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das dental labor Straumann Cares System 8.0 (Vorschau)

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

STRAUMANN ®<br />

CARES ® SYSTEM <strong>8.0</strong><br />

2<br />

Verbessern Sie Ihre betriebliche Effizienz!<br />

c Neue, innovative Anwendungen und Materialien für prothetische Lösungen<br />

c Vielzahl an Funktionen in einem <strong>System</strong><br />

c Optimierte digitale Arbeitsabläufe<br />

Entscheiden Sie sich für hohe Präzision<br />

und Qualität!<br />

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Februar 2013 · 61. Jahrgang<br />

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Das <strong>Straumann</strong> ® CARES ® <strong>System</strong> <strong>8.0</strong> steigert Ihre operative Effizienz, dank des Zugangs zu CARES ® X-Stream für implantat-prothetische<br />

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B 2129 E<br />

Die ganze Welt<br />

der Zahntechnik<br />

2<br />

Hier geht’s lang…<br />

c Ab Seite 10 Neue Serie: Zahntechnik-Kollegen äußern sich zur Digitalisierung<br />

Neue Zähne – neue Chancen<br />

c Ab Seite 32 „Dental-Aktion“ verhilft einem Arbeitslosen zu besseren Perspektiven<br />

Zeitgemäße Implantatplanung<br />

c Ab Seite 60 Vernetzte Fertigungswege<br />

Februar 2013 · 61. Jahrgang<br />

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JAHRE KOMPETENZ


Editorial<br />

Hand in Hand<br />

Wenn es um <strong>das</strong> Verhältnis zwischen<br />

Zahnarzt und Zahntechniker<br />

geht, ist die Lage<br />

oft angespannt. Ich habe im vergangenen<br />

Jahr an dieser Stelle immer wieder<br />

auf entsprechende Missstände hingewiesen,<br />

aber auch darauf, <strong>das</strong>s der<br />

Zahntechniker im Zuge der problematischen<br />

Lage des Berufsstandes sowie<br />

der demografischen Entwicklung gute<br />

Trümphe in der Hand hält, <strong>das</strong> Verhältnis<br />

zwischen ihm und seinen Auftraggebern,<br />

den Zahnärzten, zu seinen<br />

Gunsten zu modellieren. Denn eines ist<br />

klar: Die Abhängigkeit ist keine Einbahnstraße,<br />

sondern gegenseitig. Keiner<br />

kann eine gute Arbeit ohne den anderen,<br />

im besten Fall seinem Partner,<br />

verrichten.<br />

Zahntechnische Arbeiten werden immer<br />

anspruchsvoller, denn auch die Patienten<br />

werden es. Die „silver surfer“<br />

sind eine Goldmiene, die ziemlich genau<br />

wissen, was sie für ihr Geld wollen.<br />

Kommunikation, Talent im Verkaufen<br />

hochwertiger Leistung, Argumentation<br />

und Spitzentechnik sind künftig maßgebliche<br />

Bestandteile für den Erfolg eines<br />

Labors. Auch die Digitalisierung<br />

stellt den Zahntechniker vor immer<br />

neue Herausforderung und macht ihn<br />

zu einem wichtigen Partner des Zahnarztes.<br />

Ideal läuft die Kooperation dann, wenn<br />

der Zahnarzt die nach aktuellem Stand<br />

der Erkenntnisse prothetische Behandlung<br />

plant, selbstverständlich individuell<br />

auf den Patienten abgestimmt. Die<br />

zahntechnischen Leistungen erbringt<br />

nach Auftrag und – im idealen Fall –<br />

nach Besprechung mit dem Zahntechniker,<br />

<strong>das</strong> Meister<strong>labor</strong>. Leider sieht es<br />

heute vielfach immer noch so aus, <strong>das</strong>s<br />

aus der Praxis einfach nur „Vorgaben“<br />

kommen, an die sich <strong>das</strong> Labor zu halten<br />

hat, aber vielfach geht es auch anders,<br />

kooperativer, einvernehmlicher.<br />

Schließlich handelt es sich um komplexe<br />

Arbeitsschritte und Abläufe – vom<br />

ersten Termin bis zur endgültigen Arbeit<br />

und Eingliederung, so <strong>das</strong>s im<br />

Hinblick auf <strong>das</strong> Ergebnis die echte<br />

Zusammenarbeit vorhanden sein<br />

sollte. Zum Schluss soll ja alles stimmen:<br />

Ästhetik und Funktion gleichermaßen.<br />

Patienten, die neben dem Zahnarzt<br />

auch den Techniker aus dem Meister<strong>labor</strong><br />

zu sehen bekommen, werden<br />

ganz anders beraten und betreut.<br />

Sie erfahren, welch wesentlichen<br />

und wichtigen Teil ihrer<br />

Versorgung der Zahntechniker leistet<br />

und werden dies entsprechend honorieren.<br />

Sie erfahren aber auch, wie<br />

eng Zahnarzt und Zahntechniker zusammen<br />

arbeiten, wenn es um optimale<br />

prothetische Lösungen geht. Und,<br />

schließlich, erfahren Patienten durch<br />

<strong>das</strong> Hinzuziehen des Zahntechnikers,<br />

wie schnell auf Sonderwünsche beziehungsweise<br />

die unterschiedlichsten<br />

Anforderungen reagiert werden kann.<br />

Da wir die Bedeutung dieses Themas<br />

erkannt haben, werden wir in diesem<br />

Jahr einmal im Quartal einen Technikartikel<br />

veröffentlichen, der <strong>das</strong> Zusammenwirken<br />

zwischen Zahntechniker<br />

und Zahnarzt in ganz besonderer Weise<br />

dokumentiert und würdigt. Wir starten<br />

in dieser Ausgabe mit der Arbeit von<br />

Ztm. Schuldes und Privatdozent Dr.<br />

Würzler zum Thema computergestützte<br />

Planung einer implantatprothetischen<br />

Rehabilitation (Seite 60 ff.).<br />

Fazit: Hochwertige zahntechnische Rekonstruktionen<br />

sind <strong>das</strong> Ergebnis aus<br />

zahlreichen einzelnen und komplexen<br />

Arbeitsschritten sowohl des zahnärztlichen<br />

wie auch zahntechnischen<br />

Teams. Sind beide stark, ist es auch <strong>das</strong><br />

Ergebnis.<br />

In diesem Sinne<br />

Ihre<br />

e Dr. Angelika Schaller,<br />

Chefredakteurin<br />

www.facebook.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong> • www.twitter.com/<strong>das</strong><strong>dental</strong><strong>labor</strong><br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 3


Glosse<br />

A<br />

lligatoren, Leguane, Würgeschlangen, Vogelspinnen,<br />

Schwärme von Papageien und Co. im<br />

neunten Stock eines Wohnsilos – kann <strong>das</strong> die<br />

Kriterien einer gesetzlich geforderten „Artgerechten<br />

Haltung“ erfüllen? Haben nicht warnende Stimmen<br />

seit langem gefordert, man solle sich endlich der<br />

Lösung solcher Probleme widmen?<br />

Nun machen einige Institute den Anfang, indem sie<br />

den treuesten Mitgliedern unserer Gesellschaft Abhilfe<br />

versprechen – den Hunden. Fünf Millionen Hundebesitzer<br />

können aufatmen. Es ist nun mal eine Tatsache,<br />

<strong>das</strong>s nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen<br />

rund 70 Prozent aller Hunde (nicht selten auch deren<br />

Halter) von schwersten Neurosen und allerlei psychischen<br />

Erkrankungen heimgesucht werden; <strong>das</strong> kann<br />

man nicht länger dulden.<br />

Der Markt ist riesig. Jährlich werden für sage und<br />

schreibe vier Millionen Kläffer rund drei Milliarden Euro<br />

was den Hund annehmen ließ, er befinde sich auf dem<br />

gleichen sozialen Niveau, was er offensichtlich mental<br />

nicht bewältigen konnte. Der Hund wurde erfolgreich<br />

therapiert und, welche Freude, der Herr von Beutelstein<br />

frisst wieder: tolle Leistung! Es ist bekannt, <strong>das</strong>s<br />

besonders teure Rassehunde extrem neurotisch und<br />

besonders vorurteilsvoll sind. Dem Halter eines solchen<br />

Hundes sollte daher unbedingt geraten werden,<br />

seinem Tier den Anblick sozialkritischer Fernsehbeiträge<br />

unter allen Umständen zu ersparen. Die entsprechende<br />

Empfehlung „Nicht geeignet für rassereine<br />

Haustiere ab 2000 Euro aufwärts“ sollte in den Programmzeitschriften<br />

abgedruckt werden.<br />

Ein weiterer Fall zeigt, wie der krankhaft gesteigerte Opportunismus<br />

eines Hundes zu einem echten Problem<br />

werden kann. Ein reinrassiger Setter mit tadellosem<br />

Stammbaum war seinem Herrn, dem Direktor einer<br />

Stadtsparkasse, bis zu dem Tage treu ergeben, an dem<br />

Ein Hundeleben<br />

für Hundesteuer, Hundefutter, Medikamente, Tierärzte,<br />

Halsbänder, Hundeklamotten, Hundesalons, Hundepensionen,<br />

Hundepflegeheime et cetera, et cetera ausgegeben.<br />

Hundepsychologen hingegen fristeten bis<br />

dato ein eher unbeachtetes Dasein – <strong>das</strong> hat sich geändert!<br />

In Zusammenarbeit mit Zoologen und Hundeerziehern<br />

haben die Mediziner in Sachen Hundebefindlichkeiten<br />

einige schwerwiegende Symptome ausgemacht,<br />

auf die hier einmal stichpunktweise<br />

hingewiesen werden soll. Auf so genannte „Kampfhunde“,<br />

ekelhafte Nacktzüchtungen und ähnliches<br />

kann hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden.<br />

Die Mortalitätsstatistik der Hundanalytiker beweist,<br />

<strong>das</strong>s bei Möpsen und anderen Schoß – und Kleinhunden<br />

Fettleibigkeit aus Schwermut (vulgär ausgedrückt:<br />

„Frustfresser“) immer häufiger wird, während Schäferhunde<br />

und andere noch stärker ans Raubtier-Erbe<br />

gebundene Vierbeiner eher an verdrängter Aggressivität<br />

leiden, was zu gefährlichen Kurzschlusshandlungen<br />

führt, die manchmal (vorzugsweise bei Kindern)<br />

Leben kostet. Freud hatte hier offenbar auch mal Unrecht:<br />

Die Neurose ist KEIN Vorrecht des Menschen.<br />

Nehmen wir nur mal den Fall eines reinrassigen zweijährigen<br />

deutschen Schäferhundes, der mit Symptomen<br />

wie Lethargie, Schlaflosigkeit, grundloses Knurren<br />

und Nahrungsverweigerung einem Tieranalytiker vorgestellt<br />

wurde. Es stellte sich dann heraus, <strong>das</strong>s der<br />

Hund in einem dritten Programm des Fernsehens mit<br />

ansehen musste, wie ein Stadtstreicher in den USA<br />

aus Kostengründen eben dieselbe Fleischkonserve<br />

verputzte wie die, die ihm sein Herrchen kredenzte,<br />

ein Vorstandsmitglied der Hauptverwaltung nebst Gattin<br />

bei dem Banker zu Gast war. Beim Auftreten des Vorgesetzten<br />

seines Herrchens „desertierte“ der Hund unverzüglich<br />

und konnte nur mit Gewalt daran gehindert<br />

werden, jenem nach Hause zu folgen. Ähnliche Beobachtungen<br />

hatte auch Sigmund Freud gemacht, der von<br />

einem Schäferhund berichtete, der jedes Mal seinem<br />

Herrn, einem Rittmeister, davonlief, wenn am Horizont<br />

ein Uniformierter mit höherem Rang auftauchte. Der<br />

Hund konnte die ostentative Unterordnung seines Herrchens<br />

nicht verkraften, imitierte daraufhin sozusagen<br />

<strong>das</strong> vorgeführte Sozialverhalten seines Herrchens und<br />

zog daraus Konsequenzen. Dem Anal-ytiker (nettes<br />

Wortspiel) gelang es dann, den Drang des Hundes, in<br />

jeden Vorgesetztenhintern zu kriechen oder sich unterwürfig<br />

anzubiedern, zu unterdrücken, in dem er ihn auf<br />

einige individuelle Eigenschaften seines Besitzers programmierte<br />

(Glatze, hohe Stimme, Parfum). Die Wissenschaft<br />

sieht bei den erwähnten Fällen eindeutige<br />

Parallelen zu menschlichem Verhalten, was irgendwie<br />

nachdenklich stimmt, oder? Bis dann –<br />

Ihr<br />

UMA<br />

4 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


VITA Easyshade ® Advance – Irren war menschlich!<br />

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Wir freuen uns<br />

auf Ihren Besuch!<br />

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Der VITA Easyshade Advance verfügt über die modernste spektrofotometrische<br />

Messtechnik mit eigener Lichtquelle. Er ist<br />

damit zu 100% umgebungsunabhängig und liefert in Sekunden<br />

jedes Ergebnis in VITA SYSTEM 3D-MASTER, VITA classical<br />

A1–D4 und VITABLOC-Farben. Die digitale Farbmessung mit<br />

dem VITA Easyshade Advance kann über Krankenkassen abgerechnet<br />

werden. Erhöhen auch Sie Ihre Sicherheit und Wirtschaftlichkeit<br />

– ganz leicht, absolut digital. Weitere Informationen<br />

erhalten Sie unter www.vita-zahnfabrik.com /Abrechnung.<br />

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Inhalt<br />

24<br />

30<br />

122<br />

Editorial<br />

Schaller, Dr. A.:<br />

Hand in Hand 3<br />

Besuch bei Candulor: KunstZahn-<br />

Werk auf „neuem Niveau“ 24<br />

Professor Heinrich Kappert<br />

im Ruhestand 29<br />

Glosse<br />

Ein Hundeleben 4<br />

Beständiger Fortschritt<br />

bei Flussfisch 30<br />

Aktuell<br />

Neue Serie zum Thema<br />

Digitalisierung: Experten sagen,<br />

wo’s lang geht 10<br />

Vita-Wettbewerb:<br />

Oberfläche und Profil zeigen 16<br />

SZI: Ehrungen und Nachwahl 18<br />

Kotschmar Zahntechnik: Laboralltag<br />

einmal hautnah erleben 19<br />

pritidenta:<br />

Willkommen in der Zukunft 20<br />

Reportage<br />

„Dental-Aktion“ hilft Arbeits losem:<br />

Neue Zähne – neue Chancen 32<br />

So tickt der Dentalmarkt:<br />

Interview mit Meisterschullehrer<br />

Guido Bader 34<br />

Schick Dental:<br />

Der Unterschied liegt im Detail 40<br />

Heimerle + Meule<br />

und Gramm Technik:<br />

Allianz und Partnerschaft 44<br />

Sicherheit im Web: Schluss mit<br />

Phishing und Datenklau 47<br />

44<br />

Technik<br />

Jäger, B.; Fuchs, Ch.:<br />

„KunstZahnWerk“ 52<br />

Ztm. Sebastian Schuldes, S., MSc;<br />

Würzler, PD Dr. Dr. K.-K.:<br />

Zeitgemäße Implantatplanung,<br />

Teil 1 60<br />

Giezendanner, P. und C.:<br />

Klares Bekenntnis zum Qualitäts-<br />

Handwerk, Teil 4 70<br />

Tiehe, St.:<br />

Modellguss ohne Guss? 86<br />

Eisenmann, H. F.:<br />

Im Einklang mit Ästhetik<br />

und Funktion 92<br />

6 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Inhalt<br />

52<br />

70<br />

60<br />

92<br />

108<br />

Produkte<br />

JetBlank 101<br />

Vielseitig einsetzbar 102<br />

Neue Materialien,<br />

neue Möglichkeiten 104<br />

For more. For sure. For digital. 105<br />

Neuheiten 106<br />

Wissen<br />

Janik, K.H.:<br />

Am Anfang war <strong>das</strong> Licht … 108<br />

Termine<br />

Veranstaltungsfinder 115<br />

Events<br />

Implantologie-Tagung<br />

der m&k GmbH 121<br />

Dickel-Gruppe in Israel:<br />

Ein einmaliges Erlebnis 122<br />

Symposium von Merz:<br />

Prothetik-Profis in Berlin 126<br />

Seminar in Erwitte: „Der Kassenpatient<br />

als Privatpatient“ 130<br />

ArbeitsLeben<br />

Immobilien: Kauf und Verkauf<br />

mit Inventar 131<br />

Tipps für die Zeit außerhalb<br />

des Laborbetriebs 134<br />

Kurz vor Schluss<br />

IDS-Tradition: „Ex-Kölner“ wieder<br />

in der Malzmühle 146<br />

Kennenlern-Angebot von Zfx 146<br />

Impressum 145<br />

Diese Ausgabe enthält Beilagen der Firmen<br />

Dental Direkt, Medentis, Speiko<br />

und Verlag Neuer Merkur.<br />

Wir bitten um freundliche Beachtung.<br />

86<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 7


Der ceraMotion ® Moment.<br />

Ihre erste<br />

vergessen Sie nie.<br />

Ihr persönlicher ceraMotion ® Moment auf der IDS<br />

Halle 10.1<br />

Stand E 10 / F 11


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Foto: © Christian Ferrari ®


Aktuell<br />

Die CAD/CAM-Weisen<br />

Neue Serie: Zahntechnik-Kollegen äußern sich zur Digitalisierung<br />

Experten sagen Ihnen,<br />

wo’s lang geht…<br />

Digitalisierung ist <strong>das</strong> Thema der Branche. Wie in der Januar-Ausgabe angekündigt,<br />

werden künftig Kollegen ihre Einschätzung dazu publizieren – ehrlich und ohne<br />

Schnörkel. Hier sehen Sie alle „CAD/CAM-Weisen“ auf einen Blick. Spannend:<br />

Die Ansichten dieser Zahntechniker sind manchmal übereinstimmend, manchmal<br />

kontrovers. Ab Seite 12 lesen Sie den ersten Beitrag!<br />

Florian Johannes Katharina Nico Willi Steven Sabine<br />

Möller Sorg Wagner Klemen Mautner Lange Bothur<br />

Darije Ztm. Martin Ztm. Gert B. Ztm. Christian Ztm. Collja Ztm. Alexander Ztm. Hans Frieder<br />

Tomljanović Röske Huiss Klinkig Grothe Walz Eisenmann<br />

Ztm. Hans Peter Ztm. Rene Ztm. Heike Ztm. Karl Heinz Ztm. Marcus Ztm. Karl Ztm. Jan<br />

Vögtle Wollenberg Müller Mürmann Pietz Adt Stoike<br />

Ztm. Mario Ztm. Robert Ztm. Matthias Ztm. Markus Ztm. Sandra Ztm. Volker Ztm. Wolfgang<br />

Messig Zimmermann Stabel Stang von Bukowski Brosch Weisser<br />

10 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


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Phonares® II<br />

Ausdrucksstark ästhetische Prothesenzähne<br />

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Zahnformen der<br />

neuesten Generation<br />

Die Innovation geht weiter<br />

Form – Erweiterte Frontzahnauswahl im Unterkiefer<br />

Farbe – Jetzt in 20 natürlichen Zahnfarben<br />

Funktion – Universell einsetzbar<br />

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Aktuell<br />

Die CAD/CAM-Weisen<br />

CAD/CAM-Erlebnis<br />

Wo finde ich im dunklen Raum<br />

den Lichtschalter?<br />

Vorsichtig versucht Alexander Walz ein<br />

wenig Licht ins Dunkel der CAD/CAM-<br />

<strong>System</strong>e zu bringen. Um sich dabei nicht<br />

zu verirren, verlässt er sich auf eine<br />

Taschenlampe – diese erweist sich bald<br />

als nicht allzu erleuchtende Erfindung.<br />

Im Moment fühle ich mich wie in einem<br />

dunklen, fensterlosen, riesigen<br />

Raum. Was mache ich nur?<br />

Halt – hat nicht jeder Außendienstler,<br />

der mich die letzten zehn Jahre besuchte,<br />

erklärt, <strong>das</strong>s genau er und seine<br />

Firma den Ausweg aus der zahntechnischen<br />

Sackgasse kennen? Haben<br />

sie mir nicht versichert, mir den Lichtschalter<br />

für meine Probleme zu zeigen?<br />

Soso, „Probleme“… Warum sind mir diese<br />

nicht selber aufgefallen?<br />

Hatte ich etwa bis zu dieser Info keine<br />

Probleme, oder habe ich nicht bemerkt,<br />

wie die Beleuchtung defekt wurde und<br />

ich mich schleichend an die Dunkelheit<br />

gewöhnt habe?<br />

Seltsam: All die Problem-Lösungen kosten<br />

viel Geld, und zu meinem Erschrecken<br />

reicht dabei eine Investition nicht<br />

aus.<br />

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als ich<br />

mir eine Gussmaschine kaufte und damit<br />

täglich Kronen und Brücken herstellte,<br />

ohne mir Gedanken um mögliche<br />

Folgekosten zu machen, abgesehen<br />

vom Verbrauchsmaterial.<br />

Wie schön war es, als ich mit meinem<br />

Keramikofen die gegossenen Gerüste<br />

schichtete und mir lediglich Gedanken<br />

um die Bestellung der Massen machen<br />

musste. Meine Energie und mein technisches<br />

Können galten ganz der Herstellung<br />

hochwertiger Verblendungen.<br />

Okay, die Zeiten ändern sich, und ich<br />

will mich nicht dagegen stellen. So versuche<br />

ich also mit der Taschenlampe,<br />

die „Probleme“ in meinem Betrieb zu<br />

lösen. Mein freundlicher Außendienstmitarbeiter<br />

hatte sie mir in die Hand gedrückt.<br />

Leuchten wir mal in den dunklen Raum<br />

– er nennt sich übrigens CAD/CAM –<br />

und erkunden, was wir besser oder einfach<br />

anders mit dieser Technik machen<br />

können.<br />

Meine erste Überraschung ist folgende:<br />

Ich darf Jahr für Jahr Gebühren bezahlen,<br />

damit die Taschenlampe weiterhin<br />

leuchtet.<br />

Wie schön war es noch, als die Dinge,<br />

die ich gekauft habe, mir gehörten und<br />

ich damit arbeiten konnte, wie es mir<br />

beliebte.<br />

Derzeit höre ich von Viren auf Computern,<br />

die den Benutzer erpressen sollen,<br />

eine Summe Geld zu zahlen, sonst<br />

gingen der Zugang zum PC und alle seine<br />

Daten verloren.<br />

So geht man gerade mit uns um.<br />

Hat man sich aber erstmal eine „Krücke“<br />

angeschafft, heißt es auch, sie zu<br />

benutzen, denn zum bloßen Anschauen<br />

ist sie zu teuer.<br />

12 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Aktuell<br />

Die CAD/CAM-Weisen<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Die Kalkulationen, die wir von den Firmen<br />

bekommen, damit sich unsere Investition<br />

rechnet, gehen von einer gewissen<br />

Anzahl an Einheiten über eine<br />

bestimmte Zeit aus.<br />

Na gut, vier Jahre und ich verdiene Geld<br />

mit dem Gerät … Ich lächle, es könnte<br />

schlimmer kommen – und es kommt<br />

schlimmer.<br />

Nach zwei Jahren ist der zum <strong>System</strong><br />

gehörende PC zu alt und langsam, um<br />

effektiv damit arbeiten zu können. Ein<br />

neuer PC? Kein Problem, die Preise für<br />

PCs sind günstig: Also gleich einen<br />

schnellen kaufen mit großem Arbeitsspeicher<br />

und einer 64-Bit Software, damit<br />

sich der Arbeitsspeicher auch verwalten<br />

lässt. So können wir uns die<br />

Scan-Software installieren lassen, wir<br />

zahlen ja auch dafür.<br />

Sogleich gehe ich los und – autsch, hab<br />

ich mir im Dunkeln den Zeh angestoßen.<br />

Oh Schreck, mein ganzer Fuß schwillt<br />

an, so <strong>das</strong>s er nicht mehr in meinen<br />

Schuh passt. Laufen? Ausgeschlossen!<br />

Der Zeh ist doch hoffentlich nicht gebrochen?<br />

Was ist passiert, warum geht jetzt gar<br />

nichts mehr, was habe ich falsch gemacht?<br />

Ich habe mich doch über die<br />

<strong>System</strong>-Anforderungen informiert und<br />

genau <strong>das</strong>, was mir gesagt wurde, gekauft.<br />

Nach langem Telefonieren und sinnlosem<br />

Gerede steht fest, <strong>das</strong>s meine Investition<br />

in die Zukunft und <strong>das</strong> damit<br />

verbundene Geldverdienen nicht 64-Bitfähig<br />

ist.<br />

Wie bitte? Der Scanner ist zwei Jahre<br />

alt.<br />

Auf Anfrage heißt es: „Nun, manchmal<br />

geht es und manchmal eben nicht.“<br />

Pech gehabt.<br />

Aber ein Indianer kennt keinen<br />

Schmerz. Der alte PC bringt es nicht<br />

mehr und ich brauche einen neuen<br />

Scanner. Glücklicherweise habe ich ja<br />

einen Partner an meiner Seite, welcher<br />

nur für mich da ist, und der mir versprochen<br />

hat, mit der Taschenlampe<br />

Geld zu verdienen.<br />

Ein neuer Scanner ist gar kein Problem,<br />

wenn ich ihn bestelle und voll bezahle.<br />

So viel zum Thema Batterien wechseln<br />

in der Taschenlampe.<br />

Soweit bin ich mir im Klaren: Die Technik<br />

ist für mich heute gestorben, <strong>das</strong><br />

Geld für ein neues Gerät habe ich nicht<br />

und würde es auch nicht für solch ein<br />

Fass ohne Boden ausgeben.<br />

Eines möchte ich aber noch wissen: In<br />

einem der zahllosen Telefonate sagte<br />

ein IT-Betreuer, <strong>das</strong>s mein Gerät nicht<br />

mit 64-Bit funktioniere. Gilt dann im Umkehrschluss,<br />

<strong>das</strong>s es mit 32-Bit läuft?<br />

Es folgen tagelanges Telefonieren und<br />

viel Achselzucken. Schlussendlich investiere<br />

ich doch noch mal 59 Euro in<br />

eine 32-Bit Version von Windows 7.<br />

Was soll ich sagen? Nummer 7 lebt.<br />

Das hätte ich einfacher haben können.<br />

Aber woran liegt <strong>das</strong>?<br />

Verkauft man uns Dinge, die wir gar<br />

nicht brauchen, oder mit denen wir<br />

nicht wirtschaftlich arbeiten können?<br />

Sind wir womöglich Versuchskaninchen<br />

für die Industrie, in einem großen Test,<br />

bevor sie sich an die Zahnärzte wenden?<br />

Von der Erleuchtung bin ich auf jeden<br />

Fall weiter weg, als ich es noch zu Zeiten<br />

meiner Gussmaschine und des Keramikofens<br />

war, und die Taschenlampe<br />

ist auf gar keinen Fall ein Lichtschalter<br />

oder gar die Tür in die richtige Richtung.<br />

Deshalb tasten wir uns durch die Dunkelheit<br />

und suchen weiter.<br />

n<br />

Ztm. Alexander Walz,<br />

Albstadt/Baden-Württemberg<br />

Weitere Themen<br />

der nächsten Ausgaben:<br />

c Alternativen<br />

c Hersteller<br />

c Verfahren<br />

c Wirtschaftlichkeit<br />

c Laufzeit bzw. Haltbarkeit<br />

c Service/Update<br />

c Ideen/Wünsche<br />

c Zukunft<br />

c Versprechen/Realität<br />

c Preise<br />

14 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Gewinne einen Tablet Computer!<br />

Oberfläche und Profil zeigen<br />

Zur Teilnahme eines<br />

ausgefallenen<br />

Wettbewerbs ruft die<br />

Vita Zahnfabrik auf<br />

ihrer Facebook-Seite<br />

auf: Mit der Teilnahme<br />

erhalten experimentierfreudige<br />

Zahntechniker die<br />

Chance, einen Tablet-<br />

Computer zu gewinnen.<br />

Aufgabe ist es,<br />

einen reliefverzierten<br />

Zahn herzustellen. Zugelassen sind<br />

vollkeramische, metallkeramische sowie<br />

Kompositmaterialien.<br />

Nach Registrierung auf der Vita Facebook-Seite<br />

muss der Teilnehmer via Facebook<br />

ein aussagekräftiges Bild seines<br />

Werks an den Veranstalter senden.<br />

Eine Vita-Jury wählt nach Ablauf der Einsendefrist<br />

drei Verblendungen aus. Die<br />

Gewinner erhalten je einen Tablet Computer.<br />

„Wir glauben, <strong>das</strong>s unsere Kunden<br />

mit Verblendwerkstoffen mehr ausdrücken<br />

können als ‚nur‘ Zahnersatz<br />

verblenden. Deshalb bieten wir die Gelegenheit,<br />

ihr kreatives Potenzial außerhalb<br />

ihres beruflichen Alltags unter<br />

Beweis zu stellen und einer breiten Fangemeinde<br />

zu präsentieren“, so Kerstin<br />

Kaltenbacher, verantwortlich für <strong>das</strong><br />

Produktmarketing der Verblendmaterialien<br />

bei Vita.<br />

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2013.<br />

Die Teilnahmebedingungen können auf<br />

der Vita Facebook-Seite unter www.facebook.com/vita.zahnfabrik<br />

und auf<br />

der Homepage unter www.vita-zahnfabrik.com<br />

eingesehen werden.<br />

n<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

Bego Semados S<br />

20jähriges Jubiläum eines Topsellers<br />

Das Bego Semados S-Implantat feiert<br />

in diesem Jahr sein 20-jähriges<br />

Jubiläum. Das <strong>System</strong> ist heute in mehr<br />

als 40 Ländern verfügbar und wurde<br />

bisher über eine Million Mal verkauft.<br />

Seit Markteinführung wurde es permanent<br />

weiterentwickelt und den Anwender-<br />

und Patienten-Anforderungen angepasst.<br />

Ein wichtiger Meilenstein der<br />

Produktweiterentwicklung war die<br />

Überarbeitung der Implantatoberfläche<br />

im Jahr 2008 zur heutigen<br />

hochreinen und<br />

homogenen TiPure<br />

Oberfläche.<br />

Das neue Instrumentarium<br />

befindet sich<br />

nun in einem übersichtlichen<br />

Metall-<br />

Tray. Die optimierte<br />

Bohrer-Geometrie garantiert<br />

eine ruhige<br />

Schneidleistung, wobei<br />

Tiefenmarkierungen<br />

auf den Bohrern<br />

einen sicheren Einsatz<br />

des Instrumentariums<br />

gewährleisten.<br />

Tiefenstopps aus<br />

dem separat verfügbaren<br />

Drillstopp Tray<br />

komplettieren <strong>das</strong> Instrumentarium.<br />

Interessierte Anwender<br />

können <strong>das</strong> Bego<br />

Semados S-Implantat-<br />

<strong>System</strong> für eine begrenzte<br />

Zeit zu attraktiven<br />

Sonderkonditionen<br />

von der Bego<br />

Implant <strong>System</strong>s beziehen<br />

oder unverbindlich<br />

und kostenfrei<br />

testen.<br />

Mehr Informationen<br />

unter:<br />

i www.bego-implanto -<br />

logy.com<br />

d S-Implantat<br />

d S-Implantat mit<br />

Keramikaufbau<br />

16 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


EyeVolution<br />

Der Blick in die Zukunft.<br />

März 2013. IDS.<br />

www.dentamid.com


Aktuell<br />

Kurz notiert<br />

Südbayerische Innung<br />

Ehrungen und Nachwahl<br />

Ehrungen langjähriger Mitgliedschaften<br />

waren ein Programmpunkt<br />

der jüngsten Mitgliederversammlung<br />

der Südbayerischen Innung, SZI.<br />

So bekam <strong>das</strong> Labor Kölbl & Heinrici<br />

aus Grafing für 30-jährige Mitgliedschaft<br />

in der Berufsorganisation eine<br />

Ehrenurkunde und der goldene Ehrennadel<br />

der SZI überreicht.<br />

e Obermeister Uwe Breuer, links, und der geehrte Ztm. Kurt Kölbl.<br />

Links im Bild Geschäftsführer Kai Gajewski; ganz rechts Vize-<br />

Obermeister Matthias Stabel<br />

Das Dental<strong>labor</strong> „Die Brücke Zahntechnik“<br />

aus Marktoberdorf – Chef<br />

ist Innungsvorstand Alfons Wengenmeier<br />

– erhielt für 20-jährige Zugehörigkeit<br />

ebenfalls eine Ehrenurkunde<br />

und eine silberne Ehrennadel der Innung.<br />

Nach mehr als 37 Jahren ehrenamtlicher<br />

Tätigkeit erhielt Uwe Jürgens die<br />

goldene Ehrennadel der SZI. Er gehörte<br />

dem Gesellenprüfungsausschuss an,<br />

dem Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten,<br />

dem Berufsbildungsausschuss<br />

sowie dem Gesellenausschuss.<br />

Auch ein neues Vorstandsmitglied wurde<br />

gewählt: Ztm. Gerd Lehmann rückt<br />

für Ztm. Albert Forster, der aus dem Gremium<br />

ausgeschieden war, nach.<br />

Spannend war der Vortrag der beiden<br />

KZVB-Vertreter, Dr. Freund und Dr. Haffner,<br />

zur Zusammenarbeit von Zahnarzt<br />

und Zahntechniker im Alltag. Credo: Es<br />

gelte, gemeinsam auf Augenhöhe Lösungen<br />

zu finden und keinesfalls von<br />

Zahnärzteseite mit dem erhobenen Finger<br />

auf die Zahntechnik zu zeigen…Einen<br />

ausführlicheren Artikel zu diesem<br />

brisanten Thema veröffentlichen wir in<br />

der nächsten Ausgabe unserer Zeitschrift.<br />

n<br />

Tel.: 0 22 67 - 65 80-0 • www.picodent.de<br />

18 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Laboralltag einmal hautnah<br />

Aktuell<br />

Helferinnen bei der Kotschmar Zahntechnik<br />

Laboralltag einmal hautnah<br />

d Praxismitarbeiterinnen<br />

lernen Laborabläufe an<br />

Schnuppertagen bei<br />

Kotschmar kennen<br />

Mitarbeiterinnen aus Zahnarztpraxen<br />

können an Schnuppertagen<br />

bei der Kotschmar Zahntechnik in<br />

Eckernförde den Laboralltag hautnah<br />

erfahren. Während des Laborrundganges<br />

lernen sie Materialien und Handgriffe<br />

bei der Herstellung von Gipsmodellen<br />

als Arbeitsunterlage kennen. Anhand<br />

eines Patientenfalls zeigt ein<br />

Zahntechniker der Keramikabteilung<br />

die sorgfältige Verblendung mit den angemischten<br />

Keramikmassen. Für <strong>das</strong><br />

perfekte ästhetische Ergebnis legen die<br />

Keramikspezialisten der Kotschmar<br />

Zahntechnik ein besonderes Augenmerk<br />

auf die Farbgebung. Angetan waren<br />

die bisherigen Besucherinnen bei<br />

einer Live-Vorführung rund um <strong>das</strong> Designen<br />

und Fertigen von CAD/CAM-gefrästen<br />

Versorgungen – direkt im Labor.<br />

Der Schnuppertag ist ein Angebot der<br />

Kotschmar Zahntechnik und wird vermehrt<br />

von Praxismitarbeiterinnen wahrgenommen,<br />

um den gesamten Arbeitsprozess<br />

nachvollziehen zu können<br />

– von der Präparation bis zum fertigen<br />

Zahnersatz. Das fördert die Zusammenarbeit<br />

von Labor und Praxis und damit<br />

auch zufriedene Patienten, stellen<br />

die Initiatoren und die Gäste fest. n<br />

LABORFREUNDE<br />

FLUSSFISCH<br />

ist seit über 100 Jahren ein<br />

FREUND der Labore. Wir unterstützen die<br />

Labore individuell mit erstklassigen Leistungen:<br />

` Legierungen ` Galvanotechnik<br />

` Discs / Fräser ` Lasersintern ` Experten<br />

für CAD/CAM u. 3shape. Das alles mit dem<br />

Plus an Service! Tel. +49 (0) 40 / 86 07 66<br />

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since 1911<br />

FLUSSFISCH<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 19


Aktuell<br />

Willkommen in der Zukunft<br />

pritidenta – neue Dimensionen für CAD/CAM<br />

Willkommen in der Zukunft<br />

d Bestens vorbereitet für die IDS: Petra<br />

Ina Wanschka und Anton Karremann<br />

Was zählt?<br />

„Wir von pritidenta sind überzeugt,<br />

<strong>das</strong>s eine gleichbleibende Qualität<br />

nicht von einer Person abhängt. Es ist<br />

angesagt, sich auf die Kernkompetenzen<br />

wie Design, Funktion und Veredelung<br />

zu konzentrieren, nicht auf die bloße<br />

Herstellung –<strong>das</strong> kann die Maschine<br />

besser und wirtschaftlicher. Zur<br />

Kundenbindung gehört Planung und<br />

Beratung, Dokumentation und Ästhetik<br />

und der zeitnahe Service vor Ort“,<br />

betont Anton Karremann.<br />

Seit geraumer Zeit ist pritidenta im Markt angekommen und<br />

hat mit neuen Ansätzen für Neugier und Nachfrage gesorgt.<br />

Wolfgang Weisser, Leiter der Industriekommunikation des<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>, traf sich in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart<br />

mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Anton Karremann<br />

und Petra Ina Wanschka, um sich über Philosophie und<br />

Ausrichtung dieses jungen Unternehmens zu informieren.<br />

Anton Karremann weiß, <strong>das</strong>s der<br />

Großteil unserer Branche aus kleinen<br />

Labors besteht, die wenig industrialisiert<br />

sind. Sie sind unterschiedlich<br />

ausgestattet, zum Teil schon digitalisiert,<br />

aber mit geringen Margen. Das<br />

Portfolio dieser Labors ist schmal und sie<br />

besitzen wenig Kunden. Eine Bedrohung<br />

stellt die Industrie dar, welche auch die<br />

Zahnärzte versorgt, zum Beispiel mit dem<br />

Intraoralscanner. Ebenso ist der Bereich<br />

der Chairside-Lösung ernst zu nehmen,<br />

denn bei dieser Art der Versorgung wird<br />

der Zahntechniker nicht integriert und damit<br />

die Wertschöpfung in der Prothetik degeneriert.<br />

Der Auslandszahnersatz bleibt<br />

stabil und wächst nicht weiter. Der Zahnarzt<br />

seinerseits legt nicht nur Wert auf<br />

Qualität und Ästhetik, sondern auch auf<br />

Planungstätigkeit, und diese gibt er gerne<br />

aus der Hand und an den Zahntechniker<br />

weiter. Wo aber hat <strong>das</strong> Labor heute<br />

noch die Möglichkeit, sich zu profilieren?<br />

Intentionen<br />

Die pritidenta GmbH wurde gegründet,<br />

um Produkte zu entwickeln, die es ermöglichen,<br />

Wirtschaftlichkeit und Ästhetik<br />

in der digitalen Zahnheilkunde<br />

zu vereinen. „Ziel unserer Entwicklungen<br />

ist, auf offene <strong>System</strong>architekturen<br />

aufzubauen, die zahntechnische Arbeit<br />

zu unterstützen und den Standort<br />

Deutschland wettbewerbsfähig zu halten“,<br />

so Karremann. Für ihn bedeutet<br />

die zunehmende Digitalisierung der<br />

Zahnmedizin eine zusätzliche Sicherheit<br />

für den Patienten. „Es werden sich<br />

in den nächsten Jahren vermehrt Standards<br />

bezüglich der Qualität und Reproduzierbarkeit<br />

in der Zusammenarbeit<br />

zwischen Zahnarzt und Labor etablieren,<br />

dafür bieten präfabrizierte<br />

Kronen, wie die priticrown und Imagingsysteme,<br />

wie unser priti mirror mit<br />

der pritiimaging-Software die richtige<br />

Grundlage.“<br />

Die priti crown<br />

Die priti crown ist ein präfabrizierter Kronenrohling<br />

aus der bewährten Feinstruktur-Feldspatkeramik<br />

Vita Mark II.<br />

Die Naturnähe des Materials Vita Mark<br />

II ist klinisch seit mehr als 20 Jahren be-<br />

20 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


DENTSPLY Implants – <strong>das</strong> neue<br />

‚Powerhouse’ in der Implantologie<br />

DENTSPLY Implants ist die Verbindung zweier erfolgreicher<br />

und innovativer Unternehmen der <strong>dental</strong>en Implantologie:<br />

DENTSPLY Friadent und Astra Tech Dental.<br />

DENTSPLY Implants bietet mit<br />

ANKYLOS ® , dem ASTRA TECH<br />

Implant <strong>System</strong> und XiVE ® ein<br />

umfassendes Angebot an Im plantaten,<br />

FRIOS ® Augmentationsprodukte,<br />

Guided Surgery,<br />

CAD/CAM-Technologien wie<br />

patientenindividuelle ATLANTIS <br />

Abutments und <strong>das</strong> stepps ®<br />

Programm für die professionelle<br />

Praxisentwicklung.<br />

DENTSPLY Implants baut auf die<br />

Grundwerte der Aufgeschlossenheit,<br />

ein sorgfältiges wissenschaftliches<br />

Fundament, den Nachweis<br />

klinischen Langzeiterfolgs und<br />

eine starke Kundenorientierung.<br />

Unsere bisherigen DENTSPLY<br />

Friadent- und Astra Tech Dental-<br />

Kunden dürfen versichert sein, <strong>das</strong>s<br />

die ihnen bekannten erstklassigen<br />

Produkte weiterhin verfügbar sein<br />

werden.<br />

Wir vertrauen darauf, <strong>das</strong>s sich<br />

Zahnärzte und Zahntechniker in<br />

aller Welt für DENTSPLY Implants<br />

als ihren neuen Partner der Wahl<br />

entscheiden werden – für integrierte<br />

Implantatlösungen, engagierten<br />

Support und eine bessere Versorgung<br />

ihrer Patienten.<br />

Begleiten Sie uns auf dem Weg in eine neue Dimension der Implantologie.<br />

www.dentsplyimplants.de<br />

Facilitate


Aktuell<br />

Willkommen in der Zukunft<br />

legt. Mit wenig manuellem Einsatz lassen<br />

sich ästhetische Einzelkronen fertigen<br />

oder in der priticrown@on-Technik<br />

mit einem Zirkongerüst verbinden. Die<br />

priti crowns unterscheiden sich deutlich<br />

von den bisher üblichen konventionellen<br />

Blöcken, weil sie in ihrer dreidimensionalen<br />

Form, Transluzenz und Fluoreszenz<br />

bereits einem natürlichen Zahn<br />

entsprechen. Das Können und funktionelle<br />

Wissen des Zahntechnikers spiegelt<br />

sich in der ästhetischen Veredelung<br />

und Perfektionierung der Form und zeigt<br />

sich spätestens beim Einsetzen im Mund<br />

des Patienten. Nach dem adhäsiven Einsetzen<br />

verfügt die priticrown nachweislich<br />

über Abrasionswerte, die mit natürlichen<br />

Zähnen vergleichbar sind.<br />

Der priti mirror<br />

Der 3D-Gesichtsscanner priti mirror auf<br />

Basis des Streifenlichtscannens ermöglicht<br />

es, zusätzliche Parameter und Informationen<br />

in <strong>das</strong> Backward-Planning<br />

zu integrieren. Der 3D-Gesichtsscan ist<br />

eine interessante Möglichkeit, um die Patientenberatung<br />

zu professionalisieren.<br />

Hier lässt sich dem Patienten virtuell sein<br />

späteres Erscheinungsbild zeigen. In der<br />

Praxis und im Labor kann bei der Umsetzung<br />

der Rekonstruktion zu jeder Zeit<br />

auf die physiognomischen Echtdaten zugegriffen<br />

werden, um die eigene Arbeit<br />

mit der Planung abzugleichen. Um <strong>das</strong><br />

3D-Bild des Gesichtes aufzunehmen und<br />

die Mimik des Patienten zu erfassen, werden<br />

mehrere Aufnahmen des Patienten<br />

gemacht. Der gesamte Vorgang dauert<br />

nur wenige Minuten.<br />

Die pritiimaging-Software<br />

Danach wird die fotorealistische Darstellung<br />

des Patientengesichtes automatisch<br />

in der priti imaging-Software<br />

mit den Daten des Zahnstatus – entweder<br />

vom Intraoral- oder Modellscan<br />

– zusammengematcht. Nun können<br />

Zahnärzte und Zahntechniker wichtige<br />

Parameter wie Lippenschluss und <strong>das</strong><br />

Lächeln des Patienten einfach mit in die<br />

Planung der Prothetik einfließen lassen.<br />

Zusätzlich lassen sich Medianebene, Bipupillarlinie<br />

und die Okklusionsebene<br />

in die Planung einbeziehen. Der 3D-Gesichtsscan<br />

bildet die Konstruktionsebenen<br />

und die Darstellung des Patientengesichts<br />

gleichzeitig ab. Bei konventioneller<br />

Prothetikplanung und<br />

Umsetzung im Artikulator waren diese<br />

Informationen bisher nur mit zusätzlichen<br />

Arbeitsschritten darstellbar.<br />

Die Zielsetzung dieses <strong>System</strong>s ist die<br />

Visualisierung von prothetischen Lösungen<br />

im virtuellen Gesicht des Patienten<br />

unter Mimiksimulation. Dadurch<br />

besteht jetzt erstmals die Möglichkeit<br />

der virtuellen Einprobe einer<br />

geplanten Restauration ohne großen<br />

zeitlichen und finanziellen Aufwand. n<br />

i pritidenta ist auf der IDS präsent –<br />

in Halle 4.2, Stand J031<br />

Neu in der Dentalbranche<br />

Virtuelle Messe<br />

Ein Projekt,<br />

<strong>das</strong> in der<br />

d e u t s c h e n<br />

Dentallandschaft<br />

noch<br />

neu ist, startete die youvivo GmbH: eine<br />

virtuelle Messe. Ab sofort stehen die<br />

virtuellen Messeplätze zur Einrichtung<br />

zur Verfügung und es besteht sogar die<br />

Möglichkeit, per Video in Echtzeit mit<br />

den Besuchern des virtuellen Messestandes<br />

zu kommunizieren. Es gibt aktuelle<br />

News zu Produkten und Unternehmen<br />

rund um die Implantologie und<br />

angrenzende Gebiete. „Den Praxen und<br />

Labors erleichtert <strong>das</strong> neue Angebot<br />

die Suche nach Fakten und Innovationen,<br />

da sie diese jetzt unter einem Dach<br />

finden und nicht einzeln zusammensuchen<br />

müssen. Außerdem können die<br />

Besucher der virtuellen Messe ohne<br />

großen Aufwand neue Unternehmen<br />

kennenlernen und neue Kontakte knüpfen.<br />

Und zwar weltweit”, sagt Stefan C.<br />

Werner, Geschäftsführer der youvivo<br />

GmbH.<br />

n<br />

i www.implantexpo.de<br />

22 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


cara in Köln: Entdecken Sie die Technologien<br />

der Zukunft auf der IDS!<br />

Erfahren Sie schon<br />

jetzt mehr über die cara<br />

Themen auf der IDS.<br />

Wir sehen uns auf der IDS.<br />

Auf Stand A010 – C019, Halle 10.1 erleben Sie die cara Neuheiten für mehr<br />

Flexibilität in der digitalen Prothetik. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen<br />

