SUV MAGAZIN Der neue CX-5 Mazda (Vorschau)

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AUSGABE 2/12 WWW.SUVMAGAZIN.DE

EINE PUBLIKATION VON

UTILITY VEHICLE

SUVSPORT

MAGAZIN

Deutschlands erstes SUV-Automagazin

❯❯❯ FEATURE:

ABT-Power Audi QS3

BRANDNEU

NEUVORSTELLUNG:

MERCEDES GLK

Kompakter

Luxus

IM TEST

❯❯❯ Jeep Grand Cherokee CRD

PRAXISTEST

❯❯❯ Skoda Yeti 2.0 TDI

NEU

Deutschland € 3,50 • Österreich € 4,00 • Schweiz sFr 7,20 • Benelux € 4,65 • Italien € 5,20 • Spanien € 5,20 • Slowakei € 5,70

❯❯❯ SERVICE:

Motorentechnik

der Zukunft

❯❯❯ NACHGEFRAGT:

Wann kommen

die SUV-Cabrios?

DER NEUE MAZDA

❯❯❯ GEFAHREN & GETESTET

❯❯❯ SUV MAGAZIN-LESER TESTEN: MAZDA CX-5 | VOLVO XC90

CX-5

NISSAN-KONZERNDUELL

FAHRBERICHT

IM GROSSEN DREIER-VERGLEICH

❯❯❯ Qashqai+2 | Murano ❯❯❯ Infiniti FX ❯❯❯ BMW X1 | Range Rover Evoque | Audi Q3


NEVER ADAPT.

Der neue Jeep ®

Grand Cherokee.

Freiheit zu erleben heißt, ein Vorbild zu sein und nicht immer zu folgen. Besonders deutlich

wird dies im neuen Jeep ®

Grand Cherokee mit seinen zahlreichen Innovationen. Auf Wunsch

ist er mit Nappaleder, belüfteten Vordersitzen, einzigartigem Quadra-Drive ® II Allradsystem,

Luftfederung sowie mit den modernen Sicherheitssystemen, Cruise Control mit automatischer

Abstandsregelung und automatischem SmartBeam-Fernlichtassistentenausgestattet.

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Kraftstoffverbrauch (l/100 km) nach Richtlinie 80/1268/EWG: innerorts 10,3; außerorts 7,2;

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-Emission (g/km): kombiniert 218.

* Ein Leasingangebot der Jeep ®

-Bank zzgl. Überführungskosten für den Jeep ®

Grand Cherokee Laredo 3.0 l V6 CRD: Monatsrate 299,– €,

Laufzeit 48 Monate, Kilometerlaufleistung p. a. 20 000 km, Leasingsonderzahlung 10.043,– €.


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Man kann seine Natur ignorieren. Oder sie einfach

ausleben. Erleben Sie es selbst. www.jeep.de

Jeep ® ist eine eingetragene Marke der Chrysler Group LLC, Abb. enthält Sonderausstattung.


EDITORIAL TEAM IMPRESSUM

Anlasser ...

individualität, schönheit,

auSSergewöhnlichkeit

ist Trumpf! Nie

war die Modellvielfalt

größer, nie waren SUV

eigenständiger gestaltet

als heutzutage. Um breite

Käuferschichten an ­

zu sprechen, müssen die

Hersteller mehr bieten als ein praktisches Auto.

uns, liebe leser, kann's nur freuen! Langweiliger

Einheitsbrei war gestern – das zeigt

schon der Blick auf unser Cover. Mazda liefert

mit dem CX-5 ein konkurrenzfähiges Kompakt-

SUV samt neuester aktiver Sicherheits ­ und

Assistenztechnik. Alles über den neuen Japaner

erfahren Sie im Titeltest ab Seite 16.

Es gibt aber noch mehr Neues zu entdecken. So

frischt Mercedes den GLK auf und verpasst dem

kompakten Stuttgarter zudem aktuelle Euro-6-

Motoren. Infiniti überarbeitet den großen, luxuriösen

FX zum Modelljahr 2012 – und das,

obwohl hierzulande bislang kaum einer diese

außergewöhnliche Mischung aus Gelände- und

Sportwagen je gesehen hat.

Range Rovers hochgelobter Evoque muss sich

im großen Vergleichstest der starken, deutschen

Konkurrenz, bestehend aus Audi Q3 und

BMW X1, stellen.

Für die Praktisch veranlagten unter ihnen

haben wir uns den Skoda Yeti aus der Nähe

betrachtet. Der Tiguan-Konzernbruder muss

sich im Praxistest beweisen. Zudem stellen wir

die Frage, welches Nissan Crossover im konzerninternen

Duell die Nase vorne hat.

Begleiten Sie uns durch die Nacht mit dem

von Abt umgebauten Q3. Ist urbane Sportlichkeit

ein Widerspruch in sich?


Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr SUV Magazin-Team

Unser Team ...

Cornelia czerny

Vorstand / Redaktion

Rallyecopilotin, Harley-Fahrerin

Hat gekämpft mit: fehlenden Enter-Knöpfen am Navi

Aktueller SUV-Favorit: Mercedes ML, weil man sich in

dem komfortablen Alleskönner immer „willkommen zu

Hause“ fühlt – egal, in welcher Lebenslage

Hannes Kollmannsberger

Chef vom Dienst / Art Direction

Ex-Rallyepilot, JEEP-Fahrer, HD-Treiber

Hat gekämpft mit: langen Tagen und wenig Schlaf

Aktueller SUV-Favorit: Der Land Rover Discovery 4. Ein

perfekter Daily Driver mit riesigem Platzangebot und

unschlagbarer Langstreckenqualität. On- und offroad top!

julian hoffmann

Redaktion

Spritsparer, V8-Fetischist

Hat gekämpft mit: den vibrierenden Spiegeln des CX-5.

Aktueller SUV-Favorit: Nissan Murano. Er ist der

absolute Blickfänger auf deutschen Straßen – kein Mensch

kennt dieses Auto, jeder vermutet einen US-Import.

Gerhard bieber

Redaktion

Akribischer Alltags-Tester

Hat gekämpft mit: Windeln und Fläschchen

Aktueller SUV-Favorit: Der Skoda Yeti. Aber eigentlich

egal, Hauptsache, ISOFIX fürn Kindersitz, abwaschbares

Interieur und ein Innenraumrückspiegel.

Bastian Hambalgo

Redaktion

Freund des Saugmotors

Hat gekämpft mit: Schusterjungen und dem Flipchart

Aktueller SUV-Favorit: Jeep Grand Cherokee. Das ideale

Langstrecken-Fahrzeug – damit kommt man auch nach 1000

Kilometern entspannt ans Ziel!

Jörg Kübler

Redaktion

Offroader, unser Mann fürs Grobe

Hat gekämpft mit: kurzen Tagen und dem Kaffeeautomaten

Aktueller SUV-Favorit: Dacia Duster, weil er alles kann.

Kein anderes SUV bietet in diesem Preissegment mehr als

der kleine Rumäne aus Pitesti. Obendrein schaut er cool aus!

Marc Ziegler

Redaktion

Alt-Pajero-Liebhaber

Hat gekämpft mit: Linksverkehr und Rechtslenkung

Aktueller SUV-Favorit: Der Range Rover Evoque. Nicht

weil er so schön ist – obwohl er's ist – sondern weil es

endlich mal wieder ein Auto mit Ecken und Kanten gibt.

joe wörz

Redaktion

BMW-Fahrer, Technikkonsum-Opfer

Hat gekämpft mit: den Zahlen des Monats

Aktueller SUV-Favorit: BMW X6 Typhoon RS Ultimate –

900 PS stark, 330 km/h schnell. Wenn ein SUV faszinieren

kann, dann dieses! Kann man den auch günstig leasen?

Uwe Fischer

Fotograf

Endurofahrer, Kini von Ötz

Hat gekämpft mit: der Schärfentiefe und dem Wetter

Aktueller SUV-Favorit: Was ist SUV? Ich kenne nur meinen

Mitsubishi L200. Allerdings fand ich die Kurven des Subaru XV

extrem sexy – aus fotografischer Sicht, versteht sich!

Florian pillau

Redaktion

Besessen von Minimal-Autos

Hat gekämpft mit: Insektenleichen auf weißen Autos – der

schlechten Seite des Sommers

Aktueller SUV-Favorit: Subaru Outback. Weil kein Mensch

vermutet, wie sportlich er um die Ecken geht.

Impressum

Redaktion

redaktion@suvmagazin.de

Herausgeber/Aufsichtsratsvorsitzender/V.i.S.d.P. Alfons Czerny

Redaktionelle Leitung Cornelia Czerny

CvD Hannes Kollmannsberger

Redaktion Gerhard Bieber, Bastian Hambalgo

Julian Hoffmann, Jörg Kübler,

Florian Pillau, Joe Wörz, Marc Ziegler

Art Direction DESIGNKONTOR communications

Fotos Uwe Fischer, Tobias Müller

Schlussredaktion Elisabeth Melachroinakes

Anzeigen

anzeigen@suvmagazin.de

Leiter Vermarktung/Anzeigenleitung

Thomas Merz (- 380) merz@suvmagazin.de

Marketingassistenz

Anja Kellner (-204) kellner@suvmagazin.de

Kundenservice Börse anzeigen@suvmagazin.de

Druck

Oberndorfer Druckerei, Mittergöming 12, A-5110 Oberndorf

Vertrieb

Axel Springer Vertriebsservice GmbH

Süderstraße 77, D-20097 Hamburg

www.as-vertriebsservice.de

vertriebsservice@axelspringer.de

Verlag

zentrale@suvmagazin.de

OFF ROAD Verlag AG, Alte Landstraße 21, 85521 Ottobrunn

Telefon: 089/60 82 1-0, Fax: 089/60 82 1-200

Vorstand Cornelia Czerny Sekretariat Renate Bischof (- 201)

Namentlich bezeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Copyright für alle

Beiträge bei OFF ROAD Verlag AG. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Ver viel fältigung jedweder Art nur

mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos keine Gewähr.

Honorierung veröffentlichter Beiträge nur gemäß unseren Honorarrichtlinien. In Fällen höherer Gewalt kein

An s pruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises.

ISSN 0172-4185

Zurzeit ist die Anzeigenpreisliste Nr. 2 von 2012 gültig.

Erstverkaufstag dieses Heftes: 12. Juni 2012

Erfüllungsort und Gerichtsstand: München

4 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


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INHALT SUV Magazin 02.2012

Seite 26

Neuvorstellung | Mercedes GLK

Die zweite Generation des luxuriösen Kompakt-SUV kommt

mit leicht verändertem Äußeren, verfeinerter Technik und

Euro-6-fähigen Motoren. Wir sind den neuen GLK schon mal

in Frankreich gefahren.

Vergleich | BMW X1, Range Rover Evoque, Audi Q3

Der Range Rover Evoque stellt die SUV-Welt auf den Kopf.

Seine Extravaganz kennen wir – aber wie schlägt er sich

gegen die deutsche Premium-Konkurrenz? Der beliebte

BMW X1 und der nagelneue Audi Q3 fordern den Briten heraus!

Service | Motorentechnik

Wie sehen Verbrennungs motoren

der Zukunft aus? Wir erklären die

neuesten Technologien und

Entwicklungen ausführlich.

Seite 48

Konzernduell | Nissan Murano vs. Qashqai+2

Stylisches, riesiges US-Flaggschiff gegen beliebtes, kleines

EU-Crossover. Die schiere Größe ist bei diesen beiden

Konzern duell-Kandidaten aber noch der geringste Unterschied.

Welcher ist unterm Strich das bessere Auto?

Seite 68

6 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


INHALT SUV Magazin 02.2012

Seite 16

Titeltest | Mazda CX-5

Mazda landet mit dem neuen CX-5 einen echten

Coup: Das Kompakt-SUV ist auf Anhieb ausgereift,

mit neuester Sicherheitstechnik ausgestattet und

dazu günstiger als die deutsche Konkurrenz.

02.2012

Alle SUV in dieser Ausgabe

Abt Audi QS3 76

Audi Q3 2.0 TDI 48

BMW X1 xDrive20d 48

Infiniti FX Facelift 36

Jeep Grand Cherokee CRD 42

Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D 16

Mercedes-Benz GLK Facelift 26

Nissan Murano 2.5 dCi 68

Nissan Qashqai+2 1.6 dCi 68

Range Rover Evoque SD4 48

Skoda Yeti 2.0 TDI 60

Volvo XC90 D5 AWD 58

NEWS

SUV-News 8

Frage des Monats 10

Seite 76

TEST

Titeltest: Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D 16

LESERKURZTEST 1: Mazda CX-5 2.2l Skyactiv-D 25

Neuvorstellung: Mercedes GLK Facelift 26

neuvorstellung: Infiniti FX Facelift 36

Test: Jeep Grand Cherokee CRD 42

Vergleichstest: Audi Q3 2.0 TDI, BMW X1 xDrive20d, Range Rover Evoque SD4 48

Leserkurztest 2: Volvo XC90 D5 AWD 58

praxistest: Skoda Yeti 2.0 TDI 60

konzernduell: Nissan Murano 2.5 dCi, Nissan Qashqai 1.6 dCi 68

Faszination | Abt Audi QS3

270 statt 211 PS. Die Kemptener Motorsportschmiede

verpasst dem kleinen Audi-SUV eine mächtige Kraftkur.

FASZINATION

Abt Audi QS3 76

SERVICE

Technik: Motoren 32

RUBRIKEN

Editorial / Impressum 4

Kleinanzeigen67

Zahlen des Monats 82

Vorstellung | Infiniti FX 2012

Sportwagen oder SUV? Infiniti

baut eine interessante Mischung.

Test | Jeep Grand Cherokee

Ist die Geländewagen-Ikone

mit Diesel fit für die Stadt?

Seite 60

Praxistest | Skoda Yeti 2.0 TDI

Kann das tschechische Kompakt-SUV im Alltag überzeugen?

SUV Magazin 02.2012 7


News Automobil

Mit dem Urus wagt

sich Lamborghini auf

den SUV-Markt.

App des Monats

Lamborghini

auf ungewohntem Terrain

Mit der TomTom

Radarkamera App für

das iPhone erhalten

Fahrer Hinweise auf fest

installierte und mobile

Radarkameras. Durch

die Beteiligung von

mehr als 1,6 Millionen

Autofahrern trägt die

App zu mehr Sicherheit

im Straßenverkehr bei,

indem sie die Autofahrer

unterwegs über

Geschwindigkeitsbeschränkungen

auf

dem Laufenden hält.

INFO: www.tomtom.de

Auf der Auto China in Peking präsentiert der

Sportwagenhersteller das SUV-Konzeptfahrzeug Urus. Mit

knapp 600 PS Leistung soll das Fahrzeug nicht nur zum restlichen Angebot von Lamborghini passen, sondern dank

Leichtbau-Technologie auch den geringsten CO 2 -Wert aller vergleichbaren Fahrzeuge in diesem Segment besitzen. Der

Urus ist knapp fünf Meter lang, 1,66 Meter hoch und 1,99 Meter breit. Mit dem LM 002 hatte Lamborghini bereits

1986 einen Geländewagen präsentiert. In sechs Jahren wurden etwa 300 Fahrzeuge produziert. ❚

➔ Lamborghini Urus

Als „Black Edition“

hüllt sich der Jeep in

ein tiefes Schwarz.

www.lamborghini.com

Compass als

„Black Edition“

Ein neues Ausstattungspaket lässt den

kompakten Jeep Compass aggressiver wirken.

Im Vergleich zum Standard-SUV wurden die Scheinwerfereinfassungen,

der Frontgrill, der Ladekantenschutz,

die Leichtmetallräder und die Dachreling

mit dem Farbton „Gloss Black“ aufgewertet. Das

Editions-Paket kostet 250 Euro und ist ab sofort

bei der Neuwagenbestellung verfügbar. ❚

➔ Jeep Compass

www.jeep.de

Edles Schuhwerk

Der Automobilhersteller und BMW-Tuner Hartge bietet

mit dem Radsatz Classic 2 eine schicke Alternative zu den

Serienrädern der X-Modelle. Die 19-Zoll-Felgen gibt es für BMW X1, X3,

X5 und X6. Auch die Top-Modelle X5M und X6M können damit

bestückt werden. Preislich schlägt die Umrüstung (inkl. MwSt) für X1

und X3 mit 3927 Euro, für X5 und X6 mit 8211 Euro zu Buche. ❚

➔ Hartge Classic 2

www.hartge.de

Passend zum Namen

sorgen die 19-Zöller für

einen klassischen Look.

8 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


News Automobil

Die limitierte Auflage

des Land Rover wird

nur 400 Mal gebaut.

Sondermodell zum Thronjubiläum

Anlässlich des 60-jährigen Thronjubiläums der britischen Königin Elisabeth II. präsentiert der Hoflieferant

Land Rover den exklusiven Range Rover Westminster. Das Sondermodell des britischen 4x4-Flagschiffs ist streng limitiert

und im Innenraum luxuriös ausgestattet. Zudem gibt es für die Käufer des Westminster ein vierteiliges Kofferset sowie

einen Schlüsselanhänger aus Sterling-Silber. Wer den Briten in seinen Fuhrpark aufnehmen will, muss mindestens 104 900

Euro auf den Tisch legen. ❚

➔ Land Rover Range Rover Westminster

www.landrover.com

Mercedes ML verfeinert

Mercedes-Tuner Lorinser verpasst dem SUV ML mittels eines umfassenden Aerodynamik-Pakets eine bulligere

Optik. Mit der Breitversion des Mercedes ML spricht der Veredler aus Waiblingen eine jüngere Kundschaft mit

einem Hang zu sportlichen Fahrzeugen an. Die Karosserie-Modifikationen umfassen Front- und Heckschürze, Seitenschweller

und verbreiterte Kotflügel. Für passenden Sound sorgt eine neue Abgasanlage. ❚

Kleinserie

Der japanische Automobilhersteller

Nissan wird den Juke-R in

einer streng limitierten

Auflage produzieren. Nach

der großen Resonanz auf

das leistungsstarke Crossover-Konzept

seit seiner

Vorstellung Anfang des

Jahres hat sich Nissan

dazu entschlossen, das

Fahrzeug künftig auf

Bestellung zu fertigen.

Bislang liegen bereits drei

verbindliche Bestellungen

vor. Angetrieben wird der

Juke-R vom 550 PS starken

Aggregat des

Sportwagens GT-R.

INFO: www.nissan.de

Der Lorinser ML W166

ist um 40 mm tiefer

als das Original.

➔ Lorinser Mercedes ML

www.lorinser.com

Neues aus Ingolstadt

RS Q3 ConCept

Audi präsentiert auf der Auto China ein sportliches

Konzept fahrzeug auf Basis des Kompakt-SUV Q3. Unter der Motorhaube

des RS Q3 Concept arbeitet ein 2,5-Liter-TFSI-Motor mit einer

Leistung von 360 PS. Dies ermöglicht in Verbindung mit der Siebengang-S-Tronic

dem Allradler einen Sprint von null auf 100 in nur 5,2

Sekunden. ❚

➔ Audi RS Q3 Concept

www.audi.de

Mit dem RS Q3

sollen 265 km/h Spitze

möglich sein.

SUV Magazin 02.2012 9


News Frage des Monats

Wir wollen's wissen!

Kommen die Cabrios?

Sommer, Sonne, Sonnenschein. SUV, Crossover, SUV-Coupés.

Nur: Wo bleiben die Cabrios? Über dem großen Teich wird

der Markt von Nissan bedient, in Europa sorgt Land Rover

mit dem Evoque Cabrio für Spekulationen. Was geht?

Dr. Braunsperger

Peter Modelhart

Aymeric Duval

Leiter Modellreihe

MKL, GKL und X-Fahrzeuge BMW

Geschäftsführer

Jaguar Land Rover Deutschland GmbH

Marketing Direktor

Nissan Center Europe GmbH

X6 als Cabriolet? Das ist für

BMW offenbar kein Thema.

Schade, die Bayern haben bei

neuen Ideen schon oft den Mut

zur Produktion bewiesen.

Auch Ihre Meinung? Lassen Sie’s

uns wissen! Schreiben Sie uns an

redaktion@suvmagazin.de

SUV-Magazin: „BMW ist mit dem X6

ein Vorreiter bei den SUV-Coupés, der

kleine Bruder X4

ist ebenfalls

bereits bestätigt.

Ist der nächste

logische Schritt

die Fertigung

eines SUV-

Cabriolets?“

„Wie Sie richtig festgestellt haben,

hat der BMW X6 das Segment der

SUV-Coupés – wir nennen es SAC

(Sports Activity Coupé) – begründet

und ist seitdem mit bereits über

150000 verkauften Fahrzeugen

erfolgreicher als unsere ursprünglichen

Planungen. Natürlich denken

wir immer über weitere

Fahrzeug konzepte nach, bringen

diese jedoch erst dann auf den

Markt, wenn ein für unsere Kunden

wirklich überzeugendes Konzept

umsetzbar ist. Zudem besitzen viele

unserer X6-Kunden weitere

Fahrzeuge, so dass der Wunsch nach

Offenfahren auch anderweitig befriedigt

werden kann.“

SUV-Magazin: „Land Rover zeigte

das verdächtig seriennah ausschauende

Evoque Cabriolet bereits auf

dem Genfer Automobilsalon im April.

Ist eine Serienproduktion schon in

Planung?“

„Das ist sicherlich noch

Zukunftsmusik. Die Reaktionen von

Presse, Händlern und potenziellen

Kunden auf die Studie waren überaus

positiv. Diese Variante ist eine

interessante Möglichkeit, das

Produktportfolio zu erweitern.

Aber selbst wenn wir uns für eine

Produktion entscheiden sollten,

würde es noch dauern, bis aus dem

Concept ein Serienauto wird, das

den Ansprüchen von Land Rover hinsichtlich

Qualität und Fähigkeiten-

Bandbreite gerecht wird.“

SUV-Magazin: „Nissan spricht nicht

nur von der neuen Gattung der SUV-

Cabrios, sie bauen es bereits. Das

Murano-Cabriolet wird seit geraumer

Zeit in den USA verkauft. Wie steht

es um den Verkaufserfolg und ist

eine Einführung auf dem europäischen

Markt denkbar?“

„Das Nissan Murano-Cabrio ist im

Frühjahr 2011 auf dem amerikanischen

Markt eingeführt worden. Erneut hat

Nissan nach dem Qashqai und dem

Juke ein neues Crossover-Segment

begründet. Insgesamt haben wir knapp

54000 Murano im letzten Jahr in den

USA verkauft. Leider wird die Anzahl

der verkauften Cabrios nicht gesondert

ausgewiesen. Für Europa ist eine

Einführung des Murano-Cabrios derzeit

nicht vorgesehen.“

Murano-Cabriolet:

In den USA seit

Frühjahr 2011 auf

dem Markt.

10 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


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im Unterschriftsfeld auf der Rückseite Ihrer Kreditkarte zusammen.


News Automobil

Bis zu 2500 Euro

Preisvorteil bietet

das Sondermodell

des Outlander.

Chiptuning

Sondermodell

„35 JAHRE“

Mit der Sondermodell-Familie „35

Jahre“ feiert Mitsubishi seine 35-jährige

Präsenz auf dem deutschen Markt. Nach

den Modellen Colt, ASX und Lancer bereichert

ab sofort der Outlander die

Angebots palette mit einem entsprechend

ausgestatteten Serienmodell. Die neuen

Outlander „35 Jahre“-Sondermodelle stehen

bei allen teilnehmenden deutschen Mitsubishi

Vertragspartnern ab 25 590 Euro bereit. ❚

➔ Mitsubishi Outlander „35 Jahre“

www.mitsubishi-motors.de

Seit Jahresbeginn

steht ein neuer Partner in

Sachen Leistungsoptimierung

und Fahrzeugwartung

bereit: BBM-

Motorsport. Der Fokus bei

BBM liegt auf dem Chiptuning,

genauer gesagt auf

der Softwareoptimierung

der Marken Audi, BMW,

Mercedes, Porsche, Seat,

Skoda und Volkswagen.

Ergänzend bietet die

Firma aus Senden ein breites

Portfolio an Tuningteilen

und Zubehör für

den leistungsbezogenen

Feinschliff. Info: www.

BBM-Motorsport.de

Neu im Sortiment:

Der richtige Reifen für

Straßen und Gelände.

delta4x4 Sprössling

www.delta4x4.com

Der süddeutsche Geländewagenspezialist delta4x4

entwickelte auf Kundenwunsch die 22 Zoll großen Räder für den

Yeti. Um für die überdimensionierten Pneus Platz zu schaffen,

wurde das Fahrzeug um 20 mm geliftet und mit Radhaus ver breiterungen

versehen. Durch den Umbau ist die Bodenfreiheit des

Skoda-Allradlers auf 21 cm angewachsen. Wer den eigenen Yeti bei

delta4x4 verschönern lassen will, muss ungefähr 5000 Euro mitbringen.


SUV Magazin:

Aufreger des Monats!

SCHOCK AN DER ZAPFSÄULE! Mit

Preisen von 1,70 Euro für einen Liter

Super E10 und 1,50 Euro für Diesel

wurden die deutschen Autofahrer

vor allem im April ordentlich zur

Kasse gebeten – statistisch die

höchs ten Werte aller Zeiten! Auch

wenn sich die Kraftstoffpreise aktuell

wieder etwas erholen, sieht die

Zukunftsprognose alles andere als

rosig aus. Mit einem stetig steigenden

Rohölpreis wird es nicht mehr

lange dauern, bis die Grenze von

zwei Euro pro Liter geknackt wird.

Rekorde, die niemand braucht!

Vier neue Pneus

Der amerikanische Reifenhersteller Goodyear hat vier neue SUV-Reifen präsentiert.

