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video 300 Flat-TVs (Vorschau)

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TV SAT BLU-RAY HIFI HEIMKINO HIGHEND<br />

4<br />

TV-Revolution<br />

Apple-Fernseher<br />

Deutschland 4,50 €<br />

2012<br />

Österreich 5,20 € I Schweiz sfr 9,00 I Slowenien 6,10 € I BeNeLux 5,30 €<br />

Italien 6,10 € I Spanien 6,10 € I Finnland 6,65 € I Slowakei 6,10 €<br />

iCloud, Sprachsteuerung, Heimnetzwerk:<br />

So plant Apple den neuen Wunder-TV<br />

16 Seiten extra – SAT SPEZIAL<br />

<strong>300</strong> <strong>Flat</strong>-<strong>TVs</strong><br />

ohne Brille<br />

Erstmals<br />

im Testlabor<br />

Der Toshiba<br />

55ZL2<br />

Die IFA-Sensation im Qualitäts-Check<br />

für HD-Sat-Empfang<br />

• Kaufberatung XXL: Digital-Receiver vs. TV-Tuner<br />

• Praxis: So verbessern Sie jeden Sat-Empfang<br />

• Marktübersicht: 100 Sat-Receiver<br />

TV-Neuheiten 2012:<br />

Die ersten Tests<br />

3D-LED-Fernseher ab 750 Euro<br />

+ 16 Seiten SAT SPEZIAL<br />

Teufel greift Bose an<br />

IM TEST: Die<br />

neuen Cubycon 2<br />

Lautsprecher-<br />

Würfel von Teufel<br />

TESTS & RATGEBER<br />

• Entertainment aus der Cloud:<br />

Anbieter, Preise & Sicherheit<br />

• AV-Receiver vs. Vor-/Endstufe:<br />

Wer gewinnt das Test-Duell?<br />

• Kauftipps: Die besten NAS-<br />

Server für Ihr Heimnetzwerk<br />

LESERWAHL 2012<br />

Die größte Jury der Nation hat gewählt!<br />

Die besten Geräte des Jahres<br />

• Die beliebtesten <strong>Flat</strong>-<strong>TVs</strong> und Blu-ray-Player<br />

• Die besten Lautsprecher und AV-Receiver<br />

• Die Lieblingsfilme der Leser u.v.m.<br />

4 190477 704504<br />

0 4


Reference<br />

HiFi<br />

Home Cinema<br />

Pro House<br />

Flexidelity<br />

Jeder<br />

Zwischenton<br />

schärft die Sinne.<br />

Home Cinema Lösungen<br />

Harry Potter oder Star Wars? James Brown oder James Bond? Formel 1 oder Toy<br />

Story? Große Gefühle oder große Effekte? Alleine oder mit Freunden? Es gibt<br />

unzählige Arten, Filme zu genießen. Und es gibt einen Weg, das genau so zu<br />

tun, wie Sie es möchten. Entdecken Sie unsere Welt des Klangs.<br />

Informieren Sie sich über unsere Movie Systeme im autorisierten Fachhandel<br />

und unter www.canton.de


ANDREAS<br />

STUMPTNER,<br />

CHEFREDAKTEUR<br />

Apple und<br />

andere Mütter<br />

Apple, der Weltkonzern aus Kalifornien, ist ein Phänomen.<br />

Schon seit Jahren gibt es kaum mehr eine Sparte der<br />

Konsumelektronik, die nicht Produkte mit Apple-Bezug<br />

auf den Markt bringt – vom iPod-Dock bis zur per App<br />

steuerbaren Waschmaschine.<br />

Apple stellt nie auf Messen wie der IFA, der CES oder<br />

der CeBIT aus und ist doch auf jeder Neuheitenschau omnipräsent.<br />

Apple genügt lediglich das gezielte Streuen<br />

(lassen) einiger Gerüchte zur möglichen nächsten iPhoneoder<br />

iPad-Generation, um in die Schlagzeilen zu kommen,<br />

während manche Hersteller Probleme haben, sich mit<br />

der Meldung faktisch vorhandener Neuheiten ausreichend<br />

Gehör zu verschaffen.<br />

Und jetzt will der Technikgigant aus Cupertino offensichtlich<br />

auch noch den Fernsehmarkt aufrollen. In vielen<br />

Medien kursieren seit Monaten Gerüchte und vermeintliche<br />

Informationen rund um den ersten Apple-Fernseher.<br />

Und manche neue Funktion, die andere Hersteller für ihre<br />

neuen TV-Modelle derzeit präsentieren, erwecken den Anschein,<br />

man wolle damit – obwohl technisch noch nicht<br />

ausgereift – vor allem eines bezwecken: Apple irgendwie<br />

zuvorzukommen. Zum Beispiel in Sachen Sprach- und<br />

Gestensteuerung: Hier hat Apple mit seiner Siri-Technik<br />

im iPhone 4S wieder einen Trend gesetzt, und alle Experten<br />

vermuten, dass die Sprachsteuerung auch als Feature<br />

im Apple-Fernseher zum Einsatz kommen könnte.<br />

Es wird also spannend, ob es Apple gelingt, mit einem<br />

TV ähnlich für Furore zu sorgen wie seinerzeit mit dem<br />

ersten iPod, iPhone oder iPad (mehr dazu auf Seite 6/7).<br />

Bis es aber so weit ist und wir das erste Modell ins Labor<br />

holen, versorgen wir Sie natürlich weiterhin mit jeder<br />

Menge Toptests hochinteressanter Nicht-Apple-Produkte,<br />

so auch in der vorliegenden Ausgabe. Denn wie heißt es<br />

so schön: Andere Mütter haben auch schöne Töchter.<br />

Herzlichst, Ihr<br />

Andreas Stumptner<br />

HDTV-Sat-Receiver<br />

für HD+ und CI+<br />

UFS 932/HD+<br />

Inkl. HD+ Karte für 1 Jahr freigeschaltet<br />

Analogabschaltung<br />

zum 30. April 2012<br />

7.2011<br />

gut<br />

KATHREIN UFS 932<br />

www.digitalfernsehen.de<br />

Empfang von Sky<br />

Sendern über das<br />

Sky CI Plus-Modul<br />

möglich *<br />

Durch die bereits für 1 Jahr<br />

freigeschaltete HD+ Karte<br />

ist mit dem UFS 932/HD+<br />

grenzenloser HDTV-Genuss<br />

möglich. Die integrierte CI+<br />

Schnittstelle garantiert zukunftssicher<br />

auch den<br />

Empfang weiterer Pay-TV<br />

Sender.<br />

Über die USB-Schnittstelle<br />

besteht die Möglichkeit, TVoder<br />

Radioprogramme aufzuzeichnen<br />

und zeitversetzt<br />

fernzusehen (Timeshift).<br />

* ) CI Plus-Modul nicht im Lieferumfang enthalten.<br />

Empfang von Sky über das Sky CI Plus-Modul nur über<br />

Sat und mit einem Abonnement von Sky möglich.<br />

Stand-by-Leistung < 1 Watt<br />

Kathrein-EPG<br />

-Kabel inklusive<br />

Titel: Die Szenenfotos auf unserer Titelseite stammen aus<br />

der deutschen Liebeskomödie What A Man. Das Regiedebüt<br />

von Schauspielstar Matthias Schweighöfer ist ab sofort neu<br />

auf DVD und Blu-ray erhältlich. (Die Kritik unserer Filmredaktion<br />

lesen Sie auf Seite 110.)<br />

KATHREIN-Werke KG<br />

Postfach 10 04 44<br />

Anton-Kathrein-Str. 1-3<br />

D-8<strong>300</strong>4 Rosenheim<br />

Tel. 08031 184-0<br />

Fax 08031 184-306<br />

http://www.kathrein.de<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

3<br />

Antennen · Electronic


VIDEO-HOMEVISION | INHALT<br />

SEITE 44<br />

BRILLE WAR<br />

GESTERN<br />

Mit dem Toshiba 55 ZL2G kommt erstmals ein TV-Gerät auf<br />

den Markt, das 3D-Genuss ohne Brille verspricht. Wir haben<br />

uns das innovative Modell näher angeschaut.<br />

SEITE 52<br />

KAUFBERATUNG SAT-EMPFANG<br />

In unserem Sat-Spezial erfahren Sie alles zum Umstieg auf digitalen<br />

Empfang. Zusätzlich bieten wir mit unseren Marktübersichten Kaufhilfen<br />

zu Satelliten-Receivern und TV-Geräten mit Satelliten-Tuner.<br />

SEITE 94<br />

ÜBER DEN WOLKEN<br />

Die Cloud bietet unendlich viele Möglichkeiten, um<br />

überall und jederzeit auf Medieninhalte zugreifen zu<br />

können. Wir zeigen Ihnen, was sich dahinter verbirgt<br />

und wie Sie das Ganze im Wohnzimmer nutzen.<br />

NEWS & TRENDS<br />

6 Apples Wunder-TV<br />

Die Gerüchteküche über Apples TV-Gerät<br />

kocht. Wir erklären den Stand der Dinge.<br />

8 Aktuelles<br />

Spannende Neuigkeiten, Hintergrundberichte,<br />

Nachrichten und Tipps<br />

18 Händler des Monats<br />

Unsere Händlerempfehlung des Monats:<br />

die Heimkinoschmiede aus Bernkastel-Kues<br />

IM FOKUS<br />

20 Leserwahl<br />

Sie haben gewählt: Das sind die besten<br />

Fernseher, Player, Receiver und Lautsprecher<br />

von 2011. Außerdem sagen wir Ihnen, ob auch<br />

Sie einen Preis gewonnen haben.<br />

BILD<br />

30 Aktuelles kompakt<br />

Laut einer Studie von TNS Infratest ist<br />

Satelliten-TV auf dem Vormarsch.<br />

32 Test: TV-Geräte 2012<br />

Die TV-Neuheiten von Loewe, Panasonic und<br />

Xoro im ausführlichen Labortest<br />

44 Test: 3D-TV ohne Brille<br />

Der Toshiba 55ZL2G ist der erste<br />

3D-Fernseher, der ohne Brille auskommt.<br />

50 Test: Blu-ray-Player<br />

Der neue Blu-ray-Player von Panasonic<br />

will in das vernetzte Heim.<br />

52 Sat-Spezial: Kaufberatung<br />

Wir zeigen, was Sie beim Umrüsten und beim<br />

Kauf eines neuen Receivers beachten müssen.<br />

56 Sat-Spezial: Sat-Receiver<br />

Eine Auswahl an getesteten Geräten und eine<br />

Marktübersicht von Sat- und Hybrid-Receivern<br />

60 Sat-Spezial: <strong>TVs</strong> mit Sat-Empfang<br />

Die Vor- und Nachteile der eingebauten<br />

Satelliten-Tuner. Zusätzlich bieten wir eine<br />

Marktübersicht mit mehr als <strong>300</strong> Geräten.<br />

66 Sat-Spezial: Zubehör<br />

Nützliche Extras für den perfekten Sat-Empfang<br />

TON<br />

70 Aktuelles kompakt<br />

Mit dem Microsystem Sony CMT-G2NiP<br />

gibt es zum Sound auch Netzfunktionen.<br />

72 Test: Vor-/Endstufe vs. AV-Receiver<br />

Was ist besser: Vor- und Endstufe oder ein<br />

ausgewachsener AV-Receiver?<br />

4


76 Test: 5.1-Set<br />

Das Teufel Cubycon 2 ist zwar klein,<br />

aber kräftig und dynamisch.<br />

78 Test: 5.1-Surround-Set<br />

Wie hätten Sie es denn gerne: klassisch oder<br />

stylisch? Im Test treten Heco Celan GT und<br />

Quadral Chromium Style gegeneinander an.<br />

NETZWERK<br />

84 Aktuelles kompakt<br />

Alles über MHL: Dieses Format erlaubt es,<br />

hochauflösendes Material vom Smartphone<br />

auf den Fernseher zu bringen.<br />

86 Test: Netzwerk-Festplatten<br />

Wir klären, welche Geräte es gibt, was Sie<br />

beim Kauf beachten müssen und testen fünf<br />

interessante Modelle.<br />

SEITE 78<br />

KLASSISCH VS. STYLE<br />

5.1-Surround-Sets: Mit dem Heco Celan GT und dem<br />

Quadral Chromium Style haben Sie die Wahl zwischen<br />

klassischem Großformat und stylischem Säulen-Look.<br />

Unser Test soll Ihnen bei der Entscheidung helfen.<br />

94 Report: Cloud-Dienste<br />

Medieninhalte überall und jederzeit: Die<br />

Cloud-Dienste leisten dabei gute Arbeit.<br />

FILME<br />

104 Home Entertainment<br />

Neue Blu-rays im Bild- und Ton-Check<br />

REPORT<br />

138 Gebühren für Überspielungsrechte<br />

Wer aufzeichnet, zahlt – aber wie viel?<br />

RUBRIKEN<br />

3 Editorial // 100 Forum<br />

102 Kurztests // 126 Bestenliste<br />

136 Impressum // 137 Nostalgie<br />

144 <strong>Vorschau</strong> // 146 Glosse<br />

ALLE TESTS IN<br />

ALPHABETISCHER<br />

REIHENFOLGE<br />

Fernseher<br />

Loewe Connect 40 3D DR+ 36<br />

Panasonic TX-L42ETW5 38<br />

Toshiba 55ZL2G 44<br />

Xoro HTL 4770 3D 40<br />

Blu-ray-Player<br />

Panasonic DMP-BDT220 50<br />

Sat-Receiver<br />

smart CX20 57<br />

Hybrid-Receiver<br />

Humax iCord mini 59<br />

Kathrein UFS 913 57<br />

Kombigerät<br />

Panasonic DMR-BST700 57<br />

Vor- und Endstufen<br />

Marantz AV 7005 72<br />

Marantz MM 7055 72<br />

AV-Receiver<br />

Yamaha RX-A3010 72<br />

5.1-Surround-Sets<br />

Heco Celan GT 78<br />

Quadral Chromium Style 78<br />

Teufel Cubycon 2 76<br />

Netzwerk-Festplatten<br />

Buffalo LinkStation Pro 87<br />

LG N4B2 88<br />

Netgear ReadyNAS Ultra 2 Plus 89<br />

Synology DS212j 90<br />

Western Digital My Book Live 92<br />

Kurztests<br />

Gear4 AirZone Series 1 102<br />

Hama Avinity HDMI-Kabel 103<br />

Philips Fidelio AS111 102<br />

Sony CMT-G2NiP 70<br />

Terratec NOXON Connect A1 103<br />

ZOTAC ZBOX nano AD10 Plus 102<br />

FILME<br />

Die neuesten Blu-rays und DVDs im<br />

Test. Dazu erhalten Sie Hintergründe,<br />

Kinotipps und News aus der großen<br />

Welt des Entertainments.<br />

Contagion 106<br />

Die Lincoln-Verschwörung 107<br />

Rain Fall 107<br />

Shanghai 114<br />

Smoke & Blue In The Face 111<br />

Tim und Struppi 104<br />

Transformers 3 108<br />

What A Man 110<br />

Wickie auf großer Fahrt 108<br />

Wie ausgewechselt 112<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

5


NEWS & TRENDS<br />

Autor: Jan Fleischmann // Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Apples Wunder-TV<br />

Immer neue Gerüchte kursieren über Apples geplantes Fernsehgerät. Die kanadischen<br />

Telekommunikations-Unternehmen Rogers Communications und BCE sollen bereits<br />

einen Prototypen testen, heißt es.<br />

Die kanadische Tageszeitung The Globe and Mail<br />

berichtete Anfang Februar unter Berufung auf<br />

anonyme Quellen, die Telekommunikations-Unternehmen<br />

Rogers Communications und BCE seien mit<br />

Apple-Fernsehern ausgestattet worden, um eine mögliche<br />

Zusammenarbeit zu prüfen. Apple suche einen Partner,<br />

der sowohl mobile als auch Breitband-Internet-Verbindungen<br />

anbieten könne.<br />

Mit Sprachsteuerung<br />

The Globe and Mail erwartet, dass der Apple-Fernseher<br />

einem iPad mit großem Bildschirm ähnelt. Die Sprachsteuerung<br />

Siri, die erstmals im iPhone 4S eingebaut wurde,<br />

soll als persönlicher Assistent des TV-Zuschauers dienen,<br />

etwa bei der Programmauswahl. Über Gesten und Handbewegungen<br />

ließen sich beispielsweise Video-Unterhaltungen<br />

vom Sofa aus steuern. Und eine Bildschirm-Tastatur<br />

soll Texteingaben für soziale Netzwerke wie Twitter<br />

oder Facebook ermöglichen. Peter Misek, Manager und<br />

Analyst der US-amerikanischen Investmentbank Jefferies<br />

& Company, hat sich Apples Patente genau angesehen. Er<br />

vermutet, dass der Fernseher mit Mobilgeräten wie iPhone<br />

oder iPad perfekt zusammenarbeiten werde und zudem<br />

als Spieleplattform dienen könnte.<br />

Als Voraussetzung für den Erfolg eines Apple-<strong>TVs</strong> gilt<br />

das Angebot an Filmen und TV-Sendungen. Misek sieht<br />

Apple in einer guten Position, um Partnerschaften mit<br />

Netzwerk-Betreibern wie AT&T und Verizon in den USA<br />

sowie Bell und Rogers in Kanada einzugehen. Außerdem<br />

vermutet Misek, Apple werde sich in Zukunft verstärkt<br />

um den Vertrieb von Videoinhalten kümmern. Dazu<br />

zählen auch von den Nutzern selbst erstellte Videos.<br />

Den Ausgangspunkt der Spekulationen um den Apple-<br />

Fernseher bildete Walter Isaacsons Biografie des verstorbenen<br />

Apple-Chefs Steve Jobs. Jobs bemerkt darin, dass er<br />

ein Fernsehgerät entwickeln wolle, das sich nahtlos mit<br />

anderen Geräten wie iPhone, iPad und der iCloud verbinden<br />

lasse. Dieser Fernseher solle über die einfachste<br />

Benutzer oberfläche verfügen, die man sich vorstellen könne.<br />

Er habe lange über dieses Problem nachgedacht und<br />

es schließlich „geknackt“.<br />

Seitdem befindet sich die gesamte Branche in Aufruhr.<br />

Kein Wunder, denn der Edelcomputerschmiede aus dem<br />

kalifornischen Cupertino ist es mit iPod, iPhone und iPad<br />

bereits dreimal gelungen, einen Markt neu aufzurollen.<br />

Die Reaktionen der TV-Gerätehersteller folgten prompt:<br />

Noch vor Weihnachten 2011 präsentierte der koreanische<br />

TV-Gerätehersteller LG mit der Magic Remote eine Fernbedienung<br />

mit Sprach- und Gestensteuerung. Samsung<br />

kündigte nun den Start dreier TV-Serien mit Sprachund<br />

Gestensteuerung für März 2012 an.<br />

Fernsehen und Internet verschmelzen<br />

Roland Stehle, Pressesprecher der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik<br />

(gfu), sieht im Zusammenschmelzen<br />

von Internet und Fernsehen den großen Trend nach dem<br />

hochauflösenden Fernsehen HDTV und dem räumlichen<br />

3D-TV. „Produkte, die beide Medien nahtlos zusammen-<br />

6


Der Apple-LED-Cinema-Bildschirm<br />

für Computer<br />

macht auf jedem<br />

Schreibtisch eine<br />

gute Figur. Genau<br />

das erwarten<br />

Apple-Fans vom<br />

Fernseher der<br />

Computerschmiede.<br />

Der Apfel fällt nicht weit vom<br />

Stamm: Filme und TV-Serien, die bei<br />

iTunes geliehen werden, lassen sich<br />

schon heute sowohl mit der Apple<br />

TV-Box auf dem Fernseher als auch<br />

auf dem iPad anschauen.<br />

führen, werden neue Angebote und Dienste hervorbringen<br />

und so die Mediennutzung verändern und erweitern.“<br />

Indessen erwartet Stehle nicht, dass Apples Fernseher<br />

den Markt komplett umkrempeln könnte. „Die Fernsehgeräte<br />

sind bereits zu weit entwickelt, als dass ein Produkt<br />

die Kategorie neu erfinden könnte.“ Selbst wenn es Apple<br />

gelänge, ein völlig neuartiges Modell zu bringen, könnten<br />

andere Hersteller rasch darauf reagieren, glaubt Stehle.<br />

Wer liefert die LCD-Panels?<br />

Noch vor Weihnachten 2011 meldete der taiwanesische<br />

Branchendienst Digitimes, Sharp werde die Displays für<br />

Apples neuen Fernseher liefern. Ende Januar berichtete<br />

der Marktanalyst Steven Musil auf dem Technikportal<br />

CNET, Apple habe mit einem großen TV-Zulieferer in<br />

Asien über die Funktionen von TV-Komponenten gesprochen.<br />

Zudem hätten sich Apple-Mitarbeiter mit einem asiatischen<br />

TV-Hersteller getroffen und über die Lieferung<br />

von LCD-Bildschirmen mit 3,5- bis 55-Zoll-Bildschirmdiagonale<br />

gesprochen. Mit welchem TV-Hersteller die<br />

Treffen stattfanden, verriet Musil nicht. Er schätzt, dass<br />

Apple seinen Fernseher bis Ende 2012 auf den Markt bringen<br />

möchte. Da Verträge mit TV-Sendern bislang ausstehen,<br />

sei dies jedoch ungewiss.<br />

Auch für das iPad 3 wird über eine Zusammenarbeit<br />

von Apple und Sharp spekuliert. Ob Apple das neue Tablet<br />

mit IGZO-Bildschirmen von Sharp ausstattet oder wie die<br />

Vorgängermodelle mit Retina-Anzeigen, ist jedoch weiter<br />

unklar. Das Modell soll laut verschiedener Berichte am<br />

7. März vorgestellt werden. In der Vorweihnachtswoche<br />

berichtete das Wall Street Journal, eine Apple-Delegation<br />

habe sich mit US-amerikanischen Medienunternehmen<br />

getroffen, um über den geplanten Fernseher zu sprechen.<br />

Bei den Spezifikationen des Fernsehers sei die Apple-<br />

Mannschaft vage geblieben: Das TV-Gerät soll über eine<br />

Sprach- und Gestensteuerung verfügen. Zudem könne der<br />

Fernseher mit Smartphones und Tablets kommunizieren.<br />

Ein Film, der auf dem Apple-Fernseher im Wohnzimmer<br />

läuft, soll sich so nahtlos auf einem Mobilgerät im Schlafzimmer<br />

zu Ende betrachten lassen.<br />

Eine Anbindung des Apple-Fernsehers an den Online-<br />

Datenspeicher iCloud scheint sicher: Darüber können<br />

Apple-Geräte automatisch ihre Daten abgleichen. Ebenso<br />

soll die drahtlose Übertragung von Videos und Musik über<br />

die AirPlay-Schnittstelle möglich sein. Der Apple-TV soll<br />

zudem einen digitalen Vi deo rekorder an Bord haben<br />

(DVR). Auf die iTunes-Bibliothek lässt sich ohnehin mit<br />

allen Apple-Produkten zugreifen.<br />

Apples Vorstöße in den TV-Markt mit der kleinen Set-<br />

Top-Box Apple TV nannte der neue Chef Tim Cook bislang<br />

ein Hobby. Der Verkauf von Apple TV verlief zunächst wenig<br />

überzeugend, doch 2011 zog der Absatz rasant an: Vier<br />

Millionen Stück setzte Apple um und erreichte damit einen<br />

Marktanteil von 32 Prozent unter den Internet-TV-Boxen.<br />

Ursprünglich wollte Apple der kleinen Box den Namen<br />

„iTV“ geben. Doch diesen hält bereits der britische<br />

Fernsehsender ITV besetzt. Ein schlechtes Omen für den<br />

Apple-Fernseher?<br />

■<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

7


NEWS & TRENDS<br />

TECHNISAT<br />

Interaktives TV<br />

www.technisat.de<br />

Neben dem hauseigenen SiehFern<br />

INFO-Dienst bietet TechniSat nun für<br />

seine ISIO-Receiver auch das redaktionell<br />

bearbeitete Portal von TV Digital<br />

an. Das ISIO-Gerät muss lediglich<br />

an den Internet-Anschluss angeschlossen<br />

und eingerichtet werden,<br />

und schon erlebt man die unterhaltsamen<br />

Möglichkeiten, die das interaktive<br />

Fernsehen bietet. Man kann<br />

nicht nur frei im Internet surfen, sondern<br />

auch Apps, Video-on-Demand-<br />

Angebote, interaktive Musiksender,<br />

News-Portale und vieles mehr nutzen.<br />

Zudem lässt sich HbbTV über<br />

den roten Knopf der Fernbedienung<br />

aufrufen.<br />

WRC-12<br />

Engpass befürchtet<br />

www.irt.de<br />

Auf der in Genf stattfindenden World Radiocommunication<br />

Conference (WRC-12) könnte eine weitere Einschränkung<br />

des Antennenfernsehens drohen. Der Druck<br />

von arabischen und afrikanischen Staaten wächst. Es<br />

sollen 25 Prozent der Fernsehfrequenzen, das 700-MHz-<br />

Band, für den Mobilfunk freigegeben werden.<br />

ACER<br />

Großes Bild in 3D<br />

www.acer.de // ab 400 Euro<br />

Gleich drei neue Projektoren<br />

zu günstigen Preisen bringt<br />

Acer auf den Markt. Die Wiedergabe<br />

von 3D-Inhalten stellt<br />

für die neuen Modelle Acer P1120,<br />

P1220 und P1320W kein Hindernis dar. Die<br />

innovative 3D-ready-Technologie sorgt mit einer<br />

Bildwiederholfrequenz von 120 Hz für dreidimensionale<br />

Projektionen. Mit der True 24p-Funktion, die für die Beibehaltung<br />

der Originalqualität des Films sowie eine<br />

deutliche Verbesserung der Darstellungsqualität sorgt,<br />

können die Betrachter Filmerlebnisse wie im Kino genießen.<br />

Dabei sind Projektionen bis zu einer Diagonale von<br />

762 cm möglich. Die passende Audio-Untermalung liefern<br />

eingebaute Lautsprecher mit zwei Watt Leistung.<br />

Steht keine weiße Projektionsfläche zur Verfügung, lässt<br />

sich das Bild auf farbigen Flächen wie Tafeln oder Tape-<br />

ten darstellen. Nach Auswahl der Wand- oder Tafelfarbe<br />

im Bildschirmmenü stimmt der Projektor die Darstellungen<br />

auf die gewünschte Fläche ab. Gleichzeitig macht<br />

die vertikale Keystone-Korrektur von +/–40 Grad das<br />

Ausrichten des Geräts zum Kinderspiel. Vertikale Verzerrungen<br />

werden korrigiert, sodass unabhängig von der<br />

Position des Projektors die korrekten Bildproportionen<br />

gewahrt bleiben.<br />

8


ZUM ABHEBEN GUT:<br />

CINEMA 3D VON LG.<br />

Erleben Sie aus jedem<br />

Blickwinkel flimmerfreies<br />

3D TV in FullHD-<br />

Qualität. Das neue<br />

CINEMA 3D Line-up<br />

von LG macht’s möglich.<br />

Dank der Polarisationstechnologie<br />

mit<br />

günstigen und leichten<br />

3D-Brillen wird das<br />

3D-Erlebnis so bequem<br />

wie im Kino. Staunen<br />

werden Sie sicher auch<br />

über LG Smart TV<br />

mit den vorinstallierten<br />

Programmen wie<br />

„Tagesschau“ oder<br />

„maxdome“. Alle aktuellen<br />

Nachrichten direkt<br />

auf Ihrem TV und per<br />

Knopfdruck Zugriff auf<br />

vieles mehr. Life’s Good.<br />

LG LW579S<br />

www.lg.de/cinema3d<br />

Mehr Infos:<br />

*<br />

*Basierend auf einem VDE Institut Zertifikat für ein CINEMA 3D-Modell mit identischer 2D- bzw. 3D-Technologie.


NEWS & TRENDS<br />

CYBERLINK<br />

Zwölfte Runde<br />

www.cyberlink.de // ab 35 Euro<br />

Cyberlink bringt eine neue Version seines Software-Bluray-<br />

und Medien-Players heraus. Das Programm in den<br />

Varianten Standard, Pro und Ultra geht mittlerweile in die<br />

zwölfte Runde und wartet mit neuen Funktionen auf.<br />

Es ist der einzige universelle Multimedia-Player, der eine<br />

Gesamtlösung für Windows-, iOS- und Android-Plattformen<br />

anbietet. Jetzt können Nutzer ganz einfach Multimedia-Inhalte<br />

streamen, speichern und teilen. Die verbesserte<br />

TrueTheater-Technologie bietet HD- und 3D-Qualität<br />

– auch von DVDs und Videos mit niedri ger Auflösung –<br />

und Inhalte von sozialen Netzwerken.<br />

PowerDVD 12 wartet mit verbesserter TrueTheater-Technologie auf,<br />

die auch aus Videos mit geringer Auflösung das Beste herausholt<br />

und sie nahezu in HD-Qualität darstellt. Die große Medienbibliothek<br />

fasst Musik und Videos zusammen.<br />

OEHLBACH<br />

Multimedia-Installation<br />

www.oehlbach.com<br />

Einfache Konzeption von Unterputzdosen<br />

für Video und<br />

Audio: Innerhalb der gebräuchlichen<br />

Abmessungen<br />

(50 x 50) sind je zwei halbe<br />

Anschlussfelder einsetzbar.<br />

HDMI-Dose in der Wand: Mit der PRO IN-<br />

Serie von Oehlbach verschwinden HDMI-<br />

Kabel perfekt und unsichtbar in der Wand.<br />

Der Einsatz besitzt zwei HDMI-Buchsen.<br />

Qualität, made in Germany: Mit der neuen PRO IN-Serie bietet der Kabelspezialist<br />

Oehlbach die Möglichkeit, HDMI-Kabel unsichtbar im Raum zu verlegen.<br />

Alle PRO IN-Kabel sind halogenfrei, schwer entflammbar und aus hochwertigen<br />

Materialien wie versilbertem OFC-Kupfer oder langkristallinem HPOCC-<br />

Reinkupfer gefertigt. Die Stecker und Adapter sind mit 24 Karat vergoldet und<br />

bieten geringe Übergangswiderstände. Das 19-Pin-Multiline-Installationskabel<br />

wird durch Anbringen des HDMI-Adapters zu einem vollwertigen High-Speed-<br />

HDMI-Kabel. Darüber hinaus gibt es im neuen Sortiment eine einfache Konzeption<br />

von Unterputzdosen für Video- und Audio-Anschlussfelder.<br />

10


Preisgekrönte Klangjuwelen<br />

11 x Platz 1 und 5 x Platz 2<br />

Wir bedanken uns bei den Lesern von AUDIO, stereoplay & Video-HomeVision für Ihre erstklassige Wahl.<br />

Mehr zur Produktwelt von Bowers & Wilkins auf:<br />

www.gute-anlage.de und<br />

www.bowers-wilkins.de


NEWS & TRENDS<br />

1&1 MOBILE<br />

TEAC / LG<br />

Blu-rays brennen<br />

www.teac.eu/de, www.lg.de //<br />

ab 110 Euro<br />

Mit dem TEAC BD-W512S und dem<br />

BP40NS20 von LG kommen gleich<br />

zwei Blu-ray-Rekorder auf den Markt,<br />

die die neuen vierlagigen Blu-ray-<br />

Medien mit bis zu 128 GByte beschreiben<br />

können.<br />

Der TEAC BD-W512S brennt mit bis<br />

zu zwölffacher Geschwindigkeit. Der<br />

neue TEAC-Rekorder beschreibt BD-<br />

R-XL-Quadruple-Layer-Discs bis 128<br />

GByte sowie BD-R-Triple-Layer-Discs<br />

bis 100 GByte, BD-R-Double-Layer-<br />

Discs bis 50 GByte und BD-R-Single-<br />

Layer-Discs bis 25 GByte. Das 5,25-<br />

Zoll-Laufwerk kann horizontal oder<br />

vertikal in den PC eingebaut werden.<br />

Eine serielle ATA-Schnittstelle bietet<br />

eine schnelle Datenübertragung mit<br />

bis zu 15 GBit/s.<br />

LG bietet ein externes Gerät für USB<br />

2.0 an. Der BP40NS20 beschreibt<br />

nicht nur die vierlagigen Blu-rays,<br />

sondern fungiert auch als 3D-Blu-ray-<br />

Player. Während des Brennvorgangs<br />

passt die Silent Play-Technologie automatisch<br />

die Lesegeschwindigkeit<br />

der<br />

Discs an.<br />

1&1<br />

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NEU: SAMSUNG<br />

GALAXY S PLUS 459,–<br />

,–459,– €<br />

ZAHL DES MONATS<br />

122,2<br />

Millionen Filme<br />

wurden in Form von DVDs, Blu-rays oder Downloads<br />

2011 in Deutschland verkauft. Ein neuer Rekord und<br />

ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.<br />

Vor allem die HD-Scheiben werden immer<br />

beliebter: Sie legten um 41 Prozent zu.<br />

12


ALL-NET-FLAT<br />

FLAT FESTNETZ<br />

FLAT HANDY-NETZE<br />

ALLE<br />

FLAT INTERNET<br />

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danach 39,99 €/Monat. 24 Monate Mindestvertragslaufzeit. Einmaliger Bereitstellungspreis 29,90 €, keine Versandkosten.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

13


NEWS & TRENDS<br />

SPECTRAL<br />

Einfach<br />

eingesteckt<br />

www.www.spectral.eu // ab 4.660 Euro<br />

Die Apple-Produkte sind für viele Fans zur zentralen Schnittstelle zwischen<br />

Kommunikation und Unterhaltung geworden. Gefehlt hat bislang jedoch<br />

eine Verbindung zur Unterhaltungselektronik, die ebenso einfach wie ästhetisch<br />

ansprechend ist. Diese bietet jetzt der TV-Möbel-Hersteller Spectral:<br />

Die Produktlinien Cocoon und Scala sind ab sofort auf Wunsch mit einem<br />

integrierten Original-Apple-Universal-Dock verfügbar – passend für iPhone<br />

3, iPhone 4 und viele iPods. Bei Cocoon (siehe Bild oben) ist außerdem eine<br />

Docking-Station für die Tablets iPad 1 und iPad 2 verfügbar. Dieses TV-<br />

Möbel ist zudem speziell für Flachbild-Fernseher entwickelt worden.<br />

KABEL DEUTSCHLAND<br />

Für Wechselwillige<br />

www.kabeldeutschland.de // ab 13,90 Euro pro Monat<br />

Kabel Deutschland bietet Sat-Nutzern, deren analoges Satelliten-<br />

Fernsehen Ende April abgeschaltet wird, ein Rundum-sorglos-Paket<br />

für den Umstieg auf den Kabelanschluss an. Das Angebot richtet<br />

sich an Bewohner von Ein- und Zweifamilienhäusern. Voraussetzung<br />

ist der Zugang zum Kabelanschluss des Betreibers. Das Paket<br />

beinhaltet den Empfang von analogem und digitalem Kabelfernsehen<br />

(HDTV inklusive), privaten HD-Sendern und einen HD-Receiver.<br />

MONATSKALENDER<br />

3D aus deutscher Produktion<br />

Wickie auf großer Fahrt ist zwar ein Kinderfilm,<br />

dennoch taugt er als Blu-ray-Kauftipp<br />

auf unserem Kalenderblatt. Es handelt sich<br />

dabei um den ersten deutschen Kinofilm,<br />

der komplett in 3D produziert wurde. Technisch<br />

ist er gelungen und daher auf jeden<br />

Fall sehenswert.<br />

Kiosk-Visite<br />

Wenn Sie dem Zeitschriften-Kiosk Ihres Vertrauens<br />

wieder einmal einen Besuch abstatten möchten, liefern<br />

wir Ihnen ab 9. März einen besonders passenden<br />

Grund: Dann erscheint die neue Ausgabe unseres<br />

Heimvernetzungs-Magazins CONNECTED HOME.<br />

„Tekkie“-Highlights in Hannover<br />

„Tekkies“ zu sehen, das hoffen zumindest alle Besucher,<br />

die vom 6. bis zum 10. März wieder auf die CeBIT<br />

pilgern. Die Technikmesse hatte jahrelang große<br />

Image-Probleme. Aber mit neuen Trendthemen wie<br />

Smart Home soll es wieder aufwärts gehen.<br />

14


JVC<br />

Alles<br />

in HD<br />

www.jvc.de //<br />

250 Euro<br />

Mit der neuen Everio-Camcorder-Serie läutet JVC endgültig die HD-Ära ein.<br />

Das Unternehmen wird in Zukunft ausschließlich Full-HD-Camcorder anbieten,<br />

von denen einige Modelle zusätzlich SD-Aufnahmen realisieren können.<br />

Dies gilt auch für die beiden Everio-Einsteigermodelle GZ-E15 und GZ-E10.<br />

Sie sollen durch ihr handliches Design und das Platz sparende und auf SD-<br />

Karten basierende Speicherkonzept überzeugen. Ungewöhnlich für Camcorder<br />

im Einsteiger-Marktsegment ist die Wiedergabe in 1920 x 1080/50p.<br />

SUPERGÜNSTIG<br />

MOBIL<br />

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ACER<br />

Kleiner Alleskönner<br />

www.acer.de // ab 400 Euro<br />

Mit dem neuen Revo RL70 stellt Acer<br />

allen Usern ein Multimedia-Kraftpaket<br />

mit ultrakompaktem Formfaktor zur<br />

Verfügung. Dank seiner vielfältigen<br />

Talente ist der kleine Alleskönner flexibel<br />

einsetzbar. Beispielsweise eignet<br />

er sich als kleinformatiger Home-<br />

PC ideal zum Surfen im Internet, zum<br />

Bearbeiten von E-Mails, zur Textverarbeitung<br />

oder für die Wiedergabe von<br />

Videos in HD-Auflösung.<br />

Über ein spezielles, x-förmiges Montagesystem<br />

kann der Revo RL70 mühelos an<br />

der Rückseite von Displays oder LCD-<strong>TVs</strong><br />

mit VESA-Anschluss befestigt werden.<br />

1&1 NOTEBOOK-FLAT<br />

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Micro-SIM-Karte<br />

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Beste D-Netz-<br />

Qualität!<br />

15 Jahre DVD<br />

Ausnahmsweise werfen wir an dieser Stelle einen<br />

Blick zurück: Im März 1997, also vor genau 15 Jahren,<br />

kam im Vorreitermarkt USA die erste DVD auf den<br />

Markt. Seither entwickelte sich ein weltweiter Milliardenmarkt<br />

mit den Silberscheiben. Glückwunsch!<br />

Der Countdown läuft...<br />

Am 30. März sind es noch genau vier Wochen bis zur<br />

Abschaltung des analogen-Satelliten-TV-Signals. Wer<br />

sich bislang nicht um den Umstieg gekümmert hat,<br />

sollte jetzt in letzter Minute Gas geben. Denn wer zu<br />

spät kommt, den bestraft der schwarze Bildschirm...<br />

www.1und1.de<br />

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* 1&1 Notebook-<strong>Flat</strong> im 2. Monat für 0,– €, sonst ab 9,99 €/Monat. Ab einem<br />

Datenvolumen von1GB steht eine Bandbreite von max. 64 kBit/s zur Verfügung.<br />

24 Monate Mindestvertragslaufzeit. Keine Bereitstellungsgebühr,<br />

keine Versandkosten.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012 15


NEWS & TRENDS<br />

VANTAGE<br />

Abgespeckt<br />

www.vantage-digital.com // <strong>300</strong> Euro<br />

Vantage kündigt eine abgespeckte Version seines Erfolgs-<br />

Sat-Receivers VT-100S (siehe Video-HomeVision 10/11,<br />

Seite 48) an. Der VT-100S usb pvr besitzt keine eingebaute<br />

Festplatte mehr, sondern es lässt sich ein externes<br />

Speichermedium per USB-Schnittstelle anbinden. Über<br />

zwei Anschlüsse kann das Fernsehprogramm auf Festplatten<br />

oder USB-Sticks archiviert oder die Timeshift-<br />

Funktion für zeitversetztes Fernsehen genutzt werden.<br />

Der Receiver besitzt einen HDTV-Twin-Tuner für die Nutzung<br />

der Bild-in-Bild Funktion und unterstützt sowohl<br />

hochauflösendes HD-ready als auch das vollauflösende<br />

HDTV-Format (1080p). Mit elektronischem Programmführer,<br />

WLAN-Unterstützung zur Nutzung von Internet-Inhalten<br />

sowie durch die einfache Einbindung in ein bestehendes<br />

Heimnetzwerk über DLNA für den Abruf von PC-<br />

Inhalten ist multimediales Vergnügen garantiert. Weiterhin<br />

wird der moderne HbbTV-Standard unterstützt, der<br />

den Empfang von Rundfunk- und Internet-Inhalten und<br />

Online-Mediatheken ermöglicht.<br />

Klein, handlich und<br />

kompakt – der Mini-<br />

Lautsprecher JBL<br />

On Tour Micro lässt<br />

sich einfach verstauen.<br />

Er ist in den Farben<br />

Schwarz und<br />

Weiß erhältlich.<br />

Short<br />

News<br />

Strategische Allianz<br />

Die Onkyo Corporation, ein weltweit führender Anbieter<br />

im Bereich Consumer Audio, kündigt eine strategische<br />

Allianz mit der TEAC Corporation, einem<br />

globalen Elektronikhersteller, an. Onkyo und TEAC<br />

erwerben jeweils Anteile des anderen Unternehmens<br />

und sondieren Möglichkeiten zur Teilung von Produktionsanlagen,<br />

Logistikzentren und Ressourcen im<br />

Bereich Forschung und Entwicklung.<br />

Langfristige Zusammenarbeit<br />

Sky Deutschland und Warner Bros. International<br />

Television Distribution haben heute eine Verlängerung<br />

ihrer Kooperation bis Ende 2015 bekanntgegeben.<br />

Der langfristige Vertrag zwischen Sky und der<br />

Nummer 1 der Filmverleiher in Deutschland umfasst<br />

die exklusiven SVOD-Rechte für alle aktuellen Neustarts<br />

während der Pay-Lizenzzeit sowie die exklusiven<br />

Pay-TV-Rechte an allen Warner-Filmen.<br />

Erweiterter Kundenservice<br />

Samsung Electronics will neue Maßstäbe im Bereich<br />

Kundenbetreuung setzen. Dabei soll nicht nur der<br />

persönliche Service, sondern auch die Geschwindigkeit<br />

im Vordergrund stehen. Schnell lösbare Probleme<br />

werden direkt vor Ort beim Kunden behoben.<br />

Fußball für alle<br />

EA SPORTS enthüllt Details zu dem in FIFA Street<br />

integrierten sozialen Netzwerk mit dem Namen<br />

Street Network. Das Netzwerk ermöglicht den<br />

Spielern, untereinander zu interagieren und sich<br />

zu messen, und steht mit der Veröffentlichung von<br />

FIFA Street am 13. März 2012 für PlayStation 3<br />

und Xbox 360 zur Verfügung.<br />

PEARL<br />

Wasserdicht<br />

www.pearl.de // 100 Euro<br />

Jetzt lassen sich sportliche Erfolge<br />

in Full-HD-Qualität präsentieren.<br />

Mit bis zu 60 Bildern pro<br />

Sekunde ist die Kamera von Somikon<br />

der Begleiter bei allen<br />

Outdoor-Aktivitäten, beim Sport<br />

und in der Freizeit. Sogar beim<br />

Wassersport kann man die ultraleichte<br />

und wasserdichte Kamera<br />

einsetzen. Zwei LEDs sorgen<br />

für ausreichend Licht im<br />

Nahbereich. Die stabile Halterung<br />

passt perfekt an Lenker,<br />

Bogen, Mast, Paddelstange oder<br />

Gabelbaum.<br />

JBL<br />

Partystimmung<br />

www.jbl.com // 40 Euro<br />

Der JBL On Tour Micro ist ein Mini-Lautsprecher im praktischen<br />

Hosentaschen-Format und soll glasklaren Klang aus<br />

jeder Tonquelle für unterwegs liefern. Neben seiner kompakten<br />

Größe und der satten Power bietet der JBL On Tour<br />

Micro zudem dank des leistungsstarken, wieder aufladbaren<br />

Lithium-Ionen-Akkus eine lange Ausdauer und garantiert<br />

damit beste Partystimmung bis tief in die Nacht.<br />

Der Lautsprecher liefert bis zu sechs Stunden satten Sound,<br />

bevor er über Mini-USB-Anschluss aufgeladen wird.<br />

TÜV zertifiziert Save.TV<br />

Für seinen Online-Videorekorder hat Save.TV<br />

das Gütesiegel Geprüftes Online-Portal der TÜV<br />

Saarland Gruppe erhalten. In einem Testzeitraum<br />

von drei Monaten wurden die Zuverlässigkeit im<br />

Umgang mit Datenschutzbestimmungen, die Daten-<br />

und Systemsicherheit sowie die Benutzerfreundlichkeit<br />

geprüft und bewertet.<br />

Auf Schwäbisch<br />

„Mir könnet älles – außer Hochdeutsch…“<br />

Nubert hat ein Produkt<strong>video</strong> in Mundart<br />

produziert. Per QR-Coder oder unter folgendem<br />

Link können Sie das Video sehen:<br />

www.nubert.de/index.php?id=248<br />

16


LESERWAHL2012<br />

ANZEIGE<br />

Doppel-Sieg<br />

Ein großes Kompliment der Leser für den Hersteller mit der großen Tradition. Seit jeher kann man von<br />

Philips edle Produkte hoher Qualität erwarten, die zudem noch höchsten technischen Ansprüchen<br />

genügen. Und das haben Sie mit zwei ersten Plätzen belohnt!<br />

Platz 1 für die<br />

Philips SoundBar HTS7140/12<br />

Die Philips SoundBar HTS7140 begeistert<br />

mit ihrem 5.1 Mehrkanal-<br />

Surround-Sound-Erlebnis dank<br />

Philips Ambisound und verzichtet<br />

ganz auf zusätzliche Lautsprecher<br />

und Kabel – das komplette Home<br />

Entertainment System inklusive<br />

High Definition Blu-ray Player<br />

in einer einzigen Komponente<br />

transportiert das Heimkino-Feeling<br />

mitten ins Wohnzimmer. Für die<br />

Leser ganz klar die Nummer 1 in<br />

der Kategorie der SoundBars.<br />

Platz 1 für den Philips<br />

Netzwerkplayer NP3900<br />

Der Philips Netzwerkplayer NP3900 liefert Musikgenuss<br />

vom PC oder der smarten Mobile Device<br />

ganz ohne Kabel über das Heimnetzwerk. Mittels<br />

LivingSound-Technologie werden Konzerte oder<br />

die neueste Veröffentlichung des Lieblingsinterpreten<br />

zu einem unvergleichlichen Audioerlebnis<br />

– und das in jedem Raum. Das hat auch die Leser<br />

überzeugt – der NP3900 belegt in der Kategorie<br />

Internetradios Platz 1.<br />

Bei der großen Leserwahl 2012 haben Sie entschieden und gleich zwei Produkte zu Ihren Favoriten<br />

gewählt. Dafür sagen wir Danke! Insgesamt stimmten bei der Leserwahl 2012 der Magazine<br />

stereoplay, AUDIO und Video-HomeVision ca. 25.000 Leser in 45 Kategorien ab.<br />

w w w . p h i l i p s . d e / s o u n d


NEWS & TRENDS | HÄNDLER DES MONATS<br />

Autor: Volker Straßburg // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Heimkinoschmiede<br />

Die Heimkinoschmiede<br />

Friedrichstraße 12<br />

54470 Bernkastel-Kues<br />

Tel.: 06531/9 44 49<br />

info@heimkinoschmiede.de<br />

www.heimkinoschmiede.de<br />

„…wir leben Heimkino!“<br />

Der Slogan ist auf der Homepage der Heimkinoschmiede zu finden und ist<br />

Bestandteil ihres Schriftverkehrs. Nicht nur Heimcineasten schenken ihm<br />

Glauben, auch Beamer-Hersteller Epson pilgert nach Bernkastel-Kues.<br />

Service-Angebot<br />

Verkauf von Beamern, Leinwänden,<br />

Audio-Surround-<br />

Equipment, Audio-Multi-<br />

Room, Planung und Umsetzung<br />

von Heimkinos, Steuerungskonzepte,<br />

Einzelanfertigung<br />

von Mediamöbeln,<br />

Bildkalibrierung und Surround-Einmessung<br />

Marken-Highlights<br />

JVC, Epson, Sony, Marantz,<br />

NAD, Denon, Vincent, Camebridge,<br />

Dali, Monitor Audio,<br />

Swans, Stewart, Image<br />

Ob luxuriös ausgestattete<br />

Heimkinoräume, unsichtbare<br />

Projektionslösungen<br />

für Wohnräume oder aufwendige<br />

Installationen auf Messen:<br />

Jörg Michels und seine Heimkinoschmiede<br />

nehmen jede Herausforderung<br />

an. Selbst der Beamer-Produzent<br />

Epson ist ein treuer Kunde. Er lässt<br />

den Spezialisten etwa auf der IFA<br />

komplette Kinoräume für seine Neuheiten-Präsentation<br />

errichten.<br />

Die Konzeption für derartige Projekte<br />

findet „an einer der schönsten<br />

Ecken der Mosel“ statt, wie Jörg Michels<br />

überzeugt ist. Im rheinland-pfälzischen<br />

Bernkastel-Kues steht ein<br />

Mehrfamilienhaus, in dem auf die<br />

Stockwerke verteilt Familie Michels,<br />

die Eltern und die Heimkinoschmiede<br />

zu finden sind. Für Projektoren- und<br />

Audio-Vorführungen befinden sich<br />

zwei Kleinkinos darin. Hinzu kommt<br />

eine großzügige Ausstellung von Lautsprechern.<br />

Beamer samt hochwertigem<br />

Zubehör wie Anamorphoten<br />

sowie hochwertige Schallwandler bilden<br />

denn auch das Kernsortiment.<br />

Ohne Terminabsprache kommt jedoch<br />

niemand ins Allerheiligste. Jörg<br />

Michels ist nicht nur der Konzeptionär,<br />

sondern auch der einzige Verkäufer<br />

der Heimkino-, Ideen- und Spaßschmiede.<br />

Für die Installationen bei<br />

seinen Kunden verfügt er ebenfalls<br />

über keinen Mitarbeiterstamm. Stattdessen<br />

springen zwei Schreinerfirmen<br />

ein, mit denen er stetig zusammenarbeitet.<br />

Aus der Teamarbeit enstehen<br />

zudem exklusive Möbelstücke, sofern<br />

das der Cineast wünscht.<br />

Auf diese Weise konnte Jörg Michels<br />

seine Leidenschaft bis nach Luxemburg<br />

ausdehnen. Dort hat er im letzten<br />

Jahr einen Ableger eröffnet und<br />

bereits mehrere einfache sowie kostspielige<br />

Individuallösungen kreiert<br />

(siehe unten). Da verwundert es nicht,<br />

dass dem Geschäftsführer auch für<br />

die Zukunft der Erfolg hold zu bleiben<br />

scheint: „Einige schöne neue Projekte<br />

sind bereits in Planung“, schwärmt er,<br />

darunter nicht zuletzt wieder eine<br />

Messe mit Dauerkunde Epson. ■<br />

INSTALLATION<br />

Das „schwebende“ Heimkino<br />

In diesem Wohnzimmer-Heimkino sticht nach Filmende kein Equipment störend<br />

ins Auge oder steht im Weg. Hier hat nichts Bodenkontakt, und alles macht sich<br />

unsichtbar. Die 2,20 Meter breite, Umgebungslicht schluckende Spezialleinwand<br />

dnp Supernova Flex im Wert von 12.000 Euro hängt an der Decke und verschwindet<br />

auf Knopfdruck langsam wieder darin (1). Hat sich das Tuch motorgetrieben<br />

aufgerollt, verschließt eine Klappe die Öffnung. Das an der Wand hängende Sideboard<br />

ist eine Spezialanfertigung inklusive eigens zu diesem Zweck umgebauter<br />

Aktiv-Studiolautsprecher (2). Es entstand in Zusammenarbeit mit Möbelhersteller<br />

Unikat. Die Front des Boards ist mit Stoff bespannt, sodass die Lautsprecher auch<br />

im geschlossenen Zustand aufspielen dürfen. Vorverstärker und Blu-ray-Player<br />

stammen von Marantz. Die Effektlautsprecher sind direkt unter der Decke platziert<br />

und geben sich daher ebenfalls unauffällig (3). Konsequenterweise wird sich sogar<br />

der Beamer EH-TW9000LP von Epson mittels Liftersystem in die Decke zurückziehen<br />

können. Da Jörg Michels das originelle Projekt aber noch nicht fertiggestellt<br />

hat, war hiervon kein Foto möglich. Das Kino kostet inklusive Planung<br />

rund 50.000 Euro. Ursprünglich sollte in der Wand sogar noch ein TV eingebaut<br />

werden, der dann hinter der abgerollten Leinwand verschwunden wäre.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

18


Leserwahl | 2012<br />

20


Autor/Redaktion: Andreas Stumptner // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Archiv<br />

Sie haben<br />

gewählt<br />

Mehr als 25.000 Technikexperten aus der Leserschaft<br />

von Video-HomeVision, AUDIO und stereoplay haben<br />

abgestimmt und die “Geräte des Jahres” gekürt. Beim<br />

großen Gala-Abend im Februar in München feierten VIPs<br />

der Unterhaltungselektronikbranche ihre Wahlerfolge.<br />

“Brand of the Year 2012” wurde Bowers & Wilkins.<br />

Die Leserwahl der Fachmagazine aus<br />

dem Münchner Verlag WEKA Media<br />

Publishing ist Jahr für Jahr die<br />

zweifelsohne repräsentativste Expertenabstimmung<br />

über die Beliebtheit von Produkten<br />

und Marken der Unterhaltungselektronik.<br />

25.000 Leser haben im Zeitraum<br />

von November bis Januar in Video-<br />

HomeVision, AUDIO und stereoplay und auf<br />

deren Online-Portalen abgestimmt. Die<br />

drei Redaktionen baten in über 100 unterschiedlichen<br />

Kategorien zur Abstimmung.<br />

Und selbst die alten Hasen waren in vielen<br />

Fällen überrascht, welche Geräte am Ende<br />

von den Lesern favorisiert wurden.<br />

Im Schlosszelt am Rande des Münchner<br />

Olympiaparks gab es daher für viele Hersteller<br />

verschiedener Sparten allen Grund<br />

zum Feiern. Insbesondere konnten sich die<br />

Vertreter aus dem Hause Bowers & Wilkins<br />

freuen: Die Lautsprecher-Manufaktur mit<br />

britischen Wurzeln wurde erstmals zur<br />

„Brand of the Year“ gekürt. B&W löste damit<br />

Denon als Marke des Jahres ab. Die Japaner<br />

hatten den Titel zuvor zweimal in<br />

Folge geholt.<br />

➜<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

1 Das glanzvoll erleuchtete Schlosszelt in München 2 VHV-Redakteur Andreas Frank begrüßte<br />

Michael Geise von Yamaha 3 IPTV-Sieger Malte Reinhardt (l., Telekom Entertain) und Moderator<br />

Andreas Stumptner (Video-HomeVision). 4 Audio-Gipfel (v. l.): Christoph Lindemann (Philips),<br />

Ulf Soldan (B&W), Bettina Blees (Teufel), Siegfried Amft (T+A) und Jürgen Imandt (Bose).<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

