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SFT – Spiele Filme Technik - Magazin Tablet-PCs für jeden! (Vorschau)

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100. Ausgabe! DAS Jubiläum: grosses gewinnspiel mit fantastischen Preisen!<br />

Jubiläum:<br />

Jubiläum:<br />

100.<br />

100.<br />

Ausgabe!<br />

Ausgabe!<br />

Jetzt teilnehmen!<br />

Mit Riesen-<br />

Gewinnchancen<br />

im Heft: Handys,<br />

Fernseher, Kamera<br />

Surround-Set und<br />

Touch-Computer!<br />

<strong>Spiele</strong> i <strong>Filme</strong> i <strong>Technik</strong><br />

nur<br />

2,99<br />

Euro<br />

Großartige Fantasy- Seite 66<br />

<strong>Filme</strong> im Kino-Frühling<br />

Renaissance der Märchenfilme <strong>für</strong> Erwachsene:<br />

Hänsel & Gretel, Oz und Jack and the Giants<br />

Clevere <strong>Technik</strong><br />

<strong>für</strong>s Zuhause!<br />

So machen Sie das eigene Heim<br />

richtig smart <strong>–</strong> ohne die Wände<br />

aufzumeißeln und ohne sündhaft<br />

teure Steuerungsanlagen.<br />

Seite 22<br />

Haute Couture <strong>für</strong>s iPad<br />

Ob günstig, funktionell,<br />

stylish oder extravagant:<br />

Hier finden Sie <strong>für</strong> <strong>jeden</strong><br />

Zweck die passende<br />

Kleidung <strong>für</strong>s Apple-<strong>Tablet</strong>.<br />

Seite 36<br />

Top-Androiden ab 120 Euro +<br />

neue Windows-Modelle im Test<br />

<strong>Tablet</strong>-<strong>PCs</strong><br />

<strong>für</strong> <strong>jeden</strong>!<br />

u<br />

TV-Sensation: ULTRA High Definition<br />

Seite 16<br />

Feature: Was<br />

die neue Superauflösung<br />

schon<br />

heute bringt!<br />

Im Test: Der<br />

erste UHD-TV,<br />

ein 84"-Gigant!<br />

IM Test: Neue De-luxe-Digitalkamera-Modelle Systemkameras<br />

im Test: Sony Xperia Z<br />

Faszinierende Fotos mit Sonys<br />

RX1 und NEX-6<br />

Seite 48<br />

Edel, schnell und<br />

ultrahochauflösend <strong>–</strong><br />

die neue Android-Eliteklasse<br />

mit 5"-Full-HD,<br />

Quadcore & 13 Megapixeln<br />

Seite 46<br />

03/13<br />

März<br />

€ 2,99<br />

Erhältlich auch<br />

mit DVD <strong>für</strong><br />

€ 4,99<br />

Deutschland € 2,99;<br />

Österreich € 3,30;<br />

Schweiz sfr 5,-;<br />

Belgien, Holland,<br />

Luxemburg € 3,50;<br />

Frankreich,<br />

Italien, Portugal,<br />

Spanien € 4,-


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© 2013 Crytek GmbH. All Rights Reserved. Crysis, Crytek and CryENGINE are trademarks of Crytek GmbH. EA and the EA logo are trademarks of Electronic Arts Inc. Kinect, Xbox, Xbox 360, Xbox LIVE, and the Xbox logos are<br />

trademarks of the Microsoft group of companies and are used under license from Microsoft. “Playstation” and the “PS” Family logo are registered trademarks and “PS3” and the Playstation Network logo are trademarks of Sony Computer<br />

Entertainment Inc. All other trademarks are the property of their respective owners.


Diese <strong>Filme</strong> finden Sie auf der hier beigeklebten DVD der vorliegenden Ausgabe. Wenn Ihr Heft keine Disc enthält, haben Sie sich entweder <strong>für</strong> die günstigere <strong>Magazin</strong>-Variante<br />

entschieden oder der Datenträger ging eventuell verloren. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Zeitschriftenhändler. Zur Archivierung in einer handelsüblichen<br />

DVD-Hülle schneiden Sie diese Seite bitte an der gestrichelten Linie aus oder laden Sie sich das Farb-PDF unter www.spielefilmetechnik.de zum Ausdrucken herunter.<br />

Boarding Gate<br />

F 2007 Darsteller: Asia Argento,<br />

Michael Madsen Regie: Olivier<br />

Assayas Laufzeit: ca. 102 Min.<br />

Bild: 16:9 (1,77:1) Ton: Dolby Digital<br />

Sandra (Asia Argento), eine<br />

aufreizende Ex-Prostituierte,<br />

trifft sich in London mit ihrem<br />

Ex-Geliebten Miles (Michael<br />

Madsen). Die beiden hatten<br />

eine wirklich bizarre Beziehung.<br />

Sie liebte ihn, obwohl er<br />

sie immer wieder als sexy<br />

Entscheidungshilfe in ausweglosen<br />

Situationen missbrauchte.<br />

Doch das heftige<br />

S&M-Rendezvous endet so<br />

gewaltsam, dass Sandra fliehen<br />

muss. In Hongkong will<br />

sie ein neues Leben anfangen.<br />

Aber nichts entwickelt sich so,<br />

wie Sandra es erwartet. Die<br />

Situation verkompliziert sich<br />

und es beginnt ein schmutziges<br />

Spiel aus Manipulation,<br />

Sex und Gewalt ...<br />

„Sex, Crime & Drugs und eine entfesselnde<br />

Asia Argento ...“ (The New York Times)<br />

44 Inch Chest<br />

GB 2009 Darsteller: Ray Winston,<br />

John Hurt, Ian McShane Regie:<br />

Malcom Venville Laufzeit: ca. 91<br />

Min. Bild: 16:9 (1,85:1) Ton: Dolby<br />

Digital<br />

Colin ist ein echter Kerl <strong>–</strong><br />

massig, hart, mit trainierten<br />

Fäusten. Er hat nur eine<br />

Schwäche: seine Frau Jill. Als<br />

die ihn <strong>für</strong> einen Jüngeren<br />

verlassen will, fällt Colin in<br />

sich zusammen. Allerdings<br />

nicht, ohne vorher den Namen<br />

des Geliebten aus Jill herausgeprügelt<br />

zu haben. Und weil<br />

er ein paar gute Kumpel hat,<br />

teilt Colin seinen Schmerz mit<br />

Meredith, Old Man Peanut,<br />

Archie und Mal. Die wissen<br />

gleich, was zu tun ist: Der<br />

Lover muss sterben <strong>–</strong> und<br />

zwar ganz langsam. Starke<br />

Darsteller und ein Plot, der an<br />

Tarantinos Reservoir Dogs<br />

erinnert, sorgen <strong>für</strong> einen<br />

packenden Rache-Thriller.<br />

© 2007/2009 Ascot Elite Home Entertainment GmbH. Alle Rechte vorbehalten.<br />

Boarding Gate<br />

Boarding<br />

„Die britische Antwort auf Reservoir Dogs.“<br />

(L.A. Times)<br />

44 Inch chest<br />

<strong>Spiele</strong> i <strong>Filme</strong> i <strong>Technik</strong> 03/13<br />

03/13


Editorial<br />

Impressum<br />

4.000 <strong>Technik</strong>-Tests<br />

Christian Müller <strong>–</strong> Chefredakteur<br />

<strong>SFT</strong> <strong>–</strong> <strong>Spiele</strong> <strong>Filme</strong> <strong>Technik</strong><br />

Ein Gang in unsere Archive hat es offenbart.<br />

Mit dieser 100. Ausgabe und<br />

nach über acht Jahren redaktioneller<br />

Arbeit an <strong>SFT</strong> <strong>–</strong> <strong>Spiele</strong> <strong>Filme</strong> <strong>Technik</strong><br />

schauen wir zurück auf über 4.000 <strong>Technik</strong>-Tests,<br />

mehr als 1.500 DVD- und<br />

Blu-ray-Rezensionen sowie <strong>Spiele</strong>-Reviews<br />

in gleicher Menge … Bei diesen Zahlen<br />

mussten selbst langjährige Redaktionskollegen<br />

kurz innehalten und durchatmen.<br />

Was haben wir nicht alles miterlebt: Die aus<br />

heutiger Sicht skurrilsten Produkte und verblüffendsten<br />

Entwicklungen haben wir <strong>für</strong><br />

Sie ab Seite 52 wieder aufleben lassen. Der<br />

Rückblick zeigt vor allem, wie sehr die<br />

<strong>SFT</strong>-Redaktion in den letzten Jahren den<br />

Preise vergleichen mit<br />

4 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Wandel von einer lokalen, analogen und<br />

kabelgebundenen in die globale, digitale<br />

und vernetzte Welt begleitet hat, welche<br />

<strong>Technik</strong>kategorien und Einzelgeräte in die<br />

Sackgasse geführt haben oder nur ein kleiner<br />

Zwischenschritt in die digitale Zeit von<br />

heute waren. 100 Ausgaben <strong>SFT</strong> <strong>–</strong> das ist<br />

aber auch ein Grund zum Feiern und um<br />

Danke zu sagen. Ein Dankeschön da<strong>für</strong>,<br />

dass Sie unser <strong>Magazin</strong> und unsere Sicht<br />

auf „alles, was Strom braucht und Spaß<br />

macht“, über lange Zeit die Treue gehalten<br />

haben und uns auch weiterhin in den nach<br />

wie vor spannenden <strong>Technik</strong>welten begleiten<br />

werden. Feiern wollen wir mit unserem<br />

großen Jubiläumsgewinnspiel, das einige<br />

tolle Preise <strong>für</strong> Sie ab Seite 54 bereithält.<br />

Um sich eine Gewinnchance zu sichern,<br />

bitten wir Sie, an einer Leserumfrage teilzunehmen.<br />

Sie helfen uns damit, <strong>SFT</strong> weiterhin<br />

up to date zu halten und auch auf Ihre<br />

vielleicht veränderten Informationsbedürfnisse,<br />

Lesegewohnheiten und Kaufberatungswünsche<br />

besser einzugehen. Damit<br />

wir auch die nächsten 4.000 <strong>Technik</strong>-Tests<br />

ganz <strong>für</strong> Sie schreiben. Besten Dank <strong>für</strong><br />

Ihre Mithilfe, großes Vergnügen mit der 100.<br />

Ausgabe von <strong>SFT</strong> und natürlich viel Glück<br />

bei unserem Gewinnspiel!<br />

Christian Müller<br />

christian.mueller@sft-magazin.de<br />

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Der Preisvergleich auf www.spielefilmetechnik.de: Hier finden Sie die tagesaktuellen Internetverkaufspreise<br />

aller getesteten Produkte, mit Preisverlaufskurven und Shopping-Möglichkeit.<br />

Ein Unternehmen der MARQUARD MEDIA INTERNATIONAL AG<br />

Verleger Jürg Marquard<br />

Verlag<br />

Vorstand<br />

Chefredakteur (V.i.S.d.P.)<br />

Computec Media AG<br />

Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth<br />

Telefon: +49 911 2872-100<br />

Telefax: +49 911 2872-200<br />

E-Mail: redaktion@sft-magazin.de<br />

www.spielefilmetechnik.de<br />

Albrecht Hengstenberg (Vorsitzender),<br />

Rainer Rosenbusch, Ingo Griebl<br />

Christian Müller<br />

verantwortlich <strong>für</strong> den redaktionellen Inhalt<br />

Adresse siehe Verlagsanschrift<br />

Florian Weidhase<br />

Rüdiger Steidle, Frank Neupert-Paries,<br />

Stellv. Chefredakteur<br />

Redaktion<br />

Patrick Schmid, Maximilian Brauer<br />

Mitarbeiter dieser Ausgabe<br />

Ahmet Iscitürk, Wolfgang Fischer, Thomas Raab,<br />

Tim Sünderhauf, Emanuel Bergmann, Elke Eckert,<br />

Chris Knight, Christian Horn, Rüdiger Sturm<br />

Lektorat Claudia Brose (Ltg.), Birgit Bauer, Ina Hulm,<br />

Esther Marsch, Natalja Schmidt, Heidi Schmidt<br />

Layout Alexandra Böhm (Ltg.), Judith Mackowski, Frederick Heinz<br />

Bildredaktion Albert Kraus (Ltg.), Tobias Zellerhoff<br />

Fotografie Titel und Heft Thomas Riese <strong>–</strong> www.thomasriese.com, Oliver Karl,<br />

Joel Apolinario<br />

Digitale Bildbearbeitung: Albert Kraus<br />

DVD Jürgen Melzer (Ltg.), Alexander Wadenstorfer, Thomas<br />

Dziewiszek, Jasmin Sen, Michael Schraut, Daniel Kunoth<br />

COO Hans Ippisch<br />

Vertrieb, Abonnement Werner Spachmüller (Ltg.), Nikolaus Krier<br />

Marketing Jeanette Haag, Iris Manz<br />

Produktion Martin Closmann (Ltg.), Jörg Gleichmar<br />

www.spielefilmetechnik.de<br />

Entwicklung Markus Wollny (Ltg.), René Giering,<br />

Aykut Arik, Tobias Hartlehnert<br />

Webdesign Tony von Biedenfeld, Emanuel Popa<br />

Anzeigen<br />

CMS Media Services GmbH<br />

Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth<br />

Anzeigenleiter<br />

Gunnar Obermeier<br />

verantwortlich <strong>für</strong> den Anzeigenteil. Adresse siehe Verlagsanschrift<br />

Anzeigenberatung Print:<br />

Peter Elstner: Tel.: 0911-2872-252; peter.elstner@computec.de<br />

Bernhard Nusser: Tel.: 0911-2872-254; bernhard.nusser@computec.de<br />

René Behme: Tel.: 0911-2872-152; rene.behme@computec.de<br />

Gregor Hansen: Tel.: 0911-2872-257; gregor.hansen@computec.de<br />

Alto Mair: Tel.: 0911-2872-144; alto.mair@computec.de<br />

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Ein Unternehmen der freenet Group<br />

Deelbögenkamp 4c<br />

22297 Hamburg<br />

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Datenübertragung: via E-Mail: anzeigen@computec.de<br />

Es gelten die Mediadaten Nr. 26 vom 01.01.2013<br />

Abonnement<br />

Die Abwicklung (Rechnungsstellung, Zahlungsabwicklung und Versand) erfolgt über unser<br />

Partner unternehmen DPV Direct GmbH: Post-Adresse: Leserservice Computec, 20080 Hamburg, Deutschland<br />

Ansprechpartner <strong>für</strong> Reklamationen ist Ihr Computec-Team unter:<br />

Deutschland: E-Mail: computec@dpv.de, Tel.: 01805-7005801*, Fax: 01805-8618002*<br />

Support: Montag 07:00<strong>–</strong>20:00 Uhr, Dienstag<strong>–</strong>Freitag 07:30<strong>–</strong>20:00 Uhr, Samstag 09:00<strong>–</strong>14:00 Uhr<br />

* (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. aus dem dt. Mobilfunk)<br />

Österreich, Schweiz und weitere Länder: E-Mail: computec@dpv.de,<br />

Tel: ++49-1805-8610004, Fax: ++49-1805-8618002<br />

Support: Montag 07:00<strong>–</strong>20:00 Uhr, Dienstag<strong>–</strong>Freitag 07:30<strong>–</strong>20:00 Uhr, Samstag 09:00<strong>–</strong>14:00 Uhr<br />

Online: http://abo.spielefilmetechnik.de<br />

Abonnementpreis <strong>für</strong> 12 Ausgaben:<br />

Inland: € 51,- Österreich: € 58,50 Schweiz/Ausland: € 63,-<br />

ISSN/Vertriebskennzeichen <strong>SFT</strong> <strong>–</strong> <strong>Spiele</strong> <strong>Filme</strong> <strong>Technik</strong> Nummer: B66580<br />

Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der<br />

Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)<br />

Vertrieb und Einzelverkauf: DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Düsternstr. 1-3, 20355 Hamburg,<br />

Internet: www.dpv.de<br />

Druck: RR Donnelley Europe, ul. Obroncow Modlina 11, 30-733 Krakau, Polen<br />

COMPUTEC MEDIA ist nicht verantwortlich <strong>für</strong> die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und übernimmt<br />

keinerlei Verantwortung <strong>für</strong> in Anzeigen dargestellte Produkte und Dienstleistungen. Die Veröffentlichung<br />

von Anzeigen setzt nicht die Billigung der angebotenen Produkte und Service-Leistungen durch<br />

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Schreiben Sie unter Angabe des <strong>Magazin</strong>s, in dem die Anzeige erschienen ist, inkl. der Ausgabe und der<br />

Seitennummer an: CMS MEDIA SERVICES GmbH, Annett Heinze, Anschrift siehe oben.<br />

Einsendungen, Manuskripte und Programme:<br />

Mit der Einsendung von Manuskripten jeder Art gibt der Verfasser<br />

die Zustimmung zur Veröffentlichung in den von der Verlagsgruppe herausgegebenen<br />

Publikationen. Urheberrecht: Alle in <strong>SFT</strong> <strong>–</strong> <strong>Spiele</strong> <strong>Filme</strong> <strong>Technik</strong> veröffentlichten Beiträge bzw.<br />

Datenträger sind urheberrechtlich geschützt. Jegliche Reproduktion oder Nutzung bedarf der vorherigen,<br />

ausdrücklichen und schriftlichen Genehmigung des Verlags.<br />

MARQUARD MEDIA INTERNATIONAL AG<br />

Deutschsprachige Titel: <strong>SFT</strong>, WIDESCREEN, PC GAMES, PC GAMES MMORE, PC GAMES HARDWARE,<br />

N-ZONE, GAMES & MORE, BUFFED, GAMES AKTUELL,<br />

PLAY 3, PLAYBLU, XBG GAMES<br />

Internationale Zeitschriften:<br />

Polen: COSMOPOLITAN, JOY, SHAPE, HOT, PLAYBOY, CKM, VOYAGE<br />

Ungarn: JOY, SHAPE, ÉVA, IN STYLE, PLAYBOY, CKM


DIE REVOLUTION<br />

DER LEINWAND.<br />

Mit dem neuen High-End Laser<br />

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Inhalt<br />

Feature + Test: Ultra High Definition <strong>–</strong> die TV-Sensation 16<br />

<strong>SFT</strong>-<br />

Jubiläumsgewinnspiel<br />

Die 100. <strong>SFT</strong>: Jubiläumsgewinnspiel<br />

54<br />

<strong>Technik</strong> <strong>für</strong>s Zuhause 22 46<br />

Test: Sony Xperia Z<br />

Feature: Haute Couture <strong>für</strong>s iPad 36<br />

Test: De-luxe-Digitalkameras 48<br />

Aktuell<br />

10 Das Blackberry-Comeback<br />

11 Tippen im Miniformat<br />

11 Digitalkamera-Neuheiten<br />

12 Sonos-Sound <strong>für</strong>s Heimkino<br />

12 <strong>Tablet</strong>-Gigant zum Micro-Preis<br />

<strong>Technik</strong><br />

Jubiläum: 100 Ausgaben <strong>SFT</strong><br />

52 Titel Feature: 4.000 <strong>Technik</strong>tests<br />

Ein Rückblick auf 100 Ausgaben <strong>SFT</strong><br />

54 Titel Jubiläumsgewinnspiel<br />

Fernseher, Surround-Set, Smartphones u. v. m.<br />

57 Titel Große <strong>SFT</strong>-Leserumfrage<br />

Lösen Sie Ihr Ticket zur Gewinnspielteilnahme<br />

Home Entertainmant<br />

16 Titel Feature: Ultra High Definition<br />

Viermal so viele Pixel wie bei Full-HD<br />

20 Titel Test: LG 84LM960V<br />

UHD und XXL: Dieser TV lässt niemanden kalt.<br />

22 Titel Feature: Clevere Heimtechnik<br />

Die eigenen vier Wände smarter machen<br />

mobile<br />

26 Titel Test: 7"-Android-<strong>Tablet</strong>s<br />

Handlich, kompakt und kostengünstig<br />

36 Titel Feature: iPad-Haute-Couture<br />

<strong>Tablet</strong>-Hüllen: funktionell, stylish, extravagant<br />

40 Coole Smartphone-Apps<br />

Kreative und nützliche Programme im Test<br />

44 Test: Neue Smartphones<br />

Pearls Simvalley fordert Sony und Samsung<br />

46 Titel Test: Sony Xperia Z<br />

Das neue Android-Flaggschiff setzt Maßstäbe.<br />

PC Hardware<br />

30 Titel Test: Windows-RT-Computer<br />

<strong>Tablet</strong>-Funktionalität plus Windows-Feeling<br />

42 Test: All-in-one-PC Sony Vaio L<br />

Kombination von Rechenpower und 3D-HDTV


Test: Windows-RT-Computer 30<br />

60<br />

Kino: Fantasy-Spektakel <strong>für</strong> Erwachsene<br />

Test: Top-Android-Modelle bis 250 Euro 26<br />

78 Feature: Neue <strong>Spiele</strong>konsolen 86 Test: Crysis 3<br />

43 Test: Ultrabook HP Envy x2<br />

<strong>Tablet</strong>-PC und Notebook im Metallgehäuse<br />

Digital Foto & Video<br />

48 Titel Test: Sony RX1<br />

Eine Kompaktkamera mit Vollformat-Sensor?<br />

49 Titel Test: Sony NEX-6<br />

Innovation im Einheitsbrei der Systemkameras?<br />

technik<br />

50 Kurztests: <strong>Technik</strong>-Neuheiten<br />

testspiegel<br />

94 Die Besten im Tiefpreis-Check<br />

<strong>Filme</strong><br />

60 Kino: Neue Fantasy-Spektakel<br />

Renaissance der Märchenfilme <strong>für</strong> Erwachsene<br />

64 Kino: Get the Gringo<br />

Mel Gibson in einem Tex-Mex-Gangsterfilm<br />

66 Kino: Shootout<br />

Sylvester Stallone als knallharter Profikiller<br />

68 Kino-Highlights im März<br />

Weitere wichtige Kinofilme in der Kurzkritik<br />

70 Test: Skyfall<br />

James Bond lässt es zum 50. richtig krachen.<br />

72 Test: Argo<br />

Eine irrwitzige und fesselnde Rettungsaktion<br />

73 Test: Sons of Anarchy <strong>–</strong> Staffel 1<br />

Erfolgsserie über kalifornische Biker-Kultur<br />

74 BD- & DVD-Neuheiten im März<br />

<strong>Spiele</strong><br />

78 Feature: Neue <strong>Spiele</strong>konsolen<br />

Gaming-Hardware jenseits von Sony & Microsoft<br />

80 Test: Archos Game Pad<br />

7-Zoll-<strong>Tablet</strong> mit integrierten Game-Controllern<br />

82 Test: Dead Space 3<br />

Durchdachte Neuauflage des Horror-Shooters<br />

84 Test: Aliens: Colonial Marines<br />

Endlich ist der Kampf gegen die Aliens eröffnet.<br />

86 Test: Crysis 3<br />

Spielt nicht nur grafisch in der Referenzliga<br />

88 Test: Metal Gear Rising: Revengeance<br />

Ganz neue Facetten in der Metal-Gear-Reihe<br />

90 <strong>Spiele</strong>-Neuheiten im März<br />

92 Test: <strong>Spiele</strong>-Apps<br />

Redaktions-Geheimtipps jenseits der Hitlisten<br />

Rubriken<br />

4 Editorial und Impressum<br />

8 Termine im März<br />

96 Gewinnspiel <strong>SFT</strong>-Style<br />

98 Die letzte Seite<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 7


Aktuell<br />

Terminkalender<br />

Termine im März<br />

05.03. Messe | Cebit 2013 <strong>–</strong> Die weltweit<br />

größte Messe <strong>für</strong> Informationstechnik öffnet<br />

vom 5. bis 9. März ihre Pforten. Themenschwerpunkte<br />

sind diesmal Apps, Internet-Mediendienste<br />

und Cloud-Computing.<br />

07.03. Kino-Start | Nachtzug nach Lissabon <strong>–</strong> Der<br />

Schweizer Professor Raimund Gregorius (Jeremy Irons)<br />

gibt nach einer schicksalhaften Begegnung sein geregeltes<br />

Leben auf, um sich auf eine Selbstfindungsreise<br />

nach Portugal zu begeben. Geschichtsträchtige Verfilmung<br />

des gleichnamigen Weltbestsellers.<br />

08.03. DVD- und Blu-ray-Start | Argo <strong>–</strong> Im Zuge<br />

der islamischen Revolution im Iran 1979 wird die<br />

amerikanische Botschaft besetzt. Sechs Mitarbeiter<br />

können fliehen und sollen nun mithilfe eines<br />

von der CIA fingierten Filmdrehs zurück in die<br />

Heimat geholt werden. Auf Tatsachen basierender<br />

Thriller von und mit Ben Affleck. (Seite 72)<br />

14.03. Kino-Start | Jack and the Giants 3D <strong>–</strong> In einer<br />

stürmischen Nacht sucht die schöne Prinzessin Isabelle<br />

Zuflucht im Haus des jungen Jack (Nicholas Hoult), der<br />

im Besitz verzauberter Bohnen ist. Als aus einer plötzlich<br />

eine riesige Pflanze wächst, werden Jack und die<br />

Prinzessin in eine geheimnisvolle Welt katapultiert.<br />

(Seite 63)<br />

14.03. DVD- und Blu-ray-Start | Resident Evil:<br />

Retribution <strong>–</strong> Immer noch bevölkern fleischfressende<br />

Zombies den Planeten und Alice (Milla Jovovich),<br />

die letzte Hoffnung der Menschheit, wurde von der<br />

Umbrella Corporation überwältigt. Mitten in einer stark<br />

bewachten unterirdischen Festung erwacht sie und<br />

muss sich nicht nur fiesen Monstern, sondern auch<br />

ihrer eigenen Vergangenheit stellen. (Seite 74)<br />

27.03. Mobil in den Frühling<br />

04/13<br />

Es ist an der Zeit, Ihr Handy auszutauschen? Dann sollten Sie unsere<br />

März-Ausgabe keinesfalls verpassen! Denn in unserem Special zur wichtigsten<br />

Mobilfunkmesse, dem Mobile World Congress, verraten wir Ihnen, auf welche<br />

spannenden Produkte und technischen Innovationen Sie<br />

sich im Frühling freuen dürfen. Im Testlabor: die<br />

brandneuen Modelle des Smartphone-<br />

Pioniers Blackberry sowie HTCs<br />

heiß erwartetes neues<br />

High-End-Smartphone.<br />

8 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Fr 1<br />

Sa 2<br />

So 3<br />

Mo 4<br />

Di 5<br />

Mi 6<br />

Do 7<br />

Fr 8<br />

Sa 9<br />

So 10<br />

Mo 11<br />

Di 12<br />

Mi 13<br />

Do 14<br />

Fr 15<br />

Sa 16<br />

So 17<br />

Mo 18<br />

Di 19<br />

Mi 20<br />

Do 21<br />

Fr 22<br />

Sa 23<br />

So 24<br />

Mo 25<br />

Di 26<br />

Mi 27<br />

Do 28<br />

Fr 29<br />

Sa 30<br />

So 31<br />

05.03. <strong>Spiele</strong>-Neuerscheinung | Tomb<br />

Raider <strong>–</strong> PC, PS3, XBOX. Im neuesten Teil<br />

der legendären Action-Adventure-Reihe erlebt<br />

der <strong>Spiele</strong>r, wie sich die Hobby-Archäologin<br />

Lara Croft zur furchtlosen Abenteurerin<br />

entwickelt. Das Prequel zur<br />

Tomb Raider-Saga ist eines der<br />

Gaming-Highlights 2013.<br />

07.03. <strong>Spiele</strong>-Neuerscheinung | Sim City <strong>–</strong> PC.<br />

Lange mussten Fans auf einen Nachfolger der<br />

komplexen Aufbausimulation warten. Mit zahlreichen<br />

Neuerungen wie von Bewohnern ausgegebene<br />

Quests, einem Multiplayer-Modus sowie<br />

grafisch zeitgemäßem Gewand lässt das Spiel<br />

Städteplanerherzen höher schlagen.<br />

14.03. Kino-Start | Hitchcock <strong>–</strong> Der Film erzählt von<br />

den Widrigkeiten und Problemen, mit denen Alfred<br />

Hitchcock (Anthony Hopkins) bei der Realisierung<br />

seines berühmtesten Werks Psycho kämpfen musste.<br />

Bewegender Einblick in das Leben und Wirken des<br />

einflussreichen Filmregisseurs. (Seite 68)<br />

13.03. <strong>Spiele</strong>-Neuerscheinung | God of War:<br />

Ascension <strong>–</strong> PS3. Inhaltlich ist Ascension vor den<br />

Geschehnissen der God of War-Trilogie angesiedelt<br />

und erzählt von der dunklen Vergangenheit des<br />

Kriegsgottes Kratos. Natürlich wird auch gemetzelt,<br />

was das Zeug hält, Fans der Reihe dürfen sich außerdem<br />

erstmalig auf Multiplayer-Features freuen.<br />

15.03. DVD- und Blu-ray-Start | 96 Hours<br />

<strong>–</strong> Taken 2 <strong>–</strong> Gerade erst hat Ex-Agent Bryan<br />

Miller (Liam Neeson) seine Tochter Kim aus den<br />

Fängen eines Mädchenhändlerrings befreit, da<br />

werden er und seine Exfrau in einem Vergeltungsakt<br />

auf offener Straße entführt. Nun kann<br />

sich Kim revanchieren … (Seite 75)<br />

26.03. <strong>Spiele</strong>-Neuerscheinung | Bioshock: Infinite <strong>–</strong> PC/XBOX/PS3. Wo Bioshock<br />

draufsteht, ist ausgefeilte First-Person-Action in einer liebevoll und atmosphärisch<br />

gestalteten Spielwelt<br />

drin. Das gilt auch <strong>für</strong><br />

den neuesten Teil<br />

Infinite, der Sie in die<br />

Wolkenstadt Columbia<br />

entführt, wo Sie als<br />

Agent Brooker DeWitt<br />

ein kleines Mädchen<br />

retten sollen.


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Tragekomfort und durch seinen neutralen, detailreichen Klang. Da<strong>für</strong> sorgen die 44 Millimeter großen<br />

Linear-HD-Treiber mit Neodym-Magneten. Die meisten wollen ihn aber in Wirklichkeit, weil er so gut aussieht.<br />

In weiß wie in schwarz. Aber das verraten wir nicht unseren Akustik-Entwicklern, die wären sonst beleidigt. Denn<br />

die wollen vor allem besser klingen und nicht schöner aussehen. Kann man verstehen. Muss man aber nicht.<br />

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AKTUELL<br />

Aktuell<br />

<strong>Magazin</strong><br />

Thorsten Heins, Chef<br />

von Blackberry (Bild)<br />

hat am 30. Januar die<br />

neuen Handys präsentiert.<br />

Äußerlich gleicht<br />

der Blackberry Z10<br />

(links) aktuellen<br />

Smartphones. Die<br />

größten Vorteile im<br />

Vergleich zur Konkurrenz<br />

finden sich auf<br />

Softwareseite. Insbesondere<br />

in punc to<br />

Bedienfreundlichkeit<br />

soll der Z10 mit Gestensteuerung<br />

und der<br />

cleveren Bildschirmtastatur<br />

den<br />

Mitbewerbern so richtig<br />

einheizen.<br />

Alicia Keys, Popstar und neuerdings<br />

auch „Global Creative<br />

Director“ von Blackberry. Ob<br />

die gute Alicia jedoch mehr<br />

als nur ein prominentes, hippes<br />

Aushängeschild ist, darf<br />

man bezweifeln.<br />

Der Blackberry Q10 (rechts) soll die alte Blackberry-Welt<br />

mit der neuen verbinden und hat die<br />

bekannte Tastatur an Bord. Im Gegensatz zu<br />

vielen bisherigen Modellen ist der Touchscreen<br />

aber berührungsempfindlich, sodass der Q10 auf<br />

das übliche Trackpad verzichtet.<br />

Blackberry-Comeback?<br />

Aktuell Der einstige Smartphone-Star Blackberry will mit neuem<br />

Namen, neuem Betriebssystem, neuen Geräten und einem Popstar<br />

als Kreativ-Chef zurück an die Spitze. Ob der Plan aufgeht?<br />

Lange hat man in Kanada am Comeback gearbeitet.<br />

Und wenn man eh schon alles umkrempelt,<br />

kann man sich auch gleich einen neuen Namen<br />

geben. Das dachten sich vielleicht die Chefs von Research<br />

in Motion (RIM), warfen den etwas holprigen<br />

Namen über Bord und nennen sich ab sofort nach<br />

ihren Geräten: Blackberry. Dieser Begriff stand in der<br />

Prä-iPhone-Ära als Synonym <strong>für</strong> Smartphone und war<br />

das populärste Arbeitsgerät von Geschäftsleuten auf<br />

der ganzen Welt. Vor allem als komfortable E-Mail-Maschine<br />

mit vollwertiger Tastatur waren die Blackberrys<br />

bekannt. Wie die anderen Mobilfunkstars Nokia und<br />

Microsoft wurde aber auch Blackberry von der Touchscreen-Smartphone-Welle<br />

überrollt <strong>–</strong> hat man sich<br />

2007 noch mit Microsoft um die Marktführerschaft<br />

gebalgt, ist man Ende 2012 bei unter fünf Prozent<br />

10 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Marktanteil gelandet. Zwei neue Geräte mit dem runderneuerten<br />

Betriebssystem Blackberry 10 sollen nun<br />

die Trendwende bringen <strong>–</strong> ein Handy ohne, eins mit der<br />

ikonischen Tastatur. Das OS ist auf Bedienkomfort,<br />

insbesondere beim Tippen von Texten, und die Bedürfnisse<br />

der Stammklientel von Geschäftsleuten getrimmt.<br />

Eine der herausragendsten Funktionen ist die<br />

interne Trennung von Arbeit und Freizeit. Auf Knopfdruck<br />

wechselt das OS in den jeweiligen Modus, was<br />

nicht nur Daten und Applikationen trennen, sondern<br />

Unternehmen mehr Sicherheit bieten soll. Wir wagen<br />

jedoch zu bezweifeln, dass Blackberry damit neue<br />

Kunden ansprechen kann. Denn obwohl die Präsentation<br />

von Hardware und Betriebssystem durchaus<br />

überzeugte, zeigte Blackberry wenig, was es im iOSund<br />

Android-Lager nicht auch gäbe. (fw)<br />

Beide neuen Blackberry-Modelle<br />

sind jeweils in den Farben Schwarz<br />

und Weiß erhältlich (Bild: Z10 in Weiß).


<strong>Magazin</strong> AKTUELL<br />

Tippen im Miniformat<br />

Web: www.belkin.de Preis (UVP): € 70<br />

Apples iPad Mini ist mit seinem Fliegengewicht von nur knapp über 300<br />

Gramm ausgesprochen transportfreundlich. Wer oft und viel tippen muss,<br />

sehnt sich jedoch nach echten Tasten. Hier kommt das Belkin Fastfit<br />

genau recht <strong>–</strong> eine vollwertige Tastatur und Schutzhülle <strong>für</strong> das kleine<br />

Apple-<strong>Tablet</strong>. Laut Hersteller ist das Keyboard nur 7 mm dünn, über<br />

das Gewicht wurde noch nichts bekannt, außer „sehr leicht“. Der<br />

interne Akku soll dank stromsparender Bluetooth-3.0-Verbindung<br />

bis zu 155 Stunden halten. Für<br />

einen optimalen Blickwinkel auf das<br />

Display wird das iPad Mini magnetisch<br />

im 40°-Winkel an der Tastatur<br />

gehalten. Für den Transport legt man<br />

das <strong>Tablet</strong> mit dem Display nach unten<br />

auf die Tastatur, was die Glasfront schützt.<br />

Schreibwütige iPad-Mini-Besitzer brauchen<br />

noch etwas Geduld. Das Fastfit Keyboard erscheint<br />

erst im Juni.<br />

+++ Sony klingt besser Alle Songs des Streaming-Services Music Unlimited werden ab<br />

sofort in höherer Qualität übertragen (AAC mit 320 KBit/s). +++ Razr goes jelly bean<br />

Für Motorolas Intel-Smartphone Razr i ist das lang erwartete Update auf Android 4.1 erhältlich<br />

+++ Nokia bessert nach Der finnische Smartphone-Riese hat sowohl Updates <strong>für</strong><br />

alle Windows-8-Handys als auch die finale Version 7.8 <strong>für</strong> die älteren Lumias veröffentlicht.<br />

filme<br />

Infobits<br />

Sean Bean Im geplanten Sci-Fi-<br />

Epos Jupiter Ascending der Wachowski-Geschwister<br />

soll der Herr der<br />

Ringe-Star einen Han-Solo-ähnlichen<br />

Charakter verkörpern. Bean spielt damit<br />

an der Seite von Channing Tatum<br />

und Mila Kunis. Letztere schlüpft in die<br />

Rolle einer russischen Immigrantin, die<br />

im Visier des Kopfgeldjägers steht.<br />

Neues von der Foto-Front<br />

Rechtzeitig zum Ende der kalten Jahreszeit präsentierten Fujifilm,<br />

Olympus und Nikon gleich eine ganze Reihe neuer Kameras. Wir<br />

haben aus den jeweiligen Line-Ups drei interessante Modelle herausgepickt,<br />

die wir Ihnen kurz vorstellen: Den Anfang macht Fujifilms<br />

F900EXR, eine leistungsfähige Bridgekamera, die ab April<br />

<strong>für</strong> rund 350 Euro erhältlich sein wird. Mit ihrem 20-fach-Zoom,<br />

dem EXR-CMOS-2-Sensor (16 Megapixel) und einem schnellen<br />

Phasen-Autofokus ist die kompakte Knipse vor allem <strong>für</strong> Reiselustige<br />

ein optimaler Begleiter. Ebenfalls an Bord ist die Wireless-Image-Transfer-Technologie,<br />

mit deren Hilfe Sie Ihre Aufnahmen<br />

kabellos an Smartphone oder PC senden. Olympus erweitert<br />

mit der XZ-10 dagegen sein Premium-Kompakt-Line-Up. Die<br />

neue Stylus-Kamera ordnet sich sowohl in puncto Ausstattung als<br />

auch Preis hinter dem aktuellen Flaggschiff Stylus XZ-2 ein, weiß<br />

mit ihrem 12-Megapixel-Sensor und dem sehr lichtstarken Zuiko-Objektiv<br />

(f1,8) aber trotzdem zu gefallen. Der Preis liegt zum<br />

Verkaufsstart Ende März bei 400 Euro. Nikon stellte insgesamt<br />

gleich sieben neue Knipsen vor, darunter sowohl Einsteiger-Kompakte<br />

als auch Bridgekameras. Eines der Highlights ist die neue<br />

P520, die ein gigantisches 42-fach-Zoomobjektiv hat und außerdem<br />

mit 18 Megapixeln Sensorauflösung sowie einem dreh- und<br />

schwenkbaren 3,2-Zoll-Display (921.000 Bildpunkte) glänzt. Erhältlich<br />

ist die Super-Zoom-Kamera bereits ab Mitte März, die<br />

unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 430 Euro.<br />

Fujifilm F900EXR<br />

Olympus Stylus XZ-10<br />

Nikon P520<br />

Eva Green Das ehemalige Bond-Girl<br />

übernimmt die Titelrolle in Sin City 2: A<br />

Dame to Kill for. Laut Autor des gleichnamigen<br />

Comics, Frank Miller, ist Green die<br />

ideale Besetzung <strong>für</strong> die schöne Femme<br />

fatale, die Traum und Albtraum aller Männer<br />

verkörpert. Die Dreharbeiten finden<br />

derzeit in Texas statt, der US-Kinostart ist<br />

bereits <strong>für</strong> den 4. Oktober angesetzt.<br />

Ralph ReichtS Randale-Ralph<br />

arbeitet seit 30 Jahren als Bösewicht<br />

in einem Videospiel, möchte aber viel<br />

lieber zu den Guten gehören. DVD, Bluray<br />

und 3D-Blu-ray zu Disneys nostalgisch-buntem<br />

Animationsspaß sind ab<br />

4. April im Handel erhältlich. Alle Versionen<br />

enthalten als Bonus-Schmankerl<br />

den Kurzfilm Im Flug erobert.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 11


AKTUELL<br />

<strong>Magazin</strong><br />

<strong>Spiele</strong><br />

Infobits<br />

THE WITCHER 3: WILDE JAGD<br />

Hexer Geralt kommt zurück. Das neue<br />

Mega-Rollenspiel des polnischen Studios<br />

CD Projekt Red wird erstmals eine<br />

offene Spielwelt bieten, jedoch nicht auf<br />

Kosten von <strong>Spiele</strong>lementen, die man aus<br />

den Vorgängern kennt. Fans müssen<br />

sich aber gedulden: The Witcher 3 wird<br />

frühestens 2015 erscheinen.<br />

Sonos goes<br />

Heimkino<br />

Web: www.sonos.com Preis (UVP): € 700<br />

Bisher war Sonos <strong>für</strong> drahtlose Soundsysteme<br />

bekannt. Jetzt hat der Audiospezialist das Heimkino ins<br />

Visier genommen. Die Playbar getaufte Lautsprecherleiste verfügt<br />

über neun einzeln verstärkte Lautsprecher (sechs Mittelund<br />

drei Hochtöner) und wird mit nur einem Kabel (optisch-digital)<br />

mit dem Fernseher oder AV-Receiver verbunden. Aber es<br />

wäre kein Sonos-Produkt, wenn es sich nicht nahtlos in die Produktfamilie<br />

eingliedern würde. Wenn also gerade kein TV-Ton<br />

verstärkt wird, lassen sich über den Klangriegel Musikstücke<br />

vom <strong>Tablet</strong>, Smartphone, von Streaming-Diensten oder Rechnern<br />

im Heimnetzwerk wiedergeben. Die Playbar lässt sich<br />

obendrein zum 5.1-System ausbauen, indem sie mit einem Paar<br />

Play-3-Lautsprechern (Surround-Kanäle) und dem Subwoofer<br />

Sonos Sub kombiniert wird.<br />

+++ 25 Milliarden Songs wurden bisher über iTunes<br />

weltweit verkauft. Im Schnitt gehen 15.000 Songs pro Sekunde<br />

über die Theke des virtuellen Plattenladens +++<br />

Lovefilm auf bravia-TVs Der Streaming-Service ist ab<br />

sofort auch auf Sony-Smart-TVs in HD verfügbar. +++ HD+<br />

knackt die Million Seit Januar zählt die HD-Plattform<br />

der privaten TV-Sender über eine Million zahlender Kunden.<br />

Brütal Legend Besser spät als<br />

nie: Das Open-World-Action-Spiel mit<br />

starkem Heavy-Metal-Einschlag von<br />

Entwicklerlegende Tim Schafer erscheint<br />

ganz überraschend dreieinhalb<br />

Jahre nach der Konsolenveröffentlichung<br />

doch noch <strong>für</strong> den PC. Die Computerfassung<br />

soll schon Ende Februar<br />

auf Steam <strong>für</strong> 20 Euro erhältlich sein.<br />

RESIDENT EVIL: REVELATIONS<br />

Am 24. Mai 2013 ist es so weit: Dann<br />

erscheint das neue Resident Evil <strong>für</strong><br />

PS3, Xbox 360 und PC. Bei Revelations<br />

handelt es sich um eine Portierung des<br />

vor einem Jahr erschienenen Titels <strong>für</strong><br />

den Nintendo 3DS. Hersteller Capcom<br />

verspricht neue Gegnertypen, Surround-Sound<br />

und HD-Grafik.<br />

Pixel-Gigant<br />

Web: www.cmx-electronics.com<br />

Preis (UVP): € 300<br />

Die Ankündigung vom Clanga 097<br />

getauften <strong>Tablet</strong>s lässt aufhorchen,<br />

lesen sich die technischen Daten<br />

doch wie eine Aneinanderreihung von<br />

Superlativen: 9,7-Zoll-Display mit<br />

2.048 x 1.536 Pixeln Auflösung (entspricht<br />

iPad 4), Quad-Core-Prozessor,<br />

2 Gigabyte Arbeitsspeicher, Android<br />

4.1. Auch bei Akkulaufzeit (angeblich<br />

10 Stunden), Gewicht (633<br />

Gramm) und Ausmaßen (circa einen<br />

Zentimeter dick) finden wir keinen Haken.<br />

Einzig die mit nur 2 Megapixeln<br />

auflösende Hauptkamera will nicht so<br />

recht ins Bild passen. All das <strong>für</strong> 300<br />

Euro? Das ist zumindest auf dem Papier<br />

eine echte Sensation. In der kommenden<br />

Ausgabe wird der Test zeigen,<br />

ob es sich hierbei wirklich um ein<br />

Superschnäppchen handelt.<br />

Luxus-Sound am PC<br />

Web: www.teufel.de Preis (UVP): € 600<br />

Teufels neues PC-Surround-System Concept G850 besteht aus<br />

fünf identischen Satelliten mit je einem Hoch- und Tiefmitteltöner<br />

sowie einem Subwoofer mit zwei Aluminium-Tieftönern. Mit<br />

einer Gesamtleistung von 360 Watt macht das Ensemble ordentlich<br />

Druck. Die Boxen können aber nicht nur laut, sondern<br />

auch präzise spielen, immerhin haben sie den 700 Tests umfassenden<br />

Parcours von THX gemeistert. Das Verfahren soll sicherstellen,<br />

dass der Klang dynamisch und verzerrungsfrei in einer<br />

Hörentfernung von nur knapp einem Meter ankommt.<br />

12 www.spielefilmetechnik.de 03/13


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Aktuell<br />

Feature: Was nun, Apple?<br />

Wenn Apple-Chef Tim<br />

Cook (Bild) auch in<br />

Zukunft nur Erfolgsmeldungen<br />

zum<br />

iPhone verkünden will,<br />

müssen neue Geräte<br />

her. Samsung verkauft<br />

mittlerweile mehr<br />

Smartphones als Apple<br />

<strong>–</strong> vor allem günstigere<br />

und größere Modelle.<br />

Feature iPod, iPhone, iPad <strong>–</strong><br />

Apples jüngere Geschichte scheint<br />

eine beispiellose Erfolgsstory zu<br />

sein. Konkurrent Samsung ist<br />

dem iPhone jedoch dicht auf den<br />

Fersen. Nimmt das Apple-<br />

Märchen ein böses Ende?<br />

Was nun,<br />

Apple?<br />

Das moderne Smartphone ist aus<br />

unserer Welt nicht mehr wegzudenken.<br />

Viele haben schon eins, und<br />

wer noch mit einem „normalen“ Handy in<br />

der Tasche herumläuft, ist entweder überzeugter<br />

Gegner der cleveren Telefone oder<br />

wird bei der nächsten Gelegenheit wechseln.<br />

Sofern die höheren Kosten <strong>für</strong> Gerät<br />

und Vertrag der Grund <strong>für</strong> den noch nicht<br />

vollzogenen Wechsel zum Smartphone<br />

sind, wiegen beide Faktoren mittlerweile<br />

deutlich weniger schwer als noch vor ein<br />

paar Jahren. Die Mobilfunkbetreiber überschlagen<br />

sich mit günstigen Allnet-Flatrates,<br />

mit denen man schon <strong>für</strong> knapp 30<br />

Euro im Monat so oft und so lange telefonieren<br />

kann, wie man mag. Obendrein ist<br />

auch das mobile Internet schon im Preis<br />

enthalten. An der Gerätefront sieht es ähnlich<br />

aus. In Verbindung mit einem Flat-Tarif<br />

gibt es selbst High-End-Smartphones wie<br />

den aktuellen Verkaufsschlager Samsung<br />

Galaxy S3 <strong>für</strong> nur 200 Euro und einen um<br />

10 Euro höheren Monatspreis (Beispiel:<br />

1und1, Gerätepreis 200 Euro, Vertrag mit<br />

Handy 39,99/Monat). Selbst ohne Zuzahlung<br />

bekommen Sie sehr potente Smartphones<br />

wie das Motorola Razr i oder das<br />

LG Optimus 4X HD. Der Traum vom High-<br />

End-Handy ist also längst nicht mehr<br />

unerreichbar teuer. Nur zum Vergleich: Wer<br />

sich zum Marktstart im Herbst 2007 zur<br />

Handy-Avantgarde zählen wollte und bei<br />

14 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Feature: Was nun, Apple? Aktuell<br />

der Telekom (seinerzeit exklusiver Vertrieb)<br />

ein iPhone bestellte, zahlte nicht nur 399<br />

Euro <strong>für</strong> das 8-Gigabyte-Handy (die<br />

kleinste Variante), sondern obendrein mindestens<br />

50 Euro im Monat <strong>für</strong> den günstigsten<br />

Tarif mit 100 Inklusivminuten. Ob<br />

mit oder ohne Vertrag <strong>–</strong> wer heute ein<br />

Smartphone will, hat im Android-Lager<br />

eine größere Geräteauswahl und kommt<br />

unterm Strich günstiger weg. Und hier zeigen<br />

sich zwei Kernprobleme von Apple.<br />

Zu schmales Angebot<br />

Das jeweils aktuelle iPhone mischt leistungs-<br />

und ausstattungstechnisch<br />

wenigstens bisher stets in der Oberliga<br />

mit. Vor allem in puncto Materialqualität<br />

und -verarbeitung setzt Apple mit jeder<br />

neuen Generation Maßstäbe. Man konzentriert<br />

sich in Cupertino ausschließlich<br />

auf das Segment der High-End-Smartphones.<br />

Als einzige Option <strong>für</strong> preisbewusste<br />

Kunden bietet Apple neben dem<br />

aktuellen iPhone 5 auch die beiden Vorgänger<br />

4S und 4 an. Billig sind beide<br />

nicht, aber immerhin in Kombination mit<br />

einem Vertrag ohne Zuzahlung zu haben.<br />

Das mittlerweile über zwei Jahre alte<br />

iPhone 4 kostet ohne Vertrag noch satte<br />

399, das 4S sogar 579 Euro. Obendrein<br />

sind beide Handys nur in der jeweils<br />

kleinsten Speichervariante erhältlich (8<br />

Gigabyte beim iPhone 4, 16 Gigabyte<br />

beim iPhone 4S). Der Angebotspalette<br />

fehlt einfach ein aktuelles, aber günstiges<br />

Modell. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei<br />

der Bildschirmgröße, die Auswahl<br />

erschöpft sich in 3,5 oder 4 Zoll. Im Android-Lager<br />

muss man nach Smartphones<br />

mit lediglich 3,5 Zoll Bilddiagonale schon<br />

mit der Lupe suchen und auch der Screen<br />

des aktuellen iPhone 5 ist im Vergleich<br />

mit der Konkurrenz klein. Da mag Apple<br />

noch so sehr darauf bestehen, dass die<br />

Bildschirmgröße perfekt ist. Die Absatzzahlen<br />

sprechen eine andere Sprache:<br />

Schließlich sind es Android-Handys mit<br />

größerem Display, die sich gut verkaufen<br />

und die Vormachtstellung vom iPhone<br />

bedrohen. Wer also ein Smart phone zu<br />

einem günstigen Preis und/oder mit größerem<br />

Display sucht, landet quasi automatisch<br />

bei der Apple-Konkurrenz.<br />

Es ist (noch) nicht zu spät!<br />

Dass Apple nicht ganz so steif ist, wie<br />

man denken mag, zeigte sich erst vor<br />

Kurzem mit der Veröffentlichung des iPad<br />

Mini. Ein kleineres iPad wurde schon lange<br />

von der Fangemeinde gefordert, von<br />

der Konzernleitung jedoch als unsinnig<br />

abgetan. Erst seit andere Hersteller <strong>–</strong><br />

allen voran Google und Amazon <strong>–</strong> mit<br />

kleineren und günstigeren <strong>Tablet</strong>s Erfolge<br />

feierten, zog Apple nach. Übrigens hatte<br />

Steve Jobs auch mal über eine Video-<br />

Funktion im iPod gelästert und diese als<br />

so sinnvoll wie einen integrierten Toaster<br />

oder Kühlschrank abgetan, nur um ein<br />

Jahr später mit viel Tamtam den ersten<br />

iPod mit Video anzukündigen. Beide Beispiele<br />

verdeutlichen, dass Apple durchaus<br />

in der Lage ist, seine Meinung zu<br />

ändern, ja sogar eine Kehrtwende zu<br />

machen. Bisher war das im Smartphone-<br />

Bereich nicht nötig <strong>–</strong> Apple war schließlich<br />

komfortabler Marktführer im Bereich<br />

der High-End-Handys. Auch muss man<br />

sich mit einer Bilanz von 47,8 Millionen<br />

verkaufter Smartphones in zwölf Wochen<br />

nun wahrlich nicht schämen. Die letzten<br />

Zahlen belegen, dass Apples Handygeschäft<br />

um gesunde 29 Prozent im Vergleich<br />

zum Vorjahr gewachsen ist.<br />

Bedenkt man jedoch, dass der Gesamtmarkt<br />

um knapp 40 Prozent zugelegt hat,<br />

sehen die Werte aus Cupertino nicht<br />

mehr so rosig aus. Insbesondere die hervorragenden<br />

Absatzzahlen von<br />

Samsungs Top-Geräten Galaxy S3 und<br />

Galaxy Note 2 dürften bei Apple die<br />

Alarmglocken schrillen lassen. Es mag<br />

sich wenig anhören, aber Apples Marktanteil<br />

ist im vergangenen Jahr um zwei<br />

Prozent geschrumpft <strong>–</strong> von 24 auf 22<br />

Punkte (Quelle: Strategy Analytics), der<br />

Anteil von Android-Geräten hat sich von<br />

51 auf 70 Prozent verbessert. In absoluten<br />

Zahlen ausgedrückt: 2012 wurden<br />

etwa eine halbe Milliarde Android-Smartphones<br />

verkauft, denen 136 Millionen<br />

iPhones gegenüberstehen. Zwangsläufig<br />

drängt sich hier die Erinnerung an den<br />

Siegeszug des Macs in den Achtzigern<br />

auf. Der Apple 2 war der Erfolgsschlager<br />

schlechthin, wurde dann aber vom DOS-<br />

PC abgelöst und führte anschließend ein<br />

Nischendasein. Mit einer Kriegskasse<br />

von über 137 Milliarden US-Dollar und<br />

dem Wissen um die eigene Geschichte ist<br />

der iPhone-Hersteller jedoch bestens<br />

gewappnet, um Fehler der Vergangenheit<br />

nicht zu wiederholen. Um auch in Zukunft<br />

weiterhin rasant wachsen zu können und<br />

sich ein großes Stück vom Smartphone-<br />

Kuchen zu sichern, müssen neue Optionen<br />

<strong>für</strong> den Kunden her. Es reicht einfach<br />

nicht mehr, nur ein aktuelles und zwei alte<br />

iPhones anzubieten.<br />

Mehr iPhones braucht das Land<br />

Die Aufgabe <strong>für</strong> Apple ist im Prinzip einfach.<br />

Parallel zum aktuellen iPhone 5 müsste<br />

das schon lange in der Gerüchteküche<br />

heiß gehandelte iPhone Mini als günstigere<br />

Alternative kommen. Vorstellbar wäre zum<br />

Beispiel, ein in puncto Prozessorleistung<br />

(auf Niveau vom iPhone 4S) und Materialqualität<br />

(Plastik statt Glas und Metall)<br />

schwächeres, aber trotzdem aktuelles<br />

iPhone als günstige Variante zu bringen.<br />

Einem solchen Gerät würde nicht der Beigeschmack<br />

des Veralteten anhaften, wie es<br />

derzeit bei iPhone 4S und iPhone 4 der Fall<br />

ist. Gleichzeitig wäre Apple gut damit beraten,<br />

wenigstens ein High-End-Modell mit<br />

größerem Bildschirm anzubieten. Wir sind<br />

der festen Überzeugung, dass in Cupertino<br />

schon lange entsprechende Pläne in der<br />

Schublade liegen. Wie bald man diese<br />

jedoch in die Tat umsetzt, ist noch offen.<br />

Uns würde es nicht wundern, wenn wir im<br />

Verlauf des Jahres <strong>–</strong> vielleicht schon in<br />

wenigen Monaten <strong>–</strong> eine Erweiterung der<br />

iPhone-Familie erleben. (fw)<br />

Meint:<br />

2013 wird ein heißes Jahr <strong>für</strong> Smartphones.<br />

Apple wird nicht einfach zusehen, wie die von<br />

Samsung angeführte Android-Fraktion die<br />

Früchte der iPhone-Saat erntet. Würde man<br />

das iPhone-Süppchen dieses Jahr nach altem<br />

Rezept kochen, käme irgendwann in der zweiten<br />

Jahreshälfte ein iPhone 5S, das iPhone 4<br />

würde in Rente gehen und 4S und 5 vergünstigt<br />

angeboten. Damit würde Apple jedoch an<br />

vielen potenziellen Kunden vorbeischlittern,<br />

denen es offensichtlich nach günstigeren (aber<br />

nicht alten) Modellen und größeren Bildschirmen<br />

gelüstet. Wir glauben nicht, dass Apple es<br />

sich leisten kann und will, diesen Kunden kein<br />

schmackhaftes Angebot zu machen. Ein wirklich<br />

billiges iPhone erwartet niemand, aber eine<br />

ähnliche Bewegung im Smartphone-Bereich<br />

wie jüngst bei den <strong>Tablet</strong>s würde dem Apfel gut<br />

tun. Abgesehen von der Hardware wünschen<br />

wir uns echte Neuheiten im Betriebssystem.<br />

Sieht man mal großzügig über das Karten-<br />

Debakel hinweg, waren die iOS-Updates immer<br />

sinnvoll und haben peu à peu das Betriebssystem<br />

verbessert. Aber die letzte echte<br />

Neuheit ist gefühlt schon eine Ewigkeit her.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 15


