Ratgeber Frau und Familie Spezial Köstliche Adventszeit (Vorschau)
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<strong>Ratgeber</strong> <strong>Frau</strong> <strong>und</strong> <strong>Familie</strong><br />
<strong>Köstliche</strong><br />
<strong>Adventszeit</strong><br />
Geschenk-<br />
Ideen aus<br />
der Küche<br />
Festliche<br />
Menüs<br />
Dekorationen–<br />
klassisch,<br />
glamourös,<br />
originell
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<strong>Köstliche</strong> <strong>Adventszeit</strong><br />
Sterne, Kipferl, Makronen<br />
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Glamour trifft Natur<br />
Gestalten Sie mit Ästen, Zapfen<br />
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individuelle<br />
Arrangements 14<br />
freuen Sie sich auf die schönste Zeit des Jahres, die<br />
mit unseren Back- <strong>und</strong> Kochvorschlägen für den<br />
Plätzchenteller, das Weihnachtsmenü oder<br />
für Geschenke aus der Küche auch zur<br />
stimmungsvollsten des Jahres wird.<br />
Dekorieren Sie mit selbst gesammelten<br />
Ästen <strong>und</strong> Zapfen, lassen Sie Zimt,<br />
Sternanis <strong>und</strong> Orangen den Duft der<br />
Weihnachtszeit verströmen.<br />
Wir wünschen Ihnen eine besinnliche<br />
Weihnachts zeit <strong>und</strong> einen guten Start<br />
in ein ges<strong>und</strong>es <strong>und</strong> erfolgreiches Jahr 2013<br />
Mit Liebe bedacht<br />
Geschenke aus der<br />
eigenen Küche sind<br />
immer willkommen 16<br />
Geschmacksexplosion<br />
Diese Pralinen sind nicht<br />
nur zum Verschenken! 18<br />
Weihnachtsgedicht<br />
„Weihnachten“ von<br />
Joseph von Eichendorff 20<br />
Tiroler Früchtebrot<br />
Hier schmecken Sie<br />
alpenländische<br />
<strong>Familie</strong>ntraditionen 22<br />
Volles Aroma<br />
Stollen sind wohl das<br />
Weihnachts gebäck mit<br />
der längsten Tradition 24<br />
Bald ist es wieder so weit<br />
Dekorieren <strong>und</strong> basteln Sie<br />
jetzt, damit die gute Stube in<br />
weihnachtlichem Glanz<br />
erstrahlt 28<br />
So duftet der Advent<br />
Diese Dekorationen verströmen<br />
nicht nur unvergleichlichen<br />
Duft, sie sind auch der Blickfang<br />
auf jedem festlich<br />
gedeckten Tisch 30<br />
Bezaubernde Weihnacht<br />
Eine stimmungsvolle<br />
Weihnachtsgeschichte 32<br />
Weihnachtsmenüs<br />
Genießen Sie im Kreis der<br />
<strong>Familie</strong> unsere köstlichen<br />
Festtagsmenüs 36<br />
Wohnen<br />
Dekorieren<br />
<strong>und</strong> Verschenken 44<br />
Neujahrskuchen<br />
Starten Sie ins neue Jahr<br />
mit diesem köstlichen<br />
Kuchen 48<br />
Impressum<br />
Bild- <strong>und</strong> Herstellernachweis<br />
50
Mürbe Sterne<br />
(Rezept für etwa 30 Sterne)<br />
Zutaten:<br />
125 g weiche Butter,<br />
40 g Zucker,<br />
½ Päckchen Orangenzucker,<br />
1 Eigelb (M),<br />
150 g Mehl.<br />
Für die Glasur:<br />
1 Eiweiß (M),<br />
50 g Puderzucker.<br />
Die Butter mit dem Zucker, Orangenzucker<br />
<strong>und</strong> Eigelb schaumig rühren.<br />
Das Mehl darübersieben <strong>und</strong> untermischen.<br />
Den Teig in Folie wickeln <strong>und</strong><br />
1 St<strong>und</strong>e kalt stellen.<br />
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.<br />
Den Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche<br />
etwa 5 mm dick ausrollen<br />
<strong>und</strong> Sterne von 4,5 cm Ø ausstechen.<br />
Vorsichtig auf das vorbereitete Backblech<br />
legen. Den Backofen auf 180° C<br />
(Gas Stufe 2 − 2 ½) vorheizen.<br />
Das Eiweiß mit dem Puderzucker<br />
schaumig rühren, die Sterne damit<br />
vorsichtig bestreichen. Das Blech in<br />
der Mitte des vorgeheizten Backofens<br />
einschieben <strong>und</strong> die Sterne 8 − 10 Minuten<br />
backen, die Glasur sollte hell<br />
4<br />
Flockentanz, Plätzchenduft <strong>und</strong> Kerzenschein –<br />
Weihnachten liegt in der Luft. Vorfreude, versteckte<br />
Heimlichkeiten, gemeinsames Backen, Basteln <strong>und</strong><br />
Dekorieren, das macht die schönste Zeit im Jahr<br />
aus. Genießen Sie sie mit unseren Rezepten<br />
<strong>und</strong> Anregungen.<br />
bleiben. Die Plätzchen aus dem Ofen<br />
nehmen, vorsichtig vom Blech heben<br />
<strong>und</strong> auf einem Kuchengitter auskühlen<br />
lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 ¼ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Kühlzeit.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
4 g Fett, 7 g Kohlenhydrate,<br />
64 kcal (268 kJ).<br />
Weihnachtssterne<br />
mit Pistazien<br />
(Rezept für etwa 60 Stück)<br />
Zutaten:<br />
300 g Mehl,<br />
100 g Puderzucker,<br />
Mark einer halben Vanilleschote,<br />
200 g kalte Butter,<br />
1 Ei (L), 1 Prise Salz,<br />
100 g gemahlene Mandeln.<br />
Für die Füllung:<br />
250 g Waldfrucht-Konfitüre.<br />
Zum Verzieren:<br />
200 g Schokoladenglasur,<br />
50 g gehackte Pistazien.<br />
Das Mehl <strong>und</strong> den Puderzucker auf eine<br />
Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine<br />
Mulde drücken. Das Vanillemark untermischen,<br />
die Butter in kleinen Stückchen<br />
auf dem Mehlrand verteilen, das Ei<br />
in die Mulde geben, das Salz <strong>und</strong><br />
die Mandeln darüberstreuen. Alles<br />
gründlich mit einer Palette oder<br />
einem großen Messer zu Bröseln<br />
hacken, dann rasch mit den Händen<br />
zu einem glatten Teig zusammenkneten.<br />
Den Teig zu einer Kugel<br />
formen <strong>und</strong> zugedeckt 30 Minuten im<br />
Kühlschrank ruhen lassen.<br />
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.<br />
Die Arbeitsfläche dünn mit<br />
Mehl besieben. Den Teig nochmals<br />
durchkneten, dann dritteln. Jede Portion<br />
etwa 3 mm dünn ausrollen, Sterne<br />
von etwa 5 cm Ø ausstechen <strong>und</strong> mit<br />
etwas Abstand auf die vorbereiteten<br />
Backbleche legen. Nochmals etwa<br />
10 Minuten kalt stellen. Den Backofen<br />
auf 180° C (Gas Stufe 2 − 2 ½) vorheizen.<br />
Die Sterne in der Mitte des heißen<br />
Backofens in etwa 10 Minuten hellgelb<br />
backen. Zum Auskühlen auf ein Kuchengitter<br />
legen.<br />
Die Schokoladenglasur nach Vorschrift<br />
im Wasserbad schmelzen. Die Hälfte<br />
der Plätzchen mit der Oberfläche in die<br />
Glasur tauchen, dann auf Backpapier<br />
setzen <strong>und</strong> kurz antrocknen lassen. Die<br />
Pistazien auf die noch weiche Glasur<br />
streuen.<br />
Die Unterseite der restlichen Sterne<br />
mit der glatt gerührten Konfitüre bestreichen.<br />
Versetzt die glasierten Sterne<br />
daraufsetzen. Trocknen lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Kühl- <strong>und</strong> Wartezeiten.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
6 g Fett, 10 g Kohlenhydrate,<br />
92 kcal (387 kJ).<br />
Sterne, Kipferl <strong>und</strong> Makronen<br />
<strong>Köstliche</strong><br />
<strong>Adventszeit</strong>
Mohnbissen<br />
(Rezept für etwa 35 Stück)<br />
Zutaten für den Teig:<br />
250 g Mehl,<br />
½ TL Backpulver,<br />
50 g Zucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
125 g kalte Butter, 2 Eigelb (L).<br />
Für die Füllung:<br />
1 Zwieback,<br />
50 g Sultaninen,<br />
100 g Marzipan-Rohmasse,<br />
2 Eiweiß (L),<br />
2 EL Rum (ersatzweise Milch),<br />
100 g gemahlener Mohn,<br />
50 g Zucker,<br />
1 TL gemahlener Zimt.<br />
Für die Glasur:<br />
50 g Puderzucker,<br />
1 − 2 EL Rum (ersatzweise halb<br />
Wasser, halb Zitronensaft).<br />
Zum Bestreuen:<br />
1 − 2 EL ganzer Mohn.<br />
Das Mehl mit Backpulver, Zucker <strong>und</strong><br />
Vanillezucker mischen, die Butter in<br />
kleinen Stückchen mit den Eigelben<br />
dazugeben. Alles rasch zu einem glatten<br />
Teig verkneten, zu einer Kugel formen<br />
<strong>und</strong> zugedeckt 30 Minuten kühl<br />
stellen.<br />
6<br />
Für die Füllung den Zwieback zerbröseln.<br />
Die Sultaninen fein hacken, die<br />
Marzipan-Rohmasse würfeln. Das Eiweiß<br />
schaumig schlagen. Den Rum,<br />
Mohn, Zwieback, Zucker, Sultaninen<br />
<strong>und</strong> Zimt unterrühren.<br />
Den Backofen auf 175° C (Gas Stufe 2)<br />
vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier<br />
auslegen.<br />
Den Teig halbieren, jedes Teigstück auf<br />
einer leicht bemehlten Arbeitsfläche<br />
zu einem Rechteck von etwa 24 x 30 cm<br />
Größe ausrollen. Ein Teigrechteck<br />
aufdas vorbereitete Backblech legen<br />
<strong>und</strong> mit einem eckigen Backrahmen<br />
umstellen. Die Mohnfüllung darauf<br />
gleichmäßig verstreichen. Mit dem<br />
zweiten Teigrechteck bedecken. In der<br />
Mitte des heißen Backofens etwa<br />
25 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter<br />
abkühlen lassen.<br />
Für die Glasur den gesiebten Puder -<br />
zucker mit dem Rum verrühren. Die<br />
abgekühlten Mohnbissen in kleine<br />
Rechtecke schneiden, mit der Glasur<br />
bestreichen <strong>und</strong> mit dem Mohn bestreuen.<br />
Zubereitungszeit: 2 St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 2 g Eiweiß,<br />
6 g Fett, 12 g Kohlenhydrate,<br />
114 kcal (476 kJ).<br />
Kokossterne<br />
(Rezept für etwa 40 Stück)<br />
Zutaten für den Teig:<br />
125 g Mehl,<br />
125 g Weizenvollkornmehl,<br />
1 TL Backpulver, 1 Prise Salz,<br />
70 g Zucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
125 g kalte Butter,<br />
2 Eigelb (L),<br />
1 EL Sahne.<br />
Für den Belag:<br />
3 Eiweiß (L),<br />
75 g Zucker,<br />
1 TL abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Zitrone,<br />
1 TL Zitronensaft,<br />
150 g Kokosflocken.<br />
Zum Bestreichen:<br />
1 Eigelb (L),<br />
1 EL Sahne.<br />
Zum Befestigen:<br />
3 EL Puderzucker,<br />
etwas Zitronensaft.<br />
Die beiden Mehlsorten, Backpulver,<br />
Salz, Zucker <strong>und</strong> Vanillezucker mischen.<br />
Die Butter in kleinen Stücken<br />
mit den Eigelben <strong>und</strong> der Sahne dazugeben.<br />
Alles rasch zu einem glatten<br />
Teig verkneten, zu einer Kugel formen<br />
<strong>und</strong> zugedeckt mindestens 30 Minuten<br />
kühl stellen.<br />
Das Eiweiß sehr steif schlagen, den Zucker<br />
langsam unter Rühren einrieseln<br />
lassen. Die Zitronenschale <strong>und</strong> den Zit -<br />
ronensaft unterrühren. So lange weiterschlagen,<br />
bis die Masse sehr steif<br />
<strong>und</strong> glänzend ist. Die Kokosflocken unterheben.<br />
Die Masse in einen Spritzbeutel<br />
mit großer Lochtülle füllen.<br />
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.<br />
Den Backofen auf 175° C (Gas Stufe<br />
2) vorheizen. Den Teig auf einer<br />
leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa<br />
3 mm dünn ausrollen. Jeweils 40 große<br />
<strong>und</strong> kleine Sterne (5 cm <strong>und</strong> 2,5 cm Ø)<br />
ausstechen <strong>und</strong> auf das vorbereitete<br />
Backblech legen.<br />
Das Eigelb mit der Sahne verrühren<br />
<strong>und</strong> die kleinen Sterne sowie die Ecken<br />
der größeren Sterne damit bestreichen.<br />
Auf die großen Sterne jeweils einen<br />
Tupfen Kokosmasse spritzen.<br />
Die Sterne im vorgeheizten Backofen<br />
etwa 10 Minuten backen, bis sie leicht<br />
gebräunt sind. Mit einer Palette vom<br />
Blech heben <strong>und</strong> auf einem Kuchengitter<br />
auskühlen lassen.<br />
Den Puderzucker mit etwas Zitronensaft<br />
anrühren. Auf die Unterseite der<br />
kleinen Sterne einen Tropfen Guss geben<br />
<strong>und</strong> leicht schräg auf die Kokosmakronen<br />
aufsetzen. Trocknen lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Kühlzeit.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 2 g Eiweiß,<br />
6 g Fett, 9 g Kohlenhydrate,<br />
97 kcal (404 kJ).
Walnuss-Stäbchen<br />
(Rezept für etwa 75 Stück)<br />
Zutaten:<br />
250 g flüssiger Honig,<br />
80 g Zucker,<br />
80 g Butter,<br />
200 g kalifornische Walnüsse,<br />
300 g Mehl,<br />
2 TL Zimt,<br />
1 TL abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Orange,<br />
1 TL Pottasche,<br />
2 EL lauwarmes Wasser.<br />
Außerdem:<br />
40 g Walnusskerne,<br />
200 g Puderzucker,<br />
Saft einer Orange.<br />
Den Honig mit dem Zucker <strong>und</strong> der<br />
Butter erhitzen, bis sich der Zucker gelöst<br />
hat. Abkühlen lassen.<br />
Die Walnüsse in einem elektrischen<br />
Zerkleinerer nicht zu fein mahlen. Das<br />
Mehl mit dem Zimt, der Orangenschale,<br />
den Walnüssen <strong>und</strong> der Honigmasse<br />
in eine Schüssel geben. Die<br />
Pottasche in dem lauwarmen Wasser<br />
auflösen <strong>und</strong> ebenfalls zugeben. Alles<br />
mit den Knethaken des Handrührgerätes<br />
zu einem glatten Teig verarbeiten.<br />
Zugedeckt 1 St<strong>und</strong>e stehen lassen.<br />
Den Backofen auf 180° C (Gas Stufe<br />
2 − 2 ½) vorheizen. Ein Backblech<br />
mit Backpapier auslegen.<br />
Den Teig auf dem vorbereiteten<br />
Backblech etwa ½ cm dick ausrollen.<br />
Im heißen Backofen<br />
25 − 30 Minuten backen.<br />
Auf einem Kuchengitter<br />
auskühlen lassen.<br />
Die Walnüsse grob hacken <strong>und</strong> in einer<br />
beschichteten Pfanne kurz rösten. Den<br />
Puderzucker sieben, mit dem Orangensaft<br />
zu einem dickflüssigen Guss<br />
verrühren. Das Gebäck damit bestreichen,<br />
kurz antrocknen lassen, dann in<br />
Streifen von 1,5 x 10 cm Größe schneiden.<br />
Mit den Walnüssen bestreuen,<br />
den Guss fest werden lassen. Das Gebäck<br />
bei Bedarf nochmals nachschneiden.<br />
In Gebäckdosen aufbewahren.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Wartezeiten.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
3 g Fett, 9 g Kohlenhydrate,<br />
68 kcal (284 kJ).<br />
Cappuccino-Kipferl<br />
(Rezept für etwa 40 Stück)<br />
Zutaten für den Teig:<br />
140 g Mehl, 20 g Kakao,<br />
40 g Puderzucker,<br />
2,5 g fein gemahlene Kaffeebohnen,<br />
1 Prise Salz,<br />
½ TL gemahlener Kardamom,<br />
90 g kalte Butter, 1 Eigelb.<br />
Außerdem:<br />
½ Packung Kuchenglasur Zitrone.<br />
Das Mehl mit Kakao <strong>und</strong> Puderzucker<br />
auf eine Arbeitsfläche sieben, das Kaffeemehl,<br />
das Salz <strong>und</strong> den Kardamom<br />
untermischen. Die Butter in kleinen<br />
Stückchen <strong>und</strong> das Eigelb zugeben<br />
<strong>und</strong> alles rasch zu einem glatten Mürbeteig<br />
verkneten. Zu einer Kugel formen<br />
<strong>und</strong> zugedeckt etwa 2 St<strong>und</strong>en<br />
kühl stellen.<br />
Den Backofen auf 180° C (Gas Stufe<br />
2 − 2 ½) vorheizen. Ein Backblech<br />
mit Backpapier auslegen.<br />
Aus dem Teig eine Rolle formen <strong>und</strong><br />
von dieser etwa 40 gleich große Scheiben<br />
abschneiden. Aus den Teigstücken<br />
erst kleine, spitz zulaufende Röllchen<br />
formen, dann diese zu Kipferl biegen.<br />
Auf das vorbereitete Backblech setzen.<br />
Das Backblech auf der mittleren Schiebeleiste<br />
des vorgeheizten Backofens<br />
einschieben <strong>und</strong> die Kipferl 10 − 12 Minuten<br />
nach Sicht backen. Auf einem<br />
Kuchengitter auskühlen lassen.<br />
Die Glasur nach Packungsanleitung<br />
schmelzen. Die Kipferl darin zur Hälfte<br />
eintauchen. Auf Pergamentpapier legen<br />
<strong>und</strong> trocknen lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Wartezeiten.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
2 g Fett, 7 g Kohlenhydrate,<br />
48 kcal (201 kJ).
