Küchenplaner Tripple A (Vorschau)
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Ausgabe 5 / 2011<br />
StrObEl VErlAg<br />
Küchenmessen:<br />
Wer wo in Ostwestfalen<br />
ausstellt ▶ 16<br />
Küchenverbände:<br />
Eigenmarken auf<br />
dem Vormarsch ▶ 64<br />
Küchenfertigung:<br />
Innovationen<br />
hinter der Front ▶ 76
HEIDI KLUM - LOS ANGELES<br />
CELEBRITY EXPERIENCE<br />
Was auch immer Ihr Lebens- und Küchenstil sein mag, Franke bringt Ihre persönliche Note<br />
glanzvoll zum Ausdruck. Mit cleveren Systemen und Produkten, die das Wohlsein und Wirken<br />
in der Küche kreativer und effektiver gestalten. Entwickelt mit der Passion und Expertise<br />
aus 100 Jahren. Jedes Küchensystem ist ein einzigartiges Erlebnis. Kompromisslos in Form<br />
und Funktion, dauerhaft in Qualität und Leistung. Darauf vertrauen schon heute Benutzer<br />
von über 100 Millionen Haushaltsküchen weltweit.<br />
Your choice<br />
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Impulse/Ansichten<br />
<strong>Tripple</strong> A<br />
Da schau einer an. Jetzt wissen<br />
auch die Amerikaner ein <strong>Tripple</strong> A<br />
zu würdigen. Im Land der schier<br />
unbegrenzten Möglichkeiten hat<br />
eine Ratingagentur die Kreditwürdigkeit<br />
der wirtschaftlichen Supermacht<br />
herabgestuft und damit das<br />
Höher-schneller-weiter-Selbstverständnis<br />
einer ganzen Nation erschüttert.<br />
Die praktischen Konsequenzen<br />
daraus eignen sich wenig<br />
für einen billigen Kalauer. Dennoch:<br />
Wenn der Begriff <strong>Tripple</strong> A<br />
schon im Umlauf ist, könnte man<br />
den US-amerikanischen Blick doch<br />
gleich in die Küche lenken. Die Gelegenheit<br />
scheint günstig, den weit<br />
verbreiteten XXL-Energiefressern<br />
grüne Manieren beizubringen.<br />
Wenn auch bei Uncle Sam das Plus<br />
im Dreierpack auf breiter Front<br />
einzöge – das Weltklima könnte<br />
aufatmen. Für einen Moment.<br />
Doch kehren wir vor der eigenen<br />
Haustür. Hier gibt es genug<br />
zu tun. Als Kücheninsider könnte<br />
einen zwar manchmal das Gefühl<br />
beschleichen, ganz Deutschland<br />
denke nur noch in Energieeffizienzklassen,<br />
doch ganz so weit ist<br />
es nicht.<br />
Dennoch liegt der Geruch von<br />
Veränderung in der Luft: Der Marketingtrend<br />
Nachhaltigkeit scheint<br />
sich zu einer gesellschaftlichen<br />
Strömung zu wandeln. Immer<br />
mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten,<br />
ihr umweltfreundliches<br />
Gewissen in konkretes Handeln<br />
umzusetzen. Und zwar in allen<br />
Einkommensklassen, nicht nur bei<br />
den Besserverdienenden. Der Boom<br />
der Bio-Siegel im Lebensmittelhandel<br />
spricht Bände. Dieser Prozess<br />
will gestaltet werden.<br />
Der Küchenhandel könnte sich<br />
bei konsequenter Umsetzung der<br />
zur Verfügung stehenden Zutaten<br />
angemessen positionieren. Mit<br />
starken Wurzeln, die sich längst<br />
im Thema verankert haben. Per<br />
FSC- oder PEFC-Siegel geadelte<br />
Holzwerkstoffe aus nachhaltiger<br />
Waldwirtschaft schaffen zielgerichtete<br />
Orientierung. Leichtbauplatten,<br />
aktuell in einer Variante<br />
mit einem hohen Anteil kurzfristig<br />
nachwachsender Rohstoffe in<br />
der Mittellage gefüllt, setzen in<br />
Sachen Nachhaltigkeit noch eins<br />
drauf. Selbst Lackfronten müssen<br />
keine Öko-Ferkel mehr sein,<br />
um designbetont zu glänzen. Die<br />
führenden Markenkonzerne der<br />
Hausgeräteindustrie haben in den<br />
vergangenen Jahren in beeindruckender<br />
Manier an der Energieeffizienzschraube<br />
gedreht und ihren<br />
Statistiken zufolge den Stromverbrauch<br />
auf sehr breiter Front um<br />
fast 50 Prozent reduzieren können.<br />
Hinzu kommen moderne Arbeitsplatten,<br />
die einen hohen Anteil<br />
Recyclingmaterial aufweisen,<br />
oder Armaturen, die den Wasserdurchlauf<br />
sensorgesteuert minimieren.<br />
Schon allein diese wenigen,<br />
gängigen Beispiele zeigen, wie<br />
sehr unsere Branche die drängenden<br />
ökologischen Herausforderungen<br />
angenommen hat. Der<br />
Blick in die Tiefe nachhaltig orientierter<br />
Unternehmensabläufe<br />
brächte einige Schätze mehr ans<br />
Tageslicht.<br />
Testen Sie als Küchenhändler<br />
ihre Lieferanten bei den jetzt anstehenden<br />
Herbstmessen doch mal<br />
auf deren Kompetenzen in Sachen<br />
Nachhaltigkeit, und fragen Sie konkret<br />
nach. Zum Produkt, zur Produktion,<br />
zur Logistik, zum Rohstoffeinsatz,<br />
zum Umgang mit den<br />
Mitarbeitern und den Lieferanten.<br />
Weiße Fronten haben viele – aber<br />
wie sieht es dahinter aus?<br />
Auch wenn der Begriff der<br />
Nachhaltigkeit aufgrund seiner inflationären<br />
Verwendung an Schärfe<br />
zu verlieren droht: Es lohnt sich,<br />
die damit verbundenen Aspekte<br />
von Respekt und Verantwortung<br />
im Umgang mit Mensch und Natur<br />
immer selbstverständlicher ins<br />
tägliche Geschäft einfließen zu lassen.<br />
Nachhaltigkeit, Komfort und<br />
Lifestyle gehen in der Küche Hand<br />
in Hand. Damit ist das Produkt Einbauküche<br />
seinen beiden maßgeblichen<br />
Budgetwettbewerbern, dem<br />
Auto und der Fernreise, einen deutlichen<br />
Schritt voraus. So weist die<br />
jüngst veröffentlichte Umweltliste<br />
des VCD (Verkehrsclub Deutschland)<br />
unter den ersten zehn CO 2<br />
-<br />
Minimalisten ein einziges Automobil<br />
aus Deutschland auf. Ein<br />
Armutszeugnis für die deutschen<br />
Hersteller. Ein <strong>Tripple</strong> A gibt’s dafür<br />
sicher nicht, meint<br />
Dirk Biermann, Chefredakteur<br />
d.biermann@kuechenplanermagazin.de<br />
PS: Am 17. September be ginnt<br />
in Löhne die Orderfachmesse<br />
area30. Verlag und Redaktion laden<br />
Sie herzlich ein zu einem Besuch<br />
auf unseren Stand ( STROBEL<br />
Verlag). Informieren Sie sich aus<br />
erster Hand über den Fachtitel<br />
KÜCHENPLANER, unser Publikumsmagazin<br />
inwohnen sowie das Onlineportal<br />
www.kuechenplanermagazin.de<br />
5/2011 KÜCHENPLANER 3
Inhalt<br />
Impulse<br />
3 Ansichten: <strong>Tripple</strong> A<br />
Markt + Menschen<br />
8 / 89 / 94 Unternehmensmeldungen<br />
86 Franke: Ein Jahrhundert Erfolgsgeschichte<br />
90 V-ZUG: Kunden praktisch überzeugen<br />
92 Blum: Rekordjahr übertroffen<br />
Messe<br />
14 Herbstmessen 2011: Neu gemischt<br />
16 Übersicht: Wer wo in OWL ausstellt<br />
18 Interview: Premiere für die area30<br />
20 ff Herbstmessen und IFA/Berlin:<br />
Die Neuheiten für das Küchenjahr 2012<br />
26 Ballerina: GreenTecKitchen-Konzept<br />
34 Neff: Architektur im Umbruch<br />
36 Miele: SG Ready nimmt Fahrt auf<br />
40 Bosch: SmartGrid-Projekt mit EnBW<br />
42 AEG: Gutes Jahr für die „Neue Kollektion“<br />
46 WMF: Klein, schwarz, männlich<br />
Küchenzubehör<br />
62 Wesco aluments: Für jedes Gestaltungskonzept<br />
82 Sagero: Leidenschaft für Zubehör<br />
Küchenverbände<br />
64 Umfrage: Zur Bedeutung der Handelsmarken<br />
72 Interview mit Ben Bake, DER KREIS<br />
Küchenfertigung<br />
74 Gespräch mit Hubert Schwarz, Blum Deutschland<br />
76 Meldungen: Innovationen hinter der Front<br />
Rubriken<br />
99 Impressum<br />
Zum Titelbild<br />
Küche GALA aus der<br />
schüller.C Collection<br />
in der neuen Farbe<br />
Steingrau Hochglanzlack.<br />
Ohne Ecken und<br />
Kanten – die abgerundeten<br />
Abschlussund<br />
Eckschränke geben<br />
der Küche das<br />
gewisse Etwas. Das<br />
geräumige Eck-Karussell<br />
und der hochgebaute<br />
Geschirrspüler<br />
sorgen für<br />
Komfort.<br />
14<br />
Ostwestfalen<br />
ruft. Aber in<br />
diesem Jahr ist<br />
vieles anders<br />
als gewohnt.<br />
Welche Messewege<br />
zu welchen<br />
Ausstellern führen, zeigen wir in unserer großen Messevorschau.<br />
Mit vielen Neuheiten von der Küchenmeile A30,<br />
house4kitchen, area30, Forum 26 und Gut Böckel. Die ersten<br />
Highlights von der IFA 2011 gibt’s auch.<br />
64<br />
Sie heißen Elementa,<br />
Collection No1 oder inpura.<br />
Immer mehr Handelsmarken<br />
drängen auf den<br />
Markt. Wir haben führende<br />
Küchenverbände<br />
gefragt, wie es bei Ihnen<br />
mit den Eigenmarken gesehen<br />
wird.<br />
74<br />
Unser „Sommerinterview“ hat uns<br />
ins schöne Vorarlberg geführt. Dort<br />
haben wir uns mit Hubert Schwarz<br />
(Foto), Blum Deutschland, unterhalten.<br />
Über die Interzum, über moderne<br />
Bewegungssysteme und über<br />
wünschenswerte Küchenstandards.<br />
86<br />
Am Anfang war es<br />
eine kleine Spenglerei,<br />
die Hermann Franke<br />
am 1. April 1911 in Rorschach<br />
in der Schweiz<br />
gegründet hat. 100 Jahre<br />
später blicken die<br />
Verantwortlichen auf<br />
eine beeindruckende<br />
Erfolgsgeschichte zurück<br />
– und in eine hoffnungsvolle<br />
Zukunft.<br />
QUALITÄT<br />
DESIGN<br />
GESCHMACK<br />
4 KÜCHENPLANER 5/2011
Der CuliSense Backofen<br />
UNSER<br />
MACHT<br />
EINZIG-<br />
ARTIGES<br />
AUTO-KOCHEN<br />
PERFEKTE RESULTATE<br />
EINFACHER,<br />
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Eine große Datenbank professioneller Rezepte und unsere<br />
innovative Technik sorgen dafür, dass Kochprogramm,<br />
Zeit und Temperatur immer exakt eingestellt werden.<br />
So können Ihre Kunden Gerichte genießen, die ganz<br />
nach ihren Wünschen präzise gegart wurden.<br />
Erleben Sie die Neue Kollektion auf www.aeg.de
Schaufenster<br />
Matte Glasfronten –<br />
Stark im Schwarz-Weiß-Kontrast<br />
6 küchenplaner 5/2011
Eine schöne Tiefenwirkung und die seidenweiche Haptik matt satinierter Echtglasfronten mit feiner<br />
Metallabkantung sind das besondere Kennzeichen der „Ios-M“ von LEICHT. Die klare architektonische<br />
Gliederung der Küchenplanung wird unterstrichen durch den starken Farbkontrast von Schwarz und<br />
Weiß. Diese und andere Farbstellungen aus der RAL-Classic-Palette werden durch die rückseitige<br />
Lackierung der Glasfronten erzielt. Wange, Bartheke und Nischenregal sind aus einer durchlaufenden<br />
schwarzen Arbeitsplatte gebildet. Niedrige schwarze zum Wohnraum orientierte Sideboards folgen<br />
dem Verlauf der Insel. Neben der „Ios“ sind zwölf weitere komplett neu gestaltete Küchen, neue<br />
Programme und Produktinnovationen für eine noch individuellere Raumgestaltung in der LEICHT-<br />
Ausstellung im house4kitchen in Löhne vom 17. bis 23. September zu sehen.<br />
www.leicht.de<br />
5/2011 küchenplaner 7
Markt + Menschen<br />
Hettich<br />
Mehr Social Media<br />
Der Erneuerung des Internetauftritts ließ Hettich die Intensivierung der<br />
Social Media-Aktivitäten folgen. Das Unternehmen nutzt jetzt die verschiedenen<br />
Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Youtube, um allen Beteiligten<br />
am Entwicklungs- und Produktionsprozess von Möbeln sowie dem Handel<br />
und interessierten Möbelkäufern eine spannende Informations- und Kommunikationsplattform<br />
rund um das Thema Möbelbeschlag anzubieten.<br />
Auf Facebook fasst Hettich aktuelle Themen kurz zusammen und es wird<br />
über aktuelle Trends, Produktneuheiten, nützliche Onlinetools, Events und<br />
vieles mehr berichtet. Außerdem soll der Dialog mit anderen Nutzern geführt<br />
werden. Über alle Themenbereiche wird auch auf Twitter komprimiert berichtet.<br />
Auf Youtube finden Interessierte eine Sammlung von Unternehmens- und<br />
Produktvideos. Der direkte Zugang zu den Hettich Kanälen ist auf der Homepage<br />
zu finden.<br />
Franke setzt bei der Endkundenansprache auf<br />
das Gesicht von Heidi Klum.<br />
Franke<br />
Endkunden direkt ansprechen<br />
Mit einer groß angelegten internationalen<br />
Marken- und Image-Kampagne will Franke über<br />
seine Produkt-Kompetenz im Bereich Küchentechnik<br />
jetzt auch direkt den Endkunden informieren.<br />
Der 100. Geburtstag des traditionsreichen<br />
Familienunternehmens war der Anlass,<br />
sich erstmals mit einer weltweiten Anzeigenkampagne<br />
in führenden Wohn- und Lifestyle-Magazinen<br />
einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.<br />
In ein- bzw. doppelseitigen Anzeigen sind<br />
seit Ende Juni insgesamt vier Bildwelten zu sehen<br />
– von „Classic“ über „Modern“ und „ Design“ bis<br />
hin zu „Easy Fashion“. Das Gesicht zur Kampagne<br />
ist das international bekannte Top-Model Heidi<br />
Klum. Das Unternehmen habe sich für Heidi<br />
Klum entschieden, weil sie nicht nur schön und<br />
stilsicher sei und für ihre Professionalität und Zuverlässigkeit<br />
bekannt sei – darüber hinaus gelte<br />
sie als bodenständig und familienorientiert. Zudem<br />
verfüge sie auch international über einen hohen<br />
Bekanntheitsgrad. Dies seien Eigenschaften,<br />
für die auch die Marke Franke stehe. Geschaltet<br />
wird die Kampagne zunächst bis Juni 2012.<br />
www.franke.de<br />
Samsung Home Appliances<br />
Seit dem 15. August verantwortet Andreas<br />
Seidler (Foto) als Head of Home Appliances<br />
den Hausgerätebereich bei<br />
Samsung. Er steuert die Bereiche<br />
Marketing und Vertrieb<br />
und berichtet in dieser Position<br />
direkt an Hans Wienands, Senior<br />
Vice President Samsung<br />
Electronics GmbH.<br />
www.samsung.de<br />
www.hettich.com<br />
ZVEI<br />
Dr. Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter<br />
der Miele & Cie. KG, wurde von der Mitgliederversammlung<br />
der ZVEI-Hausgeräte-Fachverbände zum Vorsitzenden<br />
des Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte und<br />
zum Sprecher der deutschen Hausgeräteindustrie wiedergewählt.<br />
Als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde<br />
Ditmar Krusenbaum, Media-Saturn-Unternehmensgruppe.<br />
Vom Fachverband Elektro-Haushalt-Kleingeräte wurde<br />
Georg Walkenbach, Beurer GmbH, als Vorsitzender wiedergewählt.<br />
Neuer Stellvertreter ist Uwe Meergans, Bosch<br />
und Siemens Hausgeräte GmbH.<br />
Hausgeräte verkaufen sich weiterhin gut: Der ZVEI prognostiziert für das<br />
Dr. Reinhard<br />
Zinkann.<br />
Jahr 2011 eine Steigerung des Inlandsumsatzes mit Haushalt-Großgeräten<br />
um zwei Prozent auf fünf Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen. Bei kleinen<br />
Hausgeräten erwartet der Verband ein Umsatzwachstum von vier Prozent<br />
auf 2,2 Mrd. Euro. Besonders nachgefragt werden Hausgeräte mit hoher Energieeffizienz<br />
und viel Bedienkomfort.<br />
Auch das Auslandsgeschäft entwickele sich positiv. Voraussichtlich werden<br />
in diesem Jahr Hausgeräte im Wert von ca. 6,5 Mrd. Euro exportiert. Das<br />
entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent.<br />
www.zvei.org<br />
Siemens/Neff<br />
Mit Wirkung zum 1. August 2011 ist der bisherige Siemens<br />
Marketingleiter, Ulrich Twiehaus, 49, zur BSH Bosch<br />
und Siemens Hausgeräte GmbH in die Schweiz gewechselt.<br />
Dort hat er die Verantwortung für das Produkt-, Trade- und<br />
Brandmarketing der Marken Bosch, Siemens und Gaggenau<br />
übernommen. Die Nachfolge von Twiehaus bei Siemens<br />
hat Sonja Ehmer, 46, angetreten, die seit 2007 für den Bereich<br />
Marketing und Kommunikation International sowie<br />
National der Hausgerätemarke Neff zuständig war. Die vakante<br />
Position bei Neff wurde ebenfalls wieder besetzt. Am<br />
Sonja Ehmer.<br />
1. August 2011 hat Marc Wiefel, 40, die Nachfolge von Sonja Ehmer übernommen.<br />
Zuvor hatte Wiefel seit 2007 das Marketing der BSH Hausgeräte AG in<br />
der Schweiz geleitet.<br />
www.siemens-home.de<br />
www.neff.de<br />
8 KücHENplANER 5/2011
Der Sieger<br />
im Frische-Test<br />
■ Mit BioFresh behalten Lebensmittel ihre gesunden<br />
Vitamine, ihr frisches Aussehen und den vollen<br />
Geschmack bis zu dreimal länger als im normalen<br />
Kühlteil<br />
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im Gefrierteil: Nie mehr Abtauen!<br />
Liebherr, die Technik für mehr Frische. Qualität und<br />
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Markt + Menschen<br />
Bosch Hausgeräte<br />
Einspareffekte transparent machen<br />
Um seine effizientesten Einbaugeräte aus dem „Green Technology<br />
inside“-Programm noch besser und optisch ansprechender im Küchen-<br />
und Möbelfachhandel zu präsentieren, beschreitet Bosch neue<br />
Wege: Die Energiespar-Flaggschiffe stehen jetzt für die Händler im<br />
Rahmen der Marketing-Aktion „Die Energiesparküche“ als Geräte-<br />
Aufkleber in Originalgröße zur Verfügung. Sie haften auf den Möbelfronten<br />
der Musterküche und zeigen das „grüne“ Innenleben der<br />
Modelle: also diejenige „Green Technology“ von Bosch, die für die<br />
herausragende Effizienz verantwortlich ist. Das Besondere: Die abgebildeten<br />
Produkte bilden zusammen das Portfolio „Energiesparküche“<br />
– die zeitgemäße und konsequente Antwort für Verbraucher,<br />
die auf ihre Umwelt, aber auch auf ihren Geldbeutel achten möchten.<br />
Das Sortiment umfasst jeweils die ressourcenschonendsten<br />
Geräte ihrer Klasse: Herde in Energieeffizienzklasse<br />
A minus 30 Prozent*, Active Water Eco2-Geschirrspüler<br />
mit Zeolith ® -Trocknungstechnologie<br />
Hans-Joachim<br />
Winzeck, Marketingleiter<br />
Einbaugeräte.<br />
in A+++, Kühlschränke in A++ und A+++, flexible Induktionskochstellen genannt FlexInduction, sowie Umluft-<br />
Dunstessen mit CleanAir-Modul. „Spüler, Backofen und Kühlschrank allein sparen bereits zusammen rund 1000<br />
Euro an Energiekosten in nur zehn Jahren ein – das können wir beweisen“, betont Bosch-Marketingleiter Einbau<br />
Hans-Joachim Winzeck. „Deshalb verstecken wir unsere Technik nicht länger hinter den Küchenfronten, sondern<br />
machen sie – wie die GTi-Einspareffekte – für die Konsumenten schön transparent.“ Mit der aufmerksamkeitsstarken<br />
Aktion soll den Händlern ein besonderer Blickfang im Geschäft geboten werden.<br />
www.bosch-home.com/de<br />
Die Handelsaktion von Bosch zur „Energiesparküche“ macht innere<br />
Werte für alle sichtbar.<br />
* 30 Prozent sparsamer (nur 0,69 kWh) als der Grenzwert (0,99) zur Energieeffizienzklasse A (gemessen nach EN 50304).<br />
Warendorf Küchen GmbH<br />
Kerstin loeser, 51, hat die Warendorfer<br />
Küchen GmbH verlassen. Seit<br />
2006 verantwortete sie als Geschäftsführerin<br />
die Exportaktivitäten des<br />
Unternehmens. Übernommen werden<br />
ihre Aufgaben von Geschäftsführer<br />
Thorsten prée. Zum 1. 12.<br />
übernimmt Alexander Stotz, 35, die<br />
Position Vertriebsleiter Export. Stotz<br />
war zuvor für Alno und EWE Küchen<br />
in ähnlicher Funkton tätig.<br />
Die nun eingeleitete Neuausrichtung<br />
des Unternehmens wirkt<br />
sich auch auf die Vertriebsleitung<br />
Deutschland aus. Bernd Mehrtens,<br />
43, ist nach fünfjähriger Tätigkeit<br />
bereits Ende Mai ausgeschieden.<br />
Sein Nachfolger ist seit dem 1. Juli<br />
Jörg Böhler, 42. Laut Geschäftsführer<br />
Thorsten Prée soll der eingeschlagene<br />
Weg der<br />
Fachhandels- und<br />
Handelsmarketingorientierung<br />
weiter konsequent<br />
fortgesetzt werden.<br />
40 Jahre Gorenje in Deutschland<br />
präsenz steigert Bekanntheitsgrad<br />
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums in<br />
Deutschland präsentierte Gorenje bereits Anfang<br />
des Jahres neben einem eigens hierfür<br />
entwickeltem Signet und einer Jubiläumsanzeige<br />
für die Fachhandelspartner eine Reihe von attraktiven Marketingaktivitäten und<br />
Fachhandelsaktionen. Mit dem Start der Frauen-Fußball-WM 2011 am 26. Juni sind die<br />
Jubiläumsaktionen in die zweite Runde gegangen: Durch eine deutschlandweite Schaltung<br />
von Radiospots hat das Unternehmen wieder Flagge gezeigt. Passend zum Jubiläum<br />
und zum Auftakt der Spotreihe waren im Fachhandel Kühlgeräte der Gorenje Retro<br />
Collection mit Schwarz-Rot-Gold-Aufklebern im Deutschland Design erhältlich. Der<br />
Funkspot ist auf der Gorenje Website verlinkt und dort auch direkt abspielbar.<br />
Speziell für den Fachhandel brachte Gorenje eine hochwertige Kühl-Gefrier-Kombination<br />
in Inox, FingerTouchfree in Energieeffizienzklasse A++ auf den Markt. Das<br />
Standgerät in bombierter Form mit einem Nettoinhalt von 322 Litern verfügt über komfortable<br />
Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise ergonomisch geformte Griffe für<br />
leichte Türöffnung, 1 verchromtes Flaschengitter oder ein Flaschenfach für XL-Flaschen.<br />
Ein ungewöhnliches Productplacement mit trendigen Geräten der Gorenje Retro<br />
Collection im Foyer West der Messe begeisterte in der Zeit vom 2. bis 5. Juni die 43000<br />
Besucher der Retro-Show „Klassikwelt 2011“ in Friedrichshafen am Bodensee. Auf den<br />
rund 85000 Quadratmetern präsentierten sich dort Aussteller aus 10 Nationen mit klassischen<br />
OldTimer-Modellen zu Wasser, zu Lande und in der Luft.<br />
„Mit diesen aktuellen Aktivitäten verfolgen wir eine Steigerung des Bekanntheitsgrades<br />
der Marke Gorenje sowie den kontinuierlichen Ausbau des positiven Markenimages<br />
nicht nur beim Handel, sondern gezielt auch bei den Endkunden“, so Thomas<br />
Wittling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Gorenje Vertriebs GmbH München.<br />
www.warendorf.eu<br />
Alexander Stotz.<br />
www.gorenje.de<br />
10 KücHENplANER 5/2011
plANA Küchenland<br />
TüV-Siegel für ServiceQualität<br />
Als erster und nach eigener Aussage bisher einziger deutscher<br />
Küchenhändler hat „PLANA Küchenland“, mit Sitz der Firmenzentrale<br />
in Böblingen, und seine 36 Häuser das TÜV-Siegel<br />
für geprüfte ServiceQualität erhalten. „Wir stellen seit mehr als<br />
20 Jahren hohe Ansprüche an die Qualität unserer Produkte und<br />
den gesamten Servicebereich – vom ersten Gespräch mit dem<br />
Kunden bis hin zu dessen Betreuung weit über den Vertragsabschluss<br />
hinaus. Das durch den TÜV SÜD Management Service<br />
verliehene Siegel ist eine Belohnung für den unermüdlichen Einsatz<br />
unserer Mitarbeiter, über die wir uns sehr freuen“, so Geschäftsführer<br />
Martin Alof.<br />
Der Verleihung des TÜV-Siegels sei eine Menge Vorarbeit vorausgegangen:<br />
„In den vergangenen Monaten haben sich sowohl<br />
unsere Firmenzentrale als auch unsere Franchise-Partner einer<br />
umfangreichen Prüfung der Servicekultur, der Servicezuverlässigkeit,<br />
des Beschwerdemanagements und der Qualifikation der<br />
Mitarbeiter unterzogen“, so Martin Alof. Zeitgleich wurden Testanrufe,<br />
Test-E-Mails und Testkäufe mit Beratungsgesprächen<br />
durchgeführt. „Eine individuelle Küchenplanung und die Befragung<br />
von rund 8000 unserer über 100 000 Kunden rundeten das<br />
Prozedere ab“, beschreibt Alof die Zeit vor der Siegelverleihung.<br />
Ausruhen können seine Mannschaft und er sich auf diesen Lorbeeren<br />
allerdings nicht: „Ab sofort gibt es jährliche Überprüfungen<br />
und Überwachungen durch den TÜV SÜD. Das ist ein<br />
echter Anreiz für uns, in den kommenden Jahren zu gewährleisten,<br />
dass die von uns erfüllten Anforderungen an die Zertifizierung<br />
der ServiceQualität erneut bestätigt werden.“<br />
Ausgezeichnet mit dem TÜV-Siegel: Übergabe des TÜV-Siegels an<br />
Martin Alof, Geschäftsführer PLANA Küchenland Lizenz & Marketing<br />
GmbH.<br />
PLANA Küchenland stellt mit aktuell ca. 520 Mitarbeitern<br />
seit mehr als zwei Jahrzehnten individuelle Einbauküchen zusammen<br />
– von der „Einsteigerküche“ ab rund 5000 Euro bis<br />
hin zur Luxus-Küche ohne Budget-Limit. Laut Geschäftsführer<br />
Martin Alof erwirtschafteten die 36 Häuser mit ihrem Komplettsortiment<br />
einen Gesamtumsatz von rund 100 Millionen Euro<br />
– „ Tendenz steigend“.<br />
www.plana.de<br />
KARL ERFOLG
Markt + Menschen<br />
rational einbauküchen<br />
Am 1. Juli 2011 hat Betriebswirt Thomas Klee, 35, die<br />
Exportleitung bei der rational einbauküchen GmbH übernommen.<br />
Er tritt die Nachfolge von Hans H. Krückemeier,<br />
66, an, der spätestens zum Ende des Jahres in den Ruhestand<br />
wechseln wird. Krückemeier ist seit 1999 als Exportleiter<br />
bei rational tätig. Unter seiner Regie wurde rational<br />
als internationale Marke ausgebaut. Heute liegt die Exportquote<br />
bei fast 55 %. Thomas Klee kennt die Küchenbranche<br />
durch berufliche Stationen bei der Wellmann-Gruppe und<br />
Poggenpohl. Vor seinem Engagement als Exportmanager<br />
bei Poggenpohl war er bereits drei Jahre bei rational tätig<br />
und kennt das Unternehmen somit sehr gut.<br />
www.rational.de<br />
ZOW<br />
Mit sieben erfahrenen Branchenkennern hat sich ein<br />
neuer ZOW-Beirat konstituiert, der die Zuliefermesse Ostwestfalen<br />
in Bad Salzuflen aktiv mitgestalten will. Dabei<br />
sind: Andreas Bielefeld (Nobila Werke), Eckhard<br />
Breitenkamp (Hettich Furntech), Holger Dzeia (Interprint),<br />
Wilfried Niemann (Karl. W. Niemann), Klaus-<br />
Dieter Midding (Siro-Camar Vertriebsgesellschaft),<br />
Massimo Salice (Arturo Salice) und Markus Sander (Westag<br />
& Getalit).<br />
www.zow.de<br />
Begehrte Nominierung<br />
ECO by Cosentino ® ist nominiert<br />
für den Designpreis<br />
Deutschland 2012. Für den<br />
begehrten Preis hatte sich<br />
das Traditionsunternehmen<br />
mit seiner nachhaltigen und<br />
recycelten Oberfläche beworben.<br />
Jährlich wird die<br />
Auszeichnung vom „Rat für<br />
Formgebung“ vergeben. Die<br />
Institution wurde 1953 auf<br />
Beschluss des Deutschen<br />
Bundestages ins Leben gerufen<br />
und zählt nunmehr zu<br />
den renommiertesten Kompetenzzentren<br />
im Bereich<br />
Design weltweit, gefördert<br />
durch das Bundesministerium<br />
für Wirtschaft und Technologie.<br />
Daher ist der Anspruch auch kein geringerer, als die Ausschreibung<br />
zu einer „Sache für die Besten“ zu deklarieren. „Umso<br />
mehr freuen wir uns, mit ECO by Cosentino dabei bedacht zu werden“,<br />
heißt es in einer Mitteilung. Die Nominierung zeige die Anerkennung<br />
und Wertschätzung des unternehmerischen Handelns<br />
der Cosentino Group. Geprägt und getrieben sei dies von stetigen<br />
Innovationen und einer wohlbedachten Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik.<br />
www.ecobycosentino.com<br />
Die Oberfläche ECO by Cosentino ®<br />
besteht aus mindestens 75 % recycelten<br />
Materialien wie Spiegel-,<br />
Glas- und Porzellanstückchen, Porzellanfliesen<br />
und verglaste Asche.<br />
Rosskopf & partner AG<br />
20 Jahre Kompetenzzentrum Hennersdorf<br />
Am Standort Hennersdorf wurden mehr als 100 Arbeitsplätze<br />
geschaffen.<br />
Die Rosskopf & Partner AG feierte das 20-jährige Bestehen<br />
ihres Kompetenzzentrums Mineralwerkstoff in Hennersdorf<br />
bei Augustusburg. Aus bescheidenen Anfängen heraus machte<br />
sich Helmut Roßkopf im Jahre 1984 im hessischen Gnadenthal<br />
bei Limburg an der Lahn mit einer Schreinerei selbstständig.<br />
Vier Jahre später traf er auf Martin Funck. Durch dessen Beteiligung<br />
am Unternehmen entstand zunächst die Roßkopf & Partner<br />
GmbH. Im Mai 1991 wurde der Zweigbetrieb in Hennersdorf<br />
bei Chemnitz in Sachsen gegründet. Angefragt durch die Jesus-<br />
Bruderschaft, mit der beide Firmeninhaber eng verbunden sind,<br />
entschied man sich für diesen Standort, um in einer bis dahin<br />
strukturschwachen Region neue Arbeitsplätze zu schaffen. Zunächst<br />
übersiedelte Helmut Roßkopf 1992 nach Hennersdorf. Martin<br />
Funck folgte 1994 als alles soweit vorbereitet war, dass er sich<br />
mit seiner Familie am neuen Firmenstandort ansiedeln konnte.<br />
Seitdem leitet Martin Funck die Geschicke in Hennersdorf.<br />
Der Standort Hennersdorf wurde in den nächsten Jahren<br />
durch Investitionen in einen modernen Maschinenpark zum<br />
strategischen Firmenzentrum für die Verarbeitung von Mineralwerkstoff.<br />
Für die Region Mittelsachsen/Erzgebirge/Chemnitz<br />
bedeutete die Ansiedlung des Unternehmens die Schaffung von<br />
mehr als 100 Arbeitsplätzen.<br />
Aber auch darüber hinaus engagiert sich die Rosskopf & Partner<br />
AG im lokalen Umfeld und ist umfassend in die Region integriert.<br />
Von Beginn an investierte das Unternehmen in die Wasserkraftanlage<br />
in Hennersdorf, sodass heute ein Großteil der<br />
benötigten Energie aus dem eigenen Kraftwerk kommt. Auch werden<br />
das Werk- und Studienzentrum, verschiedene Vereine und<br />
das Regenbogengymnasium in Augustusburg schon seit vielen<br />
Jahren unterstützt.<br />
Heute ist die Rosskopf & Partner AG eigenen Angaben zufolge<br />
einer der größten europäischen Verarbeiter von Premium-Oberflächenmaterialien<br />
wie Mineralwerkstoff, Quarzstein, Porzellankeramik<br />
und Glaskeramik. Mit einer Exportquote von mehr als<br />
50 % und einer positiven Entwicklung sei das Unternehmen gut<br />
aufgestellt für die Zukunft und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor<br />
in Mittelsachsen.<br />
www.rosskopf-partner.de<br />
12 KücHENplANER 5/2011
Das Kochen: sicher. Das Essen: lecker.<br />
Sicher wie nie: Kochen mit powerInduktion.<br />
siemens-home.de<br />
Ihre Freude am Kochen sollte nichts trüben. Deshalb<br />
macht powerInduktion das Kochen nicht nur schneller<br />
und sauberer, sondern auch sicherer: Die Glaskeramik-<br />
Oberfläche wird nur durch die Rückwärme des Kochgeschirrs<br />
erwärmt. So gibt es keine Verbrennungsgefahr<br />
durch heiße Kochzonen mehr. Und die innovative<br />
varioInduktion bietet zusätzlich mehr Spielraum beim<br />
Kochen, da sich das Koch geschirr auf der großen Kochzone<br />
beliebig platzieren lässt. Mehr Informationen<br />
erhalten Sie bei Ihrem Siemens-Verkaufsbeauftragten.<br />
Siemens. Die Zukunft zieht ein.
