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Flight! Magazin DC-6B Legends of Flight (Vorschau)

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14. Ausgabe ¦ Deutschland 5,50 € ¦ Österreich: 5,90 € ¦ Benelux: 5,90 € ¦ Schweiz: 8,90 CHF<br />

Das Original! monatlich neu!<br />

FLUGSIMULATION AUF DEM PC<br />

04 ¦ April 2012<br />

Der optimale FSX PC<br />

Frankfurt/Hahn<br />

Boeing 747 Tutorial


Der Dauerbrenner<br />

mit dem Spaßfaktor<br />

Micros<strong>of</strong>t <strong>Flight</strong> hat zur Landung angesetzt, einige<br />

mögen sagen „endlich“, die meisten Flugsimulatorfans<br />

sind jedoch eher abgeschreckt von dem neuen Arcade-<br />

Game. In der Tat kann man als langjähriger Flusifan<br />

mit der neuen Onlinesimulation recht wenig anfangen.<br />

Respekt für die gute Grafik – das war es dann aber auch<br />

schon, mehr gibt er nicht her. Für neue Flugbegeisterte<br />

ist der Micros<strong>of</strong>t <strong>Flight</strong> hingegen ein Highlight. Bereits<br />

in der ersten Woche wurde die 1-Million-Download-<br />

Marke überschritten. Wegen des Erfolgs hat Micros<strong>of</strong>t<br />

nun ein neues Gebiet angekündigt: Alaska. Leider<br />

reichen die vorhandenen Maschinen nicht, um von<br />

Ort, sogar der Chef himself. Dieser verriet unserer<br />

Redaktion in einem privaten Gespräch die nächsten<br />

Projekte und zahlreiche Infos, die wir Ihnen in den<br />

nächsten Ausgaben präsentieren werden. Wo wir schon<br />

beim Thema Boeing 777 sind: Zusammen mit Sandra<br />

Lammers war ich in der Gegend von Zürich im simair-<br />

Simulator. Ich gebe gerne zu, ich habe mich richtig auf<br />

den Triple-Seven-Flug gefreut und die Vorfreude wurde<br />

belohnt – wir haben einen qualitativ hochwertigen<br />

Simulator vorgefunden, einen „Heavy“ fliegen macht<br />

Hawaii nach Alaska zu fliegen, und es wird wohl noch<br />

länger dauern, bis <strong>Flight</strong> mit einer weltweiten Szenerie<br />

verfügbar sein wird.<br />

Der aer<strong>of</strong>lyFS von Ikarus hat beim Publikumspreis<br />

„<strong>Flight</strong>! Best Product Award“ den Micros<strong>of</strong>t <strong>Flight</strong><br />

gekonnt auf Platz zwei verwiesen. Unsere Leser<br />

stimmten mit 52% für den aer<strong>of</strong>ly und dessen Schweizer<br />

Abdeckung. In der Kategorie weltweiter Flugsimulator<br />

hatte X-Plane 10 die Nase vorn. Alle weiteren Resultate<br />

sowie die Bilder vom Captain’s Dinner finden Sie in<br />

dieser Ausgabe.<br />

Auf der FS-Konferenz wurde der neue FSLabs Airbus<br />

320 gezeigt, ein wahrer Genuss fürs Auge und für die<br />

Fans der Systemtiefe. Die Bilder aus München finden<br />

Sie in den Notams. Wie erwartet war auch PMDG vor<br />

Der Computer Pilot Chefredakteur François A. Dumas im Gespräch<br />

mit dem <strong>Flight</strong>! Chefredakteur Marc Goergen<br />

richtig Spaß und ich kann jedem den Schweizer<br />

Simulator empfehlen.<br />

Ein wahrer Dauerbrenner mit Spaßfaktor ist die<br />

neue <strong>DC</strong>-6 von Just <strong>Flight</strong>, für Oldtimerfans ein wahrer<br />

Schatz und für Neugierige der perfekte Einstieg. Die<br />

rüstige Maschine kommt zum fairen Preis daher und<br />

verspricht Langzeitspaß. Der Artikel ist der erste aus<br />

der gemeinsamen Redaktion von Computer Pilot und<br />

dem <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>, geschrieben von Doug Horton<br />

aus Chicago.<br />

Der X-Plane 10 wurde von unseren Lesern zum „best<br />

Product 2011“ gewählt, in dieser Ausgabe finden Sie<br />

zwei Flugzeuge für den neuen Flugsimulator. Für die<br />

Mai-Ausgabe wurde uns eine <strong>Vorschau</strong> auf die neue<br />

Szenerie von Zürich und Amsterdam zugesichert, wir<br />

dürfen also gespannt sein.<br />

Die April-Ausgabe ist etwas später erschienen<br />

als geplant, dies liegt an der recht kurzfristigen<br />

Übernahme der Computer Pilot sowie an der FS-<br />

Konferenz. Durch diese Verzögerung wird auch die<br />

Mai-Ausgabe später herauskommen. Aktuelle Infos zu<br />

den Erscheinungsterminen finden Sie wie gewohnt auf<br />

<strong>Flight</strong>M.de.<br />

Marc Goergen<br />

Der direkte Draht: marc.g@flightm.com


6<br />

20 28<br />

Der optimale FSX PC<br />

Majestätische Anmut<br />

TrackIR 5<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Editorial<br />

3: Der Dauerbrenner<br />

mit dem Spaßfaktor<br />

Community<br />

6: Der optimale FSX PC<br />

26: Der neue Airbus-Simulator in Wien<br />

68: Best Product Awards 2011<br />

Notams<br />

10: aer<strong>of</strong>lyFS: großes Update<br />

11: PMDG kündigt die Boeing 777 an<br />

12: Outerra Flugsimulator<br />

14: <strong>Vorschau</strong>: FSLabs Airbus A320<br />

16: Neuer fliegbarer Untersatz<br />

für den MS <strong>Flight</strong><br />

17: Letztes Update vor V1.0<br />

18: QWSim BAe/Avro<br />

19: Die IFR <strong>Flight</strong> Tour 2012<br />

Szenerie<br />

54: Quito<br />

58: Frankfurt/Hahn<br />

Flugzeuge<br />

20: Just <strong>Flight</strong> - <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong><br />

32: Die „erste“ Boeing 777 in Europa<br />

46: Consolidated PBY Catalina<br />

50: Carenado Beechcraft Bonanza V35<br />

Tools<br />

28: TrackIR 5: Sich im Cockpit frei bewegen<br />

Service:<br />

42: Poster<br />

44: Abobestellung<br />

78: Best <strong>of</strong> Liste<br />

80: Service und Impressum<br />

82: <strong>Vorschau</strong><br />

Wissen<br />

38: Wie real ist die Flugsimulation?<br />

62: Nachflieger: Zur Flusikonferenz<br />

mit dem Flieger?<br />

74: Vom Computer ins Cockpit,<br />

mein Weg zur ATPL - Teil 2<br />

76: Boeing 747-400 Tutorial Part 1


Boeing 777 Simulator<br />

32<br />

46<br />

Consolidated PBY Catalina<br />

Frankfurt Hahn X<br />

58<br />

62<br />

68<br />

76<br />

Zur Flusikonferenz<br />

Best Product Awards 2011<br />

Boeing 747-400 Tutorial Part 1


Der optimale FSX PC<br />

Drei Dinge braucht der Simmer: die<br />

S<strong>of</strong>tware von Micros<strong>of</strong>t, Add-ons<br />

für den zusätzlichen Fluggenuss<br />

und jede Menge Rechnerleistung.<br />

Was zu der damaligen Zeit der Veröffentlichung<br />

des Flugsimulator-<br />

X-Pakets von Micros<strong>of</strong>t noch nicht<br />

für den Normalnutzer verfügbar<br />

war, ist nunmehr im Laden zu erwerben.<br />

Rechnerleistung satt, dazu<br />

noch hübsch verpackt im Designergehäuse.<br />

Wir hatten ja schon in den vergangenen<br />

Jahren für die Flusi-Gemeinde<br />

Rechner konzipiert und<br />

dem Leser vorgestellt. Die neueste<br />

Generation der i7-Rechner wurde<br />

nunmehr von Arlt, einem großen<br />

Computerfilialmarkt in Süddeutschland<br />

mit überregionalem<br />

Onlineverkauf, in Zusammenarbeit<br />

mit der Redaktion der FLIGHT!<br />

zusammengestellt.<br />

Das Spitzenmodell für etwa 2449<br />

Euro wurde von mir in der Weihnachtszeit<br />

2011 ausgiebig getestet<br />

und optimiert. Das kleinere Modell<br />

wurde mit etwas mehr Blick in den<br />

Geldbeutel so zusammengestellt,<br />

dass auch hier ausreichende Rechenleistung<br />

für den Betrieb des<br />

FSX in Verbindung mit Add-ons zur<br />

Verfügung steht. Der kleine Rechner<br />

wird für 1149 Euro angeboten<br />

und dürfte den Mainstream der<br />

Simmer-Gemeinde abdecken.<br />

Was bieten die neuen?<br />

Bei dem großen Rechner wird schon<br />

die Neuentwicklung des Intel-Chipsatzes<br />

für die neuen Prozessoren<br />

der i7-39XX-Prozessoren verwendet.<br />

Bei dem preiswerten Rechner<br />

wird noch auf den i5-2500K-Prozessor<br />

zurückgegriffen.<br />

Ein neuer Intel-Chipsatz bringt<br />

weitere Verbesserungen für die<br />

schnellere Verarbeitung der<br />

Daten zwischen Prozessor und der<br />

Peripherie.<br />

Die „Sandy Bridge E“-Architektur<br />

ist eine native Hexa-Core-CPU für<br />

den High-End-Desktop. Die CPU<br />

aus der Core- i7-3000er-Serie ist<br />

für die Sockel-2011-Plattform kon-<br />

6 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Community<br />

struiert und besitzt einen größeren<br />

Cache und das neue leistungsfähige<br />

Quad-Channel-Speicherinterface<br />

mit DDR3-1600-Support.<br />

So ergibt sich eine spürbare<br />

Leistungssteigerung gegenüber den<br />

Core- i7-Prozessoren der 2X00K-Serie,<br />

die ich vormals empfahl. Ganz<br />

neu wird auch PCI-Express 3.0 von<br />

dem Chipsatz unterstützt.<br />

Da üblicherweise die Speicher in<br />

4-GB-Einheiten verkauft werden,<br />

ist eine Grundausstattung von 16<br />

GB hier üblich. Damit rennt nicht<br />

nur der FSX, sondern es ist auch<br />

genügend Leistung für alle anderen<br />

derzeit auf dem Markt vorhandenen<br />

Spiele vorhanden. Der Rechner<br />

ist natürlich nicht nur für Spiele<br />

oder Simulationen zu verwenden.<br />

Alle anderen Aufgaben erledigt er<br />

nebenbei in höchster Geschwindigkeit.<br />

Natürlich verlangt das neue Design<br />

des Sockels nach neuen Mainboards,<br />

schon allein weil die Speicherarchitektur<br />

wiederum geändert<br />

wurde. Während die erste Generation<br />

der i5-/i7-Prozessoren noch<br />

Triple-Speicher verwendete, es<br />

wurden damals hauptsächlich die<br />

XX-58-Mainboards verwendet, sind<br />

für die zweite Generation die P67-<br />

Chipsatz-Boards populär geworden.<br />

Die zweite Generation „Sandy<br />

Bridge“ verwendete nur noch zwei<br />

Speicherleitungen.<br />

Bei der dritten Generation „Sandy<br />

Bridge E“ wird nunmehr „Quad“-<br />

Speicher verwendet. Jetzt könnte<br />

man das beliebte Zahlenfolgenquiz,<br />

bekannt aus den üblichen<br />

Piloteneignungstests, veranstalten.<br />

Geht Intel bei der nächsten Entwicklung<br />

wieder zurück auf drei<br />

parallele Speicherleitungen oder<br />

springen wir auf fünf oder sechs?<br />

Natürlich benötigt der neue<br />

Prozessor wegen der größeren<br />

Anzahl an Signalleitungen einen<br />

größeren Sockel. Nach dem<br />

1366-Sockel der ersten Generation<br />

und dem 1155-Sockel der zweiten<br />

Generation wird nunmehr der Sockel<br />

2011 auf die neuen Mainboards<br />

gelötet. Der Sockel ist so groß, dass<br />

es zur Zeit meiner Tests noch keinen<br />

Luftkühler gab, der verwendete<br />

Wasserkühler kühlte aber nicht<br />

die ICs neben dem Sockel, so dass<br />

ein Lüfter erforderlich wurde, um<br />

die neben dem Prozessorsockel stehenden<br />

ICs zu kühlen. Sonst hatte<br />

der Prozessor zwar ausreichende<br />

www.flightm.com 7


Reserven, der Rechner wurde aber<br />

aus Temperaturgründen in der<br />

Taktfrequenz gedrosselt.<br />

Jetzt, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung,<br />

gibt es mindestens<br />

fünf Luftkühler auf dem Markt,<br />

der große Rechner ist trotzdem<br />

mit Wasserkühlung ausgestattet<br />

und bietet mit seiner ausgeklügelten<br />

Kühltechnik genügend Übertaktungspotenzial.<br />

Ich habe hier<br />

während meiner Tests den Rechner<br />

mit bis zu 4,3 GHz betrieben, dabei<br />

wurde er gerade einmal leicht über<br />

60 Grad Celsius heiß.<br />

Alle weiteren Daten des Rechners<br />

entsprechen selbstverständlich<br />

einem Spitzengerät. Natürlich<br />

schafft eine SSD die Daten für das<br />

Betriebssystem und den FSX heran.<br />

Was ist unter dem blau<br />

leuchtenden Gehäuse<br />

eingebaut?<br />

Lian Li PC-7FNWX<br />

AsusP9X79 Pro<br />

Intel Core i7-3930K 6x 3,2 GHz<br />

CorsairH60<br />

16GB Kingston DDR3<br />

1,33 GHz<br />

Gainward GTX 680 Phantom<br />

Gainward GT 520<br />

128GB Samsung 830<br />

2000GB Western Digital<br />

Caviar Green<br />

LGBlu-Ray-Brenner inklusive<br />

Frontblende<br />

850 Watt Bequiet Dark Power<br />

Pro mit Kabelmanagement,<br />

einem Multikartenleser Betriebssystem<br />

ist Windows 7<br />

Home Premium 64Bit<br />

Der kleine Rechner ist auch ganz<br />

groß. Hochgetaktet kann auch er


FLIGHT!<br />

Community<br />

den FSX in sehr hohen Auflösungen<br />

betreiben. Wer einen Rechner im<br />

Mainstreambereich erwerben und<br />

damit auch den FSX betreiben will,<br />

hat hier keine Probleme zu erwarten,<br />

da sich die Prozessoren der<br />

„K“-Serie über das UEFI BIOS ganz<br />

leicht automatisch übertakten lassen.<br />

Die Rechenleistung wird dann<br />

nur bei Bedarf durch den „Turbo“<br />

zur Verfügung gestellt. Sonst wird<br />

die Taktgeschwindigkeit den Anforderungen<br />

der S<strong>of</strong>tware entsprechend<br />

auf die Nennfrequenz gedrosselt.<br />

Was steckt hier unter<br />

der Haube?<br />

ARLT Gaming Tower<br />

MSIP67A-C43<br />

Intel Core i5-2500K 4x 3,3 GHz<br />

ScytheKatana 3<br />

8GB Kingston DDR3 1,33 GHz<br />

MSI570 GTX-Ti<br />

128GB CrucialM4<br />

2000GB Western Digital<br />

Caviar Green<br />

LG DVD-Brenner<br />

500 Watt ARLT-Netzteil<br />

Multikartenleser<br />

Betriebssystem Windows 7<br />

Home Premium 64Bit<br />

Alle Tests der beiden Rechner wurden<br />

an dem Produktionsstandort in<br />

der Nähe von Stuttgart von Marc<br />

Goergen und mir noch einmal im<br />

Beisein des Leiters Direktvertrieb<br />

und Personalbüro, Herrn Adrian<br />

Moro, wiederholt und zufriedenstellend<br />

abgeschlossen. Es wurden<br />

auch PMDG-Add-ons am Multimonitorbetrieb<br />

getestet. Es kann also<br />

keine Überraschungen geben. In<br />

letzter Minute wurden an beiden<br />

Rechnern noch die Grafikkarten<br />

auf die neu erhältlichen Renner gewechselt.<br />

Der kleine Rechner wird<br />

nun mit 570GTX angeboten. Der<br />

Mr. Gamer kommt mit einer GTX<br />

680 für bis zu vier Monitore auf den<br />

Markt. Ich werde in den nächsten<br />

Tagen auch noch eine AMD Radeon<br />

HD 7970 testen und demnächst<br />

berichten, wie sich diese neue Karte<br />

am FSX schlägt.<br />

Sandra Lammers<br />

Web:<br />

PC.<strong>Flight</strong>M.com<br />

www.flightm.com 9


Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Allgemeine NEWS<br />

aer<strong>of</strong>lyFS bekommt sein erstes richtig großes Update<br />

Der VFR-Flugsimulator<br />

Aer<strong>of</strong>lyFS bekommt nun<br />

ein erstes großes Update.<br />

Es wurde inzwischen<br />

zwar schon ein Service-<br />

Pack veröffentlicht jedoch<br />

nicht annähernd<br />

in diesem Ausmaß.<br />

Der rund 11 MB große<br />

Download beinhaltet<br />

umfassende technische<br />

sowie auch optische Veränderungen<br />

im Simulator<br />

wie z.B. ein schnelleres<br />

Wolken-Rendering,<br />

ein HeadUp Display für<br />

die F18 in Verwendung<br />

mit TrackIR, die Cessna<br />

wurde vom Gewicht her<br />

abgespeckt und auf 2 Insassen<br />

statt 4 neu berechnet,<br />

die Kartengrenze<br />

wurde aktualisiert und<br />

die FPS-Untergrenze<br />

wurde von 33FPS auf<br />

20FPS abgesenkt, um<br />

nur einige der Veränderungen<br />

zu nennen.<br />

Eine Liste aller Veränderungen<br />

und den kostenlosen<br />

Service-Download<br />

findet man auf<br />

www.aer<strong>of</strong>lyfs.com.<br />

Noch bis zum 1. Mai<br />

2012 gilt der Einführungspreis<br />

von 39,99<br />

Euro, ab dem 1. Mai<br />

wird die UVP 49,99 Euro<br />

betragen. Zu beziehen<br />

ist der Aer<strong>of</strong>lyFS direkt<br />

über den Onlineshop auf<br />

Homepage oder im gut<br />

sortierten Fachhandel.<br />

Anzeige:<br />

Video: PMDG Vortrag auf der FS Konferenz<br />

Robert Randazzo war<br />

ohne Zweifel einer der<br />

meist gefragtesten Personen<br />

auf der Flugsimulatorkonferenz<br />

in<br />

Oberschleißheim, und<br />

er enttäuschte die Erwartungen<br />

der PMDG-<br />

Fans in keinster Weise,<br />

denn er hatte viele Neuigkeiten<br />

und interessante<br />

Details mit sich<br />

aus dem weit entfernten<br />

Entwicklerstudio in den<br />

USA mitgebracht. Dank<br />

unserem <strong>Flight</strong>! Redakteur<br />

Samuel Dickes dürfen<br />

auch diejenige, die<br />

nicht in den Genuss der<br />

FSK kommen konnten,<br />

den Vortrag belauschen.<br />

Das Video finden Sie auf<br />

www.flightm.com<br />

Drittes Service-<br />

Pack für die<br />

737NGX released<br />

Nun gibts auch schon<br />

das dritte Service-Pack<br />

vom 737NGX-Hersteller,<br />

PMDG. Das erneute Update<br />

für den FSX trägt den<br />

Namen SP1c und schlägt<br />

sich mit rund 150MB für die<br />

800- und 900er Versionen,<br />

und ca. 45MB für die 600-<br />

/700er Versionen, durch<br />

die Downloadleitung. Die<br />

Installation führt bequem<br />

über einen Installer und<br />

dabei ist es nicht notwen-


PMDG kündigt die<br />

Boeing 777 an<br />

Am Rande des FS Konferenz hat PMDG<br />

ihren Zeitplan angekündigt, so soll die<br />

Boeing 747 in der Version 2.0 für den FSX<br />

noch vor Herbst erscheinen, gefolgt von<br />

der Boeing 777 Serie.<br />

dig ein früheres Service-<br />

Pack zu installieren. Es<br />

kann praktischerweise<br />

gleich das aktuelle SP auf<br />

die 1.0 Standard-Version<br />

der NGX installiert werden.<br />

Neuerungen sind<br />

unter anderem das der<br />

APU Bug beseitigt wurde,<br />

da sich die APU nach<br />

fehlerhaften Startvorgang<br />

nicht mehr starten<br />

lies, Gleitpfade wurden<br />

mit korrekten Indikatoren<br />

im HUD versehen,<br />

um nur einige zu nennen.<br />

Eine komplette<br />

Liste der Änderungen<br />

findet man wie gewohnt<br />

auf der PMDG Website.<br />

DIE MEIST VERKAUFTE SOFTWARE<br />

www.simmarket.com<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

die TOP 5<br />

FSX Szenerien<br />

PHUKET INTERNATIONAL AIRPORT<br />

Entwickler: A_A SCENERIESPreis:<br />

14,28 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

MIAMI INTERNATIONAL AIRPORT<br />

Entwickler: LatinVFR<br />

Preis: 24,98 Euro<br />

Review: Februar 2012<br />

Note: 5,9 ¦ mangelhaft<br />

RHONE-ALPES PHOTO HD VOL 2<br />

Entwickler: FranceVFR<br />

Preis: 24,89<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

RONALD REAGAN WASHINGTON NAT.<br />

Entwickler: Tropical Sim<br />

Preis: 21.42 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

IRAKLION NIKOS KAZANTZAKIS AIRPORT<br />

Entwickler: SIMBREEZE<br />

Preis: 24,89 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

FSX Flugzeuge<br />

F-15E STRIKE EAGLE FSX<br />

Entwickler: Milviz<br />

Preis: 36,00 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

PA46T MALIBU JETPROP HD SERIES FSX<br />

Entwickler: Carenado<br />

Preis: 35,11 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

RYAN PT-22 FSX<br />

Entwickler: GOLDEN AGE<br />

Preis: 26,89 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

JETSTREAM SUPER 31<br />

Entwickler: Virtualcol<br />

Preis: 25,23 Euro<br />

Review: -<br />

Note: -<br />

F-111 AARDVARK FSX<br />

Entwickler: VIRTAVIA<br />

Preis: 29,45 Euro<br />

Review: folgt<br />

Note: -


Allgemeine NEWS<br />

Bald ist´s soweit – Carenado KingAir<br />

Die Carenado C90 KingAir, wird nun in unmittelbarer Zeit für den FSX<br />

käuflich zu Erwerben sein. Wie Carenado auf ihrer <strong>of</strong>fiziellen Facebookseite<br />

ankündigte, befindet sich das Projekt nun am Ende der Beta-<br />

Phase und die Entwickler arbeiten noch an Kleinigkeiten wie Lichter<br />

und Details sowie am Manual zur C90.<br />

Der Doppelte kommt für den<br />

FSX – CH-47D Chinook<br />

MILVIZ arbeitet nun erstmalig an<br />

einem Doppelrotor-Hubschrauber.<br />

Den in des USA entworfenen und<br />

gebauten CH-47D Chinook.Dieser<br />

wird vorwiegend von der US-Army<br />

und der Royal Airforce als Frachtund<br />

Truppentransporter eingesetzt.<br />

Die Simulatorumsetzung<br />

wird exklusiv für den FSX erscheinen.<br />

Voraussetzung für den Heli<br />

ist ein installiertes Acceleration-<br />

Pack oder das FSX ServicePack 2.<br />

Den Vertrieb und das Publishing<br />

wird für die Entwickler der bekannte<br />

Hubschrauber-Designer<br />

NemethDesign übernehmen.<br />

Was das fertige Produkt kosten<br />

soll oder wann es erscheinen<br />

wird, steht leider noch nicht fest.<br />

Lionheart Creation<br />

Addon´s bei Just<br />

<strong>Flight</strong> erhältlich<br />

Just<strong>Flight</strong> hat nun einen neuen<br />

Entwickler in ihr Portfolio aufgenommen.<br />

Die Rede ist von Lionheart<br />

Creations. Die Amerikaner<br />

mit Sitz in Arizona entwickeln<br />

schon seit langer Zeit AddOns für<br />

Flugsimulatoren. Bekannt dafür<br />

sind die Designer für ihre ausgefallenen<br />

und seltenen Umsetzungen,<br />

so zum Beispiel die futuristische<br />

Avelina oder die Executive-Turboprop-Maschine<br />

vom Typ Epic LT.<br />

Zu erwerben gibt es die Flugzeuge<br />

für den FSX und teils für den FS9<br />

auf justflight.com.<br />

Outerra – Basis für einen neuen Flugsimulator?<br />

Vielleicht hat der eine oder andere<br />

PC-Pilot schon etwas darüber gehört,<br />

die Rede ist von Outerra, einer<br />

Render-Engine. Diese wird permanent<br />

umgeackert und weiterentwickelt.<br />

Zudem enthält die Grafik<br />

Engine auch eine funktionierende<br />

Fahr- und Flugzeug Physik-Engine.<br />

Somit ist dies als solide Basis für einen<br />

Flugsimulator nutzbar. Einige<br />

User haben sich dem Projekt auch<br />

schon verschrieben. Interessenten<br />

finden die Basis-Engine inklusive<br />

Videos und Bilder auf der Outerra-<br />

Homepage: ww.outerra.com.<br />

12 <strong>Flight</strong>!


