Küchenplaner Marktübersicht - Weshalb die Haube mehr Aufmerksamkeit verdient (Vorschau)
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www.kuechenplaner-magazin.de<br />
Ausgabe 7 / 8 / 2013<br />
STROBEL VERLAG<br />
<strong>Marktübersicht</strong> –<br />
<strong>Weshalb</strong> <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
<strong>mehr</strong> <strong>Aufmerksamkeit</strong><br />
ver<strong>die</strong>nt ▶ 14<br />
Trendfilter –<br />
Wie der Wunsch nach<br />
Individualität <strong>die</strong><br />
Möbelwelt verändert ▶ 44<br />
IFA 2013 –<br />
Warum moderne<br />
Hausgeräte immer<br />
schneller werden ▶ 54
Inhalt<br />
Impulse<br />
4 Wirbel um <strong>die</strong> Plasma-Technik<br />
Markt + Menschen<br />
6 Sofort-Aktionen: Hochwasserhilfe<br />
8 Meldungen<br />
10 Personalien<br />
Hausgeräte<br />
14 Mythen rund um <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
26 <strong>Marktübersicht</strong>: Aktuelle <strong>Haube</strong>nmodelle<br />
38 <strong>Marktübersicht</strong>: Aktuelle <strong>Haube</strong>ntechnik<br />
54 <strong>Vorschau</strong>: Neuheiten auf der IFA 2013<br />
60 AEG: Sous Vide im Focus<br />
63 Gorenje: Mehr Farbe fürs Heim<br />
Küchenfertigung<br />
44 Trendfilter: Der Kunde entscheidet<br />
47 Meldungen: kurz & bündig<br />
50 Schattdecor: Spannende Visionen<br />
53 Häfele: Nachträglich prämiert<br />
14<br />
Manche Fallgrube säumt den<br />
Weg zur optimalen <strong>Haube</strong>nplanung.<br />
Wir räumen mit ausgewählten<br />
Mythen auf, zeigen aktuelle<br />
Produkte und beleuchten<br />
innovative Technik.<br />
44<br />
„Individualität“ ist das Thema<br />
der Stunde. Auch in der Möbel-<br />
und Küchen welt. Was das<br />
für <strong>die</strong> Praxis bedeutet, konkretisierte<br />
der Trendfilter im<br />
Servicepoint A30.<br />
67 Impressum<br />
Professionell, schick, inspirierend -<br />
Premium-Produktlinie<br />
„Inspiration Range“ von Electrolux<br />
Geht es um <strong>die</strong> eigene Küche, wünschen sich immer<br />
<strong>mehr</strong> Verbraucher eine Ausstattung mit außergewöhnlicher<br />
Leistung, Qualität und bester Effizienz.<br />
Mit einer ganz besonderen Einbaugeräte-Linie<br />
kommt Electrolux <strong>die</strong>sem Konsumentenwunsch<br />
nach: Die Inspiration Range – so der Titel <strong>die</strong>ser<br />
Geräte-Generation – ist gespickt mit jeder Menge<br />
Funktionen, <strong>die</strong> Professionalität und Inspiration in<br />
<strong>die</strong> eigenen vier Wände bringen, zeitsparend arbeiten<br />
und <strong>die</strong> Ressourcen schonen.<br />
www.electrolux.de<br />
54<br />
Ab dem 6. September blickt <strong>die</strong> Elektrowelt nach<br />
Berlin. Dann präsentiert sich alles, was neu ist und<br />
einen Stecker hat, auf dem IFA-Gelände unter dem<br />
Funkturm. Weiße Ware inklusive.<br />
63<br />
Gorenje kann einfach nicht<br />
<strong>die</strong> Finger von der Farbe lassen.<br />
Warum auch? Die kunterbunten<br />
Retro-Kühler sind zum<br />
Markenzeichen der Slowenen<br />
geworden und ein prima<br />
Marketingthema. Doch damit<br />
nicht genug der Neuigkeiten.<br />
Ein Werksbesuch in Ljubljana.<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 3
Impulse/Ansichten<br />
Wirbel um <strong>die</strong><br />
Plasma-Technik<br />
Es braucht gute Geschichten, damit sich der Preis beim Küchenkauf<br />
nicht vor der Zeit nach vorn krakeelt. Dunstabzugshauben<br />
beispielsweise bieten sich für verkaufsfördernde Kitchenstories<br />
geradezu an. Zugegeben: Nicht jedes Marktsegment verträgt<br />
Ideen, <strong>die</strong> ohne mit der Wimper zu zucken mit forschen vierstelligen<br />
Kostennoten kokettieren. Doch Potenzial für <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> ist<br />
vorhanden im Trend zur höherwertigen Küche.<br />
Für Sie als <strong>Küchenplaner</strong> und Küchenverkäufer haben wir in<br />
<strong>die</strong>sem Heft auf 30 Seiten aktuellen Input zum Thema Dunstabzug<br />
zusammengetragen. Zu erzählen gibt es einiges. Wir beleuchten<br />
ausgewählte „Mythen rund um <strong>die</strong> <strong>Haube</strong>“ und haben<br />
uns bis über <strong>die</strong> Ellbogen durch <strong>die</strong> aktuelle Technik gewühlt.<br />
Die Ergebnisse lesen Sie in unserem <strong>Haube</strong>nlexikon – es bietet<br />
reichlich Futter für das Verkaufsgespräch mit den Daniel Düsentriebs<br />
<strong>die</strong>ser Welt.<br />
Spannend wird es in der alphabetischen Reihenfolge bei „P“.<br />
Die Plasmatechnik bringt derzeit <strong>die</strong> Gemüter in Wallung wie<br />
kaum ein zweites Produktthema. Hinter den Kulissen, versteht<br />
sich. Plasma glänzt bei der Neutralisierung von Gerüchen mit<br />
Bestnoten und versteht sich im Umgang mit Keimen, Bakterien<br />
und Allergenen. Das wird in der Industrie und vor allem in der<br />
Gastronomie seit Jahren geschätzt. In der Privatküche avanciert<br />
<strong>die</strong>se Technologie gleichfalls zu einer der hochgelobten Alternativen<br />
in Zeiten von Null- und Niedrigenergiebauten. Wenn auch<br />
in kleinen Schritten und zurückhaltender als erwartet. Was unter<br />
anderem den bis dato sportlichen Preisen geschuldet sein<br />
mag. Zudem ist <strong>die</strong> Plasma-Technik beratungsintensiv, und <strong>die</strong><br />
Anbieter haben sich mit ernst zu nehmenden Vorurteilen auseinanderzusetzen.<br />
Dem unbedarften Küchenkäufer dürfte es geradezu<br />
unheimlich anmuten, sich ein Gerät installieren zu lassen,<br />
das mit 1500 Volt Hochspannung arbeitet. Dass beim Lüftungsprozess<br />
Ozon im Gerät entsteht, macht <strong>die</strong> Sache nicht freundlicher.<br />
Ozon, das „weiß man schließlich“, ist schlecht. Überdosiert<br />
reizt es <strong>die</strong> Atemwege und lässt Augen brennen. Ozonwarnungen<br />
im sommerlichen Wetterbericht prägen das miserable Image des<br />
Gases ebenso wie das seit den 1980er-Jahren populäre Ozonloch.<br />
Dass <strong>die</strong> Wahrscheinlichkeit eines unerwünschten Ozonaustritts<br />
beim geprüften und zertifizierten Einsatz in der Dunsthaube bei<br />
Null liegt, tritt je nach argumentativer Motivation gern in den<br />
Hintergrund. Boulevard-Me<strong>die</strong>n opfern <strong>die</strong>se Tatsache der Lust<br />
am Horrorszenario. Innerhalb der Branche wird <strong>die</strong> Ozon-Gefahr<br />
gar hin und wieder mit Kalkül dramatisiert. Fakt ist: Die<br />
Luftreinhaltung per Plasma ist technisch anspruchsvoll, scheint<br />
aber außerordentlich effizient zu sein. Allein steht sie mit <strong>die</strong>sem<br />
Talent indes nicht. Ein ganzer Industriezweig forscht mit Eifer<br />
und nachweislich erfolgreich nach neuen Möglichkeiten, wie<br />
Kochdünste im internen Umluftprozess effektiv gereinigt werden<br />
können. Unser <strong>Haube</strong>nlexikon verrät Details.<br />
Die Entwicklung sowie <strong>die</strong> Anwendung der Plasmatechnologie<br />
in Hausgeräten ist eng mit dem Namen Manfred Langner verbunden.<br />
Bereits seit 1992 beschäftigt sich Langner eigenen Angaben<br />
zufolge mit <strong>die</strong>sem Thema. Lange Jahre unter dem organisatorischen<br />
Dach seines Unternehmens Airtec Competence. Gesundheitliche<br />
und finanzielle Probleme führten Anfang 2013 zur Insolvenz<br />
von Airtec – aber nicht zur Aufgabe eines Lebenswerks.<br />
Jetzt ist Langner gesundheitlich wieder auf den Beinen und mit<br />
dem Unternehmen plasmaNorm am Markt. Und das auf Basis<br />
eines europäischen Patents, in dessen Besitz er ist. Allerdings<br />
endet <strong>die</strong> reguläre gesetzliche Einspruchsfrist für <strong>die</strong>ses Patent<br />
erst im Oktober 2013. Wie aus dem Markt zu hören ist, wird dem<br />
Europäischen Patentamt bis dahin Post ins Haus flattern, <strong>die</strong> das<br />
Patent beanstandet. Beziehungsweise ist bereits geflattert. Sollte<br />
<strong>die</strong> besondere Schutzwürdigkeit der plasmaNorm-Technik an<br />
<strong>die</strong>ser Hürde straucheln, hätten weitere Marktteilnehmer einen<br />
barrierefreien Zugang zu <strong>die</strong>sem lukrativen Zukunftsmarkt. An<br />
der grundsätzlichen Funktion der plasmaNorm-Technik ändert<br />
<strong>die</strong> Patententscheidung natürlich nichts.<br />
Eine Vorreiterrolle beim Vertrieb der von Manfred Langner<br />
und Partnern von der Hochschule Greifswald entwickelten Plasma-Technik<br />
im Hausgerätebereich hatte seit 2006 <strong>Haube</strong>nbauer<br />
O+F aus Menden. Diese exklusive Partnerschaft ist Geschichte<br />
und <strong>die</strong> Stimmung gilt als unterkühlt. Weitere Anbieter sind auf<br />
den Plan getreten: Axair aus Holland, ein ehemaliger Lizenznehmer<br />
von Langner. Vor wenigen Monaten hat <strong>Haube</strong>nimporteur<br />
refsta aus Spenge eine plasmaNorm-Lizenz erworben – übrigens<br />
<strong>die</strong> derzeit einzige offizielle Lizenz – und beginnt in <strong>die</strong>sen Tagen<br />
mit der Auslieferung. Weitere Lizenznehmer sollen folgen.<br />
Damit verbunden: deutlich sinkende Preise. „Um <strong>die</strong> 1000 Euro“<br />
für <strong>Haube</strong> samt Plasmamodul sollen das Ziel sein, um das Produkt<br />
massentauglicher zu machen.<br />
Ein interessanter Nebenstrang der Geschehnisse rund ums<br />
Plasma: refsta bezieht einen (großen) Teil seiner <strong>Haube</strong>n von<br />
Tecnowind aus dem italienischen Fabriano. Der italienische <strong>Haube</strong>nbauer<br />
tauchte in der Vergangenheit regelmäßig mit Berichten<br />
über angebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten in den Schlagzeilen<br />
auf. Erst Anfang Juli soll <strong>die</strong> lokale Presse in Fabriano ausführlich<br />
über das endgültigen Aus gemutmaßt haben und dass<br />
der Inhaber „händeringend und zu jedem Preis“ einen Kaufinteressenten<br />
suche. Da Tecnowind im Flurfunk der Küchenbranche<br />
4 KÜCHENPLANER 7/8/2013
auch als Produzent der Plasma-Lizenzmodule für<br />
refsta gehandelt wird, stellt sich natürlich <strong>die</strong> Frage,<br />
was aus den ambitionierten Plasma-Plänen von<br />
refsta wird, wenn der Lieferant den kompletten<br />
Betrieb einstellt. Ein Anruf in Spenge verschafft<br />
Klarheit: Laut refsta-Juniorchef Malte Stark gibt<br />
es seit Mitte Juli tatsächlich einen neuen Eigentümer<br />
bei Tecnowind. Davon seien <strong>die</strong> Kunden<br />
schriftlich informiert worden. Neu am Ruder sei<br />
eine fünfköpfige Eigentümergruppe. Die offizielle<br />
Bestätigung aus Italien steht aber noch aus. Allerdings:<br />
refsta lässt seine plasmaNorm-Module laut<br />
Malte Stark gar nicht bei Tecnowind produzieren,<br />
sondern bei einem nicht näher bezeichneten<br />
Hersteller im „Großraum Ancona“. Was den Blick<br />
weiterhin nach Fabriano lenkt. Dort, rund 100 Kilometer<br />
von Ancona entfernt, agieren etliche <strong>Haube</strong>nbauer<br />
unterschiedlicher Größe und Ambitionen,<br />
unter anderem Marktgrößen wie Elica, best<br />
und Faber (Franke-Gruppe). Und soviel scheint<br />
klar: Plasma-Module schustert man nicht im Hinterhof<br />
zusammen.<br />
refstas Bekenntnis zur Lieferfähigkeit der per<br />
Lizenz produzierten plasmaNorm-Module wird<br />
man übrigens auch in Sauerlach gern hören: bei<br />
der Air Design GmbH, eine Schwesterfirma des<br />
Zubehörgroßhändlers Sagemüller & Rohrer. Air<br />
Design plant laut Geschäftsführer Manfred Staubach<br />
für das eigene bestehende Angebot an <strong>Haube</strong>n<br />
mit Plasma-Umluftfiltern aktuell einen Lieferantenwechsel.<br />
Von Holland nach Italien.<br />
Am 31. Oktober endet <strong>die</strong> patentrechtliche Einspruchsfrist<br />
für das plasmaNorm-System. Auch<br />
wir sind gespannt, wie <strong>die</strong> Einschätzung des Patentamtes<br />
ausfallen wird und welche Akteure ihren<br />
Hut noch in den Ring werfen. Wir erzählen<br />
<strong>die</strong> Geschichte weiter, verspricht<br />
Mehr Informationen:<br />
www.kesseboehmer.de/info<br />
««<br />
Wie ein Mosaik können<br />
<strong>die</strong> Elemente an und auf<br />
der eleganten Schiene<br />
kombiniert werden.<br />
LINERO MosaiQ<br />
Vielseitig, wandelbar<br />
und ästhetisch.<br />
Dirk Biermann, Chefredakteur<br />
d.biermann@kuechenplaner-magazin.de<br />
7/8/2013<br />
www.kesseboehmer.de
Markt + Menschen<br />
Hilfe in schwieriger Zeit<br />
Auch aus der Küchenindustrie gab es spontane Soforthilfe-Aktionen für <strong>die</strong><br />
Betroffenen der Hochwasserschäden. Manche Aktionen laufen noch. Ein Überblick<br />
über Umfang und Procedere.<br />
Das Unternehmen Villeroy & Boch fühlt sich in besonderer<br />
Weise der Region Torgau verbunden. Kurz nach<br />
der Wende hatte V&B hier jenes Tischkultur-Werk übernommen,<br />
das man im Jahr 1926 gegründet hatte. Zur<br />
Unterstützung der von Hochwasserschäden betroffenen<br />
Haushalte in der Großregion Torgau stellt Villeroy &<br />
Boch 500 Badpakete bestehend aus WC und Waschtisch<br />
kostenfrei zur Verfügung. Die Ausgabe erfolgt über das<br />
Villeroy & Boch-Werk in Torgau. Betroffene der Flutkatastrophe<br />
können <strong>die</strong> Ware gegen Vorlage eines Berechtigungsscheins<br />
der kommunalen Behörde beim Werk in<br />
Torgau abholen. Darüber hinaus erhalten Küchenstudios<br />
und Möbelhäuser für den Austausch von beschädigten<br />
Küchenspülen einen einmaligen Ausstellungsrabatt von<br />
100 %, d. h. kostenlosen Ersatz. Bei Bestellungen von Küchenspülen<br />
für vom Hochwasser betroffene Haushalte<br />
gewährt Villeroy & Boch dem Händler einen Sonderrabatt<br />
von 20 %. Sanipa gewährt den Großhandelskunden<br />
ebenfalls einen Sonderrabatt von 20 %. In allen Fällen ist<br />
<strong>die</strong> Bestätigung der örtlichen Behörde über den Hochwasserschaden<br />
vorzulegen. Dieser Sondernachlass gilt<br />
für den Bestelleingang bis 31. 10. 2013.<br />
Die BSH gewährt einen Sonderrabatt in Höhe von 10 %<br />
für den Neukauf von Hausgeräten der Marken Bosch<br />
und Siemens. Der Nachlass gilt für je ein Gerät pro Produkttyp<br />
und Haushalt und bezieht sich auf den Verkaufspreis<br />
des Handels. Privatpersonen müssen eine Bestätigung<br />
ihrer Kommune einholen und zusammen mit<br />
der Rechnungskopie als Kaufbeleg (gültig sind Käufe ab<br />
dem 1. Juni 2013) und Angabe ihrer Bankverbindung per<br />
Post einsenden an <strong>die</strong> BSH in 81739 München, Carl-Wery-Straße<br />
34. Stichwort: „Soforthilfe Hochwasserschaden“.<br />
Alternativ können Formulare zur Rückvergütung<br />
im Internet abgerufen werden. Die Links:<br />
<br />
<br />
Für Haushalte, <strong>die</strong> nachweisen können, dass ihr<br />
Hausgerät von Bosch oder Siemens aufgrund der Hochwasserkatastrophe<br />
beschädigt worden ist, gewährt <strong>die</strong><br />
BSH einen einmaligen Nachlass in Höhe von 25 % auf<br />
den gesamten Reparaturpreis. Vorerst wurde <strong>die</strong> Soforthilfe-Aktion<br />
bis zum 31. Juli 2013 terminiert. www.<br />
bsh-group.de<br />
Miele bietet <strong>die</strong> kostenlose Überprüfung vom Miele-<br />
Werkkunden<strong>die</strong>nst an. Im Falle einer Reparatur werden<br />
keine An- und Abfahrtskosten berechnet, sondern<br />
nur <strong>die</strong> reinen Reparaturkosten. Unabhängig davon gewährt<br />
Miele beim Kauf neuer Großgeräte wie Waschmaschinen,<br />
Trockner, Geschirrspüler oder Herde einen<br />
Nachlass von 100 Euro pro Gerät. Hierfür vermerkt<br />
der Händler auf der Rechnung, dass der Kunde vom<br />
Hochwasser betroffen ist, was durch eine amtliche Bescheinigung<br />
zu belegen ist. Für <strong>die</strong> Erstattung selbst<br />
wenden sich <strong>die</strong> Kunden an das Miele Vertriebs- und<br />
Servicezentrum München, das <strong>die</strong> Hochwasserhilfe<br />
für Miele bundesweit koordiniert. (Lotte-Branz-Str. 10,<br />
80939 München, Telefon 089 31811 - 159). Zur Bestellung<br />
des Werkkunden<strong>die</strong>nsts oder für weitere Informationen<br />
steht <strong>die</strong> kostenlose Service-Hotline 0800 2244666<br />
bereit. www.miele.de<br />
Bei Vorlage einer offiziellen Hochwasser-Schadensbescheinigung<br />
einer kommunalen Behörde gewährt<br />
Liebherr Endverbrauchern einen Sondernachlass von<br />
10 % auf den Verkaufspreis. Das gilt für Käufe bis zum<br />
31. 7. 2013. Belege senden an: Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen<br />
GmbH, Postfach 1161, 88411 Ochsenhausen.<br />
www.liebherr.com<br />
Unter dem Stichwort „Aktion Hochwasserhilfe“ gewährt<br />
berbel den Fachhandelspartnern einen Sonderrabatt<br />
von bis zu 15 % bei der Bestellung von ausgewählten<br />
Dunstabzugshauben. Die Aktion ist bis zum 30.<br />
September 2013 gültig. Bei der Bestellung muss lediglich<br />
eine Kopie der offiziellen Hochwasser-Schadensbescheinigung<br />
beigelegt werden. www.berbel.de<br />
Alle Aufträge, <strong>die</strong> bei Sedia Küchentechnik mit<br />
einem Nachweis für einen hochwasserbedingten Wasserschaden<br />
(Versicherung oder Gemeinde) platziert<br />
werden, erhalten einen Sonderrabatt von 10 % auf <strong>die</strong><br />
vereinbarten Konditionen. Bei der Bestellung einfach<br />
„10 % Sonderrabatt Hochwasser“ vermerken und <strong>die</strong><br />
entsprechenden Belege beifügen. www.sedia-kuechentechnik.de.<br />
Für Haus- und Wohnungsbesitzer, deren Küchen<br />
durch das Hochwasser irreparabel beschädigt wurden,<br />
hat Schock gemeinsam mit regionalen Küchenstudios<br />
eine Sonderaktion ins Leben gerufen. Der Spülenhersteller<br />
bietet Küchenkäufern in den Regionen Deggendorf<br />
und Passau bis zum 31. Juli 2013 einen Sondernachlass<br />
von 30 % an. Der gewährte Preisnachlass wird<br />
von den Händlern 1 : 1 an <strong>die</strong> betroffenen Kunden weitergegeben.<br />
www.schock.de<br />
Auch Exklusiv-<strong>Haube</strong>n Gutmann unterstützt <strong>die</strong> Betroffenen<br />
der Flutschäden. Und zwar mit einem Nachlass<br />
von 15 % auf Dunsthauben der Marken Gutmann<br />
und Elica. Details zu den Abläufen sind beim Unternehmen<br />
in Mühlacker zu erfragen. www.gutmann-exklusiv.de<br />
Hausgerätehersteller Fagor hat einen Hochwasser-<br />
Hilfsfond zur Verfügung gestellt und gewährt einen<br />
Sofortrabatt von 10 % auf neu gekaufte Hausgeräte. Die<br />
Aktion gilt für Käufe, <strong>die</strong> zwischen dem 1. 6. 2013 und<br />
dem 31. 7. 2013 getätigt sind und solange der Hochwasser-Hilfsfond<br />
reicht. Die Einreichungsfrist endet am<br />
10. 8. 2013. Formulare lassen sich unter www.fagor.com<br />
herunterladen. Kaufbeleg und Behördenbescheinigung<br />
sind auch hier mit einzureichen. www.fagor.com<br />
6 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Auf Gerätekäufe der Marke Bauknecht zwischen<br />
dem 1. Juni und dem 31. Juli wird ein Sonderrabatt in<br />
Höhe von 10 % auf den Verkaufspreis des Handels gewährt.<br />
Auch hier gilt eine Beschränkung auf je ein Gerät<br />
pro Produkttyp und Haushalt. Amtliche Bestätigung,<br />
Rechnungskopie und <strong>die</strong> Angabe der Bankverbindung<br />
sind an <strong>die</strong>se Adresse zu senden: Bauknecht Hausgeräte<br />
GmbH, Stichwort: Hilfsaktion Hochwasserschaden,<br />
Industriestraße 48, 70565 Stuttgart. Das Bestätigungsformular<br />
für <strong>die</strong> Kommunen kann von der Internetseite<br />
heruntergeladen werden. www.bauknecht.de<br />
Das jährliche Sommerfest des Küchenherstellers<br />
Bulthaup hat Tradition und ist bei den Mitarbeitern<br />
sehr beliebt. Doch in <strong>die</strong>sem Jahr verzichten <strong>die</strong> Mitarbeiter<br />
darauf. Der Grund: Die Kosten in Höhe von<br />
50 000 Euro spendet das Unternehmen den vom Hochwasser<br />
betroffenen Menschen in Deggendorf. Zusätzlich<br />
hat das Unternehmen <strong>die</strong>sen Betrag um 25 000<br />
Euro auf insgesamt 75 000 Euro aufgestockt. www.<br />
bulthaup.com<br />
Tue Gutes und rede darüber. Nicht alle Unternehmen<br />
haben ihre Hilfsbereitschaft auch per Mitteilung<br />
an <strong>die</strong> Redaktion öffentlich gemacht. Den an <strong>die</strong>ser<br />
Stelle ungenannten Unterstützern sei im Namen der<br />
Betroffenen dennoch herzlich gedankt.<br />
Anfang Juni war in vielen Teilen Süd- und Ostdeutschlands<br />
jede helfende Hand willkommen. Diese Aufnahme entstand<br />
in Torgau an der Elbe.<br />
Foto: Villeroy & Boch<br />
www.kuechenplaner-magazin.de
Markt + Menschen<br />
Der Standort an<br />
der Münchner<br />
Ludwig straße 6.<br />
Hier suchen und<br />
finden inzwischen<br />
Kunden<br />
aus der ganzen<br />
Welt ihre Küche.<br />
Fotos: Dross &<br />
Schaffer<br />
50 Jahre „Ludwig 6“<br />
Axel Schaffer,<br />
Geschäftsfüh rer<br />
von Ludwig 6,<br />
dem Stammhaus<br />
der<br />
Firmengruppe<br />
Dross &<br />
Schaffer, das<br />
jetzt seinen<br />
50. Geburtstag<br />
feierte.<br />
Mit rund 170 Anschlusshäusern<br />
zählt Dross & Schaffer heute zu den<br />
prägenden Vereinigungen der Küchenbranche.<br />
Das Stammhaus Ludwig<br />
6, benannt nach dem Standort<br />
an der Münchner Ludwigstraße 6,<br />
feierte nun ein rundes Jubiläum:<br />
Vor 50 Jahren wurden dort <strong>die</strong> ersten<br />
individuellen Küchen geplant.<br />
In den 1960er-Jahren konnte<br />
man seine Küche in Möbelhäusern<br />
oder ab Werk der Hersteller kaufen.<br />
Werner Köbrich und Herbert Dross<br />
aber waren Pioniere. Sie spürten,<br />
dass <strong>die</strong> Zeit reif war für individuelles,<br />
kreatives Küchendesign und<br />
eröffneten 1963 in der Münchener<br />
Ludwigstraße 6 Ausstellungsräume.<br />
Ein dazugehöriges Planungsbüro<br />
wurde am Odeonspatz unter der<br />
Leitung von Wilfried Schaffer angesiedelt.<br />
Schaffer war es auch, der<br />
<strong>die</strong> Expansion mit weiteren Küchenstudios<br />
vorantrieb. Heute gehören<br />
ca. 170 Häuser zur Firmengruppe<br />
Dross & Schaffer. Ludwig 6,<br />
das Stammhaus der Gruppe, war<br />
1963 eines der ersten Küchenspezialhäuser<br />
in Deutschland – und ist<br />
bis heute eine der ersten Adressen,<br />
wenn es um individuelles Küchendesign<br />
geht. „Küchen Dross“ hieß<br />
man bei Gründung, später dann<br />
„Die gute Küche“. Der Name war<br />
und ist der Anspruch.<br />
Blick weit nach vorn<br />
50 Jahre ist eine Marke zum Innehalten,<br />
doch eine klassische<br />
Rückschau ist offenbar nicht <strong>die</strong> Sache<br />
der Verantwortlichen. Die Vergangenheit<br />
sei nicht das Metier des<br />
Maßschneiders individueller Küchen,<br />
heißt es. „Unser Blick war und<br />
ist schon immer gen Übermorgen<br />
gerichtet gewesen“, sagt Axel Schaffer,<br />
Geschäftsführer von Ludwig 6.<br />
„Das galt für meinen Vater, wie auch<br />
für mich heute. Wir nutzen unsere<br />
Tradition und Erfahrung, um unseren<br />
Kunden Küchen mit dem Anspruch<br />
von morgen zu gestalten.“<br />
Zwölf Fachleute umfasst das<br />
Team. Sie verstehen sich als Vordenker,<br />
<strong>die</strong> aus der Küche etwas Besonderes<br />
machen. Innenarchitekten,<br />
Produktdesigner und Architekten<br />
gehören dazu, sie sortieren ganze<br />
Grundrisse neu – kurz: Sie schaffen<br />
individuelle Traumküchen. Für<br />
viele Küchenräume entwickelt das<br />
Team von Ludwig 6 gemeinsam mit<br />
Spezialisten technische Neuheiten.<br />
So holten sie sich in den vergangenen<br />
50 Jahren neue Werkstoffe ins<br />
Haus, warfen althergebrachte Konzepte<br />
um, experimentierten, veränderten<br />
und hebelten mit ihrem Tun<br />
eingefahrene Denkmuster aus.<br />
Kunst und Können<br />
So viel Kunst und Können<br />
spricht sich herum. Ludwig 6 gilt<br />
in München und über <strong>die</strong> europäischen<br />
Grenzen hinaus als gute<br />
Adresse für kreatives Küchendesign.<br />
Und für individuelle Küchenarchitektur:<br />
„Eine von Ludwig 6<br />
geplante Küche blickt über den Tellerrand<br />
hinaus und setzt auf eine<br />
maßgeschneiderte Raumlösung<br />
zum Kochen, Essen und Leben“, betonen<br />
<strong>die</strong> Kreativen. Heute kommen<br />
auch Kunden von New York<br />
bis Moskau in <strong>die</strong> Ludwigstraße 6,<br />
um manchmal das Unmögliche<br />
möglich machen zu lassen. „Die<br />
Leidenschaft für das Besondere ist<br />
unser Antrieb. Wer eine Küche will,<br />
kommt selten zu uns. Wer seine Küche<br />
will, der ist bei uns genau richtig.<br />
Seit nun 50 Jahren leben wir<br />
<strong>die</strong>se Philosophie mit Erfolg,“ unterstreicht<br />
Axel Schaffer.<br />
www.ludwig6.de<br />
8 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Quelle des guten<br />
Geschmacks.<br />
Küchenarmaturen von BLANCO.<br />
Reinheit des Wassers ist oberstes Gebot. Daher unterliegen BLANCO Küchenarmaturen<br />
strengen Qualitätskontrollen – für <strong>mehr</strong> Sicherheit und Hygiene. Optisch guten<br />
Ge schmack beweist auch das ausgezeichnete Design. Quelle für <strong>mehr</strong> Information ist<br />
das Internet.<br />
www.blanco.de
Markt + Menschen<br />
+++ Personalien +++ Personalien +++<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
6<br />
7 8<br />
9<br />
10<br />
11<br />
12<br />
13<br />
14<br />
+++ Dr. Andreas Hettich 1 , geschäftsführender<br />
Gesellschafter der Hettich<br />
Holding GmbH & Co. oHG, wird als Unternehmer<br />
des Jahres Ostwestfalen-<br />
Lippe 2013 ausgezeichnet. Die Auszeichnung<br />
wird alle zwei Jahre vergeben.<br />
Und zwar vom Verband „Die Familienunternehmer<br />
– ASU“ sowie der Bankenvereinigung<br />
Bielefeld. Die Preisverleihung<br />
findet am 7. November statt. +++<br />
Führungswechsel bei der Warendorfer<br />
Küchen GmbH: Mit Wirkung zum 15. Juli<br />
2013 hat Henning Kantner <strong>die</strong> Geschäftsführung<br />
des Küchenmöbelherstellers<br />
übernommen und Thorsten<br />
Prée 2 in <strong>die</strong>ser Position abgelöst.<br />
Kantner kennt den Küchenmarkt u. a.<br />
von Stationen bei Poggenpohl und<br />
SieMatic und soll den eingeschlagenen<br />
Kurs mit Ausrichtung auf das Luxusund<br />
Premiumsegment konsequent weiterführen,<br />
heißt es in einer Mitteilung<br />
des Warendorf-Inhabers CoBe Capital<br />
Deutschland. +++ Christian Burghardt 3 ,<br />
35, verstärkt den Gaggenau Außen<strong>die</strong>nst<br />
in der Region Süd im Bereich<br />
Nord-/Südbayern. +++ Adrian Grimm 4 ,<br />
37, hat zum 1. Juli <strong>die</strong> Nachfolge von<br />
Rainer Osmann angetreten. Und zwar<br />
als Produktmanager für Einbaugeräte<br />
der Marke Gorenje. Rainer Osmann habe<br />
das Unternehmen auf eigenen Wunsch<br />
verlassen, so der Hausgerätehersteller.<br />
Er war bei Gorenje auch langjährig als<br />
Key Account Manager für <strong>die</strong> Kunden der<br />
Küchenmöbelindustrie zuständig. +++<br />
Michael Geisler 5 , 39, ist bei Electrolux<br />
seit 1. Juni neuer Country Manager für<br />
Small Appliances Deutschland und Österreich.<br />
Er tritt damit <strong>die</strong> Nachfolge<br />
von Ingo Woda an, der zum Jahresende<br />
2012 das Unternehmen verlassen hat.<br />
+++ Jan Horst 6 , 39, übernimmt mit seiner<br />
Handelsagentur ab sofort das gesamte<br />
PLZ-Gebiet 2 für <strong>die</strong> Blauwasser<br />
Deutschland GmbH. Er betreut außerdem<br />
z. B. BAX Küchen, Hollweg Arbeitsplatten<br />
und Pyramis Spülen. +++ Zum<br />
3. Juni 2013 hat <strong>die</strong> Amica International<br />
GmbH <strong>die</strong> neue Position Key Account<br />
Manager für Österreich, Schweiz und<br />
Benelux geschaffen. Übernommen hat<br />
<strong>die</strong>se Aufgabe Marcel Kühn, 34, der sich<br />
um den sukzessiven Auf- und Ausbau<br />
der Marktposition kümmern soll. Unterstützt<br />
wird er von Anthony Bogaard, der<br />
seit 1. April als selbstständiger Handelsvertreter<br />
in Benelux <strong>die</strong> Vertriebskanäle<br />
des Küchenhandels für Amica bearbeitet.<br />
+++ Melina Meyer 7 , 25, verstärkt<br />
<strong>die</strong> Unternehmenskommunikation der<br />
EK/ servicegroup. +++ Dirk Dreser 8 ,<br />