unserer Entwicklung und erfahren Sie mehr über die cara Technologien der<br />

Zukunft. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

www.heraeus-cara.com


Aktuell<br />

c In angeregter Unter -<br />

haltung, von links: Sara<br />

Marconcini, Wolfgang<br />

Weisser von der dl-<br />

Redaktion, Margit Keller<br />

und Ztm. Antonio Ferilli<br />

Die Firma Candulor<br />

verbindet Tradition mit<br />

Innovation. Wolfgang<br />

Weisser, Leiter der<br />

Industriekommunikation<br />

des <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>, ist in<br />

die Schweiz nach Wangen<br />

Brüttisellen gereist und<br />

hat sich vor Ort nach<br />

ihrer Geschichte und nach<br />

den neuesten Entwick -<br />

lungen erkundigt.<br />

f Die Evolution des<br />

Condyloform Seitenzahns,<br />

aufgestellt auf Zahn -<br />

plättchen (Erste Gene ra -<br />

tion/Zweite Gene ra -<br />

tion/Dritte Generation)<br />

Zähne, die Sie sprachlos machen<br />

KunstZahnWerk<br />

auf „Neuem Niveau“<br />

Die Firma Candulor hat eine lange<br />

Tradition. Die ersten Schritte<br />

wurden in Zürich unter dem Namen<br />

Steen & Zech Zahnfabrik gemacht.<br />

Das war im Jahr 1936. Die Herren Steen<br />

und Zech entwickelten die ersten natürlichen<br />

Zahnformen, gefertigt aus<br />

Porzellan, und ein dafür geeignetes Vakuum-Brennverfahren.<br />

1950 wurde <strong>das</strong><br />

Erfolgsunternehmen in Candulor AG<br />

umbenannt. Durch die gute Zusammenarbeit<br />

mit der Universität Zürich ergab<br />

sich eine Kooperation mit Professor<br />

Dr. A. Gerber. Seine Aufstellmethode<br />

und die Entwicklung der legendären<br />

Condyloform-Zahnform führten in enger<br />

Zusammenarbeit zur Herstellung<br />

der neuen Zahnlinie von Candulor, welche<br />

bis heute unverändert produziert<br />

wird. Anhänger von Professor Gerber<br />

wie Max Bosshardt und Peter Lerch trugen<br />

seine Philosophie weiter. Auch Jürg<br />

Stuck bereicherte Candulor mit der Ästhetik<br />

und Phonetik, was damals ein Alleinstellungsmerkmal<br />

war. Mit ihm hatte<br />

man erstmalig die Charakterisierung<br />

von den Porzellanzähnen und von<br />

Kunststoff öffentlich gemacht. Die Basis<br />

für die Fertigung einer hochwertigen<br />

Rekonstruktion war geschaffen.<br />

Das Thema Charakterisierung ist faszinierend<br />

und zeitlos und wird uns auch<br />

auf der IDS 2013 begegnen. Heute besteht<br />

zunehmend Bedarf an abnehmbarer<br />

Prothetik auf Implantaten. Candulor<br />

sieht ihre Aufgabe in der Vereinfachung<br />

des Handlings und der<br />

Unterstützung des Zahntechnikers mit<br />

Broschüren. Der Fokus liegt auf Fortschritt<br />

und auf der Erleichterung der Arbeitsweise<br />

für den Zahntechniker.<br />

Innovationen werden traditionsgemäß<br />

24 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


5-ACHS<br />

BEARBEITUNG<br />

10-FACH<br />

BLANKWECHSLER<br />

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WERKZEUGWECHSLER<br />

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Aktuell<br />

KunstZahnWerk auf „Neuem Niveau“<br />

c Ein „KunstZahnWerk“<br />

von Ztm. Tanja Suppiger<br />

mit NFC+ Zähnen<br />

gefördert und so wurde 1999, mit der<br />

Einführung des KunstZahnWerk-Wettbewerbs,<br />

<strong>das</strong> Prothetik-<strong>System</strong> vorgestellt.<br />

Und Candulor bleibt weiter rührig – so<br />

will man über Social Media neue Kommunikations-Kanäle<br />

öffnen. Unter anderem<br />

ist <strong>das</strong> Unternehmen auf Facebook<br />

vertreten; der neue QR-Code findet viel<br />

Anwendung und bringt den Interessenten<br />

direkt auf die Informationsplattform.<br />

Mit dem ToothScout auf dem iPhone<br />

oder iPad ist ein geeignetes Hilfsmittel<br />

für die Auswahl der Frontzähne entwickelt<br />

worden. In der Fortbildung geht<br />

Candulor mit Webinar neue Wege, um so<br />

dem Kunden eine komfortable Situation<br />

zu bieten. „Der Trainer ist vor Ort, ersetzt<br />

aber nicht den persönlichen Workshop“,<br />

sagt Antonio Ferilli.<br />

Kontinuierlich macht man sich Gedanken,<br />

was in Zukunft gefordert wird. In<br />

der modernen Zahnmedizin entstehen<br />

schließlich ständig neue Ansprüche<br />

und Bedürfnisse nach speziellen Produkten.<br />

Deshalb hat Candulor eine Weiterentwicklung<br />

von NFC zu NFC+ angestrebt.<br />

Die Anforderungen sind eine edle<br />

Ästhetik sowie gute Abrasionswerte<br />

und <strong>das</strong> funktioniert durch eine neue<br />

Materialformel. Auch bei der abnehmbaren<br />

Prothetik auf Implantaten muss<br />

neben einer hohen Bruchfestigkeit eine<br />

Schlagzähigkeit zur Dämpfung von<br />

einwirkenden Kräften gegeben sein. Für<br />

die drei neuen Zahnlinien waren namhafte<br />

Personen verantwortlich:<br />

Ztm. Jan Langner für die natürliche Formgebung<br />

der Frontzähne PhysioStar NFC+,<br />

Professor Dr. med. dent. Sandro Palla<br />

für die Konstruktionsprinzipien des Mörser-Pistill-Prinzips<br />

des Condyloform II<br />

NFC Weiterentwicklung+ sowie Ztm. Antonio<br />

Ferilli für <strong>das</strong> Okklusionskonzept<br />

mit dem Bonartic II NFC+.<br />

Die Auslieferung der neuen NFC+ – drei<br />

Zahnlinien, die sprachlos machen – begann<br />

2012. Natürlich ist Candulor auf<br />

der IDS vertreten. Dort präsentiert sich<br />

<strong>das</strong> Unternehmen in bekannter Art und<br />

Weise: Standplatz D 19 in Halle 11.3. n<br />

Der VIO Standard – Zertifizierte Produktqualität<br />

Neues Gütesiegel für Spitzentechnik<br />

Vier deutsche Dental<strong>labor</strong>s<br />

wurden<br />

erstmals 2012 nach<br />

dem VIO Standard<br />

zertifiziert. Im Vordergrund<br />

dieser Zertifizierung<br />

stehen nicht<br />

die Organisation des<br />

Unternehmens, sondern<br />

die Auswahl der<br />

am besten geeigneten<br />

Materialien und deren<br />

sachgerechte Verarbeitung<br />

durch qualifizierte Mitarbeiter.<br />

„Bestes Material, optimale Verarbeitung<br />

und Mitarbeiterqualifikation lassen<br />

hervorragende Produkte entstehen“,<br />

sagt Jens van der Stempel, Geschäftsführer<br />

von RO-Dent, Rostock, einem<br />

der zertifizierten Dental<strong>labor</strong>s.<br />

„Der VIO Standard garantiert unseren<br />

Kunden die höchste zahntechnische<br />

Qualität der Verarbeitung!“ Die Zertifizierung<br />

setzt eindeutige Festlegungen<br />

für die zahntechnischen Prozesse in<br />

Dental<strong>labor</strong>en und ihre nachvollziehbare<br />

Umsetzung voraus. „Die Erfüllung<br />

gesetzlicher Vorgaben ist kein Qualitätsmerkmal“,<br />

erklärt Jürgen Gernhuber,<br />

Geschäftsführer der VIO Colleg<br />

GmbH. „Spitzenqualität muss als solche<br />

erkennbar werden.“<br />

n<br />

i www.vio-zahngesundheit.de<br />

26 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


CHARMING Dentalprodukte<br />

EASY Artist<br />

Keramikpinsel der neuesten Generation<br />

° Der ergonomisch geformte Stiel aus hochwertigem Walnussholz ist<br />

sehr leicht und ermöglicht ermüdungsfreies Arbeiten. Die hochwertige<br />

Verchromung der Zwinge schützt vor Korrosion und Verschmutzung<br />

der Pinselhaare.<br />

Wir verwenden für die EASY Artist Serie ausschließlich Kolinsky<br />

Haare, diese sind vom männlichen Schweif des großen sibirischen<br />

Feuerwiesels! Diese extrem hochwertigen Haare gewährleisten sehr<br />

hohe Spannkraft und Elastizität. Die Pinsel werden in Handarbeit in<br />

Deutschland hergestellt.<br />

° Außergewöhnliches Design<br />

° Perfekte Ergonomie<br />

° Echte Kolinsky Haare<br />

° Sehr hohe Spannkraft und Elastizität<br />

° Perfekt geformte Pinselspitzen<br />

° Eingearbeitete Metallkugeln (1-3)<br />

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Stand J 64<br />

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Fax 0049 2922 8400 239


CHARMING Dentalprodukte<br />

EASY Fixier Gel<br />

Haftgel zum sekundären Fixier von Keramikapplikationen<br />

° Mit dem EASY Fixier Gel lassen sich Veneers, Inlays, Zirkonkäppchen, Zirkonbrücken<br />

etc. sicher auf dem Arbeitsmodell fixieren. Man hat beide Hände frei um zu schichten,<br />

um Artikulationskontakte zu überprüfen, Strukturen auf der Oberfläche zu bearbeiten<br />

und einfach die Arbeit in Situ zu begutachten, ohne <strong>das</strong>s alles bei der kleinsten<br />

Bewegung auf den Boden fällt.<br />

Das Haftgel kann einfach durch Wasser bzw. Dampfstrahler wieder entfernt werden.<br />

EASY Fixier Gel verbrennt rückstandslos und hinterlässt somit keine Rückstände<br />

in der Keramik. Daher ist EASY Fixier Gel für alle Keramikmassen geeignet, auch für<br />

Zirkonkeramik.<br />

° Dünne Haftschicht<br />

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° Farbneutral<br />

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Stand J 64<br />

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News<br />

Aktuell<br />

Professor Heinrich Kappert im Ruhestand<br />

Experte für Werkstoffe und Verfahren<br />

Nach zehn Jahren als Be -<br />

reichs leiter F&E Technologien<br />

bei Ivoclar Vivadent ist<br />

Professor Dr. Heinrich<br />

Kappert Ende Dezember 2012<br />

in den Ruhestand getreten.<br />

Gemeinsam mit seinen Kollegen<br />

förderte Professor Kappert<br />

die Entwicklung zahntechnischer<br />

Werkstoffe und Verfahren<br />

von Ivoclar Vivadent. „Meine<br />

Aufgabe war es, unter der Leitung<br />

des Chief Technology Officer<br />

Dr. Volker Rheinberger<br />

wertvolle Ideen umzusetzen und<br />

zu fördern – wobei ich die Qualität<br />

der Produkte immer als die<br />

wichtigste Prämisse bewertete.<br />

Durch meine langjährige Erfahrung<br />

als Professor für <strong>dental</strong>e<br />

Werkstoffkunde konnte ich aufgrund<br />

meiner vielseitigen Kenntnisse<br />

immer beratend und korrigierend eingreifen,<br />

wann und wo es aus meiner<br />

Sicht notwendig erschien“, so Professor<br />

Kappert.<br />

Die wissenschaftliche Laufbahn<br />

Heinrich Kappert, geboren 1939, promovierte<br />

1969 in Physik. 1980 erfolgte<br />

die Habilitation in Experimentalphysik.<br />

Danach hatte er 20 Jahre lang eine Professur<br />

für Dentalwerkstoffe an der Universitäts-Zahnklinik<br />

Freiburg inne. Im<br />

Jahr 2002 wechselte er zu Ivoclar Vivadent.<br />

Sein Lebenswerk umfasst über 50<br />

Veröffentlichungen in Experimentalphysik,<br />

75 Veröffentlichungen zur zahnärztlichen<br />

Werkstoffkunde und zur experimentellen<br />

Zahnheilkunde, fünf Bücher<br />

und zwei Patente. Für seine<br />

Verdienste, in besonderem Maße für<br />

<strong>das</strong> Fachgebiet „Zahnärztliche Prothetik<br />

und Werkstoffkunde“, erhielt Professor<br />

Kappert im Jahr 2010 von der<br />

deutschen Gesellschaft für Prothetik<br />

und Werkstoffkunde DGZPW die Van-<br />

Thiel-Medaille.<br />

n<br />

d Ein bekanntes Gesicht<br />

in der Dentalbranche:<br />

Professor Dr. Heinrich<br />

Kappert<br />

Bei der Südbayerischen Innung, SZI<br />

Gesellenprüfung leicht gemacht<br />

Für eine erfolgreiche Abschlussprüfung<br />

ist es wichtig, die genauen Prüfungsanforderungen<br />

zu kennen und<br />

etappenweise darauf hinzuarbeiten. Dabei<br />

sind die Zeitplanung und Koordinierung<br />

der Arbeitsabläufe ein wesentlicher<br />

Bestandteil der Vorbereitung.<br />

Die nächsten Kurse am 27. April und 18.<br />

Mai 2013 bei der Südbayerischen Zahntechnikerinnung<br />

unterstützen die Auszubildenden,<br />

ihren Lerntyp zu finden,<br />

sich entsprechend zu organisieren und<br />

vermitteln Übungen und Methoden zu<br />

Prüfungsangst und Konzentrationsschwie<br />

rigkeiten.<br />

n<br />

i Nähere Infos erhalten Ausbildungsbetriebe<br />

unter www.quim.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 29


Aktuell<br />

Beständiger Fortschritt<br />

Qualität, Service und …<br />

Beständiger Fortschritt<br />

Während einer<br />

Firmenführung mit<br />

Michaela Flussfisch<br />

hatte Wolfgang<br />

Weisser aus der<br />

dl-Redaktion eine<br />

gute Gelegenheit,<br />

<strong>das</strong> Familien -<br />

unternehmen näher<br />

kennenzulernen.<br />

e Geschäftsführerin<br />

Michaela Flussfisch<br />

e Leiter NEM-Fertigungs -<br />

zentrum Jan Reisenberg<br />

Tradition und Innovation gehören<br />

schon seit über 100 Jahren zum<br />

Markenzeichen von der Michael<br />

Flussfisch GmbH in Hamburg. Hinter<br />

dem Elbtunnel fügen sich moderne Räume<br />

in einem Rundbau zusammen und<br />

beherbergen wichtige Bereiche – vom<br />

Kundenservice, über die Fertigung von<br />

NEM-Gerüsten bis hin zum Versand.<br />

Die Räumlichkeiten<br />

Nicht ohne Stolz zeigte Michaela Flussfisch<br />

im Eingangsbereich ihre Lieblingsbilder<br />

und die sehr persönliche<br />

Raumgestaltung. Die liebevolle Einrichtung<br />

– ein altes Schmuckstück vom<br />

Vater, eine Vitrine mit lieb gewordenen<br />

Erinnerungen – und die Gespräche mit<br />

ihrem Mitarbeiter in angenehm lockerer<br />

Atmosphäre vermitteln ein familiäres<br />

Gefühl. Das ist der Chefin sehr wichtig,<br />

denn motivierte Mitarbeiter machen<br />

eine Firma erfolgreich.<br />

Produkte<br />

Die Eos Lasersinter-Technologie von<br />

Flussfisch ermöglicht seit 2008 exzellente<br />

homogene Gerüste aus Cobalt-<br />

Chrom, die durch eine intelligente Lasersteuerung<br />

und Wärmebehandlung<br />

spannungsfrei und brennstabil lieferbar<br />

sind. Durch die präzise Bearbeitung<br />

entstehen exakte Randschlüsse und damit<br />

eine geringe Nacharbeit der Metallgerüste.<br />

Ich konnte mich persönlich<br />

von der guten Qualität der gefertigten<br />

Gerüste überzeugen, die mir Herr Jan<br />

Reisenberg, Leiter des NEM-Fertigungszentrums<br />

zeigte.<br />

Hochwertige Produkte und Geräte unterschiedlicher<br />

Firmen werden bundesweit<br />

vertrieben, zum Beispiel die Keramik<br />

von der Firma Metoxit aus der<br />

Schweiz. Für die Veredelung in der Keramiktechnologie<br />

im Labor hat man einige<br />

pfiffige Instrumente und Keramikpinsel<br />

ins Sortiment aufgenommen.<br />

Service<br />

„Die Firma Flussfisch ist im Kerngeschäft<br />

mit Dentallegierungen, Loten und Edelmetall-Recycling<br />

aufgestellt und die<br />

Kunden genießen ein starkes Vertrauen“,<br />

sagt Michaela Flussfisch. Eine<br />

Spezialität ist <strong>das</strong> für Kunden speziell<br />

entwickelte Blue-Galvanobad. Das Besondere<br />

daran: Es lassen sich ohne Aktivator<br />

oder Glanzzusatz eine hohe Duktilität<br />

und glänzende Oberflächen erzeugen.<br />

Der Begriff „Dentalforum-Hamburg“ ist<br />

weit bekannt. Es bietet seit 2002 Schulungen<br />

für Kunden und Interessierte sowie<br />

zahntechnische Kurse und fachbegleitende<br />

Seminare.<br />

n<br />

i www.flussfisch-<strong>dental</strong>.de<br />

30 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Besuchen<br />

Sie uns!<br />

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Reportage<br />

Neue Zähne – neue Chance<br />

„Dental-Aktion“ verhilft einem Arbeitslosen zu besseren Perspektiven<br />

Neue Zähne – neue Chance<br />

Manfred Gasteier fühlt sich<br />

„wie neu geboren“. Vor kurzem<br />

hatte er sehr schlechte Zähne<br />

und viele Zahnlücken: Bei seiner<br />

Suche nach einem neuen<br />

Arbeitsplatz war <strong>das</strong> sofort<br />

eine Einstellungsbremse.<br />

Wie kommt aber ein Hartz-IV-<br />

Empfänger zu neuen Zähnen?<br />

Eine Zahnärztin und <strong>das</strong> Wies -<br />

badener Labor Katnawatos<br />

halfen.<br />

Zur Info<br />

Das ist unbeschreiblich“, freut sich<br />

Manfred Gasteier. Vorher habe er<br />

bei fast allen Bewerbungen<br />

schnell gemerkt, <strong>das</strong>s seine Chancen,<br />

sobald er den Mund aufmachte, wie Butter<br />

in der Sonne schmolzen. „Vor allem,<br />

wenn ich in meinen ursprünglichen Beruf<br />

zurück wollte und mich als kaufmännischer<br />

Angestellter oder Lagerleiter<br />

beworben habe.“<br />

Ein Teufelskreis: Ohne Job kein Gehalt,<br />

ohne Gehalt aber kein Geld für die aufwendige<br />

Zahnbehandlung. Als Empfänger<br />

von Arbeitslosengeld II blieb zu<br />

Zahntechnik Katnawatos GmbH<br />

Geschäftsführer: Ztm. Lothar Katnawatos, Zt. Dariusz Wojcicki<br />

Firmensitz: Wiesbaden<br />

Gründungsjahr: 1976<br />

Mitarbeiterzahl: 25<br />

Schwerpunkte: vollkeramische Kronen und Brückensysteme,<br />

gaumenfreie Konuskronen-Konstruktionen, Premium-Zahn -<br />

ersatz ProWell, Bio-Zahnersatz nach GZM, Spezialkunststoffe<br />

für allergiegeplagte Patienten, Implantatprothetik, Galvano -<br />

technik, Laserschweißen, Funkenerosion, Kiefergelenks -<br />

vermessung IPR<br />

Internet: www.katnawatos.de<br />

e Engagierte sich gerne für ihren<br />

Patienten Manfred Gasteier: Zahnärztin<br />

Dr. Sabine Ramm<br />

Foto: privat<br />

wenig übrig, um die notwendige Restauration<br />

zu finanzieren. Jahrelang litt<br />

er unter dieser Situation, bis ihm 2002<br />

die verbliebenen Zähne ausfielen. Anfangs<br />

gab er nicht auf, sondern ging zu<br />

unterschiedlichen Zahnärzten und in eine<br />

Zahnklinik. „Immer wieder wurden<br />

mir Summen genannt, die ich unmöglich<br />

finanzieren konnte.“<br />

Das Diakonische Werk, bei dem Manfred<br />

Gasteier zwischenzeitlich eine Beschäftigung<br />

fand, sprang schließlich ein,<br />

und vermittelte den Kontakt zum Wiesbadener<br />

Dental<strong>labor</strong> Zahntechnik Katnawatos.<br />

Dort waren die Geschäftsführer<br />

Lothar Katnawatos und Dariusz<br />

Wojcicki schon einmal in einem solchen<br />

Fall aktiv geworden. „Zähne sind Lebensqualität.<br />

Sie sind ein wichtiger Teil<br />

des Menschen“, steht für sie fest. Das<br />

gelte im gesundheitlichen wie auch im<br />

sozialen Sinne. „Zahnlücken wirken auf<br />

Außenstehende oft abstoßend und vermitteln<br />

schnell <strong>das</strong> Bild eines ungepflegten<br />

Menschen. Deshalb haben wir<br />

beschlossen, besonders schwer Be-<br />

32 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Reportage<br />

troffene direkt zu unterstützen“. Der renommierte<br />

Betrieb, der auch Mitglied im<br />

bundesweiten Laborverbund CompeDent<br />

ist, hat sich schon mehrfach für Hilfsbedürftige<br />

stark gemacht: „Wir unterstützen<br />

gerne Menschen, die durch eigene Kraft etwas<br />

verändern wollen“.<br />

Für diese Aufgabe ließ sich Zahnärztin Dr.<br />

Sabine Ramm gewinnen. Gemeinsam mit<br />

Ulrike Jaskulski-Klein führt sie die Gemeinschaftspraxis<br />

für ganzheitliche Zahnmedizin<br />

und arbeitet zusätzlich als Heilpraktikerin.<br />

Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist<br />

auch die Behandlung von Angstpatienten:<br />

„In der Praxis begegnen mir immer wieder<br />

Menschen mit großer Leidensgeschichte,<br />

die deshalb häufig ängstlich und verunsichert<br />

sind. Ihnen zu helfen, ist mir sehr wichtig.<br />

Deshalb habe ich mich auch hier gerne<br />

engagiert“, beschreibt Dr. Ramm.<br />

Mehrfach war Manfred Gasteier bei ihr zur<br />

Behandlung. Dr. Sabine Ramm führte umfangreiche<br />

Diagnosen durch, zog ihm die<br />

restlichen Zähne, arbeitete eng mit Zahntechnik<br />

Katnawatos zusammen und setzte<br />

ihrem Patienten zunächst ein Provisorium<br />

ein. Diese vorläufige Zahnprothese trug<br />

Gasteier über mehrere Monate, um zu prüfen,<br />

ob er im Alltag gut damit zurechtkommt.<br />

Mittlerweile ist die Behandlung abgeschlossen.<br />

Gasteier trägt die fertigen<br />

Prothesen im Ober- und Unterkiefer und ist<br />

sehr glücklich damit. Zahlen musste er dafür<br />

keinen Cent – trotz hochwertiger Materialien<br />

und individuell gestalteten Zähnen.<br />

Sowohl Zahntechnik Katnawatos als<br />

auch Zahnärztin Dr. Sabine Ramm stellten<br />

keine Privatleistungen in Rechnung. „Das<br />

war eine große Hilfe für mich. Niemand<br />

kann nachempfinden, wie schlimm ich<br />

mich in den vergangenen Jahren gefühlt habe“,<br />

bedankte sich Gasteier. Umso mehr<br />

freut es alle Beteiligten, <strong>das</strong>s er mit seinen<br />

neuen Zähnen nun auch im Job wieder richtig<br />

durchstarten kann: Doch auch wenn die<br />

freie Zeit dann erst einmal knapp ist, hat<br />

sich Gasteier eines fest vorgenommen:<br />

„Meine neue Prothese werde ich sorgfältig<br />

pflegen und einmal im Halbjahr den Prothesencheck<br />

bei Zahntechnik Katnawatos<br />

durchführen lassen.“ Dafür haben ihm die<br />

beiden engagierten Geschäftsführer ein<br />

Pflege-Scheckheft geschenkt. Für die<br />

nächsten zwei Jahre kann er seine Prothesen<br />

kostenfrei bei Zahntechnik Katnawatos<br />

halbjährlich überprüfen, reinigen und<br />

polieren lassen.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 33 www.merz-<strong>dental</strong>.de


Interview<br />

So tickt der Dentalmarkt<br />

Serie: Aktuelle Interviews mit Dentalinsidern<br />

Serie<br />

So tickt<br />

der Dentalmarkt<br />

Was ist los in der Branche? Von Unternehmen und<br />

Institutionen in der Zahntechnik wollten wir wissen,<br />

welche Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen<br />

sie hegen. Unser fünfter Gesprächspartner ist<br />

Ztm. Guido Bader, Fachbereichsleiter der Meister -<br />

schule Freiburg.<br />

dl: Wie entwickeln sich die Ausbildungszahlen<br />

an der Meisterschule Freiburg?<br />

Guido Bader: Die Nachfrage nach der<br />

Vollzeitvariante schwankt sehr stark.<br />

Darum haben wir ein erweitertes Konzept<br />

erarbeitet, <strong>das</strong> uns und unseren<br />

Teilnehmern eine flexiblere Struktur der<br />

Meistervorbereitung sichert. Die Vollzeitvariante<br />

bleibt bestehen und wird<br />

um zwei große CAD/CAM-Module erweitert.<br />

Gleichzeitig erhalten unsere Interessenten<br />

die Möglichkeit, die Modularisierung<br />

unserer Themen in Theorie<br />

und Praxis als Teilzeitvariante zu<br />

buchen – ganz abgestimmt auf ihre Fähigkeiten.<br />

Dies kann frei oder in Absprache<br />

und Beratung mit der Schule<br />

entschieden werden.<br />

Ein weiterer Vorteil ist, <strong>das</strong>s die Interessenten<br />

ihre Teilzeitvariante zeitlich<br />

selbst bestimmen können. Die Praxisund<br />

Theoriemodule können unabhängig<br />

voneinander gebucht werden; der<br />

Einstig ist jederzeit möglich. Dieses erweiterte<br />

Konzept wird durch spezielle<br />

Infoveranstaltungen ergänzt, <strong>das</strong> heißt,<br />

zu den jeweiligen prüfungsrelevanten<br />

Ausbildungsthemen gibt es entsprechende<br />

Tages-Schnupperkurse, in denen<br />

der Umfang der Arbeiten näher erläutert<br />

wird. Praktische Übungen sind<br />

an diesem Tag ebenso möglich sowie<br />

die ganz persönliche Beratung, welche<br />

Module für den Interessenten sinnvoll<br />

wären.<br />

dl: Worin bestehen die künftigen Herausforderungen<br />

in der zahntechnischen<br />

Ausbildung?<br />

Guido Bader: Die Digitalisierung mit<br />

gleichzeitigem Erhalt der kunsthandwerklichen<br />

Fähigkeiten ist derzeit eine<br />

große Herausforderung. Digital darf<br />

nicht bequem und schnell heißen. Die<br />

individuellen Fähigkeiten unserer Schüler<br />

müssen auf einem analogen Wissensfundament<br />

beruhen. Daher gilt es,<br />

die Zahntechnik in ihrer analogen Art<br />

zu beherrschen, um sie dann mit der digitalen<br />

Technik zu ergänzen. Wie schlagen<br />

wir in der Ausbildung die Brücken<br />

zwischen den manuellen bewährten<br />

Verfahren und der heutigen CAD/CAM-<br />

Fotolia© dkimages<br />

34 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Interview<br />

Technik? Mit einem ausgewogenen Angebot<br />

neuer Kursmodule in der Fort- und Weiterbildung<br />

(Meisterausbildung) wie der<br />

Nachrüstung bzw. Umgestaltung von überbetrieblichen<br />

Modulen bieten wir in Freiburg<br />

eine zeitgemäße Aufstellung in unseren<br />

Schulungen.<br />

dl: Berücksichtigt die aktuelle Prüfungsordnung<br />

neue technologische Entwicklungen<br />

(Digitaler Workflow)?<br />

Guido Bader: Laut der aktuellen Prüfungsordnung<br />

haben die Meisterschüler<br />

ihr Projekt selbständig vorzubereiten und<br />

zu entwickeln. Nach den Statusvorgaben<br />

der Prüfungskommission soll der Prüfling<br />

zur jeweiligen Teilaufgabe (zum Beispiel<br />

Brücke) seinen Entwurf der Kommission<br />

vorschlagen. Hier haben die Prüflinge die<br />

Möglichkeit, ihre Arbeit auch rein digital<br />

zu entwickeln und durchzuführen, <strong>das</strong><br />

heißt der gesamte digitale Workflow kann<br />

bei entsprechender Genehmigung der Kommission<br />

in der Prüfung zum Tragen kommen.<br />

Es bleibt jedoch jeder Kommission<br />

vorbehalten, inwieweit sie die Fertigung<br />

außerhalb der Prüfräume (Fräszentrum) eines<br />

Prüfungsdurchlaufes zulässt.<br />

Weiterhin sind natürlich auch neben der digitalen<br />

Technik die Fertigungen mit anderen<br />

Materialien und Verfahren zulässig, solange<br />

sie den zahnmedizinischen Richtlinien<br />

und Forschungen entsprechen.<br />

dl: Überblicken Sie den heutigen Dentalmarkt<br />

– welche Trends zeichnen sich ab?<br />

Guido Bader: Leider kann ich nicht in eine<br />

Glaskugel schauen, doch eines ist sicher –<br />

unsere Zahntechnik bewegt sich in alle<br />

Richtungen, und dies in den letzten Jahren<br />

mehr denn je: Neben dem digitalen Gerätepark,<br />

der Scann-Technologie und deren<br />

Software sowie dem komplexen CAM-Bereich,<br />

schreitet auch der werkstoffkundliche<br />

Markt voran. Vor lauter „digital“ schätzen<br />

wir zu wenig die materiellen Fortschritte.<br />

Die Keramiken kommen ihrem<br />

Namen „Hochleistungskeramik“ immer näher<br />

und ihre Eigenschaften werden immer<br />

faszinierender (zum Beispiel transparentes<br />

Zirkon). Von „Chipping“ höre ich immer<br />

weniger. Den Kunststoffen könnten wir viel<br />

mehr zumuten; in der digitalen Fertigung<br />

haben sie bereits ihren festen und berechtigten<br />

Platz eingenommen. Unsere Reise<br />

geht weiter und wir haben bereits alles,<br />

um beste Ergebnisse zu erzielen. Sorge<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 35


Interview<br />

So tickt der Dentalmarkt<br />

„<br />

macht mir, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Bewusstsein und<br />

der Spaß an der Fort- und Weiterbildung<br />

auf der Strecke bleiben. Die computergestützte<br />

Fertigung in der Zahntechnik<br />

wird jedoch unser bestimmendes<br />

Thema für die kommende Zeit sein<br />

und sie wird garantiert noch viel komplexer<br />

werden.<br />

dl: Farbmessung – analog oder digital?<br />

Guido Bader: Es ist wirklich faszinierend,<br />

was alles digital sein oder werden<br />

kann. Diese innovative, aber auch<br />

schon seit geraumer Zeit mögliche Farbmessung<br />

ist ein „Muss“, wenn man alles<br />

miteinander vernetzen möchte,<br />

schließlich ist auch die ganze Fotografie<br />

digital geworden. Alle Parameter<br />

sind zu vereinen und in einen Workflow<br />

zu bringen. Die digitale Farbmessung<br />

ist nicht nur für weit entfernte Kunden<br />

interessant. Der wichtige Kontakt zum<br />

Patienten, <strong>das</strong> Drehen der Farben im Tageslicht<br />

und in alle Himmelsrichtungen<br />

lässt vieles anders wirken, manche Reflexionen<br />

muss man einfach gesehen<br />

haben. Dies<br />

sind Fakten, die<br />

nun mal über<br />

die Digitalisierung<br />

nicht komplett<br />

geleistet<br />

werden können. Leider, so meine Erfahrung,<br />

lässt sich diese Technik nicht<br />

immer bewährt einsetzen.<br />

Digital darf nicht bequem<br />

und schnell heißen<br />

“<br />

dl: Welche Werkstoffe vermissen Sie in<br />

ihrem Ausbildungs<strong>labor</strong>?<br />

Guido Bader: Derzeit vermisse ich keinen<br />

Werkstoff in unserem Ausbildungsbereich.<br />

Dank des guten Kontakts<br />

zu unseren Partnern der Dentalindustrie<br />

verfügen wir über alle<br />

wichtigen Materialien. Allein durch die<br />

vier Teilbereiche der Meisterteilaufgaben<br />

– Brücke/Kombi/TO TU/KFO zuzüglich<br />

CAD-/CAM-Technik – kommen<br />

wir mit allen relevanten Materialien in<br />

Kontakt. So sollte die Ausbildung auch<br />

funktionieren.<br />

dl: Ist die Vollprothetik ein wichtiger<br />

Ausbildungsbestandteil?<br />

Guido Bader: Die Vollprothese ist ein<br />

wichtiger Bestandteil der Ausbildung,<br />

weil – neben der vorrangigen Verwendung<br />

unserer älteren Patienten - die Dynamik,<br />

die Bewegungsmuster und <strong>das</strong><br />

Zusammenspiel der Kontaktbeziehungen<br />

<strong>das</strong> Gefühl für Funktion und resultierende<br />

Formentstehungen geben. Wie<br />

belaste oder entlaste ich welche Kieferanteile?<br />

Das ist übrigens auch wichtig<br />

für die implantatgestützte Vollrestauration.<br />

Zahnstellungen sowie der<br />

Aufbau und die Gestaltung des Zahnfleischanteils<br />

können mit diesem Zahnersatz<br />

sehr gut erkannt und erlernt werden.<br />

Dieser Bereich, so denke ich, ist<br />

in der Zahntechnik noch nicht wegzudenken.<br />

dl: CAD-CAM- Fertigung: Dezentral oder<br />

Zentral?<br />

Guido Bader: Ich sehe derzeit beide Lösungen.<br />

Warum nicht die Zirkon- und<br />

Kunststoffarbeiten im Labor fertigen?<br />

Die Maße der Maschinen sowie die Qualität<br />

der Software sind in der Lage, den<br />

Inhouse-Betrieb zu unterstützen. Wer<br />

dies nicht möchte oder kann, verändert<br />

seinen Workflow zu den Fräszentren, in<br />

denen die komplexen Arbeiten und<br />

auch die Metallarbeiten sinnvoll sind.<br />

Mittlerweile gibt es für jeden zahntechnischen<br />

Weg die entsprechende<br />

Ausrüstung.<br />

dl: Könnten Sie sich eine digitale Fachzeitschrift<br />

vorstellen?<br />

Guido Bader: Wohin wir blicken, unsere<br />

ganze Kommunikation ist digital unterstützt.<br />

Wir beschäftigen uns immer<br />

mehr mobil und können somit <strong>das</strong> Wissen<br />

immer bei uns tragen. Gerne würde<br />

ich im Internet auch die Fachzeitschrift<br />

lesen wollen oder mir besondere<br />

Beiträge abspeichern. Nur so lassen<br />

sich unter Umständen Lerninhalte besser<br />

darstellen und erklären, zum Beispiel<br />

durch kleine Filmbeiträge et cetera.<br />

Wir werden immer mehr die Möglichkeiten<br />

des E-Learning nutzen<br />

müssen, um unsere Lern- oder Informationsinhalte<br />

anzubieten.<br />

dl: Ist <strong>das</strong> heutige Fortbildungs-Angebot<br />

in Ihrem Sinne?<br />

Guido Bader: Unsere Dentalbranche ist<br />

bekannt für eine reichhaltige Auswahl<br />

an Fortbildungen. Wir haben ein qualitativ<br />

und quantitativ großes Bildungsangebot<br />

in Anpassung an die Marktsituation.<br />

Jedoch stehen die Schulen der-<br />

36 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Interview<br />

zeit in der Pflicht, den großen Wandel in<br />

der digitalen Zahntechnik/Zahnmedizin<br />

aufzugreifen und Kurse anzubieten.<br />

dl: Was wäre, wenn man Ihnen die Fortbildung<br />

via Internet anbieten könnte?<br />

Guido Bader: Allgemeine Fortbildungen<br />

werden in Zukunft immer mehr im Onlinebereich<br />

durchgeführt. Mit dieser Methode<br />

gehen wir als Ausbildungsinstitut direkt<br />

zum Kunden; die Vernetzung in der heutigen<br />

Zeit macht diesen Service möglich. Die<br />

Ausbildung kann hier viel flexibler und aktueller<br />

vorgenommen werden. Über WBT<br />

und CBT werden Lernprogramme generiert,<br />

mit denen der Schüler sehr gezielt Übungen<br />

durchführen kann und diese wiederholt.<br />

Diese Thematik wird uns zunehmend<br />

im Ausbildungswesen begleiten.<br />

dl: Wie wichtig sind Ihnen soziale Netzwerke<br />

wie Twitter oder Facebook?<br />

Guido Bader: Die sozialen Netzwerke sind<br />

Kommunikationsgrundlage unserer heutigen<br />

Zeit, sie sind einfach so wichtig wie <strong>das</strong><br />

Telefon oder <strong>das</strong> Handy. Wir leben nun in dieser<br />

schnellen Welt und müssen mit ihr entsprechend<br />

umgehen. Jedoch sollten wir den<br />

Umgang mit diesem Medium besser pflegen<br />

und den eigentlichen Verwendungswert herausarbeiten.<br />

Es müssen noch mehr sinnvolle<br />

und hilfreiche Kommunikationsplattformen<br />

angeboten werden, nicht nur der Tagebuchaustausch<br />

oder Partycontroller.<br />

dl: Thema Apps – würden Sie solche Möglichkeiten<br />

für Ihren Ausbildungsalltag nutzen?<br />

Guido Bader: Die Nutzung von Applikationen<br />

oder Anwenderprogrammen ist wichtige<br />

Begleiterscheinung der mobilen Information.<br />

Die Schüler unserer Meisterschule<br />

lernen hier bereits schon auf dem<br />

mobilen Weg, zum Beispiel über ihr<br />

Smartphone, alles über anatomische Strukturen.<br />

Auf dem Weg zur Schule in der Straßenbahn<br />

oder vielleicht am Baggersee ist<br />

<strong>das</strong> kurze Studieren mit Hilfe einer speziellen<br />

App ein Zugewinn. Weiterhin ist <strong>das</strong><br />

Scannen oder Einlesen von Informationen<br />

mit dem Handy über den QR-Code eine tolle<br />

Sache. Mit dieser Technik kommen wir<br />

alle an spezielle Themeninhalte und nehmen<br />

diese einfach für uns mit.<br />

dl: Arbeiten Sie schon im digitalen Workflow?<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 37