Messe<br />
Neu gemischt<br />
Herbstmessen. Ostwestfalen<br />
ruft. Aber in diesem Jahr ist<br />
vieles anders als gewohnt. Die<br />
(Aussteller-)Karten rechts und<br />
links der A30 sind neu gemischt.<br />
Mehr als 100 Aussteller an 27 Standorten<br />
in 12 Orten. Die Herbstmessen in Ostwestfalen<br />
verlangen seit jeher Kondition und gute<br />
Ortskenntnisse. In diesem Jahr ist ein modernes<br />
Navigationsgerät als Autozubehör sinnvoller<br />
denn je, um im Küchendreieck Melle,<br />
Rödinghausen und Verl-Sürenheide – mit dem<br />
Küchen-Epizentrum Löhne – die Übersicht zu<br />
wahren. Denn mancher eingefahrene Messeweg<br />
ist passé. Focus Küche & Bad in Enger-<br />
Besenkamp hat Tür und Tor fest verschlossen,<br />
dafür hat die Ordermesse area30 in Löhne<br />
ihr Zelt aufgeschlagen. Das Forum26 präsentiert<br />
eine fast runderneuerte Ausstellerschaft.<br />
Blanco stellt neu auf Gut Böckel aus und Franke<br />
zusammen mit Schüller, Leicht, Zeyko und<br />
Erbi jetzt im house4kitchen. AEG wiederum<br />
hat es nach Bad Oeynhausen verschlagen. In<br />
einen Yachtclub. Wenigstens sind die Küchenmöbelhersteller<br />
da, wo sie immer sind. Bei sich<br />
in der heimischen Hausausstellung. Wer wo in<br />
Ostwestfalen ausstellt, zeigt unsere Übersicht<br />
auf der folgenden Doppelseite.<br />
Auf Kontinuität scheinen die Zeichen<br />
auch bei den Produkten zu stehen. Haben typische<br />
„Grüne Themen“ schon das Geschehen<br />
im vergangenen Jahr geprägt, werden sie<br />
diesmal an Dominanz weiter zulegen. So beschreitet<br />
Nobilia beispielsweise „The Green<br />
Way, Ballerina hat mit Unterstützung der neuen<br />
BalanceBoard-Platte von Pfleiderer die<br />
„GreenTec Kitchen“ gebaut, und die Hausgerätehersteller<br />
laufen zur energieeffizienten<br />
Höchstform auf. Die Zubehörlieferanten haben<br />
den Trend zur Nachhaltigkeit ebenfalls längst<br />
verinnerlicht, würzen ihn zusätzlich mit einer<br />
großzügigen Portion Lifestyle.<br />
Wir haben viele Messeneuheiten für Sie zusammengestellt<br />
und zeigen Ihnen, was es auf<br />
der IFA in Berlin Anfang September zu sehen<br />
gab und was es in Ostwestfalen ab dem 17. September<br />
zu sehen gibt.<br />
www.kuechenplaner-magazin.de<br />
14 KüCHENPLANER 5/2011
5/2011 KüCHENPLANER 15
Messe<br />
Herbstmessen<br />
Küchenmeile A30<br />
house4kitchen<br />
area 30<br />
Wer wo in Ostwestfalen ausstellt<br />
Bad Oeynhausen<br />
Artego (ehemals Hobby Küchen): Zu den<br />
Meerwiesen 17, 32549 Bad Oeynhausen<br />
Beeck: Carl-Zeiss-Straße 23,<br />
32549 Bad Oeynhausen<br />
AEG, Juno-Electrolux, Zanussi: „Italian<br />
Yacht Centre“, Weserstraße 155,<br />
32547 Bad Oeynhausen<br />
Bad Salzuflen<br />
Pronorm: Meerbrede 4 / B 239,<br />
32107 Bad Salzuflen<br />
Bünde<br />
Rotpunkt: Ladestraße 52, 32257 Bünde<br />
Enger<br />
RWK: Südstraße 16 , 32130 Enger<br />
Störmer: Spenger Straße 188 ,<br />
32130 Enger<br />
Herford<br />
Poggenpohl: Poggenpohlstraße 1,<br />
32051 Herford<br />
Hiddenhausen<br />
Alno, Wellmann, Impuls, Pino:<br />
Industriestraße 83, 32120 Hiddenhausen<br />
Brigitte: Boschstraße 17,<br />
32120 Hiddenhausen<br />
Eggersmann: Herforder Straße 196,<br />
32120 Hiddenhausen<br />
Kirchlengern<br />
Schröder: Oeppingsbrink 7,<br />
32278 Kirchlengern (Klosterbauerschaft)<br />
Löhne<br />
Bauformat/Burger: Kattwinkel 1,<br />
32584 Löhne<br />
inkl. Gorenje-Präsentation<br />
Nieburg: Unterer Hellweg 2 - 4,<br />
32584 Löhne<br />
inkl. Präsentation Sagemüller & Rohrer<br />
Nolte: Anni-Nolte-Straße 4 (vormals<br />
Windmühlenweg 15 3), 32584 Löhne<br />
house4kitchen, Ausstellungszentrum<br />
mit den Küchenmöbelherstellern<br />
Schüller, Leicht und zeyko sowie<br />
Franke und Erbi: Oeynhauser Straße 99,<br />
32584 Löhne; 17. - 23. September<br />
SieMatic, August-Siekmann-Str. 1 – 5,<br />
32584 Löhne<br />
area30, Ausstellungszentrum: Ausstellerliste<br />
siehe Kastentext (rechts);<br />
Lübbecker Straße 30, 32584 Löhne<br />
( Autobahn A 30, Ausfahrt 30); Öffnungszeiten<br />
9 - 18 Uhr; 17. - 22. September<br />
Melle<br />
KH System Möbel: Spenger Straße 46,<br />
49328 Melle<br />
rational: Rationalstraße 4, 49328 Melle<br />
Express Küchen: Am Mühlenbach 1,<br />
49328 Melle / Bruchmühlen<br />
Rödinghausen<br />
Ballerina: Bruchstraße 49 - 51,<br />
32289 Rödinghausen<br />
Häcker: Werkstraße 3,<br />
32289 Rödinghausen<br />
Forum 26, Ausstellungszentrum: Industriestraße<br />
59, 32289 Rödinghausen-Ostkilver<br />
(Abfahrt 26 der A 30). Aussteller:<br />
Brinkmeier Küchen, Oster Die Möbelcollection,<br />
Barazza, Die Betonköpfe,<br />
Stadler Edelstahl, Erge Küchentechnik,<br />
Homeier Küchentechnik, Hollweg Arbeitsplatten,<br />
Petraluxe (Angaben ohne<br />
Gewähr), 17. - 22. September<br />
Gut Böckel, Ausstellungszentrum:<br />
Rilkestraße 18, 32289 Rödinghausen.<br />
Aussteller Miele, Blanco, Warendorfer<br />
Küchen GmbH, KWC, Quirrenbach Steinarbeitsplatten,<br />
Schulte Design (Massivholzmöbel),<br />
Jaksch Küchentechnik,<br />
AGA (Range Cooker), (Angaben ohne Gewähr);<br />
17. - 23. September<br />
Verl-Sürenheide<br />
Nobilia: Waldstraße 53 - 57, 33415 Verl<br />
Stemwede<br />
Optifit: Jaka-Straße 3,<br />
32351 Stemwede-Wehdem<br />
16 KüCHENPLANER 5/2011
2011<br />
Forum 26<br />
Gut Böckel<br />
Neu!<br />
Aussteller der area30<br />
A.S.K. / Aqua Cucina<br />
Bauknecht<br />
Beckermann Küchen<br />
Berbel Ablufttechnik<br />
Berghoff<br />
Bora Lüftungstechnik<br />
carysil; mit Marke acrysil<br />
Compusoft<br />
coolGiants; Marken: MGS, Sub-Zero,<br />
Wolf, GE, Fisher & Paykel<br />
DER KREIS<br />
Ebis; mit Marke ko.pas<br />
Elica<br />
FALCON Deutschland<br />
Falmec Dunstabzugshauben<br />
felego handelsagentur<br />
Ferdinand Holzmann Verlag<br />
Furnitec<br />
Giesselmann<br />
Grupp Metall<br />
GUTMANN exklusiv hauben<br />
Hofemeier<br />
Interiorvista apps & images<br />
Kludi<br />
kruse@design / Novy Dunsthauben<br />
Küche&Co GmbH<br />
Küchen Partner AG<br />
KÜCHEN-AREAL<br />
küchenatlas<br />
KüchenTreff mit electrostore<br />
Küppersbusch<br />
lacanche; mit Marke Westahl<br />
Lechner<br />
Linak; mit Marke Deskline<br />
MEYER STAHLMÖBEL Collection;<br />
mit Marke Ease – All you can seat<br />
Naber<br />
Okite<br />
Oranier Küchentechnik<br />
planungswelten<br />
Quooker<br />
Reginox<br />
Rodi<br />
rotarex; mit Marke bubble box<br />
Sagoma<br />
SHD Holding GmbH<br />
Signia Küchen<br />
Silestone<br />
SILVERLINE<br />
Solidestein<br />
Softronik<br />
STROBEL VERLAG<br />
systemceram<br />
Teka Küchentechnik; mit Marke Thor<br />
V-ZUG<br />
Wertgarantie<br />
Stand 18. August 2011,<br />
aktuelle Liste auf www.area-30.de.<br />
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Neu von NOVY: Eine Dunstabzugshaube<br />
muss nicht immer über dem<br />
Kochfeld hängen. Lernen Sie unsere<br />
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Kochfeldabsaugung wurde<br />
entwickelt, damit Sie völlige Kopffreiheit<br />
und frische Luft genießen.<br />
Dank ihrer starken Leistung wird der<br />
Dunst von Pfannen und Töpfen einfach<br />
nach unten abgesaugt. Und das<br />
auf Wunsch bei Abluft oder Umluft.<br />
Infos hierzu und zur alternativen<br />
Deckenhaube High'line gibt es auf:<br />
www.NOVY-Dunsthauben.de<br />
5/2011
Messe<br />
Premiere für die area30<br />
Interview. Parallel zur Küchenmeile findet in Löhne die neue Orderfachmesse area30 statt.<br />
Im Gespräch mit dem KÜCHENPLANER schildert Michael Rambach vom Organisationsteam<br />
Details.<br />
Premiere für die area30 in Löhne.<br />
Läuft alles nach Plan, Herr Rambach?<br />
Michael Rambach: Ja, alles läuft<br />
nach Plan. Sämtliche Beteiligten intern<br />
und extern sind in Aktion. Wir<br />
haben eine exzellente Runde Mitdenker<br />
an Bord, die mit den Themen<br />
Messe, Marketing, der sehr<br />
komplexen Situation der Temporärhalle<br />
sowie den vielen Gewerken<br />
vor Ort vertraut sind und sich kümmern.<br />
Jeder engagiert sich bis aufs<br />
Maximum und alle freuen sich, bis<br />
es endlich am 17. September losgeht.<br />
Wie viele Aussteller haben sich<br />
angemeldet?<br />
Michael Rambach: Insgesamt sind<br />
90 Aussteller und Marken zur Premiere<br />
an Bord.<br />
Können Sie zahlenmäßig zwischen<br />
Aussteller und Marken spezifizieren?<br />
Michael Rambach: Viele Aussteller<br />
treten mit mehreren Marken<br />
auf. Wir kommunizieren, falls die<br />
Aussteller dies wünschen, die einzelnen<br />
Marken. Die Anzahl der<br />
Standbucher ist 45. Das ist für eine<br />
Erstveranstaltung, zu der wir erst<br />
Ende Januar 2011 den Startschuss<br />
gegeben haben, nach jetzt 7 Monaten<br />
eine beeindruckende Zahl.<br />
Welche Produktgruppen sind<br />
vertreten?<br />
Michael Rambach: Die Produktgruppen<br />
bestehen aus: Accesoires,<br />
Arbeitsplatten, Armaturen, Dienstleistungen,<br />
Dunstabzügen, Elektrogeräte,<br />
Institutionen und Verbände,<br />
Küchenmöbel, Licht, Möbel, Software<br />
/ IT, Sonstiges, Spülen, Stühle,<br />
Tische, Verlage, Zubehör. Unter den<br />
Ausstellern befinden sich sehr viele<br />
Marktführer.<br />
Gibt es spezielle Schwerpunkte?<br />
Michael Rambach: Die Schwerpunkte<br />
liegen klar bei allen Bereichen<br />
rund um die Einbauküche<br />
und die Einbauküche selbst.<br />
Zählen Einkaufsverbände ebenfalls<br />
zu den Ausstellern?<br />
Michael Rambach: Ja, die Verbände<br />
DER KREIS, Küchen-Areal, Küche<br />
& Co, Küchenpartner AG und<br />
Küchentreff stellen aus.<br />
Und sonstige Dienstleister?<br />
Michael Rambach: Die Küchenplanungssoftwarehäuser,<br />
die Verlage<br />
und einige weitere interessante<br />
Branchendienstleister haben Ihre<br />
Heimat in der area30 gefunden.<br />
Sie haben eine Sonderausstellung<br />
namens „future area“ angekündigt.<br />
Was verbirgt sich dahinter?<br />
Michael Rambach: Ein besonders<br />
spannendes Thema: Im Bereich<br />
„future area“ finden Sie wie es der<br />
Name schon sagt: „Zukunftsstudien“.<br />
Naber präsentiert eigene<br />
Entwürfe zur mobilen Küche der<br />
Zukunft zusammen mit „Kilian<br />
Schindler Design Bureau Karlsruhe“<br />
und „designstudio Stadtnomaden<br />
Stuttgart“.<br />
Neff präsentiert zusammen mit<br />
den Fakultäten „Innenarchitektur“<br />
und „Holztechnik und Bau“ der<br />
Hochschule Rosenheim Küchenmodelle<br />
der Zukunft. Es werden 4<br />
Küchenmodelle in jeweils eigenen<br />
Räumen von 8 Quadratmetern präsentiert.<br />
Pro Modell steht ein Student<br />
der Hochschule während der<br />
gesamten Messezeit für Präsentationen<br />
zur Verfügung. „future<br />
area“ sollte man unbedingt besuchen.<br />
Wie finden Messegäste das Gelände<br />
der aerea30?<br />
Michael Rambach: Der Name<br />
area30 kommt nicht von ungefähr.<br />
Sie finden die area30: Autobahn<br />
A30 – Abfahrt No. 30 – Lübbecker<br />
Straße 30. In nur einer Minute ist<br />
man von der Autobahn am Messegelände.<br />
Die Lübbecker Straße 30<br />
hat die Stadt Löhne für die area30<br />
möglich gemacht. Die Navigationssysteme<br />
werden diese noch ganz<br />
junge Hausnummer 30 noch nicht<br />
im System haben. Tippen Sie einfach<br />
Hausnummer 29 oder 31 und<br />
Sie stehen direkt vor dem Platz. Darüber<br />
hinaus wird die area30 im<br />
Rahmen der branchenbekannten<br />
orangen Herbsthausmessenbeschilderung<br />
natürlich mit Hinweisen<br />
vertreten sein.<br />
Wo kann geparkt werden?<br />
Michael Rambach: In direkter<br />
Nähe stehen 2500 Parkplätze für<br />
die area30 bereit.<br />
Wie viele Parkplätze stehen direkt<br />
an der area30 zur Verfügung?<br />
Michael Rambach: Ca. 650 Parkplätze<br />
stehen auf dem Platz zur<br />
Verfügung. Für Aussteller gibt es<br />
zusätzlich eigene Parkplätze.<br />
Und wenn die voll sind? Gibt es<br />
Ausweichflächen?<br />
Michael Rambach: Die insgesamt<br />
2500 Parkplätze sind in einer<br />
Distanz von 1 - 3 Fahrminuten<br />
erreichbar. Die umliegenden<br />
area30-Parkplätze werden von<br />
area30-Shuttle-Fahrzeugen angefahren.<br />
Der Besucher steigt ein und<br />
wird direkt zum Halleneingang gebracht.<br />
Später wieder zurück. Die<br />
Fahrzeuge fahren auch für einzelne<br />
Besucher zu den Parkplätzen.<br />
Das ist sehr bequem.<br />
Viele Küchenhändler kennen die<br />
von Ihrer Firma organisierte Messe<br />
küchentrends in München. Ist<br />
die area30 mit der küchentrends<br />
vergleichbar?<br />
Michael Rambach: Die Premiumfachmesse<br />
küchentrends hat eine<br />
einzigartige Ausrichtung: Zwei Messetage<br />
– kompakt – kommunikative<br />
Messestände – Ausrichtung Süd-<br />
18 KüCHENPLANER 5/2011
deutschland-Österreich-Schweiz – spannende<br />
Podiumsdiskussionen und Expertenrunden<br />
– informative Fachvorträge. Die<br />
neue Orderfachmesse area30 richtet sich<br />
exakt an das gestellte Anforderungsprofil<br />
der ostfwestfälischen Herbsthausmessen.<br />
Nämlich?<br />
Michael Rambach: Es ist eine Fachmesse<br />
in Synergie mit dem Orderverhalten der<br />
Branche und bietet eine optimale Erreichbarkeit.<br />
Im Herbst wird gelistet und geordert.<br />
Auf die in München beliebten Fachvorträge<br />
und Podiumsdiskussionen wird auf<br />
der area30 verzichtet, da der Fachbesucher<br />
nur eine durchschnittliche Verweildauer<br />
von 1 - 2 Tagen auf den Herbsthausmessen<br />
hat. In dieser Zeit will er mehrere<br />
Messestandorte erreichen. Die Zeit reicht<br />
dem Fachbesucher nicht, um an Diskussionen<br />
oder Vorträgen teilzunehmen.<br />
Was Ihnen sicher bekannt vorkommen<br />
wird ist das Styling, welches wir auch auf<br />
der Orderfachmesse area30 einsetzen.<br />
Ebenso der Cateringbereich im Zentrum<br />
des Geschehens ist ein wesentlicher Bestandteil.<br />
Auf der area30 haben wir diesbezüglich<br />
noch einen oben drauf gesetzt:<br />
Neben leckeren Speisen und Getränken<br />
genießt man Kaffeespezialitäten, wie man<br />
es nur aus Italien kennt. Eine eigene Eistheke<br />
wird ebenso geschaffen wie eine<br />
Außen-Grillstation.<br />
Kostet der Besuch der area30 Eintritt?<br />
Michael Rambach: Der Eintritt zu area30<br />
ist kostenfrei für registrierte Fachbesucher.<br />
Müssen sich Besucher registrieren?<br />
Michael Rambach: Die Besucher registrieren<br />
sich an der „check-in area“ bei den<br />
charmanten area30-Messehostessen.<br />
Geht das auch vorab per Online-Anmeldung.<br />
Michael Rambach: Das geht und das ist<br />
auch sehr bequem.<br />
Wie genau?<br />
Michael Rambach: Fachbesucher können<br />
sich auf der Homepage der area30 www.<br />
area-30.de unter „besucheranmeldung“<br />
registrieren. Per E-Mail bekommen sie<br />
dann die Eintrittskarte. Ausdrucken und<br />
mitnehmen. Fertig.<br />
Der Besucher geht dann vor Ort mit<br />
der Eintrittskarte direkt zur „entree area“<br />
durch. Ein „scan-peep“ und sie sind mitten<br />
im Geschehen.<br />
Sie haben einen Wunsch frei: Was wünschen<br />
Sie sich für die Premiere der<br />
area30?<br />
Michael Rambach: Seit 20 Jahren fahre<br />
ich im Herbst nach Ostwestfalen. Meist<br />
gibt es in dieser September-Woche schönes<br />
Wetter. Wir haben deshalb zwei großzügige<br />
„outdoor-areas“ mit Sitzmöbeln,<br />
Schirmen und Grill-Pagode errichtet.<br />
Man kann dort von Espresso bis Aperol<br />
Spriz den Ostwestfalenherbst genießen.<br />
Ich wünsche mir die passenden angenehmen<br />
Sonnenstrahlen dazu. Schönes<br />
Wetter – tolle Stimmung!<br />
Vielen Dank für das Gespräch, Herr<br />
Rambach.<br />
Das Team der küchentrends GmbH organisiert die Orderfachmesse area30 in Löhne (von<br />
links): Stefan Kuchenbauer, Ulrike Rebek und Michael Rambach.<br />
5/2011
Messe<br />
Exklusiv und stimmungsvoll inszeniert<br />
in restaurierten Gemäuern:<br />
Premiumanbieter Blanco präsentiert<br />
sich als Partner der Küchenmeile A30<br />
e.V. auf dem über 300 Jahre alten<br />
Hofgut Böckel in Rödinghausen.<br />
Vom 17. bis 23. September auf Gut Böckel<br />
Blanco im stilvollen Rahmen<br />
Unter der Überschrift „Premiere<br />
bei Blanco“ stellt der Küchentechnik-Spezialist<br />
seine Neuheiten<br />
erstmals auf Gut Böckel in Rödinghausen<br />
vor. Der Ort ist außergewöhnlich:<br />
Eingebettet in einem<br />
parkähnlichen Landschaftsgarten<br />
präsentiert sich Blanco als Partner<br />
der Küchenmeile A30 e.V. in der<br />
„Blanco-Galerie“ direkt am Eingang<br />
des über 300 Jahre alten barocken<br />
Hofguts. Der Spülenspezialist und<br />
Marktführer für Küchenarmaturen<br />
verspricht seinen Kunden nur acht<br />
Monate nach dem Neuheiten-Feuerwerk<br />
auf der LivingKitchen weitere<br />
interessante neue Produkte<br />
und Linienergänzungen – exklusiv<br />
und stimmungsvoll inszeniert<br />
in restaurierten Gemäuern.<br />
„Das hochwertige, außergewöhnliche<br />
Ambiente entspricht in idealer<br />
Weise unserer Markenpositionierung“,<br />
erklärt Achim Schreiber,<br />
Vorsitzender der Geschäftsführung.<br />
„Mit innovativen Systemlösungen<br />
und durchdachten Produktkonzepten,<br />
die genau auf die verschiedenen<br />
Anforderungen und Bedürfnisse<br />
des Marktes abgestimmt sind,<br />
möchten wir unsere Kunden auch<br />
dieses Mal wieder begeistern.“<br />
Auch wenn sich das auf Gut<br />
Böckel vorgestellte Produktspektrum<br />
durch den konsequent Blanco-typisch<br />
hohen Anspruch an<br />
Funktionalität und durchdachtem<br />
Design auszeichnet: Auf Überraschungen<br />
im Silgranit-Bereich, wo<br />
Blanco eigenen Angaben zufolge<br />
weltweit führend ist, darf man<br />
demnach ebenso gespannt sein wie<br />
auf Neuheiten aus Edelstahl. Nach<br />
der Einführung zweier neuer Farben<br />
im Januar, „die sich hervorragend<br />
etablieren“, habe sich der<br />
Trend hin zu farbigen Spülen weiter<br />
intensiviert – was sich auch im<br />
sorgsam darauf abgestimmten Armaturen-Programm<br />
widerspiegele.<br />
Der Rahmen für eine stilvolle<br />
Herbstschau könnte passender nicht<br />
sein: Abseits vom Messetrubel wirkt<br />
Gut Böckel wie eine Oase – und<br />
heißt Besucher herzlich willkommen:<br />
„Wir freuen uns auf den regen<br />
Austausch mit unseren Kunden und<br />
Geschäftspartnern, noch dazu in<br />
diesem stilvollen Ambiente“, so Lars<br />
Kreutz, Vertriebsleiter Deutschland<br />
und Mitglied der Geschäftsleitung.<br />
Aufgrund der so grundlegend veränderten<br />
Herbstmessen-Landschaft<br />
erwarte man bei der Blanco-Premiere<br />
in Rödinghausen auch ganz neue<br />
Gesichter. Zudem stimme die positive<br />
Entwicklung der Küchenmöbelindustrie<br />
und dem eigenen guten<br />
Start ins Jahr 2011 grundsätzlich optimistisch<br />
für den weiteren Jahresverlauf.<br />
www.blanco.de<br />
Eine der Neuheiten: Die Armatur Blancoyovis mit filigran geästelter Optik<br />
und ergonomischer Handhabung.<br />
20 KüCHENPLANER 5/2011
Messe<br />
KWC<br />
Patentierte Einheit<br />
Auf dem exklusiven Gut Böckel stellt<br />
der Schweizer Premiumarmaturenhersteller<br />
KWC seine Wasserspender vor,<br />
die von beliebten Klassikern bis zu den<br />
neuesten Armaturen reichen. Die neuesten<br />
Produkte heißen Sin, Ono touch<br />
light PRO und Livello.<br />
Das Modell KWC SIN vereint Funktion<br />
und Faszination. Ihr schlanker,<br />
gebogener Auslauf harmoniert<br />
mit den weichen Formen des Korpus,<br />
der an die klassische Bordeauxflasche<br />
erinnert. Erhältlich ist die Armatur auch mit highflex®-<br />
Federschlauch. Die mit dem „Design Plus Award“ ausgezeichnete<br />
Variante lässt sich einfach bedienen: Leichtgängig findet<br />
der Federschlauch nach jeder Nutzung automatisch in seine Ursprungsposition<br />
zurück. Die Technologie des elegant anthrazitfarbenen<br />
Federschlauches ist patentiert: Erstmals wurden hier<br />
Auslauf und Brause zu einer funktionellen Einheit kombiniert.<br />
Die zweistrahlige Brause (Neoperl-/Siebstrahl) ermöglicht sowohl<br />
eine schnelle Topfbefüllung als auch ein einfaches Vorwaschen<br />
von Geschirr oder sanftes Reinigen von Lebensmitteln.<br />
Die geschlossene Gesamtform mit nahtlosen, weichen Übergängen<br />
bis hin zum flachen Bedienungshebel führen zu einem Maximum<br />
an Reinigungsfreundlichkeit.<br />
www.kwc.de<br />
Auch<br />
das Modell<br />
SINN wird der<br />
Schweizer Hersteller<br />
KWC in<br />
seinen Räumen<br />
auf Gut Böckel<br />
zeigen.<br />
Zusätzliches Fach<br />
Eine flexible Lösung bieten die neuen<br />
My-Zone-Kältegeräte, die sich ganz den<br />
jeweiligen Bedürfnissen und Gewohnheiten<br />
ihrer Nutzer anpassen können.<br />
Statt zwei haben die neuen Stand-Kühl-/<br />
Gefriergeräte drei Türen. Die flexible<br />
My Zone befindet<br />
sich dabei genau<br />
in der Mitte zwischen<br />
Kühl- und<br />
Gefrierteil und<br />
kann, je nach Bedarf,<br />
zwischen<br />
+5 °C und -18 °C<br />
eingestellt werden.<br />
Damit gewinnt<br />
der Nutzer ein zusätzliches Kühloder<br />
Gefrierfach – je nachdem, wie er es<br />
gerade braucht. ( Haier)<br />
www.haier.de<br />
Orderfachmesse area30 in Löhne<br />
Magische 30<br />
Die Orderfachmesse „area30 – design. kitchen.<br />
technics.“ steuert auf eine erfolgreiche Premiere zu.<br />
Schon zum Start haben sich rund 60 Aussteller mit<br />
insgesamt etwa 90 Marken angemeldet. Vom 17. - 22.<br />
September 2011, täglich von 9 - 18 Uhr, werden in den<br />
temporären Messehallen an der Lübbecker Straße in<br />
Löhne Produkttrends und Dienstleistungen zu allen<br />
Aspekten der modernen Küche zu sehen sein.<br />
Das Messegebäude der area30 entsteht aus einem<br />
hochwertigen Hallenbausystem, das sich in seiner<br />
Art seit vielen Jahren bei zahlreichen Veranstaltungen<br />
rund um den Globus bewährt hat. Die mobilen<br />
Hallen werden exakt auf den Einsatzzweck<br />
zugeschnitten und sind in der Größe variabel. Man<br />
kann sie mehrstöckig bauen und untereinander verbinden.<br />
Die Firsthöhe in Löhne misst freitragend 12<br />
Meter. „Ein komplexes Beleuchtungssystem in Verbindung<br />
mit vielen Glaselementen sorgt für eine angenehme<br />
Lichtsituation“, betonen die Veranstalter.<br />
Maß der Dinge während der Messewoche ist die<br />
Zahl „30“. Sie steht bisher bei der area30 symbolisch<br />
für die Autobahn A30 sowie die Autobahnabfahrt<br />
Nr. 30, über die Autofahrer das Messegelände<br />
innerhalb einer Minute erreichen können. Wenige<br />
Wochen vor Messestart ist eine weitere Bedeutung<br />
hinzugekommen: Die Stadt Löhne hat für das Messegelände<br />
die Hausnummer 30 vergeben.<br />
Rund um das Veranstaltungsgelände stehen circa<br />
1250 Parkplätze zur Verfügung. Am Wochenende<br />
sind es laut Veranstalter bis zu 2500 Stellplätze. Zwischen<br />
den verschiedenen Parkplätzen der area30 gibt<br />
es einen speziellen kostenfreien Parkplatz-Shuttle-<br />
Service mit ausgewiesenen Kleinbussen und Limousinen.<br />
Der Shuttle-Service soll sicherstellen, dass die<br />
Fachbesucher schnell von ihrem area30-Parkplatz<br />
zur area30 und wieder zurückkommen.<br />
Bestandteil der Messe ist die Sonderausstellung<br />
„future area“. Küchenzubehörspezialist Naber zeigt<br />
in diesem Rahmen die zur LivingKitchen erstmals<br />
präsentierte Modulküche „Concept Kitchen“(vgl.<br />
KÜCHENPLANER 3/2011, S. 22). Ebenfalls mit dabei<br />
ist Neff. Der Hausgerätehersteller, selber nicht<br />
als Aussteller in Ostwestfalen vertreten, präsentiert<br />
in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim<br />
„Die Küche der Zukunft“ (siehe auch ausführlichen<br />
Bericht an anderer Stelle in dieser Ausgabe).<br />
Eine nach Produkt- und Dienstleistungsgruppen<br />
sortierte Ausstellerliste wird tagesaktuell im Internet<br />
auf den Seiten der Orderfachmesse veröffentlicht.<br />
www.area-30.de<br />
22 KüCHENPLANER 5/2011
EINLADUNG ZU VIEL FRISCHER KÜCHE!<br />
hoerger.de<br />
BESUCHEN SIE DIE KÜCHENSHOW AN DER A30!<br />
Der Besuch bei uns wird Ihnen sicher schmecken. Vier Premiumhersteller präsentieren<br />
aktuelle Trends und neueste Technik rund um die Küche: überraschende<br />
News, kommende Highlights und eine Menge interessanter Gespräche erwarten<br />
Sie. Neu dabei: die Produktshow von Franke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.<br />
Offen von Sa. 17.09. bis Fr. 23.09.11,<br />
täglich von 9.00 - 19.00 Uhr<br />
house4kitchen<br />
Oeynhausener Straße 99<br />
32584 Löhne<br />
Germany<br />
Tel: +49(0)5732 98 98 99-0<br />
Fax: +49(0)5732 98 98 99-99<br />
info@house4kitchen.com<br />
www.house4kitchen.com
Messe<br />
Franke bezieht neues Domizil im „house4kitchen“<br />
Neuheiten fürs mittlere<br />
Preissegment<br />
Das „house4kitchen“ an der<br />
Oeynhausener Straße in Löhne ist<br />
das neue Franke-Domizil während<br />
der Herbstmessen in Ostwestfalen.<br />
Die Ausstellungsräume befinden<br />
sich unter einem Dach mit den<br />
Küchenmöbelherstellern Schüller,<br />
Leicht und Zeyko sowie dem Arbeitsplattenanbieter<br />
Erbi. Am neuen<br />
Standort zeigt das Unternehmen<br />
eine „sehenswerte Auswahl<br />
an attraktiven Neuheiten“ aus den<br />
Bereichen Spülen, Maßanfertigungen,<br />
Armaturen und Dunstabzugshauben“.<br />
Vor allem das mittlere<br />
Preissegment werde stark<br />
vertreten sein.<br />
Zu den Highlights der Neuheitenschau<br />
zähle die Dunsthauben-<br />
Linie Maris, die dem Systemgedanken<br />
folgt und optisch auf die<br />
eigenen Angaben zufolge sehr erfolgreiche<br />
Fragranit-Spülenreihe<br />
Maris abgestimmt ist. Bei der neuen<br />
Designhaube handele es sich um<br />
ein Kopffrei-Modell, das speziell<br />
für den mittleren Preisbereich konzipiert<br />
sei. Kennzeichnend seien<br />
das im Trend liegende Glas-Design<br />
sowie eine ebenso leistungsstarke<br />
wie bedienungsfreundliche Ausstattung.<br />
Angeboten werden vier<br />
Modell-Varianten in den Breiten 60<br />
und 90 cm. Und das wahlweise mit<br />
schwarzer oder weißer Glasabdeckung<br />
oder mit mittig platzierten<br />
Paneelen aus Edelstahl.<br />
Werksseitig ist die Dekor-Haube<br />
vorrangig für den Umluftbetrieb<br />
konzipiert. Sie lässt sich ohne Abluftkanal<br />
an der Wand montieren<br />
und ist dank klimaneutraler Wirkungsweise<br />
auch für den Einsatz<br />
in Niedrigenergie- und Passivhäusern<br />
geeignet. Eine Abluft-Version<br />
ist optional ebenfalls erhältlich.<br />
Zu den technischen Ausstattungsmerkmalen<br />
der Haubenreihe<br />
zählen unter anderem eine effiziente<br />
Randabsaugtechnik, eine einfach<br />
zu bedienende TouchControl-<br />
Steuerung mit drei Leistungsstufen<br />
plus Intensivlüftung bei einer maximalen<br />
Luftleistung von 700 m³/h.<br />
Hinzu kommt eine Nachlauf-Funktion<br />
mit automatischer Abschaltung<br />
sowie zwei dimmbaren Halogenstrahlern<br />
(2 x 20 Watt), die das<br />
Kochfeld ausleuchten aber auch als<br />
Ambientelicht dienen.<br />
„Dank der zurückhaltenden,<br />
schma len Optik, den modernen,<br />
leicht gesofteten Eckradien sowie<br />
der klaren Farbgestaltung lässt sich<br />
die neue Haubenlinie mit nahezu jedem<br />
Küchen-Stil kombinieren und<br />
auch bestens in ein wohnliches Umfeld<br />
integrieren“, betont das Unternehmen.<br />
Lieferbar ist die Kopffrei-<br />
Haubenreihe Maris ab Januar 2012.<br />
www.franke.de<br />
Im horizontal<br />
gestalteten Design:<br />
Kopffrei-<br />
Haube Maris von<br />
Franke für das<br />
mittlere Preissegment.<br />
Zu sehen<br />
während der<br />
Küchenmeile im<br />
„ house4kitchen“<br />
in Löhne.<br />
24 KüCHENPLANER 5/2011
www.alno.de<br />
INNOVATION IN SICHT<br />
DESIGN-TOUR 2011 – Küchenmeile A30<br />
Vom 17. bis 24. September 2011 freuen<br />
wir uns über Ihren Besuch im ALNO AG<br />
Kunden zentrum in Hiddenhausen.<br />
Wir haben uns gefragt, was Küchen- und Bootsbau gemeinsam haben und in der<br />
ALNOMARECUCINA die Antwort gefunden: Leidenschaft für hochwertige Qualität,<br />
präzise Verarbeitung und ausdrucksstarke Individualität. Die ALNOMARECUCINA<br />
bringt nautische Formen, Farben und Materialien an den Mittelpunkt unseres Lebens<br />
zuhause.<br />
ALNO. GENERATION KÜCHE.