21


LESERWAHL | 2012<br />

Plasma-Bolide<br />

Der Panasonic TX-P65VT30E<br />

(unten) ist das Aushängeschild<br />

der Kategorie Plasma-<strong>TVs</strong>.<br />

Flach-TV-Referenz<br />

Der Samsung UE60D8090 holte sich Platz eins in der Kategorie der<br />

LCD-Fernseher ab 50 Zoll (127 Zentimeter). Der flache Riese ist seit<br />

dem Test im vergangenen Herbst die Video-HomeVision-Referenz.<br />

Eindeutiger Sieger<br />

Zwei Kategorien, ein Gewinner: James Camerons Science-fiction-<br />

Meisterwerk Avatar wurde von den Lesern sowohl als 2D-Blu-ray<br />

als auch als 3D-Blu-ray auf den ersten Rang gewählt.<br />

Die Wahl ist das Ergebnis der Auszählung<br />

der Leserwahlstimmen. B&W, die Nummer<br />

eins im gehobenen Lautsprechermarkt,<br />

bekam durch die Ausweitung ihrer Geschäftsfelder<br />

auch auf Docking-Stationen<br />

und Kopfhörer noch einige Stimmen mehr<br />

als in den letzten Jahren. Bei den Lesern<br />

von Video-HomeVision konnte B&W im vergangenen<br />

Jahr unter anderem mit dem<br />

edel-eleganten AirPlay-fähigen Docking-<br />

Lautsprecher Zeppelin Air überzeugen.<br />

Doch nicht nur Hi-Fi-Hersteller, sondern<br />

auch die A-Marken aus der Bildwelt haben<br />

zahlreiche Preise abgesahnt, darunter Firmen<br />

wie Panasonic, die in den Augen der<br />

Leser unter anderem die besten Blu-ray-<br />

Player, Plasma-Fernseher sowie LCD-LED-<br />

<strong>TVs</strong> in Größen bis 37 Zoll auf den Markt<br />

gebracht haben. Bei den größeren LED-<br />

Formaten von 40 bis 60 Zoll (102 bis 152<br />

cm) Bilddiagonale hatte dagegen TV-<br />

Marktführer Samsung unter anderem mit<br />

dem Mega-Flaggschiff UE60D8090 d i e<br />

Nase vorn.<br />

Mehr Preisträger denn je<br />

Weitere Mehrfachsieger des Gala-Abends<br />

in München waren AV-Spezialist Denon<br />

(unter anderem Preisträger für den besten<br />

Universal-Player und den beliebtesten 3D-<br />

Blu-ray-Player) und der Berliner Lautsprecher-Direktvertrieb<br />

Teufel, der allein bei<br />

den Video-HomeVision-Lesern fünf erste<br />

Plätze einstreichen konnte, darunter beispielsweise<br />

für den erfolgreichen Soundbar<br />

Cinebar 50, das Standlautsprecher-Surround-Set<br />

LT5 und das große Heimkino-<br />

Surround-Flaggschiff-Set System 10 THX<br />

Ultra 2.<br />

Insgesamt wurden allein von Video-<br />

HomeVision Gewinner in 46 Kategorien gekürt<br />

– so viele wie nie zuvor. Der Grund:<br />

Die Testredakteure hatten sich 2011 mächtig<br />

ins Zeug gelegt und auch viele neue Produkte<br />

angepackt, die in der audiovisuellen<br />

Lautsprecher-Quartett (v. l.): Günther Nubert (Nubert), Thorsten Reuber,<br />

Bettina Blees (beide Teufel) und Mansour Mamaghani (Audio Reference)<br />

Drei TV-Giganten (v. l.): Franz Dörner (Samsung), Ralf Hansen (Panasonic)<br />

und Gerrit Gericke (Sony)<br />

22


LESERWAHL2012<br />

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Bei der großen Leserwahl 2012 haben Sie vier unserer Produkte<br />

auf den ersten Platz gewählt. Dafür sagen wir Danke!<br />

SIEGERTYPEN<br />

UE40C8790<br />

3D zum Anfassen: Der 40 Zoll LED-TV<br />

UE40C8790 von Samsung bringt die dritte<br />

Dimension ins Wohnzimmer. Die zukunftsweisende<br />

LED-Technologie zeigt die Bilder in<br />

überragender Schärfe und Detailgenauigkeit<br />

an und überzeugt damit selbst anspruchsvolle<br />

Zuschauer. Sein besonders schlankes Design<br />

macht ihn außerdem zu einem echten Blickfang.<br />

Dank WLAN erfolgt die Einbindung ins<br />

Netzwerk völlig kabellos und die Welt des<br />

Internets öffnet sich auf Knopfdruck.<br />

UE46D8090 & UE60D8090<br />

Die Samsung Smart <strong>TVs</strong> UE46D8090 (46 Zoll)<br />

und UE60D8090 (60 Zoll) sind technische Meisterwerke<br />

mit zeitloser Schönheit. Ihr extrem<br />

schmaler Rahmen gibt dem Zuschauer das Gefühl,<br />

noch näher am Geschehen zu sein. Zudem<br />

eröffnen die Geräte einen Zugang in die multimediale<br />

Welt – egal, ob man Filme ansehen,<br />

Musik hören, im Internet surfen oder sich von<br />

einem unglaublichen 3D-Erlebnis fesseln lassen<br />

will. Dann heißt es nur noch: entdecken, erleben<br />

und genießen.<br />

Samsung Smart Hub<br />

Internet<strong>video</strong>s, dreidimensionale Filmabenteuer<br />

oder Urlaubsbilder von der Digitalkamera direkt<br />

auf dem Bildschirm: Samsung Smart TV öffnet<br />

eine neue Ära des Fernsehens. Alle Inhalte werden<br />

auf der Bedienoberfläche Smart Hub gebündelt<br />

und lassen sich ganz bequem per Fernbedienung<br />

vom Sofa aus abrufen. Bestimmte<br />

Medien lassen sich auch blitzschnell über die<br />

integrierte Suchfunktion „Search All“ finden.<br />

Spannender und komfortabler kann Unterhaltung<br />

wirklich nicht sein.<br />

Insgesamt stimmten bei der Leserwahl über 25.000 Leser der Magazine stereoplay,<br />

AUDIO und Video HomeVision in 45 Kategorien ab. Viermal vergaben die Leser<br />

den 1. Platz für Samsung-Produkte sowie zweimal den 2. und einmal den 3. Platz.<br />

Bei den Zweitplatzierten handelt es sich um den 40 Zoll LCD-TV UE40D7090LS in<br />

der Kategorie „LCD-Fernseher 40/42 Zoll“ sowie den 50-Zöller UE55D8090 in der<br />

Kategorie „LCD-Fernseher ab 50 Zoll“. Der BD-C8900S belegte den 3. Platz in der<br />

Kategorie „HDTV-Recorder mit Blu-ray“.<br />

www.samsung.de


LESERWAHL | 2012<br />

Sonys Leinwand-Star<br />

Nachdem der erste Platz in der Projektoren-Kategorie im<br />

Vorjahr nach Italien an SIM2 ging, behielten diesmal mit<br />

Sony und dem VPL-VW90ES wieder die Japaner die Oberhand<br />

in der klassischen Heimkino-Liga.<br />

Heimkino-Klang von Bose<br />

Heimkino wird auch bei den Soundexperten großgeschrieben. Und die Entwicklungsleistung der<br />

US-Amerikaner goutierten die Leser diesmal mit zwei ersten Plätzen, einmal in der Kategorie<br />

2.1-Systeme mit dem Lifestyle 235 (Foto) und bei den Surround-Systemen mit dem Lifestyle V35.<br />

Doppelsieg für Denon<br />

Ebenfalls einen doppelten Gewinn konnte AV-Spezialist Denon feiern, sogar mit<br />

ein und demselben Produkt: Der DBP-2012UD verwies bei der Leserwahl seine<br />

Konkurrenz sowohl bei den 3D-Blu-ray-Playern als auch im Bereich der Universal-Player<br />

auf die weiteren Plätze.<br />

Welt an Bedeutung gewinnen, vor allem<br />

vernetzte und Internet-basierte Themen.<br />

Im Videosektor waren etwa die neuen Online-TV-Portale<br />

(Sieger: Samsungs Smart<br />

Hub), und die Kategorie IPTV (Sieger: Telekom<br />

Entertain) zum ersten Mal am Start.<br />

In der Klangwelt debütierten die Rubriken<br />

Internet-Radios (Gewinner: Philips NP<br />

3900) und Docking-Stationen (hier siegte<br />

B&W Zeppelin Air).<br />

Neu dabei: die Kategorien<br />

Blu-ray Disc und 3D-Blu-ray<br />

Erstmals durften die Leser auch in zwei<br />

Filmrubriken ihren Favoriten bestimmen:<br />

Blu-ray Disc und 3D-Blu-ray. Der Gewinner<br />

– wie sollte es anders sein – hieß in beiden<br />

Fällen Avatar. Der Blockbuster von James<br />

Cameron überzeugte die Filmfans mit<br />

großem Abstand am meisten. Und bis dato<br />

dürfte es nicht einfach sein, unter aktuellen<br />

3D-Kinoproduktionen einen Nachfolger<br />

ähnlicher Güte zu finden.<br />

Toshiba gewinnt<br />

den Innovationspreis<br />

Auf der Leserwahl-Gala in München, die<br />

von den Chefredakteuren Bernhard Rietschel<br />

(AUDIO), Holger Biermann (stereoplay)<br />

und Andreas Stumptner (Video-<br />

HomeVision) moderiert wurde, vergaben<br />

neben den Lesern auch die Redaktionen<br />

selbst einige Preise an die Hersteller. Der<br />

Innovationspreis der Redaktion Video-<br />

HomeVision ging, wie Andreas Stumptner<br />

vortrug, „nach intensiver Diskussion“ an<br />

Toshiba. Die Japaner hatten der IFA 2011 in<br />

Berlin mit ihrem 55ZL2, dem ersten<br />

marktreifen 3D-Fernseher, für den keine<br />

Brille benötigt wird, die Medien-Story<br />

schlechthin geliefert.<br />

Nun steht der Marktstart kurz bevor und<br />

das innovative Gerät durchlief die ersten<br />

Tests in der Video-HomeVision-Redaktion<br />

(den Testbericht und die Ergebnisse dazu<br />

Ulf Soldan (l.) und Oliver Settertobulte bejubeln die<br />

„Brand of the Year“-Auszeichnung für B&W.<br />

Mehr als 200 Branchen-VIPs kamen<br />

zur Preisverleihung nach München.<br />

VHV-Chefredakteur Stumptner beglückwünscht Günther<br />

Seitz (l.), der den Preis für sein Lebenswerk bekam.<br />

24


Sie haben entschieden: Teufel 17xprämiert<br />

Die Leser von stereoplay, Audio und Video-Homevision sprechen eine<br />

klare Sprache. Bei der Leserwahl zu den Geräten des Jahres 2012<br />

belegen Teufel-Produkte 8erste, 3 zweite und 6dritte Plätze.<br />

Ein klarer Ansporn für uns, besser zu bleiben.<br />

1. Platz System 10 THX®Ultra 2<br />

Das mächtigste Heimkino-<br />

Lautsprecher-Set mit THX®Ultra 2-Zertifikat.<br />

1. Platz LT®5<br />

Audiophiler Surround-Sound in<br />

vollendetem Design.<br />

2. Platz Impaq®3100<br />

2. Platz Impaq®310<br />

1. Platz Concept B20<br />

Top-Klang für alle: die preiswertesten<br />

PC-Stereo-Boxen von Teufel.<br />

1. Platz Raumfeld Speaker M<br />

WLAN-fähiger Aktiv-Lautsprecher im<br />

Teufel-HiFi-Sound.<br />

3. Platz S 8000 SW<br />

3. Platz Concept C <strong>300</strong> 3. Platz Ultima 20 3. Platz Ultima 40 3. Platz Raumfeld Speaker M<br />

www.teufel.de<br />

...macht glücklich


LESERWAHL | 2012<br />

Mächtig<br />

Das System 10 THX Ultra 2<br />

von Teufel sieht nicht nur<br />

mächtig aus, es war auch<br />

mächtig erfolgreich bei der<br />

Leserwahl.<br />

Standfest<br />

Als kompakte Standbox<br />

eroberte die nuVero 10<br />

die Herzen unserer Leser<br />

und holte sich den Sieg<br />

in der Stereo-Kategorie.<br />

Allrounder<br />

Der Surround-Receiver Yamaha RX-V771 ist ein absoluter Allrounder, befanden<br />

unsere Leser und wählten die Sieben-Kanal-AV-Medienzentrale auf Platz eins<br />

in der Preiskategorie unter 800 Euro.<br />

Elegant<br />

Lifestyle, Eleganz und besten<br />

Sound, das vereint der Blu-ray-<br />

Soundbar Philips HTS-7140<br />

nach Ansicht der Wähler.<br />

Musikschiff<br />

Der Luftschiff-ähnliche Zeppelin<br />

Air hatte am hervorragenden<br />

Gesamtergebnis von B&W einen<br />

großen Anteil.<br />

finden Sie ab Seite 44). „3D ohne Brille ist<br />

bei vielen Endverbrauchern ein Thema,<br />

weil sie bei der Shutter- und der Polfiltertechnik<br />

immer noch skeptisch waren“,<br />

begründete Andreas Stumptner die Entscheidung<br />

der Redaktion.<br />

Standing Ovations für<br />

Canton-Chef Günther Seitz<br />

Einen besonders emotionalen Moment erlebten<br />

die 200 geladenen VIP-Gäste im<br />

Münchner Theaterzelt „Das Schloss“, als<br />

der Lifetime Achievement Award vergeben<br />

wurde. Die drei Redaktionen ehrten gemeinsam<br />

Günther Seitz: Er ist Mitgründer<br />

und nunmehr seit 40 Jahren Chef der in<br />

Weilrod im Taunus ansässigen cher-Manufaktur Canton.<br />

Dessen Firma und ihre Produkte „Made<br />

Lautsprein<br />

Germany“ sind aus dem Hi-Fi-Markt<br />

nicht mehr wegzudenken. Und das fachkundige<br />

Branchenpublikum feierte Günther<br />

Seitz mehrere Minuten lang mit Standing<br />

Ovations.<br />

Neues Jahr,<br />

neue Chancen<br />

Indes sind bereits die ersten Schritte auf<br />

dem Weg zur Leserwahl 2013 eingeleitet.<br />

Denn seit den Dezember-Ausgaben von Vi-<br />

deo-HomeVision, stereoplay und AUDIO<br />

durchlaufen bereits wieder unzählige Testgeräte<br />

die WEKA-Labore in München und<br />

in Stuttgart.<br />

Sämtliche Ergebnisse dieser Tests fließen<br />

bereits heute wieder in die Bestenlisten<br />

ein, die stets die Grundlage für die Nominierungen<br />

und vor allem für Ihre Entscheidung<br />

im kommenden Herbst bleiben. Und<br />

angesichts des in der Unterhaltungselektronik-Branche<br />

vorherrschenden hohen<br />

Innovationstempos dürften – so viel steht<br />

fest – auch beim nächsten Mal wieder viele<br />

spannende und auch einige neue Kategorien<br />

zur Wahl stehen.<br />

Großes Finale: Alle Leserwahl-Preisträger 2012<br />

auf der Bühne im Münchner Schlosszelt<br />

Gefragter Gesprächspartner: Innovationspreis-<br />

Gewinner Sascha Lange (Toshiba)<br />

26


Die Besten im Überblick<br />

Sie haben gewählt, liebe Leser. An dieser Stelle finden Sie alle Ergebnisse der großen<br />

Online-Abstimmung in allen 46 Kategorien übersichtlich auf einen Blick. Lesen Sie noch einmal<br />

nach, ob auch Ihre persönlichen Favoriten der Unterhaltungselektronik unter den Gewinnern des Jahres sind.<br />

LCD-FERNSEHER | UNTER 30 ZOLL | UNTER 78 CM<br />

Panasonic TX-L19D28EP 45%<br />

Philips 19 PFL 3405 26%<br />

Sharp LC-19LE320E 9%<br />

LCD-FERNSEHER | 32/37 ZOLL | 81/94 CM<br />

Panasonic TX-L37DT30E 36%<br />

Loewe Xelos 32 SL 35%<br />

Philips 37 PFL 9604 24%<br />

LCD-FERNSEHER | 40/42 ZOLL | 102/107 CM<br />

Samsung UE40C8790 15%<br />

Samsung UE40D7090LS 14%<br />

Loewe Connect 40 LED 200 DR+ 11%<br />

LCD-FERNSEHER | 46/47 ZOLL | 117/119 CM<br />

Samsung UE46D8090 24%<br />

Loewe Individual 46 Compose 3D 12%<br />

Philips 46 PFL 9706 K 9%<br />

LCD-FERNSEHER | AB 50 ZOLL | AB 127 CM<br />

Samsung UE60D8090 21%<br />

Samsung UE55D8090 15%<br />

Sony KDL-55HX925 14%<br />

PLASMA-TVS ALLER GRÖSSEN<br />

Panasonic TX-P65VT30E 26%<br />

Panasonic TX-P65VT30E 26%<br />

Panasonic TX-P55VT30E 12%<br />

PROJEKTOREN<br />

Sony VPL-VW90ES 20%<br />

Panasonic PT-AE5000 11%<br />

SIM2 C3X Lumis 3D-Solo 11%<br />

HD-CAMCORDER<br />

Panasonic HDC-TM900 32%<br />

Sony HDR-TD10 23%<br />

Panasonic HDC-SDT750 EG 14%<br />

3D-CAMCORDER<br />

Panasonic HDC-TM900 39%<br />

Sony HDR-TD10 27%<br />

JVC GS-TD1 14%<br />

HDTV-REKORDER MIT BLU-RAY<br />

Panasonic DMR-BS850EGK 38%<br />

Panasonic DMR-BST800 28%<br />

Samsung BD-C8900S 14%<br />

BLU-RAY-PLAYER BIS 250 EURO<br />

Panasonic DMP-BDT110 27%<br />

Sony BDP-S780 16%<br />

Philips BDP7600 16%<br />

BLU-RAY-PLAYER ÜBER 250 EURO<br />

Panasonic DMP-BDT 310 32%<br />

Yamaha BD-S1067 17%<br />

Marantz UD5005 16%<br />

3D-BLU-RAY-PLAYER<br />

Denon DBP-2012UD 22%<br />

Panasonic DMP-BDT310 19%<br />

Philips BDP9600 12%<br />

UNIVERSAL-PLAYER<br />

Denon DBP-2012UD 46%<br />

Yamaha BD-S1067 25%<br />

Marantz UD 5005 19%<br />

2.1-HEIMKINO-SYSTEME<br />

Bose Lifestyle 235 36%<br />

Teufel Impaq 310 30%<br />

Denon D-X1000BD 15%<br />

SURROUND-HEIMKINO-SYSTEME<br />

Bose Lifestyle V35 32%<br />

Teufel Impaq 3100 27%<br />

Harman/Kardon BDS 800 11%<br />

BLU-RAY-SOUNDBARS<br />

Philips HTS7140/12 38%<br />

Panasonic KIT-SC-BFT800 36%<br />

LG HLX 56S 11%<br />

SOUNDBARS<br />

Teufel Cinebar 50 35%<br />

Yamaha YHT-S400 18%<br />

Canton DM 8 17%<br />

NETZWERK-MEDIA-PLAYER<br />

Western Digital WD TV Live Hub 20%<br />

D-Link Boxee Box DSM-380 10%<br />

TerraTec NOXON M740 9%<br />

HDTV-RECEIVER MIT FESTPLATTE<br />

TechniSat Digicorder ISIO C 35%<br />

Kathrein UFS 923 30%<br />

Humax iCord Cable 16%<br />

HDTV-RECEIVER<br />

Dreambox DM800 HD SE 39%<br />

Kathrein UFS 932/HD+ 23%<br />

Kathrein UFS 931 10%<br />

HYBRID-RECEIVER<br />

Humax iCord HD+ 36%<br />

Vantage VT-100 15%<br />

Humax HD-Fox+ 12%<br />

ONLINE-VIDEOREKORDER<br />

Save TV XL 15%<br />

Save TV Basis 13%<br />

BongPack Plus 9%<br />

VIDEO-ON-DEMAND-BOXEN<br />

Sony PlayStation 3 35%<br />

Maxdome mediaCenter HD 19%<br />

Apple TV 18%<br />

VIDEO-ON-DEMAND-DIENSTE<br />

Maxdome* 27%<br />

iTunes* 17%<br />

Lovefilm* 13%<br />

ONLINE-DVD/BD-VERLEIH<br />

Lovefilm 36%<br />

Video Buster 14%<br />

Verleihshop 13%<br />

ONLINE-TV-PORTALE<br />

Samsung Smart Hub 20%<br />

Panasonic VIERA Connect 14%<br />

Sony Entertainment Network 13%<br />

IPTV<br />

T-Home Entertain 50%<br />

Vodafone TV 12%<br />

Alice Digital TV 7%<br />

SURROUND-RECEIVER BIS 800 EURO<br />

Yamaha RX-V771 25%<br />

Denon AVR-1911 22%<br />

Harman/Kardon AVR 265 15%<br />

SURROUND-RECEIVER ÜBER 800 EURO<br />

Onkyo TX-NR<strong>300</strong>8 19%<br />

Denon AVR-3312 18%<br />

Marantz SR7005 13%<br />

SURROUND-SETS MIT STANDBOXEN<br />

Teufel LT 5 26%<br />

Quadral Aurum TITAN VIII, Base Prestige VIII,<br />

Montan VIII, Orkus 25%<br />

Magnat Quantum 807, Center 816, 803, 250 A Ltd. 14%<br />

SURROUND-SUB-/SAT-SETS<br />

Teufel System 10 THX Ultra 2 37%<br />

Nubert nuBox 101 17%<br />

Canton Chrono 503.2, 505.2,<br />

501.2, Sub 80 12%<br />

STEREO-BOXEN ZU FLACH-TVS<br />

Nubert nuPro A-10 31%<br />

Bose CineMate GS 31%<br />

Loewe Individual Stand Speaker SL / HighLine 26%<br />

STEREO-STANDBOXEN<br />

Nubert nuVero 10 24%<br />

Quadral Aurum TITAN VIII 24%<br />

B&W CM 8 16%<br />

STEREO-KOMPAKTBOXEN<br />

Canton Reference 9.2 34%<br />

Magnat Quantum 1003 17%<br />

Dynaudio DM 2/7 9%<br />

AKTIV-PC-LAUTSPRECHER<br />

Teufel Concept B20 29%<br />

B&W MM-1 24%<br />

Bose Computer MusicMonitor 18 %<br />

AKTIV-SUBWOOFER<br />

Teufel S 8000 SW 53%<br />

KEF HTB2SE-W 12%<br />

Martin Logan Dynamo 700 12%<br />

KOPFHÖRER<br />

Sennheiser HD 220 45%<br />

Monster Beats By Dr. Dre Studio 21%<br />

beyerdynamic DTX <strong>300</strong>p 12%<br />

UNIVERSAL-FERNBEDIENUNGEN<br />

Logitech Harmony <strong>300</strong>i 43%<br />

Philips Prestigo SRU6008 16%<br />

One For All SmartControl Motion 13%<br />

INTERNET-RADIOS<br />

Philips NP3900 29%<br />

TerraTec NOXON A540 18%<br />

TerraTec NOXON iRadio 360 15%<br />

DOCKING-STATIONEN<br />

B&W Zeppelin Air 42%<br />

Bose SoundLink 23%<br />

Philips Fidelio AS851 8%<br />

NAS-SYSTEME<br />

LG N2B1-1TB 27%<br />

Synology DS211j 21%<br />

Raidsonic Icy Box NAS6220 18%<br />

NETZWERK-LÖSUNGEN<br />

AVM WLAN Repeater <strong>300</strong>E 29%<br />

Netgear XAVB5004 Powerline Set 22%<br />

Devolo Vianect AIR TV 16%<br />

3D-BLU-RAY DISCS<br />

Avatar 3D** 49%<br />

Ice Age 3 3D** 10%<br />

Pirates of the Carribean –<br />

Fremde Gezeiten 3D** 9%<br />

* aus Video-HomeVision-Sonderheft CONNECTED HOME 4/11<br />

** aus Video-HomeVision-Sonderheft 3D-WELT<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

27


LESERWAHL | 2012<br />

Sie haben<br />

gewonnen<br />

Bernd Nenning, Bad Urach<br />

Michael Gitzinger, Steinach<br />

Jürgen Scheib,<br />

Bamberg<br />

Mehr als 25.000 Leser von Video-<br />

HomeVision, AUDIO und stereoplay<br />

haben über den Online-Wahlzettel<br />

im Zeitraum von November bis Januar<br />

an der großen Abstimmung über die<br />

„Geräte des Jahres 2012“ teilgenommen.<br />

Einige von ihnen dürfen sich daher jetzt<br />

über hochkarätige Preise im Gesamtwert<br />

von über 200.000 Euro freuen.<br />

Wunderbare 71 Preise haben die drei<br />

Magazine dank großartiger Unterstützung<br />

vieler Hersteller gemeinsam für die Leserwahl<br />

2012 ausloben dürfen. Jetzt hatte eine<br />

Glücksfee in der Redaktion ihren großen<br />

4. Ulrich Brennenstuhl Isenbüttel<br />

5. Michael Grass Nussloch<br />

6. Michael Peitner Schliersee<br />

7. Tobias Freudenberg Germering<br />

8. Hans Hubsch Bindlach<br />

9. Jochen Lettau Staßfurt<br />

10. Alexander Knies Leonberg<br />

11. Christian Bark Hamburg<br />

12. Michael Schmidt Frankfurt<br />

13. Rosi-Maria Stephan Eitensheim<br />

14. Delf Gresch Wuppertal<br />

15. Achim Oehlke Börssum<br />

16. Anja Büchele Duisburg<br />

17. Jörg Klima Bottrop<br />

18. Friedrich Poganatz Castrop-Rauxel<br />

19. Thomas Grundmann Dinslaken<br />

20. Jörg Becher Döhlau<br />

21. Beate Kirchner Vordorf<br />

22. Reinhard Schula Thiersheim<br />

23. Hagen Bretz Weiler<br />

24. Markus Nücklich Berlin<br />

25. Johannes Maguerre Hamburg<br />

26. Timo Retzbach Heidelberg<br />

27. David Challie Wiesbaden<br />

28. Stefan Timmermann Bruchköbel<br />

29. Michael Freyer Hamburg<br />

30. Uwe Meyer Gohrisch<br />

31. Gebhard Breuss Wien<br />

Auftritt. Die Liste der glücklichen Gewinner<br />

finden Sie unten auf dieser Seite.<br />

Ein besonderer Leckerbissen ist zweifellos<br />

der erste Preis, den die Video-HomeVision-Redaktion<br />

für Sie zusammengestellt<br />

hat. Er besteht aus Panasonics 3D-Plasma-<br />

Flaggschiff TX-P50GT30 mit sattem 127-<br />

cm-Bild, dem Sat-HDTV-3D-Festplatten-<br />

Rekorder DMR-BST800 von Panasonic mit<br />

WLAN und Archivierungsfunktion, dem<br />

9.2-AV-Receiver Onkyo TX-NR1009, der als<br />

akustisches Herz des Sets fungiert, sowie<br />

dem großen, voluminösen 5.1-Lautsprecher-Set<br />

Teufel System 10 THX Ultra 2, das<br />

32. Markus Friebe Essen<br />

33. Jürgen Beimel Bergisch Gladbach<br />

34. Axel Behrens Denkendorf<br />

35. Gerhard Simshäuser Worms<br />

36. Kurt Kreis Erdmannhausen<br />

37. Hermann Wagner Jever<br />

38. Annika von See Cadenberge<br />

39. Karsten Langwald Oberhausen<br />

40. Jens Koppin Berlin<br />

41. Raimar Huebner Burg<br />

42. Patrick Kuhl Köln<br />

43. Thomas Meyer Duisburg<br />

44. Pierluigi Spirito Netphen<br />

45. Heike Butera Hagen<br />

46. Margarete Fiene Hannover<br />

47. Dan Peter Gomaringen<br />

48. Oliver M. Schmidt Eichingen<br />

49. Philip Baumann Bonn<br />

50. Bernd Lehmann Braunschweig<br />

51. Herr Koenig Bad Soden<br />

52. Stefan Jardot Mannheim<br />

53. Hergen Koenig Braunschweig<br />

54. Michael Zinn Sögel<br />

55. Frank Sielaff Bad Breisig<br />

56. Bettina Cura Reinfeld<br />

57. Julian Walentin Aarbergen-Daisbach<br />

58. Maria Bruhn Büchen<br />

59. Wilfried Stoy Salzhemmendorf<br />

bei der Leserwahl auch einen ersten Platz<br />

einheimsen konnte (Ergebnisse: siehe Seite<br />

27). Und als Dreingabe befindet sich der<br />

Canon-HD-Camcorder Legria HF R206 im<br />

Gewinnpaket, mit dem sich eigene, hochwertige<br />

Filme für den Panasonic-TV erstellen<br />

lassen.<br />

Freuen darf sich über diese sensationelle,<br />

komplette Heimkino- und AV-Ausstattung<br />

unser Leser Jürgen Scheib aus Bamberg.<br />

Wir gratulieren ihm und allen weiteren Gewinnern<br />

der Leserwahl-Verlosung 2012<br />

sehr herzlich und wünschen viel Freude<br />

mit der neuen Technik-Ausstattung! ■<br />

60. Peter Zirlewagen Bräunlingen<br />

61. Ulrich Entz Berlin<br />

62. Wilhelm Trischler Ulm<br />

63. Hans-Peter Geike Nattheim<br />

64. Stella Brozio Garching<br />

65. Klaus-Peter Bäumer Lemgo<br />

66. Jürgen Köhler Ispringen<br />

67. Heidi Wester Sommerland<br />

68. Bernd Koppe Blaustein<br />

69. Marcus Schwan Fürth<br />

70. Markus Hochmuth Gerlingen<br />

71. Niklas Liebig Witten<br />

72. Ullrich Apel Kleinmachnow<br />

73. Elisabeth Gross Saarwellingen<br />

74. Philip Klenner Brieselang<br />

75. Klaus Linke Langenfeld<br />

76. Dirk Stuckert Rüdesheim<br />

77. Mechthild Maria Uphoff Soest<br />

78. Udo Klemens Wallhalben<br />

79. Timur Börü Hamburg<br />

80. Markus Müller Stuttgart<br />

81. Uwe Ulrich Landshut<br />

82. Stefan Bayer Nürnberg<br />

83. Robert Ekelhof Dortmund<br />

84. Bettina Roth Eschborn<br />

85. Uwe Dreiseitel Alsbach-Hähnlein<br />

86. Thomas Grill Neckarbischofsheim<br />

28


ANZEIGE<br />

LESERWAHL2012<br />

9 Gold<br />

1. PLATZ<br />

LCD Fernseher unter 30 Zoll:<br />

PANASONIC TX-L19D28<br />

1. PLATZ<br />

LCD Fernseher 32/37 Zoll:<br />

PANASONIC TX-L37DT30<br />

1. PLATZ<br />

Plasma <strong>TVs</strong> aller Größen:<br />

PANASONIC TX-P65VT30<br />

1. PLATZ<br />

HD Camcorder:<br />

PANASONIC HDC-TM900<br />

1. PLATZ<br />

Projektoren:<br />

PANASONIC PT-AT5000<br />

1. PLATZ<br />

3D Camcorder:<br />

PANASONIC HDC-TM900<br />

1. PLATZ<br />

HDTV Recorder mit Blu-ray:<br />

PANASONIC DMR-BS850<br />

1. PLATZ<br />

Blu-ray Player bis 250 Euro:<br />

PANASONIC DMP-BDT110<br />

1. PLATZ<br />

Blu-ray Player über 250 Euro:<br />

PANASONIC DMP-BDT310<br />

Sie haben Ihre Favoriten gewählt. Wir sagen Danke!<br />

Neun Mal Platz eins. Damit haben Sie gezeigt, dass Sie unseren Produkten vertrauen. Insgesamt stimmten<br />

bei der großen Leserwahl 2012 der Magazine stereoplay, AUDIO und Video HomeVision ca. 25.000 Leser in<br />

45 Kategorien ab und bewerteten so die nominierten Modelle vieler namhafter Hersteller.


BILD | NEWS & TRENDS<br />

Bild<br />

32 Test: TV-Neuheiten 2012<br />

Die TV-Neuheiten von Loewe, Panasonic und Xoro<br />

im Video-HomeVision-Test<br />

44 Test: 3D-Fernseher ohne Brille<br />

Der Toshiba 55ZL2G ist der erste 3D-Fernseher, der<br />

dreidimensionalen TV-Genuss ohne Brille verspricht.<br />

50 Test: Blu-ray-Player<br />

Der brandneue Blu-ray-Player von Panasonic setzt auf<br />

besseres Bild und optimale Netzanbindung.<br />

52 Wissen: Sat Spezial<br />

Alles über Satellitenempfang, Analog-Abschaltung,<br />

Receiver, <strong>TVs</strong> mit Sat-Tuner und Zubehör<br />

Autor/Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Satellit auf dem Vormarsch<br />

Jüngste Untersuchungen zeigen: Der Empfang von Satelliten-Fernsehen nimmt zu, während Kabel-TV<br />

Einbußen in Kauf nehmen muss. Zusätzlich wartet Sat-TV im Jahr 2012 mit neuen HD-Sendern auf.<br />

Die Studie von TNS<br />

Infratest zeigt: Erstmals<br />

hat der Satelliten-<br />

den Kabelempfang<br />

überholt.<br />

IPTV wächst stark,<br />

während DVB-T<br />

leicht stagniert.<br />

30<br />

Programmvielfalt, gerade bei HD-Sendern, gibt es<br />

momentan nur über Satellit. So verwundert es<br />

Pnicht, dass laut einer Umfrage von TNS Infratest<br />

Media Research der Fernsehempfang über Satelliten im<br />

Jahr 2011 zugenommen hat. Die Basis für die Umfrage<br />

bildeten 37,9 Millionen TV-Haushalte, die mindestens ein<br />

Fernsehgerät besitzen.<br />

Laut dieser Studie, die als TV-Monitor von Satellitenbe-<br />

treiber ASTRA veröffentlicht wurde, ist die Zahl<br />

der Satellitenhaushalte von 16,65 Millionen<br />

im Jahr 2010 auf 17,54 Millionen im Jahr<br />

2011 gestiegen. Im selben Zeitraum ist<br />

die Anzahl der Kabel-TV-Kunden von<br />

18,15 auf 17,27 Millionen gesunken.<br />

Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer<br />

von ASTRA Deutschland meint dazu:<br />

„Das ist ein phänomenales Ergebnis.<br />

Damit ist es uns in den letzten zwei<br />

Quelle: TNS Infratest Media Research<br />

Jahren gelungen, die Reichweite des Satelliten um mehr<br />

als 1,3 Millionen Haushalte zu steigern. Es gelingt uns immer<br />

besser, den Zuschauern die Vorteile von ASTRA zu<br />

vermitteln. Der grundsätzlich kostenlose Empfang, das<br />

vielfältige Programmangebot und die ausgezeichnete Bildund<br />

Tonqualität bilden ein überzeugendes Gesamtpaket,<br />

das so kein Wettbewerber bieten kann.“ Über ASTRA können<br />

Haushalte bundesweit ohne monatliche Anschlusskosten<br />

derzeit über 260 deutsch sprachige Sender empfangen,<br />

37 davon im hochauflösenden Standard HDTV.<br />

Weitere Zuwachsraten werden für 2012 prognostiziert,<br />

nicht nur wegen der Abschaltung des analogen Signals –<br />

laut der ASTRA-Studie sind noch 1,8 Millionen Haushalte<br />

betroffen –, sondern auch, weil das HD-Sender-Angebot<br />

kontinuierlich ausgebaut wird. Es soll im Lauf des Jahres<br />

von 37 auf mehr als 50 Sender aufgestockt werden. So werden<br />

die öffentlich-rechtlichen Anstalten ihr HD-Programm<br />

deutlich erhöhen (siehe Grafik oben).


TRIAX<br />

Gekonnte LNB-<br />

Alternative<br />

www.triax-gmbh.de // ab 11 Euro<br />

SAMSUNG<br />

Die Zukunft im Griff<br />

www.samsung.de<br />

Bei Samsung beginnt die Zukunft jetzt. Das wird deutlich, wenn man sich die<br />

Smart-TV-Serien LED1 ES8090 und ES7090 sowie die Plasma-<strong>TVs</strong> der Reihe<br />

E8090 genauer ansieht. Eine kleine Kamera und zwei Mikrofone am oberen<br />

Bildschirmrand weisen darauf hin: Die Samsung-<strong>TVs</strong> haben ganz besondere<br />

Fähigkeiten. Die Fernseher erfassen Sprachbefehle und Gesten. Der Zuschauer<br />

steuert sie bequem mit der Stimme, navigiert direkt vom Sofa mit einfachen<br />

Gesten durch Menüs, Apps und Webseiten und meldet sich dank<br />

Gesichtserkennung – ohne die umständliche Eingabe von Benutzernamen<br />

oder Passwörtern – bei seinem persönlichen Benutzerkonto an.<br />

Auch mit der Fernbedienung der neuen Samsung Smart <strong>TVs</strong> kommt der<br />

Zuschauer deutlich schneller ans Ziel. Per Touchscreen lässt sich mit intuitiven<br />

Wischbewegungen beispielsweise durch die zentrale Smart Hub-<br />

Oberfläche navigieren oder die Lautstärke verändern.<br />

Was mit Standard-LNBs nicht<br />

möglich ist, schaffen die neuen<br />

LNBs von Triax: Dank ihrer<br />

extrem schmalen Bauform<br />

gestatten sie den Empfang von<br />

bis zu vier Satelliten auch in<br />

einem Abstand von drei Grad.<br />

Die im witterungsbeständigen<br />

Gehäuse gehaltenen Einheiten<br />

sind für alle gängigen Offset-Parabolspiegel<br />

mit Standard-Feedhaltern<br />

von 40 Millimetern<br />

Durchmesser geeignet. Im<br />

Angebot sind Single-, Twin- und<br />

Quatro-LNBs, die das gesamte<br />

Frequenzband von 950 bis 2.150<br />

MHz abdecken.<br />

Dank der schmalen<br />

Bauform lassen sich bis zu<br />

vier Satelliten im Abstand<br />

von drei Grad anpeilen.<br />

BENQ<br />

BenQ macht blau<br />

www.benq.com // 2.500 Euro<br />

Als Vorreiter setzt BenQ eine<br />

innovative Laser-Lichtquelle<br />

ein, die herkömmliche quecksilberhaltige<br />

Lampen überflüssig<br />

macht. Dank dieser BlueCore<br />

Light Engine gehören Lampenwechsel<br />

und dadurch bedingte<br />

Wartungszeiten der Vergangenheit<br />

an. Bis zu 20.000 wartungsfreie Stunden<br />

Helligkeit mit 2.000 ANSI Lumen, eine<br />

sehr gute Energieeffizienz und ein hohes<br />

Kontrastverhältnis von 80.000:1 umschreiben<br />

die Performance der neuen BlueCore-Projektoren.<br />

Der LX60ST erzeugt mit seiner XGA-Auflösung aus nur<br />

0,6 Metern Entfernung eine Projektion von einem Meter<br />

im 4:3-Format, während der LW61ST über eine WXGA-<br />

Auflösung verfügt und gerade einmal 0,49 Meter Abstand<br />

zur Projektionsfläche im 16:10-Format benötigt.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

31


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

IM TEST<br />

DREI LCD-FERNSEHER<br />

LOEWE CONNECT 40 3D DR+ € 3.500<br />

PANASONIC TX-L42ETW5 € 950<br />

XORO HTL 4770 3D € 800<br />

32


Autor/Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Enthüllt:<br />

<strong>TVs</strong> 2012<br />

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das sagen sich auch die Fernsehhersteller bei der<br />

Einführung neuer Modelle und jeder versucht, zu Beginn eines neuen Jahres der<br />

Schnellste zu sein. Die hier getesteten drei Geräte kommen frisch aus den Fabriken.<br />

Den Trends 2012 haben wir in<br />

unseren letzten Ausgaben zur<br />

Genüge gehuldigt. 3D ohne<br />

Brille steht kurz vor der Markteinführung,<br />

OLED wird frühestens zum<br />

Herbst ein Thema und auf Gestenund<br />

Sprachsteuerung oder einen<br />

Fernseher mit Apfel-Logo warten alle<br />

ganz gespannt. Den Realisten beschäftigen<br />

jedoch andere Themen,<br />

weit ab von den teuren Technologie-<br />

Vorreitern. Wie geht es mit 3D und<br />

Smart TV weiter? Und bleiben Bildqualität<br />

und einfache Handhabung<br />

beim wilden Feature-Wahn auf der<br />

Strecke? Wohin entwickeln sich die<br />

Preise und Bildgrößen in der Oberklasse?<br />

Viele offene Fragen?<br />

Diese Fragen sind eigentlich längst<br />

beantwortet. Und zwar von den Produktplanern<br />

der Hersteller, die zwei<br />

oder mehr Jahre im Voraus denken<br />

müssen, deren Pläne aber strengster<br />

Geheimhaltung unterliegen. In jedem<br />

Jahr ist es daher spannend zu sehen,<br />

ob Vorhersagen bezüglich unabdingbarer<br />

Features und Trends auch wirklich<br />

wahr werden.<br />

Als vor einigen Jahren LEDs als<br />

Lichtquelle entdeckt wurden oder die<br />

Ultraflachen kamen, konnte man von<br />

einem Siegeszug sprechen. 3D und<br />

Smart TV als Neuerungen der letzten<br />

beiden Jahre sind dagegen noch umstritten<br />

und wollen perfektioniert<br />

werden. Der schicke, ultraschmale<br />

Rahmen, den Samsung eingeführt<br />

hat, wird jetzt vom Panel-Konkurrenten<br />

LG aufgegriffen und verbessert.<br />

Toshiba schließt sich mit ähnlichen<br />

Modellen an. Auf der Consumer<br />

Electronics Show (CES) in Las Vegas<br />

war zu sehen, dass Pana sonic endlich<br />

ein exzellentes Design beherrscht.<br />

Ansonsten wird fleißig aufgerüstet<br />

und voneinander abgeschaut. Einstmals<br />

teure Top-Features werden sich<br />

in Richtung Mittelklasse bewegen. So<br />

gehören Sat-Tuner, USB-Aufnahme,<br />

CI-Entschlüsselung, Smartphone-<br />

Steuerung und die Einbindung ins<br />

Multimedia-Heimnetz bereits zum guten<br />

Ton, wobei die Reife der Umsetzung<br />

viel Spielraum für exzellente bis<br />

vernichtende Bewertungen zulässt.<br />

Wer ist der Erste?<br />

In den letzten Jahren tobte ein Kampf<br />

zwischen Polarisation und Shuttertechnik<br />

– die Kontrahenten Samsung<br />

und LG waren schnell mit testfähigen<br />

3D-<strong>TVs</strong> am Start. Auch Sony wird regelmäßig<br />

mit Vorserienmustern gesichtet,<br />

lange bevor das Geschäftsjahr<br />

in Asien im April zu Ende geht und ein<br />

Schlussstrich unter die alte Produktlinie<br />

gezogen wird.<br />

Panasonic ist seit Jahren eher bekannt<br />

dafür, bei Blu-ray-Playern und<br />

-Anlagen zwei Monate vor allen Mitbewerbern<br />

liefern zu können. Jetzt<br />

schickt die Firma uns als erster japanischer<br />

Anbieter einen LCD-TV von<br />

2012. Der TX-L42ETW5 ist Panasonics<br />

erstes TV-Gerät, das die Polarisationstechnik<br />

zur Erzeugung dreidimensionaler<br />

Bildeindrücke heranzieht. Eine<br />

politische Sensation, mit der der Konzern<br />

eindeutig Strategien erweitert<br />

und auf die Wünsche vieler potenzieller<br />

Kunden eingeht.<br />

Der deutsche Traditionshersteller<br />

Loewe ist nicht an den asiatischen<br />

Jahresabschluss gebunden und stellt<br />

Geräte dann vor, wenn sie fertig entwickelt<br />

sind. Und das ist jetzt beim<br />

neuen Connect 40 3D der Fall: ein<br />

Fernseher, dessen Urvater als erster<br />

erfolgreich die TV-Welt mit interaktiven<br />

Medien verband. Das fing bei<br />

Loewe mit Musik und Fotos an und<br />

reicht jetzt über smarte Internet-Inhalte<br />

bis hin zum Multi-Room-Genuss<br />

mit den Aufnahmen eines integrierten<br />

TV-Rekorders.<br />

Völlig überraschend traf uns die<br />

Ankündigung von Xoro, eines eher<br />

von Set-Top-Boxen und Klein-<strong>TVs</strong> bekannten<br />

Herstellers, einen 47-Zoll-<br />

3D-Fernseher für offiziell unter 800<br />

Euro auf den Markt zu bringen. Den<br />

Test dieses neuen Preiswunders konnten<br />

wir uns nicht entgehen lassen.<br />

Die Karten des 2012er-TV-Marktes<br />

sind neu gemischt. Lasst die Spiele<br />

beginnen!<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

33


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Helligkeit: 10 | Kontrast:<br />

20 | Farbe: 10 | Schärfe: 1<br />

| Farbtemperatur: soft |<br />

Rauschfilter DNC: aus |<br />

Image+Active: ein | Auto-Dimmung<br />

Raum: ein<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 2,7 m // PAL-DVD:<br />

2,4 m // HD: 1,6 m<br />

LOEWE CONNECT 40 3D DR+ € 3.500<br />

große Funktionsvielfalt, ansprechendes<br />

Design, gute Verarbeitung<br />

Eine sichere Verbindung<br />

die Ausleuchtung des Displays<br />

könnte besser sein<br />

sehr gut 83 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Connect ist Loewes junge, schlanke<br />

TV-Serie, die nicht nur auf<br />

maximale Vernetzung setzt,<br />

sondern auch mit ihrem Design eine<br />

moderne, technisch begeisterte Zielgruppe<br />

ansprechen soll. Es gibt die<br />

<strong>TVs</strong> in Chromsilber (für 3.000 Euro),<br />

Hochglänzend-Weiß und -Schwarz<br />

(jeweils 3.100 Euro). Mit der integrierten<br />

Aufnahmefunktion DR+<br />

(500 GByte) erhöht sich der Preis um<br />

500 Euro. Dafür wird ein zweiter Vierfach-Tuner<br />

integriert, damit man ein<br />

anderes Programm aufzeichnen kann,<br />

als das, das man gerade anschaut.<br />

Bei der Ausstattung punktet Loewe<br />

mit Detailverbesserungen. Zwar bietet<br />

der TV nur drei HDMI- und zwei<br />

USB-Steckplätze, doch etwa die vari-<br />

ablen Sound-Optionen machen die<br />

begrenzte Anschlussvielfalt wieder<br />

wett. So sind im Connect neben seinen<br />

ordentlichen Stereolautsprechern<br />

Mehrkanal-Decoder integriert und er<br />

lässt sich über Loewe-Systeme zum<br />

vollwertigen Heimkino-TV ausbauen.<br />

Besonders praktisch: Der klassische<br />

Stereoausgang lässt sich auch zum<br />

Subwoofer-Anschluss umschalten,<br />

und der TV kann als Center für eine<br />

Mehrkanalanlage genutzt werden.<br />

Der Fernseher punktet mit einer<br />

echten Scart-Buchse sowie der Unterstützung<br />

von S-Video-Signalen und<br />

erhält damit ein konservatives Flair.<br />

Und Besitzer analoger Geräte freuen<br />

sich über die qualitativ beste Unterstützung.<br />

Insgesamt muss man die Entwickler<br />

von Loewe loben für die vielen interaktiven<br />

Funktionen, die sie auf ein Niveau<br />

mit den asiatischen Konkurrenten<br />

heben und manchmal sogar<br />

auf ein höheres. Gemeint sind dabei<br />

nicht nur die erste funktionsfähige<br />

Einbindung eines iPad in die Bedienung<br />

(wir berichteten in Ausgabe<br />

2/12, ab Seite 36), die erste Umsetzung<br />

der Dienste von HbbTV oder die<br />

Multi-Room-Funktion, mit der Aufnahmen<br />

und Live-TV sogar verschlüsselter<br />

Sender auf andere Loewe-<strong>TVs</strong><br />

übertragen werden können. Auch<br />

meist im Hintergrund stehende Features<br />

arbeiten durchdacht und können<br />

meist das entscheidende Quäntchen<br />

mehr als bei den Mitbewerbern.<br />

Loewes Fernbedienung<br />

zählt zu den<br />

besten. Der TV<br />

meldet zu schwache<br />

Batterien.<br />

34


TESTERGEBNISSE<br />

Hersteller<br />

Loewe<br />

Modell<br />

Connect 40 3D DR+<br />

Preis<br />

3.500 Euro<br />

BILDQUALITÄT max. 450 Punkte SEHR GUT 83% 375<br />

Standard Definition (TV-Tuner) 50 sehr gut 39<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) 50 sehr gut 41<br />

High Definition (DVI / HDMI) 75 sehr gut 67<br />

Kontrast 80 sehr gut 69<br />

Schärfe 45 sehr gut 40<br />

Farbdarstellung 45 sehr gut 40<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit 60 gut 41<br />

Bildruhe 45 sehr gut 38<br />

KLANGQUALITÄT max. 60 Punkte GUT 73% 44<br />

AUSSTATTUNG max. 216 Punkte ÜBERRAGEND 91% 196<br />

Tuner 60 überragend 60<br />

Anschlüsse 85 sehr gut 70<br />

Multimedia 36 überragend 34<br />

Sonstige Extras 35 überragend 32<br />

BEDIENUNG max. 90 Punkte SEHR GUT 76% 68<br />

Menügestaltung 17 gut 11<br />

Einstellungsmöglichkeiten 40 gut 27<br />

Installation 12 überragend 12<br />

Fernbedienung 21 sehr gut 18<br />

VERARBEITUNG max. 80 Punkte SEHR GUT 79% 63<br />

Anmutung 25 sehr gut 22<br />

Material 55 sehr gut 41<br />

TESTURTEIL max. 896 Punkte SEHR GUT 83% 746<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

GUT<br />

Gleich zwei Schächte<br />

für CI-Plus und<br />

einen S-Video-<br />

Anschluss besitzt<br />

nur der Loewe-TV.<br />

Sie haben entschieden:<br />

Teufel 17 x prämiert<br />

Die Leser von stereoplay, Audio und<br />

Video-Homevision sprechen eine klare<br />

Sprache. Bei der Leserwahl zu den<br />

Geräten des Jahres 2012 belegen<br />

Teufel-Produkte 8erste, 3 zweite und<br />

6 dritte Plätze.<br />

Ein klarer Ansporn für uns, besser zu<br />

bleiben.<br />

So sehen Sieger aus!<br />

1. Platz für:<br />

System 10 THX®Ultra 2<br />

So klappt die Steuerung externer<br />

HDMI-Geräte gut und normgetreu.<br />

Bei der Verwaltung der vielen Hundert<br />

Programe hilft der Fachhändler,<br />

der das Gerät aufstellt und einrichtet.<br />

Bei ihm bekommt man auch als Aktion<br />

zur Analog-Sat-Abschaltung (bis<br />

Ende April) <strong>300</strong> Euro Preisnachlass.<br />

Bild und Ton<br />

Loewes Ausstattung gehört zur Spitzenklasse,<br />

das Design ist äußerst ansprechend.<br />

Bei Bild und Ton ist Loewe<br />

jedoch mehr den Zulieferern von Panels<br />

und Chipsätzen ausgeliefert.<br />

Das hinter leicht spiegelndem Glas<br />

sitzende Panel besitzt einen exzellenten<br />

Kontrast bei ordentlichem<br />

Blickwinkel mit leicht verblassenden<br />

Farben. Die Ausleuchtung durch<br />

Rand-LEDs ist nicht optimal gelöst.<br />

Farben und Grautöne sind lobenswert<br />

normgerecht, lassen sich aber kaum<br />

mehr manipulieren. Die Bildelektronik<br />

setzt auf echte 200 Hertz mit<br />

mehrfacher Zwischenbildberechnung.<br />

Ein Scannen der Hintergrundbeleuchtung<br />

lässt sich kaum ausmachen. Die<br />

Bewegungsglättung kann man nicht<br />

feinjustieren, sie wirkt bei TV-Sendungen<br />

hocheffizient, bei Filmen aber<br />

häufig überzogen. Artefakte halten<br />

sich im üblichen Rahmen (auf qualitativ<br />

hohem Niveau).<br />

In 3D wird der TV recht dunkel und<br />

Außenlicht flimmert gern. Die neuen<br />

Shutterbrillen mit präziser Ansteuerung<br />

bringen gute Übersprechwerte.<br />

Raumfeld Speaker M<br />

LT®5<br />

Bild links: Loewes Media-Portal<br />

ist das Auswahlmenü vieler interaktiver<br />

Zusatzdienste. Hier geht<br />

es ins Internet oder man greift auf<br />

das DLNA-Heimnetz zu. Aufzeichnungen<br />

werden verwaltet, genauso<br />

wie das aktive Hilfemenü.<br />

Bild rechts: Assist Media nennt<br />

sich Loewes App für das iPad.<br />

Diese innovative Steuerung lagert<br />

Programmführer, Smart-TV-Apps<br />

und die Aufnahmeauswahl auf<br />

das Tablet aus: eine richtungsweisende<br />

Lösung.<br />

Loewes neue 3D-Shutterbrille besitzt einen<br />

deutlich verbesserten Tragekomfort.<br />

Concept B20<br />

www.teufel.de<br />

<strong>video</strong>-homevision.de ...macht | 04_2012 glücklich 35


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Modus: True Cinema |<br />

Kontrast: 60 | Helligkeit:<br />

0 | Schärfe: 5 | Farbe: 30 |<br />

Colour Management:<br />

aus | Eco-Modus: ein |<br />

P-NR: Auto | Gamma: 2.2<br />

| 24p Smooth Film: niedrig<br />

| 16:9-Overscan: aus<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 2,9 m // PAL-DVD:<br />

2,5 m // HD: 1,7 m<br />

PANASONIC TX-L42ETW5 € 950<br />

rundum gelungenes Konzept, gute<br />

Qualität und viele Features<br />

Neue Perspektiven<br />

Polfilter-3D hell und flimmerfrei,<br />

aber keine maximale Auflösung<br />

sehr gut 80 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Nicht hübsch, aber<br />

ergonomisch. Wichtige<br />

Tasten sind<br />

groß, Menüaktionen<br />

intuitiv.<br />

Deutlich besser und deutlich<br />

preiswerter ist Panasonics<br />

brandneuer TX-L42ETW5 im<br />

Vergleich zum Vorgänger L42EW30.<br />

Das Gerät ist eine echte Premiere: Panasonic<br />

als ultraharter Verfechter der<br />

maximalen 3D-Auflösung, die nur<br />

durch Shuttertechnik erzielt werden<br />

kann, beschäftigt sich erstmals mit<br />

der Polfiltertechnik und kann deren<br />

Vorteile – hohe Helligkeit, leichte<br />

preiswerte Brillen und Flimmerfreiheit<br />

– voll auskosten. Das IPS-Panel,<br />

das dazu zum Einsatz kommt, ist zwar<br />

nicht ganz so sparsam wie der Vorgänger,<br />

doch mit nur 7 Watt mehr Durchschnittsverbrauch<br />

werden Farben erzeugt,<br />

die deutlich natürlicher und<br />

kräftiger erscheinen. Ein A+ als Energieeffizienz-Note<br />

schafft der neue Panasonic<br />

trotz der besseren Qualität.<br />

Alles in allem hochwertig<br />

Bereits beim Auspacken zeigt sich,<br />

dass Panasonic etwas mehr Metall<br />

verarbeitet als die koreanischen und<br />

chinesischen Mitbewerber, was den<br />

Fernseher insgesamt wertiger erscheinen<br />

lässt. Allerdings fehlt ihm noch<br />

das tolle Design, das auf der CES bei<br />

einigen Spitzen-<strong>TVs</strong> zu sehen war.<br />

Schaut man auf die inneren Werte<br />

vermisst man eigentlich nichts, was<br />

man von einem Spitzen-TV erwartet.<br />

Mit vier HDMI-Eingängen ist er reichlich<br />

bestückt, zudem erlauben drei<br />

USB-Anschlüsse gleichzeitig die Nutzung<br />

von Tastatur, Festplatte und<br />

Skype-Kamera.<br />

WLAN-n ist diesmal auch integriert,<br />

natürlich in Dualband. Alternativ<br />

kann man über LAN auf das Internet-<br />

Portal VIERA Connect oder das Internet<br />

(unser Testmuster hatte noch keinen<br />

Browser) zugreifen. Auch viele<br />

Dateien des DLNA-Heimnetzes werden<br />

unterstützt. Zusätzlich erlaubt ein<br />

SDXC-Slot das schnelle Vorführen der<br />

Urlaubsbilder und -filme, beides jetzt<br />

auch in 3D. Panasonics Multi-Tuner<br />

ist gut integriert und wird durch CI-<br />

Plus für Pay-TV unterstützt. Sogar an<br />

die Steuerung via Smartphone oder<br />

eine USB-Tastatur wurde gedacht.<br />

Bedient wird das Ganze fast klassisch.<br />

Die Einstellmenüs sind nicht<br />

verspielt, sondern eher nüchtern,<br />

übersichtlich und schnell in der Reaktion.<br />

Das Hauptmenü der interaktiven<br />

Bonusfunktionen VIERA Tools ist mit<br />

Bildchen verziert. Die Fernbedienung<br />

bekommt eher einen Preis für ihre<br />

Bedienfreundlichkeit statt für ihr<br />

Aussehen.<br />

Bildqualität für Profis?<br />

Bei Panasonic passiert bei den Bildvorgaben<br />

von dynamisch bis True Cinema<br />

deutlich mehr als nur eine Anpassung<br />

der Grundeinstellungen. Mit<br />

jedem Modus sind andere Optionen<br />

verbunden und offensichtlich werkeln<br />

jeweils spezielle automatische Bildoptimierungen<br />

im Hintergrund.<br />

Allein durch die Auswahl von True<br />

Cinema kommt man zu einem nahezu<br />

optimalen Bild, das wir nur noch<br />

durch Aktivieren des Raumlichtsensors<br />

und mehr Kontrast unseren Vorlieben<br />

anpassen mussten. Die unmerklich<br />

zu magere Sättigung von Grün,<br />

die sich bei den Messungen herausstellte,<br />

soll im Serienabgleich angepasst<br />

werden.<br />

Kontrast und Blickwinkel sind sehr<br />

gut, die Schärfe hoch und die 100-Hz-<br />

Zwischenbildberechnung, die durch<br />

dreiphasiges Scannen der Hintergrund<br />

beleuchtung unterstützt wird,<br />

arbeitet gut. 3D wird sauber ohne<br />

Flimmern heruntergerechnet, der<br />

Auflösungsverlust spielt ab drei Metern<br />

Sichtabstand keine Rolle mehr.<br />

36


Eigentlich sind fast alle digitalen Anschlüsse<br />

des Panasonic „Seiten“-Eingänge.<br />

Für Kopfhörer, CI-Plus und SD-<br />

Karte ist das Pflicht, einige der drei<br />

USB- und vier HDMI-Buchsen werden<br />

jedoch nicht unbedingt im schnellen<br />

Zugriff benötigt. Auch Panasonic setzt<br />

bei den Analogeingängen (Scart, Video<br />

und Komponente) auf eine Adapterlösung,<br />

um das Gerät etwas flacher<br />

gestalten zu können.<br />

Panasonics erste 3D-Polfilterbrille erinnert<br />

im Design an die plare, ist aber deutlich leichter und<br />

Shutter-Exemsitzt<br />

prima. In Nasennähe zeigt sich<br />

mehr Übersprechen als in der Fläche.<br />

TESTERGEBNISSE<br />

Hersteller<br />

Modell<br />

Preis<br />

Panasonic<br />

TX-L42ETW5<br />

950 Euro<br />

BILDQUALITÄT max. 450 Punkte SEHR GUT 82% 370<br />

Standard Definition (TV-Tuner) 50 gut 37<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) 50 sehr gut 44<br />

High Definition (DVI / HDMI) 75 sehr gut 66<br />

Kontrast 80 sehr gut 64<br />

Schärfe 45 sehr gut 40<br />

Farbdarstellung 45 überragend 41<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit 60 gut 38<br />

Bildruhe 45 sehr gut 40<br />

KLANGQUALITÄT max. 60 Punkte GUT 65% 39<br />

AUSSTATTUNG max. 216 Punkte SEHR GUT 81% 176<br />

Tuner 60 gut 43<br />

Anschlüsse 85 sehr gut 72<br />

Multimedia 36 sehr gut 32<br />

Sonstige Extras 35 sehr gut 29<br />

BEDIENUNG max. 90 Punkte SEHR GUT 81% 73<br />

Menügestaltung 17 sehr gut 15<br />

Einstellungsmöglichkeiten 40 sehr gut 32<br />

Installation 12 überragend 11<br />

Fernbedienung 21 gut 15<br />

VERARBEITUNG max. 80 Punkte GUT 74% 59<br />

Anmutung 25 sehr gut 20<br />

Material 55 gut 39<br />

TESTURTEIL max. 896 Punkte SEHR GUT 80% 717<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