Kokos-Lebkuchen<br />
(Rezept für etwa 12 Stück)<br />
Zutaten:<br />
125 g Kokosflocken,<br />
125 g Zucker,<br />
125 g Mehl,<br />
125 g Butter,<br />
3 Eigelb (L),<br />
1 Prise Salz,<br />
1 Msp. Lebkuchengewürz,<br />
12 Oblaten von 8 cm Ø.<br />
Außerdem:<br />
100 g frisch geriebene<br />
Kokosflocken,<br />
100 g Aprikosenkonfitüre.<br />
Die Kokosflocken mit dem Zucker vermischen.<br />
Das Mehl auf eine Arbeitsfläche<br />
sieben, in die Mitte eine Mulde<br />
drücken. Die Butter in Stückchen <strong>und</strong><br />
die Eigelbe in die Mulde geben. Salz,<br />
Lebkuchengewürz sowie die Kokos-<br />
Zucker-Mischung zufügen <strong>und</strong> alle<br />
Zutaten schnell zu einem glatten<br />
Teig verarbeiten.<br />
Den Backofen auf 150° C (Gas Stufe<br />
1) vorheizen. Ein Backblech mit<br />
Backpapier auslegen.<br />
Den Teig auf einer leicht bemehlten<br />
Arbeitsfläche etwa 7 mm dick<br />
ausrollen <strong>und</strong> Kreise von 8 cm Ø ausstechen.<br />
Die ausgestochenen Lebkuchen<br />
auf die Oblaten legen, diese auf<br />
das vorbereitete Backblech geben. Im<br />
vorgeheizten Backofen 20 − 25 Minuten<br />
nach Sicht backen. Auf einem Kuchengitter<br />
auskühlen lassen.<br />
Den frisch geriebenen Kokosraspel in<br />
einer beschichteten Pfanne ohne Fett<br />
unter ständigem Rühren hell rösten.<br />
Auf einem Teller abkühlen lassen. Die<br />
Aprikosenkonfitüre leicht erhitzen <strong>und</strong><br />
glatt rühren. Die ausgekühlten Lebkuchen<br />
mit der Aprikosenkonfitüre bestreichen<br />
<strong>und</strong> mit dem Kokosraspel<br />
bestreuen.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 3 g Eiweiß,<br />
20 g Fett, 24 g Kohlenhydrate,<br />
287 kcal (1201 kJ).<br />
Knackige Nuss-Makronen<br />
(Rezept für etwa 30 Stück)<br />
Zutaten:<br />
2 Eiweiß (M),<br />
100 g Zucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
½ TL Zimt,<br />
75 g gemahlene Haselnüsse,<br />
85 g kernige Haferflocken<br />
(z. B. Köllns Echte),<br />
1 − 2 Tropfen Bittermandelöl,<br />
30 Haselnusskerne.<br />
Den Backofen auf 150° C<br />
(Gas Stufe 1) vorheizen. Ein<br />
Backblech fetten oder<br />
mit Backpapier aus -<br />
legen. Das Eiweiß in<br />
einer Schüssel mit<br />
den Schneebesen<br />
des Handrührgerätes<br />
steif schlagen, dabei<br />
langsam den Zucker,<br />
Vanillezucker <strong>und</strong> Zimt einrieseln<br />
lassen. Die gemahlenen<br />
Haselnüsse <strong>und</strong> die Haferflocken zugeben<br />
<strong>und</strong> unterrühren. Der Eischnee<br />
soll dabei möglichst wenig an Volumen<br />
verlieren.<br />
Mit zwei angefeuchteten Teelöffeln die<br />
Makronenmasse in kleinen Häufchen<br />
mit etwas Abstand auf das vorbereitete<br />
Backblech setzen. In die Mitte jeder<br />
Makrone jeweils eine Haselnuss setzen.<br />
Die Makronen im vorgeheizten<br />
Backofen etwa 20 Minuten nach Sicht<br />
backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen<br />
lassen. Nach Wunsch in Papier-<br />
Manschetten setzen.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
3 g Fett, 6 g Kohlenhydrate,<br />
55 kcal (230 kJ).<br />
Linzer<br />
Törtchen<br />
(Rezept für 35 − 40 Stück)<br />
Zutaten:<br />
300 g Mehl,<br />
120 g Puderzucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
1 Prise Salz,<br />
100 g gemahlene blanchierte<br />
Mandeln,<br />
abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Zitrone,<br />
1 EL Zitronensaft,<br />
2 Eigelb (M), 250 g Butter.<br />
Außerdem:<br />
1 Eigelb (M), 2 EL Milch,<br />
30 g gehackte Mandeln,<br />
200 g Johannisbeergelee.<br />
Das Mehl mit dem Puderzucker auf<br />
eine Arbeitsfläche sieben, in der Mitte<br />
eine Vertiefung formen. Vanillezucker,<br />
Salz, Mandeln, Zitronenschale, Zitronensaft<br />
<strong>und</strong> Eigelb hineingeben. Die<br />
Butter in Flöckchen auf den Mehlrand<br />
setzen. Alles rasch zu einem Mürbeteig<br />
verkneten, zu einer Kugel formen <strong>und</strong><br />
zugedeckt im Kühlschrank 2 St<strong>und</strong>en<br />
ruhen lassen.<br />
Zwei Backbleche mit Backpapier<br />
aus legen. Den Backofen auf<br />
180° C (Gas Stufe 2−2½) vorheizen.<br />
Den Teig auf einer<br />
leicht bemehlten Arbeits -<br />
fläche portionsweise 3 mm<br />
dünn ausrollen. Aus dem Teig<br />
r<strong>und</strong>e Plätzchen <strong>und</strong> Ringe in<br />
gleicher Größe (6 cm Ø) <strong>und</strong><br />
Anzahl ausstechen. Die Plätzchen<br />
<strong>und</strong> Ringe getrennt wegen der unterschiedlichen<br />
Backzeiten auf jeweils<br />
ein Backblech legen. Die Plätzchen<br />
nach Sicht in 8 − 10 Minuten backen. In<br />
der Zwischenzeit das Eigelb mit der<br />
Milch verquirlen <strong>und</strong> die Ringe damit<br />
bestreichen, mit den gehackten Mandeln<br />
bestreuen. Ebenfalls nach Sicht<br />
backen. Das Gebäck mit einer Palette<br />
oder einem breiten Messer vom Blech<br />
holen <strong>und</strong> auf einem Kuchengitter abkühlen<br />
lassen.<br />
Das Gelee bei schwacher Hitze glatt<br />
rühren, die Unterseiten der ganzen<br />
Plätzchen damit bestreichen. Die Ringe<br />
daraufsetzen. In die Mitte noch etwas<br />
Gelee geben. Gut trocknen lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Wartezeiten.<br />
Nährwert pro Stück (bei 40 Stück) ca.:<br />
2 g Eiweiß, 8 g Fett, 12 g Kohlen -<br />
hydrate, 122 kcal (512 kJ).<br />
10
Polos<br />
(Rezept für etwa 100 Stück)<br />
Zutaten für den Teig:<br />
250 g weiche Butter,<br />
140 g Puderzucker,<br />
10 g Vanillezucker,<br />
1 Prise Salz,<br />
2 Eier (L), 1 Eigelb (L),<br />
230 g Mehl.<br />
Für die Nougatcreme:<br />
60 g Bitterkuvertüre,<br />
250 g Nougat,<br />
etwa 80 ml Kondensmilch (7,5 %).<br />
Mengen weitere Kondensmilch zugeben,<br />
die Masse wird jetzt gerinnen.<br />
Durch intensives Rühren mit dem<br />
Schneebesen <strong>und</strong> durch weitere Zugabe<br />
von Kondensmilch wird sie aber<br />
wieder geb<strong>und</strong>en, das heißt, sie wird<br />
zäh, glatt <strong>und</strong> schmierig.<br />
Die Nougatcreme in einen Spritzbeutel<br />
mit Lochtülle Nr. 8 füllen <strong>und</strong> jeweils<br />
einen Tupfen auf die Unterseite<br />
der Hälfte der Halb kugeln spritzen. Mit<br />
der anderen Hälfte der Gebäcke bedecken.<br />
Die temperierte Kuvertüre in<br />
eine kleine Papiertüte füllen <strong>und</strong> die<br />
Polos schraffieren.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
3 g Fett, 5 g Kohlenhydrate,<br />
52 kcal (218 kJ).<br />
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Wir freuen uns, Ihnen den<br />
<strong>Ratgeber</strong>-Rezept-Kalender 2013<br />
präsentieren zu dürfen:<br />
2 50 __<br />
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Außerdem:<br />
temperierte bittere<br />
Kuvertüre zum Dekorieren.<br />
Für den Teig die weiche Butter mit dem<br />
gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker<br />
<strong>und</strong> dem Salz schaumig<br />
rühren. Die Eier <strong>und</strong> das Eigelb<br />
einzeln zugeben <strong>und</strong><br />
nach <strong>und</strong> nach unterrühren.<br />
Das gesiebte Mehl<br />
unter ständigem Rühren<br />
einrieseln lassen.<br />
Den Backofen auf 170° C<br />
(Gas Stufe 2) vorheizen.<br />
Backbleche mit<br />
Pergamentpapier auslegen<br />
(kein Backpapier verwenden,<br />
da der Teig beim<br />
Backen sonst breitlaufen würde).<br />
Die Masse in einen Spritzbeutel<br />
mit mittelgroßer Lochtülle (Nr. 8) füllen<br />
<strong>und</strong> mit genügend Abstand kleine<br />
Tupfen auf die Backbleche spritzen. Im<br />
vorgeheizten Backofen in 12 − 15 Minuten<br />
nach Sicht backen. Das Gebäck<br />
darf nur wenig Farbe annehmen. Auskühlen<br />
lassen.<br />
Für die Nougatcreme die Kuvertüre<br />
im Wasserbad bei 40° C schmelzen,<br />
mit dem klein geschnittenen<br />
Nougat mischen <strong>und</strong> auf 35° C<br />
temperieren. Die Kondensmilch<br />
ebenfalls auf 35° C temperieren.<br />
Zunächst nur ein wenig Kondensmilch<br />
unter die Nougat-Kuvertüre-Mischung<br />
rühren, sie wird<br />
dadurch wieder fester. In kleinen<br />
12<br />
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I<br />
I<br />
I
Dekotrend<br />
Spaziergänge durch den Winterwald sind wie<br />
geschaffen, um Ausschau nach natürlicher<br />
Weihnachtsdekoration zu halten. Kombiniert<br />
mit Kerzen, Porzellan <strong>und</strong> stilvollen<br />
Accessoires in Goldtönen<br />
entstehen aus den gesammelten<br />
Ästen, Zapfen <strong>und</strong> Rinden<br />
w<strong>und</strong>erschön individuelle<br />
Arrangements.<br />
Die Basis für das dekorative Birken-<br />
Windlicht links bildet ein ca. 35 cm<br />
langes Birken-Aststück (etwa 6 cm Ø),<br />
das mit einem Holzdübel <strong>und</strong> Leim<br />
auf einem ca. 2 cm starken Holzbrett<br />
befestigt wird. Weitere Äste, etwa 30<br />
bis 54 cm lang, um diesen Ast stellen,<br />
zwei Lederriemen in unterschiedlicher<br />
Höhe herumwickeln <strong>und</strong> verknoten.<br />
Ein Kerzenglas auf den mittleren Ast<br />
stellen, die Äste r<strong>und</strong>herum etwas<br />
zurechtrücken.<br />
Dünne Zweige zwischen die Äste<br />
stecken <strong>und</strong> Tannenzapfen dekorativ<br />
platzieren.<br />
Zum Schluss einige Sterne aus Filz<br />
ausschneiden, mit Glitter-Pen Muster<br />
aufmalen, die Lederriemen <strong>und</strong><br />
weitere herunterhängende Lederriemen<br />
damit schmücken.<br />
Für die Dekoration rechts vier Birkenstämmchen<br />
(jeweils ca. 25 cm hoch, Ø 8 – 10 cm, erhältlich beim<br />
Floristen) nebeneinander aufstellen <strong>und</strong> jeweils auf<br />
der Oberfläche mit Wachsklebeplättchen eine Kerze<br />
befestigen. Alternativ können Stumpenkerzen verwendet<br />
werden, die auf den Stämmchen auch ohne<br />
Klebeplättchen gut stehen. Den Adventskranz mit<br />
Pralinen <strong>und</strong> weißen Deko-Figuren schmücken.<br />
Unten wurden unterschiedlich große Kannen mit<br />
goldenen Kerzen zu einem alternativen Adventskranz<br />
arrangiert. Dazu Steckmoos mit dem Cutter in<br />
Würfel schneiden, die in die einzelnen Kannen passen.<br />
Mit Wachsklebeplättchen darauf die Kerzen befestigen.<br />
Die Ränder um die Kerzen mit echtem<br />
Moos verzieren <strong>und</strong> die Freiräume zwischen<br />
den Kannen mit Moos, Tannenzapfen <strong>und</strong><br />
Pralinen dekorieren.<br />
Buchtipp<br />
„Weihnachts-Deko<br />
NATUR“: Erleben Sie,<br />
wie aus Holzscheiten,<br />
Astabschnitten, Baumrinden<br />
<strong>und</strong> noch viel<br />
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14
Geschenke<br />
Liebe<br />
aus der Küche:<br />
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bedacht<br />
Schon beim Zubereiten<br />
dieser Köstlichkeiten denkt<br />
man an den besonderen<br />
Menschen, der damit<br />
überrascht werden soll.<br />
Schoko-Zimt-Kuchen<br />
(Rezept für 6 − 8 WECK-Gläser)<br />
Sturzform à 160 ml Inhalt<br />
Zutaten:<br />
100 g Butter,<br />
125 g Zucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
3 Eier (M),<br />
¼ TL gemahlener Zimt,<br />
¼ TL Kakaopulver,<br />
60 g Zartbitter-Schokoraspel,<br />
150 g Mehl,<br />
½ Päckchen Backpulver,<br />
70 ml Rotwein.<br />
Außerdem:<br />
Butter <strong>und</strong> Semmelbrösel<br />
für die Gläser.<br />
Die Gläser mit Butter ausstreichen <strong>und</strong><br />
mit Semmelbröseln ausstreuen. Den<br />
Gitterrost oder die Fettpfanne aus dem<br />
Backofen nehmen, den Backofen auf<br />
175° C (Gas Stufe 2) vorheizen.<br />
Die Butter mit dem Zucker <strong>und</strong> dem<br />
Vanillezucker schaumig rühren. Die<br />
Eier nach <strong>und</strong> nach unterrühren. Zimt,<br />
Kakao <strong>und</strong> Schokoraspel mit dem<br />
gesiebten Mehl <strong>und</strong> dem Backpulver<br />
mischen <strong>und</strong> abwechselnd mit dem<br />
Rotwein unter die Schaummasse rühren.<br />
Den Teig jeweils bis knapp zur<br />
Hälfte in die vorbereiteten Gläser füllen.<br />
Das kalte Backofengitter oder die<br />
Fettpfanne wieder in den vorgeheizten<br />
Backofen geben, die Gläser daraufstellen<br />
<strong>und</strong> den Schoko-Zimt-Kuchen<br />
etwa 30 Minuten backen. Stäbchenprobe<br />
durchführen.<br />
Die Gläser aus dem Ofen nehmen<br />
<strong>und</strong> etwas abkühlen lassen. Sollte<br />
der Kuchen beim Backen etwas über<br />
den Glasrand gestiegen sein, mit einem<br />