Mit den neuen Gummis werden alle möglichen Einsatzzwecke von SUV

abgedeckt: Sowohl der EfficientGrip SUV als auch der Eagle F1 Asymmetric SUV

sind speziell für den Einsatz auf der Straße konzipiert, während mit dem

Wrangler AT/SA ebenso wie mit dem Wrangler DuraTrac ein Ausritt in schweres

Gelände möglich sein soll. ❚

➔ Goodyear SUV-Reifen

www.goodyear.eu

12 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


RAV4 unter Strom

In Zusammenarbeit mit Tesla entwickelte Toyota das Kompakt-

SUV mit Elektroantrieb und präsentierte den RAV4 EV auf dem 16.

International Electric Vehicle Symposium in Los Angeles. Das Fahrzeug

basiert auf dem konventionell angetriebenen RAV4 und wurde mit

einem Elektro-Antriebsstrang nachgerüstet. Dank der 41,8 kWh großen

Batterie beträgt die Reichweite rund 160 Kilometer. Der RAV4 EV wird

im Spätsommer 2012 ab rund 50000 US-Dollar auf dem amerikanischen

Markt erhältlich sein. ❚

➔ Elektro-RAV4

www.toyota.de

Alles für Caravan, Reisemobil,

Zelt und Freizeit!

Alles

für den Campingspaß!

2012

Cobra veredelt den

C4 Aircross.

Haute Couture

Für Besitzer des neuen Citroen C4 Aircross bietet Cobra

Technology & Lifestyle ab sofort ein breit gefächertes Exklusiv-Programm

an. Neben einem Edelstahl-Frontbügel mit 60 mm Rohrdurchmesser finden

sich im Lager von Cobra auch noch Schwellerrohre, Seiten schutzleisten

und Edelstahl-Sport end schall dämpfer. In Kürze legt die Firma aus

Leopoldshöhe zudem noch maßgeschneiderte Leichtmetallräder nach. ❚

Ihr Gutschein für den

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sind Gas, reduzierte Artikel, Tagespreise und Sonderbestellungen und

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➔ C4 Aircross-Zubehör

www.cobra-sor.com

Die GM-Tochter will mit dem

www.opel.de

Mokka wieder Gewinne

einfahren.

Präsentation des Mokka

Auf der diesjährigen AMI stellt der angeschlagene Hersteller

Opel drei Deutschlandpremieren vor. Darunter das kleine SUV Mokka.

Das 4,28 Meter lange Fahrzeug wird wahlweise von einem 1,6-Liter-

Benziner mit 85 kW/115 PS, dem 1,4-Liter-Turbo (103 kW/140 PS) oder

dem 1,7-Liter-CDTI-Diesel mit 96 kW/130 PS angetrieben. Es ist sowohl

mit Front- als auch mit Allradantrieb erhältlich. ❚

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Standorte finden Sie im Internet oder SUV im Magazin Katalog. 02.2012 13


News Automobil

Neu auf dem

europäischen Markt:

der Chevrolet Trax.

Kompakt-SUV

erweitert Modellpalette

Sicher ist sicher

Auf dem Pariser Autosalon im September 2012 feiert mit dem Chevrolet Trax wieder ein Kompakt-SUV seine

Premiere. Mit dem neuen Trax betritt Chevrolet auf dem europäischen Markt ein weiteres Segment. Der Wagen bietet

trotz kompakter Außenabmessungen Platz für fünf Personen und soll so potenzielle Käufer in über 140 Ländern überzeugen.

Ab Frühjahr 2013 wird der neue Chevrolet bei den Händlern erhältlich sein. ❚

➔ Chevrolet Trax

www.chevrolet.de

Das SUV aus dem

Hause Mazda konnte

sich beim Euro NCAP

Crash test die Bestnote von

fünf Sternen sichern. Als

einziges Fahrzeug im Test

konnte der CX-5 zudem

beim Seitenaufprallschutz

die Maximalpunktzahl

erreichen. Beim Erwachsenen-Insassenschutz

erzielte der Mazda 94

Prozent, im Bereich Kindersicherheit

87 Prozent. Auch

bei den Assistenzsystemen

und dem Fuß gängerschutz

erreichte der CX-5 überdurchschnittliche

Werte.

INFO: www.mazda.de

Nischenprodukt:

der koreanische

Pick-up Actyon Sports.

Mehr Bodenfreiheit für

den Q3 dank H&R.

Hoch hinaus

Die Firma H&R Spezialfedern hilft

Besitzern des Audi Q3, die Offroad-Fähigkeit

ihres Fahrzeugs zu steigern, und bietet eine

Höherlegung an. An der Vorderachse geht es

um 25 Millimeter in die Luft, an der Hinter achse

um 40 Millimeter. Damit stellen ausgefahrene

Feldwege kein Problem mehr dar. Die Dynamik

soll von der Modifikation nicht betroffen sein. ❚

➔ H&R-Federn

www.h-r.com

Sportlicher Juke

Nismo verschärft

den Juke.

Die Motorsportabteilung von Nissan zeigt auf der AMI die

Serienvariante des Juke Nismo als Deutschlandpremiere. Die genauen

Spezifikationen des in Sunderland produzierten Juke Nismo sind noch

nicht bekannt und werden erst kurz vor der Markteinführung veröffentlicht.

Interessenten haben die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb.

Den sportlichen Auftritt des Japaners unterstützen der 190 PS

starke 1,6-Liter-Benziner sowie das straffere Fahrwerk. ❚ www.nismo.co.jp/en/

Pick-up, aber günstig!

www.ssangyong.de

Mit dem Actyon Sports erweitert SsangYong seine Fahrzeugflotte um einen Pick-up.

In der Basisversion ist der Koreaner ab sofort ab 19990 Euro bestellbar. Angetrieben wird

der Neuling von einem 2,0-Liter-Turbodiesel mit 155 PS, er liefert maximal 360 Newtonmeter

Drehmoment. Serienmäßig wird er mit einem Sechsgang-Getriebe ausgeliefert, je

nach Ausstattungsvariante ist er auch mit einer Sechsstufen-Automatik erhältlich. Der

Verbrauch soll mit 7,4 Litern auf 100 Kilometer vergleichsweise gering ausfallen. ❚

14 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


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Berger Baader Hermes


TitelTEST Mazda CX-5

SUV MAGAZIN Titeltest

überragend

In der verkaufsstarken Kompakt-SUV-Klasse wird Geld verdient. Das ist nicht erst seit

gestern so – selbst die berühmten Trend-Verschläfer aus Wolfsburg haben mit dem

Tiguan schon lange das passende Auto im Angebot. Mazda hat sich Zeit gelassen,

viel Zeit. Jetzt starten sie den genialen Überraschungsangriff.

16 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TitelTEST Mazda CX-5

SUV Magazin 02.2012 17


TitelTEST Mazda CX-5

SUV MAGAZIN Titeltest

w Im Detail: Außen-Design

bulliger abgang: Das

breite Mazda-Heck kommt

mit einer doppelflutigen,

verchromten Auspuffanlage.

aktive scheinwerfer:

Die Bi-Xenon-Leuchten samt

Kurvenlicht und Fernlichtassistent

kosten 1100 Euro.

dachkante: Der in

Wagenfarbe lackierte

Spoiler ist serienmäßig.

eines vorweg: der mazda cx-5

ist gut. Das Problem ist nur: Das

muss er auch sein. Nachdem Toyota

mit dem RAV4 die Klasse der

Kompakt-SUV schon 1994 begründet

hat, folgte Volkswagen – wie üblich

mit reichlich Verspätung –, um dann

voll einzuschlagen. 2007 brachten sie

mit dem Tiguan den absoluten

Bestseller auf den Markt. An seiner

Stellung hat sich bis heute nichts

geändert, allein der Wettbewerb

wurde mit den Jahren immer größer.

Der neue Mazda CX-5 steht unter Druck – die Konkurrenz ist groß

Nahezu jeder Hersteller hat ein

Konkurrenzprodukt im Portfolio –

gerade die japanischen Marken sind

Vorreiter. Umso unverständlicher

also, dass Mazda erst jetzt angreift

und mit dem CX-5 ebenfalls Verkaufserfolge

einfahren will.

Und umso erstaunlicher, dass dieser

dem Druck im ersten Test locker

standhält. Schon auf den ersten Blick

trifft der Japaner unseren Geschmack:

Der riesige, in Chrom eingefasste

Kühler grill wirkt dank schwarz glänzender

Wabenstruktur sportlich, die

w Im Detail: Assistenz-Systeme

intelligentes fernlicht

Für 1100 Euro gibt's Xenon,

Kurven- und automatisches

Fernlicht. Es erkennt vorausfahrende

Autos ab 500 m, entgegenkommende

Fahrzeuge

werden 100 m früher erkannt.

Der Assistent blendet selbstständig

ab und wieder auf.

18 SUV Magazin 02.2012

www.suvmagazin.de


TitelTEST Mazda CX-5

w Im Detail: Motoren

SKYACTIV-D

2,2-Liter-diesel

Der Vierzylinder ist mit 150

und 175 PS bzw. 380 und 420

Nm verfügbar. Seine für einen

Selbstzünder niedrige Verdichtung

(14,0:1) macht einen

früheren Einspritzzeit punkt

möglich und senkt so den

Verbrauch im Ver gleich zum

Vorgänger aggregat um 20 Prozent.

Dazu gibt's saubere Abgase – das

Triebwerk erfüllt die Euro-6-Norm.

SKYACTIV-G

2,0-Liter-benziner

Der 160 PS und 208 Nm

starke Vierzylinder ist

für einen Benziner hoch

verdichtet (14,0:1). Das

sorgt ohne Aufladung für

früh anstehende, satte

Leistung (+15 Prozent) und

dank reduzierter innerer

Reibung für einen niedrigen

Verbrauch (-15 Prozent im

Vergleich zum bisherigen Benziner).

w Im Detail: Getriebe

SKYACTIV-M/T

Schaltgetriebe

Ob Diesel- oder Benzinmotor:

Der CX-5 kommt serienmäßig

mit einem Sechsgang-

Schaltgetriebe. Dank kurzer

und präziser Schaltgassen

machen kurvige Landstraßen

Spaß – im städtischen Stop-and-

Go-Verkehr hilft die ebenfalls

serienmäßige Start-Stopp-Automatik

dazu, den Verbrauch zu senken.

SKYACTIV-Drive

automatikgetriebe

Die Sechsstufen-

Wandlerautomatik ist

ebenfalls sowohl mit

dem Diesel- als auch

dem Benzinmotor zu

haben. Für 1800 Euro sortiert

sie die Gänge nahezu

unbemerkt – und kann ebenfalls

mit einer Start-Stopp-Automatik glänzen.

Schein werfer sind schmal und weit

in die Kotflügel gezogen. Die Radkästen

und Seitentüren zieren Plastik

be plankungen, das Heck schließt

mit großer Klappe samt Dachkantenspoiler

und zweiflutiger Auspuffanlage

bullig ab.

Im Innenraum geht's sportlich weiter:

Der Armaturenträger ist wenig

verspielt, einziges Dekor sind Alu-

Look-Einsätze und schwarze Klavierlack-Leisten.

In der breiten Mittelkonsole

finden sowohl das integrierte

TomTom-Navi (500 Euro) als auch

die mit Tasten übersäte Klimaautomatik

(Serie) Platz. Hinter der

Schaltkulisse sitzt dann der „Multi

Commander“, mit dem sich sowohl

die Audio-Anlage als auch das Navi

und die Telefonanbindung steuern

lassen. Einzige Kritikpunkte: Tachound

Drehzahlmesser sind zwar über-

in der spur

Der Spurhalteassistent

warnt

bei ungewollten

Spur wechseln.

Für 900 Euro

wird auch der

tote Winkel

überwacht.

sichtlich, aber wenig schön. Das

großflächig verbaute Plastik wirkt

dazu trist und billig.

Ganz anders sieht's da mit den zahlreichen

Assistenzsystemen aus –

was manche Oberklasse-Fahrzeuge

noch nicht bieten, das bringt Mazda

für wenig Geld in den CX-5.

Im Touring-Paket (900 Euro) ist neben

den Parksensoren vorn und hinten

und der Sitzheizung für Fahrer und

notbremse

Der Bremsassistent

verhindert

oder vermindert

Unfälle zwischen

4 und 30 km/h

mittels Nah-

Infrarot-Sensor

serienmäßig.

beste kombi?

diesel, bitte!

Der 2,2-Liter-Selbstzünder

überzeugt

mit früh anliegendem

Drehmoment

und sattem Durchzug.

Die Automatik

schaltet zwar sanft,

das Schaltgetriebe

ist dank kurzer und

präziser Gassen

aber nicht nur sportlich,

sondern nebenbei

auch um 0,3

Liter pro 100 km

verbrauchsärmer.

SUV Magazin 02.2012 19


TitelTEST Mazda CX-5

SUV MAGAZIN Titeltest

w Im Detail: Cockpit

sechsstufen-automatik:

Schnelle und sanfte Gangwechsel

kosten 1800 Euro.

kompliziert: Die serienmäßige

Klimaautomatik ist

mit vielen Tasten übersät.

klare sache: Die Instrumente

sind übersichtlich,

aber etwas lieblos gestaltet.

einfach gut: Der CX-5 ist aufgeräumt und modern. Alle Tasten sitzen am richtigen

Ort, dazu gibt's Alu- und Klavierlack-Dekor. Unser Highlight: Das schicke Lenkrad!

Beifahrer auch der Spurwechselassistent

RVM (Rear Vehicle

Monitoring) inklusive. Dieses System

beobachtet Fahrzeuge im toten

Winkel und zeigt diese mit Hilfe einer

LED-Anzeige in den Außenspiegeln

an. Ignoriert der Fahrer die Warnung

und setzt dennoch den Blinker, wird

er nicht nur optisch (blinkendes

Symbol), sondern auch akustisch

(Warnton) auf die Gefahrensituation

hingewiesen. Im 1100 Euro teuren

Technik-Paket gibt's neben Xenon-

Scheinwerfern samt Kurven licht

einen Spurhalte- und einen Fernlichtassistenten.

Ersterer erkennt Fahrbahn

markierungen ab einem Tempo

von 65 km/h und warnt den Fahrer

bei ungewolltem bzw. unangekündigtem

Verlassen der Spur durch einen

Interieur

é Materialien und Design wirken

sportlich und modern, die

Bedienung ist weitestgehend

selbsterklärend.

è Das großflächig verbaute, dunkle

Plastik sieht billig aus.

multimedia-systeme

é Günstiges Navigationssystem,

serienmäßiger USB- und AUX-

Anschluss

ê Kleiner Bildschirm, ergonomisch

schlecht positionierte Tasten

neben dem Display

w Im Detail: Multimedia-Systeme

SERIE: Die iPhone-Anbindung erfolgt …

TOMTOM-TECHNIK, MAZDA-BEDIENUNG:

Das Touchscreen-Navi (500 Euro) ist sowohl

über das Display als auch über den „Multi

Commander“-Dreh-Drück- steller hinter der

Schaltkulisse bedienbar. Der Bild schirm

könnte größer ausfallen, die Kartenansicht

übersichtlicher – die Zielführung ist dafür

präzise. Eine im System integrierte Rückfahr

kamera gibt's ab der teuren Sports-Line.

… über den USB- oder AUX-Anschluss.

20 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TitelTEST Mazda CX-5

w Im Detail: Laderaum und Platzverhältnisse

Fond und Kofferraum

é Riesiger Gepäckraum, einfach

umklappbare Rückbank, ebene

Ladefläche, schmale Durchlademöglichkeit,

große Heckklappe,

viel Platz im Fond

è Nur ein Cupholder in der Konsole

wahre gröSSe: Wer die Rückbank umklappt, kann bis zu 1620 Liter laden. (Zum Vergleich: Der VW Tiguan

kommt auf 1510 Liter Volumen.) Die komplett ebene Ladefläche ist dank großer Heckklappe gut zugänglich.

Ton, der an das Überfahren geriffelter

Markierungen erinnert.

Der Fernlichtassistent regelt derweil

selbstständig das Auf- und Abblenden:

Er erkennt vorausfahrende Fahrzeuge

ab einem Abstand von 500 Metern,

entgegenkommende Autos werden

schon 100 m früher wahrgenommen.

Wenn trotz dieser Systeme alles zu

spät sein sollte, helfen nur noch der

City-Notbremsassistent (400 Euro)

und die Sekundärkollisions reduktion.

Zunächst versucht der Mazda bei

einer Geschwindigkeit zwischen 4

und 30 km/h bei einem drohenden

Unfall die Kollision durch automatisches

Bremsen zu verhindern oder

zumindest abzumildern. Ist der

Aufprall bereits geschehen, schaltet

sich die Warn blink anlage automatisch

an. Handelt es sich um einen

Maximale Sicherheit für 2400 Euro: Ein faires Angebot

Unfall im Heck bereich des CX-5, wird

zudem die Bremse aktiviert, um

einen Folge unfall, also ein Auffahren

praktisch: Der Koffer -

raum schluckt 503 Liter.

Die Rück bank ermöglicht

dank 40:20:40-Teilung

eine schmale Durch lade.

platz en masse: Im Fond gibt's viel Knie- und Kopffreiheit. Die Sitze sind bequem.

detail-lösungen: Durch die sich

absenkenden Sitzflächen im Fond

entsteht bei umgeklappter Rückbank

eine ebene Fläche. Die Gepäck raumabdeckung

kann unter dem Kofferraum

boden verstaut werden. Nervig:

Für Fahrer- und Beifahrer gibt's nur

einen Cupholder in der Mittelkonsole

– restliche Getränke müssen in den

Türfächern untergebracht werden.

SUV Magazin 02.2012 21


TitelTEST Mazda CX-5

SUV MAGAZIN Titeltest

w Im Detail: Fahrdynamik

Im Fahrversuch

é Neutrales Fahrverhalten, direkte

Lenkung, bequemes und ausreichend

straffes Fahrwerk, durchzugsstarker

Diesel

angenehm unauffällig:

Das Fahrwerk ist komfortabel

und trotzdem straff. Die

Lenkung ist direkt, der

Diesel durchzugsstark.

è Bei hohem Tempo vibrierende

Spiegel, leichtes Untersteuern

sportlich und bequem:

Die Sitze bieten guten

Seitenhalt und sind auch auf

Langstrecken komfortabel.

schaltzentrale: Die

Traktionskontrolle (TCS)

ist abschaltbar.

auf den Vordermann, zu verhindern.

Der CX-5 erleichtert den Insassen

damit nicht nur das Leben, er sichert

es auch – und das für einen maximalen

Aufpreis von 2400 Euro. Ein wirklich

faires Angebot.

Das trifft übrigens auf das ganze

Auto zu: Unser Testwagen bringt es

trotz 150-PS-Dieselmotor, Automatikge

triebe und Allradantrieb auf einen

Grundpreis von nur 31 790 Euro –

Auf preise werden dann allenfalls für

die eben aufgelisteten Sicherheitsfeatures,

die Metalliclackierung (520

Euro), das Navi-System (500 Euro)

oder zum Beispiel ein Glasschiebedach

(770 Euro) fällig.

Aber auch ohne die zusätzlichen

Gimmicks fährt sich der CX-5 genau

so, wie er ausschaut: sportlich. Der

Selbstzünder zieht er staun lich gut an

und beschleunigt in Verbindung mit

der Sechsstufen-Automatik in 9,4

Sekunden von null auf 100 km/h – der

Top-Speed ist bei 199 km/h erreicht.

Das zwischen 1800 und 2600

Umdrehungen pro Minute anliegende

maximale Dreh moment von 380

Newtonmetern sorgt auch bei den

Zwischen sprints für gute Zeiten – das

w Im Detail: Alle verfügbaren Lackfarben

Granitschwarz Metallic Kronosgrau Metallic Vulcanusrot Metallic

Arachneweiß Metallic SKY Blau Metallic A4D Purweiß Testwagen-Lackfarbe: Plutossilber Metallic

22 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TitelTEST Mazda CX-5

w Im Detail: Geländetauglichkeit

Geländefahrt

é Vergleichsweise hohe

Bodenfreiheit, schnell

zu schaltender Allradantrieb

è Wenig flexibles Fahrwerk

ê Lange Überhänge und dadurch

schlechte Böschungswinkel

nutzbare Dreh zahl band ist breit,

Schaltvorgänge sind so nicht bei

jedem Gasbefehl nötig.

Trotz der direkten, präzisen Lenkung

sind aber auch Langstrecken angenehm

komfortabel. Das Fahrwerk

beherrscht den perfekten Spagat zwischen

straffer Kurvenlage und dennoch

bequemer Abfederung von kleinen

und groben Fahrbahn unebenheiten.

Die schick designten, weich

gepolsterten, mit üppig Seitenhalt

versehenen Sitze genügen jedem

Anspruch – und jeder Anforderung.

Viel zu meckern gibt's also auch beim

Fahrverhalten nicht. Die geringe,

leicht zu kontrollierende Untersteuer-

Neigung kann man dem Mazda kaum

ankreiden. Sie ist wegen des automatisch

zuschaltenden Allrad antriebs,

der die Kraft normalerweise zu 100

Prozent an die Vorder achse leitet und

erst bei Bedarf die hinteren Räder mit

Power versorgt, nahezu un vermeidlich

– und übrigens auch bei der

Kon kurrenz à la VW Tiguan, Toyota

RAV4, Hyundai ix35 oder Skoda Yeti

festzustellen.

Allein die Tatsache, dass schon ab

120 km/h die Außen- und der Innenspiegel

so stark vibrieren, dass man

meinen könnte, man hätte die Audio-

Anlage mit vollem Bass laufen, nervt

auf Dauer.

An der Zapfsäule ist dieses Manko

schnell vergessen: In unserem Test

verbraucht der CX-5 trotz zügiger

Fahrweise nur 7,6 Liter Dieselkraftstoff

pro 100 Kilometer – ein guter Wert,

berücksichtigt man die satte Leis tung

des Selbstzünders, der ganz nebenbei

dank Euro-6-Abgas norm auch bei der

Steuer mit günstigen Unterhaltskosten

punkten kann.

Am Ende überzeugt uns der Mazda

auf voller Linie: Das Design ist aggressiv

und sportlich, ohne verspielt zu

wirken. Im Innenraum besticht der

Japaner wiederum mit sportlicher

Optik, vielen serienmäßigen Features

und wenigen, die (bezahlbare) Aufpreise

kosten. Dazu gibt's Bewegungsfreiheit

im Fond, einen für diese

Klasse riesigen Kofferraum und einen

Diesel, der viel leistet und wenig verbraucht.

Der CX-5 ist dem Konkurrenzdruck

auf Anhieb gewachsen.

maximalprogramm:

Mehr als ein ausgefahrener

Feldweg ist nicht

drin – die Karosserie-

Überhänge sind zu lang.

Die Lenkung ist präzise und direkt, das Fahrwerk komfortabel

Text: Julian Hoffmann

Fotos: Uwe Fischer

w Im Detail: Alle verfügbaren Felgen

17"-Alufelge 57

17"-Alufelge 57A 19"-Alufelge 147 17"-Stahlfelge 17"-Alufelge 146

Komfort-felge:

Auf unserem Testwagen

ist die Alu-

Felge 146 montiert.

Der hohe

Reifen quer schnitt

(225/65) sorgt im

Vergleich zur 147-

Felge für komfortables

Abfedern.

SUV Magazin 02.2012 23


Datenblatt

Technische Daten

Motor

Diesel, 4 Zylinder in Reihe, vorn quer eingebaut,

zwei oben liegende Nockenwellen mit

Kettenantrieb

Leistung 150 PS (110 kW)


bei 4500/min

Drehmoment

380 Nm


bei 1800-2600/min

Liter-Leistung 68,5 PS/Liter

Bohrung x Hub 86,0 x 94,2 mm

Hubraum 2191 cm 3

Verdichtung14,0:1

AufladungBiturbo

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI

Kraftübertragung

Automatisch zuschaltender Allradantrieb,

elektronisch gesteuerte Lamellen-Ölbadkupplung

vor dem Hinterachs differenzial,

Standard-Kraftverteilung vorn/hinten:

100/0; 6-Gang-Automatikgetriebe

Getriebeübersetzungen:

3,49/1,99/1,45/ 1,00/0,71/0,60/R: 3,99

Achsübersetzung: 4,09

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung an

Dreiecksquerlenker,

McPherson-Federbein

Aufhängung h. Einzelradaufhängung an

Längs-, Quer-, und Schwertlenker,

Schraubenfeder

Bremsen vorn innenbelüftete Scheibe


hinten massive Scheibe


ABS, EBV, ESP

Lenkung elektrische Zahnstangen-Servo

Wendekreis

11,7 m

Serienbereifung

225/65 R17

Testwagenbereifung 225/65 R17

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)


6,4/4,9/5,5 L/100 km

CO 2 -Ausstoß

144 g/km

Abgasnorm EURO 6

Tankinhalt

58 L

Reichweite

1055 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 6,4

0-100 km/h 9,4

0-130 km/h 15,7

0-160 km/h 25,3

Höchstgeschwindigkeit 199 km/h

Zwischenspurt in Sekunden

60-100 km/h (Kickdown) 6,5

80-120 km/h (Kickdown) 8,2

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 26/46/96/126

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 6,7

maximal 8,7

gesamt7,6

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

277

Haftpflicht (TK 18)

433

Teilkasko (TK 23)

136

Vollkasko (TK 23)

746

Wartung 20.000 km / 1 Jahr

Garantie 3 Jahre / 100.000 km

Ausstattung / Preise

Grundpreis CX-5 2.2l AWD 31790

Testwagenpreis

34896

Serienausstattung: Start-Stopp-Automatik,

CD-Radio mit Lenkradbedienung, USB- und

AUX-Anschluss, Notbremsassistent,

17-Zoll-Alufelgen, Tempomat, Freisprecheinrichtung,

2-Zonen-Klimaautomatik

Zusatzausstattungen

þ Touring-Paket 900

Spurwechselassistent, Sitzheizung

Einparkhilfe vorn und hinten

þ Technik-Paket 1100

Xenon-Scheinwerfer, Kurvenlicht

Spurhalte- und Fernlichtassistent

þ Navigationssystem 500

þ Metallic-Lackierung520

þ = empfehlenswert

Bewertung

mazda cx-5 2.2l SKyactiv-d

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2700 mm

Länge 4555 mm

Innenraum vorn

Höhe über Straße660-750 mm

Ellenbogenfrieheit 1530 mm

Höhe über Sitz 945-1035 mm

Sitztiefe

500 mm

Innenraum hinten

Höhe über Straße 710 mm

Ellenbogenfreiheit 1500 mm

Kniefreiheit 180-520 mm

Höhe über Sitz 970 mm

Sitztiefe

460 mm

Gepäckraum

Länge 890-1720 mm

Breite 1050-1440 mm

Höhe

830 mm

Ladekantenhöhe 740 mm

Volumen (VDA) 503-1620 L

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung)

Spur v/h 1585/1590 mm

Breite 1840 mm

Geländewerte

Karosseriewinkel (v/M/h) 18,6/18,6/24,4 °

Bodenfreiheit max. (v/M/h) 195/205/210 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 14,27:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,5 km/h

★★★★✩

Höhe 1710 mm

Stehhöhe 1820 mm

1565 kg

2120 kg

555 kg

50 kg

88 kg

750 kg

2000 kg

Kosten / Ökonomie

Der CX-5 besticht mit einem vergleichs

weise günstigen Grund preis,

üppiger Serienausstattung, niedrigem

Verbrauch und Euro-6-Norm.

