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Flight! Magazin Boeing 777 (Vorschau)

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FLUGSIMULATION SEIT 1996<br />

02 ¦ Februar 2013<br />

<strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

Transatlantik<br />

Airbus X Tutorial<br />

mit der King Air 200<br />

Cessna SkyMaster 337


Die Zeit der Veränderungen<br />

In der Luftfahrt entwickeln sich die Fluggesellschaften<br />

aktuell sehr rasant weiter, sowohl Air Berlin als<br />

auch die Lufthansa schauen genau auf die Kostenstruktur<br />

und bieten neue Produkte an, denn der Markt und<br />

die Kundenvorstellungen haben sich verändert.<br />

Offen und ehrlich muss man sich fragen, wo heute der<br />

Markt der gedruckten <strong>Magazin</strong>e steht. Dies hat unsere<br />

Redaktion in den letzten Monaten zusammen mit den<br />

Lesern durchlebt und als Schlussfolgerung werden wir<br />

mit neuen kreativen Ideen auf den Internetmarkt und<br />

die neuen kostenlosen Medien reagieren.<br />

Das Printmedium steht nach wie vor für gut recherchierte<br />

Artikel, geknüpft an regelmäßige Wissensartikel<br />

und ausführliche Tutorials. Keine andere Redaktion<br />

veröffentlicht übers Jahr hinweg eine solche Vielfalt<br />

an Themen und Artikeln wie das <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>.<br />

Diese Stärke werden wir nun mit dem Internet verbinden.<br />

Das gedruckte <strong>Magazin</strong> bleibt für die Aboleser<br />

unangetastet. Wir werden nach wie vor in gedruckter<br />

Form und in gewohnter Qualität einen monatlichen<br />

Überblick über die Flugsimulation liefern. Neu jedoch<br />

ist der mit dem Abo verbundene Login auf <strong>Flight</strong>M.<br />

com, dieser wird es den Abolesern ermöglichen, die<br />

Meldungen schreibfrisch im Web zu lesen. Geschützt<br />

durch einen personalisierten Login. Wir stellen für<br />

diesen Service unseren gesamten redaktionellen Ablauf<br />

um, ein fertiger Artikel wird sofort zum Lektor geschickt<br />

und dann für unsere Aboleser online zugänglich<br />

geschaltet. Die Zusammenfassung gibt es dann<br />

am Monatsanfang in gedruckter Form im Briefkasten.<br />

Wer in Zukunft auf die gedruckte Form verzichten<br />

will, kann auch vom günstigeren Onlineabo profitieren.<br />

Die Preise für das Printabo bleiben nach wie vor<br />

stabil, trotz steigender Transport- und Druckkosten zu<br />

Anfang dieses Jahrs. Der Kioskvertrieb hingegen wird<br />

kräftig zurückgefahren, wir werden auf die Strategie<br />

setzen, das beliebte Printprodukt nur auf Bestellung<br />

zu liefern. So verringern wir die monatlichen Druckkosten<br />

und die Anzahl der <strong>Magazin</strong>e, die entsorgt<br />

werden müssen. Unser neuer Kiosk sind <strong>Flight</strong>M.com<br />

sowie ausgewählte Einzelhändler in Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz.<br />

Mit über tausend Seiten pro Jahr verfügt die <strong>Flight</strong>!<br />

Redaktion über das größte Wissensarchiv der Szene,<br />

dieses werden wir nach und nach öffnen und online<br />

aufbereiten. Die Wissensthemen und aktuellen Testberichte<br />

werden jedoch nur kostenpflichtig oder in Kombination<br />

mit dem gewohnten Abo zugänglich sein.<br />

Unser Schwestermagazin Computer Pilot bekommt<br />

mit der ersten Ausgabe 2013 ein neues Layout verpasst,<br />

das Gesicht des <strong>Flight</strong>! <strong>Magazin</strong>s und das unseres amerikanischen<br />

<strong>Magazin</strong>s werden sich vereinheitlichen,<br />

beide werden deutlich als Familie zu erkennen sein.<br />

Die beiden Redaktionen werden weiter verschmelzen<br />

und die Themen gemeinsam behandeln.<br />

Wir begeben uns auf einen neuen Weg, einen Weg, auf<br />

dem wir unsere Leser mitnehmen und unser ganzes Medium<br />

modernisieren und leicht zugänglich gestalten.<br />

Marc Goergen<br />

Chefredakteur<br />

Der direkte Draht: redaktion@flightm.com<br />

www.flightm.com 3


24<br />

20 30 36<br />

Die Queen der Langstrecke<br />

Der Überflieger landet im Flugsimulator<br />

Carenado Cessna 337 Skymaster<br />

Danke für über<br />

9.500 Fans!<br />

www.facebook.com/<br />

flightmcom<br />

app.flightm.com<br />

Aboservice<br />

<strong>Flight</strong>! Leserservice<br />

Postfach 10 41 39<br />

40032 Düsseldorf<br />

Tel: +49 211 690 789 940<br />

Fax: +49 211 690 789 50<br />

E-mail: abo@flightm.com<br />

Web: abo.flightm.com<br />

Editorial<br />

3: Die Zeit der Veränderungen<br />

Notams<br />

6: Skysoft Simulation ZSNT released<br />

7: Ab nach Fidschi<br />

8: Coolsky DC9 – Service Pack 1<br />

9: Aerosoft kündigt Adelaide an<br />

10: FsDreamTeam’s Vancouver 1.1<br />

11: Vidan-Design – Sonderborg X<br />

12: Blue Sky Scenery “Jeffrey City”<br />

14: Michigan für den FSX<br />

15: Tscheljabinsk nun virtuell anfliegen<br />

16: ORBX Stapleford released<br />

17: AES Version 2.26 erschienen<br />

18: Robin DR400 released<br />

Community<br />

20: Zwei Mal A320-Simulator in Zürich<br />

Flugzeuge<br />

24: Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

30: Cirrus SR22T<br />

36: Carenado Cessna 337 Skymaster<br />

Szenerie<br />

40: Q wie Quebec, M wie Montreal<br />

48: FranceVFR – Midi-Pyrénées<br />

52: Oriental Sim Tunis<br />

56: Ja zu Fra!<br />

Apps:<br />

60: AeroflyFS<br />

Modelflug<br />

62: Wolf im Schafspelz<br />

Wissen<br />

66: Das große Airbus-X-Tutorial<br />

70: Über den Atlantik in der King Air 200<br />

74: Einmal um die Welt im FSX - Teil2<br />

Service:<br />

42: Poster<br />

78: Best of Liste<br />

81: Service und Impressum<br />

82: <strong>Vorschau</strong>


40 52 56<br />

Q wie Quebec, M wie Montreal<br />

48 46<br />

68<br />

Den Südwesten Frankreichs entdecken!<br />

Modelflug: Beaver


Skysoft Simulation ZSNT released<br />

Nachdem SkySoft vor nicht allzu<br />

langer Zeit schon den Flughafen<br />

von Xi’ian für den FS2004/FS9<br />

veröffentlichte, wurde vor etwa<br />

29 Stunden ein weiterer chinesischer<br />

Flughafen kostenlos für den<br />

FS2004/FS9 released! Der Airport<br />

trägt den Namen Nantong Xingdong<br />

und den ICAO- bzw. IATA-<br />

Code ZSNT/NTG. 120 Kilometer<br />

von Shanghai entfernt bietet der<br />

Flughafen eine Bahn für Start und<br />

Landung mit einer Länge von 2.400<br />

Metern. Trotz der Tatsache, dass<br />

der Flughafen von diversen chinesischen<br />

Airlines angeflogen wird,<br />

kam er im Jahre 2010 gerade einmal<br />

auf ein Passagieraufkommen von<br />

271.440 Personen. Air China, China<br />

Eastern Airlines, China Southern<br />

Airlines, China United Airlines,<br />

Shenzen Airlines, Sichuan Airlines,<br />

Spring Airlines und Tianjin<br />

Airlines verbinden den Flughafen<br />

mit mehreren chinesischen Städ-<br />

ten, wie etwa Peking, Guangzhou,<br />

Shenzen, Xiamen oder Wuhan.<br />

Besonders China Eastern Airlines<br />

ist dort des Öfteren anzutreffen,<br />

da dort die Piloten der Airline ausgebildet<br />

werden.Zu finden ist der<br />

knapp 45 MegaByte große, kostenlose<br />

Download auf dem russischen<br />

Ableger Avsim’s.<br />

Ein Ultraleicht für X-Plane<br />

NOTAMS<br />

Blackshape Prime, das dürfte nicht<br />

vielen ein Begriff sein, kein Wunder,<br />

denn wirklich berühmt ist das<br />

Ultraleichtflugzeug welches heute<br />

für X-Plane herausgebracht wurde<br />

definitiv nicht.14,88 Euro darf man<br />

zahlen und bekommt laut dem Entwickler<br />

“DMAX” ein akkurates<br />

Flugmodell, ein virtuelles Cockpit<br />

inklusive Systemsimulation, einen<br />

Autopiloten, 2 Bemalungen und<br />

eine weitere zum “Drübermalen”,<br />

ein fundiertes Handbuch, statische<br />

Texturen wie Regen, Eis oder sogar<br />

Vogelschlag und sogar beschädigte<br />

Klappen und Tragflächen bis zum<br />

Abriss bei der Überschreitung von<br />

Limits geliefert. Doch nun ein paar<br />

Daten zum – relativ unbekannten –<br />

Ultraleichtflugzeug! Das Blackship<br />

Prime ist ein Fabrikat der italienischen<br />

Firma Blackship und bietet<br />

mit einem Motor Platz für einen Pi-<br />

loten und einen weiteren Passagier.<br />

Mit ihren tief angordneten Tragflächen<br />

ähnelt “die Prime” ein wenig<br />

den Ausführungen des Herstellers<br />

Piper Aircraft. Das Flugzeug,<br />

welches ein einziehbares Fahrwerk<br />

besitzt, hat ein Leergewicht von<br />

knapp 300 Kilo, eine Höchstgeschwindigkeit<br />

von 340 Kilometern<br />

in der Stunde, eine Reichweite von<br />

800 Kilometern (mit Zusatztanks<br />

schafft sie sogar 1700 Kilometer)<br />

und eine relativ kurze Landedistanz<br />

von etwa 180 Metern. Zu kaufen<br />

gibt es den 35 Megabyte großen<br />

Download im SimMarket!<br />

6 <strong>Flight</strong>!


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Ab nach Fidschi – und das sogar kostenlos<br />

Mit der heute erschienenen Fidschi<br />

Fototapete von Tiberius Kowalski<br />

lassen sich die Südseeinseln nun<br />

auch virtuell in bester Qualität besuchen<br />

– und das komplett kostenlos.<br />

Drei Parts mit insgesamt 460<br />

MegaByte umfasst das Szeneriepaket<br />

und deckt so den westlichen<br />

Bereich der Fidschi-Inseln ab. In naher<br />

Zukunft soll das Package auch<br />

um die noch fehlenden Bereiche<br />

erweitert werden. Die genauen<br />

Namen der bis dato implementierten<br />

Inseln sind Jiliva, Kuata,<br />

Naviti, Waya, Wayaseva und Viva.<br />

Der Inselstaat Fidschi, gelegen im<br />

Südpazifik, befindet sich nördlich<br />

von Neuseeland. Auf einer Fläche<br />

von 18.333 km² “tummeln” sich<br />

etwa 800.000 Einwohner. Der einzige<br />

Flughafen der Insel mit dem<br />

Namen Nadi Airport besitzt zwei<br />

Start- und Landebahnen mit 3.273,<br />

bzw. 2136 Metern Länge. Neben<br />

der beheimateten Fluglinie Air Pacific<br />

fliegen, können dank Air New<br />

Zealand, Aircalin, Korean Airlines<br />

und Virgin verschiedene Städte<br />

wie Auckland, Christchurch, Wellington,<br />

Melbourne, Hong Kong,<br />

Los Angeles, Sydney, Seoul oder<br />

Honolulu erreicht werden. Das kostenlose<br />

Add-on für den FSX mit<br />

einer Auflösung von 1m/pxl kann<br />

unter http://simviation.com/1/sea<br />

rch?submit=1&keywords=tiberiu<br />

s+fiji&x=0&y=0 heruntergeladen<br />

werden!<br />

FsDreamTeam – Auf nach Vancouver<br />

Nach langer Arbeit war es gestern<br />

Abend so weit! Der Entwickler<br />

FsDreamTeam konnte sein neuestes<br />

Projekt Vancouver veröffentlichen!<br />

Nicht nur die Bilder lassen<br />

auf eine sehr solide Qualität schließen,<br />

denn auch die Feature-Liste<br />

ist lang. So kommt beispielsweise<br />

eine eigens entwickelte Technik<br />

zum Einsatz, welche den Schattenwurf<br />

noch realistischer gestalten<br />

soll, dreidimensionale Lichter,<br />

DirectX 10-Kompatibilität, unebene<br />

Rollwege, ein Auswahlfenster<br />

zur Steuerung der Fahrzeuge und<br />

beste Performance! Der Flughafen<br />

Vancouver, codiert mit CYVR<br />

(ICAO) beziehungsweise YVR<br />

(IATA) befindet sich auf der Insel<br />

Sea Island südlich der Stadt Vancouver.<br />

Mit drei Terminals und vier<br />

Bahnen bietet der Flughafen Platz<br />

für knapp 18 Millionen Passagiere<br />

jährlich und zählt so zu den wichtigsten<br />

Flughäfen Nordamerikas.<br />

Sowohl nationale als auch internationale<br />

Flüge werden in Vancouver<br />

abgefertigt, so verbindet beispielsweise<br />

die Lufthansa Vancouver<br />

mit Frankfurt. Auch als Frachtflughafen<br />

spielt CYVR eine Rolle,<br />

da Cargo-Airlines wie UPS, FedEx,<br />

DHL Express, Volga-Dnepr, Antonov<br />

Airlines oder EVA Air Cargo<br />

sowohl den asiatischen und europäischen<br />

als auch den amerikanischen<br />

Markt bedienen. 27,90 Euro kostet<br />

die FSX und P3D Szenerie, Benutzer<br />

des AES-Konkurrenten GSX<br />

(Ground Services X) erhalten jedoch<br />

einen Preisnachlass von 20%.<br />

Weitere Informationen und Produktbeschreibungen<br />

sowie eine<br />

Demo-Version gibt es auf der offiziellen<br />

FSDT-Page!<br />

www.flightm.com 7


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Coolsky DC9 – Service Pack 1 erschienen<br />

Mit dem neulich erschienenen<br />

Service Pack 1 erhält die Coolsky<br />

DC9 ihr erstes Update seit ihrem<br />

Release. Leider gibt es keine offizielle<br />

Liste der behobenen Fehler,<br />

laut offizieller Meldung wurden<br />

nur einige Fehler berichtigt und<br />

zusätzliche Features hinzugefügt.<br />

Mit dem Update – welches unter<br />

http://www.coolsky.no/index.<br />

php/the-news/345-dc-9-classic-service-pack-1<br />

zu finden ist -, muss das<br />

gesamte Add-on einmal reinstalliert<br />

werden.<br />

AeroflyFS – Neues Update erschienen<br />

NOTAMS<br />

Auch wenn seit dem letzten Jahr<br />

der Support seitens Microsoft für<br />

den FSX endete, so geht es im Gegenzug<br />

weiter in der Entwicklung<br />

neuer Flugsimulatoren. Jüngstes<br />

Beispiel dürfte der AeroflyFS sein,<br />

ein Flugsimulator entwickelt von<br />

der deutschen Firma IKARUS und<br />

laut Beschreibung einfach “Ein<br />

Flugsimulator für Alle”. Seit Anfang<br />

dieses Jahres gibt es nun auch<br />

ein Update, welches mit vielen,<br />

neuen Funktionen glänzt.- Als<br />

wichtigste Neuimplementierung<br />

steht der künstliche Horizont,<br />

welcher Informationen über die<br />

Klappenstellung, die Stellung des<br />

Fahrwerks, die Geschwindigkeit<br />

gegenüber Boden, die aktuelle<br />

Fluglage, die Höhe, den Kurs und<br />

die Entfernung zum nächsten Flugplatz<br />

visualisiert. Des Weiteren gibt<br />

es auch neue Missionen zu meistern.<br />

Gab es bis dato nur 35 Missionen,<br />

so wurden nun 33 neue He-<br />

rausforderungen geschaffen. Diese<br />

sind nach dem Schwierigkeitsgrad<br />

gestaffelt und geben so sowohl<br />

Neulingen als auch erfahrenen Piloten<br />

die Möglichkeit, die Grenzen<br />

ihres fliegerischen Könnens auszuloten.<br />

In einer Statistik lassen sich<br />

auch später die (gespeicherten) Ergebnisse<br />

ansehen. Letztlich enthält<br />

die neue Version die Möglichkeit,<br />

den Zoom und die Blickrichtung<br />

per Maus zu steuern. Ein wichtiges<br />

Feature, welches seit Jahren schon<br />

in den konkurrierenden Simulatoren<br />

wie dem FSX oder Prepar3D<br />

zum Einsatz kommt. Die Version<br />

1.0.0.9, welche derzeit ausschließlich<br />

für die Windows-Version zur<br />

Verfügung steht und somit Mac-<br />

User noch nicht betrifft, lässt sich<br />

über das Steam-Netzwerk herunterladen.<br />

Anzeige:<br />

8 <strong>Flight</strong>!


Aerosoft kündigt Adelaide an<br />

Nachdem sich bisher fast nur ORBX<br />

in Australien versucht hat und dort<br />

schon fast ein Monopol aufgebaut<br />

hat, wittert jetzt Konkurrenz die<br />

Chance zum Zuschlagen. Mathijs<br />

Kok postete im Aerosoft Forum Bilder<br />

aus dem frühen Entwicklungstadium<br />

des Flughafen Adelaides in<br />

Südaustralien an. Weiters schreibt<br />

er, dass Aerosoft in dieser Region<br />

des Globus noch nie tätig geworden<br />

ist, und es immer gut sei, den Markt<br />

zu erweitern. Eine Version für den<br />

FS9 ist nicht geplant, da dies für<br />

Aerosoft nicht rentabel sei, so Kok.<br />

Weitere Bilder sollen folgen, wenn<br />

sich das Produkt dem Release nähert.<br />

Fragen können im Aerosoft-<br />

Forum gestellt werden.<br />

Service Pack für REX Essentials geht in die Beta<br />

Tim Fuchs, Mitarbeiter bei REX,<br />

hat gestern das erste Service Pack<br />

für REX Essentials im offiziellem<br />

Forum veröffentlicht. Dazu<br />

gab es auch eine längere Liste an<br />

Verbesserungen, die hauptsächlich<br />

die Wetterengine betrifft. Neue<br />

Texturen sind nicht dazu gekommen.<br />

Erstmal läuft das Service<br />

Pack nur in der öffentlichen Beta,<br />

bald ist mit dem kompletten Update<br />

zu rechnen! Die Benutzung<br />

des Beta-Packs läuft auf eigene Gefahr.<br />

Den Download gibt es unter<br />

http://www.realenvironmentxtreme.com/forums/index.php?/<br />

topic/24109-rex-essential-plus-service-pack-1-public-beta.<br />

www.flightm.com 9


FsDreamTeam’s Vancouver in Version 1.1<br />

Erst einen knappen halben Monat<br />

released, da liefert FsDreamTeam<br />

schon ein Update für ihr neuestes<br />

Produkt “Vancouver”. Dieses besteht<br />

hauptsächlich aus Verbesserungen<br />

die Texturen betreffend. So<br />

kann man nun vor der Installation<br />

auswählen, in welcher Auflösung<br />

die Texturen installiert werden<br />

sollen, um dementsprechend Speicherplatz<br />

zu sparen. Natürlich<br />

lassen sich auch weiterhin die HD-<br />

Texturen anwählen. Auch ein geupdateter<br />

Add-on Manager kommt<br />

nun zur Verwendung, welcher<br />

auch nach der Installation etwaige<br />

Textureinstellungen ermöglicht.<br />

Des Weiteren wurden die Frühlingstexturen<br />

verbessert und um einige<br />

Farbstufen angepasst. Wer noch de-<br />

tailliertere Informationen zum erschienen<br />

Update erhalten möchte,<br />

bekommt diese unter http://www.<br />

fsdreamteam.com/forum/index.<br />

php?topic=7960.0. Das dazugehörige<br />

Update ist unter http://www.<br />

fsdreamteam.com/products_cyvr.<br />

html hinterlegt!<br />

Den Striezelmarkt nun virtuell besuchen – Dresden für X-Plane<br />

NOTAMS<br />

Mit der Freeware “EDDC Dresden<br />

International V1.0″ gibt es seit<br />

gestern Nachmittag eine neue<br />

Freeware am X-Plane Himmel zu<br />

bestaunen. EDDC oder auch DRS<br />

wird der im Stadtteil Klotzsche<br />

gelegene Flughafen codiert und<br />

liegt ob seiner Größe auf Platz 15<br />

der deutschen Flughäfen. Obwohl<br />

dieser als internationaler Verkehrsflughafen<br />

klassifiziert ist, so wird er<br />

doch vornehmlich von deutschen<br />

Airlines angeflogen. Diese sind<br />

Lufthansa, Air Berlin, Germania,<br />

Germanwings, Hamburg Airways<br />

(ehemals Hamburg International)<br />

und OLT Express. Doch auch einige<br />

andere Airlines wie Air France,<br />

Aeroflot, Nouvelair, EasyJet, Tu-<br />

nisair, Vueling oder Freebird Airlines<br />

verbinden Dresden mit ganz<br />

Europa und dem nahen Osten. Mit<br />

einem Terminal und einer Landebahn<br />

(04/22 – 2850 Meter) fertigt<br />

der im Jahre 1935 erbaute Flughafen<br />

jährlich knapp zwei Millionen<br />

Fluggäste ab. Die nun erschienene<br />

Freeware besticht durch realistisch<br />

platzierte und gestaltete Objekte,<br />

sowie original nachgestellte Gebäude<br />

als auch Parkhilfen des Typen<br />

“SafeDocking”. Zu finden ist die<br />

Freeware unter http://forums.xplane.org/index.php?app=downlo<br />

ads&showfile=18368!<br />

10 <strong>Flight</strong>!


