HDTV 8 Megapixel! (Vorschau)
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36 Filme im Test<br />
XXL-REPORTAGE<br />
Das steckt wirklich<br />
in einem deutschen<br />
TV-Markenprodukt<br />
8 <strong>Megapixel</strong>!<br />
4K: Technikspielerei oder TV-Zukunft?<br />
Viermal mehr Bildpunkte als Full-HD!<br />
Erster Fernseher und Projektor im Test!<br />
IKEA UPPLEVA<br />
Was taugt die Technik<br />
aus dem Möbelhaus?<br />
NEU IM REGAL<br />
TV-Marke im Praxischeck:<br />
Günstig, aber auch gut?<br />
2 160 VARIANTEN<br />
Loewes Connect ID zeigt<br />
das moderne Fernsehen<br />
Die schärfsten Flachbild-TVs<br />
7 Riesenfernseher im Test:<br />
LED-TV besser als Plasma?
Vielen Dank für Ihre Wahl<br />
zum besten <strong>HDTV</strong>-Anbieter.<br />
Ich seh was Besseres.<br />
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© 2011 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved; TM & © [2012] Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc.<br />
© 2011 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. GREEN LANTERN and all related characters and elements are trademarks of and © DC Comics.
nuVero 14<br />
Alle ziehen an einem Strang<br />
Inmitten der wirtschaftlich angespannten Lage<br />
überzeugen die TV-Hersteller durch Innovationen. So<br />
stattet Samsung die neuen LED-LCD-Modelle mit integrierter<br />
Kamera sowie Sprach- und Bewegungssteuerung<br />
aus. Bang & Olufsen und Loewe sagen dagegen<br />
den immer gleichen Designs den Kampf an und warten<br />
mit attraktiven Aufstellungs- und Farbvariationen auf.<br />
Dass beide Marken auch der Tonqualität besondere<br />
Aufmerksamkeit zollen, dürfte für den einen oder<br />
anderen Grund genug sein, den Premiumaufschlag bereitwillig<br />
zu entrichten. Dem nicht genug, versucht sich<br />
neuerdings auch Ikea im Fernseherverkauf, verknüpft<br />
das Notwendige aber zugleich mit dem Nützlichen und vereint Wohnen mit Technik<br />
innerhalb einer All-in-one-Lösung. Als verführerischer Ausblick in die Zukunft<br />
der HD-Darstellung darf Sonys neuer Edelprojektor verstanden werden, der mit<br />
mehr als acht Millionen Bildpunkten (4K-Auflösung) sagenhaft detaillierte Bilder<br />
gen Leinwand wirft. Ob Toshibas erster 4K-Fernseher da mithalten kann und die<br />
brillenlose 3D-Darstellung wirklich funktioniert, klärt unser abschließender Test.<br />
Viel Spaß beim Schmökern wünscht<br />
Ein herzliches<br />
Dankeschön<br />
für Ihr Votum!<br />
Ihr Nubert Team<br />
›Denkmal der<br />
Lautsprecherkunst‹<br />
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Update HD+TV 3.2012<br />
Test des Panasonic TX-P50STW50: Der TV<br />
verfügt nicht über einen VGA/PC-Anschluss.<br />
Fehler im Fazit: Der LED-LCD-Konkurrenz ist<br />
der Plasma über- und nicht unterlegen.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI,<br />
CHEFREDAKTEUR<br />
Ihre Meinung, Kritik und<br />
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Editorial 3<br />
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07 | Wohnst du noch?<br />
Der schwedische Möbelhersteller Ikea<br />
versucht die Quadratur des Kreises und<br />
vereint Wohnen mit Technik<br />
23 | Eiszeit für 3D?<br />
Konsumenten meiden es, Hersteller verschweigen<br />
es: 3D. Wir wagen dennoch eine<br />
Analyse und testen 36 Filme auf Blu-ray<br />
45 | Made in Germany<br />
Loewe und Metz gehören zu den letzten<br />
deutschen TV-Herstellern. Wir waren vor Ort<br />
und erhielten spannende Einblicke<br />
10 | Spiel mit mir<br />
Bang & Olufsen bricht zu neuen Ufern auf:<br />
Apple-konforme Audiosysteme und ein<br />
neuer Fernseher sollen Jüngere begeistern<br />
06 // Kommentar<br />
07 // Ikea Uppleva<br />
10 // Bang & Olufsen Play<br />
12 // Eigenmarken von Media-Saturn<br />
16 // Kurzmeldungen<br />
18 // Leserwahl: Die Gewinner<br />
STANDARDS<br />
03 // Editorial<br />
37 // 2-Jahres-Abo<br />
63 // Heftnachbestellung<br />
82 // Fachhändlerverzeichnis<br />
86 // Testübersicht<br />
90 // Hintergründe und Einstelltipps<br />
92 // Einstellungshilfen<br />
94 // 3D-TVs und 3D-Projektoren<br />
96 // Frequenzübersicht <strong>HDTV</strong>-Sender<br />
98 // <strong>Vorschau</strong>/Impressum<br />
40 | Am laufenden Band<br />
Am 23. Mai startete der neue Premiumsender<br />
für Serienfans: Sky Atlantic HD. Ob sich<br />
das Angebot lohnt, haben wir untersucht<br />
22 // Kommentar<br />
23 // Zweiter Anlauf für 3D<br />
26 // 3D-Blu-ray-Tests<br />
38 // <strong>HDTV</strong>-Höhepunkte<br />
40 // Sky Atlantic HD: Der neue Seriensender<br />
52 | Acht Millionen Pixel<br />
Nach Full-HD kommt 4K: Wir verraten, was<br />
Sie vom HD-Format der Zukunft erwarten<br />
können und wann sich der Umstieg lohnt<br />
44 // Kommentar<br />
45 // Loewe-Produktfertigung in Kronach<br />
48 // Zu Besuch bei den Metz-Werken in Zirndorf<br />
52 // 4K: Bildrevolution oder Technikspielerei?<br />
4 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de<br />
Titelbild: Disney, Ikea, LG, Loewe, Media-Saturn, Sky, Sony, Toshiba
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Inkl. HD+ Karte für 1 Jahr freigeschaltet<br />
60 | Weltpremiere mit 4K<br />
Toshiba veröffentlicht den ersten Fernseher mit 4-facher Full-HD-Auflösung. Zugleich<br />
verspricht der Hersteller auch im 3D-Bereich eine Bildrevolution, denn Toshiba schafft<br />
die 3D-Brille gleich ganz ab. Ob der Fernseher in der Praxis überzeugt, zeigt unser Test<br />
76 | Kreativ fernsehen<br />
Mit Loewes Connect ID bestimmen Sie<br />
nicht nur, was gespielt wird, sondern<br />
auch, wie Ihr Fernseher aussehen soll<br />
79 | Keine Kompromisse<br />
Sony Professional stellt den ersten<br />
4K-Heimkinoprojektor in die Fachhändlerregale.<br />
Mehr Schein als Sein?<br />
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56 // Kommentar<br />
57 // B & O Beoplay V1-32<br />
60 // Toshiba 55ZL2G<br />
64 // Panasonic TX-P50VT50E<br />
67 // Panasonic TX-L55WT50E<br />
70 // Samsung UE55ES7090<br />
73 // Sony KDL-46HX855<br />
76 // Loewe Connect ID 46 DR+<br />
79 // Sony VPL-VW1000ES<br />
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Inhalt: 20th Century Fox, B & O, Ikea, Loewe, Metz, Panasonic, Sky, Sony, Toshiba<br />
In dieser Ausgabe 5<br />
Antennen · Electronic
10 | Bang & Olufsen will jüngere Kunden erobern<br />
Bislang sind die Kunden des dänischen High-End-Herstellers nicht gerade als jung zu bezeichnen –<br />
mit der Untermarke B & O Play soll sich das ändern. Durch die starke Hinwendung zu Apple und<br />
neuen, trendigen Produkten zu günstigeren Preisen will B & O die Zielgruppe erweitern<br />
Alexander Mai,<br />
Volontär<br />
Es tut sich etwas bei den Herstellern<br />
und entgegen den wirtschaftlich<br />
schwierigen Zeiten kommen sogar<br />
neue Marken hinzu. So steigt Ikea (!)<br />
in die Branche der Unterhaltungselektronik<br />
ein und versucht die<br />
organische Verbindung von Wohnen<br />
und Home-Entertainment. Ebenfalls<br />
diesen Markt aufzumischen versucht<br />
Peaq, die jüngste Handelsmarke von<br />
Media-Saturn. Vom Kopfhörer bis zum<br />
Fernseher wird nun alles direkt vertrieben.<br />
Wir zeigen Ihnen, ob ein TV der<br />
ersten Generation den Erwartungen,<br />
die der Markenname weckt, gerecht<br />
wird. Hohe Ziele steckt sich auch Bang<br />
& Olufsen mit dem Start seiner neuen<br />
Untermarke Play: Die Geräte sollen<br />
trendiger, die Kundschaft soll jünger<br />
werden. Wir werfen nicht nur einen<br />
Blick auf die neuen Produkte, sondern<br />
bitten den Fernseher sogar ins Testlabor.<br />
Es gibt also einiges zu entdecken,<br />
auch wenn ein Anbieter noch auf sich<br />
warten lässt: Apple. Wann der erste<br />
Fernseher der iPad-Macher vom Band<br />
rollt, steht derzeit noch in den Sternen,<br />
2012 soll es aber tatsächlich so weit<br />
sein. Wir warten gespannt.<br />
12 | Neue S trategie<br />
Mit Eigenmarken wird Media-Saturn zum<br />
Direktanbieter von Unterhaltungselektronik.<br />
Ob die Rechnung aufgeht?<br />
18 | Das sind Ihre Gewinner<br />
Die Entscheidungen bei der Auerbach-Leserwahl<br />
2012 sind gefallen: Mehr als 30 Hersteller<br />
wurden ausgezeichnet<br />
Tipp des Monats:<br />
The Dark Knight Rises<br />
Ein letztes Mal erhebt<br />
sich der Rächer im Fledermauskostüm<br />
unter<br />
Regie von Christopher<br />
Nolan. Nicht nur für eingefleischte<br />
Batman-Fans<br />
ein absolutes Highlight<br />
dieses Kinojahres. Los<br />
geht’s am 26. Juli.<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Peaq<br />
6 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Kabeldschungel ade<br />
Bilder: Ikea<br />
Elektronikriese aus China<br />
Nach der vollständigen Privatisierung des<br />
vormals staatseigenen Betriebes in den<br />
90er Jahren ist TCL seit der Jahrtausendwende<br />
bestrebt, sich am Weltmarkt zu<br />
etablieren. Durch die Übernahme der<br />
insolventen Schneiderwerke aus Deutschland<br />
im Jahre 2002 und der Fernsehersparte<br />
von Thomson 2004 wurde der<br />
Konzern zu einem der größten TV-Geräte-<br />
Hersteller der Welt. Das selbsterklärte<br />
Ziel, TCL zu einem „chinesischen Sony<br />
oder Samsung“ auszubauen, ist in Europa<br />
allerdings noch in weiter Ferne – zu<br />
gering die Bekanntheit, zu groß der<br />
technologische Rückstand.<br />
Das unmögliche Möbelhaus aus Schweden,<br />
wie sich das Unternehmen in einer<br />
früheren Werbekampagne selbst nannte,<br />
hat wieder einmal zugeschlagen. Ausgefallene<br />
Ideen sind seit jeher ein Markenzeichen<br />
von Ikea, mit ihrer neuesten Erfindung setzen<br />
die findigen Schweden noch eins drauf:<br />
Uppleva heißt sie und versucht nicht weniger<br />
als die organische Verbindung von Wohnen<br />
und Home-Entertainment. Wir zeigen Ihnen,<br />
wie der Ausweg aus dem Technikdschungel<br />
aussehen soll.<br />
Umherliegende Kabel, mehrere Fernbedienungen<br />
und aufwendige Geräteanordnungen: Laut einer<br />
repräsentativen Onlineumfrage in mehreren europäischen<br />
Ländern wünschen sich 71 Prozent der<br />
Befragten in ihrem Wohnzimmer weniger sichtbare<br />
Kabel, 39 Prozent möchten weniger von ihren<br />
technischen Geräten sehen. Ikea nimmt sich dieser<br />
Wünsche an und präsentiert unter dem Namen<br />
Uppleva eine Einrichtungslösung, die erstmals einen<br />
Fernseher sowie ein Soundsystem mit eingebautem<br />
Blu-ray-Player in ein Möbelstück integriert. Die<br />
spezielle Konstruktion und der Einsatz von Blenden<br />
machen es möglich, dass die Verbindungen zwischen<br />
den Multimediakomponenten unsichtbar sind.<br />
Nachdem das schwedische Möbelhaus bereits seit<br />
Jahren mit dem Verkauf eigener Haushaltsgeräte<br />
ein neues Geschäftsfeld beackert, markiert Uppleva<br />
für Ikea erneut eine Zäsur in der Unternehmensgeschichte:<br />
der Einstieg in den Markt der Unterhaltungselektronik.<br />
Preislich ein offensiver Start: Für<br />
899 Euro schnürt das Möbelhaus seinen Kunden<br />
ein Paket bestehend aus einem LED-LCD in 32 Zoll,<br />
einer dazu passenden Fernsehbank sowie einem<br />
2.1-Soundsystem mit integriertem Blu-ray-Player.<br />
Inklusive ist zudem eine 5-Jahres-Garantie, die Ikea<br />
auch für viele andere Haushaltsgeräte anbietet.<br />
Technik kommt von TCL<br />
Möglich wird dieser Kampfpreis durch die Zusammenarbeit<br />
Ikeas mit TCL. Der chinesische Elektronikriese<br />
ist einer der größten Hersteller von Fernsehern<br />
und Blu-ray-/DVD-Playern. Hierzulande ist der Konzern<br />
hauptsächlich durch den Vertrieb seiner Marke<br />
Thomson bekannt. TCL spendiert Uppleva sowohl<br />
den Edge-LED-LCD in den Größen 24, 32, 40 und<br />
46 Zoll als auch das Audiosystem mit integriertem<br />
Blu-ray-Player. Die TVs sind mit 100-Hertz-Panels<br />
ausgestattet (Ausnahme 24 Zoll: 50 Hertz), haben<br />
einen Triple-Tuner (DVB-C, -S2 und -T) an Bord<br />
Neues 7
Voraussichtlich im Frühjahr 2013 kommt Uppleva, wie üblich in verschiedenen Farben und Formen, in alle deutschen<br />
Ikea-Häuser. Bilder links: Uppleva mit TV-Bank Himna (oben). Erweitertes Uppleva mit TV-Bank Besta (unten)<br />
und sollen allesamt HbbTV-Funktionen unterstützen.<br />
Darüber hinaus steht Ihnen mit Uppleva die<br />
Nutzung von Video-on-Demand-Diensten und Apps<br />
wie Internetradio oder Youtube zur Verfügung.<br />
Zudem gibt Ikea an, dass alle Geräte mithilfe eines<br />
Adapters Wi-Fi-fähig sind und ihren Sound via HDMI<br />
an die Audioanlage senden. Diese kommt in Gestalt<br />
einer Soundbar daher und beinhaltet einen wireless<br />
Subwoofer sowie einen Blu-ray-Player, der auch das<br />
Profile 2.0 unterstützt. Das Gerät spielt die Formate<br />
DivX HD, Xvid, MPEG-1 bis -4, JPEG, AVI und Radio<br />
ab. Des Weiteren können über den integrierten<br />
USB-Port Audio-, Video- und Fotodateien eingelesen<br />
werden. Angesteuert wird die gesamte Multimediaeinheit<br />
von einer einzigen Fernbedienung.<br />
Bildqualität fraglich<br />
Dass für einen Preis von knapp 900 Euro für das<br />
gesamte Einrichtungsstück aus technischer Sicht<br />
OB IKEAS EINSTIEG IN DEN MARKT DER UNTERHALTUNGSELEKTRONIK FÜR<br />
DIE KONKURRENZ EINEN GRUND ZUR SORGE DARSTELLT, IST FRAGLICH<br />
Wünsche offenbleiben, liegt auf der Hand. So<br />
müssen die Käufer von Uppleva bei den integrierten<br />
TVs auf die Darstellung von 3D-Inhalten verzichten.<br />
Fraglich ist ebenfalls, wie es um die Bildqualität<br />
tatsächlich bestellt ist. In unserem Test der Einsteigermodelle<br />
(Heft 2/2012) schnitt ein vergleichbares<br />
Modell (von Thomson) am schlechtesten ab,<br />
erzielte dabei in Sachen Wiedergabequalität sogar<br />
das schwächste Ergebnis unserer Testhistorie. Vor<br />
allem die Farbdarstellung und die Tonwertverteilung<br />
zeigten sich stark verfremdet, zudem lag die<br />
tatsächliche Qualität der Bewegtbildschärfe lediglich<br />
auf 50-Hertz-Niveau. Da das bei Uppleva verwendete<br />
Panel in einem Promotion-Clip sogar mit einer<br />
Leistung von 400 Hertz (Hz) beworben wurde,<br />
besteht Grund zur Annahme, dass es zumindest die<br />
später von Ikea angegebenen 100 Hz erreicht. Im<br />
Hause TCL gibt es derzeit noch keine TV-Serie, die<br />
die beschriebenen Ausstattungsmerkmale über alle<br />
Größen hinweg beinhaltet, deshalb ist davon auszugehen,<br />
dass Hersteller TCL für Ikeas Uppleva sowohl<br />
optisch als auch technisch neue Akzente setzt. Den<br />
Einzelpreis für den Edge-LED-LCD taxiert Ikea mit<br />
440 Euro (32 Zoll), wie viel Qualität dafür seitens<br />
TCL letztlich geliefert werden kann, bleibt vorerst<br />
abzuwarten. In Deutschland geht Uppleva im Jahr<br />
2012 zunächst nur in Berlin in den Handel, ab Juli im<br />
Stadtteil Lichtenberg, ab Oktober in Spandau. Die<br />
Kunden der anderen deutschen blau-gelben Möbelhäuser<br />
werden sich wohl noch bis zum Frühjahr<br />
2013 gedulden müssen, um den neuesten Streich<br />
der Schweden in Augenschein zu nehmen. Am Ende<br />
werden sie es sein, die entscheiden, ob Uppleva<br />
nicht nur gut gedacht, sondern auch gut gemacht<br />
ist. Denn trotz aller Wünsche nach mehr Integration<br />
des Multimediaequipments in die Wohnlandschaft<br />
bleibt festzuhalten: Viele Interessenten werden<br />
nur dann zugreifen, wenn sie nicht nur von der<br />
Optik, sondern auch von der Bild- und Tonqualität<br />
überzeugt sind.<br />
ALEXANDER MAI<br />
www.ikea.com<br />
Im Interview<br />
Annette Wolfstein,<br />
Pressereferentin<br />
Produktkommunikation<br />
Ikea Deutschland<br />
Frau Wolfstein, wie kam es zu<br />
der Idee, mit dem Ikea Uppleva<br />
eine echte All-in-one-Lösung zu<br />
präsentieren?<br />
Die Idee zu Uppleva entstand durch unsere<br />
Besuche weltweit bei den Menschen zu<br />
Hause, um ihren Einrichtungsbedarf und<br />
ihre Einrichtungsträume verstehen zu lernen.<br />
Wir erkannten, dass viele Menschen<br />
nach einer attraktiven Lösung suchen, die<br />
sich um die verschiedenen Mediageräte<br />
auf eine Weise kümmert, die zu ihren Möbeln<br />
passt und ihnen den oft unordentlich<br />
wirkenden „Kabelsalat“ erspart.<br />
Was macht TCL zu einem perfekten<br />
Partner für dieses Projekt?<br />
TCL ist einer der größten Hersteller von<br />
TV- und Soundsystemen und damit ein<br />
starker Partner, der unsere Vorstellungen<br />
komplett erfüllen konnte. Zudem ist TCL<br />
führend im Bereich Blu-ray, das hat uns<br />
die Entscheidung noch leichter gemacht,<br />
denn somit konnten alle unsere Anforderungen<br />
aus einer Hand bedient werden.<br />
Darüber hinaus bedeutet die Partnerschaft<br />
auch für TCL eine natürliche Weiterentwicklung,<br />
da sich das Unternehmen<br />
der Aufgabe verschrieben hat, ein neues<br />
TV-Erlebnis zu ermöglichen und Innovationen<br />
erschwinglich werden zu lassen.<br />
Lässt Uppleva sich vielseitig konfigurieren?<br />
TV-Bank, Möbel und Flatscreen mit<br />
Soundsystem sind auch einzeln erhältlich,<br />
je nach Bedürfnis kann der Kunde zwischen<br />
fünf TV-Größen und verschiedenen<br />
Möbeln wählen. Zudem kann Uppleva<br />
auch in ein bestehendes Besta-Möbelsystem<br />
integriert werden.<br />
Vielen Dank für das Gespräch.<br />
Bilder: Ikea<br />
8 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
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Bereits seit 1925 ist das von Peter Bang<br />
und Svend Olufsen gegründete Unternehmen<br />
in der Unterhaltungselektronikbranche<br />
tätig. Etwa Mitte der 50er Jahre des<br />
vergangenen Jahrhunderts begann B & O<br />
mit der Entwicklung seines typischen<br />
Bauhaus-inspirierten Designs unter dem<br />
Motto „Weniger ist mehr“. Heute<br />
vertreibt das Unternehmen Audio-,<br />
Video- und Multimediaprodukte im<br />
Hochpreissegment, vom Lautsprecher bis<br />
zum Telefon. Nach wirtschaftlich schwierigen<br />
letzten Jahren hat sich B & O seit<br />
dem Antritt seines Vorstandsvorsitzenden<br />
Tue Mantoni im vergangenen März neu<br />
aufgestellt. Mit modernisierten Läden,<br />
frischen Produkten und der Erschließung<br />
alternativer Märkte und Käufergruppen<br />
soll der Umschwung gelingen.<br />
Bang & Olufsen steht für Hochwertigkeit,<br />
Individualität und Exklusivität. Entsprechend<br />
qualitätsbewusst, finanziell gut<br />
situiert und mit einem Sinn für das Besondere<br />
ausgestattet ist üblicherweise die Klientel der<br />
dänischen Multimedia-Edelschmiede. Eines<br />
jedoch waren Kunden von B & O bislang kaum:<br />
jung. Mit der Untermarke Play soll sich das<br />
ändern. Wir zeigen Ihnen, was sich B & O hat<br />
einfallen lassen und stellen die ersten Produkte<br />
der Serie vor.<br />
Um zu beschreiben, was Bang & Olufsen mit der<br />
Untermarke beabsichtigt, bedient sich Marketing<br />
Director Jakob Odgaard eines Vergleiches mit einem<br />
anderen, selbst ernannten Premiumhersteller: Play<br />
soll für B & O das erreichen, was Mini für BMW<br />
geschafft hat: jüngere Kunden zu gewinnen. Damit<br />
dieses Vorhaben gelingt, setzt der dänische High-<br />
End-Hersteller neben den bewährten Tugenden,<br />
wie ausgezeichneter Klangqualität und charakteristischem<br />
Design, auf einen neuen Weg in Sachen<br />
Preisgestaltung. Play steht für den Wechsel vom<br />
hohen in das gehobene Segment – und soll damit<br />
auch Kunden ansprechen, die sich noch am Beginn<br />
ihrer Karriere befinden. Dabei hat es B & O insbesondere<br />
auf den beträchtlichen Teil dieser Generation<br />
abgesehen, der trendbewusst, mobil und mit der<br />
digitalen Welt bestens vertraut ist.<br />
Kooperation mit Apple<br />
Da dieser Personenkreis auch eine hohe Affinität<br />
zu der Marke mit dem angebissenen Apfel<br />
besitzt, kommt der Zusammenarbeit mit Apple<br />
eine wichtige Bedeutung zu. So sind die drei<br />
bisherigen neuen Audioprodukte, die B & O Play<br />
hervorgebracht hat, allesamt für eine Kommunikation<br />
mit Apple-Geräten ausgelegt. Bereits im<br />
Januar erschien mit dem Beolit 12 ein kompaktes<br />
Audiosystem zum Abspielen digitaler Musik, das<br />
die Airplay-Technologie von Apple unterstützt, mit<br />
deren Hilfe Sie Musik drahtlos von iPod, iPhone,<br />
iPad, Mac oder PC streamen können. Das mittels<br />
eines Lederriemens tragbare Soundsystem ist mittlerweile<br />
in vier Farbkombinationen erhältlich. Der<br />
Beo Play A3 hingegen ist ein speziell für das iPad<br />
entwickeltes Lautsprecherdock. Es lässt sich in vier<br />
verschiedene Positionen bringen, um unterschiedlichen<br />
Anwendungen gerecht zu werden. Innovativ:<br />
Damit das Klangerlebnis nicht leidet, hat B & O die<br />
Adaptive-Stereo-Orientation-Funktion entwickelt.<br />
Dabei erkennt ein Bewegungssensor die aktuelle<br />
Bilder: Bang & Olufsen<br />
10 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Die neuen Audioprodukte von B&O Play, hier der Beolit 12, sind auf die Kommunikation mit Apple-Geräten ausgelegt.<br />
Bilder links: Das iPad-Dock A3 (oben) und Beo Play A8 (unten) setzen ebenfalls auf iPad und iPhone<br />
Position und entscheidet, welche Lautsprecher aktiv<br />
sein müssen, um das bestmögliche Stereoerlebnis zu<br />
schaffen. Ebenfalls als mobiles Audiogerät – gleichwohl<br />
montagefähig – ist Beo Play A8, mit dem Sie<br />
Ihren Apple-Prdoukten überall zu vorzüglichem<br />
Klang verhelfen können. Die Dockingstation ist eine<br />
Weiterentwicklung des erfolgreichen Beo Sound 8<br />
und enthält jetzt ebenfalls Apples AirPlay-Wireless-<br />
Funktion. Gesteuert werden kann Beo Play 8 über<br />
ein iPhone, ein iPad oder klassisch über eine B & O-<br />
Fernbedienung. Damit das Soundsystem sowohl<br />
an der Wand, in einer Ecke, und auch freistehend<br />
für ein gleichermaßen erfüllendes Klangerlebnis<br />
sorgt, können Sie die entsprechende Position per<br />
Button am Gerät festlegen. Angesichts der starken<br />
technischen Ausrichtung in Richtung Apple verwundert<br />
es nicht, dass die Produkte der Play-Serie auch<br />
in ausgewählten Apple-Stores vertrieben werden.<br />
Mit dem Beo Play V1 stellt Bang & Olufsen nun den<br />
ersten Fernseher seiner Lifestylemarke vor. Sofort<br />
ins Auge fällt das schicke Design, das laut B & O von<br />
der Bauhaus-Tradition inspiriert wurde. Das Gehäuse<br />
besteht aus pulverbeschichtetem Stahl, der innovative<br />
Standrahmen aus Edelstahl – Plastik sucht man beim<br />
V1 vergebens. Für eine individuelle Positionierung des<br />
TVs können Sie zwischen vier Möglichkeiten wählen.<br />
Design und Aufstellung individuell<br />
Bei der ebenerdigen Positionierung des V1 kommt<br />
ein graziler Edelstahlstandrahmen zum Einsatz, der<br />
eine Neigung des Bildschirms auf komfortable 22<br />
Grad ermöglicht. Neben der Tischinstallation mithilfe<br />
AUFREGENDES DESIGN, GÜNSTIGERE PREISE UND EINE ENGE<br />
ZUSAMMENARBEIT MIT APPLE – B & O PLAY SOLL JUNGE KUNDEN BEGEISTERN<br />
eines speziellen Standfußes ist selbstverständlich<br />
auch eine Wandmontage möglich. Das Besondere:<br />
Die Halterung kann links oder rechts vom Fernsehgerät<br />
angebracht werden und ermöglicht so dessen<br />
Drehung um bis zu 180 Grad. Demzufolge kann der<br />
TV beispielsweise, solange das Gerät in Betrieb ist,<br />
nach eigenen Wünschen ausgerichtet und anschließend<br />
wieder in die Ausgangsposition zurückgedreht<br />
werden. Für einen echten Hingucker sorgt schließlich<br />
die Deckenmontage. Damit können Sie die Höhe<br />
und die Neigung des Gerätes exakt festlegen und<br />
haben das Gefühl, Ihr Fernseher schwebt im Raum.<br />
Einen weiteren Design-Clou am V1 bietet seine Lautsprecherabdeckung.<br />
Sie ist herausziehbar und kann<br />
in den mitgelieferten Farben Rot, Gelb, Grün, Silber<br />
und Anthrazit ausgewechselt werden. Der Beo Play<br />
V1 selbst ist zunächst in schwarz und weiß erhältlich,<br />
die Auslieferung in einer weiteren Farbe ist für einen<br />
späteren Zeitpunkt geplant. Der Edge-LED-LCD ist in<br />
32 und 40 Zoll verfügbar, wobei der kleinere TV mit<br />
2 499, der größere mit 2999 Euro zu Buche schlägt.<br />
Dies ist nicht nur für die Verhältnisse von B & O,<br />
sondern auch angesichts der Materialqualität ein<br />
fairer Preis. In Sachen Design hat der V1 sicherlich<br />
das Zeug, junge Kunden zu begeistern – wie sich der<br />
erste Fernseher von B & O Play in der Praxis schlägt,<br />
erfahren Sie ab Seite 57.<br />
ALEXANDER MAI<br />
www.beoplay.com<br />
Im Interview<br />
Jakob Odgaard,<br />
Marketing Director B&O<br />
South & Central Europe<br />
Herr Odgaard, welche Zielgruppe will<br />
B & O mit der Marke Play erreichen?<br />
Wir wollen damit eine junge Zielgruppe, die<br />
30- bis 40-Jährigen erreichen. B & O Play<br />
will trendiger, jünger sein. Die Produkte sind<br />
weitaus günstiger als unter unserer Hauptmarke.<br />
Wir glauben, dass wir mit solchen<br />
Produkten, wie beispielsweise Fernseher unter<br />
3 000 Euro, viel mehr potenzielle Kunden<br />
ansprechen als bei B & O. Wir wollen mit<br />
Klangqualität und gutem Design unsere zukünftigen<br />
Core-Business-Kunden erreichen,<br />
das sind 40- bis 60-Jährige. Die Einführung<br />
unseres ersten Produkts, des Beolits 2, war<br />
wirklich erfolgreich, insbesondere in den<br />
Städten, wo wir noch lokales Marketing<br />
durchgeführt haben. Wir setzen jetzt auch<br />
auf Apple-Stores und Apple-Premium-<br />
Reseller als neue Vertriebskanäle.<br />
Fernseher gelten derzeit, im Gegensatz<br />
zu portablen Musikgeräten, als wenig<br />
trendy. Wie wollen Sie mit dem Beo-<br />
Play V1 diesen Fluch brechen?<br />
Das Gerät verfügt über einen logischen<br />
Link zum iPad; Produkte wie diese sprechen<br />
die junge Generation an. Damit<br />
ist es sehr einfach, Musik aus portablen<br />
Geräten wie dem iPhone in wirklich<br />
guter Qualität Zuhause zu genießen.<br />
Wo setzt B & O den Schwerpunkt: Bei<br />
offenen Standards oder herstellereigenen<br />
Netzwerklösungen?<br />
Unser Masterlinksystem gibt es inzwischen<br />
seit über 20 Jahren. Jetzt setzen wir auf offene<br />
Standards bei den Netzwerklösungen<br />
wie beispielsweise DLNA. Auch bei unseren<br />
Core-Produkten schlagen wir diesen Weg in<br />
den nächsten Jahren ein.<br />
Vielen Dank für das Gespräch.<br />
Neues 11
Das Ziel ist der Gipfel<br />
Media-Saturn-Holding GmbH (MSH)<br />
Die MSH mit Sitz in Ingolstadt gehört zur<br />
Metro-Gruppe und ist die größte Elektronik-Fachmarktkette<br />
Europas. Der Konzern<br />
unterhält die früher eigenständigen<br />
Elektrohandelsketten Media Markt und<br />
Saturn und betreibt derzeit fast 900<br />
Märkte in 17 Ländern Europas sowie in<br />
China. Hauptstandort von MSH ist nach wie<br />
vor Deutschland mit über 240 Media<br />
Märkten und knapp 150 Saturn-Läden. In<br />
jüngster Vergangenheit sehen sich die<br />
beiden Elektrohandelsketten zunehmend<br />
dem harten Preiswettbewerb mit Onlinehändlern<br />
ausgesetzt. Um auch in diesem<br />
Bereich konkurrenzfähig zu bleiben,<br />
übernahm MSH im März 2011 den Internetshop<br />
Redcoon.<br />
Ein gegebener Name sagt bekanntlich<br />
einiges über seinen Träger aus und macht<br />
deutlich, was man von diesem erwartet<br />
oder zumindest erhofft. Insofern lässt die<br />
Bezeichnung der jüngsten Eigenmarke von<br />
Media-Saturn, trotz leichter Abwandlung,<br />
wenig Raum für Spekulationen, in welchen<br />
Regionen die Erfinder ihre Produkte sehen: an<br />
der Spitze – Peaq. Wir stellen Ihnen den jüngsten<br />
Spross von Media-Saturn vor und nehmen<br />
einen ersten TV unter die Lupe.<br />
Es sind schwierige Zeiten für die Branche der<br />
Unterhaltungselek tronik. Ein erbitterter Preiskampf<br />
lässt die Margen sinken, enorme Verluste für die<br />
Hersteller sind die Folge. Doch nicht nur sie leiden<br />
unter der preislichen Abwärtsspirale, auch den<br />
großen Fachmärkten fällt es schwer, profitabel zu<br />
wirtschaften. Besonders der etablierte und sich<br />
weiter ausbreitende Onlinemarkt macht ihnen zu<br />
schaffen. Die Media-Saturn-Holding GmbH (MSH)<br />
versucht mittels verschiedener Maßnahmen, des<br />
Problems Herr zu werden. Ein Ansatz ist dabei die<br />
Ausweitung des eigenen Internetangebotes. So<br />
beteiligte sich der Konzern vor gut einem Jahr mehrheitlich<br />
am Discount-Onlineshop Redcoon – weitere<br />
Übernahmen von Onlinehändlern scheiterten bislang<br />
an der Uneinigkeit der MSH-Eigentümer. Im Oktober<br />
2011 startete mit Saturn die erste der beiden<br />
Hausmarken ein eigenes Onlineangebot, seit Anfang<br />
dieses Jahres vertreibt auch Media Markt einen Teil<br />
seiner Produktpalette im Netz. Ein weiterer Schritt<br />
auf dem Weg zu alter Stärke soll der Ausbau des<br />
Eigenmarkensortiments sein. Den Anfang machte<br />
vor eineinhalb Jahren das Eigenlabel OK., unter dem<br />
Kleinelektrogeräte und Unterhaltungselektronik bis<br />
hin zu Fernsehern im unteren Preissegment angeboten<br />
werden. Gleichzeitig ging die Exklusivmarke<br />
Koenic an den Start, die in einer mittleren Preisklasse<br />
mit hochwertigen Haushaltsgeräten, unter anderem<br />
aus dem Hause Bosch-Siemens, aufwartet. Preislich<br />
eine ähnliche Klientel nimmt Isy ins Visier. Auch diese<br />
Marke ist ausschließlich bei Saturn und Media Markt<br />
erhältlich und bietet Zubehör wie Kabel, Adapter,<br />
Batterien oder USB-Sticks an.<br />
Peaq als Top-Eigenmarke<br />
Nun kommt also Peaq. Mit dem vierten Eigengewächs<br />
ist die Handelsmarkenfamilie von MSH vorerst<br />
komplett. Ende 2011 kamen die ersten Produkte in<br />
Form von Kopfhörern und Blu-rays in die Märkte,<br />
seitdem wurde das Sortiment deutlich ausgebaut.<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Isy, OK., Koenic, Panasonic, Peaq, Philips, Samsung, Sony<br />
12 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Der Peaq PTV421100 bietet eine solide Grundabstimmung, überzeugende Ausstattung, aber schwachen Ton.<br />
Bilder links: HbbTV-Unterstützung bietet das Modell ebenso (oben) wie ein Internetportal (unten)<br />
Mittlerweile prangt die Marke in Großbuchstaben<br />
auf Fernsehern, Blu-ray-Playern, Telefonen,<br />
Dockingstationen, Lautsprechern sowie kompakten<br />
Blu-ray- und Stereoanlagen. Eine Erweiterung des<br />
Angebotes, zum Beispiel um Tablets, Laptops oder<br />
Ultrabooks, ist bei Bedarf ebenfalls vorstellbar, so<br />
ein Mitglied der Geschäftsführung. In qualitativer<br />
Hinsicht sieht MSH die Peaq-Produkte im oberen<br />
Bereich angesiedelt. Folglich sollen sie in direkte<br />
Konkurrenz mit den führenden TV-Anbietern treten.<br />
Die ambitionierte Ausrichtung der Handelsmarke<br />
wird auch an der Platzierung der Produkte in den<br />
Märkten ersichtlich: Sie reihen sich nahtlos in die<br />
FÜR DIE KURZE ZEIT AM MARKT HAT MEDIA-SATURN MIT PEAQ EINEN<br />
AUSGEREIFTEN FERNSEHER GEBAUT. DER WEG AN DIE SPITZE IST ABER WEIT<br />
Riege der sogenannten A-Marken ein. Damit dies<br />
nicht nur optisch, sondern auch qualitativ gelingt,<br />
arbeitet MSH nach eigenen Angaben mit internationalen<br />
Spitzenlieferanten zusammen. In Deutschland,<br />
dem Kernstandort von Media-Saturn, sind die Peaq-<br />
Produkte bereits in den über 240 Media Märkten<br />
und fast 150 Saturn-Läden erhältlich. Bereits seit<br />
Februar ist die Eigenmarke zudem in Österreich,<br />
Holland, Italien, Belgien und Luxemburg Bestandteil<br />
des Sortiments. Schritt für Schritt soll Peaq – wie<br />
die drei anderen Händlermarken auch – in die 230<br />
Saturn-Geschäfte und rund 600 Media Märkte in 15<br />
Ländern sowie in die Onlineangebote der Elektrofachmärkte<br />
integriert werden.<br />
Vorteile für Märkte und Kunden<br />
Für den Konzern ist die Erweiterung seines Handelsmarkensegmentes<br />
mit einigen wirtschaftlichen<br />
Vorteilen verbunden. Zum einen entfällt durch den<br />
Exklusivvertrieb der Marke der Wettbewerb mit<br />
Onlinehändlern, was die Preise auf dem von Media-<br />
Saturn festgelegten Niveau stabilisiert, und zum<br />
anderen kann sich MSH durch die Eigenproduktion<br />
von Unterhaltungselektronik auch unabhängiger von<br />
externen Lieferanten machen – insbesondere wenn<br />
Peaq erfolgreich besteht, wird hier der Verhandlungsspielraum<br />
größer. Hinsichtlich der Margengestaltung<br />
rechnen die Handelsketten ebenfalls mit<br />
besseren Ergebnissen im Vergleich zu zugekaufter<br />
Ware anderer Hersteller, wie eine Sprecherin des<br />
Unternehmens bestätigte. Zudem sehe Media-Saturn<br />
wirtschaftliche Potenziale durch die Kontrolle der<br />
Wertschöpfungskette und hinsichtlich der Angebote<br />
von Servicedienstleistungen. Darüber hinaus helfe<br />
das neu gewonnene Wissen als Hersteller dabei, die<br />
Leistung der anderen Anbieter besser zu bewerten.<br />
Die zusätzlich erworbene Kompetenz werde den<br />
Kunden von Media-Saturn zugutekommen, denn so<br />
wird ihnen künftig eine größere Auswahl zur Verfügung<br />
stehen. Im Vergleich mit den etablierten Herstellern<br />
soll zudem eine vergleichbare Ausstattung<br />
zu einem etwa 10 Prozent günstigeren Preis geboten<br />
werden – oder mehr Leistung zum gleichen Preis.<br />
Media-Saturn sieht den Bereich TV als tragenden<br />
Bestandteil des Kerngeschäftes. Wir haben uns einen<br />
Vertreter der aktuellen Peaq-Serie im Format 42 Zoll<br />
genauer angeschaut. Optisch weiß der PTV421100<br />
Peaq PTV421100 im Testlabor<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
± 0 %<br />
0 °<br />
0 °<br />
+ 5 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
+ 5 %<br />
+ 5 %<br />
± 0 %<br />
Weitgehend natürliche Farbdarstellung, Grüntöne<br />
mit leichtem Gelbschimmer<br />
Überwiegend neutrale Graustufendarstellung. In<br />
dunklen Bereichen LCD-typischer Blauschimmer<br />
Blickwinkelstabiles IPS-Panel. In mittleren Bereichen<br />
aber etwas zu dunkel abgestimmt<br />
Neues 13
Wachsendes Sortiment: Neben Dockingstationen, Kopfhörern, Mini-Stereoanlangen und Blu-ray-Playern sind auch Lautsprecher und Telefone mit dem Peaq-Logo erhältlich.<br />
Künftig könnten laut MSH-Angaben noch Tablets, Laptops oder Ultrabooks hinzukommen<br />
zu gefallen: Sein klares, schnörkelloses Design in<br />
Weiß oder Schwarz macht einen soliden Eindruck<br />
und drängt sich nicht in den Vordergrund. Ebenfalls<br />
beachtlich ist die Ausstattung des Edge-LED-LCDs,<br />
in der vorliegenden Preisklasse (699 Euro für das<br />
schwarze Modell, 749 Euro für das weiße) kann sich<br />
diese sehen lassen.<br />
Internet an Bord<br />
So bietet der PTV421100 ein umfangreiches<br />
Internetportal mit vielen Apps vom Start weg. Hier<br />
können Sie Videos von Youtube anschauen, einige<br />
TV-Sender oder den Saturn-Shop durchstöbern. Die<br />
Unterstützung von HbbTV ist in diesem Preissegment<br />
ebenfalls keine Selbstverständlichkeit, beim Peaq-TV<br />
PEAQ-FERNSEHER SIND NOCH NICHT<br />
3D-KOMPATIBEL, ZUKÜNFTIGE<br />
MODELLE SOLLEN DAS NACHHOLEN<br />
jedoch inklusive. Auch aufseiten der Empfangbarkeit<br />
digitaler Kanäle gibt sich das Gerät keine Blöße, die<br />
Tuner DVB-C, DVB-S2 und DVB-T sind allesamt an<br />
Bord. Einfaches Aufnehmen von Programminhalten<br />
wird Ihnen durch den EPG ermöglicht, per USB-<br />
Schnittstelle können Sie diese auf einer externen<br />
Festplatte aufzeichnen. Im Lieferumfang ist zudem<br />
ein WLAN-Stick enthalten, sodass Sie Inhalte vom<br />
PC direkt auf dem TV abspielen können. Hinsichtlich<br />
der Bildtechnologie vertraut Media-Saturn auf ein<br />
IPS-Panel aus dem Hause LG, das über eine gute horizontale<br />
Blickwinkelstabilität verfügt. Der Kontrast<br />
hingegen stellte sich in unserem Test als ausbaufähig<br />
dar, der Wert von 1 000 : 1 offenbart Schwächen<br />
in der Schwarzdarstellung. Die Bildabstimmung<br />
ab Werk macht dennoch einen guten Eindruck,<br />
die Farbtemperatur erscheint über die meisten<br />
Helligkeitsbereiche hinweg neutral. Die Zwischenbildberechnung<br />
liegt beim PTV421100 etwa auf<br />
100-Hertz-Niveau.<br />
Technik noch nicht auf Spitzenniveau<br />
Selbstredend ist der Einstieg in eine Hochtechnologiebranche<br />
wie die Fernseherproduktion nicht von<br />
heute auf morgen auf höchstem Niveau realisierbar.<br />
Einen großen Abstrich müssen Peaq-Kunden derzeit<br />
noch in Sachen 3D machen: Die aktuelle TV-Generation<br />
ist nicht in der Lage, Bildinhalte in der dritten<br />
Dimension wiederzugeben. Wie eine Sprecherin des<br />
Unternehmens mitteilte, sehe Media-Saturn jedoch,<br />
dass 3D als Kaufkriterium für ihre Kunden an Bedeutung<br />
gewinne, und plant, die nächste Generation<br />
entsprechend auszustatten. Auch die erwähnten<br />
Bildparameter spielen (zumindest noch) nicht in der<br />
ersten Liga. In unserem Test stellten wir im Übrigen<br />
fest, dass das Bedienmenü für die Einstellungsmöglichkeiten<br />
identisch ist zu dem des Telefunken<br />
T40N970FHD, den wir in Heft 2/2012 im Labor<br />
prüften. Im weiteren Vergleich ist dem Peaq-TV<br />
allerdings zugutezuhalten, dass er wesentlich besser<br />
ausgestattet und abgestimmt ist. Den eigenen Anspruch,<br />
Fernseher entweder qualitativ (bei gleichem<br />
Preis) oder preislich (bei gleicher Qualität) besser<br />
aufzustellen als die Konkurrenz, erfüllt Peaq derzeit<br />
jedoch noch nicht. Das liegt nicht zuletzt an dem<br />
exzellenten Preis-Leistungs-Verhätnis etablierter Hersteller.<br />
Aber die Eigenmarke steht erst am Anfang.<br />
Wohin geht die Reise?<br />
Seit knapp einem halben Jahr ist Media-Saturn im<br />
Fernsehersegment nun auch als Hersteller aktiv.<br />
Damit steckt Peaq im Vergleich zu den etablierten<br />
Herstellern noch in den Kinderschuhen. Es wäre also<br />
vermessen, die Erwartungen zu hoch anzulegen.<br />
Folgt man dieser Logik, stellt man fest, dass der<br />
TV der jüngsten Eigenmarke ein ganz ordentliches<br />
Gerät ist – nicht mehr, aber auch nicht weniger.<br />
Die Ausstattung ist für diese Preisklasse mehr als<br />
anständig, das Bild solide, mit Spielraum nach oben.<br />
Apropos oben: Laut Taufe sieht MSH die Handelsmarke<br />
offensichtlich – zumindest künftig – in den<br />
höchsten Sphären der Elektronikhersteller. Damit<br />
Peaq in größeren Umfängen konsumiert wird, muss<br />
das Preis-Leistungs-Verhältnis aber weiter verbessert<br />
werden, erst dann könnten die Hoffnungen auf eine<br />
spitzenmäßige Zukunft erfüllt werden.<br />
www.saturn.de<br />
ALEXANDER MAI<br />
Blühende Eigenmarken von Media-Saturn<br />
Als erster deutscher Einzelhändler vertreibt Aldi<br />
seit den 1960er Jahren sogenannte Handelsmarken,<br />
also Marken, die exklusiv von einem Händler<br />
vertrieben werden. Seitdem zogen viele Unternehmen<br />
verschiedener Branchen nach. Im<br />
Unterhaltungselektroniksegment nahm Conrad<br />
bereits 1982 eine Eigenmarke in sein Sortiment<br />
auf. MSH startete im Jahre 2010 mit seiner ersten<br />
Exklusivmarke, inzwischen sind drei weitere<br />
hinzugekommen. Im Idealfall profitieren Händler<br />
und Verbraucher von Handelsmarken. Der Wegfall<br />
einer Handelsstufe und die direkten Verhandlungen<br />
mit Lieferanten reduzieren die Kosten: Die<br />
Ersparnis teilt sich das Unternehmen (höhere<br />
Margen) mit den Kunden (niedrigerer Preis).<br />
14 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Zukunft ist<br />
jetzt zuhause.<br />
Mit Samsung Smart TV.<br />
Hallo Zukunft, tschüss Fernbedienung! Der neue Samsung Smart TV lässt sich nämlich per<br />
Handbewegungen ebenso bequem bedienen wie mit der Stimme 1 . Sehr begrüßenswert<br />
ist auch die umfangreiche Vernetzbarkeit und die Möglichkeit, zahlreiche Apps zu nutzen.<br />
Und wann heißen Sie Samsung Smart TV zuhause willkommen?<br />
Smart Bedienen 2<br />
Die neue Verständlichkeit ist jetzt zuhause.<br />
Samsung Smart TV erkennt Sprache 1 ,<br />
Handbewegungen und sogar Gesichter.<br />
Für einfach angenehme Handhabung.<br />
Smart Verbinden<br />
Weltweiter Austausch ist jetzt zuhause.<br />
Samsung Smart TV verbindet Geräte<br />
kabellos und grenzenlos 3 . Für einfaches<br />
Teilen von Inhalten.<br />
Smart Entertainen<br />
Unendliche Möglichkeiten sind jetzt zuhause.<br />
Samsung Smart TV verfügt über<br />
Hunderte von Apps 4 und einzigartige<br />
Dienste. Für einfach mehr Abwechslung.<br />
www.samsung.de/smart-tv<br />
1<br />
Die Sprachsteuerung funktioniert nur mit ausgewählten Sprachen, außerdem werden ausgeprägte Dialekte nicht erkannt.<br />
2<br />
Über die Smart-Bedienen-Funktionen verfügen nur die neuen Samsung Smart TV-Geräte der 7er- und 8er-Serie.<br />
3<br />
Für die Nutzung der Internet-Funktionen ist eine Internetverbindung erforderlich. | 4 Einige Apps verfügen über kostenpflichtige Inhalte.
