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Der ultimative

iPad-Guide

Nutzen Sie die volle Leistung Ihres iPad

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iPad mini &

iPad 4. Gen.

Auf 148

Seiten

Die Grundlagen So werden Sie iPad-Profi in nur wenigen Minuten!

Tipps & Tricks Entdecken Sie alle neuen Möglichkeiten von iOS 6

Kreativ & inspirierend iPhoto, iMovie und GarageBand erklärt

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Der ultimative

iPad-Guide

Das iPad – der vielleicht intuitivste, kreativste und produktivste

Mobilcomputer unserer Generation. Ihn richtig zu bedienen

ist kein Hexenwerk, aber wollen Sie nicht auch das Beste aus

Ihrem iPad herausholen? Wir zeigen Ihnen die neuesten Funktionen

von iOS 6 und der installierten Apps. Nutzen Sie unsere Einsteigerlektionen,

um herauszufinden, wie Sie Ihre sozialen Netzwerke pflegen

und Ihre Medien über Apples kostenlosen Dienst iCloud oder Ihr

Heimnetzwerk mit Familie und Freunden teilen. Wer tiefer eintauchen

möchte, dem erklären unsere Expertenlektionen, wie Sie unterwegs

arbeiten und kreativ sein können! Machen Sie Musik, bearbeiten Sie

Videos, verwandeln Sie Ihr iPad sogar in einen Scanner! Mit diesem

Bookazine entdecken Sie das wahre Potenzial Ihres iPad noch heute!

Der ultimative iPad-

Guide: Grundlagen

Lernen Sie die Bedienung Ihres

iPad, die aktuellsten Features von

iOS 6 – inklusive Siri – und die

vorinstallierten Apps kennen ...

Der ultimative iPad-

Guide: Für Experten

Machen Sie mehr aus Ihrem iPad!

Entdecken Sie Ihre Musik, Fotos,

Videos in voller Pracht und wie

leistungsstark das iPad wirklich ist ...


Der ultimative iPad-

Guide: Grundlagen

Tauchen Sie ein in die Welt des iPad! Wir zeigen Ihnen, wie Sie das

Beste aus Ihrem neuen Tablet machen. Kaufen und organisieren Sie

Apps, lernen Sie iBooks kennen und kommen Sie ins Gespräch mit

Siri, Ihrer persönlichen Assistentin. Entdecken Sie, wie Sie Dateien

über WLAN oder iCloud teilen und sogar Ihren Computer zu Hause

mit dem iPad fernsteuern. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie sich

bequem und sicher in sozialen Netzwerken bewegen …

Inhalt

6 Die neuen iPads

14 Das ist neu in iOS 6

20 Der Homebutton

21 Die Multitasking-Leiste

22 Der Sperrbildschirm

24 App-Store-Wegweiser

26 Ordnung halten

28 Tipps und Tricks für die iPad-Tastatur

31 Sprechen in Bildern

32 Siri – Ihre persönliche Assistentin

34 E-Mail mit Ihrem iPad

36 Den Kalender verwenden

38 Die Erinnerungsfunktion

41 Sie haben Post!

42 Nutzen Sie Ihre Kontakte

44 Ruhe, bitte!

45 Videoanrufe mit Facetime

46 Nachrichten verwenden

48 Surfen mit Safari

50 Die neue Karten-App

52 Alternative Karten-Apps

54 Verloren und gefunden

55 Da bin ich – wo bist Du?

57 Podcasts erleben

58 iBooks: Lesen 2.0

60 E-Books organisieren

62 Vom iPad aus drucken

64 Mit dem iPad in der Datenwolke

66 Zu Hause vernetzt

68 Daten mit iTunes teilen

70 Mit anderen teilen

72 Daten mobil austauschen

74 Teilen mit dem Mac

76 Im Netz der iOS-Spiele

78 Die Twitter-App

80 Freunde finden bei Facebook

4 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 5


Grundlagen Neue iPads

Die neuen

iPads

2012 war ein bewegendes Jahr für die Apple-Tablets.

Wir stellen die Neuzugänge der Familie vor.

Bislang war die iPad-Kaufentscheidung einfach. Entweder

entschied man sich für das aktuelle, flachere, schnellere und

einfach bessere iPad 2 oder suchte im Bekanntenkreis oder

auf einschlägigen Auktionsseiten nach einem iPad-1-Schnäppchen.

2012 hat sich das alles geändert. Erst veröffentlicht Apple im Frühjahr

das iPad 3 und nennt es nur „das neue iPad“. Damit war zu rechnen.

Nur sieben Monate später folgte jedoch die vierte Generation

und obendrein noch der Mini-Ableger. Plötzlich ist die Kaufentscheidung

gar nicht mehr so leicht.

Das geschrumpfte iPad

Lange hat Apple sich gegen ein kleines iPad gewehrt. Steve

Jobs sagte, ein solches Gerät wäre einfach zu klein, um noch

sinnvoll und nutzbar zu sein. Doch der Erfolg der Konkurrenz

– allen voran Erzrivale Google mit dem Nexus 7 und Shopping-

Riese Amazon mit dem Kindle Fire HD – führte zum Umdenken.

So verwunderte die Ankündigung vom iPad Mini im Herbst

2012 niemanden wirklich.

Ganz anders sah es beim zeitgleich präsentierten Nachfolger des

großen iPads aus. Zwei iPad-Fassungen in einem Jahr gab es vorher

noch nie und viele Käufer des „neuen iPads“ (iPad 3) waren nicht

gerade begeistert, dass ihr Tablet-PC nur sieben Monate nach Verkaufsstart

schon nicht mehr aktuell war und das neue Modell zum

nahezu gleichen Preis mehr zu bieten hatte.

Jetzt, da die dritte iPad-Generation offiziell in Rente geschickt

wurde, ist die Kaufentscheidung für ein 9,7-Zoll-Modell wieder

recht einfach: Entweder greift man zum älteren, aber günstigeren

iPad 2, das Apple nach wie vor verkauft, oder entscheidet sich für

das Flaggschiff der vierten Generation (Apple nennt es übrigens

nur „iPad mit Retina-Display“). Wer mehr Wert auf Mobilität legt,

lieb äugelt vielleicht mit dem nur halb so schweren, aber mit 7,9

Zoll (ca. 20 cm) Bilddiagonale auch deutlich kleineren iPad Mini.

Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die Neuzugänge werfen ...

6 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Neue iPads Grundlagen

Kleines wunder Das

Mini ist kleiner, günstiger

und viel leichter als sein

großer Bruder, aber trotzdem

ein echtes iPad.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 7


Grundlagen Neue iPads

Das iPad mit Retina-Display

Was ist neu in der vierten iPad-Generation und was ist gleich geblieben?

Ausmaße und Gewicht

Bildschirm

01 02

Wie sein direkter Vorgänger ist das aktuelle Modell einen

Weder die Bilddiagonale noch die Retina-Auflösung von

Hauch dicker und mit 652 Gramm (WLAN-Version) deutlich

2.048 x 1.536 Pixel hat sich im Vergleich zur nicht mehr erhältlichen

dritten Generation geändert. Einzelne Bildpunkte sind

schwerer als das iPad 2 (601 Gramm).

dank der Pixeldichte von 264 ppi nicht erkennbar.

01

02

03

04

03 Kameras

Wie beim iPad Mini (auf der

gegenüberliegenden Seite) kommt auf

der Vorderseite eine Facetime-Kamera

für Videochats in 720p zum Einsatz. Die

Hauptlinse auf der Rückseite schießt

Fotos mit 5 Megapixeln. Beide Kameras

sind deutlich besser als im iPad 2 (VGA

vorne, 2 Megapixel hinten).

04 Akkulaufzeit

Der vierfachen Auflösung zum

Trotz ist das jüngste iPad noch einen Tick

ausdauernder als die zweite Generation,

was dem stromsparenden A6X-Prozessor

zu verdanken ist.

05

05 Prozessor

Die vierte iPad-Generation wird

von Apples Dual-Core-Prozessor A6X

angetrieben, für Grafikberechnungen

arbeiten sogar vier Kerne. Der ebenfalls

zweikernige A5 im iPad 2 ist signifikant

langsamer. Apple gibt an, dass der A6X

doppelt so schnell arbeitet wie der A5X

aus dem iPad der dritten Generation. Ob

dieser Vergleich stimmt, ist zweitrangig:

Wichtig ist nur, dass das iPad 4 das mit

Abstand schnellste Modell von Apple ist.

06

06 Lightning-Anschluss

Nach neun Jahren hat Apple den

Dock-Anschluss in Rente geschickt und

durch Lightning ersetzt. Der neue Stecker

ist 80 Prozent kleiner. Vorteil: Kabel

können nicht mehr “falsch rum” eingesteckt

werden. Damit altes Zubehör weiter

verwendet werden kann, bietet

Apple für 29 Euro einen Adapter (Lightning

auf Dock-Connector) an.

8 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Neue iPads Grundlagen

Das iPad Mini

Was ist anders im Vergleich zu den Brüdern mit großem Display?

01 Ausmaße

03 Bildschirm

und Gewicht

01

02

Offensichtlich ist

Der Name ist Programm:

der Bildschirm kleiner als

Mit 308 Gramm (312 für

beim iPad – 20,1 statt 24,6

die Mobilfunk-Variante)

Zentimeter (7,9 Zoll/9,7

ist das iPad Mini federleicht

und lässt sich pro-

Schirm löst wie der vom

Zoll). Der iPad-Miniblemlos

mit einer Hand

iPad 2 mit 1.024 x 768

halten. 20 Zentimeter

Pixel auf, wirkt aufgrund

Höhe, 13,5 Zentimeter

der geringeren Größe

Breite und nur 7,2 Millimeter

Tiefe sind wirklich

statt 132 ppi). Dem Reti-

aber schärfer (163 ppi

mini. Im Vergleich ist es

na-Display vom aktuellen

23 Prozent dünner und

iPad kann das Mini aber

satte 53 Prozent leichter

nicht das Wasser reichen.

als das iPad 4.

02 Kameras

Beide Kameras sind

identisch mit denen des

aktuellen großen iPads.

Mit der Facetime-Kamera

auf der Vorderseite sind

HD-Videochats in 720p

möglich, mit der Linse auf

der Rückseite lassen sich

5-Megapixel-Fotos und

Videos in voller HD-Auflösung

(1.080p) schießen.

03

04

04

Gehäuse

und Tasten

Wie beim iPhone 5 setzt

Apple auch beim Gehäuse

vom iPad Mini auf eloxiertes

Aluminium. Damit

bleibt die Rückseite angenehm

griffig. Alle Tasten

(Home, Lautstärke, Ein/

Aus, Bildschirmsperre)

sowie der Kopfhöreranschluss

sind wie beim

großen iPad angeordnet.

Neben der abgebildeten

Variante Weiß/Silber gibt

es das Mini auch in

Schwarz/Graphit.

05 Audio

Anders als der große Bruder bietet das iPad

06 Lightning-Anschluss

Als jüngstes Familienmitglied kommt natürlich auch im

Mini zwei Lautsprecher statt einem auf der Unterseite

iPad Mini der neue, kleine und volldigitale Lightning-Anschluss

zum Einsatz (weitere Lightning-Geräte: iPhone 5, iPad

(links und rechts vom Lightning-Anschluss). Stereo-Sound

liefern jedoch nur Apps, die auch entsprechend

für die jüngste iPad-Generation angepasst

für den nunmehr alten Dock-Anschluss funktioniert mit

der vierten Generation, iPod Touch ab Generation 5). Zubehör

wurden.

Adapter (€ 29) weiterhin.

05 06

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 9


Grundlagen Neue iPads

Die neuen iPads im Detail

Wie schwer wiegen die Unterschiede der drei aktuell verfügbaren iPads?

Nachdem wir uns die Hauptunterschiede bereits

angeschaut haben, werfen wir nun einen detaillierten

Blick auf die beiden neuen iPads und vergleichen

sie mit dem günstigen iPad 2. Wie groß sind die

Unterschiede tatsächlich und wie machen sie sich im

Tablet-Alltag bemerkbar?

gross und klein Der

kleinere Bildschirm vom

iPad Mini ermöglicht ein

sehr kompaktes, leichtes

und reisefreundliches

Gehäuse.

Der Bildschirm

Am auffälligsten ist der Unterschied in der Bildschirmgröße.

Mit seiner Bilddiagonale von 7,9 Zoll (ca. 20 cm) ist das

Display vom iPad Mini merklich kleiner als das der

9,7-Zoll-Brüder iPad 4 und iPad 2. In der Diagonalen

beträgt der Unterschied zwar nur 4,5 Zentimeter, ausgedrückt

in Fläche ist das Display vom iPad Mini gut ein Drittel

kleiner.

Wie beim iPad 2 liegt die Auflösung vom iPad Mini bei

1.024 x 768 Pixeln. Durch den kleineren Bildschirm wirkt

das iPad Mini jedoch schärfer als das iPad 2. Und obwohl

keiner die beiden Tablet-Displays als unscharf bezeichnen

würde, sehen sie im Vergleich zum iPad 4 mit seiner Auflösung

von 2.048 x 1.536 Pixeln wahrlich alt aus. Texte,

Fotos, Spiele – auf dem Retina-Display sieht einfach alles

besser aus!

Günstiger einstieg Das iPad mini gibt es in der kleinsten Variante

(16 GB, WLAN) bereits für 329 Euro.

Der Prozessor

Sowohl iPad 2 als auch iPad Mini nutzen Apples A5-Prozessor

mit Dual-Core-Grafik. Da verwundert es nicht weiter,

dass die Modelle im Leistungscheck nahezu gleich gut

abschneiden. Von ganz wenigen, sehr grafikintensiven

Spielen mal abgesehen, laufen auf beiden Geräten alle

Apps flüssig.

Im iPad 4 kommt der deutlich leistungsstärkere

Dual-Core-Prozessor A6X mit Quad-Core-Grafik zum Einsatz.

Lag das iPad 3 im Prinzip leistungstechnisch auf dem

Niveau der zweiten Generation (aber mit viermal so vielen

Bildpunkten), drückt das iPad 4 ordentlich aufs Gaspedal.

Im Alltag merken Sie das an absolut flüssiger

Darstellung selbst komplexester Grafik und kürzeren

App-Ladezeiten. Zudem verfügt das iPad

4 noch über Kraftreserven für noch spektakulärere

3D-Spiele.

Drahtlose Kommunikation

Alle erhältlichen iPads gibt es als reine

WLAN-Version oder (gegen Aufpreis) mit

zusätzlichem Mobilfunkmodul. iPad Mini und

iPad 4 verfügen über ein verbessertes

WLAN-Modul und schneiden in Tests deutlich

besser ab als das iPad 2. Das allein ist aber kein

Grund, zum teureren Modell zu greifen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Vergleich

der Mobilfunk-Varianten. iPad 4 und Mini sind

in 3G-Netzen dank HSPA+ und DC-HSDPA flotter

unterwegs als das iPad 2 und unterstützen

zudem LTE. Der mobile Datenturbo funktioniert

in Deutschland jedoch nur im Ausbaugebiet

der Telekom und auch nur in Städten.

Während das iPad 2 mit Bluetooth 2.0 ausgestattet

ist, kommt bei beiden neuen Modellen

das stromsparende Bluetooth 4.0 zum Einsatz.

10 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Neue iPads Grundlagen

Gleiche Gene Kleiner heißt bei Apple nicht

schlechter. Das iPad Mini ist wie sein großer

Bruder exzellent verarbeitet.

Weitere Anschlüsse

iPad 4 sowie iPad Mini sind die ersten

Apple-Tablets mit dem neuen Lightning-Anschluss.

Insbesondere das iPad

Mini ist nicht zuletzt aufgrund der Platzersparnis

gegenüber dem alten Dock-Anschluss

so klein ausgefallen. Der Umbruch

beim Anschlussstandard hat jedoch zur

Folge, dass die neuesten iPads nicht von

Haus aus mit altem Zubehör funktionieren.

Mit dem bei Apple für 29 Euro erhältlichen

Adapter lassen sich aber auch Lightning-Geräte

zur Zusammenarbeit mit

Dock-Connector-Zubehör überreden.

Im Zubehörangebot finden sich weitere,

leider recht kostspielige Adapter: VGA (49

Euro), HDMI (49 Euro), USB für Kameras (29

Euro) und SD-Karte (nur zum Foto-/Videoimport,

29 Euro). Einzeln kostet das mitgelieferte

Lade- und Datenkabel (Lightning-USB)

19 Euro. iPad 4 und iPad Mini

unterstützen zusätzlich den vom iPhone

bekannten Sprach-Assistenten Siri. Auf

diese Funktion müssen Sie beim iPad 2

verzichten.

Das iPad Mini im Alltag

Um das iPad Mini zu verstehen, muss man es in der Hand

gehalten haben. Nur so begreift man im wahrsten Sinne

des Wortes, wie edel sich die Aluminium-Rückseite

anfühlt und wie leicht und schlank es ist.

Das Design mit der Rückseite in Silber (weißes Modell)

oder Graphit (schwarzes Modell) ist ganz klar an das

jüngste iPhone angelehnt. Auch die gefräste, edel schimmernde

Umrandung kennen wir schon vom iPhone 5.

Wie bei allen anderen iPads gibt es auch für das Mini die

sogenannten Smart Cover: farbige Display-Schutzhüllen,

die per Magnet am Gehäuse gehalten werden, das iPad

beim Schließen automatisch in den Ruhemodus schicken

und beim Öffnen ebenso selbsttätig “wecken”. Außerdem

dient das Smart Cover als Halterung mit zwei Ausrichtungen:

Leicht angewinkelt (ideal zum Tippen von Texten)

oder nahezu senkrecht (z. B. um bequem Filme und Fotos

zu schauen).

Das geringe Gewicht von knapp über 300 Gramm ist

der mit Abstand größte Vorteil des neuen Formfaktors.

Auch längere Zeit – zum Beispiel beim Lesen von E-Books

– hält man das iPad Mini bequem mit nur einer Hand.

Dazu fasst man es am besten am Rand an. Durch den

schma len Rahmen landet dabei der Daumen unweigerlich

auf dem Display. Daran hat Apple aber gedacht und

mit einer Thumb Rejection genannter Technik dafür

gesorgt, dass Sie so keine versehentlichen Touch-Eingaben

tätigen.

Perfekt verarbeitet Selbst die wenigen Tasten sind bei den

iPads aus Aluminium (im Bild: iPad Mini).

Im Gegensatz zur 7-Zoll-Android-Konkurrenz ist der

iPad-Mini-Bildschirm deutlich größer. Das liegt zwar auch

an der um 0,9 Zoll größeren Diagonale, hauptsächlich

aber am Seitenverhältnis. Geräte wie das Google Nexus 7

und Amazon Kindle Fire HD kommen im 16:9-Breitbildformat,

das iPad Mini bleibt beim Seitenverhältnis seiner

großen Brüder von 4:3. Somit bietet der iPad-Mini-Bildschirm

gut 35 Prozent mehr Fläche. Einziger Nachteil: Wie

bei den großen Modellen werden auch beim iPad Mini

Filme und TV-Serien mit den typischen schwarzen Balken

oben und unten “garniert” (Letterbox).

Obwohl naturgemäß alle Icons und Tasten auf dem

kleineren Display auch kleiner ausfallen, lassen sie sich

dennoch problemlos mit dem Finger bedienen. Umsteiger

von einem großen iPad werden auch das Mini nach

kürzester Umgewöhnung wie im Schlaf steuern.

Der Bildschirm glänzt mit hervorragender Farbdarstellung,

guten Schwarzwerten und einer sehr hohen Leuchtkraft.

Letztere passt sich automatisch an das Umgebungslicht

an – nur in sehr heller Umgebung benötigen Sie die

volle (und gleichzeitig stromintensive) Maximalhelligkeit.

Auch ist die Darstellung angenehm scharf, auch wenn Sie

mit dem Retina-Display der vierten iPad-Generation nicht

mithalten kann.

Die von Apple beworbene Akku-Ausdauer von zehn

Stunden ist nach unseren Tests durchaus praxisnah. Selbst

bei intensiver Nutzung kommen Sie mit einem voll geladenen

Akku prima durch den Tag. Zusammen mit dem

geringen Gewicht und den kompakten Ausmaßen ist das

iPad Mini der ideale Begleiter für unterwegs.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 11


Grundlagen Neue iPads

iPad-Einkaufsführer

Welches Modell und welche Speichergröße ist für Sie richtig?

A

uf der Suche nach dem richtigen iPad

für Ihre Ansprüche stellen sich drei Fragen:

Welches Modell? Mit oder ohne

Mobilfunk? Welche Speicherkapazität? Wir helfen

Ihnen bei der Auswahl.

Bei der Frage nach dem Modell – iPad 4,

iPad 2 oder iPad Mini – sollten Sie zunächst

nach der Bildschirmgröße gehen. Wenn Ihnen

Mobilität am wichtigsten ist, landen Sie automatisch

beim iPad Mini. Mit dieser Wahl verzichten

Sie jedoch gleichzeitig auf die höchste

Leistung und die Retina-Auflösung.

Das iPad 2 ist das älteste aktuell noch verfügbare

Apple-Tablet und somit auch das

technisch schwächste. Obwohl Auflösung

und Prozessor mit dem iPad Mini identisch

sind, müssen iPad-2-Käufer auf die Sprachsteuerung

Siri, LTE-Unterstützung und Bluetooth

4.0 verzichten und sich obendrein mit

der mäßigen Qualität der Kameras abfinden.

Die Wahl der richtigen Speichergröße stellt

sich nicht – Apple verkauft das iPad 2 nur

noch mit 16 Gigabyte. Wer auf das

9,7-Zoll-Display besteht und sich 100 Euro

sparen will, liegt hier richtig, muss sich aber

über die Einschränkungen im Klaren sein.

Schauen Sie sich das technisch deutlich überlegene

iPad Mini wenigstens an, bevor Sie sich

für das alte iPad 2 entscheiden!

Beste Rechenleistung und höchste Auflösung

gibt es nur im iPad 4 (das offiziell iPad mit

Retina-Display heißt). Gerade Fotografen profitieren

von der hohen Display-Schärfe, können

sie doch ihre Werke viel genauer beurteilen

und bearbeiten. Die schiere Leistung vom iPad

4 zeigt sich vor allem in aufwendigen Spielen.

Jedes iPad gibt es wahlweise auch mit

Mobilfunkmodul. Der Spaß kostet aber satte

130 Euro Aufpreis! Überlegen Sie sich diese

Investition gut – schließlich kommen die

Gebühren für die mobilen Daten auch noch

dazu. Wer Geld sparen will, greift zu einem

mobilen Hotspot (gibt es schon ab 70 Euro).

Smartphone-Besitzer können auch ihr Handy

zum WLAN-Knotenpunkt machen. Prüfen Sie

jedoch zuvor, ob Ihr Mobilfunkvertrag diese

Funktion zulässt.

Die Frage nach der richtigen Speicherkapazität

ist schwierig zu beantworten. Für eine

beachtliche App-Auswahl reichen 16 Giga byte

durchaus, kommen aber noch viele Fotos,

Filme und Musiktitel hinzu, wird der Speicher

schnell knapp. Wer viele Mediendaten stets zur

Hand haben will, investiert in mehr Speicher.

Die Qual der Wahl Apple bietet

für jeden Geschmack das richtige

iPad – wir vergleichen alle derzeit

verfügbaren Modelle.

MODEL iPad Mini iPad 2 iPad mit Retina-Display

SPEICHERKAPAZITÄT 16/32/64 Gigabyte 16 Gigabyte 16/32/64 16/32/64/128 Gigabyte

PREIS (WLAN) € 329, € 429, € 529 € 399 € 499, € 599, € 699, € 799

PREIS (WLAN + MOBILFUNK) € 459, € 559, € 659 € 519 € 629, € 729, € 829, € 929

ABMESSUNGEN 200 mm x 134,7 mm x 7,2 mm 241,2 mm x 185,7 mm x 8,8 mm 241,2 mm x 185,7 mm x 9,4 mm

GEWICHT (WLAN, WLAN + MOBIL) 308 g, 312 g 601 g, 613 g 652 g, 662 g

AKKULAUFZEIT

Bis zu 10 Stunden WLAN, 9 Stunden

über Mobilfunk

Bis zu 10 Stunden WLAN, 9 Stunden

über Mobilfunk

Bis zu 10 Stunden WLAN, 9 Stunden

über Mobilfunk

BILDDIAGONALE 7,9 Zoll (ca. 20,1 cm) 9,7 Zoll (ca. 24,6 cm) 9,7 Zoll (ca. 24,6 cm)

AUFLÖSUNG (PIXELDICHTE) 1.024 x 768 Pixel (163 ppi) 1.024 x 768 Pixel (132 ppi) 2.048 x 1.536 Pixel (264 ppi)

PROZESSSOR Dual-Core A5 Dual-Core A5 Dual-Core A6X mit Quad-Core-Grafik

ANSCHLUSS Lightning Dock-Connector Lightning

VIDEO, RÜCKWÄRTIGE KAMERA 1.080p 720p 1.080p

FOTO, RÜCKWÄRTIGE KAMERA 5 Megapixel 0,7 Megapixel 5 Megapixel

VIDEO, FRONTKAMERA 720p VGA (640 x 480 Pixel) 720p

FOTO, FRONTKAMERA 1,2 Megapixel 0,3 Megapixel (640 x 480) 1,2 Megapixel

12 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Neue iPads Grundlagen

iOS 6 im Überblick

Die wichtigsten Neuerungen im aktuellen iPad-Betriebssystem

Zeitgleich mit dem iPhone 5 hat Apple im

Herbst 2012 auch das neue Betriebssystem

iOS 6 angekündigt. Alle neuen iPads werden

mit dieser Software ausgeliefert. Wir zeigen Ihnen

einige der Neuerungen.

Karten

Mit iOS 6 hat Apple seinem bisherigen Partner Google

den Laufpass gegeben und eine eigene Karten-App in

das Betriebssystem integriert. Auf den ersten Blick

sehen die neuen Karten fantastisch aus und bieten tolle

3D-Ansichten für etliche Weltmetropolen. In

Deutschland ist der Flyover genannte Modus nur in Teilen

von Berlin, Köln und München verfügbar. Bleibt zu

hoffen, dass Apple dieses coole Feature möglichst bald

auf weitere Städte ausdehnt.

Jede Kartenansicht (nicht nur Flyover) lässt sich einfach

per Fingerzeig neigen und drehen. Im Vergleich

zur Google-Maps-Anwendung in älteren iOS-Versionen

fällt zudem der rasend schnelle Zoom auf. Das liegt

daran, dass Apple Vektorgrafiken benutzt und

nicht für jede Zoomstufe neue Bilder nachladen

muss. Ebenfalls neu ist die

Turn-by-Turn-Navigation, die Sie wie von

einem waschechten Navi gewohnt sowohl

optisch als auch per Sprachanweisung an

Ihr Ziel lotst. Trotz cooler Optik und toller

Bedienung musste Apple viel Schelte für die

eigene Karten-App kassieren. Insbesondere

die im Vergleich zum Google-Pendant

geringe Anzahl von Einträgen – Geschäfte,

Einrichtungen, Haltestellen des öffentlichen

Nahverkehrs, Arztpraxen – enttäuscht.

Apple-Chef Tim Cook hat sich sogar öffentlich

für die Karten-App entschuldigt und

Besserung gelobt. Mittlerweile steht der

Kartendienst von Google wieder im App

Store zum kostenlosen Download bereit.

Web-Browser

Der Safari-Webbrowser wurde deutlich verbessert

und lädt Seiten spürbar schneller als

seine Vorfahren früherer iOS-Versionen.

Selbst komplexe Seiten werden in wenigen

Sekunden wenigstens so weit geladen, dass

sie nutzbar sind.

Praktisch ist die neue Leseleiste, in der Sie

Webseiten zum späteren Lesen ablegen. Im

Unterschied zu normalen Lesezeichen werden

hier die Artikel komplett gespeichert,

sodass sie auch ohne Internet-Verbindung

– zum Beispiel im Flieger – angezeigt werden

können.

Wer mehr als ein Apple-Gerät benutzt,

freut sich über die iCloud-Synchronisierung.

So stehen auf Wunsch nicht nur in jedem

Safari-Browser (iOS und Mac OSX) die gleichen

Bookmarks zur Verfügung, es werden

auch aktuell geöffnete Seiten anderer Geräte angezeigt.

Sie sehen am iPad alle Webadressen, die Sie zuvor

am Mac, iPod Touch oder iPhone geöffnet hatten.

Sozialer eingestellt

Twitter war schon lange tief in iOS verankert, mit Version

6 kommen aber auch Facebook-Fans auf ihre

Kosten und können an so ziemlich jeder Ecke im

Betriebs system Statusnachrichten posten. Ebenfalls

interessant: Kontakte und Kalender des sozialen Netzwerks

werden auf Wunsch mit ihren Daten auf dem

Tablet zusammengeführt.

iOS 6 birgt viele Neuerungen – einige groß, andere

klein, viele offensichtlich, ein paar aber auch versteckt.

Schritt für Schritt gehen wir mit Ihnen alle Funktionen

durch und zeigen, was Sie alles mit Ihrem Tablet anstellen

können. Mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Aktuelle software

Der überarbeitete Webbrowser

Safari und die

tiefere Integration von

sozialen Netzwerken sind

nur zwei von Hunderten

Neuerungen in iOS 6.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 13


Grundlagen Einführung in iOS 6

14 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Einführung in iOS 6 Grundlagen

Das ist neu in iOS 6

Ihr neues iPad bringt viele wichtige Funktionen bereits mit.

Jede neue Fassung von iOS – dem Herzen

aller iPads (und iPhones, iPod Touches)

bringt kostenlos coole Zusatzfunktionen.

Auf allen neuen Geräten ist stets die aktuelle

Version von iOS vorinstalliert. Updates mit Fehlerbehebungen

und neuen Funktionen veröffentlicht

Apple jedoch regelmäßig. Prüfen Sie

unter Einstellungen ➜ Allgemein ➜ Softwareaktualisierung,

ob auf Ihrem iPad die

aktuellste iOS-Version läuft.

Auf den folgenden Seiten erklären wir die

markantesten und wichtigsten neuen Funktionen

von iOS 6. Wir zeigen Ihnen auch die

weniger offensichtlichen Neuerungen, die

Apple dem Betriebssystem spendiert hat. Wer

zuvor schon ein iOS-Gerät genutzt hat, wird

die Youtube-App vermissen. Diese ist seit iOS

6 nicht mehr Bestandteil des Betriebssystems,

kann aber kostenlos im App Store heruntergeladen

werden.

Karten

Apples Entscheidung, die Karten-App von

Google gegen eine Eigenentwicklung zu

ersetzen, hat (zu Recht) für viel Unmut

gesorgt. Zwar ist der 3D-Modus Flyover (in

Deutschland nur für Teile von Berlin, Köln und

München verfügbar) wirklich toll umgesetzt

und auch die Fahranweisungen funktionieren

gut. Das tröstet aber nicht über die geringe

Dichte an Karteneinträgen und das Fehlen

von Streetview hinweg. Bisher gibt es nur eine

iPhone-Fassung von Google Maps als kostenlosen

Download im App Store. Bis die

Stets zu diensten Die Sprachsteuerung Siri wird

durch langes Drücken des Home Buttons gestartet.

iPad-Version fertig ist, empfehlen wir Ihnen die

iPhone-App auf dem iPad zu nutzen. Noch

besteht Hoffnung, dass Apple sein Versprechen

einlöst und die eigene Karten-App deutlich

verbessert.

Siri

Die Sprachassistentin Siri hat durch iOS nicht

nur mehr Sprachen gelernt, sondern kann

jetzt auch Orte suchen und Sportergebnisse

Flyover So haben Sie Berlin noch nie

gesehen, oder?

Ich will nach Hause Dank neuer Karten-App kann

Siri jetzt auch Wegbeschreibungen liefern.

ansagen. Wenn man sich einmal an Siri und

ihre Macken gewöhnt hat, ist sie von echtem

Nutzen. Tipp: Halten Sie den Homebutton lange

gedrückt, bis das Mikrofon erscheint. Wenn

Sie nun auf das Info-Icon (i) tippen, erscheint

eine Liste von Interaktionsmöglichkeiten. So

Optionen Um die Ansicht zu ändern, müssen Sie die

untere rechte Ecke in einer Karte antippen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 15


Grundlagen Einführung in iOS 6

zwitschern Sie twittern lieber? Auch das geht mit

iOS-Bordmitteln über die Mitteilungszentrale.

Facebook an bord Das populäre soziale Netzwerk begegnet Ihnen in iOS 6 an jeder Ecke. Wer einfach nur

schnell etwas posten will, kann dies direkt aus der Mitteilungszentrale heraus tun.

erfahren Sie, was Siri alles drauf hat. Noch ein

Tipp: Siri kann Ihre Familie kennenlernen.

Sagen Sie zum Beispiel „Meine Mutter“,

fragt Siri, wer Ihre Mutter ist. Hat sie

das einmal begriffen, können

Sie statt des

Namens einfach

den Verwandtschaftsgrad in Sprachkommandos

nutzen, zum Beispiel: „Sage meiner

Mutter, ich komme in zwanzig Minuten zum

Essen.“ Siri wird eine entsprechende iMessage

erstellen.

Facebook/Twitter

Sie teilen sich gerne per Twitter oder Facebook

mit? In iOS 6 geht das noch einfacher.

Streichen Sie einfach mit dem Finger von

oben nach unten über das Display, um die

Mitteilungszentrale aufzurufen. Dort finden

Sie für beide Dienste ein Feld, um direkt etwas

zu posten. Die Einstellungen für die Integration

der sozialen Netzwerke finden Sie in

Einstellungen ➜ Facebook beziehungsweise

Einstellungen

➜ Twitter.

Freigegebene

Fotostreams

Mit iOS 6 ist es einfacher

als je zuvor, seine Fotos

zu teilen. Neben E-Mail,

Nachricht, Twitter und

Facebook besteht auch die

Möglichkeit der iCloud-Freigabe

per Fotostream.

Mit einem freigegebenen

Fotostream lassen sich einzelne

Fotos oder ganze Sammlungen mit

anderen iOS-Nutzern teilen. Der Clou:

Da die Fotos ohnehin schon in der

Cloud sind, müssen Sie diese nicht mehr

von Ihrem iPad hochladen.

zeigt her eure fotos Mit

Fotostreams zeigen Sie Freunden

Ihre besten Bilder.

Facetime

Endlich funktioniert der Videochat

Facetime auch über das Mobilfunknetz

– natürlich vorausgesetzt, Sie haben

sich für ein entsprechendes iPad-Modell

entschieden. In iOS 5 mussten

16 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Einführung in iOS 6 Grundlagen

sowohl Anrufer als auch der Gesprächspartner

in einem WLAN-Netz eingebucht sein. Facetime

wählt anhand der vorhandenen Bandbreite

selbstständig die Videoqualität. Wirklich

gut funktioniert Facetime jedoch nur, wenn

Sie eine saubere UMTS- oder noch besser

LTE-Verbindung haben.

Mit iOS 6 ist es ein

Kinderspiel, Fotos

mit Freunden auf

der ganzen Welt zu

teilen.

Safari

Die Veränderungen im iOS-Webbrowser Safari

sind klein, aber fein. iCloud-Tabs (Wolkensymbol

oben links) lädt alle aktuell auf Ihrem Gerät

geöffneten Tabs in die Cloud. So können Sie

mit anderen iOS-Geräten und Mac-Computern

nahtlos dort weitersurfen, wo Sie mit dem

iPad aufgehört haben. Dazu müssen Sie nichts

weiter tun – die Synchronisierung läuft ganz

automatisch.

Die verbesserte Leseliste (im Menü Lesezeichen)

ist ebenfalls praktisch. Hier können Sie

Webseiten ablegen, die Sie später lesen möchten.

Alle hier gespeicherten Webseiten werden

übrigens komplett auf Ihrem iPad gespeichert

und können später auch ohne Verbindung

zum Netzwerk gelesen werden. Das ist

Kleine verbesserungen iOS 6 hat den Browser zwar nicht neu erfunden, aber Safari einige sehr praktische

Funktionen spendiert wie die neue Leseleiste und iCloud-Tabs.

besonders praktisch für Besitzer eines iPads

ohne Mobilfunk-Option oder auf Flugreisen.

Mail

Von den Hunderten E-Mail-Absendern sind

meist nur eine Handvoll wirklich wichtig.

Genau für diese Menschen – den Partner, die

Mutter, das eigene Kind – hat Apple den

VIP-Status in Mail integriert. Nachrichten von

Ihren VIPs werden in einer eigenen Mailbox

gesammelt und auf Wunsch sogar prominent

angezeigt, sobald sie eintrudeln. Wer zu Ihrer

erlauchten Liste von Very Important People

gehört, legen Sie in Mail per Tipp auf den Pfeil

neben „VIP“ fest. Ebenfalls neu ist der Sammelordner

für alle markierten E-Mails (rotes Fähnchen).

Um eine E-Mail zu kennzeichnen, müssen

Sie nur auf das Flaggen-Symbol über der

Mail tippen.

Bedienungshilfen

Sagen wir, Sie wollen Ihrem Kind erlauben,

Angry Birds zu spielen. Die Kleinen sind aber

durchaus clever und ehe Sie sich versehen,

fliegen keine Vögel mehr über das Display,

sondern der Nachwuchs stöbert durch Ihre

Sammlung von Horrorfilmen oder surft wahllos

im Internet. Damit das nicht passiert, aktivieren

Sie in Einstellungen ➜ Allgemein ➜

Bedienungshilfen den Modus „Geführter

Zugriff“.

Jetzt können Sie durch dreimaliges Drücken

des Home Buttons die aktuelle App sperren.

Auf die gleiche Weise wird der geführte Zugriff

wieder aufgehoben, muss aber durch die Eingabe

eines vierstelligen Codes bestätigt werden.

Solange Ihr Kind diesen nicht kennt, können

Sie Ihr iPad getrost aus der Hand geben.

schützen sie ihre daten Sie sollten hin und wieder einen Blick in diese Einstellung werfen, um zu prüfen,

welche App auf Ihre Daten zugreift. Ist Ihnen eine App nicht geheuer, entziehen Sie ihr den Datenzugriff.

Datenschutz

„Darf diese App auf Ihren Standort zugreifen?“

Allzu schnell gewährt man Programmen

Zugriff auf persönliche Daten. Im Menü Einstellungen

➜ Datenschutz kontrollieren Sie,

welche App was darf.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 17


Grundlagen Einführung in iOS 6

Verbesserungen in iOS 6

Wir werfen einen Blick auf bekannte, in iOS 6 aber verbesserte Funktionen.

endlich ruhe Mit dem neuen Ruhemodus entscheiden

Sie, wer wann stören darf.

iMessage auch per Handynummer

auf dem iPad

Wenn Sie sich mit der gleichen Apple-ID für

iMessage und Facetime auf iPhone und iPad

anmelden, sind Sie auch auf dem iPad unter

Ihrer iPhone-Nummer erreichbar.

Suche

Wer seine Apps in Ordner sortiert und nicht

findet, bemüht die globale iPad-Suche (Fingerwisch

auf dem Homescreen nach rechts).

Damit Sie nicht jedes Mal suchen müssen,

wird rechts neben dem Suchergebnis der Ordner

angezeigt, in dem sich die App befindet.

Das dürfte beim nächsten Mal helfen.

Verbesserte Erinnerungen

Ortsabhängige Erinnerungen gab es schon

vorher. Leider konnte die App nur auf

Adressen in Ihren Kontakten zugreifen. Seit

iOS 6 können Sie eine Adresse auch von

Hand eingeben. Was nach wie vor leider

nicht funktioniert, ist, einen Ort einfach auf

der Karte auszuwählen.

Die Option, sich beim Erreichen oder Verlassen

eines Ortes erinnnern zu lassen, ist nur auf

den Mobilfunk-Varianten von iPads ab der

vierten Generation und iPad Mini verfügbar.

Bitte nicht stören

Wer schon einmal von einer Nachricht mitten

in der Nacht geweckt wurde, freut sich über

die neue „Nicht stören“-Funktion. Diese lässt

sich wahlweise manuell oder zeitgesteuert

verbesserte Suche Suchergebnisse zeigen bei Apps jetzt auch an, in welchem Ordner sich diese befinden.

automatisch aktivieren und unterdrückt

sowohl Töne als auch das Aufleuchten des Displays

bei eingehenden Benachrichtigungen.

Auf Wunsch kann man ausgewählten Kontaktgruppen

dennoch erlauben, anzurufen oder

Nachrichten zu schicken. Auch lässt sich einstellen,

dass wiederholte Facetime-Anrufe

(weil es wohl wichtig zu sein scheint) signalisiert

werden. Den „Nicht stören“-Modus finden

Sie als eigenen Menüpunkt in den Einstellungen.

Etwas verwirrend: Die automatische

Aktivierung sowie die beschriebenen Ausnahmen

werden über das Menü Einstellungen ➜

Mitteilungen ➜ Nicht stören konfiguriert.

Updates ohne Passwort

Über den App-Store trudeln fast täglich Aktualisierungen

für Apps ein. Ab iOS 6 kann man

18 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Einführung in iOS 6 Grundlagen

diese Updates installieren, ohne sein Passwort

jedes Mal eingeben zu müssen. Auch wird

man nicht mehr automatisch auf den Homescreen

geleitet, wenn man eine neue App

kauft, sondern kann in Ruhe weiterstöbern,

während die neue Software installiert wird.

Fotos in Mails einfügen

Endlich lassen sich Fotos in eine bereits verfasste

E-Mail einfügen. Tippen und halten Sie

hierzu einen beliebigen Punkt in der Mail.

Neben den bekannten Textwerkzeugen

erscheint nun auch die Option „Foto od.

Video einfügen“. Im Kopf der Nachricht

erscheint nach Einfügen des Fotos die Zeile

„Bilder“, gefolgt von der Dateigröße. Wenn Sie

darauf tippen, haben Sie zusätzlich noch die

Möglichkeit, die Größe des Fotos zu ändern.

Mein iPad orten

Sollte Ihr iOS-Gerät verloren gehen, haben

Sie eine recht gute Chance, es mit „Mein

iPhone suchen“ (funktioniert auch mit iPads)

zu lokalisieren. Neu in iOS 6 ist die Möglichkeit,

eine Rückrufnummer anzuzeigen, damit

der ehrliche Finder Sie erreichen kann.

Um diese Funktion nutzen zu können, muss

sie im iCloud-Menü aktiviert sein. Die Suche

selbst starten Sie im Webbrowser auf Ihrer

iCloud-Seite (www.icloud.com) oder per App

(Finde mein iPhone) auf einem anderen

iOS-Gerät. Weiter Infos finden Sie ab Seite 54.

Fotos einfügen Die Option, ein Foto in eine Mail einzufügen, war lange überfällig.

Dank der iCloud stehen die Chancen gut,

ein verlorenes iPad wiederzufinden.

App-Links in Safari

Wenn Sie eine Webseite besuchen, die es

auch als App gibt, hat der Betreiber die

Möglichkeit, Sie auf diesen Umstand hinzuweisen.

Surfen Sie also beispielsweise mit

dem iPad eine Nachrichtenseite an,

erscheint ein Banner mit der Frage, ob Sie

statt der Webseite nicht lieber die kostenlose

App herunterladen wollen. Wenn Sie

dem zustimmen, landen Sie direkt im App

Store. Sie wollen im Webbrowser bleiben?

Kein Problem. Einmal abgelehnt erscheint

der Hinweis in Zukunft nicht mehr.

gesucht und

gefunden Wahlweise

per Browser

oder App lässt sich

ein verlorenes

iOS-Gerät orten.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 19


Grundlagen Der Homebutton

Der Homebutton

Das iPad hat nur wenige echte Tasten – wir stellen Ihnen die wichtigste vor.

Nach Hause!

Die Grundfunktion des Homebuttons

verrät bereits der

Name: Bei einmaligem Drücken

verlassen Sie geöffnete Apps

und landen auf Ihrem Homescreen.

Einmaliges Drücken

beendet außerdem alle speziellen

Modi wie beispielsweise

die Icon-Sortierung oder Ordner-Erstellung

auf Ihren Startbildschirmen.

Musik im Griff

Wenn Sie bei ausgeschaltetem

iPad während der Musikwiedergabe

den Homebutton doppelt

betätigen, erscheint ein Steuerungsmenü,

in dem Sie die Wiedergabe

anhalten, zum nächsten

Titel springen oder die Lautstärke

anpassen können.

Spotlight-Suche

Drücken Sie den Homebutton,

wenn Sie sich bereits auf Ihrem

Startbildschirm befinden, dann

öffnet sich Apples Spotlight-Suche.

Dort können Sie

beispielsweise den Namen

einer App eintippen und diese

anschließend starten und sparen

sich so den Umweg über

die verschiedenen Homescreens

und die Suche in dort

befindlichen Ordnern.

Alles auf Anfang

Falls Sie gerade auf einem Ihrer

zusätzlichen Homescreens unterwegs

sind, gelangen Sie durch

einmaliges Drücken des Homebuttons

zurück auf Ihre Startseite.

App-Wechslung

Doppeltes Betätigen der

Home-Taste öffnet eine Leiste am

unteren Bildschirmrand, in der

Ihre zuletzt benutzten Apps aufgeführt

sind. Jetzt brauchen Sie

nur noch eines der Icons anzutippen

und können so im Handumdrehen

zwischen verschiedenen

Apps hin und her wechseln.

Hi Siri!

Wenn Sie den Homebutton mehrere

Sekunden lang gedrückt halten,

öffnet sich das Siri-Dialogfenster

(ab iPad 3). Jetzt können Sie

Ihrem iPad eine Frage stellen,

Befehle erteilen oder auch einfach

nur mit Siri plaudern.

Bedienungshilfen

In den Einstellungen können Sie

unter „Allgemein“ -> „Bedienungshilfen“

Optionen wählen, die das

iPad bei dreifachem Drücken des

Homebuttons ausführt: Voice-Over

für sehbehinderte Menschen,

Zoom-Modus und Farbumkehr-Modus

sowie Assistive-Touch.

wichtige icons erklärt

Was bedeuten diese Symbole?

Es gibt eine Vielzahl von Icons, die Ihnen auf dem iPad immer wieder begegnen werden

und die auch in diesem Heft immer wieder eine Rolle spielen. Um Ihnen die Zuordnung

der Symbole zu erleichtern, haben wir diese für Sie aufgelistet und erklärt.

Der Homebutton ist die einzige Taste auf der Frontseite des iPads und

befindet sich direkt unter dem Display.

Das „Verfassen“-Icon nutzen Sie, um beispielsweise eine neue Mail

oder Textnachricht zu schreiben.

Dieses Symbol bedeutet normalerweise „Antworten“, in der Mail-App

erfüllt es allerdings auch die Funktionen „Weiterleiten“ und „Drucken“.

Mit „Teilen“ können Sie Inhalte wie Bilder, Texte oder Dateien per Mail,

Twitter, Facebook und Co. anderen Leuten zugänglich machen.

Mit einem Tipp auf dieses Symbol aktualisieren Sie die aktuell angezeigte

Seite.

Ihr Postfach quillt über? Dann markieren Sie nicht mehr benötigte Elemente

und löschen diese durch Berühren des Mülltonnen-Icons.

Durch „Verschieben“ können Sie Ihre Mails nach Ihren Wünschen

umsortieren.

Viele Apps – darunter auch der Safari-Browser – vertrauen auf Lesezeichen,

die sich hinter diesem Buch-Symbol verstecken.

Antippen dieses Icons startet beispielsweise in der Notiz-App einen neuen

Eintrag. Im Safari-Browser öffnet sich dagegen ein neuer Tab.

Einige Apps verbergen hinter den drei Punkten weitere Einstellungs-

Optionen, die in der Menüleiste keinen Platz mehr gefunden haben.

Das „Abspielen“-Dreieck sollte den meisten Leuten von heimischen

DVD/Blu-ray-Playern und Co. bekannt sein.

Wenn dieses Icon in Ihrer Statusleiste am oberen Bildschirmrand auftaucht,

sind die Lokalisierungsdienste Ihres iPads gerade aktiv.

Dieses Symbol wird Ihnen nicht allzu oft begegnen, einige Apps wie

etwa iWorks verstecken dahinter Informationsmenüs.

Manche Anwendungen nutzen das Zahnrad als Symbol für das Einstellungsmenü.

„Schließen“ oder „löschen“. Dieses Icon erscheint, wenn Sie eine App

auf einem Ihrer Homescreens für mehrere Sekunden gedrückt halten.

Bei der Lupe handelt es sich natürlich um das Suchsymbol. Beim Antippen

öffnet sich eine entsprechende Suchmaske.

20 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Die Multitasking-Leiste Grundlagen

Die Multitasking-Leiste

Mit diesem praktischen Feature wechseln Sie blitzschnell zwischen Apps.

Eines der nützlichsten Features von iOS werden Sie

womöglich nie wahrnehmen. Die Rede ist von der

dynamischen Speicher- und Appverwaltung, die

automatisch die RAM-Zuteilung für einzelne Anwendungen

regelt und diese im Notfall sogar schließt, wenn

der Hauptspeicher für andere Anwendungen benötigt

wird. Was Ihnen dagegen sehr wohl auffallen wird, ist,

wie schnell das iPad von einer App zur nächsten wechseln

kann. Sie müssen eine aktuell geöffnete Anwendung

dafür nämlich nicht einmal schließen, sondern

springen einfach zur nächsten App, während die vorherige

entweder im Hintegrund eingefroren wird (z. B.

Spiele) oder dort weiterläuft (z. B. Musikplayer). Wollen

Sie zum vorherigen Programm zurückkehren, nutzen Sie

am besten die Multitasking-Leiste, die sich nach zweimaligem,

schnellen Drücken des Homebuttons öffnet.

Dort zeigt Ihnen das iPad sofort Ihre zuletzt genutzten

Apps an und Sie können diese per Fingertipp starten

und an der Stelle fortsetzen, an der Sie bei der letzten

Nutzung aufgehört haben. Wussten Sie aber, dass Sie

über diese Leiste auch die Musikwiedergabe oder Airplay

steuern können? Diese und viele weitere Features

der Multitasking-Funktion von Apples iPad stellen wir

Ihnen auf dieser Seite vor.

Wie man ... die Multitasking-Leiste benutzt.

01 Apps wechseln

02 Apps schließen

03 Musiksteuerung

Wie bereits erwähnt, öffnet doppeltes

Wenn eine App abstürzt oder nicht richtig Die gerade abgespielte Musik ist Ihnen

Drücken der Home-Taste die Multitasking-Leiste

mit den zuletzt benutzten Apps.

Durch Wischen nach links können Sie durch die

geöffneten Apps scrollen, durch Antippen eines

Symbols die jeweilge Anwendung starten.

startet, schafft Schließen und Neustarten meist

Abhilfe. Zum Beenden einer App halten Sie das

entsprechende Icon in der Multitasking-Leiste

gedrückt, bis die Apps zu wackeln beginnen.

Nun tippen Sie auf das kleine rote Minus-Symbol.

zu laut? Dann öffnen Sie doch mal die Multitasking-Leiste

und wischen Sie mit dem Finger

nach rechts. So gelangen Sie nämlich in die

Musiksteuerung und können die Lautstärke

verändern oder die Wiedergabe anhalten.