Interview<br />

So tickt der Dentalmarkt<br />

„<br />

Brandneue Informationen aus dem <strong>dental</strong>en Markt 2012<br />

Ansichten und Erfahrungen<br />

Wir müssen in einigen Fällen<br />

einfach spezieller und<br />

zielgerichteter ausbilden<br />

“<br />

Wer wissen will, was die Branche bewegt, muss nach „draußen“, also in<br />

die Labors gehen. Gemeinsam mit der Vita Zahnfabrik entwickelte<br />

Wolfgang Weisser, Leiter der Industriekommunikation unserer Zeit schrift,<br />

die Idee, vor Ort Interviews über die aktuelle Situation zu führen. Besucht<br />

wurden Dental<strong>labor</strong>s, aber auch Meisterschulen und Zahn arztpraxen in<br />

Bayern sowie Baden-Württemberg. Das zweite Ergebnis dieser Inter view-<br />

Tournee, die Wolfgang Weisser mit Vita-PR-Chef Arndt Lommerz heim, Key-<br />

Account-Manager Peter Phillip und Vertriebs mitarbeiter Martin Gretlein<br />

realisiert hat, lesen Sie hier. „Es war spannend, vielfältig, sehr interessant<br />

und aufschlussreich“, so <strong>das</strong> Fazit.<br />

Guido Bader: Derzeit sind wir am Aufbau<br />

eines Digitalen Kompetenzzentrums<br />

für die Zahntechnik. Unser Bildungszentrum<br />

für Zahntechnik besitzt<br />

einen Schulungsraum und die Ausstattung,<br />

die den gesamten digitalen<br />

Workflow ermöglicht. Durch die Unterstützung<br />

des Bundesinstituts für Berufliche<br />

Bildung, des Wirtschaftsministeriums<br />

des Landes Baden-Württemberg<br />

und der Handwerkskammer<br />

Freiburg schaffen wir hier in Freiburg<br />

die Möglichkeit, die breite Palette der<br />

digitalen Themen in der Zahntechnik/Zahnmedizin<br />

zu schulen. Die Lehrlingsausbildung<br />

(ÜBA), die Meisterschule<br />

und deren Prüfungen und natürlich<br />

die allgemeine Fort- und<br />

Weiterbildung erhalten hier ein großes<br />

Spektrum individueller Kurse, von CAD<br />

bis CAM und der ästhetischen Vollendung<br />

(zum Beispiel Keramikverblendungen)<br />

nach Freiburger Qualität.<br />

Unsere Meisterschüler haben die Möglichkeit,<br />

in den CAD/CAM-Modulen alle<br />

nötigen Übungen zu erhalten, um diese<br />

Erfahrungen dann für ihre Prüfung<br />

einzusetzen. Es bleibt dem einzelnen<br />

Schüler frei zu entscheiden, wie und<br />

wie oft er seine Prüfungsarbeit digital<br />

üben möchte. Die Infrastruktur ist bis<br />

zur Fräseinheit im Haus vollständig. Eine<br />

Sauer Ultrasonic 5-Achs Simultan<br />

Fräseinheit steht zur Verfügung, die von<br />

einem Zerspanungsmeister bedient<br />

und überwacht wird. Auch sein Bereich<br />

zum großen Thema der CAM-Technologie<br />

fließt in den Unterricht unser Schüler<br />

mit ein. Eine Thematik, die bisweilen<br />

fremd für die Zahntechnik ist.<br />

Auch die überbetriebliche Ausbildung<br />

arbeitet in unserem Haus mit dem digitalen<br />

Workflow. Unsere Lehrlinge lernen<br />

den Umgang mit der Software und<br />

erleben die wesentlichen Schritte vom<br />

Design bis hin zur Fertigung inbegriffen<br />

der Erläuterungen zum CAM-Verfahren.<br />

In erweiterten Kursen erlernen sie auch<br />

<strong>das</strong> Verblenden der Zirkon-Restauration.<br />

Das ist ein wesentlicher Beitrag in<br />

unserer Ausbildung, denke ich, da wir<br />

hier in der Lehrlingsausbildung den<br />

Grundstock für diese Technik legen.<br />

Es ist schon lange an der Zeit, die digitale<br />

Zahntechnik in den Handwerkskammern<br />

zu schulen. Wir erreichen mit<br />

unserem Angebot eine gewisse Neutralität<br />

und Firmenunabhängigkeit.<br />

dl: Wie sehen Sie die Zukunft in der<br />

Lehrlingsausbildung?<br />

Guido Bader: Auch künftig werden wir<br />

in der Zahntechnik aus- und fortbilden,<br />

nur wird sich sehr viel in den Strukturen<br />

ändern und auch ändern müssen.<br />

Die Nachfragen haben sich ebenso geändert<br />

wie die Lernkultur. Wir müssen<br />

in einigen Fällen einfach spezieller und<br />

zielgerichteter ausbilden. Das betrifft<br />

nicht nur <strong>das</strong> Schulangebot der Kammern<br />

und Meisterschulen, in jedem Betrieb<br />

müssen die Lehrlinge heute mit innovativen<br />

Techniken konfrontiert werden.<br />

Gemeinsam müssen wir in der<br />

Ausbildung darauf achten, in Bewegung<br />

zu bleiben und Neues zu riskieren.<br />

n<br />

Kontaktadresse:<br />

Gewerbe Akademie Freiburg<br />

Meisterschule Freiburg für Zahntechnik<br />

Ztm. Guido Bader<br />

Wirthstraße 28<br />

79110 Freiburg<br />

Telefon (0761) 1 52 50 - 69<br />

E-Mail guido.bader@hwk-freiburg.de<br />

Internet: www.wissen-hoch-drei.de<br />

38 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Interview<br />

Der Unterschied liegt im Detail<br />

Schick Dental: Vom Mittelstand für den Mittelstand<br />

Der Unterschied<br />

liegt im Detail<br />

„Wir gestalten die Zukunft mit neuen Ideen“ heißt der Werbe -<br />

slogan von Schick Dental in Schemmerhofen. Seit 50 Jahren<br />

werden dort Präzisionsgeräte hergestellt und vertrieben.<br />

Wolfgang Weisser, Leiter der Industriekommunikation des<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>, besuchte Firmenchef Wolfgang Schick und sprach<br />

mit ihm über Vergangenes und Pläne für die Zukunft.<br />

dl: Seit 50 Jahren besteht Schick Dental.<br />

Was waren in dieser langen Zeit die wichtigsten<br />

Eckpunkte der Firmengeschichte?<br />

Wolfgang Schick: Die Unternehmensgeschichte<br />

begann natürlich mit der Firmengründung<br />

durch meine Eltern am 1.<br />

Januar 1963 – in einem umgebauten<br />

Hühner- und Schweinestall. Das erste<br />

Patent war 1967 die „Biegsame Welle –<br />

ein Bohrschlauch mit Überlastkupplung“.<br />

Zwei Jahre darauf erfolgte die<br />

Übernahme der Firma Klink aus München.<br />

Der Einstieg in die Mikromotor-<br />

Technik mit der Produktreihe SM war<br />

1978. Der weltweit erste computergesteuerte<br />

und bürstenlose Motor für die<br />

Zahntechnik, CN, wurde 1980 entwickelt<br />

und patentiert. Ein sehr großer Erfolg<br />

war die Entwicklung der heute weltbekannten<br />

C2 im Jahr 1987. Anschließend<br />

stieg die Firma in die Fräsgeräte-Technik<br />

mit der Produktreihe HZ 90, heute<br />

S1 bis S3 ein. 1991 wurde die Firmenleitung<br />

an mich übergeben.<br />

Der letzte Eckpunkt war die IDS 2011,<br />

als wir unsere neue Geräte-Generation<br />

QUBE vorstellten. Im Verlauf der zurückliegenden<br />

50 Jahre gab es noch weitere<br />

Entwicklungen, die aber diesen<br />

Rahmen sprengen würden.<br />

e Wolfgang Schick: „Natürlich werden<br />

wir in Köln einige interessante<br />

Neuheiten vorstellen“<br />

dl: Schick Dental steht für Qualität und<br />

Kontinuität. Was steckt hinter diesem<br />

Anspruch?<br />

Wolfgang Schick: Eine Inhouse-Entwicklung<br />

ist uns sehr wichtig. Dazu gehören<br />

erfahrene und langjährige Mitarbeiter<br />

sowohl in der Teile-Produktion<br />

als auch in der Montage; hohe Fertigungstiefe;<br />

Produktion der Einzelteile<br />

im Hause auf Qualitätsmaschinen neuesten<br />

Standards; Qualitätskontrollen –<br />

höchste Qualitätsstandards (bei Zukaufteilen<br />

wird soweit als möglich auf<br />

regionale Anbieter zurückgegriffen);<br />

partnerschaftliches Verhältnis zu den<br />

Lieferanten (beste Qualität beginnt<br />

schon bei der Auswahl der Vorlieferanten)<br />

geprägt von Verlässlichkeit, Fairness<br />

und Vertrauen; schnelle Bearbeitung,<br />

persönliche Ansprechpartner. Ein<br />

wichtiges Qualitätsmerkmal ist der Service,<br />

für unsere Kunden da zu sein. So<br />

stellen wir zum Beispiel kostenlose<br />

Leihgeräte zur Reparatur-Überbrückung<br />

zur Verfügung.<br />

dl: Die Firma Schick ist ein mittelständiges<br />

Unternehmen. Wie ist ihre Ausrichtung<br />

in der Zukunft?<br />

Wolfgang Schick: Da kann ich nur <strong>das</strong><br />

bekannte Sprichwort zitieren: „Schuster,<br />

bleib bei deinem Leisten“. Schick<br />

ist als Unternehmen bis heute familiär<br />

geblieben. Wir wollen wachsen – aber<br />

gesund – und zwar hier an unserem<br />

Standort in Schemmerhofen. Wir wer-<br />

40 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


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Interview<br />

Der Unterschied liegt im Detail<br />

den unserer Linie auch in Zukunft treu<br />

bleiben, weil wir der Auffassung sind,<br />

<strong>das</strong>s Qualität – auch zu einem etwas<br />

höheren Preis – gefragt ist.<br />

Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital.<br />

In den meisten deutschen Labors ist<br />

dies nicht anders. Wir kennen die Zukunftsängste<br />

des Mittelstandes, aber<br />

wir dürfen uns von asiatischer Billigkonkurrenz,<br />

Kürzungen im Gesundheitswesen<br />

et cetera nicht lähmen<br />

lassen. Wir stehen für hochwertige, individuelle<br />

Kleinfertigung – keine Massenware.<br />

Die nächste Geschäftsführer-Generation<br />

der Familie Schick steht bereits in<br />

den Startlöchern.<br />

dl: Welche Aktionen haben Sie im Jubiläumsjahr<br />

geplant?<br />

Wolfgang Schick: Unser Familienunternehmen<br />

hat sich etwas Besonderes<br />

einfallen lassen: Schick Dental möchte<br />

sich mit Produktneuheiten und tollen<br />

Angeboten bei allen unseren Kunden<br />

für die teils langjährige Treue bedanken.<br />

Mehr dazu erfahren Sie auf der IDS<br />

sowie regelmäßig auf unserer Homepage<br />

www.schick-<strong>dental</strong>.de. Als Dankeschön<br />

an unsere Mitarbeiter ist ein<br />

Firmenfest vor Ort und in familiärem<br />

Rahmen geplant.<br />

dl: Die Digitalisierung ist <strong>das</strong> Top Thema<br />

der Branche. Wie ist Ihre Meinung<br />

dazu?<br />

Wolfgang Schick: Auch im Dentalbereich<br />

ist diese Entwicklung unumgänglich<br />

und bringt zweifelsohne Vorteile<br />

mit sich. Dennoch ist Digitalisierung<br />

nicht alles und sollte nur dort eingesetzt<br />

werden, wo sie wirklich sinnvoll<br />

ist. Mit dem Computer schaffen wir<br />

Masse – aber Klasse?<br />

Viele Zahntechniker bangen um ihre<br />

Existenz. Ich habe da keine Befürchtungen.<br />

Individuelle und qualitative Arbeit<br />

wird auch in Zukunft geschätzt werden.<br />

Hierzu sind Mittelständler wohl<br />

bestens in der Lage die Wünsche unserer<br />

Kunden optimal umzusetzen. Guter<br />

Kundenservice, Erfüllung individueller<br />

Kundenwünsche und funktionierende<br />

Geschäftspartnerschaften werden niemals<br />

digital möglich sein. Hier ist ein guter<br />

persönlicher Kontakt auch künftig<br />

unumgänglich. Diese Eigenschaften<br />

werden in Zukunft wieder mehr geschätzt;<br />

nämlich dann, wenn unsere<br />

Kunden erkennen, was auf der Strecke<br />

bleibt, wenn nur auf „billig“ gemacht<br />

wird.<br />

dl: Die IDS in Köln steht vor der Tür, und<br />

die Kunden erwarten mit Spannung den<br />

Auftritt der Firma Schick-Dental. Können<br />

Sie vorab etwas verraten?<br />

Wolfgang Schick: Die Spannung ist berechtigt.<br />

Besonders die fortschrittlichen<br />

Zahntechniker werden unsere Produktneuheiten<br />

schätzen. Besuchen Sie<br />

uns in Halle 10.2, Stand N 30/031.<br />

Natürlich werden wir einige interessante<br />

Neuheiten vorstellen – verraten<br />

möchte ich im Augenblick aber noch<br />

nichts.<br />

n<br />

Profuktportfolio für offene <strong>System</strong>e<br />

Produkt all-round<br />

Der OEM Hersteller<br />

erweitert sein Produktportfolio<br />

im Bereich<br />

CAD/ CAM: Das<br />

thermoplastische Material<br />

breCAM.resin auf<br />

Basis von Polymethylmethacrylat<br />

(PMMA)<br />

wird in Form von Fräsronden<br />

mit Absatz<br />

(98,4mm x 16/18/20mm) angeboten<br />

und ist frei von Dibenzoylperoxid sowie<br />

tertiären Aminen. Es zeichnet sich durch<br />

einen äußerst geringen Restmonomergehalt<br />

aus.<br />

breCAM.wax, die Wachsblanks mit Absatz<br />

(98,4 x 20mm), sind hochwertige<br />

Materialien für Implantatarbeiten.<br />

Der breCAM.cutter wurde speziell für<br />

die trockene Bearbeitung von PEEK und<br />

PMMA in CNC-Fräsmaschinen entwickelt<br />

und doch lässt sich der Fräser<br />

auch auf wassergekühlten CNC-<strong>System</strong>en<br />

einsetzen.<br />

n<br />

i www.bredent-medical.com<br />

42 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Qualitätszähne<br />

mit Gewinn<br />

Gewinnen Sie täglich<br />

einen 5-Gramm-Goldbarren!<br />

Machen<br />

Sie mit beim<br />

ARGEN-<br />

Schätzspiel auf<br />

der IDS!<br />

Mit INKA-Zähnen<br />

gewinnen Sie<br />

immer!<br />

Uups!<br />

War da schon<br />

jemand schneller?<br />

Hier klebte eine Karte zum Mitnehmen auf die IDS<br />

und zur Vorlage am ARGEN-Messestand. Aber keine Sorge!<br />

Kommen Sie einfach an unseren Messestand – dort erhalten Sie<br />

eine Teilnahmekarte für <strong>das</strong> ARGEN-Schätzspiel.<br />

Besuchen Sie uns auf der IDS vom 12.03. bis 16.03.2013 in Halle 10.1,<br />

Gang D/E, Stand 030/039, und nehmen Sie an unserem Schätzspiel teil.<br />

<br />

<br />

···


Interview<br />

Strategische Allianz, gelebte Partnerschaft<br />

c Arbeiten erfolgreich<br />

zusammen: Karin Schiffner<br />

von Gramm Technik und<br />

Detlef Schröder von<br />

Heimerle + Meule<br />

Heimerle + Meule und Gramm Technik<br />

Strategische Allianz,<br />

gelebte Partnerschaft<br />

Zwei Firmen, Heimerle<br />

+ Meule und Gramm<br />

Technik, kooperieren seit<br />

20 Jahren miteinander.<br />

Wir unterhielten uns<br />

mit Karin Schiffner,<br />

Geschäfts führerin Dental<br />

bei Gramm Technik<br />

und Detlef Schröder,<br />

Geschäfts leitung Dental<br />

bei Heimerle + Meule,<br />

über Hintergrund und<br />

Zukunfts perspektiven<br />

dieser strategischen<br />

Allianz.<br />

dl: Wie kam es zu der Zusammenarbeit<br />

von Heimerle + Meule und Gramm Technik?<br />

Karin Schiffner: Gramm Technik beschloss<br />

recht früh, <strong>das</strong>s man sich –<br />

auch im Dentalbereich – auf <strong>das</strong> beschränkt,<br />

was man gut kann und nicht<br />

zum Vollsortimenter avancieren möchte.<br />

Und Gramm kommt von der Historie<br />

eben nicht aus dem klassischen Dentalbereich,<br />

sondern die Entwicklung<br />

und der Einsatz der industriellen Galvanotechnik<br />

bilden seit den 1930er-<br />

Jahren <strong>das</strong> Herzstück. Da lag es nahe,<br />

mit Heimerle + Meule eine gemeinsame<br />

Vermarktung der Gammat Geräte<br />

anzustreben und erreichte dies<br />

auch.<br />

Detlef Schröder: In der Zeit, als die Galvanoforming-<strong>System</strong>e<br />

sich am Markt<br />

etablierten, hatte Heimerle + Meule andere<br />

Entwicklungen in der Pipeline.<br />

Gleichzeitig wollte man aber den Kunden<br />

auch die Möglichkeit eines funktionierenden<br />

Galvanosystems bieten.<br />

Denn in dieser Zeit – wir sprechen von<br />

den frühen 1990er Jahren – gab es eine<br />

nicht geringe Zahl von Galvanoforming-<br />

<strong>System</strong>en, die nicht sehr zuverlässig<br />

Galvanoteile herstellten. Gramm Technik<br />

bildete damals schon die Ausnahme<br />

und so kam es, <strong>das</strong>s man bei<br />

Gramm anklopfte, deren Dentalbereich<br />

nur ein paar Kilometer östlich von Pforzheim<br />

beheimatet war.<br />

dl: Ist es nicht schwierig, zwei Firmen<br />

mit so unterschiedlichem Backround auf<br />

eine Kommunikationsebene zu bringen?<br />

Karin Schiffner: Für einen klassischen<br />

Industriebetrieb, wie es Gramm Technik<br />

darstellt, ist die Dentalbranche auf<br />

den ersten Blick schon speziell. Aber<br />

man darf nicht vergessen, <strong>das</strong>s auch<br />

Heimerle + Meule weit über den Dentalbereich<br />

hinaus tätig ist.<br />

Detlef Schröder: Und dann hat man natürlich<br />

<strong>das</strong> gemeinsame Ziel, welches<br />

man ganz pragmatisch angeht. Wichtig<br />

ist, <strong>das</strong>s wir unsere Aktivitäten regelmäßig<br />

abstimmen. Daher finden<br />

gemeinsame Treffen der Außendienstmitarbeiter<br />

statt, bei denen über<br />

technische Neuerungen informiert<br />

wird und Erfahrungen ausgetauscht<br />

werden.<br />

44 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Interview<br />

Spurensuche<br />

dl: Worin sehen Sie die Stärken der Zusammenarbeit?<br />

Detlef Schröder: Jeder der beiden Hersteller<br />

hat seine Kernkompetenz bei der<br />

Entwicklung und Herstellung von bestimmten<br />

Produkten. Doppelentwicklungen<br />

können so verhindert werden. Durch<br />

die tägliche Nähe zum Kunden mit 26 Außendienstmitarbeitern<br />

sowie drei Servicetechnikern<br />

allein in Deutschland und <strong>das</strong><br />

enorme Portfolio bieten wir einen Komplettservice<br />

für unsere Kunden vor Ort an.<br />

... Ursache erkennen und analysieren<br />

... Abdrücke deutlich sichtbar<br />

dl: Wie sieht die Präsenz bei Kunden aus?<br />

Karin Schiffner: Wir haben aktuell drei Außendienstmitarbeiter,<br />

alle drei sind sehr<br />

kompetent in den Bereichen Galvanoforming<br />

und der dazugehörigen Zahntechnik.<br />

Durch die Zusammenarbeit mit Heimerle +<br />

Meule konnte und kann die Präsenz in den<br />

Labors erheblich gesteigert werden.<br />

Detlef Schröder: … und unser Außendienst<br />

kann sich auf unsere (Kern-) Produkte konzentrieren,<br />

denn Gramm übernimmt die<br />

Schulungen für Galvano. Wichtig ist uns<br />

die Abstimmung, so<strong>das</strong>s nicht der Gramm-<br />

Außendienstmitarbeiter dem Heimerle +<br />

Meule- Mitarbeiter die Laborklinke in die<br />

Hand gibt. Mit insgesamt über 30 Mitarbeitern<br />

im Außendienst haben beide Firmen<br />

zusammen eine hervorragende Marktpräsenz<br />

in Deutschland.<br />

NEU<br />

IDENTIFIZIERT!<br />

Die Indikatorfolie zur Analyse und<br />

Therapieplanung.<br />

Registriert okklusale Interferenzen<br />

durch Abrieb der Farbbeschichtung.<br />

dl: Wird <strong>das</strong> 20-jährige Jubiläum der Zusammenarbeit<br />

gefeiert? Was ist für die<br />

kommende IDS geplant?<br />

Detlef Schröder: Schon seit Jahren sind die<br />

Messestände von Gramm Technik und<br />

Heimerle + Meule auf der IDS unmittelbar<br />

benachbart. Bei der nächsten Dentalschau<br />

werden wir einen gemeinschaftlichen Auftritt<br />

haben. Jeder Hersteller hat zwar seinen<br />

eigenen Messestand, doch werden die<br />

Grenzen fließend sein. Wir freuen uns, die<br />

Gramm-Kunden an der Bar von Heimerle +<br />

Meule herzlich willkommen zu heißen.<br />

Karin Schiffner: Um diese Kooperation<br />

nach außen zu kommunizieren, haben wir<br />

dann auch im Umfeld der IDS einige gemeinsame<br />

Auftritte geplant. So wird beispielsweise<br />

die Werbung aufeinander abgestimmt<br />

sein. Lassen Sie sich überraschen.<br />

Unter anderem werden wir während<br />

der IDS eine Aktion haben, die vorsieht,<br />

beim Kauf eines neuen Gammat optimo2<br />

Geräts gebrauchte Galvanogeräte in Zahlung<br />

zu nehmen.<br />

Einfach in der Anwendung<br />

Die 0,1 mm dünne BRUX CHECKER ® Folie wird über ein<br />

Hartgipsmodell tiefgezogen und vom Patienten während<br />

einer Nacht getragen.<br />

Durch Abrieb der biokompatiblen Farbbeschichtung sind<br />

individuelle Knirschmuster deutlich sichtbar.<br />

Vielseitig und effektiv nutzbar<br />

Die Auswertung der Abriebstellen der Folie lässt Rückschlüsse<br />

auf mögliche Ursachen einer Störung zu.<br />

Die Anwendung der BRUX CHECKER ® Folie hilft bei<br />

der Auswahl individueller Therapien.<br />

Besonders eignet sich die BRUX CHECKER ® Folie als<br />

Indikator für die Diagnose und Planung in der CMD-<br />

Therapie.<br />

Die BRUX CHECKER ® Folie dient auch zur Prüfung und zum<br />

Einschleifen der Okklusion bei prothetischen Versorgungen.<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 45<br />

SCHEU-DENTAL GmbH Am Burgberg 20<br />

www.scheu-<strong>dental</strong>.com 58642 Iserlohn · Germany


Interview<br />

Strategische Allianz, gelebte Partnerschaft<br />

dl: Stichwort IDS: Was erwarten die beiden<br />

Firmen von der Internationalen<br />

Dentalschau 2013?<br />

Detlef Schröder: In den letzten Jahren<br />

hat sich der Charakter der IDS verändert.<br />

Das direkte Verkaufsgeschäft am<br />

Messestand hat nachgelassen und<br />

steht nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt.<br />

Heute ist die Dentalschau für<br />

uns eine Möglichkeit, unsere Kunden<br />

an der Heimerle + Meule-Bar begrüßen<br />

zu dürfen und ein ungezwungenes Gespräch<br />

zu führen.<br />

Karin Schiffner: Auch für uns ist die IDS<br />

immer eine Art Treffpunkt. Wir freuen<br />

uns natürlich, wenn uns Kunden und<br />

Interessenten am Stand besuchen.<br />

Man darf aber nicht vergessen, <strong>das</strong>s<br />

Gramm Technik als weltweit tätige<br />

Firma die IDS zur Pflege von internationalen<br />

Geschäftsbeziehungen nutzen<br />

kann. Wo sonst könnten wir unsere<br />

Händler und Partner aus der<br />

ganzen Welt treffen und gleichzeitig<br />

Neukunden und neue Händler akquirieren?<br />

dl: Lassen Sie uns nochmals auf die<br />

„anderen“ Geschäftsgebiete zurück<br />

kommen. Profitieren davon auch die<br />

Dental-Kunden?<br />

Detlef Schröder: Unsere Kunden profitieren<br />

schon immer von den vielfältigen<br />

Produktgruppen und dem großen Produktions-Know-how<br />

der Heimerle + Meule<br />

GmbH. So kann zum Beispiel aufbereitetes<br />

Altgold neben der Auszahlung<br />

in Euro auch in Form von hauseigenen<br />

Investmentprodukten, individualisierten<br />

Münzen oder CNCgefertigten<br />

Schmuckhalbzeugen ausbezahlt werden.<br />

In diesen Produktgruppen wartet<br />

Heimerle + Meule mit einer beispiellosen<br />

Bandbreite auf.<br />

Karin Schiffner: Bei Gramm dreht sich<br />

alles um Galvanotechnik. Ein Schwerpunkt<br />

ist Galvanoforming im geschlossenen<br />

<strong>System</strong>. Mit einem patentierten<br />

<strong>System</strong> werden zum Beispiel Motorkolben<br />

beschichtet – und <strong>das</strong> ohne<br />

die sonst üblichen offenen Galvanobäder.<br />

Durch diese emissionsfreie<br />

oder emissionsarme Beschichtungstechnik<br />

konnte erstmals die Galvanotechnik<br />

in bestehende Produktionsabläufe<br />

integriert werden. Und genau<br />

diese GST-Technik ist auch die Basis<br />

für die Gammat-Geräte für den Dentalbereich.<br />

Im speziellen ist dieser<br />

Technologietransfer beispielsweise<br />

bei der einzigartigen galvanischen<br />

Hartvergoldung zu sehen. Hier bieten<br />

wir ein <strong>System</strong>, mit dem sich nachhaltig<br />

abriebfeste Vergoldungen aus<br />

24karätigem Galvanogold herstellen<br />

lassen.<br />

dl: Worin sehen Sie die Zukunft in der<br />

Dentalbranche? Meinen Sie, <strong>das</strong>s es<br />

mehr strategische Allianzen geben wird,<br />

wie die zwischen Heimerle + Meule und<br />

Gramm Technik?<br />

Karin Schiffner: Rückblickend können<br />

wir sagen, <strong>das</strong>s sich „unser Modell“ für<br />

beide Firmen ausgezahlt hat. Doch ist<br />

<strong>das</strong> sicherlich kein Modell, <strong>das</strong> man problemlos<br />

auf alle Unternehmen übertragen<br />

kann. Und auch in der Dentalbranche<br />

gibt es die großen Vollsortimenter<br />

und die Spezialisten. Und<br />

gerade Letztere haben aufgrund der<br />

Größe die notwendige Flexibilität, was<br />

eine Chance ist. Aber wir wissen auch,<br />

was aus dem bekannten Spruch von Ex-<br />

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking<br />

„Nicht die Großen fressen die Kleinen,<br />

sondern die Schnellen die Langsamen“<br />

geworden ist ...<br />

Detlef Schröder: Gerade die Konzentration<br />

auf <strong>das</strong>, was man kann, eröffnet<br />

auch große Potenziale. Und bei solchen<br />

„Mischfirmen“, wie Heimerle + Meule<br />

und auch Gramm Technik, die beide<br />

nicht nur im Dentalbereich tätig sind,<br />

ergeben sich aus dieser Konstellation<br />

nicht selten Ideen für neue Applikationen<br />

oder Produkte.<br />

Karin Schiffner: Ja, <strong>das</strong> sehe ich auch<br />

so. Unsere Entwicklung der galvanischen<br />

Friktionserneuerung von getragenen<br />

Teleskoparbeiten vor mehr als<br />

20 Jahren ist ein solches Beispiel, <strong>das</strong><br />

aus einer Industrieapplikation heraus<br />

umgesetzt wurde. Und der Erfolg gibt<br />

uns hier recht.<br />

Detlef Schröder: Noch eine Bemerkung<br />

zum Thema Zusammenarbeit: Unsere<br />

beiden Firmen pflegten immer einen aktiven<br />

Gedankenaustausch miteinander.<br />

Seit aber Frau Schiffner die Geschäftsführung<br />

übernommen hat, wurde daraus<br />

eine gelebte Partnerschaft, die in<br />

Zukunft sicher noch an Intensität gewinnen<br />

wird.<br />

n<br />

46 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Schluss mit Phishing und Datenklau<br />

Interview<br />

Gefahrenzonen im Web sicher erkennen<br />

Schluss mit Phishing<br />

und Datenklau<br />

The spirit is going on.<br />

Online_Foto_djd_Ergo Direkt Versicherungen<br />

Wie man sich vor Daten-Pishing und anderen Gefahren im<br />

Web schützen kann – darüber sprachen wir mit Olaf Pursche,<br />

Ressortleiter des Sicherheits-Centers bei „Computer Bild“,<br />

und Thomas Gerschütz, Experte im E-Business-Bereich bei<br />

den Ergo Direkt Versicherungen.<br />

dl: Wie funktioniert <strong>das</strong> Daten-<br />

Phishing und wie schützt man<br />

sich davor?<br />

Olaf Pursche: Phishing ist <strong>das</strong><br />

Abgreifen fremder Nutzerdaten<br />

über gefälschte Internetseiten.<br />

Opfer werden meist per Mail<br />

oder Kurznachricht auf solche<br />

Seiten gelockt. Am besten ignoriert<br />

man solche Locknachrichten<br />

komplett. Denn gerade Banken<br />

verschicken keine Mails,<br />

die zur Eingabe von Nutzerdaten<br />

auffordern.<br />

dl: Welche Plug-ins, also welche<br />

Software-Ergänzungen, kann<br />

man bei den gängigen Internetprogrammen<br />

gefahrlos nutzen?<br />

Olaf Pursche: Vor allem sollten<br />

Nutzer auf die Aktualität von<br />

Plug-insachten, denn viele aktualisieren<br />

sich nicht von selbst.<br />

Und veraltete Plug-ins erhöhen<br />

<strong>das</strong> Risiko durch Schadprogramme,<br />

Viren und andere Sicherheitsbedrohungen.<br />

dl: Warum sollte die Benutzerkontensteuerung<br />

des Computers<br />

aktiv sein?<br />

Olaf Pursche: Durch Nutzerkonten<br />

mit eingeschränkten Zugriffsrechten<br />

kann auch der Zugriff<br />

von Schadprogrammen<br />

wirksam eingeschränkt werden.<br />

dl: Woran erkennen Verbraucher<br />

einen guten Virenschutz?<br />

Olaf Pursche: Erkennen lässt<br />

sich <strong>das</strong> für Nutzer kaum. Generell<br />

gilt: besser eine Virenschutz-Software<br />

als gar keine.<br />

Noch besser schützt eine Internet-Security-Suite<br />

mit Firewall<br />

und weiteren Modulen. Die Programme<br />

müssen sich ständig<br />

selbst per Internet aktualisieren.<br />

Welches <strong>das</strong> Beste ist, lesen<br />

Sie in den Tests einschlägiger<br />

Fachzeitschriften.<br />

dl: Können Käufer beim Shoppen<br />

im Internet mit E-Payment<br />

wirklich sicher bezahlen? Wie<br />

funktioniert <strong>das</strong>?<br />

Olaf Pursche: Absolute Sicherheit<br />

bietet letztlich kein Zahlungssystem.<br />

Bei der Zahlung<br />

per Kreditkarte können Nutzer<br />

ihr Geld bei Missbrauch immerhin<br />

innerhalb von vier bis sechs<br />

Wochen zurückbuchen, wenn<br />

sie ihre Auszüge regelmäßig<br />

kontrollieren.<br />

n<br />

i Mehr Fragen und Antworten auf<br />

www.dlonline.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 47


1953<br />

In eine bessere Zukunft …<br />

so lautete der Wahlspruch im ersten Heft der Zeitschrift <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> im Februar 1953<br />

Der damalige Vorsitzende des Bundesverbandes der rein gewerblichen zahntechnischen Laboratorien<br />

e. V. stellte <strong>das</strong> Fachblatt mit folgenden Worten vor:<br />

«Der Bundesverband gibt der neuen Fachzeitschrift "<strong>das</strong> <strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>" seine besten Wünsche mit<br />

auf den Weg. "<strong>das</strong> <strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>" stellt nicht eine Fortsetzung der bisher auf diesem Gebiet erschienenen<br />

Blätter dar, vielmehr halten Sie mit dem Heft eine zahntechnische Fachzeitschrift in Händen,<br />

die von Zahntechnikern für Zahntechniker und solche, die an deren Arbeitsbereich interessiert sind,<br />

herausgegeben wird. …<br />

"<strong>das</strong> <strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>" wird Ihnen aus der Hand von Kapazitäten Fortschritte und Neuerungen auf<br />

allen Gebieten der Zahntechnik vortragen. Kollegen werden Ihnen besondere Arbeitsmethoden und<br />

Werkstoffe demonstrieren. Wir wissen aber, daß die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes nicht allein vom<br />

Arbeitstisch aus zu erreichen ist und werden deshalb auch Wert darauf legen, Ihnen für unsere Bedürfnisse<br />

zugeschnittene juristische und betriebswirtschaftliche Beiträge zu liefern, die Ihnen Hinweise<br />

auf viele wissenswerte Dinge geben werden. … Der Inhalt des "<strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>s" wird Sie stets<br />

auf dem Laufenden halten und Ihren Betrieb in die Lage versetzen, den Wünschen Ihrer Kunden<br />

gerecht zu werden.<br />

"<strong>das</strong> <strong>dental</strong>-<strong>labor</strong>" soll ferner der Fortbildung unserer Gesellen und jungen Meister dienen, es soll<br />

ein Bindeglied zwischen der Fachschule und der praktischen Arbeit im Laboratorium sein und dadurch<br />

den Lehrlingen ein Hineinwachsen in die Vielseitigkeit des Berufes erleichtern. »<br />

Besuchen Sie uns auf<br />

der IDS in Köln!<br />

Halle 10.1<br />

Stand B8/C9<br />

Nostalgiker können sich einen<br />

Faksimile-Druck * des ersten Heftes<br />

während der IDS am Messestand<br />

abholen.<br />

* Solange der Vorrat reicht


2013<br />

60 Jahre zahntechnische Kompetenz …<br />

… darauf kann <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> im Jahr 2013 zurückblicken.<br />

Den Zielen von 1953 fühlt sich <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> bis heute verpflichtet. Techniken,<br />

Werkstoffe, Arbeitsbedingungen und -weisen haben sich zwar drastisch<br />

verändert, auch sind die Ansprüche von Zahnärzten und Patienten<br />

gestiegen, dennoch bleibt die Kernkompetenz des <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> gleich: Zahntechniker<br />

schreiben für Zahntechniker, Experten bilden <strong>das</strong> gesamte Spektrum<br />

der Zahntechnik ab, einschließlich sämtlicher Betriebs- und<br />

Branchenthemen. <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> steht seinen Lesern bis heute mit Rat<br />

und Tat zur Seite – <strong>das</strong> soll und wird so bleiben.<br />

Detaillierte, bildreiche Fachartikel, aktuelle Produktneuheiten und gut recherchierte<br />

Hintergrundberichte aus der Branche bilden <strong>das</strong> Herzstück der Zeitschrift.<br />

Mit Reportagen über individuelle Erfolgswege von Zahntechnikern,<br />

ihre Anliegen, ihre Sorgen, ihre Hobbies lassen wir es „menscheln“. Erfahrene<br />

Journalisten und gelernte Zahntechniker stellen Monat für Monat <strong>das</strong><br />

Heft zusammen, im Blick immer der direkte Nutzen für die Leser. Und …<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> leistet sich eine eigene kritische Meinung. Wir kennen den<br />

Markt und der Markt kennt uns. Und, auch noch wichtig: Als einzige Publikation<br />

im Bereich Zahntechnik enthält <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> einen umfangreichen<br />

Stellen- und Kleinanzeigenmarkt. Damit sich etwas bewegt.<br />

60 Jahre Kompetenz zeigen sich auch in den Online-Satelliten des <strong>dental</strong><br />

<strong>labor</strong>: Internetpräsenz, facebook, e-Abo, e-books, twitter, App's …<br />

Feiern Sie mit uns 60 erfolgreiche Jahre – denn es ist auch Ihr Erfolg! Dafür<br />

sagen wir danke!<br />

Zukunftsorientierte erhalten am<br />

IDS-Stand ein Jahresabo zum<br />

Messe Sonderpreis von 99,- Euro.<br />

JAHRE KOMPETENZ


Harry liebt Miriam,<br />

aber die liebt leider Ben, ihren neuen Freund.<br />

Doch Harry gibt nicht auf.<br />

Er schleicht sich über Facebook in ihr Leben zurück,<br />

zum Äußersten entschlossen … ❚<br />

»Ein Buch für Facebookhasser<br />

und -liebhaber<br />

zugleich. Geldmacher<br />

collagiert viele verschiedene<br />

Textarten und hält<br />

die Spannung bis zum<br />

bitterbösen Ende. Bei<br />

mir hat’s funktioniert …«<br />

Hintergrund: Eky Chan/iStockphoto, piart/iStockphoto<br />

Anne Chaplet,<br />

Schriftstellerin<br />

Christiane Geldmacher<br />

Love@Miriam<br />

Edition 211<br />

ISBN 978-3-937357-71-3<br />

224 Seiten, gebunden<br />

14,80 Euro<br />

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Inhalt<br />

Technik<br />

Anwenderberichte, Neuheiten und Basiswissen<br />

Technik im Februar<br />

TOTALPROTHETIK<br />

IMPLANTATPROTHETIK<br />

HIGH-END-PROTHETIK<br />

GUSSTECHNIK<br />

KERAMIK<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

PRODUKTE<br />

WISSEN<br />

„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik 52<br />

Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Vernetzte Fertigungswege 60<br />

Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk,<br />

Teil 4<br />

Zahntechnik im Zeichen von Digitalisierung und CAD/CAM 70<br />

Modellguss ohne Guss?<br />

Digitale Modellguss-Verfahren 86<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Ein anspruchsvoller Fall, und doch … 92<br />

JetBlank<br />

Erfindungsreichtum in der Zahntechnik 101<br />

Vielseitig einsetzbar<br />

Leistungsstarke Universaltrimmer für die Nassund<br />

Trockenbearbeitung 102<br />

Neue Materialien,neue Möglichkeiten<br />

Die DWX-Fräsmaschine von Roland DG 104<br />

For more. For sure. For digital.<br />

Vita auf der IDS 2013 105<br />

Neuheiten<br />

Geräte und Materialien 106<br />

Am Anfang war <strong>das</strong> Licht …<br />

Lupenbrillen für ein perfektes Ergebnis 108<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 51


Technik<br />

„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik<br />

„KunstZahnWerk“<br />

Die Qualitätsspanne totaler Prothesen ist breit. Ungenauigkeiten bei der Aufstellung der<br />

Zähne oder vernachlässigte Details bei der Basisherstellung wirken sich erheblich auf<br />

den Sitz und die Funktion aus – und nicht zuletzt auf die Lebensqualität des Trägers. Die<br />

Fertigung einer Prothese ist so bedeutend wie schwierig. Anhand von Fotos demonstriert<br />

Boris Jäger die Vorgehensweise bei der Herstellung dieser alltagstauglichen<br />

KunstZahnWerke.<br />

Autoren:<br />

Boris Jäger und<br />

Christoph Fuchs,<br />

A-Hörsching<br />

Indizes:<br />

Totalprothetik<br />

Geschiebe<br />

Artikulation<br />

Aufstellung<br />

Prothesenbasis<br />

Gestaltung<br />

Im Rahmen des Wettbewerbs „Kunst-<br />

ZahnWerk“ von Candulor im Jahr<br />

2011 haben Christoph Fuchs und Boris<br />

Jäger ihren Arbeitsverlauf anschaulich<br />

dokumentiert, so<strong>das</strong>s wir einen interessierten<br />

Blick auf diesen lehrreichen Werdegang<br />

werfen – der übrigens einer Prüfungssituation<br />

nahe kommt.<br />

Anamnese<br />

Die Arbeitsgrundlage bietet eine 65-jährige<br />

Dame zierlicher Statur. Sie ist seit<br />

19 Jahren Prothesenträgerin und leidet<br />

unter Einschränkungen beim Kauen,<br />

Sprechen und wegen Druckstellen am<br />

Unterkiefer. Aus ästhetischer Sicht stören<br />

die Patientin ihre oberen Schneidezähne,<br />

die sie als unnatürlich empfindet<br />

(Abb. 1a und 1b). Die Patientin wurde<br />

im Unterkiefer mit vier Camlog-Implantaten<br />

versorgt.<br />

Aufgabenstellung<br />

Für Ober- und Unterkiefer sollen totale<br />

Prothesen hergestellt werden, die sich<br />

individuell nach dem Patientenfall richten,<br />

spannungsfrei sitzen, leicht zu reinigen<br />

sind und sich unauffällig in die<br />

Mundsituation der Patientin einfügen.<br />

Im Folgenden ist die Vorgehensweise<br />

Schritt für Schritt als Fotodokumentation<br />

zu sehen.<br />

52 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 1a<br />

Abb. 1b<br />

de Abb.1a und 1b Ausgangssituation<br />

mit insuffizienten Prothesen<br />

Abb. 2<br />

d Abb. 2 Mittelwertige<br />

Artikulation nach Vermessung<br />

der Modelle nach prothetischen<br />

Richtlinien<br />

Abb. 3<br />

c Abb. 3 Aufstellung der oberen Schneidezähne unter<br />

Berücksichtigung der Inzisalkante sowie der prothetischen<br />

und phonetischen Anforderungen. Anschlie -<br />

ßend werden die Eckzähne mittels Bestimmung des<br />

ersten großen Gaumenfaltenpaares aufgestellt.<br />

c Abb. 4 Die korrekte okklusale und morphologische<br />

Ausrichtung der Oberkieferzähne bildet die Grundlage<br />

für die zentrale Modellation des Stegs im Unterkiefer.<br />

Dies ist wichtig, um eine gleichmäßige, Implantat<br />

schonende Kaukraftverteilung zu erreichen.<br />

Abb. 4<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 53


Technik<br />

„KunstZahnWerk“<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

e Abb. 5 und 6 Der modellierte<br />

UK-Steg in Wachs mit ausbrennbaren<br />

Kunststoffanalogen kann nun<br />

gefräst werden. Mesial und distal<br />

sind jeweils Geschiebe (Patrizen)<br />

angesetzt.<br />

c Abb. 7 Der fertig modellierte<br />

und gefräste Steg mit lingualer<br />

Stufe<br />

Abb. 8<br />

d Abb. 8<br />

Kontrolle der Höhe und<br />

Ausrichtung des Stegs<br />

zum Gegenkiefer. Nun<br />

werden Gussbirnen<br />

angesetzt und eine<br />

Kerneinbettung vorgenommen.<br />

So lässt sich<br />

ein spannungsfreier<br />

und homogener Guss<br />

erzielen.<br />

54 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 10<br />

Abb. 9<br />

Abb. 11<br />

e Abb. 9 Nach dem Ausbetten und<br />

Abstrahlen wird der Steg basal mit einer<br />

Ahle (Finierer) gesäubert und …<br />

e Abb. 10 … auf dem Modell aufgepasst<br />

d Abb. 11 Für die Fertigung der Supra -<br />

konstruktion im Einstück-Verfahren stellen<br />

wir ein Einbettmasse-Modell her,<br />

hier zu sehen mit den beiden ausgearbeiteten<br />

Stegen<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

e Abb. 12 und 13 Unterschiedliche Ansichten der modellierten Suprakonstruktion.<br />