HD-Kanäle von ARD und ZDF mit Empfangsproblemen<br />
Die Abschaltung des analogen Sendesignals über<br />
die Astra-Satelliten lief nicht gänzlich reibungslos<br />
ab. Kurz nach der Umstellung beobachteten viele<br />
Zuschauer teils massive Störungen bei ARD HD und<br />
ZDF HD, wie z. B. komplette Tonausfälle und einfrierende<br />
Bilder. Die Probleme traten dabei nicht nur<br />
bei älteren Receivern auf, sondern betrafen auch<br />
topaktuelle Modelle, während integrierte Tuner bei<br />
Fernsehern meist fehlerfrei arbeiteten. So gaben<br />
z. B. Loewe, Metz, Panasonic, Philips, Samsung und<br />
Sony auf Nachfrage von HD+TV zu Protokoll, dass<br />
der Empfang der HD-Kanäle reibungslos verläuft.<br />
Fakt ist, dass ein Hardwareproblem seitens der<br />
Hersteller ausgeschlossen werden kann und selbst<br />
betroffene Receiver per Softwareupdate fit für<br />
ARD HD und ZDF HD gemacht werden können.<br />
Als Fehlerquelle kristallisierte sich eine Multiplex-<br />
Umstellung seitens der Sendeanstalten heraus.<br />
Diese hatten mit der Aufschaltung der neuen<br />
Kanäle die Datenraten von einem statischen auf ein<br />
dynamisches Verfahren geändert. Besitzer von Receivern<br />
ohne Update müssen sich weiter gedulden,<br />
denn ARD und ZDF haben angekündigt, keinesfalls<br />
Änderungen am Signalstrom vornehmen zu wollen.<br />
Immerhin arbeitet man nach eigenen Angaben eng<br />
mit den Receiver-Herstellern zusammen, um zeitnah<br />
eine Lösung zu ermöglichen. CH, CT<br />
www.daserste.de/service<br />
Kabel Deutschland: Machtspiele und enttäuschte Kunden<br />
Das Tauziehen um den Kabelnetzbetreiber<br />
Tele Columbus ist beendet. Kabel Deutschland<br />
hat sich im Rennen um den verschuldeten Anbieter<br />
durchgesetzt. Allerdings dürften Kabel<br />
Deutschland, aufgrund der marktbeherrschenden<br />
Stellung, strikte Vorgaben seitens des Bundeskartellamts<br />
bevorstehen, denkbar wäre ein<br />
Verbot der Grundverschlüsselung von Free-TV-<br />
Sendern. Die Besitzer von Tele Columbus hatten<br />
nach letzten Wasserstandsmeldungen mindestens<br />
600 Millionen Euro für ihr Unternehmen<br />
verlangt. Abseits der wachsenden Infrastruktur<br />
herrscht aufseiten der HD-Inhalte Ebbe, denn<br />
der Netzbetreiber weigert sich nach jüngsten<br />
Berichten von DIGITAL FERNSEHEN aktiv, neue<br />
Programminhalte des Pay-TV-Anbieters Sky,<br />
darunter Sky Atlantic HD, einzuspeisen. Da Sky<br />
Atlantic HD Kapazität auf einem bereits von Sky<br />
genutzten Transponder einsetzt, würden keine<br />
zusätzlichen Kosten anfallen. Schon in den vergangenen<br />
Monaten sorgte Kabel Deutschland<br />
durch das geringe HD-Angbeot für Negativschlagzeilen.<br />
CH, AR, RP<br />
www.kabeldeutschland.de<br />
Kabel BW speist Sky Atlantic HD und Super RTL HD ein<br />
Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber<br />
Kabel BW hat aktuell die neuen<br />
HD-Sender Sky Atlantic HD und Super RTL<br />
HD in sein Programm aufgenommen. Damit<br />
erweitert der Anbieter sein Portfolio an hochauflösenden<br />
Sendern auf 43. Super RTL HD<br />
ist seit 22. Mai Bestandteil des Paketes „Mein<br />
TV HD Plus“, in welchem z. B. RTL HD oder Sat<br />
1 HD enthalten sind. Für einen monatlichen<br />
Beitrag von 3,90 Euro sind damit neun HD-<br />
Sender empfangbar. Bereits zum Sendestart<br />
des neuen Seriensenders Sky Atlantic HD speiste<br />
Kabel BW den Kanal ins eigene Netz und<br />
bestätigte damit seine HD-Vorreiterrolle im<br />
Kabel, was nicht nur Serienfans zu schätzen<br />
wissen. Kunden des Kabelanbieters können<br />
den Sender als Teil des Sky-Filmpakets direkt<br />
über Kabel BW abonnieren und Sky Atlantic<br />
HD auf ihrer Kabel-BW-Smartcard freischalten<br />
lassen. Die Kunden der Primacom und von<br />
Kabel Deutschland müssen weiterhin auf eine<br />
vertragliche Einigung mit Sky hoffen (siehe<br />
auch Bericht ab Seite 40). RH, CH<br />
www.kabelbw.de<br />
Bilder: Kabel BW, Sky, Tele Columbus, Telekom, Unitymedia<br />
16 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
nuBox 681 Set<br />
Skys Bundesligacoup und die Folgen<br />
Der Münchner Bezahlsender Sky hat sich die<br />
Rechte an der Übertragung der Fußball-Bundesliga-Partien<br />
bis zur Saison 2016/17 gesichert. Der<br />
Poker um die Rechte blieb bis zuletzt spannend,<br />
da mit der Telekom ein harter Konkurrent im<br />
Wettstreit um die Pay-TV-Rechte mitbot. Letztendlich<br />
nahm das Rennen um die Rechte eine unerwartete<br />
Wende, denn neben den Liveübertragungen<br />
per Pay-TV sicherte sich Sky ebenfalls die<br />
Rechte für die Liveübermittlung per IPTV und via<br />
Internet- und Mobil-Applikationen, was sonst das<br />
Spezialgebiet des Entertain-Angebotes des Konkurrenten<br />
Telekom war. Darüber hinaus ergatterte<br />
Sky die Erstverwertungsrechte an den Spielen der<br />
1. Bundesliga im Pay-TV sowie die Liverechte an<br />
der 2. Bundesliga im gleichen Segment. Für Sky<br />
ist der Zuschlag bei der Rechtevergabe ein großer<br />
Glücksfall, ist doch der Fußball das Zugpferd<br />
schlechthin, wenngleich der Sender auch im Filmund<br />
Seriengenre ganz vorn mitspielt. Zusätzlich<br />
bietet sich durch die Onlinerechte ein neuer<br />
Vertriebsweg per Sky Go und Sky Anytime an<br />
und macht nun einen Livestream auf iOS-Geräte<br />
denkbar. Großaktionär Rupert Murdoch hatte das<br />
erkannt und im Vorfeld nochmals große Geldsummen<br />
bewegt: Insgesamt zwei Milliarden Dollar soll<br />
der Deal gekostet haben. Sky ist dennoch bereit,<br />
dem Konkurrenten Telekom Möglichkeiten zum<br />
weiteren Betrieb der Fußball-Bundesliga zu geben.<br />
„Gemeinsam mit Sky können sie alle unsere<br />
Inhalte vermarkten, und wir reden hier nicht nur<br />
über die Bundesliga“, so Senderchef Sullivan bereits<br />
Ende Februar. Der eigenständigen Bundesligavermarktung<br />
der Telekom („Liga Total!“) erteilte<br />
er dagegen eine klare Absage. Vor Saisonstart<br />
will die Telekom mit Sky in Verhandlung treten –<br />
Ausgang derzeit noch offen. CH<br />
www.sky.de<br />
Ein herzliches<br />
Dankeschön<br />
für Ihre Stimme!<br />
Ihr Nubert Team<br />
Leserwahlsieger<br />
2012 „Surround<br />
Lautsprecher“<br />
HD+TV und die anderen<br />
Magazine des Auerbach Verlags<br />
›Bass- und Tiefbasswiedergabe<br />
des günstigen Sets liegen<br />
auf High-End-Niveau‹<br />
Audiovision 2/12<br />
›Absolute Spitzenklasse‹<br />
Stereoplay 3/09<br />
Unitymedia stockt bei Sky-HD-Sendern auf<br />
Kabelkunden von Unitymedia können nach jahrelanger<br />
Durststrecke nun weitere hochauflösende<br />
Kanäle des Pay-TV-Anbieters Sky Deutschland<br />
empfangen. Allerdings werden im ersten Schritt<br />
nur insgesamt fünf neue HD-Sender von Sky<br />
eingespeist. Der langfristig angelegte Kooperationsvertrag,<br />
der auch Kabel BW einschließt,<br />
stellt dabei zusätzliche HD-Sender aus dem<br />
Sky-Programmangebot von Bundesliga über Sport<br />
und Film bis hin zu Unterhaltungssendern zur<br />
Verfügung. Neben dem brandneuen Sender Sky<br />
Atlantic HD ergänzen Sky Sport HD 2, Sky Sport<br />
News HD und Sky Cinema HD die bestehende<br />
Verbreitung von Sky Sport HD 1, der jahrelang als<br />
einziger HD-Sender des Pay-TV-Anbieters bei Unitymedia<br />
verfügbar gewesen war. Alle Unitymediaund<br />
Kabel-BW-Kunden, die das entsprechende<br />
Sky-Paket sowie die HD-Option abonniert haben,<br />
würden automatisch für die jeweils neu verfügbaren<br />
Sky-HD-Sender freigeschaltet, versichert der<br />
Anbieter. Weitere neue HD-Sender sollen in den<br />
kommenden Monaten folgen. Bis Jahresende würden<br />
bei Unitymedia bis zu 15, bei Kabel BW sogar<br />
bis zu 18 HD-Sender eingespeist, hieß es. AR, CH<br />
www.unitymedia.de<br />
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5.1 Set: ab 2134,- € inkl. 19% MwSt., zzgl. Versand<br />
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Profi-Beratung kostenlos in Deutschland 0800 - 6823780<br />
Neues 17
Sie haben gewählt<br />
Die Leser der Zeitschriften HD+TV,<br />
DIGITAL FERNSEHEN, DIGITAL TESTED,<br />
AUDIO TEST, BLU-RAY MAGAZIN und<br />
SATELLIT hatten in den letzten Monaten die<br />
Qual der Wahl und durften in insgesamt 30 Kategorien<br />
ihr Produkt des Jahres 2012 wählen.<br />
Über zwei Millionen Leser hatten die Möglichkeit,<br />
ihre Lieblingsprodukte zu wählen – und die<br />
Entscheidungen sind gefallen! Die Frage, welche<br />
Produkte sich durchsetzen konnten, ließ lange Zeit<br />
nicht nur in der Redaktion des Auerbach Verlages<br />
Spannung aufkommen, auch die Hersteller<br />
fieberten sehnsüchtig der Auszählung entgegen.<br />
Kein Wunder, dass die Freude groß war, als die<br />
Chefredakteure die Ergebnisse der Leserwahl bekannt<br />
gaben. Die Hersteller wurden in den letzten<br />
Wochen mit den Trophäen für das erfolgreichste<br />
Produkt des Jahres 2012 von den Herausgebern<br />
und Chefredakteuren des Auerbach Verlages persönlich<br />
auszeichnet. Ein herzliches Dankeschön an<br />
alle Leser, die teilgenommen haben!<br />
Blu-ray Bildreferenz<br />
Tron: Legacy<br />
(Walt Disney Studios Home Entertainment)<br />
2. Platz: Transformers 3 (Paramount Home Entertainment)<br />
3. Platz: Harry Potter 7.2 (Warner Home Video)<br />
Blu-ray 3D<br />
Die Legende der Wächter<br />
(Warner Home Video)<br />
2. Platz: Resident Evil: Afterlife (Paramount Home Entertainment Germany)<br />
3. Platz: Rio (20th Century Fox Home Entertainment)<br />
Blu-ray Tonreferenz<br />
Planet der Affen: Prevolution<br />
(20th Century Fox Home Entertainment)<br />
Flachbild-TV bis 37 Zoll<br />
Panasonic TX-L37DT30E<br />
2. Platz: Pirates Of The Caribbean – Fremde Gezeiten (Walt Disney Studios Home Entertainment)<br />
3. Platz: World Invasion: Battle Los Angeles (Sony Pictures Home Entertainment)<br />
2. Platz: Samsung UE37D6500<br />
3. Platz: Philips 32PFL9606K<br />
Blu-ray Top-Ausstattung<br />
Apocalypse Now (Studiocanal)<br />
Flachbild-TV bis 47 Zoll<br />
Philips 46PFL9706K<br />
2. Platz: Der Herr der Ringe – Spielfilm Trilogie Ext. Edition (Warner Home Video)<br />
3. Platz: Star Wars – The Complete Saga (20th Century Fox Home Entertainment)<br />
2. Platz: Samsung UE46D7090<br />
3. Platz: Panasonic TX-P46GT30E<br />
Blu-ray HD-Serie<br />
CSI Miami (Universum Film)<br />
Flachbild-TV bis 65 Zoll<br />
Samsung UE60D8090<br />
2. Platz: The Walking Dead (WVG Medien)<br />
3. Platz: Sherlock (Polyband Medien)<br />
2. Platz: Panasonic TX-P65VT30E<br />
3. Platz: Loewe Individual 55 3D<br />
Blu-ray HD-Dokumentation<br />
Life – Das Wunder Leben<br />
(Polyband Medien)<br />
2. Platz: Serengeti (Universum Film)<br />
3. Platz: Russland/Abenteuer Survival (Staffel 4.2) (Polyband Medien)<br />
Full-HD-Projektoren<br />
Sony VPL-VW95ES<br />
2. Platz: Panasonic PT-AT5000E<br />
3. Platz: Epson EH-TW6000W<br />
Musik-Blu-ray<br />
Deep Purple – Phoenix Rising<br />
(Edel Germany)<br />
2. Platz: AC/DC – Live At River Plate (Sony Music)<br />
3. Platz: Lichtmond (Blu Phase Media)<br />
3D-Blu-ray-Player<br />
Panasonic DMP-BDT310<br />
2. Platz: Samsung BD-D7509<br />
3. Platz: Sony BDP-S780<br />
18 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
HD-Plus-Receiver<br />
Kathrein UFS 932/HD+<br />
Lautsprecher Stereo<br />
KEF Q900<br />
2. Platz: Humax HD-Fox+<br />
3. Platz: Vantage VT-800S HD+<br />
2. Platz: Teufel T500<br />
3. Platz: Nubert nuVero 14<br />
<strong>HDTV</strong>-CI-Receiver<br />
Satco Europe VU+ Uno<br />
Lautsprecher Surround<br />
Nubert nuBox 681 Set<br />
2. Platz: Dream Multimedia DM7020 HD<br />
3. Platz: Triax-Hirschmann S-HD 100 CI+<br />
2. Platz: Bose Cinemate 1 SR<br />
3. Platz: Harman Kardon HKTS 60<br />
<strong>HDTV</strong>-PVR-Receiver<br />
Dream DM8000 HD PVR<br />
Lautsprecherkabel<br />
Oehlbach XXL Fusion Two<br />
2. Platz: Humax iCord HD+<br />
3. Platz: Kathrein UFS 923/CI+<br />
2. Platz: Goldkabel executive LS 225 Hybrid<br />
3. Platz: In-Akustik LS-1603<br />
Sat-Antennen<br />
Humax Antennen Professional Serie<br />
Phono<br />
Rega RP3<br />
2. Platz: Kathrein Serie CAS<br />
3. Platz: Triax-Hirschmann FESAT-HQ-Serie<br />
2. Platz: Acoustic Solid Solid 111<br />
3. Platz: NAD C555i<br />
Multischalter und LNBs<br />
Axing SPU 1716-09<br />
Netzwerkplayer<br />
Teufel 2Raumfeld SM<br />
2. Platz: Kathrein Serie Sat-ZF-EXR<br />
3. Platz: Humax LNB-Serie<br />
2. Platz: Philips NP3900<br />
3. Platz: Yamaha NP-S2000<br />
<strong>HDTV</strong>-Anbieter<br />
Sky Deutschland<br />
Kopfhörer<br />
Sennheiser HD 800<br />
2. Platz: ARD/ZDF<br />
3. Platz: Arte<br />
2. Platz: Bose AE2i Audio Headphones<br />
3. Platz: AKG K550<br />
AV-Receiver bis 1 000 Euro<br />
Marantz SR5006<br />
Stereovorverstärker/Stereoverstärker<br />
T+A P 1260 R<br />
2. Platz: Onkyo TX-NR609<br />
3. Platz: Denon AVR-1912<br />
2. Platz: NAD M2<br />
3. Platz: Denon PMA-1510AE<br />
AV-Receiver bis 2 500 Euro<br />
Denon AVR-4311<br />
Kompaktanlage<br />
Philips DCB8000<br />
2. Platz: Onkyo TX-NR1009<br />
3. Platz: Harman Kardon AVR760<br />
2. Platz: Marantz Melody M-CR603<br />
3. Platz: Harman Kardon MAS 111<br />
Soundbars oder 2.0-/2.1-Anlagen<br />
Loewe SoundVision<br />
Gadgets (iPod-Docks)<br />
Bose SoundLink<br />
2. Platz: Teufel Impaq 300<br />
3. Platz: Bose Lifestyle 135 Home Entertainment System<br />
2. Platz: Teufel iTeufel Radio<br />
3. Platz: Bang & Olufsen BeoSound 8<br />
Neues 19
WIR SAGEN<br />
Wie im letzten Jahr gehörte Panasonic zu den großen Abräumern der Leserwahl. Armando Romagnolo, General<br />
Manager Head of Product Marketing Audio Video & Training CE, nahm gleich zwei Trophäen in Empfang<br />
Clara Son, Marketing Manager bei Sony Professional,<br />
freut sich über die zweite Trophäe in Folge<br />
Brian Sullivan, CEO Sky, freut sich über den ersten<br />
Platz seines Premiumsenders im Bereich <strong>HDTV</strong><br />
Florian Schumann, Marketing Manager Philips TV bei<br />
TP Vision, präsentiert voller Stolz die Trophäe<br />
Chefredakteur Christian Trozinski (links) mit Seong<br />
H. Cho, Director CTV & AV von Samsung (rechts)<br />
Bilder Auerbach Verlag, Sky<br />
20 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
DANKE!<br />
Heiko Panzer von Marantz (links) dankte den Lesern<br />
und unserem Audiotester Jens Voigt (rechts)<br />
Nubert-Geschäftsführer Roland Spiegler nahm den<br />
Leserpreis auf der High End in München in Empfang<br />
Audiotester Torsten Pless (r.) überreichte die Trophäe<br />
an Gunter Kürten (l.), Geschäftsführer Denon<br />
Auch bei Loewe kam Freude auf: Dr. Roland Raithel,<br />
Pressesprecher Loewe, nahm den Pokal entgegen<br />
20th Century Fox räumt ab. Preisübergabe durch den Chefredakteur des BLU-RAY MAGAZINs, Uwe Funk<br />
(links), an den Geschäftsführer Joachim Spang (rechts)<br />
Professor Anton Kathrein (links) bei der Preisübergabe<br />
durch Geschäftsführer Stefan Hofmeir (rechts)<br />
Neues 21
26 | 3D-Blu-rays im Praxistest: 36 Filme bewertet<br />
Nachdem viele 3D-Filme zunächst als Zwangsbundle mit dazugehörigen 3D-Fernsehern und<br />
3D-Blu-ray-Playern auf den Markt gebracht wurden, ist mittlerweile eine stolze Anzahl auch<br />
frei verkäuflich erhältlich. Ob sich die Investition in 3D lohnt, erfahren Sie in unseren Tests<br />
Tiemo Weisenseel,<br />
Redakteur<br />
Man kann es nicht anders sagen: Als<br />
Freund von hochwertigen Fernsehserien<br />
erlebt man im Augenblick wirklich<br />
goldene Zeiten! Mit bahnbrechenden<br />
und neue Maßstäbe setzenden Produktionen<br />
wie „Game Of Thrones“,<br />
„Boardwalk Empire“, „Breaking Bad“<br />
oder „Mad Men“ (um nur die offensichtlichsten<br />
zu nennen) haben sich vor<br />
allem die amerikanischen Networks in<br />
den letzten Jahren zu unglaublich zuverlässigen<br />
Hit-Lieferanten entwickelt.<br />
Mit einer breiten Vielfalt an Themen<br />
und einer anspruchsvollen wie auch unterhaltsamen<br />
Herangehensweise haben<br />
sie das gesamte Genre zu einer neuen<br />
Blütephase geführt. Da kommt es mir<br />
sehr gelegen, dass mit Sky Atlantic HD<br />
ab sofort ein weiterer reiner Seriensender<br />
das Pay-TV-Portfolio bereichert. Im<br />
Grunde wird damit der lange gehegte<br />
Traum vieler Serienfans wahr, das<br />
gesamte Programm des US-Serienspezialisten<br />
HBO in deutscher Sprache<br />
genießen zu können. Bleibt nur zu<br />
hoffen, dass der Abstand zwischen der<br />
US-Erstausstrahlung und der synchronisierten<br />
Fassung auch in Zukunft ähnlich<br />
kurz ausfällt wie bei der zweiten Staffel<br />
von „Game Of Thrones“.<br />
23 | Wer schaut noch 3D?<br />
Immer mehr 3D-Inhalte kommen still und<br />
heimlich auf den Markt, doch von Euphorie<br />
keine Spur. Hat 3D ein Akzeptanzproblem?<br />
40 | Sky Atlantic HD<br />
Der Start ist gelungen, nun folgt die Kür: Mit<br />
hochwertigen Serieninhalten will Sky Atlantic<br />
HD dauerhaft begeistern. Ob das gelingt?<br />
Tipp des Monats:<br />
Sherlock (2. Staffel)<br />
Das Warten hat ein Ende:<br />
Mit den drei frischen<br />
Fällen der zweiten Staffel<br />
schafft die BBC das<br />
Kunststück, das brillante<br />
Niveau der ersten Staffel<br />
nicht nur zu halten, sondern<br />
es tatsächlich noch<br />
einmal zu steigern!<br />
Bilder: Warner Home, Paramount Home, Polyband<br />
22 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Auslaufmodell 3D<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Disney<br />
Die Geister, die ich rief<br />
In der Theorie erreichen Sie bei der<br />
3D-Betrachtung zwei getrennte Bilder,<br />
abgestimmt für jedes Auge. In der Praxis<br />
zeigen verschiedene Fernseher und<br />
Projektoren jedoch Geisterschatten bzw.<br />
fehlerhafte Konturen, den sogenannten<br />
Crosstalk. Hierbei sieht das linke Auge<br />
Informationen, die eigentlich für das rechte<br />
Auge bestimmt waren bzw. umgekehrt.<br />
Problematisch: Selbst das beste 3D-Display<br />
zeigt Crosstalk, wenn die 3D-Brille<br />
fehlerhaft arbeitet, denn diese fungiert als<br />
Lichtkanal. Brillen von Sony tolerieren<br />
zudem keine angewinkelte Kopfstellung<br />
(siehe Bilder), denn ein fehlender Filter in<br />
der Brille erfordert eine exakte Kopfhaltung,<br />
sonst bricht der 3D-Eindruck<br />
zusammen. Vorteilhaft: Umgebungslicht<br />
flimmert mit Sonys Brillen nicht.<br />
Was fällt Ihnen beim Anblick unseres<br />
Einstiegsbildes als Erstes auf?<br />
Richtig: Es fehlt die Farbe. Als Mitte<br />
der 1960er Jahre das Fernsehen von Schwarz-<br />
Weiß auf Farbe umgestellt wurde, stellten<br />
sich allerdings nicht wenige Zuschauer die<br />
Frage: Braucht man das wirklich? Ähnlich<br />
ergeht es nun dem 3D-Format, das bislang ein<br />
Nischendasein fristet.<br />
Die Idee hinter 3D ist schlichtweg genial: Durch<br />
abgestimmte Bilder für das linke und rechte Auge<br />
erscheint die Mattscheibe des Fernsehers nicht länger<br />
als flache Ebene, vielmehr können Sie scheinbar<br />
in den Fernseher hineinschauen – vorausgesetzt,<br />
Ihre Augen arbeiten fehlerfrei. Im Kino feierte das<br />
3D-Format mit der Veröffentlichung von James<br />
Camerons „Avatar“ im Jahr 2009 seinen Durchbruch,<br />
rennt diesem Erfolg seitdem aber hinterher.<br />
3D: Nur eine Illusion<br />
Auch wenn es oftmals den Anschein hat, dass<br />
3D-Fernseher echte räumliche Bilder zeigen, so<br />
bleibt das aktuelle 3D-Verfahren eine Illusion, denn<br />
statt eines flachen Bildes erblicken Sie schlichtweg<br />
zwei, passend zu jedem Auge aus einem dezent<br />
anderen Winkel. Somit unterscheidet sich auch<br />
die Bildsprache von 3D-Inhalten nicht maßgeblich<br />
von 2D-Filmen: Nach wie vor werden Fokuspunkte<br />
gesetzt, um Elemente innerhalb des virtuellen<br />
Blickfelds scharf und außerhalb des virtuellen<br />
Blickfelds unscharf erscheinen zu lassen. Durch die<br />
Perspektive im Bild, das Überlappen von Objekten<br />
sowie den Schattenwurf und die Beleuchtung wird<br />
der 3D-Eindruck verstärkt. Farben und Kontrast<br />
helfen ebenso dabei, der Illusion der Räumlichkeit<br />
Nachdruck zu verleihen; so erscheinen z. B. Objekte<br />
im Vordergrund gesättigter als am Horizont.<br />
Kommt Bewegung ins Spiel, können wir besonders<br />
leicht unterschiedliche Ebenen ausmachen, denn<br />
während einer Kamerafahrt ziehen Objekte im<br />
Vordergrund schneller an uns vorbei als Objekte im<br />
Hintergrund. Somit sind viele relevante 3D-Faktoren<br />
bereits in einem normalen 2D-Bild umsetzbar<br />
und haben sich im Bereich der Malerei schon vor<br />
Hunderten von Jahren etabliert, um Perspektive<br />
auf einer flachen Leinwand zu erzeugen. Es gibt<br />
auch nicht wenige Regisseure, die den Mehrwert<br />
des 3D-Kinos anzweifeln. Christopher Nolan, Macher<br />
von Blockbustern wie „Inception“ und „The<br />
Dark Knight Rises“, z. B. argumentiert, dass durch<br />
eine perspektivische Bildgestaltung sowie ein XXL-<br />
Inhalte 23
Bob Whitehill von Pixar hat gut Lachen: Animationsfilme lassen sich besonders komfortabel in 3D erstellen.<br />
Bild links: James Cameron hatte es beim echten 3D-Dreh zu „Avatar“ deutlich schwerer<br />
Bildformat nach IMAX-Standard bereits ein derart<br />
starkes Räumlichkeitsgefühl erzeugt wird, dass die<br />
doppelte Bilddarstellung nach 3D-Vorgaben nicht<br />
notwendig sei, ganz nach dem Motto: „3D ist eine<br />
Fehlbezeichnung. Filme sind bereits in 3D.“ Andere<br />
Filmschaffende wie Wim Wenders oder Werner<br />
Herzog sehen in 3D dagegen die derzeit bestmögliche<br />
Chance, den Zuschauer live ins Geschehen zu<br />
versetzen und die künstlerische Barriere zwischen<br />
einer Kinovorstellung und einem „Dabei-Gefühl“<br />
vollständig aufzubrechen. Noch einen Schritt weiter<br />
geht „Der Herr der Ringe“-Macher Peter Jackson,<br />
der den im Dezember erscheinenden Zweiteiler<br />
„Der Hobbit“ nicht nur in 3D in die Kinos bringt,<br />
sondern zusätzlich die Anzahl der Bilder von 24 auf<br />
48 pro Sekunde erhöht, um Bildruckler während<br />
ausufernder Kameraschwenks zu vermeiden. 3D<br />
scheint in den Köpfen der Macher deshalb ein Motor<br />
zu sein, um die Zuschauer nicht länger nur einem<br />
Kunstwerk auszusetzen, sondern diese in das Werk<br />
zu entführen, ganz so, als wäre die Leinwand das<br />
Tor zu einer anderen Dimension – James Camerons<br />
Rekordfilm „Avatar“ lässt grüßen.<br />
Der Mensch im Mittelpunkt<br />
Um einen optimalen 3D-Effekt zu generieren,<br />
müssen die Filmschaffenden den durchschnittlichen<br />
Augenabstand beachten. Dieser beträgt in der Regel<br />
FILMANBIETER KENNZEICHNEN EINE LIEBLOSE 3D-KONVERTIERUNG NICHT<br />
ANDERS ALS EINE AUFWENDIGE 3D-PRODUKTION<br />
6,5 Zentimeter, wobei der Abstand bei Kindern<br />
etwas geringer ausfällt als bei Erwachsenen. Dies ist<br />
auch ein Grund, weshalb sich die 3D-Wahrnehmung<br />
von Jüngeren und Älteren unterscheidet. Auf Basis<br />
dieses Werts werden die Kameras bzw. Objektive<br />
ausgerichtet. Damit 3D-Aufnahmen trotz des<br />
genormten Objektivabstands später nicht unangenehm<br />
wirken, müssen die Kameras bei der Objektaufnahme<br />
die Konvergenzstellung der Augen nachahmen.<br />
Blicken wir auf ein Objekt in unmittelbarer<br />
Nähe, nehmen die Augen eine leichte Schielstellung<br />
ein, blicken wir Richtung Horizont, verlaufen die<br />
Sehachsen parallel zueinander. Insbesondere bei<br />
3D-Liveübertragungen kann dies zu Problemen<br />
führen: Wandert z. B. ein Fußballspieler beim auszuführenden<br />
Eckstoß zur Seitenlinie und damit direkt<br />
in Richtung 3D-Kamera, müssen die Objektive eine<br />
Schielstellung einnehmen. Passiert dies nicht, werden<br />
Sie bei der anschließenden 3D-Betrachtung ein<br />
hohes Maß an Unwohlsein verspüren. Gleiches gilt<br />
für den am wenigsten genutzten 3D-Effekt, dem<br />
Heraustreten von Objekten aus dem Fernseher.<br />
Formatchaos<br />
Zählt man alle Filme und TV-Inhalte mit dem Vermerk<br />
„3D“ auf, kommt eine stattliche Anzahl dabei<br />
heraus. Dennoch liefert derzeit nur die Blu-ray Disc<br />
eine echte 3D-Qualität in bester HD-Auflösung mit<br />
zwei Millionen Bildpunkten. Leider sind die 3D-Discs<br />
nur auf entsprechenden 3D-Blu-ray-Playern abspielbar<br />
und zu allem Überfluss benötigen Sie einen<br />
aktuellen 3D-Fernseher mit Shutter- oder Polfilterbrillen.<br />
Dieser Qualität steht die Fernsehübertragung<br />
von 3D-Sendern wie Sky 3D etwas nach, da diese<br />
nach dem bekannten <strong>HDTV</strong>-Standard senden, d. h.,<br />
statt wie bei der Blu-ray 3D den doppelten Aufwand<br />
bei der Bildspeicherung einzugehen, verstecken sich<br />
die Bilder für das linke und rechte Auge innerhalb<br />
eines Fernsehbildes. Empfangen Sie Sky 3D mit<br />
Im Interview<br />
Bob Whitehill,<br />
Stereoscopic Supervisor Pixar<br />
Herr Whitehill, CGI-Filme können allgemein<br />
leichter in 3D umgesetzt werden<br />
als Realfilme. Warum?<br />
Es gibt viele Gründe, warum es leichter ist.<br />
Wir können hier z. B. unsere 3D-Entscheidungen<br />
zurücknehmen, so oft wir wollen<br />
bzw. bis es uns gefällt. Weil unsere „Kameras“<br />
reiner Computercode sind, bleiben<br />
die Bilder für das rechte und das linke Auge<br />
dabei absolut unverändert.<br />
Wie stehen Sie zur Benutzung von<br />
negativen Parallaxen?<br />
Oftmals können sie witzig sein und sind<br />
genau das, was viele Leute weiterhin vom<br />
3D-Effekt erwarten. Die Gefahr ist: Sobald<br />
diese Effekte zu sehr von der Story abweichen,<br />
könnten sie den Zuschauer daran<br />
erinnern, dass er nur einen Film sieht.<br />
Wie regeln Sie die Balance zwischen<br />
dem Sehkomfort und dem Wunsch<br />
nach atemberaubenden 3D?<br />
Das ist die größte Herausforderung, der wir<br />
gegenüberstehen. Der häufigste Grund für<br />
die Überanstrengung der Augen während<br />
Sie 3D sehen sind Objekte, die zu weit aus<br />
dem Screen heraustreten, egal ob nach<br />
außen oder innen. Wir werden hierbei gezwungen,<br />
zwei Muskelsysteme in unseren<br />
Augen voneinander zu entkoppeln – das<br />
eine für die Fokussierung der Distanz, das<br />
andere für die Konvergenz beider Augen.<br />
Solange wir den sprechenden Charakter<br />
relativ nahe an der Screen-Ebene behalten,<br />
können wir das Unbehagen der Zuschauer<br />
minimieren.<br />
Vielen Dank für das Gespräch.<br />
Bilder: 20th Century Fox, Disney, Sony<br />
24 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
3D-Highlights im Kino und auf Blu-ray 3D<br />
Ice Age 4<br />
2. Juli<br />
The Amazing Spider-Man<br />
3. Juli<br />
Merida – Legende der Highlands<br />
2. August<br />
Prometheus<br />
9. August<br />
Wächter der Träume<br />
29. November<br />
Der Hobbit<br />
13. Dezember<br />
12. Juli<br />
Underworld Awakeing<br />
19. Juli<br />
John Carter – Zwischen zwei Welten<br />
16. August<br />
Die Piraten!<br />
17. August<br />
Zorn der Titanten<br />
23. August<br />
Hugo Cabret<br />
13. September<br />
The Avengers<br />
einem 2D-Fernseher, sehen Sie sogar beide Bilder:<br />
Der Bildschirm scheint geteilt, beide Bilder wirken<br />
gequetscht. Jedes Bild beinhaltet deshalb auch<br />
nur die Hälfte der Bildinformation eines Full-HD-<br />
Signals – findet eine Übertragung im Halbbildverfahren<br />
1 080i statt, stehen am Ende sogar nur noch<br />
960 × 540 Bildpunkte pro Auge zur Verfügung; aus<br />
<strong>HDTV</strong> wird im 3D-Betrieb somit SDTV. Entweder<br />
erkennt ein 3D-Fernseher dieses Signal als 3D-Bild<br />
oder der Nutzer muss manuell in den sogenannten<br />
Side-by-Side-Modus schalten, woraufhin sich beide<br />
Bilder überlappen und in die richtige Proportion<br />
gestreckt werden. Die dritte Möglichkeit zur 3D-<br />
Übertragung setzt auf die bekannten Farbkonturen:<br />
3D ist Kopfsache<br />
Im Gegensatz zu allen am Markt erhältlichen<br />
3D-Fernsehern und Projektoren<br />
sehen Sie mit Sonys 3D-Kopfkino eines ganz<br />
sicher nicht: störende Doppelkonturen.<br />
Dank zweier Minidisplays, die unabhängig<br />
voneinander jedes Auge versorgen, tritt der<br />
gefürchtete Crosstalk zu keiner Zeit auf.<br />
Zudem bleibt die Bildhelligkeit in 2D und 3D<br />
gleichbleibend hoch und die OLED-Chips<br />
liefern satte Kontraste. Uneingeschränkt<br />
empfehlen können wir die derzeitige<br />
3D-Referenz dennoch nicht, denn der<br />
Aufsatz drückt schmerzhaft auf Nase und<br />
Stirn und bietet einzig für eine Person<br />
3D-Unterhaltung pur. Für rund 800 Euro<br />
können Sie mit Sonys HMZ-T1 dafür im<br />
Handumdrehen in XXL-Bilder abtauchen –<br />
ein nach wie vor einmaliges Erlebnis.<br />
Dem Bild werden zusätzliche Farbinformationen<br />
hinzugemischt, um über eine Farbfilterbrille (meist<br />
Rot-Grün) die Trennung der Bilder vorzunehmen.<br />
Dieses Verfahren ist mit allen Geräten kompatibel,<br />
d. h., Sie benötigen weder einen 3D-Fernseher noch<br />
einen 3D-Blu-ray-Player. Allerdings erscheint der<br />
komplette Inhalt durch die Farbfilter verfremdet, die<br />
Bildtrennung gelingt nur unzureichend und es stellen<br />
sich schnell Kopfschmerzen ein – verglichen mit<br />
einer „echten“ 3D-Darstellung mit entsprechenden<br />
Geräten hat die Farbfiltervariante nur den Namenszusatz<br />
„3D“ gemein.<br />
Falsche Erwartungen<br />
Nicht nur im Print-, sondern auch im Marketing-<br />
Bereich sehen Sie oft 3D-Motive, die Ihnen<br />
vorgaukeln, es würden Objekte aus dem Fernseher<br />
herausspringen. Die Enttäuschung ist deshalb<br />
oftmals groß, wenn diese „Effekthascherei“ in der<br />
Praxis nicht eintritt. Damit Elemente später aus dem<br />
Fernseher ragen, müssen Kameras eine unnatürliche<br />
3D IST EINE FEHLBEZEICHNUNG.<br />
FILME SIND BEREITS IN 3D<br />
Bewegung vollziehen: Die Objektive wandern in<br />
eine invertierte Schielstellung. Somit bewegen sich<br />
unsere Augen beim Betrachten dieser 3D-Effekte<br />
unweigerlich auseinander, und zwar so weit,<br />
dass viele Zuschauer Kopfschmerzen bekommen.<br />
Deshalb werden sogenannte negative Parallaxen<br />
oder „Into-the-Face“-Effekte nur äußerst sparsam<br />
eingesetzt und stattdessen wird der räumlichen<br />
Tiefe der Vorzug gegeben.<br />
Mangelnder Komfort<br />
Als Hauptgrund, weshalb die meisten Zuschauer<br />
3D im Wohnzimmer ablehnen, wird die 3D-Brille<br />
angegeben. Toshibas aktuelles Technikexperiment<br />
namens 55ZL2G greift genau diesen Aspekt auf<br />
und bietet 3D ohne Brille. So schön die Theorie,<br />
so schlecht die Praxis: Der erste brillenlose 3D-<br />
Fernseher der Welt zeigte in Tests eine unterdurchschnittliche<br />
3D-Darstellung und ist noch weit von<br />
einer 3D-Qualität, wie sie erschwingliche Fernseher<br />
mit Brille zeigen, entfernt. Somit müssen Sie wohl<br />
oder übel auf den Nasenaufsatz zurückgreifen.<br />
Zudem ist das gemütliche Liegen auf der Couch<br />
nicht ratsam, unabhängig davon, ob der Fernseher<br />
unter diesen Voraussetzungen ein 3D-Bild zeigt<br />
oder nicht. Grund: Die Kameras zur 3D-Aufnahme<br />
(die letztendlich unsere Augenstellung nachahmen)<br />
stehen immer exakt horizontal, niemals angewinkelt<br />
oder gar vertikal. Drehen Sie Ihren Kopf, erscheint<br />
das 3D-Bild unangenehm und der Stress nimmt<br />
schlagartig zu. Somit bleibt das 3D-Erlebnis auch<br />
langfristig gesehen weniger gemütlich als eine 2D-<br />
Darstellung, selbst wenn der Komfort durch immer<br />
leichtere Brillen zunimmt. Auf dem Papier deutlich<br />
schwerwiegender als in der Praxis ist der Lichtverlust<br />
infolge der 3D-Brille von 50 bis 90 Prozent im<br />
Vergleich zur 2D-Darstellung: LED-LCD-Fernseher<br />
bieten meist ausreichend Reserven, sodass auch<br />
3D-Bilder nicht zu dunkel wirken. Allerdings muss<br />
der Zuschauer eine durchwachsene Energieeffizienz<br />
in Kauf nehmen, denn auch wenn die Bildhelligkeit<br />
gering ausfällt, benötigen die Fernseher im 3D-<br />
Modus mehr Energie als im 2D-Betrieb.<br />
Einzig die Qualität entscheidet<br />
3D hat insbesondere auf dem hiesigen Markt<br />
keinen leichten Stand, gleichfalls überbieten sich<br />
TV-Hersteller mit Werbeversprechen und die Filmanbieter<br />
kennzeichnen eine lieblose 3D-Konvertierung<br />
nicht anders als eine aufwendige 3D-Produktion.<br />
Somit tappt der Konsument im Dunkeln und<br />
kann weder die 3D-Qualität seines zukünftigen<br />
Fernsehers noch die eines 3D-Films vorab einschätzen.<br />
Dennoch kommt der aktuelle Kahlschlag<br />
aufseiten des 3D-Marketings einem bereinigenden<br />
Gewitter gleich: Während sich die TV-Hersteller vor<br />
einigen Monaten mit 3D-Superlativen überboten,<br />
spricht aktuell niemand mehr vom Fernsehen der<br />
Zukunft. Demgegenüber zeigen selbst günstige<br />
3D-Blu-ray-Player und -Fernseher eine ausgereifte<br />
3D-Qualität und auch die Produktion an neuen<br />
3D-Filmen ebbt nicht ab – selbst wenn der Inhaltenachschub<br />
einzig im Segment der „schönsten<br />
Nebensache der Welt“ derzeit als verkaufsfördernd<br />
angesehen werden kann. Sind Sie trotz anfänglicher<br />
Skepsis auf den 3D-Geschmack gekommen,<br />
finden Sie auf den folgenden Seiten gleich 36<br />
Filmbesprechungen mit 3D-Bewertungen: Damit<br />
wird Ihr Einstieg in die neue Welt der Unterhaltung<br />
garantiert ein Erlebnis.<br />
www.bluray-vision.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Inhalte 25
Avatar<br />
Bislang war die 3D-Variante<br />
von „Avatar“ ausschließlich<br />
Kinogängern und Käufern<br />
von Panasonic-Geräten<br />
vorbehalten. Nun kommt ab<br />
Herbst endlich auch für alle<br />
anderen die Blu-ray 3D in den<br />
Einzelhandel. Jeder, der bereits<br />
die Panasonic-Blu-ray zu<br />
Hause hat, kann bestätigen, dass sowohl Bild und<br />
Ton als auch der 3D-Effekt erstklassig sind und auf<br />
guten 3D-TVs noch plastischer wirken als im Kino. In<br />
unserem Testlabor wird die Blu-ray 3D daher schon<br />
lange als Referenzdisc gehandhabt, weshalb kein<br />
Zweifel daran besteht, dass wirklich jeder Besitzer<br />
von 3D-Equipment diese Scheibe zumindest einmal<br />
gesehen haben sollte. Einziger Wermutstropfen:<br />
Die Blu-ray 3D wird aller Voraussicht nach nicht der<br />
erweiterten Fassung entsprechen. FT<br />
Tron: Legacy<br />
Auf so vielen Blu-rays steht<br />
die Wortgruppe „High<br />
Definition“, doch nur wenige<br />
erfüllen das damit abgegebene<br />
Versprechen: Bilder<br />
und Sounds zu liefern, die<br />
das Publikum zum Staunen<br />
bringen. Und dann kommt<br />
so eine Mega-Produktion<br />
wie „Tron: Legacy“, die über jeden Zweifel erhaben<br />
ist. Der 7.1-Klang: göttlich! Das HD-Bild: grandios!<br />
Der 3D-Effekt kann da nicht ganz Schritt halten,<br />
bietet aber einige Demoszenen und verblüfft mit<br />
dem klugen Einsatz der Raumtiefe. Der Gedanke,<br />
den Alltag zweidimensional zu belassen und nur<br />
dem Raster eine Tiefe zu verleihen, ist ebenfalls<br />
genial. Über die gesamte Laufzeit wäre dennoch<br />
mehr drin gewesen, zudem stellen die dunklen<br />
Bilder große Anforderungen an Ihren 3D-TV. FT,CT<br />
Vertrieb: 20th Century Fox<br />
Home<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1<br />
Tonformat: DTS 5.1<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Regie: James Cameron<br />
Darsteller: Sam Worthington,<br />
Zoe Saldana u. a.<br />
Laufzeit: 162 min Bild<br />
Empfehlenswert, weil: diese Blu-ray<br />
3D nach wie vor den derzeitigen Stand<br />
der 3D-Technik widerspiegelt. Wer<br />
„Avatar“ in dieser Form besitzt, hat<br />
auch gleichzeitig eine Referenz für sein<br />
Heimkino-Equipment.<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1, 1.78 : 1<br />
Tonformat: DTS-HD MA 7.1<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Regie: Joseph Kosinski<br />
Darsteller: Jeff Bridges, Olivia<br />
Wilde, Garrett Hedlund<br />
Laufzeit: 125 min Bild<br />
Empfehlenswert, weil: die Science-<br />
Fiction grandios aussieht. Jeff Bridges<br />
bringt zudem Komik in das auf Action<br />
angelegte Konzept. Hochwertige, aber<br />
dezent eingesetzte 3D-Szenen machen<br />
das Erlebnis komplett.<br />
FSK:<br />
ab 12 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 12 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: –<br />
3D<br />
Starttermin: 1. Juni 2011<br />
3D<br />
Transformers 3<br />
The Green Hornet<br />
Entweder man liebt<br />
Michael Bays gigantomanische<br />
Roboter-Materialschlacht,<br />
oder man hasst<br />
sie. Die nun erschienene<br />
3D-Deluxe-Edition bietet<br />
den Hauptfilm in sehr ansehnlicher<br />
dreidimensionaler<br />
Qualität, die im Vergleich<br />
sogar räumlicher als im Kino erscheint. Die überbordende<br />
Action profitiert von der Staffelung in<br />
verschiedene Tiefenebenen und wird dadurch zumindest<br />
einen Tick übersichtlicher. Trotz der hohen<br />
Laufzeit wird das 3D-Erlebnis zu keinem Zeitpunkt<br />
anstrengend, denn im Gegensatz zum Inhalt darf<br />
die Räumlichkeit durchaus als realistisch bezeichnet<br />
werden. Das eigentliche Highlight des Sets ist die<br />
randvoll gefüllte Bonus-Blu-ray, die das Herz jedes<br />
Fans höher schlagen lässt. TW<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: nach der<br />
Bildformat: MVC, 2.40 : 1 enttäuschenden Erstveröffentlichung<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
der überlangen Spielzeugwerbung nun<br />
endlich die Vollbedienung für alle Fans,<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
inklusive gutem 3D-Effekt und tonnenweise<br />
Regie: Michael Bay<br />
tollen Extras erscheint.<br />
Darsteller: Shia LaBeouf, Rosie<br />
Huntington-Whiteley<br />
Laufzeit: 154 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren<br />
Starttermin: 9. Februar 2012<br />
Ton<br />
3D<br />
Von der gängigen Deutung,<br />
die in Superhelden gern<br />
ein modernes Update von<br />
mythologischen Figuren und<br />
Motiven sieht, kann man<br />
sich, zumindest was die<br />
Abenteuer der grünen Hornisse<br />
anbelangen, gründlich<br />
verabschieden.<br />
„Green Hornet“ ist rasant, feiert die Sidekick-<br />
Mentalität der Heldenfiguren aus den 1980ern und<br />
steckt mit seinem ungebändigten Blödelwitz à la<br />
Seth Rogen ganz unverhohlen an. Das Bild liegt<br />
hinter den Erwartungen und einige Close-ups<br />
wirken seltsam schwammig. Der stereoskopische<br />
Effekt ist gering, lediglich Elemente im Vordergrund<br />
weisen eine dezente Tiefenwirkung auf und<br />
innerhalb der Zeitlupenaufnahmen kommt sogar<br />
ein Hauch von Räumlichkeit auf. TW, CT<br />
Vertrieb: Sony Pictures Home<br />
Empfehlenswert, weil: die unterhaltsame<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
und humorvolle Variante des<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 allzu ernsten Superheldenalltags eine<br />
echte Alternative zu den üblichen<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Verdächtigen des Genres ist. Leider<br />
Regie: Michel Gondry lohnt die 3D-Fassung nicht.<br />
Darsteller: Seth Rogen, Jay Chou,<br />
Cameron Diaz<br />
Laufzeit: 119 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 28. Juni 2011 3D<br />
Bilder: 20th Century Fox Home, Disney Home, Paramount Home, Sony Pictures Home<br />
26 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Krieg der Götter<br />
Wenn sich Kinovisionär und<br />
Bildermagier Tarsem Singh<br />
ganz offensichtlich und unverblümt<br />
an die umstrittene<br />
„300“-Adaption an ein von<br />
Zack Snyders angelehntes<br />
Blockbuster-Projekt wagt,<br />
dann darf man zumindest in<br />
Sachen Eye-Candy Großes<br />
erwarten. Was einem in „Krieg der Götter“ an malerischen<br />
Einstellungen, pompöser Architektur und<br />
gigantomanischen Schlachtengemälden geboten<br />
wird, kann diese Erwartungen dann auch durchaus<br />
erfüllen. Der extrem verfremdete, gelb-braune<br />
Farbstil lässt die Antike wirkungsvoll wiederauferstehen.<br />
Der 3D-Einsatz zeigt sich vorrangig im Vordergrund,<br />
ist nicht ausgesprochen spektakulär und<br />
fügt dem testosterongeschwängerten Spektakel zu<br />
selten weitere Schauwerte hinzu. TW, CT<br />
Captain America<br />
Die 1940er Jahre des Captain-America-Universums<br />
werden gerne in matten<br />
Farben stilisiert, weshalb<br />
Marvels Saubermann in einer<br />
fast monochromen Welt<br />
agieren muss. Entweder ist<br />
alles in warmen Orangetönen<br />
gehalten oder Caps Umgebung<br />
ist grau, entfärbt, verdunkelt und neblig.<br />
Bei größer angelegten Greenscreen-Aufnahmen<br />
treten unscharfe Konturen auf. Durch die erstklassige<br />
Schärfe erscheint auch die 3D-Wiedergabe<br />
sauber. Die Objekte sind klar herausgestellt und es<br />
gibt einige sehr schöne Räumlichkeiten. In dunkleren<br />
Szenen läuft das Bild allerdings zu und die<br />
Tiefendynamik im Hintergrund könnte plastischer<br />
sein. Dennoch gehört dieser Titel zu den besseren<br />
3D-Konvertierungen der letzten Zeit. FT<br />
Vertrieb: Constantin<br />
Empfehlenswert, weil: diese kompromisslose<br />
Bildformat: MVC, 1.85 : 1<br />
Schlachtplatte für Freunde<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 von „300“ und Co. willkommener<br />
Nachschub sein dürfte. Der 3D-Effekt<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
hätte durchaus noch drastischer<br />
Regie: Tarsem Singh ausfallen dürfen.<br />
Darsteller: Henry Cavill, Mickey<br />
Rourke, Freida Pinto<br />
Laufzeit: 111 min Bild<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: die Filmumsetzung<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
des ersten Avengers trotz lahmen<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
Plots einfach in jede anständige<br />
Marvel-Sammlung gehört. Der 3D-<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Effekt haut einen nicht vom Hocker,<br />
Regie: Joe Johnston bietet aber dennoch echten Mehrwert.<br />
Darsteller: Chris Evans, Tommy<br />
Lee Jones<br />
Laufzeit: 124 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 16 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 12 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 5. April 2012<br />
3D<br />
Starttermin: 19. Dezember 2011<br />
3D<br />
Green Lantern<br />
Thor<br />
Bilder: Constantin, Paramount Home, Warner Home<br />
Er ist grün, kann fliegen und<br />
hat einen Ring, mit dem er<br />
Materie erzeugen kann. DCs<br />
kreativer Science-Fiction-<br />
Held konnte mit seiner hochbudgetierten<br />
Filmumsetzung<br />
nur wenig Erfolg verzeichnen.<br />
Und das, obwohl der<br />
Film durchaus Qualitäten<br />
besitzt. Die knallig bunten Alien-Gesichter werden<br />
durch Farbverfremdungen in ihrer Strahlkraft<br />
relativiert. Das Grün von Hals und Anzug wirkt hier<br />
schon fast wie ein Fremdkörper. Der Kontrast ist<br />
unglücklich gewählt, weshalb das Bild bereits in 2D<br />
an Plastizität verliert. Die nachträglich eingefügte<br />
dritte Dimension lohnt sich nur innerhalb weniger<br />
Szenen, meist bleibt das Geschehen so flach, wie<br />
die Charakterdarstellung. Einzig die CGI-Sequenzen<br />
zeigen etwas mehr Dynamik. FT, CT<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: der einleitende<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1 Teil der „Green Lantern“-Saga einen<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
guten Start hinlegt – Einen Start für<br />
was auch immer da noch kommen<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
mag. In Sachen 3D-Effekt heißt es für<br />
Regie: Martin Campbell die Macher aber noch nachsitzen.<br />
Darsteller: Ryan Reynolds, Blake<br />
Lively, Tim Robbins<br />
Laufzeit: 114 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 2. Dezember 2011 3D<br />
Die Geschichte des gefallenen<br />
Halbgottes (nach<br />
Marvel-Art) inszenierte<br />
Shakespeare-Veteran<br />
Kenneth Branagh zwischen<br />
launiger Coming-of-Age-<br />
Story, sympathischer Liebesgeschichte<br />
und epischem<br />
Action-Spektakel. Grafisch<br />
lässt die Superheldenperformance kaum Wünsche<br />
offen. Eine Spur weniger Weichzeichner und etwas<br />
natürlichere Farben hätten es aber sein dürfen.<br />
Klares Highlight der Scheibe ist die ausgefeilte Tonspur,<br />
die selbst in der technisch leicht abgespeckten<br />
deutschen Variante für Gänsehautmomente am<br />
laufenden Band sorgt. Alles andere als begeisternd<br />
sieht es bei dem stereoskopischen Effekt aus. Der<br />
3D-Eindruck wird meist nur angedeutet und lohnt<br />
den Aufpreis zur 2D-Fassung nicht. CT, TW<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: Thor ebenfalls<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1 ein Mitglied der Avengers ist und es<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 einfach toll aussieht, wenn neben der<br />
„Avengers“-Blu-ray alle passenden<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Superheldenfi lme stehen. Für 3D-<br />
Regie: Kenneth Branagh Enthusiasten allerdings kein Hammer!<br />
Darsteller: Nathalie Portman,<br />
Antony Hopkins<br />
Laufzeit: 112 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 29. September 2011 3D<br />
Inhalte 27
Alice im Wunderland<br />
Laut dem Produzenten-Duo<br />
Jennifer und Suzanne Todd<br />
war Tim Burtons „Alice im<br />
Wunderland“ von Anfang<br />
an als 3D-Film konzipiert,<br />
wurde jedoch aus Kostenund<br />
Zeitgründen erst nach<br />
der Fertigstellung konvertiert.<br />
Wider Erwarten geht<br />
die Gleichung auf: Tiefen sind sorgfältig gesetzt,<br />
einzelne Ebenen räumlich hervorgestellt. Fast<br />
könnte man meinen, es handele sich um einen<br />
regietechnischen Streich, die Alltagswelt von Alice<br />
flacher wirken zu lassen, während das Wunderland<br />
schon einige Tiefenebenen mehr bietet. Vermutlich<br />
liegt das aber eher daran, dass das Wunderland<br />
vorrangig auf künstlichen Kulissen sowie CGI-<br />
Figuren beruht, die einfach bessere Vorlagen zur<br />
Konvertierung bieten. FT, CT<br />
Tim und Struppi<br />
Steven Spielbergs State-ofthe-Art-CGI-Animation<br />
nach<br />
Hergés berühmten Comicklassikern<br />
begeistert mit ihrer<br />
absoluten Schönheit und der<br />
atemberaubenden Detailverliebtheit.<br />
Man beachte z. B.<br />
die Unebenheiten und Fältchen<br />
in den Gesichtern, die<br />
phänomenalen Wassereffekte sowie den Staub, der<br />
durch die Luft fliegt. Durch klug eingesetzte Farbverfremdungen<br />
und den leicht überhöhten Kontrast<br />
gewinnt der Film noch einmal stark an Realismus.<br />
Der 3D-Effekt ist in jeder Szene präsent, zeigt sich<br />
aber nicht so überzeichnet wie die Animationen. So<br />
wirken etwa die Flure des Schiffes noch klaustrophobischer<br />
oder die große Verfolgungssequenz auf<br />
dem Motorrad noch einen Tick spektakulärer. Zum<br />
Referenzmaterial reicht es aber nicht ganz. FT<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: die räumliche<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 Tiefe des Wunderlands im Nachhinein<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 traumhaft umgesetzt wurde und<br />
immer wieder zum Schwelgen einlädt.<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
In jedem Fall ist die 3D-Version die<br />
Regie: Tim Burton bessere Filmfassung.<br />
Darsteller: Mia Wasikowska,<br />
Johnny Depp<br />
Laufzeit: 108 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 10. Februar 2011 3D<br />
Vertrieb: Sony Pictures<br />
Empfehlenswert, weil: die atemberaubende<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
Form den unbedeutenden<br />
Tonformat: DTS-HD MA 7.1 Inhalt ganz klar übertüncht. Kurzum,<br />
kein Blu-ray-Fan darf sich dieses<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
berauschend schöne, audiovisuelle<br />
Regie: Steven Spielberg 3D-Highlight entgehen lassen.<br />
Darsteller: Jamie Bell, Andy<br />
Serkis, Daniel Craig<br />
Laufzeit: 107 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren Ton<br />
Starttermin: 22. März 2012 3D<br />
Harry Potter 7, Teil 1 & 2<br />
Die Legende der Wächter<br />
Charakteristisch sind für das<br />
Bild des „Harry Potter“-<br />
Finales vor allem zwei Dinge:<br />
Zum einen ist es sehr, sehr<br />
düster, zum anderen sieht<br />
das Spiel mit den Schärfen<br />
und Unschärfen sowie mit<br />
den Farben einfach malerisch<br />
aus. Es gibt keine Stelle, in<br />
der die Schärfeparameter wanken, der Fokus ist<br />
stets perfekt und durch den Kontrast sowie die<br />
Detaildichte ein Vorzeigeprodukt im Blu-ray-Sektor.<br />
Während Teil eins des großen Finales nahezu keine<br />
3D-Räumlichkeit aufweist und somit enttäuscht,<br />
blüht der zweite Teil förmlich auf. Das dunkle Bild<br />
verlangt von Ihrem Fernseher Höchstleistungen<br />
im 3D-Betrieb, um die einzelnen Ebenen unterscheiden<br />
zu können. Ein 3D-Endgerät mit hoher<br />
Lichtleistung sei hier also empfohlen. FT, CT<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: dies ein<br />
Bildformat: MVC, 2.40 : 1 würdiger Abschluss für ebenjenes<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
magische Filmprojekt ist, das aus drei<br />
kleinen Kinderstars echte Hollywood-<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Größen formte. Neben „Tron: Legacy“<br />
Regie: David Yates einer der dunkelsten 3D-Filme.<br />
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma<br />
Watson, Rupert Grint<br />
Laufzeit: 130 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren<br />
Starttermin: 18. November 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Die Suche der jungen<br />
Schleiereule Soren nach den<br />
Wächtern von Ga’Hoole<br />
beeindruckt mit einer<br />
gnadenlosen Schärfe, die<br />
die Mikrostrukturen der<br />
aufwendigen Oberflächentexturen<br />
zur vollen Geltung<br />
bringt. Feinste Elemente<br />
schmücken das fotorealistische Daunenkleid der<br />
Hauptfiguren und sind zu jeder Zeit uneingeschränkt<br />
sichtbar. Ebenso lassen plastische Umgebungselemente<br />
wie Regentropfen, Baumwipfel<br />
oder die stürmische Gischt des Meeres die reale<br />
Außenwelt verblassen. Bezüglich des 3D-Effekts<br />
bleibt zu sagen: Nur Fliegen ist schöner. Der Film<br />
setzt die Tiefeneffekte sehr gezielt ein, sodass<br />
Akrophobiker bei den Klippensprüngen durchaus<br />
Probleme bekommen könnten. FT<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: das Abenteuer<br />
Bildformat: MVC, 1.85 : 1 mit den Eulen vor allem in 3D legendäre<br />
Schauwerte bietet. Würde die<br />
Tonformat: DD 5.1, DTS-HD MA 5.1<br />
anfangs eingeführte kritische Note<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
bis zum Ende durchhalten, wäre der<br />
Regie: Zack Snyder Film perfekt.<br />
Darsteller: Abbie Cornish,<br />
Richard Roxburgh<br />
Laufzeit: 93 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 25. Februar 2012 3D<br />
Bilder: Disney Home, Sony Pictures, Warner Home<br />
28 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Unglaublich effektiv<br />
ANZEIGE<br />
Jedes Bild wird nach mehreren Kriterien<br />
aufwendig untersucht und in der Darstellung<br />
optimiert. Davon profitieren nicht nur<br />
Internetvideos mit einer geringen Datenrate,<br />
sondern auch Full-HD-Filme sehen<br />
dank X-Reality noch schärfer und lebendiger<br />
aus.<br />
Textur Kontur Kontrast<br />
Seine Mission: Das perfekte Bild<br />
Geballte Rechenkraft<br />
In den High-End-TV-Geräten von Sony schlummert<br />
noch ein zweiter Prozessor. Der zusätzliche<br />
X-Reality PRO Chip „XCA7“ kann das Bild<br />
pixelweise analysieren und mit vorangegangenen<br />
und folgenden Szenen vergleichen. So können<br />
Bewegungen nachverfolgt und vorausberech-<br />
Die Full-HD-Auflösung ist mittlerweile<br />
zum Standard im Wohnzimmer ciert. Bei Videos aus dem Internet ist<br />
die Bildqualität jedoch oft bescheiden –<br />
avan-<br />
gerade wenn sie auf dem großen TV im<br />
Wohnzimmer angeschaut werden. Ingenieure<br />
von Sony setzen deshalb auf neueste<br />
Chip-Technik: Die X-Reality Prozessoren<br />
zaubern in jeder Lage Videos in ungeahnter<br />
Detailvielfalt auf den Bildschirm.<br />
Sony garantiert mit X-Reality die bestmögliche<br />
Bildqualität, egal welches Material Sie zuspielen.<br />
So werden etwa TV-Sender in SD-Auflösung effizient<br />
auf die Full-HD-Auflösung hochgerechnet<br />
und das Ergebnis zeigt sich in einer deutlich schärferen<br />
Wiedergabe. Intelligent: Bevor X-Reality<br />
in Kraft tritt, wird das Material analysiert. Wenn<br />
Sie etwa einen HD-Film von einer Blu-ray Disc<br />
zuspielen, muss die Vollbildkonvertierung nicht<br />
eingreifen und die gesamte Rechenpower fließt in<br />
die Steigerung der Bildschärfe. Das Ergebnis stellt<br />
selbst die Full-HD-Auflösung mit 1 920 × 1 080<br />
Bildpunkten in den Schatten.<br />
Mustergültige Bildverarbeitung<br />
Die adaptive Noise Reduction schärft dabei behutsam<br />
die Umrisse von Objekten nach, sodass Sie<br />
stets ein klar durchzeichnetes und natürliches Bild<br />
erwarten können. Dank der adaptiven Random<br />
Noise Reduction werden auch eigene Videoclips<br />
spürbar aufgewertet, denn die Herangehensweise<br />
entfernt zuverlässig das Bildrauschen von Aufnahmen,<br />
die unter nicht optimalen Lichtbedingungen<br />
gemacht wurden. Die intelligente MPEG-Rauschunterdrückung<br />
steigert die Qualität weiter, ohne<br />
die Gesamtschärfe der Darstellung negativ zu beeinflussen.<br />
Dafür wird das Bild in viele Teilabschnit-<br />
te unterteilt und aufwendig analysiert. So werden<br />
besonders stark betroffene Bereiche erkannt und<br />
einetwaigesBildrauschenwirdauchnurandiesenetwaiges wird auch nur an diesen<br />
Stellen entfernt. Die Herangehensweise greift<br />
demnach wirklich nur in Abschnitten, in denen<br />
es nötig ist. Nachdem die Störungen entfernt<br />
wurden, rundet der Intelligent Image Enhancer<br />
die Bildveredelung ab, indem das Signal in Sachen<br />
Kontrast und Schärfe auf ein bestmögliches Ergebnis<br />
getrimmt wird. Vor allem Internetvideos via<br />
IPTV oder von Youtube profitieren von X-Reality.<br />
Intelligente Bildverbesserer<br />
X-Reality analysiert das Bild in Teilabschnitten<br />
und lässt Zuspielungen noch schärfer<br />
erscheinen. Im Beispiel wird etwa die Fläche<br />
des Himmels korrekt erkannt und es kommt<br />
im Zuge der Aufwertung zu keinerlei<br />
Bildrauschen (oben rechts). Würde das ganze<br />
Bild bearbeitet werden, wären Bildfehler<br />
unvermeidbar (unten rechts).<br />
net werden, um eine perfekte Detailschärfe zu<br />
gewährleis ten. Die Analyse erfolgt im Millisekundenbereich<br />
und in der Datenbank des Zusatz-<br />
Chips sind unzählige Muster für verschiedene<br />
Wiedergabe szenarien abgelegt. Somit wird das<br />
Bild optimal den Gegebenheiten angepasst und<br />
Sie genießen in jeder Situation, egal ob Sport-<br />
Event oder Action-Blockbuster, eine makellose<br />
Detailwiedergabe. X-Reality PRO wertet zudem die<br />
Farbdarstellung auf und selbst feinste Abstufungen<br />
werden übergangslos dargestellt – das<br />
sieht man auf den ersten Blick. Das Gesamtergebnis<br />
ist atemberaubend, und das Beste: Sie können<br />
die effektiven Bildverbesserer in allen aktuellen<br />
Fernsehern von Sony nutzen, angefangen bei den<br />
preislich attraktiven Einstiegsserien EX55 und<br />
EX65 sowie der Mittelklasseserie HX75 (X-Reality)<br />
bis hin zu den High-End-Topmodellen der Serien<br />
HX85 und HX92 (X-Reality PRO).
