/2<br />

Azahara Munoz (1 Up) 1 Angela Stanford 0<br />

Karen Stupples (Wins by Concession) 1 Cristie Kerr 0<br />

EUROPA 15 USA 13<br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

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27


ESSAY MERCEDES MARKENBOTSCHAFTER<br />

Siem<br />

drived mit<br />

Spengler<br />

Rollentausch II Marcel Siem<br />

trifft DTM-Ass Bruno Spengler<br />

zu Power-Drifts und Power-Drives<br />

in Bad Griesbach. Zwei Vollprofis<br />

geben Vollgas.<br />

Herren-Runde (v.r.):<br />

Bruno Spengler,<br />

Marcel Siem,<br />

Marcus Brunnthaler<br />

Von Marcus Brunnthaler<br />

28 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

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29


ESSAY MERCEDES MARKENBOTSCHAFTER<br />

Der eine ist Profigolfer<br />

mit großer Leidenschaft<br />

für den Motorsport und<br />

schnelle Autos, der andere<br />

Rennfahrer und<br />

begeisterter Hobbygolfer.<br />

Was passiert, wenn beide aufeinandertreffen<br />

und ihre sportlichen Leidenschaften<br />

gemeinsam ausleben? Beide, das sind<br />

die Mercedes-Benz Markenbotschafter<br />

Marcel Siem, derzeit Deutschlands zweitbester<br />

Golfer mit Siegen in Südafrika<br />

und beim World Cup 2006, sowie Bruno<br />

Spengler, seit 2005 im Mercedes-Team<br />

und Zweiter in der DTM-Gesamtwertung<br />

2011. Keine Frage: Die Gelegenheit, bei<br />

diesem Adrenalin-geladenen Treffen im<br />

Rahmen des Mercedes-Benz Clubturnier<br />

Finales 2011 im Hartl Resort Bad Griesbach<br />

dabei zu sein, versprach Power-<br />

Drifts und Power-Drives auf höchstem<br />

Niveau – Bad Griesbach, wir kommen.<br />

Top-Programm. Im großräumigen Mercedes-Benz<br />

Viano-Shuttle geht es von<br />

München in Europas größtes Golfresort,<br />

wo an diesem Wochenende 36 Teams das<br />

Mercedes-Benz Clubturnier Finale auf dem<br />

Beckenbauer und dem Mercedes-Benz<br />

Course ausspielen. Beim abendlichen<br />

Get-Together im 5-Sterne-Hotel Maximilian<br />

ist Marcel Siem mit Vater Heinz bereits<br />

vor Ort – der 30-Jährige genehmigt<br />

sich diese Woche eine Spielpause und ist<br />

voller Vorfreude auf das anstehende Programm:<br />

Zusammen mit Spengler ein<br />

paar heiße Runden auf einer Sicherheits-<br />

Fahrtraining-Strecke drehen, anschließend<br />

gemeinsam auf eine Runde Golf gehen.<br />

Spengler befindet sich jedoch noch auf<br />

der IAA in Frankfurt und wird erst am<br />

Abend erwartet. Perfekt also, um Siem<br />

und seiner Leidenschaft für den Motorsport<br />

auf den Zahn zu fühlen.<br />

„Ich liebe schnelle Autos und mich fasziniert<br />

am Motorsport die Präzision, die<br />

vom Fahrer, dem Team und den Fahrzeugen<br />

abverlangt wird“, so der 30-Jährige,<br />

„da sehe ich viele Parallelen zum Profigolf.”<br />

Ob er sich an unser gemeinsames<br />

Interview vor ein paar Jahren erinnert?<br />

Damals hatte Siem auf die Frage, was er<br />

wohl geworden wäre, wenn nicht Profigolfer,<br />

geantwortet: „Rennfahrer.” Er<br />

bejaht dies und ergänzt: „Daran hat sich<br />

bis heute nichts geändert.“<br />

Siem macht keinen Hehl aus seiner Vorliebe<br />

für schnelle Autos und fährt mit<br />

seinem Mercedes E 63 AMG T-Modell<br />

auch schon mal zu Turnieren statt zu<br />

fliegen. Natürlich nur, wenn sie einigermaßen<br />

erreichbar sind – Schottland<br />

gehört da durchaus noch zu den „machbaren“<br />

Zielen für den Jungpapa, der vor<br />

wenigen Wochen auf der European Tour<br />

zwei zwölfte Plätze in Hilversum und<br />

Crans-sur-Sierre feiern konnte.<br />

Golf & Motorsport. 24 Stunden später<br />

ist es dann soweit: Im Rahmen des Bayerischen<br />

Abends im Gutshof Uttlau treffen<br />

Siem und Spengler aufeinander, die<br />

beiden verstehen sich auf Anhieb. Sie<br />

diskutieren Mercedes-Modelle, Fahrwerke<br />

und Motoren, heizen sich gegenseitig auf<br />

in Anbetracht des aufregenden Tages, der<br />

ihnen bevorsteht. Der beginnt um 8.00<br />

Uhr am nächsten Morgen mit der Fahrt<br />

zur Sicherheitstrainings-Strecke, bei der<br />

sich mir die Gelegenheit bietet, mit<br />

Spengler auf Tuchfühlung zu gehen.


„Schon als kleiner Junge haben mich<br />

Autos fasziniert“, so der Frankokanadier<br />

in fließendem Deutsch mit leicht französischem<br />

Akzent, „ich habe meinem Vater<br />

viel zu verdanken, denn er unterstützte<br />

mich, so dass ich schon früh mit GoCart-<br />

Rennen in Kanada und Europa begann.<br />

Als sich dann bald herausstellte, dass ich<br />

sehr erfolgreich war, kam eines zum anderen<br />

und über diverse Sichtungstermine<br />

schaffte ich es ins DTM-Team von Mercedes,<br />

für das ich seit 2005 fahre.“ Wann er<br />

mit dem Golfsport begann? „Das war<br />

2008 und ich habe sofort eine ganz besondere<br />

Liebe zu dieser Sportart entwikkelt.<br />

Ich spiele so oft es geht und selbst<br />

das Üben auf der Driving Range macht<br />

mir Riesenspaß.“<br />

Power-Drifts. An der Rennstrecke angekommen<br />

und nach kurzer Einweisung<br />

steigen Siem und Spengler in ein C 63<br />

AMG Coupé (480 PS) und heizen in bester<br />

DTM-Manier über die Piste. Über Funk<br />

sind Jubellaute von Siem aus der Kabine<br />

zu hören. Dann ist der Ratinger dran und<br />

mit Spengler als Beifahrer holt er das Letzte<br />

aus dem Wagen heraus. Nach einer Stunde<br />

dann „Power-Driften“ auf einem mit Wasser<br />

besprenkelten Kreisparcours.<br />

Das Ziel: Einmal um den Kreisel zu driften,<br />

ohne dabei das Fahrzeug ausbrechen<br />

zu lassen. Spengler gelingt das<br />

Kunststück nach einigen Anläufen, Siem<br />

tut sich nicht ganz so leicht, er gibt nicht<br />

auf und schafft es schließlich mit seinem<br />

eigenen E 63 AMG T-Modell.<br />

Fazit von Spengler über Siem am Steuer:<br />

„Ich bin immer etwas angespannt, wenn<br />

ich bei jemandem mitfahre, denn man<br />

weiß nie, wie gut oder schlecht derjenige<br />

fährt. Bei Marcel war ich schnell sehr<br />

entspannt, denn ich konnte sehen, dass<br />

er ein guter Fahrer ist.“<br />

Dickes Lob vom DTM-Ass und daher der<br />

Stand nach der ersten Runde unserer<br />

Sonderwertung „Sportler auf fremdem<br />

Terrain“: Leichte Vorteile für Spengler,<br />

doch Siem hält gut mit, daher ein wohlwollendes<br />

1 zu 1.<br />

Nach einer rasanten Rückfahrt geht es<br />

auf die Driving Range des Mercedes-<br />

Benz Courses, wo die Abschlag-Ballgeschwindigkeiten<br />

der beiden im Treffmoment<br />

gemessen werden. Hier hat Siem<br />

mit 171 mph erwartungsgemäß gegenüber<br />

Spenglers 162 mph die Nase vorn.<br />

Dennoch auch hier Lob, dieses Mal von<br />

Siem: „Bruno schlägt einen richtig guten<br />

Ball, 240, 250 Meter weit, Respekt.“<br />

Neuer Stand nach der zweiten Runde<br />

unserer Sonderwertung „Sportler auf<br />

fremdem Terrain“: Siem legt vor, doch<br />

auch Spengler überzeugt. Daher ein<br />

ebenfalls wohlwollendes 2 zu 2.<br />

Bei der folgenden Runde zeigt sich, dass<br />

Spengler sein Handicap von 5,8 verdient<br />

trägt, den ein oder anderen Tipp von<br />

Siem nimmt er aufmerksam entgegen.<br />

„Bruno spielt sehr konzentriert und man<br />

merkt, dass er Profisportler ist. Er hat<br />

eine gute Technik und wir hatten richtig<br />

viel Spaß auf der Runde“, so Siem.<br />

Fazit und Endstand unserer Sonderwertung<br />

„Sportler auf fremdem Terrain“:<br />

Golf und Motorsport harmonieren<br />

prächtig und daher ein wohlverdientes<br />

3 zu 3. Fortsetzung folgt.<br />

Das Video zur Story „Siem drived mit<br />

Spengler“ finden Sie im Internet unter<br />

www.golftime.de. GT<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

31


TURNIERE RACE TO DUBAI<br />

Rivalen: 2010 gewann<br />

Martin Kaymer das<br />

Race to Dubai, dieses<br />

Jahr ist Luke Donald<br />

der Favorit<br />

Dubai World Championship<br />

Live-Sendezeiten auf Sky Sport 2:<br />

1. Tag Donnerstag, 8. Dez.. 09.00–14.00 Uhr<br />

2. Tag Freitag, 9. Dez. 09.00–14.00 Uhr<br />

3. Tag Samstag, 10. Dez. 09.00 – 14.00 Uhr<br />

4. Tag Sonntag, 11. Dez. 09.00 – 14.00 Uhr<br />

Hinweis: Sky überträgt das Turnier auch in HD-Qualität in<br />

seinem Paket „Sky Sport HD". Sendezeiten wie Sky Sport 2.<br />

Show-Down in Dubai<br />

von Carlo Knauss<br />

Das Dubai World Championship,<br />

und damit verbunden die Entscheidung<br />

in der europäischen<br />

Rangliste, ist die Antwort auf den FedEx<br />

Cup in den USA. Es geht um 7,5 Millionen<br />

Dollar Preisgeld während des Turniers<br />

und zusätzlich 7,5 Millionen Bonus Pool<br />

verteilt auf die ersten 15 Spieler in der<br />

Rangliste. Lee Westwood war der Sieger in<br />

der Erstauflage im Jahr 2009. Er gewann<br />

sowohl das Turnier als auch die Jahreswertung.<br />

2010 hieß der Dubai World<br />

Champion Robert Karlsson.<br />

Insgesamt aber war es das Jahr des Martin<br />

Kaymer. Mehrfache<br />

Siege auf der European<br />

Tour und beim PGA<br />

Championship brachten<br />

ihm den Sieg in der Jahreswertung,<br />

heutzutage<br />

genannt „Race to<br />

Dubai“. Damit war<br />

Martin Kaymer erst der<br />

vierte Kontinentaleuropäer<br />

nach Seve<br />

Ballesteros, Bernhard Langer und Robert<br />

Karlsson. Diesen Erfolg zu wiederholen<br />

wird nicht einfach.<br />

Aktuell, Anfang Oktober, liegt Martin<br />

Kaymer auf Position fünf und die Konkurrenten<br />

können sich sehen lassen. Zu den<br />

Favoriten zählen Luke Donald, Rory<br />

McIlroy und auch wieder Lee Westwood.<br />

Die Entscheidung, wer dieses Jahr<br />

das „Rennen“ macht, fällt vom 8. bis 11.<br />

Dezember in Dubai.<br />

Lucky Luke<br />

Race to Dubai Luke Donald, Nummer eins der<br />

Welt, ist der große Favorit beim Race to Dubai.<br />

Das Finish von Luke Donald<br />

ist eine Augenweide. Wohl<br />

kaum ein anderer Pro verharrt<br />

so lange und ausbalanciert<br />

in dieser Position.<br />

Donald ist keiner, der den Ball wie ein<br />

Alvaro Quiros über 300 Meter weit vom<br />

Tee jagt. Sein Markenzeichen sind Präzision<br />

und ein begnadetes kurzes Spiel. 2011<br />

ist Luke Donald auch „Lucky Luke“.<br />

Es ist sein Jahr! Der sympathische Familienvater<br />

eroberte sich Schritt für Schritt<br />

die Spitzenposition in der<br />

Weltrangliste. Im Februar<br />

musste er noch Martin<br />

Kaymer zur Nummer eins<br />

vor dem WGC Accenture<br />

Matchplay Championship-<br />

Finale gratulieren.<br />

Anschließend nahm er<br />

den Deutschen auseinander.<br />

Siege bei der BMW<br />

PGA Championship, der<br />

Barclays Scottish Open<br />

sowie zahlreiche Spitzenplatzierungen<br />

(u. a. Vierter<br />

beim Masters) brachten<br />

den Engländer auf die<br />

Sieger 2010: Robert Karlsson<br />

erste Weltranglistenposition. Donald<br />

führt auch die Rangliste im Race to<br />

Dubai mit 3.856.394 Euro (bei Redaktionsschluss)<br />

an. Sein Vorsprung auf den<br />

ärgsten Verfolger, Rory McIlroy, beträgt<br />

satte 1.300.000 Euro.<br />

Donald ist der große Favorit, wenn bei<br />

der Dubai World Championship in den<br />

Vereinigten Arabischen Emiraten vom<br />

8. bis 11. Dezember der König der European<br />

Tour gekürt wird.<br />

Der Engländer mit Wahlheimat Chicago<br />

würde sich mit dem Titel<br />

des besten Europäers zudem<br />

ein nachträgliches<br />

Geburtstagsgeschenk machen.<br />

Einen Tag vor Turnierbeginn<br />

feiert er seinen<br />

34. Geburtstag.<br />

Doch Donald muss wie<br />

Landsmann Lee Westwood<br />

aufpassen: Die Nummer<br />

eins zu sein ist toll. Für ihn<br />

ist es langsam an der Zeit,<br />

auch einmal ein Major zu<br />

gewinnen. Sonst hat die<br />

Karriere eine Schramme.<br />

GT<br />

IG<br />

32 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TURNIERE KARRIERE<br />

DGV-NEWS<br />

aus Wiesbaden<br />

Nach dem Erfolg bei den<br />

Deutschen Mannschaftsmeisterschaften<br />

der Damen sicherte<br />

sich der GC St. Leon-Rot<br />

auch die Titel der Mädchen in<br />

der AK 18 und der AK 14. Bei<br />

den Jungen siegten der Frankfurter<br />

GC in der AK 18 und<br />

der Stuttgarter GC Solitude<br />

in der AK 14.<br />

<br />

Ab 2012 wird Abacus neuer<br />

Ausrüster des DGV. Die vierjährige<br />

Kooperation verleiht<br />

dem schwedischen Unternehmen<br />

für Funktionsbekleidung<br />

den Status „Offizieller Premium<br />

Partner und Ausrüster<br />

des DGV“. Zukünftig werden<br />

die Nationalspielerinnen und<br />

-spieler, die Bundestrainer<br />

sowie die Platzrichter und<br />

Offiziellen des Dachverbandes<br />

von Abacus für alle nationalen<br />

und internationalen<br />

Wettspiele eingekleidet.<br />

<br />

Benedict Staben, Marcel<br />

Schneider und Moritz Lampert<br />

(Foto) gewannen<br />

die Nationenwertung<br />

bei<br />

der Turkish Amateur<br />

Championship.<br />

Lampert holte<br />

in der Einzelwertung<br />

Bronze.<br />

<br />

Mit Karolin Lampert, Nicole<br />

Lingelbach und Ann-Kathrin<br />

Lindner haben die Damen<br />

des GC St. Leon-Rot zum vierten<br />

Mal in Folge die European<br />

Club Trophy der Ladies gewonnen.<br />

Die Reiselustige<br />

DGV-Spitzensportler Antonia Scherer sorgte 2011<br />

national und international für Furore.<br />

Die junge Dame bringt neben einem außergewöhnlichen<br />

Talent fürs Golfen<br />

und einer realistischen Einschätzung<br />

ihres Potenzials noch eine<br />

weitere Gabe mit: Reiselust. Viel<br />

auf Achse zu sein ist für eine künftige Proette,<br />

die im Amateurbereich in Europa zu den Besten<br />

zählt, unabdingbar. Die 17-Jährige geht<br />

gerne auf Entdeckungstour. Neue Länder, neue<br />

Plätze sind ihr Ding. „Ich mag diese Abwechslung,<br />

und Golf ist mehr als nur ein Spaziergang<br />

im Grünen, wo der Ball nach vorne geschoben<br />

wird.“ Der Teenager (Hcp + 3,5) aus Augsburg weiß<br />

bestens, wie man die „Kugel“ mit möglichst<br />

wenig Schlägen ins Loch befördert.<br />

Beeindruckend. In der Saison 2011<br />

sahnte Scherer, die von Bundestrainer<br />

Stephan Morales und Heimatclub-<br />

Coach Steve Hampton betreut wird,<br />

kräftig ab. Ihren jüngsten Titel holte<br />

sie sich bei den Deutschen Meisterschaften<br />

der Damen, zuvor wurde<br />

Antonia auch Deutsche Jugendmeisterin.<br />

Mit der Mädchen-Nationalmannschaft<br />

sprang bei der Team-EM Platz<br />

vier heraus und bei den prestigeträchtigen<br />

Spanish Ladies Amateur Championship<br />

sogar Silber. Ob der vielen Erfolge<br />

wurde die Gymnasiastin im September für<br />

den Junior Solheim Cup nominiert. Die<br />

Reise nach Irland sei „eine Hammer-Erfahrung“<br />

gewesen, „da habe ich mir erstmals<br />

überlegt, Proette zu werden“. Die wichtigsten<br />

Schritte für das mögliche Berufsziel sind eingeleitet.<br />

2012 steht das Abitur an und „mein letztes<br />

Jahr in der Mädchenklasse“.<br />

Anfang 2013 steht der Sprung über den Teich<br />

zum Studium in Kalifornien an. „Ich habe ein<br />

paar Unis im Auge und möchte vier Jahre in den<br />

USA bleiben. Wenn ich im College-Golf erfolgreich<br />

bin, dann werde ich es mit Profigolf vielleicht<br />

versuchen.“ Vorerst ist Büffeln angesagt.<br />

„Momentan muss ich viel aufholen und auf<br />

andere Dinge verzichten, aber es klappt.“ Diese<br />

Umstände nimmt sie für die vielen Reisen aber<br />

gerne in Kauf. GT<br />

Deutsche Meisterin der<br />

Damen und der Jugend:<br />

Antonia Scherer<br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

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33


PEOPLE SERIE<br />

Strahlender Picard:<br />

Kurz nach seinem Sieg<br />

beim Masters 1938 ging’s<br />

auf mit neuem Schuhwerk<br />

34 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DIE GRÖSSTEN <strong>GOLF</strong>ER ALLER ZEITEN<br />

MISTER<br />

PICK<br />

Henry Picard Er stand vor dem Nichts. Doch er ließ sich nicht aus der<br />

Ruhe bringen und beeindruckte mit unglaublicher Nervenstärke.<br />

Von Ingo Grünpeter<br />

Plymouth im US-Bundesstaat<br />

Massachusetts ist ein Ort, den<br />

man nicht unbedingt kennen<br />

muss. Die derzeit bekannteste<br />

Person aus Plymouth ist David<br />

Farrell, Bassist der Band Linkin Park. Geschichtlich<br />

scheint der Ort von großer<br />

Bedeutung. Der Legende nach sind die<br />

Pilgerväter mit William Bradford und der<br />

Mayflower in Plymouth Rock 1620 gelandet.<br />

Ausgerechnet das unscheinbare Plymouth<br />

brachte Henry Picard (1906 –<br />

1997), einen der begnadetsten Golfer aller<br />

Zeiten, hervor.<br />

Picards Weg zum Pro verlief alles andere<br />

als einfach. Er versuchte diesen Schritt in<br />

einer Phase, wo in den USA Arbeitslosigkeit<br />

und Depression herrschten. Die Voraussetzungen,<br />

um die Golfwelt in jener<br />

Zeit zu erobern, waren nicht gegeben. Der<br />

Finanzcrash hing wie ein Damokles-<br />

Schwert über den USA und es sah so aus,<br />

Augenweide: Picard, ein eleganter Golfer<br />

als ob der junge Picard bereits am Anfang<br />

scheitern würde.<br />

Steiniger Weg. Picard ging den damals<br />

klassischen Weg. Er verdiente sich als Caddie<br />

sein Taschengeld und kam so zum<br />

Golf. Er hatte Talent, sehr viel sogar und<br />

verbesserte sein Spiel durch viele Trainingseinheiten.<br />

Mit 17 Jahren stand sein Entschluss<br />

fest, Profi zu werden und den Plymouth<br />

Country Club zu verlassen. Weg aus<br />

der Heimat und Richtung Charleston. Im<br />

dortigen Country Club bewarb er sich mit<br />

gerade einmal 19 Jahren als Head-Pro und<br />

bekam die Position. Die Freude sollte nicht<br />

lange anhalten, denn die weltweite Wirtschaftskrise<br />

erwischte auch die einstige Metropole<br />

der Südstaaten.<br />

Und damit seinen Golfclub und Arbeitgeber.<br />

Die Verantwortlichen baten Picard zu<br />

einem Gespräch und teilten ihm mit, dass sie<br />

sein Gehalt nicht mehr zahlen könnten. <br />

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35


PEOPLE SERIE<br />

Detailbesessen: Picard und Freunde inspizierten vor jeder Runde jeden Ball<br />

Stolzer Champion: Picard im Masters-Jacket<br />

Fotos: GettyImages<br />

Ein Albtraum, zumal der Golflehrer<br />

gerade noch fünf Dollar<br />

in der Tasche hatte und seine<br />

Frau mit dem ersten Kind<br />

schwanger war. Völlig verzweifelt<br />

wollte Picard seine Bank<br />

aufsuchen und seine Ersparnisse<br />

abheben – doch die Bank<br />

war längst pleite und hatte ihre<br />

Pforten geschlossen. Es sah<br />

schlecht aus für das junge Paar.<br />

Lösung. Keine Arbeit, die fünf<br />

Dollar aufgebraucht und dann<br />

noch das Baby. Die Picards befanden<br />

sich in einer Sackgasse.<br />

Die wichtigsten Mitglieder in<br />

seinem Club sowie einige Stadtgrößen<br />

wollten das Scheitern<br />

des Pros aber nicht zulassen. Sie<br />

setzten sich zusammen und debattierten,<br />

wie man die junge<br />

Familie unterstützen könnte.<br />

Der Vorschlag an Picard war<br />

denkbar simpel: Bis zu seiner<br />

Zeit als Tour-Pro zahlte man<br />

ihm für jede Par-Runde fünf<br />

Dollar und für jeden Schlag<br />

unter Par zehn Dollar.<br />

Innerhalb von 24 Stunden<br />

musste Picard lernen, mit<br />

immensem Druck zu spielen:<br />

Gutes Golf bedeutete Essen für<br />

ihn und seine Familie, ansonsten<br />

blieben die Teller leer. Die<br />

Zeit prägte ihn und machte ihn<br />

zu einem ehrgeizigen und erfolgreichen<br />

Wettkämpfer. Nach<br />

dem Wechsel ins Profilager<br />

gewann er 1932 mit der Mid-<br />

South Open seinen ersten Titel.<br />

Zwei Jahre später folgte sein<br />

nächster Streich: Bei der North<br />

& South Open.<br />

Ohne Fleiß kein Preis. Die<br />

Titel waren schön, aber Picard<br />

wollte mehr. Einen Monat vor<br />

dem Ryder Cup ’35 holte er sich<br />

professionelle Unterstützung<br />

von Alex Morrison. Picard wurde<br />

acht Tage von dem Schwung-<br />

Guru gedrillt. Der Trainings-<br />

Schwerpunkt lag dabei auf der<br />

Verbesserung seiner Beinarbeit.<br />

Der zukünftige Major-Champion<br />

schlug täglich an die 500<br />

Bälle. Mit der Konsequenz, dass<br />

Henry Picard<br />

Geboren: 28. November<br />

1906 in Plymouth,<br />

Massachusetts<br />

Gestorben: 30. April<br />

1997 in Charleston,<br />

South Carolina<br />

World Golf Hall of<br />

Fame: 2006<br />

Erfolge: Masters-<br />

Champion 1938 und<br />

PGA-Championship-<br />

Sieger 1939<br />

24 weitere Siege und<br />

zweimaliger Ryder-Cup<br />

Spieler<br />

seine Füße von Blasen überhäuft<br />

waren. Egal, die Hardcore-<br />

Einheiten hatten sich gelohnt:<br />

1935 gewann Picard sechs Turniere<br />

und wurde in das amerikanische<br />

Ryder Cup Team berufen.<br />

Ein Jahr später schlossen<br />

Morrison und Picard einen Vertrag<br />

ab, dass der PGA-Champion<br />

offizieller Vertreter des Trainingssystems<br />

von Morrison wurde.<br />

Major-Champion. Insgesamt<br />

gewann „Pick“, wie er von<br />

Freunden genannt wurde, in der<br />

Zeit von 1935 bis 1939 ganze<br />

21 seiner 26 Titel. Nach einer<br />

schweren Daumenverletzung<br />

mit anschließender Operation<br />

musste der Champion lange<br />

aussetzen und konnte erst drei<br />

Wochen vor dem Masters 1938<br />

wieder mit dem Training beginnen.<br />

Seine Erwartungshaltung<br />

war deshalb gering. Aufgrund<br />

heftigen Regens wurde die erste<br />

Runde auf Samstag verschoben.<br />

Picard beendete den Tag in den<br />

Top 10. Am Sonntag standen<br />

36 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Verdienter Sieg: Bobby Jones gratuliert Picard zum Masters Sieg 1938<br />

36 Löcher für die Pros an.<br />

Picard führte knapp nach zwei<br />

Par Runden. Der Sieger wurde<br />

am Montag ermittelt und es<br />

sollte ein spannender Tag<br />

werden. Seinen Vorsprung<br />

von zwei Schlägen konnte<br />

„Pick“ nicht lange halten,<br />

doch unter Druck zu spielen<br />

war er gewohnt. So ließ er<br />

Birdies folgen und gewann<br />

mit zwei Schlägen vor Harry<br />

Cooper und Ralph Guldahl.<br />

Zum Zweiten. Ein Jahr später,<br />

beim PGA Championship,<br />

kam es zum großen Showdown<br />

zwischen Picard und<br />

Byron Nelson. Picard, der Masters-Sieger<br />

aus dem Vorjahr,<br />

musste sich über 36 Löcher<br />

gegen den amtierenden Masters-Champ<br />

behaupten und<br />

»Golf ist so einfach –<br />

der Rückschwung ist alles!«<br />

Henry Picard<br />

lag nach 32 Loch eins Down.<br />

An der letzten Bahn verlor Nelson<br />

die Nerven. Er verschob<br />

seinen Siegesputt aus wenigen<br />

Metern. Picard glich aus.<br />

Im Stechen machte Picard am<br />

ersten Extra-Loch den Sack<br />

mit einem Birdie zu. Im selben<br />

Jahr gewann Picard die Geldrangliste<br />

und wurde in das Team<br />

des Ryder-Cups berufen.<br />

Nach seiner grandiosen Saison<br />

’39 wurde es ruhiger. Bis<br />

zu seinem letzten Sieg 1945<br />

stand der zweifache Major-<br />

Champion noch zwei Mal<br />

ganz oben auf dem Leaderboard.<br />

Fortan arbeitete er als<br />

Trainer und half unter anderem<br />

Ben Hogan und Sam<br />

Snead zu großen Erfolgen.<br />

Henry Picard verstarb 1997<br />

mit 90 Jahren. GT<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

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37<br />

„GOING 4 GOLD <strong>GOLF</strong>“<br />

PACKAGE AB 1.125 EUR P.P.*<br />

A L G A R V E<br />

Tel: +49(0)6421/6005 666 . serviceteam@vilavitahotels.com<br />

*7 Übernachtungen mit Frühstück, 3 x Halbpension, Transfer, Mietwagen,<br />

4 Greenfees inklusive Buggy (Oceânico Faldo und O´Connor)<br />

ab 1.125 EUR p.P. im Doppelzimmer (nach Verfügbarkeit)<br />

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STORY LESESTOFF<br />

ULRICH<br />

KAISER<br />

Althoch<br />

Illustration: Steffen Köpf<br />

Ulrich Kaiser<br />

Jahrgang 1934, lebt als freier<br />

Journalist in Gröbenzell bei<br />

München. Kolumnist,<br />

Kabarett-Schreiber, Filmautor.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor seit 1999<br />