<strong>Technik</strong><br />

Ultra<br />

Feature Über acht Millionen Pixel <strong>–</strong> viermal<br />

so viele wie bei Full-HD. Wir erklären die<br />

neue TV-Auflösung und zeigen, welche<br />

die <strong>Technik</strong> derzeit plagen.<br />

HigHProbleme<br />

Definition ist da!<br />

Ultra High Definition bezeichnet Displays mit der vierfachen<br />

Full-HD-Auflösung, also 3.840 x 2.160 Pixel (je das Doppelte<br />

von 1.920 und 1.080). Oft liest man auch die durchaus<br />

treffende Bezeichnung QHD oder Quad Full HD und den aus<br />

dem Kino entliehenen Begriff 4K. Letzterer bezieht sich auf die<br />

Bildbreite in Pixeln. Im Kino sind es meist 4.096 Bildpunkte bei<br />

einer etwas geringeren Höhe von 1.714 Pixeln, da das Bild breiter<br />

als das TV-Format 16:9 ist.<br />

Mehr Pixel <strong>für</strong> mehr Bild<br />

Die wenigstens würden ihren Full-HD-Fernseher als unscharf<br />

bezeichnen. Wahrgenommene Schärfe ist jedoch kein<br />

absoluter Wert, sondern stets in Abhängigkeit zu<br />

Displaygröße, Sichtabstand und Auflösung zu<br />

sehen (siehe Kasten auf der nächsten Doppelseite).<br />

Durch die vierfache Auflösung könnte man<br />

die Distanz zur Mattscheibe halbieren, ohne dass<br />

die sichtbare Schärfe abnimmt. Das ist aber<br />

wenig praktikabel, schließlich will man ja nicht sein<br />

Wohnzimmer umräumen. Der Umkehrschluss ist<br />

viel interessanter: Bei gleichem Abstand kann dort,<br />

wo bisher ein Full-HD-Fernseher stand, ein UHD-<br />

TV mit der doppelten Bilddiagonale (entspricht der<br />

16 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Feature: Ultra High Definition <strong>Technik</strong><br />

vierfachen Bildfläche) stehen <strong>–</strong> und das bei vergleichbarer<br />

Schärfe. Wenn bei Ihnen im Wohnzimmer also ein 42-Zöller <strong>für</strong><br />

die Abendunterhaltung sorgt, könnten Sie <strong>–</strong> das nötige Kleingeld<br />

vorausgesetzt <strong>–</strong> auf einen UHD-TV mit 84 Zoll umsteigen.<br />

50 Zoll und größer<br />

Ultra High Definition ermöglicht vor allem größere Fernseher.<br />

Wie unsere Tabelle auf der nächsten Doppelseite zeigt, sind<br />

UHD-Displays unter 50 Zoll nicht wirklich sinnvoll <strong>–</strong> so nah sitzt<br />

man einfach nicht vor der Glotze. Diesem Umstand tragen auch<br />

die Hersteller Rechnung und bieten die ersten UHD-Fernseher in<br />

Größen ab 55 Zoll (ca. 140 cm) an. Bisher hat nur LG ein Modell<br />

in 84 Zoll (213 cm) im Angebot, Samsung hat aber zur CES<br />

schon einen UHD-Fernseher mit der atemberaubenden Bilddiagonale<br />

von 110 Zoll (knapp 2,8 Meter) präsentiert. Das Display<br />

misst bei diesem Koloss knapp 1,4 Meter in der Höhe. Damit<br />

42 Zoll<br />

84 Zoll<br />

Die Ultra-High-Definition-<br />

Auflösung ermöglicht vor<br />

allem eins: größere Bildschirme<br />

bei gleichem<br />

Sichtabstand. Wo bisher<br />

ein 42-Zoll-TV mit Full HD<br />

stand, kann auch ein<br />

84-Zoll-UHD-Gerät zum<br />

Einsatz kommen. Viermal<br />

so viel Bildfläche bei gleicher<br />

Bildschärfe!<br />

dürfte schon allein aus logistischen Gründen die Grenze des<br />

Machbaren erreicht sein. Obwohl <strong>–</strong> wer sich diesen Fernseher<br />

leisten kann, dürfte auch ein ausreichend dimensioniertes Domizil<br />

sein Eigen nennen. Wie teuer? Das verrät Samsung bisher<br />

nicht. Wir dürften uns hier aber deutlich im Bereich jenseits von<br />

25.000 Euro bewegen.<br />

Was schaut man in UHD?<br />

In der deutschen TV-Landschaft ist noch lange nicht alles HD.<br />

Aber die Situation hat sich im Vergleich zu den HD-Anfängen<br />

(Premiere, heute Sky, übertrug die ersten HD-Sender Ende<br />

2005) deutlich gebessert und Fans von scharfen Bildern können<br />

mit immer mehr Kanälen die Leistungsfähigkeit ihres<br />

Fernsehers ausreizen. Zudem bieten <strong>Filme</strong> von Blu-ray und<br />

Spielkonsolen zusätzliche HD-Unterhaltung. Aber wie schaut<br />

es mit UHD aus? Im Moment noch ziemlich mau. Das liegt<br />

nicht etwa daran, dass es kein Material gäbe. Schließlich produziert<br />

Hollywood <strong>für</strong> das Kino schon seit geraumer Zeit<br />

ultra hochauflösend. Aber aktuell gibt es noch keinen Weg, auf<br />

dem diese Streifen auf den Fernseher kommen. Mit Fernsehen<br />

in UHD-Qualität ist noch gar nicht zu rechnen <strong>–</strong> die aktuellen<br />

Transportwege (Funk, Satellit, Kabel) können die hohe<br />

Datenmenge (noch) nicht bewältigen. Obwohl die Kapazität<br />

einer Blu-ray <strong>für</strong> einen UHD-Film ausreicht, können normale<br />

Player die Auflösung nicht verarbeiten. Somit bleibt derzeit<br />

nur das Internet übrig. <strong>Filme</strong> müssten heruntergeladen und<br />

dann über einen geeigneten Mediaplayer oder eine integrierte<br />

Smart-TV-App abgespielt werden. Gut möglich, dass es in<br />

der Übergangszeit UHD-<strong>Filme</strong> auf USB-Sticks gibt. Auch<br />

wenn wir physikalische Datenträger <strong>für</strong> wenig zeitgemäß<br />

halten, ist ein Blu-ray-Nachfolger <strong>für</strong> Ultra High Definition<br />

ebenso denkbar wie ein anderes, hoffentlich kompakteres<br />

Speichermedium.<br />

Flaschenhals HDMI<br />

Das zweite große Problem von UHD ist die Standardschnittstelle<br />

HDMI. Diese kann zwar schon UHD in voller Auflösung übertragen,<br />

aber mit maximal 30 Bildern pro Sekunde (fps, frames per<br />

second). Blu-rays laufen zwar auch nur mit den kinotypischen<br />

24 fps, was jedoch zum typischen Ruckeln auf dem TV-Bildschirm<br />

führt. UHD könnte aber auch mit 120 fps zugespielt wer-<br />

Fotos: Thomas Riese/shutterstock.com; Filmbilder: Prometheus <strong>–</strong> Dunkle Zeichen, auf DVD und Blu-ray erhältlich<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 17


TEchnik<br />

Feature: Ultra High Definition<br />

Wie scharf ist ein Display?<br />

Auflösung<br />

Die blanke Auflösung gibt nur an, aus wie vielen Einzelpunkten sich<br />

ein Bild zusammensetzt. Bei Kameras hat sich die Angabe der<br />

Gesamtpixelzahl, meist in Millionen Pixel oder Megapixel ausgedrückt,<br />

durchgesetzt. Displays werden in aller Regel mit ihrer horizontalen<br />

und vertikalen Pixelanzahl angegeben <strong>–</strong> im Fall von Full HD<br />

also 1.920 x 1.080 (was 2,07 Megapixeln entspricht). Für sich<br />

genommen sagen diese Werte aber nichts über die Schärfe eines<br />

Displays aus.<br />

Display-Größe<br />

Relevant ist neben der Auflösung nämlich die Größe des Bildschirms.<br />

Man kennt den Effekt von digitalen Bildern und Videos. Dazu muss man<br />

nur mal ein Youtube-Video mit geringer Auflösung im Vollbildmodus<br />

abspielen <strong>–</strong> klein auf der Webseite sieht das Filmchen gut aus, vergrößert<br />

zeigt sich ein unansehnlicher Pixelbrei. Das gleiche gilt bei Fernsehern.<br />

Die derzeit gängige Auflösung Full HD kommt in Fernsehern aller<br />

Größen zum Einsatz <strong>–</strong> von 32 bis aktuell 80 Zoll. Je größer jedoch der<br />

Screen ist, desto unschärfer das Bild.<br />

den, was ein butterweiches, knackscharfes Bild zur Folge hätte,<br />

ohne dass der Fernseher wie heutzutage durch komplexe Prozesse<br />

Zwischenbilder berechnen müsste. Der aus der Computerwelt<br />

bekannte Anschluss Display Port ist heute schon in der<br />

Lage, UHD mit 120 Bildern pro Sekunde zu übertragen. Leider<br />

haben wir diesen Anschluss noch an keinem UHD-Fernseher<br />

sichten können.<br />

Besser komprimiert<br />

Mit der vierfachen Pixelzahl ist ein UHD-Video auch viermal so<br />

groß wie der gleiche Film in Full HD. Um diese Datenmengen<br />

transportieren zu können, wird schon emsig an einem neuen<br />

Kompressionsverfahren gearbeitet. Der heutige Standard H.264<br />

leistet schon sehr gute Arbeit, sein Nachfolger H.265 soll die<br />

Daten doppelt so stark komprimieren. Somit wäre ein Film in<br />

UHD plötzlich nicht mehr viermal, sondern nur noch doppelt so<br />

groß wie in Full HD.<br />

Ultra HD<br />

Pixeldichte<br />

Die Angabe der Pixeldichte drückt diesen Zusammenhang in einem<br />

Wert aus, gemessen in ppi (points per inch, Bildpunkte auf einer Länge<br />

von einem Zoll oder 2,54 Zentimetern). Beispiel: Ein 50-Zoll-Full-HD-<br />

Fernseher bringt es auf eine Pixeldichte von 44 ppi, ein 32-Zöller mit<br />

der gleichen Auflösung kommt jedoch auf 68 ppi, ist also schärfer. Vergleicht<br />

man Full HD mit UHD, verdoppelt sich die Pixeldichte bei gleicher<br />

Größe (siehe Tabelle auf der rechten Seite).<br />

Full HD<br />

HD-ready<br />

PAL (SD)<br />

Sichtabstand<br />

Die letzte und entscheidende Faktor <strong>für</strong> unsere Bildwahrnehmung ist<br />

der Sichtabstand. Je weiter wir von einem Display entfernt sitzen, desto<br />

schärfer wirkt es auf uns. Es geistern viele Empfehlungen <strong>für</strong> die optimale<br />

Distanz umher <strong>–</strong> die meisten als Vielfaches der Bildschirmhöhe.<br />

Die Faustregel rät zu einem Abstand zwischen der drei- und sechsfachen<br />

Höhe des Fernsehbildes. Da man die Höhe aber entweder messen<br />

oder errechnen muss, tut man sich mit der Formel 1,5- bis 3-fache<br />

Bilddiagonale leichter. Demnach würde man bei einem 32-Zoll-TV<br />

(ca. 81 cm) einen Abstand zwischen 1,2 und 2,4 Metern wahren, beim<br />

50-Zöller sollten zwischen Auge und Mattscheibe 1,9 bis 3,8 Meter<br />

liegen. In der Praxis sitzen die meisten Zuschauer weiter weg, da Sofa<br />

und Fernseher in den meisten Wohnzimmern an gegenüberliegenden<br />

Wänden stehen.<br />

18 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Feature: Ultra High Definition<br />

<strong>Technik</strong><br />

Scale me up, Scotty<br />

Wenn die Auflösung vom Bildschirm höher ist als das aktuell verfügbare<br />

Filmmaterial, hilft nur Mathematik. Wir haben das alles<br />

schon erlebt, schließlich gab es <strong>für</strong> die ersten HD-Fernseher<br />

anfänglich auch kein passendes Videomaterial. Die Rede ist hier<br />

vom Upscaling. Die Bildelektronik analysiert dabei das Quellmaterial<br />

und rechnet es auf die Displayauflösung hoch. Bei der exakt<br />

vierfachen Auflösung ist die einfachste Möglichkeit des Upscalings,<br />

aus jedem Pixel des Full-HD-Bilds einfach vier zu machen.<br />

Damit würde sich aber an der Schärfe rein gar nichts ändern.<br />

Tatsächlich ist das Verfahren deutlich komplexer und liefert<br />

erstaunlich gute Ergebnisse. Aber auch das beste Upscaling kann<br />

dem Ideal nur nahekommen.<br />

Schauten wir Anfang des Jahrtausends<br />

noch alle SD-Qualität<br />

(Mitte), folgte mit den ersten<br />

LCD- und Plasma-Fernsehern<br />

die HD-ready-Auflösung. Mittlerweile<br />

ist die volle HD-Auflösung<br />

von 1.920 x 1.080 Pixeln<br />

Standard (Full HD). Ultra High<br />

Definition bietet viermal so<br />

viele Pixel wie Full HD.<br />

Bleiben Geräte aktuell?<br />

Betrachtet man die riesige Lücke, die in Form von fehlenden<br />

Anschlüssen und Übertragungswegen zwischen UHD-Fernsehern<br />

und den entsprechend hochaufgelösten Inhalten klafft, darf<br />

man den ersten UHD-Geräten gegenüber völlig zu Recht skeptisch<br />

sein. Niemand kann Ihnen die Garantie geben, dass ein<br />

2013 gekaufter UHD-Fernseher <strong>für</strong> die noch ausstehenden<br />

Prob lemlösungen gewappnet ist.<br />

Wird sich UHD durchsetzen?<br />

Um einen Blick in die Zukunft werfen zu können, müssen wir<br />

zunächst in die Vergangenheit schauen. Die ersten LCD- und Plasma-Fernseher<br />

waren extrem teuer <strong>–</strong> fünfstellige Eurobeträge keine<br />

Seltenheit. Und der Schritt von HD-ready zu Full HD ging anfangs<br />

auch mit einem deftigen Aufpreis einher. Für die ersten HD-Fernseher<br />

gab es keine entsprechenden Inhalte und der HDMI-Anschluss<br />

war auch noch nicht erfunden. Und wo stehen wir jetzt? Full HD ist<br />

die TV-Standardauflösung, nur in sehr günstigen und kleinformatigen<br />

Fernsehern findet man hier und da noch ein HD-ready-Display.<br />

Der Qualitätssprung von SD zu HD war jedoch sehr viel deutlicher<br />

als von Full HD zu Ultra High Definition. Schließlich sind Full-HD-<br />

Bilder nicht unscharf und klein. Eine tolle Bildqualität auf sehr großen<br />

Bildschirmen braucht aber das Plus an Auflösung. Die Filmindustrie<br />

ist nun gefragt, zusammen mit den Fernseher-Herstellern<br />

die Lücke zwischen Inhalten und Geräten zu schließen. Selbst sehr<br />

gutes Upscaling kann nur eine Zwischenlösung sein. (fw)<br />

Pixeldichte und Sichtabstand<br />

Full HD (1.920 × 1.080 Pixel) Ultra HD (3.840 × 2.160 Pixel)<br />

Größe Pixeldichte Sichtabstand Pixeldichte Sichtabstand<br />

32 Zoll 69 ppi 1,22 m 2,44 m 138 ppi 0,61 m 1,22 m<br />

42 Zoll 52 ppi 1,60 m 3,20 m 105 ppi 0,80 m 1,60 m<br />

46 Zoll 48 ppi 1,75 m 3,51 m 96 ppi 0,88 m 1,75 m<br />

50 Zoll 44 ppi 1,91 m 3,81 m 88 ppi 0,95 m 1,91 m<br />

55 Zoll 40 ppi 2,10 m 4,19 m 80 ppi 1,05 m 2,10 m<br />

60 Zoll 37 ppi 2,29 m 4,57 m 73 ppi 1,14 m 2,29 m<br />

72 Zoll 31 ppi 2,74 m 5,49 m 61 ppi 1,37 m 2,74 m<br />

80 Zoll 28 ppi 3,05 m 6,10 m 55 ppi 1,52 m 3,05 m<br />

84 Zoll 26 ppi 3,20 m 6,40 m 52 ppi 1,60 m 3,20 m<br />

In dieser Tabelle lesen Sie Pixeldichte und empfohlene Sichtabstände <strong>für</strong> alle gängigen<br />

TV-Diagonalen in Full-HD- und Ultra-HD-Auflösung. Den Zusammenhang zwischen<br />

Auflösung und Größe erkennen Sie an der Pixeldichte. Ein 84-Zoll-UHD-TV ist trotz<br />

vierfacher Bildfläche genauso scharf wie ein 42-Zoll-Full-HD-Fernseher. Den Sichtabstand<br />

haben wir als Minimal- und Maximalwert angegeben (blaue Markierung).<br />

Den Test zum<br />

LG 84LM960V<br />

finden Sie auf<br />

den nächsten<br />

Seiten.<br />

Fotos: Thomas Riese/shutterstock.com; Filmbilder: Prometheus <strong>–</strong> Dunkle Zeichen, auf DVD und Blu-ray erhältlich<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 19


TEchnik<br />

Test: Ultra-High-Defintion-TV LG 84LM960V<br />

Heimkino de luxe!<br />

LCD-TV Mit Ultra High Definition beginnt eine neue Ära der Heimunterhaltung!<br />

Dieser Fernseher im XXL-Format lässt wirklich niemanden kalt!<br />

Schon die Verpackung sorgt <strong>für</strong> große Augen <strong>–</strong> einen über zwei<br />

Meter langen Karton, der knapp 100 Kilogramm auf die Waage<br />

bringt, trägt man nicht „mal eben“ zu zweit ins Testlabor.<br />

Nach dem schweißtreibenden Transport und der nicht minder anstrengenden<br />

Montage thront der 213-Zentimeter-Riese auf unserem<br />

Sideboard. Der Rahmen aus Aluminium wirkt zugleich edel und<br />

stabil. Auch auf der Rückseite gilt: Metall statt Plastik. Der silber<br />

glänzende Standfuß passt zwar zur Optik, die Außenhülle besteht<br />

jedoch aus Plastik, was bei einem 20.000-Euro-Fernseher etwas<br />

enttäuscht. Auch wenn Displays mit nur vier Zentimetern Bautiefe<br />

schon lange keine Seltenheit mehr sind, wirkt der 84LM960V durch<br />

seine immense Größe ausgesprochen schlank, was seine elegante<br />

Erscheinung unterstreicht.<br />

1.920 x 1.080 Pixel umgerechnet und anschließend hochskaliert.<br />

Der einzige Weg, wie wir Fotos und auch einige Videos in ihrer ganzen<br />

Pixelpracht bewundern können, führt über einen PC mit High-<br />

End-Grafikkarte: Fotos sehen unfassbar gut aus und Videos lassen<br />

wenigstens erahnen, was uns die UHD-Zukunft bringt. Der Flaschenhals<br />

HDMI mit maximal 30 Bildern pro Sekunde sorgte bei unseren<br />

Testvideos nämlich <strong>für</strong> einen ruckeligen Bildlauf. Wir müssen also<br />

festhalten: Wirklich ausreizen lässt sich die Auflösung des 84LM960V<br />

derzeit nur mit Fotos, die vom PC zugespielt werden.<br />

Keine Ultra-HD-Optimierung?<br />

Bei der Erstinstallation fallen sofort zwei Dinge auf: Die Menüs entsprechen<br />

eins zu eins den 2012er-Modellen von LG und wurden <strong>–</strong><br />

was etwas enttäuscht <strong>–</strong> nicht <strong>für</strong> die Ultra-HD-Auflösung optimiert;<br />

sie sehen etwas grob aus. Unweigerlich keimt in uns die Be<strong>für</strong>chtung<br />

auf, dass uns der Spaß an den 8,3 Millionen Pixeln vergehen könnte.<br />

Statt wie bei üblichen TV-Tests nacheinander TV-Signale, diverse<br />

DVDs und Blu-rays abzuspielen, steht hier zunächst<br />

die Suche nach formatfüllendem Material an. Youtube<br />

bietet einige kurze Clips in Ultra HD an, die<br />

wir herunterladen und per USB-Stick zuspielen<br />

wollen. Leider weigert sich der Fernseher, die Dateien<br />

zu öffnen. Im nächsten Versuch sind Fotos<br />

und von uns speziell erstellte Ultra-HD-Testbilder<br />

dran. Auch hier zeigt sich der integrierte USB-Media-<br />

Player störrisch und zeigt ausschließlich JPG-Dateien<br />

an. Fotos sehen wirklich toll aus, unser Testbild<br />

offenbart jedoch, dass der Fernseher auch hier nicht<br />

die native Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln anzeigt.<br />

Vielmehr scheint der Mediaplayer<br />

genauso zu arbeiten wie in Full-HD-<br />

Modellen: Ein Bild wird intern erst auf<br />

20 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: Ultra-High-Defintion-TV LG 84LM960V <strong>Technik</strong><br />

Auch mit „nur“ Full HD ein Bild der Extraklasse!<br />

Aller Ernüchterung zum Trotz überzeugt uns der LG-Riese dann<br />

doch noch mit ausgezeichneter Darstellungsqualität. Statt der<br />

von uns be<strong>für</strong>chteten Fehler durch die Umrechnung auf Ultra<br />

HD bekommen wir von Blu-ray ein astreines, enorm scharfes<br />

Bild zu Gesicht. Bei einem Sichtabstand von nur zwei Metern<br />

kommt echtes Kinofeeling auf, der Bildschirm füllt fast das<br />

komplette Blickfeld aus <strong>–</strong> die Pixelstruktur ist aber nicht erkennbar.<br />

Legt man nun noch eine 3D-Blu-ray ein, ist man wirklich<br />

mittendrin statt nur dabei. Dazu trägt auch der absolut raumfüllende<br />

und bassstarke Klang bei, der selbst einen krachigen<br />

Actionfilm hervorragend zur Geltung bringt. Schon ab der Hälfte<br />

der Volumenskala bewegt sich die Lautstärke deutlich im<br />

Bereich der Ruhestörung. Zurück zum Bild: Von SD-Signalen<br />

haben wir uns im Vorfeld nicht viel erhofft, schließlich muss die<br />

Auflösung vervierzehnfacht (!) werden, um den Ultra-HD-Schirm<br />

auszufüllen. Auch hier hat uns LG eines Besseren belehrt. SD-<br />

TV-Sender und DVDs sind sicherlich keine Augenweide, aber<br />

die Skalierung funktioniert hervorragend und man kann sich aus<br />

einem Abstand von circa drei Metern auch solche Quellen gut<br />

anschauen. Wenn man bedenkt, dass dies erst der Anfang der<br />

Ultra-HD-Ära ist, kann man seine Vorfreude kaum zügeln.<br />

meint: Ultra High Definition wird kommen und sich in<br />

wenigen Jahren zur Standardauflösung <strong>für</strong> große High-End-Fernseher<br />

mausern. Im Zuge dieser Entwicklung werden auch die<br />

Preise fallen. Uns würde es nicht überraschen, wenn erste 84-Zöller<br />

mit UHD schon in diesem Jahr <strong>für</strong> einen vierstelligen Euro-<br />

Betrag zu haben wären. LG hat mit dem 84LM960V einen wichtigen<br />

ersten Schritt gemacht und sich damit unsere Auszeichnung<br />

<strong>für</strong> Innovation redlich verdient. (fw)<br />

Produktinfo<br />

Hersteller<br />

Webseite<br />

Preis (UVP, Online)<br />

Technische Daten<br />

Display<br />

Videoanschlüsse<br />

Audioanschlüsse<br />

Weitere Anschlüsse<br />

Empfangsteil<br />

Energieeffizienz<br />

Maße/Gewicht (inkl. Fuß)<br />

Besonderheiten<br />

3D-Check<br />

84LM960V<br />

LG Electronics<br />

www.lg.de<br />

€ 19.840, kein Internethandel<br />

84 Zoll (ca. 213 cm), LCD mit Edge-LED-Backlight und Local<br />

Dimming, 3D (Polarisation, 4 Brillen, 1 Clip, 2 Dual-Play-Brillen<br />

mitgeliefert), 3.840 x 2.160 Pixel (Ultra-HD), 800 Hz<br />

4x HDMI, Komponente/Composite*, VGA, Scart (per Adapter)<br />

Digital-Audio-Out (opt.), Audio-In (Miniklinke)<br />

3x USB (Medien, Aufnahme), Ethernet und WLAN (DLNA, HbbTV,<br />

Internet)<br />

Analog, DVB-T/-C/-S, CI+<br />

Klasse: A<br />

191,6 x 121,4 x 40 cm/79,4 kg, Bildschirmtiefe: 4 cm<br />

Zweitfernbedienung Magic Remote, Ultra-HD-Auflösung<br />

Ultra High Definition ist das Beste, was der passiven<br />

3D-<strong>Technik</strong> passieren konnte! Durch die doppelte Zeilenanzahl<br />

wird nämlich der größte Nachteil <strong>–</strong> die Auflösungsreduzierung<br />

im 3D-Betrieb <strong>–</strong> aufgehoben. Der bei Full-HD-Modellen<br />

sichtbare Verlust von Schärfe und Detailgrad verschwindet<br />

beim UHD-Monstrum. Natürlich ist auch hier die effektive<br />

Auflösung halbiert, da sich aber (noch) keine 3D-<strong>Filme</strong> in<br />

Ultra High Definition auf Fernsehern abspielen lassen, fällt<br />

dieser Umstand nicht ins Gewicht. Was bleibt, ist ein brillantes,<br />

fehlerfreies und absolut überzeugendes 3D-Bild. So<br />

muss Heimkino aussehen! Die federleichten Brillen brauchen<br />

keinen Strom. Vier Exemplare, einen Clip <strong>für</strong> Brillenträger<br />

sowie zwei spezielle Gamer-Brillen (Dual-Play) liefert LG mit.<br />

03/2013<br />

Auszeichnung <strong>für</strong><br />

Innovation<br />

LG 84LM960V<br />

Exzellente Bildqualität<br />

Gute Ausstattung<br />

Umfangreiches<br />

Smart-TV-Portal<br />

Gute Bedienung<br />

UHD-Zuspielung nur<br />

via PC (max. 30 fps)<br />

sehr gut<br />

Note 1,2<br />

3D-Leistung<br />

sehr gut<br />

Fotos: Thomas Riese/shutterstock.com; Filmbilder: Prometheus <strong>–</strong> Dunkle Zeichen, auf DVD und Blu-ray erhältlich<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 21


<strong>Technik</strong><br />

Feature: Clevere <strong>Technik</strong> <strong>für</strong> zu Hause<br />

Smartes Heim<br />

Feature Mit diesen Produkten machen<br />

Sie Ihr Heim etwas cleverer. Und das, ohne<br />

Wände aufzustemmen oder komplizierte und<br />

teure Steuerungs anlagen zu installieren.<br />

Das Haus von morgen weiß,<br />

wann wir nach Hause<br />

kommen, und richtet ganz<br />

automatisch alles <strong>für</strong> einen geruhsamen<br />

Feierabend her. Die Einfahrt<br />

wird kurz vor der Ankunft<br />

sanft beleuchtet, das Garagentor<br />

geöffnet und bei Annäherung entriegelt<br />

sich die Haustür wie von<br />

Geisterhand. Betreten wir einen<br />

Raum, geht zuvor das Licht an. Im<br />

Prinzip ist all das heute schon<br />

möglich <strong>–</strong> ein entsprechend automatisiertes<br />

Heim kostet aber<br />

Unsummen. Der erste Schritt auf<br />

dem Weg zum intelligenten Haus<br />

ist jedoch gemacht. Bei allen hier<br />

vorgestellten Lösungen spielt das<br />

Smartphone eine zentrale Rolle,<br />

da es die perfekte Fernbedienung<br />

und Steuerzentrale ist. Sein Handy<br />

hat man stets dabei, es kann<br />

überall drahtlos Kontakt zum<br />

Internet aufnehmen und nicht nur<br />

Steuerbefehle senden, sondern<br />

auch Videos nebst Ton empfangen.<br />

Die zweite Voraussetzung <strong>für</strong><br />

ein bisschen Grips im Haus ist<br />

das Heimnetzwerk. Somit setzen<br />

die Hersteller auf eine bereits<br />

weitverbreitete Infrastruktur und<br />

müssen nur noch die fehlenden<br />

Glieder <strong>–</strong> Hardware und App <strong>–</strong> liefern.<br />

(fw)<br />

Die „Was passiert<br />

dann?“-Maschine<br />

IFTTT steht <strong>für</strong> „If this then that“ (wenn dies, dann das) <strong>–</strong> eine Funktion, die jedem<br />

Hobbyprogrammierer geläufig ist. Auf ifttt.com kann man sich kostenlos anmelden<br />

und gleich damit loslegen, Bedingungen zu kreieren. So ziemlich jeder populäre<br />

Webdienst ist hier vertreten und lässt sich in eine Regel einschließen. So kann<br />

IFTTT automatisch einen Facebook-Eintrag erstellen, wenn Sie sich ein Video auf<br />

Youtube anschauen. Da die Wemo-Serie von Belkin auch IFTTT-fähig ist, lassen<br />

sich auch Elektrogeräte zu Hause einbinden. Damit sind so lustige Dinge wie<br />

„Schalte meine Lampe ein, wenn ich einen Facebook-Eintrag erstelle!“ möglich.<br />

Aber auch sinnvolle Funktionen wie „Schicke mir eine E-Mail, wenn der Bewegungsmelder<br />

ausgelöst wird!“ sind programmierbar. Unzählige Verknüpfungen und<br />

Anregungen finden sich auf ifttt.com. Wir sehen in dieser Plattform die Möglichkeit,<br />

viele nicht zueinander kompatible Geräte und Dienste miteinander kommunizieren<br />

zu lassen. So rückt der Traum vom intelligenten Heim einen Schritt näher!


Feature: Clevere <strong>Technik</strong> <strong>für</strong> zu Hause TECHNIK<br />

Belkin Wemo Switch + Motion<br />

Web: www.belkin.de Preis (UVP, Online): € 100, ab € 100 (Set aus Stecker und Bewegungsmelder)<br />

Hinter Wemo Switch + Motion steckt eine moderne Fassung der<br />

Funksteckdose (Switch), die über das heimische WLAN angesteuert<br />

wird. Ergänzt wird das System um einen Bewegungsmelder (Motion).<br />

Um beide Geräte ins heimische Netzwerk zu hieven, bauen diese<br />

zunächst ihr eigenes WLAN auf. Per iGerät (Android-Unterstützung<br />

hat Belkin <strong>für</strong> April angekündigt) verbindet man sich mit dem Netz<br />

von Stecker oder Bewegungsmelder und konfiguriert via kostenloser<br />

App den WLAN-Zugriff. Betrachtet man nur den Stecker, würde es<br />

sich bei Wemo nur um eine Hightech-Funksteckdose handeln. Interessant<br />

wird die Sache jedoch durch den Bewegungsmelder und die<br />

logischen Kombinationsmöglichkeiten. In der App lassen sich nämlich<br />

Regeln definieren, die beide Geräte umfassen. Also zum Beispiel:<br />

Stecker schaltet auf „Ein“, wenn der Sensor eine Bewegung<br />

registriert. Pfiffig: Sie können auch definieren, wie lange der Stecker<br />

Strom liefert <strong>–</strong> eine, fünf, zehn, 30 oder 60 Minuten<br />

nach Ende der registrierten Bewegung. Noch mehr<br />

Spielraum bietet die zeitliche Eingrenzung nach Uhrzeit<br />

und Tag. So legen Sie beispielsweise fest, dass<br />

die am Switch angeschlossene Lampe sich nur zwischen<br />

18 und 6 Uhr Uhr automatisch einschaltet,<br />

wenn eine Bewegung erkannt wird. Auch die Empfindlichkeit<br />

des Sensors ist einstellbar. Apropos<br />

Empfindlichkeit: Selbst im stockdunklen Raum werden<br />

Bewegungen zuverlässig erkannt. Richtig abgefahren<br />

wird es, wenn man die Belkin-Wemo-Geräte<br />

mit der Webseite ifttt.com verknüpft (siehe Kasten).<br />

Im Gegensatz zu Steckerchecker (nächste Seite) lassen<br />

sich die Wemo-Geräte auf Wunsch auch fernab<br />

des heimischen Netzwerks schalten.<br />

Die kostenlose Wemo-App leidet zwar<br />

noch unter einigen Kinderkrankheiten<br />

wie fehlende Hilfe-Links, die wichtigsten<br />

Funktionen wie der Regel-Editor<br />

(Bild) klappen aber einwandfrei.<br />

meint: Obwohl Wemo derzeit nur aus<br />

zwei Komponenten besteht, eröffnen sich dank<br />

der integrierten Regeln viele praktische Anwendungen.<br />

Weitere Sensoren, zum Beispiel <strong>für</strong> Luftfeuchtigkeit,<br />

Temperatur, Helligkeit oder gar<br />

Rauch, könnten Wemo zu einem sehr leistungsstarken<br />

System anwachsen lassen.<br />

Strom an oder aus!<br />

Reine Zwischenstecker wie die Funksteckdosen von Steckerchecker<br />

und Belkin können viel, aber leider nicht alles.<br />

Die schwerwiegendste Beschränkung: Sie können nur Dinge<br />

steuern, die auch über einen Netzstecker verfügen.<br />

Jalousien-Motoren scheiden hier ebenso aus wie schaltergesteuerte<br />

Lampen. Und selbst wenn ein Gerät einen Stecker<br />

hat, muss dieser noch lange nicht wie gewünscht<br />

funktionieren. Die meisten Radios beispielsweise geben<br />

keinen Mucks von sich, wenn sie einfach nur mit Strom<br />

versorgt werden. Da Funksteckdosen noch keine Knöpfe<br />

drücken können, beschränkt sich ihr Nutzen auf elektrische<br />

Geräte mit einem echten mechanischen Ein-/Aus-<br />

Schalter wie Steh- und Tischlampen, Ventilatoren oder<br />

nicht ganz so moderne Kaffeemaschinen.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 23


<strong>Technik</strong><br />

Feature: Clevere <strong>Technik</strong> <strong>für</strong> zu Hause<br />

Steckerchecker<br />

Web: www.steckerchecker.de Preis (UVP, Online): € 100, ab € 100 (Starter-Kit von Intertechno mit zwei Funksteckdosen und einer LAN-Brücke)<br />

Die Initiative Steckerchecker umfasst derzeit drei Hersteller von konventionellen<br />

433-MHz-Funksteckdosen: Brennenstuhl, Elro und Intertechno.<br />

Die „clevere“ <strong>Technik</strong> kommt hier in Form einer LAN-Brücke,<br />

die am Router angeschlossen wird. Diese Box kann so Signale eines<br />

Smartphones empfangen, das mit dem heimischen WLAN verbunden<br />

ist, und diese in 433-MHz-Funkbefehle umwandeln. Angesteuert werden<br />

neben klassischen Funksteckdosen auch kompatible Dimmer,<br />

Lichtschalter, Jalousien-Motoren und Lampenfassungen. Theoretisch<br />

wäre es auch möglich, beliebige Geräte des Funkstandards 433 MHz<br />

per App zu bedienen, nur fehlen hierzu (noch) die Auswahlmöglichkeiten<br />

in der Software. Derzeit ist es ebenfalls nicht möglich, Steuerbefehle<br />

außerhalb des eigenen WLANs zu geben <strong>–</strong> laut Hersteller wird an<br />

dieser Funktion jedoch schon gearbeitet. Die kostenlose App erlaubt<br />

nur die Schaltung von zwei Geräten, wer mehr verwalten will, muss zahlen<br />

(iOS: € 5,49; Android: € 4,99). Aktuell fehlt es der App noch an Umfang<br />

<strong>–</strong> Geräte lassen sich in der Liste nicht sortieren, zeitabhängige<br />

Schaltungen sind noch nicht möglich und auch die simultane Steuerung<br />

mehrerer Steckdosen gleichzeitig ist nicht implementiert. All das mag<br />

sich in Zukunft noch ändern. Was sich systembedingt jedoch nicht verbessert,<br />

ist das Problem der Funkreichweite. Da die LAN-Brücke direkt<br />

am Router angeschlossen wird, stößt man schnell an Reichweitegrenzen,<br />

wenn die DSL-<strong>Technik</strong> beispielsweise im Keller untergebracht ist.<br />

meint: Wer so weitsichtig war, sein Haus mit Funktechnik<br />

auszustatten, wird Steckerchecker als Segen empfinden.<br />

Der aktuelle <strong>–</strong> noch sehr frühe <strong>–</strong> Stand des Projekts ersetzt<br />

jedoch nur die Funkfernbedienung durch ein Smartphone, ohne<br />

echten Mehrwert. Zugleich bleibt die Hoffnung, dass sich das<br />

System schnell verbessert, wenn mehr Hersteller und vor allem<br />

Funktionen unterstützt werden.<br />

Philips Insight Babyphone B120<br />

Web: www.philips.de Preis (UVP, Online): € 170, ab € 160<br />

Das Insight-Babyphone erleichtert das Elternleben enorm, übermittelt<br />

es doch nicht nur Geräusche, sondern gewährt auch bei völliger<br />

Dunkelheit einen Blick auf den Nachwuchs. Die Kamera wird einfach<br />

im Kinderzimmer aufgestellt und per kostenloser App eingerichtet.<br />

Das geht wirklich kinderleicht, da man der Kamera nur einen auf dem<br />

Smartphone-Display dargestellten QR-Code „zeigen“ muss. Jetzt<br />

können Sie sich Bild und Ton jederzeit live auf Ihr Mobilgerät (iOS,<br />

Android) holen. Im eigenen WLAN funktioniert das tadellos, bei einer<br />

Mobilfunkverbindung kommt das Bild schon mal ins Stocken. Die<br />

kleine Kamera kann aber noch mehr: Ein Fingertipp auf das Mikrofon<br />

startet die Sprachübertragung ins Kinderzimmer. Außerdem zeigt die<br />

App Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Kinderschlafzimmer an.<br />

Selbst eine konstante Tonübertragung lässt sich einschalten, sodass<br />

Sie ein Weinen auch hören, wenn Ihr Telefon unbenutzt herumliegt. In<br />

unserem Test (mit echtem Baby!) haben sich auch die automatischen<br />

Warnungen als zuverlässig erwiesen. Diese lassen sich in der App <strong>für</strong><br />

Bewegungen, Geräusche und Temperatur einstellen. Wird ein Alarm<br />

ausgelöst, erscheint auf dem Smartphone eine Push-Nachricht. Im<br />

Alltag hat sich vor allem die Remote-Verbindung als Heilsbringer erwiesen.<br />

Denn die App funktioniert auch abseits der Reichweite eines<br />

konventionellen Babyphones <strong>–</strong> zum Beispiel beim Nachbarn. Die<br />

Kamera-Funktion erspart zudem unnötige<br />

Störungen des Kindes, da<br />

man bei einem Geräusch zunächst<br />

per App nach schauen kann, ob man<br />

wirklich eingreifen muss. Ebenfalls<br />

toll ist die Möglichkeit, von bis zu<br />

drei Geräten parallel auf die Kamera<br />

zugreifen zu können. Es ist einfach<br />

ein schönes Gefühl, auf Geschäftsreise<br />

mitten in der Nacht sehen zu<br />

können, wie das eigene Kind zu<br />

Hause wohlbehalten schlummert.<br />

meint: Für Eltern ist diese Hightech-Variante eines Babyphones<br />

ein wertvoller Alltagshelfer. Leider reagiert die App oft träge<br />

und es dauert ein wenig, bis der Videostream verfügbar ist. Die<br />

Test-Eltern sind weitgehend überzeugt, nutzen neben der WLAN-<br />

Kamera aber noch ein klassisches Babyphone <strong>–</strong> hier fehlt noch das<br />

endgültige Vertrauen in die drahtlose Netzwerktechnik.<br />

24 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Willkommen in<br />

der Manege des<br />

Wahnsinns.<br />

CIRCUS HALLIGALLI<br />

MONTAGS.// 22:15<br />

WE LOVE TO ENTERTAIN YOU.


TEchnik<br />

TEst: Android-<strong>Tablet</strong>s bis 250 Euro<br />

<strong>Tablet</strong>-Quartett<br />

<strong>Tablet</strong>-<strong>PCs</strong> Sie sind handlich, kompakt und meist zum Einsteigerpreis erhältlich: Die 7-Zoll-Androiden<br />

mischen derzeit die <strong>Tablet</strong>-Welt auf. Wir haben vier aktuellen Modellen auf den Zahn gefühlt.<br />

Acer Iconia B1<br />

Web: www.acer.de Preis (UVP, Online): € 120, ab € 120<br />

Für Sparfüchse<br />

Der einzige Premiumhersteller im Testfeld schickt das günstigste <strong>Tablet</strong><br />

ins Rennen. Dass man in dieser Preisklasse selbst von einem<br />

Unternehmen wie Acer kein Gerät mit Premium-Look&Feel erwarten<br />

darf, wird sofort deutlich, wenn man das Iconia B1 in die Hand nimmt.<br />

Besonders hochwertig fühlt sich das auch optisch wenig ansprechende<br />

Kunststoffgehäuse nicht an. Immerhin stimmt die Verarbeitungsqualität,<br />

auch bei stärkerem Fingerdruck entstehen keine Knarzgeräusche.<br />

In diesem Preissegment ist es nicht ungewöhnlich, dass<br />

Sie auf <strong>für</strong> Android-<strong>Tablet</strong>s übliche Ausstattungsstandards verzichten<br />

müssen: So bekommen Sie beim Iconia B1 weder eine rückwärtige<br />

Kamera noch einen HDMI-Ausgang. Zwar setzt Acers Modell wie die<br />

drei Mitbewerber auf einen aktuellen ARM-A9-Prozessor, entschied<br />

sich aber <strong>für</strong> die schwächere 1,2-Gigahertz-Variante, während die<br />

CPUs der Rivalen mit 1,5 Gigahertz takten. Die gute Nachricht: Diesen<br />

Unterschied merken Sie in der Praxis (fast) nicht. Die Menü- und<br />

Webnavigation verläuft ohne Ruckler, HD-Videos werden ebenfalls<br />

einwandfrei ausgegeben. 2D-Titel wie das beliebte Angry Birds stellen<br />

<strong>für</strong> das System keine Herausforderung dar. Im direkten Vergleich<br />

mit der besser motorisierten Konkurrenz spielen sich Grafikschwergewichte<br />

der Marke Dead Trigger oder Shadowgun auf dem Iconia<br />

B1 einen Tick weniger flüssig, was dem Gaming-Vergnügen aber<br />

keinen echten Abbruch tut. Kommen wir zum Display: Der Blickwinkel<br />

des 7-Zoll-Panels (1.024 x 800 Pixel) ist ordentlich, Schärfe und<br />

Kontrast überzeugen, die etwas blassen Farben weniger. Größtes<br />

Manko stellt aber die Leuchtkraft dar, die selbst mit dem Helligkeitsregler<br />

am Anschlag nur einen mäßigen Wert erreicht. Dies wirkt sich<br />

wegen der spiegelnden Oberfläche besonders beim Außeneinsatz<br />

negativ aus. Loben müssen wir die Akkulaufzeit: Sechs Stunden Dauernutzung<br />

konnten wir Geräten in dieser Preisregion bisher nicht<br />

attestieren.<br />

Insgesamt gute Systemleistung<br />

Ordentliche Akkulaufzeit<br />

Kein Design-Highlight<br />

Schwache Display-Leuchtkraft<br />

GUt<br />

Note 2,0<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

26 www.spielefilmetechnik.de 03/13


TEst: Android-<strong>Tablet</strong>s bis 250 Euro TEchnik<br />

Mit der Markteinführung der <strong>Tablet</strong>s<br />

Nexus 7, Kindle Fire und iPad Mini<br />

Ende des letzten Jahres haben die<br />

Großkonzerne Google, Amazon und Apple<br />

da<strong>für</strong> gesorgt, dass die 7-Zoll-Kategorie<br />

einen regelrechten Boom erlebt. Über die<br />

erhöhte Aufmerksamkeit freuen sich derzeit<br />

besonders die Hersteller von Günstig-<strong>Tablet</strong>s,<br />

die ihre Modelle ja schon immer bevorzugt<br />

in diesem Format produzierten, da die<br />

kleineren Displays die Herstellungskosten<br />

niedrig halten. Aber auch der Kunde profitiert<br />

von dieser Entwicklung, schließlich gestaltet<br />

sich das <strong>Tablet</strong>-Angebot mittlerweile sowohl<br />

hinsichtlich des Formfaktors als auch der<br />

Preise so vielseitig wie nie zuvor. Gegenüber<br />

den weitverbreiteten 10-Zoll-Brüdern können<br />

die kleinen Flachmänner neben dem günstigeren<br />

Preis mit einem weiteren Vorteil aufwarten:<br />

Das geringere Gewicht und die kompakteren<br />

Ausmaße machen sich positiv beim<br />

Transport bemerkbar, außerdem lässt sich<br />

ein 7-Zoll-<strong>Tablet</strong> auch mal problemlos mit<br />

einer Hand halten und mit der anderen bedienen.<br />

Während mit Blaupunkt, Ionik und Kobo<br />

im <strong>Tablet</strong>-Bereich eher unbeschriebene Blätter<br />

unser Testfeld dominieren, finden Sie mit<br />

Acer auch einen alten Hasen, der erstmals<br />

ein Modell zum absoluten Einstiegspreis am<br />

Start hat. (fn)<br />

Für Anspruchsvolle<br />

Kobo Arc 32 GB Go<br />

Web: www.kobo.de Preis (UVP, Online): € 250, ab € 250<br />

Der E-Book- und E-Reader-Anbieter Kobo feiert mit dem Arc seine<br />

Android-<strong>Tablet</strong>-Premiere. Hierzulande sind derzeit nur die beiden<br />

Versionen mit 32 beziehungsweise 64 Gigabyte großem, fest verbautem<br />

Flash-Speicher erhältlich. Bevor Sie jetzt darüber nachdenken,<br />

die mit 200 Euro deutlich günstigere 16-Gigabyte-Variante aus<br />

einem EU-Land zu importieren: Die Arc-<strong>Tablet</strong>s besitzen im Gegensatz<br />

zu den Rivalen keinen SD-Kartenschacht zur Speichererweiterung.<br />

Wenn Sie also erhöhten Platzbedarf haben, greifen<br />

Sie besser zum 32- oder 64-GByte-Modell. Wie wir es bereits<br />

von Amazons Kindle Fire kennen, hat auch Kobo die Android-Benutzeroberfläche<br />

so angepasst, dass Sie direkt vom Homescreen<br />

aus auf das hauseigene Content-Angebot zugreifen können. Dieses<br />

besteht allerdings im Moment ausschließlich aus elektronischen<br />

Büchern. Musik oder Videos bietet Kobo nicht an. Im Gegensatz<br />

zum Kindle Fire gestattet Ihnen das Arc aber Zugriff auf Googles<br />

Play Store und somit auf alle <strong>für</strong> Android verfügbaren Medien-<br />

Dienste und Apps. Optisch erinnert das Arc stark an einen E-Book-<br />

Reader, die schwarze gummierte Oberfläche des tadellos verarbeiteten<br />

Gehäuses gibt rutschfesten Halt. Bis auf Micro-USB und einer<br />

Kopfhörerbuchse finden wir an dem <strong>Tablet</strong> keine weiteren Anschlüsse.<br />

Bei der restlichen Ausstattung hat der Hersteller aber<br />

nicht gespart: Das 7-Zoll-Panel bietet aufgrund seiner feinen Auflösung<br />

von 1.280 x 720 Bildpunkten die höchste Pixeldichte im<br />

Testfeld und zeigt damit sehr scharfe, plastische Bilder. Selbst<br />

kleine Schriften sind problemlos lesbar. Zur insgesamt sehr guten<br />

Bildqualität gesellen sich noch ein stabiler Blickwinkel und eine<br />

tageslichttaugliche Leuchtkraft. Auch bei der Systemleistung müssen<br />

Sie keine Kompromisse eingehen, die dank aktuellem ARM-A9-<br />

Prozessor eine jederzeit geschmeidige Bedienung sowie tadellose<br />

<strong>Spiele</strong>- und HD-Unterhaltung ermöglicht. Die Akkulaufzeit kann sich<br />

mit bis zu zehn Stunden Dauernutzung absolut sehen lassen. Ein<br />

sehr gelungener <strong>Tablet</strong>-Einstand <strong>für</strong> Kobo, dessen Arc aufgrund der<br />

mageren Ausstattung das „sehr gut“ nur knapp verpasst hat.<br />

Sehr gutes, fein auflösendes Display Hohe Systemleistung<br />

Lange Akkulaufzeit Wenig Anschlüsse<br />

GUT<br />

Note 1,5<br />

03/2013<br />

Testsieger<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 27


TEchnik<br />

TEst: Android-<strong>Tablet</strong>s bis 250 Euro<br />

Für Couch<strong>Spiele</strong>r<br />

Ionik TP7-1500DC-Metal<br />

Web: www.i-onik.de Preis (UVP, Online): € 160, ab € 150<br />

Bei dem Namenszusatz „Metal“ erwartet man ein besonders robust verarbeitetes<br />

