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ColorFoto TEST: 11 SLR Systeme (Vorschau)

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<strong>ColorFoto</strong> 8| 20<strong>11</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

Deutschland 5,50 Euro<br />

8|20<strong>11</strong><br />

◗ Kamera-tests: <strong>11</strong> <strong>SLR</strong>-SySteme, 4 neue KompaKte ◗ Lesertest: niKon D700 ◗ ObjeKtiv-test: 26 poRtRät-FeStbRennweiten ◗ News: 6 <strong>SLR</strong>S<br />

Lesertest<br />

Nikon D700<br />

Fotopraxis<br />

Reisefotografie: Land & Kultur<br />

test 26 Porträt-Objektive<br />

Die Lichtstarken<br />

NEU<br />

6 sLrs und<br />

Kompakt-sLrs<br />

<strong>11</strong> <strong>SLR</strong><br />

<strong>TEST</strong><br />

<strong>Systeme</strong><br />

4/3-, APS-C-, KB- oder<br />

Mittelformat-Sensor<br />

Panasonic GF3 sony sLt a35 sony NeX-C3<br />

Olympus e-Pm1 Olympus e-PL3 Olympus e-P3<br />

Österreich 6,20 € Schweiz <strong>11</strong>,60 sfr BeNeLux 6,50 €<br />

Italien/Spanien 7,20€ Finnland 8,10 €<br />

Griechenland 7,70 € Norwegen 75 NOK<br />

Slowenien 7,40 € Slowakei 8,70 €


Die Objektivsensation<br />

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Brennweite: 18mm<br />

(entspricht 28mm)<br />

Belichtung: F/5.6<br />

1/1600 sek.<br />

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80,1<br />

Punkte<br />

SEHR GUT<br />

3/20<strong>11</strong><br />

<strong>TEST</strong>SIEGER


8 | 20<strong>11</strong> Die technische Dimension von HiFi<br />

Musik überall<br />

12 Onwall<br />

Boxen-<strong>Systeme</strong><br />

stereoplay music<br />

CD-Player-Tuning<br />

Swoboda: Neuer<br />

Coup mit NAD<br />

Blu-ray perfekt<br />

Player Azur 751<br />

von Cambridge<br />

Buch des Monats<br />

Bruno Bisang<br />

Unverfälscht<br />

Technik<br />

aus dem<br />

Weka-Verlag<br />

PCgo<br />

• Internet per Kabel – für<br />

wen es sich lohnt • PC-<br />

Netzteile im Vergleich<br />

• Outdoor-Navigation:<br />

GPS zum Wandern und<br />

Radfahren – mit Marktübersicht<br />

• Phishing – die<br />

Tricks der Online-Betrüger<br />

connect<br />

• Samsung Galaxy S II gegen<br />

iPhone 4 • Der Tablet-<br />

Markt – connect trennt die<br />

Spreu vom Weizen • DECT-<br />

Telefone: 6 Schnurlose ab<br />

50 Euro im Vergleich • Navigation:<br />

Damit können Sie<br />

in den Urlaub starten<br />

Audio<br />

• Lautsprecher: Die Neulinge<br />

von Canton, Klipsch,<br />

Dali und Epos • Plattenspieler:<br />

der 33Punkt3 von<br />

Cargo im Test • AV-Receiver:<br />

vier Neulinge von<br />

Denon & Co. für 500 bis<br />

800 Euro<br />

In dem 208 Seiten umfassenden Bildband<br />

präsentiert der Schweizer Starfotograf Bruno<br />

Bisang einen lebendigen Querschnitt durch<br />

sein fotografisches Schaffen mit Sofortbildkameras.<br />

Waren Polaroids noch vor wenigen<br />

Jahren ein wichtiges Hilfsmittel von Profis,<br />

um am Set Lichtstimmungen, Ausdruck und<br />

Pose des Models abzuschätzen, sind die Fotografien<br />

heute Relikte des analogen Fotografiezeitalters.<br />

Die Aufnahmen sind fleckig und<br />

ausgefranst, sprühen aber auch von natürlicher<br />

Spontanität und Authentizität. Gebrauchsspuren<br />

machen den aparten Reiz dieser<br />

Unikate aus. Galt das Polaroid früher als<br />

Vorstadium der Perfektion, erlangt es heute –<br />

jenseits der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung,<br />

gerade durch diese Nichtperfektion<br />

Kultcharakter. Bruno Bisangs Bilder zeigen<br />

die spontane und legendäre Atmosphäre ihres<br />

Entstehens. Die Posen seiner berühmten<br />

Models, darunter Stars wie Naomie Campell,<br />

Photo © 20<strong>11</strong> Bruno Bisang. All rights reserved.<br />

Carla Bruni oder Linda Evangelista scheinen<br />

zwanglos und anmutig. Ein Muss für Kenner<br />

und Liebhaber der Fotografie.<br />

30 Years of Polaroids, Bruno Bislang, teNeues<br />

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mit Schutzumschlag, 208 S., 91 Farb-,<br />

93 SW-Fotografien, Text in Deutsch, Englisch,<br />

Französisch, Spanisch und Italienisch, ISBN<br />

978-3-8327-9530-6, Preis: 65 Euro<br />

Sabine Schneider<br />

© 30 Years of Polaroids<br />

by Bruno<br />

Bisang, CLAUDIA<br />

SCHIFFER, Paris 1997<br />

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Photo © 20<strong>11</strong><br />

Bruno Bisang. All<br />

rights reserved.<br />

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Die Superbox<br />

von T+A<br />

CWT 2000: Hochton-Elektrostat mit punktgenauer<br />

Zylinderwellen-Abstrahlung und<br />

hochpräzisem Gegentakt-Bass<br />

Test: Receiver von Denon, Onkyo, Sony<br />

Die neue 1000-Euro-Klasse<br />

Test: Die Strom-Verstärker von BMC<br />

Ganz nah am Ideal<br />

Test: Röhren-Verstärker Ayon Triton II<br />

Frappierende Räumlichkeit<br />

Der Blondie-Kult<br />

lebt wieder auf<br />

plus 65 weitere Rezensionen<br />

aus Pop, Oldies, Jazz, Klassik<br />

Sensationelle<br />

Bass-Präzision<br />

DSP-Sub woofer von<br />

Nubert für 1500 Euro<br />

Über-Phonovorstufe<br />

von Pass<br />

Die XP 25 kämpft um<br />

den Referenzthron<br />

stereoplay<br />

• Blu-ray-Player: Cambridges<br />

neuer Azur 751<br />

BD soll das Bes te sein,<br />

was zu bekommen ist<br />

• Super-Subwoofer von<br />

Nubert • Plattenspieler:<br />

extra flach und sexy, der<br />

neue eFlat von E.A.T.<br />

Video-HomeVision<br />

• Super-Fernseher: die<br />

Topmodelle von Panasonic,<br />

Samsung, Sony & Co. ab<br />

einer Bildschirmdiagonale<br />

von 140 cm • Kaufberatung<br />

AV-Receiver • Alles zu<br />

HbbTV • Haltbarkeit von<br />

DVDs und Blu-rays<br />

PC Magazin<br />

• Test: Farblaserdrucker,<br />

5 Modelle für das kleine<br />

Büro zu Hause zu Preisen<br />

von 300 bis 400 Euro<br />

• Kaufberatung: Netbook<br />

oder Tablet? • Mit dem PC<br />

in den Urlaub – worauf man<br />

achten sollte<br />

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<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 3


Reise<br />

fotogRafie<br />

Interview: Nur wer sich auf Reisen<br />

kompromisslos dem Fotografieren<br />

widmet, hat Aussicht auf außergewöhnliche<br />

Bilder. So lautet das<br />

Credo von Michael Martin.<br />

Traumstrände: Zu den wohl<br />

schönsten Erinnerungen an<br />

einen Urlaub am Meer gehören<br />

die Bilder vom Strand.<br />

Maximilian Weinzierl zeigt<br />

Ihnen, worauf Sie beim Fotografieren<br />

achten sollten.<br />

Spezial – Panorama-Fotografie:<br />

Das extrabreite Bild<br />

schätzen nicht nur Kinobesucher,<br />

sondern auch Fotografen.<br />

Wie sich der fotografische<br />

Horizont erweitern<br />

lässt, zeigt dieser Beitrag.<br />

54<br />

60<br />

66<br />

Zubehör &<br />

Fotopraxistipps<br />

für professionelle<br />

Bildgestaltung<br />

74<br />

Ferne Länder:<br />

Ob Ägypten, Indien, Nepal<br />

oder Japan – viele Creativ-<br />

Fotografen zieht es in die<br />

Ferne, um besondere Eindrücke<br />

einzufangen.<br />

Inhalt | august<br />

News<br />

■ Aktuelle Informationen<br />

für aktive Fotografen ............................ 08<br />

Kameras<br />

■ TechnIk Die aktuellen <strong>SLR</strong>-<br />

<strong>Systeme</strong>: APS-C, Vollformat<br />

und spiegellos .....................................18<br />

■ Leser-TesT<br />

Nikon D700 .......................................... 30<br />

■ TesT 4 kompaktkameras ............. 34<br />

ObjeKtive<br />

■ TesT<br />

26 Porträt-Festbrennweiten ................. 38<br />

wisseN<br />

■ MTF<br />

Die Modulations-Transfer-Funktion ...... 46<br />

■ rechT<br />

Urheberrecht an Musik ........................ 96<br />

FOtOpraxis<br />

■ MoTIvworkshop<br />

In Aktion: Fotografieren von<br />

Mountainbike-Akrobatik ..................... 48<br />

■ IM InTervIew<br />

Michael Martin, Wüsten- &<br />

Reisefotograf ....................................... 54<br />

■ phoToshop<br />

Mit Einstellungsebenen und Überblendtechnik<br />

Kontraste korrigieren...... 58<br />

■ AuFgAbe und Lösung<br />

Traumstrände fotografieren ................. 60<br />

■ produkTAnwendung<br />

Panorama-Fotografie, Teil 1 ................ 66<br />

■ creATIv-FoTogrAFen<br />

Bilder aus fernen Ländern ....................74<br />

eiNzeltests<br />

Stativköpfe: Calumet Pro-D 7049,<br />

Gitzo GH1781TQR, Induro<br />

PHQ 3 Panhead .................................. 84<br />

Stativsets: Calumet CK9075, CK9167,<br />

Hama Omega Premium 3, Manfrotto<br />

755CX3-M8Q5 ................................... 86<br />

Photoshop-Plugin OnOne Software<br />

FocalPoint 2 ......................................... 88<br />

BlackFox-Batteriegriff .......................... 88<br />

Online-Fotoservice von Cewe ............. 89<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/35 mm, Nikon<br />

AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED ........ 90<br />

Belichtungsmesser Gossen Digisky ... 91<br />

4 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Blitzgerät Pentax AF-540FGZ ............. 92<br />

Klappdisplay<br />

Sony CLM-V55 .................................... 93<br />

Monitor LaCie 324i ............................. 94<br />

Multiblitz ProfiLux Plus 400 ................. 95<br />

Colorfoto Creativ<br />

■ 19 Seiten Fotowettbewerb ..........103<br />

StandardS<br />

DAS BUCH DES MONATS ................. 3<br />

AUSSTELLUNGEN ............................. 9<br />

LESERBRIEFE ................................ 102<br />

IMPRESSUM ................................... 102<br />

BESTENLISTEN ...............................122<br />

30<br />

Lesertest Nikon D700:<br />

Die Nikon D700 ist eine<br />

Kamera, die sich auch<br />

im Profilager etablieren<br />

konnte. Wie die Anwen-<br />

der ihre D700 beurteilen,<br />

erfahren Sie hier.<br />

Die 100<br />

besten bilDer<br />

38<br />

26 lichtstarke Festbrennweiten:<br />

Objektive mit Lichtstärke<br />

1,2–2 und ca. 100 mm Brennweite,<br />

die Aufnahmen aus der<br />

Distanz ermöglicht und perspek-<br />

tivische Verzerrung vermeidet.<br />

Das Beste der Colorfoto­Creativ­Community:<br />

Lassen Sie sich betören von den Motiven,<br />

Farben und der unglaublichen Schönheit in<br />

der grandiosen Galerie mit 100 Top­Fotos<br />

18<br />

Systemfrage: Die Eigenheiten,<br />

Vor­ und Nachteile von<br />

APS­C­, Vollformat­ und spiegellosen<br />

<strong>SLR</strong>s. Anhand von<br />

zehn ausgewählten Modellen<br />

erläutern wir die aktuellen<br />

Kamerasysteme.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 5


Ich habe immer alle meineDateien dabei -<br />

mit dem praktischen Online-Speicher.<br />

Aiman Abdallah<br />

TV-Moderator und HiDrive-Nutzer<br />

Aiman<br />

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News | TreNds<br />

Sony NEX-C3, Sony SLT A35, Sony SEL 3,5/30 mm Macro Sony SEL 3,5/30 mm Macro<br />

2x 16 Megapixel<br />

Sony SLT A35<br />

Sony setzt bei den Alpha-Modellen auf die<br />

neue SLT-Linie mit teildurchlässigem, feststehendem<br />

Spiegel und elektronischen Sucher.<br />

Die SLT A35 erhält als neues Einstiegsmodell<br />

für 600 Euro einen 16-Megapixel-CMOS<br />

wie die A55. Der elektronische Sucher mit<br />

384 000 RGB-Pixeln und der 3“-LCD-Monitor<br />

307 200 RGB-Pixel bleiben unverändert.<br />

Praktisch sind einblendbare elektronische<br />

Wasserwaage und Führungslinien. Dank optimiertem<br />

Bildprozessor soll die Sony SLT-<br />

A35 weniger Rauschen und mehr Details<br />

zeigen. Hinzu kommen Funktionen wie HDR<br />

aus drei Einzelbildern, DRO-Kontrastoptimierung,<br />

rauschreduzierte „Multi Frame NR“-Fotos<br />

mit ISO 25.600 und Schwenkpanorama-<br />

Automatik auch in 3D. Der teildurchlässige<br />

Spiegel lenkt permanent Licht auf den Sensor<br />

für das LiveView-Bild im Sucher oder auf<br />

dem Display sowie das Phasendetektions-<br />

AF-Modul oben im Suchergehäuse. So ist<br />

jederzeit eine schnelle Autofokussierung im<br />

Live-View-Modus wie im Videomodus gewährleistet.<br />

Full-HD-Videos nimmt die A35<br />

mit 1920 x 1280i, 25 B/s und Stereoton im<br />

AVCHD-Format auf..<br />

Sony NEX-C3<br />

Bei den NEX-Modellen handelt es sich um<br />

besonders kompakte und leichte (283 g)<br />

spiegellose Systemkameras mit den gleichen<br />

APS-C-Sensoren wie den Alphas. Aktuell<br />

kommt die dritte NEX, die C3 und erhält<br />

wie die A35 den 16-Megapixel-CMOS; Preis<br />

mit 18–55 mm-Zoom: 730 Euro. Den beweglichen<br />

Sensor zur Bildstabilisierung bieten<br />

Linsen/Gruppen 7/6<br />

Naheinstellgrenze 0,09 m<br />

Bildwinkel 50°<br />

Filterdurchmesser 49 mm, Schraubfilter<br />

Ultraschallmotor –<br />

Bildstabilisator –<br />

Durchmesser x Länge,<br />

Gewicht<br />

62 x 55,5 mm,<br />

138 g<br />

Anschlüsse<br />

Sony E-Bajonett<br />

Preis<br />

250 Euro<br />

die NEX-Modelle nicht aber einen 3-Zoll-<br />

LCD-Monitor mit 307 200 RGB-Pixeln, neigbar<br />

um 80 Grad nach oben und 45 Grad<br />

nach unten. Neben der Touchscreenbedienung<br />

bietet die C3 nur wenige Bedienungselemente<br />

darunter ein Drehrad mit zentraler<br />

Bestätigungstaste. Zur Ausstattung gehören<br />

ISO-Werte bis 12 800 und Sensor-Kontrast-<br />

Autofokus mit 25-AF-Zonen zur Multi- oder<br />

Spot-AF-Messung. HD-Videos mit Stereoton<br />

sind auf 1280 x 720 Pixel im Motion-JPEG-<br />

Format beschränkt. Zur NEX-Reihe gehört<br />

eine eigene Objektivlinie, doch bleiben Sony/Minolta-Objektive<br />

mit A-Bajonett per Adapter<br />

verwendbar. Statt eines eingebauten<br />

Blitzes legt Sony einen kleinen Aufsteckblitz<br />

8 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Ausstellungen<br />

© Miguel Ferraz, Paris Hotel<br />

■ Berlin<br />

10178, galerie:pixelgrain, Rosenstr. 16-17,<br />

www.pixelgrain.de<br />

Thema: Paris_Hotel, Miguel Ferraz<br />

Termin: 16.06.-05.08.20<strong>11</strong><br />

■ Berlin<br />

10<strong>11</strong>7, Museum THE KENNEDYS, Pariser<br />

Platz 4a,<br />

www.thekennedys.de<br />

Thema: Jackie - Lady in the First Place,<br />

Bob Davidoff, Robert Lebeck u.a.<br />

Termin: 21.04-01.09. 20<strong>11</strong><br />

■ Essen<br />

45133, Hügel 15,<br />

www.krupp-stiftung.de<br />

Thema: Krupp. Fotografien aus zwei<br />

Jahrhunderten<br />

Jacob Hilsdorf u.a.<br />

Termin: 18.06.-<strong>11</strong>.12.20<strong>11</strong><br />

für den Zubehörschuh<br />

mit<br />

Leitzahl 7 und<br />

24-mm-Weitwinkelausleuchtung<br />

bei. Ein scher Sucher oder eine Buchse für „fremde“<br />

elektroni-<br />

Systemblitze fehlen weiterhin. Doch kommt<br />

ein stärkeres NEX-Systemblitzgerät HVL-<br />

F20S mit Leitzahl 20 bei 50-mm-Bildfeldausleuchtung.<br />

Es benötigt keine Batterien, da es<br />

seine Energie von der Kamera bezieht und<br />

wiegt nur 60 g. Preis 160 Euro.<br />

sony neX-C3 slt-A35<br />

Bildsensor<br />

CMOS Exmor 23,5 x 15,6 mm (APS-C),<br />

16 MP, max. 4912 x 3264 Pixel<br />

CMOS Exmor-HD, 23,4 x 15,6 mm (APS-C), 16 MP,<br />

max. 4912 x 3264 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO-Auto 200 – 1600, man. bis 12 800 ISO-Auto: 100 – 12800, man. bis ISO 25 600<br />

HD-Video 1280 x 720, 30 B/s, Stereo, MPEG4 1920 x 1280i, 25 B/s, Stereoton, AVCHD<br />

Autofokus Kontrast-AF, 25-Feld, Center, spot, Phasendetektion (15-Feld, 3 Kreuzsensoren), Spot<br />

Belichtung 49-Feld, mittenbetont integral, spot, P, Av,<br />

Tv, M, Belichtungsreihen<br />

Monitor/Sucher 3“-LCD-Monitor, Live-View, 307 200<br />

RGB-Pixel, 100% Bildfeld, optischer<br />

Aufstecksucher optional<br />

Speichermedien<br />

Sonstige Ausstattung Sensor-Staubschutz<br />

sel<br />

3,5/30<br />

mm Macro<br />

Mit dem SEL 3,5/30<br />

mm stellt Sony eine neue<br />

Makro-Festbrennweite für das NEX-System<br />

vor mit drei asphärischen Linsen und einer<br />

aus SD-Glas. Es entspricht ca. 45 mm KB<br />

und erlaubt Abbildungsmaßstäbe bis maximal<br />

1:1. Ein Linear-AF-Motor sorgt für<br />

schnelle und leise Innenfokussierung. Preis:<br />

250 Euro. www.sony.de HoGo<br />

1200 Zonen; P, Av, Tv, M, HDR, DRO,<br />

Belichtungsreihen<br />

3“-LCD-Monitor, Live-View, 307 200 RGB-Pixel, 100%<br />

Bildfeld, el. Sucher, 0,46“-LCD, 384 000 RGB-Pixel,<br />

100%, Vergrößerung eff. 0,73x<br />

SD/SDHC/SDXC, Memory-Stick Pro/HG Duo SD/SDHC/SDXC, Memory-Stick Pro/HG Duo<br />

Staubschutz, Sensor-Bildstabilisator, Eye-Start-Funktion<br />

Maße, Gewicht <strong>11</strong>0 x 60 x 33 mm, 283 g mit Akku 124 x 92 x 85 mm, 473 g m. Akku<br />

Preis 580 Euro mit 2,8/16 mm, 630 Euro mit 3,5- 600 Euro mit 18-55 mm, 700 Euro mit 18-55 mm, 900<br />

5,6/18-55 mm OSS<br />

Euro mit 18-55 mm + 55-200 mm<br />

■ Köln<br />

50670, Im Mediapark 7,<br />

www.sk-kultur.de<br />

Thema: August Sander. Sardinien 1927,<br />

August Sander<br />

Termin: 22.04.-21.08.20<strong>11</strong><br />

■ Stuttgart<br />

Haus der Geschichte<br />

Baden-Württemberg<br />

70173, Konrad-Adenauer-Str. 16<br />

www.hdgbw.de<br />

Thema: Von Bad Waldsee bis L.A.<br />

Rupert Leser<br />

Termin: 17.12.2010 bis <strong>11</strong>.09.20<strong>11</strong><br />

■ München<br />

80331, Münchner Stadtmuseum/Sammlung<br />

Fotografie<br />

www.stadtmuseum-online.de<br />

Thema: Industriezeit Fotografien 1845-<br />

2010, Robert Voit u.a.<br />

Termin: 14.04.-<strong>11</strong>.09. 20<strong>11</strong><br />

■ Wien<br />

1070 Wien, Westlicht, Westbahnstr. 40<br />

www.westlicht.com<br />

Thema: POLAROID (IM)POSSIBLE<br />

Jan Hnizdo u.a.<br />

Termin: 17.06.-21.08.20<strong>11</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 9


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News | TreNds<br />

Olympus E-P3<br />

Olympus Micro Four Thirds<br />

3 Systemkameras<br />

Mit drei spiegellosen Systemkameras von<br />

der zierlichen E-PM1 über die gut ausgestattete<br />

Mittelklasse E-PL3 bis zur ambitionierten<br />

E-P3 sowie vier Objektiven erweitert<br />

Olympus das Micro-Four-Thirds-System.<br />

Alle drei Kameras bieten einen schnelleren<br />

12-Megapixel-CMOS-Sensor, TruePic-VI-<br />

Bildprozessor für eine bessere Detailzeichnung<br />

sowie schnellen Sensor-Kontrast-AF.<br />

Sie beherrschen maximal 12800 ISO und<br />

Full-HD-Video 1920 x 1080i.<br />

Der neue Sensor zeichnet sich durch eine<br />

auf 120 B/s gesteigerte Auslesefrequenz<br />

aus, die – laut Olympus – mit zum derzeit<br />

schnellsten Autofokus für Systemkameras<br />

beiträgt. Hierzu empfiehlt Olympus die<br />

neuen geräuschlosen „MSC“-Objektive,<br />

die 2,0/12-mm-,1,8/45-mm-Festbrennweiten<br />

sowie die überarbeiteten 3,5-5,6/<br />

14-42 II R- und 50-200-mm-Zooms.<br />

Zu den Gemeinsamkeiten gehören eine<br />

überarbeitete Menüstruktur, Sensor-Bildstabilisator,<br />

AF mit nunmehr 35 Messfeldern<br />

bis fast an den Bildrand, die auch<br />

einzeln angewählt oder in 3x3-Gruppen<br />

zusammengefasst werden können, ein integrierter<br />

bzw. mitgelieferter (PM1) Mini-<br />

Blitz, die kabellose Blitzsteuerung externer<br />

Systemblitze sowie eine variable Kontrastkurve<br />

mit Echtzeitanzeige auf dem Monitor.<br />

Bei der E-P3 führt Olympus das Retrodesign<br />

der E-P2 inklusive Metallgehäuse<br />

fort. Der Fortschritt liegt im Detail, besonders<br />

im 3-Zoll-OLED-Monitor mit 203 333<br />

RGB-Pixeln und Touchscreen-Bedienung<br />

bis hin zu Schärfentiefevaration, Touch-AF<br />

und Touch-Auslösung. Der kleine Handgriff<br />

kann gegen einen stärker profilierten aus-<br />

Cullmann Reverse<br />

Einsteigerstative<br />

Cullmann wartet mit einer neuen Stativserie<br />

für Einsteiger auf. Wahlweise gibt es das<br />

Stativ einzeln oder mit Kugel- beziehungsweise<br />

3-Wege-Kopf. Die neue Serie soll<br />

durch ein geringes Packmaß von 45 cm inklusive<br />

Stativkopf und besondere Flexibilität<br />

überzeugen. Die Stativbeine lassen sich<br />

in 10 Rasterstufen verstellen und um bis zu<br />

180 Grad abspreizen. Die Stativschulter ist<br />

aus Aluminium-Druckguss gefertigt, die<br />

Beine aus eloxiertem Aluminium. Cullmann<br />

integriert eine teilbare Mittelsäule und ermöglicht<br />

mit den Stativen somit bodennahe<br />

Aufnahmen. Die maximale Arbeitshöhe<br />

liegt bei 149 cm ohne Stativkopf beziehungsweise<br />

157 cm mit Stativköpfen. Das<br />

Stativ sowie die Kombination mit dem Kugelkopf<br />

ist auf Equipment von 6 kg, zusammen<br />

mit dem 3-Wege-Kopf dagegen nur<br />

auf 4 kg ausgelegt. Das Stativ wiegt knapp<br />

1,5 kg und zusammen mit den Köpfen um<br />

die 1,8 kg. Das Basismodell ist das Cullmann<br />

Reverse 626, das 100 Euro kostet.<br />

Zusammen mit dem Cullmann-Kugelkopf<br />

CB7.3 nennt sich das Set Reverse 626<br />

CB7.3. Alternativ kann man den 3-Wege-<br />

Kopf CW25 im Set Reverse 626 CW25<br />

wählen. Beide Sets kostet 120 Euro. Die<br />

Stative sind ab sofort lieferbar. Cullmann<br />

gewährt auf die Reverse-Modelle 10 Jahre<br />

Garantie. www.cullmann.dee jos<br />

12 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Olympus E-PM1<br />

Olympus E-P3 E-PL3 E-PM1<br />

Bildsensor<br />

4/3“-LiveMOS, 12,3 Megapixel, 17,3 x 13 mm, 4032 x 3024 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO auto und manuell 200 – 12800<br />

HD-Video<br />

1920 x 1080, 50i, AVCHD, Stereoton<br />

Autofokus<br />

Kontrast-AF, 35-Feld, 9-/1-Feld (Position variabel), Hilfslicht<br />

Belichtung<br />

324-Feld , mittenbetont, Spot / P, Av, Tv, M, automatische Motivprogramm-Wahl,<br />

Kontrastoptimierung, Belichtungsreihen, Digital-Effekte<br />

Monitor<br />

Live-View, 3“-OLED-Monitor,<br />

Live-View, 3“-LCD-Monitor, Live-View, 3“-LCD-Monitor,<br />

204.666 RGB-Pixel, 3:2,<br />

153.333 RGB-Pixel, 16:9 153.333 RGB-Pixel, 16:9<br />

Touchscreen<br />

Serienbilder max. 3 B/s (max. 9 RAW) max. 4,1 B/s (max. 10 RAW) max. 4,1 B/s (max. k.A.)<br />

Sonstige Ausstattung<br />

Speichermedien<br />

Energieversorgung<br />

Maße und Gewicht<br />

Sensorstaubschutz,<br />

Bildstabilisator, el.<br />

Wasserwaage, Blitz integriert<br />

LZ 10 (ISO 200), el. Sucher<br />

optional, HDMI, EyeFikompatibel<br />

122 x 69 x 34,mm, 321 g (Gehäuse)<br />

Preis 950 Euro (m. 3,5-5,6/<br />

14-42 II R)<br />

Sensorstaubschutz,<br />

Bildstabilisator, Blitz integriert<br />

LZ 10 (ISO 200), el. Sucher<br />

optional, HDMI, EyeFikompatibel<br />

SD/SDHC/SDXC<br />

Lithium-Ionen-Akku<br />

<strong>11</strong>0 x 64 x 37 mm, 265 g<br />

(Gehäuse)<br />

noch offen<br />

Sensorstaubschutz,<br />

Bildstabilisator, Blitz<br />

mitgeliefert LZ 10 (ISO 200),<br />

el. Sucher optional, HDMI,<br />

EyeFi-kompatibel<br />

<strong>11</strong>0 x 64 x 34 mm, 215 g<br />

(Gehäuse)<br />

noch offen<br />

Olympus E-PL3<br />

gewechselt werden. Die E-P3 samt 3,5-<br />

5,6/14-42 II R kostet 950 Euro.<br />

Als Gegenentwurf zeigt die E-PL3 eine<br />

klassisch schlichte Form. Das in Schwarz,<br />

Weiß, Silber oder Rot erhältliche gebürstete<br />

Aluminiumgehäuse bietet einen nach oben<br />

und unten neigbaren 3-Zoll-LCD-Monitor<br />

mit 153 333 RGB-Pixeln. Mit <strong>11</strong>0 x 64 x 37<br />

mm und 265 g Gewicht fällt die E-PL3<br />

deutlich handlicher als das Vorgängermodell<br />

E-PL2 aus. Der Preis ist noch offen.<br />

Ganz auf Kompaktheit, geringes Gewicht<br />

(215 g) und einfache Bedienung setzt<br />

Olympus bei der in sechs Farben kommenden<br />

Mini-Pen E-PM1. Der 3-Zoll-LCD-Monitor<br />

mit 153 333 RGB-Pixeln ist allerdings<br />

kein Touchscreen. Der Preis ist noch offen.<br />

www.olympus.de<br />

HoGo<br />

Olympus<br />

Zuiko Digital<br />

ED 2,0/12 mm<br />

Zuiko Digital<br />

ED 1,8/45 mm<br />

Zuiko Digital<br />

ED 3,5-5,6/<br />

14-42 mm II R<br />

Zuiko Digital<br />

ED 3,5-5,6/<br />

40-150 mm R<br />

Format Micro Four Thirds Micro Four Thirds Micro Four Thirds Micro Four Thirds<br />

Linsen/Gruppen <strong>11</strong>/8 9/8 8/7 13/10<br />

Naheinstellgrenze 0,2 m 0,5 m 0,25 m 0,9 m<br />

Bildwinkel 84° 27° 75 - 29° 30 – 8,2°<br />

Filterdurchmesser 46 mm Schraub 37 mm Schraub 37 mm Schraub 58 mm Schraub<br />

Ultraschallmotor – – – –<br />

Bildstabilisator – – – –<br />

Durchmesser x 56 x 43 mm, 130 g 56 x 46 mm, <strong>11</strong>6 g 56,5 x 50 mm, <strong>11</strong>3 g 63,5 x 83 mm, 190 g<br />

Länge, Gewicht<br />

Anschlüsse Micro Four Thirds Micro Four Thirds Micro Four Thirds Micro Four Thirds<br />

Preis 800 Euro 300 Euro k. A. k. A.<br />

Bilora<br />

Schneller<br />

Wechsel<br />

Wer ein Stativ bzw. Stativkopf<br />

ohne Schnellkupplung<br />

besitzt, wird nun bei<br />

Bilora fündig. Hier gibt es<br />

ein Schnellwechselsystem, das auf alle Stative mit 1/4- und<br />

3/8-Zoll-Schrauben passt. Damit klappt der schnelle Austausch<br />

des Foto-Equipments durch Wechselplatten im Plattenhalter. Die<br />

Wechselplatten gibt es mit 3,5 cm Durchmesser (Artikelnummer<br />

2270) für Kompaktkameras und mit 5 cm Durchmesser für <strong>SLR</strong><br />

und Bridgekameras (Artikelnummer 2280) . Die kleinere Variante<br />

kostet 15 Euro, die größere 22 Euro. www.bilora.de jos<br />

Gary Fong Micro-Four-Thirds-Puffer<br />

Weichmacher<br />

Der „Micro Four Thirds-Puffer“ ist ein<br />

Diffusor für Micro-Four-Thirds-Kamera-<br />

Blitze von Gary Fong. Der Puffer, eine<br />

gewölbte Streuscheibe, lässt sich direkt<br />

am Aufsteckschuh der Kameras mit<br />

Aufklappblitz befestigen und sorgt für<br />

ein weiches Blitzlicht ohne Schatten.<br />

Die Streuscheibe des Puffers wird exakt<br />

vor dem hochgeklappten Blitzreflektor<br />

positioniert und kann für unterschiedliche<br />

Modelle feinjustiert werden. Preis:<br />

25 Euro www.hapa- team.de/marken/<br />

GARYFONG<br />

HoGo<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 13


News | TreNds<br />

Panasonic Lumix GF3<br />

Systemqualität<br />

Panasonic<br />

Panasonic erweitert das G-System um eine<br />

stylischere Variante. Die GF3 setzt im Gegensatz<br />

zur GF2 nicht mehr auf klassische,<br />

sondern modisch geschwungene Linien und<br />

ist noch etwas kompakter. Im Gegensatz zu<br />

den G/GH-Modellen kommt die GF3 (wie die<br />

GF2) ohne integrierten Sucher und zielt auf<br />

Aufsteiger aus dem Kompaktkamerasegment.<br />

Technisch hat Panasonic das Micro-<br />

Four-Thirds-Modell moderat verändert. Es<br />

bleibt beim 12-Megapixel-CMOS-Sensor<br />

und dem 3-Zoll-Touchscreen mit 153 333<br />

RGB-Bildpunkten auf Wunsch auch mit Direktauslösung.<br />

Der neue 16-Megapixel-Sensor<br />

bleibt GH2 und G3 (Test in Heft 7) vorbehalten.<br />

Neu ist der Punkt-AF-Modus. Dieser<br />

erfasst beim Antippen mit einer feinen<br />

Spitze nur den berührten Punkt und ermöglicht<br />

so eine exaktere Fokussierung als mit<br />

üblicher Spotmessung. Bei der GF3 steht<br />

jetzt das gesamte Bildfeld für die Autofokussierung<br />

ohne „blinden“ Randbereich zur Verfügung.<br />

Die automatische Aufnahmesteuerung<br />

ist nun zu iA+ erweitert. Damit ist<br />

auch in der i-Automatik eine Beeinflussung<br />

der Schärfentiefe, der Belichtung und des<br />

Weißabgleichs per Touchscreen-Regler<br />

möglich. Dank Direkt-Starttasten sind i-Automatik<br />

und Video-Funktion aus jeder anderen<br />

Einstellung heraus sofort aktivierbar.<br />

Wie schon die GF2 nimmt auch die GF3<br />

Full-HD-Videos im AVCHD-Format mit<br />

1920 x 1080 Pixeln und 50 Halbbildern/s<br />

auf. Dabei steht ein kontinuierlicher Autofokus<br />

mit Schärfeverfolgung (AF-Tracking)<br />

zur Verfügung. Wegen des gemeinsamen<br />

Bajonetts passen auf die GF3 neben den<br />

Panasonic-Objektiven auch die Olympusund<br />

Leica-Micro-Four-Thirds-Objektive.<br />

Neben Schwarz kommt das Zoom-Kit 3,5-<br />

5,6/14-42 mm auch in Perlmutt-Weiß, Rot<br />

und Chocolate. Der Preis ist noch offen.<br />

ww.panasonic.de<br />

HoGo<br />

Lumix GF3<br />

Bildsensor<br />

4/3“-LiveMOS, 12 Megapixel,<br />

17,3 x 13 mm, 4000 x 3000 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO auto und manuell 160 – 6400<br />

HD-Video 1920 x 1080, 50i, AVCHD, 25<br />

B/s, mono, AF<br />

Autofokus<br />

Kontrast-AF, 23-Feld, 1-Feld<br />

(Größe und Position variabel)<br />

Belichtung<br />

144-Feld , mittenbetont,<br />

Spot, P, Av, Tv, M, DRO,<br />

Belichtungsreihen, Digital-Effekte<br />

Monitor / Sucher Live-View, 3“-LCD-Monitor,<br />

153 333 RGB-Pixel / –<br />

Speichermedien SD/SDHC/SDXC<br />

Sonstige Ausstattung Sensorstaubschutz, Blitz integriert<br />

Objektivanschluss Micro-FourThirds-Bajonett<br />

Maße und Gewicht 108 x 67 x 33 mm, 222 g (Gehäuse)<br />

Preis<br />

k.A.<br />

Uni-Loc-Stative<br />

Baukasten<br />

Die Uni-Loc-Stative basieren auf einem Baukastensystem.<br />

Die Stative sitzen auf einem<br />

asymmetrischen Zentralgelenk: Die 3 Stativbeine<br />

und die Mittelsäule sind beliebig gegeneinander<br />

verdrehbar. Bei der Mittel -<br />

säule setzt der Hersteller auf ein um 180°<br />

schwenkbares Gelenk. Bei den neuen „System<br />

Plus“-Modellen ist ein zusätzliches Gelenk<br />

integriert, mit dem der Winkel der Mittelsäule<br />

verstellt werden. Mit Umrüstsätzen<br />

kann aus einem einfachen ein Sys tem-Stativ<br />

gemacht werden und aus einem System-<br />

Stativ ein System-Plus Modell. Das UNI-LOC<br />

Sortiment besteht aus 14 verschiedenen<br />

3-Bein-Stativen mit zwei unterschiedlichen<br />

Bein-Durchmessern und in diversen Größen<br />

– vom 51 cm hohen Tischstativ bis zum 250<br />

cm hohen Jumbostativ. Dazu gibt es 4 Einbeinstative<br />

sowie einiges System-Zubehör.<br />

Die Preise für Stative beginnen bei 190 Euro,<br />

das Uni-Loc-Major-System Plus in der besten<br />

Ausstattung kostet 430 Euro.<br />

www.fotobrenner.de<br />

jos<br />

14 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Canon, Leica, Walimex<br />

Drei neue Objektive<br />

Mit dem EF-S 4,0-5,6/55-250 mm IS II stellt Canon ein kompaktes und<br />

preisgünstiges Telezoom vor. Das Objektiv entspricht 88–400 mm KB-<br />

Brennweite. Der Bildstabilisator (IS) soll Aufnahmen mit bis zu 4 Stufen längeren<br />

Verschluss zeiten erlauben. Eine automatische Schwenk erken nung ermöglicht<br />

eine Redu zierung der Verwacklungsunschärfen. Im Handel wird<br />

das Objektiv separat (300 Euro) oder als Bestandteil eines Kamera-Kits mit<br />

dem kürzlich vorgestellten EF-S 3,5-5,6/18-55 mm I S II und einer digitalen<br />

Canon-<strong>SLR</strong> (EOS 550D, EOS 600D oder EOS 60D) erhältlich sein.<br />

Das Leica DG Summilux 1,4/ 25 mm Asph. erweitert Panasonics Lumix G-<br />

Objektivsystem um ein lichtstarkes Standard-Objektiv. Das Summilux bietet<br />

dank seiner hohen Lichtstärke von 1,4 großen Gestaltungsspielraum bei Foto<br />

und Video. Das Objektiv ist aus 9 Linsen in 7 Gruppen aufgebaut und enthält<br />

2 asphärische und ein UHR (Ultra High Refractive)-Elemente. Der Kameraanschluss<br />

erfolgt über ein Metallbajonett. Der Preis steht noch nicht fest.<br />

Objektive<br />

Canon EF-S<br />

4,0-5,6/55-<br />

250 mm IS II<br />

Leica DG<br />

Summilux 1,4/<br />

25 mm Asph.<br />

Walimex pro<br />

1,4/35 mm<br />

Format APS-C Micro-FourThirds KB<br />

Linsen/Gruppen 12/10 9/7 12/10<br />

Naheinstellgrenze 1,1 m 0,3 m 0,3 m<br />

Foto Walser bietet jetzt aus der Reihe seiner Eigenmarken ein Weitwinkelobjektiv<br />

pro 1,4/35 mm mit ma nueller Fokussierung. Das<br />

Bildwinkel 23° 20‘ – 5° 20‘ 47° 63,1°<br />

Filterdurchmesser 58 mm, Schraub 46 mm, Schraub 77 mm, Schraub<br />

Ultraschallmotor – – –<br />

Walimex pro 35/1,4 nutzt asphärische Glaslinsen. Es wird angeboten<br />

mit Anschlüssen für Canon, Nikon, Sony/Minolta, Pentax/Sam-<br />

Bildstabilisator • – –<br />

Maße, Gewicht 70 x 108 mm, 390 g 63 x 54,5 mm, 200 g 83 x 109 mm, 710 g<br />

sung, Samsung NX und Olympus 4/3 und ist inklusive Tasche, Gegenlichtblende<br />

und Objektivdeckel ab 400 Euro erhältlich. www.<br />

Anschlüsse Canon EF-S Micro-FourThirds Canon, Nikon, Pentax/Samsung, Sony/<br />

Minolta, Samsung NX, Olympus 4/3<br />

_05ZNE_HapaTeam_HOYA_CoFo_08<strong>11</strong>.pdf;S: 1;Format:(210.00 x 137.00 mm);22. Jun 20<strong>11</strong> 14:58:23<br />

Preis 300 Euro k.A. 400 Euro<br />

canon.de www.foto-walser.biz www.panasonic.de HoGo<br />

Willkommen im Kreis der Filter-Experten.<br />

Mehr Farben. HOYA HD Filter schalten störende Reflexionen und Grauschleier gezielt aus und das – dies ist eine Weltneuheit – bei einer um<br />

25% höheren Lichtdurchlässigkeit als bei herkömmlichen Filtern. Mehr Schutz. HOYA HD Filter bestehen aus gehärtetem Glas und sind kratz-,<br />

stoss- und wasserresistent. Sie schützen effektiv vor Beschädigungen der Objektiv-Frontlinse, verursacht durch Schmutz, Stöße oder Kratzer.<br />

Mehr Möglichkeiten. HOYA HD Filter sorgen für optimale Ergebnisse beim fotografieren, besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen. Das<br />

Resultat sind einzigartige Fotos mit knackig scharfen Farben und hohen Kontrasten. Mehr auf www.hapa-team.de.<br />

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News | TreNds<br />

Systemkamera mit 1/2,3-Sensor<br />

Pentax-Q-System<br />

Pentax bringt die kleinste und leichteste Systemkamera<br />

der Welt. Die Q misst nur 98 x 58<br />

x 31 mm bei 180 Gramm und arbeitet mit einem<br />

12-Megapixel-CMOS-Kompaktkamerasensor<br />

(1/2,3-Zoll). Preis in Schwarz oder<br />

Cremeweiß mit 3x-Zoom: 900 Euro. Die spiegellose<br />

Q bietet keinen Sucher, aber ein Magnesium-/Aluminium-Gehäuse,<br />

Sensor-Bildstabilisator,<br />

3“-Touchscreen, zwei Einstellräder<br />

und <strong>SLR</strong>-übliche Einstellmöglichkeiten:<br />

Dazu gehören Mehrfeld-, mittenbetonte oder<br />

Spot-Messung, P, Av, Tv, M Steuerung, ISO<br />

bis 6400, Sensor-Kontrast-AF per 25-Feld-<br />

oder Spotmessung, JPG- und/oder DNG-<br />

RAW-Format sowie Pop-up-Blitz und<br />

Pentax-Systemblitzschuh. Als Bajonett hat<br />

Pentax das kleine „Q-Mount“ mit 9,2 mm<br />

Auflagemaß entwickelt und stellt fünf Objektive<br />

vor: zwei „High-Performance“ mit Metall-<br />

Bajonett, Blendensteuerung, Zentralverschluss<br />

und ND-Filter sowie drei „Unique“-<br />

Typen mit Kunststoff-Bajonett, Fixfokus und<br />

fester Blende. Die „Toy“-Objektive erzeugen<br />

einen Spielzeugkamera- oder Lomo-artigen<br />

Effekt – alle noch ohne Preisangabe.<br />

www.pentax.de<br />

HoGo<br />

Pentax Q<br />

Bildsensor 1/2,3“CMOS (BSI), 4000 x 3000 Pixel<br />

Empfindlichkeit ISO auto und manuell 125 – 6400<br />

HD-Video 1920 x 1080, 50i, AVCHD, 25 B/s, mono<br />

Autofokus Kontrast-AF, 25-Feld, Spot, AF-Tracking,<br />

manuell<br />

Belichtung Mehrfeld , mittenbetont, Spot, P, Av, Tv,<br />

M, DRO, Belichtungsreihen<br />

Monitor 3“-LCD-Monitor, 153 333 RGB-Pixel<br />

Ausstattung Ultraschall-Sensorreinigung, Sensor-<br />

Bildstabilisator, Blitz integriert LZ 5,6<br />

Maße und 98 x 58 x 31 mm, 180 g (Gehäuse)<br />

Gewicht<br />

Preis mit 1,9/49 mm: 750 Euro, mit 2,8-4,5/28-<br />

83 mm 900 Euro<br />

Pentax Fisheye 5,6/3,2 mm<br />

(KB: 17,5 mm)<br />

Toy Wide 7,1/6,3 mm<br />

(KB: 35 mm)<br />

Toy Tele 8/18 mm<br />

(KB: 100 mm)<br />

standard Prime 1,9/<br />

8,5 mm (KB: 47 mm)<br />

standard Zoom 2,8-4,5/5-15 mm<br />

(KB: 27,5-83 mm)<br />

Linsen/Gruppen 6/5 4/3 3/3 8/5 8/7<br />

Naheinstellgrenze Fixfokus und -Blende Fixfokus und -Blende 0,2 m 0,3 m<br />

Bildwinkel 160° 64° 24,5° 49,5° 76°-29°<br />

Filterdurchmesser – – – 40,5 mm, Schraub 40,5 mm, Schraub<br />

Maße 40,6 x 30,5 mm, 29 g 40,6 x 25 mm, 21 g 40,6 x 19,5 mm, 18 g 45,5 x 23 mm, 37 g 48,5 x 48 mm, 96 g<br />