scharfen Messer anpassen. Die<br />
Gläser mit Einkochring, Glasdeckel<br />
<strong>und</strong> zwei Einweck-Klammern verschließen.<br />
Im 100° C-heißen Wasserbad<br />
30 Minuten einkochen.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e, zusätzlich<br />
30 Minuten Einkochzeit bei 100° C.<br />
Nährwert pro Glas (bei 8 Gläsern) ca.:<br />
5 g Eiweiß, 16 g Fett, 35 g Kohlen -<br />
hydrate, 311 kcal (1300 kJ).<br />
Schokolikör<br />
(Rezept für 3 Flaschen)<br />
à ½ l Inhalt<br />
Zutaten:<br />
2 Vanilleschoten,<br />
1 EL Instant-Kaffee,<br />
1 EL heißes Wasser,<br />
0,7 l brauner Rum (40 Vol.-%),<br />
400 g Nuss-Nougat-Creme,<br />
250 g Puderzucker,<br />
400 ml Sahne.<br />
Die beiden Vanilleschoten aufschlitzen,<br />
das Mark herausschaben. Den Instant-Kaffee<br />
in dem Wasser auflösen.<br />
Kaffee <strong>und</strong> Vanillemark mit dem Rum,<br />
der Nuss-Nougat-Creme <strong>und</strong> dem Puderzucker<br />
verrühren. Zugedeckt über<br />
Nacht kühl stellen.<br />
Am nächsten Tag die Sahne halbsteif<br />
schlagen <strong>und</strong> unterheben. Den Likör in<br />
saubere Flaschen füllen, diese fest verschließen<br />
<strong>und</strong> kalt stellen.<br />
Vor dem Servieren<br />
gut schütteln.<br />
Der Schoko -<br />
likör<br />
schmeckt<br />
pur, zu<br />
Desserts<br />
wie Crêpes<br />
oder Vanillepudding<br />
<strong>und</strong><br />
zu Eis.<br />
Der Likör ist gut<br />
gekühlt etwa<br />
3 Wochen haltbar.<br />
Zubereitungszeit:<br />
25 Minuten, zusätzlich<br />
Wartezeit<br />
über Nacht.<br />
Nährwert pro<br />
Flasche ca.:<br />
9 g Eiweiß,<br />
84 g Fett,<br />
166 g Koh -<br />
lenhydrate,<br />
1994 kcal<br />
(8350 kJ).<br />
Cranberry-Schokolade<br />
(Rezept für etwa 15 Stücke)<br />
Zutaten:<br />
400 g Zartbitter-Kuvertüre,<br />
1 Msp. gemahlener Kardamom,<br />
40 g grob gehackte<br />
Walnusshälften,<br />
200 g getrocknete Cranberrys.<br />
Die Kuvertüre in grobe Stücke schneiden.<br />
In eine Schüssel geben <strong>und</strong> auf<br />
einem heißen Wasserbad unter Rühren<br />
schmelzen. Den Kardamom einrühren.<br />
Ein Backblech mit Backpapier auslegen,<br />
einen quadratischen Backrahmen<br />
von 20 cm Größe daraufstellen. Die Kuvertüre,<br />
bis auf 1 − 2 EL, darauf verstreichen.<br />
Die gehackten Walnüsse <strong>und</strong> die<br />
Cranberrys gleichmäßig darüberstreuen.<br />
Die restliche Schokolade in einen<br />
kleinen Papierspritzbeutel geben <strong>und</strong><br />
linienartig darüber verteilen. Die Schokolade<br />
fest werden lassen.<br />
Die Schokolade in Stücke brechen<br />
oder schneiden <strong>und</strong> dekorativ in Folie<br />
verpacken.<br />
Nach Belieben lässt sich die Schokolade<br />
mit gemahlenem Zimt, fein gehackten<br />
Chilis, grob geschrotetem rosa<br />
Pfeffer oder Vanillemark abwandeln.<br />
Zubereitungszeit: 30 Minuten,<br />
zusätzlich Wartezeit.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 2 g Eiweiß,<br />
11 g Fett, 21 g Kohlenhydrate,<br />
188 kcal (787 kJ).<br />
17
Weihnachtskugeln<br />
(Rezept für etwa 80 Stück)<br />
Zutaten:<br />
3 TL löslicher Kaffee,<br />
3 EL warmes Wasser,<br />
250 g Zartbitter-Kuvertüre,<br />
250 g Puderzucker,<br />
250 g gemahlene geschälte<br />
Mandeln,<br />
100 g Butter,<br />
6 cl Rum.<br />
Außerdem:<br />
etwa 150 g Zucker zum Wälzen.<br />
In einem Topf den löslichen<br />
Kaffee im warmen Wasser auflösen.<br />
Die Kuvertüre klein<br />
schneiden <strong>und</strong> zugeben. Den<br />
Puderzucker darübersieben. Die<br />
gemahlenen Mandeln, die Butter <strong>und</strong><br />
den Rum zugeben. Bei mäßiger Hitze<br />
unter Rühren Butter <strong>und</strong> Kuvertüre<br />
auflösen <strong>und</strong> alles zu einer gleichmäßigen<br />
Masse verrühren.<br />
Erkalten lassen bis zum Festwerden,<br />
dann aus der Masse etwa 80 kleine<br />
Kugeln formen. In Zucker wälzen.<br />
Gekühlt aufbewahren.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e,<br />
zusätzlich Kühlzeit.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 1 g Eiweiß,<br />
3 g Fett, 7 g Kohlenhydrate,<br />
61 kcal (257 kJ).<br />
In diesen kleinen<br />
Köstlichkeiten stecken ganz<br />
viel Aroma <strong>und</strong> Genuss.<br />
Ein Glück, dass jedes dieser<br />
Rezepte eine genügend große<br />
Anzahl an Pralinen ergibt,<br />
dass man trotz großzügigen<br />
Verschenkens selbst nicht<br />
leer ausgeht.<br />
Eierlikör-Praline-Tupfen<br />
(Rezept für 50 − 60 Stück)<br />
Zutaten:<br />
1 Bio-Zitrone,<br />
4 Stück Würfelzucker,<br />
400 g weiße Kuvertüre,<br />
80 g Sahne,<br />
100 g zimmerwarme Butter,<br />
3 Eigelb (M), 100 g Zucker,<br />
70 ml Eierlikör.<br />
Außerdem:<br />
150 g dunkle Kuvertüre,<br />
bunte Zuckerperlen.<br />
Die Zitrone heiß waschen, gut abtrocknen<br />
<strong>und</strong> mit dem Würfelzucker die<br />
Hälfte der Schale dünn abreiben. Die<br />
Kuvertüre klein schneiden.<br />
Die Sahne in einem Topf bei milder<br />
Temperatur erhitzen, die Kuvertüre,<br />
die Butter <strong>und</strong> die Würfelzucker darin<br />
unter Rühren schmelzen. Die Eigelbe<br />
mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren<br />
<strong>und</strong> im Wasserbad hell <strong>und</strong><br />
dickcremig aufschlagen, bis sich der<br />
Zucker gelöst hat. Die Eigelbmasse mit<br />
dem Eierlikör unter die Sahne-Kuvertüre-Masse<br />
mischen <strong>und</strong> bei milder<br />
Temperatur unter ständigem Rühren<br />
erhitzen, bis sie bindet. Die Masse darf<br />
aber nicht kochen.<br />
Die Creme in eine Schüssel umfüllen<br />
<strong>und</strong> diese auf Eiswasser setzen. Unter<br />
Rühren kalt schlagen. Sobald die Prali-<br />
nenmasse beginnt fest zu werden, in<br />
einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen<br />
<strong>und</strong> in kleine Pralinenhüllen aus Metall<br />
spritzen. Die Tupfen mit schönen Spitzen<br />
enden lassen. Zugedeckt in mindestens<br />
3 − 4 St<strong>und</strong>en im Kühlschrank<br />
fest werden lassen.<br />
Die dunkle Kuvertüre temperieren. Mit<br />
einem kleinen Löffel etwas Kuvertüre<br />
auf die Spitzen der Pralinen geben <strong>und</strong><br />
in den Vertiefungen der Tupfen herunterlaufen<br />
lassen. Sofort mit den Zuckerperlen<br />
bestreuen.<br />
Die Eierlikör-Praline-Tupfen im Kühlschrank<br />
aufbewahren, so bleiben sie<br />
etwa 8 Tage frisch.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e,<br />
zusätzlich Kühlzeiten.<br />
Nährwert pro Stück (bei 60 Stück)<br />
ca.: 1 g Eiweiß, 4 g Fett,<br />
8 g Kohlenhydrate,<br />
75 kcal (315 kJ).<br />
Maroni-Trüffel<br />
mit Pistazien<br />
(Rezept für 50 − 60 Stück)<br />
Zutaten für die Trüffel:<br />
1 Vanilleschote,<br />
125 g Sahne,<br />
70 g zimmerwarme Butter,<br />
2 EL Kokosfett,<br />
je 150 g fein gehackte Vollmilch<strong>und</strong><br />
Zartbitter-Kuvertüre,<br />
3 EL Grappa,<br />
250 g Maronenpüree aus der Dose.<br />
Außerdem:<br />
Puderzucker zum Besieben,<br />
300 g weiße Kuvertüre,<br />
150 g fein gehackte Pistazienkerne.<br />
Die Vanilleschote mit einem spitzen<br />
Messer aufschlitzen. Die Sahne mit der<br />
Vanilleschote in einen Topf geben, Butter<br />
<strong>und</strong> Kokosfett zugeben <strong>und</strong> aufkochen.<br />
Die Vanilleschote herausneh-<br />
men, das Mark herauslösen <strong>und</strong> zurück<br />
in die Milch geben. Die Kuvertüre in<br />
die heiße Milch geben <strong>und</strong> unter Rühren<br />
schmelzen. Die Schokoladenmasse<br />
erkalten lassen, am besten über Nacht<br />
im Kühlschrank durchkühlen.<br />
Am nächsten Tag die Masse mit dem<br />
Grappa <strong>und</strong> dem Maronenpüree<br />
schaumig rühren. Die Masse nochmals<br />
kühlen, dann mit einem Teelöffel walnussgroße<br />
Portionen abstechen. Mit<br />
kalten Händen daraus Kugeln formen,<br />
dünn mit Puderzucker besieben <strong>und</strong><br />
im Kühlschrank einige St<strong>und</strong>en durchkühlen.<br />
Die weiße Kuvertüre fein hacken, dann<br />
in einem Wasserbad verflüssigen. Die<br />
Maroni-Trüffel in die dünnflüssige,<br />
aber nur leicht warme Kuvertüre tauchen,<br />
etwas abtropfen lassen, dann in<br />
den gehackten Pistazien wälzen. Die<br />
Trüffel auf einem Metallgitter fest werden<br />
lassen. Gekühlt aufbewahren.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich diverse Kühlzeiten.<br />
Nährwert pro Stück (bei 60 Stück) ca.:<br />
1 g Eiweiß, 5 g Fett, 8 g Kohlenhydrate,<br />
84 kcal (351 kJ).<br />
18<br />
19
Markt <strong>und</strong> Straßen steh’n verlassen,<br />
still erleuchtet jedes Haus,<br />
sinnend geh’ ich durch die Gassen,<br />
alles sieht so festlich aus.<br />
An den Fenstern haben <strong>Frau</strong>en<br />
buntes Spielzeug fromm geschmückt,<br />
tausend Kindlein steh’n <strong>und</strong> schauen,<br />
sind so w<strong>und</strong>erstill beglückt.<br />
Und ich wand’re aus den Mauern<br />
bis hinaus ins freie Feld,<br />
hehres Glänzen, heil’ges Schauern,<br />
wie so weit <strong>und</strong> still die Welt!<br />
Sterne hoch die Kreise schlingen,<br />
aus des Schneees Einsamkeit<br />
steigt’s wie w<strong>und</strong>erbares Singen –<br />
o, du gnadenreiche Zeit!<br />
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)
Backen <strong>und</strong> genießen Sie<br />
ein Stück alpenländische<br />
Tradition, denn das Rezept<br />
für dieses Früchtebrot wird<br />
in Tirol von Generation zu<br />
Generation unverändert<br />
weitergegeben.<br />
(Rezept für 4 Brote)<br />
Zutaten für die Früchtemischung:<br />
80 g getrocknete Birnen,<br />
80 g Mandelkerne,<br />
80 g Walnüsse,<br />
80 g Orangeat,<br />
80 g Zitronat,<br />
150 g getrocknete Feigen,<br />
150 g getrocknete Aprikosen,<br />
150 g getrocknete Pflaumen,<br />
ohne Stein,<br />
150 g Datteln,<br />
150 g Rosinen,<br />
etwa 100 ml Rum.<br />
Für den Teig:<br />
10 g frische Hefe,<br />
50 ml Milch,<br />
250 g Mehl,<br />
100 g Butter,<br />
20 g Puderzucker,<br />
1 Prise Salz,<br />
1 Eigelb (L).<br />
Zum Bestreichen:<br />
1 Ei (L),<br />
1 Eigelb (L).<br />
Zum Verzieren:<br />
geschälte halbierte Mandeln,<br />
Pistazienkerne,<br />
rote Belegkirschen.<br />
Die Birnen über Nacht in kaltem Wasser<br />
einweichen. Am nächsten Tag abgießen,<br />
in einen Topf geben, mit Wasser<br />
bedecken <strong>und</strong> weich kochen. In<br />
einem Sieb gut abtropfen lassen.<br />
1 Die Mandelkerne <strong>und</strong> Walnüsse<br />
grob hacken. Orangeat <strong>und</strong> Zitronat in<br />
kleine Würfel schneiden. Birnen, Feigen,<br />
Aprikosen, Pflaumen <strong>und</strong><br />
Datteln grob schneiden.<br />
Alle diese Zutaten<br />
mit den Rosinen<br />
in eine Schüssel<br />
geben <strong>und</strong> miteinander<br />
vermengen.<br />
Mit<br />
so viel Rum begießen,<br />
dass dieser von den Früchten<br />
aufgenommen wird. 1 St<strong>und</strong>e marinieren<br />
lassen, dann in einem Sieb übrige<br />
Flüssigkeit abtropfen lassen.<br />
Für den Teig die Hefe in der kalten<br />
Milch auflösen. Das Mehl auf eine Arbeitsfläche<br />
sieben, in die Mitte eine<br />
Mulde drücken. Die Hefemischung, die<br />
Butter in Stückchen, den Puderzucker,<br />
das Salz <strong>und</strong> das Eigelb hineingeben<br />
<strong>und</strong> alles rasch zu einem glatten Teig<br />
verkneten. Zu einer Kugel formen <strong>und</strong><br />
zugedeckt im Kühlschrank 1 St<strong>und</strong>e<br />
ruhen lassen.<br />
2 Eine kleine Kastenform mit Pergamentpapier<br />
auslegen. Jeweils ein Viertel<br />
der Fruchtmasse hineingeben,<br />
gleichmäßig verteilen <strong>und</strong> andrücken.<br />
Das Pergamentpapier darüberschlagen<br />
<strong>und</strong> festdrücken.<br />
3 Aus der Form lösen, die restliche<br />
Fruchtmasse ebenso formen. (Oder jeweils<br />
ein Viertel des Teiges mit den<br />
Händen zu einem rechteckigen, etwas<br />
flach gedrückten Stück formen.)<br />
4 Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche<br />
etwa 2 mm stark ausrollen<br />
<strong>und</strong> in Größe der Fruchtmassestücke<br />
zurechtschneiden. Mit Wasser bepinseln.<br />
Die Fruchtmassestücke aus dem<br />
Pergamentpapier wickeln, auf die Teigstücke<br />
legen <strong>und</strong> gleichmäßig einschlagen.<br />
5 Das Ei <strong>und</strong> das Eigelb in einer kleinen<br />
Schüssel miteinander verquirlen.<br />
Die Brote damit bestreichen. Etwas antrocknen<br />