Allgemeine NEWS<br />

<strong>Vorschau</strong>: FSLabs Airbus A320<br />

Nahe München, während der FS<br />

Konferenz zeigte FSLabs die ersten<br />

neuen Bilder ihres Airbus A320<br />

(Mehr dazu im Nachflieger von Urs<br />

Wildermuth in dieser Ausgabe.)<br />

Die Umsetzung des Airbus A320<br />

lässt die Herzen der Fans höher<br />

schlagen, werden die Versprechen<br />

gehalten, dürfte mit die wohl beste<br />

Airbus-Umsetzung für den FSX<br />

bald erscheinen.<br />

14 <strong>Flight</strong>!


Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Neuer fliegbarer Untersatz<br />

für den MS <strong>Flight</strong><br />

Die <strong>Flight</strong>! Redaktion sucht weitere Redakteure,<br />

Bewerbung: redaktion@flightm.com<br />

Ende März wurde seitens<br />

Micros<strong>of</strong>t verkündet<br />

um welches Flugzeug es<br />

sich beim nächsten DLC<br />

handelt. Es wird die<br />

Mitsubishi A6M2 Zero<br />

sein. Ein japanisches<br />

Kampfflugzeug aus dem<br />

2. Weltkrieg, eingesetzt<br />

in den Jahren 1940 bis<br />

1945. Auch gut zu wissen<br />

wäre, dass dieses Modell,<br />

wie schon bei der<br />

P51-Mustang, nur über<br />

eine Außenansicht verfügt.<br />

Also kein virtuelles<br />

Cockpit.<br />

Wer nun den Drang<br />

verspürt etwas Pear-<br />

Harbor-Feeling aufkommen<br />

zu lassen, der kann<br />

die Zero ab heute im<br />

Marketplace für den MS<br />

<strong>Flight</strong> downloaden. Hier<br />

der Direktlink zu unserer<br />

Quelle auf micros<strong>of</strong>tflight.com.<br />

Alaska für den Micros<strong>of</strong>t FLIGHT<br />

angekündigt<br />

Schon kurz nach dem<br />

Release des heiß diskutierten<br />

Micros<strong>of</strong>t<br />

FLIGHT, kündigt der<br />

Hersteller auch schon<br />

ein neues sogenanntes<br />

DLC an. DLC steht für<br />

Download Content,<br />

welchen man über den<br />

Market-Place als Download<br />

mit neuen Inhalt für<br />

den FLIGHT ansehen<br />

kann. Dieses mal geht es<br />

auf nach Alaska. Das befliegbare<br />

Gebiet wird an<br />

die 1,5 Millionen Quadratkilometer<br />

umfassen<br />

und eine neue umfassende<br />

Szenerie und neue<br />

Flugzeuge beinhalten.<br />

Selbstverständlich gibt<br />

es auch in Alaska wieder<br />

zahlreiche Missionen zu<br />

meistern. Wer also das<br />

Gebiet um Hawaii schon<br />

dutzende male abgeflogen<br />

hat kann nun auf ein<br />

völlig neues Gebiet warten.<br />

Wann das DLC zum<br />

Download bereitstehen<br />

wird ist noch nicht bekannt,<br />

allerdings wird es<br />

sicherlich nicht mehr all<br />

zulange dauern.


Letztes Update vor V1.0 – CaptainSim 737<br />

Wie CaptainSim ankündigte, wird<br />

es bis zum Release der finalen Version<br />

der CS 737-200 kein Update mehr<br />

geben. Als letztes Update findet<br />

sich deshalb das 0.6 auf den Servern<br />

von CaptainSim ein. Dies behebt<br />

unter anderem auch die schon in<br />

Version 0.5 behobenen Fehler und<br />

fügt wieder einige Neuerungen in<br />

die Boeing ein. So wurde zum Beispiel<br />

das 2D Autopilot-Panel und<br />

die einfahrbaren Landing-Lights<br />

eingefügt. Wer die 737-200 nach<br />

dem 23. März erworben hat, befindet<br />

sich bereits in Besitz der vielen<br />

Neuerungen, alle anderen müssen<br />

das Update manuell nachholen. Mit<br />

der Version 0.6 besteht zudem die<br />

letzte Möglichkeit die CS 737-200<br />

mit einem € 10,- Rabatt zu Erwerben.<br />

Zu kaufen gibts das AddOn bei<br />

captainsim.com.<br />

Angle <strong>of</strong> Attack mit neuem 737NGX Unterrichtsmaterial<br />

Chris Palmer von Angle <strong>of</strong> Attack,<br />

eine Onlineplattform welche es<br />

Flugsimulator-Piloten ermöglicht<br />

“Unterricht” über Flugzeuge und<br />

Procedures zu nehmen, geht nun<br />

weiter mit der 737NGX ins Gericht.<br />

Nach einigen veröffentlichten<br />

Lernmaterial, darunter die Bedienung<br />

der APU (siehe Video) oder<br />

das TCAS, folgt nun ein sehr wichtiges<br />

Thema. Die Hydraulik der<br />

737. In der Hydraulik-Stunde wird<br />

von Anfang an beschrieben wie die<br />

Systeme aufgebaut sind und welche<br />

Wirkung sie entfalten bzw. erzielen.<br />

Sollte nun das Interesse über<br />

so einen Lehrgang geweckt sein,<br />

unter www.flyaoamedia.com kann<br />

man jederzeit um $ 79,- Dollar die<br />

“Ausbildung” beginnen.


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Tägliche M<br />

WilgaX geht ab auf<br />

die Piste<br />

Wie Shaun Fletcher im Aeros<strong>of</strong>t<br />

Forum verlautbarte,<br />

ist nun die WilgaX mit<br />

einem Update versehen<br />

worden. Das <strong>Flight</strong> Simulator<br />

X exklusive Produkt<br />

enthält mit der Version 1.20<br />

nun nicht mehr nur Räder<br />

unterm Bug und Heck, sonder<br />

auch eine Schnee-und<br />

Eis-taugliche Schi-Version.<br />

Dies erlaubt den Nutzern<br />

die WilgaX auch in tief verschneite<br />

Gebiete zu entführen.<br />

Alle die das Produkt<br />

vor dem 22. März erworben<br />

haben, können das Update<br />

kostenlos über ihre Einkaufs-History<br />

downloaden.<br />

Käufer die nachher zugeschlagen<br />

haben, sind bereits<br />

in Besitz der Version 1.20.<br />

Qualitywings BAe/<br />

im Endanflug<br />

Die Entwickler der BAe/<br />

Avro Collection haben der<br />

<strong>Flight</strong>! Redaktion die <strong>of</strong>fiizielen<br />

Preise für das den<br />

vier-strahligen Jet mitgeteilt,<br />

für lediglich 36 Euro<br />

(47,99 US$) landet der Avro


eldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Die FLIGHT! IFR-Tour 2012!<br />

Avro Collection<br />

auf dem heimischen PC.<br />

Die FSX Version kommt als<br />

kostenloses Update. An dieser<br />

Version wird bereits mit<br />

Hochdruck gearbeitet. Das<br />

neue Video finden Sie wie gewohnt<br />

auf www.flightm.de<br />

Sehr geehrte <strong>Flight</strong>!-Leser!<br />

Wir freuen uns sehr, euch nun die erste<br />

<strong>of</strong>fizielle FLIGHT! IFR-Tour auf IVAO anzukündigen.<br />

Diese wird am Wochenende vom 4. bis<br />

zum 6. Mai stattfinden. Aber nicht wir<br />

bestimmen wo es hingeht, sondern SIE!<br />

Die IFR-Tour wird von uns geplant, aber<br />

wir beziehen euch mit ein, was heißt, dass<br />

ihr Vorschläge machen könnt, wo es hingeht!<br />

Postet einfach unter forum.flightm.<br />

de auf welchen Flughäfen die IFR-Tour gastieren<br />

soll. Diese Kriterien sollte der Flughafen<br />

erfüllen:<br />

Er sollte...<br />

... Innerhalb von Deutschland, Österreich,<br />

der Schweiz oder den BeNeLux-Ländern<br />

liegen<br />

... Flugzeuge von der Größe 737 oder A320<br />

handeln können<br />

Wir haben die Auswahl der Flugzeuge auf<br />

4 Hersteller beschränkt:<br />

- Boeing 737-600 - 737-900<br />

- Airbus A320 Familie<br />

- Embraer<br />

- Bombardier<br />

Zum Ablauf:<br />

Als erstes werden bis zum 15. April,<br />

19:00 Uhr Vorschläge für Airports im<br />

Forum entgegengenommen, danach<br />

werden die Antworten ausgewertet und<br />

ab Montag, dem 16. April, stehen die 15<br />

meistgenannten Flughäfen in einem Voting<br />

zur Wahl. Dieses Voting wird genau<br />

eine Woche laufen und am 23. April enden.<br />

Dann werden die von uns entschiedenen<br />

Routings geplant und einen, evtl.<br />

auch zwei Tage später werden die Flugpläne<br />

online gehen. Wir bitten allerdings<br />

um eine Anmeldung, die ebenfalls mit den<br />

Flugplänen im Forum online gehen wird.<br />

In der Anmeldung sollte stehen:<br />

- Welche Legs man fliegt<br />

- mit welchem Flugzeug man fliegen wird<br />

Ebenfalls suchen wir Lotsen, die auf IVAO<br />

im Zeitraum der Tour auf unseren Routen<br />

controllen wollen. Diese können ebenfalls<br />

ein Formular im Forum ausfüllen, oder<br />

sich nach Veröffentlichung der Routen unter<br />

nicolas.h@flightm.de anmelden.<br />

Die Tour wird aus 4 Legs bestehen, also<br />

können insgesamt 4 Flughäfen gewählt<br />

werden.<br />

Für diejenigen, die nun neugierig geworden<br />

sind, aber noch nie auf IVAO geflogen<br />

sind, bieten wir einen kleinen Service an.<br />

Wir geben euch eine kleine Einweisung<br />

in IVAO, gehen mit euch evtl. auch einen<br />

kurzen Flug durch und machen euch fit<br />

für die Tour. Falls ihr diesen Service in Anspruch<br />

nehmen wollt, meldet euch bitte<br />

direkt im Forum bei einem unserer Redakteure,<br />

wir werden mit euch einen Termin<br />

vereinbaren.<br />

Viele Grüße<br />

Das Team der <strong>Flight</strong>! Redaktion<br />

Kontakt: redaktion@flightm.com


Majestätische Anmut<br />

Just <strong>Flight</strong> - <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong><br />

Auf einem Rollfeld von LOWS in<br />

Salzburg, Österreich, parkt eine<br />

viermotorige Behemoth und glänzt<br />

in der Morgensonne. Es handelt<br />

sich um eine Npp<strong>6B</strong>M, eine komplett<br />

restaurierte Douglas <strong>DC</strong>-6b,<br />

die sich im Besitz von Flying Bulls<br />

befindet und von diesen betrieben<br />

wird. Sie wurde im November<br />

1958 mit der Seriennummer 45563<br />

ausgeliefert. 1961 ging sie in den<br />

Besitz der jugoslawische Luftwaffe<br />

über und wurde dann 1975 der<br />

Luftwaffe von Zambia gespendet.<br />

Dort diente sie als Maschine des<br />

Präsidenten Kaunda. 1994 wurde<br />

dieser Klassiker von der Namibia<br />

Commercial Aviation gekauft und<br />

als V5-NCF registriert. Die Flying<br />

Bulls aus Salzburg erwarben sie im<br />

Jahre 2000 und brachten sie nach<br />

Europa zurück. Seit diesem Zeitpunkt<br />

wurde das Flugzeug umfangreich<br />

restauriert.<br />

Einige kurze Fakten<br />

über die <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong>:<br />

Die <strong>DC</strong>-6 war ein Nachfolger der<br />

XC-112A-Prototyps, dessen erster<br />

Flug im Februar 1946 stattfand. Sie<br />

wurde im Wesentlichen aus der<br />

C-54 (<strong>DC</strong>-4) entwickelt. Obwohl<br />

Sie eigentlich für den militärischen<br />

Einsatz vorgesehen war, stellte sich<br />

bald heraus, dass dieses Flugzeug<br />

vor allem wirtschaftlichen Nutzen<br />

hatte. Die <strong>DC</strong>-6 verfügte über<br />

eine Druckkabine, was ihr neben<br />

anderen Verbesserungen Flüge in<br />

größeren Höhen ermöglichte. Das<br />

Endergebnis war eine schnelleres,<br />

zuverlässigeres Flugzeug, das in<br />

den kommenden Jahren zu den verschiedensten<br />

Einsätzen kam.<br />

Das B-Modell war die reine Passagier-Variante<br />

und wurde bald von<br />

vielen der weltweit führenden Fluggesellschaften<br />

eingesetzt. Transatlantik-Flüge<br />

mit der <strong>DC</strong>-6 gehörten<br />

für American Airlines, Pan AM,<br />

United und anderen schnell zum<br />

Standard.<br />

Die <strong>DC</strong>-6 wurde von vier wassereingespritzten<br />

Pratt & Whitney<br />

R-2800-Motoren mit 2.500 PS angetrieben<br />

und erreichte eine Reisegeschwindigkeit<br />

von 315 Meilen pro<br />

Stunde und eine Reichweite von<br />

3.000 - 4.700 Meilen. Sie wog leer<br />

mehr als 27 und beladen mehr als<br />

53 Tonnen. Die <strong>DC</strong>-6 war majestätisch,<br />

aber auch schnell und effizient.<br />

Die maximale Passagieranzahl<br />

betrug 102, dazu kamen noch 4<br />

Crew-Mitglieder. Aus praktischen<br />

Gründen wurde die Anzahl aber<br />

für gewöhnlich auf etwa 54 beschränkt.<br />

Der Pilot kontrolliert das Flugzeug<br />

direkt ohne weitere Hilfsmittel. Piloten<br />

gaben an, dass ihnen die die<br />

20 <strong>Flight</strong>!


Review<br />

Schwerpunktlage des Flugzeugs<br />

gefiel und äußerten sich begeistert<br />

über sein Flugverhalten.<br />

FLIGHT!<br />

Alle Propeller drehen in die gleiche<br />

Richtung, vom Piloten aus gesehen<br />

nach rechts oder von vorne betrachtet<br />

gegen den Uhrzeigersinn.<br />

Diese Überblick soll dazu dienen,<br />

Ihnen das größtmögliche Lesevergnügen<br />

zu bereiten, egal ob Sie Just<br />

<strong>Flight</strong> <strong>DC</strong>-6 besitzen oder planen,<br />

dieses zu erwerben. Wie auch immer,<br />

wenn Sie klassische Propellermaschinen<br />

und insbesondere<br />

propellerbetriebene Verkehrsflugzeuge<br />

lieben, ist diese Produkt ein<br />

Muss!<br />

Treten Sie ein in die<br />

Welt von Just <strong>Flight</strong><br />

Das visuelle Model und die Texturen<br />

für diese Ausgabe der „<strong>Legends</strong><br />

<strong>of</strong> <strong>Flight</strong>“ wurden erneut<br />

von Aeroplane Heaven geliefert,<br />

gemeinsam mit einem talentierten<br />

und ausgewogenen Team aus Programmierern,<br />

Künstlern und Entwicklern,<br />

die in Zusammenarbeit<br />

mit Just <strong>Flight</strong> die ausschließlich<br />

native <strong>DC</strong>-6b für FSX produziert<br />

haben. (Kompatibel mit DX10)<br />

www.flightm.com 21


Das Paket besteht aus 3 Modellen<br />

mit 8 Flugzeugbemalungen aus der<br />

Zeit von Mitte der fünfziger bis in<br />

die sechziger Jahre und 2 Bemalungen<br />

von heutigen Flugzeugen.<br />

Die Texturen beinhalten Bump,<br />

Specular und Night Maps.<br />

Animierte Passagiere und Frachttüren.<br />

Optional mit Laderampe,<br />

Bodenfahrzeug, Stewardess,<br />

Motorabdeckung, Radvorlegern,<br />

Pre-<strong>Flight</strong>-Fähnchen und Rudersicherungen.<br />

Auch die Kabine ist<br />

sorgfältig nachgebildet.<br />

Einschließlich eines komplett ausgestatteten<br />

und umfangreichen<br />

virtuellen Cockpits mit 6 zugewiesenen<br />

Ansichten, die einen<br />

einfachen Zugang zu allen Kontrollelementen<br />

bieten, und eines<br />

Co-Pilotensitzes. Animierte Schiebefenster,<br />

Scheibenwischen und<br />

Armlehnen. Und eine sich öffnende<br />

Luke, hinter der sich die Hebel zum<br />

Ablassen des Treibst<strong>of</strong>fs befinden.<br />

(Das Ablassen des Treibst<strong>of</strong>fs funktioniert<br />

ebenfalls!)<br />

Außerdem bietet es mehrere Extra-Ansichten,<br />

Kabinen- und Passagierperspektive<br />

sowie äußere<br />

Flugzeug-Positionen, welche eine<br />

breites Spektrum an Screenshots<br />

ermöglichen.<br />

Es verfügt über ein benutzerdefiniertes<br />

Sound Set zur Darstellung<br />

der vier starken P&W-Double-<br />

Wasp-Sternmotoren.<br />

Zusätzliche Spezialeffekte mit Feuer/Rauch<br />

aus der Auspuffanlage<br />

und Reifenrauch beim Aufsetzen.<br />

Zudem ein umfangreiches 60seitiges<br />

Manual im PDF-Format mit<br />

Details zu den Funktionen, dem<br />

Cockpit-Layout und den Systemvorgängen.<br />

FSX beinhaltet eine komplette<br />

Checkliste und Referenzmaterial<br />

mit Details zu Betriebsnormen, Geschwindigkeiten<br />

und Geschwindigkeitseinstellungen.<br />

Ich habe die Download-Version installiert,<br />

was einwandfrei funktionierte.<br />

Danach installierte ich das<br />

kostenlose Servicepaket von Just<br />

<strong>Flight</strong>, wodurch kleinere Probleme<br />

der ursprünglichen Version behoben<br />

wurden.<br />

Zurück auf der<br />

Startbahn<br />

Bereits auf den ersten Blick ist die<br />

Ausstattung beeindruckend. Das<br />

schließlich dargestellte Modell ist<br />

sehr detailgetreu und übersichtlich<br />

und verfügt über einen eleganten<br />

Charme. Es regt die Sinne an und<br />

lässt Nostalgie aufkommen. Die<br />

3-D-Modelle der R-2800-Motoren<br />

ruhen still in einem Gehäuse aus<br />

glänzendem Aluminium, vorne<br />

sind die massiven Dreiblattpropeller<br />

von Hamilton Standard befestigt.<br />

Die <strong>DC</strong>-6 ist eine Augenweide<br />

für den Liebhaber der historischen<br />

Luftfahrt. Jede Linie schimmert im<br />

Morgenlicht, die Einzelteile verschmelzen<br />

miteinander und bieten<br />

ein wahrhaft außergewöhnliches<br />

visuelles Erlebnis.<br />

Beim Betreten des virtuellen Cockpits<br />

bin ich von der großen Anzahl<br />

an Messgeräten, Schaltern, Knöpfen<br />

und Hebeln regelrecht überwältigt.<br />

Da ich den Großteil meiner<br />

Stunden in ein- und zweimotori-<br />

22 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

gen Propellermaschinen verbracht<br />

habe, dauerte es eine Weile, bis ich<br />

alles aufnehmen konnte. Daher studierte<br />

ist am ersten Nachmittag das<br />

Manual, die Checklisten und das<br />

Layout des Cockpits bis ich ausreichende<br />

Kenntnisse der Systeme,<br />

der Steuerung und der Abläufe im<br />

Flugzeug erworben hatte. Natürlich<br />

bedeutet dies immer eine Lernerfahrung,<br />

bei der das neu gewonnene<br />

Wissen den Aufwand schnell<br />

aufwiegt.<br />

Schließlich war ich bereit, die großen<br />

Sternmotoren in Betrieb zu setzen.<br />

Zurück im Cockpit, wird die<br />

Motorenabdeckung entfernt, die<br />

Passagiere gesetzt und die Parkbremse<br />

angezogen. Ich lege die<br />

verschiedenen Schalter um, setzte<br />

die Stromanzeige auf on/plane,<br />

die Bordelektronik auf on/check,<br />

kontrolliere die Treibst<strong>of</strong>fmenge,<br />

Propeller vorwärts, Gemisch<br />

Auto-Rich, öffne die Kühlklappen,<br />

schalte die elektrische Kraftst<strong>of</strong>fpumpe<br />

Nummer 3 für den Haupttank<br />

ein, stelle den Schalter auf<br />

Motor Nummer 3, stelle die Magnetzünder<br />

Nummer 3 auf beide<br />

ein und betätige die Anlasser. Ich<br />

höre das Kurbeln, aber noch keine<br />

Zündung... Ich habe den Primer<br />

vergessen. Also drücke ich den<br />

Primer drei- bis viermal und starte<br />

wieder. Immer noch keine Zündung.<br />

Also noch einmal alles überprüfen:<br />

¬Gemisch Auto-Rich, Magnetzünder,<br />

und noch einmal den<br />

Primer, denn der Morgen ist kalt.<br />

Noch vier bis fünf Schläge auf den<br />

Primer und dann wieder starten.<br />

Ja! Nummer 3 setzt sich knurrend<br />

in Gang. Rechtzeitig schalte ich<br />

auf außen um und sehe großartige<br />

Raucheffekte über und unter der<br />

Vorderkante des Flügel und sogar<br />

ein wenig Feuer aus der Auspuffanlage<br />

scheißen. Wunderschön!<br />

Nachdem ich viele R-2800-Motoren<br />

in Kampfflugzeugen erlebt hatte,<br />

war ich überzeugt, dass dieser Start<br />

der <strong>DC</strong>-6 dem ebenbürtig war und<br />

es richtig Spaß machte. Also, Nummer<br />

4, Nummer 2 und schließlich<br />

Nummer 1 gezündet und schon<br />

dröhnen sie alle. Nun schlägt die<br />

Stunde der Wahrheit: Es gilt, dieses<br />

Biest zu meistern. Alles im grünen<br />

Bereich, als ich zu rollen beginne.<br />

Das macht wirklich Spaß. Die <strong>DC</strong>-6<br />

ist mit einen links vom Piloten<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong><br />