Die Höhle der vergessenen Träume<br />
Wenn sich eine Autorenfilmlegende<br />
wie Werner Herzog<br />
an die aktuelle 3D-Technik<br />
wagt, dann muss das schon<br />
einen triftigen Grund haben.<br />
Wie wäre es zum Beispiel<br />
mit exklusiven Aufnahmen<br />
von über 30 000 Jahre alten<br />
Höhlenmalereien? In puncto<br />
Technik zeigt sich diese Blu-ray 3D wechselhaft:<br />
Brillante 3D-Sequenzen wechseln sich mit verrauschten<br />
Bildern in SD-Qualität ab. Insbesondere<br />
bei den entscheidenden Höhlenaufnahmen packt<br />
einen aber die Faszination der Tiefenausdehnung,<br />
die beeindruckende Ausmaße erreichen kann.<br />
Stellen Sie sich auf ein forderndes bis anstrengendes<br />
3D-Erlebnis ein, das sich um den Komfort<br />
des Zuschauers kaum schert, dafür aber auf jedem<br />
3D-Fernseher plastisch wirken sollte. TW, CT<br />
Imax Deep Sea<br />
In dem heutigen Dschungel<br />
aus Unterwasserdokus ist<br />
es schwierig, sich mittels<br />
Alleinstellungsmerkmal aus<br />
der Masse hervorzuheben.<br />
Howard Halls 3D-Kinofilm<br />
ist da eine klare Ausnahme.<br />
Das sieht man schon an den<br />
alienartigen Lebewesen, die<br />
sich vor der IMAX-Kamera tummeln. Meist wählten<br />
die Filmer eine starke punktuelle Beleuchtung und<br />
erzeugten damit eine sagenhafte Schärfe samt<br />
enormen 3D-Effekt. Die erste Unannehmlichkeit zu<br />
Anfang ist schnell überwunden: Eine Kamerafahrt<br />
über ein Korallenriff rückt einige Ebenen in den<br />
„Schielbereich“ der Augen. Alles Nachfolgende<br />
verursacht nicht so viele Probleme und fasziniert<br />
vielmehr mit einer hohen Detailfülle und einer<br />
glasklaren, räumlichen Tiefe. FT<br />
Vertrieb: Ascot Elite Home<br />
Empfehlenswert, weil: diese<br />
Bildformat: MVC, 1.85 : 1 aufsehenerregende archäologische<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1<br />
Entdeckung und deren fi lmische<br />
Aufarbeitung durch den rigorosen 3D-<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1 Einsatz und Werner Herzogs typischen<br />
Regie: Werner Herzog Stil zum Dokuhighlight avanciert.<br />
Sprecher: Werner Herzog<br />
Laufzeit: 90 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren Ton<br />
Starttermin: 13. März 2012 3D<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: eine Unterwasserdoku<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1<br />
von Tim Burton wohl genau<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
so aussehen, genauso klingen und<br />
genauso unterhalten würde, wie diese.<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Ohne Zweifel ist „Deep Sea“ derzeit<br />
Regie: Howard Hall die beste 3D-Doku am Markt.<br />
Sprecher: Johnny Depp,<br />
Kate Winslet<br />
Laufzeit: 45 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren Ton<br />
Starttermin: 3. Dezember 2010 3D<br />
Wildlife Südafrika<br />
Pina<br />
Die vorliegende deutsche<br />
Eigenproduktion nimmt Sie<br />
auf eine virtuelle Safari mit,<br />
die teilweise zwar nur semiprofessionell<br />
mit Ruckelkameras<br />
aufgenommen wurde,<br />
aber dennoch eine ganz<br />
gute Bildqualität vorweist.<br />
Die fehlende Dramaturgie<br />
der Erzählung wird durch den ansprechenden,<br />
recht plastischen 3D-Effekt wieder wettgemacht.<br />
Der Sound entspricht dem einer standardmäßigen<br />
Doku, wobei die Kommentatorenstimme etwas<br />
komprimiert und tiefenlos erscheint. Kleinere<br />
3D-Klang-Effekte wie das Wellenrauschen weisen<br />
gelegentlich darauf hin, dass es sich um eine<br />
5.1-Abmischung handelt. Das 3-Disc-Set wird in<br />
einem hochwertigen Pappschuber samt Lenticularbild<br />
und kleinem Booklet ausgeliefert. FT<br />
Vertrieb: KSM<br />
Empfehlenswert, weil: dieser virtuelle<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 Urlaubstrip ähnlich wie bei „Azoren<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1<br />
3D“ eine angenehme 3D-Erfahrung ist.<br />
Wer selbst noch nicht dort war, kann<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1 sich die Nationalparks Südafrikas auf<br />
Regie: Norbert Vander diese Weise schmackhaft machen.<br />
Sprecher: k. A.<br />
Laufzeit: 146 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren Ton<br />
Starttermin: 14. Mai 2012 3D<br />
Durch die Stereoskopie hat<br />
Wim Wenders in diesem<br />
tänzerischen Nachruf<br />
neben seiner ohnehin schon<br />
attraktiven Bildsprache ein<br />
weiteres Ausdrucksmittel<br />
gefunden, das den Film auf<br />
eine neue Ebene hebt. Das<br />
Ergebnis ist ein überragendes<br />
3D-Bild, das die Mattscheibe des Fernsehers<br />
einfach verschwinden lässt. Trotz aller Vorsicht<br />
kann die Tiefe teilweise überfordern und nicht<br />
immer wirkt die Plastizität realistisch. Dennoch<br />
erweist sich die Kombination aus hell beleuchteten<br />
Künstlern vor rabenschwarzen Hintergründen als<br />
Glücksgriff, denn Sie werden hier mitten auf die<br />
Tanzbühne hautnah ins Geschehen versetzt. Einzig<br />
der durchschnittliche Kontrast sorgt für einen<br />
kleinen Plastizitätsabfall. FT, CT<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: die vorgeführten<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1<br />
Tanzfi guren, die Choreografi en<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 und inszenierten Zwischenspiele eine<br />
Tanzaufführung der besonderen Art<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
sind und 3D hier auf intelligente Weise<br />
Regie: Wim Wenders zelebriert wird.<br />
Darsteller: Regina Advento, Rainer<br />
Behr, Bénédicte Billet<br />
Laufzeit: 103 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren<br />
Starttermin: 30. September 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Bilder: Ascot Elite Home, KSM, Sony Pictures, Warner Home<br />
30 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Mein Freund der Delfin<br />
Fasst man die erfolgreichsten<br />
Unterwasserfilme thematisch<br />
zusammen, dann ist ein<br />
Delfin mit einer lädierten<br />
Flosse ein vielversprechender<br />
Ansatz. Die Umsetzung ist<br />
dank guter Darsteller zudem<br />
absolut gelungen und auch<br />
das generöse Bild sowie der<br />
vollkommen natürliche 3D-Eindruck liefern ein<br />
tadelloses Filmvergnügen. Hier haben wir schöne,<br />
helle Motive, dargestellt in glasklaren Einstellungen,<br />
die mit ihrer überragenden Detailliertheit<br />
viele Bezugspunkte für die Augen bieten. Durch<br />
diese optimale Basis entfaltet der stereoskopische<br />
Effekt eine starke Wirkung, die weder belastend<br />
noch langweilig wirkt. Begeisternde Aha-Momente<br />
tauchen in angenehmen Abständen auf und die<br />
Grundtiefe ist zu jeder Zeit gegeben. FT<br />
Happy Feet 2<br />
Das Sequel des animierten<br />
Publikums- und Kritikererfolgs<br />
behandelt Umweltthemen<br />
gleichermaßen, wie<br />
es die Institution „Familie“<br />
betrachtet, und das in<br />
Form eines riesigen, bunten<br />
Musicals voller Lebensweisheiten<br />
und Komik. Grafisch<br />
sind die Pinguine so flauschig wie eh und je. Groß<br />
angelegte Massenszenen bieten ein HD-Fest der<br />
besonderen Art – glasklar und detailreich. Sie sind<br />
geradezu prädestiniert für die stereoskopische Präsentation.<br />
Unterwassersequenzen mit Krillschwärmen<br />
sorgen für leuchtende Augen, beim Massenauflauf<br />
der Pinguine zeichnet sich am Horizont<br />
aber oftmals nur eine Ebene ab. Für die jüngeren<br />
Zuschauer wurde offenbar die Tiefe stellenweise<br />
etwas zurückgenommen. FT, CT<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: diese technisch<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 brillante Familienunterhaltung neben<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
den schönen Bildern auch noch ein<br />
nachvollziehbares, gut besetztes<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Drama bietet, das Jung und Alt gleichermaßen<br />
Regie: Charles Martin Smith<br />
ansprechen dürfte.<br />
Darsteller: Morgan Freeman,<br />
Nathan Gamble<br />
Laufzeit: 113 min Bild<br />
Vertrieb: Warner Home<br />
Empfehlenswert, weil: es hier nicht<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1 nur um singende, tanzende Pinguine<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
geht, sondern um Allerweltsprobleme,<br />
die mit viel Witz zum Lachen bewegen.<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Die Krustentiere Bill und Will sind 3D<br />
Regie: George Miller außerdem noch deutlich cooler.<br />
Sprecher: Elijah Wood, Robin<br />
Williams, Brad Pitt<br />
Laufzeit: 99 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 0 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 0 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 4. Mai 2012<br />
3D<br />
Starttermin: 2. April 2012<br />
3D<br />
Disneys Eine Weihnachtsgeschichte<br />
Die Schlümpfe<br />
Bilder: Disney Home, Sony Pictures, Warner Home<br />
Die klassische Charles-<br />
Dickens-Erzählung gehört<br />
inzwischen so zu Weihnachten<br />
wie der Feiertagsbraten<br />
selbst. Doch Disneys<br />
Neuinterpretation setzt mit<br />
einer sagenhaften Optik und<br />
begeisternden Tiefeneffekten<br />
noch eins obendrauf.<br />
Durch die zahlreichen Flugsequenzen des Ebenezer<br />
Scrooge gestaltet sich das Anschauen des Films als<br />
schwindelerregende Achterbahnfahrt. Von Überanstrengung<br />
kann hier trotzdem nicht die Rede sein,<br />
denn die Filmemacher fanden genau das richtige<br />
Mittelmaß aus Entspannung und purer Begeisterung.<br />
Der Anblick der detaillierten Inneneinrichtungen<br />
sowie der samtig fallenden Schneeflocken,<br />
die in scheinbar grenzenlosen Tiefenebenen übereinanderliegen,<br />
wirkt bemerkenswert real. FT<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Bildformat: MVC, 2.40 : 1<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Regie: Robert Zemeckis<br />
Sprecher:<br />
Jim Carrey, Bob<br />
Hoskins, Gary Oldman<br />
Laufzeit: 95 min Bild<br />
FSK: ab 12 Jahren Ton<br />
Starttermin: 18. November 2010 3D<br />
Empfehlenswert, weil: dieser<br />
Weihnachtstraum erst in 3D seine volle<br />
Stärke ausspielt. Disneys erste Blu-ray<br />
3D ist wie eine Freifahrt durch eine<br />
Themenparkattraktion, die Sie auf<br />
keinen Fall verpassen sollten.<br />
Die alte Comicoptik der<br />
Schlümpfe hatte natürlich ihren<br />
nostalgischen Wert. Eine<br />
liebevolle Umsetzung mittels<br />
CGI-Animation und das dynamische<br />
neue 3D-Erlebnis<br />
lassen jedoch keinerlei Wehmut<br />
aufkommen. Besonders<br />
beim kurzen Einblick in das<br />
bunte Dorf der Schlümpfe geht dem Kenner das<br />
Herz auf. Der 3D-Effekt ist nicht zu aufdringlich<br />
und wird wirkungsvoll eingesetzt. Leider erscheinen<br />
die Realfilmszenen hier und da ein wenig flach.<br />
Sieht man sich dann das 2D-Bild an, kommen auch<br />
kleinere Mängel zum Vorschein. Besonders Fernaufnahmen<br />
wirken etwas unscharf. Die Farbdarstellung<br />
ist stilistisch angepasst: Während die Farben im<br />
Schlumpfdorf satt und fast zu kräftig sind, wirkt<br />
New Yorks Kulisse geradezu ausgewaschen. NR<br />
Vertrieb: Sony Pictures<br />
Empfehlenswert, weil: angesichts<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 der liebevollen Animation und des<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
wirkungsvollen 3D-Effektes jeder<br />
Schlumpf-Fan über die nur schwache<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Handlung hinwegsehen kann. Einfach<br />
Regie: Raja Gosnell schlumpftastisch!<br />
Sprecher: Neil Patrick Harris,<br />
Jayma Mays<br />
Laufzeit: 103 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren Ton<br />
Starttermin: 8. Dezember 2011 3D<br />
Inhalte 31
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen<br />
Flints ideenreiche Nahrungsmittel-Komödie,<br />
die<br />
den Welthunger auflösen<br />
soll, dabei aber ein total<br />
schmackhaftes Unwetter<br />
aufkommen lässt, ist in 3D<br />
ein wahres Gourmetfest.<br />
Die Tiefenwirkung hält sich<br />
in<br />
ruhigen Szenen bedeckt,<br />
dreht an den richtigen Stellen aber immer wieder<br />
auf: Schauen Sie sich nur einmal die Szene in<br />
New York mit den Hunderten von Taxis an. Die<br />
Sequenz, in der Flint auf einen gigantischen<br />
Spaghettiwirbelsturm zuläuft und die Kamera ihn<br />
dynamisch verfolgt erzeugt in 3D das passende<br />
Mittendringefühl. Durch den stufenlosen Wechsel<br />
der 3D-Intensität stellen sich keinerlei Ermüdungserscheinungen<br />
ein. Sie merken schon, mit dieser<br />
Scheibe können Sie nichts falsch machen. TW, CT<br />
Drachenzähmen leicht gemacht<br />
Eine der erfrischendsten<br />
CGI-Animationen der<br />
letzten Jahre ist zweifellos<br />
„Drachenzähmen leicht<br />
gemacht“, die mit ihrer<br />
liebevollen Vater-Sohn-Geschichte<br />
und den grandiosen<br />
Gags emotionalen Zündstoff<br />
für jedes Alter bietet. Hinzu<br />
kommt eine Dialogregie, deren Schlagfertigkeit<br />
zum Schreien komisch ist. Nebenbei eignen sich die<br />
schwindelerregenden Flugsequenzen und Drachenkämpfe<br />
hervorragend für eine stimmungsvolle,<br />
verdichtende 3D-Präsentation. Jene ist gelungen,<br />
denn sie erweitert den Raum um eine natürliche<br />
Tiefe und der gesamte Film weiß auf diese Art<br />
noch ein wenig mehr zu begeistern. Dennoch dient<br />
3D hier nie dem Selbstzweck: Richtig spektakulär<br />
wird es vor allem über den Wolken. FT, CT<br />
Vertrieb: Sony Pictures Home<br />
Empfehlenswert, weil: herunterprasselnde<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
Hamburger, riesige<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 Wackelpuddings, Spaghetti und<br />
Kartoffelpuffer einfach Spaß machen.<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Kann 3D überhaupt schmackhafter<br />
Regie: P. Lord, C. Miller<br />
sein?<br />
Sprecher: Sebastian Schulz,<br />
Robin Kahnmeyer<br />
Laufzeit: 90 min Bild<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: diese Vaterund-Sohn-Geschichte<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
menschlich,<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
rührend, actionreich und wahnsinnig<br />
witzig ist. Außerdem gibt‘s Drachen<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
und tolle Flugsequenzen, die in 3D ihre<br />
Regie: Dean DeBlois, Chris Sanders volle Wirkung entfalten.<br />
Sprecher: Dominic Raacke,<br />
Emilia Schüle<br />
Laufzeit: 98 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 6 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 6 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 1. Juni 2010<br />
3D<br />
Starttermin: 1. Dezember 2011<br />
3D<br />
Kung Fu Panda 2<br />
Rapunzel<br />
Das tolle an den „Kung Fu<br />
Panda“-Filmen ist nicht etwa<br />
die ganze Action, sondern<br />
der exotische Asia-Design-<br />
Stil der Figuren und der<br />
Setdesigns. Egal wo sich die<br />
Furiosen Fünf und der Panda<br />
aufhalten, es sieht immer<br />
absolut spektakulär aus und<br />
auch die gezeichneten Rückblicke gefallen dank<br />
butterweicher Animationen. In 3D erscheint es<br />
noch spektakulärer, zumal die aus der Mattscheibe<br />
bzw. Leinwand fliegenden Fäuste ein echter Hingucker<br />
sind (wenn sie den Zuschauern keine blauen<br />
Augen verpassen). Das wirre Martial-Arts-Gewitter<br />
ist unheimlich schnell, weshalb es an ein Wunder<br />
grenzt, dass die Sehnerven nicht zu sehr irritiert<br />
werden. Der Grund: Die gute Grundtiefe wurde an<br />
vielen Stellen zurück genommen. FT<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: dieser Panda<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1 Action, Dramatik, Humor und Action<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
mit noch mehr Action verbindet. Seine<br />
irrwitzigen Kampfperformances sind<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
wie geschaffen für eine interessante<br />
Regie: Jennifer Yuh 3D-Wiedergabe.<br />
Sprecher: Hape Kerkeling,<br />
Stefan Gossler u. a.<br />
Laufzeit: 91 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren Ton<br />
Starttermin: 27. Oktober 2011 3D<br />
Disneys Animationshit um<br />
die langhaarige Prinzessin,<br />
die von ihrer Stiefmutter im<br />
treppenlosen Turm vor der<br />
Männerwelt bewahrt wird,<br />
hält viel Action bei rasanten,<br />
farbenfrohen Bildern bereit.<br />
Sobald man sich für die Bluray<br />
3D entscheidet, verliert<br />
man sich noch stärker in der visuellen Brillanz und<br />
Strahlkraft der Märchenwelt und wird mit einem<br />
routinierten sowie gelungen in Szene gesetzten<br />
3D-Effekt und beeindruckenden Details auf Abenteuerreise<br />
geschickt. Hält sich die Tiefenwirkung in<br />
den Anfangsszenen noch in Grenzen, profitieren<br />
spätere Abschnitte, wie die Verfolgungsjagd mit<br />
Flynn, mehr als ordentlich von der räumlich erweiterten<br />
Optik. Keine Referenz, aber ein sehenswerter<br />
3D-Spaß allemal! TW, CT<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: man sich<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 den sympathischen Abenteuern des<br />
Tonformat: DTS 5.1<br />
selbstverliebten Retters und der selbstbewussten<br />
Prinzessin einfach nicht<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Nathan Greno, entziehen kann. Die Tiefenebene macht<br />
Regie:<br />
Byron Howard das Ganze dann auch technisch rund.<br />
Sprecher: Alexandra Neldel,<br />
Moritz Bleibtreu u. a.<br />
Laufzeit: 100 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Starttermin: 15. April 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Bilder: Disney Home, Paramount Home, Sony Pictures Home<br />
32 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
10Jahre<br />
2002 – 2012<br />
AUERBACH VERLAG<br />
10 JAHRE AUERBACH VERLAG<br />
WIR SAGEN DANKE FÜR IHR VERTRAUEN UND<br />
SCHENKEN IHNEN 10 EURO*!<br />
2002 – 2012<br />
WIR SAGEN<br />
INKL.<br />
GEWINNSPIEL!<br />
DANKE<br />
*10 Euro Verrechnung bei Abschluss eines<br />
Jahresabonnements, keine Barauszahlung.<br />
FÜR MONATLICH 8,33 MILLIONEN SEITENABRUFE AUF DIGITALFERNSEHEN.DE (IVW<br />
ONLINE 01–2012), FÜR 5 000 000 BEITRÄGE IM FORUM VON DIGITAL FERNSEHEN<br />
SOWIE FÜR ZEHNTAUSENDE LESER DER MEHR ALS 14 PUBLIKATIONEN!<br />
WIR BEDANKEN UNS BEI IHNEN MIT EINER 10 EURO GESCHENKAKTION!<br />
ALLE INFORMATIONEN FINDEN SIE IM BEIGEFÜGTEN FLYER IN DIESER AUSGABE!<br />
2002<br />
2004<br />
2007<br />
2008<br />
2009<br />
2009<br />
2010<br />
2012<br />
2004<br />
2005<br />
2008<br />
2009<br />
2009<br />
2010<br />
2012
Shrek 1–4 Ich – Einfach unverbesserlich<br />
Schon vor dem Test war uns<br />
bezüglich der technischen<br />
Qualität klar, dass nur „Für<br />
immer Shrek“ von Anfang<br />
an in nativem 3D produziert<br />
wurde und dieser Teil daher<br />
die Referenz unter den vier<br />
Scheiben sein dürfte. Dennoch<br />
ist die nachträgliche<br />
3D-Konvertierung bei CGI-Filmen weitaus unproblematischer<br />
als bei Realfilmen – und das sieht man<br />
auch an dieser Quadrilogie. Die Tiefenwirkung ist<br />
in sämtlichen Titeln durchgängig sehr angenehm,<br />
in ausgewählten Szenen erfreuen angedeutete<br />
Pop-out-Effekte. Vom Prinzip her wurde die räumliche<br />
Tiefe noch ein Stück nach innen erweitert,<br />
was insbesondere den vierten Teil zu einer lohnenswerten<br />
3D-Disc macht, die bereits allein das Geld<br />
dieser Gesamtbox wert ist. FT<br />
Unglaublich gut ausgearbeitete,<br />
durch die Bank<br />
liebenswerte Charaktere<br />
spielen und scherzen sich<br />
hier durch eine straffe, nicht<br />
zu komplexe Story, die mit<br />
perfekt getimtem Humor in<br />
Bild und Sprache das James-<br />
Bond-Universum und das<br />
gesamte Superheldengenre genüsslich gegen den<br />
Strich bürstet. Gleichzeitig wird eine warmherzige<br />
Familiengeschichte erzählt, die unter die Haut und<br />
ans Herz geht. Die Umsetzung des in nativem 3D<br />
geplanten und produzierten Films auf Blu-ray 3D<br />
ist nahezu makellos und die Tiefenausdehnung ist<br />
teilweise schwindelerregend. Ansonsten begeistern<br />
zahlreiche dynamische „Into-the Face“-Effekte<br />
(Nahaufnahmen der Gesichter; schwereloser Minion;<br />
Spitze von Grus Fahrzeug). TW<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: alle, die die<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1/2.35 : 1 ganze Geschichte komplett haben<br />
Tonformat: DD 5.1, Dolby True HD<br />
7.1 (engl.)<br />
wollen, sich natürlich auch über<br />
den angenehmen und immer besser<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1 werdenden 3D-Effekt freuen dürften.<br />
Regie: Andrew Adamson<br />
Auf, auf nach „Weit Weit Weg“!<br />
Sprecher: S. Hehn, E. Schweins<br />
Laufzeit: 370 min Bild<br />
Vertrieb: Universal Pictures<br />
Empfehlenswert, weil: dieser Familienfi<br />
Bildformat: MVC, 1.85 : 1<br />
lm in einer toll ausgestatteten Editi-<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD MA 5.1 on zum Glanzstück in jeder Sammlung<br />
avanciert. Hinzu kommt ein plastischer<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
3D-Effekt, der das bunte Abenteuer<br />
Regie: Chris Renaud noch lebendiger macht.<br />
Sprecher: Steve Carell, Jason<br />
Segel, Russell Brand<br />
Laufzeit: 95 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 6 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 0 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 1. Dezember 2011<br />
3D<br />
Starttermin: 3. Februar 2011<br />
3D<br />
Ice Age 3 Rio<br />
Man merkt deutlich, dass<br />
„Ice Age 3“ eines der allerersten<br />
großen 3D-Projekte<br />
war: Die Anzahl der Effekte<br />
ist limitiert, außerdem hat<br />
man immer das Gefühl, dass<br />
die Produzenten die Technik<br />
mit leicht angezogener<br />
Handbremse eingesetzt<br />
haben, um die Augen des Publikums nicht zu überfordern.<br />
Der Tiefeneindruck ist meist 3D-würdig,<br />
jedoch weit davon entfernt, spektakulär zu wirken.<br />
Man hat das Gefühl, in ein ganz nettes Terrarium<br />
hineinzuschauen – die überwältigende Ausdehnung<br />
so mancher Konkurrenztitel erreicht man<br />
die meiste Zeit aber nicht. Durch die vereinfachte<br />
Cartoon-Optik wirken die Hintergründe wie flache<br />
Matte Paintings, vor denen die durchaus plasti-<br />
schen Figuren etwas deplatziert herumtollen. TW<br />
Vertrieb: 20th Century<br />
Fox Home<br />
Empfehlenswert, weil: ein Ausfl ug<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1<br />
in die Eiszeit mit Sid und Co. immer<br />
Tonformat:<br />
DTS 5.1, DTS-HD MA<br />
7.1 (engl.)<br />
ein Spaß ist – was man von der 3D-<br />
Umsetzung nicht ganz behaupten<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
kann. Da bleibt für Teil vier noch viel<br />
Regie: Carlos Saldanha<br />
Luft nach oben.<br />
Sprecher: O. Waalkes, A. Elsholtz<br />
Laufzeit: 94 min<br />
Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 11. November 2011 3D<br />
Der Markt für familientaugliche<br />
Computeranimation<br />
scheint unerschöpflich zu<br />
sein – erst recht, seitdem die<br />
dritte Dimension den Spaßund<br />
Unterhaltungsfaktor<br />
noch zusätzlich in die Höhe<br />
treibt. Der letzte Output der<br />
Blue Sky Studios hört auf<br />
den schlichten Namen „Rio“ und spielt auch genau<br />
dort, in der lebenslustigen brasilianischen Metropole<br />
Rio de Janeiro. Der tolle Detailgrad macht die<br />
Ansichten der Häuserschluchten von oben zum<br />
Hochgenuss – jegliche Schrift auf Schildern oder<br />
Flugzetteln ist problemlos auszumachen. Durch die<br />
gute Tiefenstaffelung und die generell sehr rund<br />
wirkende 3D-Darstellung gewinnt die Optik weiter.<br />
Nur beim Schwarzwert hätten wir uns etwas mehr<br />
Durchschlagskraft gewünscht. TW<br />
Vertrieb: 20th Century Fox Home<br />
Empfehlenswert, weil: dieser<br />
Bildformat: MVC, 2.40 : 1 Abenteuerfi lm im kunterbunten CGI-<br />
Tonformat: DTS 5.1, DTS-HD MA<br />
5.1 (engl.)<br />
Gewand mit strahlenden 3D-Bildern,<br />
temporeicher Inszenierung und sympathischem<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
menschlichem wie tierischem<br />
Regie: Carlos Saldanha<br />
Personal einfach Laune macht.<br />
Sprecher: D. Kross, J. Klum<br />
Laufzeit: 96 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren Ton<br />
Starttermin: 2. September 2011 3D<br />
Bilder: 20th Century Fox Home, Universal Pictures Home, Paramount Home, Sony Pictures Home<br />
34 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Toy Story 3<br />
Die Pixar-Releases zählen<br />
auf Blu-ray seit jeher zu<br />
den technisch ausgereiftesten<br />
Vertretern. Auch „Toy<br />
Story 3“ begeistert mit einem<br />
perfekten Bild (an dem es<br />
tatsächlich rein gar nichts<br />
auszusetzen gibt), einer sehr<br />
guten Soundkulisse (die<br />
lediglich eine etwas mutigere Dynamik und eine<br />
ausgeprägtere Signalortung vertragen hätte) und<br />
einem Bonusangebot, das keine Wünsche offenlässt.<br />
Die Fassung als Blu-ray 3D bietet den Film in<br />
einer dreidimensional sehr routiniert und abgeklärt<br />
gestalteten Version, die nicht die ganz großen Highlights<br />
in Sachen Ebenenstaffelung und Effekteinsatz<br />
bietet, dafür aber ein durchgängig angenehmes<br />
Seherlebnis ermöglicht und die fantastischen Bilder<br />
durch die zusätzliche Tiefe weiter aufwertet. TW<br />
Oben<br />
Wie von Pixar gewohnt,<br />
sieht man sich auch in<br />
diesem höhenflugartigen<br />
Generationendrama einem<br />
perfekt animierten und<br />
facettenreichen Bild gegenüber.<br />
Die kunterbunte<br />
Bonbonoptik gefällt und<br />
ist für die 3D-Präsentation<br />
dank aalglatter Kantenschärfe prädestiniert. Wie<br />
der Surround-Sound ist auch der 3D-Effekt recht<br />
zurückhaltend. Die Grundtiefe und der Detailgrad<br />
des stereoskopischen Effekts sind zwar optimal<br />
und erzeugen eine unglaublich plastische und<br />
lebendige Wirkung, doch besonders ers in chen Szenen hätte Disney sich durchaus ein wenig<br />
mehr aus dem Fenster lehnen und das eine oder<br />
actionrei-<br />
andere Pop-up einfügen können. Der dezentere<br />
3D-Einsatz schont jedoch die Augen. NR<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: der letzte und<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 beste Teil der Trilogie standesgemäß<br />
Tonformat: DTS-HD MA 5.1 mit sehenswerter 3D-Umsetzung<br />
kommt und die liebenswerten<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Plastikhelden so noch lebendiger<br />
Regie: Lee Unkrich erscheinen lässt.<br />
Sprecher: Michael Herbig,<br />
Christian Tramitz<br />
Laufzeit: 103 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Starttermin: 1. Dezember 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: „Oben“ zu den<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 schönsten und tiefgründigsten Filmen<br />
Tonformat: DTS-ES MA 5.1 gehört, die Pixar bislang bracht hat. Der 3D-Effekt ist eine nette<br />
herausge-<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Zugabe, die der Film nicht braucht, die<br />
Regie: Pete Docter ihm aber auch nicht schadet.<br />
Sprecher: Fred Maire, Maximilian<br />
Belle, Karlheinz Böhm<br />
Laufzeit: 96 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Starttermin: 8. März 2012<br />
Ton<br />
3D<br />
Der König der Löwen<br />
Viele waren skeptisch, doch<br />
die 3D-Wiederbelebung des<br />
beliebten Disney-Klassikers<br />
konnte sowohl in Sachen<br />
Technik als auch von den<br />
Box-Office-Zahlen her wirklich<br />
überzeugen. Die Blu-ray<br />
3D profitiert ebenfalls von<br />
der neuen Dimension und<br />
entspricht dem Kinoerlebnis eins zu eins – bis auf<br />
eine Kleinigkeit: Für den Heimgebrauch wurde die<br />
Grundtiefe leicht reduziert, was sich wohl dadurch<br />
erklärt, dass die Augen das Fernsehbild komplett<br />
erfassen können und dadurch mehr 3D-Details auf<br />
einmal wahrnehmen als auf der großen Leinwand.<br />
Disney fährt hier also wie auch schon bei vorangegangenen<br />
3D-Veröffentlichungen die sichere<br />
Schiene, um der Familie einen unbeschwerten<br />
Filmgenuss zu bescheren. FT<br />
Die Schöne und das Biest<br />
Beim Publikum kommt mt die<br />
3D-Komponente in Disney-<br />
Klassikern blendend an,<br />
weshalb es nur konsequent<br />
ist, „Die Schöne und das<br />
Biest“ ebenfalls auf Blu-ray<br />
3D zu veröffentlichen. n. Auch<br />
hier kam die Konvertierungstechnologie<br />
zum Zuge,<br />
wodurch sich ein überraschend plastisches Erlebnis<br />
einstellt. Über die Figuren wurde eine Geometrie<br />
gelegt, wobei es hier nicht so augenscheinlich ich<br />
wirkt wie bei „Der König der Löwen“. Die ebenen an sich sind sehr gut freigestellt und heben<br />
Tiefen-<br />
sich glaubwürdig voneinander ab. Die Objekte und<br />
Figuren hingegen könnten noch einen Tick runder<br />
sein. Durch das häufige Parallax-Scrolling entsteht teht<br />
der Eindruck, es handele sich um ein Pop-up-Buch<br />
bzw. um Scherenschnitte. FT<br />
Bilder: Disney Home<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: die zeitlose<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 Coming-of-Age-Story auch 17 Jahre<br />
Tonformat: DTS-HD HR 7.1 nach ihrem Kinostart ein voller Erfolg<br />
ist und durch die 3D-Fassung eine ganz<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
neue Generation in den Genuss dieses<br />
Regie: R. Minkoff, R. Allers Klassikers kommt.<br />
Sprecher: Jeremy Irons, Matthew<br />
Broderick, Nathan Lane<br />
Laufzeit: 88 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Starttermin: 10. November 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: Disneys franzö-<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1 sisch angehauchte Märchenverfi lmung<br />
Tonformat: DTS-HD HR 7.1 mit herausragenden Bildern und<br />
schöner Musik verzaubert und in 3D<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
tatsächlich noch besser aussieht. Ein<br />
Regie: G. Trousdale, K. Wise rundum gelungener Zeichentrickfi lm.<br />
Sprecher: Jana Werner,<br />
Matthias Freihof<br />
Laufzeit: 85 min Bild<br />
FSK: ab 0 Jahren<br />
Starttermin: 10. November 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Inhalte 35
Coraline<br />
Von Anfang an als waschechter<br />
3D-Film für das Kino<br />
konzipiert, profitiert die<br />
Geschichte um die haarsträubenden<br />
Abenteuer der<br />
kleinen Coraline auch im<br />
Heimkino von der Sogwirkung<br />
des dreidimensionalen<br />
Equipments. Der Vorspann<br />
zieht einen schnell hinein ins Geschehen, gefällt mit<br />
toller Tiefenwirkung und problemloser, plastischer<br />
Schriftdarstellung. Besonders die Szenen, in denen<br />
einzelne Objekte auf den Zuschauer zukommen<br />
(hier eine riesige Nadel, die einen gefühlten Meter<br />
aus dem Bildschirm zu ragen scheint), sorgen für<br />
den 3D-Aha-Effekt. Die 100 Minuten Laufzeit sind<br />
zu keiner Sekunde anstrengend, auch wenn sich<br />
Sequenzen einschleichen, in denen die Räumlichkeit<br />
der Bilder etwas verloren geht. TW, CT<br />
A Nightmare Before Christmas<br />
Die Erweiterung um die dritte<br />
Dimension wurde für die<br />
Wiederaufführung des Films<br />
mit großer Sorgfalt betrieben,<br />
was auch der Heimkinovariante<br />
auf Blu-ray 3D<br />
zugutekommt. Das Ergebnis<br />
kann sich vor allem in Sachen<br />
Genauigkeit sehen lassen.<br />
Das Bild bleibt stets klar definiert und präzise an die<br />
stereoskopische Darstellung angepasst, was angenehmen<br />
und augenfreundlichen 3D-Spaß garantiert.<br />
Was uns nicht überzeugen konnte, war die generelle<br />
Tiefenausdehnung des Films. Die Staffelung der<br />
Bildebenen ist zwar beinahe durchgängig vorhanden,<br />
wird allerdings an keiner Stelle beeindruckend<br />
gesteigert. Mehr Dynamik in der Wahl der Parallaxe<br />
und generell mehr Mut zum Risiko wären hier die<br />
bessere Alternative gewesen. TW<br />
Vertrieb: Universal Pictures Home<br />
Empfehlenswert, weil: die eigentlich<br />
Bildformat: MVC, 1.85 : 1 aus der Mode gekommene Stop-<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
Motion-Animation mit der aktuellen<br />
dreidimensionalen Technik eine ganz<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
neue Qualität und Lebendigkeit<br />
Regie: Henry Selick gewinnt – hier ist 3D ein Muss!<br />
Sprecher: Dakota Fanning, Teri<br />
Hatcher, Keith David<br />
Laufzeit: 101 min Bild<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: der wilde Mix<br />
Bildformat: MVC, 1.66 : 1 aus weihnachtlichem Animationsspaß<br />
Tonformat: DTS-HD HR 5.1 und düsterem Grusical einzigartig<br />
bleibt. Die neue dreidimensionale<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
Variante weiß zu gefallen, aber nicht<br />
Regie: Henry Selick zu begeistern.<br />
Sprecher: Danny Elfman, Chris<br />
Sarandon<br />
Laufzeit: 77 min Bild<br />
FSK:<br />
ab 6 Jahren<br />
Ton<br />
FSK:<br />
ab 6 Jahren<br />
Ton<br />
Starttermin: 7. April 2011<br />
3D<br />
Starttermin: 27. Oktober 2011<br />
3D<br />
Bolt<br />
Megamind<br />
Bei diesem Vertreter der frühen<br />
3D-Animationsfilme, die<br />
in digitalen Kinosälen liefen,<br />
lag den Produzenten von<br />
„Bolt“ offenbar sehr daran,<br />
den 3D-Effekt ordentlich<br />
hinzubekommen, ohne beim<br />
Publikum ungewollte Nebeneffekte<br />
zu provozieren.<br />
Ergo sieht auch die Blu-ray 3D des Superkläffers<br />
mehr als überzeugend aus. Viele Szenarien sind<br />
so gestaltet, dass alles, was sich in unmittelbarer<br />
Nähe der Hauptakteure befindet, eine räumliche<br />
Tiefe aufweist, während alles Weitere bis zum<br />
Horizont an 3D-Dynamik verliert. Die Grundtiefe<br />
innerhalb dieser Grenzen ist ordentlich und ergänzt<br />
die vorgegebenen Tiefenunschärfen perfekt. Ein<br />
witziges 3D-Highlight ist die durchsichtige Kugel<br />
des Nerd-Hamsters Dino. FT<br />
Vertrieb: Disney Home<br />
Empfehlenswert, weil: der verhaltensgestörte<br />
Bildformat: MVC, 1.78 : 1<br />
Hund an sich schon ziemlich<br />
Tonformat: DTS 5.1<br />
cool ist. In 3D wirken seine Abenteuer<br />
noch phänomenaler. Besonders Dinos<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
durchsichtige Plastikkugel erscheint<br />
Regie: B. Howard,<br />
C. Williams<br />
zum Greifen nah.<br />
Sprecher: J. Travolta, M. Cyrus<br />
Laufzeit: 96 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren Ton<br />
Starttermin: 10. Februar 2011 3D<br />
Da der ganz große Erfolg für<br />
Superbösewicht Megamind<br />
an den Kinokassen leider<br />
ausgeblieben ist, bietet sich<br />
mit der Blu-ray 3D Animationsfreunden<br />
jetzt die<br />
Möglichkeit, die witzige und<br />
liebevoll gemachte Superheldenparodie<br />
neu für sich<br />
zu entdecken. Die virtuellen Kamerafahrten sind<br />
von einer actionreichen Dynamik, die jeder groß<br />
budgetierten Comicverfilmung alle Ehre machen<br />
würden. Das brillante Bild der Blu-ray begeistert<br />
mit praller Farbigkeit, knackiger Schärfe und erstaunlicher<br />
Plastizität. Die Actionszenen profitieren<br />
von der dritten Dimension natürlich am meisten,<br />
zeigen sich in ihrer Tiefenwirkung aber gebremst.<br />
Deutlich auffälliger sind die Pop-out-Effekte, die<br />
häufig für Aha-Erlebnisse sorgen. TW, CT<br />
Vertrieb: Paramount Home<br />
Empfehlenswert, weil: auch dieser<br />
Bildformat: MVC, 2.35 : 1 neueste CGI-Streich das durchweg<br />
Tonformat: DD 5.1<br />
hohe Niveau des Genres hält und bestens<br />
als intelligentes und humorvolles<br />
3D-Equipm.: Sony HMZ-T1<br />
3D-Vergnügen für die gesamte Familie<br />
Regie: Tom McGrath funktioniert.<br />
Sprecher: Bastian Pastewka, Oliver<br />
Welke, Sophia Tomalla<br />
Laufzeit: 95 min Bild<br />
FSK: ab 6 Jahren<br />
Starttermin: 1. Dezember 2011<br />
Ton<br />
3D<br />
Bilder: Disney Home, Paramount Home, Universal Pictures Home<br />
36 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Ein<br />
Farbwechsel<br />
inklusive<br />
Für jeden bis<br />
30. 06.12 gekauften<br />
Connect ID<br />
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zu Ihrem persönlichen Einzelstück. Nur eines ist dabei gesetzt:<br />
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www.loewe.tv
Kommende HD-Highlights<br />
Breaking Bad (3./4. Staffel)<br />
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball<br />
Ein riskanter Plan<br />
6.6.<br />
21.6.<br />
28.6.<br />
Das Piano<br />
From Mexico With Love<br />
14 Schwerter<br />
7.6.<br />
21.6.<br />
29.6.<br />
True Blood (4. Staffel)<br />
Auf der Jagd<br />
Drive<br />
8.6.<br />
22.6.<br />
29.6.<br />
Blu-rays im Juni<br />
The Big Bang Theory (1./2. Staffel)<br />
15.6.<br />
Blutzbrüdaz<br />
16.6.<br />
Asterix – Operation Hinkelstein<br />
21.6.<br />
Extrem laut und unglaublich nah<br />
22.6.<br />
Perfect World<br />
22.6.<br />
Police Academy 1 + 2<br />
22.6.<br />
On The Beat<br />
29.6.<br />
Sanctuary (1./2./3. Staffel)<br />
29.6.<br />
Wunderwelt Erde<br />
29.6.<br />
Bilder: 20th Century Fox, Koch Media, Paramount Home, Polyband, Sony Pictures Home, Studiocanal, Splendid, Warner Home Video<br />
38 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Kein Sex ist auch keine Lösung<br />
Underworld Awakening<br />
Blade/Blade II/Blade Trinity<br />
5.7.<br />
12.7.<br />
20.7.<br />
Das gibt Ärger<br />
Catch.44 – Der ganz große Coup<br />
Christopher Nolan Collection<br />
6.7.<br />
13.7.<br />
20.7.<br />
Shameless (1. Staffel)<br />
Coriolanus (3D)<br />
DNA – Experiment des Wahnsinns<br />
6.7.<br />
16.7.<br />
20.7.<br />
Sommer in Orange<br />
John Carter – Zwischen zwei Welten (3D)<br />
Outland – Planet der Verdammten<br />
6.7.<br />
19.7.<br />
20.7.<br />
Spartacus: Blood And Sand (1. Staffel)<br />
Die Eiserne Lady<br />
Spawn (Director‘s Cut)<br />
6.7.<br />
19.7.<br />
20.7.<br />
Die Stunde des Siegers<br />
6.7.<br />
21 Jump Street<br />
9.7.<br />
Ein riskanter Plan<br />
19.7.<br />
Contraband<br />
19.7.<br />
The Hunter<br />
24.7.<br />
Robin Hood (2. Staffel, Teil 1)<br />
27.7.<br />
Blu-rays im Juli<br />
Inhalte 39
Transatlantik-Express<br />
Die HD-Serienwelle rollt weiter<br />
Das Bedürfnis nach guter Serienunterhaltung<br />
in Deutschland ist groß und immer<br />
hochwertigere Produktionen wecken den<br />
Wunsch nach bestmöglicher Bildqualität. Da<br />
wundert es wenig, dass insbesondere die<br />
Verbreitung von hochauflösenden Inhalten<br />
vorangetrieben wird. Bei TNT Serie handelt<br />
es sich nicht um einen vollkommenen<br />
Neuling, denn das Programm ist z. B. über<br />
Sky schon länger empfangbar, doch ab Juni<br />
kann der Sender auch in HD genossen<br />
werden. Für Sky wird der Start eine<br />
Ergänzung der Seriensender-Landschaft<br />
sein, denn TNT HD wird zunächst exklusiver<br />
Bestandteil des „Sky Welt“-Pakets sein.<br />
Mit dem Start von Sky Atlantic HD<br />
rollt eine Welle von Fernsehserien in<br />
bislang ungekannter Qualität auf das<br />
deutsche Fernsehpublikum zu. Das Sendernetzwerk<br />
Sky ist dabei den konsequenten<br />
Weg gegangen und streckt seine Hand über<br />
den großen Teich zum amerikanischen Pay-<br />
TV-Anbieter HBO aus, um in einer innigen<br />
Partnerschaft die frischesten und besten<br />
Serien höhepunkte an Land zu ziehen – natürlich<br />
in Full-HD-Qualität.<br />
Bereits am 23. Mai fiel in Hamburg der Startschuss<br />
für den neuen HD-Serienanbieter. Der Medienkonzern<br />
macht dabei Nägel mit Köpfen und bietet Sky<br />
Atlantic gleich vom Start weg ausschließlich in High<br />
Definition an. Das mögen Nicht-HD-Kunden bedauern,<br />
doch mit dieser Konsequenz bestätigt Sky<br />
ein weiteres Mal seinen Premiumanspruch. Gerade<br />
nach der Abschaltung der Analogausstrahlung über<br />
die Astra-Satelliten am 30. April dieses Jahres und<br />
der darauf folgenden kleinen Flut an HD-Sendern<br />
stehen die Zeichen der Zeit mehr denn je auf hochauflösenden<br />
Empfang. Doch Sky wäre nicht Sky,<br />
wenn Sky Atlantic HD nicht etwas Besonderes für<br />
die Abonnenten bereithalten würde. Der Senderneuling<br />
zielt hauptsächlich auf die Ausstrahlung<br />
von hochwertigen Serien ab, einzig unterbrochen<br />
von Filmhighlights und ausgewählten Shows.<br />
Konkurrenz für das Kino<br />
Moderne Serien von heute sind nicht mehr allein<br />
der Pausenfüller zwischen den Kinoblockbustern.<br />
Ein vollkommener Wandel hat stattgefunden, dessen<br />
Ursprung in der gebeutelten Kinokultur liegt.<br />
Die Lichtspielhäuser verlieren durch gestiegene Eintrittspreise<br />
und die illegale Konkurrenz im Internet<br />
zunehmend an Bedeutung. Allzu oft ist die Investition<br />
in einen Kinofilm zu einem Minusgeschäft<br />
geworden. Und was macht die zu Hause gebliebene<br />
Kundschaft? Sie schaut Serien und entwickelt<br />
ganz nebenbei eine ernst zu nehmende Fankultur.<br />
Das führt unweigerlich dazu, dass sich die einstigen<br />
Füllprogramme für das Morgen- und Nachmittagsfernsehen<br />
in die Primetime vorgekämpft haben und<br />
sich nicht selten zum Massenphänomen entwickeln.<br />
Für die Sender und Produktionsfirmen ist das ein<br />
Glücksfall, denn einige Faktoren sorgen dafür, dass<br />
bei den Serien kräftig die Kasse klingelt. Einerseits<br />
laufen die Serien exklusiv bei einem bestimmten<br />
Sendernetzwerk und locken bei entsprechendem<br />
Potenzial die Zuschauer in Scharen vor den Bild-<br />
Bilder: Sky, Turner Broadcast<br />
40 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
„Boardwalk Empire“ (Bild oben) und „Game Of Thrones“ (Bild links) sind die besten Beispiele für Topserienunterhaltung<br />
auf Sky. Mit Rekordbudgets stechen sie selbst viele Kinoproduktionen aus<br />
schirm, andererseits wird durch Werbeeinnahmen<br />
ordentlich Umsatz gemacht. Das Allerbeste für die<br />
Produzenten und Sender: Dieser Vorgang wiederholt<br />
sich regelmäßig, schließlich ist nach einer<br />
Staffel meist noch lange nicht Schluss. Raubkopierern<br />
wird weitestgehend der Riegel vorgeschoben,<br />
besonders weil bis zur Erstausstrahlung alles in der<br />
Hand der Sender liegt und bei digitaler HD-Übertragung<br />
eine Aufnahme erschwert wird. Zusätzlich<br />
nehmen die Mediatheken der Sender und Streaming-Ansätze<br />
wie Sky Go den Internetpiraten den<br />
Wind aus den Segeln und sorgen für zusätzlichen<br />
Umsatz durch Werbebanner oder Pay-per-View.<br />
Der Serienhype verändert aber auch die Einstellung<br />
der Produzenten und Investoren: Während Serien<br />
oftmals mit einem minimalen Budget von Folge<br />
zu Folge vorangetrieben wurden, sind heutige<br />
Produktionen mit Millionen-Budget ausgestattet<br />
und minutiös durchgeplant. Als Paradebeispiel<br />
für geänderte Produktionsstrategien mag „Band<br />
Of Brothers“, eine Gemeinschaftsarbeit von Tom<br />
Hanks und Steven Spielberg, gelten. Sagenhafte 10<br />
Millionen Dollar kostete der Dreh einer einzelnen<br />
Folge des Kriegsdramas. Zeitgleich hat es „Band Of<br />
Brothers“ geschafft, das neue Format der Kurzserie<br />
erfolgreich zu etablieren. Dies geschah vor elf<br />
Jahren – heute ist es bei den Blockbuster-Serien<br />
schon Normalität. Aktuell bricht die Serie „Game<br />
Of Thrones“ weltweit Rekorde (siehe auch Kasten<br />
unten). Hier schließt sich wieder der Kreis zu Sky<br />
Atlantic HD, denn der Premiumsender zeigt zeitlich<br />
exklusiv die zweite Staffel der Serie in Deutschland.<br />
SKY ATLANTIC HD VERSTEHT SICH ALS PREMIUMSERIEN-LIEFERANT<br />
MIT EINEM DIREKTEN DRAHT ZUM PLATZHIRSCH HBO<br />
Diesen Umstand verdankt Sky einer besonderen<br />
Partnerschaft zweier nicht unähnlicher Mitspieler.<br />
Zweites Zuhause für HBO<br />
Sky hat dem neuesten Programmableger nicht nur<br />
einen ungewöhnlichen Namen verpasst, sondern<br />
zusätzlich auch einen Untertitel. „Home of HBO“,<br />
so der Claim, der in Verbindung mit Sky Atlantic HD<br />
immer wieder genannt wird. Diese Strategie fußt auf<br />
einer direkten diplomatischen Partnerschaft von Sky<br />
mit dem amerikanischen Sendernetzwerk mit Sitz<br />
in New York. HBO gilt als Inbegriff des Bezahlfernsehens<br />
und als Pionier des Kabelfernsehens in den<br />
USA. Es wurde von Beginn an eine einfache Strategie<br />
verfolgt: ein vollkommen auf Premium ausgelegtes<br />
Fernseherlebnis gegen Gebühr. Das Angebot ist<br />
dabei recht breit und reicht von der Erstausstrahlung<br />
von Kinoblockbustern über sportliche Großereignisse<br />
bis hin zu ebenjenen hochwertigen Serien wie<br />
„Game Of Thrones“. Den Durchbruch erzielte Home<br />
Box Office, so der vollständige Name der Sendeanstalt,<br />
mit der Übertragung des berühmten Boxkampfes<br />
zwischen Muhammad Ali und Joe Frazier<br />
im Jahr 1975, der über Satellit übertragen wurde.<br />
HBO war damit nicht nur der erste Fernsehanbieter<br />
der Welt, der sein Signal per Satellit verbreitete,<br />
sondern befreite sich zeitgleich von der Bindung<br />
an das TV-Kabel und erreichte damit ein Vielfaches<br />
an potenziellen Kunden. Pay-TV-Fans erkennen in<br />
all diesen Aspekten verblüffende Parallelen zu Sky.<br />
Der TV-Sender steht ebenfalls für Premium-Bezahl-<br />
„Game Of Thrones“: Das Fantasy-Spektakel geht weiter<br />
Der Startschuss für Sky Atlantic HD erfolgte<br />
bekanntlich mit einem Paukenschlag. Exklusiv<br />
und in hoher Auflösung präsentiert der<br />
Sender seit dem 24. Mai die zweite Staffel<br />
des Serienhits „Game Of Thrones“. Der Erfolg<br />
dieser Serie kommt nicht von ungefähr, weiß<br />
sie doch mit frischen Ideen und großem<br />
Produktionsaufwand zu überzeugen. So<br />
kostete der Pilotfilm seinerzeit allein über 20<br />
Millionen US-Dollar, die komplette Staffel<br />
wird mit Kosten in Höhe von 45 Millionen<br />
US-Dollar beziffert. Die Schauspielerriege ist<br />
mit 80 Darstellern ungewöhnlich groß und<br />
variiert von Staffel zu Staffel. Ursprünglich<br />
fanden die Dreharbeiten in Malta, Schottland<br />
und Nordirland statt, doch für die zweite<br />
Staffel zog man eigens nach Island um.<br />
„Game Of Thrones“ basiert auf der Fantasy-<br />
Buchserie „Das Lied von Eis und Feuer“ von<br />
Georg R. R. Martin. Kritiker berichteten<br />
bereits im Vorfeld voller Euphorie über die<br />
Fortsetzung der Serie: Das Land ist im Zwist<br />
um die Thronfolge in einen Bürgerkrieg<br />
gestürzt und die verschiedenen Clans<br />
versuchen, eigene Vorteile aus der vertrackten<br />
Situation zu ziehen; dabei ist sich jeder<br />
selbst der Nächste. Damit steuert die<br />
Situation unausweichlich auf eine entscheidende,<br />
große Schlacht hin. Spannung bis zur<br />
letzten Minute ist wieder garantiert.<br />
„Game Of Thrones“ lebt von seinen vielfältigen Charakteren,<br />
wie z. B. dem kleinwüchsigen Tyrion<br />
Inhalte 41
Skys Executive Vice President Gary Davey (links) und Sky-Vorstand Brian Sullivan (Mitte) zusammen mit Charles<br />
Schreger von HBO (rechts). Bild links: Late-Night-Papst Harald Schmidt zieht es ebenfalls zu Sky Atlantic<br />
fernsehen und bemüht sich stets, die Reichweite<br />
bei gleichbleibender Qualität unter Zuhilfenahme<br />
neuer technischer Mittel zu verbessern. Darüber<br />
hinaus gilt der Anbieter mit Sky 3D als Pionier des<br />
3D-Fernsehens in Deutschland. Doch es gibt auch<br />
Unterschiede. HBO hat frühzeitig damit begonnen,<br />
eigenständig für hochwertige Unterhaltung zu<br />
sorgen – mit sorgfältig produzierten Serien. Bereits<br />
1983 fiel der Startschuss für die erste Eigenproduktion.<br />
„The Hitchhiker“ bewegte sich damals auf dem<br />
noch recht unbeflecktem Terrain der Mysterie-Serie,<br />
einem heute sehr beliebten Genre in der Fernsehlandschaft.<br />
Der Erfolg der Serie gab HBO recht<br />
und schnell füllte sich das Produktionsportfolio des<br />
Anbieters. Mittlerweile ist die Liste der eigenproduzierten<br />
Serien stark angewachsen und es finden sich<br />
für Serienfans einige Perlen: Titel wie „Sex And The<br />
City“, „Die Sopranos“ oder „Six Feet Under“ lassen<br />
Serienliebhaber aufhorchen und haben dafür gesorgt,<br />
dass HBO auf eine schon beträchtlich gefüllte<br />
Vitrine mit Emmy Awards und ähnlichen branchentypischen<br />
Auszeichnungen verweisen kann.<br />
Perfekte Symbiose<br />
Mit den Jahren sind die HBO-Produktionen immer<br />
ausgefeilter und aufwendiger geworden. Sky<br />
Atlantic HD will dieses Hit-Serien-Potenzial nutzen<br />
und hat daraus Angebote von einmaliger Attraktivität<br />
entwickelt. Durch die direkte transatlantische<br />
Verbindung kann Sky frühzeitig hochwertiges<br />
Serienmaterial auf dem deutschen Markt anbieten,<br />
somit kommen die Zuschauer in Rekordzeit in den<br />
AUFWENDIG GESTALTETE SERIENHITS WIE „GAME OF THRONES“ SIND DIE<br />
ZUSCHAUERLIEBLINGE DER KINOGEMEINDE VON HEUTE<br />
Genuss von Blockbuster-Serien. Alle Inhalte sind zudem<br />
nicht nur in der deutschen Synchronisation verfügbar,<br />
sondern können zeitgleich auch in der englischen<br />
Originalfassung angeschaut werden. Mehr<br />
noch: Es reicht ein Blick in das aktuelle Programm<br />
von HBO, um zu erfahren, was in naher Zukunft bei<br />
Sky Atlantic HD auf dem Plan stehen wird. Dazu<br />
zählen neben weiteren Staffeln von „Boardwalk<br />
Empire“ auch neue Perlen wie „Girls“. Sky hat von<br />
Anfang an auf eine breite Vertriebsstruktur Wert<br />
gelegt. Außer über Satellit haben fast alle Kabelkunden<br />
die Möglichkeit, den neuen Sender zu empfangen.<br />
Lediglich Kunden von Kabel Deutschland<br />
müssen noch auf eine baldige vertragliche Einigung<br />
des Kabelanbieters mit Sky hoffen, und das, obwohl<br />
der Kabelanbieter den neuen Sender automatisch<br />
mitgeliefert bekommt. In den ersten Tagen nach<br />
Sendestart war Sky Atlantic HD für jeden Sky-<br />
Kunden mit HD-fähigem Receiver frei zugänglich, ab<br />
dem 10. Juni ist der neue Sprössling Bestandteil des<br />
„Sky Film“- und des „Sky HD“-Paketes. Als zusätzlichen<br />
Bonus kann der Sender auch per Sky Go auf<br />
Mobilgeräten empfangen werden und ist ebenfalls<br />
Bestandteil des Sky-Anytime-Angebots. Es sind also<br />
rosige Zeiten für die Serien-Fangemeinde angebrochen,<br />
vorausgesetzt, Sie haben die richtigen Pakete<br />
gebucht (siehe Kasten).<br />
CHRISTIAN HILL, CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.sky.de<br />
So empfangen Sie Sky Atlantic HD<br />
SES Astra<br />
Satellit<br />
11,992 GHz horizontal,<br />
Symbolrate 27500<br />
FEC 9/10, DVB-S2, QPSK<br />
Kabel<br />
Kabel BW, Kabel und Medien Service, Net Cologne,<br />
Tele Columbus, Unitymedia, Versatel, Wilhelm.tel<br />
Diese Sky-Pakete benötigen Sie für Sky Atlantic HD<br />
„Sky Welt“ und<br />
„Sky Film“<br />
Zusatzoption Sky HD<br />
Gesamtkosten<br />
33,90 Euro im Monat<br />
10 Euro im Monat<br />
(ersten drei Monate gratis)<br />
43,90 Euro im Monat (nach<br />
Ablauf der Gratisaktion)<br />
Neben den regulären Empfangswegen wird<br />
Sky Atlantic HD ebenfalls über die Onlineplattformen<br />
Sky Anytime und Sky Go<br />
vertrieben. Bei Sky Anytime können sich die<br />
Kunden einige Sendungen zeitversetzt am<br />
heimischen Computer oder auch auf mobilen<br />
Endgeräten mit Internetanschluss anschauen.<br />
Sky Atlantic HD wird hierzu eine eigene Rubrik<br />
in der Anytime-Oberfläche spendiert. Noch<br />