lassen, dann die Brote mit<br />
den Mandelhälften, Pistazien <strong>und</strong> Belegkirschen<br />
verzieren.<br />
Den Backofen auf 160° C (Gas Stufe 1 ½)<br />
vorheizen. Die Tiroler Früchtebrote in<br />
35 − 40 Minuten schön hellbraun backen.<br />
Auskühlen lassen.<br />
1<br />
2<br />
3<br />
4<br />
5<br />
Zubereitungszeit: 2 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Wartezeit über Nacht.<br />
Nährwert pro Brot ca.: 27 g Eiweiß,<br />
57 g Fett, 208 g Kohlenhydrate,<br />
1535 kcal (6429 kJ).<br />
23
Stollen sind wohl das Weihnachtsgebäck mit der längsten<br />
Tradition in Deutschland – sie werden erstmals 1329<br />
urk<strong>und</strong>lich erwähnt. Diese Tradition schmeckt man auch,<br />
denn in den inhaltsschweren „Weihnachtsbroten“ stecken<br />
jede Menge Aroma <strong>und</strong> Geschmack.<br />
Quarkstollen<br />
(Rezept für etwa 20 Scheiben)<br />
Zutaten:<br />
500 g Mehl,<br />
1 Päckchen Backpulver,<br />
500 g trockener Magerquark,<br />
2 Eier (L),<br />
150 g Zucker,<br />
1 Päckchen Vanillezucker,<br />
1 Prise Salz,<br />
abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Zitrone,<br />
2 EL gehackte Mandeln,<br />
2 EL Rosinen,<br />
4 EL fein gewürfelte<br />
kandierte Früchte.<br />
Außerdem:<br />
2 EL zerlassene Butter,<br />
6 EL Puderzucker,<br />
1 Päck. Vanillezucker.<br />
Den Backofen auf 190° C (Gas Stufe<br />
2 ½ − 3) vorheizen. Ein Backblech<br />
mit Backpapier auslegen.<br />
Das Mehl mit dem Backpulver mischen<br />
<strong>und</strong> auf eineArbeitsfläche sieben, in der<br />
Mitte eine große Mulde formen. Den<br />
Quark, die verquirlten Eier, den Zucker,<br />
Vanillezucker, Salz <strong>und</strong> Zitronenschale<br />
hineingeben <strong>und</strong> alles von außen nach<br />
innen gut verkneten. Die Mandeln, Rosinen<br />
<strong>und</strong> kandierten Früchte kurz unterkneten.<br />
Den Teig zu einem Stollen<br />
formen <strong>und</strong> auf das vorbereitete Backblech<br />
legen. In der Mitte des heißen<br />
Backofens 50 − 60 Minuten backen.<br />
Den Stollen aus dem Ofen nehmen<br />
<strong>und</strong> noch heiß mit der zerlassenen<br />
Butter bestreichen. Puderzucker <strong>und</strong><br />
Vanillezucker mischen <strong>und</strong> dick da -<br />
rübersieben. Auskühlen lassen, dann<br />
in Alufolie wickeln <strong>und</strong> einige Tage<br />
durchziehen lassen.<br />
Außerdem:<br />
Puderzucker zum Besieben.<br />
Die Rosinen grob hacken, in eine<br />
Schüssel geben <strong>und</strong> mit dem Rum beträufeln.<br />
Etwa 15 Minuten durchziehen<br />
lassen. Die Marzipan-Rohmasse in<br />
dünne Scheiben schneiden. Die gemahlenen<br />
Mandeln mit dem Zucker,<br />
Zimt <strong>und</strong> Kardamom, der abgeriebenen<br />
Zitronenschale, den Rumrosinen<br />
<strong>und</strong> der Sahne verrühren.<br />
Den Quark mit Milch, Ei, Öl, Zucker<br />
<strong>und</strong> Vanillezucker verrühren. Das Mehl<br />
mit Salz <strong>und</strong> Backpulver mischen <strong>und</strong><br />
esslöffelweise unter die Quarkmasse<br />
rühren. Alles zu einem geschmeidigen<br />
Teig verkneten.<br />
Den Backofen auf 180° C (Gas Stufe<br />
2 − 2 ½) vorheizen. Ein Backblech<br />
mit Backpapier auslegen.<br />
Den Teig auf einer leicht bemehlten<br />
Arbeitsfläche zu einem etwa 40 x 25 cm<br />
großen Rechteck ausrollen. Die Mandelmasse<br />
darauf verstreichen, die Marzipanscheiben<br />
darauf verteilen. Den<br />
Teig aufrollen <strong>und</strong> mit der Naht nach<br />
unten auf das vorbereitete Backblech<br />
legen. In der Mitte des vorgeheizten<br />
Backofens 50 − 60 Minuten backen.<br />
Auskühlen lassen.<br />
Vor dem Servieren mit Puderzucker<br />
besieben.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Scheibe ca.: 6 g Eiweiß,<br />
14 g Fett, 25 g Kohlenhydrate,<br />
256 kcal (1071 kJ).<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Scheibe ca.: 7 g Eiweiß,<br />
3 g Fett, 34 g Kohlenhydrate,<br />
188 kcal (786 kJ).<br />
Wiener Zimtkuchen<br />
(Rezept für etwa 25 Scheiben)<br />
Zutaten:<br />
50 g Rosinen, 50 ml Rum,<br />
150 g Marzipan-Rohmasse,<br />
250 g gemahlene Mandeln,<br />
50 g Zucker,<br />
1 ½ TL gemahlener Zimt,<br />
1 Msp. gemahlener<br />
Kardamom,<br />
abgeriebene Schale einer<br />
halben Bio-Zitrone,<br />
6 EL Sahne.<br />
Für den Teig:<br />
200 g trockener<br />
Magerquark,<br />
6 EL Milch, 1 Ei (M),<br />
125 ml Raps- oder<br />
Sonnenblumenöl,<br />
100 g Zucker,<br />
1 Päck. Vanillezucker,<br />
450 g Mehl, 1 Prise Salz,<br />
1 Päckchen Backpulver.<br />
25
Einkochen mit<br />
Marke<br />
Gläser<br />
Aprikosen-<br />
Haselnuss-Stollen<br />
(Rezept für etwa 25 Scheiben)<br />
Zutaten:<br />
400 g getrocknete Aprikosen,<br />
100 ml Marillenlikör oder Rum,<br />
500 g Mehl,<br />
150 ml Milch,<br />
½ Würfel frische Hefe,<br />
100 g Zucker,<br />
250 g weiche Butter,<br />
1 Prise Salz,<br />
200 g gemahlene Haselnüsse,<br />
1 − 2 EL Mehl.<br />
Außerdem:<br />
80 g Butter,<br />
4 EL Schlagsahne,<br />
100 g Aprikosenkonfitüre,<br />
50 g Puderzucker.<br />
Die Aprikosen klein würfeln. Den Marillenlikör<br />
oder Rum leicht erwärmen<br />
<strong>und</strong> über die Aprikosen gießen. Zugedeckt<br />
1 St<strong>und</strong>e durchziehen lassen.<br />
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in<br />
die Mitte eine Mulde drücken. Die<br />
Milch lauwarm erhitzen, die Hefe mit<br />
26<br />
1 TL Zucker darin auflösen. In die Mehlmulde<br />
gießen <strong>und</strong> mit etwas Mehl<br />
vom Rand zu einem Vorteig verrühren.<br />
Zugedeckt an einem warmen Ort etwa<br />
15 Minuten gehen lassen.<br />
Den Zucker, die Butter, das Salz <strong>und</strong> die<br />
Haselnüsse zufügen <strong>und</strong> alles mit den<br />
Knethaken des Handrührgerätes zu<br />
einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt<br />
30 Minuten gehen lassen.<br />
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.<br />
Die marinierten Aprikosen mit<br />
1 − 2 EL Mehl mischen <strong>und</strong> unter den<br />
Hefeteig kneten. Den Teig zu einem<br />
4 − 5 cm dicken Oval formen, längs mit<br />
einem Nudelholz eindrücken <strong>und</strong> eine<br />
Seite zur Mitte hin umklappen, sodass<br />
die typische Stollenform entsteht. Auf<br />
das vorbereitete Backblech legen. Weitere<br />
20 − 30 Minuten gehen lassen.<br />
Den Backofen auf 175° C (Gas Stufe 2)<br />
vorheizen. Den Stollen in der<br />
Mitte des vorgeheizten<br />
Backofens etwa 1 St<strong>und</strong>e<br />
backen.<br />
Die Butter mit der<br />
Schlagsahne <strong>und</strong><br />
der Aprikosenkonfitüre<br />
in einen Topf geben <strong>und</strong> unter<br />
Rühren einige Minuten köcheln lassen.<br />
Den Stollen aus dem Ofen nehmen<br />
<strong>und</strong> sofort mit der Hälfte der Aprikosen-Butter<br />
einpinseln. Die Hälfte des<br />
Puderzuckers darübersieben. Den Vorgang<br />
wiederholen, dann den Stollen<br />
auskühlen lassen.<br />
Den Stollen in Alufolie wickeln <strong>und</strong> vor<br />
dem Anschneiden etwa 1 Woche ruhen<br />
lassen.<br />
Zubereitungszeit: 2 ½ St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 4 g Eiweiß,<br />
17 g Fett, 34 g Kohlenhydrate,<br />
317 kcal (1329 kJ).<br />
Seit über<br />
100 Jahren<br />
bewährt <strong>und</strong><br />
beliebt,<br />
weil …<br />
l praktisch in der Handhabung<br />
l formschön im Design<br />
l vielseitig in der Anwendung<br />
= ideal für die Vorratshaltung<br />
Das WECK ® -Einkochglas-Sortiment<br />
ist in diesen Größen erhältlich:<br />
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Tulpenglas 220 ml, ½ L, 1 L, 2 ½ L<br />
Stangenglas ¼ L, ½ L, 1 L<br />
Schmuckglas ¼ L, ½ L, 1 L<br />
Saftflasche ¼ L, ½ L, 1 L<br />
Im<br />
Fachhandel<br />
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Ein Adventskalender<br />
sorgt an jedem Tag im<br />
Advent für strahlende<br />
Kinderaugen.<br />
Dazu einfach kleine<br />
Überraschungen in Tütchen<br />
verstecken, die<br />
ganz nach Gusto verziert<br />
werden können. Diese<br />
mithilfe von Wäscheklammern<br />
zusammen<br />
mit etwas Tannengrün<br />
an einem Textilband<br />
befestigen <strong>und</strong> am<br />
Fenster aufhängen.<br />
Klein – aber oho!<br />
Für diesen entzückenden<br />
Tannenbaum ist garantiert noch<br />
Platz in der kleinsten Hütte. Die<br />
Dekoration ist so einfach wie<br />
originell. Binden Sie einfach<br />
Nüsse, kleine Deko-Äpfel <strong>und</strong><br />
-stiefel mit etwas Gebäck an<br />
stabile Fäden <strong>und</strong> hängen<br />
Sie diese an die Zweige.<br />
Je dunkler die Tage werden, umso mehr freuen wir<br />
uns darauf, die gute Stube im weihnachtlichen Glanz<br />
erstrahlen zu lassen. Überraschen Sie Ihre Lieben zum<br />
Advent mit originellen Dekorationen, die Sie mit viel<br />
Liebe auswählen oder<br />
selber machen!<br />
Die lustigen Nikolausmützen<br />
entstehen aus<br />
beliebig großen Viertelkreisen,<br />
die aus Filz zugeschnitten<br />
<strong>und</strong> an den<br />
Längsseiten zusammengeklebt<br />
oder -genäht<br />
werden. Unten je einen<br />
Fellimitatstreifen <strong>und</strong><br />
oben einen Wattepompon<br />
aufkleben. Goldene<br />
Pappsterne mit den<br />
Ziffern von 1 bis 24<br />
beschriften <strong>und</strong> in den<br />
Fellrand stecken.<br />
Für den klassischen Adventskranz<br />
links unten<br />
kaufen Sie einen fertigen<br />
Tujakranz oder binden<br />
selbst Büschel von Tuja<strong>und</strong><br />
Mistelzweigen mit<br />
Blumendraht an einen<br />
Strohkranz. Stecken Sie<br />
vier große Kerzenhalter<br />
mit weißen Stumpenkerzen<br />
in den Kranz <strong>und</strong><br />
dekorieren Sie ihn mit<br />
vier roten Schleifen.<br />
Über diese noch einmal<br />
je eine schmale silberne<br />
Schleife binden <strong>und</strong><br />
silbernen Christbaumschmuck<br />
mit Draht oder<br />
Haarnadeln in den Zwischenräumen<br />
anbringen.<br />
29
Samtsterne<br />
So duftet der<br />
MATERIAL<br />
H 0,25 m Samt in Weinrot<br />
H synthetische Füllwatte<br />
H Boulliondraht<br />
H getrocknete Orangenscheiben,<br />
Zimtstangen, Sternanis u.ä.<br />
H kleiner Tannenbaumschmuck<br />
H Heißklebepistole<br />
ANLEITUNG<br />
Vergrößern Sie die hier unterlegte<br />
Sternvorlage mit dem Faktor 200 %<br />
<strong>und</strong> übertragen Sie sie zweimal auf<br />
die Rückseite des Samtes zuzüglich<br />
einer Nahtzugabe von 0,75 cm.<br />
Die beiden Stoffteile rechts auf rechts<br />
aufeinanderlegen <strong>und</strong> ringsherum<br />
zusammennähen, dabei ein Stückchen<br />
der Naht zum Wenden offen lassen. Die Nahtzugabe<br />
des Stoffs an den Spitzen zurückschneiden<br />
<strong>und</strong> an allen Innenecken bis kurz vor die Naht<br />
einschneiden.<br />
Den Stern wenden <strong>und</strong> die Spitzen mit einer Stopfnadel<br />
herausarbeiten. Mit der Füllwatte stopfen <strong>und</strong><br />
die Wendeöffnung von Hand schließen.<br />
Orangenscheiben <strong>und</strong> Dekoration auf die Mitte des<br />
Sterns kleben. Den Stern mit dem Bouillondraht<br />
umwickeln, dabei den Draht etwas auseinander<br />
<strong>und</strong> in Form ziehen.<br />
Tipp: Die Sterne können auch aus Filz hergestellt<br />
werden. So eignen sie sich auch als vorweihnachtliches<br />
Bastelobjekt für Kinder. Dazu die beiden Filzlagen<br />
nicht verstürzen, sondern knappkantig aufeinandersteppen.<br />
Ein Stück der Naht zum Füllen offen<br />
lassen, Stern füllen <strong>und</strong> die restliche Naht schließen.<br />
Zimtstangen <strong>und</strong><br />
Sternanis verströmen<br />
zusammen mit<br />
getrockneten Orangenschalen<br />
den unvergleichlichen<br />
Duft der Weihnachtszeit.<br />
Zusammen<br />
mit selbst genähten<br />
Samtsternen bilden sie<br />
zudem einen hübschen<br />
Blickfang auf jedem<br />
festlich gedeckten Tisch.<br />
Buchtipp<br />
„Nähen für Advent &<br />
Weihnachten“: Christa Wolf<br />
präsentiert in diesem Kreativband<br />
entzückende Deko-Ideen,<br />
Wohnaccessoires <strong>und</strong> kleine<br />
Geschenke<br />
zum<br />
Selbermachen.<br />
ISBN 978-<br />
3-8410-<br />
6091-4,<br />
14,95 €.<br />
OZ-<br />
Verlag.<br />
31
D<br />
er eisige Wind fegte die letzten<br />
Blätter von den Bäumen,<br />
die nach kurzem Höhenflug auf die<br />
Erde hinabschwebten. Weihnachten<br />