SEHR GUT<br />

_07R0R_Magnat_Audio_Jubelanzeige_04.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);14. Feb 2012 11:04:00<br />

„Ausgezeichnete“ Produkte haben einen würdigen Nachfolger verdient!<br />

Wir bedanken uns für die Auszeichnungen bei der Leserwahl 2012 und versprechen, auch<br />

in diesem Jahr wieder mit großer Leidenschaft und technischer Kompetenz attraktive und<br />

innovative Audio-Produkte zu entwickeln!<br />

www.magnat.de<br />

RV 2 Quantum 1003 Quantum 800<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

37


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

XORO HTL 4770 3D € 800<br />

großes Bild zum kleinen Preis<br />

Farben unnatürlich, Schärfe<br />

schwach, kein Pixel-to-Pixel 24p,<br />

3D-Blickwinkel, Firmware-Fehler<br />

befriedigend 56 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Wenn dieser Preis<br />

nicht heiß ist...<br />

Xoros 3D-Polfilterbrillen sind schön groß<br />

und bieten damit ein weites Sichtfeld.<br />

Gleich drei Stück liegen dem TV bei, ergänzt<br />

durch einen Polfilter-Aufsatz für<br />

Brillenträger.<br />

Optimaler<br />

Sehabstand<br />

(mindestens)<br />

TV: 4,1 m // PAL-DVD:<br />

3,6 m // HD: 2,4 m<br />

Xoros Navigationstasten<br />

sitzen zentral,<br />

doch unten herum<br />

herrscht eher<br />

Verwirrung.<br />

Der Hersteller Xoro ist bekannt<br />

für Set-Top-Boxen, tragbare<br />

DVD-Player und kleine Fernseher<br />

– gerne auch mit integriertem<br />

DVD-Player. Jetzt wagt er sich ins Geschäft<br />

mit großen Flachbildfernsehern<br />

und hat sich dafür als Exklusivvertrieb<br />

Deutschlands größtes Computer-Versandhaus<br />

Alternate ausgesucht. Der<br />

offizielle Einführungspreis von nur<br />

800 Euro für einen 47-Zoll-3D-Fernseher<br />

ist der niedrigste, den wir bisher<br />

verbuchen konnten.<br />

Grund genug für uns, den HTL 4770<br />

3D zu testen. Trotz seiner mageren<br />

Ausstattung könnte er sich als Geheimtipp<br />

für Bildqualität herausstellen.<br />

Immerhin haben wir schon oft<br />

geschrieben, dass 3D-<strong>TVs</strong> allein basistechnologisch<br />

zu den qualitativ<br />

besten Fernsehern zählen müssen.<br />

Beim Auspacken des Xoro ist alles<br />

in bester Ordnung: Das schwarz glänzende<br />

Gehäuse mit seinen transparenten<br />

Details liegt voll im Trend und<br />

macht samt Fuß einen ordentlichen<br />

Eindruck. Drei HDMI-Anschlüsse,<br />

flankiert von den entscheidenden<br />

Analogeingängen, reichen aus. Beim<br />

Tuner wurde gespart. Analog-TV und<br />

DVB-T bilden nur die wenigsten Emp-<br />

fangssituationen ab. Aber man könnte<br />

ja einen Xoro-Sat-Receiver mitkaufen.<br />

CI-Plus braucht man dann im TV auch<br />

nicht, CI genügt für DVB-T.<br />

Der Verzicht auf jegliche Netzwerkfunktionen<br />

wirft den HTL 4770 weit<br />

zurück in der Ausstattungsnote. Allein<br />

die USB-Buchse mit ihrem Medien-<br />

Player bringt Bonuspunkte. Hier ist<br />

auch USB-Recording mit Timeshift<br />

möglich. Allerdings zeigte sich im Test,<br />

dass zeitversetztes Fernsehen oft<br />

ebenfalls den Ton versetzte, also asynchron<br />

machte. Programmierte Aufnahmen<br />

wurden nicht durchgeführt,<br />

wenn man den Fernseher ausschaltete,<br />

und der Programmführer ist an<br />

Übersicht kaum zu unterbieten.<br />

Stimmt die Qualität?<br />

Die voringestellte niedrigste Farbtemperatur<br />

von 7.500 Kelvin ist akzeptabel.<br />

Gleicht man manuell weiter nach<br />

Rot ab, muss die Farbsättigung massiv<br />

heruntergedreht werden, um ein natürliches<br />

Bild zu bekommen. Die Verschiebung<br />

von Rottönen in Richtung<br />

Blau liegt nicht am ansonsten guten<br />

Panel, sondern an der Farbaufbereitung<br />

der Elektronik. Der Kontrast<br />

sollte sehr verhalten genutzt werden,<br />

sonst verderben die Farben und Helles<br />

überstrahlt. Die Schärfe geht recht<br />

grobschlächtig zu Werke und sollte<br />

minimiert werden. Leider wird sie bei<br />

jedem Wechsel der Bildquelle unbemerkt<br />

wieder hochgesetzt – ein Firmware-Fehler.<br />

Sind die Grundparameter optimal<br />

eingestellt, bemerkt der Profi, dass eine<br />

Full-HD-Pixel-to-Pixel-Darstellung<br />

nicht möglich ist. Der Bildformatknopf<br />

bleibt über HDMI ohne Wirkung und<br />

es wird stets skaliert. Eine 24p-Filmwiedergabe<br />

haben wir vom 50-/60-Hz-<br />

Panel gar nicht erst erwartet. Dieses<br />

Panel mit Rand-LED-Backlight scheint<br />

aus dem guten Hause LG zu kommen,<br />

jedoch eigentlich nicht für 3D vorgesehen<br />

zu sein.<br />

Die Pixelzeilen zeigen nicht die Lücke,<br />

die nötig ist, um ein exzellentes<br />

3D-Übersprechen auch mit vertikalen<br />

Sitzpositionen leicht außerhalb der<br />

Achse zu gewährleisten. Erstaunlich,<br />

dass 3D-Blu-rays doch letztendlich<br />

gut aussehen.<br />

Dieser Fernseher ist definitiv nicht<br />

für Anspruchsvolle gedacht. Wenn der<br />

Einsteiger aber eine gute Set-Top-Box<br />

oder Blu-ray nutzt, erhält er immerhin<br />

viel Bilddiagonale für sein Geld. ■<br />

38


TESTERGEBNISSE<br />

Hersteller<br />

Xoro<br />

Modell<br />

HTL 4770 3D<br />

Preis<br />

800 Euro<br />

BILDQUALITÄT max. 450 Punkte BEFRIEDIGEND 59% 264<br />

Standard Definition (TV-Tuner) 50 gut 30<br />

DVD (RGB-Scart / YUV) 50 gut 32<br />

High Definition (DVI / HDMI) 75 befriedigend 40<br />

Kontrast 80 sehr gut 60<br />

Schärfe 45 befriedigend 22<br />

Farbdarstellung 45 gut 28<br />

Geometrie / 3D-Räumlichkeit 60 befriedigend 32<br />

Bildruhe 45 befriedigend 20<br />

KLANGQUALITÄT max. 60 Punkte BEFRIEDIGEND 50% 30<br />

AUSSTATTUNG max. 216 Punkte BEFRIEDIGEND 51% 110<br />

Tuner 60 ausreichend 23<br />

Anschlüsse 85 gut 52<br />

Multimedia 36 befriedigend 20<br />

Sonstige Extras 35 befriedigend 15<br />

BEDIENUNG max. 90 Punkte BEFRIEDIGEND 47% 42<br />

Menügestaltung 17 befriedigend 10<br />

Einstellungsmöglichkeiten 40 ausreichend 15<br />

Installation 12 befriedigend 7<br />

Fernbedienung 21 befriedigend 10<br />

VERARBEITUNG max. 80 Punkte GUT 69% 55<br />

Anmutung 25 gut 18<br />

Material 55 gut 37<br />

TESTURTEIL max. 896 Punkte BEFRIEDIGEND 56% 501<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

GUT<br />

Der erste Eindruck vom Design überzeugt. Schwarz hochglänzender<br />

Kunststoff paart sich mit durchsichtigen Akzenten. Der<br />

Standfuß ist jedoch nicht eimal drehbar.<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Bildmodus: Benutzer |<br />

Kontrast: 43 | Helligkeit:<br />

52 | Schärfe: 10 | Farbe:<br />

25 | Farbtemperatur:<br />

Benutzer | Rot: 98 | Grün:<br />

71 | Blau: 50<br />

Xoros 3D-Blickwinkel<br />

ist ein Handicap.<br />

In der Bildschirmmitte<br />

(Bild links)<br />

wird bei frontaler<br />

Betrachtung durch<br />

ein Mikroskop mit<br />

Polfilter jede zweite<br />

Zeile nahezu korrekt<br />

geblockt. Am unteren<br />

Rand (Bild<br />

rechts) herrscht<br />

Übersprechen.<br />

_07QOU_Bose_Soundlink_VideoHomevision_4_12.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);13. Feb 2012 16:02:56<br />

Speichern Sie Ihre Lieblingsmusik auch<br />

in Ihrem Handy? Jetzt können SieIhre<br />

Songs immer und überall genießen,<br />

gemeinsam mit anderen und in jeder<br />

Lautstärke. Das Bose ® SoundLink ® ist<br />

ein kabelloses Lautsprechersystem, das<br />

mit Ihrem Smartphone, Ihrem Tablet-<br />

PC oder anderen Bluetooth ® -fähigen<br />

Geräten kompatibel ist. Genießen<br />

Sie Spitzenklang – dank einzigartiger<br />

Technologien, die Ihnen nur Bose bietet.<br />

Erleben Sie den SoundLink ® Speaker<br />

selbst und hören Sie, wie es klingt, wenn<br />

Sie die Musik auf Ihrem Mobiltelefon<br />

zu neuem Leben erwecken.<br />

Kennziffer<br />

12ALVIH009<br />

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www.bose.de<br />

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NEU! SoundLink ® Wireless Mobile Speaker<br />

©2012 Bose Corporation. Die Bluetooth ® -Wortmarke<br />

und -Logos sind eingetragene Warenzeichen der<br />

Bluetooth SIG, Inc. Jegliche Nutzung durch die<br />

Bose Corporation erfolgt unter Lizenz.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

39


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

Aus dem Messlabor<br />

Die Panels: Loewe (Bild links) setzt auf ein Panel, dass zur Beschleunigung<br />

und Verbesserung des Blickwinkels zwei unanhängige<br />

Zonen pro farbigem Subpixel ansteuert. Panasonic (Bild Mitte) kauft<br />

ein ausgereiftes 3D-Polarisations-Panel von LG zu. Zwischen den<br />

Pixelreihen befindet sich viel Platz. So passt die Polarisationsfolie<br />

einfacher davor und der vertikale 3D-Blickwinkel sowie das Übersprechen<br />

werden deutlich erhöht. Bei Xoro (Bild rechts) sieht es so aus,<br />

als sei der 3D-Polarisator auf ein klassisches 2D-Panel aufgebracht, ,<br />

das allerdings auch vom hochwertigen Hersteller LG Display stammt.<br />

Farbmessung Loewe (rechts): Eine Kalibration ist bei Loewe nicht möglich, doch die<br />

Werkseinstellung zeigt sich von der besten Seite. Die „softe“ Farbtemperatur (2) ist nur<br />

unmerktlich kühler als die Norm und bleibt sich über der Grautreppe (5) sehr schön treu.<br />

Der Farbraum (1) inklusive Sekundärtönen ist wunderbar abgeglichen, die Gammakurve (6)<br />

trotz hoher Kontrasteinstellung vorbildlich.<br />

Farbmessung Panasonic (unten): Besser geht es kaum in dieser Preisklasse. Das<br />

Vorseriengerät war im Grün (1) noch etwas zu wenig gesättigt, doch alle Primärparameter<br />

lassen sich professionell kalibrieren. Mit dem True Cinema-Modus liegt man jedoch bereits<br />

nahezu perfekt.<br />

Farbmessung Xoro (rechts unten): Man muss mit den wenigen Einstellungen viel herumspielen,<br />

um akzeptable Farben (1, 5) und ein erträgliches Gamma (6) zu bekommen. Die<br />

Vorzüge des guten Panels können nicht genutzt werden. So liegt das schwache Rot daran,<br />

dass die Ansteuerungselektronik immer etwas Blau mitleuchten lässt.<br />

1<br />

2 3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

4<br />

4<br />

2 3<br />

2 3<br />

5<br />

5<br />

[1] CIE-Farbraum HDTV<br />

[2] Maximale Helligkeit bei<br />

optimalen Einstellungen<br />

[3] Farbtemperatur bei 100 IRE<br />

[4] Spektralverteilung des<br />

Weißbildes<br />

[5] Farbtemperaturverlauf<br />

[6] Helligkeitslinearität<br />

(Gamma)<br />

1<br />

6 1<br />

6<br />

Ausleuchtung Blickwinkel Gamma und Farbtemperatur<br />

Loewes (oben) Panel scheint nur duch LEDs beleuchtet zu<br />

werden, die am unteren Rand sitzen. So ist kein Scanning<br />

der Hintergrundbeleuchtung möglich, und oben entstehen<br />

dunkle Ecken. Panasonic (unten) besitzt einen Fokus auf<br />

die Mitte, die an den Look der Bildröhre erinnert. Die LEDs<br />

sitzen jedoch im rechten und linken Rand und können<br />

daher in feinen Stufen vertikal scannen. Das erhöht Ansprechgeschwindigkeit<br />

und verbessert Bewegungen.<br />

Bei Panasonic (oben) fallen dunkle (graue Linie) und helle<br />

(weiße Linie) Inhalte etwa gleich stark unter horizontalem<br />

Blickwinkel ab. Also verändern sich die Farben dabei<br />

nicht. Während die Helligkeit sich erst unter 45° halbiert,<br />

sinkt der Kontrast bei 30° auf die Hälfte – sehr gut. Loewe<br />

(unten) setzt auf unterteilte Subpixel, deren dunkle Parts<br />

stark seitlich strahlen (graue Linie). Das erhöht den Helligkeits-Blickwinkel<br />

auf 50°, lässt aber Farben verwaschen.<br />

Diese Diagramme zeigen feine Abweichungen der Gammakurve<br />

(gemessen gegenüber der nächst höheren Graustufe,<br />

optimal 2,2) und der Farbtemperatur (Soll: 6.500<br />

Kelvin). Beides liegt bei Panasonic (Bild oben) und bei<br />

Loewe vorbildlich im Normbereich. Anders bei Xoro (Bild<br />

unten). Nur bei deutlicher Rücknahme des Kontrasts (unter<br />

Verzicht auf 20 Prozent Brillanz) verliert die Gammakurve<br />

ihre „böse“ S-Form.<br />

40


LESERWAHL2012<br />

ANZEIGE<br />

Bei der großen Leserwahl 2012 haben Sie entschieden<br />

und sechs Produkte von Yamaha zu Gewinnern gemacht!<br />

6 GEWINNER<br />

2. Platz<br />

„Surround-Receiver<br />

bis 1000 Euro“:<br />

Yamaha RX-V2065<br />

2. Platz<br />

„Heimkinosysteme“:<br />

Yamaha YSP-4100<br />

1.Platz<br />

„AV-Receiver<br />

bis 2000 Euro“:<br />

Yamaha RX-A2010<br />

1. Platz<br />

„Surround-Receiver<br />

bis 2000 Euro“ :<br />

Yamaha RX-V771<br />

2. Platz<br />

„Universal-Player”:<br />

Blu-ray Player<br />

Yamaha BD-S1067<br />

2. Platz<br />

„Soundbars“:<br />

Heimkinosystem<br />

Yamaha YHT-S400<br />

Insgesamt 25.000 Leser von Video-HomeVision, AUDIO und stereoplay gaben ihre<br />

Stimmen ab, um die besten Geräte in 45 Kategorien bei der großen Leserwahl 2012<br />

zu bewerten. Das Ergebnis: zwei erste Plätze und vier zweite Plätze für sechs<br />

Produkte von Yamaha. Damit haben Sie ein echtes Siegerteam gewählt.<br />

www.yamaha.de


BILD | TEST: LCD-FERNSEHER 2012<br />

• = ja // – = nein //<br />

Alle ermittelten Messwerte<br />

beziehen sich auf die von uns<br />

ermittelten Optimalwerte //<br />

*optimal: 2,2 // **optimal: 0<br />

Prozent // ***optimal: 100<br />

Prozent // ****optimal: 6.500 K<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller Loewe Panasonic Xoro<br />

Modell Connect 40 3D DR+ TX-L42ETW5 HTL 4770 3D<br />

Preis in Euro 3.500 950 800<br />

Internet: www. loewe.de panasonic.de xoro.de<br />

Klasse 40-Zoll-LCD-TV 42-Zoll-LCD-TV 47-Zoll-LCD-TV<br />

MESSWERTE<br />

Abmessungen in cm (B x H x T) 101 cm x 67 cm x 26 (7) cm 100 cm x 65 cm x 25 (6) cm 113 cm x 76 cm x 33 (5) cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht 102 cm / 25 kg 107 cm / 18 kg 119 cm / 27 kg<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 1.920 x 1.080 / 16:9 1.920 x 1.080 / 16:9 1.920 x 1.080 / 16:9<br />

Kontrast ISO / in-Bild / dynamisch 970:1 / 3.500:1 / 32.000:1 600:1 / 1.<strong>300</strong>:1 / 1<strong>300</strong>:1 650:1 / 1.200:1 / 1.400:1<br />

Schwarzwert / Flächen- / Spitzenweiß 0,008 / 262 / 262 cd 0,24 / 328 / 328 cd 0,25 / 344 / 344 cd<br />

Gamma* / Abweichung zur Idealkurve** 2,2 / 3,1% 2,2 / 3,8% 2,0 / 14%<br />

Farbtemp. Voreinstellungen**** 6.800, 9.700, 12.600 K 6.500, 7.500, 12.800 K 7.500, 9.200, 11.500 K<br />

… kalibriert**** / Abweichung** 6.830 K / 1,5% 6.520 K / 0,9% 6.730 K / 2,3%<br />

Ausleuchtung / Farbverteilung*** 91,5% / 96,9% 94,4% / 98% 94,4% / 94,9%<br />

Blickwinkelfehler / Dunkelabweichung 11% / 16% 12% / 1,2% 17% / 1,2%<br />

Strom max. / Film / Standby / aus 106 / 88 / 0,35 / 0,0 W 87 / 53 / 0,11 / – W 118 / 118 / 0,55 / 0,0 W<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Tuner: analog / DVB-T / -C / -S 2 / 2 / 2 HD / 2 HD 1 / 1 / 1 HD / 1 HD 1 / 1 / – / –<br />

HDMI / Komponente / VGA 3 / optional / • 4 / 1 / 1 3 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 1 / 1 1 / 1 1 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 2 / – / LAN + WLAN 3 / SD / LAN + WLAN 1 / – / –<br />

Front- bzw. Seitenanschlüsse 2x CI-Plus, HDMI-3, Kopfhörer, CI-Plus, Kopfhörer CI, HDMI-3, Kopfhörer<br />

AV-in, S-Video<br />

Besonderheiten elektrischer Digitaltoneingang, optischer Digitaltonausgang, Audio-in, optischer Digitaltonausgang,<br />

elektrischer Digitaltonausgang, AV-in, AV-in, Analogeingänge über Adapter PC-Audio-in, AV-in<br />

Audio-Link, Center-Toneingang<br />

AUSSTATTUNG<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D Shutter / – / • Polfilter / 4 / • Polfilter / 4 / •<br />

Hintergrundbeleuchtung / regelbar Rand-LED / • Rand-LED / • Rand-LED / –<br />

… via Lichtsensor / via Bildinhalt • / • • / • – / –<br />

Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung –/ – • / • – / •<br />

… RGB Offset /Gain – / – • / • – / •<br />

Gamma-Einstellung – • –<br />

Rauschfilter / Artefaktfilter • / – • / – • / –<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ • • / • – / –<br />

Voreinstellungen / Speicher / je Eingang 3 / 1 / • 5 / 5 / • 3 / 1 / •<br />

Bildformate / Pixel-to-Pixel / WSS 6 / • / • 9 / • / • 5 (TV) / – / •<br />

100 Hz /200 Hz / Backlight Blinking – / • / • • / – / Scan – / – / –<br />

HDMI-CEC-Grundfunktionen / erweitert •/ Digital Link HD • / HDAVI 5 • / –<br />

HDMI: DeepColor / x.v.Color / ARC / LAN •/ – / – / – • / – / • / – – / – / – / –<br />

Medienwiedergabe über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiedergabe über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik Filme, Fotos, Musik –<br />

HbbTV / Internet-Inhalte • / MediaNet • / VIERA Connect – / –<br />

Festplatte für Aufnahmen / über USB 500 GByte / • – / • – / •<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet •/ – • / – – / –<br />

EPG / AV-Link DVB / • DVB + GUIDEplus / • DVB / –<br />

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / • • / • / • • / • / •<br />

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext • / • – / • – / –<br />

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / 30 x 30 cm – / 40 x 40cm – / 40 x 40 cm<br />

Standfuß dreh- / neigbar • / • • / – – / –<br />

Zubehör – Adapter, vier 3D-Brillen drei 3D-Brillen, 3D-Brillenaufsatz<br />

Besonderheiten optional viele Erweiterungen verfügbar – –<br />

Standpunkt<br />

Qualitäten im direkten Vergleich an –<br />

was wir aufgrund des hohen Preisunterschiedes<br />

explizit nicht tun –, erleidet<br />

ROLAND SEIBT,<br />

REDAKTEUR<br />

man fast einen Kulturschock, so breit<br />

Die Geräte dieses ist die tatsächliche Spreizung der Möglichkeiten<br />

und Ergebnisse. Man erkennt<br />

Tests verbindet allein<br />

ein Merkmal: Sie sind brandneu. Dank schnell, dass nur wenige Hersteller<br />

verschiedener Bildgrößen und Ansprüche<br />

haben wir eine maximale Band-<br />

und dass diese Fähigkeit auf vielen Jah-<br />

wirklich gute Fernseher bauen können<br />

breite an Features und Qualität vor uns. ren Erfahrung in der Entwicklung von<br />

Schaut man sich die Konzepte und Basistechnologien beruht.<br />

Beobachtet man den Markt mit seinen<br />

sinkenden Gewinnen, steht zu befürchten,<br />

dass immer weniger Hersteller den<br />

Spaß an der TV-Entwicklung behalten.<br />

Ich kann nur hoffen, dass die guten<br />

durchhalten und weiter auf höchste<br />

Qualität setzen. Auf jeden Fall wird das<br />

Jahr 2012 noch viele exzellente TV-Geräte<br />

hervorbringen, die wir mit Freude<br />

testen werden. Die ersten Anzeichen<br />

scheinen vielversprechend zu sein.<br />

42


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DAS<br />

MOBILE<br />

HEIMKINO<br />

Mit dem neuen Camcorder<br />

HDR-PJ260VE von Sony führen<br />

Sie nicht nur die Regie, sondern<br />

können Ihre Filme dank des integrierten<br />

Videoprojektors auch<br />

fast überall in exzellenter Bildund<br />

Tonqualität vorführen.<br />

er neue HDR-PJ260VE von Sony überzeugt<br />

doppelt: Bei der Qualität der<br />

Aufnahmen sowie bei der Wiedergabe.<br />

Mit dem progressiven 1920 x 1080/50p-<br />

Aufnahmemodus mit sehr hohen Bitraten<br />

und 50 Full HD-Bildern pro Sekunde liefert<br />

der neue Camcorder besonders detailgetreue<br />

Videoaufnahmen. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen<br />

entstehen brillante Bilder. Denn<br />

wo viele Camcorder nur grobkörnige, unscharfe<br />

Bilder aufnehmen, reduziert der empfindliche<br />

Exmor R CMOS Sensor mit 5.4 Mio Pixeln<br />

das Bildrauschen und erzeugt so selbst bei unvorteilhaften<br />

Lichtverhältnissen wie etwa bei<br />

Einbruch der Dunkelheit klarere Bilder.<br />

KLAPPE, DIE ERSTE <br />

OPTIMALE AUFNAHMEN<br />

Der Camcorder bietet für optimale Aufnahmen<br />

zusätzliche Funktionen. So stehen für<br />

verschiedene Aufnahmesituationen wie etwa<br />

Dämmerung oder Landschaft neun Belichtungsautomatiken<br />

zur Wahl. iAuto erkennt automatisch<br />

Motive und Szenen und ist zudem<br />

in der Lage, störende Hintergrundgeräusche<br />

zu erkennen und diese zu reduzieren. Der<br />

optische Bildstabilisator mit Aktiv-Modus und<br />

Anti-Roll Funktion ermöglicht verwacklungsarme<br />

Aufnahmen auch im Gehen. Praktisch<br />

ist die direkt im Camcorder eingebaute GPS-<br />

Einheit, die jeden Aufnahmestandort später<br />

bei der Wiedergabe auf Knopfdruck nachvollziehen<br />

lässt. Der 30-fach optische Zoom, das<br />

Weitwinkelobjektiv sowie der 16 GB große<br />

interne Speicher runden die Funktionsvielfalt<br />

des Camcorders ab.<br />

VORHANG AUF FÜR DIE<br />

EIGENEN VIDEOS<br />

Das Highlight des HDR-PJ260VE von Sony ist<br />

der integrierte, lichtstarke Videoprojektor<br />

mit 13 Lumen und einem Kontrastverhältnis<br />

von 1.500:1. Damit kann der Camcorder ohne<br />

Umwege die gespeicherten Videos auf eine<br />

Wand, an eine Decke oder an eine andere<br />

geeignete weiße Oberfläche projizieren.<br />

Der HDR-PJ260VE zeichnet den Ton im Dolby<br />

Surround 5.1 Format auf. Bei Wiedergabe der<br />

Aufnahmen über den integrierten Projektor<br />

kommen die eingebauten Stereolautsprecher<br />

zum Einsatz.<br />

Natürlich zeigt sich der neue Camcorder auch<br />

stark in Sachen Konnektivität. Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten<br />

wie HDMI-Ausgang,<br />

USB 2.0-Schnittstelle und Multisystemanschluss<br />

A/V Remote lassen den Austausch<br />

der Daten mit anderen Geräten wie PC oder<br />

Fernseher problemlos zu.<br />

HDR-PJ260VE von Sony: 629 Euro (UVP)<br />

Mehr Informationen: www.sony.de


BILD | TEST: TOSHIBA 3D-TV OHNE BRILLE<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt // Bilder: Josef Bleier, Roland Seibt, Archiv<br />

Brille war gestern<br />

Kein Gerät wurde so sehnsüchtig erwartet wie der weltweit erste Großbildfernseher, der 3D<br />

ohne Brille darstellen kann. Wir haben als erste Redaktion Europas ein serienreifes Vorabmuster<br />

in unseren Labors unter die Lupe nehmen dürfen.<br />

44


So positiv und vielversprechend die Ankündigungen<br />

und Gerüchte über seine Fähigkeiten sind, so ernüchternd<br />

sind die Verschiebungen der Markteinführung:<br />

Doch letztlich hat Toshiba Wort gehalten mit der Behauptung<br />

auf der vorletzten CES, im Geschäftsjahr 2011 einen<br />

großformatigen, brillenlosen 3D-Fernseher auf den Markt<br />

zu bringen. Das besagte Geschäftsjahr endet in Japan nämlich<br />

erst im März 2012. Und das ist der Zeitpunkt, in dem<br />

in Toshibas polnischer TV-Fabrik Kobierzyce die ersten europäischen<br />

Exemplare des innovativsten Fernsehers 2012,<br />

des 55ZL2G, vom Band laufen werden. Für Toshiba ein besonderer<br />

Grund zum Feiern, und an diesem historischen<br />

Event wird sogar ein Leser von Video-HomeVision teilnehmen<br />

dürfen (siehe Kasten unten).<br />

Nur in Japan stehen bereits seit Dezember einige (wenige)<br />

Geräte im Handel, und einer dieser sorgsam gehüteten Superfernseher<br />

dient Toshiba in Deutschland zu Vorführzwecken.<br />

Nach langen Verhandlungen konnten wir dieses<br />

Muster mit frischester Firmware für einige Tage in unserer<br />

Redaktion begrüßen, um uns erstmals unter Laborbedingungen<br />

mit eigenen Testsequenzen und -verfahren von der<br />

Qualität von 3D ohne Brille überzeugen zu können. Dann<br />

kam der TV, bestens verpackt in der größten Holzkiste,<br />

die in unserer Poststelle jemals eingetroffen ist. Im Karton<br />

befand sich dann noch eine ganz spezielle Überraschung:<br />

ein digitaler Zuspieler, mit dem die volle Auflösung des 4K-<br />

Panels für die schärfsten Bilder und Filme genutzt werden<br />

kann, die unser Screening-Raum jemals gesehen hat.<br />

Full HD ist viel zu wenig<br />

Eine der entscheidenden Herausforderungen, an denen<br />

der technische Durchbruch von 3D ohne Brille bislang gescheitert<br />

ist, ist die Auflösung des Displays – und dieses<br />

Problem wird gerade gelöst. Es muss nämlich jedem Auge,<br />

das zuschaut, ein eigenes Bild geliefert werden. Bei Toshiba<br />

hat man sich für sage und schreibe neun potenzielle Blickwinkel<br />

entschieden, was die Auflösung des 3D-Bildes auf<br />

ein Neuntel der Display-Auflösung herabsetzt. Kurz nachgerechnet:<br />

Breite und Höhe werden jeweils gedrittelt und<br />

man käme bei Full HD auf lächerliche 640 x 360 Pixel –<br />

nicht einmal die Auflösung der veralteten NTSC-Technik.<br />

Toshiba nutzt ein brandneues 4K-Panel mit vierfacher ➜<br />

Eine Reise zu<br />

gewinnen!<br />

Seien Sie dabei, wenn am 26. März Europas<br />

erster 3D-Fernseher ohne Brille produziert wird!<br />

Toshiba lädt einen fachkundigen Leser von<br />

Video-HomeVision inklusive Begleitperson in die<br />

TV-Fabrik nach Kobierzyce in Polen ein – inklusive<br />

Flug und Übernachtung in einem der luxuriösesten<br />

Fünf-Sterne-Hotels Europas: dem Monopol in<br />

Wroclaw. Ein Gala-Dinner und eine Stadtführung<br />

gehören selbstverständlich zum Programm.<br />

Wenn Sie im Internet unter www.<strong>video</strong>-home<br />

vision.de/toshiba drei Fragen zur 3D-Technik<br />

richtig beantworten, könnten Sie der glückliche<br />

Gewinner sein, der hinter die<br />

High-Tech-Kulissen<br />

blicken darf. Er wird<br />

am 20.3. (Teilnahmeschluss)<br />

aus<br />

allen korrekten<br />

Antworten<br />

ausgelost.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

45


BILD | TEST: TOSHIBA 3D-TV OHNE BRILLE<br />

Bei 3D ohne Brille<br />

spielt die Betrachtungsposition<br />

eine<br />

große Rolle. Sie ist<br />

beim 55ZL2G entweder<br />

manuell<br />

(Bild) oder automatisch<br />

per Kamera<br />

einstellbar.<br />

INNOVATION<br />

Dieser proprietäre Eingang<br />

nimmt 4K-Videos entgegen.<br />

Ob er legal genutzt werden<br />

kann, war von den japanischen<br />

Entwicklern noch<br />

nicht zu erfahren.<br />

Das ultrahoch auflösende 4K-Panel vom<br />

taiwanesischen Hersteller AU-Optronics<br />

besitzt erstmals die vierfache Full-HD-Auflösung.<br />

Auf jedem der winzigen Bildpunkte<br />

sitzt eine Minilinse, die das Licht in fünf<br />

feinen Strahlen verteilt. Jeweils neun nebeneinander<br />

liegende Pixel sind unabhängig<br />

für neun Blickpositionen zuständig.<br />

Im Bild links ist 3D deaktiviert. Es besitzt<br />

die volle 4K-Auflösung. Schaltet man 3D<br />

ein, werden die Linsen aktiviert und durch<br />

das wenige Millimeter vor dem Display<br />

frontal angebrachte Mikroskop kann man<br />

die Lichtverteilung der Linsen erahnen.<br />

Weil der Messabstand so klein ist, verschwimmen<br />

die Pixel ineinander.<br />

Wenn man die Fokussierungsentfernung<br />

des Mikroskops verkleinert, sieht man<br />

lediglich die Linsenschicht. Diese ist, um<br />

Moiré-Effekte zu verringern, leicht schräg<br />

angebracht und sieht überhaupt nicht aus<br />

wie eine Noppen folie – das war unsere<br />

erste Assoziation im Zusammenhang mit<br />

„Mikrolinsen“.<br />

Full-HD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) und kommt damit<br />

auf exakt 1.280 x 720 Bildpunkte pro Blickrichtung, was<br />

man bereits mit ruhigem Gewissen HDTV nennt. Man bedenke,<br />

dass beide Augen gleichzeitig unabhängig voneinander<br />

eine solche Auflösung zugespielt bekommen.<br />

Zur Theorie<br />

Wie genau das Display mit den darüber liegenden Linsen<br />

zusammenarbeitet, die ein komplettes TV-Bild exakt auf<br />

ein Auge lenken, wollten die japanischen Entwicklungsingenieure<br />

uns nicht bis ins letzte Detail erklären. Erst hieß<br />

es, die Linsen könnten gezielt ihre Strahlformation ändern,<br />

um den Augen zu folgen, wenn man sich bewegt. Dann, dass<br />

sie fest stehen, aber abschaltbar sind. Letzteres ist eindeutig<br />

mit bloßem Auge zu erkennen, wenn man nahe genug am<br />

Fernseher steht. Im 2D-Betrieb existieren kaum Pixelstrukturen;<br />

doch wenn man auf 3D umschaltet, wird das Bild<br />

deutlich grober.<br />

Neben der Auflösung ist für den Genuss von 3D ohne<br />

Brille entscheidend, wie abhängig die Bilder von der Betrachtungsposition<br />

sind. Bei den ersten Varianten musste<br />

man einen festen Platz in der Mitte einnehmen; bewegte<br />

man sich nur um 6,5 cm, wurden das rechte und linke<br />

Auge vertauscht und der 3D-Eindruck komplett negiert.<br />

Jetzt sieht man, dass Toshiba mit neun nebeneinander liegenden<br />

Blickpositionen einen großen Schritt in der 3D-<br />

Evolution weiter ist. Bewegt man den Kopf leicht, wird der<br />

3D-Eindruck schwächer. Die rechenstarke CEVO Engine,<br />

das Prozessorherz des 55ZL2G, verfügt jedoch über genügend<br />

Leistung, um die Blickwinkel so zu verschieben, dass<br />

der 3D-Eindruck in Grenzen gewahrt bleibt. Rechts neben<br />

dem rechten Auge wird ein Blickwinkel projiziert, für den<br />

es sozusagen das passende linke Auge ist. Bewegt man sich<br />

dann um einen Augenabstand nach rechts, ist wieder bzw.<br />

immer noch alles in Ordnung. Das gelingt Toshiba für neun<br />

Augenabstände, also gut einen halben Meter Positions-<br />

46


Automatische 3D-Korrektur: Die in den Fernseher eingebaute Kamera<br />

erkennt die Gesichter (Augenpaare) der Zuschauer und optimiert<br />

die Strahlen der 3D-Pixel. Im Optionsmenü kann man die<br />

Arbeitsweise beobachten und im Falle eines Falles manuell nachbessern.<br />

Oben wird der Zustand vor der Einmessung dargestellt.<br />

Die Gesichter befinden sich außerhalb der optimalen „Sweetspots“.<br />

Nach per Knopfdruck aktivierter Einmess-Automatik liegen die<br />

perfekten 3D-Sichtfenster möglichst gut auf den drei Betrachtern.<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller<br />

Toshiba<br />

Modell<br />

55ZL2G<br />

Preis<br />

8.000 Euro<br />

Internet<br />

www.toshiba.de<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Abmessungen in cm (B x H x T)<br />

125 cm x 75 cm x 35 (4) cm<br />

Bilddiagonale / Gewicht<br />

140 cm / k.A.<br />

Auflösung / Seitenverhältnis 3.840 x 2.160 / 16:9<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Tuner: analog / DVB-T / -C / -S<br />

1 / 1 HD / 1 HD / 1 HD<br />

HDMI / Komponente / VGA 4 / 1 / 1<br />

Scart / davon RGB 1 / 1<br />

USB / Speicherkarten-Slot / Netzwerk 2 / – / LAN + WLAN<br />

Front- bzw. Seitenanschlüsse<br />

AV, Kopfhörer<br />

Besonderheiten<br />

CI-Plus, optischer<br />

Digitalton-Ausgang,<br />

Subwoofer-Ausgang<br />

AUSSTATTUNG<br />

3D / Brillen mitgeliefert / 2D zu 3D<br />

ohne Brille / nicht nötig / •<br />

Hintergrundbeleuchtung /regelbar<br />

Rand-LED / •<br />

… via Lichtsensor / via Bildinhalt<br />

• / •<br />

Farbraum- / Farbtemperatur-Einstellung •/ •<br />

… RGB Offset / Gain<br />

• / •<br />

Gamma-Einstellung<br />

•<br />

Autom. Kontrast.- / Farbnachbesserung •/ •<br />

Pixel-to-Pixel<br />

Quad-Full-HD Panel<br />

100 Hz / 200 Hz / Backlight Blinking – / • / •<br />

HDMI-CEC-Grundfunktionen / erweitert •/ REGZA-Link<br />

HDMI: DeepColor / x.v.Color / ARC / LAN •/ k.A. / • / k.A.<br />

Medienwiedergabe über USB o. Kartenslot Filme, Fotos, Musik<br />

Medienwiedergabe über DLNA-Netzwerk Filme, Fotos, Musik (Renderer)<br />

HbbTV / Internet-Inhalte<br />

• / Toshiba Places<br />

Festplatte für Aufnahmen / über USB<br />

–/ •<br />

Fernbedienung universal / beleuchtet •/ –<br />

EPG / AV-Link<br />

• / •<br />

Sleep-Timer / Wecker / Kindersicherung •/ • / •<br />

Bild-in-Bild / Bild-in-Videotext<br />

– / k.A.<br />

Wandhalterung dabei / VESA-Bohrung – / k.A.<br />

Standfuß dreh- / neigbar • / –<br />

Zubehör<br />

Adapter<br />

Besonderheiten<br />

3D ohne Brille, Personal-TV<br />

(Benutzerprofile), Dolby<br />

Volume, Auto-Kalibration,<br />

Graustufenkalibration<br />

breite. Rechts und links daneben werden dieselben neun<br />

Blickpositionen noch jeweils doppelt wiederholt. Insgesamt<br />

kann man also mit bis zu fünf Zuschauern im bequemen<br />

Sitzabstand auf dem Sofa gleichzeitig brillenloses<br />

3D genießen. In unseren Tests haben sogar neun Zonen<br />

geklappt, wobei die vier äußersten jedoch tatsächlich unrealistisch<br />

großen Blickwinkeln entsprechen.<br />

Da sich die Views strahlenförmig vom TV ausbreiten,<br />

muss ein optimaler Abstand definiert werden, in dem die<br />

neun Sichtweisen exakt dem Augenabstand entsprechen.<br />

Der wurde von Toshiba mit 2,2 Metern gewählt und sollte<br />

für beste Qualität auch eingehalten werden. Ausnahmsweise<br />

dürfen Kinder etwas näher am Fernseher sitzen, weil<br />

ihre Augen näher zusammenstehen.<br />

Die 3D-Qualität ist aber auch mit Toshibas System nur<br />

perfekt, wenn die Augenposition exakt die Bildinformationen<br />

bekommt, die sie benötigt. Dies geht nicht ohne<br />

Kamera: Sie erkennt die Gesichtsumrisse mehrerer Zu-<br />

schauer und optimiert die Betrachtungsperspektiven auf<br />

die Zuschauerpositionen hin. Man kennt das von 3D-Laptop-Lösungen,<br />

die es auch vom Vorreiter Toshiba gibt<br />

und deren 3D-Linsen peinlich genau und in Echtzeit den<br />

Augen des Benutzers folgen.<br />

Ganz so „schlau“ ist der 55ZL2G nicht, muss er doch<br />

mehreren Zuschauern gerecht werden. Tests mit ständiger<br />

Anpassung der Blickpositionen haben laut Toshiba keine<br />

zufriedenstellenden Ergebnisse geliefert. Der Blick einer<br />

Person wurde manchmal zu stark verändert, wenn eine<br />

andere sich bewegte. Toshibas aktuelle Lösung: Der Fernseher<br />

stellt sich per Knopfdruck auf die Positionen aller<br />

gefundenen Personen ein und harrt dort aus. Bewegt man<br />

den Kopf etwas, wird das 3D-Bild weicher. Drückt man den<br />

Tracking-Knopf auf der Fernbedienung, ist wieder alles<br />

gut. Im Optionsmenü findet man eine manuelle Kalibration<br />

und die per Video unterstützte Automatik, die Zuschauer<br />

und die bestmöglichen Sehpositionen anzeigt ➜<br />

Die Fernbedienung<br />

der Topmodelle<br />

besitzt einen Alu-<br />

Schieber, der unwichtige<br />

Drücker<br />

verbirgt. Unten links<br />

wird per Druck auf<br />

Tracking 3D ohne<br />

Brille optimiert.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

47


BILD | TEST: TOSHIBA 3D-TV OHNE BRILLE<br />

So funktioniert 3D ohne Brille<br />

Jede 3D-Technik funktioniert so, dass<br />

dem linken und dem rechten Auge jeweils<br />

ein anderes Bild zugespielt wird.<br />

Beim normalen Sehen bekommen sie<br />

ja auch unterschiedliche Bilder, da sie<br />

die Welt aus leicht verschiedenen Perspektiven<br />

sehen. Beim konventionellen<br />

3D-TV wird das dadurch bewerkstelligt,<br />

dass zwei Bilder hintereinander (Shutter)<br />

oder auf verschiedenen Zeilen des<br />

Displays (Polfilter) dargestellt werden<br />

und eine Brille das fürs Auge falsche<br />

Bild herausfiltert.<br />

Verzichtet man auf die Brille, muss der<br />

Fernseher zwei (oder mehr) sehr präzise<br />

gerichtete Bilder abstrahlen, die nur<br />

in jeweils ein Auge gelangen. Dazu muss<br />

er exakt wissen, wo sich die Augen gerade<br />

befinden (wenn er die Strahlen<br />

umleiten kann), oder darauf vertrauen,<br />

dass der Zuschauer sich genau dort<br />

hinsetzt, wo die Pixel gerade hinstrahlen.<br />

Letzteres ist der einfache Ansatz,<br />

aber recht unkomfortabel. Zudem wird<br />

das 3D-Bild, wenn man seinen Kopf nur<br />

6,5 cm bewegt, in seinen Dimensionen<br />

umgedreht. Toshibas Ansatz mit gleich<br />

neun unabhängigen Blickwinkeln in fünf<br />

Sitzpositionen ist deutlich aufwendiger<br />

und sehr elegant. Dazu wird allerdings<br />

Bildtechnik der übernächsten Generation<br />

benötigt, die derzeit schwer zu fertigen<br />

und sehr teuer ist.<br />

3D-Ansichten: Optimiert auf den Augenabstand von 6,5 cm, projiziert<br />

Toshiba neun verschiedene Ansichten (Views) des 3D-Bildes.<br />

Zwei davon gelangen ins dafür vorgesehene Auge, je nach Sitzposition<br />

des Betrachters. Insgesamt werden so 52 cm Sitzbreite erfasst.<br />

Blickfelder: Die neun Ansichten (Views) werden fünfmal nebeneinander<br />

dargestellt (Zones), sodass bis zu fünf Personen gleichzeitig<br />

zuschauen können. Je mehr Leute schauen, umso schwieriger<br />

wird es für den TV, allen ein perfektes Bild anzubieten.<br />

(siehe Bilder, Seite 47 oben). Setzt man sich exakt in die<br />

angezeigten „Sweetspots“, wird das 3D-Bild optimal.<br />

In der Praxis<br />

Die Erwartungen an 3D ohne Brille sind sehr hoch, zumal<br />

der Fernseher 8.000 Euro kostet. Bedenkt man die extrem<br />

aufwendige Technik, die für das Weglassen der Bril-<br />

le erforderlich ist, erscheint der Preis gerechtfer-<br />

tigt. Wer ein genauso scharfes Bild wie mit der<br />

Shuttertechnik – vielleicht sogar noch besser, weil<br />

flimmerfrei – und mit so gutem Übersprechverhalten<br />

und Blickwinkel wie bei 3D-<strong>TVs</strong> mit Polfilter-<br />

brillen erwartet, wird aber enttäuscht.<br />

Zum einen gibt es beim 55ZL2G die<br />

„Sweetspots“, von denen aus gesehen das<br />

3D-Bild besonders beeindruckend wirkt.<br />

Eine absolute Freiheit der Sehposition ist<br />

also nicht gegeben – jedenfalls nicht für<br />

perfekte Qualität. Und natürlich wird<br />

die Auflösung einer 3D-Blu-ray (Full<br />

HD für jedes Auge) nicht in absolut<br />

perfekter Schärfe abgebildet. Beides<br />

haben wir auch nicht erwar-<br />

tet, daher waren unsere Eindrücke<br />

eher positiv; vor allem ist der 3D-Eindruck um Welten<br />

besser als bei der Demo auf der letzten IFA.<br />

Drei Zuschauer auf einem Sofa werden gut von den 3D-<br />

Linsen angepeilt, und man gewöhnt sich daran, den Kopf<br />

in der richtigen Position zu behalten oder mal den Ausrichtungsknopf<br />

zu drücken. Die Kamera ist äußerst lichtstark,<br />

sodass die Beleuchtung vom TV mit einiger maßen hellen<br />

Filmen bei völlig abgedunkeltem Raum zur Gesichtserkennung<br />

ausreichte. Brillen, dunkle Haut und vor allem Vollbärte<br />

spielen der Technik jedoch gern einen Streich.<br />

Das 3D-Erlebnis ohne Brille entspricht jedenfalls mehr<br />

dem natürlichen Sehen. Das Hineinsehen in die Szene wirkt<br />

echter, auch wenn die Tiefe gegenüber den Brillenvarianten<br />

etwas verhaltener ausschaut – aber auch nicht so reißerisch.<br />

Wir haben den 55ZL2G vielen Unbedarften und Probanden<br />

mit Erwartungshaltung vorgeführt. Die Aussagen<br />

reichten von „klappt ja gar nicht“ bis „sieht sensationell aus“<br />

und sie ließen sich keiner Testgruppe zuordnen. Die Leihzeit<br />

des Gerätes reichte für intensive Studien nicht aus. Unser<br />

Testmuster war Hardware-seitig noch auf dem Stand der<br />

Vor serie und durfte daher nicht bewertet werden. In einigen<br />

Punkten soll es Verbesserungen geben. Wir sind schon<br />

sehr gespannt auf das Seriengerät, das wir in einer der<br />

kommenden Ausgaben testen wollen.<br />

■<br />

48


INTERVIEW<br />

Sascha Lange,<br />

Marketing Director Central Europe,<br />

Toshiba Europe GmbH<br />

Video-HomeVision: Wie wichtig ist der deutsche<br />

3D-Markt im Vergleich zu anderen Ländern?<br />

Sascha Lange: Das Interesse an 3D in Europa ist im Vergleich zu<br />

Amerika, aber auch vielen asiatischen Märkten, deutlich höher. Innerhalb<br />

Europas ist Deutschland das Land mit dem höchsten 3D-Anteil. Nach<br />

Japan stellt Deutschland damit das zweitwichtigste 3D-Land der Welt<br />

dar. Dem trägt Toshiba Rechnung und führt 3D ohne Brille nach Japan in<br />

Deutschland als zweites Land der Welt ein.<br />

Video-HomeVision: Warum ist diese Innovation so wichtig?<br />

Sascha Lange: 3D hat auch mit Brille seine Berechtigung. Allerdings<br />

wird man sich 3D nur gelegentlich ansehen, wenn man dafür eine Brille<br />

aufsetzen muss: mal einen Film, mal ein Fußballspiel oder ein Video-<br />

Game. Mit dem Wegfallen der Brille wird 3D zum Alltagserlebnis. Und<br />

durch die Leistungsstarke 2D-zu-3D-Wandlung kann man sich jeden Inhalt<br />

täglich ohne eine zusätzliche Brille ansehen.<br />

Video-HomeVision: Aus welchem Grund wurde die Einführung des<br />

55ZL2G auf März verschoben?<br />

Sascha Lange: Der Produktionsprozess des Panels ist sehr aufwendig.<br />

_07R0N_Oehlbach_Audio_04.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);14. Feb 2012 11:03:20<br />

Die Linsenschicht, die dafür sorgt, dass das linke und das rechte Auge<br />

eine unterschiedliche Perspektive des Bildes wahrnehmen, muss absolut<br />

passgenau aufgebracht werden, damit das Licht eines jeden Pixels in die<br />

richtige Richtung abgelenkt wird. Hier haben wir sehr hohe Qualitätsanforderungen,<br />

um sicherzustellen, dass der 3D-Effekt optimal ist. Jedes<br />

Panel wird in unserem Werk in Japan individuell getestet und angepasst.<br />

Dieser Prozess nimmt bislang deutlich mehr Zeit in Anspruch, als geplant,<br />

weshalb zunächst nur genug Panels für den japanischen Markt produziert<br />

werden konnten. Ab März stehen dann auch ausreichend Panels für den<br />

zweiten brillenlosen 3D-Markt der Welt, Deutschland, zur Verfügung.<br />

Video-HomeVision: Warum ist bislang nur Toshiba in der Lage,<br />

brillenlose 3D-Geräte in Masse zu fertigen?<br />

Sascha Lange: Toshiba gibt ein großes Budget für Forschung und Entwicklung<br />

aus. Für 3D ohne Brille sind drei Innovationen erforderlich<br />

gewesen: Zunächst hat Toshiba die Software Integral Imaging entwickelt,<br />

durch die eine möglichst große Bewegungsfreiheit für möglichst viele<br />

Betrachter sichergestellt wird. Dann wurde mit der CEVO Engine eine<br />

ausreichend leistungsstarke Prozessor-Plattform geschaffen, die 3D ohne<br />

Brille in Realtime berechnen kann. Zuletzt ist eine Linsenschicht entwickelt<br />

worden, die Licht an bestimmten Positionen ausrichtet und gleichzeitig<br />

im 2D-Modus so umgeschaltet werden kann, dass die volle vier -<br />

fache HD-Auflösung zur Verfügung steht. Diese Innovationen stehen jetzt<br />

bereit und ermöglichen uns die Produktion brillenloser 3D-Fernseher.<br />

Wir danken Ihnen dafür und gewähren 30 Jahre Garantie auf alle OEHLBACH-Kabel.<br />

High End Lautsprecherkabel mit konsequent<br />

getrennten Signalwegen.<br />

Hochwertiges USB-Kabel: USB auf Mini-USB<br />

OEHLBACH ® Kabel GmbH<br />

Lise-Meitner-Straße 9 | D-50259 <strong>video</strong>-homevision.de Pulheim<br />

| 04_2012<br />

Tel.: + 49 22 34 / 80 72 20 | infoline@oehlbach.de<br />

49


BILD | TEST: PANASONIC-BLU-RAY-PLAYER<br />

KAUFTIPP<br />

Auto/Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

PANASONIC DMP-BDT220 € 180<br />

erstklassige Bildqualität, 2D-3D-<br />

Konvertierung, großes Online-Portal<br />

eingeschränkte Medienvielfalt<br />

beim Netzwerk-Streaming<br />

sehr gut 82 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Vernetzter Leben<br />

Mit seinem brandneuen Blu-ray-Player will Panasonic mitten hinein in das vernetzte<br />

Heim: mit mehr Online-Angeboten, größerer Medienvielfalt und einer bequemen<br />

Einbindung ins Netz. Aber auch die Bildqualität sollen die Ingenieure verbessert haben.<br />

Es fällt Blu-ray-Playern immer schwerer, Käufer mit<br />

einer klasse Bildqualität zu überzeugen. Vor allem,<br />

wenn man die Sehabstände bedenkt, mit denen viele<br />

Personen Filme schauen. Unterschiede sind oft kaum noch<br />

auszumachen. Andere, griffigere Mehrwerte müssen also<br />

für die Nutzer her. War es 2011 noch die Wiedergabe von<br />

3D-Blu-rays, mit denen viele Player auf Werbetafeln angespriesen<br />

wurden, wird es in diesem Jahr vor allem die<br />

Vernetzbarkeit sein. Das hat nicht nur die diesjährige Unterhaltungsmesse<br />

CES in Las Vegas gezeigt, sondern das<br />

bestätigt auch der erste Blu-ray-Player der neuen Generation,<br />

der bei Video-HomeVision von den großen TV-Herstellern<br />

eingetroffen ist: der Panasonic DMP-BDT220.<br />

Mit einem Preis von 180 Euro ist er nochmals 20 Euro<br />

günstiger als der Vorgänger BDT110, der nahezu identisch<br />

aussieht. Doch der Neue kann deutlich mehr: etwa auf das<br />

Online-Portal VIERA Connect zugreifen, das bislang nur<br />

auf den Fernsehern der Japaner verfügbar war. Damit potenziert<br />

sich die Zahl der wählbaren Online-Dienste und<br />

verschafft dem Nutzer mit installierbaren Apps mehr Individualisierungsmöglichkeiten.<br />

Online-Videotelefonie via Skype ist wie gehabt für<br />

denjenigen möglich, der sich die passende Kamera zulegt.<br />

Er kann sie dann auch zur Gesichtserkennung einer der<br />

vier Nutzer verwenden, die man mit dem BDT220 anlegen<br />

kann. Als wirklich praktikabel kann man diese Funktion<br />

allerdings nicht bezeichnen.<br />

Für Musikliebhaber<br />

Verbessert worden sind auch die Streaming-Qualitäten.<br />

Der Player kann jetzt etwa FLAC-Dateien über das Heimnetz<br />

und von USB-Speichern abspielen. Diese Files sind<br />

bei Musikliebhabern äußerst beliebt, denn in ihnen sind<br />

Audio-Informationen komprimiert, aber verlustlos gespeichert.<br />

Der Panasonic unterstützt sogar hochauflösende<br />

Dateien mit 24 Bit Wortbreite bei 192 kHz Abtastfrequenz.<br />

Für den vollendeten Hörgenuss fehlt noch die Option,<br />

Alben ohne eine Pause zwischen den einzelnen Tracks zu<br />

hören, was vor allem Live- oder Klassikaufnahmen stört.<br />

Der Panasonic kann nicht nur UPnP-Server, sondern<br />

auch freigegebene Ordner im Netzwerk anzapfen. Vorausgesetzt,<br />

dem Nutzer gelingt die Konfiguration, denn die<br />

Die Fernbedienung<br />

lässt sich intuitiv<br />

nutzen. Im<br />

Test stellte sich jedoch<br />

die Display-<br />

Taste als funktionslos<br />

heraus.<br />

Der DMP-BDT220 besitzt das umfangreiche Online-Portal VIERA<br />

Connect. Darin befinden sich Angebote wie die Mediatheken von<br />

ARTE und ZDF, die Social Communities Facebook und Twitter, der<br />

Video-on-Demand-Dienst Acetrax sowie kleine Spiele. Über den<br />

Market (Bild) kann der Nutzer selbst entscheiden, welche Dienste<br />

er installieren will.<br />

Wirklicher Nutzen oder nur eine nette Spielerei? Beim Panasonic-<br />

Player lassen sich bis zu vier Benutzer anlegen. Jeder kann ein Hintergrund-Bild<br />

festlegen, ein Benutzer-Icon bestimmen und seine<br />

eigenen Player-Einstellungen sichern. Anwählen lassen sich die<br />

Profile über die Farbtasten der Fernbedienung, über ein für einen<br />

Nutzer registriertes Smartphone oder per Gesichtserkennung.<br />

50


Auswahl der freigegebenen Ordner erfordert<br />

einige Computer-Kenntnisse.<br />

Wie schon der Vorgänger<br />

geht der BDT220 recht selektiv<br />

mit Medien um. Beliebte MKV-<br />

Videos (DivX Plus HD) spielt er<br />

etwa von USB-Speichern, Blurays,<br />

DVDs und freigegebenen<br />

Ordnern im Netzwerk ab, jedoch<br />

nicht von SD-Karten und UPnP-Servern.<br />

Das Einbinden ins Netzwerk funktioniert dank eingebautem<br />

WLAN bequem und kabellos. Außerdem kann der<br />

Player über Wi-Fi Direct auf drahtlose Medienlieferanten<br />

zugreifen, ohne den Umweg über einen Router zu nehmen.<br />

Mit den stark überarbeiteten Bildschirmmenüs machen<br />

das Wühlen in den Medien, der Abruf von Online-Videos<br />

und die Konfiguration des Players richtig Spaß. Wirkten<br />

sie füher etwas altbacken und nicht immer ganz intuitiv,<br />

sind sie jetzt topmodern und leicht verständlich.<br />

Trotz all der Neuerungen in Sachen Vernetzung hat Panasonic<br />

das Thema 3D nicht aus den Augen verloren. So<br />

spielt der BDT220 als erster Player in unseren Räumen<br />

AVCHD-3D-Camcorder-Aufnahmen mit voller Auflösung<br />

ab, die man ihm per Fotospeicherkarte serviert. Zudem<br />

wandelt er jetzt alle Videoquellen von zwei in drei Bilddimensionen:<br />

sei es eine Blu-ray, ein Clip vom USB-Speicher<br />

oder ein Film aus dem Online-Portal.<br />

Optimiert hat Panasonic auch die Wiedergabe von Original-3D-Filmen<br />

mit dem neuen Uniphier Pro²-Prozessor.<br />

Sie wirken jetzt noch einen Tick schärfer und detailreicher,<br />

wie auch auf Full HD skalierte DVDs. Man erhält eine sensationelle<br />

Bildqualität, wie sie kaum ein anderer Player<br />

und vor allem nicht in dieser Preisklasse bietet.<br />

Fazit<br />

Der Panasonic DMP-BDT220 fühlt sich pudelwohl im vernetzten<br />

Heim. Nutzer werden ihn vollends zu schätzen wissen,<br />

wenn sie auf einige Medienformate beim Streaming von<br />

UPnP-Servern verzichten können. Die Bildqualität ist, wie<br />

von Panasonic gewohnt, über jeden Zweifel erhaben. ■<br />

Aus dem Messlabor<br />

Bei allen Messungen des HDMI-Signals zeigte der DMP-BDT220<br />

ein fast tadelloses Verhalten. Skalierte SD-In halte (Bild) werden<br />

spät und sauber abgefiltert, das gleiche Bild bei HD-Quellen.<br />

Die Farbpegelmessung bei hochskalierten DVDs offen barte<br />

nur leichte Ober- und Unterschwinger, die sich im Bild als minimale<br />

Doppelkonturen bemerkbar machen.<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller<br />