Auf Abbildung 13 ist im Hintergrund der parallel gefräste Steg zu sehen.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 55


Technik<br />

„KunstZahnWerk“<br />

Abb. 14<br />

Abb. 15<br />

e Abb. 14 Die Suprakonstruktion wird nach dem<br />

Sandstrahlen und Ausschleifen – zunächst ohne Einsetzen<br />

der Geschiebe-Matrizen – auf <strong>das</strong> Modell samt Stegkonstruktion<br />

aufgepasst und kontrolliert, ob der gefräste<br />

Schulterbereich spalt- und spannungsfrei sitzt<br />

e Abb. 15 Hier ist nun die Supra -<br />

konstruktion von basal mit eingegliederten<br />

Geschiebe-Matrizen zu sehen<br />

Abb. 16<br />

d Abb. 16<br />

In Anlehnung an die natürlichen<br />

Vorgaben der Patientin lässt sich<br />

eine individuelle, zahnfleischfarbene<br />

Prothesenbasis unter<br />

Verwendung unterschiedlicher<br />

Wachse herstellen. Für eine<br />

physiologische Gestaltung<br />

werden Form und Struktur, zum<br />

Beispiel die Alveolenhügel,<br />

Bändchen und Muskeln im<br />

vestibulären Bereich, präzise<br />

ausmodelliert.<br />

56 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik<br />

Abb. 17<br />

d Abb. 17<br />

Bei frontaler Ansicht sind<br />

die etwas breitere Zahnform<br />

und die approximale<br />

Verschluss leiste gut zu<br />

sehen. Mit der neuen<br />

Generation Prothesenzähne<br />

von Physiostar<br />

NFC/Candulor lassen sich<br />

Stegkonstruktionen<br />

perfekt unsichtbar machen.<br />

Abb. 18<br />

Abb. 19<br />

Abb. 20<br />

ed Abb. 18 bis 20<br />

Unterschiedliche Ansichten<br />

der bereits fertiggestellten<br />

Unterkiefersteg-Prothese.<br />

Zugunsten einer leichten<br />

Reinigung wurde bewusst<br />

auf eine sattelförmige<br />

Komplettabdeckung des<br />

natürlichen Zahnfleischs<br />

verzichtet.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 57


Technik<br />

„KunstZahnWerk“<br />

df Abb. 21 und 23<br />

Die Verwendung der<br />

Candulor Aesthetic<br />

Kunststoffe verschiedener<br />

Farbpigmentierungen<br />

und die Einlage der<br />

Individualisierungs-<br />

Farben ermöglichen eine<br />

naturgetreue Nachbildung<br />

der verloren gegangenen<br />

Zahnfleischsubstanz.<br />

Abb. 21<br />

Abb. 22<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Boris Jäger<br />

Jäger & Kirchmayr Dental<strong>labor</strong><br />

GmbH<br />

Gartenweg 4<br />

4063 Hörsching/Österreich<br />

Telefon + 43 66 45 72 96 94<br />

Mail: <strong>labor</strong>@smile-and-more.at<br />

http://bit.ly/Uo0EEp<br />

Nähere Infos zu den<br />

Autoren finden Sie unter<br />

www.dlonline.de/autoren<br />

c Abb. 23<br />

Mit der sorgfältig<br />

hergestellten<br />

Prothese kann<br />

der Techniker<br />

deutlich zu<br />

einem besseren<br />

Lebensgefühl<br />

des Patienten<br />

beitragen<br />

58 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


„KunstZahnWerk“<br />

Totalprothetik<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 59


Technik Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Vernetzte Fertigungswege<br />

Zeitgemäße<br />

Implantatplanung, Teil 1<br />

Die Vorteile von „Guided Surgery“ und dem prothetisch orientierten Konzept<br />

des „Backward-Planning“ liegen auf der Hand: Die präzise präoperative<br />

Planung und Insertion der Implantate in einem Konsens aus den chirurgischen<br />

und prothetischen Anforderungen ermöglichen eine unproblematische<br />

zahntechnische Versorgung der Implantate. Ztm. Sebastian Schuldes, MSc,<br />

und PD Dr. Dr. Klaus-Kristian Würzler veranschaulichen exemplarisch<br />

<strong>das</strong> computergestützte Vorgehen mit CoDiagnostiX,<br />

einem Programm zur exakten dreidimensionalen<br />

Planung <strong>dental</strong>er Implantate. Teil 1 des Beitrags<br />

stellt die Schritte bis zur Anfertigung<br />

der Bohrschablone und der<br />

Implantatinsertion in der<br />

Praxis dar.<br />

Autor:<br />

Ztm. Sebastian<br />

Schuldes, MSc,<br />

Eisenach,<br />

und PD Dr. Dr. Klaus-<br />

Kristian Würzler,<br />

Würzburg<br />

Indizes:<br />

Navigierte<br />

Implantologie<br />

Guided Surgery<br />

Backward-Planning<br />

digitale Planung<br />

computergestützte<br />

Implantation<br />

3D-gestützte<br />

Implantologie<br />

Eine Vorgehensweise im Sinne des<br />

„Backward-Planning“, also einer<br />

prothetisch orientierten „Rückwärtsplanung“,<br />

beantwortet bereits vor<br />

der Implantatinsertion wichtige prothetisch<br />

orientierte Fragestellungen,<br />

die Patient und Zahnarzt diskutieren,<br />

zum Beispiel: Kann der Patient festsitzend<br />

versorgt werden oder ist aufgrund<br />

starker atrophischer Prozesse eine herausnehmbare<br />

oder bedingt herausnehmbare<br />

Versorgungsform zum Ersatz<br />

der verloren gegangenen Hart- und<br />

Weichgewebe geeigneter? Kann bei der<br />

prothetischen Umsetzung mit Standard-Abutments<br />

gearbeitet werden<br />

oder sind individuelle Abutments sinnvoll<br />

oder nötig? Die Einbindung in die<br />

präoperative Planung und die Interaktion<br />

mit dem Chirurgen, dem Prothetiker<br />

und dem Patienten ermöglicht dem<br />

Zahntechniker, seinen Blickwinkel in<br />

die geplante implantatprothetische Arbeit<br />

einfließen zu lassen. So können<br />

langfristig funktionelle Fehlbelastungen<br />

vermieden werden, und die Frakturgefahr<br />

im Bereich der Verblendungen<br />

wird deutlich gesenkt.<br />

Fallbeispiel<br />

Herstellung der Scanschablone<br />

Abbildung 1 zeigt die Ausgangssituation<br />

im zahnlosen Oberkiefer. Der behandelnde<br />

Zahnarzt (ZA Achim Neudecker,<br />

Würzburg) hat den vorhandenen<br />

Oberkiefer-Zahnersatz im Hinblick auf<br />

Funktion und Ästhetik optimiert. Das umfasste<br />

eine Neuaufstellung der Zähne<br />

sowie eine Unterfütterung. Diese modifizierte<br />

Oberkiefer-Totalprothese stellte<br />

die zukünftige prothetische Wunschsituation<br />

dar und diente als Basis für<br />

die computergestützte Planung mit der<br />

coDiagnostiX-Planungssoftware (<strong>Straumann</strong>).<br />

Das Oberkiefer-Modell wurde<br />

dubliert und die Aufstellung in röntgen -<br />

opaken Kunststoff (Acryline X-rax, anaxdent)<br />

überführt (Abb. 2 und 3). Anschließend<br />

erfolgte die Komplettierung<br />

zur Scanschablone mit templiX-Referenzplatte<br />

und den drei Titan-Referenzstiften<br />

mittels glasklarem Kunststoff (Orthocryl,<br />

Dentaurum).<br />

Innerhalb des coDiagnostiX-<strong>System</strong>s,<br />

<strong>das</strong> wir seit 2007 einsetzen, wird die<br />

Scanschablone mit Modell über die<br />

60 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Implantatprothetik<br />

Abb. 1<br />

Abb. 3<br />

Abb. 2<br />

templiX-Referenzplatte, welche die drei<br />

Titan-Referenzstifte enthält, im gonyX-<br />

Koordinatentisch positioniert und über<br />

einen Gipssockel fixiert. Dieses Vorgehen<br />

stellt die Verbindung der digitalen<br />

Implantatplanung mit der Bohrschablonenherstellung<br />

sicher.<br />

Die Scanschablone enthält wichtige Informationen<br />

über <strong>das</strong> gewünschte prothetische<br />

Ergebnis in Form des röntgen -<br />

opaken Materials (Bariumsulfat versetztes<br />

Acrylat). Die röntgenopaken<br />

Zähne werden in der prothetischen Zahn -<br />

achse mit einer zentralen Bohrung versehen.<br />

Diese ist im CT- oder DVT-Scan<br />

sichtbar und kann so mit der Imlantatachse<br />

in Einklang gebracht werden. Ein<br />

separater Scan von der Scanschablone<br />

ist nicht notwendig (Abb. 4 bis 6).<br />

CT- oder DVT-Scan<br />

Mit eingesetzter Scanschablone wird die<br />

radiologische Aufnahme durchgeführt.<br />

Das Scanverfahren kann mit allen im Handel<br />

erhältlichen CT- und DVT-Geräten<br />

durchgeführt werden, die Bildgebungsinformationen<br />

gemäß dem allgemein anerkannten<br />

DICOM-Standard liefern, einzige<br />

Voraussetzung ist ein ausreichend<br />

großes Aufnahmefeld – field of view<br />

(FOV). DICOM steht für Digital Imaging<br />

and Communication in Medicine und gilt<br />

als Standardformat für <strong>das</strong> Speichern,<br />

Verarbeiten und Übermitteln digitaler<br />

Röntgenbilder in der (Zahn-)Medizin.<br />

Im vorliegenden Fallbeispiel erfolgte eine<br />

DVT-Aufnahme (NewTom) beim<br />

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen,<br />

e Abb. 1 Modell des<br />

zahnlosen Oberkiefers<br />

e Abb. 2 Dublierung des<br />

Oberkiefer-Modells. Überführung<br />

der Aufstellung in<br />

röntgenopaken Kunststoff<br />

(Acryline X-rax, anaxdent).<br />

e Abb. 3 Aufstellung in<br />

röntgenopaken Kunststoff<br />

auf Modell<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 61


Technik Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

e Abb. 4 Scanschablone<br />

mit templiX-Referenzplatte,<br />

die die drei Titanreferenz -<br />

stifte enthält<br />

der die 3D-Implantatplanung und Implantation<br />

durchführen sollte (PD Dr. Dr.<br />

Klaus-Kristian Würzler, Würzburg).<br />

Dann wurden die so gewonnenen<br />

DICOM-Daten in die Planungssoftware<br />

CoDiagnostiX (<strong>Straumann</strong>) eingelesen.<br />

Daraufhin führt man im coDiagnostiX-<br />

<strong>System</strong> eine Kennung der Titanreferenzpins<br />

durch; dabei werden die drei<br />

Titanpins im Datensatz aufgesucht und<br />

exakt mit drei virtuellen Pins überlagert,<br />

was zum Abgleich der (realen) Patientenkoordinaten<br />

mit den (virtuellen)<br />

Softwarekoordinaten führt (Abb. 7).<br />

Die <strong>labor</strong>seitige Umsetzung der Planungsdaten<br />

aus der Software in die<br />

Bohrschablone hat nach unserer mehrjährigen<br />

Erfahrung mit coDiagnostiX eine<br />

ganze Reihe von Vorteilen:<br />

e Abb. 5 Zentrale Bohrung<br />

in der prothetischen<br />

Zahnachse<br />

Abb. 7<br />

e Abb. 6 Fertiggestellte<br />

Scanschablone<br />

c Abb. 7 Kennung der<br />

Titanreferenzpins in der<br />

coDiagnostiX-<br />

Planungssoftware und<br />

Abgleich der (realen)<br />

Patientenkoordinaten mit<br />

den (virtuellen)<br />

Softwarekoordinaten<br />

62 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 8 Abb. 9<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

1. Frühe Kenntnis über den intraoralen<br />

Schablonensitz, da die Scanschablone<br />

zur Bohrschablone umgewandelt<br />

wird (im Gegensatz zur externen<br />

Fertigung der Bohrschablone, zum<br />

Beispiel durch Stereolithographie);<br />

2. Nachträgliche Änderungen können<br />

kurzfristig in die Schablone einfließen;<br />

3. Umsetzung eines individuellen, kundenspezifischen<br />

Bohrschablonendesigns;<br />

4. Genaue Kontrolle der Bohrschablonenherstellung<br />

über verschiedene<br />

Prüfprotokolle.<br />

Ein weiterer Vorteil der coDiagnostiX-Planungssoftware<br />

liegt darin, als offenes<br />

<strong>System</strong> bei der Planung Implantate verschiedener<br />

Hersteller (Implantatdatenbank<br />

mit knapp 2 000 Implantattypen<br />

aller namhaften Hersteller) verwenden<br />

zu können. So halten wir coDiagnostiX<br />

für eines der anwenderfreundlichsten<br />

und ausgereiftesten Planungssysteme,<br />

<strong>das</strong> sich durch eine logische und intuitive<br />

Menüführung auszeichnet.<br />

Im nächsten Schritt wurde <strong>das</strong> 3-D-Knochenmodell<br />

erstellt. Die Segmentierung<br />

e Abb. 8 Erstellung des 3-D-Knochen -<br />

modells. Die Segmentierung des<br />

Daten satzes erfolgte mittels Grau -<br />

schwellenwertregler.<br />

des Datensatzes erfolgte mittels Grauschwellenwertregler.<br />

Da hierbei Informationen<br />

aus dem Datensatz herausgerechnet<br />

werden, ist dieses 3-D-Bild<br />

weder für die Diagnostik noch für eine<br />

Implantatplanung geeignet. Es dient lediglich<br />

dem Abgleich der Implantatposition<br />

mit der zukünftigen Prothetik sowie<br />

der anschaulichen Patientenberatung<br />

und Aufklärung (Abb. 8). Die<br />

Abbildung 9 zeigt <strong>das</strong> fertig segmentierte<br />

3-D-Knochenmodell. Dieser Datensatz<br />

wird anschließend in <strong>das</strong> Patientenkoordinatensystem<br />

eingestellt<br />

(Abb. 10) und die Panoramakurve festgelegt.<br />

Entlang dieser wird <strong>das</strong> Panoramabild<br />

sowie die Querschnitts- und<br />

Tangentialansicht errechnet (Abb. 11).<br />

Die Abbildungen 7 bis 11 veranschaulichen<br />

vorbereitende Maßnahmen zur Diagnostik<br />

und Implantatplanung. Diese<br />

Schritte können nach Absprache und<br />

e Abb. 9 Fertig segmentiertes<br />

3-D-Knochenmodell<br />

e Abb. 10 Einstellung<br />

des Datensatzes<br />

in <strong>das</strong> Patienten -<br />

koordinatensystem<br />

e Abb. 11 Festlegung der<br />

Panoramakurve; an ihr<br />

werden <strong>das</strong> Panoramabild<br />

sowie die Querschnitts- und<br />

Tangential ansicht errechnet.<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 63


Technik Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

c Abb. 12 Auswahl des<br />

Implantates aus der<br />

Implantatdatenbank.<br />

Vorpositionierung über <strong>das</strong><br />

Zahnschema im Datensatz.<br />

Abb. 12<br />

Abb. 13<br />

Abb. 14<br />

e Abb. 13 Die Fein ausrich -<br />

tung der Implantate<br />

geschieht im Konsens mit<br />

den chirurgischen und prothetischen<br />

Anforderungen in<br />

den Schnittbildansichten<br />

e Abb. 14 Planung der<br />

Abutments – Verifizierung<br />

der prothetischen Umsetz -<br />

barkeit<br />

c Abb. 15 Abschließende<br />

Kontrolle der Implantat -<br />

positionen zur zukünftigen<br />

prothetischen Arbeit<br />

Abb. 15<br />

in enger Zusammenarbeit auch durch<br />

einen Planungsdienstleister erbracht<br />

werden.<br />

Herstellung der Bohrschablone<br />

Im nächsten Schritt fand die virtuelle Planung<br />

der Implantate nach anatomischen<br />

und prothetischen Gesichtspunkten<br />

statt. Bei diesem Fall wurden acht <strong>Straumann</strong><br />

Bone Level-Implantate geplant.<br />

Wie erwähnt enthält die Implantatdatenbank<br />

alle etablierten Implantatsysteme,<br />

so <strong>das</strong>s <strong>das</strong> gewünschte Implantat<br />

ausgewählt und über <strong>das</strong> Zahnschema<br />

im Datensatz vorpositioniert wird<br />

(Abb. 12). Die Feinausrichtung der Implantate<br />

geschieht im Konsens mit den<br />

64 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 16<br />

chirurgischen und prothetischen Anforderungen<br />

in den Schnittbildansichten<br />

(Abb 13). Nach der exakten Positionierung<br />

der Implantate im Datensatz können<br />

spezifizische Abutments geplant<br />

und so die prothetische Umsetzbarkeit<br />

überprüft werden (Abb. 14). Abbildung<br />

15 visualisiert die abschließende Kontrolle<br />

der Implantatpositionen zur zukünftigen<br />

prothetischen Arbeit.<br />

Zur Herstellung der Bohrschablone wird<br />

der auf die coDiagnostiX-Software abgestimmte<br />

gonyX-Koordinatentisch eingesetzt.<br />

Der in der Software generierte<br />

Schablonenplan dient als Grundlage<br />

für die Bohrschablonenherstellung. Der<br />

Schablonenplan enthält vier Parameter<br />

für die räumliche Position jedes Implantats<br />

und die Tiefeninformationen<br />

für die Platzierung der Bohrhülse. Darüber<br />

hinaus liefert die coDiagnostiX-<br />

Software einen Ausdruck für die Verifizierung<br />

der Parametereinstellungen sowie<br />

einen weiteren Kontrollausdruck<br />

zur Kontrolle der Bohrschablone.<br />

In dem vorliegenden Fallbeispiel ist die<br />

virtuelle Planung mit Hilfe des implantatspezifischen<br />

Koordinatenausdruckes<br />

in den gonyX-Koordinatentisch übertragen<br />

worden (Abb. 16). Die Einstellung erfolgte<br />

entsprechend der Implantatkoordinaten.<br />

Abbildung 17 veranschaulicht,<br />

<strong>das</strong>s vor der Bohrung die Einstellung mit<br />

Hilfe des Kontrollausdruckes und dem<br />

Nullebenentisch auf Korrektheit überprüft<br />

wurde. Anschließend konnten der<br />

Bohrstollen zur Aufnahme der Bohrhülsen<br />

aufbereitet (Abb. 18) und die vertikale<br />

Position der Bohrhülsen eingestellt<br />

werden (Abb. 19 und 20). Dann wurden<br />

die <strong>Straumann</strong> Guided Surgery-Bohrhülsen<br />

mit Autopolymerisat (Pattern Resin,<br />

GC) eingeklebt (Abb. 21). Abbildung<br />

22 zeigt die fertiggestellte Bohrschablone.<br />

Für jedes Implantat konnte eine<br />

Bohrhülse (Durchmesser 5 mm) eingearbeitet<br />

werden, welche die Achsneigung<br />

der Implantate festgelegt hat. Mit<br />

Hilfe der CoDiagnostiX-Software wird<br />

<strong>das</strong> chirurgische Protokoll erstellt, <strong>das</strong><br />

angibt, welche <strong>Straumann</strong> GuidedSurgery-Instrumente<br />

benötigt werden (Abb.<br />

23). Anhand des Prüfprotokollausdruckes<br />

(Abb. 24 und 25) lässt sich die korrekte<br />

Position der Bohrhülsen verifizieren.<br />

Das chirurgische Protokoll (Abb. 26)<br />

dient als Basis für die Operation.<br />

Nachdem die Bohrschablone im Mund<br />

des Patienten fixiert wurde, konnte <strong>das</strong><br />

Implantatbett mit den geführten Instrumenten<br />

präpariert werden (Abb.<br />

27). Anschließend erfolgte die geführte<br />

Implantatinsertion der acht Bone Level-Implantate<br />

(Abb. 28 und 29). Darauf<br />

e Abb. 16 Übertrag der<br />

virtuellen Planung mit Hilfe<br />

des implantatspezifischen<br />

Koordinatenausdruckes in<br />

den gonyX-Koordinatentisch<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 65


Technik Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Abb. 18<br />

Abb. 17<br />

Abb. 19<br />

e Abb. 17 Kontrolle<br />

der Einstellung vor<br />

der Bohrung mit Hilfe<br />

des Kontroll -<br />

ausdruckes und dem<br />

Nullebenentisch<br />

e Abb. 18<br />

Vorbereitung<br />

des Bohrstollens<br />

zur Aufnahme<br />

der Bohrhülsen<br />

Abb. 21<br />

Abb. 20<br />

Abb. 22<br />

e Abb. 19 Bestimmung der Nullebenen -<br />

position als Referenz für die vertikale<br />

Positionierung der Bohrhülse<br />

e Abb. 20 Einstellung der vertikalen<br />

Position der Bohrhülse und damit<br />

Umsetzung des Tiefenanschlags für<br />

die Bohrer<br />

e Abb. 21 Einkleben der <strong>Straumann</strong><br />

GuidedSurgery-Bohrhülsen mit<br />

Autopolymerisat (Pattern Resin, GC)<br />

e Abb. 22 Fertiggestellte<br />

Bohrschablone<br />

66 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 23<br />

Abb. 24<br />

sollte eine abnehmbare teleskopierende<br />

Brücke angefertigt werden.<br />

In der März-Ausgabe des <strong>dental</strong> <strong>labor</strong><br />

folgt Teil 2 des Fachbeitrags. Darin geht<br />

es um die Anfertigung der Suprakonstruktion.<br />

e Abb. 23 Mit Hilfe der CoDiagnostiX-<br />

Planungssoftware wird die Materialliste<br />

für die zu verwendenden Bohrhülsen und<br />

Implantate erstellt<br />

e Abb. 24 Prüfprotokollausdruck<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 67


Technik Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

c Abb. 25<br />

Anhand des<br />

Prüfprotokollausdrucks<br />

lässt<br />

sich die korrekte<br />

Position der<br />

Bohrhülsen<br />

verifizieren<br />

f Abb. 26 Das chirurgische<br />

Protokoll dient als Basis für<br />

die Operation<br />

Fazit<br />

Abb. 25<br />

Die Investition sowie Anwendung einer<br />

computergestützten 3-D-Implantatplanung<br />

ermöglichen dem Zahntechniker den<br />

Erfahrungsaustausch und die Diskussion<br />

der Planung im „Team Approach“ mit<br />

Chirurgen, Prothetikern und Patienten<br />

und stellt so für alle Beteiligten einen Gewinn<br />

dar. Eine exakte Planung führt zu<br />

einer erhöhten Vorhersagbarkeit der prothetischen<br />

Ergebnisse und ist Basis für<br />

eine dauerhaft sichere implantatprothetische<br />

Rehabilitation. Voraussetzung für<br />

eine erfolgreiche Umsetzung im Alltag<br />

ist es, sich in <strong>das</strong> Thema der 3-D-Planung<br />

einzuarbeiten. Dazu gehört eine nicht zu<br />

unterschätzende intensive theoretische<br />

Aus- und Fortbildung, um <strong>das</strong> praktische<br />

Know-how zu erlernen.<br />

Die Planungssoftware coDiagostiX in<br />

Verbindung mit dem gonyX-Koordinatentisch<br />

zur Herstellung der Scan- und<br />

Bohrschablonen ermöglicht eine präzise<br />

dreidimensionale Planung <strong>dental</strong>er<br />

Implantate und überzeugt durch<br />

eine logische sowie intuitive Menüführung<br />

bei präziser Auswertungsmöglichkeit.<br />

Die Handhabung des Koordinatentisches<br />

ist ebenso einfach wie sicher<br />

und stellt für einen versierten<br />

Zahntechniker keine Herausforderung<br />

dar. Darüber hinaus ist es ein offenes<br />

<strong>System</strong>, <strong>das</strong> alle etablierten Implantatsysteme<br />

in einer integrierten Datenbank<br />

hinterlegt hat.<br />

Abb. 26<br />

68 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Zeitgemäße Implantatplanung, Teil 1<br />

Implantatprothetik<br />

Abb. 27 Abb. 28<br />

e Abb. 27 Nachdem die Bohrschablone<br />

im Mund des Patienten fixiert wurde,<br />

konnte <strong>das</strong> Implantatbett mit den geführten<br />

Instrumenten präpariert werden<br />

e Abb. 28 Acht Bone Level-Implantate<br />

nach geführter Implantatinsertion<br />

Abb. 29<br />

d Abb. 29 Postoperatives<br />

Orthopantomogramm<br />

Vor dem Einstieg in die „navigierte<br />

Implantologie“ ist es sinnvoll, seine individuellen<br />

Kenntnisse innerhalb dieser<br />

Thematik einzuschätzen und eine<br />

persönliche Lernkurve mit der gewünschten<br />

Planungssoftware zu<br />

entwickeln. Darüber hinaus empfehlen<br />

sich intensive Gespräche mit Implantologen<br />

und nicht zuletzt Hospitationen<br />

bei der chirurgischen Umsetzung.<br />

n<br />

Literatur:<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Sebastian Schuldes, MSc<br />

Dental<strong>labor</strong> Schuldes<br />

Johann-Sebastian-Bach-Straße 2<br />

99817 Eisenach<br />

www.zahn-neu.de<br />

Nähere Angaben zum Autor finden Sie<br />

unter www.dlonline.de/autoren<br />

[1] Kühl S, Zürcher S, Mahid T, Müller-Gerbl M, Filippi A, Cattin P.: Accuracy of full<br />

guided vs. half-guided implant surgery. Clin Oral Implants Res. 2012 May 3. doi:<br />

10.1111/j.1600-0501.2012.02484.x. [Epub ahead of print];<br />

[2] Kühl S, Lambrecht, Th: Image guided surgery: Das coDiagnostiX-<strong>System</strong>. Dental<br />

Tribune Swiss Edition 2010.3: 17–19.<br />

[3] Clauß Th: Quintessenz Zahntechnik 2010;36(12):1618<br />

[4] Dental Kompakt – Das Jahrbuch 2012. Spitta Verlag Gmbh & Co KG, Balingen.<br />

http://bit.ly/SDHFsb<br />

Fotonachweis: Abb. 1 bis 26: ZTM Sebastian Schuldes, MSc, Eisenach;<br />

Abb. 27 bis 29: PD Dr. Dr. Klaus-Kristian Würzler, Würzburg<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 69


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Zahntechnik im Zeichen von Digitalisierung und CAD/CAM<br />

Klares Bekenntnis zum<br />

Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Wenn die Zeiten schwieriger werden, ist Vertrauen wichtiger denn je. Vertrauen hat letztlich<br />

damit zu tun, sich selbst zu trauen. Paul und Carmen Giezendanner sind der festen Überzeugung,<br />

<strong>das</strong>s auch für die Dental-Branche die Zeit gekommen ist, wichtige Zeichen zu setzen, indem sich<br />

die Zahntechniker trauen, ihre Arbeiten und Dienstleistungen ins rechte Licht zu rücken und ihre<br />

Kompetenz zu zeigen.<br />

Autoren:<br />

Paul Giezendanner<br />

Carmen<br />

Giezendanner<br />

Indizes:<br />

Qualitäts-Handwerk<br />

Transparenz<br />

Kompetenz<br />

Zirkon<br />

Inhouse-Produktion<br />

oder Outsourcing<br />

Wir müssen lernen, Präsenz und<br />

Kompetenz zu signalisieren.<br />

Auch die Publikationen [5] aus<br />

unserem Labor sind ein Zeichen unserer<br />

Kompetenz, dienen der Informationsbeschaffung<br />

des Nachwuchses und<br />

schaffen Vertrauen.<br />

Lava-Zirkonoxid ist nicht nur ein modernes<br />

Material mit exzellenten physikalischen<br />

Eigenschaften: Jedes einzelne<br />

Lava-Gerüst steht auch für zertifizierte<br />

Qualitätsarbeit, die durch einen<br />

einzigartigen stabilen Produktionsprozess<br />

gesichert wird. Dafür verbürgen<br />

wir uns mit Garantie auf die Haltbarkeit<br />

des Zirkonoxidgerüstes. Als Verarbeiter<br />

dieser Gerüstmaterialien gibt uns<br />

dies Sicherheit und eine Vertrauensbasis<br />

in der Zusammenarbeit mit unseren<br />

Kunden. Optimale Ergebnisse entstehen<br />

im Netzwerk. Die hauptsächliche<br />

Frage bei der Verarbeitung von Zirkon jedoch<br />

betrifft die jeweils beste Art der Fertigung:<br />

Outsourcing in einer „Work-Station“<br />

bzw. einem Fräszentrum oder „Inhouse<br />

Verarbeitung“ per CAD/CAM im<br />

eigenen Betrieb zum Erhalt oder als Beitrag<br />

zur Wertschöpfung?<br />

Transparenz<br />

In unserem Fall war dieser Weg nicht von<br />

Anfang an vorgezeichnet. Zu Beginn unserer<br />

Zirkon-Aktivitäten vor mittlerweile<br />

mehr als zehn Jahren haben wir die<br />

Gerüstfertigung in einer Workstation planen<br />

und fräsen lassen. Später haben wir<br />

uns entschieden, <strong>das</strong> Design der Gerüste<br />

am Computer selber zu planen,<br />

mittels Scanner einzulesen und anschließend<br />

den Gerüstrohling per Datentransfer<br />

an die Produktionsstätte in<br />

Auftrag zu geben. Den Feintrimm an den<br />

gelieferten Halbfabrikaten nahmen wir<br />

wieder selbst vor. Heute arbeiten wir mit<br />

dem Lava-Fräszentrum von Rainer Rominger<br />

in Lengwil-Oberhofen zusammen,<br />

<strong>das</strong> uns die Gerüste in höchster<br />

Präzision anliefert – und zudem in konkurrenzfähigem<br />

Zeitraum bereit für die<br />

Weiterverarbeitung. Bei Bedarf fertigen<br />

wir selbst ein Wax-up an, <strong>das</strong> alle Vorgaben<br />

zur Herstellung eines statisch korrekten<br />

Zirkon-Gerüsts beinhaltet. Damit<br />

sind wir in der Lage, uns auf die hochwertige<br />

Verblendung der Werkstücke zu<br />

konzentrieren und trotzdem permanent<br />

Zugriff auf die neuesten Fertigungstechnologien,<br />

materialtechnologischen<br />

Weiterentwicklungen und aktuellen Softwareprodukte<br />

zu haben.<br />

Kompetenz und<br />

Professionalität<br />

Wir müssen Präsenz und Kompetenz<br />

signalisieren und sind somit auf bestens<br />

ausgebildete Mitarbeiter und vertrauensvolle<br />

Netzwerkpartnerschaft angewiesen.<br />

Letztlich haben Professionalität,<br />

ständige Weiterbildung und ein<br />

Know-how auf dem jüngsten Stand der<br />

Zahntechnik auch mit dem „Preis” unserer<br />

Leistungen zu tun. Wir tun etwas<br />

70 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 138<br />

Abb. 137<br />

Abb. 140<br />

Abb. 139<br />

Abb. 142<br />

Abb. 141<br />

e Abb. 137 Wax-up zur Evaluation der<br />

Raumaufteilung<br />

e Abb. 138 Wax-up umgesetzt in<br />

Kunststoff, zur provisorischen Anprobe<br />

am Patienten<br />

und erhalten dafür eine adäquate Entschädigung,<br />

die wir auch gerne unserem<br />

Netzwerkpartner gönnen (Abb. 137<br />

bis 148).<br />

Wir blicken im Rahmen der zweijährigen<br />

Zusammenarbeit mit Rainer Ro-<br />

e Abb. 139 Gemischt getragene Brücke als Set-up auf dem Modell<br />

e Abb. 140 Kunststoff Set-up präpariert für die Designvorlage zum<br />

Scannen im Fräszentrum<br />

e Abb. 141 Hier zeigt sich, <strong>das</strong>s die idealisierte Raumaufteilung<br />

nicht mit der Position der Implantate harmoniert<br />

e Abb. 142 Zirkongerüst zurück aus dem Fräszentrum<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 71


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 144<br />

Abb. 143<br />

Abb. 145<br />

Abb. 146<br />

Abb. 147 Abb. 148<br />

e Abb. 143 Zirkon -<br />

konstruktion auf dem Modell<br />

e Abb. 144 Fertig verblendete,<br />

gemischte Brücke (Iabiale<br />

Ansicht) …<br />

e Abb. 145 … noch ohne<br />

Titaninsert (basale Ansicht)<br />

e Abb. 146 Die einzelne Krone 23<br />

dient dem Behandler nach dem<br />

Einsetzen der Brücke zum<br />

Verschluss des noch offenen<br />

Schraubenzugangskanals in<br />

Regio 23<br />

e Abb. 147 Labial/bukkale<br />

Ansicht der Rekonstruktion<br />

e Abb. 148 Medentika Titaninsert<br />

für <strong>Straumann</strong> Octa RN<br />

minger nicht ohne Stolz auf über 1000<br />

erfolgreich eingesetzte Lava-Zirkon-Einheiten<br />

zurück. Dabei wurden Einzelkronen,<br />

Brücken, Abutments, Implantate,<br />

Primärteleskope, Stege sowie<br />

komplexe Totalrestaurationen auf Implantaten<br />

in höchster Ästhetik und Qualität<br />

gefertigt. Diesen Erfolg möchten<br />

wir für die Patienten unserer Kundenpraxen<br />

auch in Zukunft garantieren können.<br />

Dazu gehört die vollständige Transparenz:<br />

Bei uns wird auf jedem Liefer-<br />

72 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 149 Abb. 150 Abb. 151<br />

Abb. 152<br />

Abb. 153<br />

e Abb. 149 bis 151<br />

Teleskope in verschiedenen<br />

Farbgebungen<br />

e Abb. 152 und 153 Wax-up und Zirkonaufbauten für<br />

einmal in Schneeweiß<br />

d Abb. 154 Brückengerüste/Teleskope/<br />

Einzelkronen, alle individuell eingefärbt<br />

Abb. 154<br />

cf Abb. 155 bis 157 Totalrekonstruktion über<br />

vier Implantate, direkt verschraubt in Zirkon<br />

Abb. 155<br />

Abb. 156<br />

Abb. 157<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 73


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 159<br />

Abb. 158<br />

Abb. 160<br />

e Abb. 158 und 159<br />

Stegkonstruktion mit eingeklebten<br />

Titaninsert und galvanischer<br />

Überkonstruktion<br />

c Abb. 160 Direkt verblendete<br />

Implantatkonstruktion<br />

22/21 und Veneer auf 11<br />

zum Verschließen des<br />

labial austretenden<br />

Schraubenzugangskanals<br />

Abb. 161<br />

df Abb. 161 bis 163 Die Abbildungen zeigen die<br />

Konstruktion von basal, palatinal und labial mit<br />

eingeklebter Titanbase, aber ohne die Über kon -<br />

struktion für den Schraubenzugangsverschluss<br />

bei den Implantaten Regio 12/22<br />

Abb. 162<br />

Abb. 163<br />

74 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 164<br />

Abb. 165<br />

schein die Herkunft des verwendeten<br />

Rohlings mittels „Lava-Kleber” offen<br />

deklariert. Nach zwei Jahren Zusammenarbeit<br />

mit dem Fräszentrum von<br />

Rainer Rominger wissen wir, <strong>das</strong>s unsere<br />

Auftraggeber bereit sind, für ein<br />

hochwertiges Produkt zugunsten ihrer<br />

Patienten einen adäquaten Preis für unsere<br />

Arbeit zu bezahlen.<br />

Zirkon für alle Lebenslagen<br />

e Abb. 164 und 165 Bedingt abnehmbare Zirkonarbeit auf Implantat<br />

Regio 12/22 mit individuellen Frontzahn-3/4-Zirkonkronen. Die beiden<br />

zentralen Inzisiven wurden direkt mit der Zirkonkonstruktion in vitro<br />

verklebt. Die beiden Lateralen werden im Mund provisorisch zementiert,<br />

um über einen gewissen Zeitraum den Schraubenzugangskanal und<br />

damit die Demontage der Konstruktion offen zu halten.<br />

Effiziente Abläufe, vollendete Ästhetik<br />

und höchste Präzision (Abb. 149 bis<br />

165): Wir sind zur Überzeugung gelangt,<br />

<strong>das</strong>s wir an der rasanten Entwicklung<br />

dieser Technologie teilhaben wollen, dabei<br />

jedoch die Risiken bei den finanziellen<br />

Ressourcen besser verteilen und<br />

eher in den Aufwand für die Verblendtechnik<br />

und die daraus resultierende<br />

brillante Ästhetik investieren wollen. Wir<br />

Abb. 166<br />

c Abb. 166 Kunststoff-Set-up als Planung<br />

und Ästhetikkontrolle zur provisorischen<br />

Positionierung im Munde des Patienten<br />

f Abb. 167 und 168 Set-up umgearbeitet<br />

als Scandesign<br />

Abb. 167<br />

Abb. 168<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 75


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 169<br />

Abb. 170<br />

e Abb. 169 und 170<br />

Zirkonkonstruktion als<br />

Halbfabrikat vom Fräszentrum<br />

c Abb. 171<br />

Rekonstruktion passgenau<br />

auf dem Modell<br />

c Abb. 172<br />

Verblendete Arbeit<br />

(basale Ansicht) …<br />

f Abb. 173<br />

… und bukkale Ansicht…<br />

f Abb. 174<br />

… mit eingeklebter<br />

Titanbase<br />

konzentrieren uns auf unser ureigenes<br />

Handwerk und richten den Fokus auf<br />

Konstruktion, Planung, patientenspezifische<br />

Ausrichtung, Qualität, Präzision,<br />

Pünktlichkeit und aufwandgerechte Entschädigung<br />

unserer Leistungen. Wir haben<br />

erkannt, <strong>das</strong>s zur verantwortungsbewussten<br />

Anwendung dieser Technik<br />

höchste Professionalität nötig ist. Dies<br />

erwarten und bekommen wir von unserem<br />

Partner Rainer Rominger.<br />

Jeder tut <strong>das</strong>, was er in höchster Präzision<br />

und Qualität am besten zu leisten<br />

vermag (Abb. 166 bis 175). Überlassen<br />

wir doch den Kompetenzzentren die<br />

notwendigen Investitionen sowie die<br />

daraus resultierenden Risiken und natürlich<br />

auch die spezifischen Arbeiten.<br />

Diese sind sowieso bei einem Spezialisten<br />

besser aufgehoben. Die Fräszentren<br />

können am Ende auch günsti-<br />

Abb. 171<br />

Abb. 172<br />

Abb. 173<br />

Abb. 174<br />

76 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 176<br />

Abb. 175<br />

Abb. 177<br />

e Abb. 175 Titanbase von Medentika,<br />

eingeklebt in die Zirkonstruktur<br />

c Abb. 176 Industriell gefertigter Cercon -<br />

aufbau, verklebt mit einem Tertiäraufbau<br />

(Verbesserung des Emergenzprofile).<br />

Sinterkeramische Kronen zum Verschluss<br />

des Schraubenzugangskanals (Ankylos<br />

Cercon-Aufbauten/Firma Dentsply Friadent<br />

Schweiz AG, 2560 Nidau).<br />

c Abb. 177 Maschinell gefertigte Titan -<br />

aufbauten wurden mit der Tertiärkonstruk -<br />

tion verklebt – diesmal sind es Zirkon -<br />

kronen, welche zum Verschluss des<br />

Schraubenzugangskanals dienen (Titanbase<br />

zum Ankylos-Implantat – Firma Dentsply<br />

Friadent Schweiz AG, 2560 Nidau)<br />

f Abb. 178 Industrieller Cercon-<br />

Aufbau …<br />

f Abb. 179 … wird zur Verbesse -<br />

rung des Emergenzprofils mit einer<br />

Überkonstruktion verklebt<br />

f Abb. 180 Zirkonkrone …<br />

f Abb. 181 … und primärer<br />

sowie sekundärer Aufbau<br />

bilden nun eine harmonische<br />

Einheit<br />

Abb. 178 Abb. 179 Abb. 180 Abb. 181<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 77