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Vidan-Design – Sonderborg X: Neue Bilder<br />

Wer den dänischen Szenerieentwickler<br />

“Vidan Design” in Facebook<br />

“geliked” hat, der dürfte seit<br />

heute über die neuesten Bilder der<br />

bevorstehenden Szenerie “Sonderborg<br />

X” (vorraussichtlich nur für<br />

den FSX!) informiert sein.Auch<br />

im Forum gibt es diese zu bestaunen,<br />

der Text dort ist jedoch auf<br />

Dänisch verfasst. Wann die Szenerie<br />

erscheinen wird, dies ist noch<br />

nicht bekannt. Offensichtlich ist<br />

jedoch, dass die Bilder von einem<br />

sehr hohen Fortschritt zeugen!<br />

Laut Entwickler sind nun alle Gebäude<br />

fertiggestellt, besonders der<br />

Detailgrad lässt einen an dieser<br />

Stelle staunen!<br />

Aerosoft Twin Otter: Neue Bilder<br />

Diese Tage werden wir nahezu<br />

überschüttet mit <strong>Vorschau</strong>bildern.<br />

Aerosoft.Support-Mitarbeiter Mathijs<br />

Kok zufolge ist die sich in<br />

Entwicklung findende Twin Otter<br />

schon so weit fortgeschritten, dass<br />

das Virtual Cockpit nahezu fertig<br />

entwickelt ist. Einzig die Nachttexturen<br />

müssen noch angepasst werden,<br />

weshalb man auch nur einen<br />

kleinen Bildausschnitt der Twin Otter<br />

bei Nacht bekommt. Das macht<br />

aber nichts, denn heute können wir<br />

uns erst einmal an den nun veröffentlichten<br />

Bildern erfreuen. Viel<br />

Spaß! Noch mehr Informationen<br />

und Bilder wird es wahrscheinlich<br />

diese Tage dazugehörigen Aerosoft-Forums-Thread<br />

geben!<br />

www.flightm.com 11


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Blue Sky Scenery “Jeffrey City” released<br />

Blue Sky Scenery hat ein neues<br />

Freeware-Addon released, die Stadt<br />

Jeffrey City. Die kleine Stadt liegt<br />

im Herzen Amerikas, genauer<br />

gesagt Wyoming, etwa 300 Kilometer<br />

von Salt Lake City entfernt.<br />

Früher wurde in der Stadt Uran<br />

abgebaut, das unter anderem in<br />

Atomkraftwerken zum Einsatz<br />

kommt. 1957 kam es dort zu einer<br />

Art Goldrausch, halt nur um Uran,<br />

da die Jobs in den Minen hoch bezahlt<br />

waren und Uran zu dieser<br />

Zeit sehr gefragt war. 1980 allerdings<br />

kollabierte der Markt und<br />

die Mine musste schließen. Doch<br />

zurück zu dem Addon. Das Paket<br />

bietet ein 3625 Quadratkilometer<br />

umfassendes Luftbild in einer Auflösung<br />

von 1M/Pixel, wodurch<br />

sich das Addon laut Hersteller auch<br />

für Tiefflüge eignet. Außerdem<br />

wird für das Luftbild, das übrigens<br />

nur für den FSX erhältlich ist, ein<br />

10-Meter-Mesh für die Region mitgeliefert.<br />

Den Download gibt es<br />

auf der Seite von Blue Sky Scenery.<br />

unter http://www.blueskyscenery.<br />

com/JAC_South2East4.html.<br />

Aerosoft’s Airbus X in Version 1.04<br />

NOTAMS<br />

Heute war es einmal wieder so<br />

weit, denn Aerosft konnte ein weiteres<br />

Update für ihren neulich erschienenen<br />

Airbus X Extended (AX<br />

E) veröffentlichen. Dieses ist nun<br />

schon das vierte größere Update.<br />

Da das Großprojekt jedoch ständig<br />

weiterentwickelt wird, werden<br />

weitere Versionen noch folgen.Folgende<br />

Veränderungen sind mit der<br />

Version 1.04 gültig:<br />

• Der Vertical Speed Drehknopf<br />

wurde den realistischen Gegebenheiten<br />

angepasst<br />

• Die fehlerhafte Fahrwerksanzeige<br />

wurde angepasst<br />

• Der Schub kann nun über die<br />

Tastatur bedient werden<br />

• Die Stoppuhr wurde angepasst<br />

• Die Handbücher wurden aktualisiert<br />

• Ein Bemalungs-Client wurde<br />

hinzugefügt<br />

• Der unrealistische Warnton<br />

beim Laden des Cold & Dark-<br />

Status wurde entfernt<br />

• Alpha-Floor wurde realistisch<br />

angepasst<br />

• Die fehlerbehaftete Localizeranzeige<br />

im PFD wurde korrigiert<br />

• Die Checklisten wurden um<br />

einige Punkte erweitert und<br />

berichtigt<br />

• Letztlich wurde auch das Pushback-Verhalten<br />

verändert<br />

Genaue Beschreibungen zu den<br />

oben genannten Updates und Veränderungen<br />

gibt es (in englischer<br />

Sprache) im zugehörigen Aerosoft-<br />

Forum’s-Thread. Herunterzuladen<br />

ist die neue Version – wie immer –<br />

in der Bestellhistorie!<br />

P.S. Was bis dato noch nicht im<br />

Manual eingearbeitet war, und nun<br />

verändert worden ist, dürfte auch<br />

von Bedeutung sein. Denn ein besonderes<br />

Feature bietet der Airbus<br />

X Extended, welcher mit einem<br />

Druck auf den Knopf “AIDS –<br />

PRINT” (befindlich oberhalb dem<br />

Transponder) die komplette Take-<br />

Off-Berechnung ausdruckt!<br />

Viel Spaß!<br />

12 <strong>Flight</strong>!


jetzt auch mit <strong>Magazin</strong>en aus<br />

dem Archiv für 0,89 €


ORBX Shoreham: Erste <strong>Vorschau</strong>bilder<br />

Paul Webster, ein Mitgleid des<br />

ORBX-Entwicklerteams, konnte<br />

heute morgen erste Bilder der bevorstehenden<br />

Shoreham-Szenerie<br />

veröffentlichen. Kein Wunder dass<br />

sich die Szenerie schon im Beta-Test<br />

befindet, denn die Bilder zeugen<br />

von einer sehr vorangeschrittenen<br />

Entwicklung!Der Flugplatz Shoreham<br />

– auch bekannt unter dem<br />

Namen Brighton City Airport-,<br />

befindet sich unweit der britischen<br />

Stadt Brighton im Süden Englands.<br />

Codiert wird der Airport mit<br />

EGKA, bzw. ESH und ist sowohl<br />

für den Sicht- als auch für den Instrumentenanflug<br />

zugelassen. Drei<br />

– davon zwei sich kreuzende – Landebahnen<br />

mit Längen von 1.036,<br />

877 und 408 Metern Länge sind<br />

zuständig für An- und Abflug, wo-<br />

bei die beiden letzten beiden reine<br />

Graspisten sind. Die Asphaltpiste<br />

02/20 verfügt über eine Anflugbefeurung<br />

inklusive eines PAPI-Systems.<br />

Genutzt wird der Flugplatz<br />

hauptsächlich von Kleinflugzeugen<br />

und Businessjets, die einzige anfliegende<br />

Airline ist die Brighton City<br />

Airways, welche den Flughafen mit<br />

dem Typ LET L-410 besucht.<br />

Die nun veröffentlichten Bilder finden<br />

sich in der Galerie unter dieser<br />

Meldung, wann und für welchen<br />

Flugsimulator das Add-on released<br />

wird steht jedoch noch nicht fest.<br />

Weitere Informationen gibt es in<br />

den ORBX Foren!<br />

NOTAMS<br />

Michigan für den FSX<br />

MegaSceneryEarth hat den Bundesstaat<br />

Michigan der USA zum<br />

Kauf freigegeben. Der etwa 250.000<br />

Quadratkilometer große Staat liegt<br />

im Norden der Vereinigten Staaten,<br />

umgeben von 4 der 5 großen Seen.<br />

Bekannte Städte sind unter anderem<br />

Detroit.<br />

MegaSceneryEarth deckt mit dem<br />

Luftbild etwa 251.000 Quadratkilometer<br />

ab – und das mit einer<br />

Auflösung von 50cm/Pixel. Dies<br />

sorgt für ein scharfes Bild. In den<br />

großen Städten hat die Schmiede<br />

ebenfalls VFR-Sichtflugobjekte<br />

platziert. Als Extra gibt es des weiteren<br />

einen gesamten Satz Char-<br />

ts (IFR wie VFR) und 618 Seiten<br />

Airport-Charts. Gekauft werden<br />

kann das Produkt für knappe 40$<br />

als Download (31.8 GB), wer eine<br />

CD-Version wünscht, kann diese<br />

für 55$ erwerben. Weitere Informationen<br />

unter: http://www.megasceneryearth.com/store/cart.<br />

php?target=product&product_<br />

id=747<br />

14 <strong>Flight</strong>!


Tägliche Meldungen finden Sie unter<br />

www.flightm.de<br />

Und ein weiteres mal “Blue Sky Scenery”: Chico<br />

Nicht lange ist es her, da berichteten<br />

wir über den Release der Jeffrey-<br />

City-Fototapete aus dem Hause<br />

Blue-Sky-Scenery. Nun habe ich die<br />

Ehre, über einen weiteren Release<br />

der gleichen Entwicklergruppe zu<br />

berichten, nämlich dem der Stadt<br />

Chico (FS9 und FSX).Das Ganze ist<br />

natürlich wieder Freeware, besonders<br />

interessant ist dabei die hohe<br />

Auflösung von einem Meter pro<br />

Pixel. So sollten sich auch Tiefflüge<br />

in scharfer (virtueller) Umgebung<br />

meistern lassen! Schönerweise<br />

wird mit der FSX-Version auch ein<br />

10-Meter-Elevation-Mesh geliefert,<br />

sprich, topographische Erhebungen<br />

wurden auch implementiert. Wer<br />

die in Kalifornien – im Westen der<br />

USA – gelegene Stadt mit der größten<br />

Eiche der Welt nun auch virtuell<br />

besichtigen möchte kann das<br />

unter http://www.blueskyscenery.<br />

com/LAS_North7West9.html tun.<br />

Seitens der Entwickler wird um<br />

eine kleine Spende zur Belohnung<br />

der zeit-intensiven Umsetzung gebeten.<br />

Tscheljabinsk nun virtuell anfliegen<br />

Schon seit langem ist der russische<br />

Ableger der erfolgreichen Freeware-Bibliothek<br />

AVSIM ein echter<br />

Geheimtipp für russische Topqualitäts-Freeware.<br />

Unmengen von<br />

schön umgesetzten Airports haben<br />

schon ihren Weg in die kostenfreie<br />

Sammlung gefunden - gestern ein<br />

weiterer!Der Flughafen Tscheljabinsk<br />

wurde virtuell für den FSX-<br />

Konkurrenten X-Plane umgesetzt<br />

und enthält neben der Flughafenszenerie<br />

noch einen fotorealen Untergrund<br />

der gleichnamigen Stadt,<br />

plus einige Objekte. In zwei Parts<br />

lassen sich die 320 MegaBytes runterladen<br />

und stellen den Airport so<br />

realitätsgetreu wie möglich da.<br />

Der Flughafen mit den ICAO- bzw.<br />

IATA-Codes USCC und CEK befindet<br />

sich 17 Kilometer nordöstlich<br />

des Stadkerns von Tscheljabinsk.<br />

Mit einer Piste (09/27) in Ost-/<br />

West- Ausrichtung von 3.200 Metern<br />

Länge fertigt Tscheljabinsk<br />

längst nicht nur nationalen, sondern<br />

auch internationalen Verkehr<br />

ab. Beliebte Strecken führen unter<br />

anderem nach China, die Vereinigte<br />

Arabische Emirate (VAE),<br />

Spanien, Armenien und Griechenland,<br />

selbst Düsseldorf wird von<br />

der russischen “Orenair” bedient.<br />

Des Weiteren finden auch Flüge ins<br />

Landesinnere, wie beispielsweise<br />

Moskau, Novosibirsk, Kazan, Krasnodar<br />

oder St. Petersburg statt.<br />

Angeflogen wird Tscheljabinsk ausschließlich<br />

von russischen Airlines,<br />

darunter der Flagcarrier Aeroflot,<br />

jedoch auch S7 Airlines, Transaero,<br />

Red Wings Airlines, Ural Airlines,<br />

UTAir Aviation, I-Fly oder Ak Bars<br />

Aero.<br />

Herunterladen lässt sich die Szenerie<br />

in zwei Teilen auf Avsimrus.<br />

www.flightm.com 15


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Majestic Dash: Neue Info’s, neues Video<br />

Bei Majestic Software geht es in<br />

großen Schritten weiter in Richtung<br />

Release! Gestern erst veröffentlichte<br />

man detaillierte Informationen<br />

zur bevorstehenden Dash 8 – Q400-<br />

Entwicklung, heute schon ein weiteres<br />

Video. Laut den Beta-Testern<br />

gibt es zwar noch einige Fehler,<br />

doch diese sind offensichtlich leicht<br />

zu beheben. De Facto geht der Beta-<br />

Test bald in Runde zwei, sodass ein<br />

Release zwar noch ein wenig dauern<br />

wird, dafür weiß man schon,<br />

wie das Flugzeug preislich aufgestellt<br />

sein wird. Die “Pilot”-Version<br />

wird 49,95 Euro kosten, die “PRO”-<br />

und die “TRAINING”-Version<br />

74,95, bzw. 149,95 Euro kosten. Die<br />

Unterschiede bilden sich darin, dass<br />

letztere besonders für reale Piloten<br />

und Simulatoren bestimmt sind<br />

und die “PILOT”-Version mehr die<br />

Flugsimulator-Szene bedienen soll.<br />

In dieser wird man beispielsweise<br />

auf funktionierende Sicherungen,<br />

Head-up-Display’s, Wartungstechnische<br />

FMC-Einträge und Not-<br />

fallszenarien verzichten müssen.<br />

Auch ein 2D-Panel wird erst ab der<br />

“PRO”-Version erhältlich sein.<br />

ORBX Stapleford released<br />

NOTAMS<br />

Anfang Januar verlautete John Venema<br />

– seines Zeichens CEO von<br />

ORBX – erste Bilder zu einer Umsetzung<br />

des Stapleford Flugplatzes.<br />

Heute, 21 Tage später, war es endlich<br />

soweit, denn der Release der FSX<br />

und Prepar3D (P3D) kompatiblen<br />

Szenerie konnte bekanntgegeben<br />

werden. Eine Bodenauflösung von<br />

11cm/pxl bzw. 30cm/pxl für die<br />

Umgebung, 5 verschiedene den<br />

Jahreszeiten angepasste Texturen,<br />

ORBX-Flow-Unterstützung, originalgetreue<br />

Gebäude und gute Bildwiederholraten<br />

verspricht die von<br />

Russ White entwickelte Szenerie.<br />

Der Flugplatz Stapleford, codiert<br />

mit EGSG, befindet sich nordöstlich<br />

der britischen Hauptstadt Lon-<br />

don und bietet drei Grassbahnen<br />

mit Längen von 1.077, 900 und<br />

715 Metern für Start und Landung<br />

an. Wem das Lambourne VOR<br />

geläufig ist, über die ein Großteil<br />

der Ankunftswege nach London-/<br />

Heathrow geht, dem sollte der ungefähre<br />

Standpunkt von Stapleford<br />

nun auch bekannt sein. Stapleford<br />

<strong>Flight</strong> Centre ist der Eigentümer<br />

der Platzes, ein Familienunternehmen,<br />

was sowohl Privat- als auch<br />

Verkehrsflugscheine ausstellt und<br />

so den meisten Verkehr in EGSG<br />

bietet.<br />

Wer die umgerechnet 24 Euro<br />

teure Szenerie erwerben möchte,<br />

kann dies im australischen <strong>Flight</strong>-<br />

SimStore tun!<br />

16 <strong>Flight</strong>!


Drzewiecki Design: Warschau in Arbeit<br />

Lange schon haben wir uns gewünscht,<br />

den Flughafen von Warschau<br />

in Payware-Qualität anfliegen<br />

zu können. Nun, so lange wird<br />

es womöglich nicht mehr dauern,<br />

denn die Szenerieentwickler Drzewiecki<br />

Design rund um Stanislaw<br />

Drzewiecki haben vor genau zwei<br />

Tagen fünf Bilder in ihrem Foto<br />

veröffentlicht, denen der Flughafen<br />

von Warschau bestechend ähnlich<br />

schaut. Bestätigt ist die Entwicklung<br />

noch nicht, doch das ist nur<br />

noch eine Frage der Zeit.<br />

AES Version 2.26 erschienen<br />

Vor wenigen Stunden wurde die<br />

neue AES-Version 2.26 zum Download<br />

freigegeben.<br />

In der neuen Version wurde unter<br />

anderem die Unterstützung von<br />

vielen neuen Flughäfen mit eingearbeitet,<br />

davon zum Beispiel Fly-<br />

Tampa Montreal, Aerosoft Erfurt<br />

X, El Hiero 2013 X und Heraklion<br />

X. Außerdem wurden die Enteisungseffekte<br />

überarbeitet. Die neue<br />

Version gibt es kostenlos im Aerosoft-Shop<br />

als Download-Version!<br />

Verkaufsstopp für DeutschlandX -Nord<br />

Das seitens Aerosoft hoch angepriesene<br />

AddOn, ist bereits einen<br />

Tag nach dessen Veröffentlichung<br />

wieder aus deren Onlinestore genommen<br />

worden. Der Grund dafür<br />

ist jedoch noch nicht 100%ig sicher.<br />

Einige User sprechen von fehlender<br />

Autogen, verschwommenen<br />

Texturen sowie hohen Performance-Einbrüchen.<br />

Der komplette<br />

Preview-Thread in deren Preview-<br />

Forum wurde ebenfalls entfernt.<br />

Jetzt heißt es abwarten und auf ein<br />

schnelles Statement seitens Aerosoft<br />

zu hoffen. Ob es Rückvergütungen<br />

gibt oder ein Update zur Behebung<br />

des Problems ist ebenfalls<br />

zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss.<br />

www.flightm.com 17


Tägliche Meldungen finden Sie unter www.flightm.de<br />

Robin DR400 released<br />

Zur Zeit hat es Aerosoft mit Releasen!<br />

Nach Deutschland X wurde<br />

von dem Paderborner Publisher<br />

auch noch die Robin DR400 releast,<br />

welche schon länger in Entwicklung<br />

war. Das kleine in Frankreich<br />

entworfene und gebaute Flugzeug<br />

wurde für den FSX und Prepar3D<br />

detailgetreu umgesetzt. Viele Features<br />

erinnern an die DA20 von<br />

Marcel Felde – so kann es bei einer<br />

Überbeanspruchung des Motors<br />

passieren, das dieser ausfällt. Ein<br />

weiteres Feature ist das eingebaute<br />

GPS, dabei kann bei der Installation<br />

zwischen zwei Varianten gewählt<br />

werden. Laut Aerosoft soll auch der<br />

Sound realistisch sein, da dieser in<br />

einer realen Robin aufgenommen<br />

wurde. Dem Paket liegen außerdem<br />

noch eine ausführliche Dokumentation<br />

mit originalen Checklisten<br />

bei, diese können auch auf<br />

einem Smartphone wieder gegeben<br />

werden. Die gesamte Featureliste<br />

sowie den Kauf gibt es bei Aerosoft,<br />

das Addon gibt es für knappe 25€ zu<br />

kaufen.<br />

LatinVFR San Diego KSAN – Released<br />

NOTAMS<br />

Auch wenn die Jecken momentan<br />

die karnevalistisch geprägten Städte<br />

regieren, so gibt es trotzdem genug<br />

virtuelle Piloten, die die freien<br />

Tage zum gemütlichen Fliegen<br />

nutzen möchten. Mit San Diego hat<br />

LatinVFR nun für die Simulatoren<br />

FS2004 (FS9) / Prepar3D (P3D) und<br />

den FSX einen weiteren Flughafen<br />

herausgebracht, welcher aufgrund<br />

seiner Lage sowohl zu Kurz- als<br />

auch zu Langstreckenflügen einlädt.<br />

Gelegen an der US-Amerikanischen<br />

Ostküste wird KSAN vor<br />

allem von nationalen Carriern bedient.<br />

Der internationale Verkehr<br />

wird so hauptsächlich vom nördlich<br />

gelegenen Flughafen von Los<br />

Angeles abgewickelt. Angeflogen<br />

wird KSAN unter anderem von Air<br />

Canada, Alaska Airlines, American<br />

Airlines, British Airways, Delta Air<br />

Lines, Frontier, Hawaiian Airlines,<br />

JAL, JetBlue, Southwest Airlines,<br />

United, US Airways, WestJet und<br />

Virgin America. Populär ist hier<br />

vor allem die Rennstrecke nach Los<br />

Angeles (knapp einhundert Meilen),<br />

doch auch die Flughäfen von<br />

London, Honolulu, Tokyo, Boston<br />

oder Chicago finden sich im Flugplan<br />

wieder. Mit dem Beinamen<br />

Lindberg Field ehrt San Diego den<br />

Piloten Charles Lindbergh, welcher<br />

mit seinem Start von KSAN zum<br />

ersten Transatlantikflug der Welt<br />

aufbrach und so Luftfahrtgeschichte<br />

schrieb. Mit nur einer Start- und<br />

Landebahn (09/27, 2865 x 61 Meter),<br />

besuchen jährlich immerhin<br />

17 Millionen Fluggäste die drei<br />

Terminals. Eine Erweiterung an<br />

das Terminal “Zwei” ist im Gange,<br />

damit der Platz künftig attraktiver<br />

für internationalen Verkehr<br />

gestaltet ist. Die Fertigstellung ist<br />

noch für dieses Jahr geplant! Das<br />

in Deutschland 23,80 teure Add-on<br />

verspricht HD-Texturen, umgebungseinfließende<br />

Darstellungen,<br />

28 Meilen Fotoszenerie, hochauflösende<br />

Bodentexturen, die genannte<br />

Terminalerweiterung (in geplanter<br />

Ausführung), statische Flugmodelle,<br />

AES-Kompatibilität (zwei Credits),<br />

exzellente Nachteffekte, Gute<br />

Bildwiederholraten / Frames (FPS)<br />

und animierten Verkehr.<br />

18 <strong>Flight</strong>!


Zwei Mal A320-<br />

Simulator in Zürich<br />

Kürzlich hatten Marc Goergen und ich die Gelegenheit, zwei neue<br />

Simulatoren zu besichtigen, die gerade in Zürich eingeweiht worden<br />

waren. Der eine gehört zur inzwischen weit verbreiteten Kette der<br />

iPilot-Gruppe und zielt primär auf Events und Laufkundschaft. Der<br />

andere gehört dem bekannten X-Plane-Guru Frank Willfeld, der seine<br />

Räumlichkeiten im Operationszentrum des Flughafens Zürich aufgeschlagen<br />

hat und dort auf ein vielfältiges Publikum setzt. Beide Simulatoren<br />

verwenden die gleiche Software, dennoch gibt es markante<br />

Unterschiede.<br />

Grundlagen:<br />

Software und Technik<br />

Beide Simulatoren bauen auf der<br />

gleichen Software auf: Lockheed-<br />

Martins Prepar3D, dem eigentlichen<br />

und kommerziell einsetzbaren<br />

Nachfolger des Microsoft<br />

FSX. Die Ansteuerung der Module<br />

und Cockpitgeräte kommt von Aircraft<br />

Simulation Technology oder<br />

AST beziehungsweise deren A320-<br />

Pro-Software. Einzig in der Sicht-<br />

simulation unterscheiden sich die<br />

beiden Geräte, eines davon splittet<br />

Prepar3D mit einer Matrox Tripple<br />

Head, das andere verwendet eine<br />

spezielle Projektionssoftware namens<br />

Vioso.<br />

iPilot Zürich<br />

Der iPilot-Simulator in Zürich ging<br />

auf die Initiative von iPilot-Chef<br />

Wolfram Schleuter und Investor<br />

Daniel Gutenberg zurück. Die Firma,<br />

die auf der Website mit dem<br />

Slogan „Einen iPilot Flugsimulator<br />

in jeder Hauptstadt rund um den<br />

Globus!“ wirbt, ist ein alter Hase<br />

auf diesem Gebiet. Ihre Maschinen<br />

stehen mittlerweile in zehn Standorten<br />

in Deutschland, Prag, Dubai,<br />

Doha und London. Die Simulatoren<br />

sind klar darauf ausgelegt,<br />

einem Massenpublikum ein erstes<br />

Flugsimulatorerlebnis zu ermöglichen,<br />

wobei in der Zielsetzung aber<br />

durchaus auch anspruchsvollere<br />

Einsatzzwecke angesprochen sind.<br />

Die Website sowie auch der Firmenauftritt<br />

am Standort in der Mitte<br />

der Stadt Zürich sprechen dazu<br />

eine klare Sprache.<br />

Das Firmenlokal von iPilot befindet<br />

sich an einer verkehrstechnisch<br />

gut zu erreichenden Lage, zumin-<br />

20 <strong>Flight</strong>!<br />

Frank Willfeld und Marc Goergen<br />

im Airbus A32S Simulator


dest was den öffentlichen Verkehr<br />

betrifft, im Stadtteil Wollishofen<br />

in Zürich. Das Lokal ist wie ein Ladengeschäft<br />

eingerichtet, der Simulator<br />

ist von der Straße aus sichtbar<br />

und das Publikum kann von außen<br />

zusehen, was drinnen läuft. Im Laden<br />

selber sind eine Empfangstheke,<br />

ein kleiner Shop und eine Anzahl<br />

Flugzeugsitze angebracht, wo<br />

Begleiter oder wartende Crews auf<br />

ihren Einsatz warten können. Alles<br />

sieht sehr professionell aus und<br />

fühlt sich auch so an.<br />

Das iPilot Team Zürich<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

Der Simulator selber steht auf einer<br />

Plattform leicht erhöht und ist<br />

mechanisch und optisch von ausgezeichneter<br />

Qualität. Die Pilotensitze<br />

sind echte Airbus-Sitze, allerdings<br />

mechanische, vermutlich aus<br />

einer A310 oder A300. Das hingegen<br />

macht absolut Sinn, denn eine<br />

elektronische Ansteuerung solcher<br />

Geräte macht nur teuren Ballast.<br />

Die Panels und Geräte sind sehr<br />

fein verarbeitet und von den echten<br />

kaum zu unterscheiden. Das ist sehr<br />

positiv zu bewerten, da gerade bei<br />

diesen Dingen oft minderwertige<br />

Ware zum Einsatz kommt. Man<br />

sieht an der professionellen Aufmachung<br />

sofort, dass dies nicht der<br />

erste Simulator ist, den iPilot baut.<br />

Für den Testflug fliegen wir rund<br />

um den Flughafen Zürich herum.<br />

Der Sim arbeitet recht gut, die Bedienelemente<br />

sind problemlos zu<br />

bedienen und auch das FMS macht,<br />

was es soll, zumindest was in<br />

einem solchen 30-minütigen Testflug<br />

möglich ist. Beide FMS sind<br />

funktionstüchtig, was praktisch<br />

ist. Ich probiere sowohl manuellen<br />

Flug wie auch den Autopiloten aus,<br />

beide sind recht realistisch. Das Fly<br />

by Wire tut mehr oder weniger seinen<br />

Job, hier gibt es noch Verbesserungspotenzial,<br />

was jedoch in der<br />

Küche des Softwareherstellers AST<br />

gemacht werden sollte.<br />

Die visuelle Darstellung der Außenwelt<br />

wird mit drei Monitoren<br />

bewerkstelligt. Dieses Visual ist der<br />

einzige wirkliche Schwachpunkt<br />

dieses Simulators. Der Sichtwinkel<br />

ist speziell beim Anflug ein<br />

Problem, da der mittlere Monitor<br />

bei weitem nicht groß genug ist,<br />

um die Landebahnposition richtig<br />

darzustellen. Dadurch entsteht ein<br />

Die <strong>Flight</strong>!<br />

Redaktion<br />

zu Besuch<br />

im iPilot<br />

Zürich<br />

schiebendes Gefühl. Als jemand,<br />

der regelmäßig in echten Cockpits<br />

sitzt, war dies ausgesprochen irritierend.<br />

Man gewöhnt sich zwar<br />

dran, aber es ist nicht unproblematisch.<br />

Persönlich würde ich hier<br />

eine Lösung mit vier Monitoren<br />

vorziehen, heißt bei Kopilot und Pilot<br />

einen Monitor, der eine wirklich<br />

gerade Sicht ermöglicht, und die<br />

getrennt voneinander sind.<br />

Alles in allem fällt beim iPilot-Gerät<br />

eine sehr solide und professionelle<br />

Bauweise auf, eine technisch sehr<br />

weit entwickelte Cockpittechnik<br />

und ein sehr gutes Fluggefühl. Ein-<br />

www.flightm.com 21


iPILOT Zürich<br />

Seestrasse 346<br />

CH 8038 Zürich<br />

Web: www.ipilot.ch<br />

Tel.: 0041-44 5868 320<br />

Email: zurich@flyipilot.com<br />

Frank Willfeld Verkehrsflugzeugsimulatoren<br />

Operation Center 1,<br />

8085 Airport Zurich,<br />

Switzerland<br />

Tel.: +41 77 4688015<br />

info@flight-training.ch<br />

www.flight-training.ch<br />

ziger Abstrich ist, wie erwähnt, das<br />

Visual. Für den Zweck, für den er gebaut<br />

ist, ist er mehr als ausreichend.<br />

iPilot bietet auf seiner Website<br />

www.ipilot.ch verschiedene Buchungsmöglichkeiten<br />

an. Eine<br />

Einzelstunde mit Instruktor kostet<br />

239 Franken. In Kleingruppen und<br />

auch für Flugangstseminare sind in<br />

der Preisliste viele Möglichkeiten<br />

vorhanden.<br />

Nach einer Pause und einem guten<br />

thailändischen Essen gleich um die<br />

Ecke von iPilot begaben wir uns<br />

dann zum Flughafen Zürich, um<br />

den zweiten Simulator des Tages zu<br />

besichtigen.<br />

<strong>Flight</strong> Training CH: Frank<br />

Willfeld und sein Airbus<br />

Anders als der zuvor besichtigte<br />

Simulator befindet sich dieser nun<br />

weg von der Laufkundschaft im<br />

nicht öffentlichen Bereich des Flughafens<br />

Zürich. Genauer gesagt im<br />

Operationszentrum, einem Gebäude,<br />

das ich nun seit über 25 Jahre<br />

bestens kenne. Frank hat dort zwei<br />

ehemalige Briefingräume gemietet,<br />

in der sein Simulator nun steht. Diese<br />

Räume befinden sich im Bodengeschoss,<br />

also auf einer Ebene mit<br />

den Briefingräumen und Crew-Einrichtungen<br />

der Swiss und den Einrichtungen<br />

von Edelweiss, Helvetic<br />

und Meteo Schweiz. Frank Willfeld<br />

holt seine Kunden persönlich beim<br />

Empfang ab. In einem der beiden<br />

Räume ist ein Briefingraum eingerichtet,<br />

im anderen befindet sich<br />

der eigentliche Simulator. Schnörkel<br />

und Hochglanz sucht man hier<br />

vergebens, die Räume sind nahezu<br />

unverändert.<br />

iPilot Zürich<br />

Der Simulator selber füllt fast den<br />

ganzen Raum aus. An der Rückwand<br />

sind ebenfalls einige Flugzeugsessel<br />

angebracht, von wo aus<br />

Beobachter und Mitgereiste die<br />

Crew bei der Arbeit beobachten<br />

können. Frank Willfeld hat diesen<br />

Simulator von einem Vorbesitzer<br />

übernommen und gründlich überholt<br />

und verbessert. Er nennt sein<br />

Projekt „Work in Progress“, was<br />

aber nicht heißen soll, dass man<br />

hier in einen unfertigen Simulator<br />

hineinläuft. Frank arbeitet aber immer<br />

weiter an Verfeinerungen der<br />

Technik und ist auch sehr zugänglich<br />

für Vorschläge und Hinweise.<br />

Der Simulator im heutigen Stand<br />

ist technisch nahezu identisch mit<br />

dem iPilot-Gerät, dennoch gibt es<br />

Unterschiede. Die Sitze sind Nachbauten,<br />

die keine Höhenverstellung<br />

und Sicherheitsgurte haben, ansonsten<br />

aber den echten Sitzen sehr<br />

ähnlich sehen. Den größten Unterschied<br />

sieht man aber sofort, wenn<br />

man sich hinsetzt. Die Außensicht<br />

dieses Simulators wird von drei<br />

Projektoren auf eine 180-Grad-Vioso-Projektion<br />

erzeugt. Grundlage<br />

dafür ist dasselbe Produkt, das auch<br />

iPilot verwendet, nämlich Lock-<br />

<strong>Flight</strong> Training CH<br />

22 <strong>Flight</strong>!