Panasonic<br />

Modell<br />

DMP-BDT220<br />

Preis<br />

180 Euro<br />

Internet<br />

www.panasonic.de<br />

MESSWERTE<br />

Abmessungen (B x H x T) / Gewicht<br />

43 x 3,8 x 18,5 cm / 1,5 kg<br />

Ausgangsspannung / -Impedanz (Ton) 1,9 Volt / 884 Ohm<br />

Rauschabstand / Dynamikumfang<br />

101 dB / 98 dB<br />

Klirrfaktor DVD / CD 0,0080 % / 0,0080 %<br />

Einlesezeit BD / DVD / CD / Standby 15 / 15 / 15 / 2 (bis Menü 2) Sek.<br />

Stromverbrauch Betrieb / Standby / Spar 4,8 / 3,2 / 0,0 Watt<br />

WIEDERGABE<br />

BDAV / BDMV / BD 3D / AVCHD<br />

• / • / • / •<br />

BD-Live / Internet-Inhalte<br />

• / •<br />

DVD-RAM / -RW (VR) / -R (VR)<br />

– / • / •<br />

DVD-Audio / SACD / Audio-CD<br />

– / – / •<br />

Medienwiedergabe über USB / SD / UPnP •/ • / •<br />

MKV / AVI / TS / MPG / WMV / MP4 / MOV • 1 / • 1 / • / • / – / • / –<br />

H.264 / VC-1 / DivX / XviD / MPEG-2 •/ – / • 1 / • 1 / •<br />

MP3 / AAC / WMA / WAV / FLAC • 1, 3 / – / – / • 1 / • 1, 3<br />

AVCHD / AVCHD 3D / M2TS / MPO / JPG • 1, 2 / • 2 / • 1 / • 1, 2 / •<br />

Besonderheiten<br />

DivX HD, Netzwerk-Renderer<br />

ANSCHLÜSSE<br />

Ausgang: HDMI / Komponente / Video •/ – / •<br />

Tonausgang opt. / elektr. / analog<br />

• / – / Stereo<br />

LAN / WLAN / USB / SD-Karte<br />

• / WLAN-b, -g, -n / • / SDXC<br />

Sonstige<br />

Wi-Fi Direct<br />

FUNKTIONEN<br />

HDMI-CEC / -Ethernet-Channel • / –<br />

2D zu 3D / 3D-Tiefen-Anpassung<br />

• / •<br />

Farbübertragung wählbar<br />

YCbCr 4:4:4/4:2:2, RGB std./erw.<br />

Bilder: Zoom / Verschieben / Auto-Rotieren –/ – / •<br />

Diashow / Übergangseffekte / mit Musik •/ 3 / •<br />

Sprung zu Titel / Kapitel / Zeit • / – / –<br />

Anzeige von ID-Tag (MP3) / Albumcover •/ –<br />

Musik: Programm (Stücke) / Zufallswiederg. –/ •<br />

Audio-Decoder<br />

7.1 DTS HD MA, Dolby TrueHD<br />

Ton über HDMI<br />

PCM, Bitstream<br />

Dynamikbegrenzung / Dialoganhebung •/ •<br />

Lieferumfang (Kabel) –<br />

Besonderheiten<br />

Skype per opt. Kamera, App für<br />

iPhone, Android, BlackBerry<br />

TESTERGEBNISSE<br />

BILDQUALITÄT max. 273 Punkte ÜBERRAGEND 99% 270<br />

Brillanz (52) überragend 52<br />

Farben (59) überragend 58<br />

Schärfe (97) überragend 96<br />

Bildfehler (Rauschen, Artefakte) (65) überragend 64<br />

KLANGQUALITÄT max. 113 Punkte GUT 72% 81<br />

digital (64) sehr gut 53<br />

analog (49) befriedigend 28<br />

AUSSTATTUNG max. 165 Punkte GUT 68% 113<br />

Anschlüsse (32) gut 22<br />

Medienvielfalt (55) gut 38<br />

Hardware (Baugruppen, Zubehör) (28) gut 18<br />

Funktionen (Software) (50) gut 35<br />

BEDIENUNG max. 48 Punkte SEHR GUT 79% 38<br />

Bildschirmmenüs (18) sehr gut 16<br />

Fernbedienung (15) gut 11<br />

Bedienung am Gerät (4) befriedigend 2<br />

Installation (5) sehr gut 4<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (6) sehr gut 5<br />

VERARBEITUNG max. 57 Punkte GUT 68% 39<br />

Anmutung (24) sehr gut 19<br />

Material (33) gut 20<br />

TESTURTEIL max. 656 Punkte SEHR GUT 82% 541<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

SEHR GUT<br />

Optimale<br />

Einstellungen<br />

Bildmodus: normal |<br />

Chrominanz-Prozess:<br />

erweitert |Detailschärfe:<br />

0 | Super-Auflösung: 1 |<br />

Progressiv: Auto<br />

• = ja // – = nein //<br />

BD = Blu-ray Disc //<br />

VR = Video Recording Format<br />

(Schnittlisten) // 1 per USB //<br />

2<br />

per SD // 3 per DLNA<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

51


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Alles digital<br />

Hochauflösendes Fernsehen gibt es nur digital. Da Ende April<br />

das analoge Satellitensignal abgeschaltet wird, ist es Zeit,<br />

umzusteigen. Was es dabei zu beachten gibt und welche<br />

Vorteile Digital-TV bietet, erfahren Sie auf den folgenden<br />

Seiten. Dazu geben wir Ihnen einige Entscheidungshilfen<br />

beim Receiver-Kauf.<br />

52


Autor/Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Laut einer TNS-Infratest-Studie, die von ASTRA in Auftrag<br />

gegeben wurde, gibt es noch knapp 1,8 Millionen<br />

Haushalte in Deutschland, die Satelliten-TV analog<br />

empfangen. Da Ende April aber das analoge Satellitensignal<br />

abgeschaltet wird, sollten die Betroffenen jetzt reagieren.<br />

In den meisten Fällen wird nur ein Tausch des Receivers<br />

nötig sein, da die Schüssel mit LNB (Low Noise<br />

Block Converter) bereits digital tauglich sein dürfte – jedenfalls<br />

wenn sie nach 1997 installiert wurde.<br />

Wenn im TV-Bild der öffentlich-rechtlichen Sender<br />

dicke Balken durchs Bild laufen, die auf die Abschaltung<br />

hinweisen, ist die Satellitenanlage aller Voraussicht nach<br />

analog. Genaueres erfahren Sie, wenn Sie die Videotext -<br />

seite 198 aufrufen.<br />

So finden Sie heraus, ob der LNB digital oder nur analog<br />

tauglich ist: Schließen Sie einen Digital-Receiver an Ihre<br />

Anlage an und führen Sie einen Sendersuchlauf durch.<br />

Werden in der Senderliste nur wenige Programme angezeigt,<br />

ist der LNB vermutlich nur für den Analogempfang<br />

geeignet. Erscheint das komplette Senderangebot von<br />

über 350 Kanälen auf dem Bildschirm, verfügen Sie über<br />

eine digital taugliche Empfangseinheit.<br />

Programmvielfalt gibt es bei HDTV momentan nur via<br />

Satellit. Wer deshalb den Einstieg in die neue hochauflösende<br />

TV-Welt plant, kommt um den passenden Receiver<br />

nicht herum. Der Vorteil: Er liefert schärfste Bilder und<br />

tolle Farben.<br />

Welcher Sat-Receiver ist der richtige?<br />

Vor dem Kauf eines Sat-Receivers ist es ratsam zu überlegen,<br />

welche Funktionen wichtig sind. Im günstigen Preissegment<br />

liefern die Hersteller gute Receiver ohne viel<br />

Schnickschnack. Die meisten Modelle besitzen zum Beispiel<br />

einen USB-Anschluss, sind aber nicht PVR-fähig (PVR<br />

steht für Personal Video Recorder). Das bedeutet: Der Receiver<br />

ermöglicht, HD- oder SD-Inhalte auf einer Festplatte<br />

zu speichern. Ist das Empfangsgerät mit einer soge- ➜<br />

Inhalt<br />

SAT-SPEZIAL<br />

52 Sat-Receiver und Kombigeräte<br />

Hier erhalten Sie eine kleine Auswahl der von uns<br />

getesteten Receiver. Wer ein Allroundgerät sucht, sollte<br />

sich bei den Kombigeräten umsehen. Eine große<br />

Marktübersicht zeigt interessante Modelle im Überblick.<br />

56 TV-Geräte mit Satelliten-Tuner<br />

Auch TV-Geräte haben Satellitenempfang an Bord. Hier<br />

erfahren Sie, welche Modelle es sind.<br />

66 Zubehör für Sat-TV<br />

Wir präsentieren ausgesuchte Produkte zum Verteilen<br />

und Verbessern des Satellitensignals.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

53


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Hybrid-Receiver besitzen einen Netzwerk-<br />

Anschluss und bieten ein Web-Portal. Je nach<br />

Anbieter fällt das Angebot mehr oder weniger<br />

üppig aus.<br />

nannten Timeshift-Funktion ausgestattet, ist damit auch<br />

zeitversetztes Fernsehen möglich. Es ist vorteilhaft, wenn<br />

man ein aktuelles Programm aufzeichnen kann, während<br />

man zeitgleich eine Aufnahme aus dem Archiv abspielt.<br />

Besitzt das Gerät einen Doppel-Tuner, lassen sich parallel<br />

sogar zwei Programme aufzeichnen, während ein drittes<br />

abgespielt wird.<br />

Die PVR-Funktion ist mit eingebauter oder externer<br />

Festplatte nutzbar. Letztere wird an der USB- oder einer<br />

vorhandenen eSATA-Schnittstelle angeschlossen. Beim<br />

Kauf der externen Festplatte ist darauf zu achten, dass sie<br />

AV-tauglich ist und eine möglichst große Speicherkapazität<br />

besitzt, denn HD-Material ist ein Speicherfresser. Als<br />

Minimum sind 250 Gigabyte zu empfehlen.<br />

Wer neben den Standardprogrammen auch Pay-TV-<br />

Kanäle wie Sky empfangen will, muss sich nach einem<br />

Pay-TV-tauglichen Receiver umsehen. In dieser Kategorie<br />

gibt es zwei Varianten:<br />

➜ Zum einen Receiver, in denen das entsprechende Verschlüsselungsverfahren<br />

direkt eingebaut ist. Ihr Nachteil:<br />

Will man auf einen anderen Bezahl-Anbieter umsteigen<br />

oder zusätzliche in Anspruch nehmen, muss der Receiver<br />

ausgetauscht werden.<br />

➜ Die andere Variante sind sogenannte CI-Receiver. CI<br />

steht für Common Interface und bezeichnet die universelle<br />

Schnittstelle für alle Verschlüsselungssysteme. Mittlerweile<br />

gibt es auch die CI-Plus-Schnittstelle, die hauptsächlich<br />

für den Empfang von HD-Plus und Sky verwendet<br />

wird. In den CI-Slot des jeweiligen Receivers werden CI-<br />

Module eingeschoben, mit deren Hilfe man jedes gängige<br />

Verschlüsselungssystem nutzen kann. Die CI-Module sind<br />

jeweils separat zu erwerben.<br />

Wer im Wohnzimmer auch das Internet nutzen oder den<br />

Receiver im Heimnetzwerk anbinden will, sollte einen<br />

Hybrid-Receiver wählen. Die Hersteller bieten dafür eigene<br />

Web-Portale mit unterschiedlicher Vielfalt an.<br />

Das Digital-Umrüst-Set Single von Hama wird mit einem<br />

digital tauglichen LNB für die Satellitenschüssel, einem<br />

100-dB-Sat-Kabel mit 1,5 Metern Länge zur Verbindung<br />

des Sat-Receivers mit der Antennendose sowie einem<br />

1,5-Meter-High-Speed-HDMI-Kabel geliefert.<br />

TechniRouter-System mit Anschlussmöglichkeit von 4 ZF-<br />

Ebenen (Sat-Blöcke) und einem terrestrischen Eingang.<br />

Bestehende Kabelstrukturen in Wohnobjekten können<br />

ohne neue Kabelverlegung mit digitalen Satellitensignalen<br />

von einer Satellitenposition aufgerüstet werden. Pro TechniRouter<br />

lassen sich bis zu acht Teilnehmer bedienen.<br />

Wenn acht Anschlüsse nicht ausreichen, können weitere<br />

Kaskaden an der Grundeinheit angeschlossen werden.<br />

54


Häuser mit mehreren Wohnungen werden<br />

klassischerweise über einen Multischalter<br />

von einer einzigen Sat-Schüssel versorgt.<br />

Diese ist mit vier Kabeln pro Satellitenposition<br />

– oder acht Kabeln für<br />

zwei Satelliten – mit den LNB-<br />

Empfangsmodulen an der<br />

Schüssel verbunden.<br />

Die Verbindung zu den<br />

Sat-Receivern erfolgt<br />

sternförmig mit einer<br />

eigenen Leitung für jedes<br />

Empfangsgerät –<br />

oder mit zwei Kabeln<br />

für Twin-Tuner.<br />

Sat-Verteilung im Haus<br />

Wer seine Schüssel umrüsten und mehrere Zimmer oder<br />

Wohnungen bestücken muss, hat zwei Möglichkeiten zur<br />

Auswahl:<br />

➜ Die Verteilung per Multischalter: Hier werden vier fest<br />

zugeordnete LNBs an einen Umsetzer angeschlossen, die<br />

alle möglichen Empfangsfrequenzen bereitstellen. Auf der<br />

anderen Seite lassen sich vier, acht oder 16 Sat-Receiver<br />

anschließen. Vorteil: Alle Frequenzen werden bedient.<br />

Nachteil: Es müssen nachträglich Kabel verlegt werden.<br />

➜ Die Einkabellösung: Hierbei handelt es sich um eine Verteilung<br />

von Satellitensignalen, bei der ein Verteiler in der<br />

Nähe der Schüssel die Sat-Empfangssignale umsortiert und<br />

über verschiedene Frequenzbereiche auf einer Leitung an<br />

mehrere Geräte weiterleitet. Sat-Receiver und Verteiler teilen<br />

sich die Arbeit. Vorteil: Vorhandene Kabel lassen sich<br />

weiterverwenden. Nachteil: Es kann immer nur ein Teil des<br />

kompletten Frequenzbandes umgesetzt werden.<br />

■<br />

Achtung<br />

Bildwechsel!<br />

Einkabelsysteme schicken das Sat-Signal für<br />

acht Empfänger über eine Leitung. Dafür sind<br />

Sat-Boxen erforderlich, die den Einkabelbetrieb<br />

nach der Norm EN 50494 unterstützen.<br />

Das Empfangssignal wird im<br />

Verteiler auf acht verschiedenen<br />

Frequenzen für die einzelnen<br />

Receiver weitergegeben,<br />

sodass jeder über dieselbe<br />

Leitung auf alle Sat-Kanäle<br />

zugreifen kann. Einkabelsysteme<br />

sind für eine<br />

oder zwei Sat-Positionen<br />

zu haben, mehrere<br />

Verteiler lassen sich<br />

hintereinanderschalten.<br />

Von analog auf digital.<br />

Bis zum 30.04.<br />

umschalten auf Philips TV.<br />

Weitere Informationen unter www.philips.de<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

55


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Autor/Redaktion: Andreas Greil, Hersteller // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Aber bitte nur in HD!<br />

Die meisten hochauflösenden Inhalte gibt es via Satellit. Wer in den Genuss der<br />

Vielfalt kommen will, benötigt einen HD-Receiver. Wir zeigen, welche Geräte es gibt.<br />

Wer eine ordentliche Programmvielfalt in HD erleben<br />

will, kommt um eine Satellitenanlage<br />

nicht herum. Die Sat-Technik ist Vorreiter bei<br />

der Digitalisierung des Fernsehens. Kabelkunden müssen<br />

sich dagegen vorerst mit weniger Auswahl begnügen.<br />

ASTRA liefert schon jetzt HD-Programme satt. Konnte<br />

man 2009 gerade mal vier HD-Programme per Satellit<br />

empfangen, ist die Zahl 2011 auf satte 37 gestiegen. Im<br />

nächsten Jahr sollen dann bis zu 50 HD-Kanäle über Satelliten<br />

zum Empfänger kommen.<br />

Man unterscheidet zwischen drei Ausstrahlungsarten.<br />

Nähere Infos dazu liefert die Website www.astra.de:<br />

➜ Free-TV ohne Signalschutz: Darunter fallen alle Sender,<br />

die weder Empfangsbeschränkungen aufweisen noch Entschlüsselungsverfahren<br />

benötigen wie alle Sender der öffentlich-rechtlichen<br />

Anstalten (wie ARD und ZDF), aber<br />

auch HSE24 oder sonnenklar.TV.<br />

➜ Free-TV mit Signalschutz: Diese Sender sind unter dem<br />

Deckmantel von HD-Plus untergebracht und stellen die<br />

HD-Varianten der privaten Sender dar, wie etwa RTL HD,<br />

SAT.1 HD oder ProSieben HD.<br />

➜ Pay-TV: Das Bezahl-Fernsehen umfasst derzeit alle<br />

Programme von Sky.<br />

Auf den folgenden Seiten haben wir einige interessante<br />

Geräte aus den drei Gerätegattungen Sat-Receiver, Hybrid-<br />

Receiver und Kombigeräte zusammengestellt.<br />

➜ Sat-Receiver sind eigentlich alle Geräte, die das Satellitensignal<br />

empfangen und die HD-Bilder auf den Schirm<br />

bringen. Sie unterscheiden sich in puncto Ausstattung. Die<br />

Palette reicht vom Einsteigermodell, das nur empfängt, bis<br />

zur Nobelkarosse mit eingebauter Festplatte.<br />

➜ Hybrid-Receiver haben den Sat-Receivern einen Netzwerk-Anschluss<br />

voraus, der ihnen das Tor zum Internet<br />

und zum heimischen Netzwerk öffnet. Abhängig vom jeweiligen<br />

Anbieter gibt es ein unterschiedlich ausgestattetes<br />

Web-Portal, über das der Anwender zusätzliche Angebote<br />

aus dem Internet lädt. Auch HbbTV, der moderne,<br />

netzbasierte Videotext, ist für diese Gerätegattung kein<br />

Fremdwort.<br />

➜ Kombigeräte schließlich vereinen alles in einem: Bluray-Player,<br />

-Rekorder und Sat-Receiver.<br />

Wir haben aus jeder der drei Gattungen interessante<br />

Geräte herausgesucht, von deren Leistung wir überzeugt<br />

sind. Einen großen Überblick über Sat- und Hybrid-Receiver<br />

finden Sie auf Seite 58/59. Beim Erstellen der Liste<br />

waren uns die Hersteller freundlicherweise behilflich.<br />

56


SAT-RECEIVER HYBRID-RECEIVER KOMBIGERÄT<br />

02/12 GETESTET<br />

SMART CX20 € 150<br />

sehr gut 78 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Mit dem neuen Sat-Receiver CX20<br />

stellt das Schwarzwälder Unternehmen<br />

smart electronics ein Modell<br />

vor, das HD-Fernsehen kostengünstig<br />

ins Wohnzimmer bringt. Der CX20<br />

empfängt die freien HD-Programme<br />

und dank der eingebauten CI-Plus-<br />

Schnittstelle auch Sendungen des Bezahlsenders<br />

Sky. So können Nutzer<br />

mit einem Sky-CI-Plus-Modul und einer<br />

Smartcard eine Vielzahl von<br />

Block bustern, Serien und Sport-Highlights<br />

über das Programmangebot des<br />

Pay-TV-Anbieters empfangen. Mit<br />

dem HD-Angebot von Sky stehen bis<br />

zu 30 Programme inklusive HD-Plus<br />

zur Verfügung.<br />

In der kompakten Bauform steckt<br />

gute Technik. Insbesondere ist die im<br />

Labor gemessene Tuner-Empfindlichkeit<br />

zu nennen. Mit einem Wert von<br />

23 dBµV kommt das Gerät nahe an<br />

den Referenzwert von 22 dBµV heran.<br />

Das bedeutet viele Reserven, falls die<br />

Wetterlage schlecht sein sollte – das<br />

Bild kommt sauber zum Schirm.<br />

Die Bildqualität des CX20 ist, im<br />

Gan zen betrachtet, sehr gut, wenngleich<br />

die Schärfe das Gesamtbild ein<br />

wenig trübt. Was die Anschlüsse betrifft,<br />

zeigt sich das Gerät, bedingt<br />

durch die Klasse, etwas spartanisch.<br />

Mithilfe der USB-Buchse wird der<br />

CX20 zum Videorekorder. Allerdings<br />

kann er, während er aufzeichnet, keine<br />

anderen Sendungen von der Festplatte<br />

abspielen. Ein kleines Manko,<br />

das es zu beheben gilt.<br />

Dafür zeigt er sich bei der Installation<br />

sehr anwenderfreundlich. Nach<br />

dem erstmaligen Einschalten kann<br />

man innerhalb von knapp zwei Minuten<br />

seine Wunschkonfiguration einstellen:<br />

Sprache, empfangene Satelliten,<br />

Land, Drittes Programm, Auswahl<br />

abonnierter Pay-TV-Pakete und<br />

gegebenenfalls das Ausblenden von<br />

Call-TV- und Erotikprogrammen.<br />

Der Hybrid-Receiver UFS 913 ist<br />

PVR-fähig, was ihn zum persönlichen<br />

digitalen Videorekorder macht.<br />

Der neue Kathrein ist auch ein Twin-<br />

Receiver, denn er besitzt zwei Empfangseinheiten.<br />

Das hat den Vorteil,<br />

dass man ein Programm anschauen<br />

kann, während ein anderes aufgezeichnet<br />

wird. Es können sogar zwei<br />

Sendungen gleichzeitig aufgenommen<br />

werden, während man eine dritte<br />

anschaut.<br />

Die Installation ist schnell erledigt.<br />

Hilfreich ist dabei der Assistent, der<br />

den Anwender Schritt für Schritt zum<br />

Ziel führt. Beim Einbinden einer externen<br />

Festplatte lässt sich zudem definieren,<br />

wie groß beispielsweise der<br />

Platz für Timeshift oder den Media-<br />

Center-Bereich sein soll.<br />

Bilder, Musik und Videos lassen<br />

sich über eine der drei USB-Schnittstellen<br />

oder am SD-Kartenleser am TV<br />

wiedergeben. Durch die Integration<br />

eines UPnP-Clients kann der Receiver<br />

auch auf entsprechende Daten von im<br />

Netzwerk befindlichen Geräten (wie<br />

NAS-Server, PC und Netzwerk-Receiver)<br />

zugreifen. Aber auch der umgekehrte<br />

Weg funktioniert: Die UPnP-<br />

Server-Funktion des UFS 913 erlaubt<br />

es, Audio- und Videodaten vom Receiver<br />

für andere Geräte im Netzwerk<br />

(etwa einen PC oder einen weiteren<br />

netzwerkfähigen Kathrein-Receiver)<br />

bereitzustellen.<br />

Das angebotene Web-Portal ist allerdings<br />

etwas mager. Es stehen nur<br />

ein Zugang zu YouTube und Internet-<br />

Radio zur Verfügung.<br />

Die Oberfläche der Bildschirmmenüs<br />

ist ansprechend gestaltet und optimal<br />

für die Darstellung auf einem HD-<br />

Fernseher angepasst. Der Receiver ist<br />

daher leicht bedienbar.<br />

Der UFS 913 punktet mit einer überragenden<br />

Bild- und Tonqualität – wie<br />

bei Kathrein üblich.<br />

03/12 GETESTET<br />

KATHREIN UFS 913 € <strong>300</strong><br />

sehr gut 85 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

PANASONIC DMR-BST700 € 750<br />

01/12 GETESTET<br />

sehr gut 83 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Der DMR-BST700 ist ein wahrer<br />

Alleskönner. Er zeichnet nicht nur<br />

auf Festplatte, sondern auch auf Bluray-Scheiben<br />

auf. Er ist der kleine Bruder<br />

des DMR-BST800, (getestet in Ausgabe<br />

8/11, ab Seite 46).<br />

Die beiden Geräte unterscheiden<br />

sich in der Ausstattung: Während der<br />

BST800 mit einer 500-GByte-Festplatte<br />

aufwarten kann, verfügt der<br />

BST700 über 320 GByte. Auch der<br />

zweite HDMI-Ausgang fehlt bei der<br />

kleineren Variante.<br />

Ansonsten gleichen sich die beiden<br />

Brüder. Der DVB-S-Doppel-Tuner<br />

sorgt dafür, dass man ein Satellitenprogramm<br />

aufnehmen kann, während<br />

man ein anderes betrachtet – das<br />

Ganze selbst verständlich in High Definition.<br />

Für Pay-TV besitzt der DMR-<br />

BST700 zwei CI-Plus-Schächte.<br />

Gut ist, dass der Nutzer im Einstellungsmenü<br />

entscheiden kann, ob er<br />

den Stream so, wie er vom Satelliten<br />

kommt, aufnehmen oder doch Platz<br />

sparen will. Insgesamt stehen zehn<br />

Qualitätsstufen bereit. Bei Bedarf<br />

kann der Nutzer die Aufzeichnung<br />

schneiden oder er brennt sie auf Bluray<br />

oder DVD. Zudem besteht die Möglichkeit,<br />

die Auf nahmen via DLNA-<br />

Server im Netzwerk bereitzustellen.<br />

Der DMR-BST700 ist aber nicht nur<br />

ein Aufnahmegenie, sondern er kann<br />

auch bei der Wiedergabe punkten. 3D<br />

heißt das Stichwort: Das Panasonic-<br />

Gerät spielt nicht nur 3D-Blu-rays,<br />

sondern wandelt auf Wunsch auch<br />

normales 2D-Kino ins dreidimensionale<br />

Format um – und das in Echtzeit.<br />

Interessant dabei ist, dass der Anwender<br />

festlegen kann, wie stark der 3D-<br />

Effekt sein soll.<br />

Der BST700 ist ein wahrer Medienkünstler:<br />

Er kann fast alle Formate aus<br />

dem Foto-, Musik- oder Filmbereich<br />

abspielen. Sogar die MPO-Dateien aus<br />

der 3D-Kamera von Fujifilm stellte das<br />

Gerät einwandfrei dar.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012 57


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Alle Receiver<br />

auf einen Blick<br />

UVP in Euro<br />

Doppel-Tuner<br />

HDD integriert<br />

Aufnahme über USB<br />

/ eSATA / LAN<br />

CI / CI-Plus<br />

Smartcard<br />

CA<br />

HD-Plus embedded<br />

Netzwerk<br />

Web-Portal<br />

Wichtiger Hinweis<br />

Die technischen Daten wurden uns von den Herstellern zur Verfügung<br />

gestellt. Daher übernimmt die Redak tion keine Haftung für die Richtigkeit<br />

der Angaben.<br />

SAT-RECEIVER<br />

BESONDERHEITEN<br />

Avanit SXHD 80 – – – / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

Avanit SHD5PVR 110 – – • / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 1 basic 80 – – – / – / – – / – – – – – – USB für Fotos + Musik, Unicable, Blindscan, EPG<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 3 basic-L 100 – – – / – / – – / – – – – – – 4-stelliges Display, USB für Fotos + Musik, Unicable, Blindscan<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 3 basic 120 – – • / – / – – / – – – – – – 4-stelliges Display, Unicable, Blindscan, Durchschleif-Tuner<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 5+ 140 – – – / – / – – / – • – • – – inkl. HD+ Smartcard, 4-stelliges Display<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 3 max 150 – – • / – / – • / – – – – – – 4-stelliges Display, Unicable, Blindscan, EPG, Durchschleif-Tuner<br />

DigitalBOX IMPERIAL HD 3 plus 160 – – • / – / – • / – – – – – – alphanumerisches Display, Unicable, Blindscan, Durchschleif-Tuner, YUV<br />

Humax HD NANO 129 – – • / – / – – • • (Nagra) • – – SCD / XviD, JPEG und MP3 über USB<br />

Iddigital S1 comfort 119 – – – / – / – – / • – – – – – eine zusätzliche Komfortfernbedienung, Media-Player<br />

i-Set 810 65 – – – / – / – – / – – – – – – USB-2.0-Schnittstelle für SU und Multimedia-Player-Funktion<br />

i-Set 1680 HD USB PVR 159 • – • / – / – – / – – – – – – Festplatten-Nachrüstung möglich, Unicable-Funktion<br />

Kathrein UFS 80 139 – – – – – – – – – Einkabellösung, geführte Erstinstallation, Netzschalter an Gerätefront<br />

Kathrein UFS 932/HD+ 249 – – • / – / - – / • (1) • (1) • (Nagra) • – – Einkabellösung, geführte Erstinstallation, Upscaler bis 1080p<br />

Kathrein UFS 905/HD+ 289 – – • / – / - – / • (1) • (1) • (Nagra) • – – 12st. Display, Radiotext, USALS, Einkabellösung, Komfort-EPG<br />

Kathrein UFS 940 342 – – • / – / - • (1) / – – – – – – integrierte Halterung/zum versteckten Aufstellen, USALS, Einkabellösung<br />

Kathrein UFS 923/250GB/CI+ 519 • • (500 GB) • / – / • – / • (2) – – – • – tvtv-EPG, Smartphone App, 16-st. Display, Schnittfunktionen, Einkabellösung<br />

Kathrein UFS 923/1000GB/CI+ 619 • • (1.000 GB) • / – / • – / • (2) – – – • – tvtv-EPG, Smartphone App, 16-st. Display, Schnittfunktionen, Einkabellösung<br />

Lenuss L1 139 – • / – / – – / • – – – – – eine zusätzliche Komfortfernbedienung, Media-Player<br />

Lenuss L4 449 • (500 GB) • / • / – – / • (2) – • (2) – – – vier Tuner: zwei DVB-S2, ein DVB-C, ein DVB-T<br />

LogiSat 1100 HD 75 – – – / – / – – / – – – – – – Unicable-Steuerung, DiSEqC 1.0 und 1.2, USB 2.0<br />

LogiSat 1200 HD 84 – – – / – / – – / – – – – – – ein HDMI-Ausgang, zwei Scart-Anschlüsse, ein USB-Anschluss<br />

LogiSat H 55 HDMI 85 – – – / – / – – / – – – – – – inkl. externen IR-Empfänger, Unicable-Funktion, USB 2.0<br />

LogiSat 1<strong>300</strong> HD 89 – – • / – / – – / – – – – – – zwei Scart-Anschlüsse<br />

LogiSat 2350 HD+ 119 – – – / – / – – / – • • • – – inkl. HD+ Smartcard<br />

LogiSat 2750 HD+ 169 – – • / – / – – / • • • • – – inkl. HD+ Smartcard, vorbereitet für den Empfang von Sky<br />

LogiSat 4500 HD PVR 299 • • (500 GB) • / – / – • / – – – – – – geeignet für den Empfang von HD+ via CI-Modul<br />

LogiSat 4200 HD+ PVR 329 – • (500 GB) – / – / – – / • • • • – – inkl. HD+ Smartcard, vorbereitet für den Empfang von Sky<br />

LogiSat 4600 HD PVR 359 • • (500 GB) • / – / – – / • – – – – – Steckplatz für CI+ Modul, z. B. für HD+, lernfähige Fernbedienung<br />

mySat 415 HD 79 – – – / – / – – / – – – – – – zwei Scart-Anschlüsse, USB-Anschluss an der Frontseite<br />

Pearl/auvisio PX1302 50 – – • / – / – – / – – – – – – –<br />

Pearl/auvisio PX1238 60 – – • / – / – – / – – – – – – –<br />

Pearl/auvisio PX1237 80 – – • / – / – • / – – – – – – –<br />

Pearl/auvisio PX1262 80 – – • / – / – – / – – – – – – –<br />

SL Lorenzen SL-HD 25 54 – – – / – / – – / - – – – – – Einsteiger in die HD-Welt<br />

SL Lorenzen SL DVB-S 14 HDMI 57 – – – / – / – – / – – – – – – günstiges HDMI-Gerät<br />

SL Lorenzen SL-HD 100 S 79 – – – / – / – – / – – – – – – gehobenes Einsteigermodell<br />

SL Lorenzen SL HD 1.100 S CI 123 – – • / – / – • / • – – – – – Einkabelsystem tauglich<br />

SL Lorenzen SL HD <strong>300</strong>0 Twin 129 • – • / – / – • / • – – – – – ein Programm ansehen und ein anderes aufnehmen<br />

smart CX01 90 – – – / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart CX01PVR 110 – – • / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart Zappix HD+ 150 – – • / – / opt.* – / – • • • opt.* opt* Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart CX20 150 – – • / – / – – / • – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart CX42 150 • – • / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart CX61 160 – – • / – / – – / – – – – – – Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

Strong SRT 7002 80 – – – / – / – – / – – – – – – –<br />

Strong SRT 7000 100 – – • / – / – – / – – – – – – –<br />

Strong SRT 7<strong>300</strong> CI 150 – – • / – / – – / • – • – – – Infrarot-Auge, HD+, ORF, HD Austria lizenziert<br />

Strong SRT 7805 170 – – • / – / – – / – • – • – – –<br />

TechniSat TechniBox S1 150 – – – / – / – – / • – – – • – Playback via USB, EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP<br />

TechniSat TechniBox HD VAC 200 – – • / – / – – / – • • (Viaccess) – – – optimiert für die Schweiz, Fastscan SRG Idee Suisse<br />

TechniSat TechniStar S2 200 – – • / – / - – / • • • (Conax) – • – EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP, Kindersicherung<br />

TechniSat TechniStar IR 210 – – • / – / – – / • • • (Irdeto) • ** • – EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP, Kindersicherung<br />

TechniSat TechniStar S1+ 230 – – • / – / – – / • • • (Nagra, Conax) • • – EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP, Kindersicherung<br />

TechniSat DigiCorder HD S3 500 • • (320 GB) • / – / – – / • (2) • (2) • (Conax) – • – EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP, Kindersicherung<br />

TechnoTrend Görler TT-micro S800 HDTV 89 – – • / – / - – / – – – – – – Einkabelsystem, geringer Stromverbrauch, schnelle Umschaltzeiten<br />

TechnoTrend Görler TT-micro S825 HD+ PVR 149 – – • / – / - – / – • • (Nagra) • – – geringer Stromverbrauch, schnelle Umschaltzeiten.HD-Plus-Karte<br />

TechnoTrend Görler TT-micro S835 HD+ PVR 199 – – • / – / - • / – • • (Nagra) • – – Einkabelsystem, geringer Stromverbrauch, schnelle Umschaltzeiten<br />

TechnoTrend Görler TT-micro S815 HD+ 219 – – • / – / - • / – • • (Nagra) • – – Mini-HD-Receiver für die Montage hinter den Flachbildschirm<br />

TechnoTrend Görler TT-select S845 HD+ 259 – – • / – / - • / – • • (Nagra) • – – Einkabelsystem, geringer Stromverbrauch, schnelle Umschaltzeiten<br />

Thomson TSR600CI 150 – – • / – / – – / • – • – – – Infrarot-Auge, HD+, ORF, HD Austria lizenziert<br />

Topfield SBP-2000 149 – – • / – / – • (2) / – – – – – – 64x-Spulgeschwindigkeit, PVR-ready, Unicable<br />

Topfield SBP-2001CI+ 169 – – • / – / – – / • (2) – – – – – 64x-Spulgeschwindigkeit, PVR-ready, Unicable<br />

Topfield SBP-2001CI+ HD+ Bundle 199 – – • / – / – – / • (2) – – – – – 64x-Spulgeschwindigkeit, PVR-ready, Unicable<br />

Triax S-HD 10 plus 89 – – opt. / – / – – / – – – – – – Einkabelsystem, Plug‘n‘Play<br />

Triax S-HD 100 CI+ 169 – – • / – / – - / • – – – – – Einkabelsystem, Plug‘n‘Play<br />

Triax S-HD 200 HD+ 208 – – • / – / – - / • • • (Nagra) • – – freigegeben von Sky für Empfang über Sky CI+, Einkabelsystem<br />

Triax S-HD 800 Twin 226 • – • / – / – - / – – – – – – Einkabelsystem, Plug‘n‘Play<br />

Vantage VT-610S k.A. • – • / – / – – / • (2) • – – – Blindscan, USB PVR, Twin-Tuner<br />

Vantage HD 7100S k.A. – – • / • / – • (2) / – • (2) – – • – alphanumerisches Display, Unicable, Blindscan<br />

Vantage HD 8000S k.A. • • ( bis 1 TB ) • / – / – • (2) / – • (2) – – • – alphanumerisches Display, Unicable, Blindscan, 2 USB<br />

Vantage HD 8000TS k.A. • • ( bis 1 TB ) • / – / – • (2) / – • (2) – – • – alphanumerisches Display, Unicable, Blindscan, 2 USB, DVB-T-Tuner<br />

Vantage HD 8000CS k.A. • • ( bis 1 TB ) • / – / – • (2) / – • (2) – – • – alphanumerisches Display, Unicable, Blindscan, 2 USB, DVB-T-Tuner<br />

58


Alle Receiver<br />

auf einen Blick<br />

UVP in Euro<br />

Doppel-Tuner<br />

HDD integriert<br />

Aufnahme über USB<br />

/ eSATA / LAN<br />

CI / CI-Plus<br />

Smartcard<br />

CA<br />

HD-Plus embedded<br />

Netzwerk<br />

Web-Portal<br />

Vantage HD 1100S k.A. – – • / – / – • / – • – – – – Blindscan, USB PVR, Unicable<br />

WISI OR180A 129 – – – / – / – – / – – – – – – Unicable, sehr einfache Handhabung<br />

WISI OR180D 149 – – • / – / – – / – – – – – – Unicable, sehr einfache Handhabung, PVR-ready<br />

WISI OR120 229 • – • / – / – – / – – – – – – Unicable, sehr einfache Handhabung, PVR-ready<br />

Zehnder HX 7130 70 – – – / – / – – / – – – – – – Unicable, Full HD 1080p, Netzschalter<br />

Zehnder HX 7133 PVR 90 – – • / – / – – / – – – – – – Unicable, Full HD 1080p, Netzschalter<br />

Zehnder HX 8010 I 139 – – – / – / – – / – – • (Irdeto) – – – MP3 und JPG über USB abspielen<br />

HYBRID-RECEIVER<br />

Dream Multimedia DM600 PVR 189 – opt. • / – / • – / – • • (Dreamcrypt) – • • Plug&Play-Tuner, Enigma1, kompakte Bauweise, Plugins<br />

Dream Multimedia DM7025+ 259 • opt. • / – / • • (2) / – • (2) • (Dreamcrypt) – • • Plug&Play-Tuner, OLED, CF-Reader, Enigma2, Plugins<br />

Dream Multimedia DM500 HD 339 – opt. • / – / • – / – • • (Dreamcrypt) – • • Enigma2, Service-Mini-USB, Plugins, kompakte Bauweise<br />

Dream Multimedia DM800 HD PVR 449 – opt. • / • / • – / – • • (Dreamcrypt) – • • Plug&Play-Tuner, OLED, Enigma2, Service-Mini-USB, Plugins<br />

Dream Multimedia DM800 HD se 499 – opt. • / • / • – / – • • (Dreamcrypt) – • • Plug&Play-Tuner, OLED, Enigma2, Service-Mini-USB, Plugins<br />

Dream Multimedia DM7020 HD 619 • opt. • / • / • • (2) / – • (2) • (Dreamcrypt) – • • OLED, WiFi, Enigma2, Service-Mini-USB, kostenlose Plugins<br />

Dream Multimedia DM8000 HD PVR 999 • (2) opt. • / – / • • (4) / – • (2) • (Dreamcrypt) – • • DVD-ready, Plug&Play-Tuner, OLED, Wi-Fi, Enigma2, Plugins<br />

Humax HD Fox + 229 – – • / – / – – / • • • (Nagra) • • • HbbTV, SCD / XviD, JPEG und MP3 über USB<br />

Humax iCord Mini 379 • • (500 GB) – / – / – – / • • • (Nagra) • • • DLNA Server, HbbTV, SCD / XviD, JPEG, MP3 über USB<br />

Humax iCord HD+ 499 • • (1 TB) – / – / – – / • • • (Nagra) • • • DLNA Server, HbbTV, SCD / XviD, JPEG, MP3 über USB<br />

Kathrein UFS 913 299 • – • / – / • • (2) / – – – – • – tvtv-EPG, Smartphone App, 16-st. Display, Schnittfunktionen, Einkabellösung<br />

Kathrein UFS 925/500GB/HD+ 579 • • (500GB) • / – / • – / • (2) • (1) • (Nagra) • • • tvtv-EPG, Smartphone App, graf. Display, Schnittfunktionen, Einkabellösung<br />

Kathrein UFS 925/1000GB/HD+ 649 • • (1.000 GB) • / – / • – / • (2) • (1) • (Nagra) • • • tvtv-EPG, Smartphone App, graf. Display, Schnittfunktionen, Einkabellösung<br />

smart CX10 190 – – • / • / • – / – • • • • • Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

smart VX10 240 – – • / • / • – / – • • • • • Blindscan, Unicable, Media-Player, RAPS<br />

TechniSat DIGIT ISIO S1 370 • – • / • / – – / • (2) • (2) • (Nagra, Conax) • • • freies Browsen, EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP<br />

TechniSat DIGIT ISIO 400 • – • / • / – – / • (2) • (2) • (Nagra, Conax) • • • freies Browsen, EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP<br />

TechniSat DigiCorder ISIO S 700 • • (500 GB) • / – / – – / • (2) • (2) • (Nagra, Conax) • • • freies Browsen, EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP<br />

TechniSat DigiCorder ISIO S 750 • • (1 TB) • / – / – – / • (2) • (2) • (Nagra, Conax) • • • freies Browsen, EN50494, Schneidefunktionen, DLNA, UPnP<br />

TechnoTrend Görler TT-micro S855 HbbTV 279 • – • / – / • – / • • • (Nagra) • • • TTG-Portal, HbbTV, Heimvernetzung, Einkabelsystem<br />

Topfield SRP-2401CI+ 500GB 499 • • (500 GB) • / • / • – / • (2) – – – • • TAP-Applik., 4 zeitgleiche Aufnahmen, Schneiden, eSATA, Unicable<br />

Topfield SRP-2401CI+ 500GB HD+ Bundle 549 • • (500 GB) • / • / • – / • (2) – – – • • TAP-Applik., 4 zeitgleiche Aufnahmen, Schneiden, eSATA, Unicable<br />

Topfield SRP-2401CI+ 1TB 559 • • (1.000 GB) • / • / • – / • (2) – – – • • TAP-Applik., 4 zeitgleiche Aufnahmen, Schneiden, eSATA, Unicable<br />

Topfield SRP-2401CI+ 1TB HD+ Bundle 609 • • (1.000 GB) • / • / • – / • (2) – – – • • TAP-Applik., 4 zeitgleiche Aufnahmen, Schneiden, eSATA, Unicable<br />

Topfield SRP-2100 699 • • (500 GB) • / • / • • (2) / – – – – • • TAP-Applikationen, Bild-in-Bild, Schneiden, Funktastatur, eSATA<br />

Triax S-HD 990 Hybrid 579 • • (500 GB) • / – / – - / • (2) – • (Conax) – • • DLNA, Aufnahmen bearbeiten, Blindscan, Einkabelsystem<br />

Vantage VT-100S k.A. • • (500 GB) • / – / – – / • (2) • – – • • HbbTV, DLNA, Blindscan, Unicable, Foxxum-Portal<br />

Vantage VT-100S k.A. • • (1 TB) • / – / – – / • (2) • – – • • HbbTV, DLNA, Blindscan, Unicable, Foxxum-Portal<br />

Vantage VT-1S k.A. • – • / – / – • (2) / – • (2) – – • • HbbTV, DLNA, Blindscan, Unicable, Foxxum-Portal, OLED-Display<br />

VideoWeb VideoWeb TV 149 – – – – – – – • • IPTV mit Zattoo und umfangreichem TV-Portal<br />

* in Verbindung mit dem als Zubehör erhältlichen smartPORTAL-Stick PX1 // **HD Austria<br />

Kleiner, ganz groß<br />

Von Groß auf Klein: Der iCord mini besitzt<br />

vieles von seinem großem Bruder. Kann<br />

auch der Kleine überzeugen?<br />

Mit dem iCord mini hat HUMAX<br />

eine abgespeckte Version des erfolgreichen<br />

Hybrid-Receivers iCord<br />

HD+ (getestet in Heft 3/10, ab Seite<br />

34) auf den Markt gebracht.<br />

Wie der Name des neuen Receivers<br />

bereits vermuten lässt, ist er kleiner<br />

als sein Vorbild, was zur Folge hat,<br />

dass der mini ein externes Netzteil<br />

besitzt. Auch die zweite Scart-Buchse<br />

sucht man bei der Mini-Variante vergens.<br />

Dafür gibt es einen Doppel-Tuner,<br />

der es erlaubt, ein Programm zu<br />

sehen, während ein anderes auf der<br />

eingebauten 500-GByte-Festplatte<br />

aufgezeichnet wird. Die Kapazität<br />

reicht etwa für 150 Stunden in HDoder<br />

250 Stunden in Standard-Qualität.<br />

Über eine der beiden USB-Anschlüsse<br />

lässt sich die Kapazität durch<br />

eine externe Festplatte erweitern.<br />

Auch der iCord mini ist für HD-Plus<br />

vorbereitet und hat das entsprechende<br />

Entschlüsselungsverfahren an Bord.<br />

Eine HD-Plus-Karte liegt dem Paket<br />

bei. Eine CI-Plus-Schnittstelle ermöglicht<br />

den Empfang von zusätzlichen<br />

Pay-TV-Angeboten, etwa Sky HD,<br />

durch ein optionales Kartenmodul.<br />

Ebenso wie die große Variante kann<br />

der mini ins Netz. Das HUMAX TV-<br />

Portal liefert eine Vielzahl attraktiver<br />

Dienste aus dem Internet, wie etwa<br />

die Mediatheken von ARD und ZDF,<br />

Maxdome (Deutschlands größte Online-Videothek<br />

mit über 35.000 Filmund<br />

Serien-Highlights), den Fotodienst<br />

von Flickr sowie die beliebte<br />

Video-Plattform YouTube.<br />

Ein besonderes Feature ist die Integration<br />

des iCord mini in ein bestehendes<br />

Heimnetzwerk. Mit PC, NAS-<br />

Laufwerk, Media-Server oder zusätzlichem<br />

HUMAX-Receiver lassen sich –<br />

auf DLNA-Basis – Filme oder Musikund<br />

Fotodateien zwischen den einzelnen<br />

Komponenten über verschiedene<br />

Räume hinweg übertragen. ■<br />

NEU GETESTET !<br />

HUMAX ICORD MINI € 380<br />

sehr gut 85 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

59


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Autor/Redaktion: Roland Seibt, Hersteller // Bilder: Archiv<br />

Sat-Empfänger im TV<br />

In den letzten Jahren haben sich TV-Geräte mit Satelliten-Tuner auch in moderaten<br />

Preisklassen durchgesetzt. Welche Vor- und Nachteile hat diese Integration?<br />

Auf den ersten Blick spricht alles für Fernsehgeräte<br />

mit eingebautem Satelliten-Tuner. Jeder hasst die<br />

Flut an Fernbedienungen, die den Wohnzimmertisch<br />

überschwemmt. Zudem gelten Satelliten-Receiver als<br />

hässliche Kästen, die noch mehr hässliche Verkabelung<br />

erfordern als das einfache Einstöpseln der Satellitenleitung<br />

in den Fernseher.<br />

Leider funktioniert die digitale TV-Welt nicht so ein -<br />

fach. Nicht ohne Grund gibt es Dutzende Anbieter von<br />

Set-Top-Boxen, die sich in neuen Luxus-Features, praktischen<br />

Ideen und schnellem Handling gegenseitig überflügeln.<br />

Und während man bei TV-Geräten auf den eingebauten<br />

Tuner angewiesen ist, hat man hier die freie<br />

Wahl. Wer eine kleine Schüssel besitzt und auch bei<br />

schlechtem Wetter fernsehen möchte, der sucht sich eine<br />

Set-Top-Box mit guten Empfangswerten aus. TV-Geräte<br />

bilden den gehobenen Mainstream ab. Die Mindestanforderung:<br />

der Empfang von vier Satelliten, die über DiSEqC<br />

1.0 ausgewählt werden. Besitzer per Motor betriebener<br />

Antennen finden hier nur selten ihre Satelliten. Selbst die<br />

Einkabellösung, die Satellitenempfang erlaubt und dabei<br />

die Verkabelung der alten Dachantennen nutzen kann,<br />

wird nur von den wenigsten TV-Geräten unterstützt.<br />

Schon beim Suchlauf trennt sich die Spreu vom Weizen.<br />

Es gibt tatsächlich Geräte, die bei jedem Suchlauf die<br />

mühsam sortierte Senderliste inklusive aller Favoritenprogramme<br />

löschen. Das ist sehr ärgerlich, denn alle paar<br />

Monate schaut man gern mal nach, ob es neue Sender gibt.<br />

Nicht alle Fernseher verfügen über vorsortierte Senderlisten,<br />

ordnen die gefundenen Stationen nach lokalen Prioritäten<br />

(besser noch: „LCN“, die logische Kanalnummerierung)<br />

oder bieten eine komfortable Sortierungsfunktion.<br />

Kurz gesagt: Einige TV-Firmen sind in puncto Sat-<br />

Empfang auf dem Stand der Set-Top-Boxen-Hersteller<br />

von vor zehn Jahren stehengeblieben.<br />

Löbliche Ausnahmen sind Metz und Loewe: Seit vielen<br />

Jahren arbeiten sie an einer vollwertigen Sat-Integration.<br />

TechniSat kommt aus der Sat-Technik und kann mehr Features<br />

als andere Hersteller anbieten. Pana sonic besitzt ein<br />

Entwicklungszentrum in Deutschland. Und Samsungs<br />

Produktmanager weiß, was wichtig ist: Er war vorher bei<br />

einem führenden Set-Top-Boxen-Hersteller beschäftigt.<br />

Die hohe Kunst des Sat-Empfangs<br />

Gute Sat-Fernseher decodieren Pay-TV über CI-Plus. Nicht<br />

codiertes Material kann in der Regel auf USB-Festplatte<br />

aufgenommen oder zeitversetzt gesehen werden. Ganz<br />

wenige <strong>TVs</strong> besitzen Doppel-Tuner, sodass man eine Sendung<br />

aufzeichnen und eine andere anschauen kann. In<br />

Set-Top-Boxen bekommt man das alles inklusive Doppelschacht<br />

für CI-Plus. Die Aufnahmen einer USB-Festplatte<br />

lassen sich oft am PC auslesen, weiterverarbeiten oder<br />

über das Heimnetz streamen – für <strong>TVs</strong> fast undenkbar.<br />

Wer keine exotischen Ansprüche an den Sat-Empfang<br />

stellt, ist mit einem integrierten Tuner gut bedient. Wir<br />

haben, unterstützt von den Herstellern, eine Liste aller in<br />

Deutschland erhältlichen TV-Geräte mit integriertem<br />

Satellitenempfang zusammengestellt.<br />

60


Markt-<br />

Übersicht<br />

Sat-<strong>TVs</strong><br />

UVP in Euro<br />

Bilddiagonale in cm<br />

L = LCD / P = Plasma<br />

Wiederholrate (in Hertz) + S<br />

für Scan/Blink Backlight<br />

DVB-S2 (Sat-)Tuner (Anzahl)<br />

CI-Plus-Slots (–, 1, 2)<br />

Einkabellösung (Unicable,<br />

EN 50494)<br />

DiSEqC-Motorsteuerung<br />

Sendersuchlauf löscht Listen<br />

nicht, sondern aktualisiert<br />

Automatische<br />

Sendersortierung (L = LCN)<br />

CHANGHONG<br />

EF22F868SD 299 56 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 1 1 – – – – – – • sofort<br />

EF22F898SD 299 56 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 1 1 – – – – – – • sofort<br />

EF22F888SD 329 56 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 1 1 – – – – – – • Februar<br />

EF24F868SD 379 61 L 50 1 1 • – k.A. • L • 1 1 – – – – – – • sofort<br />

EF24F898SD 379 61 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 1 1 – – – – – – • sofort<br />

EF24F888SD 399 61 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 1 1 – – – – – – • Februar<br />

EF32F868S 459 82 L 50 1 1 • – k.A. k.A. k.A. k.A. 3 1 – – – – – – • sofort<br />

GRUNDIG<br />

Rom 22 CLE 8120 BG 369 55 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 2 1 – – – – – – • sofort<br />

22 VLE 8120 WG 369 55 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 2 1 – – – – – – • sofort<br />

22 VLE 8120 BG 369 55 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 2 1 – – – – – – • sofort<br />

32 VLC 922 S 499 80 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 3 2 – – – Februar<br />

Hamburg 26 VLC 8100 S 499 66 L 50 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

26 VLC 9140 S 499 66 L 50 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

Rom 26 CLE 8100 BG 549 66 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n – • • sofort<br />

32 VLC 9220 BG 549 80 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 3 2 – – – • Februar<br />

26 VLE 8100 WG 549 66 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n • • sofort<br />

26 VLE 8100 SG 549 66 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n • • sofort<br />

26 VLE 8100 BG 549 66 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n • • sofort<br />

32 VLE 8120 BG 599 80 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n • • sofort<br />

32 VLE 725 G 599 80 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • r • Februar<br />

Hamburg 32 VLC 8140 S 649 80 L 200S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

32 VLC 9140 S 649 80 L 200S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

37 VLC 922 S 666 94 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 3 2 – – – – – – – Februar<br />

Rom 32 CLE 8130 BL 699 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

32 VLE 8130 WL 699 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

32 VLE 8130 SL 699 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

32 VLE 8130 BL 699 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

32 VLE 812 S 699 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

40 VLE 8120 BG 749 102 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n – – • • sofort<br />

40 VLE 725 G 749 102 L 100S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • r – – • Februar<br />

Hamburg 37 VLC 8140 S 749 94 L 200S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

37 VLC 9140 S 749 94 L 200S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

New York 32 CLE 9130 SL 799 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

FineArts 32 FLE 9130 SL 799 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

FineArts 32 FLE 9130 BL 799 80 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

40 VLE 8130 BG 799 102 L 400S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n – – • • sofort<br />

32 VLE 8180 S 799 80 L 100 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n – – • • sofort<br />

42 VLC 9140 S 799 107 L 200S 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – – – – – – • sofort<br />

40 VLE 8160 WL 899 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

40 VLE 8160 SL 899 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

40 VLE 8160 BL 899 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

40 VLE 812 S 899 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 – • n • • • • sofort<br />

Rom 40 CLE 8160 BL 999 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

40 VLE 8180 S 999 102 L 100 1 1 – • 4 • L D3 4 2 – • n – – • • sofort<br />

46 VLE 8160 WL 1.099 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

46 VLE 8160 SL 1.099 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

46 VLE 8160 BL 1.099 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

Rom 46 CLE 8160 BL 1.199 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

New York 40 CLE 9170 SL 1.199 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

FineArts 40 FLE 9170 SL 1.199 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

FineArts 40 FLE 9170 BL 1.199 102 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

New York 46 CLE 9170 SL 1.399 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

FineArts 46 FLE 9170 SL 1.399 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

FineArts 46 FLE 9170 BL 1.399 117 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

New York 55 CLE 9170 SL 2.099 140 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

FineArts 55 FLE 9170 SL 2.099 140 L 400S 1 1 • • 4 • L D3 4 2 S • n • • • • sofort<br />

HISENSE<br />

LED24K26 k.A. 61 L 100 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 – • • • • • • sofort<br />

LED32K26 k.A. 80 L 100 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 – • • • • • • sofort<br />

LED40K26 k.A. 102 L 100 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 – • • • • • • sofort<br />

LHD32K11CSEU k.A. 80 L 50 1 1 – – 4 – L k.A. 2 1 – • • • • • • sofort<br />

LHD32K15CSEU k.A. 80 L 50 1 1 – – 4 – L k.A. 2 1 – • • • • • • sofort<br />

LTDN24K21SEU k.A. 61 L 100 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 – • • • • • • sofort<br />

LTDN32K21SEU k.A. 80 L 100 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 – • • • • • • sofort<br />

LTDN40K26XSEU3D k.A. 102 L 200 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 S • • • • • • sofort<br />

LTDN46K26XSEU3D k.A. 116 L 200 1 1 – – 4 – L k.A. 4 1 S • • • • • • sofort<br />

LG<br />

32LV375S 629 81 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

32LV570S 699 81 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

32LV470S 699 81 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

Favoritenlisten<br />

Multi-Video (Sky-Konferenz)<br />

HDMI-Eingänge<br />

USB-Anschlüsse<br />

3D: P = Polarisation /<br />

S = Shutter / O = ohne Brille<br />

Netzwerk (LAN)<br />

WiFi: n, g, r = ready<br />

(USB-Dongle)<br />

HbbTV<br />

Smart TV<br />

(Extras via Internet)<br />

DLNA-Heimnetzwerk<br />

USB-Recording<br />

(i = integrierte HDD)<br />

Lieferbar ab Monat<br />

(„sofort“, wenn im Handel)<br />

Wichtiger Hinweis<br />

Die technischen Daten wurden<br />

uns von den Herstellern<br />

zur Verfügung gestellt. Daher<br />

übernimmt die Redaktion<br />

keine Haftung für die<br />

Richtigkeit der Angaben.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012 61


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

1* = optional nachrüstbar:<br />

Module DVB-S2 Single<br />

2** = optional nachrüstbar:<br />

Module DVB-S2 Twin<br />

n* = optional nachrüstbar:<br />

Module WLAN<br />

Markt-<br />

Übersicht<br />

Sat-<strong>TVs</strong><br />

UVP in Euro<br />

Bilddiagonale in cm<br />

L = LCD / P = Plasma<br />

Wiederholrate (in Hertz) + S<br />

für Scan/Blink Backlight<br />

DVB-S2 (Sat-)Tuner (Anzahl)<br />

CI-Plus-Slots (–, 1, 2)<br />

Einkabellösung (Unicable,<br />

EN 50494)<br />

DiSEqC-Motorsteuerung<br />

Sendersuchlauf löscht Listen<br />

nicht, sondern aktualisiert<br />

Automatische<br />

Sendersortierung (L = LCN)<br />

32LW470S 699 81 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

32LV579S 749 81 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

37LV375S 777 94 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LV375S 829 106 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