Messe<br />
Die GreenTecKitchen im Dekor Edelbasalt. So wird sie auch auf der Ballerina-Hausmesse zu sehen sein.<br />
GreenTecKitchen<br />
setzt Maßstäbe<br />
Ballerina-Küchen. Zur Hausmesse im September wird die erste GreenTecKitchen<br />
vorgestellt. Diese wird mit Holzwerkstoffplatten gebaut, die anstelle von Holz ca.<br />
30 % Einjahrespflanzen beinhalten. Das Material dafür kommt von Pfleiderer, die<br />
energieeffizienten Geräte als Empfehlung von Bosch.<br />
Die Verbraucher wollen möglichst<br />
umweltfreundlich und nachhaltig<br />
hergestellte Produkte. Ballerina<br />
hat diese Konsumströmung<br />
konkret umgesetzt und präsentiert<br />
ein neues Küchenkonzept,<br />
das sich an diesen Werten orientiert<br />
und dennoch alle Bedürfnisse<br />
nach Komfort und Design<br />
erfüllt. Als Partner haben sich<br />
die Entwickler in Rödinghausen<br />
rund um Geschäftsführerin Heidrun<br />
Brinkmeyer und Marketingleiter<br />
Andreas Predian die Firmen<br />
Pfleiderer und Bosch ins Boot geholt.<br />
Pfleiderer liefert den neuartigen<br />
Werkstoff BalanceBoard (siehe<br />
KÜCHENPLANER, 4/2011, S. 21).<br />
26 KüCHENPLANER 5/2011
Deutsche Zuverlässigkeit<br />
seit 100 Jahren<br />
Präsentierten das neue Küchenkonzept GreenTecKitchen (von links): Andreas Predian<br />
und Heidrun Brinkmeyer (Ballerina Küchen), Rainer Zumholte (Pfleiderer) und<br />
Hans- Joachim Winzeck (Bosch Hausgeräte).<br />
Dazu empfohlen werden besonders energieeffiziente<br />
Geräte von Bosch. Aber letztlich<br />
könne der Planer bei der Gerätewahl<br />
selbst entscheiden, eine Komplettvermarktung<br />
sieht das Konzept nicht vor. Bis<br />
Ende des Jahres soll die GreenTecKitchen<br />
bei allen 210 Ballerina-Stützpunkt-Händlern<br />
in Deutschland platziert sein, so dass<br />
pünktlich zum Jahreswechsel Endkunden<br />
ihrem grünen Bewusstsein durch Handlung<br />
Ausdruck verleihen kann.<br />
Moderne Optik<br />
Die Gestaltung der neuen GreenTec-<br />
Kitchen erfolgt in der Optik des Edelbasalts<br />
als Melaminbeschichtung. Klare Linien<br />
dominieren. Die Küche wird mit der<br />
Wohnraumplanung im Edelbasalt-Dekor<br />
ergänzt und verschmilzt zu einer Einheit.<br />
„Das Dekor Edelbasalt besitzt ein dezentes,<br />
natürliches Aussehen und strahlt<br />
Langlebigkeit aus“, so Heidrun Brinkmeyer.<br />
Es sei viele Jahre modern und keinen<br />
kurzfristigen Trends ausgesetzt. Eingestuft<br />
ist die Küche in Preisstufe 1.<br />
Verplant werden können sämtliche<br />
Ballerina-Typen: Schränke, Regale, Paneele,<br />
Wangen und Arbeitsplatten sowie<br />
individuelle Sonderschränke werden aus<br />
diesem neuen Material angeboten. Kombinationen<br />
mit anderen Fronten und Platten<br />
sind gleichfalls möglich. Realisiert wird<br />
der für Ballerina-Küchen typische dekorgleiche<br />
Innen- und Außenkorpus.<br />
Für ein Jahr exklusiv<br />
Die Küche aus dem neuartigen Werkstoff<br />
BalanceBoard wird es für ein Jahr exklusiv<br />
nur bei Ballerina geben. „Mit der<br />
Neuheit GreenTecKitchen kann sich der<br />
Händler zum Thema Nachhaltigkeit regional<br />
am Markt profilieren und mit dieser<br />
Innovation werben“, betont Heidrun<br />
Brinkmeyer.<br />
Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen<br />
bietet die GreenTecKitchen eine wesentliche<br />
Erleichterung beim Transport<br />
zum Kunden und bei der Montage. Die<br />
Küche wiegt 20 % weniger als eine herkömmliche<br />
Küche. Dieses bedeutet, eine<br />
Gewichtsreduzierung von 7 kg für einen<br />
Unterschrank mit Arbeitsplatte und bei<br />
einer Durchschnittsküche mit 14 Schrankteilen<br />
eine Einsparung von 82 kg, das sind<br />
6 Kisten Bier. Die Küche bringe also nicht<br />
nur dem Nutzer Freude, sondern auch den<br />
Monteuren beim Aufbau der Küche.<br />
Die Gewichtsreduktion sei aber nur ein<br />
positiver Nebenaspekt der BalanceBoard-<br />
Platte, wie Pfleiderer-Geschäftsführer<br />
Vertrieb und Marketing, Rainer Zumholte,<br />
betont. Bei diesem völlig neuartigen<br />
Werkstoff stehe die Nachhaltigkeit klar<br />
im Mittelpunkt.<br />
www.ballerina.de<br />
www.pfleiderer.com<br />
www.bosch-home.com/de<br />
ORANIER NEU erleben<br />
NEUE<br />
NEUER<br />
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Messe<br />
Stand<br />
hochwertige<br />
designorientierte<br />
Dunstabzugshauben<br />
autarke Flächeninduktion<br />
Backöfen und Herde<br />
A++ Geschirrspüler<br />
super Messeschnäppchen<br />
Messe area30 in Löhne, Ostwestfalen<br />
17. - 22. September 2011, Stand A 70<br />
EINLADUNG<br />
5/2011<br />
www.oranier.com
Messe<br />
„Future Nature“ lautet das Motto<br />
Bauknecht auf der area30<br />
„Future Nature“ lautet das Motto,<br />
unter dem Bauknecht seine neuen<br />
Einbaugeräte auf der neuen Orderfachmesse<br />
area30 vom 17. bis 22.<br />
September in Löhne vorstellt. An<br />
mehreren Highlight-Inseln können<br />
Besucher die Geräte interaktiv auf<br />
Touchscreen-Displays entdecken<br />
und sich über die Produktneuheiten<br />
2012 informieren. Den Gästen<br />
winkt außerdem ein iPad-Gewinnspiel.<br />
„Die Bedeutung und<br />
Attraktivität der area30 als nationale<br />
Ordermesse für den deutschen<br />
Möbel- und Küchenfachhandel ist<br />
für Bauknecht maßgebend. Die<br />
Messe bietet eine adäquate Plattform,<br />
um den Dialog zwischen Bauknecht<br />
und den Handelspartnern<br />
weiter auszubauen und ermöglicht<br />
dem Handel, sich rechtzeitig umfassend<br />
über die Produktinnovationen<br />
zu informieren“, so Ralf Birk,<br />
Vertriebsleiter Küchen- und Möbelhandel,<br />
Bauknecht Hausgeräte<br />
GmbH.<br />
6 Liter Wasser pro Spülgang* benötigt,<br />
werden Teller und Töpfe besonders<br />
sparsam gereinigt“, so das<br />
Unternehmen. Mit dieser Bestmarke<br />
sei das Gerät ein Paradebeispiel<br />
in Sachen Nachhaltigkeit.<br />
Neu im Bereich der Dunsthauben<br />
sind die innovativen Ambient<br />
Light Designhauben mit LED-Technologie.<br />
Diese sollen dank eines<br />
attraktiven Lichtspiels für ein<br />
frisches und individuelles Küchenambiente<br />
sorgen.<br />
www.bauknecht.de<br />
* Stand Februar 2011; basierend auf dem<br />
Normprogramm Bio-Normal 50 °C.<br />
Innovationen zum Anfassen<br />
In zwei unterschiedlich gestalteten<br />
Einbauküchen präsentiert<br />
Bauknecht Fachbesuchern<br />
die Design linien KOSMOS und<br />
KOMFORT. Zudem können die Besucher<br />
an mehreren Highlight-<br />
Inseln interaktiv auf großen<br />
Touchscreen-Displays anhand von<br />
selbsterklärenden Animationen,<br />
Präsentationen und Bildern in die<br />
Markenwelt von Bauknecht eintauchen<br />
und detaillierte Informationen<br />
zu den einzelnen Produkten<br />
aus den Bereichen Spülen, Kühlen<br />
und Kochen erhalten.<br />
Neben diesen Produkt-Highlights<br />
stellt Bauknecht in eigens<br />
eingerichteten „Innovation-Areas“<br />
die technischen Neuerungen für<br />
das Jahr 2012 vor. Darunter die besonders<br />
leicht zu reinigenden Backöfen<br />
mit Innenraum PureClean für<br />
perfekte Sauberkeit ganz ohne Chemie.<br />
Der Fokus der zweiten „Innovation-Area“<br />
liegt auf ressourcenschonenden<br />
Lösungen. „Mit dem<br />
Einbau-Geschirrspüler, der nur<br />
Bauknecht zeigt in Löhne auf der area30 die neuen Einbaugeräte und weitere<br />
Produktneuheiten 2012.<br />
28 KüCHENPLANER 5/2011
Premiere bei BLANCO.<br />
Die BLANCO-Galerie lädt ein.<br />
Willkommen bei BLANCO. Im Rahmen der Küchenmeile A 30 laden<br />
wir Sie herzlich ein. Besuchen Sie die BLANCO-Galerie und erleben Sie die<br />
BLANCO-Neuheiten 2012 in einem außergewöhnlichen, stilvollen Ambiente.<br />
Mehr unter www.blanco.de<br />
17. bis 23. September<br />
Gut Böckel<br />
Gut Böckel<br />
Rilkestrasse 18<br />
32289 Rödinghausen<br />
Öffnungszeiten:<br />
Täglich 9.00 Uhr – 19.00 Uhr<br />
Freitag 9.00 Uhr – 14.00 Uhr
Messe<br />
Aus dem Programm „systemat“: die Rasterküche AV 4030 in Polarweiß.<br />
Häcker<br />
Moderne Wohnlichkeit<br />
Die gesamte Präsentationsfläche ist neu<br />
gestaltet. Ausgestellt sind 45 Küchen aller<br />
Produktbereiche von „classic“ über „systemat“<br />
bis „emotion“. Zusätzliche Musterkojen<br />
bieten einen Überblick über Fronten,<br />
Arbeitsplatten und Korpusse. Eine interaktive<br />
Mediawand ermöglicht Einblicke in<br />
das Servicespektrum des Unternehmens.<br />
„Die Lebendigkeit der Ausstellung wird<br />
von einem Gourmetkoch unterstrichen,<br />
der in einer großen Funktionsküche Köstlichkeiten<br />
für unsere Besucher zubereitet“,<br />
versprechen die Messe-Verantwortlichen.<br />
Und angesprochen auf die Produktschwerpunkte:<br />
„Helle Farben, Oberflächen im<br />
‚Used-Look’ und moderne Wohnlichkeit<br />
stellen die Highlights der Ausstellung 2012<br />
dar.“ Einige Neuheiten nach Programmen:<br />
„classic“: Farbe Kaschmir, Oberflächen<br />
Akazie-hell sägerau und Akazie-grau sägerau.<br />
19 Ausstellungsküchen sind dem<br />
Einstiegsbereich „classic“ bei Häcker gewidmet.<br />
„systemat“: neue Korpushöhen in<br />
78 cm für die Produktlinie „systematART“<br />
(die grifflose Küche. Zusätzlich steht die<br />
Korpushöhe 71,5 cm für „systemat“ als Alternative<br />
neu zur Verfügung. „systemat“<br />
bezeichnet bei Häcker das Programm der<br />
Rasterküchen. Der elektrifizierte Lamellen-Oberschrank<br />
Climber ist nun auch in<br />
furnierter Ausführung zu sehen.<br />
„emotion“: „emotionNOVA“, die Elementeküche<br />
von Häcker, wird solo oder<br />
kombiniert mit konventionell geplanten<br />
Küchen in Szene gesetzt. Ein Großteil der<br />
zusätzlichen 600 m² Ausstellungsfläche<br />
sei dem Toppsegment „emotion“ gewidmet<br />
und setze „neue Maßstäbe für eine inspirierende<br />
Küchenwelt“.<br />
www.haecker-kuechen.de<br />
Noble Ausstrahlung<br />
Anmutig und leicht präsentiert sich das Model Noce aus der Oster<br />
Möbelkollektion. Edelholz der amerikanischen Walnuss ist kombiniert<br />
mit farbig hinterlegtem Mattglas und edlen Alu-Griffleisten.<br />
Das unterstreicht die noble Ausstrahlung. Bei der Produktion von<br />
Noce wird laut Hersteller auf den Einsatz von Stoffen, die Mensch<br />
und Natur belasten könnten, verzichtet. Bei allen Küchen aus der<br />
Oster Möbelkollektion ist die technische Ausstattung frei wählbar.<br />
Versenkbare Elektrogeräte oder auch versenkbare Steckerleisten<br />
in der Arbeitsplatte seien beispielhaft für die moderne Technik.<br />
Schubkästen mit Einzugsdämpfung und Türen mit Einschlagdämpfung<br />
gehören zum Standard. Basierend auf einem ergonomischen<br />
Höhenraster von 125 mm und Rasterbreiten von 300 bis 1200 mm<br />
garantierten sie eine barrierefreie und somit besonders kreative<br />
Küchenplanung. Oster stellt seine Herbstneuheiten im Ausstellungszentrum<br />
Forum 26 in Rödinghausen-Ostkilver aus.<br />
Modell Noce: Walnuss, Glas und Alu kombiniert.<br />
www-oster.de<br />
30 KüCHENPLANER 5/2011
ProFresh-Reihe im schwarzen Outfit<br />
Seit Frühjahr 2011 erweitern frei stehende Geräte im Design<br />
der „Neuen Kollektion“ das Produktspektrum. Topaktuell<br />
darunter die Kühl-Gefrierkombination mit ProFesh- und No-<br />
Frost-Technologie – mit Oberflächen in Schwarz, die nun die<br />
Fronten aus gebürstetem Edelstahl ergänzen. Charakteristisches<br />
Ausstattungsmerkmal ist das sogenannte „TwinTech-<br />
System“, zwei separate Kältekreisläufe für den Gefrier- und<br />
den Kühlteil. In diesem zirkuliert feuchte, im Gefrierteil trockene<br />
Luft. Die Topmodelle aus der ProFresh-Reihe sind als Geräte<br />
der Ener gieeffizienzklasse A++ ausgewiesen. Die Geräte<br />
in Schwarz kommen ab November 2011 in den Handel. (AEG)<br />
www.aeg.de<br />
„Neue Kollektion“: nun auch solo.<br />
Crème de la Crema<br />
Ein Jahr nach dem Marktstart seiner Stand-Kaffeevollautomaten<br />
präsentiert Miele das neue Spitzenmodell CM 5200.<br />
Wichtigstes Plus: Auch Cappuccino und Latte Macchiato gibt<br />
es jetzt mit nur einem Knopfdruck („One-Touch-Bezug“) – auf<br />
Wunsch auch im Doppelpack, also für zwei Tassen oder Gläser<br />
gleichzeitig. Für besondere Hygiene sorgt die vollautomatische<br />
Spülung der Milchleitungen. Wesentliche Bauteile wurden<br />
weiterentwickelt: Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte<br />
Macchiato können per Direktwahltaste ausgewählt werden. Zusätzliche<br />
Menü-Optionen sind Caffè Latte (Milchkaffee), heiße<br />
Milch, Milchschaum sowie heißes Wasser. Die samtig weiche<br />
Farbe der neuen Oberfläche („Tiefschwarz SoftTouch“) und die<br />
Tropfschalenabdeckung im Edelstahl-Gewand unterstreichen<br />
den Premium-Anspruch. Alternativ wird das Modell in „Lotosweiß“<br />
angeboten.<br />
www.miele.de<br />
Neu:<br />
Doppelter<br />
Kaffeegenuss.<br />
THE<br />
GREEN<br />
WAY<br />
MACHEN SIE SICH MIT UNS<br />
AUF DEN WEG!<br />
WIR PRÄSENTIEREN:<br />
NEUE PRODUKTE<br />
Eine trendsichere Kollektion mit<br />
innovativen Produktneuheiten.<br />
NEUE KONZEPTE<br />
Eine völlig neu konzipierte<br />
Küchenausstellung auf rund<br />
4.000 qm Fläche.<br />
HAUSMESSE<br />
17. – 25. SEPTEMBER 2011<br />
TÄGLICH AB 9 UHR<br />
IM NOBILIA MESSEZENTRUM<br />
NEUE WEGE<br />
Den Weg, den wir bei nobilia<br />
gehen, um unserer Verantwortung<br />
für die Umwelt gerecht<br />
zu werden. Maßnahme für Maßnahme.<br />
Schritt für Schritt.<br />
nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG · Waldstraße 53 – 57 · 33415 Verl · info@nobilia.de · www.nobilia.de
Messe<br />
A30 Küchenmeile<br />
Küche „Made in Germany“<br />
In der Region Ostwestfalens bis ins angrenzende Niedersachsen<br />
präsentiert sich in der dritten Septemberwoche traditionell<br />
die größte Küchenmöbel-Kompetenz der Welt. Die mittlerweile<br />
31 Hersteller, die sich der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile<br />
e.V. angeschlossen haben, stellen eigenen Angaben zufolge<br />
rund zwei Drittel des international generierten Umsatzvolumens<br />
von 3,7 Milliarden Euro. Diese erfolgreiche Entwicklung sei<br />
Resultat eines konstruktiven Netzwerkes innovativer Unternehmen<br />
der Küchenmöbel-, Geräte-, Spülen- und Zubehörindustrie.<br />
Die aktuellsten Ergebnisse dieser Kooperation werden vom 17. bis<br />
zum 23. September präsentiert, wenn die Hausmesse-Zentren der<br />
Küchenmöbelindustrie ihre Pforten öffnen.<br />
Auf die Besucher wartet vielfältiges Küchendesign, bei denen<br />
Einrichtung und zeitgemäße Architektur mit Funktionalität,<br />
kombinierten Materialien, Struktur und Farbe eine Symbiose<br />
eingehen. Aufgegriffen werden zukunftsorientierte Themen wie<br />
Ökologie und Nachhaltigkeit sowie soziodemografischer Wandel<br />
der Gesellschaft.<br />
Das bedeutet in der konkreten Umsetzung: Der Essbereich wird<br />
zum Bindeglied zwischen Kochen und Wohnen. Koch- oder Vorbereitungsinseln<br />
mit Ansatztheken oder Tischen unterstreichen<br />
den kommunikativen Anspruch dieser Szenerie. Das Gesamtbild<br />
dieser Trilogie wird damit wohnlicher und gleichzeitig offener.<br />
Die klassische Wohnwand weicht flexiblen Regalsystemen, die<br />
zum Teil auch die Oberschränke in den Küchen ersetzen. Geräte<br />
wie Backofen, Kaffeemaschine und Dampfgarer bilden eine funktionale,<br />
ergonomische Einheit, eingefügt in Highboards, die zusätzlichen<br />
Stauraum bieten. Kurz: „Zu sehen gibt es Küchendesign<br />
von nationaler Kompetenz mit internationalem Anspruch“,<br />
versprechen die einladenden Unternehmen. Das sind: Allmilmö,<br />
Alno, Artego (ehemals Hobby Küchen), Ballerina, Bau-for-mat,<br />
Burger, Beeck, Brigitte, Eggersmann, Express Küchen, Häcker,<br />
Impuls, KH System Möbel, Leicht, Miele Geräte, Nieburg, Nobilia,<br />
Nolte, Optifit, Poggenpohl, Pronorm, Rational, Rotpunkt, RWK,<br />
Schröder, Schüller, Störmer, Warendorf, Wellmann und Zeyko.<br />
www.kuechenmeile.de<br />
Wo war doch gleich? Diese Frage gehört der Vergangenheit<br />
an. Im neuen Kochgeschirr-Center von Leicht Küchen hat alles<br />
seinen Platz.<br />
Neue Schranktypen bei LEICHT<br />
Planerisch wertvoll<br />
Neben neuen unikaten<br />
Programmen, Materialien<br />
und Farben präsentiert<br />
Leicht zur Herbstmesse im<br />
house4kitchen auch interessante<br />
neue Schranktypen<br />
mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten<br />
in innovativen<br />
Planungskonzepten.<br />
Das neue „Kochgeschirr-<br />
Center“ ist beispielsweise<br />
ein auf diese Funktion abgestimmter,<br />
90 cm breiter<br />
Hochschrank mit Drehtüren<br />
in drei Höhen. Die hochwertig-verchromte<br />
Innenausstattung<br />
bietet Stauraum<br />
und durchdachte Aufhängungen<br />
für Töpfe, Pfannen,<br />
Kochwerkzeuge, Backbleche<br />
usw. Feste Böden, ein Auszug<br />
und ein ausziehbares<br />
Tablar für Küchenmaschinen,<br />
Nischenleuchten und<br />
multifunktionelle Deckelhalter<br />
an den Türinnenseiten<br />
vervollständigen den<br />
Nutzen. Alternativ gibt es<br />
das Kochgeschirr-Center<br />
auch in 60 cm Breite.<br />
Mit neuen Schwerlastbeschlägen<br />
ausgerüstet, lassen<br />
sich Unterschränke in<br />
einer Leicht Küche jetzt sockellos<br />
an der Wand montieren.<br />
Mit den frei hängenden<br />
Sideboards gelingen vor<br />
allem Übergänge zum Wohnen.<br />
Es stehen Unterschränke<br />
in drei Höhen und Breiten<br />
von 30 bis 100 cm zur<br />
Verfügung, der neue Beschlag<br />
ist außerdem besonders<br />
einfach zu justieren.<br />
Eine geschickte planerische<br />
Lösung bietet der Küchenmöbelhersteller<br />
mit<br />
einem neuen Etagenaufsatz-<br />
Eckschrank mit Faltschiebetür<br />
an. Er nutzt die „tote“<br />
Ecke, die immer dann entsteht,<br />
wenn die Arbeitsplatte<br />
neben einem übereck stehenden<br />
Hochschrank bis zur<br />
Wand weitergeführt wird.<br />
Für die meisten aktuellen<br />
Programme stehen<br />
jetzt auch einteilige Hochschrankfronten<br />
zur Verfügung,<br />
die eine ruhige, nicht<br />
durch horizontale Fugen unterbrochene<br />
Raumgestaltung<br />
ermöglichen.<br />
Und mithilfe eines neuen<br />
Hochschrankumbaus lassen<br />
sich jetzt auch Waschmaschine<br />
und Trockner<br />
jederzeit und vor allem unsichtbar<br />
in einer Küche von<br />
Leicht integrieren. Um einen<br />
durchgehenden Sockel zu<br />
erzielen, steht die Waschmaschine<br />
auf einem massiven<br />
Konstruktionsboden.<br />
www.leicht.de<br />
32 KüCHENPLANER 5/2011
ELEGANTER SCHWUNG!<br />
DIE SCHÖNSTE LÖSUNG FÜR DIE ECKE.<br />
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Bei Neuheiten in Sachen Keramik hat systemceram den Bogen raus.<br />
So wie bei der neuen MERA ECK, der gleichermaßen schönen wie<br />
funktionell durchdachten Eckspüle in neuer Farbe FANGO mit dem<br />
raffinierten Resteausguss und den extra großzügigen Funktionseinheiten<br />
Becken und Fläche.<br />
area30<br />
design.kitchen.technics<br />
17.-22. September 2011<br />
in Löhne<br />
Stand-Nr. B 65<br />
FEINSTEINZEUG AUS DEM WESTERWALD!
Messe<br />
Optisch präsentiert sich das Konzept „5. Stock, 3. Tür links“<br />
mit einem Mix aus kräftigen Signalfarben und warmen Holztönen<br />
lebendig und heiter.<br />
Küche „180°“: Auch in ganz gewöhnliche Geschosswohnungen,<br />
deren Küchen in der Regel nur acht bis zehn Quadratmeter<br />
klein sind, soll mit diesem Konzept große Kochlust einziehen.<br />
Die „blaue küche“ verbindet Kunst und Kochen. Zentrales<br />
Element ist ein schräg an der Wand montierter Edelstahl-<br />
Küchenblock, der mit einem modernen Induktionskochfeld<br />
von Neff ausgestattet ist.<br />
Die T-Küche verfügt über platzsparende und raumbildende<br />
Details. Sie will ein Ort für ungestörte Kommunikation, geselliges<br />
Kochen und sinnvolles Organisieren, kurz: ein effektives,<br />
angenehmes Zentrum des Haushaltes sein.<br />
Architektur im Umbruch<br />
Neff. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim hat sich der Hausgerätehersteller<br />
Gedanken zu den „Küchen der Zukunft“ gemacht. Zu sehen gibt es diese im Rahmen einer<br />
Sonderschau auf der area30 in Löhne.<br />
Immer mehr Küchenkäufer<br />
träumen von einer großzügigen,<br />
offenen Wohn- und Küchenlandschaft.<br />
Doch die Realität macht<br />
durch viele Vorstellungen einen<br />
dicken Strich. Denn die Küchenräume<br />
im älteren Geschosswohnungsbau<br />
sind durchschnittlich<br />
nur 7,9 Quadratmeter groß. Da sie<br />
zum Teil von Außenwänden, Lüftungs-<br />
und Kaminschächten umgeben<br />
sind, ist an eine räumliche<br />
Erweiterung mit Durchbrüchen zu<br />
den benachbarten Räumen nicht<br />
zu denken. „Die gehobene Küche<br />
aus großzügigen Einfamilien- und<br />
Reihenhäusern taugt hier also<br />
nicht als Leitbild, es müssen neue<br />
Küchenformen entwickelt werden,<br />
die sich in der urbanen Dichte<br />
umsetzen lassen und den Veränderungen<br />
der Gesellschaftsformen<br />
Rechnung tragen“, haben Wohnexperten<br />
erkannt. Und auch für die<br />
Hausgeräte stelle sich die Frage:<br />
„Wie flexibel passen sie sich den<br />
neuen Anforderungen an? Sind sie<br />
34 kücheNplaNer 5/2011
in Funktionalität und Ergonomie,<br />
in Haptik und Benutzerfreundlichkeit<br />
den gestiegenen Ansprüchen<br />
gewachsen?“ Um diesen Fragen<br />
auf den Grund zu gehen, hat<br />
sich Neff mit der Hochschule für<br />
angewandte Wissenschaften Rosenheim<br />
zu einem gemeinsamen<br />
Projekt zusammengeschlossen:<br />
30 Studenten der Fakultät für Holztechnik<br />
und Bau unter der Leitung<br />
von Prof. Thorsten Ober und der<br />
Fakultät für Innenarchitektur unter<br />
der Leitung von Prof. Kilian<br />
Stauss wurden beauftragt, an neuen,<br />
zukunftsweisenden Küchenmodellen<br />
und ihren Rahmenbedingungen<br />
zu forschen.<br />
ein projekt, vier Modelle<br />
Das Ergebnis des Projektes mit<br />
dem Titel „Küchen für Architektur<br />
in der Konversion“ ist ebenso<br />
umfangreich wie innovativ: Neben<br />
einer gedruckten Dokumentation<br />
zu den Recherche-Ergebnissen<br />
und einer ebenfalls gedruckten<br />
Abschlussdokumentation mit den<br />
Erläuterungen zu den Konzepten<br />
wurden von den Studierenden vier<br />
Raummodelle im Maßstab 1 : 1 als<br />
Design-Dummies gebaut, die diese<br />
Konzepte unmittelbar erlebbar<br />
machen. Das Besondere: Hinter<br />
den Namen „180°“, „5. Stock,<br />
3. Tür links“, „Küchen-Illusion“<br />
und „T-Küche“ verbergen sich vier<br />
völlig unterschiedliche Entwürfe,<br />
die aber alle das gleiche Ziel verfolgen:<br />
Das Leben auch in der kleinen<br />
Küche einfacher, effektiver,<br />
schöner und erfolgreicher zu machen.<br />
Einen wichtigen Beitrag dazu<br />
leisten sollen die modernen Hausgeräte,<br />
mit denen alle vier Küchenmodelle<br />
ausgestattet sind.<br />
Die zeitgemäßen Features der<br />
Neff-Geräte kombinieren Funktionalität<br />
und Ergebnissicherheit<br />
mit Ergonomie und Ästhetik.<br />
Wie beispielsweise die Slide-und-<br />
Hide-Ofentür, die mithilfe des<br />
mitdrehenden Türgriffs leicht<br />
und platzsparend unter den Ofen<br />
geschoben werden kann. Oder<br />
die Kochfeld-Bedienung Twistpad.<br />
Nicht zu vergessen die<br />
FlexInduction-Kochfelder, die von<br />
zwei Seiten bedienbar sind und<br />
Köchen ein neues Maß an Flexibilität<br />
und Freiheit schenken,<br />
kombiniert mit Schnelligkeit und<br />
Sicherheit. „Die Projektstudie bestätigt,<br />
dass wir mit unserer Produktphilosophie<br />
absolut richtig<br />
liegen“, sagt Neff-Marketingleiterin<br />
Sonja Ehmer. „Und sie vermittelt<br />
uns darüber hinaus wertvolle<br />
Inspirationen für neue Entwicklungen.<br />
So können wir unserer<br />
Zielgruppe auch in Zukunft begeisternde<br />
Kocherlebnisse bieten.“<br />
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Sparwunder Nr. 1: Die neue EcoSwitch-Steuerung. Einfach<br />
auf Knopfdruck umstellen. Vollkommen flexibel: im Sommer<br />
Energie sparen mit Abluft, im Winter mit Umluft.<br />
Sparwunder Nr. 2: Der berbel Mauerkasten. Er ist nur offen, wenn<br />
die Haube läuft. Wird sie abgeschaltet, schließt er sich automatisch,<br />
die Kaltluft bleibt draußen. Sparpotenzial: 50 Prozent!<br />
Sparwunder Nr. 3: Die revolutionäre berbel Technik mit ihrer<br />
konkurrenzlosen Leistung von 96 Prozent. Patentiert und flüsterleise.<br />
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Der berbel Mauerkasten<br />
5/2011 kücheNplaNer 35
Messe<br />
SG Ready nimmt Fahrt auf<br />
Miele. Bereits zur IFA 2010 präsentierte das Unternehmen die weltweit<br />
ersten Hausgeräte, die erkennen, wann der Strom am wenigsten kostet –<br />
und dann automatisch starten. Stichwort „Smart Grid“, kurz: SG. Zur IFA<br />
2011 präsentierte der Hausgerätehersteller die ersten Geschirrspüler mit<br />
dem „SG Ready“-Prädikat.<br />
„SG-fähige Hausgeräte können<br />
dazu beitragen, die Stromrechnung<br />
zu senken. Außerdem<br />
unterstützt diese Technologie<br />
die effiziente Nutzung regenerativ<br />
erzeugter Energien“, erläutert<br />
Christian Gerwens, Chef der Miele<br />
Vertriebsgesellschaft Deutschland.<br />
„Ich bin zuversichtlich, dass SG-fähige<br />
Hausgeräte in den kommenden<br />
Jahren einen neuen Megatrend<br />
auslösen werden“, so Gerwens weiter.<br />
Das Prinzip hinter den intelligent<br />
vernetzten Geräten: Je mehr<br />
Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger<br />
Sonnen- oder Windkraft<br />
– im Stromnetz verfügbar ist,<br />
desto günstiger wird der Strom angeboten.<br />
Nach Angaben der Forschungsgruppe<br />
EnCT in Freiburg bieten<br />
zurzeit rund 100 der 900 Energieversorgungsunternehmen<br />
(EVU)<br />
in Deutschland smarte Energieprodukte<br />
an. Die Ansätze sind jedoch<br />
höchst unterschiedlich. Flächendeckend<br />
gehen beispielsweise<br />
die Stadtwerke Haßfurt das Thema<br />
an. Bis zum Frühjahr 2012 will die<br />
bayerische Gemeinde alle 10 000<br />
Haushalte mit digitalen Zählern<br />
ausstatten. Breite Akzeptanz findet<br />
das Projekt in der Bevölkerung,<br />
weil die Zähler-Umstellung für die<br />
Kunden kostenlos ist.<br />
Intelligente Stromzähler<br />
Das nach eigenen Angaben<br />
größte europäische Umsetzungsprojekt<br />
im Sektor Smart Metering<br />
plant Trianel, eine Energiehandelsgesellschaft,<br />
zu der sich unabhän-<br />
Wann das Spüler-Programm startet, ist in der Regel nicht so entscheidend, und dank Funktionen wie ExtraLeise<br />
bietet sich der Betrieb während der Nachtstunden an. Zwei Aspekte, warum sich Geschirrspüler besonders für die<br />
Nutzung von Smart Grid eignen.<br />
36 küchenplaner 5/2011
gige Stadtwerke zusammengeschlossen<br />
haben. Bis Ende dieses Jahres will Trianel<br />
einer Miele-Information zufolge ein Geschäftsmodell<br />
entwickeln, das es den Mitgliedsunternehmen<br />
ermöglicht, kostenneutral<br />
ihre Kunden mit elektronischen<br />
Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte<br />
auszustatten. Am Trianel-Projekt<br />
beteiligten sich 39 Stadtwerke aus<br />
Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />
Neben regionalen Anbietern stimmen<br />
sich auch die großen Konzerne auf die<br />
Energiewende ein, die nach dem vorgezogenen<br />
Atomausstieg zusätzliche Impulse<br />
erhalten dürfte. Hier einige von Miele aufgelistete<br />
Beispiele:<br />
• Der Kölner Energieversorger Rhein<br />
Energie AG hat im April angekündigt,<br />
bis Ende des Jahres 30 000 Haushalte<br />
mit Smart Metern auszustatten. Ziel ist<br />
es, den angeschlossenen Kunden bessere<br />
Service- und Tarifangebote zu unterbreiten.<br />
Für die Erfassung der Verbrauchsdaten<br />
und die Abrechnungen<br />
arbeiten die Kölner mit dem IT-Spezialisten<br />
SAP zusammen.<br />
• Eine Initiative von E.ON ist das „10 000<br />
Smart Meter“-Projekt im bayerischen<br />
Bad Staffelstein, das bereits 2008 initiiert<br />
wurde. Ein neues Geschäftsfeld<br />
deckt die Konzerntochter E.ON Metering<br />
GmbH ab. Sie bietet regionalen Stromversorgern<br />
ein breites Angebot: von der<br />
Beratung, über die Bereitstellung der<br />
Zähler, die zentrale Fernauslesung bis<br />
zur Auswertung und Abrechnung der<br />
Kundendaten.<br />
• Der Essener Energieriese RWE will bis<br />
Ende des Jahres 100 000 Haushalte in<br />
Mühlheim an der Ruhr mit Smart Metern<br />
ausstatten. Im Frühjahr 2011 hat<br />
das Unternehmen eine Kooperation mit<br />
Miele gestartet. Innerhalb eines Markttests,<br />
der in Essen und Wesel stattfindet,<br />
sollen Teilnehmer Strom möglichst<br />
zur „Sparzeit“ abnehmen. Daneben gibt<br />
es noch die „Basiszeit“ und die „Spitzenzeit“.<br />
Strom kostet zwischen 10 und<br />
Christian Gerwens, Chef<br />
der Miele Vertriebsgesellschaft<br />
Deutschland,<br />
erwartet von SG-fähigen<br />
Hausgeräten einen neuen<br />
Megatrend in den<br />
kommenden Jahren.<br />
40 ct/kWh. Weil das Ganze als Simulation<br />
angelegt ist, können Teilnehmer<br />
nur gewinnen, aber keine böse Überraschung<br />
auf der Stromrechnung erleben.<br />
Eine Tarifspreizung zwischen 10 und<br />
40 ct/kWh halten Experten in nicht allzu<br />
ferner Zukunft allerdings für realistisch.<br />
Ein SGReadyGerät von Miele, das<br />
innerhalb einer solchen Preisspanne automatisch<br />
zum günstigsten Tarif arbeitet,<br />
spart dann leicht zwischen 40 und<br />
60 Euro pro Jahr an Energiekosten.<br />
• Wer übrigens beim RWEMarkttest mitmachte,<br />
konnte noch auf eine ganz andere<br />
Weise sparen. Für Schnellentschlossene<br />
gab es die für die SGReady<br />
Waschmaschine W 5967 WPS Autodos<br />
und den entsprechenden Trockner<br />
T 8967 WP EcoComfort einen Wertgutschein<br />
in Höhe von jeweils 300 Euro.<br />
• Vattenfall hat bereits im Sommer 2010<br />
im Märkischen Viertel in Berlin 10 000<br />
Wohnungen mit intelligenten Stromzählern<br />
ausgestattet. Vor wenigen Wochen<br />
konnten sich Privathaushalte in der<br />
Hamburger HafenCity für eine ähnliche<br />
Vattenfall-Aktion bewerben. Die „T- City<br />
Friedrichshafen“ startete schon 2008<br />
mit einem Pilotprojekt, inzwischen sind<br />
zwei Gemeinden mit Smart Metern ausgerüstet.<br />
Treibende Kraft an der Stadt<br />
am Bodensee ist die Deutsche Telekom.<br />
Vorgaben der politik<br />
Die Mitgliedsstaaten der EU und damit<br />
auch Deutschland bekennen sich zum<br />
Ausbau der regenerativen Energien. So<br />
hat Umweltminister Norbert Röttgen bekräftigt,<br />
der Anteil von Ökostrom im Gesamtstrommarkt<br />
solle von derzeit 17 Prozent<br />
auf 35 Prozent im Jahr 2020 steigen.<br />
Dieses Ziel erfordert zwangsweise den<br />
Aufbau intelligenter Stromnetze – sogenannter<br />
Smart Grids – und die Lenkung<br />
des (privaten) Stromverbrauchs vorzugsweise<br />
in nachfrageschwache Zeiten oder<br />
in Zeiten, zu denen viel Ökostrom zur Verfügung<br />
steht. Erster und logischer Schritt<br />
HYDROCLEAN<br />
ECO-CLEANING<br />
Backofen-Reinigung<br />
mit purem Wasser<br />
und weniger als 80 W<br />
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Messe<br />
Vier Geschirrspüler-Modelle<br />
von Miele sind<br />
seit der IFA<br />
„SG ready“.<br />
zu einem Smart Grid ist die flächendeckende<br />
Einführung von<br />
Smart Metern.<br />
80 Prozent der Haushalte in Europa<br />
sollen bis 2020 mit einem<br />
Smart Meter ausgestattet werden.<br />
Das fordert die EU-Kommission<br />
im Strategiepapier „Smart Grids<br />
– from innovation to deployment“.<br />
Nötig sei der Ausbau auch, um die<br />
steigenden Energie-Einspeisungen<br />
aus erneuerbaren Quellen zu gewährleisten,<br />
so die Kommission.<br />
Zurzeit sind erst in zehn Prozent aller<br />
Haushalte in Europa intelligente<br />
Stromzähler installiert. Die Maßnahme<br />
soll Stromeinsparungen bis<br />
zu zehn Prozent ermöglichen.<br />
Wie diese Ziele erreicht werden<br />
sollen, geht aus einer Mitteilung der<br />
EUKommission (KOM(2011)202)<br />
hervor. Unter anderem wird darin<br />
die verbindliche Festlegung technischer<br />
Standards für intelligente<br />
Netze und Zähler bis Ende 2012 gefordert.<br />
Haushalte und Unternehmen<br />
sollen einfachen Zugang zu den<br />
Verbrauchsinformationen haben,<br />
sodass sie ihre Energiekosten bewusst<br />
niedrig halten können. Im<br />
Idealfall sollen die Informationen<br />
über ein Display im Haushalt angezeigt<br />
werden.<br />
Über die Mindestanforderungen<br />
an zukünftige Smart-Meter-Generationen<br />
machen sich zurzeit Expertenrunden<br />
Gedanken. Wie aus<br />
dem Bundesministerium für Wirtschaft<br />
und Technologie (BMWi) zu<br />
erfahren ist, zeichnen sich aber gewisse<br />
Standards ab. So müsse ein<br />
Smart Meter bidirektional in ein<br />
Kommunikationsnetz einzubinden<br />
sein, es müsse verschiedene Tarifsignale<br />
verarbeiten können und<br />
über offene Schnittstellen verfügen.<br />
Last but not least muss es einem<br />
Schutzprofil entsprechen, anders<br />
gesagt, ein effektiver Datenschutz<br />
muss gewährleistet sein. Im BMWi<br />
ist man zuversichtlich, noch in 2011<br />
dieses Schutzprofil definieren zu<br />
können.<br />
Mit Solarstrom sparen<br />
Zur IFA in Berlin präsentierte<br />