Ausgabe: April 2012<br />

www.flightm.com<br />

www.flightm.com 23


montierten Miniatur-Steuerrad<br />

ausgestattet. Damit kann ich das<br />

Flugzeug durch Scrollen mit der<br />

Maus problemlos über die Rollbahn<br />

steuern. Das Betätigen des Gashebel<br />

erleichtert das Fahren in enger<br />

Kurven. Für ein Passagierflugzeug<br />

ist die Sicht gut. Sie gewinnen ein<br />

gutes Gefühl für die Umgebung<br />

an engen Stellen. Bald befinde ich<br />

mich auf der Startbahn Nr.16<br />

In der Luft<br />

Mit den Klappen auf 20 Grad gebe<br />

ich Gas, die Wassereinspritzung<br />

ist eingeschaltet, grünes Licht,<br />

Bremsen los und wir donnern über<br />

die Startbahn. Der Startlauf ist zunächst<br />

langsam und schwer, aber<br />

nachdem wir uns in Bewegung<br />

setzen, zieht sie stark an und schon<br />

bald bringe ich die Nase hoch. Noch<br />

ein bisschen mehr Geschwindigkeit<br />

und diese Mammut-Maschine ist in<br />

der Luft. Wow, ich bin voll beladen<br />

und sie ist sehr schwer. Das Gewicht<br />

im Verhältnis zur Geschwindigkeit,<br />

das sich über die Steuerflächen<br />

überträgt, gibt ein umfassendes<br />

Gefühl für so ein großes Flugzeug.<br />

Ich konnte nicht anders, ich musste<br />

einfach so umherfliegen und die N<br />

996 DM in den Tiefflug bringen (natürlich<br />

für die Photo-Ops). Und wie<br />

gut sich das anhörte! Dann war es<br />

Zeit für einen Flug in großer Höhe,<br />

dort, wo die <strong>DC</strong>-6 hingehört.<br />

Shift+1 schaltet den Garmin ein,<br />

wenn sie das wünschen, und<br />

Shift+2 gibt Ihnen den Radar mit<br />

den jeweiligen Einstellungen. (Der<br />

Radarbildschirm ist ebenfalls an<br />

zwei Standorten im virtuellen<br />

Cockpit sichtbar). Auch der Radio<br />

Stack und der Autopilot können<br />

für einfache Einstellung eingesetzt<br />

werden, die Funk- und Autopilot-<br />

Funktionen im Cockpit sind aber<br />

ausreichend und leicht zu kontrollieren.<br />

In der Höhe fühlt sich das Flugzeug<br />

wendiger an als in niedrigeren Regionen.<br />

Beim Flug mit langsamer<br />

Geschwindigkeit ist der Anströmwinkel<br />

stark erhöht. Bei Einhaltung<br />

der empfohlenen Geschwindigkeitseinstellungen<br />

ist das Flugzeug<br />

jedoch sehr ausgeglichen Die Steigleistung<br />

ist sehr beeindruckend. Es<br />

dauert nicht sehr lange, bis 10.000<br />

Fuß erreicht sind.<br />

Aufgrund der Stromlinienform und<br />

des Gewichts ist es sehr wichtig, darauf<br />

zu achten, beim Sinkflug eine<br />

hantierbare Fluggeschwindigkeit<br />

einzuhalten, das es sehr schwierig<br />

werden kann, einen Ausweg bei<br />

überhöhter Geschwindigkeit zu finden.<br />

Befolgen sie die Geschwindigkeitsempfehlungen<br />

für den Einsatz<br />

von Auftriebshilfen..<br />

Dieses riesige Etwas zu landen ist<br />

nicht so schwierig wie man denken<br />

mag. Die genaue Einhaltung der<br />

empfohlenen Abläufe sorgte dafür,<br />

dass ich einen angenehmen Gleitflug<br />

hatte, einen kontrollierbaren<br />

Abschluss und ein einfaches Aufsetzen.<br />

Wenn Sie wenig Platz haben,<br />

hat das Flugzeug einen relativ langsamen<br />

Stall-Flare für so eine große<br />

Maschine. Sie können jedoch üben,<br />

etwas heißer, mit voll ausgefahrenen<br />

Landeklappen und Flare bei<br />

etwa 95 KIAS hereinzukommen.<br />

Die Landeeigenschaften gefallen<br />

mir sehr. Falls nötig, können Sie als<br />

Unterstützung bei kurzen Landebahnen<br />

die Verstellpropeller sowie<br />

die Gashebel-Einstellungen einsetzen,<br />

nachdem das Bugfahrwerk<br />

bereits fest aus dem Boden ist. Bitte<br />

denken sie daran, dass Sie überall<br />

dort, wo Sie landen, auch wieder<br />

starten müssen. Die Maschine ist in<br />

der Lage, mit weniger Platz zu landen<br />

als zu starten.<br />

Fazit<br />

Zusammengefasst könnte ich nicht<br />

zufriedener mit diesem Angebot<br />

24 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

aus der „<strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong>“-Reihe<br />

sein. Der Verkaufspreis liegt unter<br />

dem Durchschnittspreis für<br />

typische Payware-Flugzeuge und<br />

für mich ist der Preis ein echtes<br />

Schnäppchen. Das gesamte Paket<br />

fügt sich wunderbar zusammen<br />

und bietet eine unterhaltsame Erfahrung.<br />

Egal ob Sie Kurz- oder<br />

Langstrecken fliegen wollen, die<br />

<strong>DC</strong>-6 ist für alle Ihre Bedürfnisse<br />

ausgestattet. Mir sind keine eklatanten<br />

Unstimmigkeiten ausgefallen.<br />

Die Außenansichten sind<br />

atemberaubend, sehr klar und authentisch.<br />

Die Texturen sind meisterhaft.<br />

Das virtuelle Cockpit ist<br />

sehr gut abgebildet und texturiert.<br />

Die Messgeräte lassen sich bei<br />

einem Zoom von 0,6 gut auslesen<br />

und sind sehr deutlich bei 1,0. Kein<br />

Detail wurde vergessen und alles<br />

funktioniert im Rahmen von FSX.<br />

Dem „Cockpit-Gefühl“ könnte<br />

mehr Tiefe verliehen werden, da<br />

die Schatten und das Licht eher an<br />

einen Simulator erinnert als bei anderen<br />

vergleichbaren Produkten.<br />

Das kann ich Just <strong>Flight</strong> aber nicht<br />

übel nehmen, da es insgesamt genauso<br />

zufriedenstellend ist wie alles<br />

andere in meinem Hangar. Die<br />

Flugdynamik ist wirklich der Hammer.<br />

Ich schätze den starken Effekt,<br />

die das Flugzeug bei Bruttogewicht<br />

aufweist und die Leistungszahlen<br />

sind genau und entsprechen der Realität.<br />

Das Sound Set hat Schwachpunkte,<br />

besonders im Übergang<br />

vom Start zum Leerlauf, aber das<br />

gleicht sich bei dem gesamten<br />

Fluggeräuschen<br />

in allen Schubeinstellungen<br />

wieder aus. Die<br />

Außengeräusche und die<br />

Geräusche im Vorbeiflugsind<br />

so gut, Sie werden,<br />

wenn Sie diese laut<br />

stellen, begeistert sein.<br />

Ich würde diesem Flugzeug<br />

8 von 10 Punkte auf<br />

der Qualitätsskala geben<br />

und 10 von 10 Punkten<br />

für Langlebigkeit und<br />

Wert. Ich empfehle es<br />

gerne, Freunde!<br />

Ein vielversprechendes,<br />

vielseitig einsetzbares<br />

Paintkit ist erhältlich. Ich<br />

zum Beispiel freue mich<br />

darauf, ein paar Skins für<br />

dieses wunderbare Flugzeug<br />

zu veröffentlichen..<br />

Just <strong>Flight</strong> arbeitet derzeit<br />

an einem Ergänzungspaket<br />

zu dieser<br />

Version, welches weitere<br />

Modelle und Bemalungen<br />

sowie die C-11<strong>6B</strong>,<br />

die Militärversion der<br />

<strong>DC</strong>-<strong>6B</strong>, enthält.<br />

Doug Horton<br />

(Computer Pilot<br />

Redakteur)<br />

YouTube Video:<br />

www.youtube.com/watch?v=RT6eAHTl8Hg<br />

<strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong><br />

Entwickler: Just <strong>Flight</strong><br />

Kompatibilität: FSX Service Pack 2<br />

Download: www.justflight.com<br />

Preis Download: 25,50 €<br />

Box Version: www.flightandfun.de und<br />

www.aeros<strong>of</strong>t.de<br />

Preis Box Version: 29,95 €<br />

Pro & Contra:<br />

Ausgefallenes Flugzeugmodell<br />

Animierungen<br />

Virtuelle Kabine<br />

Texturen<br />

Sound<br />

Installation:<br />

Flugdynamik:<br />

Avionik:<br />

Systemtiefe:<br />

Außenmodell:<br />

Steuercharakteristik:<br />

Visuelles VC:<br />

Handbuch:<br />

Sound:<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,5<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

Zusätzlich erschienen:<br />

<strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong> Expansion Pack<br />

www.flightm.com 25


ViennaFLIGHT<br />

Der neue Airbus-Simulator in Wien<br />

ViennaFLIGHT begrüßt Luftfahrt-<br />

Fans seit dem 03. März 2012 in<br />

Österreichs einzigem A320 Fixed<br />

Base Cockpitsimulator und Wiens<br />

einzigem Hubschraubersimulators<br />

Bell 206 Jet Ranger .<br />

Sie wollten immer schon wissen,<br />

wie es ist im Cockpit eines Verkehrsflugzeugs<br />

das Kommando<br />

zu übernehmen, ohne dafür<br />

gleich einen Piloten-Ausbildung zu<br />

machen?<br />

Für 60 Minuten dürfen Sie sich Kapitän<br />

eines Airbus A 320 nennen<br />

und übernehmen das Steuer und<br />

natürlich auch die Verantwortung<br />

für Ihren Flug. Abflug für Ihren<br />

Simulatorflug ist Wien, von dort<br />

aus bestimmen Sie die Flugroute<br />

und können auch die Wetterbedingungen<br />

ganz nach Ihren Wünschen<br />

simulieren. Ob New York, Mexico<br />

D.C oder einen Alpenflug auf Innsbruck,<br />

Sie sind der Kapitän, Sie entscheiden<br />

über Ihren Flug.<br />

Ready for Take-Off<br />

Ein Fluginstruktor erklärt Ihnen<br />

die Bordinstrumente und die Technik<br />

im Cockpit, dann heißt es vorbereiten<br />

zum Start und ab da gibt es<br />

kein Zurück. Wie bei einem echten<br />

Flug genießen Sie eine einzigartige<br />

Aussicht aus dem Cockpit. Lassen<br />

Sie für einige Zeit den Autopilot<br />

steuern, bevor Sie zum Landeanflug<br />

wieder das Kommando übernehmen,<br />

denn dieser Challenge sollten<br />

Sie sich unbedingt stellen. Sie werden<br />

begeistert sein, wie realitätsnah<br />

der Flug im <strong>Flight</strong>simulator scheint<br />

und können sich nach absolvierter<br />

Landung sicher sein, dass dies nicht<br />

Ihr letzter Simulatorflug war.<br />

Hubschrauber selber<br />

fliegen im Simulator<br />

Sie sind noch nie einen Hubschrauber<br />

selbst geflogen? Dann ab nach<br />

Wien zum Simulatorflug im Jet<br />

Ranger Bell 206. Steigen Sie ein<br />

und fühlen Sie sich wie ein echter<br />

Hubschrauberpilot im Cockpit. Erfahren<br />

Sie hautnah, was einen Helikopter<br />

so faszinierend macht. Im<br />

Simulator können Sie alle Szenarien<br />

durchspielen, sogar die Wetterbedingungen<br />

können Sie selbst bestimmen.<br />

Ein simulierter Rundflug über<br />

Wien, mit dem Helikopter über die<br />

Berge fliegen oder "einfach" nur<br />

starten und landen und Schwebeflüge<br />

trainieren? Im Flugsimulator<br />

ist alles möglich. Unterstützt<br />

werden Sie bei Ihrem Funflight<br />

von einem Instruktor - von der<br />

technischen Einweisung über den<br />

heiklen Start der Turbine bis zur<br />

sicheren Landung auf einem Heliport<br />

Ihrer Wahl. Egal ob Sie schon<br />

Flugerfahrung haben oder einfach<br />

von Hubschraubern begeistert<br />

sind. Nach einer erfolgreichen Landung<br />

mit dem Heli können Sie sicher<br />

sein, dass dies nicht Ihr letzter<br />

Höhenflug war.<br />

Web: www.viennaflight.at<br />

Die <strong>Flight</strong>! Redaktion wird in<br />

Kürze den neuen Simulator besuchen<br />

und einen ausführlichen<br />

Testbericht veröffentlichen.<br />

26 <strong>Flight</strong>!


TrackIR 5<br />

Sich im Cockpit frei bewegen<br />

Spätestens seit dem FSX sind die<br />

meisten von uns wahrscheinlich<br />

im virtuellen Cockpit unterwegs.<br />

Doch spätestens im Anflug auf den<br />

Zielflughafen ist man mit komplexeren<br />

Airlinern schnell überfordert,<br />

denn wenn schnell einmal ein<br />

Schalter am Overhead umgelegt<br />

werden muss, bremst der Sichtwechsel<br />

mit Wege-Schalter am<br />

Joystick oder Leertaste und Maus<br />

einfach zu sehr aus. Schon seit längerer<br />

Zeit gibt es eine Vielzahl von<br />

Lösungen, die hier Abhilfe schaffen<br />

sollen. Sogenannte Headtracking-<br />

Systeme verfolgen mittels Orientierungspunkten<br />

am Kopf des Spielers<br />

die Bewegungen und lassen<br />

somit auch die Sichteinstellung im<br />

Flugsimulator seinem Blick folgen.<br />

Am bekanntesten sind wohl die<br />

Produkte aus dem Hause Natural-<br />

Point: Der TrackIR liegt uns für einen<br />

Test in der fünften Version vor.<br />

Ob er den hohen Preis gegenüber<br />

einer billigen Selbstbauvariante in<br />

Kombination mit FreeTrack rechtfertigen<br />

kann, werden wir bald sehen.<br />

Der TrackIR 5 wird aktuell in verschiedenen<br />

Bundles verkauft, deren<br />

Kernstück immer gleich ist. Neben<br />

dem Hauptgerät und der Bedienungsanleitung<br />

wird ein spezieller<br />

Clip mit Reflektoren für Baseball-<br />

Caps mitgeliefert, zusätzlich lassen<br />

sich noch eine Kappe und ein<br />

„TrackClip“ für Headsets bestellen.<br />

Preislich landet man damit in nicht<br />

gerade geringen Beträgen, auf der<br />

Herstellerseite werden für das „Basic-Kit“<br />

ohne Kappe und TrackClip<br />

145 Euro fällig – das Gamerset kostet<br />

bereits 188 Euro.<br />

Nach Anweisungen des beigelegten<br />

Handbuchs müssen zuerst aktuelle<br />

Treiber inklusive S<strong>of</strong>tware von der<br />

Herstellerseite heruntergeladen<br />

und installiert werden. Danach erst<br />

darf der TrackIR mit dem Computer<br />

verbunden werden und die<br />

S<strong>of</strong>tware kann gestartet werden.<br />

Auf meinem System mit Windows<br />

7 64 Bit verlief dies völlig problemlos,<br />

allerdings sollte die S<strong>of</strong>tware<br />

im Administratormodus betrieben<br />

werden, damit es nicht zu Problemen<br />

kommt.<br />

Das Aussehen des TrackIR erinnert<br />

ein wenig an eine Webcam ohne<br />

Linse. Letztendlich ist er das auch.<br />

28 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Hinter der gebogenen schwarzen<br />

Hülle verbergen sich Infrarot-<br />

LEDs, deren Licht von den Reflektoren<br />

der Kappe zurückgeworfen<br />

und von einem optischen Sensor im<br />

TrackIR verarbeitet wird. Die S<strong>of</strong>tware<br />

erkennt also, wo sich die drei<br />

Reflektoren befinden, und kann<br />

durch deren festen Abstand zueinander<br />

jederzeit die Position des<br />

Kopfes bestimmen.<br />

Verwendet man den TrackClip am<br />

Headset, der für unseren Test leider<br />

nicht zur Verfügung stand, wird<br />

kein Infrarotsignal vom TrackIR<br />

ausgesendet, da der Clip selbst über<br />

drei LEDs verfügt, die ihre Position<br />

an das Gerät übermitteln. Das<br />

bringt einen großen Vorteil mit<br />

sich: Die Signale werden nicht so<br />

leicht gestört. Denn bei Reflektoren<br />

kann es passieren, dass andere<br />

Lichtquellen im Hintergrund stärkere<br />

Infrarotwellen ausstrahlen, als<br />

die Reflektoren zurückwerfen, und<br />

somit Probleme auftreten. Wer also<br />

ein in direkter „Sicht“ des TrackIR<br />

hat, muss ohne TrackClip mit kleinen<br />

Schwierigkeiten rechnen oder<br />

den Raum verdunkeln.<br />

Die S<strong>of</strong>tware erkennt automatisch,<br />

welches Gegenstück zum TrackIR<br />

in Verwendung ist; sobald alle drei<br />

Punkte erkennbar sind, leuchtet auf<br />

der linken Seite eine grüne LED auf.<br />

Wird ein unterstütztes Spiel gestartet<br />

und von der S<strong>of</strong>tware erkannt,<br />

leuchtet eine weitere LED auf der<br />

rechten Seite grün auf. Der Spaß<br />

kann also beginnen. Weitere Einstellungen<br />

sind vorerst nicht nötig,<br />

und wir starten zu einem kurzen<br />

Testflug im FSX. Die Sichtsteuerung<br />

wird auf Anhieb vom TrackIR<br />

übernommen, und das Gefühl ist<br />

gigantisch. Die kleine Runde im Segelflieger<br />

in Innsbruck wurde dann<br />

doch etwas länger. Vorsicht: Suchtgefahr!<br />

Es ist erstaunlich, wie viel ein<br />

kleines Gimmick bewirken kann,<br />

nur dadurch, dass man keinen<br />

Knopf mehr drücken muss, um<br />

sich umzusehen, und nun alles automatisch<br />

geschieht. Der TrackIR<br />

koppelt den virtuellen Piloten ein<br />

Stück weiter vom Schreibtisch ab<br />

www.flightm.com 29


und zieht ihn mit in die virtuelle<br />

Welt. Man ist einfach ein spürbares<br />

Stück weiter im Spiel. Jeder, der es<br />

einmal ausprobiert, wird sich in<br />

etwa das Gleiche denken: „Wie hab<br />

ich das bloß ohne geschafft?“<br />

Doch die Euphorie könnte durch<br />

den relativ hohen Preis gedrückt<br />

werden. 188 Euro für die Vollausstattung<br />

(die definitiv zu empfehlen<br />

ist) sind kein Pappenstiel. Zumal es<br />

genug Tüftler und Bastler gibt, die<br />

vollends überzeugt von FreeTrack<br />

schwärmen. Die kostenlose S<strong>of</strong>tware<br />

ermöglicht es, selbstgebaute<br />

Trackingsysteme via handelsübliche<br />

Webcams zu bauen, die Gesamtkosten<br />

überschreiten selten 20<br />

Euro. Wieso sollte man dann überhaupt<br />

zum fast zehnmal so teuren<br />

Vorbild greifen?<br />

FreeTrack hat ein großes Problem:<br />

Die Erfassung und Berechnung der<br />

Kopfbewegungen findet auf dem<br />

Rechner statt, dazu muss neben<br />

FreeTrack selbst auch noch die S<strong>of</strong>tware<br />

der Webcam laufen. Zudem<br />

ist das ankommende Videosignal<br />

meistens sehr rechenintensiv, selbst<br />

bei geringen Auflösungen. Das<br />

alles verursacht dann bis zu 20 Prozent<br />

CPU-Auslastung, was sich in<br />

den Framerates im Flugsimulator<br />

widerspiegelt. Entweder schlechte<br />

FPS oder ruckelnde Sichtsteuerung<br />

sind die Folge, und das macht dann<br />

wirklich keinen Spaß.<br />

Der TrackIR belastet die CPU nicht<br />

spürbar und liefert konstant flüssige<br />

Bewegungsabläufe, die über die<br />

mitgelieferte S<strong>of</strong>tware den eigenen<br />

Ansprüchen angepasst werden können.<br />

Auch wenn er deutlich teurer<br />

ist als ein Selfmadesystem, würde<br />

ich ihn meiner eigenen FreeTrack-<br />

Variante vorziehen. Der Spaßfaktor<br />

ist um ein Vielfaches größer, da<br />

lässt sich selbst der hohe Preis verschmerzen.<br />

Unbedingt ausprobieren!<br />

Florian Schlund<br />

30 <strong>Flight</strong>!