heed Martins Prepar3D. Anstatt<br />

aber dieses auf Monitoren abzubilden,<br />

wird hier mit den drei Projektoren<br />

eine Rundumprojektion<br />

dargestellt. Damit entfallen nicht<br />

nur die Begrenzungen der Monitore,<br />

auch wird das Bild viel größer.<br />

Frank überlegt sich bereits, das Visual<br />

durch weitere Projektoren zu<br />

ergänzen. Außerdem hat er die Szenerien<br />

und auch die Himmelstexturen<br />

massiv nachbearbeitet, was<br />

in Kombination mit der Projektion<br />

zu einer phantastischen Darstellung<br />

führt.<br />

Der Testflug, den wir hier nun ausführen,<br />

ist ähnlich wie der zuvor,<br />

nur dass wir hier erst mal nach<br />

Sicht durch die halbe Schweiz fliegen,<br />

bis wir einige Anflüge machen.<br />

Der gute Eindruck bestätigt<br />

sich. Auch hier ist die Steuerung<br />

und Flugdynamik gewöhnungsbedürftig,<br />

durch das gute Visual<br />

sind Landungen und Sichtanflüge<br />

jedoch deutlich einfacher zu handhaben.<br />

Das Flugmodell ist Franks<br />

Eigenentwicklung und fühlt sich<br />

sehr gut an.<br />

Frank Willfeld will seinen Simulator<br />

primär für Leute einsetzen, die<br />

einen etwas anderen Kundenkreis<br />

darstellen als iPilot, auch wenn<br />

auch bei ihm Fun <strong>Flight</strong>s jederzeit<br />

möglich sind. Der Fokus liegt jedoch<br />

auf Enthusiasten, wie Frank<br />

selber einer ist, die an seiner Begeisterung<br />

teilhaben wollen sowie für<br />

alles, was mit nicht zertifizierten<br />

Geräten möglich ist. So hat er erste<br />

Kunden aus dem Profibereich, die<br />

zum Beispiel Pilotenselektion oder<br />

andere Aufgaben wahrnehmen<br />

wollen, für die kein teurer Full<br />

<strong>Flight</strong> Simulator nötig ist. Seine<br />

„Laufkundschaft“ besteht oft genug<br />

aus Airbus-Piloten, die nach<br />

einem verdatterten Blick durch die<br />

Tür auf dem Weg vom Briefing zu<br />

Kaffee oder Toilette zufällig hineinschauen<br />

und meist gleich dableiben<br />

oder nach dem Flug schauen<br />

kommen. Auch hier eröffnet<br />

sich durchaus ein Markt, denn viele<br />

Echtpiloten haben hier ein Gerät<br />

in nächster Nähe, wo man mal den<br />

Filius oder die Ehefrau in einen Simulator<br />

setzen kann.<br />

Frank Willfeld verlangt für eine<br />

Stunde 249 Franken, Mitglieder<br />

der Interessengemeinschaft Luftfahrt<br />

Schweiz (ILS) erhalten 10 Prozent<br />

Rabatt. Sein Simulator ist auf<br />

www.flight-training.ch zu finden.<br />

Sinn und Zweck?<br />

Welchen Sinn haben nun Simulatoren<br />

wie die iPilot-Geräte oder<br />

Frank Willfelds Airbus wirklich?<br />

Sie eröffnen die Welt von semiprofessionellen<br />

Simulatoren für Leute,<br />

die entweder keinen Zugang zu<br />

Profigeräten haben oder sich diese<br />

nicht leisten können. Ebenso sind<br />

sie sehr gut dafür geeignet, Aufgaben<br />

zu erfüllen, für die nichtzertifizierte<br />

Geräte ausreichen. Und<br />

von diesen gibt es viele. Auch wenn<br />

nun auf bald engstem Raum zwei<br />

fast gleiche Geräte stehen, sind die<br />

unterschiedlichen Geschäftsmodelle<br />

doch ein Grund dafür, wieso<br />

ich beiden gute Chancen im Markt<br />

einräume – iPilot dabei klar auf<br />

der Fun-<strong>Flight</strong>-Schiene sowie Corporate<br />

Events, Frank Willfeld im<br />

semiprofessionellen Bereich und<br />

bei den Simmern, die mal das Feel<br />

eines real großen Cockpits erleben<br />

möchten. Empfehlen kann man<br />

beide Geräte ohne Einschränkung.<br />

Urs Wildermuth<br />

Community<br />

FLIGHT!<br />

<strong>Flight</strong> Training CH<br />

www.flightm.com 23


Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

Die Queen der Langstrecke<br />

Lange erwartet und nun endlich da: Die Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> hat<br />

den Betastatus verlassen und wurde als 1.0-Produkt offiziell veröffentlicht.<br />

Der folgende Test soll zeigen, ob die Maschine auch im FSX<br />

die „Queen der Langstrecke“ werden kann.<br />

Was bietet die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

von Captain Sim?<br />

Das Basepack bringt gleich zwei<br />

Versionen der weltweit sehr beliebten<br />

Triple Seven mit sich: die<br />

Standardversion -200(ER) und die<br />

nach der Jahrtausendwende entwickelte<br />

Version -LR, welche die<br />

zurzeit größte Reichweite aller<br />

Passagierflugzeuge hat. Neben<br />

den Außenmodellen mit GE- und<br />

PW-Triebwerken bietet das neue<br />

Add-on einen Originalsound sowie<br />

eine Umsetzung des Cockpits der<br />

<strong>777</strong>. Allerdings offeriert Captain<br />

Sim kein 2D-Panel mehr, die Umsetzung<br />

erfolgt nur noch in Form<br />

des virtuellen Cockpits. Die mitgelieferten<br />

Flugmodelle kommen<br />

in den Bemalungen von Air Canada,<br />

Air France, American Airlines,<br />

British Airways, Delta Airlines,<br />

Emirates, Japan Airlines, KLM, Korean<br />

Airlines, Singapore Airlines<br />

und United Airlines daher. Zur<br />

Ausstattung gehören auch noch ein<br />

Load- und Bemalungsmanager sowie<br />

ein Handbuch. Vertrieben wird<br />

die Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> zurzeit<br />

ausschließlich über deren Homepage<br />

für gut 60 Euro. Zusätzlich hat<br />

der virtuelle Pilot die Möglichkeit,<br />

in naher Zukunft Zusatzpakete zu<br />

erwerben. Damit werden die <strong>Boeing</strong><br />

<strong>777</strong>-300 und -300ER sowie die<br />

-200F nachgeliefert. Die Preise für<br />

diese Erweiterungen stehen zum<br />

jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.<br />

24 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Geschichte<br />

Die Geschichte der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

geht zurück bis in das Jahr 1986. Zu<br />

dieser Zeit keimte bei <strong>Boeing</strong> die<br />

Chance auf, die unzähligen Lockheed<br />

Tristar und Douglas DC-10<br />

zu ersetzen. Vorerst war eine gestreckte<br />

und abgewandelte neue<br />

Version der <strong>Boeing</strong> 767 geplant.<br />

Doch schnell wurde klar, dass dieses<br />

Muster nicht gegen die Konkurrenz<br />

in Form der McDonnell Douglas<br />

MD-11 und der Airbus-Modelle<br />

A330 und A340 standhalten würde.<br />

<strong>Boeing</strong> entschied sich also für eine<br />

komplette Neuentwicklung, übrigens<br />

die erste Neuentwicklung von<br />

<strong>Boeing</strong>, die komplett am PC entworfen<br />

wurde und erstmals über<br />

eine Fly-by-Wire-Technik verfügen<br />

sollte. Um die Marktchancen des<br />

neuen Flugzeugs zu erhöhen, entschied<br />

sich <strong>Boeing</strong> für sein neues<br />

Flugzeug für nur noch zwei Triebwerke,<br />

damit sollten die operativen<br />

Kosten gegenüber der MD-11 um<br />

10 Prozent und gegenüber der A340<br />

um 30 Prozent niedriger liegen.<br />

Doch für dieses Vorhaben waren<br />

Triebwerke von Nöten, die einen<br />

Schub von mindestens 70 000 bis<br />

über 80 000 lbs leisteten, und solche<br />

Triebwerke waren Ende der<br />

1980 Jahre noch nicht verfügbar.<br />

Ebenfalls wurde von den Airlines<br />

von vornherein verlangt, dass der<br />

neue Flieger langstreckentauglich<br />

ist, sprich nach den Regeln der<br />

ETOPS betrieben werden kann.<br />

Das Resultat aus den Forderungen<br />

der Fluggesellschaften und den zu<br />

dieser Zeit technischen Möglichkeiten<br />

war die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong>-200 oder<br />

auch liebevoll „Triple Seven“ genannt.<br />

Am 9. April 1994 wurde das<br />

neue Flugzeug der Öffentlichkeit<br />

vorgestellt, vorhergegangen war<br />

eine Bestellung von United Airlines<br />

über 34 Flugzeuge mit einer Option<br />

auf weitere 34. Im Laufe der Jahre<br />

wurden weitere Versionen der <strong>Boeing</strong><br />

<strong>777</strong> entwickelt und auf den<br />

Markt gebracht, wie zum Beispiel<br />

die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong>-300 und -300 ER mit<br />

einer maximalen Passagierkapazität<br />

von bis zu 550 Personen oder die<br />

<strong>Boeing</strong> <strong>777</strong>-200LR, die zurzeit die<br />

größte Reichweite aller Passagiermaschinen<br />

bieten kann, oder die<br />

<strong>Boeing</strong> <strong>777</strong>-200F. Fakt ist, dass sich<br />

die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> als Langstreckenjet<br />

im 20. Jahrhundert durchgesetzt<br />

hat. Kaum eine international bedeutende<br />

Airline hat keine <strong>Boeing</strong><br />

<strong>777</strong> in ihrer Flotte. Über 1000 Maschinen<br />

sind schon ausgeliefert<br />

worden, bestellt sind aktuell 1379<br />

(Juli 2012). Für die Zukunft ist eine<br />

neue Version der <strong>777</strong> geplant, die<br />

noch mehr Reichweite bieten soll,<br />

um zum Beispiel Flüge zwischen<br />

Deutschland und Australien ohne<br />

Zwischenlandung zu ermöglichen.<br />

Außenmodell<br />

und Animationen<br />

Wie von Captain Sim gewohnt<br />

ist das Außenmodell wieder auf<br />

höchstem Niveau gestaltet und mit<br />

vielen liebevollen Details versehen<br />

worden. Hier beweist Captain Sim,<br />

dass es bei der Modellierung von<br />

Außenmodellen zu den Besten der<br />

Szene gehört. Jede Schraube, jeder<br />

Hydraulikschlauch, alles ist fein<br />

modelliert worden. Die Proportionen<br />

stimmen und besonders die<br />

gewaltigen GE-Triebwerke, die ei-<br />

www.flightm.com 25


nen Durchmesser von der Größer<br />

eines <strong>Boeing</strong>-737-Rumpfes haben,<br />

können sehr überzeugen. Viele<br />

Details lassen sich am Fahrwerk<br />

und an den Klappensystemen der<br />

<strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> finden. Dass auch die<br />

Fahrwerksschächte mit hochauflösenden<br />

Texturen daherkommen,<br />

versteht sich bei Captain Sim schon<br />

von selbst. Auch bei den Animationen<br />

spielt Captain Sim seit Jahren<br />

in der obersten Liga mit. Über ein<br />

eigenes Panel lassen sich die verschiedensten<br />

Animationen ausführen.<br />

So sind alle Passagier- und Cargotüren<br />

der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> bedienbar.<br />

Es lassen sich die Wheel-Chocks<br />

setzen, Plugs wehen im Wind,<br />

Notrutschen können „aufgeblasen“<br />

werden und auch ein Blick in die<br />

APU ist ohne Probleme möglich.<br />

Auf Wunsch begrüßt den virtuellen<br />

Piloten auch eine Stewardess<br />

am Eingang, selbstverständlich im<br />

Dresscode der jeweiligen Airline.<br />

Wer sein Flugzeug warten möchte,<br />

kann dies selbstverständlich<br />

auch tun. Mit Betätigen des Buttons<br />

„Service Access“ werden alle<br />

nur erdenklichen Türen und Öffnungen<br />

der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> geöffnet,<br />

dies gewährt bisher im Flugsimulator<br />

verborgene Einblicke in ein<br />

Flugzeug. Selbstverständlich lassen<br />

sich auch die Triebwerksverkleidungen<br />

öffnen oder aber für eine<br />

längere Standzeit am Boden abdecken.<br />

Bedacht wurde auch, dass<br />

bestimmte Animationen in der<br />

Luft bzw. beim Starten der Triebwerke<br />

am Boden nicht mehr ausführbar<br />

sind. Dass das Fahrwerk<br />

bei Start und Landung sensibel auf<br />

Gewichtsverschiebungen reagiert<br />

und nach dem Start sanft in seine<br />

Position „rutscht“, versteht sich<br />

schon von selbst. Ebenso gefallen<br />

die animierten und sich bei Start<br />

und Landung sowie Turbulenzen<br />

durchbiegenden Tragflächen sehr.<br />

Performance<br />

Die Performance war in den bisher<br />

veröffentlichten Betaversionen<br />

nicht besonders gut. Dies hat sich<br />

zum Glück etwas geändert. Die<br />

Texturen im virtuellen Cockpit laden<br />

nun deutlich schneller und auch<br />

die Gesamtperformance hat zugenommen.<br />

Nach wie vor schlechter<br />

ist diese jedoch im grafisch sehr<br />

anspruchsvollen Cockpit. Mittelklasse-PCs<br />

werden hier schnell an<br />

ihre Grenzen kommen und auch<br />

bei meinem Probeflug brach die<br />

Performance für gut zwei Minuten<br />

schlagartig auf 2,5 Bildwiederholungspunkte<br />

ein, erholte sich aber<br />

nach wenigen Minuten wieder auf<br />

19 Bildwiederholungspunkte. Besonders<br />

die Kombination mit detaillierten<br />

Flughäfen, viel AI-Traffic<br />

und der Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> ist<br />

schädlich für die Performance und<br />

wird den virtuellen Piloten schnell<br />

die Laune am Produkt verderben.<br />

Flugeigenschaften<br />

Zu den Flugeigenschaften kann ich<br />

mich hier nur bedingt äußern, da<br />

mir einfach das Wissen dazu fehlt.<br />

26 <strong>Flight</strong>!


Generell würde ich behaupten, dass<br />

die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> sich für einen Jet<br />

dieser Größe ansprechend fliegen<br />

lässt. Allerdings hat die Maschine<br />

eindeutig zu viel Power; startet<br />

man mit voller Leistung, geht sie ab<br />

wie eine Rakete, und dies bei maximaler<br />

Startmasse. Ebenfalls fällt<br />

es sehr schwer im Sinkflug seine<br />

Geschwindigkeit abzubauen, selbst<br />

mit ausgefahrenen Bremsklappen<br />

gelang dies nur sehr schwer. Das<br />

Rollen am Boden bereitet keine<br />

Probleme, auch sehr enge Kurven<br />

meistert die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> problemlos.<br />

Sound<br />

Der Sound der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> ist einmalig<br />

und wurde nahezu perfekt<br />

in diesem Add-on umgesetzt. Das<br />

Aufheulen der Triebwerke beim<br />

Start ist ein Ohrenschmaus sondergleichen.<br />

Bei der Umsetzung hat<br />

Captain Sim auch die Besonderheiten<br />

der Soundtechnik des FSX<br />

mit einfließen lassen. So hört sich<br />

der Sound vor den Triebwerken<br />

anders an als hinter den Triebwerken.<br />

Ebenso hat man auch nicht<br />

den typischen Startsound der GE-<br />

90-Triebwerke vergessen. Das tiefe<br />

Brummen beim Anlassen ist sehr<br />

deutlich, wie in der Realität, zu hören.<br />

Das Cockpit<br />

Wie bereits erwähnt spendiert Captain<br />

Sim seiner <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> kein 2D-<br />

Panel mehr. Alles, was der virtuelle<br />

Pilot zum Steuern benötigt, wird<br />

über das sogenannte virtuelle Cockpit<br />

abgedeckt. Die Texturen sind extrem<br />

hochauflösend und gestochen<br />

scharf. Dementsprechend dauert es<br />

teilweise auch etwas länger, bis alle<br />

Texturen nach einem Wechsel in<br />

das Cockpit geladen sind. Die verschiedenen<br />

Ansichten, die man mit<br />

der Taste „A“ auswählen kann, sind<br />

klug gewählt, eine Bedienung aller<br />

Elemente des Cockpits ist dadurch<br />

ohne Probleme möglich. Selbstverständlich<br />

finden sich auch im<br />

Cockpit Gebrauchsspuren, Abnutzungsspuren<br />

und Kaffeeflecken.<br />

Die Cockpitscheiben lassen sich<br />

mit einem Klick öffnen, selbstverständlich<br />

erfolgt dies nicht lautlos.<br />

Fast alle Schalter sind in 3D erstellt<br />

worden sowie animiert und mit<br />

Sound ausgestattet. Allerdings reagieren<br />

einige Schalter nur sehr zeitverzögert<br />

oder teilweise gar nicht<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 27


auf Eingaben durch den virtuellen<br />

Piloten. Mit der eingebauten FMC<br />

lässt sich arbeiten, aber auch hier<br />

muss man sich mit dem Prinzip<br />

„hoffentlich klappt alles“ vorerst<br />

zufrieden geben. Denn der aktuelle<br />

Entwicklungsstand beruht anscheinend<br />

auf dem Zufallsprinzip. Auch<br />

sind hinter bestimmten Anzeigen<br />

die falschen Funktionen hinterlegt,<br />

so erscheint nach der Betätigung<br />

der DEP/ARR-Taste im FMC immer<br />

wieder die SID/RWY-Seite<br />

im Anzeigefeld. Auch in unserem<br />

<strong>Flight</strong>M-Forum berichten Käufer<br />

gehäuft von vielen Bedien- und Anzeigefehlern.<br />

Ebenfalls ist der Ablauf<br />

der Checklisten nicht richtig,<br />

obwohl alles so eingestellt ist wie<br />

gefordert, wird der abzuarbeitende<br />

Punkt nicht als erledigt angezeigt.<br />

Aus Platzmangel können wir nicht<br />

alle Fehler, die unsere fleißigen Forum-Mitglieder<br />

in unserem Forum<br />

geschrieben haben, abdrucken.<br />

Wir empfehlen Ihnen aber ein Blick<br />

in das Thema „Captain Sim <strong>Boeing</strong><br />

<strong>777</strong>-200 Vers.1.0 released“.<br />

Das Gleiche gilt für den Autopiloten.<br />

Mal hält das Flugzeug ohne<br />

Probleme die eingegebene Geschwindigkeit,<br />

beim nächsten Mal<br />

versagt der Dienst komplett. Vnav<br />

und Lnav führten bei mir teilweise<br />

zu Flugmanövern, die das Flugzeug<br />

in eine ernste Lage brachten, nur<br />

durch manuelles Eingreifen konnte<br />

Schlimmeres verhindert werden.<br />

Mal funktioniert alles halbwegs reibungslos<br />

und beim nächsten Flug<br />

bricht über den virtuellen Piloten<br />

wieder die Hölle herein. „Arbeiten“<br />

kann man damit leider nicht. Weiter<br />

auf die vorhandenen Systeme<br />

hier einzugehen ist zum jetzigen<br />

Zeitpunkt sinnlos, da diese lediglich<br />

eingeschränkt, gar nicht oder<br />

nur mit vielen Fehlern funktionieren.<br />

Sicherlich ist es möglich die<br />

Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> zu fliegen<br />

und am Himmel zu halten, doch<br />

dazu ist großes Improvisationstalent<br />

gefragt und sind viele Flüge erforderlich,<br />

um die ganzen Macken<br />

des Produktes kennenzulernen.<br />

Ein weiteres Gimmick der Maschine<br />

ist, das es eine Version gibt, in<br />

der die gesamte Kabine nachgebaut<br />

wurde. Mit entsprechenden Tools ist<br />

es dann möglich sich wie ein Passagier<br />

durch die Kabine zu bewegen,<br />

Gepäckfächer zu öffnen, sich in der<br />

Bordküche einen Kaffee zu machen<br />

und das WC zu benutzen. Selbstverständlich<br />

sind auch alle Außentüren<br />

animiert und benutzbar.<br />

Die Testflüge<br />

Insgesamt habe ich drei Testflüge<br />

mit der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> rund um den<br />

Globus durchgeführt. Das Resultat<br />

ist durchwachsen. Ein Flug endete<br />

in einem Absturz, der zweite war<br />

von Problemen gekennzeichnet,<br />

die aber immer noch beherrschbar<br />

waren, und der dritte lief problemlos<br />

ab. Captain Sim hat versucht so<br />

viel wie möglich von den Systemen<br />

der <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> umzusetzen, allerdings<br />

scheint mit der Version 1 nur<br />

ein Bruchteil davon auch wirklich<br />

ohne Fehler zu funktionieren. Autoland<br />

und ILS-Anflug waren in<br />

zwei von drei Fällen nicht oder nur<br />

eingeschränkt möglich. Teilweise<br />

funktionierte die Geschwindigkeitseinstellung<br />

des Autopiloten<br />

nicht oder die Maschine ging im<br />

Reiseflug ohne Voranmeldung einfach<br />

in einen Sturzflug über. Beim<br />

zweiten Flug versagten im Endanflug<br />

auf den Zielflughafen alle digitalen<br />

Anzeigen, sie hatten sich<br />

28 <strong>Flight</strong>!