Für jede Phase des<br />

Lebens gibt es<br />

feststehende Wörter<br />

– beispielsweise<br />

kommt bei<br />

den Anhängern<br />

des Fußballspiels öfter das<br />

Wort „Tor“ vor, Metzger reden<br />

gern von der „Wurst“, Politiker<br />

vom „Recht“, das sie<br />

haben. Das Wort, das bei den<br />

Golfspielern am meisten ausgesprochen<br />

wird, hat<br />

mit diesem Spiel eigentlich<br />

nichts zu tun, sondern<br />

gehört in eine völlig<br />

abwegige Abteilung.<br />

Man sagt diesem Wort<br />

nach, dass es der Erleichterung<br />

dient, wobei<br />

wiederum zu bemerken<br />

wäre, dass Erleichterungen<br />

sowohl auf dem<br />

psychischen wie auf<br />

dem physischen Gebiete<br />

möglich sind.<br />

Das bei den Golfspielern<br />

am meisten benutzte<br />

Wort heißt übrigens<br />

keineswegs „Fore“,<br />

obgleich es sich da um<br />

die einzige erlaubte<br />

lautere Äußerung handelt.<br />

Wie wir selbstverständlich<br />

wissen, trägt<br />

„Fore“ angeblich zur<br />

Warnung von Mitspielern<br />

und damit zur<br />

Sicherheit bei. Es wäre<br />

völlig unangebracht,<br />

wenn man zur Warnung anderer<br />

Spieler jenes andere,<br />

auch oben bis hierher nicht<br />

erwähnte Wort verwendet –<br />

solche Wörter gehören sich<br />

nicht und schon gar nicht mit<br />

großer Lautstärke. Das am<br />

meisten gebrauchte Wort,<br />

welches übrigens bis hierher<br />

immer noch nicht ausgesprochen<br />

beziehungsweise ausgeschrieben<br />

wurde, gilt im<br />

Regelfalle keineswegs einer<br />

anderen Person. Der Mensch<br />

verwendet es bei der Ausübung<br />

dieses Spiels, und zwar<br />

dann, wenn ihm damit ein<br />

Fehler unterlaufen ist. Spieler,<br />

denen ein lebenslanger Slice<br />

unterläuft, bei dem der Ball<br />

irgendwo in einer fremden<br />

Landschaft landet, benutzen<br />

das Wort nach jedem Schlag.<br />

Sie tragen damit zu einer<br />

irreführenden Erkenntnis<br />

bei – fremde Beobachter<br />

dieses Spiels<br />

kommen oft zu der<br />

Ansicht, dass der befreiende<br />

Schrei ein fester<br />

Bestandteil des Spiels<br />

ist.<br />

Der Schrei an sich –<br />

auch Kreischen, Brüllen,<br />

Zetern, Rufen – gilt<br />

übrigens für sich allein<br />

bereits als schwere Entgleisung<br />

gegen Sitte<br />

und Ordnung der Etikette,<br />

selbst wenn das<br />

mehrfach erwähnte<br />

Wort gar nicht geäußert<br />

wird. Die Lautstärke,<br />

die sich mit dem Wort<br />

verbindet und bis zum<br />

übernächsten Fairway<br />

störend vernommen<br />

wird, ist ein Teil des<br />

Ganzen. Es gibt Richter,<br />

die einen mildernden<br />

Umstand erkennen,<br />

wenn der Mörder durch<br />

38 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


deutsch<br />

den Lärm am kurzen Putt gestört<br />

wurde. Hier sollte darauf<br />

hingewiesen werden, dass das<br />

Wort nirgendwo in den Regeln<br />

oder ähnlichen Vorschriften<br />

geschrieben steht.<br />

Es gibt übrigens Menschen,<br />

die in diesen Fällen zu einer<br />

schnellen Selbstjustiz neigen,<br />

was aber gegen die erwähnte<br />

Etikette verstößt. Es gibt Länder,<br />

in denen man vor Beginn<br />

einer gemütlichen Runde die<br />

Schusswaffen im Sekretariat<br />

oder Proshop deponieren soll<br />

– eine Vorsichtsmaßnahme,<br />

die nicht immer ausreicht, da<br />

es heißblütige Spieler und<br />

auch Spielerinnen gibt, die<br />

ihren Putter zu einer Strafaktion<br />

benutzen. Der Versuch,<br />

im Clubhaus ein Gericht abzuhalten,<br />

muss als misslungen<br />

betrachtet werden, da<br />

eine entsprechende Jury nicht<br />

zu finden war. Außerdem gibt<br />

es da die brennende Frage der<br />

Damen, deren Geräusche auf<br />

einer völlig verschiedenen<br />

Frequenz ausgestrahlt werden<br />

und deshalb einer besonderen<br />

Betrachtung bedürfen.<br />

Um beim Thema zu bleiben:<br />

Jenes Wort, das die Golfspieler<br />

beim Spiel öfter benutzen<br />

als jedes andere, wird in<br />

Varianten nur selten von den<br />

großen Meistern benutzt. Sie<br />

beschränken sich darauf, einen<br />

schräg geschlagenen Ball mit<br />

gespanntem Blick zu verfolgen<br />

– dann flüstern sie dem Ball<br />

zu, dass er doch bitte nach<br />

links oder rechts driften soll,<br />

oder fliegen soll, oder herunterkommen<br />

soll. Vor allem<br />

die Bitte um das Herunterkommen<br />

wird in der Tat von<br />

jedem Ball befolgt. Es ist übrigens<br />

die einzig sichere Voraussage:<br />

Es ist noch jeder Ball<br />

wieder heruntergekommen.<br />

Das mehrfach erwähnte Wort,<br />

das selbst der grünste Anfänger<br />

bereits beherrscht, dient<br />

keineswegs dem Mutmachen<br />

oder als Zeichen der Zufriedenheit<br />

– es ist kaum zur Irreführung<br />

des Mitspielers geeignet<br />

– es ist mehrheitlich als<br />

Zeichen großer Enttäuschung<br />

und Unzufriedenheit zu verstehen.<br />

Der Mensch benutzt<br />

es durchaus nicht ausschließlich<br />

bei diesem Spiel. Es wird<br />

vielmehr auch beispielsweise<br />

bei der Benutzung eines<br />

Hammers im eigenen Heim<br />

verwendet – vor allem dann,<br />

wenn der Hammer auf den<br />

Daumen herunterfällt. Kann<br />

aber auch sein, dass dabei ein<br />

Autounfall eine Rolle spielt,<br />

dass man im Haus einen Wasserrohrbruch<br />

erleidet, dass<br />

man sich an einer zu heißen<br />

Suppe die Lippen verbrennt.<br />

Kinder und Jugendliche neigen<br />

bei der Entwicklung des<br />

Charakters dazu, das unausgesprochene<br />

Wort leichtfertig<br />

zu benutzen und erhalten<br />

dann regelmäßig eine Ermahnung<br />

der Erziehungsberechtigten,<br />

den Mund zuhalten –<br />

es heißt dann immer, dass<br />

man das nicht tut und dass<br />

man solche Wörter nicht benutzt.<br />

Manche Erwachsene entschuldigen<br />

sich gar im Namen<br />

ihrer Kinder, was aber einigermaßen<br />

sinnlos ist. Leichtfertige<br />

Eltern knuddeln mit<br />

ihrem Nachwuchs im Babyalter<br />

herum und sprechen<br />

dabei freudig bewegt von<br />

einer Reaktion in der entsprechenden<br />

Babyhose – so als ob<br />

sich durch den übelriechenden<br />

Inhalt der Hose eine<br />

besondere künftige Intelligenz<br />

abzeichnet. Oder zumindest<br />

ein gerader Drive über zwohundertachtzig<br />

Meter in Verbindung<br />

mit einem besonderen<br />

Talent für den Sechsmeterputt.<br />

Der Spieler, der den Beweis<br />

eines Ärgers durch die Verwendung<br />

des oft genug hier nicht<br />

erwähnten Wortes erbrachte,<br />

zeigt seinen Mitspielern natürlich<br />

eine Unsicherheit, die in<br />

diesem Spiel niemals hilfreich<br />

sein kann. Der routinierte<br />

Mitspieler wird bei der<br />

Gelegenheit dem anderen versichern,<br />

wie sehr er ein Missgeschick<br />

bedauert: „Sie haben<br />

aber auch wirklich viel Pech!“<br />

Allein dafür sollte man mindestens<br />

drei Strafschläge verhängen.<br />

Bei dem am meisten benutzten<br />

Wort dieses Spiels handelt<br />

es sich übrigens um die von<br />

Mensch und Tier durch den<br />

Darm ausgeschiedenen Stoffe.<br />

Das Wort stammt aus dem<br />

Althochdeutschen. GT<br />

BUCH-TIPP<br />

Was Sie schon immer über den<br />

dicken Schorsch wissen wollten:<br />

Das witzige Opus von GT-Autor Uli<br />

Kaiser gibt’s beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

Verlag, Tel. 089/42 71 81 81<br />

oder Internet: www.golftime.de.<br />

Preis: € 19,90 + € 3,– Porto<br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de 39


ROBO-TEST BÄLLE 2011<br />

BALLERMANN<br />

Robo-Balltest 45 Bälle (17 Performance- und 28 Distance-Modelle)<br />

der führenden Hersteller auf dem Prüfstand.<br />

Text: Marcus Brunnthaler, Fotos: Sammy Minkoff<br />

40 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


.com<br />

In einem Interview vor wenigen<br />

Wochen hatte Colin Montgomerie<br />

die enormen Entwicklungssprünge<br />

der Ballindustrie bemängelt:<br />

„Wir brauchen keine<br />

längeren Bälle, weil wir es uns<br />

nicht mehr leisten können, andauernd<br />

die Plätze anzupassen und noch länger<br />

bauen zu müssen.“ Aus Sicht des Profis<br />

mag das vielleicht zutreffen, ganz anders<br />

verhält es sich da jedoch aus der Sicht<br />

des Amateurs: Hier kann der Ball gar<br />

nicht weit genug fliegen.<br />

Was die Bälle der Saison 2011 auf dem<br />

Balltest-Profis: Jonathan Taylor und der Miya Shot Robo V<br />

Kasten haben und welcher für Sie der<br />

Richtige ist, zeigt der GT-Robotest auf<br />

den folgenden Seiten.<br />

Rekord & Änderungen. 45 Bälle auf<br />

dem Prüfstand durch Mensch und<br />

Maschine, darunter 28 Distance- und<br />

17 Performance-Modelle – das ist Rekord<br />

in der 14-jährigen Geschichte von <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>. Gleichzeitig gibt es ein paar wichtige<br />

Änderungen auch für zukünftige<br />

Tests: Ab sofort verzichten wir auf die<br />

Vergabe von Punkten und stellen dafür<br />

die wichtigsten Charts zur Verfügung,<br />

die die Performance der Modelle in den<br />

jeweiligen Kategorien widerspiegeln.<br />

Dadurch hat der Leser die Möglichkeit,<br />

für ihn relevante Performance-Eigenschaften<br />

individuell zu bewerten und<br />

sich einen noch genaueren Überblick<br />

über Stärken und evtl. Schwächen eines<br />

Modells zu machen.<br />

Testverfahren unverändert. Wie bei<br />

allen Balltests der Vergangenheit<br />

wurden die Modelle<br />

mit einem Driver (Taylor<br />

Made R11, 10,5°, Graphitschaft<br />

R, S), einem 6er-<br />

Eisen (TaylorMade Tour<br />

Preferred MC, 30°, Graphitschaft<br />

R, S) und einem<br />

60°-Lob Wedge (Ping Tour,<br />

Stahlschaft) geschlagen,<br />

um die Performance-Eigenschaften<br />

der Bälle in verschiedenen<br />

Spielsituationen<br />

zu simulieren. Das Ganze<br />

mit jeweils zehn Schlägen<br />

pro Kategorie, also insgesamt<br />

30 pro Ball.<br />

Unterteilt sind die Distance-Bälle<br />

wegen der Menge<br />

an getesteten Modellen<br />

nach Preis in zwei Gruppen,<br />

die jeweils auf der linken<br />

Seite dargestellt sind.<br />

Die Performance-Bälle wiederum<br />

sind in einer Gruppe<br />

dargestellt, jeweils in<br />

den Charts auf den rechten<br />

Seiten.<br />

Aufgeführt sind die Bewertungskategorien,<br />

die für die<br />

jeweilige Spielsituation die<br />

größte Relevanz haben.<br />

Entsprechend sind auch die Ranglisten<br />

angelegt: So sollte der Ball mit z. B. dem<br />

Lob Wedge möglichst viel Spin generieren,<br />

gleichzeitig auch möglichst wenig<br />

Roll, daher sind hier die Ranglisten in<br />

absteigender Folge geführt. Beim Driver<br />

wiederum sollte der Ball möglichst wenig<br />

Spin aufnehmen, daher verläuft hier die<br />

Rangliste in aufsteigender Reihenfolge.<br />

Aber sehen Sie selbst.<br />

<br />

Distance Bälle<br />

Nach Alphabet<br />

Modell Schichten €/12<br />

Bridgestone e5 2 35,80<br />

Bridgestone e6 3 35,80<br />

Bridgestone e7 3 35,80<br />

Bridgestone xFixx 2 24,00<br />

Callaway HX Diablo 2 29,99<br />

Callaway HX Diablo Tour 3 29,99<br />

Callaway Solaire 2 24,99<br />

Callaway Warbird Plus 2 24,00<br />

Flake Classic 2 10,68<br />

Flake Tour 3 14,28<br />

Komperdell High Velocity Gold 3 49,95<br />

Komperdell High Velocity Silver 3 39,95<br />

MacGregor DX 2 24,00<br />

MaxFli Noodle 2 19,99<br />

Nike Crush 2 25,00<br />

Nike One Vapor Speed 3 40,00<br />

Nike Power Distance Long 2 25,00<br />

Nike Power Distance Soft 2 25,00<br />

Nike Power Distance Women 2 25,00<br />

Srixon AD 333 2 24,00<br />

Srixon Distance 2 19,99<br />

Srixon Soft Feel 2 24,00<br />

Srixon Soft Feel Lady 2 24,00<br />

TaylorMade Burner 2 24,00<br />

TaylorMade XD 2 19,99<br />

Titleist NXT Extreme 2 36,00<br />

Wilson Staff DX2 Soft 2 25,00<br />

Wilson Staff DX3 Soft 3 29,99<br />

Performance Bälle<br />

Modell Schichten €/12<br />

Bridgestone B330 3 54,00<br />

Bridgestone B330 RX 3 54,00<br />

Bridgestone Tour 330s 4 44,99<br />

Bridgestone Tour B330 RXS 3 44,99<br />

Callaway Tour i(s) 3 49,99<br />

Callaway Tour i(z) 4 49,99<br />

Flake Pro 3 23,88<br />

MacGregor VIP 3 54,00<br />

Nike One Tour 4 40,00<br />

Nike One Tour D 3 40,00<br />

Srixon Z-Star XV Pure White 3 49,99<br />

Srixon Z-Star XV Tour Yellow 4 54,00<br />

TaylorMade Burner Tour 2 29,99<br />

TaylorMade Burner TP 3 29,99<br />

Titleist Pro V1 3 59,00<br />

Titleist Pro V1x 3 59,00<br />

Wilson Staff FG Tour 3 49,99<br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

41


ROBO-TEST BÄLLE 2011: DISTANCE BÄLLE bis 2,– EURO/STÜCK<br />

Schwung-Geschwindigkeit:<br />

Lob Wedge 60°<br />

65 mph (~ 105 km/h)<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

Carry<br />

(m)<br />

102,1 Srixon Soft Feel Lady 8922 Srixon Soft Feel Lady 14,9 Flake Tour 63,4 Srixon Soft Feel Lady 3,5 Srixon Soft Feel Lady<br />

101,1 Srixon AD 333 8874 Srixon AD 333 14,7 Flake Classic 62,4 Srixon AD 333 3,7 Srixon AD 333<br />

100,8 Bridgestone xFixx 8852 Callaway Warbird Plus 14,6 MacGregor DX 62,3 Bridgestone xFixx 3,7 Callaway Warbird Plus<br />

100,0 TaylorMade Burner 8632 Srixon Distance 14,1 TaylorMade Burner 62,1 TaylorMade Burner 3,9 Bridgestone xFixx<br />

99,7 Callaway Warbird Plus 8502 Bridgestone xFixx 14,0 Srixon Soft Feel 61,5 Srixon Soft Feel 4,1 TaylorMade XD<br />

99,5 Srixon Soft Feel 8019 TaylorMade XD 13,9 MaxFli Noodle 61,0 Callaway Warbird Plus 4,3 Srixon Soft Feel<br />

99,1TaylorMade XD 7130 Srixon Soft Feel 12,9 Srixon Distance 60,8 TaylorMade XD 4,3 Flake Tour<br />

98,5 MacGregor DX 6868 TaylorMade Burner 12,7 TaylorMade XD 60,8 MacGregor DX 4,7 TaylorMade Burner<br />

98,2 Flake Tour 6615 Flake Tour 172,6 Srixon Soft Feel Lady 60,0 Flake Tour 4,8 Srixon Distance<br />

97,8 MaxFli Noodle 6253 MaxFli Noodle 12,6 Bridgestone xFixx 60,0 MaxFli Noodle 5,1 MacGregor DX<br />

97,6 Srixon Distance 6054 MacGregor DX 12,3 Srixon AD 333 59,6 Flake Classic 5,3 MaxFli Noodle<br />

97,4 Flake Classic 5671 Flake Classic 12,0 Callaway Warbird Plus 58,3 Srixon Distance 5,4 Flake Classic<br />

DISTANCE BÄLLE ab 2,– EURO/STÜCK<br />

Je höherr,<br />

desto besser<br />

Je weiter,<br />

destobesser<br />

Roll<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

destobesser<br />

103,4 Titleist NXT Extreme 10016 Bridgestone e5 14,9 Titleist NXT Extreme 65,7 Titleist NXT Extreme 2,2 Callaway HX Diablo Tour<br />

101,8 Callaway Solaire 9498 Callaway HX Diablo Tour 14,7 Komperdell HV Gold 63,1 Callaway HX Diablo 3,2 Callaway Solaire<br />

101,6 Nike PD Women 9374 Nike One Vapor Speed 13,9 Wilson Staff Dx2 Soft 63,0 Callaway Solaire 3,2 Nike PD Women<br />

101,5 Callaway HX Diablo 9293 Wilson Staff Dx3 Soft 13,8 Callaway HX Diablo Tour 62,8 Nike PD Women 3,5 Callaway HX Diablo<br />

101,3 Bridgestone e6 9240 Nike Crush 13,5 Komperdell HV Silver 62,6 Bridgestone e6 3,5 Bridgestone e6<br />

101,3 Callaway HX Diablo Tour 9176 Nike PD Women 13,3 Bridgestone e7 62,2 Nike PD Soft 3,5 Callaway HX Diablo Tour<br />

100,7 Nike PD Soft 9166 Bridgestone e6 13,2 Callaway HX Diablo 61,9 Nike PD Long 3,5 Wilson Staff Dx3 Soft<br />

100,6 Nike One Vapor Speed 9106 Callaway Solaire 12,9 Nike PD Long 61,8 Komperdell HV Silver 3,5 Nike One Vapor Speed<br />

100,6 Wilson Staff Dx3 Soft 8778 Nike PD Soft 12,6 Nike PD Soft 61,7 Nike One Vapor Speed 3,6 Wilson Staff Dx3 Soft<br />

100,3 Nike PD Long 8195 Callaway HX Diablo 12,4 Bridgestone e6 61,6 Wilson Staff Dx2 Soft 3,9 Nike PD Long<br />

100,1 Bridgestone e5 8126 Nike PD Long 12,2 Callaway Solaire 61,6 Wilson Staff Dx3 Soft 4,0 Bridgestone e5<br />

100,0 Nike Crush 7431 Komperdell HV Silver 12,0 Nike One Vapor Speed 61,5 Callaway HX Diablo Tour 4,4 Nike Crush<br />

99,9 Komperdell HV Silver 7013 Bridgestone e7 12,0 Nike PD Women 61,1 Nike Crush 4,6 Komperdell HV Silver<br />

99,6 Wilson Staff Dx2 Soft 6963 Wilson Staff Dx2 Soft 11,8 Wilson Staff Dx3 Soft 60,4 Bridgestone e5 4,7 Wilson Staff Dx2 Soft<br />

97,2 Bridgestone e7 6342 Titleist NXT Extreme 11,6 Nike Crush 59,2 Bridgestone e7 5,5 Bridgestone e7<br />

95,7 Komperdell HV Gold 5198 Komperdell HV Gold 10,4 Bridgestone e5 58,1 Komperdell HV Gold 5,7 Komperdell HV Gold<br />

Roll<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

42 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Schwung-Geschwindigkeit:<br />

Lob Wedge 60°<br />

75 mph (~ 121 km/h)<br />

.com<br />

PERFORMANCE BÄLLE<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Maximale Höhe<br />

(m)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

117,2 Bridgestone T B330RXS 11901 Nike One Tour 17,8 TaylorMade Burner Tour 78,0 Bridgestone T B330RXS 0,6 Nike One Tour D<br />

116,3 Wilson Staff FG Tour 11510 Titleist Pro V1 16,8 Bridgestone T B330RXS 77,2 Wilson Staff FG Tour 0,6 Bridgestone Tour 330s<br />

116,2 Titleist Pro V1 11496 Callaway Tour i(s) 16,7 TaylorMade Burner TP 76,9 Bridgestone B330 RX 0,6 Bridgestone T B330RXS<br />

116,0 Bridgestone B330 RX 11496 Titleist Pro V1x 16,7 Bridgestone B330 RX 76,9 Srixon Z-Star XV White 0,7 Titleist Pro V1<br />

116,0 Srixon Z-Star XV White 11422 Flake Pro 16,6 Wilson Staff FG Tour 76,9 Titleist Pro V1 0,7 Nike One Tour<br />

115,8 Bridgestone Tour 330s 11331 Nike One Tour D 16,1 Bridgestone Tour 330s 76,7 TaylorMade Burner TP 0,8 TaylorMade Burner TP<br />

115,7 TaylorMade Burner TP 11253 Bridgestone Tour 330s 16,1 Srixon Z-Star XV White 76,7 Bridgestone Tour 330s 0,8 Callaway Tour i(s)<br />

115,6 Callaway Tour i(s) 11192 Bridgestone B330 16,0 Nike One Tour D 76,4 Nike One Tour D 0,9 Titleist Pro V1x<br />

115,3 Nike One Tour D 11185 Callaway Tour i(z) 15,7 Titleist Pro V1 76,3 TaylorMade Burner Tour 0,9 Srixon Z-Star XV White<br />

115,2 TaylorMade Burner Tour 11137 Bridgestone T B330RXS 15,5 MacGregor VIP 76,3 Callaway Tour i(s) 1,0 Callaway Tour i(z)<br />

114,4 MacGregor VIP 11086 MacGregor VIP 15,4 Callaway Tour i(s) 75,2 MacGregor VIP 1,0 Flake Pro<br />

114,4 Titleist Pro V1x 11022 Srixon Z-Star XV Yellow 15,3 Bridgestone B330 75,1 Titleist Pro V1x 1,0 MacGregor VIP<br />

114,3 Nike One Tour 11006 Srixon Z-Star XV White 15,3 Srixon Z-Star XV Yellow 74,9 Flake Pro 1,0 Bridgestone B330<br />

114,2 Flake Pro 10803 TaylorMade Burner TP 15,1 Titleist Pro V1x 74,8 Nike One Tour 1,1 Wilson Staff FG Tour<br />

113,7 Bridgestone B330 10733 Bridgestone B330 RX 15,1 Callaway Tour i(z) 74,5 Bridgestone B330 1,1 Srixon Z-Star XV Yellow<br />

113,5 Srixon Z-Star XV Yellow 10633 Wilson Staff FG Tour 14,9 Flake Pro 74,3 Srixon Z-Star XV Yellow 1,5 TaylorMade Burner Tour<br />

113,2 Callaway Tour i(z) 9590 TaylorMade Burner Tour 14,6 Nike One Tour 74,0 Callaway Tour i(z) 1,9 Bridgestone B330 RX<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

destobesser<br />

Roll<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Viel Spin Rate und einen kurzen Roll: Die Anforderungen mit dem Lob Wedge<br />

Lob Wedge. Wie verhalten<br />

sich die getesteten Modelle<br />

bei der Annäherung auf’s<br />

Grün? Beim Lob Wedge sollte<br />

der Ball im Treffmoment<br />

idealer Weise möglichst viel<br />

Spin aufnehmen, möglichst<br />

hoch fliegen und dann, nach<br />

der Landung, möglichst<br />

schnell zur Ruhe kommen.<br />

Die hierfür relevanten Kriterien<br />

Ball Speed (die generierte<br />

Ballgeschwindigkeit im Treffmoment),<br />

Spin Rate, maximale<br />

Höhe der Flugbahn,<br />

Carry und Roll, sind in den<br />

Tabellen auf diesen Seiten<br />

aufgeführt.<br />

Getestet wurden die Bälle einheitlich<br />

mit einem Ping Tour<br />

W Lob Wedge (60°) mit<br />

Stahlschaft. Angepasst an die<br />

jeweilige Zielgruppe wurden<br />

die Distance-Bälle langsamer<br />

geschlagen als die Performance-Modelle.<br />

Die Distance-<br />

Bälle wurden wegen ihrer<br />

Menge in zwei, nach Preis getrennten,<br />

Gruppen unterteilt.<br />

Interpretation. Beim Studieren<br />

der Tabellen lassen sich<br />

gewisse Tendenzen erkennen:<br />

Lob Wedges mit hoher Ball<br />

Speed generieren nicht unbedingt<br />

die höchste Ballflughöhe,<br />

jedoch meist das längste<br />

Carry. Die Spin Rate wiederum<br />

scheint sich maßgeblich<br />

auf den Roll auszuwirken: Je<br />

niedriger, desto länger scheint<br />

hier die Tendenz. Anders gesprochen:<br />

Je höher die Spin<br />

Rate, desto schneller kommt<br />

der Ball nach der Landung<br />

zur Ruhe.<br />

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43


ROBO-TEST BÄLLE 2011: DISTANCE BÄLLE bis 2,– EURO/STÜCK<br />

Schwung-Geschwindigkeit:<br />

6er-Eisen 28°<br />

80 mph (~ 129 km/h)<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

subjektiv<br />

Carry<br />

(m)<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

182,1 TaylorMade Burner 6207 Srixon Distance 154,1 Srixon Soft Feel Lady 167,8 Srixon Soft Feel Lady 2,5 Srixon Distance<br />

181,6 MaxFli Noodle 6095 Srixon AD 333 149,6 TaylorMade Burner 159,7 TaylorMade Burner 2,7 Bridgestone xFixx<br />

181,2 MacGregor DX 6084 Flake Tour 149,2 MaxFli Noodle 159,1 MaxFli Noodle 2,8 MaxFli Noodle<br />

181,1 Flake Tour 6049 MacGregor DX 148,2 TaylorMade XD 158,2 TaylorMade XD 2,9 Srixon Soft Feel<br />

181,1 TaylorMade XD 5923 Srixon Soft Feel 146,1 MacGregor DX 155,5 Callaway Warbird Plus 3,4 Srixon AD 333<br />

180,2 Srixon Soft Feel Lady 5898 Bridgestone xFixx 146,0Flake Tour 155,2 MacGregor DX 3,6 TaylorMade XD<br />

180,2 Bridgestone xFixx 5834 Flake Classic 145,6 Callaway Warbird Plus 155,0 Flake Tour 3,8 Srixon Soft Feel Lady<br />

179,6 Srixon AD 333 5601 Callaway Warbird Plus 145,5 Bridgestone xFixx 155,0 Bridgestone xFixx 3,9 Flake Tour<br />

179,5 Srixon Distance 5457 TaylorMade XD 144,7 Srixon Soft Feel 154,1 Srixon Soft Feel 4,6 MacGregor DX<br />

179,4 Srixon Soft Feel 5386 TaylorMade Burner 144,3 Srixon AD 333 153,8 Flake Classic 5,1 Callaway Warbird Plus<br />

179,2 Callaway Warbird Plus 5372 MaxFli Noodle 143,9 Srixon Distance 153,5 Srixon AD 333 5,2 TaylorMade Burner<br />

178,4 Flake Classic 4041 Srixon Soft Feel Lady 143,8 Flake Classic 152,9 Srixon Distance 5,4 Flake Classic<br />

DISTANCE BÄLLE ab 2,– EURO/STÜCK<br />

Je weiter,<br />

desto besser<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

subjektiv<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

desto besser<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

181,6 Komperdell HV Silver 6703 Komperdell HV Gold 154,5 Nike PD Long 169,6 Nike PD Long 1,7 Nike PD Long<br />

181,6 Callaway HX Diablo 6308 Bridgestone e7 151,0 Callaway Solaire 162,8 Callaway Solaire 1,8 Komperdell HV Silver<br />

181,4 Nike PD Long 6164 Bridgestone e5 149,6 Callaway HX Diablo 159,9 Callaway HX Diablo 2,4 Nike Crush<br />

180,9 Wilson Staff Dx3 Soft 5999 Komperdell HV Silver 148,1 Nike PD Soft 159,3 Nike PD Soft 2,6 Nike PD Women<br />

180,5 Callaway Solaire 5885 Titleist NXT Extreme 147,8 Wilson Staff Dx3 Soft 158,4 Nike One Vapor Speed 2,7 Callaway Solaire<br />

180,4 Wilson Staff Dx2 Soft 5826 Bridgestone e6 147,8 Nike One Vapor Speed 157,8 Wilson Staff Dx3 Soft 2,7 Nike One Vapor Speed<br />

180,3 Bridgestone e6 5757 Callaway HX Diablo Tour 147,4 Wilson Staff Dx2 Soft 157,7 Wilson Staff Dx2 Soft 2,7 Bridgestone e6<br />

180,3 Callaway HX Diablo Tour 5618 Nike Crush 147,2 Nike PD Women 157,7 Nike PD Women 3,2 Wilson Staff Dx3 Soft<br />

180,1 Nike One Vapor Speed 5519 Wilson Staff Dx3 Soft 146,8 Komperdell HV Silver 155,9 Komperdell HV Silver 3,4 Bridgestone e5<br />

179,8 Bridgestone e7 5448 Wilson Staff Dx2 Soft 146,3 Callaway HX Diablo Tour155,7 Callaway HX Diablo Tour 4,0 Wilson Staff Dx2 Soft<br />

179,8 Komperdell HV Gold 5333 Nike PD Women 145,9 Bridgestone e6 155,4 Bridgestone e6 4,0 Callaway HX Diablo Tour<br />

179,7 Nike PD Women 5274 Nike One Vapor Speed 144,8 Titleist NXT Extreme 154,9 Nike Crush 4,2 Bridgestone e7<br />

179,6 Nike PD Soft 5259 Callaway HX Diablo 144,8 Nike Crush 154,4 Titleist NXT Extreme 4,3 Callaway HX Diablo<br />

179,5 Titleist NXT Extreme 5068 Nike PD Soft 143,8 Bridgestone e7 153,0 Bridgestone e5 4,7 Nike PD Soft<br />

179,3 Bridgestone e5 4682 Callaway Solaire 143,8 Bridgestone e5 152,7 Bridgestone e7 5,1 Titleist NXT Extreme<br />

178,5 Nike Crush 4053 Nike PD Long 142,7 Komperdell HV Gold 151,0 Komperdell HV Gold 5,2 Komperdell HV Gold<br />

44 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Schwung-Geschwindigkeit:<br />

6er-Eisen 28°<br />

95 mph (~ 153 km/h)<br />

.com<br />

PERFORMANCE BÄLLE<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

subjektiv<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

destobesser<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

212,2 MacGregor VIP 7122 Nike One Tour 180,8 Wilson Staff FG Tour 189,7 Wilson Staff FG Tour 1,2 Callaway Tour i(z)<br />

211,4 Wilson Staff FG Tour 6779 Titleist Pro V1 176,3 TaylorMade Burner Tour 183,8 Bridgestone B330 RX 1,3 Callaway Tour i(s)<br />

211,1 TaylorMade Burner Tour 6453 MacGregor VIP 176,0 Bridgestone B330 RX 183,3 TaylorMade Burner Tour 1,3 Flake Pro<br />