50, hat am 1. Juli bei Haier Deutschland<br />
<strong>die</strong> Position „Market Director“<br />
übernommen. +++ Clarion Events<br />
Deutschland GmbH, Bielefeld, verstärkt<br />
ihr Führungsteam und hat Danila<br />
Avdiu 9 für <strong>die</strong> neu geschaffene Position<br />
des Portfolio Directors verpflichtet.<br />
+++ Die Küppersbusch Hausgeräte<br />
GmbH intensiviert zum 1. August<br />
mit Volker Brüning 10 <strong>die</strong> Kundenbetreuung<br />
im Saarland, in Rheinland-Pfalz<br />
sowie in Teilen von Nordrhein-Westfalen<br />
und Hessen. Bereits seit dem 1. Mai<br />
betreut Klaus Weigert 11 als Handelsvertreter<br />
Baden-Württemberg und <strong>die</strong><br />
Schweiz. +++ Adela Weiss 12 verstärkt<br />
seit dem 1. Juli 2013 <strong>die</strong> Sparte Laminate/<br />
Elemente der Westag & Getalit AG als<br />
Leiterin Produktmanagement und Design.<br />
In ihrer Funktion steuert sie zukünftig<br />
<strong>die</strong> Marktausrichtung rund um<br />
<strong>die</strong> Marken „GetaLit“, „GetaCore“ und<br />
„GetaStyle“ des Herstellers von Holzwerkstoff-<br />
und Kunststofferzeugnissen.<br />
+++ Stefan Zinn, 48, hat <strong>die</strong> Vertriebsleitung<br />
für den Bereich Industrie<br />
im Business Center Westeuropa der<br />
Pfleiderer-Gruppe übernommen. +++<br />
Seit dem 1. Mai 2013 verstärkt Jürgen<br />
Hochrein 13 <strong>die</strong> Vertriebsaktivitäten als<br />
Regionalleiter in Deutschland bei Varia,<br />
der Franchise-Schiene von DER<br />
KREIS. +++ Die Küppersbusch Hausgeräte<br />
GmbH komplettiert ihr Management-Team:<br />
Rolf Marcus Schuss 14 , 49,<br />
zeichnet nun als Leitung Finanzen für<br />
<strong>die</strong> Bereiche Finanzen, IT und Personal<br />
verantwortlich. +++<br />
Details zu <strong>die</strong>sen und weiteren Personalien sowie alle wichtigen Branchen-News lesen Sie<br />
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10 KÜCHENPLANER 7/8/2013
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Markt + Menschen<br />
Die Kanzlerin bei Miele<br />
„So ganz anders als im Fernsehen“, sei <strong>die</strong> Kanzlerin gewesen.<br />
So wird eine Miele-Mitarbeiterin in der Tagespresse<br />
zitiert. Mitte Juli stattete Angela Merkel dem Gütersloher<br />
Hausgerätehersteller einen Besuch ab. In sportlichen 80 Minuten<br />
tauschte sie sich mit Geschäftsleitung und Betriebsratsvertretern<br />
aus, erfuhr Details zur Energieeffizienz bei<br />
Hausgeräten, besichtigte <strong>die</strong> Waschmaschinen-Endmontage<br />
und ließ sich über <strong>die</strong> Vorzüge des Multi-Dampfgarens informieren.<br />
Von Dr. Reinhard Zinkann persönlich. Als besonderes<br />
Bonbon zeigte man ihr <strong>die</strong> noch geheimen IFA-<br />
Neuheiten. Unbestätigt blieb hingegen, ob <strong>die</strong> Kanzlerin<br />
heimlich Nachhilfe im „Immer besser werden“ nehmen<br />
oder sich gar im Miele-Labor auf 20-Jährige Lebensdauer<br />
(im Amt) testen lassen wollte. Auf jeden Fall machte Frau<br />
Entspannte Kanzlerin Merkel bei der Besichtigung der Endmontage<br />
von Miele-Waschmaschinen.<br />
Foto: Miele<br />
Dr. Merkel trotz des Zeitdrucks einen entspannten Eindruck. So<br />
ganz anders als oft im Fernsehen. (dib)<br />
www.miele.de<br />
Die bewegliche Küche von tielsa in der Umsetzung.<br />
Showroom für <strong>die</strong> bewegte tielsa-Küche<br />
Im Januar wurde sie auf der LivingKitchen noch als Stu<strong>die</strong> gezeigt,<br />
jetzt hat <strong>die</strong> „Bewegte Küche“ von der Alno-Tochter tielsa<br />
einen eigenen Showroom erhalten. Im Beisein zahlreicher Partner,<br />
Kunden und Vertreter des öffentlichen Lebens wurden am<br />
Alno-Standort in Pfullendorf <strong>die</strong> Türen zur 220-m 2 -Ausstellung<br />
geöffnet. Den Schlüssel dazu hatten Alno-Vorstand Max Müller<br />
und tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber. tielsa<br />
will in seiner Ausstellung „ein völlig neues Lebens- und Wohnkonzept“<br />
präsentieren. In dessen Mittelpunkt stehe eine Küche,<br />
„<strong>die</strong> mitdenkt und mit seinen Besitzern mitwächst“. Besonders<br />
verweist der Hersteller auf <strong>die</strong> TÜV-Zertifizierung des Systems.<br />
Insgesamt 24 Monate arbeitete das tielsa-Team an der Realisierung.<br />
Dennoch wisse das Team, dass <strong>die</strong>s nur der erste Schritt<br />
ist: „Wie wollen wir wohnen? Das ist <strong>die</strong> Frage, <strong>die</strong> wir uns bei<br />
tielsa täglich stellen“, sagte Hartmannsgruber. Klar sei: „Alles<br />
was wir für <strong>die</strong> bewegte Küche entwickeln, muss einfach zu be<strong>die</strong>nen<br />
und lernfähig sein.“ Deswegen sieht sich Hartmannsgruber<br />
nicht als klassischer Küchenbauer. „Wir sind Ideengeber, Einrichtungsberater,<br />
Softwareentwickler, Konzeptionierer. tielsa<br />
soll <strong>die</strong> Plattform werden, auf der sich Küchen als Mittelpunkt<br />
unserer Wohnwelt entwickeln. Bezahlbar in der Anschaffung,<br />
aber unbezahlbar im Gefühl.“<br />
www.tielsa.de<br />
Foto: tielsa<br />
DJ Ötzi machte Stimmung<br />
Die Neuheiten der Marken ewe, FM und Intuo<br />
prägten <strong>die</strong> Hausmesse 2013 in Pasching. Zahlreiche<br />
Handelspartner informierten sich über kreative Küchen-Neuheiten<br />
und Produkt-Innovationen. Zudem<br />
steht ein komplett neues Kommunikationspaket zur<br />
Verfügung. Dazu zählen <strong>die</strong> neuen Küchenkataloge<br />
2013, der Relaunch der bestehenden Websites, ein modular<br />
aufgebautes Bemusterungskonzept sowie impactstarke<br />
Verkaufsfördermaterialien. Auch <strong>die</strong> Ewe App<br />
„ewe eye inside“ stand erneut im Blickpunkt der Messe-Neuheiten.<br />
Diese fungiert als virtuelle Erweiterung<br />
des Ewe-Print-Katalogs und erlaubt den Zugriff auf<br />
Funktionsvideos, welche sich hinter ausgewählten Küchenbildern<br />
verbergen. Unterhaltsamer Höhepunkt am<br />
Donnerstagabend war der Auftritt von DJ Ötzi, der das<br />
Publikum begeisterte und mit seiner energiegeladenen<br />
Show für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Neben<br />
DJ Ötzi stand auch der Blonde Engel auf der Bühne des<br />
Abendevents. Der junge Entertainer strapazierte – wie<br />
gewohnt – mit seinen raffiniert witzigen Texten, viel<br />
Selbstironie und Improvisation <strong>die</strong> Lachmuskeln der<br />
600 geladenen Gäste. Moderatorin Bianca Fink führte<br />
charmant durch den Abend.<br />
www.ewe.at<br />
DJ Ötzi heizte den Gästen der Hausmesse ordentlich ein.<br />
Foto: Peter Christian Mayer, City-Foto<br />
12 KÜCHENPLANER 7/8/2013
+++ kurz & bündig +++<br />
Die Kesseböhmer-Gruppe, Bad Essen, blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück.<br />
Der Gruppenumsatz stieg 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Mio. auf über<br />
370 Mio. Euro. Daran beteiligt waren alle Tochtergesellschaften, wenn auch in unterschiedlicher<br />
Höhe. Beschläge für den Möbel- bzw. Küchenbereich und Ergonomietechnik<br />
/ Caravan erzielten einen Umsatz von über 175 Mio. Euro, der Bereich Warenpräsentation/Ladenbau<br />
setzte 195 Mio. Euro um. Die Mitarbeiterzahl in der Gruppe<br />
lag 2012 im Jahresdurchschnitt bei ca. 2100. www. kesseboehmer.de +++ Im Rahmen<br />
des 4. Händlerbeiratstreffen präsentierte <strong>die</strong> berbel Ablufttechnik GmbH <strong>die</strong> Geschäftszahlen<br />
für 2012. Und das mit Stolz, denn im Vergleich zu 2011 ist der Umsatz<br />
um 30 % auf nun 13 Mio. Euro gestiegen. Für das laufende Geschäftsjahr hat sich das<br />
Unternehmen gar 18 Mio. Euro Umsatz als Marke gesetzt. Aktuell beschäftigt berbel<br />
am Standort Rheine 75 Mitarbeiter. Geschäftsführer Peter Ahlmer betonte, <strong>die</strong> strategische<br />
Ausrichtung auf den Küchenfachhandel beibehalten zu wollen und <strong>die</strong> Individualität<br />
der Produkte weiter auszubauen. Für <strong>die</strong> area30 in Löhne (ab dem 14.<br />
September 2013) kündigte Ahlmer neben neuen <strong>Haube</strong>nmodellen ein gänzlich neues<br />
Produkt an. www.berbel.de +++ Mit einem Plus von 5,4 % konnte <strong>die</strong> Franke GmbH<br />
(Bad Säckingen) das Geschäftsjahr 2012 abschließen. So stieg der Nettoumsatz des<br />
Unternehmens von 69,4 Mio. Euro in 2011 auf 73,2 Mio. Euro in 2012. Die Franke GmbH<br />
ist eine Tochtergesellschaft der Artemis Group mit Sitz in der Schweiz. „Ein sehr<br />
erfreuliches Ergebnis“, kommentierte Klaus Stiegeler, Geschäftsführer der Franke<br />
GmbH, <strong>die</strong> Zahlen anläßlich der Bilanz-Presse-Konferenz in Stuttgart. Vor allem bei<br />
näherer Betrachtung der einzelnen Vertriebskanäle. So konnte Franke im Fachhandel<br />
– dem weitaus größten Vertriebskanal – satte 16 % und bei der Vermarktung über<br />
<strong>die</strong> Industrie rund 11 % zulegen. Am Standort Bad Säckingen beschäftigt <strong>die</strong> Franke<br />
GmbH derzeit 220 Mitarbeiter. Das Investitionsvolumen der GmbH betrug 2012 rund<br />
1 Mio. Euro. Für <strong>die</strong> Zukunft erwartet das Unternehmen einen weiteren Anstieg farbiger<br />
Fragranit-Spülen sowie Zuwächse im Segment <strong>Haube</strong>n. Hier sieht Franke einen<br />
„echten Druchbruch“. „Die konsequent verfolgte Design-Strategie in Verbindung mit<br />
einem herausragend guten Preis-/Leistungsangebot diverser neuer Modelle hat sich<br />
bezahlt gemacht“, so Stiegeler. www.franke.de +++ Trotz schwieriger Rahmenbedingungen<br />
legt <strong>die</strong> BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH für das abgelaufene<br />
Geschäftsjahr erneut Rekordzahlen vor. Die gute Geschäftsentwicklung führte 2012<br />
zu einer sehr soliden Bilanz. Der Konzernumsatz wuchs um 1,5 % auf 9,8 Mrd. Euro.<br />
Das Konzernergebnis stieg um rund 25 % auf 466 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich<br />
um 5,6 % auf 683 Mio. Euro. Eine erfreuliche Entwicklung zeigte auch der operative<br />
Cashflow. Weltweit hat der Konzern im vergangenen Jahr rund 700 zusätzliche Stellen<br />
geschaffen. „2012 war operativ ein sehr gutes Jahr für <strong>die</strong> BSH. Wir konnten unsere<br />
führende Marktposition weiter ausbauen. Das zeigt, dass wir mit der Strategie,<br />
uns auf <strong>die</strong> Wachstumsmärkte, Innovationen und Nachhaltigkeit zu konzentrieren,<br />
auf dem richtigen Weg sind“, sagte Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />
der BSH, auf der Jahrespressekonferenz in München. In <strong>die</strong>sem Zusammenhang<br />
gab Gutberlet auch bekannt, dass Dr. Karsten Ottenberg bereits zum<br />
1. 7. 2013, also drei Monate früher als im April angekündigt, <strong>die</strong> Nachfolge als Vorsitzender<br />
der BSH-Geschäftsführung angetreten hat. www.bsh-group.de +++ Auch <strong>die</strong><br />
Blum-Gruppe verzeichnet im per 30. Juni 2013 beendeten Wirtschaftsjahr 2012/2013<br />
ein Wachstumsplus. Das Unternehmen konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr<br />
um 55,78 Mio. Euro steigern. Das entspricht einem Plus von 4,4 % auf jetzt 1,317 Mrd.<br />
Euro. Im Jahresdurchschnitt waren 5749 Personen weltweit im Unternehmen beschäftigt.<br />
„Das vergangene Jahr war ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig unsere<br />
internationale Marktverteilung ist. Während wir in Westeuropa insgesamt eine<br />
flache Entwicklung des Umsatzes verzeichneten, haben sich alle anderen Marktregionen<br />
wie Osteuropa, Nordamerika und Asien positiv entwickelt“, beschreibt Geschäftsführer<br />
Gerhard E. Blum <strong>die</strong> Entwicklung der verschiedenen Märkte, <strong>die</strong> Blum<br />
weltweit beliefert. Weiter verschärft hat sich hingegen <strong>die</strong> bereits in den vergangenen<br />
Jahren festgestellte Kurzfristigkeit im Auftragseingang. Dieser Umstand erfordert<br />
sehr hohe Flexibilität in der Planung und in den Produktionsabteilungen. Dank<br />
der guten Zusammenarbeit aller Abteilungen konnten <strong>die</strong>se Herausforderungen sehr<br />
gut bewältigt werden. Die Gesamtinvestitionen für <strong>die</strong> Blum-Gruppe beliefen sich<br />
im Wirtschaftsjahr 2012/2013 auf 78,25 Mio. Euro, davon 65,67 Mio. Euro in Vorarlberg.<br />
www.blum.com +++<br />
7/8/2013<br />
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Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Mythen<br />
rund um <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
Von Dirk Biermann<br />
Dunsthauben können eine wunderbare Umsatzquelle<br />
sein. Und eine Gelegenheit, sich in der Region als<br />
ein Küchenspezialist zu profilieren, der es versteht,<br />
technisch wie optisch ein Highlight in der modernen<br />
Küche zu schaffen. Doch bevor <strong>die</strong> Münzen in der Kasse<br />
klimpern, gilt es mit einigen hartnäckigen Mythen und<br />
Halbwahrheiten aufzuräumen. Denn manche Fallgrube<br />
säumt den Weg zur optimalen <strong>Haube</strong>nlösung.<br />
14 KÜCHENPLANER 7/8/2013
7/8/2013 KÜCHENPLANER 15<br />
Foto: Elica
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Peter Ahlmer,<br />
Geschäftsführer berbel<br />
Ablufttechnik<br />
(www.berbel.de).<br />
Fotos (4): Biermann<br />
Mehr Leistung und bessere Effizienz bei geringeren<br />
Geräuschen und weniger Energie-Einsatz. Das ist der<br />
Maßstab, an dem sich moderne Dunsthauben messen<br />
lassen müssen. In den vergangenen Jahren hat <strong>die</strong><br />
Technik einen enormen Sprung gemacht. Längst vorbei<br />
sind <strong>die</strong> Zeiten, in denen <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> als schicke aber<br />
vergleichbar teure Kochfeldbeleuchtung galt. Dabei haben<br />
<strong>die</strong> Entwickler in der Industrie und <strong>die</strong> Planer in<br />
der Praxis einen anspruchsvollen Job. Denn bei Technik<br />
und Montage lässt sich niemals ungestraft an einer<br />
Stellschraube drehen, ohne dass an anderer Stelle<br />
Auswirkungen spürbar sind. Mehr Leistung ist oft<br />
mit <strong>mehr</strong> Geräuschen und einem höheren Energieeinsatz<br />
verbunden. Läuft hingegen alles gerade schön leise,<br />
kann es sein, dass ein anderer Parameter aus dem<br />
Ruder läuft. <strong>Haube</strong>nentwicklung ist das sensible Spiel<br />
mit Kubik, Pascal und Watt. Und <strong>die</strong> Auseinandersetzung<br />
mit der grundsätzlichen Frage: „Abluft oder Umluft?“<br />
Letztlich ist es stets ein Balanceakt, um für jedes<br />
Modell in der konkreten Küchenumgebung <strong>die</strong> optimale<br />
Ausgewogenheit herzustellen, damit Energie- und<br />
Leistungseffizienz stimmen.<br />
Was <strong>die</strong> Sache so kompliziert macht: Die geeignete<br />
<strong>Haube</strong> für alle Einsatzgebiete gibt es nicht. Stets<br />
kommt es auf <strong>die</strong> räumlichen Gegebenheiten an, auf<br />
<strong>die</strong> Art der Planung und <strong>die</strong> Kochgewohnheiten der Küchennutzer.<br />
Dem <strong>Küchenplaner</strong> kommt dabei eine besondere<br />
Rolle zu, denn im optimalen Fall findet er für<br />
den jeweiligen Kunden <strong>die</strong> passende Technik zum vorhandenen<br />
Raum – und das im gewünschten Design.<br />
Problematische Halbwahrheiten<br />
Schon <strong>die</strong>se kurze Einleitung zeigt: Fallgruben lauern<br />
auf dem Weg zum passenden Dunstabzug an jeder<br />
zweiten Ecke. Und das auch, weil sich einige Halbwahrheiten<br />
selbstständig gemacht haben, <strong>die</strong> in der Praxis<br />
massive Probleme verursachen können. Wenn <strong>die</strong> Dinge<br />
schlecht laufen, bleiben irritierte Planer und verärgerte<br />
Kunden zurück – in Zeiten des internetbasierten<br />
Empfehlungsmarketings kein schöner Gedanke.<br />
Drei der gängigsten Fallgruben-Themen der <strong>Haube</strong>nplanung<br />
haben wir ausgewählt und daraus bewusst<br />
überspitzte Thesen formuliert. Als „Mythen rund um<br />
<strong>die</strong> <strong>Haube</strong>“. Damit im Gepäck haben wir bei fünf renommierten<br />
<strong>Haube</strong>n-Spezialisten angeklopft und um<br />
eine Einschätzung gebeten. Dankenswerter Weise Zeit<br />
für praxisnahe Stellungnahmen genommen haben sich<br />
(in alphabetischer Reihenfolge der Unternehmen):<br />
<br />
klusiv<br />
-<br />
<br />
<br />
<br />
Mit <strong>die</strong>sen „Mythen“ haben wir unsere Gesprächspartner<br />
konfrontiert:<br />
1. Viel hilft viel: Worauf bei Tech nik auswahl und Ein-<br />
<br />
eine ungünstig dimensionierte <strong>Haube</strong>ntechnik drohen<br />
– bezüglich Geräuschentwicklung, Effizienz,<br />
Energieverbrauch und Gesundheit.<br />
2. Umluft ist besser als Abluft: Angesicht der sensiblen<br />
<br />
und Passivhäusern kommt <strong>die</strong> Umluft zu neuen Ehren.<br />
Allerdings wird <strong>die</strong> Umlufttechnik oft einseitig<br />
als „energiesparende“ Technik dargestellt und als der<br />
Abluft überlegen. Und das ohne weitere Aspekte zu berücksichtigen<br />
wie Kondensat- und Schimmelbildung.<br />
3. LED ist immer <strong>die</strong> beste Wahl: Leuchtdioden<br />
sind <strong>die</strong> Lichttechnik einer Zukunft, <strong>die</strong> im Grunde<br />
längst begonnen hat. Geringer Stromverbrauch,<br />
Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer sind schlagende<br />
Argumente für LEDs. Doch stimmt der Satz<br />
<br />
allem in <strong>die</strong>ser Ausschließlichkeit? Schließlich<br />
gibt es bei Leuchtdioden erhebliche Qualitätsunterschiede.<br />
Und teurer sind sie obendrein. Worauf<br />
sollten <strong>Küchenplaner</strong> bei der Auswahl achten?<br />
16 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Ursula Schock, Vertriebs leiterin<br />
Nord Gutmann-Exklusiv<br />
(www.gutmann-exklusiv.de),<br />
hier mit Patrick Schleicher,<br />
Vertriebsleiter Süd.<br />
Viel hilft viel<br />
<br />
Wie breit ist das Kochfeld? Ist es ein Gas-Kochfeld<br />
oder sind es Module mit einem Grill? Und wie häufig<br />
wird was darauf zubereitet? „Wir gehen im ersten<br />
Schritt stets von der Breite und der Art des Kochfelds<br />
aus, um <strong>die</strong> Anforderungen an <strong>die</strong> Motorleistung in-<br />
<br />
Eine deutliche Absage erteilt er einer Formel, <strong>die</strong> seit<br />
lich,<br />
dass das Raumvolumen 15-mal in der Stunde umzusetzen<br />
sei. „Das trifft heute noch weniger zu als<br />
sondere<br />
bei offenen Grundrissen werde dadurch viel zu<br />
viel Luft umgesetzt, <strong>die</strong> als Frischluft aufwendig wieder<br />
zugeführt werden muss. Zudem werde beim Ansatz<br />
der Raumvolumen-Formel häufig eine weit überdimensionierte<br />
Motorleistung errechnet. Das kostet unnötig<br />
viel Strom und kann durch Zugluftbewegungen der Ge-<br />
<br />
Berechnung des Raumvolumens ist, dass <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
dort effizient arbeitet, wo der Dunst erfasst werden soll.“<br />
Also direkt am oder über dem Kochfeld und nicht in der<br />
Leseecke hinten links auf der anderen Seite des Raums.<br />
Keine konkrete Vorgabe<br />
triebsleiterin<br />
Ursula Schock: „15 Raumluftwechsel in<br />
-<br />
gaben.<br />
Allerdings haben sich viele Fachleute lange Jahre<br />
dran angelehnt.“ Auch Ursula Schock lässt keine<br />
<br />
müsse zum Raum und zu den Kochgewohnheiten passen,<br />
sonst produziere eine zu hohe Motorleistung viel<br />
Lärm und unangenehme Zugluft. Selbst bei geschlossenen<br />
Küchenräumen. Als Beispiel nennt sie eine gängige<br />
Situation: Ein Küchenraum mit 9 m 2 Fläche bei<br />
einer Deckenhöhe von 2,40 m. Dies ergibt ein Raumvolumen<br />
von 21,6 m 3 . Bei einer <strong>Haube</strong> mit 950 m 3 Maximalleistung<br />
wären das fast 44 Raumluftwechsel in der<br />
Stunde. Für Gutmann besteht an <strong>die</strong>ser Stelle besonderer<br />
Erklärungsbedarf, denn das Unternehmen setzt<br />
durchgehend auf einen Standard-Motor mit 950 m 3<br />
Leis tung. Die argumentative Lösung: „In kleineren<br />
Räumen genügt bereits Leis tungsstufe 2 für den Dauerbetrieb.“<br />
Das reduziere <strong>die</strong> Geräusche deutlich und<br />
behielte genügend Leis tungsreserven für besondere<br />
Anlässe vor. Bei offenen Grundrissen werden <strong>die</strong> Anforderungen<br />
hingegen schnell komplexer und <strong>die</strong> interne<br />
Motorisierung könne an ihre Grenzen stoßen. Insbesondere<br />
bei Küchen-Wohn-Räumen mit einer nach<br />
oben offenen Galerie. „Aber dann bieten sich externe<br />
Motoren an“, so Ursula Schock.<br />
Eine angemessene Dimensionierung bei Motorleistung<br />
und Abluftführung hält auch Martin Staaks von<br />
senerfassung<br />
ist viel wichtiger als möglichst viel Luft<br />
umzuwälzen.“ Dem stimmt berbel-Geschäftsführer<br />
Peter Ahlmer vorbehaltlos zu und ergänzt, dass aus<br />
seiner Sicht <strong>die</strong> Dunstabzugshaube im optimalen Fall<br />
oberhalb des Kochfeldes zu positionieren sei: „Weil nur<br />
dann <strong>die</strong> Thermik des aufsteigenden Kochwrasens eine<br />
effiziente Erfassung unterstützt.“ Tobias Kruse nimmt<br />
<strong>die</strong>sen Gedanken auf und sagt: „Ziel sollte es stets sein,<br />
dass der Kunde mit Zufriedenheit kocht.“ Welche Bauart<br />
im Einzelfall <strong>die</strong> richtige sei, ergebe sich aus den<br />
Wünschen der Küchennutzer und der baulichen Situation<br />
vor Ort. Ob zum Bespiel eine Insel geplant oder<br />
eine Küchenzeile montiert wird. Auch <strong>die</strong> Deckenhöhe<br />
und <strong>die</strong> prinzipielle Möglichkeit für Trockenbauten<br />
seien zu berücksichtigen.<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 17
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Fred Grundmann,<br />
Produktmanager Dunstabzugshauben<br />
Miele Vertriebsgesellschaft<br />
Deutschland<br />
(www.miele.de).<br />
Foto: Miele<br />
Von Anfang an<br />
In einer kürzlich eingeführten Werbekampagne be-<br />
zeitig<br />
in <strong>die</strong> Bau- und/oder <strong>die</strong> Küchenplanung einzubeziehen.<br />
Mit <strong>die</strong>ser Meinung erntet er in unserem<br />
Expertenpool allenthalben Zustimmung. Stellvertretend<br />
verweist auch Fred Grundmann, Produktmanager<br />
<br />
Deutschland, darauf: „Welcher Dunstabzug <strong>die</strong> beste<br />
Wahl darstellt, hängt immer von den baulichen und<br />
konstruktiven Gegebenheiten vor Ort ab. Es ist unbedingt<br />
empfehlenswert, <strong>die</strong> Lüftungstechnik für Dunstabzugshauben<br />
schon bei der Bauplanung entsprechend<br />
zu berücksichtigt, denn <strong>die</strong> richtige Auslegung und Dimensionierung<br />
entscheidet letztlich darüber, ob <strong>die</strong> Bewohner<br />
sich später in ihrer Wohnung wohlfühlen werden.“<br />
Für den <strong>Küchenplaner</strong> könne es sinnvoll sein,<br />
eine Checkliste zu erstellen, <strong>die</strong> dann Punkt für Punkt<br />
durchgegangen wird. Die reinen Leistungsdaten sagen<br />
auch laut Fred Grundmann wenig über <strong>die</strong> tatsächliche<br />
Effektivität einer Dunstabzugshaube aus. Wichtiger<br />
als <strong>die</strong> maximale Leistung sei eine durchdachte<br />
Planung, bei der auch das Zusammenspiel von Kochfeld<br />
und Dunstabzug berücksichtigt ist. Diesen Punkt<br />
<br />
<strong>die</strong>ser Stelle ergänzt er: „Effizienz ist bei der <strong>Haube</strong>nplanung<br />
generell ein abstraktes Stichwort und kann sicher<br />
nicht allein mit der Motorleistung argumentiert<br />
werden.“ Was er aber wiederum keineswegs als Argument<br />
für zu niedrige Leistung verstanden wissen will.<br />
Kruse: „Aber technisch gute Komponenten wie z.B.<br />
eine professionelle Randabsaugung schaffen effiziente<br />
Ergebnisse auch bei niedrigen Leistungen.“ Der Hersteller<br />
berbel verweist zudem auf <strong>die</strong> natürliche Wirkung<br />
der Zentrifugalkraft, <strong>die</strong> berbel-<strong>Haube</strong>n „ohne<br />
lufthemmende Fettfilter“ auskommen lässt.<br />
Hinzu komme eine fachgerechte Installation. „Eine<br />
Reduzierung des Abluftquerschnitts, etwa von 150 auf<br />
125 Millimeter Durchmesser, kann auch <strong>die</strong> Leistung<br />
stark reduzieren und erhöht wie jede weitere Umleitung<br />
des Luftstroms <strong>die</strong> Geräuschentwicklung“, erläutert<br />
der Miele-Produktmanager Grundmann. Empfeh-<br />
<br />
von strömungsoptimierten Abluftleitungen.<br />
Externe Gebläse könnten <strong>die</strong> Geräuschentwicklung<br />
aus Grundmanns Sicht ebenso effektiv minimieren.<br />
„Der Abstand zwischen externem Gebläse und <strong>Haube</strong><br />
sollte dann aber mindestens fünf Meter betragen.“ Für<br />
<strong>die</strong> Installation einer Ablufthaube gelte grundsätzlich:<br />
Je kürzer <strong>die</strong> Wege, je weniger Bögen und je geeigneter<br />
<strong>die</strong> Abluftleitungen, desto effizienter und leiser arbeitet<br />
<strong>die</strong> <strong>Haube</strong>. Und das – da sind sich alle befragten<br />
Fachleute einig – ist wirklich kein Mythos, sondern<br />
nachweislicher Fakt.<br />
18 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Martin Staaks (Foto rechts),<br />
Leiter Marketing Naber,<br />
und Alfred Bruns, Leiter<br />
Produktentwicklung, vor der<br />
von Naber (www.naber.de)<br />
entwickelten Klimabox zur<br />
Simulation von Wärmebrücken.<br />
Umluft ist besser als Abluft<br />
Bis vor einigen Jahren schien es wie in Granit gemeißelt:<br />
Kochwrasen müssen ins Freie geleitet werden,<br />
damit in den Wohnräumen keine Gerüche belästigen<br />
oder Fettpartikel das blank polierte Mobiliar ruinieren.<br />
Alles andere sei Kinderkram. Doch dann wurde das<br />
Phänomen der sogenannten Energiekrise zum Dauerzustand<br />
und Strom, Gas und Öl immer teurer. Das Niedrigenergiehaus<br />
wurde erfunden, kurz darauf das Passivhaus.<br />
Tatsächlich scheint es wenig plausibel zu sein,<br />
aufwendig auf Wohlfühltemperaturen gebrachte Raumluft<br />
nach draußen zu pusten. Oder sorgsam gedämmte<br />
Gebäudehüllen für etwas Profanes wie einen Mauerkasten<br />
zu lä<strong>die</strong>ren. In <strong>die</strong>ser Stunde des Umbruchs<br />
trumpfte <strong>die</strong> Umlufttechnik auf. Immer <strong>mehr</strong> <strong>Haube</strong>nhersteller<br />
und viele Me<strong>die</strong>n feierten <strong>die</strong> Vorteile <strong>die</strong>ser<br />
Art der Luftfilterung. Die konzentrierte Überlegung dahinter:<br />
Luft, <strong>die</strong> im Raum verbleibt, muss nur einmal<br />
temperiert werden. Das spart viel vom kostbaren Heizstoff.<br />
Und einfach zu montieren sei <strong>die</strong> Technik auch.<br />
So mancher Planer ließ sich anfangs gern von der<br />
neu entfachten Euphorie rund um <strong>die</strong> Umlufttechnik<br />
anstecken Es schien aber auch unschlagbar praktisch<br />
zu sein: Hatte man doch keine Last mit kniffeligen Abluftwegen<br />
und durchbrochenen Außenwänden. Geruchsfilter<br />
rein, <strong>Haube</strong> montieren – fertig. Was indes an<br />
<strong>Aufmerksamkeit</strong> einbüßte: Ein funktionierender Dunstabzug<br />
kümmert sich nicht allein um Gerüche und Fette.<br />
Ein elementarer Bestandteil der Kochwrasen ist Kondensat,<br />
sprich: Feuchtigkeit. Wird <strong>die</strong>se nicht aus den<br />
Wohnräumen abgeführt, macht sie früher oder später<br />
Probleme. Beschlagene Fenster sind dabei noch das<br />
geringste Übel. Wie schnell sich Kondensat an kalten<br />
Wänden niederschlägt und als Schimmel zu blühen beginnen<br />
kann, wissen zum Beispiel <strong>die</strong> Produktentwickler<br />
von Naber. Unter Leitung von Alfred Bruns haben<br />
<strong>die</strong> Nordhorner eine Klimabox zur Simulation von Wärmebrücken<br />
gebaut, in der unter Laborbedingungen <strong>die</strong><br />
Auswirkungen von Kochprozessen dokumentiert werden.<br />
Und <strong>die</strong> Ergebnisse von Umluft- und Abluftführungen.<br />
Probeweise wurden zwei Töpfe mit Wasser gefüllt<br />
und <strong>die</strong>ses bei mittlerer Hitze eine Stunde kochen<br />
lassen. Das Ergebnis: Fast 1,5 Liter Wasser haben sich<br />