04

Ausrichtungssperre

Airplay starten

Airprint Print Center

05 06

Links neben der Musiksteuerung befindet

Wenn ein Airplay-fähiges Wiedergabegerät

Sollten Sie gerade einen Druckauftrag

sich ein weiteres Symbol, mit dem Sie die

automatische Bildschirmausrichtung Ihres

iPads deaktivieren können. Wahlweise können

Sie diese Sperre im Einstellungsmenü auch auf

die obere rechte Seitentaste des iPads legen.

im gleichen WLAN-Netz verfügbar ist,

erscheint neben der Musiksteuerung auch das

Airplay-Icon. Beim Antippen öffnet sich ein

Dialog, in dem Sie das entsprechende Wiedergabegerät

per Fingertipp auswählen können.

per Airprint gesendet haben, erscheint bei

den zuletzt geöffneten Anwendungen ganz

links stets ein Print-Center-Icon. Dort erhalten

Sie Infos zum Status des Druckauftrags oder

können diesen bei Bedarf abbrechen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 21


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Der Sperrbildschirm Grundlagen

Der Sperrbildschirm

Selbst wenn das iPad gesperrt ist, bietet es einige nützliche Features.

Der Sperrbildschirm Ihres iPads verhindert

nicht nur unerwünschten

oder versehentlichen Zugriff auf

das Gerät, sondern hat auch noch zahlreiche

weitere nützliche Funktionen. Beispielsweise

können Sie vom Sperrbildschirm

aus direkt eine Diashow Ihrer Lieblingsfotos

starten und Ihr iPad somit in

einen digitalen Bilderrahmen verwandeln.

Außerdem zeigt der Lockscreen Erinnerungen

und Benachrichtigungen an. Um

diese zu lesen und darauf zu antworten,

brauchen Sie Ihr iPad übrigens nicht einmal

auf herkömmliche Weise zu entsperren,

denn in dem Moment, in dem die

Nachricht eintrifft, führt Sie das Entsperrelement

direkt in die zugehörige App. Was

Sie sonst so alles von Ihrem Lockscreen aus

tun können und wie Sie die Features im

Detail benutzen und richtig konfigurieren,

erklären wir Ihnen auf dieser Seite.

Nachrichten Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, brauchen Sie Ihr iPad nicht einmal zu entsperren.

Aktivierte Benachrichtigungen werden Ihnen bereits auf dem Sperrbildschirm angezeigt.

Benachrichtigungen

Wie die Benachrichtigungen und Erinnerung

genau funktionieren, erklären wir

Ihnen ausführlich ab Seite 39. An dieser

Stelle zeigen wir Ihnen, wie Sie sich die

Mitteilungen für bestimmte Apps auf dem

Sperrbildschirm anzeigen lassen können.

Gehen Sie dazu in die Einstellungen Ihres

iPads und tippen Sie auf „Mitteilungen“.

Dort finden Sie eine große App-Liste, in der

Sie für jede einzelne Anwendung die

Benachrichtigungsoptionen auswählen

können. Um die Meldungen auf dem Lockscreen

angezeigt zu bekommen, brauchen

Sie für die gewünschte App lediglich den

Schalter „Im Sperrbildschirm“ zu aktivieren.

Musiksteuerung

Im Stand-by oder bei sichtbarem Sperrbildschirm

können Sie jederzeit den Musikplayer

aufrufen, indem Sie den Homebutton

zweimal betätigen. Im nun erscheinenden

Steuerungsmenü können Sie die

Lautstärke regeln, zum vorherigen oder

nächsten Track springen und sogar Airplay

aktivieren – und das ohne Ihr iPad entsperren

zu müssen. Außerdem zeigt Ihnen das

iPad natürlich den aktuellen Song-Titel

sowie das zugehörige Albumcover an. Um

zum normalen Sperrbildschirm zurückzukehren,

drücken Sie erneut zweimal die

Home-Taste.

standard-lockscreen Auf einem normalen Sperrbildschirm

sehen Sie dauerhaft Ihr Hintergrundbild.

Bilderrahmen Aktivieren Sie dagegen den Bilderrahmen,

startet eine Diashow Ihrer Foto-Alben.

Bilderrahmen

Ist Ihnen das kleine Icon mit der Blume

rechts neben dem Entsperren-Balken

schon aufgefallen? Wenn Sie darauf tippen,

startet das iPad automatisch eine Diashow

mit Fotos aus Ihren auf dem iPad gespeicherten

Alben und verwandelt Ihr Tablet

somit in einen digitalen Bilderrahmen. In

den iPad-Einstellungen unter „Bilderrahmen“

können Sie außerdem einen alternativen

Überblendeffekt aktivieren sowie die

Anzeigedauer für jedes Bild festlegen.

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit,

bestimmte Alben auszuschließen, sodass

das iPad nicht versehentlich private Fotos

anzeigt.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 23


Grundlagen Der App Store

App-Store-Wegweiser

So behalten Sie im riesigen App-Dschungel den Überblick.

Die größte Stärke von Apples Mobilgeräten war

schon immer die unglaubliche Fülle an verfügbaren

Apps. Zwar ist das iPad von Haus aus mit

Mail, Safari, Music und Co. ausgestattet, aber im App Store

tummeln sich Tausende weitere Mini-Anwendungen aus

allen erdenklichen Bereichen. Tatsächlich gibt es mittlerweile

über 300.000 Apps, die speziell für Apples Tablet

entwickelt wurden. Installieren können Sie diese Anwendungen

entweder über den App Store direkt auf dem

Gerät oder über iTunes auf dem heimischen PC beziehungsweise

iMac.

Shoppingtour

Sobald Sie den App Store zum ersten Mal öffnen, werden

Sie von Apples „Highlights“-Übersicht begrüßt. Dort finden

Sie aktuell angesagte Apps aus allen möglichen Kategorien.

Wenn Sie das App-Angebot aber lieber auf eigene

Faust durchsuchen möchten, dann können Sie stattdessen

in der Top-Charts-Liste stöbern oder die Suchfunktion

Auf dieser App-Seite finden Sie

zahlreiche relevante Informationen

sowie eine Auswahl an Screenshots

Lesezirkel Der Zeitungskiosk hat eine eigene Kategorie im Store.

nutzen und Ihre Anfrage dabei auf bestimmte Kategorien

oder Preisbereiche eingrenzen. Um eine gefundene App

zu kaufen und herunterzuladen, müssen Sie lediglich das

kleine Feld berühren, in dem entweder der entsprechende

Preis oder das Wort „Gratis“ steht. Und falls Sie sich

vorher noch genauer über das jeweilige Programm informieren

möchten, berühren Sie einfach das Icon und es

öffnet sich eine eigene Seite für die jeweilige Anwendung.

Wie man ... sich im App Store zurechtfindet.

01

02

03

04

02

App-Highlights

An dieser Stelle präsentiert Apple Ihnen

täglich eine neue Auswahl an aktuell angesagten

Apps, dazu zählen neben hauseigenen

Anwendungen beispielsweise auch die am

häufigsten heruntergeladenen Programme

sowie besonders gut renzensierte Spiele.

03

Neu und beachtenswert

Diese auffällige, scrollbare Leiste listet

die populärsten Apps der Woche und

beschränkt sich dabei aber auf Anwendungen,

die erst seit Kurzem im App Store

verfügbar sind.

04 Suche

Tippen Sie einfach den gesuchten

Begriff ein und der App Store zeigt Ihnen die

besten Treffer. Die Suche ist außerdem die einzige

Möglichkeit, um iPhone-Apps auf dem

iPad zu finden.

Kategorien

01

Um Ihre Suche auf bestimmte Bereiche einzugrenzen, tippen Sie in dieser Leiste auf die

„Mehr“-Schaltfläche und wählen Sie anschließend die entsprechende Kategorie aus der Liste.

05

05

Updates

Um Ihre Apps auf dem aktuellen Stand

zu halten, sollten Sie regelmäßig den

Updates-Reiter aufrufen und die stets kostenlosen

verfügbaren Aktualisierungen installieren.

24 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Der App Store Grundlagen

Wie man ... Apps auf dem iPad installiert.

01 Kaufentscheidung

Wenn Sie den Namen einer App antippen,

erhalten Sie eine Übersicht über Features,

Renzensionen und Bewertungen. Um die

Anwendung zu kaufen, berühren Sie die

Preis-Schaltfläche und bestätigen Sie den Kauf

durch einen Fingertipp auf „App kaufen“.

02 Eingabe der Apple-ID

Sobald Sie den Kauf bestätigt haben,

erscheint die Tastatur sowie ein Pop-up-

Fenster mit Ihrer Apple-ID. Geben Sie nun Ihr

zugehöriges Passwort ein und bestätigen Sie

mit OK, dann beginnt das iPad sofort mit dem

Download der gekauften App.

03 Und App geht‘s

Um zu Ihrer soeben gekauften App zu

gelangen, müssen Sie nun nur noch den App

Store über den Homebutton beenden. Die

neue Anwendung zu finden ist denkbar einfach,

denn alle noch nie gestarteten Apps ziert

seit iOS 6 ein „Neu“-Banner auf der rechten Seite.

Auf dieser App-Seite finden Sie zahlreiche relevante Informationen

sowie eine Auswahl an Screenshots. Im

Details-Reiter gibt es außerdem Angaben zum Entwickler

der Anwendung sowie zum Speicherbedarf und den

unterstützten Geräten und iOS-Versionen. Sehr interessant

sind auch die User-Reviews im Reiter „Bewertungen

und Rezensionen“, denn diese vermitteln häufig eine sehr

gute Tendenz, ob die App brauchbar oder unnütz ist. Hinter

dem dritten Reiter, der den etwas kryptischen Namen

„zugehörig“ trägt, finden Sie weitere Apps des Entwicklers

sowie die von Online-Shopping-Plattformen bekannte

„Kunden kauften auch“-Übersicht.

Der Zeitungskiosk

Im App Store gibt es aber nicht nur Programme und

Spiele, sondern auch virtuelle Zeitschriften und Magazine.

Vielleicht ist Ihnen ja schon der „Zeitungskiosk“-Ordner auf

Ihrem Homescreen aufgefallen, dort werden die gekauften

und abonnierten Hefte nämlich abgelegt. Beim Antippen

des Icons öffnet sich das Regal und vergrößert die Cover

der Zeitschriften, über die „Store“-Schaltfläche auf der

rechten Seite gelangen Sie in einen speziellen Bereich des

App Stores, in dem Sie eine Übersicht über verfügbare

Magazine erhalten. Im Regelfall sind alle dort aufgeführten

Zeitschriften kostenlos, davon dürfen Sie sich jedoch nicht

täuschen lassen. Es handelt sich dabei nämlich nur um

die „Hülle“, den Inhalt – also die jeweils aktuelle Ausgabe

– müssen Sie anschließend per In-App-Kauf erwerben.

Apropos In-App-Käufe: Diese sind mittlerweile zu einer

gängigen Praxis im App Store geworden, viele Hersteller

bieten Ihre Anwendungen mittlerweile kostenlos feil,

verlangen dann aber nachträglich Gebühren, um etwa

bei Spielen den nächsten Level oder bei Anwendungen

zusätzliche Features freizuschalten.

Wie man ... Zeitungskiosk-Abonnements verwaltet.

Kurztipp

Bücher: Es gibt zwar eine Bücher-Sektion im App

Store, diese enthält aber nur interaktive Bücher-

Apps. Sollten Sie traditionelle Text-E-Books suchen,

dann finden Sie diese im separaten iBooks-Store.

Diesen erreichen Sie über iBooks-App unter der

Schaltfläche „Store“.

01 Automatischer Download

Publikationen, für die Sie ein Abo abgeschlossen

haben, können auf Wunsch automatisch

heruntergeladen werden, sobald eine

neue Ausgabe verfügbar ist. Den Auto-Download

aktivieren Sie unter Einstellungen ➜

iTunes & App Stores.

02 Automatisch verlängern

Standardmäßig verlängern sich abgeschlossene

Abonnements bei Ablauf automatisch.

Wenn Sie das aber nicht möchten, starten

Sie iTunes auf Ihrem heimischen Rechner

und wählen Store ➜ Meine Apple-ID. Dort

können Sie die Auto-Verlängerung abschalten.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 25


Grundlagen Apps ordnen und sortieren

Ordnung halten

Neue Apps herunterzuladen ist einfach. Doch wie sortiert man diese am besten?

Das vorinstallierte App-Paket eines iPads umfasst den

Safari-Browser, Mail, Kontakte, Musik und Video-

Player sowie eine Handvoll weiterer Programme.

Obwohl diese Apps schon einen Großteil der wichtigsten

Features abdecken, werden Sie im Laufe der Zeit natürlich

weitere Anwendungen installieren wollen, zum Beispiel

die ebenfalls von Apple erhältlichen Apps

iBooks und Podcasts oder vielleicht ja auch das

eine oder andere Spiel. Doch wie findet man

eigentlich gesuchte Apps im App Store? Bereits

auf der Startseite präsentiert Apple Ihnen eine

große Auswahl an aktuellen Highlights, darunter

sowohl die bestbewerteten Anwendungen

als auch neue und angesagte Spiele. Sollten

Sie genau wissen, was Sie möchten, können

Sie natürlich auch die Suchemaske bemühen

und so die von Ihnen gewünschte

Anwendung aufspüren. Oder aber Sie

beschaffen sich eine aktuelle Ausgabe des

SFT-Magazins und durchstöbern dort die

monatlichen App-Tests. Sobald Sie dann

das gewünschte Programm gefunden

haben, laden Sie dieses herunter und

installieren es. Dazu tippen Sie im

Store auf den Preis beziehungsweise

die „Gratis“-Schaltfläche, geben Ihr

Apple-Passwort ein und schon

beginnt das iPad mit dem Download.

Sollte die App größer als 20

Megabyte sein, benötigen Sie

übrigens eine WLAN-Verbindung.

Sie werden feststellen, dass das

Apps-Kaufen und -Laden ganz

fix zur Routine wird und Ihre

Homescreens sich sehr schnell

mit verschiedensten App-

Icons füllen werden. Damit

Sie trotzdem nicht die Übersicht

verlieren, erklären wir

Ihnen auf dieser Doppelseite,

wie Sie Ordnung

halten.

Wussten

Sie schon?

Sie können Ihre Apps nicht nur auf

dem iPad organisieren, sondern auch

über iTunes. Sortieren Sie dort einfach

die Apps per Drag and Drop und synchronisieren

Sie Ihr iPad anschließend,

um die neue Anordnung

zu übernehmen.

Saubermann Sortieren

Sie Ihre Apps am besten

in Ordnern, um die Übersicht

zu behalten.

26 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Apps ordnen und sortieren Grundlagen

Wie man ... Ordner erstellt und Apps sortiert.

01 Verschieben

Sie möchten Ihre Apps in einer andere

Reihenfolge bringen? Dann halten Sie einfach

das Icon einer beliebigen App gedrückt, bis alle

Symbole zu wackeln beginnen. Jetzt können Sie

die Programme beliebig verschieben. Sobald

Sie fertig sind, drücken Sie den Homebutton.

02 Mehrere Homescreens

Auf jeden Homescreen passt nur eine

bestimmte Anzahl an Apps. Sobald diese

überschritten ist, legt Ihr iPad automatisch

weitere Bildschirme an. Die Anzahl der Punkte

über den festen, gedockten Apps zeigt an, wie

viele Homescreens Sie aktuell haben.

03

Zwischen Homescrens

wechseln

Um eine App auf einen anderen Bildschirm zu

bewegen, starten Sie den „Verschieben“-Modus.

Jetzt ziehen Sie die gewünschte Anwendung

an den Displayrand und das iPad wechselt

automatisch zum nächsten Bildschirm.

Kurztipp

Um Apps zu löschen, starten Sie den „Verschieben“-Modus.

Löschbare Apps (die vorinstallierten sind nicht löschbar)

haben nun ein kleines X in der linken oberen Ecke.

Wenn Sie dieses antippen, wird die Anwendung entfernt.

Um einen Ordner zu löschen, brauchen Sie dagegen

nur alle Apps aus dem Ordner herauszuverschieben.

04 App-Dock für Favoriten

Um eine App permanent sichtbar zu

haben, egal auf welchem Homescreen Sie sind,

müssen Sie diese in den App-Dock verschieben.

Der Dock fasst maximal sechs Symbole. Wenn er

voll ist, müssen Sie zuerst eine App „herausziehen“,

um eine neue hinzufügen zu können.

05

Ordner erstellen

Sie können Ihre Apps auch in Ordnern

sortieren. Um einen solchen zu erstellen, ziehen

Sie einfach eine App auf eine zweite und

schon öffnet sich ein Fenster. Jetzt tippen Sie

am besten noch in die Eingabeleiste oben und

geben dem Ordner einen passenden Namen.

06 Ordner benutzen

Wenn ein Ordner eine App enthält, die

Benachrichtigungen anzeigt, dann werden diese

für den ganzen Ordner eingeblendet. Um

die zugehörige App zu finden, müssen Sie nur

den Ordner durch Antippen öffnen. Ordner zu

schließen geht übrigens mit der Home-Taste.

07 Ordner bearbeiten

Ein angelegter Ordner fasst bis zu 20

Apps. Um Anwendungen einem bestehenden

Ordner hinzuzufügen, starten Sie den „Verschieben“-Modus

und ziehen Sie die App auf

den Ordner. Auf die gleiche Weise können Sie

auch Apps aus dem Ordner herausbewegen.

08 Ordner im App-Dock

Wenn Sie möchten, können Sie einen

bestehenden Ordner auch in den App-Dock

verschieben, um auf jedem Homescreen

Zugriff darauf zu haben. Auch hierfür starten

Sie den „Verschieben“-Modus und bewegen

den Ordner einfach in die Dock-Leiste.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 27


Grundlagen Die virtuelle Tastatur

Tipps und Tricks für die

iPad-Tastatur

Die Bildschirmtastatur hat einige versteckte Features – wir haben sie gefunden.

Schreiben auf dem iPad ist fast genauso

einfach wie auf einer richtigen

Tastatur. Solange Sie das Tablet im

Querformat halten, sind die Tasten nämlich

in etwa genauso groß wie auf einem herkömmlichen

Keyboard. Der einzige Unterschied

liegt darin, dass Sie sich an das fehlende

physische Feedback beim Tippen

gewöhnen müssen. Wenn das gelungen

ist, können Sie auf einem iPad aber beinahe

genauso schnell und exakt schreiben wie

auf einer PC- oder Mac-Tastatur. Bevor Sie

allerdings mit dem Schnellschreiben loslegen,

geben wir Ihnen auf dieser Doppelseite

aber ein paar nützliche Tipps an die

Hand, mit denen Sie aus Ihrer virtuellen

iPad-Tastatur noch mehr herausholen. Und

sollten Sie sich partout nicht an die Bildschirmtastatur

gewöhnen können, gibt es

übrigens auch immer die Möglichkeit, eine

Bluetooth-Tastatur zu benutzen.

tasten-Teilung

Wenn Sie gerne

ergonomischer

tippen möchten,

dann starten Sie

die Tastatur,

berühren Sie diese

mit zwei Fingern

und bewegen Sie

die Finger nach

außen. Auf diese

Weise teilen Sie

das virtuelle Keyboard

in zwei

Hälften.

Erklärt Die iPad-Bildschirmtastatur im Detail

02

QWERTY oder QWERTZ

Das iPad nutzt die deutsche

QWERTZ-Tastatur. Das Layout lässt sich aber

unter Einstellungen ➜ Tastatur ändern.

01

03

Tippen und halten

Um Umlaute oder bestimmte Akzentuierungen

zu schreiben, halten Sie einfach eine

Taste gedrückt, um die Alternativen angezeigt

zu bekommen. Wenn Sie einen Textabschnitt

gedrückt halten, erscheint eine Lupe, mit der

Sie Ihren Cursor genauer platzieren können.

02

03

04

Andere Sonderzeichen

Tippen Sie auf die .?123-Schaltfläche

rechts oder links der Leertaste, erscheint eine

Tastatur mit zahlreichen Sonderzeichen.

04

05

06

05

Sprache ändern

Mit dieser Taste können Sie die Tastatursprache

wechseln oder auch die Emoticon-

Liste aufrufen. Zusätzliche Sprachen fügen Sie

über die iPad-Einstellungen hinzu.

Autokorrektur

01

Falsch geschriebene Wörter werden durch rote Punkte hervorgehoben. Sobald Sie

ein solches Wort antippen, zeigt Ihnen das iPad einen Korrekturvorschlag an.

06

Und tschüss!

Diese Schaltfläche lässt die virtuelle

iPad-Tastatur verschwinden.

28 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Die virtuelle Tastatur Grundlagen

Zahlen und Symbole

Der größte Unterschied zwischen der iPad-Tastatur

und einem richtigen Keyboard ist die Tatsache,

dass die Zahlen sich nicht mehr als

Leiste über den Buchstaben befinden, sondern

nur über eine Sondertaste erreichbar

sind. Lediglich die wichtigsten Interpunktionszeichen

wie Punkt, Komma sowie das Ausrufezeichen

und das Fragezeichen sind bereits

über die normale Tastatur zugänglich. Seltener

benutzte Zeichen finden Sie über die

.?123-Schaltfläche, dort gibt es auch noch

eine zweite Unterseite, die Sie über die

#+=-Taste erreichen.

Hoch- und Feststell-Taste

Sobald Sie einen neuen Satz anfangen, aktiviert

das iPad automatisch die Ø-Taste. Über

Großschreibung am Satzanfang müssen Sie

sich also keine Gedanken machen. Die Ø-

Taste hat übrigens zwei verschiedene, aktivierbare

Modi. Solange nur der Rahmen des Pfeils

blau schimmert, wie auf der linken Abbildung,

wird nur der nächste Buchstabe großgeschrieben.

Ist jedoch die ganze Taste blau hinterlegt

(erreichbar durch schnelles Doppeltippen),

dann ist der Feststell-Modus aktiv, bei dem wie

auf einer richtigen Tastatur jeder Buchstabe

großgeschrieben wird.

Text markieren

Für gewöhnlich markieren Sie Textabschnitte auf

dem Rechner einfach durch Gedrückthalten der

Maustaste. Auf dem iPad hat das dauerhafte

Berühren eines Textabschnitts eine andere Funktion,

denn es erscheint eine Bildschirmlupe, mit

der Sie den Cursor exakt platzieren können. Um

ein Wort stattdessen zu markieren, müssen Sie

es nur einmal kurz antippen und schon

erscheint ein entsprechender Dialog, in dem Sie

die Auswählen-Schaltfläche berühren. Alternativ

können Sie das Wort auch doppelt antippen,

um es direkt zu markieren. Rechts und links eines

markierten Wortes finden Sie außerdem zwei

Punkte, mit denen Sie per Drag and Drop den

ausgewählten Textbereich anpassen können.

Die notizen-app

Einfache Textverarbeitung

auf dem iPad.

Die vorinstallierte Notizen-App eignet sich für

grundlegende Textverarbeitung auf Ihrem

Apple-Tablet, auch wenn die Anwendung in ihrem

Funktionsumfang relativ eingeschränkt ist. Nichtsdestotrotz

können Sie nach Belieben Texte verfassen

und formatieren und diese anschließend per

Mail oder iMessage an Freunde und Kollegen schicken.

Für jede Notiz erstellt das Programm eigene

virtuelle Zettel, diese wiederum werden nach

Erstellungsdatum in einer Leiste auf der linken Seite

einsortiert. Sollten Sie eine bestimmte Notiz

suchen, nutzen Sie dafür einfach die oben links

befindliche Eingabemaske. Diese durchsucht praktischerweise

nicht nur die Titelleiste einer Notiz,

sondern den kompletten Text.

Internationale Tastaturen

Wenn Sie Tastaturlayouts für verschiedene

Sprachen benötigen, können Sie diese in den

Einstellungen des iPads hinzufügen. Dort finden

Sie neben dem gängigen deutschen

Layout auch die US-amerikanische QWER-

TY-Anordnung oder beispielsweise auch

kyrillische, japanische oder chinesische

Schriften. Sobald die jeweiligen Ländertastaturen

hinzugefügt wurden, können Sie diese

über die Globus-Schaltfläche neben der Leertaste

aufrufen und das gerade benötigte Layout

auswählen. Im Falle der chinesischen

Tastatur haben Sie übrigens sogar die Möglichkeit,

Schriftzeichen nicht nur über die

Tasten einzugeben, sondern wie im obigen

Bild gezeigt selbst per Finger zu zeichnen.

Zettelwirtschaft Die vorinstallierte Notizen-App

ermöglicht einfache Textverarbeitung.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 29



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Eingabemethoden Grundlagen

Sprechen in Bildern

Garnieren Sie Ihre Nachrichten doch mal mit Smileys und lustigen Bildchen.

Ein Bild sagt mehr als tausend

Worte. Und auch wenn die

gängigen Emoticons vielleicht

nicht die schönsten Bilder

sind, sagen Sie doch mehr als so

mancher lange Satz – besonders

wenn die Zeichenzahl limitiert ist

wie etwa bei einer SMS oder

einem Tweet. Wenn Sie aber

gerne Smileys und Bilder verschicken

möchten, die aus

mehr als nur Bindestrichen

und Satzzeichen bestehen,

erklären wir Ihnen auf dieser

Seite, wie Sie das mit Ihrem

iPad tun können. Die Emoticons

stammen übrigens

aus Japan und wurden

ursprünglich für ein Telefon-Netzwerk

entwickelt

(„emoji“ bedeutet „Bilderbrief“).

Jetzt sind die Bildchen

nicht nur für iOS

verfügbar, sondern werden

auch von vielen

anderen Anwendung

en wie etwa dem

Messenger Whatsapp

benutzt. Auf Apple-

Geräten gibt es die Emoticons

übrigens erst ab iOS 5, ältere

Versionen des Betriebssystem werden

aktuell nicht unterstützt.

Wie man ... die Emoji-Emoticons benutzt.

01 Aktivieren

02 Texteingabe öffnen

03 Und lostippen

Gehen Sie im Einstellungsmenü auf Allgemein

Starten Sie eine passende Schreib-App,

Der erste Emoticon-Reiter zeigt die

➜ Tastatur ➜ Tastaturen ➜ Tasta-

tur hinzufügen… und wählen Sie anschließend

Emoji-Symbole aus der Liste. Auf dieselbe

Art und Weise können Sie auch noch

andere Tastaturen hinzufügen.

wie etwa „Nachrichten“, „Mail“, oder „Notizen“

und verfassen Sie eine neue Nachricht. Wenn

Sie jetzt das Globus-Symbol unten auf der

Tastatur antippen, wechselt die normale Buchstabeneingabe

zu den Emoticons.

zuletzt genutzen Bilder, in den übrigen fünf

Reitern finden Sie hunderte anderer Smileys

und Tier-, Pflanzen- oder sonstige Bilder. Um

ein Emoticon zu schreiben, brauchen Sie diese

genau wie Buchstaben nur anzutippen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 31


Grundlagen Siri

Ihre persönliche Assistentin

Sie würden gerne mit Ihrem iPad plaudern? Dank Siri kein Problem.

Apples Siri ist eine intelligente Assistentin, mit der

Sie Ihr iPad nahezu komplett per Spracheingaben

steuern können. Sie brauchen sich beispielsweise

keine Erinnerungen mehr zu erstellen, sondern können

Siri bitten, das für Sie zu tun. Und wenn Sie eine Pizzeria in

der unmittelbaren Nähe suchen, vergessen Sie die Apple

Maps, fragen Sie lieber bei Siri nach. Bevor Sie loslegen,

gibt es aber einige Dinge, die Sie beachten sollten: Damit

Siri funktioniert, braucht sie eine Internetverbindung. Sie

müssen sich also entweder in einem WLAN-Netz befinden

oder ein iPad mit mobiler Datenverbindung besitzen.

Siri ist nämlich im Grunde gar nicht allwissend, sondern

leitet Ihre Anfrage an einen Apple-Server weiter, der die

Aufgabe aktualisiert und Siri die Antwort zuflüstert – und

das alles innerhalb von kürzester Zeit. Um passende Antworten

zu bekommen, sollten Sie stets mit normaler

Stimme sprechen. Im Regelfall erkennt Siri gesprochene

Sätze schon bei der ersten Benutzung, aber Sie werden

feststellen, dass Ihre Sprachassistentin Sie im Laufe der

Zeit immer besser verstehen wird. Siri „gewöhnt“ sich

nämlich an Ihre Aussprache und sogar an Dialekte. Sollte

Siri Sie doch einmal missverstanden haben, dann können

Sie einfach die Sprechblase antippen, um zu sehen, was

Siri verstanden hat, und diese falsche Antwort per Tastatur

korrigieren. Wahlweise tippen Sie einfach erneut das

Mikrofon an und wiederholen Sie den gesprochenen Satz.

Und falls Siri nur einen Teil Ihrer Anfrage nicht oder falsch

verstanden hat, können Sie diese durch Aussagen wie

Siri funktioniert mit beinahe allen

vorinstallierten Apps und wird diese

bei Bedarf automatisch starten.

Aufgabenliste Siri versteht viele verschiedene Kommandos.

„Füge X hinzu“ „ändere X in Y“ oder „Nein, an Chris senden“

berichtigen. Trotz der Optionsvielfalt hat Siri auch noch

ein paar kleine Problemchen, beispielsweise kann es sein,

dass sie „Leg los!“, nicht versteht, während Sätze wie „Ja,

senden.“ oder ein einfaches „Okay“ problemlos akzeptiert

werden. Außerdem sollten Sie bei einer Anfrage stets zu

Ende sprechen, wenn Sie nämlich eine längere Sprechpause

einlegen denkt Siri, dass Sie fertig sind, und gibt

Ihnen eine Antwort.

Siri starten

Um Siri aufzurufen, müssen Sie nur den Homebutton für

einige Sekunden gedrückt halten, bis das iPad mit zwei

schnellen Pieptönen antwortet und der „Wie kann ich

behilflich sein?“-Dialog erscheint. Jetzt können Sie Ihre

Assistentin beispielsweise bitten, eine E-Mail zu verschicken,

eine iMessage an Ihre Mutter zu schreiben, den

Wie man ... Siri auf dem iPad konfiguriert.

01

Einstellungen

Zusatzinformationen

Siri sperren

02 03

Wenn als Hauptsprache für Siri in den

Mit der „Meine Info“-Option können Sie Selbst wenn Sie Ihr iPad mit einem

Einstellungen Deutsch (Deutschland) oder

Deutsch (Schweiz) gewählt ist, hat Siri eine

weibliche Stimme. Die britische Siri ist dagegen

männlich. Zusätzlich können Sie wählen, ob Siri

immer antwortet oder nur im Freisprechmodus.

einstellen, dass Siri Sie als Gesprächspartner

anerkennt. Die Sprachassistentin wird Sie

sogar mit Ihrem Namen ansprechen, sofern

Sie die entsprechenden Informationen in der

Kontakte-App eingetragen haben.

Code gesperrt haben, ist Siri über den Lockscreen

erreichbar. Um dies zu verhindern, starten

Sie die Einstellungen Ihres iPads und deaktivieren

Sie unter Allgemein ➜ Code-Sperre

die Siri-Option.

32 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Siri Grundlagen

Wie man ... Texte diktiert.

Siri taugt auch als persönliche Sekretärin

Siri versteht nicht nur kurze Befehle und Fragen,

sondern kann auch längere gesprochene Texte in

Schrift verwandeln. So können Sie ihr beispielsweise

E-Mails oder iMessages diktieren und müssen

diese nicht mühselig über die iPad-Tastatur

selbst tippen. Die Diktierfunktion ist allerdings ein

fester Teil von Siri, deshalb muss die iPad-Assistentin

in den Einstellungen aktiviert sein, außerdem

wird eine bestehende Internetverbindung vorausgesetzt.

Starten Sie die Diktierfunktion, indem Sie

Siri bitten, eine neue Mail, Notiz oder Nachricht zu

erstellen, und schon können Sie loslegen. Alternativ

können Sie das Diktat auch starten, indem Sie

in einer beliebigen App die Mikrofon-Schaltfläche

auf der Bildschirmtastatur antippen. Diktieren Sie

stets ganze Sätze und sprechen Sie dabei auch die

Satzzeichen wie „Punkt“ und „Komma“ mit.

Sollten Sie ein Wort korrigieren müssen, sagen Sie

„Ersetze X durch Y“ oder tippen Sie das Wort an,

um Alternativvorschläge angezeigt zu bekommen.

Sie können stets für rund 30 Sekunden am Stück

diktieren, bevor Siri den Text verarbeitet, anschließend

können Sie aber ganz einfach dort weitermachen,

wo Sie gerade aufgehört haben. Außerdem

können Sie sogar in verschiedenen Sprachen

diktieren, dafür müssen Sie aber zunächst die

jeweilige Tastatur unter Einstellungen ➜ Allgemein

➜ Tastatur hinzugefügen.

schreiberling Wenn Sie gerade keine Lust auf die Bildschirmtastatur

haben, diktieren Sie Ihre Nachricht doch einfach.

Kalender nach anstehenden Terminen zu durchforsten

oder einen bestimmten Ort zu finden. Was auch immer

Sie sagen oder fragen, Siri wartet geduldig, bis Sie zu Ende

gesprochen haben oder die Mikrofon-Schaltfläche erneut

berühren, und wird anschließend nach bestem Wissen

antworten. Siri funktioniert außerdem mit beinahe allen

vorinstallierten Apps und wird diese je nach Aufforderung

automatisch starten. Wenn Sie also gerade einen

bestimmten Song oder Lieder eines speziellen Interpreten

hören möchten, dann sagen Sie: „Spiele Lied X“ oder

„Spiele Musik von X“. Siri wurde außerdem so programmiert,

dass sie normale Sätze und Fragen wie zum Beispiel:

„Habe ich heute Nachmittag einen Termin?“ oder

„Wird es morgen regnen?“ versteht und dementsprechend

Ihren Kalender öffnet oder die Wetter-App startet.

Beachten Sie allerdings, dass wenn Sie Siri nach Orten

und Wegbeschreibungen fragen, Sie vorher in den Einstellungen

die Ortungsdienste Ihres iPads aktivieren müssen,

denn Siri kann diese nicht selbst einschalten. Übrigens

startet Siri auf Befehl auch jede heruntergeladene

App aus dem App Store, wenn Sie also gerade nicht Ihre

unzähligen Homescreens durchforsten möchten, bitten

Sie doch einfach Ihre Assistentin, die Anwendung für Sie

zu öffnen. Auch Befehle wie „Starte Facetime mit meiner

Frau“ oder „Schreibe eine Mail an meine Schwester“ sind

möglich, wenn Sie die entsprechenden Familienmitglieder

in Ihrem persönlichen Kontakt innerhalb der Kontakte-App

eingetragen haben.

Sprachsteuerung

Selbst wenn Sie keine aktive Internetverbindung haben,

können Sie Ihr iPad mit Sprachbefehlen steuern. Dafür

müssen Sie Siri allerdings unter Einstellungen ➜ Allgemein

➜ Siri deaktivieren, denn die Sprachsteuerungsfunktion

ist bereits eingebaut und benötigt keine Datenverbindung.

Natürlich ist diese Funktion aber auch deutlich limitierter

und kann beispielsweise keine Fragen beantworten

oder diktierte Texte verstehen. Auch die Kommandos müssen

genauer ausfallen – „E-Mail an Papa“ würde beispielsweise

nur funktionieren, wenn es einen Kontakt mit dem

Namen „Papa“ gibt. Kommandos wie „Spiele die Beatles“

(das „die“ muss zwingend mitgesprochen werden, da es

zum Band-Namen gehört) werden verstanden, nach einem

speziellen Song kann die Sprachsteuerung allerdings nicht

suchen. Sie ist somit zwar eine gute Offline-Alternative,

aber bei Weitem nicht so komfortabel wie Siri.

Kurztipp Das kann Siri.

Hier finden Sie einige Beispielfragen und -befehle

Nachrichten

l „E-Mail an Stefan”

l „Nachricht an 123 456 789” (Am besten jede Zahl

einzeln aussprechen)

Musik

l „Abspielen” (Spielt den gerade gewählten Song)

l „Nächster Song” oder “Überspringen”

l „Wie heißt dieses Lied?” (Zeigt Name und Interpret

des gerade gespielten Songs)

Erinnerungen

l „Erinnere mich, meine Mutter anzurufen”

l „Erinnere mich, Milch zu kaufen”

l „Erinnere mich an meinen Termin um 17 Uhr”

Notizen

l „Erstelle eine neue Notiz”

l „Notiere Eier einkaufen“

Karten

l „Wie komme ich nach Hause?”

l „Wo ist die nächste Tankstelle?”

wetterfee Sie wollen wissen, wie das Wetter in der

kommenden Woche wird? Siri weiß es.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 33


Grundlagen Mail

E-Mail mit Ihrem iPad

Versenden Sie unterwegs E-Mails so komfortabel wie am Desktop-Computer.

Die jüngste Version 6 von iOS hat wichtige

Verbesserungen gebracht, wie

die Möglichkeit, Text zu formatieren.

Außerdem macht die Mail-App nun Gebrauch

vom Nachrichtensystem von iOS. Damit werden

Banner-Benachrichtigungen oder Previews

auf dem Lock-Screen angezeigt. Tipp:

Wenn Sie eine Mail-Notiz erhalten, können Sie

darüber wischen, um Ihr iPad zu entsperren

– Sie müssen nicht den Umweg über die normale

Anmeldung nehmen. Sie können außerdem

Adressen in der Mail-App per Drag and

Drop verschieben, etwa vom „AN“-Feld auf

„CC“ oder „BCC“. Des Weiteren gibt es Markierungen,

eine Suchfunktion, Rich-Text-Formatierung

und ein eingebautes Wörterbuch.

Wörter def¡nieren

Wie andere iOS-Apps unterstützt Mail nun

Wortdefinitionen. Das kann nützlich sein,

wenn Sie eine Nachricht bekommen, die voll

Fachchinesisch oder technischer Begriffe ist.

Tippen Sie doppelt auf das fragliche Wort, um

es anzuwählen, dann auf den Pfeil rechts

neben dem schwarzen Feld, das erscheint.

Schließlich wählen Sie die Funktion Definieren

– vielleicht ergibt die die E-Mail ja

dadurch endlich Sinn!

Text formatieren

Wenn Sie eine E-Mail verfassen, können Sie

Text unterstreichen, fetten oder kursivieren.

Wenn Sie ein Wort oder einen Abschnitt

wählen, erscheint ein schwarzes Feld, das

Korrekturvorschläge macht. Tippen Sie auf

den Pfeil rechts davon und dann auf BIU, um

die Formatierungen zu sehen.

Text zitieren

Sie können mit der Mail-App Zitatebenen in

Textabschnitten manuell anpassen. Hilfreich,

wenn Sie etwa Text aus anderen Quellen einfügen.

Die Ebenen werden verschiedenfarbig

gekennzeichnet. Wichtig: Auch wenn Sie nur

ein Wort markieren, wird die Einrückung auf

den ganzen Absatz angewendet.

01

Mail support

Wie Sie Ihre E-Mail-Accounts einfach einbinden.

Sie können diverse Accounts für die Mail-

App konfigurieren. Dazu gehen Sie in der

Mail-App, bei Ihren Kontakten oder im

Kalender auf „Konto hinzufügen“ und

folgen den Bildschirmanweisungen.

Unter anderem stehen Gmail, Microsoft

Exchange, Yahoo und AOL zur Auswahl.

Eigene IMAP- und POP-Kontoen können

ebenfalls eingebunden werden.

Kontaktdaten anzeigen

01

Unter Einstellungen ➜ E-Mail, Kontakte,

Kalender “ gibt es die Option, die eigenen

Kontaktdaten anzuzeigen. Sind diese korrekt

ausgefüllt, kann iOS beispielsweise die

eigene Adresse vervollständigen, wo möglich.

multi-mail Auch wenn Sie ein Apple-Gerät

verwenden, können Sie auf Ihren Hotmail-Account

und viele andere zugreifen.

34 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Mail Grundlagen

Nachrichten archivieren

02

Die Icons in der oberen Leiste, von links nach rechts: Archivieren, Löschen, Antworten

und Neu. Wenn Sie einen iCloud- oder Google-Account verwenden, können Sie

alte Nachrichten archivieren. Das bedeutet, dass gelöschte E-Mails in einen Archivordner

verschoben werden, sodass Sie auch später noch auf sie zugreifen können.

02

03

Nachrichten markieren

Um eine Nachricht zu kennzeichnen,

nutzen Sie auf der rechten Seite des Mail-Fensters

die Markieren-Option. Wenn Sie darauf

tippen, erscheinen zwei Optionen: kennzeichnen

und als ungelesen markieren. Wenn Sie

eine Mail kennzeichnen, erscheint eine kleine

rote Flagge neben ihr im Posteingangsordner.

03

E-Mail-Ordner managen

Wenn Sie ein Microsoft-Exchange- oder

IMAP-Konto auf Ihrem iPad eingerichtet

haben, können Sie dafür eigene Ordner einrichten.

Wenn Sie in der Ordnerübersicht sind,

tippen Sie auf den Editieren-Button oben.

Am oberen Rand erscheint nun die Option

Neuer Ordner. Sie werden gefragt, wo der

Ordner erstellt werden soll (etwa im Posteingangsordner

oder einem Unterverzeichnis).

Tippen Sie auf Speichern, und der Ordner

wird angezeigt. Auf diese Weise können Sie

außerdem Ordner umbenennen oder löschen.

Empfänger verschieben

Sie können Empfänger zwischen den Feldern

„AN“, „CC“ und „BCC“ verschieben. Tippen Sie

einfach in eines der Felder, wodurch die

Namen blau markiert werden. Dann tippen Sie

auf den Namen, halten ihn und verschieben

ihn ins gewünschte Feld. So können Sie die

Reihenfolge der Adressaten ändern.

Gründlicher suchen

Um die Suche aufzurufen, scrollen Sie über die

erste Mail im Posteingangsordner, tippen Sie

auf das Suchfeld und den gewünschten

Begriff ein. Über die Option Alles werden

nicht nur Betreff und Adressfekd durchsucht,

sondern auch der Nachrichtentext. Wenn Sie

einzelne Bereiche anwählen, grenzt das die

Suche ein, sodass Ihnen die Funktion auch bei

häufig verwendeten Begriffen nützliche Resultate

zeigt.

Nicht anhängen, ... teilen

iOS behandelt Anhänge anders als E-Mail-Programme

für den Computer. Statt Dateien im

Mail-Programm anzuhängen, versendet man

sie aus anderen Apps heraus. Wenn Sie zum

Beispiel ein Foto versenden wollen, müssen

Sie das aus der Foto-App heraus tun. Wählen

Sie das Bild aus und gehen Sie auf das Teilen-Menü.

Wenn Sie ein Textdokument verschicken

wollen, machen Sie das aus Pages

heraus. Beachten Sie, dass Sie, wenn Sie eine

neue Mail erstellen, nicht nachträglich Anhänge

hinzufügen können.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 35


Grundlagen Kalender

Den Kalender verwenden

Organisieren Sie Ihren Alltag mit dem iPad-Kalender!

Der Kalender ist eine der zentralen

Anwendungen Ihres iPads. Jeder

braucht ein Tagebuch – dieses ist

Ihres; ein digitaler Assistent, der sich mit verschiedenen

Kalendern synchronisiert. Gut,

dass er so einfach zu bedienen ist. Beispielsweise

können Sie zwischen verschiedenen

Tagen einfach hin und her wischen, Einträge

verschieben und die Ansicht über Karteireiter

ändern. Neue Einträge anzulegen, ist

kinderleicht. Wenn Sie einen passenden

webbasierten Kalender wie Windows Live

verwenden, können Sie auch diesen mit

Ihrem iPad synchronisieren.

01

Ansicht verändern 02 Ziehen für Einträge

Sie wählen die Ansicht, indem Sie die

In den meisten Ansichten können Sie

Karteireiter auf der oberen Leiste antippen. Sie Termine anlegen, indem Sie den Finger über

können verschiedene Einträge in unterschiedlichen

Kalendern sehen, jeweils mit einer Far-

14 bis 17 Uhr einzutragen, tippen Sie auf den

den Bildschirm ziehen. Um ein Meeting von

be gekennzeichnet. Die Jahresansicht eignet 14-Uhr-Punkt und ziehen den Finger nach

sich besonders gut für die Urlaubsplanung unten. In der Monatsansicht wird neben einer

oder um größere Terminlücken zu finden. Beschreibung auch die Uhrzeit eingetragen.

02

03

Mit dem iPhone synchronisieren

Halten Sie alle Termine auf allen Geräten aktuell.

Sie können Ihre Kalender auf ganz verschiedene Arten

synchronisieren. Wenn Sie iTunes verwenden, können Sie

im Einstellungsmenü festlegen, dass der iPad-Kalender

bei jeder Verbindung mit dem OSX-Kalender (iCal) oder

Microsoft Entourage auf Ihrem Mac abgestimmt wird

oder mit einem Microsoft Outlook auf dem PC. Um den

Kalender auch online zu synchronisieren, können Sie in

den Einstellungen die Kalender-Option Ihres iCloud-,

Exchange-, Google- oder Yahoo-Accounts aktivieren. Im

Fall von iCloud können Sie beispielsweise die Wochenansicht

auf Ihrem iPhone betrachten, indem Sie das Telefon

einfach waagerecht halten.

AUF DEM LAUFENDEn bleiben Synchronisieren

Sie Ihre Kalender, um up-to-date zu sein.

03

Tippen und halten

Wenn Sie in der Kalenderansicht lange

auf eine freie Fläche tippen, können Sie dort

einen neuen Eintrag erstellen – die entsprechende

Dialogbox erscheint und bittet um

Details. Am nützlichsten ist das in der Monatsansicht,

wo Sie für einzelne Tage schnell Events

eintragen können. Dort lassen sich auch Einträge

von einem auf einen anderen Tag ziehen.

36 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Kalender Grundlagen

08

Im Kalender blättern

Sie können Kalenderblätter genauso wechseln, wie

wenn Sie in einem iBook umblättern. Das geht leicht von

der Hand und sieht gut aus, der altmodische Stil des

Organizers ist allerdings nicht nach jedermanns Geschmack.

01

07

08

Kalender anpassen

Sie können ganze Kalender auf Ihrem

iPad erstellen und anpassen, sie hinzufügen,

umbenennen und auch wieder

löschen. Das bietet sich beispielsweise

an, wenn ein längeres Projekt mit mehreren

Unteraufgaben für die Arbeit ansteht

oder wenn Sie einen eigenen Kalender

nur für familienbezogene Termine

nutzen möchten.

04

06

Alarmfunktion nutzen

07

Besser als jedes Mal die Alarmzeit für

neue Einträge anzupassen, ist es, die Standard-Alarmzeit

zu verändern. Dazu gehen Sie

in Einstellungen, dann zu E-Mail, Kontakte,

Kalender. Dort können Sie die entsprechenden

Optionen modifizieren, unterteilt

nach ganztägigen Terminen, Geburtstagen

und so weiter.

05

04

Termindauer ändern

05

Einen Termin anlegen

Sie können die Dauer von Einträgen

Abgesehen von der in den Tipps 2 und

verändern, indem Sie die Punkte verschieben,

die links der Beschreibung erscheinen, Events über das Plus-Symbol unten rechts ein-

3 beschriebenen Methode können Sie neue

wenn Sie lange auf einen Event tippen. tragen. Das ist nützlich, wenn Sie beispielsweise

einen Termin für den kommenden Monat

machen wollen, ohne erst in die entsprechende

Ansicht zu wechseln. Nach dem

Anwählen des Symbols erscheint sofort die

Eingabemaske; so können Sie etwa bei einem

Telefonat gleich die Beschreibung eingeben,

ohne erst das Fenster zu selektieren.

06

Farbkodierung

Um die Übersicht zu verbessern, lassen

sich Einträge mit Farben markieren. Wenn Sie

einen neuen Termin machen, können Sie ihn

verschiedenen Kategorien wie Arbeit, Zuhause

und so weiter zuordnen und er wird in der

entsprechenden Farbe angezeigt.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 37


Grundlagen Erinnerungen

Die Erinnerungsfunktion

Mit den iOS-Erinnerungen halten Sie auch unterwegs alle Termine ein.

Man kann natürlich auch die Notizfunktion

nutzen, um sich Termine

zu merken, aber sie hat ihre Grenzen.

Schließlich lassen sich Einträge nicht

mit Orten oder Ressourcen verknüpfen.

Dadurch verringert sich die Produktivität,

denn Aufgaben, Prioritäten und Gelegenheiten

stimmen selten miteinander überein.

David Allens Selbstmanagment-System

(Wie ich Dinge geregelt kriege) schlüsselt

das sehr verständlich auf: Im Tagesverlauf

ändern sich Ansprüche, Bedürfnisse und

Chancen. Die neue Erinnerungs-App von

iOS folgt diesem System. Man kann damit

unterschiedliche Aufgaben erstellen und

mit Ressourcen, Orten oder Zeitpunkten

verknüpfen. Sie kann sogar Warnungen

ausgeben, wenn man an einem bestimmten

Punkt ankommt oder ihn verlässt.

Indem Einträge mit bestimmten Gelegenheiten

in Verbindung gebracht werden,

kann man seine Produktitivität deutlich

steigern. Wenn man beispielsweise einzelne

Aufgaben mit dem Smartphone erledigen

will, kann man sich dann darum kümmern,

wenn die Zeit und das Telefon zur

Verfügung stehen. Ähnlich funktioniert das

mit Online-Zugang, einem bestimmten

Laden oder anderen Ressourcen.

Wo, wann und warum

Um eine ortsbezogene Erinnerung zu

erstellen, tippen Sie auf den Eintrag, um die

Detaildialogbox aufzurufen. Da Ihr iPad mit

GPS ausgestattet ist, gibt es eine Option, die

Sie warnt, wenn Sie in der Nähe eines

bestimmten Orts sind. Tippen Sie auf den

Ort darunter, aktivieren Sie den Regler und

erlauben Sie, falls Sie gefragt werden, dass

das iPad Ihren Standort ermittelt. Sie können

eine Adresse mit Postleitzahl eingeben

oder einen Ort aus Ihrem Adressbuch auswählen.

Wenn Sie Ihre Wahl getroffen

haben, kehren Sie zum Detailfenster zurück

und wählen Sie, ob Sie bei der Ankunft oder

beim Verlassen der Adresse benachrichtigt

werden möchten. Haben Sie die Eingabe

abgeschlossen, wird Sie Ihr iPad anhand der

GPS-Daten darauf aufmerksam machen,

sobald Sie in die Nähe des gewählten Ortes

kommen – ideale Unterstützung beim

Selbstmanagement.

AUF EINEN BLICK Wie die Erinnerungs-App auf Ihrem iPad aussieht.

03

04

02

01

Abhaken

02

Wenn Sie einen Eintrag abgearbeitet

haben, setzen Sie ein Häkchen in die Box. Das

markiert die Aufgabe als erledigt und verschiebt

die Notiz in die entsprechende Liste

oder aktiviert bei Wiederholungen die nächste.

05

Suche

03

Nutzen Sie die Suchleiste, um Einträge

in allen Listen zu finden. Tippen Sie einfach los,

die Ergebnisse werden sofort angezeigt. Ein

Tipp auf einen Eintrag fördert Details zutage.

04

Heute

Wählen Sie diese Funktion, um alle am

aktuellen Tag anstehenden Aufgaben anzuzeigen.