stand vor der Tür. Anna Colber, die<br />
vom Küchenfenster aus wehmütig den<br />
Abendhimmel betrachtete, war nicht<br />
nach Weihnachten zumute. Ihr fehlte<br />
dieses freudige, tiefe Gefühl, das sie<br />
früher mit ihrem Paulchen empfand.<br />
Kein einziger Stern war zu sehen. Doch<br />
da! Auf einmal schien es ihr, als würde<br />
sie ein kleines Aufleuchten am Firmament<br />
entdecken. „Ja, tatsächlich! Dieser<br />
winzige Stern dort oben hat sich<br />
erbarmt, mich zu trösten“, flüsterte sie<br />
traurig. „Danke. Du hast mir diesen<br />
kleinen Stern als Zeichen geschickt. Ich<br />
weiß jetzt, dass es dir gut geht da<br />
oben, mein kleiner Schatz.“ Schmerzerfüllt<br />
dachte sie an die letzten<br />
schrecklichen Monate ohne Paulchen.<br />
Als du in mein Leben getreten warst,<br />
hast du alles durcheinandergewirbelt.<br />
Es war auf einmal alles so bunt, so<br />
lebendig! Wir blühten<br />
beide auf <strong>und</strong> genossen<br />
das Leben. An diesem<br />
Freitagnachmittag<br />
kamen wir von<br />
unserem w<strong>und</strong>erschönen<br />
Spaziergang auf<br />
der großen Blumenwiese<br />
zurück. Du bist immer wieder<br />
übermütig an mir empor gehüpft.<br />
Doch dann, konnte ich dich nicht mehr<br />
halten. Du hast dich einfach losgerissen<br />
..., bist über die Straße gerannt ...<br />
Bremsen quietschten.<br />
Sie ging in den Garten hinaus zu Paulchens<br />
letzter Ruhestätte unter dem<br />
japanischen Ahorn. Oh, Paulchen! Das<br />
war immer dein Lieblingsplatz. Hier<br />
habe ich dir ein schönes Blumenbeet<br />
mit duftenden roten Rosen angelegt.<br />
So bist du immer in meiner Nähe, mein<br />
kleiner Liebling.<br />
Obwohl sie<br />
lächelte,<br />
be merkte er<br />
die Trauer in<br />
ihrem Blick<br />
„Hallo, Anna!“, riss sie plötzlich ihr<br />
Nachbar Roland Dohmfeld aus ihren<br />
Gedanken. Sie fuhr erschrocken herum.<br />
„Roland! Du hast schon Feierabend?“<br />
„Ja. Wurde auch Zeit. Ich habe<br />
die letzten Tage viele Überst<strong>und</strong>en gemacht,<br />
dabei sind meine Kinder zu<br />
kurz gekommen. Danke, dass du<br />
ihre Hausaufgaben beaufsichtigt hast.“<br />
„Habe ich doch gern gemacht!“ „Hoffentlich<br />
haben sie dich nicht allzu sehr<br />
genervt. Bei ihrem Temperament sind<br />
sie oft schwerer zu hüten als ein Sack<br />
voll Flöhe!“ Er lachte.<br />
„Aber nein. Sie müssen jetzt schon seit<br />
zwei Jahren ohne ihre Mutter aufwachsen.<br />
Das ist nicht so einfach für<br />
sie.“ Sie waren erst sieben <strong>und</strong> acht<br />
Jahre <strong>und</strong> Anna hatte beide ins Herz<br />
geschlossen. „Ich weiß. Gebe mir auch<br />
große Mühe, aber ihre Mutter vermissen<br />
sie doch sehr.“ „Kann ich gut<br />
verstehen. Sie brauchen den Halt der<br />
<strong>Familie</strong>. Du müsstest mal ihre strahlenden<br />
Augen sehen, wenn sie mir von<br />
euren Unternehmungen erzählen. Das<br />
Wettschwimmen im Schwimmbad hat<br />
ihnen großen Spaß gemacht!“ „Ja, sie<br />
sind zwei richtige Wasserratten ..., wie<br />
ihre Mutter“, sagte er traurig.<br />
„Es tut mir alles so leid. Aber jetzt ist<br />
deine Emilia von ihrem Leid endlich erlöst.<br />
Du musst an die schöne Zeit mit<br />
ihr denken, das lindert ein wenig den<br />
Schmerz. Wenn ich traurig bin, denke<br />
ich auch an die schönen Tage mit meinem<br />
Paulchen.“ Sie schniefte, wischte<br />
sich mit dem Handrücken die Tränen<br />
fort. Rudolf sprang über den niedrigen<br />
Zaun <strong>und</strong> umarmte sie. „Ach, Anna. Wir<br />
haben ihn alle geliebt. Er war ein toller<br />
H<strong>und</strong>!“ Sie nickte tapfer. „Ja, mein Paulchen<br />
war ein ganz toller H<strong>und</strong>.“ „Du zitterst<br />
ja! Lass uns hineingehen. Komm,<br />
wir kochen zusammen etwas Leckeres.<br />
Wie wär’s?“ „Gute Idee. Soll ich etwas<br />
mitbringen?“ „Nicht nötig. Der Kühlschrank<br />
ist voll!“ Obwohl sie lächelte,<br />
bemerkte er die Trauer in ihrem Blick.<br />
Arme Anna. Es ist das erste Weihnachtsfest<br />
ohne Paulchen, dachte er<br />
mitfühlend.<br />
Mit lautem„hallo, ihr Mäuse!“ schloss<br />
er die Eingangstür seiner Doppelhaushälfte<br />
auf, als ihm auch schon seine<br />
Rasselbande mit erhitzen Wangen <strong>und</strong><br />
zerzausten Haaren entgegenstürmte.<br />
„Papi! Der Lars hat mir mein Malbuch<br />
geklaut!“ „Gar nicht wahr!“, protestierte<br />
dieser. Cornelia schmollte. „Kinder, seid<br />
friedlich! Wir kochen alle zusammen<br />
etwas ganz Tolles!“, verkündete Anna.<br />
„Au ja! Pommes mit Ketchup!“, rief<br />
Cornelia. „Nein, mit Majo! Ist doch viel<br />
cooler!“, meinte Lars. Roland starrte<br />
unschlüssig in den geöffneten Kühlschrank,<br />
bis ihn Anna lachend zur Seite<br />
schob. „Also ..., wie wär’s mit einem<br />
Gemüseauflauf? Oder Lasagne?“ „Lasagne!“,<br />
schrien alle drei gleichzeitig.<br />
„Lasagne! Yes!“ Lars stürmte mit<br />
lautem Indianergeheul in sein Zimmer<br />
hinauf. „Hier geblieben, Lars!“, rief ihm<br />
Roland nach. Zu spät. Seine Zimmertür<br />
flog auch schon mit lautem Knall zu.<br />
„Lass ihn, Roland.“ Er drehte sich um<br />
<strong>und</strong> sein Blick verweilte in Annas sanften,<br />
dunkelbraunen Augen. Sie wandte<br />
sich jedoch schnell ab. „Wir drei<br />
schaffen es doch auch. Nicht, Cornelia?“<br />
„Na klar, Anna! Ich helfe euch.“ Ihre<br />
blauen Augen funkelten unternehmungslustig.<br />
„Wie schön. Aber zuerst<br />
die Hände waschen. Du auch, Roland!“<br />
„Zu Befehl!“<br />
„Roland, du kannst dann die Zwiebel<br />
in kleine Würfel schneiden. Und du<br />
Cornelia, reibst den Käse“, sagte Anna<br />
<strong>und</strong> bereitete die Fleischsoße zu. Als<br />
die Teigplatten abwechselnd mit der<br />
Soße in der Glasterrine eingeschichtet,<br />
mit Crème Fraîche <strong>und</strong> geriebenem<br />
Käse verfeinert waren, schob sie Anna<br />
in den Backofen. Lars steckte seinen<br />
dunklen Haarschopf in die Küche.<br />
„Hmm. Riecht schon lecker! Ist das Essen<br />
fertig?“ „Dauert noch ein wenig“,<br />
vertröstete sie ihn.<br />
Als die heiße, goldbraune Lasagne<br />
endlich den Tisch zierte, zündete sie<br />
die rote Kerze an. „Guten Appetit! Lasst<br />
es euch schmecken!“ „Guten Appetit!“<br />
„Ein Glas Wein, Anna?“, fragte Roland.<br />
„Gerne.“ „Auf dein Wohl, Anna! Das Essen<br />
ist einfach fantastisch.“ „Ja, wir drei<br />
sind ein unschlagbares Team!“, lachte<br />
Anna. Als sie in die zufriedene R<strong>und</strong>e<br />
blickte, dachte sie: Es ist fast …, als<br />
wären wir eine <strong>Familie</strong>. Roland betrachte<br />
sie nachdenklich <strong>und</strong> musste<br />
sich eingestehen, dass er ihre Gesellschaft<br />
immer mehr schätzte. Sie bringt<br />
so viel Wärme in unser Haus, beinahe<br />
so, wie es früher war. Ich fühle, dass ich<br />
mehr für Anna empfinde. Immer öfter<br />
muss ich an sie denken <strong>und</strong> wenn ich<br />
sie sehe, beginnt mein Herz zu rasen.<br />
„Du bist so still, Roland“, holte ihn Anna<br />
leise aus seinen Gedanken. „Ich genieße<br />
diesen schönen Abend.“ „Ich auch“,<br />
erwiderte sie.<br />
„Ich bin satt“, seufzte Cornelia. „Ich<br />
auch“, stöhnte Lars. „Fang mich! Du<br />
kriegst mich nicht!“, ärgerte Cornelia<br />
ihn <strong>und</strong> rannte die Stufen hinauf. „Na<br />
warte!“ Lars polterte hinter ihr her.<br />
Anna war dabei, den Tisch abzuräumen.<br />
„Anna, komm mal her.“ Roland<br />
ergriff ihre Hand <strong>und</strong> führte sie ins<br />
Wohnzimmer. „Ja?“ „Setz dich.“ Sie sah<br />
ihn mit mulmigem Gefühl an. „Ist etwas<br />
passiert?“ Er schüttelte den Kopf,<br />
holte tief Luft <strong>und</strong> begann leise: „Es<br />
war so ein harmonischer Abend … dafür<br />
danke ich dir.“ „Ja, das fand ich<br />
auch“, sagte sie erleichtert. „Bald ist<br />
Weihnachten. Bisher habe ich es mit<br />
meinen Kindern immer allein verbracht,<br />
wie du weißt. Aber in diesem<br />
Jahr …, möchte ich mit dir zusammen<br />
feiern, Anna.“ Annas Augen füllten sich<br />
mit Tränen. „Oh Roland, das wäre<br />
schön.“ „ Du würdest wirklich mit uns<br />
zusammen feiern?“ „Ja, sehr gerne.“<br />
Mit leuchtenden Augen führte er ihre<br />
Hand an seine Lippen. „Anna, das bedeutet<br />
mir sehr viel.“ Seine Berührung<br />
tat ihr sehr gut <strong>und</strong> endlich ließ sie Gefühle<br />
zu, die sie schon lange für Roland<br />
hegte. Vor diesem Weihnachtsfest<br />
hatte ich mich schon gefürchtet. Doch<br />
jetzt …, dachte sie aufgewühlt. „Du<br />
bist eine bezaubernde <strong>Frau</strong>, Anna“,<br />
sagte er zärtlich. Sie lehnte ihren Kopf<br />
an seine Schulter <strong>und</strong> schloss wohlig<br />
die Augen.<br />
Von<br />
Deborah I. Morisson<br />
32
Es hatte die ganze Nacht geschneit.<br />
Die weißen Flocken hatten die malerische<br />
Landschaft märchenhaft verzaubert.<br />
„Es hat geschneit!! Papi! Lars!“,<br />
schrie Cornelia aufgeregt, als sie aus<br />
ihrem Fenster sah <strong>und</strong> sofort in Lars’<br />
Zimmer stürmte. „Schau mal raus, du<br />
Schlafmütze! Schnee!“, weckte sie ihn<br />
<strong>und</strong> riss ihm die Bettdecke weg. „Was<br />
soll denn das?“ „Es hat geschneit!“ Er<br />
stand auf <strong>und</strong> schleppte sich gähnend<br />
zum Fenster. „Es hat ja wirklich geschneit!“<br />
„Sag ich doch!“ Cornelia war<br />
Der Weihnachtsduft<br />
schwebte<br />
verführerisch<br />
durch das ganze<br />
Haus<br />
schrecklich aufgeregt.<br />
„Papi, es<br />
hat geschneit!<br />
Jetzt können<br />
wir Schlitten fahren!“<br />
„Und einen<br />
Schneemann<br />
bauen!“, schrie<br />
Lars. „Ja, machen wir alles. Aber zuerst<br />
ab ins Bad mit euch. Die Schule<br />
ruft!“ Am Spätnachmittag wurde der<br />
schönste Schneemann in der ganzen<br />
Siedlung gebaut. Mit dickem Bauch,<br />
schwarzer Kohle für die Augen <strong>und</strong><br />
den M<strong>und</strong>, oranger Karottennase,<br />
einem schwarzen Zylinder <strong>und</strong> rotem<br />
Schal stand er nun in seiner vollen<br />
Pracht in ihrem Garten. Anna sah über<br />
den Zaun. „Euer Schneemann ist aber<br />
toll geworden!“ „Ja, nicht?“, stöhnte Roland<br />
außer Puste. „Und einen Schal hat<br />
er auch, damit er nicht friert!“ Cornelia<br />
hüpfte übermütig um ihn herum.<br />
„Habt ihr Lust auf heiße Schokolade<br />
<strong>und</strong> Plätzchen?“, fragte Anna. „Oh ja!“<br />
Cornelia, Lars <strong>und</strong> Roland waren sich<br />
sofort einig. „Na, dann kommt mal rüber!“<br />
Es war herrlich, als der Kachelofen<br />
seine behagliche Wärme verbreitete<br />
<strong>und</strong> sie sich die Plätzchen schmecken<br />
ließen. Während sie heiße Schokolade<br />
schlürften, meinte Anna nachdenklich:<br />
„In fünf Tagen ist Weihnachten.“ „Ich<br />
bin ja schon so aufgeregt!“, rief Cornelia.<br />
„Und ich erst!“ Lars verdrehte die<br />
Augen. „Habt ihr eure Wunschzettel ins<br />
Fenster gelegt?“, fragte sie. Sie nickten<br />
lächelnd. „Dann kann ja nichts mehr<br />
schiefgehen.“ „Und du Anna?“, fragte<br />
Rudolf leise. „Ja, ich auch“, hauchte sie<br />
<strong>und</strong> drehte sich um. Er ging zu ihr. „Ich<br />
freue mich schon auf unser gemeinsames<br />
Weihnachtsfest, Anna.“ Sie nickte<br />
mit feuchten Augen. „Ich freue mich<br />
auch.“<br />
Am nächsten Tag brach das Weihnachtsfieber<br />
aus! Es wurde eifrig<br />
gebastelt, geheime Verstecke wurden<br />
erk<strong>und</strong>et <strong>und</strong> das Haus auf Hochglanz<br />
gebracht. Cornelia <strong>und</strong> Lars durften<br />
mit Anna Plätzchen backen, was sie<br />
begeistert taten. Der Weihnachtsduft<br />
nach Lebkuchen, Nüssen, Mandeln,<br />
Zimt <strong>und</strong> Vanille schwebte verführerisch<br />
durch das ganze Haus.<br />
Die kleine verschneite Blautanne<br />
erstrahlte im Lichterglanz, auch die<br />
Eingangstüre schmückte ein großer<br />
Kranz mit goldenen Kugeln <strong>und</strong> einer<br />
großen, roten Schleife. Die frostigen<br />
Abende verbrachten sie bei köstlichem<br />
Bratapfel <strong>und</strong> heißem Tee <strong>und</strong><br />
hingen gebannt an Annas Lippen, die<br />
ihnen Weihnachtsgeschichten vorlas,<br />
während am Adventskranz die vierte<br />
rote Kerze brannte. Am Vorabend des<br />
Heiligen Abends drückten sich die Kinder<br />
ihre Nasen an der Fensterscheibe<br />
platt, als sie hingerissen den zarten<br />
Schneeflocken zusahen, wie sie vom<br />