Die „erste“ Boeing 777<br />

in Europa<br />

Flugsimulator-Center von Simair in Mettmenstetten bei Zürich<br />

Wer hat es erfunden?<br />

Die Schweizer.<br />

Ende des Winters in Deutschland.<br />

Ich reise nach Zürich, sehe noch<br />

einmal schneebedeckte Berge in<br />

der Ferne und treffe mich am Flughafen<br />

mit Marc Goergen. Gemeinsam<br />

wollen wir die Firma Simair<br />

GmbH besuchen, um deren Boeing<br />

777 Fixed Base Simulator zu besuchen.<br />

Etwa 25 Minuten südlich vom Züricher<br />

Flughafen liegt der kleine<br />

Ort Mettmenstetten. Dort hat Gian<br />

Andrea Frizzi die Firma Simair ins<br />

Leben gerufen. Er ist ein begeisterter<br />

Hubschrauberpilot, der hier in<br />

seinen Betriebsräumen eine origi-<br />

nale MBB-BO-105-Zelle zum FBS<br />

umbaut. Einen Raum weiter finden<br />

wir die Boeing B 777 betriebsfertig<br />

aufgebaut. Dieser FBS wurde von<br />

<strong>Flight</strong> Deck Solution in Kanada geliefert<br />

und aufgebaut. Derzeit wird<br />

noch an kleinen Verbesserungen<br />

gearbeitet. Wie alle Simulatoren<br />

von FDS ist auch dieser pr<strong>of</strong>essionell<br />

erstellt und aufgebaut. Auch<br />

wie üblich endet das Cockpit kurz<br />

hinter den Cockpitsitzen, die einfach<br />

großartig sind. Dahinter gibt<br />

es noch einige Sitze für Zuschauer.<br />

Eine gebogene Leinwand, etwa 160<br />

Grad um das Cockpit gebaut, ist<br />

für die Sichtdarstellung zuständig.<br />

Die drei Beamer sind nahezu perfekt<br />

justiert. Marc und ich nehmen<br />

auf den Cockpitsitzen Platz und<br />

Sandra Lammers und Marc Goergen im 777<br />

32 <strong>Flight</strong>!<br />

Boeing 777 Fotos: Boeing Media


Sandra Lammers<br />

war Lehrerin für ATPL und Sachverständige des LBA und<br />

anschließend viele Jahre als Kapitänin im Lufthansakonzern<br />

bis zum Ruhestand tätig.<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Simulator<br />

beginnen mit den Checklisten, um<br />

einen Flug von Zürich (ZRH) nach<br />

Frankfurt (FRA) zu simulieren.<br />

Beginnen wir mit der Darstellung<br />

der Schalter und Anzeigen im<br />

Cockpit. Wie bei FDS entspricht<br />

nahezu alles dem Original. Lediglich<br />

die zwei Monitore, die für die<br />

Kartendarstellung und die Dokumentation<br />

außen unter dem jeweiligen<br />

Zweierfenster eingebaut<br />

sind, funktionieren noch nicht.<br />

Diese auch als Electronic <strong>Flight</strong> Bag<br />

(EFB) bezeichneten Geräte werden<br />

demnächst durch funktionierende<br />

Touchscreens ersetzt. Auch in der<br />

realen Fliegerei werden derzeit solche<br />

EFBs nachgerüstet. Bei Boeing<br />

und natürlich bei Airbus sind diese<br />

bereits bei den neuen Mustern<br />

ab Werk eingebaut. Das Cockpit<br />

entspricht bis auf die neuen Funktionen<br />

sehr stark dem Cockpit des<br />

Musters B 767-400. Meine Musterberechtigung<br />

ist zwar abgelaufen<br />

und ich werde wohl keine Gelegenheit<br />

mehr haben, real eine B 767 zu<br />

fliegen, aber ich fühle mich gleich<br />

wieder heimisch.<br />

Wir geben die Daten für einen<br />

schnellen Flug nach FRA in eine<br />

der drei CDUs des FMS ein, stellen<br />

fest, dass die dritte CDU auf<br />

der Center-Konsole nicht mitspielt,<br />

aber die brauchen wir für<br />

diesen kurzen Flug nicht. Das Airplane<br />

Information Management<br />

System (AIMS) kann die üblichen<br />

www.flightm.com 33


Funktionen darstellen und derlichen Kräfte an Querruder und<br />

rechnen.<br />

Höhenruder fest. Da kann noch etwas<br />

Nach der Complete-Cockpit- und<br />

mehr Federkraft auf die Pitch-<br />

der Before-Start-Checkliste lassen achse. Die Querachse ist sehr schön<br />

wir die Triebwerke an und rollen<br />

kurz auf die Bahn in ZRH. Taxisimuliert.<br />

Wir erhalten eine Freigabe<br />

direkt nach Charlie VOR für den<br />

Checkliste und Before-Take-<strong>of</strong>f- Anflug nach Frankfurt. Die Maschine<br />

Checkliste werden gelesen. Wir<br />

folgt dem FMS sehr schön,<br />

sind startbereit und es geht los. auch Änderungen werden vorbildgerecht<br />

Während des Starts stelle ich gleich<br />

eine leichte Abweichung der erfor- übernommen. Die Außen-<br />

darstellung ist auch schön komplex.<br />

Es sind doch einige Add-ons für<br />

die Sichtdarstellung aufgespielt,<br />

die den Schweizer Luftraum komplettieren.<br />

Der Anflug nach FRA<br />

wird vom FMS vorbildlich durchgeführt,<br />

wir erhalten direkte Kurse<br />

für den Anflug von der simulierten<br />

Flugsicherung, die vom FMS in Zusammenspiel<br />

mit den Autopilotensystemen<br />

gut gerechnet und abgeflogen<br />

werden. Der Anflug erfolgt<br />

auf die Bahn 25C, da die neue Bahn<br />

25R bei diesem FBS noch nicht aufgespielt<br />

ist. Der Anflug erfolgt mit<br />

allen drei Autopiloten automatisch,<br />

bis in etwa 500 Fuß AGL das Gerät<br />

ausbrechen möchte. Das kann ich<br />

nicht zulassen, korrigiere von Hand<br />

und es kommt zum Go Around. Der<br />

wird dann wieder schön ab etwa<br />

1500 ft vom linken AP abgeflogen,<br />

auch der Einflug in das Holding<br />

über Metro VOR (MTR) erfolgt<br />

korrekt. Der nächste Anflug wird<br />

dann richtig schön und wir landen<br />

in Frankfurt. Die Sichtdarstellung<br />

kann etwas besser werden und deshalb<br />

fangen wir gemeinsam an, an<br />

der S<strong>of</strong>tware herumzuschrauben.<br />

Die Einstellungen werden alle nach<br />

rechts gestellt, auch hier ist die Begrenzung<br />

der Framerate auf 20 fps<br />

eingeschaltet, die eigentlich besser<br />

vom System selbst erfolgen sollte.<br />

Dies vermindert Mikroruckler.<br />

Nachdem wir dann die Kantenglättung<br />

dazugeschaltet haben, ist die<br />

schöne synchrone Bilddarstellung<br />

der drei Beamer dahin. Warum<br />

die Zuschaltung der anisotropen<br />

Glättung und Filterung das Bildschirmformat<br />

zerhaut, haben wir<br />

in der Kürze der Zeit nicht aufklären<br />

können. Wir haben jedoch in<br />

gemeinsamer zweistündiger Arbeit<br />

ohne Kantenglättung das Bild<br />

wieder perfekt hinbekommen. Ich<br />

habe zu Hause versucht, den Effekt<br />

an meinem Rechner mit drei Frontsichten<br />

nachzuvollziehen, es ist mir<br />

jedoch nicht gelungen. Egal ob bilinear,<br />

trilinear oder anisotrope Filte-<br />

34 <strong>Flight</strong>!


Flugsimulator!<br />

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12 GB DDR3 RAM<br />

2 x OCZ SSD 240 GB PCI Express<br />

Solid Drive<br />

Win 7.0 Pro 64 Bit<br />

Rechner SimAvionics:<br />

ASUS Rampage III Generation<br />

Intel i7-980/3.33 Extreme<br />

1000 W Power Supply<br />

Corsair Cooling Hydro Serie H50<br />

Palit GeForce GTX 580 1536 MB DDR5<br />

12 GB DDR3 RAM<br />

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Visual HW:<br />

3 x BenQ MW714ST<br />

1 x Matrox TripleHead2Go Digital<br />

Sound:<br />

Logitech Z-5500, 5.1 THX System<br />

505 W<br />

SW:<br />

FSX / Prepare3D<br />

HW:<br />

<strong>Flight</strong>decksolutions<br />

rung eingestellt war, das Bild wurde<br />

nicht verschoben. Vermutlich liegt<br />

es an der S<strong>of</strong>tware Warpalizer, die<br />

bei einer gebogenen Projektionsfläche<br />

die Trapezverzerrung korrigieren<br />

muss.<br />

Nach dieser nervenaufreibenden<br />

Arbeit – wir hatten natürlich Angst,<br />

dass die nächsten Kunden eine Absage<br />

erhalten müssen, wenn die<br />

Darstellung in der verfügbaren Zeit<br />

nicht wieder korrekt läuft – konnte<br />

Marc noch einen Flug in Zürich<br />

durchführen. Hier war die Sichtdarstellung<br />

über Schweizer Territorium<br />

wieder toll. Es konnten im<br />

Rheintal sogar die topografischen<br />

Highlights erkannt werden.<br />

Was unterscheidet diesen Simulator<br />

von der Technologie in den üblichen<br />

FFS?<br />

Zuerst einmal der Preis. Wer eine<br />

fertige Simulation bei FDS bestellt,<br />

kann mit etwas mehr als 150 000<br />

Euro auskommen. Dazu wird natürlich<br />

ein Raum benötigt, in dem<br />

die Einheit nebst Rechnern und<br />

zusätzlichen Arbeitsplätzen Raum<br />

findet. Ein FFS schlägt mit etwa 15<br />

Millionen Euro zu Buche. Damit<br />

dieser refinanziert werden kann,<br />

sind Einsatzzeiten von mehr als 20<br />

Stunden pro Tag zu Preisen von<br />

etwa 1000 Euro/Betriebsstunde erforderlich.<br />

Während ein FFS mit den originalen<br />

Daten des Flugzeugherstellers<br />

programmiert wird, wird in<br />

einem FBS die aerodynamische<br />

Programmierung eines FSX-kompatiblen<br />

Flugmodells verwendet.<br />

In einem FBS gibt es derzeit üblicherweise<br />

keine oder kaum Sicherungen,<br />

die gezogen werden<br />

können. Damit können natürlich<br />

auch nicht alle Verfahren aus dem<br />

Quick Referenz Handbook (QRH)<br />

angewendet werden. Dafür ist die<br />

Sichtdarstellung, die auf dem Darstellungssystem<br />

des Micros<strong>of</strong>t FSX<br />

oder des Prepare3D basiert, wesentlich<br />

detailtreuer als in einem FFS.<br />

Die B 777 ist die erste Passagiermaschine<br />

von Boeing, die mit Fly-by-<br />

Wire-Technologie gesteuert wird.<br />

Im Simulator wird diese Steuercharakteristik<br />

gut nachvollzogen,<br />

in den Achsen sind allerdings noch<br />

leichte Abweichungen der Kräfte<br />

erkennbar, die hier, wie auch im<br />

Originalflugzeug, simuliert werden<br />

müssen.<br />

Für den Simulatorpiloten ist die<br />

FBW-Steuerung nicht leicht zu erkennen,<br />

da Boeing, anders als zum<br />

Beispiel Airbus, konventionelle<br />

Steuerorgane verwendet, um die<br />

Umgewöhnung der Piloten, die<br />

vorher andere Boeing-Flugzeuge<br />

geflogen haben, zu vereinfachen.<br />

36 <strong>Flight</strong>!


Das GMCS, die Kameraüberwachung<br />

des Bug- und Hauptfahrwerks,<br />

ist hier nicht vorhanden,<br />

auch das bei der 777 serienmäßige<br />

EGPWS funktioniert hier nicht, da<br />

dies das verwendete Flugmodell<br />

noch nicht simulieren kann. Vermutlich<br />

kann auch dies hier nachgerüstet<br />

werden, wenn PMDG sein<br />

B-777-Flugmodell fertig programmiert<br />

hat. Die sechs Bildschirme<br />

des Originals, die serienmäßig<br />

als LED-Bildschirme eingesetzt<br />

werden, sind hier ebenfalls LED-<br />

Bildschirme, allerdings in Doppelgruppen,<br />

jedoch für den Nutzer unsichtbar,<br />

eingebaut. Es ergibt sich<br />

für den Piloten das identische Bild,<br />

wie es beim Original zu erkennen<br />

ist.<br />

Was kann diese<br />

Simulation leisten?<br />

Was bekommt man für<br />

sein Geld?<br />

Wer wissen will, wie ein großer,<br />

schwerer Airliner geflogen werden<br />

soll, kann hier mit fachkundiger<br />

Begleitung einen Einblick erhalten.<br />

Die B 777 ist die schwerste zweimotorige<br />

Maschine, die derzeit in<br />

der Realität fliegt. Tatsächlich ist<br />

die aktuell zu bestellende B 777-<br />

200LR für mehr als 300 Passagiere<br />

über eine Strecke größer als 17 300<br />

km ausgelegt. Urlaubsflüge von<br />

Deutschland in die USA oder in die<br />

arabischen Länder oder via Dubai<br />

in den Rest der Erde werden mit<br />

dieser Maschine durchgeführt, so<br />

dass ein Urlaubsflug vorher oder<br />

nachher durch einen Flug in einem<br />

Simulator abgerundet werden<br />

kann. Selbstverständlich kann auch<br />

ein Gruppenerlebnis gebucht werden.<br />

Die 777-Simulatoren sind nicht so<br />

verbreitet wie die üblichen B-737-<br />

oder Airbus-A-320/321-Simulatoren.<br />

Es lohnt sich also auch eine<br />

etwas weitere Anreise. Tatsächlich<br />

ist es der bisher erste FBS für<br />

jedermann in Westeuropa. Diese<br />

Simulation ist auf dem Niveau der<br />

anderen Geräte von FDS, also stabiler<br />

gefertigt als einige der verbreitet<br />

verfügbaren B 737 FBS. Dies<br />

spürt man bei jeder Betätigung von<br />

Schaltern oder Steuerorganen. Das<br />

Gefühl, eines der schwersten modernen<br />

Verkehrsflugzeuge selbst<br />

fliegen zu können, ist traumhaft,<br />

dagegen sind die kleinen Boeings<br />

und Airbusse doch eine ganze Klasse<br />

niedriger angesiedelt. Vergleichbar<br />

kann nur ein Besuch in einer<br />

B-747-400 Simulation sein, die derzeit<br />

in Düsseldorf angeboten wird.<br />

Der Anbieter ist stolz darauf, dass<br />

Simair GmbH<br />

Untere Bahnh<strong>of</strong>strasse 14<br />

8932 Mettmenstetten<br />

Email.: info@simair.ch<br />

Telefon +41 (0)79 340 23 26<br />

Web: www.simair.ch<br />

sein FBS auch rollstuhltauglich ist.<br />

Ich finde es toll, dass auch gehandicapte<br />

Nutzer ein solches Erlebnis<br />

erfahren können. Allerdings ist dies<br />

nicht ausschließlich hier möglich.<br />

Es gibt es auch andere Center, zum<br />

Beispiel IPilot in London, bei denen<br />

der Pilotensitz leicht entfernt werden<br />

kann, um dieses Erlebnis Rollstuhlbenutzern<br />

zugänglich machen<br />

zu können. Für die Seitenruderpedale<br />

und die Bremsen muss dann<br />

ein Instrukteur bei der Benutzung<br />

mithelfen.<br />

Sandra Lammers<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 37


Wie real ist die Flugsimulation?<br />

Gastartikel<br />

Eine immer wiederkehrende und<br />

wohl nie zur Gänze zu beantwortende<br />

Frage, seit es die Flugsimulation<br />

gibt. Dennoch wage ich als<br />

fanatischer Simmer und mehrstündiger<br />

Full-<strong>Flight</strong>-Simulator-Pilot<br />

den Versuch, hierfür eine Antwort<br />

oder besser gesagt mehrere Antworten<br />

zu finden. Mehrere Antworten<br />

deshalb, weil die Aspekte,<br />

unter denen man Flugsimulation<br />

betreiben kann, sehr unterschiedlicher<br />

Natur sein können. Da gibt<br />

es die Simmer mit dem Spieltrieb,<br />

kurz mal am Feierabend ran an den<br />

PC und ein paar Runden gedreht.<br />

Hier wird sicherlich kein hoher<br />

Anspruch an die Realitätstreue gestellt,<br />

es soll einfach nur Spaß machen.<br />

Vielleicht lässt sich damit sogar<br />

die Freundin beeindrucken (die<br />

von der Fliegerei natürlich gar keine<br />

Ahnung hat), nach dem Motto:<br />

„Schau mal, ich könnte einen Airbus<br />

fliegen“. Die werden auch mit<br />

dem neuen MS <strong>Flight</strong> ihre Freude<br />

haben. Als weitere Gruppe könnte<br />

man die VFR-Flieger nennen, die<br />

natürlich sehr viel Wert auf die exakte<br />

Darstellung von Geländetexturen,<br />

Straßen, Flüssen, Gebäuden<br />

etc. legen. Hier wird ein einfacher<br />

Propellerflieger mit passablen Flugeigenschaften,<br />

ohne hunderte von<br />

Knöpfen und Schaltern, ausreichen.<br />

Die Bedienung eines solchen Geräts<br />

lässt sich relativ schnell in den Griff<br />

bekommen, Hauptsache die Kirche<br />

beim Autobahndreieck Simidorf<br />

steht an der richtigen Stelle. Dann<br />

gibt es auch jene, welchen es am<br />

liebsten wäre, dass die Passagiere<br />

beim Einsteigen in den Simflieger<br />

die Bordkarte vorweisen müssen.<br />

Das ganze Rundum am Vorfeld<br />

oder am Terminal ist sicherlich<br />

eine beeindruckende Angelegenheit.<br />

Ich stehe selbst des Öfteren<br />

am Besucherbalkon von LOWI,<br />

nur um zu gucken und Kerosin zu<br />

schnuppern. Die S<strong>of</strong>twareschmieden<br />

bieten ja bereits derartige Programme<br />

an (AES, Ground Service<br />

38 <strong>Flight</strong>!


Wissen<br />

X), die diese Gruppe von Simmern<br />

ansprechen. Der Ausbaufähigkeit<br />

sind diesbezüglich keine Grenzen<br />

gesetzt. Ebenso wenig wie der hierfür<br />

erforderlichen Rechnerleistung!<br />

Last but not least, die IFR-(Ich-Fliege-Richtig-)Simmer.<br />

Man könnte<br />

sie auch die I-Tüpfler nennen, denn<br />

hier muss einfach alles haargenau<br />

passen. Die Ansprüche an die<br />

Flugzeugsysteme, das aerodynamische<br />

Verhalten, Auswirkungen<br />

des Wetters, die Zuweisungen der<br />

Runway von ATC etc. sind enorm.<br />

Aber wen wundert dies, zumal sich<br />

so manche in der Verkehrsluftfahrt<br />

tätigen Piloten in der Freizeit mit<br />

Flugsimulation befassen, Artikel<br />

und Bücher schreiben. Also muss<br />

da schon was dran sein in Richtung<br />

Realität. Meine Wenigkeit darf ich<br />

der letztgenannten Gruppe zuordnen,<br />

daher möchte ich auf diese<br />

etwas ausführlicher eingehen. Eingangs<br />

sei zunächst erwähnt, dass<br />

reale Piloten keinem Simmer je die<br />

Fähigkeit zusprechen werden, ein<br />

richtiges Flugzeug beherrschen zu<br />

können. Aber dies liegt in der Natur<br />

der Sache, denn viele Jahre intensive<br />

theoretische und praktische<br />

Ausbildung lassen sich eben nicht<br />

am Heim-PC bei einigen Bierchen<br />

nachvollziehen. Sagen Sie! Aber<br />

wie sieht das nun wirklich aus?<br />

Es gibt eben Leute, deren Berufswunsch<br />

Verkehrspilot nicht in Erfüllung<br />

ging, und so machten sie<br />

sich eben die Simulation zum Hobby.<br />

Als solches über viele Jahre betrieben,<br />

kann man sich zumindest<br />

das theoretische Wissen im Maßstab<br />

1:1 aneignen, Internet und entsprechende<br />

Fachliteratur sind hier<br />

äußerst hilfreich. Was lehrt uns die<br />

Psychologie? Nichts lernt sich leichter<br />

als ein Hobby. Aber zurück auf<br />

den Boden. Wir haben uns also die<br />

ganze Theorie der Wetterkunde,<br />

Aerodynamik, Luftfahrttechnik,<br />

Navigation, ATC-Phraseologie, die<br />

hydraulischen, elektrischen, pneumatischen<br />

Systeme unseres präzise<br />

nachgebildeten Lieblingsfliegers<br />

mittels Eigenstudium im Laufe<br />

von Monaten und Jahren angeeignet.<br />

Nun stehen wir am Gate, alle<br />

erforderlichen Daten sind mittels<br />

FMC programmiert, Doors locked,<br />

Delivery Clearence eingeholt, die<br />

Before-Engine-Start-Checkliste abgearbeitet,<br />

also ready for Pushback.<br />

Und genau an dieser Stelle beginnen<br />

sich Realität und Simulation zu<br />

trennen.<br />

Warum? Ganz einfach, um unserer<br />

so heiß geliebten Realität noch<br />

ein Stückchen näherzukommen,<br />

haben wir ein Traffic-Add-on installiert,<br />

das uns just bei unserem<br />

Pushback einen anderen Flieger<br />

in die Quere schiebt. Die Meldung<br />

„Flug beendet, Kollision mit anderem<br />

Objekt“ treibt uns die Zornesröte<br />

ins Gesicht. Die ganze Zeit<br />

der Vorbereitungsphase beginnt<br />

von vorn. Aber diesmal sind wir<br />

schlauer und öffnen ein Fenster mit<br />

Beobachtersicht, das so eingestellt<br />

wird, dass wir den Verkehr hinter<br />

uns rechtzeitig erblicken können.<br />

Logisch, das machen ja die richtigen<br />

Piloten auch so! Was will<br />

ich hiermit sagen? Simulation real<br />

gestalten heißt: Wir sitzen im 3D-<br />

Cockpit und haben somit auch nur<br />

den Blickwinkel des realen Piloten.<br />

Da gibt es weder Rückspiegel noch<br />

irgendwelche Fenster, die man sich<br />

per Mausklick irgendwohin setzen<br />

kann. Das macht die ganze Sache<br />

natürlich um einiges schwieriger,<br />

sollte uns aber zu einer Grundsatzentscheidung<br />

veranlassen.<br />

Weg mit den Add-ons, wenn es<br />

uns um reales Fliegen geht. Dies<br />

soll nun kein Aufruf an die vielen<br />

Add-on-Entwickler sein, sich in die<br />

stille Ecke zu setzen und nur mehr<br />

Däumchen zu drehen. Ganz im Gegenteil,<br />

weiterentwickeln, aber im-<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 39