Das Fazit<br />

Die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> aus dem Haus Captain<br />

Sim ist ein wirklicher Hingucker<br />

und spielt in puncto Außenmodell<br />

in der obersten Liga mit. Hier<br />

liegen eindeutig die Stärken des<br />

Captain-Sim-Teams; man erkennt,<br />

wie verliebt die Entwickler in ihr<br />

Produkt sind. Ebenfalls überzeugen<br />

können die Masse an Animationen,<br />

die das Produkt bietet, sowie der<br />

wirklich gelungene Sound innerhalb<br />

und außerhalb des Flugzeugs.<br />

Nachholbedarf besteht definitiv bei<br />

der Systemtiefe und der Funktion<br />

des Systeme. Hier regiert zurzeit<br />

das Zufallsprinzip und damit kann<br />

sich kein virtueller Pilot zufriedengeben.<br />

Für den doch stolzen Preis<br />

von 60 Euro muss Captain Sim mit<br />

den nächsten Versionen nachbessern,<br />

zumal bald Konkurrenz in Forum<br />

der PMDG <strong>777</strong> auf dem Markt<br />

erscheinen wird.<br />

Christoph Schipke<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Captain Sim <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong><br />

einfach sprichwörtlich aufgehängt.<br />

Ein Neustart gelang nicht. Zum<br />

Glück hat die <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> aber auch<br />

noch ein paar analoge Anzeigen im<br />

Cockpit, sodass eine Notlandung<br />

dennoch gelingen konnte. Auch<br />

der FMC an Bord der <strong>777</strong> scheint<br />

noch nicht ohne Fehler zu sein,<br />

der TOD/T_O_D (Top of descent<br />

= Beginn des Sinkflugs) wurde<br />

teilweise gar nicht oder falsch berechnet.<br />

Ebenfalls aufgefallen ist<br />

mir, dass die <strong>777</strong> im Sinkflug kaum<br />

an Geschwindigkeit verliert, nicht<br />

einmal die Speed Brakes brachten<br />

einen wirklichen Erfolg. Hier heißt<br />

es also im Moment mit Bedacht zu<br />

sinken. Unzählige Foreneinträge<br />

aus der ganzen Welt belegen meine<br />

Erlebnisse. Viele Nutzer schildern<br />

die gleichen Probleme und Sorgen.<br />

Bleibt zu hoffen, dass sich Captain<br />

Sim seines Produkts noch einmal<br />

annimmt und es nicht auf dem jetzigen<br />

Stand der Dinge belässt, denn<br />

so kann es auf dem Markt nicht mit<br />

der Konkurrenz mithalten.<br />

Entwickler: Captain Sim<br />

Vertrieb: Captain Sim<br />

Web: www.captainsim.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: 268 MB<br />

Preis: 59,99 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Außenmodell<br />

Sound<br />

Animationen<br />

Systemtiefe<br />

Performance<br />

Fehler in der Systemumsetzung<br />

Flugdynamik<br />

Flugdynamik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Texturen<br />

Virtuelles Cockpit<br />

Funktionalität<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

7,3<br />

befriedigend<br />

5/10<br />

5/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

5/10<br />

9/10<br />

www.flightm.com 29


Cirrus SR22T<br />

Der Überflieger landet im Flugsimulator<br />

Cirrus Design ist wohl eine der wenigen wirklichen Erfolgsstorys in<br />

der General Aviation in den letzten Jahren. Gegründet in den 90er Jahren<br />

von den Brüdern Dale und Alan Klapmeier produziert die Firma<br />

seit 1995 die vornehmlich aus Kohlefasern hergestellte SR-Serie. Diese<br />

mit einem Gesamtrettungssystem ausgestatteten Flugzeuge gewannen<br />

sehr schnell eine große Benutzerbasis und wurden außerordentlich<br />

populär.<br />

Cirrus Design begann mit der<br />

Erprobung des neuartigen<br />

Flugzeugs 1995 und zertifizierte die<br />

erste Ausgabe, die SR20, 1998. Diese<br />

mit einem Continental IO-360-<br />

ES ausgerüstete Maschine wurde<br />

ursprünglich mit konventioneller<br />

Instrumentierung, aber von Anfang<br />

an mit einem Avidyne-Multifunktionsdisplay<br />

(MFD) ausgeliefert.<br />

Spätere Varianten erhielten das<br />

Avidyne <strong>Flight</strong> Max Cockpit, ein<br />

vollelektronisches EFIS-System,<br />

das mit zwei Garmin-GNS430-<br />

GPS-Geräten und meist mit einem<br />

S-TEC-55X-Autopiloten ergänzt<br />

wurde. 2001 zertifizierte Cirrus<br />

Design die stärkere SR22 mit einem<br />

310 PS starken Continental-IO550N-<br />

Triebwerk. Diese Maschine war als<br />

Konkurrenz für die Columbia 400<br />

30 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

gedacht, die zu diesem Zeitpunkt<br />

mit Höchstgeschwindigkeiten um<br />

220 kt Furore machte. Die SR22<br />

erreichte diese Geschwindigkeiten<br />

nicht, wurde aber dennoch ein<br />

Riesenerfolg. Mit 190 kt TAS und<br />

einer Reichweite von 800 NM flog<br />

die wie alle Cirrus-Flugzeuge mit<br />

starrem Fahrwerk ausgerüstete<br />

Maschine der Konkurrenz, außer<br />

der Columbia und der Mooney Acclaim,<br />

davon.<br />

Über die Jahre wurde die SR22<br />

ständig gepflegt und zur heute<br />

aktuellen G3 entwickelt. Diese<br />

hat standardmäßig ein Avidyne-<br />

Cockpit, als Option ist jedoch das<br />

Garmin-Perspective-Cockpit erhältlich.<br />

Die turbogeladene SR22T<br />

folgte 2010. Diese bisher schnellste<br />

Cirrus hat eine Topspeed von 214 kt<br />

in 25 000 ft. Sie ist es, die Carenado<br />

sich hier vorgenommen hat.<br />

Die gesamte Reihe von Cirrus-<br />

Flugzeugen ist allerdings auch<br />

Gegenstand teilweise heftiger<br />

Kontroversen innerhalb der General-Aviation-Szene.<br />

Dies hat vor<br />

allem mit einer Häufung von Unfällen<br />

zu tun, die der Cirrus in einigen<br />

Kreisen den Ruf eines neuen<br />

„Doctor Killers“ einbrachten. Diese<br />

Bezeichnung hatte in alten Tagen<br />

die Beech Bonanza inne, die mit<br />

ihrem für die Zeit revolutionären<br />

Design viele der damaligen Piloten<br />

überforderte, einige davon Ärzte,<br />

die sich mit der Bonanza ein schnit-<br />

www.flightm.com 31


tiges Flugzeug leisten wollten. Eine<br />

in den USA ausgeführte Studie bescheinigt<br />

der Cirrus zwar keine absolut<br />

höhere Unfallrate, die Anzahl<br />

der Unfälle, die tödlich verlaufen,<br />

ist jedoch alarmierend hoch. Die<br />

Theorie geht in die Richtung, dass<br />

Piloten wegen des CAPS-Rettungsfallschirms<br />

höhere Risiken eingehen,<br />

als sie dies mit konventionellen<br />

Flugzeugen tun würden, dann aber<br />

gleichzeitig davor zurückscheuen,<br />

den CAPS auch auszulösen, wenn<br />

sie in Schwierigkeiten geraten.<br />

Dies hat vermutlich auch damit zu<br />

tun, dass normalerweise nach einer<br />

CAPS-Auslösung das Flugzeug<br />

trotz „sicherer“ Rückkehr zur Erde<br />

ein Totalschaden ist.<br />

Trotz dieser Kontroversen sind die<br />

Cirrus-Flugzeuge, vor allem die<br />

der neuesten G3-Reihe außerordentlich<br />

beliebt. Dennoch geriet<br />

Cirrus im Strudel der Weltrezession<br />

in Schieflage, die mit dem aufsehenerregenden<br />

Schritt beendet<br />

wurde, Cirrus an den chinesischen<br />

Staat zu verkaufen. Unter den kapitalkräftigen<br />

Chinesen, die Dale<br />

Klapmeier als CEO zurückholten,<br />

hat Cirrus heute wieder eine solide<br />

finanzielle Basis und hat soeben die<br />

neue Generation G5 der SR20 und<br />

22 angekündigt und setzt den Bau<br />

des Cirrus Jets, eines einmotorigen<br />

Personal Jets, weiter fort.<br />

Phantastische Grafik!<br />

Die graphische Umsetzung der<br />

SR22T durch Carenado ist wie eigentlich<br />

immer bei der Firma spitze.<br />

Es gibt fünf verschiedene Bemalungen<br />

zur Auswahl und das Finish<br />

der Texturen und des virtuellen<br />

Cockpits ist sehr gut. Auch Besatzungen<br />

gibt es, die Animationen<br />

passen und der grafische Eindruck<br />

verdient großes Lob.<br />

Flugleistungen:<br />

Man hat dazugelernt.<br />

Meinen Testflug flog ich in einer<br />

für eine Turbomaschine nicht gerade<br />

typischen Höhe von 6000 ft.<br />

Dort leistete die Cirrus gute 170<br />

kt, was perfekt den Handbuchdaten<br />

entspricht. Das Fluggefühl<br />

selber ist recht gut, die Maschine<br />

32 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

reagiert willig und mit viel Elan<br />

auf die Steuereingaben. Sie lässt<br />

sich sowohl am Boden wie auch<br />

in der Luft daher ohne Probleme<br />

steuern. Die Instrumentierung und<br />

grafische Darstellung des Cockpits<br />

ist einmal mehr genial, lediglich<br />

die Bedienung des Gemischreglers<br />

braucht etwas Fantasie, denn dieser<br />

versteckt sich unter dem Knauf des<br />

Gashebels. Da nützt wohl auch der<br />

Lean Assistent nichts, wenn man<br />

die Mixture nicht bedienen kann.<br />

Glück hat, wer einen Yoke oder sonstigen<br />

mechanischen Gemischregler<br />

hat. Die Motorenbedienung ist,<br />

abgesehen davon, ein Traum. Auf<br />

dem MFD des Garmin-1000-Cockpits<br />

ist sogar der Lean Assistent eingebaut,<br />

der das perfekte Abmagern<br />

des Gemisches ermöglicht.<br />

Carenado<br />

und die Elektronik …<br />

Carenado hat sich mit der SR22T<br />

damit eines der heute populärsten<br />

General-Aviation-Flugzeuge vorgenommen<br />

und dies erst noch mit<br />

dem optionalen Garmin-G1000-<br />

Perspective-Cockpit ausgerüstet.<br />

Dies dürfte aber vor allem daran<br />

gelegen haben, dass die Avidyne-<br />

Cockpits auf dem Flusimarkt nicht<br />

existieren, während eine Urversion<br />

des G1000 im FSX bereits enthalten<br />

und daher recht bekannt ist. Carenado<br />

machte sich also daran, dieses<br />

System aufzumotzen und damit<br />

dem in der Cirrus eingebauten System<br />

nahezukommen.<br />

Um es gleich vorwegzunehmen:<br />

Dieser Versuch muss als gescheitert<br />

beurteilt werden, obwohl in dem<br />

vorliegenden System doch recht<br />

viele Dinge implementiert wurden,<br />

die das originale FS G1000 nicht<br />

kann. Dies soll auch durchaus positiv<br />

gewertet werden. Was aber das<br />

G1000 zum Spielzeug macht, ist,<br />

dass es nicht möglich ist, mit dem<br />

System Flugpläne zu erstellen oder<br />

zu ändern. Das G1000 zeigt zwar<br />

zuvor geladene Flugpläne an und<br />

folgt ihnen auch, ist aber nicht in<br />

der Lage, diese zu modifizieren,<br />

SID/STARs einzufügen und so<br />

weiter. Damit ist sein Einsatzspektrum<br />

heftig eingeschränkt, kann<br />

es doch nur das, was auch in der<br />

Microsoft’schen Cessna und Mooney<br />

eingebaut ist, zumindest in<br />

dem außerordentlich wichtigen Bereich.<br />

Normalerweise hilft sich Carenado<br />

hier, indem es die Benutzer<br />

auffordert, Reality-XP-Nachrüstelektronik<br />

zu verwenden, was hier<br />

aber nicht geht.<br />

Obwohl das Garmin-Cockpit generell<br />

schön gemacht ist und wie<br />

schon gesagt viele Zusatzfunktionen<br />

aufweist, stellt sich die Frage,<br />

ob man hier nicht gescheiter die<br />

Schiene via Avidyne-Cockpit mit<br />

den GNS 430W gefahren wäre, was<br />

immerhin den Einsatz der Reality-<br />

XP-Geräte ermöglicht hätte. So<br />

aber ist das G1000 der Cirrus ein<br />

Potemkinsches Dorf, ebenso wie<br />

es das schon in anderen Carenado-<br />

Produkten war.<br />

www.flightm.com 33


dass leider beim G1000 gepfuscht<br />

wurde, lässt den Gesamteindruck<br />

aber fallen. Carenado würde gut<br />

daran tun, auf Glascockpit-Flieger<br />

zu verzichten und sich stattdessen<br />

Flugzeugen mit konventioneller<br />

Instrumentierung zu verschreiben,<br />

anstatt bei jedem Add-on erneut gegen<br />

die Wand zu knallen.<br />

Autopilot: gut geworden.<br />

Der Autopilot, angelehnt an den<br />

dem G1000 angebauten G700,<br />

macht seine Arbeit erstaunlich gut.<br />

Die normalen Funktionen funktionieren,<br />

ebenso macht der <strong>Flight</strong><br />

Director eine gute Arbeit. Erwähnenswert<br />

ist der Level-Knopf, der<br />

im echten Flieger dazu dient, das<br />

Flugzeug aus jeder Lage in einen<br />

stabilen Horizontalflug zu bringen.<br />

Dies funktioniert hier sehr schön.<br />

Handbücher: ja, aber.<br />

Die beigelegten Handbücher sind<br />

im PDF-Format in einem Carenado-Verzeichnis<br />

im Flugsimulator<br />

zu finden. Wieso Carenado es bis<br />

heute nicht nötig findet, diese mit<br />

einer Programmgruppe zu verlinken,<br />

wird sein Geheimnis bleiben.<br />

Die Handbücher sind im üblichen<br />

Stil und recht vollständig, auf jeden<br />

Fall ausreichend für dieses Add-on.<br />

Fazit: gemischt.<br />

Die Cirrus von Carenado ist ein sehr<br />

schön aussehendes und recht gut<br />

fliegendes Flugzeug. Die Tatsache,<br />

SR22 GTSX TURBO HD SERIES FSX/P3D<br />

Entwickler: Carenado<br />

Vertrieb: Carenado<br />

Web: www.carenado.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Preis: 34 USD<br />

Pro & Contra:<br />

Ausgezeichnetes visuelles Modell<br />

Sehr schöne Texturen<br />

Gut ergänztes G1000-Cockpit bis auf die Navigation<br />

Gute Performance und Flugeigenschaften<br />

Garmin-G1000-Cockpit kann keine Flugpläne editieren,<br />

ändern oder verarbeiten … nur Flusipläne gehen<br />

CAPS ist nur als Mode Reset eingebaut<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Visuelles VC<br />

Frames<br />

Autopilot/FMC<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

Wem die Navigationsfähigkeiten<br />

des G1000 nicht wichtig sind, der<br />

möge zugreifen. Wer realistisch<br />

operieren will, muss warten, bis entweder<br />

Carenado oder sonst wer ein<br />

nachrüstbares G1000 hervorbringt.<br />

Bewertung:<br />

7,4<br />

gut<br />

Urs Wildermuth<br />

9/10<br />

8/10<br />

5/10<br />

7/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

2/10<br />

8/10<br />

34 <strong>Flight</strong>!


Vorsicht Verkehr!<br />

Einer der beliebtesten Add-Ons für <strong>Flight</strong> Simulator<br />

X ist nun erhältlich mit den neuesten saisonalen<br />

Flugplänen.<br />

Mehr als eine Million kommerzielle Flüge und zweiweinhalb<br />

Millionen General Aviation Flüge finden sich in Ultimate<br />

Traffic 2 (UT2) durch den KI Verkehr wieder. UT2 benutzt<br />

eine externe Software Engine, welche die Flüge nach<br />

realistischen Flugplänen erstellt und somit weniger “Staus”<br />

generiert.<br />

Erleben Sie die wahrscheinlich besten Flugzeugmodelle,<br />

die es je in einem Traffic Add-On gegeben hat. Sie haben<br />

außerdem die Möglichkeit mit dem Exportertool jeden<br />

beliebigen Flug einer Airline im FSX nachzufliegen!<br />

www.aerosoft.de<br />

Box Version JETZT ERHÄLTLICH für den Microsoft <strong>Flight</strong> Simulator X.<br />

Bei Ihrem bevorzugten Flugsimulations-Shop oder direkt bei SimStop erhältlich.<br />

In Deutschland, Österreich und der Schweiz im Vertrieb durch Aerosoft GmbH.<br />

www.simstop.com POWERED BY


Carenado Cessna<br />

337 Skymaster<br />

Die Cessna Skymaster war lange Zeit eines meiner Lieblingsflugzeuge.<br />

Das Konzept eines zweimotorigen Flugzeugs, mit einem Propeller<br />

nach hinten gerichtet, ist ein einmaliger Weg, möglichen Gefahren<br />

von Motorfehlfunktionen und negativer Gierbewegung aus dem Weg<br />

zu gehen. Durch deren Anordnung und den hohen Flügel ergibt sich<br />

außerdem eine uneingeschränkte Sicht nach außen.<br />

Lange habe ich nach einem guten<br />

Freewaremodell der Skymaster<br />

gesucht, konnte aber keines<br />

mit überzeugender Qualität finden.<br />

Sehr erfreut war ich deshalb, als ein<br />

bekannter Add-on-Hersteller die<br />

Cessna 337 ankündigte: Carenado.<br />

Jedem in unserem Hobby mit<br />

einem Interesse an der allgemeinen<br />

Luftfahrt dürfte diese Firma<br />

bekannt sein, deren Produkte<br />

kaum vergleichbar mit anderen<br />

aus dem gleichen Segment sind.<br />

Die Detailtreue und Genauigkeit,<br />

mit der jeweils an den Flugzeugen<br />

gearbeitet wurde, waren jedes Mal<br />

erstaunlich. Und um eines vorwegzunehmen:<br />

Die Carenado Cessna<br />

337 Skymaster enttäuscht auch in<br />

dieser Hinsicht nicht.<br />

Geschichte<br />

Die erste 337 wurde 1965 angeboten,<br />

insgesamt wurden bis 1980<br />

2191 zivile Versionen gebaut. Zunächst<br />

als Cessna 210 mit einem<br />

zweiten Triebwerk verhöhnt, offenbarte<br />

die Skymaster bald trotz ihrer<br />

Ähnlichkeiten in Aussehen und<br />

Innenausstattung deutliche tech-<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: C337H Skymaster HD Series FSX/P3D<br />

Ausgabe: Februar 2013<br />

www.flightm.com<br />

36 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

nische Unterschiede, allein schon<br />

um die zusätzliche Kraft des zweiten<br />

Triebwerks unterzubringen.<br />

Leider ist eine weitere Ähnlichkeit<br />

auch das unelegante und komplizierte<br />

Fahrwerk der 210.<br />

Der große Vorteil der Skymaster<br />

besteht natürlich darin, ein zweimotoriges<br />

Flugzeug zu haben, das<br />

viele der Probleme einer normalen<br />

Twin-Engine-Bauart umgeht,<br />

beispielsweise bei einem Triebwerksausfall.<br />

Installation<br />

Die Installation erwies sich – wie<br />

immer – als einfach und unkompliziert.<br />

Der Downloadinstaller verlangte<br />

lediglich noch den korrekten<br />

Pfad zum FSX, der Rest wurde<br />

schnell erledigt.<br />

Das Handbuch besteht aus sechs<br />

verschiedenen Dokumenten:<br />

• Einer einzelnen Seite, die sich<br />

auf Geschwindigkeiten, Limits<br />

und Performance bezieht<br />

• 33 Seiten gefüllt mit Checklisten,<br />

Notfallchecklisten, Reiseflugperformance<br />

etc. Diese<br />

scheinen sogar aus einem<br />

Original-Cessna-Handbuch zu<br />

stammen.<br />

• Zwei Seiten über das Garmin<br />

GNS530<br />

• Eine Seite mit Tastatur-Shortcuts<br />

und eine Anleitung für das<br />

Ersetzen des Standard-GPS mit<br />

dem von Reality XP (separat erhältlich)<br />

• Zwei Seiten über empfohlene<br />

Einstellungen im FSX<br />

Das Produkt<br />

Wie gewohnt veröffentlichte Carenado<br />

auch hier wieder eine beeindruckende<br />

Umsetzung der Wirklichkeit.<br />

Das Auge fürs Detail ist<br />

umwerfend, ich kann mich nicht<br />

erinnern, dass ich das eigentliche<br />

Fliegen so vergaß und erst einmal<br />

Minuten damit verbrachte jeden<br />

Winkel der Maschine anzusehen.<br />

Vor dem ersten Fliegen ist ein Blick<br />

ins Handbuch übrigens zu empfehlen,<br />

einige Dinge im Cockpit befin-<br />

www.flightm.com 37


den sich nicht an der Stelle, an der<br />

man sie zunächst erwarten würde.<br />

Das vordere Triebwerk der C337<br />

bezieht seinen Treibstoff normalerweise<br />

aus dem linken Tank,<br />

entsprechend wird das hintere aus<br />

dem rechten versorgt. Letzteres<br />

neigt übrigens bei längerer Zeit im<br />

Idle zur Überhitzung, weshalb viele<br />

Skymaster-Betreiber in der Realität<br />

ebenjenes erst unmittelbar vor dem<br />

Start einschalten.<br />

Der Sound eines solch eigenartigen<br />

Flugzeugs unterscheidet sich natürlich<br />

auch von herkömmlichen<br />

Twin-Engine-Flugzeugen. Dieser<br />

wurde von Carenado gut getroffen<br />

und gibt das typische Röhren und<br />

Gerumpel wieder, das bei der Skymaster<br />

in echt gehört werden kann.<br />

So schön das Flugzeug sich auch<br />

fliegt und aussehen mag, umso unschöner<br />

ist in meinen Augen das<br />

Einfahren des Fahrwerks. Ich bin<br />

froh, dass ich im Cockpit sitze, als<br />

das Gear sich dreht und nach hinten<br />

einfährt. Wer diesen Prozess<br />

dennoch beobachten möchte, kann<br />

das dank der gelungenen Animation<br />

von Carenado problemlos tun.<br />

Die Flugeigenschaften verhalten<br />

sich wunderbar. Die C337 reagiert<br />

gut auf Steuereingaben, dadurch<br />

dass nur das vordere Triebwerk<br />

sichtbar ist, vergisst man schnell,<br />

dass man in einem Twin-Engine-<br />

38 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Flugzeug sitzt. Besonders bei einem<br />

Strömungsabriss ist das Flugzeug<br />

leicht wieder in den Griff zu kriegen,<br />

ein simples Gasgeben und Warten<br />

ist fast schon ausreichend, da<br />

die Nase sich beinahe selbst senkt.<br />

Grafisch ebenso ansprechend sind<br />

auch die Nachteffekte, alle Instrumente<br />

sind gut ausgeleuchtet und<br />

lassen sich ohne Einschränkungen<br />

ablesen. Leider ist das Landing<br />

Light, das auf der rechten Seite<br />

des Flügels liegt, nicht heller als<br />

das Taxi Light auf der linken Seite.<br />

Weiterhin bleibt die NAV-Anzeige<br />

im Mode Selector Panel erleuchtet,<br />

auch wenn der Autopilot und der<br />

<strong>Flight</strong> Director ausgeschaltet sind.<br />

Erst beim Abschalten der kompletten<br />

Elektronik werden diese<br />

dunkel.<br />

Fazit<br />

C337H Skymaster HD Series FSX/P3D<br />

Entwickler: Carenado<br />

Vertrieb: Simmarket<br />

Web: www.carenado.com<br />

Kompatibilität: FS2004/X/P3D/XPlane<br />

Download: FS9:89MB, FSX: 103MB, XPlane: 263MB<br />

Preis: 23 EUR (FS9), 32 EUR (FSX) 27 EUR (XPlane)<br />

Bewertung:<br />

8,4<br />

Wie bereits erwähnt, war ich bereits<br />

lange vor dem Release ein<br />

großer Fan der C337 Skymaster.<br />

Carenado bringt diese zu einem<br />

erschwinglichen Preis mit unglaublicher<br />

Qualität in die virtuellen<br />

Hangars. Kaufempfehlung!<br />

Übersetzung: Florian Venus<br />

Redakteur: Roger Curtiss<br />

Bilder: Jonas Bock<br />

Installation<br />

Flugdynamik<br />

Avionik<br />

Systemtiefe<br />

Außenmodell<br />

Steuercharakteristik<br />

Virtuelles Cockpit<br />

Frames<br />

Sound<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

9/10<br />

8/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

www.flightm.com 39


Q wie Quebec,<br />

M wie Montreal<br />

Wer die Szenerieschmiede FlyTampa schon länger im Blick hat, dem<br />

dürfte die spontane Politik des US-amerikanischen Unternehmens<br />

aufgefallen sein. Auf der einen Seite überraschte FlyTampa innerhalb<br />

von zwei Monaten mit zwei Releases, auf der anderen Seite sticht hervor,<br />

wie die Firma ihre Produkte herausbrachte. Manch Szeneriedesigner<br />

spannt uns monatelang auf die Folter, aber nicht FlyTampa.<br />

Das krasseste Beispiel war der Release von Dubai; bis einen Tag vor<br />

dem Release gab es nicht eine einzige Spur der Entwicklung. Allein<br />

die Aussage „diese Woche releasen wir“ überraschte viele virtuelle Piloten.<br />