innerhalb von 60 Minuten in der Raumluft verflüchtigt<br />
und in der Klimabox abgesetzt. Da <strong>die</strong> Versuchsanlage<br />
mit einer komplett ausgestatteten Küchenzeile<br />
bestückt ist, konnten praxisnahe Schlüsse gezogen<br />
werden: Nicht nur <strong>die</strong> Scheiben beschlugen. Das Kondensat<br />
setzte sich bevorzugt an unzugänglichen Stellen<br />
mit großen Temperaturunterschieden ab – zum Beispiel<br />
hinter dem Geschirrspüler. Und das nicht nur deutlich<br />
sichtbar auf der Wandoberfläche sondern gern auch<br />
hinter der Tapete, wo <strong>die</strong> Feuchtigkeit lange Zeit unbemerkt<br />
ihr Unwesen treiben kann. „Da stellt sich doch<br />
<strong>die</strong> Frage“, resümiert Martin Staaks, „wie hoch <strong>die</strong> Folgekosten<br />
bei einer falsch eingesetzten Umlufttechnik<br />
wirklich sein können.“ Und zwar weit über <strong>die</strong> Kosten<br />
hinaus, <strong>die</strong> durch den <strong>mehr</strong> oder minder regelmäßig nötigen<br />
Wechsel des Aktivkohlefilters entstehen.<br />
Regenerierbare Geruchsfilter<br />
Apropos: Die Geruchsreduktion vorzugsweise per<br />
Aktivkohle ist ein zentraler Prozess bei der Umlufttechnik<br />
und wie Tobias Kruse (Novy), Ursula Schock (Gutmann)<br />
und Peter Ahlmer (berbel) übereinstimmend<br />
betonen, längst nicht <strong>mehr</strong> so teuer wie früher – dank<br />
regenerierbarer Filter. Diese Filter lassen sich im Backofen<br />
für weitere Leben fit machen und können so „einige<br />
Hundert Euro Wechselkosten sparen“ ( Tobias Kruse)<br />
im Vergleich zu dünnen Einweg-Filtermatten, deren<br />
Wirkung zudem <strong>mehr</strong> als zweifelhaft sein dürfte. Statt-<br />
20 KÜCHENPLANER 7/8/2013
dessen sei es „besonders wichtig“ ( Peter Ahlmer) einen<br />
Aktivkohlefilter mit einer maximalen Kohlemenge<br />
einzusetzen. „Idealerweise beinhaltet ein solcher Filter<br />
<strong>mehr</strong>ere Kilogramm Aktivkohle.“ Je nach Kochverhalten<br />
könnten <strong>die</strong> in berbel-<strong>Haube</strong>n eingesetzten Filter<br />
bis zu zwei Jahre verwendet werden. Technologisch<br />
betrachtet sieht Peter Ahlmer <strong>die</strong> Aktivkohle nach wie<br />
vor als das wirkungsvollste Medium zum Binden der<br />
Gerüche, <strong>die</strong> beim Kochen entstehen. Andere Hersteller<br />
setzen auf verwandte Techniken: Novy auf den Monoblock-Filter<br />
mit Kapillar-System, Gutmann auf Aktivsteinkohle-Wabenfilter<br />
mit fünfjähriger Nutzungsdauer,<br />
und Miele auf den Active AirClean-Kohlefilter (Details<br />
werden im folgenden „<strong>Haube</strong>n-Lexikon“ beschrieben –<br />
ebenso wie <strong>die</strong> Techniken Ionisation und Plasma-Norm).<br />
Abluft geht immer<br />
Peter Ahlmer weist aber auch darauf hin, dass es<br />
„kein gesetzliches Verbot für eine Ablufthaube in Passiv-<br />
oder Niedrigenergiehäusern gibt“. Wenn also <strong>die</strong><br />
Möglichkeit besteht, eine Abluftlösung zu wählen, sei<br />
<strong>die</strong>s seiner Ansicht nach weiterhin <strong>die</strong> beste Lösung.<br />
Allerdings sollte der Abluftweg nach draußen stets mit<br />
einem wärme- und schallgedämmten Mauerkasten<br />
ausgestattet werden, um im geschlossenen Zustand einen<br />
Energieverlust zu unterbinden. Der Hersteller berbel<br />
bietet für fast alle Modelle <strong>die</strong> Möglichkeit der Umschaltung<br />
EcoSwitch zwischen Umluft und Abluft an.<br />
„Damit entscheidet der Kunde selber, ob er beispielsweise<br />
beim Anbraten belastete Luft direkt nach draußen<br />
schickt oder an kalten Tagen sein geheiztes Gebäude<br />
dicht lässt und <strong>die</strong> Aktivkohle des Umluftfilters zum<br />
Reinigen der Luft nutzt.“ Gutmann bietet eine ähnliche<br />
Technik an, Naber und Novy ebenfalls. Und auch Fred<br />
Grundmann verweist in <strong>die</strong>sem Zusammenhang auf<br />
den speziellen Miele-Mauerkasten, der <strong>die</strong> Entstehung<br />
von Wärme-Kältebrücken verhindern und so Energieverluste<br />
etwa durch eindringende Kaltluft minimieren<br />
soll. „Dieser Mauerkasten hat den Blower Door-Test bestanden<br />
und ist damit für <strong>die</strong> Verwendung in Energiesparhäusern<br />
geeignet“, betont der Produktmanager.<br />
Wohnraumlüftung reicht nicht<br />
Allen gebrauchsabhängigen Differenzierungen zum<br />
Trotz, heißt <strong>die</strong> favorisierte Lösung in den meisten Fällen:<br />
„Wenn möglich: Abluft.“ Diese Lösung favorisieren<br />
grundsätzlich alle Gesprächspartner. Mit dem Zusatz:<br />
Sofern <strong>die</strong> geprüften Rahmenbedingungen grünes<br />
Licht geben. „Und auch wenn es Fakt ist“, so Fred<br />
Grundmann (Miele), dass „Umluft energiesparender<br />
ist als Abluft, weil <strong>die</strong> erwärmte Luft nur gefiltert und<br />
nicht dem Raum entzogen wird.“ Zumindest primär<br />
energiesparend, denn gelüftet werden muss auf jeden<br />
Fall, wie <strong>die</strong> Experten-Interviews im weiteren Verlauf<br />
zeigen werden.<br />
Um es aber noch mal deutlich zu sagen: Feuchtigkeit<br />
wird durch eine Umlufthaube nicht bzw. nur bedingt<br />
reduziert. Bei der neu auf der LivingKitchen vorgestellten<br />
Elica-<strong>Haube</strong> L’Original seien es laut Ursula<br />
Schock zwar immerhin rund 40 %. Aber das ist aktuell<br />
noch <strong>die</strong> Ausnahme. In modernen Gebäuden mit<br />
kontrollierter Wohnraumlüftung sei <strong>die</strong> Entfeuchtung<br />
kein großes Problem, weil <strong>die</strong> Feuchtigkeit über<br />
den steten Luftstrom abgeführt wird, so Grundmann.<br />
Doch auch wenn moderne Gebäude heutzutage in der<br />
Regel mit Wohnungslüftungen ausgestattet sind, ersetze<br />
<strong>die</strong>se Technik niemals eine Dunsthaube an der<br />
Kochstelle, macht Peter Ahlmer (berbel) zur Sicherheit<br />
noch einmal deutlich. Denn: „Diese Systeme sind aufgrund<br />
der geringen Leistungen nicht geeignet, um <strong>die</strong><br />
grundlegenden Aufgaben der Dunstabzugshaube zu<br />
übernehmen.“ Zwar könne <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> zum Zweck der<br />
Abluftführung prinzipiell an eine kontrollierte Wohnraumbelüftung<br />
angeschlossen werden, doch weiß<br />
Martin Staaks (Naber) aus zahlreihen Gesprächen zu<br />
berichten, dass „viele Hersteller von Wohnraumentlüf-<br />
Es beginnt<br />
mit einer<br />
Dunsthaube<br />
Gute Freunde einladen, etwas<br />
Besonderes kochen und dabei<br />
Lebensfreude spüren – das alles<br />
geht in Ihrer neuen Küche nur,<br />
wenn Sie sich schon bei der<br />
Planung für <strong>die</strong> richtige Dunsthaube<br />
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7/8/2013 KÜCHENPLANER 21
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Tobias Kruse, Geschäftsführer<br />
Novy Deutschland<br />
(www.novy-dunsthauben.de).<br />
tungsanlagen gar nicht glücklich sind, wenn feuchte<br />
Luft aus der <strong>Haube</strong> in ihre Luftkanäle gepustet wird“.<br />
Handelt es sich gar um Gebäude mit <strong>mehr</strong>eren<br />
Wohneinheiten, kennt Fred Grundmann (Miele) im Zusammenhang<br />
mit zentralen und dezentralen Lüftungsanlagen<br />
einen weiteren wichtigen Aspekt: „Dunstabzugshauben<br />
mit eigenem Lüfter können nur an<br />
dezentrale Systeme angeschlossen werden. Für zentrale<br />
Lüftungsanlagen muss <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> erst mit einer<br />
speziellen Elektronik ausgestattet werden, <strong>die</strong> <strong>die</strong> Verschlusskappen<br />
zum Abluftschacht öffnen oder schließen.<br />
Bei Miele gehört <strong>die</strong>se Ausstattung optional zum<br />
Programm. Ein Nachteil zentraler Lüftungsanlagen sei,<br />
dass der Benutzer <strong>die</strong> Intensität des Luftstroms nicht<br />
selber regulieren kann. „Zu beachten ist auch“, so Fred<br />
Grundmann, „ob es sich um Eigentum oder eine Mietwohnung<br />
handelt, was im letztgenannten Fall mit Vorgaben<br />
verbunden sein kann.“<br />
Grundverschiedene Ideen<br />
Auch für Ursula Schock ist der Fall im Grunde klar:<br />
„Wenn möglich, raten wir bei Gutmann zu Abluft“.<br />
Wohl wissend, dass kein System grundlegend besser<br />
ist als das andere. Was sich im Einzelfall eignet, sei<br />
immer individuell und hänge von den baulichen Gegebenheiten,<br />
der gewünschten Bauart und den Kochgewohnheiten<br />
ab.<br />
Ursula Schock macht aber auch darauf aufmerksam,<br />
dass es sich bei Abluft und Umluft um grundverschiedene<br />
Ideen handelt. Die Ablufttechnik kennt nur<br />
ein Ziel: Die in den Kochschwaden befindlichen Gerüche,<br />
Fette und Feuchtigkeit zu filtern und so schnell<br />
wie möglich hinauszukomplimentieren. Das ist <strong>die</strong> geforderte<br />
Kernkompetenz. Ohne zeitliche Kompromisse<br />
und mit aller nötigen Motorkraft. Dass ein solches Szenario<br />
<strong>die</strong> zuverlässige Versorgung mit Frischluft verlangt,<br />
versteht sich von selbst. Denn wenn Luft aus<br />
dem Raum ins Freie geschafft wird, entwickelt sich in<br />
den Wohnräumen ein Unterdruck – <strong>die</strong> Luft zieht sich<br />
durch alle Ritzen, selbst durch Steckdosen. Bei Räumen<br />
mit offenen Feuerstellen ist deshalb stets eine automatische<br />
Abschaltung bzw. ein Fensterkontaktschalter<br />
vorgeschrieben.<br />
In Abgrenzung zur „Alles muss raus und zwar<br />
sofort“-Politik der Ablufttechnik setzen Umlufthauben<br />
auf den Faktor Geduld. Die mit Fett, Kondensat<br />
und Gerüchen angereicherte Luft soll möglichst oft an<br />
der Filtertechnik vorbeistreichen, sodass bei jeder Begegnung<br />
weitere der unerwünschten Stoffe separiert<br />
werden können. Deshalb genügt bei Umlufthauben im<br />
Gegensatz zur Ablufttechnik eine geringere Lüfterleistung:<br />
Hier geht es also nicht um Schnelligkeit, sondern<br />
um Konstanz. Hinzu kommt ein Nachlaufsystem, das<br />
den Filterprozess kaum hörbar fortsetzt, auch wenn<br />
das Steak längst verzehrbereit auf dem Esstisch steht.<br />
„Eine Nachlaufautomatik gibt dem gesamten <strong>Haube</strong>nsystem<br />
samt Filtertechnik zudem <strong>die</strong> dringend nötige<br />
Zeit zu trocknen“, so Ursula Schock.<br />
Zeit fürs Lüften<br />
Und sie fügt hinzu: „Irgendwann ist aber auch bei<br />
Umluft einfach Zeit fürs Lüften, dann ist <strong>die</strong> verbrauchte<br />
Raumluft erneuerungsbedürftig und <strong>die</strong> Feuchtigkeit<br />
muss raus. Auch bei Niedrigenergiehäusern.“ Und<br />
in den vielen Wohnungen und Häusern ohne Lüftungsanlage<br />
erst Recht. Nicht nur Tobias Kruse (Novy) fragt<br />
sich an <strong>die</strong>ser Stelle: „Wie viel habe ich durch <strong>die</strong> Umlufthaube<br />
gespart, wenn ich nach dem Kochen oder<br />
Braten doch erst lüften muss? Dann ist <strong>die</strong> teuer erwärmte<br />
Raumluft ebenfalls draußen.“ Lüften bleibt<br />
also nach wie vor unerlässlich. Ursula Schock plä<strong>die</strong>rt<br />
ausdrücklich fürs kurzfristige Stoßlüften. „Fünf Minuten<br />
Querlüften sind besser als zwei Stunden das Fenster<br />
auf Kipp.“ Viel hilft viel erhält in <strong>die</strong>sem Zusammenhang<br />
eine völlig neue Bedeutung mit deutlichem<br />
Empfehlungscharakter.<br />
Zudem an <strong>die</strong>ser Stelle eine der anfangs nebulös angedeuteten<br />
Praxis-Fallgruben lauert. Oft ist in direkter<br />
Nähe des Kochfelds das Küchenfenster platziert. Und<br />
es scheint eine Art Automatismus zu sein, dass Koch<br />
22 KÜCHENPLANER 7/8/2013
oder Köchin das Fenster beim Kochen auf Kipp stellen.<br />
So können zwischen Kochfeld und <strong>Haube</strong> Luftverwirbelungen<br />
entstehen, <strong>die</strong> eine effiziente Wrasenerfassung<br />
erschweren. Und am Ende ist in der Wahrnehmung<br />
des Küchennutzers <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> schuld. Die Welt<br />
kann ungerecht sein.<br />
Bei Passivhäusern findet übrigens oft ein ähnlicher<br />
Vorgang statt – aber in <strong>die</strong>sem Fall systembedingt. Die<br />
kontrollierte Wohnraumbelüftung <strong>die</strong>ser Bauten arbeitet<br />
mit sanften Luftbewegungen. Diese Ströme können<br />
mit den aufsteigenden Wrasen an der Kochstelle kolli<strong>die</strong>ren.<br />
Dann hat der Nutzer den Eindruck, dass <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
nicht vernünftig arbeitet, dabei gibt es einen Luftstromkonflikt.<br />
„Dieses Problem ist nicht zu beseitigen“,<br />
erinnert Ursula Schock, „aber Planer sollten ein Auge<br />
darauf haben.“ Auch damit sie <strong>die</strong> passenden Argumente<br />
bei etwaigen Kundenreklamationen parat haben.<br />
Kochgewohnheiten erfragen<br />
„Umluft oder Abluft?“ Diese Frage erlaubt keine einheitliche<br />
Antwort. Allenfalls situationsbedingt nachvollziehbare<br />
Empfehlungen, wie <strong>die</strong> bisherigen Ausführungen<br />
zeigen. Für <strong>Küchenplaner</strong> ein Dschungel,<br />
in dem <strong>die</strong> Orientierung schon mal getrübt sein kann.<br />
Das frühzeitige Gespräch mit dem Bauträger zu suchen,<br />
ist sicher stets eine ratsame Idee. Zurück auf<br />
den ausgeschilderten Pfad einer sinnstiftenden <strong>Haube</strong>nplanung<br />
führt <strong>die</strong> Praxis selbst. Nämlich <strong>die</strong> Frage:<br />
Wie kocht ihr Kunde? Wird viel Fisch gebraten oder<br />
geruchs intensiv gegrillt, geht wenn möglich an Abluft<br />
nichts vorbei. „Diese Kochwrasen sollten besser raus“,<br />
meint auch Tobias Kruse (Novy). Stehen bei den Kunden<br />
hingegen eher geruchsneutralere Gemüsegerichte<br />
auf dem täglichen Speiseplan, kann auch <strong>die</strong> unkomplizierter<br />
zu montierende Umlufttechnik gute Dienste<br />
leisten. Wohlwissend, dass <strong>die</strong> Luftfeuchtigkeit stets<br />
im Auge behalten werden muss.<br />
Sinnliches Erleben<br />
Dieser „Wettbewerb der Systeme“ ist vielschichtig.<br />
„Dabei sollten wir aber nicht aus dem Auge verlieren“,<br />
sagt Ursula Schock, „dass Kochen auch ein sinnliches<br />
Erleben ist.“ Kochgerüche ließen sich niemals komplett<br />
eliminieren. „Und das sollen sie auch gar nicht“, fährt<br />
sie fort. Die Küche sei schließlich kein Raum, in dem wir<br />
wie unter Laborbedingungen leben wollen. „Aber wenn<br />
wir <strong>die</strong> schlimmsten Spitzen herausfiltern, ist schon viel<br />
gewonnen“, plä<strong>die</strong>rt sie für eine lebenspraktische Herangehensweise.<br />
Und sie ergänzt: „Mindes tens genauso<br />
wichtig wie <strong>die</strong> Technik, ist <strong>die</strong> Be<strong>die</strong>nung der <strong>Haube</strong><br />
durch den Küchennutzer. Vielleicht sogar noch wichtiger.“<br />
Deshalb empfiehlt sie bei Umlufthauben drei Dinge:<br />
Erstens <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> fünf bis zehn Minuten vorher einzuschalten.<br />
Zweitens <strong>die</strong> Filter regelmäßig zu säubern<br />
bzw. zu wechseln oder zu regenerieren. Sowie Drittens<br />
<strong>die</strong> Nachlaufautomatik zu aktivieren.<br />
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ABSCHEIDUNG
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
LED ist immer <strong>die</strong> beste Wahl<br />
LEDs werden auf absehbare Zeit andere Leuchtmittel<br />
ersetzen. Punkt. Keine weiteren Fragen, möchte<br />
man meinen, und Mythos Nr. 3 zu den Akten legen.<br />
Doch der Teufel steckt auch hier im Detail. „Zurzeit<br />
sind LEDs bei vergleichbarer Leuchtkraft und Farbqualität<br />
deutlich teurer als Halogen-Leuchtmittel“, nennt<br />
Fred Grundmann einen außerordentlich praktischen<br />
Aspekt. Dennoch gehöre ihnen zweifellos <strong>die</strong> Zukunft,<br />
ist er überzeugt, weil sie sowohl zur effektvollen Ambiente-Beleuchtung<br />
als auch zur Ausleuchtung des Kochfeldes<br />
<strong>die</strong>nen können. Miele setze bereits bei diversen<br />
<strong>Haube</strong>n LEDs als Stimmungslicht sowie zur Kochfeldausleuchtung<br />
ein. Diese Leuchtmittel wurden speziell<br />
für den Gütersloher Hausgerätehersteller entwickelt,<br />
sind auf 20 Jahre Lebensdauer getestet und tragen den<br />
Miele-Schriftzug.<br />
Bereits seit 2008 setzt berbel auf Lichtsysteme mit<br />
LED-Technologie. Und das konsequent. Vielfach niedrigere<br />
Verbrauchskosten im Vergleich zu herkömmlichen<br />
Lichtlösungen nennt Geschäftsführer Peter<br />
Ahlmer als Hauptgrund. Inzwischen seien alle berbel-<br />
Produkte ausschließlich mit LED-Technik ausgestattet.<br />
Dabei arbeite das Unternehmen mit „kompetenten<br />
Partnern“ zusammen, um <strong>die</strong> Langlebigkeit und <strong>die</strong><br />
hohen Qualitätsanforderungen der Marke zu gewährleisten.<br />
Dass <strong>die</strong> Zukunft „klar in Richtung LED geht“, davon<br />
sind auch <strong>die</strong> Verantwortlichen im Hause Gutmann<br />
überzeugt. „Im Moment sind wir jedoch noch mit<br />
verschiedenen Leuchtentypen breit aufgestellt“, erläutert<br />
Ursula Schock. Ähnlich wie Novy. Der belgische<br />
Hersteller verbaut Halogen- und Energiesparleuchten.<br />
Tobias Kruse kündigt für den Herbst aber auch Neuheiten<br />
mit LED-Beleuchtung an. Bei aller Euphorie für<br />
<strong>die</strong> sparsamen und langlebigen Dioden verweist Kruse<br />
erneut auf den bereits erwähnten Kostenaspekt. Aktuell<br />
beeinflusse LED den Preis der <strong>Haube</strong> maßgeblich,<br />
so der Novy-Geschäftsführer und fügt an: „Nicht jedes<br />
<strong>Haube</strong>nsegment verträgt das.“<br />
Zukunft ist jetzt<br />
Wie sehr das „Licht der Zukunft“ bereits in der Gegenwart<br />
angekommen ist, erläutert Martin Staaks<br />
( Naber) und verweist auf eine EU-Verordnung, <strong>die</strong> <strong>die</strong><br />
Produktion von „Halogenbirnen jeglicher Art“ ab 2016<br />
verbietet. „Schon seit drei Jahren investiert niemand<br />
<strong>mehr</strong> in <strong>die</strong> Halogentechnik“, sagt er. Martin Staaks<br />
hat sich bereits vor einigen Jahren intensiv in das<br />
Thema LED eingearbeitet und gilt als profunder Kenner<br />
von Markt und Technik. Auch wenn er ohne Einschränkung<br />
davon überzeugt ist, dass „LED das Licht<br />
der Gegenwart“ ist, weiß er um <strong>die</strong> erheblichen Qualitätsunterschiede.<br />
Es sei von den eingesetzten Bauteilen<br />
abhängig, ob ein solches Lichtsystem wirklich bis zu<br />
30 000 Stunden wartungsfrei und gleichmäßig leuchtet<br />
– so wie es der Mythos LED seit Jahren wispert. Maßgeblich<br />
entscheidend sei, wie <strong>die</strong> Kühlung funktioniert.<br />
LED wird der Einfachheit halber zwar gern als „kaltes<br />
Licht“ bezeichnet, das heißt aber nicht, dass keine Wärme<br />
auf der Platine entsteht. Das ist rein physikalisch<br />
schlicht unmöglich. Die Platine ist das Herzstück jeder<br />
LED, dort werden <strong>die</strong> Dioden zum Glimmen gebracht.<br />
Entscheidend für <strong>die</strong> Qualität ist <strong>die</strong> Ableitung <strong>die</strong>ser<br />
Wärme. Dies gelingt besonders gut über ein Gehäuse<br />
aus Alu, Metall oder Edelstahl. Kunststoffgehäuse<br />
sind laut Martin Staaks zwar nicht zwangsläufig ein<br />
Kriterium für mindere Qualität, jedoch müsse der Abstand<br />
zwischen Platine und Gehäuse dann großzügiger<br />
dimensioniert sein damit <strong>die</strong> Wärmeableitung funktioniert.<br />
Und das bei einer maßvollen Lichtmenge. Soll<br />
viel Licht erzeugt werden, geraten Kunststoffgehäuse<br />
schneller an ihre Grenzen als <strong>die</strong> Lösungen aus Metall.<br />
„Bei Billigwaren erhitzt sich oft <strong>die</strong> Platine zu stark“,<br />
erläutert der Naber-Produktenwickler. Dann kommt es<br />
zu einem erheblichen Lichtstromverlust und <strong>die</strong> betroffenen<br />
Dioden müssten gewechselt werden – was aber<br />
bauartbedingt nur im Verbund der kompletten Leuchte<br />
funktioniert. „Und dann ist der Vorteil bei den Verbrauchskosten<br />
schnell aufgebraucht“, kommentiert<br />
Tobias Kruse <strong>die</strong> Situation prägnant. Eine weiterführende<br />
Information am Rande: Wenn der in Lumen gemessene<br />
Lichtstrom unter 50 % der Ausgangsleistung<br />
sinkt, gilt <strong>die</strong> LED als defekt. Auch wenn sie noch zaghaft<br />
glimmt. Wir lernen: Die üppig gedeihenden LED-<br />
Vorschusslorbeeren Sparsamkeit und Langlebigkeit<br />
sind besser differenziert zu betrachten.<br />
Licht wirkt unterschiedlich<br />
Für Küchenhändler und <strong>Küchenplaner</strong> ist es schwierig,<br />
<strong>die</strong>se internen Qualitätskriterien zu erkennen.<br />
Selbst manche großen Gerätehersteller wissen nicht,<br />
aus welchen Quellen ihre Leuchtmittel stammen. Allein<br />
der Hinweis „Made in China“ sei jedenfalls kein<br />
ausreichendes Indiz dafür, dass es mit der Qualität hapere,<br />
so Martin Staaks. Dennoch: Nachfragen kostet<br />
nichts.<br />
24 KÜCHENPLANER 7/8/2013
KITCHEN<br />
SYSTEMS<br />
Deutlich <strong>mehr</strong> Einfluss für den Planer bietet <strong>die</strong> konkrete<br />
Lichtauswahl. Die Basics sind Kriterien wie Lichtmenge und<br />
Abstrahlwinkel, also ob das Kochfeld ausreichend hell und<br />
in der ganzen Breite ausgeleuchtet wird. Ein Kardinalfehler<br />
sei jedoch, <strong>die</strong> <strong>Haube</strong>nbeleuchtung isoliert von den anderen<br />
eingesetzten Lichtquellen zu betrachten. Konkret geht es um<br />
Lichttemperatur und Lichtfarbe, <strong>die</strong>, so Peter Ahlmer, „unbedingt<br />
in Abstimmung mit der restlichen Küche zu planen“<br />
sei. „Wenn <strong>die</strong>se Aspekte nicht zusammen passen, dann<br />
passt wenig, außer dass man dank LED Strom spart“, ergänzt<br />
Tobias Kruse.<br />
Für <strong>Küchenplaner</strong> wichtig sind also zwei Kriterien: 1. auf<br />
<strong>die</strong> Lichtfarbe zu achten, und 2. sich auf eine einheitliche<br />
Farbtemperatur aller in der Küche eingesetzten LEDs zu einigen.<br />
Orientierungsmaßstab ist der Wert in Kelvin. Je niedriger<br />
der Wert, desto wärmer; je höher <strong>die</strong> Kelvin-Zahl, desto kälter.<br />
Kerzenlicht z.B. hat 1500 Kelvin, eine Neon-Röhre 2700<br />
bis 4500 Kelvin, eine Halogenlampe 2700 bis 3500 Kelvin<br />
und Tageslicht bei schwach bedecktem Himmel 6800 Kelvin.<br />
Diese Lichttemperatur steht aber nicht für sich als autonomer<br />
Wert, sondern wirkt in der menschlichen Wahrnehmung extrem<br />
unterschiedlich – je nach Resonanzfläche, sprich: Möbelfront.<br />
Dazu Martin Staaks (Naber): Licht mit 5000 bis<br />
5500 Kelvin setzt weiße Flächen toll in Szene, lässt rötliche<br />
Kirschbaum-Fronten aber gräulich-blass wirken. „Das sieht<br />
fürchterlich aus“, weiß er aus umfangreichen Versuchsreihen.<br />
Und von zahlreichen Messepräsentationen. Denn Naber<br />
veranschaulicht <strong>die</strong>se Unterschiede bei der Lichtwirkung<br />
seit einigen Jahren plastisch mit speziellen Lichtboxen.<br />
Einstellbare Lichtwirkung<br />
Aktuell kommen <strong>die</strong> ersten LED-Leuchten auf den Markt,<br />
<strong>die</strong> sich nicht nur in der Helligkeit dimmen lassen, sondern<br />
<strong>die</strong> auch innerhalb des Weißbereichs verstellbar sind. Naber<br />
und Sedia Küchentechnik haben solche Leuchten Anfang<br />
Mai auf der Fachmesse küchenwohntrends in Salzburg vorgestellt<br />
und Elektra Ideen dazu jüngst auf der interzum in<br />
Köln. Mit <strong>die</strong>ser stufenlosen Wechseltechnik kann ein neutrales<br />
und kühles Weiß mit voller Lichtstärke als Arbeitslicht<br />
realisiert werden. Und wenn der gemütliche Teil des Abends<br />
beginnt – der ja immer öfter ebenfalls in der Küche stattfindet<br />
– hüllt <strong>die</strong> gleiche Lichtquelle das Ambiente in ein gemütliches<br />
Licht im Stil der bekannten Halogenbeleuchtung.<br />
„Flutlicht will dann schließlich kein Mensch“, so Martin<br />
Staaks augenzwinkernd. Das versteht man dann wohl unter<br />
einer leuchtenden Perspektive. Wahrlich zukunftsträchtig –<br />
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7/8/2013<br />
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für Perfektion setzt Franke seit über<br />
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Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Hochkarätig. „Bestes Produkt des Jahres 2013“ ist <strong>die</strong> Vollglasdeckenhaube<br />
„Asterion“. Der bereits <strong>mehr</strong>fach prämierte Vollglas-<br />
Deckenlüfter von Silverline überzeugte <strong>die</strong> Experten-Jury des Plus X<br />
Award und wurde nun mit dem Siegel für <strong>die</strong> Besten der Besten ausgezeichnet.<br />
Diesen Titel erhält ein Produkt, wenn es <strong>mehr</strong> Siegel erlangen<br />
konnte, als <strong>die</strong> übrigen Produkte seiner Produktgattung. Besonders<br />
stolz ist man bei Silverline zudem über <strong>die</strong> acht <strong>Haube</strong>n, <strong>die</strong><br />
für den internationalen Premiumpreis German Design Award 2014 nominiert<br />
sind. Als Wettbewerb der Wirtschaft für <strong>die</strong> Wirtschaft genießt<br />
der German Design Award hohes Ansehen. Nominiert wurden<br />
<strong>die</strong> Modelle: Alya Premium, Comet Premium, Asterion, Pandora<br />
Deluxe, Apollo Premium, Pegasus 120 Premium, Kassiopeia Deluxe und<br />
Titan Deluxe. (www.silverline24.de)<br />
Foto: Silverline<br />
Einfach mal wechseln. Individualität ist angesagt, auch bei<br />
der Küchenausstattung. Die Front der Designhaube „ Bauknecht<br />
Galerie“ kann je nach Stimmung, Lust und Laune mit ein paar<br />
einfachen Handgriffen ausgetauscht werden. Vier von Künstlerhand<br />
gestaltete Motive stehen zur Auswahl, jeweils 55 cm breit.<br />
Lüften kann das Gerät auch: Mit einer maximalen Leistung von<br />
570 m 3 – und das bei höchstens 61 Dezibel, so der Hersteller.<br />
(www.bauknecht.de)<br />
Foto: Bauknecht<br />
Auch für breite Kochfelder. Mit einer Breite von<br />
90 cm eignet sich <strong>die</strong> Kaminhaube DD9996B auch für<br />
Kochfelder über 60 cm Standardbreite. Schwarzglas<br />
sorgt für Eleganz, <strong>die</strong> vertikale Bauform für Kopffreiheit.<br />
Und der neue Inverter-Motor verspricht laut Hersteller<br />
AEG höchste Saugeffizienz in acht Leistungsstufen.<br />
Und das mit einem Geräuschwert von gerade<br />
einmal 35 Dezibel in der niedrigsten Leistungsstufe.<br />
Ausgestattet ist <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> mit dimmbaren LEDs und einer<br />
optischen Sättigungsanzeige für Fett- und Kohlefilter.<br />
(www.aeg.de)<br />
Foto: AEG<br />
26 KÜCHENPLANER 7/8/2013
;)<br />
Foto: Siemens<br />
Foto: Elica<br />
Gutes Design. Sweet, Tiffany und 35CC – so heißen drei<br />
preisgekrönte Dunsthauben von Elica. Sweet und Tiffany erhielten<br />
den iF Product Design Award 2013. Den Good Design<br />
Award 2012, verliehen von The Chicago Athenaeum, gab es<br />
für <strong>die</strong> Modelle 35CC (Foto) und noch einmal für Tiffany.<br />
„Diese Auszeichnungen verstehen wir als Würdigung unserer<br />
Leistungen, Design und Technik zu kombinieren“, erläutert<br />
Fabrizio Crisa vom Elica Design Center und Designer<br />
von Sweet, Tiffany und 35CC. Elica sei es gelungen, so Crisa,<br />
eine neue Sprache in <strong>die</strong> Küche einzuführen und <strong>die</strong> Dunstabzugshaube<br />
bezüglich Aussehen, Funktionalität und Ergonomie<br />
neu zu interpretieren.<br />
(www.elica.com)<br />
14. bis 19.09.2013<br />
9.00 bis 18.00 Uhr<br />
Stand E 30<br />
by<br />
HORST VOGT GmbH<br />
www.vogtwelt.de<br />
Bei uns wird <strong>die</strong> Küche<br />
zum Wohnraum!<br />
Freie Sicht. Mit seiner ersten versenkbaren Tischlüftung setzt<br />
Siemens auf ein freies Blickfeld an der Kücheninsel und <strong>mehr</strong><br />
Spielraum bei der Küchenplanung. Der Eleganz soll <strong>die</strong> Effizienz<br />
in keiner Weise nachstehen: Das maximale Fördervolumen beträgt<br />
800 m 3 /h. Dabei stehen drei Leistungsstufen im Normalbetrieb<br />
und zwei Boost-Stufen zur Verfügung. Eine über <strong>die</strong> gesamte<br />