Bilder: Florian Venus<br />

mer die Realität im Auge behalten.<br />

So, nun haben wir unseren Pushback<br />

von C37 in LOWW endlich<br />

absolviert, die Triebwerke laufen<br />

und wir rollen auf Taxiway L Richtung<br />

RWY29. Mal ehrlich, halten<br />

wir die maximale Taxispeed entsprechend<br />

den Wetterverhältnissen<br />

und der Fahrbahnbeschaffenheit<br />

auch ein oder wollen wir so schnell<br />

wie möglich in die Luft?<br />

Halten wir unseren Flieger korrekt<br />

auf der Taxiline oder überdrehen<br />

wir in einigen Kurven, um dann<br />

unvermittelt wieder gegenzusteuern?<br />

Der virtuelle Lotse am Tower<br />

kann uns Gott sei Dank nicht sehen,<br />

sonst würde er uns sicher zum<br />

s<strong>of</strong>ortigen Anhalten auffordern<br />

und die Flughafenpolizei mit dem<br />

Alkomaten ins Cockpit schicken.<br />

Des Weiteren würden sich mehrere<br />

Rettungsfahrzeuge unserem<br />

Flieger nähern, denn bei diesem<br />

Kurvenslalom haben speziell die<br />

Passagiere im hinteren Teil des<br />

Flugzeugs ein Schädel-Hirn-Trauma<br />

erlitten. Die Drehung um das<br />

Hauptfahrwerk (Hochachse) wirkt<br />

wie ein Peitscheneffekt und die Passagiere<br />

im Heck knallen mit dem<br />

Kopf gegen die Seitenwand. Fazit:<br />

Schon beim Rollen entfernen wir<br />

uns von der Realität. Was hier fehlt,<br />

ist ganz einfach erklärt. Es ist das<br />

„Hinterngefühl“, also jenes Gefühl,<br />

welches uns Beschleunigungswerte<br />

und Bewegung vermittelt. Am PC<br />

nehmen wir zwar optische und<br />

akustische Signale wahr, unser Gehirn<br />

erwartet sich aber mehr, eben<br />

die dazugehörige Bewegung. Aber,<br />

liebe Simmergemeinde, seid beruhigt,<br />

in der Realität ist es sogar einfacher<br />

als am PC!<br />

Ein Beispiel: Sie fahren mit dem<br />

Auto in der Stadt, meist sind dort 50<br />

km/h erlaubt.<br />

Schauen Sie auf den Tacho oder haben<br />

Sie es im Gefühl, wie schnell<br />

Sie fahren?<br />

Richtig: Sie haben es im Gefühl,<br />

aufgrund Ihrer Erfahrung. Am<br />

Taxiway passiert nichts anderes<br />

als „Aut<strong>of</strong>ahren“ mit einem Flugzeug,<br />

nur haben wir Simmer diese<br />

Erfahrung nie gemacht und müssen<br />

uns ständig an der Geschwindigkeitsanzeige<br />

orientieren. Dies<br />

lenkt uns wiederum vom Halten<br />

der Centerline ab und es kommt zu<br />

dem vorhin genannten Slalom. Ich<br />

hatte schon die Möglichkeit, mit<br />

einer realen Katana D-20 und einer<br />

B-737 Full-<strong>Flight</strong>-Simulator-Rollversuche<br />

zu machen, und es war<br />

ganz einfach. Das „Hinterngefühl“<br />

hat mein Gehirn entlastet und ich<br />

konnte mich darauf konzentrieren,<br />

die Linie zu halten.<br />

Resümee: Wer es schafft, am Simi<br />

ein perfektes Taxiing hinzulegen,<br />

würde sich in der Realität sehr<br />

wahrscheinlich leichter tun als am<br />

PC!<br />

Als ausschließlicher Simulatorpilot<br />

bin ich in Bälde in der glücklichen<br />

Situation, eine reale Cessna 150<br />

steuern zu dürfen (natürlich unter<br />

Aufsicht eines PPL-Piloten). Dann<br />

wird sich zeigen, wie real sich die<br />

ganze Sache in der Luft anfühlt.<br />

Reinhard H<strong>of</strong>stätter<br />

40 <strong>Flight</strong>!


Poster<br />

© Daniel Kleef - dakl-photography


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Die alte Diva<br />

Consolidated PBY Catalina<br />

Oftmals ist ja der Krieg der Vater<br />

des Fortschritts. Für die Consolidated<br />

PBY Catalina trifft dies bedingt<br />

auch zu. Gebaut wurde sie ab 1933<br />

in den USA, also zu einer Zeit, als<br />

sich diese noch nicht im Krieg befanden.<br />

Geordert wurden die Maschinen<br />

aber vom Militär, das die<br />

etwas ungewöhnlich aussehende<br />

Maschine zur Seeaufklärung und<br />

zur U-Boot-Bekämpfung einsetzte,<br />

da die Catalina mit einer Flugzeit<br />

von weit über 24 Stunden hier ideale<br />

Voraussetzungen bot. Doch damit<br />

waren die Möglichkeiten dieser<br />

Maschine noch nicht ausgeschöpft.<br />

Auch für den zivilen Bereich zeigte<br />

sich die Catalina als hervorragend<br />

geeignet. So beflog sie zum Beispiel<br />

die Strecke Perth – Colombo nonstop<br />

in einer Flugzeit von 28 bis 32<br />

Stunden. Da die Passagiere hierbei<br />

zweimal einen Sonnenaufgang zu<br />

sehen bekamen, wurde diese Strecke<br />

als „flight <strong>of</strong> the double sunrise“<br />

bekannt. Und auch viele Jahrzehnte<br />

später standen noch etliche Catalinas<br />

im Dienste diverser Küstenwachen<br />

oder zur Waldbrandbekämpfung.<br />

Für die entsprechende Umsetzung<br />

für X-Plane zeichnen die Entwickler<br />

von Hydroz.net verantwortlich.<br />

Diese haben sich im Vorfeld bereits<br />

mit einigen kleineren Maschinen<br />

einen gewissen Namen gemacht<br />

und versuchen nun mit der Catalina<br />

groß durchzustarten.<br />

Download und Installation funktionieren<br />

wie gewohnt simpel<br />

und einfach. Die Catalina ist für<br />

19,95 $ (ca. 14,80 €) zu haben, was<br />

einen durchaus moderaten Preis<br />

darstellt. Bekommen tut man dafür<br />

diverse Modelle der Catalina,<br />

von klassischen militärischen, bis<br />

hin zu modernen zivilen oder für<br />

die Brandbekämpfung eingesetzten<br />

Maschinen. Dabei handelt es<br />

sich nicht ausschließlich um unterschiedliche<br />

Bemalungen, sondern<br />

auch die Instrumentierung ist epochengerecht<br />

angepasst, so dass sich<br />

in den moderneren Versionen ein<br />

rudimentärer Autopilot findet, der<br />

46 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

in den historischen Maschinen vergeblich<br />

gesucht wird.<br />

Das Außenmodell ist dabei gut<br />

gelungen und bildet den damals<br />

neuartigen Entwurf der Catalina,<br />

die Triebwerke zum Schutz vor<br />

Spritzwasser möglichst hoch und<br />

somit auf die Tragflächen zu verlagern,<br />

gut ab. Auch Details wie die<br />

Fahrwerksaufhängung sind gut<br />

umgesetzt und bieten beim Einfahren<br />

auch die entsprechenden<br />

Animationen. Die unterschiedlichen<br />

Maschinen haben dabei teilweise<br />

auch noch unterschiedliche<br />

Bemalungen, die teils hübsch und<br />

farbenfroh, <strong>of</strong>tmals aber auch sehr<br />

trist und eintönig weiß daherkommen.<br />

Bei den ausschließlich weißen<br />

Bemalungen sind es lediglich<br />

die Flugzeugnummern, die einem<br />

zeigen, dass es sich tatsächlich um<br />

eine Textur und nicht um einen<br />

Grafikfehler handelt.<br />

Im Inneren setzt sich der von außen<br />

gewonnene Eindruck weiter<br />

fort. Das außergewöhnliche Design<br />

der Catalina wurde auch hier umgesetzt.<br />

Im hinteren Teil der Maschine<br />

sind große Beobachtungskuppeln,<br />

die zur Beobachtung bei<br />

Aufklärungsflügen dienten. Im<br />

Cockpit selbst findet man einige<br />

Instrumente auf dem Armaturenbrett,<br />

die Mehrzahl der Schalter befindet<br />

sich an der „Brücke“, an der<br />

auch die Steuerelemente befestigt<br />

sind. Geflogen wird die Catalina<br />

übrigens nicht mit einem Steuerknüppel,<br />

sondern mit, für größere<br />

Flugzeuge der damaligen Ära nicht<br />

unüblichen, „Steuerrädern“.<br />

In punkto Texturen hätte man hier<br />

allerdings auch noch eine Spur<br />

drauflegen können, denn auch<br />

hier überwiegen eintönige Farbgebungen<br />

in Weiß oder, in anderen<br />

Versionen, einem Olivgrün-Ton.<br />

Beim Vergleich mit Fotos des Original-Innenraums<br />

zeigt sich, dass<br />

dies zwar durchaus dem Original<br />

entspricht, dennoch fehlen gelegentlich<br />

Nieten oder andere grafische<br />

Kniffe, die einem das Gefühl<br />

www.flightm.com 47


nehmen könnten, hier das „nackte“<br />

3D-Modell zu betrachten.<br />

Doch wie fliegt sich nun diese Umsetzung<br />

dieses außergewöhnlichen<br />

Flugzeugs?<br />

Deutlich wird zunächst, dass die<br />

Ingenieure der Consolidated 1933<br />

beim Design des Cockpits (logischerweise)<br />

nicht an die Simulatorpiloten<br />

der heutigen Zeit gedacht<br />

haben. Denn so mancher Schalter<br />

und Hebel liegt recht unzugänglich,<br />

direkt zwischen Pilot und<br />

Copilot, was an sich ja nicht ungewöhnlich<br />

ist, allerdings sind die<br />

Schalter hier an den Steuerorganen<br />

angebracht, so dass man, will man<br />

einen bestimmten Knopf treffen,<br />

das Höhenruder möglichst stillhalten<br />

sollte. Gemischkontrolle und<br />

Tankwahlschalter liegen sogar hinter<br />

dem Pilotensitz an der Wand des<br />

Cockpits, was aber zu verschmerzen<br />

ist, da diese ohnehin nicht so<br />

häufig gebraucht werden. Dennoch<br />

ist das Verändern der Sicht unabdingbar<br />

zur Bedienung der Maschine,<br />

was den Einsatz eines TrackIRs<br />

mehr als empfehlenswert macht.<br />

Im Betrieb merkt man der Catalina<br />

an, dass sie aus einer anderen Zeit<br />

stammt. Die Catalina will, dass<br />

man sich persönlich um sie kümmert.<br />

Automatische Systeme, die<br />

einem das Pilotenleben erleichtern?<br />

Fehlanzeige. Stattdessen benimmt<br />

sich die Maschine wie die sprichwörtliche<br />

Diva, wenn man sie vernachlässigt:<br />

Dann gehen die Triebwerke<br />

nämlich einfach wieder aus<br />

und der Flug, s<strong>of</strong>ern er denn schon<br />

begonnen hat, endet jäh.<br />

In der Praxis heißt das: Die Tem-<br />

peraturen der Triebwerke und des<br />

Vergasers wollen genauso akribisch<br />

beobachtet und angepasst sein wie<br />

die Drehzahl der Motoren und der<br />

Ladedruck. Sollte man das Ganze<br />

zu lange im kritischen Bereich be-<br />

lassen, wird dies mit einem promp-<br />

ten Motorenausfall bestraft. Es gilt<br />

also, mit Gemischhebel, Propeller-<br />

winkel und Kühlklappen behutsam<br />

und immer der jeweiligen Situation<br />

angepasst umzugehen. Sollte man<br />

nämlich plötzlich auf die Trieb-<br />

werke verzichten müssen, bemerkt<br />

man ganz schnell, dass es sich bei<br />

der Catalina nicht gerade um ein<br />

48 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Ultraleicht-Flugzeug handelt, denn<br />

dann fliegt sie sich ungefähr so grazil<br />

wie eine Waschmaschine.<br />

Handbuch und Checklisten sind<br />

einem bei der tatsächlichen Beherrschung<br />

der Maschine auch nur stellenweise<br />

behilflich. Zwar gibt das<br />

Handbuch detaillierten Aufschluss<br />

über die unterschiedlichen Systeme<br />

und auch die Checklisten sind sehr<br />

übersichtlich gestaltet, allerdings<br />

fehlen große Hinweise, welche<br />

Werte nicht überschritten werden<br />

dürfen, oder gar ein Tutorial-Flug<br />

ganz, so dass man sich zu Anfang<br />

mehr als einmal fragt, warum die<br />

Motoren denn nun wieder aus sind.<br />

Fazit: Die Catalina ist also ein Flugzeug,<br />

das man sich erarbeiten muss.<br />

Dem einen gefällt so etwas, den anderen<br />

bringt es zur Weißglut, wenn<br />

die Triebwerke den Geist aufgeben,<br />

nur weil ein Wert für relativ kurze<br />

Zeit nicht im Normbereich lag. An<br />

der technischen Umsetzung gibt es<br />

jedenfalls wenig zu kritisieren, ob<br />

man sich aber der Herausforderung<br />

des Systeme stellen will oder nicht,<br />

muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.<br />

Stefan Hänschen<br />

CONSOLIDATED PBY-5A CATALINA 9767<br />

Entwickler: hydroz.net/<br />

Kompatibilität: X-Plane 10<br />

Web: www. hydroz.net<br />

Vertrieb: www.simmarket.com<br />

Preis 23.03 Euro<br />

Pro & Contra:<br />

gute Umsetzung des Modells<br />

unterschiedliche Varianten<br />

gutes Flugverhalten<br />

teilweise langweilige Texturen<br />

Systeme / Triebwerke sehr empfindlich<br />

Handbuch könnte ausführlicher sein<br />

Installation:<br />

Flugdynamik:<br />

Avionik:<br />

Systemtiefe:<br />

Außenmodell:<br />

Steuercharakteristik:<br />

Visuelles VC:<br />

Handbuch:<br />

Sound:<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

7,2<br />

gut<br />

8/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

6/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

4/10<br />

8/10<br />

www.flightm.com 49


VFR-Flug in heimischen Gefilden<br />

mit der Carenado Beechcraft<br />

Bonanza V35<br />

Wer schon etwas länger im Flugsimulator<br />

„zuhause“ ist, für den<br />

ist die Entwicklerfirma Carenado<br />

natürlich ein Begriff. Steht sie<br />

doch für qualitativ hochwertige<br />

Umsetzungen von kleineren Privatmaschinen<br />

für den heimischen<br />

Simulator. Beschränkten sich diese<br />

Umsetzungen bislang ausschließlich<br />

auf den Micros<strong>of</strong>t <strong>Flight</strong> Simulator,<br />

so hat es Carenado nun doch<br />

gewagt, den Sprung in den X-Plane<br />

zu versuchen. Die Beechcraft<br />

Bonanza V35 ist dabei bereits die<br />

achte Umsetzung einer Privatmaschine<br />

von Carenado für X-Plane.<br />

Augenscheinlichstes Merkmal der<br />

Beechcraft Bonanza V35 ist das<br />

V-förmige Heckleitwerk, das die<br />

Maschine deutlich von anderen,<br />

beispielsweise der Schwestermaschine<br />

Bonanza F33A (ebenfalls<br />

von Carenado für X-Plane erhältlich),<br />

unterscheidet.<br />

Für Beechcraft stellte diese „optische“<br />

Innovation sowohl Segen<br />

als auch Fluch dar. Das neue Design<br />

sorgte anfänglich für gute<br />

Verkaufszahlen, jedoch stellten<br />

sich bald einige Probleme in den<br />

Flugeigenschaften durch diese<br />

neue Heckflosse heraus, die auch<br />

nicht mehr wegzudiskutieren waren.<br />

Während die Bonanza diverse<br />

Geschwindigkeitsrekorde aufstellen<br />

konnte, war es genau dieser<br />

Hochgeschwindigkeitsbereich,<br />

der mit dem V-Heck gefährlich<br />

werden konnte, da es hierbei zu<br />

„Leitwerksflattern“ und sogar kompletten<br />

Strukturverlusten kommen<br />

konnte.<br />

Die wohl prominentesten Opfer<br />

der Bonanza V35 waren wohl Buddy<br />

Holly, Ritchie Valens und Jiles<br />

Perry Richardson, die am 3. Februar<br />

1959 mit einer solchen Maschine<br />

abstürzten. Glaubt man dem<br />

Unfallbericht, so war allerdings<br />

das Wetter und nicht das Design<br />

der Maschine an dieser Tragödie<br />

schuld.<br />

Im Simulator braucht man solche<br />

Unsicherheiten aber nicht zu fürchten<br />

und so nutze ich das erste Frühlingswochenende<br />

in diesem Jahr<br />

dazu, aus Ermangelung eines Flugscheins,<br />

eine virtuelle VFR-Runde<br />

mit dieser Maschine zu wagen.<br />

Kauf und Installation sind dabei<br />

X-Plane-typisch und daher nicht<br />

wirklich erwähnenswert. Zu haben<br />

ist das gute Stück für 26,95 US-Dollar<br />

(circa 20 Euro) direkt über die<br />

50 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Herstellerseite. Und schon kann es<br />