Das Release-Konzept von Montreal sah das Ganze in milderer<br />

Form vor. So gab man zwar schon vor längerer Zeit bekannt, dass sich<br />

Montreal in der Entwicklung befindet, doch erst eine Nacht vor dem<br />

Stichtag gab man den Release bekannt. Wünschen wir uns das nicht<br />

immer?<br />

Geografie & Lage<br />

Wie die Überschrift schon vermuten<br />

ließ, liegt Montreal in Quebec,<br />

der flächenmäßig größten Provinz<br />

Kanadas. Eingeschlossen vom<br />

„Eiskeller Nordamerikas“ – der<br />

Hudson Bay – und der Grenze zu<br />

den USA, beherbergt Quebec ganz<br />

nach dem Motto „Je me souviens“<br />

(„Ich erinnere mich“) die größte<br />

frankophone Bevölkerungsanzahl<br />

Kanadas. Auch wenn die gleichnamige<br />

Hauptstadt Quebec ist, stellt<br />

Montreal doch die größte Stadt der<br />

Provinz dar. Gelegen auf der größten<br />

Insel im Hochelaga-Archipel,<br />

der Île dé Montréal, bietet die Millionenstadt<br />

Platz für 1,6 Millionen<br />

Einwohner und zwei Flughäfen.<br />

Ulkig ist auch der Namensgeber<br />

der Stadt. Dieser ist abgeleitet vom<br />

Namen des Mont Royal, einem inaktiven<br />

Vulkan inmitten der Insel.<br />

SEHR GUT<br />

Im Test: FlyTampa – FlyMontreal<br />

Ausgabe: Februar 2013<br />

www.flightm.com<br />

40 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Obwohl der Aéroport International<br />

Montréal-Mirabel (YMX/CYMX)<br />

der flächenmäßig zweitgrößte<br />

Flughafen der Welt ist, ist der Nachbar-Airport<br />

Pierre-Elliot-Trudeau<br />

de Montréal der mit dem größeren<br />

Passagieraufkommen und jener<br />

Flughafen, mit dem wir uns heute<br />

beschäftigen werden. Drei Pisten<br />

bietet der Flughafen, der von der<br />

IATA mit YUL und der ICAO mit<br />

CYUL kodiert wird, für an- und abfliegenden<br />

Verkehr. Dieser betrifft<br />

hauptsächlich die staatliche Airline<br />

Air Canada, die unter anderem einen<br />

Hub am Flughafen betreibt.<br />

Doch auch internationale Airlines<br />

werden abgefertigt, darunter die<br />

Deutsche Lufthansa (München),<br />

Aeroméxico (Mexiko-Stadt), Air<br />

France (Paris), Air Transat, American<br />

Airlines (Dallas, Miami), British<br />

Airways (London-Heathrow),<br />

KLM (Amsterdam-Shiphol), QA-<br />

TAR (Doha), Royal Air Maroc (Casablanca),<br />

SATA (Lissabon), Swiss<br />

(Zürich) und United (unter anderem<br />

Chicago und Washington). Zu<br />

erreichen ist CYUL per Bus, der ins<br />

20 Kilometer entfernte Stadtzentrum<br />

fährt. Eine große Modernisierung<br />

erfuhr Montreal im Jahr 2000,<br />

als binnen sechs Jahren für knapp<br />

716 Millionen US-Dollar ein neues<br />

Terminal errichtet wurde. Aktuelle<br />

Baumaßnahmen möchten die<br />

Flughafenkapazität noch weiter erhöhen.<br />

Download &<br />

Dokumentation<br />

Zu beziehen ist FlyMontreal sowohl<br />

direkt über flytampa.com als<br />

auch über den simMarket. Letzteren<br />

haben wir als Shop für unsere<br />

Version genutzt. Nach der erfolgreichen<br />

Bezahlung von 26,18 Euro<br />

(inklusive MwSt.) wird das Add-on<br />

seitens simMarket freigeschaltet.<br />

So kann die 871 Megabyte große<br />

Version im Falle des FSX und P3D<br />

(FS9: 114 Megabyte) binnen einiger<br />

Minuten heruntergeladen werden.<br />

Öffnet man diese, so stößt man<br />

auf einen Installer, der das Add-on<br />

automatisch und unkompliziert<br />

auf die Festplatte installiert. Angewählt<br />

werden können im Laufe<br />

der Installation HD-Texturen,<br />

3D-Landschaften, volumetrisches<br />

Gras, animierte und statische Fahrzeuge,<br />

nasser Asphalt im Falle von<br />

www.flightm.com 41


Foto: Daniel Kleef


Regen, Dunst, Flutlichter und die<br />

automatische Einbindung in die<br />

Szenerienbibliothek. Die Auswahl<br />

der Optionen ist letztlich eine Sache<br />

der Frames (FPS) im Flugsimulator,<br />

umso besser dass FlyTampa hier<br />

eine Auswahlmöglichkeit bietet!<br />

Wir begeben uns in den Flugsimulator-Ordner,<br />

genauer in das Addon-Scenery-Verzeichnis.<br />

Nachdem<br />

man den Montreal-Ordner gefunden<br />

hat, stößt man auf weitere drei<br />

Unterordner und zwei Dateien.<br />

Letztere sind der Uninstaller und<br />

ein Programm namens CYULtraffic.exe.<br />

Führt man dieses aus, so ist<br />

die erscheinende Zeichnung selbsterklärend.<br />

Unter dem Stichwort<br />

„AESlite CYUL Traffic Configuration“<br />

lässt sich der Bodenverkehr<br />

regeln und anpassen. So kann man<br />

auswählen, an welchen Stellen<br />

auf dem Vorfeld man Fahrzeuge<br />

des Aerosoft-Programms AES herumfahren<br />

lassen möchte und wo<br />

nicht. Dies ist natürlich eine Frage<br />

der Bildwiederholraten und sehr<br />

wichtig vor allem für Low-End-<br />

Computer. Auch wenn AES in der<br />

aktuellen Version noch nicht unterstützt<br />

wird, lässt letztere Datei auf<br />

ein baldiges Update hoffen, sodass<br />

der kostenpflichtige Bodenverkehr<br />

auch baldmöglichst in Montreal<br />

zur Verwendung kommen kann.<br />

Die nun verbleibenden Ordner enthalten<br />

zum einen die essentiellen<br />

Szeneriedateien, aber auch eine Dokumentation.<br />

Letzterer PDF-Datei<br />

möchten wir uns nun widmen. Auf<br />

14 Seiten wird in englischer Sprache<br />

über die Szenerie aufgeklärt. Des<br />

Weiteren bekommt man Informationen<br />

über die geografische Lage<br />

und die Geschichte des Flughafens<br />

mit auf den Weg, und auch die<br />

empfohlenen Einstellungen kommen<br />

zur Sprache. Am Ende werden<br />

auch noch die Features des Addons<br />

erklärt und wird eine Rollkarte<br />

herbeigefügt. Diese ist jedoch nicht<br />

ausreichend für einen Flug und so<br />

muss man – wie in letzter Zeit so<br />

oft – auf mitgelieferte Charts verzichten.<br />

Wer dennoch so realistisch<br />

wie möglich fliegen möchte, der sei<br />

auf die kanadische VATSIM-Division<br />

hingewiesen. Die Charts gibt<br />

es unter http://fr.czul.org/index.<br />

php?option=com_content&view=<br />

article&id=28&Itemid=91&lang=<br />

en&showall=1.<br />

44 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Jetzt wird es spannend!<br />

Knapp acht Stunden trennen uns<br />

in der Realität von Montreal, in der<br />

virtuellen Welt je nach Ladezeit des<br />

Flugsimulators wenige Sekunden.<br />

Ehe wir uns versehen, befinden wir<br />

uns schon am Flughafen – mitten<br />

im Schneechaos. Bewundernswert<br />

ist hierbei die Umsetzung der Wintertexturen.<br />

Kaum ein Hersteller<br />

hat es bis jetzt geschafft, diese so<br />

realistisch umzusetzen, dass man<br />

selbst an den Außenseiten Schneespuren<br />

der Schneeräumung entdecken<br />

kann – super! Das Hauptterminal<br />

befindet sich im Süden des<br />

Platzes und wurde genauso umgesetzt<br />

wie alle weiteren wichtigen<br />

Gebäude auf dem Airport-Areal.<br />

Schon von weitem lässt sich die saubere<br />

Erstellung der Gebäude sehen.<br />

Diese sind im Vergleich zum realen<br />

Vorbild sehr gut gelungen und lassen<br />

auf aufwendige Modellierungsarbeiten<br />

schließen. Im Gegensatz<br />

dazu ist die Texturierung ein wenig<br />

zu kurz gekommen. Von Nahem<br />

erscheinen die meisten Texturen<br />

nämlich leicht verschwommen und<br />

verpixelt. Klar, dies ist Klagen auf<br />

hohem Niveau, denn von einigen<br />

Metern Abstand gibt es nichts zu<br />

monieren, doch FlyTampa setzt die<br />

Messlatte hier sehr hoch. Was jedoch<br />

extrem gut gelungen ist, sind<br />

die reflektierenden Fensterscheiben.<br />

Die Reflexionen sind dabei<br />

nicht einfach statisch eingearbeitet<br />

worden, sondern verändern sich je<br />

nach Blickrichtung und -winkel.<br />

Ausgestattet sind alle Gates mit<br />

VDGS-Andockhilfen sowie Brücken,<br />

die sich jedoch nicht per Tastenkombination<br />

anfahren lassen<br />

können. Kostenpflichtige Abhilfe<br />

dürfte da die nächste AES-Version<br />

schaffen. Der Tower der Flugsicherung<br />

befindet sich auf einem Anbau<br />

an das Terminal und weist unter<br />

seiner Kuppel eine quaderförmige<br />

Form auf. Auch wenn dieser architektonisch<br />

sehr interessant ist, ist er<br />

www.flightm.com 45


Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

Aéroport international<br />

Pierre-Elliott-Trudeau de Montréal<br />

YUL<br />

CYUL<br />

35 Meter<br />

Aéroports de Montréal (ADM)<br />

Passagiere: 12,4 Millionen in 2007<br />

Flugbewegungen: 223 000 (2007)<br />

Start- und Landebahn:<br />

06R/24L (2926 Meter);<br />

06L/24R (3353 Meter);<br />

10/28 (2134 Meter)<br />

im Flugsimulator mitnichten leicht<br />

umzusetzen, was FlyTampa jedoch<br />

hervorragend gelungen ist. Einzig<br />

die verpixelten Stellen finden sich<br />

auch hier wieder und resultieren<br />

beim Heranzoomen in einem leichten<br />

Texturmatsch. Das gleiche Problem<br />

findet sich immer und immer<br />

wieder, ganz stark auch beim Hotelkomplex<br />

nahe dem Hauptterminal.<br />

Weiter geht es mit dem Cargo-<br />

Bereich, der sich im östlichen Teil<br />

des Platzes befindet. Auch dieser<br />

wurde vollständig umgesetzt und<br />

glänzt unter anderem mit vielen<br />

intelligent platzierten Objekten.<br />

So entdeckt man beispielsweise<br />

Unmengen von Paletten und<br />

Lastwägen, doch auch Container<br />

und kleinere Gebäude lassen den<br />

Frachtbereich unschwer erkennen.<br />

Gut gelungen sind vor allem die<br />

Texturen in diesem Bereich, die<br />

sowohl Abnutzung als auch Korrosion<br />

und Rostspuren zieren. Auch<br />

stellenweise abgenutzte Farbe verweist<br />

auf teilweise ungenutzte Bauten.<br />

Als kleinen Gimmick hat sich<br />

FlyTampa diverse Fahnen einfallen<br />

lassen, die im Wind wehen und sich<br />

hauptsächlich in Richtung Osten<br />

vor dem Sitz der Firma Bombardier<br />

befinden. Vorbildlich gelungen sind<br />

FlyTampa jedoch definitiv die Bodentexturen.<br />

Diese zieren dezente<br />

Abnutzungs- und Gummispuren<br />

der Flugzeugreifen sowie im Winter<br />

die fabelhaften Schneetexturen.<br />

Auch die eingelassenen Lichter beweisen<br />

wieder einmal den Realismus<br />

in dieser Simulation und auch<br />

verwaschene Texturen lassen sich<br />

hier glücklicherweise nicht finden.<br />

Dazu gibt es Unmengen von Rissen<br />

im Boden, die das Ergebnis der kalten<br />

kanadischen Winter sind. Ein<br />

wahres Highlight der ganzen Szenerie<br />

sind jedoch die umliegenden<br />

Gebäude in der Nachbarschaft des<br />

Flughafens. Diese wurden fabelhaft<br />

umgesetzt und geben im Anflug ein<br />

äußerst stimmiges Bild ab. So wurde<br />

der umliegende Bereich großzügig<br />

mit Objekten, einem Luftbild<br />

und Autogen sowie den original<br />

kanadischen Trucks und Pick-ups,<br />

die die Straßen befahren, bestückt.<br />

Auch Kleinigkeiten wie Strommasten,<br />

die vom Fleiß der Entwickler<br />

zeugen, gibt es zu bewundern.<br />

Kehrt Nacht in Montreal ein, so erwacht<br />

der Flughafen in einem komplett<br />

anderen Licht, was im Vergleich<br />

zum Tag in Sachen Qualität<br />

indes keinesfalls schlechter ist. Die<br />

46 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Lichtkegel der Flutscheinwerfer<br />

beleuchten das Vorfeld realistisch<br />

und hie und da lässt sich eines der<br />

beleuchteten Fahrzeuge erblicken.<br />

Frametechnisch ist die Szenerie<br />

ein Meisterwerk, denn trotz der<br />

vielen Objekte lassen sich auch aus<br />

dem Cockpit eines anspruchsvollen<br />

Flugzeugs vernünftige Bildwiederholraten<br />

ohne Ruckler erzielen.<br />

Fazit<br />

Mit FlyMontreal hat FlyTampa einen<br />

wahren Hingucker in Sachen<br />

Flugsimulationsdesign geliefert.<br />

Nicht nur, dass unzählige Objekte<br />

auf und um den Flughafen platziert<br />

wurden, auch die Gebäude und vor<br />

allem die Bodentexturen sind wunderschön<br />

umgesetzt. Auch wurde<br />

wieder einmal Loyalität gegenüber<br />

Benutzern mit schlechteren Computern<br />

gezeigt, sodass sich durchweg<br />

zufriedenstellende FPS erreichen<br />

lassen. Einziges Manko: die<br />

Gebäudetexturen. Wären diese ein<br />

wenig schärfer umgesetzt, so gäbe<br />

es nichts mehr zu mäkeln, doch das<br />

ist – wie schon gesagt – Klagen auf<br />

hohem Niveau. Danke, FlyTampa!<br />

FlyTampa – FlyMontreal<br />

Entwickler: FlyTampa<br />

Vertrieb: FlyTampa / simMarket<br />

Web: www.flytampa.com<br />

Kompatibilität: FSX/P3D/FS9/2004<br />

Download: FSX/P3D: 871 Megabyte /<br />

FS9/2004: 114 Megabyte<br />

Preis: 26,18 EUR (in Deutschland mit MwSt.)<br />

Pro & Contra:<br />

Gebäudeumsetzung<br />

Objekte<br />

Bodentexturen<br />

Umsetzung außerhalb des Flughafens<br />

Performance<br />

Ungenügendes Handbuch<br />

Gebäudetexturen<br />

Modellierung<br />

Bodentexturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Gebäudetexturen<br />

Performance<br />

Umgebung<br />

Bewertung:<br />

9,0<br />

10/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

10/10<br />

10/10<br />

6/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

Adrian Arab<br />

Preis/Leistung:<br />

sehr gut<br />

www.flightm.com 47


FranceVFR – Midi-Pyrénées<br />

Den Südwesten Frankreichs entdecken!<br />

Seit ORBX seine Zelte auch in Europa aufgeschlagen hat, wird es zunehmender<br />

schwieriger für die konkurrierenden Add-on-Hersteller.<br />

Mit Unmengen von Objekten setzt ORBX die Messlatte unwahrscheinlich<br />

hoch, noch dazu wirken Fototexturen selten so gestochen<br />

scharf wie die der Australier. Ob FranceVFR da mit seiner Fotoszenerie<br />

mithalten kann oder ob man in Zukunft lieber auf selbige verzichten<br />

sollte, das möchten wir nun klären.<br />

Midi-Pyrénées steht keineswegs<br />

für den mittleren Teil<br />

der an Spanien grenzenden Pyrenäen,<br />

sondern vielmehr für eine<br />

Region im Südwesten Frankreichs.<br />

Toulouse, eine Stadt, die schon seit<br />

Jahren einen guten Namen in der<br />

Aviatik hat, ist die Hauptstadt der<br />

Region und durch die Airbus-Werke<br />

auch der industrielle Mittelpunkt.<br />

Die wichtigsten Branchen hier sind<br />

neben der Luftfahrt die Chemieund<br />

Elektronikverarbeitung sowie<br />

die Textilindustrie und die Agrarwirtschaft.<br />

Mit 45 348 Quadratkilometern<br />

Fläche ist die Region<br />

etwas größer als die Schweiz und<br />

setzt sich aus den Wörtern „Süden“<br />

und „Pyrenäen“ zusammen. Topographisch<br />

gesehen ist die Region in<br />

drei Zonen einzuteilen. Zum einen<br />

in die Pyrenäen, die sich im Süden<br />

befinden und die Grenze zu Andorra<br />

und Spanien bilden, und im Norden<br />

in das landschaftlich wunderschöne<br />

Zentralmassiv. Auch wenn<br />

sich rings um die Region Gebirge<br />

befinden, ist der zentrale Teil eher<br />

eben, durch den Flusslauf der Garonne<br />

jedoch auch wunderschön<br />

48 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

gestaltet. Größere Städte sind neben<br />

Toulouse Albi, Cahors und<br />

Tarbes. Wer zu Rundflügen in die<br />

Pyrenäen starten möchte, tut dies<br />

am besten vom Flugplatz Castelsarrasin<br />

aus, der nächste Verkehrsflughafen<br />

indes ist der von Toulouse.<br />

8 Gigabyte ist die Szenerie groß<br />

und wird in vier Teilen mit jeweils<br />

2 Gigabyte angeboten. Eine Downloadmöglichkeit<br />

bietet der Sim-<br />

Market, hier kann das Add-on für<br />

knapp 30 Euro erworben werden.<br />

Um jedoch überhaupt zu wissen,<br />

was wir uns hier eigentlich herunterladen,<br />

werfen wir zuerst einmal<br />

einen Blick auf die Feature-Liste.<br />

Laut FranceVFR wird der gesamte<br />

Bereich der Midi-Pyrénées geliefert,<br />

genauso wie Auflösungen<br />

zwischen 0,85 und 1 Meter pro<br />

Pixel. Neben der Fotoszenerie beinhaltet<br />

das Package auch noch<br />

eine 19-Meter-Mesh-Datei, sodass<br />

die Höhendaten realistisch abgebildet<br />

werden sollten. Durch die<br />

Garonne und ihre Ausläufer bieten<br />

die virtuellen Midi-Pyrénées<br />

auch eine gute Landemöglichkeit<br />

für Wasserflugzeuge, die auch hier<br />

genutzt werden kann. Des Weiteren<br />

wurden alle Flüsse und Seen<br />

bearbeitet, sodass diese transparent<br />

und nicht wie die Standardtexturen<br />

unrealistisch aussehen. Auch ist die<br />

Szenerie kompatibel mit anderen<br />

Add-ons, sodass die Möglichkeit<br />

der Verwendung von Add-ons wie<br />

Ground Environment X Europe<br />

besteht. Leider verfügt das Add-on<br />

nicht über Autogen, sodass man auf<br />

diverse Objekte verzichten muss.<br />

Abhilfe kann hier ein französisches<br />

Projekt schaffen, das kostenlos Autogen<br />

hinzufügen kann (http://<br />

www.vfrnetwork.com/forums/<br />

index.php?/topic/11231-midipyr%C3%A9n%C3%A9es-photohd-vol1-autogen-factory/).<br />

Werfen wir einen Blick in den Installationsordner,<br />

so ist neben den<br />

Texturdateien auch ein Handbuch<br />

in französischer und englischer<br />

Sprache aufzuspüren. Auf drei Seiten<br />

wird unter anderem über die<br />

Features, die Installation und die<br />

empfohlenen Einstellungen gesprochen.<br />

Auf eine VFR-Karte und sonstige<br />

Charts muss leider verzichtet<br />

werden.<br />

Unsere Cessna T210 haben wir<br />

in Castelsarrasin positioniert und<br />

setzen vollen Schub, um zu einem<br />

Rundflug quer durch die Szenerie<br />

aufzubrechen. Nach dem Start dre-<br />

www.flightm.com 49


hen wir erst einmal nach links, um<br />

den südlichen Bereich zu begutachten.<br />

Schon der Blick aus der Vogelperspektive<br />

offenbart die wunderschöne<br />

Landschaft, die auch im<br />

FSX ein tolles Panorama bietet. Verlässt<br />

man jedoch diese Perspektive,<br />

so wird man enttäuscht, da sich das<br />

nicht vorhandene Autogen nicht<br />

mit den Realismuserwartungen<br />

deckt. So werden die Häuser zwar<br />

von oben schön dargestellt, doch<br />

fliegt man aus der Horizontalsicht,<br />

so wirkt alles ebenerdig und nicht<br />

wie gewollt dreidimensional. Neben<br />

den Gebäuden fehlen auch additionale<br />

Bäume, ein weiteres Manko,<br />

in das ein wenig Arbeit hätte<br />

gesteckt werden müssen.<br />

Sehr positiv hingegen fällt die Farbgebung<br />

der gesamten Szenerie auf.<br />

So erstrahlen die unzähligen Wiesen<br />

saftig grün und die Gebirge im<br />

Norden der Szenerie dunkelgrün.<br />

Das zugrunde liegende Luftbild<br />

wurde so sehr sorgfältig ausgewählt<br />

und bietet einen sehr guten<br />

Kontrast zwischen den verschiedenen<br />

Vegetationen.<br />

Wir begeben uns nun in nördliche<br />

Richtung und stoßen schon bald<br />

auf die Flussarme der Garonne.<br />

Insgesamt wurden die Wassertexturen<br />

tadellos eingearbeitet, einzig<br />

und allein die Wellen wirken teilweise<br />

wie aufgemalt.<br />

Fliegt man noch weiter in Richtung<br />

Norden, so stößt man relativ auf das<br />

Zentralmassiv. Dieses wurde auch<br />

solide implementiert und besticht<br />

vor allem durch das Terrain-Mesh.<br />

Selbiges lässt die Topographie realistisch<br />

erscheinen und lädt vor<br />

allem zu wunderschönen Erkundungs-<br />

und Umgebungsflügen ein.<br />

Hauptsächlich ist das gesamte Luftbild<br />

recht scharf gehalten, sodass<br />

auch Flüge in tieferen Ebenen möglich<br />

sind. Stellenweise ist es jedoch<br />

leicht verpixelt, was bei einer Fotoszenerie<br />

aber auch nicht wirklich<br />

anders zu erwarten ist.<br />

Ein Lob haben die Flussläufe im<br />

Norden verdient, die sich in ihrem<br />

Flussbett durch die Serpentinen<br />

schlängeln und stellenweise von<br />

Brücken gesäumt werden.<br />

Über den Jahreszeiten angepasste<br />

Texturen verfügt die Szenerie<br />

nicht. Auch wenn dies nicht zu erwarten<br />

war, wäre es sicherlich nett<br />

gewesen, Südfrankreich in winterlicher<br />

Pracht zu erleben.<br />

Die letzte Kritik bezieht sich auf die<br />

Übergänge zur Standardszenerie.<br />

Diese wirken sehr abgehackt, man<br />

hat geradezu das Gefühl, man hätte<br />

an den Seiten die Szenerie einfach<br />

abgeschnitten. Das sieht nicht nur<br />

unschön aus, sondern irritiert auch,<br />

wenn vor allem die Flüsse aus dem<br />

Add-on keinen Anschluss an einen<br />

Standardfluss finden und so einer<br />

Versetzung unterliegen.<br />

Benutzer mit schlechten Computern<br />

dürfen darüber froh sein –<br />

gravierende Performanceeinbußen<br />

ließen sich während des Tests in<br />

keiner Weise finden. Und das sowohl<br />

im anspruchsvollen PMDG-<br />

Add-on als auch im VFR-Flugzeug.<br />

50 <strong>Flight</strong>!