Adressen<br />

Internet für Fotografen<br />

■ Projektionshilfe<br />

Acer liefert Hilfestellung bei der Berechnung einer<br />

Projektionsfläche. www.acer.de/ac/de/DE/content/acerprojection-calculator<br />

■ Onlinespeicher<br />

Auf Dateien überall zugreifen mit einem Onlinespeicherplatz:<br />

Wuala bietet Datensicherheit und eine eigene<br />

Software. Ein Gigabyte Speicherplatz gibt es kostenfrei.<br />

http://pixlr.com/editor<br />

■ Bilder online<br />

Die Webseite tut, was sie im Namen verspricht und ist<br />

einfach und übersichtlich. www.bilder-hochladen.net<br />

Dörr-Blitzgeräte<br />

Updates<br />

Für vier seiner TTL–Systemblitzgeräte<br />

bietet Dörr jetzt Updates zum Einsatz<br />

mit neuen Kameramodellen an. DCF<br />

50 Wi Digital Power Zoom (260 Euro),<br />

Combi TTL „P“ (260 Euro), DAF 42 „P“<br />

Power Zoom (220 Euro) und DAF 34<br />

„P“ Zoom-Blitz (120 Euro) können im<br />

Dörr-Servicecenter mit aktuellen Kameramodellen<br />

von Canon, Nikon, Olympus,<br />

Panasonic und Sony kompatibel<br />

gemacht werden. Der Update-Service<br />

kostet 12,50 Euro.<br />

www.doerrfoto.de<br />

jos<br />

16 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Anzeige<br />

Freuen Sie sich auf gestochen scharfe Bilder mit mehr<br />

Auflösung und brillanten Farben bei Dämmerung und in<br />

Innenräumen – selbst ohne Blitz. Machen Sie Full HD-<br />

Videos mit kontinuierlicher Fokussierung und doppelt<br />

so schnellem, exaktem Kontrast- Autofokus.<br />

Kreative Freiheit<br />

auch bei wenig Licht<br />

Entdecken Sie verschiedene neue Perspektiven, erhöhten<br />

Bedienkomfort und flexible Positionierungsmöglichkeiten<br />

durch das schwenkbare Display mit Touch<br />

Autofokus. Genießen Sie eine neue kreative Freiheit –<br />

mit der LUMIX G3.<br />

Übersicht behalten<br />

Zentrale Aufnahme<br />

Schneller AF<br />

0,1 Sek.<br />

GUT<br />

07|20<strong>11</strong> Panasonic Lumix DMC-G3<br />

Full HD-Video<br />

LUMIX G3<br />

12 Objektive


Kameras | Test<br />

Systemfrage<br />

18 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

www.colorfoto.de


APS-C, Vollformat oder spiegellos. Immer mehr Hersteller bieten Kameras mit<br />

Wechselobjektiven und „großen“ Sensoren, aber völlig verschiedenen Konzepten.<br />

Entscheidende Unterschiede betreffen Sensorgröße, Suchersystem und Autofokus.<br />

Doch auch Faktoren wie Größe, Gewicht, Bedienungskomfort, Verarbeitung und<br />

Robustheit sowie Preis und Umfang des Systems spielen eine wichtige Rolle. Horst<br />

Gottfried erläutert in fünf Kapiteln anhand zehn ausgewählter Modelle die aktuellen<br />

<strong>Systeme</strong>, ihre Eigenheiten, Vor- und Nachteile.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 19


APS-C: Bewährter Standard<br />

Nikon D5100<br />

Ein kleiner<br />

Lautsprecher<br />

gibt<br />

den Video-<br />

Ton beim<br />

Abspielen<br />

wieder<br />

Canon EOS 600D<br />

Das Mikrofon<br />

zeichnet<br />

Mono-Ton zu<br />

Videos auf<br />

Pentax K-5<br />

Statt Motivprogrammen<br />

viele Einstellmöglichkeiten<br />

für ambitioniertere<br />

Fotografen<br />

Mit der Info-Taste wechselt<br />

man zwischen Aufnahmeund<br />

Kameraeinstellungen<br />

Mit der Video-Taste lassen<br />

sich Filmaufnahmen<br />

jederzeit starten<br />

Ein Hebeldruck aktiviert<br />

den Live-View-Modus auf<br />

dem LCD-Monitor<br />

Mit der neuen A+-Funktion<br />

wählt die 600D Motivprogramme<br />

automatisch<br />

Extra Einstell-Display, wie<br />

in der Oberklasse üblich,<br />

gewährt schnelle Übersicht<br />

Verändert Anzeigen auf<br />

dem Monitor, aktiviert<br />

bei Video das Digital-<br />

Zoom<br />

Die Belichtungskorrektur<br />

liegt im<br />

direkten Zugriff<br />

Die „Info-Taste“<br />

ruft die verschiedenen<br />

Live-<br />

View-Anzeigeoptionen<br />

auf<br />

Mit dem<br />

Einstellrad<br />

kann auch die<br />

Schärfentiefe-<br />

Automatik gewählt<br />

werden<br />

Mit dem Hauptschalter<br />

lässt<br />

sich auch schnell<br />

die optische<br />

oder Live-View-<br />

Schärfentiefevorschau<br />

aufrufen<br />

Die Bildebenenmarkierung<br />

hilft<br />

bei der Makro-<br />

Fotografie<br />

Die APS-C-Klasse beherrscht den Systemkameramarkt.<br />

Das etwa 23 x 15 mm große<br />

Sensorformat ist ein praktischer Kompromiss<br />

aus Bildqualität, Kosten und Größe. Die Canon<br />

EOS 600D und die Nikon D5100 gehören<br />

zu den aktuellsten Modellen in der populären<br />

Mittelklasse, die Pentax K-5 steht für<br />

das obere Marktsegment.<br />

Bildqualität/Sensor<br />

Aktuelle APS-C-Sensoren haben Pixelgrößen<br />

zwischen 4 und 5 µm bei 16 bis 18 Megapixeln.<br />

Damit lassen sich auch professionelle<br />

Anforderungen an die Bildqualität erfüllen.<br />

Bei den Sensortypen setzt sich CMOS immer<br />

mehr gegen CCDs durch, auch bei unserem<br />

Trio. Sie bieten die nötige Auslesegeschwindigkeit<br />

für Live-View, Kontrast-Autofokus,<br />

HD-Videofunktion und schnelle Bildserien.<br />

Neu sind bei einigen Multi-Shot-Technologien.<br />

Bei Kameras wie der K5 mit beweglich<br />

gelagertem Sensor funktioniert die Bildstabilisierung<br />

anders als bei Canon und Nikon mit<br />

allen Objektiven.<br />

Autofokus<br />

Standard sind Autofokussysteme nach dem<br />

Phasendetektionsprinzip mit separatem Modul<br />

im Boden des Spiegelkastens. Unsere<br />

Kandidaten haben 9 oder <strong>11</strong> fest positionierte<br />

Sensoren. Meist ist nur der zentrale ein<br />

Kreuzsensor wie hier bei EOS 600D und<br />

D5100, die teurere K-5 hat gleich 9 Kreuzsensoren.<br />

Der Phasendetektions-Autofokus ist blind,<br />

wenn der Spiegel für die Live-View-Funktion<br />

hochgeklappt ist. Daher wird bei Live-View<br />

und Video die Schärfe über den Kontrast des<br />

Sensorbilds bestimmt. Wenn der am höchsten<br />

ist, stimmt die Fokussierung. Mehr zum<br />

Für und Wider des Kontrast-AFs im Kapitel<br />

zu den Spiegellosen.<br />

Bis dahin bieten Kameras wie die K-5 und<br />

EOS 600D im Live-View-Betrieb (beim Fotografieren,<br />

nicht bei Video) die Option, auf<br />

Phasendetektions-AF umzuschalten. Das ist<br />

allerdings mit einem „Blackout“ des Live-<br />

View-Bildes durch den Spiegelschlag verbunden.<br />

Die Nikon D5100 nutzt im Live-<br />

View-Betrieb ausschließlich den Kontrast-AF,<br />

doch ist der mit 1,82 s zu langsam.<br />

Bedienung<br />

Im breiten Spektrum zwischen „Jeder Funktion<br />

ihren Knopf“ und „Touchscreen-Menüsteuerung“<br />

wählen die APS-C-<strong>SLR</strong>s einen<br />

20 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Mittelweg. Bei EOS 600D und D5100 konkurrieren<br />

die variablen Anzeigen auf dem<br />

LCD-Monitor mit dem eigentlichen Bild um<br />

den Platz. Höherwertige Modelle wie die<br />

Pentax K-5 bieten ein zusätzliches LC-Display<br />

oben auf der Kamera.<br />

4-Richtungs-Wippen mit zentraler OK-Taste<br />

für die Menünavigation sind bei allen Haupt-<br />

Bedienungselement. Einstellungen wie Zeit,<br />

Blende oder Belichtungskorrektur erfolgen<br />

direkt über Drehräder rechts vorn oder hinten.<br />

Teurere Modelle wie die K-5 bieten beide<br />

Räder.<br />

Gehäuse<br />

Die Pentax K-5 ist nicht nur mit ihren 740 g<br />

gegenüber der Canon EOS 600D mit 570 g<br />

und der Nikon D51000 mit 560 g das Schwergewicht.<br />

77 Dichtungen schützen ihr Kunststoff-Magnesium-Gehäuse<br />

vor Spritzwasser<br />

und Staub. Für die günstigeren EOS 600D<br />

und D5100 müssen Kunststoffgehäuse reichen.<br />

Hier gefällt die Nikon mit etwas wertigerem<br />

Finish und griffiger Beschichtung von<br />

Handgriff und Daumenauflage.<br />

APS-C-Kameras ermöglichen wegen des<br />

kleineren Sensors auch kompaktere Objektive:<br />

Dem 50-mm-Objektiv an der KB-Kamera<br />

entspricht ein 33-mm-Objektiv an der APS-<br />

C-Kamera (gleicher Bildwinkel), das zudem<br />

nur einen deutlich kleineren Bildkreis ausleuchten<br />

muss, mit einem Durchmesser von<br />

28 mm statt 43 mm. Für die APS-C-Klasse<br />

gibt es das größte Objektivangebot.<br />

Sucher/Monitor<br />

Bei den Spiegelreflexsuchern wurden die<br />

Pentaprismen weitgehend durch Pentaspiegel-Konstruktionen<br />

abgelöst. Diese sind<br />

leichter, kompakter und günstiger. Die wichtige<br />

effektive Suchervergrößerung liegt meist<br />

bei Werten von 0,5x oder leicht darüber, so<br />

auch bei EOS 600D und D5100. Bei ambitionierteren<br />

Modellen wie bei der Pentax K-5<br />

mit 0,61x ist der Suchereinblick größer, bei<br />

mancher Einsteiger-<strong>SLR</strong> fällt der Sucher zu<br />

klein aus. Die Spiegelreflex-Sucher zeigen<br />

ein klares scharfes Bild, aber nicht, was Belichtungssteuerung<br />

und Weißabgleich machen<br />

werden, wie es das Live-View-Bild eines<br />

elektronischen Suchers oder des Monitors<br />

tut. Standard sind 3“-LCD-Monitore mit<br />

gut 300 000 RGB-Pixeln, wie ihn die drei Modelle<br />

bieten. Bei den jüngsten Modellen EOS<br />

600D und D5100 ist er sogar klapp- und<br />

drehbar, bei der K-5 noch nicht.<br />

Zentrale Einstelltaste.<br />

Gleichzeitiges<br />

Drücken zusammen<br />

mit der „i“-Taste<br />

stellt auf Vollautomatik<br />

zurück<br />

Der LCD-<br />

Monitor ist<br />

ausklappund<br />

drehbar<br />

Wiedergabe und Löschen<br />

haben eigene Tasten<br />

Hier können die Einstel lungen<br />

zur Kontrolle und Änderung<br />

aufgerufen werden<br />

Die Rote-Punkt-Taste<br />

aktiviert den Live-<br />

View oder startet<br />

Videoaufnahme<br />

Einstellung von Zeit, Blende<br />

oder Korrektur; Wiedergabe<br />

der schnellen Bilddarstellung<br />

in der Übersicht, vergrößert<br />

Der LCD-<br />

Monitor mit<br />

307 000 RGB-<br />

Bildpunkten ist<br />

ausklapp- und<br />

drehbar<br />

Ein Druck auf<br />

die ?-Taste im<br />

Aufnahmemodus<br />

lässt<br />

Hilfe-Texte auf<br />

dem Monitor<br />

erscheinen<br />

Die Q-Taste ruft<br />

den Schnelleinstellungsbildschirm<br />

unter<br />

Umgehung der<br />

Menüs auf<br />

Hier kann schnell<br />

unter den verschiedenen<br />

Foto-<br />

Stilen gewählt<br />

werden<br />

Mit dem Hebel<br />

wird die gewünschte<br />

AF-<br />

Funktion gewählt,<br />

die Taste lässt sich<br />

unterschiedlich<br />

programmieren<br />

Aktiviert den LCD-<br />

Monitor, wenn mit<br />

Live-View statt<br />

optischem Sucher<br />

fotografiert werden<br />

soll<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 21


Vollformat-<strong>SLR</strong>: Bessere Qualität<br />

Kameras | TesT<br />

Canon EOS 5D Mark II<br />

Drei benutzerdefinierte<br />

Voreinstellungen<br />

statt Motivprogramme<br />

Nikon D3s<br />

Der 3fach-Knopf ist eine<br />

der wichtigsten Schaltzentralen<br />

der D3s<br />

Sony A900<br />

Auch die Sony A900 bietet<br />

speicherbare Voreinstellungen<br />

statt Motivprogram -<br />

men, aber auch eine<br />

Vollautomatik (grün)<br />

Mit MODE wird<br />

die Art der Belichtungssteuerung<br />

gewählt<br />

Der spezielle Minolta-/Sony-Blitz -<br />

schuh erlaubt schnelle und<br />

sichere Systemblitz-Befestigung<br />

Wegen der Funktionsvielfalt<br />

arbeitet Canon mit doppelt<br />

belegten Tasten<br />

Alles, was der Profi auf einen<br />

Blick wissen will, zeigt<br />

das Display auf der Kamera<br />

Die Canon-typischen<br />

Tasten<br />

für Belichtungsspeicherung<br />

und AF-Messfeldwahl<br />

liegen<br />

im direkten<br />

Zugriff<br />

Mit dem Hauptschalter<br />

können auch Belichtungsmessung<br />

und Displaybeleuchtung<br />

aktiviert werden<br />

Wie bei Top-Modellen üblich zeigt<br />

das oben liegende Display die<br />

wichtigsten Kameraeinstellungen<br />

Mit der ±-Taste<br />

wird die Eingabe<br />

eines<br />

Korrekturfaktors<br />

ermöglicht<br />

Der Wählschalter<br />

für die Art der<br />

Belichtungsmessung<br />

Belichtungskorrektur,<br />

Serienbilder,<br />

Weißabgleich<br />

und ISO sind<br />

Sony für den<br />

Direktzugriff<br />

wichtig. Dazwischen<br />

das<br />

Knöpfchen für<br />

die LC-Display-<br />

Beleuchtung<br />

Vollformat-Kameras mit Sensoren im<br />

klassischen 24 x 36-mm-KB-Format bieten<br />

vor allem mehr Reserven bei schlechten<br />

Lichtverhältnissen. Das schätzen neben Profis<br />

auch viele Amateure. Canon, Nikon und<br />

Sony bieten schon „Einstiegsmodelle“ um<br />

2000 Euro, wie die hier ausgewählte Canon<br />

EOS 5D Mark II. Hinzu kommen Topmodelle<br />

bis 7000 Euro fürs Studio oder für die<br />

Reportage wie die besonders schnelle Nikon<br />

D3s für 5000 Euro.<br />

Bildqualität/Sensor<br />

Gegenüber den Sensoren im APS-C-Format<br />

punkten die KB-Sensoren mit der<br />

2,4-fachen Fläche. Sie fangen damit auch<br />

die 2,4-fache Menge Licht auf und sind entsprechend<br />

empfindlicher – entscheidend<br />

für rauscharme Bilder bei wenig Licht: Der<br />

Vollformatsensor lässt Raum für Pixel in einer<br />

Größenordnung von 6,4 µm bei einer<br />

21-Megapixel-Canon-EOS-5D-Mark II und<br />

8,5 µm bei der 12-Megapixel-Nikon-D3s.<br />

Nikon verzichtet bei seiner Reportagekamera<br />

auf Auflösung und setzt stattdessen<br />

auf maximale Pixelgröße, die Empfindlichkeiten<br />

bis ISO 102 000 ermöglicht. Bei ISO<br />

12 800 sind die Ergebnisse noch richtig gut.<br />

Doch auch eine Canon EOS 5D Mark II hält<br />

bei ISO 6400 Rauschen und Detailverluste<br />

in einem besseren Verhältnis als APS-C-<br />

Kameras.<br />

Wer die Top-Bildqualität von VF-Kameras<br />

nutzen will, muss sich auf Folgekosten bei<br />

den Objektiven einstellen. Das Problem ist<br />

der größere Bildkreis, der zu größeren, schwereren<br />

und teureren Objektiven führt. Zudem<br />

ist die Auswahl nicht nur geringer,<br />

sondern wer Schärfe bis in die Ecken will,<br />

muss auch auf zahlreiche ältere Konstruktionen<br />

verzichten.<br />

Autofokus<br />

Phasendetektions-AF ist Standard. Während<br />

sich die EOS 5D Mark II auf 9 Sensoren<br />

wie in der APS-C-Klasse beschränkt,<br />

geht Nikon mit 51 Sensoren, davon 15<br />

Kreuzsensoren, in die Vollen, ohne dass die<br />

AF-Zeiten länger werden. Live-View und<br />

HD-Video bieten die meisten VF-Modelle.<br />

Bei unseren Kandidaten punktet die Canon<br />

mit Full-HD-Video 1920 x 1080 gegenüber<br />

der teuren D3s mit 1280 x 720p-HD-Video.<br />

Wer im Live-View-Modus von Kontrastauf<br />

Phasendetektions-AF wechseln will,<br />

muss bei beiden Kameras mit dem lästi -<br />

22 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


gen Spiegelklappen und Monitor-Blackout<br />

leben.<br />

Bedienung<br />

Canon EOS 5D Mark II und Nikon D3s geben<br />

sich klassisch mit dem bei Topmodellen<br />

üblichen zweiten Display auf der Gehäuseoberseite.<br />

Die EOS 5D Mark II kommt mit<br />

relativ wenigen Bedientasten an der Rückseite<br />

aus, angeordnet um das griffige Einstellrad<br />

mit zentraler OK-Taste. Dank des<br />

zweiten Schwarzweiß-Displays unter dem<br />

Haupt-LCD-Monitor und des Zusatz-Displays<br />

oben auf der Kamera bleibt das eigentliche<br />

Monitorbild immer übersichtlich.<br />

Die D3s mit den Nikon-typisch vielen Einzel-Tasten<br />

und -Rädern zeigt ebenfalls die<br />

wichtigsten Einstellung im Zweit-Display<br />

auf der Kamera an. Ganz anders als die<br />

klassische Grundbedienung erfordert die<br />

eigenwillige Nikon-Menüstruktur Eingewöhnung,<br />

ist dann aber schnell. Der fest integrierte<br />

Akkugriff macht die Kamera größer,<br />

bietet aber extra Bedienelemente für Hochformataufnahmen.<br />

Gehäuse<br />

Die robusten Magnesium-Grundgehäuse<br />

von EOS 5D Mark II und D3s sind für den<br />

harten Einsatz konzipiert und vor Staub<br />

und Feuchtigkeit geschützt. Die professionelle<br />

Solidität schlägt sich im Gehäusegewicht<br />

nieder: noch moderate 900 g bei der<br />

EOS 5D Mark II und fast 1,5 kg bei der D3s.<br />

Die 160 x 157 x 88 mm große Nikon D3s mit<br />

integriertem Akkugriff überragt die 152 x<br />

<strong>11</strong>4 x 75 mm große Canon EOS 5D Mark II<br />

vor allem in der Höhe. Einen Akkugriff gibt<br />

es bei Canon optional.<br />

Sucher/Monitor<br />

Auch der Sucher gehört zu den Stärken der<br />

VF-<strong>SLR</strong>s. EOS 5D Mark II und D3s glänzen<br />

mit 0,7x effektiver Vergrößerung und zeigen<br />

98 bzw. 100 Prozent des Bildfelds. Grundlage<br />

dafür sind aufwändige optische Konstruktionen<br />

mit großen Glasprismen. Ein<br />

Ausklappblitz würde die Kameras noch<br />

größer machen. Wer Weißabgleich und Belichtung<br />

vor der Aufnahme sehen will, muss<br />

mit Live-View fotografieren. Dafür leisten<br />

die hochauflösenden LCD-Monitore mit<br />

3 Zoll Diagonale und 307 000 RGB-Pixeln<br />

beider Modelle gleich gute Dienste. Klappund<br />

drehbar sind sie aber beide nicht – hier<br />

gibt es noch Verbesserungsspielraum.<br />

Die Live-View-Taste<br />

wird bei der Wiedergabe<br />

zur Druck- oder Datenübertragungstaste<br />

Ein Okularverschluss<br />

schützt<br />

vor Streulichteinfall<br />

bei Stativaufnahmen<br />

Wenn das<br />

Symbol (?)<br />

erscheint, kann<br />

mit der „Schützen“-<br />

Taste<br />

eine Funktionserläuterung<br />

aufgerufen<br />

werden<br />

Ein zusätzliches<br />

Display<br />

informiert über<br />

Grundeinstellungen<br />

Die Suchereinblicksensoren<br />

schalten den LCD-Monitor<br />

aus, wenn ein Auge am Sucher<br />

ist<br />

Mit dem kleinen Joystick<br />

wird bei der 5D durch das<br />

Menü navigiert<br />

Das 4-Richtungs-Wippelelement<br />

kann abgeschaltet<br />

werden, um Fehlbedienung<br />

zu vermeiden<br />

Das große<br />

Rändelrad erlaubt<br />

schnelle<br />

und sichere<br />

Bedienung.<br />

Abschalten der<br />

Einstellradfunktion<br />

schützt vor<br />

versehentlicher<br />

Bedienung<br />

Die Tasten<br />

für Live-View<br />

und Ton liegen<br />

vor versehentlichem<br />

Zugriff etwas<br />

geschützt<br />

Am Akkufach<br />

finden sich<br />

zusätzliche<br />

Bedienungselemente<br />

für<br />

Hochformataufnahmen<br />

Die AEL-Taste erlaubt mit Spotmessung<br />

den Vergleich unterschiedlicher<br />

Helligkeiten im Motiv per Anzeige<br />

auf einer Analogskala im Sucher<br />

Der kamerainterne<br />

Bildstabilisator<br />

lässt sich für<br />

Stativaufnahmen<br />

abschalten<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 23


Sony SLT Single Lens Transflex<br />

Sony Alpha A55<br />

Eine Besonderheit der<br />

Sony ist der hier aufrufbare<br />

Schwenkpanorama-Modus<br />

Die Sensoren schalten<br />

den LCD-Monitor aus,<br />

wenn sich der Fotograf<br />

mit seinem Auge<br />

dem Okular nähert<br />

Neben der automatischen<br />

Umschaltung lässt sich auch<br />

manuell zwischen Sucherbild<br />

und LCD-Monitor wechseln<br />

Automatische<br />

Kontrast- und<br />

Helligkeitsanpassung<br />

über<br />

die D-Range-<br />

Taste<br />

Wie die „große“ A900 ist aus die A55<br />

mit dem typischen Minolta-/Sony-<br />

Blitzschuh ausgestattet<br />

Auch im Video-Modus<br />

arbeitet die A55 mit<br />

Phasendetektions-<br />

Autofokus<br />

Die Fn-Taste<br />

erlaubt den<br />

schnellen Aufruf<br />

von Funktionen,<br />

die häufig bei<br />

der Aufnahme<br />

verwendet<br />

werden<br />

Der hochauflösende<br />

LCD-Monitor<br />

im 4:3-Format<br />

ist nach oben<br />

oder unten<br />

klappbar<br />

Der teildurchlässige,<br />

feststehende<br />

Spiegel wirft<br />

etwa 30 Prozent<br />

des<br />

Lichts auf<br />

den Phasen-<br />

detektions-<br />

Fokussensor,<br />

der oben im<br />

Suchergehäuse<br />

positioniert<br />

ist, und<br />

ermöglicht so<br />

Live-View mit<br />

Autofokus<br />

über Sucher<br />

oder Monitor.<br />

Die Sony SLT nimmt mit ihrem feststehenden,<br />

teildurchlässigen Spiegel eine Son derrolle<br />

in der Sony-Alpha-Familie ein. Im Prinzip<br />

handelt es sich um eine Abwandlung der<br />

<strong>SLR</strong>-Modelle mit APS-C-Sensor: In klassischen<br />

<strong>SLR</strong>-Kameras sitzt ein Spiegel, der das<br />

Licht zum Sucher und zu den AF-Sensoren<br />

umlenkt. Erst bei der Aufnahme klappt der<br />

Spiegel weg und gibt den Aufnahmesensor<br />

für die Belichtung frei. Sonys SLT-Modelle<br />

mit feststehendem Spiegel lenken permanent<br />

den Hauptteil des Lichts auf den Aufnahmesensor<br />

und nur einen kleinen Teil zu den AF-<br />

Sensoren. Der optische Sucher entfällt.<br />

Bildqualität/Sensor<br />

Sensor und Bildqualität entsprechen dem<br />

APS-C-Standard. In der A55 sorgt ein<br />

16-Mega pixel-CMOS für Live-View, schnelle<br />

Bildserien und Full-HD-Video. Der Sensor ist<br />

beweglich aufgehangen und gleicht leichte<br />

Zitterbewegungen des Fotografen aus.<br />

Autofokus<br />

Klassische <strong>SLR</strong>s nutzen schnelle Phasendetektions-Sensoren<br />

und stellen nicht anhand<br />

des Sensorsignals scharf. Im Live-View- und<br />

im Video-Modus muss der Spiegel wegklappen,<br />

dann kommt das Sensorsignal zum Einsatz.<br />

Sonys SLT lenkt permanent einen Teil des<br />

Lichts (30%) zum Phasen-AF und kann ihn<br />

bei Live-View und Video nutzen, die anderen<br />

70% fallen auf den Sensor. In der A55 steckt<br />

ein 15-Punkt AF mit 3 Kreuzsensoren. Seine<br />

Reaktionszeit ist mit 0,33 s recht zügig.<br />

Bedienung/Gehäuse<br />

In der Bedienung entspricht die A55 den<br />

anderen Alpha-Modellen. Der elektronische<br />

Sucher erleichtert die Kameraausrichtung mit<br />

elektronischer Wasserwaage und Führungslinien,<br />

die eingeblendet werden können. So<br />

gelingen auch Schwenk-Panoramen mühelos.<br />

Das Gehäuse entspricht bei Auflagemaß<br />

und Bajonett den Alpha-Modellen und ist so<br />

auch bei den Objektiven kompatibel.<br />

Sucher/Monitor<br />

Statt des optischen Suchers nutzt die A55<br />

einen elektronischen, der die Daten vom Aufnahmesensor<br />

erhält. Die effektive Vergrößerung<br />

liegt mit 0,7x über der APS-C-Konkurrenz<br />

auf dem Niveau von Profi-Kameras. Die<br />

Auflösung ist mit 384 000 RGB-Pixeln hoch.<br />

Der 3“-LCD-Monitor mit 307 000 RGB-Pixeln<br />

ist nach oben oder unten neigbar.<br />

24 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


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Spiegellos: Die Zukunft?<br />

Kameras | TesT<br />

Panasonic Lumix GH2<br />

Wie viele wichtige Funktionen liegen<br />

auch die AF-Optionen dank<br />

eines eigenen Bedienungselements<br />

direkt im Zugriff des Fotografen<br />

Olympus Pen E-PL2<br />

Digital-Effekte [ART]<br />

und Motivprogramme<br />

[SCN] können direkt<br />

aufgerufen werden<br />

Das Stereo-Mikro liefert<br />

den Ton zu Full-<br />

HD-Videos und kann<br />

bei Bedarf durch ein<br />

externes Mikro ersetzt<br />

werden<br />

Im Blitzschuh können nicht nur Blitzgeräte, sondern<br />

auch elektronischer Sucher, Stereo-Mikro<br />

oder LED-Licht-Modul aufgesteckt werden<br />

Griffgünstig<br />

neben dem<br />

Auslöser liegt die<br />

Video-Taste, mit<br />

der die Filmaufnahme<br />

jederzeit<br />

schnell gestartet<br />

werden kann<br />

Das voll gepackte<br />

Belichtungswählrad<br />

weist auf die<br />

vielfältigen<br />

automatischen<br />

und manuellen<br />

Steuermöglichkeiten<br />

hin<br />

Die Bedienungselemente<br />

der E-PL2<br />

geben keine<br />

Rätsel auf<br />

In Japan geht der Marktanteil der Systemkameras<br />

ohne Spiegel, aber mit Wechselobjektiven<br />

auf die 40 Prozent zu, bei uns<br />

sind es knapp 10 Prozent mit Trend nach<br />

oben. In den spiegellosen Systemkameras<br />

stecken die gleichen Sensoren wie in <strong>SLR</strong>s,<br />

allerdings entfällt der Spiegel, was kompaktere<br />

Gehäuse ermöglicht. Statt optischem<br />

Sucher bietet ein Teil der Modelle einen<br />

elektronischen. Diese Fraktion vertritt hier<br />

die Panasonic Lumix GH2 für 850 Euro. Nur<br />

mit Monitor treten die Olympus E-PL2 und<br />

Sony NEX-5 für jeweils knapp 500 Euro an.<br />

Bildqualität/Sensor<br />

Bei <strong>SLR</strong>s dominiert der APS-C-Sensor und<br />

dürfte auch bei den Systemkameras die<br />

meisten Marktanteile holen. Wie klein eine<br />

entsprechende Kamera ohne Sucherprismen,<br />

Spiegel und Mechanik sein kann, zeigt<br />

die Sony NEX-5. Olympus und Panasonic<br />

setzen dagegen auf das Micro-4/3-System<br />

mit etwas kleineren 17,3 x 13 mm großen<br />

Sensoren. Die etwas kleinere Fläche kann<br />

ein leichter Nachteil bei der Bildqualität<br />

sein, doch bis ISO 1600 schlägt die Panasonic<br />

den größeren Sony-Sensor. <strong>SLR</strong>-Modelle<br />

mit 4/3-Sensor baut nur noch Olympus<br />

mit der E5, weswegen wir das<br />

4/3-System aus der Übersicht weggelassen<br />

haben. CMOS-Sensoren machen die Kameras<br />

Live-View- und HD-Video-tauglich.<br />

Die Olympus Pen E-PL2 nimmt 1280 x 720<br />

p-Videos auf, Lumix GH2 und NX5 Full-<br />

HD-Videos mit 1920 x 1080 Pixeln. Die Fotoauflösungen<br />

reichen von 12 Megapixeln<br />

der E-PL2 über 14 Megapixel der NX 5 bis<br />

zu den 16 Megapixeln der GH2.<br />

Sony NEX-5<br />

Unter einer Klappe liegt der<br />

spezielle Sony-Zubehöranschluss,<br />

z.B. für Blitzgeräte<br />

Der APS-C-Sensor bedingt den<br />

großen Bajonettdurchmesser der<br />

kleinen Kamera<br />

Das Stereo-<br />

Mikrofon der<br />

NEX-5 für den<br />

Videoton hat<br />

eine breite<br />

Basis<br />

Standard bei den<br />

Spiegellosen mit<br />

HD-Video ist eine<br />

Movie-Direktstart-<br />

Taste<br />

Autofokus<br />

Standard bei den Spiegellosen ist der Live-<br />

View-taugliche Kontrast-AF auf dem Sensor.<br />

Er erlaubt es zudem, Größe und Positionierung<br />

der AF-Felder zu variieren.<br />

AF-Tracking über das gesamte Bildfeld<br />

funktionieren im Foto- wie im Videomodus.<br />

Problematisch war in der Vergangenheit das<br />

Tempo des Kontrast-AF. Dies ist mit den<br />

Sensoren und Bildprozessoren der jüngsten<br />

Generation vorbei. Zudem arbeitet der<br />

Kontrast-AF deutlich zuverlässiger als der<br />

Phasen-AF. Die GH2 ist mit AF-Zeiten von<br />

0,28/0,48 s bei 1000/30 Lux schneller als<br />

manche Phasendetektions-<strong>SLR</strong>s, und auch<br />

die E-PL2 schlägt sich mit 0,52/0,66 s or-<br />

26 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


dentlich. Nur die Sony NEX-5 als ältestes<br />

Modell dieses Trios lässt sich mit 0,93 s bei<br />

30 Lux deutlich mehr Zeit.<br />

Bedienung<br />

Während die GH2 in Gehäuseform und Bedienungselementen<br />

ganz konservativ daherkommt,<br />

geht Sony mit dem Touchscreen-<br />

Konzept der NEX-5 einen neuen Weg mit<br />

möglichst wenigen Bedienungselementen.<br />

Einsteiger kommen damit besser zurecht,<br />

allerdings fehlen so Direktzugriffe, wenn es<br />

eilt. Die E-PL2 mit ihrem Mix aus Tasten<br />

und Menüsteuerung zeigt einen Mittelweg,<br />

ihre Menüstruktur ist aber wie schon bei<br />

den anderen Pen-Modellen teilweise unpraktisch.<br />

Problematisch können die ebenfalls<br />

kompakteren Akkus der Spiegellosen<br />

wegen ihrer geringeren Ausdauer werden.<br />

Gehäuse<br />

Die NEX-5 ist mit <strong>11</strong>1 x 59 x 38 mm kaum<br />

größer als eine Kompaktkamera und wiegt<br />

nur 380 g. Selbst die „erwachsene“ Lumix<br />

GH2 mit integriertem Live-View-Sucher<br />

und Mini-Blitz ist nicht größer als 136 x 91 x<br />

76 mm bei 443 g Gewicht. Die nächste Generation<br />

mit weiter verkleinerten Gehäusen<br />

steht schon in den Startlöchern. Kein Spiegel<br />

bedeutet zwar flachere Gehäuse, aber<br />

auch neue Objektive, von denen es bei Sony<br />

– noch – zu wenig gibt. Allerdings lassen<br />

sich zahlreiche <strong>SLR</strong>-Objektive per Adapter<br />

nutzen, der die „Gehäuselücke“ füllt.<br />

Sucher/Monitor<br />

Ohne Spiegel gibt es auch keine optischen<br />

<strong>SLR</strong>-Sucher, doch die elektronischen dürften<br />

schon bald die bessere Lösung sein: Die<br />

GH2 hat einen der besten elektronischen<br />

Sucher mit 5<strong>11</strong> 200 RGB-Bildpunkten und<br />

0,7x effektiver Vergrößerung fest eingebaut.<br />

Olympus setzt bei der E-PL2 auf einen Aufstecksucher<br />

mit 480 000 RGB-Pixeln und<br />

0,58x effektiver Vergrößerung. Sony bietet<br />

zur NEX aktuell nur einen optischen Aufstecksucher,<br />

dessen Bildwinkel dem des<br />

16-mm-Pancake entspricht. Alle drei Modelle<br />

sind mit 3“-LCD-Monitoren ausgestattet.<br />

Während sich Olympus und Panasonic<br />

mit 153 333 Bildpunkten bescheiden,<br />

punktet Sony mit 307 000 RGB-Pixeln. Ist<br />

der NEX-5-Monitor nach oben oder unten<br />

neigbar, lässt sich der GH2-Monitor geschützt<br />

einklappen oder ganz ausschwenken<br />

und über einen weiten Bereich drehen.<br />

Die Klappmöglichkeiten<br />

des LCD-Monitors<br />

sind vor allem<br />

bei Video nützlich<br />

Ein Fingerdruck<br />

lässt den integrierten<br />

Mini-Blitz<br />

heraus springen<br />

Der hochauflösende<br />

LCD-Monitor<br />

hat 16:9-Format<br />

und ist in der Neigung<br />

verstellbar<br />

Hier liegt der Anschluss für<br />

den elektronischen Sucher,<br />

Mikro oder LED-Licht-Modul<br />

Das Umschalten zwischen Sucher<br />

und Monitor kann dank des IR-Sensors<br />

auch automatisch erfolgen<br />

Wegen der Konzentration<br />

auf Touchscreen-Bedienung<br />

bietet die NEX-5<br />

nur wenige zusätzliche<br />

Bedienungselemente<br />

Das Rändelrad<br />

kann für<br />

zusätzliche<br />

Einstellungen<br />

nicht nur gedreht,<br />

sondern<br />

auch gedrückt<br />

werden<br />

ISO und<br />

Weißabgleich<br />

sind direkt ansteuerbar,<br />

die<br />

beiden Funktionstasten<br />

können individuell<br />

belegt<br />

werden<br />

Die Video-<br />

Direktstart-Taste<br />

fehlt auch bei<br />

der E-PL2 nicht<br />

Mit der<br />

Info-Taste<br />

werden die<br />

verschiedenen<br />

Monitor-Einblendungen<br />

aufgerufen<br />

Die Bedienungselemente<br />

fallen z. T.<br />

recht klein aus<br />

Über das<br />

Steuerkreuz<br />

mit Wählring<br />

lassen sich<br />

einige Direkteinstellungen<br />

vornehmen<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 27


Mittelformat: Eine Nummer größer<br />

Leica S2<br />

Ungewöhnlich ist die<br />

Umschaltmöglichkeit<br />

zwischen Zentral- und<br />

Schlitzverschluss<br />

Das TTL-Blitzsystem ist kompatibel<br />

mit dem Leica SF 58 und<br />

anderen SCA-Blitzgeräten mit<br />

SCA3002-Adapter<br />

Das LC-Display der Leica S2 ist<br />

dank OLED-Technologie farblich<br />

variabel und sehr scharf<br />

Ganz klassisch<br />

mit Zeiten und<br />

einer Automatik-<br />

Position zeigt<br />

sich das Verschlusszeitenrad<br />

der S2<br />

Übersichtlich:<br />

mit je zwei<br />

Tasten rechts<br />

und links des<br />

Monitors werden<br />

die vier<br />

Haupt-Menü-<br />

Kategorien<br />

aufgerufen<br />

Beim Sensor gilt: Mehr Fläche bringt mehr<br />

Leistung und so setzen zahlreiche Profis<br />

aufs Mittelformat mit großen Sensoren. Hasselblad<br />

ist der Platzhirsch mit dem größten<br />

System, Pentax und Leica wollen nun ihren Teil<br />

vom Markt, wobei die Leica S2 besonders interessant<br />

ist mit einem Gehäuse im <strong>SLR</strong>-Stil.<br />

Bildqualität/Sensor<br />

Die großen Sensoren ermöglichen eine hohe<br />

Auflösung bei vernünftigen Pixelgrößen. So sitzen<br />

auf dem 30 x 45 mm großen Kodak-CCD<br />

der Leica 7500 x 5000 Pixel, die mit je 6 µm<br />

etwa so groß sind wie bei 24-Megapixel-Vollformat-Kameras.<br />

Die Auflösung erreicht fast<br />

2500 LP/BH und im Vergleich zu früher sind<br />

hohe ISO-Zahlen deutlich besser nutzbar.<br />

Autofokus<br />

Beim Autofokus setzt Leica wie die anderen<br />

Mittelformat-Anbieter auf Phasendetektion<br />

mit einem zentralen Kreuzsensor. Die AF-<br />

Zeiten liegen bei 1 s und länger. Dass schneller<br />

gehen kann, zeigt die Pentax 645D, die nur<br />

etwa die halbe Zeit braucht.<br />

Bedienung<br />

Touchscreen ist kein Thema, stattdessen mischen<br />

die Modelle Direkttasten und eine<br />

Menü-gestützte Bedienung. Mit je zwei großen<br />

Tasten rechts und links des Monitors<br />

kann man sicher durch die vier gut strukturierten<br />

und lesbaren Menüs navigieren. Eingestellt<br />

wird mit einem dreh- und drückbaren<br />

Daumenrad sowie dem Belichtungswählund<br />

Zeitenrad. Die eingestellten Werte zeigt<br />

ein OLED-Display neben dem Zeitenrad.<br />

Gehäuse<br />

Mit 160 x 120 x 80 mm und 1410 g ist die<br />

Leica etwas schwerer aber nicht größer als<br />

professionelle KB-Modelle. Positiv: Der Spritzwasserschutz.<br />

Zu den Besonderheiten der S2<br />

gehört, dass sie neben dem integrierten<br />

Schlitzverschluss auch (vier) Objektive mit<br />

Zentralverschluss steuern kann. Das Objektivangebot<br />

zur S2 ist mit nur vier Brennweiten<br />

noch sehr beschränkt.<br />

Die S2 kann mit PC und Fernauslöser verbunden<br />

werden und per HDMI auch mit entsprechenden<br />

TV-Geräten kommunizieren<br />

Über die elektronischen Kontakte werden u. a. die<br />

Blendenwerte und auch die Steuerungsimpulse für<br />

die Zentralverschluss-Objektive übertragen.<br />

Sucher/Monitor<br />

Über ein kleines Sucherbild wird sich keiner<br />

beschweren: Die 0,86x-Vergrößerung der S2<br />

bei 96 % des Bildfelds sind ein Wort. Typisch:<br />

Die Mattscheibe mit Fadenkreuz ist austauschbar<br />

gegen eine mit Gitterraster. Weniger üppig<br />

fällt der Monitor aus: 3“-LCD-Monitor<br />

mit nur 153333 RGB-Bildpunkten. Live-View<br />

und Video kennt die S2 nicht.<br />

28 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


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Kameras | TesT<br />

Lesertest:<br />

NikoN<br />

D700<br />

Kleiner Profi<br />

Mit einem Gehäusepreis um<br />

2000 Euro kostet die Nikon D700<br />

nicht einmal halb soviel wie das<br />

Profimodell D3s; beide zeichnen<br />

Bilder mit einem 12-Megapixel-<br />

CMOS im Vollformat 36 x 24 mm<br />

auf. Wie die Anwender ihre D700<br />

beurteilen, klären wir im siebten<br />

<strong>ColorFoto</strong>-Lesertest.<br />

Die Nikon D700 ist eine Kamera, die sich<br />

auch im Profilager etablieren konnte – als<br />

Ergänzung, nicht selten auch als Alternative<br />

zu den D3-Modellen mit Profigehäuse. Damit<br />

nimmt die D700 im Hause Nikon eine vergleichbare<br />

Rolle ein wie die EOS 5D Mark II<br />

bei Canon. Besonders nahe steht der D700<br />

die mit einem qualitativ vergleichbaren 12-<br />

Megapixel-CMOS ausgestattete D3s, während<br />

die D3x das Doppelte an nomineller<br />

Auflösung zu bieten hat, mit rund 7000 Euro<br />

allerdings auch erheblich teurer ist als die<br />

D700 (2100 Euro) und D3s (5000 Euro). Regen<br />

Zuspruchs erfreute sich die D700 im<br />

siebten <strong>ColorFoto</strong>-Lesertest: Über hundert<br />

D700-Anwender beurteilten sie mit Blick auf<br />

Gehäuse, Bedienung, Sucher und Display sowie<br />

Belichtungsmessung, Weißabgleich und<br />

Autofokus. Zudem bewertet wurde die Bildqualität<br />

bei vier ISO-Einstellungen. Für die<br />

im Testkatalog genannten Kriterien konnten<br />

Punkte vergeben werden, zudem gab es die<br />

Möglichkeit, die Vor- und Nachteile der Kamera<br />

ausführlich zu kommentieren. Welches<br />

Bild ergibt sich unterm Strich für die D700?<br />

Bedienung, Ausstattung<br />

und Bildqualität<br />

Der erste Blick auf die Punktebewertungen,<br />

im Vergleich mit anderen Kameras im Lesertest,<br />

zeigt die D700 auf einem sehr hohen<br />

Niveau, übertroffen nur von der D90 und der<br />

Sony Alpha 850. Bei den meisten Kriterien<br />

bekommt die D700 etwas mehr Punkte als<br />

die EOS 5D Mark II, doch sollte man die absolute<br />

Punktzahl nicht überbewerten. Dass<br />

die deutlich günstigere D90 insgesamt etwas<br />

besser bewertet wurde, liegt wohl daran,<br />

dass von einer semiprofessionellen Kamera<br />

noch mehr erwartet wird als von einem<br />

Consumermodell unter 1000 Euro. Nicht übersehen<br />

sollte man auch, dass die Standardabweichungen<br />

zum Teil recht hoch sind, was<br />

deutlich macht, dass sich die Anwender bei<br />

der Bewertung bestimmter Funktionen nicht<br />

einig sind. Ihre höchsten Punktzahlen (um<br />

9) erreicht die Kamera unter anderem bei der<br />

Bildqualität (Rauschen/Textur bei ISO 100).<br />

Ebenfalls erfreulich: Bis hinauf zu ISO 1600<br />

dominieren Punktebewertungen um 8, was<br />

angesichts der großen Pixelfläche im Vergleich<br />

zur Nennauflösung auch nicht weiter<br />

verwundert. Bei der Farbwiedergabe/Farbgenauigkeit<br />

zeigen sich dabei etwas erhöhte<br />

Standardabweichungen.<br />

Bei der Gehäusequalität (Griffigkeit) bleibt<br />

die Kamera hinter der Olympus E-3 und Sony<br />

A850 etwas zurück, wird aber mit 8,89<br />

Punkten besser bewertet als die EOS 5D<br />

Mark II (8,36). Die Größe des <strong>SLR</strong>-Suchers<br />

wird mit 8,65 Punkten für gut befunden, die<br />

Eignung für Brillenträger (7,88) jedoch weniger.<br />

Bei der Bedienung erreicht die D700 sehr<br />

gute Werte zwischen 8,32 (Verteilung der Funktionen<br />

auf die Bedienelemente) und 8,86 (Ergonomie/Erreichbarkeit<br />

der Bedienelemente).<br />

Auch an der Akkukapazität (8,39) haben die<br />

Anwender nichts auszusetzen. Besonders<br />

30 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

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Gehäuse<br />

Bedienung<br />

Ergonomie /<br />

Erreichbarkeit der<br />

Bedienelemente<br />

Gruppierung der<br />

Bedienelemente<br />

M 1) S 2)<br />

Griffigkeit 8,89 1,84<br />

Gewicht 7,68 2,36<br />

M 1) S 2)<br />

8,86 1,75<br />

8,68 1,75<br />

Verteilung der 8,32 2,04<br />

Funktionen auf die<br />

Bedienelemente<br />

Schnelle und 8,57 1,86<br />

zugleich sichere<br />

Einstell. des<br />

gewünscht. Werts<br />

Akkukapazität 8,39 1,93<br />

Der Fragebogen enthält neben einem Bewertungsraster<br />

für Bedienung, Ausstattung<br />

und Bildqualität auch Textfelder für Kompositiv<br />

wird die Auflösung des 3-Zoll-Monitors<br />

(9,04) bewertet, während dessen Nutzbarkeit<br />

bei direktem Sonnenlicht zu einem<br />

kleinen Absturz (7,07) führt – das kommt uns<br />

bekannt vor und sollte den Herstellern zu<br />

denken geben. Ebenso die Tatsache, dass die<br />

AF-Geschwindigkeit im Live-View der Nikon<br />

nur mit 6,96 Punkten abschneidet. Interessanterweise<br />

wird dies aber von den Anwendern<br />

durchaus unterschiedlich bewertet, wie die<br />

sehr hohe Standardabweichung von 2,44 belegt.<br />

Das mag daran liegen, dass die Kamera<br />

im Live-View zwei Messmethoden (Phasenund<br />

Kontrast-AF) anbietet und die Beurteilung<br />

wohl vom überwiegend gewählten<br />

Messverfahren abhängt. Die Bewertungen<br />

des Weißabgleichs und der Belichtungsmessung<br />

halten sich im üblichen Rahmen. Besonders<br />

positiv werden die schnelle Korrigierbarkeit<br />

der Belichtung (8,70) und die<br />

ausgewogene Blitzlichtsteuerung (8,41) beurteilt.<br />

Das AF-System halten die Anwender<br />

für sehr genau (8,32), machen aber Einschränkungen<br />

bei der Verfolgung bewegter<br />

Objekte und der Leistung bei Dunkelheit.<br />

Testkommentare: Lob und Tadel<br />

im Überblick<br />

UrTeiL<br />

■ Plus<br />

• Gehäusequalität (Verarbeitung und<br />

Stabilität)<br />

• Eingebautes Blitzgerät, auch mit<br />

Masterfunktion<br />

• Eingebaute Sensorreinigung<br />

• Hochauflösender TFT-Monitor<br />

• Ergonomie und Bedienbarkeit<br />

• Sehr gute Bildqualität (wenig Rauschen<br />

und Texturverlust)<br />

• Hohe Eignung für Available-Light-Fotografie<br />

• Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

■ Minus<br />

• Kein Bildstabilisator im Gehäuse<br />

• Kein schwenkbarer Monitor<br />

• AF-Schärfenachführung nicht immer<br />

optimal<br />

• AF-Felder zu mittig platziert<br />

• Tendenz zur Überbelichtung<br />

• Tendenz zum Gelbstich (mangelnde<br />

Farbneutralität)<br />

• Wippschalter (4/8-Wege-Schalter) zu<br />

undefiniert im Druckpunkt<br />

• Umständliches Umschalten auf Live-View<br />

• Live-View-AF zu langsam und ungenau<br />

• Nur 12 Megapixel Auflösung trotz<br />

Vollformats<br />

• Lieferumfang (Software) verbesserungswürdig<br />

Autofokus<br />

Live-View<br />

Autofokusgeschwindigkeit<br />

Darstellungsgenauigkeit<br />

Sucher<br />

M 1) S 2)<br />

Größe 8,65 1,96<br />

Klein 8,00 2,63<br />

Für Brillenträger 7,88 2,44<br />

geeignet<br />

Informationen 8,36 2,12<br />

gut erkennbar<br />

Fehlende<br />

Informationen<br />

7,75 2,30<br />

Display<br />

M 1) S 2)<br />

Größe 8,93 1,81<br />

Helligkeit 8,78 1,85<br />

Auflösung 9,04 1,82<br />

Bei direktem 7,07 2,12<br />

Sonnenlicht nutzbar<br />

Alle wichtigen 8,78 1,89<br />

Infos zum Bild<br />

Zuverl. Darstel.<br />

von Schärfe,<br />

Farbenund Über-/<br />

Unterbelicht.<br />

8,30 2,02<br />

Menü<br />

M 1) S 2)<br />

Genauigkeit 8,32 2,14<br />

Tempo 8,39 2,14<br />

Verfolgung 7,89 2,30<br />

bewegter Objekte<br />

Leistung bei 7,74 2,27<br />

Dunkelheit<br />

Bildstabilisator 7,60 2,58<br />

M 1) S 2)<br />

6,96 2,44<br />

8,00 2,02<br />

M 1) S 2)<br />

Struktur und 8,07 2,09<br />

logischer Aufbau<br />

Schnelle 8,26 2,25<br />

Erreichbarkeit<br />

der wichtigsten<br />

Funktionen<br />

Lesbarkeit 9,07 1,75<br />

Verständlichkeit<br />

der Einträge<br />

8,52 1,91<br />

1) M = Mittelwert<br />

2) S = Standardabweichung<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 31