losgehen.<br />

Als Startflugplatz für meinen VFR-<br />

Flug habe ich meinen „Heimatflugplatz“<br />

Porta Westfalica (EDVY)<br />

gewählt. Direkt an der Weser und<br />

am Wiehengebirge gelegen, bietet<br />

er einen guten Ausgangspunkt für<br />

„Erkundungsflüge“ in den flachen<br />

Norden oder die etwas höheren Regionen<br />

der Mittelgebirge.<br />

Der Walkaround um die Maschine<br />

zeigt viele Details. Nieten, Schrauben,<br />

Lüftungsschlitze, alles ist detailliert<br />

wiedergegeben. Als Bemalung<br />

stehen drei unterschiedliche<br />

Ausführungen zur Verfügung, wobei<br />

hierbei nichts besonders Außergewöhnliches<br />

zu finden ist.<br />

Also ab ins Cockpit! Die Holzkonsole<br />

versprüht einen Hauch von<br />

Luxus, auch wenn die Instrumente<br />

größtenteils verraten, dass die Ursprünge<br />

der Bonanza schon etliche<br />

Jahrzehnte zurückliegen. Dennoch<br />

muss der virtuelle Pilot nicht auf<br />

GPS und Autopilot verzichten, so<br />

dass die Maschine auch für längere<br />

Touren durchaus brauchbar sein<br />

dürfte.<br />

Das Starten des Motors ist nicht viel<br />

schwieriger als das Anlassen eines<br />

Autos: Stromzufuhr an, Gemisch<br />

auf voll und dann den Zündschlüssel<br />

drehen – fertig. Dennoch gibt<br />

es im virtuellen Cockpit darüber<br />

hinaus noch einiges mehr zu entdecken.<br />

So lassen sich Fenster und<br />

Türen öffnen, die Sonnenblende<br />

herunterklappen und über ein eigenes<br />

einblendbares Menü auch Flügeltanks<br />

(so genannte Tip-Tanks)<br />

www.flightm.com 51


hinzufügen oder andere Einstellungen<br />

vornehmen.<br />

Für meinen recht kurzen Flug sind<br />

derartige Erweiterungen aber nicht<br />

zwingend erforderlich und so rolle<br />

ich schon sehr bald mit der Bonanza<br />

auf die Piste 05 des Flugplatzes.<br />

Klappen auf die erste Stufe und<br />

Vollgas. Bereits nach der Hälfte der<br />

relativ kurzen Piste (860 Meter Gesamtlänge)<br />

kann ich durch einen<br />

sanften Zug am Steuerknüppel die<br />

Maschine in die Luft bringen. Der<br />

anschließende Steigflug führt mich<br />

auf Startbahnkurs direkt durch die<br />

Porta Westfalica, vorbei am Kaiser-<br />

Wilhelm-Denkmal zur linken und<br />

am Fernsehturm zur rechten Seite.<br />

Das Flugzeug zeigt hier eine ausgezeichnete<br />

Steigleistung, denn schon<br />

nach sehr kurzer Zeit sind die angepeilten<br />

3200 Fuß erreicht.<br />

Nach dem Durchfliegen der Porta-Westfalica<br />

kommt auf ein Uhr<br />

Bückeburg mit seinem Fliegerhorst<br />

in Sicht. Für mich das Zeichen,<br />

etwas nach links in nördliche<br />

Richtung zu drehen, um Minden<br />

zu überfliegen. Optischer Bezugspunkt<br />

hierfür ist zunächst die „Birne“<br />

genannte Kreuzung der B61 mit<br />

der B65. Durch das klare Wetter ist<br />

spätestens hier das Kraftwerk in Petershagen/Lahde<br />

zu erkennen, der<br />

nächste Wegpunkt. Die Maschine<br />

reagiert sehr direkt auf die Steuereingaben<br />

und Kursveränderungen,<br />

etwas Fingerspitzengefühl und<br />

eine gute Trimmung sind also angebracht.<br />

Ab Höhe des Kraftwerks wird es<br />

Zeit, auch den Autopiloten einmal<br />

auszuprobieren. Dieser ist nicht besonders<br />

komplex, lässt sich deshalb<br />

aber auch sehr intuitiv bedienen.<br />

Zur Auswahl stehen hier das automatische<br />

Halten der Höhe, des<br />

Steuerkurses, eines NAV-Kurses<br />

und eines Approach. Ich nutze hier<br />

zunächst lediglich die Funktionen<br />

„Höhe halten“ und „Steuerkurs<br />

halten“. Als Richtung wähle ich die<br />

grobe Richtung Nord-Nordwest, da<br />

dort der kleine Flugplatz von Diepholz<br />

auf mich wartet, auf dessen<br />

ILS-Piste ich auch den Approach<br />

des Autopiloten einmal genauer testen<br />

kann. Optisches Merkmal für<br />

die Richtung ist der Dümmersee,<br />

der in X-Plane gut dargestellt und<br />

zu erkennen ist.<br />

Das Eindrehen auf den vorher eingestellten<br />

ILS-Kurs der Landebahn<br />

des Flugplatzes Diepholz funktioniert<br />

reibungslos und auch die<br />

Touch-and-Go-Landung bedarf nur<br />

weniger Korrekturen meinerseits.<br />

Nach dem Durchstarten nehme ich<br />

meine vorherige Höhe wieder ein,<br />

schalte den Autopiloten wieder ab<br />

und begebe mich auf den „Heimweg“.<br />

Südliche Richtung, Referenzpunkt<br />

ist diesmal direkt die Porta Westfalica,<br />

die vom flachen Norden her<br />

52 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

auf weite Entfernung gut zu erkennen<br />

ist. Etwas westlich vom Kaiser-<br />

Wilhelm-Denkmal überquere ich<br />

das Wiehengebirge wieder und drehe<br />

ungefähr über der Autobahn<br />

A2 wieder in die Platzrunde des<br />

Flugplatzes Porta Westfalica ein,<br />

wo mein Flug nach einer sanften<br />

Landung endet.<br />

Fazit: Ich h<strong>of</strong>fe, mit meinem Bericht<br />

habe ich Sie neugierig gemacht.<br />

Neugierig auf die Region Ostwestfalen<br />

und das südliche Niedersachsen<br />

als VFR-Gebiet, aber insbesondere<br />

auf die Bonanza V35 von<br />

Carenado. Denn diese Maschine ist<br />

ideal geeignet für derartige Ausflüge.<br />

Sie bietet eine ausgezeichnete<br />

Benutzerfreundlichkeit bei gleichzeitigem<br />

höherem Realismus als<br />

die Standardmaschinen. Optisch ist<br />

das Ganze sehr ausgereift, wobei<br />

das keine Überraschung darstellt,<br />

wenn man die bisherigen Produkte<br />

von Carenado kennt. Die 20 Euro<br />

sind auf jeden Fall gut investiert<br />

und es bleibt zu h<strong>of</strong>fen, dass auch<br />

weitere namhafte Entwickler dem<br />

Beispiel Carenados folgen und sich<br />

X-Plane zuwenden werden.<br />

Stefan Hänschen<br />

Carenado Beechcraft Bonanza V35<br />

Entwickler: Carenado<br />

Kompatibilität: X-Plane 10<br />

Vertrieb: www.carenado.com<br />

Preis 26,95 US$<br />

Pro & Contra:<br />

grafisch hervorragend<br />

keine Frameratebelastung<br />

gute Dokumentation<br />

wenig abwechslungsreiche Bemalungen<br />

Installation:<br />

Flugdynamik:<br />

Avionik:<br />

Systemtiefe:<br />

Außenmodell:<br />

Steuercharakteristik:<br />

Visuelles VC:<br />

Handbuch:<br />

Sound:<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

7,8<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

6/10<br />

8/10<br />

www.flightm.com 53


Cityapproach mitten in<br />

den Höhen Ecuadors<br />

Höhenrausch Teil 2<br />

Ecuador wurde mir zuerst im Alter<br />

von elf Jahren bei der Fußball-WM<br />

2006 ein Begriff – und schließlich,<br />

als eine Schulfreundin wenig später<br />

dorthin auswanderte. Dank der außergewöhnlichen<br />

Lage ist mir auch<br />

der Hauptstadtflughafen Quito bekannt.<br />

Boris Forero veröffentlichte<br />

kürzlich die 2012er-Version des Airports<br />

bei simMarket, die wir uns<br />

nun einmal näher anschauen.<br />

Quito in der Realität<br />

Nach dem Nationalhelden Marschall<br />

Antonio José de Sucre benannt,<br />

liegt der derzeitige Hauptstadtflughafen,<br />

dessen Tage jedoch<br />

bereits gezählt sind, auf beachtlichen<br />

2813 Metern über dem Meeresspiegel<br />

unweit der Hauptstadt<br />

Quito. Die unmittelbare Nähe zur<br />

Stadt, mangelnde Ausbaumöglichkeiten<br />

und die vergleichsweise<br />

viel zu kurze Piste sind nur einige<br />

Gründe, warum bereits seit Mitte<br />

der 70er Jahre der Schrei nach<br />

einem neuen Flughafen immer lauter<br />

wurde. Dieser befindet sich 25<br />

Kilometer östlich von Quito, wird<br />

über einen Expressway zu erreichen<br />

sein und liegt mit seiner 4100<br />

Meter langen Piste außerdem gut<br />

400 Meter tiefer als der bisherige<br />

Airport.<br />

Bis zur geplanten Eröffnung, die<br />

nach Verzögerungen erst 2009,<br />

dann 2010 stattfinden sollte und<br />

schließlich auf Herbst 2012 verlegt<br />

wurde, wird jedoch noch einige<br />

Zeit vergehen und SEQU, so der<br />

jetzige ICAO Code, wird mit seiner<br />

einzigen 3120 Meter langen Piste<br />

noch einige Flüge aufnehmen müssen.<br />

Besonders Starts werden hier<br />

mit vollgeladenen Großraumflugzeugen<br />

nicht selten zum Problem,<br />

nicht sonderlich positiv auf die Performance<br />

wirken sich neben der<br />

relativ kurzen Piste auch die häufig<br />

hohen Temperaturen und der Luftdruck<br />

aus, sodass viele Flugzeuge<br />

ihre Kapazitäten hier nur etwas<br />

über die Hälfte ausschöpfen können.<br />

Was in der Realität ein großes<br />

Problem ist, kann virtuell jedoch zu<br />

einem großen Spaßfaktor werden.<br />

Kauf, Installation und<br />

Handbuch<br />

Der Kauf gestaltet sich unkompliziert<br />

über die Website von sim-<br />

Market, 17,49 € sind beim Kauf von<br />

Quito 2012 zu berappen. Käufer<br />

der 2008er- und 2005er-Version erhalten<br />

die Upgrademöglichkeit für<br />

6,00 € – ein durchaus faires Angebot.<br />

FSX-Flieger müssen auf die<br />

Quito-X-Version von 2009 zurückgreifen,<br />

die für nahezu den gleichen<br />

Preis ebenfalls auf simMarket<br />

erhältlich ist.<br />

Ebenso unspektakulär wie der Kauf<br />

sind auch die Installation und das<br />

Handbuch. Erstere gestaltet sich<br />

einfach und erfordert lediglich die<br />

Eingabe eines Keys, das Manual ist<br />

zweisprachig und erklärt auf neun<br />

Seiten einige Details zum Flughafen<br />

sowie Besonderheiten der Szenerie.<br />

Das virtuelle Quito<br />

Der Anflug wirkt auf mich sehr<br />

54 <strong>Flight</strong>!


Review<br />

anspruchsvoll und sehenswürdig,<br />

lediglich in Richtung 35 ist ein ILS<br />

vorhanden. Die unmittelbare Nähe<br />

zur Stadt erinnert mich schon fast<br />

an den legendären Flughafen Kai<br />

Tak, auch wenn hier ein wesentlich<br />

unspektakulärerer Endanflug zu<br />

fliegen ist. Dennoch bin ich von der<br />

Umgebung und den vielen Autogengebäuden<br />

positiv beeindruckt.<br />

Weiterhin finden sich noch einige<br />

Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel<br />

das Fußballstadion und die<br />

Stierkampfarena im kurzen Endanflug<br />

auf die Piste 35 – der Flair der<br />

Realität ist jedenfalls schon mal gut<br />

getr<strong>of</strong>fen.<br />

Der Flughafen selbst ist vom Gesamteindruck<br />

her ansehnlich, lediglich<br />

das Luftbild wirkt an einigen<br />

Stellen unscharf. Dies fällt besonders<br />

bei näherem Heranzoomen<br />

deutlich auf. Dahingegen gibt es<br />

bei der Texturierung der Run- und<br />

Taxiways nichts zu meckern, diese<br />

sind scharf und auf den Punkt, Letztere<br />

wirken allerdings manchmal<br />

etwas comicartig und sind noch<br />

nicht auf dem Stand einer Entwicklungsschmiede<br />

wie flyTampa, simwings,<br />

FSDreamteam oder German<br />

Airports Team, um hier nur einige<br />

zu nennen. Eine gute Idee sind die<br />

dargestellten Verschmutzungen an<br />

den Scheitelstellen der Kurven und<br />

an den Parkpositionen selbst, diese<br />

wirken auf mich jedoch viel zu<br />

übertrieben und unrealistisch. Hier<br />

besteht noch Verbesserungsbedarf.<br />

Die Modellierung des Terminals<br />

und der Gebäude wirkt an manchen<br />

Stellen noch etwas plump, besonders<br />

das Wellblech der Dächer<br />

ist etwas unvorteilhaft umgesetzt,<br />

dennoch finde ich die Qualität hier<br />

ausreichend und auf keinen Fall<br />

www.flightm.com 55<br />

FLIGHT!


mangelhaft. Die Fluggastbrücken<br />

wirken noch etwas starr und steif,<br />

hierbei h<strong>of</strong>fe ich noch auf eine Unterstützung<br />

durch AES.<br />

Details finden sich vor allem am<br />

Luftfrachtzentrum, hier stehen<br />

einige Container und Pakete herum.<br />

An den Terminals vermisse<br />

ich kleine Gimmicks wie Serviceequipment<br />

oder statische Fahrzeuge,<br />

der gesamte Apron wirkt dadurch<br />

etwas leer und unlebendig. Dynamischer<br />

Bodenverkehr ist im geringen<br />

Maße vorhanden, jedoch nicht<br />

mit einem aus AES Lite gewohnten<br />

Standard. Die Fahrzeuge bewegen<br />

sich etwas ruckelnd und sind teilweise<br />

sehr grob modelliert, aber<br />

immerhin sind hier Ansätze vorhanden.<br />

Nachts finde ich besonders am Anflug<br />

wieder Gefallen, der Flughafen<br />

ist aufgrund seiner spärlichen<br />

Beleuchtung im Lichtermeer der<br />

Stadt nur schwer zu erkennen und<br />

bietet keinerlei großartige Pistenbefeuerung<br />

– vor allem in Richtung<br />

17 kann dies dank des nicht vorhandenen<br />

Präzisionsanflugs zum<br />

Versteckspiel mitten in den Bergen<br />

werden. Apronseitig finde ich die<br />

Beleuchtung etwas unrealistisch,<br />

die Flutlichter werfen weißes Licht,<br />

auf dem Boden sieht man jedoch relativ<br />

unförmige, gelbe Formen.<br />

Fazit<br />

In der Oberklasse spielt der Flughafen<br />

an sich keinesfalls mit. Es sind<br />

zwar einige wirklich gute Ansätze<br />

vorhanden, jedoch werden diese<br />

auch von anderen nicht so tollen<br />

Sachen wieder relativiert. Mir<br />

macht der Flughafen hauptsächlich<br />

wegen seiner interessanten und<br />

Borisforero - Quito 2012<br />

Entwickler: Boris Forero<br />

Kompatibilität: FS 2004<br />

(Eine ältere FSX Version aus dem Jahr 2009 ist bereits erschienen)<br />

Web: www.borisforero.net<br />

Preis: 17,49 €<br />

Download: 19 MB<br />

Pro & Contra:<br />

Fordernder und sehenswürdiger Anflug<br />

Einige gute Ansätze<br />

Reale Begebenheit des Flughafen macht virtuelle Negativtendenzen wett<br />

Teilweise plumpe Modellierung<br />

Luftbild recht unscharf<br />

Übertriebene Abnutzungseffekte auf dem Apron<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

anspruchsvollen Umgebung sehr<br />

viel Spaß, für jemanden, der einen<br />

Airport auf flyTampa-Niveau haben<br />

möchte, wird dies indes sicherlich<br />

eher eine schlechte Investition sein.<br />

Der Spaßfaktor ist hier jedoch absolut<br />

gegeben, besonders wenn<br />

man mit großem Gerät angeflogen<br />

kommt – oder wieder abfliegt.<br />

Florian Venus<br />

Bewertung:<br />

7,1<br />

7/10<br />

6/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

6/10<br />

7/10<br />

56 <strong>Flight</strong>!<br />

Preis/Leistung:<br />

ausreichend


X-Plane 10 markiert den neuen Standard in der Flugsimulation.<br />

Die neue Grafik-Engine ermöglicht eine Umsetzung der Welt im Flugsimulator, wie sie bisher noch nicht zu<br />

sehen war. Die akkurate Flugphysik erlaubt ein realitätsnahes Fliegen und ermöglicht es jedem Flugsimulator<br />

Piloten tausende von unvergesslichen Flügen zu erleben. Mit gut 89 GB auf 8 Double Layer DVDs ist<br />

X-Plane 10 der bislang umfangreichste Flugsimulator. Zum Preis von 69,99 Euro ist er für Windows, Mac<br />

und Linux erhältlich.<br />

KEVLAVIK<br />

Keflavík ist ein internationaler Flughafen in Island<br />

und zugleich ein NATO-Militärflugplatz. Er liegt<br />

50 km südwestlich der isländischen Hauptstadt<br />

Reykjavík. Dieses Add-on bietet eine originalgetreue<br />

Darstellung des Flughafens Keflavík.<br />

CRJ-200<br />

Das Add-on bringt den berühmten Airliner<br />

nun auch in Ihren Simulator, der bekannt für<br />

seine akkurate Flugphysik ist. Die CRJ-200<br />

bringt neben vielen unglaublichen visuellen<br />

Effekten auch zahlreiche simulierte Systeme<br />

wie das FMC mit sich.<br />

..<br />

AIRPORT ZURICH<br />

Der Flughafen Zürich (früher Flughafen<br />

Zürich-Kloten) ist der größte Flughafen der<br />

Schweiz und liegt etwa 13 km nördlich vom<br />

Zentrum der Stadt Zürich entfernt. Der Flughafen<br />

verfügt über drei Start- und Landebahnen,<br />

von denen sich zwei kreuzen.<br />

Außerdem bald erhältlich: ATR 72-500, Weeze, Lugano und viele mehr!<br />

Entdecke X-Plane 10 und alle Add-ons auf


Frankfurt Hahn X<br />

Zwischen Frachtcontainer<br />

und Touristenbomber<br />

Es soll ja bekanntlich Airlines geben,<br />

deren geographisches Verständnis<br />

von den üblichen Ansichten mehr<br />

oder weniger abweicht. Doch zulasten<br />

unwissender Fluggäste, die<br />

sich zum ersten Mal auf die Reise<br />

mit einem der billigsten der Billigflieger<br />

begeben, handelt es sich<br />

meistens um Ziele, die mehr als<br />

eine Autostunde außerhalb der<br />

Region, wenn nicht sogar mitten<br />

im Niemandsland liegen. So sollte<br />

man es tunlichst vermeiden, die Urlaubsreise<br />

in den sonnigen Mittelmehrraum<br />

in Frankfurt am Main<br />

zu beginnen, wenn der Reiseveranstalter<br />

Ryanair als Fluggesellschaft<br />

gebucht hat. Denn bis vor wenigen<br />

Jahren, mittlerweile neuer Gesetze<br />

sei Dank nicht mehr, kam man in<br />

der irischen Geschäftsleitung auf<br />

allerhand Ideen und bewies ein<br />

geschicktes Händchen in der Namensfindung<br />

für Provinzstädtchen.<br />

München-West befand sich keineswegs<br />

am Stadtrand der bayrischen<br />

Metropole, vielmehr handelt es sich<br />

um den ehemaligen Militärflugplatz<br />

Memmingen im Allgäu. Wer<br />

mit dem irischen Billigflieger ab<br />

oder nach Frankfurt fliegt, findet<br />

sich früher oder später in Frankfurt<br />

Hahn wieder, einem Flughafen, der<br />

sich über 100 km weiter westlich<br />

vom großen Bruder befindet und<br />

Touristen Seite an Seite mit Luftfracht<br />

abfertigt.<br />

Im Produktkatalog der German<br />

Airports ist Frankfurt Hahn (ICAO:<br />

EDFH) einer der wenigen Airports,<br />

die noch fehlen, auch wenn es wohl<br />

den meisten Flugsimulatorfans lieber<br />

gewesen wäre, man hätte anderen<br />

Flughäfen den Vortritt gelassen.<br />

Doch auf die Entscheidungen in Paderborn<br />

hat selbst die Community<br />

wenig Einfluss, vor wenigen Wochen<br />

wurde schließlich Frankfurt<br />

Hahn X, zeitnah mit Egelsbach X<br />

(das <strong>Flight</strong>! in der letzten Ausgabe<br />

unter die Lupe genommen hat),<br />

veröffentlicht.<br />

Im Moment ist Frankfurt Hahn nur<br />

als Download für 15,95 Euro erhältlich<br />

und findet sich in den üblichen<br />

Shops von Aeros<strong>of</strong>t, simMarket und<br />

Co. wieder. Dabei handelt es sich<br />

immer um das gleiche Installationsprogramm<br />

– mit anderen Worten:<br />

Um den Aeros<strong>of</strong>t Launcher kommt<br />

man auch bei diesem Produkt nicht<br />

mehr herum. Eine aktive Internet-<br />

58 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Frankfurt-<br />

Hahn X<br />

Add-on for Micros<strong>of</strong>t<br />

<strong>Flight</strong> Simulator<br />

Zusatzs<strong>of</strong>tware abgefunden. Neben<br />

der eigentlichen Szenerie wird<br />

ein Aeros<strong>of</strong>t-typisches Handbuch<br />

in PDF-Form auf die Festplatte kopiert,<br />

in dem einige generelle Informationen<br />

zum Flughafen enthalten<br />

sind. Der Hauptanteil besteht allerdings<br />

wieder in der Beschreibung<br />

des Aeros<strong>of</strong>t Launchers und der<br />

Aktivierung der Szenerie.<br />

verbindung ist während der Installation<br />

also Voraussetzung. Einziger<br />

Unterschied zu älteren Produkten<br />

mit dem Launcher: Frankfurt<br />

Hahn X kann bereits direkt aus<br />

der Installationsroutine heraus aktiviert<br />

werden, ohne den Aeros<strong>of</strong>t<br />

Launcher separat aufzurufen. Dieser<br />

Vorgang hatte auf dem Testsystem<br />

allerdings noch nie Probleme<br />

verursacht, auch ich habe mich so<br />

langsam mit der etwas verrufenen<br />

Doch nun in den Flugsimulator.<br />

Der Einfachheit halber starten wir<br />

erst einmal direkt auf der Startbahn<br />

der knapp 900 Megabyte<br />

großen Szenerie. Für eine German-<br />

Airports-Umsetzung eines eher<br />

kleineren Areals ist die Dateigröße<br />

schon recht happig. Doch dafür lassen<br />

sich im Vergleich zu anderen<br />

www.flightm.com 59


Flugplätzen des Entwicklerteams<br />

schnell Unterschiede entdecken:<br />

Zum ersten Mal bei einem GAP-<br />

Werk (wenn mich meine Erinnerung<br />

nicht täuscht) bildet ein richtig<br />

stimmiges, hochauflösendes<br />

Luftbild die Grundlage der Umsetzung.<br />

Im Gegensatz zu den leider<br />

meist verwaschenen Vorgängern<br />

kann sich Frankfurt Hahn X in dieser<br />

Kategorie schon fast auf Augenhöhe<br />

mit Konkurrenzprodukten<br />

von FlyTampa oder FSDreamTeam<br />

sehen. Auch die restlichen Bodentexturen<br />

sind von außerordentlich<br />

guter Qualität, stets scharf und<br />

wirken durch dezent gehaltene Abnutzungsspuren<br />

äußerst realistisch.<br />

Bevor wir uns mit unserer Boeing<br />

737-800, welche – wie sollte es an<br />

diesem Airport auch anders sein –<br />

im Farbkleid des irischen Billigfliegers<br />

durch Europa fliegt, wieder in<br />

Richtung Terminal begeben, wollen<br />

wir noch eine etwas ausgedehntere<br />

Platzrunde fliegen, um auch<br />

ein Gefühl für die Performance der<br />

Szenerie zu bekommen. Die Checkliste<br />

ist abgearbeitet, und schon<br />

donnert unser Touristenbomber<br />

die Startbahn entlang. Während des<br />

Startvorgangs war auf dem Testsystem<br />

eine relativ konstante Perfor-<br />

60 <strong>Flight</strong>!