+

Karosserie / Platzverhältnisse

+ +

Das Platzangebot ist die Stärke des

Mazda: Im Fond gibt's Bewegungsfreiheit,

der Kofferraum fasst 503

Liter. Bei umgeklappter Rückbank

entsteht eine lange, ebene Ladefläche.

Das schmale Heckfenster schränkt

die Sicht nach hinten ein. Parkpiepser

kosten zwar im Paket nur 900 Euro,

eine Rückfahrkamera gibt's aber erst

ab der teuren Sports-Line.

– –

Fahrkomfort / Fahrleistung

Das Fahrwerk ist sowohl straff als

auch komfortabel. Der Diesel ist

durchzugsstark, das nutzbare Drehzahlband

breit. Die Automatik schaltet

sanft und schnell.

Es gibt wenig zu meckern: Wegen

des automatisch zuschaltenden

Allrads neigt der Mazda zum Untersteuern.

Die Außenspiegel vibrieren

ab 120 km/h stark.

■ Fazit

Der Mazda CX-5

überzeugt: Er ist

stark, sparsam,

geräumig und

schick. Das Fahrwerk

ist ausgewogen,

Assistenzsysteme

sorgen für

große Sicherheit.

24 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


SUV MAGAZIN Leserkurztest

TEST Mazda CX-5

Lesersteckbrief

Name:

Oliver Schwabe

Alter:

28

Beruf:

freier Fotograf

Wohnort:

München

Mein erstes auto:

Opel Corsa B

Mein aktuelles auto:

BMW X5 (von Papa)

Mein TraumAuto:

Audi A4 allroad quattro

Was fasziniert mich an

SUV? Die Mischung aus

Komfort und Sport

>>> mazda cx-5: Kompakt-SUV mal anders – sportlicher Look, sportliche Leistung

Oliver Schwabe findet

den CX-5 cool: Die

Sitze bieten satten

Seitenhalt, die

Front ist bullig!

LINKS: Der 150-PS-Diesel

spurtet ohne Verzögerung

aus dem Stand – das hohe

Dreh moment liegt früh an.

RECHTS: Das Cockpit gefällt

dank sportlicher Alu-Look-

Einsätze und Zierleisten aus

schwarzem Klavierlack.

Geniales Handling!

ein bisschen fühl ich mich wie

schumacher – und das in einem

Mazda! Der neue CX-5 ist für ein

Kompakt-SUV wirklich erstaunlich

sportlich: Der Diesel spurtet kräftig

los und gleichmäßig durch – kein

Leistungsloch, keine spürbaren

Gangwechsel. Das Automatikgetriebe

arbeitet sanft, schnell, unbemerkt. So

lässt sich's gemütlich durch die Stadt

>>> FACTS

cruisen, aber auch sportlich übers

Land fahren. Hier ebenfalls von

Vorteil: Die direkte und präzise

Lenkung – das hab ich dem wunderschönen

Dreispeichen-Volant mit

Alu-Einsätzen schon auf den ersten

Blick angesehen.

Zu loben sind auch die Sitze: Sie

schauen nicht nur schön aus, ihre

Seitenwangen bieten selbst in

Fahreindruck

+


Kräftiger Diesel ohne Turboloch oder

Anfahrschwäche, sanfte Automatik, direkte

Lenkung, bequeme Sitze mit sattem

Seitenhalt, bullige Optik.

Nervöse Start-Stopp-Automatik – der CX-5

kann sich nicht entscheiden, ob er den Diesel

ausschalten möchte oder lieber anlässt.

schnel len Kurven echten Halt, das

Polster ist dabei nicht unnötig hart.

Kritikpunkte? Klar, die habe ich auch:

Die Start-Stopp-Automatik nervt

total, sie kann sich nicht entscheiden,

ob sie den Diesel ausschalten

möchte oder doch lieber anlässt.

Gefühlt kommt es allein darauf an, ob

ich gerade etwas fester oder weniger

fest auf der Bremse stehe. ❚

■ Fazit

Ich mag den Mazda: Er

ist sportlich und superbequem.

Der Diesel ist

stark und dabei auch

verbrauchsarm – nur

die Start-Stopp-Automatik

brauche ich nicht.

Der Diesel

spurtet kräftig

los und gleichmäßig

durch –

kein Leistungsloch,

keine

spürbaren

Gangwechsel“

SUV Magazin 02.2012 25


Neuvorstellung Mercedes GLK

für alle Fälle

Der Mercedes GLK trägt die guten Gene der urtümlichen

G-Klasse ins SUV-Segment: Kantig, geradlinig und übersichtlich.

Das erste Facelift schärft nun die Konturen noch einmal nach.

Nach Mercedes Wording müsste

GLK für Geländewagen-Leicht-

Kompakt stehen. Der Premiumanspruch

erklärt sich schon alleine

durch die Marke, genau wie die

Sicherheit. Kein anderer deutscher

Hersteller hat sich das derart groß

auf die Fahnen geschrieben wie

Mercedes-Benz. Es versteht sich also

völlig von selbst, dass der GLK über

jedes Sicherheits- und Luxusfeature

verfügt, das man derzeit für Geld

kaufen kann. Der Wagen hält automatisch

die Spur, warnt vor anderen

Verkehrs teilnehmern im toten

Winkel, überprüft den richtigen

Abstand zum Vordermann und parkt

auf Knopfdruck selbstständig ein und

auch wieder aus.

Selbstparker können nun

erstmals bei Mercedes auch

eine Topview-Kamera ordern, die

ein 360-Grad-Bild von der Umgebung

um den Wagen darstellt. So lässt sich

zentimetergenau rangieren. Erforderlich

wird das, weil der GLK eben nur

im Vergleich zu den anderen

26 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


NEUVORSTELLUNG Mercedes GLK

SUV Magazin 02.2012 27


Neuvorstellung Mercedes GLK

SUV MAGAZIN Neuvorstellung

>>> EXTerieur-Check: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Mut zur Kante

Überarbeitete Front mit

neuen Leuchten und

LED-Tagfahrlicht.

Beim Facelift wurde nur

wenig am Exterieur getan:

Neue Scheinwerfer, leicht

angepasste Front- und

Heckmaske. Das

Ursprungsdesign mit klaren

Karosseriekanten blieb

erhalten – zum Glück. So

verliert der GLK nichts von

seiner Übersichtlichkeit,

wirkt aber viel frischer und

nicht mehr so bieder wie

bisher. Auf Wunsch gibt es

ein AMG-Exterieur-Paket mit

deutlich sportlicherer

Anmutung und exklusiven

19-Zoll-Alurädern.

Am Heck fallen

lediglich die neuen

Endrohre und der

optische Unterfahrschutz

ins Auge.

Felgen von 17-20 Zoll stehen zur Auswahl.

„Dezente

Änderungen

innen und

außen geben

dem GLK einen

viel frischeren

Look“

Geländegängern der Marke wirklich

kompakt ist. Der Stuttgarter erreicht

eine stattliche Außenlänge von 4,54

Metern und ist mit seinen 1,84

Metern Breite auch nicht eben

schmal. Ist man mit 1,8 Tonnen

Gewicht leicht? Na ja, wir hatten

bereits den Punkt mit der Relation.

Es hat sich einiges getan mit dem

Facelift des GLK. Die Front kommt

>>> Im Detail: 7G-Tronic mit Start-Stopp

jetzt dank frischer Details weniger

bieder daher. Dazu wurden die

Scheinwerfer angepasst und mit

LED-Tagfahrlicht ergänzt. Das

Kühlergrilldesign folgt nun eher dem

der Pkw-Modelle. Am Heck findet

man Veränderungen am optischen

Unterfahrschutz und ein neues

Endrohrdesign. Das Blech wurde

nicht angefasst.

Endlich auch für das Kleine SUV

Einen gewaltigen Sprung hat das

Innenraumdesign gemacht. Die

Veränderungen sind eigentlich überschaubar,

die Wirkung ist allerdings

grandios: Runde Luftauslässe, neue

Armaturen und ein ans Lenkrad versetzter

Automatikwählhebel – schon

ist das Cockpit ansprechend frisch.

In Sachen elektronische Systeme ist

der GLK auf dem Stand der Zeit: Das

Erstmals kommt im GLK das neue Sieben-Gang-

Automatikgetriebe mit Start-Stopp-Funktion zum Einsatz. Eine

elektrisch angetriebene Ölpumpe hält dabei den nötigen Druck im

Getriebe aufrecht. Das System ist im ECO-Modus stets aktiv, während

es sowohl im Geländebetrieb als auch im Sport-Modus automatisch

deaktiviert wird.

28 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


NEUVORSTELLUNG Mercedes GLK

>>> Interieur-Check: Auf dem neuesten Stand

Geräumig

Der Wählhebel sitzt

jetzt am Lenkrad.

Wie beim ML sitzt der

Wählhebel nun auch im

GLK am Lenkrad. So entsteht

Platz in der

Mittelkonsole. Das

COMAND-Navi ist jetzt

internetfähig, das

Multifunktionsdisplay kann

hochauflösende Grafiken

anzeigen. Für die Rückbank

gibt's iPad-Schnittstellen.

Der Laderaum fasst nach

wie vor 450 bis 1550 Liter.

Hochauflösendes Display.

Der Laderaum blieb unangetastet:

1550 Liter Volumen.

Topview-Kamera und Parkautomatik.

Navigationssystem wurde upgedated.

Wie selbstverständlich kann man

nun ins Internet und auf Wunsch per

DVB-T-Tuner die Lieblingssendungen

im Fernsehen verfolgen. Für die

Rückbank gibt es gegen Aufpreis

zudem eine iPad-Schnittstelle.

Das neue Multifunktionsdisplay im

Tacho kann jetzt hochauflösende

Grafiken anzeigen.

>>> Im Detail: Fahrwerk

Wahlmöglichkeiten

Der Passagier- und der Gepäckraum

blieben unangetastet. So stehen

auch nach dem Facelift maximal

1550 Liter Laderaum bei umgeklappten

Sitzen zur Verfügung.

Als Antriebsquellen hat man vier

Diesel und einen Benziner zur Wahl.

Allerdings stehen nur die drei größeren

Diesel als Allradler zur Verfügung.

Der Einstiegs-Selbstzünder (143 PS)

ist ausschließlich mit Heckantrieb

zu haben.

Besonders interessant ist momentan

der 250 BlueTEC, eben jener Motor,

der schon den ML zum verbrauchsgünstigsten

Luxus-SUV machte. Der

204-PS-Vierzylinder erfüllt bereits

heute die Euro-6-Abgasnorm. Noch

im Herbst dieses Jahres folgt auch

eine EU-6-Variante des 2,2-Liter-

Beim GLK stehen neben reinem Heck- und permanentem

Allradantrieb erstmals auch verschiedene Fahrwerke zur Auswahl.

Das Serienfahrwerk ist dabei im Vergleich zum Vorgänger

20 Millimeter tiefer, mit dem Gelände-Paket bekommt man

30 Millimeter mehr Höhe. Wer es gerne straff mag, kann nun

auch zu einem Sportfahrwerk greifen.

SUV Magazin 02.2012 29


Neuvorstellung Mercedes GLK

>>> Gelände-Check: Mehr Höhe mit Offroad-Paket

Besser im Gelände

Maximal kommt der GLK nun auf eine

Bodenfreiheit von 210 Millimetern.

Das Traktionssystem 4ETS

regelt nun deutlich feiner.

Damit wirkt der GLK im

Gelände souveräner als sein

Vorgänger. Die Kennlinie

des Gaspedals wird angepasst,

um präziseres

Klettern zu ermöglichen. Die

Bergabfahrhilfe kann auf 2

Stundenkilometer heruntergeregelt

werden. Das

Gelände-Fahrwerk ist 30

Millimeter höher als das

serienmäßig verbaute.

Die Funktion der Sperren übernimmt komplett die

fein abgestimmte Traktionskontrolle.

Die Bergabfahrhilfe bremst den GLK

auf 2 Stundenkilometer herunter.

Motors. Die beiden Spitzenmotoren

blieben unangetastet.

Zum ersten Mal hat man nun auch

beim Fahrwerk eine Wahl. Das

Serienfahrwerk wurde im Vergleich

zum alten Modell um 20 Millimeter

abgesenkt. Damit richtet man sich

klar an jene Kunden, die mit ihrem

Fahrzeug nicht ins Gelände wollen.

Zudem wurde das Fahrwerk weiter

Richtung Komfort optimiert. Wer das

nicht möchte, der kann ab sofort

auch ein Sportfahrwerk ordern. Die

Höhe bleibt gleich, angepasst werden

aber die Dämpfer sowie das

Ansprechen der elektromechanischen

Lenkung.

Bestellt man das Offroad-Paket,

bekommt man nun nicht nur das

Fahrprogramm mit dem deutlich feiner

abgestimmten Traktionssystem

4ETS, sondern auch ein um 30

Millimeter höheres Fahrwerk. Der

Höhenzuwachs zum Vorgängermodell:

10 Millimeter. Laut Werksangabe

stehen damit dann maximal

210 Millimeter Bodenfreiheit zur

Verfügung. So hat man das Profil des

GLK deutlich geschärft: Man erkennt

sofort, wie der Besitzer sein Fahrzeug

einzusetzen gedenkt.


Text: Marc Ziegler

Fotos: Mercedes

„Die

Traktionshilfen

regeln im

Gelände nun

deutlich

feiner“

>>> Konkurrenzumfeld: Topseller und Geländekönner

AUDI Q5

177-272 PS (130-200 kW)

0 - 100 km/h: 5,9-9,0 s

Vmax: 200-234 km/h

Verbrauch: 6,0-8,5 L / 100 km

Preis: 39 900 Euro

BMW X3

184-313 PS (135-230 kW)

0 - 100 km/h: 5,7-8,5 s

Vmax: 210-245 km/h

Verbrauch: 5,6-8,8 L/100 km

Preis: ab 40 100 Euro

Land Rover Freelander

150-233 PS (110-171 kW)

0 - 100 km/h: 8,9-11,7 s

Vmax: 181-200 km/h

Verbrauch: 6,2-10,7 L / 100 km

Preis: ab 29 900 Euro

30 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Datenblatt

Technische Daten

Motoren

Otto, Sechszylinder-V, je zwei oben liegende

Nockenwellen, Benzin-Direkteinspritzung,

Multi-Spark Ignition (MSI)

Leistung 306 PS (225 kW)


bei 6500/min

Drehmoment

370 Nm


bei 3500-5250/min

Hubraum 3498 cm 3

Diesel, Reihenvierzylinder, zwei oben liegende

Nockenwellen, Turboaufladung,

Common-Rail-Direkteinspritzung

Leistung 170 PS (125 kW)


bei 3200-4200/min

Drehmoment

400 Nm


bei 1400-2800/min

Hubraum 2143 cm 3

Diesel, Reihenvierzylinder, zwei oben liegende

Nockenwellen, Turboaufladung,

Common-Rail-Direkteinspritzung

Leistung 204 PS (150 kW)


bei 4200/min

Drehmoment

500 Nm


bei 1600-1800/min

Hubraum 2143 cm 3

Diesel, Sechszylinder-V, je zwei oben liegende

Nockenwellen, Turboaufladung,

Common-Rail-Direkteinspritzung

Leistung 265 PS (195 kW)


bei 3800/min

Drehmoment

620 Nm


bei 1600-2400/min

Hubraum 2987 cm 3

Kraftübertragung

Heckantrieb oder permanenter Allradantrieb,

elektronisch geregelte Lamellenkupplung,

Standard-Kraftverteilung 45/55-50/50,

7-Gang-Automatikgetriebe (bei Heck:

6-Gang-Schaltgetriebe)

Fahrwerk

Aufhängung v/h Einzelradaufhängung

Schraubenfeder

Bremsen vorn innenbelüftete Scheiben

hinten innenbelüftete Scheiben


ABS, EBV, ESP

Lenkung elektromechanische Servo

Wendekreis

11,5 m

Serienbereifung

235/60 R17

Verbrauch / Emissionen

Verbrauch ges. (350/220CDI/250BT/350 CDI)


8,1/6,1/6,1/6,9 L/100 km

CO 2 -Ausstoß 189/159/159/179 g/km

Abgasnorm EU 5/EU 5(EU 6)/EU 6/EU 5

Tankinhalt

59-66 L

Reichweite 815/967/967/957 km

Fahrleistungen

350/220CDI/250BT/350CDI

Beschleunigung in Sekunden

0-100 km/h 6,5/8,8/8,0/6,4

Vmax 238/205/210/232 km/h

Kosten

Preise

GLK 220 CDI 42721

GLK 250 BlueTEC 46142

GLK 350 CDI 49742

GLK 350

50099

Serienausstattung: Leichtmetallfelgen,

Start-Stopp-Funktion, Klimaautomatik, sieben

Airbags, Zentralverriegelung

Zusatzausstattungen

þ Xenonlicht mit Kurvenlicht 1660

þ Rückfahrkamera 476

þ Offroad-Technik-Paket 702

þ High-End-Soundsystem 893

þ Media-Interface 262

þ Sidebags im Fond 405

¨ Fahrassistenz-Paket 2553

¨ Lederausstattung ab 1880

¨ Navigationssystem ab 893

¨ Parkassistent857

þ = empfehlenswert

Markteinführung

ab 29. Juni im Handel

Die Diesel

Die Selbstzünder leisten zwischen

170 und 265 PS. Vorerst ist nur der

250 BlueTEC für die EU-6-Norm

gerüstet. Noch in diesem Jahr wird

aber auch der Einstiegsdiesel auf

den neuesten Stand gebracht.

Der Benziner

Der einzige Benziner ist der

3,5-Liter-V6 mit 306 PS Leistung.

Dieser Direkteinspritzer spielt hierzulande

aber eher eine untergeordnete

Rolle, wenngleich auch er mit

8,1 Liter einen recht passablen

Verbrauch erreicht.

Abmessungen und Gewichte

ABMESSUNGEN

Länge

4536 mm

Breite

1840 mm

Höhe

1669 mm

Radstand

2755 mm

Spur

1574/1597 mm

Gepäckraum

450-1550 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

1880-1925 kg

zulässiges Gesamtgewicht

2420-2500 kg

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht) 575 kg

Dachlast

100 kg

Stützlast

140 kg

Anhängelast (ungebremst)

750 kg

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung) 2400-2500 kg

+


Erster eindruck

Sehr hochwertig, gelungene Trennung

zwischen On- und Offroadeinsatz,

gute Sicherheits- und Umwelttechnik

Sehr teuer, magere Serienausstattung

Motoren

220 CDI BlueEFFICIENCY 250 BlueTEC

Mercedes GLK

■ Fazit

Die Auffrischung

hat dem GLK sehr

gut getan. Der

Innenraum wirkt

nun deutlich

moderner, das

Exterieur ansprechender.

Dazu gibt

es eine Vielzahl

neuer, individueller

Optionen.

350 BlueEFFICIENCY

SUV Magazin 02.2012 31


Aktuell Motorentechnik und die Zukunft

Der Motor ist das Herz eines SUV. Und die

Auswahl an verschiedenen Technologien ist

derzeit groß wie nie. Wir stellen die aktuelle

Triebwerkstechnik vor und geben einen

Ausblick in die Zukunft.

treibende

Kraft

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen

– außer durch mehr Hubraum. Lange

Jahre war diese Stamm tisch weisheit

Realität. Gerade SUV und Offroader

„Downsizing:

brauchen Kraft im unteren und mittleren

Drehzahlbereich. Und diese Kraft

Motoren wer-

(Drehmoment) lieferten früher besonders

die hubraumstarken Motoren.

den kleiner,

Explosionsartig steigende Spritpreise

und nicht zuletzt auch der

die Leistung

Umweltschutz zwangen jedoch zum

Umdenken. Denn der mächtige Hub­

aber steigt“

raum will auch dann mit Luft und

Kraftstoff gefüllt werden, wenn man

Motoren kleiner. Die Leistung jedoch

große Vierzylinder setzen immer mehr

nur gleichmäßig dahinfährt und die

stieg. Downsizing (engl. Verklei nerung,

Hersteller auf kleine Triebwerke mit

volle Kraft nicht nutzt.

Gesundschrumpfung) heißt nach wie

Turbolader. Doch wo geht die Reise in

Die Offroader wurden in den letzten

vor das Zauberwort. Statt auf konven­

der Motorentechnik hin? Und was ist

Jahren wieder leichter und auch die

tionelle Sechszylindermotoren oder

aktuell Stand der Technik?

Benziner haben aufgeholt

Gerade die Benzinmotoren

haben in den letzten Jahren einen

gewaltigen Sprung in die Zukunft

gemacht und ihre Effizienz gesteigert.

Neue Techniken haben den

Verbrauch so weit gedrückt, dass

moderne Benziner nur noch etwa

zwanzig Prozent mehr Sprit benötigen

als vergleichbare Diesel.


Europäische Hersteller

setzen auf Direkteinspritzer.

Direkteinspritzung

Wie schon bei den Dieselmotoren

wird der Kraftstoff

heute auch bei Benzinern

häufig direkt in den

Brennraum eingespritzt.

Vorreiter dieser

Technik war Mitsu bishi,

die 1997 begannen,

Benzindirekteinspritzer

in Großserie herzustellen.

Inzwischen sind

Direkt ein spritzer gerade

bei euro päischen

Her stel lern weit verbreitet.

Sie heißen CGI (Mercedes), DISI

(Mazda), HPi/THP (Peugeot/Citroen),

IDE (Renault) oder FSI/TFSI (VW/Audi/

Skoda). BMW nutzt in vielen

X-Modellen ebenfalls eine Direkteinspritzung.

Mit 100 bis 200 bar wird der Kraftstoff

direkt in den Zylinder gespritzt und

dort besonders gleichmäßig und fein

verteilt. Da der Kraftstoff dann im

Zylinder verdampft, kühlt er den

Motor stärker, wodurch wiederum

eine höhere Verdichtung – und damit

eine höhere Effizienz durch mehr

verbrennbaren Sauerstoff – möglich

ist. Nicht alle Hersteller nutzen die

bei Direkteinspritzern mögliche,

enorm sparsame Schichtladung.

Hierbei entstehen im Teillastbereich

durch eine genau berechnete Form

des Brennraums mehrere Luft-

Benzin-Schichten mit einer besonders

gut brennbaren Schicht direkt

an der Zündkerze und einer extrem

mageren (viel Luft, wenig Kraftstoff)

Schicht im äußeren Bereich des

Brennraums.

Großer Nachteil: Bei dieser Schichtladung

entstehen viele Feinstaub-

Partikel und Stickoxide, die aufwendig

herausgefiltert werden müssen.❚

32 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Aktuell Motorentechnik und die Zukunft

Aufladung

Twin-Turbo von BMW:

Zwei Turbos (links unten)

für mehr Drehmoment.

Wie ein Mensch braucht auch ein

Motor Luft zum Atmen: Er verbrennt

in die Brennräume. Der Unterschied:

Ein Turbolader ist eine Turbine, die

den Sauerstoff. Und je mehr vom Abgasstrom angetrieben wird,

Sauerstoff da ist, desto besser die

Verbrennung und desto höher die

Leistung. Ein konventioneller Motor

saugt die Luft durch die Kolben bewegung

selbst ein (darum Saugmotor).

Damit ein kleiner Motor so

leistungsstark werden kann wie

einer mit mehr Hubraum, muss in

den kleineren Zylinder mehr Sauerstoff

hinein. Dafür sorgen Turbolader

und Kompressor. Sie schaufeln Luft

ein Kompressor wird von der Kurbelwelle

des Motors auf Touren

gebracht. Während der Turbo also

eine gewisse Abgasmenge benötigt,

um genug Druck zu erzeugen, ist der

Kompressor sofort zur Stelle. Dafür ist

der Kraftstoffverbrauch eines Kompressors

gerade bei höheren Drehzahlen

größer, da er dem Motor mehr

mechanische Leistung abverlangt.

Um diesen Zwiespalt zu lösen, gehen

Die Zukunft der Benzinmotoren

verschiedene Hersteller unterschiedliche

Wege. Durch verstellbare

Schau feln sind viele Turbos inzwischen

in der Lage, aus wenig Abgasdruck

hohe Drehzahlen und damit

hohen Druck zu gewinnen. Reicht

dies nicht, setzen manche Hersteller

auf zwei Turbos: einen kleinen für

den unteren und einen größeren für

den oberen Drehzahlbereich. Im

VW-Konzern kombiniert man bei einigen

TSI-/TFSI-Motoren einen Kompressor

für den unteren Drehzahlbereich

bis etwa 3000 Touren und

einen Turbo für höhere Drehzahlen.

Reine Kompressor motoren ohne

Turbo gibt es für SUV bei Volkswagen

(Touareg Hybrid), bei Audi (3.0-TFSI-

Triebwerke) sowie bei Range Rover

(Supercharged-Modelle).


So funktioniert's: Bei VW

arbeiten Kompressor und

Turbolader zusammen.