Kameras | TesT<br />

Bildqualität (ISO 100)<br />

Belichtungsmessung<br />

Zuverlässig bei<br />

ungünstigen<br />

Lichtverhältnissen<br />

Ausgewogene<br />

Blitzlichtsteuerung<br />

Schnell<br />

korrigierbar<br />

Weißabgleich<br />

Zuverlässigkeit<br />

bei Mischlicht<br />

Zuverlässigkeit<br />

beim Blitzen<br />

Konstante<br />

Ergebnisse<br />

Schnell<br />

korrigierbar<br />

Service / System<br />

M 1) S 2)<br />

Schärfe 8,86 1,83<br />

Textur<br />

9,14 1,71<br />

(Feinzeichnung)<br />

Lichter- und Schattenzeichnung<br />

8,79 1,74<br />

Rauschen 9,<strong>11</strong> 1,90<br />

Farbwiedergabe 8,54 2,10<br />

Farbgenauigkeit 8,21 2,35<br />

Bildqualität (ISO 400)<br />

M 1) S 2)<br />

Schärfe 8,56 1,97<br />

Textur<br />

8,78 1,89<br />

(Feinzeichnung)<br />

Lichter- und Schattenzeichnung<br />

8,56 1,83<br />

Rauschen 8,93 1,86<br />

Farbwiedergabe 8,52 2,10<br />

Farbgenauigkeit 8,20 2,40<br />

Bildqualität (ISO 800)<br />

M 1) S 2)<br />

Schärfe 8,37 2,18<br />

Textur<br />

8,59 2,08<br />

(Feinzeichnung)<br />

Lichter- und Schattenzeichnung<br />

8,26 2,07<br />

Rauschen 8,65 1,90<br />

Farbwiedergabe 8,46 2,06<br />

Farbgenauigkeit 8,12 2,36<br />

Bildqualität (ISO 1600)<br />

M 1) S 2)<br />

Schärfe 8,12 2,10<br />

Textur<br />

8,15 1,99<br />

(Feinzeichnung)<br />

Lichter- und Schattenzeichnung<br />

7,92 1,90<br />

Rauschen 7,88 1,99<br />

Farbwiedergabe 8,12 2,04<br />

Farbgenauigkeit 7,69 2,27<br />

M 1) S 2)<br />

8,19 1,93<br />

8,41 2,06<br />

8,70 1,84<br />

M 1) S 2)<br />

8,00 1,98<br />

8,21 2,04<br />

8,46 1,80<br />

8,29 1,87<br />

M 1) S 2)<br />

Garantie 8,15 2,14<br />

Bedienungsanleitung<br />

8,54 1,84<br />

System-Angebot 8,74 2,35<br />

1) M = Mittelwert<br />

2) S = Standardabweichung<br />

mentare des Testers. Wir haben die aussagekräftigsten<br />

Punkte für Sie herausgefiltert.<br />

Plus: „Bei wenig Licht noch sehr gute Qualität,<br />

dadurch auch oft ohne Blitz einsetzbar“,<br />

urteilt Wilfried Röhl. Martin Klocke un terstreicht<br />

dies: Die Kamera sei „sehr gut nutzbar<br />

bis ISO 6400, z.B. für die Sportfotografie<br />

– mit geringen Texturverlusten.“ Zudem arbeite<br />

die Rauschreduzierung bei JPEGs effektiv.<br />

Noch einen Schritt weiter geht Bernd<br />

Stahlschmidt: „Fast unglaublich“ sei für ihn<br />

die „Leistung bei wenig Licht“. Thomas Lein<br />

attestiert der Kamera „geringes Rauschen“ –<br />

und „insgesamt sehr gute Bildqualität“ verzeichnet<br />

Jürgen Frohne.<br />

Martin Klocke lobt neben Zuverlässigkeit<br />

und Verarbeitungsqualität das „schnelle und<br />

zuverlässige AF­System“. Neben der High­<br />

ISO­Fähigkeit sei dies auch der Grund für<br />

den Wechsel von der D90 zur D700 gewesen,<br />

da sein Schwerpunkt die Hallensportfotografie<br />

sei. Christoph Gallaun hält das AF­System<br />

für „treffsicher“.<br />

Dieter Huber nennt „Profiqualität“ und<br />

„niedriger Preis“ als wichtige Kaufargumente,<br />

während Dieter Frohne in der D700 eine<br />

„ausgereifte Konstruktion mit ausgezeichneter<br />

Bedienbarkeit“ sieht. Sie sei nicht zu klein<br />

und nicht zu leicht, „was ich wegen der größeren<br />

Teile gerade beim Vollformat wichtig<br />

finde.“ Ein „sehr stabiles Gehäuse“ konstatiert<br />

Dr. Heidrun Bermoser; zudem lobt sie die<br />

„logische Menüstruktur, Sensorreinigung, gu te<br />

Auflösung des Monitors und Zuverlässigkeit<br />

im Betrieb“. „Robust und zuverlässig“ urteilt<br />

Freddy Charon, während Michael Amon der<br />

Kamera „ein erstklassiges Gehäuse“ und<br />

„echtes Nikon­Profi­Feeling“ bescheinigt.<br />

Rainer Aschenbach und Timm Nüchter würdigen<br />

das „gute“ bzw. „tolle“ Preis­Leistungs­<br />

Verhältnis, Jürgen Frohne das „vielfältige und<br />

exzellente Objektivangebot“. Das eingebaute<br />

Blitzgerät schätzen unter anderen Bernd<br />

Stahlschmidt, Michael Amon und Thomas<br />

Lieb, während Jan Laskowski herausstellt,<br />

dass sich der interne Blitz auch als Master im<br />

Drahtlosverbund verwenden lässt. Zu den<br />

besten Funktionen zählen laut Johannes<br />

Wohlmacher zudem „D­Lighting, virtueller<br />

Horizont und AF­Feinabstimmung (erforderlich<br />

bei Verwendung der Teleconverter).“<br />

Minus: Bei viel Licht fallen auch Schatten –<br />

das gilt sogar für den eingebauten Blitz. Dessen<br />

Gehäuse solle „ebenfalls aus Magnesium“<br />

sein, kritisiert Michael Amon. Bernd<br />

Stahlschmidt stören der fehlende Bildstabilisator<br />

im Gehäuse, zudem seien kein WLAN<br />

und kein GPS­Logger an Bord; beides müsse<br />

Entriegelungsbzw.<br />

Korrekturtaste<br />

für das<br />

eingebaute<br />

Pop-up-Blitzgerät<br />

Entriegelungstaste<br />

für den<br />

Einstellrändelring<br />

am<br />

Multifunktionsschalter<br />

Der Multifunktionsschalter<br />

erlaubt Direktzugriffe auf<br />

wichtige Einstellungen.<br />

separat gekauft und angebaut werden. „Kein<br />

schwenkbarer Monitor“ lautet ein zentraler<br />

Kritikpunkt bei Dr. Heidrun Bermoser, Markus<br />

Robertz und Franz Wimberger.<br />

Mindestens ebenso viele Tester stören sich<br />

daran, dass der Sucher nicht 100 % des späteren<br />

Bildes zeigt, darunter Dieter Huber, Jan<br />

Laskowski und Martin Klocke. Letzterer findet<br />

zudem, dass die AF­Felder „ungünstig,<br />

zu mittig, platziert sind“. Auch Andreas<br />

Schubert hat am Phasen­AF­System etwas<br />

auszusetzen – es fehle an „Tempo und Genauigkeit“.<br />

Der Autofokus neige zum Pumpen<br />

und verliere bei Schärfenachführung, be ­<br />

sonders bei geringen Entfernungen, das Objekt.<br />

Zudem seien „ohne Korrektur 80 % der<br />

Aufnahmen überbelichtet“ (nicht die einzige<br />

Nikon, die zur Überbelichtung neigt, Anm. d.<br />

Red.). Der Autofokus arbeite „mit leichter<br />

■ Machen Sie mit!<br />

Fotografieren Sie mit der Ricoh<br />

GXR? Dann wissen Sie sicher<br />

vieles, was andere Leser und die<br />

<strong>ColorFoto</strong>-Redaktion interessiert.<br />

Geben Sie Ihre Erfahrungen<br />

weiter, machen Sie mit bei<br />

unserem 8. Lesertest. Im Internet<br />

finden Sie unter www.colorfoto.de<br />

das Test protokoll, das Sie bis<br />

zum 8. 9. 20<strong>11</strong> ausfüllen und mit<br />

einem Klick an uns schicken<br />

können. Einzige Voraussetzung:<br />

eine validierte E-Mail-Adresse.<br />

32 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong>


Streuung“, der Weißabgleich sei „nicht sehr zuverlässig“<br />

stellt Johannes Wohlmacher fest. „Mangelnde<br />

Farbneutralität, tendenziell gelbstichig“ rügt auch Dr.<br />

Heidrun Bermoser.<br />

Mit dem 4- bzw- 8-Wege-Schalter der Kamera kann<br />

sich Christoph Gallaun nicht anfreunden. Der Wippschalter<br />

sei „zu labberig (kein knackiger Druckpunkt)“,<br />

was Thomas Lieb und Rainer Aschenbach<br />

sinngemäß unterstreichen. Kritisiert werden auch der<br />

Live-View-AF – „zu langsam und ungenau“, findet<br />

Christoph Gallaun – und das Umschalten auf Live-<br />

View: „etwas umständlich“ meint Heinz Baier. Jürgen<br />

Frohn findet 12 Megapixel Auflösung „für das Vollformat<br />

nicht mehr zeitgemäß“, und Rouven Knupp hält<br />

die Original-Nikon-Objektive für „ein wenig überteuert“.<br />

Last but not least: der Lieferumfang. Was Nikon<br />

an Software mitliefere, sei „verbesserungswürdig“,<br />

meint Martin Klocke.<br />

Karl Stechl<br />

Lesertest<br />

Ricoh<br />

GXR<br />

Teilnahme bis zum<br />

8. 9. 20<strong>11</strong><br />

Mittels Mode-Taste und<br />

Einstellrad wird das Belichtungsprogramm<br />

gewählt.<br />

Über den Dreh ring<br />

am Auslöser lässt<br />

sich die Displaybeleuchtung<br />

aktivieren.<br />

Belichtungskorrekturtaste,<br />

wird<br />

in Verbindung mit<br />

dem hinteren Einstellrad<br />

verwendet<br />

Das LCD an der<br />

Oberseite ist ein<br />

typisches Merkmal<br />

(semi-)professioneller<br />

Modelle.<br />

Technische DaTen<br />

TesTergebnisse<br />

gerät<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

nikon D700<br />

2000 euro<br />

Bildsensor/Datei<br />

Auflösung (nicht interpoliert)<br />

4256 x 2832 Pixel<br />

Pixelgröße (Pixelpich), förderliche Blende 8,5 µm, f13,9<br />

Sensorgröße, Bildwinkelfaktor 36,0 x 23,9 mm, 1,0x<br />

Sensortyp, Sensorreinigung, Bildstabilisator CMOS, Sensorreinigung, –<br />

Dateiformat<br />

JPEG, RAW, RAW + JPEG,<br />

TIFF<br />

Aufnahmesteuerung<br />

AF-Felder, davon Kreuzsensoren, man. Fokus 51 AF-Sensoren, 15 Kreuzs.,<br />

man.<br />

Verschlusszeiten, kürzeste Blitzsync., B 1/8000–30 s, Blitz 1/250 s, B<br />

Belichtungsmessung: mittenbetont, Spot, mittenbetont, Spot, Matrix<br />

Matrix<br />

Progr.-, Blenden-, Zeitautom., Man (P, Av, Tv,<br />

M)<br />

Belichtungskorrektur, Blitzbelichtungskorrektur<br />

Belichtungsreihe, Blitzbelichtungsreihe<br />

P mit Programmshift, Av,<br />

Tv, M<br />

±5 Blenden, +1/-3 Blenden<br />

Belichtungsreihe, Blitz-Bel.-<br />

Reihe<br />

Empfindlichkeitswahl: ISO-Autobereich variabel ISO-Auto einstellbar,<br />

man., Reihe<br />

100–25600, –<br />

Weißabgleich<br />

auto, messen, Presets, Kelvinwerte,<br />

manuelle Korrektur,<br />

Reihe<br />

Farbräume<br />

Steuerbare Einstellungen<br />

sRGB, Adobe RGB<br />

Schärfe, Kontrast, Sättigung,<br />

Rauschfilter<br />

sucher/Monitor/Display<br />

Sucher (Typ, einblendbares Gitter, Gesichtsfeld, <strong>SLR</strong>-Sucher, Gitter, 95 %,<br />

Vergrößerung, effektive Sucherbildgröße, 0,72, eff. 0,68, –<br />

auswechselbare Mattscheiben)<br />

Monitor: Größe, Auflösung, verstellbar 3,0“, 307000 RGB-<br />

Bildpunkte, –<br />

Monitor als Sucher nutzbar, Sensor-AF,<br />

Phasen-AF, Lupe für MF, Histogramm, Über-,<br />

Unterbelichtungswarnung<br />

Bildwiedergabe: Histogramm, Über- und<br />

Unterbelichtungswarnung<br />

Anschlüsse und weitere Ausstattung<br />

Bajonett, Speicher, Akku<br />

int. Blitz, Anschluss ext. Blitz (Buchse,<br />

Blitzschuh)<br />

Schnittstellen<br />

Video: Format, max. Auflösung, Bildfrequenz,<br />

max. Länge, AF-Funktion<br />

Spiegelvorauslösung, Spritzwasserschutz<br />

Maße (Bx H x T), Gewicht mit Batterie<br />

Bildqualität<br />

Objektiv für Auflösungs-/AF-Messung<br />

LiveView, Sensor-AF,<br />

Phasen-AF, Lupe, –,<br />

–, –<br />

Histogramm, Lichterwarnung<br />

Nikon F, CF, Li-Ion<br />

int. Blitz, Kabelbuchse,<br />

Blitzschuh<br />

USB 2.0, TV<br />

–<br />

Spiegelvorauslösung,<br />

Spritzwasserschutz<br />

147 x 123 x 77 mm, 1080 g<br />

Nikon AF-S 2,8/60/Nikon AF-S<br />

2,8/24-70<br />

1233/1224/1220/<strong>11</strong>94/<br />

<strong>11</strong>81/<strong>11</strong>10/1067<br />

848/809/799/752/635/604/283<br />

Auflösung<br />

JPG ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800<br />

DL JPG<br />

ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800<br />

Kurtosis JPG<br />

0,2/0,2/0,2/0,2/0,2/0,6/0,3<br />

ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800<br />

Rauschen JPG<br />

0,7/0,7/0,8/1,0/1,1/1,5/3,3<br />

ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800<br />

Dynamik JPG<br />

10,0/10,0/9,5/9,0/8,5/7,5/7,0<br />

ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800<br />

Farbgenauigkeit (DeltaE)<br />

10,0/10,0/10,1/10,2/10,3/<br />

ISO100/400/800/1600/3200/6400/12800 10,3/10,3<br />

Weißabgleich Tageslicht/Blitz 5 DeltaRGB/LZ 8<br />

Bildqualität IsO100/400/800/1600/3200/ 50,5/49,5/47/43/38,5/<br />

6400/12800 (max. 75 Punkte)<br />

30,5/16,5 Punkte<br />

Bedienung/Performance<br />

mögliche Bildserie bei max. Auflösung JPG 5,0 B/s, 46 Bilder in Serie<br />

Einschaltverzögerung<br />

0,2 s<br />

AF Zeit bei 1000/30 Lux (max. 10 Punkte) 0,30/0,54 s 6 Punkte<br />

Ausstattung/Lieferumfang (max. 15 Punkte) <strong>11</strong>,5 Punkte<br />

Ausstattung/Performance (max. 25 P.) 17,5 Punkte<br />

gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 54,5 Punkte<br />

34,5 % über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 33


Kameras | TesT<br />

Vier Jahreszei<br />

Wer im Urlaub mit Rucksack und Zelt täglich<br />

ein gutes Stück zu Fuß unterwegs<br />

ist, überlegt gerne dreimal, welche Kamera er<br />

für die Tour einpackt. Die <strong>SLR</strong>, die ohne Frage<br />

die besseren Bilder in allen Lebenslagen liefert,<br />

aber samt Zubehör schnell ein paar Kilo<br />

auf die Waage bringt? Oder doch eine gehobene<br />

Kompakte, die locker in die Jackentasche<br />

passt und zum einfachen Drauflosfotografieren<br />

einlädt? Wie diese fotografische<br />

Gewissensfrage entschieden wird, hängt vor<br />

allem von der Qualität der Kompakten ab.<br />

Fujifilm Finepix F550 EXR<br />

Die Fujifilm Finepix F550 EXR Bilder speichert<br />

Bilder neben JPEG auch im RAW­Format.<br />

Damit unterstreicht der Hersteller den semiprofessionellen<br />

Anspruch der Kamera, genauso<br />

wie mit der langen Ausstattungsliste, aus<br />

der ein GPS­Empfänger und die Möglichkeit<br />

zur Dynamikerweiterung hervorzuheben sind.<br />

Beim EXR­Sensor ist dazu die Matrix des<br />

Bayer­Farbfilters dergestalt modifiziert, dass<br />

sich Pixel elektrisch zusammenfassen lassen<br />

um bei sehr kontrastreichen Szenen den Dynamikumfang<br />

anzuheben – was zwar zu Lasten<br />

der Auflösung geht, aber die wichtigere<br />

Durchzeichnung verbessert. Die F550 EXR erlaubt<br />

eine manuelle ISO­Einstellung bis 6400<br />

ISO, was aber sicher eher den Wünschen der<br />

Marketingabteilung als den Vorstellungen der<br />

Entwickler geschuldet ist. Denn bereits ab<br />

ISO 3200 ist das bei niedriger Empfindlichkeit<br />

gute Rauschverhalten soweit in den Keller<br />

gerutscht, dass sämtliche Details verloren<br />

gehen. Grundsätzlich gefallen die ISO­100­<br />

Bilder, bei ISO 400 steigt das Rauschen moderat,<br />

aber sichtbar an. Allerdings sinkt in der<br />

Telestellung die Auflösung und leidet die Feinzeichnung<br />

– wie bei vielen Megazoommodellen.<br />

Kleiner Haken: Bei langer Brennweite<br />

schattet das Objektiv den Blitz ein Stück weit<br />

ab, was zu sichtbar dunkleren Bildteilen führt.<br />

Die Auslöseverzögerung liegt bei passablen<br />

0,24 s im Weitwinkel und 0,46 s im Tele. Auch<br />

der Autofokus geht flott und sicher zur Sache,<br />

was die Fotofunktion betrifft. Nicht ganz<br />

so positiv sieht es bei Videos aus. Vor allem<br />

beim Zoomen hat die Kamera doch deutliche<br />

Probleme, den Fokus zu halten. Wer die HD­<br />

Qualität der Videos (Full HD 1080 Linien)<br />

auch tatsächlich genießen möchte, verzichtet<br />

besser auf größere Brennweitenänderungen<br />

während der Aufnahme.<br />

Fazit: In der Bildqualität muss sich die Fujifilm<br />

F550 EXR zwar der Panasonic geschlagen geben,<br />

doch die ist deutlich teurer. Dank guter Ausstattung<br />

und akzeptablem Preis gibt es den Kauftipp Reise.<br />

Olympus SZ-30MR<br />

Wer zum ersten Mal die Zoomwippe der<br />

Olympus SZ­30MR betätigt, staunt nicht<br />

schlecht: Der Bildausschnitt auf dem 7,6 cm<br />

(3 Zoll) großen Display wächst und wächst<br />

und wächst. In dem handlichen Gehäuse<br />

steckt ein 24­fach­Zoom mit 25 bis 600 mm<br />

Kleinbildbrennweite. Für die Arbeit im Telebereich<br />

ist dabei natürlich dringend ein Stativ<br />

Kontrast<br />

16 Megapixel – 300 euro<br />

Fujifilm Finepix<br />

F550 EXR<br />

Fuji Finepix F550 EXR - Auflösung<br />

1,20<br />

1,10<br />

1,00<br />

0,90<br />

0,80<br />

0,70<br />

0,60<br />

0,50<br />

0,40<br />

0,30<br />

0,20<br />

0,10<br />

0,00<br />

180<br />

170<br />

380<br />

370<br />

580<br />

570<br />

780<br />

770<br />

Frequenz<br />

980<br />

970<br />

(Linienpaare/Bildhöhe)<br />

<strong>11</strong>80<br />

<strong>11</strong>70<br />

1380<br />

1370<br />

1580<br />

1570<br />

1680 1780<br />

1770<br />

280 480 680 880 1080 1280 1480<br />

Frequenz Auflösung Weitwinkel (linienpaare/Bildhöhe)<br />

ISO 100 Bildmitte<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 100 Bildecken<br />

Kontrast<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildmitte<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildmitte<br />

Nyquistgrenze<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildecken<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildecken<br />

10% Kontrast<br />

Die Fujifilm glänzt mit guter Ausstattung. Die<br />

Bilder können sich sehen lassen, wenn man<br />

sich auf niedrige Empfindlichkeit beschränkt<br />

und den Zoombereich nicht ohne Not ausreizt.<br />

anzuraten. Selbst die Kombination aus mechanischem<br />

Bildstabilisator und automatischer<br />

Erhöhung der ISO­Einstellung kann<br />

bei derart langen Brennweiten Verwacklungen<br />

bestenfalls bei strahlendem Sonnenschein<br />

und kürzesten Verschlusszeiten kompensieren.<br />

34 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

Fotos: Hersteller<br />

www.colorfoto.de


ten<br />

Diese<br />

vier Kompakten sind so verschieden wie Frühling, Sommer, Herbst<br />

und Winter. Am Start sind Fujifilm Finepix F550 EXR, Olympus SZ-30MR,<br />

Panasonic Lumix DMC-LX 5 und Samsung ST95. Wir verraten, welche sich<br />

als Begleiter für alle Jahreszeiten lohnen.<br />

16 Megapixel – 310 euro<br />

Olympus SZ-<br />

30MR<br />

10 Megapixel – 430 euro<br />

Panasonic Lumix<br />

DMC-LX5<br />

16 Megapixel – 150 euro<br />

Samsung<br />

ST95<br />

Kontrast<br />

Olympus SZ-30MR - Auflösung<br />

1,20<br />

1,10<br />

1,00<br />

0,90<br />

0,80<br />

0,70<br />

0,60<br />

0,50<br />

0,40<br />

0,30<br />

0,20<br />

0,10<br />

0,00<br />

180<br />

170<br />

380<br />

370<br />

580<br />

570<br />

780<br />

770<br />

Frequenz<br />

980<br />

970<br />

(Linienpaare/Bildhöhe)<br />

<strong>11</strong>80<br />

<strong>11</strong>70<br />

1380<br />

1370<br />

1580<br />

1570<br />

1680 1780<br />

1770<br />

280 480 680 880 1080 1280 1480<br />

Frequenz Auflösung Weitwinkel (linienpaare/Bildhöhe)<br />

ISO 100 Bildmitte<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 100 Bildecken<br />

Kontrast<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildmitte<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildmitte<br />

Nyquistgrenze<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildecken<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildecken<br />

10% Kontrast<br />

Ein 24-fach-Zoom setzt auch entfernte Motive<br />

formatfüllend ins Bild. Im Videomodus kann die SZ-<br />

30MR gleichzeitig in Full-HD-Auflösung filmen und<br />

Fotos mit einer Auflösung von 16 MP schießen.<br />

Kontrast<br />

Panasonic Lumix DMC-LX5 - Auflösung<br />

1,20<br />

1,10<br />

1,00<br />

0,90<br />

0,80<br />

0,70<br />

0,60<br />

0,50<br />

0,40<br />

0,30<br />

0,20<br />

0,10<br />

0,00<br />

180<br />

170<br />

380<br />

370<br />

580<br />

570<br />

780<br />

770<br />

Frequenz<br />

980<br />

970<br />

(Linienpaare/Bildhöhe)<br />

<strong>11</strong>80<br />

<strong>11</strong>70<br />

1380<br />

1370<br />

1580<br />

1570<br />

1680 1780<br />

1770<br />

280 480 680 880 1080 1280 1480<br />

Frequenz Auflösung Weitwinkel (linienpaare/Bildhöhe)<br />

ISO 100 Bildmitte<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 100 Bildecken<br />

Kontrast<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildmitte<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildmitte<br />

Nyquistgrenze<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildecken<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildecken<br />

10% Kontrast<br />

Der DMC-LX5 hat Panasonic eine neue Firmware<br />

spendiert. Damit hat sie an Qualität gewonnen und<br />

holt souverän den Testsieg. Im Vergleich zu den anderen<br />

Kandidaten ist sie allerdings größer und teurer.<br />

Kontrast<br />

Samsung ST95 - Auflösung<br />

1,20<br />

1,10<br />

1,00<br />

0,90<br />

0,80<br />

0,70<br />

0,60<br />

0,50<br />

0,40<br />

0,30<br />

0,20<br />

0,10<br />

0,00<br />

180<br />

170<br />

380<br />

370<br />

580<br />

570<br />

780<br />

770<br />

Frequenz<br />

980<br />

970<br />

(Linienpaare/Bildhöhe)<br />

<strong>11</strong>80<br />

<strong>11</strong>70<br />

1380<br />

1370<br />

1580<br />

1570<br />

1680 1780<br />

1770<br />

280 480 680 880 1080 1280 1480<br />

Frequenz Auflösung Weitwinkel (linienpaare/Bildhöhe)<br />

ISO 100 Bildmitte<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 100 Bildecken<br />

Kontrast<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildmitte<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildmitte<br />

Nyquistgrenze<br />

Auflösung Weitwinkel ISO 400 Bildecken<br />

Auflösung Tele ISO 100 Bildecken<br />

10% Kontrast<br />

Die Samsung ST95 ist erstaunlich klein und<br />

handlich. Das Auflösungsdiagramm zeigt den<br />

dramatischen Randabfall bei allen Empfindlichkeitsstufen.<br />

Dank des sehr übersichtlichen Menüs sind<br />

wichtige Parameter wie Blitzmodus, Belichtungskorrektur<br />

Weißabgleich oder Empfindlichkeit<br />

schnell zu regulieren. Als weitere<br />

Optionen stehen ein 3D-Modus, eine Panoramafunktion<br />

und 16 verschiedene Motivprogramme<br />

zur Wahl. Mit dem Kürzel MR im<br />

Namen weist Olympus auf die Multi-Recording-Fähigkeit<br />

der Kamera hin. Viele Modi<br />

eröffnen technische Möglichkeiten, deren Nutzen<br />

sich nicht auf Anhieb erschließt, die aber<br />

zweifelsohne zum Experimentieren einladen.<br />

Die bei ISO 100 sehr gute Auflösung der SZ-<br />

30MR verblüfft zunächst: 1609 LP/BH in<br />

Weitwinkel Bildmitte bei ISO 100 sind nicht<br />

nur respektabel, sie kratzen schon an der<br />

theoretischen Maximalauflösung. Nicht ganz<br />

erstaunlich sind es in der Teleeinstellung nur<br />

noch 1038 LP/BH und auch bei höheren ISO-<br />

Werten lässt die Auflösung deutlich nach.<br />

Auffällig ist jedoch die sehr unterschiedliche<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 35


Kameras | Test<br />

Bildqualität im Vergleich<br />

Olympus<br />

W ISO 100<br />

Panasonic<br />

W ISO 100<br />

Olympus<br />

T ISO 100<br />

Panasonic<br />

T ISO 100<br />

Olympus<br />

W ISO 400<br />

Panasonic<br />

W ISO 400<br />

Panasonic LX5: ISO-400-Bild mit guter Qualität<br />

im Vergleich zu ISO 100, alle drei Aufnahmen<br />

sind ähnlich abgestimmt. Olympus SZ-30:<br />

Kräftig geschärftes Telebild, um die nachlassende<br />

Auflösung zu kompensieren. Das ISO-400-<br />

Weitwinkelbild wirkt natürlicher, aber es fehlt an<br />

Detailzeichnung.<br />

Abstimmung: Im Tele (ISO 100) schärft Olympus<br />

sehr stark nach, um die Auflösung nicht<br />

noch mehr absinken zu lassen. Die Weitwinkelbilder<br />

wirken weicher und deutlich natürlicher.<br />

Der Dynamikumfang bleibt bis ISO800<br />

auf guten 10 Blenden, leider hat das keine positive<br />

Wirkung auf die Bilder, wie unsere Testaufnahmen<br />

belegen. Und eine Auslöseverzögerung<br />

von mehr als einer Sekunde bei Teleaufnahmen<br />

ist deutlich zu lang.<br />

Fazit: Olympus hat im zierlichen Gehäuse der<br />

SZ-30MR neben einem riesigen Zoom ein dickes<br />

Paket an Funktionen untergebracht. Die<br />

Bilder werden brennweitenabhängig intern<br />

massiv bearbeitet, was zu sehr inhomogenen<br />

Bildserien führt.<br />

■ Punkteberechnung<br />

Gegenüber den Heften 6 und 7 haben<br />

wir die Punkteberechnung nachjustiert,<br />

da immer wieder bei schlechten Bildern<br />

ein einzelner Messwert gut ausfällt. Der<br />

Hersteller hat dann auf diesen Bereich<br />

hin seine Signalverarbeitung optimiert<br />

hat, doch fangen wir dies dann über die<br />

Punkterechnung möglichst gut ab<br />

Panasonic Lumix DMC-LX5<br />

Bereits im letzten Herbst absolvierte die DMC-<br />

LX5 die erste Runde im Testlabor und machte<br />

dort eine gute Figur (Ausgabe <strong>11</strong>/20<strong>11</strong>). Erstaunt<br />

war das Testteam dann aber, als die<br />

fast baugleiche Leica D-Lux 5 die Testwerte<br />

der LX5 deutlich toppen konnte. In der Zwischenzeit<br />

liefert Panasonic die Kamera mit<br />

einer neuen Firmware aus - Grund genug, sie<br />

noch einmal ins Testlabor zu holen. Mit einem<br />

lichtstarken Objektiv (offene Blende von<br />

2,0 bis 3,3) und einem praxisgerechten Brennweitenbereich<br />

(24 bis 90 mm KB) ohne übertriebene<br />

Teleambitionen zielt Panasonic klar<br />

auf gestandene D<strong>SLR</strong>-Fotografen, die eine<br />

hochwertige Zweitkamera für unterwegs suchen.<br />

Dazu passend ist ein relativ großer 1/1,6-<br />

Zoll-CCD-Sensor mit „nur“ 10 Megapixeln<br />

verbaut. Diese Beschränkung ermöglicht größere<br />

Pixel und damit bessere Ergebnisse bei<br />

weniger Licht. Auch die lange Liste nützlicher<br />

Details liest sich fast schon <strong>SLR</strong>-like, wie das<br />

RAW-Format, manuelle und halbautomatische<br />

Einstellungen, Belichtungskor rektur im Bereich<br />

von + 3 Blenden oder die in 1 /3-Blendenstufen<br />

fein anpassbare Lichtempfindlichkeit.<br />

Der Messbereich für den Autofokus, der auch<br />

bei schwachem Licht über alle Brennweiten<br />

relativ zügig zur Sache kommt, ist in Größe<br />

und Position wählbar. Bei manuellem Fokussieren<br />

hilft eine Lupe am kontrastreichen<br />

3-Zoll-Display, ein optischer und ein elektronischer<br />

Sucher sind optional erhältlich und<br />

passen in den Zubehörschuh. Dort kann auch<br />

ein externes Blitzgerät aufgesteckt werden.<br />

Der eingebaute Blitz fährt nur aus, wenn der<br />

Bedienknopf hierfür betätigt wird – sehr gut.<br />

Panasonic hält die Auflösung immer auf einem<br />

soliden Niveau deutlich über 1000 LP/<br />

BH in der Bildmitte und der Verlust zu den<br />

Ecken hin ist gering. Positiv auch der im Kompaktkamera-Vergleich<br />

sehr schwache Texturverlust<br />

(Kurtosis 0,4) und das gute Rauschverhalten<br />

bei ISO 100. Das Rauschen steigt<br />

bei ISO 400 zwar merklich an, doch der Texturverlust<br />

bleibt gering und der Bildeindruck<br />

gut. Mit 69 Punkten steht die LX5 nun auf<br />

Platz 1 in der Bestenliste für die neu nach<br />

Testversion 1.6 gemessenen Kameras.<br />

Fazit: 270 g Kamera sind durchaus reisetauglich<br />

– in die Hemdtasche steckt man sie aber nicht.<br />

Dafür überzeugen Bedienkonzept und Bildqualität<br />

der Kamera. Testsieger.<br />

Samsung ST95<br />

Der Touch-Screen der Samsung ST 95 erinnert<br />

an Smartphones aus dem gleichen Haus –<br />

und das darf in diesem Fall als Kompliment<br />

betrachtet werden. Das Menü ist übersichtlich<br />

und lässt sich gut bedienen – trotz des<br />

Displays, das mit 76 666 RGB-Pixeln auf einer<br />

Fläche mit 3-Zoll-Diagonale im Vergleich zu<br />

den Mitbewerbern eher grob wirkt. Durch die<br />

wenigen erforderlichen Tasten und Knöpfe<br />

kann sehr klein gebaut werden, mit 125 g<br />

wiegt die ST95 so nur rund die Hälfte der anderen<br />

drei Kameras im Test. Entsprechend<br />

setzt man bei der Speicherkarte auf MicroSD.<br />

Videos nimmt die ST 95 mit 1280 x 720 Bildpunkten<br />

und 30 Bildern/s auf.<br />

Leider steht der Spaßfaktor offensichtlich mehr<br />

im Vordergrund als die Qualität der Bilder. Das<br />

Auflösungsdiagramm zeigt im Weitwinkel einen<br />

starken Abfall zu den Ecken hin bei allen<br />

Empfindlichkeiten (bei ISO 100 von 1520 auf<br />

<strong>11</strong>30). Noch störender aber ist das visuelle<br />

Rauschen ab ISO 400, das zudem ungleich verteilt<br />

ist: Während helle Bildbereiche noch eben<br />

als Fläche zu erkennen sind, sehen die dunklen<br />

Felder fast aus wie Schachbretter. Dass<br />

Bilder ab ISO 1600 kaum noch nutzbar sind,<br />

ist ein Problem fast aller Kompakten, doch<br />

auch schon deutlich darunter verschluckt die<br />

ST95 zu viele Details, was in einem Kurtosiswert<br />

von 4,8 bei ISO 100 seinen Niederschlag<br />

findet. Ab ISO 800 sind die Kurtosiuswerte<br />

dann zwar top, doch dies liegt an dem insgesamt<br />

dann sehr weichen Bild – schade. Nicht<br />

überzeugend auch der Dynamikumfang mit<br />

7,7, Blenden bei ISO 100 und 5,7 bei ISO 3200.<br />

Fazit: Kleine und handliche Kamera mit durchdachter<br />

Bedienung, aber unterdurchschnittlicher<br />

Bildqualität. Bestenfalls für Gelegenheitsknipser<br />

geeignet.<br />

Sabine Schmitt, Erich Baier, Reinhard Merz<br />

Fazit<br />

Reinhard<br />

Merz<br />

Wer als <strong>SLR</strong>-Fotograf auf der Suche nach einer<br />

feinen Kompaktkamera für unterwegs ist,<br />

sollte sich aus diesem Testfeld die Panasonix<br />

Lumix DMC-LX5 und die Fujifilm F550 EXR<br />

näher anschauen. Sie bieten die bessere<br />

Bildqualität und für <strong>SLR</strong>-Fotografen durchaus<br />

wichtige Features wie RAW-Format, Blenden-<br />

und Zeitautomatik oder komplett manuelle<br />

Einstellung. Die Olympus SZ-30 MR enttäuscht<br />

nicht wirklich, die „Optimierungsalgorithmen“<br />

der Kamera zielen aber in die falsche<br />

Richtung. Die Samsung ST95 als kleinste<br />

und kompakteste Kamera im Test hinkt in der<br />

Abbildungsleistung zu weit hinterher.<br />

36 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong>


<strong>ColorFoto</strong><br />

Testsieger<br />

8/20<strong>11</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

Kauftipp<br />

Reise 8/20<strong>11</strong><br />

Gerät<br />

Panasonic<br />

Lumix DMC-LX5<br />

Fujifilm<br />

Finepix F550 EXR<br />

Olympus<br />

SZ-30MR<br />

Samsung<br />

ST95<br />

Technische Daten<br />

Testergebnisse<br />

durchschnittlicher Marktpreis 430 Euro 300 Euro 310 Euro 150 Euro<br />

Bildsensor<br />

Auflösung, Pixelgröße (Pixelpitch) 3648 x 2736 Pixel, 2 µm 4608 x 3456 Pixel, 1,4 µm 4608 x 3456 Pixel, 1,4 µm 4608 x 3456 Pixel, 1,4 µm<br />

Sensor: Klasse, Typ 1/1,6 Zoll, RGB-CCD 1/2,3 Zoll, CMOS 1/2,3 Zoll, CMOS 1/2,3 Zoll, RGB-CCD<br />

Dateiformat JPEG, RAW, RAW+JPEG JPEG, RAW JPEG, MPO JPEG<br />

Objektiv<br />

Blende/Brennweite, förderliche Blende 2,0–3,3/5,1–19,2 mm, f3,3 3,5–5,3/4,4–66,0 mm, f2,3 3,0–6,9/4,5–108,0 mm, f2,3 3,3–5,9/4,9–24,5 mm, f2,3<br />

vergleichbare Kleinbildbrennweite, Zoomfaktor,<br />

Zoomtaste, Bildstabilisator<br />

24–90 mm, 3,75x-Zoom,<br />

Zoomwippe, Objektiv<br />

24–360 mm, 15x-Zoom,<br />

Zoomwippe, Sensor<br />

25–600 mm, 24x-Zoom,<br />

Zoomwippe, Sensor<br />

26–130 mm, 5x-Zoom,<br />

Zoomwippe, Sensor<br />

Fokus: AF, positionierbar, Spot-AF, MF<br />

AF, 759 Felder, positionierbar, AF, –, Spot-AF, – AF, –, Spot-AF, – AF, –, Spot-AF, –<br />

Spot-AF, MF mit Lupe<br />

innenliegendes Zoom, Nässeschutz, stoßfest –, –, – –, –, – , –, – –, –, –<br />

Aufnahmesteuerung<br />

Verschlusszeiten 1/4000–60 s 1/2000–8 s 1/1700–4 s 1/2000–8 s<br />

Belichtungsmessung (mittenbet., Spot, Matrix) mittig, Spot, Matrix mittig, Spot, Matrix mit 256 –, Spot, MatrixFeldern mittig, Spot, MatrixFeldern<br />

Feldern<br />

Progr.-, Blenden-, Zeitautom., man. (P, Tv, Av, M) P, Tv, Av, M P, Tv, Av, M P, –, –, – P, –, –, –<br />

Belichtungskorrektur, Blitzbelichtungskorrektur ±3 Blenden, ±2 Blenden ±2 Blenden, ±2 Blenden ±2 Blenden, – ±2 Blenden, –<br />

Empfindlichkeitsteinstellung in ISO auto: 80-400, man: 80-3200 auto, man: 100-6400 auto: 80-800, man: 80-3200 auto, man: 80-3200<br />

Weißabgleich (auto., man., Stufen) auto, messen, Festwerte auto, messen, Festwerte auto, –, Festwerte auto, messen, Festwerte<br />

Schärfung, Kontrast, Farbsättigung steuerbar Schärfe, Kontrast, Sättigung –, –, – –, –, – –, –, –<br />

Speicher f. benutzerdef. Einstellungen 2 Aufnahmeprofile – Speicher für Einstellungen –<br />

Sucher, Monitor, Display<br />

Sucher kein Sucher kein Sucher kein Sucher kein Sucher<br />

Monitorgröße, -auflösung, schwenkbar, Touch<br />

Einblendung bei Aufnahme: Histogramm, Gitter,<br />

Auflösung, Kompression, ISO-Wert,<br />

Weißabgleich, Entfernung,<br />

Zeit, Blende, Belichtungskorrektur, Blitzkorrektur<br />

weitere Ausstattung<br />

3-Zoll Monitor, 153333 RGB-<br />

Bildpunkte, –, –<br />

3-Zoll Monitor, 153333 RGB-<br />

Bildpunkte, –, –<br />

Histogramm, Gitter,<br />

Histogramm, –,<br />

Auflösung, Kompression, ISO, –, –, ISO,<br />

Weißabgleich, –, Zeit, Blende, Weißabgleich, –, Zeit, Blende,<br />

Bel.-Korr., Blitz-Korr. Bel.-Korr., –<br />

3-Zoll Monitor, 153333 RGB-<br />

Bildpunkte, –, –<br />

3-Zoll Monitor, 76666 RGB-<br />

Bildpunkte, –, Touchscreen<br />

Histogramm, Gitter,<br />

–, –,<br />

Auflösung, Kompression, ISO, –, Kompression, ISO,<br />

Weißabgleich, –, Zeit, Blende, Weißabgleich, –, Zeit, Blende,<br />

Bel.-Korr., –<br />

Bel.-Korr., –<br />

int. Blitz, Anschluss ext. Blitz (Kabel, Blitzschuh) int. Blitz, –, Blitzschuh int. Blitz, –, – int. Blitz, –, – int. Blitz, –, –<br />

Schnittstellen USB 2.0, miniHDMI USB 2.0, HDMI USB 2.0, HDMI USB 2.0, TV<br />

Wechselspeichertyp, Akku SD/SDHC/SDXC, Li-Ion SD/SDHC/SDXC, Li-Ion SD/SDHC/SDXC, Li-Ion microSD, Li-Ion<br />

Tonaufzeichnung Tonaufzeichnung zu Video Tonaufz. vorhanden Tonaufz. vorhanden Tonaufz. vorhanden<br />