Gehäuse, bestehend aus dem entsprechenden Material. Die Realität sieht etwas<br />

anders aus: Zwar kleidet das 7-Zoll-<strong>Tablet</strong> auf der Rückseite eine dünne Aluminiumplatte,<br />

der Rest der Ummantelung besteht sonst aber aus beinahe schon fragil wirkendem<br />

Plastik. Bereits bei leichtem Fingerdruck knarzt das Chassis und die gesamte<br />

Konstruktion gibt nach. Neben dem guten Angebot an Anschlüssen (Mi cro-USB,<br />

Mini-HDMI, Kartenleser) hat das Gehäuse noch eine Besonderheit parat: Die beiden<br />

Tasten auf der Oberseite dienen nicht, wie von uns angenommen, der Lautstärkeregulierung,<br />

vielmehr handelt es sich dabei um Hardware-Tasten zum schnellen Aufrufen<br />

anwendungsbezogener Menüs (rechte Taste; z. B. <strong>für</strong> die Kontoeinstellungen<br />

des Play Stores) und zum Zurückspringen (linke Taste). Die Lautstärke ändern Sie<br />

bei diesem Gerät mittels virtueller Buttons in der Android-Taskleiste vor. Nach dem<br />

Einschalten präsentiert das Display (1.024 x 768 Pixel) scharfe, blickwinkelstabile<br />

Bilder sowie eine ganz brauchbare Helligkeit. Da die Spiegelungen bei diesem Kandidaten<br />

aber deutlich stärker ausfallen als bei den Mitbewerbern, reicht sie nicht aus,<br />

um bei Tageslicht <strong>für</strong> halbwegs störungsfreie Sicht zu sorgen. Laut GL-Benchmark<br />

liegt das auf einem aktuellen ARM-A9-Zweikernprozessor basierende TP7-1500DC<br />

in puncto Grafikpower leicht vor unserer 7-Zoll-Android-Referenz Google Nexus 7.<br />

Entsprechend souverän meistert das <strong>Tablet</strong> <strong>Spiele</strong> und HD-Video-Wiedergabe. Das<br />

System lässt Sie außerdem flüssig durch Menüs und Webseiten scrollen. Mit einer<br />

Akkulaufzeit von knapp fünf Stunden muss das Ionik-<strong>Tablet</strong> deutlich früher ans<br />

Stromnetz als die übrigen Testkandidaten.<br />

Flüssige Bedienung Hohe <strong>Spiele</strong>-Performance<br />

Verarbeitungsqualität lässt zu wünschen übrig Starke Spiegelungen<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

GUT<br />

Note 1,9<br />

Produktinfo Kobo Arc 32 GB Go Ionik TP7-1500DC-Metal Acer Iconia B1 Blaupunkt Endeavour 800<br />

Webseite www.kobo.de www.i-onik.de www.acer.de www.blaupunkt.de<br />

Preis (UVP, Online) € 250, ab € 250 € 160, ab € 150 € 120, ab € 120 € 190, ab € 170<br />

Technische Daten<br />

Display<br />

7 Zoll (ca. 18 cm), 1.280 x 800 Pixel,<br />

(215 ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

28 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

7 Zoll (ca. 18 cm), 1.024 x 600 Pixel,<br />

(170 ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

7 Zoll (ca. 18 cm), 1.024 x 600 Pixel,<br />

(170 ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

8 Zoll (ca. 20 cm), 1.024 x 768 Pixel,<br />

(160 ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

Mobilfunk Nicht vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden<br />

Prozessor/Taktung Texas Instruments OMAP4470, Dualcore, 1,5 GHz ARM Cortex A9, Dualcore, 1,5 GHz ARM Cortex A9, Dualcore, 1,2 GHz Amlogic AML8726-MX, Dualcore, 1,5 GHz<br />

Interner Speicher 32 GByte (€ 250), 64 GByte (€ 300) 8 GByte (erweiterbar) 8 GByte (erweiterbar) 8 GByte (erweiterbar), 16 GByte (€ 250,<br />

erweiterbar)<br />

Foto/Video Keine rückwärtige Kamera/Frontkamera 2-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahme<br />

(720p)/Frontkamera<br />

Keine rückwärtige Kamera/Frontkamera<br />

2-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahme<br />

(720p)/Frontkamera<br />

Ausmaße/Gewicht 18,9 x 12 x 1,2 cm/364 g 19 x 12 x 0,9 cm/270 g 19,7 x 12,9 x 1,1 cm/320 g 20,8 x 15,8 x 1,1 cm/440 g<br />

Betriebssytem Android 4.0.4 Android 4.1 Android 4.1 Android 4.0.3<br />

Akkulaufzeit/<br />

Kapazität<br />

Verbindungen und<br />

Schnittstellen<br />

10 Stunden (Lesen)/<br />

keine Angabe<br />

WLAN, Micro-USB 2.0<br />

5 Stunden/<br />

2.600 mAh<br />

WLAN, Micro-USB 2.0, Mini-HDMI, SD-<br />

Kartenleser<br />

6 Stunden (Dauerbetrieb)/<br />

2.720 mAh<br />

WLAN, Bluetooth, Micro-USB 2.0, Kartenleser<br />

8 Stunden (Dauerbetrieb)/<br />

4.300 mAh<br />

WLAN, Bluetooth, Micro-USB 2.0, Mini-HDMI,<br />

SD-Kartenleser<br />

Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel Netzteil, USB-Kabel Netzteil, USB-Kabel Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer<br />

Benchmark-<br />

Ergebnisse*<br />

03/2013<br />

Testsieger<br />

10.782 Punkte (Antutu)<br />

4.366 Punkte (GL Benchmark 2.5)<br />

11.309 Punkte (Antutu)<br />

6.416 Punkte (GL Benchmark 2.5)<br />

5.994 Punkte (Antutu)<br />

757 Punkte (GL Benchmark 2.5)<br />

8.907 Punkte (Antutu)<br />

2.845 Punkte (GL Benchmark 2.5)<br />

Testurteil GUT 1,5 GUT 1,9 GUT 2,0 GUT 2,1<br />

*Referenz <strong>für</strong> Android-7-Zoll-<strong>Tablet</strong>s: Google Nexus 7 mit 3.538 Punkten (GL Benchmark 2.5) und 12.726 Punkten (Antutu)


TEst: Android-<strong>Tablet</strong>s bis 250 Euro TEchnik<br />

Blaupunkt Endeavour 800<br />

Web: www.blaupunkt.de Preis (UVP, Online): € 190, ab € 170<br />

Für alle, die es gerne etwas gröSSer haben<br />

Blaupunkts Einsteiger-<strong>Tablet</strong> verfügt als einziges Testgerät über einen 8-Zoll-<br />

Schirm im <strong>für</strong> Android-Geräte eher untypischen 4:3-Format. Es bietet damit<br />

praktisch genauso viel Sichtfläche wie das iPad Mini (7,9 Zoll). Der Blaupunkt-<br />

<strong>Tablet</strong>-PC bringt allerdings gut 120 Gramm mehr auf die Waage und präsentiert<br />

sich mit seinem 1,1 Zentimeter dicken Gehäuse auch nicht so flach und<br />

elegant wie das kleine Apfel-<strong>Tablet</strong>, das den Schlankheitsrekord mit einer<br />

Höhe von 0,7 Zentimetern wohl auch noch eine ganze Weile halten wird.<br />

Gegenüber der 7-Zoll-Konkurrenz kann das Endeavour aber mit dem gleichen<br />

Vorteil aufwarten: gut 35 Prozent mehr Anzeigefläche bei immer noch sehr<br />

transportfreundlichen Ausmaßen. Das tadellos gearbeitete Kunststoffgehäuse<br />

wird auf der Rückseite von einer Aluminiumplatte verstärkt, was dem<br />

<strong>Tablet</strong> insgesamt eine stabile Haptik verleiht. Anschlussseitig finden wir<br />

Micro-USB 2.0, Mini-HDMI und einen SD-Kartenleser. Letzterem kommt als<br />

Speichererweiterungsmöglichkeit besonders bei der 8-Gigabyte-Version eine<br />

wichtige Bedeutung zu. Der Bildschirm löst mit 1.024 x 768 Pixeln auf und<br />

bietet eine scharfe Darstellung von Bildern und Texten, weiterhin punktet das<br />

Panel mit gutem Kontrast und großem Blickwinkel. Dem gegenüber steht<br />

leider eine eher geringe Leuchtkraft <strong>–</strong> störende Spiegelungen beim Tageslichteinsatz<br />

sind somit programmiert. Mit dem aktuellen A9-Zweikernprozessor<br />

(1,5 Ghz) unter der Haube zeigt sich das Endeavour bei den meisten<br />

Aufgaben performant: Aufwendige <strong>Spiele</strong> und HD-Videos laufen flüssig, das<br />

gilt auch <strong>für</strong> die Bedienung der Menüs. Auch die Webnavigation macht zunächst<br />

einen tadellosen Eindruck, überraschenderweise zickt das 8-Zoll-<br />

<strong>Tablet</strong> beim Zoomen auf Webseiten: Die Kneifgeste wird nur sehr stotternd<br />

umgesetzt. Auch die Installation eines alternativen Browsers (Dolphin) brachte<br />

keine Verbesserung. Nichts auszusetzen gibt es an der Akkulaufzeit, die<br />

je nach Nutzungsszenario bis zu acht Stunden beträgt.<br />

Stabiles, tadellos verarbeitetes Gehäuse Recht ausdauernd<br />

Niedrige Display-Helligkeit Zoom auf Webseiten ruckelt stark<br />

GUT<br />

Note 2,1<br />

Fazit<br />

Bis jetzt konnte uns der überwiegende Teil der auf dem<br />

Markt befindlichen 7-Zoll-Günstig-Androiden nicht<br />

wirklich überzeugen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen<br />

<strong>–</strong> dazu gehören natürlich Googles Nexus 7<br />

oder auch das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 <strong>–</strong> fielen<br />

diese Modelle durch maue Performance, schlechte<br />

Displays und kurze Akkulaufzeiten negativ auf. Unser<br />

Testfeld zeigt, dass es auch anders geht: Alle Kandidaten<br />

liefern dank kräftiger Rechenkomponenten gute<br />

bis sehr gute Leistungen bei den Disziplinen <strong>Spiele</strong>n<br />

und HD-Video-Wiedergabe ab. Auch die Menü- und<br />

Webnavigation klappt bei den meisten <strong>Tablet</strong>s reibungslos,<br />

lediglich das Blaupunkt-Modell zeigte starke<br />

Ruckler beim Zoomen. Bezogen auf den Detailgrad<br />

und die allgemeine Bildqualität gibt es bei unseren<br />

Testkandidaten ebenfalls nicht viel zu meckern. Aber<br />

nur die beiden Geräte von Ionik und Kobo verfügen<br />

über tageslichttaugliche Schirme. Die Akkulaufzeit fällt<br />

mit wenigstens fünf Stunden Dauerbetrieb (Ionik TP7-<br />

1500DC) insgesamt besser aus als erwartet, die <strong>Tablet</strong>s<br />

von Blaupunkt und Kobo liegen sogar auf Augenhöhe<br />

mit deutlich teureren Konkurrenten. Den Testsieg<br />

schnappte sich das Arc von E-Reader-Anbieter Kobo,<br />

da es die wenigsten Schwächen aufweist: Zur sehr<br />

guten Systemleistung gesellen sich das leuchtstärkste,<br />

am feinsten auflösende Display sowie die längste<br />

Ausdauer. Aufgrund der hierzulande nicht erhältlichen<br />

16-GByte-Variante verfügt das Arc aber leider auch<br />

über den höchsten Einstiegspreis. Der eigentliche Star<br />

dieses Vergleichstests ist das Acer Iconia B1. In<br />

Sachen flüssiger Bedienung und Multimedia-Performance<br />

kann der unschlagbar günstige 120-Euro-<br />

Androide annähernd mit unserer Nexus-7-Referenz<br />

mithalten. Da sind die Schwächen bei der Haptik und<br />

dem Display absolut verschmerzbar. Für durchaus<br />

empfehlenswert halten wir auch das Endeavour 800,<br />

das zwar im Web-Einsatz nicht ganz überzeugt, auf<br />

der anderen Seite aber dank dem Plus an Sichtfläche<br />

und dem guten Unterhaltungspotenzial viel <strong>Tablet</strong> <strong>für</strong><br />

wenig Geld bietet. Beim Ionik-Gerät schränken die<br />

Defizite bei der Verarbeitung in Kombination mit dem<br />

stark spiegelnden Display sowie der nur mäßigen<br />

Akkulaufzeit die mobilen Qualitäten ein, als <strong>Spiele</strong>- und<br />

Surf-Maschine <strong>für</strong> einen gemütlichen Couchabend<br />

eignet sich das TP7-1500DC aber allemal.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 29


TEchnik<br />

TEst: Computer mit Windows RT<br />

Mobile Kacheln<br />

Windows-RT-Computer Sie suchen<br />

einen Rechner, der hohe Mobilität und<br />

<strong>Tablet</strong>-Funktionalität mit der vertrauten<br />

Windows-Umgebung kombiniert?<br />

Dann sind Sie hier richtig.<br />

Als mobiler Ableger von Windows 8<br />

soll die RT-Variante die Desktop-<br />

<strong>PCs</strong> mit der Welt portabler Alternativen<br />

wie <strong>Tablet</strong>s oder Convertible-<br />

Notebooks vereinen. Hierzu verfügt das<br />

Microsoft-OS (genau wie der große Win-<br />

dows-8-Bruder) nicht nur über eine<br />

touch optimierte Bedienoberfläche, sondern<br />

wurde speziell auf Geräte mit im<br />

<strong>Tablet</strong>- und Smartphone-Bereich<br />

gebräuchlichen ARM-Prozessoren zugeschnitten.<br />

Diese ermöglichen eine kompaktere<br />

sowie leichtere Bauform, eine<br />

deutlich höhere Akkulaufzeit und unterm<br />

Strich günstigere Preise als beispielsweise<br />

Mobil-Rechner mit Intel-Technologie.<br />

Müssen sich die iPads und Androiden<br />

jetzt also warm anziehen? Das bleibt vorerst<br />

abzuwarten, denn so richtig durchgestartet<br />

sind die RT-Konkurrenten noch<br />

längst nicht. Das zum Ende letzten Jahres<br />

veröffentlichte Surface-<strong>Tablet</strong> <strong>–</strong> mit dem<br />

Microsoft übrigens sein Debüt als Computerhersteller<br />

feierte <strong>–</strong> bleibt verkaufstechnisch<br />

hinter den Erwartungen<br />

zurück. Außerdem gestaltet sich das<br />

Angebot an erhältlichen Geräten im<br />

Moment noch sehr überschaubar. Lediglich<br />

fünf RT-Modelle sind bisher insgesamt<br />

erschienen. Vier von ihnen haben wir<br />

an dieser Stelle <strong>für</strong> Sie getestet. Neben<br />

der Mutter aller RT-Rechner Surface und<br />

dem zeitgleich erschienenen Asus Vivo<br />

Tab präsentieren wir Ihnen mit dem XPS 10<br />

von Dell und dem Lenovo Idea Pad Yoga<br />

11 zwei Neuzugänge. Der Vollständigkeit<br />

halber soll hier auch noch Nummer fünf,<br />

das Ativ Tab von Samsung, erwähnt werden.<br />

Leider konnte uns der Hersteller kein<br />

Testgerät zur Verfügung stellen. (fn)<br />

Windows RT im Schnell-Check<br />

Welt der Kacheln: Genau wie beim vollwertigen Windows 8 ist auch hier die<br />

aus Kacheln bestehende und auf Gestensteuerung ausgerichtete Modern-UI-<br />

Oberfläche der Dreh-und Angelpunkt. Die Touchbedienung funktioniert prima<br />

und macht sich besonders im <strong>Tablet</strong>-Einsatz bezahlt. Entsprechende Apps, um<br />

zu surfen, E-Mails zu versenden, Medien abzuspielen etc. sind bereits an Bord.<br />

Alternativer Desktop: Er erinnert stark an den Windows-7-Desktop und dient<br />

als Laufzeitumgebung <strong>für</strong> im Computer-Alltag wichtige Anwendungen wie den<br />

Datei-Explorer, die Systemsteuerung oder Microsofts neues Office-Paket. Der Haken:<br />

Eine effiziente Bedienung ist nur mittels einer Maus möglich, im Fingereinsatz<br />

kommt anders als bei der Modern-UI hier keine Freude auf.<br />

Nur RT-Software: Windows RT wurde <strong>für</strong> Geräte mit ARM-Prozessor entwickelt<br />

und arbeitet daher ausschließlich mit Modern-UI-Anwendungen<br />

zusammen, die Sie nur im angeschlossenen Windows App Store bekommen.<br />

Normale Windows-Software und <strong>Spiele</strong> lassen sich nicht installieren! Dieser<br />

Umstand ist besonders auch deshalb ein echtes Manko, da die App-<br />

Auswahl im Vergleich zu den Stores von Google und Apple eher mau ausfällt.<br />

Spaß inklusive: Sie erhalten Zugang zum Xbox-360-Entertainment-<br />

Netzwerk, das mit einer großen Medien-Auswahl aufwarten kann.<br />

Für Bürohengste: Das neue Office-Paket gehört zum Lieferumfang jeder<br />

RT-Installation. Ein weiterer Vorteil: Über den hauseigenen Cloud-Dienst<br />

Sky Drive können Sie Dokumente zwischen Ihrem Desktop-PC und dem<br />

mobilen RT-Gerät synchron halten.<br />

Speicherhungrig: Inklusive Office-Installation belegt Windows RT fast 13<br />

Gigabyte Speicher! Berücksichtigt man die Tatsache, dass auf allen Geräten<br />

die tatsächlich verfügbare Speichergröße ohnehin immer etwas unter<br />

der angegebenen liegt, bleiben beispielsweise von 32 Gigabyte Ausstattung<br />

nur 16 Gigabyte nutzbarer Speicher übrig.<br />

Lenovo Idea Pad Yoga 11<br />

Web: www.lenovo.de Preis (UVP, Online): € 800, ab € 750<br />

Lenovo beweist mit seinem Convertible-Notebook Yoga 11, dass sich auch<br />

ein reines Kunststoffgehäuse sehr hochwertig anfühlen kann. Die matte,<br />

samtartige Oberfläche besitzt Handschmeichlerqualitäten und bietet gleichzeitig<br />

eine ansprechende orangefarbene Optik. Äußerst gelungen finden wir<br />

auch die tadellos verarbeitete Rechner/Tastatur-Einheit, deren angeraute<br />

Struktur beim Tippen rutschfesten Halt <strong>für</strong> die Handballen ermöglicht. Nicht<br />

ganz zugesagt hat uns der Display-Deckel, der sich aufgrund seiner sehr<br />

dünnen Bauweise selbst bei leichtem Druck durchbiegen lässt. Die Tastendruckpunkte<br />

gestalten sich etwas schwammig, nichts auszusetzen gibt es<br />

am wohl dimensionierten, präzise arbeitenden Touchpad. Zum überschaubaren<br />

Anschlussangebot gehören zwei USB-Ports, ein HDMI-Ausgang<br />

sowie ein SD-Kartenleser. Bei einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln kann<br />

das Display mit gutem Schärfegrad aufwarten, Farbdarstellung, Kontrast<br />

und Blickwinkel lassen keine Wünsche offen. Die gemessene Helligkeit von<br />

300 cd/m² macht das Yoga 11 tageslichttauglich. Im Touch-Modus gefällt<br />

das Panel außerdem mit direktem Ansprechverhalten. Apropos: Im Einsatz<br />

als <strong>Tablet</strong> macht sich das hohe Gewicht von rund 1.200 Gramm schnell<br />

negativ bemerkbar. Die RT-Konkurrenten von Microsoft, Dell und Asus<br />

eignen sich dank abnehmbarer Tastatur besser als <strong>Tablet</strong>s, da sie so nur<br />

zwischen 530 und 700 Gramm wiegen. Sowohl in der Windows-RT-Kachelwelt<br />

als auch unter dem alternativen Desktop punktet das Tegra-3-System<br />

mit äußerst geschmeidiger Bedienung. Wie bei allen RT-Geräten benötigen<br />

App-Starts etwas Geduld und auch die Arbeitsweise unter dem alternativen<br />

Desktop verläuft zeitweise eher behäbig. Games aus dem App Store <strong>–</strong> egal<br />

ob 2D-Titel wie Angry Birds oder aufwendige <strong>Spiele</strong> wie Hydro Thunder<br />

Hurricane meistert das System mühelos. Auch HD-Videos laufen ruckelfrei.<br />

Top: Mit bis zu zwölf Stunden Dauernutzung glänzt der Lenovo-Kandidat<br />

mit einer langen Akkulaufzeit auf <strong>Tablet</strong>-Niveau!<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

30 www.spielefilmetechnik.de 03/13


TEst: Computer mit Windows RT TEchnik<br />

Die Scharniere erlauben eine 360-Grad-Bewegung des Displays. Dadurch ergeben sich folgende<br />

Betriebsmodi: Notebook, Stand (Bild) oder <strong>Tablet</strong>. Praktisch: Das Gerät erkennt, wenn es sich im<br />

<strong>Tablet</strong>-Modus befindet und deaktiviert automatisch die Hardware-Tastatur, während<br />

gleichzeitig die virtuelle Tastatur aktiviert wird. Magnete halten Tastatur<br />

und Bildschirm zusammen.<br />

Lenovo Yoga 11<br />

Gelungenes Design,<br />

gute Haptik<br />

Präzises Touch-Display<br />

mit guter Bildqualität<br />

Lange Akkulaufzeit<br />

Instabiler Display-<br />

Deckel<br />

Für die <strong>Tablet</strong>-Nutzung<br />

zu schwer<br />

GUT<br />

Note 2,0<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 31


TEchnik<br />

TEst: Computer mit Windows RT<br />

Um das XPS 10 in ein <strong>Tablet</strong> zu verwandeln,<br />

benötigen Sie beide Hände: Mit der<br />

einen betätigen Sie den Schiebeschalter,<br />

mit der anderen ziehen Sie die<br />

Rechner/Display-Einheit aus der Arretierung.<br />

Die beiden Gehäuseöffnungen<br />

<strong>für</strong> die Verankerung können Sie<br />

anschließend mit den im Lieferumfang<br />

befindlichen Blenden verschließen.<br />

DELL XPS 10<br />

Robuste Verarbeitung<br />

Brillantes, leuchtstarkes<br />

Display<br />

Lange Akkulaufzeit<br />

USB in normaler Größe<br />

nur mittels Adapter oder<br />

Tastaturdock verfügbar<br />

GUT<br />

Note 1,8<br />

Dell XPS 10<br />

Web: www.dell.de Preis (UVP, Online): € 480, ab € 480<br />

03/2013<br />

Testsieger<br />

Dells XPS 10 ummantelt ähnlich wie das Yoga 11 ein einwandfrei verarbeitetes<br />

Kunststoffgehäuse mit einer matten, leicht gummierten Oberfläche.<br />

Sowohl das Tastaturdock (das es übrigens nur in Kombination mit<br />

der 64-GByte-Version gibt) als auch die Rechner/Display-Einheit umschließt<br />

ein silbriger Rahmen, der nicht nur stylish aussieht, sondern<br />

beiden Komponenten zusätzlich Stabilität verleiht. Trennen Sie das XPS<br />

10 von der Tastatur, können Sie es als autarkes <strong>Tablet</strong> nutzen, das mit<br />

624 Gramm über ein recht angenehmes Gewicht verfügt. Damit ist das<br />

XPS 10 etwas leichter als Apples aktuelles iPad (642 Gramm). Im <strong>Tablet</strong>-<br />

Einsatz steht anschlussseitig neben einem SD-Kartenleser lediglich eine<br />

Micro-USB-2.0-Buchse parat. Löblich: Dell legt einen entsprechenden<br />

Adapter mit ins Paket. Bei angedockter Tastatur erweitert sich das Schnittstellenangebot<br />

um zwei USB-2.0-Buchsen in normaler Größe sowie um<br />

einen Mini-HDMI-Eingang, <strong>für</strong> den ebenfalls ein Adapter im Lieferumfang<br />

enthalten ist. Das Highlight des Docking-Keyboards ist aber der eingebaute<br />

Zusatzakku, der die ohnehin schon sehr beachtliche Akkulaufzeit<br />

von bis zu zehn Stunden Dauerbetrieb verdoppelt! Dank hohem Kontrast<br />

und leuchtenden Farben stellt das 10,1-Zoll-Display Videos und Fotos in<br />

sehr ansehnlicher Qualität dar, Schriften sind in allen Größen stets lesbar.<br />

Hinzu kommen ein sehr großer Blickwinkel und die hohe, <strong>für</strong> den Outdoor-<br />

Gebrauch bestens geeignete Leuchtkraft von 350 cd/m². Anders als die<br />

Mitbewerber setzt Dell beim Prozessor nicht auf einen Tegra 3, sondern<br />

auf einen Snapdragon S4 Plus. Laut Benchmarktest hat das System<br />

einen leichten Geschwindigkeitsvorteil gegenüber den Nvidia-Varianten.<br />

In der Praxis gestaltet sich die allgemeine Arbeitsgeschwindigkeit immer<br />

noch nicht auf dem Niveau eines iPads oder eines aktuellen Android-<br />

<strong>Tablet</strong>s, bei Programmstarts und dem Aufbau von Webseiten agiert das<br />

XPS 10 allerdings einen Tick flotter als die anderen RT-Geräte. Toucheingaben<br />

werden außerdem butterweich umgesetzt. Als <strong>Spiele</strong>- und Film-<br />

Unterhalter kann das XPS 10 überdies restlos überzeugen.<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

32 www.spielefilmetechnik.de 03/13


MENSCHEN<br />

NATUR<br />

ORTE<br />

ACTION<br />

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Equipment <strong>für</strong> jede<br />

Fotosituation<br />

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Auch <strong>für</strong> Android- und iOS-Geräte bei iKiosk erhältlich


TEchnik<br />

TEst: Computer mit Windows RT<br />

Asus Vivo Tab RT<br />

Web: www.asus.de Preis (UVP, Online): € 600, ab € 550<br />

Asus Vivo Tab RT<br />

Leichte Bauweise<br />

Sehr flüssige Bedienung<br />

Gelungenes Display<br />

Minderwertige Haptik<br />

Wenige Anschlüsse,<br />

USB nur über Adapter<br />

Nur mäßige Akkulaufzeit<br />

im <strong>Tablet</strong>-Betrieb<br />

GUT<br />

Note 2,4<br />

Auch den Asus-Kandidaten umschließt ein Plastikgehäuse, das<br />

aber im Unterschied zur Konkurrenz von Dell und Lenovo keinen<br />

hochwertigen Eindruck vermittelt. Das Anschlussangebot erschöpft<br />

sich in einer Micro-HDMI-Schnittstelle sowie einem SD-Kartenschacht.<br />

Eine USB-Buchse finden wir hingegen nicht. Stattdessen<br />

gehört ein USB-2.0-Dongle zum Lieferumfang, den Sie an den universellen<br />

Docking-Port anschließen. Anders als beim XPS 10 erhalten<br />

Sie bei Verwendung der optional erhältlichen Docking-Tastatur lediglich<br />

einen weiteren USB-2.0-Port in normaler Größe. Ein Zusatzakku steht<br />

allerdings auch hier bereit. Derzeit ist Asus übrigens der einzige Anbieter<br />

von RT-Geräten, der auch eine Version mit Mobilfunkunterstützung<br />

im Programm hat. Wie die anderen Testkandidaten arbeitet auch das<br />

Display des Vivo Tabs mit 1.366 x 768 Bildpunkten, liefert aber wie das<br />

XPS 10 aufgrund des 10,1-Zoll-Schirms mit 155 ppi eine höhere Pixeldichte<br />

als die Geräte von Microsoft und Lenovo. Mit bloßem Auge lässt sich<br />

aber kein Unterschied im Schärfegrad ausmachen. Die Bildqualität gibt<br />

keinen Anlass zur Kritik, die hohe Leuchtkraft sorgt <strong>für</strong> gute Sicht im Tageslichteinsatz.<br />

In puncto Arbeitsgeschwindigkeit befindet sich das Vivo Tab auf<br />

Augenhöhe mit den Rivalen, sprich: Durch Menüs und Webseiten<br />

bewegen Sie sich absolut flüssig, App-Starts erfordern<br />

Geduld. HD-Film-Wiedergabe klappt problemlos, optisch<br />

aufwendige <strong>Spiele</strong> dürfen Sie dem Tegra-3-System auf <strong>jeden</strong><br />

Fall zumuten. Das größte Plus des Asus-Kandidaten: Er wiegt<br />

lediglich 535 Gramm (ohne Tastatur wohlgemerkt) und ist damit<br />

nicht nur der transportfreundlichste RT-Computer, sondern<br />

auch der mit dem besten <strong>Tablet</strong>-Feeling. Ohne Tastaturdock<br />

fällt die Akkulaufzeit mit sechs Stunden nur mäßig aus, andernfalls<br />

liegt sie bei etwa zwölf Stunden.<br />

Mit 535 Gramm ist das<br />

Asus Vivo Tab der leichteste<br />

RT-Rechner im Testfeld.<br />

03/2013<br />

Testsieger<br />

Produktinfo XPS 10 Idea Pad Yoga 11 Surface RT Vivo Tab RT<br />

Hersteller Dell Lenovo Microsoft Asus<br />

Webseite www.dell www.lenovo.de www.microsoft.de www.asus.de<br />

Preis (UVP, Online) € 480, ab € 480 € 800, ab € 750 € 480, ab € 480 € 600, ab € 550<br />

Technische Daten<br />

Display 10,1 Zoll (ca. 26 cm), 1.366 x 768 Pixel (155<br />

ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

11,6 Zoll (ca. 29 cm), 1.366 x 768 Pixel (135<br />

ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

10,6 Zoll (ca. 27 cm), 1.366 x 768 Pixel (147<br />

ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

10,1 Zoll (ca. 26 cm), 1.366 x 768 Pixel (155<br />

ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

Mobilfunk Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar UMTS-Version: GSM (Edge), UMTS (HSDPA, HSUPA)<br />

Prozessor/Taktung Qualcomm, Snapdragon S4 Plus, Dualcore, 1,5 GHz Nvidia Tegra 3, Quadcore, 1,3 GHz Nvidia Tegra 3, Quadcore, 1,3 GHz Nvidia Tegra 3, Quadcore, 1,3 GHz<br />

Interner Speicher 32 GByte (ohne Tastaturdock: € 480)<br />

und Ausstattungsvarianten<br />

64 GByte (mit Tastaturdock: € 750)<br />

64 GByte (ohne Tastaturdock: € 580)<br />

Foto/Video 5-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme<br />

(1.080p), Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

64 GByte 32 GByte (ohne Touchcover; € 480), 32 GByte<br />

(inkl. Touchcover: € 580), 64 GByte (inkl.<br />

Touchcover: 680 GByte)<br />

Keine rückwertige Kamera/Frontkamera <strong>für</strong><br />

Videotelefonie<br />

1-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme<br />

(720p), Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

64 GByte (Wi-Fi: inkl./ohne Tastaturdock:<br />

€ 730/€ 600), 64 GByte (3G: inkl./ohne Tastaturdock:<br />

€ 830/700<br />

8-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme<br />

(1.080p), Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

Ausmaße/Gewicht 27,5 x 17,7 x 2,4 cm/642 g (ohne Tastaturdock) 29,8 x 20,4 x 1,6 cm/1,19 kg 27,4 x 17,2 x 0,96 cm/680 g (ohne Touchcover) 26,3 x 17,1 x 0,8 cm/535 g (ohne Tastaturdock)<br />

Betriebssytem Windows RT Windows RT Windows RT Windows RT<br />

Akkulaufzeit/<br />

Kapazität<br />

Verbindungen und<br />

Schnittstellen<br />

Ca. 10 Std. (ohne Tastaturdock, normale<br />

Nutzung)/keine Angabe<br />

Universeller Docking-Anschluss, USB 2.0,<br />

WLAN, Bluetooth, SD-Kartenleser<br />

Ca. 12 Std. (normale Nutzung) Std./6.800 mAh Ca. 8 Std. (normale Nutzung)/6.300 mAh Ca. 6 Std. (normale Nutzung)./6.760 mAh<br />

2x USB 2.0, HDMI, WLAN, Bluetooth, SD-<br />

Kartenleser<br />

Universeller Docking-Anschluss, USB 2.0,<br />

Micro-HDMI, WLAN, Bluetooth, SD-Kartenleser<br />

Universeller Docking-Anschluss, UMTS (bei<br />

3G-Version), Micro-HDMI, WLAN, Bluetooth,<br />

DS-Kartenleser<br />

Lieferumfang Office Home 2013 RT, Adapter Office Home 2013 RT USB-Kabel, Office Home 2013 RT USB-Kabel, Office Home 2013 RT<br />

Benchmark-Werte 1.261 Punkte Browsermark 2.0 1.208 Punkte Browsermark 2.0 1.166 Punkte Browsermark 2.0 1.201 Punkte Browsermark 2.0<br />

Testurteil GUT 1,8 GUT 2,0 GUT 2,2 GUT 2,4<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

34 www.spielefilmetechnik.de 03/13


TEst: Computer mit Windows RT TEchnik<br />

Microsoft Surface RT<br />

Web: www.microsoft.de Preis (UVP, Online): € 480, ab € 480<br />

Eines hat Microsofts Surface den Mitbewerbern voraus: Die sehr<br />

hochwertige Anmutung dank robustem Metallgehäuse. Als reines<br />

<strong>Tablet</strong> wiegt es da<strong>für</strong> mit 680 Gramm auch spürbar mehr als beispielsweise<br />

das Vivo Tab. Kommt dann noch das <strong>–</strong> übrigens äußerst<br />

gelungene <strong>–</strong> Typecover dazu, steigert sich das Gewicht auf<br />

nicht gerade handliche 900 Gramm. Die Verarbeitung, angefangen<br />

von den Schnittstellen über die eingebauten Tasten bis hin<br />

zum aufklappbaren Standfuß auf der Rückseite, ist erstklassig.<br />

Ein seitlicher Full-Size-USB-2.0-Anschluss ermöglicht problemlosen<br />

Datenaustausch, daneben steht ein Micro-HDMI-Ausgang<br />

bereit. Der SD-Kartenschacht auf der Rückseite wird lediglich<br />

bei ausgeklapptem Standfuß zugänglich. Das 10,6-Zoll-Display<br />

bietet bei einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten eine<br />

ähnlich gute Pixeldichte wie der Rest des Testfeldes. Texte,<br />

Grafiken und HD-Videos werden scharf dargestellt, die natürlichen<br />

Farben und die hohe Leuchtkraft wissen zu gefallen.<br />

Auch beim Surface gibt es keine Überraschungen<br />

hinsichtlich der allgemeinen Performance: Die<br />

Touchbedienung unter der Modern-UI-Oberfläche<br />

klappt bestens, die Multimedia- und <strong>Spiele</strong>leistung<br />

geht völlig in Ordnung. Eher gemächlich<br />

arbeitet aber auch das Surface<br />

bei Anwendungsstarts. Bis dem Akku<br />

die Puste ausgeht, können Sie<br />

knapp sieben Stunden surfen.<br />

Kein schlechtes Ergebnis,<br />

aber doch deutlich unter den<br />

Werten der Modelle von Dell<br />

und Lenovo.<br />

Microsoft Surface<br />

Stabiles Metallgehäuse<br />

Tolles, optionales<br />

Touchcover<br />

Sehr flüssige Modern-<br />

UI-Bedienung<br />

Zum Teil behäbige Arbeitsweise<br />

Nur mäßige Akkulaufzeit<br />

Das Typecover dockt magnetisch an das<br />

Surface an und dient als Displayschutz sowie<br />

Tastatur. Druckpunkte bieten die Tasten zwar<br />

keine, sind da<strong>für</strong> aber leicht<br />

erhaben.<br />

GUT<br />

Note 2,2<br />

„Gute Leistung, eingeschränkter Nutzen“<br />

Fazit<br />

Alle Testkandidaten können die mobilen Vorteile, die sich aus der Kombination<br />

Windows RT und der verwendeten ARM-Plattform ergeben,<br />

mehr oder weniger gut ausspielen. Dell schnürte in dieser Hinsicht mit dem XPS 10<br />

das beste Gesamtpaket, das sich aus guter Akkulaufzeit im <strong>Tablet</strong>-Modus, akzeptablem<br />

Gewicht und einwandfreier Verarbeitungsqualität zusammensetzt. Aus Gründen<br />

der Vergleichbarkeit haben wir das deutliche Plus an Laufzeit, das sich in Verbindung<br />

mit dem optional erhältlichen Tastaturdock ergibt, nicht mitbewertet (Gleiches gilt <strong>für</strong><br />

das Asus Vivo Tab). Das angenehmste <strong>Tablet</strong>-Feeling vermittelt der Asus-Kandidat<br />

aufgrund des mit Abstand geringsten Gewichts. Lenovos Yoga 11 glänzt zwar dank<br />

Convertible-<strong>Technik</strong> mit sehr schnellem Wechsel zwischen Notebook- und <strong>Tablet</strong>-<br />

Modus, um Letzteren komfortabel zu nutzen, fällt das Gewicht aber viel zu hoch aus.<br />

Trotz des massiven Metallgehäuses liegt das Surface mit 680 Gramm noch relativ<br />

gut in der Hand. Auf der Habenseite stehen beim Microsoft-Vertreter noch die ordentliche<br />

Akkulaufzeit sowie die exzellente Verarbeitung. In Sachen Leistung dürfen sich<br />

alle RTs die Hand geben: Die Menü- und Webnavigation verläuft reibungslos, Entertainment-Qualitäten<br />

sind vorhanden. So ohne Weiteres empfehlen können wir die im<br />

Grunde ja ganz gelungenen Mobilrechner trotzdem nicht, was mit den Eigenheiten<br />

des Betriebssystems zusammenhängt: Dazu gehören in erster Linie die eingeschränkte<br />

Software-Auswahl und das gewöhnungsbedürftige Hybrid-Bedienkonzept, das nur<br />

mit beiden Eingabearten <strong>–</strong> also Touch und Maus/Tastatur <strong>–</strong> sinnvoll ist. Übrigens:<br />

Wenn Sie dieses Heft in der Hand halten, ist bereits die Pro-Variante des Surface-<br />

<strong>Tablet</strong>s inklusive Core-i5-Prozessor und vollwertigem Windows 8 erhältlich, mit dem<br />

Sie in Sachen Anwendungsmöglichkeiten in jedem Fall flexibler sind. Wie gut sich<br />

das Surface Pro als RT-Alternative schlägt, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 35


<strong>Technik</strong><br />

Test: iPad-Hüllen<br />

Hülle in Fülle<br />

iPad-Hüllen Egal ob günstig,<br />

funktionell, stylisch oder extravagant.<br />

Wir stellen <strong>für</strong> <strong>jeden</strong> Geschmack die<br />

passende iPad-Tasche vor.<br />

Taschen <strong>für</strong> Apples iPad gibt es wie<br />

Sand am Meer und gerade wegen<br />

dieser großen Auswahl fällt es oft<br />

sehr schwer, die <strong>für</strong> einen selbst am besten<br />

geeignete Tasche zu finden. Wir wollen<br />

Sie bei der Kaufentscheidung tatkräftig<br />

unterstützen und haben deshalb eine<br />

bunte Mischung an iPad-Cases zusammgestellt,<br />

in der wirklich <strong>für</strong> <strong>jeden</strong><br />

Geschmack etwas dabei sein sollte. Sie<br />

suchen ein günstiges aber funktionelles<br />

Etui? Das bekommen Sie von Peltec <strong>für</strong><br />

unter 20 Euro. Für hochwertiges Leder<br />

und Top-Verarbeitung können Sie bei Belkin<br />

aber auch 200 Euro <strong>für</strong> das Premium-<br />

Leather-Case hinlegen. Geschäftsleute<br />

freuen sich dagegen über Adonits Tasche<br />

mit integrierter Bluetooth-Tastatur <strong>–</strong><br />

damit lässt sich auch unterwegs komfortabel<br />

Mailen und Arbeiten. Und sollten<br />

Sie Ihr <strong>Tablet</strong> vielleicht gerne mit auf die<br />

Skipiste nehmen, dann schauen Sie sich<br />

doch Griffins Survivor-Case einmal näher<br />

an, denn das ist nicht nur spritzwassergeschützt<br />

sondern schützt das iPad<br />

sogar bei Stürzen. Egal was Sie suchen,<br />

auf den nächsten vier Seiten werden Sie<br />

mit Sicherheit fündig. Wir wünschen viel<br />

Spaß beim Stöbern. (ps)<br />

Kavaj Hamburg<br />

Web: www.kavaj.de Preis (UVP, Online): € 60, ab € 60<br />

Das iPad-Case der Marke Kavaj ist deutlich dünner als viele Konkurrenzmodelle<br />

und lässt sich daher angenehm platzsparend in einer Tasche<br />

oder einem Rucksack verstauen. Als Material kommt hochwertiges<br />

Leder zum Einsatz, die Verarbeitung ist einwandfrei. Wie die<br />

meisten anderen Taschen hat auch das Kavaj-Etui Magnete integriert,<br />

die das iPad beim Öffnen automatisch aus dem Standby aufwecken.<br />

Leider fallen diese Magnete etwas schwächer aus als bei anderen Modellen,<br />

sodass sich die Kavaj Hamburg hin und wieder versehentlich<br />

öffnet. Toll dagegen sind die eingenähten Lederteile an der Innenseite<br />

des Deckels, denn mit diesen kann das iPad in drei verschiedenen<br />

Winkeln im Querformat aufgestellt werden.<br />

Fazit: Dünnes, sehr edles Etui mit flexiblem Aufstellmechanismus<br />

Apple Smart Cover<br />

Web: www.apple.de Preis (UVP, Online): € 40, ab € 30<br />

Im Gegensatz zu den meisten anderen hier vorgestellten Hüllen<br />

schützt Apples Smart Cover nur die Vorderseite des <strong>Tablet</strong>-<strong>PCs</strong>. Da<strong>für</strong><br />

bleibt ihr iPad selbst mit angelegtem Cover angenehm dünn, außerdem<br />

lässt sich der Frontseitenschutz dank Magnetbefestigung kinderleicht<br />

abnehmen. Durch Falten und Umklappen der Abdeckung ist<br />

diese auch als Standhilfe nutzbar, sodass das iPad leicht angeschrägt<br />

oder auch steil auf dem Tisch liegt. Der größte Nachteil des Smart<br />

Covers ist der fehlende Rückseitenschutz, denn gerade wenn man<br />

das iPad in einem Rucksack oder einer Tasche transportiert, können<br />

dort schnell Kratzer entstehen. Das Smart Cover ist in sechs verschiedenen<br />

Farben sowie optional in einer Leder-Variante erhältlich.<br />

Fazit: Cleverer, aber nicht gerade günstiger Frontseitenschutz<br />

36 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: iPad-Hüllen <strong>Technik</strong><br />

Belkin Premium Leather<br />

Web: www.belkin.de Preis (UVP, Online): € 200, ab € 100<br />

Die Premium-Leather-Tasche von Belkin ist rein äußerlich auf<br />

<strong>jeden</strong> Fall das hochwertigste iPad-Case im Testfeld. Das dicke<br />

und sehr gut verarbeitete Leder verleiht dem Etui eine sehr<br />

hochwertige Haptik. Im Inneren haben uns vor allem die kleinen<br />

Taschen gefallen, in denen man beispielsweise Visitenkarten<br />

verstauen kann. Die Halterung <strong>für</strong> das iPad besteht nur aus<br />

einer Lederauflage mit Eckbefestigungen, in diesen sitzt das<br />

iPad aber sehr stabil. Allerdings hatte die Hülle einige Probleme<br />

mit dem Standby-Modus des iPads, sowohl das Aufwecken<br />

beim Öffnen als auch das Abschalten beim Schließen funktionierten<br />

hin und wieder nicht richtig. Außerdem ist das Premium-Leather-Case<br />

mit rund 2,4 Zentimetern ziemlich dick.<br />

Fazit: Sehr edle Tasche mit kleinen Schönheitsfehlern<br />

Griffin Moxy Folio<br />

Web: www.griffintechnology.com Preis (UVP, Online): € 35, ab € 30<br />

Mit einer Mischung aus Stoff und Leder bietet die Außenseite<br />

des Moxy-Folio-Case eine angenehme Abwechslung zu<br />

den Etuis der meisten anderen Hersteller. Die Verarbeitung<br />

fällt hochwertig aus, die Verzierung auf der Innenseite war<br />

bei unserer Farbvariante allerdings nicht gerade hübsch. Das<br />

<strong>Tablet</strong> selbst sitzt fest in einem Lederrahmen. Auf der<br />

Hinterseite befindet sich eine Lasche mit deren Hilfe Sie das<br />

iPad angeschrägt auf den Tisch legen können (Bild). Einen<br />

großen Kritikpunkt gibt es allerdings: Im Deckel befinden<br />

sich keine Magneten, die die Tasche geschlossen halten,<br />

sodass diese sich regelmäßig ungewollt öffnet und dabei<br />

auch stets das iPad aus dem Standby-Modus weckt.<br />

Fazit: Funktionelle Hülle ohne Schließmechanismus<br />

Peltec Premium Leder Case<br />

Web: www.amazon.de Preis (UVP, Online): € 20, ab € 20<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

Das Peltec Premium Leder Case ist das günstigste Modell im<br />

Testfeld und bereits <strong>für</strong> rund 20 Euro beim Versandhändler<br />

Amazon erhältlich. Die Verarbeitung ist nicht optimal, beispielsweise<br />

stand die Deckklappe unseres Testmusters im<br />

geschlossenen Zustand immer ein Stück hoch. Immerhin ist<br />

ein Gummiband eingearbeitet, das den Deckel nach dem<br />

Zuklappen verschlossen hält. Der Aufstellmechanismus ist<br />

da<strong>für</strong> außerordentlich clever, denn das in einem Plastikrahmen<br />

befestigte iPad lässt sich durch eine Ringbefestigung auf der<br />

Etui-Rückseite drehen. So kann es in Kombination mit den in<br />

den Deckel eingearbeiteten Rillen sowohl hochkant als auch<br />

im Querformat positioniert werden.<br />

Fazit: Cooler Aufstellmechanismus, schlechte Verarbeitung<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 37


<strong>Technik</strong><br />

Test: iPad-Hüllen<br />

Snugg Case for iPad 4<br />

Web: www.thesnugg.com Preis (UVP, Online): € 40, ab € 40<br />

Der britische Hersteller Snugg baut bereits seit 2010 Zubehör <strong>für</strong> alle<br />

iGeräte. Das aktuelle iPad-4-Case gefällt auf Anhieb durch die stabile<br />

und hochwertige Haptik und wirkt perfekt verarbeitet. Im Inneren<br />

befindet sich ein Lederrahmen, in dem das iPad befestigt und durch<br />

eine mit Klettverschluss verschließbare Lasche gehalten wird. In die<br />

Deckklappe hat der Hersteller außerdem zwei starke Magneten eingearbeitet,<br />

die nicht nur die Aufwecken-Funktion des iPads aktivieren,<br />

sondern das Etui auch bei starkem Schütteln verschlossen halten.<br />

Dazu kommt eine komfortable Halteschlaufe, mit der man das Snug-<br />

Case auch unterwegs immer fest im Griff hat. Kritikpunkte gibt es<br />

außer der Dicke von rund zwei Zentimetern und dem anfänglich etwas<br />

aufdringlichen Leder-Geruch nicht.<br />

Fazit: Top-Verarbeitung, tolle Features <strong>–</strong> sehr gute iPad-Hülle<br />

Case-mate iPad Venture Case<br />

Web: www.case-mate.com Preis (UVP, Online): € 45, ab € 45<br />

Das Venture Case ist äußerlich einfarbig und schlicht gehalten,<br />

wirkt gerade dadurch aber sehr edel. Die Verarbeitung ist gelungen,<br />

das iPad sitzt bombenfest in einem durch eine Klettverschlusslasche<br />

gesicherten Lederrahmen. Wie die meisten anderen Taschen<br />

hat auch das Venture Case eine Aufstellfunktion. Für diese ist in den<br />

Deckel ein kurzes Stoffband eingearbeitet, das beim Aufklappen<br />

und Aufstellen im Querformat <strong>für</strong> einen festen Halt sorgt. Einen<br />

Fauxpas leistet sich der Hersteller allerdings: Trotz starker Magneten<br />

in der Deckklappe unterstützt das Venture Case die<br />

Aufwecken-Funktion des iPads nicht, sodass Sie Ihr <strong>Tablet</strong> nach<br />

dem Öffnen und vor dem Schließen stets manuell an- und<br />

ausschalten müssen <strong>–</strong> sehr ärgerlich!<br />

Fazit: Gutes, hochwertiges Etui ohne Aufweck-Funktion<br />

Germanmade g2 Case<br />

Web: www.germanmade.de<br />

Preis (UVP, Online): € 80, ab € 80<br />

Der deutsche Hersteller Germanmade produziert<br />

handgefertigte iPad-Cases aus Birkenholz. Die<br />

g2-Tasche hat neben der iPad-Aussparung auch noch<br />

zahlreiche Fächer <strong>für</strong> Stifte oder weitere Utensilien.<br />

Almwild Muuhh<br />

Web: www.almwild.de<br />

Preis (UVP, Online): € 40, ab € 40<br />

Für alle, die es gerne extravagant mögen, bietet Almwild<br />

ein iPad-Etui aus echtem Kuhfell und Innenfutter<br />

aus Schaafswolle. Wegen der unterschiedlichen Fell-<br />

Ausprägungen ist jede Hülle ein echtes Unikat.<br />

Getdigital Padintosh<br />

Web: www.getdigital.de<br />

Preis (UVP, Online): € 25, ab € 25<br />

Für Nostalgiker gibt es bei Getdigital das iPad-Backcover<br />

im Macintosh-Look. Die Hülle ist mit allen<br />

iPads kompatibel und eignet sich hervorragend als<br />

Ergänzung zu Apples Smart Cover.<br />

38 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: iPad-Cases <strong>Technik</strong><br />

Griffin Survivor<br />

Web: www.griffintechnology.com Preis (UVP, Online): € 60, ab € 40<br />

iPad-Nutzung am Strand oder im Schnee? Eigentlich undenkbar, denn<br />

wer will schon riskieren, dass das wertvolle <strong>Tablet</strong> vielleicht nass oder<br />

schmutzig wird. Sollten Sie aber selbst im Urlaub und unter widrigsten<br />

Bedingungen nicht auf Ihr Lieblingspielzeug aus dem Hause Apple<br />

verzichten können, dann sollten Sie sich Griffins Survivor-Case unbedingt<br />

einmal näher ansehen. Die Schutzhülle hat ein inneres Plastikgehäuse mit<br />

Display-Abdeckung, das von einer Silikon-Ummantelung umschlossen<br />

wird. In diese eingelassen sind außerdem Abdeckungen <strong>für</strong> alle offenen<br />

Anschlüsse des iPads, sodass dieses optimal vor Schmutz, Regen und<br />

anderen Umwelteinflüssen geschützt ist. Obendrein bietet das Griffin-<br />

Case eine hervorragende Stoßfestigkeit, Stürze vom Tisch oder aus der<br />

Hand überlebt das Apple-<strong>Tablet</strong> unbeschadet.<br />

Fazit: Sehr robuste Schutzlösung <strong>für</strong> widrige Umstände<br />

Fotos: Thomas Riese<br />

Belkin Yourtype Folio<br />

Web: www.belkin.de Preis (UVP, Online): € 100, ab € 60<br />

Belkins Yourtype-Case ist aus Leder und fühlt sich deutlich<br />

hochwertiger an als Adonits Writer Plus. Auf der Oberseite<br />

befindet sich eine Lasche mit Magnet, die vor ungewolltem<br />

Öffnen schützt. Auf der Tastatur tippt es sich <strong>–</strong> sobald man<br />

sich an das enge Layout gewöhnt hat <strong>–</strong> einwandfrei. Das<br />

Keyboard hat außerdem den großen Vorteil, dass es nur per<br />

Klettverschluss befestigt ist. So lässt es sich ganz leicht<br />

abnehmen und kann auch unabhängig von Etui und iPad<br />

benutzt werden. Der Druckpunkt der Tasten ist sehr angenehm,<br />

außerdem gibt es wie auch beim Adonit-Keyboard<br />

zahlreiche Sondertasten, mit denen Sie beispielsweise die<br />

Lautstärke verändern oder die Foto-App öffnen können.<br />

Fazit: Klasse Verarbeitung und gute, abnehmbare Tastatur<br />

Adonit Writer Plus<br />

Web: www.adonit.net Preis (UVP, Online): € 100, ab € 85<br />

Die Oberfläche von Adonits Writer Plus ist leicht gummiert,<br />

wodurch die Tasche sehr rutschfest auf dem Tisch steht. In<br />

puncto Haptik fühlt sich das Etui aber nicht so edel an wie<br />

andere im Testfeld. Das iPad wird in einem Plastikrahmen<br />

befestigt, der ebenfalls nicht sehr hochwertig ist <strong>–</strong> den Schütteltest<br />