Das ist nützlich, um Prioritäten zu ändern.

Wenn Sie sehen wollen, was Sie erledigt

haben, tippen Sie auf die Schaltfläche darüber.

Erinnerung hinzufügen

01

Tippen Sie auf diesen Bereich, um der Liste eine neue Erinnerung hinzuzufügen. Der

Cursor springt in den neuen Eintrag. Tippen Sie einfach drauflos und drücken Sie Fertig.

Listen

05

Über Listen können Sie Aufgaben nach

Art, Ort oder Ressource gruppieren. Wählen

Sie Neue Liste, um einen neuen Eintrag anzulegen.

Tippen Sie auf einen Namen, um untergeordnete

Aufgaben anzuzeigen.

38 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Erinnerungen Grundlagen

WIE MAN ... wiederkehrende Erinnerungen einrichtet.

01

Heute

Wählen Sie Heute, um zu sehen, was

gegenwärtig ansteht. Tippen Sie auf die Liste

oder das +-Zeichen, um einen neuen Eintrag

hinzuzufügen. Sie können eine Kurzbeschreibung

erstellen; standardmäßig wird keine Uhrzeit

oder ein Ort eingefügt.

02

Neue Erinnerung

Wenn Sie eine Erinnerung eingetragen

haben, drücken Sie auf Fertig. Sie wird jetzt in

der Liste geführt, mit einem Kästchen, das Sie

abhaken können. Wenn Sie mehr Details wie

Priorität oder Uhrzeit hinzufügen wollen,

drücken Sie auf den Eintrag.

03

Zeitpunkte

Bei wichtigen Aufgaben sollten Sie eine

Uhrzeit hinzufügen, zu der Sie erinnert werden.

Nutzen Sie dafür die Rädchen für Zeit und

Datum. Drücken Sie Fertig. Wenn Sie es richtig

gemacht haben, geht der Alarm rechtzeitig

los und es erscheint eine Popup-Nachricht.

04

Wiederholungen

Um eine wiederkehrende Erinnerung

einzutragen, rufen Sie die Details auf. Tippen

Sie auf Wiederholen und wählen Sie die Frequenz:

täglich, wöchentlich, monatlich oder

jährlich. Wenn Sie solch eine Aufgabe abhaken,

wird die Wiederholung aktiviert.

05

Listen ändern

06

Erinnerung abschalten

Sie weisen Aufgaben Listen zu, indem

Manche Aufgaben sind wichtig, aber

Sie auf den entsprechenden Titel tippen. Wählen

Sie Mehr, gefolgt von Liste. Suchen Sie der Liste behalten, aber deaktivieren Sie den

nicht zeitkritisch. Sie können sie trotzdem in

eine Liste aus den verfügbaren aus und tippen Erinnerungsschalter im Detailfenster. Sie können

der Aufgabe immer noch eine Priorität

Sie auf Fertig. Nutzen Sie die Notizfunktion für

detailliertere Beschreibungen.

zuweisen, um den Überblick zu behalten.

Kurztipp

Weitere Listen erscheinen links neben der gegenwärtigen

Auswahl. Dort können Sie auch neue Listen

anlegen. Mit der Editierfunktion und dem Ziehen von

Einträgen kann die Reihenfolge verändert werden.

Mit dem roten Minus-Symbol löschen Sie eine Liste

– einschließlich aller zugeordneten Aufgaben.

07 Erinnerungen sortieren

Einträge ohne zugewiesene Zeit werden

nach Priorität sortiert. Sie können die

Abfolge ändern, indem Sie die Editierfunktion

verwenden und dann den Eintrag am

Symbol auf der rechten Seite in eine neue

Position ziehen.

08

Erinnerungen löschen

Um eine Erinnerung zu löschen, gehen

Sie in die entsprechende Liste und wählen Sie

Editieren im Menü oben. Tippen Sie auf das

rote Minus-Symbol links des Eintrags, gefolgt

vom Button Löschen rechts. Alternativ können

Sie auch im Detailfenster löschen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 39


TESTS

TIPPS

NEWS

WISSEN

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Mitteilungszentrale Grundlagen

Sie haben Post!

Dank der Mitteilungszentrale haben Sie wichtige Nachrichten stets im Blick.

Die meisten Benachrichtigungen

verschwinden nach dem Antippen

aus der Mitteilungszentrale.

Anstehende Termine bleiben

jedoch erhalten, bis Sie entweder

zu- oder abgesagt haben

oder der entsprechende Tag

vorbei ist. Die Nachrichten

können übrigens auch auf

dem Sperrbildschirm angezeigt

werden, sodass Sie die

entsprechende Mitteilung

Anstehende Termine bleiben

Ihnen erhalten, bis Sie entweder

zu- oder abgesagt haben.

Vor iOS 5 erschien jede eingehende

Mail oder Benachrichtigung in einer

oftmals störenden Pop-up-Box in

der Mitte des Bildschirms. Das hat sich

glücklicherweise mit den neueren Versionen

geändert, denn alle Benachrichtigungen

wandern von nun an in die Mitteilungszentrale.

Zusätzlich können Sie aber

für jede einzelne App die Benachrichtigungsart

individuell einstellen. Wenn Sie

also für Mails gerne die alte Pop-Nachricht

hätten, dann ist das überhaupt kein Problem.

Um eingetroffene Benachrichtigungen

in der Mitteilungszentrale aufzurufen,

berühren Sie auf einem der Homescreens

die Statusleiste am oberen

Bildschirmrand und wischen mit Ihrem Finger

nach unten.

Ab in die App

In dem sich jetzt öffnenden Fenster finden

Sie alle eingegangenen Benachrichtigungen

übersichtlich angeordnet. Ein

Tipp auf eines der Elemente bringt Sie

sofort in die zugehörige App, sodass Sie

im Handumdrehen beispielsweise auf

eine empfangene Mail antworten können.

direkt vor Augen haben,

wenn Sie Ihr iPad aus dem

Standby-Modus aufwecken.

Sie werden sehen,

eine richtig konfigurierte

Mitteilungszentrale ist ein

sehr mächtiges Werkzeug,

das Sie auf Ihrem iPad

bald nicht mehr missen

möchten.

ziehen Wenn Sie von der

oberen Statusleiste ausgehend

nach unten wischen, öffnet

sich die Mitteilungszentrale.

Wie man ... die Mitteilungszentrale konfiguriert.

01

App-Einstellungen

Sperrbildschirm

Sortierung

02 03

Unter Einstellungen ➜ Mitteilungen Unten auf den individuellen App-Einstellungsseiten

Wenn Sie unter Einstellungen ➜ Mitteilungen

sind alle Apps aufgelistet, für die Sie Benachrichtigungen

erhalten können. Dort legen Sie

auch für jede App individuell die Benachrichtigungsart

sowie zahlreiche weitere Optionen

wie Ton und Wiederholung fest.

befindet sich die Option Im

Sperrbildschirm. Wenn Sie diesen Schalter

aktivieren, werden eingehende Benachrichtigungen

auch angezeigt, wenn das iPad

gerade gesperrt ist.

rechts oben auf die Bearbei-

ten-Schaltfläche tippen, können Sie anschließend

per Drag and Drop die Reihenfolge und

damit die Priorität von eingehenden Nachrichten

manuell festlegen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 41


Grundlagen Kontakte

Nutzen Sie Ihre Kontakte

Erstellen Sie das ultimative Adressbuch und nutzen Sie es auf allen iOS-Geräten!

Mit der Kontakte-App ist es kinderleicht, Adressen

aus verschiedenen Quellen zu importieren und zu

organisieren. Sie können Leute Gruppen zuordnen,

ihnen besondere Ruftöne zuweisen, E-Mail-Adressen eintragen

und vieles mehr. Sie können Kontakte entweder direkt

auf dem iPad eintippen oder etwa Ihre Adressbücher von

Google oder Yahoo über iTunes synchronisieren. Wenn Sie

iCloud benutzen, hält der Service alle Einträge auf Ihrem

Rechner, Ihrem Tablet und Ihrem iPhone automatisch auf

dem Laufenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das einrichten. In

iOS 6 ist die Kontaktverwaltung noch umfangreicher geworden.

Beispielsweise lassen sich nun Facebook-Freunde einbinden.

Das ist besonders dann nützlich, wenn bestehende

Einträge um Telefonnummern, Adressen oder andere fehlende

Details ergänzt werden müssen.

KINDERLEICHT

Mit iCloud ist es

sehr einfach, vCards

in die Kontakte-App

zu importieren.

Andere Accounts

Wenn Sie ein Microsoft-Exchange-, LDAP- oder Card-

DAV-Konto haben, können Sie darauf über die Kontakte-App

zugreifen. Sie verbinden den fraglichen Account in den Systemeinstellungen

bei E-Mail, Kontakte und Kalender.

Wählen Sie einfach das passende System aus. Aber Vorsicht:

Sie können die Daten von LDAP, CalDAV oder GAL zwar einlesen

und durchsuchen, aber über das iPad keine neuen

Kontakte hinzufügen. Die Kontakte-App kann auch aus

anderen Programmen heraus genutzt werden, was etwa

den Versand von E-Mails oder Kurznachrichten erleichtert.

Wenn der Angerufene ein iPhone nutzt, können Sie über die

App auch einen Facetime-Anruf initiieren. Außerdem können

Sie die Adressen auf der Karte oder mittels einer Option

im Kalender Geburtstage anzeigen lassen.

AUF EINEN BLICK Kontakte auf Ihrem iPad

01

02

02

Kontakte suchen

Geben Sie einen Namen in die Suchleiste

oben links ein, um schnell zum entsprechenden

Kontakt zu springen.

03

Details im Überfluss

03

Außer der Post- und E-Mail-Adresse

können Sie etwa die Mobilnummer oder den

Twitter-Namen eingeben, Notizen oder einen

Klingelton hinzufügen.

04

Editiere mich

Drücken Sie auf diese Schaltfläche, um

Änderungen vorzunehmen. Sie können Veränderungen

über den Abbrechen-Button jederzeit

rückgängig machen.

05

Alles der Reihe nach

01

Die Kontakte werden alphabetisch sortiert. Sie können auf einen Buchstaben tippen,

um durch das Alphabet zu springen oder die EInträge nach Vor- oder Nachname sortieren.

04

05

Kontakte hinzufügen

Tippen Sie auf das Plus-Zeichen, um

eine neue Seite anzulegen, auf der Sie beliebig

viele Details eintragen können.

42 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Kontakte Grundlagen

WIE MAN ... alle Kontakte synchronisiert.

01 So geht’s los

Verbinden Sie Ihr iPad mit Ihrem Mac

oder PC. Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellste

iOS-Version benutzen. Starten Sie iTunes

und klicken Sie im Fenster auf der linken Seite

auf Ihr iPad, dann auf den Info-Button oben.

02 Mit iTunes synchen

In diesem Fenster können Sie die Synchronisation

via iTunes aktivieren. Wenn Sie

iTunes verwenden, müssen Sie das nicht mehr

manuell machen. Aber wenn es mit der Automatik

ein Problem gibt, können Sie es hier

eventuell lösen.

03 iPad-Einstellungen

Gehen Sie in die Einstellungen, dann

zu E-Mail, Kontakte und Kalender. Hier tragen

Sie alle Ihre E-Mail-Accounts ein und wählen

die Sortierreihenfolge nach Vor- oder

Nachname aus. Die Daten werden von Safari

und anderen Apps verwendet.

Kurztipp

Um zwischen Kontakten, Kalender, Mail und anderen

Apps zu wechseln, die Sie mit iCloud verbunden

haben, klicken Sie einfach auf das iCloud-Symbol

oben links. Das bringt Sie direkt zur iCloud-Website,

wo Sie eventuelle Änderungen vornehmen können.

04 vCards importieren

Gehen Sie im Einstellungsmenü auf

iCloud und aktivieren Sie die Kontaktübertragung.

Um die Kontakte mit Google Contacts

zu verknüpfen, gehen Sie zu www.google.

com/contacts und loggen Sie sich ein. Es

erscheint eine Liste mit allen Daten.

05 Ab in die Cloud

Klicken Sie auf Mehr, dann auf Exportieren

im Auswahlmenü. Wählen Sie das Format

vCard, selektieren Sie die Kontakte und

speichern Sie die Datei als „contacts.vcf“. Gehen

Sie nun zu www.icloud.com/contacts, klicken

Sie auf Kontakte, dann auf Importieren.

06 Kontakte editieren

Starten Sie die Kontakte-App. Wählen

sie einen Eintrag und dann Editieren aus.

Hier können sie alle möglichen Details eintragen.

Über das Plus-Symbol können Sie etwa

einen Klingelton wählen, wenn Sie ein

iPhone besitzen.

07 Bilder hinzufügen

Tippen Sie im Editieren-Menü auf Foto

hinzufügen. Wählen Sie eines aus, passen Sie

den Ausschnitt an und tippen Sie auf Verwenden.

Sie können das Foto ändern, indem

Sie es antippen. Profilbilder von Twitter und

Facebook werden automatisch eingebaut.

08 In Kontakt bleiben

Sie können über die Kontakte-App

schnell Mails versenden. Tippen Sie einen

Namen in das Suchfeld, wählen Sie den Kontakt

und dann Nachricht senden. Sie können

außerdem vorhandene Kontaktdaten an einen

Dritten senden.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 43


Grundlagen Nicht stören

Ruhe, bitte!

Genervt von zu vielen Benachrichtigungen? Der Nicht-stören-Modus schafft Abhilfe.

Mit iOS 6 hat Apple den Nicht-stören-Modus auf

allen iGeräten eingeführt, der allerdings in

erster Linie auf iPhone-Nutzer ausgelegt ist.

Einige der hier vorgestellten Funktionen sind daher

hauptsächlich für Besitzer eines Apple-Smartphones

interessant. Doch worum geht es eigentlich? Kommt

Ihnen folgende Situation bekannt vor? Sie sitzen gerade

in einem Meeting oder liegen im Bett und plötzlich

schallt Ihr Klingelton oder Ihre E-Mail-Benachrichtigung

durch den ganzen Raum. Wenn Sie derartige Peinlichkeiten

oder Störungen künftig vermeiden möchten,

dann hat Apple mit dem Nicht-stören-Modus eine

Lösung parat. Zusätzlich zur normalen „Lautlos“-Funktion

hat jedes iGerät noch einige clevere Features, mit denen

Sie zum Beispiel auf eine eingehende Nachricht per Fingerwisch

direkt eine vorgefertigte Antwort wie „Melde

mich später“ abschicken können. Außerdem bietet

„Nicht stören“ die Möglichkeit, Sie zu einem späteren

Zeitpunkt erneut an die eingegangene Nachricht zu

erinnern oder beispielweise auch alle Meldungen komplett

zu blocken. Die Idee dahinter ist, Ihnen die größtmögliche

Kontrolle über Ihre Benachrichtigungen zu

geben und in Kombination mit der Mitteilungszentrale

(Seite 41) haben Sie alle wichtigen Informationen stets

im Blick. Im folgenden Abschnitt erklären wir Ihnen, wie

Sie den Nicht-stören-Modus optimal konfigurieren.

Wie man ... den Nicht-stören-Modus konfiguriert.

01 Aktivierung

02 Einstellungen

Sie aktivieren „Nicht stören“ ganz einfach

Alle eingehenden Benachrichtigungen

03 Für wen bin ich

erreichbar?

in den Einstellungen Ihres iPads. Ab sofort

erklingt kein Ton mehr für eingehende

Benachrichtigungen und das Display bleibt

beim Eintreffen von Meldungen ausgeschaltet,

bis Sie den Modus wieder deaktivieren.

sind deaktiviert, doch was, wenn Sie für

bestimmte Personen trotzdem erreichbar

sein möchten? Tippen Sie auf Einstellungen

➜ Mitteilungen ➜ Nicht stören, um Ausnahmen

festzulegen.

Um Benachrichtigungen von Kontakten trotz

Nicht-stören-Modus zu empfangen, tippen Sie

auf Anrufe zulassen von und wählen

anschließend entweder Jedem, Niemand,

Favoriten oder bestimmen eine Gruppe.

04

Favoriten festlegen

Wichtige Anrufe (iPhone) Zeiten festlegen

05 06

Auf dem iPhone wählen Sie Telefon ➜ Unter Mitteilungen ➜ Nicht stören

Anstatt den Nicht-stören-Modus

Einstellungen, um eine Liste zu erstellen. Auf

dem iPad müssen Sie den Umweg über die

Kontakte-App nehmen. Dort angekommen

tippen Sie auf Gruppen in der linken oberen

Ecke und wählen die passenden Optionen aus.

können Sie „Wiederholte Anrufe“ aktivieren.

Dann wird ein Kontakt, der Sie zweimal innerhalb

von drei Minuten anruft, trotz „Nicht stören“

durchgestellt, auch dann, wenn er nicht

auf Ihrer Favoritenliste steht.

manuell ein- und auszuschalten, können Sie

mit der „Planmäßig“-Option in den Einstellungen

auch einen festgelegten Zeitraum

bestimmen, in dem Ihr iPad den Ruhemodus

automatisch aktiviert.

44 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Facetime Grundlagen

Video-Anrufe mit Facetime

Kostenlose Videoanrufe? Mit dem iPad kein Problem.

Ein Videotelefonat mit Facetime zu starten, ist kinderleicht.

Nachdem Sie die App gestartet haben, brauchen

Sie sich nur mit Ihrer Apple-ID und zugehörigem

Passwort anzumelden. Sobald Sie eingeloggt sind, können

Sie auch schon einen Anruf starten, indem Sie zuerst einen

Namen in der Kontaktliste antippen und anschließend das

Facetime-Icon berühren. Das iGerät der angerufenen Person

wird nun einen Klingelton abspielen, um Ihren Anruf zu

signalisieren. Facetime bezieht die Kontaktinformationen

automatisch aus der „Kontakte“-App; wenn Sie weitere Personen

manuell hinzufügen möchten, tippen Sie einfach auf

die „+“-Schaltfläche neben dem Schriftzug „Alle Kontakte“.

Kontakte managen

Um eine Liste mit Leuten zu erstellen, mit denen Sie regelmäßig

in Kontakt stehen, tippen Sie auf Favoriten am

unteren Ende der Kontaktliste und anschließend auf den

„+“-Button. Anrufliste zeigt Ihnen die Personen, mit denen

Sie zuletzt per Facetime in Verbindung standen.

Sie können Facetime auf Wunsch auch deaktivieren, dafür

gehen Sie ins Einstellungsmenü Ihres iPads und stellen den

Schalter im Facetime-Dialog auf „Aus“. Solange der Schalter

aktiviert ist, sind Sie jederzeit für Factime-Anrufe erreichbar.

Apropos erreichbar: Im Einstellungsmenü ändern Sie die

E-Mail-Adresse, die quasi als Ihre Telefonnummer für Facetime

fungiert. Dort können Sie auch

weitere Mailadressen hinzufügen,

über die Sie dann ebenfalls für

Anrufe erreichbar sind. Zwei wichtige

Informationen zum Schluss:

Selbst wenn Sie ein iPad mit

3G-Unterstützung haben, funktioniert

Facetime nur über

WLAN. Außerdem gibt es Facetime

grundsätzlich nur auf

Apple-Geräten (iPad, iPhone,

iMac, Macbook, iPod touch).

Wenn Sie mit jemandem

videotelefonieren möchten,

der ein Windows- oder

Android-Gerät hat, dann

müssen Sie sich dafür eine

Alternative suchen. Ein

Beispiel wäre die kostenlose

App „Skype“, die für

alle genannten Systeme

verfügbar ist.

Account Unter Einstellungen ➜ Facetime

können Sie ein neues Konto erstellen.

Erklärt Das Facetime-Menü auf dem iPad

01

02

Kamera aus

Wenn Sie während eines Facetime-Chats

den Homebutton drücken, wird automatisch

die Kamera abgeschaltet. Facetime selbst läuft

im Hintergrund weiter, Sie können nach wie vor

mit Ihrem Gesprächspartner reden.

02

03 04 05

Live-Ansicht

01

In diesem Mini-Fenster sehen Sie sich selbst. Das Bild zeigt genau an, was Ihr Gegenüber

gerade in groß angezeigt bekommt. Das Fenster lässt sich beliebig verschieben.

Mikrofon

03

Wenn Sie die markierte Schaltfläche

berühren, schalten Sie Ihr Mikrofon stumm.

Die Empfindlichkeit des Mikrofons lässt sich

nicht verändern, stattdessen können Sie die

Lautstärke über die Wippe des iPads regeln.

04

Auflegen

Mit dieser Schaltfläche beenden Sie

Ihre aktuelle Facetime-Sitzung. Beachten Sie,

dass Sie nur Kontakte anrufen können, wenn

Sie deren für Facetime registrierte

E-Mail-Adresse kennen.

05

Kamerawechsel

Wenn Sie dieses Icon antippen, wechselt

Ihr iPad zwischen der Factime- (Front)

und Fotokamera (Rückseite). Sie können

jederzeit während eines Gesprächs hin- und

herspringen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 45


Grundlagen Nachrichten

Nachrichten verwenden

Sparen Sie Geld für SMS und integrieren Sie Bilder und Videos in Ihre Nachrichten.

Kurznachrichten sind nichts Neues – in Form von

SMS oder Programmen wie ICQ oder dem

AOL-Messenger existieren die Möglichkeiten dafür

seit Jahren, allerdings mit Einschränkungen. Bei SMS sind

es die Preise: Die meisten Mobilverträge schließen eine

gewisse Anzahl Gratis-Texte ein, aber Bildnachrichten sind

oft kostspielig. Bei Instant-Messengern muss Ihr Kontakt

online und angemeldet sein, damit die Konversation

funktioniert. Die Nachrichten-App auf Ihrem iPad vereint

das Beste beider Welten. Sie können so viele Botschaften

versenden, wie Sie wollen, und Ihre Partner werden ähnlich

wie bei einer eingehenden SMS benachrichtigt.

Solange beide Seiten ein iPad oder iPhone verwenden,

bleiben die Konversationen kostenlos, auch wenn sie Bilder

oder Videos enthalten. Wenn Sie eine Nachricht an ein

anderes System versenden, wird sie wie ein SMS-Text

behandelt. Schicken Sie sie dagegen an die Apple-ID-

Adresse Ihres Kontakts, behandelt Ihr iPad sie als iMessage

und Ihnen entstehen keine SMS-Gebühren. iMessage ist

quasi Apples eigener Instant-Messenging-Service, der nur

für hauseigene Geräte zur Verfügung steht. Ein ausschließlich

mit Wi-Fi ausgestattetes iPad kann ohnehin

keine SMS versenden. Sie können durch die App mit

jedem Ihrer Bekannten kommunizieren, der ebenfalls ein

Apple-Gerät mit mindestens iOS 5 hat. iMessages werden

zwischen Ihren verschiedenen

Geräten synchronisiert. Wenn

Sie also sowohl ein iPad als auch

ein iPhone haben, können Sie

etwa auf dem Nachhauseweg

den Dialog mit Ihrem iPhone

beginnen und dann zu Hause

mit dem iPad weitermachen.

Solange Sie eine Internetverbindung

und ein Apple-Gerät zur

Hand haben, können Sie loslegen.

Sie können Fotos und

Videos einbinden, die innerhalb

des Dialogs angezeigt werden

– mehr dazu in unserem Ratgeber.

Sie können außerdem

jederzeit zu FaceTime wechseln,

wenn Sie ein persönlicheres

Gespräch wünschen.

KOSTENLOS CHATTEN Bei iMessages

gibt es keine Gebühren, nicht einmal

für Videos oder Bilder.

Auf einen Blick Wie Sie sich in der Nachrichten-App zurechtfinden.

02

01

03

02

Kontakte durchsuchen

Tippen Sie in die Suchleiste für eine

Auflistung der Leute, mit denen Sie kommunizieren.

Diese wird unter der Suchleiste dargestellt.

Sie können Konversationen wechseln,

indem Sie auf den jeweiligen Kontakt tippen.

04

05

Nachrichtenfenster

03

Hier folgen Sie Ihren (links) und den

Nachrichten Ihres Gegenübers (rechts). iMessage-Texte

sind blau, SMS-Nachrichten grün.

Neue Nachrichten werden mit Datumsangabe

und Emfpangsbestätigung versehen.

04

Medien einbinden

Tippen Sie auf diese Schaltfläche, um

ein Foto oder Video aus Ihrem Album einzubinden.

Sie können auch direkt eine Aufnahme

mit der Kamera machen – mehr Informationen

dazu fiinden Sie auf der rechten Seite.

Nachricht erstellen

01

Hier starten Sie eine neue Konversation. Geben Sie die Apple-ID Ihres Gesprächspartners

ein und dann die Nachricht. So stellen Sie sicher, dass sie nicht als SMS verschickt wird.

05

Texte tippen

Tippen Sie ins Textfeld, um Ihre Nachricht

zu schreiben. Mit Senden schicken Sie

den Text ab. Sie können außerdem sehen,

wann Ihr Gegenüber tippt. So lassen sich

Überschneidungen vermeiden.

46 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Nachrichten Grundlagen

WIE MAN ... ein Foto oder Video in die Konversation einbindet.

01 Nachricht anlegen

Öffnen Sie die Nachrichten-App und

starten Sie eine Konversation. Geben Sie die

Apple-ID Ihres Kontakts ein; es wird eine Auswahl

angezeigt. Indem Sie die Apple-ID verwenden,

stellen Sie sicher, dass die Nachricht

als iMessage verschickt wird, nicht als SMS.

02 Ein Bild anhängen

Wenn Sie ein abgespeichertes Foto

oder Video einbinden wollen, tippen Sie auf

das Kamera-Symbol links neben dem Eingabefeld.

Sie werden gefragt, ob Sie eine neue Aufnahme

oder eine existierende einbinden wollen.

Wählen Sie Letzteres.

03 Bild auswählen

Eine Auswahl Ihrer Fotoalben wird

angezeigt. Blättern Sie sie durch, um die

betreffende Aufnahme zu finden. Sie können

ein Album per Fingerzeig öffnen oder aber

das Bild direkt anwählen, indem Sie weiter

durchscrollen.

Kurztipp

Tippen Sie auf das Kontakt-Icon rechts über einer

Konversation, um Details über Ihren Gesprächspartner

anzuzeigen. Dort finden Sie außerdem das Face-

Time-Icon, mit dessen Hilfe Sie eine Live-Videokonferenz

starten können, wenn Ihr Kontakt über ein

geeignetes Gerät verfügt.

04 Bild verwenden

Tippen Sie auf das Bild, das Sie verwenden

wollen. Es wird leicht vergrößert

angezeigt, damit Sie sicherstellen können,

dass es das richtige ist. Sie können nun die

Verwendung bestätigen oder abbrechen

und zur Liste zurückkehren.

05 Versenden

Das Bild wird jetzt im Eingabefenster

angezeigt. Sie können einen begleitenden

Text eingeben oder direkt auf Senden tippen.

Das Bild wird dann hochgeladen und übertragen.

Ist das abgeschlossen, sehen Sie eine

Miniatur des Bilds im Konversationsfenster.

06 Video aufnehmen

Um eine neue Aufnahme zu machen,

wählen Sie die entsprechende Option im

Medienmenü. Stellen Sie den Schalter auf den

Videomodus und starten Sie die Aufnahme.

Mit der Kameraauswahl oben rechts wechseln

Sie zwischen Front- und rückseitiger Kamera.

07 Vorschau und Editieren

Überprüfen Sie die Aufnahme. Mit den

Slidern am oberen Bildschirmrand können Sie

Anfang und Ende beschneiden – ziehen Sie

einfach an den gelben Balken. Sie können die

Aufnahme verwerfen und neu beginnen oder

sie zur Verwendung auswählen.

08 Video hochladen

Das Video wird ins Nachrichtenfenster

eingebunden. Wie bei einem Foto können Sie

einen begleitenden Text verfassen. Sobald das

Video übertragen ist, kann Ihr Gesprächspartner

es abspielen. Auch Sie selbst können die

Aufnahme betrachten.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 47


Grundlagen Der Safari-Browser

Surfen mit Safari

Mit dem Apple-Browser ist das Internet immer ganz nah.

Safari auf dem iPad ist ein einfacher,

flotter und gut aussehender Browser,

der bei der Benutzung eigentlich

keine Wünsche offen lässt. Trotzdem gibt

es aber den ein oder anderen Trick, den Sie

bisher vielleicht noch nicht kannten und

den wir Ihnen auf dieser Doppelseite

näherbringen möchten, damit Sie die

neueste Safari-Version so effizient wie

möglich nutzen können.

Das Interface, das Sie groß in der Mitte

abgebildet sehen, ist sehr schlicht und übersichtlich

gehalten. Wie bei jedem PC-Browser

auch können Sie beispielsweise wichtige Seiten

als Lesezeichen abspeichern und diese

auf Wunsch in Ordnern gruppieren. Auch

Browsertabs werden unterstützt, sodass Sie

eine Vielzahl an Seiten gleichzeitig geöffnet

haben können. Eines der interessantesten

Features der neuesten Safari-Version ist aber

der Teilen-Button. Mit diesem können Sie

eine gerade geöffnete Seite sofort auf Twitter

oder Facebook posten oder diese als Mail

oder iMessage versenden.

01

Adresszeile

Die Adresszeile zeigt stets die komplette

URL der gerade geöffneten Internetseite. Diese

lässt sich sehr einfach kopieren, indem Sie

zunächst die Leiste antippen und anschließend

die Alles-Schaltfläche und dann den Kopieren-Button

berühren. Jetzt befindet sich die

Internetadresse in der Zwischenablage und

kann an anderer Stelle eingefügt werden.

02

Teilen

Anstatt eine URL zu kopieren und einzufügen,

können Sie auch einfach den Teilen-Button

benutzen. Sobald Sie die Schaltfläche

antippen, erscheint eine Vielzahl an Optionen,

um die gerade geöffnete Webpage mit

anderen Leuten zu teilen. So können Sie beispielsweise

den Link auf Facebook oder Twitter

posten, als iMessage oder E-Mail versenden

oder wahlweise auch direkt auf einem

kompatiblen Gerät ausdrucken.

04

03

02

05

LeseListe

Seiten in der Wartschleife.

Die Leseliste ist ein nützliches Tool, um Artikel und Internetseiten

abzuspeichern, ohne diese gleich zu den Bookmarks hinzuzufügen.

Damit die Funktion optimal arbeitet, sollten Sie allerdings

iCloud-Sync für Safari in den Einstellungen Ihres iPads

aktivieren. Dadurch wird Ihre Leseliste stets mit all Ihren

iOS-Geräten sowie Macs, auf denen mindestens Mountain Lion

läuft, sychronisiert. Um eine Seite zu Ihrer Leseliste hinzuzufügen,

berühren Sie den Teilen-Button links neben der Eingabezeile

und wählen Sie die Option Zur Leseliste hinzufügen.

Um die Seite zu einem späteren Zeitpunkt über die Leseliste

wieder aufzurufen, tippen Sie auf die Bookmarks-Schaltfläche

und anschließend auf das rechts unten befindliche Brillen-Icon.

Im sich nun öffnenden Dialog können Sie noch wählen,

ob Sie gleich alle in Ihrer Leseliste befindlichen Seiten öffnen

möchten oder nur eine bestimmte.

Bis später Mit der Leseliste speichern Sie

Seiten, um diese später zu lesen.

Lesezeichen

03

Mit den Lesezeichen speichern und katalogisieren

Sie ganz einfach wichtige URLs. Um

ein neues Lesezeichen hinzuzufügen, tippen Sie

auf das Teilen-Symbol und dann auf die Lesezeichen-Schaltfläche.

Im sich nun öffnenden

Fenster wählen Sie noch den Ordner, in dem

das Lesezeichen gespeichert werden soll, und

tippen anschließend auf Fertig. Neue Ordner

erstellen Sie im Lesezeichen-Menü über Bearbeiten

und Neuer Ordner. Und um ein Lesezeichen

zu löschen, berühren Sie ebenfalls

Bearbeiten und anschließend den roten Button

links des Lesezeichens gefolgt von Löschen.

48 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Der Safari-Browser Grundlagen

Verlauf

Über die Verlaufsfunktion erreichen Sie Internetseiten, die Sie kürzlich

besucht, aber nicht in Ihren Lesezeichen abgespeichert haben. Um den

Verlauf zu öffnen, tippen Sie auf das Lesezeichen-Symbol und im sich nun

öffnenden Fenster unten auf die Schaltfläche mit der kleinen Uhr. Sie finden

dort auch Ordner mit Seiten, die Sie an früheren Tagen besucht haben.

01 06

06

Suchmaske

Die Suchleiste ermöglicht eine direkte

Google-Suche, ohne den Umweg über die

Homepage. Falls Sie lieber eine andere Suchmaschine

nutzen, können Sie auch einen anderen

Anbieter (Yahoo, Bing) unter Einstellungen ➜

Safari auswählen. Zum Suchen tippen Sie einfach

die Schlüsselwörter ein. Schon während

der Eingabe schlägt Ihnen das iPad bestimmte

mögliche Anfragen vor. Wenn die richtige dabei

ist, können Sie diese per Fingertipp direkt auswählen.

Eine weitere Funktion der Suchleiste ist

das Durchsuchen der aktuell geöffneten Seite,

dafür tippen Sie erst auf die Suchleiste und

anschließend auf Auf der Seite suchen.

04 Vorwärts oder zurück

Beim Surfen gelangen Sie durch einen

05 Browser-Tabs

Genau wie die PC- oder Mac-Alternativen

unterstützt auch der mobile Safari-

Tipp auf den Zurück-Pfeil (links) auf die zuletzt

geöffnete Internetseite. Sobald Sie Zurück Browser Tabs. Mit diesen können Sie zahlreiche

einmal genutzt haben, wird der Vorwärts-Pfeil Webseiten gleichzeitig geöffnet haben und

(rechts) aktiv, mit dem Sie zu der Seite

per Fingertipp blitzschnell zwischen diesen

gelangen, die vor dem Benutzen des Zurück- wechseln. Das ist vor allem dann sinnvoll,

Buttons geöffnet war. Wenn Sie eine der wenn Sie beispielsweise ganze Seiten oder

beiden virtuellen Tasten gedrückt halten, deren Inhalte miteinander vergleichen möchten.

Durch Antippen des „+“-Buttons öffnen

erscheint ein Dropdown-Menü, über das Sie

gezielt zu einer der zuletzt besuchten

Sie ein neues Tab, wenn Sie das X auf der

Internetseiten springen können.

linken Seite berühren, schließen Sie nicht

mehr benötigte Fenster.

Einstellungsmenü

Unter Einstellungen ➜ Safari können Sie

eine Vielzahl an Optionen für den Browser

festlegen, zum Beispiel die Standard-

Suchmaschine und die Auto-Vervollständigung.

Außerdem können Sie dort den

Browserverlauf leeren und Cookies

löschen. Um Webseiten zu sehen, die

Daten auf Ihrem iPad speichern, tippen Sie

auf Erweitert gefolgt von Webseiten-

Daten. Dort können Sie gezielt einzelne

Seitendaten oder alles auf einmal löschen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 49


Grundlagen Karten

Die neue Karten-App

Sie mag nicht perfekt sein, aber Sie werden sich an den Kartendienst schnell gewöhnen.

Die Karten-App steckt als kostenlose

Anwendung im Betriebssystem

iOS 6 für iPad, iPhone oder

iPod touch. Die Karten, Daten und Weganweisungen

kommen von TomTom

und werden von Apple aufbereitet. Die

App erlaubt Ihnen die satellitengesteuerte

Navigation – egal, ob Sie mit dem

Auto oder zu Fuß unterwegs sind. Sie

haben zusätzlich eine einzigartige

3D-Darstellung, damit lassen sich ganze

Regionen oder Städte dreidimensional

erleben, als wenn Sie darüber fliegen.

Einfach einen Namen oder einen Ort

eingeben, hineinzoomen und den

3D-Button auf der Seite unten links

antippen. Die App ist schnell und zeigt

U-Bahnhöfe, Arztpraxen, Restaurants und

weitere ortsbezogene Daten an. Auch

aktuelle Baustellen und sogar Straßensperren

werden eingeblendet.

01

Stecknadel

Wie in früheren Versionen von Maps

können Sie via Stecknadel eine Position auf

der Karte markieren, um dann Aktionen auszuführen.

Um so einen Pin einzugeben,

müssen Sie an der rechten unteren Seite die

Kartenansicht aufklappen und dann auf das

Feld Stecknadel tippen. Dort erhalten Sie

zusätzliche Infos, z. B. können Sie hier eine

Adresse eingeben oder eine Position mit

anderen teilen. Sollte der reale Ort nicht mit

der Karte übereinstimmen, können Sie auf

das Feld Problem melden gehen, um so

den Kartendienst weiter zu verbessern. Die

Stecknadel dürfen Sie natürlich auch wieder

entfernen.

05 06

02

Verkehr

Es kann sehr nützlich sein zu wissen,

wo Verkehrsprobleme auftauchen.

Einfach das Feld Verkehr unter der Karte

antippen und sofort werden Staus oder

Baustellen auf den betreffenden Straßen

rot markiert. So können Sie diese Stellen

einfach umfahren.

01

03 Satellit

Tippen Sie auf das Feld Satellit, so

wird die Kartendarstellung zu einem

Luftbild. Nun können Sie die 3D-Ansicht

wählen, die einzelne Städte (z. B. Berlin,

München) sogar mit dreidimensionalen

Gebäuden zeigt. Diese Ansicht lässt sich

zoomen und drehen, um die Gebäude

aus allen Perspektiven zu sehen.

04

02

03

50 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Karten Grundlagen

04

Aktuelle Position

05

Mithilfe dieses Buttons können

Sie auf der Karte ihre aktuelle Position

mit einer Genauigkeit von ungefähr

100 Metern finden. Apple und TomTom

nutzen hierbei eine Kombination aus

WiFi- und GPS-Informationen, um die 06

beste Position zu ermitteln. Ihre

Position wird laufend aktualisiert,

sobald Sie sich bewegen, und ist durch

ein blaues Kügelchen markiert. Dieses

ist von einem Unschärfe-Kreis um -

geben, in dessen Zentrum Sie sich

im Idealfall befinden.

Kontakte

Hier können Sie nach Kontakten suchen, basierend

auf den Adressen, die Sie in Ihrer Kontaktliste gespeichert

haben. Auch diese werden durch einen Pin angezeigt, von

dem aus Sie sich z. B. eine Route anzeigen lassen können.

Suche

Nutzen Sie die Suchfunktion, um z. B. einen Ort zu

finden. Tippen Sie in das Suchfeld und geben Sie dort

einen Namen, eine Adresse oder eine Postleitzahl ein und

gehen auf das Feld Suche, um nach Kontakten oder ortsbezogenen

Karteninformationen wie Restaurant oder

Supermarkt zu suchen. Die entsprechenden Treffer werden

als zusätzliche Stecknadeln angezeigt.

07

Route

07

Hier geht es zur neuen

„Turn-by-Turn“-Navigation. Sie wählen

ein Routenziel, tippen Start und nutzen

Ihr iPad als Satelliten-Navigationsgerät.

Auf dem Display und via Sprachausgabe

erhalten Sie klare Anweisungen, einschließlich

Baustellen- und Verkehrsinformationen,

wenn diese aktiviert sind.

08 Information

Tippen Sie auf ein Symbol in der

Karte, erhalten Sie weitere Infos. Über den

Pfeil erhalten Sie Kontaktdaten und

Webadresse. So lässt sich aus jedem Ort

ein Kontakt machen, dieser als Bookmark

speichern oder Sie besuchen die Homepage

sofort, indem Sie auf die URL tippen.

08

09

3D-Mapping

09

Vor allem der neuen „Flyover-Modus“

mit 3D-Ansichten ist schick, aber in

Deutschland noch unvollständig. Immerhin

liegen Städte wie Hamburg, München

oder Berlin in der dritten Dimension vor,

weitere sollen folgen. Tippen Sie dazu auf

den 3D-Button unten links auf der Karte.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 51


Grundlagen Bessere Karten-Apps

Alternative Karten-Apps

Apples Karten sind nicht immer die genauesten,

Hier: die besten Alternativen für das iPad.

Mit iOS 6 hatte Apple sich

zunächst von der Navigationssoftware

Google Maps getrennt.

An deren Stelle trat die hauseigene Karten-App.

Es sollte eine echte Weiterentwicklung

werden, stattdessen gab es zum

Teil fehlende Straßen, falsche Angaben

oder Flughäfen und Tankstellen landeten

im Nirgendwo. Erzürnte User der Apple-

App ließen ihrem Unmut im Web freien

Lauf und Apple versuchte, die Nutzer zu

beschwichtigen. Apple-CEO Tim Cook

erklärte, die App sei eine komplette Neuentwicklung

und Fehler deshalb vorhersehbar.

Aber in diesem Jahr soll es eine

verbesserte App geben. Bevor es so weit

ist, haben wir uns nach Alternativen zu

Apples Karten-App umgesehen und sind

fündig geworden. Wir haben drei Applikationen

getestet, die besonders gut geeignet

sind und die man zusätzlich aus dem

App Store herunterladen kann. Die Apple-

App selbst lässt sich nicht vom iPad entfernen.

Neben Google Maps gibt es noch

APP STORE Unter der Kategorie „Navigation“

finden sich zahlreiche Kartenalternativen.

den sozialen Kartendienst Waze. Beide

Apps sind kostenlos, im Gegensatz zum

detaillierten ForeverMap, das man für 1,79

Euro erwerben kann. Vorteil bei Forever-

Map: Die Karten stehen hier dem Nutzer

auch offline jederzeit zur Verfügung. Der

Datenlieferant ist das Community-Projekt

Open Street Maps. Da man für eine satellitengestützte

Navigation der beiden

Marktführer TomTom und Navigon viel

Geld bezahlen muss, lohnen die vorgestellten

Alternativen.

Google Maps

Google Maps ist wieder als

native iPhone-App erhältlich.

Nachdem Apple die Google-Karten

mit iOS 6 von seinem mobilen

Betriebssystem verbannt und durch

die eigene Karten-App ersetzt hatte,

lässt sich die Anwendung nun

Gute Suche Beim Schreiben in das

Suchfeld von Google Maps werden

bereits Ergebnisse vorgeschlagen.

kostenlos herunterladen. In der

Standardansicht liefert Google

Maps wesentlich mehr Infos über

die Umgebung. Der Standort wird

präzise per GPS sowie Mobilfunknetz

ermittelt und erlaubt komfortable

Routenplanungen samt

Sprachnavigation und Verkehrsinfos.

Nicht nur mit dem Auto, sondern

auch zu Fuß, mit dem Fahrrad

oder öffentlichen Verkehrsmitteln

finden Sie hier schnellsten Weg ans

Ziel. Über die Umgebungssuche

lassen sich Restaurants, Tankstellen

oder Geldautomaten ausfindig

machen und per Routenfunktion

direkt ansteuern. Die Karten werden

als Vektor-Grafiken ausgeliefert, was

verkürzte Ladezeiten und schärfere

Darstellung ermöglicht. Da Google

Maps die Karten aus dem Netz lädt

und nicht offline anbietet, sollten

Sie eine Flatrate mit ausreichend

Datenvolumen nutzen. Aber: Es gibt

auch noch andere interessante

Maps, die wir Ihnen auf der gegenüberliegenden

Seite vorstellen.

Gewohnte Ansichten Die Standardansicht einer Routenführung ist aus

der browserbasierten Anwendung von Google Maps bestens bekannt.

52 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Waze

Wazes sozialer Routendienst ist

kostenlos und ganz anders

als die übliche Konkurrenz. Es ist

nicht nur ein vollwertiges Navigationssystem,

sondern liefert dank

einer großen Community Echtzeit-Informationen

zu Staus, Unfällen

und Radarkontrollen. So sind Sie

VerkehrsSTATUS Waze bietet Echtzeit-Verkehrsinfos,

die von aktiven

Nutzern selbst geschrieben werden.

immer auf dem neuesten Stand.

Und das ist das Besondere an der

Waze-App: Die weltweite Community

unterstützt sich z. B. gegenseitig

bei der Fahrt zur Arbeit, zu den

Eltern oder ins lange Wochenende.

Und: je mehr Nutzer als Fahrer

unterwegs sind, umso präziser sind

die Berechnungen der schnellsten

Route. Wenn Sie Beifahrer sind, können

Sie beispielsweise Nachrichten

mit anderen „Wazern“ in der Umgebung

austauschen und etwa um

einen Restaurant-Tipp bitten. Oder

Sie können nach Freunden suchen

und ein Treffen arrangieren, indem

Sie das interne Nachrichten-System

von Waze nutzen. In den USA und

Kanada ist die Meldung von Hindernissen

sogar via Spracheingabe

möglich, was demnächst auch in

Deutschland funktionieren soll. Man

muss sich an die Bedienung zwar

ein bisschen gewöhnen, aber es

lohnt sich, denn alles in allem in

Waze eine klasse Gratis-Alternative

zu den Platzhirschen im Navigations-Geschäft.

Bessere Karten-Apps Grundlagen

Nützlich Bei der nicht satellitengestützten Navigation erkennen Sie Ihren

Standort übersichtlich auf der Kartenansicht. Einfach zu handhaben.

ForeverMap

Sinnvoll Die iPad-Version von

ForeverMap hat seitlich genügend

Platz für zusätzliche Features.

Eine gute Alternative, die wie

Google Maps bei der Orientierung

hilft. Ihr Vorteil ist, dass hier das

komplette Datenmaterial direkt auf

dem iPad gespeichert wird. Gerade

im Ausland ist der Zugriff auf Google

Maps oft mit hohen Roaming-Gebühren

verbunden, da für

die Datenabfrage eine dauerhafte

Online-Verbindung notwendig ist.

Viel günstiger ist da ForeverMap.

Seit dem Update auf 2.0 laden Sie

innerhalb der App nur die benötigten

Länderkarten Europas herunter

(alle kostenlos). Die installierten Karten

stehen dann jederzeit auch offline

zur Verfügung, Sie bezahlen für

die App lediglich einmalig 1,79

Euro. Wie bei Google Maps zeigt

das Tool Ihren Standort und den

Weg zur gewählten Zieladresse.

Dazu liefert ForeverMap die wichtigsten

Infos und Sehenswürdigkeiten

in Form gekürzter Wikipedia-Einträge.

Zusätzlich zeichnet die

App Restaurants, Krankenhäuser

und vieles mehr in den jeweiligen

Ausschnitt ein. Endlich keine lästige

Abhängigkeit vom Internetzugang

mehr, daher werden gerade

iPad-Nutzer ohne 3G von dieser

App begeistert sein. Und: Sie läuft

auch auf dem iPhone und dem

iPod touch.

Idealer Begleiter Eine sehr vielseitige App mit interaktiven Städte- und

Länderkarten – egal ob man online oder offline ist.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 53


Grundlagen Mein iPad suchen

Verloren und gefunden

Stellen Sie „Mein iPad suchen“ ein – es könnte Ihnen viel Ärger ersparen.

Ein Albtraum! Wo ist mein iPad? Jeder kennt diese

unangenehme Situation, wenn ein so wichtiges

Gerät verloren geht. Dank der „Mein iPad

suchen“-Funktion stehen die Chancen jedoch gut, dass

Sie Ihr Tablet schnell lokalisieren.

iOS-Geräte nutzen alle ihnen zur Verfügung stehenden

Möglichkeiten, um den Standort zu lokalisieren: GPS,

Mobilfunkmasten und WLAN-Netze. Sofern das verlorene

Sofern Ihr Gerät mit dem Internet

verbunden ist, lässt es sich per App

oder Browser aufspüren.

Gerät in irgendeiner Weise mit dem Internet verbunden

ist, lässt es sich wahlweise per App (iPhone-Suche) oder

Webbrowser (www.icloud.com) aufspüren.

Wurde das Gerät lokalisiert, haben Sie die Option, auf

dem Gerät einen Ton abzuspielen, um es beispielsweise in

Ihrer Wohnung zu finden. Ist das Gerät an einem anderen

Ort, empfiehlt es sich zunächst, eine Nachricht auf den

Bildschirm zu senden, damit ein ehrlicher Finder es Ihnen

zurückbringen kann oder wenigstens aufbewahrt, bis Sie

es abholen. Als letzte Alternative können Sie die iPad-Inhalte

auch komplett löschen, um Ihre Daten zu schützen.

Bevor Sie loslegen, sollten Sie in Einstellungen ➜ Allgemein

➜ Code-Sperre als Vorsichtsmaßnahme einen

PIN-Code vergeben.

WIE MAN ... „Mein iPad suchen“ benutzt.

01 Funktion aktivieren

Zuerst müssen Sie die Ortung auf Ihrem

iPad aktivieren. Tippen Sie auf Einstellungen

➜ iCloud und aktivieren die Option Mein

iPad suchen. Jetzt können Sie Ihr iPad über

das Webinterface oder per App von einem

anderen iOS-Gerät aus orten.

Alles löschen?

04

Die Infobox zeigt Ihnen den Akkustand

sowie die Zeit seit der letzten Ortung an. Die

Option „iPad löschen“ sollten Sie nur letzten

Ausweg wählen. Sobald das Gerät gelöscht

wurde, können Sie es nämlich nicht mehr

orten. Immerhin bleiben so Ihre Daten sicher.

02 Das iPad aufspüren

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr iPad ist,

öffnen Sie die App „iPhone finden“ auf einem

iOS-Gerät oder surfen Sie auf www.icloud.com,

melden Sie sich an und klicken Sie auf „Mein

iPhone finden“ (trotz des Names findet die

Funktion auch iPads).

Modus ,,Verloren"

05

Geben Sie dem Guten im Menschen

eine Chance. Im Modus „Verloren“ wird das

Gerät per PIN gesperrt (wenn Sie keine aktiviert

haben, müssen Sie hier einen PIN festlegen)

und es erscheint eine Nachricht. Außerdem

können Sie eine Rückrufnummer eingeben.

03 Liste mit Geräten

Ist mehr als ein Gerät (iOS oder Mac)

mit Ihrem iCloud-Konto verknüpft, erscheinen

alle in einer Liste. Wenn ein grüner Punkt

neben dem Gerätenamen erscheint, wurde es

geortet. Klicken/tippen Sie das vermisste Gerät

an, um seine Position auf der Karte zu sehen.

KURZTIPP

Konnten Sie Ihr Gerät nicht finden, brauchen Sie nicht

wie besessen auf den Bildschirm zu starren, sondern

aktivieren Sie einfach die Option „Benachrichtigung,

wenn gefunden“.

Sie können auch

festlegen, dass Ihr

iPad einen Ton

abspielt, gesperrt

oder gar gelöscht

wird, sobald es wieder

mit dem Internet

verbunden ist.

54 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Freunde lokalisieren Grundlagen

Da bin ich – wo bist du?

Finden Sie Ihre Freunde auf der Karte und zeigen Sie ihnen Ihre Position.

Dank ausgefeilter Technik inklusive

eines GPS-Chips weiß Ihr iPad beinahe

immer, wo Sie sich befinden.

WIE MAN ... Freunde lokalisiert.