Videoaufzeichnung: max. Auflösung,<br />

Bildfrequenz, Videoformat, AF-, Zoom-Funktion<br />

Besonderheiten<br />

1280 x 720 Pixel, 30 B/s,<br />

AVCHD Lite, Quicktime<br />

Motion JPEG, AF, Zoom<br />

Panorama,<br />

Dynamikerweiterung<br />

1920 x 1080 Pixel, 30 B/s,<br />

MOV, AF, Zoom<br />

Panorama, GPS,<br />

Dynamikerweiterung<br />

1920 x 1080 Pixel, 30 B/s,<br />

MPEG 4, AF, Zoom<br />

Panorama –<br />

1280 x 720 Pixel, 30 B/s,<br />

MPEG 4, AF, Zoom<br />

Maße (BxHxT), Gewicht mit Batterien/Karte <strong>11</strong>8 x 66 x 43 mm, 270 g 104 x 63 x 33 mm, 220 g 106 x 70 x 40 mm, 227 g 92 x 53 x 17 mm, 125 g<br />

Bildqualität<br />

Einheiten LP/BH / LP/BH / – / – LP/BH / LP/BH / – / – LP/BH / LP/BH / – / – LP/BH / LP/BH / – / –<br />

W ISO100 Auflösung M/E/DL/Kurtosis 1251 / <strong>11</strong>68 / 523 / 0,4 1251 / <strong>11</strong>02 / 490 / 1,5 1609 / 1265 / 994 / 3,0 1520 / <strong>11</strong>30 / 493 / 4,8<br />

T ISO100 Auflösung M/E/DL/Kurtosis <strong>11</strong>80 / 1247 / 702 / 0,5 1065 / 972 / 496 / 2,0 1038 / 1063 / 556 / 5,4 1032 / 1093 / 349 / 4,9<br />

W ISO400 Auflösung M/E/DL/Kurtosis <strong>11</strong>53 / 1083 / 508 / 0,4 <strong>11</strong>67 / 950 / 346 / 1,1 1347 / 1072 / 447 / 1,9 1392 / 1043 / 263 / 5,3<br />

W ISO800 Auflösung M/E/DL/Kurtosis 1099 / 1027 / 426 / 0,7 1094 / 920 / 229 / 0,9 1286 / 949 / 524 / 1,1 1007 / 740 / 230 / 0,6<br />

W ISO1600 Auflösung M/E/DL/Kurtosis 1085 / 1005 / 242 / 1,1 856 / 709 / 214 / 0,4 935 / 668 / 237 / 1,0 816 / 622 / 166 / 0,7<br />

W ISO3200 Auflösung M/E/DL/Kurtosis 1019 / 970 / 163 / 1,5 757 / 625 / 185 / 0,4 988 / 685 / 213 / 2,3 8<strong>11</strong> / 610 / 150 / 0,7<br />

Einheiten – / – / VN / Blenden – / – / VN / Blenden – / – / VN / Blenden – / – / VN / Blenden<br />

W ISO100 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,81 / 0,73 / 1,1 / 10,0 0,59 / 0,47 / 0,9 / 8,7 0,82 / 0,57 / 1,0 / 10,7 0,72 / 0,49 / 1,5 / 7,7<br />

T ISO100 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,78 / 0,76 / 1,1 / 10,0 0,55 / 0,42 / 1,1 / 8,7 0,67 / 0,60 / 1,2 / 10,0 0,49 / 0,47 / 1,4 / 8,7<br />

W ISO400 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,81 / 0,68 / 1,7 / 9,3 0,50 / 0,35 / 1,8 / 8,0 0,68 / 0,45 / 1,4 / 10,3 0,61 / 0,41 / 2,2 / 7,3<br />

W ISO800 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,74 / 0,60 / 2,2 / 9,0 0,43 / 0,33 / 2,3 / 6,7 0,54 / 0,35 / 2,0 / 10,3 0,40 / 0,25 / 3,0 / 7,0<br />

W ISO1600 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,72 / 0,59 / 2,3 / 9,3 0,28 / 0,21 / 2,4 / 6,3 0,34 / 0,22 / 2,7 / 7,7 0,34 / 0,20 / 3,0 / 6,0<br />

W ISO3200 Kontrast M/E/Rauschen/Dynamik 0,59 / 0,50 / 3,4 / 8,0 0,24 / 0,18 / 3,3 / 5,7 0,37 / 0,22 / 3,2 / 7,7 0,29 / 0,17 / 4,1 / 5,7<br />

Farbgenauigkeit ISO100/400/800/1600/3200 8,9/8,7/8,8/8,9/8,8 DeltaE 9,8/9,9/10,2/10,5/<strong>11</strong>,0 DeltaE 9,9/9,7/10,0/9,7/10,2 DeltaE 8,2/8,1/7,9/8,4/9,7 DeltaE<br />

Weißabgleich Tageslicht 3,1 DeltaRGB 3,6 DeltaRGB 1,0 DeltaRGB 1,8 DeltaRGB<br />

Vignettierung W/T 0,6 / 0,5 Blenden 0,6 / 0,6 Blenden 0,6 / 0,6 Blenden 0,4 / 0,4 Blenden<br />

Rauschanstieg Vignettierung W/T 1,6 / 1,4 VN 1,8 / 2,0 VN 1,7 / 1,2 VN 1,4 / 0,9 VN<br />

Verzeichnung W/T -0,8/ % -0,1/0,2 % 0,1/0,4 % -0,1/0,3 %<br />

Farbquerfehler W/T 0,2 / 0,2 Px 1,7 / 1,1 Px 0,4 / 1,3 Px 1,8 / 0,7 Px<br />

Bildqualität W ISO100/T ISO100/W ISO400/W ISO800 47 / 50,5 / 32 / 22 Punkte 33 / 26,5 / 22,5 / 14 Punkte 25 / 14 / 20 / 16,5 Punkte 12 / 12,5 / 6 / 3,5 Punkte<br />

Bedienung, Performance<br />

AF-Zeit W/T (max. 5/5 Punkte) 0,47 / 0,5 s 2,5 / 2,5 Punkte 0,24 / 0,46 s 4 / 2,5 Punkte 0,36 / 1,17 s 3 / 0 Punkte 0,50 / 0,57 s 2,5 / 2 Punkte<br />

Handhabung (max. 10 Punkte) 7,5 Punkte 6 Punkte 5,5 Punkte 6 Punkte<br />

Ausstattung, Lieferumfang (max. 10 Punkte) 10 Punkte 6,5 Punkte 6,5 Punkte 2 Punkte<br />

Bedienung, Performance (max. 30 Punkte) 22,5 Punkte 19 Punkte 15 Punkte 12,5 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (W ISO100/400/800<br />

und 2xT ISO100 - max. 100 Punkte)<br />

67,5 Punkte<br />

66,5% über Durchschnitt<br />

46 Punkte<br />

13,5% über Durchschnitt<br />

33,5 Punkte<br />

17,5% unter Durchschnitt<br />

23,5 Punkte<br />

42% unter Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 37


Objektive | test<br />

Die Lichtstar<br />

38 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> Fotos: Max Mustermann<br />

www.colorfoto.de


ken<br />

Eine gemeinsame Eigenschaft<br />

unserer Testkandidaten ist die<br />

große Anfangsöffnung, die wichtig<br />

ist, um die Schärfentiefe gering<br />

zu halten. So lassen sich unerwünschte<br />

Vorder- und Hintergründe<br />

mit einem Dreh am<br />

Blendenrad ausblenden. Die absolute<br />

porentiefe Schärfe mag<br />

nicht jeder Porträtierte schätzen.<br />

Doch wenn die Kontrastkurven<br />

bei Blende 1,4 sehr niedrig liegen,<br />

ergibt sich eine Art Schleier,<br />

der auch nicht erwünscht ist.<br />

Auch die lichtstarken Porträtobjektive<br />

müssen deshalb bei voller<br />

Öffnung und zwei Stufen abgeblendet<br />

auf die Testbank.<br />

Canon EOS 7D<br />

50 bis 60 Millimeter<br />

26 Porträtobjektive mit Lichtstärken von 1,2<br />

bis 2 und ca. 100 mm Brennweite (KB äquivalent).<br />

Der Brennweitenbereich um die 100 mm<br />

ermöglicht Distanz zum Motiv und vermeidet perspektivische<br />

Verzeichnung, wie sie bei Porträts mit<br />

Weitwinkelobjektiven gerne auftritt. Das umgekehrte<br />

Problem tritt bei langen Brennweiten auf. Schon bei<br />

einem 200-mm-Tele, wirken Gesichter eher flach.<br />

Wenn es um die Alltagsfoto grafie<br />

geht ist das Tamron AF 2/60<br />

mm Di II SP LD Macro für 550<br />

Euro das Mittel der Wahl. Es macht<br />

die schärfsten Bilder und erlaubt<br />

auch Abbildungsmaßstäbe bis<br />

1:1. Die Blende 2,0 lässt nicht die<br />

extrem kleine Schärfentiefe zu<br />

wie bei den anderen Kandidaten<br />

mit Lichtstärke 1,4. Auch bringt<br />

Abblenden ein deutliches Kontrastplus<br />

in den Ecken, aber insgesamt<br />

schnürt Tamron das beste<br />

Paket – digital empfohlen.<br />

Mit manueller Scharfstellung<br />

muss der Fotograf beim Zeiss<br />

Pl a nar T* 1,4/50 mm ZK auskommen.<br />

Das lässt sich eher verschmerzen<br />

als der offen auch in<br />

der Bildmitte niedrige Kontrast<br />

und die schlechte Auflösung des<br />

600-Euro-Objektivs in den Ecken<br />

vor allem bei offener Blende.<br />

Hier hat Sigmas ähnlich angelegtes<br />

EX 1,4/50 mm DG HSM<br />

deutlich mehr zu bieten. Es zeigt<br />

offen eine gute Bildmitte und bei<br />

Blende 2,8 eine solide Gesamtleistung<br />

für 450 Euro.<br />

Das Gleiche gilt für das noch etwas<br />

lichstärkere Canon 1,2/50<br />

mm L USM. Das kostet jedoch<br />

1500 Euro. Auch bei diesem hebt<br />

Abblenden in erster Linie den<br />

Kontrast an. Beide sind digital<br />

empfohlen.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 39


Objektive | test<br />

85 Millimeter<br />

Mit der gigantischen Anfangsöffnung<br />

von 1,2 ist das Canon EF<br />

1,2/85 mm L II USM nicht nur<br />

ein Lichtriese, sondern es ergibt<br />

sich eine schmale Schärfezone.<br />

Den optischen Aufwand lässt sich<br />

Canon mit 2000 Euro bezahlen,<br />

und die optischen Kompromisse<br />

beziehen sich vor allem auf die<br />

ganz offene Blende. Zwei Blenden<br />

weniger heißt immer noch<br />

2,4, und dann gibt es nicht viel<br />

auszusetzen.<br />

Das andere Preis-Extrem liefert<br />

Walimex mit dem pro 1,4/85 mm,<br />

das 300 Euro kostet, aber in der<br />

Endabrechnung die gleiche Punktzahl<br />

erreicht und auch ähnliche<br />

Ergebnisse liefert, allerdings ohne<br />

AF-Ausstattung. Hat Canon offen<br />

einen leichten Vorsprung bei<br />

der Auflösung so Walimex beim<br />

Kontrast.<br />

Einen Autofokus hat auch das<br />

Planar T* 1,4/85 mm ZE von Zeiss<br />

nicht, das zwar bei offener Blende<br />

kontrastreicher arbeitet als das<br />

Walimex, aber 1400 Euro kostet.<br />

Schließlich liefert Sigma mit dem<br />

EX 1,4/85 mm DG HSM die überzeugendste<br />

Lösung der vier 85er<br />

mit AF-Komfort und dem offen<br />

kontrastreichsten Bild für vertretbare<br />

950 Euro. Ein digital empfohlen<br />

erhalten alle vier.<br />

nikon D7000<br />

50 bis 60 Millimeter<br />

den gewinnt die Bildmitte und<br />

die Ränder verlieren wegen der<br />

Bildfeldwölbung (s. Kasten).<br />

600 Euro teuer und ohne AF bleibt<br />

für das Zeiss nur der letzte Platz.<br />

Tamrons AF 2/60 mm Di II SP<br />

LD Macro (550 Euro) schlägt sich<br />

erneut gut und kann die für das<br />

KB-Format gerechneten Konkurrenz<br />

hinter sich lassen. Natürlich<br />

fehlen wegen der Anfangsöffnung<br />

von 1 : 2,0 auch gestalterische<br />

Möglichkeiten, doch dürfte das<br />

eher theoretisch von Belang sein<br />

– digital empfohlen.<br />

85 Millimeter<br />

Obwohl allesamt Kleinbildobjektive<br />

mit sehr ähnlichen Basisdaten,<br />

haben nur das Nikkor 1,4/<br />

85 mm G und das Sigma EX<br />

1,4/85 mm DG HSM einen AF-<br />

Motor. Die beiden „modernen“<br />

Kandidaten setzen auch in Sachen<br />

Gleichmäßigkeit und Schärfe<br />

die Maßstäbe und vor allem<br />

das mit 950 Euro noch bezahlbare<br />

Sigma kann überzeugen. Bei<br />

Nikon kostet eine sehr ähnliche<br />

Leistung 1550 Euro, beide erhalten<br />

ein digital empfohlen.<br />

Doch das eigentlich Spannende<br />

ist, wie sich das Sonderangebot<br />

für 300 Euro von Walimex schlägt.<br />

Das pro 1,4/85 mm kann als Porträtobjektiv<br />

gefallen, auch wenn<br />

die Vergütung nicht optimal ist<br />

und keine Spitzenwerte in der<br />

Bildschärfe erreicht werden. Aber<br />

es zeigen sich auch keine großen<br />

Schwächen – günstiger Einstieg<br />

und digital empfohlen.<br />

Das sieht beim 1400 Euro teuren<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZA<br />

etwas anders aus – die Ecken der<br />

Oberkochener Optik lassen bei<br />

offener Blende zu stark nach, als<br />

dass man es auch einem Porträtobjektiv<br />

verzeihen kann. Nikon<br />

und Zeiss werden offensichtlich<br />

kein Paar.<br />

Pentax K-5<br />

50 bis 60 Millimeter<br />

Das Pentax SMC-DA 1,4/55<br />

mm kann mit recht guter<br />

Schär fe schon bei offener Blen-<br />

Info<br />

Aus dem Labor:<br />

■ Zeiss 1,4/50 mm<br />

Im Fall der Zeiss-Objektive fällt auf, dass sie mit einigen<br />

Kameras sehr gut zurecht kommen, mit anderen deutlich<br />

schlechter. Gerade bei älteren Rechnungen ist die Geometrie<br />

des Strahlengangs noch nicht auf die Anforderungen<br />

von Sensoren abgestimmt, was je nach Sensor das<br />

Bildergebnis mehr oder weniger negativ beeinflusst.<br />

Beim Zeiss 1,4/50 mm an der Nikon D7000 fällt offen<br />

der insgesamt niedrige aber gleichmäßige Kontrast auf.<br />

Abblenden steigert erwartungsgemäß die Abbildungsleistung<br />

in der Bildmitte. Der Kontrast steigt deutlich an, doch<br />

in den Ecken sinkt die Auflösung sichtbar ab. Der Grund ist<br />

eine beim Abblenden zunehmende Bildfeldwölbung, wenn<br />

zugleich ein mittlerer Entfernungsbereich betrachtet wird.<br />

Das heißt: Das Zeiss bildet abgeblendet eine ebene Fläche<br />

auf eine gekrümmte Fläche ab. Bei Blende 2,8 ist diese<br />

Krümmung stärker als bei Blende 1,4. Wer auf unendlich<br />

fokussiert, reduziert die Krümmung wieder.<br />

Einen ähnlichen Effekt erzielt, wer über 2,8 weiter abblendet.<br />

Denn er gleicht über die zunehmende Schärfentiefe<br />

die Bildfeldwölbung teilweise aus. Ein weiteres Problem ist<br />

der Fokuspunkt: Abblenden verstärkt nicht nur die Bildfeldwölbung,<br />

sondern verschiebt auch den Fokuspunkt. Wer<br />

bei offener Blende manuell fokussiert und dann abblendet,<br />

berücksichtigt den verschobenen Fokuspunkt nicht: Er<br />

gewinnt so in der Bildmitte nicht das mögliche maximale<br />

Auflösungsplus hinzu, allerdings bleibt sein Fokus damit<br />

näher an dem für die Ecken günstigen Punkt, deren Abfall<br />

bleibt geringer. Da unser Labor aber die abgeblendete<br />

Testaufnahme neu fokussiert, messen wir die maximale<br />

Mittenauflösung und zugleich den maximalen Eckabfall.<br />

Mitte<br />

offen<br />

Rand<br />

offen<br />

Das günstigste Objektiv der Klasse<br />

mit 350 Euro ist tatsächlich das<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/50 mm<br />

G und diese KB-Normaloptik<br />

kann abgeblendet einigermaßen<br />

überzeugen, auch wenn es kontrastreichere<br />

Objektive für die<br />

D7000 gibt.<br />

Dagegen tut sich Sigma mit dem<br />

EX 1,4/50 mm DG HSM eher<br />

schwer, denn es ist 100 Euro teurer,<br />

schwerer und kann auch in<br />

der Schärfe nicht ganz mithalten.<br />

Mit dem Planar T* 1,4/50 mm<br />

ZE geht auch Zeiss bei offener<br />

Blende mit einer gleichmäßigen<br />

Schärfe bei einem geringen Kontrast<br />

ins Rennen. Durch Abblende<br />

überzeugen und kassiert die<br />

höchste Punktzahl der drei<br />

Kandidaten. Allerdings kostet<br />

es auch satte 750 Euro, und ist<br />

offen wie alle Testkandidaten<br />

etwas flau – digital empfohlen.<br />

Bei 600 Euro liegt das Zeiss<br />

Planar T* 1,4/50 mm ZK, dass<br />

mit größeren Schwächen im<br />

Randbereich auch bei Blende<br />

Mitte,<br />

Blende 2,8<br />

Rand,<br />

Blende 2,8<br />

2,8 auffällt und nur manuell<br />

fokussiert werden kann.<br />

Mit einem generell niedrigen<br />

Kontrast, der zum Rand wei ter<br />

ab nimmt kann das EX 1,4/50<br />

mm DG HSM von Sigma für<br />

450 Euro nicht wirklich überzeugen,<br />

zumal das Schließen<br />

der Blende nur wenig Besserung<br />

bringt.<br />

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<strong>ColorFoto</strong> erscheint im Verlag WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,<br />

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Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

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Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

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0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

Objektive | Test<br />

85 Millimeter<br />

Das Sigma EX 1,4/85 mm DG<br />

HSM ist mit 950 Euro deutlich<br />

günstiger und optisch aufwändiger<br />

konstruiert als die Konkurrenz<br />

von Zeiss für 1400. Weil das<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZK<br />

(MF-Objektiv) auch optisch ein<br />

Stück hinter dem Sigma zurückbleibt,<br />

gewinnt Sigma dieses<br />

Duell – digital empfohlen.<br />

Sony A 55V<br />

50 bis 60 Millimeter<br />

Das Sony SAL 1,4/50 mm für 400<br />

Euro leistet sich nur bei offener<br />

Blende eine schwache Kontrastkurve,<br />

die aber in der Bildmitte<br />

noch akzeptable Werte erreicht.<br />

Blende 2,8 bringt eine Zunahme<br />

der Kontrastwerte bis in die<br />

Ecken und eine gute Bildschärfe.<br />

Die kann das 450 Euro teure<br />

Sigma EX 1,4/50 mm DG HSM<br />

auch vorweisen, bei etwas mehr<br />

Schwä chen an den Rändern.<br />

Die beste Wahl ist erneut das<br />

Tamron AF 2/60 mm Di II SP<br />

LD Ma cro mit der gleichmäßigsten<br />

Ab bil dungsqualität (550<br />

Euro). Digital empfohlen.<br />

85 Millimeter<br />

An der Sony gelingt dem Zeiss<br />

Planar T* 1,4/85 mm ZA eine<br />

richtig starke Leistung. Bereits<br />

offen ordentliche Bildschärfe bis<br />

zum Rand, die abgeblendet noch<br />

ansteigt. Trotz gleicher Eckdaten<br />

mit Blende 1,4 und 85 mm handelt<br />

es sich beim 85er-Zeiss für<br />

Sony um eine andere Rechnung<br />

als beim 85er-Zeiss für Canon,<br />

Nikon und Pentax. Das gilt sowohl<br />

für den optischen Aufbau<br />

mit zwei Linsen mehr wie auch<br />

für den Sony vorbehaltenen Autofokus.<br />

Das 1400 Euro teure Zeiss<br />

konkurriert mit Sigmas EX 1,4/<br />

85 mm DG HSM, das 950 Euro<br />

kostet. Dessen optische Qualitäten<br />

liegen nahe an denen des<br />

Zeiss bei geringfügig schwächeren<br />

Bildrändern. In der Bildmitte<br />

kommt das Sigma auf die etwas<br />

besseren Werte, beide sind digital<br />

empfohlen. Malte Neumann<br />

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digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Objektiv Canon EF 1,2/<br />

50 mm L USM<br />

Sigma EX 1,4/<br />

50 mm DG HSM<br />

durchschnittlicher Marktpreis 1500 Euro 450 Euro<br />

Linsen, Gruppen 8 Linsen, 6 Gruppen 8 Linsen, 6 Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich 80 mm, 0,45-∞ m 80 mm, 0,45-∞ m<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 30 ° 30 °<br />

Filter (Größe, Typ) 72 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht 66 mm, 86 mm, 590 g 68 mm, 85 mm, 505 g<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße Ultraschallmotor, –, KB Ultraschallmotor, –, KB<br />

Lieferbare Anschlüsse Canon Canon, Nikon, Sigma, four thirds, Pentax,<br />

Sony Alpha<br />

Testergebnisse gemessen an: Canon 7D Canon 7D<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1319 LP/BH, 84 % 1358 LP/BH, 76 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1430 LP/BH, 79 % 1465 LP/BH, 80 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,56 k, 64,5 % 0,55 k, 71 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,70 k, 70 % 1 2 3 0,73 k, 61,5 % 1 2 3<br />

Grenzauflösung/Kontrast (max. 30/60 P.) 19/29,5 Punkte 19/29 Punkte<br />

chromatische Aberration 0,9 Pixel 1,1 Pixel<br />

Verzeichnung (max. 5 Punkte) -0,9% 3,5 Punkte -0,7% 4 Punkte<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden (max. 5 P.) 0,6/0,1 ble 5 Punkte 0,8/0,2 ble 5 Punkte<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2 0,6/0,4 V/N 0,6/0,4 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 57 Punkte<br />

9% unter Durchschnitt<br />

Objektiv Nikon AF-S Nikkor 1,4/<br />

50 mm G<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Sigma EX 1,4/<br />

50 mm DG HSM<br />

durchschnittlicher Marktpreis 350 Euro 450 Euro<br />

57 Punkte<br />

9% unter Durchschnitt<br />

Linsen, Gruppen 8 Linsen, 7 Gruppen 8 Linsen, 6 Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich 75 mm, 0,45-∞ m 75 mm, 0,45-∞ m<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 32 ° 32 °<br />

Filter (Größe, Typ) 58 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht 54 mm, 74 mm, 280 g 68 mm, 85 mm, 505 g<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße Ultraschallmotor, –, KB Ultraschallmotor, –, KB<br />

Lieferbare Anschlüsse Nikon Canon, Nikon, Sigma, four thirds, Pentax,<br />

Sony Alpha<br />

Testergebnisse gemessen an: Nikon D7000 Nikon D7000<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Canon EF 1,2/50 mm L USM / Canon 7D<br />

1800<br />

1,00<br />

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1400<br />

0,75<br />

1200<br />

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0,50<br />

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600<br />

0,25<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1228 LP/BH, 78,5 % 1252 LP/BH, 70,5 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1350 LP/BH, 78,5 % 1408 LP/BH, 72,5 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,39 k, 84,5 % 0,43 k, 72 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,60 k, 75 % 1 2 3 0,67 k, 56,5 % 1 2 3<br />

Grenzauflösung/Kontrast (max. 30/60 P.) 16,5/22 Punkte 15/21 Punkte<br />

chromatische Aberration 0,5 Pixel 0,9 Pixel<br />

Verzeichnung (max. 5 Punkte) 0,0 % 5 Punkte -0,9% 3,5 Punkte<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden (max. 5 P.) 1,0/0,1 ble 4,5 Punkte 0,7/0,2 ble 5 Punkte<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2 0,6/0,6 V/N 0,6/0,7 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 48 Punkte<br />

7,5% unter Durchschnitt<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

bester AF<br />

98%<br />

schlechtester AF<br />

28%<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/50 mm G / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

87%<br />

schlechtester AF<br />

79%<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Kontrast<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

Kontrast<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Sigma EX 1,4/50 mm DG HSM / Canon 7D<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

94%<br />

Kontrast<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Sigma EX 1,4/50 mm DG HSM / Nikon D7000<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

44,5 Punkte<br />

14,5% unter Durchschnitt<br />

1) Mitte offene Blende 2) Schlechteste Ecke offene Blende 3) Schlechteste Ecke abgeblendet 2 Stufen<br />

bester AF<br />

100%<br />

schlechtester AF<br />

95%<br />

Kontrast<br />

Kontrast<br />

1,00<br />

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0,50<br />

Kontrast<br />

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42 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


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0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

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600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

50 mm ZE<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Tamron AF 2/60 mm<br />

Di II SP LD Macro<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Canon EF 1,2/<br />

85 mm L II USM<br />

Sigma EX 1,4/<br />

85 mm DG HSM<br />

600 Euro 550 Euro 2000 Euro 950 Euro<br />

7 Linsen, 6 Gruppen 14 Linsen, 10 Gruppen 8 Linsen, 7 Gruppen <strong>11</strong> Linsen, 8 Gruppen<br />

80 mm, 0,45-∞ m 96 mm, 0,23-∞ m 136 mm, 0,95-∞ m 136 mm, 0,85-∞ m<br />

30 ° 25 ° 18 ° 18 °<br />

75 mm, Schraubfilter 55 mm, Schraubfilter 72 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

69 mm, 66 mm, 350 g 80 mm, 73 mm, 400 g 84 mm, 92 mm, 1025 g 88 mm, 85 mm, 719 g<br />

–, –, KB, kein AF –, –, APS Ultraschallmotor, –, KB Ultraschallmotor, –, KB<br />

Canon, Nikon, Pentax Canon, Nikon, Sony Alpha Canon Canon, Nikon, Sigma, Pentax, Sony Alpha<br />

Canon 7D Canon 7D Canon 7D Canon 7D<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/50 mm ZF / Canon 7D<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Tamron AF 2/60 mm Di II SP Macro / Canon 7D<br />

bester AF<br />

100%<br />

schlechtester AF<br />

94%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Canon EF 1,2/85 mm L II USM / Canon 7D<br />

bester AF<br />

96%<br />

schlechtester AF<br />

88%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/85 mm DG HSM / Canon 7D<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

33%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1205 LP/BH, 67,5 % 1444 LP/BH, 78 % 1418 LP/BH, 72,5 % 14<strong>11</strong> LP/BH, 74,5 %<br />

1395 LP/BH, 72 % 1483 LP/BH, 85 % 1499 LP/BH, 73,5 % 1483 LP/BH, 86,5 %<br />

0,42 k, 55 % 0,72 k, 57 % 0,61 k, 54 % 0,65 k, 63 %<br />

0,69 k, 56,5 % 1 2 3 0,77 k, 70 % 1 2 3 0,75 k, 58,5 % 1 2 3 0,74 k, 82,5 % 1 2 3<br />

14,5/20 Punkte 21/36,5 Punkte 17,5/28 Punkte 20,5/37,5 Punkte<br />

0,9 Pixel 1,2 Pixel 1,0 Pixel 0,6 Pixel<br />

-0,7% 4 Punkte -0,6% 4 Punkte -0,3% 4,5 Punkte 0,0 % 5 Punkte<br />

0,8/0,1 ble 5 Punkte 1,0/0,2 ble 4,5 Punkte 0,6/0,1 ble 5 Punkte 0,8/0,2 ble 5 Punkte<br />

0,6/0,4 V/N 0,7/0,6 V/N 0,7/0,3 V/N 0,6/0,4 V/N<br />

43,5 Punkte<br />

30,5% unter Durchschnitt<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

50 mm ZF.2<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Nikon D7000 8/20<strong>11</strong><br />

Tamron AF 2/60 mm<br />

Di II SP LD Macro<br />

66 Punkte<br />

5,5% über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Nikon D7000 8/20<strong>11</strong><br />

55 Punkte<br />

12% unter Durchschnitt<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/<br />

85 mm G<br />

Sigma EX 1,4/<br />

85 mm DG HSM<br />

600 Euro 550 Euro 1550 Euro 950 Euro<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Nikon D7000 8/20<strong>11</strong><br />

68 Punkte<br />

9% über Durchschnitt<br />

7 Linsen, 6 Gruppen 14 Linsen, 10 Gruppen 10 Linsen, 9 Gruppen <strong>11</strong> Linsen, 8 Gruppen<br />

75 mm, 0,45-∞ m 90 mm, 0,23-∞ m 127,5 mm, 0,85-∞ m 127,5 mm, 0,85-∞ m<br />

32 ° 27 ° 19 ° 19 °<br />

75 mm, Schraubfilter 55 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

69 mm, 66 mm, 350 g 80 mm, 73 mm, 400 g 84 mm, 87 mm, 595 g 88 mm, 85 mm, 719 g<br />

–, –, KB, kein AF –, –, APS Ultraschallmotor, –, KB Ultraschallmotor, –, KB<br />

Canon, Nikon, Pentax Canon, Nikon, Sony Alpha Nikon Canon, Nikon, Sigma, Pentax, Sony Alpha<br />

Nikon D7000 Nikon D7000 Nikon D7000 Nikon D7000<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/50 mm ZF.2 / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Tamron AF 2/60 mm SP Di II LD Macro / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

94%<br />

schlechtester AF<br />

82%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/85 mm G / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

81%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/85 mm DG HSM / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

92%<br />

schlechtester AF<br />

71%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

<strong>11</strong>84 LP/BH, 88,5 % <strong>11</strong>46 LP/BH, 90,5 % 1322 LP/BH, 78 % 1372 LP/BH, 74 %<br />

1401 LP/BH, 59 % 1384 LP/BH, 85 % 1384 LP/BH, 81,5 % 1414 LP/BH, 82 %<br />

0,41 k, 88 % 0,37 k, 100 % 0,51 k, 80,5 % 0,58 k, 62 %<br />

0,68 k, 47 % 1 2 3 0,65 k, 69 % 1 2 3 0,64 k, 79,5 % 1 2 3 0,65 k, 77 % 1 2 3<br />

12,5/18,5 Punkte 19/23,5 Punkte 18/29 Punkte 18,5/28,5 Punkte<br />

0,6 Pixel 1,7 Pixel 0,5 Pixel 0,8 Pixel<br />

-0,8% 4 Punkte -0,7% 4 Punkte 0,0 % 5 Punkte 0,0 % 5 Punkte<br />

0,8/0,2 ble 5 Punkte 1,1/0,3 ble 4,5 Punkte 0,9/0,1 ble 5 Punkte 0,8/0,2 ble 5 Punkte<br />

0,6/0,6 V/N 0,6/0,7 V/N 0,6/0,7 V/N 0,6/0,6 V/N<br />

40 Punkte<br />

23% unter Durchschnitt<br />

51 Punkte<br />

2% unter Durchschnitt<br />

57 Punkte<br />

9,5% über Durchschnitt<br />

57 Punkte<br />

9,5% über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 43


1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

Objektive | Test<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Objektiv Walimex pro 1,4/<br />

85 mm<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Canon 7D 8/20<strong>11</strong><br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

85 mm ZE<br />

Sigma EX 1,4/<br />

50 mm DG HSM<br />

durchschnittlicher Marktpreis 300 Euro 1400 Euro 450 Euro<br />

Linsen, Gruppen 8 Linsen, 7 Gruppen 6 Linsen, 5 Gruppen 8 Linsen, 6 Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich 136 mm, 1,00-∞ m 136 mm, 1,00-∞ m 75 mm, 0,45-∞ m<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 18 ° 18 ° 32 °<br />

Filter (Größe, Typ) 72 mm, Schraubfilter 72 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht 78 mm, 72 mm, 480 g 85 mm, 78 mm, 700 g 68 mm, 85 mm, 505 g<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF –, –, KB, kein AF Ultraschallmotor, –, KB<br />

Lieferbare Anschlüsse Canon, Nikon, Pentax, Sony Alpha Canon, Nikon, Pentax Canon, Nikon, Sigma, four thirds, Pentax,<br />

Sony Alpha<br />

Testergebnisse gemessen an: Canon 7D Canon 7D Pentax K-5<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Walimex pro 1,4/85 mm / Canon 7D<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZE / Canon 7D<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/50 mm DG HSM / Pentax K-5<br />

bester AF<br />

90%<br />

schlechtester AF<br />

70%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1307 LP/BH, 77,5 % 1351 LP/BH, 70,5 % <strong>11</strong>85 LP/BH, 76,5 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1400 LP/BH, 82 % 1480 LP/BH, 81 % 1234 LP/BH, 79 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,53 k, 66 % 0,59 k, 59,5 % 0,42 k, 78,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,66 k, 71 % 1 2 3 0,73 k, 72,5 % 1 2 3 0,51 k, 70,5 % 1 2 3<br />

Grenzauflösung/Kontrast (max. 30/60 P.) 18,5/27 Punkte 18,5/32 Punkte 15/16,5 Punkte<br />

chromatische Aberration 0,5 Pixel 0,9 Pixel 1,2 Pixel<br />

Verzeichnung (max. 5 Punkte) -0,1% 5 Punkte 0,2% 4,5 Punkte -0,9% 3,5 Punkte<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden (max. 5 P.) 0,9/0,3 ble 5 Punkte 0,8/0,1 ble 5 Punkte 0,7/0,2 ble 5 Punkte<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2 0,8/0,6 V/N 0,5/0,4 V/N 0,5/0,3 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 55,5 Punkte<br />

<strong>11</strong>% unter Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Nikon D7000 8/20<strong>11</strong><br />

Objektiv Walimex pro 1,4/<br />

85 mm<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

85 mm ZF<br />

60 Punkte<br />

4% unter Durchschnitt<br />

Sigma EX 1,4/<br />

50 mm DG HSM<br />

durchschnittlicher Marktpreis 300 Euro 1400 Euro 450 Euro<br />

40 Punkte<br />

4% über Durchschnitt<br />

Linsen, Gruppen 8 Linsen, 7 Gruppen 6 Linsen, 5 Gruppen 8 Linsen, 6 Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich 127,5 mm, 1,00-∞ m 127,5 mm, 1,00-∞ m 75 mm, 45,00-∞ m<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 19 ° 19 ° 32 °<br />

Filter (Größe, Typ) 72 mm, Schraubfilter 72 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht 78 mm, 72 mm, 480 g 85 mm, 77 mm, 600 g 68 mm, 85 mm, 505 g<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator, Sensorgröße –, –, KB, kein AF –, –, KB, kein AF Ultraschallmotor, –, KB<br />

Lieferbare Anschlüsse Canon, Nikon, Pentax, Sony Alpha Canon, Nikon, Pentax Canon, Nikon, Sigma, four thirds, Sony Alpha<br />

Testergebnisse gemessen an: Nikon D7000 Nikon D7000 Sony A55V<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Walimex pro 1,4/85 mm / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZF / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/50 mm DG HSM / Sony A55V<br />

bester AF<br />

96%<br />

schlechtester AF<br />

94%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1214 LP/BH, 84 % 1323 LP/BH, 64,5 % 1352 LP/BH, 76 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1361 LP/BH, 81,5 % 1389 LP/BH, 73 % 1393 LP/BH, 79,5 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,45 k, 82 % 0,47 k, 57,5 % 0,56 k, 80,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,61 k, 74 % 1 2 3 0,63 k, 66,5 % 1 2 3 0,68 k, 72 % 1 2 3<br />

Grenzauflösung/Kontrast (max. 30/60 P.) 18/24 Punkte 14,5/21,5 Punkte 18/31 Punkte<br />

chromatische Aberration 0,5 Pixel 0,7 Pixel 1,7 Pixel<br />

Verzeichnung (max. 5 Punkte) -0,1% 5 Punkte 0,1% 5 Punkte -0,9% 3,5 Punkte<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden (max. 5 P.) 0,8/0,2 ble 5 Punkte 0,8/0,1 ble 5 Punkte 0,8/0,2 ble 5 Punkte<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2 0,5/0,5 V/N 0,7/0,7 V/N 0,7/0,3 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 52 Punkte<br />

0% über Durchschnitt<br />

46 Punkte<br />

<strong>11</strong>,5% unter Durchschnitt<br />

1) Mitte offene Blende 2) Schlechteste Ecke offene Blende 3) Schlechteste Ecke abgeblendet 2 Stufen<br />

57,5 Punkte<br />

4% unter Durchschnitt<br />

44 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


1800<br />

1600<br />

1400<br />

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1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

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400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

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1000<br />

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600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

50 mm ZK<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Pentax K-5 8/20<strong>11</strong><br />

Pentax SMC-DA 1,4/<br />

55 mm SMD<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Pentax K-5 8/20<strong>11</strong><br />

Sigma EX 1,4/<br />

85 mm DG HSM<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

85 mm ZK<br />

600 Euro 750 Euro 950 Euro 1400 Euro<br />

7 Linsen, 6 Gruppen 9 Linsen, 8 Gruppen <strong>11</strong> Linsen, 8 Gruppen 6 Linsen, 5 Gruppen<br />

75 mm, 0,45-∞ m 82,5 mm, 0,45-∞ m 127,5 mm, 0,85-∞ m 127,5 mm, 1,00-∞ m<br />

32 ° 29 ° 19 ° 19 °<br />

75 mm, Schraubfilter 58 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter 72 mm, Schraubfilter<br />

69 mm, 66 mm, 350 g 66 mm, 71 mm, 375 g 88 mm, 85 mm, 719 g 85 mm, 77 mm, 600 g<br />

–, –, KB, kein AF Ultraschallmotor, –, APS Ultraschallmotor, –, KB –, –, KB, kein AF<br />

Canon, Nikon, Pentax Pentax Canon, Nikon, Sigma, Pentax, Sony Alpha Canon, Nikon, Pentax<br />

Pentax K-5 Pentax K-5 Pentax K-5 Pentax K-5<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/50 mm ZK / Pentax K-5<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Pentax SMC-DA 1,4/55 mm SMD / Pentax K-5<br />

bester AF<br />

100%<br />

schlechtester AF<br />

81%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/85 mm DG HSM / Pentax K-5<br />

bester AF<br />

94%<br />

schlechtester AF<br />

24%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZK / Pentax K-5<br />

bester AF<br />

0%<br />

schlechtester AF<br />

0%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1235 LP/BH, 83 % <strong>11</strong>58 LP/BH, 98 % 1267 LP/BH, 80 % 1244 LP/BH, 77,5 %<br />

1338 LP/BH, 79 % 1240 LP/BH, 91 % 1336 LP/BH, 83 % 1331 LP/BH, 79,5 %<br />

0,42 k, 71,5 % 0,42 k, 95 % 0,45 k, 73,5 % 0,47 k, 64 %<br />

0,57 k, 70 % 1 2 3 0,52 k, 88,5 % 1 2 3 0,56 k, 71,5 % 1 2 3 0,54 k, 68,5 % 1 2 3<br />

17/19 Punkte 19/21,5 Punkte 18/20 Punkte 16,5/17,5 Punkte<br />

1,7 Pixel 1,0 Pixel 0,7 Pixel 1,2 Pixel<br />

-0,8% 4 Punkte 0,0 % 5 Punkte 0,0 % 5 Punkte 0,2% 4,5 Punkte<br />

0,8/0,2 ble 5 Punkte 0,9/0,1 ble 5 Punkte 0,7/0,2 ble 5 Punkte 0,7/0,1 ble 5 Punkte<br />

0,5/0,4 V/N 0,6/0,3 V/N 0,4/0,3 V/N 0,6/0,3 V/N<br />

Sony SAL 1,4/<br />

50 mm<br />

45 Punkte<br />

17% über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Sony A55V 8/20<strong>11</strong><br />

Tamron AF 2/60 mm<br />

Di II SP LD Macro<br />

50,5 Punkte<br />

31% über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Sony A55V 8/20<strong>11</strong><br />

Sigma EX 1,4/<br />

85 mm DG HSM<br />

48 Punkte<br />

24,5% über Durchschnitt<br />

Zeiss Planar T* 1,4/<br />

85 mm ZA<br />

400 Euro 550 Euro 950 Euro 1400 Euro<br />

7 Linsen, 6 Gruppen 14 Linsen, 10 Gruppen <strong>11</strong> Linsen, 8 Gruppen 8 Linsen, 7 Gruppen<br />

75 mm, 0,45-∞ m 90 mm, 0,23-∞ m 127,5 mm, 85,00-∞ m 127,5 mm, 0,85-∞ m<br />

32 ° 26 ° 19 ° 19 °<br />

55 mm, Schraubfilter 55 mm, Schraubfilter 77 mm, Schraubfilter 72 mm, Schraubfilter<br />

43 mm, 66 mm, 220 g 80 mm, 73 mm, 400 g 88 mm, 85 mm, 719 g 73 mm, 82 mm, 560 g<br />

–, –, KB –, –, APS Ultraschallmotor, –, KB –, –, KB<br />

Sony Alpha Canon, Nikon, Sony Alpha Canon, Nikon, Sigma, Pentax, Sony Alpha Sony Alpha<br />

Sony A55V Sony A55V Sony A55V Sony A55V<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Sony A55V 8/20<strong>11</strong><br />

43,5 Punkte<br />

13% über Durchschnitt<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sony SAL 1,4/50mm / Sony A55V<br />

bester AF<br />

90%<br />

schlechtester AF<br />

78%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Tamron AF 2/60mm Di II SP Macro / Sony A55V<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

87%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Sigma EX 1,4/85 mm DG HSM / Sony A55V<br />

bester AF<br />

64%<br />

schlechtester AF<br />

30%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Zeiss Planar T* 1,4/85 mm ZA / Sony A55V<br />

bester AF<br />

100%<br />

schlechtester AF<br />

96%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1262 LP/BH, 86,5 % 1299 LP/BH, 85 % 1381 LP/BH, 73 % 1347 LP/BH, 85 %<br />

1396 LP/BH, 87 % 1444 LP/BH, 88 % 1430 LP/BH, 82 % 1404 LP/BH, 87,5 %<br />

0,54 k, 63 % 0,59 k, 81,5 % 0,66 k, 66,5 % 0,56 k, 89,5 %<br />

0,70 k, 84,5 % 1 2 3 0,75 k, 77,5 % 1 2 3 0,73 k, 76,5 % 1 2 3 0,65 k, 87,5 % 1 2 3<br />

20/32,5 Punkte 21/37,5 Punkte 18,5/36 Punkte 20,5/33,5 Punkte<br />

1,4 Pixel 2,2 Pixel 0,9 Pixel 1,6 Pixel<br />

-1,0% 3,5 Punkte -0,7% 4 Punkte 0,0 % 5 Punkte -0,2% 4,5 Punkte<br />

1,0/0,2 ble 4,5 Punkte 1,2/0,2 ble 4 Punkte 0,8/0,2 ble 5 Punkte 0,9/0,1 ble 5 Punkte<br />