überstand das <strong>Tablet</strong> aber trotzdem ohne herauszufallen.<br />

Am unteren Ende des Rahmens ist die Tastatur fixiert, an deren<br />

Unterseite befinden sich außerdem zwei Magnete, die in<br />

Kombination mit in die Rückseite eingelassenen Metallplatten<br />

<strong>für</strong> einen festen Halt sorgen. Tippen lässt es sich auf dem<br />

Keyboard ebenfalls ganz ordentlich, allerdings verweigerte die<br />

Leertaste unseres Testgeräts hin und wieder den Dienst.<br />

Fazit: Verarbeitung des Etuis eher mau, Tastatur okay<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 39


TEchnik<br />

TEST: Smartphone-Apps<br />

System (Preis)<br />

iOS (€ 8,99)<br />

Vergleichbar mit<br />

iOutBank, Finanzstatus<br />

Anbieter<br />

Stoeger IT<br />

Sprache<br />

Deutsch<br />

Webseite<br />

www.outbank.de<br />

OutBank 2<br />

Tonnenweise Features<br />

Problemlose Migration<br />

Jetzt auch mit iCloud-<br />

Synchronisation, ...<br />

... die noch nicht ganz<br />

ausgereift ist.<br />

AirPrint kostet extra.<br />

Gut<br />

Note 1,8<br />

OutBank 2<br />

Finanzen Eine der beliebtesten Banking-Apps wird fortgesetzt. Lohnt das Umsteigen?<br />

Rund vier Jahre hat die clevere Banking-App<br />

iOutBank bereits auf dem<br />

Buckel und das ist ein hohes Alter<br />

<strong>für</strong> eine mobile Applikation. Dennoch sind<br />

die Nutzer immer noch extrem zufrieden<br />

damit <strong>–</strong> wir eingeschlossen. Schließlich hat<br />

Stoeger IT seine App im Laufe der Jahre<br />

ständig optimiert und um zahlreiche Features<br />

erweitert. Ab sofort ist damit Schluss,<br />

denn OutBank 2 tritt nun die Nachfolge an,<br />

bietet einen frischen Look und zusätzliche<br />

Features. Für den Banking-Nachfolger<br />

müssen Sie 8,99 Euro hinblättern und da<br />

stellt sich natürlich die Frage, warum man<br />

die neuen Funktionen nicht einfach in den<br />

Vorgänger integriert hat. Die Antwort der<br />

Entwickler: „Neue Sicherheitsanforderungen,<br />

neue Betriebssystemversionen und<br />

vor allem auch neue Funktionen sind mit<br />

dem alten iOutBank schlichtweg nicht<br />

mehr sinnvoll machbar gewesen.“ Das<br />

klingt plausibel. Wir wollen aber nicht unerwähnt<br />

lassen, dass OutBank 2 bei seiner<br />

Veröffentlichung alles andere als fehlerfrei<br />

lief und höchstens ein „Befriedigend“ (3,4)<br />

erzielt hätte. Beim Sync per iCloud wurden<br />

Daten nur unvollständig aktualisiert, zudem<br />

blieb die App immer wieder hängen<br />

oder stürzte gleich komplett ab. Mittlerweile<br />

wurde mit mehreren Updates nachgebessert.<br />

Abstürze gab es während un-<br />

Gut <strong>für</strong> Besitzer der Vorgänger-App: Die Migration<br />

der Daten erfolgt automatisch, und das sehr flott.<br />

serer Testphase mit Version 2.0.2 gar nicht<br />

mehr, allerdings liegt beim iCloud-Sync<br />

noch einiges im Argen. Erst durch mehrfache<br />

Aktualisierung der Konten-Ansicht<br />

werden auf allen Geräten die gleichen Beträge<br />

angezeigt. Davon abgesehen sind<br />

wir mit der App aber sehr zufrieden und<br />

die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass<br />

Mängel von den Entwicklern immer sehr<br />

schnell ausgebügelt werden. Lohnenswert<br />

Die Menüs und Fenster sind zweckmäßig und<br />

unauffällig designt.<br />

ist die App auch wegen der sogenannten<br />

„Foto-Überweisung“. Überweisungsvordrucke<br />

werden mit der Kamera eingescannt<br />

und die enthaltenen Daten per<br />

Schrifterkennung übernommen. Weniger<br />

schön finden wir, dass uns Stoeger IT <strong>für</strong><br />

eine Druck-Funktion per In-App-Kauf extra<br />

zur Kasse bittet. 89 Cent sind <strong>für</strong> das<br />

simple AirPrint-Feature zu entrichten.<br />

Schwach! (ai)<br />

Sicherheit<br />

Android Finder Free<br />

System Android • ANBIETER Progimax • Preis Gratis<br />

Gehören Sie zu den Menschen, die beim Verlassen des<br />

Hauses ewig nach dem Handy suchen müssen, weil sie<br />

vergessen haben, wo Sie es abgelegt haben? Dann ist<br />

diese Gratis-App fortan ihr bester<br />

Freund. Einfach pfeifen und<br />

schon meldet sich das Smartphone<br />

lautstark. In den Einstellungen<br />

wählen Sie nicht nur den<br />

Melde-Ton, sondern auch, wie<br />

empfindlich das Mikrofon reagieren<br />

soll. Hier ist etwas Feintuning<br />

gefragt, damit das Handy<br />

nicht ständig falschen Alarm<br />

gibt und trotzdem einigermaßen<br />

sensibel bleibt. (ai)<br />

Gut<br />

Note 1,6<br />

Kunst<br />

Louvre HD<br />

System iOS • ANBIETER Evolution Apps • Preis € 0,89<br />

Selbst Kunstbanausen werden diese App lieben, denn neben<br />

insgesamt 770 Gemälden von über 300 Künstlern befindet<br />

sich eine kleine Sammlung wundervoller Klassik-Klänge<br />

im Lieferumfang. Während Sie sich also durch<br />

die zahlreichen Kunstwerke<br />

blättern und an der visuellen<br />

Pracht erfreuen, werden die<br />

Gehörgänge von lieblichen<br />

Melodien gestreichelt. Die<br />

Nutzung dieser App hat deshalb<br />

beinahe schon etwas<br />

Meditatives. Wenn der Alltag<br />

mal wieder zu hektisch wird,<br />

machen Sie einfach Pause<br />

mit Louvre HD. (ai)<br />

Sehr Gut<br />

Note 1,2<br />

Fotografie<br />

Nokia Photobeamer<br />

System Windows Phone 8 • ANBIETER Nokia • Preis Gratis<br />

Nokias Photobeamer streamt sämtliche Bilder, die auf Ihrem<br />

Nokia-Handy gespeichert sind, auf alle internetfähigen<br />

Geräte <strong>–</strong> egal ob iPad, PC oder TV. Alles, was Sie<br />

da<strong>für</strong> tun müssen: Öffnen Sie auf<br />

dem Zielgerät die Webseite<br />

www.photobeamer.com, danach<br />

starten Sie die Photobeamer-App<br />

und richten die Linse<br />

der Handy-Kamera auf den QR-<br />

Code im Browser. Voilà! Nun<br />

können Sie Ihre Handy-Bildersammlung<br />

entspannt über den<br />

Webbrowser des anderen Gerätes<br />

betrachten. Wann kommt<br />

das Ganze <strong>für</strong> Videos, Nokia? (ai)<br />

Sehr Gut<br />

Note 1,3<br />

40 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Ein kleiner Vogel auf einem<br />

großen Abenteuer!<br />

Highlights:<br />

• Leicht zu erlernendes Spielprinzip.<br />

• 100 Prozent gewaltfrei, sodass auch<br />

kleine Kinder problemlos die Abenteuer<br />

der Birdies erleben können.<br />

• Vielfältige Level: Dein Abenteuer<br />

führt Dich von Dschungellandschaften<br />

über Wüstendünen bis hin zu<br />

verschneiten Bergen, in denen ein<br />

finsteres Schloss darauf wartet,<br />

von dir befreit zu werden.<br />

Nur EUR 1,79<br />

Scanne den QR-Code<br />

mit deinem Smartphone<br />

oder besuche<br />

uns im App-Store!<br />

For<br />

kids<br />

Entwickler: Andreas Otten


<strong>Technik</strong><br />

Test: All-in-one-PC Sony Vaio L SVL2412Z1EB SVL2412Z1EB SVL2412Z1EB<br />

Die 2D-Alternative<br />

Wer auf räumliche Tiefe verzichten kann,<br />

bekommt den Sony Vaio L auch ohne die<br />

ohnehin nur mäßig funktionierende brillenlose<br />

3D-<strong>Technik</strong>, allerdings müssen<br />

Sie beim Vaio L SVL2413M1EB auch mit<br />

schwächeren Rechenkomponenten vorliebnehmen.<br />

Das Team aus Core i5-CPU<br />

und der Einsteiger-Grafikeinheit GT<br />

620M liefert zwar weniger <strong>Spiele</strong>performance,<br />

aber Sie erhalten ein sauberes<br />

Display-Bild ohne störende Rasterung.<br />

Wenn Ihnen das <strong>Spiele</strong>n nicht so wichtig<br />

ist, greifen Sie lieber zu dieser Konfiguration.<br />

Für Office- und Multimedia-Aufgaben<br />

reicht diese Variante allemal und<br />

500 Euro günstiger ist sie auch.<br />

Unterhalter mit Tiefgang<br />

All-in-one-PC Sonys Vaio L kombiniert moderne Rechenpower mit einem 3D-HDTV.<br />

Sony Vaio L<br />

SVL2412Z1EB<br />

Sehr gute Ausstattung<br />

Edle Anmutung<br />

Hohe Rechenleistung<br />

Kein überzeugendes<br />

3D-Bild<br />

Störende Rasterung im<br />

2D-Modus<br />

GUT<br />

Note 1,7<br />

Beim neuen All-in-one-PC aus dem<br />

Hause Sony wird Entertainment<br />

großgeschrieben: Zur Ausstattung<br />

gehören nämlich nicht nur leistungsfähige<br />

Rechenkomponenten, sondern auch ein<br />

Blu-ray-Laufwerk, ein eingebauter DVB-T-<br />

Tuner sowie ein 3D-Display inklusive Multitouch-Unterstützung.<br />

Passend dazu wirkt<br />

der Sony L mit seinem dezenten, schwarz<br />

glänzenden Gehäuse nebst hochwertigem<br />

Standfuß eher wie ein Fernseher. Wie von<br />

Sony gewohnt, stimmt die Verarbeitungsqualität.<br />

Spezielle Brillen, um <strong>Filme</strong> und<br />

<strong>Spiele</strong> mit Raumeffekt zu erleben, werden<br />

nicht benötigt, da der Vaio L auf brillenloses<br />

3D setzt. Mittels Headtracking über die eingebaute<br />

Kamera wird da<strong>für</strong> gesorgt, dass<br />

jedes Auge das richtige Bild sieht. Das<br />

Ergebnis fällt in der Praxis zwiespältig aus:<br />

Im Test mit der 3D-Blu-ray Avatar registrieren<br />

wir zwar bei optimaler Sitzposition einen<br />

gelungenen Raumeindruck, die technisch<br />

bedingt reduzierte Auflösung sowie die<br />

immer wieder auftauchenden Doppelkontu-<br />

ren trüben jedoch die Bildqualität. Im<br />

2D-Betrieb ist außerdem permanent eine<br />

leichte, aber unschöne Rasterung sichtbar.<br />

Auf Anfrage teilte uns Sony mit, dass dieser<br />

Umstand auf eine spezielle Beschichtung<br />

zurückzuführen sei, die <strong>für</strong> die brillenlose<br />

3D-<strong>Technik</strong> notwendig sei.<br />

Gelungene Allrounder-Qualitäten<br />

Das mit Full-HD auflösende Display liefert<br />

ansonsten farbenfrohe, kontrastreiche Bilder<br />

mit guter Leuchtkraft und lässt <strong>Filme</strong>, <strong>Spiele</strong><br />

und das erfreulich saubere TV-Bild gut aussehen.<br />

Das Touchpanel setzt Eingaben<br />

außerdem sehr präzise um. Dass es richtig<br />

Spaß macht, Windows 8 mittels Gesten zu<br />

bedienen, liegt auch an der hohen Rechenpower:<br />

Das Core-i7-System inklusive<br />

schneller Festplatte sorgt <strong>für</strong> reibungslose<br />

Menü- und Webnavigation sowie eine flotte<br />

Arbeitsweise und schnelle Programmstarts.<br />

Auch viele aktuelle PC-<strong>Spiele</strong> laufen problemlos,<br />

lediglich bei sehr aufwendigen Titeln<br />

müssen Sie <strong>für</strong> ein flüssiges <strong>Spiele</strong>rlebnis die<br />

Auflösung herunterschrauben. Beim <strong>Spiele</strong>n<br />

im rechenintensiven 3D-Modus bricht die<br />

Leistung völlig ein, hier<strong>für</strong> wäre eine stärkere<br />

Grafikkarte nötig gewesen. (fn)<br />

Produktinfo Sony Vaio L SVL2412Z1EB<br />

Webseite www.sony.de<br />

Preis (UVP, Online) € 2.000, ab € 1.930<br />

Technische Daten<br />

System<br />

Grafik<br />

CD-/DVD-Laufwerk<br />

Display*<br />

Geräuschpegel**<br />

Intel Core i7-3630QM (2,4 GHz),<br />

8 GByte RAM Arbeitsspeicher,<br />

Festplatte: 2 TByte GByte<br />

Nvidia Geforce GT 640M<br />

Blu-ray-Brenner<br />

24 Zoll, 1.920 x 1.080 Pixel (91 ppi)<br />

LED, Multitouch, spiegelnd,<br />

Helligkeit: 300 cd/m²<br />

0,3/1,6 Sone<br />

Systemleistung 3D Mark 2006 (Standard): 10.173<br />

Punkte, Cinebench R 11.5<br />

(CPU-Test): 6.33 Punkte<br />

Kommunikation LAN, WLAN, Bluetooth<br />

Schnittstellen 3x USB 3.0, 3x USB2.0. HDMI-In/<br />

Out, i.Link, S-Video-In, Karteleser,<br />

Kopfhörer, Mikrofon, Webcam<br />

Zubehör<br />

Maus/Tastatur (kabellos), Fernbedienung<br />

Betriebssystem Windows 8<br />

*Gemessen **0,1 - 1,0 = kaum hörbar, 1,1 - 2,5 = hörbar, ab 2,6 = deutlich hörbar (störend)<br />

42 www.spielefilmetechnik.de 03/13


TEst: Convertible-Notebook HP Envy X2 <strong>Technik</strong><br />

Berührend und flexibel<br />

Notebook HPs Envy X2 vereint <strong>Tablet</strong>-PC und Notebook in einem stylishen Metallgehäuse.<br />

Das Envy X2 zählt zur neuen Gattung<br />

der Convertible-Notebooks. Solche<br />

Geräte lassen sich je nach Bedarf<br />

entweder als klassisches Notebook oder<br />

als <strong>Tablet</strong>-PC nutzen. Im Unterschied zu<br />

den Varianten, die über fest miteinander<br />

verbaute Komponenten verfügen und mittels<br />

Klapp- oder Schiebemechanismus in<br />

den gewünschten Modus gebracht werden,<br />

gehört HPs Modell zu jenen mit<br />

abnehmbarem Tastaturdock. Rechner und<br />

Display bilden eine Einheit, die dank robustem<br />

Aluminium-Gehäuse beim Transport<br />

bestens geschützt ist. Auch das Tastaturdock<br />

ist hochwertig verarbeitet <strong>–</strong> dessen<br />

Unterseite wird von einer Metallplatte verstärkt.<br />

Das sehr präzise Touchpad und die<br />

mit angenehm direkten Druckpunkten<br />

arbeitende Tastatur unterstreichen die<br />

Edel-Anmutung des Windows-8-Mobilrechners.<br />

Eine Kleinigkeit müssen wir aber<br />

doch monieren: Der Bildschirm sitzt im<br />

Notebook-Betrieb etwas wackelig in seiner<br />

Verankerung, außerdem ist relativ großer<br />

Kraftaufwand nötig, um ihn <strong>für</strong> den <strong>Tablet</strong>-<br />

Einsatz herauszunehmen. Übrigens: Rund<br />

700 Gramm wiegt das Envy X2 ohne Tastatur,<br />

also gerade mal 60 Gramm mehr als<br />

Apples aktuelles iPad. Mit Tastatur (inkl.<br />

Zusatzakku) liegt das Gewicht bei Ultra-<br />

Das Envy X2 können Sie vom Notebook in<br />

einen <strong>Tablet</strong>-PC verwandeln, indem Sie<br />

mit einer Hand die Verankerung lösen,<br />

während Sie mit der anderen die Display-<br />

Rechnereinheit nach oben herausziehen.<br />

Produktinfo HP Envy X2<br />

Webseite www.hp.com<br />

Preis (UVP, Online) € 900, ab € 840<br />

Technische Daten<br />

System<br />

Grafik<br />

Optisches Laufwerk<br />

Intel Atom Z2760 (1,8 GHz),<br />

2 GByte RAM Arbeitsspeicher,<br />

Festplatte: 64 GByte SSD<br />

Intel HD Graphics<br />

Keines<br />

Display* 11,6 Zoll (ca. 29 cm),1.366 x 768<br />

Pixel (135 ppi), LED, Multitouch,<br />

spiegelnd, Helligkeit: 300 cd/m²<br />

Akkulaufzeit 21 Std. 08 Min./7 Std. 11 Min.<br />

Minimal/Last<br />

Geräuschpegel** 0,1/0,1 Sone<br />

Normal/Last<br />

Systemleistung 3D Mark 2006 (Standard):<br />

387 Punkte, Cinebench R 11.5<br />

(CPU-Test): 0,33 Punkte<br />

Schnittstellen 2x USB 2.0, HDMI, Line-In/Out,<br />

Micro-SD-Kartenleser (Rückseite), SD-<br />

Kartenleser (vorne), Bluetooth, WLAN<br />

Betriebssystem Windows 8<br />

Maße/Gewicht 30,3 x 20,6 x 1,9 cm/1,4 kg<br />

*Gemessen **0,1<strong>–</strong>1,0 = kaum hörbar; 1,1<strong>–</strong> 2,5 = hörbar;<br />

ab 2,6 = deutlich hörbar (störend)<br />

book-typischen 1,4 Kilogramm. Bei einer<br />

Größe von 11,6 Zoll wartet der Schirm mit<br />

einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln auf<br />

und beeindruckt mit scharfer Bildqualität,<br />

tageslichttauglicher Helligkeit und großem<br />

Blickwinkel, Toucheingaben werden überdies<br />

sehr direkt umgesetzt. Während die<br />

Arbeitsweise innerhalb der touchoptimierten<br />

Modern UI insgesamt sehr flüssig verläuft,<br />

legt das mit einem eher schwachen<br />

Intel-Atom-Prozessor ausgestattete System<br />

unter der alternativen Desktop-Oberfläche<br />

immer wieder kurze Denkpausen<br />

ein. Vollkommen überfordert zeigt sich das<br />

Envy X2 mit grafisch aufwendigen <strong>Spiele</strong>n,<br />

2D-Titel und HD-Wiedergabe bereiten aber<br />

keine Probleme. Klasse: Im Notebook-<br />

Modus können Sie dank des Zusatzakkus<br />

bis zu zehn Stunden kabellos surfen, spielen<br />

und Videos schauen. (fn)<br />

HP envy X2<br />

Hochwertiges Metallgehäuse<br />

Gutes Display<br />

Sehr ausdauernd<br />

Arbeitet geräuschlos<br />

Bisweilen behäbige<br />

Arbeitsweise<br />

GUT<br />

Note 1,6<br />

Sind Sie der<br />

Convertible-Typ?<br />

Gehören Sie zu den Menschen,<br />

die die beispiellose Mobilität und<br />

die spaßige Touchbedienung<br />

eines <strong>Tablet</strong>s zu schätzen wissen,<br />

gleichzeitig aber nicht auf<br />

die Vorzüge eines vollwertigen<br />

Notebooks verzichten möchten?<br />

Schließlich eignen sich Laptops<br />

dank der physikalischen Tastatur<br />

besser zum Tippen, außerdem<br />

bieten sie mehr Speicherplatz<br />

und ermöglichen es Ihnen,<br />

sich auch unterwegs in Ihrer<br />

gewohnten Windows-Umgebung<br />

zu bewegen. Mit dem HP Envy<br />

X2 können Sie typische <strong>Tablet</strong>-<br />

Aufgaben wie Surfen, <strong>Spiele</strong>n<br />

und Unterhaltung im <strong>Tablet</strong>-<br />

Modus erledigen. Bei angedockter<br />

Tastatur haben Sie beispielsweise<br />

jederzeit die Möglichkeit,<br />

an mit Ihrem Desktop-PC synchronisierten<br />

Office-Dokumenten<br />

weiterzuarbeiten.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 43


<strong>Technik</strong><br />

Test: Smartphones<br />

Smartphone-Dreikampf<br />

Smartphones Pearl fordert die Handy-Riesen Sony und Samsung heraus. Wer hat die Nase vorn?<br />

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist<br />

der Mobile World Congress<br />

gerade in vollem Gange. Dort<br />

präsentieren viele Größen des Smartphone-Markts<br />

ihre High-End-Neuheiten. Mit<br />

Letzteren können die drei hier vorgestellten<br />

Modelle aller Voraussicht nach nicht<br />

mehr mithalten, da<strong>für</strong> sind die Handys<br />

von Pearl, Samsung und Sony aber auch<br />

deutlich günstiger. Tatsächlich dürften die<br />

Internetpreise nach dem MWC sogar<br />

noch einmal sinken, weshalb Sie, wenn<br />

Sie sich eines der hier vorgestellten Telefone<br />

zulegen möchten, unbedingt noch<br />

einmal online die Preise vergleichen sollten.<br />

Doch nun zu unseren Testkandidaten:<br />

Pearl war bislang eigentlich <strong>für</strong> solide<br />

Smartphones mit Einsteiger-Hardware<br />

bekannt, wagt sich mit dem Simvalley<br />

SP-360 jetzt aber erstmals an ein Mittelklasse-Gerät<br />

mit HD-Display. So eines hat<br />

auch Sonys Xperia V, das aber nicht nur<br />

mit einer hohen Bildschirmauflösung,<br />

sondern auch mit seinem flottem Snapdragon-Prozessor<br />

und dem spritzwassergeschützten<br />

Gehäuse punkten will. Komplettiert<br />

wird das Testfeld von Samsungs<br />

erstem Windows-8-Handy Ativ S, das<br />

bereits auf der IFA vorgestellt wurde, aber<br />

erst jetzt im Handel erhältlich ist. Mit seinem<br />

hochauflösenden Display und der<br />

Dualcore-CPU will das Ativ S Nokias<br />

Lumia 920 vom Windows-Phone-Thron<br />

stoßen. Ob das tatsächlich gelingt, verrät<br />

unser Test. (ps)<br />

Simvalley SP-360<br />

Web: www.pearl.de Preis (UVP, Online): € 280, ab € 280<br />

Pearls neuestes Smartphone, das SP-360, ist eigentlich untypisch <strong>für</strong> den deutschen Versandhändler.<br />

Bisher vermarktete man unter der hauseigenen Marke Simvalley hauptsächlich sehr<br />

günstige Geräte mit oftmals schwacher Hardware-Ausstattung <strong>–</strong> das ist zumindest auf dem Papier<br />

beim SP-360 anders. Das neue Pearl-Telefon kommt nämlich mit einem HD-Display (720 x<br />

1.280 Pixel), einer 8-Megapixel-Kamera sowie einer Dualcore-CPU (2x 1.000 MHz) und sollte<br />

mit dieser Ausstattung eigentlich ordentlich in der Smartphone-Mittelklasse mitmischen können.<br />

Die Betonung liegt allerdings auf „sollte“, denn in der Praxis geht dem SP-360 dann doch<br />

öfter mal die Luft aus. Das beginnt bereits im Menü, wo das Wechseln zwischen verschiedenen<br />

Homescreens oder App-Bildschirmen nicht selten von kleinen Rucklern begleitet wird, und endet<br />

im Browser, der größere Seiten nur sehr langsam aufbaut. Das ist ebenso ärgerlich wie auch<br />

verwunderlich, denn eigentlich sollte die 1-Gigahertz-Dualcore-CPU zu einer besseren Leistung<br />

imstande sein. Eventuell kann Pearl hier ja noch mit einem Update nachhelfen, Letztere stellt<br />

der Versandhändler erfahrungsgemäß regelmäßig zur Verfügung. Abseits der zähen Menü- und<br />

Browser-Performance schlägt sich das Simvalley aber recht ordentlich, aktuelle <strong>Spiele</strong> wie<br />

Dead Trigger oder Temple Run 2 liefen zwar nicht ganz ruckelfrei, waren aber auf <strong>jeden</strong> Fall<br />

spielbar. Abschließende Pluspunkte<br />

verdient sich das Simvalley noch<br />

<strong>für</strong> sein farbstarkes und scharfes<br />

HD-Display.<br />

Hübsches Display<br />

Ordentliche Ausstattung<br />

Schwache Performance<br />

Sehr kleiner<br />

interner Speicher<br />

befriedigend<br />

Note 3,0


Test: Smartphones <strong>Technik</strong><br />

Sony Xperia V<br />

Web: www.sony.de Preis (UVP, Online): € 550, ab € 480<br />

gut<br />

Note 1,6<br />

Gute Performance 13-Megapixel-Kamera<br />

Helles und kontrastreiches Display<br />

Plastikrückseite<br />

Äußerlich hinterlässt Sonys Xperia V<br />

einen zwiespältigen Eindruck. Zwar<br />

ist das Smartphone sehr dünn und<br />

liegt mit dem leicht geschwungenen<br />

Design geschmeidig in der Hand, die<br />

rückseitige Plastikschale fühlt sich<br />

jedoch ziemlich billig an. Die Verarbeitung<br />

des spritzwassergeschützten<br />

Gehäuses ist aber gut, ein Knarzen<br />

oder Knacken konnten wir selbst bei<br />

starkem Druck nicht vernehmen. Angetrieben<br />

wird das Sony-Telefon von<br />

einem Dualcore-Prozessor (2x 1,5<br />

Ghz), der in unseren Benchmarktests<br />

ordentliche, aber keine überragenden<br />

Ergebnisse ablieferte. Sehr gut<br />

schlägt sich dagegen das helle Display,<br />

das dank der Mobile Bravia Engine<br />

2 selbst bei direkter Sonneneinstrahlung<br />

noch einwandfrei ablesbar<br />

ist. Und auch die 13-Megapixel-Kamera<br />

gefiel im Test durch sehr scharfe<br />

und kontrastreiche Fotos bei Tageslicht.<br />

Smartphone-Zocker freuen sich<br />

außerdem über die flotte <strong>Spiele</strong>-Performance,<br />

grafisch anspruchsvolle<br />

3D-<strong>Spiele</strong> liefen absolut ruckelfrei.<br />

Samsung Ativ S<br />

Web: www.samsung.de Preis (UVP, Online): € 530, ab € 450 (16 GByte)<br />

gut<br />

Note 1,5<br />

Samsungs erstes Windows-8-Handy<br />

Ativ S ist mit seinem Gehäuse in<br />

Metalloptik ein echter Hingucker.<br />

Allerdings ist die Enttäuschung<br />

umso größer, wenn man beim Anfassen<br />

feststellt, dass es sich doch<br />

nur um das <strong>für</strong> Samsung typische<br />

Plastik handelt. Dieses Manko ist<br />

bei einem Blick auf das Display allerdings<br />

schnell verziehen, denn<br />

der Super-AMOLED-Bildschirm<br />

überzeugt mit knackiger Schärfe<br />

und guten Kontrasten. Auch die<br />

Arbeitsgeschwindigkeit liegt dank<br />

der Dualcore-Snapdragon-CPU auf<br />

Top-Niveau, Ruckler oder längere<br />

Ladezeiten gibt es nicht. Im direkten<br />

Vergleich mit dem bisherigen<br />

WP8-Top-Modell Lumia 920 hat<br />

das Ativ S noch einen großen Vorteil,<br />

denn Samsung verbaut einen<br />

Micro-SD-Slot zur Speichererweiterung.<br />

Lediglich die Kamera kann<br />

nicht mit Nokias Flaggschiff mithalten,<br />

weswegen sich das Ativ S<br />

letztendlich knapp hinter diesem<br />

einordnet.<br />

Flotte Arbeitsgeschwindigkeit Micro-SD-Slot vorhanden<br />

Tolles, hochauflösendes Super-AMOLED-Display<br />

Sehr dünnes und gut verarbeitetes Gehäuse<br />

Produktinfo Ativ S Xperia V SP-360<br />

Hersteller Samsung Sony Simvalley<br />

Webseite www.samsung.de www.sony.de www.pearl.de<br />

Preis (UVP, Online) € 530, ab € 450 (16 GByte) € 550, ab € 480 € 280, ab € 280<br />

Technische Daten<br />

Display<br />

4,8 Zoll (ca. 12,2 cm),<br />

800 x 1.280 Pixel (314 ppi),<br />

Super-AMOLED<br />

4,3 Zoll (ca. 10,9 cm),<br />

720 x 1.280 Pixel (342 ppi),<br />

TFT-Reality-Display<br />

4,7 Zoll (ca. 11,9 cm),<br />

720 x 1.210 Pixel (299 ppi),<br />

IPS-Display<br />

Mobilfunk GSM (Edge), UMTS (HSDPA, HSUPA), LTE GSM (Edge), UMTS (HSDPA, HSUPA), LTE GSM (Edge), UMTS (HSDPA)<br />

Prozessor/Taktung Qualcomm Snapdragon, Dualcore, 2x 1,5 GHz Qualcomm Snapdragon, Dualcore, 2x 1,5 GHz Unbekannter Hersteller, Dualcore, 2x 1,5 GHz<br />

Interner Speicher 16 oder 32 GByte (erweiterbar) 8 GByte (erweiterbar) 4 GByte (erweiterbar)<br />

Foto/Video<br />

8-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme (1080p),<br />

Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

13-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme<br />

(1080p), Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

8-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme (1080p),<br />

Frontkamera <strong>für</strong> Videotelefonie<br />

Ausmaße/Gewicht 137,2 x 70,5 x 8,7 mm/135 g 129 x 65 x 10,7 mm/120 g 133 x 69 x 9 mm/138 g<br />

Betriebssystem Windows Phone 8 Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich)<br />

Akkulaufzeit/<br />

Kapazität<br />

Verbindungen und<br />

Schnittstellen<br />

Bis zu 475 Stunden (Standby)/<br />

2.300 mAh<br />

Micro-SIM, Klinke (3,5 mm), Micro-USB, WLAN,<br />

GPS, DLNA, Bluetooth, NFC<br />

Bis zu 400 Stunden (Standby)/<br />

1.700 mAh<br />

Micro-SIM, Klinke (3,5 mm), Micro-USB, WLAN,<br />

GPS, DLNA, MHL, Bluetooth, NFC<br />

Bis zu 200 Stunden (Standby)/<br />

1.750 mAh<br />

SIM, Klinke (3,5 mm), Micro-USB, WLAN, GPS,<br />

DLNA, Bluetooth<br />

Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer<br />

Benchmark- Für Windows-Phone nicht durchführbar<br />

11.174 Punkte (Antutu)<br />

5.427 Punkte (Antutu)<br />

Ergebnisse*<br />

5.720 Punkte (Quadrant)<br />

2.672 Punkte (Quadrant)<br />

Testurteil gut 1,5 gut 1,6 befriedigend 3,0<br />

*Benchmarks nur <strong>für</strong> Android verfügbar. Referenz: Sony Xperia Z mit 20.670 (Antutu) und 7.808 (Quadrant) Punkten.<br />

Fazit<br />

Pearls erster Versuch, ein Mittelklasse-Smartphone<br />

zu bauen, muss<br />

leider als missglückt angesehen<br />

werden, denn in puncto Leistung<br />

hinkt das Simvalley SP-360 trotz<br />

des schönen Displays der Konkurrenz<br />

hinterher. Auch Samsung<br />

scheitert mit seinem Ativ S, allerdings<br />

nur am Windows-Phone-<br />

8-König Lumia 920, der seinen<br />

Thron dank der überlegenen Kamera<br />

knapp behaupten kann. Eine tolle<br />

Knipse hat auch Sonys Xperia V,<br />

allerdings fehlt es dem Smartphone<br />

sonst an Highlights. Für diese hat<br />

Sony aber ja bereits mit seinem<br />

neuen Flaggschiff Xperia Z gesorgt.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 45


<strong>Technik</strong><br />

Test: Smartphone Sony Xperia Z<br />

Rasender Roboter<br />

Smartphone Sony bläst zum Angriff auf den Android-Thron. Das Xperia Z ist den aktuellen Spitzenreitern<br />

auf dem Papier in allen Belangen überlegen <strong>–</strong> doch reicht das <strong>für</strong> die Krone?<br />

Sony mischte im letzten Jahr munter<br />

mit auf dem Smartphone-Markt,<br />

stand meist aber im Schatten der<br />

großen Hersteller Samsung, HTC, LG und<br />

Co. Zwar bauten die Japaner mit den Xperia-<br />

Modellen S und T sehr ordentliche High-<br />

End-Handys, mit einem Galaxy S3 oder One<br />

X+ konnten diese aber allein schon aufgrund<br />

ihrer Hardware-Ausstattung nicht mithalten.<br />

Anno 2013 soll sich das grundlegend<br />

ändern, wie Sony bereits auf der CES in Las<br />

Vegas deutlich machte. Dort präsentierte<br />

man mit dem Xperia Z das erste Full-HD-<br />

Smartphone überhaupt <strong>–</strong> und setzte so die<br />

Konkurrenz schon vor dem Mobile World<br />

Congress gehörig unter Druck.<br />

03/2013<br />

Kauftipp<br />

Überragende Ausstattung!<br />

Das fünf Zoll große Display mit 1080p-Auflösung<br />

(443 ppi) ist aber nicht das einzige<br />

technische Highlight des Xperia Z: Als<br />

Recheneinheit kommt Qualcomms nagelneue<br />

Snapdragon-S4-Pro-CPU zum Einsatz,<br />

die von der ebenfalls neuen Adreno-<br />

320-Grafikeinheit unterstützt wird. Die<br />

13-Megapixel-Kamera ist bereits aus den<br />

bisherigen High-End-Sony-Handys<br />

bekannt, wurde aber noch einmal überarbeitet.<br />

Android 4.1.2 (Jelly Bean) sowie<br />

NFC-, LTE- und MHL-Unterstützung sind<br />

natürlich ebenfalls mit an Bord. Abgerundet<br />

wird das große Ausstattungspaket von<br />

einem sehr hochwertigen und mit 7,9 Millimetern<br />

extrem dünnen Mineralglas-Gehäuse,<br />

das noch dazu spritzwassergeschützt<br />

ist und sogar zeitweiliges Untertauchen<br />

unbeschadet übersteht. Für diese Hardware<br />

verlangt Sony aber auch einen stolzen<br />

Preis, denn mit einer UVP von 650 Euro<br />

Das Xperia Z ist IP55/57-<br />

zertifiziert. Das bedeu tet,<br />

dass das High-End-Smartphone<br />

sowohl schmutzgeschützt<br />

als auch<br />

wasserdicht ist und zeitweiliges<br />

Untertauchen<br />

unbeschadet übersteht.<br />

46 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: Smartphone Sony Xperia Z<br />

TEchnik<br />

überflügelt das Xperia Z aktuell alle Android-Konkurrenten.<br />

Ist die starke Hardware<br />

auch in der Praxis diesen Preis wert?<br />

Überragendes Smartphone?<br />

Schon beim ersten Einschalten lässt ein<br />

Blick auf das Display die Kinnlade nach<br />

unten klappen, denn einen derart hochauflösenden<br />

und gleichzeitig kontrastreichen<br />

Bildschirm gibt es bisher schlichtweg nicht.<br />

Die tolle Bildqualität verdankt das Xperia Z<br />

der Mobile Bravia Engine 2, die auf einer<br />

Displaytechnik basiert, die bereits in Sonys<br />

TV-Sparte zum Einsatz kommt. Doch nicht<br />

nur der Bildschirm überzeugt auf ganzer<br />

Linie, auch in puncto Geschwindigkeit leistet<br />

das Xperia Z Außergewöhnliches. Bei<br />

unseren Benchmark-Tests wurden die bisherigen<br />

Spitzenwerte geradezu pulverisiert,<br />

die neue Snapdragon-CPU verrichtet also<br />

<strong>–</strong> trotz „nur“ 1,5-GHz-Taktung <strong>–</strong> hervorragende<br />

Arbeit. Eines hat das neue Xperia<br />

aber doch mit seinen Konkurrenten gemein,<br />

denn unter Last macht sich eine deutliche<br />

Wärmeentwicklung an der Geräteoberseite<br />

bemerkbar. Als Entertainer macht sich das<br />

Sony-Telefon ebenfalls toll, unsere Full-HD-<br />

Testvideos liefen in allen Codec-Varianten<br />

flüssig, High-End-<strong>Spiele</strong> wie Shadowgun<br />

oder Dead Trigger stellten ebenfalls kein<br />

„Das Display lässt<br />

die Kinnlade nach<br />

unten klappen“<br />

Das Xperia Z ist in drei<br />

verschiedenen Farben<br />

erhältlich. An der Seite<br />

befindet sich als prominentes<br />

Element der Einschaltknopf.<br />

Die Slots <strong>für</strong><br />

SD- und SIM-Karten sind<br />

unter wasserdichten<br />

Klappen versteckt.<br />

Problem dar. Umso erstaunlicher ist es,<br />

dass trotz der überragenden Performance<br />

immer noch Mini-Ruckler beim Wechsel<br />

zwischen den Bildschirmen auftreten <strong>–</strong> die<br />

dürfte das Xperia Z der Sony-Benutzeroberfläche<br />

zu verdanken haben. Die wurde übrigens<br />

extra <strong>für</strong> das neue Modell noch einmal<br />

überarbeitet und bietet jetzt beim Druck auf<br />

die „Letzte Apps“-Softwaretaste ein neues<br />

Menü mit sogenannten „Small Apps“,<br />

da runter beispielsweise ein Taschenrechner<br />

oder ein Kurzzeitwecker. Diese Mini-Anwendungen<br />

können ganz normal aus dem<br />

Google Play Store bezogen werden und<br />

haben den Vorteil, dass sie in einem kleinen<br />

verschiebbaren Fenster geöffnet werden,<br />

wobei die zuvor geöffnete App aktiv bleibt.<br />

Sehr praktisch, wenn man beispielsweise<br />

beim Surfen einen Taschenrechner benötigt.<br />

Auch die 13-Megapixel-Kamera darf nicht<br />

unerwähnt bleiben, denn die macht tolle<br />

und scharfe Fotos bei Tageslicht, kann aber<br />

gerade in puncto Detailgrad und Dynamikumfang<br />

nicht ganz mit den besten Handykameras<br />

(Lumia 920, iPhone 5) mithalten.<br />

Trotzdem rast das Xperia Z auf der Überholspur<br />

an den bisherigen Android-Spitzenreitern<br />

vorbei und schnappt sich die Krone.<br />

Wir sind schon jetzt auf die Antworten von<br />

Samsung, HTC und Co. gespannt. (ps)<br />

Der neue Android-Standard<br />

Sony macht den Anfang, doch die Konkurrenz schläft nicht. Wir stellen Ihnen schon heute<br />

die Ausstattung vor, die Sie in High-End-Androiden anno 2013 erwarten dürfen.<br />

5 Zoll<br />

Full-HD<br />

Quadcore<br />

1.500MHz<br />

2 Gigabyte<br />

Display: Zwar können andere Hersteller nicht auf die Mobile Bravia Engine 2<br />

zurückgreifen, Full-HD-Displays dürften aber trotzdem in jedem neuen High-End-<br />

Modell zum Standard werden. Das ist nach dem Sprung zu HD ready im letzten Jahr<br />

einfach der nächste logische Schritt. Bei der Größe ist die Vorhersage nicht ganz so<br />

einfach, mindestens 5 Zoll werden es aber wohl überall werden, denn auf kleineren<br />

Displays kommt die Full-HD-Auflösung nicht wirklich zur Geltung.<br />

CPU: Vierkern-CPUs waren bereits im letzten Jahr Standard und werden<br />

es auch in diesem Jahr bleiben. Zwar ließ Samsung verlauten,<br />

dass man an einer Octacore-Recheneinheit arbeitet, allerdings handelt<br />

es sich dabei auch nur um zwei separate Quadcore-Prozessoren. Die<br />

Taktung dürfte im Lauf des Jahres aber die 2-GHz-Marke erreichen.<br />

RAM: Die immer aufwendigeren Anwendungs- und <strong>Spiele</strong>-Apps fordern nicht nur leistungsstärkere<br />

Prozessoren, sondern auch zusätzlichen Hauptspeicher. Dessen Standardgröße<br />

dürfte in den Top-Geräten auf <strong>jeden</strong> Fall mindestens zwei Gigabyte betragen, vereinzelt war<br />

das auch schon in letztjährigen Modellen (Galaxy Note 2, Nexus 4, Padfone 2) der Fall.<br />

13<br />

MP<br />

Kamera: Kompaktkamera ade! Glaubt man der Gerüchteküche, dann befinden<br />

sich in allen neuen High-End-Smartphones 13-Megapixel-Sensoren, die bisherige<br />

Einsteiger-Kompaktkameras endgültig obsolet machen dürften.<br />

Akku: Die große Unbekannte. Aufgrund der steigenden Display- und Gehäusegrößen können<br />

die Hersteller aber immer kräftigere Akkus verbauen. 3.000 mAh wären wünschenswert.<br />

Produktinfo Sony Xperia Z<br />

Webseite www.sony.de<br />

Preis (UVP, Online) € 650, ab € 600<br />

Technische Daten<br />

Display<br />

Mobilfunk<br />

Prozessor/Taktung<br />

Interner Speicher<br />

Foto/Video<br />

Ausmaße/Gewicht<br />

Betriebssystem<br />

Akkulaufzeit/<br />

Kapazität<br />

Verbindungen und<br />

Schnittstellen<br />

Lieferumfang<br />

Benchmark-<br />

Ergebnisse*<br />

5 Zoll (ca. 12,7 cm),<br />

1.080 x 1.920 Pixel (441 ppi),<br />

TFT Reality Display<br />

GSM (Edge),<br />

UMTS (HSDPA, HSUPA), LTE<br />

Qualcomm Snapdragon S4 Pro,<br />

Quadcore, 1,5 GHz<br />

16 GByte intern (erweiterbar)<br />

13-Megapixel-Kamera/HD-Videoaufnahme<br />

(1080p), 2-MP-Frontkamera<br />

<strong>für</strong> Full-HD-Videotelefonie<br />

139 x 71 x 7,9 mm/146 g<br />

Android 4.1.2 (Jelly Bean)<br />

Bis zu 550 Stunden (Standby)/<br />

2.330 mAh<br />

Micro-SIM, Klinke (3,5 mm),<br />

Micro-USB, WLAN, GPS, DLNA, MHL,<br />

Bluetooth, NFC<br />

Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer<br />

20.670 Punkte (Antutu)<br />

7.808 Punkte (Quadrant)<br />

* Benchmarks nur <strong>für</strong> Android verfügbar. Neue Referenz: Sony<br />

Xperia Z mit 20.670 (Antutu) und 7.808 (Quadrant) Punkten.<br />

Bisherige Referenz: Samsung Galaxy S3 mit 15.748 Punkten<br />

(Antutu) und HTC One X+ mit 7.076 Punkten (Quadrant).<br />

Sony Xperia Z<br />

Überragendes Display<br />

Extrem flotte Arbeitsund<br />

<strong>Spiele</strong>performance<br />

Hochwertiges Gehäuse<br />

Spritzwassergeschützt<br />

Mini-Ruckler beim<br />

Homescreen-Wechsel<br />

sehr gut<br />

Note 1,1<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 47


<strong>Technik</strong><br />

TEst: Kompaktkamera Sony RX1<br />

Originalgrösse<br />

Alles im Kasten<br />

Was heißt<br />

Vollformat?<br />

Der Begriff „Vollformat“ hat sich<br />

<strong>für</strong> Sensoren durchgesetzt, deren<br />

Bild format dem des analogen Kleinbildfilms<br />

(ca. 24 x 36 mm) entspricht.<br />

Diese sind um ein Vielfaches größer<br />

als die in aktuellen Digitalkameras<br />

üblichen APS-C-Format-Sensoren<br />

und haben daher besonders beim<br />

Rauschverhalten erhebliche Vorteile.<br />

Allerdings sind die Sensoren aufgrund<br />

ihrer Größe auch deutlich<br />

teurer und kommen daher nur in<br />

wenigen Kameras zum Einsatz.<br />

Kompaktkamera Vollformat-Sensor in einer Kompaktkamera? Unmöglich! Oder doch nicht?<br />

sony Rx1<br />

Überragende Bildqualität<br />

auf DSLR-Niveau<br />

Vollformat-Sensor<br />

Tolles Display …<br />

… ohne Touch-Funktion<br />

Kein Zoom,<br />

kein Weitwinkel<br />

sehr gut<br />

Note 1,2<br />

Sonys RX1 ist vor allem eins: ein<br />

Meisterwerk der Ingenieurskunst.<br />

Einen 24-Megapixel-Vollformat-<br />

Sensor in einem Gehäuse im Hosentaschenformat<br />

zu verbauen, ist bislang keinem<br />

anderen Hersteller gelungen und wäre<br />

noch vor wenigen Jahren als komplett<br />

unmöglich abgetan worden. Sony hat es<br />

aber geschafft und präsentiert mit der RX1<br />

eine Edelkompakte, die dem Kategorienamen<br />

alle Ehre macht. Allein beim Anblick<br />

des astronomischen Preises von rund<br />

3.100 Euro dürften die meisten Hobbyfotografen<br />

nur verwundert mit dem Kopf schütteln.<br />

Dazu kommt das nicht<br />

wechselbare Objektiv mit einer<br />

Festbrennweite von 35 Millimetern,<br />

das der Kamera von Haus<br />

aus einiges an Flexibilität nimmt.<br />

Für wen also ist diese Kamera<br />

überhaupt interessant? Die Antwort<br />

ist einfach: <strong>für</strong> alle, die eine<br />

portable Kamera suchen und<br />

trotzdem keinerlei Kompromisse<br />

bei der Bildqualität eingehen<br />

wollen. Bei Letzterer überragt die RX1 nämlich<br />

alle anderen Premiumkompakten deutlich<br />

und liefert extrem scharfe, detaillierte<br />

und rauscharme Bilder, die sich vor keiner<br />

DSLR zu verstecken brauchen. Selbst in<br />

den höchsten ISO-Bereichen (ISO 12.800<br />

und 25.600) sind die Bilder <strong>–</strong> besonders bei<br />

RAW-Aufnahme <strong>–</strong> <strong>für</strong> die Weiterbearbeitung<br />

verwendbar. Die Full-HD-Videos, welche<br />

die RX1 mit 50 Bildern pro Sekunde<br />

aufnimmt, fallen genau wie die Fotos<br />

äußerst scharf und angenehm kontrastreich<br />

aus. Auch in der Praxis schlägt sich<br />

die Kamera mit Ausnahme des fehlenden<br />

Das Display der RX1 löst mit starken 1,2 Millionen Bildpunkten auf.<br />

Auf einen Sucher müssen Sie dagegen verzichten.<br />

Weitwinkels und optischen Zooms toll. Die<br />

wichtigsten Bildeinstellungen lassen sich<br />

über die Gehäusetasten anpassen, außerdem<br />

hat das fest verbaute Objektiv gleich<br />

mehrere bewegliche Ringe, mit denen Sie<br />

unter anderem den Makromodus aktivieren.<br />

Alles in allem ist die RX1 eine gut ausgestattete<br />

Kamera mit überragender<br />

Bildqualität, die aufgrund ihres immens<br />

hohen Preises aber wohl nur <strong>für</strong> Profi-Fotografen<br />

interessant ist. (ps)<br />

Produktinfo Sony RX1<br />

Webseite www.sony.de<br />

Preis (UVP, Online) € 3.100, ab € 3.070<br />

Technische Daten<br />

Foto-/<br />

Videoauflösung<br />

Brennweite/Zoom/<br />

Lichtstärke<br />

Display<br />

24 Megapixel/<br />

1.920 x 1.080 Pixel (50 FPS)<br />

35 mm/Festbrennweite/<br />

f/2,0<br />

7,6 cm (3 Zoll), ca. 480 x 800 Pixel<br />

(1.229.000 Bildpunkte*)<br />

Belichtung Programm-, Zeit-,<br />

Blendenautomatik, manuell<br />

Schnittstellen Micro-USB, Micro-HDMI, Mikrofon<br />

Speicher/intern SDXC/-<br />

Maße/Gewicht 113 x 65 x 70 mm/482 g<br />

*Herstellerangabe 1 Pixel = 3 Bildpunkte<br />

48 www.spielefilmetechnik.de 03/13


TEst: Systemkamera Sony NEX-6 <strong>Technik</strong><br />

Handlicher Fotokünstler<br />

Systemkamera Die NEX-6 setzt sich von Sonys Systemkamera-Einheitsbrei ab.<br />

Die bisherigen NEX-Versionen des<br />

japanischen Herstellers Sony sind<br />

durch die Bank sehr ordentliche<br />

Systemkameras, unterscheiden sich von<br />

Modell zu Modell aber oftmals nur in<br />

Details. Hier eine höhere Sensorauflösung,<br />

dort ein Touch-Display <strong>–</strong> die Haptik<br />

und vor allem das Design sind dagegen<br />

bei allen Geräten nahezu identisch. Die<br />

NEX-6 erfindet das Rad zwar nicht komplett<br />

neu, verabschiedet sich aber trotzdem<br />

von den bisherigen Standards, was<br />

insbesondere das Magnesium-Gehäuse<br />

Trotz ihrer kompakten<br />

Bauweise hat die<br />

NEX-6 einen elektronischen<br />

Sucher, der<br />

ein hervorragendes<br />

<strong>Vorschau</strong>bild liefert.<br />

bereits beim ersten Anfassen verdeutlicht.<br />

Haptisch fühlt es sich nicht ganz so<br />

hochwertig an wie die Aluminium-Gehäuse<br />

der anderen Modelle, ist da<strong>für</strong> aber<br />

deutlich kratzresistenter und leichter.<br />

Auch die Gummierung am Griff der rechten<br />

Seite wurde verbessert, endlich liegt<br />

die NEX absolut rutschfest in der Hand.<br />

Zwei weitere Neuerungen sollen ebenfalls<br />

nicht unerwähnt bleiben: Zum einen<br />

spendiert Sony der NEX-6 einen tollen<br />

OLED-Sucher, der perfekt und platzsparend<br />

an der linken Gehäuseseite angebracht<br />

ist und ein hervorragendes,<br />

sehr hoch aufgelöstes <strong>Vorschau</strong>bild<br />

liefert. Zum anderen<br />

hat der japanische Hersteller<br />

endlich die Kritik angenommen<br />

und verbaut auf der neuesten<br />

NEX einen Standard-ISO-Blitzschuh<br />

und nicht länger den proprietären<br />

Sony-Anschluss <strong>–</strong> sehr<br />

löblich! In puncto Bildqualität<br />

bewegt sich die NEX-6 auf demselben,<br />

sehr hohen Niveau wie die bisherigen<br />

Modelle und macht äußerst scharfe,<br />

kontrastreiche und farbenfrohe Fotos.<br />

Auch das Bildrauschen hat die Sony-<br />

Knipse gut im Griff <strong>–</strong> bis ISO 3.200 ist das<br />

Grieseln kaum wahrnehmbar. Bei höherer<br />

ISO-Empfindlichkeit ist neben leichtem<br />

Bildrauschen dann auch ein Detailverlust<br />

zu erkennen, alles in allem verdient sich<br />

die Bildqualität aber trotzdem noch das<br />

Prädikat „sehr gut“. (ps)<br />

Produktinfo<br />

Webseite<br />

Preis (UVP, Online)<br />

Technische Daten<br />

Foto-/<br />

Videoauflösung<br />

Objektiv-Bajonett<br />

Display<br />

Sony NEX-6<br />

www.sony.de<br />

€ 800, ab € 690 (Body)<br />

16 Megapixel/<br />

1.920 x 1.080 Pixel (50 FPS)<br />

Sony E-Bajonett<br />

7,6 cm (3 Zoll), ca. 480 x 640 Pixel<br />

(921.600 Bildpunkte*)<br />

Belichtung Programm-, Zeit-,<br />

Blendenautomatik, manuell<br />

Schnittstellen Micro-USB, A/V-Out, Mini-HDMI<br />

Speicher/intern SDXC/-<br />

Maße/Gewicht 120 x 67 x 43 mm/466 g<br />

* Herstellerangabe 1 Pixel = 3 Bildpunkte<br />

Son NEX-6<br />

Sehr gute Bildqualität<br />

Toller OLED-Sucher<br />

Widerstandsfähiges<br />

Gehäuse<br />

Integriertes WLAN<br />

Display ohne<br />

Touch-Funktion<br />

sehr gut<br />

Note 1,3<br />

Originalgrösse<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 49


<strong>Technik</strong><br />

Kurztests<br />

Kurztests<br />

Vermischtes An dieser Stelle nehmen wir <strong>für</strong> Sie regelmäßig<br />

interessante Produktneuheiten des Monats unter die Lupe.<br />

iPad-Sounddock<br />

Belkin Thunderstorm<br />

Webseite: www.belkin.de Preis (UVP, Internet): € 230, ab € 230<br />

Für Musik-, Film- und <strong>Spiele</strong>freunde ist das Lautsprecher-Dock <strong>für</strong> Apples iPad ein Segen,<br />

lässt es das <strong>Tablet</strong> doch deutlich kräftiger und in Stereo tönen. Zum Lieferumfang<br />

gehört ein Faltcover, das nicht nur als Schutzhülle dient, sondern auch als Standfuß<br />

verwendet werden kann (siehe Bild). Transportfreundliche 670 Gramm bringt das<br />