Miele eine weitere Anwendung<br />
der SG-Ready-Technologie: Hausgeräte,<br />
die automatisch starten,<br />
wenn genug selbsterzeugte Energie<br />
aus der eigenen Photovoltaik-<br />
Anlage (PV-Anlage) verfügbar ist.<br />
Für die optimale Nutzung selbsterzeugter<br />
Energie aus Sonnenkraft<br />
sei ein Energiemanager erforderlich,<br />
wie ihn beispielsweise der<br />
Solartechnologie-Hersteller SMA<br />
anböte. Dieser Energiemanager<br />
bildet die Schnittstelle zwischen<br />
PV-Anlage und Haustechnikkomponenten.<br />
Smart-Grid-fähige hausgeräte<br />
Seit April 2011 sind die weltweit<br />
ersten Smart-Grid-fähigen Hausgeräte<br />
auf dem Markt. Miele bietet<br />
zwei Waschmaschinen-Modelle<br />
und einen Trockner mit der neuen<br />
Technologie an, Geschirrspüler hat<br />
das Unternehmen zur IFA 2011 in<br />
Berlin vorgestellt. Mit der Smart-<br />
Grid-Technologie nutzen Miele-<br />
Hausgeräte automatisch den jeweils<br />
günstigsten Stromtarif, den<br />
ein Energieversorger anbietet. Zusätzlich<br />
unterstützt der Benutzer<br />
den Ausbau regenerativer Energien.<br />
Die Modelle müssen mit einem<br />
Kommunikationsmodul ausgestattet<br />
werden und tauschen über die<br />
vorhandene Stromleitung im Haus<br />
Daten mit dem Miele-Gateway aus.<br />
Auf dem Gateway – eine Box im<br />
kompakten Format – sind sowohl<br />
Steuerungsfunktionen wie „Start“<br />
und „Stop“ als auch ein Kalender<br />
hinterlegt. Für die Installation verbindet<br />
der Benutzer seinen PC mit<br />
dem Gateway und gelangt so auf<br />
die Benutzeroberfläche des Gateways.<br />
Dort trägt er die Stromtarife<br />
des Energieversorgers im Kalender<br />
ein. Noch einfacher sei es, so<br />
Miele, wenn Energieversorgungsunternehmen<br />
die Tarife in einem<br />
standardisierten Datenformat zur<br />
Verfügung stellen und diese dann<br />
vom Gateway automatisch eingelesen<br />
werden können.<br />
Nach Eingabe der Tarife aktiviert<br />
der Benutzer am Hausgerät<br />
über das Display einmalig die<br />
Smart-Start-Funktion. Bei jedem<br />
Programmstart kann der Benutzer<br />
dann den spätestens Endzeitpunkt<br />
(beispielsweise 20 Uhr) direkt am<br />
Gerät festlegen. Das Gerät startet<br />
dann automatisch zum günstigen<br />
Stromtarif. In jedem Fall ist gewährleistet,<br />
dass etwa der Waschvorgang<br />
zu einem definierten<br />
Zeitpunkt abgeschlossen ist. Außerdem<br />
werden Gerätelaufzeiten in<br />
der Nacht, so sie nicht gewünscht<br />
sind, vermieden.<br />
www.miele.de<br />
38 küchenplaner 5/2011
Anzeige<br />
Startklar für neue Einblicke<br />
Naber. Im Prototypenbau wird eifrig Hand an letzte Feinheiten der Zubehör-Newcomer<br />
gelegt. Die Präsentation folgt in wenigen Tagen auf der area30 (Stand A60) in Löhne.<br />
Ziel ist die Balance zwischen<br />
ausgeklügeltem Design<br />
und komfortablen Funktionen.<br />
Dafür hat sich der Zubehörspezialist<br />
die enge Zusammenarbeit<br />
mit namhaften Designern<br />
gesichert. Die Fäden zwischen<br />
Design und technischer Realisation<br />
knüpft das für die<br />
Neuentwicklung verantwortliche<br />
Team um Martin Staaks<br />
als leitendem Koordinator und<br />
dem für die Umsetzung zuständigen<br />
Dipl.-Ing. Alfred<br />
Bruns.<br />
LED-Innovationen live<br />
Das Thema LED-Lichttechnik<br />
nimmt bei den Nordhornern<br />
weiter Tempo auf. Nicht<br />
die Inszenierung der einzelnen<br />
Leuchte, sondern das gesamtheitliche<br />
LED-Lichtkonzept<br />
Küche steht auf<br />
der area30 im Vordergrund.<br />
Schließlich hat man mit LED<br />
die Wahl, ob man ein gemütliches<br />
Warmweiß, natürliches<br />
Neutralweiß oder sachliches<br />
Tageslichtweiß mag. Die „Lumica-Lightshow“vermittelt<br />
eindrucksvoll, wie der gezielte<br />
Einsatz und die perfekte Platzierung<br />
interessante Lichteffekte<br />
schaffen. LED-Strahlerinnovationen,<br />
wie der „Flip“,<br />
trumpfen mit zeitloser Ästhetik,<br />
flacher Bauform und hoher<br />
Lichtausbeute auf. Eine Adaption<br />
der Präsentationsidee<br />
durch den Küchenfachhandel<br />
wird ausdrücklich gewünscht.<br />
Leistung auf dem Prüfstand<br />
Richtungweisend in jeder<br />
Form hat sich das Compair-<br />
Luftkanalprogramm entwickelt.<br />
Nach der erfolgreichen<br />
Positionierung des flow-Flachkanalsystems<br />
und des flowstar-Mauerkastens<br />
steht jetzt<br />
die umschaltbare Luftkanalweiche<br />
„flow-hybrid“ für<br />
Ab- und Umluftbetrieb mit<br />
optimierter Filter- und Strömungstechnik<br />
im Rampenlicht.<br />
Ein logischer Entwicklungsschritt<br />
im Hinblick auf<br />
die neuen Herausforderungen<br />
moderner Lüftungskonzepte<br />
in Passiv- und Niedrigenergiehäusern.<br />
Neues gibt’s auch<br />
im Segment Rundrohr-Systeme<br />
zu entdecken: „flowround“,<br />
der neue Rundbogen<br />
mit integriertem Luftleitkörper,<br />
punktet mit einem bis um<br />
70 Prozent reduzierten Druckverlust<br />
im Bogen und entsprechend<br />
verminderter Geräuschbildung.<br />
Mobilität statt Mainstream<br />
Nach „A-la-carte steel“ reagiert<br />
Naber mit „Concept-Kitchen“<br />
auf ein neues Mobilitätsverständnis<br />
der nächsten<br />
Generation. Mehr Lebensqualität<br />
wird durch Küchendesign<br />
er- und gelebt, das sich als flexibler<br />
Begleiter dem individuellen<br />
Lebensstil anpasst. Die<br />
vom Produktdesign-Bureau<br />
Kilian Schindler designte Mobilküche<br />
feierte bereits im<br />
Rahmen der Ausstellungsreihe<br />
Design Deutschland 2011 in<br />
Mailand und New York Premiere.<br />
Im Anschluss an die Präsentation<br />
auf der area30 wird<br />
sie in Hongkong zu sehen sein.<br />
Neues gibt’s auch im aktuellen<br />
Naber-Abfallsammlerprogramm<br />
zu entdecken.<br />
Die erfolgreiche „Cox-Familie“<br />
setzt mit Volumen-maximierter<br />
Doppeltrennung und<br />
Um-/Nachrüstungsoption für<br />
alle gängigen Frontauszugsysteme<br />
auf noch mehr Flexibilität.<br />
Einen weiteren Schwerpunkt<br />
bilden intelligente Komfortarmaturen,<br />
die im Kontext<br />
mit multifunktionalen Einbauspülentypen<br />
gezeigt werden.<br />
www.naber.de<br />
„Concept-Kitchen“ – mobiles Küchendesign passt sich als flexibler<br />
Begleiter dem individuellen Lebensstil moderner Stadtnomaden an.<br />
„flow-round“, neuer<br />
Luftkanal-Rundbogen<br />
mit integriertem Luftleitkörper,<br />
punktet mit<br />
maximaler Strömungsleistung<br />
und minimaler Geräuschbildung.<br />
Fotos: Naber<br />
LED-<br />
Newcomer<br />
„Flip“<br />
– Symbiose von<br />
Ästhetik und Funktionalität<br />
in extrem<br />
flacher Bauweise.<br />
5/2011 küchENPLANEr 39
Messe<br />
SmartGrid-Projekt mit EnBW<br />
Bosch Hausgeräte. Wie können Hausgeräte dazu beitragen, günstige Stromangebote<br />
punktgenau zu nutzen, um auf diese Weise die Kosten zu senken? Auf der IFA 2011 hat Bosch<br />
gezeigt, wie eine Antwort darauf aussehen könnte.<br />
Bosch Marketingleiter<br />
Michael<br />
Bohn: „Energieeffizienz<br />
hat<br />
Vorrrang.“<br />
Präsentiert wurde das E- Energy-<br />
Forschungsprojekt MeRegio mit<br />
dem Energieversorger EnBW (Energie<br />
Baden-Württemberg AG). In<br />
einem gemeinsamen Feldversuch<br />
wird dabei seit August der Einsatz<br />
eines mit dem Stromnetz kommunikativ<br />
verbundenen Bosch Geschirrspülers<br />
getestet.<br />
Strom ist nicht gleich Strom.<br />
Haushalte, die selbst – etwa über<br />
eine Photovoltaik-Anlage – elektrische<br />
Energie erzeugen, wissen<br />
das. Ihnen steht mal mehr, mal<br />
weniger elektrische Energie aus<br />
Eigenproduktion zur Verfügung<br />
– ebenso wie der Strom aus der herkömmlichen<br />
Versorgung. Stromversorger<br />
und Unternehmen arbeiten<br />
daher seit geraumer Zeit<br />
an Lösungen für eine „smarte“,<br />
auslastungs- und preisbezogene<br />
Stromnutzung. Ein ökonomisch<br />
sinnvolles SmartGrid erfordere allerdings<br />
auch einheitliche Normen<br />
und Standards – sowohl seitens<br />
der Hausgerätehersteller als auch<br />
auf Seite der Energieerzeugung<br />
und -verteilung, betont der Hausgerätehersteller.<br />
„Hier liegt noch<br />
viel Konzept- und Entwicklungsarbeit<br />
vor uns“, erläutert Bosch Marketingleiter<br />
Michael Bohn. „Doch<br />
Bosch Hausgeräte hat ein SmartGrid-Projekt mit dem Versorgungsunternehmen<br />
EnBW gestartet.<br />
sobald wir eine flächendeckende<br />
Infrastruktur sehen, um die sogenannten<br />
SmartGrid-fähigen Hausgeräte<br />
in größerem Umfang einzusetzen,<br />
sind wir da – beispielsweise<br />
mit Geräten wie unserem Geschirrspüler-Prototypen,<br />
dessen Praxiseinsatz<br />
wir derzeit testen.“<br />
Grundbedingung sei ein funktionierendes<br />
intelligentes Stromnetz,<br />
das mit dynamischen<br />
Preissignalen arbeitet und eine Interaktion<br />
zwischen Endgerät und<br />
Energieversorgung zulässt. Dies ist<br />
beim Forschungsprojekt MeRegio<br />
der Fall. Seit August dieses Jahres<br />
nutzen die Test-Haushalte für<br />
knapp ein Jahr einen entsprechend<br />
ausgerüsteten Geschirrspüler von<br />
Bosch. Dieser wurde in seiner<br />
Funktionsweise an die Vernetzung<br />
mit der MeRegio Steuerbox angepasst.<br />
Er verfügt über ein Kommunikationsmodul<br />
zur Einbindung<br />
in ein WLAN-Netzwerk und die<br />
Funktionstaste „Optimized Start“.<br />
Schluss endlich könne der Endverbraucher<br />
entscheiden, ob er diese<br />
Funktion nutzen will oder nicht, so<br />
die Projektverantwortlichen.<br />
Energieeffizienz hat Vorrang<br />
Wenn die Konsumenten zu einer<br />
solchen Flexibilisierung bereit wären<br />
und grundsätzlich in vernetzbare<br />
Geräte investieren würden,<br />
könnten neben Geschirrspülern<br />
auch Waschmaschinen, Wäschetrockner<br />
und sogar Kühlgeräte<br />
SmartGrid-fähig gemacht werden.<br />
Dennoch sieht Bosch seine Hauptaufgabe<br />
weiterhin in der Entwicklung<br />
ressourcenschonender Hausgeräte.<br />
„Wir gestalten die Zukunft von<br />
SmartGrid aktiv mit“, skizziert Michael<br />
Bohn die Bosch Position. „Unser<br />
primäres Ziel ist und bleibt aber<br />
die Senkung des Energieverbrauchs<br />
privater Haushalte. SmartGrid darf<br />
die Notwendigkeit einer radikalen<br />
Senkung des Gesamtverbrauchs<br />
nicht in den Hintergrund rücken.“<br />
Diese könne nur durch noch effizientere<br />
Geräte erreicht werden. Optimal<br />
sei die intelligente, flexible<br />
Nutzung von zentral und dezentral<br />
erzeugter Energie im SmartGrid<br />
UND der flächendeckende Einsatz<br />
sparsamer Hausgeräte.<br />
www.bosch-home.com/de<br />
40 kücHEnplanEr 5/2011
In den wichtigen<br />
Entscheidungsfragen<br />
für eine Verbandsmitgliedschaft<br />
sind wir die<br />
Nr.1<br />
Bonus-Ausschüttungs-<br />
Leistungen*<br />
Sie haben noch Fragen?<br />
Nr. 1 Nr. 1<br />
Laut markt intern Leistungsspiegel<br />
Verbundgruppen 2009/2010<br />
Dann informieren Sie sich<br />
noch heute.<br />
Wir sind für Sie da.<br />
Einfluss/Mitspracherecht<br />
der Mitglieder<br />
Laut markt intern Leistungsspiegel<br />
Verbundgruppen 2009/2010<br />
*In punkto Ausschüttungen<br />
und Bonuszahlungen hat sich<br />
DER KÜCHENRING<br />
laut Leistungsspiegel Verbundgruppen<br />
2009/2010 - markt intern, Zitat:<br />
„mit der atemberaubenden Note 1,11 den<br />
Platz an der Spitze gesichert.“<br />
Über 400 Mitglieder machen den Küchenring<br />
zu dem erfolgreichsten genossenschaftlich<br />
organisierten Küchenverband in Deutschland.<br />
Weil wir in den wichtigsten Punkten einfach<br />
immer weit voraus sind.<br />
Transparenz in allen Belangen und die<br />
Meinung unserer Mitglieder sind uns wichtig.<br />
KÜCHENRING GmbH & Co. KG · Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach · Tel. 02226-904-0 · www.kuechenring.de
Messe<br />
Nun auch<br />
in schickem<br />
Schwarz lieferbar:<br />
Die<br />
Kühl-Gefrierkombination<br />
„S83200CMB2“<br />
mit integriertem<br />
„TwinTech“-System.<br />
Gutes Jahr für die<br />
„Neue Kollektion“<br />
AEG. „Die Neupositionierung der Marke AEG auf Basis der ‚Neue Kollektion’ ist auf einem<br />
guten Weg“, sagt Electrolux Deutschland-Geschäftsführer Klaus Wührl. Am Firmenstandort<br />
Rothenburg ging er dazu ins Detail und gab den Blick frei auf die Messeneuheiten.<br />
Electrolux auf der Küchenmeile A30<br />
„Auch auf der diesjährigen Küchenmeile wollen wir<br />
uns anders präsentieren als der Wettbewerb“, erklärt<br />
Klaus Wührl. „Anders“, das ist 2011 der Showroom des<br />
Italian Yacht Centres in Bad Oeynhausen, Weserstraße<br />
155. Dort, in der gläsernen Bootshalle, gehen auf ca.<br />
600 Quadratmetern Ausstellungsfläche für eine Woche<br />
statt Luxusyachten die Neuheiten und Highlights von<br />
Electrolux vor Anker – ein spannendes Ambiente für<br />
eine hochwertige Geräterange im Spannungsfeld zwischen<br />
topmodernem Design, technischer Innovation,<br />
Komfort und Nachhaltigkeit.<br />
Der Messeauftritt in Berlin und<br />
das Besucher-Feedback bestätigen<br />
die Bewertung – die „Neue Kollektion“<br />
zog auf der IFA beim Fachpublikum<br />
erneut hohes Interesse<br />
auf sich. Im vergangenen Jahr hatte<br />
die moderne, hochwertige Hausgeräte-Generation<br />
am gleichen Ort<br />
Premiere, zur Küchenmeile 2010<br />
komplettierten die Einführung<br />
eines dreistufigen Vertriebswegekonzepts<br />
und eines korrespondierenden<br />
Marketingkonzepts den<br />
neuen Markenauftritt. Heute sind<br />
bereits rund 10 700 Geschäfte mit<br />
einem der Partnerverträge autorisiert.<br />
Klaus Wührl: „Den Zeitraum<br />
zwischen der IFA 2010 und der IFA<br />
2011 haben wir als Jahr der Konsolidierung<br />
von AEG erwartet. Dieses<br />
Ziel ist erfüllt.“ Und weiter speziell<br />
Richtung Handel: „Der Facheinzelhandel<br />
kann eine breite Palette<br />
hochwertiger Produkte in einer ordentlichen<br />
Marge verkaufen, ohne<br />
dem Internetpreisdruck ausgeliefert<br />
zu sein.“ Hinzu kommen nun<br />
die zur IFA vorgestellten Neuheiten:<br />
• Induktionskochfeld „MaxiSense“<br />
mit Chefkoch-Funktion,<br />
• ProFresh Kühl-Gefriergeräte im<br />
schwarzen Outfit,<br />
• Frei stehender „Arctis“-A++-Gefrierschrank,<br />
• Einbau Kühlgerät „Santo“ mit<br />
Triple-A-Effizienz,<br />
• Sonderedition „ProClean Favorit<br />
50“-Geschirrspüler,<br />
• „ProTex“ Waschmaschinen mit<br />
„OptiSense-System“,<br />
• Wäschetrockner „ProTex Plus“.<br />
Marketing-Konzepte werden<br />
ausgebaut<br />
„Die Resonanz auf den neuen<br />
Markenauftritt und auf die begleitenden<br />
Maßnahmen ist äußerst<br />
positiv“, fasst Marketingleiterin<br />
Britta Amara das Einführungs-<br />
Jahr der „Neuen Kollektion“ zusam-<br />
42 KüchEnplAnEr 5/2011
men. Sehr viel Zustimmung zum<br />
„entstaubten“ Markenauftritt auch<br />
durch den Endverbraucher erhielten<br />
sowohl die TV-Spots als auch die<br />
„AEG Masterclasses“ und der „AEG<br />
Golf & Cook Cup“. „Diese Richtung<br />
wird weitergeführt“, wobei der<br />
Markenauftritt „auch am POS leidenschaftlicher<br />
werden“ soll. Der<br />
Handel soll nach Möglichkeit noch<br />
stärker eingebunden werden, zum<br />
Beispiel in der Verbindung von<br />
Mas terclass und KochZeit.<br />
Weiterhin großes Gewicht haben<br />
Marketingkampagnen am Point<br />
of Sale. „Effizienz in Perfektion“<br />
heißt das Motto einer neuen Offensive<br />
zur „Öko_Line“ des Unternehmens,<br />
die topaktuell zur IFA verabschiedet<br />
wurde: Gezeigt werden<br />
aus allen Produktgruppen die sparsamsten<br />
AEG-Hausgeräte der Produktreihe<br />
„Neue Kollektion“. Die<br />
Botschaft: Die Verbraucher schonen<br />
Ressourcen und müssen dabei<br />
weder auf Qualität noch auf Innovation<br />
verzichten. Begleitet wird die<br />
Öko-Kampagne von zahlreichen<br />
Aktionen und POS-Materialien sowie<br />
Nutzungsmöglichkeiten moderner<br />
Kommunikationstechnik<br />
zur Hintergrundinformation. Die<br />
Marketingmaterialien beziehen ihren<br />
Wiedererkennungswert durch<br />
ein eigens entwickeltes Bildmotiv,<br />
eine Erdkugel, deren Kontinente<br />
durch ein grünes Stromkabel nachgezeichnet<br />
werden. Verbunden<br />
ist die Kampagne darüber hinaus<br />
mit einem konkreten Anstoß zum<br />
Umstieg auf Ökostrom: Beim Kauf<br />
eines Öko_Line-Geräts von AEG erhalten<br />
Konsumenten in Deutschland<br />
noch bis zum 31. 12. 2011 ein<br />
Startguthaben von 50 Euro – diesen<br />
Bonus können sie nutzen, wenn<br />
sie einen Stromliefervertrag mit<br />
„Naturstrom“ über den Bezug Erneuerbarer<br />
Energien abschließen.<br />
Eine zweite Marketingkampagne<br />
mit der Möglichkeit zu Sonderplatzierungen<br />
nimmt das Thema „50 Jahre<br />
Favorit“ auf; die Aktion be ginnt<br />
im September. Auch hierzu nutzte<br />
der Fachhandel die IFA sehr rege<br />
als Informationsplattform, ebenso<br />
zu direkten Serviceleistungen: Der<br />
Launch des Exklusiv Händler-Portals<br />
und der Relaunch des E-Learning-Portals<br />
für Verkäufer. (hb)<br />
www.aeg.de<br />
www.electrolux.de<br />
Jubiläum in rothenburg<br />
Das Traditionsunternehmen feiert 2011 das<br />
50-jährige Bestehen des AEG Werks Rothenburg<br />
–Klaus Wührl (rechts) gratuliert Werksleiter<br />
Johann Reindl zum erfolgreichen Management.<br />
2010 wurden dort rund 700 000<br />
Einbaubacköfen und Einbauherde sowie<br />
1,2 Mio. Kochfelder produziert – das bedeutet<br />
eine Tagesproduktion von bis zu<br />
6500 Kochfeldern. Beschäftigt sind in Rothenburg<br />
ca. 1150 Mitarbeiter.<br />
In Rothenburg gefertigt: „MaxiKlasse“-<br />
Backofen im Design der Neuen Kollektion.<br />
Zur optimalen Hitzeverteilung wurde das<br />
sogenannte „ThermiC°Air“-Heißluftsystem<br />
entwickelt. Das Gerät wurde auch auf der IFA<br />
präsentiert.<br />
Die „Maxi Klasse“-<br />
Einbaubacköfen<br />
und -herde in der<br />
Standardausführung<br />
sowie die<br />
„Pyroluxe Plus“-<br />
Modelle arbeiten<br />
um 20 Prozent<br />
effizienter, als<br />
die Energieeffizienzklasse<br />
A vorschreibt:<br />
AEG setzt<br />
in Rothenburg eine Laserschweiß-Technologie<br />
ein. Die so hergestellten Schweißnähte<br />
genügen den Anforderungen hoher Temperaturen<br />
aufs Beste.<br />
5/2011
Messe<br />
coolgiants.de mit neuer händlersuchmaschine<br />
Ganz einfach finden lassen<br />
Der Markendistributeur coolGiants ® ) AG verstärkt seine Fachhandelsunterstützung<br />
auf multimediale Weise. Zeitgleich mit dem<br />
Relaunch der Website platzieren die Markenspezialisten ein neues<br />
Such-Tool, das Endverbrauchern effektiven Nutzen verspricht – und<br />
Fachhändlern die Chance auf neue Kunden. Die neue Händlersuchmaschine<br />
mit PLZ-Umkreissuche präsentiert übersichtlich und<br />
präzise die ausführlichen, ständig gepflegten Kontaktdaten und<br />
bietet untergliederten Überblick über das Angebot der cool Giants-<br />
Markenwelten Sub-Zero/Wolf, GE, Fisher & Paykel, Inle Ambiente<br />
und MGS. „Mit dieser Maßnahme haben wir den Verbraucher<br />
wie unseren Fachhandelspartner im Fokus,“ erläutert Kersten R.<br />
Hoppe, Vorstand coolGiants ® ) AG. Schon nach zwei Tagen Online-<br />
Präsenz habe sich Hermann Falke, Falke Küchenstudio Kiel, bei<br />
der coolGiants ® ) AG gemeldet und begeistert vom ersten, durch die<br />
neue Händlersuchmaschine generierten Auftrag berichtet.<br />
Selbst die Internetsuche nach Markennamen führe zur<br />
coolGiants-Website und somit direkt weiter zum Fachhandel. So<br />
werde Kundenfrequenz bei den Fachhandelspartnern mit entsprechenden<br />
Ausstellungsgeräten erzeugt. „Eine win-win-Situation<br />
für alle Beteiligten“, so das Unternehmen. Zudem finden Interessenten<br />
auf der Internetpräsenz detailliert Informationen zu den<br />
Produktwelten Kochen, Kühlen & Gefrieren, Spülen sowie Bad-<br />
Die erneuerte Internetseite www.coolgiants.de beinhaltet nun<br />
auch eine Händlersuchmaschine. Das bietet Vorteile für Endverbraucher<br />
und Fachhändler.<br />
Interieur, ein Katalogdownload komplettiert das Angebot. Die<br />
coolGiants ® ) AG gehört zu den Ausstellern der area30.<br />
www.coolgiants.de<br />
Strom sparen mit coolEfficiency<br />
Mehr Frische bei weniger Stromverbrauch, mehr Lagerraum<br />
bei gleichbleibenden Außenmaßen, mehr Genuss<br />
bei weniger Arbeit – all das verbirgt sich hinter dem Namen<br />
coolEfficiency. Die neue<br />
Kältegeräte-Reihe will insbesondere<br />
durch stromsparende<br />
Technik Maßstäbe im<br />
Markt setzen: Alle Geräte gehören<br />
ausnahmslos zu den<br />
Top-Energie-Effizienzklassen<br />
A+++ oder A++. Möglich<br />
werden diese Spitzenwerte<br />
laut Hersteller durch den hohen<br />
Wirkungsgrad der Kompressortechnologie,<br />
verstärkte<br />
Geräteisolation und zwei<br />
separate Kälte-Kreisläufe für<br />
Kühl- und Gefrierbereich.<br />
Je nach Ausstattung erleichtern<br />
die Abtauhilfe lowFrost<br />
oder die Abtauautomatik No-<br />
Frost die Alltagspflege im<br />
Gebrauch. Hinter den Türen<br />
leuchten integrierte LED-<br />
Leuchten den Innenraum<br />
blendfrei bis in den letzten<br />
Winkel aus und punkten<br />
durch Langlebigkeit und<br />
minimalen Stromverbrauch.<br />
(Siemens)<br />
Sieht aus wie Naturstein oder Keramik, ist aber ein Laminat.<br />
Sieht aus wie Stein<br />
Für das Auge ist die Laminat-Kollektion „Three“ kaum von<br />
klassischen Naturstein- oder Keramikfliesen zu unterscheiden.<br />
Für die Fußsohle schon eher: Die matt oder glänzend lackierten<br />
Oberflächen zeigen sich angenehm fußwarm und eignen sich für<br />
Wohnraum und Küche. Die 918 x 306 x 10 mm großen Fliesen gelten<br />
als robust, stoß- und kratzfest, lichtecht und farbstabil sowie<br />
pflegeleicht und hygienisch. Dank des speziellen Loc-Systems lassen<br />
sie sich einfach und leimfrei verlegen. Für die Trägerplatten<br />
werden ausschließlich Holzsortimente aus PEFC-zertifizierten<br />
Wäldern verwendet. Darüber hinaus sind alle Bodenkollektionen<br />
laut Hersteller Kaindl mit dem Greenguard-Label „Children &<br />
Schools“ zertifiziert.<br />
www.siemens-home.de<br />
www.kaindl.com<br />
44 KüchEnplAnEr 5/2011
falmec<br />
Weniger Geräusch ist mehr Komfort<br />
Mit einer Innovationsoffensive präsentiert sich falmec vom 17. bis 22. September<br />
auf der neuen Orderfachmesse area30. Für Gesprächsstoff sollen insbesondere zwei<br />
Innovationen sorgen. Dabei handele es sich einerseits um das Thema Geräusch „mit<br />
der leisesten Dunsthaube der Welt“, anderseits um das Thema Ionisierung. Einen<br />
ers ten Eindruck dazu gibt es auf den Videoportalen Vimeo und Youtube:<br />
• http://www.vimeo.com/27042505<br />
• http://www.youtube.com/user/FalmecSpa?blend=6&ob=5#p/u/13/Xz2GVjDwf9M<br />
„Wie bereits die Messe Fokus Küche & Bad in der Vergangenheit,<br />
ist die Nachfolgeveranstaltung area30 ein wichtiger<br />
Baustein in unserem Messeportfolio 2011“, sagt Ahmet<br />
Haskic (Foto), Leiter Marketing und Vertrieb bei falmec<br />
Deutschland. „Wir sind sicher, dass diese Spezialmesse von<br />
vielen unserer vorhandenen Kunden aber auch neuen Interessenten<br />
aus dem Möbel- und Küchenhandel besucht wird. Der Zeitpunkt im Herbst unterstützt den gelernten<br />
Rhythmus für Listungsgespräche, und wir wollen diese Chance nutzen, um unsere Neuheiten zu platzieren.“<br />
www.falmec.de<br />
Auch die besonders geräuscharme Dunsthaube<br />
Lumina von Falmec feiert auf der area30 Premiere.<br />
Die Mera für die Ecke<br />
Neue Spülen aus hochwertigem Feinsteinzeug in einer modernen geradlinigen Designund<br />
einer aktuellen Farbsprache stehen im Mittelpunkt der systemceram-Ausstellung<br />
zur ersten area 30. Die neue, geradlinig-moderne, auf der Formensprache der „Mera“-Serie<br />
aufbauende „Mera Eck“ ist ein Beispiel dafür, wie Form und Charakteristik modernen<br />
Keramikdesigns die Ausstrahlung eines Küchenraumes entscheidend mitprägen.<br />
Diese Lösung bietet dem Endkunden ein Höchstmaß an Funktionalität und dem <strong>Küchenplaner</strong><br />
vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung<br />
individueller Küchen. Das<br />
Halbrund des Außenradius<br />
gibt der Spüle einen weichen<br />
und eleganten<br />
Charakter. Die neue<br />
Farbe „Fango“ harmoniert<br />
mit den aktuellen<br />
Fronten und<br />
Arbeitsplatten. (Systemceram)<br />
www.systemceram.de<br />
Frischeinfos aufs Smartphone<br />
Wie viele Tage halten Karotten im Kühlschrank? Welche Vitamine<br />
stecken in einem Apfel? Wo bewahrt man Fisch am besten<br />
auf? Kann man im BioFresh-Fach Weintrauben wirklich über<br />
zwei Wochen länger aufbewahren? Diese und viele andere Fragen<br />
beantwortet die neue BioFresh App von Liebherr. Egal ob in<br />
der eigenen Küche oder direkt im Supermarkt, Nutzer der Smartphone-Anwendung<br />
können jederzeit auf detailliertes Wissen über<br />
Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Milchprodukte zugreifen. Die<br />
BioFresh App ist gratis und besonders nützlich für Kunden mit<br />
BioFresh-Kühlschrank, da es spezielle Hinweise für die Lebensmittellagerung<br />
im BioFresh-Fach gibt. In einer solchen Kühlzone<br />
bleiben Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch als in einem<br />
normalen Kühlteil und behalten ihr frisches Aussehen, ihre wertvollen<br />
Vitamine und den vollen Geschmack.<br />
www.liebherr.com<br />
Schneidet alles<br />
Kleiner Allesschneider ganz<br />
groß: Beim Messeauftritt von ritterwerk<br />
auf der Home Appliances@<br />
IFA 2011 in Berlin dreht sich alles<br />
um den neuen Multischneider classico<br />
1. Das kleine Gerät in silbermetallic<br />
passt mit seiner Größe in<br />
jede Küche. Durch den Aufbau aus<br />
Vollmetall bietet das Gerät trotz<br />
der kleinen Größe ein hohes Maß<br />
an Stabilität und Schneidleistung.<br />
„Durch die Schrägstellung der Auflegefläche<br />
lässt sich Schneidgut<br />
mit Leichtigkeit schneiden, erläutert<br />
der Hersteller. Den perfekten<br />
Schnitt unterstützen ebenso der<br />
durchzugsstarke 65-W-Eco-Motor<br />
und das Wellenschliffmesser mit<br />
polierter Schneide. Die Schnittstärke<br />
ist von hauchdünn bis etwa<br />
20 mm stufenlos einstellbar. (ritter)<br />
www.ritterwerk.de<br />
5/2011 KüchEnplAnEr 45
Messe<br />
Klein,<br />
schwarz,<br />
männlich<br />
WMF. Das Unternehmen aus der<br />
Region Schwäbische Alb kann mehr<br />
als Messer, Gabel und Töpfe. Der<br />
vor einem Jahr neu gegründete<br />
Kleingerätebereich gibt sich offensiv,<br />
und im Kaffee-Segment setzen die<br />
Württemberger auf Exklusivität.<br />
Die neue Luxusklasse: Der streng limitierte WMF<br />
Premium-Kaffeevollautomat Baldessarini in matrix-black.<br />
Auf der IFA gab’s nicht nur einen<br />
großen Paukenschlag, sondern<br />
gleich eine ganze Sinfonie an Novitäten.<br />
Unter den mehr als 25 neuen<br />
Produkten galten drei als die IFA-<br />
Messerenner schlechthin: der neue<br />
WMF Kaffeevollautomat Baldessarini<br />
limited edition, das erste<br />
Elektro-Kleingeräte-Frühstücksset<br />
mit Cromargan®-Oberfläche und<br />
die Elvis Presley Retro-Serie „only<br />
you“.<br />
Cross-Branding ist in der Branche<br />
an sich nichts Neues. Neu und<br />
ungewöhnlich im Kleingerätebereich<br />
ist jedoch die Kooperation<br />
der neu gegründeten wmf consumer<br />
electric GmbH (wmf/ce) mit<br />
der italienischen Luxus-Modemarke<br />
Baldessarini. Unter dem Slogan<br />
„Das Leben ist schön“ entstand<br />
in gemeinsamem Teamwork<br />
ein technisches Lifestyle-Produkt<br />
der Topklasse: der WMF Premium-<br />
Kaffeevollautomat Baldessarini in<br />
matrix-black und einer europaweit<br />
streng limitierten Auflage von 1.999<br />
Exemplaren. Die Modelle konnten<br />
ausschließlich auf der IFA disponiert<br />
werden und waren bereits im<br />
Vorfeld stark nachgefragt.<br />
Der neue Luxus<br />
„Damit ist es uns gelungen, etwas<br />
ganz Besonderes und Unverwechselbares<br />
zu schaffen“, erläuterte<br />
Marketingleiter Martin<br />
Polcyn.“ Das Premium-Gerät im<br />
exklusiven Baldessarini-Design<br />
mit gleichnamigem Schriftzug,<br />
einem Label mit Angabe der Seriennummer<br />
und beigefügtem Zertifikat<br />
kostet 1.999 Euro und interpretiert<br />
die Luxusklasse neu:<br />
als einen Lebens(mehr)wert, den<br />
man still genießt und sich mit<br />
seiner Familie und Freunden daran<br />
erfreut, ohne damit zu protzen.<br />
Luxus als Lebensqualität und<br />
Lebensmaxime – nicht als Status-<br />
und Vorzeigeobjekt. Dies entspräche<br />
ganz der Philosophie der<br />
italienischen Luxus-Herrenmarke<br />
Baldessarini, betont Burkhard<br />
Stuhlemmer, Geschäftsführer der<br />
Baldessarini GmbH. „Das umfasst<br />
auch die Kunst, sich Zeit zu nehmen,<br />
weil man kann und nichts<br />
muss. Sich Momente zu gönnen,<br />
in denen man genießt und sich<br />
wohlfühlt. Das ist Luxus. Und es<br />
gehört auch dazu, mit anderen<br />
nicht mehr in Konkurrenz zu treten,<br />
sondern den eigenen Stil zu<br />
genießen“, so der Baldessarini-Geschäftsführer.<br />
Der neue Kaffee-Vollautomat aus<br />
dem Premium-Segment WMF Selection<br />
steht für all das, was Männer<br />
lieben, denn „70 % der Kaffee-/<br />
Espresso-Maschinen werden von<br />
Männern gekauft“, so Marketingleiter<br />
Martin Polcyn. Insofern verstehe<br />
sich das neue WMF-Modell<br />
als das „Kleine Schwarze für den<br />
Herrn“, als beispielsweise sinnvolle<br />
Ergänzung eines Porsches 911 aus<br />
der limitierten black edition oder<br />
einer neuen Poggenpohl-Küche.<br />
Die Limitierung wecke den Jagdinstinkt,<br />
so Polcyn.<br />
Kleingeräte-Offensive<br />
Vollgas gibt wmf/ce auch im<br />
Kleingerätebereich, beispielweise<br />
mit den beiden neuen Frühstücksserien<br />
„Cromargan“ und „only you“.<br />
Sie sind ebenfalls Teil eines neuen<br />
Drei-Säulen-Konzepts, auf das<br />
die Marke fokussiert. „Wir haben<br />
die letzten Monate hart gearbeitet,<br />
denn die IFA ist für die CE-Branche<br />
nur ein kleiner Schritt, für die Marke<br />
WMF jedoch ein großer Sprung“,<br />
46 KüchenpLaner 5/2011
Homage an Elvis Presley: Die Retro-Frühstücksserie „WMF Only You!“.<br />
sagt Wilfried Pohl, Geschäftsführer<br />
wmf/ce. „Und da wir einen hohen<br />
Anspruch haben“, wollen wir<br />
auch im Kleingeräte-Sortiment<br />
Benchmarks setzten, auf dem Niveau<br />
von Philips und Siemens“. Da<br />
hat sich Pohl, der für nächstes Jahr<br />
ein weiteres Neuheitensortiment<br />
ankündigt, ganz schön viel vorgenommen.<br />
Dreiklang<br />
Das Drei-Säulen-Konzept – drei<br />
Sortimentslinien mit einem klaren<br />
line-up – soll dafür die besten Voraussetzungen<br />
schaffen. Es umfasst<br />
die Sortimentslinien Essentials<br />
(Einstiegsklasse), Collection<br />
(Mittelklasse) und Selection (Premiumklasse).<br />
„Damit wollen wir<br />
uns im Markt klar positionieren,<br />
und zwar mit einem höheren Verkaufspreis<br />
als dem Durchschnitts-<br />
VK der Branche“, so Wilfried Pohl.<br />
Der Vertrieb erfolgt selektiv und<br />
in erster Linie über den Elektround<br />
Möbelfachhandel. Doch auch<br />
die Küchenspezialisten nimmt das<br />
Unternehmen ab 2012 ins Visier.<br />
Denn wer eine Poggenpohl-Küche<br />
kaufe, der gäbe auch Geld für<br />
Luxus-Kaffeevollautomaten aus,<br />
meint Pohl.<br />
Ganz wichtig sei dabei ein sauberes<br />
line-up bei allen drei Marken<br />
sowie eine klare Produkt- und<br />
Marken-Differenzierung. Nur so<br />
mache es Sinn für den Handel.<br />
Dazu Geschäftsführer Wilfried<br />
Pohl: „Wir haben einen sauberen<br />
Aufbau der Sortimente mit dem<br />
klaren Fokus auf WMF. Dadurch<br />
kann es zu keinerlei Kannibalisierung<br />
kommen.“<br />
Frühstücks-erlebnisse<br />
>Das Leben glänzt schön<<br />
bringt auf den Punkt, wofür die<br />
neue Frühstücksserie „WMF Skyline“<br />
mit hochwertigen Cromargan-<br />
Oberflächen steht: einen Toaster, einen<br />
Wasserkocher und eine Aroma<br />
Kaffeemaschine in elegantem Cromargan,<br />
eine Edelstahllegierung<br />
mit feiner Silberoptik. „Das kann<br />
nur WMF“, sagt Pohl. Das zweite<br />
Frühstücksset im flotten Retro-<br />
Style nennt sich „WMF Only You!“<br />
und stellt eine Hommage an die<br />
Rock’n-Roll-Ikone Elvis Presley dar.<br />
Dazu gehören ein Wasserkocher,<br />
ein Toas ter und eine Filter-Kaffeemaschine<br />
in stylishem Rot, die unter<br />
dem Slogan >Das Leben klingt<br />
schön< vermarktet werden. (acg)<br />
www.wmf.de<br />
„Die Farbe Schwarz ist kein Trend,<br />
sondern ein Dauerbrenner“, sagt<br />
Martin Polcyn, Marketingleiter<br />
wmf/ce.<br />
Start mit Kleingeräten<br />
„2010 war das erfolgreichste<br />
Jahr unserer Firmengeschichte“,<br />
freut sich<br />
Dr. Rudolf Wieser, Vorstandsmitglied<br />
der WMF<br />
AG. „Unsere Umsatzrendite<br />
lag über 6,5 %.“ Den<br />
Erfolg führt Dr. Wieser auf<br />
eine gelungene Internationalisierungs-<br />
und Umsatz-<br />
Strategie zurück. Letztes<br />
Jahr erfolgte der Start ins<br />
Kleingerätegeschäft, nachdem<br />
das Unternehmen –<br />
Wilfried Pohl, Geschäftsführer<br />
wmf/ce.<br />
bekannt für seine Profi-Kaffee/-Espressomaschinen in<br />
guten Hotels und der Gastronomie – die Unternehmen<br />