0,9/0,3 V/N 1,0/0,4 V/N 0,6/0,3 V/N 0,8/0,5 V/N<br />

60,5 Punkte<br />

1% über Durchschnitt<br />

66,5 Punkte<br />

<strong>11</strong>% über Durchschnitt<br />

64,5 Punkte<br />

7,5% über Durchschnitt<br />

63,5 Punkte<br />

6% über Durchschnitt<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 45


wissen | Thema<br />

Modulations-Transfer-Funktion MTF<br />

Kontrastübertragung<br />

Dass es deutliche Unterschiede zwischen<br />

der Leistungsfähigkeit verschiedener Objektive<br />

gibt, weiß jeder Fotograf. Besonders<br />

eindrücklich sind Vergleichsbilder, wenn man<br />

ein identisches Objekt mit einem guten und<br />

einem schlechten Objektiv ablichtet. Feine<br />

Details, die beim guten Objektiv noch sichtbar<br />

sind, wirken beim schlechten verwaschen,<br />

das ganze Bild erscheint flau. Diese Eigenschaft<br />

einer Optik wird mittels der Modulations-Transfer-Funktion<br />

(MTF) beschrieben,<br />

welche auch die Grundlage für die Objektivtests<br />

bei <strong>ColorFoto</strong> sind.<br />

MTF<br />

Wie der Name bereits ahnen lässt, beschreibt<br />

die MTF, wie die Optik die Modulation einer<br />

Vorlage transferiert. Wir vergleichen die Modulation<br />

in einer Vorlage mit der Modulation<br />

in dem Bild dieser Vorlage. Die Modulation<br />

ist in der Vorlage immer 1 (bzw. 100%), und<br />

es wird getestet, ob dies auch auf der abbildenden<br />

Seite der Optik immer noch der Fall<br />

ist, bzw. wie stark diese durch die Optik reduziert<br />

wurde. Die Modulation beschreibt<br />

den Kontrast zwischen maximaler Intensität<br />

(I_max) und der minimalen Intensität<br />

(I_min) und berechnet sich als Modulation<br />

= (I_max - I_min) / I_max + I_min). Wenn<br />

die Vorlage aus groben Strukturen besteht,<br />

ist die Übertragung im Normalfall kein Problem,<br />

und die Modulation im Bild liegt bei<br />

100% oder zumindest nahe daran. Werden<br />

die Strukturen aber immer feiner, wird dies<br />

schwieriger für die Optik, und die Modulation<br />

im Bild sinkt. Ist diese auf 10% oder darunter<br />

abgesunken, kann man kaum noch<br />

zwischen hell und dunkel unterscheiden,<br />

die Struktur gilt als nicht aufgelöst.<br />

Ortsfrequenz LP/mm<br />

Wie grob oder wie fein eine Struktur ist, gibt<br />

die Ortsfrequenz an. Während eine Frequenz<br />

die Änderungen pro Zeit angibt, die Einheit<br />

ist Hertz und steht für 1/Sekunde, nennt die<br />

Ortsfrequenz die Änderungen pro Längeneinheit.<br />

Die übliche Einheit hierfür ist Linienpaar<br />

pro Millimeter (LP/mm) oder Perioden<br />

pro Millimeter (cy/mm). Ein Linienpaar entspricht<br />

einer schwarzen und einer weißen<br />

Linie nebeneinander, eine Periode dem<br />

Wechsel von hell zu dunkel und wieder zu<br />

hell bei einem Sinusmuster. Bei 100 LP/mm<br />

hat man also 100 schwarze und 100 weiße<br />

Linien nebeneinander in einem Millimeter.<br />

Betrachtet man nur eine Optik, so kann man<br />

angeben, wie hoch die Ortsfrequenz ist, die<br />

die Optik auf den Sensor abbilden kann. Dieser<br />

Bezug auf den Sensor macht aber zugleich<br />

die Einheit LP/mm zum Problem: 100 LP/<br />

mm an einer Vollformatkamera und 184 LP/<br />

mm an einer 4/3-Kamera bedeuten im Bild<br />

die gleiche Auflösung, da die Fläche des Vollformatkamerasensors<br />

wesentlich größer ist.<br />

Im Fall einer Kompaktkamera muss ein Objektiv<br />

sogar 600 bis 700 LP/mm auflösen, damit<br />

die Bildauflösung dem Ergebnis der Vollformatkamera<br />

entspricht.<br />

Das gleiche Problem betrifft noch schärfer<br />

auch die Kameras selber: Wer die Sensorauflösung<br />

in LP/mm angibt, bewertet die Dichte<br />

der Pixel – die kleinsten Pixel sind dann die<br />

besten –, aber nicht die tatsächlich im Bild<br />

realisierte Auflösung. In der digitalen Welt<br />

hat sich deswegen die Einheit LP/Bildhöhe<br />

46 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


durchgesetzt: Ob Kompaktkamera, APS-C-<br />

Modell oder Mittelformatrückteil: 1000 LP/<br />

BH stehen immer für die gleiche Auflösung<br />

und ermöglichen einen Leistungsvergleich<br />

über die Systemgrenzen hinweg.<br />

Co l o rFo t o nutzt die Einheit LP/BH für Kameras<br />

und Objektive, da wir die reale Leistung<br />

der Objektive an den Kameras testen,<br />

inklusive der spezifischen Signalverarbeitung<br />

der Sensordaten. Zugleich verzichten wir auf<br />

einen Bezug zur Pixelzahl: 1000 LP/Bildhöhe<br />

bedeuten also, dass die Kamera 1000 Linienpaare<br />

auf dem gesamten Bild auflösen kann,<br />

unabhängig davon, ob der Sensor 6 Megapixel<br />

oder 12 Megapixel hat.<br />

Vorlage: Das Sinusmuster wird von außen<br />

nach innen immer feiner, zeigt aber immer eine<br />

100%-Modulation. Die Graufelder dienen<br />

zur Bestimmung der OECF als Werkzeug der<br />

Linearisierung.<br />

Messung<br />

Die Bestimmung der MTF ist in der Theorie<br />

recht einfach, doch beinhaltet die Messung<br />

viele mehr oder minder große Fallstricke.<br />

Damit der Vergleich der Modulation von Vorlage<br />

und Bild zulässig ist, muss man sicher<br />

stellen, dass die Umsetzung der Helligkeiten<br />

in der Vorlage und der Digitalwert linear sind.<br />

Ein Beispiel: In den Lichtern und Schatten<br />

der Vorlage betrachte ich je eine identische<br />

Helligkeitsdifferenz A. Dann muss im Ergebnis<br />

diesem A sowohl in den Schatten als auch<br />

in den Lichtern ein A‘ entsprechen. A und A‘<br />

können verschieden sein, aber wenn in der<br />

Vorlage die betrachtete Differenz von Lichtern<br />

zu Schatten gleich ist, muss dies auch für<br />

das Bild gelten. Es darf dort kein A‘ und A‘‘<br />

geben: Wenn A‘ in den Lichtern einem 2xA‘<br />

in den Schatten entspricht, funktioniert die<br />

MTF-Messung nicht mehr. Diese Linearität<br />

liefert entweder eine bestimmte Einstellung<br />

der Kamera oder man bestimmt zeitgleich<br />

mit der MTF-Messung auch die charakteristische<br />

Kurve (OECF) der Kamera und linearisiert<br />

über die OECF das Bild. Die OECF<br />

beschreibt die Umsetzung der Helligkeitsstufen<br />

der Vorlage in die Helligkeitswerte des<br />

Bildes.<br />

Wie gut eine Optik auf die Vorlage fokussiert<br />

ist, hat einen großen Einfluss auf die MTF.<br />

Um also die maximale Leistungsfähigkeit<br />

einer Optik zu bestimmen, muss die Optik<br />

ideal fokussiert sein. Da man sich hier nicht<br />

auf den Autofokus verlassen kann, muss man<br />

dies durch Ausprobieren in einer manuellen<br />

Fokusreihe bestimmen.<br />

Würde man die Kamera während der Belichtungszeit<br />

bewegen, verwischt das Bild, die<br />

MTF sinkt. Um also die bestmögliche MTF<br />

einer Optik zu bestimmen, muss sicher gestellt<br />

werden, dass sich die Kamera nicht bewegt.<br />

Dies kann sogar der Spiegelschlag der<br />

Spiegelreflexkamera sein, der die Kamera<br />

leicht wackeln lässt und somit die MTF reduziert.<br />

Höchste Vorsicht, Fernauslöser und<br />

massive Stative sind also geboten.<br />

Verteilung im Bildfeld<br />

Die MTF ist von der Bildstelle abhängig, an<br />

der gemessen wird. So zeigen die meisten<br />

Optiken in der Bildmitte eine bessere MTF als<br />

in den Bildecken. Es gibt Optiken bei denen<br />

die Auflösung recht steil zu den Ecken hin<br />

abfällt, andere halten eine gute Auflösung<br />

über große Teile im Bild und brechen dann in<br />

den Bildecken um so mehr ein. Meist steigert<br />

Abblenden die MTF. Diese interessanten<br />

Aussagen lassen sich nur ermitteln, wenn<br />

man auch an vielen verschiedenen Punkten<br />

im Bild misst. Auch kann man bei Objektiven<br />

beobachten, dass sich die MTF in Abhängigkeit<br />

von der Orientierung der Vorlage verändert.<br />

Sagittale Strukturen (Linien zum Bildmittelpunkt)<br />

werden anders aufgelöst als<br />

tangentiale (senkrecht dazu), das Gleiche gilt<br />

für waagerechte und senkrechte Strukturen.<br />

Hier kann dann auch die Signalverarbeitung<br />

eine Rolle spielen. Um möglichst alle Orientierungen<br />

testen zu können, benutzen wir<br />

einen Siemensstern.<br />

Fehler<br />

Eine ideale MTF sieht so aus, dass die Modulation<br />

immer 100% beträgt, egal wie fein die<br />

Vorlage ist. Doch in der Realität gilt der Leitsatz:<br />

„Die MTF wird durch die Abbildungsfehler<br />

bestimmt und durch die Beugung<br />

grundsätzlich begrenzt.“ 1)<br />

Abbildungsfehler entstehen durch die unvermeidbaren<br />

Kompromisse, die beim Design<br />

einer Optik eingegangen werden müssen<br />

Modulation [%]<br />

120<br />

100<br />

Imin<br />

75<br />

50<br />

25<br />

10<br />

Imax<br />

MTF: Die Modulation Transfer Funktion stellt<br />

Modulation (Y-Achse) in Abhängigkeit von<br />

der Ortsfrequenz (X-Achse) dar. Je größer die<br />

Ortsfrequenz, desto geringer die Modulation.<br />

Modulation =<br />

Modulation Transfer Funktion (MTF)<br />

und durch die Toleranzen in der Fertigung<br />

der Linsen und Optiken. Die Abbildungsfehler<br />

können durch aufwendigere und damit<br />

teurere Fertigung und eine auf optimale Abbildung<br />

getrimmtes Objektivdesign reduziert<br />

werden. Ein optimales Objektiv ist aber auch<br />

theoretisch nicht realisierbar: Schon das Licht<br />

selber ist ein nur näherungsweise beherrschbares<br />

Problem, da es aus unterschiedlich<br />

energiereicher elektromagnetischer Strahlung<br />

mit verschiedensten Wellenlängen (Farben)<br />

besteht. Jede Wellenlänge bricht der<br />

Glas/Luftübergang am Linsenrand aber anders.<br />

Die Beugung, Thema im nächsten Heft,<br />

ist ein weiteres physikalisches Phänomen des<br />

Lichts, das die Auflösung begrenzt, und lässt<br />

sich nicht umgehen. Uwe Artmann<br />

Überblick<br />

Ortsfrequenz [LP/PH]<br />

Imax + Imin<br />

Imax - Imin<br />

Modulation: Die Modulation ist die Beschreibung<br />

des Kontrasts einer harmonischen<br />

Funktion.<br />

■ Ausgabe 9/20<strong>11</strong><br />

Beugung<br />

■ Ausgabe 10/20<strong>11</strong><br />

Abbildungsfehler (geometrisch,<br />

chromatisch etc.)<br />

■ Ausgabe <strong>11</strong>/20<strong>11</strong><br />

Verzeichnung und Vignettierung<br />

■ Ausgabe 12/20<strong>11</strong><br />

Falschlicht (Streulicht, Vergütung)<br />

1) Schröder, „Technische Fotografie“, Vogel Verlag, ISBN 3-8023-0144-7<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 47


Fotopraxis | Motivworkshop<br />

Abgehoben<br />

Mountainbikes in Aktion.<br />

Beim Fotografieren von Mountainbike-Akrobatik<br />

ist alles<br />

eine Frage des richtigen Augenblicks<br />

und der optimalen<br />

Beleuchtung. Action-Fotograf<br />

Michael Kleber sagt, wie er<br />

sich darauf vorbereitet und<br />

welche Techniken er einsetzt.<br />

48 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Spaziergang<br />

Die große Bilddiagonale des Tokina-<br />

Fisheye-Objektivs schafft viel Fläche für<br />

Fahrer und Umfeld. Die schnel len Abbrennzeiten<br />

der Ranger-Quadra-Blitzgeräte<br />

lassen den Fahrer (Chris tian<br />

Petiach) so etwas wie einen Spaziergang<br />

im Himmel erleben (EOS 40D,<br />

10 mm, ISO 250, Bl. 8, 1 /250 s).<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 49


Fotopraxis | Motivworkshop<br />

An der Wand lang<br />

Der Bildaufbau lässt den Weg und die Ausführung<br />

des Tricks erkennen. Dies wäre<br />

beispielsweise nicht der Fall, würde man die<br />

Rampe im Vordergrund anschneiden und<br />

den Blickwinkel auf die Wand verengen<br />

(EOS 40D, 50 mm, ISO 100, Bl. 8, 1 /250 s).<br />

Rot sehen<br />

Nicht jede Location ist so zum Himmel ausgerichtet,<br />

dass man den Fahrer (Christian<br />

Petiach, gilt auch für beide Bilder oben) im<br />

Sonnenuntergang ablichten kann. Das Setup<br />

sollte schon vorher aufgebaut sein, weil das<br />

Zeitfensters beim Sonnenuntergang klein ist<br />

(EOS 40D, 50 mm, ISO 400, Bl. 6,3, 1 /250 s).<br />

50 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

www.colorfoto.de


Bildsequenz<br />

Aus insgesamt 15 Einzelbildern wurden<br />

9 Bilder ausgesucht, die möglichst wenige<br />

Überschneidungen zeigten und gleichzeitig<br />

den Trick am besten präsentierten.<br />

Die Hauptarbeit bestand darin, die Bilder<br />

in Photoshop mittels Stapelverarbeitung<br />

und Ebenenmasken zusammenzufügen<br />

(EOS 40D, 50 mm, ISO 200, Bl. 4,5, 1 /640 s).<br />

Teleperspektive<br />

Als erhöhter Standort diente ein Anfahrtshügel,<br />

um sowohl den Fahrer (Tobi Wrobel)<br />

von der Hintergrundaussicht freizustellen,<br />

als auch den Blick auf die Absprungrampe zu<br />

ermöglichen. Die Kamera mit Teleobjektiv<br />

stand auf einem stabilen Stativ, einem Manfrotto<br />

055CX 3 mit Getriebeneiger Junior 410<br />

(EOS 40D, 84 mm, ISO 100, Bl. <strong>11</strong>, 1 /320 s).<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 51


Fotopraxis | Motivworkshop<br />

Mehr über den<br />

Fotografen auf<br />

www.michael<br />

kleber.com<br />

„Die Kontakte zu den<br />

Bikern stelle ich häufig<br />

über Facebook her“<br />

Fahrerporträt<br />

Ein Blitzkopf mit Durchlichtschirm, auf<br />

Kopfhöhe rechts, einen Meter neben<br />

der Kamera postiert, diente als Hauptlicht.<br />

Die zweite Lichtquelle kam<br />

von links; sie hellte Rad und Fahrer<br />

(Robin Specht) auf (EOS 5D Mk II,<br />

50 mm, ISO 100, Bl. 9, 1 /100 s).<br />

In den vergangenen Jahren hat die Mountainbike-Szene<br />

einen wahren Boom erlebt.<br />

Viele Jugendliche kaufen sich heute<br />

kein Bmx- oder Rennrad mehr, sondern<br />

gleich ein Dirt- bzw. Mountainbike. Und<br />

während sich die Suche nach potentiellen<br />

Sponsoren für diverse Events der Dirtbikeszene<br />

früher mühsam gestaltete, werden<br />

die Events heute von großen Telefonnetzanbietern<br />

oder der Autoindustrie gesponsert<br />

– ein klares Zeichen dafür, dass die<br />

Marketingstrategen der Firmen die Lifestyle-Qualitäten<br />

dieses Sports für sich entdeckt<br />

haben. Beim Fotografieren geht es<br />

um effektvolle Momentaufnahmen der Bewegung,<br />

gepaart mit einem Gefühl für die<br />

umgebende Landschaft. Beides in Kombination<br />

ergibt einen eindrucksvollen MTB-<br />

Shot; seit fünf Jahren bin ich auf der Suche<br />

danach. Dazu gehört mehr, als nur den<br />

Auslöser zur richtigen Zeit am richtigen<br />

Ort zu drücken. Denn bei solchen Shootings<br />

sind Vorarbeit und Planung von großer<br />

Bedeutung für das spätere Resultat.<br />

Die richtige Vorbereitung<br />

Auf der Suche nach geeigneten Fahrern<br />

hat sich für mich das Socialnetworking per<br />

Facebook als beste Variante für Erstkontak-<br />

te entwickelt. Denn um das in meinen Augen<br />

perfekte Bild zu schießen, ist es mir<br />

wichtig, den Fahrer in die Arbeit einzubeziehen.<br />

Auf diese Weise findet sich relativ<br />

schnell der geeignete Spot, der es dem<br />

Fahrer ermöglicht, sein Können vor der<br />

Kamera zu zeigen. In der Regel fotografiere<br />

ich nicht bei MTB-Wettbewerben, weil<br />

ich dort meinen Standort nicht frei bestimmen<br />

kann. Stattdessen vereinbare ich mit<br />

dem Fahrer einen eigenen Fototermin. Vor<br />

Ort besprechen wir dann, welche Tricks<br />

auf dem Plan stehen, um die passende<br />

Perspektive, unter Berücksichtigung der<br />

Wetterlage, zu finden. Dann lege ich den<br />

Bildausschnitt fest und wähle das dafür<br />

geeignete Objektiv. Der Knackpunkt dabei<br />

ist, wie viel Umfeld neben dem Fahrer und<br />

den Absprüngen im Bild sein soll.


Stimmiges Licht<br />

Auf der rechten wie auf der linken Seite stand jeweils ein Ranger-<br />

Quadra-Blitzgerät. Das klassische Zangenlicht schafft eine ausgewogene<br />

Ausleuchtung im stimmigen Verhältnis zum vorhandenen<br />

Licht (EOS 5D Mk II, 100 mm, ISO 100, Bl. 8, 1 /250 s).<br />

Backflip<br />

Der Backflip (Rückwärtssalto) verlangt vom Fotografen perfektes<br />

Timing. Der Fahrer (Robin Specht) sollte auf dem Kopf<br />

stehend eingefangen werden, um den Trick an seinem Höhepunkt<br />

zu zeigen (EOS 5D Mk II, 50 mm, ISO 100, Bl. 8, 1 /250 s).<br />

Drei Objektive reichen aus<br />

Bei den meisten Einstellungen kommt bei<br />

mir eine 50-mm-Festbrennweite oder ein<br />

klassisches Telezoom (4/70–200 mm) zum<br />

Einsatz. Beide Objektive verwende ich abwechselnd<br />

an einer EOS 40D mit APS-C-<br />

Sensor oder an einer EOS 5D Mark II mit<br />

Vollformatsensor. Die 40D schätze ich wegen<br />

ihrer hohen Serienbildgeschwindigkeit<br />

von rund 6 B/s, während die 5D eine noch<br />

höhere Abbildungsqualität und mit dem<br />

Fisheye von Tokina (10–17 mm) spektakuläre<br />

Perspektiven erlaubt. Den Autofokus verwende<br />

ich fast nie, stattdessen stelle ich die<br />

Schärfe manuell auf jenen Punkt ein, wo der<br />

Höhepunkt einer Aktion zu erwarten ist.<br />

Diese Arbeitsweise ermöglicht sogar den<br />

gelegentlichen Einsatz einer analogen Mittelformatkamera<br />

Bronica Sq-a mit 150-mm-<br />

Objektiv. Diesen Luxus leiste ich mir<br />

manchmal, vor allem in Verbindung mit<br />

Schwarzweißfilm (Kodak Tri-X).<br />

Funkgesteuerte Blitzgeräte<br />

Um das vorhandene Licht zu ergänzen und<br />

den Fahrer „einzufrieren“, habe ich in den<br />

ersten Jahren mit entfesselten Systemblitzen<br />

gearbeitet, deren Leistungsgrenzen dafür aber<br />

zu eng gesteckt sind – vor allem, wenn man<br />

gegen die Sonne blitzt. Die passende Lösung<br />

waren die akkubetriebenen Ranger-Quadra-Modelle<br />

von Elinchrom. Ich verwende<br />

zwei Generatoren mit jeweils 400 Ws und<br />

zwei Blitzköpfe vom Typ A mit schnelleren<br />

Tipps<br />

Abbrennzeiten (zwischen 1 /3000 und 1 /6000 s)<br />

als bei der Standardausführung (S). Skyport-<br />

Funkempfänger sind in den Geräten bereits<br />

eingebaut. Für mich besteht der Riesenvorteil<br />

darin, dass ich die Blitze nicht nur drahtlos<br />

auslösen, sondern auch per Funk in ihrer Leistung<br />

regulieren kann. Michael Kleber/ks<br />

■ Belichtung<br />

Verwenden Sie bei Aufnahmen ohne<br />

Blitzlicht möglichst kurze Belichtungszeiten<br />

(z. B. 1 /500 s), um den Fahrer<br />

scharf zu bekommen.<br />

■ Fokussieren<br />

Überlassen Sie das Scharfstellen nicht<br />

dem Autofokus, sondern stellen Sie<br />

manuell auf jenen Punkt ein, wo sich<br />

der Höhepunkt einer Aktion ergibt –<br />

häufig sind dafür mehrere Anläufe nötig.<br />

■ Kommunikation<br />

Je genauer man sich mit dem Fahrer<br />

bespricht, desto schneller entwickelt<br />

man ein Gefühl dafür, wie man den geplanten<br />

Trick am besten mit der Kamera<br />

in Szene setzen kann.<br />

■ Blitzgerät<br />

Ein Aufsteckblitz (Frontalblitz) gibt meist<br />

ein sehr plattes Licht ab; entfesselte<br />

Blitze rechts oder und links von der Kamera<br />

schaffen eine wesentlich plastischere<br />

Ausleuchtung.<br />

■ Bildaufbau<br />

Wichtig für den Betrachter ist es, die Höhe<br />

und Weite des Sprungs einschätzen<br />

zu können – das steigert die Bildwirkung.<br />

Absprung- und Landepunkt sollte<br />

man deshalb in den Bildaufbau mit einbeziehen.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 53


Fotopraxis | Interview<br />

Abgesehen vom Nikkor-<br />

Telezoom 200–400 mm<br />

reist Michael Martin<br />

gerne mit leichtem<br />

Gepäck; ein Motorrad<br />

ist eben kein<br />

Kleintransporter.<br />

Das Leben als Reise,<br />

die kein Ende nehmen will:<br />

(von oben): Michael Martin<br />

spätnachmittags auf dem<br />

bolivianischen Altiplano in<br />

5000 m Höhe, am Abend<br />

in Sesfontein (Namibia),<br />

mit Kindern, die auf Eseln<br />

reiten, und frühmorgens<br />

am Salzsee auf dem<br />

argentinischen Altiplano.<br />

54 <strong>ColorFoto</strong> 6/2010 www.colorfoto.de


im<br />

interview:<br />

Keine<br />

Michael Martin<br />

Wüsten- &<br />

Reisefotograf<br />

Kompromisse<br />

Nur wer sich auf Reisen kompromisslos<br />

dem Fotografieren widmet, hat Aussicht<br />

auf außergewöhnliche Bilder. So lautet das<br />

Credo von Michael Martin, der mit seinen<br />

Wüstenbildern aus der deutschen Diavortragslandschaft<br />

nicht mehr wegzudenken ist.<br />

Im <strong>ColorFoto</strong>-Interview mit Karl Stechl gibt<br />

der Münchener Einblick in seine Arbeitsweise,<br />

die seit drei Jahren von der Digitalfotografie<br />

geprägt ist.<br />

Herr Martin, was unterscheidet einen ambitionierten<br />

Reisefotografen von einem Touristen<br />

mit Kamera?<br />

Dass er bereit ist, den Schwerpunkt seiner<br />

Reise auf die Fotografie zu legen.<br />

Was heißt das konkret?<br />

Man muss typische Urlaubsaktivitäten wie<br />

Ausschlafen oder Sonnenbaden zurückstellen,<br />

um mit der Kamera jederzeit präsent zu<br />

sein. Wer pünktlich um 18 Uhr mit der Familie<br />

schön zu Abend essen will, obwohl sich<br />

da gerade das schönste Licht zeigt, hat<br />

schlechte Karten.<br />

Was kann man sonst noch für Fehler machen?<br />

Die falsche Jahreszeit wählen und ohne<br />

Konzept an den Start gehen. Man sollte wissen,<br />

was man von einer Reise erzählen will.<br />

Gelingen Spitzenfotos von einem Ort, an dem<br />

man nicht längere Zeit oder wiederholt sein<br />

kann?<br />

Es ist schon eine Glückssache, brauchbares<br />

Licht vorzufinden. Im Zweifelsfall verzichte<br />

ich also auf ein Motiv und suche mir das<br />

nächste. In diesem Punkt habe ich es besser<br />

als ein Architekturfotograf, der ein bestimm-<br />

tes Bauwerk fotografieren will. Passt etwas<br />

an der einen Sanddüne nicht, nehme ich<br />

einfach die nächste.<br />

Stimmt es, dass Sie nur wenige Stunden am<br />

Tag fotografieren?<br />

Hauptsächlich fotografiere ich am späten<br />

Nachmittag und am frühen Morgen – bei<br />

niedrig stehender Sonne, weil da das Licht<br />

warm ist, Konturen und Strukturen betont<br />

werden. Und weil diese Zeit gerade in Entwicklungsländern<br />

die interessanteste ist: Da<br />

werden Märkte aufgebaut, abends wird Wasser<br />

nach Hause gebracht.<br />

Am Ende jedes Fototags<br />

steht die Zwischenbilanz:<br />

Die besten Bilder werden<br />

ausgewählt, die RAWs mit<br />

Apple Aperture gleich vor<br />

Ort zu JPEGs verarbeitet.<br />

Tagsüber hat der Auslösefinger also Pause?<br />

Man glaubt nicht, wie menschenleer eine<br />

Oase um die heiße Mittagszeit sein kann. Für<br />

mich die ideale Zeit, um von A nach B zu<br />

kommen. Schließlich muss ich weite Strecken<br />

überwinden.<br />

Wenn Sie doch einmal bei hartem Licht fotografieren<br />

müssen, verwenden Sie da einen Aufhellblitz?<br />

Nein, das mag ich überhaupt nicht. Früher<br />

hatte ich noch ein Blitzgerät dabei, für alle<br />

Fälle. Inzwischen nehme ich es nicht einmal<br />

mehr mit.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 6/2010 55


Fotopraxis | interview<br />

Düne in der Rub al Khali<br />

in Saudi Arabien: Die<br />

tief stehende Sonne kurz<br />

nach Sonnenaufgang<br />

arbeitet die Konturen der<br />

Sandformation heraus.<br />

Schlittenhunde in<br />

Spitzbergen, fotografiert<br />

in der langen Abenddämmerung.<br />

Die blaue<br />

Farbabstimmung lässt<br />

Kälte fühlbar werden.<br />

Welche Art von Aufnahmesituation stellt für<br />

Sie immer wieder eine besondere Herausforderung<br />

dar?<br />

Menschen sind als Motive immer hoch anspruchsvoll.<br />

Zum einen musst du die Kommunikation<br />

mit Menschen um dich herum<br />

aufrecht erhalten, zum anderen sollst du dich<br />

auf das Bild konzentrieren. Wenn dann noch<br />

das Licht ungünstig fällt, wird’s schwierig.<br />

Sie sind erst relativ spät von der analogen auf<br />

die digitale Fotografie umgestiegen. Wie hat<br />

das Ihre Arbeit verändert?<br />

Mehr als ich dachte und vor allem positiv. Ich<br />

bin mit der Nikon D3 eingestiegen und später<br />

nach einem kleinen Zwischenspiel mit<br />

der D3x bei der D3s gelandet. Letztere ist bei<br />

hohen ISO-Zahlen noch besser und hat zudem<br />

eine Videofunktion, die ich manchmal<br />

für kurze Filmsequenzen nutze, wenn die<br />

Videokamera gerade nicht startklar ist.<br />

Was haben Sie an Objektiven dabei?<br />

Nur vier, die Spitzenzooms von Nikon: 14–<br />

24, 24–70 und 70–200 mm, alle mit Lichtstärke<br />

2,8 und nanovergüteten Linsen. Zudem<br />

schleppe ich das große 200–400-mm-Objektiv<br />

von Nikon mit.<br />

Klingt wenig begeistert, gibt es keine Alternative?<br />

Mit neidischem Blick auf die Canon-Fotografen<br />

wünsche ich mir ein kompaktes Reisezoom<br />

bis 400 mm. Canon hat diese „Luftpumpe“,<br />

dieses Schiebezoom mit 100–400 mm. Ist<br />

zwar eine alte Konstruktion, macht aber erstaunlich<br />

scharfe Bilder.<br />

Welches Zubehör vewenden Sie?<br />

Die D3s, die drei kleineren Zoomobjektive<br />

und ein 13-Zoll-MacBook passen in einen<br />

kompakten Fotorucksack von LowePro. Zudem<br />

verwende ich ein Carbonstativ von<br />

Nachtlager auf dem<br />

chilenischen Altiplano.<br />

Das Zelt wurde von<br />

innen dezent mit dem<br />

Notebook, eingestellt<br />

auf minimale Helligkeit,<br />

beleuchtet.<br />

56 <strong>ColorFoto</strong> 6/2010 www.colorfoto.de


Fast immer reist<br />

Michael Martin<br />

mit dem Motorrad<br />

– hier in Island<br />

mit der BMW 1200<br />

GS Adventure.<br />

Gitzo mit dem von mir heiß geliebten<br />

MagicBall von Novoflex. Dieser Kugelkopf<br />

ist genial einfach konstruiert und reinigt sich<br />

von selbst, was gerade in Sandwüsten wichtig<br />

ist.<br />

Welches Belichtungsprogramm benutzen Sie?<br />

Ausschließlich Zeitautomatik. Für mich ist<br />

das Steuern der Blende ein elementarer Bestandteil<br />

des kreativen Prozesses.<br />

Ist die Stromversorgung für Sie ein Problemthema?<br />

Nein, überhaupt nicht, weil die Akkus so gut<br />

geworden sind. Mit der Nikon kann ich bis<br />

zu 1000 Bilder pro Ladung machen, und<br />

auch der Akku meines Notebooks hält zehn<br />

Stunden. Die Akkus lade ich dann im Auto<br />

oder am Motorrad auf, je nachdem, womit<br />

ich gerade unterwegs bin.<br />

Sie haben länger als andere mit Diafilm fotografiert.<br />

Was mussten Sie beim digitalen Fotografieren<br />

als erstes lernen?<br />

Dass die Bildbearbeitung ein integraler Bestandteil<br />

des fotografischen Prozesses geworden<br />

ist. Ich rede dabei nicht von Manipulation,<br />

sondern von Konvertierung und<br />

Optimierung.<br />

Verwenden Sie gar keine Spezialtechniken?<br />

Wie wär’s z. B. mit HDR?<br />

(winkt ab) Kein Thema für mich, das sieht<br />

meistens künstlich aus. Das einzige, was ich<br />

manchmal mache: Bei der RAW-Verarbeitung<br />

ziehe ich die Schatten etwas hoch oder<br />

fahre die Spitzlichter etwas herunter – sonst<br />

nichts.<br />

Arbeiten Sie gerne im RAW-Modus?<br />

Ausschließlich. Für mich wäre es eine Sünde,<br />

die Kamera einfach JPEGs ausgeben zu lassen.<br />

Wie sieht Ihre Arbeitsweise aus?<br />

Ich spiele jeden Abend meine Speicherkarte<br />

auf mein MacBook und konvertiere die<br />

RAWs mit Apple Aperture. Dabe werden die<br />

Bilder gesichtet und mit 1 bis 5 Sternen hierarchisiert.<br />

Die etwa 20 Bilder pro Tag, die sich<br />

lohnen, näher betrachtet zu werden, bearbeite<br />

ich sofort. Mein Bearbeitungsaufwand<br />

pro Bild beläuft sich meistens auf weniger als<br />

eine Minute.<br />

Haben Sie außer dem Notebook ein zusätzliches<br />

Backup?<br />

Die Speicherkarten bleiben während der<br />

Reise ungelöscht. Im Einsatz habe ich 6 bis 8<br />

Speicherkarten mit jeweils 8 Gigabyte – nicht<br />

größer, weil ich sonst bei Verlust einer Karte<br />

zu viele Bilder verlieren würde. Die Karten<br />

werden in einem wasserdichten Gepe Card<br />

Safe aufbewahrt. Nach der Reise lege ich auf<br />

meinem iMac eine Mediathek an und überspiele<br />

dann die Bilder vom Notebook auf<br />

den iMac, wo sie auf zwei Festplatten gesichert<br />

werden.<br />

Sie müssen doch Berge von Daten haben …<br />

Nein nicht wirklich, da ich ja erst seit drei<br />

Jahren digital fotografiere. Und ich halte<br />

nichts davon, meine Dias zu digitalisieren.<br />

Dias sind die kostengünstigste, stabilste und<br />

zeitloseste Art der Archivierung. Ich lasse nur<br />

jene Bilder scannen, die ich für meine Vorträge<br />

benötige.<br />

Welchen Beamer verwenden Sie?<br />

Den besten, den man derzeit bekommen<br />

kann – den Panasonic PD-DZ6700 (aktueller<br />

Preis um 10 000 Euro, Anm. d. Red.). Ich habe<br />

mich lange gegen die digitale Fotografie<br />

gewehrt, weil mich die Projektion nicht<br />

überzeugt hat. Jetzt aber gibt es Full-HD-<br />

Beamer wie den Panasonic, die gleichzeitig<br />

sehr hell sind und mit langen Brennweiten<br />

bestückt werden können.<br />

Was ist aus Ihrer Sicht neben dem Beamer das<br />

wichtigste Qualitätskriterium beim digitalen<br />

Projizieren?<br />

Manche Fotografen machen den Fehler, Präsentationssoftware<br />

wie Powerpoint statt professioneller<br />

Projektionssoftware zu verwenden.<br />

Ich verwende m.objects, das eine<br />

verlustfreie digitale Projektion ermöglicht<br />

und besondere Unterstützung für Live-Vorträge<br />

bietet. Außerdem kann man die Bilder<br />

an einer Timeline bequem anordnen und die<br />

Musik dazu schneiden. Für mich ist die Musik<br />

ein elementarer Bestandteil der Show.<br />

Den Kommentar spreche ich bekanntlich<br />

live.<br />

Nach einem Vortrag vor der Royal Geographic<br />

Society soll ein älterer Engländer zu Ihnen gesagt<br />

haben: „Ich wusste gar nicht, dass die<br />

Deutschen so viel Humor haben.“ Ist das ein<br />

wichtiger Teil Ihres Erfolgs?<br />

Wichtig ist auf jeden Fall eine ordentliche<br />

Portion Selbstironie. Man darf sich selbst<br />

nicht so ernst nehmen. Außerdem erlebt<br />

man auf Reisen immer wieder kuriose Situationen,<br />

die einen selber amüsieren. Es<br />

kommt darauf an, das Witzige rüber zu<br />

bringen, ohne verletzend zu sein und die<br />

Show zu einem Kasperlteater zu machen.<br />

Wenn die Leute sagen, dass es ein toller,<br />

spannender Abend war, habe ich einen guten<br />

Job gemacht.<br />

Was fotografieren Sie, wenn Sie nicht auf Reisen<br />

sind?<br />

Reisen und Fotografieren gehören für mich<br />

untrennbar zusammen. Zu Hause fotografiere<br />

ich kaum. Wenn ich mit meinen Kindern<br />

einen Ausflug unternehme, habe ich<br />

eine Kompaktkamera wie die Nikon P7000<br />

für Erinnerungsbilder dabei. Der fotografische<br />

Ehrgeiz packt mich dabei aber nicht.<br />

Info<br />

■ Neues von Michael Martin<br />

„Planet Wüste“ heißt das neue Fotoprojekt<br />

von Michael Martin. Innerhalb<br />

von drei Jahren will er mit seiner<br />

Kamera neben den Trockenwüsten<br />

auch die wichtigsten Eiswüsten der<br />

Erde durchqueren. Das weltweite<br />

Motorrad-Projekt begann im Sommer<br />

2009 in den Vulkanwüsten Islands,<br />

es folgten die Eiswüsten Grönlands,<br />

Spitzbergens und Nordamerikas.<br />

Im Februar 20<strong>11</strong> war Martin mit dem<br />

Motorrad auf dem Dempster Highway<br />

durch das arktische Kanada<br />

unterwegs – bei Temperaturen von<br />

weniger als -40 °C. Es folgten Reisen<br />

an den Nordpol, nach Arizona, Utah<br />

und in die kanadische Arktis (Baffin<br />

Island). Zudem ist eine Exkursion in<br />

das entlegene russische Franz-Josef-<br />

Land geplant. Für den August stehen<br />

die USA und Australien auf dem<br />

Reiseplan. Weitere Informationen:<br />

www.michael-martin.de<br />

<strong>ColorFoto</strong> 6/2010 57


Fotopraxis | photoshop<br />

Schritt 3 – Torbogen auswählen<br />

Schalten Sie zum Schnellauswahlwerkzeug,<br />

wie immer mit der Option „Automatisch<br />

verbessern“. Ziehen Sie über den dunklen<br />

Torbogen, so dass er ausgewählt wird. Falls<br />

Sie zuviel auswählen, ziehen Sie bei gedrückter<br />

Alt-Taste über den überflüssigen<br />

Bereich – er verschwindet wieder aus der<br />

Auswahl. Klicken Sie oben auf „Kante ver-<br />

Unterbelichtet,<br />

aber nicht<br />

gleichmäßig<br />

unterbelichtet:<br />

Korrigieren Sie<br />

das Bild punktgenau<br />

mit Einstellungsebenen<br />

und Überblendverfahren.<br />

Aufgewertet<br />

Unser Foto erfordert unterschiedliche Korrekturen für einzelne Bildpartien. <strong>ColorFoto</strong> sagt, wie Sie solche<br />

Motive professionell kontrastkorrigieren – mit Einstellungsebenen und Überblendtechnik.<br />

Unsere Vorlage hat mehrere Problemzonen:<br />

Torbogen, Lampe, Mauer, alle brauchen<br />

Extra-Behandlung. Verbessern Sie das<br />

Bild gezielt mit Einstellungsebenen und<br />

Überblendtricks. Alle Änderungen aus diesem<br />

Beitrag können Sie auch nachträglich<br />

verfeinern. Unser Verfahren funktioniert mit<br />

allen Photoshop-Versionen sowie mit Photoshop<br />

Elements 8 und 9.<br />

Schritt 1 – Globale Aufhellung<br />

Unten in der Ebenenpalette klicken Sie auf<br />

„Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen“<br />

und dann auf „Tonwertkorrektur“.<br />

Oben in der Palette ändern Sie die Füllmethode<br />

von „Normal“ auf „Negativ multiplizieren“<br />

– das bringt bereits eine deutliche<br />

Aufhellung. Das rechte, weiße Dreieck ziehen<br />

Sie nach innen bis zum Beginn des Histogramms.<br />

So heben Sie vorhandene hellere<br />

Bildpunkte auf reines Weiß. Die Mitteltöne<br />

wirken noch etwas dunkel, sie lassen sich<br />

mit dem mittleren, grauen Schieberegler anheben.<br />

Schritt 2 – Spitzlichter<br />

Einzelne Bilddetails fressen bereits aus, so<br />

die Spitzlichter auf den Palmenblättern und<br />

auf der Statue. Übermalen Sie die Stellen<br />

mit dem Pinsel bei schwarzer Vordergrundfarbe<br />

und 20 Prozent Deckkraft. Dabei<br />

malen Sie ja nicht direkt auf dem Bild, sie<br />

dunkeln lediglich die Ebenenmaske der<br />

„Ton wertkorrektur“ ab. So wirkt die Aufhellung<br />

an den übermalten Stellen schwächer.<br />

58 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

Foto: Manfred Grünberger<br />

www.colorfoto.de


Tipps<br />

■ Histogrammpalette<br />

Prüfen Sie die Tonwertverteilung in der<br />

Histogrammpalette. An der flachen Zone<br />

rechts erkennen Sie, dass kaum helle<br />

Bildpunkte vorhanden sind. Allerdings<br />

gibt es doch ein paar helle Pixel<br />

bis hin zu reinem Weiß – und darum<br />

kann man die Datei nicht mit einer<br />

schnellen Automatikkorrektur aufhellen.<br />

Der Mittelwert unseres Ausgangsfotos<br />

liegt bei gut 59 – also sehr dunkel,<br />

denn auf einer Skala von 0 bis 255 hat<br />

mittlere Helligkeit den Wert 127. Am<br />

Warndreieck in der Palette erkennen<br />

Sie, dass das aktuelle Histogramm auf<br />

einer Hochrechnung und nicht auf den<br />

vollständigen Originaldaten basiert.<br />

Wenn Sie es genau wissen wollen, klicken<br />

Sie auf das Dreieck. Nach einer<br />

Tonwertveränderung zeigt das Histogramm<br />

meist erkennbare Lücken. Sie<br />

stören die Bildwirkung nicht.<br />

■ Maskenpalette<br />

Photoshop-Vollversionen ab Ausgabe<br />

CS4 bieten die Maskenpalette. Der<br />

Regler „Weiche Kante“ softet Übergänge<br />

ab – nützlich, wenn die Auswahl des<br />

Torbogens noch zu hart wirkt. Der Regler<br />

„Dichte“ schwächt die Ebenenmaske<br />

der Einstellungsebenen. Tonwertkorrekturen<br />

wirken sich dann auch auf Bildbereiche<br />

aus, die zunächst durch<br />

Schwarz in der Maske ausgespart wurden.<br />

Sie könnten zum Beispiel in Schritt 2<br />

die Spitzlichter erst mit Schwarz übermalen,<br />

so dass sie wieder zu dunkel<br />

werden. Dann senken Sie die „Dichte“<br />

in der Maskenpalette. Gut zu wissen:<br />

Die Änderungen per „Weiche Kante“<br />

und „Dichte“ lassen sich verlustfrei zurücksetzen.<br />

■ Nützliche Tastaturbefehle<br />

Bedienen Sie die Ebenenpalette über<br />

schnelle Tastaturbefehle:<br />

• Alt-Klick auf das Augensymbol neben<br />

einer Miniatur blendet alle anderen<br />

Ebenen aus. Per Alt-Klick auf das Augensymbol<br />

neben der „Hintergrund“-<br />

Miniatur sehen Sie also wieder Ihr unverändertes<br />

Original. Der zweite Alt-<br />

Klick auf das Augensymbol zeigt<br />

wieder alle Ebenen an.<br />

• Umschalt-Klick auf eine Maskenminiatur<br />

schaltet die Maske ab, die Ebene<br />

ist über die volle Bildbreite sichtbar.<br />

• Alt-Klick auf eine Maskenminiatur<br />

zeigt die Maske als Schwarzweißbild<br />

an, per Umschalt+Alt-Klick blenden Sie<br />

die Maske als rote Schutzfarbe ein. So<br />

lässt sich die Maske übersichtlicher beurteilen<br />

und retuschieren.<br />

1. Globale Aufhellung<br />

Die „Tonwertkorrektur“ hellt das Gesamtbild<br />

auf.<br />

2. Spitzlichter<br />

Übermalen Sie die Ebenenmaske in sehr<br />

hellen Bereichen mit Schwarz. So nehmen<br />

Sie die Aufhellung zurück.<br />

3. Torbogen auswählen<br />

Mit Schnellauswahlwerkzeug und „Kante<br />

verbessern“ wählen Sie den Torbogen aus.<br />

bessern“ und schalten Sie mit dem „W“<br />

weiße Schutzfarbe ein. Prüfen Sie, ob Regler<br />

wie „Abrunden“ und „Kontrast“ den Auswahlumriss<br />

noch glätten.<br />

Schritt 4 – Torbogen aufhellen<br />

Klicken Sie noch einmal auf „Neue Füllund<br />

Einstellungsebene erstellen“ und auf<br />

die „Tonwertkorrektur“. So entsteht eine<br />

weitere Einstellungsebene. Sie verändert<br />

nur den zuvor ausgewählten Torbogen. Ziehen<br />

Sie das rechte, weiße Dreieck weit nach<br />

innen, bis der Rahmen deutlich aufhellt.<br />

In dem zuvor dunklen Bereich erscheint nun<br />

hässliches Farbrauschen. Stellen Sie die<br />

Füllmethode von „Normal“ auf „Luminanz“,<br />

so verschwindet das Problem.<br />

Schritt 5 – Lampe<br />

Die Lampe ist zu blass geworden. Klicken<br />

Sie in der Palette einmal auf die<br />

„Hintergrund“-Miniatur und wählen Sie die<br />

Lampe mit dem Schnellauswahlwerkzeug<br />

aus. Per Strg+J (am Mac Befehlstaste+J) duplizieren<br />

Sie den Bereich auf eine neue, eigene<br />

Ebene. Ändern Sie die Füllmethode<br />

von „Normal“ auf „Multiplizieren“. Nun<br />

wirkt die Lampe sehr kräftig und fast schon<br />

zu dunkel. Senken Sie die „Deckkraft“ auf<br />

70 Prozent. Heico Neumeyer<br />

4. Torbogen aufhellen<br />

Eine weitere „Tonwertkorrektur“-Einstellungsebene<br />

hellt gezielt den Torbogen auf.<br />

5. Lampe<br />

Die Lampe wird mit der Füllmethode „Multiplizieren“<br />

kontrastreicher und dunkler.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 59


Fotopraxis | Aufgabe & Lösung<br />

Trau m


strände<br />

Strandfotos: Zu den wohl schönsten Erinnerungen an einen Urlaub am Meer gehören die<br />

Bilder vom Strand. Maximilian Weinzierl zeigt Ihnen, worauf Sie beim Fotografieren achten<br />

sollten, um perfekte Fotos von den Traumlandschaften mit nach Hause zu bringen.<br />

1<br />

Fotos: Maximilian Weinzierl<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 61


Fotopraxis | auFgabe & Lösung<br />

2<br />

62 <strong>ColorFoto</strong> 7/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


3<br />

Sommer, Sonne, Strand und Meer: Urlaub.<br />

Die Zeit, in der die Kamera wohl am<br />

häufigsten zum Einsatz kommt. In solch<br />

traumhafter Umgebung gehören Bilder von<br />

„Strand und Meer“ wahrscheinlich zu den<br />

häufigsten Motiven überhaupt. Fotos vom<br />

Strand als gefällige Sinnbilder für den verbrachten<br />

Urlaub, die anschließend oft als<br />

hochwertige Prints unser heimisches Ambiente<br />

zieren. Lange können sie uns an die<br />

schöne Zeit erinnern und helfen, uns im<br />

Alltag gelegentlich an den wunderbaren<br />

Ort zurückzuträumen. Die gezeigten Traumstrände<br />

wurden auf Samoa (Abb. 1), Madagaskar<br />

(Abb. 2, 6 und 7) und den Similan-<br />

Inseln (Abb. 4) fotografiert.<br />

Lichtverhältnisse<br />

Auch der schönste Strand befindet sich um<br />

die Mittagsstunden – wenn die Sonne am<br />

höchsten steht – im unattraktivsten Licht,<br />

mit den am schwierigsten zu beherrschenden<br />

Kontrasten (Bild oben). Da bei Landschaftsaufnahmen<br />

das Tageslicht nicht beeinflussbar<br />

ist, gilt hier mehr denn je die<br />

alte Fotografenweisheit: „Zwischen elf und<br />

drei hat der Fotograf frei.“ In der Regel ist<br />

für Landschaften das modellierende Seitenlicht<br />

am besten geeignet, in den frühen Vormittagsstunden<br />

(Abb. 7) oder am Spätnachmittag<br />

(Abb. 4). Es lohnt sich auch – trotz<br />

Urlaubs – mal ganz früh aufzustehen: Bild 6<br />

Abb. 3: Solche Teller, die verhindern,<br />

dass die Stativbeine in den Sand einsinken,<br />

gibt es meist von den jeweiligen<br />

Stativherstellern als Sonder­<br />

Zubehör. Hier der Gitzo Location­<br />

Schuh, der sich einfach und schnell<br />

mittels Gummizug am Stativfuß<br />

befestigen lässt.<br />

2<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 63


Fotopraxis | auFgabe & Lösung<br />

4<br />

Abb. 5: Selbstbau-Schutzhülle für<br />

Kamera und Stativkopf aus Plastik -<br />

beutel, Klebeband und UV-Filter.<br />

ist gegen 5 Uhr entstanden, in der halben<br />

Stunde vor Sonnenaufgang. Der Strand wird<br />

zunehmend dezent in pastellfarbenes Licht<br />

getaucht, und durch die notwendige Langzeitbelichtung<br />

lässt die Wellenbewegung<br />

eine malerische Weichzeichnung entstehen.<br />

Die Kamera sollte dazu auf ein Stativ<br />

montiert sein und per Kabel ausgelöst werden.<br />

Für ein perfektes Ergebnis sind mehrere<br />

Testbelichtungen mit Zeit- und Blendenvariationen<br />

erforderlich.<br />

Muße zur Bildgestaltung<br />

Landschaften laufen nicht weg. Wenn Sie<br />

mehrere Tage an einem Ort sind, fotografieren<br />

Sie doch die gleiche Strandansicht zu<br />

ganz unterschiedlichen Tageszeiten und<br />

vergleichen Sie die Bilder. Finden Sie heraus,<br />

was man besser machen könnte und<br />

wiederholen Sie das Shooting. Es gibt meist<br />

ein bestes Licht bzw. eine beste Aufnahmezeit<br />

für jede Landschaft. Achten Sie auf<br />

einen geraden Horizont und gestalten Sie<br />

den Vordergrund; fotogene Zutaten sind:<br />

Strandgut jeglicher Art (Abb. 2), Wellen mit<br />

weißen Schaumkronen (Abb. 4), Strukturen<br />

(Abb. 7) oder einfallende Schatten<br />

(Abb. 1).<br />

Ausrüstung<br />

Ein Stativ ist nicht nur für Langzeitbelichtungen<br />

erforderlich, damit lässt sich auch der<br />

Ausschnitt überlegter gestalten. Um das Einsinken<br />

der Stativbeine zu verhindern, können<br />

„Schneeschuhe“ (Abb. 3) angebracht<br />

werden. Reflexionen im Wasser und das Blau<br />

des Himmels lassen sich mit einem Polfilter<br />

steuern. Kamera und Stativ sollten bei längerem<br />

Gebrauch am Strand vor Flugsand, Wasserspritzer<br />

und feuchter Salzluft geschützt<br />

werden. Dafür brauchen Sie lediglich einen<br />

Plastikbeutel, Klebeband und ein Neutralfilter<br />

(Abb. 5). Maximilian Weinzierl<br />

Kommentar<br />

Maximilian Weinzierl<br />

Fotograf und<br />

Bildbearbeitungsexperte<br />

Gibt es etwas Schöneres, als sich im<br />

Urlaub in traumhafter Umgebung – mit<br />

viel Zeit und Muße – dem Foto-Hobby<br />

widmen zu können? Ich wünsche Ihnen<br />

in diesem Sinne einen gelungenen Urlaub<br />

mit vielen großartigen Bildmöglichkeiten.<br />

64 <strong>ColorFoto</strong> 7/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