Das iPad ist ein cleveres Gerät: Dank ausgefeilter

Technik inklusive eines GPS-Chips weiß es beinahe

immer, wo auf der Welt es sich gerade befindet

– und das mit unglaublicher Genauigkeit! Mit der App

„Meine Freunde´“ können Sie Ihren Standort mit allen

Freunden, die ein iPad, iPhone oder einen iPod Touch

besitzen teilen und gleichzeitig sehen, wo sich Ihre

Bekannten befinden. Für diese Funktion gibt es eine Menge

nützlicher Verwendungsmöglichkeiten: Finden Sie beispielsweise

heraus, welche Restaurants Ihre Freunde

bevorzugen oder wie weit Ihr Partner von zu Hause weg

ist, damit Sie rechtzeitig mit dem Kochen anfangen können.

Natürlich stellt sich bei solch einer Funktion sofort die

Frage nach Sicherheit und Privatsphäre. Aber keine Sorge:

Sie können jederzeit bestimmen, ob Ihr Standort sichtbar

sein soll oder nicht. Wie das geht, zeigen wir Ihnen später,

zunächst laden Sie sich „Meine Freunde“ aus dem App-

Store und starten Sie die App. Registrieren Sie sich mit Ihrer

Apple-ID und tippen Sie „OK“ wenn Sie gefragt werden, ob

Freunde Ihre Position sehen dürfen. Es erscheint ein kleiner

Kompasspfeil in der Statusleiste, der anzeigt, dass die App

nun Ihre Position via der Karten-App bestimmt.

01 Freunde einladen

Starten Sie die „Meine Freunde“-App,

rufen Sie den Menüpunkt „Freunde“ auf und

tippen Sie im „Alle Freunde“-Fenster auf das

Plus-Symbol, um entweder über die Namenoder

die E-Mail-Suche neue Kontakte zu finden

und hinzuzufügen.

02 Akzeptiert

Wurde eine Anfrage von einem Freund

akzeptiert, sehen Sie seinen Standort – aber

nicht umgekehrt. Dafür müssen Sie erst unter

„Anfragen“ die Erlaubnis erteilen, indem Sie

unter dem entsprechenden Punkt ein

Häkchen setzen.

03 Treffen oragnisieren

Um Ihren Standort für eine begrenzte

Zeit mit anderen zu teilen, drücken Sie auf

„Temporär“ und danach auf das Plus-Zeichen.

Jetzt können Sie einen Termin, zum Beispiel für

ein gemeinsames Treffen, vereinbaren. Jeder,

der akzeptiert, sieht die Position der anderen.

Sehen, wer wo ist

04

Tippen Sie im linken Kasten auf das Icon

„Alle Freunde“. Auf der Kartendarstellung

sehen Sie nun die Positionen aller Ihrer Kontakte

auf einmal. Möchten Sie wissen, wo sich

ein bestimmter Freund aufhält, wählen Sie einfach

seinen Namen aus.

Meine Position

Privatspähre

05 06

Unter dem Menüpunkt „Ich“ sehen Sie

Falls Sie nicht möchten, dass jeder Ihrer

Ihren eigenen Standort. Dieser Position dürfen Freunde sieht, wo Sie sich gerade befinden,

Sie einen Namen geben, indem Sie die Option haben Sie die Möglichkeit, Ihren Standort ganz

„Etikett wählen“ aktivieren. Sie können aus einfach zu verbergen. Nutzen Sie hierfür den

einer Liste mit Bezeichnungen wählen oder Schalter „Standort ausblenden“, der sich direkt

ein eigenes Etikett erstellen.

über Ihrer Freundesliste befindet.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 55


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Podcasts Grundlagen

Podcasts erleben

Genießen Sie Interviews, Kommentare, Sketche und vieles mehr ...

Podcasts mögen im Jahr 2013 ein wenig wie 2003

anmuten, für viele Medien-Verlage stellen sie aber

nach wie vor ein wichtiges und vielseitiges Medium

dar, wenn es darum geht, Konsumenten über bestehende

Angebote auf dem laufenden zu halten. Bei Podcasts handelt

es sich um aufgezeichnete Hör- oder Videobeiträge,

die meist kostenlos erhältlich sind und über Computer,

iPad oder andere kompatible Geräte wiedergegeben werden

können. Im iTunes-Store existiert bis heute eine eigene

Podcast-Kategorie. Haben Sie sich eine entsprechende

Datei heruntergeladen, erscheint diese in Ihrem Musikoder

Video-Verzeichnis und kann wann immer Sie mögen

abgespielt werden. Am besten finden und managen Sie

Ihre Podcasts über die passende App, die Sie kostenlos im

App Store bekommen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass auf

Ihrem iPad mindestens iOS 5.1 zum Einsatz kommt. Checken

Sie die Versionsnummer unter Einstellungen ➜ Allgemein

➜ Softwareaktualisierung.

Finden, abonnieren, teilen…

Mittlerweile ist eine riesige Anzahl an Podcasts zu allen

erdenklichen Themen erhältlich. Suchen Sie nach etwas

Bestimmtem, nutzen Sie innerhalb der App einfach das

Suchfeld oder scrollen Sie die Liste der Top-Podcast-

Stationen durch, bis Sie etwas Interessantes finden.

Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf die „Top-

Charts“, die Sie über die derzeit populärsten Audio- und

Videobeiträge informieren. Für Stationen, deren Inhalte

Neuer Frühling

Apples sehr gelungene

Podcast-App

verleiht dem

schwächelnden

Medium Auftrieb.

Schließen Sie Abos für Podcasts

ab, werden neue Folgen automatisch

heruntergeladen.

Ihnen besonders gut gefallen, lassen sich Abos

ab schließen, wodurch die neuesten Episoden immer

automatisch heruntergeladen werden.

Zu den weiteren sinnvollen Funktionen gehört ein

Sleep-Timer, mit dem Sie bestimmen, wie lange ein Podcast

spielt, sowie eine Option, den Beitrag über Twitter,

Messenger oder E-Mail zu teilen.

Die sinnvoll gestaltete Benutzerführung ermöglicht es

Ihnen, schnell und einfach die Inhalte zu finden, für die Sie

sich interessieren. Dabei werden mittlerweile wie in iTunes

verstärkt die entsprechenden Cover bereitgestellt, was die

Suche nochmals erleichtert.

Wie man ... Podcasts mit der Podcast-App findet und herunterlädt.

01

Top-Charts

Laden und genießen

Topsender

02 03

Wenn Sie die App öffnen, kommen Sie Tippen Sie auf das Icon eines Podcasts,

Rufen Sie über den links oben befindlichen

in den Hauptbereich, der Ihnen eine Auswahl

aktueller Podcasts präsentiert. Tippen Sie auf

Top-Charts auf der Menüleiste am unteren

Bildschirmrand und Sie erhalten eine Liste der

beliebtesten Audio- und Video-Beiträge.

um Informationen dazu aufzurufen. Möchten

Sie eine Folge herunterladen, berühren Sie den

Pfeil rechts neben der Spielzeit und die Datei

wird in Ihre Bibliothek geladen, von wo aus Sie

sie abspielen und auch teilen können.

Button die „Mediathek“ auf und lassen

Sie sich über „Topsender“ die beliebtesten Podcast-Stationen

anzeigen. Ein Fingertipp auf das

jeweilige Cover lässt Sie ein Abo abschließen

und die einzelnen Folgen herunterladen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 57


Grundlagen iBooks und der iBook-Store

iBooks: Lesen 2.0

Nutzen Sie Ihr iPad als E-Book-Reader.

Willkommen zu iBooks! Diese App hat

die Art und Weise, wie wir Bücher

kaufen und lesen, nachhaltig verändert.

Dank des integrierten Bücherladens sind

Sie in der Lage, E-Books direkt aus einem riesigen

Fundus an Literatur, angefangen von

Klassikern bis hin zu aktuellen Bestsellern,

sofort herunterzuladen. Egal ob Romane, Biografien,

Sach- oder Kinderbücher – hier findet

jeder den passenden Lesestoff, tausende

Bücher sind überdies gratis zu haben.

Zunächst installieren Sie die kostenlos im

App Store erhältliche iBook-App. Rufen Sie

den Store links oben mittels des Buttons auf.

Hier finden Sie über 700.000 E-Books.

Um Ihr Leseerlebnis zu verbessern, können

Sie die Schriftart ändern, die Helligkeit einstellen

und die „Papier“-Farbe anpassen. Wer ein

aktuelles iPad mit Retina-Display sein Eigen

nennt, darf sich außerdem auf superscharfe

und saubere Textdarstellung freuen. iBooks

arbeitet natürlich mit iCloud zusammen.

02

01

Contents

01

Diese Schaltfläche

bringt Sie zum

Inhaltsverzeichnis und

zeigt Ihnen auf Wunsch

eine Liste Ihrer Lesezeichen

und persönlicher

Notizen an.

Mehr als geschriebene Worte

Texte und Bilder auf eine faszinierende Art erleben.

Das Großartige an elektronischen Büchern ist ihre

Vielseitigkeit. Denn: Die Inhalte lassen sich mittels

interaktiver Multimedia-Dateien enorm aufpeppen.

So ist es zum Beispiel möglich, neben

normalen Fotos auch Diashows, Videos und Töne

zu integrieren. Besonders bei Sachbüchern hat

sich die audiovisuelle Komponente durchgesetzt,

aber auch bei Lehrbüchern ist ein klarer Trend hin

zum interaktiven Erlebnis erkennbar. Es gibt Animation,

Diagramme, in die Sie hinein- und wieder

herauszoomen können, und virtuelle 3D-Objekte,

die sich mittels Gesten verformen lassen.

Sachverhalte werden dem Leser auf diese Weise

viel anschaulicher vermittelt. Genau wie herkömmliche

Apps bestehen auch für E-Books aus

dem iBook-Store Update-Möglichkeiten, um die

darin enthaltenen Informationen stets auf dem

aktuellsten Stand zu halten.

03

02

Bibliothek

Dieser Punkt ruft das virtuelle Bücherregal

auf. Praktisch: Falls Sie während des Lesens

in die Bibliothek springen und vergessen

haben, ein Lesezeichen zu setzen, macht das

nichts – in diesem Fall sorgt iBooks automatisch

dafür, dass Sie anschließend an derselben

Stelle weiterschmökern können.

WEnn Bilder Sprechen … Interaktive Elemente

geben Literatur eine neue Dimension.

58 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


iBooks und der iBook-Store Grundlagen

09

Lesezeichen

08

Suchen

Sie benötigen kein Lesezeichen, wenn Sie Ihre Lesestunde in iBooks unterbrechen,

da sich iBooks die Stelle an der Sie aufgehört haben merkt. Möchten Sie eine interessante Stelle zu markieren, bietet

Sollten Sie einmal vergessen haben,

jedoch selbst Lesezeichen einfügen, nutzen Sie diesen Button. Die Anzahl der Ihnen iBooks über die Suchfunktion eine alternative

Methode, die gewünschte Passage wie-

Lesezeichen ist unbegrenzt: um eines zu löschen, tippen Sie einfach darauf.

derzufinden. Einfach auf die Lupe tippen und

die Schlüsselwörter in das Textfeld eingeben.

07 08 09

05 06

Anzeige-Optionen

07

iBooks erlaubt es Ihnen, viele unterschiedliche

Schriftarten einzustellen. Neben

Standards wie Times New Roman oder Georgia

stehen hier auch einige sehr elegante Serifen-Schriften

bereit. Weiterhin ist es möglich,

die Textgröße, den Hintergrund und die Bildschirmhelligkeit

zu ändern.

06

Notizen

Notizen einzufügen funktioniert ähnlich

wie das Hervorheben von Textpassagen

(siehe Punkt 3). Wählen Sie den Text aus,

berühren Sie „Notiz“ und schreiben Sie Ihre

Anmerkung auf den virtuellen Zettel.

Anschließend erscheint am Seitenrand ein

Zettelsymbol, das Sie zum Lesen Ihrer Notiz

lediglich antippen müssen.

04

03

Hervorheben

Gefällt Ihnen eine Passage

besonders gut und möchten Sie sie

markieren, tippen und halten Sie an

der entsprechenden Stelle. Ziehen

Sie dann an den blauen Anfassern,

um den Bereich zu markieren. Betätigen

Sie „Markieren“ in der

Pop-up-Menüleiste und wählen Sie

auf Wunsch aus einer der fünf angebotenen

Farben aus.

05

Was ist ...?

Tippen und halten Sie ein Wort, um

über den Menüeintrag „Definieren“ eine Erklärung

aus dem integrierten Lexikon abzurufen.

04

Lesefortschritt

Die gestrichelte Linie zeigt Ihnen an,

wie weit Sie mit dem Lesen des Buches schon

vorangekommen sind. Mittels des kleinen

Icons können Sie sich durch das Buch vor und

zurück bewegen, indem Sie es mit dem Finger

halten und schieben.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 59


Grundlagen iBooks und der iBook-Store

E-Books organisieren

Durchstöbern Sie den iBook Store und füttern Sie Ihr iPad mit Lesestoff.

Stöbern Der iBook Store macht es Ihnen leicht, das zu

finden, was Sie suchen, oder etwas Neues zu entdecken.

Wenn Sie zum ersten Mal die

iBooks-App starten, begrüßt Sie

ein leeres Bücherregal. Aber keine

Sorge, das können Sie schnell ändern.

Tippen Sie links oben auf „Store“ und Sie

gelangen in den Download-Shop: Hier

dürfen Sie nun nach Herzenslust alle verfügbaren

Kategorien durchforsten, sich die

aktuellen Bestseller anzeigen lassen oder

eine Titelsuche starten. Sie müssen sich

übrigens nicht einfach nur aufgrund von

Titel und Cover-Gestaltung für ein

bestimmtes Buch entscheiden: Für viele

Angebote stehen als wertvolle Entscheidungshilfe

Zusammenfassungen und

Rezensionen bereit.

Sind Sie fündig geworden, betätigen Sie

zum Kauf den Preis-Button (bei kostenlosen

Werken tippen Sie „Gratis“). Nachdem

der Download abgeschlossen ist, steht der

Titel in Ihrem virtuellen Bücherregal. Dort

lassen sich übrigens auch alle iBooks anzeigen,

die Sie über andere iOS-Geräte

gekauft haben. Dazu gehen Sie in die Einstellungen

der App und aktivieren „Alle Einkäufe

einblenden“.

Kaufen oder

synchronisieren…

Die meisten E-Books werden im Format

.ePub auf Ihrem iPad gespeichert. Praktischerweise

ist die iBooks-App auch in der

Lage, andere Dateien anzuzeigen: So werden

nicht nur PDFs, sondern auch sogenannte

Multi-Touch-Books (im Format

.ibooks) unterstützt, die den Lesespaß mit

interaktiven Multimedia-Elementen

anreichern.

iTunes ermöglicht es Ihnen, Ihre PDFs

und E-Books zwischen iPad und Desktop-Computer

synchron zu halten (bedenken

Sie aber, dass Multi-Touch-Books nur

auf dem iPad funktionieren). Kaufen Sie

E-Books über iTunes, lassen sich diese

ebenfalls synchronisieren, genauso wie

PDFs oder .ePub-Dateien gleich welchen

Ursprungs. Um diese Dateien abzugleichen,

öffnen Sie iTunes auf Ihrem Desktop-Computer,

anschließend Datei ➜ Zur

Bibliothek hinzufügen. Als Nächstes

wählen Sie die gewünschten Dateien aus,

verbinden Ihr iPad mit dem PC und starten

den Synchronisierungs-Prozess.

Das iPad-Bücherregal

01

02

03

04

05

02

Suchen

Wenn Ihre Sammlung anwächst, werden

irgendwann nicht mehr alle Titel auf einen

Blick zu sehen sein. In diesem Fall hilft Ihnen

die Suchfunktion.

Reihenfolge bestimmen

03

Frisch heruntergeladene E-Books oder

Leseproben werden an den Anfang des virtuellen

Regals gestellt. Um sie an eine andere

Position zu verschieben, tippen, halten und

positionieren Sie das jeweilige Cover neu.

04

Überblick schaffen

Tippen Sie hier, um von der Cover- zur

Listen-Ansicht zu kommen. Eine Mini-Vorschau

des Buch-Covers gibt es auch hier,

zusätzlich werden Titel und Autor angezeigt.

Mittels der Sortier-Buttons lässt sich die Reihenfolge

ändern.

PDF-Ansicht

01

Mit der iBooks-App können Sie nicht nur E-Books, sondern auch PDF-Dateien

anzeigen lassen. Hierzu aktivieren Sie „PDFs“ unter dem Punkt Sammlungen.

05 E-Books löschen

Möchten Sie einen Titel aus Ihrer Sammlung

entfernen, tippen Sie auf „Bearbeiten“,

anschließend markieren Sie das entsprechende

E-Book und drücken „Löschen“.

60 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


iBooks und der iBook-Store Grundlagen

e-book-formatE Warum Sie auch andere Apps benötigen.

Genau wie Fotos oder Videos kommen auch

E-Books in unterschiedlichen Formaten. Mit der

iBooks-Anwendung öffnen Sie problemlos jedes

E-Book, das Sie über den iBook-Store oder iTunes

bekommen – egal ob dieses im ePub-, iBooksoder

PDF-Format vorliegt. Texte im PDF-Format

sollten auf Ihrem iPad übrigens immer funktionieren,

egal wo Sie sie herhaben. Allerdings

beherrscht die iBooks-App nicht jedes beliebige

E-Book-Format. Zwar könnte man das ePub-Format

als eine Art Industrie-Standard bezeichnen,

vom derzeit populärsten E-Book-Reader, dem

Amazon Kindle, wird es aber nicht unterstützt.

Stattdessen nutzt der Kindle sein eigenes Format

mit der Endung .azw, wobei es sich um eine Variante

des .mobi-Formats handelt. Aber keine Sorge:

Wenn Sie auch .azw- oder .mobi-Dateien auf

Kindle für iPad

Installieren Sie die kostenlose Kindle-

App auf Ihrem iPad, können Sie

E-Books, Magazine sowie Zeitungen

aus dem Amazon Store lesen. Eines

der pfiffigsten Features der Kindle-

App nennt sich „Synchronisieren der

zuletzt gelesenen Seite“. Dabei wird

mittels der Whisper Sync genannten

Technik Ihre elektronische Bibliothek

zwischen allen Geräten (inklusive

iPad, Mac, PC und der Kindle Reader)

mit denen Sie die Kindle App nutzen,

synchron gehalten. Das bedeutet: Sie

beginnen im Büro auf Ihrem Desktop-Rechner

ein Buch zu lesen. Dann

steigen Sie in den Bus und lesen auf

Ohne syncen

Ihrem iPad anzeigen lassen möchten, hält der

App Store passende (meist kostenlose) Apps

bereit, die sich schnell über die Suchfunktion finden

lassen. Bei der Verwendung von E-Books

können Sie allerdings auch noch auf ein weiteres

Problem stoßen. Bei jedem E-Book, gleich welchen

Formates, müssen damit rechnen, dass ein

integrierter Kopierschutz (auch Digital Rights

Management, kurz DRM) verhindert, dass Sie Ihre

elektronischen Bücher auf „nicht autorisierten“

Geräten nutzen können. Diesem Umstand begegnen

Sie am besten, wenn Sie Ihre E-Books immer

mit der jeweiligen Software des Stores öffnen,

von dem Sie die Datei bezogen haben. Für Amazon-E-Books

nutzen Sie beispielsweise die

Kindle-App, bei allen anderen Anbietern wie

Kobo oder Nook verfahren Sie genauso.

dem Nachhauseweg genau da weiter,

wo Sie zuvor aufgehört haben. In

den heimischen vier Wänden angekommen

setzen Sie Ihre Lesestunde

auf Ihrem iPad nahtlos fort. Über

Whipser Sync lassen sich auch Lesezeichen

und Notizen abgleichen.

Eines müssen wir zur Kindle-App

unbedingt noch erwähnen: Es ist

nicht möglich, Käufe direkt über die

Anwendung zu tätigen. Wenn Sie ein

E-Book erwerben möchten, müssen

Sie den Amazon-Shop über Ihren

Browser ansteuern. Eine Gemeinsamkeit

mit dem iBook Store: Auch

hier gibt es Leseproben.

Auch ohne die Synchronisierungsfunktion ist es möglich, ein

E-Book oder eine PDF-Datei auf Ihrem iPad verfügbar zu

machen. Schicken Sie von Ihrem Computer aus eine E-Mail mit

der gewünschten Datei als Anhang an sich selbst. Rufen Sie die

E-Mail auf Ihrem iPad auf und tippen Sie auf den Anhang. Wählen

Sie den Menüpunkt „Mit iBooks öffnen“ und schon steht neuer

Lesestoff in Ihrem virtuellen Bücherregal.

Grosse Auswahl Die aktuelle Version 3 von iBooks unterstützt

nicht nur das iBook-Format, sondern auch PDF und ePub.

MIt Kindle verbunden Dank kostenloser Kindle-App können Sie auch

auf Ihrem iPad Bücher aus dem Amazon-Store lesen.

Maximaler Komfort

Für ungetrübten Lesespaß auf Ihrem iPad sollten Sie Gebrauch von den Komfortfunktionen

machen, die Sie über Einstellungen ➜ Allgemein ➜ Bedienungshilfen

erreichen. Hier können Sie beispielsweise die Farben umkehren,

sodass weißer Text auf schwarzem Untergrund angezeigt wird, was bei

schlechten Lichtverhältnissen die Lesbarkeit erhöhen kann. Probieren Sie doch

auch mal das „Voice

Over“-Feature aus,

das Ihnen den Text

auf jeder Seite vorliest

und Ihr E-Book in ein

Hörbuch verwandelt.

Lesefutter Downloaden ist eine Option, Ihre virtuelle Bibliothek zu

erweitern, Sie können sich ein Werk aber auch einfach per Mail schicken.

Vorleser „VoiceOver“

macht aus Ihrem

E-Book ein Hörbuch.

Dabei lassen sich z. B.

(Vor-)Lesegeschwindigkeit

und Tonhöhe

individuell anpassen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 61


Grundlagen Drahtlos drucken

Vom iPad aus drucken

Fertigen Sie mit Ihrem iPad Ausdrucke von Fotos und Dokumenten an.

Luftbrücke Mit kompatibler

Hardware wird drucken

über das iPad zum reinsten

Kinderspiel: Sie müssen

lediglich den entsprechenden

Befehl antippen.

Dank der hohen Mobilität von Tablet-PCs wie dem

iPad können Sie auch unterwegs problemlos mit

Dokumenten arbeiten oder anderen Menschen

Ihre Fotos zeigen, ohne dass Sie dafür Ausdrucke benötigen.

Hin und wieder kann es aber notwendig sein, dass

ein Dokument in physikalischer Form vorliegt. Hier kommt

Air Print ins Spiel. Diese einfach zu handhabende Technologie

erlaubt es Ihnen, kabellos direkt von Ihrem iPad (oder

anderen iOS-Geräten) zu drucken. Das Angebot an kompatiblen

Druckern wächst stetig an. Unten haben wir für

Sie die drei Modelle mit dem derzeit besten Preis-Leistungs-Verhältnis

zusammengestellt. Um mit dem iPad drucken

zu können, müssen Sie zuvor sicherstellen, dass auf

Ihrem Apple-Tablet die aktuelle iOS-Version 6 läuft. Ist dies

der Fall, kann es schon losgehen. Wenn Sie einen Tintenstrahldrucker

verwenden, wird bei mehrseitigen Dokumenten

immer die letzte Seite zuerst gedruckt, damit der

Stapel bereits mit der richtigen Seitenfolge aus dem Drucker

kommt. Einer der größten Vorteile von Air Print ist die

Tatsache, dass Sie keine zusätzlichen Treiber oder Apps

benötigen. Sie richten den Drucker einfach im selben

Netzwerk ein, auf das auch Ihr iPad zugreift, und nutzen

die in iOS-Anwendungen wie Fotos oder Mail integrierte

„Drucken“-Option. Ihr Tablet erkennt den Drucker im

Heimnetzwerk und verbindet sich automatisch, um Ihre

Bilder und Dokumente zu drucken.

Kein Air-Print-Drucker?

Was tun, wenn Ihr Drucker nicht Air-Print-kompatibel ist,

Sie aber keinen neuen kaufen möchten? Zum Glück gibt

es hierfür eine kostengünstige Lösung in Form eines Tools,

das es Ihrem iPad (oder jedem anderen iOS-Gerät) ermöglicht,

kabellos mit Ihrem Drucker zu kommunizieren. Printopia

bekommen Sie unter www.ecamm.com für 15 Euro.

Die Software funktioniert allerdings nicht auf

Windows-Rechnern! Nach Download und Installation auf

Ihrem Mac gehen Sie in die Einstellungen, aktivieren das

Tool und wählen den gewünschten Drucker aus, den Sie

Air-Print-fähig machen wollen. Der Drucker taucht

anschließend im Standard-iOS-Druck-Dialog auf, sofern

Drucker, Mac und iPad das gleiche Netzwerk nutzen.

DRUCKER

HP Deskjet 3520

E-All-in-One

Epson Expression

Premium XP-605

Canon PIXMA

MG6250

Preis Ca. € 80 Ca. € 135 Ca. € 150

Bildschirm 5 cm, Mono-LCD 6,3 cm, Farb-LCD 7,5 cm, Farb-TFT

Kopieren, scannen, drucken Ja Ja Ja

Autom. Vorlagenwechsler Nein Nein Nein

Anzahl der Patronen Vier (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) Vier (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) Sechs (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz,

Grau, Schwarz-Pigment)

Druck-Geschwindigkeit

(Seiten pro Minute)

8 S./Min. (schwarz), 7,5 S./Min. (farbig) 12 S./Min. (schwarz), 9 S./Min. (farbig) 12 S./Min. (schwarz), 9,3 S./Min. (farbig)

Kosten für Patronen-Set Ca . € 25 Ca. € 60 Ca. € 30

Rückwärtiges Papierfach Nein Nein (aber zwei Front-Papierfächer) Ja

Beidseitiger Druck Automatisch Ja Automatisch

Google Cloud Print Nein Ja Ja

Konnektivität USB, Wi-Fi USB, Wi-Fi USB, Wi-Fi, LAN, Bluetooth (optional)

Auflösung beim Scannen Bis zu 1.200 x 2.400 dpi Bis zu 1.200 x 2.400 dpi Bis zu 4.800 x 4.800 dpi

62 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Drahtlos drucken Grundlagen

Wie man ... über das iPad kabellos druckt.

Einrichtung

01

Ihr iPad und der Air-Print-Drucker müssen

beide im selben Netzwerk arbeiten. Rufen

Sie die Netzwerkeinstellungen über Einstellungen

➜ Wi-Fi auf und verbinden Sie den

Drucker mit dem Netzwerk. Bei Problemen

konsultieren Sie das Handbuch Ihres Modells.

Etwas ausdrucken

02

Immer mehr Apps stellen eine

Druck-Option bereit. Oftmals finden Sie diese

unter dem Menü-Punkt „Teilen“. Ein Webseite

drucken Sie in Safari ebenfalls über diese Funktion.

In der E-Mail-Anwendung müssen Sie

hierfür allerdings auf „Antworten“ gehen.

Auserwählt

03

Tippen Sie auf „Drucken“, um das Drucker-Options-Menü

aufzurufen. Mit dem Punkt

ganz oben kommen Sie zur Geräteauswahl.

Wenn alles richtig eingerichtet ist, wird der Air-

Print-Drucker angezeigt und Sie müssen nur

noch auf seinen Namen drücken.

04 Zusatz-Optionen

Abhängig von Ihrem Modell stehen

weitere Optionen zur Wahl wie beispielsweise

beidseitiger Druck. Rechnen Sie damit, dass

nicht alle Funktionen Ihres Druckers unterstützt

werden. Die Anzahl der Kopien (Plus/

Minus-Button) lässt sich aber immer einstellen.

05 Und ... Action!

Wenn Sie so weit sind, tippen Sie auf

„Drucken“ und Ihr Dokument wird kabellos an

den Air-Print-Drucker gesendet. Ein kleines

Fenster erscheint, das den Fortschritt der

Übertragung anzeigt (die Dauer ist abhängig

von der Stärke des Wi-Fi-Signals).

Kurztipp

Viele Drucker-Hersteller bieten zur Steuerung

ihrer kabellosen Modelle Apps für Tablets und

Smartphones an, die in der Regel kostenlos zu

haben sind. Die hier abgebildete Anwendung

Easy Photo Print von Canon erlaubt es Ihnen

unter anderem, ganze Fotoserien auszudrucken

oder einen

Scan direkt auf

Ihr iOS-Gerät zu

senden. Ob es für

Ihren Drucker

eine kompatible

App gibt, finden

Sie leicht über die

Suchfunktion im

App Store heraus.

Druck-Zentrale

06

Sie können den Fortschritt Ihres Drucks

jederzeit verfolgen. Drücken Sie den Homebutton

Ihres iPads doppelt, um die Taskleiste

zu öffnen. Ganz links sehen Sie während

eines laufenden Druckauftrages ein neues

Icon: das „Druck Center“.

Fortschritt prüfen

07

Aktivieren Sie das „Druck Center“, um

sich Informationen über den laufenden

Druckauftrag anzeigen zu lassen: Name des

Dokumentes, Name des Druckers, wie viele

Kopien angefertigt werden sollen, wie viele

Seiten schon gedruckt wurden etc.

Druckauftrag abbrechen

08

Haben Sie versehentlich das falsche

Dokument an den Drucker geschickt, brechen

Sie den Vorgang einfach ab. Am Fuße des

„Druck Center“ steht hierfür eine entsprechende

Schaltfläche parat, die Sie wann

immer Sie wollen betätigen können.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 63


Grundlagen Synchronisieren und Sichern mit iCloud

Mit dem iPad in der Wolke

Sichern Sie Daten und synchronisieren Sie Ihr iPad mit anderen Geräten.

Bei iCloud handelt es sich um Apples

internetbasierten Back-up- und Synchronisierungs-Service.

iCloud sichert

automatisch Ihre Kontakte, Kalendereinträge,

Lesezeichen, Notizen sowie alle anderen

Daten auf Apples hauseigenen Servern. Doch

nicht nur das, dieser Dienst sorgt auch dafür,

dass alle Daten zwischen Ihren iOS-Geräten

stets synchron gehalten werden. Außerdem

ist es möglich, auf Ihre Dateien über

das Web mittels eines Mac oder PC

zuzugreifen. Ein weiteres cooles Feature

ist der Service Fotostream, der auf

Wunsch automatisch jedes Foto, das Sie

mit einem i-Gerät schießen in die Datenwolke

lädt und für alle anderen mit iCloud

verbundenen Geräte verfügbar macht.

Dabei können bis zu 1.000 Bilder 30

Tage lang gespeichert werden.

Standardmäßig erhalten

Sie fünf Gigabyte Speicherplatz

kostenlos, mehr

Kapazität kann jederzeit hinzugekauft

werden – falls

überhaupt nötig! Denn

weder der Fotostream-

Dienst noch sämtliche Medien aus dem iTunes-,

App- oder iBooks-Store beanspruchen

Speicherplatz. Letztere benötigen logischerweise

kein Back-up, da App, Songs, Videos,

Ebooks etc. jederzeit erneut heruntergeladen

werden können. Praktischerweise lässt sich

der Download dieser Dateien auf allen iOS-Geräten

automatisieren, indem Sie die entsprechende

Option unter Einstellungen ➜ iTunes

& App Stores aktivieren. iCloud arbeitet

weiterhin mit der App „Mein iPad suchen“

zusammen. Geht Ihr Tablet-PC einmal verloren,

ist es damit möglich, es über die Kartenanwendung

zu lokalisieren, um dem Finder

eine Nachricht zu senden oder per Fernzugriff

persönliche Daten zu löschen. Sie erhalten

während des Einrichtungsprozesses eines

neuen iPads die Option, sich direkt bei iCloud

anzumelden, können dies aber auch jeder Zeit

unter Einstellungen ➜ iCloud nachholen.

Die Apple-Cloud bietet Ihnen ferner einen

eigenen E-Mail-Service an, diese Funktion

müssen Sie allerdings erst im Einstellmenü

von iCloud manuell einschalten. Anschließend

richten Sie mittles einiger einfacher Schritte

Ihre eigene iCloud-E-Mail-Adresse ein.

Erklärt Die iCloud im Web

02

03

01

02

Mail

Wenn Sie wie oben beschrieben eine

eigene iCloud-E-Mail-Adresse eingerichtet

haben, rufen Sie Nachrichten über die Mail-

Anwendung ab. Zugang zu anderen E-Mail-

Accounts bekommen Sie hierüber aber nicht.

04

05

Kontakte

03

Kontakte sollten Sie unbedingt synchronisieren.

Falls Sie Ihr iPad oder iPhone verlieren,

bleiben Ihnen so wenigsten die Kontaktdaten

von Freunden und Familie erhalten.

04

Wo ist mein i-Gerät?

Nutzen Sie die „Mein iPad suchen“-

Anwendung, klicken Sie einfach dieses Icon

und Sie sehen die letzte bekannte Position

Ihres iPads oder iPhones auf einer Karte.

Ihr Weg in die Cloud

01

Sobald Sie iCloud auf Ihrem iPad aktiviert haben, erhalten Sie über www.icloud.com

mit jedem internetfähigen Computer Zugang zur Datenwolke.

05

iWork-Dokumente

Dateien, die Sie mit iWork-Apps wie

Pages oder Numbers erstellt haben, lassen sich

ebenfalls online speichern. Aktivieren Sie einfach

die iCloud-Synchronisierungs-Option in

der jeweiligen App sowie „Dokumente und

Daten“ in den iCloud-Einstellungen.

64 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Synchronisieren und Sichern mit iCloud Grundlagen

Wie man ... die iCloud optimal nutzt.

01

iCloud-Einstellungen

Falls Sie iCloud noch nicht eingerichtet

haben, tun Sie es jetzt: Einstellungen ➜

iCloud. Wählen Sie hier die Dienste aus, die Sie

nutzen möchten. Wichtig: Aktivieren Sie „Mail“,

kann nur der iCloud-Mail-Account synchronisiert

werden, nicht Ihre anderen Konten.

02

Speicher und Back-up

Um das iCloud-Backup einzuschalten,

rufen Sie den Menüpunkt Speicher & Backup

auf und betätigen den entsprechenden

Button. Automatische oder manuelle Back-ups

werden ab jetzt nicht mehr über iTunes realisiert,

sondern direkt über die iCloud.

03

Dokumente und Daten

Unter dem Menüpunkt Dokumente &

Dateien weisen Sie iCloud an, von Ihnen

erstellte Dokumente sowie andere Daten wie

Spielstände etc. zu sichern. Hier können Sie

außerdem einstellen, ob alternativ zu Wi-Fi eine

Mobilfunkverbindung genutzt werden soll.

04

Speicher verwalten

Wählen Sie Speicher verwalten im

Speicher & Back-up-Menü um zu erfahren,

wie viel Cloud-Speicher Ihr iPad aktuell nutzt.

Sie können die Kapazität über den Punkt Speicherplatz-Abo

ändern kostenpflichtig aufstocken

(z. B. 20 Gigabyte für 32 Euro pro Jahr).

05

Platz sparen

Achten Sie darauf, dass Sie nur die Daten

speichern, die Sie auch wirklich benötigen.

Apps, die Daten in der Cloud sichern, können

Sie sich unter Speicher verwalten anzeigen

lassen. Um ein File zu entfernen, wischen Sie

darüber und tippen Löschen.

06

Back-ups festlegen

Im Speicher verwalten-Menü tippen

Sie auf den Namen Ihres Gerätes. Jetzt dürfen

Sie für jede einzelne App die Back-up-Funktion

an- oder abschalten. So bestimmen Sie, ob

zum Beispiel eine App wie Garage Band selbst

erstellte Songs in die Cloud sichert oder nicht.

Kurztipp

Möchten Sie iWork-Dokumente, die Sie an

Ihrem Mac erstellt haben, auch für Ihre iOS-Geräte

verfügbar machen? Loggen Sie sich unter

icloud.com ein und klicken Sie auf „iWork“, dann

auf die entsprechende Anwendung. Jetzt müssen

Sie die Dokumente nur noch in den

Datei-Manager ziehen.

07

Andere Geräte

Nur auf dem Gerät, das Sie aktuell

benutzen, können Sie den Back-up-Plan detailliert

einsehen. Bei anderen erfahren Sie zumindest,

wann das letzte Back-up angelegt wurde

und wie viel Platz es belegt. Auf Wunsch lässt

sich ein Back-up auch entfernen.

08

Apps sichern

Wenn Sie Apples iWork-Apps wie Numbers

oder Pages verwenden und diese im Einstell-Menü

von iCloud aktivieren, werden alle

Dokumente, die Sie anlegen automatisch in

die iCloud gesichert – anders als bei einem

Mac-Computer (siehe Kurztipp).

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 65


Grundlagen Daten im Netzwerk teilen

Zu Hause vernetzt

Ihre Daten im Netzwerk zu teilen ist einfacher, als Sie denken ...

Vergessen Sie den alten USB-Stick oder

das Brennen Ihrer Daten auf eine DVD

– auch wenn diese Möglichkeiten

noch immer bestehen, ist es doch viel Arbeit

und nicht immer sinnvoll. Heute kann man

ganz einfach alle Computer über ein Netzwerk

miteinander verbinden. Die einfachste Möglichkeit

ist ein WLAN-Netz zu nutzen. Selbst

wenn Ihr Computer durch ein Ethernet-Kabel

mit dem Modem verbunden ist, können Sie

zusätzlich ein WLAN-Netz aufbauen und ihre

Computer darüber verbinden. Dazu müssen

Sie auf die Systemeinstellungen gehen, auf

den Button Freigaben drücken und auf Dateifreigabe

gehen. Um Daten zwischen den

Computern zu teilen, können Sie auf einem

Computer im Airport-Menü ein Netzwerk

anlegen und sich anschließend auf dem anderen

Mac mit diesem WLAN verbinden.

Um das Netzwerk zu nutzen, müssen die

Computer keine direkte Internetverbindung

haben. Beide PCs müssen nur mit einem

Ethernet-Kabel verbunden sein. Sie können

auch den Festplattenmodus (Target Disc

Mode) nutzen, wenn beide Macs mit einem

Firewire-Kabel verbunden sind. Halten Sie

hierzu die T-Taste beim Computerstart

gedrückt. Der Mac bootet so als Festplatte

und Sie können Dateien einfach übertragen.

Um die Dateien Ihres Mac verteilen zu können,

gehen Sie in den Systemeinstellungen

auf den Button Freigaben und achten Sie

darauf, dass die Funktion Dateifreigabe angeschaltet

ist. Der Computer erscheint nun in der

Sidebar anderer Macs in Ihrem Netzwerk.

Zusätzlich finden Sie in diesem Fenster eine

Liste der geteilten Ordner, die Sie jederzeit verändern

können. Alle Inhalte öffentlicher Ordner

kann man teilen und alle Personen, die

über ein Netzwerk verbunden sind, sehen die

Per Firewire-Kabel lassen sich zwei Macs

unkompliziert miteinander verbinden.

Netzwerken Erstellen Sie Ordner auf Ihrem Mac und erlauben Sie verschiedenen Nutzern den Zugang.

Inhalte und können jederzeit Elemente in den

Briefkasten-Ordner verschieben. Sie können

allerdings nicht die Inhalte des Briefkastens

sehen, daher ist es ein sicherer Weg für alle, die

Inhalte verschieben wollen.

Für jeden Ordner, den Sie mit anderen teilen

wollen, gibt’s eine Liste mit Usern und deren

Zugangsrechten. Auch wenn Sie über die Folder

im Heimnetzwerk verfügen können,

haben Sie die Möglichkeit, spezifische

Zugangsrechte für andere Nutzer aus Ihrem

MEDIEN STREAMEN Daten teilen – nicht nur mit Apple TV.

Mediendaten kann man auch von eine Spielekonsole wiedergeben.

Auch wenn Apple TV (Preis: ca. 95 Euro) eine sehr

elegante Lösung ist, um Ihre Daten auf einen hochauflösenden

Fernseher zu streamen, gibt es Alternativen.

Vielleicht besitzen Sie ja zum Beispiel eine Spielekonsole.

Denn inzwischen kann man auch netzwerkfähige

Konsolen nutzen, auch wenn diese nicht Teil des Ökosystems

von Apple sind. Um beispielsweise Musik, Filme

oder Fotos von einem Mac zu einer Playstation 3 zu

streamen, nutzen Sie einfach eine App wie den PS3

Media Server. Den gibt’s kostenlos unter www.ps3mediaserver.org.

Hier finden Sie Versionen für Mac,

Windows oder Linux. Die App stellt eine Verbindung zu

Ihrem Netzwerk her und Ihr Mac erscheint als

Media-Server auf ihrer PS3. Nun können Sie einfach

Dateien direkt zwischen diesen beiden Geräten streamen,

es unterstützt auch die Live-Übertragung. So können

alle gängigen Videoformate in Echtzeit konvertiert

werden – vorausgesetzt, Sie verfügen über einen aktuellen

Mac mit einem starken Prozessor. Alternativ kann

man auch die Nullriver Software (www.nullriver.com)

nutzen. So verfügen Sie über eine exzellente MediaLink

Applikation, und Sie können auch mit Connect 360 von

Ihrer iTunes-Bibliothek oder iPhoto Daten zu Ihrer Xbox

360 streamen.

Streaming Mit der passenden App kann man Filme

und Musik auf eine Spielekonsole übertragen.

66 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Daten im Netzwerk teilen Grundlagen

WIE MAN ... Daten zu Hause teilt.

01 Teilen einschalten

02 Ordner hinzufügen

03

Ein Passwort festlegen

Gehen Sie in den Systemeinstellungen

Klicken Sie auf den +-Button unter der

Auf der rechten Seite finden Sie die

auf den Punkt Sharing. In der Liste der Dienste

finden Sie das Menü File Sharing, dann klicken

Sie auf den entsprechenden Button. Geben

Sie dem Computer einen Namen. Dann können

Sie über Ihr Netzwerk darauf zugreifen.

Liste der geteilten Ordner. Nun können Sie Ihre

eigenen Ordner mit anderen teilen. Ihr öffentlicher

Folder kann von anderen Usern benutzt

werden und Sie können Dateien in der Drop

Box ablegen.

Liste der Nutzer, klicken Sie auf den +-Button,

um einen neuen User hinzuzufügen. Wenn Sie

im Adressbuch einen Eintrag auswählen, können

Sie dem Nutzer ein Passwort schicken und

einen Account anlegen.

Adressbuch einzuräumen – mit entsprechendem

Passwort. Wenn Sie also einem

Freund den Zugang zu einem bestimmten

Folder auf ihrem Mac gewähren wollen, ist

dies der beste Weg.

Unter dem Punkt Optionen innerhalb der

Sektion Dateifreigabe haben Sie auch die

Möglichkeit den Datenaustausch per FTP einzustellen.

Wenn Sie die dritte Option – SMB –

aktivieren, können Sie auch Daten mit

Windows-PCs über Ihr Netzwerk teilen. Macs

und Windows-PCs nutzen verschiedene

File-Sharing-Protokolle, aber wenn Sie die

Option SMB wählen, kann Ihr Mac mit jedem

anderen PC im Netzwerk kommunizieren.

Wenn Sie unterschiedliche Netzwerke nutzen

und Daten zwischen PC und Mac teilen wollen,

dann müssen Sie in jedem Fall die Option

SMB nutzen. Zusätzlich sollten Sie auch in

Ihren Airport-Einstellungen auf die WINS-Sektion

gehen und dann Ihren Mac zu einer

Windows Gruppe hinzufügen, die wahrscheinlich

MSHOME oder WORKGROUP heißen wird.

Dies finden Sie unter dem Menü Arbeitsplatz

– Eigenschaften – Computername auf dem

PC. Dann können Sie Dateien zwischen verschiedenen

Plattformen tauschen.

EINFACH Mit AirDrop ab OS X 10.7 können Sie Daten

sogar ohne Netzwerk einfach übertragen.

Drag UND drop Mit iTunes können Sie einfach Daten auf Ihr iPad ziehen, sogar Formate, die von iTunes

nicht unterstützt werden. Mit der entsprechenden App kann man diese Dateien auf dem iPad abspielen.

Daten und Folder zwischen Macs via Drag

und Drop zu verschieben ist noch einfacher,

wenn man die Funktion Airdrop nutzt. Voraussetzung

hierfür ist Mac OS X 10.7 oder neuer.

Vorteil: Jetzt können Sie quasi „unsichtbar“

ohne Setup networken. Alle Airdrop-fähigen

Macs finden Sie in der Finder-Sidebar. Aber:

Airdrop funktioniert nur auf den neueren

Macs. Eine Liste der Geräte gibt‘s unter der

Adresse (support.apple.com/kb/HT4783). Der

Grund: Für Airdrop müssen die Apple-Computer

über neuere drahtlose Chips verfügen.

Aber selbst wenn Ihr Mac nicht aufgelistet ist,

können Sie Airdrop nutzen: Öffnen Sie das

Programm Terminal und tippen Sie „defaults

write com.apple.networkbrowser BrowseAllinterfaces

1“. Dann verlassen Sie Terminal,

melden sich ab und wieder an. Nun sollten Sie

in ihrem Gehe-zu-Menü Airdrop finden. Der

Unterschied: Es klappt nur, wenn beide Macs

sich im sich im selben Netzwerk befinden.

Wenn Sie Apple-TV nutzen, können Sie die

Inhalte ihrer iTunes Bibliothek via Apple-TV auf

einem HD-Fernseher sehen. Und: Apps wie

z.B. StreamToMe und AirVideo sorgen dafür,

dass Sie von einem Mac auf einen iPad

streamen können, ohne Apple-TV nutzen zu

müssen.

Wenn Sie in iTunes die Dateiübertragung

(im Menü Apps der Punkt Freigabe) nutzen,

können Sie alle Filme, Fotos oder Musik zwischen

Mac und iPad teilen, ohne dass die

Geräte synchronisiert werden müssen - einfach

via Drag und Drop über eine entsprechende

App. Sie können sogar Filme direkt auf

ihr iPad kopieren, die Sie nicht in einem iTunes

freundlichen Format besitzen. Beispiel: Sie ziehen

Filme im AVI-Format auf das iPad, ohne

diese vorher zu M4V oder MP4 konvertiert zu

haben. iPad-Apps, die dies unterstützen, sind

u.a. VLC, AVPlayer HD, CineXPlayer, Movie Player

und GoodPlayer.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 67


Grundlagen Daten im Netzwerk teilen

Daten mit iTunes teilen

Via iTunes können Sie Daten auf unterschiedliche Art und Weise teilen.

Apples Mediathek iTunes startete als

simpler Musikdienst, den man verblüffend

einfach bedienen konnte. Heute

können Sie Musik, Filme oder Fotos speichern

und mit anderen teilen – und das alles auf

unterschiedliche Art und Weise. Alle iOS-Geräte

von Apple werden unterstützt – ebenso

die Cloud. Einfach und bequem – vorausgesetzt,

man hält sich an die von Apple vorgegebenen

Übertragungswege. Die Zauberworte

lauten iTunes, Apple TV und AirPlay. Verbinden

Sie ihr iPad via USB mit dem Mac und dann

klicken Sie in iTunes auf das entsprechende

Gerät. Gehen Sie auf die Apps, scrollen Sie

herunter und Sie sehen unter der Freigabe

Apps, die Daten mit dem Rechner austauschen

können. Dateien werden einfach via

Drag & Drop zwischen iPad und Rechner ausgetauscht.

Grundsätzlich speichert iTunes alle Daten in

einem Ordner auf Ihrer Festplatte unter Musik/

iTunes. Hier ist alles gespeichert – Ihre Musik,

Bücher, Filme und mobilen Apps – ebenso wie

Artworks und Backups Ihrer iOS-Geräte (dies

ist die Standardeinstellung; in den iTunes-Einstellungen

im Bereich Erweitert sehen Sie den

Speicherort für Ihre Medien). Sie können auch

Ihre komplette iTunes-Bibliothek auf eine

externe Festplatte oder ein Netzlaufwerk

kopieren, damit verschiedene Macs darauf

zugreifen können. Nach dem Kopieren öffnen

Sie die iTunes-Einstellungen und gehen zu

„Erweitert“. Ändern Sie hier den Speicherort

auf die externe Festplatte oder das Netzlaufwerk.

Um diese Bibliothek mit einem anderen

Mac zu öffnen, müssen Sie beim iTunes-Start

die ALT-Taste gedrückt halten. Dann bekommen

Sie die Option, die gewünschte Bibliothek

auszuwählen. Diesen Schritt müssen Sie

nur einmal machen.

Teilen macht freude Es ist sehr einfach, Inhalte vom Mac auf ein iOS-Gerät zu übertragen.

Alles synchron

Viel einfacher und komfortabler ist es, Medien

über das Netzwerk mit der Funktion Privatfreigabe

zu teilen. Gehen Sie hierzu in iTunes in

den Menüpunkt „Erweitert“ (Mac) oder „Datei“

und wählen Privatfreigabe aktivieren. Hier

müssen Sie Ihre Apple-ID nebst Passwort eingeben.

Jetzt können andere Macs über die

Privatfreigabe auf die Mediathek zugreifen.

Medien können nicht nur auf einem anderen

PC/Mac abgespielt, sondern auch in die lokale

Bibliothek kopiert werden.

Mit dieser Methode ist es sehr einfach, mehrere

Bibliotheken miteinander zu synchronisieren

und jedes Video und jeden Titel überall im

Heimnetzwerk abzuspielen.

iTunes bietet eine sogar noch einfachere

Methode an. Öffnen Sie die iTunes-Einstel-

AUTOMATISCHE DOWNLOADS Überlassen Sie iTunes die Arbeit.

Übertragen Sie Einkäufe automatisch auf Ihr iPad.

Wenn Sie etwas in iTunes oder dem App Store kaufen,

steht dieser Inhalt automatisch allen Geräten, die mit

der gleichen Apple-ID angemeldet sind, bereit.

Nehmen wir an, Sie kaufen am PC oder Mac ein

Musikalbum. Um dieses nun auch auf Ihrem iPad (oder

anderen iOS-Geräten) zu hören, müssen Sie nur die

Musik-App öffnen, auf iTunes-Store tippen und in der

Leiste ganz unten „Gekaute Artikel“ wählen. Sie sehen

dann alle Ihre Einkäufe und können sie nach Belieben

kostenlos auf Ihr iPad herunterladen. Das funktioniert

auch mit Videos, TV-Sendungen und Büchern (in der

iBooks-App).

Sie können diesen Vorgang auch automatisieren,

indem Sie in die iOS-Einstellungen zum Punkt iTunes &

App Store navigieren. Dort können Sie nun

automatische Downloads für Musik, Apps

und Bücher aktivieren. Wenn Sie nun auf

einem anderen Gerät einen Inhalt kaufen,

wird er automatisch via iCloud heruntergeladen.

Voraussetzung ist auch hier, dass alle

Geräte die gleiche Apple-ID nutzen. Auf Seite

64 finden Sie weitere Informationen zu iCloud.

Transfer Aktivieren Sie automatische

Downloads auf allen Ihren iOS-Geräten.

68 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Daten im Netzwerk teilen Grundlagen

WIE MAN ... Medien via iTunes freigibt.

01

iTunes-Einstellungen

02

Privatfreigabe aktivieren

03

Mediathek kopieren

Öffnen Sie in iTunes die Einstellungen

Im Menü Erweitert finden Sie die Option

In Ihrem Benutzerordner finden Sie

und klicken Sie auf „Freigabe“. Sie haben die

Wahl, ob Sie nur ausgewählte Wiedergabelisten

oder die ganze Mediathek freigeben

wollen. Einmal freigegeben, können andere

Nutzer im Netzwerk Ihre Musik abspielen.