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 183<br />

Abb. 182<br />

e Abb. 182<br />

Ankylos-Implantat in situ.<br />

Zahnfleischausformung<br />

erfolgte lediglich über den<br />

Sulcusformer in der Ein -<br />

heilphase.<br />

e Abb. 183<br />

Mit Primäraufbau verklebtes<br />

Zirkonabutment mit schön<br />

ausgeformtem Emergenz -<br />

profil<br />

Abb. 185<br />

Abb. 184<br />

e Abb. 184<br />

Zahn 14 Implantatkrone<br />

aus Zirkon/Zahn 15<br />

Zirkonkrone in situ …<br />

e Abb. 185<br />

… und von okklusal<br />

ger einkaufen, als wir es in einem „herkömmlichen“<br />

zahntechnischen Labor<br />

neben dem Alltagsgeschäft je produzieren<br />

können.<br />

Unsere Aufgabe ist es dann, <strong>das</strong> Halbfabrikat<br />

zur Vollendung zu bringen. Wir<br />

tun dies mit Kompetenz, viel Herzblut<br />

und Liebe zum Detail – darin liegen unsere<br />

Stärken. Unsere Auftraggeber und<br />

insbesondere auch deren Patienten profitieren<br />

davon. Virtuos und einfallsreich<br />

und immer mit dem Fokus auf die Ästhetik<br />

engagieren wir uns dort, wo unsere<br />

Kernkompetenzen liegen. Individuell<br />

und mit viel Engagement bringen<br />

wir die Halbfabrikate des Fräszentrums<br />

zur Perfektion (Abb. 176 bis 192). Ob es<br />

sich beim Zirkon um einen kurzfristigen<br />

Hype oder eine echte Alternative handelt<br />

– diese Entscheidung überlassen<br />

wir jedem Einzelnen selbst. Wir jedenfalls<br />

betrachten diesen Werkstoff –<br />

verantwortungsbewusst angewendet<br />

und den Indikationen folgend – als wirkliche<br />

Alternative zu den herkömmlichen<br />

Goldlegierungen, die ihrerseits aber<br />

weiterhin ihre Daseinsberechtigung<br />

haben.<br />

78 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 187<br />

Abb. 186<br />

ed Abb. 186 bis 188<br />

Frontzahnverblendungen<br />

auf Zirkongerüst<br />

(Willi Geller Creation-Zirkonkeramik ZI-F)<br />

Abb. 188<br />

Abb. 189<br />

e Abb. 189 Vorher<br />

c Abb. 190 Nachher<br />

Abb. 190<br />

Abb. 191<br />

e Abb. 191 Vorher<br />

c Abb. 192 Nachher<br />

Abb. 192<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 79


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 194<br />

Abb. 193<br />

Abb. 195<br />

Abb. 196<br />

Abb. 197<br />

e Abb. 193 bis 195<br />

Fall 1. Industriell gefertigtes Zirkonabutment<br />

e Abb. 196 und 197 Wax-up ...<br />

d Abb. 198 und 199 ... umgesetzt in<br />

Zirkon und vorbereitet für die Verklebung<br />

mit dem industriellen Abutment<br />

Abb. 198<br />

Abb. 199<br />

Variantenreich, individuell und<br />

immer den Vorgaben folgend<br />

Fall 1: Nicht bei jedem Implantatsystem<br />

ist es uns Zahntechnikern möglich,<br />

schnell und einfach ein Endprodukt konstruieren<br />

zu können. Hier sind wir gefragt<br />

und gefordert, individuelle und<br />

spezifische Patientenlösungen zu erbringen.<br />

Immer hin- und hergerissen<br />

zwischen industrieller Produktion, kreativen<br />

Ideen und handwerklicher Umsetzung.<br />

Alles im Sinne eines patientenausgerichteten<br />

Endergebnisses<br />

(Abb. 193 bis 208).<br />

80 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 200<br />

Abb. 201 Abb. 202<br />

Abb. 203<br />

Abb. 204<br />

ec Abb. 200 bis 204<br />

Verklebung nach Vorgaben<br />

des Zementherstellers<br />

f Abb. 205 bis 208<br />

Verklebte Tertiärkonstruktion<br />

für die Modifikation des<br />

Austrittsprofils und fertiggestellte<br />

Krone<br />

Abb. 205 Abb. 206<br />

Abb. 207 Abb. 208<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 81


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 209 Abb. 210<br />

Abb. 211<br />

c Abb. 209 bis 212<br />

Fall 2. Hier handelt es<br />

sich um eine individuell<br />

gefertigte „Überkonstruk -<br />

tion“, welche mit dem<br />

primären Zirkonaufbau<br />

verklebt wurde. Der okklusal<br />

offene Schrauben -<br />

zugangskanal wurde mit<br />

einem presskeramischen<br />

Onlay verschlossen.<br />

Abb. 212<br />

Fall 2: Hier handelt es sich um eine individuell<br />

gefertigte „Überkonstruktion“,<br />

welche mit dem primären Zirkonaufbau<br />

verklebt wurde. Der okklusal offene<br />

Schraubenzugangskanal wurde mit einem<br />

presskeramischen Onlay verschlossen<br />

(Abb. 209 bis 212).<br />

Fall 3: Die direkt zu verschraubende<br />

Überkonstruktion wurde in vitro mit<br />

dem Titaninsert verklebt (Abb. 213 bis<br />

216).<br />

Fall 4: Die gleiche Vorgehensweise wie<br />

bei Fall 3, jedoch als Frontzahnvariante<br />

(Abb. 217 bis 219).<br />

82 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

Abb. 213 Abb. 214<br />

ef Abb. 213 bis 216<br />

Fall 3. Die direkt zu verschraubende Überkonstruktion wurde in vitro mit dem Titaninsert verklebt<br />

Abb. 215<br />

Abb. 216<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 83


Technik Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

Abb. 217<br />

Abb. 218<br />

ed Abb. 217 bis 219 Fall 4.<br />

Die gleiche Vorgehensweise wie bei Fall<br />

3, jedoch als Frontzahnvariante<br />

Fazit<br />

Abb. 219<br />

Niemand hat einen Königsweg mit Erfolgsgarantie,<br />

um für die Zukunft gerüstet<br />

zu sein. Man sollte versuchen,<br />

ein waches und kritisches Auge für Neues<br />

zu behalten, aber vor allem sollte<br />

man authentisch, seriös und eigenständig<br />

bleiben. Ebenso wichtig ist es,<br />

Fixpunkte zu schaffen, an denen man<br />

sich in solch schwierigen Zeiten festhalten<br />

kann sowie aus dem Portfolio<br />

der Vergangenheit zu schöpfen. Das<br />

kann uns Beständigkeit und Kontinuität<br />

sichern. Es könnte durchaus sinnvoll<br />

sein, sich einen Nischenplatz zu erobern,<br />

aber die Pflege desselben wird,<br />

an heutigen Maßstäben gemessen,<br />

weit mehr Kreativität und Kraft in Anspruch<br />

nehmen, als es gemeinhin noch<br />

vor zwei oder drei Jahren notwendig ge-<br />

84 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Klares Bekenntnis zum Qualitäts-Handwerk, Teil 4<br />

High-End-Prothetik<br />

wesen wäre – dessen sind wir uns sicher.<br />

Neue Denkansätze sind deshalb<br />

notwendig, Kompromissbereitschaft sowie<br />

individuelle Formen von Zusammenarbeit<br />

auf allen Ebenen der partnerschaftlich<br />

relevanten Parameter<br />

müssen überlegt und, wenn möglich,<br />

realisiert werden. Teamwork und Kompetenzzuordnung<br />

im eigenen Labor gehören<br />

zu den wichtigsten „Hausaufgaben“.<br />

Diese Philosophie, die wir in dieser<br />

Artikelreihe vorgestellt haben,<br />

leben wir in unserem Betrieb tagtäglich.<br />

Wenn es gelingt, in partnerschaftlichem<br />

Einvernehmen und durch Integration<br />

der Patienten-Wünsche vielschichtige<br />

Zielsetzungen mit hohem Engagement<br />

umzusetzen, reüssiert <strong>das</strong> Qualitätshandwerk<br />

auch in diesen „Rabattzeiten”.<br />

Wir bei Giezendanner Dentaltechnik<br />

übernehmen Verantwortung<br />

und setzen uns dafür ein, <strong>das</strong>s unsere<br />

Arbeit, die ja schließlich in den Mund<br />

von Patienten kommt, vor Ort produziert<br />

wird und mithilft, Arbeitsplätze zu<br />

erhalten. Das haben wir auch damit bewiesen,<br />

<strong>das</strong>s wir trotz hoher Qualitätsansprüche<br />

und wirtschaftlichem Druck<br />

unser soziales Engagement nie in Frage<br />

gestellt haben. Seit über 25 Jahren<br />

bieten wir stets einem Menschen mit<br />

Handicap einen Platz in unserem Betrieb.<br />

Außerdem setzt unser Labor seit<br />

Jahren auf den Slogan „Mehr Wert“. Dahinter<br />

steht ein besonderer Einsatz in<br />

der Produktion und ein definiertes Credo:<br />

Wir glauben an die Wertschätzung<br />

der Kunden, den Werkplatz Schweiz,<br />

<strong>das</strong> zahntechnische Handwerk und unser<br />

bewährtes Qualitätsbekenntnis.<br />

Weil wir wissen, <strong>das</strong>s es Auftraggeber<br />

und Patienten gibt, die lieber auf „Werte“<br />

setzen als auf die „Aldisierung” der<br />

Zahnmedizin.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Paul Giezendanner<br />

Carmen Giezendanner<br />

Paul Giezendanner AG<br />

Dentaltechnik<br />

Poststrasse 5<br />

6060 Sarnen/Schweiz<br />

Telefon +41 41 660 39 38, Fax +41 41 660 86 72<br />

info@giezendanner-<strong>dental</strong>.ch, www.giezendanner-<strong>dental</strong>.ch<br />

www.facebook.com/Giezendanner.Dentaltechnik<br />

Nähere Infos zu den Autoren finden Sie<br />

unter www.dlonline.de/autoren<br />

http://bit.ly/UcYhXb<br />

Materialliste<br />

Literaturnachweis<br />

3M ESPE: Zirkonrohlinge<br />

(Codiert)/RelyX Unicem zum<br />

Einkleben von Titaninsert<br />

A3 Dental: Medentika Titaninsert<br />

Cendrés Metaux: verwendete<br />

Keramiken bei allen Arbeiten in<br />

dieser Publikation; Willi Geller<br />

Creation CC-Metallkeramik Willi<br />

Geller Creation Zi-F<br />

Zirkonkeramik<br />

Friadent: Ankylos Abutment<br />

(Titaninsert/Titanabutment/Cerc<br />

on Abutment)<br />

GC: GC Fujivest Platinum<br />

Einbettmassenmaterial<br />

KAVO: Mobiliar und Geräte/<br />

Einrichtungspartner der Labors<br />

von der Paul Giezendanner AG in<br />

Sarnen und Luzern<br />

PX Dental SA: hochgoldhaltige<br />

Aufbrennlegierung (PX Premium C)<br />

Epoxid (PX Extrarock<br />

<strong>System</strong>komponente A+B)<br />

Rodent: Lieferant für rotierende<br />

Instrumente<br />

Schmiemann: Gipslieferant der<br />

Paul Giezendanner AG (estheticbase<br />

300 (goldbraun)/Zero arti<br />

quick (weiß)/ZERO stone (goldbraun)/Profilare<br />

100 (gelb)/<br />

Ortodontic base (superweiß)<br />

VOCO: Quick Up Set/Fit Test C&B<br />

Wieland: Galvano-<br />

<strong>System</strong>technologie<br />

ZETA Dental: allgemeiner<br />

Materiallieferant der Paul<br />

Giezendanner AG<br />

[1] Das Dental Labor (die multifunktionelle<br />

Gerüstgestaltung<br />

für Vollver blendung aus<br />

Artglas)/Deutsch 04/1995<br />

[2] Zirconiumdioxid in der<br />

abnehmbaren Prothetik/<br />

Schweiz Monatsschr<br />

Zahnmed/Vol. 121 7/8/2011<br />

[3] Buch; Wissen ist die Basis,<br />

Erfolg <strong>das</strong> Resultat/Autor Paul<br />

Giezendanner/Verlag Neuer<br />

Merkur 2009<br />

[4] Chipping von Zro2-Kronen/<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> Labor LX 3/2012<br />

[5] Alle Publikationen von<br />

Paul Giezen danner unter<br />

www.giezendanner-<strong>dental</strong>.ch<br />

➙ Publikationen<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 85


Technik<br />

Modellguss ohne Guss?<br />

Digitale Modellguss-Verfahren<br />

Modellguss<br />

ohne Guss?<br />

Undenkbar: Wie der Name schon sagt,<br />

ist ein ungegossener Modellguss<br />

kaum vorstellbar. Die fortlaufende<br />

CAD/CAM-Technik ermöglicht uns<br />

nun, diese Klammer-Konstruktionen<br />

über additive und subtraktive<br />

Verfahren herzustellen. Vermessen,<br />

ausblocken und modellieren lassen<br />

sich virtuell erledigen und mittels<br />

Sinterverfahren muss nicht einmal<br />

mehr eingebettet werden.<br />

Aber: Wie steht es um die Qualität?<br />

Autor:<br />

Stefan Tiehe, Goslar<br />

Indizes:<br />

Digitaler Modellguss<br />

Rapid Prototyping<br />

Druckverfahren<br />

Stereolithographie<br />

Lasersinter<br />

Frästechnik<br />

Additives, subtraktives<br />

Verfahren<br />

Das Zahntechniker-Handwerk hat<br />

im letzten Jahrzehnt einen turbulenten<br />

Wandel vollzogen.<br />

Durch den Einzug moderner CAD/CAM-<br />

Technologien verschiebt sich die Herstellung<br />

vom traditionellen Handwerk<br />

zum maschinell gefertigten Zahnersatz.<br />

Bis heute begrenzt sich diese Entwicklung<br />

fast ausschließlich auf die Herstellung<br />

von Zahnersatz im Bereich der<br />

Kronen- und Brückentechnik. In der Modellgusstechnik<br />

konnte sich bislang<br />

kein Fertigungsverfahren durchsetzen,<br />

<strong>das</strong> eine wirtschaftliche Herstellung in<br />

der Qualität der traditionellen Gusstechnik<br />

ermöglicht. Gerade im Bereich<br />

der Modellgusstechnik hat <strong>das</strong> Zahntechniker-Handwerk<br />

im Verlauf der letzten<br />

Jahrzehnte die <strong>dental</strong>e Gusstechnik<br />

so weit vorangetrieben, <strong>das</strong>s die<br />

erzielten Gusspassungen, auch im<br />

CAD/CAM-Zeitalter, ihresgleichen su-<br />

86 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Modellguss ohne Guss?<br />

Gusstechnik<br />

chen. Jede computergestützte Fertigung<br />

wird sich daher auch mit der erzielten<br />

Qualität der traditionellen Fertigung<br />

messen lassen müssen. Ein kleiner<br />

Einblick auf „Mögliches“ und<br />

„Unmögliches“ zum Thema Modellguss<br />

und CAD/CAM soll deshalb nachfolgend<br />

Orientierung und Möglichkeit zur<br />

Bewertung geben.<br />

Abb. 1<br />

Rapid Prototyping<br />

im Druckverfahren<br />

Grundlage für die Herstellung von Gerüsten<br />

im Rapid Prototyping (schneller<br />

Modellbau) mittels Druckertechnik sind<br />

CAD-Dateien, die – wie bei allen CAD/<br />

CAM-Verfahren – in einen STL-Datensatz<br />

(„Surface Tesselation Language“)<br />

umgewandelt werden (Abb. 1). Die<br />

CAM-Software berechnet anhand des<br />

Datensatzes die benötigte Stützstruktur,<br />

welche die Modellgusskonstruktion<br />

unterbaut. Freitragende Konstruktionen<br />

sind, abhängig vom verwendeten<br />

<strong>System</strong>, nur bedingt und selten<br />

möglich. Die Stützstruktur und die Modellgussgerüste<br />

werden mittels eines<br />

Druckkopfes schichtweise horizontal<br />

aufgebaut und per Lichtimpuls polymerisiert.<br />

Die Stützstruktur wird zum<br />

Beispiel aus flüssigem Acrylharz gedruckt,<br />

der durch eine geringe Verkettung<br />

gelartig aushärtet. Eine weitere Variante<br />

als Unterbau ist die Verwendung<br />

von lichthärtendem Wachs. Zuerst wird<br />

die Stützstruktur und anschließend der<br />

eigentliche Datensatz aus Kunststoff aufgebaut<br />

und mittels Lichtimpuls schichtweise<br />

ausgehärtet (Abb. 2). Abschließend<br />

wird <strong>das</strong> Stützmaterial entfernt, der<br />

Kunststoffmodellguss mit Gusskanälen<br />

versehen und im traditionellen Verfahren<br />

eingebettet und gegossen (Abb. 3a<br />

und 3b). Eine der großen Herausforderungen<br />

dieser Verfahrenstechnik ist die<br />

Wirtschaftlichkeit. Die <strong>System</strong>komponenten<br />

erfordern Investitionen im<br />

sechsstelligen Bereich. Die Bauzeit von<br />

bis zu zwölf Stunden und die geringe<br />

Stückzahl je Bauzyklus tragen wenig<br />

zur Arbeitseffizienz bei. Dental<strong>labor</strong>s,<br />

die bereits über die CAD/CAM-Technik<br />

verfügen und Kronen und Brücken mit<br />

Frässystemen herstellen, müssten für<br />

diese Modellgussfertigung ein weiteres<br />

<strong>System</strong> installieren.<br />

Stereolithographie-Verfahren<br />

Auch im stereolithographischen Verfahren<br />

beginnt die Herstellung mit einer<br />

CAD-Datei im STL-Format. Im<br />

Gegensatz zum bereits beschriebenen<br />

Rapid-Prototyping-Druckverfahren können<br />

die Modellgussgerüste jedoch nahezu<br />

frei im Raum aus lichtpolymerisierendem<br />

Kunststoff gebaut werden.<br />

Die erforderliche Stützstruktur reduziert<br />

sich dabei auf wenige dünne Streben,<br />

die als Grundlage des Bauprozesses<br />

und zur Fixierung auf der Bauplattform<br />

dienen. Die Herstellung erfolgt in<br />

einem Flüssigkeitsbad aus lichtpolymerisierendem<br />

Kunststoff, wobei Stützstruktur<br />

und Bauteil aus demselben<br />

Material generiert werden. Über einen<br />

Laserstrahl wird der Datensatz schichtweise<br />

in <strong>das</strong> Polymerbad übertragen<br />

und dabei in Abständen von 50 µm belichtet.<br />

Bei den meisten stereolithographischen<br />

Verfahren wird der Modellguss<br />

während des Bauprozesses<br />

schrittweise in <strong>das</strong> Polymerbad abgesenkt,<br />

wobei <strong>das</strong> Absenken exakt der<br />

gewählten Schichtstärke der Bauebene<br />

entspricht. Abhängig vom <strong>System</strong><br />

werden die Bauebenen mit einer Wischerlippe<br />

abgezogen, um <strong>das</strong> Material<br />

gleichmäßig für den nächsten Belichtungsschritt<br />

zu verteilen (Abb. 4a<br />

und 4b). Nachdem die fertigen Gerüs-<br />

e Abb. 1 STL-Datensatz<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 87


Technik<br />

Modellguss ohne Guss?<br />

Abb. 2<br />

c Abb. 2<br />

Modellguss mit Stützstruktur<br />

f Abb. 3a und 3b<br />

Modellgussvarianten aus<br />

Kunststoff<br />

Abb. 3a<br />

Abb. 3b<br />

te dem Polymerbad entnommen, gereinigt<br />

und in einem weiteren Schritt<br />

endpolymerisiert wurden, erfolgt auch<br />

bei diesem Verfahren die metallische<br />

Umsetzung mittels <strong>dental</strong>em Feinguss<br />

(Abb. 5). Es stellt sich auch hier die Frage<br />

der Wirtschaftlichkeit. Mit Ausnahme<br />

der Dental<strong>labor</strong>s, die sich bereits<br />

intensiv mit der Herstellung von Modellen<br />

auf dem Gebiet des intraoralen<br />

Scannens befassen, verfügen nur wenige<br />

Betriebe über stereolithographische<br />

Verfahren.<br />

Lasersinter-Verfahren<br />

Lasersintern (oder Selektives Lasersintern<br />

– SLS) ist ein additives Fertigungsverfahren,<br />

bei dem <strong>das</strong> Modellgussgerüst<br />

mit Pulver direkt in Metall<br />

oder Kunststoff hergestellt wird. Per Laserstrahl<br />

wird der STL-Datensatz in Bauebenen<br />

von zirka 30 bis 50 µm in <strong>das</strong><br />

Pulverbad übertragen und punktuell gesintert.<br />

Ähnlich dem stereolithographischen<br />

Verfahren wird hier <strong>das</strong> Bauteil<br />

im Pulverbad abgesenkt, wobei <strong>das</strong><br />

Material für die jeweiligen Bauebenen<br />

mit Walzen oder Wischerlippen aufgetragen<br />

wird. Bauteile aus ausbrennbarem<br />

Kunststoff können dabei ohne<br />

Stützstruktur dreidimensional im Pulverbad<br />

hergestellt werden. Vor dem<br />

Guss muss <strong>das</strong> Kunststoffgerüst kaum<br />

noch nachgearbeitet werden. Bei der<br />

Herstellung aus NEM-Metallpulver sind<br />

88 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Modellguss ohne Guss?<br />

Gusstechnik<br />

Abb. 4a<br />

Abb. 4b<br />

Abb. 5<br />

e Abb. 4a und 4b<br />

Gerüste aus unterschiedlichen<br />

<strong>System</strong>en<br />

d Abb. 5<br />

Vorbereiten zum Gießen<br />

wiederum Stützstrukturen erforderlich.<br />

Der Modellguss kann nicht komplett<br />

frei im Raum gebaut werden und benötigt<br />

zur Fixierung auf der Bauplattform<br />

und zur Unterstützung des Bauprozesses<br />

entsprechende Streben. Abhängig<br />

von der Winkelausrichtung des<br />

Objektes auf der Bauplattform lassen<br />

sich die Stützstreben minimalisieren,<br />

so <strong>das</strong>s nur Teilbereiche des Modellgusses<br />

versäubert werden müssen<br />

(Abb. 6 und 7). Das metallische Lasersintern<br />

ist <strong>das</strong> einzig etablierte Verfahren<br />

für Modellgusskonstruktionen,<br />

bei dem eine Endmaterial-Fertigung<br />

möglich ist und der <strong>dental</strong>e Guss überflüssig<br />

wird. Inwieweit sich für die Labors<br />

mit diesem Verfahren im niedrigpreisigen<br />

Modellgussbereich eine Wertschöpfung<br />

erzielen lässt, wird die Zukunft<br />

zeigen. Die Kosten für derartige<br />

<strong>System</strong>e liegen je nach Größe der Bauplattform<br />

und erforderlichem Equipment<br />

zwischen 150.000 und 400.000<br />

Euro.<br />

Frästechnik<br />

Die Frästechnik hat sich seit Jahren mit<br />

zahlreichen Facetten und Materialvarianten<br />

in der Dentalbranche etabliert,<br />

die unterschiedlichen <strong>System</strong>e sind<br />

bestens bekannt. Im Gegensatz zu den<br />

bereits beschriebenen additiven Fertigungsverfahren<br />

wird der STL-Datensatz<br />

aus dem gewählten Blankmaterial he-<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 89


Technik<br />

Modellguss ohne Guss?<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

e Abb. 6 SLS Modellguss<br />

aus Kunststoff<br />

e Abb. 7 SLS Modellguss<br />

aus Metall<br />

d Abb. 8 Kunststoffblank<br />

mit Modellgüssen<br />

rausgefräst (subtraktives Fertigungsverfahren).<br />

Dabei entfällt für die Modellgusstechnik<br />

eine Fertigung im Endmaterial.<br />

Das Herausfräsen einer komplexen<br />

Modellgussstruktur aus einem<br />

NEM-Blank würde aufgrund der Maschinenkosten<br />

jeden wirtschaftlichen<br />

Rahmen sprengen. Somit stellt sich<br />

auch hier die Frage nach einer akzeptablen<br />

Lösung, die in der Bearbeitung<br />

von Wachs- oder Kunststoffblanks eine<br />

Antwort finden könnte (Abb. 8). Rohlinge<br />

aus Wachs oder Kunststoff können<br />

auch auf kleinen Tischgeräten, wie<br />

sie in vielen Dental<strong>labor</strong>s vorhanden<br />

sind, problemlos verarbeitet werden. Je<br />

nach Materialwahl lassen sich Gerüste<br />

in kaum mehr als einer Stunde generieren<br />

und die für den abschließenden<br />

<strong>dental</strong>en Feinguss erforderlichen Geräte<br />

gehören zur Grundausstattung jedes<br />

Labors. Bietet diese Vorgehensweise<br />

– Kombination von Digital und<br />

Tradition – vielleicht die Zukunft der Modellgusstechnik<br />

im Labor-, Groß<strong>labor</strong>und<br />

Industriemaßstab? Auch hier werden<br />

die Zukunft und die anstehende<br />

IDS 2013 in Köln eine Antwort finden<br />

müssen (Abb. 9).<br />

Fazit<br />

Die CAD/CAM-Technologie wird <strong>das</strong> Berufsbild<br />

des Zahntechnikers weiterhin<br />

verändern. Nachdem im Kronen- und<br />

Brückenbereich der Einsatz von CAD/<br />

90 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Modellguss ohne Guss?<br />

Gusstechnik<br />

CAM Verfahren bereits möglich ist, wird<br />

die Modellgusstechnik der nächste Bereich<br />

sein, in dem <strong>das</strong> traditionelle<br />

Zahntechnikerhandwerk revolutioniert<br />

wird. Dabei entscheiden Wirtschaftlichkeit<br />

und Präzision der Technologien<br />

über Erfolg oder Misserfolg. Zur Präzision<br />

ist anzumerken, <strong>das</strong>s die beschriebenen<br />

additiven Verfahren bisher<br />

noch nicht annähernd an die Passung<br />

der analog hergestellten Modellgüsse<br />

f Abb. 9 Herstellung mit Gussbaum<br />

Abb. 9<br />

heranreichen. Bedingt durch die jeweilige<br />

Konstruktion sind im Ergebnis vor<br />

allem Verzüge und abweichende Dimensionen<br />

festzustellen, die Probleme<br />

der Passung zur Folge haben. Das ist<br />

neben den technischen Herausforderungen<br />

ein wesentlicher Nachteil, bedenkt<br />

man die im Vergleich zur Kronenund<br />

Brückentechnik geringen und<br />

durch die BEL reglementierten Preise.<br />

Die Modellgusstechnik wurde im Verlauf<br />

von mehreren Jahrzehnten so weit<br />

vorangetrieben, <strong>das</strong>s die Gusspassungen<br />

und die Wirtschaftlichkeit, selbst<br />

im CAD/CAM-Zeitalter, unerreicht bleiben,<br />

und jedes CAD/CAM-<strong>System</strong> muss<br />

sich daran messen lassen.<br />

Aufgrund der oben genannten Preissituation<br />

im Bereich der Modellgusstechnik<br />

werden nur CAM-Lösungen<br />

sinnvoll sein, die eine Fertigung mit geringen<br />

Maschinenlaufzeiten und niedrigen<br />

Materialkosten zulassen. Zudem<br />

müssen erforderliche Investitionen<br />

möglichst gering gehalten werden und<br />

die Technologie selbst auch für weitere<br />

Aufgabenstellungen verwendbar<br />

sein. Eine wirtschaftliche <strong>System</strong>auslastung<br />

wird für durchschnittliche Labors<br />

ansonsten nicht realisierbar. Die<br />

subtraktive Fertigung aus Wachs- oder<br />

Kunststoffblanks, kombiniert mit der<br />

traditionellen Gusstechnik, wird daher<br />

eine der richtungsweisenden Technologien<br />

für die moderne Modellgussfertigung<br />

sein.<br />

n<br />

Informationen zum <strong>System</strong> erhalten Sie<br />

über SILADENT Dr. Böhme & Schöps<br />

oder auf der IDS 2013, Halle 10.1, Gang<br />

D, Stand 039.<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Stefan Tiehe<br />

SILADENT<br />

Dr. Böhme & Schöps GmbH<br />

Im Klei 26<br />

D-38644 Goslar<br />

Nähere Angaben zum Autor finden Sie<br />

unter www.dlonline.de/autoren<br />

http://bit.ly/UNouI4<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 91


Technik<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Ein anspruchsvoller Fall, und doch …<br />

Im Einklang mit Ästhetik<br />

und Funktion<br />

Viele Möglichkeiten einer zahntechnischen Versorgung blieben bei dem<br />

Patienten im folgenden Fall nicht. Hoher beruflicher Stress und extremer<br />

Bruxismus hatten bereits zwei keramische Versorgungen abgenutzt.<br />

Zudem waren vor längerer Zeit im Ober- und Unterkiefer Implantate dreier<br />

unterschiedlicher <strong>System</strong>e gesetzt worden. Hans Frieder Eisenmann und<br />

der Behandler sahen nur noch einen Ausweg, der gleichzeitig eine Heraus -<br />

forderung war.<br />

Autor:<br />

Ztm. Hans Frieder<br />

Eisenmann,<br />

Amstetten<br />

Indizes:<br />

Funktion<br />

Ästhetik<br />

Zirkoniumdioxid<br />

CAD/CAM<br />

Bei den keramischen Versorgungen<br />

handelte es sich um eine Hybridlösung<br />

mit bestehenden<br />

Zähnen und Implantaten. Im Ober- und<br />

Unterkiefer war bereits mit drei <strong>System</strong>en<br />

implantiert worden. Der einzig<br />

gangbare Weg war hier unserer Meinung<br />

nach eine monolithische Versorgung<br />

nach funktionellen und gnathologischen<br />

Gesichtspunkten – eine wahre<br />

Herausforderung.<br />

Arbeitsgrundlage<br />

Der Behnadler erstellte Abformungen<br />

von den Restzähnen und der Implantat-<br />

Situation (Abb. 1). Um für diesen Patienten<br />

optimale Abutments zu erhalten,<br />

entschlossen wir uns, diese bei Atlantis<br />

individuell anfertigen lassen. Diese wurden<br />

über <strong>das</strong> Atlantis-<strong>System</strong> (Abb. 2)<br />

hergestellt und im Frontzahnbereich mit<br />

dem Zenotec-Abutment kombiniert.<br />

Planung<br />

Zunächst wurde ein komplettes Set-up<br />

und Wax-up im Unter- und Oberkiefer erstellt<br />

(Abb. 3 bis 5). Anschließend wurden<br />

die Modelle an die Firma Atlantis gesandt,<br />

und nach kurzer Zeit erhielten wir<br />

die individuell hergestellten Titan-Abutments<br />

zurück (Abb. 6 bis 8). Die Front-<br />

Abutments aus Zirkoniumdioxid wurden<br />

92 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Keramik<br />

Abb. 1<br />

d Abb. 1<br />

Abformung<br />

OK<br />

Abb. 2<br />

d Abb. 2<br />

Atlantis-<br />

<strong>System</strong> für<br />

individuelle<br />

Abutments<br />

Abb. 3 Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

in unserem Labor gefräst und mit einem<br />

Zenotec Titanabutment der Firma Wieland<br />

verklebt (Abb. 8). Über die individuell<br />

hergestellten Abutments wurde<br />

nochmals ein Set-up erstellt (Abb. 9). Für<br />

die Vorbereitung des Doppelscans (Abb.<br />

10 bis 12) muss die Konstruktion gepudert<br />

werden, um Reflexionen zu vermeiden.<br />

Wir hielten es für sinnvoller, nach<br />

diesem Arbeitsschritt noch nicht die definitive<br />

Rekonstruktion aus Zirkonoxid<br />

herzustellen, um uns die Option zu bewahren,<br />

mögliche Feinkorrekturen in<br />

Funktion und Artikulation vorzunehmen.<br />

e Abb. 3 bis 5<br />

Set-up mit einzelnen Wax-ups<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 93


Technik<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Abb. 6<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

ec Abb. 6 bis 8<br />

Modellsituation mit individuellen Abutments<br />

Abb. 9<br />

d Abb. 9 Set-up<br />

vom Ober- und Unterkiefer<br />

Abb. 10 Abb. 11<br />

Abb. 12<br />

ec Abb.<br />

10 bis 12<br />

Vorbereitung<br />

für den<br />

Doppelscan<br />

CAD/CAM-Einsatz<br />

Nach dem Design (CAD) wurde ein definitives<br />

Wax-up gefräst (Abb. 13 bis 14)<br />

und im Artikulator nochmals auf alle<br />

Funktionen überprüft (Abb. 15 bis 19).<br />

Auch kleinste Korrekturen wurden beachtet<br />

und mit der CAD-Software (Abb.<br />

20) bereinigt, ehe die komplette Arbeit<br />

von Ober- und Unterkiefer aus PMMA<br />

94 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Keramik<br />

Abb. 13 Abb. 14<br />

e Abb. 13 und 14 Gefräste Ergebnisse aus Wachs<br />

Abb. 15<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

Abb. 19<br />

ed Abb. 15 bis 19<br />

Funktionskontrolle<br />

im Artikulator<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 95


Technik<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Abb. 20<br />

Abb. 21<br />

e Abb. 20<br />

Änderungen werden<br />

nochmals eingescannt<br />

e Abb. 21 bis 22<br />

Gefrästes Zirkoniumdioxid/<br />

Zenostar Zr Wieland<br />

Abb. 22<br />

f Abb. 23 bis 26<br />

Polierte Seitenzähne, unverblendet<br />

Kunststoff gefräst wird. Nun wurde in<br />

der Klinik am Patienten eine Funktionsund<br />

Ästhetikanprobe durchgeführt.<br />

Kleinste Ungenauigkeiten wurden korrigiert.<br />

Feinkorrekturen in der Bisssituation<br />

wurden übertragen und als<br />

Abb. 23<br />

Abb. 24<br />

Abb. 25 Abb. 26<br />

96 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Keramik<br />

Abb. 27 Abb. 28<br />

Abb. 29<br />

Abb. 30<br />

Abb. 32<br />

Abb. 31<br />

Abb. 33<br />

letzte Korrektur im CAD/CAM-Prozess<br />

als finale Endarbeit in Zirkoniumdioxid<br />

Zenostar Zr/Wieland gefertigt (Abb. 21<br />

bis 22). Die gefrästen Gerüste des Ober-<br />

Unterkiefers samt vollanatomischer Seitenzähne<br />

wurden schließlich nochmals<br />

im Mund des Patienten überprüft.<br />

Mechanische Politur<br />

Eine Besonderheit bei vollanatomischen<br />

Restaurationen ist die vorangegangene<br />

Hochglanzpolitur (Abb. 23 bis<br />

26), bevor der Glanzbrand folgt. Der<br />

Grund: Die Abrasion im Gegenkiefer ist<br />

e Abb. 27 bis 33<br />

Fertig verblendete PMMA Restauration<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 97


Technik<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Abb. 35<br />

Abb. 36<br />

Abb. 34<br />

e Abb. 34<br />

Ansicht von okklusal<br />

c Abb. 35 und 36<br />

Passung der Kronen<br />

nicht nur von der Härte eines Werkstoffes<br />

abänging, sondern ursächlich<br />

von seiner Oberflächenrauhigkeit. Darum<br />

ist es unerlässlich die Kauflächen<br />

auf Hochglanz zu polieren. Dieser vorgezogene<br />

Arbeitsschritt ist sehr wichtig.<br />

Da sich die Glasur und Malfarbe im<br />

okklusalen Bereich abnutzen kann, wür-<br />

Abb. 37<br />

Abb. 38<br />

Abb. 39<br />

de hier eine raue Oberfläche zum Vorschein<br />

kommen, welche am Antagonisten<br />

Abrasionen verursachen könnte.<br />

Somit muss gewährleistet werden, <strong>das</strong>s<br />

der Grundwerkstoff eine glatte Oberfläche<br />

aufweist. Die Seitenzähne lassen<br />

sich manuell auf Hochglanz polieren,<br />

was mit den Polierpasten für Zir-<br />

98 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Keramik<br />

Abb. 40<br />

Abb. 41<br />

Abb. 42<br />

Abb. 43<br />

Abb. 44<br />

de Abb. 37 bis 44<br />

Verschiedene<br />

Ansichten der<br />

fertigen Arbeit<br />

koniumdioxid kein Problem ist. Erst<br />

nach dieser Vorgehensweise schließt sich<br />

der Mal- und Glanzbrand an.<br />

Farbgestaltung<br />

Der Farbauftrag erfolgte in zwei Schritten:<br />

Der Weißling (Blank) wird schon im Vorfeld<br />

mit Farbe infiltriert, was viel Erfahrung<br />

voraussetzt, da man die endgültige<br />

Farbe vor dem Sintern zuvor nicht<br />

sieht. Der finale Farbauftrag ähnelt dem<br />

bekannten Vorgang mit Pinsel und Malfarbe.<br />

Die Frontzähne wurden labial verblendet<br />

(Abb. 27 bis 33).<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 99


Technik<br />

Im Einklang mit Ästhetik und Funktion<br />

Abb. 45<br />

e Abb. 45<br />

Deutlich zu erkennen:<br />

Der Schwierigkeitsgrad<br />

der Restauration<br />

Pro CAD/CAM<br />

Mittels moderner CAD/CAM-<strong>System</strong>e<br />

sind wir in der Lage mit feinen Fräsern<br />

der Stärke 0,4 mm eine funktionelle<br />

Kaufläche herzustellen (Abb.34). Die<br />

hohe Präzision moderner Fräsanlagen<br />

führt zu einer perfekten Passung der<br />

Suprastruktur. Außerdem sind wir in<br />

der Lage mit diesem Verfahren neue<br />

Materialien und Werkstoffe für zahntechnische<br />

Arbeiten einzusetzen (Abb.<br />

35 bis 36).<br />

Ein weiterer Vorteil von CAD/CAM ist die<br />

Möglichkeit, auch mit anderen Werkstoffen<br />

Restaurationen herzustellen.<br />

Fazit<br />

Wenn, wie in diesem Fall, eine so aufwendige<br />

monolythische Restauration<br />

mit Zirkoniumdioxid hergestellt wird, ist<br />

auf jeden Fall ein Zwischen-Check angesagt.<br />

Das heißt, nachdem die Arbeit<br />

in Wachs oder PMMA gefräst wurde,<br />

muss die Arbeit im Artikulator und im<br />

Patientenmund auf eine perfekte Funktion<br />

geprüft werden. Dieser Schritt erweist<br />

sich als empfehlenswert, denn im<br />

CAD-Design bestehen nicht die präzisen<br />

Überprüfungsmöglichkeiten wie im<br />

Artikulator. Vollzirkon lässt keinen Spielraum<br />

zu, und so ist es unerlässlich, die<br />

Konstruktion in Wachs oder PMMA im<br />

Mund des Patienten zu überprüfen,<br />

denn eine perfekte Funktion ist neben<br />

der Ästhetik der entscheidende Faktor<br />

für eine gute zahntechnische Arbeit.<br />

Mit einem langfristig haltbaren und<br />

hochwertigen Zahnersatz, hat der Patient<br />

wieder eine gute Lebensqualität<br />

(Abb. 37 bis 44).<br />

Die vorliegende Arbeit ist eine Hightech-Restauration<br />

für einen klinischen<br />

Langzeiterfolg (Abb. 45) mit hohem<br />

Schwierigkeitsgrad.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

Ztm. Hans Frieder<br />

Eisenmann<br />

Implantec GmbH<br />

Zeisigweg 6<br />

73340 Amstetten<br />

www.implantec.de<br />

100 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


JetBlank<br />

Produkte<br />

Erfindungsreichtum in der Zahntechnik<br />

JetBlank<br />

Die Entwicklungen neuer Produkte entstehen aus Bedürfnissen nach etwas,<br />

was noch nicht vorhanden ist. So auch bei der Produzierung des JetBlank.<br />

Das Team Jan Langner berichtet von seiner cleveren Erfindung.<br />

e Metall-Ringe, gefüllt<br />

mit Wachs und Kunststoff<br />

Die Dringlichkeit<br />

Es ließ sich keine Wachssorte auftreiben,<br />

die unseren Ansprüchen Genüge<br />

getan hätte. Bis zu jenem Zeitpunkt entsprachen<br />

die Wachs-Blanks für unser<br />

CAD/CAM-<strong>System</strong> und zur Herstellung<br />

von Split-file Kronen nicht dem Anforderungsprofil,<br />

<strong>das</strong> wir uns wünschten.<br />

Wollten wir unser herkömmliches<br />

Wachs zum Fräsen verwenden, so<br />

mussten wir uns die Frage stellen: „Wie<br />

bekommen wir <strong>das</strong> in die Maschine?“<br />

Problemstellung<br />

Einen Wachs-Blank fräsen zu lassen,<br />

schien uns zu aufwendig. Deshalb kamen<br />

wir auf die Idee, einen Leichtmetall-Ring<br />

mit den exakten Maßen zum<br />

Einspannen in unsere Maschinen mit<br />

Wachs zu füllen.<br />

Diesen Vorgang hatten wir uns allerdings<br />

leichter vorgestellt: Die Wachskontraktion<br />

beim Abkühlen hat uns viel<br />

Zeit und Mühe gekostet.<br />

Lösungsorientiert<br />

Nach einigen Versuchen gelang es uns<br />

schließlich und wir konnten auch dieses<br />

Problem lösen.<br />

Es war nun endlich möglich, die durch<br />

ein Wax-up schon fertig konzipierte Arbeit<br />

nicht noch ein zweites Mal über dem<br />

Zirkongerüst modellieren zu müssen.<br />

Die aus dem Ring gefrästen Wachsteile<br />

sind mittlerweile Standard in unserem<br />

Labor. Darüber hinaus bieten sich noch<br />

weitere Anwendungsmöglichkeiten. Die<br />

Ringe lassen sich zum Beispiel mit kaltpolimerisierendem<br />

Kunststoff (NewOutline)<br />

befüllen, woraus Provisorien oder<br />

Schalenprovisorien gefräst werden können.<br />

Lukrativ<br />

Die entstandenen Hohlräume lassen<br />

sich anschließend wieder füllen, wodurch<br />

anfallende Materialkosten auf<br />

ein Minimum reduziert werden können.<br />

Bei der Auswahl der Materialien haben<br />

wir völlig freie Hand.<br />

Das Erfreulichste ist wohl, <strong>das</strong>s die Qualität<br />

der Blanks von beeindruckender<br />

und porenfreier Stabilität ist. Die Ergebnisse<br />

sprechen für sich.<br />

n<br />

e Nach dem Fräsen aus<br />

dem Kunststoff-Blanks,<br />

porenfreies Material<br />

e Fertig gefräste<br />

Krone aus Wachs<br />

d Gefräste Wachs-<br />

Konstruktion auf<br />

Zirkongerüst<br />

i Firma Langner ist<br />

auf der IDS in Köln in<br />

Halle 10.1, Gang H, Nr.60,<br />

zu finden<br />

www.janlangner.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 101


Produkte<br />

Vielseitig einsetzbar<br />

Leistungsstarke Universaltrimmer für die Nass- und Trockenbearbeitung<br />

Vielseitig einsetzbar<br />

Die Firma REITEL Feinwerktechnik GmbH aus<br />

Bad Essen bietet in ihrem Produktportfolio<br />

zwei leistungsstarke Trimmermodelle im hochwertigen<br />

Edelstahldesign – den ROTOGRIND<br />

NT für die Nass- und Trockenbearbeitung und<br />

den kompakten Nasstrimmer ROTOGRIND<br />

MINI. Optimal angepasste Dentalgeräte für<br />

den vielseitigen Einsatz im Labor.<br />

Bei dem ROTOGRIND NT lässt sich<br />

der Wasserfluss zur Nassbearbeitung<br />

ganz einfach am Gerät umschalten<br />

und auch die Wassermenge lässt<br />

sich stufenlos regulieren. Mit den Spezial-Diamantscheiben<br />

mit Voll- oder Teilbelegung,<br />

der Silicium Carbid- oder der<br />

Korundscheibe lassen sich je nach Bedarf<br />

und Einsatz sehr gute Produktivität<br />

bei hervorragender Oberflächengüte<br />

der Modelle realisieren. Die patentierte<br />

Scheibenspülung hält die Scheibe<br />

auch nach dem Trockenbetrieb sauber<br />

und griffig. So wird immer ein hoher Abtrag<br />

gewährt, auch bei nicht ausgehärteten<br />

Modellen. Eine einfache Reinigung<br />

wird durch die Form des Gehäuses und<br />

den praktischen Öffnungsmechanismus<br />

gewährleistet. Zur Sicherheit ist der<br />

ROTOGRIND NT mit einem Scheiben-<br />

Schnellstopp und Wiederanlaufschutz<br />

ausgestattet. Ein optimal angepasstes<br />

Dentalgerät, um beim Schleifen der<br />

Gipsmodelle absolute Präzision und<br />

Qualität zu erhalten.<br />

Das große Bearbeitungsfenster ermöglicht<br />

den vollen Zugriff auf die ausgewählte<br />

Schleifscheibe. Die lasergravierten<br />

Winkelmarkierungen auf dem<br />

Auflagetisch geben eine Modellausrichthilfe.<br />

Der Winkel des Tisches ist stufenlos<br />

verstellbar. Im optional genutzten<br />

Trockenbetrieb wird direkt am Auflagetisch<br />

abgesaugt, ohne <strong>das</strong>s ein<br />

Umbau am Gerät notwendig wird. Das<br />

Edelstahldesign und hochwertige Komponenten<br />

sichern ein langlebiges Arbeiten<br />

mit dem ROTOGRIND NT Modelltrimmer.<br />

Wahlweise bietet der Strichlaser höchste<br />

Qualität und eine wertvolle Orientierungshilfe<br />

für die Winkeleinstellung.<br />

Selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen<br />

ist die Markierung sehr gut zu<br />

erkennen.<br />

Mit dem nutzbringenden KFO-Angulationstisch<br />

können über einen gelagerten<br />

Schieber präzise Winkel an Oberund<br />

Unterkiefermodellen geschliffen<br />

werden. Ein Rastsystem für üblich genutzte<br />

Winkel erleichtert die Einstellung.<br />

Die Querverstellung des Anschlags<br />

entlang der Schleifebene ermöglicht<br />

bei stumpfen Winkeln die<br />

volle Nutzung der Schleifscheibenfläche.<br />

Der Winkeltisch ist zusätzlich für<br />

d Bei dem ROTOGRIND NT lässt sich der<br />

Wasserfluss zur Nassbearbeitung ganz<br />

einfach am Gerät umschalten<br />

102 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Vielseitig einsetzbar<br />