32LW570S 849 81 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

37LV570S 879 94 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

37LV470S 879 94 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

32LW579S 899 81 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

37LV579S 929 94 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LV570S 929 106 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LV470S 929 106 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LW470S 929 106 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

42LV579S 979 106 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

47LV375S 1.049 119 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LW570S 1.099 106 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

42LW579S 1.149 106 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

47LV570S 1.149 119 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

47LV470S 1.149 119 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

47LW470S 1.149 119 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

42LW650S 1.199 106 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

47LV579S 1.199 119 L 100 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 – • – – – – – sofort<br />

42LW659S 1.249 106 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

47LW570S 1.399 119 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

47LW650S 1499 119 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

47LW579S 1.499 119 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

47LW659S 1.599 119 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

55LW470S 1.999 140 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

55LW570S 1.999 140 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

55LW650S 2.099 140 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • – sofort<br />

55LW579S 2.099 140 L 100S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

55LW659S 2.199 140 L 200S 1 1 k.A. • 4 k.A. L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

LOEWE<br />

Connect 22 SL 650 56 L 50 1 1 • • 6 • L – 2 2 – • n* • • • • sofort<br />

Connect 26 SL 850 66 L 50 1 1 • • 6 • L – 2 2 – • n* • • • • sofort<br />

Xelos 32 Media 1.400 80 L 100 1* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • • sofort<br />

Art 32 LED 1.800 80 L 100S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • • sofort<br />

Xelos 40 Media 2.000 101 L 100 1* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • • sofort<br />

Art 37 LED 2.100 94 L 100S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • • sofort<br />

Art 32 LED DR+ 2.<strong>300</strong> 80 L 100S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • i sofort<br />

Connect 32 3D 2.400 80 L 100S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • • sofort<br />

Art 40 3D 2.600 101 L 200S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • • sofort<br />

Art 37 LED DR+ 2.600 94 L 100S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 – • n* • • • i sofort<br />

Connect 32 3D DR+ 2.900 80 L 100S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Connect 40 3D 3.000 101 L 200S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • • sofort<br />

Art 40 3D DR+ 3.100 101 L 200S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • i sofort<br />

Art 46 3D 3.200 117 L 200S 1* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • • sofort<br />

Individual 32 Compose 3D DR+ 3.400 80 L 100S 2 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Connect 40 3D DR+ 3.500 101 L 200S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Art 46 3D DR+ 3.700 117 L 200S 2* 2 • • 6 • L • 3 2 S • n* • • • i sofort<br />

Individual 40 Compose 3D DR+ 4.400 101 L 400S 2 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Individual 46 Compose 3D DR+ 5.400 117 L 400S 2 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Individual 55 Compose 3D DR+ 6.<strong>300</strong> 140 L 400S 2 2 • • 6 • L • 3 2 S • n • • • i sofort<br />

Reference 52 DR+ 12.000 131 L 200 2 2 • • 6 • L • 2 2 – • g – – • i sofort<br />

METZ<br />

Alle aktuellen Metz-Geräte sind ab Werk mit Sat-Tuner ausgestattet. Alle Metz-Geräte mit integriertem Digital-Rekorder verfügen ab Werk über einen Doppel-DVB-C/-T/-S2-Tuner.<br />

PANASONIC<br />

Panasonic TX-L32EW30 749 80 L 200S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L32EW30S 749 80 L 200S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L37EW30 849 94 L 200S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L37EW30S 849 94 L 200S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P42GW30 899 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P42GW30S 899 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L32DT30E 899 80 L 400S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L42EW30 949 106 L 200S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L32DT35E 949 80 L 400S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P42GT30E 999 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 2 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P42ST33E 999 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 2 S • r – • – – sofort<br />

Panasonic TX-P42ST33ES 999 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 2 S • r – • – – sofort<br />

Panasonic TX-P46GW30 999 117 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-L37DT30E 1.049 94 L 400S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P46ST33E 1.099 117 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 2 S • r – • – – sofort<br />

Panasonic TX-L37DT35E 1.099 94 L 400S 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Favoritenlisten<br />

Multi-Video (Sky-Konferenz)<br />

HDMI-Eingänge<br />

USB-Anschlüsse<br />

3D: P = Polarisation /<br />

S = Shutter / O = ohne Brille<br />

Netzwerk (LAN)<br />

WiFi: n, g, r = ready<br />

(USB-Dongle)<br />

HbbTV<br />

Smart TV<br />

(Extras via Internet)<br />

DLNA-Heimnetzwerk<br />

USB-Recording<br />

(i = integrierte HDD)<br />

Lieferbar ab Monat<br />

(„sofort“, wenn im Handel)<br />

62


Markt-<br />

Übersicht<br />

Sat-<strong>TVs</strong><br />

UVP in Euro<br />

Bilddiagonale in cm<br />

L = LCD / P = Plasma<br />

Wiederholrate (in Hertz) + S<br />

für Scan/Blink Backlight<br />

DVB-S2 (Sat-)Tuner (Anzahl)<br />

CI-Plus-Slots (–, 1, 2)<br />

Einkabellösung (Unicable,<br />

EN 50494)<br />

DiSEqC-Motorsteuerung<br />

Panasonic TX-P50GT30E 1.199 117 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P50GW30 1.199 127 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P50ST33E 1.299 127 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 2 S • r – • – – sofort<br />

Panasonic TX-P42VT30E 1.399 106 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • • • • • • sofort<br />

Panasonic TX-P50GT30E 1.499 127 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • r – • • • sofort<br />

Panasonic TX-P50VT30E 1.999 127 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • • • • • • sofort<br />

Panasonic TX-P55VT30E 2.699 140 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • • • • • • sofort<br />

Panasonic TX-P65VT30E 3.799 165 P 600 1 1 • • 4 • • • 4 3 S • • • • • • sofort<br />

PHILIPS<br />

32PFL5806K 700 81 L 200 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r – • • • sofort<br />

32PFL6606K 730 81 L 400 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r • • • • sofort<br />

32PFL7406K 800 81 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 – • r • • • • sofort<br />

37PFL6606K 850 94 L 400 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r • • • • sofort<br />

40PFL6606K 900 102 L 400 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r • • • • sofort<br />

32PFL7606K 900 81 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

37PFL7606K 1.000 94 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

46PFL6606K 1.100 117 L 400 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r • • • • sofort<br />

42PFL7406K 1.100 107 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 – • r • • • • sofort<br />

42PFL7606K 1.200 107 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

32PFL9606K 1.200 81 L 600 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

37PFL9606K 1.<strong>300</strong> 94 L 800 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

40PFL8606K 1.400 102 L 800 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

47PFL7606K 1.500 119 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 P • r • • • • sofort<br />

55PFL6606K 1.600 140 L 400 1 1 – – 3 – L – 3 1 – • r • • • • sofort<br />

46PFL8606K 1.799 117 L 800 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

50PFL7956K 2.200 127 L 400 1 1 – – 3 – L – 4 2 P • • • • • • sofort<br />

46PFL9706K 2.500 117 L 1200 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

52PFL9606K 2.800 132 L 1000 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

58PFL9956H 4.200 147 L 1200 1 1 – – 3 – L – 4 2 S • • • • • • sofort<br />

SAMSUNG<br />

LE32D579 580 80 L 50S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – – • – sofort<br />

UE32D5700 630 80 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – • • • – sofort<br />

UE32D6200 680 80 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • – • • • – sofort<br />

LE37D579 700 94 L 50S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – – • – sofort<br />

UE37D5700 750 94 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – • • • – sofort<br />

LE40D579 750 101 L 50S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – – • – sofort<br />

UE40D5700 780 101 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – • • • – sofort<br />

UE32D6390 780 80 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • r • • • • sofort<br />

UE37D6200 830 94 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • – • • • – sofort<br />

UE32D6500 830 80 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE32D6510 830 80 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

LE40D679 830 101 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – • • – sofort<br />

UE40D6200 900 101 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • – • • • – sofort<br />

UE37D6390 930 94 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • r • • • • sofort<br />

UE40D6390 950 101 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • r • • • • sofort<br />

UE37D6500 1.000 94 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE37D6510 1.000 94 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

LE46D679 1.050 116 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – • • – sofort<br />

UE46D5700 1100 116 L 100S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – • • • – sofort<br />

UE40D6500 1.100 101 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE40D6510 1.100 101 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE46D6200 1.250 116 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • – • • • – sofort<br />

UE40D7090 1.250 101 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

PS51D579 1.250 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • – – • • – sofort<br />

UE46D6390 1.<strong>300</strong> 116 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • r • • • • sofort<br />

UE40D8090 1.400 101 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE46D6500 1.500 116 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE46D6510 1.500 116 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

PS51D6900 1.550 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • sofort<br />

UE55D6200 1.750 138 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • – • • • – sofort<br />

UE46D7090 1.800 116 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

PS51D7000 1.800 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • sofort<br />

UE55D6390 1.900 138 L 200S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • r • • • • sofort<br />

UE46D8090 1.900 116 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

PS59D579 1.950 150 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • – – • • – sofort<br />

PS51D8090 2.050 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • sofort<br />

PS59D6900 2.250 150 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • sofort<br />

UE55D6500 2.400 138 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE55D7090 2.500 138 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

PS59D7000 2.500 150 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • sofort<br />

UE60D8090 2.600 152 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE60D6500 3.000 152 L 400S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

Favoritenlisten<br />

Sendersuchlauf löscht Listen<br />

nicht, sondern aktualisiert<br />

Automatische<br />

Sendersortierung (L = LCN)<br />

Multi-Video (Sky-Konferenz)<br />

HDMI-Eingänge<br />

USB-Anschlüsse<br />

3D: P = Polarisation /<br />

S = Shutter / O = ohne Brille<br />

Netzwerk (LAN)<br />

WiFi: n, g, r = ready<br />

(USB-Dongle)<br />

HbbTV<br />

Smart TV<br />

(Extras via Internet)<br />

DLNA-Heimnetzwerk<br />

USB-Recording<br />

(i = integrierte HDD)<br />

Lieferbar ab Monat<br />

(„sofort“, wenn im Handel)<br />

Wichtiger Hinweis<br />

Die technischen Daten wurden<br />

uns von den Herstellern<br />

zur Verfügung gestellt. Daher<br />

übernimmt die Redaktion<br />

keine Haftung für die<br />

Richtigkeit der Angaben.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

63


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Markt-<br />

Übersicht<br />

Sat-<strong>TVs</strong><br />

UVP in Euro<br />

Bilddiagonale in cm<br />

L = LCD / P = Plasma<br />

Wiederholrate (in Hertz) + S<br />

für Scan/Blink Backlight<br />

DVB-S2 (Sat-)Tuner (Anzahl)<br />

CI-Plus-Slots (–, 1, 2)<br />

Einkabellösung (Unicable,<br />

EN 50494)<br />

DiSEqC-Motorsteuerung<br />

Favoritenlisten<br />

Sendersuchlauf löscht Listen<br />

nicht, sondern aktualisiert<br />

Automatische<br />

Sendersortierung (L = LCN)<br />

PS64D8090 3.400 163 P 600S 1 1 • – 4 – L • 4 2 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55D8090 4.000 138 L 800S 1 1 • – 4 – L • 4 3 S • n • • • • sofort<br />

UE32ES5700 k.A. 80 L 100S 1 1 • – 4 – L • 3 2 – • – • • • • Frühjahr<br />

UE37ES5700 k.A. 94 L 100S 1 1 • – 4 – L • 3 2 – • – • • • • Frühjahr<br />

UE40ES5700 k.A. 101 L 100S 1 1 • – 4 – L • 3 2 – • – • • • • Frühjahr<br />

UE46ES5700 k.A. 116 L 100S 1 1 • – 4 – L • 3 2 – • – • • • • Frühjahr<br />

UE32ES6<strong>300</strong> k.A. 80 L 200S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES6<strong>300</strong> k.A. 94 L 200S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES6<strong>300</strong> k.A. 101 L 200S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55ES6<strong>300</strong> k.A. 116 L 200S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE60ES6<strong>300</strong> k.A. 152 L 200S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE32ES65XX k.A. 80 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES65XX k.A. 94 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES65XX k.A. 101 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55ES65XX k.A. 116 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE32ES6710 k.A. 80 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES6710 k.A. 94 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES6710 k.A. 101 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES6890 k.A. 94 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES6890 k.A. 101 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55ES6890 k.A. 116 L 400S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES7090 k.A. 94 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES7090 k.A. 101 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55ES7090 k.A. 116 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE40ES8090 k.A. 94 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE46ES8090 k.A. 101 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE55ES8090 k.A. 116 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

UE65ES8090 k.A. 165 L 800S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

PS51E6500 k.A. 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 3 2 S • n • • • • Frühjahr<br />

PS60E6500 k.A. 152 P 600S 1 1 • – 4 – L • 3 2 S • n • • • • Frühjahr<br />

PS51E8090 k.A. 129 P 600S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

PS64E8090 k.A. 163 P 600S 1 1 • – 4 – L • 3 3 S • n • • • • Frühjahr<br />

LE46D579 116 L 50S 1 1 • – 4 – L • 4 2 – • – – – • – sofort<br />

SONY<br />

KDL-22EX325 399 55 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 1 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-22EX555 399 55 L 100 3 1 • – 1 – L • 2 1 O • • • • • ext. April<br />

KDL-24EX325 449 51 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 1 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-26EX325 499 66 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 1 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-26EX555 499 66 L 100 3 1 • – 1 – L • 2 1 O • • • • • ext. April<br />

KDL-32CX525 549 80 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-32EX525 599 56 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-32EX725 649 80 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-40CX525 649 102 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-32EX655 649 80 L 100 3 1 • – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. August<br />

KDL-32EX425 679 80 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 O • r • • • ext. sofort<br />

KDL-37EX525 699 94 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-37EX725 749 94 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-40EX525 749 102 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-40EX725 799 102 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46CX525 799 117 L 50 3 1 – – 1 – L • 3 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-32HX755 799 80 L 400 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. März<br />

KDL-40EX655 799 102 L 100 3 1 • – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. September<br />

KDL-46EX525 999 117 L 50 3 1 – – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46EX725 1.049 117 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-40HX725 1.099 102 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-40HX755 1.099 102 L 400 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. April<br />

KDL-46EX655 1.099 117 L 100 3 1 • – 1 – L • 4 2 O • • • • • ext. Oktober<br />

KDL-40NX725 1.199 102 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46HX755 1.399 117 L 400 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. Mai<br />

KDL-40HX855 1.399 102 L 800 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. Mai<br />

KDL-46HX725 1.499 117 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46NX725 1.599 117 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-55EX725 1.599 139 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46HX855 1.699 117 L 800 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. Juni<br />

KDL-55HX755 1.799 139 L 400 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. Juni<br />

KDL-46HX825 1.999 117 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-55HX855 2.099 139 L 800 3 1 • – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. Juli<br />

KDL-55NX725 2.299 139 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-55HX825 2.599 139 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-46HX925 2.699 117 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-60NX725 3.499 153 L 100 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

KDL-65HX925 5.299 164 L 200 3 1 – – 1 – L • 4 2 S • • • • • ext. sofort<br />

Multi-Video (Sky-Konferenz)<br />

HDMI-Eingänge<br />

USB-Anschlüsse<br />

3D: P = Polarisation /<br />

S = Shutter / O = ohne Brille<br />

Netzwerk (LAN)<br />

WiFi: n, g, r = ready<br />

(USB-Dongle)<br />

HbbTV<br />

Smart TV<br />

(Extras via Internet)<br />

DLNA-Heimnetzwerk<br />

USB-Recording<br />

(i = integrierte HDD)<br />

Lieferbar ab Monat<br />

(„sofort“, wenn im Handel)<br />

64


Markt-<br />

Übersicht<br />

Sat-<strong>TVs</strong><br />

UVP in Euro<br />

Bilddiagonale in cm<br />

L=LCD / P=Plasma<br />

Wiederholrate (in Hertz) + S<br />

für Scan/Blink Backlight<br />

DVB-S2 (Sat-)Tuner (Anzahl)<br />

CI-Plus-Slots (–, 1, 2)<br />

Einkabellösung (Unicable,<br />

EN 50494)<br />

DiSEqC-Motorsteuerung<br />

TECHNISAT<br />

TechniVision 22 HD2 600 55 L 50S 1 1 • • 4 • – • 2 1 O – – – – – • sofort<br />

TechniVision 26 HD2 750 66 L 50S 1 1 • • 4 • – • 2 1 O – – – – – • sofort<br />

TechniVision 32 HD2 900 81 L 50S 1 1 • • 4 • – • 2 1 O – – – – – • sofort<br />

TechniLine 32HD 1.200 81 L 50S 1 2 • • 4 • – • 2 1 O – – – – – • sofort<br />

TechniLine 40HD 1.500 102 L 100S 1 2 • • 4 • – • 2 1 O – – – – – • sofort<br />

MultyVision 32 2.000 81 L 100S 2 2 • • 4 • – • 3 2 O • r – – • i sofort<br />

MultyVision 40 2.500 102 L 200S 2 2 • • 4 • – • 3 2 O • r – – • i sofort<br />

MultyVision 32 ISIO 2.500 81 L 100S 2 2 • • 4 • – • 3 2 O • r • • • i sofort<br />

MultyVision 40 ISIO 3.000 102 L 200S 2 2 • • 4 • – • 3 2 O • r • • • i sofort<br />

MultyVision 46 ISIO 3.500 117 L 200S 2 2 • • 4 • – • 3 2 O • r • • • i sofort<br />

TOSHIBA<br />

32TL868G 849 81 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • – sofort<br />

32UL875G 899 81 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • • sofort<br />

37UL875G 999 94 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • • sofort<br />

40TL868G 1.049 102 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • – sofort<br />

42UL875G 1.099 107 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • • sofort<br />

42VL863G 1.299 107 L 400 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 P • r • • • – sofort<br />

46UL875G 1.349 117 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • • sofort<br />

46TL868G 1.349 117 L 200 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 – • r • • • – sofort<br />

42YL875G 1.499 107 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

42WL863G 1.499 107 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

47VL863G 1.499 119 L 400 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 P • r • • • – sofort<br />

46YL875G 1.799 117 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

46WL863G 1.799 117 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

55YL875G 2.499 140 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

55WL863G 2.499 140 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

55ZL1G 4.999 140 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 S • • • • • • sofort<br />

55ZL2G 7.999 140 L 800 1 1 k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. 4 2 O • • • • • • März<br />

Favoritenlisten<br />

Sendersuchlauf löscht Listen<br />

nicht, sondern aktualisiert<br />

Automatische<br />

Sendersortierung (L = LCN)<br />

Multi-Video (Sky-Konferenz)<br />

HDMI-Eingänge<br />

USB-Anschlüsse<br />

3D: P = Polarisation /<br />

S = Shutter / O = ohne Brille<br />

Netzwerk (LAN)<br />

WiFi: n, g, r = ready<br />

(USB-Dongle)<br />

HbbTV<br />

Smart TV<br />

(Extras via Internet)<br />

DLNA-Heimnetzwerk<br />

USB-Recording<br />

(i = integrierte HDD)<br />

Lieferbar ab Monat<br />

(„sofort“, wenn im Handel)<br />

Wichtiger Hinweis<br />

Die technischen Daten wurden<br />

uns von den Herstellern<br />

zur Verfügung gestellt. Daher<br />

übernimmt die Redaktion<br />

keine Haftung für die<br />

Richtigkeit der Angaben.<br />

_07P55_SmartElectronic_Video_04_12.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);08. Feb 2012 15:36:43<br />

smart electronic<br />

EINFACH FERNSEHEN<br />

SIMPLY TELEVISION<br />

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Das über die Hybrid-Receiver smart VX10, CX10 sowie Zappix HD+ verfügbare TV-Portal<br />

zaubert das Internet mit populären Online-Diensten aufs heimische Fernsehgerät und bietet<br />

Home-Entertainment für die ganze Familie. Informieren Sie sich über aktuelle News,<br />

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<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012 65


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

Autor: Jan Fleischmann // Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Hersteller, Archiv<br />

Zubehör für Sat-TV<br />

Jetzt noch schnell die Sat-Anlage für Digital-TV umrüsten. Sieben nützliche Extras<br />

für den perfekten Sat-Empfang hat Video-HomeVision zusammengetragen.<br />

Sat-Antennen gibt es von zahlreichen<br />

Herstellern. Entscheidend<br />

für die Qualität sind das<br />

Material und die Halterungen. Denn<br />

die Spiegel müssen Wind und Wetter<br />

standhalten.<br />

Eine zuverlässige Antenne hat der<br />

Digital-TV-Spezialist 1 HUMAX auf<br />

den Markt gebracht.<br />

Doch wer eine Sat-Antenne an seiner<br />

Mietwohnung anbringen möchte, dem<br />

droht Streit mit seinem Vermieter. 2<br />

Unauffällige Antennen-Bauformen helfen<br />

dabei, solchen Ärger elegant zu umgehen,<br />

da sie kaum ins Auge fallen.<br />

01 HUMAX-Offset-Spiegel<br />

Die Antennenverkabelung ist bei<br />

Sat-Fernsehen besonders aufwendig<br />

und sorgt regelmäßig für Verwirrung.<br />

Sogenannte 3 Multischalter dienen<br />

als Signalverteiler, sobald mehr als<br />

vier Endgeräte mit Sat-TV beliefert<br />

werden sollen.<br />

Überdies ist das Verlegen von Antennenkabeln<br />

stets aufwendig – und<br />

daher teuer. Eine pfiffige Variante für<br />

kleine Haushalte bietet der 4 Powerline-Spezialist<br />

devolo, der digitales<br />

Sat-Fernsehen einfach ins Stromnetz<br />

einspeist. Leider ist Powerline für<br />

Mehrfamilienhäuser keine Lösung.<br />

Der HUMAX-Offset-Sat-Spiegel und die LNB-Halterung bestehen aus<br />

Aluminium-Spritzguss. Das Material rostet also nicht. In den Feed-Arm<br />

passen LNBs mit einem Durchmesser von 40 Millimetern. Der Sat-<br />

Spiegel ist in den Größen 65, 75 und 90 Zentimetern erhältlich. Ein<br />

Spiegeldurchmesser von 65 Zentimetern reicht für den Empfang der<br />

ASTRA-1-Satelliten auf 19 Grad Ost. Um mehrere TV-Geräte im Haus<br />

zu versorgen, ist eine Antennengröße von 75 Zentimetern nötig. Ein<br />

Durchmesser von 90 Zentimetern sorgt im Norden Deutschlands auch<br />

bei ungünstigen Wetterlagen wie Regen oder bei einer dichten Wolkendecke<br />

für ungestörten Empfang.<br />

Preise: 65 cm (90 Euro), 75 cm (100 Euro), 90 cm (130 Euro)<br />

Sollen Altbauten nachträglich auf Satellitenempfang<br />

umgerüstet werden,<br />

dienen sogenannte 5 Einkabelsysteme<br />

zumindest als kostengünstige<br />

Zwischenlösung.<br />

Eine lange Leitung führt bei TV-<br />

Signalen zu unerwünschten Bild- und<br />

Ton-Ausfällen. 6 Signalverstärker<br />

möbeln schwachbrüstige Signale<br />

wieder auf.<br />

Ohne rechte Peilung läuft beim Sat-<br />

Empfang nichts. 7 Kompass, Winkelmesser<br />

und Sat-Finder helfen Heimwerkern,<br />

eine Sat-Antenne korrekt<br />

auszurichten.<br />

Der HUMAX-<br />

Sat-Spiegel<br />

wird in den<br />

Farben Hellgrau,<br />

Ziegelrot<br />

und Anthrazit<br />

geliefert – passend<br />

zu verbreiteten<br />

Wandfarben<br />

oder einem Ziegeldach.<br />

66


02 Flachmänner und Plastikwannen<br />

Geschickt platziert,<br />

stört die knapp 5,8<br />

Zentimeter tiefe<br />

Selfsat-Flachantenne<br />

kaum. Die Antennenanschlüsse<br />

befinden sich an<br />

der Rückseite.<br />

Flache Sat-Antennen stören an Hausfassaden deutlich weniger<br />

als Offset-Spiegel – und verhindern dadurch Streit. Die<br />

Flachantenne Selfsat H30D gibt es in drei Varianten: für einen,<br />

zwei und maximal vier Teilnehmer. Sie bietet ein gutes Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis: Die Version mit einem Anschluss gibt<br />

es im Handel bereits ab 75 Euro – der empfohlene Verkaufspreis<br />

liegt allerdings deutlich höher. Der LNB ist fest im Inneren<br />

der Antenne eingebaut und lässt sich nicht wechseln.<br />

Ein Nachteil, wenn ein Schaden eintritt. Eine Wand- und eine<br />

Stangenhalterung liegen bei. Eine unauffällige Alternative:<br />

Die Cubsat verbirgt den Sat-Spiegel mitsamt LNB in einer<br />

Plastikwanne. Diese lässt sich im Garten unauffällig platzieren.<br />

Das Modell ist in einer Version mit 50- und einer mit<br />

70-Zentimeter-Spiegel erhältlich.<br />

Preise: Selfsat H30D (150 Euro), H30D2 (180 Euro), H30D4<br />

(250 Euro), Cubsat 50 (180 Euro), Cubsat 70 (250 Euro)<br />

03 Signal-Verteiler: Multischalter<br />

Digitale Sat-TV-Programme werden in vier sogenannten Empfangsebenen<br />

übertragen. Für die freie Programmauswahl muss jeder<br />

Receiver mit allen vier Empfangsebenen beliefert werden. Sogenannte<br />

Multischalter übernehmen die Signalverteilung, sobald mehr<br />

als vier Receiver versorgt werden sollen. Satelliten-TV-Hersteller<br />

Humax hat zu Beginn dieses Jahres einen neuen Multischalter vorgestellt.<br />

Das Modell hat vier Eingänge für die Sat-Empfangsebenen<br />

und einen für terrestrische Antennensignale (UKW-Radio und DVB-<br />

T-Empfang). Wie alle Multischalter werden die Humax-Schalter nach<br />

ihren Anschlüssen benannt: Ein 5x16-Modell beliefert 16 Receiver<br />

mit Sat-TV und den terrestrischen Signalen.<br />

Preise: 5x6-Modell (100 Euro), 5x8-Modell (120 Euro), 5x12-Modell<br />

(170 Euro), 5x16-Modell (190 Euro), 9x8-Modell (200 Euro)<br />

Der Humax-9x8-Multischalter<br />

besitzt neun<br />

Eingänge für die Sat-<br />

Blöcke sowie die Dachantenne<br />

und acht Anschlüsse<br />

für die Sat-Receiver<br />

oder TV-Geräte.<br />

04 Sat-TV aus der Dose: devolo dLAN TV Sat<br />

Mit dem devolo dLAN TV Sat 2400-CI+ kommt digitales Sat-Fernsehen aus der Steckdose. Das Paket besteht aus einem<br />

Tuner und einem Full-HD-fähigen Receiver. Der Tuner wird nahe der Sat-Antenne oder des Multischalters auf dem Dachboden<br />

montiert. Dieser Empfänger zieht über sein Netzkabel Strom und speist gleichzeitig die Sat-TV-Signale per Powerline-Technik<br />

ins Stromnetz ein. Drei Tuner lassen sich parallel betreiben, die bis zu drei Receiver oder Computer über<br />

das Stromnetz mit Sat-TV versorgen.<br />

Das dLAN TV Sat 2400-CI+ bringt im Vergleich zum Vorgängermodell dLAN TV Sat 1<strong>300</strong> wesentliche Verbesserungen:<br />

Der Full-HD-fähige Receiver empfängt per CI-/CI-Plus-Steckplatz nun auch verschlüsselte Sender wie Sky oder HD+. Zudem<br />

lassen sich die Internet-Angebote der TV-Sender parallel zum TV-Empfang nutzen (Smart TV). Die Box beherrscht<br />

das Streaming von Musik, Fotos und Filmen per Heimnetzwerkstandard DLNA. Eine externe USB-Festplatte verwandelt<br />

die Box in einen digitalen Videorekorder – das klappte bereits mit dem Vorgängermodell.<br />

Preis: stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest<br />

TV-Aufnahmen leicht<br />

gemacht: Der USB-Anschluss<br />

für externe<br />

Festplatten ist an der<br />

Vorderseite des devolo<br />

dLAN TV Sat 2400-CI+<br />

angebracht.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012 67


BILD | SAT-SPEZIAL<br />

05 Sat-TV per Kabel-TV-Netz verteilen<br />

Das smart DPA 58 liefert lediglich die Programme von acht<br />

Transpondern an Sat-Receiver. Die Empfangsfrequenzen lassen<br />

sich allerdings einstellen.<br />

Der Umstieg von DVB-T- oder Kabel-TV-Empfang auf Sat-TV<br />

kann für Mehrfamilienhäuser teuer werden, denn für die Sat-Verteilung<br />

müssen neue Kabel gelegt werden. Einkabelsysteme sind<br />

eine günstige Alternative: Sie nutzen die bestehende Hausantennenverkabelung<br />

für Sat-TV. Doch all diese Lösungen haben Nachteile:<br />

Das smart DPA 31+ und das smart DPA 58 beliefern bis zu<br />

30 und mehr beliebige Receiver, sie empfangen aber nur ausgewählte<br />

Transponder – also nicht alle TV- oder Radioprogramme.<br />

Da nach der Analogabschaltung am 30. April neue HDTV-Sender<br />

auf bislang analog genutzte Transponder aufgeschaltet werden,<br />

sind diese Lösungen nicht sehr zukunftssicher.<br />

Eine Variante ist das Unicable-System. Damit lassen sich alle<br />

Programme von maximal zwei Satelliten empfangen, doch es beliefert<br />

nur bis zu acht Unicable-taugliche Sat-Receiver.<br />

Preise: smart DPA 31+ (ab 165 Euro), smart DPA 58 (ab 175 Euro),<br />

Unicable LNB (ab 60 Euro)<br />

06 Verstärkung für schwache Signale<br />

Je länger das Kabel von der Antenne zum Empfangsgerät ist,<br />

desto schwächer werden die Signale. Bei zu geringem Pegel<br />

zeigt das Bild Klötzchen oder der Bildschirm bleibt komplett<br />

schwarz. Mit korrekt justierter Antenne, guten Antennenkabeln<br />

und Steckern sollten bei bis 100 Metern Leitungslänge keine<br />

Probleme auftreten. Für längere Strecken helfen Antennen-<br />

Signalverstärker. Sogenannte Leitungsverstärker werden zwischen<br />

dem LNB und dem Receiver in das Antennenkabel eingefügt.<br />

Diese Modelle verstärken nur die Sat-Signalfrequenzen<br />

zwischen 950 und 2.200 Megahertz.<br />

Breitband-Signalverstärker werden zwischen Multischalter<br />

und Empfangsgerät verwendet. Diese Modelle verstärken zusätzlich<br />

die niedrigeren terrestrischen Antennensignale von<br />

Inline-Verstärker werden zwischen Receiver und LNB ins<br />

Antennenkabel eingesetzt. Der eingebaute Entzerrer sorgt<br />

für eine Anhebung der hohen Frequenzen.<br />

47 bis 862 Megahertz – die ein Multischalter ebenfalls überträgt,<br />

sofern eine Dachantenne angeschlossen ist. Beide Verstärker-Typen<br />

gibt es als Inline-Ausführung, die vom Receiver<br />

per Antennenkabel mit Strom versorgt werden und die Schaltsignale<br />

zur Satelliten-Antenne durchleiten.<br />

Preis: Axing SVS 2-00 (7,20 Euro)<br />

07 Angepeilt: Stets den richtigen Satelliten im Visier<br />

Für den guten Empfang muss die Sat-Antenne sorgfältig justiert werden. Dabei helfen<br />

Kompass und Winkelmesser, den passenden Drehwinkel (Azimut) und die korrekte Neigung<br />

der Antenne (Elevation) einzustellen. Die Winkelangaben dafür finden sich in<br />

Tabellen, etwa im Internet unter www.satzentrale.de. An einigen Spiegelhalterungen<br />

sind bereits Winkelskalen angebracht. Wenn diese fehlen, hilft der Winkelmesser<br />

von Telestar.<br />

Mit Sat-Findern lässt sich die Antennensignalstärke kontrollieren. Sie verraten<br />

jedoch meist nicht, welcher Satellit gerade anvisiert wird. Ein Vorteil des Sat-<br />

Finders Schwaiger SF9000 011: Dieses Modell signalisiert mit LEDs den Namen<br />

des angepeilten Satelliten sowie die Signalstärke und -qualität.<br />

■<br />

Preise: Telestar Sat-Finder 5400600, (12 Euro),<br />

Schwaiger SF9000 011 (ab 190 Euro)<br />

Der Schwaiger Sat-Finder SF9000 011 ist<br />

kein Schnäppchen, leistet aber bei der<br />

Suche nach dem Satelliten beste Hilfe.<br />

68


DIE NETZWERK-DNA<br />

entschlüsselt für<br />

Ihre Stereo-Anlage.<br />

Leserwahl 2012:<br />

9x Platz 1 für Denon<br />

Wir bedanken uns für ihr Vertrauen.<br />

Denon Netzwerk-Audio-Player DNP-720AE. Es ist an der Zeit, die geliebte Stereo-Anlage<br />

mit den neuesten Netzwerk-Technologien aufzurüsten. Mit dem neuen Denon DNP-720AE entschlüsseln<br />

Sie die Netzwerk-DNA und genießen neue Musikquellen in echtem Denon-Klang.<br />

Über eine drahtlose oder kabelgebundene Verbindung zum Heimnetzwerk bietet der Player<br />

alle Facetten der neusten Audioübertragung inklusive AirPlay, Internetradio und Streaming von<br />

Netzwerkspeichern (NAS) Dank der DLNA 1.5-Unterstützung. Auch nach über 100 Jahren steht<br />

Denon für höchste Klangqualität von jeder Musikquelle.<br />

Überzeugen Sie sich selbst bei Ihrem autorisierten Denon-Händler und im neuen Video mit der<br />

Band Young The Giant auf www.denon.eu/DNP-720AE.<br />

DNP-720AE: Die Perfektionierung Ihrer<br />

Stereo-Anlage mit nur einem Gerät.<br />

Denon ist ein Warenzeichen oder eingetragenes Warenzeichen von D&M Holdings, Inc.


TON | NEWS & TRENDS<br />

Ton<br />

72 Test: Vor-/Endstufe vs. AV-Receiver<br />

Was ist besser: eine Kombination aus Vor- und Endstufe<br />

oder ein ausgewachsener AV-Receiver?<br />

76 Test: Teufel Cubycon 2<br />

Kein Platz? Kein Problem: Dieses 5.1-Set ist klein und<br />

dennoch kräftig und dynamisch.<br />

78 Test: Surround-Sets – klassisch oder stylisch?<br />

Das Heco Celan GT Set tritt gegen das Quadral Chromium<br />

Style Ensemble an.<br />

Weitere aktuelle News und Trends zum Thema Ton<br />

finden Sie unter www.<strong>video</strong>-homevision.de.<br />

Autor/Redation: Andreas Frank // Bilder: Hersteller<br />

Kompakte Netzwerker<br />

Mit Hi-Fi-Anlagen kann man heute weitaus mehr als nur Audio-CDs abspielen und Radio hören.<br />

Die Sony CMT-G2NiP fühlt sich etwa erst so richtig wohl im Heimnetzwerk.<br />

Der Trend zur Vernetzung von Unterhaltungsprodukten<br />

kennt keine Grenzen. Nach Fernsehern,<br />

Playern und Receivern findet man jetzt<br />

immer mehr Stereo-Kompaktanlagen in Kin -<br />

der-, Ess- oder Wohnzimmern.<br />

Die Sony CMT-G2NiP ist ein Vertreter dieser noch jungen<br />

Gattung. Äußerlich ist bei ihr alles so, wie man es seit Jahren<br />

kennt: Zwei Zwei-Wege-Lautsprecher sind für die<br />

Schallwandlung zuständig und in der 22 cm breiten Verstärkereinheit<br />

befindet sich ein CD-Player. Doch schon<br />

die Antenne an der Rückseite verrät, dass die Sony-Anlage<br />

mehr kann: Sie ist für den WLAN-Empfang zuständig. Darüber<br />

holt sich das System Musikdateien (im MP3-, WMAund<br />

AAC-Format) von einem UPnP-Server im Netzwerk,<br />

wird per AirPlay von iPhone, iPod, iPad oder iTunes mit<br />

Tonkost befeuert und besitzt grundsätzlich die Möglichkeit,<br />

auf den Online-Radiodienst vTuner zuzugreifen –<br />

was jedoch in unseren Tests nicht funktionierte.<br />

Das Streaming im Netzwerk steuert der Nutzer bequem<br />

mit der Network Audio Remote-App von Sony, die auch andere<br />

UPnP-Renderer mit Musik beschickt. Über den USB-<br />

Eingang lassen sich Apple-Portables oder Musiksammlungen<br />

auf Festplatten auch direkt anschließen. Klanglich<br />

spielt die Anlage im Mittelfeld mit detailreichem Stereobild,<br />

jedoch mit etwas zurückgenommenem Bass.<br />

Einige Hersteller bieten Alternativen. Noch besseren<br />

Klang verspricht etwa Denon mit der CEOL für 809 Euro.<br />

Ein eingebautes Blu-ray-Laufwerk für die Bildwiedergabe<br />

gibt es von Yamaha mit der MCR-750 (für 500 Euro) und<br />

der MCR-755 (für 550 Euro).<br />

SONY CMT-G2NIP € 500<br />

gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

70


ADVANCE ACOUSTIC<br />

Großer Nachwuchs<br />

www.quadral.com // 1.000 Euro<br />

SOUNDFREAQ<br />

Bitte andocken!<br />

www.soundfreaq.de // 230 Euro<br />

Die MAX-Reihe von Advance<br />

Acoustic erhält mit dem MAX<br />

450 einen größeren Bruder. Der<br />

Stereo-Verstärker mit VU-Meter arbeitet je nach Wunsch<br />

im Class-A- oder -AB-Betrieb. Mit acht Cinch-, zwei<br />

Klinken- sowie zwei USB-Eingängen besitzt er einen<br />

enormen Anschlusspark. Verbindet man den Bluetooth-<br />

Receiver WTX 500 (Preis: 100 Euro) mit einem Cinch-Eingang,<br />

empfängt er sogar Audio von Bluetooth-fähigen<br />

Handys, mit dem richtigen Gerät sogar in sehr guter<br />

Qualität dank der Unterstützung des aptX-Codecs.<br />

Nicht überall wollen Musikfans große Hi-Fi-Anlagen mit<br />

großen Lautsprechern für besten Klang platzieren. In der<br />

Küche oder im Schlafzimmer sind Docking-Stationen<br />

häufig beliebter. Soundfreaq hat das erkannt und schnürt<br />

schicke sowie leistungsfähige Angebote für diese Klientel.<br />

Die niederländischen Klangspezialisten erweitern<br />

nun ihr Angebot an Docking-Stationen um ein Spitzenmodell<br />

mit dem Sound Stack für 370 Euro. Es ist zugleich<br />

Anlaufstelle für Apple-Produkte und für Smartphones,<br />

die Musik per Bluetooth funken. Die bereits erhältliche<br />

Sound Platform (Bild) für 230 Euro ist jetzt auch in schickem<br />

Weiß erhältlich.<br />

CREATIVE<br />

Mini-Soundkarte de.creative.com // 100 Euro<br />

Die Sound Blaster Recon3D ist so kompakt wie eine Computer-<br />

Maus und damit absolut tauglich fürs Wohnzimmer. Dort lässt sie<br />

sich problemlos per USB an Fernseher, Player, PC oder Spielkonsole<br />

anschließen. Der Ton kommt, wenn nicht per USB, über die<br />

analogen und digitalen Eingänge der Soundkarte von Creative.<br />

Die analogen Ausgänge stehen für Kopfhörer und Verstärker<br />

bereit. Kabellos wird es über die optionale Tactic Link-Funkkarte<br />

und das Sound Blaster Tactic 3D Omega Headset (Preis: 200 Euro).<br />

ONKYO<br />

Neue AV-Receiver<br />

www.onkyo.de // ab 380 Euro<br />

Onyko bringt vier neue AV-Receiver<br />

auf den Markt. Bereits das kleinste<br />

Modell TX-SR313 (380 Euro) besitzt<br />

eine diskret aufgebaute Endstufe.<br />

Der TX-NR414 (480 Euro) ermöglicht<br />

das Streamen von Heimservern oder<br />

Netzwerk-Diensten (etwa simfy oder<br />

MP3tunes) und eine <strong>Vorschau</strong> auf die<br />

HDMI-Eingänge. Die größeren<br />

TX-NR515 (600 Euro) und NR616<br />

(700 Euro) bieten 7.2 statt 5.1 Kanäle,<br />

besseren Klang und die Unterstützung<br />

von MHL (siehe auch Seite 84).<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

71


TON | VOR-/ENDSTUFEN-KOMBI VS. AV-RECEIVER<br />

Autor: Stefan Schickedanz // Redaktion: Andreas Greil // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Äpfel und Birnen<br />

Für Top-Receiver muss man ca. 2.000 Euro ausgeben. Für 1.000 Euro mehr bekommt<br />

man die Vor-/Endstufen-Kombi von Marantz. Wir haben sie gegen den Testsieger<br />

der letzten Ausgabe, den AV-Receiver Yamaha RX-A3010, antreten lassen.<br />

Die Edel-Receiver aus dem Vergleichstest in der letzten<br />

Ausgabe lassen die Frage aufkommen, ob man<br />

nicht lieber noch tiefer in die Tasche greifen und<br />

gleich eine Lösung mit separaten Komponenten kaufen<br />

soll. Aus technischer Sicht vergleicht man Äpfel mit Birnen,<br />

wenn man die Vorstufe Marantz AV 7005 gemeinsam<br />

mit der passenden Endstufe MM 7055 gegen einen Top-<br />

Receiver wie den Yamaha RX-A3010 antreten lässt. Der<br />

Japaner hatte den Vergleichstest in der letzten Ausgabe<br />

(ab Seite 60) souverän gewonnen und lässt für sich genommen<br />

kaum Wünsche offen. Doch wie schlägt er sich im<br />

Vergleich mit einer Vor-/Endstufen-Kombi?<br />

Ist weniger mehr?<br />

In preislicher Hinsicht hat der Yamaha mit knapp 2.000<br />

Euro klar die besseren Karten gegenüber der fast 3.000<br />

Euro teuren Kombination. Dennoch gilt: Wer zwei Tausender<br />

zurücklegt, kann oft auch noch einen dritten Tausender<br />

aufbringen, wenn er sich eine nachhaltige Lösung<br />

verspricht.<br />

Im Gegensatz zum Yamaha-Receiver ist die Marantz-<br />

Kombi (sie basiert auch auf einem Receiver) nicht mehr<br />

taufrisch. Doch ihr kommt die Konsequenz der Entwickler<br />

zugute: Die AV 7005 zählte zu den ersten Steuergeräten,<br />

die durch Unterstützung von HDMI 1.4a das Durchschleifen<br />

von 3D-Video ermöglichten. Allerdings fährt der Yamaha<br />

hier gleich acht Eingänge auf, womit der Marantz-<br />

Vorverstärker angesichts des hohen Preises mit seinen<br />

sechs High-Definition-Multimedia-Interfaces (fünf hinten<br />

und einer vorne unter der Blende) fast schon geizig wirkt.<br />

Was aber in der Oberklasse mehr zählt, sind die beiden<br />

HDMI-Ausgänge, mit denen beide Lösungen dienen können.<br />

Wer mehr für sein Heimkino ausgibt, besitzt meistens<br />

einen Fernseher für Nachrichtensendungen und einen<br />

Beamer für das ganz große Kino. Die doppelten Ausgänge<br />

erspart Heimcineasten das lästige Umstecken der HDMI-<br />

Kabel oder die Verwendung eines Splitters.<br />

In puncto Anschlussmöglichkeiten für Analog-Audio<br />

unterscheiden sich die Geräte kaum. Auch hier liegt der<br />

Yamaha mit 10:8 leicht vorne, was die Hochpegel-Eingänge<br />

betrifft. Phono-Freunde bedienen beide Testkandidaten,<br />

allerdings nur solche mit MM-Systemen. Für Besitzer<br />

von Moving-Coil-Tonabnehmern bleibt nur der Griff<br />

zu einem externen Phono-Vorverstärker.<br />

72


Pro und contra<br />

Zwischen einem Top-Receiver wie dem Yamaha<br />

RX-A3010 und einer Vor-/Endstufen-<br />

Kombi wie Marantz AV 7005 und MM 7055<br />

liegen nicht nur gut 1.000 Euro. Jedes der<br />

beiden Prinzipien hat besondere Vor- und<br />

Nachteile. Hier ein Überblick.<br />

Doppelt gemoppelt<br />

Klingt noch etwas kontrollierter und<br />

dynamischer. Die Endstufe lässt sich nahe<br />

der Boxen platzieren und mit unempfindlichen<br />

XLR-Verbindungen ansteuern. Höhere<br />

Flexibilität beim Ausbau oder bei neuen<br />

Standards.<br />

Spätestens bei 7.1 wird es richtig<br />

kostspielig und komplex.<br />

Fazit: Für Gourmets mit Geld und Platz.<br />

All inclusive<br />

Bei 5.1 ist noch lange nicht Schluss für<br />

diesen Receiver mit seinen neun Endstufen.<br />

Er spart Platz und Geld.<br />

YAMAHA RX-A3010 € 1.980<br />

03/12 GETESTET<br />

sehr gut 85 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Marantz mit Profi-Anschlüssen<br />

Nicht nur hinsichtlich der Analog-Eingänge, auch was die<br />

koaxialen und optischen Digital-Eingänge betrifft, sind<br />

die Unterschiede der beiden Kandidaten marginal. Dafür<br />

kann die aufwendige Marantz-Lösung bei den Mehrkanal-<br />

Anschlüssen einen gewichtigen Trumpf ausspielen: Die<br />

AV 7005 verfügt über einen symmetrischen 7.2-Vorverstärker-Ausgang<br />

und spielt damit perfekt mit der obersten<br />

Endstufen-Liga zusammen.<br />

Wer externe Endstufen verwendet – was auch Receiver-<br />

Besitzern Upgrade-Potenzial bietet –, platziert diese, gerade<br />

wenn es sich um Einbaulösungen handelt, meist möglichst<br />

nahe an den Lautsprechern. Dadurch entstehen lange<br />

Kabelstränge zum Vorverstärker, der meist leicht zugänglich<br />

bei den Quellen untergebracht wird. In diesem<br />

Fall macht sich die besonders hohe Störunempfindlichkeit<br />

der aus der Studiotechnik stammenden XLR-Verbindungen<br />

bezahlt. Die Profi-Verbindungen trotzen mit ihrer<br />

von den beiden symmetrischen Signalleitern getrennten<br />

Masseführung Hochfrequenz-Einstrahlungen und Brumm-<br />

Effekten durch unterschiedliche Massepotenziale. Klar,<br />

dass auch die Marantz-Endstufe zusätzlich zu ihren fünf<br />

Erfordert lange Lautsprecherleitungen,<br />

weniger flexibel beim Aufstellen und weni -<br />

ger geeignet für „divenhafte“ Boxen.<br />

Fazit: Für die Mehrheit der Anwender bringt<br />

der Receiver alles perfekt unter einen Hut.<br />

Cinch-Eingängen fünf symmetrische XLR-Eingänge bietet.<br />

Wer sein Marantz-System auf 7.1 ausbauen will, muss<br />

sich noch die speziell für diesen Zweck gedachte M M<br />

7025 zulegen. Um auf die neun Kanäle des Yamaha zu<br />

kommen, sind gleich zwei der rund 900 Euro teuren Stereo-Endstufen<br />

nötig.<br />

Doch diese Kanalvielfalt, die Yamaha in einem Gerät<br />

zusammengefasst hat, ist nur die eine Seite der Medaille,<br />

die Standfestigkeit ist eine andere. Zwar hat der meisterhaft<br />

kombinierte Receiver sogar in puncto Leistungsabgabe<br />

einen knappen Vorsprung, doch reagiert er deutlich<br />

stärker auf Phasendrehungen kritischer Lautsprecher als<br />

die Fünf-Kanal-Endstufe von Marantz.<br />

Der Endverstärker verhielt sich an den Messwiderständen<br />

zwar auch nicht unbedingt mustergültig, doch macht<br />

ihm eine Lautsprecher-Diva lange nicht so viel zu schaffen<br />

wie dem Yamaha-Receiver. Dessen Fähigkeit, Strom zu<br />

liefern, leidet schon merklich, wenn diese Phasendrehungen<br />

unter 6 Ohm Impedanz auftreten, während der<br />

Marantz erst unter vier Ohm eine leichte Empfindlichkeit<br />

aufweist. Damit lässt er seinem Besitzer eine größere Auswahl<br />

an Lautsprechern.<br />

➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

73


TON | VOR-/ENDSTUFEN-KOMBI VS. AV-RECEIVER<br />

MARANTZ AV 7005 € 1.650<br />

hoch auflösend, komplett<br />

ausgestattet, Cinch-/XLR-Ausgänge<br />

ungünstige Übersetzung des<br />

Lautstärkereglers<br />

überragend 93 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Die Messwerte der Marantz-Vorstufe<br />

sind über jeden Zweifel erhaben. Die<br />

Frequenzgänge verlaufen bis über den<br />

Hörbereich hinaus linealgerade.<br />

Als wichtigster Unterschied zu<br />

AV-Receivern sticht der symmetrische<br />

7.2-Kanal-Vorverstärker-Ausgang<br />

heraus. Er wurde diskret mit<br />

HDAM-Modulen aufgebaut.<br />

Knappe Unterschiede<br />

Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die teurere separate<br />

Lösung das smarte All-inclusive-Angebot von Yamaha bisher<br />

nicht wirklich abhängen konnte. Allerdings kennt<br />

man diese kleinen Unterschiede aus dem High-End-Zweikanal-Bereich,<br />

wo für einen subtilen Fortschritt nicht selten<br />

fünfstellige Summen hingelegt werden müssen.<br />

Immerhin gönnt sich ausgerechnet das Marantz-Gespann<br />

den Luxus eines Audyssey-DSX-Raumklangverfahrens<br />

(siehe dazu den Beitrag „Mach noch mehr draus!“,<br />

Ausgabe 3/12, Seite 75), das durch zusätzlich errechnete<br />

Front-Height- und -Wide-Kanäle das Klangpanorama<br />

weiträumiger und lückenloser machen soll. Allerdings<br />

müssen Marantz-Kunden tief für die zusätzlich nötigen<br />

Endstufenkanäle in die Tasche greifen, wenn sie diese<br />

eher zum Aufpeppen kleiner Boxen-Sets empfehlens -<br />

werte Raumklang-Lösung zum Einsatz bringen wollen.<br />

Was Networking betrifft, sind beide Kontrahenten auf<br />

der Höhe der Zeit: Sowohl der Receiver als auch die Kombi<br />

ermöglichen den Anschluss an einen Router via Ethernet-<br />

Kabel. Dann stehen Internet-Radio, Audio-Streaming und<br />

Fernbedienung über Smartphones mit den kostenlosen<br />

Programmen AV Controller (Yamaha) und Wizz App (Marantz)<br />

zur Verfügung. Wer Musik von seinem Handy drahtlos<br />

ins Netzwerk streamen und über den<br />

Receiver hören möchte, kann bei der AV 7005 über ein<br />

kostenpflichtiges Upgrade auf den AirPlay-Standard zurückgreifen.<br />

Yamaha geht einen eigenen Weg und hat in<br />

seine App eine proprietäre Streaming-Lösung integriert,<br />

die eine höhere Auflösung ermöglicht.<br />

MARANTZ MM 7055 € 1.<strong>300</strong><br />

dynamisch zupackender Klang,<br />

solides Bassfundament, praxisgerechte<br />

Anschlüsse<br />

nur fünf Kanäle<br />

sehr gut 83 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Der Stabilitätswürfel ist zwar auch<br />

nicht mustergültig. Der Marantz-Verstärker<br />

reagiert trotzdem weniger<br />

empfindlich auf Phasendrehungen und<br />

niedrige Impedanzen.<br />

Perfekt für Installationen mit großen<br />

Kabelwegen geeignet: Mit ihren fünf<br />

symmetrischen Eingängen eignet sich<br />

die MM 7005 für störsichere,<br />

professionelle XLR-Verbindungen.<br />

74


Wer die Steuerung seines AV-Systems nicht einer App<br />

übertragen will, findet in beiden Fällen ordentliche Systemfernbedienungen<br />

mit kleinen Displays.<br />

Die Stunde der Wahrheit<br />

Im Hörtest musste sich das Marantz-Gespann an fünf B&W<br />

801-Boxen beweisen. Dabei legte es eine ungestüme Spielfreude<br />

an den Tag. Impulse kamen trocken und intensiv<br />

aus dem Nichts, unabhängig davon, ob es um Special Effects<br />

in Surround-Filmen oder um dynamikreiche Musik<br />

in Stereo ging. Es spielte auch keine Rolle, ob eine Bombe<br />

hochging, eine Bassdrum am unteren Ende der Frequenzskala<br />

oder Pistolenschüsse und Hi-Hats an deren oberen<br />

Ende die Ohren strapazierten. Stimmen besaßen Flair –<br />

sowohl im Zwei- als auch im Mehrkanal-Betrieb. Sehr<br />

schön ließ sich die Klangfarbentreue mit dem Album Night<br />

of Hunters von Tori Amos erleben.<br />

Für sich genommen und im Kreise seiner Receiver-Kollegen<br />

wirkte der Yamaha sehr neutral, trocken und ausgewogen.<br />

Im direkten Vergleich mit der noch aufwendigeren<br />

Vor- und Endstufen-Kombination schien er mitunter fast<br />

schönfärberisch zu Werke zu gehen und die Musik mit<br />

einem hauchdünnen Zuckerguss zu überziehen – Eigenschaften,<br />

die einem gewöhnlich nicht zu Yamaha einfallen.<br />

Der Receiver betonte bei Drums oder gezupften Bässen<br />

eher den Oberbass.<br />

Das Marantz-Team blieb in diesem Bereich eher schlank<br />

und zeigte ganz unten unnachgiebige Härte. Der Sound<br />

des THX-Trailers vor einigen Surround-Scheiben ließ sich<br />

deutlich im Zwerchfell spüren. Die aufwendige Kombi-<br />

Lösung steigert die Intensität und Authentizität.<br />

Damit macht sich die Mehrausgabe<br />

zumindest im Klang bezahlt. ■<br />

STEFAN SCHICKEDANZ,<br />

AV-RECEIVER-FACHMANN<br />

Damit wurde getestet<br />

Neben den beliebten Klassikern von den Eagles (Hell<br />

Freezes Over) und Peter Cincotti (Live in New York) verwendet<br />

die Redaktion gerne auch aktuelle Filme und Musikalben.<br />

Zwei dieser Perlen diesmal:<br />

Tori Amos: Night of Hunters<br />

(Universal)<br />

Die rassige rothaarige Dame und ihr Klavier vermögen<br />

immer wieder aufs Neue zu fesseln, auch wenn diesmal<br />

keine richtigen Ohrwürmer dabei sind. Typisch Tori<br />

Amos ist wieder die puristisch anmutende Produktion.<br />

RED (Concorde Video)<br />

Bruce Willis und John Malkovich gemeinsam mit Morgan<br />

Freeman in einem Film – an sich schon eine explosive<br />

Mischung, die noch angeheizt wird durch unzählige<br />

Explosionen und Schießereien. Die Blu-ray garniert<br />

den tollen Ton mit gestochen scharfen Bildern.<br />

TESTERGEBNIS VORSTUFE<br />

Hersteller<br />

Marantz<br />

Modell AV 7005<br />

Preis<br />

1.650 Euro<br />

Internet<br />

www.marantz.de<br />

KLANGQUALITÄT max. 320 Punkte ÜBERRAGEND 95% 304<br />

Stereo (160) überragend 152<br />

Surround (160) überragend 152<br />

AUSSTATTUNG max. 140 Punkte ÜBERRAGEND 93% 130<br />

BEDIENUNG max. 60 Punkte SEHR GUT 85% 51<br />

VERARBEITUNG max. 60 Punkte SEHR GUT 88% 53<br />

Anmutung (30) überragend 27<br />

Material (30) sehr gut 26<br />

TESTURTEIL max. 580 Punkte ÜBERRAGEND 93% 538<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

SEHR GUT<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Abmessungen (B x H x T)<br />

44 cm x 19 cm x 40 cm<br />

Gewicht<br />

11 kg<br />

Garantie<br />

2 Jahre<br />

Hochpegel- (Cinch/XLR) / Phono-Eingänge 8 / – / •<br />

Hochpegel-/Vorverstärker-Ausgänge Cinch / XLR 2 + Z1 + Z3 / 13 / 9<br />

8-Kanal-Eingang<br />

•<br />

Tuner UKW / MW / DAB / Internet-Radio • / • / – / •<br />

Digital-Eingänge koaxial / optisch / BNC 2 / 3 / –<br />

Digital-Ausgänge koaxial / optisch / BNC – / 1 / –<br />

Dolby TrueHD / DTS-HD<br />

• / •<br />

HDMI-Eingänge / -Ausgänge 6 / 2<br />

Video- / S-Video- / Komponenten-Eingänge 5 / – / 4<br />

Video- / S-Video- / Komponenten-Ausgänge 3 / – / 2<br />

Besonderheiten<br />

LAN-Anschluss<br />

TESTERGEBNIS ENDSTUFE<br />

Hersteller<br />

Marantz<br />

Modell MM 7055<br />

Preis<br />

1.<strong>300</strong> Euro<br />

KLANGQUALITÄT max. 175 Punkte SEHR GUT 83% 145<br />

AUSSTATTUNG max. 50 Punkte SEHR GUT 80% 40<br />

BEDIENUNG max. 30 Punkte SEHR GUT 87% 26<br />

VERARBEITUNG max. 60 Punkte SEHR GUT 83% 50<br />

Anmutung (30) sehr gut 24<br />

Material (30) sehr gut 26<br />

TESTURTEIL max. 315 Punkte SEHR GUT 83% 261<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