Himmel schwebten.<br />
Roland flüsterte in Annas Ohr: „Wenn<br />
sie im Bett sind, schmücken wir den<br />
Weihnachtsbaum.“ Sie nickte. „Es wird<br />
Zeit für unsere Mäuse!“, rief er laut. „Oh<br />
Papi, nur noch eine halbe St<strong>und</strong>e!“,<br />
bettelte Cornelia.„Ihr wisst doch, was<br />
morgen für ein Tag ist?“, kam Anna<br />
Roland zu Hilfe. „Weihnachten“, sagte<br />
Lars. „Genau. Und da das Christkind<br />
sehr viel zu tun hat, wollen wir es doch<br />
nicht stören“, sagte Anna. Sie nickten<br />
stumm. „Gute Nacht ihr beiden <strong>und</strong><br />
träumt was Schönes!“ Sie winkte ihnen<br />
lächelnd nach. „Gute Nacht!“, verabschiedete<br />
sich Cornelia. „Gute Nacht!“,<br />
murmelte Lars. „Jetzt noch Zähne putzen<br />
<strong>und</strong> dann wird geschlafen. Gute<br />
Nacht.“ Er strich ihnen sanft über die<br />
Haare. „Machen wir, Papi. Gute Nacht!“<br />
„Gute Nacht, Papa!“ „So, die wären versorgt.“<br />
„Wir sollten noch ein wenig warten,<br />
bis sie auch wirklich im Bett sind!“,<br />
hielt ihn Anna noch zurück. „Du hast<br />
recht.“ Als nach ein paar Minuten kein<br />
Laut zu hören war, flüsterte sie: „Die<br />
Luft ist rein! Jetzt kannst du den Baum<br />
schnell hereinholen.“ „Gut, bis gleich!“<br />
Er zwinkerte ihr verschmitzt zu <strong>und</strong><br />
schlich hinaus, um den Weihnachtsbaum<br />
aus dem Schuppen zu holen.<br />
Endlich! Der lang ersehnte Weihnachtstag<br />
brach an. Nach dem Frühstück<br />
wollten Cornelia <strong>und</strong> Lars unbedingt<br />
zum Schlittenfahren, kein W<strong>und</strong>er,<br />
bei dem herrlichen Pulverschnee!<br />
Und Roland hatte in der Stadt noch<br />
etwas zu erledigen. Am Nachmittag<br />
begann Cornelia zu nörgeln: „Ich bin<br />
schon so aufgeregt! Wann kommt<br />
denn das Christkind?“ „Wenn es draußen<br />
dunkel wird, kann jeden Augenblick<br />
das Christkind kommen.“ „Wirklich?“<br />
„Oh, hoffentlich wird es bald<br />
dunkel!“, jammerte auch Lars.<br />
„Hallo, alle zusammen! Jetzt wird es<br />
Zeit, dass ihr euch auch umzieht!“<br />
Anna erschien lächelnd in einem<br />
eleganten langen, fliederfarbenen<br />
Abendkleid bei ihnen. Ihre blonden<br />
Haare fielen in sanften Wellen auf ihre<br />
Schultern. „Anna! Du siehst umwerfend<br />
aus!“ Roland sprang beeindruckt<br />
auf. „Vielen Dank!“ „Kommt Kinder, jetzt<br />
müssen wir uns auch in Schale<br />
werfen!“ Er lief mit den Kindern ins<br />
Obergeschoss. „Warte Cornelia!“ Anna<br />
folgte ihr schnell ins Kinderzimmer.<br />
Eine Viertelst<strong>und</strong>e später erschien<br />
Cornelia, die blonden Haare hübsch<br />
frisiert, in einem entzückenden roten<br />
Samtkleid <strong>und</strong> schwarzen Lackschuhen.<br />
„Papi, wir sind fertig!“ „Donnerwetter!<br />
Was habe ich heute für zwei<br />
bezaubernde <strong>Frau</strong>en!“ „Vielen Dank!“<br />
Anna <strong>und</strong> Cornelia lächelten ihm kokett<br />
zu. „Ihr beiden seht aber auch toll<br />
aus!“, staunte Anna, als sie Roland im<br />
dunkelblauen Blazer mit hellgrauer<br />
Hose <strong>und</strong> Lars im beigefarbenen Blazer<br />
<strong>und</strong> Jeans erblickte. „Danke!“ Sie<br />
grinsten über das ganze Gesicht.<br />
Aufgeregt gingen sie in die Diele hinunter.<br />
Die Spannung stieg. Cornelias<br />
Bäckchen begannen zu glühen.<br />
„Schscht! Ich glaube ..., ich habe etwas<br />
gehört“, flüsterte Anna. „Ja, da war etwas!<br />
Ich sehe mal nach“, sagte Roland<br />
leise <strong>und</strong> ging hinaus. Wenige Minuten<br />
später kam er angerannt <strong>und</strong> rief ganz<br />
aufgeregt: „Das Christkind ist gerade<br />
hinaus!“ „Wirklich?“, flüsterten Cornelia<br />
<strong>und</strong> Lars. „Kommt ..., wir sehen mal vorsichtig<br />
nach“, sagte Anna <strong>und</strong> öffnete<br />
mit Roland ganz langsam die Wohnzimmertür.<br />
Ein helles Glöckchen erklang.<br />
Die helle Pracht, die sie empfing, ließ<br />
sie atemlos staunen. Unzählige Sternwerfer<br />
sprühten ihre Lichtfontänen<br />
von einem w<strong>und</strong>erschön geschmückten<br />
Weihnachtsbaum mit roten Kugeln<br />
<strong>und</strong> Strohsternen, der bis zur Decke<br />
reichte. Der flackernde Kerzenschein<br />
tauchte den dunklen Raum in ein goldenes<br />
Licht. Und wie herrlich es nach<br />
Tannennadeln duftete! „Ach, diesen<br />
einzigartigen Duft gibt es nur am Heiligen<br />
Abend!“, hauchte Anna ergriffen.<br />
„Ah!“ Cornelias Augen leuchteten.<br />
„Wahnsinn!“, flüsterte Lars.<br />
„Stille Nacht, Heilige Nacht ...“, stimmte<br />
Anna mit ihrer schönen Stimme das<br />
Weihnachtslied an <strong>und</strong> Roland sang<br />
mit den Kindern leise mit. „Fröhliche<br />
Weihnachten, Cornelia <strong>und</strong> Lars!“ Anna<br />
drückte sie an sich <strong>und</strong> küsste sie.<br />
„Fröhliche Weihnachten, Anna!“, riefen<br />
sie ganz aufgeregt. „Frohe Weihnachten,<br />
ihr beiden!“ „Frohe Weihnachten,<br />
Papi!“ Sie umarmten <strong>und</strong> küssten sich.<br />
Roland drückte Anna an sich <strong>und</strong> küsste<br />
sie zärtlich. „Frohe Weihnachten,<br />
Anna.“ „Frohe Weihnachten, Roland“,<br />
sagte sie ergriffen. „Jetzt dürft ihr alle<br />
eure Geschenke unter dem Baum suchen!“,<br />
munterte sie Roland auf. „Au<br />
fein!“ „Super!“ Begeistert krabbelten<br />
die Kinder auf dem Boden herum <strong>und</strong><br />
sammelten ihre Geschenke ein, die sie<br />
aufgeregt auspackten. Cornelia freute<br />
sich über die w<strong>und</strong>erschöne Puppe<br />
mit Schlafaugen. Lars bekam ein Mikroskop,<br />
was ihn sprachlos machte.<br />
„Wahnsinn!“ Anna überraschte die Kinder<br />
mit bunten Skianzügen. Und sie<br />
bekam zwei selbst gemalte Bilder von<br />
den Kindern, über die sie sich sehr<br />
freute. Roland <strong>und</strong> Anna sahen ihnen<br />
lächelnd zu. „Oh, Roland, es ist so<br />
schön mit euch.“ „Ja, Anna, ich finde es<br />
auch sehr schön mit dir.“ „Roland, das<br />
ist für dich!“ Anna deutete auf ein kleines<br />
Päckchen, das er erstaunt aufhob<br />
<strong>und</strong> öffnete.<br />
„Ein Kompass! Den habe ich mir schon<br />
immer gewünscht. Vielen Dank!“ Lars<br />
fischte ein großes Paket unter dem<br />
Baum hervor. „Hier steht Anna drauf!“<br />
Erstaunt öffnete Anna ganz vorsichtig<br />
das Paket, dessen Deckel nur übereinandergeschlagen<br />
waren <strong>und</strong> griff hinein.<br />
„Was kann denn das sein?“ Es fühlte<br />
sich weich <strong>und</strong> warm an. Plötzlich<br />
steckte ein weißes Knäuel sein kleines<br />
Köpfchen mit den großen dunklen<br />
Augen heraus<br />
<strong>und</strong> winselte leise.<br />
Anna zuckte<br />
zusammen, ihr<br />
blieb fast das<br />
Herz stehen. „Oh<br />
nein. Sieht ja wie<br />
mein Paulchen<br />
aus. Bist du ein<br />
süßer kleiner Schatz!“, flüsterte sie mit<br />
feuchten Augen. Die Kinder umringten<br />
sie sofort.<br />
Aus der Ferne<br />
erklang das festliche<br />
Läuten der<br />
Kirchenglocken<br />
durch die Stille<br />
der Nacht<br />
„Das ist ja ein echter H<strong>und</strong>! Ist der süß!“,<br />
schrie Cornelia. „Wie niedlich!“ Sie streichelten<br />
ihn ganz vorsichtig. „Es ist ein<br />
Rüde. Gefällt er dir, Anna?“, fragte Roland.<br />
„Und wie! Vielen, vielen Dank!“ Sie<br />
umarmte Roland voller Freude. „Da bin<br />
ich aber froh!“ Sie hielt den Welpen<br />
hoch, hauchte einen zärtlichen Kuss<br />
auf sein kleines Köpfchen <strong>und</strong> dachte<br />
ganz fest an Paulchen, der ihr jetzt<br />
bestimmt von oben zusah.<br />
„Ich liebe dich, Anna.“ Sein zärtlicher<br />
Blick berührte sie sehr. „Ich liebe dich<br />
auch“, gestand sie ihm endlich als sie im<br />
innigen Kuss versanken. Aus der Ferne<br />
erklang das festliche Läuten der Kirchenglocken<br />
durch die Stille der Nacht.<br />
Glitzernde Schneeflocken schwebten<br />
vom sternenfunkelnden Himmel, als<br />
sie sich mit frohem Herzen auf den Weg<br />
zur Christmette machten.<br />
34<br />
35
Forellen-Lachs-<br />
Terrine<br />
L<br />
Schweinerollbraten<br />
mit Polenta<br />
L<br />
Bratapfel-Tiramisu<br />
Tafelfreuden<br />
Forellen-Lachs-Terrine<br />
(Rezept für 6 Portionen)<br />
Zutaten für die Terrine:<br />
200 g Forellenfilet (ohne Haut,<br />
gut gekühlt),<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
180 g gut gekühlte Sahne,<br />
2 TL fein geschnittener Dill,<br />
200 g Spinat,<br />
200 g frisches Lachsfilet ohne Haut,<br />
300 g geräuchertes Lachsfilet.<br />
Für den Salat:<br />
80 g Zuckerschoten,<br />
100 g Artischockenböden (gegart),<br />
200 g gelbe, rote <strong>und</strong> orange<br />
Cocktailtomaten,<br />
1 Handvoll Friséesalat,<br />
2 EL heller Balsamessig,<br />
1 EL roter Traubenessig,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
1 Prise Zucker,<br />
4 EL Traubenkernöl,<br />
1 EL gehackte Petersilie.<br />
Außerdem:<br />
zerlassene Butter für die Form.<br />
Die Forellenfilets klein schneiden, mit<br />
Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen <strong>und</strong> im Mixer<br />
fein pürieren. Nach <strong>und</strong> nach die Sahne<br />
untermixen. Die Masse wieder kalt<br />
stellen, dann durch ein feines Sieb<br />
streichen. Nochmals kalt stellen. Den<br />
36<br />
Dill unterrühren <strong>und</strong> abschmecken.<br />
Den Spinat putzen, gründlich waschen<br />
<strong>und</strong> in Salzwasser kurz blanchieren. In<br />
Eiswasser abschrecken, auf einem Küchentuch<br />
ausbreiten. Das Lachsfilet in<br />
3 Stücke von 2 x 10 cm <strong>und</strong> in 3 Stücke<br />
von 3 x 10 cm schneiden. Mit Salz <strong>und</strong><br />
Pfeffer würzen.<br />
Die Spinatblätter auf einer Arbeitsfläche<br />
zu zwei Rechtecken von 30 x 15 cm<br />
<strong>und</strong> 30 x 7 cm auslegen. Jeweils mit etwas<br />
Farce bestreichen. Auf das große<br />
Rechteck hintereinander die größeren<br />
Lachsstücke legen <strong>und</strong> in den Spinat<br />
einrollen. Auf das zweite Rechteck die<br />
kleineren Lachsstücke hintereinander<br />
legen <strong>und</strong> einrollen.<br />
Eine Trapezform von 30 cm Länge <strong>und</strong><br />
600 ml Inhalt mit Butter ausstreichen,<br />
mit Alufolie auslegen <strong>und</strong> diese ebenfalls<br />
ausfetten. Den Backofen auf 160° C<br />
(Gas Stufe 1 ½) vorheizen.<br />
Den geräucherten Lachs in etwa 5 mm<br />
dicke Scheiben schneiden. Die Trapezform<br />
mit den Lachsscheiben beidseitig<br />
auslegen, der Boden sollte dabei geschlossen<br />
sein. Nun die Seiten <strong>und</strong> den<br />
Boden dünn mit einem Teil der Farce<br />
ausstreichen. Den kleineren Lachsstrang<br />
auf den Boden der Form legen,<br />
etwa ½ cm dick mit der Farce bestreichen,<br />
darauf den zweiten Lachsstrang<br />
legen. Diesen mit der restlichen Farce<br />
bestreichen. Mit den restlichen Räucherlachsscheiben<br />
bedecken. Die überhängende<br />
Alufolie mit Butter bestreichen<br />
<strong>und</strong> die Form damit verschließen.<br />
In ein 80° C-heißes Wasserbad stellen,<br />
das Wasser soll bis knapp zum Rand reichen.<br />
Im heißen Backofen 25 − 30 Minuten<br />
garen. Aus dem Wasserbad nehmen<br />
<strong>und</strong> abkühlen lassen.<br />
Für den Salat die Zuckerschoten putzen<br />
<strong>und</strong> waschen, in Rauten von<br />
1,5 cm Länge schneiden. In kochendem<br />
Salzwasser 4 − 5 Minuten blanchieren,<br />
in Eiswasser abschrecken,<br />
dann in einem Sieb gut abtropfen lassen.<br />
Die Artischockenböden in Scheiben<br />
schneiden. Die Tomaten waschen<br />
<strong>und</strong> vierteln, dabei die Stielansätze<br />
entfernen. Den Salat putzen, waschen<br />
<strong>und</strong> in m<strong>und</strong>gerechte Stücke zerpflücken.<br />
Die vorbereiteten Zutaten in einer<br />
Schüssel mischen.<br />
Für die Salatsoße die beiden Essigsorten<br />
mit Salz, Pfeffer <strong>und</strong> Zucker verrühren,<br />
das Traubenkernöl unterschlagen,<br />
die Petersilie zugeben. Über die Salatzutaten<br />
geben <strong>und</strong> unterheben.<br />
Die Terrine stürzen, die Folie abziehen<br />
<strong>und</strong> in Scheiben schneiden. Mit dem<br />
Salat auf Tellern anrichten.<br />
Zubereitungszeit: 1 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Kühlzeiten.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 26 g Eiweiß,<br />
25 g Fett, 4 g Kohlenhydrate,<br />
348 kcal (1458 kJ); 0,3 BE.