211,1 Bridgestone Tour 330s 6428 Bridgestone T B330RXS 175,6 Nike ONE Tour D 182,9 Nike ONE Tour D 1,6 TaylorMade Burner Tour<br />

210,8 Titleist Pro V1x 6351 Bridgestone Tour 330s 174,7 MacGregor VIP 182,3 Flake Pro 2,1 Titleist Pro V1<br />

210,8 Bridgestone T B330RXS 6348 TaylorMade Burner TP 174,6 Callaway Tour i(z) 182,2 Callaway Tour i(z) - 2,3MacGregor VIP<br />

210,1 Titleist Pro V1 6338 Bridgestone B330 174,5 Callaway Tour i(s) 181,8 Callaway Tour i(s) 2,6 Wilson Staff FG Tour<br />

210,1 Srixon Z-Star XV White 6266 Srixon Z-Star XV Yellow 174,5 Flake Pro 181,0 MacGregor VIP 2,8 Bridgestone Tour 330s<br />

209,8 Nike ONE Tour D 6260 Titleist Pro V1x 174,2 Titleist Pro V1x 180,9 Srixon Z-Star XV White 2,9 TaylorMade Burner TP<br />

209,6 TaylorMade Burner TP 6150 Srixon Z-Star XV White 174,1 Srixon Z-Star XV White 180,4 Titleist Pro V1x 3,0 Nike ONE Tour D<br />

209,5 Bridgestone B330 5940 Callaway Tour i(s) 174,0 Bridgestone Tour 330s 180,1 Bridgestone Tour 330s 3,4 Nike ONE Tour<br />

209,5 Bridgestone B330 RX 5893 TaylorMade Burner Tour 173,5 Bridgestone T B330RXS 180,0 Bridgestone T B330RXS 4,0 Titleist Pro V1x<br />

209,3 Callaway Tour i(s) 5845 Callaway Tour i(z) 172,8 TaylorMade Burner TP 179,2 Bridgestone B330 4,9 Bridgestone B330 RX<br />

209,0 Callaway Tour i(z) 5804 Nike ONE Tour D 172,7 Bridgestone B330 179,2 TaylorMade Burner TP 6,3 Srixon Z-Star XV White<br />

208,5 Srixon Z-Star XV Yellow 5684 Bridgestone B330 RX 172,1 Srixon Z-Star XV Yellow 178,7 Srixon Z-Star XV Yellow 7,9 Srixon Z-Star XV Yellow<br />

208,4 Nike One Tour 5684 Flake Pro 171,4 Titleist Pro V1 177,1 Titleist Pro V1 8,1 Bridgestone B330<br />

208,0 Flake Pro 5190 Wilson Staff FG Tour 168,8 Nike ONE Tour 174,8 Nike ONE Tour 8,9 Bridgestone T B330RXS<br />

Langes Carry und geringe Abweichung: Die Idealperformance mit dem Eisen<br />

Eisen 6. Das Eisen, im konkreten<br />

Fall ein TaylorMade<br />

Tour Preferred MC (#6), dient<br />

in der Regel für Transportschläge<br />

und zum Angriff des<br />

Grüns. Daher wird auf folgende<br />

Bewertungskriterien Wert<br />

gelegt: Hohe Ball Speed im<br />

Treffmoment, langes Carry,<br />

lange Gesamtdistanz (Carry<br />

plus Roll) und möglichst geringe<br />

Abweichung.<br />

Mit der Bewertung der Spin<br />

Rate ist dies beim mittleren<br />

Eisen so eine Sache: Wir<br />

sehen sie als subjektiv an und<br />

listen sie unabhängig von<br />

einer Bewertung. Daher sind<br />

hier zwei Modelle mit Bild<br />

aufgeführt: Das mit der höchsten<br />

und das mit der niedrigsten<br />

Spin Rate. Ähnlich verhält<br />

es sich auch mit dem Roll:<br />

Während viele Golfer gerne<br />

viel Roll und damit Gesamtdistanz<br />

gewinnen, sehen gerade<br />

bessere Spieler das Eisen<br />

als Präzisionswerkzeug und<br />

möchten möglichst wenig Roll.<br />

In unserem Fall „versteckt“<br />

sich der Roll in der Gesamtdistanz<br />

und spielt zumindest<br />

indirekt eine Rolle.<br />

Beim Studieren der Tabellen<br />

fällt auf, dass eine hohe Spin<br />

Rate maßgeblich die Länge<br />

des Carrys beinflusst. Dies<br />

resultiert aus der flacheren<br />

Flugbahn und zieht in der<br />

Regel auch einen längeren<br />

Roll und damit eine längere<br />

Gesamtdistanz nach sich.<br />

Auf die Genauigkeit, also die<br />

seitliche Abweichung, scheinen<br />

diese Faktoren keine Auswirkung<br />

zu haben. <br />

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45


ROBO-TEST BÄLLE 2011: DISTANCE BÄLLE bis 2,– EURO/STÜCK<br />

Schwung-Geschwindigkeit:<br />

Driver 10,5°<br />

90 mph (~ 145 km/h)<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je weniger,<br />

desto besser<br />

Carry<br />

(m)<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

207,7 Flake Tour 3041 Srixon Soft Feel 183,4 Flake Tour 207,6 MacGregor DX 2,9 TaylorMade Burner<br />

207,6 MaxFli Noodle 3107 MacGregor DX 183,3 MaxFli Noodle 206,4 MaxFli Noodle 3,0 MaxFli Noodle<br />

207,4 MacGregor DX 3167 TaylorMade Burner 183,3 MacGregor DX 206,0 Srixon Soft Feel 4,0 Srixon Distance<br />

206,7 TaylorMade XD 3177 Srixon Distance 182,0 TaylorMade XD 1205,9 TaylorMade Burner 4,5 Srixon Soft Feel<br />

206,6 TaylorMade Burner 3209 Srixon Soft Feel Lady 181,7 Srixon Distance 205,7 Flake Tour 14,7 Callaway Warbird Plus<br />

206,5 Flake Classic 3231 TaylorMade XD 181,6 TaylorMade Burner 205,5 Srixon Distance 4,8 Srixon AD 333<br />

1206,4 Srixon AD 333 3245 Bridgestone xFixx 181,6 Srixon AD 333 205,4 TaylorMade XD 5,7 MacGregor DX<br />

206,2 Srixon Soft Feel Lady 3266 MaxFli Noodle 181,4 Srixon Soft Feel Lady 205,0 Srixon Soft Feel Lady 6,4 Flake Tour<br />

206,2 Bridgestone xFixx 3293 Srixon AD 333 181,4 Flake Classic 204,7 Bridgestone xFixx 6,6 Bridgestone xFixx<br />

206,2 Srixon Distance 3343 Flake Tour 181,3 Bridgestone xFixx 204,5 Srixon AD 333 6,7 Flake Classic<br />

206,0 Callaway Warbird Plus 3347 Flake Classic 180,7 Srixon Soft Feel 204,0 Flake Classic 7,3 TaylorMade XD<br />

205,8 Srixon Soft Feel 3379 Callaway Warbird Plus 180,5 Callaway Warbird Plus 203,0 Callaway Warbird Plus 9,9 Srixon Soft Feel Lady<br />

DISTANCE BÄLLE ab 2,– EURO/STÜCK<br />

Je weiter,<br />

desto besser<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je weniger,<br />

desto besser<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

desto besser<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

212,2 Titleist NXT Extreme 2875 Callaway HX Diablo 191,1 Titleist NXT Extreme 211,3 Titleist NXT Extreme 3,3 Komperdell HV Gold<br />

209,4 Komperdell HV Gold 2981 Nike PD Soft 185,8 Komperdell HV Gold 209,4 Callaway HX Diablo 3,7 Komperdell HV Silver<br />

208,0 Callaway HX Diablo Tour 3002 Nike PD Long 184,2 Callaway HX Diablo Tour 208,2 Komperdell HV Silver 4,1 Nike PD Long<br />

207,7 Callaway HX Diablo 3063 Komperdell HV Silver 183,7 Bridgestone e7 208,1 Komperdell HV Gold 4,2 Callaway Solaire<br />

207,4 Bridgestone e7 3132 Wilson Staff Dx2 Soft 183,6 Komperdell HV Silver 207,9 Nike PD Long 4,4 Bridgestone e7<br />

207,4 Komperdell HV Silver 3203 Nike One Vapor Speed 182,4 Nike PD Long 207,0 Callaway HX Diablo Tour 4,8 Callaway HX Diablo Tour<br />

207,0 Nike One Vapor Speed 3256 Wilson Staff Dx3 Soft 182,2 Callaway HX Diablo 205,7 Nike PD Soft - 4,9 Callaway HX Diablo<br />

206,9 Nike PD Long 3264 Nike Crush 181,3 Bridgestone e6 205,6 Bridgestone e7 4,9 Nike PD Women<br />

206,3 Callaway Solaire 3267 Callaway HX Diablo Tour 181,2 Nike PD Women 205,3 Nike One Vapor Speed - 5,3 Nike One Vapor Speed<br />

206,0 Nike PD Women 3278 Nike PD Women 181,2 Callaway Solaire 204,2 Nike PD Women 5,3 Titleist NXT Extreme<br />

206,0 Bridgestone e5 3302 Bridgestone e6 180,8 Wilson Staff Dx3 Soft 204,2 Wilson Staff Dx3 Soft 5,9 Wilson Staff Dx3 Soft<br />

206,0 Bridgestone e6 3320 Komperdell HV Gold 180,5 Nike PD Soft 204,0 Bridgestone e6 6,3 Bridgestone e5<br />

205,8 Wilson Staff Dx3 Soft 3343 Bridgestone e7 180,4 Nike One Vapor Speed 203,8 Callaway Solaire 6,6 Nike PD Soft<br />

205,3 Nike Crush 3353 Callaway Solaire 180,1 Nike Crush 203,7 Wilson Staff Dx2 Soft 6,6 Bridgestone e6<br />

204,8 Nike PD Soft 3387 Titleist NXT Extreme 179,4 Bridgestone e5 203,5 Nike Crush 6,7 Nike Crush<br />

204,7 Wilson Staff Dx2 Soft 3656 Bridgestone e5 179,0 Wilson Staff Dx2 Soft 200,2 Bridgestone e5 7,4 Wilson Staff Dx2 Soft<br />

46 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Schwung-Geschwindigkeit:<br />

Driver 10,5°<br />

110 mph (~ 177 km/h)<br />

.com<br />

PERFORMANCE BÄLLE<br />

Ball Speed<br />

(km/h)<br />

Je höher,<br />

desto besser<br />

Spin Rate<br />

(U/min)<br />

Je weniger,<br />

desto besser<br />

Carry<br />

(m)<br />

Je weiter,<br />

destobesser<br />

Gesamtdistanz<br />

(m)<br />

Je weniger,<br />

destobesser<br />

Seitliche Abweichung<br />

(m)<br />

263,9 Callaway Tour i(z) 2691 Wilson Staff FG Tour 251,3 Callaway Tour i(z) 273,8 Wilson Staff FG Tour - 2,4 Bridgestone B330<br />

263,7 Titleist Pro V1x 2704 TaylorMade Burner Tour 250,6 Titleist Pro V1x 273,8 Flake Pro 2,5 Bridgestone T B330 RX<br />

263,3 Srixon Z-Star XV Yellow 2867 Bridgestone T B330 RX 250,6 Flake Pro 272,8 Callaway Tour i(z) 2,9 Wilson Staff FG Tour<br />

263,2 Titleist Pro V1 2908 TaylorMade Burner TP 250,2 Bridgestone Tour 330s 272,8 Srixon Z-Star XV White 2,9 Bridgestone Tour 330s<br />

262,9 Bridgestone Tour 330s 2947 Flake Pro 250,2 Srixon Z-Star XV Yellow 272,8 MacGregor VIP 3,6 Nike One Tour<br />

262,4 Flake Pro 2970 MacGregor VIP 250,0 Srixon Z-Star XV White 272,7 Nike One Tour D 3,8 Callaway Tour i(s)<br />

262,2 Srixon Z-Star XV White 2984 Nike One Tour D 249,9 Nike One Tour D 272,6 TaylorMade Burner TP 4,0 Titleist Pro V1x<br />

261,9 Nike One Tour 3002 Srixon Z-Star XV White 249,7 MacGregor VIP 272,3 TaylorMade Burner Tour - 4,5 TaylorMade Burner Tour<br />

261,9 Nike One Tour D 3072 Callaway Tour i(s) 249,2 Titleist Pro V1 271,8 Bridgestone Tour 330s 4,6 Srixon Z-Star XV White<br />

261,8 MacGregor VIP 3117 Callaway Tour i(z) 248,2 TaylorMade Burner TP 271,4 Srixon Z-Star XV Yellow 4,7 Flake Pro<br />

261,2 Bridgestone B330 3124 Bridgestone Tour 330s 248,1 Nike One Tour 270,8 Titleist Pro V1x 5,2 Titleist Pro V1<br />

261,2 TaylorMade Burner TP 3148 Bridgestone T B330 RXS 247,6 Bridgestone B330 269,6 Bridgestone T B330 RX 5,3 Bridgestone T B330RXS<br />

259,7 Wilson Staff FG Tour 3167 Srixon Z-Star XV Yellow 247,1 Wilson Staff FG Tour 268,8 Titleist Pro V1 - 5,4 TaylorMade Burner TP<br />

259,6 Callaway Tour i(s) 3193 Bridgestone B330 246,4 Callaway Tour i(s) 268,8 Bridgestone B330 5,8 MacGregor VIP<br />

258,7 TaylorMade Burner Tour 3239 Titleist Pro V1x 245,5 TaylorMade Burner Tour 268,8 Callaway Tour i(s) 7,3 Nike One Tour D<br />

258,0 Bridgestone T B330 RXS 3327 Nike One Tour 244,8 Bridgestone T B330 RX 267,6 Nike One Tour 8,7 Srixon Z-Star XV Yellow<br />

257,9 Bridgestone T B330 RX 3334 Titleist Pro V1 243,6 Bridgestone T B330RXS 265,8 Bridgestone T B330RXS 9,4 Callaway Tour i(z)<br />

Möglichst lang und gerade: Die Anforderungen an die Bälle beim Driver<br />

Driver. Getestet wurden die<br />

45 Bälle mit einem Taylor<br />

Made R11, mit 10,5° Loft und<br />

einem Graphitschaft mit R-Flex<br />

(bei den Distance-Bällen)<br />

sowie einem Graphitschaft<br />

mit S-Flex (bei den Performance-Bällen).<br />

Die oberste Zielsetzung beim<br />

Abschlag ist dabei simpel:<br />

Lang soll der Ball sein und<br />

möglichst gerade fliegen.<br />

Hierfür sind – neben einigen<br />

anderen – maßgeblich folgende<br />

Performance-Eigenschaften<br />

verantwortlich: Eine Hohe<br />

Ball Speed in Verbindung mit<br />

einer niedrigen Spin Rate.<br />

Dadurch wird in der Regel<br />

gewährleistet, dass der Ball<br />

nach dem Treffmoment eine<br />

lange und penetrierende Flugbahn<br />

beschreitet.<br />

Die Spin Rate hat auch hier,<br />

wie schon beim Eisen, besonderen<br />

Einfluss auf die Höhe<br />

der Flugbahn und damit auch<br />

auf die Länge des Carrys und<br />

des Rolls. Auch hier gilt: Je<br />

höher die Spin Rate, desto<br />

höher die Flugbahn und desto<br />

kürzer ist das Carry und in<br />

der Regel auch der Roll und<br />

die Gesamtdistanz. Das mag<br />

insgesamt wieder neutral bewertet<br />

werden: Viele Golfer<br />

legen Wert auf mehr Länge,<br />

bessere Golfer mögen einen<br />

kurzen Roll bevorzugen.<br />

Sie haben Fragen? Schicken<br />

Sie uns eine E-Mail an<br />

robotest@golftime.de. Alle Tests<br />

finden Sie zudem auch ausführlich<br />

im Internet unter<br />

www.robogolf.com. GT<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

47


PRODUKTE NEWS<br />

Rock Ishii: Der Mann, der<br />

Tigers Bälle im Griff hat<br />

Rock me!<br />

Zwei Kerne Der neue Nike 20XI – die Golfball-Revolution?<br />

Interview mit Nikes Rock Ishii.<br />

Die Aufgabenstellung<br />

liest sich so simpel<br />

wie schwierig: Bei<br />

langen Schlägen sollte<br />

ein Golfball möglichst<br />

wenig Spin<br />

entwickeln, damit<br />

z. B. Drives an Länge gewinnen. Bei kurzen<br />

Schlägen hingegen sollte die Murmel<br />

möglichst viel Rotation annehmen,<br />

damit man mehr Kontrolle rund um das<br />

Grün hat.<br />

Umdenken. In den letzten Jahren drehte<br />

sich beim Golfball alles um die Materialschichten<br />

im Inneren. Zwei, drei oder<br />

sogar vier Lagen umschlossen einen soliden<br />

Gummikern. Der Nike 20XI geht da<br />

neue Wege, denn man findet hier zwei<br />

Kerne. Der im Vergleich zu anderen Golfbällen<br />

deutlich kleinere Innenkern besteht<br />

aus einem speziellen, sehr leichten<br />

Kunstharz. Ummantelt wird dieser von<br />

einem deutlich schwereren Außenkern.<br />

Warum diese Bauweise eine Revolution<br />

darstellt, erklärte Rock Ishii <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

bei der Produktpräsentation in St. Andrews:<br />

„Seit vielen Jahren hat man sich<br />

bei der Herstellung von Golfbällen vornehmlich<br />

auf den Gummikern und die<br />

Anzahl der Schichten konzentriert. Wir<br />

glauben, dass diese Gummikern-Technologie<br />

ausgereizt ist und haben das superleichte<br />

Resin entwickelt. Bei langen Schlägen<br />

kommt wegen der Kraftentwicklung<br />

der innere, leichtere Resin-Kern zum Tragen,<br />

der sowohl die Ballrotation als auch<br />

die Seitenabweichung in der Flugbahn<br />

deutlich messbar reduziert. Im Treffmoment<br />

entsteht somit ein höherer Energietransfer.<br />

Die Nike-Tourpros erreichten<br />

im Schnitt 3 – 5 km/h<br />

mehr Ballfluggeschwindigkeit<br />

mit bis zu zehn Metern<br />

mehr Länge. Dies liegt<br />

daran, dass der 20XI beim<br />

Drive weniger Backspin erzeugt.<br />

Bei den kürzeren<br />

Eisen und den Wedges<br />

hingegen wird aufgrund<br />

des geringeren Krafttransfers<br />

im Treffmoment nur<br />

der äußere Kern aktiviert.“<br />

48 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Revolution. Rock Ishii begann seine<br />

Golfkarriere bei Bridgestone, bevor er<br />

1996 als Golfball-Chefentwickler zu Nike<br />

wechselte. Sein erster Golfball für<br />

den aufstrebenden Golfartikel-Hersteller<br />

brachte Tiger Woods den Sieg bei der<br />

U.S. Open 2000 – mit 15 Schlägen Vorsprung.<br />

„Wenn wir einen neuen Golfball<br />

entwickeln, gehen wir die Dinge wissenschaftlich<br />

an und fragen uns: ‚Was<br />

suchen wir?‘ Etwas, womit man Golfbälle<br />

weiter, gerader, mit mehr oder weniger<br />

Spin, höher oder niedriger schlagen<br />

kann. Resin ist ein Material, das wir<br />

nun, nach fünf Jahren Forschung, zur<br />

Serienreife gebracht haben. Mit dieser<br />

neuen Technologie haben<br />

wir den Golfball revolutioniert.“<br />

Aber bekommt der<br />

Kunde auch den gleichen<br />

Ball, den Tiger<br />

Woods spielt? „Wir<br />

produzieren für Tiger<br />

schon immer einen<br />

individuellen Ball auf<br />

Basis der aktuellen Technologie.<br />

Seit ich Tiger überreden<br />

konnte, unsere Bälle zu<br />

spielen, heißt es von ihm ‚Gib mir den<br />

Rock!‘ Die Zukunft des Golfballs wird<br />

meiner Meinung nach auch für den Endkunden<br />

‚Custom Fitting‘ heißen. Doch<br />

mit dem S-Modell für mehr Spin und<br />

einer etwas softeren Außenhülle sowie<br />

dem X-Modell für Tour-Länge geben wir<br />

dem Kunden im Grunde schon heute die<br />

gleiche Auswahl wie Tiger und Co.“ GT<br />

Preise pro Dutzend:<br />

Nike 20XI-X: € 56,95<br />

Nike 20XI-S: € 56,95<br />

www.nikegolfeurope.com<br />

Technisch ausgereift<br />

CALLAWAY Der Marktführer präsentiert die neuen RAZR XF<br />

Eisen. Bei den technisch ausgereiftesten Schlägern, die<br />

Callaway jemals entwickelt hat, wurden beste Materialien mit<br />

einem außergewöhnlichen Style kombiniert. Das Resultat sind<br />

eine einmalige Fehlerverzeihung und mehr Genauigkeit. Neil<br />

Howie, Callaway-CEO von Europa, dem Mittleren Osten und Afrika:<br />

„Die RAZR XF sind ein Statement. Durch die neuen Entwicklungen<br />

und Verfeinerungen ermöglichen sie Spielern von mittleren bis<br />

höheren Handicaps ganz andere Möglichkeiten in ihrem Spiel.“<br />

Besonders raffiniert: Der Schlägerkopf aus 455 Carpenter Stahl ist<br />

wesentlich stärker als normaler Stahl. Dadurch wird eine höhere<br />

Ballgeschwindigkeit generiert und somit mehr Weite erreicht.<br />

Preis: € 1.399,– (Graphit/3-SW) bzw. € 1.199,– (Stahl/3-SW)<br />

www.callawaygolf.com<br />

w w w . k o m p e r d e l l - g o l f . c o m<br />

E-Caddy TOUR<br />

Alu<br />

Carbon<br />

Evolution-Car<br />

Technic & Engineering<br />

Made in Austria<br />

Antriebstechnik:<br />

US Curtis Kontroller<br />

mit regenerativem<br />

Bremssystem -<br />

bewirkt Wiederaufladung<br />

während<br />

der Fahrt<br />

in 4 verschiedenen<br />

Farben erhältlich, mit<br />

nur einem Handgriff<br />

zusammenklappbar,<br />

abnehmbare Räder mit<br />

Quick Lock Verschluss<br />

extra KLEINES<br />

PACKMASS nur<br />

88 x 50 x 28 cm<br />

Lithium Ionen<br />

Batterie nur 1 1/2 kg<br />

bei doppelter Leistung<br />

hochwertiger Carbon<br />

Rahmen wie bei<br />

Mountainbikes


PRODUKTE NEWS<br />

Einfach schön und edel<br />

MIZUNO Mit dem japanischen Label hat Luke Donald<br />

die Welt erobert. Wunderschön und edel ist der MP-59<br />

Eisensatz. Die Forged Ti Muscle-Technologie bewahrt<br />

Masse hinter dem Impact und vereint die Kontrolle eines<br />

Blades mit der hohen Fehlerverzeihung eines Schlägers<br />

mit Cavity-Design.<br />

Für das kurze Spiel sind die MP R-12 (die rundliche Version<br />

des MP-Wedge ist speziell für mittlere bis höhere Handicaps<br />

geeignet) und die MP T-11 Wedges ideal. Das MP T-11 ist für<br />

Golfer mit niedrigen Handicaps gedacht.<br />

Preis MP-59: € 150,– (pro Eisen/3 – SW/nur Stahlschaft:<br />

Dynamic Gold: R300, S300).<br />

MP R-12: € 130,– (Stahlschaft: Dynamic Gold, Loft: 50°/ 52°/ 54°/<br />

56°/ 58°/ 60°/ 64°).<br />

MP T-11 (White Satin und Black Nickel): € 130,– (Stahlschaft:<br />

Dynamic Gold, Loft: 50°/52°/54°/56°/58°/60°/64°).<br />

www.mizuno.de<br />

Farbenfroh in die Saison 2012<br />

MIZUNO Die Aerolite-Serie ist zum absoluten Renner geworden. Ab<br />

März 2012 gibt es wieder neue Designs (Foto Winged Crest/Mizuno<br />

Aerolite X). Die wichtigsten Merkmale des Tragebags: Gewicht 2,3 kg,<br />

7-Fach-Divider, leichter, vorgeformter Doppelschultergurt mit Dreifachpolsterung,<br />

Airmesh-Hüftpolster zur Reduzierung von Schweißbildung<br />

beim Tragen, kompakte Regenhaube mit Druckknopfbefestigung.<br />

Preis: € 179,–<br />

www.mizuno.de<br />

50 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de<br />

www.facebook.com/golftime


Für Statistiker<br />

ANALYSE Die Runde war wieder<br />

einmal durchwachsen. Man hat alle<br />

Schläge ordentlich notiert – aber wie<br />

soll man sie richtig auswerten. Das<br />

Buch „Alles über Golfstatistiken“ –<br />

Band 1: Grundlagen bietet einen praktischen<br />

Wegweiser und erklärt, was<br />

hinter den verschiedenen Golfstatistiken<br />

steckt, wie man sie berechnet und<br />

welche man getrost vergessen kann.<br />

Autor Dirk Illenberger (Hcp – 8) spielt<br />

seit 1994 Golf und hat Informatik<br />

studiert, er entwickelte auch das Golfportal<br />

myScore.de.<br />

ISBN: 978-3-8423-3539-4<br />

Preis: € 24,95<br />

Maximaler Tragekomfort<br />

XFORE Speziell für den Golfsport entwickelt und in hoher Verarbeitungsqualität<br />

präsentiert sich die XFORE Golfwear-Kollektion schwungoptimiert<br />

geschnitten. Die hochwertigen Textilien sind nicht nur hautsympathisch<br />

und atmungsaktiv, sondern garantieren zusätzlich eine<br />

tolle Wertung in der B-Note. XFORE ist Stil und Haltung – eine Liebeserklärung<br />

an den Golfsport. Durch das innovative Meryl® Actis-Fasersystem<br />

der Herren-Funktionslinie wird beispielsweise Körperfeuchtigkeit<br />

aktiv nach außen befördert, der Trocknungsprozess beschleunigt und<br />

dadurch das Auskühlen der Haut vermieden. So garantiert das Label<br />

optimale Schutzeigenschaften, Leichtigkeit sowie Widerstandsfähigkeit<br />

bei maximalem Tragekomfort.<br />

Preis: ab € 79,–<br />

www.xfore.de<br />

w w w . j u c a d . d e<br />

3 0 J a h r e J U T E C B i e g e s y s t e m e G m b H<br />

Tel 0 64 31-93 49-0, D-65549 Limburg<br />

Erleben Sie ein neues Spiel<br />

Begeistern Sie sich für das Zusammenspiel von<br />

herausragendem Design und höchster Qualität.<br />

Das Original


PRODUKTE NEWS<br />

Ein Driver schreibt Geschichte<br />

KOMPERDELL Vertrags-Pro Christoph Pfau hat sich mit<br />

dem Komperdell-Equipment in den Golf-Geschichtsbüchern<br />

verewigen lassen. Er spielte bei der Austrian PGA Championship<br />

eine unglaubliche 58 (– 13). Der Hersteller hat<br />

seine erfolgreiche EQT-Serie um einen 8°-Driver erweitert.<br />

Der Loft ermöglicht eine flachere Flugbahn und dadurch<br />

mehr Roll und Weite. Merkmale: Superleichter K7 Cloud<br />

Schaft (nur 50 g), Full Titanium/Hollow Core Konstruktion,<br />

Air Channels für mehr Aerodynamik, Anpassung der Ballflugkurve<br />

durch austauschbare Gewichte, Schlägerkopf in<br />

superhartem ß-Titan. Auf Wunsch mit Aldila Schäften V 65,<br />

VS Proto und NV 55 erhältlich. Preis: € 249,–<br />

www.komperdell-golf.com<br />

Ci11 für Crossover-Golfer<br />

WILSON STAFF Der erfolgreichste Produzent von<br />

Eisensätzen mit 61 Major-Siegen stellt die vierte<br />

Generation seiner preisgekrönten Game-Improvement<br />

Ci Linie vor: Die neuen Wilson Staff Ci11<br />

richten sich an den „Crossover Golfer“, Spieler<br />

mit sportlichen Ambitionen, die sich zum Ziel<br />

gesetzt haben, besser zu werden. Die in edlem<br />

Mattschwarz gehaltenen Eisen mit PVD-Beschichtung<br />

(verhindert Lichtspiegelungen) bieten dem<br />

versierteren Golfer den gewünschten Spielkomfort.<br />

Sie eignen sich aber auch bestens für jene Golfer, die<br />

von ihrem Eisensatz technologische Hilfe erwarten,<br />

da sie kraftvolle Schläge erlauben, aber zugleich<br />

Fehler verzeihen.<br />

Preis: € 569,99 (4 - PW, Stahlschaft: True Temper TX),<br />

€ 799,99 (4 - PW, Graphitschaft: Aldila VS Proto II)<br />

www.wilsonstaff.com<br />

52 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de


Warm für den Winter<br />

CHERVO Italiens führender Hersteller von<br />

Golf-, Sport- und Freizeitkleidung bietet in<br />

diesem Winter eine Daunenjacke aus einem<br />

sehr dichten, dennoch ultraleichten Material.<br />

Vier Herren-Modelle, sowohl Jacken als auch<br />

ärmellose Westen, gibt es in neun Farben.<br />

Die vier tailliert geschnittenen Damen-<br />

Jacken und Westen gibt es in zehn Tönen.<br />

Das Modell Elaelo (€ 269,–) ist mit seinen<br />

dezenten Rüschenverzierungen besonders<br />

für die entspannte Bewegung in der<br />

Freizeit geeignet. Gerade im Herbst und<br />

Winter können Produkte aus High-Tech-<br />

Materialien ihre Stärken unter Beweis<br />

stellen, wenn Wind, Regen und niedrige<br />

Temperaturen alles fordern. Herren- und<br />

Damen-Jacken mit den technischen<br />

Eigenschaften von PRO-THERM® haben<br />

den Vorteil größter Wärmespeicherung<br />

bei sehr geringem Gewicht und Volumen.<br />

Das garantiert Leichtigkeit und<br />

Bewegungsfreiheit. Der spezielle Faseraufbau<br />

und die Voluminösität der verwendeten<br />

Stoffe bewirken die extrem<br />

hohe Isolierfähigkeit. Bei den aktuellen<br />

Stretch Thermo-Shell Jacken (€ 179,–)<br />

werden die Stoffe noch hochwirksam<br />

und dauerhaft veredelt. AQUA-DROP<br />

stoppt Wasser und Flecken jeder Art, ist<br />

unsichtbar, atmungsaktiv und erhöht die<br />

Haltbarkeit des Stoffes.<br />

www.chervo.it<br />

Introducing the new<br />

Advance SMG Tour<br />

Grind Wedges<br />

Superior performance<br />

feel and durability<br />

“To be the best you<br />

need to play the<br />

best” SMG<br />

www.advancegolf.de<br />

info@advancegolf.de<br />

CarboCad gewinnt red dot<br />

TiTec beweist seinen Führungsanspruch in Design und Qualität nun auch bei Carbon. Die Jury des<br />

renommierten red dot Design Awards bezeichnet die Konstruktion von Ludwig Hentschel als sehr<br />

bemerkenswert. Lassen auch Sie sich von der ausdrucksstarken Erscheinung des CarboCad begeistern.<br />

www.titec.de<br />

Othello schwarz € 3.400 Aida brillantweiß € 3.890<br />

Aida perlweiß € 3.890 Aida Spezial ab € 3.890


PRODUKTE NEWS<br />

ALEX<br />

CEJKA<br />

Große Mission<br />

Gastkommentar. Alex Cejka<br />

über Vorfreude auf den World<br />

Cup in China.<br />

Ich habe die restlichen Turniere<br />

der Fall Series auf der<br />

PGA Tour abgesagt und eine<br />

Medical Exemption für die PGA<br />

Tour 2012 beantragt, da ich<br />

immer noch Probleme mit meiner<br />

Allergie habe. Ich werde in<br />

den USA behandelt, aber es<br />

braucht einfach noch Zeit. Bis<br />

zum Omega Mission Hills<br />

World Cup sollte ich wieder fit<br />

sein. Vom 24. – 27. Nov. 2011<br />

vertrete ich gemeinsam mit<br />

Martin Kaymer die deutschen<br />

Farben im Mission Hills Resort<br />

in China. Bereits zum vierten<br />

Mal gehen wir beide gemeinsam<br />

an den Start, nach einem<br />

6. Platz 2007, einem 5. Platz<br />

2008 und einem 7. Platz 2009<br />

wollen wir dieses Jahr wieder<br />

erfolgreich antreten.<br />

Der World Cup hat seit 2009<br />

noch mehr an Ansehen gewonnen,<br />

da er seitdem nur noch<br />

alle zwei Jahre ausgetragen<br />

wird. Die Konkurrenz wird stark<br />

sein. Da sind einmal die Nordren<br />

mit Rory McIlroy und<br />

Graeme McDowell oder die<br />

Engländer mit Ian Poulter und<br />

Justin Rose; nicht zu vergessen<br />

die Südafrikaner mit Charl<br />

Schwartzel und Louis Oosthuizen<br />

oder die Molinari-Brüder, die<br />

als Titelverteidiger an den Start<br />

gehen. Wenn ich mir alle<br />

Teams anschaue, dann ist wohl<br />

das stärkste Feld der letzten<br />

Jahre am Start. Drücken Sie<br />

also Martin und mir die<br />

Daumen.<br />

Aktuelll getestet und online einsehbar: 45 Bälle inklusive ausführlicher Analysen und Charts<br />