ÜBERRAGEND<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

HIGHLIGHT<br />

HIGHLIGHT<br />

Abmessungen (B x H x T)<br />

44 cm x 19 cm x 38 cm<br />

Gewicht<br />

15,2 kg<br />

Garantie<br />

2 Jahre<br />

Kanäle 5<br />

Sinusleistung Stereo 8 / 4 Ohm<br />

159 / 245 Watt<br />

Sinusleistung Surround 8 / 4 Ohm<br />

5 x 120 / 164 Watt<br />

Hochpegel-Eingänge Cinch / XLR 5 / 5<br />

12-Volt-Trigger-Eingang<br />

•<br />

RS-232-Schnittstelle –<br />

Lautsprecherklemmen pro Kanal 2<br />

Brückenbetrieb –<br />

Ventilatorkühlung –<br />

Leistungsanzeige<br />

•<br />

Besonderheiten –<br />

• = ja // – = nein<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

75


TEST: TEUFEL-5.1-SUB-/SAT-SET<br />

KAUFTIPP<br />

Das Aluminiumgehäuse<br />

beherbergt ein aufwendig<br />

konstruiertes Koaxial-Chassis<br />

sowie einen<br />

zweiten Tief-/Mitteltöner<br />

und die Frequenzweiche.<br />

Vergoldete, gut zugängliche<br />

Schraubklemmen<br />

findet man sonst<br />

selten in dieser Boxenkategorie.<br />

TEUFEL CUBYCON 2 € 1.<strong>300</strong><br />

dynamische, tonal weitestgehend<br />

ausgewogene Spielweise<br />

Kubistisch: Das<br />

schlichte Design der<br />

Aluminium-Doppelwürfel<br />

ist zeitlos<br />

schön und der Subwoofer<br />

ist nicht zu<br />

groß. In Verbindung<br />

mit ordentlicher<br />

Chassis-Qualität<br />

und vor allem ausgefeilter<br />

Koax-Technologie<br />

ist das Cubycon<br />

ein hörenswertes<br />

kleines<br />

5.1-Sub-/Sat-Set.<br />

Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Teufel<br />

Des Teufels Gral<br />

trotz Koaxial-Chassis eine gute<br />

Ausrichtung auf Ohrhöhe erforderlich<br />

gut 63 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

Es ist rätselhaft, wie die Berliner Boxenschmiede Teufel es schafft, aus kleinen<br />

Aluminiumgefäßen einen derart realistischen Klang herauszuholen. Wir sind auf<br />

Spurensuche gegangen.<br />

Wenn man von Teufel spricht, dann denkt man<br />

zwangsläufig an großes THX-zertifiziertes<br />

Heimkino. Doch die Berliner können auch<br />

anders: Mit dem brandneuen Cubycon wildern<br />

die renommierten Boxenbauer nun in einem Revier,<br />

das bislang vor allem von Bose besetzt ist, nämlich bei<br />

hochwertigen Sub-Sat-Systemen mit ausgefeilten Kleinstsatelliten.<br />

Der Markt hier ist hart umkämpft, aber auch so<br />

umsatzstark und lukrativ, dass es sich lohnt, hier mitzumischen.<br />

Die Voraussetzungen, um eine hochwertige Sub-/Sat-<br />

Kombi zu entwickeln, erfüllt Teufel vollends, baut der Hersteller<br />

doch eine zahlreiche kleine Surround-Sets der<br />

Brot-und-Butter-Klasse. Für das Cubycon 2 mussten die<br />

Entwickler jedoch einmal nicht auf jeden Cent achten. So<br />

sind die Gehäuse der fünf identischen Satelliten aus stabilem<br />

Aluminium. Dadurch ließ sich die Wandstärke reduzieren<br />

und das nutzbare Nettovolumen erhöhen. Gerade<br />

bei Kleinstlautsprechern ist jeder Kubikzentimeter Volumenzuwachs<br />

hilfreich. Das Ziel besteht darin, den Übergang<br />

zum Subwoofer so weit wie möglich in den Bassbereich<br />

zu verschieben, was die Ortbarkeit des Bassisten verringert<br />

und mithin die Aufstellung unkritischer macht.<br />

Gleicher Klang für alle<br />

In den Doppelwürfeln haben die Berliner zwei 80 Millimeter<br />

große Tief-/Mitteltöner mit Papiermembran implantiert.<br />

Einem der beiden wurde zudem eine 20 Millimeter<br />

große Hochtonkalotte ins Zentrum gesetzt. Da bei<br />

dem Koaxialtreiber beide Schallentstehungsorte in einem<br />

Punkt vereint sind, ist die Schallabstrahlung radialsymmetrisch:<br />

Es gibt keine Vorzugsrichtung, sondern die gleiche<br />

Klangqualität für alle Zuhörer. Für das Heimkino bedeutet<br />

das beste Voraussetzungen, da zudem alle fünf Surround-<br />

Kanäle von identischen Boxen wiedergegeben werden und<br />

somit auch gleich klingen. Der Hochtöner sitzt in einer<br />

kurzen Schallführung, die seine Übertragung nach unten<br />

erweitert. So kann eine Übergangsfrequenz von etwa<br />

4.000 Hertz erreicht werden.<br />

Die Rückseite des Aluminiumkubus zieren vergoldete<br />

Schraubklemmen, zwei Bassreflex-Öffnungen, zwei Ösen<br />

für die Wandanbringung und zudem ein Schraubgewinde<br />

für etwaige Wandhalterungen. Die mitgelieferten Gummifüße<br />

können wahlweise am Gehäuseboden oder auf<br />

der Seite verklebt werden – je nachdem, ob der Center<br />

liegend oder stehend betrieben werden soll. Praktisch:<br />

Das kleine Teufel-Schildchen auf der Frontabdeckung ist<br />

76


magnetisch fixiert, sodass es je nach Aufstellungsvariante<br />

gedreht werden kann.<br />

An die schmale Bauform angepasst, beherbergt der für<br />

das Set neu entwickelte Subwoofer gleich drei 13 Zentimeter<br />

große Bass-Chassis. Die zwei Schlitze auf der Front des<br />

50-Liter-Gehäuses sind die Bassreflex-Öffnungen. Angetrieben<br />

werden die Langhub-Chassis von einer digitalen<br />

Endstufe mit 150 Watt Nennleistung.<br />

Anschlussseitig gibt es nicht viel zu berichten: Ein Volume-Regler,<br />

ein Line-Eingang, ein Netzschalter und ein<br />

Empfindlichkeitsregler für die Einschaltautomatik – das<br />

war´s. Mehr ist auch nicht erforderlich. Die Übergangsfrequenz<br />

lässt sich sowieso besser am AV-Receiver einstellen.<br />

150 bis 200 Hertz empfiehlt Teufel als Trennfrequenz.<br />

Da ein Phasenregler oder -schalter fehlt, muss die Gleichphasigkeit<br />

von Subwoofer zu Satelliten entweder – wenn<br />

vorhanden – am AV-Receiver eingestellt werden oder<br />

man schließt alle fünf Satelliten einfach verpolt an. Der<br />

Teufel-Bass darf liegend und stehend betrieben werden.<br />

Entsprechende Gewinde für die Standfüße sind sowohl<br />

unten als auch seitlich vorhanden.<br />

Klasse Kickbass<br />

Im Hörtest zeigte sich, dass im Idealfall auch der Center<br />

stehend betrieben werden sollte, da die beiden Tief-/Mitteltöner<br />

nur so die gleiche Abstrahl-Charakteristik wie<br />

die anderen Schallwandler des Sets aufweisen. Eine Ausrichtung<br />

aller Wandler auf Ohrhöhe ist sowieso obligat<br />

und eine wandnahe Platzierung vorzuziehen.<br />

Eines fiel sofort auf: Durch den Subwoofer-Betrieb bis<br />

180 Hertz gibt es keinen Bruch im 80-Hertz-Bereich. Die<br />

Folge: Der Kickbass kommt richtig knackig herüber. Das<br />

macht das Heimkinospektakel noch eindrucksvoller. Bei<br />

The Dark Knight ist das Set sowohl in der Lage, das tieffrequente,<br />

spannungsgeladene Wummern zu übertragen als<br />

auch die Pump-Gun mit enormem Druck.<br />

Überhaupt ist – wenn man es nicht übertreibt – Dynamik<br />

eine Spielwiese des Cubycon. Obgleich das Set etwas hell<br />

timbriert ist, gibt es an der Tonalität und vor allem an der<br />

räumlichen Darstellung nichts auszusetzen. Die Sprachverständlichkeit<br />

ist korrekt mit angemessenem Brustton<br />

und die Wiedergabe verschieden großer Raumsituationen<br />

beeindruckend authentisch.<br />

Fazit<br />

Teufel hat den richtigen Ansatz mit fünf gleichen und radialsymmetrisch<br />

breit abstrahlenden Satelliten gewählt, die<br />

zudem einen Extra-Hochtöner erhalten haben – das ist<br />

nicht üblich in dieser Sub-/Sat-Kategorie. Zudem tut die für<br />

das Sat-Format eher niedrige Trennfrequenz von deutlich<br />

unter 200 Hertz der Bass- und Grundton-Übertragung<br />

gut. Es gibt nur ganz wenige Sub-/Sat-<br />

Kombis mit einem derart realistischen<br />

Klang. Bravo!<br />

■<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller<br />

Teufel<br />

Modell Cubycon 2<br />

Preis<br />

1.<strong>300</strong> Euro<br />

Internet<br />

www.teufel.de<br />

DATEN & FAKTEN<br />

Front (B x H x T) / Gewicht<br />

9,5 x 19 x 9,5 cm / 1,2 kg<br />

Center (B x H x T) / Gewicht 9,5 x 19 x 9,5 cm / 1,2 kg<br />

Rear (B x H x T) / Gewicht<br />

9,5 x 19 x 9,5 cm / 1,2 kg<br />

Subwoofer (B x H x T) / Gewicht 21 x 48 x 48 cm / 15,6 kg<br />

Oberflächen<br />

Aluminium eloxiert, Sub foliert<br />

Farben<br />

Schwarz<br />

Besonderheiten<br />

Alumnium-Gehäuse<br />

TECHNIK FRONT // CENTER // REAR<br />

Bauart<br />

Sub/Sat-Set<br />

Anzahl Wege 2 // 2 // 2<br />

Magnetisch geschirmt<br />

• // • // •<br />

Besonderheiten<br />

Koaxial-Mittel-/Hochtöner<br />

TECHNIK SUBWOOFER<br />

Arbeitsprinzip<br />

Bassreflex<br />

Phase variabel / schaltbar – / –<br />

Hochpegeleingang / -ausgang – / –<br />

Raumanpassung –<br />

Fernbedienung Sub –<br />

MESSWERTE<br />

Maximalpegel Front/Center/Rear/Sub 91 / 91 / 91 / 109 dB<br />

Impedanz Front (min./Durchschnitt) 3,3 / 4 Ohm<br />

• = ja // – = nein<br />

TESTERGEBNISSE<br />

KLANGQUALITÄT max. 900 Punkte GUT 63% 569<br />

Natürlichkeit (100) befriedigend 58<br />

Auflösungsvermögen (100) befriedigend 58<br />

Sprachverständlichkeit (100) gut 62<br />

Räumliche Abbildung (100) gut 68<br />

Spielfreude (100) gut 64<br />

Basspräzision (100) gut 63<br />

Tiefgang (100) gut 65<br />

Pegelfestigkeit (100) gut 60<br />

Set-Harmonie (100) gut 71<br />

AUSSTATTUNG max. 80 Punkte BEFRIEDIGEND 44% 35<br />

VERARBEITUNG max. 240 Punkte GUT 69% 165<br />

Anmutung (120) gut 80<br />

Material (120) gut 85<br />

TESTURTEIL max. 1220 Punkte GUT 63% 769<br />

PREIS / LEISTUNG<br />

SEHR GUT<br />

Aus dem Messlabor<br />

Vertikal betrieben, zeigen die Cub 2 FCR auch seitlich im Winkel<br />

gemessen eine ausgewogene Übertragungsfunktion, liegend<br />

dagegen weniger (siehe Diagramm unten). Der Subwoofer spielt<br />

bis 30 Hertz hinunter und schafft beeindruckende Maximalpegel.<br />

Hochkant oder liegend:<br />

Das ist hier<br />

die Frage. Auf den<br />

Subwoofer-Klang<br />

hat das keinen<br />

nennenswerten<br />

Einfluss, sodass<br />

einzig Ihre Platzverhältnisse<br />

entscheiden.<br />

Passende Gewindebuchsen<br />

für<br />

die Sub-Füße sind<br />

für beide Varianten<br />

vorhanden.<br />

MICHAEL JANSEN,<br />

LAUTSPRECHER-FACHMANN<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

77


TON | TEST: 5.1-SURROUND-SETS<br />

IM TEST<br />

ZWEI 5.1-SURROUND-SETS<br />

HECO CELAN GT € 3.650<br />

QUADRAL CHROMIUM STYLE € 3.800<br />

78


Autor: Michael Jansen // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick<br />

Klassisch vs.<br />

stylisch<br />

Sie haben die Wahl: Für etwa 3.500 Euro gibt es ein<br />

Heco Celan GT Set im klassischen Großformat oder Quadrals<br />

Chromium Style Ensemble im stylischen Säulen-Look.<br />

Das Auge hört mit: Wenn Sie<br />

sich ein Boxen-Set zulegen,<br />

dann muss es nicht nur gut<br />

klingen, sondern Ihnen auch optisch<br />

gefallen. Da die Geschmäcker verschieden<br />

sind, haben wir zwei Sets der<br />

Gattungen „klassisch“ und „stylisch“<br />

unter die Klanglupe genommen.<br />

Obwohl das Heco Celan GT 502,<br />

frontal betrachtet, mit einer Bauhöhe<br />

von 103 Zentimetern und einer Breite<br />

von 23 Zentimetern eher massiv wirkt,<br />

macht es aus einer seitlichen Perspektive<br />

dank einer sich nach hinten verjüngenden<br />

Gehäuseform einen weniger<br />

gedrungenen Eindruck. Auch die<br />

abgesetzte Bodenplatte und die Spikes<br />

verhelfen zu dem moderneren Erscheinungsbild.<br />

Auf der anderen Seite<br />

ist da Quadrals schlankes Chromium<br />

100 für den Frontbereich, das mit der<br />

runden Sockelplatte aus Rauchglas<br />

dagegen fast schon zierlich elegant<br />

wirkt. Welches Design man auch bevorzugt,<br />

wir wollten wissen: Wie klingen<br />

die Sets? Hat eine der beiden Bauformen<br />

vielleicht Schwächen oder<br />

Stärken?<br />

Reine Formsache<br />

Grundsätzlich gilt: Ein Lautsprecher<br />

klingt so gut wie die Summe der Komponenten<br />

– und vor allem nur so gut<br />

wie das Vermögen des Entwicklers,<br />

das Zusammenspiel perfekt zu inszenieren.<br />

Also auf den ersten Blick gibt<br />

es keine prinzipiellen Unterschiede<br />

zwischen massiven, breiten Standboxen<br />

und schmalen Klangsäulen.<br />

Erst Extreme in die eine oder andere<br />

Richtung machen die potenziellen Unterschiede<br />

deutlich. In breiten Gehäusen<br />

können große Bass-Chassis eingebaut<br />

werden, in schmalen Boxen nur<br />

kleine. Große Chassis in großen Gehäusen<br />

können, physikalisch bedingt,<br />

tiefer und lauter intonieren als kleine<br />

Pendants. Zwar hilft es, in schmalen<br />

hohen Säulen die Anzahl der Chassis<br />

zu erhöhen, um auf eine vergleichbare<br />

Gesamtmembranfläche zu kommen.<br />

Doch die Effektivität, mit der ein tiefer<br />

Ton erzeugt wird, ist bei einer großen<br />

Membran besser als bei vielen kleinen.<br />

Für viele kleine Membranen<br />

spricht ein anderer physikalischer<br />

Effekt: Sie regen den Raum weniger<br />

punktuell an, als vielmehr an mehreren<br />

Punkten, was die Raumresonanzen<br />

weniger stark ausprägt.<br />

Das Zusammenspiel zählt<br />

Weder ist das Heco-Set sehr breit,<br />

noch ist Quadrals Ensemble sehr<br />

schlank gebaut, daher sollten die vorher<br />

genannten Effekte nicht stark ausgeprägt<br />

sein. Am Ende kommt es auf<br />

das Zusammenspiel der Lautsprecher<br />

und den jeweiligen Hörraum an. Die<br />

Raumdimensionen, die Boxen- und<br />

Hörplatzpositionen entscheiden am<br />

Schluss, wie gut ein Bass klingt.<br />

Beide Sets verfügen über ein hochglänzende<br />

Piano-Finish. Ob Celan ➜<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

79


TON | TEST: 5.1-SURROUND-SETS<br />

HECO CELAN GT € 3.650<br />

großes Heimkino mit<br />

dynamischem Klangpotenzial<br />

starke Richtwirkung des Centers<br />

gut 74 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Aus dem Messlabor<br />

Auf Achse zeigt der Center einen ausgewogenen Pegelverlauf. Erst weit<br />

außerhalb der Achse machen sich Interferenz-Effekte zwischen den beiden<br />

Tief-/Mitteltönern und dem Hochtöner bemerkbar. Der Subwoofer<br />

offenbart bemerkenswerte Eckdaten: 29 Hertz untere Grenzfrequenz und<br />

108 Dezibel Maximalpegel sind respektable Werte.<br />

KAUFTIPP<br />

Die Verarbeitungsqualität des Sets ist hervorragend. Mit<br />

großvolumigen Schallwandlern rundum schafft es im<br />

Heimkinobetrieb einen bodenständigen souveränen<br />

Klangeindruck mit immer ausreichend Pegelreserven.<br />

GT in „Piano Espresso“ oder Chromium<br />

Style in schwarzem Hochglanzlack,<br />

beide wirken äußerst edel.<br />

Gemeinsam stark<br />

Hecos Celan 502 GT ist als 2,5-Wege-<br />

Box aufgebaut. Das heißt, im Bassund<br />

Grundtonbereich laufen beide<br />

Tief-/Mitteltöner parallel, ab etwa<br />

280 Hertz dagegen nur der obere.<br />

Dieses Zusammenspiel verbessert<br />

zum einen das Tieftonpotenzial und<br />

zum anderen das Abstrahlverhalten<br />

in den Mitten. Würden nämlich beide<br />

17-Zentimeter-Chassis bis zur Übernahmefrequenz<br />

des Hochtöners bei<br />

3.000 Hertz parallel intonieren, so<br />

wäre die vertikale Richtwirkung extrem,<br />

was dem guten Ton nicht zuträglich<br />

ist.<br />

Obwohl die beiden 17er-Chassis auf<br />

den ersten Blick identisch aussehen,<br />

sind sie für ihren jeweiligen Arbeitsbereich<br />

optimiert. Beide Membranen<br />

bestehen aus „Kraftpapier“, einer<br />

speziellen Papiermischung aus verschieden<br />

langen Fasern, die in einem<br />

stabilen, resonanzarmen Aluminium-<br />

Druckgusskorb arbeiten. Doch hier<br />

enden auch schon die Gemeinsamkeiten.<br />

Während der Bass mit einer<br />

Langhubsicke ausgestattet ist, wurde<br />

die Aufhängung der Mittel-/Tiefton-<br />

Membran auf gute Absorption von<br />

Membranresonanzen ausgelegt. Auch<br />

die Schwingspule und die Staubschutzkalotte<br />

sind kleiner als beim<br />

Bass. Die Magnetsysteme sind zudem<br />

auf den jeweiligen Maximalhub optimiert.<br />

Mit 30 Millimeter Durchmesser ist<br />

der PFC-Hochtöner (Polyfiber Compound<br />

Dome) auffallend groß. Das<br />

schafft Dynamik-Reserven im unteren<br />

Übertragungsbereich. Die Gewebekuppel<br />

stützt sich an einer Aluminium-Frontplatte<br />

ab und wird von einem<br />

Doppelmagnetsystem angetrieben.<br />

Der Center und die Surround-Boxen<br />

beruhen auf der gleichen Chassis-<br />

Technik, wenngleich die beiden Tief-/<br />

Mitteltöner im Center 42 im Gegensatz<br />

zu den Standboxen parallel schwingen.<br />

Das erhöht zwar den akustischen<br />

Fokus, reduziert aber die Abstrahlung<br />

in der Breite. Weit außerhalb der Mitte<br />

sitzende Zuhörer müssen mit einer<br />

weniger ausgewogenen Tonalität vorliebnehmen.<br />

Die Anpassung des<br />

Hochtonpegels<br />

Eine Besonderheit aller Celan-Schallwandler:<br />

Am Anschluss-Terminal lässt<br />

sich – etwa bei stark bedämpften Räumen<br />

– eine Hochtonpegel-Anpassung<br />

von plus zwei Dezibel vornehmen –<br />

ein sinnvolles Feature.<br />

Hecos Sub 322A ist ein 36,5-Kilogramm-Schwergewicht.<br />

Der Bolide<br />

mit 110 Liter Bruttovolumen ist mit<br />

einem 30er-Chassis ausgestattet, das<br />

von einer 220 Watt starken Endstufe<br />

befeuert wird. Drei verschraubte,<br />

trompetenartig geformte Bassreflexrohre<br />

aus Aluminium garantieren eine<br />

Tiefbass-Übertragung, die frei von<br />

Strömungsgeräuschen ist.<br />

80


Aus dem Messlabor<br />

Die Übertragungsfunktion des Quadral-Centers fällt von den tiefen zu den<br />

hohen Frequenzen leicht ab, was für einen tendenziell eher warmen<br />

Klangcharakter verantwortlich zeichnet. Auch erkennt man außerhalb der<br />

Achse leichte Interferenzen zwischen den Chassis. Der im Vergleich eher<br />

zierliche Subwoofer erreicht nicht ganz die guten Werte des Heco-Boliden.<br />

QUADRAL CHROMIUM STYLE € 3.800<br />

KAUFTIPP<br />

High-Tech-Chassis, gepaart mit einem styli schen<br />

Design, macht die Quadral-Kombi zu einem extravaganten<br />

Set – dank Bändchentechnik und<br />

feiner Hochton-Auflösung eine lohnenswerte<br />

Investition auch für Musik-Gourmets.<br />

ein tonal fehlerfreier Feingeist mit<br />

plastischen Darstellungsqualitäten<br />

leichte horizontale Bündelung<br />

des Centers<br />

gut 74 %<br />

Preis/Leistung: überragend<br />

Formensprache<br />

Bei Quadrals Set ist alles eine Nummer<br />

zierlicher. Obwohl die Standboxen<br />

mit 1,11 Metern nicht gerade<br />

klein sind, wirken sie doch dank der<br />

Gehäusebreite von weniger als 18<br />

Zentimetern recht filigran. Um auf eine<br />

angemessene Membranfläche für<br />

eine souveräne Bass-Performance zu<br />

kommen, sind gleich vier 13,5 Zentimeter<br />

große Chassis verbaut. Um eine<br />

hohe Steifigkeit und zugleich eine hohe<br />

innere Dämpfung zu erreichen,<br />

sind die Tief-/Mitteltonmembranen<br />

aus mit Titan beschichtetem Polypropylen<br />

hergestellt.<br />

Die eigentliche Besonderheit der<br />

Hannoveraner Schallwandler: In allen<br />

fünf Boxen sitzt jeweils ein exotischer<br />

Bändchen-Hochtöner. Diese<br />

Schallwandlergattung geht zurück<br />

auf ein Patent aus den 20er-Jahren des<br />

letzten Jahrhunderts. Das Prinzip: Ein<br />

schmaler geriffelter Aluminiumstreifen<br />

wird zwischen zwei Magnetreihen<br />

oben und unten fixiert. Legt man ein<br />

Musiksignal an, so schwingt der<br />

stromdurchflossend, ganzflächig angetriebene<br />

Leiter vor und zurück. Ein<br />

sogenannter Übertrager, also eine Art<br />

Transformator, hievt den kurzschlussverdächtigen<br />

Widerstand auf ein Niveau,<br />

mit dem handelsübliche Verstärker<br />

klarkommen.<br />

Der Vorteil gegenüber gewöhnlichen<br />

Kalotten: Die Membran ist<br />

leichter und kann daher dem Musiksignal<br />

auch dank des ganzflächigen<br />

Antriebs genauer folgen. Der Nachteil:<br />

Durch die schmale Bauform bündelt<br />

der Hochtöner stärker in der vertikalen<br />

Richtung. Eine genaue Ausrichtung<br />

auf Ohrhöhe ist damit unabdingbar.<br />

Im Set sind alle Bändchen-Hochtöner<br />

zugunsten eines einheitlichen<br />

Klangs vertikal angeordnet.<br />

Die Kraft der<br />

drei Membranen<br />

Die Standboxen schöpfen aus dem Potenzial<br />

dreier Bässe sowie einem oben<br />

sitzenden Mitteltöner. Ab 2800 Hertz<br />

kommt der leichte Aluminiumstreifen<br />

zum Einsatz.<br />

Der Center ist ebenfalls als klassische<br />

Drei-Wege-Box aufgebaut. Die<br />

Übergangsfrequenzen liegen bei 500<br />

und 2.600 Hertz. Damit wird eine in<br />

den Mitten wenig bündelnde Abstrahlung<br />

garantiert. Interessant gelöst:<br />

Dem Center liegt eine konkave Basisplatte<br />

bei, auf deren Kontur die konvexe<br />

Gehäuseform des Centers genau<br />

passt. Eine Gummierung hilft gegen<br />

Verrutschen. Praktisch an dieser Lösung<br />

ist die Möglichkeit, den Center<br />

entsprechend der Platzierung leicht<br />

zu neigen, um die Abstrahlachse auf<br />

Ohrhöhe zielen zu lassen.<br />

Für die rückwärtige Beschallung<br />

kommt das Modell Chromium Style 30<br />

zum Einsatz. Neben dem Bändchen-<br />

Hochtöner sorgt ein 13,5 Zentimeter<br />

großer Bass für die Tonreproduktion.<br />

Auch hier sollte auf eine gute Ausrichtung<br />

auf Ohrhöhe geachtet werden,<br />

um eine rundum tonale Gleichheit zu<br />

gewährleisten. Auf die Bi-Wiring-Op-<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

81


TON | TEST: 5.1-SURROUND-SETS<br />

Schlanke Linie: Quadrals<br />

Chromium<br />

Style 100 macht<br />

nicht nur äußerlich<br />

eine gute Figur.<br />

Gleich drei Basstreiber<br />

sorgen für den<br />

nötigen Druck, während<br />

ein exzellent<br />

auflösender Mittelund<br />

Hochtöner für<br />

erstklassige Detailtreue<br />

sorgt.<br />

tion muss der Kunde verzichten. Er<br />

bekommt dafür jeweils zwei solide<br />

Schraubklemmen.<br />

Der SUB 88 DV aktiv ist eine Bassstütze<br />

mit nach unten gerichteter<br />

Schallabstrahlung. Der 25er-Treiber<br />

steckt in einem Bassreflexgehäuse,<br />

dessen Öffnung auf der Gehäusevorderseite<br />

sitzt. Das Anschlussfeld ist<br />

üppig bestückt. Neben den notwendigen<br />

Eingängen und Reglern findet<br />

man einen Phasenschalter sowie Lautsprecher-Ein-<br />

und Ausgänge.<br />

Kraftpaket versus Feingeist<br />

Der Hörtest machte richtig Laune. Obwohl<br />

beide Sets an tonaler Ausgeglichenheit<br />

nichts vermissen ließen,<br />

kris tallisierten sich doch im Verlauf<br />

des Hörtests kleine Unterschiede heraus.<br />

Während Hecos Sextett mehr<br />

Kraft im Grundtonbereich zeigte,<br />

kümmerte sich Quadrals Boxen-Kombi<br />

noch mehr um die Feinauflösung<br />

im Mittel-/Hochtonsektor.<br />

Im Heimkinobetrieb und im Stereo-<br />

Modus machten sich die Vorlieben unterschiedlich<br />

bemerkbar: Das Heco-<br />

Set wirkte noch einen Tick gewaltiger<br />

bei Action-Spektakeln, während Quadrals<br />

Set auch die feinen Zwischentöne<br />

bei rein musikalischen Darbietungen<br />

traf. Klasse, wie beide der Musik<br />

Leben einhauchen – wenn etwa<br />

Carol Kidd oder Patricia Barber singt.<br />

Auch bei den Action-Streifen The Dark<br />

Knight und Passwort: Swordfish klingen<br />

Stimmen glaubwürdig, Instrumente<br />

gut differenziert und Action-<br />

Gewitter sowie feine Nebengeräusche<br />

gleichermaßen spektakulär.<br />

Fazit<br />

Obwohl beide Sets eine Tonreproduktion<br />

auf ähnlich hohem Niveau zulassen,<br />

ergibt sich ein differenziertes Bild:<br />

Wer überwiegend Musik hört, wird vermutlich<br />

den Feingeist und die Detailtreue<br />

der Hannoveraner lieben; wer<br />

dagegen das Heimkino vorzieht, wird<br />

die satte und souveräne Tiefton-Power<br />

des Heco-Sets zu<br />

schätzen wissen. ■<br />

MICHAEL JANSEN,<br />

LAUTSPRECHER-<br />

FACHMANN<br />

DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller Heco Quadral<br />

Modell Celan GT 502, Center 42, Chromium Style 100, 10<br />

302, SUB 322 A Base, 30, SUB 88 DV aktiv<br />

Preis 3.650 Euro 3.800 Euro<br />

Internet www.heco-audio.de www.quadral.com<br />

DATEN & FAKTEN<br />

Front (B x H x T) / Gewicht 23 x 103,5 x 36,5 cm / 27,5 kg 17,9 x 111 x 26 cm / 22 kg<br />

Center (B x H x T) / Gewicht 57 x 20,5 x 33 cm / 14,2 kg 55 x 16,6 x 23,2 cm / 7,7 kg<br />

Rear (B x H x T) / Gewicht 23 x 38 x 33 cm / 11 kg 16,6 x 31,9 x 23,2 cm / 5,5 kg<br />

Subwoofer (B x H x T) / Gewicht 40,5 x 58,5 x 46,5 cm / 36,5 kg 31,9 x 39,5 x 40 cm / 14,8 kg<br />

Oberflächen Lack Hochglanz Lack Hochglanz<br />

Farben Schwarz, Weiß, Espresso Schwarz, Weiß; nur SUB:<br />

Graphit, Creme<br />

Besonderheiten – –<br />

TECHNIK FRONT // CENTER // REAR<br />

Bauart Sub-/Sat-Set Sub-/Sat-Set<br />

Anzahl Wege 2,5 // 2 // 2 3 // 3 // 2<br />

Magnetisch geschirmt – –<br />

Besonderheiten Hochtonpegel-Anpassung Bändchen-Hochtöner<br />

TECHNIK SUBWOOFER<br />

Arbeitsprinzip Bassreflex Bassreflex<br />

Phase variabel / schaltbar • / – – / •<br />

Hochpegeleingang / -ausgang • / – • / •<br />

Raumanpassung – –<br />

Fernbedienung Sub – –<br />

MESSWERTE<br />

Maximalpegel Front / Center / Rear / Sub 108 / 112 / 104,5 / 108 dB 109 / 100,5 / 101 / 107 dB<br />

Impedanz Front (min. / Durchschnitt) 4,4 / 4 Ohm 3,0 / 3 Ohm<br />

• = ja // – = nein<br />

TESTERGEBNISSE SURROUND<br />

KLANGQUALITÄT max. 900 Punkte GUT 74% 668 GUT 74% 667<br />

Natürlichkeit (100) sehr gut 78 sehr gut 79<br />

Auflösungsvermögen (100) sehr gut 76 sehr gut 77<br />

Sprachverständlichkeit (100) gut 72 gut 72<br />

Räumliche Abbildung (100) gut 70 gut 70<br />

Spielfreude (100) gut 74 sehr gut 75<br />

Basspräzision (100) sehr gut 75 gut 74<br />

Tiefgang (100) gut 74 gut 71<br />

Pegelfestigkeit (100) sehr gut 76 sehr gut 75<br />

Set-Harmonie (100) gut 73 gut 74<br />

AUSSTATTUNG max. 80 Punkte SEHR GUT 81% 65 SEHR GUT 75% 60<br />

VERARBEITUNG max. 240 Punkte GUT 71% 170 GUT 71% 170<br />

Anmutung (120) sehr gut 90 sehr gut 90<br />

Material (120) gut 80 gut 80<br />

TESTURTEIL max. 1220 Punkte GUT 74% 903 GUT 74% 897<br />

PREIS / LEISTUNG ÜBERRAGEND ÜBERRAGEND<br />

TESTERGEBNISSE STEREO<br />

KAUFTIPP<br />

KAUFTIPP<br />

KLANGQUALITÄT max. 700 Punkte GUT 74% 516 GUT 74% 518<br />

Natürlichkeit (100) sehr gut 78 sehr gut 80<br />

Auflösungsvermögen (100) sehr gut 75 sehr gut 77<br />

Räumliche Abbildung (100) gut 70 gut 71<br />

Spielfreude (100) gut 74 sehr gut 75<br />

Basspräzision (100) gut 73 gut 72<br />

Tiefgang (100) gut 73 gut 71<br />

Pegelfestigkeit (100) gut 73 gut 72<br />

AUSSTATTUNG max. 70 Punkte GUT 64% 45 BEFRIEDIGEND 54% 38<br />

VERARBEITUNG max. 240 Punkte GUT 71% 170 GUT 71% 170<br />

Anmutung (120) sehr gut 90 sehr gut 90<br />

Material (120) gut 80 gut 80<br />

TESTURTEIL max. 1010 Punkte GUT 72% 731 GUT 72% 726<br />

PREIS / LEISTUNG ÜBERRAGEND ÜBERRAGEND<br />

82


ENDE<br />

ANALOG-TV:<br />

Wir helfen beim<br />

Umstieg!<br />

Bereit für Digital-TV?<br />

Am 30. April 2012 endet der analoge Sat-Empfang. Bis dahin sollten Sie Ihren Empfang auf digital umgestellt haben,<br />

ansonsten erwartet Sie ab dem 1. Mai 2012 ein schwarzes Bild. Steigen Sie schon jetzt um, erleben Sie die digitale<br />

Fernseh-Zukunft schon heute und sichern Sie sich frühzeitig alle damit verbundenen Vorteile.<br />

Ihre Vorteile im Überblick:<br />

• Gestochen scharfe Bilder auf einem HD-fähigen Fernseher durch HD-TV<br />

• Über 270 digitale TV-Programme inkl. aller öffentlich-rechtlichen regionalen Sender<br />

• Volles HD-Programm mit bereits 25 HD-Sendern inkl. der 12 privaten HD+ Programme<br />

• Je nach Receiver-Modell multimedialer Einsatz möglich, kostenloser elektronischer Informationsdienst,<br />

automatische Aktualisierung der Programmliste und der Gerätesoftware<br />

Bei MEDIMAX finden Sie alle notwendigen Produkte und erhalten zusätzlich die Beratung,<br />

die Sie für Ihre optimale digitale Umstellung benötigen.<br />

Unsere Partner:<br />

auch als DVB-T<br />

Receiver erhältlich<br />

SAT-Receiver MAX S<br />

• Elektronische Programmzeitschrift (EPG) • Videotext OSD mehrsprachig • S/PDIF-Ausgang<br />

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NETZWERK | NEWS & TRENDS<br />

Netzwerk<br />

86 Test: Netzwerk-Festplatten<br />

Wir klären, welche Geräte es gibt und was Sie beim Kauf<br />

beachten müssen. Zudem testen wir fünf Modelle.<br />

94 Entertainment aus der Cloud<br />

Mit der Cloud überall und jederzeit auf Medieninhalte<br />

zugreifen: Was steckt dahinter und was ist möglich?<br />

Autor/Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller<br />

Heimkino mit Smartphones<br />

Der Standard MHL macht HDMI-Buchsen am Smartphone überflüssig. Bild und Ton werden einfach<br />

über den Micro-USB-Anschluss übertragen, den viele Geräte ohnehin besitzen.<br />

Smartphones, die den MHL-Standard (Mobile High<br />

Definition Link) unterstützen, gibt es bereits seit<br />

über einem Jahr. Geräte wie das beliebte Samsung<br />

Galaxy S II sind in der Lage, hochauflösende Bilddaten<br />

bis zu einer Auflösung von 1080p60 mit zusätzlichem<br />

7.1-Sound unkomprimiert zum HDMI-Eingang<br />

eines Fernsehers zu schicken. Sie nutzen dazu ihren Micro-<br />

USB-Ausgang, den sie zum Datenaustausch mit dem Computer<br />

oder zum Laden an Bord haben.<br />

Doch der Durchbruch scheint erst jetzt zu kommen. Onkyo<br />

will MHL etwa bei seinen neuen AV-Receivern TX-<br />

NR515 und TX-NR616 unterstützen. Auch einige Samsung-<br />

Fernseher sollen laut dem MHL-Konsortium den Standard<br />

beherrschen. Das bedeutet: Diese Geräte können Bild- und<br />

Toninformationen nach MHL-Norm empfangen und die<br />

angeschlossenen Smartphones oder Tablet-PCs gleichzeitig<br />

mit Strom aufladen – ein wirklich nützliches Feature,<br />

wenn man einen kompletten Spielfilm schauen möchte.<br />

Außerdem sollen diese MHL-fähigen Fernseher und Receiver<br />

Smartphones steuern, damit der Nutzer mit der<br />

Fernbedienung beispielsweise die Wiedergabe starten<br />

oder stoppen kann.<br />

Auch spezielle Adapter kommen jetzt auf den Markt, um<br />

MHL-Smartphones mit dem HDMI-Eingang eines beliebigen<br />

Fernsehers zu verbinden. Der MHL-Adapter von Hama<br />

(Preis: 25 Euro) und der auvisio Video-MHL-Adapter<br />

(Preis: 13 Euro) laden das kompatible Smartphone, während<br />

sie Videosignale zum Fernseher schicken. Der Nutzer<br />

muss nur sein Ladegerät mit dem Adapter verbinden.<br />

Der US-Hersteller Roku hat mit dem Roku Streaming<br />

Stick ein weiteres, äußerst cleveres Gerät angekündigt.<br />

Das Produkt soll sich in den HDMI-Eingang eines MHLkompatiblen<br />

Fernsehers stecken lassen, um ihn mit<br />

Smart-TV-Funktionen aufzurüsten – quasi ein Netzwerk-<br />

Media-Player im USB-Stick-Format, der sich über die TV-<br />

Fernbedienung steuern lässt.<br />

84


SAMSUNG<br />

Für alle Lebenslagen<br />

www.samsung.de // 350 Euro<br />

So universell einsetzbar wie der Samsung QF20 ist kaum<br />

ein Full-HD-Camcorder: Er lässt sich mit der rechten und<br />

der linken Hand bedienen. Dank des um 90 Grad<br />

schwenkbaren Displays sind Aufnahmen aus der Vertikalen<br />

möglich. WLAN sorgt dafür, dass das Filmmaterial<br />

schnell über das Heimnetz auf dem Fernseher landet<br />

oder per Auto-Backup auf dem Rechner. Für scharfe<br />

Bilder sind das 20-fach-Zoom-Objektiv und der 5-Megapixel-Sensor<br />

zuständig.<br />

GEFEN<br />

Steuerung über das Web<br />

www.gefen.eu<br />

Das neue Audio-Video-Steuerungssystem PACS (Professional<br />

Automation Control System) von Gefen steuert<br />

AV-Produkte über jedes Web-fähige Gerät. Smartphones,<br />

Tablet-PCs oder Laptops kontrollieren so RS-232, Infrarot<br />

oder 12-Volt-Button-gesteuerte <strong>TVs</strong>, Player oder Receiver.<br />

Das System eignet sich vor allem für den Einsatz mit<br />

dem Automationssystem GAVA (Gefen Audio Video Automation),<br />

lässt sich aber auch mit anderen Systemen nutzen.<br />

Preise und weitere Infos unter: 089/14345188-0.<br />

ONKYO<br />

Ab ins Netz<br />

www.onkyo.de // 800 Euro<br />

Mit dem T-4070 bringt Onkyo seinen ersten Netzwerk-<br />

Tuner auf den Markt. Und der hat es gleich in sich: Dank<br />

AirPlay nimmt er Musik von iPhone, iPod, iPad oder<br />

iTunes über WLAN entgegen. Wahlweise bedient er sich<br />

bei UPnP-Servern im Netz oder bei Online-Musikdiensten<br />

wie Last.fm oder AUPEO!. Wer es traditioneller<br />

mag, nutzt das UKW/MW-Empfangsteil oder das Digitalradio<br />

DAB+. Für den guten Ton sorgt unter anderem ein<br />

hochwertiger Wolfson-192-kHz/24-Bit-D/A-Wandler.<br />

Unsere App-Empfehlungen des Monats machen<br />

Smartphones, Fernseher, Player und Receiver<br />

intelligenter: einfach im jeweiligen App Store<br />

suchen und installieren.<br />

Match Tracker<br />

Champions und Europa League<br />

immer im Blick.<br />

Verfügbar auf: iPhone, iPod,<br />

iPad und Android //<br />

kostenlos<br />

Mit dieser App bleiben Fußball-Fans auf dem Laufenden,<br />

wenn in der UEFA Champions League oder UEFA Europa<br />

League etwas passiert. Kostenlos abrufbar sind dabei<br />

Ergebnisse, Tabellen und Nachrichten. Um wichtige Szenen<br />

eines Spiels zu sehen, müssen jedoch 1,59 Euro pro<br />

Spiel bezahlt werden; das gilt auch für Sky-Abo-Kunden.<br />

Wer ein Abo sowie iPhone, iPod oder iPad besitzt, wird<br />

deshalb wohl eher die für ihn kostenlose Sky Go App nutzen,<br />

die Spiele live streamt.<br />

Net Awake<br />

Netzwerk-Festplatten per<br />

Smartphone aufwecken.<br />

Verfügbar auf: iPhone, iPod<br />

und iPad //<br />

kostenlos<br />

Viele Netzwerk-Festplatten unterstützen Wake on LAN<br />

(WOL). Das bedeutet, sie lassen sich über das Netzwerk<br />

aus dem Strom sparenden Ruhezustand aufwecken, damit<br />

sie wieder nutzbar sind. Um das zu erreichen, sendet die<br />

App Net Awake auf portablen Apple-Geräten ein sogenanntes<br />

Magic Packet zur Netzwerk-Festplatte. Dafür<br />

muss der Nutzer vorher einen Server-Namen und die MAC-<br />

Adresse eingeben. Besitzern von Android-Produkten helfen<br />

Apps wie NAS Wake on LAN.<br />

Last.fm<br />

Internet-Radio ganz nach dem<br />

eigenen Geschmack.<br />

Verfügbar auf: Apple-Produkten,<br />

Android, AV-Receivern und<br />

Playern // kostenlos<br />

Die kostenlose App schlägt Musik entsprechend dem eigenen<br />

Geschmack vor und empfiehlt Events in der Umgebung.<br />

Für das individualisierte Radio sind jedoch 3 Euro<br />

pro Monat fällig. Dann kann der Nutzer den Namen eines<br />

Künstlers eingeben, um ähnliche Musik zu hören oder<br />

einfach definieren, welches Genre das Radio spielen soll.<br />

Der Dienst, der kostenlos, aber mit Werbung auch über<br />

die Website www.lastfm.de bereitsteht, ermöglicht den<br />

Nutzern, neue Musik zu entdecken.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2011<br />

85


NETZWERK | TEST: NETZWERK-FESTPLATTEN<br />

Autor/Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller, Archiv<br />

Zentrallager<br />

IM TEST<br />

FÜNF NETZWERK-FESTPLATTEN<br />

BUFFALO LINKSTATION PRO € 250<br />

LG N4B2 € 900<br />

NETGEAR READYNAS ULTRA 2 PLUS € 509<br />

SYNOLOGY DISKSTATION 212J € 180<br />

WESTERN DIGITAL MY BOOK LIVE € 165<br />

Netzwerk-Festplatten sind das zentrale Medienarchiv im Heimnetz und versorgen<br />

Fernseher, Player und Receiver mit Videos, Musik und Fotos. Wir klären, welche Geräte<br />

es gibt, was Sie beim Kauf beachten müssen und testen fünf attraktive Modelle.<br />

Kaum ein modernes Unterhaltungselektronik-Produkt<br />

verzichtet<br />

heute auf einen Netzwerk-Anschluss,<br />

um Medieninhalte<br />

zu streamen. Doch vielen Nutzern<br />

entgehen wichtige Funktionen, da sie<br />

auf einen ungeeigneten Medienlieferanten<br />

setzen. Alle Annehmlichkeiten<br />

bieten spezialisierte Netzwerk-Festplatten,<br />

auch Network Attached Storage<br />

(NAS) genannt (auf Deutsch: ans<br />

Netzwerk angebundene Speicher).<br />

Auch wenn erst jetzt das Streamen<br />

von Medien zunehmend Fans findet,<br />

gibt es Netzwerk-Festplatten schon<br />

lange. Bereits seit Jahren kommen sie<br />

in Firmen zum Einsatz: als zentraler<br />

Speicherort für Daten und deren Sicherung.<br />

Selbst heute noch richten<br />

sich viele Netzwerk-Festplatten primär<br />

an Unternehmen, Büros und leidenschaftliche<br />

Heimnetzwerker.<br />

Das Bereitstellen von Medien im<br />

Heimnetz ist nur eine Funktion von<br />

vielen. Wer sich also die teuerste NAS<br />

zulegt, mag deshalb ein Produkt erhalten,<br />

das für ein Firmennetz top<br />

ausgestattet ist, aber vielleicht beim<br />

Medien-Streaming versagt.<br />

Wir haben uns fünf NAS-Systeme<br />

von der Einstiegs- bis zur Premium-<br />

Klasse angeschaut, um die Fragen zu<br />

beantworten: Wie viel müssen Sie für<br />

eine geeignete Festplatte inves tieren,<br />

welche Funktionen erhalten Sie dafür<br />

und worauf müssen Sie achten?<br />

Genügend Speicherplatz<br />

Die Frage nach der Menge des Speicherplatzes<br />

müssen Sie jedoch selbst<br />

beantworten. Die Antwort hängt stark<br />

davon ab, welche Daten Sie speichern<br />

möchten. Eine unkomprimierte Film-<br />

Blu-ray benötigt bis zu 50 Gigabyte<br />

Speicher, ein Foto oder eine Musik-<br />

MP3 dagegen nur wenige Megabyte.<br />

Aber auch wenn Sie hauptsächlich<br />

Fotos und Musik ablegen wollen, sollten<br />

Sie mindestens ein Terabyte (1.000<br />

Gigabyte) einplanen.<br />

Sicherheit für Ihre Daten<br />

Das Thema Sicherheit sollten Sie bei<br />

der Speicherplatz-Entscheidung immer<br />

im Hinterkopf behalten. Denn irgendwann<br />

geht auch die beste Festplatte<br />

kaputt. Legen Sie wichtige Daten<br />

auf dem NAS-System ab, sollten<br />

sie deshalb zusätzlich gesichert werden,<br />

am besten durch eine zusätzliche<br />

Festplatte. Daher bieten viele NAS<br />

Platz für zwei und mehr Platten.<br />

Besitzt Ihr System zwei Einschübe,<br />

lassen sich die Daten von der ersten<br />

auf die zweite Festplatte spiegeln.<br />

Diese Konfiguration nennt sich RAID<br />

1. RAID steht für „Redundant Array<br />

of Independent Disks“, also die redundante<br />

Anordnung unabhängiger Festplatten.<br />

Geht also eine Festplatte kaputt,<br />

sind sie auf der anderen noch<br />

vorhanden. Nutzt man dagegen RAID<br />

0, erhöhen sich die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten<br />

auf die beiden<br />

Festplatten und es steht der doppelte<br />

Speicherplatz zur Verfügung. Geht<br />

86


Kompetent und kompakt<br />

Buffalos LinkStation Pro ist ein NAS-<br />

System von der Größe eines dickeren<br />

DIN-A5-Buches. Darin steckt neben einer<br />

2-TByte-Festplatte genügend Rechenkraft,<br />

um die wichtigsten Server-Aufgaben<br />

zu übernehmen. Die Speicherkapazität<br />

lässt sich sogar erweitern über eine angeschlossene<br />

USB-Festplatte.<br />

Die LinkStation Pro ist gedacht für Einsteiger,<br />

denn die Konfiguration erfordert<br />

nicht viel Vorwissen. Dafür erlaubt sie<br />

dem Experten nur begrenzt Eingriffe für<br />

individuelle Einstellungen, etwa um den<br />

UPnP-Server anzupassen. Er kann weder<br />

festlegen, in welchem Ordner sich die<br />

Medien befinden, noch die Sortierung<br />

bestimmen.<br />

In ihrer Funktion als UPnP-Server überzeugt<br />

die LinkStation Pro, wenngleich<br />

sich Hobbyfilmer über die Unterstützung<br />

von AVCHD-Videos (MTS-Dateien) freuen<br />

würden. Für den Fernzugriff auf Videos,<br />

Filme und Musik ist die Smartphone App<br />

WebAccess i gratis verfügbar, zur NAS-<br />

Konfiguration dient der SP Navigator.<br />

BUFFALO LINKSTATION PRO € 250<br />

einfache Bedienung,<br />

kompakte Bauform<br />

UPnP-Server unterstützt kein<br />

AVCHD und ist nicht konfigurierbar<br />

gut 62 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Der 10-Punkte-Check<br />

Auf diese zehn Punkte sollten Sie achten, damit Sie sich für die<br />

richtige Netzwerk-Festplatte entscheiden.<br />

Wie sie einen Netzwerk-Server einrichten,<br />

erfahren Sie im Internet unter www.<strong>video</strong>homevision.de/netzwerk-server.<br />