Produkte<br />

df Mit dem KFO-Angulationstisch können über<br />

einen gelagerten Schieber präzise Winkel an Oberund<br />

Unterkiefermodellen geschliffen werden.<br />

Reinigungszwecke oder Nutzung ohne<br />

KFO-Tisch schwenkbar.<br />

Der Nasstrimmer ROTOGRIND MINI<br />

zeichnet sich durch ein besonders günstiges<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis aus.<br />

Mit der Kombination eines durchzugstarken<br />

Motors in Verbindung mit den<br />

Teildiamantscheiben PW und DELTA,<br />

die einen hohen Diamantbelegungsgrad<br />

von nahezu 50 Prozent aufweisen,<br />

lässt sich ein Planschliff<br />

der Modelle mit<br />

hervorragend bearbeiteter<br />

Oberfläche<br />

erzielen. Zur Sicherheit<br />

verfügt <strong>das</strong> Gerät<br />

über einen Überlastungsschutz<br />

und<br />

Wiedereinschaltsicherung<br />

bei Stromausfall.<br />

Die Gerätefront<br />

wird mit<br />

zwei Schnellverschlüssen<br />

für<br />

Reinigungszwecke<br />

oder Scheibenwechsel<br />

einfach entfernt.<br />

So lässt sie sich problemlos<br />

am Spültisch unter fließendem<br />

Wasser reinigen. Das<br />

Manufakturdesign in Edelstahl sichert<br />

eine langlebige Nutzung und eine stets<br />

repräsentierbare Optik.<br />

n<br />

i www.reitel.com<br />

c Der Nasstrimmer<br />

ROTOGRIND MINI<br />

bietet ein sehr gutes<br />

Preis-Leistungs-<br />

Verhältnis<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 103


Produkte<br />

Neue Materialien, neue Möglichkeiten<br />

– Promotion –<br />

Die DWX-Fräsmaschine von Roland DG<br />

Neue Materialien,<br />

neue Möglichkeiten<br />

Die IDS ist die ideale<br />

Veranstaltung zur<br />

Erkundung neuer Ent -<br />

wicklungen auf dem<br />

Gebiet der Zahnheil -<br />

kunde. Auch Axel Vogel<br />

ist schon auf die Fach -<br />

messe gespannt: „Bei<br />

der letzten IDS habe<br />

ich die DWX-50 Fräs -<br />

maschine von Roland DG<br />

entdeckt. Nun arbeite<br />

ich schon fast zwei Jahre<br />

mit dem Gerät.“<br />

e Axel Vogel und seine<br />

Mitstreiterinnen arbeiten<br />

gern mit der Fräsmaschine<br />

von Roland<br />

Die Fräsmaschine ist für den<br />

Zahntechniker die „perfekte Lösung<br />

zum Fräsen von Kronen,<br />

Brücken, Teleskopprothesen und Abutments.<br />

„Auf der diesjährigen Internationalen<br />

Dentalschau möchte ich mich<br />

über die neuen Möglichkeiten informieren,<br />

die Roland auf seinem Messestand<br />

vorstellt.“<br />

Axel Vogel leitet ein zahntechnisches<br />

Labor in Berlin. Er benutzt eine fünfachsige<br />

Fräsmaschine von Roland DG<br />

zur Herstellung von Zahnprothesen. Zirkonium<br />

ist sein bevorzugtes Material,<br />

aber er verarbeitet auch Kunststoffe<br />

und Wachs. Axel Vogel ist von der DWX-<br />

50 begeistert: „Die Maschine kalibriert<br />

sich automatisch. Das ist extrem praktisch<br />

und spart viel Zeit. Außerdem können<br />

die fünf Achsen simultan angesteuert<br />

werden. Für mich war <strong>das</strong> ein<br />

echtes Aha-Erlebnis, denn es gibt keine<br />

Beschränkungen. Im Gegensatz zu<br />

<strong>System</strong>en, die nur vier Achsen haben.<br />

Bei solchen <strong>System</strong>en gibt es immer einen<br />

eingeschränkten Bearbeitungswinkel.“<br />

Ein weiterer Vorteil der DWX-50 ist laut<br />

Axel Vogel ihre Benutzerfreundlichkeit.<br />

Die Produktion verläuft vollkommen automatisch.<br />

Dank des automatischen<br />

Werkzeugwechslers braucht sich der<br />

Benutzer um nichts mehr zu kümmern,<br />

nachdem der Auftrag gestartet worden<br />

ist. „Ich habe mir verschiedene Maschinen<br />

angesehen, bevor ich die DWX-<br />

50 gekauft habe. Die Maschinen waren<br />

häufig sehr komplex und teuer. Die Roland-Maschine<br />

hat mich dagegen direkt<br />

beeindruckt“, erzählt Axel Vogel.<br />

Axel Vogel freut sich schon auf die IDS<br />

im März. „Derzeit verwenden wir für<br />

über 90 Prozent unserer Aufträge Zirkonium,<br />

aber ich glaube, <strong>das</strong>s sich<br />

rasch neue Materialien durchsetzen<br />

werden. Auf der Fachmesse wird Roland<br />

DG eine Reihe dieser Materialien vorstellen<br />

und mit der DWX-50 bearbeiten.<br />

Da bin schon jetzt gespannt.“<br />

n<br />

i Roland DG ist während der IDS<br />

vom 12. bis zum 16. März in Köln:<br />

Halle 3.1, L40 und M41<br />

104 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


– Promotion –<br />

For more. For sure. For digital.<br />

Produkte<br />

Vita auf der IDS 2013<br />

For more. For sure. For digital.<br />

Bei der Internationalen Dental-Schau 2013 stellt Vita Zahnfabrik erneut unter<br />

Beweis, <strong>das</strong>s Zahntechniker und Zahnärzte in insgesamt 120 Ländern auf sie<br />

als Pionier der <strong>dental</strong>en Welt vertrauen.<br />

Der Messestand (Halle 10.1, Stand<br />

D010/E019) zeichnet ein umfassendes<br />

Bild des gesamten Vita<br />

Leistungsspektrums<br />

und setzt die Neu- und<br />

Weiterentwicklungen<br />

speziell in Szene. Das<br />

diesmalige IDS-Motto<br />

„For more. For sure. For<br />

digital.“ lässt erahnen,<br />

<strong>das</strong>s einmal mehr – aber<br />

nicht nur – sensationelle<br />

Innovationen für den<br />

digitalen Workflow auf<br />

die Besucher warten.<br />

Das fängt an bei der<br />

Neuauflage des elektronischen<br />

Zahnfarbmessgeräts<br />

– Easyshade Advance<br />

4.0 mit praktischen<br />

zusätzlichen<br />

Features – und gipfelt in<br />

einer vollkommen neuen<br />

Werkstoffgeneration:<br />

die erste <strong>dental</strong>e zirkondioxid-verstärkte<br />

Glaskeramik!<br />

Das CAD/CAM-<br />

Material verbindet exzellent die Aspekte<br />

Belastbarkeit und Ästhetik<br />

miteinander und überzeugt ferner<br />

durch eine im Vergleich mit traditioneller<br />

Glaskeramik hohe Zuverlässigkeit.<br />

Die Präsentation wird eine Weltpremiere<br />

– der Verkaufsstart ist für<br />

Herbst 2013 geplant. IDS Premiere feiert<br />

auch die weltweite erste <strong>dental</strong>e Hybridkeramik<br />

„ENAMIC“ eine neue Materialwerkstoffklasse,<br />

die ähnlich dem<br />

natürlichen Dentin hoch belastbar und<br />

gleichzeitig elastisch ist.<br />

Aber auch wertige Handarbeit ist nach<br />

wie vor gefragt – zum Beispiel. zur natürlichen<br />

Individualisierung einer Keramikarbeit<br />

mit farblichen Akzenten.<br />

Das <strong>System</strong> der VITA AKZENT Plus Malfarben<br />

wird ab der IDS 2013 als Pulver-<br />

Flüssigkeit-Kombination, Paste sowie<br />

Spray und mit neuen Komponenten zur<br />

Verfügung gestellt. Außerdem wird<br />

pünktlich zur Leitmesse in Köln die zukunftsweisende<br />

Frontzahnlinie VITAPAN<br />

PLUS durch weitere Formen abschließend<br />

komplettiert.<br />

Handmade sind auch die Vita ToothFashion<br />

Kreationen – von Vita-Zähnen inspiriert<br />

und aus ihnen gefertigt. Das<br />

große Highlight: Am Donnerstag, den<br />

14. März 2013 um 11.00 Uhr, werden Fotomodels<br />

vor Ort sein und der Gewinnerziehung<br />

zum Vita IDS-Gewinnspiel<br />

beiwohnen: Fünf edle Schmuckstücke<br />

der Vita-ToothFashionKollektion werden<br />

verlost!<br />

n<br />

i Vita Zahnfabrik auf der IDS –<br />

Halle 10.1, Stand D010/E019<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 105


Produkte<br />

Neuheiten<br />

Neuheiten · Geräte · Materialien<br />

Hersteller/Vertrieb: Bego<br />

Name: Sub-Tec Easy-Con<br />

Produkt: Retentionselement<br />

Das Retentionselement Sub-Tec Easy-Con ist ab sofort auch für die<br />

Bego Semados S/RI-Implantate erhältlich. Die Verankerung einer<br />

implantatgetragenen Deckprothese mittels Sub-Tec Easy-Con<br />

Abutments verbessert die Kau funktion des Patienten und erleichtert <strong>das</strong> Einsetzen der<br />

Prothese durch die selbstlokalisierende Bauweise des Aufbaus. Die geringe vertikale Bauhöhe ermöglicht dem<br />

Behandler funktionale und ästhetische Lösungen für jeden Behandlungsfall anzufertigen. Unterschiedliche<br />

Gingivahöhen erlauben eine korrekte Anpassung der Retentionselemente an die jeweilige Schleimhautdicke.<br />

i 28359 Bremen, Telefon (04 21), 20 28-0, www.bego-implantology.com<br />

Hersteller/Vertrieb: Briegel<strong>dental</strong><br />

Name: Ceram Fluid<br />

Produkt: Keramikanmischflüssigkeit<br />

Viele Anwender wünschen sich eine Keramikanmischflüssigkeit, welche die starke<br />

Schrumpfung der Schichtung im Keramikofen verhindert und bei der gleichzeitig <strong>das</strong><br />

Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Nun wurde eine Flüssigkeit entwickelt, die schon<br />

während des Schichtens durch gute Standfestigkeit überzeugt. Die Keramik lässt<br />

sich so insgesamt dünnflüssiger auftragen, was wiederum zu einer gleichmäßigen<br />

Trocknung führt.<br />

Die Massen sintern homogen, und es entstehen brillante Farbeindrücke. Pulveropaker<br />

und Schultermasse hoch- und niedrigschmelzender Keramik lassen sich ebenso<br />

mit Ceramfluid anmischen, so<strong>das</strong>s keine weiteren Flüssigkeiten für ein vollständiges<br />

Schichtsystem nötig sind.<br />

Anwender bestätigen, <strong>das</strong>s die Schrumpfung mit Ceramfluid sichtlich reduziert wird.<br />

i 82054 Sauerlach, Telefon (0 81 04) 88 96 90, www.briegel<strong>dental</strong>.info<br />

Hersteller/Vertrieb: Frank Dental<br />

Name/Produkt: Schleif- und Politurset für Zirkon<br />

Ein neues Einschleifset zur Trockenbearbeítung von<br />

Zirkon kann <strong>das</strong> aufwendige Nachbearbeiten an der<br />

Turbine nun wesentlich vereinfachen. Bei maximal<br />

10.000 Umdrehungen und ohne Funkenbildung lässt<br />

sich Zirkon bei geringer Wärmeentwicklung schleifen.<br />

Dabei sind die Abrasivschleifer – mit einer speziellen<br />

Diagen-Diamantbindung versehen – weniger<br />

aggressiv. Mikrosprünge und Abplatzungen am Zirkonoxid<br />

lassen sich so vermeiden. Anschließend<br />

wird mit Diamantkorn durchsetzten Polierern bis<br />

zum Hochglanz nachgearbeitet. Durch die Oberflächenpolitur<br />

eingeschliffener Zirkonbereiche wird eine Schädigung des Antagonisten durch Abrasionen nachweislich<br />

vermieden.<br />

i 83703 Gmund, Telefon (0 80 22) 6 73 60, www.frank-<strong>dental</strong>.com<br />

106 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Neuheiten<br />

Produkte<br />

Hersteller/Vertrieb: Goldquadrat<br />

Name/Produkt: Intraoralscanner i/s/can.oral<br />

Der Intraoralscanner i/s/can.<br />

oral von Goldquadrat arbeitet<br />

puderfrei nach dem konfokalen<br />

Prinzip. Der Fokus<br />

ist frei wählbar und <strong>das</strong> Anti-Fog-<strong>System</strong><br />

sorgt für beschlagfreie<br />

Aufnahmen, wobei<br />

Unterbrechungen des<br />

Scanvorgangs problemlos<br />

möglich sind. Am<br />

Bildschirm lassen sich<br />

die Präparationsgrenzen<br />

eigenhändig<br />

definieren. Die<br />

Schnittstellen sind offen<br />

und die Scandaten frei verfügbar. Das Handstück wiegt etwa<br />

600 Gramm und beherbergt die gesamte Elektronik. Per Kabel wird <strong>das</strong> Handstück über eine Anschlussbox mit<br />

dem zugehörigen Intel Core i7 Laptop verbunden, der auf Windows-Basis arbeitet. Die erzeugten STL-Daten<br />

sind frei versendbar und nicht verschlüsselt. Der Datentransfer ist kostenlos und die dazu benötigten Speichermedien<br />

stehen zur Verfügung. Jährliche Lizenzgebühren fallen nicht an.<br />

Im Leistungspaket inbegriffen ist eine eintägige Schulung durch erfahrene Zahnärzte sowie der technische Support<br />

durch R+K CAD/CAM Technologie GmbH & Co. KG in Berlin.<br />

i 30165 Hannover, Telefon (05 11) 4 49 89 70, www.goldquadrat.de<br />

Hersteller: pritidenta<br />

Name: pritimirror<br />

Produkt: 3D-Gesichtsscanner<br />

Mit dem pritimirror ist Zahnmedizin unter Einbeziehung der anatomischen<br />

und ästhetischen Gegebenheiten des Gesichtes möglich. Die fotorealistische<br />

Darstellung macht <strong>das</strong> Rückwärtsplanen von Zahnersatz künftig perfekt. Im<br />

Beratungsgespräch ist der Ausblick auf <strong>das</strong> prothetische Ergebnis eine wichtige<br />

Entscheidungshilfe für den Patienten. Im Moment befinden sich der 3D-<br />

Gesichtsscanner und die speziell entwickelte pritiimaging-Software an mehreren<br />

Universitäten, Zahnarztpraxen und Dental<strong>labor</strong>s in der ß-Testphase.<br />

Mit den Gesichtsaufnahmen können Zahnärzte und Zahntechniker wichtige<br />

Parameter und Informationen wie Lippenschluss und <strong>das</strong> Lächeln des Patienten<br />

in die Planung der Prothetik einfließen lassen. Zusätzlich können Medianebene,<br />

Bipupillarlinie und die Okklusionsebene einbezogen werden. Dabei<br />

sind die virtuellen Echtdaten 24 Stunden am Tag am Arbeitsplatz verfügbar<br />

und geben zusätzliche Sicherheit bei der Umsetzung komplexer Fälle. Im Detail: In<br />

der Anwendung werden mehrere Aufnahmen vom Gesicht des Patienten zu einem 3D-<br />

Bild zusammengefügt. Dabei werden Haut und Mimik naturgetreu erfasst. Im nächsten Arbeitsschritt<br />

werden in der eigens dafür entwickelten pritiimaging Software die Daten des Zahnstatus aus Intraoral-<br />

oder Modellscan verarbeitet und mit den Bilddaten zusammen gematcht<br />

i 70771 Leinfelden-Echterdingen, Telefon (07 11) 3 20 65 60, www.pritidenta.com<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 107


Wissen<br />

Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

… mit dem Licht kam Leben in unsere Welt.<br />

Die Dunkelheit musste weichen und wir<br />

konnten die wunderbaren Dinge des Lebens<br />

sehen und erkennen.<br />

Lupenbrillen für ein perfektes Ergebnis<br />

Am Anfang<br />

war <strong>das</strong> Licht…<br />

Autor:<br />

Klaus-Jürgen Janik,<br />

Aalen<br />

Indizes:<br />

Galilei<br />

Kepler<br />

Fernrohrlupen<br />

Ergonomisches<br />

Arbeiten<br />

Qualität<br />

LED-Leuchten<br />

Vergrößertes Sehen mit Lupenbrillen<br />

unterstützt <strong>das</strong> qualitative<br />

Arbeiten erheblich; <strong>das</strong> Thema<br />

„vergrößertes/beleuchtetes Sehen“<br />

erfährt in der Zahntechnik und Zahnmedizin<br />

immer mehr an Bedeutung, sie<br />

sind Bestandteil eines jeden innovativund<br />

qualitativ arbeitenden Dental<strong>labor</strong>s.<br />

Deshalb werden in diesem Beitrag<br />

zwei verschiedene Lupenbrillen genauer<br />

„unter die Lupe“ genommen. Folgend<br />

wird der optische unterschiedliche Aufbau<br />

zweier „Fernrohrlupen“, umgangssprachlich<br />

auch „Lupenbrillen“ genannt,<br />

vorgestellt. Die Tabelle dient als<br />

Überblick für die verschiedenen <strong>System</strong>e<br />

mit ihren jeweiligen Eigenschaften,<br />

Vor- und Nachteilen:<br />

Abb. 1<br />

c Abb. 1<br />

<strong>System</strong> 1 nach Galilei<br />

Objektiv<br />

Okular<br />

108 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

Ergonomie<br />

Umkehrprisma<br />

Objektiv<br />

Okular<br />

d Abb. 2<br />

<strong>System</strong> 2 nach Kepler<br />

Abb. 2<br />

NACHTEILE VORTEILE EIGENSCHAFTEN<br />

<strong>System</strong> 1: Lupenbrille nach Galilei<br />

Anlehnung an Galileo Galilei (1564–1642)<br />

n Galileisches Fernrohr, bestehend aus einer<br />

Sammel- und einer Zerstreuungslinse<br />

n Die Bauweise ergibt ein virtuell abgebildetes<br />

Objekt und eine Austrittspupille, die im Inneren<br />

der Pupille liegt. Da <strong>das</strong> Auge mit seiner Eintritts -<br />

pupille dagegen nicht an diesem Ort sein kann,<br />

ergeben sich störende Vignettierungen (Ab -<br />

schattungen) am Blickfeldrand > es ergeben<br />

sich nur geringe sinnvolle Vergrößerungen.<br />

Zur Korrektur von Abbildungs- und Farbfehlern<br />

werden im Objektiv oder Okular oder in<br />

beiden Teilsystemen sogenannte Achromate<br />

beziehungsweise Apochromate als Linsen<br />

verwendet. Bei diesen <strong>System</strong>en werden Farb -<br />

fehler korrigiert.<br />

n Das <strong>System</strong> des galileischen Fernrohrs bildet<br />

seitenrichtig und aufrecht ab, somit benötigt<br />

es keine schweren und teuren Umkehr-Prismen -<br />

systeme<br />

n Einfacher optischer Aufbau<br />

n Ideale Lösung für bis zu 3-facher Vergrößerung<br />

n Leicht und günstig in der Anschaffung<br />

n Lassen sich relativ dezent in modische und leichte<br />

Trägerbrillen, in Form einer TTL-Version<br />

(through the lens) integrieren<br />

n Das Sehfeld ist nicht scharf begrenzt, es läuft<br />

„weich aus“<br />

n Nur kleinere Vergrößerungen können sinnvoll ge -<br />

nutzt werden; bei höheren Vergrößerungen wäre<br />

der Einsatz im Dentalbereich nicht mehr geeignet<br />

<strong>System</strong> 2: Lupenbrille nach Kepler<br />

Anlehnung an Johannes Kepler (1571–1630)<br />

n Keplersches Fernrohr, setzt sich aus zwei<br />

Sammellinsen zusammen<br />

n Das <strong>System</strong> ergibt ein seitenverkehrtes, auf dem Kopf<br />

stehendes Bild. Diese Eigenschaft wird mit sogenannten<br />

Umkehrlinsen beziehungsweise Umkehrprismen<br />

korrigiert, indem der Strahlengang abgelenkt und<br />

„gefaltet“ wird, um den Arbeitsabstand zu verlängern.<br />

Zusätzlich werden damit auch Farbfehler oder außeraxiale<br />

Abbildungsfehler korrigiert.<br />

n Das Keplersche Fernrohr leistet hohe Vergrößerungen,<br />

für die Objektive und Okulare werden deshalb auch<br />

die <strong>System</strong>e Achromate oder Apochromate zur Farb -<br />

korrektur verwendet. Ohne Korrektur würden Regen -<br />

bogenfarben an kontrastreichen Farbübergängen entstehen.<br />

n Es ergeben sich vier bis acht optisch wirksame Linsen<br />

und ein prismatisches <strong>System</strong> pro Fernrohr, all diese<br />

Elemente müssen durch hohen Aufwand hochwertig<br />

entspiegelt sein<br />

n Gute Blendenlage erzeugt scharf begrenzte<br />

Bildausschnitte<br />

n Es sind viele sinnvolle Vergrößerungsbereiche bzw.<br />

Kombinationen und Arbeitsabstände für die<br />

Dentaltechnik möglich<br />

n Leistet hohe Vergrößerungen<br />

n Höheres Gewicht im Vergleich zum galileischen<br />

<strong>System</strong><br />

n Höhere Anschaffungskosten aufgrund aufwendigerer<br />

Konstruktion<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 109


Wissen<br />

Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

Abb. 3<br />

Abb. 4<br />

Abb. 5<br />

Abb. 6<br />

e Abb. 3 und 4 Vergrößerungen des<br />

„Innenlebens“ einer Blüte<br />

e Abb. 5 und 6 Vergrößerungen von<br />

Perlenschmuck<br />

Diese bestimmt bereits maßgeblich<br />

über die richtige Wahl des Fernrohrtyps,<br />

denn eine Vergrößerung führt zu einer<br />

ebenfalls erhöhten subjektiven Geschwindigkeitsänderung<br />

der wahrgenommenen<br />

Bewegung im entsprechenden<br />

Faktor. Kann auf hohe Vergrößerung<br />

verzichtet werden, so ergibt sich<br />

ein Gewinn an Schärfentiefe, Sehfeld<br />

und Lichtstärke.<br />

… und der Arbeitsabstand<br />

Zusätzlich zu der oben aufgeführten Tabelle<br />

soll nochmals ausführlicher auf<br />

die essenziellen Anforderungen einer<br />

Lupenbrille eingegangen werden, nämlich:<br />

Die Vergrößerung …<br />

Der individuelle Arbeitsabstand ist essentiell<br />

wichtig für die Wahl der geeigneten<br />

Lupenbrille. Der benötigte Abstand<br />

ergibt sich durch variable Faktoren<br />

und kann ermittelt werden, indem<br />

in ergonomischer Sitzposition der Abstand<br />

(in mm) von den Augen bis zum<br />

Arbeitsbereich gemessen wird.<br />

Grundsätzlich haben Lupenbrillen neben<br />

der Vergrößerung auch den positiven<br />

Nebeneffekt der resultierenden aufrechten<br />

Sitzhaltung, die dem gesamten<br />

Wohlbefinden, der Arbeitsergonomie<br />

110 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

Ergonomie<br />

Abb. 7<br />

Abb. 8<br />

Abb. 9<br />

Abb. 10<br />

Abb. 11<br />

e Abb. 7 bis 10<br />

Eine aufgeschnittene Paprika mit<br />

verschiedenen Vergrößerungen<br />

d Abb. 11 Essenziell wichtig:<br />

der richtige Arbeitsabstand<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 111


Wissen<br />

Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

Abb. 12 Abb. 13<br />

e Abb. 12 Orascoptic Classic TTL, Galileisches <strong>System</strong>;<br />

2,8x Vergrößerung, Individueller Arbeitsabstand<br />

e Abb. 13 ZEISS EyeMag Pro F/S, Keplersches <strong>System</strong>,<br />

3,2x-5,0x Vergrößerung, 300 mm–500 mm Arbeitsabstand<br />

Abb. 14<br />

Abb. 15<br />

e Abb. 14 JADENT Prophy G optalis TTL, Galileisches<br />

<strong>System</strong>, 2,7x Vergrößerung, 300 mm–500 mm<br />

Arbeitsabstand<br />

e Abb. 15 ZEISS EyeMag Smart, Galileisches <strong>System</strong>,<br />

2,5x Vergrößerung, 300 mm–450 mm Arbeitsabstand<br />

Abb. 16<br />

Abb. 17<br />

Abb. 18<br />

e Abb. 16 ZEISS<br />

K-Bino, Keplersches<br />

<strong>System</strong>, 4,0x-6,0x<br />

Vergrößerung,<br />

350 mm–450 mm<br />

Arbeitsabstand<br />

e Abb. 17 ExamVision,<br />

Galileisches <strong>System</strong>,<br />

3,5x Vergrößerung,<br />

Individueller<br />

Arbeitsabstand<br />

d Abb. 18 LED Ultra<br />

Smart, Sigma Dental,<br />

Gewicht: 8g, 50.000 Lux<br />

(mit LED-Beleuchtung<br />

und diffusem Leuchtfeld)<br />

112 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LX I· 2/2013 · www.dlonline.de


Am Anfang war <strong>das</strong> Licht…<br />

Ergonomie<br />

Abb. 19 Abb. 20<br />

e Abb. 19 DIObright ECO, JADENT, Gewicht:<br />

12g, 30.000 Lux (mit LED-Beleuchtung)<br />

e Abb. 20 DIObright II, JADENT, Gewicht: 23g, 50.000<br />

Lux (mit LED-Beleuchtung)<br />

Abb. 21 Abb. 22<br />

d Abb. 21<br />

Diffuses Leuchtfeld<br />

d Abb. 22<br />

Exaktes Leuchtfeld<br />

und damit der „Altersfürsorge“ des<br />

Zahntechnikers zugute kommt.<br />

Ob man sich schlussendlich mithilfe der<br />

oben genannten Charaktereigenschaften<br />

und ihren Vor- und Nachteilen für<br />

die Lupenbrille nach Galilei oder Kepler<br />

entscheidet, ist individuell abhängig,<br />

sie wird den Arbeitsalltag auf jeden Fall<br />

enorm erleichtern.<br />

Jedoch empfiehlt es sich, sich am besten<br />

durch einen spezialisierten Dentalpartner<br />

oder ein Augenoptik-Fachgeschäft<br />

beraten, und falls nötig, ausmessen<br />

zu lassen (bei z. B. einer TTL-Version).<br />

Die Verbindung einer Lupenbrille mit einer<br />

hochwertigen LED-Beleuchtung<br />

stellt die perfekte Kombination für qualitativ<br />

hochwertige Arbeiten dar. Auch<br />

bei LED-Leuchten gibt es Unterschiede,<br />

sie können ein diffuses oder exaktes<br />

Leuchtfeld besitzen. Eine Beleuchtung<br />

entlang der Sehachse leuchtet <strong>das</strong> Objekt<br />

ideal aus und ist jeder konventionellen<br />

Behandlungslampe in der Detaildarstellung<br />

überlegen; die Kombination<br />

aus Vergrößerung und Beleuchtung<br />

sorgt für qualitatives Arbeiten, einen<br />

entspannten und beschwerdefreien Arbeitstag<br />

und <strong>das</strong> Wichtigste: Spaß und<br />

Zufriedenheit beim Arbeiten.<br />

n<br />

Korrespondenzadresse:<br />

JADENT microscopes<br />

and more e.K.<br />

Klaus-Jürgen Janik<br />

Inhaber und<br />

Geschäftsführer<br />

Ulmer Straße 124<br />

73431 Aalen<br />

Telefon (0 73 61) 37 98 0<br />

Fax (0 73 61) 37 98 11<br />

info@jadent.de, www.jadent.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 113


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(steht auf dem Adressaufkleber vorne auf dem Heft)


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Ausführlichere Informationen zu den hier aufgeführten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter www.dlonline.de in der Rubrik ‹Termine›<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

FMA/M01 Kopierfräsen – BASIC (analoge Pforzheim 240,00 Amann Girrbach GmbH<br />

Prozesskette) (07231) 957-221<br />

AG-Referenten<br />

www.amanngirrbach.com<br />

FMD/M01 CAD-CAM Basic – Map (digitale Pforzheim & 390,00<br />

Prozesskette)<br />

Koblach<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M02 CAD-CAM Basic – Map & Motion Pforzheim & 650,00<br />

(digitale Prozesskette)<br />

Koblach<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M04 Webinar M-Plant Pforzheim 225,00<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M05 Webinar individual Online 160,-/Std.<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M09 Webinar Teleskope Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M10 Webinar virtueller Artikulator Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M11 Webinar Motion 2/Match 2 Online 180,00<br />

AG-Referenten<br />

FMD/M12 CAD-CAM Basic – Zolid 0<strong>8.0</strong>2.-09.02. Ribbesbüttel 450,00<br />

ZT Romy Göhler<br />

FMD/M12 CAD-CAM Basic – Zolid 22.02.-23.02. Münster 450,00<br />

ZT Jochen Skrotzki<br />

EM/M03 - Creation Advanced – 22.02.-23.02. Hamburg 840,00<br />

CC/ZIF(Naturanaloge Schichttechnik)<br />

ZTM Peter Biekert<br />

FMD/M12 CAD-CAM Basic – Zolid 01.03.-02.03. Kaltenkirchen 450,00<br />

ZT Romy Göhler<br />

FMD/M08 CAD-CAM Advanced – Doppelkronen 01.03.-02.03. Bad hersfeld 850,00<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EM/M01 – Oberfläche und Textur 01.03. Berlin 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

EM/M01 – Oberfläche und Textur 02.03. Berlin 450,00<br />

Bertrand Thiévent<br />

FMD/|M08 CAD-CAM Advanced – Doppelkronen 0<strong>8.0</strong>3.-09.03. Dresden 850,00<br />

ZTM Volkmar Schmidt<br />

EMS/M04 – Creation Advanced – ZIF (Rosa 21.03.-23.03. Grünstadt 950,00<br />

Ästhetik & helle Zähne)<br />

ZTM Joachim Maier<br />

<strong>System</strong>modellguss – von Beginn an perfekt! 04.03.-05.03. Bremen 180,00 BEGO<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I 26.03.-2<strong>8.0</strong>3. Bremen 280,00 Bremer Goldschlägerei<br />

AbutmentDesignerTM und Stege 05.04.-05.04. Bremen 280,00 (04 21) 20 28 372<br />

BEGO CAD/CAM Führerschein 0<strong>8.0</strong>4.-0<strong>8.0</strong>4. Bremen 200,00 www.bego.com<br />

Doppelkronen-Workshop 09.04.-10.04. Bremen 290,00<br />

Maltechnik für Vollkeramik 17.04.-17.04. Bremen 180,00<br />

Topfit zur Gesellenprüfung 22.04.-26.04. Bremen 200,00<br />

Frästechnik Grund für Auszubildende 29.04.-30.04. Bremen 90,00<br />

Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten 29.04.-29.04. Bremen kostenfrei<br />

(kostenfrei, sofern BEGO Laser vorhanden,<br />

sonst 100,00 zzgl. MwSt.)<br />

Praxisorientiertes Laser-Seminar (in Verbindung 30.04.-30.04. Bremen 220,00,<br />

mit LaserStar-Kauf 110,00 zzgl. MwSt.)<br />

Aufwachstechnik Intensiv-Workshop 06.05.-07.05. Bremen 290,00<br />

<strong>System</strong>modellguss – von Beginn an perfekt! 06.05.-07.05. Bremen 180,00<br />

Kronen und Brücken Grundkursus für Azubis 13.05.-15.05. Bremen 140,00<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I 27.05.-29.05. Bremen 280,00<br />

Frästechnik für Einsteiger 24.06.-26.06. Bremen 290,00<br />

Modellguss Fortgeschrittenen Kursus I 26.08.-2<strong>8.0</strong>8. Bremen 280,00<br />

Alternative Kunststoffe nicht nur für 12.04.-13.04. Augsburg 468,00 Bodensee Dental GmbH<br />

Allergiepatienten (00731) 8327010<br />

Norbert Wichnalek, ZTM<br />

www.bodensee-<strong>dental</strong>.de<br />

Kontakt: Angelika Achenbach/Bitte fordern Sie unser Kursprogramm an und nutzen den Frühbucher-Rabatt!<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 23.03. Wörth 439,00 Candulor Dental GmbH<br />

Frank Rose, ZTM<br />

KunstZahnWerk<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 13.04. Nürnberg 439,00 (07731) 79783-22<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

www.candulor.de<br />

Wege zur hochwertigen Ästhetik 13.04. Berlin 439,00<br />

Kay Axthelm, ZTM<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 23.04. Frankfurt/Main 439,00<br />

Frank Rose, ZTM<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 115


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Totalprothetik nach Prof. Dr. A. Gerber 26.04.-27.04. Wörth 659,00 Candulor Dental GmbH<br />

Reinhold Haß, ZTM<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 0<strong>8.0</strong>6. Breitengüßbach/ 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

b. Bamberg<br />

Intensiv-Aufstellkurs nach Prof.Dr.A. Gerber – 14.06.-15.06. Dresden 659,00<br />

Aus Erfahrung zum nachhaltigen Erfolg<br />

Martin Koller, ZT<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 14.09. Berlin 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

Intensiv-Aufstellkurs nach Prof.Dr.A. Gerber – 20.09.-21.09. Garbsen/ 659,00<br />

Aus Erfahrung zum nachhaltigen Erfolg<br />

b.Hannover<br />

Martin Koller, ZT<br />

Aufstellkurs nach physiologischen Prinzipien 20.09.-21.09. Frankfurt/Main 659,00<br />

Horst-Dieter Kraus, ZTM<br />

Individuelle Präzision aus dem PolyMaster 12.10. Düsseldorf 439,00<br />

Frank Rose, ZTM<br />

Wege zur hochwertigen Ästhetik 26.10. Berlin 439,00<br />

Kay Axthelm, ZTM<br />

Einführung in die Ästhetik der Zahntechnik 26.10. Breitengüßbach/ 439,00<br />

Tony Wiessner, ZTM<br />

b. Bamberg<br />

Mit <strong>System</strong> zur Totalprothese – Auf- und 15.11.-16.11. Stuttgart 659,00<br />

Fertigstellung nach physiologischen Prinzipien<br />

in balancierter Okklusion<br />

Helmut Kircheis, ZT<br />

Die neuromuskuläre Kieferrelationsbestimmung – 29.11.-30.11. Düsseldorf 665,00<br />

Zuverlässige Techniken für zufriedene Patienten<br />

Dr. Daniel Hellmann, ZTM / Helmut Kircheis, ZT<br />

Kontakt: Angelika Achenbach / Bitte fordern Sie unser Kursprogramm an und nutzen den Frühbucher-Rabatt!<br />

Indirektes Kleben – schneller zum Erfolg Herborn 300,00 Colloquium – Wissens Wert<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön (0 27 72) 58 21 48<br />

Tiefzeihtechnik – ästhetische Zahnregulierung Herborn 300,00 www.life-<strong>dental</strong>.de<br />

u. Retention<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

Indirektes Kleben – schneller zum Erfolg Herborn 300,00<br />

Dr. J. Franke, ZT M. Schön<br />

KFO Technik-Grundkurs: Vom Lückenhalter zur auf Anfrage Herborn 350,00<br />

Dehnplatte<br />

ZT M. Schön<br />

KFO Aufbaukurs: Bimaxiläre Geräte auf Anfrage Herborn 450,00<br />

(Bionator, Aktivatoren usw.) – 2 Tage<br />

ZT M. Schön<br />

KFO Spezial-Kurs: Fränkel III – 2 Tage auf Anfrage Herborn 450,00<br />

ZT M. Schön<br />

KFO Spezial-Kurs: Herstellung einer Distal-Jet auf Anfrage Herborn 550,00<br />

Apparatur<br />

ZT M. Schön<br />

Individuelle Techniker-Kurse auf Anfrage!<br />

Lava Innovationen & Tipps aus der Praxis 06.03. ab Starnberg kostenfrei Corona Lava Fräszentrum<br />

Johannes Semrau, ZT 15:00 Uhr Starnberg<br />

(0 81 51) 55 53 88<br />

www.lavazentrum.com<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung, da Teilnehmerzahl begrenzt!<br />

Teleskopkrone aus emf 22.02. Münster 249,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

ZTM Carsten Haake 07231/803-470<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – Ihr 22.02.-23.02. Frohburg 449,00 www.dentaurum.de<br />

Einstieg in die KFO<br />

(bei Leipzig)<br />

ZT Monika Brinkmann<br />

KFO Creativ – bunt geht’s besser und macht mehr 23.02. Neumünster 219,00<br />

Spass<br />

ZT Claudia Stößer<br />

Die Pendelapparatur und Ihre Modifikationen 23.02. Münster 250,00<br />

ZT Ursula Wirtz<br />

Dentale Fotografie für Praxis und Labor-Fotos, 23.02. Münster 249,00<br />

die Spass machen<br />

ZTM Wolfgang Weisser<br />

Lasersicherheitsschulung mit praktischen 01.03. Ispringen 165,00<br />

Übungen am Laser<br />

Dipl. Ing.(FH) Klaus Merkle/ZT der<br />

Dentaurum-Gruppe<br />

116 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Der Funktionsregler nach Fränkel 01.03.-02.03. Neumünster 449,00 Dentaurum GmbH & Co. KG<br />

ZT Sven Milpauer, Dipl.med. Wolfgang Siegert<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – 0<strong>8.0</strong>3.-09.03. Münster 449,00<br />

Ihr Einstieg in die KFO<br />

ZT Jörg Meier<br />

KFO Creativ – bunt geht’s besser und macht mehr 09.03. Lauf (bei 219,00<br />

Spass<br />

Nürnberg)<br />

ZT Claudia Stößer<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil I – 22.03.-23.03. Ispringen 449,00<br />

Ihr Einstieg in die KFO<br />

ZT Martin Geller<br />

Kieferorthopädischer Grundkurs Teil II - für 22.03.-23.03. Frohburg 449,00<br />

diejenigen, die (noch) mehr wissen wollen<br />

(bei<br />

ZT Monika Brinkmann<br />

Leipzig)<br />

Oberkieferdehnung (GNE, Hyrax ® ) vs. Quadhelix 22.03.-23.03. Ispringen 449,00<br />

ZT Guido Pedroli<br />

Anatomie und operative Techniken – 02.03. Erlangen 460,00 Dentaurum Implants GmbH<br />

ein Implantationskurs an Humanpräparaten 07231/803-470<br />

Dr. Joachim Hoffmann, Prof. Dr. Winfried Neuhuber<br />

www.dentaurum.de<br />

Implantatplanung – von klassisch bis 02.03. Berlin 383,00<br />

dreidimensional<br />

Dr. Sigmar Schnutenhaus<br />

Anatomie und operative Techniken – 09.03. Ulm 460,00<br />

ein Implantationskurs an Humanpräparaten<br />

Prof. Dr. T. M. Böckers, Dr. Joachim Hoffmann<br />

Einsteiger Workshop Ceramco iC 1<strong>8.0</strong>4. Hannover 195,00 Dentsply<br />

Ztm. Udo Waniek<br />

DeguDent GmbH<br />

Ceramco iC meets in:joy&Genios 19.04. Ismaning 299,00 08161-595976<br />

Ztm. Janusch Kipka<br />

dentsply-degudent.de<br />

in:joy Masterworkshop 09.04. Neuss 249,00<br />

Ztm. Jochen Peters<br />

Aufstellprothetik APFNT 13.02.-14.02. Berlin 325,00<br />

Zt. Burkhard Maaß<br />

Aufstellprothetik APFNT 25.04.-26.04. Hamburg 325,00<br />

Zt. Burkhard Maaß<br />

Eine für Alles Metallkeramik, Vollkeramik und 12.04.-13.04. Essen 495,00<br />

Überpressstechnik mit <strong>System</strong><br />

Ztm. Thomas Kühn<br />

Intensiv-Workshop „Vollkeramik, Metallkeramik 22.02. Essen 299,00<br />

mit <strong>System</strong>“<br />

Ztm. Thomas Kühn<br />

Intensiv-Workshop „Vollkeramik, Metallkeramik 26.04. Bad Honnef 299,00<br />

mit <strong>System</strong>“<br />

Ztm. Thomas Kühn<br />

Ceramco iC Masterworkshop 04.03.-05.03. Neuss 498,00<br />

Ztm. Jochen Peters<br />

Ceramco iC Masterworkshop 29.04.-30.04. Neuss 498,00<br />

Ztm. Jochen Peters<br />

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Website www.dentsply-degudent.de<br />

PSK DentalProthetiker/in – Essen 850,00 FUNDAMENTAL<br />

kompakt Start des 1. Wochenendes<br />

Schulungszentrum<br />

ZTM Dieter Ehret (0201) 86 86 4-0<br />

Die totale Prothese – APF Essen 250,00 www.fundamental.de<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Die Klammermodellgussprothese Essen 495,00<br />

ZTM Klaus Osten<br />

Fordern Sie unsere aktuellen Seminarbroschüren 2013 an!<br />

Meistervorbereitung Zahntechnik Teile II/I Dauer in Dresden auf Anfrage Handwerkskammer Dresden<br />

(berufsbegleitend und Vollzeit möglich) Vollzeit 1 Jahr, (0351)8087-50<br />

in Teilzeit<br />

www.hwk-dresden.de<br />

2 Jahre<br />

Weitere Infos unter www.hwk-dresden.de; Infoveranstaltung am 23.02.2013<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 117


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Die totale Prothese 21.02.-22.02. Berlin 645,00 Heraeus Kulzer GmbH<br />

Lerch, Peter (0 61 81) 35 3924<br />

Digitale Dentale Fotografie 22.02. Hanau 245,00 www.heraeus-<strong>dental</strong>.de<br />

Weisser, Wolfgang<br />

Frontzahnästhetik 01.03. Berlin 349,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 01.03. Ettlingen 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Freedom in Shade 05.03.-06.03. Garbsen 745,00<br />