Länge des Tischlüfters reichende LED-Flächenleiste leuchtet das<br />
komplette Areal des Kochfelds bis in <strong>die</strong> letzte Ecke hinein lückenlos<br />
aus. (www.siemens-home.de)<br />
7/8/2013
Flach über der Insel. Die Airforce-<strong>Haube</strong> F 142 Axial macht eine<br />
schlanke Figur über der Kücheninsel und fügt sich so harmonisch in<br />
das Gesamtbild der Küche ein. Neu entwickelte und besonders flache<br />
Axial-Motoren ermöglichen <strong>die</strong>sen filigran wirkenden <strong>Haube</strong>nkörper.<br />
Die Axial-Motoren saugen <strong>die</strong> Luft direkt durch <strong>die</strong> Filter an und geben<br />
sie ohne Umwege in den Raum zurück. Zum Einsatz kommen vier<br />
Motoren mit einer Gesamtleistung von 850 m 3 /h. Dabei begnügt sich<br />
<strong>die</strong> F 142 laut Hersteller mit einem Energieeinsatz von 90 Watt in der<br />
Intensivstufe. Be<strong>die</strong>nen lässt sie sich per progressive Touch- Control-<br />
Schaltung. Zehn Betriebsstufen sind möglich. Vier LEDs leuchten das<br />
Kochfeld aus. Die ebenfalls neu entwickelten Aktivkohlefilter arbeiten<br />
120 Betriebsstunden und können nach einer Reinigung in der Geschirrspülmaschine<br />
noch mal so lange verwendet werden. Die nötige<br />
Reinigung von Aktivkohle- und Fettfilter wird automatisch<br />
angezeigt. Airforce hat <strong>die</strong> neuen Axial-Motoren als erstes bei seinen<br />
Inselhauben verbaut. Denn 80 Prozent aller Inselhauben seien<br />
als Umlufthauben konzipiert, so der Hersteller. Die flache Bauform<br />
und der nicht vorhandene Kamin erzeugten nicht nur ein unauffälliges<br />
Gesamtbild, dadurch sei <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> auch einfacher zu montieren.<br />
(www.airforcespa.it)<br />
Foto: Berbel<br />
Foto: Airforce<br />
Runde Sache. Die Skyline Round schwebt an filigranen<br />
Stahlseilen im Raum und kann per Knopfdruck auf der mitgelieferten<br />
Fernbe<strong>die</strong>nung in <strong>die</strong> individuell passende Arbeitshöhe<br />
gebracht werden. Und zwar bis max. 800 mm von<br />
der Decke entfernt. Beim scharfen Anbraten mit Fett kann<br />
so <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> näher an der Kochstelle zum Einsatz kommen,<br />
als zum Beispiel beim Erhitzen von Nudelwasser. Gleichzeitig<br />
bleibt <strong>die</strong> flexible Kopffreiheit gewahrt. Nach dem Kochen<br />
kann <strong>die</strong> Skyline Round bis direkt unter <strong>die</strong> Decke<br />
gefahren werden und verschwindet so gänzlich aus dem<br />
Sichtfeld. Schwarzes bzw. weißes Glas sowie Chromstreifen<br />
an der Unterkante der <strong>Haube</strong> unterstreichen den exklusiven<br />
Charakter. Der Durchmesser der Skyline Round beträgt<br />
60 cm – damit ist sie laut berbel für Kochfelder bis maximal<br />
80 cm einsetzbar. Die neue Deckenlifthaube arbeitet mit der<br />
innovativen Center-Flow-Abscheidung. Details dazu: siehe<br />
Technik-Lexikon im Anschluss an <strong>die</strong>se Produktstrecke.<br />
(www.berbel.de)<br />
28 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Kompakte Inselhaube.<br />
An filigranen Stahlseilen<br />
schwebt <strong>die</strong> Inselhaube<br />
Mercury über dem Kochfeld<br />
und wirkt durch ihre<br />
Schlichtheit und <strong>die</strong> ausgewogenen<br />
Proportionen.<br />
Der Kubus ist wahlweise mit<br />
einem Gehäuse aus mattgebürstetem<br />
Edelstahl oder<br />
mit einer eleganten, mattschwarzen<br />
Pulverbeschichtung<br />
zu haben. Die Inselhaube<br />
misst 40 x 40 cm. Sie<br />
arbeitet mit Randabsaugung<br />
und verfügt über drei Leistungsstufen,<br />
<strong>die</strong> elektronisch<br />
über eine Fernbe<strong>die</strong>nung<br />
gesteuert werden. Im<br />
Innern filtern sogenannte<br />
„High-Performance Aktivkohle-Filter“<br />
<strong>die</strong> Kochwrasen.<br />
Und das mit einem Effizienzgrad<br />
laut Frank von<br />
bis zu 80 Prozent. Konzipiert<br />
ist das neue Design-Modell<br />
ausschließlich für den<br />
Umluftbetrieb – und daher<br />
auch bestens für den Einsatz<br />
in Niedrigenergie- und<br />
Passivhäusern geeignet.<br />
Eine automatische Rückstellung<br />
der Intensivstufe,<br />
eine Nachlauf- und Intervall-Lüftungsautomatik<br />
sind<br />
weitere Features. Im Kubus<br />
sind zwei Power-LEDs integriert.<br />
(www.franke.de)<br />
Foto: Franke<br />
Style & Lifestyle<br />
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<br />
<br />
<br />
<br />
@
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Ganz nach Wunsch. Die Inselhaube Cube gilt mit<br />
ihrer zeitlosen Formensprache als Design-Klassiker<br />
im Novy-Programm. Aber auch <strong>die</strong> besondere Ambientebeleuchtung<br />
macht sie zu einem Blickfang in<br />
der Küche. Zur LivingKitchen im Januar 2013 erweiterte<br />
Novy <strong>die</strong> Produktpalette <strong>die</strong>ser Dunsthaube. Die<br />
Außenmaße des Gehäuses bleiben mit 120 x 55 cm<br />
zwar unverändert, aber <strong>die</strong> eingebaute Dunsthaube<br />
bietet nun modulare Auswahlmöglichkeit. Neben<br />
der bisherigen Variante mit weißer Metalloberfläche<br />
und Halogenlicht gibt es ab sofort auch eine pflegeleichte<br />
Hartglas-Oberfläche mit Energiesparleuchten.<br />
(www.novy-dunsthauben.de) Foto: Novy<br />
Platz im Unterschrank. Die flache Bauweise der neu entwickelten<br />
Axial-Motoren bietet auch bei Downdraft-<strong>Haube</strong>n praktische Vorteile,<br />
wie Hersteller Airforce betont. Denn im Unterschrank geht damit kein<br />
zusätzlicher Platz verloren. Die gesamte Technik ist in das ein- und ausfahrbare<br />
Bauteil integriert. Dabei arbeiten <strong>die</strong> Motoren besonders sparsam.<br />
Selbst bei maximaler Lüfterleistung von 700 m³/h verbrauchen sie<br />
laut Hersteller nur 90 Watt. Die Steuerung erfolgt über eine progressive<br />
TSC-Schaltung mit zehn Leistungsstufen. Dass der Betrieb dabei besonders<br />
geräuscharm verläuft, dokumentiert der Hersteller im eigenen Labor<br />
am Stammsitz im italienischen Fabriano. Nicht nur <strong>die</strong> Axial-Motoren<br />
entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Auch <strong>die</strong> „High Efficiency<br />
Aktivekohlefilter“ seien von Grund auf neu entwickelt. Wenn <strong>die</strong> automatische<br />
Filtersättigungsanzeige blinkt, können <strong>die</strong> Filter einmal in der<br />
Geschirrspülmaschine regeneriert werden, bevor sie komplett getauscht<br />
werden müssen. So seien 240 Betriebsstunden möglich. Die Einbaumaße:<br />
860 mm breit und 125 mm tief. Die Downdraft-<strong>Haube</strong> ist eine reine Umlufthaube.<br />
(www.airforcespa.it)<br />
Fotos: Airforce<br />
30 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Foto: Neff<br />
ifa-berlin.com<br />
Stay in touch<br />
Fast wie schwebend. Die AirDeluxe-Esse will das Kochen<br />
<strong>mehr</strong> denn je zu einem sinnlichen Erlebnis machen: Ihr eleganter<br />
Kubus aus hochwertigem Edelstahl, der sich von einem<br />
tiefschwarz glänzenden, mit Edelstahl umrahmten, facettierten<br />
Glaspaneel abhebt, scheint in ergonomischer Kopffrei-<br />
Höhe über dem Kochfeld zu schweben. Das Paneel der Esse<br />
reicht weit hinunter bis zum Kochfeld, wo es als natürlicher<br />
und leicht zu reinigender Spritzschutz <strong>die</strong>nt. Für Sinnlichkeit<br />
sorge zudem das neuartige EmotionLight: Es ist als Extra erhältlich<br />
und setzt stimmungsvolle Akzente. Die Esse gibt es<br />
als Umluft- und Abluftvariante, das Hauptaugenmerk legt Neff<br />
jedoch auf <strong>die</strong> Umluftvariante. Das eingesetzte Dual CleanAir<br />
Umluftmodul verfügt über zwei Filtereinheiten. Besonders<br />
hebt der Hersteller <strong>die</strong> einfache Installation der Esse hervor:<br />
Dafür wurde das Wandbefestigungssystem EASY entwickelt.<br />
Die Aufhängvorrichtung gleiche leicht „schiefe“ Bohrungen<br />
mühelos aus, sodass das Gerät exakt in <strong>die</strong> Waagerechte gebracht<br />
werden kann. (www.neff.de)<br />
The global innovations show.<br />
7/8/2013
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Wie moderne Kunst. Bei der Wandesse AirDeluxe200 kommen<br />
auch ambitionierte Designliebhaber unter den Hobbyköchen auf ihre<br />
Kosten. Asymmetrische Edelstahl-Flächen bestimmen das Bild. Das<br />
wirkt wie moderne Kunst und soll auch davon inspiriert sein, betont<br />
Hersteller Neff. Ein ausgeklügeltes LED-Lichtkonzept sorgt für<br />
weitere nicht alltägliche Effekte. Trotz der extravaganten Optik soll<br />
<strong>die</strong> Leistung im Vordergrund stehen. Ob Abluft oder Umluft: Stets arbeitet<br />
ein bürstenloser Motor, der als besonders leistungsstark und<br />
energieeffizient gilt. EfficientDrive nennt Neff <strong>die</strong>se Antriebstechnologie.<br />
Kombiniert werden kann <strong>die</strong> 100 cm breite <strong>Haube</strong> mit dem<br />
CleanAir-Umluftmodul. (www.neff.de)<br />
Foto: Neff<br />
Carbon trifft Zeolith. In einem Ergänzungskatalog präsentiert<br />
Falmec seine aktuellen <strong>Haube</strong>n-Neuheiten. „Absolutes Highlight“<br />
sei der 120 cm breite Umluftdeckenlüfter Cielo (Foto) aus Sicherheitsglas<br />
in Extra-Weiß. Besonders hebt der Hersteller <strong>die</strong> einfache<br />
Montage hervor, <strong>die</strong> ohne weitere bauliche Maßnahmen<br />
auskomme. Ausgestattet ist <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> mit dem Kombifilter Carbon.Zeo.<br />
Diese technische Lösung verbindet Aktivkohle (Carbon)<br />
und Zeolith in einem Filtersystem. Zeolith hat <strong>die</strong> Fähigkeit, organische<br />
Verbindungen und Wasserdampf zu absorbieren. Ebenfalls<br />
neu im Sortiment ist <strong>die</strong> 90 cm breite Wandhaube Libra mit<br />
dem E.ion.-System. „E.ion sorgt für bis zu 95 Prozent weniger Gerüche“,<br />
so der Hersteller. Dazu gibt es Wandhauben mit besonders<br />
geräuscharmer NRS-Technologie. (www.falmec.de)<br />
<strong>Haube</strong>n passen ins Bild. Die beiden neuen <strong>Haube</strong>n aus dem<br />
Miele-Programm sind auf das Design der Einbaugeräte-Generation<br />
6000 abgestimmt. Die DA 6690 W ist eine Wand-Dekorhaube,<br />
und <strong>die</strong> DA 6690 D (Foto) ist für Kücheninseln bestimmt.<br />
Analog zu den anderen Einbaugeräten sind alle Be<strong>die</strong>nelemente<br />
als Touch-Tasten in <strong>die</strong> Glasblende des <strong>Haube</strong>nschirms integriert<br />
(kleines Foto). Zur Auswahl stehen <strong>die</strong> Optiken Edelstahl, Brillantweiß,<br />
Obsidianschwarz und Havannabraun. Ausgestattet<br />
sind <strong>die</strong> jeweils 90 cm breiten Geräte mit einem Gleichstrommotor,<br />
der laut Miele besonders energieeffizient arbeitet. Drei High-<br />
Power-LED-Strahler (bei der Insel-Dekorhaube sind es vier) stehen<br />
ebenfalls für einen stromsparenden Betrieb. Diese Leuchten<br />
wurden exklusiv für Miele entwickelt. Werkseitig sind <strong>die</strong> <strong>Haube</strong>n<br />
mit dem neuen Con@ctivity-Standard 2.0 ausgerüstet (siehe<br />
Technik-Lexikon im Anschluss). Beide Modelle können wahlweise<br />
auf Abluft oder in Verbindung mit einem nachrüstbaren Active<br />
AirClean-Kohlefilter mit Umluft betrieben werden. Die Edelstahlausführungen<br />
der <strong>Haube</strong> sind zusätzlich in einer Variante für den<br />
externen Betrieb erhältlich. (www.miele.de) Fotos: Miele<br />
Foto: Falmec<br />
Bionisch. Die von Naber aktuell in das COMPAIR ® flow-Programm<br />
integrierten Umlenkstücke „F-Bion 125 und 150“ optimieren<br />
<strong>die</strong> Strömungsleistung durch eine neue Raumgeometrie, <strong>die</strong><br />
sich am Fließverhalten natürlich mäandernder Flussläufe orientiert.<br />
Die Umlenkstücke werden werkzeugfrei an <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> angeschlossen<br />
und können mit den gängigen<br />
Flachkanalsystemen aus dem<br />
COMPAIR ® flow-Programm gleichen<br />
Querschnitts verbaut<br />
werden. (www.naber.de)<br />
32 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Ergoline für <strong>die</strong> Insel. Mit einer Inselhaube ergänzt berbel <strong>die</strong> Produktreihe Ergoline und<br />
will damit „den nächsten Schritt Richtung Green Kitchen“ gehen. Für <strong>die</strong>sen Anspruch steht<br />
<strong>die</strong> EC-Technologie, <strong>die</strong> in der Inselhaube Ergoline erstmals serienmäßig zum Einsatz kommt.<br />
Die neuen EC-Lüftermotoren seien wesentlich leichter und langlebiger als herkömmliche<br />
AC-Motoren, betont berbel. Und durch ihre hohen Wirkungsgrade ener giesparend dazu.<br />
Dank integrierter Steuerungselektronik kann <strong>die</strong> Motorendrehzahl stufenlos den jeweiligen<br />
Anforderungen angepasst werden. berbel: „Je nach Leistungsstufe ergeben sich Einsparpotenziale<br />
im Energieverbrauch von mindestens 40 % – in Stufe 3 verbraucht <strong>die</strong> Inselhaube<br />
Ergoline sogar 79 % weniger Energie.“ Darüber hinaus reduzierten sie den Körperschall und<br />
seien extrem leise. Ein weiteres Ausstattungshighlight der neuen Inselhaube ist <strong>die</strong> patentierte<br />
Back-Flow Technologie, <strong>die</strong> für eine besonders effiziente Wrasenerfassung steht. Die<br />
Inselhaube ist 110 cm breit und komplett aus hochwertigem Edelstahl und Glas gefertigt.<br />
Der Kunde hat <strong>die</strong> Wahl zwischen schwarzem oder weißem Dekorglas oder einem Edelstahlkorpus.<br />
Gegen Aufpreis lässt sich <strong>die</strong> Glasfläche in einer RAL-Farbe nach Wunsch gestalten.<br />
Neben einer Umluft- und Abluftvariante wird es <strong>die</strong> Inselhaube Ergoline auch mit der Hybridtechnik<br />
EcoSwitch geben. Diese Funktion ermöglicht den einfachen Wechsel zwischen<br />
Abluft- und Umluftmodus. (www.berbel.de)<br />
Foto: Berbel<br />
Noch flacher. „Im Segment der Decken hauben sind<br />
wir seit Längerem Europas Marktführer“, erklärt Tobias<br />
Kruse, Geschäftsführer der Novy GmbH. Um <strong>die</strong>se<br />
Position weiter zu festigen, präsentierte das<br />
Unternehmen mit einem neuen, flacheren<br />
Umlenkbogen <strong>die</strong> Möglichkeit, <strong>die</strong> Deckenhaube<br />
High’line noch flacher einzubauen.<br />
Damit sei bei externer Absaugung künftig lediglich<br />
eine Abhängungshöhe von 16,5 cm notwendig.<br />
Mit dem Flachen Umlenkbogen erfülle<br />
Novy den Wunsch vieler Planer nach flacheren Trockenbauten.<br />
(www. novy-dunsthauben.de)<br />
Foto: Novy<br />
<br />
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Neu:<br />
ecoStar<br />
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»Ich bin ein Luftkurort«*<br />
*<br />
eine Idee besser<br />
<br />
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eine Dunstabzugshaube, eine LED-Power-Leuchte, ein Energiesparschwein und<br />
* schnell und einfach zu installieren wie eine Deckenleuchte!
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Per Reibung filtern. Die Wandhaube L’Original verfügt<br />
über einen <strong>Haube</strong>nkörper in Carbon-Optik und ist in unterschiedlichen<br />
Farbvarianten bestellbar: in Weiß, Schwarz<br />
sowie in RAL-Farbe nach Wahl. Die Technik verzichtet auf<br />
einen Fettfilter und setzt stattdessen auf einen Kunststoffeinsatz,<br />
der in der Spülmaschine gereinigt werden<br />
kann. Wrasen werden per Reibung gesäubert. 40 % der<br />
Feuchtigkeit in den Kochwrasen kann <strong>die</strong> <strong>Haube</strong>ntechnik<br />
absorbieren, sagt der Hersteller. (www.elica.com)<br />
Foto: Elica<br />
Foto: Sedia Küchentechnik<br />
Staub adé. Dank der großen Filterflächen kann<br />
der Abzug Downair von Homeier große Fettmengen<br />
durch <strong>die</strong> Edelstahlschlitze absorbieren. Dabei<br />
lässt sich jedes Element des Abzugs ausbauen<br />
und reinigen. Dazu verfügt das Modell Downair<br />
über einen Ionisator: Mithilfe zweier Metallplatten<br />
werden negative Ionen produziert, <strong>die</strong> <strong>die</strong><br />
Staubpartikel binden und zu Boden sinken lassen.<br />
Dazu werden Pollen, Feinstaub und Zigarettenrauch<br />
aufgesaugt. Die Reinigung des Ionisators<br />
erfolgt im Geschirrspüler. Lieferbar ist der Dunstabzug<br />
in zwei Varianten: ohne Induktionskochfeld<br />
oder mit Induktionskochfeld, wobei ein flächenbündiger<br />
Einbau möglich ist. (www.homeier.com)<br />
Fast unsichtbar. Neu im Sortiment von Küppersbusch<br />
ist <strong>die</strong> 90 cm breite Downdraft-<strong>Haube</strong><br />
EDD 9960.0. Optional auch per Fernbe<strong>die</strong>nung lassen<br />
sich vier Leistungsstufen einstellen – inklusive einer<br />
Intensivstufe. Die Nachlauf-Automatik reinigt <strong>die</strong><br />
Luft auch nach dem Kochen und schaltet sich schließlich<br />
automatisch ab. Eine Filterwechselanzeige gehört<br />
ebenfalls zur Ausstattung. Mit der zur LivingKitchen<br />
Anfang des Jahres eingeführten „Individual“-Serie ergänzt<br />
Küppersbusch auch sein <strong>Haube</strong>nprogramm um<br />
drei Glas-Varianten, wahlweise in Schwarz und Weiß:<br />
Die Insel-Dunstabzugshauben IKDU 3900.0 sowie <strong>die</strong><br />
Kamindunstabzugshauben KD 9570.1 und KD 9610.1.<br />
Mit dem Konzept „Küppersbusch Individual“ setzt das<br />
Gelsenkirchener Unternehmen auf individuelle Wahlfreiheit.<br />
Die Kunden können das Design ihrer Geräte<br />
selbst bestimmen und somit ihrer Küche eine besondere<br />
Ästhetik verleihen. (www.kueppersbusch-hausgeraete.de)<br />
Foto: Küppersbusch<br />
34 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Abzug nach unten. Mit der Basic-Line präsentiert Bora einen haubenlosen<br />
Dunstabzug. Kochfeld und Abzug sind dabei kombiniert: Wrasen werden in<br />
der Mitte des Kochfelds abgesaugt, bevor sie ihrer physikalischen Natur entsprechend<br />
nach oben steigen. Die Basic-Line lässt sich laut Hersteller binnen<br />
weniger Minuten in jede Küche einbauen und ist sofort einsatzbereit. Die<br />
beweglichen Teile des Kochfeldabzugs lassen sich unkompliziert auseinander<br />
nehmen, Einströmdüse und Edelstahlfettfilter können in der Geschirrspülmaschine<br />
gesäubert werden. Eine Anzeige im zentralen Touch-Display<br />
meldet, wann der Aktivkohlefilter gewechselt werden muss. Die kompakte<br />
Kombination aus Kochfeld und Kochfeldabzug ist vorkonfiguriert und als Abluft-<br />
und Umluftsystem erhältlich. (www.bora-gmbh.de) Foto: Bora<br />
Foto: V-Zug<br />
Premira in sieben Versionen. Es gibt sie für <strong>die</strong> Wand,<br />
<strong>die</strong> Insel oder den Einbau: Die Modellreihe Premira zeigt<br />
sich wandelbar und ist in sieben Versionen erhältlich.<br />
Und das in Handarbeit hergestellt und in Top-Qualität,<br />
wie Hersteller V-Zug betont. Besonderer Pluspunkt: Im<br />
Umluftbetrieb sei der Geruchsfilter mit fünf Kilo Aktivkohle<br />
fünf Jahre wartungsfrei. Die maximale Lüfterkapazität<br />
beträgt 700 m 3 /h bei den Insel- und Wandhauben<br />
sowie 680 m 3 /h bei den Einbauhauben. Steuern<br />
lassen sie sich in vier Stufen. Eine integrierte Fettfilter-Reinigungsanzeige<br />
gehört ebenso zum Funktionsumfang<br />
wie eine Nachlaufautomatik und LED-Beleuchtung.<br />
Zum Programm zählen zwei filigran wirkende<br />
Inselhauben mit einer Fronthöhe von nur 55 mm. Es<br />
gibt sie in 100 und 130 cm Breite, wahlweise im Design<br />
ChromeClass oder Spiegelglas. Beide Modelle sind sowohl<br />
für Abluft- als auch Umluftbetrieb konzipiert. In<br />
90 bzw. 120 cm präsentieren sich <strong>die</strong> Wandhauben. Diese<br />
Geräte gibt es in den Gestaltungslinien FutureLine<br />
und Spiegelglas. Als Einbauhauben (Foto) für den verdeckten<br />
Einbau sind drei Modelle in 60, 90 und 120 cm<br />
Breite konzipiert. Sie verfügen über einen filigranen<br />
Glasauszugsschirm und lassen sich dezent in <strong>die</strong> Möbelfront<br />
integrieren. Sowohl <strong>die</strong> Wand- als auch Einbauhauben<br />
lehnen sich bei der weiteren Ausstattung<br />
an <strong>die</strong> Inselhauben an. (www.vzug.de)<br />
Augen und Nase auf. Ausgestattet sind <strong>die</strong> Dunstabzugshauben der Inspiration<br />
Range von Electrolux mit besonders leisen, dabei aber leistungsstarken<br />
Motoren. Ebenso mit automatischen Sensoren und individuell<br />
regelbarer LED-Beleuchtung. Die eingesetzten bürstenlosen Inverter-Motoren<br />
sparen demnach nicht nur rund 50 Prozent Strom, sie laufen auch<br />
deutlich leiser. Und das bei voller Leistung, so der Hersteller. Modellabhängig<br />
sind <strong>die</strong> Dunstabzugshauben der Produktlinie Inspiration außerdem<br />
mit neuester Sensortechnologie ausgestattet. Damit analysieren sie<br />
fortlaufend <strong>die</strong> Menge des Dunstes sowie dessen Temperatur und stellen<br />
sich nicht nur automatisch an und ab, sondern regulieren auch selbstständig<br />
<strong>die</strong> jeweils notwendige, optimale Abzugsleistung. Verfügbar sind verschiedene,<br />
auch extragroßen Breiten, sowohl für den Umluft- als auch für<br />
den Abluftbetrieb. Sie eignen sich für den Einbau, <strong>die</strong> Wandbefestigung<br />
oder als frei stehende Kochinsel-Lösungen. Ihr weißes LED-Display hinter<br />
schwarzem Glas entspricht der Optik der anderen Geräte der Linie Inspiration.<br />
Foto: Modell EFF80680BX mit Inverter-Technologie, LED und automatische<br />
Anpassung der Saugleistung. (www.electrolux.de)<br />
Foto: Electrolux<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 35
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
<strong>Haube</strong>nsortiment erweitert. Auf extravagante<br />
Formen und einen edlen Materialmix aus<br />
Edelstahl und Glas setzen <strong>die</strong> <strong>Haube</strong>n von Amica<br />
in 60 und 90 cm Breite. Konzipiert sind <strong>die</strong><br />
Geräte für Umluft- oder Abluftbetrieb mit Luftleistungen<br />
je nach Modell zwischen 415 und<br />
720 m 3 /h. Für Umluftbetrieb gibt es optional<br />
für alle drei neuen Modelle Kohlefilterkassetten.<br />
Eine der Neuheiten ist das Modell KH 17199 E<br />
(Foto) in Pure Black in 90 cm Breite. Die maximale<br />
Lüfterleistung beträgt 720 m 3 /h, <strong>die</strong> gemessene<br />
Geräuschentwicklung bewegt sich<br />
zwischen 35 und 66 dB. LED-Leuchten und Elektronik-Steuerung<br />
„SensorTouch Blue“ gehören<br />
zur Ausstattung. (www.amica-international.de)<br />
Leiser Einstieg. Mit der Wandhaube Salsa definiert Novy<br />
seinen Einstieg in <strong>die</strong> Welt der leisen Dunsthauben neu.<br />
Salsa sei preislich interessant und dennoch mit allem ausgestattet,<br />
was eine Novy ausmache, so der Hersteller. Die<br />
flache Wandhaube begnügt sich mit einer Gehäusehöhe von<br />
7,5 cm und hält sich auch bei den Geräuschen angenehm<br />
zurück: In mittlerer Gebläsestufe seien es lediglich 34 dB(A).<br />
Dies sei ein Geräuschwert, den selbst deutlich teurere Modelle<br />
oft nicht erreichten, so der Hersteller. (www.novydunsthauben.de)<br />
Foto: Novy<br />
Foto: Amica<br />
ActiveHeat-Sensor reguliert<br />
automatisch. Diese extragroße<br />
Inselhaube (Modell X92384MIO)<br />
hat AEG speziell für frei stehende<br />
Kücheninseln entwickelt.<br />
Ausgestattet ist sie mit<br />
einem MaxiFlow-Motor, der<br />
<strong>die</strong> Saugleistung eigenständig<br />
reguliert. Mithilfe des integrierten<br />
ActiveHeat-Sensors<br />
wird dabei <strong>die</strong> Leistungsstärke<br />
vollautomatisch an <strong>die</strong> Bedingungen<br />
im Kochbereich angepasst.<br />
Dazu analysiert der<br />
Sensor Temperatur und Feuchtigkeit<br />
des Dampfes und wählt<br />
eine entsprechende Betriebsstufe.<br />
Alternativ können <strong>die</strong><br />
Leistungswerte von bis zu 800<br />
Kubikmetern pro Stunde auch<br />
vom Benutzer stufenlos reguliert<br />
werden. (www.aeg.de)<br />
Foto: AEG<br />
36 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Foto: Biermann<br />
Startschuss für Plasma-<strong>Haube</strong>n. refsta meldet den Beginn der Serienfertigung<br />
von Dunsthauben mit plasmaNorm ® -Umluftfilter. Der<br />
<strong>Haube</strong>nimporteur aus Spenge hatte eine entsprechende Vertriebslizenz<br />
für Europa erworben. Acht Dunstabzugshauben aus dem refsta-<br />
Sortiment können aktuell mit den plasmaNorm ® Filtern ausgestattet<br />
werden. Im August beginnt <strong>die</strong> Auslieferung der ersten Bestellungen.<br />
Burkhard Stark, Geschäftsführer der refsta Handels GmbH, erläutert:<br />
„Mit den Plasma-Umluft-Filtern steht jetzt eine Filtertechnik<br />
zur Verfügung, <strong>die</strong> eine echte Alternative zur Abluft darstellt.“ Interessant<br />
sei <strong>die</strong> Technik beispielsweise in Passiv- und Niedrigenergiehäusern.<br />
Sprich überall dort, wo aus baulichen Gründen keine Abluft<br />
möglich ist. (www.refsta.de)<br />
Blickfang in Schwarz. Ein schräg gestellter Glasschirm<br />
in glänzendem Schwarz, nahtlos darin integrierte Touch-<br />
Be<strong>die</strong>nung und das Siemens-typische Lichtkonzept in<br />
Weiß und Blau. All das soll <strong>die</strong> neue 90-cm-Wandesse<br />
zu einem faszinierenden Blickfang machen. Die Technik<br />
folgt dem Design-Anspruch. Die maximale Lüfterleistung<br />
beträgt 750 m 3 /h, und <strong>die</strong> Beleuchtung erfolgt per dimmbarer<br />
LEDs. Von baulichen Gegebenheiten unabhängig ist<br />
<strong>die</strong> Neuheit durch ihren wahlweisen Abluft- oder Umluftbetrieb.<br />
Für eine effiziente Umlufttechnik bietet Siemens<br />
zudem das neue cleanAir-Umluftmodul an. (www.<br />
siemens-home.de)<br />
Foto: Siemens<br />
Komplett versenkbar. Dem<br />
Wunsch Küchen kaufender Kunden<br />
nach einer leistungsstarken<br />
Dunstabzugshaube, <strong>die</strong> sich dezent<br />
in das Küchen- und Wohnumfeld<br />
einfügt, entspricht Franke<br />
mit dem Downdraft-Modell<br />
Dawn. Die in einem Edelstahl-<br />
Rahmen gefasste schwarze Glasabdeckung<br />
fährt bei Bedarf stufenlos<br />
bis zu 40 cm aus der<br />
Arbeitsplatte heraus. Nach Gebrauch<br />
verschwindet <strong>die</strong> <strong>Haube</strong><br />
komplett in der Arbeitsfläche<br />
– abgedeckt von einer schwarzen<br />
Glasblende. Der Downdraft-<br />
Abzug arbeitet mit dreistufiger<br />
Randabsaugung plus Intensivstufe.<br />
Die Maximalleistung beträgt<br />
725 m³/h. Weitere technische<br />
Features: automatische<br />
Nachlauf-Funktion, Rückstellung<br />
der Intensivstufe, Sättigungsanzeige<br />
für Metall- oder Aktivkohlefilter<br />
sowie Power-LED-Beleuchtung.<br />
(www.franke.de)<br />
Foto: Franke<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 37
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
<strong>Haube</strong>nlexikon<br />
Von Aktivkohle bis Zeolith<br />
Monoblock-Aktivkohlefilter.<br />
Foto: Novy<br />
Alleinstellungsmerkmal oder herstellerübergreifende<br />
Technik: Unser<br />
<strong>Haube</strong>nlexikon erläutert ausgewählte<br />
aktuelle Begriffe und Technologien,<br />
<strong>die</strong> für <strong>die</strong> Kundenberatung wichtig<br />
sein können. Und zwar exemplarisch<br />
und ausdrücklich ohne Anspruch<br />
auf marktübergreifende Vollständigkeit.<br />
Beispiel: Miele gilt mit Con@ctivity<br />
als (der) Pionier auf dem Gebiet<br />
der leistungsangepassten Kommunikation<br />
zwischen <strong>Haube</strong> und Kochfeld.<br />
Inzwischen haben andere Hersteller<br />
ähnliche technische Lösungen im Programm.<br />
Diese Hersteller werden in<br />
unserem Lexikon aber nicht einzeln<br />
genannt. Gleiches gilt für Stichworte<br />
wie Randabsaugung, als deren Erfinder<br />
Novy gilt. Oder Ionisierung, Plasma-Technologie,<br />
Sensortechnik oder<br />
stromsparende Motoren. Ob <strong>die</strong> Luft<br />
nach unten (Muldenlüftung), zur Seite<br />
(Downdraft), nach oben (Wand-, Inselhaube<br />
/ Lüfterbaustein) oder ganz<br />
oben (Deckenhaube) gezogen wird,<br />
haben wir außen vor gelassen und uns<br />