jedoch eine Platte kaputt, sind oft beide<br />

Platten unbrauchbar und alle Daten<br />

weg.<br />

Einige Hersteller bieten NAS-Systeme<br />

mit oder ohne eingebauten<br />

Festplatten an. Der Kauf inklusive<br />

Festplatten vereinfacht zum einen die<br />

Installation. Außerdem kann der Hersteller<br />

darauf achten, dass keine Festplatten<br />

derselben Produktions-Charge<br />

verwendet werden. Denn nicht selten<br />

kommt es vorher, dass Festplatten, die<br />

kurz nacheinander produziert wurden,<br />

auch kurz nacheinander defekt<br />

sind. Nachteilig ist dagegen, dass der<br />

Preis unter Umständen höher ist im<br />

Vergleich zum Einzelkauf (siehe dazu<br />

auch ab Seite 138).<br />

Wollen Sie Ihre NAS selbst bestücken,<br />

bietet jeder Hersteller eine Liste<br />

mit kompatiblen Festplatten an. Wenn<br />

möglich, achten Sie auch hier darauf,<br />

dass Sie keine Festplatten aus derselben<br />

Produktion verwenden. Bei den<br />

verwendeten Festplatten müssen ➜<br />

❏✔ Genügend Speicherplatz: Schätzen<br />

Sie Ihren Platzbedarf ab! Wollen<br />

Sie hauptsächlich Fotos und Musik<br />

ablegen, oder auch große Videodateien?<br />

Im Zweifelsfall lieber etwas<br />

mehr für die Zukunftssicherheit.<br />

❏✔ Sicherheit für die Daten: Speichern<br />

Sie wichtige Inhalte auf der<br />

Netzwerk-Festplatte, dann sollten Sie<br />

sich für ein System entscheiden, das<br />

mindestens zwei Festplatten beherbergt,<br />

um Daten zu spiegeln.<br />

❏✔ Der passende Medien-Server:<br />

Stellen Sie sicher, dass das NAS-System<br />

auch die Medien im Netzwerk<br />

anbietet, die Sie streamen wollen. Vielleicht<br />

benötigen Sie zusätzlich einen<br />

iTunes- oder Squeezebox-Server.<br />

❏✔ Zugriff aus der Ferne: Über den<br />

Web-Browser lässt sich, wenn gewünscht,<br />

nahezu jedes NAS ansteuern.<br />

Eigene Apps bringen Inhalte auch<br />

auf Smartphones und Tablet-PCs.<br />

❏✔ Backup vom Computer: Um Inhalte<br />

vom Rechner automatisch auf<br />

dem NAS-System zu sichern, sollte<br />

eine eigene PC-Software beiliegen.<br />

Für Mac-Nutzer ist die Unterstützung<br />

von Time Machine wichtig.<br />

❏✔ Die richtigen Schnittstellen:<br />

USB, eSATA oder SD-Karte? Sollen<br />

Daten von externen Speichern gesichert<br />

werden, sind die entsprechenden<br />

Schnittstellen wichtig.<br />

❏✔ Zusatzaufgaben: Stellen sie zusätzliche<br />

Anforderungen an das NAS-<br />

System? Soll es etwa auch Web-Server,<br />

BitTorrent-Client sein oder Online-<br />

Backups ermöglichen?<br />

❏✔ Ausreichend Leistung: Ist das<br />

schnelle Übertragen von Daten wichtig,<br />

vergewissern Sie sich, dass das<br />

NAS-System ausreichend Leistung<br />

besitzt!<br />

❏✔ Geräuschentwicklung: Soll das<br />

NAS-System im Wohnzimmer stehen,<br />

ist es ratsam, sich für ein möglichst<br />

leises System zu entscheiden.<br />

❏✔ Ökologie: Bedenken Sie: Netzwerk-Festplatten<br />

laufen – wenn nicht<br />

ständig – mehrere Stunden pro Tag<br />

und sollten deshalb möglichst wenig<br />

Strom verbrauchen.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

87


NETZWERK | TEST: NETZWERK-FESTPLATTEN<br />

Tausend Talente<br />

HIGHLIGHT<br />

Die LG N4B2 zählt zur Premium-Klasse<br />

unter den NAS-Systemen. Mit einer Höhe<br />

von 30 cm und einem Gewicht von 10 kg<br />

vermittelt sie auch sofort diesen Eindruck.<br />

Mitverantwortlich für dieses opulente<br />

Auftreten sind die vier Festplatten im Inneren,<br />

die je 1 TByte Speicher bieten. In<br />

der ausgelieferten RAID-5-Konfiguration,<br />

die eine hohe Datensicherheit mit schnellen<br />

Transferraten erlaubt, ergibt das 2,65<br />

TByte verfügbarer Speicher. Sollte der<br />

Speicher irgendwann knapp werden, lassen<br />

sich dank des eingebauten Blu-ray-<br />

Brenners Daten auf Disc auslagern. Soll<br />

wiederum eine Sicherungskopie einer<br />

Scheibe angelegt werden, genügen drei<br />

Tastendrücke an der Vorderseite.<br />

Als UPnP-Server konnte die LG N4B2<br />

ihre sonst glänzende Vorstellung nicht<br />

fortsetzen. Sie unterstützt zwar die gängigsten<br />

Medienformate, der Nutzer kann<br />

jedoch mit einem Player das Medienarchiv<br />

nicht nach Ordnern durchsuchen.<br />

Auch ist es etwas umständlich, Musikstücke<br />

auszuwählen.<br />

LG N4B2 € 900<br />

erstklassige Verarbeitung,<br />

optisches Laufwerk, vier<br />

Festplatten-Einschübe<br />

mäßiger UPnP-Server<br />

sehr gut 79 %<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

Videos und Fotos ist eine Darstellung<br />

nach Datum oder Kamera hilfreich.<br />

Viele Server geben dabei vor, nach<br />

welchen Kriterien sie Medien sortieren.<br />

Praktisch ist jedoch, wenn der<br />

Nutzer sie selbst festlegen kann oder<br />

entscheiden darf, in welchen Ordnern<br />

sich Videos, Fotos und Musik befinden.<br />

Solch umfangreiche Einstellmöglichkeiten<br />

erlaubt in diesem Testfeld<br />

nur das NAS-System von Synology.<br />

Jede Netzwerk-Festplatte muss bei<br />

der Sortierung entscheiden, welches<br />

Medienformat sie unter Videos, Musik<br />

oder Fotos anbietet, damit ein DivX-<br />

Film etwa nicht unter den Fotos erscheint.<br />

Es kann allerdings passieren,<br />

dass der Server mit einer Datei nichts<br />

anzufangen weiß. So erkennen etwa<br />

alle NAS-Systeme in diesem Test keine<br />

ISO-Dateien (etwa Abbilder von Blues<br />

nicht unbedingt die schnellsten mit<br />

7.200 Umdrehungen pro Minute sein,<br />

langsamere und sparsamere Speicher<br />

genügen auch.<br />

Doch allen erwähnten Sicherheitsmaßnahmen<br />

zum Trotz: Kommt es zu<br />

einem Brand in der Wohnung oder<br />

wird das NAS-System gestohlen, sind<br />

die Daten trotzdem weg. Dagegen hilft<br />

nur, sich ein weiteres für die Zweitsicherung<br />

zuzulegen und es an einem<br />

anderen Ort aufzustellen. Oder man<br />

sichert die Daten zusätzlich online,<br />

wie es etwa die Netgear ReadyNAS Ultra<br />

2 Plus und die Synology DS 212j<br />

erlauben.<br />

Der passende Medien-Server<br />

Steht die Netzwerk-Festplatte schließlich<br />

zu Hause und sind Filme darauf<br />

archiviert, sollen sie natürlich auch<br />

auf dem Fernseher erstrahlen. Dabei<br />

hilft der UPnP- bzw. DLNA-Standard,<br />

den viele aktuelle Fernseher, Player<br />

und Receiver unterstützen, um Medien<br />

über das Heimnetz zu streamen.<br />

Der UPnP-Server für die eben erwähnten<br />

Clients ist das NAS-System.<br />

Er bereitet Videos, Fotos und Musik<br />

für netzwerkfähige <strong>TVs</strong> oder Player<br />

auf. Das heißt, er durchsucht den<br />

NAS-Speicher und bietet die Inhalte<br />

sortiert, etwa nach Videos, Musik und<br />

Fotos, an.<br />

Vor allem bei Musik ist eine weitreichende<br />

Aufbereitung entscheidend.<br />

Schließlich will man sich nicht durch<br />

einzelne Ordner hangeln oder gar eine<br />

Liste mit allen Songs durchforsten,<br />

um ein Stück zu finden. Deshalb sortieren<br />

viele Server Musik nach Interpret,<br />

Album und Genre. Aber auch für<br />

Alles im Griff<br />

1<br />

Die Konfiguration eines NAS erfordert wenig<br />

Vorwissen. Um den Speicher im Heimnetz aufzuspüren,<br />

liegt allen fünf Geräten in diesem<br />

Test ein Computer-Programm bei, das diese<br />

Aufgabe übernimmt. Der NAS Detector 1 erlaubt<br />

es im Falle der LG N4B2, das Web-Konfigurationsmenü<br />

zu öffnen oder über den Datei-<br />

Browser auf die Festplatte zuzugreifen.<br />

Einstellungen am NAS lassen sich über den<br />

Web-Browser vornehmen. Dazu zählt auch die<br />

Konfiguration des UPnP-Servers. Bei der Netgear<br />

Ultra 2 Plus kann der Nutzer etwa festlegen,<br />

in welchen Ordnern sich Videos, Bilder<br />

und Musik befinden 2 .<br />

Besonders übersichtlich und ansehnlich ist<br />

das Web-Menü der Synology Diskstation<br />

DS212j 3 . Über das Paket-Zentrum lassen sich<br />

zusätzliche Dienste installieren. Gleichzeitig<br />

kann der Nutzer stets die Auslastung des<br />

NAS im Blick behalten.<br />

88


Starker Server<br />

Auch wenn die ReadyNAS Ultra 2 Plus<br />

mit einem Straßenpreis von 319 Euro zur<br />

High Performance-Linie von Netgear gehört,<br />

bleibt sie auch für Laien bedienbar.<br />

Dank gebührt dem Setup-Assistenten,<br />

der den Nutzer durch die wichtigsten<br />

Einstellungen führt. Spezialisten können<br />

jedoch auch weiter reichende Einstellungen<br />

vornehmen.<br />

Reicht der Funktionsumfang nicht aus,<br />

können zum Teil auch Add-ons installiert<br />

werden. Dadurch lernt das NAS etwa,<br />

Videoformate in Echtzeit zu transcodieren,<br />

falls ein UPnP-Client sie nicht versteht.<br />

Die Netzwerk-Festplatte bietet ihm alles<br />

an außer etwa ISOs von Discs und Fotos<br />

im BMP- oder GIF-Format.<br />

Negativ fällt dagegen die vordefinierte<br />

Ordner-Struktur des UPnP-Servers auf,<br />

die in englischer Sprache verfasst ist und<br />

sich nicht anpassen lässt. Dafür punktet<br />

die Netgear-Festplatte mit ihren hohen<br />

Übertragungsraten und ihren Sicherungsmöglichkeiten.<br />

Über ReadyNAS Vault<br />

lassen sich Daten beispielsweise online<br />

sichern.<br />

Außerdem können Nutzer über Ready-<br />

NAS Remote von überall auf ihre Netzwerk-Festplatte<br />

zugreifen. Installiert man<br />

die Software auf einem Computer, lassen<br />

sich Daten über den Datei-Explorer bequem<br />

auf die Festplatte schieben oder<br />

von dort wiedergeben. Auch für Mobilgeräte<br />

gibt es eine entsprechende App.<br />

NETGEAR READYNAS U. 2 PL. € 509<br />

hohe Transferraten, zahlreiche<br />

Add-ons, Online-Backup<br />

Server-Einträge auf Englisch,<br />

Lüftergeräusch beim Einschalten<br />

gut 67 %<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

rays oder DVDs) und bieten sie deshalb<br />

UPnP-Clients nicht als Video an.<br />

Einige Produkte setzen jedoch nicht<br />

auf den Hersteller übergreifenden<br />

UPnP-Standard, sondern auf eigene<br />

Lösungen. Apple etwa: Damit sich der<br />

Netzwerk-Player Apple TV bei einem<br />

NAS bedienen kann, muss ein iTunes-<br />

Server installiert sein. Auch Logitech<br />

setzt mit seinen Musik-Streaming-<br />

Produkten der Squeezebox-Reihe auf<br />

einen eigenen Standard, den einige<br />

Netzwerk-Festplatten unterstützen.<br />

Zugriff aus der Ferne<br />

Viele wollen nicht nur zu Hause, sondern<br />

auch unterwegs über ihre Daten<br />

verfügen. Auch das ermöglichen einige<br />

NAS-Systeme, wie auch die Geräte<br />

in diesem Test. Wird die Netzwerk-<br />

Festplatte angezapft, darf man jedoch<br />

keine Geschwindigkeitsrekorde erwarten.<br />

Bei einem gewöhnlichen DSL-<br />

16.000-Anschluss beträgt die Geschwindigkeit,<br />

mit der NAS Daten<br />

nach draußen schicken, maximal 1<br />

MBit/s. Das Streamen von Filmen mit<br />

guter Bildqualität ist so nicht möglich.<br />

Der Zugriff erfolgt dabei über den Internet-Browser<br />

oder der Hersteller<br />

bietet eine eigens entwickelte App<br />

für Smartphones und Tablet-PCs an.<br />

Backup vom Computer<br />

Doch wie gelangen Daten überhaupt<br />

auf die Netzwerk-Festplatte? Am einfachsten<br />

lassen sie sich über den Datei-Explorer<br />

am Computer übertragen.<br />

Es geht allerdings auch automatisch.<br />

Dafür packen die Hersteller unserer<br />

getesteten NAS-Systeme Backup-Software<br />

für den PC bei. Damit kann der<br />

2 3<br />

Eine Tür versteckt<br />

bei der LG N4B2 die<br />

vier Festplatten-Einschübe.<br />

Geht im<br />

RAID-1- oder -5-Modus<br />

eine Festplatte<br />

kaputt, kann sie im<br />

laufenden Betrieb<br />

gewechselt werden,<br />

ohne dass Daten<br />

verloren gehen (genannt<br />

„Hot Swap“).<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

89


NETZWERK | TEST: NETZWERK-FESTPLATTEN<br />

KAUFTIPP<br />

Cleverer Könner<br />

Trotz des geringen Preises von 180 Euro<br />

ist die Synology DiskStation DS212j ein<br />

wahres Multitalent, wenn es um das Bereitstellen<br />

von Medien geht. Zwar ist die<br />

Betaversion des brandneuen Diskstation<br />

Managers DSM 4.0 noch nicht ganz ausgereift.<br />

So muss man etwa, um AVI-Videos<br />

im Heimnetz bereitzustellen, den entsprechenden<br />

Eintrag aus den Benutzerdefinierten<br />

MIME-Typen löschen. Jedoch<br />

lassen sich in diesem Testfeld an der Synology<br />

die umfangreichsten Einstellungen<br />

am UPnP-Server vornehmen. Der Nutzer<br />

hat etwa die Möglichkeit, Musik im FLAC-,<br />

AAC-, OGG- oder AIFF-Format in Echtzeit<br />

transcodieren zu lassen. Um all diese<br />

Funktionen zu nutzen, muss zuvor die Media<br />

Station aus dem Paket-Zentrum installiert<br />

werden, in der sich noch viele<br />

weitere attraktive Add-ons befinden: etwa<br />

die Photo Station, über die der Nutzer<br />

Fotos und Videos ins Web hochladen und<br />

dadurch überall abrufen kann. Negativ<br />

fällt nur das etwas billig wirkende Gehäuse<br />

aus Kunststoff auf.<br />

SYNOLOGY DS212J € 180<br />

klasse UPnP-Server, einfacher<br />

Datenzugriff von unterwegs,<br />

Online-Backup möglich<br />

Verarbeitung<br />

gut 64 %<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

In die<br />

Synology<br />

Diskstation<br />

DS212j muss<br />

der Nutzer die<br />

Festplatten selbst<br />

einbauen. Mit<br />

einem Schraubenzieher<br />

bewaffnet ist<br />

das aber auch<br />

schnell erledigt.<br />

Anwender<br />

festlegen,<br />

wann und in<br />

welchen Abständen eine<br />

Sicherung aller oder der neu<br />

hinzugekommenen Daten angelegt<br />

werden soll. Für Mac-Besitzer ist wichtig,<br />

dass die Datensicherungs-Software<br />

Time Machine vom NAS-System<br />

unterstützt wird.<br />

Server-<br />

Alternativen<br />

Auch herkömmliche Computer können als Netzwerk-Festplatte<br />

dienen, denn bereits der Windows<br />

Media Player 12 fungiert als UPnP-Server.<br />

Für mehr Funktionen sollten Sie zusätzliche Software<br />

installieren wie etwa den TwonkyServer<br />

(www.twonky.com).<br />

Die richtigen Schnittstellen<br />

Es ist nicht zwangsläufig ein Computer<br />

erforderlich, um Inhalte auf einem<br />

NAS zu sichern. Viele Produkte besitzen<br />

Schnittstellen für das Übertragen<br />

von Daten: einen USB- oder eSATA-<br />

Anschluss, um Festplatten zu verbinden,<br />

einen SD-Slot für Fotospeicherkarten<br />

oder gar ein optisches Laufwerk,<br />

um Daten auf dem NAS zu speichern<br />

oder Dateien auf einer Blu-ray<br />

oder DVD auszulagern. Wer hier keine<br />

Kompromisse eingehen will, ist mit<br />

der LG N4B2 bestens bedient.<br />

Selbst einige WLAN-Router können Medien als<br />

UPnP-Server im Netzwerk bereitstellen, wie<br />

etwa die AVM FRITZ!Box 7390. Dafür kann der<br />

Nutzer eine USB-Festplatte mit dem Router verbinden.<br />

Leistungs- und Funktionsumfang sind<br />

jedoch eingeschränkt.<br />

Zusatzaufgaben<br />

NAS-Systeme beherrschen noch weitaus<br />

mehr. Das beginnt bei einer Benutzerverwaltung,<br />

um Personen Schreibund<br />

Leserechte auf der Netzwerk-Festplatte<br />

zu gewähren oder ihnen eigenen<br />

Speicherplatz zuzuweisen.<br />

Viele Geräte lassen sich außerdem<br />

als vollwertige Web-Server nutzen.<br />

Andere agieren sogar als Server für ein<br />

E-Mail-Konto, wieder andere integrieren<br />

einen BitTorrent-Client, um Daten<br />

aus dem Internet zu laden. Zum Teil<br />

kann der Nutzer selbst entscheiden,<br />

welche zusätzlichen Programme (Addons)<br />

er auf der Netzwerk-Festplatte<br />

installieren will.<br />

Ausreichend Leistung<br />

Um all diese Aufgaben zu erledigen,<br />

ist genügend Rechenpower notwendig.<br />

Einsteigersysteme kommen oft<br />

mit ARM-Prozessoren aus, für mehr<br />

Leistung setzen andere auf Intel-<br />

Atom-CPUs, wie sie etwa auch in Netbooks<br />

zum Einsatz kommen.<br />

Die Prozessorleistung macht sich<br />

zuerst bei den Schreib- und Lesegeschwindigkeiten<br />

bemerkbar. So übertrug<br />

die Buffalo LinkStation Pro in unseren<br />

Tests Daten mit 44,0 MByte/s<br />

auf die Festplatte, während die Netgear<br />

ReadyNAS Ultra 2 Plus mit 77,3<br />

MByte/s fast doppelt so schnell arbeitete.<br />

Für das Streamen von HD-Videos<br />

90


Ehrliche Lautsprecher<br />

DANKESCHÖN<br />

...für Ihre Stimmen bei der Leserwahl 2012.<br />

Wir freuen uns über<br />

7 erste und 4 zweite Plätze sowie 1 dritten Platz.<br />

Herzlichen Dank!<br />

DANKESCHÖN<br />

Gleich doppelt<br />

auf Platz 1 –<br />

das 3. Jahr<br />

in Folge!<br />

Ihr Günther Nubert<br />

und das Nubert Team<br />

…das 4. Jahr<br />

in Folge Platz 1!<br />

nuBox 381<br />

Kompaktbox<br />

des Jahres<br />

(bis 400 Euro)<br />

„Pegel und Bass<br />

wie eine Standbox“<br />

Audio Kauftipp 10/08<br />

200/140 Watt<br />

ab 189,-/Box<br />

nuVero11<br />

nuVero11<br />

2x Standlautsprecher des Jahres<br />

(bis <strong>300</strong>0 Euro)<br />

„Dürfte so schnell kaum „Sprengt förmlich die<br />

zu toppen sein“ Grenzen der Physik“<br />

Stereoplay-Highlight 4/09 Audio Kauftipp 2/09<br />

520/360 Watt 1345,-/Box<br />

nuVero 10<br />

Stereo-Standbox<br />

des Jahres<br />

„Absoluter Hammer“<br />

Audio 1/11<br />

370/280 Watt<br />

1225,-/Box<br />

nuPro A-20<br />

PC- Boxensets/<br />

Nahfeldmonitore<br />

des Jahres<br />

Einer der<br />

„100 besten Lautsprecher<br />

der Welt“<br />

Stereoplay-<br />

Sonderheft 1/12<br />

285,-/Box<br />

nuPro A-10<br />

Der Platz-1-<br />

Stereolautsprecher<br />

zu <strong>Flat</strong>screens<br />

Vollaktiv, mit<br />

modernster DSP-,<br />

Verstärker und<br />

Chassistechnologie<br />

235,-/Box<br />

AW-1<strong>300</strong> DSP<br />

Subwoofer<br />

des Jahres<br />

Sensationelle<br />

Bass-Präzision!<br />

440-Watt-Endstufe,<br />

umfassende Steuerung<br />

mit Funkfernbedienung<br />

1185,-<br />

Unsere weiteren Leserwahl-Erfoge:<br />

2. Platz – bei Audio: nuPro A-20 (HiFi Aktivboxen) · nuVero AW-13 (Subwoofer)<br />

– bei Stereoplay: nuVero 3 (Kompaktboxen)<br />

– bei VideoHomevision: nuBox 101 Set (Sub/Sat und Surround)<br />

3. Platz – bei Stereoplay: nuPro A-20 (Aktivlautsprecher)<br />

Willkommen zum Nubert Klangtest!<br />

Günstig, weil direkt vom Hersteller ·4Wochen Rückgaberecht<br />

Onlineshop www.nubert.de · Direktverkauf und HiFi-/Heimkino-Studios:<br />

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NETZWERK | TEST: NETZWERK-FESTPLATTEN<br />

Maximaler Minimalismus<br />

Western Digital beschränkt sich bei der<br />

My Book Live auf die wichtigsten Eigenschaften<br />

einer NAS: auf das Sichern und<br />

Bereitstellen von Daten im Netzwerk. An<br />

der Netzwerk-Festplatte im Buch-Format<br />

und -Design findet man deshalb nur den<br />

Anschluss für Strom und eine LAN-Buchse.<br />

An der Vorderseite zeigt eine LED den<br />

Status des Speichers an. Mehr braucht<br />

es in vielen Fällen auch nicht. Inhalte<br />

gelangen vom Computer über das Heimnetz<br />

auf die Platte. Medien werden über<br />

den erstklassigen TwonkyMedia-Server<br />

angeboten. Leider fehlen die Konfigurationsmöglichkeiten<br />

der Version für den<br />

Computer. Auch sonst sind die Einstellmöglichkeiten<br />

eingeschränkt, was Vernetzungsneulingen<br />

aber mehr helfen<br />

als schaden wird. Ein Nachteil ist jedoch,<br />

dass mit unserer getesteten Firmware-<br />

Version Deutsch als Sprache für das Web-<br />

Menü nicht auswählbar war. Um auf Daten<br />

von unterwegs zugreifen zu können,<br />

liefert Western Digital die beiden hilfreichen<br />

Apps WD2go und WD Photos.<br />

WESTERN DIGITAL MY BOOK LIVE € 165<br />

einfache Bedienung, Apps für<br />

Smartphones<br />

UPnP-Server: kein AVCHD, nicht<br />

konfigurierbar, englische Einträge<br />

befriedigend 57 %<br />

Preis/Leistung: gut<br />

sind alle NAS-Systeme in diesem Test<br />

schnell genug, auch wenn zwei Clients<br />

bedient werden sollen.<br />

Wenn es darum geht, Dutzende Gigabyte<br />

an Musik zu durchforsten, um<br />

sie im Netzwerk als UPnP-Server bereitzustellen,<br />

verkürzt ein starker<br />

Prozessor die Dauer erheblich. Hier<br />

hilft es, wenn man auf eine der potenteren<br />

Netzwerk-Festplatten LG<br />

N4B2 oder Netgear ReadyNAS Ultra 2<br />

Plus zurückgreift.<br />

Geräuschentwicklung<br />

Doch ein starker Prozessor hat auch<br />

seine Nachteile: Er erzeugt beispielsweise<br />

viel Wärme, die abgeführt werden<br />

muss, damit das NAS-System<br />

nicht überhitzt. Oft hilft dabei nur ein<br />

Lüfter, der im schlimmsten Fall störende<br />

Geräusche im Wohnzimmer<br />

von sich gibt. Vorsicht ist auch bei vermeintlich<br />

leisen Lüftern geboten:<br />

Durch Schmutz wie etwa Staub kann<br />

sich ein ruhiger Lüfter mit den Jahren<br />

zu einem Quälgeist entwickeln.<br />

Ökologie<br />

Ein weiteres Problem, das bei starken<br />

Rechnern auftritt, ist ein erhöhter<br />

Energiebedarf. Und der ist oft auch<br />

dann vorhanden, wenn man das NAS<br />

gerade nicht braucht. Die Netgear ReadyNAS<br />

Ultra 2 Plus benötigt beispiels-<br />

weise stattliche 28,2 Watt. Um Strom<br />

zu sparen, lassen sich jedoch alle<br />

Netzwerk-Festplatten steuern, damit<br />

sie sich zu bestimmten Zeiten einund<br />

ausschalten.<br />

Ausgeschaltet muss jedoch nicht bedeuten,<br />

dass die Netzwerk-Festplatte<br />

nicht angesprochen werden kann. Unterstützt<br />

sie die Funktion Wake on<br />

LAN (WOL), kann ein Player oder ein<br />

Smartphone ein sogenanntes Magic<br />

Packet über das Heimnetz senden, das<br />

sie aufweckt.<br />

Fazit<br />

Es muss nicht die teuerste Netzwerk-<br />

Festplatte sein für sorgenfreies Medien-<br />

Streaming im Heimnetz. Auch günstige<br />

Modelle wie die Synology DS212j bieten<br />

alle Annehmlichkeiten und sind<br />

dazu noch Stromsparer.<br />

■<br />

Alles dabei<br />

Alle fünf NAS-Systeme in diesem Testfeld bieten Apps für Smartphones<br />

und Tablet-PCs, um überall auf seine Medien zuzugreifen.<br />

Die Daten sind also online immer erreichbar. Darum hat man mit<br />

dem Kauf eines NAS gewissermaßen seine eigene kleine Cloud erschaffen.<br />

Die Verbindung per Smartphone klappt zuverlässig. In der App DS Audio von Synology<br />

gibt der Nutzer etwa die IP-Adresse des Servers ein und meldet sich mit seinen<br />

Nutzerdaten an. Danach kann er durch seine Musik stöbern, als ob sie sich direkt<br />

auf seinem Mobilgerät befinden würde. Aber Vorsicht: Zu langes Hören via mobiles<br />

Internet wird schnell teuer oder reizt die Internet-<strong>Flat</strong>rate aus.<br />

92


DATEN & MESSWERTE<br />

Hersteller Buffalo LG Netgear Synology Western Digital<br />

Modell LinkStation Pro N4B2 ReadyNAS Ultra 2 Plus DiskStation DS212j My Book Live<br />

Preis in Euro 250 900 509 180 165<br />

Internet: www. buffalo-technology.com lg.de netgear.de synology.de wdc.com<br />

MESSWERTE<br />

Abmessungen (B x H x T) / Gewicht 4,5 x 17,5 x 15,6 cm / 1,1 kg 19,0 x 28,9 x 27,0 / 10kg 10,1 x 14,2 x 22,0 cm / 2,1 kg 10,0 x 16,5 x 22,6 x / 0,9 kg 5,1 x 16,8 x 14,0 cm / 1,1 kg<br />

Geschwindigkeit HD-Video 46,9 MByte/s 49,7 MByte/s 47,8 MByte/s 32,8 MByte/s 41,8 MByte/s<br />

Geschwindigkeit Lesen / Schreiben 66,0 / 44,0 MByte/s 88,5 / 64,6 MByte/s 91,2 / 77,3 MByte/s 82,9 / 43,6 MByte/s 81,3 / 45,4 MByte/s<br />

Verbrauch Betrieb / 11,0 Watt 37,0 Watt 31,8 Watt 22,0 Watt 9,1 Watt<br />

Verbrauch Ruhemodus / Standby 3,6 / 0,3 Watt 17,5 / 0,4 Watt 28,2 / 0,3 Watt 20,5 / 0,5 Watt 4,8 / – Watt<br />

ANSCHLÜSSE<br />

LAN / WLAN 10, 100, 1.000 Mbit/s / – 10, 100, 1.000 Mbit/s / – 2x 10, 100, 1.000 Mbit/s / – 10, 100, 1.000 Mbit/s / – 10, 100, 1.000 Mbit/s / –<br />

USB / USB-Host – / 1x 2.0 – / 3x – / 1x 3.0, 2x 2.0 – / 2x 2.0 – / –<br />

eSATA / Einschub für SD-Karten – / – 1x / 1x – / – – / – – / –<br />

Sonstige – – – – –<br />

WIEDERGABE UPNP-SERVER<br />

Video: MKV / AVI / 3GP / FLV •/ • / – / • • / • / • / • • / • / • / • • / • / • / • • / • / – / •<br />

... MPG / WMV / MOV • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

…MP4 / M2V / MOV / ISO • / • / • / – • / • / • / – • / • / • / – • / • / • / – • / • / • / –<br />

... VOB / TS / MTS / M2TS • / – / – • / • / • • / • / • • / • / • • / – / –<br />

Audio: MP3 / AAC / WMA • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

... FLAC / WAV / OGG • / • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

Playlisten WPU / M3U / PLS •/ • / • – / • / • – / – / – • / • / – • / • / •<br />

Foto: JPG / BMP / GIF / MPO •/ • / • / – • / • / • / – • / – / – / – • / • / • / – • / • / • / –<br />

Echtzeit-Transcodierung – – – FLAC, AAC, OGG, AIFF –<br />

Besonderheiten – – – Konvertierung für Mobilgeräte –<br />

AUSSTATTUNG<br />

Festplatteneinschübe 1 4 2 2 1<br />

Speicherkapazität / max. 2,0 TByte / 3,0 TByte 4,0 TByte / 16,0 TByte – / 2x 2 TByte – / 2x 3 TByte 1,0 TByte / 3,0 TByte<br />

Hot-Swap-fähig – • • – –<br />

RAID-Level – 0, 1, 5, 1+0, JBOD 0, 1, JBOD 0, 1, JBOD –<br />

Optisches Laufwerk eingebaut – Blu-ray-Brenner (10x) – – –<br />

Ordner-Freigabe: CIFS / AFP / NFS •/ • / • • / • / • • / • / • • / • / • • / • / •<br />

UPnP-Server • • • • •<br />

Sortierung / Medienordner definierbar –/ – – / • – / • • / • – / •<br />

iTunes- / Squeezebox-Server •/ • • / • • / • • / • • / –<br />

Fernzugriff / Apps für Mobilgeräte •/ iPhone, iPad • / iPhone, iPad, Android • / iPhone, iPad, Android • / iPhone, iPad, Android • / iPhone, iPad, Android<br />

Backup Funktionen / Time-Machine •/ • • / • • / • • / • • / •<br />

Backup auf Knopfdruck • • • – –<br />

Display / Tasten am Gerät –/ 1x • / • – / • – / an – aus – / –<br />

Zeitsteuerung / Nutzerverwaltung •/ • • / • • / • • / • – / •<br />

Wake on LAN • • • – –<br />

Lieferumfang LAN-Kabel LAN-Kabel LAN-Kabel LAN-Kabel LAN-Kabel<br />

Besonderheiten – Windows Active Directory Online-Backup über HiDrive-Backup –<br />

ReadyNAS Vault<br />

• = ja // – = nein<br />

TESTERGEBNISSE<br />

HIGHLIGHT<br />

KAUFTIPP<br />

Hersteller Buffalo LG Netgear Synology Western Digital<br />

Modell LinkStation Pro N4B2 ReadyNAS Ultra 2 Plus DiskStation DS212j My Book Live<br />

Preis in Euro 250 900 509 180 165<br />

AUSSTATTUNG max. 290 Punkte GUT 60% 174 SEHR GUT 76% 220 GUT 64% 187 BEFRIEDIGEND 59% 172 BEFRIEDIGEND 52% 152<br />

Medienvielfalt (65) gut 46 gut 44 gut 42 sehr gut 54 gut 46<br />

Datentransfer (50) befriedigend 28 sehr gut 39 sehr gut 43 befriedigend 27 befriedigend 29<br />

Anschlüsse (30) ausreichend 10 sehr gut 25 gut 19 mangelhaft 5 mangelhaft 5<br />

Ökologie (20) sehr gut 17 sehr gut 15 gut 13 gut 14 sehr gut 15<br />

Hardware (Baugruppen, Zub.) (55) ausreichend 20 sehr gut 42 mangelhaft 11 mangelhaft 13 ausreichend 17<br />

Funktionen (Software) (70) sehr gut 53 sehr gut 55 sehr gut 59 sehr gut 59 befriedigend 40<br />

BEDIENUNG max. 100 Punkte GUT 64% 64 SEHR GUT 81% 81 GUT 65% 65 SEHR GUT 76% 76 GUT 62% 62<br />

Bildschirmmenüs (40) gut 27 sehr gut 30 gut 27 sehr gut 35 gut 25<br />

Bedienung am Gerät / Display (20) ausreichend 7 überragend 18 gut 12 befriedigend 9 mangelhaft 4<br />

Installation (20) sehr gut 16 überragend 18 gut 12 gut 14 überragend 18<br />

Handbuch / Hilfe-Funktion (20) gut 14 sehr gut 15 gut 14 überragend 18 sehr gut 15<br />

VERARBEITUNG max. 60 Punkte GUT 68% 41 ÜBERRAGEND 93% 56 SEHR GUT 85% 51 GUT 65% 39 GUT 70% 42<br />

Anmutung (30) sehr gut 23 überragend 28 sehr gut 23 sehr gut 23 sehr gut 24<br />

Material (30) gut 18 überragend 28 überragend 28 befriedigend 16 gut 18<br />

TESTURTEIL max. 450 Punkte GUT 62% 279 SEHR GUT 79% 357 GUT 67% 303 GUT 64% 287 BEFRIEDIGEND 57% 256<br />

PREIS / LEISTUNG GUT BEFRIEDIGEND BEFRIEDIGEND SEHR GUT GUT<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

93


NETZWERK | CLOUD-DIENSTE IM TV-EINSATZ<br />

Über den<br />

Wolken...<br />

Autor: Reinhard Otter // Redaktion: Andreas Frank // Bilder: Hersteller<br />

Ob „Cloud Computing“, „Cloud-Speicher“ oder<br />

„Cloud-Applikationen“ – wenn es darum geht,<br />

Wortmonster zu erfinden, war die Online-Branche<br />

schon immer kreativ. Wen hat etwa eine<br />

„Killerapplikation“ jemals umgebracht? Die Cloud wabert<br />

auch schon seit ein paar Jahren durch die IT-Branche und<br />

man hat sich daran gewöhnt, wissend zu lächeln, wenn<br />

Insider verkünden: „Das machen wir jetzt in der Cloud.“<br />

Und die Reaktion lautet dann: „Logisch, damit sparst Du<br />

enorme Ressourcen.“<br />

Doch was bringt die Cloud? Die Wolke fliegt unaufhaltsam<br />

näher und umhüllt nach und nach den Fernseher mit<br />

seinen Smart-TV-Apps. Jetzt werben auch TV-Hersteller<br />

mit Cloud-Diensten.<br />

Der Ausdruck „in der Cloud“ ist gleichbedeutend mit<br />

„online gespeichert“. So einfach ist das. Cloud-Dienste<br />

bieten also beispielsweise einen persönlichen und sicheren<br />

Speicherplatz im Internet an.<br />

Daten teilen und gemeinsam nutzen<br />

Wer sich etwa beim Cloud-Anbieter Dropbox.com anmeldet,<br />

der erhält ein Benutzerkonto mit zwei Gigabyte Gratisspeicher.<br />

Dort kann er Dateien ablegen, etwa Fotos, Videos<br />

oder Texte. Wer Dateien mit Freunden teilen möchte,<br />

verschickt nicht diese per Mail, sondern den Zugangs-<br />

Link zum Online-Speicher. So lassen sich auch ganze Verzeichnisse<br />

mit ausgewählten Personen teilen. Alle Mitreisenden<br />

können zum Beispiel die Urlaubsbilder der gemeinsamen<br />

Reise in einem gemeinsamen Verzeichnis ablegen.<br />

Auf diese Weise können alle auf jedes Bild zugreifen.<br />

Bei Dropbox passiert das Ganze am Computer – wahlweise<br />

über den Internet-Browser oder im normalen Datei-<br />

94


Filme in der Cloud<br />

Neben Musik und Bildern<br />

lassen sich auch Videos<br />

aus der Online-Datenwolke<br />

abrufen. Um auch ganz<br />

legal Blu-rays und DVDs<br />

von Filmen wie Freundschaft<br />

Plus (Paramount),<br />

Superman (Warner) oder<br />

Shakira – Live from Paris<br />

(Sony) aus der Cloud zu<br />

streamen, sind bereits<br />

Dienste angekündigt.<br />

...soll die Freiheit bekanntlich grenzenlos sein. Die Cloud bietet tatsächlich<br />

unendlich viele Möglichkeiten, um überall und jederzeit auf Medieninhalte<br />

zugreifen zu können. Doch was genau verbirgt sich hinter dem<br />

“wolkigen Begriff” und was hat er im Wohnzimmer<br />

zu suchen?<br />

manager. Der im Internet hinterlegte Ordner verhält sich<br />

dann wie ein lokales Verzeichnis. Dropbox ist nur eines<br />

unter vielen Beispielen für einen Cloud-Speicher, wie er<br />

heute am PC oder Mac längst üblich ist. HiDrive, SugarSync<br />

und Microsoft SkyDrive heißen andere Cloud-Dienste mit<br />

ähnlichen Funktionen.<br />

Doch es gibt auch im Multimedia-Bereich immer mehr<br />

Cloud-Anwendungen, die gerade auf <strong>Flat</strong>-<strong>TVs</strong> oder mit<br />

Mobilgeräten ganz neue Möglichkeiten erschließen. Denn<br />

für Privatanwender sind Cloud-Dienste vor allem im Hinblick<br />

auf die Daten interessant, die man immer dann nicht<br />

dabei hat, wenn man sie gerade zeigen möchte: die Fotos<br />

vom letzten Urlaub etwa, die man auf dem Familienfest<br />

vorführen möchte. Oder den Videoclip vom Mountainbike<br />

Downhill, mit dem sich die Freunde beim Kneipentreff<br />

beeindrucken lassen. Und wo liegen die, wenn man sie ➜<br />

Google TV steht für<br />

eine neue TV-Technologie<br />

mit Android-Betriebssystem.<br />

Google-<br />

<strong>TVs</strong> könnten so demnächst<br />

auf jede Menge<br />

Apps zurückgreifen. Der<br />

Gegenentwurf von<br />

Apple mit iOS-System<br />

soll Gerüchten zufolge<br />

auch noch 2012 vorgestellt<br />

werden.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

95


NETZWERK | CLOUD-DIENSTE IM TV-EINSATZ<br />

Medien-Cloud: Der<br />

Online-Speicher-<br />

Anbieter pogoplug<br />

ist auf die Speicherung<br />

und Wiedergabe<br />

von Musik,<br />

Fotos und Videos<br />

spezia lisiert. Er<br />

bietet Player-Apps<br />

für Smartphones<br />

(oben), Tablets und<br />

in seinem Web-<br />

Interface (rechts).<br />

Leider gibt es<br />

bisher keine Apps<br />

für Smart-<strong>TVs</strong>.<br />

Wolken-Archivar: Die<br />

Smart-TV-App von<br />

BONG.TV holt Aufnahmen<br />

des Online-<br />

Videorekorders auf<br />

TV-Geräte von Samsung<br />

sowie Hybrid-<br />

Boxen von smart<br />

und VideoWeb.<br />

eigentlich bei sich haben sollte? Meist zu Hause, irgendwo<br />

auf der PC-Festplatte. Für diesen Zweck gibt es Cloud-<br />

Dienste mit Talenten für Medien-Inhalte.<br />

Wolken für Fotos, Video und Musik<br />

Ein gutes Beispiel ist pogoplug.com (siehe den Kasten auf<br />

Seite 98). Der Cloud-Speicher funktioniert ganz ähnlich<br />

wie Dropbox, bietet aber eine Web-Darstellung und Smartphone-Apps<br />

mit Foto-, Video- und Musik-Player. Man kann<br />

pogoplug-Inhalte auf all diesen Geräten direkt vorführen.<br />

Vorausgesetzt, man hat eine Internet-Verbindung.<br />

pogoplug ist derzeit nicht auf Smart <strong>TVs</strong> nutzbar, doch<br />

TV-Apps für den Dienst dürften früher oder später kommen.<br />

Andere Anbieter bringen<br />

die Cloud bereits jetzt<br />

ins Wohnzimmer – und sei<br />

es durch eine neue Namensgebung.<br />

Beispiel Deutsche<br />

Telekom: Für Kunden von T-<br />

Online und Telekom Entertain<br />

gibt es bereits seit längerer<br />

Zeit das Mediencenter.<br />

Das ist ein Online-Speicher,<br />

in den man etwa Fotos vom<br />

iPhone hochladen und diese<br />

am PC oder über den Entertain-Media-Receiver<br />

am Fernseher anschauen kann. Umgekehrt<br />

lassen sich auch Mediendateien am PC hochladen<br />

und auf dem Smartphone oder TV vorführen.<br />

Erst im letzten Herbst hat die Telekom das Mediencenter<br />

in Telekom Cloud umgetauft. Die ist zwar noch immer unter<br />

der Web-Adresse www.telekom.de/mediencenter erreichbar,<br />

aber Wolke ist Wolke. Hier bekommt derzeit jedermann<br />

25 GByte Gratisspeicher – egal, ob er Telekom-<br />

Kunde ist oder nicht. Die Telekom Cloud bietet damit den<br />

derzeit wohl großzügigsten Gratisspeicher dieser Art.<br />

Mittlerweile sind Fotos, Videos und Musik aus der Telekom<br />

Cloud auch über Smart <strong>TVs</strong> von Philips abrufbar, weitere<br />

Geräte dürften folgen.<br />

Google: Cloud-Anbieter und TV-Pionier<br />

Ein weiterer kostenloser Cloud-Dienst ist Google. Der<br />

Suchmaschinen-Konzern bietet viele Online-Diens te an,<br />

die zusammen mit einem Googlemail-Benutzer-Account<br />

auch über Cloud-Funktionen verfügen. Da gibt es ein Online-Office-Paket,<br />

ein 3D-Animationsprogramm sowie<br />

YouTube und Picasa. Beide sind dafür gemacht, Videos und<br />

Fotos online zu speichern<br />

und sie der Welt zu präsentieren<br />

– oder nur ausgewählten<br />

Freunden.<br />

Beide zählen zu den ältesten<br />

und am weitesten verbreiteten<br />

Smart-TV-Apps. Egal,<br />

ob Panasonic VIERA Connect,<br />

Samsung Smart TV, Sony<br />

BRAVIA Internet Video oder<br />

Toshiba Places – fast jedes<br />

Smart-TV-Portal zeigt Picasa-<br />

Fotoalben sowie YouTube-<br />

Videos. Das klappt mit öffentlichen Inhalten sowie mit<br />

Alben und Videos, die man zuvor selbst hochgeladen hat.<br />

Genau das ist der Zweck aller Cloud-Dienste: Der Zugriff<br />

auf persönliche Daten soll überall und auf allen Geräten<br />

ähnlich leicht funktionieren.<br />

Das gilt nicht nur für selbst kreierte Medien. Der Online-<br />

Videorekorder BONG.TV etwa nimmt im Auftrag seiner<br />

Kunden Fernsehsendungen auf und speichert sie online.<br />

96


Man kann die Mitschnitte am Computer herunterladen<br />

und speichern. Die virtuellen Aufnahmen lassen sich aber<br />

auch am Smartphone, Tablet sowie auf einigen Smart<br />

<strong>TVs</strong> per BONG.TV-App aufrufen und per Streaming anschauen.<br />

Das spart Zeit und Speicherplatz. Nur noch Filme,<br />

die man wirklich dauerhaft archivieren möchte, werden<br />

auf die Festplatte heruntergeladen.<br />

Ein weiterer kommerzieller Cloud-Dienst ist iTunes<br />

Match. Der Apple-Dienst bildet die gesamte Musiksammlung<br />

der Festplatte online nach und stellt sie allen Apple-<br />

Geräten per Streaming zur Verfügung – egal, ob der Besitzer<br />

die Titel bei iTunes gekauft oder von CD gerippt hat.<br />

Riesige iPhone-Musikspeicher werden so überflüssig – zumindest,<br />

solange eine Online-Verbindung besteht.<br />

Einkauf in der Cloud<br />

Andere kommerzielle Angebote sind ganz auf das Cloud-<br />

Business ausgerichtet. Bei der Online-Videothek Acetrax<br />

etwa, die auf immer mehr TV-Geräten Filme zum Abruf<br />

oder zum virtuellen Kauf anbietet, wird gar nichts heruntergeladen.<br />

Mit dem Kauf eines Films erwirbt der Kunde<br />

das Recht, ihn jederzeit per Streaming anzuschauen. Auch<br />

Musik-Streaming-Dienste mit monatlichen Abogebühren<br />

wie Sony Music Unlimited oder Napster funktionieren<br />

nach diesem Muster. Man kann hier eher von einer <strong>Flat</strong>rate-Miete<br />

sprechen, bei Acetrax von einem virtuellen<br />

Kauf. Beide Lösungen sind nicht dauerhaft: Stellt der<br />

Dienst seinen Betrieb ein, verfallen die Inhalte.<br />

Virtuelles Eigentum in der Cloud verspricht auch das<br />

neue Rechtemanagement Ultraviolet, das kürzlich in den<br />

USA startete. Es kombiniert etwa den Kauf einer Blu-ray<br />

Disc mit der Möglichkeit, den Film auch auf anderen Geräten<br />

anzuschauen – etwa am PC oder iPad. Technisch lässt<br />

sich das auf unterschiedliche Weisen umsetzen. ➜<br />

Sony will die persönlichen Daten der TV-Zuschauer auf<br />

eine neue Ebene heben. PlayMemories soll ein Online-<br />

Cloud-Speicher für Medieninhalte werden, die jeder<br />

Nutzer online unter einem eigenen Benutzerkonto speichern<br />

und über alle verbundenen Sony-Geräte abrufen<br />

kann – vom Smart TV über die PS3 und Blu-ray-Player bis<br />

zum Smartphone. Umgekehrt sollen etwa Videos, die man<br />

am Smartphone filmt, automatisch auf PlayMemories – und<br />

damit in allen angeschlossenen Geräten – verfügbar sein.<br />

Cloud-Apps auf Smart <strong>TVs</strong><br />

BONG.TV<br />

Online-Videorekorder. Verfügbar auf<br />

iPhone, TV-Apps für VideoWeb, smart<br />

und Samsung. // Nutzung ab monatlich 4,99 Euro<br />

Der BONG-Online-Videorekorder nimmt alle Sendungen<br />

im deutschen Free-TV online auf – mit Ausnahme des<br />

Programms von RTL. Programmierung und Wiedergabe<br />

klappen am PC, über Mobilseiten oder über die Apps.<br />

Google Picasa<br />

Das bekannteste Online-Fotoalbum.<br />

Verfügbar auf Mobilseiten und TV-Apps<br />

in fast allen Smart <strong>TVs</strong>. // kostenlos<br />

Bei Picasa kann man eigene Digitalfotos im Gratis-Online-Speicher<br />

bei Google ablegen und am PC, Smartphone<br />

und auf dem Smart TV anschauen. Alben lassen<br />

sich öffentlich zeigen oder Freunden einzeln freigeben.<br />

Facebook<br />

Die größte Plattform für Online-Kontakte.<br />

Apps für alle Smartphone-Systemen<br />

und fast allen Smart <strong>TVs</strong>. // kostenlos<br />

Als Online-Fotoalbum lässt sich Facebook ebenso<br />

nutzen wie für Klatsch und Tratsch. Insofern bietet es<br />

statt privatem Speicher öffentliche oder für Freunde<br />

zugängliche Alben, ist aber doch eine Art Cloud-Dienst.<br />

Vimeo<br />

Die Alternative zu YouTube. Smart-TV-<br />

Apps für Panasonic, Samsung, Apple TV<br />

und WD TV Media Player. // kostenlos<br />

Die anspruchsvolle Alternative zu YouTube. Hier gibt es<br />

eher anspruchsvolle Kurzfilme und Videokunst. Vimeo<br />

eignet sich auch, um eigene Videos hochzuladen und in<br />

guter Qualität auf den TV oder PC zu streamen.<br />

YouTube<br />

Der Klassiker unter den Video-Portalen.<br />

Verfügbar auf allen Smartphone- und<br />

Smart-TV-Systemen. // kostenlos<br />

Mit eigenem YouTube-Account lassen sich Videos<br />

online speichern und über Geräte mit YouTube-App<br />

abrufen. Man kann Videos öffentlich oder privat einstellen.<br />

So wird YouTube zum Kino für eigene Filme.<br />

iTunes Match<br />

Cloud-Musikspeicher von Apple.<br />

Verfügbar auf iPhone, iPad, iPod,<br />

Apple TV und iTunes. // 24,99 Euro Jahresgebühr<br />

Der Musikspeicher von Apple bildet die eigene Musiksammlung<br />

mit bis zu 25.000 Titeln online ab, synchronisiert<br />

sie automatisch und macht sie auf allen Apple-<br />

Geräten und am PC in guter Qualität abspielbar.<br />

Personal Cloud<br />

Der Begriff steht für eine<br />

Netzwerk-Festplatte (NAS,<br />

Network Attached Storage),<br />

die Zugriffe nicht nur<br />

im lokalen Netzwerk, sondern<br />

auch von außerhalb<br />

über das Internet ermöglicht:<br />

zum Beispiel das My<br />

Book Live von Western<br />

Digital (oben). Die Daten<br />

liegen auf der Festplatte zu<br />

Hause, lassen sich aber<br />

von außerhalb ganz ähnlich<br />

abrufen wie über einen<br />

Cloud-Dienst. Dazu gehört<br />

auch, dass ein Online-<br />

Dienst wie WD 2Go den<br />

Zugriff von außerhalb<br />

regelt.<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2011<br />

97


NETZWERK | CLOUD-DIENSTE IM TV-EINSATZ<br />

Rovi etwa hat Anfang des Jahres eine Cloud-Lösung namens<br />

Rovi Digital Copy Solution präsentiert: Von der Disc<br />

aus soll sich der jeweilige Film in einem Online-Account<br />

des Benutzers freischalten lassen. Dann sei der Film dauerhaft<br />

über alle Geräte abspielbar, die mit dem Rovi-Dienst<br />

zusammenarbeiten. Passende Player sollen unter anderem<br />

Samsung Smart <strong>TVs</strong> sowie Smartphones, Tablets, Set-<br />

Top-Boxen und PCs sein.<br />

Ähnliche Cloud-Angebote gibt es in den USA auch unabhängig<br />

von physischen Discs. Bei Amazon Instant Video<br />

etwa kann man Filme leihen oder kaufen und sie am PC,<br />

auf Tablets und auf fast allen Smart-TV-Typen anschauen.<br />

Um sie auch offline genießen zu können, lassen sich manche<br />

Videos auf bis zu zwei Geräte herunterladen. In der<br />

Regel liegen sie aber auf dem Amazon-Server und sind<br />

über den Shop-Login per Streaming abrufbar.<br />

Wolken von Samsung und Sony<br />

Hierzulande spielen Cloud-Dienste für eigene Daten derzeit<br />

noch die größte Rolle – von Alternativen zu Dropbox<br />

bis zu weiteren Foto-/Videospeichern wie Flickr oder<br />

Vimeo (siehe die Kästen auf den Seiten 97 und 99).<br />

Mittlerweile setzen auch TV-Hersteller auf die Cloud:<br />

Samsung will mit der TV-Generation 2012 AllShare Play<br />

einführen, und Sony startet in diesen Tagen den Online-<br />

Multimedia-Dienst PlayMemories. Die beiden Cloud-Speicher<br />

sind auf den Abruf ihrer Inhalte über die Geräte der<br />

Hersteller optimiert. Computer, Smart <strong>TVs</strong>, Tablets und<br />

Smartphones sind als primäre Spielpartner vorgesehen.<br />

Samsung und Sony werden wohl auch in einige Digitalkameras<br />

und Camcorder Cloud-Funktionen einbauen.<br />

Denn erst, wenn Fotos und Videos direkt aus der Kamera<br />

in der Cloud landen, wird der Umgang damit intuitiv.<br />

Besonders viel ist bislang nicht über die Umsetzung der<br />

TV-Clouds zu erfahren. Samsung will seinen Speicher in<br />

Viele der TV-Apps auf modernen Smart <strong>TVs</strong> greifen auf Cloud-<br />

Anwendungen zu, über die man eigene Inhalte online speichert<br />

und dann überall anschauen kann. Facebook ist nur ein Beispiel<br />

dafür. Auch YouTube ist, so gesehen, eine Cloud-App.<br />

Kooperation mit dem Dropbox-Konkurrenten SugarSync<br />

anbieten und den Online-Abruf in die AllShare-Funktion<br />

seiner Geräte integrieren – also als Online-Ergänzung des<br />

DLNA-Medienabrufs. Praktisch: Der Online-Speicher<br />

taucht dann im AllShare-Menü neben anderen Medienservern<br />

auf und benötigt so keine zusätzliche App. PlayMemories<br />

soll laut Sony in das Entertainment Network integriert<br />

werden, zu dem bereits der Musik-Streaming-Dienst<br />

Music Unlimited und die Sony-Online-Videothek zählen.<br />

Sony und Samsung wollen begrenzte Gratisspeicher anbieten,<br />

die sich kostenpflichtig erweiten lassen.<br />

Die Personal Cloud als Alternative<br />

Keine Sorgen um zu wenig Speicherplatz müssen sich Nutzer<br />

einer sogenannten Personal Cloud machen. Das ist eine<br />

Netzwerk-Festplatte mit Internet-Zugriff von außen (siehe<br />

Bild, Seite 97 unten). Im Vergleich zur Online-Cloud bietet<br />

sie eine unendliche, erweiterbare Kapazität.<br />

Ihre Stärke liegt in der Kombination zweier Funktionen:<br />

Von außerhalb kann man mithilfe eines Online-Dienstes<br />

wie WD 2go oder pogoplug (siehe Kasten rechts) auf die<br />

Daten der Festplatten zugreifen, im Heimnetzwerk kann<br />

über einen DLNA-Medienserver jeder Smart TV oder Netzwerk-Player<br />

Fotos, Videos und Musik abrufen und spielen.<br />

So ist man für die Medienwiedergabe im Wohnzimmer<br />

nicht an eine Smart-TV-App gebunden. Für den mobilen<br />

Zugriff via iPhone und Co. haben dagegen alle Personal-<br />

Cloud-Anbieter die passenden Apps auf Lager.<br />

Vorsicht – auch in der Wolke!<br />

Bei jeder Art der Online-Speicherung sollte man eines beachten:<br />

Daten, die außerhalb der eigenen vier Wände lagern,<br />

hat man nicht mehr selbst in der Hand. Die Anbieter<br />

von Cloud-Diensten versprechen zwar absolute Sicherheit<br />

und höchste Diskretion. Doch nicht erst seit dem Hacker-<br />

Desaster im PlayStation Network von Sony im letzten Jahr<br />

weiß man, dass es im Internet keine absolute Sicherheit<br />

gibt: Bei einem Störfall könnten online gespeicherte Daten<br />

verloren gehen, und Hackern könnte es gelingen, sich Zugang<br />

zu privaten Daten zu verschaffen. Gegen Datenverlust<br />

schützt eine lokale Sicherungskopie, gegen Spionage<br />

nur die Regel, keine streng vertraulichen Inhalte und Informationen<br />

im Netz zu lagern.<br />

Fazit<br />

Die Cloud-Technik bietet im Wohnzimmer und unterwegs<br />

mehr Chancen als Risiken. Wer sich daran gewöhnt hat,<br />

überall auf seine Fotos oder die Musiksammlung zugreifen<br />

zu können, der möchte auf den Komfort nie mehr verzichten.<br />

Allerdings muss das Zusammenspiel zwischen PC, Online-<br />

Speicher und den Abrufgeräten reibungslos klappen, sonst<br />

wird die Cloud nicht genutzt. Praktischerweise<br />

lassen sich fast alle Dienste unverbindlich<br />

testen.<br />

■<br />

REINHARD OTTER,<br />

ONLINE-SPEZIALIST<br />

98


Cloud-Dienste für TV & Co.<br />

Telekom Cloud<br />

25 GByte Gratis-Cloud-Speicher. Verfügbar<br />

auf PC, Smartphone, Tablet, Entertain-Receiver,<br />

Philips Smart TV. // kostenlos<br />

Fotos mit dem iPhone schießen und auf die Telekom<br />

Cloud hochladen, schon sind die Mediendateien am PC<br />

oder TV zu sehen. Das geht kinderleicht und kostet<br />

nichts. Am Mac ist das Datei-Handling eingeschränkt.<br />

pogoplug<br />

Cloud-Speicher mit Medientalent. Apps<br />

für Apple, Android und BackBerry. //<br />

5 GByte gratis, 30 GByte für 4,95 US-Dollar monatlich<br />

pogoplug kombiniert Cloud-Speicher mit online erreichbaren<br />

NAS-Speichern (Personal Clouds). Der Zugriff<br />

auf eigene Speicher und den Cloud-Dienst ergänzt sich<br />

nahtlos, alle Apps haben Video-, Foto- und Video-Player.<br />

MP3tunes<br />

Cloud-Speicher für digitale Musik auf<br />

Apple, Android, Windows Phone 7, PS3,<br />

Wii, Onkyo-Receiver. // 2 GByte kostenlos<br />

MP3tunes synchronisiert eigene Musik und Videos mit<br />

einem persönlichen Online-Speicher und spielt sie am<br />

PC, via Handy und ab 2012 auch auf Onkyo-Receivern<br />

ab. 50 GByte kosten 39,95 US-Dollar pro Jahr.<br />

PlayMemories<br />

Künftiger Cloud-Dienst von Sony.<br />

Verfügbar auf iPhone, Android, PS3,<br />

Smart <strong>TVs</strong> und BD-Playern von Sony.<br />

PlayMemories soll Teil des Sony Entertainment Network<br />

werden und dort Medieninhalte zwischen Mobilgeräten,<br />

Computern und Smart <strong>TVs</strong> automatisch<br />

austauschen. Preise und Bedingungen sind noch offen.<br />

AllShare Play<br />

Cloud-Speicher für Samsung-<strong>TVs</strong> und<br />

Smartphones. Verfügbar auf Samsung<br />

Smartphones, Smart <strong>TVs</strong>, BD-Playern und eventuell<br />

Kameras. // Basisspeicher kostenlos<br />

Mit AllShare Play soll man Fotos oder Videos künftig<br />

ebenso leicht auf den TV-Schirm holen wie per DLNA<br />

vom PC. Der Cloud-Speicher stammt von SugarSync.<br />

Apple iCloud<br />

Rundum-Synchronisierung für Apple.<br />

Verfügbar auf iPhone, iPad, iPod, Mac<br />

(OS X 10.7), PC und Apple TV. // kostenlos<br />

Mit den Synchronisierungsfunktionen von iCloud setzt<br />

Apple erneut Maßstäbe im Datenabgleich zwischen<br />

PCs, iDevices und <strong>TVs</strong> – allerdings nur in der geschlossenen<br />

Apple-Welt und ohne frei nutzbaren Speicher.<br />

DIE ERLEBNISMESSE FÜR EXZELLENTE<br />

UNTERHALTUNGSELEKTRONIK<br />

03.-06. MAI 2012 IM MOC MÜNCHEN<br />

TÄGLICH VON 10-18 UHR<br />

FACHBESUCHERTAG 03.05.2012<br />

WWW.HIGHEND2012.DE<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2011 99


FORUM | 04_2012<br />

Forum<br />

Ihre Meinung zählt<br />

Sie fragen – wir antworten<br />

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Video-HomeVision: „Forum“<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, 85540 Haar<br />

oder via E-Mail:<br />

redaktion@<strong>video</strong>- homevision.de<br />

Rufen Sie uns zur Lesersprechstunde<br />

am 15.<br />

März zwischen 14 und<br />

16 Uhr direkt über den<br />

QR-Code an.<br />

Mit diesem QR-Code können<br />

Sie mit Ihrem Smartphone<br />

auch von unterwegs<br />

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diesen QR-Code.<br />

Leserbrief:<br />

Analog-Abschaltung<br />

Ich habe einen älteren Flachbildschirm<br />

mit eingebautem Empfangsteil. Jetzt habe ich gehört,<br />

dass Ende April 2012 das analoge Fernsehen<br />

abgeschaltet werden soll. Nun bin ich nicht sicher,<br />

ob ich davon betroffen bin. Wie kann ich feststellen,<br />

ob ich etwas tun muss und wenn ja, was? Und<br />

was passiert nach der Abschaltung mit meinen Programmen<br />

in der Senderliste?<br />

Ewald Pleier (per E-Mail)<br />

Zunächst stellt sich die Frage, wie Sie das Fernsehsignal<br />

empfangen: per Kabel oder per Satellit. Sind<br />

Sie Kabelkunde, brauchen Sie nichts zu befürchten,<br />

denn im Kabelnetz wird das analoge Signal bis auf<br />

unbestimmte Zeit weiter gesendet.<br />

Anders ist es beim Satellitenempfang. Hier wird<br />

tatsächlich der analoge Übertragungsweg abgeschaltet.<br />

Der Stichtag ist der 30. April 2012. Wenn<br />

Sie bereits HD-Sender empfangen, wie ARD HD<br />

oder ZDF HD, sehen Sie bereits digital, denn die<br />

HD-Sender werden ausschließlich digital verbreitet.<br />

Sind sie nicht sicher, schalten Sie auf ARD und starten<br />

Sie die Videotext-Seite 198. Dort bekommen<br />

Sie entsprechende Hinweise. Näheres zur Abschaltung<br />

lesen Sie auch in unserem Sat-Spezial in dieser<br />

Ausgabe ab Seite 52.<br />

Nach der Abschaltung kann es vorkommen, dass<br />

die Senderliste aktualisiert werden muss. Das liegt<br />

daran, dass höchstwahrscheinlich die Sender über<br />

die frei gewordenen Transponder-Plätze neu platziert<br />

werden. Verfügt das Empfangsteil (eingebaut<br />

im TV oder ein separater Sat-Receiver) über die<br />

LCN-Funktion (Logical Channel Numbering), wird<br />

die Senderliste automatisch angepasst. Sie brauchen<br />

nichts zu tun. Im anderen Fall empfiehlt es<br />

sich, einen Sendersuchlauf durchzuführen.<br />

Leserbrief:<br />

Aufnahmen im 16:9-Format<br />

Ich möchte mir einen neuen DVD-Rekorder<br />

kaufen. Welcher Rekorder kann im originalen<br />

16:9-Format aufzeichnen? Leider vermisse ich bei<br />

Ihren Testberichten diese Option. Mein alter DVD-<br />

Rekorder kann nur in 4:3 aufnehmen. Weshalb die<br />

Hersteller diese Option noch nicht bedacht haben,<br />

ist mir ein Rätsel. Ebenso habe ich die Erfahrung<br />

gemacht, dass das Personal in diversen Geschäften<br />

mit dieser Frage überfordert ist.<br />

Raimund Keutner (per E-Mail)<br />

Sie brauchen keine Angst zu haben, Hersteller haben<br />

diese Option bedacht. Alle aktuellen DVD-Rekorder-Modelle<br />

unterstützen die Aufnahme im<br />

16:9-Format. Das ist auch der Grund, warum wir es<br />

in unseren Testberichten und Ausstattungstabellen<br />

nicht explizit erwähnen.<br />

Leserbrief:<br />

Blu-ray-Player von OPPO<br />

Gibt es einen bestimmten Grund, warum<br />

Sie noch nie einen Blu-ray-Player der Firma OP-<br />

PO getestet haben? Vor allem der OPPO BDP-93 soll<br />

laut der amerikanischen Fachpresse sehr interessant<br />

sein. Es würde mich freuen, wenn Sie<br />

den Player demnächst tes ten würden.<br />

Christoph Kernstock (per E-Mail)<br />

In der Tat sind die OPPO-Player sehr vielversprechend.<br />

Jedoch gibt es keinen wirklichen Vertrieb<br />

für Deutschland. Und für Tests in der Video-Home-<br />

Vision ist das die Voraussetzung.<br />

Leserbrief: Die besten Einstellungen<br />

für Blu-ray-Player<br />

[ Zum Blu-ray-Player-Beitrag<br />

„Perfektes Bild“ in VHV 2/12, Seite 55 ]<br />

Ihr Beitrag „Perfektes Bild“ hat bei mir mehr Fragen<br />

aufgeworfen als Antworten geliefert. Außer der<br />

Empfehlung, die Werkseinstellungen zu belassen<br />

bzw. verschiedene Einstellungen auszuprobieren,<br />

hat der Artikel meine Fragen zu den besten Einstellungen<br />

nicht beantwortet.<br />

Ich habe die Kombination Blu-ray-Player Onkyo BD-<br />

SP809, AV-Receiver Onkyo TX-NR609 und den Fernseher<br />

Philips 55PFL7606K/02. Die Hauptfrage ist<br />

für mich: Welches Gerät soll die Video-Aufberei-<br />

tung übernehmen, um ein optimales Bild zu erreichen?<br />

Wie sind dann die Einstellungen an den jeweiligen<br />

Geräten vorzunehmen? Sollen die Einstellungen<br />

auf Auto bleiben oder auf through gestellt<br />

werden – oder sollen die Videoformate entsprechend<br />

dem Aufnahmeformat auf der DVD bzw. Bluray<br />

direkt ausgewählt werden (sofern das dort angegeben<br />

ist)?<br />

Ralf Allers (Karlshagen)<br />

Das Problem beim Einstellen des HDMI-Ausgangs<br />

ist: Es gibt keine allgemeingültigen Antworten, sondern<br />

es muss im Einzelfall entschieden werden.<br />

Das Hauptziel unseres Beitrags bestand darin, diejenigen<br />

Stellschrauben vorzustellen und zu erklären,<br />

mit denen Sie Ihr Bild verbessern können.<br />

Sie müssen also selbst überprüfen, ob der Fernseher,<br />

der Blu-ray-Player oder der AV-Receiver die beste<br />

Bildaufbereitung besitzt.<br />

Ist es der Blu-ray-Player, stellen Sie bei ihm die<br />

HDMI-Ausgabe auf 1080p und den AV-Receiver<br />

auf through.<br />

Ist es der AV-Receiver, aktivieren Sie bei der Wiedergabe<br />

von DVDs die Ausgabe von 576p beim<br />

Player. Beim AV-Receiver stellen Sie die Ausgabe<br />

auf 1080p.<br />

Ist es der Fernseher, wählen Sie bei der DVD-Wiedergabe<br />

beim Player die Ausgabe von 576p und<br />

beim AV-Receiver through.<br />

Einige wenige Player machen es dem Nutzer einfacher<br />

und bieten die Ausgabe-Option nativ oder<br />

Source. Dann müssen Sie gegebenenfalls nicht<br />

umstellen, immer wenn Sie zwischen DVD und<br />

Blu-ray wechseln.<br />

Leserbrief:<br />

HDMI-Audiorückkanal<br />

Ich habe bei mir zu Hause den<br />

21:9-Fernseher Philips 50PFL7956K/02 stehen und<br />

einen Onkyo-AV-Receiver... Beide Produkte sollen<br />

laut Hersteller-Angaben den HDMI-Audio-Rückkanal<br />

unterstützen. Deshalb habe ich den AV-Receiver<br />

mit dem ARC markierten HDMI-Eingang des Fernsehers<br />

verbunden. Doch es will einfach kein Ton<br />

100


vom Fernseher beim Onkyo-Receiver ankommen.<br />

Können Sie mir vielleicht weiterhelfen? Worin<br />

könnte das Problem bestehen?<br />

Peter Stich (per E-Mail)<br />

Um den HDMI-Audio-Rückkanal zu nutzen, muss die<br />

Funktion überhaupt erst aktiviert sein. Deshalb<br />

sollten Sie im Menü des Fernsehers die entsprechenden<br />

Einstellungen überprüfen. Es kann allerdings<br />

auch sein, dass HDMI-ARC mit diesen beiden<br />

Geräten überhaupt nicht funktioniert. HDMI-ARC ist<br />

zwar offizieller Standard. In unserem Test sind wir<br />

hin und wieder dennoch auf Generationskombinationen<br />

gestoßen, die nicht miteinander harmonieren<br />

wollten. Teilweise geben die Hersteller in ihren<br />

Handbüchern sogar an, mit welchen Geräten es zu<br />

Problemen kommen könnte.<br />

Leserbrief:<br />

Fernseher optimal einstellen<br />

[ Zum Vergleichstest:<br />

37-Zoll-Fernseher in VHV 2/12, ab Seite 28 ]<br />

In Ihrem Vergleichstest von 37-Zoll-Fernsehern haben<br />

Sie unter anderem den Panasonic TX-L37EW30<br />

Abenteuer in 3D<br />

Machen Sie mit und gewinnen Sie<br />

das neueste Abenteuer von Tim<br />

und Struppi auf 3D-Blu-ray sowie<br />

das passende Wii-Spiel. Wir verlosen<br />

drei Blu-rays und drei Spiele.<br />

vorgestellt, für den Sie auch optimale Einstellungen<br />

vorschlagen. Ich habe den TX-L37EN33 und kenne<br />

den Unterschied beider Geräte nicht. Ich möchte<br />

wissen, ob ich die optimalen Einstellungen für mein<br />

Gerät so übernehmen kann.<br />

Dieter Neumann (per E-Mail)<br />

Wir kennen die EN-Serie nicht wirklich und haben<br />

auch keine Infos gefunden, die direkt von Panasonic<br />

stammen. Sie können daher unsere optimalen Einstellungen<br />

wahrscheinlich nicht übernehmen. Basiert<br />

das Gerät auf der EW-Serie (nicht die E-Serie)<br />

ginge das eventuell, aber nur, wenn Panasonic bei<br />

dieser neueren Variante keinen anderen Werksabgleich<br />

gemacht hat. Manchmal werden für gewisse<br />

Sondermodelle nur ein paar Eingangsbuchsen oder<br />

einige Ausstattungsblöcke weggelassen. Wird ein<br />

anderes LCD-Panel genutzt, was nicht auszuschließen<br />

und nur schwer nachvollziehbar ist, muss ganz<br />

anders abgeglichen werden.<br />

Probieren Sie es aus, am besten mit einer Test-DVD<br />

oder Blu-ray! Wir hatten beispielsweise in unserer<br />

Ausgabe 10/2010 eine solche DVD auf unser Magazin<br />

geklebt.<br />

Über 80 Jahre ist es her, dass die<br />

ersten Comics von Tim und<br />

Struppi das Licht erblickten. Die<br />

Technik hat sich seitdem extrem weiterentwickelt<br />

und deshalb ist jetzt das<br />

neueste Abenteuer Tim und Struppi –<br />

Das Geheimnis der Einhorn auf 3D-Bluray<br />

erhältlich. Für Spiele-Fans steht außerdem<br />

das passenden Game von Ubisoft für PlayStation 3, Wii, NDS, Xbox<br />

und PC in den Läden. Damit Sie eine der 3D-Blu-rays oder eines der Wii-<br />

Spiele ergattern können, müssen Sie uns eine Frage beantworten.<br />

Was ist Struppi?<br />

A) Eine Katze B) Ein Hund C) Ein Fuchs<br />

Einfach anmelden und Frage beantworten im Internet unter<br />

www.<strong>video</strong>-homevision.de/gewinnspiel<br />

Schon sind Sie dabei. Teilnahmeschluss ist der 4. April 2012.<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Rufen Sie uns an!<br />