mobiler wird es mit Sky Go. Abonennten<br />
dieses Dienstes wird es so ermöglicht, über die<br />
Sky Go App auf iOS-Geräten den Sender per<br />
Livestream zu verfolgen. Wie gehabt ist dies<br />
im Bereich eines WLANs in Verbindung mit<br />
einem iPad auch in HD möglich.<br />
Neben Satellit und Kabel empfangen Sie Sky Atlantic<br />
HD auch via Internet – Sky Go macht‘s möglich<br />
Bilder: Sky<br />
42 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Serienhighlights am Fließband<br />
1 Game Of Thrones (2. Staffel)<br />
2 Die Sopranos (1. Staffel)<br />
3 True Blood (1. Staffel)<br />
Die erste Staffel hat ein wahres Fantasy-Fieber<br />
ausgelöst, jetzt gibt es endlich neues Futter<br />
„Die Sopranos“ gilt als Klassiker der Mafiaserien<br />
und überzeugt durch Arthouse-Ästhetik<br />
Nach langer Durststrecke endlich wieder eine<br />
Vampirgeschichte für Erwachsene<br />
4 Entourage (1. Staffel)<br />
5 Camelot (1. Staffel)<br />
6 Supernatural (6. Staffel)<br />
Plötzlich Star: Hauptcharakter Vincent nimmt<br />
seine Freunde mit ins Abenteuer Hollywood<br />
Eine moderne Interpretation der Artussage mit<br />
einem großartigen Staraufgebot<br />
„Supernatural“ überzeugt mit einer Hybridform<br />
aus Mystery und Roadmovie<br />
7 Band Of Brothers<br />
8 Six Feet Under (1. Staffel)<br />
9 Dexter (5. Staffel)<br />
Das Kriegsepos gilt als Prototyp der aufwendig<br />
produzierten Kurzserie – immer einen Blick wert<br />
Die Serie setzt auf morbiden Humor, aber auch<br />
Dramafans kommen voll auf ihre Kosten<br />
Forensik mal anders: Dexter klärt tagsüber Morde<br />
auf, während er nachts selbst welche begeht<br />
10 Big Love<br />
11 Lass es Larry!<br />
12 Epitafios<br />
„Big Love“ ist eine preisgekrönte Serie über das<br />
(polygame) Leben eines Familienvaters in Utah<br />
Larry Davids Meisterwerk: Die Improvisationscomedy<br />
geht in den USA bereits in die achte Staffel<br />
Geheimtipp aus Argentinien: Psychiaterin und<br />
Cop klären einen längst vergangenen Fall auf<br />
Inhalte 43
52 | 4K auf dem Vormarsch<br />
Beendet die 4K-Auflösung mit bis zu 4 096 × 2 160 Bildpunkten die Vorherrschaft von Full-HD im<br />
Heimkino? Wir stellen Ihnen die ersten kompatiblen Geräte vor und machen den Sichttest.<br />
Lesen Sie alles zu den Vor- und Nachteilen des neuen Bildstandards<br />
Dennis Schirrmacher,<br />
Redakteur<br />
45 | Zu Besuch bei Loewe<br />
Wir blicken beim deutschen TV-Traditionshersteller<br />
hinter die Kulissen und zeigen Ihnen,<br />
was die Premiummarke so besonders macht<br />
48 | Made by Metz<br />
Qualität und Fernsehgenuss stehen bei Metz<br />
an erster Stelle. Im großen Special stellen wir<br />
Ihnen die Firmenphilosophie näher vor<br />
Bei der Pixeldichte haben aktuelle<br />
Mobilgeräte, wie etwa das neue iPad,<br />
den Flachbildfernseher längst überholt<br />
und glänzen mit unzähligen Bildpunkten<br />
pro Zoll. Bei einem üblichen<br />
Betrachtungsabstand von rund 20<br />
Zentimetern kann das Auge schlicht<br />
einzelne Pixel nicht mehr wahrnehmen<br />
und das Detailoptimum ist an<br />
dieser Stelle erreicht. Ein 42-Zoll-Fernseher<br />
mit Full-HD-Auflösung kommt<br />
hier auf deutlich weniger Pixel pro<br />
Zoll, was sich in unschärferen Bildern<br />
äußert, wenn man sich dem Fernseher<br />
auf wenige Zentimeter nähert. Doch<br />
will ich das überhaupt? Inwieweit die<br />
aktuell eingeführte 4K-Auflösung mit<br />
3 840 × 2 160 Bildpunkten im Wohnzimmer<br />
überhaupt sinnvoll ist, ist für<br />
mich demnach fraglich. Im Kino sind<br />
die Unterschiede dank XXL-Leinwand<br />
schon eher erkennbar, wenngleich 4K-<br />
Filme noch sehr rar gesät sind. Wer<br />
jedoch einmal die 4K-Auflösung mit<br />
entsprechendem Material aus nächster<br />
Nähe gesehen hat, kommt aus<br />
dem Staunen nicht mehr heraus. Bis<br />
4K bei mir im Wohnzimmer angekommen<br />
ist, werden aber noch einige<br />
Jahre ins Land ziehen.<br />
Tipp des Monats:<br />
Max Payne 3*<br />
Max Payne ballert sich<br />
nicht mehr durch das im<br />
Film-noir-Stil gehaltene<br />
New York, sondern<br />
wagt in Mexiko den<br />
Neuanfang. Das fühlt<br />
sich konservativer als<br />
gewohnt an, macht aber<br />
dennoch Laune.<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Loewe, Metz, Panasonic, Rockstar Games<br />
*Voraussetzung: PC, Playstation 3, Xbox 360<br />
44 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Fühlbare Leidenschaft<br />
Bilder: Loewe<br />
Begehrenswerte Marke<br />
Betrachtet man den aktuellen Aktienkurs<br />
Loewes, so zeigt der Trend nach oben:<br />
Nach einem schwierigen Jahr 2011 und<br />
umfangreichen Umstrukturierungen<br />
scheint das Vertrauen der Anleger wieder<br />
zu wachsen. Potenzielle Übernahmegerüchte<br />
seitens Apple erwiesen sich als<br />
falsch: Durch die eng verzahnte Vermarktung<br />
im Audiobereich halten wir eine<br />
langfristige Partnerschaft innerhalb der<br />
Vertriebskanäle aber für möglich. Sollte<br />
Ende des Jahres tatsächlich ein Fernseher<br />
von Apple auf den Markt kommen, wird<br />
sich zeigen, wie stark sich Kalifornien am<br />
Kronacher Konzept orientiert: Loewes<br />
Fachwissen im inte grierten Tuner-Bereich<br />
und Software-Lösungen für den TV-Empfang<br />
sind Kernelemente, die den iPad-<br />
Machern fehlen.<br />
Mit Loewe verbinden viele Konsumenten<br />
Fernseher nach Maß, seit<br />
den letzten Jahren ist die Marke aber<br />
auch unter Audiokennern ein Begriff. Dank der<br />
praktischen Verknüpfung zur Elektronikwelt<br />
von Apple schlägt Loewe gänzlich neue Töne<br />
an, Spekulationen einer Internetseite schürten<br />
gar Gerüchte, der Gigant aus Kalifornien wolle<br />
den deutschen Produzenten übernehmen.<br />
Verwunderlich ist der Trubel um Loewe keineswegs,<br />
denn als börsennotiertes Unternehmen mit<br />
Fokus auf globale Märkte ist man in Kronach längst<br />
den Gründertagen entwachsen, in denen einzig<br />
der Absatz in den deutschsprachigen Ländern im<br />
Vordergrund stand. Damit darf auch das Übernahmegerücht<br />
als Lob angesehen werden: Wie<br />
bei Apple stehen das Design, die Vernetzung und<br />
Bedienbarkeit im Vordergrund, ohne Kompromisse<br />
bei der Wiedergabequalität einzugehen. Zudem<br />
stehen Loewe-Produkte für das Gefühl regionaler<br />
Sicherheit, und das seit nunmehr fast 90 Jahren.<br />
Loewe bleibt Loewe<br />
Nachdem sich der Spuk um Apple gelegt hatte,<br />
konnten wir in den Fabrikhallen die Produktion<br />
der aktuellen TV-Serie miterleben. Die modernsten<br />
Geräte werden in der modernsten Halle gefertigt,<br />
die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut<br />
entstand, um besonders flexible Arbeitsplätze, eine<br />
ruhige Arbeitsumgebung und eine hochwertige,<br />
aber gleichzeitig auch effektive Fertigung zu gewährleisten.<br />
Besonderer Clou: Die Fernseher werden<br />
auf einer Art Dockingstation registriert, sodass die<br />
Bestückung und passende Software von Modell<br />
zu Modell gewechselt werden kann und nicht<br />
eine komplette Produktionsstrecke für eine Serie<br />
reserviert werden muss. Auf den insgesamt drei Produktionsstrecken<br />
fertigt Loewe zwischen 1 000 und<br />
1 200 Geräte täglich, hinzu kommen Audioprodukte<br />
wie Lautsprecher, die das Home-Entertainment-<br />
System komplettieren. Mit Blu-ray-Playern, Airplay-<br />
Lautsprechern und flexiblen Aufstelllösungen für die<br />
hauseigenen Fernseher bietet Loewe eine immense<br />
Produktvielfalt – kein Vergleich zur begrenzten<br />
Auswahl anderer deutscher Produzenten.<br />
Optimiert und veredelt<br />
Statt Einzelkomponenten selbst herzustellen, greift<br />
Loewe auf Zulieferer zurück: Das beginnt beim<br />
Gehäuse und endet beim Panel sowie der Elektronik.<br />
Der Grund dafür ist einleuchtend: Nicht nur<br />
Wissen 45
Die modernste Fertigungslinie ermöglicht ein besonders effektives Arbeiten. Bilder links: Die Platinenbestückung<br />
verläuft vollautomatisch (oben). Mehr als 2 000 Bauteile finden auf einer Platine Platz (unten)<br />
die aktuelle Serie Connect ID, sondern auch ältere<br />
Modelle setzen auf eine flexible Konfiguration durch<br />
den Kunden – echte Massenware vom Band gibt<br />
es nicht. Inhaltliche Kritik an diesem Konzept weist<br />
man selbstbewusst zurück, denn sämtliche Bauteile<br />
werden nach Loewes Vorgaben gefertigt und müssen<br />
strenge Qualitätskontrollen bestehen – das war<br />
bereits zur Zeit der Röhrengeräte so und selbst Hersteller<br />
wie Apple verfahren nach diesem Prinzip. Ein<br />
IMMER MEHR PREMIUMMARKEN ORIENTIEREN SICH AM<br />
KRONACHER AUFTRITT: ERFOLG MACHT EBEN AUCH NEIDISCH<br />
Loewe-Gerät muss am Ende dennoch den Aufpreis<br />
wert sein, gewährleisten sollen dies maßgeblich<br />
Loewes Entwicklungen im Software-, Leiterplatinenund<br />
Tuner-Segment. Was der Fernseher aus den<br />
eingehenden Signalen macht, liegt in Loewes Hand.<br />
In der Welt etabliert<br />
Loewes globale Strategie bedingt abseits der<br />
bekannten Premiumprodukte auch Kompromisse,<br />
denn nicht jedes Loewe-Produkt muss zwingend<br />
über die Kronacher Bänder gelaufen sein. Dies<br />
betrifft den sogenannten Produktrandbereich<br />
(z. B. Fernseher im Kleinstformat), der kosteneffizienter<br />
im Ausland produziert wird. Aufseiten der<br />
Panellieferanten zeigt sich Loewe weltoffen: Derzeit<br />
steht Samsung hoch im Kurs, teilweise verwendet<br />
man aber auch Sharps LCD-Technik. Damit greift<br />
Loewe auf die angesagtesten Technologien für<br />
den jeweiligen Preispunkt zurück. Somit ist es auch<br />
nicht verwunderlich, dass die Kronacher die Trends<br />
im Akkord vorgeben: Vernetzung, Internet, HbbTV,<br />
3D – Loewe erarbeitete sich in den letzten Jahren<br />
das Image eines modernen Home-Entertainment-<br />
Herstellers.<br />
Mit dem Fachhandel, für die Kunden<br />
Professionelle Serviceberatung vor dem Kauf und<br />
schnelle Hilfe bei Fragen und Problemen sind nur<br />
durch einen qualifizierten Fachhandel möglich und<br />
in diesem Bereich ist Loewe mittlerweile auch auf<br />
europäischer Ebene stark aufgestellt. Dennoch<br />
zeigen sich die Kronacher in diesem Punkt fast<br />
schon bescheiden: Hohe Kundenzufriedenheit und<br />
ein reibungsloser Service ist für Loewe selbstverständlich,<br />
die nachträgliche Reparatur von einzelnen<br />
Bauteilen innerhalb der modernen Fertigung ein<br />
Klacks. Augenfälligere Dinge rücken dafür in den<br />
Mittelpunkt der Vermarktung, so zieht sich Loewes<br />
Designphilosophie nicht nur durch die Produktlinien,<br />
sondern auch durch die Kataloge, ja selbst<br />
durch die Fabrikhallen. Die eigene Produktwelt als<br />
funktionierende und gleichzeitig begehrenswerte<br />
Einheit darzustellen, ist Loewes großer Trumpf im<br />
Kampf um Marktanteile. Immer mehr Premiummarken<br />
orientieren sich deshalb am Kronacher Auftritt:<br />
Erfolg macht eben auch neidisch. So verlassen wir<br />
die Werkshallen am Ende mit dem Gefühl, globale<br />
Luft geschnuppert, aber heimischen Boden unter<br />
den Füßen gefühlt zu haben. Loewe geht seinen<br />
Weg, mit oder ohne Apple.<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.loewe.de<br />
Fernseher in allen Formen und Farben, denkbare und undenkbare Aufstellungslösungen, Mehrkanal-Audiosysteme und<br />
clevere Apple-Streaming-Lautsprecher: In Loewes Technikwelt kann man sich schnell verlieren<br />
Bilder: Loewe<br />
46 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
„Wir müssen einen überzeugenden Mehrwert bieten“<br />
Dr. Roland Raithel, Leiter Presseabteilung Loewe<br />
Herr Dr. Raithel, was darf man von Loewe-<br />
Produkten „Made in Germany“ erwarten?<br />
Wir entwickeln und fertigen unsere Produkte in<br />
Deutschland. Unsere Kernkompetenz ist dabei die<br />
Elektronik, die aus eigener Entwicklung stammt.<br />
Nur so können wir unser Ziel, das beste Bild, den<br />
besten Klang und beste Bedienung zu liefern, auch<br />
erreichen. Unser Entwicklungsbereich umfasst rund<br />
150 Mitarbeiter, in der Fertigung arbeiten derzeit<br />
knapp 300. Im Bereich der Displays greifen wir aber<br />
SINNVOLLE INNOVATION IST EINER<br />
UNSERER MARKENWERTE<br />
auch auf komplette Bauteile zurück, die zugeliefert<br />
werden. Wir wählen unsere Partner aber gezielt aus<br />
und sämtliche Bauteile werden exakt nach Loewe-<br />
Spezifikationen geliefert, damit unsere Kriterien<br />
eingehalten werden. Letztlich steht die Premiummarke<br />
Loewe für höchste Qualität.<br />
Ist eine Verlagerung der Produktion ins Ausland<br />
eine Option für Loewe?<br />
Nein. Wir entwickeln den Fertigungsstandort immer<br />
mehr zu einer Manufaktur für individuelle Home-<br />
Entertainment-Systeme. Hier schätzen wir die<br />
Vorteile des Standorts Deutschland. Zudem haben<br />
wir hochqualifizierte Mitarbeiter und flexible Arbeitszeitmodelle.<br />
Unsere Fertigung in Kronach ist in<br />
der Lage, individuelle Home-Entertainment-Systeme<br />
herzustellen. Da ist es ein großer Vorteil, aus dem<br />
Markt für den Markt zu produzieren.<br />
Sind langfristige Entscheidungen mit Blick auf<br />
die Börse überhaupt möglich?<br />
Loewe ist seit dem 7. 7. 1999 an der Börse, was<br />
natürlich Vor- und Nachteile mit sich bringt. Man<br />
hat eine deutlich größere Publizität und die Marke<br />
steht viel stärker im Fokus des öffentlichen Interesses.<br />
Das ist in guten Zeiten natürlich immer schön,<br />
in schlechteren Zeiten manchmal weniger, wenn<br />
schlechte Unternehmenszahlen publiziert werden<br />
müssen. Auf der anderen Seite haben wir schon<br />
immer eine hohe Transparenz gepflegt, sodass<br />
diese Umstände für uns kein Neuland waren. Wir<br />
haben zudem eine stabile Aktionärsstruktur, zu der<br />
unter anderem der japanische Consumer-Electronics-Konzern<br />
Sharp gehört. Das ermöglicht es uns,<br />
längerfristig zu handeln. Das haben wir über viele<br />
Jahre auch bewiesen.<br />
Sieht sich Loewe eher als Audio- oder als<br />
Videohersteller?<br />
Loewe steht im Kern für beides, denn Bild und Ton<br />
lassen sich mittlerweile nicht mehr trennen, der<br />
eindrucksvolle Raumklang gehört einfach dazu.<br />
Deshalb bietet Loewe auch im Audiosegment<br />
ein breites Sortiment. Geschichtlich betrachtet<br />
liegen unsere Wurzeln aber maßgeblich beim Bild,<br />
schließlich sind wir der Erfinder des elektronischen<br />
Fernsehgeräts. Die Bildkompetenz war und ist<br />
immer noch unser Schlüssel zum Erfolg. Im Audiobereich<br />
haben wir zunächst Radiogeräte eingeführt,<br />
externe Lautsprecher, die das Bild ergänzen, erst<br />
deutlich später, in den 1990ern. Seitdem hat sich<br />
der Audiobereich bei Loewe dynamisch und positiv<br />
weiterentwickelt, sodass heute Bild und Ton gleichberechtigt<br />
nebeneinanderstehen.<br />
Warum stattet man die Fernseher dann mit<br />
einem derart guten Ton aus?<br />
Sie haben natürlich recht: Loewe steckt sehr viel<br />
Know-how in die Tonkonzepte der Fernseher und<br />
wir sind mittlerweile bekannt für unseren guten<br />
Ton, viele Tests bestätigen dies. Neben Mittelund<br />
Hochtönern findet man beispielsweise auch<br />
Tieftonlautsprecher im Fernsehergehäuse, die das<br />
nötige Klangfundament bereitstellen. Wer allerdings<br />
die externen Audiosysteme einmal erlebt hat,<br />
angefangen bei den superschlanken Elektrostaten<br />
bis hin zu Soundprojektor und Subwoofer, wird<br />
nochmals einen Qualitätssprung feststellen. Zudem<br />
behält der Fernseher auch im großen Home-Entertainment-System<br />
seine zentrale Funktion.<br />
Welche Kundenschicht wird von der Marke<br />
Loewe angesprochen?<br />
Wir haben eine sehr markentreue Klientel, d. h.,<br />
wer einmal ein Loewe-Gerät hatte, kauft sich häufig<br />
erneut einen Loewen. Aufgrund der Preislage<br />
sind unsere Kunden oft etwas älter, 40 aufwärts,<br />
doch mit neuen Produkten, wie den Airplay-<br />
Lautsprechern und dem Connect ID, werden auch<br />
Jüngere auf die Marke aufmerksam. Hier gehen<br />
wir mit frischen Farben und Formen, adäquaten<br />
Preispunkten und modernen Gesamtkonzepten,<br />
wie der Anbindung an die Apple-Welt, zielgerichtet<br />
auf Jüngere zu.<br />
Ist Loewe eher eine Einstiegs- oder Umstiegsmarke?<br />
Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten,<br />
aber es ist sicher häufig der Fall, dass viele im<br />
Niedrigpreissegment einsteigen und erst danach<br />
Erfahrungen im Premiumbereich sammeln. Unsere<br />
Aufgabe ist es natürlich, unsere Mehrwerte durch<br />
den Fachhandel so darzustellen, dass möglichst<br />
viele Kunden diese praktisch nachvollziehen und im<br />
Fachgeschäft auch hautnah erleben können. Wir<br />
müssen einen überzeugenden Mehrwert bieten,<br />
damit unsere Kunden auch bereit sind, mehr für ein<br />
Loewe-Produkt auszugeben.<br />
Wo sehen Sie die wichtigsten aktuellen<br />
Techniktrends?<br />
Wir machen nicht nur unsere Fernseher internetfähig,<br />
sondern vernetzen sie auch mit anderen Geräten.<br />
Das moderne Home-Entertainment-System<br />
darf aber nicht zur Alleskönner-Maschine werden.<br />
Man muss auch den Mut haben, etwas wegzulassen,<br />
wenn es für den praktischen Umgang eher<br />
hinderlich ist. Sinnvolle Innovation ist einer unserer<br />
Markenwerte und genau das bieten wir unseren<br />
anspruchsvollen Kunden. Natürlich beschäftigen<br />
wir uns auch mit neuen Display-Technologien<br />
und intelligenten Bedienkonzepten, die nicht nur<br />
praktisch sind, sondern auch faszinieren. Wenn z. B.<br />
CD-Daten und Cover-Bilder automatisch abgerufen<br />
werden oder die TV-Steuerung über das iPad erweitert<br />
werden kann, dann sind das Zusatzfunktionen,<br />
die der Kunde auch intuitiv bedienen kann, ohne<br />
dass sich die Technik in den Vordergrund drängt.<br />
Dahin geht letztendlich die aktuelle Entwicklung:<br />
Es sind nicht die Alleskönner-Maschinen gefragt,<br />
sondern Systeme, die wesentliche Anwendungen<br />
für den Kunden praxisgerecht erschließen.<br />
Welche Überraschungen hält Loewe in den<br />
kommenden Wochen und Monaten parat?<br />
Wir sind mittendrin, eine neue Fernsehgerätelinie<br />
einzuführen, den Connect ID. ID steht für Individual<br />
DIE BILDKOMPETENZ WAR UND IST<br />
UNSER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG<br />
Design, d. h., unsere Kunden können sich aus 2 160<br />
Möglichkeiten ihr persönliches Home-Entertainment-System<br />
zusammenstellen. Die Audiodesigngeräte,<br />
die zum Jahreswechsel eingeführt wurden,<br />
entwickeln sich weiterhin stabil und gut. Generell<br />
ist der Audiomarkt sehr erfreulich, nicht nur für<br />
Loewe. Wenn man auf das weitere Jahr schaut,<br />
werden wir pünktlich zur IFA weitere Neuheiten im<br />
TV- und Home-Entertainment-Bereich zeigen und<br />
überarbeiten damit unser komplettes Sortiment.<br />
Wir haben dieses Jahr noch viel vor!<br />
Vielen Dank für das Gespräch.<br />
Wissen 47
Hand aufs Herz<br />
Garantie? Garantiert!<br />
Metz gehört zu den wenigen Herstellern,<br />
die volle 24 Monate Herstellergarantie und<br />
nicht nur Gewährleistung für ihre TV-Modelle<br />
aussprechen. Statt defekte Geräte auf<br />
dem Elektroschrott zu entsorgen, können<br />
Metz-Kunden ihren Fernseher meist bis zu<br />
10 Jahre reparieren lassen. Defekte Geräte<br />
werden über ein starkes Fachhandelsnetzwerk<br />
und den Paketdienstleister GLS<br />
binnen weniger Tage wieder funktionsfähig<br />
gemacht, die Ersatzteillieferung<br />
erfolgt in 92 Prozent der Fälle sogar binnen<br />
24 Stunden. Alle Fehler werden innerhalb<br />
einer Datenbank erfasst, von geschultem<br />
Personal sowie qualifizierten Technikern<br />
bearbeitet und Ersatzbauteile in einem<br />
Originalgerät in Zirndorf getestet. Die<br />
Fabrikhallen ziert deshalb noch ein stolzer<br />
Fuhrpark an Röhrengeräten, die bis ins Jahr<br />
2008 produziert wurden.<br />
Ein Blick in die Broschüre der Stadt Zirndorf<br />
anlässlich des 100-jährigen Stadtjubiläums<br />
verrät: Spielzeugfiguren von<br />
Playmobil haben hier ebenso ihre Wurzeln<br />
wie das traditionelle Zirndorfer Bier. Auf den<br />
vordersten Seiten platziert sich allerdings ein<br />
Familienunternehmen, das Fernseher gegen<br />
alle globalen Trends in Deutschland produziert<br />
– der Name: Metz. „Ist das noch zeitgemäß?“,<br />
haben wir uns gefragt und sind kurz<br />
entschlossen nach Zirndorf aufgebrochen.<br />
Viel zu sehen gibt es praktisch überall, denn neben<br />
Flachbildfernsehern werden in den Metz-Werken<br />
ebenfalls Blitzgeräte gefertigt und sogar Kunststoffteile<br />
geformt. Auf die Frage nach den Kosten<br />
erwiderte man nur, dass allein ein Werkzeug für<br />
die Kunststoffformung den Wert eines Eigenheims<br />
besitzt – etwas mulmig wurde uns deshalb schon,<br />
als wir eine komplette Halle mit ausgemusterten<br />
Formen erspähten. Das Fertigungsprinzip lässt<br />
sich am ehesten als Backen im XXL-Format umschreiben:<br />
Feinkörniges Granulat wird bei hoher<br />
Temperatur zu einer zähen Masse verflüssigt und<br />
unter Druck in die passende Form eingespritzt. Der<br />
Prozess läuft in exakt vorgegebener Zeit und Temperatur<br />
ab, denn am Ende sollen weder Materialfehler<br />
noch störende Nähte erkennbar sein. Für die<br />
Vorder- und Rückseite der Gehäuse sind ebenso<br />
abgestimmte Werkzeuge notwendig wie für<br />
unterschiedliche Designs oder Bildgrößen – schnell<br />
wird uns klar, weshalb Metz über derart viele<br />
Formen zur Kunststofffertigung verfügt. Neben<br />
den eigenen Fernsehern produziert man Gehäuse<br />
für weitere TV-Hersteller und sogar der Automobilbereich<br />
wird beliefert. Dank immer stärkerer<br />
Automatisierung und flexiblerer Arbeitszeitmodelle<br />
innerhalb einer 35-Stunden-Woche verlassen mittlerweile<br />
zwischen 400 bis 600 Fernseher täglich<br />
die Fabrik. 95 Prozent der Auslieferung gehen nach<br />
Deutschland, Österreich und in die Schweiz, Verbreitung<br />
findet Metz zusätzlich in Russland, Italien<br />
und Australien.<br />
Hand angelegt<br />
Alle Platinen durchlaufen Funktionstests, damit<br />
potenzielle Störquellen bereits vor dem Einbau<br />
erkannt werden. Umweltfreundlich: Defekte<br />
Platinen werden repariert und dem Produktionskreislauf<br />
erneut zugeführt. Gleichzeitig steckt in der<br />
Signalelektronik der größte Anteil des Know-hows<br />
von Metz, denn sämtliche Leiterplatinen entstam-<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Metz<br />
48 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Während die Chipbestückung maschinell erfolgt, ist an den zwei Produktionsbändern noch echte Handarbeit<br />
gefragt. Bilder links: Neben der Funktionsprüfung (oben) verlässt kein Gerät unpoliert die Fabrikhallen (unten)<br />
men der eigenen Planung, auch wenn die Bauteile<br />
von Zulieferern stammen. Metz gibt sich in dieser<br />
Hinsicht weltoffen: Mikrochips, Kondensatoren und<br />
Festplatten liefern meist asiatische Anbieter, für die<br />
LC-Displays entschied man sich bewusst für die IPS-<br />
Technik von LG. Auf kritische Nachfrage, was am<br />
Motto „Made in Germany“ wirklich dran ist, wenn<br />
doch kaum ein Bauteil aus Deutschland stammt,<br />
entgegnete man uns: Nicht die Einzelteile, sondern<br />
das Gesamtkonzept macht „Made in Germany“ aus.<br />
So wie ein Koch unterschiedliche Zutaten zu einem<br />
Menü verarbeitet, kann Metz, wie alle anderen<br />
TV-Hersteller auch, aus unterschiedlichen Zutaten<br />
auswählen – die Fertigung und das Zusammenspiel<br />
der Komponenten sind aber eine Eigenentwicklung<br />
und somit ist jeder Metz-Fernseher eben doch ein<br />
Produkt „Made in Germany“. Dies wird insbesondere<br />
bei den Tunern und der Signalelektronik<br />
deutlich: Was aus den eingehenden Signalquellen<br />
gemacht wird, entscheidet maßgeblich die von Metz<br />
bereitgestellte Infrastruktur, und auch sämtliche<br />
Prüfprozesse gehen Hand in Hand mit der eigens<br />
entwickelten Software. Sind alle Komponenten –<br />
vom Gehäuse über die Platinen, das Display, die<br />
Lautsprecher bis hin zu den Tunern – vereint, finden<br />
die abschließenden Tests für den Empfang und die<br />
Bilddarstellung statt.<br />
Geschraubt und gelötet<br />
Die Zeiten, in denen Fernseher als Wertanlage<br />
angesehen wurden, sind schon lange vorbei. Fällt<br />
ein Bauteil aus, wird der Fernseher eben durch<br />
DAS ZUSAMMENSPIEL DER KOMPONENTEN IST EINE EIGENENTWICKLUNG:<br />
JEDER METZ-FERNSEHER IST EBEN DOCH EIN PRODUKT „MADE IN GERMANY“<br />
einen neuen ersetzt – Reparatur meist Fehlanzeige.<br />
Bei Metz hat dieser Wegwerfcharakter noch nicht<br />
Einzug gehalten, ganz im Gegenteil: Fachhändler<br />
können den Fernseher Schritt für Schritt demontieren,<br />
falls eine Funktionserweiterung ansteht oder<br />
defekte Bauteile ausgetauscht werden müssen.<br />
Zudem bearbeitet Metz jede Platine und verfügt<br />
über spezielle Auslötmaschinen für defekte Chips.<br />
Dass Metz-Fernseher nicht ganz so schlank wie<br />
die Konkurrenzmodelle daherkommen, nimmt der<br />
Metz-Kunde aus diesem Grund gern in Kauf: Hier<br />
steht der nachhaltige Umgang klar im Vordergrund.<br />
Das Zirndorfer Geheimnis<br />
Trotz des globalen Preisdrucks funktioniert das<br />
Metz-Konzept noch immer, und das hat – wie<br />
wir bei unserem Besuch der Fabrikhallen herausfanden<br />
– einen wesentlichen Grund: Vertrauen.<br />
Dass die zierlich wirkende Helene Metz, Frau des<br />
Firmengründers Paul Metz, selbst im stolzen Alter<br />
von 87 Jahren noch immer regelmäßig ihre Firma<br />
besucht, mag auf den einen oder anderen altmodisch<br />
wirken. Doch der enge Zusammenhalt und<br />
der Fokus auf wichtige Personen, die vor Ort die<br />
Entscheidungen treffen, sorgen für ein gesundes<br />
Arbeitsklima, das so gar nicht in die Hektik der heutigen<br />
Zeit zu passen scheint, und gerade deshalb so<br />
nachhaltig funktioniert.<br />
www.metz.de<br />
Gehäuse im Eigenbau<br />
Mit diesen „handlichen“ Maschinen wird das Gehäuse<br />
in Form gepresst – Vorder- und Rückseite getrennt<br />
Alles vollautomatisch: Das fertige Kunststoffteil wird<br />
in die TV-Fertigung überführt<br />
Durch allerhöchste Präzision entstehen hochwertige<br />
Gehäuse, z. T. passend nach Kundenwunsch<br />
Wissen 49
„Unsere Kunden erwarten Langlebigkeit und Sicherheit“<br />
nur gegenüber unseren Kunden, sondern auch gegenüber<br />
unseren Zulieferern und dieses Vertrauen<br />
hilft beispielsweise in Zeiten einer Panelknappheit,<br />
ausreichende Stückzahl zu erhalten. Dies würde<br />
bei mehreren Zulieferern nicht funktionieren, da<br />
diese dann einfach auf andere Zulieferer verweisen<br />
würden. Es passt auch nicht zum Stil von Metz,<br />
beispielsweise die Entscheidung vom Einkaufspreis<br />
abhängig zu machen, wir pflegen die Partnerschaften<br />
im Einkauf ebenso vertrauensvoll wie die<br />
Bindung zum Fachhandel und Endkonsumenten.<br />
„MADE IN GERMANY“ ERGIBT<br />
ERST SINN, WENN ALLE FAKTOREN<br />
INEINANDERGREIFEN<br />
Dr. Norbert Kotzbauer, Geschäftsführer Metz-Werke<br />
EINEM PREMIUMHERSTELLER<br />
WIE METZ WÜRDE MAN FEHLER<br />
NICHT VERZEIHEN<br />
Herr Dr. Kotzbauer, was bedeutet „Made in<br />
Germany“ für Metz?<br />
Die Frage lautet: Was macht „Made in Germany“<br />
tatsächlich aus? Wenn man einen Fernseher zerlegt<br />
und die Bauteile analysiert, dann wird man unser<br />
Motto nur schwer nachvollziehen können. Für uns<br />
ist „Made in Germany“ ein Versprechen, d. h.,<br />
wenn sich ein Kunde einen Fernseher von Metz<br />
kauft, dann kann er sich darauf verlassen, dass seine<br />
Bedürfnisse zu seiner vollsten Zufriedenheit erfüllt<br />
werden. Speziell das Thema Sicherheit – nicht<br />
nur beim Kauf, sondern auch nach dem Kauf –<br />
können wir viel besser am Standort Deutschland<br />
erfüllen. Wir sehen den Fernseher als Einheit, d. h.,<br />
nicht nur der Service muss stimmen, sondern auch<br />
die Bild- und Tonqualität sowie die Bedienung und<br />
auf alles haben wir aktiven Einfluss. Somit ergibt<br />
das Bild von „Made in Germany“ erst Sinn, wenn<br />
wirklich alle Faktoren ineinandergreifen.<br />
Passt diese Form der Vermarktung überhaupt<br />
noch in unser Zeitbild?<br />
Unsere Kunden erwarten von der Marke Metz<br />
nicht nur Langlebigkeit, sondern auch Sicherheit,<br />
um bei technischen Problemen unkomplizierten<br />
Ersatz zu erhalten. Wir versuchen diese Sicherheit<br />
zu leben, selbst wenn ein Kunde nach sieben oder<br />
gar zehn Jahren einen Ersatz sucht.<br />
Wie steht es um neue Soft- und Hardware-<br />
Technologien?<br />
Einem Premiumhersteller wie Metz würde man<br />
Fehler nicht verzeihen, die im Massenmarkt<br />
vielleicht gang und gäbe sind. Deshalb müssen wir<br />
vorausschauend arbeiten und können bestimmte<br />
Dinge erst dann einführen, wenn sie wirklich<br />
ausgereift sind. Bei uns wird der Kunde, wenn er<br />
es möchte, über den kompletten Lebenszyklus des<br />
Geräts betreut und dies schließt natürlich auch die<br />
Zeit direkt nach dem Kauf mit ein. Wir müssen ab<br />
dem ersten Tag über unsere Fachhändler und den<br />
Kundendienst erstklassigen Service leisten und<br />
das geht nur, wenn die verbauten Technologien<br />
erprobt sind. Wir beschäftigen uns tagtäglich mit<br />
den neuesten Entwicklungen, aber der Zeitpunkt<br />
der Markteinführung erfolgt erst, wenn die<br />
Zeit dafür reif ist.<br />
Ist es ein Nachteil, nahezu alle Bauteile von<br />
externen Zulieferern zu erhalten?<br />
Eher ein Vorteil, denn wir haben unser Schicksal<br />
selbst in der Hand, indem wir bestimmen können,<br />
welche Bauteile wir verwenden und wie wir diese<br />
abstimmen. Letztendlich haben alle am Markt<br />
die gleichen Voraussetzungen und wir müssen<br />
schauen, dass unsere Gesamtqualität am Ende<br />
besser ist als bei anderen Herstellern, die vielleicht<br />
ähnliche Baugruppen verwenden. Durch unsere<br />
eigene Kunststofffertigung erhalten wir zusätzliche<br />
Flexibilität bei der Produktion und können<br />
beispielsweise Fernseher exakt nach Kundenwünschen<br />
fertigen.<br />
Warum greift Metz beim Panel auf nur einen<br />
Lieferanten zurück?<br />
Wir haben LG nicht aus Verlegenheit, sondern<br />
aus Überzeugung gewählt. Die IPS-Technologie<br />
erzeugt insbesondere aus seitlichen Blickwinkeln<br />
ein deutlich homogeneres Bild mit besserer<br />
Farbreinheit als etwas kontraststärkere VA-Panels,<br />
die aber nur bei senkrechter Betrachtung optimal<br />
funktionieren. Wir predigen Verlässlichkeit nicht<br />
Ist Metz mit einer reinen TV-Produktion ausreichend<br />
breit aufgestellt?<br />
Der Erfolg hängt nicht maßgeblich von Verkaufsprognosen<br />
ab, sondern davon, wie man<br />
sein eigenes Geschäft betreibt. Stellen Sie das<br />
bedingungslose Wachstum des Unternehmens an<br />
die erste Stelle und ordnen alles andere diesem Ziel<br />
unter, dann handeln Sie natürlich völlig anders, als<br />
wir es beispielsweise tun. Auch wir wollen natürlich<br />
wachsen, sind aber nicht verdammt dazu, es<br />
jährlich tun zu müssen. Wir sind ein Familienunternehmen<br />
und kein börsennotiertes Unternehmen,<br />
sodass wir auch nicht aller paar Monate unsere Anleger<br />
mit immer höheren Renditen zufriedenstellen<br />
müssen. Unser „Made in Germany“-Konzept ist<br />
kein Massenmarktthema und deshalb sind wir auch<br />
nicht derart stark von Schwankungen abhängig.<br />
Zudem haben wir mit der Kunststofffertigung und<br />
Blitzgeräteherstellung weitere Themenfelder, um<br />
uns breiter am Markt aufzustellen.<br />
Sieht man andere Fachhandelsmarken als<br />
Konkurrenten?<br />
Es ist wichtig, dass der Premiumbereich breit aufgestellt<br />
ist. Dieser Bereich kann nicht allein dadurch<br />
existieren, weil Metz es wünscht, sondern die Basis<br />
dafür muss da sein.<br />
Wie ist es um den deutschen Fachhandel<br />
generell bestellt?<br />
Im Vergleich zum Onlinehandel und den Flächenmärkten<br />
hat der klassische Fachhandel in den letzten<br />
Monaten spürbar an Marktanteilen zugelegt.<br />
Natürlich geht die Zahl – absolut gesehen – zurück<br />
und man darf diese Entwicklungen regional betrachtet<br />
auch nicht verharmlosen, doch insgesamt<br />
macht der klassische Fachhandel im Vergleich zu<br />
anderen Vertriebskanälen immer mehr Boden gut.<br />
Weiterentwicklungen, die in den Flächenmärkten<br />
erst verzögert einsetzen, finden im Fachhandel<br />
längst statt und Premiumhersteller wie Metz liefern<br />
hierfür die notwendige Basis.<br />
Vielen Dank für das Gespräch.<br />
Bilder: Metz<br />
50 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
1. PLATZ<br />
KATEGORIE<br />
FLACHBILD-TVs (BIS 37“)<br />
TX-L37DT30E<br />
1. PLATZ<br />
KATEGO<br />
GORIE<br />
er (3D<br />
)<br />
2. PLATZ<br />
KATEGO<br />
GORIE<br />
TVs (BIS6<br />
65“)<br />
2. PLATZ<br />
KATEGO<br />
GORIE<br />
Full<br />
-HD Proj<br />
ojek<br />
ekto<br />
tore<br />
ren<br />
PT-A<br />
-AT5<br />
T500<br />
000E<br />
0E<br />
3. PLATZ<br />
KATEGO<br />
GORIE<br />
TVs (BIS 47“)<br />
Blu-ray Play<br />
ayer<br />
DMP-BD<br />
BDT3<br />
T310<br />
Flac<br />
achb<br />
hbil<br />
ild-TV<br />
TX-P65<br />
65VT<br />
VT30<br />
30E<br />
Flac<br />
achb<br />
hbil<br />
ild-TV<br />
TX-P46<br />
46GT<br />
GT30<br />
30E<br />
GEWINNER DER LESERWAHL 2012<br />
PANASONIC BEDANKT SICH FÜR IHR VERTRAUEN<br />
Zwei erste, zwei zweite und ein dritter Platz. Dies ist das glanzvolle Ergebnis der großen Leserwahl 2012.<br />
Über zwei Millionen Leser der Fachmagazine DIGITAL FERNSEHEN, HD+TV, DIGITAL TESTED, BLU-RAY-<br />
MAGAZIN, AUDIO TEST und des Online-Portals digitalfernsehen.de haben erneut die Modelle namhafter<br />
Hersteller bewertet. Auch in diesem Jahr haben unsere Produkte Sie als Konsumenten besonders überzeugt.<br />
Wir danken allen Freunden der Marke Panasonic.<br />
www.panasonic.de
Kein Detail verpassen<br />
Die HDMI-Problematik<br />
Im derzeitigen HDMI-Standard 1.4a ist die<br />
Bildausgabe m it m aximal 4 096 × 2 160<br />
Bildpunkten und 24 Vollbildern angedacht.<br />
Bei 3 840 × 2 160 sind bis zu 30 Bilder pro<br />
Sekunde möglich. Die Wiedergabe von<br />
ultrahochauflösenden Kinofilmen stellt<br />
demnach kein Problem dar. Dennoch<br />
kommt es in der Praxis zu Schwierigkeiten<br />
und aktuelle 4K-Geräte, wie etwa Toshibas<br />
55ZL2G, verweigern die Bildannahme<br />
derart hochauflösender Quellen via HDMI.<br />
In naher Zukunft soll eine überarbeitete<br />
Version das Licht der Welt erblicken und<br />
die 4K-Videoausgabe mit 60 Bildern pro<br />
Sekunde erlauben.<br />
Kaum hat der Full-HD-Standard Einzug<br />
in deutschen Wohnzimmern gehalten,<br />
zeichnet sich mit 4K schon das nächste<br />
Schärfewunder am Horizont ab. Wir zeigen<br />
Ihnen, was Sie im Kino, Heimkino und TV-<br />
Bereich erwarten können und wie Sie bereits<br />
jetzt von den unglaublich scharfen Bildern<br />
profitieren. Zudem stellen wir Ihnen die ersten<br />
4K-Geräte für den Heimgebrauch vor.<br />
Die HD-Auflösung mit 1 920 × 1 080 Bildpunkten<br />
war ein Segen, denn Bilder in Standardauflösung<br />
wirken auf den großen Bildschirmdiagonalen<br />
der Flachbildfernseher sehr verschwommen und<br />
unansehnlich. Gleichzeitig limitiert aber auch<br />
das Auflösungsvermögen unserer Augen die<br />
Wahrnehmung von Bildschärfe: Ab einer gewissen<br />
Entfernung ist eine gesteigerte Anzahl von Bildpunkten<br />
schlicht nicht mehr erkennbar und feine<br />
Details scheinen zu verschwimmen. Der optimale<br />
Abstand zu einem 42-Zoll-Gerät mit Full-HD-<br />
Auflösung würde daher lediglich rund 1,5 Meter<br />
betragen – sitzen Sie weiter weg, verschenken Sie<br />
Auflösungspotenzial. Aufgrund der beschriebenen<br />
Problematik ist es nun natürlich fraglich, inwieweit<br />
die 4K-Auflösung im Wohnzimmer überhaupt<br />
sinnvoll ist. Gehen wir hingegen von einer Heimkinoprojektion<br />
mit einer Bildschirmdiagonale von<br />
3 Metern aus, könnten Sie sich der Leinwand auf<br />
2 Meter annähern, ohne dass Sie einen einzelnen<br />
Bildpunkt erkennen könnten. Im Heimkino ist 4K<br />
also bei extrem großen Bildschirmdiagonalen und<br />
geringen Sitzabständen durchaus nützlich. Eine<br />
native Wiedergabe von 4K-Videosignalen ist derzeit<br />
allerdings nicht ohne Weiteres möglich, denn es<br />
fehlt schlicht an standardisierten Richtlinien. So erschwert<br />
etwa die HDMI-Schnittstelle die 4K-Wiedergabe<br />
(siehe Kasten) und darüber hinaus sind nur<br />
eine Handvoll kompatibler Bildschirme, Projektoren<br />
und Abspiellösungen für das Heimkino verfügbar.<br />
4K: Zwei Standards<br />
Im digitalen Kino trifft man Auflösungen mit bis zu<br />
4 096 × 2 160 Pixeln an (Bildseitenverhältnis 1.89 : 1),<br />
während sich die Unterhaltungselektronikindustrie<br />
voraussichtlich auf 3 840 × 2 160 Pixel (Bildseitenverhältnis<br />
1.78 : 1) einigen wird – statt 4K heißt es<br />
hier häufig „Quad Full-HD“. Diese Diskrepanz sorgt<br />
bereits bei der Einführung von 4K für Verwirrung:<br />
Sonys Blu-ray-Player BDP-S790 skaliert Inhalte z. B.<br />
auf 3 840 × 2 160 Bildpunkte, während der 4K-<br />
Projektor des Herstellers namens VPL-VW1000ES<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Panasonic, Toshiba<br />
52 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Toshibas 55ZL2G verfügt über ein 4K-Panel, aber nicht über passende HDMI-Eingänge. Bilder links: Der 4K-<br />
Mediaplayer fristet ein Schattendasein (oben), denn die Videoanschlüsse sind nicht HDMI-konform (unten)<br />
seine Bilder wiederum mit der Kinoauflösung von<br />
4 096 × 2 160 Pixeln ausgibt. Somit schwankt nicht<br />
nur das Bildseitenverhältnis minimal, sondern auch<br />
die Anzahl der Bildpunkte: Die sogenannte Quad-<br />
Full-High-Definition-Auflösung (QFHD) bildet, wie<br />
der Name sagt, die vierfache Full-HD-Auflösung<br />
mit rund 8,3 Millionen Pixeln ab. Der echte 4K-<br />
Standard des Kinos kommt dagegen auf knapp 8,8<br />
Millionen Bildpunkte.<br />
4K im Wohnzimmer und Heimkino<br />
Aufseiten der Inhalte sieht die ultrahochauflösende<br />
4K-Zukunft derzeit noch immer düster aus.<br />
So krankt es an Standards für die Videocodierung<br />
und es existiert kein Medium für die extrem<br />
hochauflösenden Inhalte. <strong>HDTV</strong>-Fans erleben<br />
hier ein Déjà-vu, denn bei der Einführung des<br />
damaligen hochauflösenden Standards mit bis<br />
zu 1 920 × 1 080 Bildpunkten war man mit einem<br />
ähnlichen Sachverhalt konfrontiert. Bei der 4K-<br />
Einführung kommt aber noch eine nicht zu vernachlässigende<br />
Komponente hinzu, denn bei den<br />
in deutschen Wohnzimmern üblichen Betrachtungsabständen<br />
von rund 2,5 Metern würde man<br />
das Mehr an Bildpunkten – wie bereits erwähnt –<br />
schlicht nicht wahrnehmen. Heimkinoenthusiasten<br />
sorgen sich um derlei Belange natürlich nicht und<br />
machen ihren Gerätepark bereits jetzt flott für 4K.<br />
Zum einen können Sie über die spezielle Grafikkarte<br />
Atomix HDMI unkomprimiertes 4K-Material<br />
über ein HDMI-Kabel ausgeben, was natürlich<br />
für den privaten Gebrauch nur einer Notlösung<br />
gleichkommt, denn das System ist vielmehr auf<br />
eine professionelle Arbeitsumgebung ausgelegt.<br />
Aber auch Nvidia und AMD/ATI bieten mit den<br />
VOR ALLEM PANORAMAAUFNAHMEN ZEIGEN DAS POTENZIAL<br />
VON 4K UND DIE DETAILVIELFALT IST SCHLICHT ATEMBERAUBEND<br />
aktuellen Topmodellen eine 4K-Unterstützung via<br />
HDMI oder Displayport-Schnittstelle an. Alternativ<br />
rechnet Sonys aktueller Blu-ray-Player BDP-S790<br />
intern die Blu-ray-Auflösung auf 4K-Niveau und<br />
gibt das Signal per HDMI mit 3 840 × 2 160 Bildpunkten<br />
aus. Dass nicht überall, wo 4K draufsteht,<br />
auch mehr Schärfe drin ist, zeigen günstige<br />
AV-Receiver, die sich bereits im Jahr 2011 mit dem<br />
wohlklingenden Logo schmückten. Häufig findet<br />
hierbei eine einfache Pixelvervierfachung statt,<br />
d. h., statt feinerer Konturen erblicken Sie nur<br />
gröbere Pixel. Ebenfalls problematisch: 4K-Signale<br />
werden häufig nicht am HDMI-Eingang angenommen,<br />
sodass eine native Weiterleitung an ein<br />
4K-Gerät nicht möglich ist. Bevor Sie zwischen<br />
4K-Quelle und 4K-Fernseher oder -Projektor<br />
einen AV-Receiver zwischenschalten, sollten Sie<br />
vorab klären, ob die HDMI-Eingänge auch die<br />
ultrahohe Auflösung verarbeiten. Allein Sony<br />
macht es derzeit mit dem „echten“ 4K-Heimkinoprojektor<br />
VPL-VW1000ES allen recht, denn der<br />
interne Videoprozessor wandelt Full-HD-Bilder<br />
in beeindruckende 4K-Qualität und Bildchips<br />
sowie die Optik sind für die ultrahohe Auflösung<br />
maßgeschneidert. Zudem ist Sonys Projektor in<br />
der Lage, 4K-Signale via HDMI anzunehmen.<br />
Demnach kommen Sie um das Gerät aktuell nicht<br />
herum, wenn Sie in Ihren eigenen vier Wänden<br />
echte 4K-Videoqualität genießen wollen. Auch<br />
die Kameraprofis des Herstellers Red wollen bei<br />
der 4K-Darstellung im Heimkino mitmischen und<br />
kündigten jüngst einen Player an, der 4K mit bis<br />
zu 120 Bildern pro Sekunde wiedergeben kann.<br />
Der Anschluss an passende Geräte findet über vier<br />
HDMI-Kabel statt. Zudem wurde ein 4K-3D-Projektor<br />
auf Laser-Basis für das Heimkino in Aussicht<br />
gestellt, der im Paket mit dem Mediaplayer für<br />
Der optimale Sitzabstand für vollen Detailreichtum<br />
Auflösung/<br />
Bilddiagonale<br />
SD<br />
(720 × 576 P ixel)<br />
Full-HD<br />
(1 920 × 1 080 P ixel)<br />
4K (Quad Full-HD)<br />
(3 840 × 2 160 P ixel)<br />
32 Zoll 2,5 m 1,2 m 0,6 m<br />
46 Zoll 3,5 m 1,7 m 0,9 m<br />
55 Zoll 4,0 m 2,0 m 1,0 m<br />
65 Zoll 4,9 m 2,4 m 1,2 m<br />
80 Zoll 6,0 m 3,0 m 1,5 m<br />
150 Zoll 11 m 5,6 m 2,8 m<br />
Panasonics Profiplasma TH-152UX1W protzt mit Größe und 4K<br />
Wissen 53
1 920 Pixel<br />
3 840 Pixel<br />
1 080 Pixel<br />
2 160 Pixel<br />
Bislang ist Full-HD das Maß der Dinge. Bei genauerer Betrachtung fallen aber<br />
selbst bei zwei Millionen Bildpunkten unsaubere Kanten auf<br />
Die vierfache Full-HD-Auflösung (4K) der ersten Fernseher zeigt eine wesentlich<br />
feinere Abstufung, selbst wenn Sie nur Full-HD-Quellen zuspielen<br />
unter 10 000 US-Dollar (rund 8 000 Euro) Ende<br />
des Jahres zu haben sein soll. Bei den Flachbildfernsehern<br />
fällt die Wahl derzeit einzig und allein<br />
auf Panasonic Professional, denn diese bieten mit<br />
dem TH-152UX1W einen Plasmafernseher mit der<br />
unglaublichen Bildschirmdiagonale von 152 Zoll<br />
(3,9 Meter) an. Die hochauflösenden Bilder stellt<br />
der Bolide mit 4 096 × 2 160 Bildpunkten dar und<br />
selbst aus geringen Betrachtungsabständen sind<br />
feinste Details erkennbar, ohne dass Sie einzelne<br />
Bildpunkte voneinander unterscheiden können.<br />
Toshibas aktuelles Topmodell 55ZL2G verfügt<br />
bekanntlich auch über ein 4K- bzw. Quad-Full-<br />
HD-Panel, stellt auf diesem aber nur Fotos nativ<br />
dar; eine Zuspielung von 4K-Material über den<br />
HDMI-Eingang ist ausgeschlossen. Für Präsentationszwecke<br />
hat der Hersteller den sogenannten<br />
HD-Player X3-B4K im Programm, über den Sie<br />
mittels eines proprietären Anschlusses originales<br />
4K-Material zuspielen können. Laut Hersteller ist<br />
Youtube mit 4K-Videos<br />
Seit Neuestem können Sie über das<br />
Videoportal Youtube Clips in 4K-Auflösung<br />
abrufen. Die Anforderungen an die<br />
Hardware-Leistung des Computers fallen<br />
aber sehr hoch aus. Ein aktueller iMac mit<br />
einem Doppelkernprozessor beispielsweise<br />
kommt hier schon ins Schwitzen und ein<br />
flüssiges Abspielen ist nicht möglich. Wer<br />
über genügend Rechenkraft verfügt, kann<br />
so dem Inhaltemangel ein Schnippchen<br />
schlagen; vor allem die extrem hochauflösenden<br />
Filmtrailer sind eine wahre<br />
Augenweide. Makellos fällt das Gebotene<br />
dann aber doch nicht aus, denn die Videos<br />
sind natürlich komprimiert.<br />
der Verkauf dieses Players im Massenmarkt aber<br />
nicht angedacht. Zu guter Letzt bietet JVCs aktuelle<br />
DLA-Serie ab den Modellen der 70er-Klasse<br />
ebenfalls eine höhere Auflösung, doch mit echtem<br />
4K kann das Ergebnis nicht mithalten. Die Ingenieure<br />
setzen auf herkömmliche Full-HD-Panels<br />
mit zwei Millionen Bildpunkten, die über die sogenannte<br />
E-Shift-Technologie minimal zueinander<br />
verschoben werden, was die Bildpunkte scheinbar<br />
verkleinert. Theoretisch steigt so die Pixeldichte, in<br />
der Praxis fällt die Bildverarbeitung aber kaum ins<br />
Gewicht und ein echter Auflösungsvorteil ist nicht<br />
zu erkennen.<br />
4K im Kino erleben<br />
In der letzten Ausgabe haben wir Ihnen die<br />
neuen UCI-iSens-Kinos mit 4K-DLP-Projektoren<br />
von NEC umfassend vorgestellt, aktuell sind Säle<br />
mit entsprechender Technik in Düsseldorf und<br />
Hamburg verfügbar, ab dem 26. Juli ebenfalls in<br />
Bochum. Eine deutlich größere Verbreitung findet<br />
Sonys Projektor SRX-R320, der auf die hauseigene<br />
SXRD-Technik bei der Bilderzeugung setzt. Letztlich<br />
gelangen auch hier 4 096 × 2 160 Bildpunkte<br />
auf die Leinwand und eine maximal 4,2 Kilowatt<br />
starke Lampe sorgt für die Darstellung – Diagonalen<br />
von bis zu 22 Metern sollen möglich sein.<br />
Derzeit wird Sonys 4K-Projektion vor allem in den<br />
Kinos der Cinemaxx-Gruppe eingesetzt. Um in<br />
den vollen Genuss der 4K-Qualität zu kommen,<br />
werden wir in Zukunft vermehrt eine stadionartige<br />
Anordnung (siehe Bild) der Sitze vorfinden,<br />
denn durch den steileren Winkel wird der Betrachtungsabstand<br />
zur Leinwand eines jeden Zuschauers<br />
verkleinert und die Detailfülle offenbart sich<br />
einem größeren Teil des Publikums.<br />
Eine Frage der Inhalte<br />
Auf der Blu-ray Disc liegen Filme mit zwei Millionen<br />
Bildpunkten, in Full-HD mit 1 920 × 1 080<br />
Bildpunkten vor. Die Komprimierung findet in<br />
diesem Fall mit dem äußerst effizienten H.264-<br />
Codec statt. Für die Speicherung von 4K-Material<br />
existiert zum jetzigen Zeitpunkt noch kein einheitlicher<br />
Standard, wenngleich JVC mit dem GY-<br />
HMQ10 bereits den ersten 4K-fähigen Camcorder<br />
für etwas über 5 000 Euro in den Handel gebracht<br />
hat. Die Speicherung wird hier ebenfalls über<br />
den H.264-Codec realisiert und der Datenstrom<br />
findet mit 144 Megabit pro Sekunde (MBit/s)<br />
auf vier SD-Speicherkarten Platz. Zum Vergleich:<br />
Auf einer Blu-ray Disc liegen Filme in der Regel<br />
mit rund 30 bis 40 MBit/s vor. Die Blu-ray wird in<br />
der jetzigen Form aller Wahrscheinlichkeit nach<br />
zu keinem Zeitpunkt als Medium für 4K-Inhalte<br />
dienen, denn die hochauflösenden Bilder würden<br />
schlicht den Speicherbedarf der Disc sprengen.<br />
Derzeit wird in den Labors der MPEG4 Encoding<br />
Solutions Group am Nachfolgecodec von MPEG-4<br />
AVC gewerkelt. Das High Efficiency Video Coding<br />
(HEVC) erlaubt eine Halbierung der Datenrate bei<br />
gleichbleibender Bildqualität. Möglich macht dies<br />
ein weiter ausgebautes und extrem aufwendiges<br />
Verfahren, das die Bilder in Abschnitte unterteilt<br />
und Bewegungsvektoren der Bildpunkte beurteilt.<br />
In einer ersten Full-HD-Testvorführung konnten<br />
wir uns von der Güte des Verfahrens überzeugen<br />
und die erzielte Bildqualität ist in Anbetracht der<br />
DIE SCHÄRFEWAHRNEHMUNG WIRD<br />
VON DER BILDGRÖSSE UND DEM<br />
SITZABSTAND BESTIMMT<br />
marginalen Datenrate von lediglich rund 4 MBit/s<br />
schlichtweg als phänomenal zu bezeichnen.<br />
Parallel dazu lief ein digitales Fernsehsignal<br />
mit 8 MBit/s. Wie David A. Hopkins, Director<br />
of Product Marketing MPEG4 Ecoding Solutions<br />
Group, gegenüber HD+TV mitteilte, soll<br />
der HEVC-Standard Anfang 2013 abgesegnet<br />
werden. Mit einer flächendeckenden Einführung,<br />
etwa für das digitale Satellitenfernsehen, ist aber<br />
frühestens ab 2014 oder später zu rechnen, so<br />
Hopkins. Derzeit ist die Decodierung in Echtzeit<br />
noch nicht möglich und die zuständigen Chips<br />
müssen erst noch optimiert werden. Vorab<br />
codiertes Material kann indes schon früher auf<br />
der Bildfläche auftauchen, wenngleich an dieser<br />
Stelle natürlich noch nicht das Trägermedium<br />
geklärt ist. Nach Hopkins könnte die Onlinevideothek<br />
Netflix in Nordamerika aber bereits jetzt<br />
auf den Standard umsatteln. Dann hätte IPTV<br />
mit der Verbreitung von 4K-Inhalten verglichen<br />
Bilder: 20th Century Fox, Auerbach Verlag, Columbia, Sony, Warner Home<br />
54 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Leinwanddiagonale: 22 m<br />
Stadionartige Sitzplatzanordnung<br />
Abstand 1 4 m<br />
7<br />
8<br />
9<br />
Abstand 17 m<br />
2<br />
1<br />
2<br />
1<br />
3<br />
4<br />
3<br />
5<br />
4<br />
Sitzplatzanordnung herkömmliches Kino<br />
9<br />
8<br />
7<br />
5<br />
Um 4K genießen zu können, sollten Kinos mit einer steileren Sitzreihenanordnung aufwarten. Bilder links: Im<br />
Lichtspielhaus kommt häufig Sonys SRX-R320 zum Einsatz (oben), zu Hause eignet sich der VPL-VW1000ES (unten)<br />
zu herkömmlichen Verbreitungswegen, wie etwa<br />
per Satellit oder Kabel, die Nase klar vorn.<br />
Neue hochauflösende Zukunft?<br />
Der Nutzen von 4K ist von zwei Faktoren abhängig:<br />
Bildgröße und Sitzabstand. In den meisten<br />
Wohnzimmern oder Heimkinos werden Sie kaum<br />
von dem Auflösungsgewinn profitieren, denn in<br />
WER 4K EINMAL IN OPTIMALER DARSTELLUNGSQUALITÄT ERLEBEN DURFTE,<br />
DEM WIRD ES SCHWERFALLEN, WIEDER ZU FULL-HD ZURÜCKZUKEHREN<br />
der Regel sitzen Sie so weit vom Flachbildfernseher<br />
oder von der Leinwand entfernt, dass Sie die höhere<br />
Auflösung schlicht nicht wahrnehmen können. Der<br />
Quantensprung, wie er von SD zu HD vollzogen<br />
wurde, findet demnach nur bedingt statt. Zudem ist<br />
bei der Standardisierung noch einiges ungeklärt und<br />
bis 4K-Inhalte im eigenen Heimkino auftauchen,<br />
werden noch einige Jahre ins Land ziehen. In Kinos<br />
ist die erhöhte Bildpunkteanzahl schon sinnvoller,<br />
denn bei den riesigen Bildschirmdiagonalen von<br />
mehr als 22 Metern und den neuen Sitzplatzanordnungen<br />
nach Stadionvorbild profitieren selbst<br />
weiter hinten sitzende Zuschauer von der erhöhten<br />
Auflösung – endlich mal wieder ein Grund, ins<br />
Kino zu gehen. Im Wohnzimmer zieht vor allem<br />
die 3D-Darstellung einen Nutzen aus 4K, denn in<br />
Kombination mit dem Polfilterverfahren kann der<br />
technisch bedingte Auflösungsverlust kompensiert<br />
werden und die plastische 3D-Darstellung folglich in<br />
verbesserter Full-HD-Qualität stattfinden – bislang<br />
bietet einzig das Shutter-Verfahren eine perfekte<br />
Detailtreue. Missbraucht man einen XXL-Fernseher<br />
mit 4K-Auflösung als Monitor, kommt man aber<br />
selbst bei einer 2D-Zuspielung aus dem Schwärmen<br />
nicht heraus: Die Darstellung von Feinheiten ist<br />
schlichtweg atemberaubend und Nahaufnahmen<br />
von Gesichtern offenbaren jede Pore. Richtig auftrumpfen<br />
können die über acht Millionen Bildpunkte<br />
bei Panoramaaufnahmen, etwa von einer Großstadt,<br />