auf <strong>die</strong> Technik dahinter konzentriert.<br />
Alle Beiträge sind mit der Quellenangabe<br />
gekennzeichnet – auch<br />
weil manche subjektive Einschätzung<br />
enthalten ist. Wegen der besseren<br />
Lesbarkeit wurde auf Beschreibungen<br />
wie „laut Hersteller“ oder<br />
„Herstellerangaben zufolge“ weitestgehend<br />
verzichtet. Sollte sich ein Hersteller<br />
mit seiner Vorreiterrolle unbeachtet<br />
sehen, bittet <strong>die</strong> Redaktion<br />
um eine kurze Nachricht per Mail<br />
an: d.biermann@kuechenplaner-magazin.de.<br />
Das gilt auch für wichtige<br />
technische Details. Wir liefern selbstverständlich<br />
nach.<br />
Aktivkohlefilter. Die grundsätzliche<br />
Wirkweise und der Nutzen von<br />
Aktivkohle sind seit vielen Jahren<br />
bekannt. Der poröse, brüchige Kohlenstoff<br />
verfügt über eine große innere<br />
Oberfläche und ist deshalb in<br />
der Lage, wie ein Schwamm unerwünschte<br />
Stoffe in einer chemischen<br />
Reaktion aufzunehmen und zu absorbieren.<br />
Zumeist Gase können so gereinigt<br />
werden, aber auch Flüssigkeiten.<br />
Für unser Thema maßgebend<br />
ist insbesondere <strong>die</strong> Aufnahme von<br />
geruchsintensiven Molekülen. Auch<br />
mit Ozon geht Aktivkohle neue Verbindungen<br />
ein: Kohlenstoff und Ozon<br />
reagieren zu Sauerstoff. Das ist für<br />
<strong>die</strong> Plasmatechnik ein wichtiger Aspekt,<br />
denn ein maßvolles Quantum<br />
Ozon wirkt zwar durchaus gesundheitsförderlich,<br />
zu viel davon kann<br />
aber <strong>die</strong> menschlichen Atemwege beeinträchtigen.<br />
Aktuell nutzen <strong>mehr</strong>ere<br />
Hersteller Aktivkohle in neuen Anwendungen,<br />
<strong>die</strong> deutlich effizienter<br />
wirken und dazu viel länger genutzt<br />
werden können, als <strong>die</strong> herkömmlichen<br />
Filtermatten. Dazu einige Beispiele:<br />
Monoblock-Aktivkohlefilter. Dabei<br />
handelt es sich um einen Aktivkohlefilter<br />
mit einer flexiblen Schicht<br />
von Millionen hochwirksamer Aktivkohlekugeln.<br />
Jede Kugel besitzt im<br />
Inneren eine spezielle Struktur mikroskopisch<br />
kleiner Kanäle in einer<br />
Art Porensystem. Gerüche werden<br />
hier nach den physikalischen Regeln<br />
der Aktivkohle gebunden. Darüber<br />
hinaus wirkt der Filter während des<br />
Kochvorgangs wasserabweisend. Ist<br />
der Filter gesättigt, wird er bei 120 °C<br />
für eine Stunde in den Backofen gelegt<br />
und ist danach wieder einsatzbereit.<br />
Und das zwölf Mal. (Novy)<br />
Active AirClean-Kohlefilter. Miele<br />
verwendet für den Umluftbetrieb katalytisch<br />
ausgestattete Active Air-<br />
Clean-Kohlefilter. Geruchsmoleküle<br />
lagern sich auch hier in den Mikroporen<br />
der Aktivkohle ein und werden in<br />
geruchsneutrale Moleküle umgewandelt.<br />
Gerüche werden so nicht nur gebunden,<br />
sondern neutralisiert. Vorteil:<br />
Wenn <strong>die</strong> <strong>Haube</strong> am nächsten Tag eingeschaltet<br />
wird, gibt sie keine Kochgerüche<br />
des Vortages <strong>mehr</strong> ab. (Miele)<br />
Steinkohle-Aktivkohle-Wabenfilter.<br />
Die einfache Regenerierbarkeit<br />
in handelsüblichen Backöfen so-<br />
38 KÜCHENPLANER 7/8/2013
wie eine lange Lebensdauer prägen<br />
<strong>die</strong> von Gutmann angebotenen Aktivkohlefilter<br />
auf Steinkohlebasis mit<br />
einem 12-fachen Wirkungsgrad gegenüber<br />
herkömmlicher Aktivkohle.<br />
Die Nutzungsdauer wird mit fünf Jahren<br />
angegeben. Hinzu kommt eine<br />
minimierte Geräuschbildung durch<br />
<strong>die</strong> laminare Strömung in den Wabenkanälen.<br />
Die Regeneration erfolgt<br />
im vorgeheiztem Backofen (200 °C)<br />
und dauert je nach Beladung von Geruchsstoffen<br />
ein bis zwei Stunden.<br />
Die Regenerationsbedürftigkeit der<br />
Aktivkohle-Wabenkörper hängt von<br />
der Kochintensivität ab, wobei eine<br />
Regeneration nach zwei bis drei Monaten<br />
empfohlen wird. Die optimale<br />
adsorptive Leistungsfähigkeit der<br />
Aktivkohle wird erreicht, wenn der<br />
Lüfter auf Leistungsstufe zwei oder<br />
drei betrieben wird. (Gutmann)<br />
HFH-Aktivkohlefilter. Im Verlauf<br />
des Jahres 2013 wird Franke einige<br />
seiner <strong>Haube</strong>n-Modelle mit einem<br />
neuen HFH-Aktivkohlefilter ausstatten.<br />
So hieß es im Januar auf der LivingKitchen<br />
mit dem Hinweis auf<br />
einen Effizienzgrad von bis zu 95 Prozent<br />
bei der Geruchsneutralisation.<br />
Dafür wird im <strong>Haube</strong>nkörper eine<br />
vergleichsweise großflächige Kohlefiltermatte<br />
integriert, sodass <strong>die</strong> Luft<br />
mit relativ geringer Geschwindigkeit<br />
durch das Filtermaterial strömt und<br />
so <strong>die</strong> Kontaktdauer der Geruchspartikel<br />
mit der Aktivkohle optimiert.<br />
Die HFH-Aktivkohlefilter-Kartusche<br />
lässt sich im Geschirrspüler reinigen<br />
und kann bis zu acht Mal reaktiviert<br />
werden. (Franke)<br />
Aktivkohle-Filterbox. Ein mit<br />
rund fünf Kilo Schüttkohle bestückte<br />
Aktivkohlefilter, deren Haltbarkeit<br />
Anbieter Berbel mit 350 Betriebsstunden<br />
angibt. Das ergibt je nach<br />
Kochverhalten eine Nutzungsdauer<br />
zwischen zwei und drei Jahre. Die<br />
anschließende Wartung erfolge im<br />
kostensparenden Nachfüllpack: Lediglich<br />
der Inhalt des Filters wird erneuert<br />
– <strong>die</strong> Filterbox selbst bleibt erhalten.<br />
(Berbel)<br />
Axial-Motor. Diese Motorenbauart<br />
hat sich seit vielen Jahren in<br />
den unterschiedlichsten Einsatzbereichen<br />
bewährt. Der italienische<br />
Hersteller Airforce hat nun zusammen<br />
mit EBM-Pabst eine besondere<br />
Variante für den Einsatz in Dunsthauben<br />
entwickelt. Prägend sind spezielle<br />
Energiesparmotoren (ESM) sowie<br />
effiziente und gleichfalls Ener gie<br />
sparende Ventilatoren. Für <strong>die</strong> neuen<br />
Axial-Motoren besitzt Airforce<br />
ein Patent. Die Leistungswerte der<br />
eingesetzten ESM-Motoren werden<br />
stets den jeweiligen Anforderungen<br />
angepasst. Zusammen mit den strömungstechnisch<br />
optimierten Rotoren<br />
aus Kunststoff könnten so gegenüber<br />
herkömmlichen Spaltpolmotoren<br />
Ener gieeinsparungen von <strong>mehr</strong> als<br />
65 % erzielt werden. Und das bei wesentlich<br />
höheren Leistungen. Airforce<br />
bietet <strong>die</strong>sen Axial-Motor derzeit<br />
in einer Inselhaube sowie einem<br />
Downdraft-Modell an. Die Technik<br />
soll eine effektivere Absaugung gewährleisten,<br />
da er <strong>die</strong> Luft auf kürzestem<br />
Weg direkt durch den Aktiv-<br />
Kohlefilter saugt und direkt wieder<br />
in den Raum abgibt. Eine spezielle<br />
Anordnung der Rotoren minimiere<br />
Luftverwirbelungen, sodass der Luftaustritt<br />
z. B. hinter der Downdraft-<br />
<strong>Haube</strong> bereits in geringem Abstand<br />
nicht <strong>mehr</strong> als störend wahrgenommen<br />
werde. Dank der besonders flachen<br />
Bauweise seien neue, schlanke<br />
Designlösungen möglich. Der Anbieter<br />
gewährt eine Garantie von 5 Jahren.<br />
(Airforce)<br />
Back-Flow Technologie. Bei<br />
schräg angeordneten Glasdekorhauben<br />
kann es durch das Zusammentreffen<br />
von heißem Wasserdampf<br />
auf <strong>die</strong> kalte Dekorfläche zu einer<br />
Kondensat- bis hin zur Tropfbildung<br />
kommen. Die von Berbel zum Patent<br />
angemeldete Back-Flow Technologie<br />
verhindert <strong>die</strong>s durch eine von<br />
unten nach oben angeordnete Belüftung<br />
der Dekorscheibe. Dabei wird<br />
an der Rückseite der <strong>Haube</strong> ein Teil<br />
der Luftmenge zurückgeführt und<br />
über <strong>die</strong> Glasfront geführt. Durch <strong>die</strong>se<br />
Sekundärbelüftung bleibt <strong>die</strong> Dekorfläche<br />
frei von Kondensaten. Zudem<br />
wird der Dunstwrasen gezielter<br />
in den Ansaugspalt gelenkt. Aktuell<br />
kommt <strong>die</strong> Back-Flow Technologie in<br />
den Modellen Kopffreihaube Ergoline<br />
sowie Inselhaube Ergoline zum Einsatz.<br />
(Berbel)<br />
Berbel-Prinzip. Dabei handelt es<br />
sich um <strong>die</strong> filterlose Reinigung des<br />
Kochdunstes mithilfe der Zentrifugalabscheidung.<br />
Der von Fett- und Ölpartikeln<br />
belastete Kochdunst wird stark<br />
beschleunigt und gezielt bogenför- Back-Flow mit Sekundärbelüftung. Foto: Berbel<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 39
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
CleanAir-Modul der BSH-Marken.<br />
Center-Flow.<br />
Foto: Neff<br />
Foto: Berbel<br />
mig umgelenkt. Die Zentrifugalkraft<br />
trennt nun <strong>die</strong> leichteren Luftpartikel<br />
von den schwereren Fett- und Ölpartikeln.<br />
Letztere werden dabei in eine<br />
Auffangschale aus Edelstahl abgeschieden.<br />
Dieser kann nach dem Kochen<br />
ausgewischt werden. Den langfristig<br />
geräuscharmen Betrieb und<br />
<strong>die</strong> hohe Qualität der Luftreinigung<br />
nennt der Hersteller als besonderen<br />
Vorteil. Der Fettabscheidegrad wird<br />
mit zertifizierten 95,8 % angegeben.<br />
Diese Technik ist patentiert. (Berbel)<br />
Center-Flow Abscheidung. Diese<br />
neue runde Anordnung der Zentrifugalabscheidetechnik<br />
arbeitet ähnlich<br />
der Back-Flow Technologie von Berbel<br />
mit einer Sekundärluftführung. Ziel<br />
ist es, den außen angeordneten Strömungskegel<br />
für den Wraseneintritt<br />
zu verstärken und den Dunst noch gezielter<br />
und effizienter zu erfassen. Dabei<br />
wird ein Teil der Luftmenge in der<br />
<strong>Haube</strong>nmitte zurückgeführt und aus<br />
einem zentralen, mittigen Auslass herausgeblasen<br />
und kreisförmig an den<br />
Rand gelenkt. Durch <strong>die</strong>se Sekundärbelüftung<br />
bleibe <strong>die</strong> Dekorfläche frei<br />
von Kondensaten und der Dunstwrasen<br />
werde noch gezielter in den Ansaugspalt<br />
gelenkt. Aktuell kommt <strong>die</strong><br />
runde Center-Flow-Abscheidung in<br />
der Deckenlifthaube Skyline Round<br />
zum Einsatz. (Berbel)<br />
CleanAir-Modul. Zur Living-<br />
Kitchen 2013 haben <strong>die</strong> Marken der<br />
BSH Bosch und Siemens Hausgeräte<br />
GmbH das CleanAir-Umluftmodul in<br />
der zweiten Generation vorgestellt.<br />
Dieses Modul ermöglicht den alternativen<br />
Umluftbetrieb. Die aktuelle Modul-Version<br />
verfügt über ein geschlossenes<br />
und edel wirkendes Design,<br />
das mit den Gestaltungsaspekten<br />
der neuen <strong>Haube</strong>nreihen harmoniert.<br />
Mit der klaren Form gehe zudem ein<br />
praktischer Vorteil einher, betont der<br />
Hersteller. Montage, Filterwechsel<br />
und Reinigung seien damit noch einfacher<br />
als zuvor. Das CleanAir-Modul<br />
verfügt laut Hersteller über eine<br />
95-prozentige Geruchsneutralisation.<br />
Die wechselfreie Betriebsdauer wird<br />
mit 12 Monate angegeben. Angeboten<br />
wird das Modul von den BSH-Marken<br />
Bosch, Siemens und Neff. (BSH)<br />
CleanCover. Als „<strong>Haube</strong> in der<br />
<strong>Haube</strong>“ bezeichnet Miele den Clean-<br />
Cover, der sich hinter den Fettfiltern<br />
befindet und alle scharfen Kanten<br />
und elektrischen Bauteile durch<br />
eine geschlossene, glatte und deshalb<br />
leicht zu reinigende Oberfläche<br />
verdeckt. So kommt der Anwender<br />
mit keinerlei stromführenden<br />
Kabeln oder Motorteilen in Kontakt.<br />
In <strong>die</strong>sem Zusammenhang verweist<br />
der Hersteller auch auf seine besonderen<br />
10-lagigen Edelstahl-Metallfettfilter.<br />
Die Decklage und der Filterrahmen<br />
bestehen aus hochwertigem<br />
Edelstahl. Zur Reinigung werden <strong>die</strong><br />
Filter in den Geschirrspüler gegeben.<br />
(Miele)<br />
Compair flow. „Kraftvoll Energie<br />
sparen“ überschreibt Naber <strong>die</strong> integrierte<br />
Leitkörper-Technologie, bei<br />
<strong>die</strong> Dunstströme im Kanal geglättet<br />
und mit den geringsten Druckverlusten<br />
nach außen geführt werden. Je<br />
nach Länge und Aufbau des Abluftkanals<br />
soll z. B. im COMPAIR ® flow<br />
150 bis zu 79 % weniger Druck verloren<br />
gehen im Vergleich zum herkömmlichen<br />
150er-Rundrohr. Dies<br />
führe einerseits zu einer Verbesserung<br />
der Abluftleistung und anderseits<br />
zu einer erheblich reduzierten<br />
Geräuschentwicklung in der Küche.<br />
Naber dokumentiert <strong>die</strong>se Vorgänge<br />
und Ergebnisse auf Fach- und Publikumsmessen<br />
im praktischen Feldversuch.<br />
(Naber)<br />
Con@ctivity 2.0. Dieses<br />
Miele-System passt <strong>die</strong> Saugleistung<br />
der Dunstabzugshaube automatisch<br />
dem tatsächlichen Geschehen auf<br />
dem Kochfeld an, indem es <strong>die</strong> voraussichtliche<br />
Wrasenbildung antizipiert.<br />
Bei Con@ctivity 2.0 kommunizieren<br />
<strong>Haube</strong> und Kochfeld über<br />
eine Funkübertragung miteinander.<br />
Allen Miele-Dunstabzugshauben mit<br />
Con@ctivity 2.0 liegt ab Werk ein<br />
Funkstick bei, der in ein beliebiges<br />
Con@ctivity-fähiges Kochfeld eingesetzt<br />
werden kann. Per Plug & Play.<br />
(Miele)<br />
Düsenabsaugung. Über ein im<br />
Mittelteil der <strong>Haube</strong> Tierra angebrachtes<br />
Edelstahlpaneel realisiert<br />
Gutmann <strong>die</strong> neuartige Form der sogenannten<br />
Düsenabsaugung. Dieser<br />
Effekt erhöhe <strong>die</strong> Strömungsgeschwindigkeit,<br />
welche den beim<br />
Kochvorgang entstandenen Schwaden<br />
in der Mitte der Esse konzentriert<br />
aufnimmt und anschließend abführt.<br />
(Gutmann)<br />
40 KÜCHENPLANER 7/8/2013
EcoSwitch. Umschalttechnik von<br />
Berbel, um <strong>die</strong> Abzugshaube im Sommer<br />
im Abluftbetrieb zu nutzen, und<br />
in den Winter-Monaten durch einfaches<br />
Berühren des Be<strong>die</strong>nfeldes auf<br />
Umluft umzuschalten. Dafür hat Berbel<br />
ein Gesamtsystem entwickelt aus<br />
<strong>Haube</strong> mit Aktivkohlefilter als Hybridversion<br />
und Mauerkasten. Somit<br />
lässt sich flexibel je nach Koch- oder<br />
Wettersituation in den passenden Modus<br />
schalten. (Berbel)<br />
Eco Vento Core. So nennt <strong>die</strong><br />
Berling GmbH einen auf Grundlage<br />
von zehn Patenten entwickelten Umluft-Lüfterkern<br />
für Dunstabzugshauben.<br />
Udo Berling, einst Mit-Gründer<br />
des Unternehmens Berbel in Rheine,<br />
hat <strong>die</strong> auf der LivingKitchen erstmals<br />
präsentierte Technik gemeinsam<br />
mit Professor Boiting sen. und<br />
der Fachhochschule Münster entwickelt.<br />
Öle und Fette, so heißt es, werden<br />
zu 99 % abgeschieden. Und das<br />
ohne Fettfilter. Im Umluftbetrieb<br />
werde <strong>die</strong> gereinigte Luft zur Geruchsfilterung<br />
durch einen Aktivkohlefilter<br />
und dann zurück in den<br />
Raum geführt. Der eingesetzte Motor<br />
verbrauche lediglich 80 % der Strommenge<br />
eines herkömmlichen Antriebs.<br />
Eine Fett- und Ölabscheidung<br />
von 99 % liest sich wahrlich beeindruckend.<br />
Möglich mache <strong>die</strong>s eine spezielle<br />
Konstruktion des Lüfterrades.<br />
Im Gebläse werde <strong>die</strong> Luft komprimiert.<br />
Dadurch kolli<strong>die</strong>ren kleinste<br />
Partikel, verbinden sich zu größeren<br />
Elementen und können abgeschieden<br />
werden. Die abrupte Änderung des<br />
Luftstromes bewirke <strong>die</strong> für eine Abscheidung<br />
notwendigen Fliehkräfte<br />
– was einen speziellen Fettfilter bzw.<br />
Filtermatten unnötig mache und damit<br />
zusätzliche Strömungsgeräusche<br />
reduziere. Das Gebläse selbst sei der<br />
Abscheider. Die als Fettauffangreservoir<br />
vorhandene Abscheidekammer<br />
könne entnommen und in der Spülmaschine<br />
gereinigt werden. Der Lüfterkern<br />
Eco Vento Core kann in alle<br />
herkömmlichen Dunstabzugshauben<br />
und auch in Küchenschränke eingebaut<br />
werden. Siehe Foto S. 42. (Berling)<br />
Geräuschmessung. Um dB(A)-Angaben<br />
unterschiedlicher Hersteller<br />
vergleichen zu können, müssen <strong>die</strong><br />
Werte nach der gleichen anerkannten<br />
Norm DIN EN 60704-2-13 angegeben<br />
werden. Die brauchbarste Aussage erhält<br />
man, wenn das Geräusch in jeder<br />
Leistungsstufe unter Angabe der Leistung<br />
(in m³/h) und des Drucks (Pa)<br />
angegeben wird. Ein Unterschied von<br />
10 dB(A) wird vom menschlichen Ohr<br />
als Halbierung bzw. Verdoppelung<br />
der Lautstärke wahrgenommen. Die<br />
Angabe Schallleistungspegel bezeichnet<br />
<strong>die</strong> Messung an der Schallquelle,<br />
also direkt am Gebläse. Der Schalldruckpegel<br />
wird in einer bestimmten<br />
Versuchsanordnung mit einem Abstand<br />
von 1 m zur Geräuschquelle gemessen.<br />
Bei Dunsthauben entspricht<br />
<strong>die</strong>s circa der Entfernung, in der man<br />
sich zum Motor aufhält. (Novy)<br />
Ionisierung. Falmec (E.ion),<br />
Homeier (Luft-Reinhaltungs-Zentren)<br />
und weitere Anbieter setzen<br />
auf den „klimatischen Luxus“ der<br />
Ionisierung. Durch <strong>die</strong> sogenannte<br />
kontrollierte bipolare Ionisierung<br />
werden atmosphärische Ionen<br />
erzeugt. Dieser Vorgang reduziere<br />
unangenehme Gerüche und bewirke<br />
ein wohltuendes Ionengleichgewicht.<br />
Das wiederum soll im hohen<br />
Maß zum Wohlbefinden und<br />
zur Gesundheit des Menschen beitragen.<br />
Den Hintergrund beschreibt<br />
Falmec so: In der typischen Umgebungsluft<br />
herrscht oft ein Ungleichgewicht<br />
elektrischer Ladungen – mit<br />
einem Übergewicht positiv geladener<br />
Ionen, hervorgerufen durch Zentralheizungen,<br />
Klimaanlagen, Rauch<br />
und statische Elektrizität. Diese Konzentration<br />
kann physiologische Störungen<br />
verursachen. Ein kurzer Ausflug<br />
in <strong>die</strong> Physik: Eine Ionisierung<br />
findet immer dann statt, wenn einem<br />
Atom oder Molekül ein oder <strong>mehr</strong>ere<br />
Elektronen entfernt werden. In der<br />
<strong>Haube</strong> kann <strong>die</strong>ser Prozess durch ein<br />
elektrisches Feld initiiert werden.<br />
Technisch betrachtet ziehen <strong>die</strong> Ionen<br />
in der Luft Schmutzpartikel an<br />
und übernehmen deren elektrische<br />
Ladung. Die nicht erwünschten molekularen<br />
Stoffe versuchen dadurch<br />
das elektrische Potenzial der Erde<br />
zu erreichen und fallen der Schwerkraft<br />
folgend nun wirkungslos hinab.<br />
In der Natur entstehen Ionen<br />
übrigens bei der Spaltung von Molekülen<br />
durch Sonnenlicht und Entladungen<br />
(Blitz), aber auch durch<br />
Luft- und Wasserbewegungen. Auch<br />
Falmec nutzt bei der patentierten<br />
E.ion-Technik für <strong>die</strong> Ionisierung der<br />
Raumluft ein bipolares elektrisches<br />
Feld. Die Ionisierung wirkt geruchs-<br />
<strong>Haube</strong> in der <strong>Haube</strong>: CleanCover.<br />
Foto: Miele<br />
COMPAIRflow mit integrierten Leitkörpern.<br />
Foto: Naber<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 41
Hausgeräte/<strong>Marktübersicht</strong> Dunstabzug<br />
Umluft-Lüfterkern Eco Vento.<br />
Foto: Berling<br />
Leuchtet das Blatt grün, ist <strong>die</strong> Luft rein.<br />
Foto: Falmec<br />
neutralisierend, weil organische Moleküle<br />
wie oben beschrieben aufgespalten<br />
und so aus der Luft entfernt<br />
werden. Die Technik neutralisiere<br />
flüchtige organische Verbindungen<br />
und wandele sie in CO 2<br />
und Wasser<br />
um. Darüber hinaus inaktiviere sie<br />
Viren, Bakterien und Allergene, indem<br />
sie deren äußere Membran aufbricht.<br />
Zudem mache sie Schimmel,<br />
Pilze und Sporen unschädlich, neutralisiere<br />
Tabakrauch und verringere<br />
den Feinstaub. Die Effizienz des Falmec<br />
E.ion-Systems wurde laut Hersteller<br />
durch Stu<strong>die</strong>n nachgewiesen<br />
und ist zertifiziert gemäß DIN<br />
EN 13725:2004. Tests im „Dynamic<br />
Olfactometry Laboratory“ (LOD), einer<br />
Analyse- und Forschungseinrichtung<br />
an der Universität von Udine<br />
und Mailand, dokumentierten bei<br />
günstigen Bedingungen eine Verringerung<br />
der Gerüche um bis zu 95 %.<br />
Ein Sensor registriert unerwünschte<br />
Stoffe in der Luft und stellt <strong>die</strong>se Information<br />
optisch dar: indem ein von<br />
hinten beleuchtetes Blattsymbol am<br />
<strong>Haube</strong>nkörper <strong>die</strong> Farbe wechselt.<br />
Werden <strong>die</strong> Luftbedingungen besser,<br />
ändert sich <strong>die</strong> Farbe langsam von<br />
Gelb nach Grün. Die Automatikeinstellung<br />
aktiviert <strong>die</strong> Abzugshaube<br />
sobald der Sensor eine Verschlechterung<br />
der Luftqualität feststellt –<br />
ganz unabhängig vom Kochvorgang.<br />
(Falmec)<br />
Eine zweite exemplarische Schilderung<br />
des Ionisierungsprinzips<br />
kommt von Homeier. Nach dem Ansaugen<br />
der Dünste werden <strong>die</strong> gröbsten<br />
Fettpartikel demnach in einem<br />
Aufprall-Filter aufgefangen. Die restliche<br />
Luft gelangt in den sogenannten<br />
„Ionisator“: Zwischen zwei magnetischen<br />
Metallplatten werden in<br />
einem elektrostatischen Feld negative<br />
Ionen produziert, <strong>die</strong> <strong>die</strong> schädlichen<br />
(überwiegend positiv geladenen)<br />
Schmutzpartikel binden und<br />
zu Boden sinken lassen. Dieser Vorgang<br />
ist vergleichbar mit der Luftsäuberung<br />
bei einem erfrischenden<br />
Sommerregen. Was auch Allergiker<br />
sehr zu schätzen wüssten. Der Ionisator<br />
selbst lasse sich einfach entnehmen<br />
und im Geschirrspüler reinigen.<br />
(Homeier)<br />
Zur Ergänzung sei als Anbieter<br />
von Ionisierungstechnik für<br />
Dunsthauben <strong>die</strong> Firma Anima-Metis<br />
GmbH aus Neuss genannt. Unter<br />
dem Markennamen ionismus<br />
( www.ionismus.de) werden leistungsangepasste<br />
Nachrüstsysteme für<br />
<strong>Haube</strong>n vertrieben. ( Anima-Metis)<br />
Plasmatechnik. Auch <strong>die</strong> Plasmatechnik<br />
setzt auf <strong>die</strong> chemischen<br />
Reaktionen der Ionisierung – wenngleich<br />
in einer vielfach konzentrierteren<br />
Form. Initiiert wird der Prozess<br />
durch hohe Temperaturen oder<br />
– wie bei der Umsetzung in Dunsthauben<br />
üblich – per Hochspannung<br />
von etwa 1500 Volt. Bei der Plasmaerzeugung<br />
wird durch eine ausgeklügelte<br />
Anordnung der Elektroden der<br />
gesamte Gasraum im Plasma-Modul<br />
elektrisch leitend. Das unterscheidet<br />
<strong>die</strong> Plasma-Technologie vereinfacht<br />
ausgedrückt vom verwandten Prinzip<br />
der Ionisierung. Die Technologie<br />
gilt als besonders effektive Möglichkeit<br />
zur Neutralisation von Gerüchen,<br />
weil selbst kleinste Moleküle aufgespalten<br />
und zersetzt werden können.<br />
Eine Geruchsbeseitigung von 99 % sei<br />
verbrieft, so ein führender Anbieter.<br />
In der Industrie und der Gastronomie<br />
kommt <strong>die</strong> Plasmatechnik als Umluftund<br />
Abluftversion seit <strong>mehr</strong>eren Jahren<br />
zum Einsatz. Die Basistechnologie<br />
dafür wurde maßgeblich mit dem<br />
Leibniz-Institut für Plasmaforschung<br />
und Technologie in Greifswald entwickelt.<br />
Das Institut gilt als „weltweit<br />
führend für Niedertemperatur-Plasmaphysik“.<br />
Anfangs wurde <strong>die</strong> Plasmatechnologie<br />
speziell in der Gastronomie<br />
eingesetzt, dann wurde sie von<br />
Manfred Langner (ehemals Airtec<br />
Competence GmbH, heute mit dem<br />
Unternehmen plasmaNorm GmbH am<br />
Markt) für Haushaltsanwendungen<br />
modifiziert. Langner beschäftigt sich<br />
bereits seit 1992 mit <strong>die</strong>ser Technologie.<br />
Grundsätzlich formuliert funktioniert<br />
<strong>die</strong> Luftreinigung per Plasmatechnologie<br />
in <strong>mehr</strong>eren Wirkstufen.<br />
Und zwar so: 1. Entfetten und Entfeuchten<br />
im herkömmlichen Edelstahlmetallsteckfilter,<br />
2. Zersetzung<br />
und Oxidation der Geruchsmoleküle<br />
im elektrischen Hochspannungsfeld<br />
(1500 Volt), 3. Reinigung der Abluft<br />
im Aktivkohlefilter zur Reaktion und<br />
Zurückhaltung aller Stoffe, <strong>die</strong> nicht<br />
in Stufe 2 erfasst wurden. Aktivkohle<br />
verlängert durch seine große Fläche<br />
<strong>die</strong> Reaktionszeit des Plasmas. Das<br />
Herzstück des Systems ist <strong>die</strong> zweite<br />
Stufe: Das Plasma-Modul. Die Aufspaltung<br />
der Geruchsmoleküle vollzieht<br />
sich in drei parallel geschalteten<br />
Hochvoltplasma-Kammern. Und zwar<br />
in sogenannte „reaktionsfreudige<br />
42 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Funktionsweise der Plasma-<br />
Technologie.<br />
Grafik: O+F<br />
Molekülbausteine“. Am Ende <strong>die</strong>ses<br />
Prozesses stehen <strong>die</strong> Ausgangsstoffe<br />
Wasser, Sauerstoff oder Kohlendi oxid.<br />
Zusätzlich würden Keime, Viren, Sporen<br />
und Bakterien zersetzt. Das im<br />
Plasma-Modul erzeugte Ozon wird<br />
bei der abschließenden Durchleitung<br />
durch den Aktivkohlefilter neutralisiert.<br />
Mit Sauerstoff als Ergebnis.<br />
Denn: Wenn Ozon und Kohlenstoff im<br />
Aktivkohlefilter zusammen kommen,<br />
sei <strong>die</strong>s ein physikalisch zwingender<br />
Prozess, so ein Anbieter. Während<br />
<strong>die</strong> Fettfilter aus Metall in Stufe 1 wie<br />
gewohnt etwa alle vier Wochen gereinigt<br />
werden sollten, regeneriere sich<br />
<strong>die</strong> Aktivkohle in Stufe 3 durch <strong>die</strong><br />
chemischen Reaktionen selbst und<br />
sei praktisch wartungsfrei. Eine Inspektion<br />
spätestens nach fünf Jahren<br />
wird dennoch empfohlen. Die Plasmatechnologie<br />
kann bei Abluft- und Umlufthauben<br />
eingesetzt werden, Haupteinsatzgebiet<br />
in Privatküchen ist<br />
jedoch der Umluftbetrieb. (plasma-<br />
Norm, O+F, refsta, Air Design)<br />
Randabsaugung. Dunsthauben<br />
mit Randabsaugung gelten als besonders<br />
effektiv. Entsprechend verbreitet<br />
wird <strong>die</strong>se Technik inzwischen von<br />
zahlreichen Herstellern eingesetzt.<br />
Der Kochdunst wird dabei durch einen<br />
schmalen Spalt am Rand der<br />
Dunsthaube angezogen und strömt<br />
anschließend durch <strong>die</strong> innen liegenden<br />
Filter. Dadurch steigert sich <strong>die</strong><br />
Luftgeschwindigkeit um das 7-Fache,<br />
sodass kein aufsteigender Kochdunst<br />
an der Abzugshaube vorbei ziehen<br />
kann. Schon in kleineren Gebläsestufen<br />
ist eine effizientere Absaugung<br />
<strong>die</strong> Folge, was besonders im Abluftbetrieb<br />
Antriebsenergie spart. Der<br />
Hersteller Novy aus Belgien gilt als<br />
Erfinder der Randabsaugung. Bereits<br />
seit den 1960er-Jahren setzt <strong>die</strong> Marke<br />
<strong>die</strong>se Technik ein. (Novy)<br />
Schalldämmung. Die Lautstärke<br />
des Gebläses kann durch verschiedene<br />
Maßnahmen zur Geräuschdämmung<br />
reduziert werden. Am wirksamsten<br />
sind Systeme, welche auch<br />
<strong>die</strong> hohen Frequenzen des Motors<br />
dämmen, denn <strong>die</strong>se empfindet das<br />
menschliche Ohr als besonders störend.<br />
Möglichkeiten zur Geräuschdämmung<br />
bieten z. B. das Ansaugsystem,<br />
das Motorengehäuse, der<br />
Schachtbereich oder <strong>die</strong> Umluftweiche.<br />
Die Schalldämmung sollte<br />
pflegeleicht und wartungsfrei sein.<br />
Beispielsweise sollte <strong>die</strong> Bodenplatte<br />
einer Randabsaugung nicht sichtbar<br />
mit Schaummaterial gedämmt sein,<br />
weil sich das Material unhygienisch<br />
mit Fett vollsaugen könnte. (Novy)<br />
Sil-K-Active. Diese Franke-Technologie<br />
reduziere <strong>Haube</strong>ngeräusche<br />
um 13 db(A). Dafür nimmt ein im Innern<br />
des <strong>Haube</strong>nkörpers installiertes<br />
Mikrofon den Schall auf und überträgt<br />
ihn auf einen Elektronikbaustein.<br />
Dieser errechnet ein Schallmuster<br />