Schweinerollbraten<br />
mit Polenta<br />
(Rezept für 6 Portionen)<br />
Zutaten:<br />
400 ml Roséwein,<br />
200 ml frisch gepresster<br />
Orangensaft,<br />
je 80 g Möhren <strong>und</strong> Zwiebeln,<br />
4 EL Olivenöl,<br />
1,2 kg Schweinerollbraten<br />
aus der Schulter,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle.<br />
Außerdem:<br />
300 g Kaktusfeigen,<br />
1 Chilischote,<br />
400 ml Geflügelfond,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
Zesten einer Bio-Orange,<br />
1 EL gehackte Kräuter<br />
(Petersilie, Melisse).<br />
Für die Polenta:<br />
250 ml Gemüsefond,<br />
250 ml Milch, ½ TL Salz,<br />
125 g Maisgrieß (Polenta),<br />
30 g Butter,<br />
Pfeffer aus der Mühle.<br />
Für das Orangenragout:<br />
2 Orangen,<br />
80 g Kirschtomaten,<br />
30 g Frühlingszwiebeln,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
20 g Butter,<br />
1 Prise Zucker,<br />
1 EL gehackte Kräuter<br />
(Petersilie, Melisse).<br />
Für die Marinade den Wein mit dem<br />
Orangensaft in eine Schüssel geben.<br />
Die Möhren putzen <strong>und</strong> schälen, die<br />
Zwiebeln pellen, beides fein würfeln.<br />
Mit 2 EL Olivenöl zum Wein geben. Den<br />
Braten einlegen <strong>und</strong> zugedeckt über<br />
Nacht im Kühlschrank marinieren.<br />
Die Kaktusfeigen schälen, dafür die<br />
Feige vorsichtig an beiden Enden mit<br />
Daumen <strong>und</strong> Zeigefinger festhalten<br />
<strong>und</strong> an beiden Enden einen flachen<br />
Deckel abschneiden, dabei jedoch<br />
nicht ganz durchtrennen. Anschließend<br />
die Schale einmal der Länge<br />
nach von oben bis zum unteren Deckel<br />
<strong>und</strong> bis auf das Fruchtfleisch einschneiden.<br />
Mithilfe eines Messers lässt<br />
sich die Schale jetzt leicht abziehen,<br />
ohne dass man dabei mit den Stachelhärchen<br />
in Berührung kommt. Das<br />
Fruchtfleisch klein schneiden <strong>und</strong> im<br />
Mixer fein pürieren, anschließend<br />
durch ein Sieb passieren.<br />
Das Fleisch aus der Marinade heben,<br />
abtropfen lassen <strong>und</strong> trockentupfen.<br />
Die Marinade durch ein Sieb gießen,<br />
Gemüse <strong>und</strong> Marinade getrennt bei -<br />
seitestellen. Das Fleisch salzen <strong>und</strong><br />
pfeffern. Die Chilischote halbieren,<br />
von Stielansatz <strong>und</strong> Samen<br />
befreien.<br />
Den Backofen auf 180° C (Gas Stufe<br />
2 − 2 ½) vorheizen.<br />
Das restliche Öl in einem Bräter erhitzen,<br />
das Fleisch darin r<strong>und</strong>herum anbraten.<br />
Herausnehmen. Das Gemüse<br />
im Bräter kurz braten, die Chilihälften,<br />
die Marinade, das Kaktusfeigenpüree<br />
<strong>und</strong> den Geflügelfond zugeben, mit<br />
Salz <strong>und</strong> Pfeffer würzen <strong>und</strong> aufkochen.<br />
Den Braten wieder einlegen. In<br />
den heißen Backofen stellen <strong>und</strong><br />
60 − 70 Minuten garen. Ab <strong>und</strong> zu mit<br />
der Soße begießen.<br />
Für die Polenta die Brühe mit der Milch<br />
<strong>und</strong> dem Salz in einem Topf aufkochen.<br />
Den Grieß unter Rühren einrieseln<br />
lassen. Bei reduzierter Hitze nach<br />
Packungsangabe garen. Immer wieder<br />
umrühren, damit sich nichts ansetzt.<br />
Die Butter unterrühren <strong>und</strong> mit Salz<br />
<strong>und</strong> Pfeffer abschmecken.<br />
Die Orangen filetieren, dafür oben <strong>und</strong><br />
unten einen Deckel abschneiden. Die<br />
Orangen auf eine Arbeitsfläche stellen,<br />
gut festhalten <strong>und</strong> mit einem kleinen<br />
scharfen Messer die Schale von oben<br />
nach unten in Segmenten abschneiden.<br />
Die Filets auslösen. Den Saft aus<br />
dem an den Häuten verbliebenen<br />
Fruchtfleisch über die Filets drücken.<br />
Die Tomaten waschen, abtrocknen<br />
<strong>und</strong> halbieren. Die Frühlingszwiebeln<br />
putzen <strong>und</strong> in feine Ringe schneiden.<br />
Die Butter in einer Pfanne zerlassen,<br />
Zwiebeln <strong>und</strong> Tomaten darin kurz anschwitzen.<br />
Die Orangenfilets mit dem<br />
Saft zugeben, kurz durchschwenken<br />
<strong>und</strong> abschmecken. Die Kräuter einstreuen.<br />
Den Braten aus der Soße heben, diese<br />
mit dem Mixstab pürieren <strong>und</strong> durch<br />
ein Sieb passieren. Die Orangenzesten<br />
<strong>und</strong> die Kräuter zugeben, nochmals<br />
abschmecken. Den Braten in Scheiben<br />
schneiden <strong>und</strong> mit Soße, Polenta <strong>und</strong><br />
Orangenragout servieren.<br />
Zubereitungszeit: 2 ½ St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Marinierzeit über Nacht.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 41 g Eiweiß,<br />
50 g Fett, 31 g Kohlenhydrate,<br />
793 kcal (3320 kJ); 2,6 BE.<br />
Bratapfel-Tiramisu<br />
(Rezept für 6 Portionen)<br />
Zutaten:<br />
500 g Äpfel,<br />
30 g gehackte Mandeln,<br />
20 g Butter,<br />
50 g brauner Zucker,<br />
3 EL Wasser,<br />
60 g Rosinen,<br />
2 Msp. Zimtpulver,<br />
20 ml Calvados<br />
(nach Geschmack),<br />
125 ml Schlagsahne,<br />
250 g Mascarpone<br />
(z.B. von Galbani),<br />
30 g flüssiger Honig,<br />
12 Löffelbiskuits,<br />
60 g Zimtsterne.<br />
Die Äpfel waschen, halbieren <strong>und</strong> das<br />
Kerngehäuse entfernen. Die Hälften in<br />
Spalten schneiden. Die Mandeln in einer<br />
trockenen Pfanne goldgelb rösten.<br />
Nacheinander die Butter, den Zucker,<br />
die Apfelstücke, das Wasser <strong>und</strong> die<br />
Rosinen zugeben. Vorsichtig dünsten,<br />
bis die Flüssigkeit verkocht ist. Mit<br />
Tannenbaum-Serviette<br />
Mit wenigen Handgriffen zaubern<br />
Sie aus einer quadratischen<br />
Serviette einen Tannenbaum:<br />
1 Die Serviette halbiert<br />
zusammenlegen.<br />
2 Das untere Drittel erst hochfalten,<br />
dann wieder öffnen.<br />
3 Die obere Mitte markieren, beide<br />
Ecken von der Mitte bis zur gekickten<br />
Linie nach innen falten <strong>und</strong><br />
wieder öffnen.<br />
Zimt <strong>und</strong> Calvados abschmecken. Die<br />
Sahne steif schlagen. Den Mascarpone<br />
mit dem Honig glatt rühren, die Sahne<br />
unterheben. Die Löffelbiskuits in eine<br />
rechteckige Form oder auf Portionsteller<br />
legen. Erst das Apfelkompott, dann<br />
die Creme darauf verteilen. Die Zimtsterne<br />
zerbröseln <strong>und</strong> darüberstreuen.<br />
Das Tiramisu mindestens 3 St<strong>und</strong>en<br />
kühl stellen.<br />
Zubereitungszeit: 45 Minuten,<br />
zusätzlich Kühlzeit.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 6 g Eiweiß,<br />
35 g Fett, 42 g Kohlenhydrate,<br />
525 kcal (2198 kJ).<br />
1 2 3 4 5 6 7<br />
4 Beidseits eine kleine Ecke nach<br />
innen bis zum Knick falten,<br />
5 dann beide Seiten zur Spitze<br />
zusammenlegen.<br />
6 Das untere Rechteck nach oben<br />
falten <strong>und</strong> etwa zwei Drittel<br />
wieder nach unten falten.<br />
7 Die oberen Ecken des Rechteckes<br />
zu gleichseitigen Dreiecken falten,<br />
diese nach innen öffnen <strong>und</strong> eine<br />
Hälfte zur Mitte falten.<br />
Die Serviette wenden, der Tannenbaum<br />
ist fertig. Einen Stern aus Goldpapier<br />
ausschneiden, den Namen des<br />
Gastes daraufschreiben <strong>und</strong> schon<br />
ist eine stilvolle<br />
Platzkarte<br />
fertig.<br />
38
Kräuter-Joghurt-Mousse<br />
(Rezept für 4 Portionen)<br />
Zutaten:<br />
4 Blatt Gelatine,<br />
200 g Naturjoghurt<br />
(3,5 % Fett i.Tr.),<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
etwas abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Zitrone,<br />
1 ½ EL gehackte Kräuter (Petersilie,<br />
Schnittlauch, Kerbel <strong>und</strong> Thymian),<br />
100 g Sahne,<br />
150 g Blattsalate,<br />
50 g Cocktailtomaten,<br />
30 g Frühlingszwiebeln,<br />
2 EL heller Balsamessig,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
½ TL Dijon-Senf,<br />
1 Prise Zucker,<br />
3 EL Rapsöl.<br />
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.<br />
Den Joghurt mit Salz, Pfeffer, Zit -<br />
ronenschale <strong>und</strong> den Kräutern in einer<br />
Schüssel glatt rühren. Die Gelatine<br />
tropfnass bei geringer Hitze auflösen,<br />
mit 1 − 2 EL Joghurt verrühren, dann<br />
zügig unter den restlichen Joghurt<br />
rühren. Die Sahne steif schlagen <strong>und</strong><br />
unterheben.<br />
Die Masse in 4 Förmchen, z.B. Timbaleförmchen<br />
mit etwa 100 ml Inhalt, füllen.<br />
Im Kühlschrank fest werden lassen.<br />
Die Blattsalate putzen, waschen <strong>und</strong><br />
trockenschütteln, in m<strong>und</strong>gerechte<br />
Stücke zupfen. Die Tomaten vierteln,<br />
dabei den Stielansatz entfernen. Die<br />
Frühlingszwiebeln putzen <strong>und</strong> in Ringe<br />
schneiden. Essig, Salz, Pfeffer, Senf,<br />
Zucker <strong>und</strong> Öl zu einer Salatsoße verrühren.<br />
Vor dem Servieren bis zum Rand ganz<br />
kurz in heißes Wasser tauchen <strong>und</strong> auf<br />
vier gekühlte Teller stürzen. Die Salatzutaten<br />
mischen <strong>und</strong> auf die Teller geben,<br />
die Soße darüberträufeln.<br />
Zubereitungszeit: 45 Minuten,<br />
zusätzlich Kühl- <strong>und</strong> Gelierzeiten.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 5 g Eiweiß,<br />
18 g Fett, 5 g Kohlenhydrate,<br />
208 kcal (871 kJ); 0,4 BE.<br />
Rinderzunge in<br />
Madeirasoße<br />
(Rezept für 4 Portionen)<br />
Zutaten:<br />
1 rohe gepökelte Rinderzunge<br />
(etwa 1,2 kg),<br />
100 g Zwiebeln,<br />
1 Lorbeerblatt,<br />
2 Gewürznelken,<br />
je 80 g Staudensellerie, Möhren<br />
<strong>und</strong> Petersilienwurzel,<br />
10 schwarze Pfefferkörner,<br />
100 g Lauch,<br />
3 Petersilienstängel,<br />
1 Stängel Staudenselleriegrün,<br />
½ TL grobes Meersalz.<br />
Für die Madeirasoße:<br />
50 g Schalotten,<br />
30 g Butter,<br />
60 ml Madeira, 125 ml Rotwein,<br />
300 ml Rinderfond (Fertigprodukt),<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
½ TL Speisestärke.<br />
Für das Gemüse:<br />
200 g Julienne von Möhre, Lauch,<br />
Petersilienwurzel <strong>und</strong> Zwiebel,<br />
200 ml Kochbrühe von der Zunge,<br />
1 EL gehackte Petersilie.<br />
Die Zunge unter fließendem kalten<br />
Wasser etwa 1 St<strong>und</strong>e wässern. Die<br />
Zwiebeln pellen, mit Lorbeerblatt <strong>und</strong><br />
Nelken spicken. Das Gemüse putzen<br />
oder schälen, den Sellerie in 5 cm lange<br />
Stücke schneiden, Möhren <strong>und</strong> Petersilienwurzeln<br />
vierteln.<br />
3 l Wasser aufkochen, die gespickten<br />
Zwiebeln, das Gemüse <strong>und</strong> die Pfefferkörner<br />
einlegen <strong>und</strong> 20 Minuten<br />
köcheln lassen. Lauch, Petersilie <strong>und</strong><br />
Selleriegrün zu einem Bouquet garni<br />
zusammenbinden, mit der Rinderzunge<br />
in den Topf geben, salzen <strong>und</strong> alles<br />
2½−3 St<strong>und</strong>en köcheln lassen. Die<br />
Zunge sollte dabei immer knapp von<br />
Sud bedeckt sein, bei Bedarf eventuell<br />
etwas Wasser nachgießen. Nach Ende<br />
der Garzeit die Zunge kurz in kaltes<br />
Wasser legen, häuten <strong>und</strong> bis zur Weiterverarbeitung<br />
im Sud warm halten.<br />
Für die Soße die Schalotten pellen <strong>und</strong><br />
fein würfeln. Die Butter in einer Kasserolle<br />
zerlassen, die Schalotten darin<br />
farblos anschwitzen. Mit dem Madeira<br />
ablöschen <strong>und</strong> diesen bei reduzierter<br />
Hitze beinahe vollständig einkochen<br />
lassen. Den Rotwein angießen, auf ein<br />
Drittel reduzieren. Den Rinderfond<br />
einrühren, alles nochmals etwas einkochen<br />
lassen, durch ein feines Sieb<br />
passieren. Die Speisestärke in wenig<br />
kaltem Wasser anrühren, die Soße binden.<br />
Abschmecken <strong>und</strong> warm halten.<br />
Die Gemüsejulienne in der Kochbrühe<br />
bissfest garen. Die Zunge in Scheiben<br />
schneiden, mit den gut abgetropften<br />
Julienne auf einer vorgewärmten Platte<br />
anrichten. Mit etwas Soße begießen,<br />
mit der Petersilie bestreuen. Die restliche<br />
Soße separat dazu servieren.<br />
Zubereitungszeit: etwa 4 St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 31 g Eiweiß,<br />
29 g Fett, 12 g Kohlenhydrate,<br />
470 kcal (1967 kJ); 1,0 BE.<br />
Kartoffelroulade<br />
(Rezept für 4 Portionen)<br />
Zutaten:<br />
300 g mehligkochende Kartoffeln,<br />
Salz, Pfeffer aus der Mühle,<br />
1 Msp. Muskatnuss,<br />
1 Ei (M), 1 Eigelb (M),<br />
10 g doppelgriffiges Weizenmehl,<br />
10 g Butter.<br />
Für die Füllung:<br />
80 g Zwiebeln,<br />
50 g roh geräucherter<br />
durchwachsener Speck,<br />
2 EL gehackte Petersilie,<br />
1 Ei (M).<br />
Außerdem:<br />
1 Eigelb zum Bestreichen,<br />
1 EL Semmelbrösel zum Bestreuen,<br />
20 g flüssige Butter.<br />
Die Kartoffeln waschen <strong>und</strong> mit der<br />
Schale kochen. Noch heiß pellen <strong>und</strong><br />
durch die Kartoffelpresse drücken. Mit<br />
Salz, Pfeffer <strong>und</strong> Muskat würzen. Ei,<br />
Eigelb, Mehl <strong>und</strong> Butter unterrühren,<br />
dann die Masse abkühlen lassen.<br />
Kräuter -Joghurt -<br />
Mousse<br />
L<br />
Rinderzunge mit<br />
Madeira <strong>und</strong><br />
Kartoffelroulade<br />
L<br />
Apfel-Beignets<br />
mit Kokossoße<br />
40
Für die Füllung die Zwiebeln pellen.<br />
Zwiebeln <strong>und</strong> Speck fein würfeln. Den<br />
Speck in einer heißen Pfanne auslassen,<br />
die Zwiebelwürfel darin glasig<br />
dünsten. In eine Schüssel geben, etwas<br />
abkühlen lassen, dann mit der Petersilie<br />
<strong>und</strong> dem Ei verrühren.<br />
Den Backofen auf 200° C (Gas Stufe 3)<br />
vorheizen. Den Kartoffelteig auf einer<br />
leicht bemehlten Arbeitsfläche, am<br />
besten einer Dauerbackfolie, ausrollen<br />
<strong>und</strong> mit der Füllung bestreichen. Zur<br />
Roulade aufrollen. Mit der Naht nach<br />
unten auf ein Backblech legen. Mit<br />
dem Eigelb bestreichen <strong>und</strong> mit den<br />
Semmelbröseln bestreuen.<br />
Im heißen Backofen 15 − 20 Minuten<br />
backen, dabei mehrmals mit der flüssigen<br />
Butter bestreichen. Aus dem Ofen<br />
nehmen <strong>und</strong> in Scheiben schneiden.<br />
Zubereitungszeit: 1 ¼ St<strong>und</strong>en.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 5 g Eiweiß,<br />
18 g Fett, 5 g Kohlenhydrate,<br />
208 kcal (871 kJ); 0,4 BE.<br />
Apfel beignets<br />
mit<br />
Kokos soße<br />
(Rezept)<br />
für 6 Portionen<br />
Zutaten:<br />
800 g Äpfel,<br />
50 g Zucker,<br />
Saft einer Zitrone,<br />
2 cl Rum (nach Geschmack).<br />
Für den Teig:<br />
200 g Mehl, 2 Eier (M),<br />
125 ml Apfelsaft,<br />
125 ml Weißwein<br />
(ersatzweise Apfelsaft),<br />
1 Msp. Salz,<br />
abgeriebene Schale<br />
einer Bio-Zitrone.<br />
Für die Kokossoße:<br />
4 Eigelb (M),<br />
50 g Zucker,<br />
165 ml Kokosmilch,<br />
4 cl Kokoslikör<br />
(nach Geschmack).<br />
Außerdem:<br />
Öl zum Frittieren,<br />
Puderzucker zum Besieben.<br />
Die Äpfel waschen, schälen<br />
<strong>und</strong> das Kerngehäuse ausstechen. Die<br />
Äpfel in etwa 1 cm dicke Ringe schneiden.<br />
Die Apfelringe in einer Schüssel<br />
mit dem Zucker bestreuen, mit Zitronensaft<br />
<strong>und</strong> Rum beträufeln <strong>und</strong> zugedeckt<br />
marinieren lassen.<br />
Für den Teig das Mehl in eine Schüssel<br />
sieben, Eier, Apfelsaft, Weißwein, Salz<br />
<strong>und</strong> Zitronenschale zufügen <strong>und</strong> alles<br />
zu einem dickflüssigen Teig verarbeiten.<br />
30 Minuten ausquellen lassen.<br />
Für die Soße die Eigelbe mit dem Zucker<br />
<strong>und</strong> der Kokosmilch in eine hitzebeständige<br />
Schüssel geben <strong>und</strong> mit<br />
dem Schneebesen cremig rühren. Die<br />
Schüssel in ein heißes aber nicht kochendes<br />
Wasserbad setzen. Mit dem<br />
Schneebesen kräftig schlagen, bis die<br />
Creme schaumig ist <strong>und</strong> etwa das doppelte<br />
Volumen erreicht hat. Die Schüssel<br />
vom Wasserbad nehmen <strong>und</strong> in<br />
eine mit Eiswasser gefüllte Schüssel<br />
stellen. Den Likör zugeben <strong>und</strong> die<br />
Soße kalt schlagen.<br />
Das Frittierfett auf 180° C erhitzen. Die<br />
marinierten Apfelringe gut abtropfen<br />
lassen, durch den Teig ziehen <strong>und</strong><br />
schwimmend im heißen Fett von jeder<br />
Seite etwa 2 Minuten ausbacken. Herausnehmen<br />
<strong>und</strong> auf Küchenpapier<br />
kurz abtropfen. Mit Puderzucker besieben<br />
<strong>und</strong> mit der Soße servieren.<br />
Nach Belieben noch 100 g frisches Kokosfruchtfleisch<br />
in dünne Scheiben<br />
schneiden, kleine Sterne ausstechen<br />
<strong>und</strong> auf einem Backblech im vorgeheizten<br />
Backofen bei 200° C (Gas Stufe<br />
3) goldgelb rösten. Abkühlen lassen.<br />
Zubereitungszeit: 1 St<strong>und</strong>e,<br />
zusätzlich Marinierzeit.<br />
Nährwert pro Portion ca.: 9 g Eiweiß,<br />
17 g Fett, 62 g Kohlenhydrate,<br />
483 kcal (2014 kJ).