oder bei opulenten Naturbildern. Aufgrund<br />
der immensen Detailvielfalt entdeckt man unzählige<br />
Kleinigkeiten und kann sich am Gebotenen gar nicht<br />
sattsehen (eine ruhige Kameraführung vorausgesetzt).<br />
Wer das einmal erleben durfte, dem wird es<br />
schwerfallen, wieder zu Full-HD zurückzukehren.<br />
DENNIS SCHIRRMACHER, CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.sony.de/biz/product/sxrd-4k-large-venue<br />
Diese 4K-Filme erwarten Sie im Kino<br />
Men In Black 3<br />
bereits im Kino<br />
The Dark Knight Rises Prometheus Premium Rush Der Hobbit<br />
26. Juli 2012 9. August 2012 18. Oktober 2012 13. Dezember 2012<br />
Selbst in den Kinos ist 4K noch nicht flächendeckend angekommen. Am besten fragen Sie im Lichtspielhaus Ihrer Wahl nach, ob Sie eine entsprechend hochauflösende Projektion<br />
erwarten können. Sonys 4K-Projektoren sind v. a. in Kinos der Cinemaxx-Gruppe vertreten, NECs 4K-DLP-Beamer stehen in iSens-Sälen von UCI bereit<br />
Wissen 55
60 | Die Zukunft hat begonnen<br />
Ein 4K-Panel mit vierfacher Full-HD-Auflösung und 3D ohne Brille: „Klotzen statt kleckern“<br />
scheint das Motto von Toshibas neuem High-End-TV 55ZL2G zu sein. Im Testlabor musste das<br />
Produkt beweisen, ob die eingesetzten Technologien wirklich ausgereift sind<br />
Christian Trozinski,<br />
Chefredakteur<br />
Produkt Bewertung Seite<br />
Bang & Olufsen<br />
Beoplay V1<br />
Loewe Connect ID<br />
46 DR+<br />
Panasonic<br />
TX-L55WT50E<br />
Panasonic<br />
TX-P50VT50E<br />
Samsung<br />
UE55ES7090<br />
Gut<br />
81 % ( 2,0)<br />
Gut<br />
84 % (1,8)<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
Sehr gut<br />
87 % (1,7)<br />
Gut<br />
84 % (1,8)<br />
57<br />
76<br />
67<br />
64<br />
70<br />
64 | Der P reishammer<br />
Panasonics neuer Spitzenplasma trumpft auf:<br />
mit tollem riesigen Bild und kleinem Preis<br />
Aus dem Testlabor<br />
Sieben Fernseher mit Riesenbild im<br />
Test: So prangt es auf unserem aktuellen<br />
Titelbild. Eigentlich sollten Sie<br />
auf den folgenden Seiten ebenjenes<br />
Kriterium in wirklich jedem Test erspähen,<br />
doch statt des geplanten Berichts<br />
zum Beovision 12 von Bang & Olufsen<br />
lesen Sie auf den kommenden Seiten<br />
den Test zum Beoplay V1 – statt 65<br />
Zoll Bilddiagonale waren es am Ende<br />
nur 32. Aufgrund eines technischen<br />
Problems konnten wir den geplanten<br />
Test zum XXL-Plasma nicht ordnungsgemäß<br />
durchführen und haben deshalb<br />
dem aktuellen Beoplay-Fernseher<br />
den Vorrang gegeben – für unser Cover<br />
kam diese Entscheidung jedoch zu<br />
spät. Glück im Unglück: Mit unserer<br />
Auswahl an hochwertigen Fernsehern<br />
dürften wirklich alle zufriedengestellt<br />
sein, denn eine derart große Fülle an<br />
extravaganten TV-Lösungen für das<br />
Wohnzimmer gab es selten in unserer<br />
nunmehr fast siebenjährigen Testgeschichte.<br />
Sollte Ihnen die aktuelle<br />
Flachbild-TV-Technik wider Erwarten<br />
nur ein müdes Lächeln abringen, habe<br />
ich ebenfalls einen Tipp für Sie: Blättern<br />
Sie schnell zum High-End-Projektor<br />
von Sony Professional weiter!<br />
Sony<br />
KDL-46HX855<br />
Sony<br />
VPL-VW1000ES<br />
Toshiba<br />
55ZL2G<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
Sehr gut<br />
92 % (1,4)<br />
Gut<br />
80 % ( 2,0)<br />
73<br />
79<br />
60<br />
79 | Der Perfektion nahe<br />
Mit dem 4K-Projektor VPL-VW1000ES definiert<br />
Sony die Heimkinoprojektion neu<br />
Gut zu wissen<br />
Was sich hinter den<br />
Messdiagrammen unserer<br />
Flachbild-TV-Tests<br />
verbirgt und welche<br />
Details Sie bei einer<br />
individuellen Bewertung<br />
in der Praxis beachten<br />
sollten, erfahren Sie ab<br />
Seite 90.<br />
Bilder: Panasonic, Sony, Toshiba<br />
56 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Eleganter Aufhänger<br />
Bilder: Bang & Olufsen<br />
Bang & Olufsen Beoplay V1-32<br />
GUT<br />
81 % (2,0)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
Beoplay V1-32<br />
Hersteller<br />
Bang & Olufsen<br />
Preis<br />
2499 Euro<br />
Garantielaufzeit 3 Jahre<br />
Bilddiagonale 32 Zoll (81 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 76,6 × 56,8 × 5,5 cm<br />
Gewicht<br />
18 kg<br />
Farben<br />
Schwarz, Weiß<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (100 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 150–300 ms (hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
nein<br />
Festplattenaufz. nein<br />
Multimediaformate MPEG-1 bis -4, MKV, MP4,<br />
JPEG, MP3<br />
Internetdienste –<br />
3D-Darstellung nein<br />
Bang & Olufsen stampft eine neue Marke<br />
aus dem Boden und ein erster Vertreter<br />
der Beoplay-Serie muss sich im Testlabor<br />
beweisen. Dabei liegt der Fokus wie<br />
gewohnt auf dem Design und der Wiedergabequalität.<br />
Zudem lässt sich das Gerät<br />
flexibel platzieren und sogar an der Decke<br />
aufhängen. Auch die Individualisierbarkeit<br />
spielt eine große Rolle und die Lautsprecherabdeckung<br />
etwa ist farblich anpassbar.<br />
Der Beoplay V1 ist in den Größen 32 und 40 Zoll<br />
erhältlich und fällt damit deutlich handlicher aus<br />
als der Großteil der XXL-Fernseher des Herstellers.<br />
Dennoch gilt auch für Beoplay das XXL-Service-<br />
Konzept: Der Flachbildfernseher wird ausschließlich<br />
über den Fachhandel vertrieben und bei der<br />
Aufstellung und Einrichtung können Sie sich auf<br />
eine kompetente Hilfe verlassen. Apropos Aufstellung:<br />
Der Beoplay V1 kann entweder an der Decke<br />
hängen oder findet an der Wand im richtigen<br />
Winkel ausgerichtet seinen Platz. Für die Tischund<br />
Bodenaufstellung können Sie jeweils den<br />
passenden Edelstahlstandfuß auswählen. Ein Kabelchaos<br />
müssen Sie bei keiner Art der Platzierung<br />
befürchten, denn die Strippen lassen sich effizient<br />
am Gehäuse entlangführen und eine Kabelabdeckung<br />
versteckt das Ganze. Auch die Frontscheibe<br />
macht Ihnen bei der Platzierung keinen Strich<br />
durch die Rechnung, denn diese ist kontrastoptimiert<br />
und Spiegelungen halten sich in Grenzen.<br />
Dem nicht genug, wartet der Fernseher mit einer<br />
einmalig robusten Metallverkleidung auf –<br />
dagegen wirkt die versammelte Konkurrenz<br />
wie Plastikspielzeug.<br />
Unverfälschte Voreinstellungen<br />
Bisher blieben die tiefergehenden Menüstrukturen<br />
den Augen des geneigten Zuschauers verborgen<br />
und einzig der Fachhändler konnte diese mittels<br />
spezieller Befehle über die Fernbedienung abrufen.<br />
Beim Beoplay V1 haben Sie nun die Möglichkeit,<br />
das Bild von Werk aus wesentlich umfangreicher<br />
anzupassen. Vorbildlich: Die Einstellungen können<br />
für jede Quelle einzeln vorgenommen werden. Erfreulicherweise<br />
reichte es im Test aus, das Bildprofil<br />
„Kino“ auszuwählen und postwendend strahlte<br />
uns ein unverfälschtes und dem <strong>HDTV</strong>-Standard<br />
entsprechendes Ergebnis entgegen – die Mehrzahl<br />
der Bildeinstellungen führt somit nicht zu Qualitätseinbußen<br />
bei der Grundabstimmung. Lediglich<br />
den Farbregler mussten wir etwas drosseln, denn<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 57
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 70 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
befriedigend/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 70 W Max: 80 W 0,3 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
die Darstellung gab sich an dieser Stelle etwas<br />
übersättigt. Die Farbtemperatur zeigt sich nahezu<br />
über alle Helligkeitsbereiche ohne Farbstich,<br />
allein im Schwarzbereich müssen Sie mit dem<br />
für LC-Displays typischen Blauüberschuss leben.<br />
Die Durchzeichnung kann leider nicht angepasst<br />
werden und in dunklen Bildpartien werden Details<br />
minimal unterbelichtet. Bei seitlicher Betrachtung<br />
kann der überzeugende Bildeindruck nicht<br />
aufrechterhalten werden und die Darstellung wirkt<br />
deutlich kühler und aufgehellt. Immerhin erstrahlen<br />
die Farben auch auf nicht optimalen Sitzplätzen<br />
angenehm gesättigt. Bei der Kontrastdarstellung<br />
liefert der Beoplay V1 eine solide Leistung ab<br />
und zeigt selbst dunklere Kinofilme ohne störende<br />
Aufhellung. Leider verfügt der Edge-LED-LCD über<br />
kein effektives Echtzeitdimming, sodass Sie die<br />
DANK DES INTERNEN 5.1-<br />
VERSTÄRKERS STEUERN SIE EIN<br />
KOMPLETTES SURROUND-SYSTEM<br />
Raumhelligkeit in den Abendstunden nicht zu sehr<br />
drosseln sollten. Die Energieeffizienz fällt mit dem<br />
aktivierten Lichtsensor passabel aus, dennoch ist<br />
es überraschend, dass sich die Bildhelligkeit trotz<br />
stark abweichender Lichteinflüsse kaum ändert<br />
und sich dementsprechend auch die Energieaufnahme<br />
nahezu konstant bei 70 bis 75 Watt (W)<br />
bewegt. Um den Energieverbrauch einzugrenzen,<br />
finden sich nur an der Bildoberseite LEDs, die seitlich<br />
nach unten abstrahlen. Aufgrund der geringen<br />
Bilddiagonale fällt die Ausleuchtungsgenauigkeit<br />
überzeugend aus, störende Helligkeitsflecken<br />
treten nicht auf. Dennoch zeigen dunkle Bilder im<br />
oberen Bereich eine etwas stärkere Aufhellung<br />
und vollflächig brillantes Material verliert in den<br />
Randbereichen an Strahlkraft.<br />
Scharf aufgespielt<br />
Im Menü finden Sie einen Punkt, unter dem Sie<br />
den Betrachtungsabstand zum Gerät einstellen<br />
können – Betrachtungsabstand? Sie haben richtig<br />
gehört, denn der Fernseher nutzt eine clevere<br />
Art, die Bildschärfe anzupassen: Geben Sie z. B.<br />
„4 Meter“ ein, zeigt sich bei Betrachtung aus der<br />
Nähe zwar eine Überschärfung, doch aus der<br />
empfohlenen Distanz wirkt das Bild detailreich,<br />
ohne unnatürlich zu sein. Bang & Olufsen verbaut<br />
nach eigenen Angaben ein 100-Hertz-Panel, die<br />
Darstellung von schnellen Bewegungen kann sich<br />
aber mit 200-Hertz-Lösungen messen. Für Kinofans<br />
perfekt: Auch ohne störende Glättung von<br />
Filmbildern weisen schnelle Inhalte nur geringe<br />
Nachzieheffekte auf. Bei der Aufbereitung von<br />
SD-Material spielt der Beoplay V1 einen weiteren<br />
Trumpf aus und überzeugt mit einer tollen<br />
Wandlung auf die Full-HD-Auflösung. Auch die<br />
Konvertierung ins Vollbildformat hinterlässt einen<br />
durchweg sehr guten Eindruck und es kommt<br />
weder bei Filmen noch bei Videomaterial zu Kantenflimmern.<br />
Einen Bildbeschnitt müssen Sie übrigens<br />
zu keiner Zeit hinnehmen und 4 : 3-Inhalte<br />
wandelt der Fernseher auf Wunsch ins Vollformat.<br />
Einzig bei nahtlosen Farb- und Helligkeitsverläufen<br />
dürfte der Beoplay V1 etwas feinere Übergänge<br />
generieren. Dank der zwei 2,5-Zoll-Lautsprecher<br />
lässt der Edge-LED-LCD den Großteil der flachen<br />
Konkurrenz hinter sich und spielt kräftig auf. In<br />
der 40-Zoll-Variante wertet eine 4-Zoll-Basseinheit<br />
das Klangbild weiter auf. Natürlich verfügt auch<br />
der Beoplay V1 über genügend Anschlüsse, um<br />
ein 5.1-Set zu betreiben. Aufgrund der Anschlussart<br />
müssen Sie allerdings zu Lautsprechern aus<br />
gleichem Hause greifen. Das Menü scheint vor Audiooptionen<br />
fast zu platzen und Sie können umfangreich<br />
Einfluss auf das virtuelle Klangbild oder<br />
die Dynamik nehmen. Zu guter Letzt ist auch das<br />
Anspielverhalten individuell anpassbar: So können<br />
z. B. ein vorderer und ein hinterer Lautsprecher als<br />
Stereoset zum Musikhören dienen.<br />
Fernsehen und Streaming<br />
Für den Fernsehempfang stehen Ihnen interne<br />
Tuner für DVB-T, DVB-C und DVB-S2 zur Verfügung,<br />
Aufnahmen über einen USB-Datenträger<br />
sind jedoch nicht vorgesehen. Nach dem Sendersuchlauf<br />
macht sich zunächst Ernüchterung breit,<br />
denn die Kanalsortierung mutet etwas unaufge-<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
16/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
17/20<br />
Wiedergabequalität<br />
48/60<br />
Wertung 81 von 100<br />
Edel wie gewohnt: Das pulverbeschichtete Stahlgehäuse macht optisch und haptisch einiges her. Dank vielseitiger<br />
Aufstellungsmöglichkeiten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Bang & Olufsen<br />
58 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Der EPG legt sich transparent über das Bild. Bilder links: Die Lautsprecherblende können Sie gegen eine andersfarbige<br />
austauschen (oben). Der Mediaplayer Apple TV findet in einer Mulde auf der Rückseite Platz (unten)<br />
räumt an. Die elektronische Programmzeitschrift<br />
(EPG) macht einiges her, denn die Darstellung legt<br />
sich transparent über den laufenden Bildinhalt<br />
und auch der Ton ist weiterhin vernehmbar. Auf<br />
die multimedialen Inhalte via HbbTV müssen Sie<br />
jedoch verzichten. Im Netzwerk gibt sich der<br />
Beoplay V1 flexibel und nimmt entweder per Kabel<br />
oder über den mitgelieferten WLAN-Adapter<br />
Kontakt auf. Beim Streamen von Medien, die<br />
auf Ihrem Computer oder der Netzwerkfestplatte<br />
liegen, haben wir keinerlei Einschränkungen<br />
aufgedeckt; im Test konnten wir sogar HD-Filme<br />
fehlerfrei und flüssig direkt auf den Fernseher<br />
streamen. Die gängigen Audio- und Bildformate<br />
lassen sich ebenfalls direkt abrufen.<br />
Apples Liebling<br />
Auf der Anschlussseite präsentiert sich der Beoplay<br />
V1 etwas eingeschränkt und analoge Videokabel<br />
finden ausschließlich über einen Adapter Anschluss.<br />
Den Audio Return Channel der HDMI-1.4-Schnittstelle<br />
suchen Sie vergebens, aufgrund der umfangreichen<br />
Anschlussmöglichkeiten im Audiobereich<br />
ist dies jedoch verschmerzbar. Dafür trumpft der<br />
Edge-LED-LCD mit fünf HDMI-Buchsen auf. Bei der<br />
Anschlussinstallation werden Sie an die Hand genommen:<br />
Wenn Sie ein neues Gerät per HDMI anschließen,<br />
öffnet sich umgehend ein Dialogfenster,<br />
in dem Sie den Typ des Gerätes auswählen können.<br />
Wenn Sie Besitzer eines Apple TV sind, findet das<br />
Gerät in der vorgesehenen Mulde auf der Rückseite<br />
des Beoplay V1 Platz und im Einrichtungsmenü wird<br />
DER BEOPLAY V1 LÄSST SICH UMFANGREICH KALIBRIEREN UND GLÄNZT<br />
MIT NAHEZU UNVERÄLSCHTEN KINOBILDERN<br />
umgehend der benötige Fernbedienungscode aus<br />
dem Internet heruntergeladen. Nach der erfolgreichen<br />
Einrichtung können Sie den Medienabspieler<br />
dann mit der Bang-&-Olufsen-Fernbedienung<br />
ansteuern. Dabei wird das Menü des Fernsehers<br />
dynamisch erweitert und etwaige Zusatzfunktionen,<br />
die Sie auf dem Signalgeber des TVs nicht finden,<br />
sind direkt aus den Optionen anwählbar. Auf diese<br />
Weise können Sie natürlich auch Blu-ray-Player und<br />
andere Geräte steuern. Externe Zuspieler erweitern<br />
somit die Gesamtausstattung des Fernsehers, der<br />
z. B. keinerlei integrierte Internetfunktionen bietet.<br />
Neue Zielgruppe<br />
Bang & Olufsen will mit dem Beoplay V1 eine<br />
jüngere Zielgruppe ansprechen und dank des ausgereiften<br />
Gesamtkonzepts samt beeindruckender<br />
Verarbeitung sollte dies gelingen. Einzig Videospieler<br />
kommen kaum auf ihre Kosten, denn die<br />
Eingabeverzögerung fällt selbst im Spielemodus zu<br />
hoch aus. Bei der Ausstattung müssen Sie zwar auf<br />
umfangreiche Internetfunktionen, Aufnahmemöglichkeiten<br />
und 3D-Unterstützung verzichten, doch<br />
wer sich auf das Wesentliche besinnt und vorrangig<br />
eine tolle Bild- und Tonqualität verlangt, wird mit<br />
dem Beoplay V1 glücklich werden und darf zu unserer<br />
Wertung ein paar Punkte hinzuaddieren.<br />
DENNIS SCHIRRMACHER, CHRISTIAN TROZINSKI<br />
www.bang-olufsen.de<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Schon in der Voreinstellung nahezu perfekte Abbildung.<br />
Bei seitlicher Betrachtung stabil<br />
Im Filmmodus annähernd unverfälschte Darstellung.<br />
Bei Blickwinkelabweichungen zu kühl<br />
Dunkle Töne leicht unterbelichtet. Von seitlichen<br />
Sitzplätzen deutlich aufgehellt<br />
Kaufberatung 59
Echte Weltpremiere<br />
Toshiba 55ZL2G<br />
GUT<br />
80 % (2,0)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
55ZL2G<br />
Hersteller<br />
Toshiba<br />
Preis<br />
7999 Euro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 125,3 × 83,2 × 4 cm<br />
Gewicht<br />
30,5 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />
Auflösung<br />
3840 × 2160 P ixel<br />
Eingabeverzögerung 50–140 ms (mittel bis hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
nein<br />
Festplattenaufz. ja, extern<br />
Multimediaformate AVCHD, MPEG-1 bis -4,<br />
MKV, MP4, JPEG, MP3,<br />
AAC, LPCM<br />
Internetdienste Youtube, Daily Motion,<br />
Viewster u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Autostereoskopie (720 p)<br />
Toshibas 55ZL2G vervierfacht die Full-HD-<br />
Auflösung und kommt mit einer ultrahohen<br />
Pixeldichte in Ihr Wohnzimmer.<br />
Im Gegensatz zu den „Men In Black“ dürfen<br />
Sie sogar auf eine Brille verzichten, falls 3D-<br />
Inhalte abgespielt werden.<br />
Kaum ist Toshibas neues Topmodell aus dem<br />
Karton geschält, fällt die stark spiegelnde Front<br />
auf. Diesen Umstand sollten Sie bei der Aufstellung<br />
nicht außer Acht lassen, denn wenn Sie mit dem<br />
Rücken zum Fenster sitzen, leidet das TV-Erlebnis<br />
doch merklich. Der Kontrastfilter leistet hingegen<br />
gute Dienste, wenngleich viele Konkurrenzmodelle<br />
bei direktem Lichteinfall einen besseren Schwarzwert<br />
garantieren. Auf Wunsch können Sie den<br />
Edge-LED-LCD auch an der Wand montieren, denn<br />
alle Anschlussbuchsen gehen seitlich und nach unten<br />
ab, sodass die Stecker eine Aufhängung nicht<br />
behindern. Das Gewicht von über 30 Kilogramm<br />
sollten Sie allerdings nicht vergessen. Aufgrund der<br />
hohen Rechenleistung des Mehrkernprozessorsystems<br />
erwärmt sich der Fernseher vor allem an der<br />
Oberseite spürbar, der Betrieb wird aber zu keinem<br />
Zeitpunkt negativ beeinflusst. Die warme Luft wird<br />
dabei von mehreren Lüftern aus dem Gehäuse geleitet.<br />
Erfreulich: Im Betrieb sind diese kaum hörbar<br />
und stören selbst in leisen Filmpassagen nicht.<br />
Schärfewunder dank 4K<br />
Bei der Bildschärfe will der Hersteller Akzente<br />
setzen, denn zum einen steigert Resolution+ die<br />
statische Bildschärfe, zum anderen verfügt der<br />
55ZL2G darüber hinaus über ein 4K-Panel und stellt<br />
Bilder mit maximal 3 840 × 2 160 Pixeln dar. Das<br />
sind viermal mehr Bildpunkte als bei einem Full-<br />
HD-Fernseher. Leider gibt es im Heimkino zurzeit<br />
noch kein Medium, das Filme in einer derartigen<br />
Auflösung wiedergeben kann, und auch zum 4K-<br />
HDMI-Standard ist der Fernseher nicht kompatibel.<br />
Fotos können Sie hingegen in 4K-Auflösung zuspielen,<br />
was ungemein beeindruckend aussieht. Selbst<br />
wenn Sie mit der Nasenspitze förmlich an der<br />
Frontscheibe kleben, werden Sie keine einzelnen<br />
Bildpunkte mehr erkennen können. Die gigantische<br />
Pixelanzahl hat aber auch ihre Nachteile – der<br />
Bildschirm ist von unzähligen Leiterbahnen für die<br />
Ansteuerung durchzogen. Demnach müssen die<br />
LEDs heller leuchten, was im gleichen Atemzug eine<br />
höhere Leistungsaufnahme einfordert, weshalb sich<br />
der 55ZL2G deutlich über anderen Edge-LED-LCDs<br />
einordnet. Bei der Bewegtbildschärfe muss das<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Toshiba<br />
60 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
neue Topmodell etwas Federn lassen und vor allem<br />
schnelle, diagonale Bewegungen werden nicht<br />
ohne Unschärfen dargestellt, denn die Zwischenbildinterpolation<br />
arbeitet instabil. Der Farbraum<br />
wird nicht ganz der <strong>HDTV</strong>-Norm entsprechend<br />
abgebildet und das Farbmanagement schafft hier<br />
leider keine Abhilfe. Die Farbtemperatur überzeugt<br />
indes schon in den Voreinstellungen und lässt sich<br />
umfangreich kalibrieren. Der technisch bedingte<br />
Blaustich in dunklen Bildanteilen wird übrigens<br />
geschickt vom Dimming kaschiert, denn der Fernseher<br />
passt die Helligkeit der LED-Leisten in Echtzeit<br />
dem Bildinhalt an. Nach erfolgter Optimierung<br />
konnte auch die Durchzeichnung überzeugen und<br />
so können Sie stets mit einer knackigen Darstellung<br />
ohne Detailverlust rechnen. Die Aufarbeitung von<br />
SD-Material gelingt nur in einigen Teilbereichen<br />
ansprechend, die Wandlung auf die vierfache<br />
VOR ALLEM DIGITALFOTOS SEHEN<br />
DANK DES 4K-PANELS<br />
UNGLAUBLICH DETAILREICH AUS<br />
Full-HD-Auflösung besipielsweise geht fehlerfrei<br />
vonstatten. Bei der Vollbildkonvertierung kann der<br />
55ZL2G aber weder bei Film- noch bei Videomaterial<br />
vollends punkten und es kommt immer wieder<br />
zu Kantenflimmern. Auch die Rauschunterdrückung<br />
könnte effektiver arbeiten. Interessant ist<br />
der Menüpunkt „Schrägstrich-Glätter“, der vor<br />
allem die Darstellung von Schrift wesentlich homogener<br />
erscheinen lässt, ohne dabei die Schärfe<br />
zu minimieren.<br />
<strong>HDTV</strong> steht hinten an<br />
Fernsehsignale nimmt der 55ZL2G dank interner<br />
Empfangseinheiten via DVB-T, DVB-C und DVB-S2<br />
entgegen. Auf einen Doppeltuner müssen Sie<br />
jedoch verzichten und auch eine Bild-in-Bild-<br />
Funktion haben wir vermisst. Beim Sat-Empfang<br />
können Sie dank DiSEqC 1.0 bis zu vier Satelliten<br />
anpeilen und genießen so die volle Programmvielfalt.<br />
Nach dem vergleichsweise flinken automatischen<br />
Senderdurchlauf macht sich jedoch schnell<br />
Ernüchterung breit, denn ARD HD ist noch mit<br />
einer alten Frequenz in der Sendertabelle verankert<br />
und Sie müssen den Sender manuell nochmals<br />
hinzufügen. Zudem befinden sich die privaten HD-<br />
Sender auf den hinteren Programmplätzen und die<br />
SD-Varianten werden an den Anfang gestellt. Um<br />
eine Neusortierung kommen Sie demnach nicht<br />
herum. Die Entschlüsselung über den CI-Plus-<br />
Schacht funktionierte im Test problemlos. Störend:<br />
Das Umschalten ging im Test nur behäbig vonstatten<br />
und der Wechsel von einem SD-Sender zu<br />
einem anderen dauerte mitunter fast 4 Sekunden.<br />
Die elektronische Programmzeitschrift (EPG) präsentiert<br />
sich optisch einfach, wirkt bisweilen aber<br />
etwas unübersichtlich. Beim Aufrufen wird zudem<br />
das Bild des aktuellen Programms ausgeblendet,<br />
der Ton läuft aber weiter. Aufzeichnungen tätigen<br />
Sie mittels einer angeschlossenen USB-Festplatte.<br />
Die Aufnahmen sind allerdings fest an Ihr Modell<br />
des 55ZL2G gebunden und können auch nicht<br />
auf dem Computer wiedergegeben werden. Die<br />
Timer-Programmierung findet entweder aus dem<br />
EPG statt oder startet auf Knopfdruck. Natürlich<br />
können Sie auch laufende Sendungen pausieren<br />
(Time-Shift). Der Abruf von multimedialen Inhalten<br />
des HbbTV-Standards geht flüssig und weitgehend<br />
fehlerfrei von der Hand. Auf dem Sender<br />
Sat 1 wurde jedoch immer das aktuelle Programm<br />
ausgeblendet und nur der Ton lief weiter. 4 : 3-Sendungen<br />
können Sie auf Wunsch auch vollflächig<br />
darstellen und im Zuge der SD-Darstellung findet<br />
kein Bildbeschnitt statt.<br />
Multimedial begabt?<br />
Bei der Wiedergabe von Videoinhalten über einen<br />
USB-Stick gibt sich der 55ZL2G wählerisch und<br />
spielte im Test keine hochauflösenden Filme im<br />
MKV-Container ab. Beim Streaming über das<br />
Netzwerk konnte uns der Edge-LED-LCD ebenfalls<br />
nicht vollends überzeugen, denn HD-Clips wurden<br />
ausschließlich in Standardauflösung wiedergegeben.<br />
Auf die Internetdienste können Sie auch<br />
kabellos zugreifen, denn das WLAN-Moduls ist<br />
bereits im Gerät verbaut. Hier sticht besonders<br />
das Videoportal Youtube positiv hervor, denn<br />
Toshiba erlaubt den Abruf von hochauflösenden<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 4 000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 75 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
gut/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, stark spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 130 W Max: 250 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Trotz seiner wuchtigen 55 Zoll gelingt der Auftritt des Toshiba 55ZL2G dank des schlanken Designs ansprechend.<br />
Darunter leidet aber die Klangqualität und der 55ZL2G spielt nur sehr dünn und verhalten auf<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
17/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
14/20<br />
Wiedergabequalität<br />
49/60<br />
Wertung 80 von 100<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 61
Youtube-Videos können Sie in HD abrufen. Bilder links: Der EPG ist etwas unübersichtlich und die laufende<br />
Sendung wird ausgeblendet (oben). Der Abruf von HbbTV-Inhalten geht flink vonstatten (unten)<br />
Inhalten. Beim Umfang kann der 55ZL2G aber<br />
nicht ganz mithalten, dennoch haben Sie auch<br />
Zugriff auf ausgewählte Nachrichtenangebote und<br />
soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook. Zu<br />
guter Letzt runden Video-on-Demand-Angebote,<br />
etwa von Maxdome, das Gesamtpaket ab. Die<br />
Bedienung innerhalb der Oberfläche könnte jedoch<br />
durchaus flüssiger von der Hand gehen.<br />
Edge-LED-LCD mit Dimming<br />
Der 55ZL2G ist noch dünner als sein Vorgänger,<br />
denn die Ingenieure verbauen die Leuchtdioden<br />
lediglich im Rahmen des Flachbildfernsehers. Der<br />
BEI DER 3D-WIEDERGABE SETZT TOSHIBA AUF EIN BRILLENLOSES<br />
VERFAHREN, DAS IN DER PRAXIS ABER ENTTÄUSCHT<br />
Kontrast fällt dennoch überzeugend aus, denn der<br />
55ZL2G verfügt über einen effizienten und nahezu<br />
ohne Latenz arbeitenden Dimming-Ansatz. Dabei<br />
sind die LEDs in verschiedene Zonen eingeteilt,<br />
die in ihrer Leuchtkraft unabhängig voneinander<br />
angepasst werden können. Natürlich fällt das<br />
Ergebnis etwas grob aus und helle Objekte vor<br />
einem dunklen Grund sind von einer Aura umgeben.<br />
Dennoch kaschiert das Dimming effektiv die<br />
nicht optimale Ausleuchtung und Toshiba lässt in<br />
Sachen Bildkontrast den Großteil der Edge-LED-<br />
LCD-Konkurrenz alt aussehen.<br />
Praxistest: 3D ohne Brille<br />
Um die plastischen Bilder zu erzeugen, setzt Toshiba<br />
auf die sogenannte 9-Pixel-Technik. Dabei werden<br />
3 × 3 Bildpunkte zusammengefasst und das 3D-Bild<br />
aus neun verschiedenen Perspektiven dargestellt.<br />
Eine spezielle Beschichtung sorgt dafür, dass die für<br />
den 3D-Eindruck nötigen Bilder unsere Augen getrennt<br />
erreichen. Im Zuge des Verfahrens verringert<br />
sich aber die Auflösung und es stehen nur noch<br />
1 280 × 720 Bildpunkte zur Verfügung. Eine Gesichtserkennung<br />
soll im Betrieb dafür sorgen, dass<br />
der plastische Eindruck auch bei Kopfbewegungen<br />
erhalten bleibt. Der immense Rechenaufwand wird<br />
derweil von der Multiprozessorplattform Cevo<br />
Engine gestemmt. Soweit die Theorie, denn in der<br />
Praxis ist der Eindruck enttäuschend. In jedem Fall<br />
sollten Sie sich mehr als 2 Meter vor dem Bildschirm<br />
befinden, denn sonst fällt der Auflösungsverlust und<br />
das Raster der Beschichtung unangenehm ins Auge.<br />
Die plastische Darstellung ist nur marginal und kann<br />
keinesfalls mit aktuellen Shutter- oder Polfiltersystemen<br />
mithalten. Zudem sind auch bei einer korrekten<br />
Kopfhaltung in der Regel Doppelkonturen sichtbar<br />
und das Erlebnis strengt die Augen bereits nach<br />
kurzer Zeit übermäßig an. Sehr schade: Die Möglichkeit,<br />
3D in bester Qualität mit Brille zu bewundern,<br />
bietet der Fernseher nicht. Letztlich leistet Toshiba<br />
damit vor allem eines: 3D-Pionierarbeit. Fernab<br />
des nicht überzeugenden 3D-Eindrucks präsentiert<br />
Toshiba aber einen ausgereiften und ansprechenden<br />
Edge-LED-LCD mit ultrahoher Auflösung, der in einigen<br />
Bereichen seine Konkurrenten durchaus in die<br />
Schranken weist.<br />
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3/2012
Göttlicher Beistand<br />
Panasonic TX-P50VT50E<br />
SEHR GUT<br />
87 % (1,7)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
TX-P50VT50E<br />
Hersteller<br />
Panasonic<br />
Preis<br />
2099 Euro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 50 Zoll (127 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 117 × 75,4 × 4 cm<br />
Gewicht<br />
29,5 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Plasma (100 Hz/600 Hz sfd)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 20–40 ms (gering bis mittel)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
ja (eingeschränkt)<br />
Festplattenaufz. ja, extern (SD und USB)<br />
Multimediaformate AVCHD, MKV, WMV, MP4,<br />
MOV, DivX, MPEG-1 bis -4,<br />
MP3, AAC, FLAC u. a.<br />
Internetdienste Youtube, Twitter, Skype,<br />
Facebook, Browser u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Marvels Superheldentruppe aus dem<br />
Film „The Avengers“ hat mit viel Humor<br />
und 3D-Unterstützung bewiesen,<br />
dass Comicverfilmungen voll im Trend liegen.<br />
Was liegt also näher, dem modernen Unterhaltungskino<br />
die passende Plattform im Wohnzimmer<br />
zu bieten.<br />
Anhänger der Plasmatechnik gelten allgemein als<br />
kinoverrückt und dezent größenwahnsinnig – doch<br />
seien wir ehrlich: Wer will den neuesten Blockbuster<br />
auf Blu-ray nicht in 50- oder gar 65-Zoll-Bilddiagonale<br />
genießen? Angesichts der erdrückenden<br />
Übermacht der LED-LCD-Technik in den hiesigen<br />
Fachmärkten mutet die Plasmaspezies dennoch<br />
dezent veraltet an, Vergleiche zum ersten Avenger<br />
namens Captain America sind hier durchaus angebracht.<br />
Wie im aktuellen Kinofilm muss „anders“<br />
aber nicht gleichbedeutend mit „schlechter“ sein<br />
und so vollbringt Panasonic mit dem TX-P50VT50E<br />
das Kunststück, zum Kampfpreis von knapp 2 000<br />
Euro eine heldenhafte Bilddarstellung abzuliefern.<br />
Ist das wirklich ein Plasma?<br />
Vor einigen Jahren waren Plasmafernseher durch ihr<br />
hohes Gewicht, ausladende Bautiefe und enormen<br />
Energieverbrauch leicht zu identifizieren, mittlerweile<br />
hat sich das Blatt aber gewendet. Der TX-P50VT50E<br />
ist flach, vergleichsweise kompakt, besitzt einen<br />
praxistauglichen Kontrastfilter, um auch in helleren<br />
Wohnzimmern einen knackigen Schwarzwert abzuliefern,<br />
und begnügt sich in den Basiseinstellungen<br />
mit einem Verbrauch zwischen 120 und 200 Watt<br />
(W). Was im Bereich der Energie effizienz wie die<br />
Quadratur des Kreises anmutet, relativiert sich allerdings,<br />
wenn man die Bildhelligkeit in Betracht zieht.<br />
Panasonics TX-P50VT50E wird die Diskussion, wie<br />
brillant ein TV-Bild sein sollte, neu entfachen, denn<br />
die Voreinstellungen sind mit wenigen Ausnahmen<br />
als leuchtschwach zu bezeichnen. Zwar wird im<br />
Modus „Normal“ und „THX Bright“ annähernd das<br />
Niveau eines LCDs erreicht, legen Sie jedoch Wert auf<br />
realis tische Farben und eine makellose Durchzeichnung<br />
in hellen wie dunklen Bildbereichen, dann halbiert<br />
sich die Helligkeit und somit auch der Kontrast.<br />
Kontrastprogramm<br />
Während LED-LCDs mit schwankenden Farbtemperaturen,<br />
mäßigen Blickwinkeleigenschaften und<br />
Artefakten infolge des LED-Dimmings zu kämpfen<br />
haben (von einer fleckigen Ausleuchtung ganz zu<br />
schweigen), zelebriert der TX-P50VT50E Kinobilder<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Panasonic, Paramount<br />
64 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
und lässt sich von keiner Bildkomposition aus der<br />
Ruhe bringen: Farbechtheit, Bildschärfe, Kontrast –<br />
alles wirkt so, wie es sein sollte. Mittels der Voreinstellungen<br />
werden Sie das gesamte Potenzial des<br />
Fernsehers aber nicht abrufen, denn weder die Vorgabe<br />
„Kino“ noch „THX“ zeigen eine punkt genaue<br />
Abbildung, letzterer Modus zwingt Ihnen sogar<br />
einen Bildbeschnitt auf. Der TX-P50VT50E gehört in<br />
die Hände von professionellen Anwendern, die im<br />
gleichnamigen professionellen Modus das Maximum<br />
an Bildauthentizität herauskitzeln.<br />
Mit zwei Augen gesehen<br />
Panasonics TX-P50VT50E zeigt eine tadellose<br />
3D-Wiedergabe, dabei imponiert insbesondere die<br />
angenehme Darstellung der unterschiedlichen Ebenen<br />
und die nahezu geisterbildfreie Reproduktion<br />
der vorgetäuschten Räumlichkeit. Bislang einmalig:<br />
DIESE FARBECHTEN UND<br />
BLICKWINKELSTABILEN BILDER<br />
BIETEN LED-LCDS NICHT<br />
Mittels maximaler Zwischenbildberechnung beugt<br />
der Fernseher Perspektivfehlern im Zusammenspiel<br />
mit der Shutter-Technik vor, was insbesondere bei<br />
Sportübertragungen zu einem angenehmeren<br />
Seheindruck führt. Im Paket enthalten sind bereits<br />
zwei Shutter-Brillen, die dank des sehr guten<br />
Tragekomforts und der Bluetooth-Ansteuerung den<br />
Einstieg in die 3D-Welten vereinfachen. Einzig die<br />
Bildhelligkeit erweist sich trotz neuer Brillen als zu<br />
gering – Heimkinobedingungen sind somit Pflicht.<br />
Die 3D-Konvertierung überzeugt im Gegensatz zur<br />
nativen 3D-Darstellung leider nicht, denn einzelne<br />
Bereiche werden räumlich fehlerhaft wiedergegeben,<br />
was dem Geschehen die Natürlichkeit raubt.<br />
Versteckte Stärken<br />
Dass es sich trotz aller Superlative immer noch um einen<br />
Plasmafernseher mit bekannten Schwächen handelt,<br />
erkennt man erst bei geringen Sitzabständen:<br />
Ein leichtes Bildflimmern ist im Vergleich zu einem<br />
LED-LCD erkennbar, an kontraststarken Konturen<br />
können Farbblitzer auftreten und die Zuspielung von<br />
50-Hertz-Material zeigt verstärkte Abstufungen bei<br />
nahtlosen Helligkeits- und Farbverläufen, sobald sich<br />
Objekte im Bild bewegen. Material mit vollflächigen<br />
Weißanteilen zeigt der Panasonic TX-P50VT50E<br />
zudem vergleichsweise flau. Doch sind diese<br />
Kritikpunkte ein Jammern auf hohem Niveau, denn<br />
schalten Sie einen Großteil der Nachbearbeitungen<br />
ab und stellen die Quellen so dar, wie sie auch<br />
produziert wurden, schlägt Panasonics TX-P50VT50E<br />
jeden LED-LCD am Markt. Überraschende Klänge<br />
sind mit Panasonics Plasma-TV ebenfalls vorprogrammiert,<br />
denn ein zusätzlicher Mitteltöner greift den<br />
Hochtonchassis unter die Arme, sodass Sie von einer<br />
allzu blechernen Wiedergabe verschont bleiben. Sind<br />
Sie kein Filmfan, sondern nutzen ausgiebig das Programmangebot<br />
der TV-Sender, müssen Sie mit kleinen<br />
Einschränkungen vorliebnehmen, denn sowohl<br />
der bestmögliche Modus „Professional“ als auch<br />
die unverfälschte Weiterleitung von eingehenden<br />
Signalen sind nicht mittels der integrierten Tuner<br />
kombinierbar. Ebenfalls unglücklich: Senderwechsel<br />
werden innerhalb einer „Umblätteranimation“ zelebriert<br />
– dieser auf Dauer störende grafische Effekt<br />
lässt sich erst in den Tiefen der Systemeinstellungen<br />
deaktivieren. Trotz der guten SD-Bildaufbereitung<br />
mitsamt vermindertem Kantenflimmern bei Videound<br />
Filmquellen sowie einer überzeugenden Schärfe<br />
kann in der Praxis die externe Zuspielung via eines<br />
<strong>HDTV</strong>-Sat-Receivers Vorteile bringen. Dessen ungeachtet<br />
wandelt der Fernseher 4 : 3-HD-Quellen auf<br />
Wunsch ins Vollformat (leichter Bildbeschnitt) oder<br />
stellt SD-Quellen ohne Beschnitt dar.<br />
Online geht vor<br />
Im Bereich des elektronischen Programmführers<br />
und der Bild-in-Bild-Funktion stagniert Panasonics<br />
Entwicklung: Das Konzept wirkt durch die Bild- und<br />
Tonausblendung bzw. unflexibler Fensterzuordnung<br />
schlichtweg veraltet. Umso überraschender, dass<br />
der interaktive, internetgestützte Programmguide<br />
via HbbTV-Zugriff schnell und fehlerfrei erfolgt und<br />
Panasonics Internetportal mit echter Multitasking-<br />
Option aufwartet: Öffnen Sie mehrere Apps und<br />
scrollen Sie in Windeseile durch die geöffneten Anwendungen<br />
oder stellen Sie Facebook-Kommentare<br />
parallel zum TV-Inhalt dar. Die deutlich aufgewerteten<br />
Onlinefunktionen können die altbackene Präsen-<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 500 : 1, Max: 15 000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 90 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
sehr gut/sehr gut<br />
sehr gut/befriedigend<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 120 W Max: 320 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Von der praktischen Zweitfernbedienung bis zu den zwei beiliegenden 3D-Brillen bietet der Panasonic VT50E<br />
eine reichhaltige Zusatzausstattung. Der spiegelnde Rahmen dürfte aber nicht jedermanns Geschmack treffen<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
15/20<br />
Wiedergabequalität<br />
53/60<br />
Wertung 87 von 100<br />
Bewertungsschlüssel: l 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 65
Internet wie auf dem iPad: Öffnen Sie mehrere Anwendungen parallel. Bilder links: Eine Bild-in-Bild-Funktion<br />
ist nur eingeschränkt vorhanden (oben), die Bildeinstellungen zeigen sich deutlich freigiebiger (unten)<br />
tation der integrierten Tuner somit ausmerzen, setzen<br />
aber zwingend eine Internetverbindung voraus.<br />
Im Gegensatz zum letzten Jahr integrierte Panasonic<br />
das WLAN-Modul in den Fernseher, sodass die<br />
Einrichtung binnen weniger Minuten abgeschlossen<br />
ist. Weiterhin liefert die kompakte Zweitfernbedienung<br />
wertvolle Dienste, denn Mauszeigersteuerung,<br />
Aufruf der Internetfunktionen sowie Basis-TV-Kontrollen<br />
gelingen mit dem Eingabehelfer praktischer<br />
als mit der konventionellen Fernsteuerung. Dank<br />
Bluetooth-Anbindung werden die Tastensignale<br />
auch umgesetzt, wenn die Fernbedienung nicht<br />
akkurat zum Fernseher ausgerichtet wird. Aufgrund<br />
der geringen Anzahl an Direktwahltasten müssen<br />
Sie die Funktionstaste häufig länger gedrückt<br />
halten, um z. B. den HbbTV-Abruf zu ermöglichen.<br />
Texteingaben verkommen hingegen mit beiden<br />
Fernbedienungsvarianten zum Geduldsspiel. Wollen<br />
Sie vor allem im Internet via Browser surfen, sollten<br />
WER WILL DEN NEUESTEN BLOCKBUSTER AUF BLU-RAY NICHT AUF 50- ODER<br />
GAR 65-ZOLL-BILDDIAGONALE GENIESSEN?<br />
Sie den Umweg über ein Smartphone oder Tablet<br />
gehen, das mittels Viera-App die komfortablere<br />
Fernbedienungshilfe darstellt. Multimedial zeigt sich<br />
Panasonics Plasmafernseher von seiner Sonnenseite:<br />
Sowohl im Netzwerk als auch über USB-Datenträger<br />
spielen Sie von Foto- über Video- und Tondateien<br />
alle angesagten Formate ab, darunter auch die<br />
beliebten MOV- und FLAC-Dateien. Nicht nur im<br />
Netzwerk ist echte HD-Qualität bei der Übertragung<br />
Trumpf, auch via Youtube verschließt sich der<br />
Fernseher dem HD-Trend nicht und überzeugt trotz<br />
geringer Datenraten der Internetvideos mit einem<br />
ansehnlichen Ergebnis. Im Bereich der TV-Aufzeichnung<br />
gestattet der Fernseher die Archivierung auf<br />
USB-Datenträger und SD-Cards (mindesten 512 MB<br />
Speicher). Aufzeichnungen von kopiergeschützten<br />
Inhalten werden zwar verhindert (Time-Shift samt<br />
Vor- und Zurückspulen ist größtenteils möglich),<br />
jedoch können Sie den Fernseher im Netzwerk als<br />
Server einbinden und mit anderen Panasonic-TVs<br />
auf die aufgezeichneten Inhalte zugreifen.<br />
Ein echter Superheld<br />
An den bestehenden Marktgesetzen wird auch<br />
Panasonics aktuelle Plasmageneration nicht rütteln,<br />
zu stark hat sich der Begriff „LED-TV“ als Qualitätsgarant<br />
in die Köpfe der Verbraucher eingebrannt.<br />
Vergleicht man beide Technologien jedoch nebeneinander<br />
und geht bei der Bildhelligkeit Kompromisse<br />
ein, so liegen die Vorteile klar aufseiten der<br />
Plasmatechnik. Diese farbechten, kontraststarken<br />
und blickwinkelstabilen Bilder bieten LED-LCDs<br />
nicht, selbst wenn Sie zu Modellen mit echter LED-<br />
Hintergrundbeleuchtung greifen. Betrachtet man<br />
die Wiedergabe dagegen bei Tageslicht mittels der<br />
Voreinstellungen, kann sich der TX-P50VT50E kaum<br />
von den Mitbewerbern absetzen. Dies stellt aber<br />
keinen Kritikpunkt dar, schließlich bietet Panasonic<br />
in diesem Jahr mit Plasmas und LED-LCDs im XXL-<br />
Format die bestmögliche Auswahl.<br />
www.panasonic.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
± 0 %<br />
0 °<br />
30 °<br />
0 °<br />
30 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Dank mannigfaltiger Einstellungsmöglichkeiten ist<br />
eine exzellente Farbtreue erreichbar<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Nach Kalibrierung über alle Helligkeitsbereiche nahezu<br />
ohne Farbstich, und das aus allen Blickwinkeln<br />
Optimale Durchzeichnung möglich. Voreinstellungen<br />
mit dezenter Unter- oder Überbelichtung<br />
Bilder: Auerbach Verlag<br />
66 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Rivalen fürs Leben<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Panasonic, Warner<br />
Panasonic TX-L55WT50E<br />
GUT<br />
85 % (1,8)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
TX-L55WT50E<br />
Hersteller<br />
Panasonic<br />
Preis<br />
2599 E uro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 124 × 80 × 2,7 cm<br />
Gewicht<br />
19,5 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (400 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 20–40 ms (gering bis mittel)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
ja (eingeschränkt)<br />
Festplattenaufz. ja, extern (SD und USB)<br />
Multimediaformate AVCHD, MKV, WMV, MP4,<br />
MOV, DivX, MPEG-1 bis -4,<br />
MP3, AAC, FLAC u. a.<br />
Internetdienste Youtube, Twitter, Skype,<br />
Facebook, Browser u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Im letzten Teil der „Batman“-Trilogie trifft<br />
der Liebling aller Comichelden auf seine<br />
ultimative Nemesis namens Bane – Ausgang<br />
ungewiss. Panasonics aktueller LED-LCD steht<br />
gleichermaßen im Schlagabtausch mit konkurrierenden<br />
Modellen, denn die eingesetzte LCD-<br />
Technologie unterscheidet sich gerade in den<br />
Punkten Kontrast und Blickwinkel maßgeblich<br />
vom Wettbewerb. Wir haben den spannenden<br />
Wettstreit im Testlabor verfolgt.<br />
Müsste man Panasonics diesjähriges LED-LCD-<br />
Flaggschiff treffend umschreiben, so würde es<br />
„Hybrid aus VT50E und DT50E“ auf den Punkt<br />
bringen. In Sachen Ausstattung steht der 55-Zoll-<br />
Fernseher dem hauseigenen Plasmaprimus in<br />
nichts nach: Zweitfernbedienung, beiliegende<br />
3D-Brillen, SD-Card-Aufzeichnung von Programminhalten,<br />
Server-Funktion im Netzwerk,<br />
Multitasking-Option (mehrere Onlineprogramme<br />
parallel abrufbar), Bild-in-Bild-Unterstützung und<br />
weitere Zusatzfunktionen kommen erstmalig in<br />
der Panasonic-Geschichte auch einem LED-LCD<br />
zugute. Für weitere Informationen bezüglich der<br />
Ausstattung verweisen wir an dieser Stelle an den<br />
vorherigen Testbericht zum VT50E. Betrachtet<br />
man hingegen die Energieeffizienz, Bilddarstellung<br />
und Handhabung, so gleicht der WT50E dem in<br />
der letzten Ausgabe getesteten DT50E, mit einem<br />
entscheidenden Unterschied: Je nach Bildmodus<br />
können Sie auf ein Zeilendimming zurückgreifen,<br />
d. h. die Randbeleuchtung variiert die Helligkeit<br />
je nach Bildinhalt automatisch und verbessert so<br />
den Kontrasteindruck. In der Praxis verdoppelt sich<br />
das messbare Verhältnis zwischen Schwarz- und<br />
Weißanteilen im Bild und störende Aufhellungen<br />
in dunklen Bereichen werden gut ausgeglichen.<br />
Leider nimmt dieser nützliche Faktor keinerlei<br />
Einfluss auf unsere Bildwertung, denn Panasonic<br />
gewährt Ihnen den Einsatz des Dimmings einzig<br />
in ausgewählten Voreinstellungen – im von uns<br />
präferierten Professional-Modus ist das Dimming<br />
nicht anwählbar. Für Sie bedeutet das: Entweder<br />
ein guter Kontrast oder ein optimiertes Bild, beides<br />
zugleich ist nicht möglich.<br />
Der etwas andere LED-LCD<br />
Panasonic verbaut in den hauseigenen LED-<br />
LCD-Fernsehern sogenannte IPS-Panel, die sich<br />
grundlegend von anderen Paneltypen (z. B. von<br />
Samsung) unterscheiden. Der größte Nachteil des<br />
IPS-Panels besteht in der Schwarzdarstellung: Tief-<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 67
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 1000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
gut/gut<br />
befriedigend/gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 55 W Max: 120 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
schwarze Anteile erscheinen grau, ein zusätzlicher<br />
Blauschimmer lässt Nachtszenen zu kühl wirken.<br />
Infolge des möglichen Dimmings können Sie die<br />
Schwarzdarstellung zwar verbessern, gleichzeitig ist<br />
das Eingreifen der LED-Beleuchtung aber sichtbar,<br />
denn die immensen Kontrastunterschiede zwischen<br />
ein- und ausgeschalteten LEDs kann das IPS-Panel<br />
nicht ausgleichen. Deshalb unser Tipp: Entscheiden<br />
Sie sich für eine professionelle Bildeinstellung und<br />
verzichten Sie auf das Dimming. Damit reduziert<br />
sich zwar die Bildqualität auf DT50-Niveau, aber<br />
der Gesamteindruck wirkt wesentlich homogener.<br />
Die Kritik an der Schwarzdarstellung erübrigt sich,<br />
wenn Sie nicht allein, sondern zu dritt vor dem<br />
Fernseher sitzen: Im Gegensatz zu vielen anderen<br />
LED-LCDs nehmen mit Panasonics WT50E alle Personen<br />
einen nahezu identischen Bildeindruck wahr,<br />
denn ganz gleich ob der Sitzplatz frontal oder<br />
PANASONICS TX-L55WT50E BIETET<br />
EINE MAKELLOSE ENERGIEEFFIZIENZ<br />
SOWIE HELLE, DETAILREICHE BILDER<br />
seitlich gewählt wurde, hier gibt es kein Ausbleichen<br />
und keinen Kontrastverlust. Bereits bei einer<br />
Blickwinkelabweichung von 10 bis 20 Grad lässt<br />
das IPS-Panel die LED-LCD-Konkurrenz im Regen<br />
stehen, die unter diesen Voraussetzungen eine<br />
schlechtere Helligkeit und ausgeblichene Schwarzdarstellung<br />
zeigt. Somit ist die messtechnisch<br />
berichtigte Kritik am IPS-Panel allein eine Frage des<br />
Blickwinkels: Singles erleben mit anderen Fernsehern<br />
einen besseren Kontrast, für Familien führt<br />
kein Weg am IPS-Panel von Panasonic vorbei.<br />
Fehlfarben?<br />
Unter Restlichtbedingungen kann Panasonics<br />
Fernseher dank toller Helligkeit und eines guten<br />
Kontrastfilters punkten und die Kontrastschwächen<br />
vergessen machen. In Sachen Ausleuchtungsgenauigkeit<br />
müssen Sie jedoch mit Kompromissen leben,<br />
die Sie auch bei anderen LED-LCD-Konkurrenten<br />
eingehen: Die Helligkeitsverteilung ist nicht gleichmäßig<br />
und im Randbereich schimmert die Beleuchtung<br />
stärker durch, wenn dunkle Filmszenen über<br />
die Mattscheibe flimmern. Zudem ist es mit der aktuellen<br />
Software-Version nicht möglich, die Farben<br />
originalgetreu darzustellen. Insbesondere Gelbtöne<br />
wirken zu brillant und Hauttöne schimmern orange.<br />
Auch sollten Sie nicht blind auf die Voreinstellung<br />
vertrauen, denn dunkle Bereiche zeigen eine dezente<br />
Über- oder Unterbelichtung. Hier sind professionelle<br />
Anwender im Vorteil, die im gleichnamigen<br />
Bildmodus umfangreiche Korrekturen vornehmen<br />
können. Dennoch sind diese Nachteile meist nur<br />
im direkten Vergleich sichtbar, und da Panasonics<br />
LED-LCD einen stabilen Blickwinkel aufweist, ist die<br />
Wiedergabe bei seitlicher Betrachtung präziser als<br />
bei vielen LED-LCD-Mitbewerbern. Uneingeschränktes<br />
Lob verdient sich Panasonic für die mustergültige<br />
Bildschärfe. Zwar darf die Herstellerangabe<br />
von 1 600 Hertz eher als Marketing-Gag bezeichnet<br />
werden, doch auch unter objektiven Gesichtspunkten<br />
erleben Sie mit diesem Fernseher eine tadellose<br />
Bewegtbildschärfe ohne Nachzieher, ganz gleich<br />
wie rasant sich Objekte im Bild bewegen. Zugleich<br />
fällt die Bildhelligkeit tadellos aus – eine Kombination,<br />
die viele Mitbewerber nicht bieten. Kinofans<br />
sollten die notwendige Zwischenbildberechnung auf<br />
niedriger Stellung belassen, sonst wirken Kinofilme<br />
zu künstlich. Im 3D-Modus kann die maximale<br />
Voreinstellung vor allem bei Sportübertragungen<br />
sinnvoll sein, um Perspektivfehler auszumerzen und<br />
das Seherlebnis angenehmer zu gestalten. Da die<br />
Helligkeit zufriedenstellt und Doppelkonturen nur<br />
selten an kontraststarken Strukturen auftreten, ist<br />
Panasonics LED-LCD auch in 3D eine sichere Bank<br />
und dank zweier mitgelieferter 3D-Brillen lohnt sich<br />
das Probeschauen allemal. Aufseiten der Tonwiedergabe<br />
werden Sie mit ausreichend Mitten verwöhnt,<br />
sodass der Fernseher keinesfalls so blechern klingt,<br />
wie die schlanke Bauform vermuten lässt. Wechseln<br />
Sie von einem HD- auf einen SD-Kanal, überzeugt<br />
der Fernseher mit einer ausreichenden Schärfe,<br />
treten digitale Bildfehler auf, bietet der WT50E aber<br />
keine passende Voreinstellung, um Bildrauschen<br />
effektiv zu unterdrücken, ohne das Gesamt ergebnis<br />
zu stark weichzuzeichnen. Zudem tendiert der<br />
Fernseher dazu, nahtlose Helligkeits- und Farbübergänge<br />
leicht abgestuft darzustellen. Dafür<br />
bilden Sie sämtliche Quellen auf Wunsch ohne<br />
Beschnitt ab oder greifen auf die umfangreiche<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
18/20<br />
Wiedergabequalität<br />
48/60<br />
Wertung 85 von 100<br />
Panasonics graziler WT50E beeindruckt durch äußerliche Zurückhaltung trotz hochwertiger Metallblenden.<br />
Zwei leichte 3D-Shutter-Brillen und eine Zweitfernbedienung sind im Paket enthalten<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Panasonic, Warner<br />
68 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Dank integriertem WLAN greifen Sie drahtlos via HbbTV auf die Mediatheken der Sender zu. Bilder links:<br />
Offline zeigt der TV schmucklose Menüs (oben), der Online-EPG erscheint deutlich moderner (unten)<br />
Format umschaltung zur Vollbilddarstellung von<br />
4 : 3- Inhalten zurück. Videospieler erfreuen sich an<br />
einer angenehm geringen Eingabeverzögerung.<br />
Aus alt mach neu<br />
Panasonic-Besitzern dürften die Einstellungsmenüs<br />
sowie die Hauptfernbedienung bekannt vorkommen:<br />
Hier lässt der Hersteller den Mut zur Modernisierung<br />
vermissen. Einen gänzlich anderen Eindruck<br />
erhalten Sie, wenn Sie den Fernseher ins WLAN-Netz<br />
oder per Netzwerkkabel mit dem Internet verbinden,<br />
denn dann stehen eine fehlerfreie HbbTV-<br />
Unterstützung sowie ein praktisches Onlineportal<br />
bereit, die auch Einsteiger nicht überfordern. Im<br />
Netzwerk spielt der Fernseher zudem jedes gängige<br />
Format in bester HD-Qualität ab und meistert auch<br />
die Youtube- Darstellung mit Bravour. Per optionaler<br />
Skype-Kamera gelingt die Videotelefonie<br />
ohne den Einsatz eines Computers. Wollen Sie<br />
im Internet surfen oder allein auf die Basis-TV-<br />
Funktionen zurückgreifen, können Sie wahlweise<br />
auf die Zweitfernbedienung ausweichen, die dank<br />