Privatfreigabe. Sie brauchen hierfür eine

Apple-ID und das Passwort. Andere Computer

mit iTunes können jetzt nicht nur Ihre Medien

abspielen, sondern diese auch in die lokale

Mediathek kopieren.

Musik/iTunes. Hier speichert iTunes alle Daten.

Diesen Ordner können Sie auf ein Netzwerkoder

externes Laufwerk kopieren. So sparen

Sie Speicherplatz auf dem Computer und können

auch von anderen Macs aus zugreifen.

lungen und klicken auf Freigabe. Wenn Sie

„Meine Mediathek im lokalen Netzwerk freigeben“

aktivieren, können Sie wahlweise die

komplette Sammlung oder nur einzelne Wiedergabelisten

freigeben. Zudem können Sie

den Zugang mit einem Passwort schützen.

Über diesen Weg ist ausschließlich das

Streamen von Inhalten möglich, Dateien können

nicht kopiert werden. Aber Sie müssen

auch nicht Ihre Apple-ID und das Passwort

eingeben.

Im Erweitert-Menü von iPhoto können Sie

Ihre Fotos und Videos ebenfalls im Netzwerk

freigeben. Diese sind dann mit iPhoto auf

anderen Macs sichtbar.

Um Daten auf Ihr iPad zu übertragen, können

Sie den traditionellen Weg via USB-Kabel

wählen oder – ab iOS 5 – drahtlos arbeiten. Sie

haben zudem die Wahl, ob Sie iTunes und

iOS-Gerät automatisch oder manuell synchronisieren

wollen. Wenn Sie das iOS-Gerät in

iTunes auswählen, können Sie genau festlegen,

welche Inhalte synchronisiert werden. Sie

haben aber auch die Wahl, Inhalte manuell auf

ein iOS-Gerät zu übertragen. Gehen Sie in

iTunes zunächst auf das iOS-Gerät. Im Bereich

Übersicht finden Sie ganz unten die Optionen.

Setzen Sie den Haken bei „Musik und Videos

Es gibt etliche Möglichkeiten, Fotos,

Musik und Filme zu teilen.

Freigabe Über die Freigabe haben alle Computer

im Netzwerk Zugriff auf Ihre Mediathek.

manuell verwalten“. Jetzt können Sie Inhalte

per Drag & Drop auf das iPad bewegen.

Da iOS-Geräte stets weniger Speicher

haben als der Computer, ist es nicht wirklich

sinnvoll, komplette Mediatheken zu synchronisieren.

Hier empfiehlt es sich, mit Wiedergabelisten

zu arbeiten und diese zu synchronisieren.

Ändern Sie eine Liste in iTunes – zum

Beispiel weil Sie neue Musik gekauft haben –,

werden die Änderungen bei der nächsten

Synchronisation übernommen. Wenn Sie Platz

auf Ihrem iPad sparen möchten, können Sie

Musik in einer niedrigeren Bitrate übertragen

lassen. Diese Option finden Sie in der Übersicht

des iOS-Geräts in iTunes. 128 kBit/s ist

eine durchaus akzeptable Klangqualität und

spart viel Speicherplatz gegenüber höheren

Bitraten. Wenn Sie zusätzlich die Option „SD-Videos

bevorzugen“ anwählen, wird iTunes,

sofern verfügbar, nur die SD-Variante eines

Videos übertragen. Gerade HD-Filme sind

echte Speicherplatzfresser.

Fotos auf dem TV In iTunes können Sie bestimmen, welche Fotos über Apple TV abrufbar sind.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 69


Grundlagen Daten im Netzwerk teilen

Mit anderen teilen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Inhalte mit anderen Menschen teilen.

Das Internet hat die Art und Weise, wie

wir kommunizieren, konsumieren und

Informationen mit anderen tauschen.

vollkommen verändert. Und die Entwicklung

der sozialen Netzwerke wie Facebook und

Twitter sowie die schnellen Datenleitungen

machen es heute bequemer als je zuvor,

Daten elektronisch zu tauschen. Sie können

heute zum Beispiel ganz einfach per E-Mail

Daten an andere Personen

schicken. Apples

E-Mail-Programm funktioniert

besonders gut mit

Dateianhängen, und in der

Mac-Version können Sie

bequem per Drag & Drop

Dokumente in einer neuen

Nachricht versenden. Bei

Fotos haben Sie zusätzlich

die Möglichkeit, die Bilder vor

dem Versenden zu verkleinern.

Auch Filme kann

man als Anhang versenden

und es gibt sogar

einen Foto-Browser,

der Zugriff auf Ihre

iPhoto- und (sofern

in iPhoto aktiviert)

Facebook-Alben

bietet.

Es ist sogar möglich,

Zip-Dateien,

Office-Dokumente

und andere Dateien zu verschicken. Da

das E-Mail-Programm fast alle Daten verschicken

kann, gibt es kaum etwas, was nicht

funktioniert. Aber Vorsicht! Bei Filmen und

Fotos kommen schnell große Datenmengen

zusammen. Bei über 10 Megabyte verweigern

viele Provider die Übertragung, die Grenze

liegt häufig bei 10 bis 20

Freizügig Garageband für iOS kann fertige Projekte

an eine Vielzahl von Diensten übergeben.

Megabyte. Bei noch größeren Datenmengen

können Ihre E-Mails nicht mehr versendet

werden. Die Lösung: Teilen Sie große Daten in

mehrere Anhänge auf und verschicken Sie

diese anschließend. Oder nutzen Sie einen

Cloud-Service wie Sendspace oder Dropbox.

Nach dem Upload erhalten Sie dann

einen Link, den Sie versenden können,

und Sendspace hat z. B. eine

Desktop-App zum Download, die

Ihren Transfer managen kann. Mit

der weitverbreiteten Dropbox ist

der Datentausch noch einfacher,

seit es eine iOS-App gibt. So können

Sie Daten auf allen Geräten

uploaden, downloaden und

managen – genauso wie Sie

ihre Daten mit allen teilen können.

Es funktioniert ganz einfach:

Alle Datenformate

werden auf einen Server

im Netz geladen und

sind dann auf

allen mobilen

Geräten per Dropbox-App

abrufbar.

Es gibt auch noch

andere Möglichkeiten,

Links und

Daten zu senden,

wenn Sie

Ihren Mac

benutzen.

WIE MAN ... Mac und iPad zusammen nutzt.

Das iPad als Zweitbildschirm Drahtlos drucken

Auf den Mac streamen

01

Mit der App Air Display (€ 8,99) wird Ihr Sie haben keinen Airprint-fähigen Drucker,

aber einen Mac? Dann ist Printopia PC) einen AirPlay-Empfänger. Haben Sie

AirServer macht aus Ihrem Mac (oder

02 03

iPad zum Zweitmonitor. Sie müssen

zusätzlich die kostenlose Software (Mac oder

PC) installieren. Anschließend können Sie

Ihren Desktop auf das iPad erweitern. So

haben Sie an Ihrem Computer einfach mehr

im Blickfeld!

genau richtig (www.ecamm.com, 19,95

US-Dollar). Solange Mac und iPad im gleichen

Netzwerk sind, können Sie vom iOS-Gerät

direkt über einen am Mac angeschlossenen

Drucker drucken.

die App installiert, können Sie Musik und

Videos direkt an den Rechner via AirPlay schicken.

Die Vollversion kostet 15 US-Dollar

(www.airserverapp.com), Sie können aber

zunächst eine kostenlose Testversion laden.

70 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Daten im Netzwerk teilen Grundlagen

WIE MAN ... Filme via iMovie (Mac) teilt.

01

Auf Youtube hochladen

02

Filme auf Vimeo laden

03

Medienübersicht

Wenn Ihr Film fertig ist, klicken Sie in

Der Upload Ihres Films auf die Plattform Im gleichen Menü können Sie Ihren

der Menüleiste auf „Bereitstellen“. Wählen Sie

hier Youtube aus. Anschließend müssen Sie

Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben

und können alle Infofelder ausfüllen

sowie die Filmgröße festlegen.

Vimeo funktioniert genauso wie bei Youtube.

Sie müssen Ihre Anmeldedaten eingeben, Titel

und Beschreibung ausfüllen, Stichworte hinterlegen

und die gewünschte Auflösung des

Videos bestimmen.

Film auch für die Mac-interne Medienübersicht

exportieren, damit andere Programme

darauf zugreifen können. Auch haben Sie die

Möglichkeit, den Film gleich in mehreren Auflösungsversionen

zu speichern.

Mit iChat kann man zum Beispiel zwischen

zwei Nutzern Daten per Drag & Drop senden.

Andere IM-Clients bieten sogar an, große

Gruppen von Files zu zippen, um die Upload-

Zeit zu verringern. Sie können Dateien mit

dem integrierten Kompressions-Tool (Rechtsklick

auf eine Datei) von OS X bearbeiten oder

Programme wie Dropstuff, SimplyRAR oder

BetterZip nutzen.

Zu den beliebtesten Funktionen im Internet

gehört das Teilen von Fotos. Sie können mit

iPhoto Ihre Bilder über das lokale Netzwerk

oder übers Internet mit anderen teilen. Noch

besser: Sie schicken Bilder direkt von iPhoto

auf Plattformen wie Flickr oder Facebook –

komplett mit allen Metadaten und Tags.

Wenn Sie OS X 10.7 oder eine aktuellere Version

verwenden, können Sie iCloud nutzen und

Fotostream aktivieren. Damit schicken Sie alle

Bilder in die Datenwolke. Die Bibliothek bleibt

weiter auf Ihrem Mac, aber alle in iPhoto oder

Aperture importierten Fotos lassen sich auf

Filmstar iMovie für iOS bietet die Option, eigene

Filme direkt auf beliebte Webseiten zu laden.

iOS-Geräten ansehen und bearbeiten (iOS 5

oder höher). Fotostream funktioniert aber

auch andersherum: Alle mit einem iOS-Gerät

gemachten Schnappschüsse erscheinen automatisch

auf Ihrem Mac. Auf Ihren Fotostream

haben jedoch nur Sie Zugriff. Seit iOS 6 können

Sie aber auch Streams mit anderen

iOS-Nutzern teilen. Wollen Sie jedoch Fotos

mit anderen Menschen (ohne iOS) teilen,

sollten Sie die Facebook- oder Flickr-Option in

iPhoto nutzen. Zusätzlich gibt es eine Reihe

guter Programme wie Instagram, Camera Plus,

Photoshop oder iPhoto für iOS, mit denen Sie

Fotos und Alben auf beliebte Webdienste wie

Flickr, Facebook, Tumblr und Twitter hochladen

können.

Videos lassen sich auch teilen und iMovie

ermöglicht es, selbst geschnittene Filme direkt

auf Webseiten wie Facebook, Youtube oder

Vimeo hochzuladen. Professionelle Apps wie

Adobe Premiere und Apples Final Cut Pro X

sind dazu auch in der Lage und bieten obendrein

noch mehr Optionen. Filme lassen sich

auch direkt vom iPad teilen. Wenn Sie Filme

mit iMovie (iOS) oder Avid Studio hochladen

wollen, sollten Sie dies aufgrund der großen

Datenmengen nur per WLAN machen.

Soundcloud ist eine beliebte Seite, um

selbst komponierte Musik zu teilen. Viele

Musik-Apps unterstützen diesen Dienst von

Haus aus. Wenn diese Option fehlt, können Sie

Ihre Musik natürlich auch manuell über einen

Browser hochladen.

Über iCloud können Sie auch Ihre Dokumente

der iWork-Programme Pages, Numbers

und Keynote verteilen. So ist es möglich,

unterwegs auf dem iPad an einem Pages-Text

zu arbeiten und später auf dem Mac daheim

Klein machen Mit einem Rechtsklick können Sie

am Mac jede Datei komprimieren.

nahtlos am gleichen Dokument weiterzuschreiben.

Es ist nur leider nicht möglich,

anderen Nutzern diese Dokumente zur Verfügung

zu stellen, um gemeinsam daran zu

arbeiten. Immerhin erlauben es die iWork-

Apps, Dokumente über den Menüpunkt „Freigabe

& Drucken“ an andere Apps zu übergeben.

Unter anderem werden hier Dropbox

und Goodreader unterstützt. So sind Sie in der

Lage, Ihre Dokumente in der Dropbox zu speichern

und sie so für andere Nutzern freizugeben.

Eine weitere, komplett kostenlose und

sehr vielseitige Alternative stellt Google Docs

dar. Laden Sie einfach die kostenlose App

Google Drive herunter. Sie erhalten 5 Gigabyte

kostenlosen Online-Speicherplatz und können

direkt Dokumente erstellen und teilen.

Dropbox ist eine elegante Möglichkeit,

Daten mit anderen zu teilen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 71


Grundlagen Daten im Netzwerk teilen

Daten mobil austauschen

Auch unterwegs können Sie Ihre Medien einfach mit anderen teilen.

Selbst wenn Sie nicht zu Hause sind,

haben Sie Zugang zu allen Daten, die

auf Ihrem Mac sind und die Sie mit

anderen Personen teilen wollen – vorausgesetzt,

Sie sind mit dem Internet verbunden.

Ab iOS 5 können Sie sogar die Mobilfunkverbindung

mit anderen Geräten teilen, sofern

Ihr Datenvertrag dies zulässt. So ist es zum Beispiel

möglich, mit einem Notebook oder

WLAN-iPad unterwegs über den mobilen

Datenfunk eines iPhone online zu gehen.

Wählen Sie hierzu auf dem Mobilgerät in den

Einstellungen den Menüpunkt „Persönlicher

Hotspot“. Wenn Sie diese Funktion einschalten,

geben Sie Ihre Internetverbindung frei. Andere

Geräte können per WLAN, Bluetooth oder

USB verbunden werden und die Internetverbindung

nutzen. Wenn Sie diese Funktion nutzen,

sollten Sie das Datenvolumen Ihres Mobilfunkvertrags

im Auge behalten.

Aber selbst wenn Sie nur Ihr iPhone oder

iPad dabeihaben, können Sie viele Inhalte

direkt vom Gerät aus teilen. Bilder, Videos und

Dokumente lassen sich per E-Mail verschicken,

sofern sie nicht zu groß sind.

Clevere Box Dropbox ist ein Cloud-Dienst, der barrierefrei über alle Mac und iOS-Geräte funktioniert.

Dateimanager

Apple erlaubt keinen direkten Eingriff in das

Dateisystem von iOS. Mit ein, zwei Apps

haben Sie Ihre Dateien jedoch viel besser im

Griff. Downloads (€ 1,79) und Filer (€ 3,59) gibt

es jeweils auch als kostenlose Lite-Version, die

jeweils rudimentäre Dateimanagement-Funktionen

bietet. Zudem erlauben diese Programme

den Dateiaustausch mit einem Mac,

wahlweise via iTunes oder über einen Websharing-Dienst.

Ebenfalls ist es mit diesen

Apps möglich, Dateien von Webseiten und

aus Mailanhängen herunterzuladen und zentral

zu speichern. Filer bietet Verbindungen zu

Dropbox, iDisk und WebDAV-Servern zum Upund

Download von Dateien. Downloads verfügt

auch über etliche Schnittstellen, um mit

allen möglichen Dateien zu arbeiten.

Dropbox ist eine sehr vielseitige (und

kostenlose) Lösung, da sie mit nahezu allen

Geräten (Mac, PC, iOS, Android) kompatibel ist

und eine Vielzahl von Optionen für webbasierten

Datentransfer bietet. Obendrein wird

Dropbox von etlichen Apps unterstützt,

sodass Sie oft direkt und ohne Umwege

WIE MAN ... einen persönlichen Hotspot einrichtet.

01

Einschalten

02

Verbinden

03

Ein iPad verbinden

Gehen Sie in den Einstellungen auf den Klicken Sie auf dem Laptop auf das Airport-Symbol

Auf dem iPad müssen Sie in den Einstellungen

Punkt Persönlicher Hotspot und schalten die

Funktion ein. Diese Option ist nur verfügbar,

wenn Ihr Datenvertrag dies erlaubt. Gegen

eine zusätzliche Gebühr lässt sich das sogenannte

Tethering aber hinzubuchen.

(bei Windows die Netzwerkum-

gebung). Hier sollte das vom iPhone oder iPad

errichtete WLAN erscheinen. Mit dem im

ersten Schritt vergebenen Passwort können

Sie sich einfach anmelden.

das WLAN-Menü aufrufen. Schalten Sie

WLAN ein und suchen Sie das vom Telefon aufgebaute

WLAN-Netz. Tippen Sie es an, um die

Verbindung herzustellen. Sie müssen nur das

auf dem iPhone erstellte Passwort eingeben.

72 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Daten im Netzwerk teilen Grundlagen

WIE MAN ... iTunes Match verwendet.

01

Abo abschließen

02 In iOS einschalten

03 Musik abspielen

Sie müssen in iTunes mit Ihrer Apple-ID Suchen Sie in den Einstellungen den

In der Musik-App sehen Sie nun alle Ihre

angemeldet sein. Wählen Sie im Menüpunkt

Store „iTunes Match aktivieren“. Der folgende

Vorgang kann bei großen Sammlungen etliche

Stunden dauern. Lassen sie es am besten

über Nacht laufen.

Menüpunkt Musik. Hier schalten Sie iTunes

Match an. Außerdem haben Sie die Wahl, alle

Titel oder nur die auf das iPad geladenen

anzeigen zu lassen. Beim ersten Mal kann es

etwas dauern, bis alle Titel angezeigt werden.

Titel, Alben und Wiedergabelisten. Das Wolkensymbol

zeigt, dass der Titel in der Cloud

gespeichert ist. Tippen Sie es an, um den Song

manuell herunterzuladen. Wenn Sie nur den

Titel antippen, startet die Wiedergabe direkt.

Dateien in diesem kostenlosen Online-Speicher

ablegen können. Besonders wichtige

Dateien lassen sich als Favoriten markieren. Sie

werden dann lokal gespeichert und stehen

auch offline zur Verfügung.

Wie bereits erwähnt, ist Apples iCloud toll,

um iWork-Dokumente online zu speichern,

nicht aber um sie mit anderen zu teilen.

Google Docs mit der kostenlosen App Google

Drive ist in dieser Hinsicht überlegen. Es ist

sogar möglich, Dateien direkt aus Pages, Numbers

oder Keynote über die Freigabe-Taste an

Google Drive zu übergeben und hochzuladen.

Andere brauchbare Apps zum Dokumententausch

sind QuickOffice Pro HD, Documents To

Go und Smart Office 2.

Unterwegs wollen viele Nutzer ihre Musik

hören. Die meisten digitalen Musiksammlungen

sind aber viel zu groß für ein mobiles

Gerät. Dies führte in der Vergangenheit stets

dazu, dass man sich entscheiden musste, welche

Musik man auf das Mobilgerät überträgt

und welche nicht. Im Zweifelsfall ist der Song,

den man gerade hören will, nicht auf dem

Gerät. Dieses Problem hat Apple mit dem Premium-Service

iTunes Match ein für alle Mal

gelöst. Für den durchaus fairen Preis von 25

Euro im Jahr haben Sie von allen Geräten (iOS

und iTunes auf Mac oder PC) Zugang zu Ihrer

kompletten Musikbibliothek.

Das funktioniert so: iTunes Match analysiert

Ihre Bibliothek in iTunes und vergleicht sie mit

dem Kaufangebot vom iTunes Store. Alle

Songs, die auf iTunes zum Kauf verfügbar sind,

werden für Sie online bereitgestellt. Dabei ist

es egal, woher diese Musik stammt. Titel, die

nicht gefunden werden konnten, werden in

die Cloud geladen. Dieser Vorgang dauert je

nach Mediathek bis zu einigen Stunden, muss

jedoch nur einmal durchgeführt werden. Wirklich

toll an iTunes Match ist, dass alle im Store

gefundenen Titel als hochwertige AAC-Dateien

verfügbar sind. Wenn Sie also noch alte

MP3-Dateien in 128 kBit/s haben, können Sie

diese mit iTunes Match durch eine hochwertige

Version ersetzen.

Auf dem Mobilgerät müssen Sie iTunes

Match aktivieren. Die Musik-App bietet Ihnen

dann Zugriff auf Ihre komplette Musiksammlung.

Auch Wiedergabelisten werden übertragen

und stehen zur Verfügung. Eine Internetverbindung

vorausgesetzt, können Sie nun

beliebige Titel abspielen. Mit einem Fingertipp

auf das Wolkensymbol lassen sich einzelne

Lieder, ganze Alben oder Wiedergabelisten

herunterladen. Diese sind dann auch offline

verfügbar – praktisch, wenn man beispielsweise

im Flugzeug oder im Ausland Musik hören

möchte.

Streaming Mit einem Streaming-Dienst wie Spotify

haben Sie Zugriff auf Millionen von Titeln, benötigen

aber ein kostenpflichtiges Abo.

iTunes Match ist Ihnen zu teuer? Dann

können Sie trotzdem Musik auf Ihr Mobilgerät

streamen. Dazu können Sie aus einem der

unzähligen Musik-Streaming-Dienste wählen,

von denen die meisten eine App für iOS liefern

(zum Beispiel Spotify oder Deezer). Für die

mobile Nutzung ist jedoch bei allen Diensten

ein kostenpflichtiges Abo nötig. Für welchen

Dienst Sie sich auch entscheiden, beachte Sie,

dass es einen Offline-Modus gibt, damit Sie

Ihre Lieblingsmusik auch hören können, wenn

gerade keine Internetverbindung verfügbar ist.

Es gibt etliche weitere Apps, die Inhalte

mobil teilen. Bump beispielsweise tauscht

Kontakte mit Geräten in der Nähe aus. Foursquare

zeigt der Welt, wo Sie sich gerade aufhalten,

und mit Glympse ist es sogar möglich,

eine Reise live zu verfolgen.

Dateimanagement Filer ist in der Lage, Dateien

direkt aus dem Internet herunterzuladen und zentral

auf dem iPad zu speichern.

Mit dem persönlichen Hotspot teilen Sie

Ihre Internetverbindung mit jedem Gerät.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 73


Grundlagen Vernetzung & Daten-Austausch

Vernetzen Sie Ihren Mac

Entdecken Sie, wie gut

Ihr Mac und Ihre iOS-

Geräte im Netzwerk

zusammenspielen.

Eine von Apples vielen Stärken ist das

geräteübergreifende und gut integrierte

Betriebssystem. Falls Sie es

noch nicht getan haben, ist es nun an der

Zeit, die Vielzahl an Möglichkeiten zu entdecken,

wie Sie Ihren Mac mit iPad, iPhone

und iPod Touch verknüpfen können.

Auf die Medien Ihres Macs

zugreifen

Ziehen Sie weitere Vorteile aus dem Speicherplatz

Ihrer Festplatte: Sie können diese als Fernspeicher

für Ihre mobilen Geräte nutzen und

den Inhalt auf Ihr iPhone oder iPad streamen

lassen. Wenn Sie Ihre Medieninhalte über Ihr

lokales Netzwerk teilen möchten, können Sie

dies über die iTunes Home Sharing Funktion

tun. Dazu aktivieren Sie die Privatfreigabe im

Erweitert-Menü Ihres Mac. Auf dem iOS-Gerät

müssen Sie unter Einstellungen in den Untermenüs

Musik und Video ebenfalls die Privatfreigabe

aktiveren, sofern Sie beide Inhalte teilen

möchten. Ist dies eingerichtet, steht Ihnen

Ihre Mac-Medien-Bibliothek sowohl in den

Musik- als auch in Video-Apps zur Verfügung.

Wollen Sie außerhalb ihres Heim-Netzwerkes

auf die Daten zugreifen oder ein schickeres

User-Interface, dann ist Plex (plexapp.com) zu

empfehlen. Die App eignet sich perfekt für das

Teilen von Daten zwischen Computer und

mobilen Geräten. Sollten Sie Daten auf einer

netzwerkabhängigen Festplatte gespeichert

haben und wollen Sie diese über einen

DLNA-Server teilen, nutzen Sie den VLC Media

Player auf Ihrem Mac und MLPLayer Lite auf

ihrem iOS-Gerät, um auf Ihre Daten zugreifen

zu können.

Tolles Design Die Plex-App zeigt die Media-Sammlung Ihres Macs übersichtlich auf dem iOS-Gerät an.

Daten teilen und mehr

Sie können zwischen Ihrem Mac und Ihrem

iOS-Gerät Inhalte über iCloud austauschen.

Wenn Sie jedoch mehr Flexibilität suchen,

sollten Sie sich die Dropbox-App ansehen.

Damit teilen und synchronisieren Sie Ihre Daten

über den Dropbox-Ordner. Wenn Sie Ihre

Dateien eher über ein WiFi Netzwerk austauschen,

installieren Sie DropCopy auf Ihrem Mac

und DropCopy Lite auf Ihrem iOS-Gerät.

Dadurch ist es möglich, die Daten von bis zu

drei Geräten über einen Hotspot auf dem

Mac-Desktop zu teilen. Wenn Sie auch Zwischenablagen-Inhalte

und Ihre Foto-Bibliothek

DATEIEN DURCHSUCHEN So greifen Sie auf iPad- und iPhone-Daten zu.

Entdecken und verwalten Sie alle iPad-Dateien, die Sie normalerweise nicht sehen.

Beim Anschließen von iPad, iPhone oder iPod

Touch an den Mac fällt auf, dass der Zugriff auf diese

Geräte über iTunes überaus eingeschränkt ist. Zwar

lassen sich Medien, Apps und diverse Einstellungen

zwischen den beiden Geräten synchronisieren, allerdings

ist der Zugriff auf andere Ordner im iOS-System

nahezu unmöglich. Da die meisten iOS-Apps ihre

Dokumente intern lagern, gibt es beispielsweise keinen

Weg, die eigenen Notizen zu exportieren, mal

abgesehen vom aufwendigen Kopieren und Einfügen.

Jetzt gibt es eine Lösung: iExplorer (www.macroplant.

com) ist eine leistungsfähige Anwendung für OSX

sowie Windows, die es dem User ermöglicht, die

iOS-Ordner und Dateien in einer Art Suchleiste aufzurufen

und zu durchsuchen. So lassen sich Dateien auf

den Computer über ein einfaches Drag&Drop übertragen.

Auch lassen sich neue Ordner erstellen und

Inhalte löschen (seien Sie damit aber vorsichtig!). Eine

Vorschau-Funktion macht es möglich, Fotos und

andere Medien-Dateien zu sichten, was um einiges

komfortabler ist, als zu versuchen, sie per Dateiname

zu identifizieren. Wenn Sie Ihr iOS-Gerät gerne als

mobilen Speicher verwenden möchten, dann können

Sie Ihr Gerät im Disk-Modus starten. All diese Funktionen

haben natürlich ihren Preis: iExplorer kostet in

der Basisvariante $ 34,99 und $ 49,99 in der Vollversion

für die Nutzung an zwei Computernund unbegrenzter

Mobilgeräte-Verknüpfung.

Schnittstelle Mit iExplorer für Mac oder PC sehen

Sie alle Dateien auf Ihren iOS-Geräten.

74 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Vernetzung & Daten-Austausch Grundlagen

gewährt. Laden und installieren Sie den

Mobile Mouse Server kostenlos von mobilemouse.com

und anschließend die Lite-Version

auf Ihr iPhone oder iPad.

Steuern Sie Ihren Mac fern

Sie können sogar einen Schritt weitergehen

und von einem anderem Zimmer aus auf

Ihren Mac via Fernsteuerung mit einem

anderen iOS-Gerät zugreifen. Laden Sie sich

dazu ConnectMyMac aus dem App-Store

oder TeamViewer (teamviewer.com) kostenlos

herunter.

Konnektivität Bedienen Sie Ihren Mac bequem über Ihr iOS-Gerät mit „ConnectMyMac“.

teilen sowie sich Dateivorschauen anzeigen

lassen möchten, sollten Sie auf die Vollversion

der DropCopy-App upgraden (€ 4,49). Wenn Sie

Copy & Paste zwischen Mac und iOS verwenden

möchten, empfiehlt sich ClipTwin (cliptwin.

intellicore.net).

Dateien synchronisieren

Nicht immer ist es von Vorteil, all Ihre Dateien

über einen einzelnen Ordner zu synchronisieren,

wie es bei Dropbox der Fall ist. Wenn Sie es

bevorzugen, alle Daten Ihrer Wahl bequem und

automatisch abzugleichen, dann installieren Sie

SugarSync (sugarsync.com) auf Ihrem Mac und

iOS-Gerät. Zusätzlich erhalten Sie 5 Gigabyte

Onlinespeicher, was sich für Back-ups genauso

eignet wie für den Datenaustausch.

Notizen synchronisieren

Die Möglichkeit, Notizen zu machen und sie

problemlos zwischen allen Ihren Geräten zu

synchronisieren, ist eine großartige Sache,

vorausgesetzt, Sie halten Ihre entsprechenden

Dienste immer auf dem neuesten Stand. Für ein

textbasiertes Notiz-Programm sollten Sie Simplenote

ausprobieren (simplenoteapp.com). Sie

haben nun von Ihrem Mac aus Zugang auf Ihre

Aufzeichnungen durch Clients wie Notational

Velocity (http://notational.net) und von Ihrem

iOS-Gerät aus durch die Simplenote-App sowie

über den Browser. Dasselbe gilt auch für Evernote,

das es darüber hinaus möglich macht,

Musik, Videos und Fotos zu speichern.

Einfache Fernsteuerung

Ihr iOS-Gerät gewährleistet Ihnen, immer in

Kontakt mit ihrem Mac zu bleiben, selbst

wenn Sie sich nicht an Ihrem Arbeitsplatz

befinden: Verwandeln Sie Ihr iPad oder

iPhone einfach in eine virtuelle Fernbedienung,

die Maus und Tastatur simuliert, und

Ihnen ebenso Zugriff auf Ihre Medien

Nutzen Sie einen zweiten

Monitor

Auf Seite 70 haben wir Ihnen gezeigt, dass

Sie Ihr iPad als ein zweites Display nutzen

können, indem Sie die AirDisplay App

(€ 8,99 im App-Store) und die kostenlose Air

Display Connect Software von avatron.com

installieren. So ist es möglich, Ihre

Monitoransicht über WiFi zu erweitern und

Ihr iOS-Display mit dem Mac zu verknüpfen.

Umgekehrt kann der Bildschirm des Mac

über die Reflector-App auch den Bildschirm

Ihres mobilen Gerätes anzeigen. Die

Vollversion kostet $12.99, eine 10-Minuten-

Trial-Version kann man jedoch kostenlos

herunterladen (reflectorapp.com).

REFLECTOR Lassen Sie sich den Bildschirm ihres iOS-Gerätes auf Ihrem Mac anzeigen.

Fernbedienung Verwandeln Sie Ihr iPhone in eine

virtuelle Maus für Ihren Mac mit „Mobile Mouse“.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 75


Grundlagen Game Center

Im Netz der iOS-Spiele

Mit dem Game Center fordern Sie Freunde heraus und zeigen der Welt Ihre Klasse.

Welche Bedeutung iOS als Spiele-Betriebssystem

zukommt wird spätestens dann klar, wenn man

einen Blick auf die Zahlen wirft. Apple hat mehr

als 100.000 Titel im Programm, über 60 Millionen Spieler

nutzen das Game Center, eine Art soziales Netzwerk für

iOS-Spieler. Bevor es die Game-Center-Anbindung gab,

hat Zocken auf Ihrem i-Gerät längst nicht so viel Spaß

gemacht. Denn zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht so

ohne Weiteres möglich, gemeinsam mit Freunden in die

Pixelwelten einzutauchen. Nicht alle Spiele nutzen die

Funktionalität des Game Centers voll aus, aber nahezu

täglich kommen neue dazu. Übrigens hält der Service

auch für Solo-Spieler einige spannende Features bereit,

wie zum Beispiel die Möglichkeit, Ihren persönlichen

Highscore in einer weltweiten Bestenliste anzeigen zu lassen.

Das Game Center ist fester Bestandteil von iOS. Sie

müssen lediglich Ihr iPad aktivieren und schon können Sie

darauf zugreifen. Sind Sie neu im Apple-Universum, tippen

Sie einfach auf das entsprechende Icon auf dem

Homescreen und geben Sie Ihre Standard-Apple-ID ein.

Das Game Center ist fester Bestandteil

von iOS. Sobald Sie Ihr Apple-Konto aktiviert

haben, sind Sie Teil des Netzwerks.

Spiele-Netzwerk Im Game Center knüpfen Sie Freundschaften

und können verfolgen, was Ihre Kontakte gerade spielen.

Anschließend wählen Sie noch einen Kurznamen – fertig.

Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt das Bedürfnis

haben, diesen zu ändern, drücken Sie den Account-Button.

Wählen Sie im darauf erscheinenden Pop-up-Menü

„Account überprüfen“ und scrollen Sie bis zum Kurznamen-Eingabefeld.

Die Nutzung des Game-Centers macht

natürlich dann am meisten Spaß, wenn Sie Ihre Freunde

mit einbeziehen. Um mit ihnen in Verbindung zu treten,

Neue Spiele finden, Spielestatistiken ansehen

05

Gemeinsam spielen

02

Unter „Freunde“ erfahren Sie, ob Ihre

Kontakte gerade dieselben Titel zocken wie

Sie. In diesem Fall können Sie auch zusammen

spielen und sich mit ihnen messen.

04

Anfragen

03

Jede Freundschafts- oder Spielanfrage

können Sie direkt von hier aus beantworten.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich über

Anfragen informieren zu lassen.

04 Spiele-Liste

Tippen Sie auf „Spiele“ und Sie sehen

alle Titel, die Sie derzeit auf Ihren i-Geräten

nutzen, inklusive Erfolge und Punktelisten-Platzierungen.

01 02

Spaß-Leiste

01

Alles, was Sie benötigen, um zu spielen, ihren Spielfortschritt aufzurufen oder persönliche

Einstellungen vorzunehmen steht in dieser Menüleiste bereit.

03

Empfehlungen

05

An oberster Stelle finden Sie eine Reihe

von Empfehlungen. Dabei handelt es sich um

eine Mischung aus Titeln, die Ihre Freunde

spielen und solchen, die Ihnen der Dienst

Genius vorschlägt.

76 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Game Center Grundlagen

können Sie ihnen entweder direkt Ihren Kurznamen übermitteln

oder Sie sorgen einfach dafür, dass man Sie über

Ihre E-Mail-Adresse findet. Geben Sie unter „E-Mail“ in den

Kontoeinstellungen einfach alle Ihre Standard-E-Mail-

Adressen ein und stellen Sie sicher, dass die Option

„Anhand der E-Mail-Adresse finden“ aktiviert ist. Außerdem

sollten Sie die Funktion „Spiele-Einladungen“ markieren.

Auf diese Weise kann man Sie direkt zu einer Partie

einladen, ohne Sie erst separat kontaktieren zu müssen.

Als Nächstes sollten Sie Ihrem iPad einige Spiele spendieren.

Für den Anfang stellen die auf dem Homescreen

dargestellten Top-Games aus dem App Store eine gute

Entscheidungshilfe dar. Alternativ finden Sie unter „Spiele“

die Titel, die Sie bereits besitzen nebst Vorschlägen, die

Ihren Geschmack treffen könnten. Haben Sie sich für ein

bestimmtes Game entschieden, tippen Sie mit dem Finger

auf sein Icon, um Informationen darüber anzeigen zu

lassen und es auf Wunsch direkt zu kaufen – Sie müssen

hierfür nicht extra in den App Store!

Erfolge feiern, gegen Freunde

antreten

Jedes Mal, wenn Sie ein Spiel herunterladen – sei es aus

dem App Store oder über das Game Center – integriert es

sich automatisch ins Game Center. Von dort aus können

Sie über den jeweiligen Titel Informationen abrufen: wie

lange sie ihn nicht mehr gespielt haben, welchen Platz Sie

in der Bestenliste einnehmen und welche Erfolge Sie

erreicht haben. Sehen Sie diese Erfolge (oder auch Trophäen)

als Gradmesser für Ihre persönlichen Leistungen.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen zu

vergleichen. Am unteren Bildschirmrand finden Sie sämtliche

Features des Game Centers. Der Punkt „Ich“ gibt Auskunft

darüber, wie viele Freunde Sie haben, welche Titel

Sie bereits gespielt und welche Trophäen Sie ergattert

haben. Eine Liste Ihrer Freunde öffnet sich über den „Friends“-Button.

Betätigen Sie das Plus-Symbol, um Bekannte

per Kurznamen- oder E-Mail-Suche zu finden und zu

Ihrer Freundschaftsliste hinzuzufügen. Tippen Sie

anschließend auf die Namen und Sie wissen, was Ihre

Kontakte derzeit zocken und welche Punktzahlen sie

bereits erreicht haben.

Sind Sie vielleicht besser?

Beweisen Sie es, indem

Sie eines der gemeinsamen

Spiele aufrufen

und Ihre Freunde herausfordern.

Damit Ihnen die

Gegner nicht ausgehen,

werden Ihnen über die

„Freunde“-Funktion ständig

neue potenzielle Mitspieler

vorgeschlagen,

wobei auch die Freunde

Ihrer Freunde bei den

Empfehlungen mit einbezogen

werden. Die

„Freunde“-Funktion stellt

übrigens eine tolle Möglichkeit

dar, neue Games

kennenzulernen. Denn

was Ihren Kumpels gefällt,

könnte schließlich auch

Ihnen taugen. Zwar sind

die Informationen, die Sie

über die entsprechenden

Titel innerhalb des Game

Center abrufen können, begrenzt, wichtige Dinge wie

Name, Preis und die aktuelle Bewertung sehen Sie aber

auf einen Blick. Möchten Sie im Multiplayer-Modus gegen

jemanden antreten, lässt sich dies direkt über das Game

Center realisieren. Bestimmen Sie einen Gegner und ein

entsprechendes Spiel, das Sie beide in Ihrer Liste haben,

und rufen Sie es auf. Die Herausforderung können Sie jetzt

direkt von hier aus starten. Allerdings gibt es auch Titel,

die ein eigenes Multiplayer-Setup verwenden. In diesem

Fall müssen Sie dieses nutzen.

PROFIL Tippen Sie auf

„Ich“ (links unten), um

Ihre Spielstatistiken zu

checken und Account-Einstellungen

vorzunehmen.

Noch mehr spielenetzwerke: Die Game-Center-Rivalen

Es gibt auch noch andere Spielenetzwerke.

Dadurch, dass das Game Center direkt in iOS integriert

ist, ergeben sich einige Vorteile. So sind Sie

in der Lage, direkt über die Game-Center-App

Spiele zu kaufen und aufzurufen oder Ihre Freunde

herauszufordern. Allerdings setzen längst nicht

alle Titel auf das Game Center, sondern nutzen ihr

eigenes Social-Gaming-Network. Zu den bekanntesten

Game-Center-Rivalen gehört Open Feint,

das vor Kurzem mit der Social-Media-Plattform

Gree (siehe Bild) verschmolzen ist. Haben Sie ein

entsprechendes Spiel geladen, werden Sie direkt

nach dem Start gefragt, ob Sie sich registrieren

möchten. Lehnen Sie ab, nutzen Sie einfach weiterhin

das Game Center. Auch einige Spieleherausgeber

bieten ihre eigenen Plattformen an, die im

Grunde die gleichen Funktionen bereitstellen wie

das Game Center. Dazu gehören zum Beispiel Chillingos

Crystal Network und Origin von Electronic

Arts. Einen wichtigen Unterschied gibt es aber: Die

Nutzung ist nicht wie beim Game Center auf iOS

beschränkt. So finden Sie die Spiele-Netzwerk-Features

von Chilingo und EA auch bei Geräten

mit Android-Betriebssystem. Im Falle von Origin

haben Sie sogar die Möglichkeit, eine Verbindung

zu Titeln herzustellen, die sich auf Ihrer PS3

oder Xbox 360 befinden, sofern eine Android-Version

des jeweiligen Games erhältlich ist. Sie spielen

also unterwegs die mobile Version und Ihr

Fortschritt wird auch für die Konsolen-Variante

übenommen. Bedenken Sie aber: Bei der Nutzung

mehrerer Spielenetzwerke müssen Sie auch mehrere

Konten managen.

NetzwerkSpieler Sie sind nicht an das Game Center gebunden

– es gibt auch noch andere Services dieser Art wie z.B. Gree.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 77


Grundlagen Twitter

Die Twitter-App

Kurznachrichten leicht gemacht – und viele weitere Features erklärt.

Stellen Sie sich vor, Sie sind auf die beste Party der

Welt eingeladen. Natürlich sind Ihre Freunde vor

Ort, aber auch einige Ihrer Idole. Die Leute, die

Ihre Lieblingsmusik schreiben oder die lustigsten Witze

reißen. Je nach Stimmung können Sie sich unterhalten

lassen, an tiefgehenden Diskussionen teilnehmen oder

über eine Talentshow lachen. Das ist Twitter! Zwei Dinge

machen Twitter so wunderbar: Erstens die Begrenzung

auf 140 Zeichen. Dadurch kommen die Leute schneller

appy days Die Twitter-App fürs iPad bietet Slider-Menüs, Timelines und eine Suchfunktion.

zum Punkt, egal ob sie Witze machen oder etwas Kompliziertes

erklären. Es bringt sie dazu, geistreicher zu

schreiben. Der zweite Vorteil ist, dass Sie normalerweise

jedem Twitter-User ohne Erlaubnis folgen dürfen. Wenn

Sie jemanden interessant finden, können Sie mit dem

Folgen-Button seine oder ihre Nachrichten abonnieren.

Manche Twitter-User verfassen zwar ausschließlich private

Updates, aber die meisten machen sie öffentlich.

Tweets – so heißen diese Kurznachrichten – sind hauptsächlich,

aber nicht ausschließlich Texte. Sie können

auch Bilder und Videos einbinden, entweder indem Sie

sie irgendwo in der Cloud abspeichern und die Adresse

tweeten oder sie bei dedizierten Services wie Twitpic

veröffentlichen.

Mehr als nur Nachrichten

Twitter hat noch einige weitere nützliche Features.

Eines der besten sind die Listen, über die Sie Updates

Ihrer Kontakte ordnen können, wenn Sie besonders vielen

Leuten folgen. Statt alle Nachrichten gleichzeitig

anzuzeigen, können Sie Ihre Kontakte in verschiedene

Kategorien unterteilen, etwa Freunde oder Promis. Sie

können diese Listen privat oder öffentlich abspeichern.

Bei Twitter bekommen Sie außerdem eine interessante

Übersicht aktueller, heiß diskutierter Themen

(„Trending“). Wenn Sie auf so ein Schlüsselwort tippen,

bekommen Sie einen Abriss aller relevanten Nachrichten,

ob Sie den Autoren nun folgen oder nicht. Auf diese

Weise finden Sie oft neue, interessante Kontakte. Sie

können Tweets außerdem als Favoriten speichern, um

sie später abzurufen. Auch wenn es andere Twitter-Apps

gibt, ist die offizielle ein guter Startpunkt für Ihre ersten

Twitter-Erfahrungen.

FÜR DEN ANFANG „Wie tweete und retweete ich? Und was sind Hashtags?”

Lassen Sie sich von seltsamen Symbolen in Tweets nicht verwirren!

Twitter ist einfach. Alles, was Sie für den Anfang

wissen müssen, ist der Username eines Teilnehmers.

Beispielsweise finden Sie das PC-Spielemagazin PC

Games unter @pcg_de. Wenn Sie einen Tweet an PC

Games verschicken wollen, schreiben Sie eine neue

Nachricht, die mit @pcg_de beginnt. Wenn Sie bei Twitter

einem User folgen, abonnieren Sie seine Nachrichten.

Wenn Sie auf „Folgen“ tippen, erscheint jedes

Update dieses Kontakts in Ihrem Twitter-Feed, bis Sie

die Updates abbestellen. Sie können die Usernamen auf

mehrere Arten verwenden: Um einen Kontakt direkt

anzusprechen („Guten Morgen, @pcg_de!“), um ihn in

einer anderen Konversation zu erwähnen („Hast du den

Test bei @pcg_de gelesen?“) oder um ein Update zu

retweeten. Bei einem Retweet wiederholen Sie die

Nachricht von jemand anderem, sodass Leute, die Ihnen

folgen, den betreffenden Text ebenfalls sehen. Das können

Twitter-Apps entweder automatisch machen oder

indem Sie eingeben „RT @username [Nachricht]“. Wenn

Sie den manuellen Weg wählen, können Sie die Originalnachricht

um Ihre Kommentare erweitern. Tweets

und Retweets sind normalerweise öffentlich, aber Sie

können jemandem auch eine private Nachricht schicken,

auch als Direct Message (DM) bekannt. Auch das läuft

entweder automatisch oder mit „DM @pcg_de [Nachricht]“.

Um Spam einzuschränken, können Sie eine

Direct Message nur an jemanden versenden, dessen

Feed Sie abonniert haben. Oft werden Sie Tweets sehen,

die mit dem sogenannten Hash-Symbol beginnen („#“),

beispielsweise #games oder #apple. Das nennt man

Hashtag. Es ordnet eine Diskussion einem bestimmten

Thema zu. #games steht beispielsweise für (Computer-)

Spiele. Mit solchen Tags können Sie schnell sehen, welche

Tweets zu einem Thema geschrieben werden.

HASHTAGS Verwenden Sie Hashtags, um über ein

Thema zu diskutieren. Das erleichtert die Übersicht.

78 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Twitter Grundlagen

FÜR ERFAHRENE „Was gibt es außer Retweets und Hashtags sonst noch?”

So holen Sie noch mehr aus Twitter heraus.

Wenn Sie die Grundlagen von Twitter

beherrschen, können Sie etwas tiefer einsteigen.

Eines der interessantesten Features ist

Geotagging. Wenn Sie Ihrer Twitter-App

GPS-Zugriff erlauben, kann sie Ihren Aufenthaltsort

als Tag verwenden oder passende

Trends anzeigen (etwa heiße Themen für

Deutschland). So können Sie außerdem

Tweets finden, die in der Nähe abgeschickt

wurden. Das ist beispielsweise bei Sportveranstaltungen

oder Messen nützlich. Wenn Sie

den Zugriff nachträglich aktivieren wollen,

gehen Sie ins Einstellungsmenü und öffnen

Sie die Geo-Optionen.

Auf der linken Seite der Twitter-App gibt es

ein Menü namens Listen. Damit erhalten Sie

Zugriff auf Listen, die Sie auf der Twitter-Webseite

erstellt haben, allerdings können Sie

vom iPad aus keine neuen anlegen – zumindest

nicht mit der offiziellen App. Dazu brauchen

Sie ein anderes Programm namens

TweetCaster. Damit erhalten Sie auch in der

offiziellen App Zugriff auf die Listen.

Was Fotos und Videos anbelangt, müssen

Sie nicht die offiziellen Cloud-Services verwenden.

Um die Einstellungen zu ändern,

gehen Sie ins Optionsmenü und dann in die

erweiterten Einstellungen. Unter „Bilder-Service“

oder „Video-Service“ wird eine Reihe von

Alternativen aufgelistet, darunter TwitPic,

img.ly und Mobypicture. Im Optionsmenü

können Sie außerdem festlegen, wie Twitter

mit der iPad-eigenen Nachrichtenzentrale

interagiert.

Sie können Benachrichtigungen für Tweets,

Antworten oder neue Follower aktivieren oder

etwa auswählen, dass Sie nur bei Texten von

Leuten, denen Sie folgen, benachrichtigt werden.

Wenn Sie Twitter eine Weile verwenden,

werden Sie fast unweigerlich auf Spam treffen,

beispielsweise in Form verdächtiger

Links. Über Twitter wird

man mit Spammern auf zwei

Arten fertig. Entweder indem

man ihre Nachrichten blockiert

oder indem man den Spam an

Twitter meldet. Das Blockieren ist

außerdem nützlich, um generell

unerwünschte Nachrichten abzuschalten.

GPS-ZUGRIFF Twitter bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Aufenthaltsort

einzubinden oder Tweets in der Nähe anzuzeigen.

LISTEN ERSTELLEN Wenn Sie Listen bei Twitter

erstellen wollen, benötigen Sie eine alternative App.

GUTE VERBINDUNG In diesem Bereich sehen Sie wichtige Updates

wie neue Follower, die Ihren Feed abonniert haben.

HILFE FÜR FORTGESCHRITTENE „Twitter macht nicht, was ich will!“

So verwalten Sie Ihre Tweets und Abonnements.

Eigentlich ist es begrüßenswert, dass Twitter alles

möglichst einfach hält, aber manchmal ist das auch

ein Nachteil. Beispielsweise reicht das Archiv nur zehn

Tage zurück, was zum Problem wird, wenn man einen

älteren Tweet sucht. Hier kommt Snap Bird ins Spiel

(www.snapbird.org), quasi eine Zeitmaschine für Twitter,

mit der sie auch Tweets aufspüren, die die offizielle

Website nicht anzeigt.

Ein weiteres Beispiel für die mitunter übermäßige

Vereinfachung sind die Retweets. Wenn Sie sehen wollen,

wer Ihre Updates retweetet, gehen Sie ins Interaktionsmenü

und halten Sie nach dem kleinen roten

Retweet-Icon Ausschau. Wenn Sie ältere Retweets

suchen, müssen Sie wieder auf einen externen Service

zugreifen: www.favstar.fm. Damit können Sie sehen,

welche Ihrer Tweets von anderen als Favoriten markiert

wurden. Der Service funktioniert über die Webseite,

wird aber auch von manchen Twitter-Clients wie

Tweetbot eingebunden.

Ein weiterer nützlicher Dienst ist www.bit.ly, ein

sogenannter URL-Shortener, mit dem Sie nicht nur

Internetadressen für das knappe Zeichenlimit verkürzen

können, sondern auch sehen, wie viele Leute den

Link verwendet haben.

Manche Twitter-User missbrauchen das System,

indem Sie Ihnen erst folgen, warten, bis Sie ihnen

ebenfalls folgen, und dann das Abo wieder beenden.

Diese Leute werden Sie mit ManageFlitter

(www.manageflitter.com) los. Damit können Sie

Abos bei Leuten beenden, die Ihnen nicht (mehr)

folgen, die zu viel oder gar nicht tweeten. Wenn Sie

solche externen Services verwenden, lohnt es sich,

in das App-Menü des Twitter-Clients zu schauen.

Dort werden Programme aufgeführt, die Zugriff auf

Ihr Twitter-Konto haben. Sie sollten diese Optionen

regelmäßig prüfen und nicht verwendete Dienste

wieder rauswerfen.

MANAGEMENT Mit ManageFlitter können Sie Ihren

Account nach Spammern oder Bots durchsuchen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 79


Grundlagen Facebook

Freunde finden bei Facebook

So finden Sie sich im größten sozialen Netzwerk zurecht.

Mit rund einer Milliarde Nutzer ist Facebook das

beliebteste soziale Netzwerk. Die Größe ist

einerseits ein Vorteil, weil man so ziemlich

jeden dort findet, andererseits aber auch manchmal

etwas verwirrend. Facebook war ursprünglich

nur für ein paar Studenten gedacht, erstreckt

sich mittlerweile aber über die ganze Welt –

und hat sich inzwischen stark verändert. Der

News-Feed erinnert stark an Twitter, während

die ortsbezogenen Funktionen an Foursquare

angelehnt sind. Heute ist Facebook eine

Spieleplattform, ein Nachrichtenportal, ein

Kalender, ein Ort, an dem Sie mehr über Ihre

Lieblingskünstler erfahren können, ein

Foto-Service, eine E-Mail-Alternative … wenn

Facebook irgendeine Funktion noch nicht

umfasst, ist sie garantiert schon in Planung.