mance von ca. 22 fps festzustellen,<br />

was angesichts der starken Bewölkung<br />

und des Zusammenspiels von<br />

iFly 737, Active Sky und REX v2.0<br />

mehr als ausreichend ist. Diese Leistung<br />

hält auch während des weiteren<br />

Abflugs, im Anflug sind wir<br />

– abgesehen von einigen wenigen<br />

Mikro-Rucklern – „flüssig“ unterwegs.<br />

Hut ab, die Performance von<br />

Frankfurt Hahn X ist vergleichbar<br />

mit anderen GAP-Produkten in dieser<br />

Größenordnung, jedoch bei wesentlich<br />

besserer Qualität.<br />

Wieder aufgesetzt, die Frachtterminals<br />

hinter uns gelassen, geht es<br />

links hinaus aufs Vorfeld. Am frühen<br />

Morgengrauen erwartet den<br />

virtuellen Piloten dort eine ganze<br />

Armada an Ryanair-Maschinen, s<strong>of</strong>ern<br />

entsprechende Verkehrserweiterungen<br />

installiert sind. Um die<br />

Mittagszeit ist es hier relativ ruhig,<br />

nur die eine oder andere Frachtmaschine<br />

wartet auf ihre schwere<br />

Fracht. Je näher man an das Terminal<br />

kommt, desto erstaunlicher ist<br />

die Arbeit, die das Entwicklerteam<br />

hier geleistet hat:<br />

finden kann. Leistungsmäßig einwandfrei,<br />

trotz AES-Lights und vieler<br />

3D-Objekte, die quer über das<br />

ganze Vorfeld verteilt sind. Zugegeben,<br />

eigentlich hätte ich beim Anblick<br />

des Frachtbereichs mehr Lust,<br />

ein Schwergewicht durch die Lüfte<br />

zu bewegen, als hier in einer unter<br />

Dutzenden 737 zusammen mit der<br />

schlecht gelaunten Bordcrew auf<br />

Passagiere zu warten, von denen<br />

so manchen vielleicht erst durch<br />

die kostspielige Gepäckabgabe bewusst<br />

wird, worauf sie sich eigentlich<br />

eingelassen haben.<br />

Aeros<strong>of</strong>t – Frankfurt Hahn X<br />

Entwickler: Aeros<strong>of</strong>t<br />

Kompatibilität: FSX Service Pack 2<br />

Web: www.aeros<strong>of</strong>t.de<br />

Preis Box: 15,95 €<br />

Pro & Contra:<br />

Klasse Texturen<br />

Gute Performance<br />

Schöne Umsetzung<br />

Frankfurt Hahn X ist definitiv eines<br />

der Vorzeigeprodukte von Aeros<strong>of</strong>t,<br />

deren Zuwachs in letzter Zeit<br />

leider nicht mehr so groß ist wie<br />

in früheren Tagen. Für 15,95 Euro<br />

bekommt man ein optisch wirklich<br />

einwandfreies Produkt, das keinerlei<br />

Wünsche <strong>of</strong>fenlässt und auch<br />

leistungsmäßig im Rahmen liegt.<br />

Für Frachtpiloten, Billigflieger und<br />

alle, die einmal „Frankfurt-West“<br />

erleben wollen, definitiv eine Empfehlung<br />

wert!<br />

Florian Schlund<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Die Texturen der Gebäude sind fotoreal<br />

und mit deutlichem Abstand<br />

die besten, die man im Hause GAP<br />

Bewertung:<br />

8,8<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

hervorragend<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

www.flightm.com 61


Zur Flusikonferenz<br />

mit dem Flieger?<br />

Nachflieger mit Urs Wildermuth<br />

Die Flugsimulatorkonferenzen in<br />

Paderborn und München stehen<br />

bei mir seit zehn Jahren fix auf dem<br />

Jahresplan meiner nicht zu verpassenden<br />

Termine. Allein die Anreise<br />

an diese Events entsprach nicht immer<br />

den optimalen und eigentlich<br />

natürlich gegebenen Bedingungen.<br />

Nach Paderborn flog ich meist mit<br />

der Linie via Hannover und fuhr<br />

dann mit Mietwagen weiter, da die<br />

Preise nach Paderborn selber von<br />

Zürich aus seit dem Wegfall der Direktflüge<br />

recht hoch sind. In München<br />

ist die Distanz mit dem Auto<br />

ebenso schnell zu erledigen als mit<br />

der Linie, da auch hier heftige Umwege<br />

in Kauf zu nehmen sind, denn<br />

München FJS ist nicht wirklich<br />

nahe am Austragungsort.<br />

Seit ich wieder regelmäßig fliege,<br />

habe ich mir die Frage gestellt, ob<br />

ein Besuch der Konferenz im eigenen<br />

Flieger nicht schlussendlich<br />

viel speditiver und gleichzeitig<br />

auch günstiger möglich ist. Dieses<br />

Jahr ergab sich in meinen Reiseplänen<br />

nach München ein massives<br />

Chaos, da sich diese bis zur letzten<br />

Minute immer wieder änderten.<br />

Schlussendlich war ich am Freitagmorgen<br />

in der ungemütlichen Situation,<br />

entscheiden zu müssen, ob<br />

ich mir den Autoverkehr am Feierabend<br />

antue oder anderweitig nach<br />

München komme. Schlussendlich<br />

kam ich auf die einzig sinnvolle Lösung,<br />

nämlich die Reise in meiner<br />

Mooney anzutreten. Dies ist nach<br />

Oberschleißheim nicht wirklich so<br />

einfach wie es tönt.<br />

München ist nämlich in der General<br />

Aviation bekannt dafür, dass es<br />

diese nicht besonders mag. Nach<br />

der Schließung von München-Riem<br />

Blick auf den Airport Zürich<br />

wurde gleich auch Neubiberg im nen, denn schließlich hat ja das<br />

Süden Münchens dichtgemacht. Museum in Oberschleißheim einen<br />

eigenen Runway. Unter dem<br />

Um den eigentlich von der Politik<br />

versprochenen Ersatz auf dem ICAO-Kürzel EDNX eine 800 x 15<br />

ehemaligen Militärflughafen Fürstenfeldbruck<br />

entwickelte sich eine hier hat die Politik einen Riegel<br />

m große Asphaltbahn an. Nur, auch<br />

Provinzposse der übelsten Sorte, vorgeschoben. Ganze 1000 Bewegungen<br />

im Jahr dürfen dort durch<br />

bei der eine unheilige Allianz aus<br />

Anrainergemeinden und Politikern nichtstationierte Flugzeuge abgewickelt<br />

werden, will heißen je 500<br />

diese hervorragend geeignete Anlage<br />

bis aufs Blut bekämpften und Landungen und Starts. Gut, dachte<br />

in einem an Hässlichkeit kaum zu ich. Das Jahr hat ja erst begonnen.<br />

überbietenden Kampf schließlich Ja, nur fängt der bayrische Kalender<br />

erreichten, dass Fürstenfeldbruck <strong>of</strong>fenbar am 1. April an statt im Januar,<br />

was dazu führt, dass im März<br />

zur Teststrecke für BMW ernannt<br />

und für die Fliegerei gesperrt wurde.<br />

mehr verfügbar sind. Die Flusikon-<br />

grundsätzlich keine Bewilligungen<br />

ferenz, die an einem Flugplatz mit<br />

Nicht so schlimm, mag man mei- weltberühmtem Museum stattfin-<br />

62 <strong>Flight</strong>!


Urs Wildermuth<br />

fliegt seit über 25 Jahren und schreibt fast ebensolange<br />

für Aviatikmagazine. Er ist auch beruflich<br />

in der Aviatik tätig und fliegt zur Zeit seine eigene<br />

Mooney M20C.<br />

Wissen<br />

FLIGHT!<br />

Gegenanflug auf die Piste 25 in Augsburg<br />

det, kann also den in Gehdistanz<br />

befindlichen Flugplatz<br />

nicht verwenden.<br />

Nach einiger Recherche wurde<br />

mir von verschiedener Seite<br />

Augsburg als GA Airport<br />

Münchens warm empfohlen.<br />

Nachdem nun am Freitag, den<br />

23. März, klar wurde, dass ich<br />

ab 14 Uhr frei sein würde, hieß<br />

dies, dass ich mit dem Auto<br />

frühestens gegen 19 Uhr in<br />

Oberschleißheim sein könnte.<br />

Da aber ja auch Marcs Weg<br />

von Luxemburg nach Oberschleißheim<br />

in Sichtweite des<br />

Airports EDMA vorbeiführt,<br />

einigten wir uns darauf, dass<br />

Pilot in Command Mooney M20C, HB-DWC<br />

www.flightm.com 63


er mich gegen 15 Uhr 30 in Augsburg<br />

aufnimmt.<br />

Die Route nach Sichtflug von Zürich<br />

nach Augsburg ist denkbar<br />

einfach. Um mir bei der GPS-<br />

Programmierung meines GNS430<br />

nicht zu viel Arbeit zu machen und<br />

zusätzlich auch den Lotsen am Informationsdienst<br />

deren Arbeit zu<br />

erleichtern, plane ich wenn immer<br />

möglich via IFR-Wegpunkte und<br />

markiere mir diese auf der Karte.<br />

ROMIR liegt etwas nordwestlich<br />

von Konstanz und ist nach dem<br />

Ausflugspunkt Echo von Zürich<br />

auf fast direkter Linie nach Augsburg.<br />

Dazwischen bieten sich noch<br />

GARMO, die Stadt Biberach an der<br />

Riss und der Flugplatz Tannhausen<br />

(EDNU) als weitere Wegpunkte<br />

an. Augsburg wird von Norden her<br />

angeflogen, also führt von dort die<br />

Route zum Wegpunkt November<br />

1, den PocketFMS ebenfalls kennt.<br />

Die Planung der Route ist mit diesem<br />

Produkt in 10 Minuten erledigt.<br />

Mit PocketFMS ergab sich eine<br />

Flugzeit von etwa 50 Minuten. Ich<br />

erhielt in Zürich einen Slot für 13-<br />

20 UTC beziehungsweise 14-20 Lokalzeit,<br />

was eine Ankunft in Augsburg<br />

gegen 15-15 in Aussicht stellte.<br />

Also gab ich s<strong>of</strong>ort einen Flugplan<br />

auf, druckte mir sämtliche Karten<br />

aus Jeppview aus und erreichte um<br />

14 Uhr das GAC am Zürcher Flughafen.<br />

Anmeldung, Sicherheitskontrolle<br />

und Vorbereiten des Fliegers<br />

mit Außencheck, Beladung und<br />

Betankung nahmen weitere 25 Minuten<br />

in Anspruch, so dass ich um<br />

14-25 Lokalzeit den Motor starten<br />

konnte. So weit, so gut.<br />

Das Rollen zur Piste sowie der<br />

Warm-up, Motorencheck und die<br />

Kontrollen vor dem Start waren in<br />

weiteren 10 Minuten erledigt. Nach<br />

einer Dash 8 von Air Berlin wurde<br />

ich zum Start auf Piste 28 freigegeben.<br />

Nach dem Start erfolgt eine<br />

Linkskurve zurück über den Platz<br />

Landeanflug Piste 25 in Augsburg<br />

Nach der Landung in Augsburg<br />

in 2500 ft und danach auf 3000 ft zu<br />

den Meldepunkten E2 und E1, danach<br />

auf 3500 ft nach E. Auch danach<br />

sind die Lufträume noch recht<br />

komplex, die sich mit zunehmender<br />

Distanz von Zürich erhöhenden<br />

Maximalhöhen lassen sich in einem<br />

gemächlichen Cruise Climb problemlos<br />

einhalten. Über ROMIR<br />

darf ich maximal 6500 ft hoch sein,<br />

was ich mir auch genehmige und<br />

als Reisehöhe stehen lasse. Da ich<br />

64 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Rückstart nach Zürich auf Piste 25<br />

verspätet bin, lasse ich den Flieger<br />

im High Speed Cruise mit 2500<br />

RPM und Vollgas, was gegen den<br />

Wind rund 140 KT Ground Speed<br />

produziert. München Information<br />

gibt mir Verkehrsinformationen<br />

auf dem Weg, auch einen Transponder-Check<br />

machen die Münchner<br />

auf Anfrage gern.<br />

Nach knapp 40 Minuten Flugzeit<br />

beginne ich kurz nach Tannhausen<br />

den Sinkflug mit konstanten 500<br />

fpm und resultierenden 160 kt über<br />

Boden. Von November 1 aus, der<br />

in 3000 ft überflogen werden soll,<br />

fliege ich weiter nach November 2<br />

und von dort in die Rechtsplatzrunde<br />

der Piste 25. Der Kontrollturm<br />

lässt mich noch etwas geradeaus<br />

weiterfliegen, da ein IFR-Anflug<br />

den Final blockiert, und so drehe<br />

ich viel später als normal auf den<br />

Endanflug ein. Um 15-40 lande ich<br />

nach einer Flugzeit von 56 Minuten<br />

in Augsburg, rolle von der Bahn<br />

und werde von einem freundlichen<br />

Follow-Me-Fahrer zur östlichsten<br />

Abstellposition geleitet. Marc wartet<br />

bereits am Flughafenzaun. Nach<br />

einem 500-Meter-Fußmarsch über<br />

den Tarmac (dass der Crewbus in<br />

Augsburg in der Landetaxe eingeschlossen<br />

sein könnte, war mir<br />

als Handlinggeschädigter von anderen<br />

Plätzen schlicht unvorstellbar)<br />

konnten wir Marcs Auto mit<br />

meinem Gepäck und zwei weiteren<br />

<strong>Flight</strong>-Redakteuren an die Grenze<br />

des Ladevolumens führen. Für die<br />

knapp 35 Minuten von Augsburg<br />

nach Oberschleißheim war das aber<br />

zu verdauen. Wir trafen um 16-15<br />

am Hotel ein, was eine Gesamtreisezeit<br />

von 2-15 ergibt – etwa die<br />

Hälfte dessen, was bei mir mit dem<br />

Auto fällig gewesen wäre. Durch<br />

den High Speed Cruise flossen für<br />

diesen Flug 42 Liter durch die Leitung.<br />

Nach einem gemütlichen Abend im<br />

Haxnbauer in München und in der<br />

Hotelbar folgte der ungebremste<br />

Einschlag ins Hotelbett am frühen<br />

Samstag, die gut 2 Maß After-Landing-Radler<br />

und eine für den Haxnbauer<br />

noch „vernünftige“ Haxe<br />

taten ihr Übriges.<br />

Die 10. Flugsimulatorkonferenz<br />

verlief wie die meisten vorherigen.<br />

Man traf Leute, unterhielt sich,<br />

ging im Schlossparkbiergarten Mittagessen<br />

und hörte den Vortrag von<br />

Lefteris zum neuen FS LABS Airbus<br />

an. Ein gelungener Tag wurde<br />

vom Captain’s Dinner im Schlossrestaurant<br />

gekrönt, eines der besten<br />

aus kulinarischer Sicht seit langem.<br />

Tiziana Krüger hat hier einen Volltreffer<br />

gelandet. Abgerundet wurde<br />

www.flightm.com 65


Im Reiseflug auf 7500 ft. 156 kt Groundspeed.<br />

66 <strong>Flight</strong>!<br />

dies mit tollen Gesprächen mit alten<br />

Freunden wie Robert Randazzo,<br />

Andras Kozma und vielen anderen<br />

Anwesenden. Dazu fiel mir<br />

die Ehre zu, mit Francois Dumas<br />

die Awards des Jahres zu verleihen.<br />

Es machte großen Spaß, mit dieser<br />

Legende zu arbeiten.<br />

Nach viel zu kurzer Nacht dank der<br />

Sommerzeitumstellung stand Marc<br />

bereits kurz nach 9 Uhr wieder<br />

vor der Tür des Hotels, um mich<br />

nach Augsburg zurückzufahren.<br />

In Kenntnis der Sachlage hatte ich<br />

mir einen Slot um 11-55 Lokal in<br />

Zürich besorgt, also buchstäblich 5<br />

vor 12 vor der Mittagsspitze, in der<br />

Sichtflüge unerwünscht sind. Um<br />

10 Uhr trafen wir in Augsburg ein<br />

und ich konnte mir gemütlich Zeit<br />

lassen, um die Formalitäten zu erledigen<br />

(30 Euro für die Landung<br />

und zwei Tage Parken), den Flieger<br />

auszupacken und durchzuchecken.<br />

Um 10-57 ließ ich den Motor an und<br />

konnte um 11-05 genau nach Flugplan<br />

auf der Piste 25 starten. Der<br />

Ausflug aus der Kontrollzone erfolgte<br />

via W2 und W1, danach stieg<br />

ich auf FL065 und flog dort mit 65%<br />

Leistung. Dies ergab einen Verbrauch<br />

von 34 Litern pro Stunde,<br />

deutlich weniger als beim Hinflug.<br />

Dank eines guten Rückenwinds<br />

waren am GPS zwischen 165 und<br />

180 kt zu sehen, was natürlich sehr<br />

willkommen war. Nach knappen<br />

35 Minuten begann ich bereits den<br />

Anflug und landete nach 45 Minuten<br />

in Zürich, begrüßt von einem<br />

guten Freud im Tower. Genau um<br />

11-55 stellte ich den Motor wieder<br />

ab, total waren 32 Liter Avgas durch<br />

die Leitung geflossen.<br />

Das Fazit aus diesem Trip ist recht<br />

interessant. Erstens war der Flug<br />

reichlich unspektakulär, gleichzeitig<br />

ließen sich die vereinbarten<br />

Zeiten und Termine nahezu perfekt<br />

einhalten. Dies ohne den Stress<br />

auf der Autobahn, ohne Zoll und<br />

sonstige Zugaben auf der Straße.<br />

Die zurückgelegte Strecke war<br />

deutlich kürzer, als die Fahrstrecke<br />

es gewesen wäre. Die Flugstrecke<br />

zwischen Zürich und Augsburg beträgt<br />

110 NM im Schnitt, was genau<br />

200 km entspricht. Die Straßendistanz<br />

gemäß Google Maps betrifft<br />

276 km, also volle 40% länger. Die<br />

Fahrzeit gemäß Google wäre 3-04,<br />

die Flugzeit mit einem 1965 gebauten<br />

Flieger im Schnitt 50 Minuten,<br />

knapp ein Drittel der Aut<strong>of</strong>ahrzeit.<br />

Umgerechnet auf die Kosten<br />

ist die Mooney fast gleich teuer wie<br />

das Auto, welches gemäß gängigen<br />

Spesensätzen für die 276 km mit<br />

Im Anflug auf Zürich, 179 kt.<br />

etwa 190 Euro zu verrechnen wäre.<br />

Demgegenüber kostet die Mooney<br />

nach meinen Ansätzen knapp 202<br />

Euro. Bereits bei einer etwas weiteren<br />

Distanz überholt der Flieger<br />

das Auto kostenmäßig ziemlich<br />

schnell. Gegenüber der Linie hätte<br />

mich ein Returnticket von Zürich<br />

nach München und zurück am Vortage<br />

erstanden rund 650 Franken<br />

/ 540 Euro gekostet, die Mooney<br />

machte den Roundtrip für 440 Euro<br />

inklusive Landetaxen und Parkgebühr<br />

in Augsburg. Dazu kommt<br />

der Zeitaufwand bei der Linie, der<br />

mit einer Stunde vor Abflug am<br />

Airport und gut 15 bis 30 Minuten<br />

für einen Flug nach München gute<br />

2 bis 2,5 Stunden veranschlagen<br />

lässt, jeweils von Airport zu Airport.<br />

Den Weitertransport lasse ich<br />

mal außen vor, da dieser etwa ident<br />

ist von Augsburg oder München FJS<br />

nach Oberschleißheim.


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

Mit Sicherheit ist jedoch zu sagen,<br />

dass ein solcher Flug viel entspannter<br />

und zeitsparender ist als Auto<br />

und Linie. Klarerweise wäre die<br />

Zeit- und Kostenersparnis nochmals<br />

deutlich besser, hätte ich direkt<br />

nach Oberschleißheim fliegen<br />

können. Ich werde mich jedenfalls<br />

bemühen, für die nächste Konferenz<br />

im Jahr 2014 rechtzeitig einen<br />

Slot einholen zu können. Paderborn<br />

macht diese Mätzchen ja nicht, daher<br />

h<strong>of</strong>fe ich nächstes Jahr auf einen<br />

Flug dorthin.<br />

Für diejenigen, die dabei waren,<br />

h<strong>of</strong>fe ich, Ihr hattet Spaß in München.<br />

Für mich wars ein Besuch bei<br />

Freunden und eines der Highlights<br />

des Flusijahrs. Bis auf ein Neues!<br />

Buchtipp:<br />

Urs Wildermuth<br />

Eine Mooney nach Bulgarien<br />

Exklusive Auflage inkl. Autogramm!<br />

50 Bücher<br />

DinA4 Format mit vielen Fotos<br />

Preis: 40 CHF<br />

Bestellung: www.hbdwc.ch<br />

Urs Wildermuth<br />

Pilot in Command Mooney M20C,<br />

HB-DWC<br />

www.flightm.com 67


<strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong> und Computer Pilot<br />

Best Product Awards 2011<br />

Am 24. März wurde im Zuge der<br />

von Aeros<strong>of</strong>t veranstalteten Flugsimulator-Konferenz<br />

in Oberschleißheim,<br />

beim alljährlichen Captains<br />

Dinner, der <strong>Flight</strong>! Best Product<br />

Award 2011 verliehen. Unter den<br />

Nominierten befanden sich viele<br />

Größen der Flugsimulation. Es gab<br />

je einen Award für best Tool, best<br />

Aircraft, best Scenery, best historical<br />

Aircraft, best global Simulator,<br />

best regional Simulator und best<br />

Hardware. Das Rennen war heuer<br />

sehr knapp, doch es kann leider nur<br />

einen Sieger geben.<br />

Durch die Verleihung führte unser<br />

Redakteur und Privatpilot Urs<br />

Wildermuth und Francois Dumas,<br />

Chefredakteur der ComputerPilot.<br />

Die Gewinner wurden zuvor von<br />

unseren Lesern auf <strong>Flight</strong>M.com<br />

bestimmt.<br />

Die begehrten Awards mit dem<br />

Jahrgang 2011<br />

Die <strong>Flight</strong>! und Computer Pilot<br />

Redaktion beim Captains Dinner<br />

Urs Wildermuth und<br />

François A. Dumas, die<br />

Moderatoren der Awards<br />

68 <strong>Flight</strong>!<br />

Fotos: Florian Schlund


FLIGHT!<br />

Community<br />

Best aircraft<br />

- 737 NGX - PMDG (58%)<br />

- Katana 4X by Marcel Felde (19%)<br />

- Boeing 737 NG by iFly (16%)<br />

Best tool<br />

- AES by Oliver Pabst – Aeros<strong>of</strong>t (49%)<br />

- FSUIPC 4 by Pete Dowson (48%)<br />

- FS <strong>Flight</strong>keeper 3.30 (16%)<br />

Best scenery<br />

- Mega Airport Munich - German Airports (24%)<br />

- Friedrichshafen X - German Airports (16%)<br />

- Anchorage X – sim-wings (16%)<br />

Best historical aircraft<br />

- Wings <strong>of</strong> Power P-40 – A2a (48%)<br />

- <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> – Just <strong>Flight</strong> (28%)<br />