petra-electric und Princess übernommen hatte. Inzwischen<br />
sei der Konzern neu strukturiert und im Sinne einer<br />
offensiven Wachstumsstrategie bestens aufgestellt<br />
mit dem Ziel, verkaufbare Produkte unter allen drei<br />
Marken erfolgreich zu vertreiben, so Dr. Wieser.<br />
Die weltweiten Elektrokleingeräte-Aktivitäten der<br />
Marken WMF, petra-electric und Princess wurden zusammengefasst<br />
und laufen seit 1. Januar 2011 über die<br />
neu gegründete Gesellschaft wmf consumer electric<br />
GmbH (wmf/ce). Die Geschäftsführung liegt bei Detlef<br />
Czypulovski und Wilfried Pohl, der als Geschäftsführer<br />
für die Erarbeitung internationaler Vertriebsstrategien<br />
für alle drei Marken und darüber hinaus für das Marketing<br />
und den Vertrieb der Marken WMF und petra-electric<br />
verantwortlich zeichnet.<br />
Glänzend frühstücken – mit<br />
der neuen Cromargan-Serie<br />
WMF Skyline.<br />
5/2011 KüchenpLaner 47
Messe<br />
André Pape,<br />
Geschäftsführer<br />
Küche&Co.<br />
Stefania Bender,<br />
Bereichsleiterin<br />
Expansion von<br />
Küche&Co.<br />
Küche&Co präsentiert sich auf der area30<br />
Franchisesystem auf Expansionskurs<br />
Im Fokus der Produktpräsentation von Küche&Co auf<br />
der Ordermesse area30 steht die Marke Privileg, die exklusiv<br />
im Stationärhandel angeboten wird. Geschäftsführer<br />
André Pape: „Wir freuen uns sehr, als einer der<br />
ersten angemeldeten Aussteller eine überaus exponierte<br />
Lage auf der area30 erhalten zu haben.“ Er lädt ein, sich<br />
das besondere Konzept des Küche&Co-Standes anzuschauen.<br />
„In Anlehnung an unseren außergewöhnlichen<br />
Stand, platzieren wir die Marke im 360°-Marketing um<br />
unsere Kunden herum und betreuen unsere Franchisepartner<br />
ebenso umfassend“, betont Pape. Die Orderfachmesse<br />
in Löhne sieht er als eine optimale Gelegenheit,<br />
die Bekanntheit der Marke Küche&Co innerhalb der<br />
Branche voranzutreiben. Dabei hat sich das Franchisekonzept<br />
Wachstum und damit Fortschritt auf die Fahnen<br />
geschrieben. Das aktuelle Thema lautet: „Metamorphose<br />
– Veränderung – Entwicklung“. Die Metamorphose<br />
beziehe sich im Sinne von Expansion und Veränderung<br />
des Markenbildes einerseits auf das Unternehmen selbst<br />
und andererseits auf die zu gewinnenden Partner, die<br />
sich mithilfe des Franchisekonzepts verändern möchten.<br />
„Menschen, die in unserem Franchisesystem eine<br />
Chance erkennen, sich in einem wachsenden Marktumfeld<br />
erfolgreich weiterzuentwickeln, sind herzlich willkommen“,<br />
sagt Stefania Bender, Bereichsleiterin Expansion<br />
von Küche&Co, die den Auftritt auf der area30 als<br />
einen konsequenten Schritt auf dem Weg der Expansion<br />
bezeichnet.<br />
www.kueche-co.de<br />
rational<br />
Wohnen, Farbe, Licht<br />
Bei rational erwartet die Küchenspezialisten<br />
„außergewöhnliche Küchenplanungen“.<br />
Grund genug, so das Unternehmen, für einen<br />
Zwischenstopp in Melle-Riemsloh. Einer der<br />
Messeschwerpunkte liege auf neuen Wohnund<br />
Farbkonzepten. Des Weiteren zeigt der<br />
Markenhersteller, wie innovative Lichtkonzepte<br />
in der Küche umgesetzt werden.<br />
Neben der hochwertigen Anmutung, die<br />
sich durch alle Programme zieht, legen die<br />
Spezialisten bei rational viel Wert aufs Detail.<br />
„rational Einbauküchen erkennt man an<br />
speziellen Qualitätsmerkmalen, beispielsweise<br />
an einer neuen durchgängigen Frontstärke<br />
von 22 mm oder an den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten<br />
der Programme. Das<br />
erleichtert unseren Händlern die Arbeit deutlich<br />
und eröffnet ihnen neue, kreative Planungsspielräume“,<br />
so Marketingleiterin Elke<br />
Pfeiffer.<br />
Dahinter steht die Unternehmens-Maxime,<br />
unverwechselbare, bis ins kleinste Detail<br />
durchdachte, wertbeständige Küchenkonzepte<br />
zu kreieren, die die Öffnung zum<br />
Wohnraum unterstreichen. „Dass dies von<br />
Handelspartnern und Endverbrauchern honoriert<br />
wird, zeigt sich am aktuellen Geschäftsverlauf.<br />
Wir freuen uns über die positiven Signale<br />
und den guten Auftragseingang“, sagt<br />
Geschäftsführer Sebastian Groesslhuber.<br />
www.rational.de<br />
Sonderedition 50 Jahre Favorit<br />
Ihren ersten „vollautomatischen“ Geschirrspüler präsentierte AEG bereits<br />
1961. Den runden Geburtstag feiert das Unternehmen mit der Sonderedition<br />
„ProClean Favorit 50“, auf die 50 Monate Herstellergarantie gewährt werden.<br />
Einige Produktmerkmale der in Energieeffizienzklasse A++ eingestuften<br />
Baureihe: Trotz Norm-Abmessungen ist das Beladungsvolumen um 10 Liter<br />
erhöht. Eine innovative Sprühtechnologie, die auch chaotisch gestapeltes Geschirr<br />
erstklassig reinigt. Das „LevelControl-System“ lässt auch gefüllte Körbe<br />
senken oder anheben und so flexibel Platz schaffen. Das Programm „Pro-<br />
Zone“ spült im Unterkorb mit höherer Temperatur und höherem Druck als im<br />
Oberkorb. „Soft Spikes“ geben Gläsern Halt. Im letzten Spülgang hält das Gerät<br />
eine Temperatur von 70 Grad und garantiert laut Hersteller so nahezu 100<br />
Prozent Bakterienfreiheit. Das „Extra Silent“-Programm reduziert die Laufgeräusche<br />
auf 39 Dezibel. (AEG)<br />
www.aeg.de<br />
ProClean Favorit 50<br />
heißt das Sondermodell<br />
von AEG.<br />
rational präsentiert auf der Hausmesse 2011<br />
außergewöhnliche Küchenmodelle. Dazu zählt<br />
das Modell onda mit runden Formen.<br />
48 KüChEnpLanEr 5/2011
Oranier<br />
Flächen-Induktion mit sechs Kochzonen<br />
Produkt-Innovationen und Messe-Highlights in Serie will<br />
Oranier auf der area30 in Löhne präsentierien: Eine mit 11,1 Kilowatt<br />
besonders leistungsstarke Flächen-Induktion mit bis zu<br />
sechs Kochzonen gehört dazu. Die neueste Geschirrspüler-Generation<br />
mit bester Energie-Effizienz und Besteckschublade ebenso.<br />
Designorientierte Dunstabzugshauben und technisch überarbeitete<br />
Modelle gebe es in allen Preisklassen.<br />
„Eines der absoluten Highlights dieses Messe-Herbstes ist<br />
die neue Flächen-Induktion“, kündigen die Verantwortlichen<br />
von Oranier an. Möglich seien bis zu sechs Kochzonen, von denen<br />
je zwei zu einer großen Fläche gebrückt werden können, sodass<br />
Töpfe, Pfannen und Kasserollen in unterschiedlicher Form<br />
und Größe variabel gestellt werden können. Und da die Kochzonen<br />
annähernd rechteckig sind, bilden sich keine Kaltstellen<br />
zwischen den zusammengeschalteten Induktions-Flächen. „Das<br />
ist in dieser Form neu – und eine wirkliche Sensation“, so der<br />
Hersteller. Die technische Ausstattung der rekordverdächtigen<br />
Induktions-Kochfelder umfasst neben 14 Leistungsstufen und<br />
einem Doppel-Booster zahlreiche weitere Funktions-Merkmale<br />
eines modernen High-End-Gerätes. Und dies „zu einem moderaten<br />
Verkaufspreis, der sichere Margen garantiert“.<br />
Oranier setzt auf das Konzept „A-Marken-Qualität zu B-Preisen“.<br />
Die aktuellen Zahlen mit zweistelligen Umsatzzuwächsen<br />
Neu und laut Oranier eine wirkliche Sensation:<br />
FlächenInduktion mit sechs Kochzonen, von denen jeweils zwei<br />
eine Einheit bilden können.<br />
sprächen für diese Strategie. Eine schnell wachsende Außendienst-Mannschaft<br />
sowie mehr als 2000 Kunden im Fachhandel<br />
– bei steigender Tendenz – seien weitere Kennziffern des Erfolges.<br />
Die Oranier Küchentechnik GmbH ist auf der area30 vom Eingang<br />
aus gesehen gleich rechts am Messestand A 70 auf mehr<br />
als 200 Quadratmetern präsent.<br />
www.oranier.com<br />
Volles aroma<br />
Damit sich das Aroma des Kaffees optimal entfalten kann, ist das Coffee-Center Supremo<br />
XLS für die Nische 45 cm mit einem innovativen Keramikmahlwerk ausgestattet. Für mehr<br />
Cappuccino Genuss sorge zudem der separate Milchaufschäumer. Der Kaffeeauslauf ist zwischen<br />
80 und 155 mm höhenverstellbar und prädestiniert für Espresso und Lungo ebenso<br />
wie für Cappuccino der Latte macchiato. Die Klartextanzeige informiert jederzeit über den<br />
Status der aktuellen Funktion und gibt nützliche Hinweise, wann Wasser aufgefüllt oder<br />
wann entkalkt werden soll. (V-ZUG)<br />
www.v-zug.de<br />
precious design<br />
www.kludi.com<br />
5/2011 KüChEnpLanEr 49
Messe<br />
V-ZUG<br />
ausstattungen höchster Qualität<br />
„Das Konzept und der Zeitpunkt der neuen area30 hat uns<br />
überzeugt, von Anfang an am Standort Löhne mit dabei zu sein.<br />
Hier schlägt das Herz der deutschen Küchenmöbelindustrie, und<br />
hier suchen wir das Gespräch mit vorhandenen Kunden ebenso<br />
wie mit qualifizierten neuen Handelspartnern, die mit uns gemeinsam<br />
die Marke V-ZUG in Deutschland im gehobenen Leistungssegment<br />
zu dem machen wollen, was sie in der Schweiz bereits<br />
ist.“ So kündigt Roman Grädel, Manager Export bei V-ZUG<br />
das Herbstmessen-Engagement des Unternehmens an. Vom 17.<br />
bis 22 September 2011 zeigt der Schweizer Marktführer für Hausgeräte<br />
in der Küche und im Waschraum auf Stand C25 auf 70<br />
Quadratmetern Highlights aus seinem Highend-Sortiment.<br />
Mit zahlreichen Besonderheiten und einigen Alleinstellungsmerkmalen<br />
will V-ZUG in allen Sortimentsbereichen „einzigartige<br />
Ausstattungen mit höchster Qualität und überzeugendem<br />
Gebrauchsnutzen ‚Made in Switzerland’“ bieten.<br />
Zum Beispiel die patentierte GarAutomatik mit „Gelinggarantie“<br />
im neuen Combi-Steam XSL mit einer „Tip-and-go“ (Drehen<br />
– Drücken – Fertig) -Bedienung, die alle Funktionalitäten auf<br />
einfachste Weise erschließt. „Menüs gelingen hier sogar ohne<br />
Eingabe von Betriebsart, Gewicht und Größe des Garguts“, verspricht<br />
der Hersteller und ergänzt: „Wie von Zauberhand vollautomatisch.“<br />
Im neuen Backofen Combair XLS für die 45-cm-Nische<br />
sorge das exklusive Zartgaren für ein perfektes Gelingen<br />
und je nach Geschmack auf den Punkt genaue Ergebnisse wie<br />
CombiSteam<br />
XSL mit patentierter<br />
GarAutomatik<br />
und<br />
51 Liter XXL<br />
Garraum von<br />
VZUG.<br />
rare, medium oder well done – auch dies ohne Eingabe von Größe<br />
und Gewicht des Fleisches.<br />
Ebenfalls neu ist das Coffee-Center Supremo XSL. Ausgerüstet<br />
ist dies mit einem leistungsstarken Keramikmahlwerk. Premiere<br />
feiert zudem die Mikrowelle Miwell-Combi XSL, welche<br />
Heißluft mit Mikrowellen-Funktion verbindet und ein Garraumvolumen<br />
von 40 Litern bietet. Designerhauben und Kochfelder<br />
sowie Geschirrspüler, die laut Hersteller in rekordverdächtigen<br />
19 Minuten blitzblank sauber spülen, sowie Kühl- und Gefriergeräte<br />
bis hin zu FoodCentern runden die Präsentation ab.<br />
www.v-zug.de<br />
Direkt oder indirekt<br />
Mit einem Handgriff entsteht wahlweise<br />
funktionales Arbeitslicht oder<br />
indirektes Licht, das dekorativ von der<br />
Nischenwand reflektiert wird: LED<br />
Schwenk-Designleuchte mit Power-LEDs<br />
in Daylight-Ausführung – ein Exklusivprodukt.<br />
(Sagemüller & Rohrer)<br />
www.sagero.de<br />
Wasserdichte platte<br />
„Resoplex“ besteht aus einer 35-mm-„AirMaxx“-Leichtspanplatte,<br />
einer 3 mm dicken Phenolkompaktschicht und<br />
einer 0,7 mm starken Resopaloberfläche und lässt sich mit<br />
einer herkömmlichen Oberfräse für den Einbau einer Edelstahl-<br />
oder Keramikspüle oder eines Glaskeramikkochfeldes<br />
ohne Metallrahmen vorbereiten. Dank der insgesamt<br />
3,7 mm umfassenden wasserbeständigen Oberschicht kommen<br />
weder der Spülenrand noch das Kochfeld mit der quellempfindlichen<br />
Spanplatte in Kontakt. Eine zwei Millimeter<br />
breite Fuge rund um das Kochfeld gleicht temperaturbedingte<br />
Dehnungen aus. Wegen ihrem geringen Gewicht –<br />
rund 30 % geringer als herkömmliche Spanplatten, so der<br />
Hersteller – und dem Konstruktionsprinzip, das komplett<br />
auf das sonst übliche PU-Gussmaterial verzichtet, profiliere<br />
sich „Resoplex“ als umweltschonendes Produkt. Für hohe<br />
Produktqualität erhielt die Küchenarbeitsplatte Resoplex<br />
den „interzum award: intelligent material & design 2011“.<br />
Doppelt ausgezeichnet<br />
Für den Toaster TTM 910 und Wasserkocher SJM 910 der<br />
neuen Frühstückserie Rise bekam der Hersteller gleich zwei<br />
begehrte Auszeichnungen: einen Plus-X-Award 2011 für<br />
„High Quality, Design und Bedienkomfort“ und einen als<br />
„Beste Produkte des Jahres“. (Kenwood)<br />
www.kenwoodworld.com/de<br />
www.resopal.de<br />
50 KüChEnpLanEr 5/2011
KULT<br />
KOSMOS<br />
KOMFORT<br />
TECHNOLOGIE UND DESIGN IN PERFEKTION:<br />
BAUKNECHT KULT, KOSMOS UND KOMFORT.<br />
Die Bauknecht Designlinien KULT, KOSMOS und KOMFORT liegen optisch und technologisch am Puls der Zeit.<br />
Sie erfüllen die Wünsche Ihrer Kunden optimal und intuitiv: Formvollendetes Design wird durch intelligente Funktionen,<br />
sparsamen Energieverbrauch und perfekt harmonisierende Geräte unterstrichen.<br />
Innovationen, die auch Juroren in ganz Europa begeistern. Neben dem Kücheninnovationspreis 2011 in Platin wurde<br />
der Backofen KULT mit dem red dot design award winner 2010 und der Backofen KOSMOS mit dem red dot design award<br />
honourable mention 2011 ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde die Einbaugerätelinie KOMFORT mit dem iF product design<br />
award 2011 geehrt.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
BESUCHEN SIE UNS<br />
AUF DER AREA30<br />
IN LÖHNE, STAND C35<br />
VOM 17. – 22.09.2011<br />
Erfahren Sie mehr unter: www.bauknecht-welt.de
Messe<br />
Optiken mixen<br />
Mit der Präsentation<br />
der Reihe Collection bietet<br />
EuroCave Weinklimaschränke<br />
als solitäre Möbelstücke<br />
an. Es gibt sie<br />
mit ein, zwei oder drei<br />
Temperaturzonen sowie<br />
als Gerät mit Multitemperaturbereichen.<br />
Drei<br />
Größen stehen zur Auswahl<br />
mit Platz für 74, 170<br />
oder 203 Flaschen. Bei den<br />
Oberflächen können die<br />
Kunden zwischen Optiken<br />
in Satinrot, Baumwollweiß,<br />
Schwarz strukturiert,<br />
Wenge oder hellem Holz wählen. Teile des Außendesigns können nach einem Baukastenprinzip<br />
farblich gemixt werden. Eigens gestaltet für diese Gerätereihe wurde der<br />
ergonomische Stangengriff. (Eurocave)<br />
www.eurocave.de<br />
Wirkt auch in Wohnräumen: Weinklimaschrank aus der<br />
Collection Reihe, hier in Satinrot.<br />
Darf sich mit dem Plus X Award<br />
für das „Beste Produkt des Jahres<br />
2011“ schmücken: GlassEdition<br />
Bio Fresh Kühlschrank KBgb 3864.<br />
„Bestes produkt“<br />
Beim Plus X Award 2011 wurden<br />
gleich vier Liebherr Kühlund<br />
Gefriergeräte ausgezeichnet.<br />
Allen voran als „Bestes Produkt<br />
des Jahres 2011“ der GlassEdition<br />
BioFresh Kühlschrank KBgb 3864<br />
in der Produktgattung Standkühlschrank<br />
sowie das Frischecenter<br />
SBSes 7165 in der Produktgattung<br />
SBS Kühl-/Gefrier-Gerätekombination.<br />
Zusätzlich zum „Besten<br />
Produkt des Jahres 2011“ wurde<br />
die SBSes 7165 Premium Plus mit<br />
dem Plus X Award für „hohe Qualität,<br />
Design und Bedienkomfort“<br />
ausgezeichnet. (Liebherr)<br />
www.liebherr.com<br />
Gleichmäßig beheizen<br />
Flexibel kochen wird nun noch<br />
großzügiger. Denn die varioInduktion<br />
von Siemens gibt es seit März 2011<br />
auch für 90 Zentimeter breite Kochstellen.<br />
Die beiden varioZonen links<br />
und rechts lassen sich zu einem extragroßen<br />
Areal zusammenschalten. So<br />
entsteht eine 21 x 40 Zentimeter große,<br />
zentral zu steuernde Einheit, die auch<br />
besonders große Pfannen und Bräter<br />
gleichmäßig beheizt. (Siemens)<br />
www.siemens-home.de<br />
Alternative zur zentralen Heißwasserversorgung:<br />
Durchlauferhitzer CFXU.<br />
varioInduktion erkennt automatisch Größe, Position<br />
und Form von Töpfen und Pfannen und erhitzt<br />
nur das, was auch erhitzt werden soll.<br />
Gradgenau zapfen<br />
Der Clage-Durchlauferhitzer<br />
CFX-U FUNKTRONIC MPS® für Küchenspülen<br />
wurde mit dem Plus X<br />
Award-Siegel als „Bestes Produkt<br />
des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Die<br />
Jury lobte die Qualität und den Bedienkomfort<br />
des Gerätes. So bestimme<br />
der Nutzer bequem über eine<br />
Funkfernbedienung gradgenau die<br />
Auslauftemperatur des unter der<br />
Küchenspüle installierten Durchlauferhitzers.<br />
Ein Tastendruck genüge<br />
für den Temperaturwechsel.<br />
Das Zumischen von Kaltwasser an<br />
der Armatur sei nicht mehr nötig.<br />
Das spare Energie. (Clage)<br />
www.clage.de<br />
52 KüChEnpLanEr 5/2011
häcker<br />
raum für neue Ideen<br />
Das Messemotto für die Hausstellung 2011/2012<br />
„Raum für neue Ideen“ bezieht sich auf die großzügige<br />
Erweitung der Ausstellungsfläche. Statt der bisherigen<br />
2000 m² steht den Besuchern nun eine 2600 m² große<br />
Küchenwelt zur Verfügung. Insgesamt viel Raum für<br />
neue Ideen. Dies gilt auch für den deutlich größeren<br />
Lounge- und Gastronomiebereich, in dem die Jahr für<br />
Jahr wachsenden Besucherströme in Ruhe die Präsentation<br />
der Küchenneuheiten reflektieren können.<br />
Unmittelbar nach der Hausmesse 2010 waren in der<br />
Werkstraße die Bagger angerückt und hatten mit den<br />
Erdarbeiten zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes<br />
begonnen. Ziel war die Verlängerung des Gebäudekomplexes<br />
in östlicher Richtung um ca. 25 Meter.<br />
Neben neuen Seminar- und Büroräumen wurde<br />
vor allem die Ausstellungsfläche um 30 % vergrößert.<br />
Trotz der schwierigen Bedingungen im vergangenen<br />
Umsatzsprung<br />
Häcker konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr<br />
um 35 Mio. auf nun 330 Mio. Euro steigern. Das entspricht<br />
einer Steigerung um 11,8 %. Die Zahl der Mitarbeiter<br />
stieg um 50 auf nun 900. Die Exportquote beträgt<br />
weiterhin 45 %.<br />
Häcker hat die Ausstellungsfläche am Standort Rödinghausen um 600 m 2<br />
erweitert und somit „Raum für neue Ideen“ geschaffen, wie es das Messemotto<br />
beschreibt.<br />
Winter wurde der Erweiterungsbau pünktlich zur diesjährigen Hausmesse<br />
fertig. Architektonisch fügt sich der Anbau nahtlos in den Gesamtkomplex<br />
ein. Zwei neue Seminarräume, die insgesamt über 130 Plätze verfügen,<br />
schaffen Raum für große Schulungsveranstaltungen. Das optimierte Seminarangebot<br />
soll ab dem kommenden Jahr speziell auch den internationalen<br />
Kunden zugute kommen.<br />
www.haecker.de<br />
Ode an den Genuss<br />
Im alten Griechenland wurde er verehrt.<br />
Dionysos, der Gott des Weines, war bekannt<br />
für seine Leidenschaft, seine Freude und<br />
seine Genussfähigkeit. KWC SIN ist in<br />
gewisser Weise eine Ode an Dionysos, eine<br />
Armatur, die eigens für den modernen Geniesser<br />
konzipiert wurde. Mit ihrer Präzision<br />
und der hochwertigen Verarbeitung spricht<br />
KWC SIN direkt den Verstand an, mit ihrem<br />
ästhetischen, schwungvollen Design betört<br />
sie die Sinne.<br />
KWC Deutschland GmbH | Sigmaringer Strasse 107 | D-70567 Stuttgart<br />
Telefon +49 711/49 08 39-0 | Fax +49 711/49 08 39-30 | info@kwc-gmbh.de | www.kwc.de<br />
5/2011 KüChEnpLanEr 53
Messe<br />
Forum 26<br />
neu aufgestellt<br />
Auch im Ausstellungszentrum Forum 26 in Rödinghausen-Ostkilver<br />
ist in diesem Jahr vieles neu. Einige Aussteller haben andernorts eine<br />
Messebleibe gefunden, andere sind geblieben und wiederum andere<br />
sind neu hinzugekommen. Aktuell melden die Veranstalter auf der Internetseite<br />
(www.forum26.de) Präsentationen folgender Unternehmen:<br />
• Brinkmeier Küchen<br />
• Oster Die Möbelcollection<br />
• Barazza<br />
• Die Betonköpfe<br />
• Stadler Edelstahl<br />
• Erge Küchentechnik<br />
• Homeier Küchentechnik<br />
• Hollweg Arbeitsplatten<br />
• Petraluxe<br />
Öffnungszeiten: 17. bis 22. September<br />
2011, täglich von 9 bis 18 Uhr<br />
www.forum26.de<br />
MaxiSense mit<br />
Chefkoch-Funktion<br />
Das 90 cm breite Induktionskochfeld<br />
„Maxi-<br />
Sense“ verfügt nun über<br />
die sogenannte „Chefkoch-Funktion“:<br />
Die<br />
sechs integrierten Einzel-Kochfelder<br />
lassen sich<br />
mit einem Tastendruck<br />
zu drei großen vertikalen<br />
Kochzonen schalten. Auf<br />
jeder der drei Zonen werden<br />
automatisch unterschiedliche<br />
Leistungsstufen eingestellt, sodass mehrere Gerichte zeitgleich<br />
angebraten, gegart und warmgehalten werden können. (AEG)<br />
www.aeg.de<br />
high-Tech auf drei Ebenen<br />
Die neueste Geschirrspüler-<br />
Generation mit der Energie-Effizienz<br />
A+AA und A++AA verfügt<br />
über drei Spülebenen für<br />
bis zu 14 Maßgedecke, eine<br />
herausnehmbare Besteck-<br />
Schublade sowie Liftmatik-<br />
Funktion (höhenverstellbarer<br />
Oberkorb)<br />
und umklappbare<br />
Tellerhalter im Unterkorb.<br />
Der Hersteller hat sämtliche<br />
Modelle auf A+AA upgegraded – und dies ohne Aufpreis.<br />
(Oranier)<br />
berbelGeschäftsführer Peter Ahlmer: Frische Ideen auf<br />
der area30.<br />
berbel<br />
Frisches Design<br />
Auch die berbel Ablufttechnik GmbH wird im Rahmen<br />
der neuen Messe area30 ausstellen. Auf 75 Quadratmetern<br />
Standfläche und mit frischem Design präsentiert<br />
der Hersteller hochwertiger Dunsthauben<br />
aktuelle Produktneuheiten. Nach der LivingKitchen in<br />
Köln und den küchentrends in München zeigt berbel<br />
nun auch in Löhne Präsenz. „Der Herbst ist traditionell<br />
die wichtigste Zeit, um mit unseren Fachhandelspartnern<br />
in Kontakt zu treten. Daher freuen wir uns über<br />
die neue Möglichkeit, die uns die Messe in Löhne bietet“,<br />
so Geschäftsführer Peter Ahlmer. Insbesondere,<br />
da das Unternehmen aus Rheine erneut seine Innovationsstärke<br />
durch die Präsentation neuer Produkte unter<br />
Beweis stellen will.<br />
www.berbel.de<br />
Separate Kammern<br />
Mit dem Kaffee-Vollautomaten Caffeo Gourmet<br />
schickt Melitta ein Topgerät ins Rennen, das mit elegantem<br />
Design, moderner Technik und Bedienkomfort<br />
aufwartet. Ausgestattet ist der neue Vollautomat<br />
beispielsweise mit einem patentierten Milchaufschäumer,<br />
zwei separaten<br />
Bohnenkammern<br />
und einer speziellen<br />
Vorbrühfunktion.<br />
Die<br />
Anwender können<br />
die Kaffeestärke<br />
individuell<br />
anpassen, von<br />
mild bis stark.<br />
www.melitta.info<br />
www.oranier.com<br />
54 KüChEnpLanEr 5/2011
Macht dicht<br />
Der Energiespar-Mauer kasten<br />
„PowairBox“ verfügt über<br />
eine innere Klappe und ein auf<br />
Mauerstärke einstellbares Teleskop.<br />
Den Abschluss bildet<br />
eine zweite Klappe aus Edelstahl,<br />
die laut Anbieter hervorragend<br />
dicht schließt – und<br />
schicker Fassaden-Schmuck<br />
ist. (Sagemüller & Rohrer)<br />
www.sagero.de<br />
Moderner Klassiker<br />
Unter den Kochgeräten ist der Herd, also<br />
die Kombination aus Kochfeld und Backofen,<br />
ein Klassiker: Oben garen die Beilagen, eine<br />
Etage tiefer brutzelt der Braten. Alles fein<br />
zu regulieren über Drehknebel, wie man sie<br />
schon von Mutters Einbauherd kennt. Der<br />
Gütersloher Premiumhersteller präsentierte<br />
zur IFA 2011 erstmals ein Geräteset mit moderner,<br />
leistungsstarker Induktionstechnik<br />
und komfortabel ausgestattetem Backofen.<br />
Verkaufsstart ist im Herbst 2011. (Miele)<br />
www.miele.de<br />
patentiertes Zartgaren<br />
Dank patentiertem Zartgaren gelingen raffinierte<br />
Fleischgerichte ohne Eingabe von Größe und Gewicht<br />
des Fleisches. Und das, so der Hersteller, mit je nach<br />
Geschmack auf den Punkt genauen Ergebnissen wie<br />
rare, medium oder well done. Die erforderliche Garraumtemperatur<br />
wird im Combair XSL Backofen (für<br />
die Nische 45 cm) automatisch per Gargutsensor, der<br />
die Kerntemperatur des Fleisches misst, geregelt.<br />
(V-ZUG)<br />
www.v-zug.de<br />
Filter und Kocher<br />
Die IFA-Neuheit Filtrino ist eine Kombination<br />
aus Wasserfilter und Premium-Wasserkocher.<br />
Auf Knopfdruck fließt BRITA-gefiltertes Wasser<br />
direkt in die Tasse. Und das in Wunschtemperatur:<br />
70 °C beispielsweise für weiße Teesorten,<br />
80 °C für grüne Tees, 90 °C für Instant-Kaffee-<br />
Spezialitäten oder heiße Schokolade. Für Früchte-,<br />
Kräuter und schwarze Tees, Instant-Suppen<br />
oder -Saucen stellt der Filtrino kochend heißes<br />
Wasser zur Verfügung. Etwa 40 Sekunden nach<br />
dem Start soll ein Viertelliter Wasser brodeln.<br />
(Bosch)<br />
www.bosch-home.com/de<br />
5/2011
Messe<br />
rWK ® Küchen<br />
www.jette-kueche.de ist online<br />
Die JETTE Küche will das Luxusgut Design einer breiten Zielgruppe<br />
zugänglich machen. „Meine Kreationen sollen den Menschen<br />
Spaß machen, ihren Alltag verschönern und trotzdem bezahlbar<br />
bleiben. Nicht mehr und nicht weniger“, so Designerin<br />
Jette Joop. Die Faszination der JETTE Küche zu erleben ist nun<br />
auch online möglich. Unter www.jette-kueche.de inspirieren anspruchsvolles<br />
Design mit hoher Wertigkeit und Funktionalität.<br />
Schönes Wohnen ist ein elementarer Bestandteil des Lebens,<br />
lautet der Anspruch der Lifestyle-Marke. Und damit auch Prinzip<br />
der JETTE Küche, die sich als zentraler Lebensbereich präsentiert,<br />
der offen und repräsentativ Geselligkeit fördert, gleichzeitig aber<br />
Unterstützung und Rückzugsmöglichkeit bietet. „Hochwertige<br />
Materialien und wegweisende Technik haben wir mit unserem bekannt<br />
hohen Qualitätsanspruch verarbeitet“, erläutern die Verantwortlichen<br />
von RWK ® . Live zu sehen ist die Lifestyle-Küche auch<br />
während der Hausmesse des Küchenmöbelherstellers.<br />
www.jette-kueche.de<br />
www.rwk-kuechen.de<br />
„Meine Kreationen sollen den Menschen Spaß machen, ihren Alltag<br />
verschönern und trotzdem bezahlbar bleiben“, so Designerin<br />
Jette Joop, die für RWK ® in Enger die LifestyleKüche JETTE konzipiert<br />
hat.<br />
20 Tassen nacheinander<br />
Hinter der Bezeichnung Royal<br />
One Touch Cappuccino steckt<br />
ein neuer leistungsstarker Vollautomat,<br />
der Kaffee- und Espressospezialitäten<br />
nicht nur<br />
auf Knopfdruck liefert, sondern<br />
gleich bis zu 20 Tassen nacheinander.<br />
Damit kann dieses Gerät<br />
auch in Ausstellungs- und Büroräumen<br />
genutzt werden. Neben<br />
einer automatischen Reinigung<br />
und Entkalkung punktet das Gerät<br />
der Energieeffizienzklasse A<br />
unter anderem mit zwei Boilern<br />
und einem Thermo-Milchbehälter.<br />
(Philips/Saeco)<br />
Santo für die 123erNische in A+++.<br />
Für die 123er-nische<br />
Neu unter den Einbaukühlschränken<br />
ist „ Santo“ für die 123er-Nische.<br />
Das Gerät mit 4-Sterne-Gefrierfach<br />
und 202 Litern Volumen verbraucht 120<br />
Kilowattstunden Strom im Jahr und<br />
ist, wie die bereits eingeführten 178er-<br />
Kühl-Gefrierkombinationen der Baureihe,<br />
der Energieeffizienzklasse A+++<br />
zugeordnet. Dafür verantwortlich: die<br />
Isolierung aus hocheffizienten Vakuum-Paneelen<br />
und eine neue variable<br />
Kompressortechnologie. Der Einbaukühlschrank<br />
steht dem Handel ab sofort<br />
zur Verfügung. (AEG)<br />
www.aeg.de<br />
www.philips.de<br />
Mit abtropffläche und armaturenbank<br />
Neben dem Armaturenprogramm 2011 präsentiert der niederländische Hersteller<br />
Reginox am Stand B 31 der area30 seine weiterentwickelten Neuheiten<br />
zur Spülenserie Texas mit Einzel- und<br />
Doppelbecken. Künftig gibt es das<br />
Spülenmodell auch mit angesetzter<br />
Abtropffläche und Armaturenbank.<br />
Ebenso wie eine vom Fachhandel<br />
mitinitiierte Neuentwicklung im 10er-Radius. Zum<br />
Gesamtprogramm zählen Spülen, Armaturen (im Bild Modell<br />
Nova) sowie Accessoires wie Schneidbrett, Abtropfgitter oder<br />
Resteschale. Hinzu kommt die individuelle Maßanfertigung<br />
von Edelstahlarbeitsplatten.<br />
Für den Dauerbetrieb:<br />
Royal One Touch Cappuccino.<br />
www.reginox.de<br />
56 KüChEnpLanEr 5/2011
Pronorm<br />
Neues Ausstellungszentrum<br />
Es wird eine Fläche von rund 2300 m 2 haben, über ein lichtdurchflutetes<br />
Foyer verfügen und Platz für etwas 35 Küchenmodelle<br />
bieten: Am Produktionsstandort Vlotho hat Küchenhersteller<br />
pronorm ein neues Ausstellungszentrum gebaut.<br />
„Wir wollen unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern<br />
signalisieren, dass wir in die Tat umsetzen, was nach der<br />
Übernahme durch die Mandemakers-Gruppe versprochen wurde“,<br />
beschrieb Geschäftsführer Heinz Hachmeister das Bauvorhaben,<br />
welches er als einen weiteren Meilenstein in der neuen<br />
Ausrichtung des Unternehmens bezeichnet. Seit Februar 2010<br />
gehört pronorm zur DMG (De Mandemarkers Group).<br />
Das Ausstellungszentrum soll pünktlich zur Hausmesse im<br />
September 2011 fertig sein und eine Kommunikationsplattform<br />
bieten für Gespräche und Meinungsaustausch. Die Umsetzung<br />
erfolgte durch den Architekten Reinhard Schwakenberg.<br />
www.pronorm.de<br />
Mit Mitarbeitern und prominenten Gästen feierte pronorm Richtfest<br />
für das neue Ausstellungszentrum, das pünktlich zur Hausmesse<br />
in Betrieb gehen soll. Foto rechts: pronorm-Geschäftsführer<br />
Heinz Hachmeister.<br />
25 Jahre Besteckschublade<br />
Zum 25-jährigen Jubiläum der Besteckschublade<br />
bringt deren Erfinder zwei Aktionsmodelle auf<br />
den Markt: die Geschirrspülmaschinen „Edition 3D“<br />
und „Edition 3D Eco“. Kernausstattungsmerkmal sei<br />
die vor rund einem Jahr neu entwickelte 3D-Besteckschublade.<br />
Diese lässt sich in der Höhe, Breite und<br />
Tiefe verstellen und bietet variable Möglichkeiten<br />
zum Einräumen selbst großer und sperriger Besteckteile<br />
oder auch langstieliger Gläser im Korb darunter.<br />
(Miele)<br />
www.miele.de<br />
Gut ausgestattet<br />
Gleich drei Modelle<br />
im Preiseinstiegsbereich<br />
erleben ihre Uraufführung<br />
auf der area30.<br />
Großen Wert wurde auf<br />
die Ausstattung gelegt.<br />
So sind die Geräte mit<br />
versenkbaren Knebeln,<br />
Vollglas-Innentür, 6 - 9<br />
Funktionen, TouchControl<br />
als auch LCD-Display<br />
ausgerüstet. Ausstattungsmerkmale,<br />
die<br />
man sonst in dieser Kategorie<br />
vergeblich suche,<br />
so der Anbieter. (Oranier)<br />
Der Anbieter verspricht:<br />
gute Ausstattung zum kleinen Preis.<br />
www.oranier.com<br />
5/2011 kücheNPlANer 57
Messe<br />
Ausgewählt gute Qualität zum attraktiven Preis/Leistungsverhältnis<br />
– dies verspricht die neue Eigenmarke TopLineVOGT ® .<br />
Den DesignKühlschrank gibt es einzeln oder in abgestimmter<br />
Kombination als KühlGefrierDuo.<br />
Flexibel kombiniert<br />
Mit dem neuen Gerätepaar KGK 360 kündigt Bauknecht für<br />
das zweite Quartal 2011 ein „echtes Highlight im Kühlgerätesegment“<br />
an. Die „einzigartige Kombination“ aus frei stehendem<br />
Vollraumkühlschrank und passendem Gefrierschrank<br />
im Glas-Look vereine Flexibilität bei der Raumplanung mit<br />
höchster Kapazität und zertifizierter Kühlleistung für frische<br />
Lebensmittel. Der Vollraumkühlschrank KR 360 BIO A++ und<br />
Gefrierschrank GKN 360 A+ sind in Weiß und Schwarz erhältlich<br />
– sowohl einzeln als auch in der Kombiausführung<br />
KGK 360. (Bauknecht)<br />
Eigenmarke TopLineVOGT ®<br />
Jeder kennt sie, fast jeder kauft sie. Ob „TIP“ von real, „AS-<br />
Drogerieartikel“ von Schlecker oder „JA“ von Rewe: Eigenmarken<br />
bieten unter dem gleichen Label ausgewählt gute Qualität<br />
zum attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis. Diese klar<br />
definierte Produktausrichtung übernimmt der Zubehörspezialist<br />
Horst Vogt GmbH und präsentiert ab sofort „ TopLineVOGT ® “.<br />
Mit der Neupositionierung dieser Eigenmarke will der handelsorientierte<br />
Großhändler seine Kompetenz und Vielfalt im Zubehörportfolio<br />
unterstreichen und mit „preisbewusster Qualität“<br />
überzeugen. (Vogt)<br />
www.vogtwelt.de<br />
www.bauknecht.de<br />
alles drin<br />
Slimline nennen sich die 45 Zentimeter schmalen Geschirrspüler,<br />
die alles besitzen, was ein Hightech-Gerät braucht. Laut<br />
Hersteller sind dies eine bis ins Detail perfektionierte Spültechnologie,<br />
die für hervorragende Reinigungsergebnisse<br />
sorgt und zugleich die Ressourcen schont, sowie ein Raumkonzept,<br />
das Beund<br />
Entladen<br />
deutlich erleichtert.<br />
Und nicht zuletzt<br />
eine Vielzahl<br />
von Programmen<br />
und Spezialfeatures<br />
wie Vario-<br />
Speed ® , Halbe<br />
Beladung oder IntensiveZone.<br />
Die<br />
Slimline-Familie<br />
besteht aus acht<br />
Geräten, vier integrierte<br />
und vier<br />
vollintegrierte<br />
Modelle. (Neff)<br />
www.neff.de<br />
„LightboxProject“:<br />
Präsentationsmodul<br />
für LEDLicht am POS.<br />
So wirken LEDs<br />
Drei Lichtszenarien verdeutlichen den Einfluss der LED-Farbtemperatur<br />
auf die Farbwiedergabe unterschiedlicher Küchenmöbel-Oberflächen.<br />
Mit „Lightbox-Project“ lässt sich im Kundengespräch<br />
laut Anbieter ganz einfach die passende Abstimmung<br />