Fiechter, Paul<br />

CAD/CAM 1 Einsteiger 05.03. Garbsen 99,00<br />

Techn. Fachberater<br />

Frontzahnästhetik 06.03. Düsseldorf 349,00<br />

Maier, Björn<br />

CAD/CAM 3 Fortgeschrittenen Kurs 06.03. Garbsen 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 5 Cara-I-Bridge Praxiskurs 06.03. Hagen 189,00<br />

Techn. Fachberater<br />

CAD/CAM 6 Wirtschaftliche Ästhetik mit 07.03. Hagen 159,00<br />

Vollkeramik<br />

Techn. Fachberater<br />

Natur Pur I 0<strong>8.0</strong>3. Hagen 295,00<br />

Stang, Markus<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter www.heraeus-<strong>dental</strong>.com/kursprogramm<br />

inLab SW 4.0 – Mehr Möglichkeiten, mehr 13.02. Darmstadt 390,00 infiniDent Services GmbH<br />

Freiheiten! Aufbau Training für Umsteiger (06151) 3961818<br />

Erfahrene inLab Anwender mit eigenem Laborbetrieb<br />

www.infinidentservices.com<br />

inLab SW 4.0 – Durchstarten mit 4.0! 27.02. Darmstadt 490,00<br />

Intensiv-Training für Fortgeschrittene<br />

Erfahrene inLab Anwender mit eigenem Laborbetrieb<br />

Detaillierte Beschreibungen finden Sie unter Trainings & Events auf www.infindentservices.com!<br />

Funktionelles Designen mit 3Shape Neuss 295,00 Jochen Peters<br />

ZTM Jochen Peters (02131) 4 88 89<br />

Rationelle Aufwachstechnik für Auszubildende -26.03. Neuss 350,00 www.ds-peters.de<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Front- und Seitenzahnkeramik -06.04. Neuss 530,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Funktionelles Designen mit 3Shape Neuss 295,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Aufwachstechnik -04.05. Neuss 510,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

Rationelle Frontzahnkeramik -11.05. Neuss 530,00<br />

ZTM Jochen Peters<br />

dsp Dentale Schulungen Jochen Peters<br />

model-tray – <strong>das</strong> <strong>System</strong> für höchste Ansprüche 15.02. Hamburg 120,00 model-tray GmbH<br />

ZTM B. Haker-Hamid 0800-3381415<br />

model-tray – <strong>das</strong> <strong>System</strong> für höchste Ansprüche 19.04. Hamburg 120,00 www.model-tray.de<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> <strong>System</strong> für höchste Ansprüche 24.05. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> <strong>System</strong> für höchste Ansprüche 23.08. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

model-tray – <strong>das</strong> <strong>System</strong> für höchste Ansprüche 20.09. Hamburg 120,00<br />

ZTM B. Haker-Hamid<br />

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich! Weitere Infos unter www.model-tray.de<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Geschiebe bei 300,00 primotec<br />

Kombiarbeit Göttingen Joachim Mosch<br />

DSZ Referent (0 61 72) 99 77 00<br />

phaser Schweißen Basiskurs bei 300,00 www.primogroup.de<br />

DSZ Referent<br />

Göttingen<br />

phaser Schweißen für Fortgeschrittene 26.02. Bad Homburg 300,00<br />

primotec Referent<br />

lichthärtendes Wachs Metacon – Geschiebe 01.03. Bad Homburg 300,00<br />

Kombiarbeit<br />

ZT Frank Beck<br />

Weitere Info und Seminartermine unter www.primogroup.de<br />

Workshop rund ums zeiser-Modellsystem 20.02. Garbsen 120,00 picodent GmbH<br />

ZT U. Rudnick Dental Produktions- u.<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 03.04. Hamburg 220,00 Vertriebs GmbH<br />

ZTM T. Weiler , ZT U. Rudnick (0 22 67) 65 80 0<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 03.04. Hamburg 220,00 www.picodent.de<br />

ZTM T. Weiler , ZT U. Rudnick<br />

„Das Modell“ – Die Visitenkarte des Labors 12.04. München 220,00<br />

ZTM T. Weiler , J. Glaeske<br />

Weitere Termine auf Anfrage!<br />

118 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Veranstaltungs-Finder<br />

Termine<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

Ästhetiktrends in der Keramik 1–2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00 Schütz Dental GmbH<br />

Digitale Funktionsdiagnostik fürs Labor 2 Tage auf Anfrage Berlin 390,00 (0 60 03) 8 14-0<br />

Implantatprothetik von A – Z, Cézanne auf Anfrage Berlin 390,00 www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Implantatprothetik von A – Z, Cézanne auf Anfrage Berlin auf Anfrage<br />

Tizian CAD/CAM Workshop 0<strong>8.0</strong>2. Rosbach 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Workshop 22.02. Rosbach 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag auf Anfrage Berlin auf Anfrage<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 20.02. Remagen 49,00<br />

Tizian CAD/CAM Live Demo 1 Tag 0<strong>8.0</strong>2. Stuttgart 49,00<br />

aktuelles Kursprogramm unter: www.schuetz-<strong>dental</strong>.de<br />

Vintage MP/Vintage ZR – Anfertigung einer Front- 01.02.-02.02. Weinböhla 595,00 SHOFU Dental GmbH<br />

zahnkrone, eines Prämolaren und eines Wurzelzahns 0 21 02 / 86 64-0<br />

Ein Seminar speziell für Fortgeschrittene<br />

www.shofu.de<br />

ZTM / PSK Martin Gesele<br />

Vintage MP/Vintage ZR – Anfertigung einer Front- 15.02.-16.02. Neumünster 595,00<br />

zahnkrone, eines Prämolaren und eines Wurzelzahns<br />

Ein Seminar speziell für Fortgeschrittene<br />

ZTM / PSK Martin Gesele<br />

Ceramage – Anspruchsvolle Ästhetik in der 22.02.-23.02. Alling 595,00<br />

SHOFU Dental GmbH<br />

Kombinations-Technik<br />

Ein Seminar speziell für Fortgeschrittene<br />

ZT / PSK Carla Gruber<br />

Ceramage Gum Colors – Prothetische Wertigkeit 29.03.-29.03. St. Augustin 245,00<br />

durch natürliche, individuelle<br />

Gingiva-Gestaltung<br />

ZTM German Bär<br />

Anmeldung Tel. (0 21 02) 86 64-26, banz@shofu.de<br />

Gesichts-, Sprach-, Modell- und 01.03.-02.03. Westerburg 780,00 Westerburger Kontakte<br />

Zahnersatzanalyse für die patientengerechte (0 26 63) 9 11 90 30<br />

Planung von Zahnersatz<br />

www.westerburgerkontakte.de<br />

ZTM Jürg Stuck<br />

FDT 1: Grundlagen der Okklusion 0<strong>8.0</strong>3.-09.03. Westerburg 900,00<br />

ZTM Paul Gerd Lenze, Dr. Diether Reusch<br />

FDT 4: Instrumentelle Funktionsanalyse mit 13.06.-15.06. Westerburg 1.230,00<br />

arbiträrer Scharnierachse<br />

Dr. Diether Reusch, ZA Jochen Feyen, ZTM P.G. Lenze<br />

Modernes Behandlungskonzept der Restauration 20.06.-22.06. Westerburg 1.350,00<br />

von Front- und Seitenzähnen<br />

Dr. Diether Reusch, Dr. Uwe Blunck, ZTM P.G. Lenze u.a.<br />

3shape Step by Step Basics – Kennenlernen und 19.02. Dresden 159,00 WIELAND Dental + Technik<br />

Anwenden von 3shape: Basiswissen für Einsteiger<br />

GmbH & Co. KG<br />

und Interessenten (0 72 31) 37 05 -322<br />

ZT Martin Dramburg, ZT Gabriele Lömmel<br />

www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

3shape Step by Step – Der Add-On Kurs 20.02. Dresden 169,00<br />

ZT Martin Dramburg, ZT Gabriele Lömmel<br />

Zenotec CAD Profi Workshop – Dental Wings 27.02. Hannover 395,00<br />

ZTM Hans Eisenmann<br />

Zenostar – Die monolithische Zukunftskrone 27.02. Rodheim/Rosbach 99,00<br />

ZTM Dieter Knappe<br />

AGC meets Zirkon- Die Vorteile und 2<strong>8.0</strong>2. Pforzheim 249,00<br />

M?glichkeiten bei Zirkon-Galvano Versorgungen<br />

ZTM Mathis Weber<br />

Anmelden . Teilnehmen . Loslegen unter www.wieland-<strong>dental</strong>.de<br />

CAD/CAM Milling INTRO – Info Tag/Präsentation regelmäßig Bruneck kostenlos Zirkonzahn<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

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Education Teams 0039 0474066665<br />

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Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling INTRO – Info Tag/Präsentation auf Anfrage Education kostenlos<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Partner<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling A – Einsteigertraining regelmäßig Bruneck 350,00<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling A – Einsteigertraining regelmäßig Neuler 350,00<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 119


Termine<br />

Veranstaltungs-Finder<br />

Thema Termin Ort Preise in Euro Veranstalter<br />

CAD/CAM Milling B+ – Training für regelmäßig Bruneck 700,00 Zirkonzahn<br />

fortgeschrittene Anwender – Softwaremodule und<br />

Neuheiten<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

CAD/CAM Milling B+ – Training für regelmäßig Neuler 700,00<br />

fortgeschrittene Anwender – Softwaremodule und<br />

Neuheiten<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Prettau A – Ausarbeiten, Einfärben, Bemalen und regelmäßig Bruneck 1000,00<br />

Beschichten einer 5-gliedrigen Brücke<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Prettau A – Ausarbeiten, Einfärben, Bemalen und regelmäßig Neuler 1000,00<br />

Beschichten einer 5-gliedrigen Brücke<br />

Zahntechniker und Zirkonexperten des Zirkonzahn<br />

Education Teams<br />

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.zirkonzahn.com unter Education<br />

Alle Kursgebühren zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong>.<br />

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120 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Mini-Implantate<br />

Events<br />

Implantologie-Tagung der m&k GmbH<br />

Mini-Implantate<br />

MODERNSTE<br />

TECHNOLOGIE FÜR<br />

IHRE PROTHESE<br />

HOCHPRÄZISES<br />

FRÄSEN<br />

e Referierten in Essen, von links: Bodo<br />

Müller, Dr. Peter Huemer, Dr. Winfried<br />

Walzer, Dr. Wolfgang Reuter, Prof. Dr.<br />

Christoph Bourauel, Dr. Dr. Carsten Engel<br />

und Dr. Holger Kaesemann.<br />

Das Unternehmen m&k mit Sitz in Kahla<br />

lud im November 2012 zur sechsten Implantologie-Tagung<br />

nach Essen ein. Vor der<br />

Kulisse des einst weltweit größten Steinkohlebergwerks<br />

stand <strong>das</strong> Thema Mini-Implantate<br />

im Fokus.<br />

Dr. Winfried Walzer aus Berlin stellte die Frage,<br />

ob Mini-Implantate alternativlos seien.<br />

Die Antwort: Sie sind dann ohne Alternative,<br />

wenn sie zur Stabilisierung von Totalprothesen<br />

inseriert werden und so für den<br />

Patienten zu einer Steigerung seiner Lebensqualität<br />

führen. Anhand zahlreicher Patientenfälle<br />

erläuterten Dr. Dr. Carsten Engel<br />

(Dortmund), Dr. Holger Kaesemann (Essen)<br />

und Dr. Wolfgang Reuter (Jena), welche Konzepte<br />

sie verfolgen und welche Risiken sie<br />

dabei berücksichtigen. Zudem erörterte Dr.<br />

Peter Huemer (Wolfurt, Österreich) <strong>das</strong> „Mini-Five-Konzept“<br />

und Professor Dr. Dr. Kai-<br />

Olaf Henkel (Hamburg) befasste sich mit der<br />

Verwendung von Mini-Implantaten als Interims-Implantate.<br />

Der Geschäftsführer von<br />

m&k, Bodo Müller, erklärte abschließend<br />

die Funktion von Mini-Implantate als Teil eines<br />

implantologischen Gesamtkonzeptes.<br />

Ergänzt wurde die Fachtagung um <strong>das</strong> Seminar<br />

„Mini-Implantate für Einsteiger und<br />

Fortgeschrittene – Indikationen, Konzepte,<br />

Risiken“. Dieses fand am Vortag in Hagen<br />

statt. Der Clou: Im Anschluss konnten die<br />

Seminarteilnehmer die Produktionsanlagen,<br />

mit denen die Mini-Implantate hergestellt<br />

werden, vor Ort besichtigen. n<br />

CREATECH<br />

EXCELLENCE<br />

20° Angulierung<br />

Erlaubt die Korrektur des<br />

Schraubenaustrittspunktes<br />

für einen ästhetischen<br />

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Createch Excellence ist unser Lösungsangebot,<br />

<strong>das</strong> sich an Zahnmediziner auf der suche nach<br />

hochtechnologisch innovativen Produkten richtet.<br />

Wir verwenden Materialien wie Medizinisches Titan<br />

Grad 5 und Chrom-Kobalt die nach den UNE-EN-<br />

ISO Normen zertifiziert sind.<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 121


Events<br />

„Ein einmaliges Ereignis“<br />

Dickel-Gruppe verbrachte neun Tage in Israel<br />

„Ein einmaliges Ereignis“<br />

Mit dem Labor nach Israel zu reisen, klingt vielleicht für viele wie<br />

eine abwegige Idee. Zahntechniker aus Labors der Dickel-Gruppe<br />

haben erfahren, welch spannendes Erlebnis eine solche Reise<br />

ist. Neben einer Menge neuer Eindrücke verschafft ein solcher<br />

Ausflug auch ein Stück Weltoffenheit. Anja Ehnes-Ballan berichtet<br />

e Ein zahntechnischer<br />

Programmpunkt: Die Gruppe<br />

vor der Implantatfabrik<br />

Ohne Dich wären wir wohl niemals<br />

auf die Idee gekommen, nach Israel<br />

zu reisen“, bedankte sich eine<br />

Reiseteilnehmerin bei Nihad Ballan,<br />

dem Initiator und Veranstalter der Reise.<br />

Israel ist <strong>das</strong> Heimatland von Nihad<br />

Ballan. Inzwischen lebt er seit 22 Jahren<br />

in Deutschland. Er ist verheiratet und Vater<br />

von drei Kindern. Seit mehr als acht<br />

Jahren leitet er ein Dental<strong>labor</strong> in Rötha<br />

bei Leipzig, die Colditz Zahntechnik. Das<br />

Labor gehört der Dickel-Gruppe an. Im<br />

vergangenen Jahr machte Nihad Ballan<br />

bei einem Dickel-Treffen den Vorschlag,<br />

gemeinsam eine Israel-Reise zu unternehmen.<br />

Vor allem die Frauen reagierten<br />

zunächst verhalten, weil Israel wegen<br />

seiner häufigen Präsenz in den<br />

Nachrichten den Eindruck erweckt, ein<br />

gefährliches Reiseland zu sein. Doch<br />

Ein Spezialist.<br />

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Events<br />

dann siegte bei vielen die Neugier – 23<br />

Teilnehmer entschieden sich für die Reise<br />

in ein fernes Land.<br />

Impressionen<br />

„Nun sind wir tief beeindruckt zurückgekommen<br />

– von Israel, seiner Geschichte<br />

und seiner Gegenwart. Da war so viel<br />

Schönes, Spannendes, Interessantes und<br />

Gegensätzliches, <strong>das</strong> müssen wir erstmal<br />

verdauen.“ Andere Teilnehmer schrieben:<br />

„Ich sehe die Probleme deines Landes<br />

e Die Altstadt von Akko<br />

c Verkündigungskirche in Nazareth<br />

jetzt mit anderen Augen.“ oder: „Die Reise<br />

hat uns allen viele neue Eindrücke und<br />

differenzierte Sichtweisen zu mannigfaltigen<br />

Themen vermittelt.“<br />

Nihad Ballan ist christlicher Palästinenser<br />

mit israelischer Staatsangehörigkeit.<br />

Über familiäre Beziehungen und<br />

Kontakte zu Freunden, die in der Tou-<br />

WASSERABSAUGPUMPE<br />

für Gipsabscheider<br />

Die praktische Ergänzung zum Gipsabscheider<br />

für <strong>das</strong> unkomplizierte und schnelle Entfernen des Restwassers.<br />

Gipsabscheiderdeckel abnehmen.<br />

Das Pumprohr in <strong>das</strong> Restwasser eintauchen und<br />

den flexiblen Schlauch in ein separates Gefäß hängen.<br />

Durch Auf- und Abbewegung des Pumphebels<br />

wird <strong>das</strong> Wasser mühelos und effektiv durch die<br />

Pumpe über den Schlauch in den separaten Behälter<br />

abgeleitet.<br />

Den Gips wie gewohnt entsorgen.<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Gesamtlänge:<br />

480 mm<br />

Hublänge:<br />

135 mm<br />

Fördervolumen: 100 ml/Hub<br />

Ausführung in Aluminium<br />

GmbH • Gesellschaft für Gerätetechnik • Industriestraße 27 • 77656 Offenburg • Tel.. +49(0)781 - 58688 • Fax +49(0)781 - 586 64<br />

E-Mail: info@bdt-<strong>dental</strong>.de • Internet: www.bdt-<strong>dental</strong>.de<br />

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www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 123


Ratgeber bei<br />

BC Publications<br />

Events<br />

„Ein einmaliges Ereignis“<br />

Der Selbsthilfe-Ratgeber führt in die<br />

Technik der japanischen Heilmassage<br />

Zen Shiatsu ein. Er bietet Anfängern<br />

wie Fortgeschrittenen ein abwechslungsreiches<br />

Übungsbuch und ein<br />

Nachschlagewerk zur Bedeutung und<br />

zum Verlauf der zwölf Meridiane des<br />

Zen Shiatsu. Ob zu Hause, im Büro<br />

oder in der Bahn – die 50 Shiatsu-<br />

Übungen lassen sich leicht in den Alltag<br />

integrieren und können alleine<br />

oder zu zweit durchgeführt werden.<br />

Die Übungsabläufe sind klar gegliedert<br />

und durch zahlreiche Beispielfotos<br />

illustriert.<br />

Heike Ulrich ist diplomierte Shiatsu-<br />

Praktikerin mit mehrjähriger Ausbildung<br />

am Europäischen Shiatsu-<br />

Institut in München, Berlin, Mailand<br />

und Rom. Sie führt eine Naturheilpraxis<br />

in München, wo sie Behandlungen<br />

mit Zen Shiatsu und Seiki Soho sowie<br />

Seminare anbietet.<br />

12,95 Euro | ISBN 978-3-941717-09-1<br />

112 Seiten | gebunden<br />

1. Auflage Juli 2012<br />

Jetzt bestellen:<br />

Telefon (0 79 53) 7 18 90 09<br />

Fax (0 79 53) 88 31 60<br />

buchbestellung@bc-publications.de<br />

www.bc-publications.de<br />

rismusbranche tätig sind, konnte<br />

er seiner „Reisegruppe“ ein<br />

Programm anbieten, <strong>das</strong> ganz<br />

auf deren Bedürfnisse zugeschnitten<br />

war. Kontakte zur einheimischen<br />

Bevölkerung durften<br />

dabei nicht fehlen. Die Reiseteilnehmer<br />

hatten schon im<br />

Vorfeld Wünsche geäußert und<br />

<strong>das</strong> Programm entscheidend<br />

mitgestaltet. Als Reisegruppe<br />

mit Bezug zur Zahntechnik besuchten<br />

sie die Implantatfabrik<br />

„MIS“ in der Stadt Karmiel im<br />

Norden Israels. Eine fachkundige<br />

Führung von etwa zwei Stunden<br />

ließ alle Teilnehmer über<br />

die hoch entwickelten Technologien<br />

in diesem kleinen Land<br />

staunen. MIS steht für „Make it<br />

simple“ und wird in 68 Ländern<br />

vertreten. Ihr Gesamtanteil an<br />

den verkauften Implantaten in<br />

der ganzen Welt beträgt ungefähr<br />

6 Prozent.<br />

Kulturnah<br />

Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten<br />

stand auch ein<br />

Tag am Strand in Haifa auf dem<br />

Plan. Zu Besuch in Eilaboun,<br />

dem Heimatdorf von Nihad Ballan,<br />

hatte die Gruppe <strong>das</strong> Glück,<br />

gleich eine Hochzeit mitzuerleben.<br />

Hochzeiten werden dort<br />

sehr groß gefeiert. Viele Gäste,<br />

reichlich Essen und arabische<br />

e Verklärungsbasilika auf dem<br />

Berg Tabor<br />

e Die Golanhöhen<br />

Livemusik sorgen für gute Stimmung<br />

einer fröhlich tanzenden<br />

Festgesellschaft. Für die Dickel-<br />

Gruppe war <strong>das</strong> eine einmalige<br />

Gelegenheit, vor Ort an der Kultur<br />

der Menschen dieses Landes<br />

teilzuhaben und deren Gastfreundschaft<br />

kennenzulernen.<br />

„Fredi“, der Reiseführer der Gruppe,<br />

trug wesentlich zum Gelingen<br />

dieser Kultur-Tour bei. Er überzeugte<br />

durch fundiertes Wissen<br />

zum „Jerusalem der drei Religionen“<br />

und organisierte spannende<br />

gesellige Ausflüge wie „Jerusalem<br />

bei Nacht“. Die Gruppe<br />

besuchte die berühmte Stadt<br />

124 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


„Ein einmaliges Ereignis“<br />

Events<br />

e Bei der Führung durch die<br />

Implantatfabrik<br />

e Besuch bei Familie Gallan in<br />

Eilaboun in Galiläa<br />

Bethlehem, badete im Toten<br />

Meer, besichtigte eine Weinkellerei<br />

in den Golanhöhen sowie<br />

bedeutende christliche Kirchen<br />

am See Genezareth (Tabgha).<br />

Gemeinsame Erlebnisse<br />

verbinden<br />

Die Reise schaffte unter den Kollegen<br />

ein gutes Gemeinschaftsgefühl.<br />

Das kann vielleicht<br />

sogar ein Mittel zur Kundenbindung<br />

sein. Für Familien<br />

oder andere Gruppen ist eine<br />

solche Unternehmung die Möglichkeit,<br />

Zeit miteinander zu verbringen<br />

und Erlebnisse zu teilen<br />

für bleibende Erinnerungen.<br />

Wer Interesse an einer Israelreise<br />

hat oder für eine Gruppe,<br />

beruflich oder privat, eine Israelreise<br />

plant, kann unter folgender<br />

Adresse Kontakt aufnehmen.<br />

Ein Programmvorschlag<br />

wird zugemailt.<br />

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i Nihad Ballan und<br />

Anja Ehnes-Ballan<br />

Heinestraße 15<br />

04571 Rötha<br />

Telefon (0 34 20 6) 7 30 68<br />

Telefon im Labor (0 34 20 6) 5 46 75<br />

E-Mail<br />

verwaltung@colditz-zahntechnik.de<br />

Internet www.colditz-zahntechnik.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 125


Dental<br />

eBooks<br />

Events<br />

Prothetik-Profis in Berlin<br />

16. Symposium von Merz Dental<br />

Prothetik-Profis<br />

in Berlin<br />

Für <strong>das</strong> 16. Prothetik Symposium in Berlin gewannen die<br />

Initiatoren, Merz Dental und der Quintessenz Verlag, versierte<br />

sowie debütierende Referenten zu folgender Themenauswahl:<br />

Medizinproduktegesetz, Approbationsordnung, digitaler<br />

Workflow, Gerostomatologie, periodontal- oder implantatgestütze<br />

Hybrid- und Resektionsprothetik.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Friedhelm Klingenburg, Geschäftsführer<br />

der Merz<br />

Dental GmbH, begrüßte etwa<br />

400 Zahntechniker und<br />

Zahnärzte und freute sich, <strong>das</strong>s<br />

sich trotz einer beachtlichen<br />

Fortbildungsübersättigung wieder<br />

so viele Prothetik-Interessierte<br />

in Berlin eingefunden hatten.<br />

Dem Moderatoren-Team Dr.<br />

Thomas Klinke (Universität<br />

Greifswald) und Martin J. Hauck<br />

(Merz Dental) gelang eine unterhaltsame<br />

Mischung aus Information,<br />

Diskussion und geistreichen<br />

Zusammenfassungen.<br />

MPG<br />

Im Eröffnungsvortrag erklärte<br />

Professor Dr. Reiner Biffar, Universität<br />

Greifswald, <strong>das</strong>s „die<br />

seit März 2010 geltende Änderung<br />

des Medizinproduktgesetzes<br />

(MPG) forensische Gefahren<br />

birgt. Zahntechniker und<br />

Zahnarzt müssen beachten,<br />

<strong>das</strong>s die eingesetzten Medizinprodukte<br />

den angegebenen Verfahrensanweisungen<br />

der Hersteller<br />

entsprechen.“ Aus Sicht<br />

von Professor Dr. Biffar ist jeder<br />

Hersteller in der Pflicht, klinische<br />

Belege nachzuweisen, um<br />

<strong>das</strong> Risiko für Verarbeiter und<br />

Patienten zu minimieren. Um<br />

der wachsenden klinischen Studienflut<br />

nachzukommen, appelliert<br />

Biffar für neue Studienkonzepte,<br />

die leichter in den<br />

Praxisablauf und deren Organisation<br />

integrierbar sein müssen.<br />

Auf diese Weise sollen endlich<br />

praxisnahe und validierbare Ergebnisse<br />

erhältlich werden.<br />

Intraoralscanner<br />

Eine Übersicht über die Intraoralscanner<br />

für die digitale<br />

Abformung gab Professor Dr. Joachim<br />

Tinschert. Nach Gegenüberstellung<br />

der konventionellen<br />

und der digitalen Methode<br />

kommt er zu dem Ergebnis, <strong>das</strong>s<br />

die digitale Abformung eine höhere<br />

Präzision und damit auch eine<br />

geringere Fehlerquote biete.<br />

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist<br />

der Indikationsbereich des digitalen<br />

Verfahrens zwar noch begrenzt,<br />

jedoch seien in kurzer Zeit<br />

Quantensprünge zu erwarten.<br />

Den Vorteilen wie Optimierung<br />

der Genauigkeitskontrolle, die<br />

Prozess-Standardisierung und<br />

der erhöhte Patientenkomfort,<br />

stehen derzeit noch technische<br />

Reglementierungen und ein hoher<br />

Investitionsaufwand entgegen.<br />

Auch ist die Anzahl wissenschaftlicher<br />

Untersuchungen<br />

noch gering. Professor Dr. Tinschert<br />

betonte, <strong>das</strong>s die <strong>dental</strong>e<br />

CAD/CAM-Entwicklung nicht<br />

mehr aufzuhalten sei, die Geräte<br />

jedoch derzeit noch kein „Must<br />

have“ darstellen.<br />

126 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Prothetik-Profis in Berlin<br />

Events<br />

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Weltklasse. Immer einen Schritt voraus<br />

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IDS, Halle Nr. 3.1, Stand Nr. M-021<br />

Die Produkteigenschaften auf einen Blick:<br />

e Das Moderatorenduo Dr.<br />

Thomas Klinke, Bildmitte, und<br />

Martin J. Hauck bewies erneut<br />

hohe Professionalität mit sympathisch<br />

englischem Spleen<br />

(identische Fliegen und<br />

Einstecktücher), rechts Fried -<br />

helm Klingenburg, Geschäfts -<br />

führer Merz Dental<br />

d Erfolgreiche Vortrags -<br />

premiere für Ztm. Christian<br />

Kieslich beim Symposium<br />

• Hergestellt aus klinisch reinem,<br />

Japanischem Zirkonoxidpulver in<br />

weißer oder transparenter<br />

Ausführung<br />

• Breites Größenspektrum<br />

• Kompatibel mit offenen<br />

CAD/CAM-<strong>System</strong>en<br />

• Einheitliche Härte und Dichte<br />

• Splitterfreies, glattes Fräsen<br />

• Hervorragend geeignet für Kronen,<br />

Brücken und Implantate<br />

Go for prevention<br />

Für den Behandlungserfolg bei<br />

geriatrischen Patienten ist die<br />

Information über den allgemeinmedizinischen<br />

Gesundheitszustand<br />

unerlässlich. Ebenso<br />

sind <strong>das</strong> soziale sowie familiäre<br />

Umfeld zu berücksichtigen.<br />

Das Referententrio Professorin<br />

Dr. Ina Nitschke, Julia Kunze und<br />

Angela Stillhart von der Universität<br />

Zürich vertraut auf <strong>das</strong><br />

g3S-Konzept: Das Prinzip der<br />

soliden, stabilen und simplen<br />

geriatrischen Behandlung. Geroprothetik<br />

bedeutet auch, <strong>das</strong>s<br />

der Umgang mit älteren Menschen<br />

gelernt sein will. Gerostomatologie<br />

ist interdisziplinär<br />

und stets mit einem hohen Engagement<br />

verbunden.<br />

Implantatprothetik<br />

Der Erfolgsfaktor bei implantatprothetischen<br />

Versorgungen<br />

ist die Schnittstelle zwischen<br />

Zahntechniker und Zahnarzt, so<br />

Ztm. Christian Müller. Aufgrund<br />

von Planungs- und Konstruktionsdefiziten<br />

aus der Vergangenheit<br />

rolle eine große Welle<br />

von Neuversorgungen auf Zahnärzte<br />

und Zahntechniker zu.<br />

Exemplarisch präsentierte Christian<br />

Müller beeindruckende Patientenfälle<br />

als Beleg für ein vermeidbares<br />

implantatprothetisches<br />

Troubleshooting. In vielen<br />

Fällen schränkt dies die Funktionalität<br />

und Haltbarkeit des<br />

Zahnersatzes deutlich ein und<br />

<strong>das</strong> wortwörtlich auf Kosten der<br />

Patienten. Abhilfe schafft hier<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 127<br />

Gerne auch Eigenmarken möglich bei<br />

entsprechender Abnahme<br />

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TÜV Rheinland<br />

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E-mail: zdp@ziecon.in<br />

TM


Events<br />

Prothetik-Profis in Berlin<br />

einzig die miteinander entwickelte<br />

Planung.<br />

Zweiter „Schuss“<br />

nicht möglich<br />

Der Schweizer Georg Habegger<br />

zeigt, <strong>das</strong>s in der filigranen<br />

Zahntechnik ähnliche Gussfehler<br />

und Verarbeitungsprobleme<br />

auftauchen können wie bei dem<br />

Guss von 56 Tonnen Stahl.<br />

Hochpräzise Güsse sind auch in<br />

der industriellen Gusstechnik –<br />

demonstriert am Beispiel von<br />

Motoren – <strong>das</strong> oberste Ziel.<br />

Ebenso wie im Labor gelten hier<br />

die Prozessoptimierung und wiederholbare<br />

Genauigkeit zu erreichen,<br />

„denn nur unter erheblichem<br />

Aufwand (erneute Modellation,<br />

erneutes Einbetten,<br />

Vorwärmen und Gießen) wäre<br />

ein zweiter Schuss möglich“, betonte<br />

Georg Habegger, einer der<br />

ganz Großen auf dem Gebiet<br />

des industriellen Sandgusses.<br />

Präfabriziert<br />

Zeitaufwändiges Schichten entfällt<br />

für Zahntechniker bei der<br />

Verwendung präfabrizierter Verblendschalen.<br />

Dabei können<br />

laut Ztm. Christian Kieslich<br />

nicht nur funktionelle, sondern<br />

auch anspruchsvolle ästhetische<br />

Lösungen in reproduzierbarer<br />

Qualität gefertigt werden.<br />

Der begeisterte Zahntechniker<br />

zeigte einen Patientenfall, bei<br />

dem die naturgetreue Farb- und<br />

Formgebung in Einklang mit<br />

den vorhandenen Zähnen gebracht<br />

wurde. „Mit artVeneer ist<br />

die Rückwärtsplanung möglich,<br />

<strong>das</strong> hat den entscheidenden<br />

Vorteil, vorhersehbare Ergebnisse<br />

zu erzielen“, fasste Christian<br />

Kieslich zusammen.<br />

Der Zauber der Lachlinie<br />

Typisch für Frauen sei eine hohe<br />

Lachlinie, bei Männern hingegen<br />

eine tiefe Lachlinie. Am<br />

attraktivsten wird jedoch die<br />

e Attraktiv ist doch tatsächlich<br />

die „durchschnittliche“ Lachline,<br />

wie Dr. Nicole Passia an Hand<br />

der Lachlinienanalyse von<br />

Weltstars und Promis eindrucksvoll<br />

darstellte<br />

klassische durchschnittliche<br />

Lachlinie empfunden. Dr. Nicole<br />

Passia, Expertin auf diesem Gebiet,<br />

arbeitet nach der Ästhetikcheckliste<br />

nach Kopp & Belser.<br />

Begutachtet wird stets <strong>das</strong><br />

Verhältnis der Oberlippe zu den<br />

Frontzähnen. Dabei werden parallele,<br />

exzessive Lachlinien attraktiver<br />

wahrgenommen als flache.<br />

Diese durchaus subjektiven<br />

Maßgaben können unter<br />

Berücksichtigung von Geschlecht<br />

und Alter bei der Herstellung<br />

von festsitzendem und<br />

herausnehmbarem Zahnersatz<br />

eingebunden werden, damit der<br />

prothetisch versorgte Patient<br />

mit seinem Lächeln Mitmenschen<br />

verzaubern kann.<br />

Modellanalyse<br />

„Wir müssen die Position des<br />

Implantats beeinflussen, bevor<br />

die Implantatposition uns beeinflusst“,<br />

so Ztm. Frank Poerschke,<br />

der sich für eine detaillierte<br />

interdisziplinäre Planung<br />

bei der Herstellung von<br />

Hybridprothesen aussprach. Da-<br />

128 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Events<br />

www.ids-cologne.de<br />

für notwendig sei die Modellanalyse, um<br />

die Ersatzzähne in Bezug zum Prothesenlager<br />

und damit zur Knochenstruktur zu positionieren.<br />

So werden die Kaukräfte auf<br />

<strong>das</strong> knöcherne Prothesenfundament übertragen<br />

und eine größtmögliche Stabilität<br />

der Versorgung gewährleistet.<br />

Betrug am Zahnarztstuhl<br />

Laut Kriminalstatistik ist die Quote von Betrugsfällen<br />

in Zahnarztpraxen höher als im<br />

Baugewerbe. Diese erschreckende Bilanz<br />

beleuchtete Ztm. Werner Hoh und trug typologisch<br />

angezeigte Verdachtsfälle im Gesundheitswesen<br />

zusammen. Seine Ehefrau<br />

Birgit Eckenberger, Richterin einer Strafkammer<br />

am Amtsgericht Schwabach, schilderte<br />

die existentiellen Folgen und Auswirkungen<br />

von Strafverfahren im Bereich<br />

Zahnmedizin und Zahntechnik. Der Entzug<br />

der Approbation, der Kassenzulassung<br />

oder der Betriebserlaubnis bis hin zu deren<br />

Sofortvollzug können <strong>das</strong> Aus für jegliche<br />

Berufsausübung als Zahnarzt und<br />

Zahntechniker bedeuten.<br />

Keine Lösung von der Stange<br />

Tumorpatienten gilt es, mit großer Rücksichtnahme<br />

und einem hohen Maß an Einfühlsamkeit<br />

zu begegnen. Ztm. Rüdiger<br />

Wandtke stellte die Versorgung eines Patientenfalls<br />

mit einem umfangreichen Tumordefekt<br />

im Oberkiefer vor. Mit der individuellen<br />

Fertigung einer Resektionsprothese<br />

erfüllte Rüdiger Wandtke den<br />

„sehnlichsten Wunsch“ des Patienten, „im<br />

Rahmen seiner Möglichkeiten wieder normal<br />

essen und sprechen zu können.“<br />

Allgemeines Schlusswort<br />

Das Prothetik Symposium bot umfangreiche<br />

Informationen zu ausgewählten Vortragsthemen,<br />

ein Tagungshotel zum Wohlfühlen<br />

im vorweihnachtlichen Ambiente<br />

der Hauptstadt sowie die anschließende<br />

Symposium Night. Wahlweise konnten Führungen<br />

durch die Classic Remise wahrgenommen<br />

oder bei Live-Musik in die Nacht<br />

getanzt werden.<br />

Das diesjährige Prothetik-Symposium wird<br />

ebenfalls erneut mit spannenden Themen<br />

überraschen. Natürlich wieder in Berlin, am<br />

Samstag, 30.November 2013, einen Tag vor<br />

dem ersten Advent.<br />

n<br />

35. Internationale Dental-Schau<br />

KÖLN, 12.-16.03.2013<br />

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die Qualität und Effizienz Ihres Labors erhöhen können.<br />

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Entwicklungen und Trends auf der weltweit größten Plattform<br />

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Fachhändlertag: 12. März 2013<br />

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<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 129


Events<br />

„Der Kassenpatient als Privatpatient“<br />

Seminar im Schlosshotel Erwitte<br />

„Der Kassenpatient als Privatpatient“<br />

e Referentin Sabine Sassenberg-Steels<br />

mit Veranstalter Ztm. Erich Schmidt,<br />

rechts, und Ztm. Jörg Brouwer,<br />

Laborleiter im Labor Schmidt<br />

Unter dem Titel: „Der Kassenpatient<br />

als Privatpatient“, veranstaltete die<br />

Dental<strong>labor</strong> Schmidt GmbH auch 2012<br />

eine Fortbildungsveranstaltung im Rahmen<br />

der „Power Seminar“ Reihe Sabine<br />

Sassenberg-Steels. Bundesweit als Referentin<br />

für Abrechnung und Praxisorganisation<br />

tätig, vermittelte sie im Schlosshotel<br />

Erwitte verständlich und hochaktuell<br />

viele interessante Einblicke in <strong>das</strong><br />

Thema GOZ. Dabei gab sie praktische<br />

Tipps, wie Zahnarztpraxen private Zusatzleistungen<br />

korrekt berechnen.<br />

Anschaulich wurde den teilnehmenden<br />

Zahnärzten und dem Praxispersonal vermittelt,<br />

wie man beispielsweise adhäsive<br />

Füllungen wirtschaftlich kalkulieren kann.<br />

Zudem standen korrekte private Vereinbarungen<br />

für Kassenpatienten über hochwertige<br />

Leistungen, wie beispielsweise<br />

Implantate, im Fokus. Beleuchtet wurde<br />

auch, wie man Honorarverluste vermeidet,<br />

Honorarvereinbarungen erstellt, begründet<br />

und Einwänden der Kostenträger<br />

begegnet.<br />

Die Seminarreihe wurde laut Veranstalter<br />

von den Teilnehmern als fachlich und didaktisch<br />

hervorragend bewertet. Geschäftsführer<br />

und Ztm. Erich Schmidt ist<br />

der Gastgeber bei den „Power–Seminaren“.<br />

Bereits seit mehr als 15 Jahren steht<br />

der Titel für fächerübergreifende zahnmedizinische<br />

und zahntechnische Fortbildung<br />

für Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen.<br />

Das 1983 gegründete Labor<br />

Schmidt hat seinen Firmensitz in Anröchte<br />

und gehört zu den größeren zahntechnischen<br />

Betrieben in Deutschland. n<br />

130 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


ArbeitsLeben<br />

Der perfekte Kick ...<br />

Tipps zum Thema Immobilien<br />

Kauf und<br />

Verkauf<br />

mit Inventar<br />

Was es beim Kauf und Verkauf von<br />

Immobilien zu beachten gilt – darüber<br />

schreibt Michael Bandering.<br />

... Freude beim Sport – mit Sicherheit<br />

Stürze stehen auf der Tagesordnung<br />

Der Kauf einer Immobilie bedeutet<br />

rechtlich den Erwerb eines Grundstücks<br />

mit seinen „wesentlichen Bestandteilen“.<br />

Wesentliche Bestandteile<br />

sind insbesondere <strong>das</strong> auf dem Grund errichtete<br />

Gebäude mit dessen wesentlichen<br />

Bestandteilen sowie die Garage(n), soweit<br />

diese fest mit dem Boden verankert<br />

ist/sind und nicht – wie viele Fertiggaragen<br />

– andernorts wieder aufgestellt werden<br />

könnte(n). Auch sind die meisten Gartenhäuschen<br />

nicht wesentlicher Bestandteil<br />

des Grundstücks. Wesentlicher<br />

Bestandteil des Hauses ist beispielsweise<br />

eine Einbauküche, die, ohne unbrauchbar/zerstört<br />

zu werden, an anderer Stelle<br />

nicht wieder verwendbar wäre – anders als<br />

eine „Einbauküche“, die sich ohne großen<br />

Schaden auch andernorts verwenden ließe<br />

(„Inventar“). Wird letztgenannte Küche<br />

mit gekauft, ist dies im Notarvertrag explizit<br />

zu vermerken oder in einem zusätzlichen<br />

Vertrag zu vereinbaren. Gleiches gilt<br />

für Zubehör (wie Gartengerät).<br />

Weit verbreitet ist aber ein Mitverkauf genau<br />

festzulegenden beweglichen Inventars<br />

zum Vorteil beider Vertragsparteien. Der<br />

Verkäufer könnte bei einem anderweitigen<br />

Verkauf in der Regel nur einen Bruchteil<br />

des eigentlichen Zeitwerts erlösen, wenn<br />

er nicht sogar Entsorgungskosten zu tragen<br />

hat. Der Käufer kann andererseits <strong>das</strong><br />

zu übernehmende Inventar preiswert erwerben<br />

und zumindest zunächst nutzen.<br />

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MIT SPORT-MUNDSCHUTZ<br />

Die XTREME Innovation: Eine<br />

Tiefziehfolie mit zwei verschiedenen<br />

Härtegraden.<br />

Aufbau der innovativen BIOPLAST ® XTREME Folie:<br />

Laminierte Abschlussfolie,<br />

klar-transparent aus BIOPLAST ® 2 mm Shore 80 A<br />

Farbiges Seitensegment aus<br />

BIOPLAST ® 3 mm Shore 80 A<br />

Frontales, klar-transparentes Verstärkungssegment<br />

aus BIOPLAST ® XTREME 3 mm Shore 92 A<br />

Das V-Design der Folie erlaubt ein Verschieben des<br />

Modells, so <strong>das</strong>s jeweils die individuelle Frontzahnbreite<br />

durch <strong>das</strong> Verstärkungssegment erfasst wird.<br />

BIOPLAST ® XTREME verfügt über einen erweiterten<br />

Schutz durch integrierte Verstärkung im Frontzahnbereich.<br />

Der BIOPLAST ® XTREME Sportmundschutz absorbiert bei<br />

Kontaktsportarten harte und kleinflächige Schläge. Aufbau<br />

2-schichtig; lieferbar in Blau, Rot, Schwarz.<br />

Fotolia © Dieter Brockmann<br />

Die Steuer<br />

Wichtig bleibt dabei die Aufteilung des vereinbarten<br />

Gesamtpreises nach Immobilienund<br />

Inventaranteil. Besonders für den Käu-<br />

Das attraktive BIOPLAST ® XTREME Patientenkit:<br />

eine BIOPLAST ® XTREME-Folie 5 mm, ein 20 ml Fläschchen<br />

BIOPLAST ® Isoliermittel, ein Beutel CETRON ® Reinigungspulver<br />

und eine Transportdose<br />

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ArbeitsLeben<br />

Kauf und Verkauf mit Inventar<br />

fer, weniger<br />

für den Verkäufer<br />

der meist<br />

nur auf den Gesamterlös achtet. Denn<br />

die Grunderwerbsteuer von immerhin<br />

3 1/2 Prozent errechnet sich aus dem<br />

Immobilienanteil, während der Erwerb<br />

von Einrichtungsgegenständen grunderwerbsteuerfrei<br />

bleibt.<br />

Vermietet der Erwerber zumindest Teile<br />

des Gebäudes, kann er als Werbungskosten<br />

aus „Vermietung und Verpachtung“<br />

anteilige Gebäudeabschreibung<br />

von linear zwei Prozent<br />

jährlich bzw. (bei Gebäudefertigstellung<br />

vor 1.1.1925) zwei Prozent jährlich<br />

geltend machen sowie anteilige Grundstücks-<br />

(zum Beispiel Grundsteuer) und<br />

Hausfinanzierungskosten. Daher empfiehlt<br />

sich, schon „auf Verdacht“ den<br />

Gebäudeanteil des Immobilienpreises<br />

eher zu Lasten des Grundstücksanteils<br />

am oberen Level anzusiedeln. Freilich<br />

ist dabei realistisch vorzugehen, da<br />

sonst <strong>das</strong> Finanzamt,<br />

<strong>das</strong> ja eine<br />

Ausfertigung eines Immobilienkaufvertrags<br />

erhält, einen Steuerbetrugsversuch<br />

wittern könnte.<br />

Auch dürfte ein Käufer an einem möglichst<br />

hohen Inventaranteil interessiert<br />

sein, der zwischen den Vertragsparteien<br />

grundsätzlich frei festgelegt werden<br />

darf. Freilich nicht uneingeschränkt;<br />

denn ein marktfremder, zu hoher Ansatz<br />

des Inventaranteils kann als Steuerverkürzung<br />

mit entsprechenden Folgen<br />

geahndet werden. Bei späterer<br />

(Teil-) Vermietung des Objekts gilt ja für<br />

<strong>das</strong> mitvermietete Inventar ein wesentlich<br />

höherer Abschreibungssatz als<br />

für <strong>das</strong> Gebäude.<br />

Steuer und betriebliche<br />

(Teil-) Eigennutzung<br />

Ergänzend zu oben Angeführten ist ein<br />

wichtiger Aspekt zu beachten. Nutzt man<br />

132 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Kauf und Verkauf mit Inventar<br />