Forschungsprojekt der

ETH Zürich: Motor mit

Druckluftunterstützung.

Auch in den nächsten Jahrzehnten

werden Ver bren nungs motoren

die erste Wahl für die individuelle

Fortbewegung sein. Die Benzinmotoren

haben den Technologie-

Vorsprung der Dieseltriebwerke

in zwischen aufgeholt. Das Downsizing,

also der Einsatz kleiner Vieroder

gar Dreizylindermotoren mit

Aufladung in großen Fahrzeugen, hat

seinen Höhepunkt noch nicht

erreicht. 1,4-Liter-Triebwerke mit bis

zu 185 PS zeigen aber schon heute,

was möglich ist. Je kleiner der

Hubraum der Triebwerke wird, desto

wichtiger ist die Aufladung und desto

störender ist es in der Praxis, wenn

diese erst verzögert für Leistung

sorgt. Variable Ventilsteuerung, stufenweise

arbeitende Doppelturbos

oder ein zusätzlicher Kompressor

sind heute schon Lösungen für solche

Herausforderungen. Auch ein

Hybridsystem kann die Zeit bis zum

Einsetzen des vollen Ladedrucks gut

überbrücken.

SUV Magazin 02.2012 33


Aktuell Motorentechnik und die Zukunft

Die Zukunft der Benzinmotoren

Bei einer anderen Lösung, an der die

Eidgenössische Technische Hochschule

Zürich (ETH) bereits seit 2006

forscht, bekommt der Motor Hilfe

durch Druckluft. Beim Bremsen wird

diese von den Zylindern selbst

erzeugt und in einem kleinen Tank mit

bis zu 16 bar gespeichert. Die

Druckluft vermag es nicht nur, nach

einem Ampelstopp nahezu ohne

Verzögerung wieder zu starten, sie

bringt die Verbrennung auch gleich

mächtig in Schwung und den Turbo

auf Touren. Rund 30 bis 35 Prozent

Kraftstoff will man so einsparen.


Diesel allmählich ausgereizt

Common-Rail-System:

Steuergerät und eine

Pumpe für alle Injektoren.

Der Piezo-Injektor von

Continental nutzt Keramik

zur Einspritz-Steuerung.

Schnittbild eines Injektors

von Bosch. Der Diesel fließt

durch die rote Leitung.

Dieseltriebwerke haben einen

extrem hohen technischen Stand

erreicht. Turboaufladung mit einem

oder zwei Ladern ist praktisch Standard,

Common-Rail-Einspritz sys-

teme, die mittels einer Hoch leistungspumpe

und eines gemeinsamen

Druckrohrs für alle Zylinder den

Kraftstoff direkt mit bis zu 2000 bar in

die Brennkammern schießen, haben

sich durchgesetzt. Genau dosiert wird

die Einspritzung über Magnetventile,

die inzwischen bis zu acht Mal pro

Verbrennungsvorgang Diesel einspritzen

können und damit eine harmonische

Verbrennung erreichen. Einspritzungen

vor der Selbst entzündung

reduzieren das Ver bren nungsgeräusch

und den Stickoxid-Ausstoß,

Nachein spritz ungen senken die

Partikelemissionen. Für Europa kann

man mit solchen Systemen die Euro-

6-Einstufung erreichen. In Schwellenländern

spritzt man mit weniger

als 1500 bar ein, um dem möglicherweise

nicht so reinen Die sel kraftstoff

gerecht zu werden. Euro 6 ist damit

freilich nicht drin. Alternativ zu den

Düsen mit Magnetventilen werden

Piezo-Injektoren eingesetzt. Dies ist

Die aufwendige Steuerung bei cr­

Systemen erlaubt eine feine Dosierung.

2. und 3. Generation: magnetgesteuerter

Injektor und Piezo-Injektor von Bosch.

eine spezielle Keramik, die sich unter

elektrischer Spannung verformt und

damit den Weg durch die Düse in den

Zylinder frei macht. Sie kann eine

zehnmal höhere Kraft aufbringen als

ein Magnetventil und erlaubt dadurch

noch höheren Druck.


Die Zukunft des Diesels

Bald wird Diesel-Kraftstoff

mit bis zu 2500 bar in den

Brennraum gepumpt.

Damit sind wir auch schon beim

Blick in die Zukunft. Piezo-Injektoren,

die eine Einspritzung mit bis zu

2500 bar ermöglichen, stehen kurz vor

der Serienreife. Da moderne Turbodiesel

bereits einen enorm hohen

Wirkungsgrad erreichen, lautet die

Aufgabe für die Zukunft: Die Menge der

Feinpartikel sowie den Stickoxidausstoß

verringern und gleichzeitig nicht die

erlangte Effizienz einbüßen.

Die Euro-5-Abgasnorm erlaubt Dieseln

einen dreimal so hohen Stickoxid-

Ausstoß (NOx) wie Benzinern (180 mg/

km bei Dieseln, 60 mg/km bei

Benzinern). Mit Euro 6 dürfen sie nur

noch 60 mg/km emittieren. Erreicht

wird dies nur durch eine sehr teure

Abgasreinigung mittels Harnstoffeinspritzung

oder Speicherkatalysatoren.

Die treiben den Preis der Euro-6-

Dieselmodelle in die Höhe. Bei kostengünstigen

Fahrzeugen fällt dies umso

mehr ins Gewicht, sodass der Diesel

ab 2014, wenn die Euro-6-Norm verpflichtend

wird, gegenüber dem

Benziner einen Nachteil hat: Er wird in

der Anschaffung noch teurer.


34 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Aktuell Motorentechnik und die Zukunft

Combined Combustion System (CCS)

Vorteile von Diesel- und Benzinmotoren

verbindet. Bei besonders niedriger

oder besonders hoher Last wird das

Kraftstoff-Luft-Gemisch über eine

Zünd kerze entflammt, im Teil lastbereich

entzündet sich das extrem

magere Gemisch wie beim Diesel

Mix aus Diesel- und Benzinmotor, derzeit

aber ohne große Zukunftsaussicht.

Einige Hersteller wie Volkswagen

oder Mercedes (hier nennt man das

System Diesotto) forschen schon seit

Jahren an einer Technik, die die

durch gezielte Rückführung von heißen

Abgasen selbst. Dadurch entstehen

weniger Drossel- und Wärmeverluste.

Und die Abgasemission wird

verringert. Allerdings funktioniert dieses

Verfahren nicht in Ver bindung mit

sehr kleinen Motoren, die bei einem

zunehmenden Down sizing entstehen,

und auch nicht in Ver bin dung mit

Zylinderabschaltung.


Mercedes Diesotto: Bei

Teillast ein Diesel, unter

Vollast ein Benziner.

Zylinderabschaltung

Hier sehen Experten noch

Einsparpotenzial. Wer gleichmäßig

dahinrollt, muss nicht alle Zylinder

befeuern, sondern kommt auch gut

mit zwei Zylindern weniger aus. Die

Technik ist nicht neu, wird aber gerade

wieder neu entdeckt. Achtzylinder

motoren, denen bei gleichmäßiger

Fahrt auf der Autobahn 150

PS genügen, nutzen dafür einfach nur

die Hälfte der Zylinder. Beim Tritt aufs

Gaspedal treiben sofort wieder alle

achte mit an. Auch ein Vierzylinder,

der zwei Brennräume abschalten

kann, ist möglich und wird im

VW-Konzern als 1,4-Liter-TSI mit 140

PS seit Kurzem eingesetzt. Kraftstoffersparnis:

bis zu 20 Prozent.


Zylinderab schaltung

beim TSI von

VW und Audi.

Elektrizität

Auto-/Erdgas

Große Zukunft:

Elektromotoren

helfen als Booster.

Auch wenn sie gerade hip sind:

Reine Elektrofahrzeuge werden so

schnell keinen Durchbruch feiern

können, so die Meinung vieler

Ex perten. Vor allem SUV, die sich

besonders als Reisefahrzeuge für

Langstrecken eignen, werden kaum

rein elektrisch unterwegs sein. Auch

wenn die meisten Autofahrer tagtäglich

nur kürzere Strecken zurücklegen,

wollen sie doch die

Möglichkeit haben, sofort aufzubrechen,

um Hunderte Kilometer abzuspulen.

Und dafür ist die Reichweite

der reinen E-Fahrzeuge schlicht zu

gering. Rein elektrisches Fahren

mag bei leichten Stadtfahrzeugen

möglich sein, für schwerere SUV

liegt die Zukunft in einer anderen

Lösung.

Die Elektrizität kann beim

Downsizing eine wichtige Rolle

spielen. Da die wenigsten SUV im

Alltag auf der Rennstrecke oder im

weichen Wüstensand unterwegs

sind, brauchen sie nur selten die

volle Motorkraft. Leistungs schwächere

und damit verbrauchsärmere

Ver brennungs mo toren können

die gleichen Fahrleistungen erzielen,

wenn Elektromotoren mithelfen:

Als Booster zum Beschleunigen

oder für Zwischen spurts. ❚

Text: Gerhard Bieber

Fotos: Audi, Bosch, BMW, Continental,

Daimler, IDSC, ETH-Zürich, VW

Erdgasfahrzeuge gibt

es von Audi, Fiat, Mercedes,

Opel, Seat,

Skoda und von VW.

Allerdings kein einziges

SUV. Die Nach rüstung

mit Autogas (Flüs siggas-

Anlagen) ist nach wie

vor ein Thema. Der

Gaspreis ist mit durchschnittlich

79 Cent pro

Liter immer noch günstig.

Umrüstungen gibt

es ab etwa 1800 Euro.

Inzwischen werden auch

schon Nachrüstlösungen

für die direkteinspritzenden

Motoren aus dem

Volkswagen-Konzern

angeboten. Allerdings

sind langfristig komplett

problemlos laufende

Gas anlagen eher selten.

SUV Magazin 02.2012 35


Neuvorstellung Infiniti FX Facelift

SUV MAGAZIN Neuvorstellung

Facelift

Infiniti hat den FX überarbeitet. Allerdings so dezent, dass selbst Kenner zweimal hinschauen müssen, um

den Neuen vom Alten unterscheiden zu können. Bei gängigen SUV langweilen diese Modelljahr wechsel.

Im Falle des Infiniti nicht – das japanische Crossover sieht man hierzulande nämlich kaum.

36 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Neuvorstellung Infiniti FX Facelift

>>> Exterieur-Check: 4x4-Coupé auf großem Fuß

Alles beim Alten: Das FX-Heck samt breiten Kotflügeln, schmalen

Scheinwerfern und dicken Rohren bleibt unangetastet – gut so!

Style-faktor 10!

Das Facelift erkennen nur

wahre Fans – nicht zuletzt,

weil das Vorgänger-Modell

hierzulande selten zu sehen

ist. An der Design-Mischung

aus Sport wagen, SUV und

Coupé gibt's nichts auszusetzen:

Die geschwungene

Motorhaube ist klassisch

gezeichnet, das Heck dank

dicker Rohre extrasportlich

und die Radhäuser sind mit

riesigen Schlappen gefüllt.

So sieht Exklusivität aus!

Dezentes Lifting: Kühlergrill und Stoßfänger sind ab sofort markanter

gezeichnet, die Nebelscheinwerfer in Chrom eingefasst.

Die neuen 20-Zoll-

Alufelgen sind bei

den GT-Versionen

serienmäßig.

die neuerungen des infiniti fx

facelift aufzuzählen, macht

wenig sinn – aus einem einfachen

Grund: Kaum jemand kennt das alte

Modell. Obwohl Deutschland europaweit

der stärkste Markt des großen

Crossover-Modells ist, verkauft Infiniti

den FX auch hierzulande in homöopathischen

Dosen. Seit 2008 ist die

japanische Nobelmarke, die übrigens

zum Nissan-Konzern gehört, in

Deutschland aktiv – aber erst 2010

wurde der wichtige, massentaugliche

V6-Selbstzünder als erstes Dieselaggregat

nachgeliefert – und der FX

damit endlich konkurrenzfähig.

Zumindest in Maßen: Interessenten

können ein Infiniti-Modell nämlich

nicht bei Nissan-Vertragshändlern

kaufen, sondern müssen zu einem

der momentan nur fünf Partner in

Deutschland fahren. Bis 2016 möchte

die Marke hier Abhilfe schaffen und

um immerhin 35 Händler wachsen.

Gran turismo – höhergelegt

… so lässt sich das unverwechselbare

FX-Design kurz beschreiben. Das

Crossover möchte eine Mischung aus

Sportwagen, Coupé und SUV sein –

und ist es tatsächlich auch.

Die technische Plattform (und den

3,7-Liter-V6-Benzinmotor) teilt sich

der FX mit dem rassigen Sportwagen

Nissan 370Z, die Karosserie ist dagegen

ganz klar von klassischen Coupés

inspiriert: Schwungvoll geht die

Motorhaube in die beiden großen,

weit ausgestellten Kotflügel über, die

Fenster- und Dachlinie fallen nach

hinten sanft ab und das Heck ist mit

einem Dachkantenspoiler und einer

doppelflutigen Auspuff anlage im

Ofenrohr-Format ausgestattet. Die

SUV-Gene schlagen bei der hohen

Bodenfreiheit, den riesigen Rädern

SUV Magazin 02.2012 37


Neuvorstellung Infiniti FX Facelift

SUV MAGAZIN Neuvorstellung

>>> Interieur-Check: Purer Luxus – und das ohne Aufpreise

overstatement

Edel, edel: Das

Cockpit glänzt mit

viel Leder, Holz

und Klavierlack.

Im Innenraum trägt der

Infiniti dick auf: Wohin das

Auge schaut, überall gibt's

Leder, Ahornholz (oder

optional schwarzen Lack

und Aluminium), Klavierlack

und Chrom-Dekor – alles

ohne Aufpreis! Herz, was

willst du mehr? Nicht viel –

nur auf die billig wirkende

analoge Uhr in der Mittelkonsole

hätten die Designer

verzichten können. Be heizund

belüftbare Sitze, Zwei-

Zonen-Klima, Glas-Schiebedach

und Rückfahr kamera

sind ebenfalls serienmäßig!

Klare Gliederung: Die Instrumente sind gut ablesbar. Das

Info-Display kommt dagegen im tristen Uralt-PC-Layout.

Premium-Modell: Abstandsregelung

und Spurassistent.

Schaltzentrale: Elektrische Spiegel

und Heckklappe sind serienmäßig.

Nur für S-Modelle:

Dämpfungsregler.

(20-Zoll-Alufelgen sind ab Werk montiert)

und der Sitzposition durch.

fullsize-luxus

Fans schlichten Designs und puristischer

Autos sollten spätestens im

Innenraum lieber wegschauen: Hier

prahlt der Infiniti mit edlen Materialien,

Komfort-Technik und Luxus-Features,

dass es einen fast erschlägt. Ledergestühl,

das sowohl beheiz- als auch

belüftbar ist, gibt's serienmäßig. Der

Fahrer kann seine perfekte Sitzposition

elektrisch einstellen, sich

beim Ausparken auf eine Kamera

verlassen, schlüssellos den Motor

starten, mit der Zwei-Zonen-Klimaautomatik

oder dem Glas schiebedach

für Luft zufuhr sorgen oder mit nur

einem Tastendruck die Heckklappe

öffnen – und das alles, ohne auch nur

einen weiteren Cent in die Ausstattung

zu investieren. Die einzigen

Kritikpunkte sind wirklich marginal:

>>> multimedia im detail >>> V6-Diesel im detail

OBEN: Der serienmäßige USB-/

iPod- bzw. iPhone- und AUX-

Anschluss versteckt sich in der

Mittelkonsole.

UNTEN: Die Touchscreen-

Navigation mit 30-GB-Festplatte,

CD/DVD-Player, Spracherkennung

und Bose Soundanlage samt 11

Lautsprechern kostet 3200 Euro

Aufpreis. In der Premium-

Ausstattung ist das Multimedia-

Paket serienmäßig verbaut.

Der „V9X“ genannte V6-Diesel

schöpft aus drei Litern Hubraum

238 PS. Das maximale Drehmoment

(550 Newtonmeter) liegt

bei 1750 Umdrehungen pro Minute

an. Das Aggregat entstammt einem

Gemeinschaftsprojekt der Renault-

Nissan-Allianz und wird auch im

Geländewagen Pathfinder und im

Pick-up Navara angeboten. Im

Infiniti FX ist der Selbst zünder

mit einem Verbrauch von 9 Litern

Diesel pro 100 km angegeben.

38 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Neuvorstellung Infiniti FX Facelift

>>> raum-Check: Form follows Function – erstaunlich gut gelöst

für den alltag

Lange Fläche:

Der FX glänzt

trotz Style mit

Nutzwert.

Infiniti legt unerwartet großen

Wert auf Nutzbarkeit:

Die FX-Rückbank ist nicht

nur stylisch, beledert und

bequem, sondern dazu per

Hebelgriff umklappbar. Der

Kofferraum schluckt im

Normalfall 410 Liter. Bei

liegenden Rücksitzen (und

absolut ebener Ladefläche)

sind's bis zu 1305 Liter.

Einziger Nachteil des

Coupé-Designs: Wegen der

abfallenden Dachlinie haben

großgewachsene Fond-

Passagiere mit knapper

Kopffreiheit zu kämpfen.

Edles Ambiente: Die Ledersitze sind bequem, die abfallende

Dachlinie hat begrenzte Kopffreiheit zur Folge.

Flexibel: Die Rückbank lässt

sich mit Hebeln umklappen.

Detailschwäche: Die Gepäckraumabdeckung herauszunehmen,

gestaltet sich erstaunlich kompliziert.

Die Analoguhr in der Mittelkonsole

wirkt billig, der Controller für das

Navigations- und Audio-System

könnte ergonomisch besser sitzen.

mehr komfort als sport

Obwohl der Infiniti mit leistungsstarken

Motoren, hecklastigem Allrad

und optional mitlenkender Hinterachse

förmlich nach Kurvenjagden

schreit, möchte man es im FX eher

gemächlich angehen lassen: Das

Fahrwerk bügelt Unebenheiten sanft

glatt, die Geräuschkulisse ist angenehm

niedrig. Trotz gefühlvoller

Lenkung, schnell reagierendem

Automatikgetriebe und sattem

Diesel-Drehmoment ist Cruisen die

wahre Paradedisziplin des Design-

Schiffs. Wen wundert's? Der Infiniti

FX wurde hauptsächlich für den

amerikanischen Markt entwickelt. ❚

Text: Julian Hoffmann

Fotos: Infiniti / Wolfgang Groeger-Meier

>>> Konkurrenzumfeld: Crossover und Luxus-SUV mit eigenständiger Optik

„Fans puristischer

Autos

sollten spätestens

im Innern

wegschauen“

Lexus RX

Leistung: 277-299 PS (204-220 kW)

Beschl. 0 - 100 km/h: 7,8-8,0 s

Vmax: 200 km/h

Verbrauch: 6,3-10,6 L/100 km

Preis: ab 53 030 Euro

Cadillac SRX

Leistung: 268 PS (197 kW)

Beschl. 0 - 100 km/h: 8,4 s

Vmax: 210 km/h

Verbrauch: 11,2-11,5 L/100 km

Preis: ab 49 870 Euro

BMW X6

Leistung: 245-407 PS (180-300 kW)

Beschl. 0 - 100 km/h: 5,4-7,5 s

Vmax: 222-250 km/h

Verbrauch: 7,4-12,5 L/100 km

Preis: ab 61 600 Euro

SUV Magazin 02.2012 39


Neuvorstellung Infiniti FX Facelift

Datenblatt

infiniti fx facelift

Technische Daten

Motor

V6-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, zwei

oben liegende Nocken wellen, vier Ventile

pro Zylinder

Leistung 238 PS (175 kW)


bei 3750/min

Drehmoment

550 Nm


bei 1750/min

Hubraum 2993 cm 3

Bohrung x Hub 84,0 x 90,0

Verdichtung16,0:1

Aufladung Turbo und Ladeluftkühler

GemischaufbereitungCommon-Rail-DI

V6-Ottomotor, vorn längs eingebaut, zwei

oben liegende Nocken wellen, vier Ventile

pro Zylinder

Leistung 320 PS (235 kW)


bei 7000/min

Drehmoment

360 Nm


bei 5200/min

Hubraum 3696 cm 3

Bohrung x Hubk.A.

Verdichtungk.A.

Aufladung–

GemischaufbereitungDirekteinspr.

V8-Ottomotor, vorn längs eingebaut, zwei

oben liegende Nockenwellen, vier Ventile

pro Zylinder

Leistung 390 PS (287 kW)


bei 6500/min

Drehmoment

500 Nm


bei 4400/min

Hubraum 5026 cm 3

Bohrung x Hubk.A.

Verdichtungk.A.

Aufladung–

GemischaufbereitungDirekteinspr.

Kraftübertragung

Automatisch zuschaltender Allradantrieb,

Kraftverteilung 0/100 bis 50/50, Sperrfunktion

v/M/h: –/Lamelle/–, 7-Gang-

Automatikgetriebe mit Wippschaltern

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung

Schraubenfedern

Aufhängung h. Einzelradaufhängung

Schraubenfedern

Bremsen vorn innenbelüftete Scheiben,

hinten innenbelüftete Scheiben


ABS, EBV, ESP

Lenkung elektromechanische Servo

Wendekreis

11,2 m

Serienbereifung

265/50 R20

Verbrauch / Emissionen

Verbrauch gesamt (FX30d, FX37, FX50)

9,0/12,1/13,1 L/100 km

CO 2 -Ausstoß 238/282/307 g/km

Abgasnorm Euro 5

Tankinhalt

90 L

Reichweite

687-1000 km

Fahrleistungen

(FX30d/FX37/FX50)

Beschleunigung in Sekunden

0-100 km/h 8,3/6,8/5,8

Vmax

212/233/250 km/h

Kosten

Preise

FX30d ab 57350

FX37

ab 58000

FX50

ab 74900

FX Sebastian Vettel über 120000

Serienausstattung: 6 Airbags, Regen- und

Lichtsensor, Tempomat, 20-Zoll-Alufelgen,

Bi-Xenon-Scheinwerfer, Kurvenlicht, Rückfahr

kamera, schlüsselloser Zugang und

Motorstart, Zwei-Zonen-Klimaautomatik,

Glasschiebedach, beheiz- und belüftbare

Leder sitze, elektrische Heckklappe

Zusatzausstattungen

þ Metallic-Lackierung 950

þ Multimedia-Paket 3200

Touchscreen-Navigationssystem

30-GB-Festplatte, CD/DVD-Player

Spracherkennung

Bose Soundsystem (11 Lautsprecher)

Markteinführung

ab sofort erhältlich

Abmessungen und Gewichte

ABMESSUNGEN

Länge

4865 mm

Breite

1925 mm

Höhe

1680 mm

Radstand

2885 mm

Spur v/h

1635/1640 mm

Gepäckraum (min-max)

410-1305 L

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

2012-2175 kg

zulässiges Gesamtgewicht

2520-2690 kg

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht) 475-515 kg

Dachlastk.A.

Stützlastk.A.

Anhängelast (ungebremst)

750 kg

Anhängelast (gebremst; abhängig von Motor) 2000-2200 kg

Erster Eindruck

Sensationelle Serienausstattung, leistungsstarker

Diesel, spannende

+

Optik


Unübersichtliche Karosse, schlechte

Um sicht, nervöser Abstandstempomat

Gelände

Plattform: Sportwagen

■ Fazit

Der Infiniti bietet

echte Exklusivität:

Die Mischung aus

SUV, Coupé und

Sportwagen ist einzigartig.

Der Nutzwert

bleibt nicht

auf der Strecke: Im

Innern gibt's neben

Luxus viel Platz –

und das zu einem

vergleichsweise

günstigen Preis.

Jedes Gelände, das über einen gepflegten Feldweg hinausgeht,

sollte man mit dem Infiniti FX vermeiden. Dieses Crossover ist

weniger Gelände- als Sportwagen: Die technische Basis teilt es

sich mit dem Nissan 370Z. Die kompromisslose Straßen-

Auslegung macht auch die limitierte Sebastian-Vettel-Version

(Foto unten) mit Karbon-Applikationen, Rennsport-Auspuffanlage

und 420-PS-V8 deutlich. Kostenpunkt: über 120 000 Euro.

40 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


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TEST Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

wes

Der Erfolg des Grand Cherokee zeigt, dass Jeep offenbar ein europataugliches

Produkt gelungen ist – ohne Qualitäten aus dem Markenkern aufzugeben.

Das gilt insbesondere mit der – italienischen – Diesel-Motorisierung.

42 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TEST Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

tern

SUV Magazin 02.2012 43


TEST Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

>>> Interieur-Check: Fast schon europäisch in Eleganz und Verarbeitung

★★★★✩

In dieser Lederausstattung

mit ihren sauberen

Ziernähten kann man

schnell die gruslige

Verarbeitung früherer Jeep-

Generationen vergessen.

Die klassischen

Rundinstrumente mit Info-

Bildschirm informieren eindeutig.

Die meisten

Bedienelemente sind ebenso

selbsterklärend, in puncto

Benutzerführung und

Funktionsumfang ist das

Festplatten-Navi allerdings

nicht mit den innovativen

Bediensystemen deutscher

Premium-SUV zu vergleichen.

Smartphones oder Memorysticks

können eingebunden werden.

Am sichersten trifft man die

Schaltflächen auf gutem Asphalt.

Das sind die Knöpfe für die Radiobedienung

– nicht fürs Getriebe.

Das großflächige

Panoramadach verbessert

das Raumgefühl,

verschlechtert aber die

hintere Kopffreiheit.

MIT HOHER SCHULTERLINIE, großen

Rädern und seinem Markenzeichen,

dem „Seven-Slot Grille“, tritt Jeeps

Spitzenmodell selbstbewusst eigenständig

auf. Besonders die europäischen

Kunden dürfen befriedigt zur

Kenntnis nehmen, dass das Interieur in

Verarbeitung und Materialien gediegen

und stimmig wirkt, die Ziernähte sind

sauber, Schalter und Knöpfe größtenteils

solide. Die Ergonomie ist weitge-

hend europäisiert, die Polster sind

straff, die Sitze vielfältig verstellbar und

die Bedienung größtenteils selbsterklärend.