6<br />

7<br />

<strong>ColorFoto</strong> 7/20<strong>11</strong> 65


Fotopraxis | Produktanwendung<br />

Breitenwir<br />

Panorama-Fotografie. Das extrabreite Bild schätzen nicht nur Kinobesucher<br />

und Fernsehzuschauer, sondern immer häufiger auch Fotografen.<br />

Mit welchen Werkzeugen sich der fotografische Horizont erweitern lässt,<br />

zeigt dieser Beitrag.<br />

66 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> Fotos: Siegfried Layda


kung<br />

Teil 1<br />

Spezial<br />

Panorama-<br />

Fotografie<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 67


Produkte<br />

Die einfachste Methode, eine Panoramaaufnahme herzustellen: Man<br />

beschneidet ein Querformat oben und unten. Bei ausreichender Dateigröße<br />

und gekonnter Bildgestaltung ist dies ein durchaus gangbarer<br />

Weg – und sei es nur zu dem Zweck, dass man sich die Wirkung einer<br />

Panorama­Aufnahme plastisch vor Augen führen will, ohne einen<br />

erhöhten technischen Aufwand zu betreiben. Der eigentliche Sinn von<br />

Panorama­Aufnahmen besteht jedoch darin, extreme Bildwinkel zu<br />

realisieren und größere Dateien zu erzeugen, als es mit konventionellen<br />

fotografischen Mitteln möglich wäre. Der Weg dahin führt in der Digitalfotografie<br />

über das sog. Stitching­Verfahren, abgeleitet vom englischen<br />

Begriff „stitch“ (= nähen). Man zerlegt ein Panoramamotiv in nahezu beliebig<br />

viele Teilbilder, indem man die Kamera vor jedem Auslösen ein<br />

Stück verschwenkt. Der Vorgang ähnelt entfernt dem zeilenweisen<br />

Scannen einer Vorlage. Die daraus resultierenden Einzelbilder werden<br />

dann per Software „zusammengenäht“ (gestitcht), so dass sich ein<br />

lückenloses Abbild des Motivs ergibt. Mit diesem Verfahren gibt es im<br />

Prinzip keine Beschränkungen mehr, was Bildwinkel oder ­format anbelangt.<br />

Welche Produkte und Software dafür nötig sind, erfahren Sie im<br />

Folgenden. Kugelpanoramen (sphärische Panoramen) bleiben dabei<br />

weitgehend ausgeklammert; sie sind Thema der nächsten Ausgabe.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Panorama-Software<br />

Adobe Photoshop CS5: Fast jeder Profi<br />

benutzt Photoshop für die Bildbearbeitung.<br />

Da liegt es nahe, dieses Allroundwerkzeug<br />

auch für Panoramen zu verwenden. Die betreffende<br />

Funktion in CS5 heißt Photomerge.<br />

In Standardsituationen (einzeilige Panoramen,<br />

Horizont genau in der Mitte, strukturreiche<br />

Motive) liefert sie auf Anhieb hervorragende<br />

Ergebnisse – vollautomatisch,<br />

ohne dass man sich mit Details beschäftigen<br />

müsste. Wer mit dem Ergebnis dennoch<br />

nicht ganz zufrieden ist, kann im<br />

Anfangsdialog von Photomerge verschiedene<br />

Projektionsarten ausprobieren und im<br />

„interaktiven Layout“ sogar einen Fluchtpunkt<br />

setzen. Ein Nachteil ist das Black-<br />

Box-Verhalten der Software: Das Ergebnis<br />

ist immer eine Überraschung, mal hervorragend,<br />

mal weniger gut, Einflussmöglichkeiten<br />

bestehen kaum. Kleine Hilfen und<br />

Zusatzfunktionen, die man selbst bei preisgünstigen<br />

Programmen findet, sucht man<br />

hier vergebens – etwa den automatischen<br />

Schnitt bei einer 360-Grad-Aufnahme oder<br />

die Ausgabe als interaktive Animation.<br />

Komplette Kugelpanoramen (360 x 180<br />

Grad) lassen sich nur in mühevoller Nacharbeit<br />

im 3D-Modus der teuren Extended-<br />

Version erstellen.<br />

1. Photomerge (Photoshop CS5) liefert<br />

automatisch gute bis sehr gute Ergebnisse,<br />

lässt sich beim Arbeiten aber<br />

kaum in die Karten schauen. Wenn’s<br />

mal nicht so richtig funktioniert, hat<br />

man kaum Einflussmöglichkeiten.<br />

2.-3. PTGui Pro ist eines der vielseitigsten<br />

Panoramaprogramme überhaupt.<br />

Durch manuelle Eingriffe, etwa in<br />

Form von Kontrollpunkten, lässt sich<br />

das Stitching optimieren.<br />

■ Produkttipps:<br />

• Photoshop CS5 mit Photomerge,<br />

ca. 1000 Euro<br />

• PanoramaStudio 2, ca. 35 Euro<br />

• PanoramaStudio 2 Pro, ca. 70 Euro<br />

• PTGui, ca. 80 Euro<br />

• PTGui Pro, ca. 150 Euro<br />

PanoramaStudio 2.1 Pro: Was Photoshop<br />

an Lücken lässt, füllt PanoramaStudio 2.1<br />

Pro. Die Software ist für ein- und mehrzeilige<br />

Zylinder- und Kugelpanoramen bis<br />

360 x 180 Grad konzipiert und liefert in den<br />

meisten Fällen schon vollautomatisch beeindruckende<br />

Ergebnisse. Nur wenn es zu<br />

Problemen kommt, fordert das Programm<br />

den User auf, manuell Verknüpfungen, sog.<br />

Kontrollpunkte, zu setzen. So kann das Ergebnis<br />

schrittweise optimiert werden. 2Dund<br />

3D-Ansichten zeigen schon vor dem<br />

eigentlichen Berechnen eine Voransicht auf<br />

das spätere Panorama. Zusatzfunktionen<br />

aus der Bildbearbeitung und die Ausgabe<br />

als Bild, Flash-Animation oder als Bildschirmschoner<br />

runden das Softwarepaket<br />

ab. Bei der kostengünstigeren Standardversion<br />

von PanoramaStudio muss man auf<br />

mehrzeilige Panoramen verzichten. Da zudem<br />

Fisheye-Objektive nicht unterstützt<br />

werden (was auch für die Pro-Version gilt),<br />

eignet sich die Software nicht für Kugelpanoramen.<br />

Eine Mac-Version soll in Arbeit<br />

sein.<br />

PTGui Pro 9: Noch mehr Möglichkeiten<br />

bietet die Software PTGui Pro 9. Sie kann<br />

mit normalen Optiken wie auch mit Fisheye-<br />

Objektiven umgehen und beherrscht alle<br />

Projektionsarten inklusive der in Architekturfotografie<br />

so wichtigen Flächenprojekti-<br />

68 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

www.colorfoto.de


on. Selbst stürzende Linien können schon<br />

vor dem Berechnen des Panoramas entsprechend<br />

korrigiert werden. Zu den Highlights<br />

dieses Programms gehören HDR-<br />

Panoramen, Masken (mit denen man die<br />

Übergänge zwischen den Einzelaufnah -<br />

men aktiv beeinflussen kann) und die<br />

„Viewpoint Correction“, eine Methode, bei<br />

der man bei einem Kugelpanorama das<br />

Stativ im Bodenbereich verschwinden lässt.<br />

Für höchste Bildqualität wird 16 Bit Farbtiefe<br />

durchgängig unterstützt. Auch kommt<br />

die Software mit sehr großen Dateien, einund<br />

mehrzeiligen „Gigapixel“-Panoramen,<br />

hervorragend zurrecht. Durch manuelles<br />

Eingreifen, vor allem durch das Anpassen<br />

der Kontrollpunkte und das Ausrichten des<br />

Panoramas, kann das Ergebnis mit Hilfe<br />

von <strong>Vorschau</strong>fenstern vor dem eigentlichen<br />

Stitchen optimiert werden. Hierfür ist natürlich<br />

etwas Einarbeitung nötig. Neben der<br />

Ausgabe als Bild stehen für interaktive<br />

Darstellungen Quicktime, Flash und HTML5<br />

zur Verfügung. Neben 32- werden auch<br />

64-Bit-Windows- und Mac-Betriebssysteme<br />

unterstützt. Die Menüs sind englischsprachig,<br />

eine deutsche Version gibt es<br />

nicht. Neben der Pro-Variante ist auch<br />

PTGui in einer Standardversion erhältlich,<br />

bei der unter anderem die HDR- und<br />

Viewpoint-Correction-Funktion fehlen.<br />

Alternativen: Zu den möglichen Alternativen<br />

unter den Stitching-Programmen gehören<br />

Autopano Pro und die kostenlose<br />

Open-Source Software Hugin.<br />

Jan Röpenack<br />

1. Beim Novoflex VR-System II,<br />

für einzeilige Panoramen im<br />

Hoch- oder Querformat, ist<br />

ein Einstellschlitten Bestandteil<br />

der Konstruktion.<br />

2. Novoflex VR-System Pro II:<br />

Zwei Drehteller, der untere<br />

mit Rastungen, ermöglichen<br />

das horizontale und vertikale<br />

Verschwenken der Kamera<br />

um den Nodalpunkt.<br />

3. Zum Panoramakopf 303<br />

von Manfrotto gehört der<br />

auch separat erhältlich Drehteller<br />

300N mit einstellbaren<br />

Raststufen.<br />

1 2 3 4<br />

4. Der Manfrotto 303SPH für<br />

mehrzeilige Panoramen ist<br />

eine stabile, aber ziemlich<br />

sperrige Konstruktion.<br />

Panoramaköpfe<br />

5<br />

5. Vier verschiedene Panoramateller<br />

hat Novoflex im<br />

Programm, von denen nur<br />

der günstigste (ganz links)<br />

keine Schnellkupplung besitzt.<br />

Besonders konsequent hat der Memminger<br />

Zubehörspezialist Novoflex sein VR-Panoramasystem<br />

durchdekliniert. Die kostengünstigste<br />

Variante, das VR-System II,<br />

kombiniert den Drehteller Panorama=Q mit<br />

einem Einstellschlitten (Castel-Q), Winkelschiene<br />

und Wasserwaage für den Bitzschuh<br />

der Kamera. Der Drehteller lässt sich<br />

um 2 x 180 Grad verschwenken, dabei hilft<br />

eine 10-Grad-Skalierung. Das VR-System<br />

■ Produkttipps:<br />

• Novoflex VR II, ca. 430 Euro<br />

• Novoflex VR Pro II, ca. 700 Euro<br />

• Manfrotto 303, ca. 330 Euro<br />

• Manfrotto 303Plus, ca. 420 Euro<br />

• Manfrotto 303SPH, ca. 580 Euro<br />

Pro II verzichtet auf den Einstellschlitten,<br />

stattdessen gibt es eine größere Winkelschiene<br />

und eine Einstellschiene für den<br />

Nodalpunkt. Zudem wird das Pro-II-System<br />

mit jeweils zwei Drehtellern geliefert, die<br />

das horizontale und vertikale Verschwenken<br />

um den Nodalpunkt ermöglichen – so<br />

lassen sich mehrzeilige Panoramen realisieren.<br />

Der dazugehörige Drehteller Panorama-Q<br />

Pro ermöglicht acht Rastungen<br />

(6/60°, 8/45°, 10/36°, 12/30°, 15/24°, 18/20°,<br />

24/15°, 36/10°) und ist mit einer Schnellkupplung<br />

(Q-Mount) ausgestattet. Zudem<br />

hat Novoflex den Drehteller Panorama im<br />

Programm, kompakt und preisgünstig (ca.<br />

100 Euro), aber ohne Schnellkupplung.<br />

Von Manfrotto gibt es die Panoramaköpfe<br />

303 (für einzeilige Panoramen), 303Plus<br />

(wie 303, aber längerer Verstellweg) und<br />

303SPH (für mehrzeilige Panoramen). Als<br />

Drehteller wird in allen drei Fällen der auch<br />

einzeln erhältliche 300N (ca. 180 Euro) mit<br />

einstellbaren Raststufen (5 bis 90 Grad in<br />

5-Grad-Stufen) verwendet. Einen eigenen<br />

Panoramakopf für mehrzeilige Panoramen<br />

hat kürzlich Berlebach, bekannt als Hersteller<br />

von Holzstativen, vorgestellt.<br />

Bleibt anzumerken, dass ein Panoramakopf<br />

nicht den üblichen Stativkopf (Kugel/Neiger)<br />

ersetzt, sondern über diesem montiert<br />

wird. Eine Alternative zum Stativkopf könnte<br />

ein Nivellierkopf wie der Manfrotto 438 (ca.<br />

95 Euro) sein – platzsparend, aber mit eingeschränkten<br />

Verstellmöglichkeiten im Vergleich<br />

zu einem Kugelkopf oder Neiger.<br />

Karl Stechl<br />

Fotos: Hersteller<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 69


Fotopraxis | produktanwendung<br />

Praxis<br />

Nicht nur Fernsehzuschauer und Kinogänger<br />

schätzen das extrabreite Bild –<br />

auch Fotografen entdecken immer mehr<br />

den Reiz des erweiterten Horizonts. Dabei<br />

kann man grob zwei Anwendergruppen<br />

mit unterschiedlichen Zielsetzungen unterschei<br />

den:<br />

Klassische Panoramen: Fotografen, die<br />

sich damit beschäftigen, produzieren Bilder<br />

für herkömmliche Betrachtungsweisen<br />

– für eigene Ausdrucke oder Zeitschriften,<br />

für die Darstellung am Monitor oder für die<br />

Projektion mittels Beamer. Ziel ist es, die fototypischen<br />

Seitenverhältnisse von 1:1, 3:4<br />

oder 2:3 aufzubrechen und durch Bildformate<br />

mit Breitenwirkung zu ersetzen. Mindestens<br />

1:3 sollte es schon sein, wenn man<br />

den Betrachter zum Staunen bringen will.<br />

Interaktive Panoramen: Eine wachsende<br />

Gruppe von Fotografen nutzt Panoramen<br />

gerne für interaktive Darstellungen, häufig<br />

im Internet. Dabei handelt es sich meistens<br />

um Kugelpanoramen mit einer Raumabdeckung<br />

von 360 x 180 Grad. Sie ermöglichen<br />

eine Art 3­D­Effekt, wenn man sich mit<br />

Hilfe eines Players innerhalb dieser Panoramen<br />

bewegt.<br />

Interaktive Panoramen erfordern spezielle<br />

Arbeitsweisen, die Thema der nächsten<br />

Ausgabe sind. Dieses Mal stehen klassische<br />

Panoramen im Fokus. Der analoge Weg zu<br />

solchen Bildern führt über Spezialkameras,<br />

unter anderem von Linhof (Technorama),<br />

Die Sache mit dem Nodalpunkt<br />

Foto/Grafiken: Novoflex<br />

Der Nodalpunkt ist das Zentrum der Eintrittspupille<br />

des Objektivs – jener Punkt im<br />

Linsensystem, in dem sich alle Lichtstrahlen<br />

kreuzen. Um eben diesen Punkt muss<br />

die Kamera beim Panoramaschwenk gedreht<br />

werden, um einen Parallaxenfehler<br />

auszuschließen. Das heißt: Vordergrundobjekte,<br />

wie z.B. ein Straßenschild, dürfen ihre<br />

Position zum Hintergrund des Motivs beim<br />

Panoramaschwenk nicht verändern. Der<br />

Nodalpunkt muss für jedes Objektiv, bei<br />

Zoomobjektiven auch für verschiedene<br />

Brennweiten, gezielt ermittelt werden. Dies<br />

geschieht experimentell, durch Verschieben<br />

der Kamera am Panoramakopf, nach<br />

vorne oder hinten, entlang der optischen<br />

Achse. Eine exakte Anleitung zum Ermitteln<br />

des Nodalpunkts finden Sie als Online-<br />

Wird die Kamera um den sog. Nodalpunkt verschwenkt,<br />

gibt es keine Parallaxenverschiebung<br />

zwischen Vorder- und Hintergrund.<br />

Video mit Jan Röpenack auf der Novoflex-<br />

Homepage (www.novoflex.de). Navigationspfad:<br />

Produkte – Panoramafotografie –<br />

Video-Anleitungen.<br />

Rechtsschwenk ohne Justage auf den<br />

Nodalpunkt: Die Blume verschiebt sich im Verhältnis<br />

zum Hintergrund nach links, was Probleme<br />

beim Stitchen heraufbeschwört.<br />

Rechtsschwenk mit Justage auf den<br />

Nodalpunkt: Die Blume verändert ihre Position<br />

zum Hintergrund nicht; das spätere Stitchen<br />

funktioniert fehlerfrei.<br />

70 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

www.colorfoto.de


Shift-Panoramen wie mit der Fachkamera<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

Der Zörkendörfer Rear-Shift-Adapter ermöglicht<br />

den unkonventionellen Einsatz eines<br />

Shiftobjektivs, indem dieses mittels einer<br />

trickreichen Vorrichtung in der Aufnahmeposition<br />

fixiert wird. Um ein Panorama zu produzieren,<br />

wird wie bei einer Fachkamera mit<br />

beweglichem Rückteil das Kameragehäuse<br />

mit dem Aufnahmesensor verschoben. So<br />

entstehen keinerlei Parallaxenpobleme; die<br />

Suche nach dem Nodalpunkt wird obsolet –<br />

eine präzise Methode, vor allem für kritische<br />

Aufnahmen im Nahbereich oder bei Architekturmotiven.<br />

Der Adapter ist derzeit erhältlich<br />

für die Canon-Shiftobjektive TS-E 17 mm<br />

und TS-E 24 mm II, laut Hersteller demnächst<br />

auch für Nikons TS-Objektive.<br />

Um das Objektiv in der Aufnahmeposition zu fixieren,<br />

wird eine zweiteilige Führungsschiene am Ob ­<br />

jektiv angebracht, darauf eine achtgliedrige Kette<br />

mit Stativgewinde mittels Rändelschraube befestigt.<br />

Gilde oder Noblex. Im digitalen Fotozeitalter<br />

kommt man dank Stitching-Software<br />

mit ganz normalen Kameras und Objektiven<br />

aus; für Kugelpanoramen sollte man<br />

allerdings nach Möglichkeit auch ein Fisheye<br />

im Programm haben.<br />

Bei 1:3 beginnt der Spaß<br />

Wo beginnt die Panoramafotografie? Das<br />

Format 1:2 wird eher noch als in der Höhe<br />

beschnittenes Kleinbildformat empfunden,<br />

erst ab 1:3 kommt beim Betrachter echtes<br />

Breitbild-Feeling auf. Zudem definiert sich<br />

Panoramafotografie aber auch durch große<br />

Bildwinkel. Ein extremes Weitwinkel von<br />

14 mm Brennweite schafft an einer Vollformat-D<strong>SLR</strong><br />

einen Bildwinkel von „nur“<br />

<strong>11</strong>4 Grad, während bei digitalen Panoramen<br />

180 Grad nichts Außergewöhnliches und<br />

360-Grad-Rundumsichten jederzeit möglich<br />

sind. Man fängt einfach dort zu fotografieren<br />

an, wo das Motiv beginnt und hört<br />

auf, wo das Motiv endet – das Stitching-<br />

Prinzip macht’s möglich.<br />

Bereits bei der Motivsuche müssen Sie eine<br />

Antwort auf folgende Fragen haben: In welchem<br />

Seitenverhältnis soll das Motiv abgebildet<br />

werden? Welche Dateigröße soll das<br />

fertige Bild in etwa haben? Und welcher<br />

Motivabschnitt ist besonders wichtig (um<br />

beispielsweise mit moderater Verzeichnung<br />

in der Bildmitte platziert zu werden)? Dies<br />

bestimmt wiederum die Wahl der Brennweite<br />

und entscheidet darüber, ob man die<br />

Einzelaufnahmen im Hoch- oder Querformat<br />

macht. Beispiel: Drei Querformat-Aufnahmen<br />

mit einer angenommenen Dateigröße<br />

von jeweils 16 Megapixeln ergeben<br />

durch Auflösungsaddition, abzüglich der<br />

nötigen Überlappungen, ein 1:3-Panorama<br />

mit 32 Megapixeln; ein Panorama mit gleichem<br />

Seitenverhältnis aus sechs Aufnahmen<br />

im Hochformat führt jedoch zu einer<br />

Datei von 72 Megapixeln.<br />

Denken Sie daran, dass sich durch die Addition<br />

vieler Einzelbilder beim Stitchen Panoramabilder<br />

in Gigapixel-Regionen ergeben<br />

können. Wenn Sie so große Bilddateien<br />

aber gar nicht benötigen, sollten Sie die<br />

Auflösung der Einzelbilder zuvor auf eine<br />

vertretbare Größe (z.B. 10 x 15 bei 300 dpi)<br />

herunterrechnen. Noch kleinere Dateien<br />

sind zu empfehlen, wenn man z.B. verschiedene<br />

Projektionsarten oder andere Voreinstellungen<br />

der Stitching-Software austesten<br />

will.<br />

Schwenken um den Nodalpunkt<br />

Je nach Aufgabenstellung wird man mit unterschiedlichen<br />

Herausforderungen bei der<br />

Aufnahme konfrontiert: Ein Landschaftspanorama<br />

ohne Nahbereich verhält sich<br />

beim späteren Zusammenfügen der Einzelbilder<br />

gutmütiger als z.B. ein Architekturpanorama<br />

mit Vordergrund, das eine viel<br />

präzisere Arbeitsweise verlangt. Im zuerst<br />

genannten Fall reicht es, die Kamera auf<br />

Regierungsviertel in Berlin: Sechs Aufnahmen im Hochformat mit 15-mm-Fisheye an der EOS<br />

5D Mk II fügen sich nahtlos zu einem 360-Grad-Panorama zusammen. Zum Kugelpanorama fehlen<br />

lediglich Zenith und Nadir.<br />

Foto: Siegfried Layda<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 71


Fotopraxis | Produktanwendung<br />

einem Panoramateller in konstanten Schrittweiten<br />

zu verschwenken, um die Einzelbilder<br />

zu fotografieren.<br />

Mehr technischen Aufwand erfordert der<br />

zweite Fall: Bezieht der Bildaufbau auch<br />

den Vordergrund mit ein, muss die Kamera<br />

um den sogenannten Nodalpunkt verschwenkt<br />

werden, um einen Parallaxenfehler<br />

auszuschließen (siehe Kasten mit Grafik).<br />

Ohne kompletten Panoramakopf wird<br />

man da auf Dauer nicht glücklich werden.<br />

Projektionsarten<br />

Panoramaköpfe, wie die VR-<strong>Systeme</strong> 6/8<br />

und Pro II von Novoflex, ermöglichen dank<br />

eines zweiten Drehtellers auch mehrzeilige<br />

Panoramen, weil die Kamera nicht nur in<br />

der Horizontalen, sondern auch in der Vertikalen<br />

um ein genau definiertes Maß verschwenkt<br />

werden kann. Dies ermöglicht<br />

neben Kugel- auch Hochformatpanoramen,<br />

die bei Architekturaufnahmen extrem<br />

kurzbrennweitige Shift-Objektive simulieren<br />

können. Ein Beispiel dafür ist die abge­<br />

bildete Aufnahme des Hypo-Hochhauses<br />

in München.<br />

Vertikal oder horizontal?<br />

Sie können sich bei jedem Motiv zwischen<br />

vertikaler und horizontaler Kameramontage<br />

entscheiden. Für viele Panoramafotografen<br />

ist die vertikale Montage, mit der<br />

Kamera in Hochformatposition, der Normalfall<br />

– und das aus gutem Grund: In<br />

Kombination mit einem Weitwinkelobjektiv<br />

Zylinderprojektion: Panorama-Programme stellen verschiedene Projektionsarten zur Wahl.<br />

Die gebräuchlichste ist die Zylinderprojektion, die sehr große Bildwinkel bis 360 Grad ermöglicht.<br />

Waagerechte Linien erscheinen dabei gebogen.<br />

Fotos: Jan Röpenack<br />

Flächenprojektion: Um Bildwinkel kleiner als 180 Grad darzustellen, eignet sich auch die<br />

Flächenprojektion, die ein konventionelles Superweitwinkelobjektiv mit zum Teil starken Verzerrungen<br />

am Bildrand simuliert, wie das Auto am linken Bildrand deutlich macht.<br />

72 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong><br />

www.colorfoto.de


Foto: Siegfried Layda<br />

Photomerge Für die<br />

Flächenprojektion wird<br />

in der Panoramafunktion<br />

von Photoshop (Photomerge)<br />

der Begriff „perspektivisch“<br />

verwendet.<br />

lässt sich damit in der Vertikalen ein Maximum<br />

an Bildinformation erfassen, während<br />

man die Breitenwirkung durch die Anzahl<br />

der Teilbilder flexibel bestimmen kann. Bei<br />

Architektur- und Innenaufnahmen ist die<br />

vertikale Montage somit meistens das Mittel<br />

der Wahl. Bei Landschaftsaufnahmen<br />

wird man sie dann wählen, wenn Vordergrund<br />

und/oder Himmel für die Bildwirkung<br />

wichtig sind. Die horizontale Montage<br />

bewährt sich dann, wenn man mit möglichst<br />

wenigen Aufnahmen auskommen<br />

will, weil sich eine Aufnahmesituation ständig<br />

ändert – aufgrund der Lichtsituation<br />

oder weil Menschen im Bild sind. Generell<br />

ist die horizontale Montage auch bei Telepanoramen<br />

sinnvoll, weil man dann die<br />

Verdrehwinkel größer wählen kann.<br />

Tipps zum Stitching<br />

Aufgabe der Stitch-Software ist es, die Einzelbilder<br />

zu einem Panorama zu kombinieren.<br />

Vor dem Zusammenfügen werden die<br />

Bilder allerdings verformt – zum Teil erheblich,<br />

je nach gewählter Projektionsart (siehe<br />

Kasten). Damit Stitching aber überhaupt<br />

möglich wird, müssen die Einzelbilder überlappend<br />

fotografiert werden, wobei sich an<br />

den Überlappungspunkten nach Möglichkeit<br />

markante Details finden sollten, um der<br />

Software die Arbeit zu erleichtern. Als<br />

Bandbreite für die Überlappung können Sie<br />

zwischen 20 und 50 Prozent ansetzen.<br />

Faustregel: Je kurzbrennweitiger das Objektiv,<br />

desto größer muss tendenziell die Überlappung<br />

sein (vermutlich bedingt durch<br />

mehr Randunschärfen und Verzeichnung).<br />

Hilfreiche Einstellungstabellen finden Sie<br />

unter www.pixelrama.de (PDF-Download:<br />

www.pixelrama.de/panorama/aufnahme/<br />

Panorama-Aufnahme.pdf)<br />

Mögliche Helligkeitsunterschiede zwischen<br />

den Einzelaufnahmen werden von den aktuellen<br />

Stitching-Programmen inzwischen<br />

gut ausgeglichen. Dennoch besser: Exakte<br />

Belichtung durch Probeaufnahmen ermitteln,<br />

dann alle Einzelbilder mit manueller<br />

Einstellung von Zeit und Blende zügig<br />

durchfotografieren. Wer dennoch lieber mit<br />

Belichtungsautomatik arbeitet, verwendet<br />

am besten den Av-Modus (Zeitautomatik),<br />

um die Blende konstant zu halten. Fokussieren<br />

Sie auf das Hauptmotiv und schalten<br />

Sie dann den Autofokus ab. Oder fokussieren<br />

Sie gleich manuell auf die hyperfokale<br />

Distanz – das ist jene Entfernungseinstellung,<br />

bei der die maximale Schärfentiefe für<br />

eine gegebene Blende und Objektivbrennweite<br />

erreicht wird. Einen praktischen Online-Rechner<br />

für die hpyerfokale Distanz<br />

finden Sie im Internet (www.striewisch-foto<br />

design.de/lehrgang/anmerk/ts_hfd.htm).<br />

Wenn Sie nicht ohnehin im RAW-Modus<br />

fotografieren, verwenden Sie für den Weißabgleich<br />

nicht die Automatik, sondern ein<br />

Preset, damit es nicht zu Farbabweichungen<br />

zwischen den Einzelbelichtungen kommt.<br />

Wählen Sie Objektiv und Brennweite so,<br />

dass Abschattungen zu den Bildrändern<br />

(Vignettierungen) gering bleiben, anderfalls<br />

wären die Übergänge zwischen den Teilbildern<br />

wenig überzeugend. Und Vorsicht<br />

beim Einsatz des Polfilters, wenn viel Himmel<br />

im Bild ist! Bedingt durch die unterschiedlichen<br />

Aufnahmerichtungen lässt sich<br />

nur schwer ein einheitliches Himmelsblau<br />

erzielen. Siegfried Layda/Karl Stechl<br />

Simuliertes<br />

Shift-Objektiv<br />

Königsplatz, München, fotografiert mit 17-mm-<br />

Weitwinkel ohne Shift-Einrichtung an einer<br />

Canon EOS 5D mit Vollformatsensor. Durch<br />

das Nach-oben-Kippen der Kamera kommt<br />

es zu stürzenden Linien. Die Dateigröße beträgt<br />

12,8 Megapixel.<br />

Sechs Bilder wurden in zwei Zeilen mit einer Canon<br />

EOS 5D und 40-mm-Objektiv aufgenommen<br />

und in PTGui Pro zu einem Panorama montiert.<br />

Nach dem Stitchen wurde die Perspektive noch<br />

geringfügig mit „Transformieren - Verzerren“ in<br />

Photoshop korrigiert. Das Ergebnis ist eine Architekturaufnahme<br />

ohne stürzende Linien. Die<br />

Dateigröße beträgt mehr als 40 Megapixel.<br />

Fotos: Jan Röpenack<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 73


Fotopraxis | colorfoto-creativ.de<br />

Ferne Länder<br />

Reisefotografie. Ob Ägypten, Indien, Nepal oder Japan – viele Creativ-<br />

Fotografen zieht es in die Ferne, um besondere Eindrücke einzufangen.<br />

Col o rFo t o druckt für Sie eine Auswahl gelungener Reisefotografien ab<br />

und befragt die Macher zu Aufnahmensituation, Technik und Nachbearbeitung<br />

– vielleicht eine Anregung für Ihre Urlaubsbilder.<br />

74 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Michael Vit<br />

Die beiden Aufnahmen, aus<br />

denen sich das Bild Pyramiden<br />

im Sandsturm zusammensetzt<br />

Ursprünglich<br />

Im September 2010 war ich mit meiner<br />

Frau drei Wochen lang in Eigenregie<br />

mit einem Mietwagen in Namibia unterwegs.<br />

Das abgedruckte Bild schoss<br />

ich bei einem Ausflug zum Stamm<br />

der Himbas. Ich fotografierte mit einer<br />

Nikon D300 und Sigma 70–200 bei<br />

Blende 2,8, 1 /500 s. Zu Hause verbesserte<br />

ich Kontrast und Tonwerte minimal<br />

mit Photoshop, auf eine weitere<br />

Nachbearbeitung verzichtete ich.<br />

Pyramiden im Sandsturm<br />

adis<br />

Weltwunder<br />

Erst waren es nur ein paar Körner. Doch dann<br />

trübte sich das Sonnenlicht ein, und ein leichter<br />

Sandsturm kam auf. Im diffusen Licht besichtigten<br />

wir die Pyramiden. Immer stärker dominierten<br />

Braun- und Gelbtöne das Szenario. Ich<br />

machte nach und nach ein paar Aufnahmen.<br />

Nachbearbeitung: Das Bild Pyramiden im Sandsturm<br />

setzte ich aus zwei Aufnah men zusammen.<br />

Der leere Raum der einen Fotografie<br />

schrie geradezu danach, ihn mit einer weiteren<br />

Pyramide zu füllen. Damit dann die vielen Menschen<br />

– Einheimische und Touristen – nicht zu<br />

sehr hervorstachen, nahm ich am Computer<br />

insgesamt die Farbsättigung zurück. Das Foto,<br />

das 2008 auf einer Gruppenreise entstand, erhielt<br />

somit seinen zeitlosen Charakter. Der Betrachter<br />

kann sich kaum des Eindrucks erwehren,<br />

das Bild wäre vor langer Zeit entstanden.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 75


Fotopraxis | colorfoto-creativ.de<br />

Unbearbeitet<br />

Woman with Burka<br />

Dirk Haas<br />

Porträt<br />

Juli 2008, Afghanistan, auf dem Weg<br />

von Balkh nach Mazar e-Sharif, einer<br />

der ältesten Städte des Landes: Die<br />

Sonne brannte und durch den vorherrschenden<br />

Wind war die Luft sandig. Die<br />

Frau stand am Straßenrand. Ein kurzer<br />

Halt, ich zückte die Kamera, fragte und<br />

bedankte mich höflich. Es war ein<br />

Schnappschuss, das Ganze musste<br />

schnell gehen. Ich platzierte die Frau auf<br />

der rechten Bildhälfte, um etwas Luft für<br />

die Landschaft zu lassen. Auf meiner<br />

Canon EOS 40D war eine 85-mm-<br />

Brenn weite montiert, und ich wählte<br />

ISO 200, Blende 5,6, 1 /1250 s. Nachbearbeitung:<br />

Erst optimierte ich das Farbbild<br />

und betonte die Kontraste der Frau.<br />

Da mich das Ergebnis noch nicht 100<br />

Prozent überzeugte, wandelte ich Women<br />

with Burka mit dem Kanalmixer in<br />

Schwarzweiß um. Die Graustufen verbesserten<br />

die Bildwirkung und so passte<br />

ich die Graduationskurven an und<br />

holte das Beste aus dem Bild heraus.<br />

Unbearbeitet<br />

76 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Jemen #2<br />

J.D. Hunger<br />

Kontraste<br />

Jemen, Sanaa 1997. Ich besuchte einen Freund, der im Rahmen eines<br />

Auslandstipendiums bei einer jemenitischen Tageszeitung arbeitete.<br />

Die Sonne stand schon tief, als ich von einer Dachterrasse<br />

auf die Straße herunter blickte. Die harten Schatten der umliegenden<br />

Gebäude rahmten die engen Gassen und die Strukturen des<br />

Kopfsteinpflasters traten hervor. Diese grafischen Kontraste allein<br />

ergaben schon ein ansprechendes Bild, aber etwas fehlte noch. Ich<br />

hatte schon mehrere Menschen und deren Schatten be ob ach tet,<br />

als die beiden Frauen mit dem rot gekleideten Kind vorbeigingen. Ich<br />

löste nur einmal aus und hatte das Bild Jemen #2 im Kasten. Ich<br />

belichtete damals noch analog mit einer Nikon F3 und 80–200-Nikkor-Telezoom<br />

auf Kodak-Ektachrome-400-Diafilm. Später habe ich<br />

das Dia in einem Fachlabor einscannen lassen. Die digitale Nachbearbeitung<br />

war sehr gering: Mit Photoshop eine kleine Änderung des<br />

Bildausschnittes, etwas den Kontrast erhöht – das war‘s.<br />

Zielflagge<br />

Thai ...<br />

somYot<br />

Menschennähe<br />

Fotoreise, Thailand, Provinz Prachuap Khiri Khan, ein kleines<br />

Dorf – der Bürgermeister und Helmut Wachtarczyk (somYot)<br />

planen für die Kinder einen Wochenendausflug an den<br />

Strand. Wir laden alle, unabhängig ob alt oder jung, auf einen<br />

Pick up. Natürlich nutze ich die Gelegenheit, um zahlreiche<br />

Bilder zu schießen. Angekommen, nahmen die Erwachsenen<br />

im Schatten Platz, während die Kinder herumtobten. Die alte<br />

Thailänderin begutachtete gerade gelassen die Shrimps auf<br />

dem Grill, da schoss ich aus der Hand bei 1 /90 Sekunde und<br />

Blende 5,6. Ich wählte ISO 125, da meine Nikon D200 durch<br />

die extremen Temperaturen schon etwas in Mitleidenschaft<br />

gezogen war. Mir war bewusst, dass sich ihr Rauschverhalten<br />

somit bereits drastisch ins Negative entwickelt hatte. Zudem<br />

zog ich es vor, die RAW-Datei lieber im Konverter aufzuhellen,<br />

statt gegenzublitzen. Bearbeitet habe ich die Aufnahme mit<br />

CaptureNX2. Ich korrigierte Belichtung, Kontrast und Schärfe<br />

und speicherte das Bild als JPG ab. Anschließend beschnitt<br />

ich die Datei in Photoshop und hob über eine weitere Ebene<br />

mit dem Plugin Lucis die Kontraste ein wenig an. Das Ergebnis<br />

konvertierte ich mit dem Plug-in Nik Silver Effects in<br />

Schwarzweiß und legte die Vignette.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 77


Fotopraxis | colorfoto-creativ.de<br />

Indien 2008<br />

Delvendahl<br />

Der gleiche Gang mit störendem Kabel, Glühlampe und ohne Person<br />

Gotteshaus<br />

Während einer Indien-Reise besichtigte ich die Jami<br />

Masjid-Moschee in Gulbarga. Das Gebäude<br />

stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist eines der<br />

frühesten Beispiele islamischer Baukunst in Indien.<br />

Ich wollte einen Seitengang der Moschee fotografieren.<br />

Das Licht viel von rechts und von der Rückseite<br />

ein. Ich stellte mich zentrisch auf, um den<br />

Raum symmetrisch abzubilden. Dann wartete ich<br />

so lange, bis alle die Symmetrie störenden Menschen<br />

den Raum verlassen hatten. Als ich gerade<br />

den Auslöser der Sony DSC-V1 betätigen wollte, lief<br />

von rechts die schwarz gekleidete Frau ins Bild. Anstatt<br />

mich darüber zu ärgern, dass schon wieder<br />

ein Störfaktor erschien, drückte ich instinktiv auf<br />

den Auslöser. Ich ahnte, dass die dunkle Gestalt<br />

dem Bild erst Leben und Spannung geben würde.<br />

Die Figur befindet sich etwa im Goldenen Schnitt<br />

und stellt einen starken Kontrast zum hellsten Teil<br />

des Bildes dar. Der Betrachter erkennt dadurch zudem<br />

die Größenverhältnisse der Architektur. Nachbearbeitung:<br />

Ich entfernte als einziges das störende<br />

Kabel und eine Glühbirne im oberen Teil des Fotos.<br />

78 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Harry Laub<br />

Zen<br />

Ich kann jetzt nicht mehr sagen, ob<br />

die Fotografie für meine Reiselust verantwortlich<br />

ist oder durch die Reisen<br />

meine Fotografielust geweckt wurde.<br />

Wenn wir reisen, reisen wir jedoch üblicherweise<br />

in Eigenregie. Wir buchen<br />

den Flug, manchmal einen Teil der<br />

Unterkünfte, einen Mietwagen und los<br />

geht’s. Das Foto Betende Balinesinnen<br />

entstand noch mit einer Canon<br />

EOS 3 und EF 28–135-IS-Objektiv als<br />

Analogaufnahme auf Fuji-Sensia-100-<br />

Diafilm. Ich belichtete die Aufnahme im<br />

Morgenlicht in der Tempelanlage Ulan<br />

Danu am Bratan-See auf Bali. Das<br />

Dia habe ich später eingescannt und<br />

leicht mit Photoshop bearbeitet. Auf<br />

meiner Homepage www.halaub.de<br />

finden Sie weitere Informationen, wie<br />

wir einzelne Fotoreisen durchgeführt<br />

haben.<br />

Farbenpracht<br />

Sein Gesicht faszinierte mich. Und so<br />

fragte ich den Sadhu, der auf einem<br />

kleinen Podest saß, ob ich ihn fotografieren<br />

könnte. Er willigte ein, und<br />

so zückte ich meine Canon EOS 1D<br />

Mark II mit einem EF 4,5–5,6/100–<br />

400-mm-L IS-Objektiv und drückte<br />

ab. Das Bild Sadhu habe ich nur ganz<br />

leicht mit Photoshop bearbeitet – mittels<br />

Farbkorrektur und Nachschärfen.<br />

Die Nepalreise hatten wir ausnahmsweise<br />

nicht in Eigenregie, sondern organisiert<br />

in einer Gruppe von fünf Personen<br />

durchgeführt.<br />

Betende Balinesinnen<br />

Sadhu<br />

Look Outside<br />

Okami<br />

Modern<br />

Urlaub – Japan, Yokohama, Landmark<br />

Tower – ich trat aus dem Aufzug heraus<br />

und sah dieses überwältigende Panorama<br />

vor mir. Ich fokussierte. Fertig!<br />

Nachzubearbeiten gab es nicht viel: Ein<br />

bisschen gerade rücken und in Lightroom<br />

per Verlaufsfilter den oberen und<br />

unteren Teil der Aufnahme komplett abdunkeln,<br />

zum Schluss Helligkeit und<br />

Kontrast erhöhen.<br />

Unbearbeitet<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/2010 79


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EinzEltEst | FotozubEhör<br />