mit entgegengesetzter Polarität<br />
und gibt es über einen Lautsprecher<br />
wieder. Das Ergebnis: Die Schallwellen<br />
löschen sich mittels destruktiver<br />
Interferenz gegenseitig aus und reduzieren<br />
so <strong>die</strong> Lautstärke. Zusätzlich<br />
verschiebt sich das Frequenzspektrum<br />
hin zu tieferen Tönen, <strong>die</strong><br />
als weniger störend wahrgenommen<br />
werden. (Franke)<br />
Volumenweiche. Gutmann hat<br />
eine Volumenweiche im Programm,<br />
<strong>die</strong> auf <strong>die</strong> Menge der zu reinigenden<br />
Luft reagiert. Bei Leistungsstufe eins<br />
und zwei werden <strong>die</strong> Kochwrasen im<br />
Umluftbetrieb durch <strong>die</strong> Aktivkohle<br />
geführt, umfangreichere Luftmassen<br />
– z. B. in der Intensivstufe – werden<br />
durch <strong>die</strong> Abluftkanäle ins Freie<br />
geleitet. (Gutmann)<br />
Zeolith. Falmec kombiniert in seinen<br />
„Carbon.Zeo filters“ Aktivkohle<br />
und Zeolith. Zeolith ist ein Mineral<br />
(Silikat) mit hoher Mikroporosität.<br />
Es besitzt eine hohe Fähigkeit, organische<br />
Verbindungen und Wasserdampf<br />
zu absorbieren. Dabei hilft <strong>die</strong><br />
charakteristische Struktur mit einer<br />
außerordentlich hohen Anzahl von<br />
Hohlräumen in den Kristallen. Die<br />
BSH setzt schon seit einigen Jahren<br />
Zeolith in Geschirrspülmaschinen<br />
ein, um a) den Trocknungsprozess<br />
zu optimieren und b) den Energieeinsatz<br />
zu verringern. Carbon.Zeo-Filter<br />
bedürften keiner speziellen Wartung.<br />
Bei normalem Gebrauch sollte man<br />
sie alle zwei Jahre regenerieren, empfiehlt<br />
der Anbieter, und nach vier Jahren<br />
austauschen. Regenerieren lässt<br />
sich der Filtereinsatz innerhalb von<br />
zwei Stunden bei 200 °C im Backofen.<br />
(Falmec)<br />
(Text: Dirk Biermann; Alle Angaben<br />
ohne Gewähr)<br />
www.kuechenplaner-magazin.de<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 43
Küchenfertigung/Trends<br />
Der Kunde entscheidet<br />
Individualität – das ist zurzeit das<br />
ganz große Thema, das durch <strong>die</strong><br />
gesamte Möbelbranche geistert.<br />
Das sieht auch Katrin de Louw<br />
so: „Niemand möchte <strong>mehr</strong> genau<br />
<strong>die</strong> gleiche Küche haben wie sein<br />
Nachbar“, sagt <strong>die</strong> Trendjournalistin<br />
und Innenarchitektin von neelsen<br />
designmanagement während des<br />
<strong>die</strong>sjährigen Trendfilter.<br />
Inspirationsquelle Trendfilter: Insgesamt kamen<br />
rund 130 Interessierte in den „Servicepoint A30“<br />
nach Bünde. Das ist Besucherrekord.<br />
44 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Katrin de Louw (Foto), Innenarchitektin und Trendjournalistin: „Wir können nicht <strong>mehr</strong> von einer einzigen Trendfarbe<br />
sprechen.“<br />
Fotos: Trendfilter<br />
Um das einzigartige Möbelstück<br />
zu schaffen und dabei genau ins<br />
Herz des Kunden zu treffen, hat<br />
der Hersteller <strong>mehr</strong>ere Möglichkeiten.<br />
Die offensichtlichste und<br />
wohl auch einfachste Methode ist<br />
dabei <strong>die</strong> Freiheit bei der Farbgestaltung.<br />
Denn ein gleiches Möbel<br />
nach persönlichem Wunsch<br />
akzentuiert, bringt gleich den gewünschten<br />
Effekt – nämlich <strong>die</strong> Individualisierung.<br />
Es findet derzeit<br />
also ein Wechsel statt: Nicht <strong>mehr</strong><br />
<strong>die</strong> Industrie gibt <strong>die</strong> Modefarbe<br />
vor, sondern der Kunde selbst entscheidet<br />
nach seinem eigenen Geschmack.<br />
„Aus <strong>die</strong>sem Grund können<br />
wir auch nicht <strong>mehr</strong> von einer<br />
einzigen Trendfarbe sprechen“,<br />
sagt Katrin de Louw: „Stattdessen<br />
muss immer das Gesamtbild aus<br />
Farb- und Wohnkonzept gesehen<br />
werden.“ Die Ausstellungen und<br />
<strong>die</strong> Neuheiten auf den Frühjahrsmessen<br />
ließen <strong>die</strong> Innenarchitektin<br />
zu <strong>die</strong>sem Entschluss kommen.<br />
Nichtsdestotrotz sind aber auch in<br />
<strong>die</strong>ser Saison einige Farben stärker<br />
vertreten als andere. „Pastelltöne<br />
sind beispielsweise ein ganz wichtiges<br />
Thema“, erklärt de Louw. Violett,<br />
<strong>die</strong> Farbe der Könige und der<br />
Macht, wirkt immer edel und ist<br />
ebenfalls auf dem Vormarsch genauso<br />
wie Petrol als eine wichtige<br />
Akzentfarbe. Trotz <strong>die</strong>ser noch nie<br />
da gewesenen Vielfalt und den unbegrenzten<br />
Möglichkeiten konnte<br />
<strong>die</strong> Trendjournalistin trotzdem<br />
eine Farbe des Jahres ausmachen:<br />
Dunkelgrün.<br />
Helle Hölzer sind im Kommen<br />
Aber: Das Gesamtbild bleibt<br />
dabei immer entscheidend. Denn<br />
eine Farbe hat beispielsweise<br />
gleich eine ganz andere Wirkung,<br />
wenn sie von einer anderen umrahmt<br />
wird. Ein Farbmix im Möbel<br />
und auf den Fronten wird immer<br />
stärker nachgefragt. Das<br />
Farbspiel wird dabei auch immer<br />
<strong>mehr</strong> von Reflexionen unterstützt.<br />
„Dabei ist Kupfer als Metall<br />
ganz weit vorne“, meint Katrin de<br />
Louw. Die Innenarchitektin stellte<br />
auf den Frühjahrsmessen auch<br />
einen Wandel von dunklen zu hellen<br />
Hölzern fest. „Dazu gehen vor<br />
allem junge Designer über. Das<br />
wird am Markt immer präsenter“,<br />
so <strong>die</strong> Trendjournalistin. Aber genauso<br />
wie bei der Vielfarbigkeit<br />
sei auch ein immer stärkerer Hölzer-Mix<br />
innerhalb eines Raumes<br />
zu erkennen.<br />
Dazu sind <strong>die</strong> Designer sehr experimentell<br />
mit den Werkstoffen.<br />
Dass Fußbodenmaterialien wie beispielsweise<br />
Fliesen auch <strong>die</strong> Oberfläche<br />
eines Tisches werden können,<br />
ist dafür nur ein Beispiel. Um<br />
<strong>die</strong> individuelle Note eines Möbels<br />
zu erreichen, entwickeln auch immer<br />
<strong>mehr</strong> Designer beschlaglose<br />
Modelle. „Dadurch wird auch eine<br />
höhere Flexibilität erreicht. Die<br />
Formen sind nicht <strong>mehr</strong> starr vorgegeben,<br />
sondern können sich verändern.<br />
Vor allem in den immer<br />
zahlreicher werdenden kleineren<br />
Wohnungen für Singles ist das von<br />
Vorteil. Denn dort wird jeder Zentimeter<br />
Wohnfläche gebraucht“, sagt<br />
<strong>die</strong> Innenarchitektin. Ein weiterer<br />
Trend, den de Louw festgestellt hat,<br />
geht zu akustischen Oberflächen:<br />
„Die werden ganz bestimmt von<br />
dem Office- in den Wohnbereich<br />
schwappen.“<br />
Rasante Entwicklung<br />
Neben Katrin de Louw referierte<br />
<strong>die</strong> Unternehmerin und Buchautorin<br />
Petra Fastermann über <strong>die</strong><br />
Chancen, <strong>die</strong> der 3-D-Druck für <strong>die</strong><br />
Möbelindustrie bietet. „Mit <strong>die</strong>sen<br />
Anlagen können <strong>die</strong> fili gransten<br />
Formen dargestellt werden“, sagt<br />
<strong>die</strong> Geschäftsführerin der Fasterpoly<br />
GmbH. Bekannte Beispiele<br />
dafür sind 3-D-gedruckte Lampen<br />
oder Vasen. Dabei hat sich <strong>die</strong> Technologie<br />
in den vergangenen Jahren<br />
rasant weiterentwickelt. „Ich bin<br />
mir sicher, dass der 3-D-Druck bereits<br />
in naher Zukunft einen gewaltigen<br />
Einfluss auf <strong>die</strong> Erzeugung<br />
von unseren täglichen Produkten<br />
haben wird“, erklärt Fastermann.<br />
So bietet <strong>die</strong> Technologie inzwischen<br />
auch beim Bau von größeren<br />
Möbeln neue Möglichkeiten. „Ich<br />
halte es für sehr wahrscheinlich,<br />
dass in den Möbelhäusern der Zukunft<br />
nur noch Möbel-Prototypen<br />
zu sehen sein werden“, meint Petra<br />
Fastermann. Von denen würden<br />
erst auf Bestellung weitere produziert.<br />
Und <strong>die</strong>se wiederum könnten<br />
individuell an <strong>die</strong> Kundenwünsche<br />
angepasst und jederzeit nach Bedarf<br />
verändert werden. Die Individualisierung<br />
ist damit noch <strong>mehr</strong><br />
KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 45
Küchenfertigung/Trends<br />
KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG<br />
Dr. Carl Naughton hielt einen Vortrag mit dem Thema: „Einfall statt<br />
Reinfall“ und erklärte auf anschauliche Weise <strong>die</strong> Arbeitsweise des<br />
Gehirns. Der ebenfalls ausgebildete Schauspieler erläuterte, wie<br />
Denkfallen entstehen und erklärte: „Während wir denken, dass wir<br />
denken, denkt unser Gehirn, was es will.“<br />
Trendfilter 2013<br />
Produktneuheiten, Trends und Design für <strong>die</strong> Möbelindustrie: Diese<br />
Themen stehen traditionell im Mittelpunkt des alljährlichen Trendfilters.<br />
Zu der Veranstaltung laden das Möbelzuliefernetzwerk „Servicepoint<br />
A30“ ins ostwestfälische Bünde ein. Dieses Jahr fand der Trendfilter<br />
zum siebten Mal in Folge statt. An <strong>die</strong> Veranstaltung angeschlossen<br />
ist eine 600 m² große Dauerausstellung. Dort zeigen <strong>die</strong> Netzwerker-<br />
Unternehmen innovative Materialien und Produkte für Möbel und<br />
Räume. Mit 137 Gästen stellte <strong>die</strong> Veranstaltung in <strong>die</strong>sem Jahr einen<br />
Besucherrekord auf und verzeichnete damit ein Plus von 24 Prozent gegenüber<br />
dem Trendfilter im Vorjahr. Neben der Innenarchitektin Katrin<br />
de Louw und Petra Fastermann von der Fasterpoly GmbH referierten<br />
auch Ulrich Malessa von der FSC (Forest Stewardship Council) Deutschland<br />
und Dr. Carl Naughton von der Braincheck GmbH. Als neues Netzwerkmitglied<br />
seit dem 1. Juli wurde SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS ® begrüßt.<br />
Das ist ein europaweites Netzwerk an glasverarbeitenden und<br />
glashandelnden Unternehmen mit <strong>mehr</strong> als 200 Standorten in Europa.<br />
Die Herbstveranstaltung Möbel-Visionen 2014 findet am 7. November<br />
2013 ebenfalls im „ Servicepoint A30“ in Bünde statt. (ap)<br />
www.servicepointa30.de<br />
<br />
<br />
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<br />
Wir bieten:<br />
Planungssysteme für Hersteller inkl. ERP und Maschinendaten<br />
Tablet-PC Lösungen für iPad, Android, Windows als Verkaufstool<br />
Interior-Design für den Handel<br />
Verkaufssysteme<br />
gegeben. „Und“, sagt <strong>die</strong> Unternehmerin,<br />
„dadurch ist <strong>die</strong> Technologie auch umweltfreundlich<br />
und nachhaltig, da nur<br />
dann Materialien verarbeitet werden,<br />
wenn sie tatsächlich gebraucht werden.“<br />
Große Chancen für kleinere Designer<br />
Insbesondere kleineren Möbelproduzenten<br />
oder -designern bietet der 3-D-<br />
Druck damit große Chancen. Denn <strong>die</strong><br />
Kosten für größere Produktionen entfallen.<br />
Es zählt zunächst nur der Prototyp.<br />
Dabei werden <strong>die</strong> Drucker auch immer<br />
erschwinglicher. So können Möbeldesigner<br />
auch in ihrem Atelier <strong>die</strong> Entwürfe<br />
produzieren und von dort aus verkaufen.<br />
Kleinere Objekte wie Vasen oder Lampen<br />
sind bereits jetzt umsetzbar. Größere Möbel<br />
wie Stühle oder Tische werden dagegen<br />
noch aus <strong>mehr</strong>eren Einzelteilen zusammengesetzt.<br />
Denn <strong>die</strong> Bauräume der<br />
3-D-Drucker reichen dafür in der Regel<br />
noch nicht aus, um <strong>die</strong>se Größe von Objekten<br />
in einem Stück zu fertigen. Aber<br />
auch das ist nur noch eine Frage der Zeit.<br />
(Astrid Plaßhenrich)<br />
Petra Fastermann im Doppelpack: Die Unternehmerin<br />
hält ihr Ebenbild aus 3-D-<br />
Druck in der Hand. „Mit den 3-D-Druck-<br />
Anlagen können <strong>die</strong> filigransten Formen<br />
dargestellt werden“, sagt <strong>die</strong> Buchautorin.<br />
46 KÜCHENPLANER 7/8/2013
+++ kurz & bündig +++<br />
Foto: Schattdecor<br />
Pünktlich zur Interzum ging<br />
<strong>die</strong> neue Schattdecor Homepage<br />
www.digitalvisionsschattdecor.de<br />
online. Unter<br />
dem Motto „Erfolg hat,<br />
wer sich unterscheidet“ zeigt<br />
Schatt decor mit seinen über<br />
120 Digitaldruckmotiven Gestaltungsspielräume<br />
für Shopdesign, Messebau oder anspruchsvolle<br />
Interieur-Gestaltung. +++ Das Unternehmen<br />
Kesseböhmer freut sich über einen gelungenen Social Media-Coup.<br />
„Unglaubliche 5458 Personen haben sich alleine in<br />
Wir bringen Ihre Küche in Bewegung.<br />
Besuchen Sie uns vom<br />
14.-19. September 2013 auf der area30<br />
in Löhne am Stand F31+F41 und<br />
erleben Sie <strong>die</strong> Sachsenküchen-ERGOmatic<br />
„live“ auf unserem Messestand.<br />
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />
Bewegte Bilder auf www.facebook.com/kesseboehmer.<br />
Foto: Kesseböhmer<br />
den ersten 48 Stunden das neue Kesseböhmer-Imagevideo<br />
gezielt unter www. facebook.com/kesseboehmer angesehen“,<br />
so der Schrank innenausstatter +++ Nach den positiven<br />
Erfahrungen mit dem Messedoppel küchenwohntrends<br />
/ möbel austria im Frühjahr in Salzburg, soll nun auch<br />
<strong>die</strong> Fachmesse küchentrends eine Dosis <strong>mehr</strong> Wohnmöbel<br />
bekommen. Parallel zur küchentrends wird zusätzlich <strong>die</strong><br />
wohntrends veranstaltet, inklusive Tischler- und Schreinertrends.<br />
Die beiden kombinierten Fachmessen finden<br />
künftig alle zwei Jahre statt – im Wechsel mit der Salzburger<br />
Messe. Der nächste Termin im Münchner MOC ist der<br />
29. / 30. April 2014. +++ Ab August 2013 stellt Häcker Küchen<br />
bei den Produktlinien systemat und systematART auf integrierte<br />
Scharnierdämpfung um. Und zwar auf das Sensys-<br />
Scharnier von Hettich. +++ Im Jahr 2012 wurden in Deutschland<br />
rund 200 500 Wohnungen fertiggestellt. Wie das<br />
Statistische Bundesamt ( Destatis) mitteilt, waren das 17 400<br />
Wohnungen oder 9,5 % <strong>mehr</strong> als im Vorjahr. Der Anstieg fiel<br />
zwar nicht so deutlich aus wie im Jahr 2011 (+ 14,6 %), ist<br />
aber erheblich höher als im Jahr 2010 (+ 0,5 %). +++ Die<br />
SURTECO France S.A.S. hat zum 1. Juli 2013 das Kunststoffund<br />
Furnierkantengeschäft des Wettbewerbers Topchant<br />
S.A.S. in Artigues-près- Bordeaux / Frank reich übernommen.<br />
Laut Unternehmensmeldung im Rahmen eines Asset-<br />
Deals. Die Akquisition erweitert den bestehenden Kundenstamm<br />
sowie das verfügbare Produktsortiment. Dazu heißt<br />
es: „Kanten in jeder Menge ab 5 Meter Mindestbestellmenge,<br />
1500 verschiedene Kanten in ABS, PVC, PP, 3-D, Melamin<br />
und Furnier mit dem perfekt auf <strong>die</strong> Döllken-Kanten<br />
abgestimmten Klebersystem – und alles in 24 Stunden zugestellt.“<br />
Auch mit der neuen Döllken Digital-Edge und der<br />
Döllken Fusion-Edge für <strong>die</strong> Verarbeitung auf Laser, Plasma<br />
und Hot Air Technology empfiehlt sich <strong>die</strong> SURTECO France<br />
als Partner. +++<br />
7/8/2013<br />
Sachsenküchen präsentiert als erster Küchenhersteller<br />
das Hubsockelsystem Sachsenküchen-ERGOmatic –<br />
ein elektrisch verstellbares Sockelsystem, welches auf<br />
Knopfdruck eine Verstellung der Arbeitshöhe um bis zu<br />
200 mm ermöglicht. Dabei wird nicht nur <strong>die</strong> Arbeitsfl äche,<br />
sondern auch der gesamte Stauraum in den Schränken<br />
auf <strong>die</strong> individuelle Arbeitshöhe angepasst. Das zertifi zierte<br />
und GS-geprüfte Hubsockelsystem ERGOmatic ist<br />
bereits seit Anfang 2013 lieferbar.<br />
Lassen auch Sie sich von dem innovativen Produkt<br />
Sachsenküchen-ERGOmatic begeistern!<br />
Weitere Informationen finden Sie auch unter:<br />
www.sachsenkuechen.de<br />
SACHSENKÜCHEN<br />
Hans-Joachim Ebert GmbH<br />
Dresdner Straße 78 | 01762 Schmiedeberg<br />
Telefon +49 (0) 3504 64810 | Fax +49 (0) 3504 648135<br />
E-Mail info@sachsenkuechen.de
Küchenfertigung<br />
KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG<br />
Fotos: Salice<br />
Salice bewegt<br />
Die interzum-Präsentation vereinte <strong>die</strong> Kompetenzen von Salice und Bortoluzzi<br />
in der konkreten Umsetzung. Auch <strong>die</strong> Neuheiten wurden in lebensrealistischen<br />
Wohnwelten in Szene gesetzt.<br />
Drehschiebetür-System Eclipse. Das neu vorgestellte System<br />
Eclipse eignet sich für versenkbare Drehtüren neuester Generation.<br />
Es bewegt Türen bis zu 30 kg Gewicht und 2500 mm Höhe.<br />
Hauptaugenmerk bei der Entwicklung legten <strong>die</strong> Salice-Konstrukteure<br />
sowohl auf eine komfortable Anwendung als auch auf den<br />
Einbaukomfort. So ergeben sich Vorteile für <strong>die</strong> Endbenutzer und<br />
den Möbelmonteur bei der Montage und Einstellung des Systems.<br />
Das fließende und geräuschlose Gleiten sowie der gedämpfte<br />
Endanschlag sind <strong>die</strong> prägenden Eigenschaften bei Eclipse und werden<br />
bevorzugt wahrgenommen. Dies verleihe dem System „eine<br />
hohe Komfort- und Qualitätsempfindung“, so der Hersteller. Der Mechanismus<br />
unterstütze den Türaustritt und ermögliche <strong>die</strong> Drehung<br />
der Tür bei definiertem Endanschlag. Salice betont: „Das verhindert<br />
<strong>die</strong> Beschädigung des Möbels durch vorzeitiges Drehen der Türen,<br />
bevor <strong>die</strong>se komplett aus der Korpusseite herausgefahren sind.“<br />
Die Montage als auch <strong>die</strong> Demontage des Beschlags kann beim<br />
bereits montierten und installierten Möbelkorpus erfolgen. Dies sei<br />
ein Alleinstellungsmerkmal von Eclipse. Das System werde frontal<br />
eingesetzt und justiere sich auf der Möbelseite. Auch <strong>die</strong> Demontage<br />
erfolge derart unkompliziert. Die 3-D-Verstellungen lassen sich<br />
frontal durchführen.<br />
Scharnier-Design Lapis. Diese Gestaltungsidee<br />
bietet dem Markt neue Möglichkeiten<br />
für das Möbel-Design. Mit vielfältigen<br />
Oberflächen und Farbgestaltungen<br />
– und mit allen für Salice geltenden Merkmalen<br />
bezüglich Verstellung, Belastbarkeit<br />
und Dämpfungseigenschaften der Scharniere.<br />
„Lapis ist eine ästhetische Revolution im<br />
Vergleich zu den bislang am Markt verfügbaren<br />
Lösungen“, lautet <strong>die</strong> selbstbewusste<br />
Aussage.<br />
Lapis kann auf Basis der bekannten Bohrungsstandards<br />
und Verfahren wie bei den<br />
traditionellen Möbelscharnieren eingesetzt<br />
werden und benötigt keine Sonderbearbeitungen<br />
der Türen oder Möbelseiten. Die zwei<br />
Lapis Design-Scharnierabdeckungen bewegen<br />
sich bei Betätigung synchron mit den<br />
Scharnierelementen und decken <strong>die</strong> technischen<br />
Bestandteile des Scharniers komplett<br />
ab. Diese „raffinierte Ästhetik“ schaffe<br />
ganz neue Geometrien.<br />
Lapis gibt es in zwölf Oberflächen- und<br />
Farbausführungen und insgesamt 144 Kombinationen.<br />
Das schaffe ein hohes Maß an<br />
individuellen Gestaltungsmöglichkeiten und<br />
erfülle <strong>die</strong> Anforderungen der Möbelhersteller<br />
aller Stilrichtungen - von klassisch<br />
bis modern.<br />
Flächenbündiges Gleitsystem. Das System S10 ergänzt <strong>die</strong> Familie der flächenbündigen<br />
Slider-Systeme von Salice. Konzipiert wurde es für Unter- und<br />
Oberschränke in Küche und Bad. Realisieren lässt sich eine flächenbündige Optik<br />
mit Möbelteilen von 450 mm reduzierter Breite und max. 10 Kilo Gewicht. Der<br />
annährend geräuschlose Betrieb und <strong>die</strong> Gleit- und Dämpfmerkmale entsprechen<br />
denen der vorhandenen Systeme S20, M35, M50, L70 und L100. Slider S10<br />
kann nach Maß und montagefertig auf dem Möbel geliefert werden oder als universelles<br />
Kit zur individuellen Montage.<br />
www.salice.com<br />
www.deutschesalice.de<br />
48 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Küchenfertigung<br />
Neuheiten und „spannende Visionen“<br />
Schattdecor blickt auf eine „außergewöhnlich erfolgreiche Interzum 2013“ zurück.<br />
Dem nationalen und internationalen Fachpublikum wurden eine Vielzahl neuer<br />
Dekorideen und Visionen präsentiert – eingebettet in das zukunftsorientierte<br />
Trendkonzept 2013/2014.<br />
Ganz in Sanremo–Eiche: Schattdecor nutzte das zeitgemäße Exklusivdekor auch für <strong>die</strong> äußere Standgestaltung.<br />
Foto: Biermann<br />
KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG<br />
Großzügig und einladend wirkte<br />
der Messestand in Halle 6, innovativ<br />
und kreativ <strong>die</strong> digital VISIONS<br />
by Schattdecor in Halle 4.2. Visionär<br />
und zukunftsweisend war der<br />
Beitrag des Dekordruckers hingegen<br />
auf der Piazza in der Halle 6,<br />
wo der PURLine eco Boden mit dem<br />
Motiv Greenworld <strong>die</strong> Messebesucher<br />
verzauberte. Daneben luden<br />
auf der Piazza Stühle und Bänke<br />
mit weiteren Digitaldruckmotiven<br />
zum Verweilen ein und unterstützten<br />
mit den Smartfoil-Produkten so<br />
eindrucksvoll das Erleben der Piazza<br />
mit allen fünf Sinnen.<br />
VISIONS by Schattdecor<br />
Neue digital VISIONS by Schattdecor<br />
begeisterten vor allem Innenarchitekten,<br />
Designer und<br />
Objekteure in der Innovation of Interior-Ausstellung<br />
in Halle 4.2. Hier<br />
zeigte Schattdecor rund 120 Dekore<br />
als Digitaldrucke, im Original<br />
und auf der neuen www.digitalvisions-schattdecor.de<br />
Webseite, <strong>die</strong><br />
in einem völlig neuen Design nun<br />
rund um <strong>die</strong> Uhr und überall auf<br />
der Welt über <strong>die</strong> kreative Vielfalt<br />
des digitalen Dekordrucks bei<br />
Schattdecor informiert.<br />
Neugierig machte das Unternehmen<br />
aber vor allem mit der Präsentation<br />
seiner Dekor-Visionen auf<br />
dem Hauptmessestand. So boten<br />
vor allem <strong>die</strong> light-up foil, das 37 °<br />
Dekor oder <strong>die</strong> warm-up foil einen<br />
spannenden Gesprächseinstieg in<br />
<strong>die</strong> Fragestellung, was Dekore in<br />
Zukunft neben einer ausgezeichneten<br />
Optik und Haptik noch alles zu<br />
leisten im Stande sind. Schattdecor<br />
hat auf der Interzum 2013 seine Visionen<br />
dazu formuliert: Eine Postfoil<br />
<strong>die</strong> heizt, eine Smartfoil <strong>die</strong> leuchtet<br />
oder ihre Optik verändert, je nachdem,<br />
ob es warm oder kalt ist. Was<br />
auf den ersten Blick wie eine phantasievolle<br />
Spielerei wirkt, offen bart<br />
bei genauerer Betrachtung eine<br />
neue Dimension des Dekordrucks,<br />
der künftig auch das Thema Funktionalität<br />
der Oberfläche als dritte Dimension<br />
in <strong>die</strong> Oberflächengestaltung<br />
von Möbeln miteinbringt. Und<br />
hier sieht sich der Thansauer Oberflächenspezialist<br />
– genau wie beim<br />
digitalen Dekordruck auch – seiner<br />
Rolle als Marktführer im Besonderen<br />
verpflichtet. Made by Schattdecor,<br />
das hauseigene Qualitätssiegel,<br />
gilt gerade auch für Innovation und<br />
Vision.<br />
Moderne Eiche<br />
Dass man auch gut „in synchron“<br />
mit hochaktuellen Dekorthemen<br />
kann, belegte <strong>die</strong> virtuos<br />
gestaltete Außenfassade des Messestandes,<br />
der von nicht wenigen<br />
Innenarchitekten und Designern<br />
das Prädikat „besonders gut gelungen“<br />
verliehen bekam. Kunst- und<br />
liebevoll mit einer faszinierenden<br />
Facettenoptik als Außenfassade<br />
verbaut, umschmeichelte das Exklusivdekor<br />
Sanremo–Eiche den<br />
gesamten Messestand. Das passende<br />
Pendant dazu bildete im Innenbereich<br />
<strong>die</strong> Canyon Italica Eiche,<br />
eine ebenso exklusive wie<br />
hochaktuelle Risseiche mit synchroner<br />
Oberflächenstruktur in außergewöhnlicher<br />
Breite und Länge.<br />
Weitere Synchrondekore, wie z. B.<br />
<strong>die</strong> augenfällige Avalon Pinie im<br />
Trendbereich Comfort, unterstreichen<br />
auch bei <strong>die</strong>sem Topthema <strong>die</strong><br />
Kompetenz des Markführers, hier<br />
der perfekte Partner für seine Kunden<br />
zu sein.<br />
Walter Schatt (2. von links) bekam von Ramon Alfonseda Pous (2. von rechts),<br />
dem Berater Schattdecors für <strong>die</strong> iberische Halbinsel, ein vom Fußballstar<br />
Lionel Messi handsigniertes Trikot überreicht. Darüber freuen sich auch Vorstandschef<br />
Reiner Schulz (Foto links) sowie Ursula Schatt. Foto: Schattdecor<br />
50 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Ein kristallklares Druckbild für<br />
naturgetreue Oberflächen, das verspricht<br />
<strong>die</strong> neue Smartfoil CP+-Kollektion,<br />
<strong>die</strong> das Unternehmen ebenfalls<br />
zur Interzum präsentierte.<br />
Passend zum aktuellen Naturtrend<br />
haben <strong>die</strong> Thansauer Folienspezialisten<br />
fünf ausdrucksstarke Dekore<br />
in exklusiven Farbstellungen entwickelt,<br />
<strong>die</strong> mit einer perfekten Optik<br />
ein Plus an <strong>mehr</strong> Natürlichkeit<br />
bieten.<br />
Stimmungsvoll illustriert<br />
Umrahmt wurden Dekorneuheiten,<br />
Trendpräsentationen, Innovationen<br />
und Visionen von der aktuellen<br />
Anzeigenkampagne und<br />
der digitalen Welt bei Schattdecor.<br />
Die Anzeigenmotive illustrierten<br />
stimmungsvoll das Schattdecor-<br />
Messemotto „Wir machen Dekore<br />
erfolgreich“, und ein neues, interaktives<br />
Präsentationssystem entführte<br />
den interessierten Besucher<br />
in <strong>die</strong> weltweiten Standorte und<br />
Verkaufsniederlassungen des Unternehmens<br />
mit seinen vielfältigen<br />
Produkt- und Servicekompetenzen.<br />
Stimmungsvoll gefeiert<br />
Ein besonderes Glanzlicht des<br />
<strong>die</strong>sjährigen Interzum-Auftritts<br />
war <strong>die</strong> Schattdecor-Messeparty<br />
mit rund 800 Gästen, <strong>die</strong> von Vorstandschef<br />
Reiner Schulz willkommen<br />
geheißen wurden: „Wir feiern<br />
heute 20 Jahre Schattdecor in Polen<br />
und freuen uns, dass Sie mit uns<br />
gemeinsam hier sind.“ Doch auch<br />
während der Messe sorgte das eingespielte<br />
Team der Schattoria dafür,<br />
dass das leibliche Wohl der Gäste<br />
und Kunden auf dem Messestand<br />
nicht zu kurz kam. Am Ende einer<br />
erfolgreichen Interzum waren sich<br />
<strong>die</strong> Verantwortlichen bei Schattdecor<br />
darüber einig, dass <strong>die</strong> Präsentation<br />
der Dekorneuheiten, Produktinnovationen<br />
und Visionen zur<br />
Interzum im Zweijahresrhythmus<br />
in idealer Weise der Produkt- und<br />
Innovationsstrategie des Unternehmens<br />
entspricht. „Diesen Zweijahresrhythmus<br />
gilt es für <strong>die</strong> Zukunft<br />
zu stärken und zu festigen“, betonen<br />
<strong>die</strong> Verantwortlichen. (dib)<br />
www.schattdecor.de<br />
Gemeinsam gegen Kopierer<br />
Für Spannung auf der Messe sorgte das gemeinsame<br />
Vorgehen mit den Unternehmen Hornschuch und<br />
Kaindl gegen ein polnisches Unternehmen, das Kopien<br />
der Sonoma Eiche und Sanremo Eiche auf seinem Messestand<br />
ausstellte. Bereits seit Ende letzten Jahres leistete<br />
Schattdecor im Falle der Sonoma Eiche sozusagen<br />
Amtshilfe, um Hornschuch bei der gerichtlichen Ausein<br />
andersetzung zu unterstützen. Kaindl konnte einen<br />
Geschmacksmusterschutz geltend machen, der zur Abnahme<br />
der Kopie noch während der Messe zwang. (dib)<br />
Nussbaum Altamira<br />
Chesterfield Oak<br />
Laramie Pine<br />
Steindekor Tivoli<br />
KWC LIVELLO ist eine Küchenarmatur, <strong>die</strong> auf<br />
Anhieb passt. Durch ihren quer liegenden<br />
Korpus und <strong>die</strong> klare Formsprache offenbart<br />
<strong>die</strong> Linie ihren ganz eigenen, unverwechselbaren<br />
Charakter: kompromisslos, hochwertig,<br />
tadellos in Design, Funktionalität und Verarbeitung<br />
– gerade richtig.<br />
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Küchenfertigung<br />
KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG · KÜCHENFERTIGUNG<br />