Leser fragen – Experten<br />

antworten! Am Donnerstag,<br />

15. März, von 14 bis 16 Uhr stehen die Redakteure<br />

von Video-HomeVision für Ihre persönlichen<br />

Technikfragen zur Verfügung.<br />

Telefon: 089 / 255 56 – 1111<br />

ANDREAS<br />

FRANK<br />

Der Crack für Blu-ray-<br />

Player, Medien-Receiver<br />

und Home Server<br />

ANDREAS<br />

GREIL<br />

Der Spezialist für alles rund<br />

um Video: Camcorder,<br />

Videoschnitt und Sat-Receiver<br />

ROLAND<br />

SEIBT<br />

Der Technik-Crack und<br />

Spezialist für HD-Medien,<br />

TV, Sat und Video<br />

MICHAEL<br />

JANSEN<br />

Der Experte für alle<br />

Fragen zu Lautsprechern<br />

und Subwoofern<br />

REINHARD<br />

OTTER<br />

Der Video-HomeVision-Fachmann<br />

für Video-, Sat- und<br />

Recording-Themen<br />

STEFAN<br />

SCHICKEDANZ<br />

Der Spezialist für das Thema<br />

Surround in all seinen<br />

Facetten<br />

VOLKER<br />

STRAßBURG<br />

Der Fachmann für alle<br />

Bildthemen und Video-<br />

HomeVision-Trendscout<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

101


KURZTESTS<br />

Kurz & knapp<br />

An dieser Stelle unterziehen wir neue Produkte aus der Unterhaltungselektronik<br />

einem Schnelltest und bewerten sie nach Qualität, Praxistauglichkeit und Preis.<br />

Darunter fallen auch Produkte, die uns kurz vor Redaktionschluss<br />

erreichten. Ausführliche Tests zu einem späteren Zeitpunkt<br />

sind nicht ausgeschlossen.<br />

AirPlay-Neuling<br />

www.gear4.com // 250 Euro<br />

Die Auswahl an Docking-Stationen, die sich kabellos<br />

über die Apple-Technologie AirPlay mit iPhones oder<br />

iPads verbinden lassen, wächst weiter. Auch die britische<br />

Gadget-Schmiede Gear4 ist auf den AirPlay-Zug aufgesprungen.<br />

Optisch erinnert die AirZone Series 1 an das<br />

edle, wohlklingende SoundDock von Bose. Doch im Test<br />

zeigt sich, dass die beiden wenig gemeinsam haben.<br />

Die AirPlay-Verbindung zwischen unserem Testplayer<br />

iPad 2 und der Docking Station klappte einwandfrei. Doch<br />

schon beim ersten Musikstück offenbarten sich Defizite in<br />

der Klangqualität. Über eine Equalizer-Taste auf der mitgelieferten<br />

Fernbedienung ließen sich zwar voreingestellte<br />

Modi auswählen. Doch nur die Positionen Rock u n d<br />

Bass erreichten ein annehmbares Klangvolumen. Und bei<br />

erhöhter Lautstärke ließ sich ein leichtes Klirren im Lautsprecher<br />

nur schwer überhören.<br />

Dank AirPlay lässt sich das Gerät, wie erwähnt, einfach<br />

über das jeweilige Apple-Abspielgerät bedienen. Wird ein<br />

iPad jedoch direkt auf die Station aufgesteckt, verdeckt es<br />

damit den Infrarot-Empfänger der Fernbedienung. Hier<br />

müssen die Hersteller dringend nacharbeiten. Pluspunkte<br />

immerhin: der Netzschalter, über den sich das Dock komplett<br />

abschalten lässt, sowie das einzeilige Display, das den<br />

aktuell laufenden Titel anzeigt.<br />

GEAR4 AIRZONE SERIES 1 € 250<br />

befriedigend<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

Nanotechnologie<br />

www.zotac.de // 280 Euro<br />

Ein Mikroskop braucht man noch nicht, um die ZBOX<br />

nano AD10 Plus erkennen zu können. Aber gemessen<br />

an anderen PCs ist sie mit einer Kanten länge von 12,7 und<br />

einer Höhe von 4,5 Zentimetern winzig.<br />

Dabei ist die Leistung des Minirechners nicht proportional<br />

zu seiner Größe. Denn mit dem E-350 kommt der<br />

stärkere der kleinen Fusion-Prozessoren von AMD zum<br />

Einsatz. Die integrierte Radeon-Grafik hat genügend<br />

Dampf für die flüssige Darstellung von Full-HD-Videos<br />

und 3D-Casual-Games. Die Rechenleistung reicht mit<br />

2.076 Punkten im PCMark Vantage aus, die Leistungsaufnahme<br />

liegt bei 20 Watt.<br />

Das und die mitgelieferte Fernbedienung qualifizieren<br />

den Winzling auch als Multimedia-Rechner. Der kleine<br />

PC kann auch am VESA-Mount eines Monitors oder TV-<br />

Geräts befestigt werden. Für den Zugriff auf ein NAS oder<br />

einen Home-Server steht neben Gigabit-Ethernet auch<br />

WLAN-n zur Verfügung. Externe Festplatten lassen sich<br />

via USB 3.0 und eSATA anschließen. Als Festplatte ist<br />

eine 320-GByte-HDD von Samsung eingebaut, der Arbeitsspeicher<br />

ist mit zwei GByte etwas knapp bemessen.<br />

Da bei dem 280-Euro-Rechner das Betriebssystem nicht<br />

zum Lieferumfang gehört, mussten wir erst Windows 7<br />

für den Test aufspielen. Ein externes optisches Laufwerk<br />

oder einen vorbereiteten USB-Stick sollte man für eine<br />

erfolgreiche Installation unbedingt in einen der USB-2.0-<br />

Ports einstecken.<br />

Als extrem kompakter Multimedia- respektive Office-<br />

Rechner macht die ZBOX nano AD10 von ZOTAC ihre<br />

Sache sehr gut.<br />

ZOTAC ZBOX NANO AD10 PLUS € 280<br />

sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

102


Android-Wecker<br />

www.philips.de // 100 Euro<br />

PHILIPS FIDELIO AS111 € 100<br />

sehr gut<br />

Preis/Leistung: befriedigend<br />

Besitzer von iPod,<br />

iPhone oder iPad<br />

haben es leicht: Sie<br />

können sich aus einer<br />

großen Auswahl<br />

an Docking Stations<br />

bedienen. Besitzer von<br />

Android-Smartphones<br />

oder -Tablets sind demgegenüber<br />

benachteiligt, denn Aussehen<br />

und Positionierung des Anschlusses sind<br />

nicht standardisiert wie bei den Apple-Geräten. Zudem überträgt der Micro-<br />

USB-Ausgang in der Regel keine Audiosignale.<br />

Bislang hilft nur Philips Android-Nutzern mit einer wirklichen Docking Station.<br />

Der Trick: Die Andockstelle ist veränderbar, damit jedes Smartphone<br />

passt. Steckt man ein Gerät in den Micro-USB-Anschluss, wird für die Tonübertragung<br />

Bluetooth aktiviert. Gleichzeitig wird das Smartphone aufgeladen.<br />

Mit der AS111 hat Philips auch einen Android-Wecker im Programm. Ist die<br />

kostenlose App Fidelio auf dem Smartphone installiert, lassen sich Weckzeit<br />

und -ton einstellen. Die App erlaubt es auch, Web-Radiostationen zu streamen<br />

oder Musik vom Smartphone abzuspielen. Sie erklingt dann über die Lautsprecher,<br />

die an der Oberseite untergebracht sind, für diese Preis- und Größenklasse<br />

relativ bassstark und ausgewogen. Dank Bluetooth kann man das Smartphone<br />

ebenfalls aus der Docking Station nehmen, um Musik zu hören. Für<br />

unentschlossene Aufsteher ist eine Snooze-Taste an der AS111 integriert.<br />

Vom PC zum TV<br />

www.terratec.de // 80 Euro<br />

F ußball-Live-Streams in einer anständigen<br />

Größe verfolgen, Spiele zocken oder ein Video in<br />

einem seltenen Medienformat abspielen: Es gibt viele Gründe, den<br />

Computer mit dem Fernseher zu verbinden. Doch was tun, wenn ein<br />

HDMI-Ausgang am Rechner fehlt, um die beste Bildqualität zu erhalten?<br />

Der TerraTec NOXON Connect A1 hilft in diesem Fall weiter, ohne zu sehr<br />

in Erscheinung zu treten, denn er ist kaum größer als eine Streichholzschachtel.<br />

Verbunden wird er per USB mit dem Rechner (Windows-PC<br />

oder Mac) und per HDMI mit dem Fernseher. Bevor es losgehen kann,<br />

muss der Nutzer nur die Treiber-Software auf der beiliegenden Disc installieren<br />

und die Bild- und Tonausgabe-Einstellugen am Computer anpassen.<br />

Danach schickt der TerraTec Bilder bis zur Full-HD-Auflösung (1.920 x<br />

1.080 Bildpunkte mit 60 Vollbildern pro Sekunde) zum Fernseher, genauso<br />

wie den Ton dazu. Zum Lieferumfang<br />

gehören bereits HDMI- und<br />

USB-Kabel.<br />

TERRATEC NOXON CONNECT A1 € 80<br />

sehr gut<br />

Preis/Leistung: gut<br />

Eigenes Konzept<br />

www.avinity-cable.com // 100 Euro<br />

Avinity, die neue Kabel-Marke von<br />

Hama bietet Top-Qualität, denn<br />

das Verbindungskabel spielt eine<br />

wichtige Rolle für perfekten Hör- und<br />

Sehgenuss. In der Reihe gibt es inzwischen<br />

150 Einzelprodukte, Die unterschiedlichen<br />

Varianten umfassen<br />

HDMI, Antenne Koax, SAT, YUV,<br />

Scart, S-Video, Composite, ODT, Digital-Cinch,<br />

Cinch-Stereo, Klinke, Subwoofer-<br />

und auch Lautsprecherkabel.<br />

Wir haben uns das HDMI-Kabel der<br />

neuen Reihe angeschaut.<br />

Dank seiner Eigenschaften sorgt<br />

das HDMI-Kabel aus der Avinity Edition<br />

für gelungenen Transport der<br />

Bild- und Tondaten. Das patentierte<br />

Konzept mit fünf separat geschirmten<br />

und räumlich getrennten HP-Spezial-<br />

Datenleitungen liefert einen störungsfreien<br />

Datentransfer bei höchsten Datenraten.<br />

Für den perfekten Kinospaß<br />

sorgen zusätzlich doppelte Abschirmung<br />

und High-Tech-Schirmgeflecht,<br />

silbervergütetes, kupfermoduliertes<br />

HP-Leitungsmaterial, ein symmetrischer<br />

Aufbau und parallele Audioleitungen,<br />

Ferrit-Filter und 24-Karathartvergoldete<br />

Stecker. Das Kabel gibt<br />

es in drei verschiedenen Längen: ein,<br />

zwei und drei Meter. Die Kosten für<br />

die Ein-Meter-Variante liegen bei<br />

knappen 100 Euro. Für drei Meter gehen<br />

150 Euro über den Ladentisch.<br />

Dass der Hersteller von der Qualiät<br />

seiner Marke überzeugt ist, beweist<br />

die 30-jährige Garantie.<br />

AVINITY HDMI-KABEL € 100<br />

sehr gut<br />

Preis/Leistung: sehr gut<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 04_2012<br />

103


HOME ENTERTAINMENT | SPIELFILM<br />

Ein rasender<br />

Reporter<br />

SOUNDTIPP<br />

BILDTIPP<br />

Die Comichelden “Tim und Struppi” bestehen ihr neues<br />

Filmabenteuer in einem atemberaubend aussehenden<br />

CGI-Film mit fantastischer 3D-Umsetzung.<br />

Der rasende Reporter und sein cleveres Hündchen: Generationen von<br />

Comiclesern haben sich von „Tim und Struppi“ verzaubern lassen.<br />

Auch Steven Spielberg und Peter Jackson gehören zu erklärten<br />

Fans. Die beiden Hollywood-Schwergewichte widmen als Regisseure<br />

und Produzenten (mit wechselnder Aufgabenverteilung) einem der<br />

beliebtesten Comichelden aller Zeiten eine moderne Kinotrilogie.<br />

Spielberg übernahm die Regie des ersten Teils: „Die Abenteuer von<br />

Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ (2011) ist zwar ein<br />

recht ansehnliches Spektakel, aber im Grunde doch nur ein biederer<br />

Abenteuerfilm im Motion-Capture-Verfahren, der mit 3D-Effekten<br />

und gewienerter CGI-Oberfläche Eindruck schinden will.<br />

Spielberg konzentriert sich auf den Bombastfaktor. Piratenschlachten,<br />

Autoverfolgungsjagden, Actionszenen in und auf einem<br />

abstürzenden Flugzeug und der finale Krankampf im Hafen:<br />

Der Regisseur sorgt dafür, dass ständig was los ist. Aber trotz aller<br />

Hektik passiert nicht viel. Brav klappern Tim, Struppi und der<br />

irgendwann zum Duo stoßende Käpt‘n Haddock alle notwendigen<br />

Stationen ab, bis sie ausgerechnet am Ausgangspunkt ihrer Reise<br />

das Geheimnis eines versteckten Schatzes lüften. Das alles ist<br />

bierernst, aber eben spektakulär in Szene gesetzt und mit modernster<br />

3D-Technik gefilmt. Der Charme der Comicvorlage des<br />

Belgiers Hergé geht jedoch verloren.<br />

TECHNIK: Noch bevor das Abenteuer (Teil zwei: „Tim und Struppi<br />

– Der Sonnentempel“ soll 2013 ins Kino kommen) richtig losgeht,<br />

bekommt die 3D-Technik ihren ersten großen Auftritt. In einer effektvollen<br />

Hatz lässt Struppi eine Katze durch die Wohnung fliegen: Das<br />

sieht auf Blu-ray Disc fantastisch aus – die Staffelung in die Tiefe ist<br />

perfekt gelungen, der Raum wird geschickt genutzt und mit spektakulären<br />

Pop-out-Effekten garniert. Insgesamt ist die Optik<br />

sehr klar und sauber, wirkt fast schon etwas steril. Grund<br />

dafür sind feine Detailzeichnung, akkurate Schärfe, steile<br />

Kontraste und brillante Farben. Pompös und effekt-<br />

reich, aber sehr präzise ausdifferenziert,<br />

fegt der HD-Sound<br />

durch die Boxen – im englischen<br />

Original sogar als 7.1-Mix. Ein<br />

mehr als 90-minütiger Bonusteil<br />

mit elf kurzweiligen und spannenden<br />

Featurettes komplettiert<br />

die fantastische Blu-ray-Veröffentlichung.<br />

TIM UND STRUPPI<br />

Abenteuer / USA 2011 / 107 Min. FSK 6 Regie<br />

Steven Spielberg mit Jamie Bell, Andy Serkis,<br />

Daniel Craig Disc 2 X BD 50 Bild 2,35:1 (1080p24,<br />

AVC / MVC) Ton DTS-HD MA 7.1 (E) / 5.1 (D), DD<br />

5.1 (Türk., Engl.). Untertitel D, E, Türk. Extras BD<br />

Live, Dokus: Toast auf „Tim und Struppi“, Die Entstehung,<br />

Die Welt von „Tim und Struppi“, „Who is<br />

Who“, Grafisches Konzept, Struppi von A bis Z,<br />

Animation, Filmmusik u.a. Vertrieb Sony VÖ: 22.03.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Ein wahrhaft rasender<br />

Reporter: Tim (Jamie Bell)<br />

und sein Hund Struppi<br />

kommen bei Steven Spielberg<br />

einfach nicht zur Ruhe<br />

104


FÜR NOSTALGIKER<br />

Anders als Steven Spielbergs opulentes<br />

3D-Spektakel, rufen diese<br />

„Tim und Struppi“-Veröffentlichungen<br />

eher nostalgische Gefühle hervor:<br />

Die „Tim und Struppi Komplettbox“<br />

(Universum, ca. 40 Euro)<br />

enthält auf neun DVDs die 22 Episoden, die im klassischen<br />

2D-Zeichentrickstil zwischen 1991 und 1993 in<br />

einer französisch-kanadischen Ko-Produktion für das<br />

Fernsehen entstanden. Außerdem gibt es auf Blu-ray<br />

Disc die beiden Realverfi lmungen aus den 60er-Jahren:<br />

„Tim und das Geheimnis um das goldene Vlies“ und<br />

„Tim und die blauen Orangen“ (Sunfi lm, je ca. 10 Euro).<br />

Hintergründige und charmante Dokus zu den einzelnen<br />

Abenteuern gibt es auf der Doppel-BD „Auf den Spuren<br />

von Tim und Struppi“ (Ascot Elite, ca. 25 Euro).<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 4_2012<br />

105


HOME ENTERTAINMENT | THRILLER<br />

Die Panik verbreitet<br />

sich fast genauso<br />

schnell wie der Erreger:<br />

Aktivist Alan<br />

(Jude Law) schürt<br />

die Ängste der Bevölkerung<br />

und sät<br />

Misstrauen gegenüber<br />

den Behörden.<br />

Außer Kontrolle geraten<br />

CONTAGION<br />

Thriller / USA 2011 / 106 Min. FSK 12 Regie<br />

Steven Soderbergh mit Marion Cotillard, Matt<br />

Damon, Laurence Fishburne Disc BD 50 Bild 1,78:1<br />

(1080p24, AVC) Ton DTS-HD MA 5.1 (Engl.), Dolby<br />

Digital 5.1 (Deu., Ital., Span., Franz., Tsch., Ung.,<br />

Poln., Russ.), DD 2.0 (Türk.) Untertitel Deu., Engl.,<br />

Franz., Span., Ital., Nied., Arab., Griech., Hebr., Ung.,<br />

Isl., Pol., Türk., Russ. u.a. Extras BD Live, Digitale<br />

Kopie, Featurettes Vertrieb Warner VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Gwyneth Paltrow muss als Erste<br />

dran glauben: In „Contagion“<br />

lässt Regisseur Steven Soderbergh<br />

ein tödliches Virus auf sein Starensemble<br />

los. Kate Winslet, Matt<br />

Damon, Jude Law ... wer wird am<br />

Ende wohl noch übrig sein? Rasend<br />

schnell breitet sich der Erreger<br />

aus und fordert Millionen Todesopfer.<br />

Der Regisseur betrachtet<br />

die Epidemie von unterschiedlichen<br />

Seiten. Da wäre beispielsweise<br />

die junge Ärztin Erin (Kate<br />

Winslet). Sie riskiert ihr Leben dabei,<br />

Quarantänezonen einzurichten.<br />

Die Verrohung der Menschen stellt im<br />

Film die eigentliche Katastrophe dar.<br />

Aber Soderbergh lässt die Gewalt<br />

nicht ausarten. Und er liefert genügend<br />

Beweise für Menschlichkeit. Dabei<br />

hält er sich weder mit Effekthascherei<br />

noch mit Heldenpathos auf,<br />

sondern erzählt unaufgeregt vom Verlauf<br />

der Epidemie. Man erhält in einem<br />

spannenden und sehenswerten<br />

Film einen realistischen Einblick, wie<br />

Behörden und Medien im Seuchenfall<br />

reagieren und funktionieren.<br />

TECHNIK: Satte Farben und eine gute<br />

Detailzeichnung auch in dunkleren<br />

Hintergrundbereichen prägen die Bluray-Optik,<br />

die sich angenehm weich<br />

präsentiert. Die Schärfe ist dennoch<br />

knackig, und die Kontrastwerte<br />

sind hervorragend. Obwohl<br />

es kaum spektakuläre Surroundeffekte<br />

gibt, schafft der dynamische<br />

Soundmix sowohl in der HD-<br />

Version (nur Englisch) als auch in<br />

den Dolby Digital 5.1-Synchronfassungen<br />

eine glaubwürdige Surroundatmosphäre<br />

mit präzisen<br />

Hintergrundgeräuschen und klaren<br />

Dialogen. Enttäuschend ist lediglich<br />

der Bonusteil, der neben BD Live-Zugang<br />

und digitaler Kopie nur drei kurze<br />

Featurettes enthält.<br />

SO TESTET VIDEO-HOMEVISION<br />

Kontrast, Schärfe, Farbwiedergabe, Schwarzwerte – an<br />

das Blu-ray-Bild stellen wir höchste Ansprüche. In<br />

unserem Heimkino spielen wir die Discs mit einem Full-<br />

HD-Projektor ab und achten genau auf eventuelle Störfaktoren<br />

(Artefakte, Nachzieheffekte). Der Sound wird<br />

via HDMI von einem 7.1-Denon-System ausgegeben.<br />

Wir testen die deutsche Tonspur und ziehen zum Vergleich<br />

die Originalversion heran. Beurteilt werden Dynamik,<br />

Surrounderlebnis sowie Verständlichkeit der Dialoge.<br />

Die Wertung der Extras bezieht sich nicht nur<br />

auf den Umfang, sondern vor allem auf Qualität und interaktive<br />

Möglichkeiten. 3D-Blu-rays testen wir auf<br />

Panasonic-Equipement (aktive Shutterbrillen, Plasma-<br />

TV: TX-P50VT30, Blu-ray-Player: DMP-BDT 310). Dabei<br />

achten wir auf den homogenen Aufbau der räumlichen<br />

Tiefe, Pop-out-Effekte und störendes Ghosting.<br />

TRESPASS<br />

FILM: Stars am Tiefpunkt: Nicolas Cage<br />

und Nicole Kidman spielen ein reiches<br />

Ehepaar, das sich gegen Gangster<br />

wehren muss. Unzählige Rückblenden<br />

und unerwartete Wendungen machen<br />

den Thriller verwirrend und unglaubwürdig.<br />

Der Unterhaltungswert<br />

besteht ausschließlich aus den unfreiwillig<br />

komischen Szenen – von denen<br />

Thriller / USA 2011 / 91<br />

gibt es aber immerhin viele.<br />

Min. FSK 16 Regie Joel<br />

Schumacher mit Nicolas TECHNIK: Gut gelungen ist dagegen<br />

Cage, Nicole Kidman, der Ton: Dialoge, Hintergrundmusik<br />

Cam Gigandet Disc BD und Geräuschkulisse sind perfekt aufeinander<br />

abgestimmt. In actionrei-<br />

50 Bild 2,40:1 (1080p24,<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

chen Szenen bringt sich zudem ein<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

kräftiger Subwoofer mit ein. Das Bild<br />

Extras Interviews, B-Roll punktet mit hervorragender Schärfe,<br />

Making Of Vertrieb ausbalanciertem Kontrast und satten<br />

Ascot Elite VÖ: im Farben. Einzig ein leichtes Bildkorn<br />

Handel in einigen Szenen trübt den guten Eindruck<br />

ein wenig. Der Bonusteil besteht<br />

aus den üblichen Standardbeigaben<br />

mit moderatem Mehrwert.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Sarahs Affäre mit Jonah wird ihr zum Verhängnis.<br />

106


RETREAT<br />

FILM: Eigentlich wollten Martin und<br />

Kate auf einer abgelegenen Insel nur<br />

einen kurzen Urlaub verbringen. Doch<br />

dann taucht dort ein Soldat auf, der<br />

ihnen mitteilt, dass genau diese Insel<br />

einer der letzten sicheren Orte der<br />

Welt sei: Draußen tobe ein tödlicher<br />

Virus. Können sie ihm glauben? Spannender<br />

Psychothriller mit apokalyptischen<br />

Untertönen.<br />

Thriller / Irland, Großbritannien<br />

2011 / 90<br />

Min. FSK 16 Regie Carl TECHNIK: Die technische Umsetzung<br />

Tibbetts mit Jamie Bell, ist gelungen: Das Bild brilliert mit natürlichen,<br />

lebendigen Farben und gu-<br />

Cillian Murphy, Thandie<br />

Newton Disc BD 50 Bild ter Schärfe. Der recht flache Kontrast<br />

2,35:1 (1080p24, AVC) fügt sich organisch in die Gesamtkomposition<br />

ein. Der DTS-HD-Ton bietet<br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch, zwar kein opulentes Surround-Feuerwerk,<br />

doch in den entscheidenden Mo-<br />

Englisch Extras Making<br />

Of, Fotogalerie Vertrieb menten bringen sich die hinteren Boxen<br />

gut mit ein. Die Dialoge sind stets<br />

Sony VÖ: im Handel.<br />

klar verständlich. Der Bonusteil ist mit<br />

Making Of und Bildergalerie zwar<br />

klein, aber fein.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

REQUIEM FOR A KILLER<br />

FILM: Lucrèce (Mélanie Laurent) hat<br />

zwei Talente: Sie kann gut singen, und<br />

sie kann gut töten. Das führt die Profikillerin<br />

mit Rentenwunsch zu ihrem<br />

letzten Auftrag: Sie soll ein Orchester<br />

infiltrieren und dort einen Sänger erledigen.<br />

Doch bald bevölkern noch<br />

mehr Mörder die Bühne. Die absurde<br />

Prämisse tut der Spannung ein wenig<br />

Thriller / Frankreich<br />

Abbruch, sorgt aber für Komik.<br />

2011 / 92 Min. FSK 16<br />

Regie Jérôme Le Gris TECHNIK: Die Blu-ray Disc überzeugt<br />

mit Mélanie Laurent, mit solider Optik: Nur selten ist im<br />

Clovis Cornillac, Tchéky Hintergrund leichtes Rauschen zu erkennen,<br />

ansonsten ist das Bild klar<br />

Karyo Disc BD 25 Bild<br />

2,35:1 (1080p24, AVC) und scharf. Der Ton zeigt leichte<br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

Schwankungen: Vor allem die Musik<br />

(Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Deutsch klingt satt und voll, Atmosphäre und<br />

Extras Making Of Vertrieb<br />

Studiocanal VÖ: wenn auch stets klar verständlich. Ein<br />

Dialoge hingegen geraten etwas flach,<br />

15.03. Ärgernis ist das Bonusmaterial: Es ist<br />

zwar ein halbstündiges Making Of enthalten<br />

– das aber auf Französisch und<br />

ohne Untertitel.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG<br />

Frederick Aiken (James McAvoy) soll Mary Surratt (Robin Wright) vor Gericht verteidigen.<br />

FILM: Der Präsident ist tot. Erschossen wurde er,<br />

hinterrücks und aus nächster Nähe, von einem<br />

Schauspieler namens John Wilkes Booth. Der Täter<br />

hatte Helfer, darunter angeblich Mary Surratt<br />

(Robin Wright), die Mutter eines noch flüchtigen<br />

Mitverschwörers, die als Pensionsbesitzerin<br />

das Gros der Attentäter beherbergte. Der junge<br />

Anwalt Frederick Aiken (James McAvoy) soll<br />

sie vor Gericht verteidigen, doch das ist nicht<br />

Thriller, Drama / USA leicht. Seine Mandantin scheint sich trotz ihrer<br />

2010 / 122 Min. FSK 12 Unschuldsbeteuerung nicht verteidigen lassen<br />

Regie Robert Redford zu wollen: Alles, was sie entlasten würde, ließe<br />

mit James McAvoy,<br />

sich gegen ihren Sohn verwenden. Zudem weiß<br />

Robin Wright, Kevin<br />

Kline Disc BD 50 Bild<br />

die Frau bereits vor Beginn des Schauprozesses,<br />

2,35:1 (1080p24, AVC) was ihrem Verteidiger erst nach und nach immer<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 deutlicher bewusst wird: dass nicht die Frage<br />

(Deutsch, Englisch) nach Schuld oder Unschuld über das Schicksal<br />

Untertitel Deutsch, von Mary Surratt entscheidet. Trotz ansehnlicher<br />

Englisch Extras Making<br />

Kostüme und üppiger Ausstattung ist der Film<br />

Ofs, Dokumentation,<br />

Featurettes, Interviews, mehr als nur eine John-Grisham-Geschichte im<br />

B-Roll, Audiokommentar historischen Gewand: Regisseur Robert Redford<br />

u.a. Vertrieb Tobis VÖ: diskutiert in seiner achten Regiearbeit Fragen,<br />

im Handel die sich weder im Jahr 1865 noch in der Gegenwart<br />

einfach beantworten lassen: Wie weit darf<br />

die Staatsgewalt zum Wohle des Staates gehen?<br />

Was verdient im Ernstfall den Vorrang – der Einhalt<br />

der Verfassung, die sich eine Nation gab,<br />

oder der Erhalt der Nation an sich?<br />

TECHNIK: Regisseur Redfords Entscheidung, nur<br />

mit natürlichen beziehungsweise 1865 verfügbaren<br />

Lichtquellen zu drehen, wirkt sich natürlich<br />

auch auf die Optik der BD aus. Schärfe und<br />

Sauberkeit sind in Ordnung, manchmal aber gerät<br />

das Bild zu weich oder wirkt etwas überbelichtet.<br />

Nicht durch die Lichtgebung erklären lassen<br />

sich allerdings gelegentliche kleine Artefakte,<br />

die das Bild stören. Im Gegensatz dazu ist der<br />

Ton rundum gelungen: sehr kräftig, klar und detailreich,<br />

dazu mit einer angenehmen Surroundatmosphäre<br />

ausgestattet. Dazu kommt ein beeindruckender<br />

Bass. Einziger Mangel: Die Höhen<br />

könnten etwas feiner sein. Sehr gut ist der Bonusteil:<br />

Neben wertfreiem Krempel wie den kurzen<br />

Schauspielerinterviews gibt es eine einstündige<br />

Dokumentation und zahlreiche interessante<br />

Featurettes zum historischen Hintergrund.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

RAIN FALL<br />

FILM: Ein japanischer Minister wird<br />

ermordet, sein USB-Stick mit brisanten<br />

Informationen gestohlen. Bald entbrennt<br />

zwischen verschiedenen Spionen<br />

ein Kampf um die Daten. „Rain<br />

Fall“ wäre gerne ein harter Agenten-<br />

Thriller, scheitert aber kläglich: Abgedroschene<br />

Dialoge, ein penetranter<br />

Score und konsequentes Overacting<br />

Thriller / Japan, USA<br />

2009 / 110 Min. FSK 12 nehmen dem Film die Spannung.<br />

Regie Max Mannix mit TECHNIK: Optisch ist der Blu-ray Disc<br />

Kippei Shiina, Gary nichts vorzuwerfen: Das Bild punktet<br />

Oldman, Kyoko Hasegawa<br />

Disc BD 25 Bild werten, soliden Kontrasten und an-<br />

mit gut ausdifferenzierten Schwarz-<br />

2,35:1 (1080p24, AVC)<br />

ständiger Schärfe. Nur gelegentlich<br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) wirkt es zu weich. Der Ton ist angenehm<br />

satt und bassig. Das lebendige<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Interviews, Blick Arrangement bedient alle Boxen und<br />

hinter die Kulissen Vertrieb<br />

Ascot Elite VÖ: im lisse. Im spärlich bestückten Bonus-<br />

schafft eine angenehme Surroundku-<br />

Handel<br />

teil finden sich nur allgemein gehaltene<br />

Interviews und ein uninteressanter<br />

Blick hinter die Kulissen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 4_2012<br />

107


HOME ENTERTAINMENT | 3D FILME<br />

Wickie (Jonas Hämmerle)<br />

muss mit<br />

einer verrückten<br />

Wikinger-Bande seinen<br />

Vater befreien.<br />

WICKIE AUF GROSSER FAHRT<br />

Abenteuer / Deutschland 2011 / 96 Min. FSK 0<br />

Regie Christian Ditter mit Jonas Hämmerle, Waldemar<br />

Kobus, Eva Padberg Disc BD 50 + DVD Bild<br />

2,35:1 (1080p24, AVC / MVC) Ton DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch) Untertitel Deutsch Extras Audiokommentar,<br />

Interviews, Making Of, Featurettes, Entfallene<br />

und verpatzte Szenen, Musik<strong>video</strong> Vertrieb Constantin<br />

/ Highlight VÖ: 08.03.<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Schmächtig statt mächtig<br />

Aufregung in Flake: Der schreckliche<br />

Sven hat Häuptling Halvar entführt.<br />

Aber wer soll jetzt der Anführer der<br />

starken Männer sein? Wickie hat auch in<br />

seinem zweiten Kinoabenteuer „Wickie auf<br />

großer Fahrt“ mehr Köpfchen als Kraft.<br />

Ganz anders als die Filmemacher, die mit<br />

ihren 3D-Muskeln spielen, aber ansonsten<br />

nur alberne Witze auf Lager haben.<br />

Halvar hat einen Weg gefunden, den Schatz<br />

der Götter zu heben. Und an dem ist natürlich<br />

auch der schreckliche Sven interessiert.<br />

So muss Wickie nicht nur seinen Vater, sondern<br />

nebenbei auch noch die Welt retten.<br />

Wenn‘s sein muss, mit einer Tanzeinlage.<br />

Regisseur Chistian Ditter schickt den Titelhelden<br />

wirklich auf große Fahrt.<br />

Die Wikinger stürzen sich wagemutig in<br />

wilde Kämpfe oder tosende Wellenberge: in<br />

schicken Hochglanzbildern und in 3D. Die<br />

Tiefe fehlt allerdings inhaltlich, obwohl Wickies<br />

Reifeprozess viel Platz eingeräumt<br />

wird. Aber die Lehrstunde über Verantwortung<br />

und Akzeptanz kommt nicht ohne erhobenen<br />

Zeigefinger aus.So wirkt der Film<br />

über weite Strecken sehr bemüht, ihm fehlt<br />

die lockere Hand, mit der Michael „Bully“<br />

Herbig den ersten Teil inszeniert hatte.<br />

TECHNIK: Eine ausgestreckte Hand hier,<br />

ein Schwert dort: Offensive Pop-Out-Effekte<br />

verleihen der räumlich gut gestaffelten<br />

3D-Optik zusätzliche Würze. Allerdings<br />

geht die gute Tiefenwirkung stärker auf<br />

Kosten der Bildhelligkeit als bei anderen<br />

3D-Blu-rays. In der 2D-Version überzeugt<br />

das Bild mit sauberer Deteilzeichnung und<br />

hervorragenden Schärfewerten. Der raumgreifende<br />

HD-Soundmix setzt die hinteren<br />

Boxen präzise ein und sorgt für einen bombastischen<br />

Surroundklang. Neben einem<br />

Audiokommentar gibt es eine knappe Stunde<br />

vielfältige, aber belanglose Extras.<br />

Der Alte, der Junge<br />

und der Hund suchen<br />

und finden in<br />

Südamerika ein vorbildlich<br />

umgesetztes<br />

3D-Paradies.<br />

OBEN 3D<br />

FILM: Die Hauptfigur im wunderbar<br />

menschlichen „Oben“ ist kein strahlender<br />

Held, sondern ein knorriger<br />

Rentner. Auf seine alten Tage erfüllt<br />

der wortkarge Brillenträger den Traum<br />

seiner verstorbenen Frau – und fliegt<br />

mit seinem Haus und einem kleinem<br />

Pfadfinder-Klugscheißer ins Paradies.<br />

Die herrlich sympathische Komödie<br />

gibt es nun auf Blu-ray 3D.<br />

Trickfilm / USA 2009 /<br />

93 Min. FSK 0 Regie TECHNIK: Bereits die 2D-Optik der<br />

Pete Docter, Bob Peterson<br />

Sprecher Dirk Bach, 3D hat das Bild jedoch noch weiter an<br />

Blu-ray-Disc war schlicht perfekt. In<br />

Fred Maire, Karlheinz Qualität gewonnen. Die Schärfe ist<br />

Böhm Disc 2 x BD 50 +<br />

dank der zusätzlichen Dimension noch<br />

BD 25 Bild 1,78:1<br />

(1080p24, AVC / MVC)<br />

makelloser, das Bild wirkt unheimlich<br />

Ton DTS-HD MA 5.1 (E), real. Der 3D-Effekt wurde makellos<br />

DTS ES 5.1 (D, It.) u.a. umgesetzt – „Oben“ hat diesbezüglich<br />

Untertitel D, E, It., Türk. Referenzcharakter. Der vorzügliche<br />

Extras Kurzfilme, Dokus, und sehr umfangreiche Bonusteil sowie<br />

der dynamische, effektreiche<br />

Kommentar, BD Live,<br />

Zusatzszenen u.a. Vertrieb<br />

Disney VÖ: 08.03. Sound der Neuauflage sind bereits<br />

von der 2D-Edition bekannt.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

TRANSFORMERS 3<br />

FILM: „Wie Sie wissen, haben<br />

wir viel Arbeit und<br />

Herzblut in das 3D-Erlebnis<br />

für zu Hause gesteckt. Ich EXTRASTIPP<br />

versichere Ihnen, dass es<br />

perfekt wird“, hatte Regisseur<br />

Michael Bay die Fans<br />

vertröstet. Seine Zerstörungsorgie<br />

erschien zu-<br />

SOUNDTIPP<br />

Action / USA 2011 / 154 nächst als normale Blu-ray<br />

Min. FSK 12 Regie<br />

Disc: Nun gibt‘s endlich<br />

Michael Bay mit Shia<br />

auch die Blu-ray 3D. BILDTIPP<br />

LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley,<br />

Patrick TECHNIK: Michael Bay hat sein Versprechen<br />

gehalten: Die 3D-Umsetzung<br />

Dempsey Disc 3 x BD 50<br />

Bild 2,40:1 (1080p24, ist perfekt. Das kristallklare Bild wurde<br />

mit ausgezeichnetem Verständnis<br />

AVC) Ton Dolby TrueHD<br />

7.1 (E), DD 5.1 (D, Sp.<br />

für Perspektiven vorbildlich in die Tiefe<br />

gestaffelt. Spektakuläre Pop-Outu.a.)<br />

Untertitel D, E, Sp.<br />

u.a. Extras Ausführliche<br />

Featurettes mit Komentar,<br />

Bildergalerien, Multi- kung. Besser geht‘s nicht. Die Blu-ray<br />

Effekte verstärken die räumliche Wir-<br />

Angle-Sequenzen, Dig. 3D bringt außerdem ein spannendes<br />

Kopie Vertrieb Paramount<br />

VÖ: im Handel<br />

und ausführliches Bonuspaket mit<br />

mehr als drei Stunden Spielzeit mit.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

108


HOME ENTERTAINMENT | ACTION<br />

Danny (Jason Staham, links)<br />

und Hunter (Robert De Niro)<br />

ziehen in den Kampf.<br />

KILLER ELITE<br />

FILM: Ein Macho-Männer-Gekloppe,<br />

das mitreißt, ohne zu nerven: Elitekämpfer<br />

Danny Bryce liefert sich einen<br />

erbitterten Kleinkrieg mit einem<br />

Spezialagenten. Dabei wirbelt er eine<br />

Verschwörung innerhalb des britischen<br />

Geheimdiensts auf. Allerdings<br />

hätte er nur einige SAS-Mitglieder im<br />

Action / USA, Australien<br />

2011 / 116 Min. FSK um seinen Mentor zu retten.<br />

Auftrag eines Scheichs töten sollen,<br />

16 Regie Gary McKendry TECHNIK: Auch akustisch liefert der<br />

mit Jason Statham, Clive Action-Kracher ein Feuerwerk ab: Dynamisch<br />

und wuchtig bedient die HD-<br />

Owen, Robert De Niro<br />

Disc BD 25 Bild 2,35:1<br />

Spur sämtliche Boxen. Präzise Effekte<br />

und klare Dialoge runden das sau-<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Englisch) bere Arrangement gekonnt ab. Das<br />

Untertitel Deutsch natürliche Bild punktet mit knackiger<br />

Extras Entfallene Szenen Schärfe und guten Kontrasten. Die<br />

Vertrieb Concorde /<br />

brillanten Farben leuchten satt, und<br />

Euro<strong>video</strong> VÖ: 15.03.<br />

Details wurden sauber herausgearbeitet.<br />

Der Bonusteil ist allerdings eine<br />

Enttäuschung: Es gibt lediglich ein<br />

paar entfallene Szenen.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

GIRL FROM THE NAKED EYE<br />

FILM: Irgendwo in einer sündigen<br />

Großstadt wird ein minderjähriges<br />

Callgril ermordet. Das nimmt der mit<br />

der Unterwelt vertraute Chauffeur<br />

Jake zum Anlass, radikal unter den<br />

Gangstern aufzuräumen. In einem wenig<br />

spannenden Martial-Arts-Rachefeldzug<br />

bringt er einen Bösewicht<br />

nach dem anderen zur Strecke – so<br />

Action / USA 2011 / 91<br />

lange, bis er irgendwann auch den<br />

Min. FSK 18 Regie<br />

David Ren mit Jason Mörder des Mädchens erwischt.<br />

Yee, Dominique Swain, TECHNIK: Auch optisch macht das alles<br />

nur wenig Eindruck: Die starke<br />

Sasha Grey Disc BD 50<br />

Bild 2,35:1 (1080p24, Körnung stört erheblich, und der zu<br />

AVC) Ton DTS-HD MA steile Kontrast lässt das Bild vor allem<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

in dunkleren Szenen schwammig wirken.<br />

Der Sound ist nur geringfügig<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Keine<br />

Vertrieb Koch Media besser. Die HD-Spur wurde zwar sauber<br />

arrangiert, die Effekte muten je-<br />

VÖ: im Handel<br />

doch etwas stümperhaft an: Gerade<br />

in Kampfszenen klingen die Schläge<br />

häufig blechern und arg künstlich. Extras<br />

gibt es nicht.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

WARRIOR<br />

FILM: Zwei grundverschiedene Brüder<br />

treffen in diesem gekonnt inszenierten<br />

Martial-Arts-Film in der<br />

Kampfarena aufeinander: Während<br />

Tommy im Irak diente, gründete Brendan<br />

eine Familie und arbeitet als Lehrer.<br />

Als ihm die private Pleite droht,<br />

steigt er gegen Geld in den Ring und<br />

muss sich seinem Bruder und somit<br />

Action / USA 2011 / 140<br />

auch seiner Vergangenheit stellen.<br />

Min. FSK 16 Regie<br />

Gavin O´Connor mit Tom TECHNIK: Optisch orientiert sich der<br />

Hardy, Joel Edgerton, Film an der Handlung: Die Geschichte<br />

von Tommy wird in rauhen Bildern<br />

Nick Nolte Disc BD 50<br />

Bild 2,35:1 (1080p24, gehalten und von einer sich ständig<br />

AVC) Ton DTS-HD MA bewegenden Kamera gefilmt. Erdige<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Farbtöne bestimmen das Bild. Die Passagen<br />

über Brendan sind hingegen als<br />

Untertitel Deutsch,<br />

Englisch Extras BD Live,<br />

Making Of, Entfallene klassische, ruhige Hollywood-Szenen<br />

Szenen, Enhanced Viewing<br />

Mode, Featurettes, gemischt und schafft eine angenehm<br />

arrangiert. Der Sound wurde gut ab-<br />

Tribut an Charles Mask räumliche Atmosphäre. Im solide ausgestatteten<br />

Bonusteil ist besonders das<br />

Vertrieb Universum<br />

VÖ: im Handel<br />

Making Of interessant.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

ATEMLOS – GEFÄHRLICHE WAHRHEIT<br />

FILM: „Twilight“-Star Taylor Lautner<br />

versucht sein Glück als Actionheld und<br />

scheitert kläglich: Der Geschichte um<br />

einen Teenager, der durch Zufall herausfindet,<br />

dass er nicht das Kind seiner<br />

Eltern ist, fehlt es an Überraschungsmomenten<br />

und einem roten<br />

Faden. Stattdessen wird eine Action-<br />

Sequenz nach der anderen abgespult,<br />

Action / USA 2011 / 106<br />

viel Spielraum für die Entwicklung<br />

Min. FSK 12 Regie John<br />

Singleton mit Taylor der Figuren bleibt nicht.<br />

Lautner, Lily Collins, TECHNIK: Immerhin wird die Hetzjagd<br />

von einer wuchtigen HD-Spur<br />

Alfred Molina Disc BD<br />

50 Bild 2,40:1 (1080p24, untermalt. Satte Bässe und ein gekonnter<br />

Surroundeinsatz schaffen ei-<br />

AVC) Ton DTS-HD MA<br />

5.1 (Deutsch, Englisch)<br />

Untertitel Deutsch ne spannungsgeladene Klangkulisse.<br />

Extras Bild-im-Bild-Kommentar,<br />

Featurettes, tigen Stellen platziert. Das Bild bietet<br />

Auch die Effekte wurden an den rich-<br />

Making Of, Pannen gute Kontraste und solide Schärfe, hat<br />

vom Dreh jedoch besonders in hellen Szenen einen<br />

deutlichen Gelbschleier. In den<br />

Vertrieb Studiocanal<br />

VÖ: 22.03.<br />

Extras finden sich hauptsächlich Loblieder<br />

auf den Hauptdarsteller.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

EASY MONEY – SPÜR DIE ANGST<br />

FILM: Zwischen Uni und Unterwelt:<br />

Ein Stockholmer Student finanziert<br />

sich den Aufstieg in die High-Society<br />

mit düsteren Drogengeschäften. Sein<br />

Doppelleben wird dann gefährlich, als<br />

er immer tiefer in den kriminellen<br />

Sumpf abgleitet und schließlich in einen<br />

Strudel der Gewalt gerät. Der<br />

Schweden-Kracher „Easy Money“ ist<br />

Drama / Dänemark, ein genial konstruierter, düsterer<br />

Schweden 2010 / 124<br />

Gangsterthriller, der Hollywood-Vergleiche<br />

nicht fürchten muss.<br />

Min. FSK 16 Regie<br />

Daniel Espinosa mit Joel<br />

Kinnaman, Dragomir TECHNIK: Die Optik der Blu-ray Disc<br />

Mrsic, Matias Padin ist nicht immer hollywoodreif. Einige<br />

Varela Disc BD 25 Bild Szenen sind farblich sehr schön gesättigt<br />

und scharf, anderen Einstellun-<br />

2,35:1 (1080p24, AVC)<br />

Ton DTS-HD MA 5.1<br />

(Deutsch, Schwedisch) gen wiederum fehlt es an Detailzeichnung.<br />

Zudem rauscht das Bild relativ<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras BD Live stark. Der Kontrast ist recht steil gehalten.<br />

Die dynamische HD-Spur wur-<br />

Vertrieb Universum<br />

VÖ: 16.03. de sauber arrangiert. Als Bonus gibt<br />

es lediglich einen uninteressanten BD-<br />

Live-Zugang.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

Drogendealer Jorge (Matias Padin Varela) ist von<br />

den Risiken seines Jobs gezeichnet.<br />

PARIS EXPRESS<br />

FILM: Eigentlich will Motorradkurier<br />

Sam in den belebten Straßen von Paris<br />

nur ein Päckchen ausliefern. Die<br />

heiße Ware stammt allerdings von einem<br />

Gangster, was zur Folge hat, dass<br />

dem sympathischen Chaoten bald die<br />

halbe Unterwelt an den Hacken klebt.<br />

In einer ebenso rasanten wie turbulenten<br />

Jagd versucht er, seinen Häschern<br />

zu entkommen. Die sind zwar<br />

Action / Frankreich<br />

2010 / 95 Min. FSK 12<br />

Regie Hervé Renoh mit besser bewaffnet als Sam – doch der<br />

Michael Youn, Géraldine kennt Paris wie seine Westentasche.<br />

Nakache, Didier Flamand TECHNIK: Das scharfe, kontrastreiche<br />

Disc BD 50 Bild 2,35:1 Bild erstrahlt in angenehm bunten Farben.<br />

Gelegentlich fällt ein leichtes<br />

(1080p24, AVC) Ton<br />

DTS-HD MA 5.1<br />

Rauschen auf. Der HD-Mix wurde sauber<br />

arrangiert und gibt die Dialoge<br />

(Deutsch, Französisch)<br />

Untertitel Deutsch<br />

Extras Making Of, Fake klar wieder. Ab und an setzt die harmonische<br />

Surroundkulisse akustische<br />

Werbespots, Werbespots<br />

Vertrieb Universum Akzente. Im Bonusteil ist lediglich das<br />

VÖ: im Handel Making Of sehenswert. Die übrigen<br />

Beiträge sind recht kurz und nicht sonderlich<br />

interessant.<br />

Bild:<br />

Extras:<br />

Ton:<br />

Film:<br />

<strong>video</strong>-homevision.de | 4_2012<br />

109


HOME ENTERTAINMENT | KOMÖDIEN<br />

Wer ist ein<br />

echter Kerl?<br />

WHAT A MAN<br />

Komödie / Deutschland 2011 / 94 Min. FSK 12<br />

Regie Matthias Schweighöfer mit Matthias<br />

Schweighöfer, Sibel Kekilli, Elyas M‘Barek Disc BD<br />

50 + DVD Bild 2,35:1 (1080p24, AVC) Ton DTS-HD<br />

MA 5.1 (Deutsch) Untertitel Deutsch, Englisch<br />

Extras Making Of, Spaß am Set, Musik<strong>video</strong> „New<br />

Age“, Filmpremiere in Berlin, Audiokommentar,<br />

Digitale Kopie Vertrieb Fox VÖ: im Handel<br />

Bild:<br />

Ton:<br />

Extras:<br />

Film:<br />

Matthias Schweighöfers Regiedebüt „What A Man“<br />

(2011) ist zwar durchaus unterhaltsam, hat aber<br />

einen bitteren Beigeschmack – zu sehr erinnert<br />

das laue Filmchen in Sachen Handlung und Machart an Til<br />

Schweigers Kassenschlager „Keinohrhasen“ (2007) oder<br />

„Zweiohrküken“ (2009). Schweighöfers Figur, Lehrer Alex<br />

(Bild), muss einige emotionale Krisenherde umschiffen:<br />

Seine Freundin Carolin (Mavie Hörbiger) hat ihn mit einem<br />

Macho betrogen. Dadurch schlittert der nette Pädagoge<br />

von der Beziehungs- geradewegs in die Identitätskrise.<br />

Ist er als Mann etwa nicht gut genug? Nach der Trennung<br />

wollen ihm Kumpel Okke (Elyas M‘Barek) und Jugendfreundin<br />

Nele (Sibel Kekilli, Bild) helfen und machen natürlich<br />

alles nur noch schlimmer. Okkes Hilfe mündet in<br />

peinlichen Flirtversuchen – und Neles in noch mehr Gefühls-chaos:<br />

Ist sie am Ende die Richtige? In warm ausgeleuchteten,<br />

verspielten Settings versuchen die Protagonisten,<br />

Ordnung ins Beziehungsdurcheinander zu bringen.<br />

Rückblenden in die Kindheit und vorpubertäre Schüler,<br />

die ihrem Lehrer Flirttipps geben, machen die Geschichte<br />

nicht unbedingt besser. Von Matthias Schweighöfer hätte<br />

man mehr intelligente Komik, mehr Pfiffigkeit in der Erzählweise<br />

und vor allem mehr eigene Ideen erwartet.<br />

TECHNIK: Immerhin ist die technische Umsetzung auf<br />

Blu-ray Disc recht gut gelungen: Das leichte Bildkorn sorgt<br />

für eine griffige Optik, die Farben werden kräftig und natürlich<br />

wiedergegeben. Auch die Schärfe ist weitgehend<br />

solide und schwächelt nur äußerst selten. Der sauber arrangierte<br />

HD-Sound hat einen angenehm satten Klang,<br />

wenn auch die Musik gelegentlich fast ein wenig zu stark<br />

betont wird. Dazu gibt‘s eine ausgewogene Surroundatmosphäre,<br />

die erstaunlich oft zum Tragen kommt. Eine kleine<br />

Enttäuschung bietet das Bonusmaterial: Das Making Of<br />

besteht ausschließlich aus PR-Blabla, und das Musik<strong>video</strong><br />

sowie der Beitrag zur Filmpremiere in Berlin haben keinen<br />

klar erkennbaren Mehrwert.<br />

CRAZY, STUPID, LOVE.<br />

FILM: Eigentlich wollte Cal sich nur<br />

mit seiner Frau zu einem romantischen<br />

Abendessen treffen. Stattdessen<br />

verlässt sie ihn, und Cal findet sich<br />

mit Mitte 40 als Single wieder. Erfrischend<br />

unkitschig und auf sehr charmante<br />

Weise mutiert er dank Kneipenkumpel<br />

Jacob zum Womanizer<br />

und begibt sich auf die Suche nach<br />

Komödie / USA 2011 / der wahren Liebe. Das passiert nicht<br />

118 Min. FSK 12 Regie<br />

ohne einige Slapstick-Momente, driftet<br />

aber nie ins Lächerliche ab.<br />

Glenn Ficarra, John<br />

Requa mit Steve Carell,<br />

Ryan Gosling, Julianne TECHNIK: Brillante Farben und satte<br />

Moore Dis