1 2<br />

3<br />

Calumet Pro-D 7049, Gitzo GH1781TQR und Induro PHQ 3 Panhead<br />

Kugel- oder Neigekopf?<br />

Unzählige Stativköpfe buhlen um die Kundschaft.<br />

Doch nicht jeder eignet sich für<br />

jeden Zweck. Für den Einsatz zu Fuß sind<br />

geringes Gewicht und Packmaß ausschlaggebend.<br />

Im Studio sorgt ein massiver Kugelkopf<br />

für Stabilität und Flexibilität. Sportfotografen<br />

greifen dagegen eher zum<br />

Dreiwege­Neiger, auf dem sich alle Achsen<br />

unabhängig voneinander einstellen lassen.<br />

Calumet Pro-D 7049<br />

Mit dem 7049 präsentiert Calumet das Top­<br />

Modell seiner Pro­D­Serie. Mit knapp 800 g<br />

ist der Kopf mit 5­mm­Kugel beileibe kein<br />

Leichtgewicht. Die Kamera kommt auf eine<br />

fixierte Schnellkupplungsplatte mit Flügelmutter.<br />

Sie rastet automatisch auf dem Kopf<br />

ein, die Sicherung müssen Fotografen jedoch<br />

selbst per Hebel aktivieren. Die Kugel<br />

ist leichtgängig und lässt sich weitgehend<br />

ruckfrei bewegen. Den Reibungswider stand<br />

dosiert dabei ein gummiertes Rädchen passend<br />

zum Gewicht des montierten Equipments.<br />

Ein weiteres ebenfalls gummiertes<br />

Rädchen fixiert die Kugel dann mit geringem<br />

Kraftaufwand. Panorama­Fotos erleichtert<br />

eine Skala an der X­Achse sowie eine Libelle<br />

zum horizontalen Ausrichten neben der Kamerakupplung.<br />

Die Feststellabweichung beträgt<br />

auf 5 m Abstand nur 6 mm – ein gutes<br />

Ergebnis. Die Schwingungsresistenz liegt<br />

ebenfalls im oberen Drittel der Wertung.<br />

Fazit<br />

Calumet liefert mit dem Pro­D 7049 einen<br />

grundsoliden Kugelkopf fürs Studio oder<br />

schwere Ausrüstung unterwegs. Die<br />

Handhabung ist gelungen, die Messwerte<br />

stimmen – da ist der Preis von 150 Euro<br />

durchaus gerechtfertigt.<br />

Gitzo GH1781TQR<br />

Im Outdoor­Einsatz kommen Stativ und<br />

Kopf nur mit, wenn ihr Gewicht im wahrsten<br />

Wortsinn erträglich ist. Beim Kugelkopf<br />

GH1781TQR von Gitzo stellt sich diese Frage<br />

gar nicht erst – mit 270 g und kleinem<br />

Packmaß kann er immer mit. Für gute Haptik<br />

sorgt die rauhe Oberfläche des Magnesium­Kopfes.<br />

Gitzo spendiert dem Mini lediglich<br />

ein Bedienelement zum Lösen und Arretieren<br />

der Kugel und Panorama­Achse.<br />

Dennoch fällt der Hebel großzügig aus und<br />

erleichtert so die Handhabung mit klammen<br />

Fingern oder Handschuhen. Das Kugelgelenk<br />

ist exakt gedreht und lässt sich mit angenehmem<br />

Widerstand ausrichten. Die Stativplatte<br />

kann man einhändig montieren, die<br />

Sicherung schnappt dabei automatisch zu.<br />

Fixiert wird die Platte mit einem hand­<br />

Calumet: Die Kamera-Kupplung erleichtert die<br />

Handhabung enorm. Die zusätzliche Sicherung<br />

müssen Fotografen selbst aktivieren.<br />

Calumet: Eine Skala an der mit angenehmem<br />

Reibungswiderstand ausgestatteten X-Achse<br />

hilft bei Panorama-Fotografien.<br />

Gitzo: Die Stativplatte rastet automatisch ein<br />

– der Arretierungshebel ist auch bei Kälte gut<br />

bedienbar.<br />

84 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


1. Der Calumet Pro-D 7049<br />

überzeugt durch gute Handhabung und Messwerte<br />

zum fairen Preis.<br />

2. Gitzo GH1781TQR<br />

Der Gitzo Travel-Stativkopf punktet mit kompakten<br />

Maßen und extrem leichtem Gewicht –<br />

das macht ihn zum idealen Reisebegleiter.<br />

3. Induro PHQ 3 Panhead<br />

Der einzige Dreiwege-Neiger im Test besticht<br />

mit guter Verarbeitung und Eignung für Video.<br />

schuhtauglichen Hebel. Das Kameragewinde<br />

nimmt nur Geräte mit 1/4 Zoll-Gewinde<br />

auf. Ein Geldstück zum Fixieren genügt. Der<br />

Kopf selbst nimmt auf Stativen mit 3/8-Zoll-<br />

Gewinde Platz, einen Adapter für 1/4-Zoll-<br />

Gewinde liefert Gitzo mit. Die Resistenz gegenüber<br />

Vibrationen ist mit 16 Punkten gut.<br />

Beim exakten Einstellen fällt der kleine Kugeldurchmesser<br />

dann doch ins Gewicht:<br />

zwei Zentimeter Abweichung auf fünf Meter<br />

Abstand beim einhändigen Feststellen des<br />

Kugelgelenks – das geht auch besser.<br />

Kauftipp Outdoor.<br />

Fazit<br />

Für seinen Einsatzzweck als Immer-dabei-<br />

Stativkopf ist der Gitzo GH178TQR aufgrund<br />

seiner kompakten Bauweise und des geringen<br />

Gewichts eine gute Wahl.<br />

Induro PHQ 3 Panhead<br />

Der einzige Neiger im Testfeld kommt von<br />

Induro. Er bringt ein rundes Kilo auf die<br />

Waage und kostet 480 Euro. Besonders<br />

auffällig sind die insgesamt fünf Wasserwaagen<br />

am PHQ 3 – sie geben in jeder<br />

Situation Auskunft über die korrekte<br />

Ausrichtung. Zudem hat der Hersteller<br />

sämtliche Achsen mit Skalen versehen.<br />

Die vertikale und seitliche Achse verfügen<br />

jeweils über einen Führungs griff, über den<br />

sich durch Drehen die Friktion fein dosieren<br />

lässt. Griffige Drehräder stellen den<br />

Reibungswiderstand auf den zwei Panorama-Achsen<br />

ein. Bei der Stativplatte setzt<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

Kauftipp<br />

Outdoor 8/20<strong>11</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

Kauftipp<br />

Video/Allround 8/20<strong>11</strong><br />

Gerät Calumet Pro-D 7049 Gitzo GH1781TQR Induro PHQ 3<br />

Panhead<br />

durchschnittlicher Marktpreis 150 Euro 220 Euro 480 Euro<br />

Internetadresse www.calumetphoto.de/ www.bogenimaging.de www.indurogear.com<br />

Technische Daten<br />

Typ/Preis Stativplatte Kugelkopf Kugelkopf/37 Euro 3-Wege-Neiger<br />

Bauhöhe/Gewicht 12,3 cm/783 g 9,2 cm/270 g 12,5 cm/1000 g<br />

Garantie 2 Jahre 2 Jahre 2 Jahre<br />

Besondere Merkmale<br />

Fluid-gedämpft, 5 Achsen,<br />

5 Wasserwaagen, 2. Panorama-Achse,<br />

Skalen an<br />

allen Achsen<br />

Ausstattung<br />

Drehwinkel/Achsen des Neigers 360 °/– 360 °/– 360 °/3 Achsen<br />

Neigungswinkel vertikal/seitlich kein/-90° bis +45° -90° bis 0°/– -90° bis +45°/-90° bis 0°<br />

Panoramaachse (4. Achse) – – zweite Panoramaachse<br />

Kopf: Material/Herstellung Metall/gegossen Metall/gegossen Metall/gedreht<br />

Kopf/Neiger hat an x-Achsen Skala 1 Achse – 3 Achsen<br />

Kopf zu Stativ: Gewindegröße/-länge 1/4“ und 3/8“/> 5 mm 1/4“ und 3/8“/> 5 mm 3/8“/> 5 mm<br />

Auflagefläche am Stativ 38,5 qcm 10,8 qcm 35,3 qcm<br />

Kameraplatte: Gewindegröße/ 1/4“/eigene Platte 1/4“/eigene Platte 1/4“/Schwalbenschwanz<br />

Kupplung<br />

Stativplatte: Auflage/Material/ 15,2 qcm/Guss/Gummi 13,7 qcm/Guss/Gummi 25,5 qcm/Metall/Gummi<br />

Beschichtung<br />

Summe Ausstattung (max. 25 P.) 14,5 Punkte 14 Punkte 23 Punkte<br />

Testergebnisse<br />

Bedienung<br />

Stativplatte: einhändige Bedienung/<br />

autom. Einrasten<br />

einhändig bedienbar/rastet<br />

ein, muss fixiert werden<br />

einhändig bedienbar/<br />

rastet ein<br />

Befestigung/Justage Flügelmutter/fixiert Geldstück/Schienensystem<br />

–/–<br />

Geldstück/Schienensystem<br />

Feinjustage (max. 10 Punkte) 7 Punkte 6 Punkte 9 Punkte<br />

Feststellabweichung (auf 5 m) (max. 10 P.) 0,6 cm 8 Punkte 2 cm 3 Punkte 1,2 cm 6 Punkte<br />

Kraftaufwand Kopfarretierung (max. 5 P.) 5 Punkte 4 Punkte 5 Punkte<br />

Praxis (max. 20 Punkte) 13 Punkte 18,5 Punkte 13 Punkte<br />

Summe Bedienung (max. 45 P.) 33 Punkte 31,5 Punkte 33 Punkte<br />

Konstruktion und Schwingungsfestigkeit<br />

Schwingungsfestigkeit (max. 23 P.) 127 16 Punkte 132 16 Punkte 79 19 Punkte<br />

Kamera absturzsicher (max. 7 P.) 4 Punkte 7 Punkte 4 Punkte<br />

Summe Konstruktion und Schwingungsfestigkeit<br />

20 Punkte 23 Punkte 23 Punkte<br />

(max. 30P.)<br />

Gesamtwertung (max. 100 P.) 67,5 Punkte 68,5 Punkte 79 Punkte<br />

Induro auf ein zu Arca Swiss kompatibles<br />

Schienensystem. Im Test überzeugt der<br />

PHQ 3 mit durchgehend hervorragender<br />

Friktion auf allen Achsen. Selbst Kameraschwenks<br />

mit Videokameras sind ohne<br />

Ruckler beim Starten und Stoppen möglich.<br />

Im Messlabor punktet der Kopf mit<br />

einer sehr guten Resistenz gegenüber<br />

Vibrationen, die Abweichung beim Feststellen<br />

ist immer noch gut.<br />

Fazit<br />

Der Induro PHQ 3 ist den anderen Stativköpfen<br />

bei der Ausstattung deutlich überlegen<br />

und auch die Messwerte sind gut. Für<br />

den Preis bekommen Fotografen einen<br />

hochwertigen Allrounder. Florian Mihaljevic<br />

Gitzo: Der Hebel zum Feststellen des weich<br />

laufenden Kugelgelenks fällt erstaunlich groß<br />

aus.<br />

Induro: Auf der zweiten Panorama-Achse<br />

sitzt eine zu Arca Swiss kompatible Wechselplatte.<br />

Induro: Skalen und Wasserwaagen für<br />

alle Achsen helfen beim exakten Ausrichten.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 85


EinzEltEst | FotozubEhör<br />

Calumet CK9075, CK9167, Hama Omega<br />

Premium 3 und Manfrotto 755CX3-M8Q5<br />

Stativsets<br />

Filmen erfreut sich unter Fotografen immer<br />

größerer Beliebtheit. Doch herkömmliche Fotostative<br />

und -köpfe sind dazu nur bedingt<br />

geeignet – ihnen fehlt vor allem eine Dämpfung<br />

für ruckfreie Schwenks. Außerdem sitzen<br />

Video-Neiger in einer Halbschale zum<br />

schnellen ebenerdigen Ausrichten auf dem<br />

Stativ. Arretiert wird die Halbschale über<br />

einen Schraubgriff an der Mittelsäule. Die<br />

Folge: Mittelsäulen von Videostativen lassen<br />

sich normalerweise nicht verkehrt herum<br />

montieren. Für mehr Standhaftigkeit bei<br />

Video schwenks sorgen außerdem Verstrebungen<br />

der Stativholme – am Boden oder in<br />

der Mitte des Stativs. Mit kleinen Einschränkungen,<br />

etwa im Makrobereich, sind die<br />

meisten „Video“-Stative auch für Fotos geeignet.<br />

Wir stellen drei Sets vor, von denen<br />

zwei beiden Anforderungen genügen.<br />

1. Calumet: günstiger<br />

Preis und uneingeschränkte<br />

Foto- und<br />

Videotauglichkeit machen<br />

das Calumet für<br />

Filmer und Fotografen<br />

interessant.<br />

2. Das Hama ist<br />

das günstigste<br />

Stativ im Testfeld<br />

und eignet sich<br />

ausschließlich für<br />

die Fotografie.<br />

3. Manfrotto:<br />

Das Foto-Stativ<br />

macht dank<br />

Fluid-Dämpfung<br />

beim<br />

Filmen eine<br />

gute Figur.<br />

1 3<br />

2<br />

Calumet CK9075, CK9167<br />

Das Stativset von Calumet ist mit Mittelverstrebung<br />

sowie fluid gedämpftem Videoneiger<br />

in einer Halbschale als Videostativ konzipiert,<br />

aber auch für Fotokameras geeignet.<br />

Das professionell anmutende Set kostet gerade<br />

mal 330 Euro. Das Stativ erreicht eine<br />

maximale Arbeitshöhe von 142 cm, die Mittelsäule<br />

lässt sich nicht ausfahren. Die Mittelspinne<br />

ist nicht abnehmbar und beschränkt<br />

die minimale Arbeitshöhe auf 67 cm – für<br />

bodennahe Aufnahmen zu viel. Gro ße Fixierräder<br />

für die Auszüge lassen sich auch mit<br />

Handschuhen problemlos betätigen.<br />

Das Set ist mit 3,85 kg kein Leichtgewicht,<br />

hier fordern die doppelt ausgeführten Stativbeine<br />

ihren Tribut. Bei offener Friktionseinstellung<br />

bewegte sich das Stativ gar nicht,<br />

bei geschlossener und maximalem Auszug<br />

brachten nur schnelle Schwenks das Stativ<br />

aus der Ruhe. Auf glatten Oberflächen sorgen<br />

gummierte Füße für sicheren Halt. Als<br />

Kopf kommt der Calumet CK9075-Neiger<br />

zum Einsatz. Mit etwas Fingerspitzengefühl<br />

gelingt die Ausrichtung und Fixierung der<br />

Halbschale ohne Abweichungen. Eine gut<br />

sichtbare Libelle unterstützt beim ebenerdigen<br />

Ausrichten. Wahlweise verrichtet der<br />

Kopf auch auf Fotostativen ohne Halbschale<br />

seinen Dienst. Der Führungsgriff eignet sich<br />

auch für Linkshänder und lässt sich in der<br />

Länge verstellen. Im Messlabor macht das<br />

Set einen soliden Eindruck: Vibrationen verträgt<br />

es gut, Belastungs- und Feststellabweichung<br />

sind überdurchschnittlich.<br />

Fazit<br />

Das Videostativ von Calumet macht auch<br />

beim Fotoeinsatz eine gute Figur. Für den<br />

günstigen Preis verdient sich das Set eindeutig<br />

einen Kauftipp Preis/Leistung.<br />

Hama Omega Premium 3<br />

Als einziges Set im Testfeld verzichtet das<br />

Omega Premium 3 von Hama auf die für<br />

Video nötige Fluid-Dämpfung. Als Material<br />

setzt der Hersteller auf Aluminium, was zum<br />

günstigen Preis von 200 Euro führt. Die Mittelsäule<br />

lässt sich wahlweise als Einbeinstativ<br />

verwenden. So kommt das Set auf ein<br />

Gewicht von 3,8 kg. Dafür punktet das Stativ<br />

mit einer maximalen Arbeitshöhe von üppigen<br />

173 cm – unsere Messwerte beziehen<br />

sich immer auf die eingefahrene Mittelsäule,<br />

hier 137 m, da dies die Stabilität deutlich<br />

verbessert. Wärmegriffe an den Holmen erleichtern<br />

die Handhabung. Große Klemmen<br />

erlauben die Bedienung mit klammen Fingern<br />

oder Handschuhen. Ein Gummiring schützt<br />

die Klemmen beim selbstständigen Einfahren<br />

vor Stößen. Drei automatisch einrastende<br />

Abspreizstufen ermöglichen ungewöhnliche<br />

Aufbauten. Große Gummifüße und Spikes<br />

sorgen für sicheren Halt in jeder Lebenslage.<br />

Als Stativkopf kommt ein Dreiwege-Neiger<br />

mit Führungsgriff zum Einsatz. Die Kamera<br />

nimmt dabei auf einer gummierten Wechselplatte<br />

Platz, die jedoch nicht automatisch einrastet.<br />

Das Drehen des Führungsgriffs arretiert<br />

die vertikale Achse, eine Flügelmutter<br />

fixiert die seitliche Neigeachse für Hochkant-<br />

Aufnahmen. Für schwere Objektive eignet<br />

sich das Set nicht – bei Belastung weicht es<br />

7,4 cm ab. Vibrationen verträgt es dagegen<br />

gut. Exaktes Einstellen des Kopfs ist in der<br />

vertikalen Achse nicht ganz einfach, da der<br />

Reibungswiderstand nicht gleichmäßig ist.<br />

Eine Skala fehlt.<br />

Fazit<br />

Für den Preis von 200 Euro bekommen Fotografen<br />

ein solides Stativset, dass sich jedoch<br />

ausschließlich fürs Fotografieren eignet.<br />

Manfrotto 755CX3-M8Q5<br />

Beim 755CX3-M8Q5 setzt Manfrotto auf einen<br />

herkömmlichen Karbon-Dreibeiner,<br />

kombiniert mit einem Dreiwegeneiger. Dafür<br />

verlangt der Hersteller satte 700 Euro. Sowohl<br />

die vertikale als auch die horizontale<br />

Achse verfügen über eine Fluid-Dämpfung.<br />

Die Dämpfung sorgt im Praxistest für ruckfreie<br />

Starts und Stops bei Kameraschwenks<br />

mit offener Friktion. Bei schnellen Bewegungen<br />

und stärkerem Reibungswiderstand<br />

kann schon mal ein Bein abheben –<br />

mehr Statibilität verschafft dann das<br />

weitere Abspreizen der Beine. Zum Fotografieren<br />

spendiert Manfrotto dem Kopf<br />

außerdem eine seitliche Neige-Achse für<br />

die Hochkant-Einstellung. Der Stativkopf<br />

sitzt in einer exakt gefrästen Halbschale,<br />

was die ebenerdige Ausrichtung erleichtert.<br />

Alle Achsen besitzen eine Skala. Die<br />

horizontale und vertikale Achse verfügen<br />

jeweils über gut zugängliche und auch mit<br />

86 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


<strong>ColorFoto</strong><br />

Kauftipp<br />

Preis/Leistung 8/20<strong>11</strong><br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

Kauftipp<br />

Preis/Leistung 8/20<strong>11</strong><br />

Gerät Calumet CK9075, CK9167 Hama Omega Premium 3 Manfrotto 755CX3-M8Q5<br />

durchschnittlicher Marktpreis 330 Euro 200 Euro 700 Euro<br />

Internetadresse http://www.calumetphoto.de/ www.hama.de www.manfrottodistribution.de<br />

Technische Daten<br />

Gewicht/Packmaße (L x B x H) 3,9 kg/72 x 14 x 14 cm 3,8 kg/75 x 14 x <strong>11</strong> cm 3,2 kg/77 x 16 x <strong>11</strong> cm<br />

Max. Höhe/ohne Mittelsäule/Mittelsäule 142/142/0 cm 173/137/40 cm 178/153/29 cm<br />

min. Abstand zum Boden/Auszüge 67 cm/2 Auszüge 70 cm/2 Auszüge 0 cm/2 Auszüge<br />

Stativkopf-Typ/Preis für einzelne Stativplatte 2-Wege-Neiger 3-Wege-Neiger 3-Wege-Neiger/21 Euro<br />

Garantie, Besondere Merkmale<br />

2 Jahre, Videostativ mit Halbschale, keine<br />

Mittelsäule<br />

2 Jahre, Mittelsäule als Einbeinstativ<br />

verwendbar<br />

2 Jahre, geeignet für Video, da mit<br />

Fluiddämpfung und Halbschale<br />

Ausstattung<br />

Drehwinkel Stativkopf 360 ° 360 ° 360 °<br />

Neigungswinkel vertikal/seitlich -90° bis +90°/– -90° bis +90°/-90° bis 0° -90° bis +90°/-90° bis 0°<br />

Achsen des Kopfs/Panoramaachse (4. Achse) 2 Achsen/– 3 Achsen/– 3 Achsen/zweite Panoramaachse<br />

Kopf: Material/Herstellung/Skala an X-Achsen Metall/gegossen/– Metall/gegossen/– Metall/gedreht/3 Achsen<br />

Kamerakupplung/Gewindegröße eigene Platte/1/4 Zoll eigene Platte/1/4 Zoll eigene Platte/1/4 Zoll und 3/8 Zoll<br />

Kameraplatte: Auflagefläche/Material/Beschichtung 36,0 qcm/Metall/Gummi 15,0 qcm/Metall/Gummi 36,0 qcm/Guss/Gummi<br />

Beine: Abspreizung/Sicherung/fahren autom. aus einfach/automatisch/fahren autom. aus dreifach/automatisch/fahren autom. aus dreifach/automatisch/–<br />

Stativauflage: Fläche/Gewindegröße/Beschichtung 28,3 qcm/3/8 Zoll/– 25,5 qcm/3/8 Zoll/Gummi 25,5 qcm/1/4 Zoll/Gummi<br />

Stativholme: Material/Güte/Material Füße Aluminium/verwindbar/Gummi Aluminium/stabil/Gummi Carbon/stabil/Gummi<br />

Klemmen: Art/Material/geschützt Schraubklemmung/Metall/– Schnellspanner/Metall/geschützt Schnellspanner/Metall/geschützt<br />

Spinne/Spikes/pneumatische Mittelsäule Spinne/–/– –/Spikes/– –/–/–<br />

Libelle/Wärmegriffe/Tasche/Tragegurt Libelle/–/–/– Libelle/Wärmegriffe/Tasche/– Libelle/–/–/–<br />

Summe Ausstattung (max. 35 Punkte) 10,5 Punkte 12 Punkte 12 Punkte<br />

Testergebnisse<br />

Bedienung<br />

Stativplatte: einhändige Bedienung/autom. Einrasten<br />

einhändig bedienbar/rastet ein, muss fixiert<br />

werden<br />

–/– einhändig bedienbar/rastet ein<br />

Aufbau bei Kälte bei Kälte bedienbar bei Kälte bedienbar bei Kälte bedienbar<br />

Befestigung der Stativplatte/Stativplattenjustage Geldstück/Schienensystem Flügelmutter/fixiert Geldstück/Schienensystem<br />

Feststellabweichung (auf 5 m) (max. 5 Punkte) 2,4 cm 1,5 Punkte 2,3 cm 1 Punkte 0,3 cm 2 Punkte<br />

Feinjustage Kopf (max. 5 Punkte) 1,5 Punkte 2 Punkte 2 Punkte<br />

Kraftaufwand Kopfarretierung (max. 3 Punkte) 2 Punkte 2 Punkte 2 Punkte<br />

Handhabung Kopf (max. 12 Punkte) 10,5 Punkte 5 Punkte <strong>11</strong> Punkte<br />

Handhabung Klemmen (max. 4 Punkte) 2,5 Punkte 4 Punkte 4 Punkte<br />

Kraftaufwand Stativarettierung (max. 3 Punkte) 3 Punkte 2,5 Punkte 2,5 Punkte<br />

Handhabung Beine (max. 8 Punkte) 4,5 Punkte 7,5 Punkte 6 Punkte<br />

Summe Punkte Bedienung (max. 40 Punkte) 25,5 Punkte 24 Punkte 29,5 Punkte<br />

Funktion - Stativkopf<br />

Drehwinkel 360 360 360<br />

Neigungswinkel vertikal/seitlich -90° bis +90° / – -90° bis +90° / -90° bis 0° -90° bis +90° / -90° bis 0°<br />

Achsen des Kopfes/2. Panoramaachse 2 Achsen / – 3 Achsen / – 3 Achsen / zweite Panoramaachse<br />

Punkte Funktion Stativkopf (max. 10 Punkte) 5 Punkte 8 Punkte 10 Punkte<br />

Konstruktion und Schwingungsfestigkeit<br />

Schwingungsfestigkeit (max. 12 Punkte) 63 <strong>11</strong> Punkte <strong>11</strong>3 9,5 Punkte 3<strong>11</strong> 5,5 Punkte<br />

Belastungsabweichung (auf 5 m) (max. 6,5 Punkte) 2,1 cm 3 Punkte 7,4 cm 0 Punkte 4,7 cm 0 Punkte<br />

Standfestigkeit auf glatter Oberfläche (max. 6,5 Punkte) fest 6,5 Punkte fest 6,5 Punkte fest 6,5 Punkte<br />

Summe Konstruktion/Schwingungsfestigkeit (max.<br />

20,5 Punkte 16 Punkte 12 Punkte<br />

25 Punkte)<br />

Gesamtwertung Stativsets (max. 100 Punkte) 61,5 Punkte 60 Punkte 63,5 Punkte<br />

Handschuhen bedienbare Schrauben für<br />

Friktion und Arretierung. Wärmegriffe fehlen<br />

– bei den dicken Karbon-Röhren sind<br />

sie allerdings nicht notwendig. Das Set<br />

kommt auf eine maximale Arbeitshöhe<br />

von 178 cm. Die minimale Arbeitshöhe von<br />

73 cm lässt sich durch das umgekehrte<br />

Montieren der Mittelsäule bis auf Bodenniveau<br />

herabsenken – viel flexibler kann ein<br />

Stativ nicht sein. Bei Belastung weicht das<br />

Set um 4,7 cm auf 5 m Abstand ab, gemessen<br />

bei 153 cm Arbeitshöhe – null<br />

Punkte. Etwas besser, aber nicht topp<br />

sieht es mit der Resistenz gegenüber<br />

Vibrationen aus: Hier schafft das Stativ<br />

5,5 von 12 Punkten. Beim Feststellen<br />

des Kopfs weicht es mit 3 mm kaum von<br />

der ursprünglichen Ausrichtung ab.<br />

Fazit<br />

Mit dem Manfrotto 755CX3-M8Q bekommen<br />

filmende Fotografen ein ordentliches Stativ<br />

mit gutem Kopf. Gegenüber dem erheblich<br />

günstigeren Calumet-Set kann das Manfrotto-<br />

Set vor allem mit einem leichteren Gewicht<br />

sowie mehr Flexibilität punkten – allerdings<br />

zum doppelten Preis und mit schlechteren<br />

Messwerten.<br />

Florian Mihaljevic<br />

1 2 3<br />

1. Manfrotto: Die gut verarbeitete<br />

Halbschale erleichtert das<br />

ebenerdige Ausrichten, eine<br />

Libelle hilft dabei.<br />

2. Calumet: Ruckfreie<br />

Schwenks ermöglicht die sanfte<br />

Friktionsregelung in vertikaler<br />

und horizontaler Richtung.<br />

3. Hama: Der Dreiwegeneiger<br />

bietet eine Wechselplatte, die<br />

allerdings nicht automatisch<br />

einrastet.<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 87


EinzEltEst | FotozubEhör<br />

FocalPoint 2 ermöglicht<br />

schöne Unschärfen ohne Vorkenntnisse<br />

und mit nur wenig<br />

Einarbeitungszeit.<br />

Stärke der Unschärfe manuell per Schieberegler<br />

festlegen. Sehr einfach gelingt das<br />

Abspeichern eigener Einstellungen als Voreinstellung.<br />

Photoshop-Plugin OnOne Software FocalPoint 2<br />

Gezielte Unschärfe<br />

Alles scharf – wie langweilig. Gezielte Unschärfen<br />

bringen Spannung ins Bild und betonen,<br />

was dem Fotografen wichtig ist. Mit<br />

teuren Wechseloptiken sind solche Fotos kein<br />

Problem – mit Kompaktkameras dagegen<br />

schon. Abhilfe schafft die Software Focal-<br />

Point 2 für Windows und Mac. Sie integriert<br />

sich wahlweise als Plugin in Photoshop,<br />

Lightroom oder Aperture – wer keins der genannten<br />

Programme besitzt, kann die Software<br />

sogar als Einzelanwendung nutzen.<br />

Hersteller OnOne Software verlangt für die<br />

englischsprachige Software 140 Euro. Unentschlossene<br />

können sich vorher eine 30-<br />

Tage-Testversion von der Herstellerseite la-<br />

den. Nach dem Starten des Programms<br />

zeigt FocalPoint 2 zunächst ein Auswahlfenster<br />

mit einer ganzen Reihe an Voreinstellungen.<br />

Von einzelnen Unscharf-Masken<br />

über verschiedene Vignette-Masken bietet<br />

die Software eine gute Auswahl mit aussagekräftigen<br />

<strong>Vorschau</strong>bildern und oft nützlichen<br />

Beschreibungen in Textform.<br />

Im Hauptprogramm können Fotografen jedoch<br />

auch eigene Unschärfen hinzufügen.<br />

Verschiedene Unschärfe-Methoden wählt<br />

der Anwender anhand einer Liste von Canon-<br />

und Nikon-Optiken mit verschiedenen<br />

Blendenstufen. Auch Laien finden sich damit<br />

schnell zurecht. Alternativ lässt sich Art und<br />

Details freistellen<br />

Den scharf abzubildenden Bereich wählt<br />

man als Ellipse direkt im Bild – so lässt sich<br />

außerdem die Stärke der Unschärfe und Vignettierung<br />

festlegen. Klar: nicht alle Objekte<br />

lassen sich in ein elliptisches Korsett quetschen.<br />

Für diesen Fall hat FocalPoint 2 einen<br />

Pinsel mit an Board, mit dem sich individuelle<br />

Scharf-/Unscharf-Masken erstellen lassen.<br />

Auch klar: So exakt wie mit Photoshops<br />

Masken-Werkzeugen geht das nicht – dafür<br />

aber in Rekordzeit und ohne langwierige<br />

Einarbeitung.<br />

Fazit<br />

Mit FocalPoint gelingen nach kurzer Zeit<br />

schöne Unscharf-Effekte ohne große Vorkenntnisse.<br />

Für Besitzer von Alles-Scharf-<br />

Kompaktkameras eine lohnenswerte Investition.<br />

Florian Mihaljevic<br />

Technische Daten<br />

Produkt: OnOne Software FocalPoint 2<br />

Preis: 140 Euro<br />

Internet: www.ononesoftware.com<br />

Photoshop CS4/CS5 64 Bit: •<br />

Vor- und Nachteile<br />

+ einfache Bedienung<br />

+ gute Voreinstellungen<br />

+ sehr gute Ergebnisse<br />

- Masken-Werkzeuge nicht ganz exakt<br />

Alternative: Alien Skin Bokeh 2 (190 Euro)<br />

Hochformat<br />

Mit dem BlackFox Batteriegriff – im Test die<br />

Canon-60D-Version – lässt sich die Kamera<br />

auch hochkant ähnlich sicher und bequem<br />

halten wie waagerecht. Dank zusätzlicher<br />

Funktionstasten wie Hauptwahlrad, Auslöser-,<br />

AF-ON-, Stern- und die AF-Messfeld-<br />

Taste, die in Funktionalität und Positionierung<br />

Technische Daten<br />

Produkt: BlackFox<br />

Preis: 80 bis 130 Euro, je nach Kameramodel<br />

Internet: www.blackfox24.de<br />

Versionen: Canon 60D, 7D, 600D, 7D Mark II,<br />

Nikon D300s, D700, D7000, Pentax K-5<br />

Lieferumfang: Schacht für zwei Akkus,<br />

Batterieschacht für AA-Batterien.<br />

BlackFox-Batteriegriff<br />

die der Kamera widerspiegeln, kann der Fotograf<br />

wie gewohnt arbeiten. Außerdem versorgt<br />

der Batteriegriff die Kamera mit Strom.<br />

Im Lieferumfang sind zwei Einschubschächte<br />

für 6 AA-Batterien bzw. -Akkus oder für 2<br />

Li-Ion-Akkus, enthalten. Das Gehäuse ist solide,<br />

kann aber das Canon-Niveau nicht<br />

ganz halten. Allerdings ist der Preis<br />

zwischen 80 Euro bzw. 130 Euro<br />

deutlich günstiger als ähnliches<br />

Original-Zubehör.<br />

Der Batteriegriff bringt zusätzliche<br />

Funktionstasten: Hauptwahlrad,<br />

Auslöser-, AF-ON-, Stern- und AF-<br />

Messfeld-Taste (Canon 60D-Version)<br />

Fazit<br />

Ein praktisches Zubehör für Fotografen,<br />

deren Lieblingsperspektive<br />

„hochkant“ ist oder für<br />

diejenigen, die auch abseits der<br />

erschlossenen Pfade nach Motiven<br />

suchen Wadim Herdt<br />

88 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong>


_05ZN7_Hama_DCCS_CoFo_08<strong>11</strong>.pdf;S: 1;Format:(58.00 x 250.00 mm);22. Jun 20<strong>11</strong> 14:57:33<br />

Online-Fotoservice<br />

Gestalten lassen<br />

Der Onlinefotoservice<br />

von Cewe bittet<br />

vorher um eine<br />

Auswahl der<br />

Stilrichtung und<br />

die Anzahl der<br />

gewünschten<br />

Bilder.<br />

Fotobücher sind klasse – aber viel Arbeit.<br />

Wer sich das ersparen will, muss jetzt nicht<br />

mehr so tief in die Tasche greifen und kann<br />

die Arbeit Cewe überlassen. Das schwierigste<br />

an diesem Service dürfe das Auffinden<br />

sein, Cewe versteckt ihn ganz unten auf<br />

der Webseite. Wer ihn gefunden hat, wird<br />

zielsicher durch die Auswahl mit Fotobuch-<br />

Größe, Cover und Seitenzahl geleitet. Dann<br />

darf man aus sechs Stilrichtung wählen und<br />

soll noch die Layout-Wahl für den Hintergrund<br />

festlegen. Man kann alle Bilder auch<br />

in einen Ordner kopieren und diesen dann<br />

hochladen. Die Fotoauswahl übernimmt<br />

dann der Cewe-Designer, wobei dieser von<br />

uns gewählte Service knapp 10 Euro kostet.<br />

Mit dem Upload darf man dem Designer<br />

noch seine Lieblingsfarben sowie die ganz<br />

sicher gewünschten Bilder mitteilen. Jetzt<br />

verlangt Cewe eine Registrierung, die<br />

schnell passiert, und die Bilder laden hoch.<br />

Bevor das Buch in den Druck geht, übermittelt<br />

der Designer dem Kunden per E-Mail einen<br />

Link zum Fotobuch. Änderungswünsche<br />

lassen sich so noch umsetzen. Gefällt das<br />

Buch gar nicht, dann muss man es nicht bestellen<br />

und auch nichts bezahlen – der Service<br />

ist bis zur definitiven Bestellung unverbindlich.<br />

Das Buch kam nach einer Abstimmungsrunde<br />

mit Änderungen fünf Werktage<br />

nach der Bestellung an. Etwas zu einfach<br />

hatten es sich die Layouter gemacht und<br />

mehrmals gleiche Bilder eingebunden. Auf<br />

eine Anmerkung wurden diese getauscht<br />

und Ausschnitte gemacht. Wie nicht anders<br />

zu erwarten, lag das Niveau auf bekannt<br />

gutem Cewe-Niveau. Die Farben stimmen,<br />

Schärfe und Brillanz sind ordentlich<br />

Fazit<br />

So simpel war Fotobuchmachen noch nie –<br />

dabei traf der Designer im Test den Stil, dürfte<br />

sich aber bei der 10 Euro teuren Bildauswahl<br />

mehr Mühe geben. Bei der Bildqualität<br />

muss Cewe sich nicht verstecken.<br />

Joachim Sauer<br />

Anbieter<br />

Cewe Color<br />

Homepage<br />

onlinefotoservice.com<br />

Albenpreis (bestellte Seiten) 76 Euro (34 Seiten)<br />

Bestelltes Album/-format gestaltetes Fotobuch<br />

Groß/Hardcover<br />

max. Seitenanzahl je Album 130 Seiten<br />

Zahlungsart<br />

RechnungLastschrift/<br />

Kreditkarte/PayPal<br />

Lieferzeit der Testbestellung 5 Werktage<br />

Lieferzeitangabe Anbieter 1 Woche<br />

Praxis<br />

Dateiformate JPEG/TIFF/PSD/ •/–/–/–<br />

weitere<br />

Homepage (max. 10 Punkte) 10 Punkte<br />

Bestellung (max. 21 Punkte) 16,5 Punkte<br />

Bildkorrekturen<br />

•<br />

Anzahl Bilder pro Seite<br />

über 10 Bilder<br />

Titelseite gestaltbar<br />

•<br />

Bilder frei positionierbar •<br />

Doppelseite gestaltbar<br />

•<br />

Hintergrundgrafiken/-farben •/•<br />

Bildausschnitt wählbar<br />

•<br />

Text einfügbar/Schriftfarbe/-art/- •/•/•/•<br />

positionierung<br />

Albumgestaltung (max. 15,5 P.) <strong>11</strong>,5 Punkte<br />

Albumverarbeitung (max. 6 P.) 5 Punkte<br />

Verpackung (max. 6 Punkt) 4,5 Punkte<br />

Summe Praxis (max. 60 P.) 47,5 Punkte<br />

Bildqualität<br />

Farbtreue (max.10 Punkte) 8 Punkte<br />

Bildschärfe (max. 10 Punkte) 7,5 Punkte<br />

Brillanz (max. 10 Punkte) 7,5 Punkte<br />

Gesamteindruck (max. 10 P.) 8 Punkte<br />

Summe Bildqualität (max. 40 P.) 31 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 P.) 78,5 Punkte<br />

Art.Nr. 005200 - 005202<br />

Mit Abstand die besten Motive.<br />

Der DCCS Funkfernauslöser von Hama<br />

geht auf Distanz. Wenn’s sein muss<br />

150 Meter. Mit Autofokus-Funktion<br />

und wechselbarem Systemkabel,<br />

für alle Kameras mit Remote Control.<br />

www.hama.de/dccs<br />

D I E PASSE N D E LÖSUN G


1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0 = Bildmitte, 100 = Bildecke)<br />

Auflösung - Blende offen Auflösung - Blende +2 Kontrast - Blende offen Kontrast - Blende +2<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

EinzEltEst | FotozubEhör<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/35 mm und Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED<br />

Lichtstarke Festbrennweiten<br />

Angesichts der höheren Kameraauflösungen stoßen Zoom-<br />

Objektive an die Qualitätsgrenzen. Da versprechen lichtstarke<br />

Festbrennweiten Abhilfe. Doch das funktioniert nicht immer.<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/35 mm<br />

Dieses für das KB-Format gerechnete Weitwinkel mit hoher<br />

Lichtstärke wird an der D7000 zum Normalobjektiv. Obwohl für<br />

einen größeren Bildkreis konstruiert, bleiben am APS-C-Sensor<br />

vor allem die Auflösungswerte an den Bildrändern niedrig, auch<br />

wenn zwei Stufen abgeblendet wird. Eine Auflösung von 900<br />

Linienpaaren in den Ecken ist schlicht zu wenig, zumal das<br />

Fünfundreißiger 1800 Euro kostet.<br />

Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED<br />

So stellt man sich ein Profi-Tele vor: Hohe und absolut gleichmäßige<br />

Schärfe bis in die Bildecken, die selbst bei der satten<br />

Anfangsöffnung von 2,0 noch die Note „Sehr Gut“ verdient und<br />

sich dann bei Blende 4 weiter verbessert. Dazu keine Verzeichnung<br />

und kaum Vignettierung bringen satte 70 Punkte im<br />

Gesamtergebnis. Ein Bildstabilisator erweitert die fotografischen<br />

Möglichkeiten zusätzlich. Da bleibt eigentlich nur der Preis von<br />

4400 Euro, der schmerzt, aber die Gegenleistung passt – digital<br />

empfohlen.<br />

Malte Neumann<br />

Objektiv<br />

Nikon AF-S Nikkor<br />

1,4/35 mm G<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

digital<br />

empfohlen<br />

für Nikon D7000 8/20<strong>11</strong><br />

Nikon AF-S Nikkor<br />

2/200 mm VR II G ED<br />

durchschnittlicher Marktpreis 1800 Euro 4300 Euro<br />

Linsen, Gruppen 10 Linsen, 7 Gruppen 13 Linsen, 9 Gruppen<br />

äquivalente KB-Brennweite, AF-Bereich 52,5 mm, 0,30-∞ m 300 mm, 1,90-∞ m<br />

effektiver Bildwinkel diagonal 44 ° 8 °<br />

Filter (Größe, Typ) 67 mm, Schraubfilter 52 mm, Einsteckfilter<br />

Länge, Durchmesser, Gewicht 90 mm, 83 mm, 600 g 203 mm, 124 mm, 2900 g<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator,<br />

Sensorgröße<br />

Ultraschallmotor, –, KB<br />

Ultraschallmotor, Bildstabilisator,<br />

KB<br />

Lieferbare Anschlüsse Nikon Nikon<br />

Testergebnisse gemessen an: Nikon D7000 Nikon D7000<br />

Auflösung – Blende offen<br />

Auflösung – Blende +2<br />

Kontrast – Blende offen<br />

Kontrast – Blende +2<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast Auflösung (LP/BH)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Nikon AF-S Nikkor 1,4/35 mm G / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

96%<br />

schlechtester AF<br />

89%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

1800<br />

1600<br />

1400<br />

1200<br />

Auflösung (LP/BH)<br />

1000<br />

800<br />

600<br />

400<br />

Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED / Nikon D7000<br />

bester AF<br />

99%<br />

schlechtester AF<br />

87%<br />

1,00<br />

0,75<br />

0,50<br />

0,25<br />

200<br />

0,00<br />

0 10 20 30 40 50 60 70 80<br />

Bildfeld (0=Bildmitte, 100=Bildecke)<br />

Kontrast<br />

Grenzauflösung offen: Mitte, Rand 1370 LP/BH, 64,5 % 1291 LP/BH, 93,5 %<br />

Grenzauflösung +2 Blenden: Mitte, Rand 1420 LP/BH, 63,5 % 1403 LP/BH, 93 %<br />

Kontrast offen: Mitte, Rand 0,57 k, 56 % 0,61 k, 88,5 %<br />

Kontrast +2 Blenden: Mitte, Rand 0,66 k, 60,5 % 1 2 3 0,69 k, 90 % 1 2 3<br />

Grenzauflösung/Kontrast (max. 30/60 P.) 12,5/23,5 Punkte 22/38 Punkte<br />

chromatische Aberration 0,8 Pixel 0,4 Pixel<br />

Verzeichnung (max. 5 Punkte) 0,1% 5 Punkte 0,0 % 5 Punkte<br />

Vignettierung offen/+2 Blenden (max. 5 P.) 1,0/0,2 ble 4,5 Punkte 0,6/0,1 ble 5 Punkte<br />

Rauschanstieg in den Ecken offen/+2 0,6/0,6 V/N 0,5/0,7 V/N<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100<br />