Alles rund<br />

Robogolf.com 45 Bälle aktuell getestet und online<br />

einsehbar. Neu: Experten-Tipps im Forum.<br />

Die Test-Flut auf Robogolf.com,<br />

dem neuen<br />

Online-Testportal für<br />

Golfequipment, nimmt kein<br />

Ende: Nach den Fairwayhölzern<br />

2011 stehen jetzt die<br />

aktuellen Bälle online: 45<br />

Modelle, darunter 28 Distance<br />

und 17 Performance-<br />

Bälle stellten sich dem Miya<br />

Shot Robo V-Schwungroboter.<br />

Praktisch ist hier die Möglichkeit,<br />

in verschiedenen<br />

Kategorien zu vergleichen, inklusive<br />

ausführlicher Analysen<br />

und Charts der einzelnen<br />

Modelle. Gerade werden die<br />

Schäfte ins System eingespeist<br />

und danach stehen die Lob<br />

Wedges auf dem Programm.<br />

Experten-Tipps. Auch im<br />

Forum kommt Leben in die<br />

Bude: Experten referieren hier<br />

seit Neuestem über interessante<br />

Themen rund um<br />

Equipment und Technik,<br />

geben Tipps und Tricks, darunter<br />

Jonathan Taylor über<br />

die Ergebnisse des aktuellen<br />

Schafttests. Fragen werden<br />

von den Experten direkt beantwortet.<br />

Auch das lange Warten hat<br />

endlich ein Ende: Die Ergebnisse<br />

des Gewinnspiels, bei<br />

dem es unter den ersten<br />

1.000 Registrierungen wertvolles<br />

Equipment von Callaway,<br />

Cobra, Nike, TaylorMade<br />

und Wilson Staff zu gewinnen<br />

gab, sind ab sofort im<br />

Internet zu finden. GT<br />

Info: www.robogolf.com<br />

Ihr<br />

Alex Cejka<br />

www.alex-cejka.com<br />

Experten-Tipps: Jonathan Taylor über Schäfte<br />

Performance-Check: 45 Bälle im Vergleich<br />

54 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Neu: Die Mobilität des SoundLink® Wireless Mobile Speaker<br />

Ton-Hall<br />

Bose SoundLink® Wireless Mobile<br />

Speaker. Verspricht Töne überall.<br />

Der tragbare Lautsprecher kann kabellos mit jedem<br />

Bluetooth-fähigen Gerät verbunden werden. Auf<br />

Knopfdruck lässt sich Musik von einem Smartphone<br />

oder Tablet-PC übertragen und an jedem beliebigen<br />

Ort in voller Lautstärke wiedergeben. Neu ist der Spitzenklang<br />

des Systems, seine Mobilität und Langlebigkeit.<br />

Seine Dimensionen sind so gestaltet, dass er ohne Weiteres<br />

in eine Handtasche, einen Rucksack oder eine Aktentasche<br />

passt.<br />

Bose SoundLink Wireless Mobile Speaker ist weltweit seit<br />

September im autorisierten Bose Fachhandel oder direkt<br />

bei Bose unter 0800/26 73 11 (gebührenfrei) erhältlich.<br />

Standard-Ausführung für 299,– Euro inkl. MwSt. GT<br />

Info: www.bose.de<br />

Wer friert,<br />

verliert<br />

GALVIN GREEN<br />

Ambitionierte Golfer<br />

gehen auch bei<br />

kühlem Herbstwetter<br />

auf die<br />

Runde. Gerade bei<br />

widrigen Wetterbedingungen<br />

kann<br />

die Bekleidung zu<br />

einem der wichtigsten<br />

Ausrüstungsbestandteile<br />

werden.<br />

Um auch auf den zweiten Neun schön warm zu bleiben,<br />

haben die skandinavischen Golfwear-Spezialisten von<br />

GALVIN GREEN eine besonders warme sowie wasser- und<br />

winddichte Jacke für die kalte Jahreszeit entworfen.<br />

ALDWYN wärmt dank INSULA Futter auch bei frostigen<br />

Temperaturen. Die GORE-TEX® Performance Shell Membran<br />

lässt von außen garantiert kein Wasser hinein, ohne dabei<br />

die Atmungsaktivität einzuschränken. Verstellbare Bündchen<br />

an den Ärmeln optimieren die individuelle Passform. Der<br />

hoch geschnittene Kragen macht einen Schal überflüssig.<br />

Preis: € 449,–<br />

www.galvingreen.com<br />

Gewinnen Sie einen SoundLink® Wireless<br />

Mobile Speaker<br />

Frage: Was ist neu am System?<br />

Die richtige Antwort bitte an:<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>, Oskar-von-Miller Straße 11, 82008 Unterhaching<br />

oder per E-Mail: redaktion@golftime.de<br />

Für Zigarrenliebhaber<br />

JUCAD Das ist so verrückt, dass es schon wieder gut ist:<br />

Ein Zigarrenhalter am Golf-Caddy! Weil JuCad – Marktführer<br />

der eleganten Caddys aus den drei Edel-Werkstoffen Titan,<br />

Edelstahl und Carbon – schon immer Stil bewiesen hat,<br />

werden nach den Handy-Benutzern (das iPhone kann<br />

als Navi benutzt werden) nun auch die Zigarren-Freunde<br />

bestens bedient. Praktisch zum Aufstecken auf die Griffstange<br />

ist der Zigarrenhalter aus hochwertigem Edelstahl<br />

und die Cohiba kann einfach eingelegt werden.<br />

Preis: € 60,–<br />

www.jucad.de<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

55


CLUBS NATIONAL<br />

Die 68 Finalisten 2011 stehen fest: Für sie geht es vom 4. bis 8. Dezember ins 5-Sterne Gloria Serenity Resort und in den Gloria Golf Club<br />

Belek, wir kommen!<br />

DAB bank After Work Challenge Die Würfel sind gefallen: Nach einer<br />

langen und hart umkämpften Saison stehen die 68 Finalisten fest.<br />

Esist geschafft: Nach<br />

einer langen Saison<br />

mit insgesamt 120<br />

Turnieren und<br />

rekordverdächtigen<br />

6.790 gespielten Runden stehen<br />

die Finalisten für das<br />

große Finale der DAB bank<br />

After Work Challenge 2011<br />

powered by <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> und<br />

GolfRange fest (siehe Tabelle<br />

S. 57). Für sie geht es vom 4.<br />

bis 8. Dezember ins 5-Sterne<br />

Gloria Serenity Resort ins türkische<br />

Golfmekka Belek, wo<br />

die Besten der Besten im Gloria<br />

GC den Gesamtsieg unter<br />

sich ausspielen werden.<br />

Mit von der Partie sind dieses<br />

Jahr die beiden EPD Tour-<br />

Pros Maxi Tschinkel und<br />

Sascha Elender. Die beiden<br />

Wilson Staff Team-Spieler<br />

werden den Finalisten beim<br />

Beat the Pro bzw. im Rahmen<br />

einer Kurzspiel- bzw. Puttklinik<br />

wertvolle Tipps und<br />

Tricks mitgeben und auch<br />

sonst mit Rat und Tat zur<br />

Seite stehen. Was sonst noch<br />

auf dem Programm steht,<br />

wird noch nicht verraten. Nur<br />

soviel: Es wird wieder ein<br />

Riesenspaß werden, das ist<br />

versprochen.<br />

AWC 4 Friends. Wer sich<br />

nicht über den regulären Weg<br />

für das große Saisonfinale in<br />

Belek qualifizieren konnte,<br />

der braucht nicht traurig zu<br />

sein und muss vor allem<br />

nicht zu Hause bleiben: Auch<br />

dieses Jahr wird es wieder die<br />

Möglichkeit geben, beim<br />

After Work 4 Friends Turnier<br />

teilzunehmen, zu dem sich<br />

alle, die sich nicht qualifiziert<br />

haben, einfach zubuchen können.<br />

Das Programm ist dabei<br />

so gut wie identisch mit dem<br />

der Qualifikanten, mit Probe-<br />

runde, Turnierrunde und der<br />

Teilnahme am kompletten<br />

Rahmenprogramm, inklusive<br />

Spaßgarantie.<br />

After Work 4 Friends Turnier<br />

Termin: 4. bis 8. Dezember 2011 (div. Verlängerungsoptionen)<br />

Ort: 5-Sterne Gloria Serenity Resort, Belek/Türkei<br />

Leistungen:<br />

* Flug ab Deutschland inkl. Golfgepäck<br />

* Flughafentransfers in der Türkei<br />

* 4 ÜN im DZ im 5-Sterne Gloria Serenity<br />

* All inclusive Verpflegung<br />

* 2 x 18 Loch Gloria-Courses (Probe- + Turnierrunde)<br />

* Players’ Night<br />

* Gala-Abend mit Siegerehrung<br />

* Attraktives Rahmenprogramm<br />

* . . . und einiges mehr!<br />

Kosten: Ab € 699,– pro Person<br />

Buchungen & Infos: H&H Golf-Hotline 0721/509 811 35<br />

56 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Werden beim Finale in Belek dabei sein: Die beiden EPD Tour-Pros Sascha Elender (l.) und Maxi Tschinkel<br />

Sponsoren. Neben Hauptsponsor<br />

DAB bank (dab-<br />

Partner SunExpress (sun-<br />

Golfschuh- und -bekleidungs-<br />

port sorgt abermals Airline- ren in diesem Jahr durch<br />

bank.de) fungiert Wilson express.com). Abgerundet wird hersteller Duca del Cosma<br />

Staff als Equipment-Partner<br />

(wilsonstaff.com). Möglich<br />

die illustre Riege der Sponso-<br />

(ducadelcosma.com). GT<br />

macht das Finale im Fünf-<br />

Sterne Gloria Serenity Resort Top 16 Netto A Herren Top 16 Netto B Herren<br />

(gloria.com.tr) Reiseprofi H & H (Endstand: 5.10.2011)<br />

(Endstand: 5.10. 2011)<br />

Golf (hhgolf.de).<br />

Pos. Name Punkte Pos. Name Punkte<br />

Für den angenehmen Trans- T1. Angerbauer, M. 72 1. Havlik, Radoslav 92<br />

Top 10 Brutto Herren<br />

(Endstand: 5.10.2011)<br />

Pos. Name Punkte<br />

T1. Dembinski, Marcin 58<br />

T1. Taeuffenbach, Chr. 58<br />

3. Seger, Andreas 54<br />

T4. Uhlig, Fred 53<br />

T4. Voss, Günther 53<br />

T6. Schumak, Erik 52<br />

T6. Linz, Wolfgang 52<br />

T6. Rieß, Ludwig 52<br />

9. Süli, Andreas 51<br />

10. Stiefenhöfer, M. 50<br />

Damen<br />

1. Dumas, E. C. 53<br />

2. Lampe, Charlotte 49<br />

3. Yates-Steg, Miranda 47<br />

T4. Bauer, Petra 45<br />

T4. Schwarzhuber, V. 45<br />

T4. Porstner, Gabriela 45<br />

T7. Niesler, Renate 44<br />

T7. Remmele, Eva-Maria 44<br />

T7. Schröer, Peggy 44<br />

10. Schönfelder, Julie 41<br />

T1. Ballhausen, Chr. 72<br />

T3. Hella, Matthias 69<br />

T3. Maranca, Jürgen 69<br />

5. Geiger, Stefan 68<br />

T6. Rohde, Jakob 67<br />

T6. Fischer, Martin 67<br />

T6. Spälte, Wilfried 67<br />

T9. Hella, Klaus 66<br />

T9. Zander, Frank 66<br />

T9. Miller, Thomas 66<br />

T9. Wisniewski, M. 66<br />

T9. Schmidt, Stefffen 66<br />

T9. Hack, Deniz 66<br />

T15. Guntenthaler, M. 65<br />

T15. Heinecke, Ralf 65<br />

Top 8 Netto A Damen<br />

1. Clerico, Kerstin 71<br />

2. Diemer, Pamela 68<br />

3. Wagner, Renate 63<br />

4. Pairan, Eva-Maria 62<br />

T5. Jaser, Birgit 61<br />

T5. Feiner, Heike 61<br />

T7. Eisenhut, Corinna 60<br />

T7. Neumann, Gertrud 60<br />

T2. Sagerer, Werner 88<br />

T2. Gruber, Thomas 88<br />

T4. Giesen, Wilfried 86<br />

T4. Roth, Andreas 86<br />

T6. Kohlmann, A. 85<br />

T6. Hermann, Chr. 85<br />

T6. Gross, Peter 85<br />

T9. Amberger, Achim 84<br />

T9. Gärtner, Wolfgang 84<br />

T9. Mollenhauer, E. 84<br />

12. Walner, Frank 82<br />

T13. Roth, Christian 81<br />

T13. Demharter, Julian 81<br />

T13. Fichter, Uli 81<br />

T13. Brinckmann, R. 81<br />

Top 8 Netto B Damen<br />

1. Steinbauer, Babette 83<br />

2. Anderle, Antje 75<br />

T3. Uhle, Andrea 74<br />

T3. Steinbauer, Annette 74<br />

T5. Weber, Stefanie 71<br />

T5. Hoffmann, Melanie 71<br />

T5. Fleischer, Lee-Soon 71<br />

T5. Häger, Lisa 71<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

57


CLUBS NATIONAL<br />

Fotos: Alfons Schwickert (1), Herbert Roeder (2)<br />

Siegerehrung: Die Ente, das Symbol der Mediengolfer, geht für ein Jahr<br />

an Michael Specht (2.v.l.) nach Hamburg. DMGG-Präsident Hans Kopsch,<br />

Dr. Dietrich Hartmann (Toyota) und „Vize“ Klaus Pastor gratulieren<br />

Vorfahrt<br />

Toyota DMGG Masters Lockerer<br />

Kommunikations-Austausch 2011.<br />

Michael Specht<br />

heißt der Sieger<br />

des „Toyota<br />

DMGG<br />

Masters 2011”.<br />

Der renommierte Autojournalist<br />

gewann den Titel souverän<br />

mit sechs Schlägen Vorsprung<br />

vor Conny Nottebaum.<br />

60 Teilnehmer aus<br />

allen Medienbranchen waren<br />

ins westfälische Rheine gekommen,<br />

um die besten Spieler<br />

zu ermitteln. Der 5,1 Hcp-<br />

Spieler aus Hamburg legte mit<br />

einer Unterspielung am ersten<br />

Tag den Grundstein zum Erfolg,<br />

der an Tag zwei nur noch<br />

verwaltet werden musste.<br />

„Es hat riesigen Spaß gemacht,<br />

hier in Rheine-Mesum auf Kollegen<br />

aus der ganzen Republik<br />

zu treffen", erklärte Michael<br />

Specht nach seinem Erfolg.<br />

Tradition. Der Wettbewerb<br />

wird von der Deutschen Medien<br />

Golf Gesellschaft<br />

(DMGG) bereits seit 1994<br />

ausgetragen und findet seit<br />

2008 auf „Gut Winterbrock”<br />

statt. In den Neunziger Jahren<br />

war der Jakobsberg in Boppard<br />

Schauplatz der Titelkämpfe,<br />

von 2000 bis ’07 St.<br />

Leon-Rot.<br />

Toyota ist seit über zehn Jahren<br />

Titelsponsor und Partner<br />

der DMGG. „Wir schätzen die<br />

ungezwungene Atmosphäre,<br />

um uns mit Meinungsbildnern<br />

aus der Kommunikationsbranche<br />

auszutauschen",<br />

erläutert Jürgen Stolze, General<br />

Manager Presse und Öffentlichkeitsarbeit,<br />

das Engagement<br />

von Toyota Deutschland<br />

bei den Mediengolfern.<br />

Seit 1991 führt die DMGG<br />

nicht nur Journalisten, sondern<br />

Kollegen aus allen Kommunikationsbereichen<br />

zusammen.<br />

„Presse, Funk und Fernsehen<br />

haben die Keimzelle<br />

bei der Gründung gebildet<br />

und sind auch heute noch die<br />

größte Einzelgruppe, aber die<br />

Bereiche Marketing, Öffentlichkeitsarbeit<br />

und Werbung<br />

holen schwer auf", erklärt<br />

DMGG-Vizepräsident Klaus<br />

Pastor. PR-Agenturen und der<br />

große Zweig der Druckindustrie<br />

kommen hinzu.<br />

„Diese Mixtur ist uns wichtig<br />

und verbindet unsere Mitglieder<br />

über die Klammer Golf<br />

hinaus", so Klaus Pastor weiter.<br />

Bis 2015 soll die DMGG<br />

von zur Zeit knapp 400 Mitglieder<br />

auf 500 anwachsen.<br />

Das „Toyota DMGG Masters"<br />

war beste Werbung. Viele positive<br />

Faktoren ließen es zu<br />

einem grandiosen Event im<br />

GSC Rheine-Mesum werden.<br />

Manager Gerd Rothfuchs hatte<br />

mit seinem Team alles gegeben,<br />

um den Platz in einen<br />

optimalen Zustand zu bringen.<br />

Bei schönstem Spätsommerwetter<br />

konnten die Ergebnisse<br />

anfangs nicht ganz mithalten.<br />

Bernhard Krieger ragte allerdings<br />

mit 46 Netto-Punkten<br />

heraus und legte am ersten<br />

Tag damit die solide Basis für<br />

seinen Gesamtsieg in der<br />

Klasse B. Am zweiten Tag<br />

folgte „nur” eine 33. In der<br />

Klasse A gewann Heidi Rosenbaum.<br />

35 Punkte am ersten<br />

und 40 Punkte am zweiten<br />

Tag bedeuteten in der Endabrechnung<br />

drei Zähler mehr<br />

als Karina Dyck.<br />

Mittelpunkt. 2012 wird wieder<br />

in Rheine-Mesum gespielt,<br />

„weil es von überall her gut<br />

zu erreichen ist", so DMGG-<br />

Präsident Hans Kopsch. Als<br />

Termin steht der 22./23. September<br />

2012 im Kalender.<br />

Ein großes Ziel hat die<br />

DMGG in diesem Jahr noch:<br />

Auf Madeira möchte das<br />

„Team Deutschland" die Journalisten-Europameisterschaft<br />

gewinnen und zugleich den<br />

Zuschlag für die Titelkämpfe<br />

in zwei Jahren bekommen. GT<br />

Massenstart: Die Mediengolfer<br />

vor der zweiten Runde<br />

Nach der Runde (v.l.): C. Kammerinke,<br />

W. Penner und G. Schülke<br />

58 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DIE PARTNER IM <strong>GOLF</strong>SPORT<br />

Unglücklich<br />

Hole-in-One Challenge Die ungewöhnlich<br />

kurze Runde des Ass-Schützen Giesing.<br />

Mit viel Glück und etwas<br />

Können ist mir beim<br />

Herrentag ein Ass geglückt”,<br />

schrieb Albrecht Giesing<br />

und sandte die abgestempelte<br />

und vom Club-Manager signierte<br />

Score-Karte an <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong><br />

(Par 3 über 147 m).<br />

Doch die Euphorie über sein<br />

erstes Ass war rasch verflogen.<br />

Der 11,9-Handicapper vom GC<br />

Weselerwald: „Leider musste ich<br />

verletzungsbedingt an Loch 4<br />

aufgeben . . .” An dem langen<br />

Par 4 (394 m) hatte sich Giesing<br />

das Kreuz verrissen und<br />

konnte partout nicht weiterspielen.<br />

Geduldig wartete der Glückspilz<br />

im Pech auf die Spieler des<br />

Herrentag-Turniers und gab<br />

dann im Clubhaus seine Holein-One-Runde<br />

aus. Wenn auch<br />

Sie an der ERGO Direkt Holein-One-Challenge<br />

teilnehmen<br />

wollen, senden Sie im Falle<br />

eines Asses Ihre Score-Karte, bestätigt<br />

vom Club-Manager, an<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>. Viel Glück. GT<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

59


REISE TIROL<br />

Ein wahres Urlaubsparadies:<br />

Das 5-Sterne<br />

Bio-Hotel Stanglwirt<br />

Abschlag Wilder Kaiser<br />

Bio-Hotel Stanglwirt 1609 eröffnet, seit 250 Jahren<br />

keinen Tag geschlossen, heute Top-Adresse für Golfer.<br />

Paket „Abschlag“<br />

• 4 Übernachtungen inkl. Verwöhn-Halbpension<br />

im Bio-<br />

Hotel Stanglwirt<br />

• Prosecco beim Check-in<br />

• 3-Tageskurs mit den Professionals<br />

des Golftrainingszentrums<br />

Stanglwirt (6 Einheiten<br />

á 50 Min.; max. 6 Personen)<br />

• Unlimitierte Nutzung der Driving<br />

Range inkl. Titleist-Bälle<br />

• Bio-Obstteller auf dem Zimmer<br />

• Freie Nutzung von Felsen-<br />

Sauna und Felsen-Bad<br />

• Freie Nutzung des Fitness-<br />

Gartens mit tägl. Betreuung<br />

• Kostenlose Teilnahme an<br />

einer Vielzahl von Kursen<br />

(Pilates, Body-Workout, Yoga<br />

u.v.m.)<br />

Preis: ab 727 Euro pro Person<br />

im Doppelzimmer<br />

Einzel-Golfstunde (50 Min.):<br />

65 Euro<br />

Golf Alpin Card inkl. 3 Greenfees:<br />

180 Euro<br />

Das Gute liegt so<br />

nah: Man muss<br />

nicht bis in die<br />

USA, nach Portugal<br />

oder Mallorca<br />

fliegen, um einen perfekten<br />

Golfurlaub zu erleben.<br />

Im Tiroler Going am Fuße des<br />

majestätischen Wilden Kaiser<br />

erwarten Golfer im Bio-Hotel<br />

Stanglwirt neben Gastlichkeit<br />

auf 5-Sterne-Niveau und perfekten<br />

Trainingsbedingungen<br />

auf der hoteleigenen Driving<br />

Range zwölf Meisterschaftsplätze<br />

innerhalb einer Stunde<br />

Fahrtzeit. Zu den schönsten<br />

Plätzen der Alpen zählen die<br />

weniger als 15 Minuten vom<br />

Hotel gelegenen Golfplätze<br />

Wilder Kaiser, Schwarzsee<br />

und Eichenheim.<br />

Daheim beim Stanglwirt. Das<br />

5-Sterne Bio-Hotel ist ein Ort<br />

für Menschen, die das Besondere<br />

suchen. Nicht umsonst<br />

zählen Franz Beckenbauer,<br />

Michael Ballack oder die<br />

Klitschko-Brüder zu treuen<br />

Stammgästen. Die Zimmer<br />

sind mit natürlichen Materia-<br />

lien geschaffen und auch in<br />

der Küche setzt der Stanglwirt<br />

nachhaltig auf Qualität: So<br />

kommen Fleisch und Käse<br />

vom eigenen Bauernhof und<br />

das Wasser aus der eigenen<br />

Quelle.<br />

Wahre Highlights sind das<br />

private Lipizzaner-Gestüt, der<br />

Kinderbauernhof und die Felsen-Sauna.<br />

Trainieren wie die Pros.<br />

Ein Geheimtipp ist das Golf-<br />

Trainingszentrum Stanglwirt,<br />

das internationalen PGA<br />

Standards entspricht und in<br />

unseren Breitengraden seinesgleichen<br />

sucht. Titleist Rangebälle<br />

oder gekühlte Handtücher<br />

seien exemplarisch für<br />

den hohen Anspruch der Anlage<br />

genannt. Pro Clemens<br />

Prader trainiert hier mit seinem<br />

Partner Ulf Wendlinger<br />

Hotelgäste wie Tour-Pros, die<br />

neben der herausragenden<br />

Anlage die innovativen Trainingsmethoden<br />

des erfolgreichen<br />

Gespanns schätzen. GT<br />

Info: www.stanglwirt.com<br />

Spitzen-Platz: GC Kitzbühel Schwarzsee (18 Loch) Spitzen-Panorama: GC Wilder Kaiser Ellmau (27 Loch) Spitzen-Trainer: Clemens Prader<br />