Dass es kein so weit ausgebautes

Bedien sys tem gibt wie in vergleichbaren

europäischen Premium-

SUV, ist keine große Überraschung.

Das Festplatten-Navi und die Audio-

Funktionen lassen sich per Bildschirmberührung

steuern, die wichtigsten

Assistenzsysteme heißen Tot-

winkel-Assistent, Abstandsregeltempomat,

automatisches Fernlicht und

Abstandswarnung.

frei von gimmicks

Mindes tens so wichtig auf dem alten

Kontinent ist zudem ein wirtschaftlicher

Antrieb. Der 60°-V6-Vierventiler

mit schnellen Piezo-Injektoren für bis

zu acht Einzel einspritzungen mit bis zu

2000 bar und VTG-Lader kommt aus

>>> Im Detail: Die Geländetechnik des Grand Cherokee

Mit dem selbsterklärenden

Bedienfeld kann Selec-

Terrain einfach intuitiv

genutzt werden.

Selec-Terrain

Das Traktionskontrollsystem

ermöglicht, die Charakteristika

von Antrieb, Sperren, Bremseingriff,

Luftfederung und

Ge triebe auf verschiedene

Geländearten einzustellen.

44 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TEST Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

>>> raum-Check: Genügend Platz trotz echten Reserverads

★★★★✩

Praxisgerechtes Reserverad im

Fach unter dem Kofferraum.

Der Kofferraum bietet

mit 782 bis 1554

Liter Volumen nicht

überdurchschnittlich

viel Platz – Grund ist

das serienmäßig vollwertige

Reserverad

unter der Ladefläche.

Der Raum ist aber

gut nutzbar: Um eine

Ladeebene zu erhalten,

müssen die

Sitzpolster nicht

extra nach vorn oben

geschwenkt werden,

sie verschwinden

beim Vorklappen der

Rückenlehnen nach

unten.

Die elektrifizierte Heckklappe

mit aufschwenkender Scheibe.

Taschenlampe im Kofferraum

(o.), viel Knieraum hinten (li.)

Italien von Jeeps langjährigem Diesel-

Partner VM Motori. Akustisch immer

dezent präsent, liefert er spritzige 550

Nm und 177 kW/241 PS. Effizienz-

Gimmicks wie Rekuperation oder eine

Stopp-Start-Automatik sind nicht an

Bord, zehn Liter auf 100 km trotz 2,3

Tonnen Leermasse dennoch realistisch.

Bei aller Drehmoment-Elastizität

wünschen wir uns ein Getriebe mit

Abstände zwischen den Gangstufen

fehlt uns mindestens eine sechste, das

aktuell fast schon flächendeckend

vom Wettbewerb verbaute Getriebe

von ZF bietet sogar acht Stufen. Auch

die Effizienz könnte davon mit ein paar

Prozent profitieren.

Die hintere Mehrlenkerkonstruktion

anstelle einer Starrachse unterbindet

im aktuellen Granny Eigenlenken und

weiterer Spreizung: Trotz großer Trampeln, macht ihn auch etwas dyna-

Quadra-Drive® II (Serie bei 3.0l V6 und 5.7l V8 HEMI Overland)

Das Allradsystem besteht aus permanentem Allradantrieb mit sperrbarem

Mitteldifferenzial und Geländestufe, zusätzlich an Bord ist eine elektronisch

geregelte Differenzial-Lamellensperre an der Hinterachse.

Letztere ist besonders deshalb sinnvoll, weil mit der Einzelradaufhängung

die Fahrwerksbeweglichkeit deutlich gelitten hat. Auf dem Bild rechts ist

gut der untere Querlenker (Alu) zu erkennen, darüber der Luftfederbalg.

mischer. Die Schwebequalität der konstruktiv

ähnlichen Mercedes-Benz

M-Klasse erreicht er gleichwohl nicht,

selbst mit Luftfederung. Im Granny ist

sie eher Mittel zur Niveauregulierung

– von abgesenkt in „Sport“ bis 27 cm

hoch in den Geländefahrprogrammen.

Den größeren Anteil an einem ruhigen

Fahrverhalten hat der lange Radstand:

Mit 2915 mm übertrifft er den der

meis ten Fernost-Pick-ups. Genügend

Kosten-Check

Preislich wirkt der

Grand Cherokee erst

mal unspektakulär.

Richtig gerechnet ist

er allerdings ein

Schnäppchen: Ein

vergleichbar ausgestatteter

VW

Touareg beispielsweise

kostet gleich

einige Tausender

mehr. Wobei man

fairerweise zugestehen

muss, dass der

VW optional mehr

Innovation bietet.

SUV Magazin 02.2012 45


TEST Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD

>>> technik-Check: Antrieb und Fahrwerk

Schafft mit Luftfederung und

Diesel den Spagat zwischen

Nutzfahrzeug und Luxusauto.

★★★✩✩

Mit nur fünf Stufen wirkt

das Getriebe wie von

gestern. Der elastische

Motor dagegen kann überzeugen.

Dank Luftfederung,

Gelän de stufe und automatischen

Sperren kann der

Grand Cherokee auch was

im Gelände. Das Assistenzsystem

Selec Terrain macht

es auch Anfängern leicht.

Seinen Vorfahren ist er

allerdings selbst mit

Luftfederung mangels

Beweglichkeit unterlegen.

Wirkt trotz 2,4 Tonnen nicht behäbig, neigt sich in

Kurven allerdings spürbar.

Der Diesel ist zeitgemäß in seiner Leistungsent

faltung, Effizienzmaßstäbe setzt er nicht.

Fürs Gelände ist die 50er-Serie

deutlich zu niedrig.

direkt und zielgenau arbeitet die kraftstoffsparend

elektrisch unterstützte

Zahnstangenlenkung. Genügend Rückmeldung

bietet sie auch. Das alles ist

wunderbar für die Straße – aber was

geht denn so überhaupt noch im

Gelände? Ziemlich viel sogar: Es gibt

immer noch eine Geländestufe, die

Luftfederung macht ordentlich Platz

unterm Auto und automatische Lamellensperren

sichern das Fort kommen

auch auf unebenen Etappen. Nicht

zu letzt passt Selec-Terrain die Charakteristika

von Antrieb und Traktionshilfen

in sechs Stufen situationsgerecht

an. Und doch kommt man mangels

Fahr werksbeweglichkeit früher an

Grenzen als bei den Vorgängern.

Der Jeep bietet bei deutlich umfangreicherer

Serien ausstattung ähnlich viel

Reisekomfort und Ge ländefähigkeit wie

sein direkter Wettbewerb – zu einem

deutlich günstigeren Tarif. Wer pragmatisch

denken und auf das letzte Quäntchen

Premium bei Effi zienz und Assistenz

verzichten kann, ist mit dem

luxuriösen Grand Cherokee als komfortablem

Reise- oder kräftigem Zugfahrzeug

bis 3,5 t bestens bedient. ❚

Text:

Florian Pillau

Fotos:

Wolfgang Gröger-Meier

Der Grand

Cherokee ist

ein komfort abler

Reisebegleiter

mit

Nutzwert“

>>> Konkurrenzumfeld: Vergleichbare SUV im Kurz-Check

BMW X5 xDrive 30d

245 PS (180 kW)

0 - 100 km/h 7,6 s

Vmax 222 km/h

Verbrauch: 7,4 L / 100 km

Preis: 54 900 Euro

Lexus RX 450h

299 PS (220 kW)

0 - 100 km/h 7,8 s

Vmax 200 km/h

Verbrauch: 6,3 L / 100 km

Preis: 59 950 Euro

VW Touareg V6 TDI BMT

245 PS (180 kW)

0 - 100 km/h 8,0 s

Vmax 218 km/h

Verbrauch: 7,3 L / 100 km

Preis: 54 325 Euro

46 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Datenblatt

Jeep Grand Cherokee 3.0 V6 MultiJet

Technische Daten

Motor

V6-Dieselmotor, vorn längs eingebaut, je

eine oben liegende Nocken welle (Kette),

vier Ventile pro Zylinder, VTG-

Abgasturbolader mit Ladeluftkühler,

Common-Rail-Direkteinspritzung

Leistung 241 PS (177 kW)


bei 4000/min

Drehmoment

550 Nm


bei 1800 - 2800/min

Liter-Leistung 80,7 PS/Liter

Hubraum 2987 cm 3

Bohrung x Hub 83,0 x 92,0 mm

Verdichtung16,5:1

AufladungVTG-Abgasturbolader

GemischaufbereitungCommon-Rail-DI

Kraftübertragung

5-Gang-Wandlerautomatik, Allradantrieb,

elektrisch betätigte, elektronisch gesteuerte

Lamellen bremsen, Kraftverteilung 50/50

Übersetzung: I. 3,60, II. 2,19, III. 1,41, IV.

1,00, V. 0,83, R. 3,16, Gelände 2,72, Achse

3,16

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung an


zwei Dreieckslenkern,


Schrauben- oder Luftfeder

Aufhängung h. Einzelradaufhängung

Mehrlenker,


Schrauben- oder Luftfeder

Bremsen vorn innenbelüftete Scheiben,


hinten massive Scheiben


ABS, EBV, ESP, HDC

LenkungZahnstange

Wendekreis

11,6 m

Serienbereifung 265/60 R 18

Testwagenbereifung 265/50 R 20

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)


10,3/7,2/8,3 L/100 km

CO2 -Ausstoß

218 g/km

Abgasnorm Euro 5

Tankinhalt

93 L

Reichweite

1120 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 6,2

0-100 km/h 8,8

0-130 km/h 14,5

0-160 km/h 23,2

Höchstgeschwindigkeit 204 km/h

Elastizität

in Sekunden

60-100 km/h 6,7

80-120 km/h 8,6

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 30/48/99/127

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 8,7

maximal 13,1

gesamt11,1

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

287

Haftpflicht (TK 24)

765

Teilkasko (TK 24)

255

Vollkasko (TK 27)

1024

Wartung 12000 km/1 Jahr/nach Anzeige

Garantie 2 Jahr/ 100000 km

Ausstattung / Preise

Grundpreis 42950

Testwagenpreis 58900

Serienausstattung (Testwagen: Overland):

Bi-Xenon-Scheinwerfer, Luftfederung,

Geländestufe, Differenzialsperren, Selec-

Terrain Gelände-Assistenzsystem, Tot winkel-

und Fernlichtassistent, Leicht metallräder,

Bereifung 265/50 R20, Heckklappe

elektrisch, Harman Kardon® 7.3 Surround

Sound System mit 825 Watt, Panorama-

Glasdach, Navigation, DVD-Laufwerk,

Touchscreen, Festplatte mit Medien-Server,

USB-/AUX-IN-Anschluss

Zusatzausstattungen

þ Rear Seat Entertainment 1550

¨ Metallic-/Perleffekt-Lackierung 800

þ = empfehlenswert

Bewertung

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2 915 mm

Länge 4 822 mm

Innenraum vorn

Innenhöhe 885 - 1000 mm

Innenbreite1 585 mm

Sitzhöhe 720 - 835 mm

Sitztiefe

520 mm

Innenraum hinten

Innenhöhe 900 mm

Innenbreite 1540 mm

Kniefreiheit 130-490 mm

Sitzhöhe

750 mm

Sitztiefe

480 mm

Gepäckraum

Länge 790 - 1890 mm

Breite 1140 - 1220 mm

Höhe

850 mm

Ladekantenhöhe 820 mm

Volumen (VDA) 782 - 1554 L

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung)

Geländewerte

Spur 1628/1634 mm

Breite 1943 mm

Karosseriewinkel (v/M/h) 25-35°/17-25°/25-29°

Bodenfreiheit (v/M/h) max. 230/245/250 mm

Steigfähigkeit 44° (96 %)

Gesamtuntersetzung (max.) 29,88:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

4,1 km/h

Höhe 1 764 mm

Stehhöhe 1870 mm

2347 - 2430 kg

2949 kg

602 - 519 kg

k.A. kg

k.A. kg

750 kg

3500 kg

★★★★✩

Kosten / umwelt

Moderater Grundpreis, nahezu komplett

ausgestattet

+


Keine Effizienzmaßnahmen wie Start/

Stopp oder Rekuperation erhältlich

Karosserie / Platzverhältnisse

+ +

Hochwertige Materialien, gute Verarbeitung,

bequeme und straff gepolsterte

Sitze mit ausreichendem Seitenhalt

vermitteln Premium-Atmosphäre.

Das zweiteilige Panorama-Glasdach

mit elektrischer Öffnung und

Sonnenschutz bietet ein großzügiges

Raumgefühl. Das Platz angebot ist gut,

dazu kommen ein großer Gepäckraum

mit elektrisch öffnender Klappe und

einer angemessenen Zuladung.

Fahrkomfort / Fahrleistung


Der kräftige Motor bietet eine gleichmäßige

Leistungsentfaltung. Seine

direkte Lenkung gibt ausreichend

Rückmeldung. Mit Traktions reifen

erreicht der Grand Cherokee dank

intelligentem Allradantrieb gute

Geländegängigkeit.

Antiquierter Wandlerautomat mit nur

5 Stufen. Für ein Geländefahrzeug ist

das Fahrwerk zu unflexibel.

■ Fazit

Gemessen am

Premium wird der

Grand Cherokee

Letzter. Seine Stärke

ist ein hervorragendes

Preis-Leistungs-Verhält

nis dank fast kompletter

Ausstattung.

SUV Magazin 02.2012 47


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

FRAGE

48 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST

Audi/BMW/Range Rover

Der Range Rover Evoque ist einzigartig

w Autos in diesem Vergleichstest: Kompakte Premium-SUV

– also eigentlich unvergleichlich. Aber

nicht unantastbar. Auch Audi und

BMW bauen schöne, luxuriöse

Kompakt-SUV. Welchen nehmen Sie:

den außergewöhnlichen Evoque, den

nagelneuen Q3 oder den beliebten X1?

BMW X1 xDrive20d

177 PS, 6-Gang-Automatik

37 250 Euro

Range Rover Evoque SD4

190 PS, 6-Gang-Automatik

40030 Euro

Audi Q3 2.0 TDI

177 PS, 7-Gang-DSG

37150 Euro

SUV Magazin 02.2012 49


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

w cockpit-check: Material, Verarbeitung, Design und Funktionalität

Audi-Cockpit

im Kurz-Check

é Hochwertige

Kunststoffe, zeitloser

Farbmix, perfekte

Verarbeitung, einfache

Bedienung der

Klimaautomatik und

des Navigations- bzw.

Audio-Systems, klar

ablesbare Instrumente

ê

Magere Basisausstattung

Audi Q3

einfach perfekt: Audi zeigt, wie Cockpit geht. Die Kunststoffe sind aufgeschäumt und weich, die Alu-Zierleisten wirken sportlich und

edel. Drehzahl-, Geschwindigkeitsmesser und mittig angeordneter Bordcomputer sind gut ablesbar. Das Navigationssystem steht aus dem

Armaturenbrett heraus, kann aber eingeklappt werden. Der schlüssellose Zugang samt Start-Stop-Taste kostet 390 Euro Aufpreis.

BMW X1

BMW-Cockpit

im Kurz-Check

é Sehr gute Verarbeitung,

gelungener und hochwertiger

Materialmix,

großer Navigationsbildschirm,

intuitive und

ausgereifte iDrive-Bedienung,

gut ablesbare

Instrumente

ê Biederes, alt wirkendes

Design, gleichförmige,

langweilige Instrumente

von gestern: BMW setzt auf altbewährtes Design – vom Tacho über die Mittelkonsole bis hin zum Lenkrad. Der große Navigationsbildschirm

zeigt die Routenführung detailliert an, die so oft kritisierte iDrive-Bedienung ist mittlerweile ausgereift und idiotensicher.

Verarbeitungs qualität sowie Material- und Farbmix genügen allen Premiumansprüchen – vorausgesetzt, der Kunde zahlt happige Aufpreise.

Range Rover-Cockpit

im Kurz-Check

é Eigenwillige, aber aufgeräumte

Optik, hochwertige

Materialien

mit großflächigen Alu-

Einsätzen, weitestgehend

einfache

Bedienung, satte

Serienausstattung

ê Etwas unübersichtliche

Menüführung mittels

Touchscreen-Display

Range Rover Evoque

alles anders: Die Engländer bleiben sich auch im Innern treu. Das Lenkrad ist stilecht be ledert, die Instrumente sitzen in tiefen

Röhren. Das Automatikgetriebe wird mit einem elektronisch ausfahrenden Alu-Drehschalter bedient. Die Materialien sind geschmackvoll

aufeinander abgestimmt. Teilledersitze, 2-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat und Parkpiepser hinten gehören zur Serienausstattung.

50 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST

Audi/BMW/Range Rover

Audi Q3

Für straffe Sportsitze in Alcantara-

Leder-Kombi werden 1700 Euro fällig.

BMW X1

Die Standard-Sitze bieten genügend

Seitenhalt. Leder kostet 1590 Euro.

Range Rover Evoque

Die stylischen Ledersessel sind mit

620 Euro günstig, Teilleder ist Serie.

„Wie jeder

Stil-Begründer

muss sich auch

der Evoque

beweisen“

Der Evoque ist eine Stilikone.

Ein Auto, das seinen ganz eigenen

Weg geht – wie ein Porsche 911, ein

BMW 6er, ein Mini Cooper, ein Nissan

Juke, ein Smart Fortwo. Eine eigenwillige

Optik ist aber noch lange kein

Erfolgsgarant. Audi A2, BMW Z1,

Daihatsu Copen oder der (zugegebenermaßen

wenig schöne) Fiat

Multipla sind die besten Beispiele

dafür, dass Innovations freude auch in

die Hose gehen kann.

Wie jeder Stil-Begründer muss sich

also auch der Evoque beweisen. Ist

er eine gewagte Design-Idee, die

niemanden überzeugen kann? Oder

ist er durchdacht, ausgereift und nur

neben bei so wunderschön anders?

In unserem Vergleich trifft er auf

harte Konkurrenz: Der BMW X1 ist ein

echter Verkaufsschlager, dem neuen

Audi Q3 haben die beiden größeren,

erfolgsverwöhnten Q-Modelle schon

den Weg geebnet.

schön und gut

Die erste Disziplin meistert der Brite

locker: Der Fahrer fühlt sich auf

Anhieb wohl. Das Leder-Lenkrad ist

klassisch gestylt, die Instrumente

sind in tiefe Röhren eingefasst und

klar gegliedert, das Navi-System und

die Klimaautomatik sitzen an der

richtigen Stelle und sind gut zu erreichen

und einfach zu bedienen. Für

das passende Prototypen-Ambiente

sorgen die Automatik , welche nicht

über einen Wählhebel, sondern mit

einem Drehregler gesteuert wird,

sowie die „schwebende“ Konsole,

auf der sowohl Cupholder als auch

Mittelarm lehne sitzen.

Trotzdem: Mit intuitiver Bedienung

und hochwertigen Materialien allein

lässt sich die deutsche Konkurrenz

nicht abschütteln. Audi und BMW

w Im Detail: Smartphone-Anbindungen im Vergleich

Audi Q3

BMW X1

Range Rover Evoque

perfekte Vernetzung

Der Audi lässt die Herzen der Smartphone-User höherschlagen:

Er bringt bereits ab Werk Kabel und Adapter für nahezu

jedes portable Gerät mit. Unser iPhone wird sofort erkannt,

die Musikwiedergabe erfolgt direkt über das Audi-Multimedia

system MMI und funktioniert kinderleicht!

NICHT OHNE DAS NÖTIGE ZUBEHÖR

Der X1 kommt serienmäßig mit USB- und Aux-Anschluss.

Das Problem: Die portablen Geräte müssen so per Hand

gesteuert werden. Für 100 Euro gibt's einen Snap-in-Adapter

für das iPhone – mit der App „BMW Connected“ lassen sich

dann alle Funktionen über den iDrive-Controller bedienen.

schlicht und einfach

Der Evoque bietet (ebenso wie der X1) serienmäßig USB- und

Aux-Anschluss. Schließt man das iPhone über USB an,

erfolgt seine Steuerung direkt über das Multimedia system.

Bei Verbindung mit dem Aux-Anschluss muss auch hier das

portable Gerät händisch bedient werden.

SUV Magazin 02.2012 51


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

Audi Q3 BMW X1 Range Rover Evoque

mister Cool

Nur wer 990 Euro für

Xenon-Scheinwerfer

investiert, bekommt die

Tagfahrlichtleisten in

LED-Technik. 17-Zoll-

Alufelgen sind beim

starken Diesel serienmäßig

montiert, die

18-Zöller im Doppelspeichen-Design

kosten

700 Euro Aufpreis.

Angel Eyes

Auch bei BMW sind die

Tagfahr-Leuchtringe mit

Xenon-Scheinwerfern

gekoppelt (880 Euro),

kommen aber leider

trotzdem nicht in

moderner, kühler LED-

Optik. Die Sternspeichen-Alus

in 17 Zoll

sind beim xDrive20d

dafür serienmäßig.

Captain Future

Das durchgestylte LED-

Tagfahrlicht gibt's auch

bei Range Rover nur in

Verbindung mit Xenon-

Scheinwerfern (760

Euro). 17-Zoll-Alufelgen

kosten keinen Aufpreis,

für die auf dem Testwagen

montierten

19-Zöller werden

satte 1280 Euro fällig.

„Im X1 wirkt

die Optik arg

angestaubt“

Teurer Alleskönner:

Das große MMI-Navi

kostet satte 2725 Euro.

Die Bedienung ist selbst -

er klärend, dazu wird die

Routenführung im Display

zwischen Drehzahl - und

Geschwindigkeitsmesser

angezeigt.

im XXL-Format: Das

„Professional“-Navi glänzt

mit klarer Karten darstellung,

großem 8,8-Zoll-

Display und intuitiver

Bedienung über den

iDrive-Controller hinter

der Schaltkulisse.

Kostenpunkt: 2950 Euro.

nicht perfekt: Das

Evoque-Navi kostet „nur“

2150 Euro, springt aber

selbstständig vom Vollbild-

auf den Split screen-

Modus. Menü führung und

-darstellung sind etwas

unübersichtlich, dafür die

Bedienung meist intuitiv.

w Im Detail: Navigationssysteme im Vergleich

Audi Q3

BMW X1

Range Rover Evoque

experimentieren nicht – die Verarbeitung

ist auf höchstem Niveau und

absolut passgenau. Im X1 wirkt die

Optik allerdings arg angestaubt: Die

Instrumente kommen seit Jahren im

gleichen Layout, Automatik-Wählhebel,

Konsole, Zier leisten, Lüftungsdüsen

und Lenk rad sind wenig innovativ

gestaltet.

Mit dem iDrive-Controller lassen sich

dafür alle Systeme selbsterklärend

bedienen – sei es das riesige Navi, die

klangvolle Audio-Anlage oder das per

Adapter verbundene Smartphone.

Audi setzt mit dem Q3 nochmal einen

obendrauf: Auch hier passt der

Qualitäts eindruck, dazu gibt's sportlich

gestaltete Ziffernblätter, Alu-

Zierleisten, wohin das Auge schaut,

und ein aufklappbares Navigationsgerät,

dessen Richtungs an weisungen

auch im zentralen Display zwischen

Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser

angezeigt werden.

innerer gleichstand

Die einzigartige Optik, der Mut zur

Eigenständigkeit – rächt sich das bei

den Platzver hältnissen? Nicht wirklich.

Der Evoque ist nicht unpraktisch

– auch wenn man das außergewöhnlichen

Autos gerne nachsagt.

Auf der Rückbank sitzt man bequem

und unbeengt – die schmalen Fenster

stören den Blick nicht, sie tragen eher

zum hohen Sicherheits gefühl bei. Nur

Großgewachsene müssen wegen des

niedrigen Dachhimmels Abstriche

machen. Wer häufig zu dritt oder viert

reist, dem sei das riesige, leider starre

Panorama-Glasdach (950 Euro) ans

Herz gelegt: Es bringt einige Zentimeter

an Höhe und sorgt nebenbei

für einen lichtdurchfluteten Innenraum

und einen herrlichen Ausblick.

Auch Lademeister müssen vor dem

Evoque nicht zurückschrecken: Bei

umgeklappter Rückbank entsteht

eine nahezu ebene Fläche – das

maximale Koffer raumvolumen liegt

bei 1445 Litern und stellt damit den

Bestwert im Test. Im Normalfall muss

der Range dann aber doch zurückstecken:

Im Gepäckabteil finden nur

drei Testkoffer Platz – die Fläche ist

einfach zu kurz und schmal.

Das kann die Konkurrenz besser: Der

Audi punktet mit dem tiefsten und

bestzugänglichen Kofferraum. Bei

stehender Rückbank passen 460 Liter

in das Gepäckabteil – wer die hinteren

Sitze umklappt, hat beim Beladen

aber eine hohe Stufe zu überwinden.

Auch im Alltag zeigt das Konzept

Schwächen: Getränkekisten oder

Gepäckstücke müssen über eine

hohe Kante gehoben werden – das

nervt! Passagiere in der zweiten

Reihe sitzen dagegen – ebenso wie

im BMW – bequem. Knie- und

Kopffreiheit sind in beiden Autos auf

gleichem Niveau. Im X1 entsteht bei

52 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

w Innenraum-check: Platzverhältnisse, Gepäckraumvolumen und Variabilität

Audi-Innenraum

im Kurz-Check

é Bei stehender Rückbank

großer Kofferraum mit

breitem und hohem

Zugang, ausreichende

Knie- und Kopffreiheit,

bequeme Sitze, große

Seitenscheiben

ê Hohe Ladekante, bei

umgeklappter Rückbank

tiefe Stufe und keine

ebene Fläche

Audi Q3

Audi als Tieflader: Trotz des schräg abfallenden Heckfensters bietet der Kofferraum dank großer Tiefe Platz für 460 Liter. Das

Problem: Gepäck stücke und Getränkekisten müssen über eine hohe Kante gewuchtet werden, bei umgeklappter Rückbank entsteht dazu

keine ebene Fläche. Knie- und Kopffreiheit im Fond gehen in Ordnung, eine Durchlademöglichkeit samt Mittelarmlehne kostet 155 Euro.