Punkte)<br />

45,5 Punkte<br />

12,5% unter Durchschnitt<br />

70 Punkte<br />

34,5% über Durchschnitt<br />

90 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


SUNBOUNCE und SUN-SNIPER –<br />

das perfekte Team für jeden<br />

Photographen!<br />

Messen mit Stil<br />

Gut waren sie schon immer, doch so stilvoll<br />

präsentierte sich bislang kein Belichtungsmesser<br />

von Gossen – im schwarzen Gehäuse<br />

mit Hochglanzfront und TFT-Farbdisplay<br />

(2,2 Zoll). Klarheit und Übersichtlichkeit der<br />

Darstellung sind vorbildlich. Zeitgemäß ist<br />

die Stromversorgung per Lithium-Ionen-Akku,<br />

ein Netzteil im Lieferumfang. Alternativ<br />

lässt sich das Gerät dank USB-Schnittstelle<br />

auch am PC aufladen. Künftig soll es zudem<br />

möglich sein, den Digisky mittels PC zu konfigurieren<br />

und mit Software-Updates zu versorgen;<br />

Informationen dazu auf der Homepage<br />

des Herstellers. Das Gerät analysiert<br />

Dauer- und Blitzlicht nach der Licht- und Objektmessmethode<br />

und ermittelt daraus die<br />

fotografisch relevanten Belichtungswerte.<br />

Bei Dauerlichtmessung kann man wahlweise<br />

mit Blenden- und Zeitvorwahl arbeiten, zudem<br />

besteht die Möglichkeit der Kontrastmessung;<br />

Minimum, Maximum und Mittelwert<br />

der Einzelmessungen werden an einer<br />

Analogskala angezeigt. Neu bei der Blitzmessung<br />

ist das eingebaute Funkmodul,<br />

Technische Daten<br />

Zeitgemäß: ein Lithium-Ionen-Akku<br />

und<br />

eine USB-Schnittstelle,<br />

um Updates downloaden<br />

zu können. Die<br />

Kalotte lässt sich versenken,<br />

wenn für<br />

photometrische Messungen<br />

ein Plandiffusor<br />

benötigt wird.<br />

Gossen Digisky<br />

kompatibel mit Elinchrom Skyport/Skyspeed.<br />

Zur Bedienung findet sich neben Data- und<br />

Menütaste eine zentrale Messtaste, die mit<br />

einem Chromring umgeben ist, der als<br />

4-Wege-Schalter dient. Zur Auswahl der Belichtungsmessmethode<br />

dreht man am geriffelten<br />

Ring, der die Messkalotte am oberen<br />

Ende des Gehäuses umgibt. Damit lässt<br />

sich die Messkalotte zur Lichtmessung ausfahren<br />

(sphärische Kalotte) oder versenken,<br />

was einem Plandiffusor entspricht. Alternativ<br />

schaltet man auf 20-Grad-Objektmessung<br />

um; die dazugehörige Messzelle findet sich<br />

an der oberen Schmalseite des Gehäuses.<br />

Fazit<br />

Mit dem Digisky interpretiert Gossen das<br />

Thema Belichtungsmesser zeitkonform:<br />

Technik und Ausstattung sind auf dem gewohnt<br />

hohen Niveau, bei Design und Bedienbarkeit<br />

(Farbdisplay) aber wird ein neuer<br />

Standard gesetzt. Was mancher allenfalls<br />

vermissen mag, ist der praktische Schwenkkopf<br />

eines Digipro F.<br />

Karl Stechl<br />

Produkt: Gossen Digisky<br />

Preis: 430 Euro<br />

Internet: www.gossen-photo.de<br />

Konzept: Belichtungsmesser für Dauer- und Blitzlicht<br />

Messzelle: 2 Sbc-Silizium-Fotodioden, farbkorrigiert<br />

Display: TFT-Farbdisplay, 2,2 Zoll, Helligkeit einstellbar<br />

Messmöglichkeiten: Lichtmessung (plan/sphärisch<br />

umschaltbar); Objektmessung (20°), Mittelwertbildung,<br />

Blitzlichtmessung (Kabel, kabellos, Funk), Anzeige des<br />

Blitzlichtanteils in Prozent; Cine-Meter, Photometrie<br />

(Beleuchtungsstärke/Leuchtdichte)<br />

Messumfang: Dauerlicht LW -2,5 bis +18,5 (bei ISO<br />

100/21°), Blitzlicht f/1.0 bis f/90 (bei ISO 100/21°)<br />

Einstell-/Messwerte: Blendenwerte f/0,5 bis f/128,<br />

Belichtungszeiten 1/8000 bis 30 min, Blitzmesszeiten<br />

(Torzeiten) 1 s bis 1/1000 s; ISO-Werte 3/6° bis<br />

16 000/43°; Belichtungskorrekturen ± 5,0 EV-Werte<br />

Stromversorgung: Li-Ionen-Akku V070A, 3,7 V/890<br />

mAh; Laden am PC über USB oder über AC-Adapter<br />

Akkubetriebszeiten: Dauerbetrieb ohne Display- und<br />

Geräteabschaltung ca. 8 Stunden<br />

Abmessungen, Gewicht: ca. 164 x 66 x 26 mm,<br />

ca. 100 g (mit Akku)<br />

Lieferumfang: Akku, Netzteil und USB-Kabel,<br />

Trageriemen, CD-ROM mit Bedienungsanleitung,<br />

gedruckte Kurzbedienungsanleitung<br />

Sun-Sniper „DpH“ – Double pluS HArneSS – STeel & beAr<br />

und Sun-bounCe MiCro-Mini mit FlASH-brACKeT<br />

eDelSTAHlKuGellAGer AlS KAMerAAnSCHluSS.<br />

Das weltweit umfangreichste und innovativste<br />

HiGH-TeCH Sniper CAMerA STrAp SySTeM.<br />

Ausgestattet mit dem einzigartigen<br />

eDelSTAHlKuGellAGer KAMerAAnSCHluSS<br />

für ein leichteres Drehen und eine stabilere<br />

Kameraposition.<br />

THe „pro“<br />

STeel & beAr<br />

THe „TpH“<br />

– Triple preSS HArneSS –<br />

STeel & beAr<br />

SUN<br />

SNIPER<br />

www.SUN-SNIPER.com


EinzEltEst | FotozubEhör<br />

Solide Leistung Pentax AF-540FGZ (Zoom 20–85 mm)<br />

Ob Kleinbild-<strong>SLR</strong> oder die neue Mittelformatkamera<br />

645D, der AF-540FGZ passt auf alle<br />

aktuellen digitalen Pentax-Modelle. Entsprechend<br />

dem Objektiv leuchtet der Blitz<br />

automatisch das passende Bildfeld aus.<br />

Da der Blitz baugleich mit dem Samsung<br />

SEF54 PZF ist, passt er auch an die <strong>SLR</strong>s<br />

dieses Herstellers, solange sie P-TTL verwenden.<br />

Der Pentax lässt sich einhändig<br />

aufstecken und arretieren. Der etwas<br />

schwächliche Arretierpin im Blitzfuß wurde<br />

jüngst modifiziert. Ältere (analoge) Pentax-<br />

Kameras brauchen einen Blitzfußadapter<br />

des Typs F oder FG, um den Blitz zu nutzen.<br />

Gute Bedienung<br />

Die Tasten sind doppelt belegt. In der Konsequenz<br />

ist das System trotz der Symbolüberfrachtung<br />

schon wieder übersichtlich<br />

und dem großen Funktionsumfang bei kompaktem<br />

Packmaß geschuldet. Am 55 x 25-<br />

mm-Display lässt sich mit und ohne Beleuchtung<br />

gut erkennen, ob ISO, Blende oder<br />

Brennweite wunschgemäß eingestellt sind.<br />

Die Brennweiten des AF-540 liegen für Kleinbild<br />

nur zwischen 85 mm und 20 mm bei<br />

ausgeklapptem Diffusor. Fast spielerisch<br />

reagiert der Blitz auf die Einstellungen an<br />

der Kamera, etwa für Brennweite, den 2. Ver-<br />

schlussvorhang oder die Anti-Rote-Augen-<br />

Funktion. Ausgebaut hat Pentax die Drahtlos-<br />

Funktionen, wenngleich keine echte Master/<br />

Slave-Steuerung möglich ist. Man kann aber<br />

einen Pentax-Blitz extern aufstellen und vom<br />

eingebauten Kamerablitz oder einem aufgesteckten<br />

AF-540 aus steuern. Das funktioniert<br />

auch für die Highspeed-Synchronisation<br />

bei Verschlusszeiten kürzer als 1 /180 s.<br />

Bei der Kontrast-Synchronisation steuert der<br />

Blitz automatisch das Helligkeitsverhältnis<br />

zweier Blitze, sodass eine Führung und eine<br />

Aufhellung im Verhältnis 1:2 entsteht und<br />

konturloses „Überblitzen“ vermieden wird.<br />

Die Synchronisationsprozedur der beiden<br />

beteiligten Blitze ist jedoch etwas kompliziert.<br />

Leitzahl 44<br />

Die 4 AA-Batterien oder Akkus lassen sich<br />

mit dem optionalen Zubehör TR Power<br />

Pack-3 über die am Blitz seitlich angebrachte<br />

Buchse unterstützen. Gemessen<br />

haben wir die von Pentax angegebene Leitzahl<br />

54 bei 85 mm Brennweite. Unsere Vergleichsangabe<br />

bei 50-mm-Brennweite beträgt<br />

LZ 44. Die Abbrennzeit ist mit 1 /400 s<br />

bei voller Power nicht sonderlich schnell,<br />

aber dafür ist schließlich der Highspeed-<br />

Modus bei kurzen Verschlusszeiten möglich.<br />

Bei der Messung der Farbtemperatur<br />

ergab sich ein Weißwert von 5570 Kelvin –<br />

für einen Aufsteckblitz sehr gut und tauglich<br />

für das Zusammenspiel mit Blitzanlagen.<br />

Die Messungen zeigten leichte Abweichungen<br />

bei 1 /2 und bei 1 /4 Leistung. Die Ladezeit<br />

des AF-540 Pentax betrug bei voller<br />

Leistung über 10 Auslösungen je 5,3 s und<br />

wich um ein bis 2 /10 Blenden ab. Rasante<br />

Serien gelingen damit nicht.<br />

Fazit<br />

Für die unverbindliche Preisempfehlung<br />

von 440 Euro und bei Straßenpreisen um<br />

350 Euro gibt es bei Pentax nichts Besseres.<br />

Ein solider Blitz mit gutem Funktionsumfang<br />

und perfekter Lichtfarbe, der allerdings<br />

nicht zu den schnellsten gehört und mit<br />

72 Punkten in der oberen Mittelklasse spielt.<br />

ht/mb<br />

Gerät<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

Internet<br />

Pentax AF-540FGZ<br />

440 Euro<br />

www.pentax.de<br />

Technische Daten und Ausstattung<br />

Intensitätsregelung<br />

7 Stufen<br />

Zoombereich mit Diffusor<br />

KB: 20-85 mm<br />

Neigungswinkel senkrecht/waagerecht 100°/315°<br />

TTL-Betriebsarten<br />

P-TTL, A-TTL, Automatik, man., kabellos<br />

Individualfunktionen/Master/Slave<br />

Basiseinstellungen/Slave<br />

Display/Kurzzeitsynchronisation<br />

S/W/Kurzzeitsynchronisation<br />

AF-Hilfsleuchte/Stroboskopblitze<br />

AF-Hilfsleuchte/–<br />

Modellierlicht/Integ. Eye-Catcher<br />

Modellierlicht/Eye-Catcher<br />

Tasche: vorhanden//Stabilität<br />

Tasche/nicht stabil<br />

Abmessungen, Gewicht<br />

142x76x107 mm, 492 g<br />

Update,Sonderzubehör, Besonderheiten<br />

–, Blitzfuß, einhändige Befestigung<br />

Punkte Ausstattung (max. 20 Punkte) 12 Punkte<br />

Testergebnisse<br />

Bedienung<br />

Verarbeitung/Bedienungsanleitung (max. 2/2 Punkte) 2/2 Punkte<br />

Verhältnis Leistung/Gewicht/entfesseltes Blitzen (max. 3/3 P.)<br />

2/2 Punkte<br />

Ergonomie/Anpassung an Kamera (max. 4/3 Punkte) 4/3 Punkte<br />

Bereitschaftsanzeige/Energiemanagment (max. 1/2 P.) 1/2 Punkt<br />

Summe Bedienung (max. 20 Punkte) 18 Punkte<br />

Messergebnisse<br />

Leitzahl bei max. WW/50 mm/Tele (max. 20 Punkte) LZ 23/44/54 18,5 Punkte<br />

Max. mögliche WW-Ausleuchtung (max. 10 Punkte) KB: 29 mm/APS: 18 mm 7,5 Punkte<br />

Farbtemperatur volle Leistung (max. 5 Punkte) 5330 Kelvin 3,5 Punkte<br />

Intensität bei 50%/25% Soll-Leistung 59/33 %<br />

Leistung bei Anzeige „voll“ (max. 10 Punkte) 8 Punkte<br />

Ladezeit (max. 10 Punkte) 5,2 s 3,5 Punkte<br />

Abbrennzeit (max. 5 Punkte) 1/400 s 1 Punkt<br />

Summe Messergebnisse (max. 60 Punkte) 42 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 72 Punkte<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

KauFtipp<br />

Preis/Leistung 8/20<strong>11</strong><br />

Deutlich ist die Funktionsaufteilung<br />

an<br />

den gut reagierenden<br />

Knöpfen zu erkennen.<br />

Der erste Anschein: Der<br />

AF-540FGZ ist gelenkig<br />

und kompakt – wenn<br />

auch nicht leicht.<br />

92 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


COPTER & CRUISER<br />

made for photo & video<br />

Jahre<br />

Garantie<br />

Sony CLM-V55<br />

Klappdisplay<br />

Auf einer Bildfläche<br />

von 10,8 x<br />

6,5 cm biete der<br />

Sony CLM-V55<br />

128 000 RGB-<br />

Pixel Auflösung.<br />

Wer kein Klappdisplay an seiner Kamera besitzt, kann seine <strong>SLR</strong><br />

mit einem 5 Zoll großen Zweitmonitor von Sony aufrüsten. Das<br />

Display CLM-V55 lässt sich sowohl an Sony-Kameras als auch<br />

Systemkameras und Camcordern anderer Hersteller anschließen<br />

– vorausgesetzt, diese unterstützen Live-View und bieten eine<br />

HDMI-Schnittstelle. Zwei Adapter zum Anschluss an den Blitzschuh<br />

oder das Stativgewinde gehören zum Lieferumfang; ebenso<br />

ein HDMI-Kabel, eine Sonnenblende und ein Schutzetui. Nicht<br />

im Preis inbegriffen ist allerdings ein passender Akku oder ein<br />

Netzkabel, um den Monitor mit Strom zu versorgen.<br />

Der Monitor bietet eine hohe Helligkeit und einen großen Betrachtungswinkel.<br />

In der Diagonalen misst er 12,7 cm und eine ansehnliche<br />

Auflösung von 128 000 RGB-Pixel. Das Seitenverhältnis<br />

beträgt 15:9, so dass bei 16:9 und 4:3 schwarze Balken das<br />

Bild säumen. Per Einblendung eines Formatrahmens (16:9 und<br />

4:3) wird der jeweilige Bildausschnitt der eigenen Kamera sichtbar.<br />

In der Halterung sind Gelenke angebracht, so dass sich der<br />

Monitor + 90 ° kippen und + 180 ° drehen lässt. Mit zum Funktionsumfang<br />

gehört eine vergrößerte Bilddarstellung (Lupe) und<br />

ein praktischer Peaking-Modus: Das Bild wird schwarzweiß und<br />

nur die scharfgestellten Bereiche in Farbe dargestellt. Damit lässt<br />

sich die manuelle Fokussierung ziemlich präzise beurteilen. Alle<br />

Anwendungen und Einstellung lassen sich direkt am Monitor über<br />

ein druckempfindliches Bedienrad vornehmen.<br />

Fazit<br />

5´´-Klappmonitor zum Nachrüsten von <strong>SLR</strong>s und Camcorder. Gute<br />

Auflösung und robuste Qualität, allerdings teuer. Preis inklusive<br />

Akku: mindestens 450 Euro.<br />

Sabine Schneider<br />

years<br />

warranty<br />

MAGNESIT COPTER CB2.7<br />

• Stabiles Multistativ kpl. aus Aluminium<br />

• Kugelkopf mit 1/4“ Gewinde und Blitzschuh<br />

•Ideal für Foto- und Videografie<br />

•10 Jahre Garantie<br />

Technische Daten<br />

Produkt: Sony CLM-V55, Preis: ca. 370 Euro, mit Akku ca. 450 Euro,<br />

Info: www.sony.de, Display: 5-Zoll-TFT, Betrachtungswinkel: 90/90 Grad,<br />

effiziente Bildgröße (B x H): ca. 108 x 64,8 mm, Auflösung: 800 x 480 Pixel,<br />

Seitenverhältnis: 15:9, Schnittstellen: HDMI, DC-in (7,6V), Ton: Mono-<br />

Lautsprecher (0,5 W), 3,5 Stereo-Minibuchse, Stromversorgung (nicht im<br />

Lieferumfang): DC 7,2 Sony M-Serie Akku, DC 7,6 V AC-PW10AM, Netzteil<br />

AC-PW10AM, Akku-Laufzeiten: NP-FM500H: ca. 3 Stunden, NP-QM71D: ca. 5<br />

Stunden, NP-QM91D: ca. 8 Stunden, Abmessungen (B x H x T): ca. 129 mm x<br />

88,5 mm x 20 mm, Gewicht: ca. 250 g (ohne Akku), Lieferumfang: zwei Adapter,<br />

HDMI-Kabel, Sonnenblendenhaube, Etui, Anleitung<br />

CRUISER<br />

• Praktisches Schulter-/Tischstativ aus Aluprofil<br />

• 2-Wege-Kopf mit SK-System<br />

•Ergonomisch geformte Schulterstütze<br />

•Speziell für D<strong>SLR</strong>-Kamera mit Videofunktion<br />

www.cullmann.de


EinzEltEst | FotozubEhör<br />

Farbtreuer Profi LaCie 324i<br />

Der 24-Zoll-Bildschirm LaCie 324i besitzt<br />

eine native Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten<br />

bei einer sichtbaren Bildfläche von<br />

518 x 201 mm. Das hat zur Folge, dass<br />

beim Betrachten von Full-HD-Videomaterial<br />

(Auflösung 1920 x 1080 Pixel) ober- und unterhalb<br />

des Films schwarze Balken zu sehen<br />

sind. Dennoch bevorzugen viele Anwender<br />

die 16:10-Auflösung, weil sie aufgrund ihrer<br />

größeren Bildhöhe mehr Arbeitsfläche für<br />

den Windows-Desktop bietet. Anstelle eines<br />

kostengünstigen TN-Panels verwendet La-<br />

<strong>ColorFoto</strong><br />

KauFtipp<br />

Bildbearbeitung 8/20<strong>11</strong><br />

Test in Koo peration mit:<br />

Cie ein blickwinkelunabhängigeres, mattes<br />

10-Bit-IPS-Panel („In-Plane-Switching“).<br />

Dessen Helligkeitsverteilung ist gleichmäßig<br />

und fällt nur zu den Ecken hin leicht ab.<br />

Dank einer moderat eingesetzten Overdrive-Funktion<br />

sind die Reaktionszeiten<br />

recht gering und bewegen sich selbst bei<br />

unterschiedlichen GTG-Wechseln („grey-togrey“)<br />

unter 15 Millisekunden, was für eine<br />

schlierenfreie Videodarstellung ausreicht.<br />

Das Highlight des 324i ist sein großer Farbraum,<br />

der Adobe-RGB zwar nicht ganz abdeckt,<br />

teilweise aber sogar übertrifft.<br />

Die maximale Helligkeit des 324i ist mit<br />

328 Candela pro Quadratmeter gut, der<br />

statische Maximalkontrast ist mit 572:1 aber<br />

gering. Bei kritischem Umgebungslicht<br />

empfiehlt es sich das mitgelieferte Blendschutzpanel<br />

zu verwenden.<br />

Abgesehen von einem Komponenten-Eingang<br />

verzichtet LaCie beim 324i auf analoge<br />

Signaleingänge und bietet stattdessen<br />

jeweils einmal die digitalen Schnittstellen<br />

HDMI, DisplayPort und DVI-D. Dank einer<br />

Bild-in-Bild-Funktion kann der Anwender –<br />

ähnlich wie bei einem Fernsehgerät – zwei<br />

Bildquellen auf einem geteilten Bildschirm<br />

gleichzeitig anzeigen. Der Monitor besitzt<br />

allerdings keine Lautsprecher, der – etwa<br />

über HDMI – ans Gerät gesendete Ton kann<br />

jedoch über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse an<br />

externe Stereo-Lautsprecher durchgereicht<br />

werden.<br />

Die Verarbeitungsqualität des LaCie 324i<br />

stimmt, der Monitor steht recht sicher auf<br />

dem Schreibtisch. Das Gerät besitzt eine<br />

Höhenverstellung samt Pivotfunktion. Das<br />

übersichtliche Bildschirmmenü gibt keine<br />

Rätsel auf, die Tasten zur Steuerung sind<br />

gut zu erreichen.<br />

Zur Kalibrierung des 324i bietet LaCie gegen<br />

Aufpreis entsprechende Hard- und<br />

Software im Bundel mit dem Gerät an. Davon<br />

abgesehen gewährt der Hersteller eine<br />

Garantie von drei Jahren.<br />

Fazit<br />

Alles in allem präsentiert sich der LaCie<br />

324i als farbtreuer, relativ teurer Profi-Monitor<br />

mit ergonomischer Aufstellmöglichkeit<br />

und einfacher Bedienung.<br />

Matthias Metzler<br />

Technische Daten<br />

Produkt: LaCie 324i<br />

Preis: ca.1200 Euro<br />

Internet: www.lacie.com<br />

Diagonale, Auflösung, Format: 24 Zoll (61 cm),<br />

1920 x 1200 Px, 16:10<br />

Punktabstand, LCD-Technologie: 0,27 x 0,27 mm,<br />

P-IPS<br />

Darstellbare Farben: 1 Mrd. (10 Bit) Display Port<br />

Farbsteuerung (Palette): 10-Bit-Look-Up-Table<br />

Max. Farbraum: 98% Adobe RGB, 102% NTSC<br />

Max. Helligkeit, max. Bildwinkel: 400 cd/qm,<br />

horizontal: 178°, vertikal: 178°<br />

Max. Dunkelraumkontrast: 1000:1<br />

Typ. Mid-Tone Reaktionszeit: 6 ms<br />

Signaleingänge, USB: 1 x DVI-D; 1 x DisplayPort, 1 x<br />

HDMI, 1 x Component, 3 x USB<br />

Leistungsaufnahme: max. 100 W, unter 2 W im<br />

Standby<br />

Abmessungen (B x H x T): 566 x 245 x 461 mm<br />

Gewicht: <strong>11</strong> kg<br />

Zubehör im Lieferumfang: Monitor; Netzkabel; DVI-<br />

D-Kabel, USB-Kabel, CD-ROM; Installationsbrochure<br />

Garantie: 3 Jahre<br />

94 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


Purer Luxus<br />

Multiblitz<br />

ProfiLux Plus 400<br />

Die Profilux-Plus-Serie gibt es als Set mit<br />

200, 400 oder 600 Wattsekunden. Außer in<br />

Leistung und Preis unterscheiden sie sich in<br />

der Einstelllichtstärke und der Blitzfolge. Wir<br />

testeten das Kit mit 400 WS, zu dem zwei<br />

Lampen, luftgedämpfte Stative, Softboxen<br />

und rote Synchron- und Netzkabel zu je 5 m<br />

Länge in einer stabilen Kunststofftasche mit<br />

integriertem Trolley gehören. Das Set war<br />

schnell aufgebaut. Bei 100% Leistung und<br />

10 Auslösungen überstieg die Ladezeit nie<br />

mehr als 2,1 s, wobei die Blendenmessungen<br />

immer dasselbe Ergebnis ergaben.<br />

Hier beweist die digitale Steuerung mit<br />

1 /10 Blendenstufen über 7 Blenden eine hohe<br />

Präzision. Ein 5 m langes Synchronkabel<br />

mit 3,5 mm Klinkenstecker dient zum Auslösen.<br />

Ein Funkempfänger ist in den Blitzfuß<br />

integriert, und die Infrarotübertragung läuft<br />

über den Empfänger auf der Rückseite des<br />

Blitzkopfs. Die Anlage ist auch auf Ausklappblitze<br />

oder eingebaute Blitze eichbar.<br />

Prädikat: praktisch.<br />

Der große Drehknopf inmitten der 6 Kontrolltasten<br />

regelt unter anderem das zuschaltund<br />

dimmbare Einstelllicht mit 150 Watt<br />

analog zur Blitzleistung. Eine weitere Taste<br />

ermöglicht das Modellierlicht mit 100% Halogenpower<br />

an- oder auszuschalten. Der<br />

Einsatz des Multi blitz-Akkupak statt Netzanschluss<br />

spart Energie, da das Einstelllicht<br />

nach 15 s abschaltet. Die akustische Bereitschaftsanzeige<br />

ist wahlweise zur optischen<br />

zuschaltbar. Die leise Belüftung schaltet erst<br />

Hier wurde der stark bündelnde<br />

Reflektor FILNOS-2 vor der<br />

Profilux-Plus400 angebracht.<br />

Viele Möglichkeiten bieten die<br />

teilweise doppelt belegten Tasten<br />

mit schönen Pictogrammen.<br />

Beim Portrait-Kit liefert Multiblitz<br />

keinen Standard-Reflektor oder<br />

gar Schirm mit.<br />

an oder ab, wenn die Lampentemperatur es<br />

erfordert. Bei Vollleistung hat die Profilux<br />

Plus 400 mit aufgesetzter Softbox aus 1 m<br />

Entfernung auf Objekt gemessen eine Leitzahl<br />

von 43. Man kann einen Reflektor mit<br />

16 cm (Filnos für 82.-€) oder 25 cm (Filnos-2<br />

für 90.-€) Durchmesser hinzukaufen. Mit<br />

dem 16er erreichten wir eine Blende von 90,<br />

beim 25-cm-Reflektor Filnos-2 unglaubliche<br />

Blende 126. Die Farbtemperaturen blieben<br />

aus 1 m Distanz bei beiden Reflektoren mit<br />

6250 und 6280 Kelvin fast gleich. Die Softbox<br />

macht ein wärmeres Licht, erreicht bei<br />

½ Leistung 5780 und bei ¼ Leistung 5600<br />

Kelvin eine normale Tageslichtfarbe. Das<br />

Set ist relativ leicht. Die seitlichen Neigungsschrauben<br />

sind zum leichteren Schließen<br />

positionierbar. Ein Front-Schiebeknopf arretiert<br />

die aufgepflanzten Lichtformer in ihrer<br />

Position. Toll ist die sehr kurze Abbrennzeit.<br />

Fazit<br />

Insgesamt ein sehr wertiges Set, aber auch<br />

vergleichweise teuer. Nur selten sind die<br />

Reflektoren wie beim Multiblitz nicht inklusive,<br />

was die Bewertung etwas drückt. Mit<br />

den Filnos-Reflektoren steigt die Lichtausbeute<br />

aber entsprechend an. Man<br />

merkt, dass dies nur die Basis eines ganzen<br />

Systems ist. So sind auch die drahtlosen<br />

Funk- oder Infrarot-Sender Zusatzoptionen.<br />

ht/mb<br />

Gerät<br />

Multiblitz (Manfrotto)<br />

Profilux plus 400<br />

durchschnittlicher Marktpreis<br />

2230 Euro<br />

Internet<br />

www.multiblitz.de<br />

Technische Daten und Ausstattung<br />

Anzahl Blitze/Blitzleistung<br />

2 Blitze: 400/400 Ws<br />

Einstelllichtstärke/steuerbarer Blendenbereich 150 W/7 Blenden<br />

Anzahl Stative/max. Stativhöhe<br />

2/245 cm<br />

Schirm: Anzahl/Farbe –<br />

Schirmdurchmesser –<br />

Anzahl Softbox/Normalreflektoren/andere<br />

Lichtformer<br />

2/0/optional: Reflektoren<br />

(Fil- nos) ø 16 cm und<br />

(Filnos-2) ø 25 cm<br />

Softboxdurchmesser<br />

32x60 cm/30x60 cm<br />

Anzahl Taschen/Koffer 1<br />

Tasche/Koffer Material/Stabilität/Setaufteilung Kunststoff/wenig stabil/<br />

stimmig<br />

Anschlüsse: Synchro/Netz/Akkulader/drahtlose Synch. 3,5 mm/Netz/Funk<br />

mitgeliefert: Akku-/Netz/Synchrokabel/Funkauslöser –/Netz/Synchro<br />

Ladeanzeige akustisch/optisch<br />

akust. Anzeige/deutlich<br />

sichtbar<br />

Gewicht Set/Kopf<br />

13,2 kg/2,1 kg<br />

Preis Ersatz-Blitzröhre, Besonderheiten<br />

120 €, IR u. Funkempfänger,<br />

Automatik-Belüftung<br />

Summe Ausstattung (max. 25 Punkte) 15 Punkte<br />

Testergebnisse<br />

Bedienung<br />

Bedienung Blitzneiger/Blitzkopf (max. 3/3 Punkte) 3/2 Punkte<br />

Aufbaukomfort/Aufbauzeit (max. 2/2 Punkte) 2/2 Punkte<br />

Bedienung Schirmhalterung/Reflektor (max. 1/1 P.) 1/1 Punkte<br />

Steuerung Intensität/Einstelllicht (max. 4/3 Punkte) 3/2,5 Punkte<br />

Lampenwechsel/Setabmessungen (max. 3/3 P.) 3/1 Punkte<br />

Summe Bedienung (max. 25 Punkte) 20,5 Punkte<br />

Messergebnisse<br />

Leitzahl (max. 15 Punkte) LZ 43 13 Punkte<br />

ausgeleuchtete Fläche (max. 2 Punkte) 3,8 qm 1,5 Punkte<br />

Farbtemperatur Normalreflektor (1/1, 1/2, 1/4 Leist.) 6250/6000/5810 Kelvin<br />

Farbtemperatur Schirm weiß (1/1, 1/2, 1/4 Leist.) –<br />

Farbtemp. Schirm silbern/Softbox (1/1, 1/2, 1/4 Leist.) –<br />

Farbabweichung zu D56 (max. 4 Punkte) 1 Punkte<br />

Farbstabilität bei 1/2 und 1/4 Leist (max. 4 Punkte) 0 Punkte<br />

Intensität bei 50/25% Soll-Leist. (max. 5 Punkte) 48/25 % 4,5 Punkte<br />

Leistung bei Anzeige „voll“ (max. 5 Punkte) 5 Punkte<br />

Ladezeit (max. 10 Punkte) 2,1 s 4 Punkte<br />

Abbrennzeit (max. 2 Punkte) 1/1020 s 2 Punkte<br />

Leitzahlstabilität (bei 20 Blitzen) (max. 3 Punkte) ±0,1 Blenden 2,5 Punkte<br />

Summe Messergebnisse (max. 50 Punkte) 33,5 Punkte<br />

Gesamtpunktzahl (max. 100 Punkte) 69 Punkte<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 95


wissen | Recht<br />

Tonrechte<br />

Wer beim Schulkonzert nicht<br />

nur Fotos, sondern auch Videos<br />

macht, zeichnet den Ton damit<br />

auf. Will man den geschnittenen<br />

Film dann verteilen<br />

gibt es klare Regeln für<br />

das Urheberrecht an<br />

der Musik.<br />

Der Filmmitschnitt von Musikveranstaltungen<br />

ist solange<br />

problemlos möglich, solange<br />

eine Vervielfältigung und<br />

Auswertung nur im Privatbereich<br />

erfolgt und die darbietenden Musiker<br />

mit der Aufnahme einverstanden<br />

sind. Doch dieser private<br />

Bereich ist schnell überschritten,<br />

insbesondere bei der Vervielfältigung<br />

in größerer Stückzahl oder dem entgeltlichen<br />

Weiterverkauf. Eine tatsächliche gewerbliche<br />

Betätigung oder gar Gewinnerzielung<br />

ist keineswegs Voraussetzung hierfür.<br />

Für den Verkauf der Live-DVD des Schulkonzertes<br />

oder die Aufnahme der Vereinsfeier<br />

mit Live-Band kann für den Hobbyfilmer so<br />

schnell die Einholung umfangreicher Rechte<br />

im Hinblick auf die enthaltene Musik erforderlich<br />

werden.<br />

Ausgangsfrage bei der Einholung von Nutzungsrechten<br />

an Musik ist zunächst stets, ob<br />

GEMA-pflichtiges oder GEMA-freies Material<br />

genutzt wird.<br />

Aber Achtung: GEMA-frei heißt nicht rechtefrei.<br />

Stammt das Repertoire von Urhebern,<br />

die nicht Mitglied der GEMA oder einer vergleichbaren<br />

ausländischen Verwertungsgesellschaft<br />

sind, kann und muss aber auch mit<br />

den jeweiligen Urhebern direkt über die<br />

Rechtevergabe für die Nutzung verhandelt<br />

werden. Keine Rolle spielt hierfür übrigens,<br />

welche Musiker die Lieder bei der gefilmten<br />

Veranstaltung gespielt haben, denn diese<br />

Musiker sind zwar Interpreten des Materials<br />

aber eben zumeist nicht die Urheber. Haben<br />

Überblick<br />

■ Ausgabe 9/20<strong>11</strong><br />

Rechtliche Folgen bei der Verletzung<br />

von Urheberrechten bekannter Werke<br />

■ Ausgabe 10/20<strong>11</strong><br />

Die Grenzen des Zitationsrechts<br />

bei Musik<br />

die Urheber<br />

selbst ihr eigenes<br />

Material live dargeboten,<br />

ist mit diesen<br />

als Urheber über die Rechtevergabe<br />

zu verhandeln. Ist hingegen GEMA-<br />

Repertoire betroffen, was auf den überwiegenden<br />

Großteil des weltweit verfügbaren<br />

aktuellen Musikprogramms zutrifft, nimmt<br />

die GEMA in Deutschland die hier relevanten<br />

Rechte wahr. Dies sind insbesondere das<br />

Recht zur Vervielfältigung auf DVDs oder anderen<br />

Datenträgern, das Recht zur öffentlichen<br />

Vorführung und die Online-Rechte für<br />

das Streaming auf Videoplattformen. Jede<br />

Verwertung ist der GEMA zu melden und zu<br />

vergüten, wobei die Vergütung sich auf<br />

Grundlage des Umfangs der Nutzung anhand<br />

jeweils bei der GEMA zu erfragender<br />

Tarife orientiert. Diese Meldungs- und Vergütungspflicht<br />

sollte ernst genommen werden.<br />

Erfolgt eine Nutzung ohne ordnungsgemäße<br />

Anmeldung und Zahlung, kann die GEMA<br />

rechtlich hiergegen vorgehen und zusätzlich<br />

zu der üblichen Vergütung einen 100%igen<br />

Verletzerzuschlag verlangen.<br />

Weit komplizierter wird es noch, falls keine<br />

Live-Musik mit Zustimmung der auftretenden<br />

Musiker gefilmt wird, sondern bestehende<br />

Tonaufnahmen beispielsweise von aktuellen<br />

CDs zu hören sind. Denn dann sind noch<br />

die Leistungsschutzrechte an diesen Aufnahmen<br />

zu beachten und müssen neben den von<br />

der GEMA vergebenen Urheberrechten üblicherweise<br />

bei den jeweiligen Plattenfirmen<br />

angefragt werden. In Fällen, in denen zudem<br />

nicht nur normale konzertmäßige Darbietungen<br />

gefilmt werden, sondern theatralische<br />

Aufführungen oder Musicals sind darüber hinaus<br />

nicht nur musikalische Rechte zu klären,<br />

sondern auch die Rechte an der jeweiligen<br />

Inszenierung. Diese Rechte vergibt nicht<br />

die GEMA, sondern nur die jeweils zuständigen<br />

Musik- oder Bühnenverlage.<br />

Fazit<br />

Mathias Straub ist Fachanwalt<br />

für Urheber- und Medienrecht<br />

bei Riegger Rechtsanwälte in<br />

Ludwigsburg.<br />

Wer Vervielfältigungen in größerer<br />

Stückzahl macht, und sei es auch zu<br />

einem wohltätigen Zweck, muss sich an<br />

klare Regeln halten. Die Gema-Freigabe<br />

sowie die Einholung der Urheberrechtsfreigabe<br />

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96 <strong>ColorFoto</strong> 8/2010<br />

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101


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Hallo und guten Morgen!<br />

Hiermit bestelle ich bei Ihnen das „Canon<br />

EF 4–5,6/70–300 mm L IS USM“ zum Preis<br />

von 500 Euro! Spaß beiseite: Bei Ihrem<br />

Test hat sich anscheinend bei diesem Objektiv<br />

ein Fehler eingeschlichen. Die Frage<br />

lautet nun: Entspricht das Testergebnis<br />

dem des L-Objektivs (welches erheblich<br />

teurer ist) oder ist das „L“ zuviel und das<br />

Foto falsch und die Bewertung entspricht<br />

dem normalen „Canon EF 4–5,6/70–300<br />

mm IS USM“? Das kostet in der Tat um<br />

die 500 Euro.<br />

Des weiteren vermisse ich in der Bestenliste<br />

dieser Ausgabe (7/20<strong>11</strong>) die Werte<br />

der im Heft getesteten Objektive und Kameras.<br />

Auch ein Versehen oder soll das<br />

zukünftig so praktiziert werden? Das<br />

wäre schade, denn wenn man in der Liste<br />

vergleicht, sollten die gerade getesteten<br />

schon drinstehen. Ansonsten müsste man<br />

ständig blättern.<br />

Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar<br />

und verbleibe mit freundlichen Grüßen<br />

Wolfgang Otternberg<br />

Antwort der Redaktion<br />

Sehr geehrter Herr Otternberg,<br />

wir müssen Ihre Hoffnung leider enttäuschen.<br />

Getestet wurde die L-Variante, und<br />

deren Preis beträgt 1300 Euro. Sollten wir<br />

tatsächlich ein L für 500 Euro finden, informieren<br />

wir Sie natürlich sofort, aber daran<br />

glauben wir selber nicht ...<br />

Bei der Bestenliste waren aus Platzgründen<br />

die neuen Werte nicht drin, die in diesem<br />

Heft ist komplett.<br />

Sehr geehrte Damen und Herren!<br />

Kann man noch bedenkenlos Objektive<br />

für Nikon-Spiegelreflexkameras kaufen<br />

oder muss man damit rechnen, dass diese<br />

durch das Unglück in Fukushima radioaktiv<br />

verstrahlt sind?<br />

Zu dieser Frage finde ich weder auf den<br />

Internetseiten des Speditionsgewerbes<br />

noch auf den Internetseiten der Ministerien<br />

eine eindeutige Aussage. Ich bitte um<br />

Rückinfo. Könnten Sie diesen Punkt bitte<br />

auch einmal in einem Ihrer nächsten Ausgaben<br />

in <strong>ColorFoto</strong> besprechen?<br />

Mit freundlichem Gruß<br />

Dietmar Pannke<br />

Antwort der Redaktion<br />

Sehr geehrter Herr Pannke,<br />

verstrahlte Objektive oder Kameras sind<br />

unwahrscheinlich. Die direkt vom Kernkraftwerk<br />

ausgehende Strahlung reicht<br />

nicht weit. Gefährlicher sind verstrahltes<br />

(Grund-)Wasser und radioaktive Partikel,<br />

die der Regen aus der Luft auswäscht und<br />

so etwa Böden belastet. Natürlich könnte<br />

dies auch einen Transportcontainer treffen,<br />

aber kaum die Kameras, denn die lagern ja<br />

nicht im Freien.<br />

Schreiben Sie uns:<br />

Redaktion <strong>ColorFoto</strong><br />

Gruber Str. 46 a, 85586 Poing<br />

Telefax 0 81 21/ 95 <strong>11</strong> 86<br />

E-Mail: redaktion@colorfoto.de<br />

Homepage: www.colorfoto.de<br />

Impressum<br />

Redaktion<br />

Herausgeber: Stephan Quinkertz<br />

Chefredakteur: Werner Lüttgens (verantwortlich i. S. d. P.)<br />

Chef vom dienst: Gisela Bean<br />

Layout, titel-Layout: Sara Voss<br />

digitale Bildbearbeitung: Barbara Klinzer<br />

Redaktion: Test und Technik: Werner Lüttgens (Ltg.), Annette Kniffler,<br />

Wadim Herdt; Fotopraxis (Ltg.): Karl Stechl, DGPh; News und Technik:<br />

Horst Gottfried; Ausstellungen, Service: Gerd Jung; <strong>ColorFoto</strong> online:<br />

Werner Lüttgens, Wadim Herdt; Textredaktion und Produktion: Gisela Bean<br />

testinstitut: Image Engineering Dietmar Wüller<br />

Ständige Mitarbeiter: MedienBureau Biebel&Sauer, Malte<br />

Neumann, Heico Neu meyer, Maximilian Weinzierl, Harald Sayffaerth,<br />

Christian Rottenegger, Sabine Schmitt<br />

anschrift der Redaktion: Gruber Str. 46 a, 85586 Poing,<br />

Tel. (0 81 21) 95 <strong>11</strong> <strong>11</strong>, Fax (0 81 21) 95 <strong>11</strong> 86, redaktion@colorfoto.de<br />

(<strong>ColorFoto</strong> erscheint monatlich.)<br />

anzeigenaBteiLung<br />

ihr kontakt zum anzeigenteam:<br />

Jasmin Köbele, Telefon (07 <strong>11</strong>) 20 70 30-85 00,<br />

Fax (07 <strong>11</strong>) 20 70 30-85 01<br />

anzeigenleitung (verantwortlich für anzeigen): Dr. Michael<br />

Hackenberg, Tel. (07 <strong>11</strong>) 20 70 30-85 02<br />

anzeigenverkaufsleitung: Silke Pietschel, Tel. (07 <strong>11</strong>) 20 70 30-85 03,<br />

spietschel@wekanet.de, Vedran Budimir, Tel. (0 81 21) 95-<strong>11</strong> 81,<br />

vbudimir@wekanet.de<br />

Fotomarkt: Jürgen Auselt, Tel. (0 81 21) 95-<strong>11</strong> 72,<br />

jauselt@wekanet.de, Stefanie Rosenlöcher Tel. (0 70 34) 14 85 28,<br />

srosenloecher@extern.wekanet.de<br />

Leitung Sales Corporate Publishing & Media Services:<br />

Richard Spitz, Tel. (0 81 21) 95-<strong>11</strong> 08, rspitz@wekanet.de<br />

Business development Manager & Leitung<br />

online sales: Albert Petryszyn, Tel. (0 81 21) 95-18 60,<br />

apetryszyn@wekanet.de<br />

Senior Manager onlinesales: Klaus Ahlering, Tel. (08121) 95-<strong>11</strong> 82,<br />

kahlering@wekanet.de<br />

international Sales Manager: Ms Andrea Rieger, phone: 00 49-81 04-<br />

66 84 58, fax: 00 49-81 04-66 84 59, arieger@wekanet.de<br />

international Representatives uk/ireland/France: Huson International<br />

Media, Mr Paul O‘Malley, Cambridge House, Gogmore Lane,<br />

Chertsey, GB - Surrey, KT16 9AP, phone: 00 44-19 32-56 49 99,<br />

fax: 00 44-19 32-56 49 98, paul.omalley@husonmedia.com<br />

uSa/Canada - West Coast: Huson International Media (Corporate<br />

Office), Ms Tiffany deBie, Pruneyard Towers, 1999 South Bascom<br />

Avenue, Suite #450, USA - Campbell, CA 95008, phone: 001-408-<br />

8796666, fax: 001-408-8796669, tiffany.debie@husonmedia.com<br />

uSa/Canada - east Coast: Huson International Media, Mr Dan<br />

Manioci, The Empire State Building, 350 5th Avenue, Suite #4610,<br />

USA - New York, NY 10<strong>11</strong>8, phone: 001-212-2683344,<br />

fax: 001-212-2683344, dan.manioci@husonmedia.com<br />

taiwan: Transaction Media Limited, Ms Jay Yiu, 5th Floor,<br />

No. 96, Sec. 4, Xinyi. Rd.Taipei 106, Taiwan, ROC, phone: 0 08 86-2-<br />

27 08 77 54, fax: 0 08 86-2-27 08 99 14, jay@transactionmedia.com<br />

korea: Young Media Inc., Mr Young J. Baek, 407 Jinyang Sangga,<br />

120-3 Chungmuro 4 ga, Chung-ku, Seoul, Korea 100-863, phone:<br />

00 82-2-22 73-48 18, fax: 00 82-2-22 73-48 66,<br />

ymedia@ymedia.co.kr<br />

anzeigendisposition: Nelli Schulz, Tel. (0 81 21) 95-14 83,<br />

nschulz@wekanet.de<br />

Sonderdrucke: Silke Pietschel, Tel.: (07 <strong>11</strong>) 20 70 30-85 03,<br />

spietschel@wekanet.de<br />

anzeigengrundpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 37 vom 01. 01. 2009<br />

VeRLag<br />

Leitung Herstellung: Marion Stephan<br />

Vertriebsleitung: Robert Riesinger<br />

Vertrieb Handel: MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. KG,<br />

Ohmstraße 1, 85716 Unterschleißheim, Postfach 1232,<br />

85702 Unterschleißheim, Tel. (0 89) 3 19 06-0, Fax (0 89) 3 19 06-<strong>11</strong>3,<br />

MZV@mzv.de<br />

abonnementservice/einzelheftbestellungen: Burda Direct GmbH,<br />

Postfach 180, 77649 Offenburg, ein Hubert Burda Media Unternehmen,<br />

Telefon (07 81) 6 39 45 48, Fax (07 81) 6 39 454 9, Email:<br />

weka@burdadirect.de, Bestell-Email: weka-bestell@burdadirect.de<br />

Einzelheft: 5,50 €; Jahresabonnement: bei 8,2% Preisvorteil im Inland<br />

63,90 €, Schweiz 127,90 sFr, Österreich 73,90 €, sonstiges Ausland<br />

auf An frage. Studenten erhalten gegen Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung<br />

10% Nachlass auf den Abopreis.<br />

Höhere Gewalt entbindet den Verlag von der Lieferungspflicht, Ersatzansprüche<br />

können nicht anerkannt werden. Alle Rechte vorbehalten.<br />

© by WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH. Die Zeitschrift und alle in ihr<br />

ent hal tenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit<br />

Aus nah me der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine Verwertung ohne<br />

Einwilligung des Verlags strafbar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

und Bilder übernimmt der Verlag keine Haftung. Anspruch auf Ausfallhonorar,<br />

Archivgebühren und dergl. besteht nicht. Erfüllungsort und<br />

Gerichtsstand ist München.<br />

<strong>ColorFoto</strong> (USPS no 0017002) is published Monthly by WEKA MEDIA<br />

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K.O.P.: German Language Pub., 153 S Dean St, Englewood NJ 07631.<br />

Periodicals Postage is paid at Englewood NJ 07631 and additional mailing<br />

offices. Post master: Send Address changes to: <strong>ColorFoto</strong>, GLP,<br />

PO Box 9868, Englewood NJ 07631.<br />

geschaftsführer: Alan Markovic, Wolfgang Materna, Werner Mützel,<br />

Stephan Quinkertz<br />

anschrift des Verlags: WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH,<br />

Richard-Reitzner-Allee 2, D-85540 Haar bei München,<br />

Tel. 089 / 255 56-1000, Fax (0 89) 255 56-16 20<br />

dRuCk<br />

echter druck GmbH, Delpstraße 15,<br />

97084 Würzburg<br />

iSSn: 0343-3102<br />

102 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


colorfoto-creativ.de<br />

Die Wettbewerbs-Community<br />

helmuthess<br />

Titel: into the light<br />

Foto<br />

Ansehen, mitmachen,<br />

bewerten & gewinnen<br />

wettbewerb<br />

porTfolio<br />

Die Sieger<br />

Die Top 10<br />

Teilnahme<br />

Bilder, die auffallen – die<br />

Favoriten der Redaktion<br />

104<br />

Die drei Sieger des colorfoto-creativ-Wettbewerbs<br />

<strong>11</strong>4<br />

Diese zehn Bilder haben<br />

Sie zu den besten gewählt.<br />

<strong>11</strong>6<br />

Machen Sie mit. Zeigen Sie Ihre Bilder.<br />

Gewinnen Sie! So einfach geht’s.<br />

121


colorfoto-creativ.de<br />

Guenther W.:<br />

Mit Vorliebe bilde ich Emotionen<br />

ab. Mein Dank gilt<br />

dem Model KreaLiv von<br />

www.model-kartei.de für<br />

diese Aufnahme.<br />

Ohne Titel<br />

104 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong>


Das Portfolio<br />

der Redaktion<br />

Thema: Linien<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 105


colorfoto-creativ.de<br />

mrcsaba:<br />

Das Foto wurde mit einem<br />

Minolta AF 8/500 mm<br />

Spiegelobjektiv aufgenom ­<br />

men. Die 4 s Langzeitbelichtung<br />

wurde mit einem<br />

ND8-Filter erreicht.<br />

Titel: Dynamik<br />

106 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


jd-foto:<br />

Rheinauhafen, Krankenhaus,<br />

ich spiegelte<br />

eine Seite des Bildes in<br />

Corel Paint Shop. Zudem<br />

verstärkte ich die Farben<br />

leicht. (10 mm Brennweite,<br />

Blende <strong>11</strong>)<br />

Titel: Fahrstuhlschacht<br />

Wolfgang Jaeckle:<br />

Kuppel eines Kaufhauses,<br />

das Bild wurde<br />

unterbelichtet und mit<br />

Photoshop bearbeitet,<br />

um den spacigen Effekt<br />

zu erreichen.<br />

Titel: Himmelsausstieg<br />

Walter Cihal:<br />

Wien Marathon 20<strong>11</strong>, mit<br />

meiner Olympus E-510<br />

bei 1 /500 s eingefangen.<br />

Die Veröffentlichung freut<br />

mich sehr.<br />

Titel: running<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 107


colorfoto-creativ.de<br />

Klaus-Peter Kubik:<br />

Linien, Farben, Licht und<br />

strenge Architektur führen<br />

hier zu einem eindrucksvollen<br />

grafisch-geometrischen<br />

Gesamteindruck.<br />

Titel: Frankfurt<br />

Lukinon:<br />

Das Museum in Bilbao ist<br />

unerschöpflich im Spiel<br />

mit Linien und Lichtern,<br />

erzeugt durch die Gebäudeformen<br />

und die Oberfläche<br />

der Titanplatten.<br />

Titel: Guggenheim<br />

108 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong>


jimhoffman:<br />

Die Wanze war fast in alle Tropfen zu<br />

sehen – jedes Mal etwas anders.<br />

Übrigens ist das Bild kein Photoshop!<br />

Titel: Tropfen<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> 109


Ragin:<br />

Geschenkpapier von<br />

einer Gabel gespiegelt,<br />

um die Schärfentiefe zu<br />

erhöhen, setzte ich das<br />

Bild aus mehreren Fotos<br />

per Focus Stacking zusammen.<br />

Titel: Gezinkt<br />

Fotomagie:<br />

Treppenaufgänge in allen<br />

Formen faszinieren<br />

mich immer wieder.<br />

Titel: schwarze Mitte<br />

<strong>11</strong>0 <strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> www.colorfoto.de


angie18:<br />

Mai 2010, Aufteilung<br />

in Komplementärfarben<br />

im Verhältnis<br />

1 /3 zu 2 /3. Baumreihe<br />

und Wolken<br />

führen den Blick<br />

des Betrachters von<br />

links nach rechts.<br />

Titel: im Rapsfeld<br />

rbl:<br />

Die klare Form, das Blau des<br />

Himmels, der Anstrich, der wunderbar<br />

das Licht reflektierte,<br />

begeisterten mich. Die Farben<br />

verstärkte ich leicht am PC.<br />

Titel: Stahlblau<br />

<strong>ColorFoto</strong> 8/20<strong>11</strong> <strong>11</strong>1


colorfoto-creativ.de<br />

monika boenisch:<br />

Ein Balkon wie der andere<br />

– ich verliebte mich auf<br />

Anhieb in diese Anordnung.<br />