60 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


REGEL-<strong>TIME</strong> SPIELSITUATIONEN<br />

JOACHIM<br />

WOEHE<br />

Dein Ball stört!<br />

Joachim Woehe,<br />

Regel-Experte, DGV-Spielleiter<br />

und Platzrichter, beschreibt<br />

alltägliche Spielsituationen –<br />

aus der Praxis für die Praxis<br />

Es gibt Vieles, was<br />

beim Golfspiel stören<br />

kann. Verkehrslärm<br />

sollte man<br />

einfach hinnehmen<br />

oder zu ignorieren versuchen.<br />

Nach lästigen Stechfliegen kann<br />

man schlagen oder sie wenigstens<br />

vertreiben. Mitspieler kann<br />

man bitten, das Störende zu<br />

unterlassen. Schließlich verlangt<br />

ja auch schon die Golfetikette,<br />

Rücksicht auf andere Spieler zu<br />

nehmen und deren Spiel nicht<br />

durch Bewegungen, Gespräche<br />

oder vermeidbare Geräusche<br />

zu stören. Sogar ruhende Bälle<br />

von Mitbewerbern oder Gegnern<br />

können einen Spieler stören<br />

bzw. sein Spiel behindern.<br />

Was tun in diesem Fall?<br />

Folgende Spielsituationen sollen<br />

aufklären:<br />

<br />

1. Spielsituation:<br />

Die Bälle der Spieler A, B und<br />

C liegen auf dem Grün. A und<br />

B markieren die Lage ihres Balls,<br />

heben ihren Ball auf, reinigen<br />

ihn und legen ihn an die ursprüngliche<br />

Stelle zurück. Spieler<br />

A muss nun putten, weil sein<br />

Ball am weitesten vom Loch<br />

entfernt liegt. Der Ball von C<br />

war nicht aufgenommen worden;<br />

er liegt nahe der Puttlinie<br />

von A und könnte beim Putten<br />

getroffen werden (ggf. Strafe<br />

im Zählspiel: 2 Schläge nach<br />

Regel 19-5a.). Spieler C wird<br />

gebeten, den Ball aufzunehmen.<br />

Bisher sicherlich alles o.k. oder?<br />

Antwort: Eine ganz normale<br />

Spielsituation. Jeder Golfer sollte<br />

eigentlich schon wissen, dass<br />

auf dem Grün liegende Bälle,<br />

nicht nur wenn sie stören,<br />

aufgenommen und sogar gereinigt<br />

werden dürfen. Vorher aber<br />

markieren und anschließend<br />

an die ursprüngliche Stelle<br />

zurücklegen (Regel 16-1b.).<br />

2. Spielsituation:<br />

Gleiche Situation wie bei der<br />

1. Spielsituation. Spieler C weigert<br />

sich aber, seinen Ball aufzunehmen,<br />

und dies mit dem<br />

Hinweis, der Ball läge weit genug<br />

von der Puttlinie entfernt. Was<br />

nun?<br />

Antwort: Ein unmögliches,<br />

unsportliches Verhalten von<br />

Spieler C. Gravierend werden<br />

die Richtlinien der Golfetikette<br />

und des „Fairplay“ verletzt. Der<br />

Spielleitung wird sogar empfohlen,<br />

gegen Spieler, die fortgesetzt<br />

die Etikette missachten,<br />

geeignete disziplinäre Maßnahmen<br />

(z. B. gewisse Zeit Spielverbot<br />

oder Wettspielsperre) zu<br />

erlassen.<br />

<br />

3. Spielsituation:<br />

Ein Ball liegt auf dem Grün<br />

genau in der Spiellinie eines<br />

anderen Spielers, der seinen Ball<br />

aus dem Fairway aus ca. 30 m<br />

Entfernung nahe ans Loch spielen<br />

will. Darf der Ball auf dem<br />

Grün aufgenommen werden?<br />

Antwort: Der Ball darf allein<br />

schon nach Regel 16-1b. aufgenommen<br />

werden. Außerdem<br />

besteht durchaus die Gefahr,<br />

dass der aufs Grün zu spielende<br />

Ball durch den liegenden Ball<br />

behindert, evtl. sogar aufgehalten<br />

wird. Auch deshalb sollte<br />

der Ball aufgenommen werden.<br />

<br />

4. Spielsituation:<br />

Gleiche Situation wie bei 3;<br />

nur der Ball liegt statt auf dem<br />

Grün im Vorgrün oder sonst<br />

wo auf dem Platz. Darf der<br />

Ball, weil er das Spiel des Mitbewerbers<br />

behindern könnte,<br />

aufgenommen werden?<br />

Antwort: Ja, hier greift Regel<br />

22-2 (Ball behindert Spiel).<br />

Außer wenn ein Ball in Bewegung<br />

ist, darf ein Spieler einen<br />

anderen Ball aufnehmen lassen,<br />

wenn er glaubt, dass dieser Ball<br />

sein Spiel behindern könnte.<br />

Vorsicht: Der Ball darf aber<br />

nicht gereinigt werden,<br />

außer er hat auf dem Grün gelegen.<br />

Ein nach dieser Regel<br />

aufgenommener Ball muss<br />

zurückgelegt werden.<br />

Ein Spieler, der im Zählspiel<br />

zum Aufnehmen seines Balls<br />

aufgefordert wird, darf stattdessen<br />

jedoch zuerst spielen.<br />

Wichtig: Außer auf dem Grün<br />

darf ein Spieler seinen Ball<br />

nicht aufnehmen, nur weil er<br />

der Ansicht ist, sein Ball könnte<br />

das Spiel eines anderen Spielers<br />

behindern. Nimmt er unaufgefordert<br />

seinen Ball auf, zieht er<br />

sich 1 Strafschlag nach Regel<br />

18-2a zu, jedoch keine weitere<br />

Strafe nach Regel 22. Ansonsten:<br />

Verstoß gegen Regel 22:<br />

2 Schläge (Zählspiel) bzw.<br />

Lochverlust (Lochspiel).<br />

Nicht nur, wenn z. B. ein Ball<br />

auf oder in der Nähe der Spiellinie<br />

eines anderen Balles liegt,<br />

sondern auch, wenn ein Ball<br />

nur im Blickwinkel (mentale<br />

Behinderung) liegt, kann ein<br />

Spieler einen Ball wegen Behinderung<br />

seines Spiels nach<br />

dieser Regel aufnehmen lassen<br />

(Decision 22/1).<br />

Gleiches gilt natürlich, wenn<br />

der Spieler z.B. dort, wo der<br />

andere Ball liegt, seinen Stand<br />

einnehmen wollte.<br />

Ein Missbrauch der Regel<br />

wäre es aber, ohne dass ein vernünftiger<br />

Grund dafür spricht,<br />

dass der Ball das Spiel auch<br />

behindert, z. B. des Öfteren auf<br />

einer Runde Bälle aus größerer<br />

Entfernung nach Regel 22-2<br />

aufnehmen zu lassen. Hier<br />

wäre durchaus eine Strafe nach<br />

Regel 6-7 (unangemessene<br />

Verzögerung ) zu überlegen<br />

(Decision 22/3). GT<br />

<br />

62 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


CLUBS INTERATIONAL<br />

Der Neue<br />

LeisureBREAKS Die 9. Auflage<br />

des Guide for Free Golf kommt.<br />

Für alle, die sich auch<br />

auf fremden Golfplätzen<br />

wohlfühlen, sie als<br />

immer neue Herausforderung<br />

schätzen, für sie empfiehlt<br />

sich der neue Guide for Free<br />

Golf von LeisureBREAKS.<br />

Schlanker, leichter, umweltfreundlicher,<br />

aber mit garantiert<br />

genauso viel Inhalt wie<br />

gewohnt, so stellt sich der<br />

Neue vor.<br />

Der Guide for Free Golf ist mit<br />

seiner Ausgabe 2012/2013 –<br />

gültig bis 30. Juni 2013 – wieder<br />

ein Volltreffer: In der 9.<br />

Auflage sind 148 Golfplätze<br />

Golfpark Peiner Hof: 20 Minuten vor Hamburg<br />

GC Lauterhofen: Top-Anlage in der Oberpfalz<br />

in Deutschland verzeichnet,<br />

dazu kommen noch 30 Destinationen<br />

in Österreich, Italien,<br />

Tschechien, Dänemark<br />

und Schweden. Viele dieser<br />

Clubs offerieren ausschließlich<br />

und exklusiv das „2 for 1”<br />

Angebot mit LeisureBREAKS.<br />

Der Vorteil sei noch einmal<br />

erläutert: Zwei Golfer spielen<br />

zum Preis von einem Greenfee,<br />

vier Golfer zum Preis von<br />

zwei.<br />

Neu im Angebot. Neben<br />

den bereits mehrjährig mitwirkenden<br />

Golfanlagen wie<br />

Kaiserhöhe, München<br />

Eichenried,<br />

Gut Glinde und<br />

Urloffen, sind wieder<br />

neue und renommierte<br />

Clubs<br />

wie Ruhpolding,<br />

Bensheim und der<br />

Potsdamer Golfclub<br />

dazugekommen.<br />

Der erfahrene<br />

Reise-Golfer entdeckt<br />

oft Plätze,<br />

die bisher nicht<br />

groß von sich reden<br />

machten, aber<br />

mit ihrem Layout,<br />

der Umgebung<br />

sowie ihrer Gastronomie<br />

überraschen<br />

können.<br />

Detailierte Informationen<br />

und die<br />

gesamte Liste der<br />

teilnehmenden<br />

Golf Clubs gibt es<br />

u. a. auf der Internetseite.<br />

Zu den<br />

umfassenden Golfplatzinformationen<br />

Neu im Guide dabei: Der GC Ruhpolding im bayerischen Voralpenland<br />

zählen auch die Angaben<br />

zu Ansprechpartnern, Teilnahmebedingungen,<br />

Greenfeepreisen<br />

und vieles mehr.<br />

Nicht vergessen sei der Guide<br />

for Free Golf-Protagonist und<br />

Tour Pro Sven Strüver, der<br />

auch im neuen Guide for Free<br />

Golf wieder seine nützlichen<br />

Bewertungen und Tipps abgibt.<br />

Erhältlich ist der neue<br />

Guide for Free Golf in allen<br />

teilnehmenden Golf Clubs,<br />

Pro Shops, im Fach- und<br />

Buchhandel oder direkt bei<br />

LeisureBREAKS. Der Preis für<br />

das gute Stück: € 59,90. GT<br />

Info: www.leisurebreaks.org<br />

GT711<br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

63


REISE SOUTH CAROLINA<br />

War at the Shore<br />

64 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de<br />

www.facebook.com/golftime


Kiawah Island Golfen in der Charleston<br />

Area ist Golfen auf hart umkämpftem Boden.<br />

Früher mit Kanone, Muskete und Bajonett,<br />

heute mit Driver, Eisen und Putter.<br />

Von Marcus Brunnthaler<br />

Blick über die zweiten Neun auf das Clubhaus des<br />

Ocean Course in Kiawah Island: Austragungsort des Ryder Cup 1991<br />

Wenn es nach Bernhard<br />

Langer ginge und er<br />

einen Schlag in seiner<br />

Karriere noch einmal<br />

wiederholen dürfte,<br />

dann wäre dies nach eigenen Angaben<br />

der letzte Putt auf dem 18. Grün des<br />

Ocean Course in Kiawah Island beim<br />

Ryder Cup 1991. Damals lagen die Amerikaner<br />

14 zu 13 in Führung und Langer<br />

musste im letzten Match des Tages gegen<br />

Hale Irwin gewinnen, um einen vollen<br />

Punkt zu holen. Das europäische Team<br />

hätte damit gleichgezogen und als Titelverteidiger<br />

den Ryder Cup behalten.<br />

Doch Langer, der zuvor so hervorragend<br />

geputtet und mit zwei sensationell Gelochten<br />

das Match überhaupt am Leben<br />

gehalten hatte, verschob den Schlag aus<br />

knapp zwei Metern.<br />

Was dabei gerne vergessen wird, waren<br />

die chaotischen und nervenzerreißenden<br />

Szenarien, die dieser Ryder Cup<br />

hervorbrachte und die diesem Moment<br />

vorangingen, angefangen bei krassen<br />

Fehlentscheidungen der Marshalls über<br />

Beinahe-Handgreiflichkeiten unter den<br />

Spielern, hin zu emotionalen Niedergängen<br />

wie im Match zwischen Mark<br />

Calcavecchia und Colin Montgomerie,<br />

bei dem der Amerikaner eine Führung<br />

von 4 Auf mit noch vier Löchern zu<br />

gehen vergeigte und danach eine Stunde<br />

lang weinte.<br />

Emotionen. Das Chaos gipfelte im allesentscheidenden<br />

Duell zwischen Langer<br />

und Irwin. Der Amerikaner verzog seinen<br />

Abschlag an der 18 weit nach links<br />

ins Rough, doch der Ball wurde – wie<br />

durch ein Wunder – im linken Semirough<br />

gefunden. Augenzeugen berichteten<br />

später, dass der Ball von einem Zuschauer<br />

dorthin geworfen worden sein<br />

soll.<br />

Wegen seiner Dramatik ging diese Ryder<br />

Cup-Austragung als „War by the Shore“,<br />

also „Krieg an der Küste“, und als einer<br />

der dramatischsten überhaupt, in die<br />

Annalen des Golfsports ein. <br />

www.facebook.com/golftime <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de 65


REISE SOUTH CAROLINA<br />

Ein Meisterwerk aus der Feder Tom Fazios:<br />

The Links Course in Wild Dunes<br />

Front Nine, Ocean Course: Amerikanisch<br />

Robert Trent Jones Sr.: Crooked Oaks GC<br />

Golf-Geschichte. Wer heute nach Kiawah<br />

Island kommt und diesen Putt nachstellen<br />

möchte, der sucht vergeblich, denn<br />

das 18. Grün jener Tage existiert nicht<br />

mehr – es wurde umgebaut und befindet<br />

sich nun näher am Clubhaus des Ocean<br />

Course (Par 72, 7.873 Yards). Der von<br />

Pete Dye designte Platz wurde speziell<br />

für den Ryder Cup 1991 und sein Match<br />

Play-Format im Hinterkopf entworfen<br />

und im selben Jahr eröffnet: Die ersten<br />

neun Löcher ziehen sich in weitestgehend<br />

typisch amerikanischem Stil durch<br />

die Binnenlandschaft, mit viel Wasser,<br />

langen, zum Teil breiten Fairways und<br />

großflächigen Grüns. Auf den zweiten<br />

Neun bietet sich ein komplett anderes<br />

Bild: Hier setzte Dye eher europäisch an,<br />

gerade auf den letzten Bahnen dominiert<br />

Links-Golf in seiner rauhesten Form die<br />

Optik und das Geschehen.<br />

Der Ocean Course ist der berühmteste<br />

von insgesamt fünf Golfplätzen (Turtle<br />

Point, Osprey Point, Oak Point, Cougar<br />

Point) des 1976 eröffneten Kiawah Island<br />

Golf Resorts, rund 20 Kilometer südwestlich<br />

von Charleston auf der Halbinsel<br />

Kiawah Island gelegen.<br />

Erste Adresse des Resorts ist das luxuriöse<br />

5-Sterne-Hotel „The Sanctuary“, direkt<br />

am Atlantik, das bei großen Turnieren<br />

stets als Spielerhotel dient. Von hier aus<br />

ist es zu den fünf Plätzen des Resorts nur<br />

maximal zehn Minuten mit dem Shuttle.<br />

Auszeichnungen. Abgesehen vom Ryder<br />

Cup ‘91 war der Ocean Course bereits<br />

mehrfach Austragungsort weiterer großer<br />

Turniere, darunter des World Cup (1997,<br />

2003) und der Senior PGA Championship<br />

2007. Er wurde von Golf Digest<br />

zum „schwierigsten Platz der USA 2010“<br />

gewählt und rangiert hier gleichzeitig<br />

auch auf Platz 25 der „großartigsten<br />

Golfplätze in den USA 2010“. Einige der<br />

Szenen aus dem Film „Die Legende des<br />

Bagger Vance““ aus dem Jahr 2000, mit<br />

Will Smith und Matt Damon in den<br />

Hauptrollen, wurden zudem hier gedreht.<br />

2012 werden sich die Augen der Golfwelt<br />

erneut auf den Ocean Course richten,<br />

66 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de<br />

www.facebook.com/golftime


wenn dort mit der 94. PGA Championship<br />

das letzte Major der Saison 2012<br />

ausgetragen wird.<br />

Mega-Resort. Wer Blut geleckt hat am<br />

Ocean Course in Kiawah Island, der findet<br />

rund 15 Minuten mit dem Auto, am<br />

südwestlichen Zipfel der Peninsula einen<br />

Namensvetter: Den Ocean Winds Golf<br />

Course, Teil des Seabrook Island Resorts,<br />

einer „Gated Community“ mit Villen<br />

und Apartments, Tennisplätzen, einer<br />

Pferderanch, einem Beach Club und<br />

vielem mehr.<br />

Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche<br />

von rund zwölf Quadratkilometern<br />

und ermöglicht dadurch jede<br />

Menge an Freiraum und auf Wunsch<br />

auch Abgeschiedenheit, stets eingebettet<br />

in üppige Flora und Fauna.<br />

Neben dem von Willard Byrd designten<br />

Ocean Winds Golf Course (6.765 Yards,<br />

Par 72) bietet Seabrook Island Golfern<br />

auch noch einen zweiten Meisterschafts-<br />

Historischer Boden: The Links at Stono Ferry<br />

Augen auf: Alligatoren sind allgegenwärtig<br />

www.facebook.com/golftime<br />

platz: Den von keinem Geringeren als<br />

Robert Trend Jones Sr. entworfenen<br />

Crooked Oaks Golf Course (6.780 Yards,<br />

Par 72).<br />

Beide Plätze ziehen sich durch dichte<br />

Wälder im Wechsel mit rauem Marschland.<br />

Dabei gilt es ein besonderes Auge<br />

auf Alligatoren zu werfen, denn auch die<br />

fühlen sich hier pudelwohl und sind allgegenwärtig.<br />

Schauplatz. Golfen auf wahrlich historischem<br />

Boden, diese Gelegenheit bietet<br />

sich im The Links at Stono Ferry, am<br />

nördlichen Zipfel der Peninsula und<br />

rund 15 Minuten mit dem Auto südwestlich<br />

von Charleston. 1779 wurde hier<br />

die historische Schlacht von Stono Ferry<br />

geschlagen, eine blutige Auseinandersetzung<br />

zwischen amerikanischen und britischen<br />

Truppen zur Zeit der Amerikanischen<br />

Revolutionskriege.<br />

Wo damals über 200 Soldaten ihr Leben<br />

ließen, wird heute immer noch gekämpft.<br />

Allerdings nicht mit Kanone,<br />

Muskete und Bajonett, sondern mit Driver,<br />

Eisen und Putter. Heute ziehen sich<br />

hier 18 Löcher durch dichte Pinienwälder<br />

und entlang des Stono Rivers.<br />

Zahlreiche Reliquien der Schlacht von<br />

Stono Ferry zieren heute die Fairways,<br />

darunter auch eine antike Kanone.<br />

Fazios First. Einen Abstecher in die östliche<br />

Charleston Area zu machen lohnt<br />

sich: Auf der Isle of Palms hat sich Tom<br />

Fazio mit dem The Links Golf Course im<br />

Wild Dunes Resort ein Denkmal gesetzt.<br />

Der Platz war Fazios erstes Design und er<br />

selbst zählt ihn nach wie vor zu seinen<br />

Favoriten. Gerade die Schlusslöcher belohnen<br />

den Golfer mit atemberaubendem<br />

Blick auf den Atlantik und auf Fairways,<br />

die direkt am Strand verlaufen.<br />

Nachgelegt hat Fazio mit dem zweiten<br />

Championship Course in Wild Dunes,<br />

dem Harbour Course. Hier bezog Fazio<br />

alle natürlichen Elemente in das Design<br />

der 18 Löcher mit ein: Die Fairways ziehen<br />

sich durch das feuchte Marschland<br />

und entlang der Ausläufer der Lagune.<br />

Ein versöhnlicher Ausklang also für den<br />

kampferprobten Golfer in und um Charleston.<br />

Verdient hat er es sich. GT<br />

Info: www.explorecharleston.com<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-20011<br />

www.golftime.de<br />

67<br />

Teneriffa - Hotel Las Madrigueras<br />

Teneriffa – Hotel Las Madrigueras *****<br />

7 Nächte DZ/Fr/3 x Greenfee auf Las Americas<br />

01.11.11 - 24.12.11 ab € 1.151,00<br />

03.01.12 - 08.04.12 ab € 1.242,00<br />

Teneriffa – Sheraton La Caleta *****<br />

7 Nächte DZ deluxe/Frühstück<br />

3 x Greenfee auf 2 x Adeje 1 x Las Americas<br />

01.12.11 - 23.12.11 ab € 715,00<br />

05.01.12 - 31.01.12 ab € 817,00<br />

01.02.12 - 30.03.12 ab € 998,00<br />

Gran Canaria – Lopesan Villa del Conde *****<br />

7 Nächte DZ/Halbpension<br />

3 x Greenfee auf 2 x Meloneras 1 x Maspalomas<br />

08.01.12 - 03.02.12 ab € 929,00<br />

04.02.12 - 30.03.12 ab € 1.024,00<br />

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Golfreisen-Katalog 2011/12 an.<br />

kompetent und individuell<br />

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Marbella – Vincci Estrella del Mar *****<br />

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee<br />

01.11.11 - 30.11.11 ab € 695,00<br />

01.02.12 - 30.04.12 ab € 755,00<br />

Algarve – Dona Filipa & San Lorenzo Golfresort *****<br />

7 Nächte/DZ/FR/4 x Greenfee auf San Lorenzo<br />

01.11.11 - 18.11.11 ab € 699,00<br />

19.11.11 - 20.01.12 ab € 550,00<br />

21.01.11 - 24.02.12 ab € 606,00<br />

Marokko – Robinson Club Agadir<br />

7 Nächte DZ/all inclusive/Flug/3 x Greenfee<br />

01.11.11 - 20.12.11 / 04.01.12 - 27.02.12 ab € 1.155,00<br />

Unser TOP – Angebot: Mauritius - Heritage Le Telfair *****<br />

7 Nächte/DZ/Halbpension/täglich Greenfee<br />

01.12.11 - 22.12.11 ab € 768,00<br />

04.01.12 - 14.04.12 ab € 997,00<br />

Preise gelten bei Buchung bis 30 Tage vor Abreise<br />

Zypern – Columbia Beach Resort *****<br />

Junior Suite Garden/Halbpension<br />

Greenfee auf 2 x Elia Golf/1 x Aphrodite Hills<br />

Leihwagen ab/bis Airport Larnaka a 2 P.<br />

22.11.11 - 29.02.12 ab € 789,00<br />

01.03.12 - 31.03.12 ab € 855,00<br />

Zypern - Columbia Beach Resort<br />

Alle Preise verstehen sich pro Person. Flüge und Mietwagen<br />

buchen wir Ihnen gerne zu tagesaktuellen Preisen hinzu.<br />

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Email: mail@progolf-reisen.de


REISE MAURITIUS<br />

Der ideale Ort, um abzuschalten:<br />

Das Belle Mare Plage<br />

im Nordosten von Mauritius<br />

Gefühle leben<br />

Belle Mare Plage Das Golfresort Nummer eins auf Mauritius punktet<br />

mit entspannter Atmosphäre, tollem Service und einem Traumstrand.<br />

68 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Die Temperaturen sacken Barry Lane, Peter Fowler, Ian Woosnam<br />

ab, der Himmel ist oder Costantino Rocca reisen mit ihren<br />

grau und es regnet. So Familien an und mischen sich munter<br />

ein tristes Wetter mag unter die Hotelgäste. Berührungsängste<br />

man nicht und<br />

es schlägt zu<br />

jeder Jahreszeit aufs Gemüt,<br />

jedoch besonders im Herbst! Da<br />

ist es nur nachvollziehbar, eine<br />

Flucht ernsthaft in Erwägung zu<br />

ziehen. Die Ansprüche an die<br />

Destination sind überschaubar:<br />

Warm und schön soll es sein.<br />

Dann wäre zumindest die gute<br />

Laune zurück. Okay, es darf<br />

schon ein wenig mehr sein. Ein<br />

nettes Hotel mit gutem Service<br />

am Meer wäre ideal. Wenn auch<br />

noch ein Golfplatz in der Nähe<br />

ist, damit der Schwung nicht einrostet,<br />

sind die Grundbedürfnisse<br />

Der heiligste Ort für Hindi auf Mauritius: Ganga Talao<br />

gedeckt.<br />

Paradies. Perfekt ist jedoch etwas<br />

anderes, perfekt bedeutet Mauritius<br />

(ca. elf Flugstunden von<br />

Deutschland). Für die Insel im<br />

Indischen Ozean kann man das<br />

Wort Traum gleichsetzen. Das<br />

Angebot an Hotels der Extraklasse<br />

und Golfplätzen ist enorm – wer<br />

einen unvergesslichen Aufenthalt<br />

in ausgesprochen relaxter Atmosphäre<br />

genießen will, sollte das<br />

Belle Mare Plage anpeilen. Das 5-<br />

Sterne-Resort von der Constance<br />

Hotels-Kette im Nordosten der<br />

Insel punktet in allen Bereichen.<br />

Den Golfern stehen auf 140<br />

Hektar zwei Plätze zur Verfügung<br />

(für Hotelgäste kein Greenfee):<br />

Der Links Course, der in wenigen<br />

Minuten mit dem hoteleigenen<br />

Shuttle erreichbar ist. Das<br />

Schmuckstück ist der Legend<br />

Course auf der anderen Straßenseite<br />

der Hotelanlage. Seit 2009<br />

gastiert hier die European Senior<br />

Tour. In diesem Jahr wurde das<br />

Event (9. bis 11. Dezember) beträchtlich<br />

aufgewertet. Die 50 besten<br />

Pros der Saison spielen um 400.000<br />

Euro und ermitteln den Sieger der MCB<br />

Tour Championship. Das Besondere ist<br />

der familiäre Charakter des Turniers:<br />

Stars wie Sam Torrance, David Frost,<br />

Das Signature-Hole des Legend Course: Loch 17 (Par 3)<br />

Perfekt: Der Strand entlang des Belle Mare Plage Resorts<br />

gibt es nicht. Ganz im Gegenteil, die<br />

Pros freuen sich auf den Gedankenaustausch<br />

mit den Amateuren und erzählen<br />

gerne Anekdoten aus ihren Golferkarrieren.<br />

Marc Farry ist als Constance-Golfbotschafter<br />

und Platzdesigner ein begehrter<br />

Gesprächspartner. Der sympathische<br />

Franzose liebt es, mit den Menschen<br />

über Golf zu philosophieren.<br />

Das Constance Belle Mare Plage<br />

hat einen unschlagbaren Charme:<br />

Die weiträumige Hotel-Anlage<br />

(15 Hektar mit über 200 Zimmern<br />

und Villen) wurde geschickt<br />

in tropische Gärten integriert.<br />

Das Juwel ist der zwei Kilometer<br />

lange, weiße Sandstrand,<br />

der von einem Korallenriff geschützt<br />

wird. Das Meer mit seinen<br />

bestechenden Blautönen animiert<br />

förmlich zum Wassersport<br />

und garantiert gute Laune.<br />

Es ist wie ein Schalter, der umgelegt<br />

wird. Mit dem Check-in stellt<br />

sich bei den Gästen eine Entspanntheit<br />

ein. Diese lebt Belle<br />

Mare Plage-Direktor Gert Puchtler<br />

mit seinem Team vorbildlich<br />

vor. Egal ob Personal am Empfang,<br />

auf den Golfplätzen, an der<br />

Bar, in den Restaurants, ob Poolboys,<br />

Housekeeper, oder Gärtner:<br />

Ein stets aufmerksamer und<br />

freundlicher Service ist das oberste<br />

Gebot. Diese nette und ungezwungene<br />

Art ist ansteckend.<br />

Man kommt nicht umhin, die<br />

Seele baumeln zu lassen.<br />

Sightseeing. Mauritius ist aber<br />

nicht nur Strand und Golf. Die<br />

Insel bietet viel mehr und man<br />

sollte es nicht versäumen, einige<br />

Attraktionen zu besuchen. Beispielsweise<br />

die Hauptstadt Port<br />

Louis im Nordwesten. Atemberaubend<br />

sind die Wasserfälle von<br />

Chamarel, Coloured Earth oder<br />

Ganga Talao (Grand Bassin). Der<br />

Kratersee ist gleichzeitig der heiligste<br />

Hindu-Ort der Insel mit<br />

mehreren Tempeln. Über dem<br />

See thront eine über drei Meter<br />

hohe Shiva-Statue. Ein Muss ist<br />

ein Halt in Bois Cheri mit Besichtigung<br />

der Teefabrik und der Teeplantagen.<br />

Im Anschluss kann man ein<br />

Glas Tee oberhalb der Plantagen genießen.<br />

Inklusive fantastischem Panoramablick<br />

über die Insel. GT<br />

Info: www.bellemareplagehotel.com<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

69


REISE PORTUGAL<br />

Die weiße Stadt am Tejo:<br />

Lissabon begeistert nicht nur mit<br />

einem großartigen Golfangebot<br />

Das Golf-Dorado<br />

Lissabon Eine atemberaubende Stadt mit allem, was das Herz<br />

begehrt. Ein Paradies für anspruchsvolle Golf-Enthusiasten.<br />

Die Region Lissabon<br />

ist das perfekte<br />

Reiseziel<br />

für Golfverrückte.<br />

Ruhe und<br />

Zufriedenheit findet man auf<br />

den mehr als 20 renommierten<br />

und international hochgelobten<br />

Golfplätzen, die es<br />

von Estoril bis Sintra, das von<br />

der UNESCO zum Weltkulturerbe<br />

gekürt wurde, weiter,<br />

entlang der Costa Azul sowie<br />

in Ribatejo und im Westen<br />

des Landes zu entdecken gibt.<br />

Das milde und gemäßigte<br />

Klima dieses Landstrichs, die<br />

malerische Umgebung und<br />

die herrliche Vielfalt an landschaftlichem<br />

wie kulturellem<br />

Reichtum findet man tatsächlich<br />

selten. Der wilde Atlantik,<br />

goldene Sandstrände,<br />

Flüsse, Klippen, Dünen, Berge<br />

und ruhige Seen vereinigen<br />

sich zu einem imposanten<br />

Ganzen und lassen den Golfsport<br />

in der Region zu einem<br />

einmaligen und unvergesslichen<br />

Erlebnis werden. Ein<br />

wahrlich beeindruckender<br />

Platz findet sich so gut wie<br />

immer in der Nähe – egal, wo<br />

man sich gerade aufhält. Es<br />

gibt Plätze, die direkt am<br />

Meer gelegen sind, darunter<br />

ein natürlicher Linksgolf-<br />

»Eine inspirierende, lebendige Stadt<br />

voller Geschichte, Kultur, Sehenswürdigkeiten<br />

und tollem Nightlife«<br />

Platz. Es findet sich einer,<br />

dessen letztes Loch auf einer<br />

Insel liegt, ein anderer wurde<br />

von Seve Ballesteros designed<br />

und wieder andere befinden<br />

sich harmonisch in ein Naturschutzgebiet<br />

eingebettet, umsäumt<br />

von wunderschönen<br />

Pinienwäldern. Ein weiterer<br />

Platz wurde unter die Top 25<br />

der 100 besten Kurse in Europa<br />

gewählt. Kein Wunder<br />

also, dass die International<br />

Association of Golf Tour Operators<br />

(IAGTO) Lissabon zum<br />

besten europäischen Golf-<br />

Reiseziel des Jahres 2007 gekürt<br />

hat.<br />

Multikulti. Doch Lissabon,<br />

wegen des ganz eigenen Lichtes<br />

und der Atmosphäre<br />

auch „die weiße Stadt genannt”,<br />

hat weit mehr zu bieten<br />

als nur außergewöhnliche<br />

70 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Golfplätze innerhalb weniger<br />

Kilometer Entfernung vom<br />

Stadtzentrum: Lissabon mit<br />

seinem äußerst vielfältigen<br />

und multikulturellen Angebot<br />

ist – vor dem Hintergrund<br />

seiner mehr als 800<br />

Jahre alten Geschichte – eine<br />

Stadt voller Museen, Monumente,<br />

leuchtender Plätze,<br />

verwinkelter Gässchen und<br />

wunderschöner Ausblicke auf<br />

den Tejo.<br />

Kultur, Architektur und das<br />

Lebensgefühl der Menschen<br />

in Portugals Hauptstadt sind<br />

Aspekte, die einen Aufenthalt<br />

zum ganz speziellen Erlebnis<br />

machen. Traditionelle Küche,<br />

hervorragende portugiesische<br />

Weine in landestypischen<br />

Restaurants der historischen<br />

Altstadt zu den melancholischen<br />

Klängen des Fado, der<br />

von Straßenmusikanten herüberwogt<br />

und in sehnsüchtigen<br />

Liedtexten die portugiesische<br />

Volksseele widerspiegelt,<br />

auch das ist Lissabon.<br />

Top-Klima. Ein weiteres Highlight<br />

sind die vielen einladenden<br />

Strände der Hauptstadt,<br />

die bei kristallklarem Wasser<br />

zum erfrischenden Bad unter<br />

stahlblauem Himmel einladen.<br />

Die durchschnittliche<br />

Temperatur liegt hier selbst<br />

im Oktober noch bei angenehmen<br />

17,5 Grad bei gleichzeitigen<br />

22 Tagen ohne Regen<br />

und 7,5 Sonnenstunden pro<br />

Tag. In den Sommermonaten<br />

Mai bis August regnet es so<br />

gut wie überhaupt nicht und<br />

die Sonne scheint durchschnittlich<br />

gute zehn Stunden<br />

täglich. Da lässt es sich herrlich<br />

durch die Altstadt flanieren<br />

und in einem der zahlreichen<br />

träumerischen Open-<br />

Air-Cafés, die überall entlang<br />

des Atlantiks verstreut liegen,<br />

die Seele baumeln lassen.<br />

Wenn schließlich die Nacht<br />

hereinbricht, erwacht Lissabon<br />

zu ganz neuem Leben<br />

und erfindet sich an jeder<br />

Straßenecke gleichsam selbst.<br />

Ein abendlicher Bummel ist<br />

ebenso eine wahre Entdeckungsreise<br />

in einer der lebendigsten<br />

Städte Europas. Lissabon<br />

bietet alles, was das Herz<br />

begehrt und einen großartigen<br />

Urlaub ausmacht. Eine<br />

inspirierende, lebendige Stadt<br />

voller Geschichte, Kultur, Sehenswürdigkeiten<br />

und gehobenem<br />

Nightlife, gepaart mit<br />

über 20 absoluten Premium-<br />

Golfplätzen in atemberaubender<br />

Landschaft erwartet<br />

einen bei rund ums Jahr<br />

äußerst freundlichem Klima.<br />

Lissabon hat alles, um Urlaub<br />

zu machen, an den man sich<br />

lange erinnert. Egal, ob mit<br />

Familie oder alleine, auf oder<br />

abseits der Fairways und<br />

Grüns. Genau betrachtet ist es<br />

schwierig zu entscheiden, wo<br />

und womit man überhaupt<br />

anfangen soll. GT<br />

Info: www.visitlisboa.com<br />

Duftende Pinienwälder soweit das Auge reicht: Aroeira I<br />

Golfplätze rund um Lissabon<br />

SETÚBAL/TRÓIA<br />

Montado Golfe, Quinta do Perú & Country Club,<br />

Aroeira I, Santo Estevao Golfe, Ribagolfe I & II,<br />

Troia Golf Championship Course<br />

ESTORIL/SINTRA<br />

Club de Golfe da Marinha, Belas Clube de<br />

Campo, Estoril Golf Course, Oitavos Dunes –<br />

Natural Links Golf, Pestana Beloura Golf Resort<br />

OESTE<br />

Bom Sucesso Design Resort & Leisure & Golf,<br />

Golden Eagle Residence & Golf Resort, Praia<br />

d’el Rey Golf & Beach Resort, Royal Obidos Spa<br />

& Golf Resort<br />

Spektakuläres Design, direkt am Meer: Troia Golf<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