Bluetooth-Verbindung nicht zwingend zum TV<br />
gerichtet werden muss. Einzig das berührungsempfindliche<br />
Touchpad reagiert trotz unterschiedlicher<br />
Voreinstellungen etwas träge. Richtig komfortabel<br />
wird das Surfen im WWW zudem erst, wenn Sie<br />
ein Smartphone oder Tablet mit der passenden App<br />
namens Viera Remote betreiben. Hegen Sie keinerlei<br />
Ambitionen im Bereich der Internetverknüpfung,<br />
bietet der LED-LCD mit allen integrierten HD-Tunern<br />
sowie USB- und SD-Card-Aufzeichnung ausreichend<br />
GANZ GLEICH OB SIE FRONTAL ODER SEITLICH AUF DAS DISPLAY SCHAUEN,<br />
HIER GIBT ES KEIN AUSBLEICHEN UND KEINEN KONTRASTVERLUST<br />
Möglichkeiten, das lineare Fernsehen nach eigenem<br />
Wunsch zu genießen. Der Datenaustausch von aufgezeichnetem<br />
Material klappt aber nur im Netzwerk,<br />
wenn ein Fernseher als Server eingerichtet wird und<br />
ein weiterer auf die Daten zugreift. Unglücklich:<br />
Haben Sie, um Time-Shift zu nutzen, die permanente<br />
Aufzeichnung aktiviert, verweigert der Fernseher die<br />
Datenfreigabe im Netzwerk und auf dem Zweitfernseher<br />
erscheint einzig der verwirrende Hinweis:<br />
„Datenformat nicht kompatibel“. Deshalb sollten Sie<br />
vor dem Netzwerkzugriff die permanente Aufzeichnung<br />
unbedingt deaktivieren.<br />
Hybrid-TV zum Verlieben<br />
Panasonics TX-L55WT50E bietet eine makellose<br />
Energieeffizienz und helle, detailreiche Bilder. Dass<br />
die Farb- und Kontrastdarstellung nicht mit den Top-<br />
LCD-Geräten mithalten kann, erübrigt sich, wenn<br />
Sie nicht allein auf die Mattscheibe schauen, denn<br />
dann ist der stabile Blickwinkel Gold wert. Unsere<br />
Bildwertung fällt aufgrund subjektiver Einschränkungen<br />
zwar dezent niedriger aus als beim Test des<br />
42-Zoll-Modells DT50E in der letzten Ausgabe, doch<br />
unterm Strich gelingt Panasonic mit dem WT50E der<br />
bislang beste Kompromiss für alle, denen die hauseigenen<br />
Plasmafernseher nicht tageslichttauglich<br />
und energieeffizient genug ausfallen.<br />
www.panasonic.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
–10 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
± 0 %<br />
+10 %<br />
+ 5 %<br />
Etwas ungenaue Abbildung, Hauttöne tendieren ins<br />
Orange. Seitlich betrachtet kein Ausbleichen<br />
Nach Kalibrierung ohne Farbstich aus allen Blickwinkeln,<br />
aber deutlich zu kühl im Tiefschwarz<br />
Überbelichtung bei Gamma 2.2, leichte Unterbelichtung<br />
bei Gamma 2.4 (Grafik). Kein Ausbleichen<br />
Kaufberatung 69
Einstiegsbild i<br />
s<br />
il<br />
mit Spiegelung<br />
e<br />
g<br />
Verführerisch smart<br />
Samsung UE55ES7090<br />
GUT<br />
84% (1,8)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
UE55ES7090<br />
Hersteller<br />
Samsung<br />
Preis<br />
2599 E uro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 55 Zoll (140 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 124 × 79 × 3 cm<br />
Gewicht<br />
18,3 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (400 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 110 ms (hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 unvollständig<br />
Bild-in-Bild<br />
ja (eingeschränkt)<br />
Festplattenaufz. ja, extern (USB)<br />
Multimediaformate MKV, WMV, MP4, DivX,<br />
MPEG-1 bis -4, 3GP, JPEG,<br />
PNG, BMP, WMA, FLAC u. a.<br />
Internetdienste Youtube, Twitter, Skype,<br />
Facebook, Browser u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Attraktiv, reizvoll, unterhaltsam: Diese<br />
Attribute gelten nicht nur für Eva<br />
Greensens Rolle im neuen Film von Tim<br />
Burton, sondern auch für Samsungs aktuellen<br />
LED-LCD. Was der Hersteller der Konkurrenz<br />
voraus hat, zeigt unser Test.<br />
Ein Blick in den Karton verrät: Dieser Fernseher kann<br />
mehr als die Konkurrenz und Sie dürfen sämtliche<br />
Funktionen ohne weiteres kostspieliges Zubehör<br />
nutzen. So finden sich zwei 3D-Brillen im Paket, die<br />
zwar hinsichtlich der Verarbeitung dezent enttäuschen<br />
(Bügel werden einfach auf die Brillengläser<br />
gesteckt), aber das niedrige Gewicht von rund 20<br />
Gramm überzeugt. Statt einer externen Kamera<br />
verbaut Samsung das für die Videotelefonie unabdingbare<br />
Zubehör fest im Fernseher und bedient sich<br />
eines Designkniffs: Die kaum sichtbare Erhebung<br />
an der Gehäuseoberkante beherbergt Kamera und<br />
Mikrofone und erscheint wie ein Spiegelbild des<br />
Samsung-Logos, das die Unterkante ziert. Sollten Sie<br />
der neumodischen Technik abgeneigt sein, reicht ein<br />
Handgriff auf die Rückseite der Kamera, um diese<br />
vom Sitzplatz wegzudrehen – Sicherheitsbedenken<br />
sind damit ausgeräumt. Während die Standardfernbedienung<br />
etwas lieblos wirkt und mit ihrer Flut an<br />
Tasten die nötige Übersicht vermissen lässt, erweist<br />
sich die Zweitfernbedienung als hochwertig und<br />
praktisch zugleich. Absoluter Clou: An<br />
der Oberseite<br />
verbirgt sich ein Mikrofon, sodass Spracheingaben<br />
präzise aufgenommen werden. Die Ersteinrichtung<br />
verlief im Test zwar etwas umständlich und die<br />
Gestaltung des handlichen Ferngebers erscheint<br />
zunächst ungewohnt, aber in der Praxis kann das<br />
Gesamtkonzept als ausgereift umschrieben werden.<br />
Ein zusätzlicher IR-Wandler dient zur Steuerung externer<br />
Geräte, falls diese über die Bluetooth- oder die<br />
Bewegungssteuerung angesprochen werden sollen.<br />
Emotionaler Fernseher<br />
Theoretisch können Sie für viele Aktionen auf einen<br />
Tastendruck verzichten, denn der Fernseher setzt<br />
Sprachbefehle postwendend in Eingabekommandos<br />
um. So sprechen Sie einfach „Kanal 10“ in<br />
das Mikrofon der Zweitfernbedienung und schon<br />
wechselt der Fernseher das Programm. Dies klappt<br />
natürlich auch bei einer Quellenwahl oder sogar bei<br />
Texteingaben von Passwörtern und Internetadressen,<br />
die überraschend fehlerfrei übernommen werden. Im<br />
Kern ist die Spracheingabe aber nur eine Alternative<br />
zur Tastensteuerung und kein Ersatz, denn die jeweiligen<br />
Eingabemöglichkeiten wurden schlicht mit der<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Samsung, Warner<br />
70 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
aktuell aufgerufenen Menüstruktur verknüpft und<br />
stehen nicht global zur Verfügung – im Youtube-<br />
Menü können Sie beispielsweise kaum eine Aktion<br />
via Spracheingabe durchführen. In der Praxis weniger<br />
überzeugend verläuft die Gestenerkennung: Mittels<br />
Kamera und Handbewegung navigieren Sie ebenfalls<br />
durch Menüs oder ändern die Lautstärke, die Erkennung<br />
verläuft aber sehr zäh. Samsungs Gesamtpaket<br />
darf dennoch als ein Ausblick in die Zukunft der<br />
TV-Bedienung verstanden werden, denn Einführungsvideos,<br />
hochauflösende Grafiken, moderne<br />
Menügestaltung und eine vielseitige Bedienung<br />
beeindrucken.<br />
Des Fernsehens Kern<br />
Mit Samsungs Fernseher können Sie via integrierter<br />
HD-Tuner nicht nur alle Empfangswege<br />
genießen, sondern starten auch Aufzeichnungen<br />
SAMSUNG BEWEIST MIT<br />
SPRACHEINGABE UND BEWEGUNGS-<br />
ERKENNUNG MUT ZUR INNOVATION<br />
über angeschlossene USB-Festplatten, richten eine<br />
Einkabelinstallation ein oder steuern eine komplette<br />
Drehanlage. Der elektronische Programmführer liefert<br />
alle notwendigen Informationen auf einen Blick,<br />
während das aktuelle Programm im verkleinerten<br />
Fenster weiterläuft. In Sachen Bedienung hinkt das<br />
ambitionierte Gesamtkonzept der Konkurrenz aber<br />
etwas hinterher, denn wurden während der Erstinbetriebnahme<br />
Fehler bei der DiSEqC-Einrichtung<br />
begangen, lassen sich diese nur umständlich über die<br />
Systemsteuerung beheben – eine erneute Abfrage<br />
der Daten im Sendersuchlauf findet nicht statt. Auch<br />
erwies sich die vorsortierte Kanalliste als ungenau<br />
und für das nachträgliche Ordnen von Sendern müssen<br />
Sie den Umweg über die Smart-Hub-Oberfläche<br />
nehmen – in den normalen Kanaleinstellungen fehlt<br />
von einer Sortierung jede Spur. Praktischer ist es hier,<br />
die Daten auf einem USB-Stick zu speichern und am<br />
PC zu bearbeiten. Die Bild-in-Bild-Darstellung gibt<br />
sich in der Praxis etwas wählerisch (Quellen können<br />
nicht beliebig kombiniert werden), dafür können Sie<br />
z. B. den Browser parallel zum TV-Programm nutzen.<br />
In Sachen Formatanpassung zeigt sich Samsungs<br />
LED-LCD wenig flexibel: HD-Sender im 4 : 3-Format<br />
können nicht ansprechend vollflächig dargestellt<br />
werden und SD-Signale weisen einen Bildbeschnitt<br />
auf. Videospielfans sollten unbedingt den Spielemodus<br />
aktivieren, denn die Eingabeverzögerung fällt<br />
in den gängigen Voreinstellungen zu hoch aus.<br />
Web-Institution<br />
Im sogenannten Smart Hub verknüpft Samsung<br />
sämtliche Onlineanwendungen. Angefangen bei<br />
Apps über externe Dienste wie Youtube bis hin zu<br />
Onlinevideotheken finden Sie ein Füllhorn an Unterhaltungsmöglichkeiten.<br />
800 Megabyte interner Speicher<br />
stehen für den Download der Miniprogramme<br />
zur Verfügung, bereits im Auslieferungszustand<br />
waren davon jedoch bereits knapp die Hälfte reserviert.<br />
Kleiner Fauxpas: Die aktuellen Bildeinstellungen<br />
werden beim Aufruf der Onlineoberfläche dezent<br />
verzögert umgesetzt. Programmbegleitende Zusatzdienste<br />
via HbbTV unterstützt der Fernseher fehlerfrei,<br />
allerdings ist der Dienst im Auslieferungszustand<br />
deaktiviert und einzig als „Datendienst“ vermerkt.<br />
Ist das Internetangebot ein Spielplatz für Unterhaltungssüchtige,<br />
bietet die Netzwerkunterstützung<br />
Anlass zur Kritik. Das Streaming von DivX-Plus-HD-<br />
Inhalten war nur unter Qualitätseinbußen möglich<br />
und die Übertragung von Dateien im MOV-Format<br />
untersagte der Fernseher vollständig. Aufgezeichnete<br />
Inhalte können zudem nicht anderen Fernsehern zur<br />
Verfügung gestellt werden, denn auf eine Server-<br />
Funktion müssen Sie verzichten. Dessen ungeachtet<br />
weiß die Formatunterstützung bei Anbindung von<br />
USB-Mediaquellen zu überzeugen und dank Wi-Fi-<br />
Direct-Anbindung kommuniziert der Fernseher mit<br />
entsprechenden Endgeräten ohne Einsatz eines<br />
Routers. Lässt sich über die Praxistauglichkeit von<br />
Spracheingabe und Bewegungssteuerung streiten,<br />
so bietet die integrierte Kamera jedoch einen echten<br />
Mehrwert: Starten Sie die Videotelefonie Skype und<br />
schon können Sie in überraschend guter Qualität mit<br />
Freunden Smalltalk betreiben.<br />
Bildtuning für Profis<br />
Einsteiger können auf dezent ungenaue Voreinstellungen<br />
zurückgreifen, reizen das Potenzial des<br />
Fernsehers aber nicht aus. Die Schärfeabbildung<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
befriedigend/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 60 W Max: 135 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
12<br />
Samsungs 55-Zoll-LED-LCD hat die Videokamera bereits integriert, zwei 3D-Brillen und eine Zweitfernbedienung<br />
samt IR-Konverter liegen ebenfalls bei. Einzig das Kunststoffgehäuse könnte edler wirken<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
16/20<br />
Wiedergabequalität<br />
49/60<br />
Wertung 84 von 100<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 71
In der Smart-Hub-Oberfläche versammelt Samsung alle Funktionen, darunter die Kanalsortierung. Bilder links:<br />
Skype ist dank integrierter Kamera sofort nutzbar (oben). Per Spracheingabe wechseln Sie den Kanal (unten)<br />
überzeugt hingegen bereits nach dem Einschalten,<br />
denn schnelle Bewegungen stellt der Fernseher ohne<br />
Unschärfen dar, einzig bestimmte Graustufen sorgen<br />
für minimale Nachzieheffekte. Immer noch einzigartig<br />
am Markt ist die Möglichkeit, die Weichheit<br />
und Klarheit von Bildern getrennt zu beeinflussen,<br />
weshalb Sie selbst entscheiden können, ob Kinofilme<br />
originalgetreu oder per Nachbearbeitung so flüssig<br />
wie eine TV-Sendung wirken sollen. Im Gegensatz<br />
zum Vorjahr konnten wir im Test keine störenden<br />
Mikroruckler ausmachen. Der Schärferegler will<br />
dagegen behutsam justiert werden und im Test<br />
sorgte eine getrennte Einstellung für HD- und SD-<br />
Inhalte für das beste Ergebnis. Die Farbwiedergabe<br />
zeigt sich neutral, das komplexe Farbmanagement<br />
ist nur für angehende Kalibrierungsprofis eine<br />
Option. Im Ausgangszustand zeigte der Fernseher<br />
je nach Voreinstellung eine dezent zu kühle bzw.<br />
zu warme Darstellung, weshalb beim Weißabgleich<br />
manuell nachgeholfen werden musste. Kontrast- und<br />
Schwarzdarstellung überzeugen, solange Restlicht<br />
im Raum vorhanden ist und die Sitzposition exakt<br />
frontal gewählt wurde – bei seitlicher Betrachtung<br />
schwindet der gute Bildeindruck. Leider verzichtet<br />
Samsung auf ein ausgefeiltes Dimming, d. h. der<br />
Fernseher justiert die Schwarzdarstellung nicht<br />
effektiv nach dem Bildinhalt, deshalb treten fleckige<br />
Ausleuchtung und aufgehellte Bildecken in den<br />
Abendstunden zum Vorschein. Wählen Sie als<br />
Voreinstellung „Standard“, reduziert der Fernseher<br />
die Helligkeit lediglich vollflächig, weshalb Bildinhalte<br />
die nötige Brillanz vermissen lassen. Der Abgleich<br />
STATT EINER EXTERNEN KAMERA VERBAUT SAMSUNG DAS FÜR DIE<br />
VIDEOTELEFONIE UNABDINGBARE ZUBEHÖR FEST IM FERNSEHER<br />
der Hintergrundbeleuchtung setzt zudem leicht<br />
verzögert ein. Unser Tipp: Verwenden Sie die Voreinstellung<br />
„Film“, um das automatische Dimming zu<br />
unterbinden, und suchen Sie im Ökomenü nach dem<br />
Eintrag „Lichtsensor“. Hier können Sie die Mindesthelligkeit<br />
der LED-Beleuchtung vorgeben, sodass<br />
der Fernseher in den Abendstunden die Helligkeit<br />
auf das gewählte Mindestmaß reduziert, was in der<br />
Praxis die Ausleuchtungsschwächen kaschiert. Wie<br />
im Vorjahr meistert Samsungs LED-LCD auch niedrig<br />
aufgelöste Signalquellen mit Bravour, bietet eine<br />
ausgefeilte Kantenglättung, mindert flimmernde<br />
Konturen und reduziert Bildrauschen, ohne das Gesamtergebnis<br />
zu stark weichzuzeichnen. Der flache<br />
LED-LCD leistet sich bei der Tonwiedergabe wenig<br />
Fehler, denn über den manuellen Equalizer können<br />
Sie gezielt nach regeln – ein leicht blechernes und<br />
diffuses Klangbild bleibt aber bestehen.<br />
Smart ist modern<br />
Samsung zeigt mit Spracheingabe und Bewegungserkennung<br />
die Zukunft der Eingabesteuerung.<br />
Zudem leistet sich der Fernseher in Sachen Bilddarstellung<br />
nur wenige Fehler, selbst die oft sträflich<br />
vernachlässigte 3D-Darstellung überzeugt. Somit<br />
bietet der 55-Zoll-Koloss eine Menge Mehrwert fürs<br />
Geld und kaum ein Wunsch bleibt unerfüllt.<br />
www.samsung.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
– 5 %<br />
0 °<br />
0 °<br />
+ 5 %<br />
– 5 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
– 5 %<br />
Voreinstellungen nicht optimal, komplexes Farbmanagement<br />
nur für Profis durchschaubar<br />
+ 10 %<br />
– 10 %<br />
Nach Kalibrierung ohne Farbstich. Blauschimmer im<br />
Tiefschwarz, seitlich betrachtet zunehmend<br />
Voreinstellung mit Unterbelichtung, manuelle Korrektur<br />
möglich. Seitlich betrachtet bleicht Bild aus<br />
Bilder: Auerbach Verlag<br />
72 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Mit voller Kraft voraus<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Paramount, Sony<br />
Sony KDL-46HX855<br />
GUT<br />
85 % (1,8)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
KDL-46HX855<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Preis<br />
1699 E uro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 46 Zoll (117 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 107,5 × 67,3 × 3 cm<br />
Gewicht<br />
22 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (400 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 50–60 ms (mittel)<br />
Formatanpassung 4 : 3 fehlerfrei<br />
Bild-in-Bild<br />
ja<br />
Festplattenaufz. ja, extern über USB<br />
Multimediaformate AVCHD, MKV, WMV, MP4,<br />
DivX, Xvid, MPEG-1 bis -4,<br />
JPEG, MP3 u. a.<br />
Internetdienste Youtube, Twitter, Skype,<br />
Facebook, Browser u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Sony startet den Nachbrenner: Mit einer<br />
aggressiven Preis-Leistungs-Strategie<br />
integriert der Hersteller High-End-Technik<br />
in die erschwingliche Mittelklasse. Das<br />
Modell KDL-46HX855 vereint viele Vorteile der<br />
letztjährigen Serie HX925 und überzeugt mit<br />
Bildqualität sowie Ausstattung.<br />
Bildrauschen, fehlende Details, mangelnde Schärfe<br />
bei schnellen Bewegungen: Auch im HD-Zeitalter<br />
ist nicht alles Gold, was glänzt. Sony investiert<br />
deshalb in eine potente Bildverarbeitung, sodass<br />
selbst SD-Signale präzise aufbereitet werden<br />
können. Die kontrastbasierte Konturnachschärfung<br />
„Reality Creation“ zeichnet Details präzise nach<br />
und hebt diese optisch derart subtil hervor, dass<br />
der Bildeindruck merklich schärfer, aber keinesfalls<br />
künstlich wirkt. Durch den nahezu stufenlos eingreifenden<br />
Regler können Sie für SD- und HD-Material<br />
getrennt die für Sie beste Einstellung wählen – Stufe<br />
30 ist dabei ein guter Anhaltspunkt. Während vergleichbare<br />
Schärferegler nur grob den kompletten<br />
Bildinhalt bearbeiten und schnell Doppelkonturen<br />
hervorrufen, erscheint Sonys Ansatz in der Praxis<br />
natürlicher. Gleiches gilt für die Kantenglättung und<br />
Rauschreduzierung: Anfangs wird man von den<br />
Einstellungsmöglichkeiten schier erschlagen, mit<br />
etwas Experimentierfreudigkeit werden Sie jedoch<br />
eine passende Voreinstellung finden. Flimmernde<br />
Konturen, verwaschene Bilder oder störende<br />
Farbabstufungen werden Sie mit Digitalmaterial<br />
nicht vorfinden und auch Ihre DVD-Sammlung<br />
profitiert von der potenten Bildverarbeitung des<br />
KDL-46HX855. Zudem ist Sony dem Großteil der<br />
Konkurrenz im Bereich der Bewegtbildschärfe einen<br />
Schritt voraus: Setzen Sie die Motionflow-Vorgabe<br />
auf die Option „Klar“, werden Sie Nachzieheffekte<br />
in keiner Szene mehr wahrnehmen. Filmliebhaber<br />
dürfen sich zudem beruhigt zurücklehnen, denn der<br />
typische Kinocharakter bleibt trotz Zwischenbildberechnung<br />
erhalten.<br />
Blick ins Innere<br />
Die Grundabstimmung des Fernsehers gelang<br />
präzise, wählen Sie die Voreinstellung „Anwender“,<br />
ist der KDL-46HX855 nahezu optimal kalibriert.<br />
Profis können in den Weiten des Bildmenüs die<br />
besagten Schärfe- und Rauschfilter hinzuschalten<br />
oder mit der Zwischenbildberechnung Motionflow<br />
experimentieren. Doch Vorsicht: Infolge der<br />
verbesserten Bewegtbildschärfe wird die Bildhelligkeit<br />
in Mitleidenschaft gezogen, so reduzieren die<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 73
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 4 000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
gut/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 55 W Max: 95 W 0,1 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Einstellungen „Klar“ und „Klar Plus“ die Gesamthelligkeit<br />
um jeweils ein Drittel. „Impuls“ verspricht<br />
das beste Schärfeergebnis, da die LEDs im Takt der<br />
Eingangsfrequenz arbeiten, allerdings reduziert sich<br />
die Bildbrillanz auf ein Minimum und ein 50- oder<br />
60-Hertz-Flimmern tritt zutage – für die Praxis ist<br />
der Modus deshalb ohne Belang. Im Gegensatz<br />
zum HX755 sind die LED-Leisten beim HX855<br />
beidseitig integriert und die Leuchtdioden können<br />
zeilenweise unabhängig voneinander angesprochen<br />
werden, um die Helligkeit zu beeinflussen. Durch<br />
diesen Trick generiert der HX855 eine Schwarzdarstellung<br />
auf Plasmaniveau, einzig die Bildhelligkeit in<br />
Kombination mit vorwiegend dunklen Bildinhalten<br />
nimmt aufgrund der flächigen Helligkeitsregulierung<br />
sichtbar ab. Das eingesetzte Panel zeigt ohne<br />
Dimming leichte Kontrastschwächen, sodass auch<br />
die fleckige Ausleuchtung stärker zutage tritt,<br />
SONYS MITTELKLASSE ZEIGT,<br />
WIE GUT DIE BILDAUFBEREITUNG<br />
AUSFALLEN KANN<br />
zudem erscheinen die Bildränder dezent dunkler als<br />
die Bildmitte. Wir empfehlen deshalb das Dimming<br />
zu aktivieren, um die Darstellungsqualität von dunklen<br />
Szenen aufzuwerten, auch wenn der HX855<br />
dadurch an Brillanz einbüßt. Die Einstufung in die<br />
Energieeffizienzklasse A darf als Untertreibung<br />
angesehen werden, denn in der Praxis begnügt sich<br />
der 46-Zoll-Fernseher mit 70 Watt (W) im Film- und<br />
80 W im Fernsehbetrieb. Einziges Manko des nahezu<br />
tadellosen Konzepts: Der mitgelieferte Monolith-<br />
Standfuß verbessert die blecherne Tonqualität nur<br />
geringfügig, denn ein separater Tiefmitteltöner ist<br />
nicht enthalten. Somit ist ein externes Lautsprecherset<br />
auch bei diesem Sony-Modell Pflicht.<br />
big, mit 50 bis 60 Euro aber vergleichsweise günstig<br />
aus. Sämtliche Bildeinstellungen des Fernsehers<br />
bleiben im 3D-Modus erhalten, sodass die volle<br />
Bildqualität auch beim Abtauchen in das räumliche<br />
Bilderlebnis erhalten bleibt. Die vergleichsweise<br />
gute Helligkeit gepaart mit dezenten Geisterbildern<br />
sowie ruckelfreier Full-HD-Darstellung wird einzig<br />
durch den eingeschränkten Blickwinkel getrübt:<br />
Durch Einsparung eines Filters müssen Sie Ihren<br />
Kopf zwingend gerade halten, sonst bricht der<br />
3D-Eindruck zusammen. Vorteilhaft: Im Gegensatz<br />
zu Shutter-Lösungen anderer Hersteller flimmert<br />
Umgebungslicht nicht.<br />
Bekanntes im modernen Gewand<br />
Neben allen Digitaltunern (DVB-C2-Standard<br />
bereits unterstützt) wartet Sonys LED-LCD mit<br />
einer Aufzeichnungsoption mittels externer<br />
USB-Festplatte samt zeitversetztem Fernsehen<br />
(Time-Shift) auf. Eine Senderliste findet sich gut<br />
versteckt im Hauptmenü und auch der Komfort der<br />
Timer-Programmierung lässt etwas zu wünschen<br />
übrig – die verschachtelte Menüstruktur erfordert<br />
Einarbeitungszeit und einige Funktionen,<br />
z. B. Time-Shift, wirken schlichtweg aufgesetzt.<br />
Sämtliche aufgezeichnete Daten sind zudem nicht<br />
auf anderen TV-Modellen abspielbar. Lobenswert<br />
ist, dass der digitale Satellitentuner nun vollständig<br />
ins Benutzermenü integriert wurde und die<br />
HbbTV-Zusatzinhalte schnell und flüssig dargestellt<br />
werden. TV-Funktionen, wie der elektronische<br />
Programmführer oder das Hauptmenü des Fernsehers,<br />
werden modern präsentiert: Bild und Ton<br />
laufen ohne Unterbrechungen weiter, die grafische<br />
Aufbereitung genügt auch höheren Ansprüchen.<br />
Einsteigerfreundlich: die reich illustrierte digitale<br />
Bedienungsanleitung, die mit einem praktischen<br />
Stichwortverzeichnis aufwartet. Komfortabel wurde<br />
ebenfalls die Bild-in-Bild-Darstellung gelöst, bei der<br />
Sie Fensteranordnung und -größe sowie die Tonwiedergabe<br />
flexibel einrichten können. Verfolgen Sie<br />
z. B. während eines Videospiels eine Nachrichtensendung,<br />
können Sie diese innerhalb eines kleinen<br />
Fensters samt Ton darstellen, sodass der Spielgenuss<br />
nicht getrübt wird. Einziger Fehler: Wollen Sie bei<br />
einer angewählten HDMI-Quelle im Zweitfenster<br />
das Satellitenprogramm wiedergeben, findet der<br />
3D für den Massenmarkt<br />
Noch immer führt das 3D-Fernsehen ein Nischendasein<br />
und mangels beigelegter Brillen werden auch<br />
viele zukünftige Besitzer des HX855 die Vorzüge<br />
dieser Bilddarstellung verpassen – zu Unrecht, wie<br />
die 3D-Qualitäten des Fernsehers zeigen. Die Brillen<br />
vom Typ TDG-BR200/BR250 fallen zwar etwas klo-<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
16/20<br />
Wiedergabequalität<br />
50/60<br />
Wertung 85 von 100<br />
Fernseher und Monolith-Standfuß wirken wie aus einem Stück gefräst, leichte Rundungen sorgen für Apple-Flair.<br />
Auf die Tonqualität nimmt der Unterbau nur unwesentlich Einfluss, die Fernbedienung enttäuscht<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Paramount, Sony<br />
74 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Die integrierte Bedienungsanleitung zeigt grafisch alle wichtigen Einstellungsmöglichkeiten. Bilder links: Die<br />
Bild-in-Bild-Darstellung ist ungemein flexibel (oben), das Onlineportal wirkt derzeit noch unübersichtlich (unten)<br />
Fernseher den entsprechenden Eintrag nicht – somit<br />
sollte als Hauptquelle das TV-Programm und als<br />
Nebenquelle der HDMI-Zuspieler gewählt werden.<br />
Entertainment unlimited<br />
Der Druck auf die „SEN“-Taste öffnet mit bestehender<br />
Onlineverbindung das Sony-Entertainment-<br />
Network, das kostenlose Videoinhalte und Apps<br />
sowie kostenpflichtige Musik und Filme unter<br />
einem Dach vereint. Die schmucklose Präsentation,<br />
der abrupte Wechsel zwischen den Portalen<br />
und die stockende Navigation sind in Zeiten des<br />
iPad-Booms allerdings wenig intuitiv und mit bis zu<br />
6 Euro Ausleihgebühr für HD-Filme fällt auch der<br />
Preis-Leistungs-Aspekt mager aus – derzeit liegt<br />
die Quantität des Onlineaufgebots noch über der<br />
Qualität. Das volle Potenzial eröffnet sich zudem<br />
erst, wenn Sie weitere Komponenten Sonys nutzen:<br />
Das globale Konto ist nicht nur mittels Fernseher,<br />
sondern auch über die Playstation 3 oder Sonys<br />
Tablet nutzbar. Im Netzwerk eingebunden offenbaren<br />
sich ebenfalls Schwächen, denn dem beliebten<br />
Quicktime- oder FLAC-Formaten schiebt Sony einen<br />
Riegel vor, während des Streamings traten zudem<br />
Bildfehler auf. Über USB zugespielt erweitert sich<br />
der Formatumfang geringfügig, mancher Konkurrent<br />
bietet aber mehr Vielfalt. Unser Tipp: Statten<br />
Sie dem Onlineportal Youtube einen Besuch ab,<br />
denn Sonys Fernseher ist zur optisch ansprechenden<br />
HD-Wiedergabe kompatibel. Zeitgemäß gelang<br />
den Entwicklern auch die Einbindung von Apps:<br />
Stellen Sie die Kurzmitteilungen über Twitter, einen<br />
DIE EINSTUFUNG IN DIE ENERGIEEFFIZIENZKLASSE A<br />
DARF ALS MAßLOSE UNTERTREIBUNG ANGESEHEN WERDEN<br />
Kalender oder Minispiele als Bild-in-Bild-Funktion<br />
parallel zum TV-Programm oder einer externen<br />
Quelle dar. Über die optional erhältliche Skype-<br />
Kamera CMU-BR100 (ca. 80 Euro) genießen Sie<br />
Videotelefonie in HD-Qualität, allerdings ist die<br />
Wiedergabe mit 1 280 × 720 Bildpunkten nur mit<br />
einer vergleichsweise geringen Bildwiederholrate<br />
von 22 Bildern je Sekunde möglich.<br />
Qualität in der Oberklasse<br />
Abseits der Blickwinkel- und Ausleuchtungsschwächen<br />
sowie einer dezent enttäuschenden<br />
Tonwiedergabe stellt Sonys KDL-46HX855 ein<br />
verlockendes Angebot dar, das im Bereich der<br />
Bildschärfe und Bildverarbeitung in die Referenzklasse<br />
vorstößt. Dieser Fernseher zelebriert die<br />
Vorteile des HD- und 3D-Standards, ohne die SD-<br />
Darstellung zu vernachlässigen – eine Kombination,<br />
die nur noch selten am Markt zu finden ist. Dass die<br />
Bedienung nicht immer komfortabel ausfällt, die<br />
mannigfaltigen Bildeinstellungen eher Profis ansprechen<br />
und die Netzwerk- sowie Onlineunterstützung<br />
noch nicht vollends überzeugen, schmälert den<br />
guten Gesamteindruck nur geringfügig: Sonys<br />
Mittelklassefernseher hat alles, kann alles und zeigt<br />
selbst deutlich teureren TV-Modellen, wie gut die<br />
Bildaufbereitung ausfallen kann.<br />
www.sony.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
± 0 %<br />
0 °<br />
0 °<br />
+ 5 %<br />
– 10 %<br />
30 °<br />
30 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Primärfarben leicht abweichend, präziser Weißpunkt.<br />
Seitlich betrachtet kaum Abweichungen<br />
Bereits in Voreinstellung nahezu neutrale Abbildung.<br />
Bei seitlicher Betrachtung kühlere Darstellung<br />
Optimale Durchzeichnung bereits in Voreinstellung.<br />
Seitlich betrachtet bleicht das Bild komplett aus<br />
Kaufberatung 75
Eintreten und staunen<br />
Loewe Connect ID 46 DR+<br />
GUT<br />
84 %(1,8)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
Connect ID 46 DR+<br />
Hersteller<br />
Loewe<br />
Preis<br />
2800 Euro<br />
Garantielaufzeit 2 Jahre<br />
Bilddiagonale 46 Zoll (117 cm)<br />
Maße ( B/H/T) 106 × 70,5 × 6 cm<br />
Gewicht<br />
25,5 kg<br />
Farben<br />
Schwarz, Weiß, Silber,<br />
Beige, Grün, Orange<br />
Bildtechnologie Edge-LED-LCD (200 Hz)<br />
Auflösung<br />
1920 × 1080 Pixel<br />
Eingabeverzögerung 60–80 ms (hoch)<br />
Formatanpassung 4 : 3 unvollständig<br />
Bild-in-Bild<br />
ja<br />
Festplattenaufz. ja, intern (500 GB)<br />
Multimediaformate MOV, MKV, WMV, DivX,<br />
MPEG-1 bis -4, FLAC u. a.<br />
Internetdienste Browser, Twitter, Aupeo,<br />
Maxdome, Facebook u. a.<br />
3D-Darstellung ja, Shutter-Technik (Full-HD)<br />
Loewes Connect ID ist Ihre Eintrittskarte<br />
in die unendlichen Weiten der modernen<br />
Unterhaltung. Wir haben getestet, ob sich<br />
Filmgenuss, Internettechnik und TV-Benutzerführung<br />
auch im Fernsehalltag vertragen.<br />
Loewe verbindet mit dem Connect ID Welten: Das<br />
propagieren auf dem Papier natürlich eine Menge<br />
Hersteller, doch bei Loewe ist der Produktname tatsächlich<br />
Programm. Zunächst können Sie aus einer<br />
Vielzahl an Farb- und Aufstellungsvarianten wählen<br />
und den Fernseher nach Ihren Vorstellungen ins<br />
Umfeld integrieren. Ins Netzwerk gelangen Sie per<br />
Kabel, drahtlos oder über eine Powerline-Lösung,<br />
bei der das Stromnetz zum Datenlieferanten wird.<br />
Dank Steuerprotokollen und einer nachrüstbaren<br />
RS-232C-Schnittstelle ist auch eine komplexe<br />
Hausvernetzung denkbar, sodass z. B. die Licht- und<br />
Jalousiesteuerung auf den allabendlichen Fernsehgenuss<br />
mit nur einem Tastendruck abgestimmt<br />
werden kann. Zudem ist Loewes Connect ID<br />
einer der wenigen Fernseher, die neben einem<br />
Audiorückkanal für die Tonweiterleitung an einen<br />
AV-Receiver über eine komplette Audiosteuerung<br />
verfügen. Erwerben Sie ein Mehrkanallautsprechersystem<br />
von Loewe, dient der Fernseher praktisch<br />
als AV-Receiver-Ersatz. Ob Sie die integrierten<br />
Lautsprecher des Fernsehers z. B. als Center-Kanal<br />
nutzen, bleibt dabei Ihnen überlassen. Dem nicht<br />
genug, integriert Loewe digitale Doppeltuner<br />
samt 500-GB-Festplatte, sodass externe Festplattenrekorder<br />
ebenfalls unnötig werden, weshalb<br />
sich auch die Preisdifferenz zu Produkten anderer<br />
Hersteller letztendlich egalisiert. Und das Beste:<br />
Neben weniger Kabelaufwand bleibt der bildschöne<br />
Connect ID das Zentrum der Unterhaltung.<br />
Fernsehen, wie Sie es wollen<br />
Loewes Connect schließt dank Doppeltuner zu<br />
externen Receiver-Lösungen auf. Konkret bedeutet<br />
das: Sie können Programminhalte aufzeichnen<br />
und gleichzeitig einen anderen Sender schauen,<br />
das Livebild pausieren, zurückspulen usw. Grenzen<br />
werden hier einzig von kopiergeschützten Inhalten<br />
gesetzt (z. B. HD-Privatsender), die eine dauerhafte<br />
Archivierung verweigern. Ebenfalls alles andere als<br />
alltäglich: Aufnahmen stellen Sie im Netzwerk für<br />
weitere Loewe-Fernseher bereit, denn der Connect<br />
ID kann auch als Medienserver fungieren. Somit<br />
benötigen Sie mit einem Zweitfernseher nicht zwingend<br />
einen TV-Anschluss, sondern greifen einfach<br />
drahtlos auf die Aufnahmedateien im Netzwerk<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Loewe, Warner<br />
76 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Testergebnisse<br />
zurück. Sogar das Streamen von Live-TV-Inhalten<br />
ist umsetzbar. Damit Sie bei allen Möglichkeiten<br />
den Überblick nicht verlieren, wurden alle Bedienelemente<br />
übersichtlich auf der Fernbedienung<br />
untergebracht und die jeweiligen Schaltflächen<br />
blendet der Fernseher immer passend zum Inhalt<br />
ein. Dass Loewe auf jahrelanges Know-how<br />
zurückgreifen kann, ist bereits bei der Einrichtung<br />
der Satellitenanlage offensichtlich: Für nahezu jede<br />
Hausinstallation ist dieser Fernseher geschaffen.<br />
Auch die Details überzeugen: Vor der abschließenden<br />
Sendersortierung informiert der Fernseher<br />
beispielsweise, ob die kopiergeschützten HD-<br />
Privatsender oder frei ausgestrahlten SD-Varianten<br />
einsortiert werden sollen. Die Timer-Programmierung<br />
aus dem praktischen elektronischen Programmführer<br />
gelingt spielend einfach, indem man<br />
das Programm und die vorgegebene Zeit auswählt<br />
LOEWES CONNECT ID IST<br />
IM TV- UND NETZWERKMODUS<br />
EINE KLASSE FÜR SICH<br />
oder ein manuelles Intervall vorgibt. Die integrierte<br />
500-GB-Festplatte bietet genügend Platz für wochenlangen<br />
HD-Genuss und eine einmal eingegebene<br />
wöchentliche Aufzeichnung bannt beispielsweise<br />
Ihre Lieblingsserie immer pünktlich auf den<br />
Datenträger. Apropos Datenträger: Neben der Verbreitung<br />
der Inhalte im Netzwerk bietet Loewe eine<br />
externe Festplatte, dank der Sie Aufzeichnungen<br />
auch auf andere Loewe-Geräte übertragen können,<br />
die nicht im Netzwerk verbunden sind. Natürlich<br />
können Sie den Fernseher auch im ausgeschalteten<br />
Zustand mit einer Aufzeichnung beauftragen, hierbei<br />
fällt der Energiebedarf mit über 30 Watt jedoch<br />
etwas zu üppig aus.<br />
Netzwerkspezialist<br />
Fernab der Fernsehunterhaltung streamt Loewes<br />
Connect ID alle angesagten Formate, darunter<br />
auch MOV- und FLAC-Dateien, wobei die Bildqualität<br />
dank HD-Unterstützung restlos überzeugt.<br />
Musikfreunde greifen mit bestehender Internetverbindung<br />
auf Internetradiostationen zurück und<br />
funktionieren den Fernseher zum wohltuend füllig<br />
klingenden Stereoanlagenersatz um – für eine<br />
bessere Energieeffizienz können Sie das Bild auch<br />
ausblenden. Diesen ausgereiften Funktionen steht<br />
das Onlineportal etwas nach, denn dieses arbeitet<br />
völlig autark. Nach dem Einschalten des Fernsehers<br />
vergehen bis zu 20 Sekunden, bis die Onlineoberfläche<br />
startbereit ist, zudem ist eine parallele<br />
Abbildung von Apps neben dem TV-Programm<br />
nicht möglich. Das Fehlen von Youtube wiegt ebenso<br />
wie die nicht vorhandene Videotelefonie Skype<br />
schwer, schließlich bieten beide Inhalte auf einem<br />
Fernseher einen deutlichen Mehrwert im Vergleich<br />
zur Darstellung auf einem kleinen Computermonitor.<br />
Ebenfalls nicht optimal gelöst wurde die internetgestützte<br />
HbbTV-Integration: Nach dem Druck<br />
auf die rote Taste der Fernbedienung blendet der<br />
Fernseher das laufende Bild aus und wieder ein<br />
und wechselt die kompletten Voreinstellungen. Ein<br />
weiterer Druck auf die rote Taste blendet zwar die<br />
Zusatzinformationen aus, in den TV-Modus wechselt<br />
der Fernseher aber erst bei Druck auf die Taste<br />
„End“. Häufig variiert auch die Tastenbelegung,<br />
um ins vorhergehende Fenster zurückzuspringen<br />
(linke Cursor-Taste, End-Taste, Pfeil-Taste), sodass<br />
Sie anfangs häufig eine Anwendung komplett<br />
beenden oder diese nicht mit dem gewohnten<br />
Tastendruck verlassen können. Mit ähnlichen<br />
Problemen hat das Netzwerkmenü zu kämpfen:<br />
Im TV-Modus ist dieses nicht abrufbar, sondern<br />
Sie müssen sich in der Mediaoberfläche befinden.<br />
Bestätigen Sie dort den Netzwerkeintrag, springt<br />
der Fernseher im Hintergrund wieder in die TV-<br />
Oberfläche zurück – verwirrend.<br />
Technikspagat<br />
Angesichts der Fülle an integrierten Funktionen<br />
mutet der Energieverbrauch von 50 bis knapp 100<br />
Watt (W) wie ein Druckfehler an, doch ein Blick<br />
ins Innere des Fernsehers offenbart die Lösung<br />
des Energiespartricks. Statt zwei LED-Leisten an<br />
beiden Bildseiten zu verbauen, schlummert im<br />
Connect ID nur noch eine einzige, was die Energieeffizienz<br />
steigert. Nachteil dieses Prinzips ist ein<br />
Helligkeitsabfall von rund 20 Prozent zwischen<br />
linker und rechter Bildhälfte, sowie ein leichter<br />
Farbtemperaturunterschied. Diese Nachteile sind in<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 700 : 1, Max: 3 500 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 65 %<br />
Kontrasteindruck<br />
Blickwinkel 120°/150°<br />
Heimkino/Tageslicht<br />
Kontrastfilterscheibe<br />
ausreichend/ausreichend<br />
befriedigend/sehr gut<br />
kontrastoptimiert, spiegelnd<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 50 W Max: 105 W 0,3 W<br />
Funktionen<br />
Anschlüsse<br />
10<br />
Das<br />
extravagante Designkonzept samt zahlreicher Farb- und Aufstellungsvarianten grenzt Loewes Connect ID<br />
wohltuend vom Massenmarkt ab. Das abgerundete Stoffgitter verschmilzt nahtlos mit der Rückseite<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
20/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
16/20<br />
Wiedergabequalität<br />
48/60<br />
Wertung 84 von 100<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 77
Das iPad ist der perfekte Spielpartner für Loewes Connect ID: Mit der Assist-Media-App schalten Sie durch das<br />
Fernsehprogramm, Filme und Serien werden mit Inhaltsangabe und <strong>Vorschau</strong>bildern in den Fokus gerückt<br />
der Praxis aber nur dann sichtbar, wenn vollflächige<br />
Graustufen oder einheitliche Farbverläufe<br />
dargestellt werden. Dessen ungeachtet punktet<br />
Loewes Connect ID mit mustergültigen Voreinstellungen:<br />
Die Farbdarstellung ist nahezu auf den<br />
Punkt, das Bild erscheint weder zu warm noch zu<br />
kühl und die Durchzeichnung fällt in dunklen wie<br />
hellen Bereichen fehlerfrei aus – dieses Niveau wird<br />
mit anderen Fernsehern meist nur durch eine manuelle<br />
Kalibrierung des Bildes erreicht. Komplexe,<br />
unverständliche Bildregler sind deshalb auch nicht<br />
vonnöten, so reduzieren sich die Bildeinstellungen<br />
auf das Wesentliche. Ein ganz besonderer Ansatz<br />
DER CONNECT ID KANN AUCH ALS MEDIENSERVER FUNGIEREN: AUFNAHMEN<br />
STELLEN SIE SO IM NETZWERK FÜR WEITERE LOEWE-FERNSEHER BEREIT<br />
versteckt sich hinter der Bezeichnung VBD Plus:<br />
Hierbei reduziert der Fernseher die Intensität der<br />
LED-Beleuchtung und steigert gleichzeitig den<br />
Videopegel. Der Lohn: Bei einem im Schnitt um<br />
18 W gesenkten Energieverbrauch zeigt der Fernseher<br />
eine gleichbleibend hohe Helligkeit. Einzig<br />
bei starken Kontrastwechseln ist das Eingreifen<br />
der Funktion negativ erkennbar, da ein Überstrahlen<br />
von hellen Bereichen auftreten kann und die<br />
Justierung auf das Normniveau einige Sekunden in<br />
Anspruch nimmt.<br />
Natürlich auch in 3D<br />
Dank des 200-Hertz-Panels konnten Geisterbilder<br />
im Vergleich zu 100-Hertz-Geräten reduziert<br />
werden, sodass der Seheindruck durchaus angenehm<br />
erscheint. Befinden sich Objekte weit im<br />
Vordergrund oder wird Schrift eingeblendet, sind<br />
Doppelbilder aber unvermeidbar. Auch die Bildhelligkeit<br />
kann nicht vollends überzeugen. Wechseln<br />
Sie von 3D auf 2D, wird Sie die gleichbleibend<br />
hohe Schärfe begeistern, im Detail tendiert die<br />
Elektronik aber dazu, einzelne Elemente etwas<br />
zu stark zu betonen. Bei schnellen Bewegungen<br />
liefert der Fernseher zudem nur ein befriedigendes<br />
200-Hertz-Niveau, sodass leichte Unschärfen nicht<br />
ausgeschlossen sind. Die Zwischenbildberechnung<br />
zeichnet Kinofilme sehr flüssig, was Bildruckler<br />
unterbindet, aber Artefakte begünstigt. Während<br />
der Connect ID für hochauflösende Inhalte wie geschaffen<br />
ist, zeigen sich SD-Inhalte zwar ebenfalls<br />
von ihrer scharfen Seite, doch Bildfehler vermag<br />
der Fernseher nur befriedigend auszugleichen.<br />
Aufseiten der Klangqualität spielt der Fernseher<br />
dagegen viele Konkurrenzmodelle an die Wand,<br />
sodass selbst Kinofilme bei gemäßigtem Pegel ein<br />
ordentliches Fundament aufweisen.<br />
Eine Klasse für sich<br />
Der Connect ID ist im TV- und Netzwerkmodus<br />
hervorragend, bietet ein Füllhorn an durchdachten<br />
All-in-One-Lösungen und ist optisch eine Wucht –<br />
diesen Fernseher muss man live gesehen haben.<br />
Loewe untermauert damit eindrucksvoll den<br />
Anspruch, einen bezahlbaren Alleskönner auf den<br />
Markt zu bringen, der überall vorn mitspielt.<br />
www.loewe.de<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
Farbraum<br />
Farbtemperatur<br />
Tonwertverteilung<br />
0 °<br />
30 °<br />
Luminanz<br />
0 °<br />
0 °<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
Exzellente Farbtreue bereits im Auslieferungszustand,<br />
seitlich betrachtet minimale Verschiebung<br />
– 10 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
± 0 %<br />
30 °<br />
Voreinstellung „Soft“ mit neutraler Farbtemperatur.<br />
Blauschimmer bei seitlicher Betrachtung zunehmend<br />
30 °<br />
Fehlerfreie Durchzeichnung in dunklen Bereichen.<br />
Seitlich betrachtet bleicht das Bild aus<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Loewe<br />
78 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Sony VPL-VW1000ES<br />
V<br />
0ES<br />
SEHR GUT<br />
92 % (1,4)<br />
AUSGABE 4.2012<br />
Erhellende Einblicke<br />
Sony VPL-VW1000ES<br />
REFERENZ<br />
PROFESSIONAL<br />
AUSGABE 4.2012<br />
VPL-VW1000ES<br />
Hersteller<br />
Sony<br />
Preis<br />
18 900 E uro<br />
Maße ( B/H/T) 52 × 20 × 64 cm<br />
Gewicht<br />
20 kg<br />
Farben<br />
Schwarz<br />
Bildtechnologie SXRD<br />
Projektionschip 3 × 0,74 Zoll SXRD-Chip (4K)<br />
Auflösung<br />
4096 × 2160 Pixel<br />
Lampe<br />
330 W UHP,<br />
2000 ANSI-Lumen<br />
Lebensdauer 2500 h ( eco),<br />
2000 h ( normal)<br />
Lens-Shift<br />
motorisiert<br />
Zoom/Fokus<br />
motorisiert<br />
3D-Formate<br />
ja, Shutter-Technik (4K)<br />
Vor wenigen Wochen stellte Peter<br />
Jackson ausgewählten Zuschauern<br />
Szenen seines neuesten Werkes „Der<br />
Hobbit“ vor. Dank 4K-Auflösung, 3D und 48<br />
Bildern pro Sekunde wurden die Anwesenden<br />
in nie gekannter Qualität nach Mittelerde<br />
„teleportiert“. Sony verspricht mit dem neuen<br />
High-End-Heimkinoprojektor bereits jetzt<br />
ein vergleichbares Erlebnis, und zwar unter<br />
Zuspielung einer herkömmlichen Blu-ray.<br />
Selbst die größten Heimkinofans werden einmal<br />
technikmüde und so dürfte der Aufdruck „4K“<br />
zwar für leuchtende Augen sorgen, aber gleichfalls<br />
Fragen aufwerfen: Ist eine ultrahohe Auflösung<br />
ohne entsprechende Quelle sinnvoll? Sehe<br />
ich einen Unterschied, wenn ich eine normale<br />
Blu-ray abspiele?<br />
Bann gebrochen<br />
Ganz gleich, wie skeptisch Sie diesem Produkt<br />
gegenüberstehen, bereits nach kurzer Zeit blicken<br />
Sie ungläubig gen Leinwand. Die bereits aus dem<br />
TV-Bereich bekannte Technik Reality Creation (im<br />
deutschen Menü als „Realismus“ bezeichnet),<br />
wertet alle eingehenden Quellen auf, egal ob SD<br />
oder HD. Dabei spielen zwei wesentliche Punkte<br />
zusammen, die das Bilderlebnis auf eine gänzlich<br />
neue Stufe stellen: Kantenglättung und Schärfeanhebung.<br />
Schalten Sie die „Realismus“-Funktion<br />
aus, weisen Full-HD-Quellen an gebogenen<br />
Konturen sichtbare Treppenstufen auf, sobald<br />
Sie Ihre Leinwand auf wenige Zentimeter Distanz<br />
begutachten. Aktivieren Sie „Realismus“, werden<br />
diese Konturen vollautomatisch geglättet und die<br />
Pixelstruktur verschwindet. Dadurch erhalten Blurays<br />
einen vollständig analogen Look und können<br />
kaum noch als digitale Quelle ausgemacht werden.<br />
Im zweiten Schritt sorgt eine kontrastbasierte<br />
Detailanhebung dafür, dass einzelne Elemente<br />
stärker strukturiert erscheinen und Sie selbst vom<br />
Sitzplatz aus alle Details einer Blu-ray messerscharf<br />
erkennen. Durch den stufenlosen Eingriff der<br />
Nachbearbeitung können Sie je nach Geschmack<br />
und Quelle sowie Sitzplatzabstand und Sehstärke<br />
den für Sie optimalen Detailcharakter vorgeben.<br />
Störende Doppelkonturen treten mit Sonys Nachbearbeitung<br />
übrigens nicht auf, wer den „Realismus“<br />
jedoch überstrapaziert, wird Aufhellungen<br />
in dunklen Bereichen ebenso wahrnehmen wie<br />
eine leichte Schattenbildung an hellen Details. Von<br />
der ebenfalls integrierten Rauschfilterung sollten<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 79
Testergebnisse<br />
Wärmebild<br />
Kontrast (nativ) Min: 400 : 1, Max: 8 000 : 1<br />
Gleichm. Ausleuchtung 80 %<br />
Shading<br />
nein<br />
Regenbogeneffekt nein<br />
Betriebsgeräusch<br />
eco: 20 dB, normal: 25 dB<br />
Bildbreite empf.<br />
2,5–4 m<br />
Stromverbrauch<br />
Betrieb<br />
Stand-by<br />
Min: 365 W Max: 440 W 0,2 W<br />
Bildverschiebung<br />
30 %<br />
Entfernungsrechner<br />
Bilddiagonale Bildbreite Bildhöhe Abstand<br />
80 %<br />
2,1 m 1,8 m 1,0 m 2,4–5,2 m<br />
2,3 m 2,0 m 1,1 m 2,7–5,8 m<br />
2,8 m 2,4 m 1,3 m 3,3–7,1 m<br />
3,2 m 2,8 m 1,6 m 3,8–8,1 m<br />
3,7 m 3,2 m 1,8 m 4,4–9,4 m<br />
4,1 m 3,6 m 2,0 m 4,8–10,5 m<br />
4,6 m 4,0 m 2,2 m 5,4–11,7 m<br />
Anschlüsse<br />
Sie im Gegensatz zur Schärfeanhebung Abstand<br />
nehmen, da diese das Material weichzeichnet.<br />
EINEN BESSEREN GRUND, ZUM<br />
FACHHÄNDLER ZU GEHEN, GAB ES<br />
SCHON LANGE NICHT MEHR<br />
Neun Millionen Pixel<br />
Als erster Heimkinoprojektor verfügt Sonys Modell<br />
über die aus dem Kinosaal bekannte 4K-Auflösung<br />
von 4 096 × 2 160 Bildpunkten. Ebenfalls ein Novum:<br />
Mithilfe entsprechender Quellen, z. B. PCs mit<br />
modernen Grafikkarten, können Sie diese Auflösung<br />
über die HDMI-Eingänge zuspielen, einzig die<br />
Bildrate ist auf 24 Bilder (4 096 × 2 160 Pixel) bis 30<br />
Bilder (3 840 × 2 160 Pixel) pro Sekunde begrenzt.<br />
Um die HDMI-Eingänge fit für 4K in 48 Hertz (Hz)<br />
zu machen, könnte Sony in Zukunft einen Austausch<br />
des Anschlussboards anbieten. Sogar im<br />
3D-Modus ist die 4K-Bildverarbeitung vollständig<br />
aktiv und Sie genießen die gleiche Darstellungsgüte<br />
wie in 2D. Damit der gute Schärfeeindruck<br />
nicht gleich beim ersten Kameraschwenk getrübt<br />
wird, integriert Sony die Zwischenbildberechnung<br />
Motionflow, die in niedriger Voreinstellung<br />
Unschärfen bei Bewegungen mindert (vergleichbar<br />
100-Hz-Niveau bei Flachbild-TVs), ohne den<br />
Kinocharakter zu sehr in Mitleidenschaft zu ziehen.<br />
Setzen Sie alle Werkzeuge mit Bedacht ein, erleben<br />
Sie Filme auf Blu-ray in bestechender Qualität:<br />
Damit schindet selbst die „Herr der Ringe“-Trilogie<br />
ähnlichen Eindruck wie der kommende Zweiteiler<br />
„Der Hobbit“.<br />
Besser als das Original<br />
Trotz HD-Auflösung liegen die Farbinformationen<br />
nur in 8-Bit-Farbtiefe vor, zudem wird zugunsten einer<br />
effektiven Datenspeicherung darauf verzichtet,<br />
jedem Bildpunkt die passenden Farbdaten mit auf<br />
dem Weg zu geben. In der Praxis kommt es somit<br />
häufig vor, dass Sie abgestufte Helligkeits- und<br />
Farbübergänge erblicken. Sony greift genau hier<br />
ein und interpoliert die fehlenden Zwischenstufen,<br />
ohne die Schärfe zu vernachlässigen. Insbesondere<br />
beim Anblick von HD-Videos aus dem Internet ist<br />
der Unterschied dramatisch: Ohne Nachbearbeitung<br />
sehen Sie die Kompressionsartefakte überdeutlich,<br />
mittels neu generierter Zwischenstufen gehen vormals<br />
abgestufte Bereiche nahtlos ineinander über<br />
und Details bleiben dennoch messerscharf. Das<br />
Gefühl, wirklich alles aus der eigenen Filmsammlung<br />
herauszuholen, war noch nie so präsent wie<br />
mit Sonys VPL-VW1000ES. Echtes 4K-Material profitiert<br />
ebenfalls von der potenten Bildberechnung<br />
und anstelle der nativen Darstellung zogen wir die<br />
Abbildung mit Sonys „Realismus“-Einstellung vor.<br />
Für Profis zusätzlich wünschenswert wäre eine<br />
Umbenennung von Voreinstellungen, eine vollständige<br />
Farbkalibrierung sowie größere Anzahl an<br />
manuellen Bildreglern. Dass die interne Vollbildkonvertierung<br />
Halbbildsignale in der Praxis nicht immer<br />
fehlerfrei wandelt, ist lediglich eine Randnotiz,<br />
denn die 1 080p-Zuspielung sollte aufgrund des 4K-<br />
Potenzials eine Grundvoraussetzung sein.<br />
Hell, heller, Sony<br />
Die integrierte 330-Watt-Lampe im Wert von<br />
700 Euro lässt bereits erahnen, welche immensen<br />
Bilddiagonalen Sonys Projektor zu füllen vermag.<br />
Und tatsächlich: Selbst XXL-Ausführungen mit 4,5<br />
Metern bringen den Projektor nicht in Verlegenheit.<br />
Reduzieren Sie die Leistung auf das niedrige<br />
Lampenniveau, büßt der Projektor rund 30 Prozent<br />
seiner Helligkeit ein, bietet aber immer noch mehr<br />
Reserven als viele konkurrierende Heimkinoprojektoren.<br />
Als besonders praktisch erweist sich<br />
der Lampenwechsel, da der Zugriff bequem an<br />
der Oberseite des Projektors erfolgt. Mittels einer<br />
Echtzeitblende regelt der Projektor intelligent die<br />
Schwarzdarstellung und greift zusätzlich auf eine<br />
Gammakorrektur zurück, um den Kontrast je nach<br />
Bildinhalt auch messbar zu steigern. Die Blendensteuerung<br />
arbeitet derart effektiv, dass Sonys Projektor<br />
unter Praxisbedingungen einen makellosen<br />
Kontrasteindruck hinterlässt und einzig bei ausgewählten<br />
Szenen zum kurzzeitigen Übersteuern oder<br />
wahrnehmbaren Abblenden neigt.<br />
Passend gemacht<br />
Die Vorteile der ultrahochauflösenden Bildchips<br />
wären schnell hinfällig, wenn nicht auch die Optik<br />
Ausstattung/<br />
Verarbeitung<br />
19/20<br />
Benutzerfreundlichkeit<br />
16/20<br />
Wiedergabequalität<br />
57/60<br />
Wertung 92 von 100<br />
Mit über einem halben Meter Bautiefe und 20 Kilogramm Gewicht verlangt der VPL-VW1000ES nach einem Ehrenplatz.<br />
Per Netzwerkeinbindung lässt sich der Projektor fernsteuern, aufladbare 3D-Shutter-Brillen liegen bei<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Sony<br />
80 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Sonys VPL-VW1000ES zeigt eine nicht für möglich gehaltene Detaildarstellung, die dennoch jederzeit natürlich<br />
wirkt. Bilder links: Detailvergleich einer Full-HD-Szene ohne (oben) und mit (unten) 4K-Berechnung<br />
eine entsprechende Güte aufweisen würde. Der<br />
VPL-VW1000ES zeigt nicht nur im Zentrum der<br />
Leinwand, sondern auch in den Randbereichen eine<br />
makellose Detaildarstellung. Sollten aufgrund einer<br />
Bildverschiebung dennoch Ungenauigkeiten auftreten,<br />
hilft der manuelle Panelabgleich, diese Schwächen<br />
in wenigen Minuten auszubügeln. Generell<br />
sollten Sie die Bildverschiebung jedoch nicht vollständig<br />
ausreizen, denn die Ausleuchtungsgenauigkeit<br />
variiert – erscheint eine Bildecke etwas dunkler<br />
als die Bildmitte, kann dies am großzügigen Einsatz<br />
des Lens-Shifts liegen. Besitzer von Vorsatzoptiken<br />
sollten bei ihrem Fachhändler prüfen, ob der Einsatz<br />
tatsächlich zielführend ist, denn aufgrund der hohen<br />
Güte der internen Optik können Vorsatzoptiken<br />