FranceVFR Midi-Pyrénées ist eine<br />

schöne Szenerie, die Teile Südwestfrankreichs<br />

abdeckt. Wichtig<br />

zu wissen ist jedoch, dass nicht<br />

die ganze Region, sondern nur ein<br />

Teil implementiert wurde. So befindet<br />

sich beispielsweise die Stadt<br />

Toulouse rund um den Flughafen<br />

(TLS/LFBO) nicht mehr im Addon-Bereich<br />

wieder, was eigentlich<br />

sehr schade ist. Die Teile, die umgesetzt<br />

wurden, wurden jedoch sehr<br />

schön repliziert und laden zu interessanten<br />

Flügen über die Pyrenäen<br />

ein. Letztlich ist der Preis vielleicht<br />

ein bisschen hoch angesetzt, denn<br />

wichtige Objekte wie Häuser oder<br />

Bäume lassen sich missen. Allem<br />

in allem kann man von einem Kauf<br />

nicht abraten, muss jedoch selber<br />

abwägen, ob einem der abgebildete<br />

Bereich genügt.<br />

Adrian Arab<br />

FRANCEVFR – MIDI-PYRÉNÉES PHOTO HD VOL. 1 FSX<br />

Entwickler: FranceVFR<br />

Vertrieb: FranceVFR / simMarket<br />

Web: www.francevfr.com<br />

Kompatibilität: FSX (FS10)<br />

Download: 8 GB in 4 Parts<br />

Preis: 29,63 EUR (ohne MwSt. 24,90 EUR)<br />

Review<br />

FLIGHT!<br />

Pro & Contra:<br />

Scharfes Luftbild<br />

Topographische Erhebungen<br />

Schöne Wassertexturen<br />

Performancefreundlichkeit<br />

Keine Objekte (außer ein paar Brücken)<br />

Fehlendes Autogen<br />

Bewertung:<br />

7,2<br />

Luftbild<br />

Umfang<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

8/10<br />

8/10<br />

2/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

8/10<br />

6/10<br />

Preis/Leistung:<br />

mittelmäßig<br />

www.flightm.com 51


Nordafrika erkunden<br />

Oriental Sim Tunis<br />

Schon im Sommer hat die Softwareschmiede Oriental Sim den Flughafen<br />

Tunis Carthage veröffentlicht. Der Hauptstadtflughafen wartete<br />

lange auf eine ordentliche Umsetzung für den FSX. Auf den nächsten<br />

Seiten werden wir sehen, ob das Add-on einen Kauf wert ist.<br />

Durch die Lage nahe an der antiken<br />

Stadt Karthago erhielt der<br />

Flughafen seinen heutigen Namen:<br />

Tunis Carthage Airport. Außerdem<br />

liegt er nur wenige Kilometer vom<br />

Stadtzentrum entfernt. Im Zweiten<br />

Weltkrieg diente er den Amerikanern<br />

als Airbase und Leitzentrale<br />

für die Italien-Kampagne. Mit seinen<br />

zwei Landebahnen in 11/29-<br />

und 01/19-Ausrichtung dient er als<br />

Hub für die Fluggesellschaften Tunisair<br />

und TunisAir Express. Er ist<br />

einer der wenigen Flughäfen in Tunesien,<br />

die nicht vom Charterflug,<br />

sondern von Linienverbindungen<br />

leben. So ist er aus Deutschland<br />

mehrmals in der Woche mit Lufthansa<br />

aus Frankfurt zu erreichen.<br />

Mit Tunisair geht es allerdings<br />

auch in weitere Metropolen der<br />

arabischen und europäischen Welt.<br />

Im Jahr 2010 nutzten 6,4 Millionen<br />

Passagiere die zwei Terminals.<br />

Installation<br />

und Handbuch<br />

Nachdem sich nur 30 MB an Daten<br />

nach dem Kauf für genau 10 Euro<br />

auf die Festplatte laden, kann die<br />

Installation gestartet werden. Der<br />

FSX-Ordner muss händisch ausgewählt<br />

werden, danach startet der<br />

52 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Installer seine Arbeit. Im Installationsordner<br />

lässt sich ein zwei Seiten<br />

fassendes mageres Handbuch finden,<br />

das ohne Charts daherkommt.<br />

Im Internet lässt sich aber schnell<br />

Ersatz finden. Laut Manual hat sogar<br />

Drzewiecki Design Hand angelegt,<br />

und zwar bei den statischen<br />

Flugzeugen. Diese lassen sich leider<br />

nicht im Installer abschalten, sodass<br />

man sie im Nachhinein manuell<br />

entfernen muss.<br />

Tunis erleben<br />

Nach nur zwei Stunden Flug taucht<br />

das tunesische Festland unter uns<br />

auf. Wider Erwarten ist es für Nordafrika<br />

sogar recht grün. Im Anflug<br />

überfliegt man die Weinfelder um<br />

Bizerte, hier sieht es fast aus wie in<br />

Deutschland. Heute kriegen wir einen<br />

Sichtanflug auf die Piste 11, die<br />

direkt über Tunis führt. Das Luftbild<br />

bedeckt den Flughafen komplett<br />

und ist auch einigermaßen<br />

scharf, auf jeden Fall aber akzeptabel<br />

für die Qualität von Luftbildern<br />

aus Nordafrika. Die Landebahnen<br />

wirken mir leider etwas zu steril, es<br />

sind kaum Abriebspuren oder Risse<br />

zu erkennen. Über diverse, genau<br />

platzierte und auch gut aussehende<br />

Taxiways geht es zum Hauptvorfeld,<br />

an dem sich auch die beiden<br />

Terminals befinden. Hier lassen<br />

sich auch die von Drzewiecki Design<br />

erstellten statischen Flieger betrachten,<br />

diese sind entgegen meinen<br />

Erwartungen sehr schön, an<br />

ihnen stehen Treppen und Gepäckwagen,<br />

was eine nette Atmosphäre<br />

aufkommen lässt. Generell wurde<br />

mit statischen Objekten nicht gegeizt,<br />

in vielen Ecken lassen sie<br />

sich entdecken, nur nicht auf dem<br />

Parkplatz oder den Straßen. Leider<br />

wirkt der Flughafen dadurch nur<br />

geringfügig lebendiger, da es weder<br />

AES Lite eine AES-Umsetzung oder<br />

sonstige Bewegung gibt. Bevor wir<br />

am Terminal angekommen sind,<br />

fällt mir auf, dass einige Objekte an<br />

den Hauptgebäuden erst sehr spät<br />

erscheinen. Nachdem die Parkbremse<br />

gesetzt wurde und ich die<br />

Checkliste abgearbeitet habe, bleibt<br />

mir einige Zeit, die Texturen zu betrachten.<br />

Diese wirken etwas lieblos,<br />

da sie verpixelt sind und auch<br />

platt aufgetragen wirken. Andere<br />

Softwareschmieden zeigen dort<br />

den Weg! Auch die Modellierung<br />

ging wohl eher lieblos vonstatten.<br />

Viele Ecken und Kanten müssen<br />

gar nicht erst gefunden werden, da<br />

sie einfach sehr offensichtlich sind.<br />

An Details wie Abnutzungsspuren<br />

wurde noch nicht einmal gedacht.<br />

www.flightm.com 53


Auf einigen Gebäuden wird es sogar<br />

so schlimm, dass sich große<br />

Schrift nicht lesen lässt. Vor dem<br />

Flughafen das gleiche Bild. Das<br />

Luftbild ist unscharf und nichts bewegt<br />

sich. Dafür gibt es einige Palmen,<br />

die neben den Straßen platziert<br />

wurden. Leider wurden hier<br />

keine statischen Objekte wie Autos<br />

platziert, was vielleicht etwas Flair<br />

vor das Terminal gebracht hätte.<br />

Auch in der Nacht kann mich das<br />

Add-on nicht wirklich überzeugen,<br />

generell ist es mir zu dunkel.<br />

Bei zwei der vier Landebahnen<br />

ist die Anflugbeleuchtung neben<br />

den auf dem Luftbild erkennbaren<br />

Lichtern. Auch das Vorfeld ist verhältnismäßig<br />

dunkel, viele Lichtkegel<br />

stammen von den platzierten<br />

Masten, aber einige kommen auch<br />

aus dem virtuellen Nichts. Leider<br />

sind bei mir auch die Frames nicht<br />

die besten, bei solch einer qualitativ<br />

recht schlechten Umsetzung sieben<br />

Frames zu verlieren, ist nicht<br />

schön.<br />

Fazit<br />

Leider hat die Szenerie bei mir nur<br />

einen durchwachsenen Eindruck<br />

hinterlassen. So sind die Texturen<br />

und Modellierungen nicht mehr<br />

zeitgemäß. Auch wirkt der Flughafen<br />

ziemlich leblos und bietet keine<br />

großartigen Überraschungen.<br />

Das Manual hilft kaum weiter und<br />

auch die Mitarbeit von Drzewiecki<br />

Design konnte das Ganze nicht<br />

verbessern. Wer auf Tunis nicht<br />

verzichten kann, bekommt für 10<br />

Euro eine grundsolide Umsetzung,<br />

die für den einen oder anderen Flug<br />

bestimmt geeignet ist.<br />

Max Mertznich<br />

Oriental Sim Evolution – Tunis Carthage X<br />

Entwickler: Orientalsim<br />

Vertrieb: Simmarket<br />

Kontakt: orientalsim@hotmail.com<br />

Kompatibilität: FSX<br />

Download: 32 MB<br />

Preis: 10 EUR<br />

Pro & Contra:<br />

Akzeptables Luftbild<br />

Billig<br />

Schlechte Performance<br />

Enttäuschende Modellierung und Texturierung<br />

Flughafen ist leblos<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Objekte<br />

Performance<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Preis/Leistung:<br />

Bewertung:<br />

5,1<br />

schlecht<br />

6/10<br />

5/10<br />

7/10<br />

7/10<br />

5/10<br />

6/10<br />

6/10<br />

3/10<br />

54 <strong>Flight</strong>!


DeutschlandX<br />

X<br />

Jetzt erhältlich!<br />

34.99€<br />

Erleben Sie den Norden Deutschlands in Ihrem FSX oder in Prepar3D<br />

realistischer als je zuvor. Eine Vielzahl an Terrain Features wie Straßen,<br />

Stromleitungen und Flüsse sowie die komplett neu erstellte Texturen,<br />

ca. 500 neue Objekte und die Kompatibilität mit German Airports und<br />

vielen anderen Add-ons machen Deutschland X zur Grundlagenszenerie<br />

für jeden FS-Piloten. Die Box-Version ist ebenfalls in Kürze erhältlich.<br />

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein & Mecklenburg-Vorpommern!<br />

www.aerosoft.de


Freeware<br />

Ja zu Fra!<br />

Der größte deutsche Airport als Freeware im FSX!<br />

Schon etwas länger ist es her, da releaste Aerosoft seine Umsetzung<br />

des größten deutschen Flughafens für den FSX und FS2004. Kostenlos<br />

kann man den Flughafen jedoch auch anfliegen, dank Mark Aldridge,<br />

der diesen ständig weiterentwickelt und so zu einem echten Highlight<br />

der Freewareszene macht. Ein Grund mehr, die jetzt erschienene Version<br />

7 ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen!<br />

Frankfurt in real:<br />

Frankfurt – ein Flughafen der Superlative!<br />

Mit 56 Millionen Passagieren<br />

pro Jahr ist er der größte<br />

Flughafen Deutschlands, mit 2<br />

Tonnen Fracht pro Jahr sogar der<br />

größte Frachtflughafen Europas.<br />

Codiert wird der Heimatflughafen<br />

des deutschen Flagcarriers Lufthansa<br />

laut ICAO mit EDDF und nach<br />

der IATA mit FRA. Auch andere<br />

Airlines haben hier ihre Homebase,<br />

so beispielsweise die Charterairline<br />

Condor Flugdienst, SunExpress<br />

Germany und auch die Frachtairline<br />

Lufthansa Cargo. Nachdem im<br />

Sommer 2011 die vierte Landebahn<br />

(25R/07L) fertiggestellt wurde,<br />

kann seit Ende des letzten Jahres<br />

auch das neue Terminal A-Plus für<br />

An- und Abflüge verwendet werden.<br />

Doch der Ausbau geht weiter!<br />

Anfang dieses Jahres sollen die Bau-<br />

56 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

HERVORRAGEND<br />

Im Test: Mark Aldridge - Frankfurt Freeware v7<br />

Ausgabe: Februar 2013<br />

www.flightm.com<br />

arbeiten für das Terminal 3 anlaufen,<br />

das nach seiner Fertigstellung<br />

im Jahre 2017 etwa 15 Millionen<br />

Passagiere zusätzlich abfertigen<br />

soll. Von Frankfurt aus lassen sich<br />

sowohl nationale als auch internationale<br />

Ziele erreichen, sogar Städte<br />

wie Perm, Samara, Ufa oder Jekaterinburg<br />

(alle Russland) werden<br />

durch die Lufthansa angeflogen.<br />

Der 12 Kilometer südwestlich vom<br />

Stadtzentrum gelegene Flughafen<br />

lässt sich sowohl durch den ICE als<br />

auch durch den öffentlichen Nahverkehr<br />

erreichen. Zum Stadtzentrum<br />

gelangt man dank der zentralen<br />

Lage binnen 20 Minuten.<br />

Installation & Handbuch:<br />

Was für Freewareszenerien eher<br />

selten der Fall ist, wurde hier wunderbar<br />

eingearbeitet. So ist der<br />

erste Eindruck direkt positiv, da<br />

man auf ein manuelles Einfügen<br />

dank des Installers verzichten kann<br />

und so per Knopfdruck alle nötigen<br />

Dateien in den zugehörigen Ordner<br />

kopiert werden. Wer dennoch<br />

Probleme mit der automatischen<br />

Installation hat, kann sich auch die<br />

„rohen“ Dateien downloaden und<br />

eigenständig in den Add-on-Ordner<br />

einfügen. Nachdem die Szenerie installiert<br />

ist, öffnet sich automatisch<br />

eine Anleitung, welche anschaulich<br />

erklärt, wie nach der Installation<br />

zu verfahren ist. Um die Szenerie<br />

im Flugsimulator X anzumelden,<br />

muss noch der Eintrag in der Szenerienbibliothek<br />

manuell eingefügt<br />

werden, was dank der fundierten<br />

Erklärung jedoch einfach vonstattengeht.<br />

Das Handbuch selber, das<br />

im heruntergeladenen Ordner zu<br />

finden ist, weist einige nützliche Informationen<br />

auf. So wird zum Beispiel<br />

– in englischer Sprache – auf<br />

die Neuerungen in Kontrast zum<br />

realen Vorbild sowie in der Szenerie<br />

eingegangen, auch wird darauf<br />

hingewiesen, dass die Freeware<br />

vollständig GSX-kompatibel ist.<br />

Besonders interessant ist auch die<br />

Gate-Zuweisungstabelle, die darüber<br />

aufklärt, welche Airlines im<br />

realen Frankfurt welchen Gates zugewiesen<br />

sind. Dies kann auch für<br />

den virtuellen Piloten von Vorteil<br />

sein, besonders wenn man sehr auf<br />

die Realitätsnähe fixiert ist. Letztlich<br />

findet man auch noch eine<br />

Rollkarte, welche die Rollwege<br />

aufweist. Auf weiteres Kartenmaterial<br />

stößt man im Handbuch leider<br />

nicht. Hier sei aber darauf hingewiesen,<br />

dass auf der deutschen<br />

Vatsim-Division (www.vacc-sag.<br />

org) fundiertes Kartenmaterial hinterlegt<br />

ist. Wir möchten auch an<br />

www.flightm.com 57


Reale Daten:<br />

Name:<br />

IATA Code:<br />

ICAO Code:<br />

Höhe:<br />

Betreiber:<br />

Start- und Landebahn:<br />

Flughafen Frankfurt am Main<br />

FRA<br />

EDDF<br />

111 Meter<br />

Fraport<br />

25C/07C: 4000 m x 60 m / 25L/07R:<br />

4000 m x 45 m / 25R/07L (nur<br />

Landung): 2800 m x 45 m / 18<br />

(nur Start): 4000 m x 45 m<br />

Sie, lieber Leser, die Bitte des Entwicklers<br />

weiterleiten, bei jeglichen<br />

Problemen und Vorschlägen den<br />

Entwickler zu informieren. Dieser<br />

ist im <strong>Flight</strong>!-Forum zu erreichen.<br />

Die Szenerie im FSX:<br />

Jetzt wird es spannend! Das Handbuch<br />

war definitiv zufriedenstellend,<br />

nun geht es aber um das Herzstück<br />

des Add-ons – die Szenerie<br />

an sich! Nachdem wir uns auf der<br />

Startbahn 18 positioniert haben,<br />

fällt direkt auf, dass die Standard-<br />

Bodentexturen verwendet wurden.<br />

So findet man beispielsweise keine<br />

Abriebspuren oder erweiterte<br />

Texturen. Auf der anderen Seite<br />

sticht jedoch auch die Masse an<br />

Objekten hervor. Besonders auf der<br />

Startbahn 18 ist dies zu erkennen,<br />

so wurden beispielsweise die Begrenzungsmauern<br />

originalgetreu<br />

hinter der Bahn eingefügt, ebenso<br />

Enteisungsfahrzeuge am De-Icing-<br />

Pad, nordwestlich der Bahn. Schaut<br />

man sich die Cargo Stands im Westen<br />

des Platzes an, so wirken diese<br />

leider ein wenig kahl. Dies mag vor<br />

allem daran liegen, dass die Pfosten<br />

fehlen, die in der Realität mit den<br />

PAPA- und AGNIS-Andockhilfen<br />

bestückt sind. In der bis dato FSXeigenen<br />

Version Frankfurts wurde<br />

die neue Bahn 25R/07L noch nicht<br />

implementiert. Dies ist jedoch hier<br />

der Fall und so kann man – realitätsgetreu<br />

– auch diese Bahn anfliegen.<br />

Auch die Feuerwache neben<br />

der Bahn mit ihren Trainingsflugzeugen<br />

wurde umgesetzt, was in<br />

der Paywareversion nicht der Fall<br />

ist. Im realen Frankfurt verläuft<br />

über der Autobahn 3 der Rollweg<br />

„P“, der auch hier bedacht wurde,<br />

aber aufgrund der nicht implementierten<br />

Brücke in einen Texturkonflikt<br />

mit der Autobahn resultiert.<br />

Ein wenig störend sind auch<br />

die verschwommenen Texturen<br />

an den Gebäuden, die jedoch sehr<br />

großzügig umgesetzt wurden und<br />

sogar den neuen Flugsteig A-Plus<br />

beinhalten. Darüber hinaus wurde<br />

auch nicht hinter dem Airportzaun<br />

mit der Platzierung von Objekten<br />

gespart, denn auch diverse Bürogebäude<br />

und der Bahnhof nördlich<br />

des Platzes wurden eingesetzt.<br />

Schön gelungen sind auch Gates,<br />

bezogen auf Form und Farbe, und<br />

lassen das markante Frankfurt definitiv<br />

wiedererkennen, jedoch wurde<br />

auch hier auf Andocksysteme<br />

verzichtet.<br />

58 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Review<br />

Mark Aldridge - Frankfurt Freeware v7<br />

Fazit:<br />

Die Freewareszenerie Frankfurts<br />

in Version 7 lässt definitiv einen positiven<br />

Eindruck zurück. Trotz der<br />

Tatsache, dass die Texturen teilweise<br />

doch sehr verschwommen wirkten<br />

und auf Bodentexturen verzichtet<br />

wurde, muss man sich doch vor<br />

Augen halten, dass der Entwickler<br />

die Szenerie völlig kostenfrei der<br />

Gemeinschaft zur Verfügung stellt<br />

und nur mit der Resonanz seiner<br />

Benutzer belohnt wird. Besonders<br />

gut bedacht wurden auch die unzähligen<br />

Objekte und aktuell gehaltenen<br />

Terminals, die diese Szenerie<br />

sehr sehenswert machen. Es<br />

ist darüber hinaus gut zu wissen,<br />

dass diese ständig weiterentwickelt<br />

wird und man so Frankfurt stets<br />

auf dem neuesten Stand besuchen<br />

kann. Den Download dieser Szenerie<br />

kann man jedem nur wärmstens<br />

ans Herz legen! Vielen Dank Mark<br />

Aldridge für dieses Werk!<br />

Adrian Arab<br />

Entwickler: Mark Aldridge<br />

Vertrieb: Avsim-Bibliothek<br />

Web: www.aerosoft.de<br />

Kompatibilität: <strong>Flight</strong> Simulator X (FSX)<br />

Download: 14 Megabyte<br />

Preis: Kostenlos<br />

Pro & Contra:<br />

Freeware<br />

Großzügige Umsetzungsfläche<br />

Unzählige Objekte<br />

Aktualität<br />

Texturen unscharf<br />

Standard-Bodentexturen<br />

Modellierung<br />

Texturen<br />

Luftbild<br />

Nachttexturen<br />

Objekte<br />

Frames<br />

Umgebung<br />

Details<br />

Handbuch<br />

Leistung:<br />

Bewertung:<br />

8,3<br />

hervorragend<br />

8/10<br />

7/10<br />

0/10<br />

8/10<br />

9/10<br />

10/10<br />

9/10<br />

8/10<br />

8/10<br />

www.flightm.com 59


AeroflyFS<br />

macht mobil<br />

Seit einiger Zeit gibt es nun schon den AeroflyFS von Ikarus. Nun,<br />

nach einigen Updates, wurde doch ein recht ansehnlicher Flugsimulator<br />

daraus. Grund genug, um diesen Simulator auch auf mobile Geräte<br />

zu portieren. Diese Idee hat Ikarus umgesetzt und bietet seit Dezember<br />

vergangenen Jahres den AeroflyFS in einer etwas abgespeckten<br />

Version für iPad-User an. Unterstützt werden dabei alle iPads ab der<br />

zweiten Generation.<br />

Natürlich setzen wir gleich zu<br />

einem Testflug an und laden<br />

die gut 1,17 GB fassende Datei aus<br />

dem Apple App Store. Doch zuerst<br />

werden wir zur Kasse gebeten. Der<br />

Preis für die App liegt derzeit bei<br />

5,99 Euro. Auf „kaufen“ geklickt<br />

und schon startet der Download,<br />

der je nach Verbindung mehr oder<br />

weniger lange dauert. Sobald der<br />

Download vollständig geladen<br />

wurde, starten wir den Flugsimulator.<br />

Wir bekommen einen sehr<br />

übersichtlichen Startscreen präsentiert,<br />

der uns das Flugzeug, den<br />

Startpunkt sowie die Einstellungen<br />

wählen lässt. Zurzeit stehen dem<br />

mobilen Piloten genauso wie bei<br />

den Desktopversionen acht detaillierte<br />

Flugzeuge zur Verfügung.<br />

Darunter befindet sich unter anderem<br />

die bekannte F18, eine Extra<br />

300 und eine Cessna 172. Als Startpunkt<br />

kann jeder beliebige Punkt<br />

gewählt werden, vorausgesetzt<br />

dieser befindet sich in der schönen<br />

Schweiz. Wir wählen natürlich<br />

Grenchen, bekannt aus dem Review<br />

in der letzten <strong>Flight</strong>!-Ausgabe.<br />

Vor unserem Start begeben wir<br />

uns natürlich noch in das Einstellungsmenü.<br />

Dort werden wir vor<br />

die Wahl gestellt, ob wir ein automatisches<br />

Seitenruder bevorzugen,<br />

eine höhere Sichtweite wählen<br />

wollen sowie Steuerungs- und<br />

Windeinstellungen vornehmen<br />

möchten. Nun sind wir startklar<br />

und begeben uns sogleich auf die Piste.<br />

Was gleich vorweg auffällt, ist,<br />

60 <strong>Flight</strong>!


es ist alles leer. Keine Gebäude, kein<br />

Baum oder Zaun oder andere autogene<br />

Objekte, alles aalglatt. Unter<br />

uns befindet sich eine Landebahn,<br />

die als einzige keine Fototapete ist.<br />

Alles andere ist wie schon auf den<br />

Desktopversionen Fototapete. Wir<br />

sind noch nicht einmal in der Luft<br />

und schon etwas enttäuscht. Gut,<br />

wir dürfen an dieser Stelle erwähnen,<br />

dass es sich hierbei um eine<br />

portable und somit abgespeckte<br />

Version handelt. Dafür gibt es viele<br />

Kamerapositionen wie beim Original.<br />

Auch die Cockpitsicht ist enthalten<br />

und das zaubert uns ein Lächeln<br />

ins Gesicht, so sind nämlich<br />

nahezu alle Instrumente animiert<br />

und funktionsfähig. So etwas ist,<br />

soweit uns bekannt ist, einzigartig.<br />

Natürlich lassen sich keine Schalter<br />

oder Ähnliches bedienen. Zur<br />

Steuerung dienen der eingebaute<br />

Gyrosensor und das Touchpad. Auf<br />

dem Display werden diverse Schieberegler<br />

eingeblendet, die unter<br />

anderem den Schub, das Fahrwerk,<br />

die Bremsen oder Klappen steuern.<br />

Dies funktioniert wirklich prima,<br />

selbst bei Multitouch-Eingaben treten<br />

keine Fehler auf. Wir verlassen<br />

mit gesetzten Klappen die Landebahn<br />

und drehen eine Platzrunde.<br />

Die Flugphysik wurde hier wirklich<br />

authentisch umgesetzt. So kippt<br />

das Flugzeug bei zu geringer Geschwindigkeit<br />

gerne mal zur Seite<br />

oder die Stall-Warnung ertönt. Im<br />

Großen und Ganzen gibt es bei den<br />

Flugeigenschaften nichts zu beanstanden,<br />

wirklich gute Arbeit wurde<br />

hier geleistet. Jedes Flugzeug<br />

bietet zudem einen vereinfachten<br />

Autopiloten, der wahlweise Höhe,<br />

Kurs oder Geschwindigkeit beibehält.<br />

Gut, ob das bei einem Segelflugzeug<br />

wirklich sinnvoll ist, lassen<br />

wir an dieser Stelle einfach mal<br />

unkommentiert. Weiters können<br />

wir uns frei im Cockpit umsehen<br />

und zoomen, indem wir einfach<br />

mit einem oder zwei Fingern über<br />

den Touchscreen streichen. Da befinden<br />

wir uns auch schon wieder<br />

im Gegenanflug auch Grenchen.<br />

Wir entscheiden uns aber gegen<br />

den Flugplan und steigen. Denn je<br />

höher wir uns in die Lüfte kurneln,<br />

umso schärfer wird die Fotolandschaft.<br />

Wir befinden uns nun auf<br />

gut 6000 Fuß und unter uns macht<br />

sich ein Augenschmaus breit. Das<br />

Luftbild ist nun fast gestochen<br />

scharf und wirkt sehr realistisch.<br />

Eine solche „Grafik“ auf dem iPad<br />

hat es bis dato nicht gegeben. Natürlich<br />

wollen wir euch, liebe Leser,<br />

die negativen Seiten nicht vorenthalten,<br />

so ist keine Kantenglättung<br />

verfügbar, was sich am Flugzeug<br />

äußerst krass bemerkbar macht.<br />

Zudem gibt es keine Moving-Map<br />

oder VORs, was eine Navigation<br />

nahezu unmöglich macht.<br />

Der AeroflyFS ist in der iPad-Version<br />

trotzdem ein rundum gelungener<br />

Simulator, oder besser gesagt<br />

eine massiv abgespeckte Version<br />

davon. Die vielen netten Features,<br />

die tolle Soundkulisse sowie die<br />

brillante Grafikdarstellung, wenn<br />

auch mit Einbußen im Autogen<br />

aufgrund der begrenzten Rechenleistung,<br />

runden das Gesamtpaket<br />

ab. Der Preis wie auch die dafür<br />

erhaltene Leistung stimmen. Somit<br />

können wir jedem Flugsimulatornutzer<br />

und Freizeitpiloten diese<br />

App uneingeschränkt empfehlen.<br />

Nicolas Hoffmann<br />

App.flightm.com<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 61


Wolf im Schafspelz<br />

Aligns neuester Meisterstreich<br />

Align bietet allen Modellsportbegeisterten nun wieder einen Leckerbissen.<br />

Bereits zum sage und schreibe fünften Mal wurde die Serie des<br />

T-Rex 550 überarbeitet. Welche Upgrades der Dinosaurier dieses Mal<br />

spendiert bekam, sehen wir uns heute genauer an.<br />

Als in der Redaktion der T-Rex<br />

550 in der DFC-Variante Mitte<br />

Dezember ankam, herrschte rege<br />

Aufregung. Was hat sich denn nun<br />

geändert? Ist er wirklich so viel besser?<br />

Nun ja, beginnen wir mit dem<br />

62 <strong>Flight</strong>!