Anders als bei Twitter, wo Sie fast von jedem

Updates lesen können, dreht sich bei Facebook

alles um Freundschaften. Damit jemand

Ihre Einträge und Fotos sehen kann, müssen

Sie diesen Jemand zum Facebook-Freund

machen. Das bedeutet, dass der erste Schritt

für die meisten neuen User ist, nach

UNTER VIELEN AUGEN Facebook ist das soziale

Netzwerk, das alle Möglichkeiten abdecken will.

Bekannten zu suchen, ihnen eine Freundschaftsanfrage

zu schicken und auf die Bestätigungen zu warten.

Echte oder falsche Freunde?

In der wirklichen Welt teilen wir verschiedene

Dinge mit verschiedenen Leuten.

Was Sie beispielsweise Ihren Bekannten

mitteilen, ist nicht unbedingt dasselbe,

was Sie Ihrem Chef sagen. Bei Facebook

können aber sowohl Ihre echten Freunde

als auch Ihre Kollegen Facebook-Freunde

sein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie

sich mit den Privatsphäreeinstellungen

beschäftigen. Sie können verschiedene

Gruppen anlegen, etwa für Bekannte,

Verwandte und für Arbeitskontakte.

Wenn Sie dann etwas schreiben, können

Sie Facebook sagen, welche Gruppen es

lesen können sollen und welche nicht.

Die jüngste Version der Facebook-App

fürs iPad ist angeblich „doppelt so

schnell“ wie ihr furchtbar lahmer und

hoffnungslos fehlerhafter Vorgänger.

Angesichts der hohen Zugriffszahlen auf

Facebook über die iOS-App könnte da

direkt was dran sein ...

FÜR DEN ANFANG „Was ist ein News-Feed? Und wozu ist die Timeline da?”

Dass Facebook so viele Möglichkeiten bietet, kann anfangs etwas unübersichtlich sein.

Alles, was Sie bei Facebook machen, wird auf Ihrer

Timeline veröffentlicht. Das ist eine Art persönliche

Homepage, die zeigt, was Sie schreiben, welche Webseiten

Sie verlinken, welche Fotos Sie hochgeladen

haben und welche Spiele Sie spielen. Wenn es ein

Update gibt, bekommen Ihre Freunde eine Benachrichtigung.

Inhalte hinzufügen ist einfach. Sie können etwa

das Cover-Foto ändern (das breite Bild oben), ein Foto

UNTERM STRICH Die Timeline ist eine Funktion,

die bei der Einführung für Verwirrung gesorgt hat.

hochladen, indem sie auf den Bilder-Button im News-

Feed tippen, Details über Ihre Arbeit verraten oder Ihre

politischen oder religiösen Ansichten verbreiten. Aber

seien Sie vorsichtig: Wenn Sie es nicht ausdrücklich

anders bestimmen, kann jeder Ihrer Facebook-Freunde

all das sehen, was Sie schreiben.

Freunde finden Sie auf drei Arten. Entweder Sie tippen

einen Namen in die Suchleiste oben im Menü, Sie importieren

Ihre Kontaktliste von Ihrem E-Mail-Account oder Sie

laden jemanden ein, indem Sie ihm oder ihr eine Nachricht

von der Invite-Seite aus schicken. Wenn Sie

jemanden gefunden haben, müssen Sie eine Freundschaftsanfrage

senden. Wenn die Person akzeptiert, können

Sie gegenseitig Ihre Updates lesen. Tippen Sie auf

den Gefällt mir-Button, um anderen zu sagen, dass

Ihnen ein Eintrag gefällt oder teilen Sie im Kommentar-Menü

anderen Ihre eigene Meinung mit. Sie können

private Nachrichten verschicken, indem Sie das Nachrichten-Menü

der Facebook-App verwenden oder indem Sie

einen Chat starten, sofern der Client das unterstützt. Sie

können außerdem Ihre Freunde „taggen“, wenn Sie Fotos

hochladen. Das heißt, dass Sie den Gesichtern auf den

Bildern Namen zuordnen. Die so gekennzeichneten

Freunde werden dann automatisch über das neue Foto

informiert. Wenn Sie ein Bild jemandem zeigen wollen,

der nicht darauf zu sehen ist, machen Sie es einfach über

die Option Teilen.

CHAOS PUR Eine vollgemüllte Startseite, Dutzende

Menüs und Buttons sind der Normalfall.

80 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Facebook Grundlagen

FÜR ERFAHRENE „Ich kenne Posts und Tags. Was gibt es sonst noch?”

So kontaktieren Sie mit Facebook Ihre Freunde.

Fotos hochladen und taggen macht Spaß,

aber mit Facebook können Sie noch mehr aus

Ihren Bildern machen. Wenn Sie Medien in Ihre

Timeline hochladen, können Sie sie in Alben

organisieren und Privatsphäreeinstellungen

vornehmen. Beispielsweise können Sie

Fotos für alle Besucher öffentlich machen oder

aber nur für Ihre direkten Bekannten, aber wiederum

nicht für deren Freunde. Sie können

sogar so weit gehen, einzelne Aufnahmen

bestimmten Personen nicht zugänglich zu

machen. Leider lassen sich manche Optionen

nur über die Website erreichen und nicht aus

der App heraus.

Tippen Sie auf den Teilen-Button (der

Pfeil), wenn Sie ein Foto in einem Album

betrachten, um Leute zu taggen, Tags zu entfernen,

ein Profilbild daraus zu machen oder es

zu löschen. Über das Event-Menü können Sie

Geburtstagspartys, geschäftliche Treffen oder

andere Ereignisse organisieren. Außerdem zeigt

das Menü an, zu welchen Events Sie eingeladen

wurden, und listet die Geburtstage Ihrer

Freunde auf. Wenn Sie einen neuen Event

anlegen, müssen Sie nur das Thema, Ort und

Datum wählen, die Privatsphäreeinstellungen

vornehmen und dann die Teilnehmer einladen.

Facebook erstellt dann automatisch eine Seite,

auf der die Eingeladenen zusagen, kommentieren

oder Fotos hinzufügen können.

Die Ortsfunktionen sind nicht nur für Events

wichtig. Sie können sie zum Beispiel auch bei

Statusupdates verwenden, indem Sie auf das

entsprechende Icon in der Update-Box tippen.

Damit sehen andere, von wo aus Sie schreiben.

Alternativ können Sie anderen auch einfach nur

mitteilen, wo Sie sich befinden, ohne zusätzlichen

Kommentar. Diese Funktionen werden in

Zukunft vermutlich noch ausgebaut. Im Juni

2012 hatte Facebook ein Feature namens

Freunde in der Nähe finden aktiviert, über

das man, wie der Name schon sagt, sehen

konnte, wer sich im Umkreis aufhielt. Aus

Datenschutzgründen wurde die Funktion wieder

deaktiviert, aber wir sind uns sicher, dass

sie ihre Rückkehr feiern wird.

Wir haben weiter oben erwähnt, dass man

nicht zu viele Dinge teilen sollte. Wenn Sie

einen Facebook-Freund haben, der es übertreibt,

können Sie das Web-Interface benutzen,

um auf den kleinen Pfeil oben rechts neben

einem Update zu klicken. Das führt Sie zu

MACHEN SIE SICH EIN

BILD Fotos sind wohl

eines der meistgenutzten

und besten

Facebook-Features.

einem Menü, in dem Sie die Updates abstellen

können oder nur noch die wichtigsten angezeigt

bekommen. Je größer Ihr Bekanntenkreis

wird, desto nützlicher wird diese Funktion.

Leider gibt es sie nicht in der App.

FÜR PROFIS „Ich möchte kontrollieren, was meine Freunde sehen können.”

Die Privatsphäreeinstellungen detailliert erklärt.

Das Geheimnis einer erfolgreichen Facebook-Nutzung

liegt im Privatsphäremenü. Dort können Sie etwa festlegen,

wer Ihnen Nachrichten und Freundschaftsanfragen

schicken darf. Leider wird eines der nützlichsten Features

– die Möglichkeit, Kontaktlisten zu erstellen und Zugriffe

einzugrenzen – nicht von der iPad-App unterstützt. Sie

können sich aber über Safari unter www.facebook.com

einloggen und so die Einstellungen trotzdem mit dem

iPad vornehmen.

Um eine Liste zu erstellen, gehen Sie auf Ihre Timeline

und tippen Sie auf das Menü Mehr in der Freundesleiste

auf der linken Seite. Nun sollten ihre engsten Freunde

NUTZEN SIE SAFARI Indem Sie sich über Safari einloggen,

können Sie auch auf dem iPad Listen verwalten.

angezeigt werden – und der Button Liste erstellen.

Tippen Sie darauf. Listen sind sehr nützlich. So können

Sie etwa Kollegen in eine besondere Kategorie verschieben,

damit sie nicht jedes Foto sehen, auf dem Sie

getaggt wurden. Dazu tippen Sie auf den Pfeil nach

unten neben dem Home-Menü in der oberen rechten

Ecke, selektieren die Privatsphäreeinstellungen und

wählen dann Editieren neben dem Timeline-Menü.

Hier können Sie einstellen, wer erfährt, wenn Sie irgendwo

getaggt werden, oder ganze Gruppen von Leuten

ausschließen.

Dass nicht jeder alles erfahren muss, was Sie bei Facebook

tun, ist nicht das einzige Problem. Manche Dritt-

Apps missbrauchen die Teilen-Funktion und müllen

damit Ihre Timeline (und damit die Feeds Ihrer Freunde)

mit unnützen Updates zu. Sie veröffentlichen, was Sie

lesen, ansehen oder sonst online machen, obwohl Sie

das vielleicht gar nicht wollen. Glücklicherweise können

Sie das mit der iPad-App abstellen. Erweitern Sie die

Menüleiste auf der linken Seite, scrollen Sie runter und

tippen Sie auf den Privatsphäre-Button. Tippen Sie auf

Einstellungen unter „Apps und Webseiten“. Dort finden

sie alle Apps, die Facebook-Zugriff haben und können

unerwünschte oder unbenutzte Programme blocken.

GRUPPENTHERAPIE Die App kann Freunde in Gruppen

organisieren. Sie finden die Einstellung im Menü links.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 81


Der ultimative iPad-

Guide: Für Experten

Haben Sie die Grundlagen gemeistert? Dann erfahren Sie jetzt, wozu

Ihr iPad wirklich in der Lage ist ... Machen Sie bessere Bilder und

genießen Sie diese und alle anderen Medien auch unterwegs. Entdecken

Sie außerdem die neuesten Kniffe beim Bearbeiten Ihrer Videos

mit iMovie. In dieser Rubrik werden wir Ihnen eine Reihe von Apps

vorstellen und aufzeigen, wie Sie mit diesen Ihren Alltag besser organisieren

und vielleicht sogar ein bisschen Geld verdienen können …

Inhalt

84 Fotos und Videos aufnehmen

86 Fotos schießen

88 Bilder organisieren und editieren

90 TV-Genuss mit dem iPad

94 Radio hören

96 Musik genießen und teilen

99 Medien aufs iPad streamen

100 Streaming mit Airplay

102 Google-Apps für das iPad

106 Virtuelles Notizbuch

108 Offline lesen: Instapaper

111 Offline lesen: Readability

112 Personalisierte News-Apps

115 Mit PDFs arbeiten

116 Scannen Sie Ihre Dokumente

118 Aufgaben im Fokus

120 Einkaufen bei Ebay

122 Steuern Sie Ihren Mac fern

124 iPhoto für das iPad

126 Bildbearbeitung in iPhoto

128 Pinselwerkzeuge in iPhoto

130 Teilen Sie Ihre Fotos

132 Erste Schritte mit iMovie

134 Themen, Titel & Übergänge

136 Medien hinzufügen

138 Der Film-Feinschliff

140 Einen Trailer erstellen

142 Musik machen mit iOS

82 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 83


Für Experten Kamera & Photo Booth

Fotos & Videos aufnehmen

Holen Sie bei Standbildern und Filmen das Beste aus Ihrer iPad-Kamera raus!

Jeder hat ein Handy heutzutage. Die Smartphone-

Schnappschüsse sind überall, von Youtube bis hin zu

den abendlichen TV-Nachrichten. Ihr iPad ist zwar

nicht ganz so kompakt wie ein Mobiltelefon, aber auch

mit dem Tablet können Sie unterwegs Bilder schießen.

Profi-Fotografen werden wohl kaum ihre Spiegelreflexknipsen

zugunsten des iPads vernachlässigen,

aber die rückseitige

Kamera des jüngsten Apple-Tablets

punktet immerhin mit einem

5-Megapixel-Sensor und dem exzellenten

Objektiv des iPhone 4S. Die

Kamera auf der Vorderseite kommt

nur auf 1,2 Megapixel. Sie ist hauptsächlich

für FaceTime-Konferenzen in

720p gedacht. Das Interface der

Kamera-App ist so simpel wie möglich.

Sie können zwischen front- und

rückseitigem Objektiv wechseln, zwischen

Standbildern und Filmen, ein

Raster an- und abschalten – und das

war’s. Sie können nicht einmal die

STREICHELEINHEITEN Die Kamera-App

mag nicht viele Möglichkeiten bieten, aber

die Bildqualität ist ausgezeichnet.

Auflösung ändern, um die Dateigröße anzupassen.

Immerhin lässt sich noch manuell fokussieren, indem man

den gewünschten Bereich mit dem Finger antippt, oder

ein Ausschnitt mit zwei Fingern vergrößern. Ansonsten

betätigt man einfach den Auslöser. Es gibt keine spürbare

Auslöseverzögerung, ein Foto pro Sekunde ist machbar.

Ein Serienbildmodus wird zwar standardmäßig nicht mitgeliefert,

aber dafür gibt’s eine App. Tatsächlich finden

sich sogar Dutzende Programme mit dieser Funktion im

App-Store.

Einfach draufhalten

Mit der rückwärtigen Kamera können Sie Videos in

1080p-Qualität mit bis zu 30 Frames aufnehmen. Die vordere

Kamera kommt auf dieselbe Framerate, schafft aber

nur 720p. Es gibt keine Optionen oder Extras, einfach

draufhalten. Die Bildstabilisierung arbeitet allerdings hervorragend

und gleicht selbst heftige Ruckler aus. Ihre

Fotos und Videos werden im Album gespeichert, welches

Sie über die Foto-App aufrufen können oder indem sie

das Miniaturbild unten links in der Kamera-App antippen.

Wenn Sie das Foto-Stream-Feature in iCloud nutzen, werden

ihre aktuellsten 1.000 Aufnahmen automatisch mit

anderen Geräten geteilt. Mehr zum Thema iCloud finden

Sie auf Seite 64.

Photo Booth So macht das Bilderschießen richtig Laune!

Photo Booth ist eine einfache, witzige App,

die sowohl mit der Front- als auch mit der

Rückkamera zusammenarbeitet.

Tippen Sie einfach den Umschalter unten

auf dem Bildschirm, um die Auswahl zu treffen.

Sie starten Photo Booth vom Homescreen,

wählen den gewünschten Effekt und drücken

auf den Kamera-Button. Sie können den Finger

über den Bildschirm ziehen, um die Verzerrung

anzupassen, das Bild drehen oder

darüber wischen, um den Effekt zu ändern.

Wenn Sie die Front-Kamera verwenden,

fungiert der Bildschirm als Blitzlicht und

leuchtet bei der Belichtung hell auf. Alle Aufnahmen

werden automatisch in Ihrer Camera

Roll gespeichert.

Sie können die Bilder über Mail oder Kurznachrichten

an Ihre Freunde senden, indem

Sie auf ein Foto tippen und dann auf den

Share-Button.

01 02

03 04

05

01

Heiß und kalt

Der Effekt verleiht dem Bild das

Aussehen einer Aufnahme mit Wärmekamera

inklusive „Temperaturflecken“.

Röntgenbild

02 Mit dieser Option werden

aufgenommene Fotos zu

Negativ oder Nachtaufnahme.

03

Normalansicht

Das Bild in der Mitte ist das

einzige normale Porträt – zumindest

verglichen mit den anderen.

04

Tunneleffekt

Dieser Effekt funktioniert

auch bei Landschaften sehr gut –

vielleicht sogar noch besser.

05 Verzerrungen

Die Verzerrungsoptionen

unten im Kasten sind besonders für

Gesichter geeignet.

84 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Kamera & Photo Booth Für Experten

WIE MAN ... die besten Schnappschüsse mit dem iPad macht.

01 Für den Anfang

Es gibt wenige Einstellungsmöglichkeiten.

Starten Sie die Kamera-App, wählen Sie

den Standbildmodus, schalten Sie wahlweise

im Optionsmenü das Raster zu und tippen Sie

einfach auf den Auslöser. Alternativ können Sie

den Lauter-Knopf als Auslöser verwenden.

02 Automatisches Taggen

Fotos mit GPS-Koordinaten zu versehen,

macht vor allem dann Sinn, wenn Sie ein

Online-Album verwenden, das die Aufnahmeorte

auf einer Karte anzeigen kann. Sie aktivieren

die Funktion im Einstellungsmenü in den

Ortsfunktionen.

03 Gesichtserkennung

Ihr iPad identifiziert Gesichter im Bildausschnitt

und wählt Fokus und Belichtung

entsprechend automatisch. Laut Apple funktioniert

das für bis zu zehn Gesichter, was wir

nicht ganz bestätigen können, aber immerhin

sind Fehlerkennungen selten.

Kurztipp

Wenn eine Videoaufnahme zu lang geraten ist,

starten Sie den Bearbeitungsmodus auf,

indem Sie auf das Video-Thumbnail tippen.

Dort können Sie den Film beschneiden, indem

Sie die gelbe Leiste am oberen Rand nach links

oder rechts ziehen.

04 Tiefenschärfe

Wenn Sie auf ein bestimmtes Objekt

fokussieren wollen, tippen Sie es einfach an

und der Fokus liegt in einem blauen Rechteck.

Das funktioniert normalerweise recht gut. Nur

wenn ein Motiv starke Kontraste aufweist, werden

Teile des Bilds über- oder unterbelichtet.

05 Fokus sperren

Wenn Sie manuell fokussieren, können

Sie länger auf einen Bildausschnitt tippen,

um den Fokus zu sperren. Unten am Bildrand

erscheint dann die Aufschrift „AE/AF“ und

der Autofokus verändert die Einstellungen

nicht mehr.

06 Nahaufnahmen

Es gibt zwar keinen eigenen Macromodus,

aber die Kamera kommt auch mit

Objekten klar, die nur wenige Zentimeter

von der Linse weg sind. Das schaffen

selbst viele „richtige“ Kompaktkameras

nicht so erfolgreich.

07 Reinzoomen

Sie müssen nicht unbedingt näher ans

Motiv heran. Sie können auch einen Ausschnitt

vergrößern, indem Sie ihn mit zwei Fingern

auf dem Bildschirm „auseinanderziehen“.

Allerdings ist der Zoom nur digital und verschlechtert

die Bildqualität.

08 Fotos verbessern

Sie können eine fertige Aufnahme

betrachten, indem Sie auf die Miniaturansicht

unten links tippen. Dann dürfen rote

Augen korrigieren, indem Sie auf sie tippen,

das Bild rotieren, beschneiden oder die

Autokorrektur starten.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 85


Für Experten Kamera verwenden

Fotos schießen

Wie gut ist die iPad-Kamera? Wir zeigen es!

Beim Fotografieren sind die technischen Daten nicht das Entscheidende.

Wie jeder Profi-Fotograf Ihnen bestätigen wird, bedeuten mehr Megapixel

nicht automatisch bessere Bilder. Viel hängt von der Optik, den

Algorithmen der Bildverarbeitung ab oder von der Bedienung. Lassen Sie uns

sehen, wie gut das iPad in dieser Beziehung abschneidet.

Die Kamera des neuen iPad verwendet

dieselbe fünfteilige Optik wie

das iPhone 4S, aber kombiniert sie

mit einem 5-Megapixel-CMOS-Bildsensor

mit Hintergrundbeleuchtung

statt des 8-Megapixel-Sensors

des iPhones.

Lesemodus

Seien wir ehrlich: Das iPad ist als Kamera ziemlich

unhandlich und die meisten Kompaktmodelle, aber auch

viele Smartphones (das iPhone eingeschlossen) liefern

bessere Resultate. Trotzdem können Sie mit der rückwärtigen

iSight-Optik akzeptable Aufnahmen machen,

darunter sogar Buchseiten, die scharf genug für eine Texterkennungssoftware

sind (gibt’s im App Store), die daraus

digitalen Text generiert.

BELICHTUNGS-KOMPENSATION So werden Sie mit hohen Kontrasten fertig.

Hoher Kontrast

Keine Kamera kann den strahlenden Himmel

und die tiefen Schatten im Vordergrund in

einer Szene wie dieser akkurat einfangen. Aber

Sie können mit einem Tipp auf den Bildschirm

festlegen, wo die Belichtung ansetzen soll.

Hier haben wir den hellsten Punkt gewählt.

Helle Lichter

Hier haben wir auf einen dunklen Bereich im

Vordergrund getippt. Die Kamera hat die

Details des Baumes gut aufgelöst und lässt die

Gebäude im Hintergrund noch gut erkennen.

Der Himmel ist unweigerlich überbelichtet,

aber überstrahlt die Szene nicht allzu extrem.

Kein HDR

Leider bedeutet der fehlende Blitz, dass Sie

keine dunklen Bereiche ausleuchten können.

Außerdem fehlt der HDR-Modus des iPhone

(High Dynamic Range), der drei Belichtungen

gleichzeitig aufnimmt und sie in einem kontrastreichen

Bild vereint.

86 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Kamera verwenden Für Experten

BLENDEN-EINSTELLUNG Experimentieren Sie mit Licht!

Innenaufnahmen

Weil der Blitz fehlt, werden Innenaufnahmen

oft grobkörniger als gewünscht. Hier haben

wir die Autobelichtungssperre aktiviert, indem

wir lange auf den Sessel getippt haben, und

dann die Kamera leicht nach rechts bewegt

haben, um den Kamin mit abzulichten.

Licht und Farbe

Legen wir stattdessen die Belichtungsmessung

auf den Kamin, werden die dunkleren

Bildbereiche hervorgehoben. Trotz der überbelichteten

Bereiche in der linken Bildhälfte,

fallen Auflösung und Farbtreue immer noch

akzeptabel aus.

Aus der Hüfte

Auch wenn Sie Schnappschüsse aufnehmen,

ohne sich Zeit für Fokus und Belichtung zu

nehmen, sind die Resultate oft ordentlich.

Anders als bei billigen Kompaktkameras gibt

es keine spürbare Auslöseverzögerung. Sogar

die Flammen wurden hier gut eingefangen.

FOkUS UND SCHÄRFE So gelingen Ihnen detaillierte Aufnahmen.

Scharfschütze

Bei guten Lichtverhältnissen gelingen mit

dem Autofokus beeindruckend scharfe Aufnahmen

mit ordentlicher Tiefenschärfe. Wenn

Sie Gruppenfotos machen, kann das System

Fokus und Belichtung für bis zu zehn Gesichter

automatisch wählen.

Zoom

Sie können Bildbereiche vergrößern, indem sie

sie mit dem Finger auseinanderziehen. Beachten

Sie aber, dass es sich dabei um digitalen

Zoom handelt. Je weiter Sie reinzoomen,

desto stärker pixelt der Ausschnitt. Zudem ist

es schwierig, das iPad dabei ruhig zu halten.

Makromodus

Bei Nahaufnahmen sollten Sie auf sicheren

Stand achten und das iPad ruhig halten. Bei

diesem Bild haben wir die Linse des iPad fast

ganz aufs Objekt gepresst. Das verursacht

zwar Rauschen im Hintergrund, die Details im

Vordergrund kommen aber gut rüber.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 87


Für Experten Fotos

Bilder organisieren, editieren

Verbessern, verwalten und präsentieren Sie Lieblingsaufnahmen mit dem iPad.

Das iPad eignet sich vorzüglich als Fotoalbum,

besonders die neueren Varianten mit hochauflösendem

Retina-Display. Bilder zu verwalten, zu

editieren und zu betrachten, ist super simpel. Sie können

sie gruppieren, eine Diashow erstellen oder sogar eine

Präsentation mit Musik. Die Fotos nehmen Sie wahlweise

mit der eingebauten Kamera auf oder transferieren sie

vom PC respektive Mac mittels iTunes. Außerdem können

Sie Dateien mithilfe des optionalen Camera Connection

Kit (knapp 30 Euro) von einem externen Fotoapparat

übertragen. Der Kit umfasst zwei Adapter, die am Lightning

Connector angeschlossen werden. Über den einen

können Sie eine Kamera (oder ähnliche Geräte) direkt via

USB verbinden. Der andere kann SD-Speicherkarten auslesen.

In unserer Anleitung weiter unten erklären wir das

Verfahren.

Die eingelesenen Aufnahmen erscheinen in drei Alben:

Unter „Alle Importe“, bei „Events“ (Dateien gleichen

Datums) und vorübergehend bei den neuesten Importen.

Sie können ein neues Album anlegen. Öffnen Sie die

Sie können Fotos entweder mit dem

iPad direkt machen oder vom Computer

mittels iTunes importieren.

OPTIMIEREN Die App

hat eine beschränkte

Bildbearbeitung, mit

der Sie Fotos beschneiden,

drehen oder optimieren

können. Sogar

rote Augen lassen sich

mit dem Programm

korrigieren.

App und tippen Sie auf „Alben“, dann auf „Editieren“ und

„Neues Album“. Geben Sie einen Namen ein – fertig. Sie

können nun die Bilder auswählen, die Sie verschieben

wollen. Einfach alle anwählen und auf „Fertig“ tippen.

Entfernen können Sie Einträge ebenfalls über das Menü

zum Editieren, allerdings nur solche, die Sie selber erstellt

haben. Wählen Sie das Album aus, dann die betreffenden

Fotos – fertig.

Um ein Bild zu bearbeiten, wählen Sie es aus und gehen

wiederum in den Editor. Die Verbesserungsfunktion überarbeitet

Helligkeit, Kontrast und Farbbalance automatisch.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, durch Blitzlicht

rot gefärbte Augen zu korrigieren und Bilder zu

beschneiden.

WIE MAN ... Bilder importiert, organisiert und verbessert.

01 Kamera anschließen 02 Alle importieren

03 Auswahl importieren

Mit dem optionalen Camera Connection

Die App zeigt Miniaturen aller verfügbaren

Sie können auch nur ausgewählte Aufnahmen

Kit können Sie SD-Karten auslesen oder

eine Kamera anschließen (manche müssen Sie

dazu in den Lesemodus versetzen). Ihr iPad

erkennt den Fotoapparat automatisch und

startet die Foto-App.

Aufnahmen an. Sie können sie alle

importieren oder löschen. Das Einlesen dauert

eine Weile. Die grünen Haken bei den Miniaturen

zeigen an, welche Dateien bereits

importiert sind.

öffnen, indem Sie auf die jeweiligen

Miniaturen tippen. Diese werden mit einem

blauen Häkchen markiert. Tippen Sie dann auf

Importieren und Auswahl importieren, um

den Vorgang zu starten.

88 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Fotos Für Experten

WIE MAN ... Bilder importiert, organisiert und verbessert. (Fortsetzung)

04 Duplikate vermeiden

Wenn Sie bereits einmal Fotos von Ihrer

Kamera gezogen, sie danach aber nicht

gelöscht haben, identifiziert Ihr iPad diese als

Duplikate und schickt Ihnen eine entsprechende

Warnung. Sie können die Nachricht

ignorieren oder den Import überspringen.

05 Hinterher aufräumen

Wenn alle Fotos übertragen sind, werden

Sie gefragt, ob Sie die Originale löschen

möchten. Machen Sie das nicht! Erstellen Sie

erst anderswo ein Backup! Nach abgeschlossenem

Import können Sie nun mit der Organisation

der Fotos beginnen.

06 Fotos durchblättern

Wenn das Einlesen abgeschlossen ist,

öffnet sich das Import-Album automatisch,

das alle Bilder anzeigt. Nehmen Sie sich etwas

Zeit, um durchzuscrollen und die Aufnahmen

zu überprüfen. Sie können sie vergrößern,

indem Sie sie antippen.

07 Alben verwalten

Das Album Neue importiert wird stets

aktualisiert, wenn Sie importieren. Alle

Importe umfasst alle extern eingelesenen

Fotos. Unter Kamera finden Sie die Schnappschüsse,

die Sie mit dem iPad erstellt haben.

Optional werden iCloud-Alben dargestellt.

08 Nach Datum sortieren

Sie können die Aufnahmen nach

Datum gruppieren. Unter Events werden

Shots zusammengefasst, die am gleichen Tag

aufgenommen wurden. Sie können einen

bestimmten Tag wählen, um alle dazugehörigen

Fotos zu sehen.

Kurztipp

Wenn Sie ein Bild beschneiden, werden

vier Hilfslinien in einem Raster eingeblendet.

An diesen können Sie sich orientieren, um

etwa schräge Aufnahmen so zu rotieren, dass

sie richtig waage- oder senkrecht werden. Sie

sind aber auch eine Hilfe, wenn es darum

geht, den „Goldenen Schnitt“ zu finden. Das

ist eine verbreitete Faustregel für Künstler

und Fotografen. Die Idee dahinter ist, dass

interessante Objekte im Bild entlang unsichtbarer

Linien angeordnet sein sollten oder

noch besser auf deren Schnittpunkten. Auf

diese Art können Sie statische oder allzu symmetrische

Fotos vermeiden und lenken das

Auge des Betrachters auf die Motive.

09 Diashow

Tippen Sie auf ein Foto, um es zu vergrößern,

und dann auf den Button Diashow

oben rechts. Sie können verschiedene Übergänge

wählen oder eine Musikbegleitung von

den lokal verfügbaren Songs aussuchen. Tippen

Sie abermals auf Diashow, um zu starten.

10 Fotos teilen

Tippen Sie auf den Pfeil oben rechts, um

das Teilen-Menü zu öffnen. Sie können

Dateien per Mail verschicken, sie in eine iMessage

bauen oder mit Twitter veröffentlichen.

Es gibt außerdem Optionen für Hintergrundbilder,

zum Drucken oder fürs Adressbuch.

11 Fotos beschneiden

Tippen Sie auf Editieren, um die Bildbearbeitung

zu starten. Gehen Sie auf

Beschneiden und es erscheinen Hilfslinien (s.

Kurztipp). Zoomen oder drehen Sie das Bild,

falls nötig. Sie haben auch die Möglichkeit, das

Bildformat beim Beschneiden zu bewahren.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 89


Für Experten Unterwegs fernsehen

TV-Genuss mit dem iPad

Verwandeln Sie Ihr iPad in einen ultimativen Entertainment-Begleiter.

ARD-Mediathek Vorbildlich gestaltete Web-Applikation

Sie können die ARD-Mediathek nicht im App

Store finden? Das liegt daran, dass die Arbeitsgemeinschaft

der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

der Bundesrepublik Deutschland

gar keine App zum Download anbietet. Die

ARD-Mediathek wurde als reine Web-Applikation

konzipiert und lässt sich ganz einfach über

den Browser aufrufen. Die Adresse lautet: m.

daserste.de. Die Web-App bietet nicht nur

einen Livestream des Programms, sondern

auch Zugriff auf ältere Sendungen. Die meisten

Inhalte stehen Ihnen 7 Tage nach Ausstrahlung

zur Verfügung. Bestimmte Produktionen,

wie etwa Beckmann oder Hart aber fair, lassen

sich sogar über Monate abrufen. Das intuitive

Design hat uns ebenfalls begeistert. Es gibt

aber Einschränkungen: Aufgrund des Jugendschutzes

können manche Sendungen erst ab

20 Uhr abgespielt werden. Dann wäre da noch

der Rundfunkstaatsvertrag, der Öffentlich-Rechtlichen

untersagt, Spielfilme in der

Mediathek anzubieten. Eigenproduzierte Fern-

ARD-Mediathek Sendungen, die mit einem

„Play“-Button versehen sind, lassen sich abspielen.

sehfilme sind davon in der Regel nicht betroffen.

Trotz Einschränkungen bietet die ARD-

Mediathek hervorragende Inhalte und ist eine

uneingeschränke Empfehlung wert.

ARD-Mediathek Die Streaming-Qualität ist hervorragend,

die Bedienung des Players idiotensicher.

BBC iPlayer

Keine App für jedermann, sondern nur etwas

für Fans anspruchsvoller BBC-Produktionen,

die Filme und Serien in Originalsprache sehen

möchten. Auswahl und Bildqualität sind hervorragend,

Inhalte lassen sich sogar auf das

Gerät laden und ohne Internet-Verbindung

ansehen. Der große Haken: Kostenlos sind hier

nur die wenigsten Sendungen. Das volle Programm

kostet 6,99 Euro pro Monat oder 64,99

Euro für ein ganzes Jahr. Wir finden, das Jahresabo

ist jeden einzelnen Cent wert.

BBC iPlayer Vor allem Fans britischer Kult-Comedy

kommen mit dem BBC iPlayer voll auf ihre Kosten.

BBC iPlayer Sendungen lassen sich auf Wunsch

auch herunterladen und offline genießen.

Tizi Go & Co TV-Genuss ohne Mobilfunkverbindung

Nutzen Sie Traffic-schonende Alternativen.

Die im Rahmen dieses Artikels vorgestellten

Apps haben technisch eine große Gemeinsamkeit:

Sie benötigen eine WLAN- oder Mobilfunkverbindung,

um die Inhalte auf das iPad zu

bekommen. Somit kann es passieren, dass Sie

unterwegs per ARD-Mediathek den Tatort und

anschließend Sandra Maischberger ansehen

und damit bereits an die Grenzen Ihres volumenbasierten

Datentarifs stoßen. Flatrate-Nutzern

drosselt der Provider in der Regel

die Verbindungsgeschwindigkeit, wenn das

monatliche Kontingent erschöpft ist. Wer unterwegs

keinen WLAN-Zugang hat und seine Flatrate

nicht überstrapazieren möchte, muss trotzdem

nicht auf den TV-Genuss verzichten. Apps

wie BBC iPlayer, Watchever oder DailyMe

erlauben das Herunterladen von Inhalten. Da

diese im Gerätespeicher abgelegt werden, sind

sie fortan auch offline verfügbar. Nutzer von

Save.TV können wiederum (mittels eines kleinen

Tricks) aufgezeichnete Sendungen mit dem

iPad herunterladen und offline ansehen. Dazu

benötigen Sie lediglich eine Browser-App mit

Download-Funktion. Wir empfehlen Filer oder

Mercury Browser Pro. Besuchen Sie damit einfach

die Save.TV-Webseite, um sich einzuloggen

und Aufnahmen herunterzuladen. Die einfachste

und bequemste Art, um unterwegs

Live-TV zu genießen, bietet Equinux mit

Tizi Go. Dieser kleine DVB-T-Empfänger

wird in den Dock-Anschluss gesteckt

und sorgt in Verbindung mit der Tizi-

App für uneingeschränkten TV-Spaß,

inklusive EPG und Timeshift-Funktionen.

Besitzer der aktuellsten iPad-Modelle

benötigen für den Betrieb

momentan noch den Original-Apple-

Lightning-Adapter. Im Laufe des Jahres soll

Equinux allerdings auch einen Tizi Go-Empfänger

mit Lightning-Anschluss auf

den Markt bringen. Es könnte sich

also lohnen, noch etwas zu warten.

90 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Unterwegs fernsehen Für Experten

ZDF-Mediathek Was lange währt, wird endlich gut …

Bei der ersten Veröffentlichung musste das

ZDF viel Schelte für seine iOS-App einstecken.

Die App lief alles andere als flüssig, die

Streams stockten und ruckelten und auch

sonst lag einiges im Argen. „Für so etwas werden

GEZ-Einnahmen verpulvert?“, klagten die

User. Mittlerweile steht Version 1.1 zur Verfügung

und diese bringt wirklich enorme Verbesserungen

mit sich. Über Ladezeiten, Navigation

und Streaming-Qualität kann man jetzt

definitiv nicht mehr meckern. Beim Live-TV

gab es im Test allerdings nach wie vor Ladehemmungen.

Glücklicherweise liegt der Fokus

(wie bei ARD oder ARTE) auf einer gut sortierten

Mediathek, die Sendungen bis zu sieben

Tage nach der Ausstrahlung bereitstellt.

Diese lassen sich sowohl im heimischen

WLAN als auch unterwegs über die mobile

Datenverbindung abspielen. Besonders gut

finden wir, dass neben „normalen“ ZDF-Sendungen

auch Inhalte von ZDF Neo, ZDF Kultur,

ZDF info und 3sat angeboten werden. Die

ZDF-Mediathek Die Benutzeroberfläche ist klar

gegliedert und sehr intuitiv verständlich.

Sendungen lassen sich über das Menü nach

Sendern filtern, wobei auch die Gliederung

nach Rubriken (z. B. Krimi, Kinder oder Sport)

angeboten wird. Wirklich lobenswert!

ZDF-Mediathek Die Ladezeiten ließen früher zu

wünschen übrig. Version 1.1 lädt weitaus flotter.

Sat1

Die Sat1-App überzeugt nicht wirklich. So werden eigentlich nur Sat1-

Eigenproduktionen angeboten. Schlimmer ist, dass die App nicht für das

iPad optimiert wurde. Um die Inhalte im Vollbildmodus anzuschauen,

müssen diese über den

Button unten rechts

hochskaliert werden

und darunter leider

natürlich die Darstellungsqualität.

Zudem

ist die aktuelle Version

1.4 nicht multitaskingfähig.

Selbst wenn Sie

nur kurz zu einer anderen

App wechseln, finden

Sie sich nach der

Rückkehr auf der Startseite

wieder.

Sat1 Die App ist nur eingefleischten Fans von

SAT1-Eigenproduktionen zu empfehlen.

Pro7

Die Pro7-App hat ebenfalls einen holprigen Start hinter sich, welcher von

Abstürzen und anderen Fehlern geprägt wurde. Uneingeschränkt zu

empfehlen ist aber auch die neue Version 1.6 nicht. Das liegt unter anderem

am eher dürftigen

Angebot, dass sich auf

Eigenproduktionen mit

Boulevard-Charakter

beschränkt. Beliebte

Blockbuster-Serien wie

die Simpsons oder Two

and a Half Men suchen

Sie also vergebens. Die

Bildqualität der Streams

ist eher mittelmäßig.

Schneller werden die

Streams deshalb aber

auch nicht geladen.

Pro7 Das Angebot an Sendungen ist hier ähnlich

schwach, wie bei der App von Sat1.

ARte Zeitfresser für besonders Anspruchsvolle

Eine Besonderheit der Arte-App: Die Sendungen

können entweder auf Deutsch oder

Französisch abgespielt werden. Die Sprach-

Optionen finden Sie allerdings nicht in der

App selbst, sondern unter den generellen Einstellungen

des iPads. Anscheinend wollte man

die schlichte Eleganz der Benutzeroberfläche

nicht durch ein eigenes Optionsmenü verschandeln.

Die App-Startseite bietet vier Auswahlpunkte:

„Videos des Tages“ zeigt eine Auswahl

aktueller Clips. Hinter „Arte+7“ verbergen

sich Sendungen, die in den vergangenen sieben

Tagen ausgestrahlt wurden. Leider stehen

auch hier aus rechtlichen Gründen nicht alle

Sendungen zur Verfügung, doch das Angebot

kann sich dennoch sehen lassen. Um das Arte-

TV-Programm zu studieren, tippen Sie auf „TV

Programm“. Praktisch ist, dass Sie hier gelistete

Sendungen einfach nur anzutippen brauchen,

um die Wiedergabe zu starten. Zum Live-Fernsehen

tippen Sie im Startmenü auf die

„Live“-Taste und das war es auch schon. Die

ARTE Wer sich für ein Fernsehprogramm mit Bildungsauftrag

begeistern kann, sollte zugreifen.

Qualität der Streams ist ebenso tadellos wie

die Ladezeiten. Vor allem Freunde anspruchsvoller

Reportagen und Dokus werden diese

App besonders lieben.

ARTE Die minimalistische Oberfläche sieht einfach

gut aus und lässt keinerlei Wünsche offen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 91


Für Experten Unterwegs fernsehen

FilmOn Live TV FREE PayTV International

Deutschsprachige Sender machen bei FilmOn

Live TV Free nur noch einen kleinen Teil des

Angebotes aus, darum ist diese App hauptsächlich

etwas für iPad-Besitzer, die kein Problem

mit der englischen Sprache haben. Die

Streams klassischer TV-Sender wie BBC One

oder Channel 4 sind aber nur die Spitze des

Eisbergs. FilmOn unterhält nämlich Verträge

mit über 120 Content-Partnern und -Kanälen

– darunter auch Anbieter aus dem IPTV- und

On-Demand-Bereich. So erwarten Sie unter

anderem Comedy-, Technik, Film-, Auto-,

Sport- und Nachrichten-Sender sowie jede

Menge Video- und Audio-Podcasts. Übrigens

ist der Name der App etwas irreführend, denn

komplett „free“ ist FilmOn Live TV Free keineswegs.

Wer alle HD-Sender und Premium-Anbieter

freischalten möchte, muss tief in die

Tasche greifen. So kostet das Premium-Paket

monatlich 5,49 €, während für ein Jahres-Abo

129,99 € fällig werden. Glücklicherweise ist die

App auch ohne Abo attraktiv genug, was

hauptsächlich an der hohen Zahl kostenloser

Sender und dem breiten Spektrum liegt. Es ist

einfach eine Freude, durch Sender zu zappen,

von denen man noch nie zuvor gehört hat.

Zumal sich darunter echte Perlen verstecken,

wie etwa die Ricky Gervais Show.

Z.app

Sie kennen das sicherlich: Sie sehen sich

einen Film im TV an, wechseln in der Werbepause

zu einem anderen Sender, schalten zu

spät zurück und verpassen einen Teil des

Streifens. Mit Z.app (€ 1,79) wird Ihnen dieses

Ärgernis keinen Abend mehr versauen,

denn die App sendet Ihnen eine Push-Nachricht,

wenn sich das Ende des Werbeblocks

nähert. Das Ganze funktioniert mit den sieben

großen Privatsendern und hat uns im

Test kein einziges Mal im Stich gelassen.

FilmOn Live TV FREE Die riesige Auswahl kostenloser

Sender macht diese App so interessant.

FilmOn Live TV FREE Das Angebot aus Deutschland

ist überschaubar. Nichts für Otto Normalgucker!

RTL Now ... spaltet auch als App die Lager.

3,59 € müssen Sie hinblättern, um sich auch

unterwegs am TV-Angebot des erfolgreichsten

Privatsenders erfreuen zu können. Die

App gilt unter RTL-Guckern als umstritten, da

die unzerstörbare Horror-Soap GZSZ darin

nicht stattfindet. Während RTL NOW als Webseite

einen durchaus verlockenden Mix aus

Eigenproduktionen und US-Serien (z.B. CSI

Miami) präsentiert, ist die Auswahl bei der iOS-

App ungleich kleiner. Dennoch finden sich

genug Formate aus RTLs Hexenküche im Programm.

Sie müssen also weder aufs Dschungel-Camp

noch auf Deutschland sucht den

Superstar verzichten. Design und Bedienung

der App sind zudem wirklich schön gelungen.

Darüber hinaus haben die Entwickler ein paar

praktische Features integriert: Sie werden auf

Wunsch informiert, wenn neue Folgen Ihrer

Lieblingsformate verfügbar sind und die Option

„Historie“ listet bereits konsumierte Videos.

Unterm Strich bietet die RTL NOW-App also

genug, um Fans des Privatsenders bei der

Stange zu halten.

Z.app informiert Sie übersichtlich und pünktlich

über das Ende von Werbepausen.

Sky Go

Die Sky Go-App nimmt eine Sonderstellung

ein, da sie lediglich von Abonnenten des

Pay-TV-Senders genutzt werden kann. Das

mobile Sender-Angebot ist abhängig vom

regulären Sky-Abo und bietet unter anderem

Filme, Serien, Sport und auch Inhalte für

Kids. Praktisch für Eltern: Per Pin-Eingabe lassen

sich alle Inhalte sperren, die nicht für die

Kleinen geeignet sind. Ärgerlich finden wir,

dass Fußball Bundesliga und Sky Sport nur

per WLAN-Verbindung verfügbar sind. Dafür

lohnt sich ein Abo definitiv nicht.

RTL NOW Auf den Restaurant-Sanierer Rach müssen

Nutzer der App zum Glück nicht verzichten.

RTL NOW Das Design ist alles andere als langweilig,

dennoch bleibt die Übersicht gewahrt.

Sky Go Die exklusiven Inhalte haben Gratis-Apps

etwas voraus, dennoch ist Sky Go kein Muss.

92 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Unterwegs fernsehen Für Experten

Watchever Video on Demand für alle!

Watchever hat uns wirklich positiv überrascht.

Für konkurrenzlos günstige 8,99 € können Sie

mit dieser App direkt auf eine Vielzahl von

TV-Serien, Dokus und Filme zugreifen. Wenn

man bedenkt, was andere Video-On-Demand-Anbieter

für Gebühren aufrufen, dann

ist das geradezu geschenkt. Natürlich dürfen

Sie bei so einem Preis keine top-aktuellen

Kinofilme oder neue Blu-ray-Releases erwarten,

aber mit PayTV-Sendern kann das Angebot

durchaus mithalten. Das Geniale ist aber,

dass Watchever nicht nur per Mobil-Applikation

zugänglich ist, sondern auch über Internet-Browser,

Apple TV und diverse Smart-TV-

Apps. Eine clevere Sync-Option macht es

sogar möglich, einen Film auf dem iPad zu

pausieren und nahtlos auf einem anderen

Gerät fortzusetzen. Ebenfalls fair: Watchever ist

jederzeit kündbar – Ihnen wird also kein

teures Jahresabo ans Bein gehängt. Die

Streaming-Qualität ist sehr gut und die Ladezeiten

mittlerweile ebenfalls. Ein ganz großes

Lob verdient das Offline-Feature. Inhalte können

also auf das iPad heruntergeladen und

anschließend auch ohne Online-Anbindung

abgespielt werden. Da Watchever auf fast

allen Plattformen erhältlich ist, können wir

ausnahmsweise damit leben, dass die App

weder AirPlay noch die Ausgabe über einen

zweiten Bildschirm unterstützt.

Save.TV

Dank Save.TV (9,99 € monatlich) brauchen

Sie zu Hause keinen Videorekorder mehr. Sie

können Aufnahmen bei über 40 Sendern

programmieren und bereits gespeicherte

Sendungen direkt auf dem iPad ansehen.

Natürlich lassen sich die Aufnahmen auch

per Browser am Computer herunterladen

und auf einem größeren Bildschirm genießen.

Das Abo ist nicht gerade günstig, allerdings

funktioniert Save.TV sehr zuverlässig

und schneidet auch gleich die störende

Werbung aus Ihren Aufnahmen.

Watchever Vor allem Serien-Fans finden hier jede

Menge Stoff für viele unterhaltsame Abende.

Watchever In Sachen Aktualität liegt das Angebot

auf dem Niveau von anderen Pay-TV-Sendern.

DailyMe Die Bewegtbild-Wunderwaffe

Die kostenlose App dailyme könnte man auch

als Videorekorder 2.0 bezeichnen. Nach einmaliger

Registrierung erhalten Sie Zugriff auf

eine riesige Auswahl an TV-Sendungen und

Video-Podcasts. Darunter zum Beispiel Serien

und Clips von Sendern wie ARD, Arte, ZDF,

Kabel Eins, Sat1, N24, oder Pro7. Diese werden

aber nicht gestreamt, sondern heruntergeladen

und für stressfreien Offline-Zugriff im

Gerätespeicher abgelegt. Damit Sie Ihre Lieblingssendungen

nicht manuell „aufnehmen“

müssen, können Sie diese zu den Favoriten

hinzufügen, damit neue Episoden fortan automatisch

auf das iPad geladen werden. Dass

die Entwickler ihre Hausaufgaben gemacht

haben, zeigt auch ein Blick in die Einstellungen.

So können Sie nicht nur festlegen,

dass Downloads ausschließlich über WLAN

erfolgen, sondern auch, wie viel Speicher für

dailyme reserviert werden soll. Besonders

smart ist die Funktion „Download-Orte“. Hier

können Sie genau festlegen, welche WLAN-

Verbindungen für automatische Downloads

genutzt werden sollen. So macht es zum Beispiel

Sinn, das heimische Netzwerk und den

Büro-Zugang dafür freizugeben, während

öffentliche WLAN-Netzwerke häufig so langsam

sind, dass ein Download von Videos

kaum Sinn macht. Fazit: Diese App sollte wirklich

auf keinem iPad fehlen.

Save.tv Über 40 Fernsehsender stehen für Ihre

Aufnahmen bereit – natürlich auch in HD.

Zattoo

Mehr als 50 Live-TV-Kanäle bringt diese App

kostenlos auf das iPad. Bis auf RTL ist so

ziemlich alles aus der deutschen TV-Landschaft

vertreten. Gratis-User müssen beim

Kanalwechsel allerdings zusätzliche Werbung

über sich ergehen lassen. Ab 5,49 € im

Monat gibt‘s den Kanalwechsel werbefrei,

zudem erhalten Bezahlkunden Zugriff auf

HD-Streams. In der Schweiz kann Zattoo

auch aufnehmen, bei uns in Deutschland

fehlt diese Funktion leider immer noch.

dailyme Neue Episoden ihrer Lieblingssendungen

werden auf Wunsch automatisch heruntergeladen.

dailyme Videos werden nicht gestreamt, sondern

für den Offline-Zugriff auf dem iPad gespeichert.

Zattoo Wer ein kostenpflichtiges Abo abschließt,

genießt Vorteile, doch auch gratis gefällt Zattoo.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 93


Für Experten Radio

Radio hören

Genießen Sie eine Vielzahl von Radio-Streams in kristallklarer Qualität.

Natürlich ist es toll, Ihre komplette

Musik-Bibliothek mit Ihrem iPad zu

synchronisieren und somit immer

dabeizuhaben. Manchmal möchte man aber

einfach nur Radio hören: einen bestimmten

Musiksender, Beiträge oder aktuelle Sportnachrichten.

Egal wonach Ihnen der Sinn

steht, Tune In Radio Pro ist genau die richtige

App dafür. Neben der kostenlosen Version

erhalten Sie für 4,99 Euro die Pro-Variante,

die auf Werbeeinblendungen verzichtet

und Ihnen außerdem Aufnahmen

ermöglicht.