von LED-Lichtfarbe und Oberfläche anschaulich demonstrieren.<br />
Infotafel und Lightbox werden problemlos an vorhandenen Zubehörträgern<br />
fixiert oder an freien Wandflächen installiert –<br />
z. B. auch in Kombination mit dem Zubehör-Präsentersystem<br />
Szenario ® pure. (Naber)<br />
www.naber.de<br />
58 KüChEnpLanEr 5/2011
Konsequent klar<br />
Kaum vorgestellt waren<br />
sie auch schon prämiert:<br />
Die Küchenarmaturen<br />
Blancoculina-S<br />
und Blancolinee/-S erhielten<br />
den renommierten<br />
red dot product<br />
design award 2011.<br />
Die hier abgebildete<br />
Blancolinee/-S aus dem<br />
Programm der exklusiven<br />
Sub-Marke Blanco<br />
SteelArt interpretiert red dot-Gewinnerin: Blancolenee/-S.<br />
konsequent den Gedankes<br />
des Systemdesigns. Mit ihrer klaren Linienführung ist die Armatur auf<br />
SteelArt-Spülen und -Becken abgestimmt. Die Ausführung Linee-S verfügt über<br />
eine herausziehbare Schlauchbrause. (Blanco)<br />
www.blanco.de<br />
Einfache Montage<br />
TopLine L: Einfach die Türen ins Laufprofil<br />
hängen und die Führungsteile in<br />
die Führungsbahn einklipsen.<br />
Der Beschlag TopLine L ist einsetzbar<br />
bei Türstärken von 16 bis<br />
40 mm. Da bei Massiv- und Alurahmenfronten<br />
einheitliche Lauf- und<br />
Führungsteile verwendet werden, hat<br />
der Hersteller den flexiblen Einsatz<br />
des Frontenmaterials bereits berücksichtigt.<br />
Besonders komfortabel: Die<br />
Höhenverstellung erfolgt bei eingehängten<br />
Türen, ohne dass die Befestigungsschrauben<br />
an den Laufteilen<br />
gelöst werden müssen. In Kombination<br />
mit den Dämpfungssystemen Silent<br />
System Flexible 50 und Silent System Flexible 80 erfülle TopLine L damit<br />
auch höchste Ansprüche, so der Hersteller. (Hettich)<br />
Wird auch auf Gut Böckel präsentiert: Küche<br />
Swing von Warendorf.<br />
Warendorfer Küchen GmbH<br />
Design: Piet Boon<br />
Warendorf wird auf Gut Böckel neun neue<br />
Küchenmodelle vorstellen, darunter als „besonderes<br />
Highlight“ neue Varianten des schwebenden<br />
Küchendesigns der Küche „ Swing“.<br />
Darüber hinaus kündigt das Unternehmen die<br />
Bekanntgabe der Kooperation mit dem Designer<br />
Piet Boon an. „Die Zusammenarbeit mit<br />
weiteren internationalen Designern ist die logische<br />
Fortsetzung unserer Innovationskraft,<br />
deshalb möchten wir auch künftig unsere Kooperation<br />
mit unterschiedlichen Designern intensivieren“,<br />
so Thorsten Prée, Geschäftsführer<br />
der Warendorfer Küchen GmbH. Die Marke<br />
Warendorf verstehe sich auch künftig als Architekt<br />
von wohnlichen Küchenwelten.<br />
www.warendorf.eu<br />
www.hettich.de<br />
„Vielversprechende Margen“ mit Hauben in Sonderlackierung.<br />
Die Bestellabwicklung ist ganz einfach, verspricht Silverline.<br />
Auf der area30 wird auch das Erfolgsmodell Lyra (Foto) gezeigt.<br />
Silverline<br />
Mit Farbe differenzieren<br />
Neben vielen Neuheiten zeigt Haubenhersteller Silverline auf der<br />
area30 auch einige Modelle mit Sonderlackierung, „mit denen Handelspartner<br />
Akzente in ihren Ausstellungen setzen und sich von ihren<br />
Wettbewerbern differenzieren können“. Darunter ist die Kopffreihaube<br />
„Lyra Deluxe“, die zum Designpreis Deutschland 2012<br />
nominiert wurde und bereits 2010 die Auszeichnung „Beste Dunstabzugshaube<br />
des Jahres 2010“ im Rahmen des Plus X Award erhalten<br />
hatte. Die „Lyra“ wird über eine 5-Stufen-LED-Elektronik gesteuert<br />
und leistet bis zu 800 m 3 /h. Vier Power-LEDs, die zusammen gerade<br />
einmal 7 Watt Strom verbrauchen, sorgen für eine komplette Kochfeldausleuchtung.<br />
www.silverline24.de<br />
5/2011 KücHEnPlanEr 59
Messe<br />
Jetzt auch in 90 cm<br />
breit: Multifunktionsbackofen<br />
mit Pyrolyse.<br />
90er-programm<br />
Der neue Einbau-Multifunktionsbackofen<br />
mit Pyrolyse zeigt sich elegant und<br />
stilvoll in gebürstetem Edelstahl und mit<br />
viel Platz auf 90 cm Breite. Versenkbare<br />
Knebel und der über alle Gerätegruppen<br />
identische Griff bieten gleichzeitig Komfort<br />
und eine harmonische Optik. Mit<br />
dem Pyrolyse-Ofen sowie dem Schubladen-Geschirrspüler<br />
DishDrawer ® Wide<br />
ergänzt Fisher & Paykel die Reihe der<br />
90-cm-Geräte. Bereits in dieser Breite erhältlich<br />
sind Kühlschublade, Dreitüren-<br />
Kühl-Gefrierschrank und Induktionskochfeld.<br />
(Fisher&Paykel)<br />
www.coolgiants.de<br />
Einer von sechs Farbtönen der<br />
neuen NebulaKollektion: Doradus.<br />
astronomische Effekte<br />
Silestone ® Nebula heißt die neue Kollektion<br />
aus sechs verschiedenen Farbtönen, die dem<br />
Weltraumnebel nachempfunden sind. Dieser Nebel<br />
sei ein astronomisches Phänomen, das wie<br />
übernatürliches Licht erscheine und zur Entstehung<br />
von Sternen führe, so der Anbieter. Die<br />
Farbtöne Altair, Cygnus, Doradus, Lagoon, Lyra<br />
und Merope seien das Ergebnis eines aufwendigen<br />
Forschungs- und Entwicklungsprozesses.<br />
Alle Nebula-Arbeitsplatten sind mit polierter<br />
und matter Oberfläche sowie in großem Format<br />
(325 x 159 cm) erhältlich. (Silestone)<br />
www.silestone.com<br />
Einkaufshilfe<br />
Einkaufen gehen mit Bosch. Zumindest<br />
virtuell. Denn die neue<br />
iPhone Applikation „Einkaufsliste“,<br />
die ab sofort im App Store zum<br />
Download bereit steht, organisiert<br />
alle nötigen Besorgungen. Mit dem<br />
Programm können via iPhone einfach,<br />
effektiv und bequem individuelle<br />
Einkaufslisten erstellt, gespeichert<br />
und versendet werden.<br />
(Bosch)<br />
www.bosch-home.com/de<br />
Effizient auf<br />
ganzer Linie<br />
Siemens hat das<br />
Bottom- Freezer Sortiment<br />
coolEfficiency in<br />
Deutschland eingeführt.<br />
Alle Modelle seien besonders<br />
stromsparend<br />
und mit den beiden besten<br />
Energieeffizienzklassen<br />
(EEK) A++ und<br />
A+++ nach dem neuen<br />
EU-Energielabel ausgezeichnet.<br />
Auch in Bezug<br />
auf Raumnutzung und<br />
Frischhaltung, im Komfort<br />
und beim Abtauen<br />
überzeuge die neue Kältegeneration<br />
durch zeitund<br />
platzsparende Konzepte.<br />
(Siemens)<br />
www.siemens-home.de<br />
Mit coolEfficiency stellt Siemens nun eine neue<br />
KältegeräteGeneration vor, die ausschließlich<br />
im Bereich A++ und A+++ angesiedelt ist.<br />
Welche Mahlzeit darf’s denn sein?<br />
60 KüChEnpLanEr 5/2011
Küchenzubehör<br />
Für jedes<br />
Gestaltungskonzept<br />
Wesco. Der sauerländische Haushaltswarenhersteller hat sein Sortiment um die neue<br />
Aluminium-Möbelserie „WESCO aluments“ in diesem Jahr maßgeblich erweitert.<br />
Die Oberflächen sind individuell wählbar.<br />
Zur Auswahl stehen Echtholz, HPL, Glas, Leder und Kunstleder.<br />
62 <strong>Küchenplaner</strong> 5/2011
Die Kollektion umfasst<br />
Tische, Sideboards und Sitzmöbel<br />
für Küche und Essbereich.<br />
Das Besondere dabei<br />
sei die Materialkombination:<br />
Hochwertige Aluminiumprofile<br />
in Kombination mit<br />
edlem Echtholz, HPL oder<br />
Glas, echtem Leder oder pflegeleichtem<br />
Kunstleder. Dabei<br />
habe der Kunde die Wahl<br />
zwischen Aluminium-Profilen,<br />
die naturfarbig eloxiert<br />
oder in einem Edelstahleffekt<br />
gebürstet sind. Der Style<br />
der Möbel sei puristisch,<br />
reduziert auf das Wesentliche.<br />
„Durch ihre klare Linienführung<br />
passen sich die<br />
Möbel dezent in jedes Gestaltungskonzept<br />
ein“, betont der<br />
Hersteller. Individuelle Kundenwünsche,<br />
was Größe der<br />
Möbelstücke oder die Auswahl<br />
der Oberflächen angeht,<br />
können problemlos berücksichtigt<br />
werden. So kann<br />
der Esstisch beispielsweise<br />
gestalterisch perfekt auf<br />
die Einbauküchenfront abgestimmt<br />
werden.<br />
handwerkliche arbeit<br />
Das Arnsberger Traditionsunternehmen<br />
Wesco weist<br />
über 140 Jahre Erfahrung in<br />
der Metallverarbeitung auf<br />
und hat die neue Kollektion<br />
mit viel Fachverstand vorbereitet<br />
und entworfen. „In Sachen<br />
Metall und dessen Verarbeitung<br />
kennen wir uns<br />
aus“, betont Wesco-Vertriebsleiter<br />
Rainer Büth und ergänzt:<br />
„140 Jahre Erfahrung<br />
sind in die Qualität der neuen<br />
aluments-Kollektion eingeflossen<br />
und bürgen für<br />
beste handwerkliche Verarbeitung.“<br />
Auf der Internet-Seite<br />
www.wesco-aluments.de<br />
kann der Kunde sich einen<br />
ersten Eindruck von der Kollektion<br />
verschaffen. Weitergehende<br />
Information und der<br />
Katalog „WESCO aluments“<br />
können unter aluments@<br />
wesco.de angefordert werden.<br />
www.wesco-aluments.de<br />
Tische, Sideboards<br />
und<br />
Sitzmöbel<br />
in verschiedenen<br />
Höhen<br />
und Breiten:<br />
Alles<br />
lässt sich auf<br />
die konkrete<br />
Küchenumgebung<br />
abstimmen<br />
und<br />
individuell<br />
fertigen.<br />
Wesco-Vertriebsleiter<br />
Rainer Büth:<br />
„140 Jahre<br />
Erfahrung<br />
sind in die<br />
Qualität der<br />
neuen aluments-Kollektion<br />
eingeflossen.“<br />
5/2011 <strong>Küchenplaner</strong> 63
Küchenverbände<br />
Handelsmarken auf dem<br />
Vormarsch<br />
Umfrage. Sie heißen Elementa, Collection No1, edition, emotion, Casa, systhema, Top edition<br />
oder Xeno: die Handelsmarken der Küchenverbände. Deren Zahl scheint kontinuierlich<br />
zu wachsen. Ihre Bedeutung auch? Wir haben bei den Verbänden nachgefragt. Nach<br />
bestehenden Konzepten, nach individuellen Einschätzungen und nach möglichen Plänen.<br />
Welchen Stellenwert haben Handelsmarken/<br />
Eigenmarken grundsätzlich für Ihren Verbund?<br />
Manfred Töpert, Küchenring:<br />
Wir glauben, dass Verbandseigenmarken<br />
unter dem Aspekt der fortschreitenden<br />
Industriekonzentration<br />
auf einige wenige Hersteller und<br />
einer damit verbundenen Vermarktungsdichte,<br />
zukünftig an Bedeutung<br />
gewinnen. Wir unterstützen<br />
unsere Mitglieder in ihren Bemühungen,<br />
sich zu einer bekannten<br />
Händlermarke im regionalen Wettbewerb<br />
zu entwickeln. Hierfür sehen<br />
wir die Eigenmarke als probates<br />
Marketinginstrument, um<br />
einen eigenständigen Vermarktungs-<br />
und Händlerauftritt zu fördern.<br />
Karl Dotzauer, DER KREIS: Zunächst<br />
muss festgehalten werden,<br />
dass es die bekannten Produktmarken<br />
sind, die für ausgezeichnete<br />
Qualität und innovatives Design<br />
stehen. Marke und Handelsmarke<br />
können nicht miteinander verglichen<br />
werden, insbesondere, da<br />
die Handelsmarke für unsere Mitgliedsunternehmen<br />
eine regionale<br />
Marke ist, die dem Küchenfachgeschäft<br />
in seinem Einzugsgebiet zusätzliche<br />
Marktchancen im Wettbewerb<br />
eröffnet. Hier setzt DER<br />
KREIS auf die Individualität des<br />
mittelständischen Unternehmers.<br />
Durch sein Fachwissen und seinen<br />
persönlichen Service ist der Kü-<br />
„LIVA – Die<br />
Schönkocher“<br />
von Küchen-<br />
AREAL in Eiche<br />
Castell.<br />
64 KüchEnplanER 5/2011
chenspezialist der Markenbegriff<br />
in seiner Region. Dies verstärken<br />
wir, indem wir ihm eine auf sein<br />
Unternehmen personalisierte Eigenmarke<br />
zur Verfügung stellen,<br />
die seine Markenkompetenz als<br />
Spezialist unterstreicht. Der Unternehmer<br />
entscheidet, welchen Weg<br />
er geht und wie er sich am Markt<br />
platziert, also mit einer Ausrichtung<br />
auf Herstellermarken oder in<br />
einer Kombination mit Handelsmarken.<br />
Werner heilos, MhK: Allgemein ist<br />
zu beobachten, dass die Bedeutung<br />
von Handelsmarken in den letzten<br />
Jahren deutlich gestiegen ist. Gründe<br />
dafür sind die steigende Vergleichbarkeit<br />
von Produkten und<br />
eine hohe Preissensibilität der Konsumenten.<br />
Dieser Trend ist auch in<br />
der Küchenbranche zu beobachten.<br />
Der ständig wachsende Wettbewerbsdruck<br />
zwingt die Handelsunternehmen,<br />
sich deutlich von den<br />
Mitbewerbern abzugrenzen, um<br />
erfolgreich am Markt zu bestehen.<br />
Für den Einzelnen eine schwierige<br />
Aufgabe. Als Verband beobachten<br />
wir den Markt sehr genau. Anfang<br />
der 90er-Jahre zeigte sich bereits,<br />
dass Handelsmarken an Bedeutung<br />
gewinnen werden. Deshalb<br />
entschieden wir, 1994 unsere erste<br />
eigene Marke auf dem Markt zu<br />
etablieren: REDDY. Heute spielen<br />
Handelsmarken eine sehr wichtige<br />
Rolle innerhalb unserer Konzeptpalette,<br />
denn als Exklusivprodukte,<br />
die es beim Wettbewerb nicht gibt,<br />
schaffen sie klare Differenzierungsmerkmale<br />
und sprechen zudem<br />
auch Markenkäufer an. Die<br />
Erfahrungen haben auch gezeigt,<br />
dass sich Handelsmarken sehr gut<br />
steuern lassen und schluss endlich<br />
lassen sich in der Regel aufgrund<br />
fehlender Vergleichbarkeit höhere<br />
Verkaufspreise und damit höhere<br />
Spannen erzielen.<br />
Thomas Greve, Küchen partner<br />
aG: Die Küchen Partner AG hat vor<br />
über 6 Jahren die Eigenmarke „Küchen<br />
Partner edition“ überaus erfolgreich<br />
in den Markt eingeführt<br />
– als wichtiges Alleinstellungsmerkmal<br />
der angeschlossenen Studios.<br />
Inzwischen ist jede zweite<br />
verkaufte Häcker-Küche unter den<br />
Küchen Partner-Mitgliedern eine<br />
aus der „Küchen Partner edition“.<br />
Die Bedeutung nimmt weiter zu.<br />
Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />
Selbstverständlich beobachten<br />
wir bei KüchenTreff die Entwicklung<br />
der Private Labels im Handel<br />
und sehen auch die guten Erfolge<br />
in Marktsegmenten außerhalb des<br />
Küchenhandels. Für den Küchen-<br />
Fachhandel zeichnen sich aber<br />
aus meiner Sicht keine umsatzrelevanten<br />
Erfolge ab – zumindest<br />
nicht in absehbarer Zeit.<br />
Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />
Um unsere Handelspartner im<br />
Wettbewerb zu unterstützen, hat<br />
die Handelsmarke im Vertrieb eine<br />
hohe Priorität. Sie schafft Alleinstellungsmerkmale,<br />
die die Kompetenz<br />
des Küchenspezialisten<br />
stärken und den Preisvergleich<br />
insbesondere mit den aggressiven<br />
Großflächenvermarktern erschweren.<br />
Für den Handelspartner erwächst<br />
daraus eine sichere Rendite,<br />
die er zur Existenzsicherung<br />
braucht.<br />
Joachim herrmann, aplus Die<br />
Küchenprofis: Diese haben einen<br />
sehr hohen Stellenwert.<br />
lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />
Gute Handelsmarken machen das<br />
Profil des Händlers unverwechselbar<br />
und unterstützen damit seine<br />
Positionierung im Wettbewerb.<br />
Die richtige Dosierung aus Top-<br />
Artikeln der Industriepartner und<br />
wertigen Handelsmarken ist daher<br />
eine gute Grundlage für unternehmerischen<br />
Erfolg. Natürlich<br />
nicht zuletzt deshalb, weil die niedrigeren<br />
Wareneinstandspreise von<br />
Handelsmarken Margen sichern,<br />
die der Rendite auf die Beine helfen.<br />
In der strategischen Ausrichtung<br />
der EK-Unternehmenspolitik<br />
spielen Handelsmarken eine wichtige<br />
Rolle. Über alle vier Geschäftsfelder<br />
hinweg entwickeln wir<br />
kontinuierlich abverkaufsstarke<br />
Handelsmarkenprogramme, die<br />
die Flächenproduktivität steigern<br />
und den Kunden Spaß am Einkaufen<br />
bringen.<br />
Grundsätzlich arbeiten wir bei<br />
EK übrigens nur mit Partnern zusammen,<br />
die klar definierte Qualitäts-Standards<br />
erfüllen, auch mit<br />
Blick auf die Arbeits- und Sozialbedingungen.<br />
Diese nachhaltigen Aktivitäten<br />
tragen zur Marktdurchdringung<br />
unserer Handelsmarken<br />
bei.<br />
Lutz Burneleit,<br />
Bereichsleiter<br />
comfort EK/servicegroup.<br />
Welche Konzepte haben Sie im Angebot?<br />
Jürgen Feldmann, Küchen-aREal:<br />
Die Handelsmarke heißt LIVA – DIE<br />
SCHÖNKOCHER.<br />
Thomas Greve, Küchen partner<br />
aG: Das Konzept „Küchen Partner<br />
edition“ ist ein klassisches „Hausmarken-Konzept“,<br />
das die „Bestseller“<br />
aus dem Häcker-Programm<br />
besonders ansprechend (attraktiv)<br />
präsentiert. Die angebotenen Küchenserien<br />
bieten Vielfalt: In der<br />
Produktlinie „Systemat“ hochaktuelles<br />
Interior-Design. In der Serie<br />
„Classic“ warme Holztöne, romantischen<br />
Landhausstil oder die<br />
„neue Gemütlichkeit“. Eines haben<br />
alle Serien gemeinsam: ein hervorragendes<br />
Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />
lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />
Im Geschäftsfeld comfort haben<br />
wir aktuell drei Handelsmarken<br />
etabliert: my edition, TOP edition<br />
und my light.<br />
Werner heilos, MhK: Neben unserem<br />
Franchisekonzept REDDY<br />
bietet die MHK Group ihren Partnern<br />
mit elementa, xeno und DE-<br />
SIGNO Küchen inzwischen für alle<br />
Zielgruppen das passende Handelsmarken-/Eigenmarken-Konzept.<br />
Franz Bahlmann, Küchentreff: Mit<br />
„emotion“ haben wir unseren Fachhändlern<br />
die Möglichkeit eröffnet,<br />
ein Private-Label-Konzept für sich<br />
zu testen und ggf. auch weiter aus-<br />
Werner Heilos,<br />
stellv. Vorstandsvorsitzender<br />
MHK Group.<br />
5/2011 KüchEnplanER 65
Küchenverbände<br />
zubauen, wenn dieser strategische<br />
Ansatz seine Wirkung zeigt.<br />
Karl Dotzauer, DER KREIS: Als europäisch<br />
ausgerichteter Systemverbund<br />
müssen wir nicht nur den<br />
differenten Bedarf in Deutschland<br />
berücksichtigen, sondern auch die<br />
Eigenständigkeit der Landesgesellschaften<br />
und der Mitgliedsunternehmen<br />
berücksichtigen, natürlich<br />
inklusive unserer Industriepartner<br />
dort. Die Handelsmarken sind<br />
somit entsprechend auf die Märkte<br />
im jeweiligen Land abgestimmt.“<br />
Manfred Töpert, Küchenring: Wir<br />
haben mit den Eigenmarken „systhema<br />
– die küche“, „INPURA“ und<br />
„LINEA“ bereits erheblich an diesem<br />
Thema gearbeitet und die Eigenmarken<br />
bereits breit im Verbrand<br />
integriert und bei unseren<br />
Händlern eine breite Akzeptanz erreicht.<br />
Joachim herrmann, aplus Die<br />
Küchenprofis: CASA KÜCHEN,<br />
Top line-Küchen und Apéro.<br />
„Küchen Partner<br />
edition“: Modell<br />
Capri Vanille.<br />
Was prägt das jeweilige Konzept und wie<br />
positionieren Sie dieses jeweils am Markt<br />
(Zielgruppendefinition)?<br />
Joachim Herrmann,<br />
Geschäftsführer<br />
Aplus Die Küchenprofis.<br />
Joachim herrmann, aplus Die<br />
Küchenprofis: Casa-Küchen zum<br />
Mini-Preis für Ersteinrichter mit<br />
einem trendbewussten Lebensstil.<br />
topline-Küche: Shop-Konzept mit<br />
exklusiven Küchenzusammenstellungen<br />
von drei in Deutschland<br />
produzierenden Lieferanten mit<br />
höchstem Qualitätsanspruch auch<br />
hinsichtlich der Abwicklung sowie<br />
Preiswürdigkeit und Veredelung<br />
der Küchen durch Zusatzausstattungen,<br />
individuelle Werbepakete.<br />
Apéro: exklusives Studiokonzept,<br />
hochwertige Symbiose aus Küche,<br />
Raumarchitektur, Technik und<br />
Möbel. Durch die Zusammenarbeit<br />
mit dem GfMTrend-Möbeleinkaufsverbund<br />
besteht Zugriff auch<br />
auf exklusive Möbelmodelle.<br />
lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />
my edition steht für gute Produkt-<br />
Qualitäten, notwenige Spannen sowie<br />
die wichtige Alleinstellung am<br />
POS und bringt ein preisattraktives<br />
Sortiment ausgesuchter Elektro-<br />
Kleingeräte, darunter ausgewählte<br />
Exklusivprodukte. Die Verpackung<br />
ist hochwertig mit puristisch wirkendem<br />
Schwarz/Weiß-Kontrast.<br />
TOP edition profiliert die Händler<br />
mit abverkaufsstarken Standardartikeln<br />
in den Bereichen Elektroklein-/-großgeräte<br />
und Küchen.<br />
Die Aktions- und Werbeware überzeugt<br />
im Preiseinstieg mit einem<br />
zeitgemäßen Erscheinungsbild und<br />
wirkungsvoller Verkaufsunterstüt-<br />
66 KüchEnplanER 5/2011
Copyright Blum · SC43DE11_HIT LIGHTHOUSE.de<br />
BEWEGUNG<br />
IST INTEGRIERT<br />
Sanft und leise – so schließen Möbeltüren dank BLUMOTION. In unserem<br />
Scharnier CLIP top BLUMOTION ist die BLUMOTION-Funktion sogar direkt<br />
im Scharnier integriert: formschön und kompakt. Die Funktion lässt sich auch<br />
deaktivieren; das ist besonders bei kleinen Türen praktisch.<br />
Klicken Sie sich auf die praktische Seite der Küche: www.blum.com
Küchenverbände<br />
Manfred Töpers,<br />
Küchenring.<br />
zung. Genau wie bei my edition arbeiten<br />
wir auch hier grundsätzlich<br />
mit führenden Herstellern zusammen.<br />
my light besetzt das Thema<br />
Leuchten und ist im Mittelpreissegment<br />
positioniert. Mit ihren Exklusiv-Importen<br />
hat auch diese Marke<br />
klare Alleinstellungsvorteile. Konkurrenzlos<br />
ist auch das de signstarke<br />
Leuchtensortiment „nuo“,<br />
das exklusiv für EK als Lagerartikel<br />
entwickelt wurde.<br />
Manfred Töpert, Küchenring: Jede<br />
der Eigenmarken ist einem Markt-/<br />
Preissegment bzw. einer Zielgruppe<br />
zugeordnet und verfügt über einen<br />
eigenständigen Auftritt, welcher<br />
ab Herbst auch über einen<br />
eigenständigen Internetauftritt<br />
verfügen wird.<br />
Werner heilos, MhK: REDDY ist<br />
unsere Exklusivmarke für das<br />
gleichnamige Franchise-System.<br />
Es spricht Käufer an, die durchschnittlich<br />
8000 Euro ausgeben<br />
und behauptet sich bereits seit 1994<br />
erfolgreich am Markt. Fünf Jahre<br />
später, 1999, startete elementa. Das<br />
exklusive Vermarktungskonzept,<br />
eine Kooperation verschiedener<br />
Markenhersteller, spricht die Kunden<br />
des Preissegments zwischen<br />
6000 und 14000 Euro an. MHK<br />
Händlern, die das Premium-Segment<br />
bedienen wollen, steht die Exklusivmarke<br />
DESIGNO Küchen zur<br />
Verfügung. Unsere jüngste Handelsmarke<br />
ist xeno: Seit April 2011<br />
profitieren unsere Handelspartner<br />
mit xeno vom umsatzstärksten<br />
Käufersegment: Küchen im Einstiegs-<br />
bis mittleren Preissegment<br />
(ca. 3000 bis 10 000 Euro).<br />
Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />
Zusammen mit unseren Industriepartnern<br />
geben wir dem breiten<br />
Produktportfolio sowohl im Design<br />
als auch in der Funktion Eigenschaften<br />
mit, die dem Anspruch<br />
der Exklusivität entsprechen. Dabei<br />
positionieren wir diese Exklusivität<br />
nicht im obersten Premium-Segment,<br />
sondern legen Wert<br />
darauf, dass eine zuverlässige Qualität<br />
zu einem überzeugenden Preis<br />
angeboten wird. In der Zielgruppen-Definition<br />
sehen wir in erster<br />
Linie die Zweit-Einrichter oder anspruchsvoller<br />
Erstkäufer. Entsprechend<br />
ist auch unser gesamtes<br />
Marketing-Paket zum Einsatz am<br />
PoS konzipiert, um die Markenbildung<br />
zu untermauern.<br />
Karl Dotzauer, DER KREIS: Neben<br />
dem Produkt ist es in erster Linie<br />
das Marketing, welches auf<br />
die landestypischen Merkmale abgestimmt<br />
sein muss. Nun könnte<br />
man der Auffassung sein, die Zielgruppen<br />
für die Küche sind in jedem<br />
Land gleich. Das mag zwar<br />
im Grundsatz stimmen, trifft aber<br />
nicht den Kern, um erfolgreich zu<br />
sein. Hier ist es zwingend erforderlich,<br />
die Zielgruppenansprache im<br />
Markting anzupassen. Das gilt für<br />
das Wording ebenso, wie für die<br />
Bildsprache. Unabhängig davon, ob<br />
es sich um einen Markenhersteller,<br />
eine Handelsmarke eines Herstellers<br />
oder um eine personalisierte<br />
Handelsmarke handelt.<br />
Thomas Greve, Küchen partner<br />
aG: Die „Küchen Partner edition“<br />
hat sich in<br />
der gehobenen<br />
Mittelklasse etabliert.<br />
Das High-<br />
End-Segment<br />
von Häcker wird<br />
daher nicht unter<br />
„edition“ angeboten.<br />
Bei den<br />
Küchengeräten<br />
setzt Küchen<br />
Partner weiter<br />
auf die Strahlkraft<br />
der großen<br />
Thomas Greve,<br />
Vorstandsvorsitzender<br />
Küchen<br />
Partner AG.<br />
Marken. Speziell, wenn es um zukunftsweisende<br />
Technologien, um<br />
Qualität und Nachhaltigkeit geht,<br />
möchte der Kunde wissen, welcher<br />
Hersteller dafür steht.<br />
Franz Bahlmann, Küchentreff: Ich<br />
sehe hier in erster Linie eine Möglichkeit<br />
für Discounter, sich dem<br />
ruinösen Geschäft mit den ständigen<br />
Niedrigpreisen zu entziehen.<br />
Elementa- Küche<br />
aus dem Programm<br />
von<br />
Musterhaus<br />
Küchen.<br />
68 KüchEnplanER 5/2011
Welche Bedeutung messen Sie den<br />
Handelsmarken-Konzepten für die Zukunft zu?<br />
Werner heilos, MhK: In der Küchenbranche<br />
spielten Handelsmarken in<br />
der Vergangenheit keine große Rolle.<br />
Neben wenigen Marken haben<br />
in den letzten Jahren vor allem die<br />
Nichtmarken-Hersteller, sogenannte<br />
No-Name-Hersteller, an Bedeutung<br />
gewonnen. Kunden, aber auch<br />
Händler, suchen jedoch gezielt nach<br />
Marken. Deshalb haben Verbände,<br />
große Möbelhäuser und Küchenfilialisten<br />
damit begonnen, Eigenmarken<br />
aufzubauen. Ich bin fest davon<br />
überzeugt, dass die Bedeutung<br />
von Handelsmarken in der Küchenbranche<br />
künftig zunehmen wird.<br />
Denn für den Handel ist das die beste<br />
Möglichkeit, sich dem ruinösen<br />
Preiswettbewerb zu entziehen. Neben<br />
dem Handel werden aber auch<br />
die Hersteller die Entwicklung positiv<br />
beschleunigen. Gerade die<br />
umsatzstärksten Produzenten sehen<br />
dadurch die Möglichkeit, den<br />
Marktanteil auszubauen bzw. zusätzliche<br />
Umsätze zu generieren.<br />
Thomas Greve, Küchen partner<br />
aG: Wir sehen eine zunehmende<br />
Bedeutung der Handelsmarke in<br />
der Differenzierung zum Internet-<br />
Verkauf, wo der Trend in Richtung<br />
Vergleichbarkeit und Preiskampf<br />
geht. Dagegen setzen unsere Studios<br />
geschätzte Werte wie fachmännische<br />
Beratung, attraktive<br />
Angebote, hohe Produkt- und Montagequalität<br />
und maßgeschneiderte<br />
Dienstleistungen wie Leasing, Finanzierungsangebote<br />
und individuelle<br />
Planung.<br />
Karl Dotzauer,<br />
DER KREIS: Der<br />
aufgeklärte Verbraucher<br />
verlangt<br />
mehr denn<br />
je nach Qualität<br />
und Service. Unternehmen,<br />
die<br />
in der Lage sind,<br />
eine eigene Marke<br />
Karl Dotzauer,<br />
Geschäftsführer<br />
zu vertrei-<br />
DER KREIS.<br />
ben, unterstützen<br />
den Vertrauensbonus, den der<br />
Küchenspezialist in seiner Region<br />
genießt. Dies wird in Zukunft weiter<br />
an Bedeutung gewinnen, weil<br />
sich letztendlich nicht das Rotstiftversprechen,<br />
sondern die Marke<br />
durchsetzen wird.<br />
Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />
Das Markeninteresse der Konsumenten<br />
in unseren Fachgeschäften<br />
richtet sich fast ausschließlich auf<br />
das Sortiment der Einbaugeräte.<br />
Hier sehen wir mit den starken<br />
Herstellermarken und aufgrund<br />
der guten Positionierung mit unserer<br />
Vertriebsmarke elektrostore<br />
im mittleren und gehobenen Preissegment<br />
auch in Zukunft sehr gute<br />
Zuwachsraten für unsere Mitglieder.<br />
Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />
Generell werden die Konzepte für<br />
Handelsmarken zunehmen. Und<br />
sie werden sich auch im Markt<br />
durchsetzen. Hinter den Anbietern<br />
der Handelsmarken stehen zudem<br />
in der Regel mittelständische Herstellerbetriebe<br />
mit großer Flexibilität.<br />
Sie tragen das Konzept mit,<br />
da es ihnen immer schwerer fallen<br />
wird, mit einem eigenen Markenauftritt<br />
zu gewinnen.<br />
Joachim herrmann, aplus Die<br />
Küchenprofis: Die Händler haben<br />
damit die Möglichkeit, sich gegenüber<br />
Wettbewerbern abzugrenzen,<br />
ihr Sortiment unverwechselbar<br />
zu gestalten und ihr Image auszubauen<br />
bzw. zu stützen. Zusätzlich<br />
Jürgen Feldmann,<br />
Modulmanager<br />
Küchen-AREAL<br />
(Garant).<br />
Collection No1:<br />
Exklusiv-Kollektion<br />
für Küchenspezialisten<br />
von<br />
DER KREIS.<br />
5/2011 KüchEnplanER 69
Küchenverbände<br />
wird durch die exklusiven Sortimente<br />
das Angebot verbessert, Sortimentslücken<br />
werden geschlossen.<br />
Die ruhigere Vermarktungspolitik<br />
bietet die Möglichkeit, die Marge<br />
zu erhöhen und entsprechend bessere<br />
Roherträge zu generieren.<br />
Handelsmarken dienen als Ergänzung<br />
zu Herstellermarken. Die<br />
Chancen und Perspektiven für<br />
langfristig erfolgreiche Handelsmarken<br />
sind durchaus sehr positiv.<br />
Wir wollen unseren Händlern damit<br />
ein Werkzeug an die Hand geben,<br />
sich zu profilieren und die Umsätze<br />
und Erträge zu sichern bzw.<br />
auszubauen.<br />
lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />
Die Bedeutung von Handelsmarken<br />
im Sortiments-Mix wird weiter<br />
steigen, Selbstläufer sind sie allerdings<br />
nicht. Auch hier kommt<br />
es bei der Sortimentsgestaltung<br />
entscheidend auf die richtige Mischung<br />
von Industriemarken und<br />
Handelsmarken an – immer vor<br />
dem Hintergrund der Verbraucherwünsche.<br />
Fundierte Analysen von<br />
Zielgruppen und Wettbewerbern<br />
sind deshalb ein echtes „Muss“.<br />
Manfred Töpert, Küchenring: Wie<br />
bereits eingangs erwähnt, wird<br />
das Konzept mit den Eigenmarken<br />
noch weiter an Bedeutung gewinnen.<br />
Entscheidend für die Qualität<br />
in der Vermarktung wird jedoch<br />
immer die Akzeptanz von Händler<br />
und Verkäufer zu diesem Marketinginstrument<br />
sein.<br />
Gibt es weitere konkrete Planungen/<br />
Veränderungen in diesem Segment?<br />
Franz Bahlmann,<br />
Geschäftsführer<br />
Küchentreff.<br />
Manfred Töpert, Küchenring: Wir<br />
haben bereits die Weichen für eine<br />
weitergehende Entwicklung der Eigenmarken<br />
in Bezug auf Außendarstellung<br />
(Internetauftritt) und<br />
Präsentation in den Studios, Verkaufsunterlagen,<br />
etc. gestellt.<br />
Thomas Greve, Küchen partner<br />
aG: Die Küchen Partner AG wird<br />
den eingeschlagenen Weg fortsetzen<br />
und den Markt dabei aufmerksam<br />
beobachten, denn der Kunde<br />
ist das Maß aller Dinge. Unter<br />
dem Motto „Vorsprung durch Service“<br />
werden wir weiter innovative<br />
Dienstleistungen und Angebote<br />
entwickeln, die beim Endkunden<br />
ankommen und das Küchenstudio<br />
langfristig erfolgreich machen.<br />
Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />
Um unser Private-Label-Konzept<br />
zu forcieren, sehe ich zurzeit keinen<br />
weiteren Handlungsbedarf.<br />
Die gute Entwicklung von Küchen-<br />
Treff macht konkrete Planungen,<br />
um in diesem Segment einen strategischen<br />
Schwerpunkt zu setzen,<br />
nicht erforderlich.<br />
Jürgen Feldmann, Küchen- aREal:<br />
Da der Markenaufbau viel Zeit und<br />
Geduld erfordert, schließen sich<br />
Neuplanungen zurzeit aus. Mit<br />
über 50 Platzierungen haben wir<br />
die Basis erreicht, auf der wir konsequent<br />
aufbauen werden.<br />
Joachim herrmann, aplus Die<br />
Küchenprofis: Die drei Eigenmarken<br />
decken die Nachfragen in<br />
allen Preiskategorien ab.<br />
lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />
Wir werden auch in Zukunft neue,<br />
ertragsstarke Markenprogramme<br />
entwickeln und so den Handelsmarkenanteil<br />
am Umsatz unserer<br />
Handelspartner weiter steigern.<br />
Karl Dotzauer, DER KREIS: Ja, es gibt<br />
weitere Planungen oder besser fertige<br />
Konzepte, die wir gemeinsam<br />
mit unseren Mitgliedern und Industriepartnern<br />
entwickelt haben und<br />
am Markt einführen werden.<br />
Werner heilos, MhK: Durch die<br />
breite Ausrichtung bzw. durch das<br />
Anbieten von Handelsmarken in<br />
unterschiedlichen Preissegmenten,<br />
konnten wir innerhalb unserer<br />
Gruppe den Anteil der Handelsmarken<br />
in den letzten Jahren auf<br />
25 Prozent ausbauen. Ziel ist es, das<br />
Angebot an Eigenmarken weiter<br />
auszubauen. Unser Handelsmarkenkonzept<br />
xeno, das wir im April<br />
eingeführt haben, stößt im Handel<br />
auf sehr gute Resonanz. Um unseren<br />
Partnern eine optimale Sortimentsabdeckung<br />
gewährleisten zu<br />
können, setzen wir parallel dazu<br />
aber nach wie vor auch auf starke<br />
Hersteller und bekannte Marken.<br />
Die handelsmarken der Küchenverbände<br />
Bei der Marke<br />
INPURA setzt der<br />
Küchenring auf<br />
moderne Geradlinigkeit.<br />
QUALITÄT<br />
DESIGN<br />
GESCHMACK<br />
aplus Die Küchenprofis: Casa, Topline, Apéro<br />
DER KREIS: COLLECTION No1, Varia, LaVie, VIVARI, KREISDESIGN,<br />
KREISNORM, KREISTREND, Keukenspezialist, Apetito<br />
ek/Servicegroup: my edition, TOP edition, my light<br />
Küchen-areal (Garant): Liva – Die Schönkocher<br />
Küchen partner: edition<br />
Küchenring: systhema, Linea, Inpura<br />
Küchentreff: emotion<br />
MhK: Elementa, Reddy (Franchise), Designo Küchen, Xeno<br />
70 KüchEnplanER 5/2011
TIOMOS SCHARNIER-SYSTEM<br />
Tiomos – die zur Zeit<br />
denkbar beste Bewegungs-<br />
Lösung für Möbeltüren.<br />
Eines der herausragenden Merkmale des<br />
neuen Scharnier-Systems ist die stufenweise<br />
regulierbare Soft-close Schließdämpfung,<br />
deren gesamte Dämpfungs-Technologie<br />
unsichtbar im Scharnierarm integriert ist.