71


REISE ITALIEN<br />

Forza Italia<br />

Insel-Golf Die internationalen Erfolge von Molinari & Co haben einen<br />

Boom in Italien ausgelöst. Sardinien und Sizilien buhlen um die Golfer.<br />

Die Molinari-Brüder<br />

mischen regelmäßig<br />

die<br />

Golfwelt auf,<br />

Matteo Manassero<br />

gilt neben Rory McIlroy<br />

als das europäische Supertalent<br />

und Diana Luna spielt<br />

erfolgreich bei den Damen.<br />

Das fußballverrückte Italien<br />

ist längst auch eine Größe<br />

im professionellen Golfsport.<br />

Die Erfolge haben einen Golf-<br />

Boom in dem Land ausgelöst,<br />

das die Deutschen am liebsten<br />

bereisen. Italien hat einfach<br />

so viel: die wunderbare<br />

melodische Sprache, die temperamentvollen<br />

und freundlichen<br />

Menschen, die abwechslungsreiche<br />

Küche, den Sinn<br />

für Ästhetik, das Gespür für<br />

Design und Mode und noch<br />

mehr.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> hat drei Resorts<br />

auf Sizilien und Sardinien<br />

besucht.<br />

Circolo Golf Is Molas (Sardinien).<br />

Prinz Aga Khan hat<br />

die Costa Smeralda zum<br />

Treffpunkt der High-Society<br />

gemacht, aber der Jetset hat<br />

längst auch den Süden der<br />

Insel entdeckt. Herausragend<br />

ist das Forte Village, ein Luxus-<br />

Resort mit acht Hotels und<br />

21 Restaurants. Die Unternehmer-Familien<br />

von Ferrari und<br />

Benetton steigen hier gerne ab<br />

und entspannen am Pool, im<br />

Spa, am Meer oder bei einer<br />

Runde Golf auf dem Circolo<br />

Golf Is Molas (27 Loch-Anlage).<br />

Der Meisterschaftskurs<br />

(1975 eröffnet) gilt als einer<br />

der schönsten am Mittelmeer,<br />

wurde mehrmals in die Top<br />

Traumlandschaft: Die 27 Loch-Anlage Is Molas auf Sardinien<br />

Vielfältiges Angebot: Villa im Is Arenas mit Blick auf den Platz<br />

Begehrt bei Italiens Prominenz: Das Forte Village südlich von Cagliari<br />

Permanente Herausforderung: Is Arenas G & CC auf Sardinien<br />

72 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


100 Golfplätze der Welt gewählt<br />

und war bereits Austragungsort<br />

für die Italian Open<br />

und das Volvo Masters.<br />

Info: www.ismolas.com,<br />

www.fortevillageresort.com<br />

Is Arenas Golf & Country<br />

Club (Sardinien). Wer die<br />

Ruhe genießen möchte, ist<br />

mit dem Is Arenas G & CC<br />

mit dem angrenzenden<br />

5-Sterne-Hotel bestens beraten.<br />

An der Westküste, etwa<br />

110 km von Cagliari entfernt,<br />

ist der Massentourismus noch<br />

ein Fremdwort. Der wundervolle<br />

Platz liegt mitten in<br />

prächtigen Pinienwäldern –<br />

ein grandioser Parkland-<br />

Course. Allerdings hat der<br />

leicht hügelige Platz viele<br />

Schwierigkeiten. Schlecht platzierte<br />

Schläge werden bestraft.<br />

Info: www.isarenas.it<br />

Donnafugata Golf Resort<br />

& Spa (Sizilien). Nahe der<br />

Provinzstadt Ragusa im Südosten<br />

der Insel wurde Ende<br />

2010 mit dem Donnafugata<br />

Golf Resort & Spa ein Luxusdomizil<br />

eröffnet. Der golferische<br />

Härtetest folgte im März<br />

mit den Sicilian Open im<br />

Rahmen der European Tour.<br />

Gespielt wurde auf dem<br />

Nordplatz („Parkland“) von<br />

Star-Architekt Gary Player.<br />

Das Pendant dazu ist der Südplatz<br />

(„Links“) von Franco<br />

Piras – ein 18 Loch-Championship-Platz,<br />

der sich über<br />

zwei Täler erstreckt. GT<br />

Info:<br />

www.donnafugatagolfresort.com<br />

European Tour tauglich: Der Parkland-Course von Gary Player (Loch 3)<br />

Wohnen direkt am Golfplatz: Das Donnafugata Golf Resort<br />

UNESCO-Welterbe: Die Kirche San Giorgio in Ragusa auf Sizilien<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

73


REISE BULGARIEN<br />

PERRY<br />

EINFELDT<br />

Hohes Niveau<br />

Gastkommentar. Perry Einfeldt<br />

über Golf in Bulgarien.<br />

Als mich kürzlich ein Freund<br />

aus Deutschland hier in<br />

Thracian Cliffs am Schwarzen<br />

Meer besuchte und wir gemeinsam<br />

eine Runde Golf spielten,<br />

fragte er mich nach der Entwicklung<br />

des Golfsports in Bulgarien.<br />

Ich erklärte ihm, dass wir auf<br />

dem besten Wege sind – 7,5 Golfanlagen<br />

mit fast 500 Aktiven,<br />

das ist doch was! Und, wir haben<br />

darüber hinaus ein Golfturnier,<br />

das es sonst so nicht gibt: Die<br />

Bulgarian Open: das größte<br />

Turnier in Bulgarien, offen für<br />

alle Nationen, ausgetragen auf<br />

den drei Plätzen des „Cape<br />

Kaliakra“: Thracian Cliffs,<br />

BlackSeaRama und Lighthouse.<br />

200 Teilnehmer können hier<br />

um den Titel des bulgarischen<br />

Meisters spielen.<br />

Na ja, sagte er, dann werde ich<br />

mal alle meine Freunde mobilisieren<br />

(es sollen auch ehemalige<br />

Nationalspieler dabei gewesen<br />

sein), und dann kommen wir her<br />

und gewinnen mal schnell alle<br />

Klassen – und dann sind wir<br />

bulgarische Meister.<br />

Vorsicht: Bei den im vergangenen<br />

Monat ausgespielten Bulgarian<br />

Open über drei Zählspielrunden<br />

auf den drei Golfanlagen gab es<br />

Runden bei den Senioren von<br />

Jimmy Rigsby mit 76, 81 und 71<br />

Schlägen und bei den Damen<br />

mit Bilgic Damla von 74, 82 und<br />

73 Schlägen. Bei den Herren<br />

wurde Florian Kolberg mit insgesamt<br />

220 Schlägen Bulgarischer<br />

Meister. Von wegen Entwicklungsland.<br />

Im kommenden Jahr, Anfang<br />

September, wird das Turnier<br />

erneut bei uns ausgespielt – vielleicht<br />

glauben ja auch Sie an die<br />

bulgarische Meisterschaft?<br />

Ich hoffe, wir sehen uns schon<br />

vorher zum Training – hier in<br />

Thracian Cliffs,<br />

Thracian Cliffs am Schwarzen Meer: Die weiße Perle von Golf-Bulgarien<br />

Heiße Spur<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leserreise Thracian<br />

Cliffs heißt diesmal das neue Ziel.<br />

Das ist einmal etwas<br />

ganz anderes: Die<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Leserreise<br />

in den Ostblock, nach Bulgarien,<br />

in das Thracian Cliff<br />

Resort am Schwarzen Meer.<br />

Der im Mai 2011 eröffnete<br />

Gary Player-Course zählt jetzt<br />

schon zu den attraktivsten<br />

Plätzen Europas, und wer<br />

schon einmal den Klippen-<br />

Kurs gespielt hat, ist restlos<br />

begeistert.<br />

Premiere. Ein Grund mehr<br />

für <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>, dieses Resort<br />

seinen Lesern für eine spezielle<br />

Turnier-Woche vom 3. bis<br />

9. Juni 2012 anzubieten.<br />

Neben dem sensationellen<br />

Golf-Kurs sprechen aber auch<br />

eine Menge anderer<br />

Highlights<br />

für die<br />

„weiße Perle”<br />

am Schwarzen<br />

Meer. So gibt<br />

es in unmittelbarer<br />

Nähe,<br />

also mit dem Apartments: 5-Sterne-Standard<br />

Shuttle keine zehn Minuten<br />

entfernt, mit dem BlackSea-<br />

Rama einen weiteren Gary<br />

Player Platz und mit dem<br />

Lighthouse-Course von Ian<br />

Woosnam insgesamt drei 18-<br />

Loch-Plätze.<br />

Historisch. Abgesehen von<br />

dem abwechslungsreichen<br />

Golf-Angebot bietet dieser<br />

historische Fleck Erde am<br />

„Cape Kaliakra” zahlreiche<br />

Restaurants und Sehenswürdigkeiten,<br />

die eine rundum<br />

unvergessliche Woche garantieren<br />

(Programm siehe bitte<br />

nebenstehenden Kasten). Für<br />

eine optimale Betreuung vor<br />

Ort sorgen Thracian Cliffs<br />

Manager Perry Einfeldt,<br />

Proscott-Reisen<br />

und die <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong>-Chefredaktion.<br />

Herzlich<br />

willkommen.<br />

GT<br />

Info:<br />

www.proscott.com<br />

www.golftime.de<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> LESER-REISE<br />

1. Tag<br />

Flug nach Varna, Shuttle nach Thracian<br />

Cliffs, Einchecken in den Luxus-<br />

Suiten, freie Benützung der Pools,<br />

des SPA und der beiden Privatstrände<br />

Bendida Beach (Handtücher,<br />

Schirme, Liegen frei). Welcome-<br />

Cocktail mit Snacks und Canapés<br />

im Waterfront Geti Restaurant.<br />

2. Tag<br />

Nach dem Frühstück Driving Range<br />

und Trainings-Runde auf dem Gary<br />

Player-Course Thracian Cliffs mit<br />

Snacks am Halfwayhouse. Dinner bei<br />

der Muschel-Farm in Dalboka, Kavarna.<br />

3. Tag<br />

Nach dem Frühstück Driving Range<br />

und 1. Turnier-Runde der Thracian<br />

Cliffs <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Leser-Competition<br />

auf dem Ian Woosnam-Course im<br />

Lighthouse Golf Resort, Halfway-<br />

Snacks, abends 3-Gang-Dinner im<br />

Lighthouse Golf Resort.<br />

4. Tag<br />

Nach dem Frühstück Driving Range<br />

und 2. Turnier-Runde auf dem Gary<br />

Player Course BlackSeaRama Golf &<br />

Villas, Halfway-Verpflegung, abends<br />

Luxus-3-Gang-Dinner im BlackSea-<br />

Rama Golf & Villas.<br />

5. Tag<br />

Nach dem Frühstück Driving Range<br />

und 3. Runde der Thracian Cliff <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong> Leser Competition auf dem<br />

Gary Player Signature Course<br />

Thracian Cliffs, Halfway-Verpflegung,<br />

abends Siegerehrung und Abend-<br />

Party mit Seafood Barbecue am<br />

Bendida Beach.<br />

6. Tag<br />

Zur freien Verfügung, freies Golfspiel,<br />

Tagesausflüge ans Cape<br />

Kaliakra oder nach Balchik Castle.<br />

Abends 3-Gang-Abschluss-Dinner im<br />

Waterfront Geti-Restaurant.<br />

7. Tag<br />

Auschecken und Shuttle zum Varna-<br />

Airport.<br />

Termin: 3. bis 9. Juni 2012<br />

Preis/Leistung: € 1.179,– p. Person<br />

im DZ (EZ-Zuschlag € 195,–) für<br />

das obige Programm inkl. Airportund<br />

Golfplatztransfers, Reiseleitung<br />

Proscott und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> sowie Reisesicherungsschein<br />

(exkl. Flug).<br />

Info/Buchung über<br />

Proscott Golftours GmbH & Co. KG<br />

(Ove Kramer – Director of Sales)<br />

Sperberhorst 8, D-22459 Hamburg<br />

Tel. +49-40-5520100, Fax -55201011<br />

E-Mail: ok@proscott.com<br />

Ihr<br />

74 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Neuer Glanz<br />

Drei Thermen Golfresort Edler<br />

Umbau, der Club zieht ins Schloss.<br />

Einweihungen sind immer<br />

Ereignisse der besonderen<br />

Art. Erst recht,<br />

wenn es ins Nostalgische<br />

geht. Denn hier wurden keine<br />

neuen Steine geordnet und<br />

gelobt, sondern edle, in die<br />

Jahre gekommene Altbauten<br />

– profan ausgedrückt. Nein,<br />

die Feier galt dem Umbau<br />

und der Renovierung des 200<br />

Jahre alten Schlosses am<br />

Golfplatz. In Zukunft dürfen<br />

nämlich die Clubmitglieder<br />

des Drei Thermen Golfresorts<br />

nach Abschluss ihrer Golfrunde<br />

ihre Gäste ins Schloss<br />

Honoratioren (v. l.): Otto Leibfritz (WBGV),<br />

Heinz Wolters, Joachim Nothelfer (DGV)<br />

Festliche Terrasse: Château de Hombourg<br />

bitten – in ihre neuen Clubräume.<br />

Vornehm, oder?<br />

Auftakt. 240 Golferinnen<br />

und Golfer absolvierten im<br />

Texas-Scramble-Format, dem<br />

bekanntermaßen spaßigsten<br />

Teamspiel, das Vorspiel. Und<br />

gaben dann die Bühne frei für<br />

die Honoratioren, die nun<br />

verbal die Leistungen von<br />

Hausherr Heinz Wolters und<br />

Arbeitsteam vor großer Kulisse<br />

loben durften.<br />

Der Präsident des Deutschen<br />

Golf Verbandes, Joachim Nothelfer,<br />

und der Präsident des<br />

Baden-Württembergischen<br />

Golf Verbandes,<br />

Otto Leibfritz, ernteten<br />

ehrlichen Beifall<br />

für ihre launigen<br />

Worte. Auch die französischen<br />

Nachbarn<br />

waren mit ihren Abordnungen<br />

vertreten.<br />

Erst danach durfte<br />

sich die Golf-Gemeinde<br />

nochmal selbst<br />

austoben bei Tanz zu<br />

südländischen Rhythmen,<br />

zu guten Cocktails<br />

(vom deutschen<br />

Meister Helge W.<br />

Fechner) sowie Canapes,<br />

Champagner und<br />

Grillbuffet.<br />

Inzwischen wird bei<br />

besten Bedingungen<br />

gegolft. GT<br />

Info: Drei Thermen<br />

Golfresort, Am Golfplatz<br />

3, 79415 Bad<br />

Bellingen, Tel. +49<br />

(0)7635/824490,<br />

www.drei-thermengolfresort.de<br />

Riesen-Auswahl: Auf diesen Plätzen rund um Belek wird gespielt<br />

Zum Dritten ...<br />

golf.extra 3. Belek Intern. <strong>GOLF</strong><br />

trophy auf 5 renommierten Plätzen.<br />

Die Tage werden kürzer,<br />

das Wetter mieser<br />

und es ist Zeit,<br />

sich nach zumindest einer<br />

Ausweichvariante umzusehen.<br />

Hier ein Angebot: Nehmen<br />

Sie an der 3. Belek International<br />

Golf Trophy (5. bis 10.<br />

Februar 2012) teil. Ein Golfangebot<br />

der Extraklasse was<br />

Unterbringung, Golfspiel und<br />

Beiprogramm betrifft.<br />

Highlights. Sie spielen fünf<br />

Runden auf den fünf Plätzen<br />

Sultan, Gloria<br />

New, Nick<br />

Faldo, Montgomerie<br />

und<br />

Dunes. Als<br />

zusätzlicher Platz am freien<br />

Tag wird Lykia Links oder Tat<br />

Golf angeboten. Golf also bis<br />

zum Abwinken. Das Ganze<br />

wird in Rahmen einer Turnierform<br />

organisiert – nicht<br />

vorgabewirksam. Gruppen<br />

können zudem durchaus<br />

eigene kleine Turniere austragen<br />

– der Veranstalter liefert<br />

gerne das Scoring.<br />

Zusätzlich im Leistungsprogramm:<br />

zwei Abendveranstaltungen,<br />

die den gesellschaftlichen<br />

Rahmen abgeben.<br />

Inzwischen ist längst bekannt,<br />

dass sich die Gegend um<br />

Belek zu einer der interessantesten<br />

Golf Destinationen entwickelt<br />

hat. Etliche der berühmtesten<br />

Golfer und Golfplatz-Architekten,<br />

wie Sir<br />

Nick Faldo, Colin Montgomerie<br />

u. a. haben ihre golfspezifischen<br />

Auffassungen in<br />

ein Design umgewandelt.<br />

Die Unterbringung ist in<br />

den Fünf-Sterne-Hotels (Kempinski<br />

Hotel<br />

The Dome,<br />

Cornelia Diamond,<br />

Gloria<br />

Serenity<br />

Resort, Maxx Royal und<br />

Sueno Hotels Golf Belek) vorgesehen,<br />

die alle über eine<br />

ausgezeichnete lokale und<br />

internationale Küche verfügen.<br />

GT<br />

Info: www.golf-extra.com<br />

Buchungen: Iris Polacek,<br />

Kreuzenstr. 98, 74760 Heilbronn,<br />

Tel. +497131 27765-42,<br />

Fax +49 7131 27765-44,<br />

events@golf-extra.com<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

75


TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

JONATHAN<br />

TAYLOR<br />

Der Engländer und <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-<br />

Buchautor hat zunächst<br />

„The Move“ und schließlich<br />

„Swing Simply“ entwickelt,<br />

ist Fellow of the English PGA<br />

sowie G1 Class Professional<br />

der PGA of Germany<br />

DAS<br />

Fotos: Marcel Brunnthaler; Location: La Manga Club<br />

Schau genau: Jonathan<br />

Taylor prüft die Wuchsrichtung<br />

der Grashalme<br />

auf dem Grün<br />

76 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


GRAS<br />

LESEN<br />

Putten in Perfektion Haben Sie<br />

sich schon einmal Gedanken über die<br />

Wuchsrichtung der Grashalme auf<br />

dem Grün gemacht? Dann sollten<br />

Sie sich nicht wundern, wenn Sie<br />

manchmal in puncto Länge völlig<br />

daneben liegen. Jonathan Taylor zeigt<br />

Ihnen, wie Sie das Gras richtig lesen!<br />

Was mich an deutschen<br />

Golfern immer wieder<br />

schwer beeindruckt,<br />

ist, wie oft<br />

sie in den Golfurlaub<br />

fliegen. Dennoch hat<br />

der Deutsche auf fremden Plätzen insbesondere<br />

im Ausland erhebliche Probleme<br />

mit den zum Teil deutlich schnelleren<br />

Grüns. Hinzu kommt die gefühlte Unberechenbarkeit<br />

der fremden Grüns. Dabei<br />

ist es gar nicht so kompliziert und ganz<br />

im Gegenteil: sogar logisch und durchschaubar<br />

– wenn man die Grüns beziehungsweise<br />

insbesondere die Wuchsrichtung<br />

der Grashalme auf dem Grün zu<br />

lesen weiß. Die Wuchsrichtung, Englisch:<br />

grain, ist es, die dafür verantwortlich ist,<br />

dass die Bälle auf ein und demselben<br />

Grün einmal wahnsinnig schnell rollen<br />

und dann viel langsamer als erwartet.<br />

Und dass der Ball deutlich weniger und<br />

am selben Grün dann wiederum mehr<br />

bricht. Den wenigsten Golfern ist bekannt,<br />

wie massiv der Einfluss der Gras-<br />

Wuchsrichtung auf die Geschwindigkeit<br />

eines Grüns ist.<br />

Verschiedene Grassorten. Der Golfer<br />

sieht sich auf der ganzen Welt und selbst<br />

innerhalb Europas, abhängig von den<br />

Wetter- und Temperaturbedingungen,<br />

mit unterschiedlichen Grassorten u.a.<br />

auf dem Grün konfrontiert. Auf Anlagen<br />

in eher kühleren Regionen wird häufig<br />

das sogenannte Bent Gras ausgesät, das<br />

besonders weiche, flexible Grashalme <br />

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<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

77


TRAINING PLAY BETTER <strong>GOLF</strong><br />

DREI MAL<br />

SWING<br />

SIMPLY<br />

„Golf lernen ist wirklich<br />

einfach! Lassen<br />

Sie sich nicht verwirren<br />

durch komplizierte Golftechnik<br />

– wir lehren den<br />

leichtesten Weg“, ist<br />

Jonathan Taylor überzeugt.<br />

Der Erfolgs-Coach hat<br />

seine innovative Teaching-<br />

Philosophie in zwei Büchern mit je über 120 Fotos anschaulich zu Papier gebracht:<br />

„SWING SIMPLY – Erstaunlich einfach: Golf lernen mit System“ (€ 19,90), „SWING<br />

SIMPLY II – Wie Sie garantiert 20 Meter weiter schlagen“ (€ 19,90) und jetzt ganz<br />

neu die DVD „SWING SIMPLY 2 + 20“ (€ 29,90). Beide Bücher sowie die DVD können<br />

Sie beim <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag unter Tel. 089/42718181 bestellen.<br />

hervorbringt. In deutlich wärmeren<br />

Gegenden wird stattdessen vorzugsweise<br />

Bermuda Gras verwendet. Diese Grassorte<br />

hat besonders breite, starre Halme.<br />

Wenn Sie auf Bermuda Gras entgegen<br />

der Wuchsrichtung putten, dann ist das<br />

sprichwörtlich, als würden Sie gegen den<br />

Strich putten. Wenn Sie aber auf dem<br />

selben Grün mit der Wuchsrichtung putten,<br />

ist das geradezu mit einer Billardplatte<br />

zu vergleichen. Das erklärt, warum<br />

es so häufig vorkommt, dass nach einem<br />

viel zu langen Putt in die eine Richtung<br />

der Schlag in die entgegengesetzte Richtung<br />

viel zu kurz bleibt. Dieser Effekt<br />

wird noch verstärkt durch die Tatsache,<br />

dass Golfarchitekten das Gras gerne so<br />

ansäen, dass es in Richtung bergab<br />

wächst, so dass Downhill-Putts besonders<br />

schnell werden.<br />

Hell:<br />

Schnell<br />

Dunkel:<br />

Langsam<br />

Jon Taylor auf dem 18. Grün des Süd Courses im La Manga Club: Mit einem prüfenden Blick identifiziert der Pro die Gras-Wuchsrichtung<br />

78 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Das Gras lesen. Wer lernen will, mit<br />

dem unterschiedlichen Grain zurechtzukommen,<br />

muss als Erstes die Wuchsrichtung<br />

erkennen und dann<br />

beurteilen, wie groß der<br />

Effekt ist. Zunächst einmal<br />

haben härtere Grassorten<br />

einen stärkeren<br />

Effekt auf die Puttlinie als<br />

weiches Gras. Dann ist es<br />

gut zu wissen, dass das<br />

Gras in der Regel in Richtung<br />

eines Berges oder<br />

Wassers sowie häufig in<br />

Richtung bergab wächst.<br />

Unabhängig von Bergen<br />

oder Wasserhindernissen<br />

können Sie die Wuchsrichtung aber auch<br />

sehen: Stellen Sie sich dafür am besten<br />

in die Mitte des Grüns und sehen Sie in<br />

etwa in einem 45-Grad-Winkel auf das<br />

Grün (siehe Foto links). Drehen Sie sich<br />

und achten Sie darauf, wie sich die Helligkeit<br />

des Grüns verändert. Mit etwas<br />

Übung werden Sie schnell erkennen, wo<br />

das Gras am hellsten ist und dass es<br />

exakt in der entgegengesetzten Richtung<br />

am dunkelsten scheint. Das liegt an der<br />

Tatsache, dass das Licht von der Grashalmrückseite<br />

reflektiert wird (hell) und<br />

in der entgegengesetzten Richtung, wenn<br />

Sie also quasi „in das Gras hineinschauen“,<br />

geschluckt wird und das Gras<br />

somit dunkler aussieht. Die Regel ist<br />

Entscheidend<br />

wie stark der<br />

Putt bricht: Die<br />

Wuchsrichtung<br />

ganz einfach: Hell ist<br />

schnell, dunkel langsam.<br />

Übung. Um ein Gefühl<br />

für die Auswirkung der<br />

Wuchsrichtung zu bekommen,<br />

putten Sie auf einem<br />

hängenden Grün mit, gegen<br />

und schräg zum Grain.<br />

Selbstverständlich werden<br />

Putts entgegen der Wuchsrichtung<br />

langsamer rollen<br />

und mit dem Gras schneller.<br />

Und wenn Sie schräg<br />

zur Wuchsrichtung putten, wird diese<br />

massiv beeinflussen, wie stark der Putt<br />

bricht (siehe Foto): Schräg mit der<br />

Wuchsrichtung bricht der Putt stärker<br />

und anders herum. Üben Sie zunächst<br />

ohne Loch. Stecken Sie einfach mit vier<br />

Tees ein Quadrat ab und putten Sie im<br />

Karree – und beobachten Sie, wie unterschiedlich<br />

sich auf einem hängenden<br />

Grün jeder einzelne Putt verhält.<br />

More. Weitere Tipps von Jonathan Taylor<br />

sowie alle bisherigen Folgen finden Sie<br />

online unter www.golftime.de. GT<br />

Swing Simply –<br />

Der einfachste und<br />

der schnellste Weg<br />

Golfspielen zu lernen<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

Schnupperkurse<br />

Platzreifekurse<br />

Wake up-Kurse<br />

Swing Simply Clinic<br />

Firmen-Veranstaltungen<br />

Golfreisen<br />

The Move Golf Academy:<br />

GC Grasbrunn e.V.<br />

GC Steigerwald in Geiselwind e.V.<br />

GC München West Odelzhausen e. V.<br />

GC Schloß Maxlrain e.V.<br />

GC Ebersberg e.V.<br />

Fakt: Mit dem Grain rollt der Ball schneller und bricht stärker (gelb) als gegen die Wuchsrichtung<br />