BMW X1

BMW-Innenraum

im Kurz-Check

é Rückbank mit serienmäßiger

Durchlade -

möglichkeit, bei umgeklappten

Sitzen

lange und ebene Lade -

fläche, großzügige Knieund

Kopffreiheit,

bequeme Sitze

ê Wegen der schräg abfallenden

Heckklappe nur

wenig hoher Kofferraum

praktische lösungen: Der BMW ist weder breit noch hoch – dafür aber das längste SUV im Test. Hinten sitzen Erwachsene dank

reichlicher Knie- und Kopffreiheit bequem. Der Kofferraum ist zwar nicht herausragend groß (420 bis 1350 Liter), kann aber flexibel erweitert

werden: Die Rückbank ist im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbar, die Ladekante niedrig und die Ladefläche lang und eben.

Range Rover-Innenraum

im Kurz-Check

é

ê

Bei umgeklappter

Rückbank ebene

Ladefläche und größtes

Volumen im Test, ausreichend

Kniefreiheit,

bequeme Sitze

Begrenzte Kopffreiheit,

auch gegen Aufpreis

keine Durchlademöglichkeit,

schmaler

und kurzer Kofferraum

Range Rover Evoque

Begrenzte Möglichkeiten: Style hat seinen Preis – der Kofferraum des Evoque ist vergleichsweise kurz und schmal, eine

mittlere Durchlademöglichkeit gibt's auch gegen Aufpreis nicht. Bei umgeklappten Sitzen bietet der Range mit ebener Ladefläche das

größte Volumen (1445 Liter). Auf der Rückbank sitzen Passagiere komfortabel, für Großgewachsene ist die Kopffreiheit aber zu gering.

SUV Magazin 02.2012 53


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

w fahrdynamik-check: Handling, Komfort, Fahrleistungen und Verbrauch

Audi q3 2.0 tdi

im Kurz-Check

é Ausgewogenes

Fahrwerk, durchzugsstarker,

sparsamer

Diesel, schnelles,

ruckfrei schaltendes

DSG, direkte und

gefühlvolle Lenkung

ê Starke Untersteuer-

Neigung, spürbare

Antriebseinflüsse in

der Lenkung

Audi Q3

stark, aber nicht agil: Der Q3 ist kein klassischer quattro, sein Allrad stammt vom VW

Tiguan. Im Normalfall gehen 100 Prozent der Antriebskraft an die Vorderräder – der Audi untersteuert

also gnadenlos. Bei der Beschleunigung und den Zwischenspurts schlägt er die Konkurrenz locker.

BMW X1

BMW X1 xdrive20d

im Kurz-Check

é Permanenter, hecklastiger

Allradantrieb, sehr

gefühlvolle Lenkung,

sparsamer Diesel, komfortables

und dennoch

straffes Fahrwerk

ê Träges Automatik -

getriebe, beim

Rangieren zu schwergängige

Lenkung,

großer Wendekreis

einfach sportlich: Der X1 liebt Kurven – im Normalfall gehen 60 Prozent der Antriebskraft an

die Hinterachse. Sein Allrad reagiert ausgesprochen agil, der BMW bleibt auch bei hohem Tempo

lange neutral. Das Automatikgetriebe braucht einen Tick zu lang, um auf Gasbefehle zu reagieren.

Range Rover Evoque sd4

im Kurz-Check

é Komfortables

Fahrwerk, niedrige

Geräuschkulisse,

gefühlvolle Lenkung,

kleiner Wendekreis

ê Trotz größter Leistung

im Vergleich langsame

Beschleunigung

und niedriger Top-

Speed, spürbare

Untersteuer-Neigung

Range Rover Evoque

gelassen, aber nicht spontan: Der Evoque glänzt mit seinem komfortablen Fahrwerk und

der niedrigen Geräuschkulisse. In schnellen Kurven untersteuert er spürbar, dazu beschleunigt er trotz

im Vergleich größter Leistung nur mäßig schnell – schuld ist das hohe Leergewicht.

Bewertung

Audi

BMW

Range Rover

karosserie / innenraum

Platzangebot 1 3 2

Sitze / Sitzposition 1 3 2

Kofferraum / Variabilität 1 2 3

Anhängelast / Zuladung 1 2 3

Bedienung / Funktionalität 1 2 2

Verarbeitung / Materialien 1 2 2

Ausstattung 2 2 1

Übersichtlichkeit 1 2 3

Motor / Getriebe

Motoreigenschaften 1 2 2

Beschleunigung 1 2 3

Höchstgeschwindigkeit 2 1 3

Elastizität 1 2 3

Fahrverhalten 2 1 2

Fahrkomfort 2 2 1

Getriebe / Schaltung 1 2 2

Lenkung / Wendekreis 2 3 1

Allrad / geländewerte

Allradantrieb 2 1 2

Bodenfreiheit 2 1 2

Karosserie 2 2 1

kosten / umwelt

Steuer 1 2 3

Versicherung 1 2 3

Verbrauch 1 2 3

Emissionen 1 2 3

Wartungsintervalle 1 2 2

Garantie 2 2 1

Preis 1 1 2

Gesamtwertung 1 2 3

1. Platz

Audi

Q3

+ Leistungsstarker, sparsamer Diesel

+ Geräumiger Kofferraum

+ Ergonomisch perfektes Cockpit

– Hohe Ladekante, unebene Fläche

2. Platz

BMW

X1

+ Agiler, permanenter Allradantrieb

+ Lange, ebene Kofferraum-Ladefläche

+ Intuitive Bedienungseinheiten

– In die Jahre gekommenes Design

3. Platz

Range Rover

Evoque

+ Ausgeprägter Langstreckenkomfort

+ Außergewöhnliches Cockpit-Design

– Schmaler, kurzer Kofferraum

– Im Vergleich träge Fahrleistungen

54 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


VERGLEICHSTEST Audi/BMW/Range Rover

Audi Q3

Der quer eingebaute Vierzylinder-TDI

bringt es auf 177 PS und 380 Nm.

BMW X1

Im X1 ist der Selbstzünder längs eingebaut.

Er leistet 177 PS und 350 Nm.

Range Rover Evoque

Die Engländer bauen wiederum quer,

der Diesel liefert 190 PS und 420 Nm.

Der Allrad des

Q3 stammt vom

VW Tiguan“

umgeklappter Bank aber eine einfach

zu beladende, ebene Fläche.

einfach stark

Auf der Piste zeigen sich die größten

Unterschiede: Der Range Rover ist

bequem, der BMW agil, der Audi

sowohl stark als auch sparsam.

Typisch britisch: Im Evoque lässt es

sich vornehm reisen. Das Fahrwerk

ist auf Komfort getrimmt, die

Geräusch kulisse auch bei hohem

Tempo angenehm niedrig. Das im

Vergleich zur Konkurrenz knapp 100

Kilogramm höhere Leergewicht

kaschiert der 2,2-Liter-Diesel mit satten

190 PS und 420 Newtonmetern

Drehmoment. Damit ist der Range

zwar stärker als BMW und Audi, aber

nicht schneller: Die Beschleunigung

von null auf 100 km/h kostet 9,4

Sekunden, der Top-Speed ist bei 197

Kilometern pro Stunde erreicht.

Wirklich sportlich möchte man mit

dem Evoque aber ohnehin nicht fahren:

Mit dem frontlastigen, automatisch

zuschaltenden Allradantrieb

tendiert der Brite in schnellen Kur -

ven klar zum Untersteuern. Beim

Rangieren machen sich dann seine

kleinen Fenster flächen negativ

bemerkbar – als Entschädigung gibt

es eine leichtgängige, gefühlvolle

Lenkung und den kleinsten Wendekreis

im Vergleich.

Der BMW ist nicht ganz so handlich,

dafür aber deutlich sportlicher: Sein

Allrad leitet die Kraft permanent an

alle vier Räder. Im Normalfall gehen

60 Prozent der Leistung an die

Hinterachse, bei Bedarf wird in

Sekunden bruch teilen umverteilt. So

sind viel schnellere Kurven geschwindig

keiten möglich, ohne dass

der BMW dabei über- oder untersteuern

würde.

Schade aber, dass der 177-PS-Diesel

seine volle Leistung nur mit

Verzögerung entfalten kann: Die

Sechsgang-Automatik braucht einen

Tick zu lang, um auf Gasbefehle zu

reagieren. Das nimmt dem X1

Spontanität – und damit Fahrspaß.

Der Q3 kann's besser: Sein Doppelkupplungsgetriebe

schaltet spontan,

schnell und ruckfrei. Mit dieser

Unterstützung beschleunigt der

ebenfalls 177 PS starke Selbstzünder

in 8,1 Sekunden von null auf 100

km/h – und verbraucht mit durchschnittlich

7,2 Litern Diesel pro 100

km fast einen Liter weniger als der

BMW (dem Range Rover ist er gar 1,1

Liter pro 100 km voraus). In Sachen

Fahrdynamik kann der Audi dem

BMW nicht das Wasser reichen: Der

Allrad des Q3 stammt vom VW Tiguan

und ist damit kein quattro, sondern

nur ein Frontantrieb, der bei Bedarf

die Hinterachse zuschaltet.

nüchtern betrachtet

Das perfekte Premium-SUV ist

schnell zusammengemixt: Man

nehme den Komfort und das Design

des Evoque, Motor und Getriebe des

Q3 und den Allradantrieb und das

Fahrverhalten des X1 – fertig. ❚

Text: Julian Hoffmann

Fotos: Wolfgang Groeger-Meier

Fazit

Der Range Rover Evoque ist schlicht

anders. Das außergewöhnliche Design

kostet im Vergleich zur herkömmlichen,

eher biederen Konkurrenz Nutzwert – und

Geld. Als Gegenwert gibt's faszinierte

Blicke und Aufmerksamkeit en masse.

w Kurz und schmerzlos: Tester-Meinungen

Gunnar Bayerl

Bastian Hambalgo

Joachim Wörz

Der Q3 ist das beste

Auto: Sein Diesel ist

stark und sehr sparsam,

sein Fahr werk

bequem und doch

straff – perfekt!“

„BMW baut das

agils te SUV – der

permanente Allrad ist

über jeden Zweifel

erhaben. Dazu gibt's

reichlich Platz!“

„Mein Sieger: Der

Evoque. Er ist DER

Hingucker – wunderschön,

edel, zeitlos

und dabei einfach

anders. Alle anderen

sind Langweiler!“

SUV Magazin 02.2012 55


Datenblatt

Technische Daten Audi Q3 2.0 TDI BMW X1 xDrive20d Range Rover Evoque SD4

Motor

Prinzip / Zylinderzahl, Bauart Diesel / 4 in Reihe Diesel / 4 in Reihe Diesel / 4 in Reihe

Einbaulage vorn quer vorn längs vorn quer

Ventile pro Zylinder / Nockenwellen 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende

Leistung 177 PS (130 kW) bei 4200 U/min 177 PS (130 kW) bei 4000 U/min 190 PS (140 kW) bei 3500 U/min

Drehmoment 380 Nm bei 1750-2500 U/min 350 Nm bei 1750-3000 U/min 420 Nm ab 1750 U/min

Hubraum 1968 ccm 1995 ccm 2179 ccm

Verdichtung 16,0:1 16,5:1 15,8:1

Aufladung Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI Common-Rail-DI Common-Rail-DI

Kraftübertragung

Allradantrieb

automatisch zuschaltend, elektronisch permanent, elektronisch gesteuerte automatisch zuschaltend, elektronisch

gesteuerte Lamellenkupplung, Kraftverteilung

Lamellenkupplung, Kraft verteilung gesteuerte Lamellenkupplung, Kraft-

100/0 bis 50/50

0/100 bis 50/50, Standard: 40/60 verteilung 100/0 bis 50/50

Getriebe Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Sechsgang-Automatikgetriebe Sechsgang-Automatikgetriebe

Übersetzungen (I-VII/ R/Gelände/Achse) 3,56/2,53/1,59/0,94/0,72/0,69/0,57/

2,79/–/4,73;3,94

4,17/2,34/1,52/1,14/0,87/0,69/–/

3,40/–/3,46

4,15/2,37/1,56/1,16/0,86/0,69/–/

3,39/–/3,33

Fahrwerk

Radaufhängung vorn Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufhängung, Schraubenfeder

Radaufhängung hinten Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufhängung, Schraubenfeder

Bremsen vorn / hinten innenbelüftete / massive Scheibe innenbelüftete / innenbelüftete Scheibe innenbelüftete / massive Scheibe

Lenkung Zahnstangen-Servo Zahnstangen-Servo Zahnstangen-Servo

Wendekreis 11,8 m 11,8 m 11,3 m

Serienbereifung 215/65 R16 225/50 R17 225/65 R17

Testwagenbereifung 235/50 R18 225/50 R17 235/55 R19

Verbrauch / Emissionen / Reichweite

NEFZ-Verbrauch

innerorts: 7,0 / außerorts: 5,3 / gesamt:

5,9 l/100 km

innerorts: 7,7 / außerorts: 5,4 / gesamt:

6,2 l/100 km

CO 2 -Ausstoß 156 g/km 164 g/km 174 g/km

Abgasnorm Euro 5 Euro 5 Euro 5

Tankinhalt 64 Liter 61 Liter 58 Liter

Reichweite 1085 km 984 km 892 km

innerorts: 7,9 / außerorts: 5,7 / gesamt:

6,5 l/100 km

Testwerte Audi Q3 2.0 TDI BMW X1 xDrive20d Range Rover Evoque SD4

fahrleistungen

Beschleunigung 0-80 km/h 5,7 s 6,0 s 6,4 s

Beschleunigung 0-100 km/h 8,1 s 8,7 s 9,4 s

Beschleunigung 0-130 km/h 13,2 s 14,2 s 15,9 s

Beschleunigung 0-160 km/h 21,2 s 22,3 s 26,8 s

Höchstgeschwindigkeit 214 km/h 215 km/h 197 km/h

Zwischenspurt 60-100 km/h 5,4 s (Kickdown) 5,7 s (Kickdown) 6,3 s (Kickdown)

Zwischenspurt 80-120 km/h 7,1 s (Kickdown) 7,5 s (Kickdown) 7,5 s (Kickdown)

Tachoabweichung 30/50/100/130 28/48/96/126 km/h 27/47/94/122 km/h 28/47/96/126 km/h

Verbrauch

minimal 6,2 l/100 km 7,2 l/100 km 7,4 l/100 km

maximal 8,4 l/100 km 9,2 l/100 km 9,6 l/100 km

gesamt 7,2 l/100 km 8,0 l/100 km 8,3 l/100 km

Kosten Audi Q3 2.0 TDI BMW X1 xDrive20d Range Rover Evoque SD4

unterhaltskosten

Steuer 282 Euro 298 Euro 337 Euro

Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko 433 (TK 18)/136 (TK 23)/638 (TK 21) 495 (TK 20)/170 (TK 25)/691 (TK 22) 702 (TK 24)/151 (TK 24)/691 (TK 22)

Wartungsintervalle 30.000 km / 2 Jahre nach Anzeige 26.000 km / 1 Jahr

Garantie 2 Jahre ohne km-Begrenzung 2 Jahre erweiterte Gewährleistung 3 Jahre / 100.000 km

Anschaffungskosten

Grundpreis 37.150 Euro (Q3 2.0 TDI 130 kW) 35.200 Euro (X1 xDrive20d) 37.700 Euro (Evoque SD4)

Testwagenpreis 50.055 Euro 49.730 Euro 63.440 Euro

56 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


Radstand 2603 mm

Länge 4385 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung)

Audi Q3 2.0 tdi / BMW X1 xDrive20d / Range Rover Evoque SD4

Audi Q3 2.0 TDI

1660 kg

2185 kg

525 kg

75 kg

80 kg

750 kg

2000 kg

Höhe 1590 mm

Spur 1571/1575 mm

Breite 1831 mm

Stehhöhe 1935 mm

Innenraum vorn

Höhe/Breite 900-1000/1500 mm

Sitzhöhe/-tiefe560-660/520-560 mm

Innenraum hinten

Höhe/Breite 960/1470 mm

Kniefreiheit 105-420 mm

Sitztiefe

500 mm

Gepäckraum

Länge/Breite 810-1600/1015 mm

Höhe

920 mm

Ladekantenhöhe 780 mm

Volumen (VDA) 460-1365 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 18/17/22°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 160/200/220 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 16,86:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,7 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: 7-Gang-

DSG, 17-Zoll-Alufelgen, Klimaanlage,

Start-Stopp-System,

Nebel schein werfer, höhenverstellbarer

Fahrer-/Beifahrersitz.

Zusatzausstattungen

þ Metallic-Lackierung 650

þ Xenon-Scheinwerfer 990

þ Kurvenlicht 350

þ Tempomat 270

¨ Sportsitze vorn 550

þ Sitzheizung vorn 330

¨ Leder ab 1150

þ Klimaautomatik 550

¨ BOSE Soundsystem 750

þ Spurhalteassistent600

þ Spurwechselassistent500

þ Einparkhilfe hinten 400

¨ Navigation ab 1160

þ = empfehlenswert

Radstand 2760 mm

Länge 4454 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst)

Radstand 2660 mm

Länge 4365 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst)

BMW X1 xDrive20d

1650 kg

2130 kg

480 kg

75 kg

80 kg

750 kg

2000 kg

Höhe 1545 mm

Spur 1500/1529 mm

Breite 1798 mm

Stehhöhe 1840 mm

Innenraum vorn

Höhe/Breite 930-1025/1470 mm

Sitzhöhe/-tiefe465-560/510-550 mm

Innenraum hinten

Höhe/Breite 980/1480 mm

Kniefreiheit 100-420 mm

Sitztiefe

480 mm

Gepäckraum

Länge/Breite 880-1640/940-1270 mm

Höhe

840 mm

Ladekantenhöhe 694 mm

Volumen (VDA) 420-1350 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 18/17/22°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 200/220/220 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 14,44:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,0 km/h

Range Rover Evoque SD4

1715 kg

2350 kg

635 kg

75 kg

150 kg

750 kg

1800 kg

Höhe 1635 mm

Spur 1625/1630 mm

Breite 1965 mm

Stehhöhe 1860 mm

Innenraum vorn

Höhe/Breite 875-980/1530 mm

Sitzhöhe/-tiefe 575-680/530 mm

Innenraum hinten

Höhe/Breite 945/1510 mm

Kniefreiheit

90-390 mm

Sitztiefe

500 mm

Gepäckraum

Länge/Breite 720-1640/995-1085 mm

Höhe

730 mm

Ladekantenhöhe 750 mm

Volumen (VDA) max. 1445 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 25/22/33°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 160/200/210 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 13,81:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

7,2 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: 17-Zoll-

Alufelgen, Klima anlage, Nebelscheinwerfer,

höhenverstellbarer

Fahrer-/Beifahrersitz.

Zusatzausstattungen

¨ Automatikgetriebe 2050

þ Metallic-Lackierung 660

þ Dachreling ab 230

¨ Leder ab 1590

¨ Sportsitze vorn 580

þ Sitzheizung vorn 330

¨ Lenkradheizung190

þ Klimaautomatik560

¨ Panorama-Glasdach 1350

þ Tempomat 340

þ Einparkhilfe hinten 450

þ Xenon-Scheinwerfer880

þ Kurvenlicht410

¨ Navigation ab 1840

þ = empfehlenswert

Ausstattung

Serienausstattung: 17-Zoll-

Alufelgen, Einparkhilfe hinten,

Tempomat, höhen verstellbarer

Fahrer-/Beifahrersitz, Teil ledersitze,

2-Zonen-Klima automatik.

Zusatzausstattungen

¨ Technik-Paket 3300

Ledersitze, 18-Zoll-Alufelgen

Meridian-Soundsystem

þ Winterkomfort-Paket820

Frontscheibe, Lenkrad beheizbar

Sitzheizung vorn

þ Sichtpaket 1300

Nebel-, Xenon-Scheinwerfer

þ Automatikgetriebe2330

¨ Panorama-Glasdach950

¨ Navigation2150

þ Metallic-Lackierung 720

þ = empfehlenswert

SUV Magazin 02.2012 57


TEST Volvo XC90

>>> volvo xc90 d5 awd: Alter Schwede, frisch geliftet

SUV MAGAZIN Leserkurztest

Lesersteckbrief

Name:

Klaus Umbreit

Alter:

59

Beruf:

Wareneingangs-Leiter

Wohnort:

Bad Rappenau

Mein erstes auto:

Renault R4

Mein aktuelles auto:

VW Bora Variant

Mein TraumAuto:

Ein Stern

Was fasziniert mich an

SUV? Der große Komfort

und die gute Übersicht

Wie auf Schienen

Klaus Umbreit liebt

den Volvo XC90 für

seinen Langstrecken-

Komfort – und den

mächtigen Auftritt.

Der Schwede

ist das perfekte

Reise-Auto:

Die Automatik

schaltet sanft,

die Geräusch -

kulisse ist

niedrig“

Der Volvo ist für meine geplagten

bandscheiben die reine

medizin! Das Fahrwerk ist so komfortabel,

dass selbst tiefe Schlaglöcher

kaum zu spüren sind und man

auch mal zügig über Bahngleise spurten

kann, ohne danach in rhythmische

Schaukel-Bewegungen zu ver­

fallen. Die Sitz position leistet ihren

Beitrag: Die Polster sind hervorragend,

die linke Armauflage ist schön

breit – da kommt man auch nach

langen Strecken entspannt ans Ziel.

Der Schwede ist einfach das perfekte

Reise-Auto: Die Automatik schaltet

ganz sanft und fällt bei Schalt­

vorgängen in kein spürbares Leistungs

loch, dazu ist die Geräuschkulisse

auch bei höherem Tempo

sehr niedrig – ich höre kein Brummen,

kein Dröhnen.

So lässt es sich cool durch die

Landschaft cruisen – und meine

Angie kann im riesigen Kofferraum

Hohe Ladekante: Klaus Umbreit muss seine Hündin

Angie in den Kofferraum heben, dafür hat sie …

… innen viel Platz. Die geteilte Heckklappe kommt gut an: „Wenn etwas

während der Fahrt verrutscht, fällt es mir beim Öffnen nicht entgegen.“

58 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


TEST Volvo XC90

Fahrkomfort auf höchstem Niveau:

„Die Sitze sind einfach top und …

… die elektrische Verstellung ist auch

während der Fahrt gut erreichbar.“

Altbewährt: Volvo hat das XC90-Cockpit seit 2002 kaum verändert. Klaus Umbreit findet es gut: „Das Lenkrad ist

übersichtlich und nicht mit Tasten übersät. Nur die nicht verstellbare Mittelarmlehne könnte weiter vorne sitzen.“

Nervig: Das Navi wird über versteckte Tasten oder eine Fernbedienung gesteuert.

schon mal ein paar Stunden schlafen.

In Dorfgassen – wie man sie so oft in

Italien befahren muss – wird's aber

etwas eng.

Der Wendekreis passt zur großen

Karosse: Er ist so riesig, dass man

lange rangieren muss. Steigungen

machen dem Diesel dafür keinerlei

>>> technik

Volvo XC90 D5 AWD

Leistung: 200 PS (147 kW)

Beschl. (0 - 100 km/h): 10,3 s

Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h

Verbrauch: 8,3 L Diesel / 100 km

Preis: ab 47.740 Euro

>>> FACTS

Fahreindruck

+


Kräftiger Diesel, komfortables Fahrwerk, sanft

schal tender Automat, niedrige Geräuschkulisse

Großer Wendekreis, nicht verstellbare Mittelarm

lehne, hoher Preis

Probleme, er zieht schon bei niedrigen

Drehzahlen kräftig an – und das

bei einem Verbrauch von 10 Litern

Diesel pro 100 km. Für ein SUV dieser

Größe geht das in Ordnung. Wenn ich

auf meinen kleineren Bora einen

Fahrrad- und Dachgepäckträger

schnalle, ist der auch nicht viel sparsamer.

Nur deutlich günstiger war er

auf alle Fälle.

Der Volvo kostet mindestens 47740

Euro – viel Geld, für das man auch

etwas erwarten kann. Mein Tipp: Der

XC90 D3 mit Frontantrieb. Der geht

bei gut 41 000 Euro los und hat mit

163 PS immer noch genug Power. ❚

■ Fazit

Der Volvo XC90 ist der

perfekte Reise gleiter.

Das Fahrwerk und die

Sitze sind superbequem,

dazu gibt's viel

Platz und Luxus. Der

Diesel schiebt kräftig

an, die Geräuschkulisse

ist trotzdem niedrig –

nur der riesige Wendekreis

nervt im Alltag.

„Im XC90 lässt

es sich cool

durch die Landschaft

cruisen

– und meine

Angie kann derweil

im Kofferraum

entspannt

schlafen“

SUV Magazin 02.2012 59


Praxistest

Skoda Yeti

perfekt!

u Das Tester-Team:

Gerhard Bieber

akribischer Praxistester

Joe Wörz

technikbegeisterter Testfahrer

60 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


PraxisTEST

Skoda Yeti

Der Skoda Yeti im Praxistest

Der zottelige Himalaya-Bewohner Yeti ist ein Mysterium. Nicht wenige sind von

seiner Existenz überzeugt, andere zweifeln sie stark an. Auch der automobile

Namensvetter Yeti von Skoda ist ein Mysterium. Manche halten ihn schlicht für

das perfekte SUV. Zweifelsfrei fest steht: Der eigenwillige Tscheche kommt

zumindest nah ran an die Perfektion.

SUV Magazin 02.2012 61


Praxistest

Skoda Yeti

u Cockpit-Check: Klare Optik, aber schlechte Ergonomie

é Hohe Sitzposition und sehr

gute Übersicht; umfangreicher

Bordcomputer

è

Was sofort auffällt:

Sachliche Cockpitgestaltung

mit gut ablesbaren

Instrumenten

ê Bedienelemente zum Teil sehr

tief und schlecht erreichbar

angeordnet, versteckte und

sehr kleine Funktionstasten

Nüchternes, aber wertiges

Armaturenbrett. Das Navi ist

zu tief angebracht.