Küchenverbände<br />
„Den Händler als Marke<br />
positionieren“<br />
Interview mit Ben Bake über den Wert von Handelsmarken und über seine ersten 100 Tage<br />
im Amt als Geschäftsführer für Vertrieb/Marketing von DER KREIS.<br />
KÜCHENPLANER: Beobachtet man<br />
die verschiedenen Branchen, so<br />
scheint der Einzelhandel aktuell<br />
den Ausbau von Eigenmarken zu<br />
forcieren.<br />
Ben Bake: Eigenmarken in der Küchenbranche?<br />
Die Küchenspezialisten<br />
von DER KREIS sind die Marke,<br />
ihre eigene Marke, das ist bei<br />
DER KREIS bereits seit drei Jahrzehnten<br />
die grundlegende Philosophie.<br />
Einen aktuellen Trend können<br />
wir nicht verstärkt feststellen,<br />
wobei ich hier selbstverständlich<br />
ausschließlich für den deutschen<br />
Markt spreche.<br />
KÜCHENPLANER: Wie setzt der DER<br />
KREIS diese Gedanken um?<br />
Ben Bake: Das Sortiment unserer<br />
Mitglieder ist individuell und auf<br />
den Unternehmer, die Firma, die<br />
Region und das Umfeld ausgerichtet.<br />
DER KREIS-Küchenspezialist<br />
fügt die Komponenten einer Küche<br />
für jeden seiner Kunden individuell<br />
zusammen. Dafür bedient er sich je<br />
nach Ausrichtung seines Untenehmens<br />
entweder eines Markenherstellers,<br />
einer personalisierten Eigenmarke<br />
oder kombiniert seine<br />
Produktpalette in Verbindung mit<br />
einem Modul von DER KREIS wie<br />
Küche 3000 oder DER KREIS Küchenspezialist.<br />
Je nach Ausrichtung<br />
besteht die zusätzliche Kombination<br />
mit Liftung, da gerade<br />
Ben Bake, Geschäftsführer für Vertrieb/Marketing von DER KREIS: „Mehr junge Menschen für die Küchenbranche<br />
begeistern.“<br />
72 KÜCHENPLANER 5/2011
auch der Renovierungsmarkt zusätzliche<br />
Chancen mit steigendem<br />
Potenzial bietet.<br />
KÜCHENPLANER: Was<br />
bedeutet dies konkret<br />
auf die Situation der<br />
Küchenspezialisten gemünzt?<br />
Ben Bake: Wir bieten<br />
unseren Mitgliedern<br />
schon seit Jahren die<br />
Möglichkeit, bestimmte Produkte<br />
als Eigenmarke zu erhalten. Seit einiger<br />
Zeit haben wir Eigenmarken<br />
und die Individualität in einem<br />
Konzept vereint. So ist es nur bei<br />
DER KREIS möglich, dem Endkunden<br />
eine eigene Küchenkollektion,<br />
inklusive einem umfassenden, auf<br />
das Unternehmen abgestimmten<br />
Marketingauftritt, anzubieten.<br />
KÜCHENPLANER: Nun vertreibt<br />
die Möbelgroßfläche ebenfalls Eigenmarken.<br />
Welche Vorteile bietet<br />
denn eine Eigenmarke für den<br />
Fachhändler und wie sieht das Vertriebsmodell<br />
dazu aus?<br />
Ben Bake: Eigenmarken und<br />
Herstellermarken stehen nicht<br />
zwangsläufig im Widerspruch<br />
oder im Wettbewerb. Sie können,<br />
je nach Zielgruppe, zusammengestellt<br />
werden. Der Küchenspezialist<br />
ist die Marke und erst er fügt<br />
seine Markenkollektion zusammen<br />
und entwickelt daraus seine Unternehmensmarke,<br />
die Marke des Küchenspezialisten.<br />
DER KREIS stellt<br />
ihm hierzu die Hard- und Software<br />
zur Verfügung, also ein exklusives<br />
Produkt inklusive Marketing, personalisiert<br />
auf sein Firmenlabel.<br />
KÜCHENPLANER: Ich möchte noch<br />
mal auf die Zielgruppenansprache<br />
zurückkommen. Wie setzen Sie<br />
diese um?<br />
Ben Bake: Im deutschen Markt z. B.<br />
mit Collection No. 1. Hier haben wir<br />
gemeinsam mit Mitgliedern und<br />
Industriepartnern vier Themenwelten<br />
entwickelt: Stauraum XXL –<br />
Energie – Design – Wellness, alles<br />
Endgebraucher relevante Themen.<br />
Diese emotionalen Themenwelten<br />
werden im Studio entsprechend<br />
präsentiert, marketingtechnisch<br />
durch Prospekte und<br />
Anzeigenserien begleitet und durch<br />
gezielte themenbezogene Angebote<br />
unterstützt.<br />
„Wir haben Eigenmarken und<br />
die Individualität unserer Module in<br />
einem Konzept vereint.“<br />
KÜCHENPLANER: Herr Bake, Sie<br />
sind nun seit rund 100 Tagen im<br />
Amt. Wie bauen Sie auf der bisherigen<br />
Entwicklung auf?<br />
Ben Bake: Die Bestellung zum Geschäftsführer<br />
Vertrieb und Marketing<br />
Deutschland ist nicht nur eine<br />
große berufliche Herausforderung,<br />
sie bestätigt auch das Vertrauen<br />
von DER KREIS in meine Arbeit der<br />
letzten zweieinhalb Jahre, in denen<br />
ich als Vertriebsleiter Deutschland<br />
tätig war.<br />
Der Vertrieb ist im dienstleistenden<br />
Gewerbe eine Schlüsselposition,<br />
insbesondere dann, wenn diese<br />
das Marketing mit einschließt.<br />
Eine Kombination, die effektive<br />
Entscheidungswege erlaubt. Ebenso<br />
wichtig ist, dass so die Etats weiterhin<br />
projektgenau geplant und<br />
mit der Detailkenntnis der individuellen<br />
Mitgliederanforderungen<br />
umgesetzt werden. Kurz und auf<br />
den Punkt gebracht: Wir haben daher<br />
hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten,<br />
um auf den Markt<br />
zu reagieren. Das gilt nicht nur für<br />
ein erfolgsorientiertes Marketing<br />
mit und für die Mitglieder, sondern<br />
auch für das verbundeigene Marketing,<br />
zum Beispiel bei der Organisation<br />
und Durchführung von Kongressen<br />
und Messen.<br />
KÜCHENPLANER: Und welche kurzund<br />
mittelfristigen Pläne liegen in<br />
Ihrer Schublade?<br />
Ben Bake: Die Anforderungen<br />
an die Küchenbranche – aber vor<br />
allem die Zielgruppen – ändern<br />
sich. Die Küchenspezialisten und<br />
Kunden von morgen müssen schon<br />
heute sachgerecht an das Thema<br />
herangeführt werden. Eines meiner<br />
persönlichen Kernziele ist es<br />
daher, mehr junge Menschen für<br />
die Küchenbranche zu begeistern<br />
und aufzuzeigen, welch interessante<br />
Perspektiven unser Metier<br />
bietet.<br />
Absolute Priorität<br />
hat natürlich heute und<br />
auch in der Zukunft der<br />
Markterfolg unserer<br />
Mitglieder. Das fängt<br />
an mit dem Aufbau<br />
und der Begleitung der<br />
Fachgeschäfte bis hin<br />
zur Unterstützung bei<br />
Nachfolgeregelungen.<br />
Der Erfolg von DER KREIS gründet<br />
dabei auf drei Säulen:<br />
1. Das Profil der Küchenfachhändler<br />
als DER KREIS Küchenspezialisten<br />
schärfen – das heißt, der<br />
Endverbraucher sollte leicht erkennen,<br />
welche Vorteile er beim<br />
DER KREIS Küchenspezialisten<br />
findet, und warum die Großanbieter<br />
gegenüber dem Fachgeschäft<br />
– sei es in preislicher aber<br />
vor allem qualitativer Hinsicht<br />
– abfallen. Module, Marken und<br />
Eigenkonzepte bieten die Möglichkeit<br />
der Spezialisierung und<br />
werden intensiv gestützt durch<br />
unsere dynamischen Marketingkonzepte.<br />
2. Ertrags- und Kostenoptimierung<br />
z.B. durch Konzentration in der<br />
Sortimentsauswahl zur optimalen<br />
Konditionsnutzung und betriebswirtschaftlichen<br />
Beratung.<br />
3. Weiter- und Fortbildung stehen<br />
im Fokus: Die DER KREIS Akademie<br />
bietet ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm<br />
und wurde<br />
vonseiten der Mitglieder auch<br />
sehr positiv aufgenommen. Ebenso<br />
ist der Erfahrungsaustausch<br />
von Kollege zu Kollege eine wichtige<br />
Erfolgsbasis.<br />
KÜCHENPLANER: DER KREIS stellt<br />
in diesem Herbst im Rahmen der<br />
Aera30 aus. Was können Besucher<br />
von Ihrem Messeauftritt in Löhne<br />
erwarten?<br />
Ben Bake: Wir freuen uns, bei der<br />
Premiere der Area30 dabei zu sein.<br />
Wir werden unseren Mitgliedern<br />
und Interessenten unser Dienstleitsungportfolio<br />
präsentieren. Der<br />
Schwerpunkt liegt dabei beim Relaunch<br />
unseres Moduls Küche<br />
3000. Sie dürfen gespannt sein.<br />
www.derkreis.de<br />
5/2011 KÜCHENPLANER 73
Küchenfertigung<br />
„Zeigen, vorführen,<br />
kochen lassen“<br />
Gespräch mit Hubert Schwarz, Blum Deutschland, über den Wert der Interzum, über<br />
Klappen, Auszüge und Beschläge – und über die Art und Weise, wie sich wünschenswerte<br />
Küchenstandards umsetzen ließen.<br />
„Zeigen, machen, vorführen, kochen,<br />
bewegen, schulen.“ Wenn es<br />
allein auf Prägnanz ankäme, wäre<br />
ein Bericht über die Vorstellungen<br />
von Hubert Schwarz, wie sich moderne<br />
Küchenstandards den Weg<br />
in bundesdeutsche Küchen bahnen<br />
könnten, zu Ende, bevor er richtig<br />
begonnen hat. Im Grunde genügten<br />
die genannten sechs Begriffe, damit<br />
wäre alles gesagt. Doch 46 Zeichen<br />
sind allem inhaltlichen Reichtum<br />
zum Trotz zuwenig für einen<br />
ernstzunehmenden Beitrag und<br />
dazu eine allzu magere Ausbeute<br />
für ein rund zweistündiges, an Impulsen<br />
reichen Gesprächs, das mit<br />
einer Messenachlese beginnt.<br />
Die Interzum 2011, da ist sich<br />
der Geschäftsführer von Blum<br />
Deutschland wohl mit fast allen<br />
Branchenkollegen einig, hat ihren<br />
Ruf als Weltleitmesse der Möbelzulieferer<br />
eindrucksvoll bestätigt<br />
und ausgebaut. Der Messeerfolg<br />
strahle nicht nur nach außen mit<br />
beeindruckenden Besucherzahlen,<br />
auch die unternehmensinterne<br />
Begeisterung im Hause Blum<br />
sei entfacht worden und wirke<br />
nach. „Wir haben unsere Entwicklung<br />
bewusst auf die Interzum fokussiert<br />
und diese Spannung lange<br />
vorher intern aufgebaut. Bereits<br />
im September vergangenen Jahres<br />
seien die Vertriebsmitarbeiter des<br />
Unternehmens über geplante Neuheiten<br />
wie Movento und Legrabox<br />
sowie über die Ergonomie-Studie<br />
(vgl. KÜCHENPLANER 4/2011) informiert<br />
worden. Die öffentliche<br />
Präsentation indes blieb Geheimsache<br />
und den Messetagen Ende Mai<br />
vorbehalten.<br />
Verweildauer verlängern<br />
Die Interzum gilt in Branchenkreisen<br />
als ein gemachter Erfolg.<br />
Vor wenigen Jahren drohte die Veranstaltung<br />
noch in die Mittelmäßigkeit<br />
abzurutschen. Bis sich führende<br />
Unternehmen einen Ruck<br />
gaben und unisono erklärten: „Wir<br />
wollen die Interzum. Und wir brau-<br />
Hubert Schwarz,<br />
Geschäftsführer<br />
Blum Deutschland:<br />
„Die<br />
Interzum war<br />
ein toller Erfolg.<br />
Jetzt aber bloß<br />
nicht überheblich<br />
werden.“<br />
74 <strong>Küchenplaner</strong> 5/2011
chen sie als internationale Plattform.“<br />
Nun, so Hubert Schwarz, müsse man aufpassen,<br />
bei allen Erfolgen „nicht überheblich“<br />
zu werden und einem Gigantismus<br />
zu verfallen nach dem Motto „Wer<br />
hat den größten Stand?“. Solche Ambitionen<br />
seien ausgesprochen kostspielig und<br />
könnten schnell Kritiker auf den Plan rufen,<br />
die die gesamte Veranstaltung aus<br />
Kostengründen auf den Prüfstand stellen<br />
könnten. „Völlig unnötig.“<br />
Bei aller Begeisterung für die Interzum<br />
gebe es eine Schraube, an der im positiven<br />
Sinne gedreht werden müsse. „Die<br />
Messebesuchsdauer<br />
ist für die<br />
nächste Interzum<br />
ein Thema.“<br />
Sprich: Die Zahl<br />
der Messetage<br />
pro Besucher<br />
sollte erhöht<br />
werden. Haben<br />
doch viele Unternehmen in der Vergangenheit<br />
die Zahl der Messebesuche eingeschränkt.<br />
Sowohl was die Zahl der<br />
reisenden Mitarbeiter betrifft als auch<br />
bezogen auf deren jeweilige Verweildauer.<br />
Dieser kostensparende Minimalismus<br />
werfe Schatten und werde der Masse an<br />
innovativen Neuheiten einer Interzum<br />
nicht gerecht. Morgens späte Anreise,<br />
abends frühe Abreise – da bleibe kaum<br />
Zeit für eine angemessene Produktschau.<br />
Mehr als einmal hätten Blum-Mitarbeiter<br />
Besucher-Feedbacks erhalten wie: „Hätten<br />
wir das gewusst, was es hier zu sehen<br />
gibt, hätten wir den Besuch länger<br />
geplant.“<br />
„Wenn es der Kunde sehen<br />
und ausprobieren kann,<br />
überzeugt es von allein.“<br />
neue Standards setzen<br />
In den Entwicklungsabteilungen der<br />
Zulieferer wird bekanntlich entwickelt,<br />
was sich einige Jahre später als Küchenstandards<br />
etablieren könnte. Selbsteinziehende<br />
Führungen für Auszüge und<br />
Schubkästen haben bereits Mitte der<br />
1970er-Jahre das Licht der Welt erblickt.<br />
Die integrierte Auszugsdämpfung folgte<br />
vor etwa 10 Jahren. Der Vollauszug bahnt<br />
sich inzwischen immer souveräner seinen<br />
Weg von der Hochwertschiene in<br />
die Breite der Mittelklasseküchen, und<br />
im Planungsbereich Oberschrank geben<br />
zunehmend Klappen, Faltklappen und<br />
Liftbeschläge den Ton an. Bei gedämpften<br />
Türscharnieren haben sich erst aufklipsbare<br />
Bauteile etabliert, inzwischen<br />
werden aber auch hier immer häufiger<br />
Versionen mit integrierter Dämpfung<br />
nachgefragt.<br />
Welche technische Lösung sich innerhalb<br />
welcher Zeit Sporen für die massentaugliche<br />
Serienreife verdient, hängt<br />
von vielen Faktoren ab und kann nur<br />
schlecht prognostiziert werden. Nicht<br />
selten verlaufe der Prozess zäh. So auch<br />
bei Dämpfungen und Vollauszügen oder<br />
beim derzeit aktuellen Thema der elektrischen<br />
bzw. mechanischen Bewegungsunterstützungen.<br />
Die Abfolge liest sich<br />
häufig so: „Erst will es niemand haben,<br />
dann fängt der erste vorsichtig an, dann<br />
wird es Standard.“ Dabei seien innere<br />
Werte wie die genannten exakt jene<br />
Faktoren, mit denen die so oft beschworene<br />
Differenzierung im Küchenverkauf<br />
erreicht werden<br />
könne. Für eine<br />
solche Differenzierung<br />
sei<br />
es unumgänglich,<br />
komfortable<br />
Bewegungssysteme<br />
und<br />
ordnende Innenausstattungen<br />
konkret in der Ausstellung<br />
zu zeigen. Hubert Schwarz: „Wenn<br />
es der Kunde sehen und ausprobieren<br />
kann, überzeugt es von allein.“ Es lediglich<br />
im Verkaufshandbuch stehen zu haben,<br />
genüge nicht.<br />
Standards dokumentieren<br />
Der Erfolg von Funktionen wie zum<br />
Beispiel dem Vollauszug oder die heute<br />
übliche Planung nach Rastermaßen – als<br />
Basis für unterschiedliche Arbeitshöhen –<br />
resultieren maßgeblich aus den Ergebnissen<br />
der 1. AMK-Ergonomiestudie von 1996.<br />
Diese wurden kürzlich von IAD-Wissenschaftlern<br />
der TU Darmstadt aktualisiert<br />
und bestätigt. Zusätzlich bewertete man<br />
auch die notwendige Hauptarbeitsfläche.<br />
Dabei wurden 90 cm als Empfehlung ausgesprochen.<br />
Und Hubert Schwarz: „Ich<br />
wäre froh, wenn diese 90 cm in allen Küchen<br />
zum Standard werden würden.“ Diese<br />
Hauptarbeitsfläche habe aber auch<br />
nach oben ihre Grenzen, so das AMK-Vorstandsmitglied.<br />
Instrumente wie die AMK-Ergonomiestudie<br />
hält er für eminent wichtig, um<br />
Küchenstandards zu dokumentieren und<br />
für alle nachvollziehbar zu machen. Dies<br />
wirke sich dauerhaft auch auf alle jene<br />
Planer und Verkäufer aus, die diese Standards<br />
anfangs für nicht so wichtig halten.<br />
Auch von Endverbraucherseite werde<br />
so ein förderlicher Druck aufgebaut.<br />
Insbesondere wenn diese emotional angesprochen<br />
werden. Durch „zeigen, machen,<br />
vorführen, kochen, bewegen, schulen“.<br />
www.blum.com<br />
Kluge Details für<br />
höchste Ansprüche<br />
Neue Impulse für die Lichtgestaltung in der Küche<br />
setzt Hera mit der neuen fl achen Leuchte<br />
LED L-Pad.<br />
Die schlanke<br />
Bauform von nur 11 Millimeter<br />
Höhe macht die Lichtmodule zu architektonischen Anpassungskünstlern,<br />
die ein unkonventionelles und<br />
zugleich energieeffi zientes Leuchtendesign erlauben.<br />
Zum Hingucker wird sie dabei durch die Farbgebung<br />
von Hochglanz Schwarz, Weiß, Alu-eloxiert oder Edelstahloptik.<br />
Die durchschnittliche Lebensdauer der 36 LEDs liegt<br />
bei 30.000 Stunden, so dass selbst bei einem täglich<br />
achtstündigen Betrieb ein Austausch erst nach über<br />
zehn Jahren zu erwarten ist. Die Leistungsaufnahme<br />
beträgt<br />
7,5 Watt.<br />
Ein in die Leuchte integrierter Sensor zur berührungslosen<br />
Bedienung und die Nightlight-Funktion als<br />
Wegweiser in dunkler Nacht erfüllen höchste Ansprüche<br />
an die moderne Küchenbeleuchtung.<br />
Auch das Dimmen ist problemlos möglich – auf<br />
Wunsch sogar über eine Funkfernbedienung.<br />
Weitere Informationen finden Sie unter<br />
www.hera-online.de<br />
®<br />
5/2011<br />
Hera GmbH & Co. KG · Dieselstraße 9 · 32130 Enger<br />
Fon: +49 (0) 5224 911-0 · Fax: +49 (0) 5224 911-215<br />
mail@hera-online.de · www.hera-online.de
Küchenfertigung<br />
ProDecor Griffkollektion 2011<br />
„Inspired by Life“ überschreibt Hettich die ProDecor Griffkollektion<br />
2011. Gestaltet wurden die Neuheiten auf Basis intensiver Marktund<br />
Zukunftsforschung. Wichtig, so das Unternehmen, seien zudem<br />
die Beobachtung und Analyse relevanter Strömungen und<br />
Konsumentenwünsche. „Dies sind zentrale Themen des Innovationsmanagements<br />
bei Hettich.“ Aktuell definiert wurden die vier Trendwelten<br />
New Modern, Deluxe, Organic und Folk, denen die Griffe zugeordnet<br />
sind.<br />
www.hettich.de<br />
Der Griff „ Favara“<br />
greift eine klare und<br />
reduzierte Formgebung<br />
auf und fügt sich, eingesetzt<br />
an der oberen<br />
Kante der Schubkastenfront,<br />
nahtlos und<br />
zurückhaltend in die<br />
Küche ein.<br />
Convoy Centro von Kesseböhmer: Für den Designpreis<br />
der Bundesrepublik Deutschland nominiert.<br />
Kesseböhmer<br />
„Convoy“ nominiert<br />
Mit der Nominierung zum Designpreis<br />
Deutschland hat der „Convoy“ von Kesseböhmer<br />
eine hohe Anerkennung erfahren. Denn hier erhalten<br />
nur die Besten aus den Bereichen Produktund<br />
Kommunikationsdesign die Möglichkeit,<br />
sich in einem Premiumwettbewerb auf höchstem<br />
Niveau zu messen. Die Nominierung der Produkte<br />
für diesen renommierten, aus dem Bundespreis<br />
Gute Form hervorgegangenen Designpreis<br />
der Bundesrepublik Deutschland erfolgt durch<br />
den Rat für Formgebung und eine internationale<br />
unabhängige Jury. Bedingung ist eine bereits zuvor<br />
errungene internationale Auszeichnung, wie<br />
zum Beispiel der IMM Interior Innovation Award,<br />
der red dot usw. Nominiert werden nur Produkte,<br />
die ihre Marktfähigkeit bereits bewiesen haben.<br />
Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und internationale<br />
Gestaltungstrends aufzuspüren und<br />
der Öffentlichkeit ein differenziertes Designverständnis<br />
nahe zu bringen.<br />
www.kesseboehmer.de<br />
Durch seine außergewöhnliche<br />
Formgebung<br />
und seinen Bi<br />
ColorCharakter setzt<br />
der Griff „Pimo“ reizvolle<br />
Akzente in Küchen<br />
und auf Möbeln.<br />
Mit den verfügbaren<br />
Inlays aus Leder erfüllt<br />
er auch extravagante<br />
Wünsche.<br />
Die haptische Oberfläche<br />
des Griffs „Cosa“<br />
erinnert an gehauene<br />
Stein oder Schieferflächen<br />
und eignet<br />
sich einerseits zum<br />
Einsatz auf designähnlichen<br />
Steinoberflächen,<br />
aber auch zum<br />
kontrastierenden Einsatz<br />
auf glatten, hochglänzenden<br />
Fronten.<br />
Mit seinem kissenförmigen<br />
Muster bildet<br />
der Griff „Cella“ einen<br />
starken Kontrast<br />
zu den oft sehr puristischen<br />
Küchen. Der Griff<br />
spricht insbesondere<br />
die Liebhaber des modernen<br />
Landhausstils<br />
an und trägt dem CocooningTrend<br />
Rechnung.<br />
76 KüChenPlaner 5/2011
hailo<br />
Ordnen, sammeln, sortieren<br />
Leicht zugänglich und griffbereit,<br />
unsichtbar verstaut und ästhetisch ansprechend.<br />
Mit diesen Attributen will<br />
sich das FlexiKit von Hailo einen festen<br />
Platz hinter der Front sichern. Ähnlich<br />
wie beim bereits vorgestellten Safety-<br />
Kit sind verschiedene Schalen und Behälter<br />
stapelbar in die Kunststoffbox<br />
integriert. Diese eignen sich zum Aufbewahren,<br />
Ordnen und Sammeln diverser<br />
Dinge. Egal ob Bastelutensilien,<br />
Werkzeug oder weitere Hilfsmittel, die<br />
sonst gewöhnlich unsortiert im Haushalt<br />
herumliegen. Alles wird übersichtlich<br />
und leicht zugänglich gelagert.<br />
Sogar ein abschließbarer Bereich<br />
ist in das Kit integriert. So lassen sich<br />
beispielsweise Medikamente vor dem<br />
Zugriff unbefugter Hände schützen.<br />
Schaffen Sie Freude<br />
am Braten und Backen<br />
Viel Platz für „Kleinkram“ aller Art:<br />
das Hailo FlexiKit.<br />
www.hailo-einbautechnik.de<br />
Grass nachlese interzum<br />
Design und Technik kombiniert<br />
„Die interzum ist und bleibt die entscheidende Leitmesse der Branche.“ Dieses zufriedene<br />
Fazit zog Beschlägespezialist Grass im Anschluss an die Zulieferschau. „Unsere Erwartungen<br />
an die interzum 2011 wurden übertroffen”, resümierte Frank Nessler, Geschäftsführer der<br />
Grass-Gruppe für Vertrieb und Marketing, kurz nach der Messe. „Im Vergleich zur Veranstaltung<br />
2009 ist die Besucherquantität und vor allem auch -qualität noch einmal deutlich<br />
gestiegen. Wir konnten Entscheider aus der ganzen Welt bei uns am Messestand begrüßen<br />
und zahlreiche vielversprechende Gespräche führen”, so Nessler. Die gezielte Auswertung der<br />
Messekontakte belegte dann auch diesen subjektiven Eindruck. Die Mitarbeiter führten beinahe<br />
doppelt so viele Gespräche, die zu einer geschäftlichen Verbindung führen könnten, wie<br />
bei der letzten interzum-Teilnahme vor zwei Jahren.<br />
Ziel sei es gewesen, dem Messebesucher sämtliche Bewegungs-Systeme für alle Bereiche<br />
im Unter-, Eck- und Oberschrankbereich zu visualisieren. „Die zahlreichen Produktneuheiten,<br />
die wir erstmalig in Köln vorgestellt haben, kamen sehr gut an. Unser Ziel ist es, das Design<br />
der Möbel von außen<br />
nach innen fortzuführen.<br />
Dies setzen wir<br />
durch den Einsatz unterschiedlichster<br />
Farben<br />
und Materialien<br />
und natürlich hochwertigster<br />
Bewegungs-Systeme<br />
um. Auf der Messe<br />
haben wir das gesamte<br />
Spektrum dargestellt<br />
und konnten dem Besucher<br />
anschaulich beweisen,<br />
wie Design<br />
und Technik hinter der<br />
Front das gesamte Möbel<br />
aufwerten”, fasst<br />
Nessler zusammen.<br />
Grass registrierte auf der interzum 2011 fast doppelt so viele<br />
www.grass.at<br />
Kunden gespräche wie vor zwei Jahren.<br />
Mit dem Gewinner des<br />
reddot design awards:<br />
TopVolume 2 –<br />
exklusiv bei elco<br />
Das multifunktionale<br />
Sockelschubkasten-System im<br />
Herdschrank für:<br />
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mehr Komfort<br />
großzügigen Stauraum<br />
optimale Übersicht<br />
... und umständliches<br />
Hantieren ist Geschichte!<br />
5/2011<br />
www.elcokunststoffe.de
Küchenfertigung<br />
hettich<br />
Wissenschaft und Wirtschaft verzahnen<br />
Das Kooperationsprojekt „Hettich Experience 2011“ zwischen<br />
der Fachhochschule Bielefeld und Hettich geht in die<br />
nächste Runde. Bereits zum fünften Mal bearbeiten Studierende<br />
im Rahmen einer Semesterarbeit Unternehmensprojekte,<br />
um Theorie und Praxis zu verbinden. Das erklärte Ziel<br />
von Hettich Experience sei es, eine enge Verknüpfung von<br />
Theorie und Praxis zu etablieren und auf diese Weise die<br />
Hochschulausbildung noch gezielter auf die Bedarfe der Wirtschaft<br />
auszurichten. Während der Projektarbeit lernen die<br />
Studierenden die Hettich Unternehmensgruppe kennen und<br />
pflegen einen engen Kontakt zu ihrem Mentor. Dadurch erhalten<br />
sie die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von den fachlichen<br />
Anforderungen und von der Arbeit bei Hettich zu machen.<br />
Auf diese Weise können die Studierenden ihr Netzwerk<br />
ausbauen und Impulse für die eigene Karriere erhalten.<br />
„Wir setzen darauf, im persönlichen Kontakt qualifizierte<br />
und motivierte Nachwuchskräfte für uns zu gewinnen und<br />
weiterzuentwickeln. Als familiengeführtes Unternehmen<br />
können wir mit einem guten Betriebsklima, kurzen Entscheidungswegen,<br />
früher Verantwortungsübernahme und zahlreichen<br />
Entwicklungsmöglichkeiten für engagierte Mitarbeiter<br />
überzeugen“, so Dr. Andreas Hettich, geschäftsführender<br />
Gesellschafter der Hettich Gruppe. Nicht zuletzt profitiert<br />
das Unternehmen auch von dem frischen Blick der Studierenden<br />
auf betriebliche Problemstellungen, der oftmals zu wertvollen<br />
Hinweisen und unkonventionellen Lösungen führt.<br />
„Hettich Experience“ heißt das Kooperationsprojekt mit 22 Studierenden<br />
der Fachhochschule Bielefeld.<br />
www.hettich.com<br />
Blum Servo-Drive uno<br />
Öffnungsunterstützung für den Müllauszug<br />
Hände voll oder nass und der Müllauszug geschlossen – eine<br />
wohlbekannte Situation im Küchenalltag. Der Beschlägespezialist<br />
Blum bietet mit Servo-Drive uno eine passende Lösung: Kurzes Antippen<br />
der Front – auch mit der Hüfte, dem Knie oder dem Fuß möglich<br />
– genügt und der Müllauszug öffnet wie von selbst. Die neue Lösung<br />
beschreibt der Hersteller als überaus montagefreundlich. Als<br />
vormontiertes Komplettset ist es für stehende Mülltrennsysteme<br />
erhältlich. Auch für hängende Mülltrennsysteme gibt es eine entsprechende<br />
Lösung. Das Set umfasst die vormontierte Servo-Drive-<br />
Einheit, bestehend aus Antriebseinheit plus Aufnahmewinkel,<br />
Tropfwasserschutz und<br />
Steckernetzteil inklusive<br />
Kabel.<br />
Technische Details:<br />
http://servodrive.blum.<br />
com/uno.<br />
www.blum.com<br />
„Deutliche Komfortsteigerung“, verspricht Hersteller Blum:<br />
mit ServoDrive uno öffnet der Müllauszug fast wie von selbst.<br />
Die elektrische Öffnungsunterstützung<br />
ServoDrive uno ist auch nachträglich<br />
schnell montiert.<br />
78 KüChenPlaner 5/2011
Kesseböhmer „LeMans II“<br />
Die zweite Generation<br />
Zusätzliche Funktionen, ein noch emotionaleres<br />
Öffnungserlebnis und eine<br />
optimierte Integration in den Produktionsprozess.<br />
Ausgestattet mit diesen<br />
Verfeinerungen hat Kesseböhmer den<br />
Eckschrankbeschlag „LeMans II“ herausgebracht.<br />
„Für den Endkunden bringt vor allem<br />
die leichte Höhenverstellbarkeit der Tablare<br />
praktischen Nutzen“, heißt es vom<br />
Unternehmen. Die Stauhöhen lassen sich<br />
damit auf das Staugut abstimmen. Die<br />
Tragarme mit den Tablaren werden an einer<br />
neuen, am Korpus montierten Säule<br />
einfach nur eingehakt. So können sie jederzeit<br />
werkzeuglos auch vom Endkunden<br />
in der Höhe verstellt und individuellen<br />
Anforderungen angepasst werden.<br />
Die Tragfähigkeit ist um 25 % erhöht worden.<br />
Jedes Tablar ist jetzt mit 25 kg belastbar.<br />
Außerdem können die Tablare schon<br />
bei einem Tür-Öffnungswinkel von 85 °<br />
vollständig ausgefahren werden, die Bedienung<br />
wird dadurch komfortabler und<br />
die Planung vereinfacht. Weiteren Bedienkomfort<br />
gewährleistet der neue, gedämpfte<br />
und werkzeuglos aufsteckbare<br />
Selbsteinzug.<br />
Laut Hersteller verkürzt und vereinfacht<br />
ClickFixx die Montage. Der neue Säulenbeschlag<br />
bietet zudem mehr Schnittstellen<br />
und damit eine erhöhte Flexibilität<br />
am Band. „Die Korpusseite wird durch die<br />
neue Säule automatisch stabilisiert“, erläutert<br />
Kesseböhmer. Dies sei ein wichtiger<br />
Aspekt vor allem für Highboards.<br />
Und nicht zuletzt böte der flexible Einsatz<br />
des neuen „LeMans“ bei verschiedenen<br />
Korpush öhen, mit oder ohne Schublade,<br />
Vorteile für Logistik und Küchenplanung.<br />
www.kesseboehmer.de<br />
Die Tablare lassen<br />
sich einfach<br />
in der Höhe<br />
verstellen.<br />
So findet jedes<br />
Staugut Platz.<br />
Kesseböhmer hat den erfolgreichen Eckschrankbeschlag „LeMans“ modernisiert und noch benutzer- und produktionsfreundlicher<br />
gestaltet. Schon bei einem Tür-Öffnungswinkel von 85 ° können die Tablare vollständig ausgefahren werden.<br />
5/2011 küchenplaner 79
Küchenfertigung<br />
Vauth-Sagel nachlese zur Interzum 2011<br />
„erfolgreichste Messe“<br />
„Ein durchschlagender Erfolg, sämtliche Erwartungen<br />
wurden weit übertroffen.“ Rundum zufrieden<br />
liest sich die interzum-Nachlese von Vauth-Sagel. Im<br />
Fokus der Präsentation stand die Neuausrichtung von<br />
Vauth-Sagel. Gemeinsam mit der Firma Westo-Kunststofftechnik<br />
liefern die Brakel-Erkelner nun ihre gesamte<br />
Produktvielfalt aus einer Hand und verfügen damit<br />
über eine breit aufgestellte Materialkompetenz.<br />
Auf durchweg positive Resonanz seien die Produktvorstellungen<br />
gestoßen. Dazu zählt das hochwertige<br />
Korbprogramm Premea Glassline ebenso wie der<br />
optimierte Apothekerauszug HSA mit verbessertem<br />
Führungssystem und mit neuer Dämpfung. „Das ermöglicht<br />
ein komfortables, leises Öffnen und Schließen<br />
des Klassikers“, so das Unternehmen. Das „einfach<br />
zu handhabende Montagesystem Easyfit“ sowie der gedämpfte<br />
Schließvorgang ohne Reboundeffekt mache<br />
den Hochschrankauszug zu einem Highlight der neuesten<br />
Generation.<br />
Claus Sagel, Vauth-Sagel Geschäftsführer, zeigte<br />
sich hoch erfreut: „Die interzum 2011 war sensationell.<br />
Wir durften unsere beste und wohl auch erfolgreichste<br />
Zuliefermesse erleben. Entscheider aus aller Welt kamen<br />
zu uns auf den Messestand, teilweise wurden wir<br />
Volles Haus auf der interzum: Bei LiveCooking und Showprogramm entspannten<br />
die VauthSagelGäste in der eigens eingerichteten Lounge.<br />
bei dem Andrang sogar an die Grenzen unserer Kapazitäten gebracht. Besonders<br />
die Internationalität hat uns positiv überrascht. In Summe ist die<br />
interzum 2011 für uns ein klares Signal für erfolgversprechende Monate,<br />
die vor uns liegen.“<br />
www.vauth-sagel.de<br />
hera gewinnt zwei begehrte Design-awards<br />
anschmiegsames lichtmodul<br />
Gleich zweimal konnte der Beleuchtungsspezialist Hera aus Enger mit seiner innovativen<br />
Unterbauleuchte LED L-Pad punkten: Gerade erst mit dem renommierten red<br />
dot award für hohe Designqualität in der Kategorie Product Design prämiert, erhielt<br />
das neue Lichtmodul LED L-Pad im Vorwege des zur Messe interzum ausgelobten Designwettbewerbs<br />
„interzum award: intelligent material & design“ zusätzlich die Auszeichnung<br />
für hohe Produktqualität.<br />
Die prämierte Unterbauleuchte LED<br />
L-Pad wurde eigens für die stilvolle und zugleich<br />
energiesparende Beleuchtung in Küche,<br />
Bad und im Shopbereich entwickelt. Sie<br />
ist ein flaches Lichtmodul, das sich mit Abmessungen<br />
von 220 mm x 90 mm x 11 mm<br />
(L x B x H) zeitlos in jede moderne Einrichtung<br />
schmiegt. Zum Hingucker wird sie<br />
dabei durch edel anmutende Farbgebungen<br />
von Hochglanz-Schwarz, Weiß, Alu-eloxiert<br />
oder Edelstahloptik. Zum Einsatz kommen<br />
36 LEDs der neuesten Generation. Sie erzeugen<br />
mit einer elektrischen Leistungsaufnahme<br />
von insgesamt 7,5 Watt ein qualitativ<br />
hochwertiges und homogenes Licht. Je<br />
nach gewünschter Lichtstimmung und Ambiente<br />
strahlt das Modell in der Lichtfarbe<br />
Warmweiß und zukünftig auch in Neutralweiß.<br />
Dabei erreicht die Lichtleistung<br />
65 Lumen/Watt (neutralweiß) bzw. 60 Lumen/Watt<br />
(warmweiß). Das entspricht in<br />
etwa der Lichtqualität einer 35 Watt Halogenleuchte/Glühlampe.<br />
www.hera-online.de<br />
Nur 11 mm hoch und doppelt ausgezeichnet: Unterbauleuchte LED LPad von Hera.<br />
80 KüChenPlaner 5/2011
LED-TECHNOLOGY<br />
ninka<br />
Organische Formen<br />
ninka reagiert auf den Wunsch der<br />
Küchenmöbelindustrie, den derzeitigen<br />
Trend nach organischen Formen und<br />
griffloser Frontoptik konsequenterweise<br />
auch auf die Ecke einer Küchenzeile zu<br />
übertragen. War es bisher nur mit einer<br />
seitlich angeschlagenen oder geteilten<br />
Front zu ermöglichen, sei es mittels des<br />
neuen Eckschrankes „mondo CARVE“<br />
sowie seiner ausgefeilten Drehbeschlagund<br />
Frontmechanik gelungen, den Anforderungen<br />