Mit Glasrückwänden kreativ gestalten<br />
Die Westag & Getalit AG präsentierte auf der interzum neue Glasrückwände<br />
aus dem „GetaStyle-Sortiment. Das Angebot an Digitaldruckdekoren<br />
will mit brillanten Farben und gestochen scharfen<br />
Motiven überzeugen und damit viel Spielraum beim Gestalten moderner<br />
Küchen bieten. Die Kunden aus der Industrie könnten mit<br />
<strong>die</strong>ser Sortimentserweiterung noch flexibler auf <strong>die</strong> Wünsche der<br />
Endkunden eingehen, so das Unternehmen, und ab sofort – neben<br />
den Arbeitsflächen und dem umfangreichen Zubehör – auch zugeschnittene<br />
Glasrückwände für den Kücheneinsatz anbieten. Das Angebot<br />
umfasst dabei knapp 50 Digitaldruck-Dekore. Zudem besteht<br />
<strong>die</strong> Möglichkeit, auf sämtliche Unifarben der RAL-Farbkarte zurückzugreifen.<br />
„Damit ergibt sich eine enorme Vielfalt bei der Rückwandgestaltung<br />
mit brillantem Design“, so <strong>die</strong> Entwickler.<br />
Neben dem Standardsortiment an Dekoren bietet der Hersteller<br />
auch <strong>die</strong> Umsetzung eigener Dekorideen ab Stückzahl eins an. Verfügbar<br />
sind <strong>die</strong> Glasrückwände aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) in<br />
den drei Materialdicken 4 mm, 6 mm und 8 mm und werden komplett<br />
einbaufertig angeliefert. Gefertigt wird dabei bis zu einem maximalen<br />
Format von 3000 x 1000 mm, wobei <strong>die</strong> Bohrungen für Schalter<br />
und Steckdosen nach Kundenvorgabe umgesetzt werden. Für <strong>die</strong> Montage<br />
an der Wand bietet der Hersteller in seinem Sortiment dazu ein<br />
Aluminium-Befestigungsprofil sowie einen Polymerkleber an.<br />
Materialien des Monats<br />
Auch im Mai und Juni wurden von Material Connexion Cologne<br />
besondere Materialien für innovative und nachhaltige Produkte,<br />
Packaging und Architektur prämiert. Ausgezeichnet als „ Material<br />
of the Month“ des Monats Mai wurde <strong>die</strong> Acrylglas-Kollektion<br />
„ Cangiante“ von Acrylic Couture. Im Juni wählte <strong>die</strong> MCC-Jury „Lava“<br />
von Homapal zum Material des Monats. Der Preis wird von Material<br />
Connexion Cologne (MCC) seit Anfang 2013 vergeben.<br />
Acrylglas neu inszeniert<br />
Ob luxuriös, mystisch, raffiniert, anmutig oder spektakulär – durch<br />
das Zusammenspiel von feinstem Acrylglas und exklusiven, ausgesuchten<br />
Materialien „Made in Italy“ werden vom Hersteller Acrylic<br />
Couture innovative Designs für <strong>die</strong> Raumgestaltung geschaffen, <strong>die</strong> es<br />
in <strong>die</strong>ser Optik, Tiefe und Anmutung noch nicht gegeben hat. Die Materialkompositionen<br />
erzielen besonders beim Einsatz von Beleuchtung<br />
intensiv strahlende Effekte und ein edles Zusammenspiel von Glanz<br />
und Schimmer, Schatten und Licht, Farben und Formen.<br />
Im Acrylglas-Portfolio von Acrylic Couture kommen neben zahlreichen<br />
Metall-Feingeweben auch verschiedenfarbige Metallflocken oder sogar echte Federn zum Einsatz. Sonderformate<br />
und -größen sind ebenso lieferbar wie kundenspezifische Inlay-Anfertigungen.<br />
Cangiante: Acrylglas<br />
neu inszeniert.<br />
Foto: Acrylic Couture<br />
Dekorplatten im Flüssigmetall-Look<br />
Geschmolzen, eruptiert, fließend, erstarrt – Lava und Vulcano heißen <strong>die</strong><br />
neuen hochglänzenden Dekore in der Optik von flüssigem Metall. Die HPL-Kollektion<br />
(HPL: High Pressure Laminate) des Herstellers Homapal setzt visuelle<br />
Akzente in der Raum- und Objektgestaltung. Speziell in Kombination mit effektvoller<br />
Beleuchtung schaffen <strong>die</strong> Dekore eine besondere Atmosphäre. In einem<br />
speziellen Prägeprozess werden <strong>die</strong> lebendigen, amorphen Strukturen auf eine<br />
eloxierte Aluminiumoberfläche aufgebracht, <strong>die</strong> danach auf Spiegelglanz poliert<br />
wird. Die Variante Lava ist in den Farben Goldton und Smokey Grey erhältlich,<br />
Vulcano gibt es in einem Silberton oder einem matten Dunkelgrau.<br />
www.de.materialconnexion.com<br />
Mit den „GetaStyle“-Glasrückwänden lassen<br />
sich in der Küche brillante Farbhighlights<br />
setzen. Foto: Westag & Getalit<br />
www.westag-getalit.de<br />
Lava: Hochglänzende Dekorplatten im<br />
Flüssigmetall-Look. Fotos: Homapal<br />
52 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Nachträglich prämiert<br />
Unter dem Motto „Weiter denken.“ präsentierte<br />
sich Häfele bei der Interzum<br />
2013 einem internationalen Fachpublikum.<br />
Im Mittelpunkt: ein neuer Markenauftritt,<br />
ein weltoffener Messestand sowie<br />
ein Feuerwerk an Produktneuheiten. „Vier<br />
Tage volles Haus und Anerkennung von<br />
allen Seiten, das zeigt uns, dass wir mit<br />
unserem Partnerschaftskonzept über alle<br />
Grenzen hinweg auf dem richtigen Weg<br />
sind“, sagte Unternehmensleiterin Sibylle<br />
Thierer. Ein Novum: Den Interzum Award<br />
„Hohe Produktqualität“ für den neuen<br />
Klappenbeschlag Free flap gab es nach der<br />
Messe – quasi zum krönenden Abschluss<br />
– obendrauf. Die Joint-Venture-Partner<br />
Kesseböhmer und Häfele hatten bei der<br />
Jury durch <strong>die</strong> Einreichung zweier identischer,<br />
gemeinsam entwickelter Produkte<br />
offensichtlich für Verwirrung gesorgt, mit<br />
dem Ergebnis, dass der Preis zunächst nur<br />
Kesseböhmer zugesprochen wurde. Dieser<br />
Fehler wurde im Verlauf der Messe korrigiert<br />
und so erhielt der Häfele Free flap<br />
seine ver<strong>die</strong>nte Auszeichnung.<br />
Falten, schwenken, liften<br />
Produktseitig stand <strong>die</strong> komplettierte<br />
Free-Klappenbeschlagfamilie im Mittelpunkt,<br />
deren neue Mitglieder dem Fachpublikum<br />
als Prototypen gezeigt wurden.<br />
Es wird zusätzlich zur traditionellen<br />
Öffnungsbewegung „Hochklapp“ auch<br />
„Hochfalt, Hochschwenk und Hochlift“<br />
in der Free-Familie geben. Ebenfalls präsentiert<br />
wurde das Sortiment an Schiebetürbeschlägen<br />
– aus eigener Entwicklung<br />
und Produktion. Hinzu kamen Ideen zum<br />
Komplex „Licht im Möbel“, umgesetzt<br />
mit „modernster, international problemlos<br />
einsetzbarer Loox LED-Technik“, wie<br />
Häfele betont.<br />
www.haefele.de<br />
Klappenbeschläge mit allen Öffnungsarten: <strong>die</strong> Free-Familie von Häfele.<br />
Foto: Häfele<br />
7/8/2013
Messe/IFA 2013<br />
Wer als Küchengerät was auf<br />
sich hält, kommt am Thema Energieeffizienz<br />
natürlich nicht vorbei.<br />
Zum Glück haben durchgehend alle<br />
Hersteller sparsame Hausgeräte im<br />
Programm. Die elitären Klassenbesten<br />
von einst sind in der breiten<br />
Menge angekommen und damit<br />
erschwinglich. Und noch eine gute<br />
Nachricht: Ressourcenschonung<br />
geht mit Ansprüchen an Komfort<br />
und Design Hand in Hand. Grün ist<br />
sexy geworden.<br />
Nachhaltig, innovativ, smart<br />
und in exzellentem Design – so lassen<br />
sich <strong>die</strong> wesentlichen Trends<br />
der Hausgeräte für 2013 beschreiben.<br />
Das zeigte <strong>die</strong> Küchenmesse<br />
LivingKitchen Anfang des Jahres<br />
in Köln, und das wird in wenigen<br />
Wochen <strong>die</strong> Internationale Funkausstellung<br />
IFA in Berlin fortführen.<br />
Die führenden Hersteller von<br />
Elektro-Groß- und Kleingeräten<br />
präsentieren sich und ihre Ideen<br />
vom 6. bis 11. September. Dabei gilt:<br />
Moderne Hausgeräte schonen Ressourcen<br />
wie Strom und Wasser im<br />
Vergleich zu ihren Vorgängern in<br />
einem kaum für möglich gehaltenen<br />
Maß. Gleichzeitig erleichtern<br />
sie <strong>die</strong> Hausarbeit und ermöglichen<br />
gesundes Kochen. Und ganz<br />
wichtig: Sie machen einfach Spaß.<br />
Alles verpackt in ansprechendem<br />
Design mit hochwertigen Materialien<br />
und komfortabler, einfacher<br />
Be<strong>die</strong>nung. Hier im Überblick einige<br />
technische Trends und Ideen,<br />
<strong>die</strong> auf der IFA zu sehen sein werden<br />
– quer durch <strong>die</strong> Küchensortimente:<br />
<br />
dank neuer Dämm-Materialien<br />
<br />
dank Kühlzonen, <strong>die</strong> Temperatur<br />
und Luftfeuchtigkeit anpassen –<br />
aber auch <strong>die</strong> Beleuchtung im geschlossenen<br />
Gerät<br />
signobjekte<br />
mit edel wirkenden<br />
Glasfronten<br />
zung<br />
<br />
<br />
vide)<br />
<br />
<br />
und nach oben<br />
Für alles mit Stecker<br />
Ab dem 6. September blickt <strong>die</strong> Elektrowelt wieder nach Berlin.<br />
Dann präsentiert sich alles, was neu ist und einen Stecker hat, auf<br />
dem IFA-Gelände unter dem Funkturm. Weiße Ware inklusive.<br />
kennung,<br />
Schonprogrammen für<br />
anspruchsvolle Gläser und extraschneller<br />
„Zeitraffer“-Funktion<br />
pen-Technologie<br />
sistenten,<br />
Dampf-Technologie, Allergiker-Programme<br />
etc.<br />
panel<br />
in der Küche.<br />
Bedürfnisse im Wandel<br />
Die Marke Siemens beschäftigt<br />
sich mit ihrem <strong>die</strong>sjährigen IFA-<br />
Auftritt intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen<br />
Entwicklungen –<br />
und stellt Neuheiten vor, <strong>die</strong> auf <strong>die</strong><br />
daraus entstehenden Bedürfnisse<br />
zugeschnitten sind. Denn: „Der Alltag<br />
des 21. Jahrhunderts verändert<br />
sich mit rasanter Geschwindigkeit.<br />
Urbanisierung, Work-Life-Balance,<br />
das Internet der Dinge . . . all<br />
das sind Themen, <strong>die</strong> <strong>die</strong> heutige<br />
Lebenswelt prägen und neue Herausforderungen<br />
bedeuten: für <strong>die</strong><br />
Menschen aber auch für <strong>die</strong> Technologien,<br />
<strong>die</strong> sie in Zukunft unterstützen<br />
wollen.“ Als einen der sozioökonomisch<br />
wichtigsten Trends sieht<br />
Siemens <strong>die</strong> Urbanisierung. Heute<br />
leben <strong>mehr</strong> Menschen in der Stadt<br />
als auf dem Land. Tendenz weiter<br />
steigend. Das zieht weitere Veränderungen<br />
nach sich: Lebensstil, Lebensrhythmus<br />
und Lebensgefühl<br />
wandeln sich. „Wir erleben einerseits<br />
einen höheren Grad an Individualisierung,<br />
gleichzeitig aber auch<br />
neue Formen gemeinschaftlichen<br />
Erlebens, <strong>die</strong> häufig im Umfeld der<br />
Küche stattfinden“, erläutert Roland<br />
Hagenbucher, Geschäftsführer der<br />
Siemens-Electrogeräte GmbH. Die<br />
Geräte von morgen bieten daher ein<br />
hohes Maß an Flexibilität und passen<br />
sich der jeweiligen Lebenssituation<br />
durch eine Fülle von Optionen<br />
an. So etwa <strong>die</strong> neue Generation der<br />
Siemens speedMatic Geschirrspüler.<br />
Diese Geräte sind mit neuen, bedarfsgerechten<br />
Sonderfunktionen<br />
ausgestattet: von der dreifach-Beschleunigung<br />
varioSpeed Plus bis<br />
hin zum „makellosen Gläser-Glanz“.<br />
Bei den Waschmaschinen reagiert<br />
Siemens mit der neuen Hygiene<br />
Funktion auf <strong>die</strong> steigende Zahl von<br />
Menschen mit Allergien oder empfindlicher<br />
Haut. „Generell stellt das<br />
höhere Tempo, nach dem das urbane<br />
Leben verlangt, ein wichtiges<br />
54 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Thema im Hausgeräte-<br />
Umfeld dar“, sind <strong>die</strong> Verantwortlichen<br />
überzeugt.<br />
Darauf reagiert Siemens<br />
auch mit den Waschmaschinen<br />
und Trocknern<br />
der iQ 800 Serie. Als<br />
Gegenpol zur notwendigen<br />
Beschleunigung<br />
im Alltag steht bei alledem<br />
der Wunsch nach<br />
Entschleunigung in der<br />
Freizeit. Hier spielt <strong>die</strong><br />
Unterstützung durch moderne<br />
technische Helfer<br />
mit vollständig automatisierten<br />
Abläufen ebenfalls<br />
eine immer größere<br />
Rolle.<br />
Intelligente Steuerung<br />
und Vernetzung<br />
Nicht zuletzt durch<br />
<strong>die</strong> Smartphone- und Tablet-Revolution<br />
der vergangenen<br />
Jahre sind <strong>die</strong><br />
Ansprüche an durchgängige<br />
Vernetzung, höchsten<br />
Be<strong>die</strong>nkomfort und<br />
modernes Design enorm<br />
gestiegen. Das vernetzte<br />
Zuhause ist keine Vision<br />
<strong>mehr</strong>, sondern in der<br />
Erwartungshaltung der<br />
jüngeren Generation fest<br />
verankert. Mit hochauflösenden<br />
Displays und<br />
einem verfeinerten Be<strong>die</strong>n-Dialog<br />
will das Siemens-Design<br />
schon heute<br />
<strong>die</strong> Kommunikation zwischen<br />
Mensch und Maschine<br />
bereichern. Damit<br />
sei <strong>die</strong> Basis für verschiedenste<br />
Smart-Home-Lösungen<br />
gelegt. Welchen<br />
konkreten Mehrwert<br />
<strong>die</strong>se zukünftig bieten,<br />
beleuchtet Siemens in<br />
seinem „Connectivity“-<br />
Schwerpunkt inmitten<br />
des <strong>die</strong>sjährigen Messeauftritts.<br />
Dass der moderne<br />
Mensch bereit ist, vieles<br />
der Technik zu überlassen,<br />
bedeutet aber nicht,<br />
dass er keine Verantwortung<br />
übernehmen möchte.<br />
Ein deutlich spürbares<br />
Streben nach <strong>mehr</strong> Nachhaltigkeit<br />
in der Lebensführung<br />
und bei Kaufentscheidungen<br />
beweist<br />
das Gegenteil. Mit dem<br />
erstarkten „grünen Gewissen“<br />
gehen hohe Qualitätsansprüche<br />
einher.<br />
„Werte, <strong>die</strong> hervorragend<br />
zur Grundhaltung der Marke<br />
Siemens passen“, versichert<br />
Hagenbucher. „Seit<br />
Diese Unternehmen<br />
unterstützen den Küchenhandel beim<br />
THEMENSCHWERPUNKT 2013:<br />
Körpergerechte Küchenplanung<br />
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der natürlichen Ressourcen<br />
und <strong>die</strong> Verbesserung<br />
der Energieeffizienz<br />
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auf der IFA einen breiten<br />
Raum erhält, wird sich<br />
Miele in Berlin auf das Thema<br />
Wäschepflege fokussieren.<br />
Dies gab das Unternehmen<br />
bereits anlässlich<br />
der internationalen Pressekonferenz<br />
auf Sardinien<br />
bekannt. Ergänzt wird<br />
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7/8/2013 KÜCHENPLANER 55
Messe/IFA 2013<br />
Die neue<br />
Samsung Kühl-<br />
Gefrier-Kombination<br />
(RB31)<br />
bietet mit insgesamt<br />
310 Litern<br />
Nutz inhalt<br />
besonders viel<br />
Platz für <strong>die</strong> Lagerung<br />
von<br />
Lebensmitteln.<br />
Foto: Samsung<br />
Amica bringt <strong>die</strong> Geräte der amicasmart-Baureihe<br />
nun auch in Deutschland<br />
auf den Markt. Eine Besonderheit<br />
ist das amicasmart 7“-TFT-Display und<br />
<strong>die</strong> Be<strong>die</strong>nung via Full-Touch-Screen<br />
mit Sensor Slide-Steuerung. Zusätzliche<br />
Dampfgarfunktionen ergänzen <strong>die</strong> bis<br />
zu 12 Beheizungsarten. Foto: Amica<br />
Hygienisch, geruchshemmend<br />
und länger frisch: Gorenje setzt<br />
bei den neuen Kühlgeräten auf<br />
„MultiFlow 360 °“ sowie den Effekt<br />
der Ionisierung.<br />
Foto: Gorenje<br />
<strong>die</strong>s durch Neuheiten aus dem Geschirrspüler-Segment.<br />
Diese gehören<br />
ebenfalls zur neuen Einbauge-<br />
<br />
Hinzu kommen zukunftsweisende<br />
Themen wie der Solartrockner, der<br />
im Mai auf den Markt gekommen<br />
ist, oder das Programm SolarSpar<br />
bei Geschirrspülern, das ab September<br />
verfügbar sein wird. „Innovationsschwerpunkt<br />
auf der<br />
IFA 2013 ist <strong>die</strong> neue Waschmaschinen-<br />
und Trocknergeneration mit<br />
spannenden technischen Alleinstellungsmerkmalen“,<br />
kündigte Dr.<br />
Reinhard Zinkann, Geschäftsführender<br />
Gesellschafter Miele & Cie.,<br />
zusammenfassend an.<br />
Das volle Programm<br />
Amica setzt auch 2013 auf übergreifende<br />
Konzernpräsenz. So zeigen<br />
neben der deutschen Amica<br />
International GmbH <strong>die</strong> polnische<br />
Muttergesellschaft Amica Wronki<br />
S.A. sowie <strong>die</strong> Tochter GRAM aus<br />
Dänemark und Hansa Haushaltsgeräte<br />
aus Russland Flagge. „Zum<br />
dritten Mal in Folge nutzen wir <strong>die</strong><br />
Gelegenheit, das komplette Markenportfolio<br />
als Leistungsbeweis<br />
zu zeigen und unseren Handelspartnern<br />
und Vertretern der Presse<br />
damit ein umfassendes Bild unseres<br />
Konzerns zu bieten“, betonte<br />
Maria Stork, Marketingleitung bei<br />
Amica International GmbH. Breiten<br />
Raum widmet Amica dabei den<br />
jetzt lieferbaren amicasmart-Einbaubacköfen<br />
und Standherden auf<br />
Basis einer neuen Technologieplattform.<br />
Innovationen aus weiteren<br />
Produktbereichen wie zum Beispiel<br />
noch energiesparendere Kühl- und<br />
Gefriergeräte oder Geschirrspüler<br />
sowie neue Designdunstabzugshauben<br />
und Mikrowellengeräte<br />
runden den Auftritt ab.<br />
Ganz lange frisch<br />
Kühlgeräte-Spezialist Liebherr<br />
hat für seine IFA-Neuheiten eine<br />
Fläche von 1700 m 2 in Halle 2.1. reservieren<br />
lassen. Qualität, attraktives<br />
Design und innovative Ideen<br />
seien auch in <strong>die</strong>sem Jahr inhaltliche<br />
Schwerpunkte. Und das sowohl<br />
im Publikums- als auch im<br />
Fachhändler-Bereich. Im Mittelpunkt<br />
stehen werden Themen wie<br />
BioFresh für ein „superlanges<br />
Frischevergnügen“ und NoFrost<br />
mit dem „Nie-<strong>mehr</strong>-abtauen“-Komfort.<br />
Und das stets in Verbindung<br />
mit Ener gieeffizienz. Weinschränke<br />
zählen ebenfalls zu den <strong>die</strong>sjährigen<br />
Highlights.<br />
Dampf kann’s<br />
Vom ressourcenschonenden<br />
6-Liter-Geschirrspüler über besonders<br />
energieeffiziente Waschmaschinen<br />
bis hin zu intelligenten<br />
Technologien in Kühlschränken<br />
und Einbaubacköfen: In eigener Halle<br />
7.1a stellt Beko, <strong>die</strong> internationale<br />
Hausgerätemarke der Arçelik-Gruppe,<br />
den IFA-Besuchern Produktneuheiten<br />
aus den Bereichen Kochen,<br />
Geschirrspülen, Kühlen, Waschen<br />
und Trocknen vor. Zu den technischen<br />
Highlights für den Haushalt<br />
gehören zum Beispiel besonders<br />
sparsame Kühltechnik und dampfunterstütztes<br />
Garen im Einbau-<br />
Backofen. Welche Wirkung <strong>die</strong>se<br />
Technologien im Einsatz haben, können<br />
<strong>die</strong> IFA Besucher in Halle 7.1a in<br />
verschiedenen „ Concept Areas“ erleben.<br />
Entspannung, Unterhaltung sowie<br />
ein kulinarisches Verwöhnprogramm<br />
finden <strong>die</strong> Besucher dann<br />
während der Kochshows in der „Live<br />
Kitchen“-Area. Im Produktbereich<br />
„Energy“ zeigt Beko den Besuchern<br />
z. B. den 6-Liter-Geschirrspüler<br />
DSFN 6830 sowie neue Kühlgeräte<br />
mit NoFrost-Funktion und Multimedia-Panel.<br />
Bestandteil der Neuheitenrange<br />
ist auch <strong>die</strong> neue Kühl-Gefrierkombination<br />
CN 148240 X aus<br />
der „Eco-Smart“-Linie mit „50 Prozent<br />
weniger Energieverlust als bei<br />
einem vergleichbaren Geräte der<br />
Energieeffizienzklasse A+. Wärmepumpentrockner<br />
und strom- und<br />
wassersparende Waschmaschinen<br />
runden <strong>die</strong> IFA-Schau ab. Und natürlich<br />
der Ausstellungsbereich „Awarded<br />
Products”. Hier zeigt Beko „ausgezeichnete“<br />
Produkte, allen voran<br />
den Backofen OIM 25901 X, Gewinner<br />
des Kücheninnovationspreises<br />
2012. „Nach einem für uns überaus<br />
56 KÜCHENPLANER 7/8/2013
So wird sich Liebherr auf der IFA 2013 präsentieren.<br />
Grafik: Liebherr<br />
Mit der neuen Option varioSpeed Plus<br />
bietet der speed Matic Geschirrspüler<br />
SX68T156EU von Siemens <strong>die</strong> Möglichkeit,<br />
auf „Zeitraffer“ zu schalten.<br />
Foto: Siemens<br />
Go smart!<br />
Bosch bringt <strong>die</strong> SmartCool-Ver sion<br />
Lime Green im September in den<br />
Handel. Foto: Bosch Hausgeräte<br />
erfolgreichen Jahr 2012 freuen wir uns<br />
sehr, den Besuchern auf der <strong>die</strong>sjährigen<br />
IFA zahlreiche neue, nachhaltige Produkte<br />
mit innovativen Technologien präsentieren<br />
zu können“, sagt Sühel Semerci,<br />
Geschäftsführer der Beko Deutschland<br />
GmbH.<br />
Küchenallrounder für vielfältiges und<br />
zugleich gesundes Geschmacksvergnügen:<br />
Der neue Multifunktionsofen<br />
GEZDS 47000 B von Grundig.<br />
Foto: Grundig<br />
Ionen im Kühlschrank<br />
Ein dynamischer Marktplatz voller<br />
Ideen: Gorenje wird sich den Messebesuchern<br />
erstmalig auf zwei Etagen mit<br />
einem neuen Standkonzept und einem<br />
deutlich größeren Markenauftritt von<br />
insgesamt rund 750 m 2 präsentieren.<br />
Das Standkonzept soll architektonisch<br />
an einen dynamischen Marktplatz erinnern,<br />
der erfüllt ist von neuen Ideen<br />
und neuen Produkten. Zur IFA präsentiert<br />
Gorenje zum Beispiel seine neue<br />
Generation von Kühl- und Gefriergeräten,<br />
<strong>die</strong> Lebensmittel länger frisch,<br />
Endlich auch für den Backofen: <strong>die</strong><br />
ein fache und übersichtliche Be<strong>die</strong>nung,<br />
wie man sie von Smartphones und Co.<br />
kennen und lieben gelernt hat.<br />
Dank des neuen amicasmart-Timers<br />
gelangen Sie mit wenigen Fingerbewegungen<br />
intuitiv zu einem perfekten<br />
Garergebnis.<br />
Wählen Sie zwischen drei Topgeräten,<br />
<strong>die</strong> exklusives Design mit erstklassiger<br />
Ausstattung vereinen.<br />
Neugierig geworden? Dann besuchen<br />
Sie uns!<br />
Halle 7.1b | Stand 101<br />
www.amica-international.de<br />
14. – 19. 9. 2013 | Stand B20<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 57
Messe/IFA 2013<br />
Die zweite Generation<br />
der Pro Clean-<br />
Geschirrspüler von<br />
AEG verfügt über<br />
einen Innenraum in<br />
XXL und nimmt es<br />
mit 13 oder sogar 15<br />
Maßgedecken auf.<br />
SoftSpikes sorgen<br />
für einen festen<br />
Halt von Trinkgläsern<br />
jeder Art<br />
und der neue Soft<br />
Grip Weinglashalter<br />
bändigt große<br />
Rotweinkelche.<br />
Arbeits geräusche<br />
von 39 Dezibel –<br />
und mit Extra-<br />
Silent-Funktion nur<br />
37 Dezibel – sind<br />
wohnraumgeeignet.<br />
Foto: AEG<br />
knackig und vitaminreich halten<br />
– dank des neuen Kühlsystems<br />
Multi Flow 360°, dem sensorgesteuerten<br />
Temperaturmanagement<br />
Adapt Cool sowie des IonAir-Systems.<br />
Mit der Gerätelinie „Gorenje<br />
Classico Collection“ – ebenfalls neu<br />
im Portfolio ab IFA 2013 – will der<br />
slowenische Hausgerätehersteller<br />
der wachsenden Verbrauchernachfrage<br />
nach Geräten in Retro-Optik<br />
Rechnung tragen.<br />
Neues „Allround-Talent“<br />
Auf der LivingKitchen feierte<br />
Grundig seine Weiße Ware-Premiere.<br />
Für <strong>die</strong> IFA kündigt das Unternehmen<br />
den Ausbau des Sortiments<br />
an – mit dem Fokus auf<br />
intelligenten Funktionen und weiter<br />
verbesserter Energieeffizienz.<br />
Für <strong>die</strong> Küche kündigt Grundig ein<br />
„wahres Allround-Talent“ an: den<br />
Multifunktions ofen GEZDS 47000 B.<br />
Dieses Geräte zaubere mit Multi-<br />
Taste-Technologie und der Dampfgarfunktion<br />
Steam Assist Cooking<br />
gesunde Vielfalt auf den Tisch. Die<br />
passenden Zutaten hierfür hält<br />
<strong>die</strong> neue Kühl-Gefrier-Kombination<br />
GKN 16830 X besonders lange<br />
frisch – dank Super Fresh-Zone und<br />
Duo-Cooling NoFrost-Technologie.<br />
Weniger ist <strong>mehr</strong><br />
Zur Kernsubstanz der Marke<br />
Bosch gehört das Ziel, möglichst<br />
vielen Haushalten nachhaltige<br />
Verbesserungen und Erleichterungen<br />
bei alltäglichen Aufgaben<br />
zur Verfügung zu stellen. Dieses<br />
Prinzip stand auch Pate bei<br />
der neuen Generation der Elektrokochfelder.<br />
Sie ersetzen ab<br />
Herbst 2013 <strong>die</strong> bisherigen Modelle.<br />
Marktstu<strong>die</strong>n des Münchner<br />
Unternehmens zeigen: Wer kocht,<br />
will <strong>die</strong> Kochstelle so einfach wie<br />
möglich be<strong>die</strong>nen können – am besten<br />
ganz schnell per Fingerdruck.<br />
Komplizierte, <strong>mehr</strong>stufige Be<strong>die</strong>nvorgänge<br />
oder zu viele Auswahlmöglichkeiten<br />
sind da eher hinderlich.<br />
Daher hat sich Bosch bei<br />
seinen neuen Elektrokochfeldern<br />
auf das Wesentliche konzentriert.<br />
Weniger ist <strong>mehr</strong>, das gilt besonders<br />
für <strong>die</strong> weiterentwickelte DirectSelect-Be<strong>die</strong>nung.<br />
Über eine<br />
einzige Stufenskala lässt sich <strong>die</strong><br />
Leistung aller vorhandenen Kochstellen<br />
steuern. Die QuickStart-<br />
Funktion sorgt dafür, dass nach<br />
dem Einschalten automatisch <strong>die</strong><br />
Position des Kochgeschirrs erkannt<br />
wird, und <strong>die</strong> ReStart-Funktion<br />
hilft, wenn mal was übergekocht<br />
ist. Wer innerhalb von vier<br />
Sekunden <strong>die</strong> ReStart-Taste betätigt,<br />
kann nahtlos weiterkochen<br />
– denn das Gerät stellt alle zuvor<br />
ausgewählten Parameter aus dem<br />
elektronischen Gedächtnis wieder<br />
her.<br />
Seine „unerhört“ leisen Spitzenmodelle<br />
stellt Bosch zum Herbst<br />
in einer neuen Edition vor: der Silence<br />
Edition 2013. Diese Sammlung<br />
umfasst vier Geschirrspüler,<br />
zwei Kühl-/Gefrierkombinationen<br />
in Edelstahl-Optik und eine besonders<br />
leise Dunsthaube. Außerdem<br />
zählen einige Top-Geräte der Wäschepflege<br />
dazu, etwa <strong>die</strong> leiseste<br />
Waschmaschine auf dem Markt, <strong>die</strong><br />
HomeProfessional von Bosch, sowie<br />
der EcoLogixx 7S Wärmepumpentrockner.<br />
In Dezibel ausgedrückt<br />
heißt das: Die Kühlgeräte kommen<br />
auf 34 Dezibel, <strong>die</strong> geräuschärmsten<br />
Geschirrspüler liegen knapp<br />
darüber mit 38 und 39 Dezibel.<br />
Selbst unter den Waschmaschinen,<br />
<strong>die</strong> funktionsbedingt extrastarke<br />
Motoren besitzen müssen, befindet<br />
sich das Topgerät von Bosch mit 47<br />
Dezibel beim Waschen und 69 Dezibel<br />
beim Schleudern. Trockner<br />
liegen mit einem Wert von 62 Dezibel<br />
in einer ähnlichen Größenordnung.<br />
Zum Vergleich: Eine normale<br />
Unterhaltung erreicht immerhin<br />
50 Dezibel. Und das Zwitschern<br />
eines Vogels kann sogar bis zu<br />
78 Dezibel laut sein.<br />
Die IFA findet vom 6.-11. September<br />
in Berlin statt. Das aktuelle<br />
Ausstellerverzeichnis gibt es im Internet.<br />
www.ifa-berlin.de<br />
58 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Foto: Bauknecht<br />
Jederzeit willkommen<br />
Das Event findet vom 7. - 9. September<br />
direkt am Brandenburger Tor im Hotel Adlon<br />
statt und bietet interessierten Besuchern<br />
einen Überblick über das gesamte Sortiment.<br />
„Unsere Partner können in den drei<br />
Tagen jederzeit vorbeikommen und haben<br />
<strong>die</strong> Gelegenheit, sich im Rahmen der Gerätepräsentation<br />
von Design, Qualität und<br />
Innovationsstärke der Bauknecht Produkte<br />
zu überzeugen“, so Marketing- und Vertriebsgeschäftsführer<br />
Marten van der Mei.<br />
Ab 8 Uhr steht ein Business-Frühstück bereit<br />
und ab 11 Uhr ganztägig ein Fingerfood<br />
Buffet. So ist für das leibliche Wohl stets<br />
gesorgt. Von 18 - 19 Uhr können <strong>die</strong> Gäste<br />
sich während der Happy Hour in angenehmer<br />
Atmosphäre entspannen. Während<br />
des kompletten Veranstaltungszeitraums<br />
steht den Gästen zudem ein Shuttleservice<br />
in Kooperation mit Audi zur Verfügung, der<br />
zwischen den wichtigsten Hotels der Stadt,<br />
dem Adlon und der Messe pendelt.<br />
Mit Bauknecht <strong>die</strong><br />
Perspektive wechseln<br />
„Mehr als Technik – Ambiente und Innovation in Berlin.“ Unter <strong>die</strong>sem Motto lädt<br />
Hausgerätehersteller Bauknecht zu einem exklusiven Händlerevent ins legendäre Hotel<br />
Adlon am Brandenburger Tor. Und zwar parallel zur IFA vom 7. - 9. September 2013.<br />
„Wechseln Sie <strong>die</strong> Perspektive“ steht<br />