nur noch selten Schritt halten (dies gilt ebenfalls<br />
für das Leinwandtuch, das keine grobe Struktur<br />
aufweisen sollte). Dennoch liefert eine hochwertige<br />
Vorsatzlinse nach wie vor Vorteile, denn der komplette<br />
Bildchip wird auch im Superbreitbildformat<br />
(Cinemascope) ausgereizt und die Bildcharakteristik<br />
bleibt stabil. Lediglich für 4K-Material verwehrt<br />
Ihnen der Projektor die entsprechende Vorverzerrung.<br />
Als Alternative stehen fünf interne Speicher<br />
zur Verfügung, um die gewünschten Formate (z. B.<br />
21 : 9, 16 : 9) auf Knopfdruck anzusteuern. Einmal<br />
eingerichtet, ruft der Projektor die Daten für Fokus,<br />
Zoom und Bildverschiebung automatisch ab, sodass<br />
ein Cinemascope-Film auf einer 21 : 9-Leinwand<br />
GANZ GLEICH, WIE SKEPTISCH SIE DIESEM PRODUKT GEGENÜBERSTEHEN,<br />
BEREITS NACH KURZER ZEIT BLICKEN SIE UNGLÄUBIG GEN LEINWAND<br />
postwendend in voller Breite genossen werden<br />
kann. Die Einrichtung klappt derart schnell und<br />
präzise, dass konkurrierende Verfahren anderer<br />
Hersteller schlichtweg umständlich wirken.<br />
3D endlich fehlerfrei<br />
Sonys Neudefinition des Heimkinos arbeitet flüsterleise,<br />
wird im Betrieb kaum mehr als handwarm,<br />
ist flexibel im Netzwerk einzubinden und liefert<br />
auch im 3D-Betrieb eine tadellose Leistung. Gerade<br />
letzterer Punkt hat uns überrascht, denn selbst die<br />
D-ILA-Konkurrenz zeigt im Preisbereich bis 10 000<br />
Euro überdeutliche Geisterbilder in hellen Szenen.<br />
Mit Sonys VPL-VW1000ES treten hingegen weder in<br />
weißen noch in bunten Sequenzen Fehler auf, lediglich<br />
im Tiefschwarz lassen sich fehlerhafte Konturen<br />
erahnen, doch gehen diese im Effektgewitter eines<br />
Films schnell unter. Gerade die tolle 3D-Präsentation<br />
von brillantem 3D-Material wie „Happy Feet 2“<br />
oder „Ice Age 3“ sorgt für staunende Blicke, waren<br />
solche Szenen doch bislang Gift für die meisten 3D-<br />
Projektoren. Aufgrund der enormen 2D-Helligkeit<br />
weiß selbst die 3D-Brillanz zu überzeugen, auch<br />
wenn nur noch rund 10 Prozent der Maximalhelligkeit<br />
hinübergerettet werden. Im Gegensatz zu<br />
Sonys TV-Segment reduzieren Kopfbewegungen den<br />
3D-Effekt im Übrigen nicht. Somit lautet unser Fazit:<br />
Für knapp 20 000 Euro erhalten Sie nicht weniger<br />
als die derzeitige Referenz am Projektormarkt. Ob<br />
sich die Investition für Sie auszahlt, können wir zwar<br />
nicht vorhersagen, aber einen besseren Grund, dem<br />
autorisierten Fachhändler einen Besuch abzustatten,<br />
gab es schon lange nicht mehr – oder wann sind Sie<br />
das letzte Mal ins Schwärmen geraten?<br />
CHRISTIAN TROZINSKI<br />
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30 °<br />
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Grundig 0180/5231880 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–18 Uhr www.grundig.de/kontakt<br />
LG 0180/3115411(9 ct/Min.), Mo – Fr 8–20 Uhr, Sa 10–16 Uhr www.lg.com/de/support<br />
Loewe 0180/1222563 (3,9 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa/So 10–18 Uhr www.loewe.de/de/support<br />
Metz 0180/5638946 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–17.30 Uhr www.metz.de/de/fachhandel/kontakt<br />
Panasonic 0180/5015140 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 12–17 Uhr www.panasonic.de/support<br />
Philips 0180/5010469 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–18 Uhr www.support.philips.com<br />
Samsung 0180/57267864 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–17 Uhr www.samsung.de/support<br />
Sharp 0180/5299529 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–17 Uhr www.sharp.de (Eintrag „Service“)<br />
Sony 0180/5252586 (14 ct/Min.), Mo–Fr 8–20 Uhr, Sa 9–17 Uhr www.sony.de/support<br />
Toshiba 0431/24894550 (14 ct/Min.), Mo–So 8–23 Uhr de.consumer.toshiba.eu (Eintrag „Support“)<br />
PLZ 0<br />
UNI-HIFI Vertriebsg.mbH<br />
Goldschmidtstraße 14<br />
04103 Leipzig<br />
Telefon: (0341) 9 605050<br />
Fax: (0341) 9 605060<br />
E-Mail: info@uni-hifi.de<br />
Internet: www.uni-hifi.de<br />
HEIMKINO KLOHS<br />
Engertstr. 8<br />
04177 Leipzig<br />
Telefon: (03 41) 9 405077<br />
Fax: (0341) 9405017<br />
E-Mail: info@heimkinoklohs.de<br />
Internet: www.heimkinoklohs.de<br />
PLZ 2<br />
Happy Cinema<br />
Wiesengrund 1<br />
22941 Delingsdorf<br />
Telefon: (04532) 2679293<br />
Fax: (04532) 2 5307<br />
E-Mail: mail@happycinema.de<br />
Internet: www.happycinema.de<br />
Marken-Highlights: Affinity, Dalite, Epson, JKP, JVC, Lumagen,<br />
Mitsubishi, Monitor Audio, Prismasonic, OPPO, Sony<br />
PLZ 1<br />
Marken-Highlights: Bowers & Wilkins, Denon, Dynaudio,<br />
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Ritterfelddamm 169<br />
14089 Berlin<br />
Telefon: (030) 36433030<br />
Fax: (030) 36433050<br />
E-Mail: megascreenhome@aol.com<br />
Marken-Highlights: Denon, Epson, JVC, Mitsubishi,<br />
Onkyo, Optoma, Panasonic, Pioneer, Samsung, Sharp,<br />
Yamaha<br />
Serviceangebot: Fachberatung, Planung und Gestaltung<br />
von unsichtbaren Installationen (Bild- und Tontechnik),<br />
Lichtsteuerung, Bus- und Netzwerklösungen sowie komplette<br />
Haussteuerung<br />
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THOMAS ELECTRONIC GmbH<br />
Osdorfer Landstraße 168<br />
22549 Hamburg<br />
Telefon: (040) 41004545<br />
Fax: (040) 41004546<br />
E-Mail: hotline@thomas-electronic.de<br />
Internet: www.thomas-electronic.de<br />
Telepoint<br />
Posthalterweg 2c<br />
26129 Oldenburg<br />
Telefon: (0441) 970990<br />
Fax (0441) 970991 01<br />
E-Mail: telepoint.oldenburg@telepoint.de<br />
Marken-Highlights: Canon, Grundig, Humax, Kathrein,<br />
Nikon, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Telestar<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Reparatur in<br />
Meisterwerkstatt, Einladeservice, Entsorgung von<br />
Altgeräten, individuelle Fachberatung<br />
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Kielerstraße 18<br />
41540 Dormagen<br />
Telefon: (021 33) 210 433<br />
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E-Mail: info@dienadel.de<br />
Internet: www.dienadel.de<br />
Marken-Highlights: Apple, B&O, Cambridge, Denon, LG,<br />
Loewe, Marantz, Panasonic, Pioneer, Primare, Samsung,<br />
Sharp, Sonos, Sony, T+A, Yamaha<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 5<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
ja<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
ja<br />
Panasonic<br />
Mein Lieblingsfernseher/-projektor<br />
TX-P65VT50/<br />
Panasonic<br />
PT-AT5000E<br />
Ich empfehle<br />
Samsung<br />
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Mein Lieblingsfilm für eine<br />
Produktpräsentation ist<br />
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Telefon: (0491) 925660<br />
Fax: (0491) 9256668<br />
E-Mail: telepoint.leer@telepoint.de<br />
Marken-Highlights: Canon, Grundig, Humax, Kathrein,<br />
Nikon, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Telestar<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Reparatur in<br />
Meisterwerkstatt, Einladeservice, Entsorgung von<br />
Altgeräten, individuelle Fachberatung<br />
Marken-Highlights: Audioplan, Furutech, Goldkabel, HMS<br />
Elektronik, In-Akustik, Kimber Kable, Oehlbach, SSC,<br />
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Sony, Toshiba<br />
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Projektplanung, Installationsservice, Inzahlungnahme,<br />
Leinwandsonderanfertigung und Flächenberechnung<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Um in entspannter Atmosphäre perfekte<br />
Vergleichsmöglichkeiten und beste Beratung<br />
inkl. Full-Service zu bekommen.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Nur, wenn Sie wirklich der Verbesserung von<br />
Bild- und Tonqualität bzw. der Bedienung<br />
dient.<br />
Lieber 2D, 3D oder beides?<br />
2D für den Alltag, 3D zu besonderen Gelegenheiten.<br />
Ihre Hobbys?<br />
High-End Audio und Video, HD-Filmen, Musik<br />
machen.<br />
Welches Videoprodukt hat Sie zuletzt am<br />
meisten begeistert?<br />
Panasonics HC-X909-Full-HD-Camcorder:<br />
professionelle Bildqualität, kompakt in Sachen<br />
Abmessungen und Preis.<br />
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Fax: (0511) 4410 18<br />
E-Mail: info(at)artundvoice.de<br />
Internet: www.highend-hannover.de<br />
Marken-Highlights: Arcam, Denon, Epson, JVC, Mitsubishi,<br />
NAD, Panasonic, Sony, Sonus Faber, Wharfedale<br />
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Fax: (0201) 18 527849<br />
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Internet: www.borowski.de<br />
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Telefon: (0209) 15780929<br />
Fax: (0209) 15780939<br />
E-Mail: info@hitseller.de<br />
Internet: www.hitseller.de<br />
Marken-Highlights: Apple, Canon, Dream, LG, Onkyo,<br />
Panasonic, Philips, Samsung, Sony, Technotrend, Telestar<br />
HiFi im Hinterhof GmbH<br />
Geleitsstraße 50<br />
63067 Offenbach<br />
Telefon: (069) 888609<br />
E-Mail: hifi-im-hinterhof@t-online.de<br />
Internet: www.hifi1.de<br />
Marken-Highlights: Denon, Elac, KEF, Loewe, Marantz,<br />
NAD, Onkyo, Panasonic, Pioneer, Samsung, Yamaha<br />
Serviceangebot: 0 % Finanzierung, Fachberatung,<br />
Vorführung, Reparaturservice, Sonderanfertigung<br />
Lautsprecherkabel, Programmierservice Fernbedienung<br />
Loewe Galerie Linkenheim<br />
Gewerbering 2,<br />
76351 Linkenheim-Hochstetten<br />
Telefon: (0 72 47) 20 70-0<br />
Fax: (07247) 2070-600<br />
E-Mail: info@loewe-galerie-linkenheim.de<br />
Internet: www.loewe-galerie-linkenheim.de<br />
Heimkino Aktuell<br />
Hülsstraße 9<br />
44625 Herne<br />
Telefon: (02325) 9 40049<br />
Fax: (02325) 9 40053<br />
E-Mail: info@heimkinoaktuell.de<br />
Internet: www.<strong>HDTV</strong>ision.de<br />
PLZ 7<br />
GRAF Hören & Sehen<br />
Charlottenstr. 5<br />
70182 Stuttgart<br />
Telefon: (0711) 2348686<br />
Fax: (0711) 2348685<br />
E-Mail: info@graf-hifi.de<br />
Internet: www.graf-hifi.de<br />
Marken-Highlights: Galaxis, Grundig, Hirschmann, Humax,<br />
Loewe, Kathrein, Nokia, Spaun, Technisat, Wisi<br />
Serviceangebot: individuelle Beratung, professionelle<br />
Projektplanung und Installation von Satelliten- und<br />
Kabelfernsehtechnik, Einrichtung von Heimnetzwerken<br />
Marken-Highlights: Arcam, Denon, Epson, JVC, KEF,<br />
Marantz, Mitsubishi, Optoma, Panasonic, Pioneer, Sony<br />
Serviceangebot: Fachberatung, Vorführung im<br />
Referenzstudio, kostenlose Farbkalibrierung,<br />
Pixelfehlerüberprüfung, Abhol- und Bringservice, kostenloser<br />
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PLZ 5<br />
Euphonia HiFi GmbH<br />
An Groß St. Martin 5<br />
50667 Köln<br />
Telefon: (0221) 9 257020<br />
E-Mail: info@euphonia-hifi.de<br />
Internet: www.euphonia-hifi.de<br />
Marken-Highlights: Arcam, Cambridge Audio, Dynaudio,<br />
Monitor Audio, Marantz, Metavision, Panasonic, PMC, PSB<br />
Serviceangebot: AV-Planungen, unsichtbare Lautsprecher,<br />
Vernetzungen, Multiroom und Heimkinobau, Reparatur,<br />
Tuning, Einmessungen, Optimierungen, Veredelungen<br />
Marken-Highlights: Ayre, Bose, Crado, Cyrus, Dynaudio,<br />
HMS, Loewe, Mark Levinson, NAD, T+A, Piega, Project,<br />
Rega, Revel, Sennheiser, Sonos, Teac, Velodyne<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 2<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
Mein Lieblingsfernseher<br />
Mein Lieblingsfilm für eine<br />
Produktpräsentation ist<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Wegen der besseren und ganzheitlichen<br />
Beratung.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Nein, aber es muss auf die Bedürfnisse und<br />
Anforderungen des Kunden zugeschnitten sein.<br />
Lieber 2D, 3D oder beides?<br />
Beides.<br />
Welches Videoprodukt hat Sie zuletzt am<br />
meisten begeistert?<br />
Loewe Media Vision.<br />
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Kommission<br />
ja<br />
Loewe<br />
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Canton, Creek, Dynaudio, KEF, McIntosh, Marantz, NAD,<br />
Panasonic, Rotel, Samsung, Sonos, Yamaha u. v. m.<br />
INTERVIEW<br />
Warum sollten videointeressierte Kunden zum<br />
Fachhändler gehen?<br />
Um die Unterschiede wirklich zu sehen.<br />
Muss es immer die neueste Technik sein?<br />
Unbedingt; leider sind im Bereich TV die Zyklen<br />
sehr kurz und die Entwicklung ist rasant.<br />
Lieber 2D, 3D oder beides?<br />
Nur 3D-Geräte können wirklich gut 2D.<br />
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Internet: www.hificoncept.de<br />
Serviceangebot<br />
Präsentationsräume 5<br />
<strong>HDTV</strong>-Vorstellung<br />
ja<br />
3D-Vorstellung<br />
ja<br />
Internet- und Streaming-Vorstellung ja<br />
Meine Kunden können Altgeräte in<br />
Zahlung geben<br />
ja<br />
Meine Kunden können ihre<br />
Wunschfernseher zu Hause testen<br />
nein<br />
Mein Lieblingsfernseher<br />
Panasonic<br />
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Straße/Hausnummer<br />
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PLZ/Ort/Land<br />
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Ort, Datum<br />
Formular ausschneiden,<br />
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04229 Leipzig<br />
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(03 41) 1 49 55-11<br />
Ihr Firmenlogo senden Sie bitte an: cf@auerbach-verlag.de
Klassentreffen<br />
In dieser Ausgabe im Test: Sony VPL-VW1000ES<br />
In unserer Übersicht finden Sie eine Auswahl bislang getesteter Produkte<br />
mit einer Wortbewertung, welche die Vor- und Nachteile auf<br />
den Punkt bringt. Alle Komponenten sind in alphabetischer Reihenfolge<br />
geordnet. Die Nachfolgeprodukte ersetzen bei gleicher oder<br />
besserer Bewertung ** den Vorgänger.<br />
** Neuer Wertungsschlüssel ab Ausgabe 1/2012<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Bang &<br />
Olufsen<br />
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stabiler Blickwinkel. Guter<br />
Bildkontrast (Local Dimming).<br />
Umfangreiche PVR-Funktion<br />
(500-GB-Festplatte). Doppeltuner<br />
für Satellit oder Kabel. CI Plus.<br />
www.metz.de<br />
18/15/50<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
Bang &<br />
Olufsen<br />
Beoplay<br />
V1-32<br />
32-Zoll-Edge-LED-LCD. Gute<br />
Bildschärfe und exakte Bildeinstellungen<br />
ab Werk. 5.1-Verstärker<br />
integriert. Guter Klang. Kein 3D.<br />
Erstklassige Verarbeitung (Metall).<br />
Apple TV leicht einzubinden.<br />
Triple-Tuner. WLAN. CI Plus.<br />
16/17/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
Metz<br />
Sirius 42 LED<br />
200 Twin R<br />
42-Zoll-LED-LCD. Bildschärfe auf<br />
100-Hz-Niveau. Gute Farbtreue,<br />
stabiler Blickwinkel. Guter<br />
Bildkontrast (Local Dimming).<br />
Umfangreiche PVR-Funktion<br />
(500-GB-Festplatte). Doppeltuner<br />
für Satellit oder Kabel. CI Plus.<br />
17/16/50<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
2 499 E uro 4/2012<br />
www.bang-olufsen.de<br />
3 999 E uro 6/2010<br />
www.metz.de<br />
LG<br />
15EL9500<br />
15-Zoll-OLED-TV. Extrem hoher<br />
Kontrast, sehr gute Ausleuchtungsgenauigkeit,<br />
exzellente Bildschärfe,<br />
hohe Blickwinkelstabilität. Schlechte<br />
Tonqualität. Kaum Anschlüsse<br />
(Mini-HDMI, kein Kopfhörerausgang).<br />
Sparsam im Betrieb.<br />
10/16/55<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
Panasonic<br />
TX-L55WT50E<br />
55-Zoll-Edge-LED-LCD.<br />
Referenzbildschärfe (400 Hertz).<br />
Weiter Blickwinkel. Gutes 3D.<br />
2D-zu-3D-Wandlung. Triple-Tuner.<br />
HbbTV. PVR-Funktion (USB + SD).<br />
Server-Funktion im Netzwerk. CI<br />
Plus. HDMI 1.4 (ARC). WLAN.<br />
Skype. Viera Connect.<br />
19/18/48<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
1 999 E uro 1/2011<br />
www.lg.de<br />
2 599 E uro 4/2012<br />
www.panasonic.de<br />
LG<br />
55LW659S<br />
Loewe<br />
Art 46 LED<br />
200 DR+<br />
Loewe<br />
Individual 55<br />
Compose 3D<br />
Loewe<br />
Connect ID 46<br />
DR+<br />
Metz<br />
Linus 42<br />
LED 200<br />
2199 E uro 1/2012<br />
55-Zoll-Edge-LED-LCD mit<br />
Dimming. 3D mit Polfilter, halbierte<br />
Auflösung, aber sehr gute Helligkeit.<br />
Gute Farbtreue und Bildschärfe.<br />
Stabiler Blickwinkel. Multimedia-<br />
Ass. Triple-Tuner. PVR-Funktion<br />
nicht für DVB-S, nur für DVB-C/-T.<br />
CI Plus. HDMI 1.4 (ARC). HbbTV.<br />
www.lg.de<br />
3 600 E uro 2/2011<br />
46-Zoll-LED-LCD (Edge). Sehr<br />
leuchtstark, sehr gute statische<br />
Bildschärfe. Bewegtbildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Präzise Voreinstellungen.<br />
Doppel tuner und<br />
USB-Recording. Interne Festplatte<br />
(250 GB). WLAN, HbbTV. CI Plus.<br />
www.loewe.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-LCD. 3D-fähig.<br />
Gute Bildschärfe, guter Kontrast.<br />
Eingeschränkter Blickwinkel.<br />
Exzellente Verarbeitung. Flexibel im<br />
Netzwerk. PVR-Funktion (500 GB).<br />
Doppeltuner. HDMI 1.4. CI Plus.<br />
WLAN. Internet. HbbTV.<br />
6300 E uro 2/2012<br />
www.loewe.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-LCD. Aufnahmefunktion<br />
(500-GB-Festplatte), Videostreaming,<br />
Triple-Tuner in doppelter<br />
Ausführung. Server-Funktion im<br />
Netzwerk. Gute Bilddar stellung,<br />
toller Klang, sparsam im Verbrauch.<br />
HDMI 1.4 (ARC). CI Plus. WLAN.<br />
Internet. HbbTV.<br />
ab 2800 Euro 4/2012<br />
www.loewe.de<br />
2 599 E uro 5/2011<br />
42-Zoll-LCD. Edge-LED-Beleuchtung<br />
mit Dimming. Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Gute Farbtreue.<br />
Weiter Blickwinkel. Guter Klang.<br />
Tuner für alle Empfangswege.<br />
PVR-Funktionen nachrüstbar, 8 GB<br />
intern. Bild-in-Bild. CI Plus. HbbTV.<br />
www.metz.de<br />
16/17/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
19/16/48<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
20/16/48<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
20/16/48<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
17/17/50<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
Panasonic<br />
TX-P50VT50E<br />
Panasonic<br />
TX-P50STW50<br />
Philips<br />
42PFL7606K<br />
Philips<br />
40PFL5507K<br />
Philips<br />
46PFL9706K<br />
2099 E uro 4/2012<br />
50-Zoll-Plasma. Sehr gut in 2D/3D.<br />
Makelloser Blickwinkel. Exzellenter<br />
Kontrast, tolle Farbtreue. THX.<br />
Geringe Bildhelligkeit. Triple-Tuner.<br />
HbbTV. PVR-Funktion (USB + SD).<br />
Server-Funktion im Netzwerk. CI Plus.<br />
HDMI 1.4 (ARC). WLAN. 3D-Brillen<br />
beiliegend. Skype. Viera Connect.<br />
www.panasonic.de<br />
50-Zoll-Plasma. Sehr gut in 2D und<br />
3D. Makelloser Blickwinkel. Tolle<br />
Bildschärfe. Bildkontrast und<br />
Bildruhe besser als bei VT30.<br />
Helligkeit eingeschränkt.<br />
Triple-Tuner. HbbTV. PVR-Funktion<br />
via USB. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. Skype. Viera Connect.<br />
1199 E uro 3/2012<br />
www.panasonic.de<br />
42-Zoll-Edge-LED-LCD. 3D mit<br />
Polfilter, halbierte Auflösung, aber<br />
sehr gute Helligkeit. Gute Bildschärfe<br />
(100 Hertz). Blickwinkel<br />
dank IPS-Panel uneingeschränkt.<br />
Triple-Tuner. PVR-Funktion via USB.<br />
CI Plus. WLAN. Internet. Ambilight.<br />
HDMI 1.4 (ARC).<br />
1299 E uro 4/2011<br />
www.philips.de<br />
40-Zoll-Edge-LED-LCD-Fernseher. 3D<br />
mit Shutter-Technik. 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. Gute Bildschärfe auf<br />
200-Hertz-Niveau. Überzeugender<br />
Bildkontrast, Vollbilddimming. Guter<br />
Ton. Triple-Tuner. HbbTV.<br />
PVR-Funk tion via USB. CI Plus.<br />
WLAN. Internet. HDMI 1.4 (ARC).<br />
1000 E uro 3/2012<br />
www.philips.de<br />
46-Zoll-LED-LCD. Exzellenter<br />
Kontrastfilter. Sehr gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz) und Helligkeit. Local<br />
Dimming. Überzeugendes 3D.<br />
2D-zu-3D-Wandlung. Blickwinkel<br />
instabil. Triple-Tuner. PVR-Funktion<br />
via USB. CI Plus. WLAN. Internet.<br />
Ambilight. HDMI 1.4 (ARC).<br />
2499 E uro 6/2011<br />
www.philips.de<br />
19/15/53<br />
Sehr gut<br />
87 % (1,7)<br />
17/15/53<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
17/17/47<br />
Gut<br />
81 % (2,0)<br />
17/16/48<br />
Gut<br />
81 % (2,0)<br />
18/15/52<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Bang & Olufsen, Denon, LG, Loewe, Marantz, Metz, Panasonic, Paramount, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba<br />
86 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de<br />
* Bewertung für: Ausstattung/Verarbeitung, Benutzerfreundlichkeit und Wiedergabequalität
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
TV-Geräte<br />
Philips<br />
58PFL9956H<br />
Samsung<br />
UE55ES7090<br />
Samsung<br />
T27A950<br />
Samsung<br />
UE60D8090<br />
Sharp<br />
LC-60LE830E<br />
Sony<br />
KDL-46HX755<br />
58-Zoll-LED-LCD im 21 : 9-Format.<br />
3D-fähig (Zubehör beiliegend). Sehr<br />
guter Bildkontrast dank Local<br />
Dimming (auch in 3D), aber leichte<br />
Bildfehler. Gute Bildschärfe (400<br />
Hertz) und Tonqualität. Triple-Tuner.<br />
Bild-in-Bild. CI Plus. WLAN. Internet.<br />
Ambilight. HDMI 1.4 (ARC).<br />
4199 E uro 1/2012<br />
www.philips.de<br />
55-Zoll-Edge-LED-LCD. Gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz) und SD-Bildverarbeitung.<br />
Schwächen bei Ausleuchtung<br />
und Blickwinkel. Tolles<br />
3D. Triple-Tuner. HbbTV. Sprachund<br />
Gestensteuerung. PVR-Funktion<br />
via USB. Bild-in-Bild. CI Plus. HDMI<br />
1.4 (ARC). Internet, WLAN.<br />
2599 E uro 4/2012<br />
www.samsung.de<br />
27-Zoll-Edge-LED-LCD. Gute Bildschärfe<br />
(100 Hertz) und SD-Bildverarbeitung.<br />
Gute Ausleuchtung,<br />
aber Schwächen bei Blickwinkel.<br />
Tolles 3D. 2D-zu-3D-Wandlung.<br />
DVB-C-/-T-Tuner. PVR über USB,<br />
CI Plus. HDMI 1.4 (ARC). Internet,<br />
WLAN. Smart TV.<br />
799 Euro 6/2011<br />
www.samsung.de<br />
60-Zoll-Edge-LED-LCD. Gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz) und SD-Bildverarbeitung.<br />
Schwächen bei Ausleuchtung<br />
und Blickwinkel. Tolles<br />
3D. 2D-zu-3D-Wandlung. Triple-<br />
Tuner. HbbTV. PVR-Funktion via<br />
USB. Bild-in-Bild. CI Plus. HDMI 1.4<br />
(ARC). Internet, WLAN. Smart TV.<br />
3999 E uro 1/2012<br />
www.samsung.de<br />
60-Zoll-Edge-LED-LCD. 3D-fähig.<br />
Vierfarbtechnik mit annähernd<br />
neutraler Darstellung. Gute<br />
Bildschärfe. Bildfläche kaum<br />
spiegelnd. Triple-Tuner. CI Plus.<br />
Time-Shift per externem USB-<br />
Speicher. DLNA. WLAN (extern,<br />
beiliegend). HDMI 1.4 (ARC).<br />
3499 E uro 1/2012<br />
www.sharp.de<br />
46-Zoll-Edge-LED-LCD. Sehr gute<br />
Bildschärfe (400-Hertz-Niveau),<br />
überzeugende SD-Bildver arbeitung.<br />
3D-fähig (Shutter-Technik).<br />
Schlechter Ton. Triple-Tuner.<br />
HbbTV. PVR-Funktion via USB.<br />
Bild-in-Bild. CI Plus. WLAN.<br />
Internet. Skype. HDMI 1.4 (ARC).<br />
1399 E uro 3/2012<br />
www.sony.de<br />
19/14/51<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
19/16/49<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
16/15/46<br />
Gut<br />
77 % (2,2)<br />
19/16/49<br />
Gut<br />
84 %(1,8)<br />
17/16/48<br />
Gut<br />
81 %( 2,0)<br />
19/16/48<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
Blu-ray-Player<br />
Denon<br />
DBP-2012UD<br />
Denon<br />
DBP-1611UD<br />
Marantz<br />
UD9004<br />
Panasonic<br />
DMP-BDT310<br />
Panasonic<br />
DMP-BDT110<br />
Philips<br />
BDP9600<br />
849 Euro 4/2011<br />
429 Euro 2/2011<br />
5 499 E uro 1/2010<br />
Bild- und Tonqualität fehlerfrei.<br />
Umfangreicher Videoequalizer und<br />
detaillierte Klangeinstellungen.<br />
Spielt auch SACD und DVD-Audio.<br />
Youtube nach Update. BD-Live-<br />
Speicher intern. Kurze Ladezeiten.<br />
3D-fähig. 1 080p24.<br />
www.denon.de<br />
Universalplayer für BD, DVD, DVD-<br />
Audio und SACD. Hohe Verarbeitungsqualität.<br />
Schnelle Ladezeiten,<br />
geräuscharm. Umfangreicher<br />
Videoequalizer, sehr gute<br />
Bildver arbeitung. 3D-fähig.<br />
1 080p24.<br />
www.denon.de<br />
Blu-ray-Player mit fantastischer<br />
Bild- und Klangqualität. BD-Live,<br />
Speicherkarte notwendig. Unterstützt<br />
DVD-Audio und SACD.<br />
Analoge Ausgänge mit guter<br />
Klangbalance. Lange Lade- und<br />
Startzeiten. 1 080p24.<br />
www.marantz.de<br />
3D-Blu-ray-Player. Exzellente Bildschärfe.<br />
Umfangreiche Videoeinstellungen.<br />
Zwei HDMI-Ausgänge.<br />
Minimale Energieaufnahme.<br />
Schnelle Ladezeiten. 2D-zu-3D-<br />
Wandlung. Skype. WLAN. Internetportal.<br />
BD-Live. 1 080p24.<br />
299 Euro 4/2011<br />
www.panasonic.de<br />
3D-Blu-ray-Player. Exzellente Bildschärfe.<br />
Umfangreiche Videoeinstellungen.<br />
Tonwiedergabe über interne<br />
Decoder nicht immer perfekt. Minimale<br />
Energie aufnahme. Schnelle<br />
Ladezeiten. 2D-zu-3D-Wandlung.<br />
Skype. WLAN extern. Internetportal.<br />
BD-Live. 1080p24.<br />
199 Euro 3/2011<br />
www.panasonic.de<br />
750 Euro 2/2011<br />
Exzellenter Blu-ray-Player, schnelle<br />
Ladezeiten, BD-Live-Speicher integriert<br />
(2 GB). Sehr gute Bild- und<br />
Audioqualität, umfangreiche Multimediaunterstützung,<br />
Blu-ray-3Dfähig,<br />
Untertitelverschiebung.<br />
WLAN integriert. 1 080p24.<br />
www.philips.de<br />
19/18/53<br />
Sehr gut<br />
90 % (1,5)<br />
18/18/52<br />
Sehr gut<br />
88 % (1,6)<br />
20/13/58<br />
Sehr gut<br />
91 % (1,5)<br />
19/18/53<br />
Sehr gut<br />
90 % (1,5)<br />
18/18/53<br />
Sehr gut<br />
89 % (1,6)<br />
20/18/55<br />
Sehr gut<br />
93 % (1,4)<br />
Sony<br />
KDL-46HX855<br />
46-Zoll-Edge-LED-LCD. Referenzbildschärfe<br />
(400 Hertz) und sehr gute<br />
SD-Bildverarbeitung. Blickwinkel und<br />
Ausleuchtung nicht perfekt. 3D-fähig.<br />
Mäßiger Ton. VR-Funktion via USB.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. HbbTV.<br />
19/16/50<br />
Gut<br />
85 % (1,8)<br />
Philips<br />
BDP7500B2<br />
3D-Blu-ray-Player. Schnelle Ladezeiten.<br />
3D-Update notwendig. Gute<br />
Video- und Audioqualität. HD-Audio-<br />
Decoder, analoger Mehrkanalausgang.<br />
WLAN. BD-Live, 1-GB-Speicher.<br />
1 080p24. Untertitelverschiebung.<br />
18/17/52<br />
Sehr gut<br />
87 % (1,7)<br />
1 699 E uro 4/2012<br />
www.sony.de<br />
290 Euro 5/2010<br />
www.philips.de<br />
Sony<br />
KDL-55HX925<br />
55-Zoll-Direct-LED-LCD. Local<br />
Dimming. Referenzbildschärfe (400<br />
Hertz). Blickwinkel instabil. Sehr guter<br />
Kontrast, aber Halo-Effekte. 3D<br />
fehlerfrei. 3D-Brillen, Skype-Kamera<br />
und Monolith-Standfuß inklusive.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. HDMI 1.4 (ARC).<br />
WLAN. Internet. HbbTV.<br />
19/15/53<br />
Sehr gut<br />
87 %(1,7)<br />
Samsung<br />
BD-C6900<br />
3D-Blu-ray-Player. Internetfunktionen.<br />
WLAN integriert. BD-Live,<br />
1-GB-Speicher. Umfangreiche<br />
Medienwiedergabe. Schnelle Ladezeiten.<br />
Gute Video- und Audioqualität.<br />
HD-Audio-Decoder,<br />
analoger Mehrkanalausgang.<br />
1 080p24.<br />
18/17/53<br />
Sehr gut<br />
88 % (1,6)<br />
3 299 E uro 5/2011<br />
www.sony.de<br />
399 Euro 4/2010<br />
www.samsung.de<br />
Toshiba<br />
55ZL1<br />
55-Zoll-LED-LCD. Ultimativer Kontrast<br />
und extreme Helligkeit. Local-Dimming-Referenz.<br />
Sehr gute Bildschärfe<br />
(400 Hertz). Resolution Plus für noch<br />
bessere Detaildarstellung. 3D nicht<br />
optimal. Gute Tonwiedergabe.<br />
Triple-Tuner, CI Plus. WLAN. HDMI<br />
1.4 (ARC). HbbTV.<br />
17/15/54<br />
Sehr gut<br />
86 %(1,7)<br />
Sony<br />
BDP-S5000ES<br />
Blu-ray-Player mit BD-Live. Zügige<br />
Ladezeiten und gute Bedienbarkeit.<br />
Möglichkeiten zur Bildnachbearbeitung.<br />
Alle HD-Audio-Decoder an<br />
Bord. Audiosektion samt analogen<br />
Schnittstellen erstklassig. 1 080p24.<br />
19/16/56<br />
Sehr gut<br />
91 % (1,5)<br />
4 999 Euro 5/2011<br />
www.toshiba.de<br />
1 999 Euro 2/2009<br />
www.sony.de<br />
Toshiba<br />
55ZL2G<br />
55-Zoll-Edge-LED-LCD. Vierfach-Full-<br />
HD-Auflösung (3 830 × 2 160 Pixel).<br />
4K-Signale nicht via HDMI zuspielbar.<br />
Bewegtbildschärfe gut, aber nicht<br />
perfekt (200-Hz-Niveau). 3D ohne<br />
Brille funktioniert in der Praxis nicht.<br />
Triple-Tuner. CI Plus. WLAN. HDMI<br />
1.4 (ARC). HbbTV.<br />
17/14/49<br />
Gut<br />
80 % (2,0)<br />
Sony<br />
BDP-S570<br />
3D-Blu-ray-Player. Sehr schnelle<br />
Start- und Ladezeiten. Audio- und<br />
Videoverarbeitung tadellos. WLAN.<br />
Kein analoger Mehrkanalausgang.<br />
BD-Live, integrierter Speicher.<br />
1 080p24.<br />
18/17/52<br />
Sehr gut<br />
87 % (1,7)<br />
7 999 E uro 4/2012<br />
www.toshiba.de<br />
269 Euro 5/2010<br />
www.sony.de<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft Kaufberatung 87
Klassentreffen<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
Audio-Video-Receiver/-Verstärker<br />
Modell Ansicht/Preis/Ausgabe Testurteil Wertung*<br />
Projektoren<br />
Arcam<br />
AVR600<br />
7-Kanal-AV-Receiver, bis zu drei<br />
Subwoofer anschließbar. Gefällig<br />
neutrales Klangbild in Stereo wie<br />
Mehrkanal. Videoverarbeitung mit<br />
Schwächen. Dolby Volume, Netzwerk<br />
und Internetradio.<br />
20/16/53<br />
Sehr gut<br />
89 %(1,6)<br />
Infocus<br />
SP8602<br />
Full-HD-DLP-Projektor. Kaum<br />
Regenbogeneffekt. Brillantes und<br />
plastisches Bild. Motorisierte Optik.<br />
Lens-Shift manuell. 21 : 9-Vorverzerrung.<br />
Sehr gute Schärfe bei Standbildern,<br />
Unschärfen bei schnellen<br />
Bildinhalten. 1 080p24.<br />
16/12/48<br />
Gut<br />
76 % (2,2)<br />
4 399 E uro 2/2010<br />
www.arcam.co.uk<br />
3 490 Euro 4/2010<br />
www.infocus.de<br />
Denon<br />
AVR-3311<br />
Impulsfreudiger 7-Kanal-AV-Receiver.<br />
Warm abgestimmter analoger<br />
Klangcharakter. Höhenkanäle über<br />
Dolby Pro Logic IIz oder Audyssey<br />
DSX. Sehr gute Videoverarbeitung.<br />
Leitet 3D-Zuspielungen weiter<br />
(HDMI 1.4). DLNA.<br />
19/17/50<br />
Sehr gut<br />
86 %(1,7)<br />
JVC<br />
DLA-X70R<br />
D-ILA-Projektor, 3D-fähig. THX und<br />
THX-3D-Zertifikat. 4K-Upscaling.<br />
3D-Darstellung kinokonform in<br />
48 Hertz (leichtes Flimmern), aber<br />
Crosstalk. Gute Gesamtbildschärfe,<br />
umfangreiche Kalibrierungsmöglichkeiten.<br />
1 080p24 oder Zwischenbildberechnung.<br />
18/17/53<br />
Sehr gut<br />
88 % (1,6)<br />
1 399 E uro 5/2010<br />
www.denon.de<br />
6 999 E uro 2/2012<br />
www.jvc.de<br />
Denon<br />
AVR-4311<br />
Leistungsstarker 9-Kanal-AV-Receiver.<br />
Automatische Einmessung<br />
mittels Audyssey MultEQ XT32.<br />
Intelligente Dynamikkomprimierung<br />
inklusive Dolby Volume. DLNA.<br />
Leitet 3D-Signale weiter. Gute<br />
Videoverarbeitung. Unterstützt<br />
Apple Airplay und iPod.<br />
20/17/53<br />
Sehr gut<br />
90 %(1,5)<br />
JVC<br />
DLA-X3<br />
D-ILA-Projektor, 3D-fähig.<br />
3D-Darstellung kinokonform in 48<br />
Hertz (leichtes Flimmern) aber<br />
Crosstalk. Gute Bildschärfe und<br />
satter Bildkontrast. Einfach in<br />
Aufstellung. 1 080p24 oder<br />
Zwischenbildberechnung.<br />
18/16/52<br />
Sehr gut<br />
86 % (1,7)<br />
2 199 E uro 1/2011<br />
www.denon.de<br />
3 999 E uro 1/2011<br />
www.jvc.de<br />
Harman<br />
Kardon<br />
AVR 760<br />
Exzellent klingender 7-Kanal-AV-<br />
Receiver mit fantastischer Stereoqualität.<br />
Leistungsstarke Endstufen.<br />
Variable Bildnachbearbeitung. Dolby<br />
Volume, aber keine Höhenkanäle.<br />
Hoher Stromverbrauch und vorlauter<br />
Lüfter.<br />
19/16/54<br />
Sehr gut<br />
89 %(1,6)<br />
LG<br />
CF3D<br />
3D-Projektor. Polfilterverfahren<br />
setzt Silberleinwand voraus. 2D-<br />
Dar-stellung (Schwarzdarstellung,<br />
Bildschärfe) nicht optimal, aber sehr<br />
gute 3D-Qualität mit hoher Helligkeit<br />
und ohne Doppelkonturen.<br />
HDMI 1.4. Steuerung über Netzwerk<br />
möglich. 1 080p24.<br />
16/14/46<br />
Gut<br />
76 % (2,2)<br />
2 499 E uro 1/2010<br />
www.harmankardon.de<br />
12 999 E uro 6/2010<br />
www.lg.de<br />
Marantz<br />
AV7005/<br />
MM7055<br />
7-Kanal-Vorstufe und 5-Kanal-Endstufe<br />
mit XLR-Anschlüssen. Zusätzliche<br />
Stereoendstufe erhältlich. Einmessung<br />
Audyssey MultEQ XT inklusive<br />
Dynamikanpassung. Klang mit<br />
manueller Einmessung natürlicher.<br />
Weiterleitung von 3D-Signalen.<br />
19/17/54<br />
Sehr gut<br />
90 %(1,5)<br />
Mitsubishi<br />
HC9000D<br />
3D-SXRD-Projektor. Gute Schwarzdarstellung,<br />
hoher Kontrast, gute<br />
maximale Helligkeit. Komfortabel in<br />
der Aufstellung (motorisierte Optik).<br />
Gute Bildverarbeitung. 3D nicht<br />
überzeugend (geringe Helligkeit,<br />
Doppelkonturen). 1 080p24 oder<br />
Zwischenbildberechnung.<br />
18/16/52<br />
Sehr gut<br />
86 % (1,7)<br />
2 938 E uro 3/2011<br />
www.marantz.de<br />
4 990 E uro 5/2011<br />
www.mitsubishi-evs.de<br />
Marantz<br />
SR7005<br />
Onkyo<br />
PR-SC5507/<br />
PA-MC5500<br />
Onkyo<br />
TX-NR3008<br />
Yamaha<br />
DSP-Z7<br />
1 699 E uro 1/2011<br />
3 799 E uro 5/2010<br />
1 799 E uro 6/2010<br />
2 499 E uro 4/2009<br />
Hochwertiger 7-Kanal-AV-Receiver,<br />
automatisches Einmesssystem<br />
Audyssey MultEQ XT mit Audyssey<br />
Dynamic Volume. Last.fm-Unterstützung,<br />
Weiterleitung von 3D-Videomaterial.<br />
Gute Videoverarbeitung.<br />
Unterstützt Apple Airplay und iPod.<br />
www.marantz.de<br />
Vor-/Endstufen-Kombination. Neun<br />
Kanäle, zwei Subwoofer-Anschlüsse.<br />
THX Ultra Plus 2. Bild und Ton<br />
aufseiten der Vorstufe exzellent.<br />
Höhenkanäle. Sehr gute Videoverarbeitung.<br />
Internetradio und<br />
Netzwerkstreaming (DLNA).<br />
www.onkyo.de<br />
9-Kanal-AV-Receiver. THX Ultra Plus<br />
2. Zwei Subwoofer-Anschlüsse.<br />
Exzellentes Bild, Stereoklang etwas<br />
bedeckt. Höhenkanäle über Dolby<br />
Pro Logic IIz oder Audyssey DSX.<br />
Internetradio und Netzwerkstreaming<br />
(DLNA). HDMI 1.4.<br />
www.onkyo.de<br />
Gelungenes „Downgrade“ des<br />
DSP-Z11 mit sieben Endstufen.<br />
Klangqualität mit und ohne<br />
DSP-Programmen tadellos. Sehr<br />
gutes Einmesssystem bietet Anwendern<br />
volle Kontrolle zur<br />
Optimierung.<br />
www.yamaha-online.de<br />
19/17/52<br />
Sehr gut<br />
88 %(1,6)<br />
20/16/54<br />
Sehr gut<br />
90 %(1,5)<br />
20/16/51<br />
Sehr gut<br />
87 %(1,7)<br />
20/17/53<br />
Sehr gut<br />
90 %(1,5)<br />
Panasonic<br />
PT-AT5000E<br />
Runco<br />
Q-750i<br />
Sim2<br />
Lumis 3D-S<br />
Sony<br />
VPL-VW1000ES<br />
3199 E uro 6/2011<br />
3D-LCD-Projektor mit 200 Hertz.<br />
3D-fähig, tolle Bildtiefe, kaum<br />
Doppelkonturen. Bildkontrast und<br />
Helligkeit nicht optimal. Effektive<br />
Zwischenbildberechnung. Zoom und<br />
Fokus motorisiert, eingeschränkte<br />
Lens-Memory-Funktion. Sichtbares<br />
Shading. Leise. 1080p24.<br />
www.panasonic.de<br />
Full-HD-DLP-Projektor. LED-Beleuchtung.<br />
Keine sichtbaren<br />
Farbblitzer. Neutrale Bildabstimmung<br />
ab Werk, vielseitig installierund<br />
einstellbar. Motorisierte Optik<br />
gegen Aufpreis. 1 080p24.<br />
16000 Euro 2/2010<br />
www.image.ag<br />
3-Chip-Full-HD-DLP-Projektor.<br />
Referenz-3D-Effekt mit<br />
144-Hertz-Wiedergabe (72 Hz pro<br />
Auge) ohne Crosstalk. Hohe<br />
Leuchtstärke, keine Farbblitzer.<br />
Neutrale Bildabstimmung ab Werk.<br />
Bedienung und Betriebsgeräusch<br />
nicht optimal. 1080p24.<br />
42000 E uro 5/2011<br />
www.sim2.com<br />
4K-SXRD-Projektor (4096 × 2160<br />
Pixel) mit Referenzbildschärfe und<br />
toller Helligkeit. 4K via HDMI<br />
zuspielbar. 3D in 4K-Auflösung.<br />
Zwischenbildberechnung<br />
Motionflow. Sehr guter Kontrast,<br />
natürliche Farben. Flüsterleise.<br />
Großes Gehäuse, schwer. 1080p24.<br />
18 900 E uro 4/2012<br />
www.sony.de/biz<br />
17/17/49<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
17/17/49<br />
Gut<br />
83 % (1,9)<br />
18/14/56<br />
Sehr gut<br />
88 % (1,6)<br />
19/16/57<br />
Sehr gut<br />
92 % (1,4)<br />
Bilder: Denon, Harman Kardon, Infocus, JVC, LG, Marantz, Mitsubishi, Onkyo, Panasonic, Runco, Sim2, Sony, Yamaha<br />
88 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de<br />
Bewertungsschlüssel: 100–94: Referenzklasse, 93–86: sehr gut, 85–72: gut, 71–60: befriedigend, 59–41: ausreichend, 40–0: mangelhaft<br />
* Bewertung für: Ausstattung/Verarbeitung, Benutzerfreundlichkeit und Wiedergabequalität
Sie wollten schon immer wissen, wo<br />
Sie wirklich ALLE Informationen zu<br />
SMART-TV finden?<br />
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Tablets, Windows PC und<br />
Macintosh. Oder unter<br />
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Hintergründe und Einstelltipps<br />
In unseren Tests steht die objektive Beurteilung der Audio- und Videoelektronik im Vordergrund.<br />
Auf dieser Doppelseite vermitteln wir Ihnen das technische Basiswissen.<br />
Bildkontrast<br />
In unserer aktuellen Bewertung geben wir für alle<br />
Wiedergabegeräte den minimalen und maximalen<br />
Bildkontrast an. Unsere Messungen unterscheiden<br />
sich deutlich von den Angaben der Hersteller, die ihre<br />
Werte meist nicht bei korrekter Farbdarstellung oder<br />
Gammakurve ermitteln. Wir messen immer den nativen<br />
Kontrast (auch In-Bild-Kontrast). Bei dieser Messung<br />
werden Schwarz- und Weißfelder gleichzeitig dargestellt.<br />
Der maximale Bildkontrast wird häufi g nur bei<br />
dunklen Bildern mit vielen Schwarzanteilen erreicht.<br />
Ein hoher Maximalkontrast (> 4 000 : 1) ist ein Indiz für<br />
eine sehr gute Schwarzdarstellung, die besonders für<br />
Kinofi lme von Bedeutung ist. Ein niedriger Minimalkontrast<br />
weist auf Schwächen bei der Schwarzdarstellung<br />
oder eine eingeschränkte Bildhelligkeit hin.<br />
Kontrast (nativ) Min: 400 : 1, Max: 6 000 : 1<br />
Kontrasteindruck<br />
Der subjektive Kontrasteindruck hängt, anders als eine<br />
Messung in dunkler Umgebung, nicht nur von einem<br />
möglichst hohen Kontrastwert ab, sondern maßgeblich<br />
von der Raumhelligkeit. Ist diese hoch, bestimmt die<br />
Leuchtkraft des Fernsehers, wie plastisch die Bilder<br />
wirken. Auch die Konstruktionsart der Frontscheibe<br />
des Displays spielt hier eine große Rolle. Erreicht ein<br />
Fernseher einen niedrigen Minimalkontrast und zeigt<br />
bei Tageslicht Schwächen, so ist dies ein klares Indiz,<br />
dass die Bildhelligkeit begrenzt ist. Zeigt unsere Bildkontrastangabe<br />
im Heimkinofeld Schwächen, so ist<br />
die Schwarzdarstellung des Displays nur befriedigend;<br />
dunkle Bildbereiche schimmern bläulich oder wirken<br />
aufgehellt. Zudem versorgen wir Sie mit den nötigen<br />
Fakten zur verbauten Kontrastfi lterscheibe, damit Sie<br />
Spiegelungen und Kontrastdarstellung in heller Umgebung<br />
besser einschätzen können.<br />
Formatumschaltung und Gaming<br />
4 : 3-Bildinhalte in HD werden nicht immer korrekt<br />
auf der 16 : 9-Bildfl äche dargestellt. In unserer<br />
Ausstattungstabelle treffen wir dazu eine Aussage.<br />
Videospielfans verlangen nach reaktionsschnellen<br />
Eingaben. Unsere Messwerte in Millisekunden (ms)<br />
beschreiben nicht absolute Werte, sondern die Differenz<br />
zwischen dem Testgerät und einem Röhren-TV.<br />
Werte unter 20 ms stellen auch Actionfans zufrieden.<br />
Tonwertverteilung<br />
Unsere Grafi k veranschaulicht die Abbildung von Schatten<br />
(schwarze Bereiche), Mitteltönen (Graustufen) und<br />
Lichtern (weiße Felder). Vordefi nierte Gammakurven<br />
sollen eine einheitliche Darstellung des Bildes sicherstellen,<br />
bei <strong>HDTV</strong> wird diese mit 2,2 beschrieben. Die gelbe<br />
Linie zeigt diesen Normwert. Weichen einzelne Balken<br />
davon ab, bleicht das Bild entweder aus (Balken liegen<br />
über der gelben Linie) oder Details werden schlechter<br />
erkennbar (Balken liegen unterhalb der gelben Linie).<br />
Abhängig vom Eingangssignal und der Raumbeleuchtung<br />
sind Werte zwischen 2,2 und 2,5 ideal.<br />
Farbtemperatur<br />
Um neutrale Weiß-, Grau- oder Schwarzfl ächen nach D65-<br />
Norm darzustellen, sollten sich alle drei Grundfarben der<br />
mittleren Linie annähern. Im linken Bereich erkennen Sie<br />
die Farbtemperatur von dunklen Bildbereichen (schwarz<br />
bis grau), rechts von hellen (grau bis weiß). Liegen z. B.<br />
blaue Balken oberhalb der Vorgabe, wirkt das Bild bläulich,<br />
liegen blaue und rote Balken über der gelben Linie,<br />
erscheint das Bild violett eingefärbt. Unabhängig von<br />
unserer Angabe erkennen Sie bei dieser Messung Schwankungen,<br />
d. h., ob in dunklen und hellen Bildbereichen<br />
unterschiedliche Farbtemperaturen auftreten.<br />
Farbraum<br />
Damit die Farbdarstellung am Ende genau so ausfällt,<br />
wie der Produzent seine Bilder gestaltete, muss der vorgegebene<br />
Farbraum eingehalten werden. Für <strong>HDTV</strong>- und<br />
Blu-ray-Bilder gilt der allgemeine Standard ITU-R BT.709,<br />
in unseren Tests anschaulich dargestellt durch ein Farbdreieck.<br />
Liegen die Messpunkte exakt auf den vorgegebenen<br />
Punkten, gelingt die Farbabbildung neutral. Liegen Punkte<br />
außerhalb des Dreiecks, erscheinen Farben übersättigt,<br />
liegen sie innerhalb des Dreiecks, erscheinen sie ausgewaschen.<br />
Eine korrekte Farbdarstellung wird weiterhin nur<br />
gewährleistet, wenn die Helligkeit der Farben exakt ist. Die<br />
Luminanz<br />
Farbfelder am rechten<br />
± 0 %<br />
Bildrand geben darüber<br />
± 0 %<br />
Auskunft. Positive<br />
± 0 %<br />
Werte bedeuten eine<br />
± 0 %<br />
gesteigerte Brillanz,<br />
± 0 %<br />
negative Werte eine<br />
± 0 %<br />
Abdunklung.<br />
Das Testlabor des Auerbach Verlages<br />
Die Testsysteme des Auerbach Verlages erfüllen die Qualitätskriterien<br />
nach DIN EN ISO 9 001 bzw. 14 001 und die Anforderungen<br />
nach AQAP 110 und 150. Für Satelliten- und Fernsehsignale kommt<br />
der SFU von Rohde & Schwarz zum Einsatz. Der Signalgenerator für<br />
DVB-T, DVB-S, DVB-C sowie DVB-H ist <strong>HDTV</strong>-tauglich, sowohl für<br />
MPEG-2 als auch MPEG-4 und DVB-S2. Ebenso sorgfältig arbeitet<br />
der UPV. Mit ihm messen die Redakteure den Frequenzgang, die<br />
Klirrfaktoren, Leistungen und weitere Werte für alle Audiokomponenten<br />
wie AV-Receiver und DVD-Player. Komplettiert wird das<br />
Trio vom Videomessgerät VSA. Die Video-Analyseeinheit ist Vektorskop,<br />
Oszilloskop und Steuereinheit in einem. HDMI-Analysen<br />
führen wir mit Messgeräten der Firmen Astro und Audio Precision<br />
durch. Für Bildschirme und Projektoren setzt das Testlabor auf das<br />
zertifi zierte Lichtmessgerät CS-200 von Konica Minolta. Der hochpräzise<br />
Messkopf ermittelt die Leuchtdichte und Farbgenauigkeit<br />
von Plasmabildschirmen, LCDs und Projektoren. Sämtliche Geräte<br />
werden nach der D65-Norm kalibriert und erst nach erfolgter<br />
Gamma- und Farbkorrektur gemessen.<br />
VSA-Videoanalyzer von Rohde & Schwarz<br />
Lichtmessgerät CS-200 von Konica Minolta<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Loewe<br />
90 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Voreinstellung<br />
Nahezu jedes Fernsehermodell bietet<br />
vorgefertigte Einstellungen, die mit<br />
„Dynamik“ (auch „Kühl“), „Standard“<br />
oder „Kino“ (auch „Weich“)<br />
bezeichnet werden. „Dynamik“<br />
ist der Modus mit der größten<br />
Leuchtkraft, das Bild wirkt hell, aber<br />
bläulich; Farben, Kontraste sowie<br />
Schärfe sind maßlos überbetont (Bild<br />
oben) und das Gesamtergebnis wirkt<br />
künstlich. „Standard“ erscheint im<br />
direkten Vergleich milder und kommt<br />
dem natürlichen Abbild der Wirklichkeit<br />
näher. „Kino“ ergibt den neutralsten<br />
Eindruck, das Bild wirkt aber<br />
kontrastschwächer und dunkler (Bild<br />
unten). Eine neutrale Voreinstellung<br />
bietet beste Voraussetzungen für<br />
eine nachfolgende Bildoptimierung.<br />
Helligkeit<br />
Der Helligkeitsregler beeinflusst nicht<br />
die Helligkeit des Bildes, sondern die<br />
Differenzierung der Schwarzbereiche.<br />
Eine zu hohe Regelung reduziert den<br />
Kontrast, dunkle Bereiche wirken grau<br />
(Bild oben). Ist der Wert zu niedrig,<br />
sehen Sie keinerlei Abstufungen in<br />
dunklen Szenen (Bild unten). Die richtige<br />
Helligkeit ist dann erzielt, wenn<br />
der Hintergrund des Testbildes sowie<br />
die letzte Graustufe tiefschwarz<br />
erscheinen und alle weiteren Kästen<br />
voneinander zu unterscheiden sind.<br />
Der sogenannte HDMI-Schwarzwert<br />
(erweitert oder eingeschränkt) beeinflusst<br />
die abgebildeten Graustufen,<br />
die Abstimmung von Bildquelle und<br />
Fernseher sollte deshalb immer den<br />
gleichen Wertebereich aufweisen.<br />
Kontrast<br />
Erhöhen Sie den Kontrast so lange,<br />
bis das Bild brillant sowie plastisch<br />
erscheint und alle hellen Graustufen<br />
sichtbar bleiben. Ein zu hoher<br />
Kontrast verschluckt Abstufungen<br />
(Bild oben), ein zu geringer Wert lässt<br />
das Bild flau erscheinen (Bild unten).<br />
Ein Hinweis an alle Plasma-TV-Besitzer:<br />
Durch die Vielzahl an weißen<br />
Flächen reduziert die Elektronik die<br />
Helligkeit automatisch. Anhand des<br />
Burosch-Testbildes können Sie auch<br />
die Tonwertverteilung (Gamma) beurteilen.<br />
Ist der Gammawert zu hoch,<br />
vermischen sich die schwarzen Felder.<br />
Bei einem niedrigen Gammawert<br />
grenzen sich die schwarzen Felder<br />
stark voneinander ab, oder helle Bereiche<br />
sind nicht zu unterscheiden.<br />
Farbe<br />
Um die Farbsättigung richtig einzustellen,<br />
sollten Sie die Farbe zunächst<br />
reduzieren: Das Burosch-Farbtestbild<br />
erscheint matt (Bild oben). Nun muss<br />
der Farbregler so weit nach rechts<br />
justiert werden, bis alle Farben klar<br />
erkennbar sind, die Ränder der<br />
Kästen aber nicht verschwimmen.<br />
Die Farbsättigung ist dann zu hoch,<br />
wenn die Abgrenzungen der mittleren<br />
Farbkästen nicht mehr sichtbar<br />
sind (Bild unten). Einige Modelle<br />
bieten die Wahl des Farbraums<br />
zwischen „Normal“ und „Erweitert“<br />
(auch „x.v.Color“). Der „normale“<br />
Farbraum entspricht meist dem<br />
Videostandard, was zum Beispiel<br />
Naturaufnahmen zu mehr Natürlichkeit<br />
verhilft.<br />
Farbtemperatur<br />
Das Mischverhältnis der drei<br />
Grundfarben ist für die neutrale<br />
Graustufendarstellung verantwortlich.<br />
Rot, Grün und Blau im gleichen<br />
Verhältnis ergeben je nach Helligkeit<br />
Weiß, Grau oder Schwarz. Mit den<br />
Burosch-Testbildern „Helligkeit“<br />
und „Kontrast“ können Sie dies<br />
überprüfen. Im Idealfall entsprechen<br />
Graustufen der Quelle. Wechseln Sie<br />
auf die Farbtemperaturen „Normal“<br />
oder „Kalt“, werden Sie einen Blauüberschuss<br />
bemerken (Bild oben). Ist<br />
der Wert zu niedrig, färbt sich der<br />
Bildinhalt rötlich (Bild unten). Für eine<br />
neutrale Darstellung der Quelle ist<br />
eine Farbtemperatur von rund 6500<br />
Kelvin Pflicht, was meist der Voreinstellung<br />
„Warm“ entspricht.<br />
Bildschärfe<br />
Mit dem Schärfetestbild können<br />
Sie den Mittelweg aus Schärfe und<br />
Natürlichkeit finden. Drehen Sie zunächst<br />
den Regler nach links: Das Bild<br />
wird unscharf (Bild oben). Erhöhen<br />
Sie nun die Schärfe, bis um feine<br />
Linien weiße Ränder zu sehen sind<br />
(Bild unten). Reduzieren Sie daraufhin<br />
die Schärfe, bis die Doppelkonturen<br />
verschwinden. Um die Quelle möglichst<br />
genau abzubilden, sollten Sie<br />
die Schärfe direkt am Fernseher und<br />
nicht vom Sitzplatz aus einstellen.<br />
Spielen Sie die Bilder in HD-Qualität<br />
zu, sollte das Bildformat „Nicht skaliert“<br />
gewählt werden. Falls Sie die<br />
Testbilder via DVD zuspielen, nimmt<br />
die Signalverarbeitung Einfluss auf<br />
die Bildung von Doppelkonturen.<br />
Normgerechte Testbilder finden Sie kostenlos unter www.burosch.de.<br />
Kaufberatung 91
Einstellungshilfen für<br />
Fernseher & Projektoren<br />
Sony VPL-VW1000ES<br />
Sony KDL-46HX855<br />
Toshiba 55ZL2G<br />
Voreinstellung<br />
Referenz<br />
Bildmodus<br />
Anwender<br />
Bildmodus<br />
Hollywood-Tag<br />
Realismus<br />
Ein<br />
Hintergrundlicht<br />
Max.<br />
Panelhelligkeit 100<br />
Auflösung 20<br />
Rauschfilter<br />
Aus<br />
Kino Schwarz Plus<br />
Erweiterte Blende Auto hoch<br />
Lampenregelung je nach Wunsch<br />
Motionflow<br />
Filmprojektion<br />
Aus<br />
Motionflow<br />
Niedrig<br />
Kontrast<br />
Max.<br />
Helligkeit 50<br />
Farbe/Farbton 50/50<br />
Kontrast<br />
Max.<br />
Helligkeit 47<br />
Farbe 50<br />
Farbton 0<br />
Farbtemperatur Warm 2<br />
Bildschärfe 50<br />
Dyn. Rauschunt. Aus oder Auto<br />
MPEG-Rauschunt. Aus<br />
Pixel-Rauschunt. Aus<br />
Reality Creation Manuell (30)<br />
Gleichm. Abstufung Hoch<br />
Kontrast 100<br />
Helligkeit/Farbe 0/0<br />
Farbton/Schärfe 0/0<br />
Erweiterte Bildeinstellungen<br />
Colour Master<br />
Ein<br />
Farbeinstellungen Grün 15/–15/0,<br />
Gelb –10/–12/0,<br />
Magenta 10/0/0<br />
Farbtemperatur 2<br />
Helligkeitssensor je nach Wunsch<br />
LED-Backlight-<br />
Steuerung<br />
Hoch<br />
Farbtemp. Benutzer 3<br />
Motionflow<br />
Klar<br />
Schwarz/Weiß Level 0<br />
Verstärkung R/G/B –9/0/–3<br />
Vorspannung R/G/B –1/0/–1<br />
Schärfe<br />
Min.<br />
Experteneinstellungen<br />
NR/MPEG NR<br />
Aus/Aus<br />
Weiche Übergänge Hoch<br />
Filmmodus Auto 1<br />
Schwarzwert<br />
Aus<br />
Gammakorrektur 2.1<br />
Farbkorrektur<br />
Aus<br />
Reines Weiß<br />
Aus<br />
x. v. Color/Farbraum Aus/BT.709<br />
Filmmodus Automatisch 1<br />
Detailverbesserung Aus<br />
Randverbesserung Aus<br />
Schwarzkorrektur Aus<br />
Kontrastanhebung Aus<br />
Gamma 0<br />
Dyn. LED-Dimming Standard<br />
Weißbetonung<br />
Aus<br />
Farbbrillanz<br />
Aus<br />
Weißabgleich<br />
Gain R/G/B –2/0/–4<br />
Bias R/G/B 0/0/0<br />
Gamma-Einstellung 5<br />
Rauschunterdrückung Aus<br />
Resolution+ Automatisch, Stufe 4<br />
Schrägstrich-Glätter Ein<br />
Active Vision M800 Standard<br />
Motion Detection<br />
Range<br />
Standard<br />
3D-Judder<br />
Verminderung<br />
Automatisch<br />
Experteneinstellungen<br />
Weißabgleich<br />
Einstellungsart 2P<br />
2P-Weißabgleich<br />
(R-Offset/B-Offset/<br />
R-Gain/B-Gain)<br />
–1/–1/–2/1<br />
Bilder: Auerbach Verlag, Loewe, Panasonic, Samsung, Sony, Toshiba<br />
92 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Panasonic TX-P50VT50E<br />
Modus<br />
Kontrast 60<br />
Helligkeit 0<br />
Farbe 30<br />
Schärfe 5<br />
Farbskala<br />
Professionell<br />
Rec.709<br />
Panasonic TX-L55WT50E<br />
Modus<br />
Kontrast 60<br />
Helligkeit 0<br />
Farbe 30<br />
Schärfe 5<br />
Professionell<br />
Colour Management Aus<br />
Eco Modus<br />
Aus<br />
P-NR<br />
Aus<br />
Erweitert<br />
Weißabgleich Alles 0<br />
Farbabgleich Alles 0<br />
Intelligent Frame<br />
Creation<br />
Niedrig<br />
Gamma 2.4<br />
16 : 9 Overscan Aus<br />
Samsung US55ES7090<br />
Farb-Remastering Aus<br />
P-NR<br />
Aus<br />
Erweiterte Einstellungen<br />
Weißabgleich Alles 0<br />
Gamma 2.2<br />
Intelligent Frame<br />
Creation<br />
Niedrig<br />
Filmkantenerkennung<br />
Ein<br />
16 : 9 Overscan Aus<br />
Modus<br />
Film<br />
Hintergrundbeleuchtung<br />
je nach Wunsch<br />