Da es sich bei Tune In Radio Pro (genau

wie bei vergleichbaren Diensten auch) um

einen Streaming-Dienst handelt, benötigen

Sie für den Empfang selbstverständlich

eine WiFi- oder 3G-Verbindung. Ein

Vorteil dieses Übertragungsweges ist,

dass die Signalqualität keine Wünsche

Ohrenschmaus Bei Internet-Radio-Streams

wie sie Tune In Radio Pro bietet, dürfen Sie sich

immer über störungsfreien Empfang freuen.

offen lässt. Im Unterschied zur Rundfunkübertragung

kommt es dabei

nämlich nicht zu Störgeräuschen wie

Knacksen oder Rauschen. Wichtig:

Wenn Sie Internet-Radio über das

Mobilfunknetz hören, müssen Sie

bedenken, dass Ihr Datenkontingent je

nach Signalqualität schnell zur Neige

gehen kann. Beispiel: Ein für gesprochene

Beiträge vollkommen ausreichender

48-KBit/s-Stream verschlingt pro

Stunde 22 Megabyte. Musik klingt erst ab

einer Auflösung von 128 KBit/s richtig

gut, dann sind wir aber schon bei einem

Verbrauch von 60 Megabyte die Stunde.

Auf der gegenüberliegenden Seite zeigen

wir Ihnen, wie Sie die Signalqualität

einstellen können und wie Sie Ihren

Datenverbrauch über das Einstellmenü

von Tune In Radio Pro stets im Auge behalten.

Hier haben Sie auch jederzeit die Möglichkeit,

zwischen 3G- und WiFi-Verbindung

hin und her zu schalten.

Erklärt Der Startbildschirm von Tune In Radio Pro

01

02

Meine Favoriten

02

Tippen Sie das Herz-Symbol,

um Ihre Lieblingssender zu Ihren

Favoriten hinzuzufügen. Per Wischgeste

blättern Sie sie durch.

04

03

Kürzlich gehört

03

Jede Radiostation, die Sie kürzlich

angehört haben, wird hier aufgelistet.

Genau wie bei den Favoriten

können Sie sich „durchwischen“.

05

04

Einstellungen

Über das Zahnrad gelangen Sie

zu den Einstellungen von Tune In

Radio Pro, wo Sie unter anderem eine

Weckerfunktion finden und die App

anweisen können, sich nach einer

bestimmten Zeit abzuschalten.

01

Suchen

Tippen Sie auf dieses Suchfeld und geben Sie anschließend den Namen des gewünschten

Senders oder Programmes über die Bildschirmtastatur ein.

05

Was gespielt wird

Die Station, die Sie aktuell

hören, taucht an dieser Stelle zusammen

mit den üblichen Steuerungstasten

(Play, Aufnahme etc.) auf.

94 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Radio Für Experten

Wie man ... Tune In Radio Pro meistert.

01 Sender suchen

Möchten Sie eine bestimmte Radiostation

hören, tippen Sie einfach den Namen oben

in das Suchfeld ein. Die Ergebnisse Ihrer Anfrage

erscheinen auf Knopfdruck in der Mitte des

Schirms. Um den Stream abzuspielen, tippen

Sie einfach auf den Namen der Station.

02 Sendungen

Mit Tune In Radio Pro sind Sie nicht nur

in der Lage, Musik zu genießen, Sie können

auch Shows, Reportagen und Dokumentationen

anhören. Geben Sie beispielsweise das

Wort „Geld“ ins Suchfeld ein und Sie bekommen

alle Beiträge zu diesem Thema angezeigt.

03 Mehr Senderoptionen

Tippen Sie auf den nach unten zeigenden

Pfeil, um die Programmvorschau eines

Senders auflisten zu lassen. Über den Play-Button

haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit,

direkt in die laufende Sendung reinzuhören

und kommende zu planen.

04 Neues entdecken

Sind Sie auf der Suche nach neuen

Radiostationen, betätigen Sie links das Weltkugel-Symbol.

Die daraufhin erscheinende Übersicht

ermöglicht Ihnen, in Kategorien wie

„Lokales Radio“, „Sport“, „Talk-Sendungen“ etc.

nach für Sie interessanten Sendern zu suchen.

05 Favoriten hinzufügen

Während Sie das Angebot von Tune In

Radio Pro durchstöbern, werden Sie immer

wieder auf Sender oder einzelne Beiträge stoßen,

die Sie zu Ihren Favoriten hinzufügen

möchten. In solchen Fällen tippen Sie einfach

den entsprechenden Herz-Button.

KURZTIPP

Lassen Sie sich

von Ihrer Lieblingsradiostation

wecken!

Tippen Sie auf

das Weckersymbol

im

Abspielbereich.

Jetzt

müssen Sie

nur noch den

Schieberegler

auf „Aktiviert“ stellen und die Uhrzeit eingeben.

Der Alarm kann außerdem täglich oder nur an

bestimmten Tagen wiederholt werden.

06 Live-Radio pausieren

und zurückspulen

Mit den Steuertasten im unteren Bereich können

Sie Programme jedezeit pausieren, um

dann später von der entsprechenden Stelle an

weiter zu hören. Haben Sie etwas verpasst,

nutzen Sie die Rückspultaste.

07 Qualität einstellen

Gehen Sie in den Vollbildmodus eines

Senders, indem Sie links unten auf sein Icon/

Bild tippen. Über das Listen-Symbol gelangen

Sie in das Einstellmenü. Über „Stream wählen“

stellen Sie die Übertragungsqualität ein

(vorausgesetzt die Station bietet dies an).

08 Aufnehmen

Nutzen Sie die Pro-Variante von Tune In

Radio, steht neben den Steuertasten ein Aufnahme-Knopf

bereit, den Sie jederzeit während

des Abspielens eines Radio-Streams drücken

können. Ihre Mitschnitte finden Sie unter

dem Menüpunkt „Aufnahmen“.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 95


Für Experten Spotify und Rdio

Musik genießen und teilen

Nutzen Sie Streaming-Dienste und interagieren Sie mit anderen Menschen.

MUsik verbindet Laden

Sie Freunde ein, um mit

Ihnen gemeinsam Musik

zu hören und Playlisten

zusammenzustellen.

Spotify ist ein bekannter Online-Musik-Dienst mit

Facebook- und Twitter-Integration. Sie können an

der Zusammenstellung von Playlisten mitwirken,

Musik mit Ihren Mitmenschen teilen und Empfehlungen

anderer Musikliebhaber ansehen. Die dazugehörige iPad-

App wartet zudem mit hochauflösender Albumcover-

Darstellung auf, die besonders auf der aktuellen Version

mit Retina-Display richtig klasse aussieht. Dank Airplay-

Unterstützung sind Sie zudem in der Lage, Musik kabellos

an ein kompatibles Lautsprechersystem zu übertragen.

Und das Beste: Die App kann hierzulande kostenlos

genutzt werden. Möglich wird dies durch Werbeanzeigen,

die während der Nutzung von Spotify auf dem Schirm

auftauchen. Wen das stört, wechselt entweder für 4,99

Euro im Monat zum Unlimited-Zugang, bei dem Sie

unbegrenzt Musik über Ihren PC hören dürfen, oder Sie

entscheiden sich gleich für das Premium-Modell, das für

monatlich 9,99 Euro auch die Verwendung von mobilen

Endgeräten wie Tablets und Smartphones mit einschließt.

Eine interessante Alternative zu Spotify stellt der erst kürzlich

gestartete Dienst Rdio dar. Unbegrenztes Streamen

von Songs auf Ihren Computer kostet 4,99 Euro, für mobilen

Musikgenuss via Handy oder Tablet werden 9,99 Euro

pro Monat fällig. Rdio bietet derzeit über 15 Millionen

Lieder und trumpft mit ausgefeilten Social-Network-Features

auf. So können Sie beispielsweise Freundschaftsanfragen

an andere Mitglieder schicken und Netzwerke mit

anderen Nutzern aufbauen, die den gleichen Musikgeschmack

haben wie Sie. Zusammen mit Ihren Facebookund

Twitter-Accounts können Sie Ihre Kontakte an Ihrer

musikalischen Reise teilhaben lassen.

Teilen mit SPotify Musik gemeinsam entdecken und hören.

01

02

03

04

02

Postfach

Ihr Postfach ist die Anlaufstelle für

geteilte Musik: Egal ob Sie selbst teilen oder

Songs in Ihre Playlist aufnehmen, die von

Ihren Freunden geteilt werden.

03

Leute, Leute

Wählen Sie „Freunde“, um Ihre Social-

Network-Kontakte anzeigen zu lassen.

Melden Sie sich mit Ihrer Facebook-ID bei

Spotify an, sehen Sie alle Ihre Freunde

inklusive Ihres Profilbildes.

04 Was hörst du so?

Zeigen Sie auf den Namen eines

Freundes, erscheint ein Fenster mit den

Songs, die er gerade hört. Das Fenster verschwindet

wieder, wenn Sie einfach kurz

nach rechts wischen.

01

Suchen

Sie suchen jemanden bestimmtes auf Spotify? Dann geben Sie hier seinen Namen ein.

05

05

Horizont erweitern

Tippen Sie auf den Titel der Playlist Ihres

Freundes und Sie sehen bildschirmfüllend alle

veröffentlichten Songlisten, Lieblingsstücke

und -Alben, die auch Sie nach Belieben

anhören und teilen können.

96 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Spotify und Rdio Für Experten

Wie man ... in die freundliche Rdio-Welt eintaucht.

01 Registrieren

Damit Sie die Social-Networking-Features

von Rdio in Gänze nutzen können, benötigen

Sie zunächst Ihren PC oder Mac. Surfen

Sie zu www.radio.com, laden Sie sich die

kostenlose App herunter und registrieren Sie

sich z. B. mit Ihrem Facebook-Account.

02 Twitter nutzen

Die Twitter-Integration ermöglicht es

Ihnen, Freunden, die diesen Dienst verwenden,

innerhalb von Rdio zu folgen. Falls Sie

selbst keinen Twitter-Account besitzen, müssen

Sie hierfür einen anlegen. Klicken Sie dazu

auf den entsprechenden Button.

03 Freunden folgen

Haben Sie sich erfolgreich bei Twitter

registriert, gehen Sie wieder zurück auf die

Startseite von Rdio. Tippen Sie das Twitter-

Symbol erneut und Sie sehen alle Ihre Twitter-Kontakte,

die Sie auf Wunsch per Mausklick

zu Ihrem Rdio-Profil hinzufügen.

04 Freunde einladen

Bei einem Klick auf „Suche Leute und

lade Sie ein“ wird Ihnen eine Liste mit sozialen

Netzwerken wie Facebook, Yahoo etc. angezeigt.

Wählen Sie die Dienste aus, die Sie nutzen,

und das Tool sucht automatisch nach

Ihnen bekannten Rdio-Usern.

05 Einsam?

Keiner Ihrer Freunde verwendet Rdio?

Keine Sorge! Suchen Sie einfach nach Leuten,

die Ihren Musikgeschmack teilen. Tippen Sie in

der iOS-Rdio-App auf „Letzte Aktivität“ und Sie

sehen, wer gerade was hört. Über das „+“-Symbol

folgen Sie einem User.

Kurztipp

Rdio bietet in der linken

Menüleiste dank

der Kategorien „Heavy

Rotation“, „Top-

Charts“, Neuerscheinungen“

etc. etliche

Anlaufstellen, um

neue Musik kennenzulernen.

Unter dem

Punkt „Sammlungen“

haben Sie die Möglichkeit,

Ihre persönliche

Musikbibliothek

zusammenzustellen,

die dann sowohl online als auch offline

angehört werden kann.

06 Gruppenbildung

Tippen Sie auf einen Namen, haben Sie

die Möglichkeit, dem entsprechendem Rdio-

User zu folgen, seine Sammlung anzusehen

und etwas über seine letzten Aktivitäten zu

erfahren. Letzte Aktivität ➜ Dein Netzwerk

zeigt an, was alle Ihre Kontakte gerade hören.

07 Unfolgsam

Sie möchten einem User nicht mehr

folgen? Nichts leichter als das! Tippen Sie in

der iPad-App unter Letzte Aktivität ➜ Dein

Netzwerk auf „nicht mehr folgen“. Die entsprechende

Person wird sofort aus Ihrer Liste

entfernt.

08 Teilen macht Freu(n)de

Wollen Sie Ihre Freunde an Ihrer Musik

teilhaben lassen, tippen Sie auf den Namen

links oben in der Menüleiste. In „Sammlungen“

oder der „Playlist“, tippen und halten

Sie das gewünschte Stück/Album und wählen

aus dem Dialogfenster „Teilen“ aus.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 97


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8Player nutzen Für Experten

Medien aufs iPad streamen

Greifen Sie auf Videos, Songs und Fotos mittels

DLNA-Server und der App 8Player zu.

Filme und Musik auf dem iPad zu

genießen, ist eines der beliebtesten

Anwendungsszenarien für

Apples Tablet. Für umfangreiche

Mediensammlungen wird allerdings

selbst ein iPad mit 64 Gigabyte Speicher

bald viel zu klein. Die Lösung heißt

DLNA. Auf einem mit diesem Siegel zertifizierten

Server können Sie Ihre

gesamten Daten hinterlegen und auf

fast jedem netzwerkfähigen Gerät abrufen,

darunter das iPad ebenso wie das

iPhone, der iPod Touch oder auch auf

Ihrem stationären Computer zu Hause.

ERKLÄRT Die 8Player-Oberfläche

Dazu benötigen Sie nur die passende

Medien-Verwaltungs-App. Eine der

besten heißt 8Player und kostet nur

5,49 Euro. Es gibt auch eine kostenlose

Lite-Version, die allerdings nur einen

Bruchteil Ihrer gespeicherten

Mediensammlung anzeigt und sich

deshalb bestenfalls zum kurzen Ausprobieren

eignet. 8Player arbeitet mit

jedem DLNA-Gerät zusammen, das korrekt

konfiguriert wurde und im gleichen

Netzwerk angemeldet ist.

WIE MAN ... auf Medien zugreift.

01

Den Player auswählen

Standardmäßig nutzt 8Player die mitgelieferte Software.

Alternativen können Sie auswählen, wenn Sie auf

das Schraubenschlüsselsymbol tippen, Players -> Video

Player anwählen und Native Player auf Off stellen. Hier

haben Sie außerdem Zugriff auf weitere Optionen.

01

Menüleiste

Navigationsleiste

02

Hier wählen Sie aus, welche

Sobald Sie einen Medientyp

Medien Sie auf das iPad streamen ausgewählt haben, erscheint im Hauptbildschirm

eine Liste der verfügbaren

wollen: Musik, Videos oder Fotos. Ein

Tippen auf den Schraubenschlüssel DLNA-Server. Mit einer Wischbewegung

führt Sie ins Optionsmenü.

nach links gehen Sie zurück.

01

02

02 8Player als Fernbedienung

Wenn Ihr TV oder Blu-ray-Spieler einen DLNA-Player

hat, können Sie 8Player als Fernbedienung dafür verwenden.

Dazu tippen Sie auf das Renderer-Feld und wählen das

Gerät aus (muss im gleichen Netzwerk angemeldet sein).

03 04

Schnellzugriff

03

Hiermit haben Sie direkten

Zugang zu Airplay (wenn verfügbar,

Button ganz links), dem Download-Verzeichnis

(Mitte) und dem Homescreen

(rechter Button).

Sortierfunktion

04

Hierüber lassen sich die angezeigten

Inhalte sortieren, etwa alphabetisch

oder nach Datum. Normalerweise

aber reicht die Auto-Sortierung

völlig aus.

03 Zugriff übers Internet

Man kann 8Player so konfigurieren, dass man übers

Internet auf seine heimische Mediensammlung zugreifen

kann, allerdings erfordert das einige Arbeit. Eine ausführliche,

wenn auch englische Anleitung finden Sie unter

www.08software.com/products/8player/vpn.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 99


Für Experten Airplay

Streaming mit Airplay

Hören Sie zu Hause drahtlos Musik mit der richtigen Airplay-Ausstattung!

Manchmal ist es nicht gerade komfortabel, das iPad

an ein Paar Lautsprecher oder die heimische Stereoanlage

anzuschließen. Schließlich soll Sie das

iPad eigentlich mobil machen. Sich in Kabel zu verwickeln,

ist nicht der Sinn der Sache. Mit Apples Airplay-Technik

können Sie in Verbindung mit geeignetem Zubehör wie

Airplay-Lautsprecher oder Apple TV sowohl Musik als auch

Videos drahtlos über das WLAN übertragen. Sie können

sogar mehrere Wireless-Boxen in verschiedenen Räumen

aufstellen und mühelos zwischen ihnen hin- und herschalten.

So folgt Ihnen die Musik, wenn Sie sich von einem

Zimmer zum nächsten bewegen.

Airplay arbeitet recht intelligent. Sie haben in bestimmten

Apps wie Apples Musik- und Video-Player die Option, Ton

oder Bild auf einem Airplay-Gerät auszugeben. Andere

Sounds, etwa aus einem Spiel oder von der Bildschirmtastatur,

werden dann aber nach wie vor vom iPad-Lautsprecher

wiedergegeben. So können Sie das iPad ganz normal

weiterbenutzen, während Sie Musik hören oder nebenher

Videos ansehen.

Der Kasten auf der rechten Seite hilft Ihnen dabei, die richtige

Ausrüstung zu finden, um Medien von Ihrem iPad zu

streamen (beziehungsweise vom iPhone, iPod Touch oder

Mac). Sollten Sie für Zusatzgeräte kein Geld ausgeben wollen,

können Sie mit der richtigen Software auch Ihren Mac

oder PC als Airplay-Empfänger verwenden. Um kostenlos

MULTI-ROOM-

SOUND Mit der

richtigen Ausrüstung

können Sie

Musik im ganzen

Haus streamen.

Mit Airplay übertragen Sie kabellos

Musik und Filme von Ihrem iPad über

das heimische WLAN.

Medien an Ihren Rechner zu streamen, bietet sich beispielsweise

das Programm XBMC (www.xbmc.org) an. Es

unterstützt zwar kein Mirroring (also eine Spiegelung des

Display-Inhalts des iPads) und auch keine kopiergeschützten

Videos, funktioniert aber ansonsten hervorragend.

Wenn Sie auf die Mirroring-Funktion Wert legen, können

wir Reflection (www.reflectionapp.com) empfehlen, das

allerdings nach Ablauf der kostenlosen Probezeit mit

knapp zehn Euro zu Buche schlägt.

WIE MAN ... Musik mit Airplay streamt.

01

Einfache Einrichtung

Manuell verbinden

Netzwerk-Verbindung

02 03

Suchen Sie nach dem WPS-Knopf an

Airplay-Lautsprecher einschalten und

Sobald die Verbindung besteht, öffnen

Airplay-Lautsprechern und Router (Modem).

Darüber lässt sich eine Verbindung am einfachsten

aufbauen. Normalerweise halten Sie

die Taste am Router gedrückt, bis eine Statusanzeige

blinkt, und dann die am Airplay-Gerät.

den im Gerätehandbuch angegebenen Knopf

für das Setup drücken. In den iPad-Einstellungen

wählen Sie Wi-Fi aus. Nach dem Scan

wird ein Netzwerk angezeigt, das den Namen

des Lautsprechers oder seines Herstellers trägt.

Sie den iPad-Browser und rufen die in der

Anleitung angegebene Adresse auf. Dann

können Sie den Lautsprecher mit Ihrem WLAN

verbinden. Dann müssen Sie nur noch Ihr

Wi-Fi-Passwort eingeben.

100 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Airplay Für Experten

WIE MAN ... Musik mit Airplay streamt. (Fortsetzung)

04

Zum Lautsprecher ...

Lautstärkeregelung

Verbindungsprobleme

05 06

... streamen: Starten Sie die Musik-App

Die Lautstärke des Lautsprechers lässt

Bei Verbindungsproblemen können Sie

und und tippen Sie auf das Airplay-Symbol

oben rechts, hier sollte unter den verfügbaren

Geräten der eingerichtete Airplay-Speaker auftauchen.

Wenn Sie diesen auswählen, sollte

die Box die Musikwiedergabe starten.

sich in der Musik-App regulieren. Manche Airplay-Boxen

werden mit einer Fernbedienung

dafür ausgeliefert. Um zwischen mehreren

Lautsprechern hin- und herzuschalten, wählen

Sie die Speaker über das Airplay-Symbol aus.

versuchen, Ihren Router respektive den Airplay-Lautsprecher

räumlich etwas zu verschieben,

oder Sie investieren in einen sogenannten

WLAN-Extender oder Range-Extender, der

die Reichweite Ihres Routers erweitert.

INFOS Kompatible Geräte

Welche Ausrüstung braucht man, um Airplay zu nutzen?

Wenn Sie nur Musik von Ihrem iPad streamen wollen, ist

ein drahtloser Airplay-Lautsprecher die erste Wahl. Derartige

Geräte gibt es schon ab etwa 150 Euro, wie den

Philips Fidelio AD7000W, der auch eine Ladefunktion

über USB hat und für ein Gerät dieser kompakten Größe

ziemlich gut klingt. Wenn Sie etwas mehr ausgeben

können, bekommen Sie nicht nur besseren Sound, sondern

auch nützliche Zusatz-Features. Das Pure Contour

200i Air beispielsweise bietet für rund 200 Euro ein

Dock, an dem auch das iPad Platz findet, sowie einen

Ethernet-Anschluss als Ergänzung zum WLAN-Modul.

Inzwischen unterstützen auch viele klassische Stereoanlagen

Airplay. Für etwa 200 Euro führt Panasonic die

SC-HC57 im Programm, die außerdem CDs wiedergibt,

Radio empfängt und einen USB-Anschluss bereithält.

Mainstream Mit dem Apple TV lassen sich Musik, Fotos und

Filme via HDMI direkt auf jeden HD-Fernseher streamen.

ALL IN ONE Onkyos DS-A5-Dock hat Airplay eingebaut,

um Musik an Ihre Hi-Fi-Anlage zu streamen.

Wenn Sie bereits über einen gute Hi-Fi-Anlage verfügen,

können Sie diese über Zusatzgeräte fit für Airplay

machen. Onkyos DS-A5 (Bild links) etwa kostet nur 120

Euro und verbindet Ihr Stereo-System via Cinch-Stecker

oder dem optisch-digitalen Anschluss mit dem WLAN

und allen Airplay-Geräten. Auch Apple selbst hat mit

dem Airport Express für rund 100 Euro eine Lösung im

Programm. Das Gerät kann nicht nur als Router oder

WLAN-Extender verwendet werden, sondern auch als

Airplay-Empfänger, da es über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss

verfügt, mit dem man fast jedes Audiogerät

verbinden kann.

Für die Videoübertragung gibt es derzeit nur eine offizielle

Möglichkeit und zwar Apple TV (100 Euro). Mittels

Airplay Mirroring kann der Bildschirminhalt des iPad auf

dem Fernseher oder Beamer gespiegelt werden. So lassen

sich neben Filmen auch Fotos und Präsentationen

übertragen. Noch billiger, allerdings nicht offiziell unterstützt,

ist der Raspberry Pi. Mit der Software XBMC fungiert

der Mini-Computer, der gerade mal so groß wie

eine Kreditkarte ist und nur rund 45 Euro kostet, als Airplay-Empfänger.

Allerdings ist die Einrichtung etwas

aufwendiger als die eines Apple TV. Ein Special in SFT

Ausgabe 02/13 zeigt genau, wie‘s geht.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 101


Für Experten Google-Apps

Google-Apps für das iPad

Googles ganze App-Vielfalt ist auch für Ihr iPad erhältlich. Wir stellen sie Ihnen vor.

Etwas irritierend ist, dass die kostenlose Google-

App für iPhone, iPod touch und iPad offiziell Google-Suche

heißt, denn die Suchen-Funktion ist nur

ein kleiner Bestandteil dessen, was die App alles kann.

Die kostenlose Software macht die Nutzung von Googles

vielzähligen und vielfältigen Funktionen deutlich

einfacher, als wenn Sie über Safari darauf zugreifen. Sie

bietet alles, was die iPhone-Version bietet, aber hat einige

neue Funktionen die exklusiv für das iPad sind. Wenn

Sie die App starten, ist das Erste, was Sie zu sehen

bekommen, die Google-Suchleiste, wie Sie sie aus

jedem Browser kennen. Sie wurde für eine einfache

Bedienung optimiert und zeigt Voschaubilder von Webseiten

an, um die gewünschte noch schneller zu finden.

Der Suchverlauf ist sehr hilfreich und sogar noch besser

als der normale Google-Verlauf. Einfach „Verlauf“ auf

dem Homescreen antippen, oder mit dem Finger nach

rechts wischen, und man bekommt alle bisherigen

Kurztipp Suchen mit Sprachfunktion

Mit Googles „Voice Search“ können Sie bequem

und schnell eine Suchanfrage starten, ohne

mühselig etwas zu tippen. Die Ergebnisse werden

fast unmittelbar angezeigt. Berühren Sie

dazu einfach das Mikrofon-Symbol auf dem

Startscreen und los geht’s.

Suchergebnisse angezeigt. Wenn man diese nun wieder

antippt, wird erneut ein Suchvorgang nach dem

gewünschten Schlagwort gestartet. Tippen Sie auf „Bearbeiten“

und dann das X-Symbol, um einzelne Ergebnisse

aus dem Verlauf zu entfernen. Die Google-Suche-App

enthält zudem Schnellzugriff auf Google-Apps wie

Gmail, Kalender, Reader und Docs.

Goggle Eyes

Die Google-Suche-App beeinhaltet auch Google Goggles

mit der Sie die Suchmaschine einfach über die

Kamera verwenden können. Es handelt sich hierbei

um eine Foto-Software, die Zusatzinformationen zu

Objekten auf Fotos liefert. Halten Sie die Kamera Ihres

iPads auf Gemälde, beliebte Sehenswürdigkeiten, Strichoder

QR-Codes, Produkte, Geschäfte oder bekannte

Bilder. Wenn Goggles den Gegenstand in seiner Datenbank

findet, erhalten Sie nützliche Informationen. Auch

Texte lassen sich damit übersetzen. Die Google-Suche-

App beeinhaltet auch eine Spracherkennungssoftware,

mit der Sie ganz bequem das Web durchsuchen können,

ohne etwas tippen zu müssen. Aktiviert werden kann

sie auf dem Startbildschirm unter Sprache. Ein bisschen

merkwürdig ist, dass die Google-App immer noch auf

Google Docs verweist und zusätzlich auf das eigentlich

in Google Drive umbenannte neuere Programm. Eine

Erklärung dafür könnte sein, dass Google jetzt auch

Google Drive als kostenlose eigenständige App anbietet.

102 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Google-Apps Für Experten

suchmaschine

Google-Suche

Webseiten komfortabel und vor allem schnell finden.

Google-Suche ist quasi das Kernstück

der Google-App, und hat,

nach mehreren Überarbeitungen,

die Vielfältigkeit und Benutzerfreundlichkeit

der Webseite erreicht. Wenn Sie die

Suchleiste berühren, wird Ihnen die

iPad-Tastatur eingeblendet. Schreiben

Sie Ihre Suchanfrage und tippen Sie

anschließend auf das Lupen-Symbol

oder die auf der Tastatur angezeigte

Suchen-Taste um den Suchvorgang zu

starten. Ihnen wird sofort eine Liste von

Suchergebnissen präsentiert. Wie in der

Web-Version gibt es auch hier verschiedene

Reiter, durch die Sie sich beispielsweise

Webseiten, Bilder oder Videos

anzeigen lassen können. Tippen Sie auf

den blauen Link oder das Bild und Sie

werden über den integrierten Browser

auf die entsprechende Webseite weitergeleitet,

genau wie Sie es bei der Browser-Variante

gewohnt sind. Sie können zu

Ihren Suchergebnissen wieder zurückkehren,

indem Sie nach rechts wischen

oder einfach den Browser durch Berühren

des X-Symbols in der oberen rechten

Ecke beenden. Funktionen wie das Teilen

dieser Webseite auf sozialen Netzwerken

oder das farbliche Hervorheben des

gesuchten Schlagwortes befinden sich

links neben dem Schließen-Symbol. Die

Google-Suche kann auf zwei Arten angezeigt

werden: Zum einen als herkömmliche

Liste, zum anderen als Webseiten

Vorschau, in der statt der Weblinks ein

Screenshot der jeweiligen Seite angezeigt

wird. Google nennt dieses neue

Funktion „Visual Search Feature”.

Der Funktionsumfang und die

Einfachheit der Google-Webseite im

handlichen App-Format

Schnellsuche Google-Suche ist ebenso umfangreich

wie einfach und bietet das neue „Visual Search Feature“.

e-mail-client

Gmail & Gmail-App

Empfangen, senden und verwalten sie E-Mails.

Auf Googles E-Mail-Service kann auf

zwei Weisen zugegriffen werden:

Einmal durch den Gmail-Link in der

Google-Suche-App oder durch die separate

iOS-Gmail-App, die ebenso kostenlos

aus dem App Store geladen werden kann.

Die Funktion beider Methoden ist ziemlich

ähnlich, abgesehen von der unterschiedlichen

Optik und davon, dass das Aktualisieren

des Posteingangs über die Google-Suche-App

geringfügig länger dauert.

In der Google-App sehen Sie Ihre Inbox

auf der linken Seite und auf der Rechten

eine Vorschau des Mail-Inhaltes. Die Nachrichten

werden sinnvoll gruppiert.Eine

Nachricht kann markiert werden, indem

man das Stern-Symbol antippt und sie

dadurch leicht als wichtige E-Mail in

einem vollen Posteingang erkennt. Ab -

gelegt werden diese in dem Ordner „Starred“.

Um auf diesen Ordner zuzugreifen,

müssen Sie das Listen-Symbol in der linken

oberen Ecke antippen und dann „Starred“

auswählen. Alle so markierte E-Mails

werden dort in chronologischer Reihenfolge

angezeigt. Wenn Sie die Nachricht wieder

zurück in Ihren allgemeinen Posteingang

legen möchten, öffnen Sie sie und

tippen erneut auf den Stern. In der Google-App

und in der Gmail-App gibt es die

nützliche Möglichkeit, E-Mails zu archivieren.

Rückgängig machen können Sie dies.

indem Sie oberhalb der Mail auf “Move to

Inbox” drücken. Es existiert auch eine

Suchfunktion, um eine bestimmte Mail zu

finden. Die Basisfunktionen Nachrichten

löschen, antworten sind in beiden Programmen

gleich. Die Optionen sind sogar

in beiden Anwendungen gleich positioniert.

Unterschiedlich dagegen ist die

Unterstützung für Push-Benachrichtungen,

die bei der nativen Gmail-App

besser integriert ist. Für Nutzer die oft

Gmail verwenden, empfiehlt sich eher die

separate App, da die Handhabung deutlich

einfacher und schneller vonstatten

geht und auch der Funktionsumfang

etwas umfangreicher ist.

Gute Umsetzung Die Gmail-App und Gmail in der

Google-Suche sind beide sehr benutzerfreundlich.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 103


Für Experten Google-Apps

Weltkarte

Google Earth

Die Welt zwischen Ihren Fingern

Mit Google Earth kann man durch einfache Fingergesten

die Welt entdecken. Um sie nutzen zu können, muss die

App über den App Store heruntergeladen werden.

Danach lässt sie sich sowohl als eigenständige Anwendung als auch

über die bereits beschriebene Google-Suche-App starten. Allerdings

sollte immer eine Internetverbindung bestehen, um die Fülle

an Luft- und Satellitenaufnahmen

auch nutzen zu können.

Die iPad-Variante steht der

Desktop-Version in nichts nach,

sie wird sogar durch die Möglichkeiten

des Touchscreens

erweitert: Doppeltippen für

schnelles, zwei Finger auseinanderziehen

für langsames

Zoomen. Mit nur einem Finger

kann man den Planeten rotieren

lassen. Benutzen Sie das

Suchfeld, um zu einem

bestimmten Ort zu gelangen.

Tippen Sie auf „Layers“ um sich

mehrere Optionen für auf der

Karte sichtbare Informationen,

beispielsweise Straßennamen,

anzeigen zu lassen.

Entdecken Google Earth eignet sich

hervorragend für den iPad-Touchscreen.

Fotos Teilen

Fotos (Picasa)

Teilen Sie Ihre Schnappschüsse mit der Welt.

Die Foto-App der Google-Suche-App ist eigentlich ein

genaues Abbild von Picasa, wie es bereits im Webbrowser

existiert. Sie erlaubt Ihnen, Fotos zu teilen, Ortsangaben via

Google Maps zu Bildern hinzuzufügen und diese Fotos nicht nur in

Ordern, sondern auch in Alben zu archivieren. Das bedeutet, dass

eine thematische Sortierung möglich ist. Diverse Bildbearbeitungssoftware-Funktionen

wie Skalieren,

Filtern, und das Reduzieren

des Rote-Augen-

Effektes sind in der App leider

nicht mit einge-bunden. Neue

Bilder können Sie hochladen,

indem Sie oben auf den Reiter

“Hochladen”, und anschließend

auf „Fotos von meinen Computer

auswählen” tippen. Die

Option, Bilder zu bearbeiten,

wird zwar unter „Aktionen –>

In Creative Kit bearbeiten” aufgeführt,

funktioniert aber nicht

auf dem iPad. Der Reiter

„Erkunden”, ebenfalls mittig

oben platziert, lässt Sie

sehenswerte Foto oder Alben

anderer Picasa-User entdecken.

Schade Leider enthält die mobile Version

für das iPad keine Bildbearbeitung.

RSS-reader

Google Reader

Immer mit Ihren Lieblingswebseiten in Kontakt

In Sachen RSS-Reader hat es Google auf den Punkt gebracht und

bietet einen schönen, benutzerfreundlichen Reader. Durch Feeds

lassen sich Nachrichten von vielen Webseiten, deren Inhalt sich

häufig ändert, verfolgen, ohne dass man die Webseite besuchen

muss. Um solche Feeds zu abonnieren, tippen Sie nach dem Öffnen

des Readers links oben auf

„Feeds” und dann rechts oben

auf den doppelten nach unten

zeigenden Pfeil. Dort können

Sie die gewünschten Webseiten

hinzufügen. Nun werden

bei jedem Starten der Reader-App

die neuesten Meldungen

aller Abonnements,

die mit Ihrem Konto verknüpft

wurden, chronologisch angezeigt.

Das können sowohl

Blogs als auch Nachrichten-dienste

sein. Tippen Sie auf

eine Überschrift und der Artikel-inhalt

wird eingeblendet.

Auch besteht die Möglichkeit,

Feeds zu markieren und sie so

zu archivieren.

Minimalistisch Das Design des Google

Reader ist schnörkelos und praktisch.

News-app

Google News

Nachrichten bequem von unterwegs abrufen

Google News ist eine kompakte und hilfreiche Anwendung,

die Nachrichten von mehreren Quellen wie Zeit, Focus,

Spiegel bündelt und diese übersichtlich und einheitlich

darstellt. Sie können die Themenauswahl individualisieren, indem

Sie auf der rechten Seite den Schieber nach rechts bewegen für

mehr oder nach links für weniger

Meldungen aus dem entsprechenden

Themen-gebiet.

In den beiden Zeilen darunter

haben Sie die Möglichkeit,

spezifischere Bereiche, beispielsweise

Astronomie, und

weitere Quellen hinzuzufügen.

Diese Einstellungen können

zu jeder Zeit verändert

werden – Sie müssen nur auf

das „Zahnrad“ tippen, das

unter der Suchleiste platziert

ist. Diese Leiste ermöglicht es

übrigens auch, alle Nachrichten

nach einem Stichwort zu

filtern. Der Zurückpfeil bringt

Sie nach gelesenem Artikel

zur Übersicht.

Schlagzeilen Bleiben Sie mit Google

News immer auf dem Laufenden.

104 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Google-Apps Für Experten

Zeit-management

Google Kalender

Erstellen Sie Termine mit dem portablen Kalender.

Google Kalender ist nur in der

Google-Suche-App verfügbar und

ist eine weniger umfangreiche

Version der Web-Variante. Die voreingestellte

Seite ist die Tagesübersicht, in der eine

einfache Darstellung der anstehenden Termine

angezeigt wird. In der Monatsansicht

werden ebenfalls die Einträge des ausgewählten

Tages angezeigt. Tippen Sie auf die

Vorwärts- und Rückwärtspfeile unterhalb

des Kalenders, um einen Tag, und oberhalb,

um einen Monat vorwärts oder rückwärts zu

springen. Wenn Sie ein Ereignis antippen,

bekommen Sie weitere Informationen darüber.

Aus dieser Ansicht heraus können Sie

übrigens Termine bearbeiten, falls beispielsweise

ein Meeting verschoben werden

muss. Um ein neues Event zu erstellen,

tippen Sie auf das +-Symbol in der rechten

oberen Ecke der Kalenderansicht. Ein

Fenster mit mehreren optional ausfüllbaren

Feldern erscheint. Hier können Sie dem Termin

genauere Beschreibungen hinzufügen:

wann, wo und mit wem das Ereignis stattfindet

sowie einige weitere Details.

Liebes Tagebuch Mit Google Kalender ist es einfach, alle Termine im Überblick zu behalten.

Office-suite

Google Docs/Drive

Briefe schreiben, Tabellen vergleichen und mehr

Google Docs ist eine der

umfangreichsten Apps von

Google und wird immer öfter

als ein Cloud-Ersatz für herkömmliche

Desktop-Versionen wie Microsoft

Office verwendet. Vergangenes Jahr

wurde Docs um die Cloudspeicher-Funktion

erweitert und in Drive

umbenannt. Die App für das iPad, seltsamerweise

in der Übersicht immer

noch als Docs betitelt, wurde sowohl

für die in der Google-Suche integrierte

als auch für die eigenständige Google-

Drive-App gut umgesetzt. In der integrierten

Variante sehen Sie zuerst eine

komplette Liste von allen Dokumenten,

die sich in Ihrem Onlinespeicher

befinden. Google Docs unterstützt

die meisten gängigen Dateitypen,

auch Videos, Präsentationen

und Bilder lassen sich hochladen und

für andere freigeben oder durch das

„Stern“-Symbol hervorheben. Das

kostenlose Speichervolumen

beschränkt sich auf fünf Gigabyte, lässt

sich jedoch gegen Aufpreis erweitern.

Das Anzeigen dieser Dokumente verläuft

problemlos, lässt allerdings beim

Bearbeiten Wünsche offen. So kann

man über Google-Suche überhaupt

nicht und über die Drive-App nur

beschränkt mit den Basisfunktionen

arbeiten. Richtig sinnvoll ist es somit

nur über den Desktop. Der ist auch die

einzige Möglichkeit, Dokumente hochzuladen.

Um aber überhaupt dieses

Dokument mit Ihrem iPad überarbeiten

zu können, müssen Sie eine Textdatei

über den Browser mit Google

Docs öffnen. So entstehen zwei

Dateien: Die ursprüngliche, die nur

gelesen wird, und eine Docs-Datei, mit

der dann auch am iPad gearbeitet werden

kann. Sie können jede Datei offline

in der separaten Drive-App verfügbar

machen. Neue Text- und Tabellen-dokumente

können auf beiden Apps

erstellt werden.

Übersichtlich Der Aufbau in beiden Apps ist verständlich und klar.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 105


Für Experten Evernote

Virtuelles Notizbuch

Mit dieser Gratis-App machen Sie Ihr iPad zum Multimedia-Notizbuch.

Falls Sie Ihre Maus auch regelmäßig

unter diversen Zetteln

und Papierstapeln auf Ihrem

Schreibtisch suchen müssen, dann

sollten Sie sich die Notiz-App Evernote

unbedingt einmal näher ansehen.

Der Download ist kostenlos, außerdem

funktioniert Evernote auf allen

Betriebssystemen und lässt Sie dort

virtuelle Notizen entweder einzeln

oder in Gruppen abspeichern. Ihre

Aufzeichnungen können dabei nicht

nur Text umfassen, sondern beispielsweise

auch gescannte Dokumente

oder sogar Audio-Aufnahmen.

Sobald Sie eine Notiz einmalig

in Evernote gespeichert haben, können

Sie – Internetverbindung

vorausgesetzt – sowohl von den

meisten mobilen Betriebssystemen

per App (iOS, Android, Windows

Phone, Blackberry OS, Symbian) als

auch an einem Rechner über den

Browser darauf zugreifen. Zum einfacheren

Auffinden von bestimmten

Evernote-Dokumenten können Sie

diese außerdem mit Tags versehen

oder auch innerhalb der Anwendung

nach Stichworten suchen.

Obwohl es für Evernote auch ein

kostenpflichtiges Premium-Angebot

gibt (5 Euro pro Monat oder 40 Euro

im Jahr), sollte für die allermeisten

Nutzer die Gratisversion völlig ausreichen.

Mit dieser haben Sie ein

monatliches Upload-Limit von 60

Megabyte und müssen zum Abrufen

der Notizen stets mit dem Internet

verbunden sein, weitere Nachteile

gibt es nicht. Jetzt möchten Sie dieses

clevere und nützliche Tool gerne

einmal selbst ausprobieren? Dann

sollten Sie vorher unbedingt noch

diese Doppelseite lesen, denn wir

zeigen und erklären Ihnen die wichtigsten

Features der iPad-App. Zwar

hat die mobile Evernote-Version

nicht ganz so viele Features wie die

Browser-Ausgabe, die wichtigsten

Optionen wie Sortieren, Taggen und

natürlich Verfassen sind aber selbstverständlich

vorhanden.

Erklärt Das Evernote-Interface

01

02

03

04

Notizen erstellen

02

Mit diesen drei Schaltflächen erstellen

Sie neue Notizen. Von oben nach unten: leere

Notiz, Fotonotiz oder gescanntes Dokument.

Kürzlich bearbeitet

03

Ihre zuletzt aufgerufenen Notizen werden

in dieser Leiste dargestellt. Tippen Sie eine

davon an, um sie zu öffnen, oder wischen Sie

nach rechts und links, um weitere, kürzlich

bearbeitete Notizen angezeigt zu bekommen.

05

Einstellungen

01

Tippen Sie auf Ihren Accountnamen, um das Einstellungsmenü aufzurufen. Dort

sehen Sie auch, wie viel von Ihrem monatlichen Upload-Limit bereits verbraucht ist.

Orte

04

Ein neues Feature ab Evernote Version 5

ist die Möglichkeit, sich Notizen anhand ihres

Erstellungsortes anzeigen zu lassen. Eine weitere

tolle Option, um Ihre Evernotes komfortabel

zu sortieren – in diesem Fall anhand des

Ortes, mit dem sie verbunden sind.

Andere Ansicht

05

Die grünen Tabs zeigen unterschiedliche

Sortierungsarten für Ihre Notizen. Um

diese aufzurufen, berühren Sie einfach die

Titelleiste eines der Tabs und ziehen Sie dieses

nach oben. Auf die gleiche Weise können Sie

das Tab auch wieder nach unten schieben.

106 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Evernote Für Experten

Wie man ... Notizen erstellt, bearbeitet und sortiert.

01

Verfassen

Starten Sie Evernote und tippen Sie auf

den Neue Notiz-Button oben links. Berühren

Sie nun den Notiz-Schriftzug in der Kopfzeile,

um der Aufzeichnung einen Namen zu geben,

und anschließend tippen, um den Text zu

bearbeiten, um loszuschreiben.

02

Bilder hinzufügen

Um Ihrer Notiz ein Bild hinzuzufügen,

nehmen Sie entweder ein Bild mit der iPad-Kamera

auf oder wählen ein vorhandenes aus

der Foto-App. Bedenken Sie beim Hinzufügen

von Bildern aber das 60-Megabyte-Limit der

kostenlosen Evernote-Version.

03

Dokumente scannen

Wenn Sie ein Dokument fotografieren

möchten, tippen Sie zweimal auf den

Aus-Button in der linken oberen Ecke. Jetzt

erscheint ein Rahmen. Platzieren Sie das Dokument

innerhalb dieses Rahmens und drücken

Sie den Auslöser, sobald alles passt.

Kurztipp

Sie sollten immer ein Auge auf Ihr monatliches

Upload-Limit haben, denn dieses beträgt nur

60 Megabyte bei einem kostenlosen Account.

Tippen Sie im Hauptmenü auf Ihren Benutzernamen,

um zu sehen, wie viel von Ihrem aktuellen

Monatslimit bereits verbraucht ist.

04

Audio-Aufnahmen

Tippen Sie auf den Mikrofon-Button,

um der geöffneten Notiz eine Sprach- oder

Audio-Aufnahme hinzuzufügen. Sobald Sie mit

dem Sprechen fertig sind, tippen Sie einfach

auf Fertig. Durch Antippen der Audio-Notiz

können Sie sich diese anhören oder löschen.

05

Zusatzinformationen

Durch Antippen des i-Buttons rechts

neben dem Mülleimer-Symbol können Sie die

gerade geöffnete Aufzeichnung in ein anderes

Notizbuch verschieben, eine Webseite hinzufügen

oder diese auf der Weltkarte einem

bestimmten Ort zuweisen.

06

Bearbeiten

Um eine bereits erstellte Notiz zu bearbeiten,

öffnen Sie diese einfach und tippen Sie

an der gewünschten Stelle in das Textfeld.

Nach einer kurzen Pause sollte die virtuelle

Tastatur erscheinen und Sie können Änderungen

am Text vornehmen.

07

Teilen

Notizen können per Mail verschickt oder

auf Twitter und Facebook gepostet werden.

Auch der Ausdruck auf einem Airprint-

Drucker ist möglich. Tippen Sie einfach auf das

- Symbol am unteren Ende der Aufzeichnung,

um die verfügbaren Optionen aufzurufen.

08

Organisieren

Zum Sortieren Ihrer Aufzeichnungen

nutzen Sie am besten die Notizbücher-Funktion.

Berühren Sie die „+“-Schaltfläche oben

links, um ein neues Notizbuch zu erstellen,

und fügen Sie einzelne Dokumente über den

i-Button in der jeweiligen Notiz hinzu.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 107


Für Experten Online-Artikel speichern

Offline lesen: Instapaper

Mit der fantastischen App Instapaper erschaffen Sie Ihr eigenes Web-Archiv.

Wir haben uns sehr daran

gewöhnt, immer und

überall online zu sein,

sogar kabellos. Dennoch gibt es auch

Situationen ohne Internetzugang,

insbesondere wenn Sie ein iPad

ohne Mobilfunk Ihr Eigen nennen.

Wenn Sie dann auf Interaktion verzichten

können und es Ihnen in

erster Linie um Texte geht, die Sie

lesen möchten, dann ist Instapaper

die perfekte Lösung. Instapaper ist

eine Universal-App für iPad, iPhone,

iPod touch und kostet 3,59 Euro. Die

Nutzung des Web-Dienstes ist hingegen

kostenlos – Online-Artikel lassen

sich am Computer gratis speichern.

Mit der App wiederum lassen sich

die einmal gespeicherten Webseiten

jederzeit aufrufen. Instapaper eignet

sich perfekt für lange Artikel oder

Blog-Posts, auf die Sie tagsüber stoßen,

aber gerade keine Zeit haben,

sie zu lesen. Außerdem werden so

die Artikel von störender Werbung

und grafischem Zierrat befreit, sodass

Sie sich ganz auf den Text konzentrieren

können. Eingebundene Links

und Querverweise bleiben jedoch

erhalten. Der praktische Onlineservice

ist derart beliebt, dass mehr

als 150 iPhone- und iPad-Apps wie

zum Beispiel Twitter, Flipboard und

Zite eine „An Instapaper senden“-Funktion

eingebaut haben.

Übrigens: Auch sehr lange E-Mails

können Sie so archivieren.

Insta-share

Sollten Sie einmal gerade nichts zu

lesen finden, lassen sich Artikel

durchforsten, die Ihre Freunde bei

Facebook und Twitter veröffentlicht

haben. Oder Sie werfen einen Blick

auf die Empfehlungen, die aus den

meist gespeicherten Artikeln der

gesamten Instapaper-Community

generiert werden. So wurde Instapaper

für viele Millionen iOS-Nutzer

eine unverzichtbare Anwendung. Im

Folgenden erfahren Sie, wie Sie die

App am besten nutzen.

Erklärt Die Bedienoberfläche von Instapaper

02

01

04

Optionen

02

Der Read-Later-Bereich ist das Sammelbecken,

in dem Ihre Artikel gespeichert werden,

bis Sie sie einem Ordner zuweisen. Sie

können Artikel auch „liken“ oder archivieren,

wenn Sie sie längerfristig aufheben wollen.

03

Einstellungen

03

Hier nehmen Sie alle Instapaper-Grundeinstellungen

vor, wie z. B. die Art des Lesemodus

oder des Speicherbookmarks für den

Internetbrowser. Außerdem: Kontodetails,

Teilen-Optionen und Scroll-Modi.

05

Ihre Artikel

01

Jeder Onlineartikel, den Sie gespeichert haben, erscheint zuerst in diesem Hauptbildschirm.

Von dort aus können Sie die Artikel in individuelle Ordner verschieben.

04 Ordner

Mit Ordnern lässt sich Instapaper am

effektivsten nutzen. So halten Sie den Hauptbildschirm

immer übersichtlich und auch

gespeicherte Artikel lassen sich mit Ordnern

schneller wieder auffinden.

Web

05

Der in Instapaper eingebaute Webbrowser

ist zwar etwas träge, aber im Großen und

Ganzen ein recht brauchbares Tool, das Sie

leichter Onlineartikel finden lässt, die es sich

lohnt abzuspeichern.

108 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Online-Artikel speichern Für Experten

WIE MAN ... Online-Artikel speichert und offline lesen kann.

01

Onlineartikel speichern

Um den Service zu nutzen, müssen Sie

sich einmalig und kostenfrei registrieren, was

einfach mit einer E-Mail-Adresse funktioniert.

Über ein auf der Homepage erhältliches Speicherbookmark

für jeden Browsertyp können

Sie an jedem Mac oder PC Artikel speichern.

02

Artikel synchronisieren

Holen Sie sich die Instapaper-App und

geben Sie Ihre Kontodaten ein. Ohne Verzögerung

werden alle Artikel synchronisiert, die Sie

gespeichert haben, und erhalten eine quadratische

Vorschau. Instapaper lässt sich sowohl

im Quer- als auch im Hochformat nutzen.

03

Artikel lesen

Tippen Sie auf ein Artikelquadrat, um es

im Vollbild zu öffnen – wieder wahlweise im

Hoch- oder Querformat. Für eine bessere Lesbarkeit

können Sie oben rechts die Buchstabengröße

verändern oder auch den Zeilenabstand

bzw. die Spaltenbreite einstellen.

KurzTIPp

Instapaper unterstützt soziale Netzwerke und

lässt Sie Inhalte via Facebook, Twitter, Tumblr

oder Evernote mit anderen teilen. Tippen Sie

im Hauptbildschirm auf das Freunde-Symbol

links, erhalten Sie eine Übersicht geteilter

bzw. empfohlener Inhalte Ihrer Freunde.

Blättermodus nutzen

04

Während des Lesens scrollen Sie wie bei

einer Webseite nach unten, um den ganzen

Inhalt zu erfassen. Sie dürfen auf Wunsch aber

auch wie in einem Buch blättern. Dafür schalten

Sie in der oberen Menüleiste ganz rechts

außen den Blättermodus an.

In Ordner sortieren

05

Um Artikel nach Themen zu sortieren,

lassen sich jederzeit neue Ordner anlegen: Tippen

Sie im Hauptbildschirm oben rechts auf

das Ordnersymbol und auf das dortige +-Zeichen.

Nutzen Sie das Teilen-Symbol, um geöffnete

Artikel einem Ordner zuzuweisen.

BESSER LESEN Passen Sie den Bildschirm Ihrer Umgebungssituation an

Instapaper lässt Sie auch im Dunklen lesen!

Instapapers großer Vorteil ist es, dass Sie Ihre

Onlineartikel an jedem Ort lesen können, aber auch

zu jeder Zeit, sogar nachts. Gut, dass die Entwickler

auch dann an ein gutes Leseerlebnis gedacht haben.