Besuchen Sie uns unter:<br />

www.the-move.de<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

79


TRAINING MENTAL<br />

SABANA<br />

CROWCROFT<br />

PGA Professional,<br />

Ex-European Tourspielerin,<br />

Management Trainerin,<br />

Gründerin von KAGAMI<br />

Golf & Leadership Academies<br />

Schlägerkontrolle? Weg damit!<br />

Innere Einstellung Haben Sie Ihren Schläger im<br />

Griff? Oder würgen Sie ihn? Der Selbst-Versuch.<br />

Praktisch jeder Golfer kommt in seiner<br />

„Golfkarriere“ an einen Punkt, an<br />

dem seine Leistung stagniert. Wie<br />

schafft man es, aus diesem Tal<br />

herauszukommen? Wie verbessert man sich?<br />

Meine Erfahrung zeigt: Die größte Herausforderung<br />

liegt in dem Überwinden der<br />

inneren Einstellung. Viele Golfer halten nur<br />

zu gern an der Vorstellung fest, den Schwung,<br />

den Schläger und am besten noch den exakten<br />

Winkel des Schlägerblattes im Treffmoment<br />

mit dem Intellekt kontrollieren zu können<br />

und zu müssen.<br />

Fakt ist: Dies ist unmöglich!<br />

Geht es Ihnen auch so? Die folgende Übung<br />

wird Ihnen helfen, die nächste Leistungsstufe<br />

zu erreichen.<br />

GRIFFDRUCK AM<br />

SCHLÄGER<br />

Achten Sie auf Ihren Griffdruck während des<br />

Schwungs. Bewerten Sie ihn auf einer Skala<br />

von 1 bis 5: bei 5 drohen Sie den Schläger zu<br />

zerquetschen, eine 1 bedeutet ihn fast aus<br />

der Hand fallen zu lassen. Bei 0 würde der<br />

Schläger wegfliegen!<br />

Diese Spieler sind sich nicht bewusst, dass<br />

eben dieser Glaube das Vertrauen in eine<br />

automatisierte Bewegung untergräbt. Ihr<br />

Cerebellum, der Teil des Gehirns, der am<br />

besten mit dem Körper kommuniziert, hat die<br />

Informationen sicherlich schon „gespeichert“.<br />

Wenn die Golfer jetzt versuchen, den Schläger<br />

zu kontrollieren, mischen sie sich in die wirksame<br />

Kommunikation zwischen Cerebellum<br />

und Körper ein – und verhindern so gute<br />

Resultate!<br />

Schritt 1<br />

Die Skala kennenlernen<br />

Als Erstes müssen Sie die beiden Extreme der<br />

Skala erfahren lernen. Spielen Sie zwei Schläge<br />

vom Tee und geben Sie sich ausdrücklich die<br />

Anweisung, einen mit Griffdruck 5 und den<br />

nächsten mit Griffdruck 1 zu spielen.<br />

Schritt 2<br />

Den Griffdruck wahrnehmen<br />

Nehmen Sie einen Schläger, den Sie gerne<br />

verwenden, und spielen Sie einige Bälle mit<br />

Ihrem üblichen Griffdruck. Beobachten Sie,<br />

was Ihre Hände während des Schwungs tun.<br />

Illustration: Peter Ruge www.ruge-cartoons.de<br />

Kagami Golf<br />

von Sabana Crowcroft.<br />

30.000 Exemplare verkauft.<br />

Erhältlich über das KAGAMI Büro.<br />

29 € + Versand<br />

www.kagami.de<br />

80 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


»Um Ihr volles Golfpotenzial zu entfalten,<br />

ist es ab einer bestimmten Spielstärke entscheidend,<br />

die Kontrolle über Ihren Schläger aufzugeben«<br />

Sabana Crowcroft<br />

Bleibt der Druck auf dem Schläger während<br />

des Schwungs gleich? Greifen Sie den Schläger<br />

fester zu Beginn des Aufschwungs? Lassen Sie<br />

den Schläger am höchsten Punkt des Rückschwungs<br />

eher lockerer? Oder wird Ihr Griff<br />

im Treffmoment fester?<br />

Bewerten Sie Ihren Griffdruck nach jedem<br />

Schlag mit der Skala von 1 bis 5 und zwar an<br />

dem Punkt, an dem Sie den Griff am meisten<br />

spüren. Antworten wie gut/schlecht, locker/<br />

fest sind nicht hilfreich. Nutzen Sie die Skala!<br />

Schritt 3<br />

Bewerten Sie Ihre Hände<br />

unabhängig voneinander<br />

Schätzen Sie als Nächstes jede Hand einzeln<br />

ein und vergeben Sie zwei Zahlen. Sie werden<br />

feststellen, dass sich Ihr Griffdruck während<br />

der Übung automatisch verändert. Lassen<br />

Sie die Dinge geschehen. Seien Sie stiller<br />

Beobachter!<br />

Wenn Sie sich jedoch darauf einlassen, nur zu<br />

beobachten, welchen Griffdruck Sie tatsächlich<br />

haben, wird Ihr fantastisches Körper-<br />

Geist-System den idealen Griffdruck für diese<br />

spezifische Situation finden – ohne dass Ihr<br />

Intellekt involviert wird. Glauben Sie mir<br />

nicht? Testen Sie es selbst!<br />

Eine neue Einstellung<br />

Ihre Hände haben nur einen Job: Sie haben<br />

die bei der Drehung des Körpers entstehende<br />

Energie auf den Schläger zu übertragen. Mehr<br />

nicht. Je mehr Sie versuchen, den Schläger zu<br />

kontrollieren, desto langsamer wird die<br />

Schlägergeschwindigkeit. Die Hände haben<br />

keine eigenständige Rolle innerhalb des<br />

Schwungs.<br />

Dem Intellekt ist es einfach nicht möglich,<br />

den Treffmoment zu kontrollieren – er ist<br />

damit überfordert. Ihr Unterbewusstsein lenkt<br />

Ihren Körper in dieser Hinsicht viel effektiver.<br />

Es gibt KEINE<br />

RICHTIGE Antwort<br />

Aktuelle Studien der Kognitionsforschung<br />

zeigen uns, dass Selbstentdeckung und Selbsteinschätzung<br />

ein wesentlich effektiverer Weg<br />

sind, langfristiges Lernen im Gehirn zu entwickeln.<br />

Verstehen Sie obige Übung als ein<br />

„Forschungsprojekt“ und experimentieren Sie<br />

mit Ihrem Griffdruck. Es ist wichtig, dass Sie<br />

dabei nicht entscheiden, welcher Griffdruck<br />

der richtige sein mag. Dies wäre eine Anweisung,<br />

die den natürlichen Lernprozess<br />

blockiert und Sie auf einen bestimmten<br />

Griffdruck festlegt, der in besonderen Situationen<br />

–z.B. bei Schlägen aus hohem Rough<br />

oder aus einem Bunker heraus – möglicherweise<br />

nicht geeignet ist.<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-GEWINNSPIEL<br />

Welcher Teil des Gehirns ist<br />

verantwortlich für die<br />

motorische Koordination?<br />

Um teilzunehmen, senden Sie bitte eine<br />

Email mit der richtigen Antwort<br />

an info@kagami.de mit dem Betreff<br />

„<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Gewinnspiel“<br />

Unter den richtigen Antworten verlosen<br />

wir einen eintägigen KAGAMI-<br />

Workshop im Jahr 2012.<br />

Mehr Informationen zu unseren<br />

Workshops unter www.kagami.de<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

81


TRAINING PRÄVENTION<br />

FRANK<br />

ADAMOWICZ<br />

Der Putt hat Tücken<br />

Serie Frank Adamowicz und Osteopath Helmut J. Geelink über die<br />

nicht zu unterschätzende Belastung des Rücken beim Putten.<br />

Der Putt erzeugt oft, vor<br />

allen Dingen bei längerem<br />

Training, relativ hohe<br />

Belastungen der unteren<br />

(Lenden)Wirbelsäule. Das<br />

hat mit Hebelwirkungen zu tun. Die<br />

Kraft, die die Muskulatur im unteren<br />

Rücken entwickeln muss, um den<br />

Rumpf, der wie ein langer Hebel wirkt,<br />

zu halten, kann gigantisch sein (z. B. bei<br />

30 Grad Beugewinkel des Oberkörpers<br />

über 1000 Newton!). Logische Folge ist<br />

natürlich auch, dass der Druck auf die<br />

Bandscheiben entsprechend hoch sein<br />

wird. Für gesunde Bandscheiben und<br />

Wirbelkörper kein Problem; diese Strukturen<br />

können erhebliche Belastungen<br />

aushalten (z. B. ein Wirbelkörper kann<br />

ohne Bruch 9,4 kN = 940 kg aushalten !).<br />

Wenn jedoch die Bandscheiben sich<br />

schon vorwölben (Protrusion) oder sogar<br />

ein Vorfall (Prolaps) vorliegt, sollte man<br />

vorsichtig sein und diese Strukturen<br />

nicht unnötig „provozieren“.<br />

Was können wir also tun, um unseren<br />

Rücken beim Putten zu schonen?<br />

1. Faktor Zeit: Vermeiden Sie es, zu<br />

lange in einer vornübergebeugten Haltung<br />

zu stehen.<br />

2. Faktor Haltung: Sie erreichen ein<br />

erhebliche Reduzierung der Kräfte, indem<br />

Sie sich weniger weit nach vorne<br />

beugen (siehe Bild + ).<br />

3. Intervalle bilden: Unterbrechungen<br />

können die totale Belastung reduzieren.<br />

4. Rücken strecken: Den Rücken<br />

strecken (wie Frank es auf Bild zeigt),<br />

bringt die Wirbelkörper wieder etwas<br />

mehr in die Vertikale.<br />

Wenn Sie sich unsere Tipps zu Herzen<br />

nehmen, lassen sich also Rückenschmerzen<br />

vermeiden. GT<br />

Frank Adamowicz, Jahrgang 1957, Headpro in<br />

St. Leon Rot, 23 Jahre TV-Co-Kommentator,<br />

von 1990 – 1998 DGV Nationaltrainer<br />

www.frankadamowicz.de<br />

Helmut J. Geelink, Jahrgang 1962, Diplom-<br />

Osteopath und Sportphysiotherapeut,<br />

tätig auf Mallorca in eigener Praxis am Dorint<br />

Royal Golfresort und Spa und Golf de Andratx<br />

info@geelink.net<br />

Fotos: Sammy Minkoff<br />

<br />

Gefahr: Oberkörper zu weit nach vorne beugen Ideal: Hier stimmt die Beugung der Wirbelsäule<br />

Entlastung: Den Rücken durchstrecken<br />

82 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Das design-patentierte Eye-Alignment-System bringt<br />

Ihre Augen bei jedem Putt senkrecht über den Golfball<br />

und die beabsichtigte Startlinie des Balles. Durch das<br />

Eye-Alignment-System erreichen Sie regelmäßig die<br />

optimale Set-Up-Position, sowie einen<br />

besseren Puttstroke.<br />

www.dreamlinergolf.de<br />

Dreamliner Golf GmbH<br />

Königsfelder Straße 1<br />

58256 Ennepetal<br />

Tel: +49 (0) 233 38 37 - 400<br />

Fax: +49 (0) 233 38 37 - 232<br />

E-Mail: info@dreamlinergolf.de


FITNESS SPORTPHYSIO<br />

DR.<br />

CHRISTIAN<br />

HAID<br />

Biomechaniker,<br />

Universitätsklinik<br />

Innsbruck<br />

Golf als Therapie<br />

Der gesunde Schwung In der Tat: Golfspielen<br />

kann auch therapeutische Wirkung haben.<br />

Häufig sprechen wir von<br />

den körperlichen Belastungen<br />

beim Golfschwung.<br />

Insgesamt überwiegen jedoch<br />

die positiven Effekte<br />

aufgrund der Bewegungen, die wir im<br />

Rahmen des Golfsports durchführen.<br />

Anhand eines Einzelfalles möchte ich an<br />

dieser Stelle ausführen, dass auch<br />

Übungsformen der Golfschwungbewegung<br />

durchaus positive Auswirkungen<br />

auf unseren Bewegungsapparat haben<br />

können.<br />

Ein Golfer mit Rückenproblemen möchte<br />

einen gelenkschonenden Schwung erlernen.<br />

Er kann keine 18 Holes schmerzfrei<br />

spielen und hilft sich mit verschiedenen<br />

Medikamenten. Trotz mehrwöchigem<br />

Pausieren treten beim Golf die Probleme<br />

immer wieder auf. Auch im Alltag<br />

neigt der Golfer zu Verspannungen der<br />

Rückenmuskulatur und klagt über ständige<br />

Schmerzen.<br />

Aufgrund der durchgeführten Untersuchungen<br />

kann man davon ausgehen,<br />

dass keine akute Gefährdung vorliegt<br />

und körperliche Aktivitäten ein geeignetes<br />

Therapiemittel sein können.<br />

Rotation. Wir besprechen die Möglichkeiten<br />

eines rückenschonenden Schwunges<br />

und beginnen mit vorbereitenden<br />

Übungen. Besonders wichtig ist, dass bestimmte<br />

Bewegungsmuster automatisiert<br />

werden, da andernfalls spätestens beim<br />

Schlagen des Balles wieder die ursprünglichen<br />

Fehlbewegungen eingesetzt werden.<br />

Die wichtigste Bewegung ist die<br />

leichte Rotation des Schultergürtels<br />

gegenüber dem Beckengürtel. Da in vorgebeugter<br />

Haltung wieder Verspannungen<br />

auftreten, üben wir mit relativ auf-<br />

84 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


gerichtetem Oberkörper. Diese und andere<br />

Übungen werden mehrmals am Tag<br />

einige Minuten durchgeführt. Wir achten<br />

auf kleinen Bewegungsumfang, damit<br />

kein Gelenk in endgradigem Zustand belastet<br />

wird.<br />

Unser Proband verspürt nach ca. einer<br />

Woche deutliche Verbesserungen und bemerkt,<br />

dass auch im Alltag die Verspannungen<br />

der Rückenmuskulatur nachlassen.<br />

Die Bewegungsübungen führen offensichtlich<br />

zu verbesserter intramuskulärer<br />

Koordination. Wir beginnen die einzeln<br />

geübten Bewegungsmuster zusammenzustellen<br />

und es ergibt sich eine Bewegung,<br />

die dem gewünschten Golfschwung<br />

immer näher kommt. Die starke Vorneigung<br />

des Oberkörpers in der Setup Position<br />

führt bei längerem Üben jedoch<br />

immer wieder zu Verspannungen.<br />

Um die Haltung positiv zu beeinflussen,<br />

wählen wir zum Üben einen langen Putter<br />

und vermessen den Golfer nach der<br />

Methode von „Setup Engineering“. Es<br />

ergibt sich ein MTM Schläger mit ca.<br />

4 inch Überlänge. Die dadurch erreichte<br />

deutlich aufrechtere Haltung wird als<br />

sehr angenehm empfunden. Das Üben<br />

in dieser Haltung ist schmerzfrei und<br />

macht offensichtlich Freude.<br />

Aufrechte Haltung. Durch einfühlsames<br />

Bewegen im abgesicherten Bereich<br />

hat der Spieler Muskelverspannungen<br />

abgebaut. Auch im Alltag haben sich<br />

seine Beschwerden verringert. Durch die<br />

Zusammenstellung der Gesamtbewegung<br />

aus günstigen Einzelbewegungen<br />

werden Belastungsspitzen verhindert. Das<br />

Golfspielen führt nicht mehr zu den<br />

früheren Überlastungen.<br />

Die längeren angepassten Schläger ermöglichen<br />

eine eher aufrechte Haltung<br />

und allein dadurch wird bereits Muskelspannung<br />

vermindert. Das Bewegungstraining<br />

hat auch seine Bewegungsgeschicklichkeit<br />

verbessert und er spricht<br />

von verbessertem Gleichgewicht und<br />

erhöhter Sicherheit beim Bewegen im<br />

Alltag.<br />

Das Golftraining hat in diesem Fall ähnlich<br />

wie aktives Üben in der modernen<br />

Physiotherapie zu einer gesamten Verbesserung<br />

der Beweglichkeit und des<br />

Bewegungsgefühles geführt. Schmerzen<br />

wurden gelindert und Sport ist wieder<br />

möglich.<br />

Dieser Fall zeigt auf, dass Golf nicht<br />

immer nur als belastend anzusehen ist,<br />

sondern auch bezüglich des Bewegungsapparates<br />

therapeutische Wirkung haben<br />

kann. GT<br />

Info:<br />

ch@golftime.de<br />

Kontakt für<br />

Trainingskurse:<br />

haid.golf@aon.at<br />

Golfer, die<br />

sich physiotherapeutisch<br />

richtig<br />

bewegen (v.l.):<br />

Amy Yang,<br />

K. J. Choi,<br />

Cristie Kerr<br />

Unschlagbar vielseitig.<br />

Eine Runde Golfen, Shoppen und Freunde<br />

treffen – das erste Golfevent des Jahres hat viel<br />

zu bieten. Zum Beispiel Luxusdestinationen, die<br />

neuesten Eisen, aktuelle Golfmode, spannende<br />

Wettbewerbe und jede Menge Möglichkeiten<br />

zum Abschlagen und Testen auf der Full-Size-<br />

Driving-Range und dem großen Putting-Green.<br />

Dazu gibt’s jede Menge Tipps von Pros für Ihren<br />

ultimativen Superdrive.<br />

Neu: Workshops zu Golf Fitness,<br />

Putt-Technik, Schwunganalyse u.v.m.<br />

So schön kann Golf im Januar sein.<br />

www.cmt-golf.de<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

85


TRAINING FINISH<br />

CLIFF<br />

POTTS<br />

Der Erfolgsautor unterrichtet in der<br />

Cliff Potts Golf Academy in Ascona<br />

und wurde 2005 mit dem Fellow of the<br />

PGA Award ausgezeichnet.<br />

Wirbelsäule Wer aufsteht, verliert.<br />

Cliff Potts über die Bedeutung des<br />

richtigen „Spine Angle“ beim Golf.<br />

Fotos: Marcel Brunnthaler<br />

Spine Angle<br />

Aufstehen:<br />

Der Winkel der<br />

Wirbelsäule<br />

wird nicht<br />

beibehalten<br />

60 cm<br />

Brustbein<br />

86 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Richtig: Der Winkel<br />

der Wirbelsäule<br />

wird beibehalten<br />

22 Jahre<br />

Quality Golf-Unterricht<br />

nach dem Motto<br />

Die meisten Golfer<br />

können keinen<br />

athletischen<br />

Golfschwung<br />

machen, weil<br />

sie beim Schwingen aufstehen<br />

(siehe Foto links), anstatt<br />

den Winkel der Wirbelsäule<br />

(„Spine Angle“) beizubehalten.<br />

Ursache ist häufig<br />

ein zu starkes In-die-Knie-<br />

Gehen beim Ansprechen.<br />

Beugen Sie die Knie beim<br />

Ansprechen nur leicht. Ihr<br />

Gewicht sollte über den<br />

Fußballen sein. Sie spüren<br />

dann eine leichte Spannung<br />

in den Oberschenkelrückseiten.<br />

Behalten Sie dann beim<br />

Ausholen den Winkel Ihrer<br />

Wirbelsäule unbedingt bei –<br />

nur so gelingt ein kraftvoller,<br />

weiter Schlag!<br />

Tipp: Üben Sie 60 cm vor<br />

einer Wand. Wenn Sie den<br />

Spine Angle beibehalten,<br />

werden Sie die Wand nicht<br />

berühren!<br />

„We don’t just teach a swing,<br />

we show you how to play on the golf course“<br />

2-, 3- oder 5tägige Intensivkurse<br />

für HCP-Spieler und Anfänger<br />

More. Mehr von Cliff Potts<br />

unter www.golftime.de GT<br />

Exklusiv im Golf Club Patriziale Ascona<br />

Tessin/Schweiz<br />

60 cm<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

87<br />

Cliff Potts Golf Academy<br />

+41 (0)91 780 9392<br />

office@cliff-potts-golfacademy.com<br />

www.cliff-potts-golfacademy.com


SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

Sky-Scraper<br />

Sky Business Golf Trophy Das<br />

Charity-Highlight mit Top-Promis.<br />

Hoch hinaus wollen<br />

sie, die Macher vom<br />

Abo-TV-Sender Sky.<br />

Die jährliche Sky Business<br />

Golf Trophy in Kitzbühel, bestens<br />

organisiert von Sky-Kommunikator<br />

Ralph Fürther, ist<br />

da eine Möglichkeit, Gutes zu<br />

tun: Ein Gesamterlös von<br />

40.000 Euro für die Sky Stiftung<br />

war das diesjährige Ergebnis.<br />

Promis wie Sky Botschafter<br />

Charly Steeb, Eishockey-Legende<br />

Erich Kühn-<br />

hackl, Ex-Kicker Stefan<br />

Reuter, Sky Experten Jens<br />

Lehmann (Foto mit Ehe-Frau<br />

Conny), Alexander Zickler<br />

oder Irek Myskow, Chef-<br />

Kommentator Marcel Reif,<br />

Golf-Profi Florian Fritsch<br />

oder Österreichs Rennrodler<br />

Markus Prock sind nur einige<br />

der VIP’s, die zum Golf-<br />

Turnier und zur anschließenden<br />

Abendgala, wie immer<br />

witzig moderiert von Carlo<br />

Knauss, gekommen waren.<br />

Als neue Sky Stiftungs-Botschafterin<br />

wurde Snowboard-<br />

Shooting-Star Amelie Kober<br />

(Olympia-Silber) präsentiert,<br />

ebenso die beiden aktuellen<br />

Sky-Stiftungs-Projekte „Clean<br />

Winners” und die interkulturelle<br />

Straßenfußball-Liga<br />

„buntkicktgut”.<br />

Die Sky Stiftung wurde 2008<br />

ins Leben gerufen, um die<br />

junge Generation für mehr<br />

Bewegung und gesunde Lebensweise<br />

zu begeistern.<br />

Franziska van Almsick oder<br />

Matthias Sammer zählen<br />

bereits seit Jahren zum Sky<br />

Botschafter-Team.<br />

BMW <strong>GOLF</strong> CUP INT. Für das<br />

Deutschlandfinale des BMW<br />

Golf Cup International zog<br />

der Bayerische Automobilgigant<br />

wieder einmal alle Register:<br />

Acht Finalisten hatten<br />

sich aus einer Heerschar von<br />

rund 14.500 Teilnehmern bei<br />

121 Qualifikationsturnieren in<br />

Deutschland durchgesetzt. Zum<br />

großen Showdown lud BMW<br />

schließlich in die Hauptstadt,<br />

genauer gesagt ins edle Hotel<br />

Adlon Kempinski Berlin, wo<br />

BMW-Turnierdirektor Marco<br />

Kaussler bereits beim abendlichen<br />

Get Together die Finalisten,<br />

Sponsoren und Gäste,<br />

Auf nach Singapur: Die vier Finalisten neben Nicole Rentsch (BMW, r.)<br />

darunter Acushnet Vice President<br />

Europe Gary Miller, auf<br />

den großen Turniertag einschwor.<br />

Austragungsort war der G&LC<br />

Berlin-Wannsee und im Match<br />

Play-Format setzten sich Sabine<br />

Möschel (Damen),<br />

Dennis Lißner (Herren A),<br />

Dirk Ziglowski (Herren B)<br />

und Dirk Wölk (Sonderklasse<br />

C) gegen ihre Kontrahenten<br />

durch. Für sie heißt es<br />

kommenden März „Koffer<br />

packen“ und Deutschland im<br />

Team beim Weltfinale in Singapur<br />

zu vertreten. Die Daumen<br />

sind gedrückt.<br />

88 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


UNICREDIT <strong>GOLF</strong> CUP. Das Finale des diesjährigen Uni-<br />

Credit European Golf Cup fand in der Bannmeile der Uni-<br />

Credit Ladies im Golfclub München-Nord Eichenried statt.<br />

Zuvor mussten sich die Finalisten aber harten Ausscheidungs-Riten<br />

stellen. Bei 31 Turnieren, 13 in Österreich, elf<br />

in Deutschland und sieben in Italien galt es aus etwa 3.000<br />

Spielern jeweils ganz vorne dabei zu sein. Mit Kanonenstart<br />

ging es auf den bestpräparierten Platz um die Trophäen.<br />

Nach „Wiesn-Warm-<br />

Up“ am Vorabend, kamen<br />

Karoline Bresitz vom Kärntner<br />

GC mit 27 Bruttopunkten<br />

und Julian Hödlmayr<br />

mit 36 Brutto danach am<br />

besten zu Recht. Im Münchner<br />

HVB Forum nahmen<br />

dann die Sieger aus den<br />

Händen von Kommunikationschef<br />

Maurizio Beretta<br />

(li.) ie Preise entgegen.<br />

22. SPORTHILFE <strong>GOLF</strong> MASTERS.<br />

Er hat den deutschen Sport seit<br />

Jahren im Blick – Sprint-Legende<br />

Manfred Germar. So ließ er<br />

sich auch die 22. Sporthilfe<br />

Golf Masters, die im G & LC<br />

Öschberghof den idealen Austragungsort<br />

gefunden haben,<br />

nicht entgehen. Zweck des<br />

Sport Events ist Fördergelder<br />

für die Deutsche Sporthilfe zu<br />

sammeln. Schließlich steht<br />

London 2012 vor der Tür. Gerd<br />

Klein und Petra Krönert<br />

glänzten wieder als Organisatoren,<br />

dass die zahlreichen Weltmeister<br />

und Olympiasieger<br />

unter ihnen Jochen Behle,<br />

Heiner Brand, Kurt Klühspies,<br />

Petra Behle, Alexander Pusch, Matthias Gey,<br />

Cornelia Hanisch, Wolfgang Hoppe, Frank-Peter<br />

Rötsch, Fritz Schmidt u.v.a. mit ihren Gästen und<br />

Sponsoren ein variables Golf-Programm absolvieren<br />

konnten. 25.000 Euro kamen für den Nachwuchs<br />

zusammen. Auch die neue Spendenaktion<br />

„Dein Name für Deutschand“ fand Beachtung.<br />

AUDI QUATTRO CUP. Eine Woche lang und in zwei Tranchen<br />

kämpften die Finalisten beim Audi quattro Cup<br />

Deutschlandfinale um die insgesamt vier Qualifikationsplätze<br />

für das große Weltfinale. Sie alle hatten sich im Rahmen<br />

von 129 Qualifikationsturnieren in Deutschland<br />

gegen rund 13.000 Mitbewerber durchgestzt und waren<br />

nach Frankfurt ins noble Hotel Villa Kennedy angereist.<br />

Nach sechs Tagen hart umkämpften Golfs im Frankfurter<br />

Golfclub stand es schließlich fest: Armin Rapp (u.r.) und<br />

Günther Volmer (u.l.) sowie Hans Felber (o.r.) und<br />

Johann Heinzlmair (o.2.v.r.) werden die deutschen Farben<br />

im chinesischen Shenzhen, Anfang November, vertreten.<br />

„Das Finale war ein toller Abschluss der Deutschland-Saison<br />

im Audi quattro Cup”, so Dr. Hans-Peter Kleebinder<br />

(o.l.), Leiter Marketing Deutschland der Audi AG. „Mehr<br />

als 13.000 Teilnehmer haben im Zeichen der Vier Ringe<br />

Golf gespielt – das ist erneut ein Spitzenwert und zeigt, wie<br />

beliebt die Serie auch in ihrer 21. Saison ist. Jetzt freuen<br />

wir uns auf den Showdown in China, wo sich die besten<br />

Spieler aus aller Welt treffen.”<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

89


SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

ELMAR<br />

WEPPER<br />

Bon Appetit<br />

Gastkommentar. Schauspieler,<br />

TV-Koch und Eagles-Vize Elmar<br />

Wepper über Golf und Gourmet.<br />

Wirte, Köche, Club-Gastronomen<br />

müssen schon gute<br />

Nerven haben, soll ihnen bei<br />

vollen Tellern und leeren Kassen<br />

nicht der Appetit vergehen.<br />

Bewegt sich doch der Geschmack<br />

der Golfer nach einer Runde Golf<br />

so zwischen Pizza, Spaghetti und<br />

Wurstsalat, als Höhepunkt des<br />

kulinarischen Leckerbissens ein<br />

leichtes Weizen – da ist für den<br />

Chef fürwahr nicht viel zu holen.<br />

Das sind die Probleme, die in<br />

den meisten deutschen Golf-<br />

Clubs die leeren Töpfe zum<br />

Brodeln bringen: Geringer Umsatz,<br />

Saisonabhängigkeit, Wetterabhängigkeit<br />

sorgen für eine<br />

geringe Rentabilität und somit zu<br />

einer großen Fluktuation unter<br />

den Gastronomen.<br />

Natürlich gibt es die wenigen<br />

berühmten Ausnahmen, wo ein<br />

Ehepaar 25 Jahre en suite die<br />

Gastronomie führt oder das<br />

Restaurant proppenvoll ist – zum<br />

Großteil auch mit Nichtgolfern –<br />

nur weil der Ruf der Gastronomie<br />

weit über das 18. Grün hinausreicht.<br />

Mein Tipp, auch für Nicht-Golfer:<br />

Wenn Sie auf der Suche nach<br />

einem schönen, gepflegten Plätzchen<br />

in herrlicher Landschaft<br />

sind, dann geben Sie im Navi<br />

den nächstgelegenen Golfclub<br />

ein. Sie werden staunen, wie<br />

gemütlich, romantisch, und auch<br />

kulinarisch gut der Abend verläuft<br />

– angenehmer geht’s wohl<br />

nicht.<br />

Die logische Konsequenz: Je besser<br />

die Club-Gastronomie besucht<br />

wird, desto besser kann auch die<br />

Küche sein – ein logischer Kreislauf.<br />

Bon Appetit,<br />

Ihr<br />

ENDSPURT. Die Saison geht auf die Zielgerade und die<br />

EAGLES schalten einen Gang höher. Anke Huber und<br />

Margit Tönnies (Schirmherrin der Aktion Kinderträume<br />

e.V., Foto o., 2.v.l.) lotsten hochkarätige Prominenz in<br />

den GC St. Leon-Rot. Mit Franz Beckenbauer, Clemens<br />

Tönnies, Uli Hoeneß und Dietmar Hopp war<br />

die Fußballkompetenz gleich geballt auf dem Golfplatz<br />

vertreten. „Im Vorfeld wären Anke Huber und<br />

ich hochzufrieden gewesen, wenn wir eine Spendensumme<br />

von rund 150.000 Euro erreicht hätten.<br />

Aber mit 276.000 Euro haben wir nicht mal in den<br />

kühnsten Träumen gerechnet”, so Tönnies.<br />

Hut ab vor Michael Roll (r.). 202 Spieler beim<br />

18. Tabaluga Golf Cup im GC Tutzing und 300<br />

Gäste bei der Abendveranstaltung im Greinwaldhof.<br />

Der Erlös von stolzen 57.000 Euro geht in das<br />

Orange-House-Projekt, ein Therapiezentrum für<br />

schwer erkrankte, traumatisierte und sozial benachteiligte<br />

Kinder. Hierbei handelt es sich um eine Kooperation<br />

der Hoffmann-Group-Foundation und der<br />

Tabaluga Kinderstiftung.<br />

RÜCKKEHR Der Hermes EAGLES Präsidentencup<br />

ist das Saisonfinale und gleichzeitig auch der<br />

Höhepunkt. Vom 17. bis 20. November geht es<br />

erneut nach Portugal. Nach einem „Auswärtsspiel“<br />

empfangen Frank Fleschenberg (l.) und Hermes-<br />

Chef Hanjo Schumacher den Tross dieses Jahr<br />

wieder im Robinson Club „Quinta da Ria“. Wer<br />

der Stargast sein wird – das halten sie bei den<br />

EAGLES streng geheim. In der Vergangenheit kamen<br />

u. a. Liz Hurley, Franco Nero und Auma Obama.<br />

www.eagles-charity.de<br />

90 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ALPEN-FINALE. Die<br />

Kitzbühler Alpen haben<br />

nur Respekt vor<br />

wichtigen Personen,<br />

wenn sie ihn sich<br />

auch erarbeitet haben.<br />

Dies taten die<br />

51 Golfer, die im GC<br />

Eichenheim Kitzbühel<br />

bei strahlendem Wetter aufteen durften. Zuvor hatten<br />

sie sich auf 70 regionalen Ausscheidungen als die<br />

Besten erwiesen. Herz was willst Du bei strahlendem<br />

Wetter mehr, sagte sich Deutschlands Seniorinnen<br />

Champion Chris Utermarck (Foto M.) vom G&LC<br />

Berlin-Wannsee und scorte auch im alpinen Gelände<br />

stolze 38 Bruttopunkte. Herrensieger Ben Becker (li.),<br />

GC Sorpe See, war mit 35 Punkten im Brutto nicht minder<br />

erfolgreich. Dazu gratuliert ihnen Helmut Kern<br />

(Leiter Vertrieb Sparkassen Deutschland Mitte der Deka-<br />

Bank, re.) herzlich. Jedenfalls freuen sich die etwa 8.000<br />

GolferInnen, die dieses Jahr teilnahmen, bereits auf die<br />

10. Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr.<br />

STERNSTUNDEN. Über eines der wohl sportlichsten<br />

Showdowns in diesem Jahr – zumindest, was die Markenbotschafter<br />

anging – konnten sich die 72 Qualifikanten<br />

samt Begleitpersonen beim Mercedes-Benz Clubturnier<br />

Finale 2011 im Hartl Resort Bad Griesbach freuen.<br />

Neben den Tour Pros Marcel Siem (o.r.) und Thorsten<br />

Gideon ließen auch DTM-Legende Bernd Schneider,<br />

DTM-Jungstar Bruno Spengler (o.l.) und Laureus-Botschafter<br />

Stefan Blöcher die Gelegenheit nicht aus, ein<br />

Wochenende lang Lenkrad gegen Driver zu tauschen.<br />

Gespielt wurde auf dem Beckenbauer und dem Mercedes-Benz<br />

Course, noble Unterkunft fanden alle Teilnehmer<br />

im Hotel Maximilian. Zur Siegerehrung, moderiert<br />

von ARD-Kommentator Tom Bartels, ging es per Mercedes-Shuttle<br />

ins 800 Jahre alte Schloss Haidenburg, wo<br />

die Sieger bis in die späte Nacht zu live-Musik von Finn<br />

Martin und Band feierten.<br />

25 JAHRE RASSBACH. Man hat ihm alles zugetraut,<br />

aber einen Golfplatz? Nun ist er stolz, der Landwirt<br />

Leonhard Anetseder (l.), dass er mit Ehefrau Anna und<br />

Familie alles durchgestanden hat. Auf alten Äckern werden<br />

seit 25 Jahrten Birdies und Pars gespielt. Architekt<br />

Götz Mecklenburg hat spannende 18 Löcher in das<br />

nicht einfache Gelände gebettet. „Hartl“ Anetseder hat<br />

inzwischen auch touristische Einrichtungen dazugebaut<br />

– zur bayerischen Freizeit-Oase. Bei der Feier wurde also<br />

viel gelobt. Die Nachbar-Präsidenten schenkten ihm<br />

eine Bank, doch ans Ausruhen denkt er wohl noch nicht.<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