als Headline über der Produktausstellung,<br />
zu der alle Küchen- und Elektrohändler<br />
eingeladen sind. Bauknecht<br />
kündigt drei Tage voller Neuheiten, Informationen,<br />
Spannung und Unterhaltung<br />
an. „Wir wollen unseren Partnern<br />
aus dem Fachhandel und natürlich auch<br />
denjenigen, <strong>die</strong> es noch werden wollen,<br />
<strong>die</strong> Möglichkeit geben, in einem entspannten<br />
Ambiente <strong>die</strong> neuen Geräte von<br />
Bauknecht zu erleben“, erklärt Marten<br />
van der Mei, Geschäftsführer für Marketing<br />
und Vertrieb bei der Bauknecht<br />
Hausgeräte GmbH.<br />
Aktuelle Produkte prägen <strong>die</strong> umfangreiche<br />
Ausstellung, aber auch überraschende<br />
Zukunftsvisionen für den Haushalt<br />
von morgen. Auf über 250 m 2 zeigt<br />
Bauknecht <strong>die</strong> neuesten Produkte und<br />
Technologien aus den Bereichen Waschen<br />
und Trocknen sowie Kochen, Backen und<br />
Kühlen. Besondere Innovationenen avisiert<br />
das Unternehmen unter anderem im<br />
Bereich Waschen und Trocknen. „Wir bei<br />
Bauknecht streben bei der Entwicklung<br />
unserer Geräte stets danach, innovative<br />
Technologien mit dem gewissen Etwas<br />
zu kombinieren“, erläutert Marten van<br />
der Mei. Dazu gehören selbstverständlich<br />
auch außergewöhnliche Designaspekte<br />
an den Geräten. In <strong>die</strong>ser Hinsicht<br />
habe Bauknecht im laufenden Jahr<br />
seine Kompetenz schon <strong>mehr</strong>fach unter<br />
Beweis gestellt, etwa mit der architekturinspirierten<br />
Gerätelinie BlackLine,<br />
oder dem <strong>mehr</strong>fach ausgezeichneten<br />
LUMiQ-Design seiner Kühl- und Gefriergeräte.<br />
„Wir kennen <strong>die</strong> Ansprüche unserer<br />
Kunden genau. Sie möchten zum<br />
Beispiel <strong>mehr</strong> Individualität in ihren<br />
Wohnungen. Bauknecht spricht <strong>die</strong>ses<br />
Bedürfnis schon am POS mit dem neuen<br />
Markenauftritt gezielt an.“<br />
Ein besonderes Highlight aus Küchensicht<br />
ist auch der neue Induktionsbackofen,<br />
der kurz nach der Präsentation auf<br />
der LivingKitchen bereits zwei wichtige<br />
Auszeichnungen erhielt. Von der Jury des<br />
Kücheninnovationspreises wurden Funktionalität,<br />
Produktnutzen, Innovation, Design<br />
und Ökologie ausgezeichnet. Zusätzlich<br />
wurde das Gerät mit dem goldenen<br />
„Best of the Best“ Award prämiert.<br />
Mehr Informationen über das Händlerevent<br />
erhalten Sie im Internet unter<br />
www.bauknecht-event.com.<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 59
Hausgeräte/Sous Vide<br />
Frischer Fisch à la Sous Vide<br />
Kabeljau mit Mostrichcrème<br />
Zutaten (für 4 Personen)<br />
4 Kabeljau-Rückenfilets à 160 g<br />
100 g Sahne<br />
100 g Mostrich/grober Senf<br />
Salz<br />
Vorbereitung: Kabeljau salzen.<br />
Sahne und Mostrich verrühren, alles zusammen vakuumieren.<br />
Zubereitung: Auf der Einschubebene 3 im Programm<br />
„Sous Vide“ bei 60 °C für 20 Minuten garen.<br />
Wissenswertes: Das Rezept funktioniert auch mit anderen<br />
weißen Fischen wie Schellfisch, Goldbarsch oder Rotbarsch.<br />
Verblüffend einfach<br />
Christian Mittermeier ist ein renommierter Koch. Und einer der<br />
größten Verfechter des Sous-Vide-Dampfgarens. Jedes Argument, das<br />
sich gegen das Vakuumgaren bei Niedrigtemperaturen richtet, schlägt<br />
der Spitzenkoch mit plausiblen Antworten in den Wind. Seine These:<br />
„Sous-Vide-Dampfgaren – das ist kinderleicht.“<br />
60 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Wissenswertes: Die süßsauren Auberginen können als Vorspeise<br />
(4 Personen) und als Beilage (2 Personen) serviert werden.<br />
Christian Mittermeier verbreitet<br />
bei <strong>die</strong>sem AEG-Kochevent<br />
zum Thema Sous Vide keine leeren<br />
Worthülsen. Denn gleich darauf<br />
zeigt er zusammen mit seinem<br />
Team, wie das Sous-Vide-Dampfgaren<br />
funktioniert. Und es ist tatsächlich<br />
ein Kinderspiel: Fleisch,<br />
Fisch, Obst oder Gemüse wandern<br />
im rohen, gekühlten Zustand in einen<br />
handelsüblichen Siegelrand-,<br />
Koch-, Schlauch- oder Schrumpfbeutel.<br />
Dazu gibt Mittermeier eine<br />
Priese Salz, Pfeffer, Zucker oder andere<br />
Gewürze, vielleicht noch einen<br />
Spritzer Zitrone, einen Schuss<br />
Öl oder ein paar Zweige Kräuter.<br />
Fertig! Da es bei der Sous Vide-<br />
Zubereitung keine Verdampfungsoder<br />
Aromaverluste gibt, sollten<br />
<strong>die</strong> Speisen unbedingt zurückhaltender<br />
gewürzt werden. Deshalb<br />
lautet <strong>die</strong> goldene Regel: Weniger<br />
ist gleich <strong>mehr</strong>.<br />
Keine Zauberei<br />
In weniger als fünf Minuten<br />
treffen sich <strong>die</strong> Lebensmittel und<br />
alle weiteren Zutaten in dem Beutel.<br />
Und das ist wirklich alles. Keine<br />
Zauberei. Keine komplizierte, zeitraubende<br />
und nervenaufreibende<br />
Zubereitung. Aber natürlich müssen<br />
auch hier einige Dinge beachtet<br />
werden: So dürfen <strong>die</strong> Ränder des<br />
Vakuumbeutels beim Befüllen nicht<br />
beschmutzt werden, sonst misslingt<br />
das anschließende Verschweißen.<br />
Er sollte auch nur mit einer Schicht<br />
von Lebensmitteln befüllt werden,<br />
da nur so ein gleichmäßiges Garergebnis<br />
garantiert wird. Wenn<br />
der Beutel gefüllt ist, wird er vakuumiert,<br />
anschließend in den Dampfgarer<br />
gelegt, <strong>die</strong> passende Temperatur<br />
eingestellt und dann heißt<br />
es nur noch: warten. Aufgrund der<br />
niedrigen Temperaturen verlängert<br />
sich <strong>die</strong> Kochzeit allerdings gegenüber<br />
herkömmlichen Zubereitungsarten.<br />
Doch der Koch hat nun entsprechend<br />
Zeit, sich für seine Gäste<br />
frisch zu machen. Denn ab jetzt<br />
übernimmt der Dampfgarer mit<br />
Sous Vide <strong>die</strong> übrige Arbeit. Entspannter<br />
geht es kaum. „Und das<br />
Essen gelingt tatsächlich immer.<br />
Das ist garantiert. Auch beim hundertsten<br />
Mal werden Sie mit <strong>die</strong>ser<br />
Garmethode das hundertste perfekte<br />
Ergebnis erzielen“, verspricht<br />
Christian Mittermeier. Denn es<br />
kann nichts anbrennen, übergaren<br />
oder austrocknen. Ein weiterer positiver<br />
Aspekt für <strong>die</strong> Sous-<br />
Vide-Zubereitung: Es wird<br />
bei der dreidimensionalen<br />
Wärmezufuhr Energie gespart.<br />
Geschmackserlebnis<br />
Für Kochmuffel ist <strong>die</strong><br />
kinderleichte Garmethode<br />
also ein Riesenfortschritt.<br />
Für Berufstätige,<br />
<strong>die</strong> nach der Arbeit<br />
nur begrenzt Zeit haben,<br />
sich Essen zuzubereiten,<br />
ebenfalls.<br />
Denn <strong>die</strong> mit Lebensmittel<br />
befüllten Vakuumbeutel<br />
können<br />
<strong>mehr</strong>ere Tage aufbewahrt oder<br />
auch eingefroren werden. Ob man<br />
allerdings am Donnerstag tatsächlich<br />
genau auf das Gericht Hunger<br />
hat, das man am Sonntag vorbereitet<br />
hat, bleibt fraglich.<br />
Dennoch liegen <strong>die</strong> Vorteile auf<br />
der Hand: Die Zubereitung ist verblüffend<br />
einfach, das anschließende<br />
Ergebnis ein wahres Geschmackserlebnis.<br />
Denn <strong>die</strong> Aromen der<br />
Lebensmittel bleiben durch <strong>die</strong><br />
schonende Zubereitung erhalten.<br />
Dadurch werden wertvolle Inhaltsstoffe<br />
nicht ausgeschwemmt und<br />
<strong>die</strong> einzelne Zutaten schmecken<br />
viel intensiver. Der Geschmacksund<br />
Nährstofferhalt ist durch <strong>die</strong><br />
niedrigen Temperaturen gesichert.<br />
Zur Geschmackssteigerung müssen<br />
einige Lebensmittel nach dem<br />
Sous-Vide-Garen aber noch in der<br />
Pfanne, dem Grill oder mit einem<br />
Bunsenbrenner gebräunt<br />
Saftiges Sous-Vide-Gemüse<br />
Auberginen süßsauer<br />
Zutaten (für 4 Personen)<br />
500 g Auberginen<br />
2 EL Zucker<br />
2 EL Weißweinessig<br />
80 ml Olivenöl<br />
1 Nelke<br />
Salz, Pfeffer<br />
Vorbereitung: Die Aubergine schälen, das Fruchtfleisch in Scheiben<br />
(2 – 3 mm) und <strong>die</strong> Schale in dünne Streifen schneiden. Mit den anderen<br />
Zutaten in einen Beutel geben, gut vermischen und vakuumieren.<br />
Zubereitung: Den Beutel auf das Gitter in der Ein schub ebene 3 legen<br />
und im Programm „Sous Vide“ bei 95 °C für 40 Minuten garen.<br />
Bei Zimmertemperatur servieren.<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 61
Hausgeräte/Sous Vide<br />
Über Christian Mittermeier<br />
In seinem Element: Spitzenkoch Christian Mittermeier führt den<br />
ProCombi Sous-Vide-Multi-Dampfgarer von AEG vor.<br />
Foto: Plaßhenrich<br />
Der 47-jährige Spitzenkoch kam das erste Mal vor ungefähr zehn<br />
Jahren mit dem Sous-Vide-Dampfgaren in Berührung. „Mein erstes<br />
Gericht war eine Gänseleber. Und ich war völlig überrascht, wie perfekt<br />
<strong>die</strong>se Variante des Kochens gelungen ist“, sagt Christian Mittermeier:<br />
„Das hat mich angespornt, weitere Möglichkeiten mit <strong>die</strong>ser<br />
Methode auszuprobieren. Seitdem ist Sous Vide aus meiner Küche<br />
nicht <strong>mehr</strong> wegzudenken.“ Der Spitzenkoch wurde sofort von der<br />
Kochmethode gepackt. Diese Begeisterung ist bis heute geblieben.<br />
Nach seiner Metzgerlehre schloss Mittermeier eine Ausbildung als<br />
Koch im Restaurant „Bareiss“ in Baiersborn an. Es folgten <strong>die</strong> typischen<br />
Wanderjahre: 1989 ging er ins Restaurant „Euler“ in Basel,<br />
machte sich aber gleichzeitig mit 23 Jahren selbstständig und führte<br />
bis 1994 das Restaurant „Burgschenke“ in Lörrach. Zusammen mit<br />
seiner Frau ist er als Gastwirt seit 1995 in dem „Restaurant und Hotel<br />
Mittermeier“ später „Villa Mittermeier“ in seiner Heimatstadt Rothenburg<br />
ob der Tauber tätig. Seit 1997 gehört er zu den Jeunes Restaurateurs,<br />
war sechs Jahre Vizepräsident der Vereinigung junger<br />
deutscher Spitzenköche und drei Jahre als Regionalsprecher aktiv.<br />
Vor acht Jahren wurde Mittermeiers Gourmet-Restaurant unter<br />
Küchenchef Oliver Krieger erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.<br />
Ein Jahr später, 2006, gründete er mit befreundeten Gastronomen<br />
<strong>die</strong> Tauberhase GbR, <strong>die</strong> Taubertäler Wein nach traditioneller<br />
Methode anbaut und Traubensaft sowie Verjus produziert. (ap)<br />
www.villamittermeier.de<br />
Sous Vide mal ganz süß<br />
Vanille-Apfelspalten<br />
Zutaten (für 4 Personen)<br />
2 Äpfel (Golden Delicious)<br />
1 Sternanis<br />
1 Vanilleschote<br />
Vorbereitung: Die Äpfel waschen, schälen, das<br />
Kerngehäuse entfernen und achteln. Die Äpfel mit<br />
Sternanis und Vanilleschote vakuumieren.<br />
Zubereitung: Die vakuumierten Apfelspalten auf der<br />
Einschubebene 3 im Programm „Sous Vide“ bei 90 °C<br />
für 20 Minuten garen.<br />
Wissenswertes: Die Apfelspalten vereinen das Beste<br />
aus zwei Welten: ein sanftes Kompottaroma und<br />
gleichzeitig ein frisches, knackiges Mundgefühl.<br />
werden. „Ein Steak beispielsweise<br />
lässt sich sehr gut unter Vakuum<br />
auf den Punkt bringen. Um ihm<br />
noch <strong>die</strong> perfekte Bräunung zu geben,<br />
muss es dennoch<br />
in der Pfanne fertig gebraten<br />
werden. Denn <strong>die</strong> Sous-Vide-Methode<br />
hat ihre Grenzen bei 100<br />
Grad“, sagt Christian Mittermeier.<br />
Die perfekte Lösung<br />
Köchen, denen <strong>die</strong> traditionelle<br />
Zubereitung am Herzen liegt, wird<br />
beim Sous-Vide-Dampfgaren allerdings<br />
der sinnliche Aspekt fehlen.<br />
Denn bei der herkömmlichen Methode<br />
wurden oft alle fünf Sinne<br />
angesprochen. Sehen, Schmecken,<br />
Fühlen, Hören und vor allem Riechen.<br />
Beim Sous-Vide-Dampfgaren<br />
wird <strong>die</strong>s so gut wie ausgeschlossen.<br />
Gerüche entstehen so gut wie<br />
gar nicht. Und überhaupt: Sollte<br />
man nicht zuerst auf <strong>die</strong> traditionelle<br />
Weise Kochen lernen, anstatt<br />
gleich auf eine vereinfachte<br />
Art zurückzugreifen? Schließlich<br />
wird einem ja auch immer geraten,<br />
erst das Buch zu lesen anstatt<br />
den Film zu schauen oder<br />
das Autofahren zunächst mit<br />
Schaltung zu lernen anstatt<br />
mit Automatik. Aber auch <strong>die</strong>se<br />
Argumente lässt Christian<br />
Mittermeier nicht gelten. „Die<br />
Zubereitung mit der Sous-Vide-Methode<br />
hat einfach zu<br />
viele Vorteile. Hochwertige<br />
Speisen gelingen auch mit<br />
wenigen Vorkenntnissen.<br />
Oft haben wir doch gar keine<br />
Zeit <strong>mehr</strong>, uns aufwendiges Essen<br />
zuzubereiten. Da ist das Sous-<br />
Vide-Dampfgaren eine perfekte<br />
Lösung, um sich dabei auch noch gesund<br />
zu ernähren“, meint der Spitzenkoch.<br />
Ob sich <strong>die</strong> Garmethode<br />
aber tatsächlich auch in den Haushalten<br />
der Republik durchsetzen<br />
wird, bleibt abzuwarten.<br />
Die Voraussetzungen dafür sind<br />
und werden zurzeit verstärkt geschaffen.<br />
Die AEG hat beispielsweise<br />
mit dem ProCombi Sous Vide<br />
Multi-Dampfgarer ein Gerät auf den<br />
Markt gebracht, das sowohl Sous<br />
Vide kann, aber auch noch über <strong>die</strong><br />
bewährten Funktionen des Dampfgarens<br />
verfügt. Das Gerät ist ein<br />
Multitalent. „Durch <strong>die</strong> Kombination<br />
aus Dampf und Heißluft werden<br />
beim Kochen, Backen, Dampfgaren<br />
und Grillen perfekte Ergebnisse erzielt“,<br />
heißt es in einer Pressemitteilung.<br />
Das Gerät denkt mit und<br />
macht damit das (vielleicht) fehlende<br />
Talent des Kochs wett. Männer<br />
mit einer eher geringeren Begabung<br />
zum Kochen haben jetzt<br />
auf jeden Fall <strong>die</strong> Chance, ohne<br />
großes Vorwissen, Ambitionen und<br />
ohne Zeitdruck Frauen mit einem<br />
perfekten Menü zu beeindrucken.<br />
Wenn das mal keine guten Aussichten<br />
sind. (Astrid Plaßhenrich)<br />
www.aeg.de<br />
62 KÜCHENPLANER 7/8/2013
Mit Farbe punkten<br />
Ljubljana ist einerseits eine traditionsreiche Stadt. Andererseits pulsiert dort das<br />
Leben. Jung, modern, impulsiv – so präsentiert sich <strong>die</strong> slowenische Hauptstadt ihren<br />
Gästen. Auf <strong>die</strong> Gorenje Gruppe treffen <strong>die</strong>se Attribute ebenso zu. Seit 42 Jahren hält<br />
das slowenischen Unternehmen an vielen Traditionen fest. Einen Stillstand hat es<br />
seitdem aber nie gegeben. Auch jetzt herrscht Aufbruchstimmung.<br />
Der Stammsitz der Gorenje-<br />
Gruppe liegt etwa 65 Kilometer<br />
nordöstlich von Ljubljana in<br />
Velenje. Mit den modernen Produktionsanlagen<br />
und -straßen sowie<br />
dem Hochregallager hat der Konzern<br />
<strong>die</strong> nötigen Investitionen getätigt<br />
und Strukturen geschaffen,<br />
um auch in Zukunft auf den internationalen<br />
Märkten zu bestehen.<br />
Die Weiter- und Neuentwicklung<br />
von Produkten nimmt dabei einen<br />
wichtigen Baustein in der Unternehmensphilosophie<br />
ein. So ist<br />
es auch nicht verwunderlich, dass<br />
Gorenje pünktlich zur IFA im September<br />
in Berlin ein neues Kühlund<br />
Gefriersystem vorstellen wird.<br />
Gleichzeitig werden <strong>die</strong> Vertriebs-<br />
und Marketingaktivitäten kontinuierliche<br />
ausgebaut und unterstützen<br />
das Kampagnenjahr 2013.<br />
„Colour your home“<br />
Auf das Themenjahr 2012 mit<br />
dem Motto „Jahr der Farben“ folgt<br />
nun <strong>die</strong> Kampagne mit dem Slogan<br />
„Colour your home“. Dabei stehen<br />
im Mittelpunkt der Marketingaktivitäten<br />
erneut Farbe und<br />
Design. „Denn nahezu jedes zweite,<br />
in Deutschland verkaufte farbige<br />
Gerät kommt mittlerweile von<br />
Gorenje“, sagt Elisabeth Wieser,<br />
Marketing Manager, Gorenje Vertriebs<br />
GmbH in München.<br />
Das Sortiment der farbigen<br />
Standgeräte umfasst zurzeit 62 Modelle<br />
aus den Bereichen Kühlen<br />
und Gefrieren sowie Waschen und<br />
Trocknen. Um Fachhandelspartner<br />
und Verbraucher über <strong>die</strong>se zu informieren,<br />
wurde eine neu aufgelegte<br />
Broschüre gedruckt, <strong>die</strong> einen<br />
Überblick über <strong>die</strong> gesamte Palette<br />
an Farbgeräten gibt. Dieser Farbfolder<br />
ist seit Anfang Juni verfügbar.<br />
Um <strong>die</strong> Kampagne „Colour your<br />
home“ zu unterstützen, tourt in der<br />
Zeit von Ende Juli bis Mitte September<br />
ein mit dem Logo gebrandeter<br />
Linienbus durch <strong>die</strong> Bundesrepublik.<br />
Ziel der Promotionaktion ist<br />
es, <strong>die</strong> farbigen Geräte werbewirksam<br />
in Szene zu setzen. „Dazu werden<br />
wir bei ausgewählten Fachpartnern<br />
das Verkaufspersonal<br />
Auch 2013 setzt<br />
das Gorenje-<br />
Marketing stark<br />
auf den Faktor<br />
Farbe.<br />
7/8/2013 KÜCHENPLANER 63
Hausgeräte<br />
Gorenje in Stichworten<br />
<br />
11 000 Mitarbeiter<br />
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det<br />
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schulen“, erklärt Wieser. Den Abschluss<br />
der Tour bildet während<br />
der IFA <strong>die</strong> Veranstaltung „City<br />
West celebrates IFA 2013“ am Berliner<br />
Breitscheidplatz in der Nähe<br />
des Kurfürstendamms. „Wir freuen<br />
uns, dass unsere Fachhandelspartner<br />
für <strong>die</strong>ses Roadshow-Konzept<br />
eine rege Teilnahme signalisiert<br />
haben. Denn dadurch nutzen sie<br />
<strong>die</strong> Möglichkeit, sowohl ihrem Verkaufspersonal<br />
als auch ihren Kunden<br />
einen Querschnitt unserer farbigen<br />
Geräte zu präsentieren“, so<br />
<strong>die</strong> Marketingleiterin.<br />
Daneben wird während der IFA<br />
ein 3,50 Meter großer, originalgetreu<br />
nachgebauter Retro-Kühlschrank<br />
im Eingangsbereich Süd/<br />
Halle 1.1 stehen. Der rote Riese<br />
stand bereits im Dezember 2012 am<br />
Münchener Flughafen und zog <strong>die</strong><br />
Blicke der Passagiere auf sich. „Die<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
IFA wird in <strong>die</strong>sem Jahr spannend<br />
werden“, freut sich auch Thomas<br />
Wittling, Geschäftsführer Vertrieb<br />
und Marketing für <strong>die</strong> Gorenje Vertriebs<br />
GmbH in München, auf <strong>die</strong><br />
Messe in Berlin.<br />
Trends und Potenziale<br />
Um <strong>die</strong> Trends und Potenziale<br />
farbiger Hausgeräte in den Produktbereichen<br />
Kühlen sowie Waschen<br />
und Trocknen zu erfahren,<br />
ließ Gorenje vom 29. Mai bis 6. Juni<br />
eine Online-Umfrage von der Gesellschaft<br />
für Konsumforschung<br />
(GfK) Retail & Technology erheben.<br />
Dabei wurden 1000 Haushalte befragt.<br />
Die Ergebnisse: 69 % der Befragten<br />
sieht das Thema „Design“<br />
für <strong>die</strong> Kaufentscheidung bei Kühlgeräten<br />
als wichtig an. Dazu gaben<br />
22 % aller Haushalte an, farbige<br />
Elektrogeräte zu besitzen. 74 % davon<br />
sind wiederum Kühlgeräte.<br />
Gorenje wird als eine der ersten<br />
fünf Marken genannt, wenn es um<br />
Gräte in <strong>die</strong>sem Produktbereich<br />
geht. Bei der Zielgruppe der 25- bis<br />
34-Jährigen lag das slowenische<br />
Unternehmen laut der Erhebung an<br />
erster Stelle. 79 % der Befragten in<br />
<strong>die</strong>ser Altersstufe seien demnach<br />
auch bereit, bei farbigen Kühlgeräten<br />
einen Mehrpreis von bis zu 50<br />
Euro im Vergleich zu weißen Geräten<br />
zu akzeptieren. Blau wurde bei<br />
der Trendanalyse als bevorzugte<br />
Farbe bei Elektrogroßgeräten angegeben.<br />
Gorenjes Schlussfolgerung<br />
auf Basis der Erhebung: Der Ausbau<br />
der Marktanteile im Bereich<br />
der farbigen Hausgeräte wird weiter<br />
fokussiert.<br />
Ionisierung im Kühlraum<br />
Neben <strong>die</strong>sen Vertriebs- und<br />
Marketingaktivitäten wird der slowenische<br />
Konzern zur IFA eine<br />
neue Generation von Kühl- und Gefriergeräten<br />
der Reihe NG-FS600<br />
vorstellen. Diese wird es in den Linien<br />
Essential sowie Advanced und<br />
Superior – beide mit Inox-Applikationen<br />
– geben. Mittels eines neuen<br />
Kühlsystems, eines sensorgesteuerten<br />
Temperaturmanagements sowie<br />
eines IONAir-Systems werden<br />
Lebensmittel „bis zu 60 % länger<br />
frisch gehalten, dazu <strong>die</strong> Vitamine<br />
in Obst und Gemüse, Fisch und<br />
Fleisch bewahrt“. Und das funktioniert<br />
so: Das IonAir-System generiert<br />
Negativ-Ionen, <strong>die</strong> Schmutzpartikel<br />
binden und dadurch <strong>die</strong><br />
Luft im Kühlschrank verbessern.<br />
„Dazu beseitigen <strong>die</strong> negativ geladenen<br />
Ionen <strong>die</strong> meisten Allergene<br />
und bis zu 95 % der Bakterien. Gerüche<br />
werden neutralisiert und der<br />
Verfallsprozess der empfindlichen<br />
Lebensmittel wird verzögert“, erklärt<br />
Peter Herzberger, Direktor<br />
Vertrieb der Gorenje<br />
Vertriebs GmbH in München.<br />
Dies wird im<br />
Zusammenspiel<br />
mit dem<br />
neuen<br />
64 KÜCHENPLANER 7/8/2013
MultiFlow 360°-System, das in allen<br />
Total-NoFrost-Geräten eingesetzt<br />
wird, oder in Kombination<br />
mit dem Umluft-Kühlsystem Ion-<br />
Air Dynamic Cooling bei den neuen<br />
FrostLess-Modellen (ab Advanced-Line)<br />
ermöglicht.<br />
Dieses System verbreitet <strong>die</strong><br />
mit Negativ-Ionen angereicherte<br />
Luft besonders gleichmäßig über<br />
14 Luftkanäle und sorgt parallel<br />
für eine gleichmäßige Temperaturverteilung<br />
in allen Kühlzonen.<br />
Bei den FrostLess-Modellen<br />
wird <strong>die</strong> Luft gleichmäßig durch<br />
einen Innenventilator verteilt. Dadurch<br />
schlagen sich keine Kondensate<br />
im Innenraum und an den Ablagen<br />
nieder. Gleiches Prinzip im<br />
Gefrierteil: Durch eine kontinuierliche<br />
Zirkulation der kalten Luft<br />
wird <strong>die</strong> Eisbildung in den Fächern<br />
und auf den Lebensmitteln verhindert.<br />
Intelligente Mitdenker<br />
Ein intelligenter Mitdenker ist<br />
das sensorgesteuerte AdaptCool-<br />
System: Das Temperaturmanagement<br />
erkennt individuelle Gewohnheiten<br />
der Kühlschranknutzer und<br />
passt Temperaturverteilung und<br />
Kompressortätigkeit an. Ein Beispiel:<br />
Wenn das System erkennt,<br />
dass <strong>die</strong> Kühlschanktür täglich<br />
zwischen 17 und 19 Uhr häufig geöffnet<br />
und geschlossen wird, wird<br />
<strong>die</strong> Temperatur vor <strong>die</strong>sem Zeitraum<br />
entsprechend herunter reguliert.<br />
„Dadurch werden ideale<br />
Kühlbedingungen geschaffen und<br />
Lebensmittel bleiben im Durchschnitt<br />
bis zu 20 % länger frisch.<br />
Dazu wird der Energieverbrauch<br />
optimal an <strong>die</strong> Nutzung angepasst“,<br />
sagt Herzberger.<br />
Mit den neuen<br />
Geräten<br />
wird auch ungewollten Temperaturschwankungen<br />
vorgebeugt. Dafür<br />
verantwortlich: der Inverter<br />
Kompressor, der bis zu 50 % Energie<br />
spart. „Alle Gorenje Geräte der<br />
neuen Kühlgeneration sind in <strong>die</strong><br />
Energieeffizienzklassen A++ und<br />
A+++ eingestuft. Zahlreiche Funktionen<br />
helfen, Strom zu sparen“, so<br />
Herzberger.<br />
Intelligent sind auch <strong>die</strong> individuellen<br />
Temperaturzonen. Sie<br />
helfen bei der richtigen Lagerung<br />
der Lebensmittel im Kühlschrank.<br />
Obst und Gemüse wird<br />
in der CrispZone mit Feuchteregler<br />
aufbewahrt. Das auf Rädern geführte<br />
Gemüsefach hat eine Größe<br />
von 36,2 Litern. Fisch und Fleisch<br />
kommen in <strong>die</strong> ZeroZone nahe 0 °C<br />
oder in <strong>die</strong> FreshZone (Essential-<br />
Line). Dort ist <strong>die</strong> Temperatur etwa<br />
3 °C bis 4 °C niedriger als im restlichen<br />
Kühlschrankbereich.<br />
Nischen-Produkt<br />
Für Be<strong>die</strong>nkomfort sorgen Easy-<br />
Step-Türablagen mit einem neuen<br />
Verstellmechanismus von einer<br />
Ebene zur nächsten. Zwei der Türablagen<br />
sind jeweils bis zu 5 kg belastbar,<br />
<strong>die</strong> beiden ausziehbaren<br />
PullOut-Teleskop-Glasablagen im<br />
Innenraum sogar bis 22 kg. Einen<br />
schnellen Zugriff bietet <strong>die</strong> neue<br />
XL-SpaceBox mit 30 Litern Volumen<br />
für Gefriergut und integriertem<br />
Griff. Die 185 cm hohen und<br />
60 cm breiten Kühl-Gefrierkombinationen<br />
sind mit innen liegenden<br />
Flex-In-Türscharnieren ausgestattet.<br />
„Dadurch ist eine Türöffnung<br />
bis zur vollen Gerätebreite möglich.<br />
Ein Abstand zur Wand oder<br />
zu einem weiteren Hausgerät muss<br />
Mit Asko auf den deutschen Markt<br />
Die schwedische Marke Asko ergänzt seit 2010 das<br />
Marken-Portfolio der Gorenje Gruppe. Nach der Verlagerung<br />
der Waschmaschinen- und Trocknerproduktion<br />
von Schweden nach Slowenien im März 2013, wird<br />
in <strong>die</strong>sem September auch <strong>die</strong> Geschirrspülproduktion<br />
im neuen Werk im Stammsitz in Velenje starten. Durch<br />
<strong>die</strong>se Verlagerung der Produktionsstätten erwartet <strong>die</strong><br />
Gorenje Gruppe ab 2014 prognostizierte Einsparungen<br />
im zweistelligen Millionenbereich. Als strategisches Ziel<br />
gibt das Unternehmen heraus, <strong>die</strong> Marke Asko weltweit<br />
im Hochpreissegment zu platzieren. „In den kommenden<br />
Jahren soll dabei 20 % des Konzernumsatzes<br />
mit der Marke Asko generiert werden“, erklärt Thomas<br />
Wittling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing für<br />
<strong>die</strong> Gorenje Vertriebs GmbH in München.<br />
Das Sortiment von Asko umfasst Elektrogroßgeräte<br />
aus den Bereichen Kochen, Backen, Lüften, Spülen und<br />
Kühlen sowie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Trockenschränke<br />
und Bügelstationen. Diese sind sowohl<br />
für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich.<br />
Den größten Anteil am Umsatz machen <strong>die</strong> Bereiche<br />
Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner<br />
aus. So setzt Asko pro Jahr etwa 138 000 Geschirrspüler,<br />
81 000 Waschmaschinen und 32 000 Trockner ab – 75 %<br />
unter eigenem Label, den Rest als OEM-Ware. Gorenje<br />
wird <strong>die</strong> Asko Produkte erstmals auf der <strong>die</strong>sjährigen<br />
IFA präsentieren. Nach der Messe wird über eine Platzierung<br />
von ausgewählten Modellen für den deutschen<br />
Markt entschieden. (ap)<br />
deshalb nicht eingeplant werden“,<br />
erklärt Herzberger. Die Sologeräte<br />
können somit problemlos in eine<br />
Küchennische eingebaut oder zu<br />
einer Side-by-Side-Lösung kombiniert<br />
werden.<br />
(Astrid Plaßhenrich)<br />
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Impressum<br />
Magazin für alle, <strong>die</strong> Küchen planen und produzieren,<br />
kaufen und verkaufen.<br />
Erscheint im 47. Jahrgang (2013)<br />
www.kuechenplaner-magazin.de · www.strobel-verlag.de<br />
Verlag<br />
STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />
Postanschrift: Postfach 5654, 59806 Arnsberg<br />
Hausanschrift: Zur Feldmühle 9 – 11, 59821 Arnsberg,<br />
Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38<br />
Herausgeber<br />
Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />
Redaktion<br />
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Hegede 17, 33617 Bielefeld,<br />
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Astrid Plaßhenrich (ap)<br />
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Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG<br />
Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern) 59069 Hamm<br />
Veröffentlichungen<br />
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ISSN 0722-9917<br />
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Die Moderne Küche e.V.<br />
Informationsgemeinschaft zur Feststellung<br />
der Verbreitung von Werbeträgern<br />
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