Platz ist in der kleinsten Hütte!<br />
Mit lustigen Textilhängern <strong>und</strong><br />
bunten Kugeln geschmückt,<br />
zaubert der „hängende<br />
Weihnachtsbaum“ von Heine<br />
auch in kleine Räume eine<br />
festliche Atmosphäre.<br />
So bleibt<br />
der Tee schön<br />
warm. Während Sie es sich auf dem<br />
Sofa mit einer Kuscheldecke, einem<br />
guten Buch <strong>und</strong> ein paar selbst<br />
gebackenen Plätzchen gemütlich<br />
machen, wartet der heiße Tee auf<br />
Sie in der Porzellan-Teekanne mit<br />
flauschigem Strick von DEPOT.<br />
Kinder <strong>und</strong> Erwachsene<br />
lieben Rentiere, die der<br />
Sage nach den Schlitten des<br />
Weihnachtsmanns ziehen.<br />
Scheurich kombiniert das<br />
beliebte Tier mit einem<br />
strahlenden Rotton auf den<br />
Übertöpfen „Red Deer“. Die<br />
Übertöpfe sind in verschiedenen<br />
Größen erhältlich<br />
<strong>und</strong> nicht nur auf der eigenen<br />
Fensterbank ein Hingucker,<br />
sondern in Verbindung<br />
mit einem Weihnachtsstern<br />
oder einer anderen Pflanze<br />
auch ein tolles Geschenk.<br />
„Schenken heißt, einem anderen<br />
das zu geben, was man selber<br />
behalten möchte.“<br />
Selma Lagerlöf (1858-1940)<br />
Happy Santa<br />
Dieser lustige Nikolaus von PartyLite<br />
erfüllt Ihr Heim – oder das Ihrer<br />
Fre<strong>und</strong>e – mit Ihrem Lieblingsduft,<br />
den Sie sich selbst auswählen<br />
können. Das Raumduftöl-Accessoire<br />
ist nachfüllbar <strong>und</strong> sorgt für<br />
ein angenehmes, andauerndes<br />
Duftambiente.<br />
Aus Holz ist dieser Dekostern von Gilde Handwerk,<br />
der beispielsweise vor der Haustür sehr gut zur Geltung<br />
kommt. Auch wenn es schneit, sorgt er – vor allem mit<br />
einer zusätzlichen Beleuchtung – für eine Einladung ins<br />
gemütliche Zuhause. Aufgewertet wird er mit einem<br />
Holzherz oder einer Lichterkette. Ihrer Fhantasie sind<br />
keine Grenzen<br />
gesetzt!<br />
Erhältlich ist der<br />
Dekostern im<br />
Fachhandel für<br />
Geschenkartikel.<br />
45
Ein festlich gedeckter Tisch darf in der Advents- <strong>und</strong> Weihnachtszeit<br />
natürlich nicht fehlen. Edles Geschirr harmoniert sehr schön mit ein<br />
paar wenigen Accesoires. Kerzenlicht schafft immer eine feierliche<br />
Atmosphäre.<br />
Das i-Tüpfelchen auf Ihrer Weihnacht stafel sind die Serviettenringe<br />
„Rudy“, erhältlich bei www.dorrienn.de, die zu jeder Farbe <strong>und</strong><br />
jedem Geschirr passen.<br />
Sie sind darüber hinaus auch<br />
ein tolles Wichtelgeschenk.<br />
Anstelle von klassischen<br />
Namensschildchen eignen<br />
sich die naturbetonten<br />
Kartenhalter aus Pininenholz<br />
von Heine.<br />
Die einzigartigen Raumdüfte<br />
von ipuro erfüllen<br />
jeden Raum mit<br />
einem Gefühl von<br />
Wärme <strong>und</strong> Wohlbehagen.<br />
Mit dem<br />
Duft „white christmas“<br />
steht Weihnachten<br />
direkt vor der Tür.<br />
Die Kopfnote besteht<br />
aus Orange <strong>und</strong> Zimt.<br />
Sandelholz <strong>und</strong> Pfingstrose<br />
befinden sich in<br />
der Herznote <strong>und</strong> Moschus<br />
<strong>und</strong> Vanille sind<br />
die Basisnoten. Erhältlich<br />
sind die Raumdüfte<br />
von ipuro bei DEPOT.<br />
Das perfekte Accessoire für das Weihnachtsfest<br />
ist das Glasornament „Taite“, erhältlich<br />
bei www.dorrienn.de. Die goldenen Sprenkel<br />
versprühen raffinierte Eleganz. Stellen Sie<br />
sich vor, wie Sie aus der Winterkälte nach<br />
Hause kommen <strong>und</strong> durch ein wohnliches<br />
Lichtspiel begrüßt werden, das an dem<br />
„Taite“, Glasornament reflektiert wird. Mit<br />
ein paar Teelichtern zu seinen Füßen wird<br />
es zu einem wahren Lichtspektakel. Neben<br />
dem Eingangsbereich eignen sich natürlich<br />
auch Couchtisch <strong>und</strong> Fenstersims für diese<br />
w<strong>und</strong>ervolle Dekoration.<br />
Die neuen Windlichter von<br />
ASA Selection aus satiniertem<br />
Porzellan wirken zurückhaltend<br />
<strong>und</strong> verzichten<br />
auf überladene Elemente.<br />
Bei genauem Hinsehen<br />
erkennt man jedoch sehr<br />
stimmungsvolle Details, die<br />
eine authentische<br />
Weihnachtsstimmungerzeugen.<br />
Genau das Richtige<br />
für die, die am liebsten<br />
auf althergebrachte Festmotive<br />
verzichten, aber<br />
dennoch mit schönen<br />
Wohnaccessoires den<br />
Zauber der Weihnacht<br />
zelebrieren wollen.<br />
I<br />
I<br />
I<br />
I<br />
I<br />
Die Francis-Figuren der Firma Gilde<br />
Handwerk bestechen durch zeitloses<br />
<strong>und</strong> gleichzeitig sehr edles Design.<br />
Die Figur „Engel Martha mit Kind“<br />
in creme-gold ist 45 cm hoch <strong>und</strong><br />
nicht nur an Weihnachten ein schöner<br />
Hingucker. Unter den großen<br />
Schutz der Engelflügel passen im<br />
übertragenen Sinne sicherlich viele<br />
gute Wünsche für alle nahestehenden<br />
Menschen. Diese <strong>und</strong> andere<br />
Figuren sind exklusiv im Fachhandel<br />
für Geschenkartikel erhältlich.<br />
I<br />
I<br />
I<br />
Lichtromantik mit Laternen<br />
Schaffen Sie sich <strong>und</strong> Ihren Liebsten<br />
eine stimmungsvolle Wohlfühl-<br />
Atmosphäre. Die vernickelten<br />
Edelstahl-Laternen „Zambia“,<br />
erhältlich unter www.fink-living.de,<br />
erinnern an vergangene Zeiten, sind<br />
aber in zeitlosem Design gehalten.<br />
Der Griff aus echtem Leder betont<br />
die hochwertige Qualität.<br />
Die Laternen sind in vier Höhen<br />
erhältlich <strong>und</strong> damit ideal für<br />
variable Arragements mit mehreren<br />
Windlichtern.<br />
III<br />
Dieser Schalenleuchter von Heine<br />
aus pulverbeschichtetem Metall<br />
mit vier Kerzenhaltern ist ein<br />
raffinierter Adventskranz. Mit dem<br />
Korb können Sie eine Vielzahl Ihrer<br />
ganz persönlichen Deko-Ideen<br />
ganz leicht umsetzen. So können<br />
Sie Ihren Weihnachtskranz jedes<br />
Jahr neu nach Ihren Vorstellungen<br />
dekorieren <strong>und</strong> befüllen. Außerdem<br />
kann er vielseitig eingesetzt<br />
werden. Auch außerhalb der Weihnachtszeit<br />
kann man ihn mit passender<br />
Dekoration ausschmücken.
Die RATGEBER-<br />
Redaktion wünscht<br />
Ihnen einen guten<br />
Start in ein<br />
ges<strong>und</strong>es <strong>und</strong><br />
erfolgreiches<br />
Jahr 2013 !<br />
Neujahrstorte<br />
(Rezept für 12 Stücke)<br />
Zutaten für den Teig:<br />
500 g Mehl,<br />
125 g Puderzucker,<br />
250 g Butter,<br />
2 Eigelb (L),<br />
50 g saure Sahne.<br />
Für die Mohnfüllung:<br />
50 g Sultaninen,<br />
150 g gemahlener Mohn,<br />
50 g Butter,<br />
50 g Zucker,<br />
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker,<br />
abgeriebene Schale einer<br />
halben Bio-Zitrone,<br />
200 ml Milch,<br />
1 EL Waldhonig,<br />
2 cl Rum (nach Geschmack).<br />
Für die Nussfüllung:<br />
150 g gemahlene Haselnüsse,<br />
30 g Zucker,<br />
80 ml Milch,<br />
¼ TL gemahlener Zimt,<br />
1 Prise gemahlene Nelken.<br />
Für die Apfelfüllung:<br />
500 g Äpfel,<br />
30 g Butter,<br />
50 g Zucker.<br />
Außerdem:<br />
Fett für die Formen,<br />
1 Eigelb <strong>und</strong> 1 EL Milch<br />
zum Bestreichen,<br />
Puderzucker zum Besieben.<br />
48<br />
Für den Mürbeteig das Mehl mit dem<br />
Puderzucker auf eine Arbeitsfläche<br />
sieben. Die Butter in Stückchen, die<br />
Eigelbe <strong>und</strong> die saure Sahne zugeben.<br />
Mit einer Palette von außen nach<br />
innen zu gleichmäßigen Krümeln hacken,<br />
dann alles rasch zu einem glatten<br />
Mürbeteig zusammendrücken.<br />
Zur Kugel formen <strong>und</strong> zugedeckt<br />
1 St<strong>und</strong>e kalt stellen.<br />
Für die Mohnfüllung die Sultaninen<br />
heiß abbrausen, gut abtropfen, dann<br />
mit Küchenpapier trockenreiben. Mit<br />
dem Mohn, der Butter, dem Zucker,<br />
Vanillezucker <strong>und</strong> abgeriebener Zit -<br />
ronenschale in einen Topf geben, die<br />
Milch, den Honig <strong>und</strong> den Rum unterrühren.<br />
Die Masse bei geringer Hitze<br />
in etwa 15 Minuten ausquellen lassen.<br />
Erkalten lassen.<br />
Für die Nussfüllung die gemahlenen<br />
Nüsse mit dem Zucker <strong>und</strong> der Milch<br />
in einer Schüssel verrühren, mit Zimt<br />
<strong>und</strong> gemahlenen Nelken würzen.<br />
Für die Apfelfüllung die Äpfel schälen,<br />
vierteln, vom Kerngehäuse befreien<br />
<strong>und</strong> das Fruchtfleisch in kleine Würfel<br />
schneiden. Die Apfelwürfel mit der<br />
Butter <strong>und</strong> dem Zucker in einen kleinen<br />
Topf geben <strong>und</strong> bei geringer Hitze<br />
10 Minuten dünsten, anschließend<br />
abkühlen lassen.<br />
Den Boden von zwei Springformen<br />
von 18 cm Ø mit Backpapier auslegen,<br />
den Rand leicht fetten, ersatzweise<br />
Tortenringe von 18 cm Ø auf ein mit<br />
Backpapier ausgelegtes Backblech<br />
stellen. Den Backofen auf 180° C (Gas<br />
Stufe 2 − 2 ½) vorheizen.<br />
Den Mürbeteig in 10 Portionen teilen.<br />
8 Portionen jeweils auf einer leicht<br />
bemehlten Arbeitsfläche zu Platten<br />
von 18 cm Durchmesser ausrollen.<br />
Aus den letzten beiden Teilen eine<br />
Platte von etwa 3 mm Stärke ausrollen<br />
<strong>und</strong> Sterne von etwa 5,5 cm Ø<br />
ausstechen.<br />
In die beiden vorbereiteten Formen<br />
jeweils eine Teigplatte einlegen. Die<br />
Mohnfüllung zu gleichen Teilen darauf<br />
verstreichen. Darauf wieder jeweils<br />
eine Teigplatte legen. Die Nussfüllung<br />
zu gleichen Teilen darauf verstreichen.<br />
Wieder jeweils eine Teigplatte darauflegen<br />
<strong>und</strong> die Apfelfüllung gleichmäßig<br />
darauf verteilen. Die letzte Teigplatte<br />
daraufsetzen.<br />
Das Eigelb mit der Milch verquirlen, die<br />
Oberflächen der beiden Torten damit<br />
bestreichen. Die Sterne leicht überlappend<br />
daraufsetzen. Die Sterne ebenfalls<br />
mit dem Eigelb bestreichen.<br />
Die beiden Torten in der Mitte des vorgeheizten<br />
Backofens etwa 60 Minuten<br />
backen. Aus dem Ofen nehmen <strong>und</strong> in<br />
der Form auskühlen lassen.<br />
Die Neujahrstorte schmeckt am besten,<br />
wenn man sie 1 − 2 Tage durchziehen<br />
lässt. Mit Puderzucker besiebt<br />
servieren.<br />
Zubereitungszeit: 2 St<strong>und</strong>en,<br />
zusätzlich Wartezeiten.<br />
Nährwert pro Stück ca.: 10 g Eiweiß,<br />
40 g Fett, 64 g Kohlenhydrate,<br />
664 kcal (2778 kJ).
<strong>Ratgeber</strong> <strong>Frau</strong> <strong>und</strong> <strong>Familie</strong> / Plus<br />
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Telefon 07761 935-0<br />
Fax 07761 57691<br />
Redaktion:<br />
Eberhard Hackelsberger<br />
(verantwortl.)<br />
Renate Heß, Anja Kunz<br />
Redaktionelle Mitarbeit:<br />
Anita Brockhoff,<br />
Heidi Deutschmann,<br />
Jette Greiner<br />
Layout: Diana Läuger<br />
Anzeigen:<br />
Eberhard Hackelsberger<br />
Vertrieb: Joachim Harant<br />
Reproduktionen: Pixelrausch<br />
design & produktion, 77933 Lahr<br />
Druck: Mohndruck GmbH<br />
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Dekotipps auf Seite 15<br />
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