91


SOCIETY TEA <strong>TIME</strong><br />

Umdenken<br />

Gastkommentar. <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-<br />

Autor Stefan Blöcher über Martin<br />

Kaymers mutige Aussagen<br />

in Sachen Golf in Deutschland.<br />

Bei der ersten Pressekonferenz<br />

der BMW International<br />

Open in Gut Lärchenhof bei<br />

Köln sprach Deutschlands Golf-<br />

Held Martin Kaymer unter<br />

anderem auch über die Zukunft<br />

des deutschen Golfsports. So wie<br />

er sie sieht, so wie er befürchtet,<br />

dass sie sich entwickelt. Nämlich<br />

nur schleppend bis träge.<br />

Der Grund – und da bin ich voll<br />

auf Martins Seite: Golf in<br />

Deutschland braucht dringend<br />

eine „Auffrischung”. Konkret:<br />

Es könne nicht sein, dass Golfrunden<br />

über sechs Stunden die<br />

Normalität sind, dass die steife<br />

Golf-Etikette vor allem Jugendliche<br />

abschrecke, dass man auch<br />

über Regeländerungen nachdenken<br />

müsse.<br />

Ich finde es ausgesprochen mutig,<br />

dass Kaymer diese Probleme so<br />

offen anspricht. O-Ton-Kaymer:<br />

„In den USA könne man auch<br />

problemlos barfuß auf der<br />

Driving Range üben – bei uns<br />

völlig undenkbar.“<br />

Es ist dies nur ein kleines Beispiel,<br />

aber daran hakt es tatsächlich.<br />

Wie sonst ist zu erklären,<br />

dass aus dem Mini-Staat Nordirland<br />

drei Major-Sieger in den<br />

vergangenen zwei Jahren kommen,<br />

Skandinavier, Spanier ganz<br />

oben auf der Tour mitspielen.<br />

Der Hebel muss an der Basis,<br />

bei der Jugend angesetzt werden.<br />

Mit einer unkonventionellen,<br />

modernen Denke.<br />

Ihr<br />

STEFAN<br />

BLÖCHER<br />

Die Stefan-Blöcher-Kolumne<br />

wird von B.i.G.<br />

präsentiert<br />

(www.big-sport.com)<br />

10 Fragen an...<br />

Interview Omega-Präsident Stephen Urquhart<br />

über den Preis der Zeit und wer richtig tickt.<br />

1. Wie würden Sie heute eine Million<br />

Euro investieren – in Immobilien, Aktien<br />

oder Gold?<br />

Wenn ich es recht bedenke – in keine<br />

dieser Anlageformen. Ich würde in Zeit<br />

investieren, das wohl kostbarste Gut,<br />

über das wir verfügen.<br />

2. Einverstanden, aber wie soll das<br />

funktionieren?<br />

Das ist das große Geheimnis, das jeder<br />

für sich herausfinden muss. Eine kleine<br />

Hilfestellung können wir dabei schon<br />

geben – eben mit unseren Zeitmessern . . .<br />

3. Geschickt auf den Punkt gekommen.<br />

Die Bedeutung des Zeitfaktors basiert für<br />

„Omega” worauf?<br />

Seit 1932 sind wir bei 24 Olympischen<br />

Spielen der offizielle Zeitmesser. Auch<br />

für die kommenden Spiele in London<br />

sicherten wir uns die Rechte.<br />

4. Golf ist also nicht Ihre alleinige<br />

Spielwiese?<br />

Keineswegs. Wir engagieren uns auf<br />

höchster Ebene in Sportarten wie Leichtathletik,<br />

Schwimmen, Segeln und<br />

Bobfahren.<br />

5. Wie wichtig ist da das Golf-Sponsoring<br />

für „Omega”?<br />

Die neue Kooperation mit der PGA of<br />

America eröffnet ungeahnte Möglichkeiten.<br />

27.000 Teaching Pros und eine<br />

Reihe Top-Turniere wie eines der vier<br />

Mayors, der Ryder Cup in den USA oder<br />

der Grand Slam of Golf sind nur einige<br />

Höhepunkte.<br />

6. Ist Ihr Golf-Sponsoring zeitlos?<br />

Wir haben uns bis 2016 verpflichtet,<br />

vorerst einmal bis zum 100-jährigen<br />

Jubiläum der PGA of America.<br />

Talk: Oskar Brunnthaler, Stephen Urquhart<br />

7. Da ist auch Golf erstmals wieder bei<br />

Olympischen Spielen. Auch Ihr Deal?<br />

Natürlich sind wir auch in Brasilien<br />

offizieller Zeitmesser. Eine großartige<br />

Aufgabe.<br />

8. Bei der Ihr neuer Markenbotschafter<br />

Greg Norman eine große Rolle spielen<br />

wird?<br />

Er hat den PGA-Deal eingefädelt, natürlich<br />

ist er mit seiner Erfahrung auch<br />

für unser Olympia-Engagement sehr<br />

wichtig.<br />

9. Ihr Lieblingsturnier?<br />

Natürlich das Omega European Masters<br />

hier in Crans Montana, wo wir seit<br />

13 Jahren der Hauptsponsor sind.<br />

10. Sie spielten da beim Pro/Am mit<br />

Rory McIlroy, der einer anderen Uhrmarke<br />

verpflichtet ist. Tickt er richtig?<br />

Keine Frage, wir haben uns großartig<br />

unterhalten, der Junge ist sensationell.<br />

Der richtige Zeitmesser war da aber<br />

sicherlich kein Thema.<br />

Stephen Urquhart, 64, Schotte mit Wohnsitz in der<br />

Schweiz, ist Omega-Präsident, spielt Hcp 12,7.<br />

92 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


STORY PLETSCHBLOG<br />

EUGEN<br />

PLETSCH<br />

Jahrgang 1952, Buchautor (u.a. „Endlich einstellig“)<br />

und Betreiber des Golfportals www.cybergolf.de,<br />

ist seit 2010 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Autor<br />

Handicap-<br />

Albtraum<br />

BUCH-<br />

TIPP<br />

„Der Weg der weißen Kugel“ von<br />

GT-Kolumnist Eugen Pletsch ist<br />

ein Kultbuch der Golfszene, das vor<br />

nichts und niemandem – höchstens<br />

der Etikette – Respekt hat.<br />

268 Seiten, Verlag: Kosmos, 2. Auflage,<br />

ISBN-13: 978-3-440-12528-1, € 19,95<br />

Eine Schreckensmeldung besagt:<br />

Nullwachstum im deutschen Golfsport!<br />

Der Deutsche Golf Verband<br />

(DGV) braucht dringend neue Mitglieder,<br />

weshalb sich die Strategen<br />

in Wiesbaden die Köpfe zermartern: Löcher<br />

größer machen? Sechs-Loch Turniere?<br />

DGV-Mitgliedschaften auf Butterfahrten vertreiben<br />

oder DGV-Ausweispflicht auf Minigolfanlagen?<br />

Wenn der DGV, so die Überlegung,<br />

stärker wäre als der Deutsche Fußballverband,<br />

wenn! – dann könnte man<br />

auch in Sachen Ryder Cup richtig Druck auf<br />

die Politik ausüben. Oder selbst Politik<br />

machen! Warum nicht als Deutsche Golfpartei<br />

antreten – mit Präses Nothelfer als<br />

Kanzlerkandidat?<br />

Leider gibt es etwas, was uns daran hindert,<br />

von einer Randgruppensportart zum stärksten<br />

deutschen Sportbund aufzusteigen: das<br />

Golf-Handicap! Das für viele Golfer so wichtige<br />

Statussymbol wirkt auf Golfinteressierte<br />

eher abschreckend. Selbst wenn man es<br />

mittlerweile recht günstig kaufen kann und<br />

es für einen realistischen Vergleich unter<br />

Spielern kaum noch taugt, ist das „Handicap“<br />

aus Sicht des DGV kontraproduktiv, denn<br />

jeder verschreckte Nichtgolfer ist ein Nichtzahler!<br />

Die neue Strategie, die der DGV deshalb entwickelt<br />

hat, um die Mehrzahl der Deutschen<br />

in Golfer zu verwandeln, mögen manche<br />

„Schildbürgerstreich“ nennen – ich nenne es<br />

einen genialen Schachzug: Zuerst wurde ein<br />

Wertewandel eingeleitet, um das Handicap<br />

als Statussymbol zu diskreditieren. Zum<br />

Beispiel schreibt der DGV auf seiner Internetseite,<br />

ein Handicap würde „nur die Bestleistung<br />

eines Golfers darstellen“, also letztlich<br />

„das Potenzial, das jemand abzurufen in<br />

der Lage ist, wenn tatsächlich einmal alles<br />

passt“. Und wann passt schon mal alles?<br />

Sonntags? Also: Nicht so wichtig nehmen!<br />

Um das Handicap in seiner Absurdität zu<br />

entlarven, wurden als nächste Schritte „Stroke<br />

Index“, „Slope“ und „CSA“ eingeführt. Mit<br />

dem Annual Handicap Review (AHR) sowie<br />

„einem kaum zu verstehenden Anpassungsfaktor<br />

der Pufferzone (Computed Buffer<br />

Adjustment, CBA)“ plant der DGV dem<br />

Handicap im nächsten Jahr endgültig den<br />

Todesstoß zu versetzen. Der CBA, meinen<br />

Experten, wird die Dinge so teuflisch kompliziert<br />

machen, dass am Ende eines Turniers<br />

niemand mehr weiß, wie er gespielt hat, und<br />

die Frage nach dem Handicap wird, wie<br />

Rating-Agenturen, somit bald der Vergangenheit<br />

angehören.<br />

Damit wäre der Weg zum Breitensport offen.<br />

Etwa ab 2018 wird die VcG allen ordentlichen<br />

DGV-Ausweisinhabern ein Mindestgarantie-Einkommen<br />

für ein sorgenfreies<br />

Golfspiel zahlen, was zu einem explosionsartigen<br />

Anwachsen des Golfsports führen<br />

wird. Spätestens wenn der letzte Fußballer<br />

auf seinem Bolzplatz unter Artenschutz gestellt<br />

ist, trägt jeder deutsche Golfer ein DGV-<br />

Intranet-Implantat im Kopf und kann sein<br />

maximales Golf-Potenzial gegen eine geringe<br />

Gebühr im „DGV-Cyberspace“ erfahren. Dann<br />

werden alle Golfplätze in Bauland umgewandelt,<br />

die Deutsche Golfpartei wird stärkste<br />

Partei im Bundestag und sechs geschäftsführende<br />

Minister regieren das Land.<br />

Die Welt ist schön, der Euro abgeschafft und<br />

alle sind glücklich. Nur der für den Golfsport<br />

zuständige Innenminister muss immer<br />

wieder gegen kleine Gruppen fundamentalistischer<br />

Golf-Renegaten vorgehen, die das<br />

DGV-Implantat verweigern. Dieses subversive<br />

Gesindel spielt auf echten Wiesen, zählt die<br />

Schläge im Kopf und wer nach einer Runde<br />

die wenigsten Schläge hat, der hat gewonnen.<br />

Golfen ohne DGV-Computer ist dann natürlich<br />

streng verboten und wird mit aller Härte<br />

bestraft! GT<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

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93


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Diablo Edge Driver 299,- / 159,-<br />

Diablo Edge Satz Damen,<br />

Regular, Senior 5-SW 799,- / 529,-<br />

X22 Satz Graphite Regular, Stiff<br />

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52°, 56°, 60° 139,- / 79,-<br />

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DI9 Satz Damen, Regular<br />

+1 inch Linkshand 699,- / 339,-<br />

CI9 Satz Herren Regular 5-SW 699,- / 399,-<br />

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MX 1000 Satz Senior 5-SW 1.120,- / 429,-<br />

MX 100 Satz Regular, Senior<br />

5-SW 595,- / 299,-<br />

MP 52 Satz Stahl Regular 4-PW 799,- / 399,-<br />

King Cobra<br />

Zero Limit TI Carbon Driver Reg. 389,- / 199,-<br />

FP II Satz Herren Regular<br />

5-9, PW, GW, SW 799,- / 279,-<br />

SZ Satz Damen/Herren 5-SW 659,- / 299,-<br />

S9 II Satz Herren Regular<br />

5-9, PW, GW, SW 912,- / 359,-<br />

S2 Satz Herren Senior/Regular<br />

5-9, PW, GW, SW 905,- / 419,-<br />

S2 Max Satz Da./Senior 5-SW 595,- / 399,-<br />

S3 Satz Damen 6-SW 649,- / 349,-<br />

S3 Satz He. Reg./Senior 5-SW 749,- / 399,-<br />

Taylor Made<br />

Burner Plus Satz Regular, Senior<br />

5-9, PW, LW 799,- / 359,-<br />

Burner Superlaunch Satz<br />

Regular, Senior 5-SW 699,- / 389,-<br />

R9 Satz Damen 6-SW 749,- / 359,-<br />

R9 Satz Regular, Senior 5-SW 849,- / 419,-<br />

Cleveland<br />

TA7 Limited Edition Black Pearl<br />

Graphite 5-SW 699,- / 289,-<br />

Stahl 5-SW 599,- / 239,-<br />

Never Compromise<br />

NCX-Ray Putter 149,- / 79,-<br />

Classic 1 + 4 Putter 79,- / 49,-<br />

Ping<br />

G10 Satz Regular 5-SW 833,- / 499,-<br />

G15 Driver 325,- / 199,-<br />

G15 Fairwayhölzer 225,- / 139,-<br />

G15 Hybridhölzer 185,- / 119,-<br />

Nike<br />

VII Pro Driver 399,- / 299,-<br />

SQ Machspeed Driver 299,- / 219,-<br />

SQ Machspeed Fairwayhölzer 199,- / 149,-<br />

SQ Machspeed Satz Damen<br />

7-SW, LW, Hyb. 5+6 799,- / 599,-<br />

SQ Machspeed Satz Regular<br />

5-SW, LW 699,- / 499,-<br />

Slingshot Satz Damen<br />

6-SW, Hybrid 4+5 799,- / 449,-<br />

Slingshot Satz Graph.Reg.5-SW 699,- / 399,-<br />

Slingshot Satz Stahl Reg. 5-SW 599,- / 349,-<br />

Demoware 2011<br />

Callaway<br />

Legacy Apex Driver 449,- / 239,-<br />

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Razr Hawk Driver 399,- / 219,-<br />

Razr Hawk Fairwayhölzer 249,- / 139,-<br />

Razr Hawk Hybrids 179,- / 119,-<br />

FT-iZ Driver 399,- / 179,-<br />

FT-iZ Fairwayhölzer 299,- / 129,-<br />

FT-iZ Hybrids 199,- / 89,-<br />

Diablo Octane Driver 299,- / 179,-<br />

Diablo Octane Fairwayhölzer 199,- / 109,-<br />

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Herren Legacy 2011 Eisen<br />

Graphite 4-SW 1.427,- / 629,-<br />

Damen Legacy 2011 Eisen<br />

Graphite 5-SW 1.249,- / 549,-<br />

Herren Legacy 2011 Eisen<br />

Stahl 4-SW 1.199,- / 549,-<br />

Razr Eisen Graphite 4-SW 1.059,- / 479,-<br />

Razr Eisen Graphite 5-SW 929,- / 419,-<br />

Razr Tour Eisen Stahl 3-PW 929,- / 419,-<br />

Razr Forged Eisen Stahl 3-PW 1.096,- / 479,-<br />

Diablo Edge Eisen Graph. 4-SW 929,- / 399,-<br />

Diablo Edge Eisen Graph.5-SW 799,- / 349,-<br />

Diablo Edge Eisen Stahl 4-SW 679,- / 299,-<br />

2011 X Serie Jaws Wedges Stahl 129,- / 79,-<br />

2011 X Serie Jaws Wedges<br />

Graphite 139,- / 89,-<br />

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Black Series Putte 299,- / 159,-<br />

Backstryke Putter Alte Modelle 199,- / 119,-<br />

White Ice 2-Ball Putter 199,- / 119,-<br />

White Ice Teron, Sabertooth,<br />

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White Ice Core 1, 3, 6, 7, 9,<br />

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Divine Line Putter 149,- / 99,-<br />

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Diablo Edge Tour 2010 Fairwayh. 199,- / 99,-<br />

FT-9 I-Mix 2010 Driver 299,- / 129,-<br />

FT-iZ I-Mix 2010 Driver 399,- / 169,-<br />

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R11 Serie Driver 429,- / 229,-<br />

R11 Serie Fairwayhölzer<br />

Titankopf 299,- / 149,-<br />

R11 Serie Fairwayhölzer<br />

Stahlkopf 249,- / 129,-<br />

R11 Serie Rescue 2011 199,- / 119,-<br />

Burner Superfast 2.0 Driver 299,- / 159,-<br />

Burner Superfast 2.0 Fairwayh. 199,- / 119,-<br />

Burner Superfast 2.0 Rescueh. 169,- / 99,-<br />

Tour MC Eisen Stahl 3-PW 1.027,- / 399,-<br />

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Stahl 4-SW 599,- / 279,-<br />

FT TP Wedge 119,- / 69,-<br />

Rossa Ghost Putter 159,- / 99,-<br />

Rossa Classic Putter 119,- / 59,-<br />

Rescue 2010 Hybrid 179,- / 99,-<br />

Burner Superfast 2010 Driver 279,- / 129,-<br />

Ping<br />

I-15 Driver 375,- / 179,-<br />

I-15 Fairwayhölzer 255,- / 129,-<br />

I-15 Hybrids 210,- / 109,-<br />

G-15 Driver 325,- / 169,-<br />

G-15 Fairwayhölzer 225,- / 119,-<br />

G-15 Hybrids 185,- / 99,-<br />

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G-15 Eisensatz 5-SW<br />

Graphite Regular 875,- / 349,-<br />

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Redwood-Serie Putter 279,- / 139,-<br />

JAS-Serie Putter 219,- / 119,-<br />

IN-Serie Putter 175,- / 99,-<br />

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Damen Rhapsody Driver 319,- / 139,-<br />

Damen Rhapsody Fairwayhölzer 215,- / 99,-<br />

Damen Rhapsody Hybrids 169,- / 79,-<br />

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MP 630 Fast Track Driver 399,- / 119,-<br />

MP 630 Driver 299,- / 99,-<br />

MP TI Fairwayhölzer 199,- / 79,-<br />

Cleveland<br />

Launcher DST 2010 Driver 299,- / 100,-<br />

Launcher DST 2010 Fairwayhlz. 199,- / 89,-<br />

Launcher DST 2010 Hybrids 149,- / 69,-<br />

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94 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Keine weiteren Kosten<br />

Tel.: 02381 / 99 99 580<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

95


IMPRESSUM<br />

Chefredaktion Oskar Brunnthaler (14,5)<br />

Stellvertr. Chefredakteure Marcus Brunnthaler (8,4),<br />

Götz Schmiedehausen (9,8)<br />

Chefreporter Ingo Grünpeter (10,0)<br />

Autoren Ulrich Kaiser (23,2),<br />

Klaus Wondratschek (12,8)<br />

Redaktion George Delanoff (8,9), Lothar Hellmuth (54),<br />

Steffen Köpf (14,7), Rudi Kopp (11,8),<br />

Ulli Timmer (45)<br />

Freie Mitarbeiter Frank Adamowicz (Pro) Stefan Blöcher (3,6),<br />

Alex Cejka (Pro), Sabana Crowcroft (Proette),<br />

Martina Eberl (Proette), Perry Einfeldt (8,8),<br />

Heinz Fehring (Pro), Betty Hauert (Proette),<br />

Felix Lubenau (Pro), Caro Masson (Proette),<br />

Eugen Pletsch (9,8), Cliff Potts (Pro),<br />

Tino Schuster (Pro), Jonathan Taylor (Pro),<br />

Joachim Woehe (8)<br />

Fotos Sammy Minkoff, Ltg.; GettyImages,<br />

Marcel Brunnthaler (16,6)<br />

Biomechanischer Beirat Dr. Christian Haid (12,7)<br />

Verlagsleitung/Anzeigen Evelyn Grund (37),<br />

Eva-Carina Brunnthaler (27,5)<br />

Österreich:Josef Schönhuber (31,6)<br />

Kleinanzeigen Eva-Carina Brunnthaler (27,5)<br />

Telefon 089/42 71 81 87<br />

E-Mail: eb@golftime.de<br />

Grafik Rudi Kopp (11,8)<br />

Repro High-End dtp-service Hellmuth, Augsburg<br />

E-Mail: mail@l-hellmuth.de<br />

Druck ADV SCHODER, Augsburg<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung<br />

der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos<br />

übernimmt der Verlag keine Haftung. Nachdrucke, auch auszugsweise,<br />

bedürfen der Zustimmung der Verlagsleitung.<br />

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt im Sinne des Pressegesetzes:<br />

Marcus Brunnthaler<br />

Es gilt die Preisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2011<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> erscheint acht Mal pro Jahr (von Februar bis Dezember)<br />

in der <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Verlag GmbH (Gesellschafter der GmbH ist zu 100%:<br />

Oskar Brunnthaler, Redakteur, München)<br />

Vertrieb PREMIUM SALES GERMANY GmbH<br />

Poßmoorweg 2 – 6, 22301 Hamburg<br />

Tel. 040/27 17 23 43, Fax 040/27 17 24 52<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong>-Abo-Service Telefon 089/42 71 81 80, Fax 42 71 81 71<br />

E-Mail: abo@golftime.de<br />

Für die Mitglieder des A-ROSA Golf Club e.V. und Sporting Club Berlin e.V.<br />

ist der Bezug von <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> (8 Ausgaben p.a.) im Mitgliedsbeitrag enthalten.<br />

Einzel-Verkaufspreis Deutschland € 4,50 inkl. 7% MwSt.<br />

Jahresabonnement Deutschland € 32,50 inkl. 7% MwSt.<br />

Redaktionsanschrift Oskar-von-Miller-Straße 11,<br />

82008 München-Unterhaching<br />

Tel. 089/42 71 81 81, Fax 42 71 81 71<br />

E-Mail: redaktion@golftime.de<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> Austria GmbH Natascha Brunnthaler (12,6);<br />

Niederlassung Österreich Quettensberg 93, A-5723 Uttendorf<br />

Herausgeber Oskar Brunnthaler<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir<br />

zum 1. Januar 2012 eine(n)<br />

Mediaberater/in<br />

für die Akquisition von Neukunden und eigenständige<br />

Betreuung unserer Stammkunden über alle Medienkanäle<br />

(Print, Online, Specials, Events).<br />

Hierfür erwarten wir von Ihnen:<br />

Abgeschlossenes Studium oder vergleichbare kaufmännische<br />

Ausbildung<br />

3–5Jahre Berufserfahrung im Bereich Mediaplanung/<br />

Beratung<br />

Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit<br />

Ein überzeugendes und gewinnendes Wesen<br />

Hohes Engagement und viel Eigeninitiative<br />

Gutes Kommunikations- und Durchsetzungsvermögen<br />

Ausgeprägtes Zahlenverständnis und analytische<br />

Denkweise<br />

Gute MS Office- und Englischkenntnisse<br />

Gute eigene Organisation und Spaß bei der Arbeit<br />

Office Manager/in<br />

Aufgaben:<br />

Professionelles, bereichsübergreifendes Büromanagement<br />

sowie allgemeine Sekretariatsaufgaben<br />

Mitarbeit bei der Konzeption, Planung und Durchführung<br />

von Abomaßnahmen, Betreuung der Abonnenten,<br />

Rechnungsstellung und Versand von Einzelheften<br />

Abwicklung des Kleinanzeigenbereiches, wie Akquise,<br />

Auftragsbestätigung, Rechnungsstellung<br />

Abwicklung der Greenfeegutschein-Aktionen<br />

Vertriebsabwicklung<br />

Internetrecherche und Mithilfe bei der Betreuung des<br />

Online-Bereichs<br />

Planung, Abwicklung und Mitarbeit auf Messen und<br />

Turnieren<br />

Bearbeitung eingehender Anfragen<br />

Unsere Erwartungen:<br />

Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit<br />

mehrjähriger Berufserfahrung<br />

Begeisterung für die Golfbranche<br />

Gute und sichere MS Office- und Englischkenntnisse<br />

Selbstständige Arbeitsweise und Eigeninitiative<br />

Gute eigene Organisation und Bereitschaft Neues<br />

zu lernen<br />

Teamgeist und Spaß bei der Arbeit<br />

Interesse? Dann überzeugen Sie uns mit Ihren aussagekräftigen<br />

Unterlagen, Ihren Gehaltsvorstellungen und<br />

dem möglichen Eintrittstermin zu Händen Evelyn Grund,<br />

eg@golftime.de.<br />

96 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


CARTOON<br />

STEFFEN<br />

KÖPF<br />

„Wessen Idee war das eigentlich, mit farbigen Bällen zu spielen?“<br />

www.facebook.com/golftime<br />

<strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011<br />

www.golftime.de<br />

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<strong>TIME</strong> OUT HANDICAP-BETRUG<br />

WUNSCHHANDICAP II In ganz besonderen Fällen<br />

findet der Informations-Austausch zwischen <strong>GOLF</strong><br />

<strong>TIME</strong> und seinen Lesern auf höchst geheimer Ebene<br />

statt. Speziell, wenn es um so lebenswichtige Fakten<br />

wie zum Beispiel das Handicap geht. Da heißt es in<br />

einem geheimen Schreiben unter anderem: „Um<br />

weder mir noch meinem Club zu schaden, bevorzuge<br />

ich lieber die Anonymität . . .” Als Deckname gilt<br />

„Waldkauz” und falls wir Interesse an weiteren Hintergrund-Informationen hätten,<br />

dann solle künftig das Kennwort „Waldkauz 3.11” geführt werden.<br />

Abgesehen davon, dass nach alter Journalisten-Tradition Informanten bzw. ihre<br />

Quellen unter keinen Umständen preisgegeben werden, ist natürlich der Informant<br />

der Redaktion bekannt. Weiter in der Akte: „Sie wissen sicher selbst, in einem Golfclub<br />

gibt es genug Anwälte und Leute, die Anwälte kennen, das brauche ich jedoch<br />

GEHEIMAKTE WALDKAUZ 3.11<br />

nicht!” Hier nun ein Auszug aus der in Gedichtform sehr gekonnt verschlüsselten<br />

Nachricht: „Es war einmal in Dings ... am Rhein/da wollte ein N.N. schlauer<br />

sein/als viele andere Clubmitglieder/und spielte Golf hier immer wieder/besonders<br />

gern beim Herrentag/denn, hier zählt nur der schöne Schlag.” Und weiter:<br />

„Nach Monaten viel Mühe und Üben/spielte er schon Handicap sieben – vielleicht<br />

war’s echt – vielleicht auch nicht/erst jetzt kommt ins Dunkel langsam Licht.”<br />

»Um weder mir<br />

noch meinem Club<br />

zu schaden,<br />

bevorzuge ich lieber<br />

die Anonymität«<br />

Auf den Punkt gebracht: Es geht hier wieder einmal um einen<br />

Hcp-Betrüger, der für sein angeschlagenes Ego ein Single-<br />

Hcp benötigt (siehe auch www.wunschhandicap.de). Weiter<br />

heißt es in der prosaischen Geheim-Akte zum Schluss: „Der<br />

Albtraum ist aus – er ist vorbei/immer noch Handicap von<br />

vier Komma zwei/Er ist jetzt weg und auch der Menscaptain<br />

weiß/die Wahrheit ist umsonst und die Lüge hat ihren Preis.”<br />

Zwei Fragen, die in diesem Zusammenhang interessieren: Ist<br />

das Handicap wirklich so wichtig, dass „Sportler” zu Betrügern<br />

werden? Und zweitens: Ist das Handicap wirklich so brisant, dass man vor<br />

Anwälten in Deckung gehen und in die Anonymität flüchten muss, will man solche<br />

Missstände aufdecken? „Ich weiß, dass es sich so in einem Club zugetragen hat”,<br />

schreibt der Informant, und gemäß unserer Vereinbarung über mehr geheime Infos<br />

schließe ich die Geheimakte mit dem Code „Waldkauz 3.11”.<br />

Oskar Brunnthaler<br />

ob@golftime.de<br />

PS: Der gesamte Wortlaut der „Nachricht” ist unter www.golftime.de nachzulesen.<br />

Die nächste erscheint am 5. Dezember 2011<br />

98 <strong>GOLF</strong> <strong>TIME</strong> 7-2011 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Richtig gelesen?<br />

8 Ausgaben im Abonnement für € 32,50<br />

+ 3 Logo-Bälle als Begrüßungsgeschenk<br />

bequem nach Hause.<br />

Einfach melden unter<br />

Hotline 089/42718188 · Fax 089/42 71 81 71<br />

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