Thunderstorm auf die Waage, die gesamte Konstruktion wirkt stabil. Apples Flachmann<br />

sitzt passgenau und sicher in der Hartplastikschale, während er Audiosignale<br />

über den Dock-Connector weitergibt. Letzterer lädt auch das iPad, sofern das Thunderstorm<br />

übers Stromnetz und nicht über den eingebauten Akku betrieben wird.<br />

Über den App Store erhalten Sie übrigens die kostenlose Thunder-App, die Ihnen<br />

sinnvolle Soundeinstellungen bietet. Die Lautsprecher präsentieren sich nicht<br />

ganz pegelfest, wer aber das letzte Drittel der Lautstärkeskala meidet, genießt<br />

ein detailliertes, druckvolles Klangbild. Derzeit ist das Thunderstorm <strong>für</strong> iPad 2<br />

und 3 erhältlich, eine Lightning-Version soll folgen.<br />

Eingebauter Akku (bis zu zehn Stunden Laufzeit) Guter Klang<br />

Robuste Bauweise Im letzten Volume-Drittel nicht pegelfest<br />

GUT Note 1,6<br />

Kopfhörer<br />

Sony MDR-1RNC<br />

Webseite: www.sony.de Preis (UVP, Internet): € 400, ab € 330<br />

„NC“ steht <strong>für</strong> das Feature Noise Cancelling, das Bestandteil der teuersten<br />

Ausstattungsvariante des MDR-1R ist. Wer auf die Geräuschunterdrückungstechnologie<br />

verzichten kann, bekommt den Hi-Fi-Kopfhörer bereits ab 250 Euro. Für welches Modell<br />

Sie sich auch entscheiden, in jedem Fall dürfen Sie sich auf exzellente Verarbeitungsqualität,<br />

hohen Tragekomfort und tollen Klang freuen. Der verstellbare, butterweich<br />

ein rastende Bügel wird von geschmeidigem Leder umschlossen, Gleiches gilt<br />

<strong>für</strong> die großen Hörmuscheln. Dadurch ergibt sich insgesamt ein äußerst angenehmer<br />

Sitz. Auch bei längerer Tragezeit entwickelt sich kein störender Druck. Im<br />

Klangtest präsentierte sich der Sony-Kopfhörer kristallklar und detailliert mit sehr<br />

präsentem Basstonbereich. Letzterer hätte vielleicht noch etwas mehr „Punch“<br />

vertragen können. Besitzer eines Noise-Cancelling-Modells können störende<br />

Außengeräusche auf Knopfdruck zuverlässig ausblenden. Hier<strong>für</strong> stehen<br />

drei Modi <strong>für</strong> Büro, Flugzeug und Bus/Zug zur Verfügung. Allerdings<br />

leidet bei aktivem NC die Klangqualität: Der Hochtonbereich verliert<br />

seine Souveränität, die Mitten werden hohl.<br />

Edles Design, hochwertige Materialien<br />

Hoher Tragekomfort<br />

Sehr gutes, detailliertes Klangbild<br />

Klangeinbußen bei Noise Cancelling<br />

50 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Sehr gut Note 1,4


Kurztests<br />

TEchnik<br />

RC-Hubschrauber<br />

Ionik Helicopter Fun<br />

Webseite: www.i-onik.de Preis (UVP, Internet): € 40, ab € 35<br />

Funkgesteuerte Mini-Hubschrauber gibt es mittlerweile wie Sand<br />

am Meer, Ioniks Ausgabe hat aber einen entscheidenden Vorteil<br />

gegenüber den meisten Alternativen: Der Heli lässt sich nämlich<br />

wahlweise mit dem Smartphone (iOS und Android werden unterstützt)<br />

oder mit einer mitgelieferten Fernbedienung lenken. Die<br />

Handysteuerung funktioniert über eine App in Kombination mit<br />

dem beiliegenden Funkempfänger, der über den Klinkenanschluss<br />

mit dem Telefon verbunden wird. Leider reagiert die<br />

App-Steuerung etwas träge, sodass einige Testflüge vonnöten<br />

sind, bis man sich an die Eingabeverzögerung gewöhnt hat. Im<br />

Zuge dieser Probeflüge musste unser Heli auch einige Abstürze<br />

hinnehmen, die er aber allesamt ohne Beschädigungen wegsteckte.<br />

Robustheit kann man dem Hubschrauber also auf <strong>jeden</strong><br />

Fall attestieren. Abzüge muss er dagegen noch <strong>für</strong> die Flugeigenschaften<br />

hinnehmen, denn der Helikopter lässt sich zwar problemlos<br />

still in der Luft halten, sobald man ihn aber geradeaus<br />

bewegen will, wird die Steuerung schwamming und ungenau. Für<br />

Einsteiger ist der Ionik-Heli aufgrund seiner Robustheit und des<br />

günstigen Preises aber trotzdem geeignet.<br />

Sehr robust Steuerung per Smartphone oder Fernbedienung<br />

Handy-App reagiert träge Schwammige Steuerung<br />

befriedigend Note 2,6<br />

TV-Wandhalterung<br />

Erard Standit 400<br />

Webseite: www.erard.fr Preis (UVP, Internet): € 225, ab € 225<br />

Moderne Fernseher eignen sich perfekt zur Wandmontage, trotzdem stehen<br />

die meisten auf einem Tischfuß. Oft ist der Grund nicht etwa<br />

der Preis <strong>für</strong> eine Halterung, sondern<br />

vielmehr die Scheu, Löcher<br />

in die Wand zu bohren, und die<br />

Sorge, ob die ganze Sache auch<br />

hält. Hier kommt die bohrlose<br />

Wandhalterung des französischen<br />

Herstellers Erard (in<br />

Deutschland bei www.monitorhalterung.de<br />

erhältlich) ins Spiel.<br />

Die stabile Stahlkonstruktion ist<br />

selbst von handwerklichen Laien<br />

in knapp 20 Minuten zusammengebaut.<br />

In unserem Test haben<br />

wir einen 47-Zoll-Fernseher völlig<br />

problemlos direkt an der Wand aufstellen<br />

können. Der Schwerpunkt drückt den Fernseher<br />

an die Wand, wo er zusätzlich von einem klebrigen<br />

Gummikissen gehalten wird, der vorgezogene<br />

Fuß stabilisiert. Man muss schon Kraft aufwenden,<br />

um den TV ins Schwanken zu bringen,<br />

ein Umfallen ist ohne Absicht und Gewaltanwendung<br />

nicht denkbar. Mit knapp 230 Euro ist diese<br />

Halterung <strong>für</strong> Fernseher bis 52 Zoll nicht gerade<br />

billig, aber durchaus praktisch und schick.<br />

Keine Bohrlöcher nötig<br />

Versteckter Kabelschacht schafft Ordnung<br />

Stabiler Halt<br />

Fernseher nicht neig- oder schwenkbar<br />

gut Note 1,6<br />

<strong>Tablet</strong>-Gamecontroller<br />

Equip <strong>Tablet</strong> Racing Wheel<br />

Webseite: www.in-equip.de Preis (UVP, Internet): € 76, ab € 60<br />

Das <strong>Tablet</strong> Racing Wheel ist auf <strong>Spiele</strong> zugeschnitten, die Sie mittels des in iPad und Co. eingebauten<br />

Beschleunigungssensors steuern. So soll es in erster Linie realistischen Fahrspaß<br />

bei Rennsimulationen ermöglichen. Controller und Standfuß müssen zuvor mit einigen einfachen<br />

Handgriffen montiert werden. Anschließend arretieren Sie Ihr <strong>Tablet</strong> in der Mitte des<br />

Lenkrades. Die beiden Halterungen können Sie dabei so einstellen, dass sowohl 7-, 8- als<br />

auch 10-Zoll-Flachmänner bombenfest sitzen. Schade: Für 10-Zoll-Geräte (siehe Bild) fällt<br />

die Vorrichtung zu schmal aus, so berühren Sie während des <strong>Spiele</strong>ns ständig mit den Daumen<br />

den Rahmen des <strong>Tablet</strong>-<strong>PCs</strong>. Außerdem ist das <strong>Tablet</strong> Racing Wheel relativ leicht, weshalb<br />

es schnell passieren kann, dass der Standfuß bei hitzigen Lenkbewegungen ver rutscht.<br />

Dank leichtgängiger Lenkung lassen sich virtuelle Vehikel filigran steuern, die zuvor erwähnten<br />

Mängel trüben aber den Gesamteindruck.<br />

Flexible Halterung <strong>für</strong> alle gängigen Zoll-Größen<br />

Leichtgängige Lenkung<br />

Für 10-Zoll-<strong>Tablet</strong>s zu schmal Kein stabiler Stand<br />

Befriedigend Note 2,5<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 51


<strong>Technik</strong> Feature: 100 Ausgaben <strong>SFT</strong><br />

feiert die<br />

100. Ausgabe!<br />

Feature Seit dem ersten Heft hat sich die <strong>Technik</strong>welt verändert,<br />

unsere Leidenschaft ist geblieben.<br />

Als Titelstory der ersten Ausgabe<br />

12/2004 präsentierten wir Ihnen ein<br />

Special zum Thema Digitalkameras,<br />

weitere große Testthemen bildeten LCD-<br />

TVs und Notebooks. Genau wie heute<br />

waren wir auch damals fasziniert von den<br />

technischen Möglichkeiten, hatten aber<br />

noch keine Vorstellung, welches hohe<br />

Niveau schon ein paar Jahre später in diesen<br />

und natürlich auch anderen Kategorien<br />

zum Standard wird. Die Anzahl der Megapixel<br />

bei Kameras hat sich mehr als verdoppelt,<br />

Full-HD-Fernseher gab es zu dieser<br />

Zeit noch gar nicht, heutzutage müssen Sie<br />

Geräte, die eine geringere Auflösung haben,<br />

schon mit der Lupe suchen. Selbst ein aktuelles<br />

Smartphone bietet mehr Prozessor-<br />

Power als ein 2004 erschienenes Notebook.<br />

Ein kurzer Rückblick. (fn/fw/ps)<br />

Die Windows XP <strong>Tablet</strong><br />

Edition ließ sich nur per<br />

mitgeliefertem Stylus-Stift<br />

komfortabel bedienen.<br />

Teuer aufgetischt<br />

Das Portégé M200 von Toshiba (Test in <strong>SFT</strong><br />

12/2004) war einer der ersten <strong>Tablet</strong>-<strong>PCs</strong> und<br />

kostete sage und schreibe 3.200 Euro! Das<br />

12,1-Zoll-Convertible-Notebook konnte mit<br />

einem Handgriff in einen <strong>Tablet</strong>-PC verwandelt<br />

werden, arbeitete mit einem Intel-Centrino-<br />

Singlecore-Prozessor und brachte <strong>für</strong> damalige<br />

Verhältnisse recht niedrige 2,1 Kilogramm auf die<br />

Waage. Der Akku hielt viereinhalb Stunden.<br />

Gegenüber iPad und Co. müsste sich das M200<br />

heutzutage in allen Belangen geschlagen geben.<br />

Mehrkern-Prozessor-Power nebst hoher Grafikleistung,<br />

lange Ausdauer von bis zu zwölf Stunden<br />

und ein Gewicht von maximal 700 Gramm sind<br />

heutzutage Standard. Nicht vergessen sollte man<br />

außerdem, dass Sie heute bereits <strong>für</strong> unter 100<br />

Euro in die <strong>Tablet</strong>-Welt einsteigen können.<br />

Dank <strong>SFT</strong>-Tests immer<br />

auf dem Laufenden<br />

Seit 100 Ausgaben erfahren Sie von uns monatlich,<br />

welche <strong>Technik</strong>-Neuheiten auf <strong>jeden</strong> Fall<br />

einen Blick wert sind, welche Games Sie unbedingt<br />

gespielt haben müssen und welche <strong>Filme</strong> Sie<br />

nicht verpassen dürfen. Das bedeutet auch 100<br />

Ausgaben randvoll mit ausführlichen Tests. Wir<br />

haben mal Bilanz gezogen: Von der ersten Ausgabe<br />

bis zu dem Heft, das Sie gerade in den Händen<br />

halten, haben mehr als 4.000 Geräte unsere Testlabore<br />

passiert. Darunter befanden sich über 230<br />

Fernseher und mehr als 250 Computer, <strong>Tablet</strong>s<br />

und Notebooks. Hinzu kamen noch rund 400<br />

Kameras sowie gut 350 Handys und Smartphones.<br />

Außerdem haben wir Sie bis heute mit etwa 1.500<br />

Reviews zu jeweils aktuellen <strong>Spiele</strong>-Titeln sowie<br />

DVD- und Kino-<strong>Filme</strong>n versorgt.<br />

Einst cool, heutzutage nur noch eine Randnotiz<br />

Erinnern Sie sich noch an die Ultra Mobile <strong>PCs</strong>, kurz UM<strong>PCs</strong>? Diese Notebooks im Taschenformat wie das Sony<br />

UX1 (Bild 1) boten eine integrierte Mini-Tastatur und berührungsempfindliche Displays, manövrierten sich aber<br />

aufgrund schwacher Systemleistung, kurzer Akkulaufzeit und viel zu hoher Preise (ab 1.000 Euro) in die Bedeutungslosigkeit.<br />

Schnell weg vom Fenster waren auch die Push-to-Talk-Handys, mit denen Sie im Netz der Telekom<br />

im Walkie-Talkie-Style mit einzelnen Personen oder Gruppen sprechen konnten. Ähnlich erging es auch Nokias<br />

leistungsstarkem <strong>Spiele</strong>handy N-Gage, das seiner Zeit (2003) offenbar zu weit voraus war. Ebenfalls keine<br />

Chance hatte Toshibas HD-DVD-Format, das<br />

sich dem übermächtigen Blu-ray-Rivalen<br />

geschlagen geben musste. Portable DVD-<br />

Player (Bild 2) waren als mobile<br />

Entertainer immerhin eine Zeit 1<br />

lang sehr erfolgreich, in Zeiten<br />

von VoD und internetfähigen<br />

Unterhaltern wie Smartphones<br />

und <strong>Tablet</strong>s braucht<br />

sie heutzutage kaum noch<br />

jemand.<br />

Der 500 Euro teure DVD-Player DP8800<br />

gab <strong>Filme</strong> über einen 7-Zoll-Schirm<br />

(234 x 480 Pixel) wieder.<br />

2<br />

Fotos: Thomas Riese (3)<br />

52 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Feature: 100 Ausgaben <strong>SFT</strong><br />

<strong>Technik</strong><br />

Vom teuren, niedrig auflösenden Winzling bis zum XXL-TV mit Ultra High Definition<br />

In unserer Erstausgabe 12/2004 haben wir sechs LCD-<br />

Fernseher getestet. Einen Winzling wie den Philips<br />

17PF9946 (Bild 3: 17 Zoll, 43 Zentimeter) sucht man<br />

heute in der TV-Abteilung vergeblich. Und 1.000 Euro<br />

würde da<strong>für</strong> heute auch niemand mehr zahlen. Der<br />

3<br />

Für diesen 17-Zöller<br />

musste man zu Weihnachten<br />

2004 satte 1.000<br />

Euro hinblättern.<br />

Testsieger von Sharp maß immerhin 20 Zoll Bilddiagonale<br />

und ging seinerzeit <strong>für</strong> schlappe 1.400 Euro über<br />

die Ladentheke. Alle Bildschirme im Test waren noch<br />

im damals gängigen 4:3-Format, nur hin und wieder<br />

gab es ein Gerät mit Digitalanschluss. Nicht etwa<br />

HDMI, sondern DVI. Das war aber auch nicht weiter<br />

tragisch, schließlich gab es hierzulande ohnehin noch<br />

keine HD-Signale zu sehen. Bereits in der folgenden<br />

Ausgabe (01/2005) haben wir uns den TV-Riesen<br />

gewidmet. Zugegeben, einen 42-Zoll-Fernseher würde<br />

heute niemand mehr als riesig bezeichnen. 2005 war<br />

das aber das höchste der TV-Gefühle. Der abgebildete<br />

Sony-Plasma (Bild 4) arbeitete mit einem Plasmadisplay<br />

mit einer aus heutiger Sicht geradezu lächerlichen<br />

Auflösung von 852 x 480 Pixeln. Immerhin war das<br />

schon das „moderne“ 16:9-Format. Mit einer Dicke<br />

von 11 Zentimetern war der Sony KE-P42M1 einer der<br />

schlankeren Vertreter, die 40 Kilogramm Gewicht galten<br />

als leicht. Schließlich wurden seinerzeit noch Röhrenfernseher<br />

verkauft, die deutlich mehr auf die Waage<br />

brachten. Wer zur <strong>Technik</strong>-Avantgarde gehören<br />

wollte, musste tief in die Tasche greifen. 4.500 Euro<br />

kostete der 42-Zöller und lag damit im guten Mittelfeld.<br />

In der Zwischenzeit ist viel passiert: Im Durchschnitt<br />

zahlt der Deutsche knapp 700 Euro <strong>für</strong> einen neuen<br />

Fernseher und bekommt da<strong>für</strong> einen sehr brauchbaren<br />

40- oder 42-Zöller mit Full-HD-Auflösung, 3D-Darstellung<br />

und Strom sparender LED-<strong>Technik</strong>. Teuer und<br />

groß geht übrigens heute auch noch, wie unser Test<br />

des Ultra-HD-TVs mit 84 Zoll ab Seite 20 zeigt.<br />

4<br />

Kamera-Schnarchnasen<br />

Im Testartikel der Ausgabe 12/04 rühmten wir<br />

Sonys DSC-P150 (Bild 5) mit folgenden Worten:<br />

„Auf die Plätze … Fertig! Start und Ziel in weniger<br />

als 2,2 Sekunden. So lange braucht die<br />

Cybershot vom Einschalten bis zum ersten fertigen<br />

Bild.“ Was damals als rasend schnell galt,<br />

wäre heute ein K.o.-Kriterium, vor allem bei einer<br />

Kompaktkamera. Zu Zeiten, in denen jedes Handy<br />

in unter einer Sekunde aufnahmebereit ist,<br />

wäre eine derart langsame Kamera einfach nicht<br />

mehr konkurrenzfähig. Auch die übrige Ausstattung<br />

der P150 würde man heute eher belächeln:<br />

Die Sensorauflösung lag bei sieben Megapixeln,<br />

das Display war mit zwei Zoll geradezu winzig.<br />

Mit dieser Hardware war Sonys Kompakte übrigens<br />

das absolute High-End-Highlight des damaligen<br />

Kameratests und kostete unglaubliche 530<br />

Euro <strong>–</strong> so viel bezahlt man heute <strong>für</strong> eine sehr<br />

gute Mittelklasse-DSLR.<br />

Erste Handyfotografen<br />

An die klassischen Handys erinnert man sich noch<br />

sehr gut, tatsächlich werden diese ja auch heute<br />

noch von vielen Smartphone-Verweigerern<br />

genutzt. Doch erinnern Sie sich noch an die Anfänge<br />

der Handyfotografie? In unserer Erstausgabe<br />

testeten wir die beiden unten abgebildeten Kamerahandys<br />

und lobten die als „Pixelmillionäre“<br />

bezeichneten Geräte <strong>für</strong> ihre guten Fotoqualitäten<br />

sowie ihre 1-Megapixel-Sensoren. Beim Sony<br />

Ericsson S700i (Bild 7) geriet unser heutiger TV-<br />

Redakteur Florian Weidhase sogar richtig ins<br />

Schwärmen und nannte es eine „perfekte Symbiose<br />

aus Handy und Digitalkamera“. Auch das<br />

Siemens S65 (Bild 6) überzeugte im Test, gelobt<br />

wurden vor allem das edle Design sowie der integrierte<br />

Flugzeug-Modus.<br />

Waren mal Luxus:<br />

Blu-ray-Player<br />

Mit der Veröffentlichung der ersten Bluray-Player<br />

begann Ende 2006 endgültig<br />

das Zeitalter der High-Definition-Unterhaltung.<br />

Das Eintauchen in die Welt<br />

superscharfer Bilder hatte aber auch<br />

seinen Preis, wie unser Test in Ausgabe<br />

01/2007 zeigte: Der günstigste Player<br />

BD-P100 aus dem Hause Samsung kostete<br />

stolze 1.300 Euro, <strong>für</strong> das Panasonic-Modell<br />

DMP-BD10 (Bild 8) mussten<br />

Sie sogar gesalzene 1.500 Euro hinblättern.<br />

Auch ziemlich happig gestalteten<br />

sich die Preise <strong>für</strong> Film-Blu-ray-Discs,<br />

die zwischen 35 und 40 Euro lagen.<br />

Während wir beiden Geräten gelungenes<br />

Design sowie einwandfreie Bildqualität<br />

bescheinigten, bemängelten wir das<br />

Fehlen eines Netzwerk-Anschlusses.<br />

Internetfähigkeit gehört heutzutage zum<br />

Standard. Genauso wie die günstigen<br />

Preise ab 60 Euro <strong>für</strong> Player und ab 15<br />

Euro <strong>für</strong> Blu-ray-<strong>Filme</strong>.<br />

8<br />

5 6 7<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 53


<strong>Technik</strong><br />

Jubiläumsgewinnspiel: Leserumfrage<br />

<strong>SFT</strong>-Jubiläumsgewinnspiel<br />

Geigen Sie uns mal so richtig die Meinung! Damit Ihr Name<br />

im Lostopf <strong>für</strong> die Verlosung der folgenden Produkte landet,<br />

müssen Sie nur an unserer Leserumfrage teilnehmen.<br />

Seit unserer Erstausgabe 2004 ist<br />

viel passiert. Trends sind gekommen,<br />

Trends sind gegangen und<br />

einige Produkte haben die <strong>Technik</strong>welt<br />

vollkommen umgekrempelt. Wir möchten<br />

Sie <strong>–</strong> unsere Leser <strong>–</strong> besser kennenlernen,<br />

um auch in Zukunft genau die Themen in<br />

<strong>SFT</strong> zu bringen, die Sie bewegen. Dazu<br />

bitten wir Sie, an unserer Leserbefragung<br />

ab Seite 57 oder unter www.spielefilmetechnik.de/go/leserumfrage<br />

teilzunehmen.<br />

Als Dankeschön landet Ihr Name in der<br />

Lostrommel <strong>für</strong> die folgenden wertvollen<br />

Preise. Wir wünschen viel Glück!<br />

Philips 47PDL6907K<br />

Design-LED-TV<br />

Philips’ Designline 47PDL6907K vereint beste<br />

TV-<strong>Technik</strong> und ein betörendes Design. Mit seinem<br />

eleganten weißen Rahmen, der vollständig ebenen<br />

Front und dem zweiseitigen Ambilight ist der 47-Zoll-<br />

Fernseher ein echter Blickfang. Dabei steckt hinter<br />

dem minimalistischen Design viel <strong>Technik</strong>: Full-HD-<br />

Display mit 600 Hz Perfect Motion Rate <strong>für</strong> optimale<br />

Bewegungsschärfe, Strom sparende LED-Hintergrundbeleuchtung,<br />

digitaler Triple-Tuner (DVB-T, Kabel, Sat)<br />

und natürlich 3D-Darstellung. Smart ist der schöne<br />

Fernseher obendrein. Wahlweise per Kabel oder drahtlos<br />

nimmt der 47PDL6907K Kontakt zu Ihrem Router<br />

auf und bietet Ihnen eine reichhaltige Auswahl von Apps<br />

und einen vollwertigen Webbrowser. Damit Sie Ihre<br />

Lieblingssendung nie verpassen, beherrscht der<br />

Fernseher zusätzlich USB-Recording. Dazu schließen<br />

Sie einfach eine externe USB-Festplatte am TV an<br />

und können anschließend Sendungen über den<br />

Programmführer zur Aufnahme markieren.<br />

Im Wert von:<br />

1.500 Euro<br />

54 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Jubiläumsgewinnspiel: Leserumfrage <strong>Technik</strong><br />

Im Wert von:<br />

1.500 Euro<br />

Teufel Cubycon Central AV 2<br />

5.1-Soundsystem<br />

Mit diesem Komplett-Set des Audio-Spezialisten Teufel<br />

holen Sie sich waschechten Surround-Sound der Extraklasse<br />

ins Wohnzimmer. Die fünf Micro-Lautsprecher, der<br />

Flex-Subwoofer und die kompakte Verstärkereinheit sind<br />

optimal aufeinander abgestimmt. Dank übersichtlicher Darstellung<br />

der Menüs auf dem Bildschirm des angeschlossenen<br />

Fernsehers ist die Einrichtung und Abstimmung des<br />

Kinosound-Ensembles ein Kinderspiel. Trotz ihrer kompakten<br />

Ausmaße von nur 27 x 17 x 6,5 cm liefern die fünf<br />

Lautsprecher präzisen, raumfüllenden Klang. Zusammen<br />

mit dem Subwoofer und seinen drei Tieftönern kommt das<br />

System auf eine Gesamtleistung von beachtlichen 350<br />

Watt, was selbst <strong>für</strong> sehr große Wohnzimmer ausreicht. An<br />

der mitgelieferten Steuerzentrale finden nicht nur die Lautsprecher,<br />

sondern auch Ihre Zuspieler wie TV-Receiver,<br />

Spielkonsole und Blu-ray-Player Anschluss. Drei HDMI-<br />

Eingänge (natürlich 3D-tauglich) stehen ebenso bereit<br />

wie eine Auswahl von analogen Schnittstellen.<br />

Canon EOS M<br />

Systemkamera<br />

Was lange ein Wunschtraum war, macht die Canon EOS M<br />

möglich. Die Systemkamera ist mit ihren Abmessungen von<br />

109 x 66 x 32 Millimetern extrem portabel, verfügt aber trotzdem<br />

über einen leistungsstarken 18-Megapixel-Sensor.<br />

Dazu kommt eine hohe Flexibilität mit der großen Objektivauswahl<br />

<strong>für</strong> das Canon EF-M-Bajonett. Der Clou: Ein hochwertiges<br />

18-55-mm-Objektiv befindet sich bereits im Lieferumfang,<br />

sodass Sie direkt loslegen können. Aufgrund zahlreicher,<br />

cleverer Automatikfunktionen eignet sich die EOS M übrigens<br />

gleichermaßen <strong>für</strong> Einsteiger und Fortgeschrittene.<br />

Wir wünschen viel Spaß beim Fotografieren!<br />

Im Wert von:<br />

750 Euro<br />

Sony Xperia V<br />

Dualcore-<br />

Smartphone<br />

Sie suchen ein flottes Handy, das<br />

auch einiges einstecken kann?<br />

Dann ist das Xperia V die perfekte<br />

Wahl <strong>für</strong> Sie. Sonys Dualcore-<br />

Smartphone ist nämlich IP55/57-<br />

zertifiziert und hält deshalb nicht<br />

nur Spritz- und Strahlwasser stand,<br />

sondern verkraftet sogar zeitweiliges<br />

Untertauchen im kühlen Nass.<br />

Trotz dieser Robustheit müssen Sie<br />

übrigens keineswegs auf High-End-<br />

Ausstattung verzichten, denn<br />

sowohl ein hochauflösendes HD-<br />

Display als auch eine 13-Megapixel-Kamera<br />

sind an Bord. Mobile<br />

Surfer freuen sich außerdem über<br />

LTE-Unterstützung, dank der Sie<br />

mit bis zu 100 MBit/s im World<br />

Wide Web unterwegs sind.<br />

Im Wert von:<br />

550 Euro<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 55


<strong>Technik</strong><br />

Jubiläumsgewinnspiel: Leserumfrage<br />

VAIO Tap 20 von Sony<br />

Touch-PC<br />

Mit dem VAIO Tap 20 von Sony tauchen Sie in eine neue Computer-<br />

Dimension ein. Der tragbare Touch-PC ist mit seinem riesigen Multitouchscreen<br />

(20 Zoll, ca. 51 cm) perfekt auf das Zusammenspiel mit<br />

dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 8 ausgelegt. Neben<br />

der klassischen Bedienung via Maus und Tastatur (beide in kabelloser<br />

Ausführung mitgeliefert) können Sie den Bildschirm dank des<br />

verstellbaren Standfußes auch flach auf den Tisch legen. Der größte<br />

Clou ist jedoch der integrierte Akku: Nehmen Sie Ihren Rechner<br />

einfach in ein anderes Zimmer mit und Sie können abseits vom<br />

Stromnetz spielen, arbeiten, Videos anschauen, Musik hören und<br />

vieles mehr. Trotz seiner kompakten Ausmaße bringt<br />

die Computer-Flunder kraftvolle Komponenten<br />

mit: Intel-Core-i5-3317U-Prozessor,<br />

eine Festplatte mit 1.000<br />

Gigabyte Kapazität, sechs Gigabyte<br />

RAM sowie Intel HD Graphics<br />

4000, HD-Webcam und hochwertige<br />

Stereolautsprecher.<br />

Im Wert von:<br />

1.200 Euro<br />

LG Optimus G<br />

Quadcore-Smartphone<br />

LGs Optimus G setzt neue Maßstäbe beim Design. Die aus<br />

gehärtetem Gorilla-Glas entworfene Vor- und Rückseite verleiht<br />

dem High-End-Smartphone eine extrem hochwertige Haptik<br />

und ist noch dazu sehr handschmeichelnd. Die Hardware-Ausstattung<br />

steht der edlen<br />

Optik in nichts nach: Angetrieben<br />

wird LGs High-End-<br />

Smartphone von einem<br />

Snapdragon-Quadcore-<br />

Prozessor, der <strong>für</strong> perfekte<br />

Leistung sorgt. Das HD-<br />

Display ist äußerst farbstark<br />

und kontrastreich und<br />

eignet sich hervorragend<br />

<strong>für</strong> hochauflösende <strong>Spiele</strong><br />

und <strong>Filme</strong>. Auch Smartphone-Fotografen<br />

kommen<br />

nicht zu kurz, denn das<br />

Optimus G hat eine tolle<br />

13-Megapixel-Kamera, mit<br />

der jederzeit der perfekte<br />

Schnappschuss gelingt.<br />

Im Wert von:<br />

600 Euro<br />

Equinux Beat Bag & Tizi<br />

Sound & TV<br />

Mit dem nur 635 Gramm leichten Tizi Beat Bag hören Sie Musik von<br />

Ihrem Mobilgerät, wo auch immer Sie wollen. Mit einer Akkuausdauer<br />

von bis zu zehn Stunden sorgt der Bluetooth-Lautsprecher auch bei<br />

längeren Ausflügen <strong>für</strong> Unterhaltung. Und wenn zwischendurch jemand<br />

anruft, kommt die integrierte Freisprechfunktion zum Zuge.<br />

Der digitale TV-Empfänger (DVB-T) Tizi <strong>für</strong> iOS-Geräte passt in jede<br />

Hosentasche und wiegt nur leichte 68 Gramm. Im Betrieb sorgt die<br />

ausziehbare Antenne <strong>für</strong> besten Fernsehempfang. Über die kostenlose<br />

Tizi-App schauen Sie Live-TV, blättern im elektronischen Programmführer<br />

und können sogar Sendungen pausieren oder aufnehmen.<br />

3 ×<br />

Im Wert von je:<br />

80 Euro<br />

Im Wert von je:<br />

120 Euro<br />

3 ×<br />

56 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Jubiläumsgewinnspiel: Leserumfrage <strong>Technik</strong><br />

100 Ausgaben <strong>–</strong> <strong>Spiele</strong> <strong>Filme</strong> <strong>Technik</strong>:<br />

Großes Jubiläumsgewinnspiel<br />

Machen Sie mit bei unserer Leserbefragung und sagen Sie uns die Meinung <strong>–</strong> per Post, Fax oder unter www.spielefilmetechnik.de/go/leserumfrage.<br />

Gewinnen Sie mit etwas Glück einen der tollen <strong>Technik</strong>preise von Philips, Sony, Canon, Teufel und Equinux!<br />

I. INHALTE/LESEVERHALTEN<br />

Wie haben Sie diese Ausgabe von <strong>SFT</strong> erhalten?<br />

❑ Ich bin Abonnent.<br />

❑ Ich habe das Heft im Handel gekauft.<br />

❑ Ich habe das Heft von Freunden/Bekannten erhalten.<br />

❑ Sonstiges:_________________________________________________________<br />

Wie sind Sie auf <strong>SFT</strong> erstmals aufmerksam geworden?<br />

❑ Am Kiosk/im Zeitschriftenhandel<br />

❑ Durch Freunde/Bekannte<br />

❑ Durch eine Anzeige in einer Zeitschrift<br />

❑ Über das Internet<br />

❑ Sonstiges:_________________________________________________________<br />

Wie oft kaufen Sie <strong>SFT</strong>?<br />

❑ Das ist die erste Ausgabe.<br />

❑ Ich beziehe das Heft im Abo.<br />

❑ Ich kaufe jede Ausgabe.<br />

❑ Ich kaufe das Heft häufig (ca. jede 2. Ausgabe).<br />

❑ Ich kaufe das Heft selten (weniger als 5-mal im Jahr).<br />

Wie viele Personen außer Ihnen lesen Ihr<br />

<strong>SFT</strong>-Exemplar in der Regel noch?<br />

____ Personen<br />

Was tun Sie mit dem Heft, wenn Sie es gelesen haben?<br />

❑ Archivieren<br />

❑ Verschenken/verkaufen<br />

❑ Wegwerfen<br />

❑ Sonstiges:_________________________________________________________<br />

Wie gefällt Ihnen <strong>SFT</strong> generell?<br />

❑ 10 ❑ 9 ❑ 8 ❑ 7 ❑ 6 ❑ 5 ❑ 4 ❑ 3 ❑ 2 ❑1<br />

10 = gefällt mir sehr gut, 1= gefällt mir gar nicht<br />

Wie gefällt Ihnen das Design des Covers?<br />

❑ 10 ❑ 9 ❑ 8 ❑ 7 ❑ 6 ❑ 5 ❑ 4 ❑ 3 ❑ 2 ❑1<br />

10 = gefällt mir sehr gut, 1= gefällt mir gar nicht<br />

Wie gefällt Ihnen das Design des Innenteils?<br />

❑ 10 ❑ 9 ❑ 8 ❑ 7 ❑ 6 ❑ 5 ❑ 4 ❑ 3 ❑ 2 ❑1<br />

10 = gefällt mir sehr gut, 1= gefällt mir gar nicht<br />

Wie gefällt Ihnen die Themenverteilung im Heft?<br />

❑ Finde ich genau richtig so.<br />

❑ Ich möchte mehr <strong>Technik</strong>-Themen und -Tests.<br />

❑ Ich möchte mehr Kino-/DVD-/BD-Themen und -Tests.<br />

❑ Ich möchte mehr <strong>Spiele</strong>-Themen und -Tests.<br />

❑ Ich möchte insgesamt weniger Produkttests, sondern ...<br />

❑ ... mehr Trendreports und Hintergrund-Features<br />

❑ ... mehr Praxisthemen und Wissens-Artikel<br />

❑ ... mehr Meinung und Kolumnen<br />

Wie interessant finden Sie folgende Themen im Heft?<br />

sehr<br />

interessant<br />

auch noch<br />

interessant<br />

nicht besonders<br />

interessant<br />

Editorial ❑ ❑ ❑<br />

News zu <strong>Technik</strong>produkten ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Technik</strong>-Produkttests ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Technik</strong>-Wissen/-Praxis ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Technik</strong>-Reports ❑ ❑ ❑<br />

Film-News ❑ ❑ ❑<br />

Kino-Rezensionen ❑ ❑ ❑<br />

sehr<br />

interessant<br />

DVD-/Blu-ray-Tests ❑ ❑ ❑<br />

Film-Features/Interviews ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Spiele</strong>-News/-Previews ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Spiele</strong>-Tests ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Spiele</strong>-Features/-Trends ❑ ❑ ❑<br />

Wie interessant finden Sie folgende Technologie-Themen?<br />

sehr<br />

interessant<br />

TV-Geräte ❑ ❑ ❑<br />

Heimkino-Player/Receiver ❑ ❑ ❑<br />

Heimkino-Soundanlagen ❑ ❑ ❑<br />

Vernetzung zu Hause ❑ ❑ ❑<br />

Smartphones ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Tablet</strong>-Computer ❑ ❑ ❑<br />

App-Empfehlungen ❑ ❑ ❑<br />

E-Book-Reader ❑ ❑ ❑<br />

Cloud-Dienste/-Computing ❑ ❑ ❑<br />

Web-Trends (Tools/Dienste) ❑ ❑ ❑<br />

Ultrabooks/Notebooks ❑ ❑ ❑<br />

All-in-one-/Desktop-<strong>PCs</strong> ❑ ❑ ❑<br />

PC-Zubehör (Sound/Eingabe) ❑ ❑ ❑<br />

Kompaktkameras ❑ ❑ ❑<br />

DSLR-/System-Kameras ❑ ❑ ❑<br />

Wie beurteilen Sie die Tests und Rezensionen in <strong>SFT</strong>?<br />

❑ Sehr aussagekräftig, mehr Infos benötige ich nicht.<br />

❑ Gut, ich bekomme Antworten auf die wichtigsten Fragen.<br />

❑ Geht so, die Infos reichen teils nicht aus.<br />

❑ Ungenügend, wichtige Elemente werden nicht berücksichtigt.<br />

❑ Sonstiges: ______________________________________________________________<br />

Mehr Meinung und Persönliches aus der <strong>SFT</strong>-Redaktion fänden Sie ...<br />

❑ ... prima, denn ich will die Menschen kennen, die hinter den Tests stehen.<br />

❑ ... überflüssig, denn am wichtigsten ist mir Kaufberatung auf Basis harter Fakten.<br />

Gibt es Themen, die Sie im Heft vermissen?<br />

❑ Nein<br />

❑ Ja, und zwar:_______________________________________________________<br />

Was finden Sie an <strong>SFT</strong> super?<br />

_________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________<br />

Was stört Sie an <strong>SFT</strong>?<br />

_________________________________________________________________________<br />

_________________________________________________________________________<br />

Wie gefallen Ihnen die Inhalte der Heft-DVD?<br />

❑ 10 ❑ 9 ❑ 8 ❑ 7 ❑ 6 ❑ 5 ❑ 4 ❑ 3 ❑ 2 ❑1<br />

10 = gefällt mir sehr gut, 1= gefällt mir gar nicht<br />

auch noch<br />

interessant<br />

auch noch<br />

interessant<br />

nicht besonders<br />

interessant<br />

nicht besonders<br />

interessant<br />

Was ist Ihnen auf der Heft-DVD am wichtigsten? (Bitte nur eine Nennung)<br />

❑ Komplette Spielfilme<br />

❑ TV-Serien-Folgen/Pilotfilme<br />

❑ PC-<strong>Spiele</strong><br />

❑ Ich kaufe das <strong>SFT</strong>-<strong>Magazin</strong> ohne DVD<br />

Welches Genre wünschen Sie sich <strong>für</strong> die Spielfilme auf der Heft-DVD?<br />

(Mehrfachnennungen möglich)<br />

❑ Abenteuer ❑ Action ❑ Animation ❑ Dokumentation ❑ Drama<br />

❑ Erotik ❑ Fantasy ❑ Horror ❑ Komödie ❑ Romanze<br />

❑ Science-Fiction ❑ Thriller<br />

❑ Sonstiges: ______________________________________________________________<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 57


<strong>Technik</strong><br />

Jubiläumsgewinnspiel: Leserumfrage<br />

II. PERSÖNLICHE ANGABEN/KAUFVERHALTEN<br />

Ihr Alter<br />

______ Jahre<br />

Ihr Geschlecht ❑ Männlich ❑ Weiblich<br />

In welchem Bundesland wohnen Sie?____________________________________________<br />

Wie viele Einwohner hat der Ort, in dem Sie wohnen?<br />

❑ Unter 20.000 ❑ 20.000<strong>–</strong>100.000<br />

❑ 100.000<strong>–</strong>500.000 ❑ Über 500.000<br />

Haben Sie Kinder … und wenn, ja wie viele?<br />

❑ Nein ❑ Ja, und zwar ______<br />

Beruf<br />

❑ Selbstständiger/Freiberufler/Inhaber<br />

❑ Angestellter/Beamter<br />

❑ Student<br />

❑ Sonstiges<br />

Monatliches Haushalts-Nettoeinkommen<br />

❑ 4.000 Euro und mehr<br />

❑ 2.000 bis unter 3.000 Euro<br />

❑ Unter 1.000 Euro<br />

❑ Leitender Angestellter/höherer Beamter<br />

❑ Rentner/nicht berufstätig<br />

❑ Schüler/Auszubildender<br />

❑ 3.000 bis unter 4.000 Euro<br />

❑ 1.000 bis unter 2.000 Euro<br />

Wie viel Geld haben Sie monatlich zur freien Verfügung?<br />

❑ über 500 Euro<br />

❑ 400 bis 500 Euro<br />

❑ 300 bis 400 Euro<br />

❑ 200 bis 300 Euro<br />

❑ 100 bis 200 Euro<br />

❑ weniger als 100 Euro<br />

Wie oft nutzen Sie Video-on-Demand?<br />

❑ Nie ❑ Selten ❑ 1 x im Monat<br />

❑ 2<strong>–</strong>3 x im Monat ❑ Wöchentlich oder öfter<br />

❑ Ich schaue <strong>Filme</strong> daheim nur noch per VoD.<br />

Welche(n) Anbieter nutzen Sie hier?<br />

❑ Apple iTunes ❑ Amazon Lovefilm ❑ Maxdome<br />

❑ Watchever ❑ Sony Video Unlimited ❑ Videoload<br />

❑ Google Play<br />

❑ Sonstige:_____________________________________<br />

Welche der folgenden Produkte besitzen Sie/planen Sie anzuschaffen?<br />

besitze<br />

ich<br />

plane ich<br />

anzuschaffen<br />

interessiert<br />

mich nicht<br />

Flat-TV (LED/LCD/Plasma) ❑ ❑ ❑<br />

Smart-TV (LED/LCD/Plasma) ❑ ❑ ❑<br />

Heimkino-Projektor ❑ ❑ ❑<br />

Blu-ray-Player ❑ ❑ ❑<br />

Surroundanlage<br />

(Receiver + 5.1-Lautsprecher)<br />

❑ ❑ ❑<br />

DVD-Heimkinoanlage<br />

(Surroundanlage + Player)<br />

❑ ❑ ❑<br />

Blu-ray-Heimkinoanlage<br />

(Surroundanlage + Player)<br />

❑ ❑ ❑<br />

Medienserver (NAS) ❑ ❑ ❑<br />

Smartphone ❑ ❑ ❑<br />

<strong>Tablet</strong>-Computer ❑ ❑ ❑<br />

E-Book-Reader ❑ ❑ ❑<br />

Ultrabook/Notebook ❑ ❑ ❑<br />

All-in-one-/Desktop-PC ❑ ❑ ❑<br />

Kompaktkameras ❑ ❑ ❑<br />

DSLR-/System-Kameras ❑ ❑ ❑<br />

TV/Projektor <strong>für</strong> das Heimkino: Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Surround-Systeme/Player <strong>für</strong> das Heimkino: Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Audio (Stereosysteme, Anlagen, Docks, Lautsprecher) : Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Computer (Desktop, All-in-one, Notebook): Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Smartphone: Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

<strong>Tablet</strong>-Computer: Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Digitalkamera: Wie treffen Sie Ihre Kaufentscheidung?<br />

❑ Hohe Qualität ist mir am wichtigsten.<br />

❑ Ich möchte gute Produkte zum günstigen Preis (Preis/Leistung).<br />

❑ Ich kaufe immer so günstig wie möglich.<br />

Wo kaufen Sie Ihre <strong>Technik</strong>produkte hauptsächlich?<br />

❑ Elektronik-Märkte (z. B. Saturn)<br />

❑ Örtlicher Fachhändler<br />

❑ Internetversandhandel<br />

Wie informieren Sie sich noch über <strong>Technik</strong> und Technologie-Themen?<br />

regelmäßig<br />

ab und zu<br />

gar nicht<br />

Im Handel ❑ ❑ ❑<br />

Über TV/Radio ❑ ❑ ❑<br />

Bei Freunden/Arbeitskollegen ❑ ❑ ❑<br />

Im Internet ❑ ❑ ❑<br />

Über weitere Kaufzeitschriften, und zwar<br />

Audio Video Foto Bild ❑ ❑ ❑<br />

Video (Homevision) ❑ ❑ ❑<br />

Audiovison ❑ ❑ ❑<br />

Heimkino ❑ ❑ ❑<br />

Audio/Stereoplay ❑ ❑ ❑<br />

Connect ❑ ❑ ❑<br />

_________________ ❑ ❑ ❑<br />

Einsendeschluss ist der 27. März 2013. Ihre Angaben im Fragebogen haben keinen<br />

Einfluss auf Ihre Gewinnchancen. Teilnahmeberechtigt sind alle Einsender/<br />

Onlineteilnehmer außer den Mitarbeitern der Sponsoren und der Computec<br />

Media AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Preise können nicht bar ausgezahlt<br />

werden. Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.<br />

Name, Vorname:___________________________________________________<br />

Straße, Hausnummer:_______________________________________________<br />

PLZ, Wohnort:_____________________________________________________<br />

Teilnehmen können Sie online unter www.spielefilmetechnik.de/go/leserumfrage oder schicken Sie die ausgefüllte<br />

Seite (bzw. eine Kopie/einen Scan davon) an die Redaktion:<br />

Postalisch an<br />

Computec Media AG<br />

Redaktion <strong>SFT</strong><br />

Kennwort „<strong>SFT</strong> Jubiläumsumfrage“<br />

Dr.-Mack-Str. 83<br />

90762 Fürth<br />

Per E-Mail an<br />

redaktion@sft-magazin.de<br />

Betreff „<strong>SFT</strong>-Jubiläumsumfrage“<br />

Per Fax an<br />

0911-2872-4401<br />

Kennwort „<strong>SFT</strong>-Jubiläumsumfrage“<br />

Angaben und Adressen<br />

werden datenschutzgemäß<br />

getrennt voneinander<br />

archiviert.<br />

Der Teilnehmer erklärt<br />

sich damit einverstanden,<br />

dass im Gewinnfall<br />

sein Name abgedruckt<br />

wird.<br />

58 www.spielefilmetechnik.de 03/13


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Leserservice Computec, 20080 Hamburg, Deutschland; E-Mail: computec@dpv.de; Tel.: ++49-1805-8610004, Fax: ++49-1805-8618002<br />

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Widerrufsrecht: Die Bestellung kann ich innerhalb der folgenden 14 Tagen ohne Begründung beim<br />

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von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden. Die Prämie geht erst nach<br />

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(bei Minderjährigen gesetzlicher Vertreter)


<strong>Filme</strong><br />

Renaissance<br />

der Märchenfilme<br />

Feature Der März steht ganz im Zeichen der Fantasy im Kino. <strong>SFT</strong> sagt Ihnen, welcher Film sich lohnt.<br />

Kaum jemals erschien uns das Fantastische<br />

so unverbraucht wie zu jener Zeit,<br />

in der wir heimlich Geschichten mit der<br />

Taschenlampe unter der Bettdecke lasen und<br />

uns in fremde Welten entführen ließen. Nicht<br />

zufällig war dies auch die Zeit, in der wir <strong>für</strong> die<br />

Verlockungen des Kinos besonders empfänglich<br />

wurden. Kein Wunder, dass sich die Filmwelt<br />

inzwischen seit über einem Jahrhundert der fantastischen<br />

Jugendliteratur als Stoff <strong>für</strong> seine<br />

<strong>Filme</strong> bedient. Und selten waren Märchen,<br />

Sagen und andere magische Geschichten in<br />

Hollywood angesagter als derzeit. Nachdem Tim<br />

Burton 2010 mit Alice im Wunderland in eine<br />

bonbonfarbene Welt der Fantasie entführte,<br />

erfährt das Genre eine regelrechte Renaissance.<br />

2012 erlebte Schneewittchen gleich eine doppelte<br />

Auferstehung in Spieglein, Spieglein und<br />

Snow White and the Huntsman. Und auch in<br />

Pixars Merida flossen <strong>–</strong> erstmals <strong>–</strong> Elemente<br />

klassischen Sagenstoffes mit ein. Seinen zwischenzeitlichen<br />

Höhepunkt erreichte die erneuerte<br />

Fantasy-Welle dann Ende letzten Jahres mit<br />

dem ersten Teil von J. R. R. Tolkiens Kinderbuch<br />

Der Hobbit auf der Leinwand.<br />

Dreimal dreidimensionale Fantasy<br />

„Man kann [dank solcher <strong>Filme</strong>] wieder zu den<br />

Gefühlen zurückkehren, die man hatte, als man<br />

jung war“, erklärte uns Regisseur Tim Burton<br />

60 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Kino-Feature: Fantasy-Spektakel FILME<br />

Oscar findet Verbündete in einem<br />

geflügelten Äffchen und einer<br />

Porzelanpuppe.<br />

Die weiße Hexe Glinda<br />

(M. Williams) weist dem<br />

Bühnen-Magier seine<br />

Bestimmung.<br />

Oscar (J. Franco) begegnet der<br />

roten Hexe Theodora (M. Kunis).<br />

Die fantastische Welt von Oz<br />

Kinostart 7. März • OT Oz, the Great and the Powerful • G Fantasy •<br />

P USA, 2013 • LZ N. n. b. • D James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz,<br />

Michelle Williams • R Sam Raimi • FSK N. n. b.<br />

Der mäßig begabte Karnevals-Zauberer Oscar (James Franco) wird durch<br />

einen Wirbelsturm aus dem Kansas der 1930er-Jahre in das märchenhafte<br />

Wunderland Oz versetzt, wo jede Menge Sagengestalten rumwuseln. Dort<br />

trifft er auf die drei jungen Hexen Theodora (Mila Kunis), Evanora (Rachel<br />

Weisz) und Glinda (Michelle Williams), die den unbedarften Helden in ein<br />

gewaltiges Abenteuer verwickeln. Regisseur Sam Raimi (Spider-Man) präsentiert<br />

die Vorgeschichte zum 1939 verfilmten Klassiker von L. Frank, Der<br />

Zauberer von Oz. Sein poppig bunter Fantasyfilm ist eine in 3D gehaltene<br />

Disney-Mega-Produktion im Stile von Alice im Wunderland (2010), welche<br />

die Ästhetik des Klassikers beibehält und in prallen Farben und mit neuster<br />

Technologie auf ein neues Niveau hebt. Ein 200-Millionen-Dollar-Spektakel,<br />

welches der ganzen Familie Witz und Charme verspricht.<br />

Prognose: verzaubernd<br />

Gestrandet in Oz, einem Land mit märchenhafter<br />

Landschaft und wundersamen Wesen.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 61