So muss ein Offroad-Navi in einem SUV aussehen: Es gibt sogar

topografische Karten, die Bedienung ist unproblematisch.

Das Doppelkupplungsgetriebe bringt

Komfort in den Yeti und hilft sparen.

Antiquiert und fummelig: Der

Tempomat sitzt am Blinkerhebel.

Alternative

Benzin-Motoren

Drei Benziner-

Turbos sind die

Alternative zu den

TDI. Mit 1,2 Liter

und 105 PS, mit 1,4

Liter und 122 PS

und mit 1,8 Liter

und 160 PS. Allrad

gibt's leider nur für

den starken, eine

Automatik nicht für

den 1,4-Liter.

Den Himalaya-Yeti zu finden, ist

sicherlich nicht viel schwieriger, als

den optimalen Skoda Yeti aus dem

reichen Angebot herauszufiltern: 78

verschiedene Kombinationen aus

neun Ausstattungsvarianten mit

Benzinern und Dieseln in jeweils vier

Leistungsstufen. Manche nur als

Automatik, manche immer mit Allrad,

manche optional mit 4x4 und manche

als reine Fronttriebler. Wer hier

durchblicken will, braucht starke

Nerven und Entdeckergeist.

Empfehlenswert für alle Kurzstreckenfahrer,

die keinen 4x4 benötigen:

Der 1.4-TSI-Benziner mit Turboaufladung

und 122 PS. Ausreichend

für passable Fahrleistungen, aber

leider weder mit Automatikgetriebe

(DSG) noch mit Allrad kombinierbar.

Der 1.2 TSI ist mit 105 PS schwach

auf der Brust, der 1.8 TSI mit 152 bis

160 PS erweist sich als sportlich,

aber durstig.

Wer den Traktionsvorteil des Allradantriebs

möchte und den Yeti mehr

als eine Stunde täglich durch die

Lande kutschiert, dem sei der Zweiliter-Diesel

mit 140 PS empfohlen.

Diesen kombiniert Skoda immer mit

4x4 und stellt auch noch die DSG-

Automatik als Option zur Wahl. Einen

stärkeren Selbstzünder (gleicher

Klar: Die Instrumente

(hier die des

Benziners) sind gut

ablesbar, der

Bordcomputer ist

umfangreich.

62 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


PraxisTEST

Skoda Yeti

u Ablagen-Check: Lösungen für jede Herausforderung des Alltags

Abschaltbarer Beifahrerairbag

und kühlbares Mittelfach.

Gegen Unordnung im Kofferraum: Abtrennungen halten Kleinkram im

Zaum. Es müssen nicht nur Dosen sein – der Yeti kann 1760 Liter laden!

Verschiebbare Haken für Taschen im

Laderaum, Fach auf dem Armaturenbrett.

Hubraum, 170 PS) braucht kein

Mensch und der schwächere (gleicher

Hubraum, 110 PS) hat zwar

auch ordentlich Drehmoment, aber

nur Frontantrieb. Wenn man schon

sparen will, dann doch besser gleich

zur gut ausgestatteten Spritsparvariante

Green Line mit 1,6-Liter-TDI

u Utility-Check: Wahre Variabilität

é Gut erreichbare Rücksitze,

enorme Kopffreiheit, sehr

variable Fondstühle, die leicht

herausnehmbar und quer

verschiebbar sind

è

Was sofort auffällt:

Mittelsitz hinten nur für

Kurzstrecken nutzbar

ê Kurze Sitzflächen hinten,

nicht ausreichend verstellbare

Kopfstützen

und 105 PS greifen. Für Forstbesitzer

und Offroad-Enthusiasten ist sie

jedoch nicht geeignet, denn durch

kleinere Reifen liegt die Greenline

tiefer als die übrigen Yeti-Modelle.

On- wie offroad profitiert der

Tscheche von seinem geringen

Gewicht. Selbst der bauartbedingt

schwerere Diesel inklusive

Allradantrieb bleibt deutlich

unter 1,6 Tonnen. Die Lenkung

erlaubt zielgenaues Anpeilen

des Scheitelpunkts, ist aber

nicht zu feinfühlig. Kleine Steine

schlagen einem bei Offroad ­

einlagen also nicht gleich das

Was sofort auffällt:

é Sie haben ständig drei

Mobiltelefone, zwei

Geldbeutel, vier Schlüsselbunde

und zwei Sonnenbrillen

dabei? Dann ist der

Yeti genau das richtige Auto

für Sie. So viele Ablagen und

clever angebrachte Staulösungen

sieht man nicht

alle Tage.

Gutes Raumangebot im Fond. Für

Erwachsene zu kurze Rückenlehnen

mit niedrigen Kopfstützen.

Die Fondsitze sind herausnehmbar.

Yeti als Viersitzer, ohne Mittelsitz im

Fond und mit zusammengeschobenen

Außensitzen …

… und als Fünfsitzer mit umgeklapptem

Mittelsitz als breite Armlehne.

SUV Magazin 02.2012 63


Praxistest

Skoda Yeti

u Laderaum-Check: Der fast perfekte Lademeister

Störend: Das Gepäck muss über eine

hohe Ladekante gewuchtet werden.

Der Laderaum des Yeti ist zwar nicht besonders lang, kann aber durch die große Ladehöhe und die extrem

steile Heckklappe sehr gut ausgenutzt werden. Die Anhängelast beträgt bis zu zwei Tonnen.

Flexibel: Rücksitze und Rückenlehnen

lassen sich einzeln verstellen.

Mit wenigen Griffen sind

die Fondsitze ausgebaut.

Was sofort auffällt:

é Rücksitze lassen sich

komplett ausbauen, die

Lehne des Beifahrersitzes

kann nach vorn geklappt

werden. Trotz kleiner

Karosse: Im Yeti gibt's

Raum ohne Ende!

ê Die starre Kofferraumabdeckung

schwenkt nicht

weit genug nach oben,

die Ladekante ist hoch.

Volant aus der Hand. Das Fahrwerk

des Tschechen ist komfortabel, aber

nicht schwammig und erfreut durch

gute Geräuschdämmung.

Das Gleiche gilt für den getesteten

Common-Rail-Selbstzünder mit 140

PS. Nur rund um die Leerlaufdrehzahl

weigert sich der TDI, vehement loszustürmen.

Ist die Drehzahlmessernadel

aus dem Keller geklettert,

zieht der Diesel konstant an. Das

Drehmoment von maximal 320 Nm

steht zwischen 1750 und 2500

Touren parat – in einem Drehzahlbereich,

in dem man sich bequem bis

130 km/h bewegen kann. Das

Sechsgang-Schaltgetriebe flutscht

zwar nicht reibungslos von Gasse zu

PraxisTEST Skoda Yeti

Gasse, die Wege sind aber kurz. Vom

Allrad bekommt der Fahrer nichts

mit – und das ist gut so. Das Haldex-

System beauftragt beim flotten

Ampelstart sofort die Hinter räder

damit, Kraft zu übertragen. Die primär

angetriebene Vorderachse verliert

fast nie den Grip. Wer den Yeti

öfter im Gelände bewegt, sollte 160

Euro für den elektronischen Offroad-

Assistenten mit Bergabfahr kontrolle

sowie Berganfahrhilfe investieren.

Unter sechs Liter sind drin

Das niedrige Gewicht, das gut abgestufte

Getriebe und der TDI ergeben

für Ökonomen eine Traumkombination:

Meist gibt sich der Yeti mit rund

sieben Liter pro hundert Kilometer

zufrieden. Wer es drauf anlegt, kann

die 6-Liter-Marke bei gleichmäßiger

Fahrweise unterbieten.

Durch seine quadratische Form ist

der Yeti nicht nur herrlich übersichtlich,

er bietet auch eine Menge Raum

– und der ist noch dazu höchst variabel

einteilbar. Das hat er mit dem

Maxi-Kombi Roomster gemeinsam.

Die drei einzeln umklappbaren

Rücksitze lassen sich mit zwei

Handgriffen komplett herausnehmen

oder neu arrangieren. Nimmt man

den Mittelsitz heraus, rücken die

beiden äußeren Stühle zur Mitte und

aus dem Fünfsitzer wird ein Viersitzer

mit viel Ellbogenfreiheit. Der Fahrer

Das ausgewogen abgestimmte Fahrwerk und die direkte Lenkung machen den Yeti handlich und komfortabel – diesen

Spagat schaffen nur wenige SUV. Ein Diesel-Yeti mit Allrad und Automatik kommt auf ein Leergewicht von nur 1555 kg.

64 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


PraxisTEST

Skoda Yeti

u Detail-Check: Alles drin, alles dran

Serienmäßig gibt es nur ein Reifenflickset unter dem Kofferraumboden.

Ein Notrad und der Wagenheber kosten 75 Euro Aufpreis.

Wegen der kleinen Tasten der Klimaautomatik muss der Blick bei der

Bedienung von der Straße abgewandt werden. Nicht optimal.

Was sofort auffällt:

é Bereits serienmäßig ist

der Yeti mit vielen cleveren

Dingen bestückt, die

den Alltag erleichtern.

Offroadtauglich: Auf Knopfdruck sind

die Regelsysteme anpassbar.

blickt auf klare Instrumente und kann

den Skoda weitgehend intuitiv bedienen

– bis auf die Bordcomputertasten

im Lenkrad und den Tempomat (im

Versteckt: Die Heizung für die

Rückspiegel am Verstellknopf.

den Kritikpunkten im Innenraum.

Großes Lob gebührt den unzähligen

Ablagen in allen erdenklichen Größen.

Die alles entscheidende Frage bleibt:

Unabdingbar: 12-Volt-Steckdose rechts

im Kofferraum für Kühlbox & Co.

Active. Richtig komfortabel fährt es

sich allerdings erst mit dem Ambition

(für 2700 Euro Aufpreis). Mit dem ist

man dann aber schon ziemlich nah

ê Der Blick in die Preisliste

verunsichert potenzielle

Interessenten. Da stehen

nicht weniger als neun

Ausstattungsvarianten

zur Wahl. Den Yeti Easy

sollte man gleich vergessen,

für ihn gibt es eine

Klimaanlage nicht mal

gegen Aufpreis.

Blinkerhebel). Auch die Klima be­

Welche Ausstattung ist die beste?

dran am praktischen, flexiblen,

dienung mit ihren kleinen, tief unten

Das Basismodell Easy fällt durch, da

schlicht perfekten SUV.


angeordneten Tasten ist nicht optimal.

Das war es aber auch schon mit

es nicht mit einer Klimaanlage lieferbar

ist. Das Minimum also ist der Yeti

Text: Gerhard Bieber

Fotos: Uwe Fischer

Sein Motor …

Den Zweiliter-TDI gibt es in drei Leistungsstufen: 110, 140 und 170 PS.

Alle werden mit 4x4 angeboten, aber nur der 140-PS-TDI auch mit

Automatik. Die 140 PS sind teuer (1500 Euro Aufpreis), aber empfehlenswert.

Die 170-PS-Variante kostet nochmal 1300 Euro mehr.

Seine Optik …

Über Design lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Den einen gefällt

die klotzige Form mit abgerundeten Ecken, die anderen wollen keinen

automobilen Kühlschrank. Durch die Form wird der Raum aber auf alle

Fälle optimal genutzt. Außen kompakt, innen riesig – das ist der Yeti!

SUV Magazin 02.2012 65


Datenblatt

Technische Daten

Motor

Diesel, 4 Zylinder-R., 4 Ventile pro Zylinder,

2 oben liegende Nockenwellen, vorn quer

Leistung 140 PS (103 kW)


bei 4200/min

Drehmoment

320 Nm


bei 1750-2500/min

Liter-Leistung

71 PS/Liter

Hubraum 1968 cm 3

Bohrung x Hub 81,0 x 95,5 mm

Verdichtung16,5:1

Aufladung Turbo mit Ladeluftkühlung

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI

Kraftübertragung

Automatisch zuschaltender Allradantrieb

mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung,

Kraftverteilung 100/0 bis 50/50;

6-Gang-Schaltgetriebe, optional 6-Stufen-

Doppelkupplungsgetriebe (Automatik)

Übersetzung: 1. Gang 3,77; 2. Gang 1,96;

3. Gang 1,26; 4. Gang 0,87; 5. Gang 0,86;

6. Gang 0,72; Rückwärts 4,55; Achse 3,88

(1.-4.), 3,10 (5./6.)

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung an

Dreiecksquerlenker,

McPherson-Federbein

Aufhängung h. Einzelradaufhängung an

Doppelquerlenkern,

Schraubenfedern

Bremsen vorn innenbelüftete Scheiben,


hinten massive Scheiben


ABS, EBV, ESP

LenkungZahnstangen-Servo

Wendekreis

11,0 m

Serienbereifung

215/60 R16

Testwagenbereifung 215/60 R16

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch (Stadt/Land/gesamt)


7,6/5,2/6,1 L/100 km

CO 2 -Ausstoß

157 g/km

Abgasnorm EURO 5

Tankinhalt

60 L

Reichweite

984 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 7,9

0-100 km/h 10,4

0-130 km/h 19,3

0-160 km/h 30,8

Höchstgeschwindigkeit 193 km/h

Elastizität

in Sekunden

60-100 km/h (4. Gang) 7,7

80-120 km/h (5. Gang) 10,0

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 26/47/96/125

Testverbrauch

in L/100 km

minimal 5,9

maximal 7,7

gesamt7,3

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer

296

Haftpflicht (TK 17)

420

Teilkasko (TK 22)

121

Vollkasko (TK 19)

529

Wartung30 000 km / 2 Jahr

Garantie2 Jahre ohne km-Begrenzung

Ausstattung / Preise

Grundpreis21 290

Testwagenpreis

34350

Serienausstattung: el. Fensterheber vorn,

Radiovorbereitung, Zentralverriegelung

Zusatzausstattungen

þ Metallic-Lackierung 470

þ Allradantrieb 1800

þ Klimaanlage 1095

¨ Parklenkassistent 800

¨ Parksensoren vorn und hinten 610

þ Parksensoren vorn 320

þ Tempomat 190

þ Offroad-Assistent 80

¨ Automatikgetriebe 1800

¨ variabler Ladeboden 165

¨ Schiebedach

1095

þ = empfehlenswert

Abmessungen und Gewichte

Radstand 2578 mm

Länge 4223 mm

Innenraum vorn

Innenhöhe 930-1020 mm

Innenbreite 1445 mm

Sitzhöhe 575-640 mm

Sitztiefe

500 mm

Innenraum hinten

Innenhöhe 1000 mm

Innenbreite 1420 mm

Kniefreiheit 110-450 mm

Sitztiefe

470 mm

Gepäckraum

Länge 760-1680 mm

Breite 1005-1220 mm

Höhe

860 mm

Ladekantenhöhe 730 mm

Volumen (VDA) 586-1752 L

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig)

zulässiges Gesamtgewicht

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht)

Dachlast

Stützlast

Anhängelast (ungebremst)

Anhängelast (gebremst)

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 19°/19°/27°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 165/185/220 mm

Steigfähigkeit 55%

Gesamtuntersetzung (max.) 14,55:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

7,5 km/h

Skoda Yeti

Spur 1541 / 1537 mm

Breite 1793 mm

Höhe 1691 mm

1525 kg

2070 kg

545 kg

100 kg

80 kg

750 kg

1800 kg

Bewertung

★★★★★

Kosten / Ökonomie

+

Niedriger Verbrauch,

lange Wartungsintervalle


Extrem magere Basisaussttattung,

nur zwei Jahre Garantie

Karosserie / Platzverhältnisse

+ +

Hervorragende Raumausnutzung,

extrem variabler Innenraum,

sehr übersichtliche Karosserie,

viele Ablagen und Halterungen

– –

Kopfstützen im Fond nicht weit

genug verstellbar,

kurze Sitzflächen hinten

Fahrkomfort / Fahrleistung

Sehr gute Geräuschdämmung,

gute Fahrleistungen,

niedrige Verbrauchswerte,

harmonisches Fahrwerk

Klimabedienung zu tief und

daher schlecht erreichbar,

Klima automatik mit kleinen Tasten

■ Fazit

Wem die etwas

eigenwillige Optik

des Yeti zusagt, der

findet im Skoda das

nahezu perfekte SUV.

Der kompakte

Tscheche ist höchst

variabel, sparsam

und durchdacht.

66 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


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SUV Magazin 02.2012 67


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

ist nicht alles

Der Murano steht in der Topausstattung auf 20-Zoll-Rädern, der Qashqai immerhin auf 18ern.

Der Qashqai ist auffällige 10 Zentimeter schmaler als

68 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

w Im Konzernduell: Murano und Qashqai +2

Verglichen mit dem Nissan Murano ist der Qashqai das

deutlich kleinere Auto. Das war schon immer so. Jetzt

bekam er zudem einen nur noch 1,6 Liter kleinen Diesel

verpasst. Dennoch fürchtet der erfolgsverwöhnte

Kompakte den großen Bruder nicht.

Nissan Qashqai 1.6 dCi

130-PS-Diesel, Sechsgang-

Schaltgetriebe, 30 140 Euro

Nissan Murano 2.5 dCi

190-PS-Diesel, Sechsgang-

Automatik, 46650 Euro

der Murano und knapp 8 Zentimeter niedriger.

Zugunsten eines gut nutzbaren Laderaums fällt das Qashqai-Heck sichtbar steiler ab.

SUV Magazin 02.2012 69


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

w Im vergleich: Großzügiger Kommandostand mit klaren Linien und rätselfreier Bedienung

Nissan Murano

Nissan Murano im Kurz-Check

é Leder serienmäßig,

klar strukturiert, gut verarbeitet

ê Weniger wichtige Tasten sind

zum Teil schlecht erreichbar

Unaufdringlich Schick: Im Murano findet man sich sofort zurecht. Die wichtigen Bedienelemente sind logisch gruppiert und

leicht zu erreichen. Die zum Teil lederbezogenen Oberflächen wirken wertig. Das große Display ist auch bei starkem Sonneneinfall noch

gut ablesbar. Die vielen Lenkradtasten sind auf den ersten Blick verwirrend.

w Im vergleich: Schönes Leder trifft auf abwaschbare Plastiklandschaft

Nissan Qashqai

Nissan Qashqai im Kurz-Check

é

Wenige Bedienelemente,

übersichtlich angeordnet

ê Großflächiger Plastikeinsatz,

überfrachtetes Lenkrad

Alles eine Nummer kleiner: Für viele Funktionen wurde das Multifunktionslenkrad verwendet. Die Klimaanlage kann separat

geregelt werden. Das gesamte Interieur wirkt abwaschbar. Schuld daran ist der großflächige Einsatz von Hartplastik. Die

Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, das Display ist nach heutiger Sicht einfach zu klein für die dargestellten Daten.

70 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

Nissan Murano

Die beiden großen Cupholder in der Mittelkonsole lassen

sich unter einer Abdeckung verstecken.

Nissan Qashqai

Der vordere Cupholder bietet Platz für schmale Dosen oder

Flaschen, der hintere kann auch Literflaschen aufnehmen.

Der Qashqai

ist eines der

erfolgreichsten

Crossover

dieser Tage“

eigentlich wollen weder der

Qashqai noch der Murano als

SUV verstanden werden. Nissan ordnet

beide den Crossovern zu.

Konkurrenz schaffen sie sich damit

eher nicht, denn während der

Qashqai in den Zulassungsstatistiken

stets innerhalb der Top 10 der meistverkauften

Modelle rangiert, krebst

der Murano weit abgeschlagen in der

zweiten Hälfte der Top 100 herum. Zu

Unrecht, wie wir finden, denn stylisch

ist das größte Nissan Crossover

allemal und die Entscheidung, ihm

den 190-PS-Vierzylinder-Diesel aus

dem Pathfinder zu spendieren, war

aus europäischer Sicht goldrichtig.

Nur so lassen sich Verbrauchswerte

verwirklichen, wie man sie sich in

einem Reisewagen wünscht.

Auch die Kombination mit einem

Sechsgang-Automaten war ein

Glücksgriff, zumindest im Vergleich

zum im Benziner verbauten, stufenlosen

Getriebe. Der Wandlerautomat

passt sehr gut zum Diesel, ein

Schaltgetriebe entspräche allerdings

den sportlichen Ambitionen dieses

Wagens besser.

Kleiner Motor, grosse Wirkung

Auch beim Qashqai +2 hat man keine

Wahl beim Getriebe. Für den 1,6 Liter

kleinen, aber 130 PS starken Diesel

gibt es ausschließlich ein Sechsgang-

Schaltgetriebe. Wer nicht auf ein

Automatikgetriebe verzichten will,

muss zum größeren, aber nur unwesentlich

stärkeren Zweiliter-Diesel

greifen. Der kann aber eigentlich

nichts wirklich besser als der neue,

kleinere Motor. Die 20 Mehr-PS verpuffen

im Wandler, die Beschleunigungswerte

gleichen sich und im

Verbrauch liegt der 1,6er sowohl in

der Werksangabe als auch bei unserem

Test deutlich vorne. Der einzige

wirklich auffällige Mangel ist eine

massive Anfahrschwäche, durch die

man die Kupplung arg malträtiert.

Der wahre Luxus

Der Murano ist schon ab Werk voll

ausgestattet. Sogar das Navigationssystem,

die Ledersitze und Bi-Xenon-

Scheinwerfer sind bei der Einstiegsvariante

mit an Bord. Darüber rangiert

nur noch die Executive-Variante,

die dann zudem ein zweigeteiltes

Glasdach, ein Bose Soundsystem,

20-Zoll-Alus und eine elektrisch betätigte

Heckklappe enthält. Das alles ist

natürlich nicht eben billig: Der

Einstiegspreis für den Murano Diesel

liegt bei 46650 Euro, mit kompletter

Ausstattung kommt man auf 50 650

Euro. Individual-Ausstattung, wie

man sie von deutschen Herstellern

kennt, gibt es für den Murano nicht,

dafür ist der Wagen an sich schon

einzigartig genug.

w Im Detail: Elektronische Augen an jeder Ecke

Nissan Murano

Nissan Qashqai+2

Spiegelkamera für den Frontbereich

Ergänzend zur Rückfahrkamera verfügt der Murano über ein

zweites elektronisches Auge im rechten Spiegel, das auf dem

großen Display den Bereich um das rechte Vorderrad darstellt.

Die Kamera verschmutzt an ihrer exponierten Position

allerdings sehr schnell.

Vier für alle Seiten

Die Idee einer Top-View-Kamera, bei der vier Einzelbilder zu

einer Vogelperspektive zusammengesetzt werden, ist eigentlich

ja gut. Leider ist der Bildschirm im Qashqai viel zu klein,

um Hindernisse leicht erkennen zu können. Stets ist zudem

gleichzeitig entweder die Front- oder die Heckkamera aktiv.

SUV Magazin 02.2012 71


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

w Im vergleich: Platzverhältnisse im Murano

w Im vergleich: Platzverhältnisse im Qashqai+2

Nissan Murano

Nissan Murano im Kurz-Check

é

Großzügiges Platzangebot,

viele Ablagen, elektrisch aufstellbare

Sitzreihe

ê Relativ kleiner Laderaum

Nissan Qashqai+2

Nissan Qashqai+2 im Kurz-Check

é Einzeln klappbare und längs verschiebbare

Sitze, zusätzliche

Notbank, großer Kofferraum

ê Wenig Beinfreiheit in Reihe drei

RÜCKSITZBANK:

Im Fond des Murano

reist man mit komfortabler

Kopf- und

Beinfreiheit. Die konturierten

Sessel bieten

ausreichend

Seitenhalt. Eine

Vielzahl von Ablagen

steht zur Verfügung,

die äußeren Sitze sind

beheizbar.

KOFFERRAUM:

Das Gepäckabteil des

Murano nimmt nur 403

Liter auf. Das reicht

fürs Urlaubsgepäck, ist

aber sonst kein

Bestwert. Die zweite

Reihe kann vom Heck

aus umgeklappt und

auch wieder aufgestellt

werden.

RÜCKSITZBANK:

Die drei Einzelsitze im

Qashqai lassen sich

einzeln umklappen, der

mittlere wird zur

Armlehne mit

Stromanschluss und

mehreren Ablagen.

Bein- und Kopffreiheit

sind überraschend

üppig, die Sitze

zudem längs

verschiebbar.

KOFFERRAUM:

Hinter die dritte Reihe

passen nur noch 130

Liter Gepäck. Klappt

man sie weg, entsteht

mit 550 Litern ein

großes Gepäckabteil.

Unter dem Ladeboden

finden kleine

Gegenstände Platz.

Testwerte

Murano

Qashqai+2

Platzangebot 2 1

Sitze / Sitzposition 1 2

Kofferraum / Variabilität 2 1

Anhängelast / Zuladung 1 1

Bedienung / Funktionalität 1 2

Verarbeitung / Materialien 1 2

Ausstattung 1 2

Übersichtlichkeit 2 1

motor / getriebe

Motoreigenschaften 2 1

Beschleunigung 1 2

Höchstgeschwindigkeit 1 2

Elastizität/Zwischenspurt 1 2

Fahrverhalten 1 1

Fahrkomfort 1 1

Getriebe / Schaltung 1 2

Lenkung / Wendekreis 2 1

allrad / Geländewerte

Allradantrieb 1 1

Bodenfreiheit 2 1

Karosserie 1 1

Kosten / Umwelt

Steuer 2 1

Versicherung 2 1

Verbrauch 2 1

Emissionen 2 1

Wartungsintervalle 1 1

Garantie 1 1

Preis 2 1

Gesamtwertung 2 1

1. Platz

Nissan

Qashqai+2 1.6 dCi

+ Überraschend geräumig

+ Sehr sparsam

+ Sieben Sitze

– Heftige Anfahrschwäche

2. Platz

Nissan

Murano 2.5 dCi

+ Angenehmes Reisegefährt

+ Gefällige Optik

+ Komplette Ausstattung

– Kleiner Laderaum

Fazit

Der Qashqai ist mit Recht ein

Bestseller. So viel Platz auf vergleichsweise

wenig Raum bieten

nicht viele. Der Murano ist schön,

aber nicht so pfiffig.