Wie Sie vielleicht selbst schon bemerkt haben,

bringt das Lesen auf dem hintergrundbeleuchteten

Bildschirm eines iPad einige Nachteile mit sich.

Wenn Sie ihn in dunkler Umgebung nutzen, strahlt

Sie Ihr Display regelrecht an. Natürlich lässt sich die

Geräte-Helligkeit regeln, aber mit dem „Dark Mode“

ist dieser Umweg nicht notwendig. Sie finden ihn in

den App-Einstellungen, wenn Sie auf das Zahnrad-Symbol

tippen. Der „Dark Mode“ invertiert die

Farbeinstellungen, sodass Sie einen weißen Text auf

dunklem Hintergrund erhalten. Alle Bilder des

gespeicherten Artikels bleiben jedoch in ihrer Farbigkeit

erhalten. Im „Dark Mode“ wird auch das

Instapaper-Interface invertiert dargestellt, sodass

alle Ordner ebenfalls abgedunkelt werden. Untermenüs

wie zum Beispiel die Einstellungen sind

davon aber nicht betroffen, sondern bleiben im

hellen Originalkontrast. Eine andere Option für die

Farbigkeit ist ein Sepiaton, der ganz nützlich ist,

wenn Sie zwar bei Umgebungslicht lesen, Ihnen der

normale Schwarzweiß-Kontrast aber dennoch zu

grell erscheint. Die sepiafarbige Darstellung ist

weniger hell und erinnert an ein altes, vergilbtes

Buchdruckpapier. Um zwischen den verschiedenen

Farbmodi hin und her zu schalten tippen Sie auf das

Farbsymbol in den Instapaper-Einstellungen.

SChwarzweiss Wenn Sie im Dunklen lesen wollen, empfiehlt es

sich, den angenehmen „Dark Mode“ von Instapaper zu nutzen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 109


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Online-Artikel speichern Für Experten

Offline lesen: Readability

Instapapers größter Konkurrent ist kostenlos

und genauso gut, um offline zu lesen.

Auch wenn Instapaper iPad

und iPhone im Sturm erobert

hat, ist es nicht die einzige

App, welche Bilder und Anzeigen aus

Online-Artikeln entfernt, um deren

Lesbarkeit zu steigern, und Webseiten

abspeichert, damit man sie später

auch offline lesen kann. Readability

kann das genauso – und im

Gegensatz zu Instapaper sind sowohl

die App als auch der dahinter stehende

Service gratis. Der Funktionsumfang

ist in etwa derselbe: Man verwendet

wahlweise den eingebauten

Browser, um das Internet zu durchforsten,

oder nutzt das Plug-in für

Desktop-Browser, um Texte zum späteren

Studium zu markieren. Zusätzlich

schlägt Readability via www.

longform.org noch interessante

(englischsprachige) Artikel vor.

Lesen Auch dann Artikel lesen, wenn man

nicht in WLAN-Reichweite ist.

WIE MAN ... Artikel mit Readability speichert und liest.

01 Später lesen

Sobald Sie ein Konto erstellt haben,

können Sie den eingebauten Browser nutzen,

um Artikel zum späteren Lesen abzuspeichern.

Dazu tippen Sie einfach auf Read later, dann

Done. Am Computer speichern Sie Webseiten

mit einem praktischen Bookmarklet.

02 Artikelliste

Readability zeigt alle vorgemerkten

Artikel als Liste im Hauptmenü an. Man sieht

die Quelle, die Überschrift, die ersten paar Zeilen

Text und die geschätzte Lesezeit. Um einen

Artikel zu löschen oder zu archivieren, tippen

Sie auf Edit.

03 Favoriten

Wie bei Instapaper kann man einen

Artikel zu den Favoriten hinzufügen. Dazu

müssen sie ihn erst in der Vollansicht öffnen

und dann das Sternen-Icon unten anwählen.

Auf diese Weise können Sie Artikel auch

löschen oder weiterleiten.

Top Reads

04

Was bei Instapaper die populären Artikel

sind, ist bei Readability die Sektion Top

Reads: Eine Sammlung der meist gespeicherten

Webseiten. Stöbern lohnt sich! Dort sind

oft lesenswerte Beiträge zu finden. Einfach auf

Top Reads in der linken Spalte tippen.

Longform-Empfehlungen

05

Readability hilft dabei, Neues zu entdecken:

Auf www.longform.org werden ausgewählte

Veröffentlichungen verlinkt, welche die

Redaktion für besonders lesenswert erachtet –

und das meistens zu Recht. Die Verknüpfung

finden Sie in der linken Spalte.

Einstellungen

06

Unter Settings können Sie Readability

Ihren Vorlieben anpassen. Beispielsweise gibt

es neben dem Tagesmodus, der die Artikel

Schwarz auf Weiß darstellt, auch einen Nachtmodus

mit grauem Hintergrund. Auch Twitterund

Facebook-Konten werden hier aktiviert.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 111


Für Experten News-Aggregatoren

Personalisierte News-Apps

Mit diesen drei kostenlosen Apps bleiben Sie stets auf dem Laufenden.

Magazin-Stil Flipboard

stellt webbasierte Nachrichten

in Zeitschriftenform dar.

Immer informiert zu sein, kann zum Full-Time-Job

verkommen, wenn man nicht aufpasst. Manuell eine

Onlineseite nach der anderen abzugrasen, immer auf

der Suche nach den neuesten Nachrichten und interessantesten

Artikeln, ist ganz schön anstrengend. Zum

Glück gibt es Apps, die dabei helfen, die Spreu vom Weizen

zu trennen und relevante News zu sammeln, ohne

einen von den Quellen abzuschneiden. Wenn Sie alle

News, die Sie interessieren, unter einer Oberfläche

zusammenfassen und wie in einer Zeitung präsentiert

bekommen wollen, können Sie zwischen zwei Apps

wählen. Wenn Sie vor allem Schlagzeilen sammeln wollen,

dann ist Zite das richtige Programm. Sie können

entweder direkt Nachrichtenquellen vorgeben oder

einige Themenbereiche auswählen, aus denen Zite

dann Ihr persönliches Magazin generiert. Sie werden

vermutlich feststellen, dass die Zusammenstellung

zunächst nicht ganz Ihrem Geschmack entspricht.

Aber wenn Sie sich die Mühe machen, der App zu

sagen, welche Artikel Sie mögen und welche nicht,

wenn Sie auf die vorgeschlagenen Keywords reagieren,

bekommen Sie bald ein Magazin, das Ihren

Anforderungen entspricht.

Nachrichten und Netzwerken

Flipboard funktioniert ähnlich, arbeitet aber nicht mit

Keywords, sondern mit Themen, die wiederum mit

Quellen verknüpft sind. Sie wählen also die Anbieter aus,

denen Sie vertrauen. Flipboard bezieht außerdem soziale

Netzwerke wie Facebook, Twitter und Linkedin in die

Auswahl mit ein.

Wenn Sie eher einen News-orientierten Browser

suchen, ist Rockmelt die bessere Wahl. Zwar ist die App

etwas komplizierter zu konfigurieren als Flipboard oder

Zite und scheint über eine geringere Themenbreite zu

verfügen. Die Unterstützung von RSS-Feeds gleicht diese

Nachteile aber wieder aus und macht Rockmelt zum

vielleicht flexibelsten News-Aggregator.

WIE MAN ... die Flipboard-News-App personalisiert.

01

Kategorien auswählen

Mit Facebook verknüpfen Mehr Konten verknüpfen

02 03

Beim ersten Start von Flipboard fragt Sie Damit Flipboard auch soziale Netzwerke Über die Suchfunktion (die Lupe oben

die App nach Themenbereichen, aus denen

das Programm Ihren Nachrichtenüberblick

generieren soll. Wählen Sie ruhig ein paar

Rubriken mehr als standardmäßig eingestellt

sind, Sie können die Auswahl später verfeinern.

als Nachrichtenquellen nutzen kann, sollten

Sie Ihre Konten in den Einstellungen hinzufügen.

Achten Sie aber darauf, dass Sie Flipboard

keine Posting-Rechte erteilen, sonst schreibt es

Nachrichten in Ihrem Namen.

rechts) können Sie noch weitere soziale Netzwerke

hinzufügen, darunter auch Google Plus,

Instagram und Linkedin. Aber Vorsicht, nicht

zu viele, sonst droht Sie die Informationsflut zu

erschlagen!

112 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


News-Aggregatoren Für Experten

WIE MAN ... die Flipboard-News-App personalisiert. (Fortsetzung)

04

Extra-Inhalte hinzufügen

05 Themen organisieren 06

Flipboard-Konto einrichten

Sobald Sie alle Ihre Konten eingerichtet Tippen Sie auf das Such-Icon oben und Wenn Sie Ihre Einstellungen mit einem

haben, können Sie über die Suche weitere

Newsfeeds und Themenbereiche festlegen,

und zwar für jedes Netzwerk jeweils eigene.

Dazu tippen Sie die gewünschten Schlagwörter

einfach an.

wählen Sie die persönlichen Einstellungen aus,

um Themen auf Ihren Inhaltsseiten zu löschen

oder zu editieren. Ordnen Sie die Themen per

Ziehen nach Wichtigkeit oder löschen Sie sie

über das rote Minus-Zeichen.

anderen mobilen Apple- oder Android-Gerät

abgleichen möchten, lässt sich auf flipboard.

com ein kostenloses Konto einrichten. So werden

die Konten und alle Einstellungen auf

unterschiedlichen Geräten synchron gehalten.

ERKLÄRT Das Zite-Interface im Fokus

01

02

03

04 Im eigenen

Magazin

blättern

Zite stellt die Top-Storys

auf der Hauptseite dar.

Wischen Sie nach rechts,

um weitere anzuzeigen

oder tippen Sie auf eine

Überschrift, um Artikel

aufzurufen! Ein Tipp auf

eine Kategorie lädt weitere

Artikel.

04

05

Zite trainieren

05

Helfen Sie Zite, die

richtigen Artikel auszusuchen,

indem Sie

eine öffnen und auf Ja

oder Nein tippen, um

anzuzeigen, ob Sie sie

mögen oder nicht.

Vorgeschlagene

Schlüsselwörter verfeinern

die Suche.

01

Erste Schritte

Kategorien wählen Eigene Themen

02 03

Wählen Sie einen Bookmark-/Link-Service

Sie können aus einer Reihe

Die große Stärke von Zite

wie Delicious

oder Google Reader aus und melden

Sie sich dann über Zite an. Das

ist wichtig, damit die App lernen

kann, welche Themen Sie interessieren

und welche nicht.

von Themenvorschlägen die interessantesten

auswählen. Die Kategorien

hängen davon ab, welche Services

Sie im vorangegangenen

Schritt gewählt haben. Wischen Sie

nach rechts für mehr Vorschläge.

ist, dass man eigene Themen

durch Schlüsselwörter hinzufügen

kann. Tippen Sie die Keywords

dazu einfach in das Feld

und fügen Sie sie als neue Kategorien

hinzu.

06

06 Inhalte

teilen

Zite macht es leicht,

Inhalte mit Ihren

Freunden und

Bekannten zu teilen.

Wählen Sie die entsprechende

Funktion

und danach den Service,

den Sie dafür

nutzen wollen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 113


Für Experten News-Aggregatoren

WIE MAN ... eine personalisierte Rockmelt-Seite erstellt.

01

Erste Schritte

Öffnen Sie die Rockmelt-App und melden

Sie sich über Facebook oder Twitter an.

Auf diese Weise erhalten Sie nicht nur Updates

dieser Dienste in der rechten Seitenleiste von

Rockmelt, sondern erweitern auch die Quellenliste

um die Ihrer Freunde.

02 Inhalte durchstöbern

Folgen Sie den Anweisungen zum Personalisieren

von Rockmelt. Überprüfen Sie die

Themen, die Ihnen anhand Ihrer Vorlieben im

angegebenen sozialen Netzwerk vorgeschlagen

werden. Unter den Artikeln stehen die

Quellen dafür.

03

Weitere Optionen

Um auf weitere Einstellungen zuzugreifen,

tippen Sie auf das Mehr-Icon neben der

Quellenangabe für einen Artikel. So können

Sie Geschichten löschen oder in die Seitenleiste

ziehen, um einen permanenten Feed für die

Quelle einzurichten.

04

Neuen Leuten folgen

Ähnlich wie bei Twitter können Sie

anderen Rockmelt-Nutzern folgen, um zu

sehen, welche Storys in der Community geteilt

werden. Dazu tippen Sie einfach auf den

Namen eines Benutzers, um seinen Feed

anzuzeigen, und folgen ihm von dort aus.

05 Kategorien betrachten 06

Quellen verwalten

Über den Browser-Button am oberen

Tippen Sie auf Editieren, um unerwünschte

Quellen zu entfernen oder neue

Bildschirmrand können Sie alle Kategorien

anzeigen lassen, aus denen momentan Ihr hinzuzufügen. Eine Liste potenzieller Quellen

persönlicher Newsfeed generiert wird. Tippen erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol zum

Sie auf eine Kategorie, um zu sehen, aus welchen

Quellen Rockmelt Nachrichten bezieht. noch Folgen

Hinzufügen tippen. Dann müssen Sie nur

wählen.

KURZTIPP

Sie können auch Seiten als Quellen angeben, die

nicht in Rockmelt gelistet sind, sofern diese einen

RSS-Feed besitzen. Dazu geben Sie die Seitenadresse

in den Browser ein, navigieren zum Feed und wählen

Folgen.

07

Kategorien verwalten

Wie beschrieben, führt der Browser-Button

am oberen Bildschirmrand zur

Kategorienliste. Drücken Sie Editieren, um

unerwünschte Themengebiete zu entfernen.

Ähnlich wie bei Twitter hören Sie einfach auf,

der Kategorie zu folgen – fertig.

08

Kategorien hinzufügen

Über Hinzufügen können Sie Ihre Auswahl

um neue Kategorien und Quellen erweitern,

mit denen die Startseite weiter personalisiert

werden kann. Hierüber gelangen Sie

außerdem zur Verwaltung der sozialen Netzwerke,

falls Sie etwas ändern wollen.

114 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


GoodReader Für Experten

Mit PDFs arbeiten

So fügen Sie PDFs mit GoodReader Anmerkungen und mehr hinzu.

Wenn Sie eine PDF-Datei auf

Ihr iPad geschickt bekommen,

können Sie diese nur

betrachten. Good Reader erlaubt es

Ihnen hingegen, diese zu verwalten

und mit Notizen zu versehen. Mit

4,49 Euro ist die App zwar nicht ganz

billig, kann aber neben PDFs eine

ganze Menge anderer Formate öffnen

und editieren, darunter von

Microsoft Office und Apple iWork,

wobei wir uns hier auf die PDF-Funktionen

konzentrieren. In GoodReaders

Hauptbildschirm sehen Sie auf

der linken Seite den Bereich „My

Documents“, der die lokal verfügbaren

Dateien anzeigt. Rechts befinden

sich Segmente, die Sie durch

Antippen erweitern oder einklappen

können. Am unteren Ende ist die

Werkzeugleiste mit dem Zahnrad-Icon

für die Einstellungen. Tippen

Sie darauf, gefolgt von „Viewing PDF

files“ und „Autor“ und geben Sie Ihren

Namen ein. So werden Notizen Ihnen

zugeordnet.

Verwendung

Um loszulegen, müssen sie Ihre

PDFs importieren, wofür es mehrere

Methoden gibt. Wenn Sie sie in

iCloud gespeichert haben, rufen Sie

die Einstellungen auf, wählen Sie

„General Settings“ und legen Sie den

TIPPEN MACHT GLÜCKLICH

Die einfache Bedienung

von Goodreader macht es

zum Kinderspiel, PDFs,

Office-Dateien und andere

Dokumente zu lesen und zu

kommentieren.

Schalter bei „Use iCloud“ um. Danach

erscheint ein iCloud-Ordner in Ihrer

„My Documents“-Liste. Wenn Sie

andere Services wie Dropbox verwenden,

können Sie sich mit diesen

verbinden. Dazu tippen Sie auf „Connect

to Servers“ im Hauptbildschirm,

dann auf „Add“ und wählen Ihren

Anbieter aus der Liste. Wenn Sie den

Anweisungen folgen, taucht Ihr Konto

in der Rubrik „Connect to Servers“

auf. Dieses wählen Sie an, um Ihre

Dateien anzuzeigen. Die Übertragung

starten Sie mit „Download“. Ein

anderer Weg, Dateien in den

GoodReader zu importieren, ist es,

das „Öffnen mit“-Menü des iPads zu

verwenden. Wenn Ihnen etwa

jemand eine PDF-Datei per E-Mail

schickt, können Sie sie antippen, um

sie mit dem Standard-Betrachter zu

öffnen. Dort selektieren Sie dann das

Teilen-Menü oben rechts, gefolgt von

„Öffnen mit“ und wählen GoodReader

aus. Danach findet sich die Datei in

der „My Documents“-Sammlung.

WIE MAN ... ein PDF mit GoodReader kommentiert.

01 Öffnen Sie Ihr PDF

02 Notizfenster

03 Kästen und Pfeile

Zunächst öffnen Sie eine PDF-Datei über Wählen Sie die Sprechblase aus der

Um Formen einzufügen, tippen Sie auf

die „My Documents“-Liste in GoodReader.

Rechts und am unteren Rand des Bildschirms

befinden sich Menüs. Sie können nach rechts

und links wischen, um zu blättern. Im nächsten

Schritt fügen wir Anmerkungen hinzu.

Werkzeugleiste rechts an, dann tippen Sie auf

die Stelle, die Sie mit einem Kommentar versehen

möchten. Sie werden gefragt, ob Sie die

Originaldatei kommentieren oder eine Kopie

erstellen möchten.

das Werkzeug im Menü rechts und danach auf

die Seite. Indem Sie an den Rändern ziehen,

können Sie das Symbol verschieben und die

Größe ändern. „Done“ schließt die Bearbeitung

ab, späteres Editieren ist aber möglich.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 115


Für Experten Scannen

Scannen Sie Ihre Dokumente

So lesen Sie mit der iPad-Kamera und Gratis-Apps mehrseitige Dokumente ein.

Wussten Sie bereits, das Sie Ihr iPad auch als

mobilen Scanner einsetzen können? Mit den

richtigen Apps können Sie die rückseitige

Kamera verwenden, um sogar mehrseitige Dokumente

abzufotografieren. Das Resultat können Sie entweder als

Bild oder PDF-Datei verwenden oder den Text extrahieren,

um ihn zu bearbeiten. Das Beste: Alle diese Funktionen

sind gratis! Zwar liefert die Kamera des neuesten

iPad-Modells bessere Ergebnisse, aber sogar ein älteres

iPad 2 ist als Scanner noch brauchbar.

Dies App brauchen Sie

Suchen Sie im App Store nach Faster Scan HD. Die

Gratis-Variante umfasst alle wichtige Funktionen. Im

Prinzip verwandelt sie die rückseitige Kamera Ihres iPads

in einen mobilen Scanner, der professionelle Ergebnisse

erzielt. Sie müssen sich nicht einmal darum sorgen, die

Kamera hundertprozentig präzise auszurichten. Stellen

Sie nur sicher, dass Sie die komplette Seite anvisieren. Sie

können dann die Werkzeuge von Faster Scan HD verwenden,

um das Foto auszurichten, zu begradigen und

zu editieren, bevor Sie zur nächsten Seite wechseln oder

die Arbeit abschließen.

Abgespeicherte Dokumente lassen sich mit Faster

Scan HD wieder öffnen, man kann sie mailen oder sie für

kompatible Apps exportieren. Nur die Möglichkeit, die

Sie müssen keine perfekten Fotos

schießen – Sie können sie mit Faster

Scan HD bearbeiten und verbessern.

SCANTASTIC Mit Faster Scan HD verwandeln Sie Ihre iPad-Kamera

in einen mobilen Scanner – und das völlig kostenlos!

Scans über Cloud-Services wie Google Docs und

Dropbox zu teilen, bleiben der Plus-Version vorbehalten,

die 4,49 Euro kostet.

Text extrahieren

Wenn Sie Text aus einem Scan gewinnen wollen, um ihn

zu bearbeiten, benötigen Sie eine weitere App. Mit OCR

Scanner können Sie pro Tag bis zu fünf Seiten gratis auslesen

– unsere Anleitung erklärt, wie es geht. Wie gut das

Ergebnis ist, hängt von der Qualität des Scans ab. Eventuell

müssen Sie diesen in Faster Scan HD noch einmal bearbeiten,

um eine optimale Texterkennung zu gewährleisten.

Das Gratis-Konto wird alle 24 Stunden neu aufgefüllt,

aber zusätzliche Scans sind nicht allzu teuer.

WIE MAN ... Text aus einem gescannten Dokument extrahiert.

01 Ans Fotoalbum schicken 02

Foto und Sprache wählen

03

Überprüfen & übertragen

Wählen Sie in Faster Scan HD das

Wählen Sie Album aus und dann das

Sehen Sie sich das Resultat an. Es wird

gescannte Dokument aus, das den auszulesenden

Text enthält, und exportieren Sie ihn

über die Funktion Share als JPEG ins iOS-eigene

Fotoalbum. Schließen Sie nun die App und

rufen Sie OCR Scanner auf.

Bild, das Sie einlesen möchten. Stellen Sie

sicher, dass Sie die korrekte Sprache für den

Import eingestellt haben. Nun drücken Sie auf

Convert, um den Erkennungsvorgang zu

starten – voilà!

vermutlich nicht ganz perfekt ausfallen, aber

sofern das Ausgangsbild gut war, sollte das

Ergebnis zumindest brauchbar sein. Sie können

den Text nun in die Zwischenablage

kopieren und in anderen Apps verarbeiten.

116 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Scannen Für Experten

WIE MAN ... Dokumente mit dem iPad scannt.

01 Eine Aufnahme machen

Öffnen Sie Faster Scan HD und tippen

Sie das Kamerasymbol an. Platzieren Sie das

Dokument auf einem flachen, gut ausgeleuchteten

Untergrund, richten Sie die Kamera so

gut wie möglich aus und knipsen Sie. Keine

Sorge, Sie müssen nicht perfekt arbeiten!

02 Dokument beschneiden

Sofern das Dokument ungefähr rechteckig

und nicht gewölbt ist, verwenden Sie

das Standard-Tool zum Beschneiden. Die vier

Ecken können Sie verschieben, indem Sie sie

berühren und in die gewünschte Richtung

ziehen. Gehen Sie dann auf Next.

03

Erweitertes beschneiden

Wenn das Dokument nicht flach ist, z. B.

bei einem Foto aus einem Buch, wählen Sie

das „Advanced Cropping“-Werkzeug. So haben

Sie mehr Schnittpunkte zur Verfügung, die Sie

um den Text herum ausrichten können. Die

Automatik arbeitet brauchbar.

04 Modify selection

Wählen Sie Next. Wenn das Resultat

verzerrt aussieht, gehen Sie auf Back und verschieben

Sie die Schnittpunkte, indem Sie sie

antippen und ziehen. Wiederholen Sie den

Vorgang so lange, bis Sie mit dem Ergebnis

zufrieden sind.

05 Farben verändern

Je nach Aufnahme wählt Faster Scan

HD automatisch ein geeignetes Farb-Setting

aus – Farbe oder Schwarz-Weiß. Wenn Sie das

Dokument später auslesen wollen, sollten Sie

aber manuell Schwarz-Weiß auswählen und

die Datei dann abspeichern.

06

Wiederholen & abschließen

Ihnen wird nun das Ergebnis auf dem

Kamerabildschirm angezeigt. Wiederholen Sie

die Schritte 1 bis 5 für eventuelle weitere Seiten

und tippen Sie zum Abschluss auf Done.

Wählen Sie einen Titel und die Seitengröße

aus und drücken Sie dann auf OK.

Kurztipp

Wenn das Dokument gestreckt oder gestaucht ist,

sollten Sie vor dem Speichern die Document Aspect

Ratio auswählen. Experimentieren Sie mit den Schiebereglern,

um die Perspektive zu korrigieren. Mit den

Funktionen neben der Farbeinstellung können Sie die

Seite auch neu positionieren oder rotieren.

07

Dokumente organisieren

Kehren Sie nun ins Hauptmenü zurück,

wo das gescannte Dokument erscheinen wird.

Wenn Sie darauf tippen, erscheint das Detailmenü,

wo Sie es betrachten, neue Seiten hinzufügen

(Kamera-Icon) und mit dem Doppelpfeil

Seiten verschieben können.

08 Teilen oder exportieren

Tippen Sie auf den Share-Button, um

das Ergebnis weiterzuverwenden. Mit der Gratis-Variante

von Faster Scan HD können Sie die

Dokumente als JPEGs oder PDFs an E-Mails

anhängen oder mit der Funktion Other Apps

kompatible Programme auswählen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 117


Für Experten Omnifocus

Aufgaben im Fokus

Organisieren Sie sich mit Omnifocus, der funktionsreichen Aufgabenverwaltung.

Wenn Ihre To-do-Liste außer Kontrolle gerät und

Ihr Kalender voll roter, unerledigter Einträge ist,

dann ist es an der Zeit für eine bessere Aufgabenverwaltung.

Omnifocus kann zwar nicht Ihre Wäsche

waschen, aber Ihre Prioritäten sortieren, sodass Sie sich

nicht ausgerechnet dann um so etwas kümmern, wenn

Sie eigentlich bei Ihrer Bank vorsprechen oder sich um Ihr

undichtes Dach kümmern wollten. Omnifocus gibt es in

drei Versionen für den Mac, das iPhone und das iPad.

Eigentlich reicht eine Variante; alle drei zusammen sind

auch kostspielig (knapp 18 Euro für die iPhone-Ausgabe,

fast 36 fürs iPad). Wenn Sie aber alle Apple-Geräte regelmäßig

nutzen, können Sie die drei Apps auf verschiedene

Arten synchronisieren, z. B. mit Omnifocus‘ eigenem

Onlinedienst oder über Ihr Heimnetzwerk. Von der

Mac-Version gibt es eine kostenlose Demo, sodass Sie sich

kostenlos zumindest einen kleinen Eindruck vom Funktionsumfang

des Programms machen können.

Aufgaben erledigen

Eine der Stärken von Omnifocus ist, dass Sie damit nicht

nur Aufgaben anlegen, sondern sie auch organisieren

können. Sie können mit einer simplen To-do-Liste beginnen

(in der „Inbox“), die Einträge dann aber unterschiedlich

kennzeichnen. Gehört die Aufgabe zu einem größeren

Projekt? Steht sie in einem Zusammenhang, etwa mit

Ihrer Arbeit? Ist sie an einen Ort gebunden, z. B. an ein

Omnifocus listet nicht nur Aufgaben

auf, sondern ordnet diese nach

Kontext, Projekt oder Ort.

Aufgaben Sortiert nach Kontext, Projekten oder auf einer Karte.

Meeting im Büro oder an den Supermarkt um die Ecke?

Wenn man die Aufgaben im Kontext verknüpft, erleichtert

dies das Lösen beträchtlich. Dazu tippen Sie länger

auf einen Eintrag und wählen „Focus“ aus, um nur die Verpflichtungen

anzuzeigen, die mit diesem zusammenhängen.

Mit „Forecast“ können Sie sehen, welche Termine

anstehen oder bereits überfällig sind. Über die Karte können

Sie sich zudem anzeigen lassen, was es in der Nähe

zu erledigen gibt. Je mehr Einträge man Omnifocus

anvertraut, desto stärker sieht man, wie mächtig dieses

Werkzeug ist – angefangen bei der kontextsensitiven

Anzeige über die übersichtliche Aufbereitung bis hin zu

automatischen Updates und Wiederholungen. Sie können

Omnifocus natürlich auch als einfache Aufgabenliste

verwenden, aber je weiter Sie ins Detail gehen, umso effizienter

lassen sich die Verpflichtungen abarbeiten.

WIE MAN ... Zusammenhänge versteht.

01

Nach Aufgaben sortieren

02

Personen/Projekte sortieren

03

Nach Orten sortieren

Kontexte sind im Wesentlichen Kategorien;

Kontexte können auch Personen sein.

Schließlich kann ein Kontext auch ein

die grundlegendsten sind „Arbeit“ und

„Zuhause“. Sie können weitere Unterscheidungen

anlegen und Unterkategorien verknüpfen.

„Arbeit“ beispielsweise kann sowohl

Meetings umfassen als auch größere Projekte.

Das ist nützlich, wenn Sie mehrere Anliegen

mit einem Kollegen diskutieren müssen. Um

Einträge zu verknüpfen, können Sie außerdem

Projekte anlegen, die alle zusammenhängenden

Aufgaben zusammenfassen.

Ort oder mit einem verknüpft sein. Wenn Sie

die GPS-Funktion verwenden, kann Sie Omnifocus

beispielsweise an eine bestimmte Aufgabe

erinnern, wenn Sie in der Nähe des Orts

sind, an der Sie sie erledigen wollten.

118 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Omnifocus Für Experten

WIE MAN ... die To-do-Liste unter Kontrolle behält.

01 Kontexte aufräumen

Anfangs legt Omnifocus einige grundlegende

Kontexte an. Um diejenigen davon

loszuwerden, die Sie nicht benötigen, tippen

Sie auf den Eintrag und dann den Pfeil neben

Kontext, gefolgt von Editieren, und löschen

Sie sie. Über die Pfeile erfahren Sie Details.

02

Ihr Leben organisieren

Tippen Sie im Kontext-Menü auf das

Plus-Symbol, um einen neuen anzulegen.

Wenn Sie bereits einen Kontext-Eintrag

ausgewählt haben, können Sie so einen verknüpften

Subkontext erstellen, ansonsten

legen Sie einen frischen an.

03 To-do-Eintrag erstellen

Omnifocus ist um seine „Inbox“ herum

aufgebaut. Hier legen Sie Aufgaben an und

verknüpfen sie mit anderen Einträgen. Sie können

von jedem Menü aus auf das Plus-Symbol

tippen, um einen Eintrag zu erstellen. Einfach

einen Titel wählen, abspeichern – fertig.

04

Die Inbox füllen

Die Inbox zeigt an, was Sie erwartet.

Setzen Sie einen Haken ins Kästchen, um eine

Aufgabe als erledigt zu kennzeichnen, oder

wischen Sie nach rechts oder links und wählen

Sie Löschen, um Einträge loszuwerden.

Erfüllte Einträge werden ausgeblendet.

05

Erweiterte Aufgaben

Komplexere Aufgaben werden per Fingerzeig

konfiguriert. Sie können Einträge in

einen Kontext setzen (siehe Kasten gegenüber),

sie um ein Projekt gruppieren oder sie

mit einem Ort verknüpfen. Sie können außerdem

die Wichtigkeit der Einträge verändern.

06 Termine verwalten

Mit der Datumsfunktion legen Sie Einträge

mit Terminen an oder solche, die sich

wiederholen. So können Sie sich Aufgaben am

nächsten Tag, in einer Woche, in einem Monat

oder an einem bestimmten Datum setzen.

Weit entfernte Einträge werden ausgeblendet.

07

Die Vorhersage

Man kann Aufgaben nicht mit dem

iPad-Kalender kombinieren, aber Einträge in

einer Wochenansicht sehen, indem man die

Vorhersage wählt. Für jeden Tag sind die Aufgaben

angegeben, die Leiste unten zeigt Details

an. Über Zukünftig sehen Sie spätere Einträge.

08

Die Karte

Sie können Einträge mit einem Ort verknüpfen

und sich auf der Karte anzeigen lassen.

Doppel-Tippen Sie auf einen Kontext aus der

Liste und Sie können ihn Ihrem Aufenthaltsort

zuordnen, einem Kontakt oder einem Ort, der

als Stecknadel auf der Karte zu sehen ist.

09

Filter verwenden

Wenn viele Aufgaben anstehen, kann die

Übersicht überfordern – aber es gibt Filter.

Wenn Sie Ihre Aufgaben in Projekte gegliedert

und nicht als Einzeleintrag angelegt haben,

wählen Sie das Augen-Icon und Nächste Aufgabe,

um nur die dringendsten anzuzeigen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 119


Für Experten Ebay

Einkaufen bei Ebay

Machen Sie Schnäppchen oder verkaufen Sie Dachbodenfunde mithilfe Ihres iPads.

Wer muss heutzutage nicht aufs Geld achten?

Ob Sie nun online nach Schnäppchen suchen

oder alte Habseligkeiten, die Sie nicht mehr

benötigen, verkaufen wollen (vielleicht, um Ihre Shopping-Sucht

zu finanzieren) – Ebay ist der richtige Ort

dafür. Und wenn Sie über Ihr iPad auf den Online-Markt

zugreifen wollen, hat die offizielle Ebay-App alles, was

Sie brauchen. Einmal installiert, können Sie sich direkt

anmelden und loslegen. Mit der Ebay-App ist Kaufen

wie Verkaufen kinderleicht. Beispielsweise können Sie

die eingebaute Kamera zusammen mit dem Barcode-Scanner

verwenden, um automatisch Details zu

Artikeln eintragen zu lassen, die Sie anbieten, oder Fotos

von ihnen schießen. Die App startet direkt auf Ihrer

Ebay-Homepage, sodass Sie Waren, die Sie beobachten,

verkaufen oder gekauft haben, direkt im Blick haben. Ein

Fingertipp auf die Kategorien enthüllt weitere Details –

die Bildschirmfotos unten zeigen, wie‘s geht.

Kaufen, kaufen, (ver)kaufen

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen, wie einfach

und schnell Sie Artikel kaufen und anbieten können.

Ein nützlicher Helfer bei der Warensuche ist der

„Verfeinern“-Button, mit dem Sie unerwünschte Treffer

ausfiltern können. Bevor Sie Waren einstellen, ist anzuraten,

die Suchfunktion zu verwenden, um eventuell

KAUFEN MACHT GLÜCKLICH … und die Ebay-App alles einfach.

ähnliche Artikel aufzuspüren. Damit bekommen Sie ein

Gefühl dafür, wie viel Ihr Angebot in etwa einbringt, welche

Versandkosten Sie verlangen können, welche

Schlüsselwörter funktionieren und welche Kategorien

Sie verwenden sollten.

Schnellübersicht Das Interface der Ebay-App

01

Warenliste

02

Sowohl der Verkaufs- als auch der Shopping-Bildschirm

zeigen eine Zusamenfassung

aller Waren, die Sie kaufen oder verkaufen plus

abgeschlossene Transaktionen.

02

03

Teilen

03

Mit diesem praktischen Button können

Sie über Social-Media-Portale Artikel teilen,

beobachten oder nach verwandten Gegenständen

suchen.

Das Ebay-Menü

01

Drücken Sie auf diesen grünen Pfeil, um das Ebay-Menü aufzurufen, über das Sie

Waren verkaufen können, Ihr Konto überprüfen und mehr.

04

05

04

Feedback

Mit dieser Schaltfläche schließen Sie

Transaktionen ab, indem Sie etwa eine Zahlung

anweisen oder eine Bewertung eines

Ebay-Partners abgeben.

Bewertungen

05

Tippen Sie auf diese Fläche, um die

Bewertungs-Historie eines Ebay-Nutzers aufzurufen.

Kaufen Sie bei niemandem, ohne

dieses Menü zu checken!

120 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Ebay Für Experten

WIE MAN ... Waren mit der Ebay-App fürs iPad kauft und verkauft.

01 Waren f¡nden

Melden Sie sich zunächst an, um Zugriff

auf Ihre Such-Historie zu bekommen – sowohl

auf Begriffe, die Sie auf dem iPad verwendet

haben, als auch auf Eingaben im Browser am

Rechner. Über die Funktion Verfeinern können

Sie die Suche eingrenzen.

02

Resultate durchstöbern

03 Mitbieten

Tippen Sie auf einen Suchtreffer, und

Tippen Sie auf Bieten, um ein Gebot

ein zweigeteiltes Fenster erscheint: die Trefferliste

links, Detailbeschreibungen rechts. Nut-

dann erneut auf Bieten. Nun müssen Sie

abzugeben. Tippen Sie Ihr Maximalgebot ein,

zen Sie die Funktionen, um eine Auktion zu bestätigen, um zu sehen, ob Sie der Höchstbietende

sind. Falls nicht, können Sie die Pro-

beobachten, mehr über den Anbieter herauszufinden

oder Preise zu vergleichen.

zedur wiederholen und Ihr Gebot erhöhen.

Kurztipp

Sie wissen nicht, wie viel Porto Sie verlangen sollen?

Schauen Sie an, was andere Verkäufer für ähnliche

Waren berechnen, oder checken Sie www.

post.de beziehungsweise www.dhl.de. Idealerweise

sollten Sie mehrere Versandoptionen bei Ihren

Angeboten eintragen.

04 Bezahlen und bewerten

Wenn Sie eine Auktion gewonnen oder

05 Waren verkaufen

Drücken Sie auf den grünen Pfeil oben

einen Sofortkauf getätigt haben, können Sie links, um das Hauptmenü aufzurufen, und

bei vielen Anbietern direkt in der App mit dann auf Verkaufen. Wenn Sie einen Barcode

Paypal bezahlen. Kehren Sie ins Hauptmenü finden, tippen Sie auf Scannen, damit anhand

zurück, wechseln Sie zu Kaufen und tippen des Codes automatisch Details zum angebotenen

Artikel eingetragen Sie auf Jetzt bezahlen.

werden.

Waren beschreiben

06

Mit der Liste links hangeln Sie sich

durch die einzelnen Abschnitte der

Warenbeschreibung, einschließlich Preisangabe

und Porto. Sie sollten Ihre Waren

möglichst genau beschreiben und ein Foto

des Angebots schießen, das erhöht die

Verkaufschancen.

07

Vorschau, editieren, f¡nalisieren

Drücken Sie auf Vorschau, um zu

sehen, wie Ihr Angebot dargestellt wird.

08

Über Editieren können Sie es verändern.

Vor dem Abschluss werden Ihnen die

Gebühren angezeigt. Wenn Sie einverstanden

sind, drücken Sie auf Einstellen, um die

Auktion zu starten.

Handel abschließen

Wenn Ihre Auktion vorüber ist,

drücken Sie auf Verkaufen auf

der Homepage und wählen Sie sie aus.

Hier können Sie Waren wiedereinstellen,

die nicht verkauft wurden, Kontakt

mit dem Käufer aufnehmen oder die

Zahlung anfordern.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 121


Für Experten Remote-Zugang

Steuern Sie Ihren Mac fern

Mit dem iPad können Sie Ihren Rechner von überall in der Welt aus verwenden.

Was das iPad unter anderem

so genial macht, ist seine

Mobilität: Man nimmt es

einfach in einer Tasche mit, wohin

man auch immer gehen mag. Aber

auch unterwegs mag es Zeiten

geben, wo man Zugriff auf die Daten

auf dem heimischen Rechner

Kontrolle Apps wie der

Teamviewer machen es

leicht, Computer vom iPad

aus zu steuern.

braucht. Mit der richtigen Software

kann man problemlos vom iPad aus

auf seinen Windows-PC oder Mac

zugreifen, ihn steuern und Dateien

hin und her verschieben. Man

braucht nur eine Internet-Anbindung.

Die Software, die man dafür

verwendet, heißt TeamViewer – sie

ist gratis für den privaten Gebrauch.

Der Computer daheim muss natürlich

eingeschaltet sein und am Netz

hängen und ebenfalls TeamViewer

Verbindungsqualität auf beiden Seiten

ab, wobei vor allem der Upload-

Speed der heimischen Leitung einen

großen Einfluss hat. Wenn Sie sich

auf Ihrem iPad über 3G ins Internet

einwählen, sollten Sie Ihre Übertragungsquoten

im Auge behalten –

knappe Volumenpakete sind schnell

aufgebraucht. Nachschauen können

Sie bei den „Einstellungen“, dann „Allgemein“,

„Nutzung“, „Mobile Nutzung“.

Legen wir los. Zunächst gehen

Sie können mit dem iPad übers Netz

auf Ihren PC oder Mac zugreifen, ihn

steuern, Dateien kopieren und mehr.

installiert haben. Komfortablerweise

startet das Programm noch vor der

Anmeldung, das bedeutet, sie müssen

zu Hause nicht einmal eingeloggt

sein (obwohl Sie sich für den

Remote-Zugriff dann natürlich über

die App anmelden müssen). Sobald

die Verbindung steht, sehen Sie Ihren

Desktop vom iPad aus und können

sogar zwischen Bildschirmen

umschalten, wenn Sie mehrere Desktops

respektive Monitore verwenden.

Die Geschwindigkeit hängt von der

Sie in den App Store und suchen

nach TeamViewer. Die Version, die Sie

benötigen, heißt TeamViewer HD für

Fernsteuerung. Klicken Sie auf den

Gratis-Button, geben Sie Ihre

Zugangsdaten ein und starten Sie

die Installation. Ein Setup-Assistent

führt Sie durch die einzelnen Schritte.

Dann orientieren Sie sich am besten

an der Anleitung weiter unten, um

die Software auf Ihrem Mac oder PC

einzurichten und mit TeamViewer

loszulegen.

WIE MAN ... Teamviewer richtig einsetzt.

01 Download

2a Installation auf dem Mac 2b Installation auf dem Mac

Besuchen Sie www.teamviewer.com.

Wenn Sie Safari auf dem Mac benutzen, Hier richten Sie den Zugang von Ihrem

Auf der linken Seite sehen Sie einen grünen

Download-Button. Laden Sie die Software

herunter und starten Sie die Installation. Normalerweise

fragt Sie Ihr Browser automatisch,

ob die Datei ausgeführt werden soll.

klicken Sie das Download-Menü oben rechts,

dann die Datei „Teamviewer.dmg“. Klicken Sie

im folgenden Fenster auf „Teamviewer installieren“,

geben Sie Ihr OS-X-Passwort ein und starten

Sie die Installation.

iPad ein. Wählen Sie ein Passwort und geben

Sie es in beide Felder ein. Dann auf „Fortsetzen“,

erneut das Passwort eingeben und auf „Fertigstellen“.

Teamviewer startet. Notieren Sie Ihre

ID-Nummer. Weiter mit Schritt 4.

122 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide


Remote-Zugang Für Experten

WIE MAN ... Teamviewer richtig einsetzt. (Fortsetzung)

3a

Installation unter Windows

Klicken Sie im ersten Screen auf „Installieren“

und erlauben Sie die Veränderungen an

Ihrem Rechner. Wählen Sie „Private, nichtkommerzielle

Nutzung“ und gehen Sie auf „Weiter“.

Setzen Sie die zwei Häkchen, weiter, dann „Ja“

wählen, wieder weiter.

3b

Installation unter Windows

Hier richten Sie den Zugang von Ihrem

iPad ein. Wählen Sie „Weiter“ und geben Sie

Ihrem Computer einen Namen und ein Passwort.

Gehen Sie weiter und überspringen Sie

die Einrichtung des TeamViewer-Accounts.

Notieren Sie sich die ID-Nummer.

04 Remote-Verbindung

Nehmen Sie nun Ihr iPad und öffnen Sie

die TeamViewer-App. Tippen Sie auf die weiße

Fläche mit der TeamViewer-ID und geben Sie

die Nummer ein, die Sie sich zuvor notiert

haben. Warten Sie nun, bis die Verbindung

aufgebaut ist.

05 Passwort eingeben

Als Nächstes werden Sie nach Ihrem

Passwort gefragt. Geben Sie das Passwort ein,

das Sie in Schritt 2 oder 3 gewählt haben.

Wenn alles funktioniert hat, sollten Sie nun

eine kleine Einführung sehen, die Ihnen

grundlegende Funktionen erklärt.

06 Ihren Computer steuern 07 Grundlegende Steuerung

Gehen Sie weiter, um Ihren Desktop

Bewegen Sie Ihren Finger über den

von Ihrem iPad aus zu sehen. Sie werden iPad-Screen. Damit manövrieren Sie den

bemerken, dass nur die Icons angezeigt Mauszeiger. Sie klicken, indem Sie mit dem

werden, aber das Hintergrundbild fehlt. Das Finger auf eine Schaltfläche tippen. Wenn Sie

wird grundsätzlich nicht übertragen, um zwei Finger verwenden, ist das ein Rechtsklick.

Bandbreite zu sparen.

Mit zwei Fingern wischen ist scrollen.

08 Eingaben und mehr

Wenn Sie ein Texteingabefeld vor sich

haben, rufen Sie die iPad-Tastatur an der

Unterseite des Bildschirms auf. Beachten Sie

die zusätzlichen Tasten am oberen Ende. Der

Pfeil ganz rechts zeigt Ihnen Funktionstasten

(F1 bis F12), die Pfeiltasten und weitere an.

09 Dateien übertragen

Um Dateien zu übertragen, tippen Sie

auf das X unten links, Schließen und Okay.

Nun gehen Sie auf Dateien und Remote-Dateien.

Geben Sie ID-Nummer und Passwort ein

und verbinden Sie sich. Sie können nun in der

Liste die Dateien zu Hause sehen.

10 Dateien kopieren

Tippen Sie auf Aufs iPad kopieren, um

den Kopierdialog aufzurufen. Eine Datei können

Sie per Fingertipp öffnen (evtl. müssen Sie

eine App mit der Datei verknüpfen). Um

Dateien an den Rechner zu senden, tippen Sie

auf den Kreis rechts neben dem Dateinamen.

SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide 123


Für Experten iPhoto erklärt

iPhoto für das iPad

Diese App ordnet Ihre Fotos und lässt sie besser aussehen.

U

m mit iPhoto auf Ihrem iPad loslegen

zu können, brauchen Sie zunächst

Fotos. Es gibt viele Möglichkeiten, Bilder

auf das iPad zu bringen. Sie können selber

Fotos mit der integrierten Kamera schießen.

Oder Sie schicken Bilder per E-Mail auf das

iPad. Halten Sie Ihren Finger auf das Bild in der

Nachricht, bis die Option „Speichern“

erscheint. Am einfachsten geht der Fotoimport

via Fotostream. Falls noch nicht geschehen,

schalten Sie diese iCloud-Funktion hier

ein: Einstellungen ➜ iCloud ➜ Fotostream.

Auf Ihren Geräten (iOS und Mac) wird der

Fotostream wie ein Album behandelt, in dem

automatisch die letzten 1.000 Fotos aller

Geräte zusammengeführt werden.

Fotos lassen sich auch direkt von einer

Kamera übertragen. Wirklich einfach ist es mit

einer modernen WLAN-Kamera, die ihre Bilder

drahtlos (meist über eine App des Herstellers)

ans iPad schickt. Für normale Kameras hält

Apple zwei Adapter bereit: Einen SD-Kartenleser

und einen Foto-USB-Adapter. Bei Ersterem

wird die Speicherkarte eingeschoben. Für den

USB-Anschluss benötigen Sie das entsprechende

Kabel Ihrer Kamera. Beide Adapter

sind für je 29 Euro bei Apple erhältlich.

Natürlich können Sie Ihre Fotos auch vom

PC oder Mac aus via iTunes mit dem iPad

synchronisieren.

Sobald Ihre Fotos – auf welchem Weg auch

immer – auf dem iPad sind, erscheinen sie

124 SFT Wissen: Der ultimative iPad-Guide

auch in iPhoto. iOS-Geräte ordnen Ihre Bilder

automatisch in Alben, Ereignisse und Orte (für

Fotos mit Geodaten). Alle mit dem Tablet

gemachten Schnappschüsse werden im

Album „Aufnahmen“ abgelegt. Vom Rechner

importierte Fotos werden in ein Album mit

Gut sortiert Alben und Sortierfunktionen bringen Ordnung in die eigene Fotosammlung.

bessere bilder Fotos mit iPhoto zu bearbeiten ist kinderleicht und liefert erstaunlich gute Ergebnisse.

dem Ordner- (PC) oder Albumnamen (Mac)

sortiert. Per Adapter von einer Kamera übertragene

Bilder finden Sie in „Ereignissen“.

Fotos sortieren und ordnen

iPhoto bieten etliche Sortierfunktionen. Doppeltippen

Sie beispielsweise auf ein Bild, wird

dieses zusammen mit ähnlichen Fotos im gleichen

Album ausgewählt. Mehrere Bilder lassen

sich entweder per Tippen und Halten oder

über das Zahnradmenü unten rechts aussuchen.

Um schnell eine Auswahl zu treffen,

empfiehlt sich die Funktion „Als Favorit markieren“

(das Schleifen-Symbol unten in der Mitte).

So gekennzeichnete Fotos landen automatisch

im Album „Favoriten“. Ebenfalls praktisch

sind sogenannte Tags (Etikett-Symbol). Sie

können jedem Bild ein oder mehrere Tags

zuordnen. Alle gleich markierten Fotos (zum

Beispiel: „Urlaub“) finden Sie dann sauber sortiert

in der Album-Übersicht.

Oft hat man viele sehr ähnliche Fotos. Hier

kommt die Funktion „Foto ausblenden“ im

Zahnradmenü ins Spiel. Ausgeblendete Fotos

werden nicht gelöscht, sondern nur nicht

mehr angezeigt. Auf der rechten Seite in

einem Album können Sie in der Titelzeile oben

auswählen, welche Fotos angezeigt werden:

Alle, markierte, ausgeblendete, Favoriten. Spielen

Sie etwas mit den Sortierfunktionen und

Sie werden feststellen, wie schnell Sie Ordnung

ins Foto-Chaos bringen können.


iPhoto erklärt Für Experten

ERKLÄRT iPhoto auf dem iPad

01

Bildzähler

02

Übersicht

03

Hilfe/

04

Untertitel

05

Foto-Infos

06

Original

Hier sehen Sie Ein Fingertipp Zurück

Geben Sie hier Ein Tipp auf den zeigen/

die Anzahl der Bilder

im aktuellen Album.

Tippen Sie auf den

Zähler, um die Sortierreihenfolge

zu ändern

oder nur markierte, als

Favoriten gekennzeichnete

oder ausgeblendete

Bilder in der

Übersicht anzuzeigen.

auf Alben führt zurück

ins Hauptmenü. Das

Gitter-Symbol blendet

die Miniaturübersicht

des aktuellen Albums

(am linken Bildrand)

ein oder aus. Mit dem

Schieberegler links

von „Alben“ bestimmen

Sie die Größe.

Tippen Sie auf das Fragezeichen,

um Erklärungen

für alle Bedienelemente

einzublenden.

Mit der „Widerrufen“-Taste

rechts daneben

können Sie Änderungen

schrittweise

rückgängig machen.

Ihrem Foto einen Titel.

Der „Bereitstellen“-Knopf

rechts

daneben bietet eine

Fülle von Funktionen,

um Ihr Bild anderen

Apps zu übergeben,

es mit Freunden und

der Familie zu teilen

oder zu drucken.

Info-Button zeigt alle

Metadaten eines

Bildes, wie Aufnahmedatum

und -zeit,

Kameramodell und

Einstellungen (Blende,

ISO etc.). Auch etwaige

Kommentare von

Flickr oder Facebook

sind hier zu sehen.

Bearbeiten

Die Schaltfläche „Bearbeiten“

blendet die

Werkzeugleiste am

unteren Bildrand ein.

Mit dem Schalter links

daneben wechseln Sie

schnell zurück zum

Original, um Effekte zu

kontrollieren.

01

02

03

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05

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11

12

07

Schneiden/

Belichtung

Im „Schneiden“-Menü

können Sie Ihr