FILME Kino-Feature: Fantasy-Spektakel<br />

einst in einem Gespräch zu Alice im Wunderland<br />

das eigentliche Motiv, Fantasyfilme zu<br />

schauen. Um das Publikum so richtig zu verzaubern<br />

bedarf es aber seit jeher auch der<br />

jeweiligen neusten technischen Mittel, die das<br />

Kino hergibt, um seine märchenhaften Welten<br />

Wirklichkeit werden zu lassen. Mittel, die auch<br />

Burton in seiner knallbunten Jugendbuchverfilmung<br />

eifrig nutzte: CGI-Grafiken (CGI = „computer<br />

generated imagery“, also am PC kreierte<br />

visuelle Effekte) und 3D-Stereoskopie. Es ist<br />

kein Wunder, dass gerade im fantastischen<br />

Genre die Grenzen moderner Technologie<br />

immer wieder überschritten werden, denn der<br />

Reiz neuer Effekte lässt sich <strong>für</strong> die Studios<br />

überaus werbewirksam einsetzen. So war es<br />

auch einst mit dem Technicolor-Farbfilm, der<br />

schon 1939 in dem Klassiker Der Zauberer von<br />

Oz perfekt zur Geltung kam. Alle Sequenzen,<br />

die im Zauberland Oz spielen, wurden in Technicolor<br />

gedreht, doch der Anfang und das Ende<br />

des Films <strong>–</strong> die sprichwörtlich graue Realität der<br />

jungen Dorothy Gale (Judy Garland) im langweiligen<br />

Kansas <strong>–</strong> ist in Schwarzweiß gehalten. Als<br />

der Film plötzlich farbig wurde, verschlug es<br />

dem Publikum seinerzeit den Atem. Sam Raimis<br />

anstehende Neuinterpretation des Stoffes <strong>–</strong> Die<br />

fantastische Welt von Oz <strong>–</strong> spielt in einer Art<br />

Homage mit diesem optischen Gimmick. Raimis<br />

Abenteuer ist eines von gleich dreien, die<br />

uns im März wieder in die Welt der Fantasie auf<br />

der Leinwand entführen <strong>–</strong> und alle drei in 3D.<br />

Neben der Jugendbuchverfilmung Die fantastische<br />

Welt von Oz wollen die Märchenadaptionen<br />

Jack and the Giants und Hänsel und Gretel:<br />

Hexenjäger beweisen, dass auch die Klassiker<br />

unserer Kindheit nichts von ihrer Magie <strong>für</strong> die<br />

heutige junge Generation verloren haben <strong>–</strong> und<br />

<strong>für</strong> uns Erwachsene sowieso nicht. Denn wie<br />

Tim Burton damals sagte: „Was man als Kind<br />

empfand, ist später sehr wichtig, und man kann<br />

es als Erwachsener durch Fantasyfilme wieder<br />

entdecken.“ Gehen wir also auf Entdeckungsreise.<br />

(ts, eb, ee, rüs)<br />

Gretel (G. Arterton) und<br />

ihr Bruder Hänsel (J.<br />

Renner, Bild unten<br />

rechts) machen Jagd<br />

auf fiese Hexen.<br />

Hänsel und Gretel: Hexenjäger<br />

Kinostart 28. Februar • OT Hansel and Gretel Witch Hunters • G Action,<br />

Horror, Fantasy • P USA/D, 2013 • LZ 83 Min. • D Jeremy Renner, Gemma<br />

Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare • R Tommy Wirkola • FSK N. n. b.<br />

Wenn die Paranoia vor<br />

Hexen um sich greift,<br />

lebt es sich in Augsburg<br />

als schöne rothaarige<br />

Frau gefährlich.<br />

Was wurde eigentlich aus Hänsel und Gretel, nachdem sie der bösen Hexe<br />

den Garaus gemacht haben? Der Norweger Tommy Wirkola hat da seine<br />

ganz eigene Theorie: Um ihr Kindheitstrauma zu verarbeiten, sind die beiden<br />

zu gnadenlosen Hexenjägern geworden. Und weil sie durch ihre Rachefeldzüge<br />

berühmt-berüchtigt sind, wendet sich auch der Augsburger Bürgermeister<br />

an sie, als die eiskalte Hexe Muriel unschuldige Kinder entführt, um sie zu<br />

opfern … Wirkolas blutige Hexenmär changiert zwischen Fantasyactioner,<br />

Splattermovie und Zombiehorror und ist nur ansatzweise witzig. Aber wer auf<br />

weitgehend sinnfreie Dialoge steht und gerne Körpern beim Explodieren<br />

zuschaut, kommt auf seine Kosten. Zumal Wirkola sein Metzelspektakel auch<br />

noch optisch aufgepeppt hat: Mit 3D-Effekten<br />

und Gretel-Darstellerin Gemma Arterton,<br />

die selbst blutverschmiert einfach zum<br />

Anbeißen aussieht. Fazit: Ein solider,<br />

aber unausgegorener Action-Horror-<br />

Mix <strong>für</strong> Erwachsene, aus dessen<br />

durchaus origineller Grundidee sich<br />

hätte mehr herausholen lassen.<br />

Testurteil:<br />

befriedigend<br />

Und es gibt sie doch: Kampferprobte<br />

Hexen zwingen<br />

Hänsel, all sein Können in die<br />

Waagschale zu werfen.<br />

62 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Kino-Feature: Fantasy-Spektakel FILME<br />

Bauernbursche Jack (N. Hoult)<br />

muss die entführte Prinzessin<br />

Isabelle retten.<br />

Mittels magischer Bohnenranke<br />

geht es hinauf<br />

in den Himmel, wo übellaunige<br />

Riesen (s. u.) auf<br />

die Menschen warten.<br />

Jack and the Giants<br />

Kinostart 14. März • OT Jack the Giant Slayer • G Fantasy, Abenteuer<br />

P USA, 2013 • LZ 106 Min. • D Nicholas Hoult, Ewan McGregor, Stanley<br />

Tucci, Bill Nighy, Warwick Davis • R Bryan Singer • FSK N. n. b.<br />

Eine abenteuerlustige Prinzessin, die einen ungeliebten Kandidaten edlen<br />

Geblüts heiraten soll; ein abenteuerlustiger Bauernjunge, der sich in<br />

ebendiese Prinzessin verliebt <strong>–</strong> was nach naiver Märchenfabel klingt und<br />

auch so beginnt, basiert auf der englischen Sage um Hans (Jack) und die<br />

Bohnenranke. Immerhin: Als die Prinzessin über besagte Ranke in das Wolkenreich<br />

der Riesen befördert wird, und ihr der Titelheld samt tapferem Ritter<br />

(gespielt von Ewan McGregor) folgt, entwickelt der Film die Energie und den<br />

Charme eines handfesten Fantasy-Abenteuers: Die menschlichen Protagonisten<br />

befreien sich mit List und Tücke aus der Gewalt der Monster, die<br />

ihnen zu einer spektakulären Endschlacht auf die Erde folgen. Inhaltlich<br />

wenig überraschend, kann Singers Film optisch klar punkten. Dennoch:<br />

deutlich mehr ein Familienfilm, als einer <strong>für</strong> Hardcore-Genrefans.<br />

testurteil: gut<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 63


FILME Kino-<strong>Vorschau</strong>: Get the Gringo<br />

Viel Feind, viel Ehr: Schießwütige Cowboys rücken<br />

dem Gringo auch in Mexiko auf die Pelle.<br />

Ein Knast wie ein Dorf: Der Gringo (Mel Gibson, M.)<br />

landet in einem mexikanischen Gefängnismoloch.<br />

Originaltitel<br />

Get the Gringo<br />

Vergleichbar Mit<br />

Payback, Crank<br />

Darsteller<br />

Mel Gibson, Kevin Hernandez,<br />

Dolores Heredia, Peter<br />

Stormare<br />

Regie<br />

Adrian Grünberg<br />

Produktion<br />

USA 2012<br />

Laufzeit FSK<br />

96 Min N. n. b.<br />

Webseite<br />

www.concorde-film.de/cf.htm<br />

Kinostart<br />

28. Februar<br />

Frech-ironischer<br />

Hardboiled-Gangster-<br />

Streifen. Ein anspruchsloser<br />

Mainstream-Actioner,<br />

der Spaß macht.<br />

Testurteil:<br />

gut<br />

Get the Gringo<br />

Action Prison Break Reloaded: Mel Gibson in einem Tex-<br />

Mex-Gangsterfilm mit Tempo, Witz und reichlich Blei<br />

Es geht gleich gut los, mit der richtigen<br />

Mischung aus Action und Witz, passend<br />

unterlegt mit dem Song 50.000<br />

Miles Beneath My Brain: Zwei Clowns<br />

rasen auf der Flucht vor den US-Cops mit<br />

ihrem Wagen die Grenzanlage zu Mexiko<br />

entlang. Dabei erfährt der Zuschauer von<br />

einem der beiden, der als Ich-Erzähler fungiert,<br />

in ironischem Ton, welche guten Ratschläge<br />

ihm seine alte Mutter einst mit auf<br />

den Weg gab. Gleich darauf knallt der<br />

Wagen mit Wucht durch den Grenzwall.<br />

Wenig später hockt der Erzähler in einer<br />

von der mexikanischen Mafia beherrschten<br />

Knastanlage von der Größe und Funktionalität<br />

einer Kleinstadt. Dort ist er als Gringo<br />

bei seinen Ausbruchsplänen auf sich allein<br />

gestellt. Nur ein zehnjähriger Junge, der es<br />

mit ihm in Sachen Frechheit und Mut aufnehmen<br />

kann, wird sein Freund <strong>–</strong> und der<br />

gealterte Gauner rutscht so in eine Art<br />

Vaterrolle <strong>für</strong> den Kleinen, den ein spezielles<br />

Schicksal erwartet.<br />

Viel Feind, viel Ehr<br />

Mel Gibson versucht, sich mit seinem<br />

selbst produzierten und selbst finanzierten<br />

Actioner wieder zurück ins Geschäft zu<br />

bringen. In den USA misslang das <strong>–</strong> der<br />

Film erschien direkt auf DVD und Blu-ray <strong>–</strong>,<br />

bei uns könnte es dank Kinostarts besser<br />

klappen. Sein Get the Gringo schickt ihn als<br />

namenlosen Ganoven mit flotten Sprüchen<br />

gegen korrupte Polizei, mexikanische<br />

Gangster und US-Killer ins Feld <strong>–</strong> nach<br />

dem Motto: viel Feind, viel Ehr. So kommt<br />

die Action auch nicht zu kurz, fliegen<br />

Kugeln und Opfer in Slow Motion durch die<br />

Gegend, dass es eine Freude ist. Hardcore-<br />

Action-Liebhaber mögen sich an den<br />

Standbild-Pausen nebst Stimme aus dem<br />

Off stören, die gelegentlich <strong>für</strong> Spannungsunterbrechung<br />

sorgen. Gibson-Fans hingegen<br />

werden sich gerade über den hierbei<br />

zelebrierten schwarzen Humor freuen. Wer<br />

mehr Tiefe sucht, ist bei Get the Gringo<br />

falsch. Weder überrascht der Actionthriller<br />

mit hintergründigen Wendungen, noch<br />

stopft er diverse auftretende Logiklöcher<br />

zufriedenstellend. Stattdessen bietet er<br />

das, was man sich von einem Mel Gibson<br />

länger mal wieder erhofft hat: eine One-<br />

Man-Show mit knallhartem körperlichen<br />

und originellem verbalen Schlagabtausch<br />

<strong>–</strong> die Art Rolle also, <strong>für</strong> die der Mime in <strong>Filme</strong>n<br />

wie Lethal Weapon, Air America,<br />

Maverick und Payback berühmt war. Was<br />

seinem neuen Werk leider abgeht, ist die<br />

Nachhaltigkeit dieser genannten <strong>Filme</strong>.<br />

Denn wenn man das Kino verlässt, hat man<br />

die Handlung von Get the Gringo schon<br />

wieder weitestgehend vergessen. Was<br />

bleibt, ist das gute Gefühl, unterhaltsame<br />

eineinhalb Stunden hinter sich zu haben.<br />

Immerhin. (ck)<br />

Mel Gibson<br />

Einst ein Top-Star der 80er und 90er, scheint „Mad<br />

Mel“ längst nur noch <strong>für</strong> Negativschlagzeilen gut.<br />

Mel Gibson ist in den letzten Jahren immer wieder<br />

Thema in der Klatschpresse. Zuletzt war es das<br />

heiße Gerücht, er sei der Vater von Jodie Fosters<br />

Kindern. Davor hatte ihm Drehbuchautor Joe<br />

Esterhaz im April 2012 vorgeworfen, ein Antisemit<br />

zu sein. Der letzte Film mit Gibson in der<br />

Hauptrolle, Der Bieber, floppte. Get the Gringo<br />

kam in den USA gar nicht erst in die Kinos.<br />

Der Tiefpunkt seiner Karriere scheint<br />

erreicht. Ein von Warner Bros. lang geplanter<br />

neuer Lethal Weapon-Film wird laut<br />

Studio, wenn überhaupt, nur als Reboot<br />

ohne Gibson auf die Leinwände kommen.<br />

64 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Kino-<strong>Vorschau</strong>: Get the Gringo FILME<br />

Ich bin ein Star, holt mich hier raus: Der Gringo schmiedet<br />

Pläne zur Flucht aus dem Beton-Dschungelcamp.<br />

Ein cleverer Zehnjähriger mit düsterem<br />

Schicksal weckt im Gringo Vatergefühle.<br />

Killer, Kohle, Knarren: Weder Latinos noch<br />

Cowboys fackeln in diesem Film lange.<br />

Weiß sich zu wehren: Der<br />

Gringo geht im mexikanischen<br />

Kittchen zum Gegenangriff<br />

auf Drogenmafia und<br />

Killerkommandos über.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 65


FILmE Kino-<strong>Vorschau</strong>: Shootout<br />

Originaltitel<br />

Bullet to the Head<br />

Vergleichbar Mit<br />

Safe <strong>–</strong> Todsicher<br />

Darsteller<br />

Sylvester Stallone, Sung Kang,<br />

Jason Momoa, Sarah Shahi<br />

Regie<br />

Walter Hill<br />

Produktion<br />

USA 2012<br />

Laufzeit FSK<br />

92 Min. Ab 16<br />

Webseite<br />

www.constantin-film.de/kino/<br />

shootout-keine-gnade<br />

Kinostart<br />

7. März<br />

Shootout<br />

Action Ein knallharter Profikiller und ein ambitionierter<br />

Jungpolizist nehmen das Gesetz in die eigene Hand.<br />

Der junge Detective Taylor Kwon<br />

ermittelt im Fall eines korrupten<br />

toten Ex-Kollegen, beginnt sich<br />

jedoch bald mehr <strong>für</strong> die Drahtzieher hinter<br />

dem Mord zu interessieren. Um diese<br />

Hintermänner ausfindig zu machen, lässt<br />

er sich auf eine Zweckgemeinschaft mit<br />

dem Profikiller Jimmy Bobo ein, der ähnliche<br />

Ziele verfolgt. Gemeinsam begeben<br />

sich die beiden ungleichen Männer auf die<br />

Suche nach den Übeltätern und bekommen<br />

es dabei mit einem gnadenlosen Auftragskiller<br />

zu tun.<br />

Schnörkellose Action<br />

Jimmy Bobo kennt die unterschiedlichsten Methoden,<br />

um einen Gefangenen zum Plaudern zu bringen.<br />

ist wie bei vielen Action-<strong>Filme</strong>n eher<br />

nebensächlich und formelhaft, gibt aber<br />

dennoch genug her, um nicht langweilig zu<br />

werden. Da<strong>für</strong> sorgen auch einige deftige<br />

Faustkämpfe, die Knochen und Mobiliar<br />

zu Bruch gehen lassen, sowie knallharte<br />

Schießereien, bei denen ordentlich Kunstblut<br />

spritzt. Somit ist Shootout ein Fest <strong>für</strong><br />

Fans rustikaler Kampfeinlagen und<br />

schnörkelloser Action, das sich trotz düsterem<br />

Grundton selbst nicht allzu ernst<br />

nimmt. Letzteres ist vor allem dem dynamischen<br />

Zusammenspiel der beiden<br />

Hauptdarsteller zu verdanken. (ek)<br />

Handgemachter Action-<br />

Streifen mit einem saucoolen<br />

Stallone, harten<br />

Fights und jeder Menge<br />

knackiger Oneliner<br />

Testurteil:<br />

gut<br />

In Shootout schlüpft Hollywood-Veteran<br />

Sylvester Stallone erneut in seine Paraderolle<br />

des wortkargen Action-Helden und<br />

beweist wie schon in den Expendables-<br />

<strong>Filme</strong>n, dass er es immer noch draufhat.<br />

Wenn er nicht gerade seine Fäuste sprechen<br />

lässt, haut er einen staubtrockenen<br />

Oneliner nach dem anderen raus und<br />

weist seinen jüngeren Kollegen immer<br />

wieder in die Schranken. Das Zusammenspiel<br />

der beiden funktioniert hervorragend<br />

und ihre Diskussionen über den Unterschied<br />

zwischen Abknallen und Abführen<br />

sind <strong>für</strong> den einen oder anderen Lacher<br />

gut. Wenn Detective Kwon während der<br />

Ermittlungen immer wieder sein Smartphone<br />

zurate zieht und Stallones Figur<br />

daraufhin die moderne <strong>Technik</strong> verteufelt,<br />

erhält der Film eine zusätzliche selbstironische<br />

Note. Auf gegnerischer Seite ist es<br />

vor allem Conan-Darsteller Jason Momoa,<br />

der als bärenstarker Auftragskiller Keegan<br />

einen guten Job macht. Allerdings hätte<br />

man seinen Charakter noch etwas komplexer<br />

anlegen können, denn schließlich<br />

hat Momoa bereits in Game of Thrones<br />

bewiesen, dass er mehr kann als nur<br />

draufhauen. Der finale Axtkampf zwischen<br />

ihm und Stallone stellt trotzdem das Highlight<br />

des Films dar. Inhaltlich bewegt sich<br />

Shootout im soliden Mittelfeld. Die Story<br />

Sylvester<br />

Stallone<br />

Er ist eine der Action-Ikonen der Achtzigerjahre<br />

und denkt gar nicht an Ruhestand.<br />

Seine Darstellungen des Boxers Rocky und<br />

des Vietnam-Veteranen Rambo machten<br />

ihn weltberühmt und zu einem der populärsten<br />

Action-Stars überhaupt. Nachdem<br />

er im neuen Jahrtausend <strong>für</strong> Rocky Balboa<br />

und John Rambo selbst auf dem<br />

Regiestuhl Platz nahm, gelang ihm 2010<br />

mit The Expendables der ganz große Coup.<br />

Er vereinte junge und alte Action-Helden<br />

und trat damit eine Retrowelle los, die den<br />

Charme der Achtzigerjahre-Action-Streifen<br />

wieder aufleben ließ. Und an den Ruhestand<br />

denkt das Muskelpaket mit der stoischen Miene<br />

noch lange nicht <strong>–</strong> als Nächstes ist Stallone<br />

an der Seite von Arnold Schwarzenegger in The<br />

Tomb (Kinostart: 10. Oktober) zu sehen.<br />

66 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Kino-<strong>Vorschau</strong>: Shootout FILME<br />

Im Ernstfall greift<br />

auch Detective<br />

Kwon zur Waffe<br />

und entpuppt<br />

sich als echter<br />

Held. Liegt da<br />

etwa Romantik<br />

in der Luft?<br />

Als skrupelloser Auftragskiller Keegan darf Jason<br />

Mamoa den ganzen Film über böse gucken.<br />

Um Jimmy Bobo gefügig zu machen, nehmen die<br />

Gangster seine hübsche Tochter Lisa als Geisel.<br />

Wie echte Wikinger kreuzen Sylvester Stallone<br />

und Jason Momoa im finalen Kampf die Äxte.<br />

Hut ab! Auch mit 66<br />

Jahren muss Sly<br />

seinen nach wie vor<br />

durchtrainierten<br />

Oberkörper nicht<br />

verstecken.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 67


FILME Kino-<strong>Vorschau</strong>: Kino-Highlights im März<br />

Kino-Highlights im März<br />

<strong>Vorschau</strong> Weitere wichtige Kinofilme in der <strong>SFT</strong>-Kurzkritik<br />

ab 14. März<br />

ab 28. Februar<br />

The Crime<br />

Jack Regan und seine Spezialeinheit der Londoner<br />

Polizei sind der Angstgegner des organisierten<br />

Verbrechens. Doch Kollateralschäden sowie<br />

„Unregelmäßigkeiten“ bei der Sicherung von<br />

Beutestücken rufen einen internen Ermittler auf<br />

den Plan <strong>–</strong> mit dessen Frau Regan zu allem Überfluss<br />

eine Affäre hat. Knallharter britischer Actionkrimi<br />

mit bodenständigen Haudrauf-Typen<br />

und Genre-Elementen von Dirty Harry bis Heat.<br />

Testurteil: Gut<br />

ab 21. März<br />

Kon-Tiki<br />

Im Jahr 1947 startet der junge Forscher Thor Heyerdahl<br />

eine waghalsige Reise. Auf einem Holzfloß<br />

möchte er in 100 Tagen den Pazifik überqueren. Gemeinsam<br />

mit seiner kleinen Crew begibt er sich auf<br />

die 7.000 Kilometer lange Fahrt ins Ungewisse. Wunderschöne<br />

Naturbilder, ein charismatischer Hauptdarsteller<br />

und ein spannendes Drehbuch vermitteln<br />

echtes Abenteuer-Feeling. Die Inszenierung ist dabei<br />

relativ familientauglich geraten und auf zwischenmenschliche<br />

Konflikte wird weitestgehend verzichtet.<br />

Testurteil: gut<br />

68 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

ab 14. März<br />

Immer Ärger mit 40<br />

Sich teils unter der Gürtellinie bewegender, teils<br />

wieder überraschend tiefsinniger Beziehungsklamauk<br />

vom Meister der derben Dialog-Komödie,<br />

Judd Apatow (Beim ersten Mal): Ein Ehepaar<br />

(Paul Rudd, Leslie Mann) kämpft neben Geldnot<br />

mit den typischen Alltagssorgen moderner Ehen,<br />

indem es versucht, gute Eltern, gute Lebensgefährten<br />

und gute Sexpartner zugleich zu sein.<br />

Testurteil: Befriedigend<br />

ab 21. März<br />

Spring Breakers<br />

Um <strong>für</strong> die Party des Jahres nach Florida<br />

reisen zu können, begehen vier Freundinnen<br />

einen Raubüberfall und landen da<strong>für</strong><br />

im Knast. Als sie ein Gangster-Rapper<br />

(James Franco als Inkarnation einer Figur<br />

des Videogames GTA) auf Kaution rausholt,<br />

beginnt <strong>für</strong> die scharfen Mädels eine<br />

wilde Zeit voller Sex, Drogen und Gewalt.<br />

Stilistisch mitreißender Independent-<br />

Thriller mit dem Zeug zum Kultfilm.<br />

Testurteil: sehr gut<br />

Hitchcock<br />

Top besetztes Biopic über den schwierigen<br />

Entstehungsprozess und Dreh von Alfred<br />

Hitchcocks Film Psycho. Eine launige Hommage<br />

auf den Master of Suspense, die<br />

auch dessen dunkle Seiten durchschimmern<br />

lässt und von schwarzhumorigen<br />

Wortgefechten seiner brillanten Hauptdarsteller<br />

(u. a. Anthony Hopkins, Helen Mirren,<br />

Scarlett Johansson und Jessica Biel) lebt.<br />

Testurteil: sehr gut<br />

ab 21. März<br />

Ein Mordsteam<br />

Als eine Industriellen-Gattin tot in den Pariser Banlieues<br />

aufgefunden wird, müssen sich ein unkonventioneller<br />

Ermittler mit losem Mundwerk<br />

(Omar Sy aus Ziemlich beste Freunde) und<br />

ein bornierter Musterpolizist zusammentun.<br />

Gut besetztes Buddy-Movie aus Frankreich,<br />

das die Klasse seiner Vorbilder Beverly Hills<br />

Cop und Rush Hour aber nicht ganz erreicht.<br />

Testurteil: befriedigend


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der bei seiner Rückkehr nach New York<br />

feststellt, dass die Stadt unter einem von<br />

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Nanodom liegt. Crysis 3 entfacht ein<br />

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beste Freunde<br />

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Die Regisseure Olivier Nakache<br />

und Eric Toledano haben mit<br />

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furioses Stück Kinounterhaltung<br />

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Gespür <strong>für</strong> Timing erzählen<br />

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unwahrscheinlicher nicht sein<br />

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FILME<br />

Blu-ray-/DVD-Test: Skyfall<br />

Originaltitel<br />

James Bond <strong>–</strong> Skyfall<br />

Vergleichbar Mit<br />

Goldfinger<br />

Darsteller<br />

Daniel Craig, Javier Bardem,<br />

Ralph Fiennes, Naomie Harris,<br />

Bérénice Marlohe, Ben Whishaw,<br />

Rory Kinnear, Albert<br />

Finney, Judi Dench<br />

Regie<br />

Sam Mendes<br />

Produktion<br />

GB, USA 2012<br />

Bildformat<br />

2,40:1 (16:9)<br />

Tonformat<br />

BD: DTS 5.1 (D u. a.); DTS 5.1 HD (E)<br />

DVD: DD 5.1 (D, E u. a.)<br />

Laufzeit FSK<br />

BD: 148 Min Ab 12<br />

DVD: 132Min Ab 12<br />

Webseite<br />

www.skyfallfilm.de<br />

Preis<br />

BD: € 20 (1 Disc)<br />

DVD: € 15 (1 Disc)<br />

Im Handel<br />

1. März<br />

Skyfall<br />

Action/Thriller Keine Alterserscheinungen nach einem<br />

halben Jahrhundert: Bond lässt es zum 50. krachen!<br />

Über 50 Jahre ist es jetzt her, dass Mr.<br />

James Bond den Schurken dieser<br />

Welt erstmals das Handwerk legte.<br />

Seitdem entstanden fast zwei Dutzend Bond-<br />

<strong>Filme</strong>, in denen Hauptdarsteller und Regisseure<br />

über die Jahre hinweg munter wechselten.<br />

2006 übernahm dann schließlich Daniel<br />

Craig den Job im Auftrag Ihrer Majestät. In<br />

seinem dritten Agenteneinsatz im Dienst des<br />

MI6 schließt sich nun in vielerlei Hinsicht der<br />

Kreis zu den älteren Bond-Streifen und es<br />

werden gleichzeitig die Weichen <strong>für</strong> kommende<br />

Action-Kracher mit 007 gestellt.<br />

Skyfall geht sofort zur Sache: Bond ist hinter<br />

eine Festplatte mit explosivem Inhalt her. Der<br />

mobile Datenträger enthält Bilder und Namen<br />

aller weltweit operierenden Undercover-<br />

Agenten des MI6. Doch der Einsatz geht<br />

schief. Die Festplatte geht verloren, Bond<br />

wird von seiner Partnerin versehentlich niedergeschossen<br />

und <strong>für</strong> tot erklärt. Es dauert<br />

nicht lange, bis die ersten entlarvten Agenten<br />

im Internet an den Pranger gestellt werden.<br />

Auf das Hauptquartier des Geheimdienstes<br />

wird ein Anschlag verübt. M gerät mehr und<br />

mehr unter Druck. Als der untergetauchte<br />

Bond wieder auf der Bildfläche erscheint,<br />

wird auch ihm nahegelegt, den Dienst zu<br />

quittieren, da er psychisch und physisch am<br />

Ende zu sein scheint. Doch 007 lässt M nicht<br />

hängen. Seine Spurensuche führt ihn zu<br />

einem Terroristen namens Silva, der eine<br />

Rechnung mit M begleichen will …<br />

Man kann es kurz machen: Bei Skyfall stimmt<br />

wirklich alles. Action, Darsteller, Charaktertiefe,<br />

Story, Titelsong und insbesondere die<br />

charmant-coolen Anspielungen auf 50 Jahre<br />

Bond. Einerseits bekommt der Zuschauer<br />

einen genialen Nostalgietrip <strong>–</strong> auch was<br />

Bonds Vergangenheit angeht <strong>–</strong> geboten und<br />

andererseits einen spektakulär inszenierten,<br />

modernen Action-Thriller vorgesetzt. Der<br />

Regisseur des nächsten Bond-Films hat es<br />

zwar nicht leicht, da am Ende von Skyfall eine<br />

007 hat wieder alle Hände voll zu tun, um zu überleben.<br />

ganz klare Marschroute ausgegeben wird,<br />

die man im Grunde als „Zurück auf Anfang“<br />

bezeichnen kann. Aber mit Daniel Craig in<br />

der Rolle des 007 ist diese Vorstellung jetzt<br />

schon äußerst vielversprechend. Auf Blu-ray<br />

hat Skyfall zudem ein umfangreiches Extras-<br />

Paket zu bieten. Enthalten sind u. a. 14 Features<br />

zur Entstehung des Films, Audiokommentare<br />

und ein Premieren-Bericht. (tr)<br />

Scharfe Eve (N. Harries): Die Waffen der Frauen.<br />

„Wir waren Teil eines kleinen Independent-Projekts“<br />

In Skyfall übernahm Naomie Harris die Rolle von MI6-Agentin Eve, die sich am Ende als eine alte Bekannte entpuppte. Wir sprachen mit der<br />

Britin über ihre Arbeit an und mit Bond und dem Druck, dem man als Darsteller in einem Bond-Film gewachsen sein muss.<br />

Hat der Spaß beim Dreh überwogen?<br />

Naomie Harris: Der Job hat wirklich Spaß<br />

gemacht, aber er war auch mit verdammt harter<br />

Arbeit verbunden. Allein die vielen Stunts einzustudieren,<br />

hat mich enorm unter Druck gesetzt.<br />

Ich habe vor Bond keine wirklichen Action-Szenen<br />

gedreht und hatte mir keine Vorstellung<br />

davon gemacht, wie präzise, aber auch langsam<br />

der Drehprozess bei derartigen Sequenzen ist.<br />

Ihre Rolle entspricht nicht ganz dem klassischen<br />

Bond-Girl, das oft nur hübsches Beiwerk<br />

oder Gespielin ist …<br />

N. H.: Ich glaube, es ist nicht mehr zeitgemäß,<br />

Frauen in Bond-<strong>Filme</strong>n in der Hierarchie der<br />

Geschlechter weit unter Männern einzuordnen.<br />

Die Produzenten und Drehbuchautoren haben<br />

das längst erkannt. Als sie mir meine Rolle <strong>–</strong> die<br />

ja eine ganz besondere ist <strong>–</strong> anboten, haben sie<br />

klipp und klar gesagt, dass Eve eine moderne<br />

Frau sei und sie das im Film auch so darstellen<br />

wollten. Das fand ich sehr spannend.<br />

Aber wie fühlt es sich an, plötzlich Teil<br />

einer so erfolgreichen Filmreihe zu sein?<br />

N. H.: Wenn man davor nicht schon viele andere<br />

Sachen gemacht hat, könnte einen die schiere<br />

Größe der Bond-Reihe durchaus erdrücken, da<br />

man sich als Schauspielerin noch nicht richtig<br />

gefunden und definiert hat. Ich <strong>für</strong> meinen Teil<br />

habe schon so unterschiedliche Parts gespielt,<br />

zum Beispiel Tia Dalma in Fluch der Karibik. Zwei<br />

Tage nach Drehschluss von Skyfall haben die<br />

Dreharbeiten zum Mandela-Biopic Long Walk to<br />

Freedom begonnen, in dem ich Winnie Mandela<br />

spiele. Ich sehe die Bond-Reihe daher nicht als<br />

Gefängnis oder berufliche Schublade, aus der ich<br />

70 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Blu-ray-/DVD-Test: Skyfall<br />

FILME<br />

Hat M. (J. Dench) ihren Laden noch im Griff?<br />

03/2013<br />

Kauftipp<br />

Feuersturm und Kugelhagel: Bond reloaded!<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Krachende Action<br />

Coole Retro-Elemente<br />

und Anspielungen<br />

Genialer Widersacher<br />

Super Darsteller<br />

Auch nach 50 Jahren<br />

der beste Film-Spion<br />

Silva (J. Bardem) steht auf Spione im feschen Anzug.<br />

Sehr gut<br />

Note 1,1<br />

Bilder: Skyfall © 2012 Danjaq, United Artists, CPII. TM Danjaq, LLC. © 2013 MGM. All Rights Reserved.<br />

jetzt nicht mehr herauskomme. Meine Arbeit<br />

spricht <strong>für</strong> sich und zeigt deutlich, dass ich meinen<br />

Job liebe und jede Rolle spielen kann.<br />

Mögen Sie Figuren, die das Sagen haben?<br />

N. H.: Auf <strong>jeden</strong> Fall. Es ist eine tolle Gelegenheit,<br />

Charaktere zu verkörpern, die vom Typ her eher<br />

abenteuerlich veranlagt sind. Sie werden in <strong>Filme</strong>n<br />

besonders hervorgehoben. Die Schauspielerei<br />

ist ein so wundervoller Beruf, in dem ich<br />

aufgehen kann, weil ich das Gefühl habe, in mir<br />

schlummern Hunderte verschiedener Charaktere.<br />

Sie alle einmal zu spielen, wird mir nicht gelingen.<br />

Aber wenn ich wieder einmal eine neue Facette<br />

von mir herauslassen kann, fühlt sich das <strong>für</strong> mich<br />

<strong>–</strong> auch wenn es komisch klingt <strong>–</strong> wie eine erlösende<br />

Offenbarung an.<br />

Waren Sie auf die Aufmerksamkeit vorbereitet,<br />

die ein Bond-Film mit sich bringt?<br />

N. H.: Nein, gar nicht. Ich habe aber auch nicht<br />

darüber nachgedacht. Ich war einfach nur stolz,<br />

bei Skyfall dabei zu sein, auf meine Rolle und <strong>für</strong><br />

was sie letztlich steht. Fragen Sie in ein paar<br />

Monaten oder Jahren noch einmal, ob mich der<br />

Hype um Bond stört.<br />

Die Arbeit mit Sam Mendes war sicherlich<br />

auch ein Highlight?<br />

N. H.: Es war fantastisch. Gerade bei Actionfilmen<br />

stehen oft so viele Dinge im Vordergrund, durch die<br />

die Figuren manchmal verloren gehen, auch beim<br />

Publikum. Bei Sam war das ganz anders. Für ihn<br />

steht immer außer Frage, dass die Figuren in einem<br />

Film das Wichtigste überhaupt sind. Er hat uns<br />

ständig daran erinnert. Er sagte immer, wir sollen<br />

alles andere einfach vergessen, die Action, die<br />

Effekte und uns nur auf unsere Figur und die Interaktionen<br />

zwischen den Charakteren konzentrieren.<br />

Das hatte zur Folge, dass wir Darsteller manchmal<br />

das Gefühl hatten, Teil eines kleinen Independent-<br />

Projekts zu sein und nicht <strong>für</strong> einen Hollywod-<br />

Blockbuster vor der Kamera zu stehen.<br />

Und Daniel Craig, ist er abseits der Kamera<br />

auch eher ein Bond?<br />

N. H.: Na ja, ich habe rund sieben Monate mit<br />

ihm zusammengearbeitet und ich würde sagen:<br />

„Ja, er ist Bond sehr ähnlich.“ Das meine ich<br />

aber im positiven Sinn. Der Typ arbeitet vierzehn<br />

oder fünfzehn Stunden am Tag und trainiert<br />

dann noch zwei Stunden zusätzlich. Für<br />

mich ist er Bond.<br />

Hat er Sie überrascht?<br />

N. H.: Was ich faszinierend fand, war, wie geerdet<br />

er trotz seines Erfolgs ist. Er hat sich wirklich<br />

um seine Darsteller-Kollegen gekümmert. An<br />

meinem ersten Drehtag war ich sehr eingeschüchtert<br />

und nervös. Es passiert ja nicht alle<br />

Tage, dass man plötzlich einen Bond-Film dreht.<br />

Aber mit Daniel an der Seite, der einfach sagte:<br />

„Na los, wir packen das zusammen. Ich helfe dir,<br />

wo ich kann, und stehe das mit dir durch“, ging<br />

es viel einfacher. Das war sehr angenehm. Und<br />

er hat einen wundervollen Sinn <strong>für</strong> Humor.<br />

Interview: Thomas Raab<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 71


FILME Blu-ray-/DVD-Test: Argo<br />

Originaltitel<br />

Argo<br />

Vergleichbar Mit<br />

Die drei Tage des Condor<br />

Darsteller<br />

Ben Affleck, Alan Arkin, John<br />

Goodman, Bryan Cranston<br />

Regie<br />

Ben Affleck<br />

Produktion<br />

USA 2012<br />

Bildformat<br />

2,40:1 (16:9)<br />

Tonformat<br />

BD: DTS HD 5.1 (D, E, F, ITA)<br />

DVD: DD 5.1 (D, DAN, E, SPA)<br />

Laufzeit FSK<br />

BD: 120 Min. Ab 12<br />

DVD: 115 Min. Ab 12<br />

Webseite<br />

www.warnerbros.de/argo<br />

Argo<br />

Preis<br />

BD: € 18 (1 Disc)<br />

DVD: € 15 (1 Disc)<br />

Im Handel<br />

Die Sicherheitskontrollen am<br />

8. März Flughafen stellen das größte<br />

Risiko der Rettungsaktion dar.<br />

In der kanadischen Botschaft warten die sechs entkommenen Amerikaner auf ihre Rückreise.<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Skurrile Grundidee<br />

Packend und unterhaltsam<br />

inszeniert<br />

Authentisches Setting<br />

Blasse Figuren<br />

Einseitige Sichtweise<br />

der Ereignisse<br />

gut<br />

Note 1,9<br />

Goodman und Arkin entwickeln den Fake-Film.<br />

Die CIA ist von dem Plan gar nicht begeistert.<br />

72 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Thriller Ben Affleck erzählt die ebenso irrwitzige wie<br />

fesselnde Geschichte einer gewagten Rettungsaktion.<br />

Teheran im Jahr 1979: Militante Studenten<br />

stürmen die amerikanische<br />

Botschaft und nehmen über 50 Geiseln.<br />

Sechs von ihnen können entkommen<br />

und sich in das Haus des kanadischen Botschafters<br />

flüchten. CIA-Agent Tony Mendez<br />

erhält die Aufgabe, die Geflohenen in<br />

Sicherheit zu bringen, bevor ihr Versteck<br />

entdeckt wird. Also entwickelt Mendez<br />

einen ebenso waghalsigen wie absurden<br />

Plan: Getarnt als kanadische Film-Crew,<br />

die sich auf Motivsuche <strong>für</strong> einen Science-<br />

Fiction-Film befindet, sollen die sechs<br />

unbemerkt durch die Sicherheitskontrollen<br />

geschleust und außer Landes gebracht<br />

werden. Der Politthriller von und mit Ben<br />

Affleck basiert auf einem 2007 veröffentlichten<br />

Zeitungsartikel über die Rettungsaktion<br />

Canadian Caper. Die Beteiligung der<br />

CIA wurde erst im Jahr 1997 bekannt gegeben.<br />

Affleck inszeniert das irrwitzige Unterfangen<br />

auf höchst spannende und unterhaltsame<br />

Weise und lässt dank hervorra-<br />

gender Kostüme und wunderbaren<br />

Detailreichtums die Siebzigerjahre wieder<br />

aufleben. Die stärksten Szenen sind die<br />

Stürmung der amerikanischen Botschaft zu<br />

Beginn und die finale Täuschung der<br />

Sicherheitskontrollen am Flughafen. Für<br />

Letztere (und einige andere Szenen) wurden<br />

die tatsächlichen Ereignisse zugunsten<br />

der Dramaturgie ein wenig ausgeschmückt<br />

<strong>–</strong> was zwar ein wenig an der Authentizität<br />

des Films kratzt, aber da<strong>für</strong> den Spannungsbogen<br />

bis zum Äußersten ausreizt.<br />

Lediglich die Darsteller bleiben allesamt<br />

etwas blass. Einzige Ausnahme bilden<br />

John Goodman und Alan Arkin als <strong>Filme</strong>xperten,<br />

die einige nette Seitenhiebe auf das<br />

verlogene Hollywood-Business verteilen.<br />

Dennoch ist Argo ein zu jeder Minute fesselnder<br />

psychologischer Thriller, der sich<br />

zwar nicht immer an die historischen Fakten<br />

hält, da<strong>für</strong> aber bestens unterhält <strong>–</strong> und<br />

einer waghalsigen Rettungsaktion ein würdiges<br />

Denkmal setzt. (ek)<br />

Vom talentlosen Schauspieler zum Multitalent<br />

In den Neunzigerjahren war Ben Affleck einer der Shootingstars der Filmbranche. Er gehörte zur Stammbesetzung<br />

von Regisseur Kevin Smith und spielte in Großproduktionen wie Armageddon, Pearl Harbor<br />

und Daredevil. Oft musste er dabei mit dem Vorwurf kämpfen, ihm<br />

fehle es an Talent und Charisma. Einige seiner <strong>Filme</strong> erwiesen sich<br />

als kommerzielle Flops und siebenmal wurde er bereits <strong>für</strong> die Goldene<br />

Himbeere nominiert. Für Gone Baby Gone und The Town begab<br />

er sich schließlich hinter die Kamera und begann seine erfolgreiche<br />

und preisgekrönte Karriere als Regisseur und Drehbuchautor.


Blu-Ray-/DVD-Test: Sons of Anarchy <strong>–</strong> Staffel 1 <strong>Filme</strong><br />

Sons of Anarchy Staffel 1<br />

Drama Die US-Erfolgsserie rollt nun nach dem TV auch in die deutschen Video-Regale. Die<br />

Geschichten eines Biker-Clubs aus Kalifornien: düster, mutig, authentisch und echt hart.<br />

Fernsehen ohne Kompromisse: Kurt<br />

Sutter, der Mann hinter Sons of<br />

Anarchy, ist im TV-Geschäft bekannt<br />

<strong>für</strong> seine raue Art. Nicht nur weil er mit<br />

dem Format in die Fußstapfen von The<br />

Shield getreten ist, der preisgekrönten<br />

Drama-Serie, die er sechs Jahre als Autor<br />

begleitete, sondern vor allem dank seiner<br />

aufsässigen Kommentare und ganz persönlichen<br />

Rocker-Natur. Frei nach dem<br />

Motto: Worte <strong>–</strong> und was dahinter. Während<br />

SoA hierzulande nämlich erst vor<br />

Kurzem Erfolge auf MyVideo & Kabel Eins<br />

feierte, bricht man im Mutterland schon<br />

seit fünf Saffeln in etwa so viele Quotenrekorde<br />

wie Konventionen.<br />

Als erste TV-Serie überhaupt rückt Sons of<br />

Anarchy einen (gleichnamigen) Biker-Club<br />

ins Scheinwerferlicht, der sich offiziell über<br />

eine KFZ-Reparaturwerkstatt finanziert, in<br />

Wahrheit aber tief ins Drogen- und Waffenschmuggel-Business<br />

verwickelt ist. Der<br />

Anführer des Clans ist der alternde Clay<br />

(brillant: Ron Perlman). Durch die Ehe zur<br />

hartherzigen Gemma (Katey Sagal mal<br />

anders) wurde er Stiefvater ihres Sohnes<br />

Jackson aka Jax, porträtiert vom überaus<br />

charismatischen Charlie Hunnam. Ebender<br />

findet in Folge 1 nicht nur das SoA-Waffenlager<br />

in Flammen vor, sondern auch die<br />

Memoiren seines Vaters, dem Gründer des<br />

Clubs. Die Lektüre nagt an ihm <strong>–</strong> er beginnt,<br />

die Leitung und Regeln seiner sogenannten<br />

Brüder infrage zu stellen.<br />

1<br />

SoA wartet mit fantastischem Look, Cast<br />

und harten, echten Storys <strong>für</strong> gleich gesinnte<br />

Gemüter auf. Abgesehen von den wenig<br />

übergreifenden Storylines in der ersten<br />

Staffelhälfte lassen sich hier kaum<br />

Schwachstellen ausmachen. Die DVD und<br />

Blu-ray bieten ihrerseits durchweg unterhaltsame,<br />

wenn auch teils etwas belanglose<br />

Boni, darunter Featurettes zu Casting,<br />

Tattoos und Bikes, einen Gag Reel, 30 min<br />

an entfernten Szenen sowie ein wenig überzeugendes<br />

Making-of (9 Min.). (mc)<br />

Originaltitel<br />

Sons of Anarchy<br />

Vergleichbar Mit<br />

The Shield, Justified<br />

Darsteller<br />

Charlie Hunnam, Katey Sagal,<br />

Ron Perlman, Kim Coates<br />

Regie<br />

Diverse<br />

Produktion<br />

USA 2008<br />

Bildformat<br />

1,78:1 (16:9)<br />

Tonformat<br />

BD: DTS 5.1 (D),<br />

DTS 5.1 HD (E)<br />

DVD: DD 5.1 (D, E)<br />

Laufzeit FSK<br />

BD: 600 Min. Ab 16<br />

DVD: 540 Min. Ab 16<br />

Preis<br />

BD: € 34 (3 Discs)<br />

DVD: € 30 (4 Discs)<br />

Im Handel<br />

22. März<br />

2<br />

3<br />

4 5<br />

1 Easy Riders: In der fiktionalen Kleinstadt Charming<br />

sorgen die Sons of Anarchy <strong>für</strong> Ruhe und Ordnung, <strong>jeden</strong>falls<br />

in der Theorie. 2 Bobby Munson, auch Elvis genannt,<br />

ist der Buchmacher mit den ruhigen Nerven und dem<br />

Talent zur Gewalt. 3 Ärztin Tara ist hin- und hergerissen<br />

zwischen ihrer großen Liebe Jax und dessen großer Liebe:<br />

dem Club. 4 Der Schotte Filip „Chips“ Telford ist<br />

unter anderem verantwortlich <strong>für</strong> die Ordnung bei Meetings<br />

<strong>–</strong> keine leichte Aufgabe. 5 Jax und seine Gang<br />

haben so einige krumme Geschäfte am Laufen: Waffenhandel,<br />

Drogenschmuggel, Prostitution und nicht zuletzt<br />

Aus einandersetzungen mit rivalisierenden Bikern.<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Fantastische Figuren<br />

Glaubhafte Darsteller<br />

Der Musikmix stimmt<br />

Unverbrauchtes Thema<br />

Braucht etwas Zeit,<br />

seinen Stil zu finden<br />

gut<br />

Note 1,9<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 73


<strong>Filme</strong> Testübersicht: März 2013<br />

Blu-rays und DVDs im März<br />

Auch in ihrem fünften Leinwandeinsatz muss sich Alice gegen die übermächtige Umbrella<br />

Corporation zur Wehr setzen. Schießereien und Explosionen sind da selbstverständlich.<br />

Resident Evil Retribution 3D<br />

Action/horror<br />

Bereits im vierten Teil der erfolgreichen<br />

Filmserie zum Computerspiel wurde die<br />

Handlung zugunsten von ausufernden<br />

Action-Szenen auf ein Minimum reduziert.<br />

Dass es noch schlimmer geht,<br />

beweist nun Film Nummer 5. Die Story<br />

von Resident Evil: Retribution ist so<br />

dünn, dass man sie in zehn Minuten abhandeln<br />

könnte, und die Inszenierung<br />

erinnert mehr denn je an eine Sequenz<br />

aus einem Videospiel. In verschiedenen<br />

Städtesimulationen, die wie Levels aufgebaut<br />

sind, bekommen es Alice und<br />

ihre Mitstreiter mit zahllosen Soldaten,<br />

Monstern und Zombies zu tun. Zu Beginn<br />

ist das ja ganz nett, da die Action<br />

wirklich gut aussieht, doch irgendwann<br />

beginnt sich der Zuschauer zu fragen,<br />

ob denn da noch mehr passiert. Knappe<br />

eineinhalb Stunden später folgt dann die<br />

Ernüchterung. Nachdem die Helden<br />

endlich aus der unterirdischen Testanlage<br />

entkommen sind, sollte die Handlung<br />

endlich Fahrt aufnehmen. Doch stattdessen<br />

endet der Film nach weiteren<br />

zehn Minuten, ohne dass die Grundstory<br />

der Filmreihe nennenswert weitergeführt<br />

worden wäre. Lediglich die letzte<br />

Einstellung macht neugierig auf eine<br />

Fortsetzung <strong>–</strong> doch wenn Regisseur Anderson<br />

seinem Style-over-Substance-<br />

Trend nicht entgegenwirkt und das Potenzial<br />

seiner Geschichte weiterhin<br />

ignoriert, dürfte er mit Teil 6 auch die<br />

restlichen Fans vergraulen. (ek)<br />

Anbieter Constantin • Im Handel 14. März • Preis Blu-ray ca. € 22 (1 BD), DVD ca. € 15 (1 DVD)<br />

Länge 96 Min. (Blu-ray), 92 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Alice hat inzwischen reichlich Erfahrung im Eliminieren von Zombies. Ob sich das hautenge<br />

Leder-Outfit gut zum Kämpfen eignet, ist zweitrangig <strong>–</strong> Hauptsache, der Style stimmt!<br />

Note<br />

befriedigend 3,0<br />

Das Schwergewicht<br />

Asterix & Obelix <strong>–</strong> Im Auftrag Ihrer Majestät<br />

komödie<br />

Als ihr Land von den römischen Legionen angegriffen<br />

wird, erhofft sich die britische Königin Hilfe von<br />

jenem gallischen Dorf, das Julius Cäsar seit Jahren<br />

Widerstand leistet. Ausgestattet mit einem Fass<br />

Zaubertrank machen sich Asterix und Obelix auf die<br />

Reise nach Britannien. Die vierte Realverfilmung der<br />

kultigen Comic-Reihe ist deutlich besser gelungen<br />

als der Vorgänger Asterix bei den olympischen <strong>Spiele</strong>n.<br />

Die Witze sitzen wieder öfter, die Ticks der Briten<br />

werden charmant auf die Schippe genommen und<br />

auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Zwischendurch<br />

schleichen sich zwar ein paar Längen ein und<br />

nicht jede Pointe trifft ins Schwarze, doch spaßig ist<br />

der bunte Action-Comic-Mix auf <strong>jeden</strong> Fall. (ek)<br />

Anbieter EuroVideo • Im Handel 7. März • Preis Blu-ray ca. € 20 (1 BD), DVD ca. € 13 (1 DVD)<br />

Länge 111 Min. (Blu-ray), 107 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 0, DVD ab 0<br />

Action<br />

●●●<br />

Komödie<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Als aus Budgetgründen der Musikunterricht abgeschafft<br />

werden soll, flammt in dem übergewichtigen<br />

Bio-Pauker Scott Voss der Elan auf. Er will<br />

Geld eintreiben, um die Musiklehrerstelle zu retten.<br />

Um schnelle Kohle zu verdienen, will er als Mixed-<br />

Martial-Arts-Kämpfer antreten, was erfolgreicher<br />

gelingt, als alle angenommen haben.<br />

Ein pfundiger Komödien-Spaß mit Kevin James,<br />

der ordentlich vermöbelt wird. Mit Slapstick, Gefühl,<br />

aber auch Prügelszenen wird nicht gespart.<br />

Das Ende erinnert dann an Rocky. Dazu gibt es auf<br />

Blu-ray und DVD noch eine Handvoll Boni, bestehend<br />

aus Outtakes, Gag Reel, Featurettes und<br />

Behind-the-Scenes-Material. (tr)<br />

Anbieter Sony • Im Handel 21. März • Preis Blu-ray ca. € 19 (1 BD), DVD ca. € 16 (1 DVD)<br />

Länge 105 Min. (Blu-ray), 100 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 12, DVD ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Testurteil<br />

Note<br />

gut 2,1<br />

Scotts (K. James) Trainerstab feuert seinen Schützling an. Vielleicht gibt es dieses Mal<br />

einige blaue Flecken weniger und Scott übersteht mehr als die erste Runde.<br />

Note<br />

gut 2,3<br />

74 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Testübersicht: März 2013 <strong>Filme</strong><br />

Testübersicht <strong>SFT</strong> präsentiert die Highlights unter den Blu-ray- und DVD-Veröffentlichungen.<br />

Schutzengel<br />

Thriller/Action<br />

Nach Küken und Hasen aus der Familienecke versuchte<br />

sich Til Schweiger mal wieder an einem Action-Thriller.<br />

Familiär blieb es trotzdem. Schließlich<br />

zerrte der Keinohrhasen-Macher <strong>für</strong> Schutzengel<br />

seine ältere Tochter Luna vor die Kamera. Sie darf<br />

eine Kronzeugin spielen, deren Leben in Gefahr ist<br />

und von Ex-Elitesoldat Max (Papa Schweiger) geschützt<br />

werden muss. Dabei verfranst sich der Streifen<br />

allerdings in Unglaubwürdigkeiten und Szenen<br />

zum An-den-Kopf-Greifen. Die Story erinnert an eine<br />

Mischung aus Léon und Eraser, kommt allerdings<br />

nie richtig in Fahrt. Eines hat Til Schweiger aber erneut<br />

sehr gut gemacht: Auf einer zweiten Disc befinden<br />

sich umfangreiche und tolle Extras. (tr)<br />

Anbieter Warner • Im Handel Erhältlich • Preis Blu-ray ca. € 17 (2 BDs), DVD ca. € 14 (1 DVD)<br />

Länge 133 Min. (Blu-ray), 128 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

American Mary<br />

Liebe<br />

Drama<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Befriedigend 2,9<br />

Die Feuerwehr bricht eine Wohnungstür auf; in einem<br />

der Zimmer findet man die Leiche einer alten<br />

Frau. So beginnt Liebe von Michael Haneke, der <strong>für</strong><br />

sein Werk mit Preisen überhäuft wurde und sich jetzt<br />

auch Hoffnungen auf einen Oscar machen kann. Ein<br />

Film voller Geheimnisse und unterschwelliger Ahnung.<br />

Eine in gutbürgerlichem Luxus lebende, alte<br />

Pianistin wird nach einem Schlaganfall zum Pflegefall<br />

<strong>–</strong> ihr Ehemann beginnt, sich selbst um sie zu<br />

kümmern, ist mit dieser Aufgabe aber zunehmend<br />

überfordert. Dieser Plot allein erklärt nicht die enthusiastischen<br />

Kritiker-Reaktionen, doch der weitere<br />

Verlauf und die Inszenierung Hanekes tun es. Extras<br />

wird die Scheibe keine enthalten. (tr)<br />

Anbieter Warner • Im Handel Erhältlich • Preis Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD ca. € 14 (1 DVD)<br />