ArbeitsLeben<br />

zumindest Teile der Immobilie zu eigenen<br />

gewerblichen Zwecken, werden die<br />

anteiligen Gebäude- und Grundstücksanteile<br />

neben den übrigen steuerlichen<br />

Auswirkungen (siehe oben; Gewerbekapitalsteuer!)<br />

auch dann zu „betriebsnotwendigem<br />

Vermögen“, wenn etwa<br />

die Ehefrau Eigentümerin der Immobilie<br />

und der Ehemann Eigentzümerdes Betriebes<br />

ist. So <strong>das</strong>s bei einem Immobilienverkauf<br />

auf jeden Fall ein Buchgewinn<br />

– und sei er nur geldentwertungsbedingt<br />

– mit allen Konsequenzen<br />

auszuweisen ist. Als einziger Schutz, einer<br />

Immobilie als „betriebsnotwendiges<br />

Vermögen“ zu entgehen, bleibt der Weg,<br />

die Immobilie im Privatvermögen zu halten<br />

und den Betrieb in der Rechtsform<br />

einer GmbH zu führen, welche die Immobilie<br />

(zum Beispiel teilweise) zu marktüblichen<br />

Bedingungen anmietet.<br />

Die Kehrseite der Medaille<br />

Allerdings übersieht man oftmals einen<br />

weiteren Gesichtspunkt: Die darlehensgebende<br />

Bank legt grundsätzlich<br />

den vereinbarten Immobilienanteil des<br />

Kaufpreises für die Ermittlung ihrer Beleihungsgrenzen<br />

zu Grunde. Und mit<br />

wachsendem Beleihungsgrad verteuert<br />

sich der Darlehenszins. Es lohnt sich<br />

folglich, alle Aspekte abzuwägen, ehe<br />

man vorschnell entscheidet. Immerhin<br />

begleitet die Zinslast den Bauherrn einige<br />

Jahrzehnte lang. Schließlich bleibt<br />

vor allem bei umfangreichem Inventar-<br />

Mitverkauf überlegenswert, Immobilien-<br />

und Inventarkaufvertrag zu trennen,<br />

um am Geschäftswert orientierte<br />

Notarkosten zu sparen; denn nur der<br />

Immobilienvertrag bedarf der notariellen<br />

Beurkundung.<br />

n<br />

… auf der IDS in Köln<br />

ist die »crown family«<br />

vollständig anwesend! 12. bis 16. März 2013<br />

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ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

Für die Zeit außerhalb des Laborbetriebs<br />

Tests und Tipps…<br />

… die man so selten bekommt. Folge 39<br />

Willkommen in unserer kleinen Kuschelecke<br />

am Ende des Hefts, da, wo wir unter uns sind<br />

und wo wir versuchen, Ihnen Inspiration aus<br />

ganz anderen Gebieten zu geben. Heute gibt<br />

es was zum Entspannen, etwas für die<br />

Unterhaltung und etwas, <strong>das</strong> zum Denken<br />

anregt.<br />

Für Sie getestet<br />

Auf der Höhe sein<br />

Dies ist die zweite Lodge unserer kleinen<br />

Serie über Hotels für Ruhesuchende.<br />

Bei Nesselwang liegt der Berg Alpspitze<br />

und darauf, auf 1500 Meter, ist die<br />

Berglodge. Das Auto muss unten bleiben,<br />

hinauf geht es mit der Seilbahn,<br />

zu Fuß, oder man lässt sich vom Hotel<br />

abholen. Gut so: Keine Autos stören<br />

den Ruhesuchenden dort oben.<br />

Das Hotel besteht aus vier „Lodges“,<br />

wobei es sich um „Doppelhaushälften“<br />

handelt. Man wohnt also nicht in jeweils<br />

separaten Gebäuden, sondern<br />

hat einen Nachbarn. Das stört aber<br />

nicht, es sei denn, die Nachbarn sind<br />

sehr laut. Die Lodge „Säuling“ halten<br />

wir für die angenehmste, weil sie einen<br />

sensationellen Ausblick bietet und<br />

nicht im Haupthaus über dem tagsüber<br />

etwas unruhigen Gasthaus liegt.<br />

Die Mahlzeiten nimmt man in der Lodge<br />

ein. Das ist sehr angenehm, man<br />

bleibt unter sich. Das Essen ist, insbesondere<br />

unter Berücksichtigung der Lage<br />

dort oben, sehr ordentlich.<br />

Wie so oft in Hotels war <strong>das</strong> Signal des<br />

WLAN schlecht (gibt es ein Verschwörung<br />

unter IT-Ausstattern, Hotels mit<br />

miesen WLANs zu bestücken?).<br />

Die Lodge Säuling hat eine Sauna. Sie<br />

ist zwar sehr gut, aber etwas klein, so<br />

134 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


dl privat<br />

ArbeitsLeben<br />

<strong>das</strong>s man mitunter Angst<br />

hat, sich am Ofen zu verbrennen.<br />

Leider gibt es<br />

(noch) keine gute Möglichkeit,<br />

sich abzukühlen. Ein<br />

Tauchbecken oder ein Open-<br />

Air-Tümpel fehlt. Ansonsten<br />

fehlt es an nichts: Eine große<br />

Sammlung interessanter<br />

Kunstbücher liegt aus, es<br />

gibt einen Kamin, ein sehr<br />

ansprechendes Bad und<br />

mehr.<br />

Das Hotelpersonal ist sehr<br />

nett, höflich und bemüht. In<br />

dieser schönen Gegend<br />

macht <strong>das</strong> Wandern besonders<br />

viel Freude. Wir fühlten<br />

uns dort oben sehr wohl.<br />

c BergLodge,<br />

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finden Sie weitere Bilder<br />

Gefräst.<br />

Aus Edelmetall.<br />

Projektor („Beamer“)<br />

von BenQ<br />

ten Fernsehers mithalten<br />

kann und ausreichend hell<br />

ist, kostet viel Geld. In der<br />

Tat ist mir nicht klar, warum<br />

solch ein kleines und funktionsarmes<br />

Gerät (verglichen<br />

mit einem modernen<br />

Fernseher) oft so teuer ist.<br />

Zudem ist ein Projektor<br />

mehr oder weniger laut und<br />

ein Lampenwechsel ist teuer<br />

(allerdings halten die<br />

Lampen recht lange).<br />

Selbst <strong>das</strong> Aufstellen muss<br />

genau geplant werden. Die<br />

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Bevor man überlegt, welchen<br />

Projektor man<br />

kauft, stellt man sich zuerst<br />

die Frage, ob man einen<br />

kauft. Die Frage ist nicht<br />

leicht zu beantworten, daher<br />

einige Gedanken dazu.<br />

Vieles spricht gegen einen<br />

Kauf. Ein Projektor, dessen<br />

Bildqualität mit der eines gu-<br />

projizierte Bildgröße hängt<br />

von der Entfernung des Projektors<br />

zur Projektionsfläche<br />

ab. Hier muss man herausfinden,<br />

welche Entfernung<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 135<br />

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ArbeitsLeben<br />

dl privat<br />

die gewünschte Bildgröße liefert. Bei<br />

meinem Test musste der Projektor genau<br />

da stehen, wo auch ich saß, so<br />

<strong>das</strong>s mich <strong>das</strong> Lüftergeräusch bei leisen<br />

Szenen störte. Ein Zoom (<strong>das</strong> hat<br />

der getestete Projektor) hilft zwar, erfahrungsgemäß<br />

verschlechtert sich<br />

aber die Abbildungsleitung von Zoom-<br />

Objektiven, wenn man sehr nah oder<br />

sehr weit zoomt. Zudem steht der Projektor<br />

immer irgendwie im Weg, es sei<br />

denn, man montiert ihn umständlich<br />

(Montage, Halterung, Kabel verlegen)<br />

unter der Decke. Über die Projektionsfläche<br />

muss man sich ebenfalls Gedanken<br />

machen. Sie muss glatt und<br />

eben sein, und von neutraler weißer Farbe.<br />

Nimmt man dafür eine Leinwand?<br />

Oder streicht eine Wand mit spezieller<br />

Projektionsfarbe? Fragen über Fragen.<br />

Im Lauf des Tests wurde mir aber auch<br />

klar, was für einen Projektor spricht:<br />

<strong>das</strong> Kino-Erlebnis. Ich verglich den<br />

BenQ W1100 mit einem Fernseher, der<br />

ein 102 Zentimeter breites Bild hat. Da<br />

ich keine weiße Wand als Projektionsfläche<br />

besitze, projizierte ich auf eine<br />

Dia-Leinwand von nur 123 Zentimeter<br />

Breite. Eigentlich kein großer Unterschied<br />

zum Fernsehbild, aber die Wirkung<br />

war verblüffend: es machte sehr<br />

viel mehr Spaß, Filme anzusehen,<br />

selbst solche, die ich schon lange kenne.<br />

Der W1100 schlug sich gut. Abgesehen<br />

von den systemimmanenten Problemen<br />

eines Projektors (Aufstellort, Geräusch),<br />

war es ein Vergnügen, damit Filme anzusehen,<br />

denn <strong>das</strong> Bild ist sehr gut.<br />

Das Gerät erlaubt allerlei Einstellungen<br />

(zum Beispiel die Lampe etwas dunkler<br />

zu stellen macht <strong>das</strong> Gerät leiser)<br />

sowie eine Trapezkorrektur.<br />

Der W1100 kostet rund 870 Euro. Mein<br />

Urteil: Ein guter Preis bei der gebotenen<br />

Leistung.<br />

Zur Lage<br />

Neulich stellte in meiner philosophischen<br />

Gesprächsrunde ein Arzt die Frage,<br />

warum die Welt so hektisch, unpersönlich<br />

und egoistisch geworden<br />

sei. Der Mann<br />

kennt <strong>das</strong> Problem,<br />

schließlich<br />

sitzt er an der<br />

Quelle. Er fliegt<br />

sehr häufig nach<br />

Berlin, um dort<br />

als Lobbyist seinen<br />

Berufsstand<br />

zu vertreten Das<br />

Thema fällt auch<br />

in mein Gebiet<br />

(„Wie lebt man<br />

zufriedener“), daher<br />

dieser Buchtipp.<br />

Tony Judt war Professor<br />

für Europäische Studien in New<br />

York. In seinem Buch analysiert und erklärt<br />

er die Lage der Gesellschaften der<br />

westlichen Länder als Ergebnis der politischen<br />

Entwicklung nach dem zweiten<br />

Weltkrieg. Erhellend ist seine Darstellung,<br />

wie die Politik der 68er dazu<br />

führte, <strong>das</strong>s <strong>das</strong> Thema<br />

„Identität“ den öffentliche<br />

Diskurs eroberte – als<br />

Auslöser der Entwicklung,<br />

der wir uns heute ausgesetzt<br />

sehen. Die bedenklichen<br />

Folgen (auch für<br />

die Wohlhabenden) der<br />

wachsenden Ungleichheit bei<br />

der Gehälter bringen ihn zu einem fundierten<br />

Plädoyer für eine Rückbesinnung<br />

auf den Staat und ein Erstarken<br />

der westlichen Sozialdemokratie. Fundiert,<br />

durchdacht und weit weg von<br />

Stammtischparolen der einen oder der<br />

anderen Fraktion kommt er nach Analyse<br />

der Lage zu dem Schluss: „Die Sozialdemokratie<br />

steht nicht für eine ideale<br />

Zukunft, sie steht nicht einmal für die<br />

ideale Vergangenheit. Aber von allen<br />

Optionen, die uns zur Verfügung stehen,<br />

ist sie die beste.“<br />

c Tony Judt: „Dem Land geht es<br />

schlecht- Ein Traktat über unsere<br />

Unzufriedenheit“,<br />

erschienen im Hanser Verlag;<br />

18,90 Euro; ISBN 978-3-446-23651-6<br />

136 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


dl privat<br />

ArbeitsLeben<br />

Zitate:<br />

Unsere heutigen Politiker […] haben nicht <strong>das</strong> Zeug,<br />

irgendjemanden außer sich selbst zu begeistern. Sie<br />

glauben an nichts und haben keine klaren Standpunkte<br />

… und unterscheiden sich doch deutlich von<br />

den Staatsmännern der Nachkriegszeit. Sie strahlen<br />

keine Autorität aus. Sie alle, Nutznießer des Wohlfahrtsstaates,<br />

dessen Einrichtungen sie in Frage stellen,<br />

[…] haben sich abgewandt von den politischen<br />

Idealen ihrer Vorgänger. Wenn es eine Politikergeneration<br />

gibt, die mit verantwortlich ist für die heutige<br />

Politikverdrossenheit, dann sind sie ihre wahren<br />

Vertreter.<br />

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Demokratien leben ausschließlich von der Mitwirkung<br />

ihrer Bürger. Wenn politisch Interessierte sich<br />

aus der Politik heraushalten, überlassen sie <strong>das</strong> Gemeinwesen<br />

den unfähigsten und korruptesten Leuten.<br />

Das britische Parlament […] eine Versammlung<br />

von Postenjägern, Jasagern und Speichelleckern […].<br />

Der US-Senat, […] ist zu einer aufgeblasenen dysfunktionalen<br />

Parodie seiner selbst verkommen. Die<br />

französische Nationalversammlung gibt sich nicht<br />

einmal die Mühe, ihren Aufgaben gerecht zu werden<br />

[…].<br />

Irgendwas ist grundfalsch an der Art und Weise, wie<br />

wir heutzutage leben. Seit dreißig Jahren verherrlichen<br />

wir eigennütziges Gewinnstreben. Wenn unsere<br />

Gesellschaft überhaupt ein Ziel hat, dann ist es<br />

diese Jagd nach dem Profit.<br />

Zwischen 1983 und 2001 stieg <strong>das</strong> Misstrauen [wegen<br />

der zunehmenden Ungleichheit der Einkommensverteilung<br />

in der Bevölkerung] in den USA, Großbritannien<br />

und Irland deutlich an – drei Länder, in<br />

denen <strong>das</strong> Dogma der unbedingten Selbstverwirklichung<br />

[…], am lautesten gepredigt wird. Nirgendwo<br />

sonst war eine ähnliche Zunahme des gegenseitigen<br />

Misstrauens zu verzeichnen.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

So weisen Schweden und Finnland, zwei der reichsten<br />

Länder der Welt [...] einen sehr geringen Abstand<br />

zwischen den Reichsten und den Ärmsten auf – und<br />

diese beiden Länder stehen bei den Indikatoren von<br />

messbarem Wohlbefinden regelmäßig an der Spitze.<br />

Uwe Kremmin<br />

www.rolandeasyshape.com<br />

Fragen und Kommentare bitte per E-Mail an<br />

uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 137<br />

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Erlbachweg 3 • Tel.: 0 88 22 – 40 19 • bewerbung@sb-dent.de<br />

Wir sind ein modernes, kleines<br />

Zahntechnisches Labor<br />

im Raum Landshut-Erding und suchen<br />

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Allround-Zahntechniker oder ZTM (m/w).<br />

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Tel.: 0 87 42 – 87 82<br />

e-mail: <strong>dental</strong><strong>labor</strong>.schwarz@t-online.de • www.didi-dent.de<br />

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Zahntechniker/in für unser Dental<strong>labor</strong>.<br />

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Zentrum, welches spezialisiert ist auf<br />

Implantat getragenen Zahnersatz, Vollkeramik<br />

und hochwertige Teleskopprothetik. Beste<br />

Arbeitsunterlagen sind selbstverständlich.<br />

Wenn Sie in ihrem Beruf eine Berufung sehen,<br />

Zahntechnik als Kunst verstehen, fit sind in<br />

Teleskopprothetik und Vollkeramik und in<br />

einem hochmodernen Labor unter besten<br />

Arbeitsvoraussetzungen arbeiten wollen,<br />

freuen wir uns auf Ihre ausführlichen<br />

Bewerbungsunterlagen.<br />

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Schulstr. 2, 70771 Leinfelden, Tel. 0711.756566<br />

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für unsere Labor-GmbH mit direkter Anbindung<br />

an eine große ZAP gesucht! Sie schätzen die<br />

Arbeit mit Patienten, sind qualitätsbewusst,<br />

zukunfts- und fortbildungsorientiert? Wir freuen<br />

uns auf Ihre Bewerbung an info@zmfs.de<br />

Suche ZTM als Teilhaber<br />

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Handy 0170 75 34 876<br />

Pleidelsheimer Straße 33<br />

74321 Bietigheim-Bissingen<br />

Tel. (07142) 97 14-0 ● info@herzing.net<br />

www.herzing.net<br />

Die HERZING AG Dental<strong>labor</strong> ist ein Familienunternehmen mit Firmensitz<br />

im Großraum Stuttgart. Mit umfassender Hightech und digitalem Workflow<br />

bieten wir Zahnärzten ein zukunftssicheres Prothetikangebot. Zur Verstärkung<br />

unseres Teams suchen wir<br />

Zahntechniker/innen<br />

für die Kombitechnik (Teleskope, Geschiebe, Riegel, Implantologie).<br />

Gleichzeitig sollten Sie Fähigkeiten eines „Allrounders“ mitbringen.<br />

Es erwarten Sie anspruchsvolle Prothetikaufgaben, ein kollegiales Team und<br />

ein angenehmes Arbeitsumfeld. Ferner können Sie von attraktiven Fortbildungsmöglichkeiten<br />

profitieren. Herr Bernhard Herzing erwartet gerne Ihre<br />

aussagekräftige schriftliche Bewerbung.<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Ihre Familie Herzing<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 141


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letzten Jahren einen Namen gemacht. Wir<br />

expandieren weiter<br />

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suchen ab sofort<br />

einen Zahntechniker hniker<br />

oder<br />

Zahntechnikermeister<br />

für<br />

die Zwischen- und Endkontrolle. Zur Verstärkung unseres deutschen<br />

Teams in der Betriebsstätte in Shanghai, China sind Sie für den Bereich<br />

Implantat-<br />

und Frästechnik zuständig. Sie kontrollieren eigenverantwortlich<br />

für Ihren eigenen Kundenkreis. Wenn Sie flexibel sind und neue<br />

Herausforderungen suchen,<br />

dann freuen wir<br />

uns<br />

auf Ihre Bewerbung.<br />

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eine/n Zahntechnikermeister/in mit Berufserfahrung<br />

Ihre Aufgabengebiete sind:<br />

• Qualitätssicherung<br />

• Arbeitskontrolle<br />

• Betreung von Neu- und Bestandskunden<br />

• Ausbildung<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

• ein junges engagiertes Team<br />

• große Handlungs- und Entscheidungsfreiheit<br />

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Fon: 0 34 91 / 45 51 00 und 0 34 91 / 45 94 190 • Fax: 0 34 91 / 45 51 02<br />

info@wittenberg-<strong>dental</strong>.de • www.wittenberg-<strong>dental</strong>.de<br />

142 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Dental-Labor Heinz-Jürgen Fehmer<br />

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Zahntechniker/in mit<br />

Berufserfahrung<br />

sowie Jungtechniker/in.<br />

Es erwartet Sie ein hochmotiviertes junges Team.<br />

In einem auf neuestem technischen Stand und modern<br />

eingerichteten Labor finden Sie einen zukunftssicheren<br />

Arbeitsplatz und leistungsgerechte Vergütung.<br />

Weitreichende Fortbildungsmöglichkeiten werden allen<br />

Mitarbeitern geboten.<br />

Bewerbungen erbeten an:<br />

<strong>labor</strong>fehmer@aol.com oder<br />

Herzog Ulrich-Strasse 14 • 72622 Nürtingen-Hardt<br />

Wir suchen für unser Stammhaus (Rheinau)<br />

und unsere Filiale (Weil am Rhein)<br />

Techniker (m/w) für:<br />

• für Kronen-/Brückentechnik<br />

(CAD/CAM-Kenntnisse wünschenswert)<br />

• Prothetik und Composite-Verblendungen<br />

Wir freuen uns auf Ihren Anruf<br />

oder Ihre schriftliche Bewerbung.<br />

Hamm Dental GmbH<br />

Weiherstr. 18 a<br />

77866 Rheinau, Baden<br />

0 78 44 / 91 19 30<br />

(Ansprechpartner: Christian Hamm)<br />

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Servicetechniker international m/w<br />

Standort Pforzheim (DE)<br />

Leitung Helpdesk m/w<br />

Standort Pforzheim (DE)<br />

Helpdesk Mitarbeiter m/w<br />

Standort Pforzheim (DE)<br />

Product Manager m/w<br />

Standort Koblach (AT)<br />

Entwicklungsingeneur m/w<br />

Standort Koblach (AT)<br />

Zahntechniker Fertigungszentrum m/w<br />

Standort Koblach (AT)<br />

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auf der IDS!<br />

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Dann senden Sie Ihre Bewerbung an:<br />

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E-Mail: elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

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Amann Girrbach GmbH<br />

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Dürrenweg 40|75177 Pforzheim| Germany<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 143


Ausland<br />

BASEL - BERN • SCHWEIZ<br />

Zur Erweiterung unseres Team suchen wir<br />

junge/n engagierte/n Zahntechniker/in,<br />

Zahntechnikermeister/in<br />

für hochwertige ästhetische Vollkeramikrestaurationen<br />

sowie Kombitechnik, Teleskop und Modellguss.<br />

Bewerbungen per E-Mail bitte an:<br />

<strong>dental</strong>technik@kirschag.org<br />

Arbeiten in der Schweiz nur 20 Min. von Konstanz<br />

Wir suchen<br />

Zahntechnikermeister mit einigen Jahren Erfahrung.<br />

Wir bieten Einstieg in die digitale Welt CAD/CAM,<br />

entsprechend moderne Infrastruktur,<br />

motiviertes Team und sehr gute Entlöhnung.<br />

Gerne erwarten wir Ihre Bewerbung auf: info@directdent.ch<br />

Ausland/Chiffre<br />

Dental Labor in der Schweiz<br />

5 Arbeitsplätze, freundlich und sehr modern, zu verkaufen.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1025417 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Österreich / Tirol<br />

Wir sind ein etabliertes, modernes Dental<strong>labor</strong> in der Nähe von Innsbruck.<br />

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir<br />

eine/n zielstrebige/n Zahntechniker/in<br />

mit Schwerpunkt Vollkeramik, Metallkeramik, Implantattechnik, Zirkon.<br />

Möglich wäre auch ein schrittweiser Einstieg in die Geschäftsleitung<br />

mit späterer Übernahme des Labors.<br />

Bewerbungen unter 0043/664/2219722 oder 0043/664/8519758<br />

ÖSTERREICH<br />

Wir suchen eine/n Zahntechniker/in (Meister/in) für unsere<br />

KERAMIKABTEILUNG<br />

Fachliche Kompetenz, Freude am Beruf, Organisations- und<br />

Führungseigenschaften werden entsprechend honoriert.<br />

Ein unverbindliches Gespräch in einer der schönsten Städte<br />

von Österreich zeigt Ihnen die Chancen für Ihre Zukunft.<br />

Fischer Dental Technik • Taschelried 6 • A - 4400 Steyr<br />

office@fischer<strong>dental</strong>.at • Tel: +43 650 2446 719<br />

Anzeigenschluss für Ausgabe<br />

3/2013: 14. Februar 2013<br />

Die Ausgabe erscheint rechtzeitig zur IDS 2013<br />

(12. bis 16. März in Köln)<br />

Konzessionen<br />

Meisterkonzession für Hessen, Rheinland Pfalz, Thüringen,<br />

Bayern und Baden-Württemberg zu vergeben.<br />

E-Mail: ztmhessen@yahoo.com<br />

Konzessionen/Chiffre<br />

Konzession abzugeben im Norddeutschen Raum<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1025365 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH • Postfach 60 06 62 • 81206 München<br />

Zahntechnikermeister bietet Konzession<br />

Raum Bodensee-Stuttgart.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1025370 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

Stellengesuch/Chiffre<br />

Zahntechnikermeister, 55 J., Erfahrung in der Technik, Leitung<br />

und Ausbildung sucht nach einem neuen Wirkungskreis.<br />

Angebote erbeten unter Chiffre 1025383 an<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, 81206 München<br />

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Zukunft für Kinder !<br />

144 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


Ihre Ansprechpartner<br />

Impressum<br />

2<br />

61. Jahrgang ISSN 0011-8656<br />

Die ganze Welt der Zahntechnik<br />

Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft<br />

für Funktionstherapie, DGF<br />

Ihre Ansprechpartner<br />

Burkhard P. Bierschenck<br />

Verleger<br />

(0 89) 31 89 05-37<br />

burkhard.bierschenck@vnmonline.de<br />

Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion<br />

(0 89) 31 89 05-57<br />

angelika.schaller@vnmonline.de<br />

Barbara Schuster<br />

Textchefin<br />

(0 89) 31 89 05-29<br />

barbara.schuster@vnmonline.de<br />

Zt. Judith Hosbach<br />

Fachredaktion<br />

(0 89) 31 89 05-69<br />

judith.hosbach@vnmonline.de<br />

Zt. Katrin Lahn<br />

Fachredaktion Industrie/Journal<br />

(0 89) 31 89 05-69<br />

katrin.lahn@vnmonline.de<br />

Ztm. Wolfgang Weisser<br />

Leitung Industriekommunikation<br />

(01 73) 3 12 37 20<br />

wolfgang.weisser@web.de<br />

Herausgeber: Burkhard P. Bierschenck<br />

Redaktionsdirektorin: Dr. Angelika Schaller<br />

Chefredaktion: Dr. Angelika Schaller (verantwortlich)<br />

Textchefin: Barbara Schuster<br />

Technik-Redaktion: Zt. Judith Hosbach (0 89) 31 89 05-69<br />

Katrin Lahn (Industrie, Journal) (0 89) 31 89 05-69<br />

Ztm. Wolfgang Weisser (Technik und Ausbildung) (01 73) 3 12 37 20<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi (01 71) 9 36 77 37<br />

E-Mail: dl.redaktion@vnmonline.de<br />

Leitung Industriekommunikation: Ztm. Wolfgang Weisser (01 73) 3 12 37 20<br />

Freie Mitarbeit: Michael Bandering, Hartmut Volk, Klaus L. Ehrnthaler<br />

Redaktionsassistenz: Madeleine Golke (0 89) 31 89 05-37<br />

Fachbeirat: Ztm. Frank Becker, Gelsenkirchen; Ztm. Jürgen Bereth, Onazheim; Ztm. Martin Berns,<br />

Kenzingen; Ztm. Joachim Bredenstein, Melle; Ztm. Hans Bock, Emmendingen; Ztm. Klaus Ernst,<br />

Möhringen; Ztm. Rainer Gläser, Freiburg/Br.; Ztm. Werner Gotsch, Marktleuten; Ztm. Hartmut Grau,<br />

Ulm; Ztm. Thomas Hahne, Düsseldorf; Ztm. Carola Harfst, Stuttgart; Ztm. Utz Hetzel berger, Berlin;<br />

Dr. hc. Ztm. Wolfgang Jasper, Marienberg; Ztm. Jan Langner, Schwäbisch Gmünd; Ztm. Ralf Linde,<br />

Meckenbeuren; Ztm. Thorsten Michel, Schorndorf; Ztm. Gerhard Neuendorff, Ostfildern; Ztm.<br />

Sigmund Opferkuch, Aalen; Ztm. Reinhard Prull, Freiburg; Ztm. Peter Schertzinger, Bötzingen; Ztm.<br />

Axel Seeger, Berlin; Ztm. Dirk Seiring, Seelow; Ztm. Rainer Semsch, Freiburg/Br.; Ztm. Josef Sorg,<br />

Deg gen hausertal; Ztm. Martin Tornow, Landau; Ztm. Thilo Vock, Stuttgart; Ztm. Hans Peter Vögtle,<br />

Schluchsee; Ztm. Katharina Wagner, Weißenfels; Ztm. Tony Wiessner, Scheßlitz<br />

Beirat Verbände/Ausbildung: Ztm. Heiko Bischoff, Northeim; Ztm. Hans-Jürgen Borchard,<br />

Münster; Christian Girbig, Dresden; Ztm. Klaus Leier, Bad Driburg; Ztm. Gerd Lehmann, München;<br />

Ztm. Norbert Wichnalek, Augsburg; Ztm. Peter Thomsen, Kiel; Ztm. Lutz Wolf, Osnabrück;<br />

Beirat Wissenschaft: Prof. Dr. Jürgen Geis-Gerstorfer, Tübingen; Prof. Bernd Kordaß, Greifswald;<br />

Prof. Dr. K. M. Lehmann, Marburg; Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Dassel; Prof. Ulrich Stüttgen,<br />

Düsseldorf; Privatdozent Dr. med. Vogel, Leipzig; Prof. Dr. Ralf Vollmuth, Würzburg;<br />

Prof. Dr. Heiner Weber, Tübingen.<br />

Layout: Ute Buchholz-Gall<br />

Verlags-, Anzeigen- und Vertriebsleitung:<br />

Elke Zimmermann (verantwortlich) (0 89) 318905-76,<br />

E-Mail: elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

Zur Zeit gültige Anzeigenpreisliste Nr. 51a ab 1.10. 2012 • E-Mail: dl.anzeigen@vnmonline.de<br />

Leitung Marketing: Burkhard P. Bierschenck<br />

Beratung Video:<br />

Anja Schuchardt (Magical Media), E-Mail: anja.schuchardt@vnmonline.de<br />

Business Development:<br />

Uwe Kremmin (0 89) 318905-56 • E-Mail: uwe.kremmin@vnmonline.de<br />

ABONNENTEN- und KUNDENSERVICE:<br />

Leserservice Verlag Neuer Merkur, 65341 Eltville<br />

Tel.: (0 61 23) 9 23 82 30, Fax: (0 61 23) 9 23 82 44,<br />

E-Mail: verlagneuermerkur@vuservice.de<br />

Servicezeiten: Montag bis Freitag <strong>8.0</strong>0 Uhr bis 17.00 Uhr<br />

<strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> erscheint monatlich.<br />

Inland: Jahresabonnement 132,– €/264,– SFr, Einzelheft 17,– €/34,– SFr.<br />

Für Referendare, Studenten, Schüler und Azubis gegen Einsendung einer entsprechenden<br />

Bestätigung 67,– €/134,– SFr. Der €-Preis beinhaltet die Versandkosten<br />

für Deutschland und Österreich, der SFr-Preis die Versandkosten für die Schweiz.<br />

Bei Versand ins übrige Ausland werden die Porto-Mehrkosten berechnet.<br />

Die Abodauer beträgt ein Jahr. Das Abo verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,<br />

wenn es nicht zwei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.<br />

Rabatte für Sammelabonnements auf Anfrage.<br />

Wegen allgemein gestiegener Kosten müssen wir unsere Bezugspreise geringfügig erhöhen.<br />

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Tel.: (089) 31 89 05-15, Fax: (0 89) 31 89 05-53<br />

E-Mail: buchbestellung@vnmonline.de<br />

BUCHBESTELLSERVICE<br />

Verlag Neuer Merkur, Kundenservice, 74569 Blaufelden<br />

Tel.: (079 53) 88 36 91, Fax: (0 79 53) 88 31 60, E-Mail: buchbestellung@fachbuchdirekt.de<br />

Redaktion „vnmonline.de“: Markus Duffhaus, E-mail: markus.duffhaus@vnmonline.de<br />

Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach 60 06 62, D-81206 München • Paul-Gerhardt-Allee 46,<br />

D-81245 MünchenTel.: (0 89) 318905-0, Fax: (0 89) 318905 38<br />

(Zugleich Anschrift aller Verantwortlichen) Internet: www.dlonline.de<br />

Druck: Kessler Druck + Medien GmbH & Co.KG, Michael-Schäffer-Str. 1, 86399 Bobingen<br />

Geschäftsführer: Burkhard P. Bierschenck, Dr. Angelika Schaller<br />

Urheber- und Verlagsrecht – Gerichtsstand<br />

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder wird keine Haftung übernommen.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich<br />

geschützt. Mit Annahme des Manuskriptes gehen <strong>das</strong> Recht der Veröffentlichung<br />

sowie die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten, zur elektronischen<br />

Speicherung in Datenbanken, zur Herstellung von Sonderdrucken, Fotokopien und<br />

Mikrokopien für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts an den Verlag über. Der Autor<br />

räumt dem Verlag räumlich und mengenmäßig unbeschränkt ferner folgende ausschließliche<br />

Nutzungsrechte am Beitrag ein: • <strong>das</strong> Recht zur maschinenlesbaren Erfassung und elektronischen<br />

Speicherung auf einem Datenträger und in einer eigenen oder fremden Online-<br />

Datenbank, zum Download in einem eigenen oder fremden Rechner, zur Wiedergabe am<br />

Bildschirm sowie zur Bereithaltung in einer eigenen oder fremden Offline-Datenbank zur<br />

Nutzung an Dritte • die ganze oder teilweise Zweitverwertung und Lizensierung für<br />

Übersetzungen und als elektronische Publikationen. Jede Verwertung außerhalb der durch<br />

<strong>das</strong> Urheberrechtsgesetz festgelegten Grenzen ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig.<br />

Alle in dieser Veröffentlichung enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren<br />

nach bestem Wissen erstellt und von ihnen und dem Verlag mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft.<br />

Gleichwohl sind inhaltliche Fehler nicht vollständig auszuschließen. Daher erfolgen alle<br />

Angaben ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie des Verlages oder der Autoren. Sie garantieren<br />

oder haften nicht für etwaige inhaltliche Unrichtigkeiten (Produkthaftungsausschluss).<br />

Gerichtsstand: München<br />

Zt. Karl-Heinz Georgi<br />

Fachredaktion<br />

(01 71) 9 36 77 37<br />

kh.georgi@t-online.de<br />

Elke Zimmermann<br />

Anzeigenleitung<br />

Kleinanzeigen/Stellenanzeigen<br />

(0 89) 31 89 05-76<br />

elke.zimmermann@vnmonline.de<br />

© Copyright by Verlag Neuer Merkur GmbH<br />

Die Beiträge der Rubrik „Editorial“ sowie andere namentlich gezeichnete Beiträge geben die<br />

persönliche Meinung des Verfassers wieder. Sie muss nicht in jedem Fall mit der<br />

Meinung der Redaktion übereinstimmen.<br />

Verlagskonten: Postbank München 389 80-806 (BLZ 700 100 80), Stadtsparkasse München<br />

42 173 823 (BLZ 701 500 00). Für die Schweiz: Postcheckamt Basel, Kto.-Nr. 40-135 11-6.<br />

Verlagskonto für Abonnentengebühren:<br />

HypoVereinsbank München Konto Nr. 27 38 775, (BLZ) 700 202 70;<br />

Ausgabe Italien: teamwork media srl , Peter Asselmann, Via Marconi 71b, 25069 Villa Carcina<br />

(BS); Ausgabe Kanada/USA: Palmeri Publishing Inc., 135-145 Royal Crest Court, Markham<br />

Ontario L3R 9Z4, Canada; Ausgabe Rumänien: Luis Alberto Szalina, President of Dental<br />

Technician National Association, E-Mail: Albi szalina luis_alberto_dent@yahoo.com; Ausgabe<br />

Spanien: Ediciones Especializa<strong>das</strong> Europeas, S.A., Joan Estapé, Milà i Fontanals, 14-26, 3 0 , 1 a ,<br />

ES-08012 Barcelona; Ausgabe Syrien: Arab Dental Labor, Prof. Basem Hakim, P.O. Box 6606,<br />

SY-Aleppo; Ausgabe Tschechien: Spolecenstvo zubnich techniku – podnikatelu, Jindra<br />

Sevcikova, Jugoslavskych partyzanu 18/635, 160 00 Praha 6;<br />

Ausgabe Türkei: Vestiyer Publishing Group, Kervangecmez Cad. 5/1, TR-34387 Mecidiyeköy –<br />

Istanbul; Ausgabe Ungarn: Dental Press Hungary Kft., HU-1012 Budapest, Kuny Domokos;<br />

www.dlonline.de · <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI ·2/2013 145


Kurz vor Schluss<br />

Im März lesen Sie:<br />

Komplex<br />

Die komplexe Rehabilitation einer jungen Patientin<br />

mit abrasiv und erosiv bedingten Zahnhart -<br />

substanzdefekten beschreiben Professor Daniel<br />

Edelhoff, Oliver Brix und Marc Ramberger.<br />

Der Goldpreis<br />

Der Preis für ein Gramm<br />

Feingold (ohne MwSt.)<br />

betrug am ...<br />

2. Januar 2013<br />

€ 43,02<br />

22. Januar 2013<br />

€ 42,99<br />

Aktuell<br />

So haben Sie in Köln einen garantiert guten Durchblick – unser IDS Explorer weist<br />

den Weg zu den zahntechnisch relevanten Ständen, viele Tipps aus der dl-Redaktion<br />

sorgen für einen erfolgreichen Messebesuch.<br />

Geschätzt<br />

Sich mal wieder den ganz einfachen menschlichen Zusammenhängen im Betrieb zu<br />

widmen – der Wunsch Vieler. Unser Artikel gibt Impulse für Chefs und Mitarbeiter.<br />

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Abutments für alle renommierten<br />

Implantathersteller wie Astratech,<br />

Biomet 3i, Camlog, Dentsply-Friadent,<br />

Nobel Biocare, <strong>Straumann</strong> und Zimmer.<br />

Diese können als einteilige oder zweiteilige<br />

Implantatkonstruktionen in Titan,<br />

Zirkoniumdioxid oder Kobalt-Chrom<br />

produziert werden. Das Unterne h men<br />

bietet mit einem 3 für 1- Kennenlern-<br />

Angebot die Möglichkeit, sich selbst<br />

von der Qualität zu überzeugen. n<br />

i Weitere Informationen unter<br />

www.zfx-<strong>dental</strong>.com<br />

Schlusstermine<br />

April-Heft<br />

2013<br />

Journal-Teil: 4. März<br />

Fachbeiträge:<br />

nach Rücksprache mit<br />

der Redaktion<br />

Industrieanzeigen:<br />

11. März<br />

Gelegenheitsanzeigen:<br />

11. März<br />

Jahrgang 1974/75<br />

Ex-Kölner in<br />

der Malzmühle<br />

Schon eine liebe Tradition hat dieser<br />

Ehemaligen-Treff: Die Kölner Meisterschüler<br />

des Jahrgangs 1974/1975<br />

kommen während der IDS in der Malzmühle<br />

zusammen.<br />

Am Freitag, 15. März, ist ab 18 Uhr ein<br />

Tisch auf den Namen Willi Pinsdorf<br />

reserviert. Anmeldungen und Rückfragen<br />

bei Willi Pinsdorf, Telefon (0 22 22)<br />

59 52 oder bei Lothar Katnawatos,<br />

Telefon (06 11) 9 67 66 13 und (01 71)<br />

6 05 65 56 n<br />

Komet auf IDS<br />

Neues Kon zept,<br />

neue Halle<br />

Größer und moderner: Mit einem<br />

neuen Standkonzept, abgestimmt<br />

auf <strong>das</strong> veränderte Corporate Design,<br />

wartet Komet Brasseler bei der Internationalen<br />

Dentalschau in Köln auf,.<br />

Vom 12. bis 16. März ist <strong>das</strong> Unternehmen<br />

in Halle 4.1/Stand A80 zu finden:<br />

Komet bietet Live-Demos an mehreren<br />

Tagen, einen Extra-Arbeitsplatz für<br />

Zahntechniker zum Testen neuer Geräte<br />

und noch mehr Beratungsqualität.<br />

www.brasseler.de<br />

n<br />

146 <strong>das</strong> <strong>dental</strong> <strong>labor</strong> · LXI · 2/2013 · www.dlonline.de


[Das aktuelle Buch]<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-Adressbuch 2013/2014<br />

1207051 Foto: Fotolia © DeVIce<br />

DAS Nachschlagewerk mit Adressen der gewerblichen zahntechnischen Laboratorien<br />

in Deutschland. Alle Angaben sind aktualisiert und werden nach Bundesländern<br />

sowie Orten aufgelistet, wobei die Sortierung innerhalb der Orte<br />

gleichfalls alphabetisch erfolgt. In einem Sonderteil stellen sich auch diesmal<br />

wieder einzelne Labore vor, damit der Leser möglichst schnell ein qualifiziertes<br />

Meister<strong>labor</strong> findet.<br />

<strong>dental</strong> <strong>labor</strong>-Adressbuch 2013/2014<br />

Verlag Neuer Merkur<br />

ISBN 978-3-95409-002-0 • 24,90 €<br />

520 Seiten • kartoniert • 1. Auflage 2012<br />

Jetzt bestellen:<br />

Telefon (0 79 53) 718 90 08 • E-Mail buchbestellung@fachbuchdirekt.de<br />

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Sandra Tjarks<br />

ZTM, Produktmanagerin<br />

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• Transluzentes Zirkoniumdioxid für eine natürliche Ästhetik monolithischer<br />

Kronen und Brücken sowie eine Vielzahl weiterer Indikationen<br />

• Optimiertes Farbsystem mit 7 Farben inkl. 2 neuer Farben (den etwas wärmeren,<br />

rötlichen A-Farben entsprechend) – für eine noch zuverlässigere Reproduktion<br />

der gewünschten Zahnfarben<br />

• Dünne Ränder von nur 0,2 mm für einen erheblich verringerten<br />

Nachbearbeitungsaufwand<br />

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Miteinander zum Erfolg

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