Modellflug<br />

Aufbau<br />

Wir bekommen den T-Rex 550 DFC<br />

in einem sehr schmalen Karton.<br />

Dieser lässt zunächst nur vermuten,<br />

dass es sich hierbei um einen<br />

Heli mit knappen 115 cm Rotordurchmesser<br />

handelt. Der Überkarton<br />

ist farblich neu designt und<br />

unterscheidet sich sehr von den<br />

Vorgängermotiven. Der Inhalt<br />

ist indes gleich schlicht verpackt.<br />

Braune Kartons, die jedoch zum<br />

Wohle der Erbauer mit den Baugruppen<br />

wie unter anderem Rotorkopf,<br />

Heckeinheit sowie Elektronik<br />

beschriftet sind. Nach dem Öffnen<br />

der Kartons präsentiert sich vor uns<br />

ein Gewirr aus nummerierten Plastiktüten<br />

und einer Bedienungsanleitung.<br />

Gleich vorweg machen wir<br />

uns an die Bestandskontrolle. Bei<br />

unserem Bausatz war alles in ausreichender<br />

Stückzahl vorhanden.<br />

Die Bedienungsanleitung sollte<br />

uns binnen sechs Stunden zum<br />

Ziel bringen. Na dann mal ab ans<br />

Werk. Als Erstes wird der Rotorkopf,<br />

welcher bereits fertig aufgebaut<br />

ist, zerlegt, die Blattlagerwelle<br />

ausreichend nachgefettet und die<br />

Schraubverbindungen mit Schraubensicherungslack<br />

versehen. Dieses<br />

kleine Detail wurde scheinbar<br />

schlicht vergessen. Nun liegt der<br />

wiederaufgebaute Rotorkopf in<br />

seiner vollen Pracht vor uns, hier<br />

merkt man bereits die ersten Änderungen<br />

zum Vorgänger. Die Taumelscheibenmitnehmer<br />

entfallen,<br />

stattdessen wird direkt von der<br />

Taumelscheibe an die Blatthalter<br />

angelenkt und die Blattlagerwellendämpfer<br />

sind nun nicht mehr<br />

aus Gummi, sondern aus einem<br />

Delrin-ähnlichen Material. Nun<br />

geht es ans Chassis, das sich sehr<br />

vom bisherigen V2.2 unterscheidet.<br />

So wurden beispielsweise die<br />

seitlichen Chassisplatten verstärkt<br />

und die Elektronikpositionierung<br />

durchdachter angelegt. Dies sollte<br />

der Wartungszugänglichkeit im<br />

Falle eines Defekts dienen. Das<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 63


Wir empfehlen dieses Modell<br />

ausschließlich erfahrenen Modellbauern<br />

und Modellpiloten.<br />

Chassis ist schnell aufgebaut, denn<br />

bis zur Fertigstellung von Rotorkopf<br />

und Chassis vergingen lediglich<br />

95 Minuten. Die Heckeinheit<br />

wurde im Vergleich zum Vorgänger<br />

weitgehend so belassen. Es<br />

wurde seitens Align die neue und<br />

etwas stabilere Hecksteuerbrücke<br />

verbaut. Das Heck wird ebenfalls<br />

wie der Rotorkopf vormontiert geliefert.<br />

Natürlich kontrollieren wir<br />

dieses Bauteil auf fehlende Schraubensicherung<br />

und werden prompt<br />

fündig. Nachdem wir alle Schrauben<br />

gesichert und die Heckeinheit<br />

montiert haben, steht vor uns eine<br />

schon ganz ansehnliche Mechanik<br />

im 550er-Format, und das in nur<br />

knapp dreieinhalb Stunden Bauzeit.<br />

Elektronikeinbau<br />

Der Einbau der Elektronik gestaltet<br />

sich durch die durchdachte Chassisplanung<br />

als leichte Übung. Als<br />

Erstes finden drei Stück der neuen<br />

Align DS615 ihren Platz an der Taumelscheibe.<br />

Diese passen perfekt<br />

und fügen sich toll in das Gesamtbild<br />

ein. Nun ist das Heckservo<br />

Marke Align DS655 an der Reihe.<br />

Dies wird mithilfe eines Kunststoffbauteils<br />

am Chassis befestigt. Leider<br />

ist uns aufgefallen, dass, wenn<br />

wie in der Bauanleitung vorgegebene<br />

Distanzplatten verbaut werden,<br />

das Servohorn an der Heckeinheit<br />

scheuert und sich nicht frei<br />

bewegen lässt. Dies kostet natürlich<br />

Energie und Leistung. Das Problem<br />

kann durch Anfräsen des Schraubenkopfes<br />

oder Weglassen der Unterlegscheiben<br />

aber leicht behoben<br />

werden. Nebenbei bleibt zu erwähnen,<br />

dass genug Platz für eine ord-<br />

64 <strong>Flight</strong>!


nungsgemäße Kabelverlegung vorhanden<br />

ist. Der Regler wurde vom<br />

RCE70 auf einen Talon 90A von<br />

Castle Creation upgegradet und<br />

garantiert mit einem 15A-Dauerund<br />

20A-Peak-BEC einen problemlosen<br />

Betrieb. Ein weiterer Akku<br />

wird somit überflüssig und spart<br />

Gewicht. Dieser findet seinen Platz<br />

unter der Akkurutsche. Als Motor<br />

wird der bewährte 600-MX-Motor<br />

mit 1220 kV verbaut, der bereits<br />

seit einigen Versionen zum Einsatz<br />

kam. Als Letztes folgte das Stabisystem.<br />

Hierzu verwendeten wir<br />

das 3gx von Align in der Version<br />

3.0. Die Einstellungen gingen wie<br />

gewohnt schnell von der Hand und<br />

so steht nach gut sieben Stunden<br />

ein flugfertiger Heli vor uns. Also<br />

noch unseren 6-zelligen, 5000 mAh<br />

fassenden LiPo-Akku laden und ab<br />

aufs Flugfeld. Um den T-Rex 550<br />

DFC ordnungsgemäß durch die<br />

Luft scheuchen zu können, empfehlen<br />

wir die Verwendung eines<br />

Akkus ab der 40c-Klasse aufwärts.<br />

auch der Unterschied zu den vorherigen<br />

Versionen klar. Der überarbeitete<br />

Kopf überzeugt durch seine<br />

massiv erhöhte Wendigkeit. Hier<br />

wird klar, für was DFC eigentlich<br />

steht: Direct <strong>Flight</strong> Control. Der<br />

Name ist Programm. Der Antrieb<br />

brilliert mit starkem Durchzug<br />

und bleibt nach dem Flug lediglich<br />

handwarm. Eine solche Leistung<br />

fordert natürlich auch ihren Tribut,<br />

denn nach fünf Minuten ist<br />

der verwendete LiPo-Akku leergelutscht.<br />

Der T-Rex 550DFC zaubert<br />

unheimliche Drehraten in den<br />

Himmel und ist somit ein absolutes<br />

Muss in jedem 3D-Hangar – Flugerfahrung<br />

vorausgesetzt.<br />

Nicolas Hoffmann<br />

Modellflug<br />

FLIGHT!<br />

Flugerfahrung und Fazit<br />

Beim Hochlaufen wird schnell ersichtlich,<br />

wer genau gearbeitet hat.<br />

Beim Testmodell konnten wir keinerlei<br />

Vibrationen feststellen. Das<br />

Drehzahlband reicht von 1700 bis<br />

2400 Umdrehungen, wobei der Dinosaurier<br />

bei niedrigen Drehzahlen<br />

zum Wobbeln neigt. Zudem lässt<br />

die Heckleistung etwas nach und<br />

bietet nicht mehr dieselbe Stabilität<br />

wie mit hohen Drehzahlen.<br />

Lediglich das Align-typische Kreischen<br />

der Zahnräder zieht sich<br />

trotz Schrägverzahnung durch das<br />

gesamte Drehzahlband. Nun wird<br />

Technische Daten:<br />

Modell:<br />

Align T-Rex 550DFC<br />

Bezug:<br />

www.robbe.de<br />

Kosten:<br />

919 EUR<br />

Servos TS: Align DS 615<br />

Servos Heck: Align DS 655<br />

Regler:<br />

CC Talon 90 15A BEC<br />

Motor:<br />

Align 600MX<br />

FBL-System: Align 3gx V3.0<br />

Testakku:<br />

SLS APL 6s 5000 mAh 45c<br />

Fernsteuerung: Futaba T8FG<br />

Empfänger:<br />

Futaba R617FS<br />

www.flightm.com 65


exklusiv<br />

Das große Airbus-X-Tutorial<br />

In vier Schritten von der Vorbereitung bis zum Ausschalten der Triebwerke<br />

Am 17. Dezember letzten Jahres war es endlich so weit. Der lang ersehnte<br />

Airbus X Extended wurde – nach mehrmaliger Release-Änderung<br />

– von Aerosoft herausgegeben. Die Freude ist groß, lag der Airbus<br />

X Extended doch noch pünktlich unter dem Tannenbaum. Um die<br />

große Ernüchterung vor dem ersten Flug zu vermeiden, schicken wir<br />

Max Mertznich und Adrian Arab ins Cockpit, um zusammen mit Ihnen<br />

einen ersten Flug – von Frankfurt nach München – zu wagen.<br />

Natürlich würden wir am<br />

liebsten direkt in die Lüfte<br />

entschwinden, doch um eine so<br />

komplexe Flugzeugserie, wie die<br />

Airbus-A32X-Family es ist, starten<br />

zu lassen, muss zuallererst eine<br />

gewisse Zeit in die Vorbereitung<br />

investiert werden. Im Folgenden<br />

wird auch der Begriff LSK xL / xR<br />

(wobei x für eine Zahl steht) fallen.<br />

Um dies nachvollziehen zu können,<br />

muss man einen Blick auf die<br />

MCDU – den Bordcomputer – der<br />

A320 werfen. Neben dem Bildschirm<br />

befinden sich dort jeweils<br />

auf der rechten und auf der linken<br />

Seite sechs Knöpfe. Diese sind dazu<br />

da, einen Text in ein bestimmtes<br />

Feld einzufügen. Bezeichnet werden<br />

diese Knöpfe nach ihrer Position.<br />

LSK steht für Line Select Key,<br />

die Buchstaben hinter den Zahlen<br />

geben nur an, welcher Knopf auf<br />

welcher Seite gemeint ist. Der LSK<br />

1L bezeichnet so den ersten Knopf<br />

von oben auf der linken Seite,<br />

LSK 5R beispielsweise den fünften<br />

Knopf von oben auf der rechten<br />

Seite. Zwischenzeitlich haben wir<br />

unseren FSX gestartet und uns an<br />

das Gate A24 im Nordterminal „Alpha“<br />

(A) in Frankfurt gestellt. Um<br />

die Vorbereitung von Grund auf zu<br />

lernen, stellen wir erst einmal den<br />

Grundzustand, den sogenannten<br />

Cold-&-Dark-Modus, her. Dieser<br />

ist ganz einfach über die rechte<br />

MCDU, also den rechten Bordcomputer,<br />

herzustellen. Durch zwei<br />

Knopfdrücke auf „ACFT State“ und<br />

„Cold and Dark State“ schaltet sich<br />

das Flugzeug automatisch ganz aus<br />

und das Tutorial kann beginnen.<br />

Optional kann man über den Load-<br />

Manager das Flugzeug noch nach<br />

Wunsch beladen, zwingend not-<br />

66 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

wendig ist dies jedoch nicht. Um<br />

die A320 mit Strom zu versorgen,<br />

schalten wir zuallererst die beiden<br />

Batterien an. Diese sind zentriert<br />

in der Mitte des Overhead-Panels<br />

zu finden und weisen neben sich<br />

jeweils zwei Anzeigen mit Zahlen<br />

auf, die den aktuellen Ladezustand<br />

der Batterien in Volt anzeigen. In<br />

der Realität ist es so, dass bei einer<br />

Ladung unter 25 Volt die Batterien<br />

neu aufgeladen werden müssen, in<br />

unserem Fall ist dies jedoch nicht<br />

nötig. Durch das nun folgende<br />

Einschalten der sogenannten „External<br />

Power“, eines Stromversorgungsgeräts,<br />

das nur am Boden<br />

zur Verfügung steht, können wir<br />

unseren Flieger und die Instrumente<br />

mit Strom versorgen. Der<br />

„EXT PWR“-Knopf befindet sich<br />

rechts unterhalb der Batterien. Nun<br />

sollten Sie sich nicht wundern, warum<br />

die Displays immer noch nicht<br />

leuchten, denn dem Geräuschpegel<br />

nach zu urteilen verfügt das<br />

Flugzeug schon über Strom. Der<br />

Grund ist simpel: Die Bildschirme<br />

sind gedimmt und es bedarf der<br />

Bedienung der Drehregler, die sich<br />

neben bzw. unter den Displays befinden,<br />

um diese ein- oder auszuschalten.<br />

Nachdem wir die Navigationslichter<br />

eingeschaltet haben,<br />

rasten wir auch den Schalter für die<br />

Funkgeräte auf ON, um nachher<br />

verschiedenste Funk- und Navigationseinrichtungen<br />

benutzen zu<br />

können. Zu finden ist dieser unter<br />

dem Auswahlkästchen der inaktiven<br />

Frequenz. Weiter geht es, denn<br />

vor dem Start ist noch einiges zu<br />

tun. So fahren wir fort mit dem<br />

Einschalten der Emergency Lights<br />

auf der rechten Seite der Lichterreihe.<br />

Direkt rechts daneben befinden<br />

sich die Anschnall- und Raucherzeichen,<br />

die auch auf die ON-Position<br />

zu schalten sind. Um ein Beschlagen<br />

der Scheiben bzw. ein Zufrieren<br />

verschiedener Messeinrichtungen<br />

zu verhindern, geht es weiter in<br />

Richtung „Probe Heat“, das auf ON<br />

geschaltet wird. Wer sich inzwischen<br />

gewundert hat, warum die<br />

Triebwerksgeneratoren ein orangefarbenes<br />

„FAULT“-Zeichen aufweisen,<br />

muss keine Angst haben,<br />

dass irgendetwas nicht stimmt. Die<br />

Generatoren liefern lediglich noch<br />

keinen Strom, da die Triebwerke ja<br />

noch nicht laufen. Auch die Schalter<br />

der Kraftstoffpumpen zeigen<br />

noch ein weißes OFF-Zeichen, das<br />

durch das Drücken des Knopfes<br />

verschwindet. Es geht nun hoch, in<br />

die hintersten Tiefen des Overhead-<br />

Panels, nämlich zu den drei Drehreglern<br />

des ADIRS. Diese müssen<br />

eingeschaltet werden, um eine genaue<br />

Positionsbestimmung möglich<br />

zu machen.<br />

Am Overhead-Panel haben wir nun<br />

vorerst alles eingestellt. Zeit uns<br />

www.flightm.com 67


der Flugplaneingabe in den FMGC,<br />

den <strong>Flight</strong> Management Guidance<br />

Computer, zu widmen. Die Eingabe<br />

der Daten in diesen Computer<br />

geschieht, wie fast alles in der<br />

Fliegerei, natürlich nicht willkürlich,<br />

sondern nach einem genauen<br />

Schema. Die Reihenfolge ist demnach<br />

wie folgt, die mit dem Wort<br />

IFRIP eingeprägt werden kann.<br />

Die Buchstaben entsprechen dann<br />

den Seiten der MCDU, nämlich<br />

INIT-A, F-PLN, RAD NAV, INIT-B,<br />

PERF. Diese Abkürzungen stehen<br />

in der selbigen Reihenfolge für:<br />

Initialisierungsseite A, Flugplan,<br />

Frequenzeingabe, Initialisierungsseite<br />

B und Performance. Wir fangen<br />

auf der INIT-A-Seite an. Dort<br />

geben wir unsere Flugnummer,<br />

unseren An- und Abflughafen im<br />

ICAO-Code-Format, unseren gewünschten<br />

Cost-Index (CI) und unsere<br />

Reiseflughöhe an. Da wir von<br />

Frankfurt nach München fliegen,<br />

geben wir natürlich auch EDDF/<br />

EDDM und unser <strong>Flight</strong>level<br />

(FL230) an. Weiter geht es auf die<br />

F-PLN-Seite. Durch zweimaliges<br />

Drücken des LSK 1L gelangen wir<br />

auf die DEPARTURE-Seite, wo wir<br />

unsere Abflugroute (SID) und die<br />

Startbahn (RWY) auswählen dürfen.<br />

Diese ist für den heutigen Flug<br />

die Startbahn 25C und die DKB5F<br />

als Abflugroute. Mit dem LSK 6R<br />

bestätigen wir dies und scrollen<br />

runter, bis wir zu unserem letzten<br />

Wegpunkt gelangen, den wir wiederum<br />

anwählen. Durch Betätigen<br />

des LSK 5R gelangen wir auf<br />

die AIRWAYS-Seite, auf der wir<br />

nun unsere Wegpunkte angeben.<br />

Auf der linken Seite sind stets die<br />

Luftstraßen und auf der rechten<br />

die dazugehörigen Wegpunkte zu<br />

wählen. Unsere Route für den Flug<br />

lautet wie folgt:<br />

DKB T104 BURAM<br />

Bis zum Anflug sind unsere Luftstraßen<br />

und Wegpunkte nun eingegeben,<br />

weiter geht es auf die<br />

RAD-NAV-Seite. Da das Flughafenfunkfeuer<br />

FFM lautet, geben<br />

wir dieses auch ein und fügen es<br />

mittels des RSK1 auf die VOR2-<br />

Frequenz. Da nun zwei VORs erscheinen,<br />

wählen wir den näheren<br />

aus. Das war’s auch schon auf dieser<br />

Seite, weiter geht es zur INIT-B-<br />

Page. Nun müssen auf der rechten<br />

Seite zwei Werte eingegeben werden.<br />

Um unser Zero-Fuel-Weight<br />

68 <strong>Flight</strong>!


Termin-Update<br />

Stand: 06.02.2013 - laufend aktualisiert auf: www.flightandfun.de<br />

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einzugeben, müssen wir folgendes<br />

Format anwählen: /XX.X Dieses<br />

wird mittels des LSK 1R in den<br />

Computer eingegeben. XXX steht<br />

dabei für das Gewicht in Zahlen,<br />

das man dem Lademanager entnehmen<br />

kann. Gleiches gilt für das<br />

darunterliegende Feld. Dort fällt<br />

der Schrägstrich weg, wir geben<br />

unser Block-Fuel in das Scratchpad<br />

ein und bestätigen über den LSK<br />

2R. Auch auf dieser Seite sind wir<br />

nun fertig und begeben uns auf die<br />

PERF-Page. Dort geben wir unsere<br />

gewünschte Klappenstellung ein,<br />

in unserem Falle 1+F, wobei nur<br />

1 angegeben werden darf. Warum<br />

ist das so? Dies hängt damit zusammen,<br />

dass bei dem Format 1+F das<br />

F für Flaps, also Klappen, steht. Der<br />

Airbus fährt durch das Anwählen<br />

der Klappen in der Luft auf die Stellung<br />

1 nur seine Vorklappen, die<br />

Slats, aus. Fährt man die Klappen<br />

jedoch am Boden auf 1, so fährt er<br />

zusätzlich auch einen Teil der Klappen,<br />

der Flaps, aus. Daher auch die<br />

Konfiguration 1+F. Der Bordcomputer<br />

verarbeitet dies am Boden<br />

jedoch nur, wenn man statt 1+F<br />

nur 1 eingibt. Nun sind alle wichtigen<br />

Werte eingeblendet, inklusive<br />

unserer V-Geschwindigkeiten.<br />

Als Nächstes geben wir unsere<br />

gewünschte Anfangshöhe im Altitude-Selector<br />

am Autopilotenpanel<br />

an, in unserem Fall 5000 Fuß. Dies<br />

bestätigen wir durch das einmalige<br />

Drücken des Drehknopfes. Wir<br />

sind nun bereit zum Zurückstoßen<br />

und Anlassen der Triebwerke. Wie<br />

dies genau funktioniert, klären wir<br />

im nächsten Teil unseres Tutorialflugs!<br />

Max Mertznich & Adrian Arab<br />

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Ein Flieger an seinen Grenzen<br />

Über den Atlantik in der King Air 200<br />

Es war eigentlich nur eine Schnapsidee – aber sie reifte zu einem Projekt, das sich sehen lässt. Es sollte mit<br />

der Beech King Air 200 von Carenado über den Atlantik gehen – von New York bis nach Köln.<br />