Länge 127 Min. (Blu-ray), 120 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 12, DVD ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Horror<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Unter der Vielzahl von Horror-Produktionen der letzten<br />

Jahre ein Highlight zu finden ist nicht leicht. Cabin in<br />

the Woods war zuletzt eine positive Überraschung.<br />

Auch der neue Film der kanadischen Regie-Zwillingsschwestern<br />

Jen und Sylvia Soska (Dead Hooker in a<br />

Trunk) fällt erfreulich aus dem Rahmen. Um ihr Medizinstudium<br />

zu finanzieren, plant die junge Mary, in<br />

einem Strip-Club anzuheuern. Aus dem Job wird zwar<br />

nichts, aber sie kann Kontakte knüpfen, die sie in die<br />

Welt von blutigen, illegalen Operationen im Untergrund<br />

einführen. Die Soska-Schwestern liefern mit<br />

ihrem erst zweiten Film einen gnadenlosen, auf Hochglanz<br />

polierten Schnippel-Trip ab, der gehörig unter<br />

die Haut geht. Trotz magerer Extras eine Empfehlung<br />

<strong>für</strong> blutdurstige Horror-Freunde. (tr)<br />

Anbieter Universal • Im Handel 31. März • Preis Blu-ray ca. € 17 (1 BD), DVD ca. € 12 (1 DVD)<br />

Länge 102 Min. (Blu-ray), 98 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 18, DVD ab 18<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Gut 2,0<br />

Note<br />

Gut 1,9<br />

Wenn es um seine Lieben geht, kennt Bryan Milles (L. Neeson) keine Gnade. Der Ex-Agent<br />

ist auf der Jagd nach den Kidnappern seiner Ex-Frau und seiner Tochter.<br />

96 Hours <strong>–</strong> Taken 2 <strong>–</strong> Unrated Cut<br />

Action/Thriller<br />

Der Ex-Elite-Agent Bryan Mills (L. Neeson)<br />

hat sein Leben wieder in geordnete<br />

Bahnen gebracht: Seine Tochter Kim hat<br />

er aus den Fängen albanischer Frauenhändler<br />

gerettet und das Verhältnis zu<br />

seiner Ex-Frau Lenore ist wieder entspannter.<br />

Alle zusammen machen sogar<br />

Urlaub in Istanbul. Doch es braut sich<br />

neues Unheil zusammen. Der Clan-Chef<br />

der Albaner, die Mills bei der Befreiung<br />

von Kim gnadenlos dezimiert hat, hat Rache<br />

geschworen. Er kommt dem Amerikaner<br />

und seiner Familie am Bosporus auf<br />

die Spur und verschleppt Lenore und<br />

Mills. Kim kann entkommen und hilft ihrem<br />

Vater, sich zu befreien. Dieser kennt<br />

nun ebenfalls nur ein Ziel: die Albaner<br />

finden, Lenore befreien und sich der Wiedersacher<br />

endgültig entledigen.<br />

Das Sequel des überaus gelungenen Action-Thrillers<br />

96 Hours bietet erneut packende<br />

Verfolgungsjagden und brutale<br />

Kampfeinlagen, kommt qualitativ an Teil 1<br />

aber nie heran. Die Story hat Logikbrüche<br />

und muss zum Teil schon lächerlich anmutenden<br />

Unfug ertragen (unbemerkte<br />

Granaten-Schnitzeljagd mitten in Istanbul?).<br />

Die Entführer verhalten sich stellenweise<br />

auch extrem dämlich. Das Gesamtwerk<br />

macht aber Spaß und weiß zu<br />

unterhalten. Liegt auch daran, dass die<br />

knapp sechs Minuten längere Unrated-Cut-Version<br />

etwas mehr Fleisch bei<br />

Action und Figuren zu bieten hat. Als Boni<br />

gibt es Standardware wie Making-of. (tr)<br />

Anbieter Universum • Im Handel 15. März • Preis Blu-ray ca. € 17 (1 BD), DVD ca. € 14 (1 DVD)<br />

Länge 98 Min. (Blu-ray), 94 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 16, DVD ab 16<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Als er seine Ex Lenore (F. Janssen) wiedergefunden hat, ist <strong>für</strong> Mills die Sache längst<br />

nicht erledigt. Er will die Drahtzieher hinter der Entführung zur Strecke bringen.<br />

Note<br />

Gut 2,4<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 75


<strong>Filme</strong> Testübersicht: März 2013<br />

So hat sich Dracula die neue Feriensaison nicht vorgestellt: Ein furchtloses Menschlein<br />

droht seine Gäste zu vergraulen. Da hilft nur Monster-Maskerade … oder eher nicht?<br />

Hotel Transsilvanien 3D<br />

Komödie/Animation<br />

Menschen sind grausam! Davon ist Graf<br />

Dracula fest überzeugt. Und aus diesem<br />

Grund hat der alleinerziehende Blutsauger<br />

seinem Töchterchen Mavis auch ein<br />

tief im Schauerwald verstecktes Schloss<br />

gebaut. Niemand soll ihr jemals etwas<br />

zuleide tun. Die Abgeschiedenheit des<br />

Grafen-Domizils hat sich auch bei den<br />

anderen Monstern dieser Welt herumgesprochen.<br />

Jedes Jahr verbringen Frankenstein<br />

und Co. daher ihre Ferien bei<br />

Dracula und feiern bei dieser Gelegenheit<br />

auch immer den Geburtstag von Mavis.<br />

Zu ihrem 118. Wiegentag wünscht sich<br />

Mavis, endlich die Welt außerhalb der<br />

Mauern kennenzulernen. Papa Dracula<br />

kann sie erneut umstimmen, doch dann<br />

passiert der Supergau: Ein menschlicher<br />

Tourist stolpert zufällig ins Hotel Transsilvanien.<br />

Kurzerhand tarnt ihn Dracula als<br />

Monster. Doch der junge Kerl verdreht<br />

nicht nur Mavis den Kopf, sondern bringt<br />

das ganze Hotel durcheinander …<br />

Welch grandiose Animationsidee! Dracula,<br />

Frankenstein, die Mumie und andere<br />

grausige Zeitgenossen haben eine Heidenangst<br />

vor Menschen und wollen nur<br />

in Ruhe Urlaub machen. Das Chaos ist<br />

vorprogrammiert und herrliche Situations<br />

komik erschüttert im Sekundentakt<br />

das Zwerchfell. Nur die ganz kleinen<br />

DVD-Fans könnten es bei der Monster-Parade<br />

hin und wieder mit der Angst<br />

zu tun bekommen. Tolle Extras runden<br />

den 3D-Heimkinospaß ab. (tr)<br />

Anbieter Sony • Im Handel 7. März • Preis 3D-Blu-ray ca. € 23 (2 BD), Blu-ray ca. € 18 (1 BD), DVD ca.<br />

€ 13 (1 DVD) • Länge 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 6, DVD ab 6<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Dracula-Töchterchen Mavis möchte zu ihrem 118. Geburtstag endlich die Welt außerhalb<br />

des Schlosses kennenlernen. Ihre besten Freunde ermutigen sie zu diesem Schritt.<br />

Note<br />

sehr Gut 1,4<br />

Miss Bala<br />

Die Vermessung der Welt <strong>–</strong> 3D<br />

Wie sieht wahrer Forschergeist aus? Zu Hause geniale<br />

Geistesblitze aufs Papier kritzeln oder durch die<br />

Welt reisen, um allen Fragen auf den Grund zu gehen?<br />

Dass beides seine Berechtigung, aber auch seine<br />

Tücken haben kann, hat Daniel Kehlmann mit seinem<br />

Roman Die Vermessung der Welt auf originelle und<br />

witzige Weise bewiesen. Detlev Buck bleibt bei seiner<br />

Verfilmung nah an der literarischen Vorlage und verknüpft<br />

mit brillanten Bildüberblendungen in 3D geschickt<br />

die Lebensläufe der beiden Wissenschaftler<br />

Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt. Der<br />

Höhepunkt der phasenweise langatmigen Tragikomödie<br />

ist ihr Ende: wenn Gauß und Humboldt als Greise<br />

Komödie/Historie aufeinandertreffen. (ee, tr)<br />

Anbieter Warner • Im Handel 28. Februar • Preis 3D-Blu-ray ca. € 32 (2 BD), Blu-ray ca. € 18 (1 BD),<br />

DVD ca. € 13 (1 DVD) • Länge 123 Min. (Blu-ray), 118 Min. (DVD) • FSK Blu-ray ab 12, DVD ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Thriller<br />

Anbieter Fox • Im Handel 1. März• Preis DVD ca. € 16 (1 DVD)<br />

Länge 108 Min. (DVD) • FSK DVD ab 16<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Laura, eine junge Frau aus dem nordmexikanischen<br />

Bundesstaat Baja California, hat sich <strong>für</strong> einen<br />

Schönheitswettbewerb angemeldet. Doch als sie<br />

Zeugin eines Massakers wird, hinter dem ein örtlicher<br />

Drogenboss steckt, wird sie zum Spielball von<br />

Behörden und Gangstern. Miss Bala ist eine hochaktuelle<br />

Reflexion der in Mexiko brutal wütenden<br />

Drogenkriege und ein weite Strecken atemberaubend<br />

spannendes <strong>Filme</strong>rlebnis. Vor der Kulisse der<br />

traumhaften Pazifikküste und der mexikanischen<br />

Elendsviertel entfaltet sich ein blutiger, kafkaesker<br />

Albtraum. Das einzige Manko: Es ist schade, dass<br />

die Protagonistin immer nur Opfer bleibt und nie<br />

selber in die Handlung eingreift. Der Streifen erscheint<br />

<strong>für</strong> das Heimkino nur auf DVD und wird als<br />

Bonusmaterial nur einige Trailer enthalten. (tr, eb)<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Erotik<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Gut 2,1<br />

Auch die Polizei kann Laura (S. Sigman) nicht dauerhaft schützen. Zwischen den Fronten<br />

von Drogenmafia und Behörden wird die junge Frau regelrecht zerrieben.<br />

Note<br />

gut 2,4<br />

76 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Game-Server <strong>für</strong> Jedermann <strong>–</strong><br />

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<strong>Spiele</strong><br />

Konsolenflut<br />

Diese Konsolen<br />

kommen 2013<br />

Feature Bisher sind die Verhältnisse in weltweit in den Wohnzimmern geklärt <strong>–</strong><br />

Sony, Microsoft und Nintendo dominieren den Konsolenmarkt. Wird 2013 alles anders?<br />

Nicht zuletzt dank Crowdfunding-Plattformen<br />

wie Kickstarter befinden sich aktuell<br />

mehr Konsolen in Entwicklung als in den<br />

letzten Jahren zusammen. Woran liegt das? Sieht<br />

man einmal von Valve und ihrem eher an klassische<br />

<strong>PCs</strong> angelehnten Steambox-Konzept ab, ist<br />

vor allem ein Trend erkennbar: Android als Plattform<br />

und eine <strong>Tablet</strong>-ähnliche Peripherie sind<br />

meist integraler Bestandteil der einzelnen Planungen.<br />

Der Vorteil beider Herangehensweisen ist<br />

klar: Android ist deutlich offener als heutige Konsolensysteme,<br />

offener als Apples iOS und mittlerweile<br />

auch offener als Windows <strong>–</strong> ideal also, um<br />

seine Ideen als Indie-Entwickler umzusetzen. Und<br />

auch der Fokus auf <strong>Tablet</strong>s oder zumindest ähnliche<br />

Systeme ergibt Sinn. Mit der Markteinführung<br />

des iPads sind <strong>Tablet</strong>s salonfähig geworden<br />

und als Gaming-Plattform etabliert. Für alle vorgestellten<br />

Konsolen stehen <strong>für</strong> den deutschen<br />

Markt übrigens noch keine konkreten Veröffentlichungstermine<br />

fest. (sl/fn)<br />

Ouya<br />

Web: www.ouya.tv Preis (UVP): $ 99<br />

Äußerlich eher an eine Mischung aus Gamecube<br />

und die Roboter-Dame EVE aus<br />

dem Film Wall-E erinnernd, ist<br />

Ouya nicht nur eine rein auf dem<br />

Betriebssystem Android basierende<br />

Plattform, sondern auch<br />

eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte<br />

aller Zeiten. Peilte<br />

man anfangs noch 950.000 US-<br />

Dollar an, strich man am Ende<br />

sagenhafte 8.596.475 Dollar ein.<br />

Mittler weile haben Publisher wie<br />

Square Enix und Namco Bandai oder der<br />

Ex-Infinity-Ward-Kreativdirektor Robert Bowling<br />

angekündigt, <strong>für</strong> die Ouya (den Ouya? das Ouya?) Titel zu entwickeln.<br />

Zudem soll die Konsole gerade mal 99 Dollar kosten!<br />

Gamestick<br />

Web: www.gamestick.tv Preis (UVP): $ 79<br />

Ebenfalls ein Kickstarter-Projekt ist Gamestick. Die eigentliche<br />

Konsole kommt in Form und Größe eines USB-Sticks und beherbergt<br />

acht Gigabyte Speicher sowie einen Almlogic-<br />

8726-MX-Prozessor. Zum <strong>Spiele</strong>n wird der Stick in den<br />

Gamecontroller gesteckt, die Verbindung zum Fernseher erfolgt<br />

per HDMI-Kabel. Nach Herstellerangaben sollen bislang 200<br />

Android-Titel mit dem Gamestick optimal funktionieren.<br />

meint: Die Grundidee ist super, auch der Preis rockt.<br />

Inwieweit sich allerdings der lediglich acht Gigabyte große Speicher<br />

und der im Vergleich zu anderen CPUs eher schwache Prozessor<br />

in der Praxis nachteilig auswirken, bleibt abzuwarten.<br />

meint: Die Kombination aus offenem Betriebssystem,<br />

bewährter Smartphone/<strong>Tablet</strong>-Hardware (u. a. Tegra-3-Prozessor)<br />

und dem günstigem Preis klingt vielversprechend.<br />

Project Shield<br />

Web: http://shield.nvidia.com Preis (UVP): noch nicht bekannt<br />

Das Handheld von Nvidia sieht aus wie ein Xbox-Controller mit aufklappbarem 5-Zoll-Multitouch-LCD<br />

(Auflösung 1.280 x 720 Pixel) und ist sowohl <strong>für</strong> Android-Titel als auch <strong>für</strong> Cloud-Gaming gerüstet. So<br />

können Sie Android-Games direkt auf das Gerät laden oder Sie streamen PC-Titel auf den eingebauten<br />

Bildschirm. Als Rechnereinheit kommt Nvidias aktuelle Tegra-4-Quadcore-CPU zum Einsatz.<br />

meint: Es bleibt abzuwarten, in welchem Preissegment sich Project Shield einordnet. Die<br />

Hardware ist leistungsstark, der kleine Bildschirm aber eher ein Manko.<br />

78 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Feature: Neue Konsolen<br />

<strong>Spiele</strong><br />

Razer Edge (Pro)<br />

Web: www.razrzone.com Preis (UVP, Online): $ 1.000 (Standard-Variante), $ 1.300 (Pro-Variante)<br />

Wikipad<br />

Web: www.wikipad.com Preis (UVP): $ 500<br />

Genau wie das Archos Gamepad (Test auf Seite 80) ist das<br />

Wikipad ein Android-<strong>Tablet</strong> mit zusätzlichen Steuerungstasten.<br />

Dank kräftigem Tegra-3-Vierkernprozessor und<br />

großem 10,1-Display bietet das Wikipad mobilen Gaming-<br />

Spaß <strong>für</strong> Anspruchsvolle <strong>–</strong> anspruchsvoll ist auch der Preis.<br />

meint: Von den technischen Werten her ist das<br />

Wikipad ein Traum <strong>für</strong> gut betuchte <strong>Tablet</strong>-Gamer. Allerdings<br />

wurde der Release nun schon mehrfach verschoben,<br />

was ein wenig skeptisch macht. Abwarten!<br />

Auch das Razer Edge ist ein <strong>Tablet</strong>, basiert aber anders als die Konkurrenz nicht auf Android,<br />

sondern auf Windows 8 und richtet sich somit an PC-<strong>Spiele</strong>r. In der Basis-Konfiguration<br />

stehen in dem 10,1-Zoll-<strong>Tablet</strong> eine Core-i5-CPU nebst 64-Gigabyte-SSD bereit, die<br />

deutliche teurere Pro-Variante arbeitet mit einem Core-i7-Modell und doppelt so viel Speicher.<br />

Grafiken werden in beiden Versionen von einer GT-640M-Grafikkarte berechnet, die<br />

mit optisch sehr aufwendigen Titeln aber überfordert sein dürfte. Ein montierbares, optional<br />

erhältliches Controller-Set soll echtes Konsolen-Feeling<br />

vermitteln, über eine ebenfalls<br />

zusätzlich erhältliche Dockingstation nimmt<br />

das Edge Verbindung zum Fernseher auf.<br />

meint: Für einen <strong>Tablet</strong>-PC<br />

mag die Hardware äußerst potent sein,<br />

<strong>für</strong> alle aktuellen Windows-<strong>Spiele</strong> wird sie<br />

voraussichtlich aber nicht ausreichen.<br />

Steambox<br />

Web: www.valvesoftware.com Preis (UVP): $ ab 100<br />

Eigentlich ist Valves Steambox keine klassische Konsole, sondern<br />

eher ein PC im Kastenformat. Trotzdem soll die Steambox hier nicht<br />

unerwähnt bleiben. Kurz zu den Daten: acht Gigabyte Arbeitsspeicher,<br />

Nvidia-GPU, Core-i7-Prozessor, Linux-OS und die Möglichkeit,<br />

die Box als Gaming-Server zu nutzen.<br />

Unu<br />

Web: http://snakebyte-europe.com Preis (UVP): noch nicht bekannt<br />

Unu nennt Snakebyte seine Kombination von Geräten, die zusammen<br />

ein Media-Center ergeben: Im Lieferumfang enthalten sind<br />

neben Controller und 10-Zoll-Android-<strong>Tablet</strong> auch noch eine Dockingstation<br />

(<strong>für</strong> den TV-Anschluss) sowie eine Fernbedienung. So<br />

haben Sie die Möglichkeit, Ihre Android-<strong>Spiele</strong> auch per Gamepad<br />

oder Fernbedienung auf dem großen Schirm zu genießen. Zusätzlich<br />

können Sie auf Smart-TV-Dienste wie Netflix zuzugreifen. Ein<br />

Preis und genaue technische Details stehen noch nicht fest.<br />

meint: Dass der Trend weg von der klassischen Konsole<br />

und hin zum Media-Center geht, deuteten ja auch schon Microsoft<br />

und Sony an. Das Unu ist womöglich eine günstige Alternative<br />

zu den neuen Xbox- und Playstation-Modellen.<br />

meint: Was Valve anpackt, hat Hand und Fuß.<br />

Daher zweifeln wir nicht an der Qualität der<br />

Steambox. Die<br />

angestrebten Preise<br />

von 100 bis 300<br />

US-Dollar je nach<br />

Ausstattung klingen<br />

zudem äußerst fair.<br />

Wir freuen uns drauf.<br />

Miia Gametab 7<br />

Web: www.miiastyle.com Preis (UVP): € 120<br />

Das Miia Gametab 7 wirkt von allen Konsolen auf dieser Doppelseite<br />

am ehesten wie ein gängiger Handheld. Es läuft ebenfalls auf Android-<br />

Basis, bietet aber eine schwächere Ausstattung als das preislich<br />

ähnlich gelagerte Archos Game Pad. So finden wir im Inneren<br />

lediglich einen veralteten ARM-A8-Prozessor.<br />

meint: Das leistungsschwächste, aber auch günstigste<br />

hier vorgestellte <strong>Tablet</strong>-Handheld ist aktuell nur <strong>für</strong> den<br />

italienischen Markt geplant. Wer nach einer preiswerten Android-Konsole<br />

sucht und einen Import plant, sollte auf <strong>jeden</strong><br />

Fall unseren Testbericht abwarten.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 79


<strong>Spiele</strong> Test: Handheld-Konsole Archos Game Pad<br />

Verspielter<br />

Droide<br />

Handheld Mit dem Game Pad<br />

hat Archos ein günstiges 7-Zoll-<br />

<strong>Tablet</strong> inklusive integrierten <strong>Spiele</strong>konsolen-Controllern<br />

am Start.<br />

<strong>SFT</strong> macht den Spaß-Check.<br />

Originalgrösse<br />

Eine Handheld-Konsole im PS-Vita-Style mit<br />

großem 7-Zoll-Schirm <strong>für</strong> schlappe 140<br />

Euro? Klingt nach einer interessanten Alternative<br />

zum mehr als 100 Euro teureren, kleineren<br />

5-Zoll-Taschenspieler aus dem Hause Sony.<br />

Beim Archos Game Pad handelt es sich streng<br />

genommen um einen <strong>Tablet</strong>-PC mit Android-<br />

Betriebssystem. Das Gehäuse fällt aufgrund der<br />

seitlich angebrachten Steuerelemente im Vergleich<br />

zu normalen <strong>Tablet</strong>s in dieser Größenkategorie<br />

deutlich breiter aus. Angenehm handliche<br />

330 Gramm bringt das Game Pad auf die Waage,<br />

das tadellos verarbeitete Plastik-Chassis misst<br />

an der dicksten Stelle 1,5 Zentimeter. Sämtliche<br />

Controller wirken robust, die Tasten geben beim<br />

Drücken allerdings laute Geräusche von sich. Die<br />

beiden Joysticks verfügen zwischen Mittelbeziehungsweise<br />

Null-Stellung und vollem<br />

Anschlag nur wenig Spiel <strong>–</strong> wer hiermit präzise<br />

navigieren möchte, braucht schon sehr viel Fingerspitzengefühl.<br />

Waren wir bis jetzt trotz der<br />

kleinen Mängel von der Umsetzung des pfiffigen<br />

Konzepts noch durchaus angetan, macht sich<br />

nach dem Einschalten erstmalig Ernüchterung<br />

breit: Das Display weist eine unschöne Körnung<br />

auf und lässt sowohl Schärfe als auch Farbbrillanz<br />

vermissen. Noch schlimmer: Von einem<br />

<strong>Tablet</strong> und erst recht von einer mobilen <strong>Spiele</strong>konsole<br />

erwarten wir einen stabilen Blickwinkel<br />

<strong>–</strong> schließlich will man beim Zocken ja nicht ständig<br />

darauf achten, das Gerät ruhig zu halten <strong>–</strong><br />

sowie eine tageslichttaugliche Helligkeit <strong>für</strong> den<br />

Einsatz im Freien. Mit beidem kann das Panel<br />

nicht dienen, was offensichtlich dem Niedrigpreis<br />

geschuldet ist. Kommen wir zur <strong>Spiele</strong>praxis:<br />

Grundsätzlich kann jedes zum Archos Game Pad<br />

kompatible und „gemappte“ Spiel (siehe Kasten)<br />

über die Hardware-Tasten gesteuert werden.<br />

Nachdem wir ein halbes Dutzend Games aus<br />

Wie üblich bei Game-Controllern werden die Joysticks mit den Daumen bedient, daher<br />

spricht man auch von Thumbsticks. Standardmäßig setzt der linke Bewegungsbefehle<br />

um, während der rechte <strong>für</strong>s Zielen und Umsehen zuständig ist.<br />

Wer seinen <strong>Spiele</strong>charakter lieber mit Steuertasten als mit einem Joystick durch die virtuelle<br />

Welt bewegt, kann diese Tasten mit den entsprechenden Befehlen belegen. Voraussetzung:<br />

Der Titel muss Ihnen auf dem Screen die passenden virtuellen Gegenstücke anbieten.<br />

Ihre Zeigefinger können Sie auf den Schultertasten links und rechts<br />

aufliegen lassen und sind damit quasi immer feuerbereit. Auf diese<br />

Weise lassen sich extrem schnell wichtige Aktionen wie Schießen/<br />

Nachladen oder Schlagen/In Deckung gehen ausführen.<br />

Die L2-/R2-Tasten eignen<br />

sich <strong>für</strong> häufig<br />

benutzte Funktionen, da<br />

diese Tasten aufgrund<br />

ihrer Lage schnell mit<br />

den Daumen erreicht<br />

werden können.<br />

Per Mini-HDMI-Schnittstelle (links) übertragen Sie den Bildschirm-Inhalt<br />

auf ein TV-Gerät, mit Mini-USB-2.0 (rechts) stellen<br />

Sie eine Verbindung zum PC oder Ladegerät her. Zwischen<br />

beiden Anschlüssen finden Sie den Kopfhörer-Ausgang.<br />

unterschiedlichen Kategorien mit dem System<br />

ausprobiert haben, stellen wir fest, dass dies je<br />

nach Titel mal gut, mal weniger gut klappt. Das<br />

Geschicklichkeitsspiel Trial Xtreme 2 (hier muss<br />

man mit einem Motorrad Hindernisse überwinden)<br />

profitiert eindeutig von der Controller-Bedienung<br />

und macht richtig Spaß. Gleiches gilt <strong>für</strong><br />

Rennspiele wie Asphalt 7. Probleme gab es bei<br />

The Dark Knight Rises (Action-Adventure) und<br />

Dead Trigger (Ego-Shooter): Hier empfinden wir<br />

die Steuerung als sehr hakelig. Zudem kommt<br />

es immer wieder zu Aussetzern, was den Spielfluss<br />

zum Teil erheblich stört. Auch Richtungseingaben<br />

über die Joysticks werden manchmal<br />

ungenau, teilweise auch gar nicht umgesetzt.<br />

Top-Down-Ballerspiele wie Zombiewood funktionieren<br />

besser, aber auch nicht optimal. Beim<br />

Großteil unserer Testspiele würden wir die Touchbedienung<br />

vorziehen, da sie im Vergleich ein<br />

flüssigeres und insgesamt besseres <strong>Spiele</strong>rlebnis<br />

ermöglicht. Aus Performance-Sicht gibt es<br />

am Game Pad im Grunde nichts zu meckern:<br />

Das Team aus starkem ARM-A9-Prozessor<br />

sowie geschwindigkeitsoptimierter Android-<br />

Version 4.1 ist nicht nur aufwendigen <strong>Spiele</strong>n<br />

gewachsen, sondern gibt auch HD-Videos pro-<br />

80 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: Handheld-Konsole Archos Game Pad <strong>Spiele</strong><br />

Erst mappen, dann spielen<br />

Damit sich Android-Games über die Hardware-Controller<br />

bedienen lassen, müssen diese den virtuellen Steuerelementen<br />

auf dem Touchscreen zugewiesen sein (dabei<br />

spricht man von „Mapping“). Zum Testzeitpunkt waren<br />

rund 260 Titel aus dem Play Store von Herstellerseite<br />

bereits „gemapped“, darunter auch viele populäre Games<br />

wie GTA 3 oder The Dark Knight Rises. Eine detaillierte<br />

Liste hierzu finden Sie unter www.arctablet.com. Beim<br />

Großteil müssen Sie diese Arbeit allerdings selbst übernehmen,<br />

was sich aber dank des installierten Mapping-<br />

Tools (Bild) glücklicherweise schnell und einfach gestaltet.<br />

Das Programm können Sie jederzeit während des Spiels<br />

über die Menüleiste aufrufen. Per Drag & Drop ziehen Sie<br />

nach und nach die Symbole <strong>für</strong> Tasten und Joysticks auf<br />

die entsprechenden virtuellen Steuerelemente. Betätigen<br />

Sie den gewünschten physikalischen Button oder Stick,<br />

wird die Verknüpfung hergestellt. Um zu vermeiden, dass<br />

sich zwei oder mehrere Steuerelemente überlappen, haben<br />

Sie die Möglichkeit, per Kneifgeste deren Größe zu ändern.<br />

Abschließend tippen Sie „Play“, um zum Spiel zurückzukehren.<br />

Das Mapping wird gespeichert und beim nächsten<br />

Spielstart automatisch geladen. Während sämtliche am<br />

Gerät angebrachten Hardware-Tasten zuverlässig mit ihren<br />

virtuellen Gegenstücken zusammenarbeiten, bereiten die<br />

Joysticks leider bei vielen <strong>Spiele</strong>n Probleme, wie unser<br />

Test zeigt. Ein Software-Update könnte das Problem eventuell<br />

lösen, seitens Archos gibt es aber zu diesem Thema<br />

noch kein Statement.<br />

Sie dürfen beim Mappen<br />

frei entscheiden,<br />

auf welchen der beiden<br />

Joysticks Sie den<br />

Bewegen- beziehungsweise<br />

Umsehen-Befehl<br />

legen.<br />

Die Start-/Select-Tasten bieten sich an, um <strong>Spiele</strong>menüs zu steuern. Alternativ<br />

lassen sich die Tasten auch mit beliebigen In-Game-Aktionen belegen.<br />

Diese Tasten belegen Sie am besten mit Aktionen, die Sie im Spiel weniger oft<br />

durchführen müssen, zum Beispiel Special-Moves. Schließlich müssen Sie mit<br />

dem Daumen vom Joystick aus einen etwas weiteren Weg zurücklegen.<br />

Der Ausschaltknopf wurde sinnvollerweise so platziert,<br />

dass er weit weg von allen Spiel-Controllern liegt. So<br />

kann es während einer hitzigen Session nicht passieren,<br />

dass Sie das Gerät aus Versehen abschalten.<br />

blemlos wieder und erlaubt eine geschmeidige<br />

Webseiten-Navigation. Ruckler bemerken<br />

wir jedoch beim Scrollen durch den<br />

Homescreen und den Play Store. Für einen<br />

mobilen Entertainer gehört die Akkulaufzeit<br />

zu den wichtigsten Disziplinen. So gesehen<br />

können zwei Stunden Dauerspielbetrieb<br />

nicht überzeugen, Sonys PS Vita hält bei<br />

gleichem Szenario beispielsweise fast doppelt<br />

so lange durch. Als <strong>Tablet</strong> betrachtet,<br />

liegt die kabellose Laufleistung des Game<br />

Pads auf dem Niveau anderer Android-<br />

<strong>Tablet</strong>s in diesem Preissegment. Fazit: Eine<br />

Neben dem Power-Schalter <strong>–</strong> und damit während<br />

des Zockens ebenso fernab Ihrer Finger <strong>–</strong> finden<br />

Sie die Lautstärkewippe. Ungewollte Pegeländerungen<br />

sind somit ausgeschlossen.<br />

echte Alternative zu den Gaming-Handhelds<br />

von Sony und Nintendo stellt das<br />

Game Pad in dieser Form nicht dar. Aufgrund<br />

der oftmals hakeligen Steuerung über<br />

die Hardware-Controller wird der Touchscreen<br />

so schnell wieder das Eingabegerät<br />

der Wahl, sodass man auch gleich einen<br />

normalen <strong>Tablet</strong>-PC wie das Acer Iconia B1<br />

(120 Euro) hätte kaufen können. Dank des<br />

recht kräftigen Prozessors ist die <strong>Spiele</strong>-,<br />

Web- und Video-Performance gut, dem<br />

gegenüber steht allerdings das schwache<br />

Display und die kurze Akkulaufzeit. (fn)<br />

Produktinfo Archos Game Pad<br />

Webseite www.archos.com<br />

Preis (UVP, Online) € 150, ab € 140<br />

Technische Daten<br />

Display<br />

7 Zoll (ca. 18 cm), 1.024 x 600 Pixel<br />

(169 ppi), LCD mit LED-Beleuchtung<br />

Mobilfunk Nicht verfügbar<br />

Prozessor/Taktung ARM Cortes A9, Dualcore, 1,6 GHz<br />

Interner Speicher 8 GByte (erweiterbar um bis zu 64 GByte)<br />

Foto/Video Keine rückwärtige Kamera/Frontkamera<br />

Ausmaße/Gewicht 23 x 11,8 x 1,5 cm/330 g<br />

Betriebssytem Android 4.1<br />

Akkulaufzeit/<br />

Kapazität<br />

Verbindungen und<br />

Schnittstellen<br />

Lieferumfang<br />

Benchmark-<br />

Ergebnisse*<br />

Ca. 2 Std. (Spielbetrieb)/Keine Herstellerangaben<br />

Mini-USB 2.0, Mini-HDMI, WLAN, Bluetooth,<br />

Kopfhörer, SD-Kartenleser<br />

Netzteil, USB-Kabel, Ohrhörer<br />

5.536 Punkte (GL Benchmark 2.5),<br />

11.789 Punkte (Antutu)<br />

* Referenz <strong>für</strong> Android-7-Zoll-<strong>Tablet</strong>s: Google Nexus 7 mit 3.538<br />

Punkten (GL Benchmark 2.5) und 12.726 Punkten (Antutu)<br />

ARCHOS Game PAd<br />

Zugriff auf großes Android-<strong>Spiele</strong>-Angebot<br />

Gute Systemperformance<br />

Pfiffiges Controller-<br />

Konzept …<br />

… das aber technisch<br />

unausgereift ist.<br />

Schwaches Display<br />

Kurze Akkulaufzeit<br />

Befriedigend<br />

Note 3,4<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 81


SPiele test: Dead Space 3<br />

Das ist neu!<br />

• Kein freies Speichern mehr,<br />

Ihr Fortschritt wird nun<br />

automatisch gesichert.<br />

• Überarbeitetes Waffen- und<br />

Anzug-Upgrade-System; nur<br />

noch eine Munitionsart <strong>für</strong><br />

Ihre Bewaffnung<br />

• Man trägt nur noch zwei<br />

Waffen mit sich herum, da<strong>für</strong><br />

ist jede frei konfigurierbar<br />

und hat zwei Feuermodi.<br />

• Ein Großteil des Titels spielt<br />

nicht mehr im Weltraum, sondern<br />

auf einem Eisplaneten.<br />

• Kooperativer Story-Modus mit<br />

zusätzlichen Levels und angepasstem<br />

Gameplay; nicht<br />

lokal per Splitscreen!<br />

• Umfangreiches Crafting-<br />

System auf Basis der im<br />

Spiel erbeuteten Rohstoffe<br />

• 10 optionale Nebenmissionen<br />

• Jeder Abschnitt des Spiels<br />

ist separat anwählbar.<br />

• Isaac beherrscht jetzt eine<br />

flinke Flugrolle, mit der er<br />

sich aus brenzligen Situationen<br />

katapultieren kann.<br />

Genre<br />

Action<br />

System (Preis)<br />

PC (€ 44), PS3 (€ 54), Xbox<br />

360 (€ 54)<br />

<strong>Spiele</strong>r<br />

1 - 2<br />

Vergleichbar Mit<br />

Dead Space 1+2, Lost Planet<br />

Studio<br />

Visceral Games<br />

Anbieter<br />

Electronic Arts<br />

Sprache FSK<br />

Deutsch Ab 18<br />

Webseite<br />

www.deadspace.com<br />

Im Handel<br />

Erhältlich<br />

Dead Space 3<br />

Action Sind die Neuerungen gelungen oder eher ein Rückschritt? Unser Test klärt auf!<br />

Als Dead Space 3 vergangenes Jahr<br />

enthüllt wurde, reagierten die Fans<br />

mit Skepsis. Der Horror und die<br />

klaustrophobische Enge der verlassenen<br />

Raumstation sollten mit Teil 3 tatsächlich<br />

der Vergangenheit angehören. EA wollte<br />

mit modernen Koop-Gefechten noch mehr<br />

<strong>Spiele</strong>r vor den Bildschirm locken, zudem<br />

wurde die Handlung auf einen Eisplaneten<br />

verlegt. Wir geben offen zu, dass unsere<br />

Vorfreude nach der Ankündigung im Keller<br />

war und seitdem nicht wieder gestiegen ist.<br />

Umso überraschter waren wir beim Test<br />

des fertigen Spiels, denn Dead Space 3 ist<br />

nicht etwa schlechter als seine Vorgänger,<br />

sondern in mancher Hinsicht sogar besser.<br />

Gemeinsam auf dem Eis: Der Koop-Modus<br />

Der Koop-Modus von Dead Space 3 war bis Redaktionsschluss noch nicht testbar, aber wir wollen<br />

Ihnen zumindest ein paar Details nennen: Der zweite <strong>Spiele</strong>r kann zu jedem Zeitpunkt im laufenden<br />

Spiel ein- oder aussteigen. Sie können<br />

untereinander Ressourcen austauschen<br />

und bestimmte Aufgaben<br />

ändern sich im Duett ebenfalls. Ist<br />

man zu zweit unterwegs, agieren die<br />

Gegner intelligenter, treten zahlreicher<br />

auf und sind widerstandsfähiger.<br />

EA verspricht <strong>für</strong> den Koop-<br />

Modus etwa vier zusätzliche Stunden<br />

Spieldauer. Klingt gut!<br />

82 www.spielefilmetechnik.de 03/13


test: Dead Space 3 SPiele<br />

Mit dem Stasis-Modul<br />

lassen sich Feinde verlangsamen<br />

und viel einfacher<br />

bekämpfen.<br />

Auch an Schalterrätsel<br />

hat man gedacht, wobei<br />

diese nicht sonderlich<br />

schwer zu lösen sind.<br />

Es ist trotz Schnee, Eis und Koop-Partner<br />

ein echtes Dead Space geworden. Mit einer<br />

packenden, umfangreichen Solokampagne,<br />

beklemmenden Levels und vielen sinnvollen<br />

Neuerungen. Die Story setzt Monate<br />

nach den Ereignissen von Teil 2 ein. Held<br />

Isaac befindet sich quasi im Ruhestand,<br />

doch als seine Freundin Elli verschwindet,<br />

setzt er seine Alien-Vernichter-Kappe auf<br />

und reist zum Eisplaneten Tau Volantis.<br />

Dort soll sich nicht nur Elli, sondern auch<br />

ein Schlüssel befinden, welcher der Alien-<br />

Plage endgültig den Riegel vorschiebt.<br />

Adrenalintreibendes Action-Feuerwerk<br />

mit extrem beeindruckender Grafik<br />

Do it yourself: Jeder ist seines (Waffen-)Glückes Schmied<br />

Was uns wirklich gut gefällt, ist die neue Werkbank. Hiermit lassen sich nicht nur Erste-Hilfe-Packs und Munition<br />

herstellen, sondern auch Waffen umbauen<br />

und verstärken. Allerdings benötigen Sie<br />

da<strong>für</strong> diverse Rohstoffe, die Sie im Laufe des<br />

Spiels einsammeln. Ab dem zweiten Spieldrittel<br />

stehen Ihnen sogar sogenannte<br />

Scavenger-Bots zur Verfügung, die Sie aussenden<br />

dürfen, um Rohstoffe zu finden.<br />

Geschäftstüchtig wie Electronic Arts eben ist,<br />

werden die begehrten Ressourcen-Pakete<br />

aber auch per In-Game-Store angeboten. Das<br />

hat einen faden Beigeschmack …<br />

Am bekannten Gameplay der Survival-<br />

Horror-Reihe hat sich auf den ersten Blick<br />

gar nicht so viel geändert. Genretypisch<br />

blicken Sie Ihrem Helden aus der Verfolgerperspektive<br />

über die Schulter und perforieren<br />

ekelhafte Monster und andere<br />

Gegnerschaften. Neu sind optionale<br />

Bonusmissionen, die ebenso streng linear<br />

wie der Rest der Kampagne verlaufen. Es<br />

lohnt sich in mehrfacher Hinsicht, diese<br />

etwa 30 bis 45 Minuten dauernden Exkursionen<br />

zu unternehmen, da Sie nicht<br />

nur einen tieferen Einblick in die Geschichte<br />

erhalten, sondern auch reichlich Beute<br />

<strong>für</strong> die Mühen. Ein beliebtes <strong>Spiele</strong>lement<br />

in den vorherigen Teilen der Serie waren<br />

Abschnitte, in denen Schwerelosigkeit<br />

herrscht. Die Entwickler haben diesen<br />

Aspekt in Teil 3 sogar erweitert und komplette<br />

Weltraumspaziergänge integriert,<br />

die uns nicht nur in Sachen Grafik sprachlos<br />

gemacht haben. Anders als im Vorgänger<br />

trägt Isaac übrigens nur noch zwei<br />

Waffen mit sich herum, die jedoch beide<br />

frei konfigurierbar sind und über einen<br />

zweiten Feuermodus verfügen. Dieses<br />

neue Baukastensystem funktioniert hervorragend<br />

und lädt dank zahlreicher Waf-<br />

Grafisch gehört der Titel zur absoluten<br />

Elite dieser Konsolengeneration.<br />

fengattungen und diverser Aufrüstoptionen<br />

zum Experimentieren ein. Die große<br />

Frage, die sich alle Fans der Serie stellen,<br />

wollen wir zum Schluss ebenfalls beantworten:<br />

Leidet der Einzelspielermodus<br />

unter dem neuen Zweispielermodus?<br />

Auch wenn der Koop-Teil in unserer Vorabfassung<br />

des Spiels noch nicht testbar<br />

war, ist eines sicher: Die Integration dieser<br />

Multiplayer-Variante wirkt sich in keiner<br />

Weise negativ auf den Spielspaß der Solokampagne<br />

aus, und das ist die wohl wichtigste<br />

Erkenntnis unseres Tests. Als Solo-<br />

Held bekommen Sie den Nebendarsteller<br />

John Carver lediglich in Zwischensequenzen<br />

zu sehen. Eine Einschränkung müssen<br />

Solisten aber dennoch hinnehmen, denn<br />

manche der bereits erwähnten Bonusmissionen<br />

sind nicht alleine spielbar. Ein Teil<br />

dieser Aufträge ist eng an den neuen Helden<br />

John Carver und seine Geschichte<br />

geknüpft. Fazit: Der finale Teil der Horror-<br />

Trilogie mag actionreicher und nicht mehr<br />

ganz so gruselig ausfallen, dennoch trifft<br />

auch Dead Space 3 ins Schwarze. Zudem<br />

wirken die meisten Neuerungen durchdacht<br />

und fügen sich perfekt in das <strong>Spiele</strong>rlebnis<br />

ein. Seien es die Weltraumspaziergänge,<br />

das geniale neue Waffenbausystem<br />

auf Ressourcen-Basis oder so<br />

simple Dinge wie die Flugrolle, die Isaac<br />

neuerdings draufhat. (ai)<br />

Die gelben<br />

Flecken<br />

kennzeichnen<br />

verwundbare<br />

Stellen des<br />

Ungetüms.<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Top-Grafik<br />

Design und Atmosphäre<br />

sind erstklassig<br />

Waffen-Crafting<br />

Gut erzählte Story<br />

Nicht alle Bonusmissionen<br />

solo spielbar<br />

Sehr Gut<br />

Note 1,4<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 83


<strong>Spiele</strong> Test: Aliens: Colonial Marines<br />

Aliens: Colonial Marines<br />

Ego-Shooter Nach zahlreichen Verschiebungen<br />

ist der Kampf gegen<br />

die Aliens endlich eröffnet. Ob sich<br />

die Wartezeit gelohnt hat?<br />

Das Spiel fängt verheißungsvoll an<br />

und steigert die Vorfreude auf die<br />

nächsten Stunden quasi ins Unermessliche:<br />

Sie sind Mitglied einer Marines-<br />

Einheit, die elf Monate nach den Ereignissen<br />

des dritten Alien-Films losgeschickt wird,<br />

um die Geschehnisse um den havarierten<br />

Truppentransporter U.S.S. Sulaco zu untersuchen.<br />

Was ist mit Ellen Ripley (Sigourney<br />

Weaver) und dem Rest der Besatzung<br />

geschehen? Kenner der Filmreihe wissen<br />

natürlich, dass von Ripleys Team sowie den<br />

Kolonisten nicht mehr viel übrig ist und<br />

genau das macht die Einsatzbesprechung<br />

zu Beginn des Spiels besonders spannend:<br />

Zu wissen, was passiert ist, aber nicht zu<br />

wissen, was einen erwartet. Man hat tatsächlich<br />

das Gefühl, Teil der Alien-Legende<br />

zu werden. Danach geht es allerdings steil<br />

bergab, denn so authentisch die Präsentation<br />

auch sein mag <strong>–</strong> spielerisch ist Aliens:<br />

Colonial Marines eine echte Enttäuschung.<br />

In der rund sieben Stunden langen Kampagne<br />

ballern Sie sich stur durch eine Alienverseuchte<br />

Sulaco, einen ebenso von Aliens<br />

überrannten Planeten LV-426 und diverse<br />

Forschungseinrichtungen der Weyland-<br />

Yutani-Corporation. Statt den <strong>Spiele</strong>r mit<br />

atmosphärischem Horror und intelligenten<br />

Schockeffekten zu unterhalten, schüttet<br />

man ihn mit außerirdischem Kanonenfutter<br />

zu. Die Xenomorphs hacken und beißen<br />

meist grüppchenweise auf Sie ein und agieren<br />

sehr chaotisch. Das mag dem Wesen<br />

dieser Viecher entsprechen, doch auch Verbündete<br />

und feindliche Söldner agieren<br />

84 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Test: Aliens: Colonial Marines <strong>Spiele</strong><br />

Der größte Teil des Spiels besteht<br />

daraus, hektisch agierende Xenomorphs<br />

mit Projektilen vollzupumpen.<br />

Die Spielmechanik ist also alles andere<br />

als anspruchsvoll. Sehr schade!<br />

Genre<br />

Ego-Shooter<br />

System (Preis)<br />

PC (€ 49), PS3 (€ 59),<br />

Xbox 360 (€ 59)<br />

<strong>Spiele</strong>r<br />

1<strong>–</strong>12<br />

Vergleichbar Mit<br />

Doom 3 BFG Edition,<br />

Alien Vs Predator<br />

Studio<br />

Gearbox Software<br />

Anbieter<br />

SEGA<br />

Sprache FSK<br />

Deusch Ab 18<br />

Webseite<br />

www.sega.de/alienscolonial<br />

marines<br />

Im Handel<br />

Erhältlich<br />

Die Editionen<br />

Ein herausstechendes Merkmal des Spiels ist die authentische Klangkulisse <strong>–</strong> inklusive<br />

Original-Sprechern aus den Alien-<strong>Filme</strong>n. Auch Lance Henriksen (Bishop) ist dabei.<br />

Die Limited Edition enthält vier spielbare Alien-Filmhelden: Corporal Hicks, Private Hudson, Sergeant<br />

Apone und Private Drake. Plus: Ripleys Flammenwerfer als Bonuswaffe! Die Collector’s Edition<br />

(ab 89 Euro) bietet zusätzliche Downloads plus einer wirklich schönen Sammel-Statue.<br />

häufig wie Hirnamputierte auf Speed. Mal<br />

laufen diese munter in Alien-Nester hinein,<br />

ignorieren feindliches Sperrfeuer oder<br />

ruhen sich direkt vor gegnerischen<br />

Geschütztürmen aus. Kurz: Das Verhalten<br />

der Gegner passt häufig nicht zur Situation.<br />

Seine besten Momente hat das Spiel, wenn<br />

nicht geballert wird, doch das kommt nur<br />

sehr selten vor. Besser gefiel uns der Mehrspieler-Modus<br />

und vor allem die Spielart<br />

„Flucht“. Hier müssen vier Marines schleunigst<br />

aus einem von Aliens verseuchten<br />

Gebiet entkommen, während die Gegenseite<br />

versucht die Flüchtigen zu stellen.<br />

Wirklich überaus spannend! (ai)<br />

Im Laufe des Spiels sammeln Sie Erfahrungspunkte und diese lassen sich in viele nützliche Ausrüstungs-<br />

Upgrades investieren. Zum Beispiel verbesserte Zielvorrichtungen oder größere <strong>Magazin</strong>e.<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Authentische Aliens-<br />

Atmosphäre<br />

Hervorragender Sound<br />

und geniale Sprecher<br />

Schwache KI<br />

08/15-Ballerei extrem<br />

Grafisch veraltet<br />

Befriedigend<br />

Note 3,0<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 85


<strong>Spiele</strong> Test: Crysis 3<br />

Genre<br />

Ego-Shooter<br />

System (Preis)<br />

PC (€ 50), PS3 (€ 60), Xbox<br />

360 (€ 60)<br />

<strong>Spiele</strong>r<br />

1 - 16<br />

Vergleichbar Mit<br />

Crysis 2, Halo 4<br />

Studio<br />

Crytek<br />

Anbieter<br />

Electronic Arts<br />

Sprache FSK<br />

Deutsch Ab 18<br />

Webseite<br />

www.crysis.com/de/crysis-3<br />

Im Handel<br />

Erhältlich<br />

Der neue Predator-<br />

Bogen erweitert die<br />

Spielmechanik und<br />

ist die einzige Waffe,<br />

die während der<br />

Unsichtbarkeit eingesetzt<br />

werden kann.<br />

Stealth-Freunde werden<br />

die Hightech-Waffe<br />

deshalb nur selten aus<br />

den Händen legen.<br />

Crysis 3<br />

Ego-Shooter Die Vorgänger erzielten Höchstwertungen<br />

und Prophets neuer Einsatz im<br />

New Yorker Liberty Dome setzt<br />

noch einen oben drauf!<br />

Das allererste Crysis war ein<br />

waschechter Open-World-<br />

Shooter mit extrem weitläufiger<br />

Umgebung. Bei Crysis 2 hatte man die<br />

Levels deutlich verkleinert, um Leerläufe<br />

zu minimieren und ein strafferes <strong>Spiele</strong>rlebnis<br />

zu schaffen. Crysis 3 liegt irgendwo<br />

in der Mitte, öffnet sich dem <strong>Spiele</strong>r<br />

Stunde um Stunde etwas mehr. Gegen<br />

Ende der achtstündigen Kampagne zeigt<br />

der Missionsmarker schon mal eine<br />

Zielentfernung von mehr als einem<br />

Kilometer. Bis es so weit ist, haben<br />

Sie die Spielmechanik derart verinnerlicht,<br />

dass Sie sich auch in solchen<br />

Riesenlevels nicht verloren<br />

fühlen. Sie übernehmen die Rolle von<br />

Prophet, der in einen futuristischen<br />

Kampfanzug schlüpft, um Jagd auf<br />

Cell-Agenten und blutrünstige Ceph-<br />

Aliens zu machen.<br />

Neu im Gepäck ist<br />

der Bogen, mit dem<br />

sich Gegner auch aus<br />

der Entfernung lautlos erledigen lassen.<br />

Man hat die neue Waffe jederzeit<br />

am Mann und darf aus vier Bolzenarten<br />

wählen, vom Anti-Personen- bis zum<br />

Explosivpfeil. Der Bogen ist aber nur einer<br />

der Gründe, warum die Gefechte mehr<br />

Spaß als im Vorgänger machen. Die<br />

Unübersichtlichkeit des neuen Dschungel-<br />

Settings bietet mehr taktische Möglichkeiten<br />

und die Gegner agieren intelligenter als<br />

je zuvor. In Schießereien verschanzt sich<br />

ein Teil des Trupps, gibt Sperrfeuer und<br />

wirft Granaten. Gleichzeitig setzen die<br />

anderen Männer zum Frontal- oder<br />

Flankiermanöver an. Sie sollten sich<br />

hinter einer Deckungsmöglichkeit<br />

also nicht zu lange sicher fühlen. Prophets<br />

Nanosuit-Anzug<br />

wurde ebenfalls<br />

überarbeitet.<br />

Sie können sich nicht nur <strong>für</strong> kurze Zeit<br />

unsichtbar oder weniger verwundbar<br />

machen, sondern auch ein Hack-<br />

Upgrade nutzen, um automatische<br />

Geschütze zu manipulieren. Fazit:<br />

Crysis 3 hat das Zeug zum Shooter<br />

des Jahres und sieht<br />

zumindest auf PC unglaublich<br />

gut aus. Die Xbox-<br />

360-Version spielt grafisch<br />

auch ganz oben mit, PS3-<br />

Besitzer müssen Abstriche<br />

machen. (ai)<br />

86 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Fans der Serie kennen Sergeant Michael „Psycho“<br />

Sykes bereits aus Crysis Warhead. Er tendiert zu<br />

Wutausbrüchen, hat aber ein weiches Herz.<br />

Grafisch gehört Crysis 3 zur Referenzklasse. Vor<br />

allem Besitzer eines potenten <strong>PCs</strong> dürfen sich<br />

auf eine atemberaubende Optik freuen.<br />

Test: Crysis 3<br />

<strong>Spiele</strong><br />

Aufgrund der weitläufigen Areale ist der Taktik-Visor in<br />

Crysis 3 unverzichtbar. Damit lassen sich Gegner markieren<br />

und strategisch relevante Objekte enthüllen.<br />

Die grafisch imposante<br />

Dschungelumgebung ist<br />

der heimliche Star des<br />

Spiels und erweitert<br />

das Gameplay um<br />

einige taktische<br />

Möglichkeiten.<br />

Mit ihren eigenen Waffen schlagen …<br />

In Crysis 3 dürfen Sie auch mit den brachialen Waffen der Ceph-Aliens ballern.<br />