- Fieseler Storch Fi-156 – FSAddon (18%)<br />

Best global simulator<br />

- X-plane 10 (55%)<br />

- Prepar3D – Lockheed (36%)<br />

- <strong>Flight</strong> Gear Open Source (10%)<br />

Best regional simulator<br />

- Aer<strong>of</strong>lyFS – Ikarus (52%)<br />

- MS <strong>Flight</strong> – Micros<strong>of</strong>t (38%)<br />

- Rise <strong>of</strong> <strong>Flight</strong> – 777 Studios (15%)<br />

Best hardware<br />

- TrackIR 5.0 – eDimensional (51%)<br />

- Pro <strong>Flight</strong> Panels – Saitek (34%)<br />

- Triple Head2Go – Matrox (12%)<br />

Der Aeros<strong>of</strong>t Geschäftsführer<br />

Winfried Diekmann begrüßte<br />

die Gäste.<br />

www.flightm.com 69


Gewonnen in der Kategorie<br />

„Bestes Tool“, AES von<br />

Oliver Pabst.<br />

Das Beste Flugzeug 2011,d<br />

Der Award wurde von Rob<br />

persönlich entgegen genom<br />

Bester Flugsimulator (Region), der aer<strong>of</strong>ly FS.<br />

Den Award nahm Rüdiger Götz sowie die zwei<br />

Entwickler entgegen.<br />

Erneut vom Publikum als<br />

das German Airports Tea<br />

70 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Community<br />

ie PMDG Boeing 737 NGX<br />

ert Randazzo<br />

men.<br />

Nicolas H<strong>of</strong>fmann<br />

(<strong>Flight</strong>! Onlineredaktion) schaut<br />

sich die neuen Produkte auf der<br />

FS Konferenz genauer an.<br />

Nummer 1 gewählt,<br />

m.<br />

www.flightm.com 71


72 <strong>Flight</strong>!<br />

X-Plane 10 wurde m<br />

Stimmen zum beste


FLIGHT!<br />

Community<br />

it einer breiten Mehrheit der<br />

n Flugsimulator gewählt.<br />

www.flightm.com 73


Vom Computer ins Cockpit,<br />

mein Weg zur ATPL - Teil 2<br />

Erster Schulungsflug<br />

Nachdem ich im letzten Teil über<br />

die ersten Flugstunden im Simulator<br />

berichtet hatte, stand jetzt die<br />

erste Stunde auf einer richtigen Maschine<br />

auf dem Programm.<br />

Es ging nicht gleich von Airport zu<br />

Airport, sondern einfach nur ein<br />

bisschen in die Luft, um das im Simulator<br />

Erlernte zu vertiefen und<br />

die Maschine kennenzulernen.<br />

Durch meine Segelflugerfahrung<br />

ist mir das Gefühl des Fliegens<br />

nicht fremd, trotzdem war es irgendwie<br />

etwas anderes, plötzlich<br />

einen Motor unterm Flug mit zu<br />

bedienen.<br />

Vorher stand aber die Flugplanung<br />

an. Ich traf mich also mit meinem<br />

Fluglehrer in der Flugschule,<br />

um ein Briefing zu machen. Wir<br />

planten die Salzburger Kontrollzone<br />

in westliche Richtung zu verlassen<br />

und dann ein bisschen Airwork<br />

zu betreiben. Was das genau heißt,<br />

erkläre ich gleich.<br />

Wir besorgten uns die notwendigen<br />

Wetterkarten, unter anderem<br />

GAFOR und Windkarten. Ebenfalls<br />

steckte ich eine Anflugkarte<br />

für Salzburg ein.<br />

Einen Flugplan wollten wir am<br />

Computer im Hangar aufgeben.<br />

Dort angekommen fehlte dieser<br />

allerdings, spontan zogen wir also<br />

den Outsidecheck an unserer Katana<br />

DA-20 C1 vor.<br />

Ich arbeitete mich von hinten nach<br />

vorne vor. Angefangen am Propeller,<br />

an dem ich einmal kräftig zog,<br />

um zu schauen, ob er auch richtig<br />

sitzt. Danach waren die Luftfilter<br />

dran, die auf Fremdkörper gecheckt<br />

wurden, ebenso wie das Pitotrohr.<br />

Mit der Hand ging ich kurz über<br />

die Flügelvorderkante, um eventuelle<br />

Schäden durch Hagel oder<br />

sonstigen Einschlag feststellen zu<br />

können. Danach waren die Ruder<br />

an der Reihe. Sie wurden auf<br />

Beweglichkeit getestet. Es kann<br />

durchaus sein, dass sich mal eine<br />

Schraube löst und somit das Seiten-,<br />

Quer- und Höhenruder nicht mehr<br />

richtig angesteuert werden können.<br />

Deshalb ist dieser Check sehr wichtig.<br />

Am Ende stand dann noch der<br />

Fuel- und Oilcheck auf der Checklist.<br />

Ebenfalls untersuchte ich die<br />

Rutschmarken auf den Reifen, die<br />

mir zeigen, ob der Reifen noch<br />

richtig auf der Felge sitzt und nicht<br />

verrutscht ist. Das passiert zum Beispiel<br />

beim starken Bremsen auf der<br />

Piste.<br />

Wir zogen die Maschine in die Sonne,<br />

damit sie schon mal ein bisschen<br />

warm werden konnte und somit<br />

später besser anspringt.<br />

Es war immer noch die Sache mit<br />

dem Flugplan <strong>of</strong>fen. Wir fuhren<br />

also rüber in das <strong>Flight</strong> Operations<br />

Center im Flughafengebäude, um<br />

einen aufzugeben.<br />

Dieser wurde dann automatisch<br />

nach Brüssel zu Eurocontrol geschickt,<br />

um genehmigt zu werden.<br />

Prompt bekam ich die Bestätigungs-SMS<br />

auf mein Handy. Es<br />

konnte also losgehen.<br />

Wir setzten uns in die Maschine<br />

und schnallten uns an. Wieder kam<br />

die Checklist zum Einsatz. Das Anlassen<br />

des Motors klappte problemlos,<br />

er sprang s<strong>of</strong>ort an. Nachdem<br />

wir uns per Funk mit dem Fluglotsen<br />

in Verbindung gesetzt hatten<br />

und die Taxi-Clearence erhielten,<br />

rollten wir zum Haltepunkt Bravo<br />

der Piste 16. Unterm Rollen gingen<br />

wir die Taxichecks durch. Es wur-<br />

74 <strong>Flight</strong>!


Tagesaktuelle News sind auch in meinem Blog<br />

unter www.atpleaa.blogspot.com zu finden!<br />

Wissen<br />

Wow, wir waren in der Luft und ich<br />

habe diese Maschine gestartet. Ein<br />

irres Gefühl.<br />

So schnell wie das Gefühl ging,<br />

kehrte aber auch wieder die Pr<strong>of</strong>essionalität<br />

zurück. Auf 1800 Fuß<br />

erreichten wir unsere „Clean-up-<br />

Altitude“, das ist eine bestimmte<br />

Sicherheitshöhe, auf der wir unsere<br />

Lande- und Taxilichter ausschalteten<br />

und die Klappen eingefahren<br />

haben.<br />

Wir drehten links ab und stiegen<br />

auf 3500 Fuß. Am Pflichtmeldepunkt<br />

Eugendorf angekommen,<br />

baten wir darum die Frequenz zu<br />

verlassen. Diese Freigabe wurde<br />

uns umgehend erteilt.<br />

mussten. Langsam ging ich wieder<br />

in den Sinkflug auf 2500 Fuß. Als<br />

wir im Queranflug der Bahn waren,<br />

schalteten wir wieder unsere<br />

Scheinwerfer ein und die Fuelpump<br />

auf den Motor. Ich checkte, ob die<br />

Speed unter 100 Knoten war, um<br />

die erste Stufe der Klappen zu fahren.<br />

Es war bereits im Sinkflug ziemlich<br />

windig, was sich dann auch im<br />

Anflug bestätige. 12 Knoten Crosswind<br />

waren schon nicht ohne. Ich<br />

war immer noch im kontinuierlichen<br />

Sinkflug und reduzierte weiter<br />

die Geschwindigkeit auf unter<br />

80 Knoten, um die letzte Klappenstufe<br />

zu setzen.<br />

FLIGHT!<br />

den so ziemlich alle Instrumente<br />

noch einmal gecheckt. Ich habe<br />

mich allerdings mehr darauf konzentriert<br />

auf der Centerline zu rollen,<br />

was beim ersten Mal noch gar<br />

nicht so einfach war.<br />

Am Holdingpoint angekommen<br />

gingen wir die Line-up-Checks<br />

durch und testeten in diesem Zusammenhang<br />

die beiden Zündkreise<br />

der Maschine und die Unterdruckpumpe.<br />

Nun war es so weit. Wir meldeten<br />

uns ready for departure. Ich hörte<br />

allerdings vorher schon einen airberlin-Airliner<br />

auf der Frequenz,<br />

die bereits im Endteil auf die 16<br />

war. Der Controller fragte uns, ob<br />

wir einen rolling Take-<strong>of</strong>f machen<br />

könnten. Das bedeutet schnell auf<br />

die Piste zu rollen und ohne anzuhalten<br />

gleich zu starten. Selbstverständlich<br />

waren wir so weit. Unsere<br />

VRotate lag bei 52 Knoten, anziehen<br />

und abheben.<br />

Jetzt stand also Airwork auf dem<br />

Programm. Das bedeutet, die<br />

Grundbewegungen des Fliegers<br />

kennenzulernen. Wir flogen also<br />

einige Kurven mit 20 und 30 Grad.<br />

Anschließend machten wir ein paar<br />

Vollkreise über relativ flachem Gelände.<br />

Einfach ein tolles Erlebnis zu<br />

spüren, wie die Physik auf den Flieger<br />

wirkt – und vor allem auf mich.<br />

Mein Fluglehrer sagte mir dann einige<br />

Headings an, die ich capturen<br />

und halten musste.<br />

Nach circa 40 Minuten drehten wir<br />

wieder in Richtung Salzburg ab,<br />

um die im Flugplan angegebene<br />

Flugzeit einzuhalten. Wir meldeten<br />

uns diesmal über Strasswalchen,<br />

um dem Lotsen die Staffelung ein<br />

bisschen zu erleichtern. Er lotse uns<br />

über den Wallersee wieder nach<br />

Eugendorf und wies uns an auf<br />

3000 Fuß zu sinken. Der Wind hat<br />

sich anscheinend während unseres<br />

Fluges gedreht, denn uns wurde<br />

diesmal Piste 34 zugewiesen. Ich<br />

schaute mir den Approach-Chart<br />

an und sah, dass wir unseren Anflug<br />

über Glasenbach fortsetzen<br />

Die PAPI, also das Präzisionsanflugsystem,<br />

zeigte mir zwei weiße<br />

und zwei rote Lichter. Das bedeutet,<br />

dass ich genau im 3-Grad-Anflug<br />

auf die Piste in richtiger Höhe<br />

war.<br />

Immer noch schüttelten uns die<br />

12 Knoten Wind ziemlich durch.<br />

Trotz des Wetters setzten wir die<br />

Maschine sicher mit 60 Knoten auf<br />

die Centerline der Piste auf. Wir<br />

rollten von der Piste und über Lima<br />

wieder zum Parkbereich der allgemeinen<br />

Luftfahrt. Dort angekommen<br />

arbeitete ich die letzte Checklist<br />

ab und stellte den Flieger ab.<br />

Ein einfach tolles Erlebnis, ein Flugzeug<br />

selbst durch die Luft gesteuert<br />

zu haben.<br />

Nach diesem Flug freute ich mich<br />

natürlich umso mehr auf die Flüge,<br />

die noch kommen würden.<br />

Im nächsten Teil berichte ich euch<br />

dann von meinen ersten Flügen<br />

zwischen zwei Flughäfen, speziell<br />

vom Landen auf kurzen Plätzen.<br />

Patrick Dorn<br />

www.flightm.com 75


Fliegen mit der<br />

„Queen <strong>of</strong> the Skies“<br />

Mit der MD-11, den Airbussen und<br />

der Embraer sind Sie mittlerweile<br />

ja bereits bestens vertraut. Im<br />

nächsten Teil der Tutorialserie werden<br />

wir uns dem lange Zeit größten<br />

Passagierflugzeug der Welt<br />

widmen, der Boeing 747-400 auf<br />

Basis der PMDG Umsetzung. Unsere<br />

Route führt mit der D-ABVH<br />

„Düsseldorf“ in der „ 50 Years Innovation<br />

Partnership Boeing and<br />

Lufthansa“ Sonderbemalung von<br />

Frankfurt in Richtung Ostküste der<br />

USA, nämlich nach Boston. Zusätzlich<br />

zum Tutorial werde ich hierbei<br />

auf die Besonderheiten der Atlantiküberquerung<br />

eingehen. Viel Spaß!<br />

Boeing 747-400 Tutorial Part 1<br />

Die Sonne scheint, im Gegensatz<br />

zu den letzten Wochen hat es mittlerweile<br />

bereits kühle, aber angenehme<br />

6°C und es weht nur ein<br />

laues Lüftchen bei mittlerer Bewölkung<br />

- also ein perfekter Tag<br />

zum Fliegen. Heute nehmen wir<br />

uns den „Jumbojet“ vor, so die umgangssprachliche<br />

Bezeichnung der<br />

B747-400. Bereits seit 1969 existiert<br />

sie in ihrer ersten Variante und wurde<br />

bis heute mehrere Male modernisiert<br />

und innovatisiert. Bis heute<br />

wurden bereits fast 1500 747 aller<br />

Varianten ausgeliefert, damit ist die<br />

Queen <strong>of</strong> the Skies eines der meistgeflogenen<br />

Flugzeuge weltweit.<br />

Lufthansa betreibt im Moment 29<br />

747 der Version 400, begann aber<br />

Anfang dieses Jahres bereits mit der<br />

sukzessiven Ausflottung. 2012 bis<br />

2015 sollen anschließend 20 neue<br />

B747-8i eingeflottet werden.<br />

Unsere „Düsseldorf“ ist mit ihren<br />

21 Jahren quasi schon ein alter<br />

Hase, bereits seit 1991 steht sie in<br />

Diensten der Lufthansa. Seit fast<br />

zwei Jahren trägt sie eine Sonderbemalung,<br />

die auf 50 Jahre Partnerschaft<br />

zwischen Lufthansa und<br />

Boeing aufmerksam machen soll.<br />

Die Kollegen, die die VH vorher flogen,<br />

haben uns die „Queen <strong>of</strong> the<br />

Skies“ im Cold & Dark Zustand hinterlassen,<br />

also gibt es vor dem Start<br />

noch einiges zu tun. Zunächst ist es<br />

hilfreich, sich das Overheadpanel in<br />

Gedanken selbst zu strukturieren.<br />

Auf der linken Seite finden sich beispielsweise<br />

die IRS Wählschalter,<br />

externe Stromversorgung, die APU,<br />

die Generatoren sowie die Hydraulikpumpen.<br />

Im mittleren Teil finden<br />

sich hingegen die Treibst<strong>of</strong>fpumpen,<br />

das Engine-Start Panel und<br />

das Anti Ice, sowie Auswahlschalter<br />

zum Ablassen von Treibst<strong>of</strong>f. Die<br />

Luftversorgung für die Klimaanlage<br />

und die Engine Bleeds auf der<br />

rechten, sowie das Lichterpanel auf<br />

der unteren Seite komplettieren das<br />

Overhead.<br />

Widmen wir uns nun also dem Aufwecken<br />

des Flugzeugs. Dazu schalten<br />

wir zunächst im linken Teil des<br />

Overheads die Batterie an und con-<br />

76 <strong>Flight</strong>!


Wissen<br />

necten die externe<br />

Stromversorgung.<br />

Nachdem die Standby-Power<br />

noch auf<br />

Auto gestellt wurde,<br />

sollten die sechs<br />

Bildschirme vor uns<br />

zum Leben erwachen.<br />

Das Anschalten<br />

der Hydraulikpumpen,<br />

der Yaw<br />

Damper und das<br />

armen der Emergency<br />

Lights komplettieren<br />

unseren<br />

ersten Schritt. Beachten<br />

Sie, dass der<br />

Auswahlschalter<br />

für das Emergency<br />

Light unter dem<br />

Auswahlbedienfeld für Unterpanel<br />

versteckt ist und Sie dieses möglicherweise<br />

erst verschieben oder deaktivieren<br />

müssen. Sollten die drei<br />

Auswahlschalter für das IRS noch<br />

auf Off stehen, müssen sie diese in<br />

die NAV Position stellen.<br />

Wer sich mit anderen Boeing Typen<br />

bereits auskennt, für den wird das<br />

FMC nicht allzu viel Neues bereithalten.<br />

Wenn Sie sich bisher nur mit<br />

den Airbussen oder der MD-11 beschäftigt<br />

haben, kommen nun einige<br />

Neuerungen auf Sie zu. Wie immer<br />

werde ich die Auswahlschalter<br />

auf beiden Seiten der Bedieneinheit<br />

mit LSK (Line Selection Key), einer<br />

Nummer und einem Buchstaben<br />

benennen. LSK 1L steht dann also<br />

für den ersten LSK auf der linken<br />

Seite. Beim ersten Aufrufen begrüßt<br />

uns das FMC mit der Aufforderung<br />

„ENTER IRS POSITON“. Fangen<br />

wir also damit an und beginnen<br />

im FMC mit LSK 1L. Wir befinden<br />

uns nun im IDENT Menü, in dem<br />

verschiedene Daten über unseren<br />

Flugzeugtyp angezeigt werden. Mit<br />

einem Klick auf LSK 6R gelangen<br />

wir auf die POS INIT Seite. Hierbei<br />

können sie mit einem Klick auf LSK<br />

1R einfach die letzte Position kopieren<br />

und diese bei LSK 5R eintragen.<br />

Das IRS beginnt nun mit dem Align-Vorgang.<br />

Dieser dauert je nach<br />

Einstellung im PMDG Menü bis zu<br />

zehn Minuten oder länger. Während<br />

dieser Zeit darf das Flugzeug<br />

keinesfalls bewegt werden.<br />

Zum Abschluss des ersten Teils werden<br />

wir nun noch die wichtigsten<br />

Flugdaten eingeben. Auf der RTE<br />

Seite geben wir bei ORIGIN den<br />

vier-Lettercode unseres Startflughafens<br />

EDDF, bei DEST den vier-<br />

Lettercode unseres Zielflughafens<br />

KBOS ein. Unser Callsign für heute<br />

ist DLH422, dieses tragen wir<br />

bei LSK 2R unter FLT NO. ein. Ein<br />

Klick auf ACTIVATE (LSK 6R) und<br />

anschließend auf den leuchtenden<br />

EXEC Knopf bestätigen unsere Eingaben,<br />

und das Flugzeug weiß nun<br />

immerhin wo wir sind und wo wir<br />

hinwollen.<br />

Im nächsten Teil werden wir uns mit<br />

den restlichen Eingaben im FMC<br />

und der Planung der Route über<br />

den Atlantik beschäftigen. Bis dahin<br />

wünsche ich Ihnen viel Spaß beim<br />

Ausprobieren der PMDG B747-400<br />

Florian Venus<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 77


Kategorie Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

Flugzeug<br />

Die Best <strong>of</strong> Liste!<br />

PMDG Boeing 737 NGX<br />

*Best Product Award 2011*<br />

März 2012 9,5 Hervorragend 59,99 €<br />

Flugzeug Katana 4X (Marcel Felde) Juni 2011 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Flugzeug <strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

Flugzeug A2A Wings <strong>of</strong> POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

Flugzeug iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

Flugzeug ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Flugzeug Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Flugzeug Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Flugzeug Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

Flugzeug iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

Flugzeug Aeros<strong>of</strong>t H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Flugzeug Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

Flugzeug <strong>DC</strong>-<strong>6B</strong> - <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong> April 2012 8,5 Hervorragend 29,95 €<br />

Flugzeug <strong>Flight</strong>1 <strong>DC</strong>-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

Flugzeug Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Flugzeug Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Flugzeug Wilco Airbus Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Flugzeug Captain Sim Boeing 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

Flugzeug AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

Flugeug D******** Rafale Nov. 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

Flugzeug Aeros<strong>of</strong>t Airbus X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Flugzeug Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Flugzeug Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Flugzeug Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Flugzeug Carenado Beechcraft Bonanza V35 (XPlane) April 2012 7,8 Sehr gut 26,95 $<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

Flugzeug Just<strong>Flight</strong> <strong>DC</strong>-3 <strong>Legends</strong> <strong>of</strong> <strong>Flight</strong> April 2011 7,8 Sehr gut 25,50 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> Vickers Viscount Januar 2012 7,7 Gut 25,50 €<br />

Flugzeug Embraer Phenom Novemb. 11 7,7 Mangelhaft 39,90 €<br />

Flugzeug 737 Pilot in Command Evolution (Wilco) Feb 2012 7,3 Sehr gut 39,95 €<br />

Flugzeug Consolidated PBY Catalina April 2012 7,2 Gut 23,03 €<br />

Flugzeug Just <strong>Flight</strong> A320 Jetliner Mai 2011 6,4 Ausreichend ab 19,35 €<br />

Flugzeug AFS Design A320Neo Feb 2012 2,4 Finger weg! 19,98 €<br />

Die Liste wird mit jeder Ausgabe fortgesetzt ....<br />

78 <strong>Flight</strong>!<br />

Sie haben eine Ausgabe verpasst?<br />

Kein Problem, diese können Sie bequem nachbestellen<br />

unter nachbestellen.flightm.com


Kategorie Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

Szenerie German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

Szenerie simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Szenerie<br />

Mega Airport München 2011<br />

*Best Product Award 2011*<br />

9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

Szenerie ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Szenerie Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

Szenerie ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

Szenerie ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

Szenerie ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

Szenerie ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Szenerie Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

Szenerie ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

Szenerie ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

Szenerie Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Szenerie Aeros<strong>of</strong>t – Frankfurt Hahn X April 2012 8,8 Hervorragend 15,95 €<br />

Szenerie ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Szenerie Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

Szenerie Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

Szenerie German Airfields 11 Südbayern 8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

Szenerie UK2000 London City Xtreme 8,6 Gut 22,10 €<br />

Szenerie Zürich Live X 8,5 Hervorragend 16,06 €<br />

Szenerie Drzewiecki Design Krakow Balice 8,4 Sehr gut 20 €<br />

Szenerie LimeSim Airfields & German Airfields Free 8,4 Sehr gut 5,95 €<br />

Szenerie Mega Airport Zürich X 8,4 Sehr gut ab 24,95 €<br />

Szenerie FlyTampa Chicago Midway 8,4 Sehr gut 23,50 €<br />

Szenerie Maastricht-Aachen X März 2012 8,4 Sehr gut 14,95 €<br />

Szenerie German Airports 1 - Stuttgart X 8,2 Gut (Box: Ausgezeichnet) ab 17,95 €<br />

Szenerie Aeros<strong>of</strong>t Nice Côte d`Azur X 8,2 Sehr gut 17,95 €<br />

Szenerie flyTampa Tampa rebooted 2 8,2 Gut 22,00 €<br />

Szenerie UK2000 – Bristol Xtreme V3 8,2 Gut 17,50 €<br />

Szenerie „Dangerous Airports 1“ 8,1 Hervorragend 17,95 €<br />

Szenerie Vilnius International X 8,1 Gut 19,95 €<br />

Szenerie SAMUI INTL VTSM FSX 7,9 Gut 9,99 €<br />

Szenerie FS-Addon Ben Gurion X 7,8 Ausreichend 23,74 €<br />

Szenerie Aeros<strong>of</strong>t Weeze X 7,8 Ausreichend 15,95 €<br />

Szenerie Frankfurt Egelsbach X März 2012 7,6 Gut<br />

Szenerie US Cities X Las Vegas 7,7 Gut 14,95 €<br />

Szenerie <strong>Flight</strong>Beam KSFO X 7,7 Gut 24,18 €<br />

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