Zuerst war auch noch mein Heimatflugplatz Aachen-Merzbrück<br />

als Ziel im Spiel, doch schnell<br />

stellte sich nach einigen Testflügen heraus, dass die<br />

Landebahn nicht reichen wird. Also doch Köln. Nach<br />

kurzer Zeit sagte auch mein Freund Matthias zu, dass<br />

er mitfliegen will. Also zu zweit über den Atlantik.<br />

Nachdem ich einen befreundeten Painter gefragt hatte,<br />

ob er uns eine schöne Bemalung für die King Air<br />

zauberte, bekamen wir dieses schnell ausgehändigt,<br />

dafür ein großes Dankeschön! (Für alle Interessierten:<br />

Den Download gibt es auf unserer Website.) Die<br />

Route stand schnell fest, denn da eine kleine Beech in<br />

New York John F. Kennedy einfach surreal ist, sollte<br />

es Teterboro, ein kleiner Flugplatz auf der anderen<br />

Seite des Hudsons, in Sichtweite Manhattans werden.<br />

Im Abflug hat man noch einen tollen Blick auf den Big<br />

Apple, bevor die Route uns auf dem ersten Leg von<br />

KTEB (Teterboro) vorbei an Connecticut, Neuschottland<br />

und Neufundland nach St. Johns führt. Warum<br />

gerade St. Johns? Für den Flughafen gibt es eine einigermaßen<br />

gut aussehende Freeware und außerdem<br />

zählt für die Überquerung des Teiches jeder Kilometer,<br />

was Gander wegen fehlender Szenerie gleich zweimal<br />

ausfallen lässt. Nach einem Nightstop geht es auf dem<br />

Monsterleg weiter nach Shannon, wofür wir etwa 7<br />

Stunden veranschlagt hatten. Wiederum am nächsten<br />

Tag wollten wir das finale Leg fliegen, für das ich etwa<br />

3 Stunden berechnete. Alles in allem also eine Flugzeit<br />

von etwa 14 bis 15 Stunden, geflogen an einem Wochenende<br />

(Freitag bis Sonntag). Das zweite Leg bringt<br />

das Flugzeug wirklich ans Äußerste, die kleine Beech<br />

fliegt an ihrer Belastungsgrenze, die Reichweite ist in-<br />

70 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

klusive Rückenwind und Beladung mit zwei Personen<br />

völlig ausgereizt. Gleichzeitig trifft uns über dem Atlantik<br />

noch eine weitere Belastung, denn das ganze<br />

Vorhaben findet komplett auf IVAO statt. Also müssen<br />

wir mittels einfacher Rechnungen mit Stift und Papier<br />

andauernd die Zeit errechnen, wann wir an welchem<br />

Wegpunkt sind, um so dem Controller möglichst genau<br />

Rückmeldung über unsere Position zu geben. So weit<br />

zur Planung – kommen wir nun zur Durchführung.<br />

Am 25. Januar war es endlich so weit. Unsere Beech<br />

stand in Teterboro vor dem Hangar. In New Jersey<br />

hatte es knackige 10 Grad minus. Nachdem der Flieger<br />

vom Eis befreit war, ging es an die Vorbereitung.<br />

Batterie an und erst einmal die Heizung laufen lassen.<br />

Nach ein paar Minuten war der Flieger warm. Unsere<br />

heutige Route lautet:<br />

PUT J42 BOS J575 LEXAK<br />

Die Flugzeit hatte ich auf etwa 4 Stunden kalkuliert,<br />

diese sollte sich aber durch starken Rückenwind bis auf<br />

3 ¼ Stunden verkürzen.<br />

Die Motoren laufen nun, und es geht los. Da der Wind<br />

ruhig ist und wir noch eine schicke Schleife über Manhattan<br />

drehen wollen, entscheiden wir uns für einen<br />

Abflug über die Piste 19. In einer langgezogenen Linkskurve<br />

geht es dann auf unsere eigentliche Route. Dabei<br />

ist auf beiden Seiten des Fliegers die Skyline von New<br />

York deutlich zu sehen. Danach wird der Autopilot<br />

eingeschaltet und übernimmt den Flug nach St. Johns.<br />

Der Jetstream verschafft uns teilweise einen enormen<br />

Vorteil, sodass wir mit einem Groundspeed von bis zu<br />

340 Knoten durch den amerikanischen Luftraum fliegen<br />

(für den Flieger normal sind 260 bis 280 Knoten).<br />

Kurz vor Neuengland haben wir den Jetstream allerdings<br />

wieder verlassen. Zeit den Anflug zu planen. St.<br />

Johns hat diese METAR:<br />

CYYT 251600Z 27020G27KT 15SM<br />

R29/4000VP6000FT/U -SHSN BKN045<br />

M09/M15 A2931 RMK SC7 SLP934=<br />

Kurz und knapp: Uns erwartet ein strammer Wind<br />

aus westlicher Richtung, mit Geschwindigkeiten von<br />

bis zu 27 Knoten, was für solch eine kleine Maschine<br />

schon zum Problem werden kann. Etwa 40 Meilen<br />

vor LEXAK beginne ich mit dem Sinkflug, um nach<br />

LEXAK weiter zum TORBAY (YYT) VOR zu fliegen.<br />

Von dort aus sind es nur noch zwei Kurven in den Anflug.<br />

Ich entscheide mich für einen Sichtanflug, und<br />

schalte etwa 5 Meilen vor der Landebahn den Autopiloten<br />

aus. Schon im Sinkflug werden wir von Turbulenzen<br />

durchgeschüttelt, hier unten ist es kaum besser.<br />

Die Nase stelle ich in den Wind und „crabbe“ mich zur<br />

Landebahn, das heißt, ich fliege schräg zur Landebahn<br />

mit der Nase im Wind an, dieser hält mich auf Kurs.<br />

Kurz über der Landebahn drehe ich die Nase dann aus<br />

dem Wind heraus und setze gerade auf. Dies gelingt<br />

www.flightm.com 71


auch sehr gut und nach nur 3 Stunden und 15 Minuten<br />

schalte ich die Motoren in St. Johns ab. Wie in New<br />

York hat es auch hier knackige Temperaturen, die -9<br />

Grad Celsius fühlen sich durch den starken Wind fast<br />

wie -20 an. Nun geht es ins Hotel, morgen an die Atlantiküberquerung.<br />

Nächster Morgen, 13 Uhr in Deutschland, aber noch<br />

7 Uhr in St. Johns. Es ist noch dunkel und das Wetter<br />

ist nicht das beste. Es ist immer noch bitter kalt und<br />

wo der ganze Schnee herkommt, ist mir auch suspekt.<br />

Vom Tankwart wurde der Flieger schon komplett<br />

vollgetankt, bis auf den letzten Tropfen. Die Türe ist<br />

schnell wieder geschlossen, kurze Zeit später wird<br />

es schon warm im Flieger. Da wir nah an der aktiven<br />

Piste geparkt haben, sind es nur einige Minuten vom<br />

Start der beiden Propeller bis zur Startbahn. Noch die<br />

Landelichter eingeschaltet und los geht es. Kurz nach<br />

dem Start werde ich an Gander Center übergeben,<br />

wo ich nach den ersten Anweisungen direkt erbete,<br />

zu Shanwick Radio wechseln zu dürfen (beide Center<br />

waren zu dieser Zeit auf IVAO online), da unser Einflugpunkt<br />

auf den Atlantik nicht weit vom Flughafen<br />

entfernt ist und man mindestens 30 Minuten vor dem<br />

Einflug auf den Atlantik seine Freigabe von Shanwick<br />

dafür braucht. Also schnell gemeldet, und die Freigabe<br />

für ein sogenanntes „Random Routing“ erhalten.<br />

Dies ist eine von zwei Methoden, um über den Atlantik<br />

zu kommen. Die andere wären die sogenannten<br />

NATs, die North Atlantic Tracks. Diese werden jeden<br />

Tag neu festgelegt, es sind nach dem Wind und Wetter<br />

bestimmte Routen, die auch die meisten Flugzeuge<br />

nehmen. Da für mich allerdings jeder Kilometer wichtig<br />

ist und die NATs auch gerne mal ein Umweg von<br />

500 bis 1000 Kilometern sind, bleibe ich mittels eines<br />

Random Routings lieber genau am Großkreis meiner<br />

Route. Diese war für den Tag folgende:<br />

DCT LOGSU 50N44W 51N40W 52N30W 53N22W<br />

MALOT DCT UNBEG<br />

Wobei beim Überfliegen von MALOT die Atlantiküberquerung<br />

offiziell abgeschlossen ist. Der Treibstoff<br />

sollte nach aktuellsten Kalkulationen reichen, am<br />

Ende werden sogar noch etwa Reserven für 2 Stunden<br />

übrig bleiben. Beim Erreichen der Reiseflughöhe von<br />

FL280 macht sich der starke Rückenwind bemerkbar,<br />

bis 51N40W waren wir zeitweise mit bis zu 360 Knoten<br />

Groundspeed unterwegs, dies sollte sich später auf<br />

immerhin 310 Knoten reduzieren. Bei LOGSU leiste<br />

ich meinen ersten Positionsreport, sprich, ich teile<br />

dem Lotsen mit, dass ich den Wegpunkt LOGSU überflogen<br />

habe. Zu diesem Report gehört aber noch viel<br />

mehr, nämlich wann ich erwarte, den nächsten Wegpunkt,<br />

in unserem Fall 50N44W, zu überfliegen, sowie<br />

die Nennung des übernächsten Wegpunktes. Am<br />

Ende sage ich noch meine Höhe und meine aktuelle<br />

Geschwindigkeit. Das Ganze wird von dem Lotsen<br />

zurückgelesen. Danach erbitte ich mir noch SELCAL.<br />

Wenn dies genehmigt wird, muss ich auf der Frequenz<br />

nicht die ganze Zeit zuhören, sondern kann sie verlassen<br />

oder leise drehen. Wenn der Lotse etwas von mir<br />

72 <strong>Flight</strong>!


will, ertönt ein lauter Gong im Cockpit und ich melde<br />

mich bei ihm. Um SELCAL durchzuführen, ist ein<br />

Code wichtig, in meinem Falle DBFG. Diesen nenne<br />

ich, der Lotse klingelt mittels des SELCAL einmal im<br />

Cockpit durch und ich bestätige, dass der SELCAL-<br />

Check okay war. Dann muss ich mich erst wieder in 45<br />

Minuten oder am nächsten Wegpunkt für einen Positionsreport<br />

melden. Hin und wieder wird der Flieger<br />

nun von Turbulenzen durchgeschüttelt, aber gleichzeitig<br />

erleben wir einen wundervollen Sonnenaufgang<br />

mitten über dem Atlantik, erst färbt sich der Himmel<br />

blau, dann rot. Dabei sollten wir allerdings nicht die<br />

Berechnungen für das Erreichen der Wegpunkte vergessen,<br />

da wir kein FMC im Flieger haben, das uns<br />

dies von alleine ausrechnet. Immer mal wieder auch<br />

einen Blick auf die Tankanzeige werfen, ansonsten<br />

ist es ein entspannter Flug. Nach etwa 5 Stunden ist<br />

die Überquerung abgeschlossen. Wir bereiten uns in<br />

Shannon für einen Anflug auf die Piste 06 vor, es wird<br />

ein strammer Wind mit 19 Knoten gemeldet, dies aber<br />

aus Landerichtung, also genau auf die Nase, weswegen<br />

Crabbing nicht nötig ist. Nach 5 ½ Stunden sind wir<br />

am Boden, mit noch genügend Reserven, um sogar bis<br />

London zu kommen. Dies lassen wir aber lieber, denn<br />

es ist schon kurz vor 18 Uhr und die Crew ist erschöpft.<br />

Den Flieger noch sichern, Türe zu und ab zum Hotel.<br />

Morgen geht es weiter auf das letzte Leg nach Köln.<br />

Der nächste und zugleich letzte Tag. Über Shannon<br />

liegt bei schon fast frühlingshaften Temperaturen von<br />

7 Grad ein Gewitter. Es ist fraglich, ob wir heute überhaupt<br />

starten können. Aus dem geplanten Abflug um<br />

12 Uhr wird auf jeden Fall nichts. Doch gegen 13:30<br />

Uhr reißt die Wolkendecke auf und es besteht Hoffnung.<br />

Schnell in die Maschine, Motoren an und los<br />

gehts. Nur etwa zur Hälfte vollgetankt verkleinert sich<br />

schnell die Landschaft unter uns. Die Auswirkungen<br />

der umliegenden Gewitterzellen sind deutlich zu spüren.<br />

Kurz vor Dublin ist die Reiseflughöhe erreicht,<br />

aber auch auf FL280 gibt es immer noch Turbulenzen.<br />

Mit einer angenehmen Groundspeed von 305 Knoten<br />

geht es gen Köln. Kurz nach der belgischen Küste legen<br />

sich die Turbulenzen, hinter Brüssel fange ich an<br />

zu sinken. In Langen erwartet mich ein Lotse, der<br />

mich kurz vor seinem Sektor entgegennimmt und mir<br />

auch prompt Radar Vectors für das ILS14L gibt. Unter<br />

dem linken Flügel ist mein Heimatflugplatz – und das<br />

eigentliche Ziel – zu erkennen. Mit tollem Wetter werde<br />

ich nicht begrüßt, es regnet und auch der Wind war<br />

schon mal ruhiger. Nach gut 2 ½ Stunden Flug ist der<br />

Vogel wieder am Boden. Es geht zum GAT, alles aus,<br />

Türe zu und ab nach Hause. Alles in allem war es ein<br />

schönes Wochenende, bestehend aus rund 12 Stunden<br />

Fliegerei, immerhin 2 weniger als geplant. Es hat unheimlich<br />

viel Spaß gemacht, den Atlantik auch einmal<br />

„manuell“ zu überqueren, ohne die Berechnungen<br />

eines FMCs, sondern nur mit einfachen Berechnungen.<br />

Es war ein tolles Erlebnis, fernab der alltäglichen Fliegerei,<br />

und es war vor allem eins: entspannend.<br />

Max Mertznich<br />

Wissen<br />

FLIGHT!<br />

www.flightm.com 73


exklusiv<br />

Einmal um die Welt im FSX<br />

Teil 2<br />

Sicher gelandet in Hongkong sind wir. Doch dafür geht es heute weiter. Ziel Numero 2 unserer Etappe ist<br />

die Hauptstadt Hawaiis – Honolulu. Zusammen mit einer <strong>Boeing</strong> 737 werden wir gemeinsam den langen<br />

Flug über das Wasser bewältigen.<br />

Es ist acht Uhr morgens. Während unsere MD11F<br />

noch beladen wird, gehen wir die ersten wichtigen<br />

Checks durch. Nur wenige Tonnen Fracht werden<br />

heute mit uns nach Honolulu reisen, dafür eine<br />

Menge Sprit. Auch wenn uns aufgrund einer Sperrung<br />

des Flughafens von Honolulu noch der mit fast 3 Kilometern<br />

Landestrecke nahegelegene Flughafen Hilo<br />

zur Verfügung stehen würde, müssen wir dennoch<br />

eine große Menge Kraftstoff für etwaige Warteschleifen<br />

einplanen. Um jedoch erst einmal zu wissen, wie<br />

wir überhaupt fliegen, werfen wir einen Blick in die<br />

Karten. 4813 Meilen dürfte unser Flug heute dauern,<br />

die wir mit unserer MD11F in etwas mehr als elf Stunden<br />

zurücklegen möchten. Und das ist unsere Route<br />

für den heutigen Flug: CH A461 NOMAN M501 UNZ<br />

A450 KATHS V12 KEOLA. Wie man dieser entnehmen<br />

kann, fliegen wir heute weitestgehend über Wasser.<br />

Nachdem wir gestartet sind, geht es zuerst in südöstlicher<br />

Richtung über das Cheung-Chau-Funkfeuer,<br />

um anschließend über südchinesischem Gewässer<br />

entlang der Philippinen auf den Pazifik zuzusteuern.<br />

Sollten wir während des Flugs in größere Probleme<br />

geraten, die uns zu einer außerplanmäßigen Landung<br />

zwingen, so wäre der internationale Flughafen von<br />

Manila selbstverständlich am geeignetsten. Zum einen<br />

verfügt er mit etwa 3700 Metern Landebahn genug<br />

Platz, um unsere schwere MD11 zu beherbergen,<br />

zum anderen hat er jedoch auch – und das mag in der<br />

virtuellen Luftfahrt wohl ein Kriterium sein – einen<br />

interessanten Anflug. Ein weiterer Ausweichflugha-<br />

74 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

fen wäre wohl auch der internationale Flughafen der<br />

Marshall-Inseln. Nach einigen Stunden Flugzeit sollte<br />

dann auch der Flughafen von Honolulu in Sichtweite<br />

geraten. Dieser im Süden des 50. Bundesstaates<br />

der USA gelegene Flughafen bietet sage und schreibe<br />

sechs Start- und Landebahnen, um das doch eher<br />

spärliche Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Doch<br />

noch sind wir nicht einmal in der Luft. Die Bodencrew<br />

war schnell und so müssen wir uns auch ein wenig<br />

beeilen. Die aktuelle Flughafeninformation schlägt<br />

einen Start von der Piste 31 in Kai Tak vor, was mit<br />

den neuesten Wetterinformationen übereinstimmt.<br />

VHHX 075000Z 34008KT 8000 FEW045 16/10 Q1019<br />

NOSIG. Nach diesen Erkenntnissen dürften wir einen<br />

strammen Nordwind erwarten, der uns bei unserem<br />

Abflug von rechts auf die Nase wehen wird. Doch<br />

auch die 16 Grad in Hongkong toppen die Temperatur<br />

in Honolulu nicht, die mit 26 Grad dort um ganze<br />

zehn Grad wärmer ausfällt. Wäre das Ganze doch nur<br />

Realität. Doch Zeit zum Träumen haben wir nicht,<br />

denn die Bodencrew hat mittlerweile Kontakt zu uns<br />

aufgenommen. Unsere Parkbremse dürfen wir lösen,<br />

und so werden wir dank der freundlichen AES-Crew<br />

aus unserer Parkposition „12“ herausgestoßen. Mit<br />

der Anlassfreigabe starten wir unsere drei kräftigen<br />

General-Electric-Triebwerke, die uns zuverlässig und<br />

sicher nach Honolulu bringen sollen. Um Punkt 08:50<br />

Uhr Ortszeit lösen wir die Parkbremsen und rollen<br />

zum Rollhalt der Piste 31. Wie vieles in Kai Tak ist<br />

sogar das Rollen ein wahres Highlight. Grund ist die<br />

Abtrennung zwischen Vorfeld, Taxiway und Runway,<br />

die Wassergräben säumen. Zeitgleich arbeiten wir die<br />

zugehörigen Checklisten ab und entscheiden uns aufgrund<br />

unseres hohen Abfluggewichts für einen Abflug<br />

mit einer Klappenstellung von 15°. Wenig später ist<br />

es auch schon so weit, denn mit unserer Startfreigabe<br />

rollen wir auf die Bahn auf. Dies ist gar nicht so einfach,<br />

denn wir wollen schließlich keine Startstrecke<br />

verlieren, was dazu führt, das sogenannte „Line-up“ so<br />

eng wie möglich zu vollführen. „Take-off!“. Die Trieb-<br />

www.flightm.com 75


werke dröhnen auf, und nachdem wir sie stabilisiert<br />

haben, setzen wir schon den vollen Take-off-Schub.<br />

Sobald sich eine positive Steigrate erkennen lässt, wird<br />

das Fahrwerk eingefahren und der Flughafen mit einer<br />

engen Linkskurve verlassen. Noch ein letztes Mal<br />

erhaschen wir einen Blick über Hongkong, denn einige<br />

Minuten später taucht unsere MD11F schon in die<br />

dünne Wolkenschicht ein. Nun ja nicht das Anti-Ice-<br />

System vergessen, denn mit der Höhe nimmt auch die<br />

Temperatur rasant ab – gepaart mit Wolken ist dies<br />

keine gute Mischung!<br />

Doch über den Wolken werden wir mit einer atemberaubenden<br />

Sicht belohnt. Durch die gebrochene<br />

Wolkendecke kann man immer wieder die einzelnen<br />

Inseln südlich von Hongkong erkennen, die Namen<br />

wie Dadong Bay oder Lidou Bay tragen. Doch so spannend<br />

der Abflug war, so langweilig verläuft der Rest<br />

des Flugs. Knapp zehn Stunden liegen jetzt vor uns,<br />

und nachdem wir die Philippinen nördlich passiert haben,<br />

warten auch erstmal die Weiten des Pazifischen<br />

Ozeans auf uns. Unsere Reiseflughöhe von 37 000 Fuß<br />

haben wir mittlerweile erreicht, auch wenn uns 38 000<br />

Fuß lieber gewesen wären. Zu Recht darf man sich fragen:<br />

Warum steigen wir denn nicht einfach 1000 Fuß<br />

höher? Grund ist die Halbkreisregel, die besagt, dass<br />

man auf Flügen in Richtung Osten eine „ungerade“<br />

Flugfläche (wie FL350, FL370, FL230) wählen muss,<br />

dafür auf Flügen in Richtung Westen ein „gerades“<br />

<strong>Flight</strong>level wählt. Natürlich gibt es auch länderspezifische<br />

Ausnahmen, doch diesen Flug vollführen wir<br />

nach dieser Auflage. Einige Stunden vor Honolulu<br />

dürfen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang<br />

genießen und treffen schon erste Vorbereitungen für<br />

den Landeanflug auf Honolulu. Mit bester Sicht und<br />

einem leichten Ostwind bekommen wir die Bahn 08L<br />

76 <strong>Flight</strong>!


FLIGHT!<br />

Wissen<br />

zugeteilt. Dies passt uns sogar sehr gut, da diese Anflugroute<br />

einen zeitintensiven Umweg über die Insel<br />

spart, was der Fall bei einer Landung auf der entgegengesetzten<br />

Bahn 26R gewesen wäre. So werden wir<br />

fast geradeaus auf das ILS geführt und erwarten eine<br />

pünktliche nächtliche Ankunft im warmen Honolulu.<br />

Und nun ist es schon so weit! Gerade haben wir den<br />

Wegpunkt „SELIC“ passiert und sind freigegeben für<br />

den ILS-Anflug auf die Bahn 08L. Selbst um diese Zeit<br />

ist das Verkehrsaufkommen noch hoch, sodass wir<br />

uns hinter einer <strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> der United Airlines als<br />

Nummer 4 im Landeanflug sehen. Neun Meilen vor<br />

der Bahn fahren wir das Fahrwerk aus, gefolgt vom<br />

Fahren der Landeklappen auf die Endstellung 50°.<br />

Spät bekommen wir unsere Landefreigabe und mit<br />

einem doch stärker als erwarteten Wind setzen wir<br />

in Honolulu auf. Wir verlassen die Bahn nach rechts<br />

und bekommen unseren Cargo-Platz zugeteilt. Jetzt ja<br />

nicht verrollen! Zehn Minuten später können wir auch<br />

schon die Motoren abstellen und mit genug Restkraftstoff<br />

die finalen Checklisten abarbeiten.<br />

Adrian Arab


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<strong>Flight</strong> One: Ultimate Airliners: DC9 Classic November 2012 9,0 Hervorragend 39,02 €<br />

<strong>Flight</strong>1 Ult. Airliner Collection: Super 80 Juni 2011 9,0 Hervorragend 49,99 €<br />

Carenado Grand Caravan November 2012 9,0 Sehr gut 29,95 $<br />

A2A Wings of POWER II: B17 August 2011 8,9 Hervorragend 32,99 $<br />

iFly 737 NG FSX Juli 2011 8,9 Hervorragend 49,95 €<br />

Carenado Beech 200 King Air Dezember 2012 8,9 Sehr gut 40,00 $<br />

ORBX Lancair IV-P März 2011 8,9 Sehr gut 34,95 €<br />

Vertigo Studios PT17 Oktober 2012 8,9 Gut 33,32 €<br />

QualityWings-The Ultimate 146 Collection Juni / Sept. 2012 8,8 Hervorragend 35,55 €<br />

Airbus X Extended Januar 2013 8,8 Sehr Gut 39,90 €<br />

<strong>Boeing</strong> <strong>777</strong> Dezember 2012 8,8 Sehr gut 59,96 $<br />

Carenado Malibu Jetprop März 2012 8,8 Sehr gut 37,95 $<br />

Cessna 337 Skymaster Okt. 2011 8,8 Sehr gut 34,95 $<br />

Wilga X Januar 2012 8,6 Sehr gut 17,95 €<br />

iFly 737 NG FS9 März 2011 8,6 Sehr gut 49,95 €<br />

Aerosoft H36 DimonaX Juli 2011 8,6 Sehr gut 24,95 €<br />

Carenado Cessna CT210M Centurion II Sept. 2011 8,6 Sehr gut 34,95 $<br />

DC-6B - Legends of <strong>Flight</strong> April 2012 8,5 Hervorragend 29,95 €<br />

<strong>Flight</strong>1 DC-2 Juni 2011 8,4 Sehr gut 39,90 €<br />

BAE 146 – Jumbolino September 2012 8,4 sehr gut 30,95 €<br />

Aerospool WT9 Dynamic Juni 2011 8,4 Gut 21,50 €<br />

Embraer E-Jets v.2 175 and 195 März 2011 8,4 Sehr gut 39,95 €<br />

Wilco Airbus Series Evolution Vol. 1 April 2011 8,3 Sehr gut 59,95 €<br />

Captain Sim <strong>Boeing</strong> 707 Base Pack Mai 2011 8,3 Sehr gut 29,99 €<br />

Diamond Star DA40 XLS November 2012 8,3 Gut 24,57 €<br />

AirSimmer A320 Basic Edition (FS9) Mai 2011 8,3 Gut ab 35,90 €<br />

D******** Rafale November 2011 8,2 Sehr gut 26,18 €<br />

Aerosoft Airbus X April 2011 8,2 Gut ab 37,95 €<br />

Harrier Jump Jet Juli 2011 8,1 Sehr gut ab 27,95 €<br />

Douglas DC-3 Oktober 2012 8,0 Sehr gut 19,95 €<br />

Iris C-27J Spartan Nov. 2011 8,0 Gut 40,.46 €<br />

Carenado Cessna 340 April 2011 8,0 Gut 21,50 €<br />

Wilco CRJ NextGen August 2012 7,9 Sehr gut 36,95 €<br />

Airbus Xtreme September 2012 7,9 Gut 45,00 €<br />

Just <strong>Flight</strong> Comet Jetliner August 2011 7,9 Gut 31,60 €<br />

Carenado Beechcraft Bonanza V35 (XPlane) April 2012 7,8 Sehr gut 26,95 $<br />

Just <strong>Flight</strong> 757 Freemium Januar 2012 7.8 Hervorragend kostenlos<br />

78 <strong>Flight</strong>!


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Szenerie<br />

Produkt Ausgabe Bewertung Testurteil Preis<br />

German Airports Team - Friedrichshafen X März 2012 9,2 Hervorragend 14,95 €<br />

FlyTampa Dubai Rebooted Dezember 2012 9,2 Hervorragend 30,94 €<br />

simwings - Gibraltar X 9,1 Hervorragend 19,95 €<br />

Grenchen X Dezember 2012 9,1 Hervorragend 19,99 €<br />

Mega Airport München 2011<br />

*Best Product Award 2011*<br />

9,1 Hervorragend ab 24,95 €<br />

ORBX – Cairns Intl. Airport 9,1 Hervorragend ab 24 €<br />

Lugano X Flylogic Mai 2012 9,1 Hervorragend 25,95 €<br />

Bern-Belp X FlyLogic 9,1 Sehr gut 25,99 €<br />

ORBX – Cushman Meadows 9,1 Hervorragend 24,00 €<br />

ORBX – FTX- NA WA56 & WA79 9,1 Sehr gut 24,95 $<br />

ORBX - Essendon Airport 9,1 Hervorragend 32,95 AUD<br />

ORBX - Port Macquarie Airport 9,1 Hervorragend 23,95 $<br />

Altenrhein X 9,1 Hervorragend 25,99 €<br />

ORBX – Fall City und Diamond Point 9,1 Hervorragend 29,95 €<br />

FTX EU England Januar 2013 9,1 Hervorragend 40,95 AUD<br />

Aerosoft Fairbanks X November 2012 9,0 Hervorragend 21.95 €<br />

Mega Airport Düsseldorf Dezember 2012 9,0 Hervorragend 25,99 €<br />

flyTampa - flyAthens FS9/FSX 9,0 Hervorragend 26,18 €<br />

ORBX - Melbourne Intl. V2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

ORBX – Brisbane Intl. V1.2 9,0 Hervorragend 29,95 €<br />

FlyTampa – FlyMontreal Febrruar 2013 9,0 Sehr gut 26,18 €<br />

Sim-wings Anchorage X 8,9 Hervorragend 24,95 €<br />

Heraklion X Sept. 2012 8,9 Sehr gut 19,95 €<br />

Aerosoft – Frankfurt Hahn X April 2012 8,8 Hervorragend 15,95 €<br />

ORBX New Zealand – Southern Islands März 2012 8,8 Sehr gut 39,95 €<br />

Toulouse-Blagnac Sept. 2012 8,7 Sehr gut 19,95 €<br />

Corfu X 8,7 Sehr gut 17,95 €<br />

<strong>Flight</strong>Beam Phoenix Sky Harbour KPHX November 2012 8,7 Sehr gut 35,00 $<br />

Polish Airports 3 Oktober 2012 8,7 Gut 25,00 €<br />

Antarctica X 8,6 Sehr gut 34,99 €<br />

German Airfields 11 Südbayern 8,6 Sehr gut 27,95 €<br />

80 <strong>Flight</strong>!


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