Kontrast 95<br />
Helligkeit 45<br />
Schärfe<br />
20 (HD), 40 (SD)<br />
Farbe 45<br />
Farbton (G/R) 50/50<br />
Schwarzton<br />
Aus<br />
Optimalkontrast Aus<br />
Schattendurchzeichnung<br />
0<br />
Gamma +1 (0 bei 3D)<br />
Weißabgleich<br />
2-Punkt-Weißabgleich<br />
Gain R/G/B 5/25/20<br />
Offset R/G/B<br />
Standardwerte<br />
Hautton 0<br />
Kantenglättung Ein<br />
LED Motion Plus Ein<br />
Farbtemperatur Warm 2 (Warm 1 bei 3D)<br />
Digitaler Rauschfilter Auto<br />
HDMI-Schwarzanp. Gering<br />
Filmmodus Auto 2<br />
Benutzerdefiniert<br />
Motion Plus<br />
Unschärfeminderung: 10<br />
Judder-Minderung: 0–4<br />
Farbraum<br />
Auto<br />
Loewe Connect ID 46 DR+<br />
Kontrast 18<br />
Schärfe 2<br />
Farbintensität 10<br />
Farbtemperatur Soft<br />
Helligkeit 10<br />
Digit. Rauschunterdr. Aus<br />
Erweitert<br />
Image+ Active<br />
Aus<br />
Auto-Dimmung Raum bei Bedarf Ein<br />
Auto-Dimmung Video Ein<br />
Filmglättung<br />
Video Ein, Film Aus<br />
Auto-Format<br />
je nach Wunsch<br />
Bildformat<br />
16 : 9 PC (HD)<br />
Bang & Olufsen Beoplay V1<br />
Bildmodus<br />
Kino<br />
Kontrast 32<br />
Helligkeit 32<br />
Farbe 20<br />
Schärfe 32<br />
Noise Reduzierung 0<br />
Farbtemperatur 32<br />
Kontrastverbesserung 0<br />
Farbverbesserung 32<br />
Cropping/Overscan 0<br />
CTI<br />
Aus<br />
Judder-Reduzierung Aus<br />
Raumanpassung bei Bedarf Ein<br />
Stromsparmodus Aus<br />
Wissen 93
Auf einen Blick:<br />
3D-TVs und -Projektoren<br />
Hersteller/<br />
Bilderzeugung<br />
Ansicht<br />
Bildschirmdiagonale/<br />
Auflösung 3D<br />
3D-Sensor<br />
integriert<br />
3D-Brille<br />
beiliegend<br />
Konvertierung<br />
2D zu 3D<br />
Verfügbarkeit<br />
Preis<br />
3D-Fernseher<br />
Grundig Fine Arts<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2099 Euro, 46 Zoll: 1399 Euro,<br />
40 Zoll: 1199 Euro<br />
LG LM960V<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
47, 55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, sechs Stück ja erhältlich 55 Zoll: k. A., 47 Zoll: k. A.<br />
LG LM860V<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
47, 55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, vier Stück ja erhältlich 55 Zoll: k. A., 47 Zoll: k. A.<br />
LG LM760V<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
42, 47, 55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, vier Stück ja erhältlich 55 Zoll: k. A., 47 Zoll: k. A., 42 Zoll: k. A.<br />
LG LM660V<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
32, 42, 47, 55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, vier Stück ja erhältlich<br />
55 Zoll: k. A., 47 Zoll: k. A., 42 Zoll: k. A.,<br />
32 Zoll: k. A.<br />
Loewe Art 3D<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja nein ja erhältlich 46 Zoll: 3 200 Euro, 40 Zoll: 2 600 Euro<br />
Loewe Connect 3D<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
32, 40 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja<br />
nein<br />
ja, Ausnahme<br />
32-Zoll-Modell<br />
erhältlich<br />
40 Zoll: 3 000 Euro, 32 Zoll: 2 400 Euro<br />
Loewe Individual Compose 3D<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
Metz Primus 3D Media twin R<br />
Direct-LED-LCD (Polfilter)<br />
Metz Sirius 3D Media twin R<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
Panasonic VT50E<br />
Plasma (Shutter)<br />
Panasonic GT50E<br />
Plasma (Shutter)<br />
Panasonic STW50<br />
Plasma (Shutter)<br />
Panasonic WT50E<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
Panasonic DT50E<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
Philips PFL9706K/9606K<br />
Direct-LED-LCD (Shutter)<br />
Philips PFL9956H<br />
Direct-LED-LCD (Shutter)<br />
Philips PFL8007K<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
Philips PFL7007K<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
32, 46 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
42, 55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
42 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
50, 55, 65 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
42, 50 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
42, 50, 55, 65 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
42, 47, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
42, 47, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
32, 37, 40, 46, 52 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
58 Zoll,<br />
Full-HD: 2 560 × 1080 Pixel<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
40, 46 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja<br />
nein<br />
ja, Ausnahme<br />
erhältlich 46 Zoll: 5400 Euro, 32 Zoll: 3400 Euro<br />
32-Zoll-Modell<br />
nein, nicht nötig ja, zwei Stück ja erhältlich 55 Zoll: 6799 Euro, 42 Zoll: 4799 Euro<br />
nein, nicht nötig ja, zwei Stück ja erhältlich 42 Zoll: 4299 Euro<br />
ja (Bluetooth) ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
65 Zoll: 3999 Euro, 55 Zoll: 2599 Euro,<br />
50 Zoll: 2099 Euro<br />
ja (Bluetooth) nein ja erhältlich 50 Zoll: 1599 Euro, 42 Zoll: 1299 Euro<br />
ja (Bluetooth) nein ja erhältlich<br />
ja (Bluetooth) ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
ja (Bluetooth) nein ja erhältlich<br />
ja nein ja erhältlich<br />
65 Zoll: 2799 Euro, 55 Zoll: 1899 Euro,<br />
50 Zoll: 1199 Euro, 42 Zoll: 899 Euro<br />
55 Zoll: 2999 Euro, 47 Zoll: 2299 Euro,<br />
42 Zoll: 1999 Euro<br />
55 Zoll: 2499 Euro, 47 Zoll: 1799 Euro,<br />
42 Zoll: 1499 Euro<br />
52 Zoll: 2999 Euro, 46 Zoll: 2499 Euro,<br />
37 Zoll: 1399 Euro, 32 Zoll: 1199 Euro<br />
ja ja, zwei Stück ja erhältlich 58 Zoll: 4199 Euro<br />
ja ja, zwei Stück ja ab Juli 55 Zoll: k. A., 46 Zoll: k. A., 40 Zoll: k. A.<br />
ja ja, eine nein ab Juni 46 Zoll: k. A., 40 Zoll: k. A.<br />
Bilder: Epson, Grundig, JVC, LG, Loewe, Metz, Mitsubishi, Optoma, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp, Sony, Thomson, Toshiba<br />
94 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de
Hersteller/<br />
Bilderzeugung<br />
Ansicht<br />
Bildschirmdiagonale/<br />
Auflösung 3D<br />
3D-Sensor<br />
integriert<br />
3D-Brille<br />
beiliegend<br />
Konvertierung<br />
2D zu 3D<br />
Verfügbarkeit<br />
Preis<br />
3D-Fernseher<br />
Philips PFL6007K<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
32, 37, 42, 47 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, vier Stück ja ab Juni<br />
47 Zoll: k. A., 42 Zoll: k. A., 37 Zoll: k. A.,<br />
32 Zoll: k. A.<br />
Philips PFL5507K<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
32, 40, 46, 55 Zoll,<br />
k. A.<br />
ja nein ja erhältlich<br />
55 Zoll: 1700 Euro, 46 Zoll: 1200 Euro,<br />
40 Zoll: 1000 Euro, 32 Zoll: 800 Euro<br />
Samsung ES8090<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja (Bluetooth) ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2799 Euro, 46 Zoll: 2099 Euro,<br />
40 Zoll: 1699 Euro<br />
Samsung ES7090<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja (Bluetooth) ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2599 Euro, 46 Zoll: 1899 Euro,<br />
40 Zoll: 1499 Euro<br />
Samsung ES6100<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
32, 40, 46, 55 Zoll,<br />
k. A.<br />
ja (Bluetooth) ja, eine ja erhältlich<br />
55 Zoll: 1699 Euro, 46 Zoll: 1199 Euro,<br />
40 Zoll: 899 Euro, 32 Zoll: 699 Euro<br />
Samsung E8090<br />
Plasma (Shutter)<br />
51, 64 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja (Bluetooth) ja, zwei Stück ja erhältlich 64 Zoll: 2 999 Euro, 51 Zoll: 1 949 Euro<br />
Sharp LE830<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 52, 60 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, eine ja erhältlich<br />
60 Zoll: 2999 Euro, 52 Zoll: 1999 Euro,<br />
46 Zoll: 1599 Euro, 40 Zoll: 1199 Euro<br />
Sharp LE835E<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
70 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, eine ja erhältlich 70 Zoll: 4 499 Euro<br />
Sony HX925<br />
Direct-LED-LCD (Shutter)<br />
46, 55, 65 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, zwei Stück ja erhältlich<br />
65 Zoll: 5299 Euro, 55 Zoll: 3299 Euro,<br />
46 Zoll: 2699 Euro<br />
Sony HX855<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja nein ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2099, 46 Zoll: 1699,<br />
40 Zoll: 1399<br />
Sony HX755<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja nein ja erhältlich 46 Zoll: 1 399 Euro, 40 Zoll: 1 099 Euro<br />
Thomson FT7563<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
32, 40, 46, 55 Zoll,<br />
k. A.<br />
ja ja, z wei S tück ja k. A. k. A.<br />
Thomson FT8865<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
Toshiba 55ZL2<br />
Edge-LED-LCD<br />
(autostereoskopisch)<br />
Toshiba ZL1<br />
Direct-LED-LCD (Shutter)<br />
40, 46, 55 Zoll,<br />
k. A.<br />
55 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 280 × 720 Pixel<br />
55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, z wei S tück ja k. A. k. A.<br />
nein, nicht nötig nicht nötig ja erhältlich 55 Zoll: 8 000 Euro<br />
ja ja, eine ja erhältlich 55 Zoll: 4 999 Euro<br />
Toshiba WL863<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
42, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja k. A. ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2499 Euro, 46 Zoll: 1799 Euro,<br />
42 Zoll: 1499 Euro<br />
Toshiba VL863<br />
Edge-LED-LCD (Polfilter)<br />
42, 47 Zoll,<br />
Eingeschränkt: 1 920 × 540 Pixel<br />
nein, nicht nötig ja, vier Stück ja erhältlich 47 Zoll: 1 499 Euro, 42 Zoll: 1 299 Euro<br />
Toshiba YL875<br />
Edge-LED-LCD (Shutter)<br />
42, 46, 55 Zoll,<br />
Full-HD: 1 920 × 1080 P ixel<br />
ja ja, eine ja erhältlich<br />
55 Zoll: 2499 Euro, 46 Zoll: 1799 Euro,<br />
42 Zoll: 1499 Euro<br />
3D-Projektoren<br />
Epson EH-TW9000W<br />
LCD (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel ja ja, z wei S tück ja erhältlich 3 200 Euro<br />
JVC DLA-X30/X70R/X90R<br />
D-ILA (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel nein nein ja erhältlich<br />
X90R: 9999 Euro, X70R: 6699 Euro,<br />
X30: 2999 Euro<br />
Mitsubishi HC7800<br />
DLP (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel nein nein ja erhältlich 2 990 Euro<br />
Optoma HD83<br />
DLP (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel nein ja, eine nein erhältlich 2 499 Euro<br />
Panasonic PT-AT5000E<br />
LCD (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel ja nein ja erhältlich 3 199 Euro<br />
Sharp XV-Z17000<br />
DLP (Shutter)<br />
Full-HD: 1 920 × 1 080 P ixel ja ja, z wei S tück nein erhältlich 3 999 Euro<br />
Sony VPL-VW1000ES<br />
SXRD (Shutter)<br />
4K: 4 096 × 2 160 P ixel ja ja, z wei S tück ja erhältlich 18 900 Euro<br />
Kaufberatung 95
HD-Kanäle via Satellit<br />
In unserer Sat-Frequenzübersicht finden Sie alle wichtigen Daten zu den in <strong>HDTV</strong><br />
ausgestrahlten Programmen. Die Kanäle sind in alphabetischer Reihenfolge geordnet.<br />
Astra<br />
19,2 Grad Ost<br />
Hot Bird<br />
13 Grad Ost<br />
Eutelsat 9A<br />
9 Grad Ost<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
3 Sat HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 347 vertikal<br />
13ème Rue fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Anixe HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 10 773 horizontal 22 000 2/3<br />
Arte HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 494 horizontal 22000 2/3<br />
Arte HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Astra 3D eng MPEG-4/DVB-S – 11 611 horizontal 22000 5/6<br />
AXN HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22 000 2/3<br />
Blue Movie HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27 500 9/10<br />
BR Fernsehen HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Brava HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Calle 13 spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Action spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Cinema fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Comedia spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ D Cine HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Decale fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Deportes spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Canal+ Deportes HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Deportes 2 HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 729 vertikal 22 000 2/3<br />
Canal+ Family fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Spain HD spa MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 436 vertikal 22000 5/6<br />
Canal+ Sport fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 vertikal 27500 2/3<br />
Canal D Cine spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 818 vertikal 22000 2/3<br />
Cine+ Premiere fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Comedy Central HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10773 horizontal 22000 2/3<br />
Cosmopolitan TV spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Das Erste HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 494 horizontal 22 000 2/3<br />
Discovery HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Discovery Showcase fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
Disney fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Disney Channel HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Disney Cinemagic fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
Disney Cinemagic HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 22000 2/3<br />
Disney Cinemagic HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22000 2/3<br />
Disney Junior fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
DMax HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 5/6<br />
Eins Festival HD (Promo) deu MPEG-4/DVB-S – 12 422 horizontal 27 500 3/4<br />
ESPN America HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27500 9/10<br />
Eurosport spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
Eurosport HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Eurosport HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Fox Deutschland deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27500 9/10<br />
Fox Espana spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10818 vertikal 22000 2/3<br />
France 2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
History HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 22000 2/3<br />
Hollywood HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 127 vertikal 22000 2/3<br />
Juwelo TV HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 2/3<br />
HSE HD deu MPEG-4/DVB-S – 10 773 horizontal 22000 5/6<br />
Kabel Eins Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
Kabel Eins HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22000 2/3<br />
Kika HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 347 vertikal<br />
La Une HD fra MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 023 horizontal 22 000 5/6<br />
M6 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 168 vertikal 29700 2/3<br />
M6 Hits HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 440 vertikal 29700 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Animal Planet HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27500 2/3<br />
Arte HD fra MPEG-4/DVB-S2 – 11 681 horizontal 27 500 3/4<br />
AXN HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
BBC HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
BBC Knowledge HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
Canal+ pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Film pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Canal+ Sport pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27 500 2/3<br />
Cinemax 2 Central Europe pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 911 vertikal 27 500 3/4<br />
Cinemax Central Europe HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
Cinemax HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
Discovery pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27500 3/4<br />
Discovery HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27 500 3/4<br />
Discovery HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
ERT HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27 500 3/4<br />
Eurosport pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Eurosport 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
Filmbox pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
Fox Italia HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 27 500 2/3<br />
Fox Life pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
France 2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 681 horizontal 27 500 3/4<br />
HBO pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27 500 3/4<br />
HBO Comedy pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
HBO Comedy HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 796 vertikal 27 500 5/6<br />
HBO 2 Polska HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 834 vertikal 27 500 3/4<br />
RSI L1 2 HD deu MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 1526 horizontal 27 500 3/4<br />
RSI LA 2 HD deu MPEG-4/DVB-S Viaccess 12 399 horizontal 27 500 3/4<br />
Hustler HD eng MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 662 vertikal 27500 3/4<br />
MGM HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 075 vertikal 27 500 3/4<br />
N Film HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
N Film HD 2 pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
N Sport HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
3DV Promo eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Duna TV HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
Duna World HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
Duck TV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
Eurosport rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26400 2/3<br />
Fashion One HD eng MPEG-4/DVB-S2 – 12 034 vertikal 27 500 3/4<br />
Filmbox HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 074 vertikal 27 500 3/4<br />
Fox HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 11 881 vertikal 27 500 3/4<br />
FTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
HD Life rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 303 vertikal 26400 3/4<br />
HD Sport rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26 400 2/3<br />
High Life rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 303 vertikal 26400 3/4<br />
iConcert HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
Kabel Eins HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
Kinopokaz 2 rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 303 vertikal 26 400 3/4<br />
Kinopokaz HD rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 303 vertikal 26400 3/4<br />
Luxe HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 12 245 horizontal 27500 3/4<br />
M6 Swiss HD fra MPEG-4/DVB-S – 12 034 vertikal 27 500 3/4<br />
M2 HD hun MPEG-4/DVB-S2 – 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
M1 HD hun MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 958 vertikal 27 500 2/3<br />
Mezzo Life HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27 500 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Mezzo HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 440 vertikal 29700 2/3<br />
Mezzo HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 936 vertikal 22 000 2/3<br />
MTV HD fra MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 778 vertikal 27 500 3/4<br />
N 24 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 773 horizontal 22 000 2/3<br />
National Geographic fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
National Geographic spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10936 vertikal 22000 2/3<br />
National Geographic HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27500 9/10<br />
National Geographic Wild HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27500 9/10<br />
Nick HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 773 horizontal 22000 2/3<br />
NDR HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Orange Cinema HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 171 horizontal 22 000 2/3<br />
Orange Sport HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 171 horizontal 22000 2/3<br />
ORF 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 303 horizontal 22000 2/3<br />
ORF HD deu MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 303 horizontal 22000 2/3<br />
OVC HD deu MPEG-4/DVB-S – 10 773 horizontal 22 000 5/6<br />
Penthouse HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Phoenix HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 582 horizontal 22 000 2/3<br />
Pro Sieben Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
Pro Sieben HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22 000 2/3<br />
Puls 4 deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22000 2/3<br />
RTL 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10 832 horizontal 22 000 2/3<br />
RTL 2 Austria HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 641 horizontal 22 000 3/4<br />
RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 10832 horizontal 22000 2/3<br />
RTL Austria HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 641 horizontal 22 000 3/4<br />
RTL TVI HD fra MPEG-4/DVB-S Mediaguard 11 023 horizontal 22 000 5/6<br />
Sat 1 Austria deu MPEG-4/DVB-S2 Irdeto 11 464 horizontal 22 000 2/3<br />
Sat 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22 000 2/3<br />
Servus TV HD Deutschland deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 303 horizontal 22 000 2/3<br />
Servus TV HD Österreich deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 303 horizontal 22 000 2/3<br />
Sixx HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 462 horizontal 22000 2/3<br />
Sky 3D deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 382 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Action HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Atlantic HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Cinema HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Cinema Hits HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Select HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 876 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Sport Extra HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sky Sport HD 1 deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 914 horizontal 27500 9/10<br />
Sky Sport HD 2 deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11 992 horizontal 27500 9/10<br />
Sky Sport News HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 12 304 horizontal 27 500 9/10<br />
Sonnenklar TV HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 2/3<br />
Sport 1 HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision 10832 horizontal 22000 2/3<br />
Super RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision/NDS 11641 horizontal 22 000 3/4<br />
SWR HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 494 horizontal 22000 2/3<br />
Syfy France HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
WDR HD deu MPEG-4/DVB-S – 12 422 horizontal 27500 3/4<br />
Tele 5 HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision/NDS 12 574 horizontal 22000 5/6<br />
TF 1 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 207 vertikal 22000 5/6<br />
TNT HD spa MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 127 vertikal 22 000 2/3<br />
Ushuaia TV HD fra MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 670 vertikal 22000 2/3<br />
Vox HD deu MPEG-4/DVB-S Nagravision 10832 horizontal 22000 5/6<br />
ZDF Info HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 347 vertikal<br />
ZDF Neo HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 362 horizontal<br />
ZDF Kultur HD deu MPEG-4/DVB-S – 11 362 horizontal<br />
ZDF HD deu MPEG-4/DVB-S2 – 11 362 horizontal 22000 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
National Geographic HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
National Geographic HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 27500 2/3<br />
National Geographic HD pol MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 278 vertikal 27500 2/3<br />
National Geographic Wild HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27500 2/3<br />
Novasport HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
Novacinema HD gre MPEG-4/DVB-S Irdeto 12 130 horizontal 27500 3/4<br />
Orange Sport fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 12 577 horizontal 27500 2/3<br />
Polsat HD pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27500 3/4<br />
Polsat Sport pol MPEG-4/DVB-S Nagravision 12 265 vertikal 27500 3/4<br />
Rai HD ita MPEG-4/DVB-S Nagravision 11 766 vertikal 27 500 2/3<br />
Redlight HD eng MPEG-4/DVB-S Viaccess 11 662 vertikal 27500 3/4<br />
SF 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
SF 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
Sky Cinema+ 1 ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 360 horizontal 27500 2/3<br />
Sky Cinema+ 24 ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 360 horizontal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Classics ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 360 horizontal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Family ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 360 horizontal 27 500 2/3<br />
Sky Cinema Hits ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 341 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Italia ita MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 418 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Mania ita MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 418 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Max ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 341 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Cinema Max+ 1 ita MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 418 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Prima Fila ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 843 vertikal 27500 2/3<br />
Sky Prima Fila HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 341 vertikal 27 500 2/3<br />
Sky Sport 2 HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 2/3<br />
Sky Sport 3 HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 2/3<br />
Sky Sport HD ita MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 2/3<br />
Supertennis HD ita MPEG-4/DVB-S2 – 11 096 horizontal 29 9 00 2/3<br />
TSR 1 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
TSR 2 HD fra MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 10 971 horizontal 29 700 2/3<br />
TVN + 1 HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27 500 3/4<br />
TVN HD pol MPEG-4/DVB-S Conax 11 449 horizontal 27500 3/4<br />
TVP HD pol MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 258 vertikal 27 500 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
MTV HD rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26400 2/3<br />
My Zen HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 11 900 horizontal 27 500 2/3<br />
National Geographic rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26400 2/3<br />
National Geo. HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax, NDS 11 881 vertikal 27 500 3/4<br />
National Geographic Wild rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26400 2/3<br />
Penthouse HD eng MPEG-4/DVB-S2 Viaccess 11 881 vertikal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Penthouse HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 054 horizontal 27500 2/3<br />
Pro Sieben HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
RTL HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27500 2/3<br />
Sat 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27 500 2/3<br />
Sport 1 rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 380 vertikal 26 400 2/3<br />
Sport 1 HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 11 861 horizontal 27500 2/3<br />
Sixx HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 015 horizontal 27500 2/3<br />
Sundance HD eng MPEG-4/DVB-S Viaccess 12 092 horizontal 27500 2/3<br />
Trace Urban HD fra MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 11 900 horizontal 27 500 2/3<br />
Trace Sport HD fra MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 11 900 horizontal 27 500 2/3<br />
Trace Tropical HD fra MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 11 900 horizontal 27 500 2/3<br />
Vox HD deu MPEG-4/DVB-S2 NDS/Conax 12 284 horizontal 27500 2/3<br />
Zhenskiy Mir rus MPEG-4/DVB-S2 Drecrypt 12 303 vertikal 26400 3/4<br />
96 HD+TV | 4.2012 | www.hdplustv.de<br />
Frequenzen in MHz, Pol. = Polarisation, SR = Symbolrate, FEC = Fehlerkorrektur,* nur sporadisch aufgeschaltet
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
BBC HD eng MPEG-4/DVB-S – 10 847 vertikal 23000 8/9<br />
BBC One HD eng MPEG-4/DVB-S – 10 847 vertikal 23 000 8/9<br />
Bio HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
Cartoon Network eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Channel 4 HD eng MPEG-4/DVB – 11 126 vertikal 22 000 2/3<br />
Comedy Central HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
Crime & Investigation eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Dave HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 188 horizontal 29500 3/4<br />
Discovery HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Disney Channel eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Disney Cinemagic eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
Disney Cinemagic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29500 3/4<br />
E4 UK HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Eden HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
ESPN America HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29 500 3/4<br />
ESPN UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Five HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29500 3/4<br />
FX UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Good Food eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 226 horizontal 29500 3/4<br />
History Channel HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
ITV 1 HD eng MPEG-4/DVB-S – 10 832 horizontal 22 000 5/6<br />
ITV 2 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV 3 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV 4 HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 758 horizontal 29 500 3/4<br />
ITV Central West eng MPEG-4/DVB-S – 10 936 vertikal 22 000 5/6<br />
ITV 3D eng MPEG-4/DVB-S Videoguard 11 973 vertikal 27500 2/3<br />
Living HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 798 horizontal 29500 3/4<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
National Geographic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
National Geographic Wild HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Network HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29 500 3/4<br />
NHK World HD eng MPEG-4/DVB-S – 11 224 vertikal 27500 2/3<br />
Nickelodeon HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 090 vertikal 29500 3/4<br />
Rush HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 527 vertikal 27500 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Animal Planet tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
ATV HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 896 horizontal 11 200 2/3<br />
ATV Haber HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 896 horizontal 11 200 2/3<br />
BBC Int. HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 3/4<br />
Discovery HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Dizi Smart HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Euro Futbol HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Eurosport HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
HD EN tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 054 horizontal 30000 5/6<br />
Kanal D tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30 000 3/4<br />
My Zen TV HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Penthouse HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Sinema 2 HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27 500 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Astra HD Promo eng MPEG-4/DVB-S2 – 11 778 vertikal 27 500 9/10<br />
Brava 3D eng MPEG-4/DVB-S2 – 11 778 vertikal 27500 9/10<br />
Brava <strong>HDTV</strong> eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Classica HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 032 horizontal 27 500 9/10<br />
CT 1 HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 973 vertikal 27 500 3/4<br />
Deluxe HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 032 horizontal 27 500 9/10<br />
Discovery HD Europe eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
DokuBox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27500 5/6<br />
Eredivisie Live Kanaal 1 nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Een HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Erox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Erox XX HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Erox XXX HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Eurosport HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 9/10<br />
Fashion One HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27 500 3/4<br />
Film HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Filmbox HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27500 9/10<br />
Filmbox HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
Filmbox Action HD bul MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 817 vertikal 27 500 5/6<br />
HBO HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27 500 9/10<br />
History HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 9/10<br />
iConcerts HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Ketnet HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27500 5/6<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Sky 1 UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky 3DTV eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Anytime eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Anytime HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Anytime HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Arts 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 856 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Arts HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Atlantic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Box Offi ce HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Box Offi ce HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Classic eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Crime & Thriller eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky HD Retail Info eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Action eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 246 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Comedy eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Drama eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Family eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Indie HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Movies Modern Greats eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Movies Sci-Fi & Horror eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 168 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky News HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 460 horizontal 29 500 3/4<br />
Sky Premiere HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 012 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Showcase eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports 1 in Pubs HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 739 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Sports 2 in Pubs HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 739 vertikal 29 500 3/4<br />
Sky Sports HD 1 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 798 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 720 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 3 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 363 horizontal 29500 3/4<br />
Sky Sports HD 4 eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 344 vertikal 29500 3/4<br />
Sky Sports News eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 266 horizontal 29500 3/4<br />
STV West eng MPEG-4/DVB-S – 10 936 vertikal 22 000 5/6<br />
Syfy UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 324 vertikal 29500 3/4<br />
Universal HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 382 horizontal 29500 3/4<br />
Watch HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 188 horizontal 29500 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Sinema HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 11 996 vertikal 27500 3/4<br />
Smart 3D tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Smart Cine+ tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Smart Cinegold tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10 970 vertikal 30000 3/4<br />
Star HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Teledünya 1 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD1 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD2 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya 3D HD3 tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 130 horizontal 27500 2/3<br />
Teledünya HD tur MPEG-4/DVB-S – 11 746 horizontal 27500 3/4<br />
TRT 1 HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 041 vertikal 8 400 3/4<br />
TRT HD tur MPEG-4/DVB-S2 – 11 041 vertikal 8 400 3/4<br />
Universal Channel HD tur MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 10970 vertikal 30000 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
National Geographic NL eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Ned 3 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Nederland 2 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Nederland HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
NET 5 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
Nova HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
Nova Sport HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
Penthouse 3D eng MPEG-4/DVB-S2 Biss 11 778 vertikal 27500 9/10<br />
Penthouse HD 2 eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
Planeta HD bul MPEG-4/DVB-S2 – 11 817 vertikal 27500 5/6<br />
Prima Family HD cze MPEG-4/DVB-S Cryptoworks 11 797 horizontal 27500 3/4<br />
RTL 4 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27 500 5/6<br />
RTL 5 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
RTL 7 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27 500 5/6<br />
RTL 8 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27 500 5/6<br />
SBS 6 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 739 vertikal 27500 5/6<br />
Spectrum HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27 500 9/10<br />
Sport 1 + HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 675 vertikal 28 500 9/10<br />
Sport 1 HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 129 vertikal 27500 5/6<br />
Sport 2 HD deu MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 555 vertikal 28 500 9/10<br />
Travel HD cze MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 12 110 horizontal 27500 9/10<br />
Veronica HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 188 horizontal 27500 5/6<br />
Viasat HD eng MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 12 207 horizontal 27500 3/4<br />
VTM HD nld MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 11 856 vertikal 27500 5/6<br />
Astra 2<br />
28,2 Grad Ost<br />
Türksat<br />
42 Grad Ost<br />
Astra 3A<br />
23,5 Grad Ost<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
DR HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
MTV HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
National Geographic HD UK eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
NRK 1 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK 2 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK 3 nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27 500 3/4<br />
NRK Super nor MPEG-4/DVB-S Videoguard 12 341 vertikal 27500 3/4<br />
SVT HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
TV 1000 HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
TV 2 HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
TV 2 Sport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27 500 2/3<br />
TV 3+ div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 437 vertikal 27500 2/3<br />
Viasat Nature HD div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 607 horizontal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD Norge div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 456 horizontal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 399 vertikal 27500 2/3<br />
Viasat Sport HD Sverige div. MPEG-4/DVB-S2 Videoguard 12 456 horizontal 27500 2/3<br />
Sirius<br />
4,8 Grad Ost<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
Animal Planet HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
BBC HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
CT HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Discovery HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
DR HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10934 horizontal 25000 3/4<br />
DR 1 HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
TV2 Denmark HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
Duna TV HD hun MPEG-4/DVB-S – 12 341 vertikal 28 000 7/8<br />
ESPN America HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
Eurosport HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30000 3/4<br />
HBO HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
History Ch. HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
Kanal 5 HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 015 horizontal 30 000 3/4<br />
M1 HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
National Geographic HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
National Geographic HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30000 3/4<br />
Nelonen HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10934 horizontal 25000 3/4<br />
Nelonen HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
Nova Sport HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Rush HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 903 vertikal 25 000 3/4<br />
Rush HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
Silver HD eng MPEG-4/DVB-S2 Conax 10903 vertikal 25000 3/4<br />
Silver HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 11 785 horizontal 30 000 3/4<br />
TV 2 Film HD dan/fi n MPEG-4/DVB-S2 Conax 10 934 horizontal 25 000 3/4<br />
TV Norge HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
TV 2 Norway nor MPEG-4/DVB-S Conax 10 841 vertikal 24 500 7/8<br />
TV 4 HD swe MPEG-4/DVB-S2 Conax 12 130 horizontal 30 000 3/4<br />
TV Nova HD swe MPEG-4/DVB-S2 Cryptoworks 11 843 vertikal 30 000 3/4<br />
Thor<br />
0,8 Grad West<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
AXN HD eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 052 horizontal 30000 3/4<br />
AXN HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 horizontal 30000 3/4<br />
Canal+ Espana por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30000 3/4<br />
Canal+ D Cine por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30 000 3/4<br />
Canal+ Deportes HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 771 vertikal 30 000 3/4<br />
Disney Cinemagic HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Eurosport HD eng MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 052 horizontal 30000 3/4<br />
Eurosport HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29000 3/4<br />
Fox Sports HD eng MPEG-4/DVB-S Biss 10 730 horizontal 27 500 3/4<br />
Sender Sprache Norm Codierung Frequenz Pol. SR FEC<br />
High TV 3D eng MPEG-4/DVB-S – 10730 horizontal 27500 3/4<br />
Jedi Promo eng MPEG-4/DVB-S2 – 10830 horizontal 30000 3/4<br />
Mov HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
National Geographic HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 012 horizontal 30000 3/4<br />
RTP HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Sport TV 1 HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 092 horizontal 30 000 3/4<br />
Sport TV HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Syfy HD por MPEG-4/DVB-S2 Mediaguard 12 092 horizontal 30000 3/4<br />
TV Cine 4 HD por MPEG-4/DVB-S2 Nagravision 11 731 vertikal 29 000 3/4<br />
Hispasat<br />
30 Grad West<br />
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2012 sowie den brandaktuellen<br />
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Gewinnen mit der Glücksnuss<br />
Impressum<br />
Verleger:<br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Lauchstädter Str. 20, 04229 Leipzig<br />
Tel. (03 41) 1 49 55-0 • Fax (03 41) 1 49 55-11<br />
Herausgeber:<br />
Stefan Goedecke, Torsten Herres,<br />
Stefan Hofmeir, Florian Pötzsch<br />
Chefredaktion (ViSdP):<br />
Christian Trozinski (CT)<br />
Redaktion:<br />
Christian Hill (CH), Alexander Mai (AM), Ricardo Petzold (RP),<br />
Nele Reiber (NR), Alexander Rösch (AR),<br />
Dennis Schirrmacher (DS), Falko Theuner (FT),<br />
Tiemo Weisenseel (TW)<br />
Am 2. Juli wird es mit „Ice Age 4 – Voll verschoben“<br />
Gewinnspiel teilzunehmen, das mit Sofortpreisen<br />
wieder extrem cool in Deutschland. Pünktlich zum sowie wertvollen Gewinnen in der Hauptverlosung<br />
Kinostart des neuesten Films der Animationsreihe lockt. Zu den 20 an der Aktion beteiligten Blu-raypräsentiert<br />
20th Century Fox Home Entertainment und den 30 DVD-Titeln gehören unter anderem die<br />
die große Glücksnuss-Aktion. Das heißt, dass zwischen<br />
dem 15. Juni und dem 31. August Fox ausge-<br />
neuen, schmucken Verpackungsdesign zu kaufen<br />
drei früheren „Ice Age“-Teile, die es nun in einem<br />
wählten Familienfilmen auf Blu-ray und DVD witzige gibt. Jene sind auch in einer Gesamtbox erhältlich.<br />
Sammel-Fenstersticker mit „Ice Age“-Motiven Weitere Aktionshighlights für Groß und Klein sind<br />
beilegt. Zusätzlich erhalten alle Käufer einer solchen u. a. die Blu-rays zu „Rio“, „Robots“ sowie „Horton<br />
Scheibe die Möglichkeit, an dem Glücksnuss-<br />
hört ein Hu!“.<br />
Zur Einstimmung auf den „Ice Age“-Sommer können Sie auch<br />
bei uns etwas gewinnen. Mit freundlicher Unterstützung von<br />
20th Century Fox Home verlosen wir insgesamt drei<br />
sommerliche Fanpakete, mit je einer Blu-ray-Box „Ice Age 1-3“<br />
und folgenden Merchandise-Artikeln:<br />
1. Preis: Picknickstuhl und Flip-Flops.<br />
2. Preis: Blu-ray „Rio“, T-Shirt (Größe S oder L)<br />
3. Preis: Umhängetasche, Schreibset<br />
Um an unserer Verlosung teilzunehmen, schreiben Sie einfach<br />
eine Postkarte an:<br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Stichwort: Ice Age<br />
Lauchstädter Str. 20<br />
04229 Leipzig<br />
Einsendeschluss ist der 31. August 2012. Eine Barauszahlung der<br />
Gewinne ist nicht möglich. Die Auslosung erfolgt unter Ausschluss<br />
des Rechtsweges. Mitarbeiter des Auerbach Verlages und deren<br />
Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder<br />
Teilnehmer darf nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen.<br />
5.2012<br />
Große IFA <strong>Vorschau</strong><br />
Wir enthüllen die wichtigsten<br />
Video-Produkte vor Messestart<br />
OLED-TVs in 55 Zoll<br />
LG und Samsung wetteifern um<br />
die Bildtechnik der Zukunft<br />
Philips trumpft auf<br />
Brandneue LED-LCDs mit Ambilight<br />
im XXL-Test<br />
Ausgabe 5.2012 erscheint<br />
am 10. August 2012<br />
Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten<br />
Bilder: 20th Century Fox Home, Messe Berlin<br />
Grafikdesign:<br />
Dawid Chmielewski, Therèse Herold, Tobias Heymann,<br />
Stefan Kretzschmar, Julia Schmenger, Stefanie Schmidt<br />
Katharina Schreckenbach (Leitung), Kim Trank,<br />
Annemarie Votrubec<br />
Lektorat:<br />
Franziska Blüthner, Katharina Neumann, Janett Niklas<br />
Produktbetreuung:<br />
Hirra Hafeez, Mathias Kübler, Verena Rottmann (Leitung)<br />
Anschrift:<br />
Auerbach Verlag und Infodienste GmbH<br />
Redaktion HD+TV<br />
Lauchstädter Str. 20, 04229 Leipzig<br />
leserbriefe@hdplustv.de<br />
www.hdplustv.de<br />
Anzeigen:<br />
Denise Göhler, Simone Läßig, Franziska Lipus,<br />
Benjamin Mächler, Carsten Philipp (Leitung),<br />
Jan Thielbeer<br />
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Claudia Fritzsch, Romy Winkler<br />
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MZV Moderner Zeitschriften<br />
Vertrieb GmbH & Co. KG<br />
Breslauer Straße 5, D-85386 Eching<br />
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ISSN: 1861-1737<br />
Erscheinungsweise: 6-mal im Jahr<br />
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Jahresabo Deutschland: 24,90 Euro<br />
2-Jahresabo Deutschland: 49,00 Euro<br />
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Druck:<br />
Dierichs Druck + Media GmbH & Co. KG., Kassel<br />
© 2012 von Auerbach Verlag und Infodienste GmbH, Leipzig.<br />
Vervielfältigung und Verbreitung von Artikeln, Grafiken, Fotos<br />
durch jedes Medium ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher<br />
Genehmigung des Verlags gestattet.<br />
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Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung<br />
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der Angaben übernommen werden. Schutzrechte auf<br />
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nicht zwingend erwähnt. Namentliche oder mit Initialen<br />
gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung<br />
der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte,<br />
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anderem Material erwirbt der Verlag die Rechte daran.<br />
Gerichtsstand ist Leipzig.<br />
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INHALT | KRITIK | BILD | TON | BONUS | 3D<br />
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DER PREMIUM BLU-RAY PLAYER DMP-BDT500<br />
Bilder, die wirken, als wären sie direkt auf die Netzhaut projiziert, treffen auf einen Sound, den Sie sonst nur aus dem Konzertsaal<br />
kennen. Der neue Uniphier Pro 2 Prozessor liefert ein Bild für die Götter – in 2D und 3D – und der 192kHz / 32bit Burr Brown DAC mit<br />
vergoldetem 7.1 Analogausgang einen Klang, der seinesgleichen sucht. Die zwei HDMI-Ausgänge wirken da beinahe selbstverständlich.<br />
Der DMP-BDT500 setzt Maßstäbe für Heimkinoenthusiasten. Per integriertem W-LAN spielt er kabellos in Ihrem Heimnetzwerk<br />
mit. Ebenso wie die überaus komfortable Nutzung via Touchpad Fernbedienung oder über die Smartphone App. Und wo Sie Ihr Telefon<br />
gerade in der Hand haben: Vielleicht sind Sie ja großzügig und laden ein paar Neider zu sich ein ...<br />
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