Wir präsentieren Ihnen die mächtigsten Argumentationsverstärker aus dem All.<br />

X-PAC MORTAR In dem Alien-Mörser<br />

sitzt ein Plasmabeschleuniger,<br />

der einen Plasma-Granaten-<br />

Schwarm oder eine Plasma-Rakete<br />

erzeugt <strong>–</strong> eine eher unpräzise Waffe,<br />

die aber viel Schaden verursacht.<br />

INCINERATOR Mit dem Flammenwerfer<br />

verspritzen Sie einen Strahl<br />

aus flüssigem Plasma. Damit lassen<br />

sich nicht nur Gegner in Brand stecken,<br />

sondern auch die Dschungelumgebung<br />

<strong>–</strong> eine der mächtigsten<br />

Waffen im Spiel.<br />

REAPER CANNON Die hochfrequente<br />

Minigun verschießt Plasmageschosse<br />

und besitzt eine große Reichweite. Für<br />

Nahdistanzen verfügt die Waffe über<br />

einen Streuschussmodus. Dank der<br />

üppigen Munitionskapazität ist sie über<br />

eine längere Zeit zu gebrauchen.<br />

BOLT SNIPER Mit dem Alien-Scharfschützengewehr<br />

erlegen Sie die meisten<br />

Gegner mit nur einem Schuss. Die Plasmaladung<br />

durchschlägt sogar dickste<br />

Rüstungen. Genauigkeit, Schadenswirkung<br />

und Reichweite sind top!<br />

Das Design der Gegner ist überaus gelungen. Schön ist zudem, dass<br />

Crytek mehr unterschiedliche Feindtypen ins Spiel integriert hat als<br />

in den Vorgängern. Das macht die Gefechte abwechslungsreicher.<br />

Die Manipulation von automatischen Geschützen wurde in Form eines<br />

witzigen Reaktionsspielchens realisiert. Praktische Hack-Upgrades<br />

<strong>für</strong> den Nanosuit vereinfachen das Ganze aber erheblich.<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 87<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Bietet mehr spielerische<br />

Freiheit als Teil 2<br />

Der neue Bogen rockt<br />

Herausragende Grafik<br />

Vorhersehbare Story<br />

Mehrspielermodus<br />

motiviert nur kurze Zeit<br />

SEHR Gut<br />

Note 1,2


SPIELE<br />

TEst: Metal Gear Rising: Revengeance<br />

Genre<br />

Action<br />

System (Preis)<br />

PS3, Xbox 360 (€ 59)<br />

<strong>Spiele</strong>r<br />

1<br />

Vergleichbar Mit<br />

Bayonetta, Devil May Cry<br />

Studio<br />

Platinum Games<br />

Anbieter<br />

Konami<br />

Sprache FSK<br />

Eng. (dt. Texte) Ab 18<br />

Webseite<br />

www.metalgearsolid.com<br />

Im Handel<br />

Erhältlich<br />

Die Zwischensequenzen<br />

sind überaus sehenswert<br />

<strong>–</strong> genau wie der<br />

Rest des Spiels.<br />

Nacktposter lassen sich per Schwerthieb freilegen. Das Kampfsystem ist anspruchsvoll. Vor allem die Kontermechanik! Die fordernden Bosskämpfe sind absolut packend inszeniert.<br />

Metal Gear Rising:<br />

Revengeance<br />

Action In dieser Art haben Sie die Metal Gear-Serie garantiert noch nicht erlebt.<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Anspruchsvolle Action<br />

am laufenden Band<br />

Herrliche Boss-Kämpfe<br />

Schwertkampf-System<br />

sehr gelungen<br />

Kurze Story-Kampagne<br />

Schreckliche Kamera<br />

Gut<br />

Note 1,5<br />

Fans kennen die MGS-Serie als Inbegriff<br />

des taktischen Stealth-Shooters<br />

mit dem wortkargen Agenten Snake<br />

in der Hauptrolle. In Metal Gear Rising:<br />

Revengeance geht es jedoch weniger subtil<br />

zur Sache und auch die Hauptrolle wurde<br />

mit dem Cyber-Samurai Raiden umbesetzt.<br />

Der weißblonde Jüngling hatte bereits in<br />

Metal Gear Solid 2 einen Gastauftritt und<br />

schnetzelt sich mit Metal Gear Rising endgültig<br />

in die Herzen der <strong>Spiele</strong>r. Statt wie<br />

Snake vorsichtig durch die Gegend zu<br />

schleichen und direkten Konfrontationen<br />

aus dem Weg zu gehen, pflügt Raiden mit<br />

seinem Samuraischwert ungeniert durch<br />

ganze Gegnerhorden. Feinde und Objekte<br />

lassen sich dabei Scheibchen <strong>für</strong> Scheib-<br />

chen filetieren, womit sich auch die 18er-<br />

Freigabe erklärt. Für Kids und Zartbesaitete<br />

ist dieses Spiel also definitiv ungeeignet.<br />

Das Kampfsystem ist intuitiv und ausgeklügelt,<br />

wobei vor allem das Kontersystem<br />

einen völlig neuen Ansatz verfolgt. Eine<br />

Ausweichrolle gibt es in Rising ebenso<br />

wenig wie eine Blocktaste. Stattdessen<br />

kontern Sie gegnerische Attacken, indem<br />

Sie den Stick in die Richtung des Gegners<br />

drücken und die Angriffstaste betätigen.<br />

Natürlich spielt hier das Timing eine große<br />

Rolle. Das Geniale an diesem System: Es<br />

bietet Tiefe, belohnt anspruchsvolles <strong>Spiele</strong>n<br />

und nervt trotzdem nicht mit einer überladenen<br />

Steuerung. Ebenso smart ist der<br />

sogenannte Klingenmodus, welcher extrem<br />

präzise Schwerthiebe ermöglicht. Per<br />

Schultertaste aktiviert, verlangsamt er das<br />

Geschehen, damit Sie in Ruhe mit dem<br />

rechten Analogstick die Schnittachse<br />

bestimmen können. Lassen Sie anschließend<br />

den Stick zurückschnappen, zieht<br />

Raiden sein Katana absolut präzise entlang<br />

der Achse durch. Wozu derart genaues<br />

Säbeln nötig sind? In zahlreichen Feinden<br />

verbergen sich Energiekerne, die sowohl<br />

Raidens Lebenspunkte als auch seine<br />

Energie komplett wieder aufladen <strong>–</strong> aber<br />

nur wenn sie sauber freigelegt werden. Ein<br />

wirklich genialer Einfall der Entwickler!<br />

Fazit: Hartgesottene Action-Freunde werden<br />

von MGR: Revengeance garantiert<br />

nicht enttäuscht. (ai)<br />

88 www.spielefilmetechnik.de 03/13


GAMES.SATURN.DE<br />

100 Prozent Uncut!<br />

Limited Edition mit<br />

Bonusinhalten sichern!<br />

Erhältlich ab 07.02.2013<br />

© Electronic Arts Inc. EA, the EA logo and Dead Space are trademarks of Electronic Arts Inc.<br />

All other trademarks are the property of their respective owners.<br />

Dieses und viele weitere Games: Jetzt downloaden unter games.saturn.de


<strong>Spiele</strong> Testübersicht: März 2013<br />

<strong>Spiele</strong>-Highlights im März<br />

In den Kämpfen kommt es auf das richtige Timing an. Nur wer im richtigen Moment<br />

angreift, bringt die Gegner aus dem Konzept und bereitet diesen ein schnelles Ende.<br />

Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin<br />

Rollenspiel<br />

System PS3<br />

Anbieter Namco Bandai • Im Handel Erhältlich • Preis € 55 • USK ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Studio Ghibli und Level-5 sind <strong>für</strong> Fans<br />

von Animes und japanischen Rollenspielen<br />

Garanten <strong>für</strong> eine exzellente<br />

Qualität <strong>–</strong> und so verwundert es auch<br />

nicht, dass Ni No Kuni das beste japanische<br />

Rollenspiel dieser Konsolengeneration<br />

geworden ist. Erzählt wird die<br />

Geschichte des jungen Oliver, der auf<br />

tragische Weise seine Mutter verlor. Mithilfe<br />

einer rotzfrechen Fee will er diesen<br />

Verlust ungeschehen machen. <strong>Spiele</strong>risch<br />

gibt sich Ni No Kuni wunderbar<br />

klassisch: Wie in den Final Fantasys der<br />

16-Bit-Ära oder Dragonquest VIII rennen<br />

Sie mit Oliver und seinen Freunden<br />

Esther, Sven und Marcassin über eine<br />

riesige Oberweltkarte, um zu Städten<br />

und Dungeons zu gelangen. Bevölkert<br />

werden die weiten Landstriche Ni No<br />

Kunis von allerhand Monstern und wenn<br />

Oliver einem davon zu nahe kommt,<br />

wechselt das Spielgeschehen ganz<br />

klassisch in eine Kampfarena. Olivers<br />

Truppe tritt in den Fights allerdings nicht<br />

allein an. Jeder Charakter kann im<br />

Kampf bis zu drei Vertraute beschwören<br />

und neue Vertraute erhalten Sie durch<br />

das Zähmen wilder Monster. Von diesen<br />

finden Sie im Spiel über 300 Stück. Fazit:<br />

In unseren 50 Spielstunden verlor<br />

dieses zauberhafte RPG-Märchen zu<br />

keiner Minute an Reiz. Die Charaktere<br />

sind herzallerliebst, mysteriös oder<br />

charmant und die fantasievolle Welt motiviert<br />

bis zum Schluss zu ausgiebigen<br />

Erkundungstouren. Bravo! (ai)<br />

Testurteil<br />

Zu den Highlights zählt dieses abgefahrene Casino, das von ulkigen Untoten betrieben<br />

wird. Hier können Sie bei zahlreichen <strong>Spiele</strong>n Ihr Glück versuchen.<br />

Note<br />

Sehr Gut 1,1<br />

Hitman: HD Trilogy<br />

Square Enix veröffentlicht ein supergünstiges Paket,<br />

das HD-Remakes von Hitman 2: Silent Assassin,<br />

Hitman: Contracts und Hitman: Blood Money<br />

enthält (als Bonus gibt’s die Edelschießbude Hitman<br />

Sniper Challenge). Als glatzköpfiger Agent 47<br />

erledigen Sie Auftragsmorde. Dabei gilt es, unauffällig<br />

vorzugehen und festgelegte Zielpersonen so<br />

spurlos wie möglich aus dem Weg zu räumen. Wie<br />

Sie das tun, steht Ihnen dabei völlig frei. Mit der Tür<br />

ins Haus fallen und auf alles schießen, was sich<br />

bewegt? Das wäre eine Möglichkeit. Richtig Spaß<br />

machen alle drei <strong>Spiele</strong> aber erst dann, wenn Sie<br />

Action-Adventure<br />

Ihre Schritte planen, Wachen lautlos ausschalten<br />

und die Auftragsmorde wie Unfälle aussehen lassen.<br />

Manchmal lassen sich so regelrechte Kettenreaktionen<br />

des Todes auslösen. (ai)<br />

System PS3, XBOX 360<br />

Anbieter Square Enix • Im Handel Erhältlich • Preis € 29 • USK ab 18<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Anarchy Reigns<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Gut 2,0<br />

Alle drei in der Hitman HD Trilogy enthaltenen Klassiker sehen als HD-Remakes ganz<br />

ordentlich aus, wobei die Figuren nach wie vor etwas kantig wirken.<br />

Das Entwicklerstudio Platinum Games sorgte zuletzt<br />

vor allem mit Bayonetta und Vanquish <strong>für</strong> Furore.<br />

Anarchy Reigns geht in eine komplett andere<br />

Richtung und konnte uns nicht ganz so stark begeistern.<br />

Hintergrund: Die Menschheit verwahrlost<br />

in heruntergekommenen Metropolen und an Gesetze<br />

erinnert man sich höchstens noch. Kurz: Es<br />

herrscht Anarchie. <strong>Spiele</strong>risch erwartet Sie hektisches<br />

Dauergeprügel, das zwar wuchtig, aber grafisch<br />

eher schwach inszeniert ist. Zudem gibt es<br />

abseits vom Gegnerverprügeln eigentlich nichts zu<br />

tun. Daher kehrt beim Solo-Spiel sehr schnell gähnende<br />

Langeweile ein. Sobald aber mehrere Per-<br />

Action<br />

sonen an den zahlreichen Multiplayer-Varianten <strong>für</strong><br />

bis zu 16 <strong>Spiele</strong>r teilnehmen, läuft die wilde Anarcho-Klopperei<br />

zur Höchstform auf. (ai)<br />

System PS3, XBOX 360<br />

Anbieter SEGA • Im Handel Erhältlich • Preis € 28 • USK ab 18<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Gut 2,3<br />

90 www.spielefilmetechnik.de 03/13


Testübersicht: März 2012<br />

<strong>Spiele</strong><br />

Testübersicht informiert Sie über die wichtigsten Neu erscheinungen <strong>für</strong> alle Systeme.<br />

The Cave<br />

The Cave ist ein intelligentes Action-Adventure mit<br />

Suchtpotenzial. Sie übernehmen dabei abwechselnd<br />

die Rollen unterschiedlicher Helden, um eine<br />

sprechende (!) Höhle zu durchqueren. Jede Spielfigur<br />

verfügt über ganz eigene Talente und Hilfsmittel.<br />

Ein Abenteurer überwindet per Wurfhaken<br />

große Hindernisse, Höhlenforscher Nummer 2 setzt<br />

ein reflektierendes Schutzschild ein und selbst<br />

Telekinese ist mit von der Partie. Der Clou: Sie stolpern<br />

über Aufgaben, die nur durch ganz bestimmte<br />

Figuren gelöst werden können. Doch wie bekommt<br />

man eine Figur zu seinem Rätsel, wenn der<br />

Action-Adventure<br />

Weg dorthin von einem anderen Rätsel blockiert<br />

wird? Richtig <strong>–</strong> indem man auf intelligente Weise<br />

die Charaktere wechselt! Klingt simpel, wird aber<br />

im Laufe des Spiels zu einer echt harten Nuss. (ai)<br />

System PC, PS3, XBOX 360, Wii U<br />

Anbieter SEGA • Im Handel Erhältlich • Preis € 12,99 • USK ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Für jedes Problem gibt es die entsprechende Lösung beziehungsweise die entsprechende<br />

Spielfigur. Das clevere Zusammenspiel der Helden führt letztlich ans Ziel.<br />

Omerta: City of Gangsters<br />

Note<br />

Gut 1,9<br />

Ein Mafia-Game, das auf Aufbaustrategie und rundenbasierte<br />

Taktik setzt? Kann nur gut werden! Zumindest<br />

dachten wir das im Vorfeld. Im Atlantic City<br />

der Prohibitionszeit arbeiten Sie sich vom Kleinkriminellen<br />

zum Gangsterboss hoch. Der Aufbaustrategieteil<br />

ist simpel und durchschaubar, sodass man<br />

sich ziemlich schnell auf ein paar „sichere“ Aktionen<br />

beschränkt. Gegnerische Banden stellen dabei<br />

ebenso wenig ein Problem dar wie das Auge des<br />

Gesetzes. Rechtliche Probleme werden einfach<br />

durch Bestechung gelöst. Die taktischen Rundengefechte<br />

sind weitaus fordernder, doch hier sorgt<br />

das verhunzte Deckungssystem <strong>für</strong> Frust. Das Spiel<br />

scheint völlig willkürlich auszuwürfeln, wann ein Objekt<br />

als sichere Deckung gilt und wann nicht. Solche<br />

Strategie Schnitzer drücken die Motivation deutlich. (ai)<br />

System PC, Xbox 360<br />

Anbieter Kalypso • Im Handel Erhältlich • Preis € 40 • USK ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●●<br />

Anspruch<br />

●●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Testurteil<br />

Note<br />

Befriedigend 3,4<br />

Die Kämpfe laufen ganz traditionell rundenbasiert ab und sind vor allem etwa ab der<br />

Hälfte des Spiels ziemlich knackig. Das ist nichts <strong>für</strong> Gelegenheitsspieler!<br />

Persona 4 Golden<br />

Rollenspiel<br />

Der bisherige Weg der Playstation Vita<br />

ist nicht gerade mit Triumphen gepflastert,<br />

doch mit Persona 4 Golden haben<br />

jetzt zumindest Japano-Rollenspiel-Fans<br />

einen Grund, das Handheld<br />

zu entstauben. Sie übernehmen die<br />

System Playstation Vita<br />

Anbieter Atlus • Im Handel Erhältlich • Preis € 40 • USK ab 12<br />

Action<br />

●●●<br />

Humor<br />

●●●<br />

Spannung<br />

●●<br />

Anspruch<br />

●●<br />

Gewalt<br />

●●●<br />

Rolle des Austauschschülers Yu Narukami,<br />

als der verschlafene Ort Inaba<br />

von unerklärlichen Mordfällen erschüttert<br />

wird. Ein mysteriöser Serienkiller<br />

scheint seine Opfer in eine seltsame<br />

Paralleldimension innerhalb von Fernsehern<br />

zu verschleppen. Yu und seine<br />

Freunde sind die Einzigen, die des Serienkillers<br />

Welt betreten und die Opfer<br />

retten können. So entsteht eine spannende<br />

Detektivgeschichte, die von ihrem<br />

exzellenten Skript und den fabelhaft<br />

geschriebenen Charakteren lebt.<br />

Genretypisch laufen Sie durch diverse<br />

Dungeons und liefern sich rundenbasierte<br />

Kämpfe mit Monstern. Ein weiterer<br />

Spielaspekt ist die Alltagssimulation:<br />

Sie drücken die Schulbank, beantworten<br />

Fragen des Lehrers, schreiben Prüfungen,<br />

gehen mehreren Nebenjobs<br />

nach und knüpfen Freundschaften. Je<br />

mehr Zeit Sie mit neu gewonnenen<br />

Freunden verbringen, desto stärker ist<br />

das geknüpfte Band der Freundschaft<br />

und das bringt wiederum Vorteile in der<br />

TV-Dimension. Weniger schön: Texte<br />

und Sprachausgabe nur in Englisch. (ai)<br />

Testurteil<br />

Japano-Sims: Ein wichtiger Bestandteil ist die fantastisch umgesetzte Alltagssimulation,<br />

in der Sie die Schulbank drücken, Nebenjobs nachgehen und Freundschaften knüpfen.<br />

Note<br />

Sehr Gut 1,2<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 91


SPIELE TEST: <strong>Spiele</strong>-Apps<br />

System<br />

iOS (€ 2,69)<br />

<strong>Spiele</strong>r<br />

1<br />

Vergleichbar Mit<br />

Bike Baron<br />

Studio<br />

Hello Games<br />

Anbieter<br />

Hello Games<br />

Sprache<br />

Deutsch<br />

Altersempfehlung<br />

Ab 9 Jahren<br />

Webseite<br />

www.hellogames.org<br />

Joe Danger Touch<br />

Action Der Konsolen-Hit bringt auch als iOS-Version ordentlich PS auf die Straße!<br />

Das Spiel fängt ziemlich einfach an und wird später megafordernd.<br />

Das Freispielen der zahlreichen Kostüme motiviert zu Höchstleistungen.<br />

Joe Danger Touch<br />

Liebevolle Optik<br />

Intelligente Touch-Umsetzung<br />

des Originals<br />

Sehr umfangreich<br />

Abgefahrene Kostüme<br />

Leider ohne<br />

Mehrspielermodus<br />

Sehr gut<br />

Note 1,3<br />

Es wimmelt im App-Store nur so vor<br />

unglücklich umgesetzten PC- und<br />

Konsolen-Hits, welche die Klasse<br />

des Originals nicht einmal im Ansatz erreichen.<br />

In der Regel gelingt es den Entwicklern<br />

einfach nicht, das alte Steuerungsschema<br />

mit den begrenzten Möglichkeiten<br />

eines Touchscreens zu vereinbaren. Populäres<br />

Negativbeispiel: Max Payne. Darin<br />

kämpfen Sie nämlich nicht nur gegen<br />

Gangster, sondern vor allem um die Kontrolle<br />

über Max. Wie man es richtig macht,<br />

zeigt hingegen Joe Danger Touch. Statt die<br />

PS3-Controller-Steuerung zu imitieren und<br />

die <strong>Spiele</strong>r mit virtuellen Sticks und But-<br />

tons zu nerven, wurde kurzerhand die<br />

Spielmechanik umgekrempelt. Sie rasen<br />

immer noch mit dem Motorrad über haarsträubende<br />

Rennstrecken, springen über<br />

Hindernisse und vollführen Tricks, während<br />

Sie Münzen und sonstige Boni sammeln.<br />

Allerdings funktioniert das Ganze nun völlig<br />

anders. So löst das Antippen des Screens<br />

einen Sprung aus, ein Wischer nach unten<br />

lässt Joe den Kopf einziehen und umgekehrt<br />

wechseln Sie die Fahrspur. Um einen<br />

Wheelie auszuführen, streichen Sie nach<br />

links und in der Luft wird daraus ein Backflip.<br />

Auf dem Papier klingt das zunächst<br />

etwas kompliziert, hat man aber ein paar<br />

Runden absolviert, geht das Prinzip in<br />

Fleisch und Blut über, zumal der <strong>Spiele</strong>r<br />

Schritt <strong>für</strong> Schritt an die einzelnen Elemente<br />

der Steuerung herangeführt wird. Witzig:<br />

Um Boni einzusammeln oder Hindernisse<br />

verschwinden zu lassen, müssen Sie diese<br />

kurz antippen, was gerade bei anspruchsvolleren<br />

Strecken zusätzlich fordert. Ebenfalls<br />

genial sind die freispielbaren Kostüme,<br />

die abgefahren aussehen und<br />

bestimmte Eigenschaften, etwa einen<br />

Münzen-Vermehrer, mit sich bringen. Fazit:<br />

Joe Danger Touch garantiert wochenlangen<br />

Spielspaß, aber einen Mehrspielermodus<br />

vermissen wir trotzdem. (ai)<br />

System<br />

iOS<br />

ANBIETER<br />

PlayRise Edge<br />

IM HANDEL<br />

Erhältlich<br />

PREIS<br />

€ 2,69<br />

Altersempfehlung<br />

Ab 9<br />

Rennspiel<br />

Table Top Racing<br />

Table Top Racing fühlt sich wie eine Mischung der Klassiker<br />

Micro Machines und Mario Kart an. Sie rasen mit kleinen<br />

Flitzern um die Wette, sammeln Raketen, Blitze, Bomben<br />

oder Turbos und setzen diese gegen die Konkurrenz<br />

ein. Gefahren wird aber nicht auf klassischen Rennstrecken,<br />

sondern auf unaufgeräumten Tischen <strong>–</strong> daher auch<br />

der Name. Die Grafik ist fantastisch, die Rennen mit<br />

menschlichen Mitspielern<br />

ein Mega-Spaß. Alleine<br />

wird’s aber schnell öde. (ai)<br />

Spielspassnote<br />

Gut 1,9<br />

System<br />

Android<br />

ANBIETER<br />

G-Gee<br />

IM HANDEL<br />

Erhältlich<br />

PREIS<br />

€ 6,75<br />

Altersempfehlung<br />

Ab 9<br />

Action<br />

Ikaruga<br />

Im klassischen Arcade-Shooter<br />

Ikaruga ballern Sie auf alles,<br />

was sich bewegt, und<br />

weichen dabei unzähligen<br />

Projektilen aus. Der Clou:<br />

Gegner und deren Geschosse<br />

lassen sich in Hell und Dunkel<br />

unterscheiden. Die Farbe des<br />

eigenen Schiffs wechseln Sie<br />

wiederum per Knopfdruck.<br />

Nur wer den Feinden mit dem<br />

jeweils passenden Farbton<br />

begegnet, hat hier eine Chance.<br />

Wirklich präzise funktioniert<br />

das aber nur mit einem<br />

angeschlossenen Joypad. (ai)<br />

Spielspassnote<br />

Gut 1,5<br />

System<br />

Windows Phone 7.5/8<br />

ANBIETER<br />

Dawnbreak Studios<br />

IM HANDEL<br />

Erhältlich<br />

PREIS<br />

€ 0,99<br />

Altersempfehlung<br />

Ab 4<br />

Action<br />

Ragdoll Run<br />

Endless-Runner liegen im Trend und überschwemmen<br />

sämtliche Mobile-Plattformen. Ragdoll Run <strong>für</strong> Windows<br />

Phone sticht aufgrund eines besonderen Looks und spielerischer<br />

Kniffe aus der Masse hervor. Durch Antippen<br />

springen Sie über Hindernisse und per Wischbewegung<br />

wird die Strecke um die eigene Achse gedreht. Dadurch<br />

umgehen Sie Wände und bringen Boni auf die eigene<br />

Spur. Freispielbare Kostüme<br />

sorgen dabei <strong>für</strong> zusätzliche<br />

Motivation. (ai)<br />

Spielspassnote<br />

Sehr Gut 1,4<br />

92 www.spielefilmetechnik.de 03/13


PC GAMES JETZT AUCH<br />

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Testspiegel März 2013<br />

Die beste<strong>Technik</strong><br />

Bestenliste Die beste <strong>Technik</strong> aus Home Entertainment, Mobile,<br />

Digital Foto & Video und PC-Hardware: Hier finden Sie die aktuellen<br />

Internet-Tiefstpreise zu den von <strong>SFT</strong> getesteten Top-Geräten aus<br />

allen wichtigen Produktkategorien, <strong>jeden</strong> Monat neu recherchiert.¹<br />

flachbildfernseher home entertainment<br />

bis 42 zoll<br />

Produkt art Preis (internet) Test in note<br />

Metz Sir, 42 3D MTR LED-LCD € 4.000 (UVP)² 09/11 1,2<br />

Sony Bravia 40EX725 LED-LCD € 730 05/11 1,4<br />

Philips 42PFL6007K LED-LCD € 620 12/12 1,6<br />

Samsung UE40ES6890 LED-LCD € 720 12/12 1,7<br />

Toshiba 40TL968G LED-LCD € 560 12/12 1,7<br />

Philips 40PFL5007K LED-LCD € 520 07/12 1,7<br />

Philips 42PFL7606K LED-LCD € 900 07/11 1,7<br />

Philips 40PFL5507K LED-LCD € 550 05/12 1,7<br />

Toshiba 40TL933G LED-LCD € 440 05/12 1,8<br />

Panasonic TX-L42ETW5 LED-LCD € 680 05/12 1,9<br />

Samsung 40ES5700 LED-LCD € 450 07/12 2,0<br />

Panasonic TX-P42STW50 LED-LCD € 660 12/12 2,0<br />

Toshiba 40RL933G LED-LCD € 470 07/12 2,3<br />

LG 42LM660S LED-LCD € 730 12/12 2,5<br />

Ab 46 zoll<br />

Produkt art Preis (Internet) Test in note<br />

Philips 60PFL9607S LED-LCD € 3.800 11/12 1,1<br />

Neu: LG 84LM960V LED-LCD € 19.840 (UVP)² 03/13 1,2<br />

Panasonic TX-P55VT50E Plasma € 1.580 08/12 1,3<br />

LG 55LM860V LED-LCD € 1.800 07/12 1,3<br />

LG 55LM960V LED-LCD € 2.340 05/12 1,3<br />

LG 72LM950V LED-LCD € 5.240 09/12 1,4<br />

Sony KDL-55HX955 LED-LCD € 3.000 02/13 1,4<br />

heimkino-projektoren<br />

home ent.<br />

bis € 1.000<br />

Produkt Preis (internet) Test in note<br />

Optoma HD200X € 900 07/11 2,0<br />

Benq W1060 € 670 11/11 2,1<br />

Optoma HD6720 € 510 01/13 2,4<br />

Benq W703D € 510 01/13 2,4<br />

Über € 1.000<br />

Produkt Preis (internet) Test in note<br />

JVC DLA-X55R € 5.000 01/13 1,2<br />

Epson EH-TW9100 € 2.900 01/13 1,4<br />

SIM2 Crystal 45 € 5.000 (UVP)² 01/12 1,4<br />

dslr-kameras<br />

digital foto & video<br />

Unter € 1.000<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Canon EOS 60D € 700 12/10 1,1<br />

Sony Alpha 77V € 960 01/12 1,2<br />

Nikon D7000 € 740 04/11 1,3<br />

Sony Alpha 57 € 620 07/12 1,3<br />

Canon EOS 600D € 440 04/11 1,5<br />

Nikon D3200 € 350 08/12 1,6<br />

Über € 1.000<br />

Produkt Preis (internet) Test in note<br />

Canon EOS-5D Mark II € 1.680 04/11 1,1<br />

Canon EOS-1D Mark IV € 3.900 02/10 1,2<br />

Canon EOS 7D € 1.160 03/10 1,3<br />

digitalkameras<br />

digital foto & video<br />

kompaktklasse Bis € 150<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Olympus SH-21 € 120 03/12 1,5<br />

Samsung ST77 € 60 04/12 1,7<br />

Samsung MV800 € 120 01/12 1,7<br />

Nikon Coolpix S6300 € 120 06/12 1,8<br />

Fujifilm Finepix T400 € 80 06/12 1,9<br />

Canon Powershot A3400 IS € 90 06/12 2,0<br />

Panasonic Lumix FS22 € 90 09/11 2,0<br />

kompaktklasse BIS € 300<br />

Produkt Preis (internet) Test in note<br />

Nikon Coolpix S100 € 220 11/11 1,3<br />

Canon Powershot SX230 € 160 05/11 1,4<br />

Canon Ixus 230 HS € 200 11/11 1,4<br />

Panasonic Lumix TZ31 € 260 06/12 1,4<br />

Canon Ixus 310 HS € 170 07/11 1,5<br />

Panasonic Lumix FX80 € 230 04/12 1,6<br />

Canon Ixus 1100 HS € 330 01/12 1,6<br />

Olympus SZ-31MR € 230 06/12 1,6<br />

Nikon Coolpix S6400 € 150 11/12 1,8<br />

BenQ G1 € 200 11/12 2,0<br />

kompaktklasse Über € 300<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Sony Cyber-shot RX100 € 530 09/12 1,1<br />

Neu: Sony RX1 € 3.070 03/13 1,2<br />

Fujifilm Finepix X10 € 390 02/12 1,2<br />

Olympus Stylus XZ-2 € 540 12/12 1,3<br />

Fujifilm XF1 € 370 12/12 1,3<br />

Samsung EX2F € 370 12/12 1,3<br />

Fujifilm X-S1 € 510 06/12 1,3<br />

Canon Powershot G1 X € 540 05/12 1,3<br />

SystemKameras<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Fujifilm X-Pro1 € 1.500 06/12 1,1<br />

Fujifilm X-E1 € 900 02/13 1,2<br />

Panasonic Lumix GH3 € 1.070 02/13 1,2<br />

Olympus OM-D E-M5 € 1.090 06/12 1,2<br />

Sony NEX-7 € 930 04/12 1,2<br />

Neu: Sony NEX-6 € 690 03/13 1,3<br />

Pentax K-01 € 350 06/12 1,3<br />

Samsung NX20 € 610 09/12 1,3<br />

Olympus PEN Lite E-PL5 € 600 02/13 1,4<br />

Sony NEX-5R € 470 01/13 1,4<br />

Olympus PEN Mini E-PM2 € 600 02/13 1,5<br />

mp3-player<br />

mobile<br />

Produkt sPeicher Preis (internet) Test in note<br />

Apple iPod Touch 32/64 GB ab € 280 12/12 1,4<br />

Philips Gogear Ariaz 4 GB € 70 05/11 1,4<br />

Samsung Galaxy S Wifi 8 GB € 150 07/12 1,6<br />

Apple iPod Nano (6. Gen.) 8 GB € 170 05/11 1,6<br />

Apple iPod Nano (7. Gen.) 16 GB € 140 12/12 1,6<br />

Sony NWZ-N1050 16/32 GB € 190 07/12 1,7<br />

Sony NWZ-F805 16/32 GB € 200 12/12 1,7<br />

NEX-Preissturz<br />

Sonys NEX-5R, die in unserem Test<br />

in Ausgabe 01/13 die Note „sehr gut“<br />

ergattern konnte, hat in den vergangenen<br />

Monaten einen starken Preisverfall<br />

durchgemacht. Wenn Sie sich Sonys<br />

Systemkamera zulegen möchten, dann<br />

sollten Sie jetzt zuschlagen, denn die<br />

NEX-5R kostet statt der ursprünglich<br />

veranschlagten 700 Euro mittlerweile<br />

nur noch 470 Euro. Da<strong>für</strong> erhalten Sie<br />

eine vielseitige Kamera mit WLAN und<br />

überzeugender Bildqualität. Und falls es<br />

doch noch ein bisschen mehr sein darf,<br />

dann lesen Sie auf Seite 49 den Test zur<br />

Nachfolgerin NEX-6.<br />

blu-ray-player<br />

home entertainment<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

LG BP620 € 100 06/12 1,3<br />

Philips BDP7700 € 140 07/12 1,3<br />

Sony BDP-S490 € 90 06/12 1,4<br />

Panasonic DMP-BD77 € 70 06/12 1,5<br />

Samsung BD-E5500 € 80 06/12 2,0<br />

Internet-mediaPlayeR<br />

home ent.<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

A.C. Ryan Veolo € 100 02/12 1,7<br />

D-Link Boxee € 140 02/11 1,8<br />

Fantec 3DFHDL € 200 12/12 1,8<br />

Fantec 3DS4600 € 170 04/12 1,9<br />

Videoweb Videoweb TV € 120 03/12 1,9<br />

Philips HMP7001 € 90 12/12 2,1<br />

Sony NSZ-GS7 € 150 12/12 2,2<br />

Asus Oplay TV Pro € 150 05/12 2,2<br />

E-Book-REader<br />

Mobile<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Pocketbook Touch € 120 08/12 1,3<br />

Amazon Kindle Paperwhite € 130 (UVP)² 01/13 1,4<br />

Kobo Glo € 130 12/12 1,4<br />

Sony Reader PRS-T2 € 120 12/12 1,5<br />

Amazon Kindle € 70 12/12 1,8<br />

Pocketbook Basic € 70 12/12 1,9<br />

¹ Stand: 14.02.2013; ² Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, kein Onlinevertrieb<br />

94 www.spielefilmetechnik.de 03/13


März 2013<br />

Testspiegel<br />

Smartphones<br />

Android<br />

mobile<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Neu: Sony Xperia Z € 600 03/13 1,1<br />

Samsung Galaxy S3 € 400 07/12 1,2<br />

HTC One X+ € 540 12/12 1,2<br />

Samsung Galaxy Note 2 € 490 12/12 1,2<br />

Asus Padfone 2 € 750 12/12 1,3<br />

Google Nexus 4 € 400 12/12 1,4<br />

LG Optimus 4X HD € 330 08/12 1,4<br />

HTC One XL € 490 09/12 1,4<br />

Motorola Razr i € 350 12/12 1,5<br />

LG Optimus Vu € 450 11/12 1,6<br />

Huawei Ascend G 615 € 300 02/13 1,6<br />

Neu: Sony Xperia V € 480 03/13 1,6<br />

Sony Xperia T € 400 12/12 1,6<br />

Sony Xperia Ion € 340 10/12 1,6<br />

Huawei Ascend D1 Quad XL € 360 02/13 1,7<br />

Motorola Razr HD € 500 12/12 1,7<br />

Huawei Ascend P1 € 270 09/12 1,8<br />

Asus Padfone € 400 09/12 1,8<br />

Sony Xperia P € 240 07/12 1,9<br />

LG Optimus L9 € 250 12/12 2,0<br />

Samsung Galaxy S3 Mini € 260 01/13 2,0<br />

Windows Phone 8<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Nokia Lumia 920 € 570 12/12 1,4<br />

Neu: Samsung Ativ S € 450 03/13 1,5<br />

HTC 8X € 440 12/12 1,6<br />

HTC 8S € 240 02/13 2,0<br />

Windows phone 7<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Nokia Lumia 800 € 200 12/11 1,4<br />

HTC Titan € 260 12/11 1,5<br />

Nokia Lumia 900 € 280 08/12 1,6<br />

Blackberry<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Blackberry Porsche Design P9981 € 1.370 03/12 1,8<br />

Blackberry Bold 9900 € 360 12/11 2,1<br />

iOs<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Apple iPhone 5 € 640 11/12 1,1<br />

Apple iPhone 4S € 515 11/11 1,2<br />

Apple iPhone 4 € 375 02/11 1,5<br />

Apple iPhone 3GS € 280 02/11 2,5<br />

Ohrhörer<br />

Home Entertainment<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Fischer Amps FA-3E € 330 06/12 1,1<br />

Sony XBA 4 € 220 06/12 1,2<br />

Monster Turbine Pro Copper € 250 06/10 1,2<br />

Harman-Kardon AE € 150 01/13 1,6<br />

ios-docks<br />

home entertainment<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Edifier On the Go if350 € 50 04/10 1,3<br />

Altec Lansing Inmotion 630 € 40 12/11 1,4<br />

JBL On Time Micro € 90 05/10 1,6<br />

Pioneer X-SMC3 € 190 12/11 1,7<br />

drahtlos-SoundsystemE home ent.<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Monster Clarity HD Model One € 600 10/11 1,1<br />

Teufel iTeufel Air € 500 05/12 1,2<br />

Philips Fidelio Soundsphere DS9800W € 550 10/11 1,2<br />

Bowers & Wilkins Zeppelin Air € 590 06/11 1,2<br />

Philips Fidelio AW 5000 € 340 10/12 1,3<br />

Pure Sensia 200D Connect € 280 10/12 1,4<br />

Sony RDP XA-900 iP € 440 10/12 1,5<br />

Sony SA-NS510 € 270 12/12 1,5<br />

Creative Soundblaster AXX SBX 20 € 170 10/12 2,2<br />

JBL On Beat Air € 140 12/11 2,4<br />

Hi-fi-Kopfhörer<br />

Home Entertainment<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Ultrasone Edition 10 € 2.000 12/10 1,0<br />

Ultrasone Signature Pro € 900 12/11 1,3<br />

Philips Fidelio X1 € 260 12/12 1,3<br />

Neu: Sony MDR-1RNC € 330 03/13 1,4<br />

Ultrasone Signature DJ € 800 12/12 1,4<br />

Focal Spirit One € 200 11/12 1,4<br />

Beyerdynamic Custom One Pro € 200 11/12 1,4<br />

AKG K701 € 200 06/11 1,4<br />

Philips Fidelio M1 € 130 11/12 1,8<br />

<strong>Tablet</strong>-Computer<br />

Gefälliger Hybride<br />

mobile<br />

7 Zoll<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Apple iPad Mini € 330 12/12 1,3<br />

Google Nexus 7 € 230 12/12 1,5<br />

Neu: Kobo Arc 32 GB Go € 250 03/13 1,5<br />

Samsung Galaxy Tab 2 7.0 € 180 07/12 1,6<br />

Neu: Ionik TP7-1500DC-Metal € 150 03/13 1,9<br />

Neu: Acer Iconia B1 € 120 03/13 2,0<br />

10 Zoll<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Apple iPad (4. Generation) € 460 12/12 1,1<br />

Asus Transformer Pad Infinity € 500 09/12 1,4<br />

Google Nexus 10 € 540 01/13 1,4<br />

Fujitsu Stylistic M532 € 460 09/12 1,4<br />

Asus Transformer Pad TF300T € 300 07/12 1,5<br />

Apple iPad 2 € 370 04/12 1,5<br />

Samsung Galaxy Note 10.1 € 420 09/12 1,5<br />

Sony Xperia <strong>Tablet</strong> S € 380 11/12 1,6<br />

Acer Iconia Tab A700 € 380 11/12 1,6<br />

Acer Iconia Tab A510 € 380 07/12 1,7<br />

Neu: Dell XPS 10 € 480 03/13 1,8<br />

Samsung Galaxy Tab 2 10.1 € 270 07/12 1,9<br />

Samsung Galaxy Tab 10.1N € 300 04/12 2,1<br />

Archos 101 G9 16 GB Turbo € 300 05/12 2,1<br />

Acer Iconia Tab A501 € 330 04/12 2,1<br />

Microsoft Surface € 480 (UVP)² 12/12 2,2<br />

Medion Lifetab S9512 € 250 07/12 2,3<br />

Als Asus im letzten Jahr das Padfone auf<br />

den Markt brachte, verlangte der Hersteller<br />

stolze 800 Euro <strong>für</strong> den <strong>Tablet</strong>-Smartphone-Hybriden<br />

<strong>–</strong> eine Menge Geld.<br />

Mittlerweile ist der Preis<br />

um die Hälfte gefallen, sodass<br />

Sie das Padfone bereits<br />

<strong>für</strong> 400 Euro im<br />

Internet erstehen<br />

können. Zwar ist<br />

mit dem Padfone 2<br />

schon ein überarbeiteter<br />

Nachfolger<br />

auf dem Markt, der<br />

kostet aber noch<br />

800 Euro.<br />

lc-monitore<br />

pc-hardware<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

LG M2550D € 260 06/11 1,4<br />

Samsung T27A950 € 470 06/12 1,5<br />

Samsung T27A550 € 310 06/12 1,6<br />

Acer M242HML € 200 06/12 1,7<br />

Philips Gioco 278G4 € 380 02/13 1,7<br />

PC-Lautsprechersysteme<br />

home ent.<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Bose Companion 5 € 340 10/10 1,1<br />

Audyssey Media Speakers € 190 04/12 1,3<br />

Audioengine 5+ € 290 02/13 1,4<br />

Edifier Spinnaker € 350 12/12 1,9<br />

Gaming-Mäuse<br />

pc-hardware<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Roccat Kone + € 70 09/11 1,2<br />

Roccat Pyra € 25 06/10 1,2<br />

Raptor-Gaming M3 Platinum € 40 09/10 1,3<br />

Razer Naga € 60 12/12 2,3<br />

Ordentlich was auf die Ohren<br />

Die Philips-Fidelio-X1-Kopfhörer schossen in unserer<br />

Dezember-Ausgabe direkt auf Platz 3<br />

der <strong>SFT</strong>-Charts. Für alle Kaufinteressierten<br />

haben wir hervorragende<br />

Neuigkeiten, denn<br />

im letzten Monat sind die<br />

Fidelios um satte 40 Euro<br />

günstiger geworden. Im<br />

Hi-Fi-Segment gibt es<br />

aktuell schlichtweg kein<br />

anderes Modell, das ein<br />

besseres Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

bietet.<br />

notebooks<br />

pc-hardware<br />

Ultrabooks<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Apple Macbook Air 13" € 1.070 08/12 1,2<br />

Asus Zenbook UX31E € 700 12/11 1,4<br />

Dell XPS 12 € 1.200 01/13 1,5<br />

Asus Zenbook UX32VD € 900 08/12 1,5<br />

Neu: HP Envy X2 € 840 03/13 1,6<br />

Acer Aspire S3-391 € 590 08/12 1,6<br />

Dell XPS 13 € 850 05/12 1,6<br />

Dell XPS 14 € 640 09/12 1,6<br />

Hewlett-Packard Spectre XT € 1.030 09/12 1,7<br />

Lenovo Idea Pad U310 € 480 08/12 1,7<br />

Samsung Ativ Smart PC € 640 01/13 1,8<br />

Asus Taichi 21 € 1.230 01/13 1,9<br />

Sony Vaio Duo 11 € 1.130 01/13 1,9<br />

Über 15 Zoll<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Apple Macbook Pro Retina € 2.000 08/12 1,2<br />

Acer Timeline U M5-581TG € 750 09/12 1,5<br />

Gaming-Notebooks<br />

Produkt Preis (Internet) Test in note<br />

Alienware M17x € 1.500 06/12 1,2<br />

Asus N56VZ € 970 02/13 1,4<br />

Asus G55VW € 1.380 06/12 1,4<br />

Dell Inspirion 17R Special E. € 700 02/13 1,6<br />

Schenker XMG A522 € 850 02/13 1,7<br />

03/13 www.spielefilmetechnik.de 95


✁<br />

Leserwahl<br />

<strong>SFT</strong>-Style<br />

Mitmachen und<br />

gewinnen!<br />

Style-Wahl Was ist gutes Design? Hier scheiden<br />

sich die Geister, denn über Geschmack lässt<br />

sich streiten. Kreuzen Sie das Ihrer Meinung nach<br />

bestdesignte Produkt an, schicken Sie uns die<br />

Style-Wahl und gewinnen Sie!<br />

Roccat und <strong>SFT</strong> verlosen eine<br />

Gaming-Maus der Extraklasse<br />

Mit der Roccat Kone XTD sind Sie bestens <strong>für</strong> heiße Online- und Solo-Player-Gefechte<br />

gerüstet. Der PRO-AIM-Lasersensor lässt sich im<br />

Bereich von 200 bis zu ultrapräzisen 8.200 dpi einstellen. Mit insgesamt<br />

acht Maustasten und 4D-Scrollrad haben Sie alle wichtigen Kommandos<br />

stets zur Hand. Dank frei programmierbarer LED-Lichtleisten und vier<br />

mitgelieferter Gewichte passen Sie die Roccat Kone XTD ganz nach Ihrem<br />

Spielstil und Ihrem Geschmack an. Unter allen Einsendungen zur<br />

Style-Wahl verlosen wir ein Exemplar dieser Profi-Gaming-Maus.<br />

AiO Sony Vaio L, Seite 42<br />

Lenovo IdeaPad Yoga 11, Seite 31<br />

Getdigital Padintosh, Seite 38<br />

Acer Iconia B1, Seite 26 Sony MDR-1RNC, Seite 50<br />

Blaupunkt Endeavour 800, Seite 29 Samsung Ativ S, Seite 45<br />

Microsoft Surface RT, Seite 35<br />

Sony Xperia V, Seite 45<br />

Sony NEX-6, Seite 49 LG 84LM960V, Seite 20 Sony Xperia Z, Seite 46<br />

Dell XPS 10, Seite 32<br />

Equip <strong>Tablet</strong> Racing Wheel, Seite 51<br />

Simvalley SP-360. Seite 44<br />

Asus Vivo Tab RT, Seite 34<br />

Ultrabook HP Envy X2, Seite 43<br />

Kobo Arc, Seite 27 Sony RX 1, Seite 48<br />

Ionik TP7-1500DC, Seite 28<br />

Belkin Thunderstorm, Seite 50<br />

Fotos: Thomas Riese / Hersteller<br />

Teilnahme am Gewinnspiel:<br />

Ja, ich möchte am Gewinnspiel teilnehmen. Nein, ich möchte nicht am Gewinnspiel teilnehmen.<br />

Teilnahme berechtigt sind alle <strong>SFT</strong>-Leser mit Ausnahme der Mitarbeiter der Sponsoren und der<br />

COMPUTEC MEDIA AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Preise können nicht bar ausgezahlt werden.<br />

Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass im Gewinnfall sein Name abgedruckt wird.<br />

96 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

1. Per Post: Senden Sie die Style-Umfrage an:<br />

COMPUTEC MEDIA AG, Redaktion <strong>SFT</strong>, Stichwort: <strong>SFT</strong>-Style, Dr.-Mack-Straße 83, 90762 Fürth.<br />

2. Per Fax: Senden Sie die Umfrage an 0911-2872-4401 oder eine Fax- oder Bilddatei an<br />

redaktion@sft-magazin.de.<br />

3. Per E-Mail: Senden Sie uns die Bezeichnung des von Ihnen gewählten Produkts mit Angabe der<br />

<strong>SFT</strong>-Ausgabe an redaktion@sft-magazin.de.<br />

Einsendeschluss: 27.03.2013 (Datum des Poststempels)


JETZT<br />

AM KIOSK<br />

Oder bestellen unter: www.com-magazin.de


Zuletzt März 2013<br />

Pad auf<br />

dem Pott<br />

<strong>Technik</strong> InfoBits<br />

Gagagadget Der amerikanische Hersteller CTA Digital macht mit<br />

seinem iPotty die Töpfchen-Benutzung <strong>für</strong> Kleinkinder attraktiver.<br />

Eine der größten Herausforderungen <strong>für</strong> Kleinkinder<br />

ist sicherlich die Umgewöhnung von<br />

der Windel zum Töpfchen. Damit den Sprösslingen<br />

die Benutzung der mobilen Toilette leichter<br />

fällt, gibt es diese in den unterschiedlichsten Ausführungen.<br />

Von der simplen, einfarbigen Plastikschüssel<br />

bis zum Mini-Klo in Rennautoform (inklusive<br />

Soundeffekten) ist wirklich alles dabei <strong>–</strong> und<br />

trotzdem schaffte es der amerikanische Hersteller<br />

CTA Digital, auf der diesjährigen CES in Las Vegas<br />

mit einer ganz neuen Idee zu beeindrucken.<br />

Digitales Töpfchen-Training<br />

Das „iPotty“ getaufte Kinderklo überzeugt zwar<br />

nicht durch eine spezielle Form oder bunte Farben,<br />

hat da<strong>für</strong> aber eine Halterung, in der Apples iPad<br />

befestigt werden kann. So kann der Sprössling,<br />

während er die großen Geschäfte erledigt, nebenher<br />

in aller Ruhe kleine Geschäfte auf dem Apple-<br />

<strong>Tablet</strong> verrichten <strong>–</strong> oder auch einfach nur die neusten<br />

<strong>Spiele</strong>-Apps ausprobieren. Für Komfort ist<br />

ebenfalls gesorgt, denn die Halterung kann in drei<br />

verschiedenen Höhenstufen befestigt werden, außerdem<br />

kann man das iPad sowohl in horizontaler<br />

als auch in vertikaler Ausrichtung benutzen. Der<br />

wertvolle <strong>Tablet</strong>-PC ist dabei stets bestens geschützt,<br />

denn eine spezielle Folie bewahrt das Display<br />

vor „kleinen Unfällen“. Wenn dann alle Geschäfte<br />

verrichtet sind, lässt sich das iPotty dank<br />

einer herausnehmbaren Schüssel auch einfach<br />

reinigen und ist im Handumdrehen wieder einsatzbereit.<br />

Übrigens lässt sich das Töpfchen auch in<br />

einen echten Zockerstuhl verwandeln, der Klobrillenaufsatz<br />

kann nämlich durch eine bequeme Sitzfläche<br />

ausgetauscht werden. Für Kaufinteressierte<br />

hierzulande gibt es leider auch eine schlechte<br />

Nachricht: Gegenwärtig ist das iPotty nur in den<br />

USA erhältlich und kostet dort rund 40 Dollar. Sollten<br />

Sie Ihrem Nachwuchs also ein <strong>Tablet</strong>-Töpfchen<br />

gönnen wollen, hilft nur der Import. (ps)<br />

<strong>SFT</strong> vor fünf Jahren<br />

Die Ausgabe 03/2008 stand voll im Zeichen<br />

der Digitalfotografie. In einer großen<br />

Strecke stellten wir nicht nur die damaligen<br />

Kamera-Highlights wie Nikons D60<br />

oder Canons EOS 450D vor, sondern gaben<br />

auch wertvolle Tipps zu Fotografie, Zubehör<br />

und Bildbearbeitung.<br />

128<br />

Die Zahl des Monats<br />

Apple stellte ein zusätzliches iPad der vierten<br />

Generation vor, das 128 Gigabyte internen<br />

Speicher hat. Der Preis <strong>für</strong> die<br />

WLAN-Variante liegt bei stolzen 799 Euro.<br />

Neulich im Testlabor …<br />

LGs 84-Zoll-Monster (ab S. 18) in den<br />

fünften Stock zu transportieren, war eine<br />

größere Herausforderung als der Test.<br />

Glücklicherweise trugen sowohl der Verpackungskarton<br />

als auch die Redakteure<br />

nur ein paar kleine Schrammen davon.<br />

DVD: Comedy & Erotik<br />

Auf der nächsten Heft-DVD finden Sie die<br />

Hit-Komödie Thumbsucker mit Keanu<br />

Reeves sowie das Erotik-Drama Love Ranch.<br />

98 www.spielefilmetechnik.de 03/13<br />

Blackberry-Comeback<br />

Der einstige Smartphone-Pionier will zurück<br />

an die Spitze. Wir testen die neuen Modelle<br />

sowie das komplett überarbeitete OS.<br />

MWC-Highlights 2013<br />

Wir stürzen uns <strong>für</strong> Sie in den Messetrubel<br />

und präsentieren in der nächsten Ausgabe<br />

die mobilen Top-Geräte aus Barcelona.<br />

Neue TV-Generation<br />

Riesige Diagonalen, scharfe Ultra-HD-<br />

Bilder und clevere Features. <strong>SFT</strong> stellt die<br />

ersten TVs des Jahrgangs 2013 vor.<br />

Die nächste erscheint am 27. März 2013


GAMES.SATURN.DE<br />

Hunter Edition mit<br />

Bonusinhalten sichern!<br />

Erhältlich ab 21.02.2013<br />

© Crytek GmbH. All Rights Reserved. Crysis, Crytek and CryENGINE are trademarks of Crytek GmbH.<br />

EA and the EA logo are trademarks of Electronic Arts Inc. All other trademarks are the property of their respective owners.<br />

Dieses und viele weitere Games: Jetzt downloaden unter games.saturn.de


ERS<br />

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