72 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


KONZERNDUELL Nissan Murano/Qashqai+2

Nissan Murano/Qashqai+2

Am Heck der beiden Japaner erkennt man die gemeinsame Herkunft. Beim Murano ist nur alles eine Nummer größer.

Beim Qashqai +2 kann man aus drei

Varianten wählen, die Fronttriebler

nicht mitgerechnet. Die Preise beginnen

bei 30140 Euro für den kleinen

Diesel. Ein Highlight: Schon das

Einstiegsmodell verfügt über das

Panorama-Glasdach, Klimaanlage

und Tempomat. Auch hier bietet die

Topausstattung Tekna für 34290 Euro

jedes verfügbare Ausstattungs detail.

Besonders stolz ist man auf den

neuen Around-View-Monitor, der

zusätzlich zur Rückfahrkamera ein

Bild der Fahrzeugumgebung liefert.

Für ein Auto, das den Großteil seines

Lebens in urbanen Regionen zubringen

soll, wäre das sicher ein tolles

und nützliches Feature, würden beide

Kamerabilder auf dem winzigen

5-Zoll-Display nicht gleichzeitig angezeigt

werden. Vom Fahrersitz aus

erkennt man hier schlicht gar nichts,

eine Einzeldarstellung gibt's nicht.

Nutzbarkeit

Crossover sollen das Beste aus allen

Welten bieten, also Fahrleistungen

wie ein Pkw, Allradtechnik und

Sitzposition aus den SUV und die

Vielseitigkeit eines Minivans. Beide

Kandidaten können mit pfiffigen

Lösungen punkten. So lassen sich die

Rücksitze im Murano vom Laderaum

aus umlegen und von Elektro motoren

unterstützt, richten sie sich ebenfalls

per Knopfdruck wieder auf.

Hierfür gibt es sogar Bedien tasten im

Cockpit. Die Rückbank bietet bequem

Platz auch für größere Passagiere,

die äußeren Sitze sind wie in der

ersten Reihe beheizbar.

Der Qashqai punktet mit seinen

beiden Notsitzen im Kofferraum, einzeln

verschieb- und klappbaren

Rück sitzen sowie zusätzlichen

Staufächern unter dem Laderaumboden.

Auch im kleineren und

deutlich schmaleren Nissan ist in

Reihe zwei ausreichend Beinfreiheit

vorhanden. Die dritte Reihe taugt nur

für Kurzstrecken oder als Sitzplatz

für Kinder.

Der Kleine ganz gross

Ist man zu siebt unterwegs, kann

man hinter den Sitzen des kleinen

SUV immerhin noch ein 130-Liter-

Picknick verstauen. Bleibt die dritte

Sitzreihe aber im Kofferraumboden

versenkt, stehen satte 550 Liter

Laderaum zur Verfügung. Das sind

148 Liter mehr, als der Murano zu

bieten hat. Legt man auch die zweite

Reihe um, schlägt der Kleine mit

1520 Litern Volumen bei dachhoher

Beladung den Großen immer noch

um 10 Liter. Das überrascht vor allem

deshalb, weil der Murano glatt 32

Zentimeter länger ist als der Qashqai.

Dieses Plus geht aber in der langgezogenen

Front und der flachen

A-Säule verloren. Lediglich in der

Laderaumbreite hat der Murano mit

knapp 1,4 Metern die Nase vorn. Hier

kann er eben von seinen größeren

Ausmaßen profitieren.

Nicht böse sein

Wenn man ganz nüchtern kalkuliert,

dann ist der Qashqai ohne Wenn und

Aber einfach das bessere Auto. Er

bietet für weniger Geld mindestens

den gleichen Nutzen. Auf der emotionalen

Seite hat wiederum der

Murano die Nase vorn. Das große

Crossover kann, gerade weil es nicht

so inflationär auf den Straßen anzutreffen

ist, punkten.


Bastian Hambalgo

Gunnar Bayerl

Text: Marc Ziegler

Fotos: Uwe Fischer

Der Murano ist

sicherlich das

seltenere und

damit exklusivere

Auto, aber

eben auch deutlich

teurer“

w kurz und schmerzlos: Tester-Meinungen

„Die Wirkung zählt und der

Murano wirkt einfach geräumiger.

Ich würde ihn bevorzugen,

einfach weil er was hermacht“

„Es hat schon einen Grund,

warum sich der Qashqai so gut

verkauft. Bei relativ geringen

Ausmaßen bietet er unerreicht

viel Platz.“

SUV Magazin 02.2012 73


Datenblatt

2.5 dCi

Der quer verbaute Pathfinder-Motor

leistet 190 PS und erreicht 450 Nm.

1.6 dCi

Der kleine Diesel bringt es auf respektable

130 PS und 320 Newtonmeter.

Technische Daten Nissan Murano 2.5 dCi Nissan Qashqai+2 1.6 dCi

Motor

Prinzip / Zylinderzahl, Bauart Diesel / 4, Reihe Diesel / 4, Reihe

Einbaulage vorn quer vorn quer

Ventile pro Zylinder / Nockenwellen 4 / zwei oben liegende 4 / zwei oben liegende

Leistung 190 PS (140 kW) 130 PS (96 kW)

Drehmoment 450 Nm bei 2000 U/min 320 Nm bei 1750 U/min

Hubraum 2488 ccm 1598 ccm

Verdichtung 15,0:1 15,4:1

Aufladung Turbolader, Ladeluftkühler Turbolader, Ladeluftkühler

Gemischaufbereitung Common-Rail-DI Common-Rail-DI

Kraftübertragung

Allradantrieb

automatisch zuschaltender Allrad, elektronisch

gesteuerte Lamellen kupplung,

Kraftverteilung 100/0 bis 50/50

automatisch zuschaltender Allrad, elektronisch

gesteuerte Lamellen kupplung,

Kraftverteilung 100/0 bis 50/50

Getriebe Sechsgang-Automatik Sechsgang-Schaltgetriebe

Übersetzungen I: 4,20; II: 2,41; III: 1,58; IV: 1,16; V: 0,86;

VI: 0,69; R: 3,46; Achse v/h: 3,80/2,47

I: 3,72; II: 2,04; III: 1,32; IV: 0,95; V:

0,72; VI: 0,60; R: 3,64; Achse: 4,27

Fahrwerk

Radaufhängung vorn Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufh., McPherson-Federbein

Radaufhängung hinten Einzelradaufhängung, Schraubenfeder Einzelradaufhängung, Schraubenfeder

Bremsen vorn / hinten innenbelüftete Scheibe innenbelüftete Scheibe/Scheibe

Lenkung Zahnstangen-Servo Zahnstangen-Servo

Wendekreis 11,8 m 11 m

Serienbereifung 235/65 R18 215/65 R16

Testwagenbereifung 235/55 R20 215/55 R18

Verbrauch / Emissionen

NEFZ-Verbrauch

innerorts: 10,1 / außerorts: 6,8 / gesamt:

8,0 l/100 km

CO 2 -Ausstoß 210 g/km 149 g/km

Abgasnorm Euro 5 Euro 5

Tankinhalt 82 Liter 65 Liter

Reichweite 1025 km 1140 km

Testwerte

innerorts: 7,3 / außerorts: 4,8 / gesamt:

5,7 l/100 km

Radstand

Länge läuft. Beim Murano sind die

Achsen 6 cm weiter auseinander.

fahrleistungen

Beschleunigung 0-80 km/h 7,0 s 7,6 s

Beschleunigung 0-100 km/h 10,1 s 11,4 s

Beschleunigung 0-130 km/h 16,3 s 18,8 s

Beschleunigung 0-160 km/h 26,3 s 32,1 s

Höchstgeschwindigkeit 204 km/h 189 km/h

Elastizität/Zwischenspurt 60-100 km/h 6,9 s (Kickdown) 8,2 s (4. Gang)

Elastizität/Zwischenspurt 80-120 km/h 8,2 s (Kickdown) 10,2 s (5. Gang)

Tachoabweichung 30/50/100/130 26/45/94/124 km/h 27/46/94/122 km/h

Verbrauch

minimal 7,8 L/100 km 5,7 L/100 km

maximal 11,2 L/100 km 7,1 L/100 km

gesamt 8,4 L/100 km 6,1 L/100 km

Kosten

Fahrzeughöhe

Dem Qashqai fehlen trotz größerer

Bodenfreiheit 8 cm Höhe zum Murano.

unterhaltskosten

Steuer 367 Euro 268 Euro

Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko 622 (TK 23)/151 (TK 24)/997 (TK 26) 356 (TK 14)/136 (TK 23)/529 (TK 19)

Wartungsintervalle 20000 km / 1 Jahr 30000 km / 2 Jahre

Garantie 3 Jahre / 100000 km 3 Jahre / 100000 km

Anschaffungskosten

Grundpreis 46650 Euro 27990 Euro

Testwagenpreis 51470 Euro 34840 Euro

74 SUV Magazin 02.2012 www.suvmagazin.de


w Im VERGLEICH: Handling und Komfort

Der deutlich stärkere

Murano hat natürlich

die besseren

Fahrwerte. Dazu ist er

ein sehr komfortabler

Reisewagen.

Murano/Qashqai im Kurz-Check

é Murano: komfortabel und stark

Qashqai: spritzig, wendig und

sparsam

ê Murano: durstig

Nissan Murano/Qashqai+2

Der kürzere Radstand

ist für den Qashqai

eher Vor- als Nachteil.

Das Crossover ist wendig,

der kleine Diesel

spritzig.

Radstand 2825 mm

Länge 4860 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig) 1895-1898 kg

zulässiges Gesamtgewicht

2495 kg

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht) 447 kg

Dachlast

100 kg

Stützlast

100 kg

Anhängelast (ungebremst)

750 kg

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung) 1585 kg

Radstand 2765 mm

Länge 4541 mm

Gewichte

Leergewicht (ausstattungsabhängig) 1690-1749 kg

zulässiges Gesamtgewicht

2320 kg

Zuladung (abhängig vom spez. Fzg.-Leergewicht) 565 kg

Dachlast

75 kg

Stützlast

75 kg

Anhängelast (ungebremst)

750 kg

Anhängelast (gebremst, bis 12 % Steigung) 1400 kg

Nissan Murano 2.5 dCi

Höhe 1720 mm

Spur 1610 mm

Breite 1885 mm

Stehhöhe 1840 mm

Innenraum vorn

Höhe/Breite 865-935/1550 mm

Sitzhöhe/-tiefe 620-690/495 mm

Innenraum hinten

Höhe/Breite 930/1545 mm

Kniefreiheit 180-470 mm

Sitztiefe

490 mm

Gepäckraum

Länge/Breite 920-1985/1380 mm

Höhe

785 mm

Ladekantenhöhe 775 mm

Volumen (VDA) 402-1510 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 29/14/25°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 170/190/180 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 15,96:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

5,7 km/h

Nissan Qashqai+2 1.6 dCi

Höhe 1645 mm

Spur 1540/1550 mm

Breite 1780 mm

Stehhöhe 1840 mm

Innenraum vorn

Höhe/Breite 900-980/1490 mm

Sitzhöhe/-tiefe 600-680/520 mm

Innenraum Mitte/hinten

Höhe/Breite920/845/1440/1370 mm

Kniefreiheit 155-460/260 mm

Sitztiefe

500/350 mm

Gepäckraum

Länge/Breite 370-1830/1005 mm

Höhe

860 mm

Ladekantenhöhe 745 mm

Volumen (VDA) 130-1520 L

Geländewerte

Karosseriewinkel (vorn/Mitte/hinten) 17/k.A./30°

Bodenfreiheit (vorn/Mitte/hinten) 200/215/195 mm

Steigfähigkeit

k.A.

Gesamtuntersetzung (max.) 15,90:1

Kriechgeschwindigkeit (min.)

6,8 km/h

Ausstattung

Serienausstattung: 6 Airbags

Automatik getriebe, 18-Zoll-Alufelgen,

Bi-Xenon-Scheinwerfer,

Freisprecheinrichtung, Klimaautomatik,

Lederausstattung,

HDD-Navi mit 7-Zoll-Display,

elektrische Sitze, Lederlenkrad,

Regensensor, Seitenkamera,

Sitz heizung vorne, LED-Rückleuchten,

CD-Radio, AUX-

Anschluss, Bordcomputer, elektrisch

einstell- und beheizbare

Außen spiegel

Zusatzausstattungen

¨ Bose-Sound Exec.

¨ 20-Zoll-Alus Exec.

¨ Heckklappe elektr. Exec.

¨ Glasdach Exec.

þ Metalliclackierung 870

þ = empfehlenswert

Ausstattung

Serienausstattung: 17-Zoll-

Alufelge, AUX-Schnittstelle,

Geschwindigkeitsregelanlage,

Panorama-Glasdach, Klimaautomatik,

Einparkhilfe hinten,

Regensensor, Leder lenkrad,

CD-Radio, Frei sprech einrichtung,

Nebel schein werfer,

Fahr licht automatik, höhenverstellbarer

Fahrersitz, Start-

Stopp-Automatik

Zusatzausstattungen

þ Xenonlicht TEKNA

þ Bose Sound TEKNA

þ 18-Zoll-Alus TEKNA

þ Rückfahrkamera TEKNA

þ Metalliclackierung 550

¨ Around-View-Monitor TEKNA

þ Navigationssystem TEKNA

þ = empfehlenswert

SUV Magazin 02.2012 75


Faszination Abt-Power Audi QS3

Wir streifen durchs Dunkel – dem Geheimnis

des Abt QS3 auf der Spur. Mit maximaler

urbaner Sportlichkeit lockt er seine Opfer an,

heißt es. Was immer auch sich dahinter

verbergen mag: Wir werden es herausfinden.

Noch heute Nacht.

76 SUV Magazin 02.2012 www.suv-magazin.de


Der

Schwarze

ABT

SUV Magazin 02.2012 77


Faszination Abt-Power Audi QS3

„Mit den üblichen

Nobelkarossen

fällt man hier

nicht auf. Der

individuelle

Auftritt zählt“

Der Doorman begrüßt uns mit einer angedeuteten

Verbeugung: „Guten Abend, die Herren. Nettes Auto.“

Es gibt in München nur noch wenige Hotels, die sich

einen Doorman leisten. Nämlich genau die mit fünf

Sternen und Superieur-Wertung. Die Männer mit dem

Zylinder parken, waschen und betanken die Fahrzeuge

der Gäste. Früher haben sie die Pferde versorgt. Sie

hören alles, sie sehen alles, sie reden mit niemandem

darüber. Einen Doorman nach seinen Gästen zu befragen,

hat in etwa die gleichen Aussichten auf Erfolg wie

zu versuchen, einen Beefeater vor dem Buckingham

Palace zum Lachen zu bringen.

Dass gerade wir sein Interesse wecken, freut mich. Vor

uns steht ein Ferrari Spider, hinter uns wartet ein 7er

BMW in Langversion. Vor dem Bayerischen Hof in

München sind wir die Economy Class. Aber der getunte

Audi scheint den Doorman mehr zu interessieren

als der Rest. Mit den üblichen Nobelkarossen kann

man hier niemanden mehr beeindrucken. Auf den

individuellen Auftritt kommt es an, und der ist uns mit

dem Abt QS3 gewiss.

Die Kemptener Tuner haben fast überall Hand angelegt.

Der Frontspoiler spielt bewusst mit der Original-

Formensprache von Audi, lässt den Wagen dabei aber

deutlich flacher und breiter wirken. Am Heck prangen

vier dicke Endrohre im zerklüfteten Diffusor und ein

großer Dachspoiler sorgt für zusätzlichen Anpressdruck.

Komplettiert wird der fette Auftritt von 21-Zoll-

Rädern in Gunmetal-Optik. Abt bezeichnet das

Q3-Tuningpaket als maximale urbane Sportlichkeit.

Was das genau heißen soll, erschließt sich mir noch

nicht, aber die Nacht ist ja noch jung. Normalerweise

würde ich den Wagen ja eher auf einer kurvenreichen

Landstraße, einem Gebirgspass oder einer Rennstrecke

bewegen wollen, das wäre aber eben suburban und

fällt daher leider flach.

Ich mag die Lichter der Stadt, die Effekte, die sie auf den

schwarzen Lack werfen. Nachts sind die Straßen weitestgehend

leer. Aber da, wo noch Menschen unterwegs

sind, fallen wir auf. Der Q3 unterscheidet sich nicht nur

von der Serie, sondern auch von den anderen

Tuningobjekten. Abt setzt eher auf dezente Anpassung

als auf Krawall. So brüllt der Auspuff nicht brachial und

vordringlich, sondern schärft den Sound des 2-Liter-TFSI

nur etwas nach. Rauer und forcierter, aber eben nicht

sinnlos laut. Fast schade, dass der Ingolstädter so gut

gedämmt ist. So dringt nur wenig von der feinen

Klangkulisse in den Innenraum.

Natürlich wirkt es etwas pubertär, aber im Altstadttunnel

öffne ich das Fenster und gebe Gas. Das

Direktschaltgetriebe reagiert prompt, die Drehzahl

schnellt nach oben – und um mich rum ist für einen

kurzen Augenblick nur noch Sound.

Das Kopfsteinpflaster hinter der Staatskanzlei wird als

Fahrwerks-Marterstrecke auserkoren. Natürlich liegt der

QS3 tiefer als die Serie: 25 Millimeter vorne, 35 hinten.

Erreicht wird dies lediglich durch kürzere Federn. So

kann man die Dämpferkontrolle des Audi auch weiterhin

nutzen. Die kurzen Stöße des Pflasters kommen also je

nach Einstellung verschieden deutlich durch, allerdings

bleibt selbst im Sportmodus ein Rest Komfort erhalten.

Das ist weit weg vom Tiefer-Härter-Breiter-Standardtuning,

wie man es an jeder Ecke findet. Wie bei gutem

Essen ist alles fein aufeinander abgestimmt.

Bei Abt profitiert man von jahrzehntelanger

Rennerfahrung: Seit 1950 gehört der Rennsport zur

Firmengeschichte, seit 1978 engagiert man sich in

Tourenwagenserien und 2000 stiegen die Kemptener als

Privatteam in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft

(DTM) ein. Seither gehören Siege zum täglichen Geschäft.

Schon im Serienzustand wirkt der Q3 sportlich. Abt

schärft die Linien des Wagens dezent nach.

78 SUV Magazin 02.2012 www.suv-magazin.de


Geschickt nimmt der Frontspoiler die Original-

Formensprache von Audi auf.

SUV Magazin 02.2012 79


Faszination Abt-Power Audi QS3

Vier Endrohre, ein großer Flügel und fette 21-Zöller

lassen es schon erahnen: Hier steckt richtig

Leistung unterm Blech.

80 SUV Magazin 02.2012 www.suv-magazin.de


Faszination Abt-Power Audi QS3

Fünf Fahrer- und drei Teamtitel konnte man sich bisher

sichern. 39 der insgesamt 61 Audi Siege gehen auf das

Konto der Allgäuer.

Der 2-Liter-TFSI des Q3 leistet im Serienzustand 211

PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 300

Newtonmetern. Ein Zusatzsteuergerät kitzelt nun

satte 270 Pferde aus dem Turbo-Direkteinspritzer, das

Drehmoment steigt auf beachtliche 370 Newtonmeter.

Entsprechend schiebt der Wagen an. Von null auf einhundert

Kilometer pro Stunde vergehen 7,7 Sekunden,

die Spitzengeschwindigkeit liegt jenseits der 230er-

Marke. Das Interessante ist, dass der Wagen zwar

ungemein schnell ist, man es aber erst beim Blick auf

den Tacho bemerkt. Es bedarf einfach keiner

Anstrengung, hohe Geschwindigkeiten zu fahren.

Aber das passt nicht hierher. Heute bleiben wir urban,

also halte ich stets ein Auge auf dem Tacho – was mir

zunehmend Mühe bereitet.

Im Stadtgebiet kann der Audi viele seiner Stärken ausspielen.

Getunt oder nicht: Das Start-Stopp-System

bleibt aktiv. An der Ampel herrscht also Ruhe. Und wer

im Verkehr mitschwimmt oder konstant fährt, der kann

im Efficiency-Modus des Drive-Select-Systems bei

Leerlaufdrehzahl dahinsegeln. Das ist gut fürs ökologische

Gewissen. Die kompakten Ausmaße des

Ingolstädters sind ein weiterer Vorteil. Wer nicht ständig

superieur absteigt, hat nämlich keinen Doorman,

der ihm die Kutsche parkt. Die gute Übersicht vermeidet

Schrammen beim Bordsteinparken. Am besten

natürlich man investiert gleich in die Parkautomatik.

Dann bleiben auch die edlen Felgen garantiert heil.

Mir reicht‘s jetzt. Es ist spät, fast Mitternacht. Schön,

dass der QS3 auch in der Stadt funktioniert. Aber wem

mache ich hier eigentlich was vor? Es gibt noch etwas,

das nachts frei ist! Der Kesselberg zum Beispiel. Und

die Autobahn dorthin auch. 200 km/h nach 31

Sekunden, eine halbe Stunde Fahrt und dann 27

Kurven, davon 12 Kehren nur für mich alleine. Das

Schöne an urbaner Sportlichkeit, maximiert oder nicht,

ist immer noch, dass man damit die City weit und vor

allem schnell hinter sich lassen kann. Man bezahlt in

teurem Super Plus. Davon verbrenne ich heute Nacht

11,5 Liter auf einhundert Kilometer – unseren

Stadtaufenthalt nicht mitgerechnet. Aber dafür sind

Autos wie der Abt gemacht: Um die Freiheit zu erleben,

anderen auch mal davonfahren zu können.

Malerisch: Ja, ich gebe zu, München ist schön. Aber Autos

wurden nicht gemacht, um durch Städte zu schleichen.


„Spät nachts

sind nicht nur

die Straßen der

Städte leer“

Text: Marc Ziegler

Fotos: Fabian Müller

SUV Magazin 02.2012 81


Ganz zum Schluss SUV in Zahlen

So alt waren die

deutschen Neuwagenkäufer

noch nie:

51,3

Jahre haben sie im

Bundesdurchschnitt

auf dem Buckel. Männer

und Frauen unter

30 Jahren machen

nur sieben Prozent

der Käufer aus. Seat

ist die Marke mit den

jüngsten Kunden: Der

Durchschnitt beträgt

hier 44,8 Jahre. Die

Entwicklung hin zu

älteren Käufern liegt

übrigens wohl nicht

am hohen Neuwagenpreis:

Die Kunden der

günstigen Dacia sind

im Schnitt genau 50

Jahre alt.

185 000 Stunden sinnlose Wartezeit

Der ADAC veröffentlicht in seiner Staubilanz zum Jahre 2011 ein paar ganz unschöne Daten: Im letzten Jahr ereigneten

sich auf deutschen Autobahnen Staus mit einer Gesamtdauer von 185 000 Stunden – das sind rund 21 Jahre Stillstand und

sinnlose Wartezeit. Insgesamt waren 450 000 Autobahn-Kilometer reinste, stehende Blechlawinen.

Schnellstes SUV der Welt!

Bis vor Kurzem hielt der Bravus GLK V12

den Rekord „schnellstes SUV der Welt“.

Jetzt wurde er jedoch abgelöst – vom

BMW X6 Typhoon RS Ultimate aus dem

Hause G-Power: Unter der Haube tobt

ein Kompressor-V10 mit unglaublichen

900 PS Leistung und einer irren Endgeschwindigkeit

von über

330 km/h

Leider ist nicht nur die Leistung

unglaublich, sondern auch der Preis:

675 000 Euro müssen bei G-Power auf

den Tisch gelegt werden!

Jährlich produzieren alle Fahrzeughersteller in der EU circa

18 Millionen Autos

– damit stellen sie weltweit etwa 33 Prozent aller eingesetzten Pkw. Insgesamt sind in

der EU direkt und indirekt gut 13 Millionen Menschen beschäftigt, was einem Drittel

aller Arbeitsplätze des verarbeitenden Gewerbes entspricht.

Leistung ist alles!

Deutsche Käufer lieben Leistung – im Durchschnitt haben hierzulande verkaufte

Neuwagen satte 134 PS. Zum Vergleich: Im Jahr 1995 waren es gerade

einmal 95 Pferdestärken. Die Ursache der Leistungs-Wachstumsrate ist schnell

gefunden: Zum einen werden Firmenwagen meist mit starken Dieselmotoren

geordert (im Durchschnitt kommen diese Fahrzeuge auf 152 PS), zum anderen

werden die ebenfalls grundsätzlich PS-starken SUV immer beliebter.

Satte

1,6 Millionen Euro

kassiert der russische Hersteller Dartz für die Red Diamond Edition

seines SUV namens Prombron. Kein Wunder, ist doch beispielsweise die

Lederausstattung tatsächlich aus Wal-Penishaut, das Blechkleid aus sieben

Zentimeter dickem Panzerstahl. Übrigens: Der Name Dartz steht für

„gepanzerte Fahrzeuge mit ultimativem Gangster-Style“. Nur, hübsch ist

was anderes ...

Es tut sich was in Sachen alternative

Energie: Die norwegische Umweltorganisation

Zero fuhr mit einem auf

Wasserstoff umgerüsteten Hyundai

ix35 rein elektrisch und mit nur fünf

Tankstopps von Oslo nach Monaco.

Die insgesamt 2160 Kilometer lange

Strecke ist die größte je mit einem

Wasserstoff-Auto ohne begleitendes

Tankfahrzeug zurückgelegte Distanz!

2160 km

Auch Ihre Meinung? Oder haben Sie einen anderen Aufreger? Lassen Sie’s uns wissen! Schreiben Sie an glosse@suvmagazin.de

Die nächste Ausgabe erscheint am

11.09.2012

82 SUV Magazin 02.2011 02.2012 www.suvmagazin.de


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