an eine zeitgemäße und technisch<br />
anspruchsvolle Ecklösung gerecht<br />
zu werden. Wie auch die anderen Ausführungen<br />
der ninka-mondo-Serie kann<br />
„mondo CARVE“ komplett montiert und<br />
einsatzbereit, versandfertig verpackt als<br />
Korpuseinheit geliefert werden. Vorteile<br />
für die Industrie: keine Sonderarbeitsplätze,<br />
keine Lagerhaltung, feste Kalkulationsgrundlage;<br />
für den Küchenmonteur:<br />
eine einfache Montage beim Kunden.<br />
HIGH LIGHTS<br />
LO W<br />
E N E R G Y<br />
www.ninka.com<br />
hailo<br />
einfach nachrüstbar<br />
In der Küche wird gekocht, gebacken, geputzt. Da kommt es vor, dass die Hände nicht frei oder<br />
auch verschmutzt sind. Wer dann an seine Regale im Unterschrank oder den Einbaumülleimer<br />
gelangen möchte, hat häufig ein Problem. Hailo hat dafür eine komfortable Lösung entwickelt:<br />
die elektrische Öffnungsunterstützung Hailo-HFO (Hands-free open) für Frontauszüge. Unter der<br />
zu öffnenden Fronttür wird im Schrankboden das Auswerfersystem integriert. Der hintere Bereich<br />
des Spülenunterschranks bleibt somit frei. Die Installation des Hailo-HFO erfolgt im „Plugand-Play“-Verfahren<br />
und<br />
ist somit laut Unternehmen<br />
schnell, sicher und einfach<br />
durchzuführen. Die elek-<br />
Das Auswerfersystem der elektrischen Öffnungsunterstützung<br />
HailoHFO (Handsfree open) für Frontauszüge wird unter der zu<br />
öffnenden Fronttür in den Schrankboden integriert.<br />
5/2011<br />
trische Öffnungsunterstützung<br />
mit eingebauter LED-<br />
Auffindbeleuchtung ist auch<br />
in bestehenden Küchen<br />
nachrüstbar, da sie für Auszüge<br />
und Schubkästen diverser<br />
Hersteller universell<br />
einsetzbar ist. Dabei lässt<br />
sich die Auswurfkraft auch<br />
auf das jeweilige Führungssystem<br />
einstellen. Durch<br />
leichtes Antippen mit dem<br />
Fuß wird der integrierte Sensor<br />
im Sockelbereich aktiviert<br />
und die Tür öffnet sich<br />
nun automatisch. Die Öffnungsunterstützung<br />
ist laut<br />
Unternehmen bereits LGAund<br />
TÜV-zertifiziert.<br />
www.hailo-einbautechnik.de<br />
LED - Lichtdesign<br />
• Gleichmäßige<br />
Beleuchtung ohne<br />
Lichtpunkte<br />
• Lichtfarben<br />
3000/4000/6400 K<br />
• Hohe Energieeffizienz<br />
• Anspruchsvolles<br />
Leuchtendesign<br />
ELEKTRA GmbH<br />
Werkstr. 7<br />
32130 Enger<br />
Fon +49 5223 1850<br />
info @ elektra.de<br />
www.elektra.de
Küchenzubehör<br />
Leidenschaft für Zubehör<br />
Sagemüller & Rohrer. Ein engagiertes Mitarbeiter-Team, hochwertige Produkte in allen<br />
Lieferbereichen, ein effizientes Organisationssystem – so positioniert sich der Großhändler<br />
am Firmensitz in Sauerlach.<br />
Morgens ab halb acht herrscht<br />
für etwa eine Stunde lebhafter Besucher-Andrang<br />
in den Geschäftsräumen<br />
von Sagemüller & Rohrer<br />
in Sauerlach bei München: Dann<br />
fahren Küchen-<br />
Monteure die<br />
Daimlerstraße<br />
5 an, um sich<br />
schnell noch<br />
Installations-<br />
Material zu besorgen,<br />
das sie<br />
vor dem Zusammenstellen ihrer<br />
Lkw-Ladung eigentlich auf Lager<br />
im eigenen Betrieb gewähnt hatten.<br />
Knapp 4000 Produkte aus allen Küchenzubehör-Segmenten<br />
hält das<br />
Großhandels-Unternehmen vor; es<br />
ist kaum denkbar, dass einer der<br />
Monteure das Haus ohne das benötigte<br />
Teil wieder verlässt. Und<br />
ohne eine Tasse Kaffee. Kundennähe<br />
und gleichermaßen unkomplizierte<br />
wie effiziente<br />
Abläufe betrachtet Manfred<br />
Staubach, Geschäftsführer<br />
und Inhaber von Sagemüller<br />
& Rohrer, als Basis<br />
seiner Arbeit.<br />
Großhandel seit<br />
knapp 40 Jahren<br />
Gegründet wurde<br />
das Unternehmen<br />
von Albert Sagemüller<br />
im Jahr<br />
1972, damals in Pullach<br />
und als Großhandel<br />
mit Schwerpunkt<br />
Elektrozubehör<br />
wie Staubsauger sowie<br />
Ersatzteilen für Hausgeräte,<br />
vorherrschend für Waschmaschinen<br />
und Wäschetrockner.<br />
Anfang der 80er-Jahre stellte<br />
Sagemüller einen wachsenden<br />
Markt bei Münchner<br />
Küchenstudios fest und<br />
begann, sich auf das Thema<br />
Küche zu spezialisieren.<br />
Diesen Weg setzte sein Mitarbeiter<br />
und Nachfolger Gerd Rohrer fort,<br />
sodass ab Mitte der 80er-Jahre der<br />
klare Schnitt hin zum Großhändler<br />
für Küchenzubehör vollzogen war.<br />
„Wir sind groß genug, um interessante Stückzahlen<br />
zu bewegen. Wir sind klein genug, um individuell<br />
auf unsere Kunden einzugehen.“<br />
Geschäftsführer Manfred Staubach präsentiert die<br />
Eigenmarke „ PowairBox“, der neu entwickelte,<br />
ener giesparende Mauerkas ten mit Edelstahl-Front.<br />
Bevor sich auch Rohrer ins Privatleben<br />
zurückzog, hielt er alle Anteile<br />
der GmbH. Da ein Nachfolger fehlte,<br />
verkaufte er 1996 das Unternehmen<br />
an Manfred Staubach und Josef Bacher,<br />
die das<br />
Geschäft ausbauten<br />
und ein<br />
größeres Firmenareal<br />
in<br />
Sauerlach bezogen.<br />
Seit Bachers<br />
Ausscheiden<br />
im Jahr 2010, er hat sich<br />
für eine zweite Berufslaufbahn<br />
als Heilpraktiker entschieden, ist<br />
Manfred Staubach alleiniger Inhaber.<br />
Der Firmenname Sagemüller &<br />
Rohrer blieb bestehen: „Die Firma<br />
war 1996 gut eingeführt, es gab keinen<br />
Grund für eine Änderung.“<br />
Verändert hat sich die Vertriebs-<br />
Reichweite: Aufgrund seiner Wurzeln<br />
ist die regionale Bedeutung<br />
als Zubehörlieferant<br />
für den Großraum München<br />
nach wie vor sehr<br />
hoch, und die stärksten<br />
Umsätze werden in der<br />
Südhälfte Deutschlands<br />
erzielt. Vor allem aber<br />
ist seit<br />
L a n g e m<br />
auch bund<br />
e s w e i t<br />
„ j e d e r<br />
W i n k e l “<br />
abgedeckt.<br />
Für die<br />
flächendeckende<br />
P r ä s e n z<br />
sorgen die<br />
Verkaufsabteilung<br />
im<br />
Haus sowie der Außendienst<br />
aus 20 freien<br />
Handelsvertretern, die im<br />
Zubehörsegment exklusiv<br />
für Sagemüller & Rohrer arbeiten.<br />
82 KüchenplaneR 5/2011
Im Versand findet die Endkontrolle statt, und alle Produkte werden gut<br />
gepolstert in den Kartons verstaut. Hier ist sorgfältiges Arbeiten Selbstverständlichkeit,<br />
gute Laune darf dennoch sein.<br />
Das Domizil von Sagemüller & Rohrer in Sauerlach mit<br />
insgesamt 1800 Quadratmetern Büro- und Lagerfläche.<br />
Links im Bild die Lkw-Zufahrt zur Rampe.<br />
Am Firmensitz in Sauerlach<br />
selbst sind 19 Mitarbeiter beschäftigt<br />
– inklusive Geschäftsführer. Allen<br />
sind klare Verantwortungsbereiche<br />
zugeordnet: „Wir leben die<br />
Delegation der Verantwortung“, erklärt<br />
Staubach. Erwachsen ist daraus<br />
ein hoch motiviertes und engagiertes<br />
Team, das den Handel<br />
optimal unterstützt. Die Produkte –<br />
ab Losgröße 1 – werden ausschließlich<br />
über den Fachhandel geliefert,<br />
die Kundenstruktur reicht vom Ein-<br />
Mann-Betrieb bis zum großen Filialisten<br />
und Möbelhaus. Sowohl in<br />
Bezug auf seine Kunden als auch innerhalb<br />
des Wettbewerbs sieht Manfred<br />
Staubach sein Unternehmen im<br />
oberen Mittelfeld positioniert.<br />
logistischer Dienstleister<br />
Kernanliegen in Sauerlach ist<br />
Qualität. Ebenso die bedarfs- und<br />
termingerechte Belieferung der<br />
Kunden. Sofern im Handel die Möbel-<br />
und die Zubehör-Bestellung<br />
für eine Küche zeitlich zusammenfallen,<br />
liegt die Lieferfrist im Allgemeinen<br />
bei ca. 4 Wochen. Diese Praxis<br />
ist laut Staubach im Umbruch:<br />
„Seit zwei bis drei Jahren können<br />
wir feststellen, dass Sofortaufträge<br />
deutlich zugenommen haben; heute<br />
werden fast ausschließlich Kommissions-Bestellungen<br />
beauftragt.<br />
Wir entwickeln uns mehr und mehr<br />
vom klassischen Großhändler zum<br />
logistischen Dienstleister.“<br />
Das auf zwei Ebenen und einer<br />
Gesamtfläche von 1600 Quadratmetern<br />
untergebrachte Lager spielt<br />
dabei die zentrale Rolle. Zweimal<br />
wöchentlich wird in der EDV mithilfe<br />
einer speziell auf die Anforderungen<br />
des Unternehmens angepassten<br />
Software ein sogenannter<br />
„Bestelllauf“ durchgeführt, um Ersatzware<br />
bei den Anbietern zu ordern.<br />
Das Lager selbst ist nach<br />
einer ausgefeilten Kriterien-Kombination,<br />
darunter die Umschlag-<br />
Energieeffizienz und<br />
Warmwasserkomfort<br />
Der Untertisch-Durch lauferhitzer CFX-U mit Funkfernbedienung<br />
ist die ideale Lösung für heißes<br />
Wasser an der Spüle. Im Vergleich zum 5-Liter-<br />
Speicher kann das Gerät bis zu 40 % Energie<br />
einsparen.<br />
www.clage.de
Küchenzubehör<br />
häufigkeit eines Produkts, einem<br />
internen Produkt-Nummerierungs-System<br />
und entsprechend<br />
ausgefüllten Lieferscheinen so effizient<br />
organisiert, dass Lagerleiter<br />
Michael Macha bei seinen „Sammelrunden“<br />
für die einzelnen Kommissionen<br />
schnell und gezielt zugreifen<br />
kann.<br />
Ein von Macha entwickeltes<br />
Kontrollsystem stellt im Versand<br />
sicher, dass die vorkommissionierte<br />
Ware vor dem Verpacken<br />
nochmals überprüft wird. Täglich<br />
200 bis 250 Pakete werden<br />
dort von den vier Mitarbeitern geschnürt,<br />
wobei ein Paket mehrere<br />
Kommissionen enthalten kann. Die<br />
Fehlerrate geht laut Staubach gegen<br />
Null: „Das Vertrauen im Handel<br />
ist so groß, dass dort kaum<br />
noch ein Lieferschein kontrolliert<br />
wird.“ Abgewickelt wird die Anlieferung<br />
zu ca. 85 Prozent über den<br />
Paketdienst der DHL, der zwei- bis<br />
dreimal pro Tag Waren abholt. Drei<br />
bis vier Tage nach der Auftragserteilung<br />
sind die Pakete vor Ort.<br />
Per Expressversand der DHL geht<br />
es sogar noch schneller: Bis 14.30<br />
Uhr bestellte Produkte werden am<br />
nächsten Tag bis 10 Uhr angeliefert.<br />
hochwertige Qualität<br />
„Wir halten an konservativen<br />
Werten fest“, beschreibt Staubach<br />
die Produktphilosophie seines<br />
Hauses und fährt fort: „Wir sind<br />
qualitätsfixiert, und wenn es möglich<br />
ist, beziehen wir in Deutschland<br />
hergestellte Produkte. Das betrifft<br />
besonders Armaturen und<br />
Anschlusstechnik, denn die heimischen<br />
Anbieter müssen die in<br />
Deutschland geltenden, strengen<br />
Vorschriften der Trinkwasserversorgung<br />
einhalten. Unsere Hauptlieferanten<br />
sind KWC, Hansgrohe,<br />
Kludi, Ideal Standard – das<br />
sind Firmen, die auf ihre Produkte<br />
bis zu fünf Jahre Garantie gewähren.“<br />
Reklamationsfälle gebe es<br />
bei hochwertigen Produkten kaum,<br />
das gelte auch für das Spülen-Segment,<br />
bei Sagemüller & Rohrer vorwiegend<br />
Modelle von Blanco, Teka<br />
und Villeroy & Boch. Staubachs Fazit:<br />
„Es rentiert sich für die Endverbraucher,<br />
auf die Marke zu setzen.“<br />
Das Qualitätsdenken zieht sich<br />
ganz selbstverständlich durch alle<br />
anderen Produktgruppen, sei es<br />
der Bereich Abfallsysteme mit Design<br />
von Wesco und Hailo, sei es<br />
Einbautechnik mit Kesseböhmer<br />
als Hauptlieferant, seien es Montageleisten,<br />
Winkel, Anschlussprofile<br />
. . . „Zubehör ist unsere Leidenschaft“<br />
– auch das Firmenmotto<br />
wird gelebt.<br />
Überzeugungsarbeit wird optimiert:<br />
Das Display „Light-<br />
Lab“ für die Ausstellung.<br />
eigenmarke im Segment<br />
lüftungstechnik<br />
Vor seinem Einstieg in den Großhandel<br />
war Staubach mehr als 15<br />
Jahre bei VTS Schlauchtechnik tätig.<br />
Leidenschaftlich gerne, wie er<br />
betont. Diese Leidenschaft schlägt<br />
sich im Produktsortiment zur Lüftungstechnik<br />
nieder: „Wir stellen<br />
eines der breitesten Lüftungsangebote<br />
im Markt zur Verfügung und<br />
betrachten uns auf diesem Gebiet<br />
als Spezialist.“ Das dokumentiert<br />
sich unter anderem in dem neuen<br />
Energiespar-Mauerkasten „Powair-<br />
Box“, einer Eigenmarke von Sagemüller<br />
& Rohrer. Seit Mitte 2010<br />
wird das sowohl energetisch positive<br />
als auch sehr schicke Modell<br />
an der „verlängerten Werkbank“<br />
im Raum München in Serie proleD<br />
als arbeitslicht<br />
Unter den Lichtsystemen<br />
spielt bei Sage müller<br />
& Rohrer das Thema LED<br />
eine zunehmend wichtige<br />
Rolle. Davon zeugt zum<br />
einen ein umfangreiches<br />
Angebot von LED-Leuchten<br />
sowie LED-Leuchtsystemen<br />
für die Nische.<br />
Zum anderen wurde im<br />
Unternehmen ein Leitsystem<br />
entwickelt, das den<br />
Handel bei Beratungsgesprächen<br />
unterstützt: Im<br />
Katalog sind die Leuchten<br />
mit den Logos „Warmlicht“<br />
(ca. 2700 bis 3500<br />
Kelvin) beziehungsweise<br />
„Daylight“ (kaltweißes<br />
Licht, ca. 3700 bis 4500<br />
Kelvin) gekennzeichnet,<br />
sodass sich Fachverkäufer<br />
wie Kunde<br />
sehr schnell orientieren<br />
können. Drei weitere<br />
Symbole lassen auf<br />
den ersten Blick den<br />
LED-Power-Stick, die<br />
Flächen-LED und die Farbwechsel-LED erkennen.<br />
Um im Handel die Vorteile der LED-Technologie<br />
praktisch vorstellen zu können, bietet das Unternehmen<br />
das in drei Lichtboxen unterteilte Display<br />
„LightLab“ für die Ausstellung an. Verglichen werden<br />
LED-Leuchten mit herkömmlichen 20-Watt-Halogenstrahlern,<br />
gleichzeitig lassen sich die Unterschiede<br />
zwischen Warmlicht und Daylight demonstrieren. Lieferbar<br />
ist das Display zur Wandmontage oder mit einem<br />
Ständer zum freien Aufstellen. Die Lichtboxen enthalten<br />
einen Strahler der jeweiligen Lichtgruppe in Funktion,<br />
daneben ist ein mobiler Leuchtenträger mit identischem<br />
Leuchtmittel vorhanden, der zur Wahl-Küche<br />
des Kunden mitgenommen werden kann.<br />
Geschäftsleitung und „Einkaufsausschuss“, der über Produkt-Neuaufnahmen<br />
in den Katalog entscheidet (von links nach rechts): Vertriebsleiter<br />
Wolfgang Bäumer, Handlungsbevollmächtigter Michael Molitor und Geschäftsführer<br />
Manfred Staubach.<br />
84 KüchenplaneR 5/2011
Nach der LivingKitchen ins Liefersortiment aufgenommen – und das einzige Produkt, das nicht auf Lager gehalten wird: „Aluments“<br />
von Wesco. Der Grund: Bestellt werden individuelle Maßanfertigungen, die Platte wird meistens aus Arbeitsplatten- oder Nischenmaterial<br />
gefertigt. Sagemüller & Rohrer übernimmt den Vertrieb.<br />
duziert und erfolgreich vermarktet.<br />
Das Besondere besteht in einer<br />
zweiten Klappe aus Edelstahl,<br />
die bei Wind weder klappert noch<br />
sich öffnet, weil sie mit einem Magneten<br />
verschlossen ist. Die zweitens<br />
besonders dicht schließt, weil<br />
ein Silikondichtungsring sowie<br />
ein auf Klappen-Innenseite befestigter<br />
Dichtstoff in Rohrdurchmesser-Größe<br />
die Konstruktion perfekt<br />
verschließt. Dennoch kann<br />
selbst „die einfachste Haube, auch<br />
auf kleinster Stufe“, die Klappe problemlos<br />
öffnen.<br />
Umfassende Informationen zum<br />
Programm von Sagemüller & Rohrer<br />
enthält der Produkt-Katalog,<br />
der jährlich aktualisiert wird und<br />
der auch zur Kundenberatung herangezogen<br />
werden kann – aufgeführt<br />
sind zu jedem Produkt<br />
Endverbraucher-Preise. Darüber<br />
hinaus wird das Unternehmen<br />
während der Küchenmeile A30 im<br />
September bei Nieburg Küchen in<br />
Löhne seine aktuellen Produkte<br />
präsentieren. Mit dabei, so kündigt<br />
Manfred Staubach an, eine weitere<br />
Eigenmarke aus der Sparte LED-<br />
Leuchten, eine zu unterschiedlichsten<br />
Stilen passende Unterbauleuchte.<br />
(hb)<br />
exklusive Dunstabzüge – die Schwesterfirma airDesign<br />
Identisch sind Adresse, Inhaber und Geschäftsführer: Die bereits 1997 gegründete Importfirma<br />
AirDesign ist jedoch eine eigenständige, von Sagemüller & Rohrer unabhängige GmbH. AirDesign<br />
ist als Spezialanbieter für gehobene Küchenstudios positioniert. Mit diesem Anspruch korrespondieren<br />
die Dunstabzüge mit neuartiger Plasma-Filtertechnologie, die ganz aktuell seit Juni<br />
2011 das Programm erweitern.<br />
Das Kerngeschäft von AirDesign rankt sich um Kooperationen mit italienischen Dunstabzugshauben-Anbietern<br />
wie Sirius als erstem Schwerpunktpartner. Manfred Staubach vertreibt über<br />
sein Unternehmen exklusives Haubendesign, darunter Downdraft-Modelle und fetziges Design in<br />
RAL-Farben. Darunter mit dem zweiten Schwerpunktpartner Galvamet Design-Hauben mit Kunst-<br />
Charakter. Galvamet war nach Auskunft von Staubach lange nur im OEM-Geschäft tätig und bietet<br />
erst seit Anfang vergangenen Jahres auch unter eigener Marke Haubenmodelle an, speziell konzipiert<br />
fürs Highend-Segment; sehr spannende Entwürfe darunter stammen von zwei italienischen<br />
Designern. In Deutschland werden die Kreationen exklusiv von AirDesign vertrieben und selektiv<br />
über Händler aus dem Premiumbereich vermarktet.<br />
Symbiose aus schön<br />
und funktional:<br />
Dunstabzug „Aura“<br />
von Galvamet, Design<br />
Marco Valerio Agretti.<br />
www.sagero.de<br />
5/2011 KüchenplaneR 85
Markt + Menschen<br />
Bis zum Jahr<br />
1928 wuchs<br />
die Spenglerei<br />
Hermann Frankes<br />
bereits auf 30<br />
Mitarbeiter – die<br />
erste Blütezeit<br />
des Unternehmens.<br />
Ein Jahrhundert<br />
Erfolgsgeschichte<br />
Franke. Vom Handwerksbetrieb zum Global Player – in Top-Form<br />
begeht das Familienunternehmen seinen 100. Geburtstag.<br />
Die Franke Artemis Group befindet<br />
sich mitten im Jubiläumsjahr:<br />
Gefeiert werden 100 Jahre Firmengeschichte.<br />
Genauer: 100 Jahre Familien-Firmengeschichte.<br />
Diese begann<br />
am 1. April 1911 in Rorschach<br />
in der Schweiz, wo Hermann Franke<br />
eine kleine Spenglerei gründete<br />
und Ofenaufsätze, Dachrinnen<br />
und Fallrohre fertigte. Ab ca. 1934<br />
kamen erste Spültische aus rostfreiem<br />
Edelstahl hinzu – inzwischen<br />
wird am neuen Standort Aarburg<br />
produziert und mit deutlich<br />
vergrößerter Mitarbeiterzahl. Nach<br />
seinem Tod 1939 übernahm sein<br />
Sohn Walter die Geschäfte, auch er<br />
voller Engagement und Ideen, die<br />
unter anderem zum Geschäft mit<br />
Großküchen führten.<br />
Bereits 1941 traf Walter Franke<br />
den ebenfalls hoch motivierten<br />
Jungunternehmer Willi Pieper. Die<br />
beiden freundeten sich an, planten<br />
gemeinsam Schritte zum weiteren<br />
Unternehmensausbau und expandierten<br />
durch Firmenkäufe und<br />
Firmengründungen im europäischen<br />
Ausland, darunter auch in<br />
Deutschland. 1975 verkaufte Walter<br />
Franke alle Gesellschaftsanteile an<br />
seinen Freund Willi Pieper. Dieser<br />
führte die bestehenden Franke Gesellschaften<br />
unter einem Dach zusammen,<br />
stellte einen Konzernleitungs-Vorsitzenden<br />
ein, richtete die<br />
Organisation des Unternehmens<br />
auf die Bedürfnisse des Marktes<br />
aus. Es folgten Aktivitäten in den<br />
USA, sodass sich dort nach Europa<br />
der zweitwichtigste Markt für<br />
Franke entwickeln konnte.<br />
1989 übergab Willi Pieper die Unternehmensleitung<br />
an seinen Sohn<br />
Michael, der mit strategischen Käufen<br />
ebenfalls einen Wachstumsschub<br />
in Gang setzte und unter an-<br />
86 küchenplaner 5/2011
derem den osteuropäischen Markt<br />
erschloss. „In den Jahren 1989 bis<br />
2010“, so eine Verlautbarung des<br />
Unternehmens, „wurden insgesamt<br />
50 Akquisitionen getätigt,<br />
27 Firmen gegründet, 7 Joint Ventures<br />
eingegangen und die Märkte<br />
in Asien, Südamerika und Südafrika<br />
gezielt ausgebaut. So wurde<br />
der Umsatz von 1989 von 480 Millionen<br />
Schweizer Franken auf rund<br />
2,5 Milliarden Schweizer Franken<br />
verfünffacht.“<br />
erfreuliche Zahlen<br />
Heute steht Michael Pieper als<br />
geschäftsführender Gesellschafter<br />
und alleiniger Inhaber der Franke<br />
Artemis Group an der Spitze<br />
einer Unternehmensgruppe, die<br />
mit 40 Produktionsstandorten<br />
und rund 70 Tochtergesellschaften<br />
weltweit aktiv ist und aktuell<br />
insgesamt 10 600 Mitarbeiter beschäftigt<br />
– knapp 1050 dieser Arbeitsplätze<br />
sind in Deutschland.<br />
Infolge der industriellen Aktivitäten,<br />
die Franke Kitchen Systems<br />
Group und die Franke Commercial<br />
Systems Group, ist der Konzern<br />
„ein führender Anbieter von Produkten,<br />
Dienstleistungen und maßgeschneiderten<br />
Lösungen<br />
für die Haushaltsküche,<br />
die Systemgastronomie,<br />
die professionelle<br />
Kaffeezubereitung, die<br />
Getränkeindustrie sowie für Hygienesysteme<br />
in Wasch- und Sanitärräumen.“<br />
Den größten Umsatzanteil des<br />
Konzerns, 63,5 Prozent, erwirtschaftet<br />
die Franke Kitchen Systems<br />
Group: 2010 konnte der Umsatz<br />
gegenüber dem Vorjahr um<br />
31,2 Millionen Schweizer Franken<br />
auf rund 1,5 Milliarden Schweizer<br />
Franken gesteigert werden, das ist<br />
ein Plus von 2,1 Prozent. Betrachtet<br />
man das Ergebnis nach Produktgruppen,<br />
so entfallen weltweit auf<br />
Spülen 40 Prozent, auf Dunstabzugshauben<br />
22 Prozent und auf Armaturen<br />
10 Prozent des Umsatzes.<br />
28 Prozentpunkte tragen Herde und<br />
Haushaltsgräte bei, „dies in ausgewählten<br />
Märkten“, so das Unternehmen.<br />
kontinuität und kreativität<br />
Ein Jahrhundert Franke-Ära, geprägt<br />
von überaus erfolgreichem<br />
Wachstum, dieses initiiert von vier<br />
Unternehmer-Persönlichkeiten aus<br />
den zwei Familien Franke und Pieper.<br />
Was zeichnet solche Familienunternehmen<br />
aus? Einem Vortrag<br />
des Vorstands der Stiftung<br />
Familienunternehmen, Prof. Brun-<br />
Hagen Hennerkes, anlässlich der<br />
jüngsten Bilanzpressekonferenz<br />
des Unternehmens lässt sich entnehmen,<br />
dass die hohe Kontinuität<br />
in der Familien-Nachfolge zu den<br />
maßgebenden Kriterien eines über<br />
Jahrzehnte bestens aufgestellten<br />
Familienunternehmens zählt. Aber<br />
auch Aspekte wie:<br />
• Die Persönlichkeit des Unternehmers,<br />
der die Werte des Unternehmens<br />
entscheidend (mit)gestaltet.<br />
• Gleichermaßen Kreativität und<br />
ein hohes Innovationspotenzial<br />
hinsichtlich technischer Methoden,<br />
Produkten, Verpackungen.<br />
• Die enge Bindung zwischen Unternehmer<br />
und Mitarbeitern –<br />
heute bei Franke beispielsweise<br />
umgesetzt durch das Magazin<br />
„Franke Inside“, über das die Mitarbeiter<br />
auf dem Laufenden gehalten<br />
werden.<br />
• Soziales Verantwortungsbewusstsein,<br />
das über die Familie und das<br />
Unternehmen hinausreicht.<br />
• Eine hohe Motivation, Fleiß, Risikobereitschaft.<br />
• Das schnelle Umsetzen von Ideen.<br />
• Die persönliche Haftung als wichtiger<br />
Korrekturpunkt.<br />
Und aus allen diesen Säulen<br />
erwachsen ein Wertekodex, der<br />
sich mit dem Satz „Werte schaffen<br />
Wert“ zusammenfassen lässt und<br />
der in eine stringente strategische<br />
Unternehmenslinie mündet. Als<br />
wichtigen heutigen Aspekt hierzu<br />
nennt Hennerkes die produktorien-<br />
Neue Design-<br />
Linie für das<br />
Jubiläumsjahr:<br />
Das Solobecken<br />
„Centinox“, elegant,<br />
komfortabel,<br />
vielseitig<br />
nutzbar durch<br />
erstklassiges Zubehör<br />
– und ein<br />
optimales Spülcenter<br />
in Verbindung<br />
mit<br />
der formal perfekt<br />
auf die Beckengeometrie<br />
abgestimmten<br />
„Centinox“-Armatur.<br />
5/2011 küchenplaner 87
Markt + Menschen<br />
Top- moderne<br />
Produktion der<br />
Gegenwart –<br />
langfristige<br />
Investitionen in<br />
aktuelle Technologien<br />
gewährleisten<br />
weiteres<br />
Wachstum.<br />
Zählt die Franke-<br />
Unternehmensgruppe<br />
zur<br />
„ Königsklasse“<br />
innerhalb der<br />
Familienunternehmen:<br />
Prof.<br />
Brun-Hagen<br />
Hennerkes, Vorstand<br />
der Stiftung<br />
Familienunternehmen.<br />
tierte Planung und die Festlegung<br />
langfristiger Ziele, dokumentiert<br />
in langfristigen Investitionsplanungen.<br />
In diesem Zusammenhang<br />
noch einmal ein Blick auf das<br />
aktuelle Zahlenmaterial aus dem<br />
Hause Franke: „Das Investitionsvolumen,<br />
das im schwierigen Jahr<br />
2009 bei 66,3 Millionen Schweizer<br />
Franken lag, wurde in 2010 unter<br />
anderem auch für die Entwicklung<br />
neuer Produkte und neuer<br />
Geschäftsfelder mit 200 Millionen<br />
Euro verdreifacht.“<br />
Franke setzt auf<br />
Wachstumsmärkte<br />
Die Prognosen Michael Piepers<br />
für das Jahr 2011 sind vorsichtig:<br />
Das erste Halbjahr habe sich in den<br />
beiden industriellen Bereichen im<br />
Vergleich zum Vorjahr trotz eines<br />
organischen Wachstums von 5<br />
Prozent aufgrund der Währungseinflüsse<br />
abgeschwächt; es sei für<br />
das Gesamtjahr nur eine geringe<br />
Umsatzverbesserung zu erwarten.<br />
Auch Franke habe neben stark<br />
schwankenden Rohstoffpreisen mit<br />
den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />
zu kämpfen: Der<br />
sehr starke Schweizer Franken<br />
drücke neben konjunkturellen Einflüssen<br />
das Ergebnis. Der Küchenbereich<br />
leide unter den schwachen<br />
mediterranen Ländern – Spanien,<br />
Portugal und Rumänien seien stark<br />
rückläufig, der Umsatz in Griechenland<br />
habe sich in den letzten<br />
vier Jahren halbiert. 2010 seien die<br />
Märkte in den USA und in England<br />
noch sehr schwach gelaufen. Erholt<br />
hätten sich dagegen die BRICS-<br />
Staaten Brasilien, Russland, Indien,<br />
China und Südafrika, die Türkei<br />
und der Mittlere Osten. Hier, und<br />
vor allem in den BRICS-Märkten,<br />
seien starke Zuwächse zu verzeichnen<br />
und weiterhin zu erwarten.<br />
Vor dem Hintergrund der bankenunabhängigen<br />
Finanzierung<br />
des Unternehmens und der hohen<br />
Eigenkapitalquote von 53 Prozent<br />
betrachtet Michael Pieper die aktuelle<br />
Firmenentwicklung im global<br />
immer noch instabilen Umfeld<br />
grundlegend optimistisch. Das<br />
nächste Ziel ist gesteckt: „Sei besser<br />
und schneller als die Konkurrenz,<br />
werde Weltmarktführer“. Diese<br />
globale Marktposition hat das<br />
Unternehmen nach eigenen Angaben<br />
bereits in den Franke-Divisionen<br />
Kitchen Systems, Foodservice<br />
Systems und Beverage Systems<br />
inne, folgen sollen nun die Bereiche<br />
Franke Washroom sowie Coffee<br />
Systems. Die Instrumente dazu?<br />
Am besten passt der Originalton<br />
Michael Piepers: „Fleißig sein,<br />
stark sein, innovativ sein.“ (hb)<br />
www.franke.com<br />
Franke in Deutschland<br />
Deutschland ist laut Firmenangaben<br />
nach den USA und Südafrika<br />
der drittgrößte Franke-<br />
Markt, wobei die Marke Franke mit<br />
77 Prozent (Handel und Küchenmöbelhersteller)<br />
im Vordergrund<br />
steht. Es folgen Eurodomo (unter<br />
diesem Label werden von Franke<br />
Spülen und Zubehör in Baumärkten<br />
vertrieben) mit 18 Prozent und<br />
Eisinger swiss mit 5 Prozent. „Für<br />
jedes Kundensegment bieten wir<br />
maßgeschneiderte Lösungen an“,<br />
betont Geschäftsführer Oliver<br />
Zimmermann.<br />
Mit der Franke GmbH Küchentechnik<br />
in Bad Säckingen betreibt<br />
die Unternehmensgruppe seit 1959<br />
(zuvor in Ettlingen) einen wichtigen<br />
Produktionsstandort für<br />
das Haushaltsküchen-Portfolio.<br />
Für den Handel und die Küchenmöbelindustrie<br />
stehen neben den<br />
Produkten zudem umfangreiche<br />
Dienstleistungen zur Verfügung:<br />
• Eine Verkaufsmannschaft von<br />
insgesamt 60 Personen, die sich<br />
in Deutschland und Österreich<br />
um Kundenbelange kümmert.<br />
• Regelmäßige Schulungen vor Ort,<br />
durchgeführt von sogenannten<br />
„Verkaufsförderern“ und von<br />
Außendienstmitarbeitern.<br />
• Eine Endverbraucherberatung<br />
durch zwei Sachbearbeiter, die<br />
täglich etwa 60 Anrufe beantworten.<br />
Verfügbar ist ein eigener<br />
Web-Shop.<br />
• Zur Verfügung steht die Möglichkeit<br />
zum elektronischen Datenaustausch<br />
(Electronic Data Interchange<br />
– EDI), womit viele<br />
Großkunden wie Do-it-yourself-<br />
Märkte und Küchenmöbelhersteller<br />
arbeiten.<br />
• Die Anlieferung von Produkten<br />
an den Kunden kann innerhalb<br />
von 48 Stunden erfolgen.<br />
88 küchenplaner 5/2011
BSH Bosch und Siemens<br />
Der Vertriebschef Deutschland der BSH<br />
Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Ditmar<br />
Krusenbaum, 55, hat das Unternehmen<br />
zum 1. August 2011 verlasen und ist<br />
zu einem Unternehmen der Media-Saturn-<br />
Unternehmensgruppe mit Sitz in Ingolstadt<br />
gewechselt. Krusenbaums neuer Arbeitgeber<br />
zeichnet für die Eigenmarken im<br />
Konzern verantwortlich. Sein Nachfolger<br />
ist Volker Klodwig, 45, bislang Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte<br />
GmbH. Die Nachfolge von Klodwig in der Leitung des Bosch-Vertriebs Deutschland<br />
hat Harald Friedrich, 47, angetreten.<br />
Friedrich war bisher Vertriebsverantwortlicher<br />
der BSH für Mittel- und Osteuropa.<br />
Zudem tritt Michael Bohn, 40, zuletzt<br />
Leiter des Internationalen Marketings<br />
bei Bosch, die Nachfolge des verstorbenen<br />
Helmut Sailer als Leiter Marketing<br />
Deutschland an.<br />
Jürgen Griebsch.<br />
Veränderungen gibt es auch im Marken-Management<br />
der BSH. Nach elf Jahren<br />
als Leiter dieses Bereichs geht Dietmar<br />
Turocha, 63, in den Ruhestand. Die Nachfolge von Turocha hat mit sofortiger<br />
Wirkung Jürgen Griebsch, 49, angetreten. Griebsch, seit 1994 in der BSH beschäftigt,<br />
war zuletzt Leiter Produktmarketing im Bereich Wäschepflege und<br />
Mitglied der Produktbereichsleitung.<br />
www.bsh-group.de<br />
Michael Bohn.<br />
Miele beteiligt sich an Unternehmensnetzwerk<br />
Blick in die Zukunft des Wohnens<br />
Volker Klodwig.<br />
Harald Friedrich.<br />
Leben und wohnen im Jahr 2030<br />
– diese Themenstellung geht nicht<br />
nur Zukunftsforscher etwas an. Auch<br />
Unternehmen müssen sich der Frage<br />
stellen, ob sie mit ihren Innovationen<br />
auf die Welt von morgen vorbereitet<br />
sind. In Essen kamen dazu jetzt<br />
die Mitgliedsunternehmen des Universal<br />
Home Projektes zusammen. Ihr<br />
Ziel ist die Entwicklung von benutzerfreundlichen<br />
Produkten, die auch unter<br />
Nachhaltigkeitsaspekten Lebensqualität<br />
und Wohnkomfort verbessern.<br />
Universal Home gehören zurzeit<br />
die Unternehmen 3M, Gira, Griffner,<br />
Grohe, Miele, Poggenpohl, RWE,<br />
Schott, Vaillant, Behnisch Architekten<br />
und WMF an. Als Wissenschaftspartner<br />
sind der Lehrstuhl Mediendesign<br />
der FH Gelsenkirchen sowie der Bereich<br />
Gestaltung der Folkwang Universität<br />
der Künste beteiligt.<br />
„Alle Hersteller machen sich<br />
grundsätzlich Gedanken darüber, wie<br />
ihr Unternehmen mit welchem Produkt-<br />
oder Dienstleistungsangebot in<br />
der Zukunft weiterhin erfolgreich am<br />
Markt vertreten sein wird“, so Markus<br />
Wessel, Projektleiter Netzwerkmanagement<br />
Universal Home der Stiftung<br />
Zollverein, der weiter erläutert:<br />
„Bislang hat jedes Unternehmen dabei<br />
seine eigene Strategie entwickelt<br />
und darin etwa Kundenwünsche aus<br />
der Marktforschung und rechtliche<br />
Rahmenbedingungen berücksich tigt.<br />
Eines der wesentlichen Themen ist<br />
aber die intelligente Vernetzung verschiedener<br />
Technologien und Erlebniswelten<br />
im Gebäude.“<br />
Eine konkrete Fragestellung ist<br />
in diesem Zusammenhang beispielsweise,<br />
wie alle Haustechnik-Komponenten<br />
Strom effizient nutzen und<br />
möglichst erst dann starten, wenn<br />
günstige Tarife anliegen oder besonders<br />
viel regenerative Energie im<br />
Stromnetz vorhanden ist. Von Miele<br />
sind Hausgeräte mit dieser sogenannten<br />
Smart-Grid-Technologie bereits<br />
auf dem Markt. Grundsätzlich reichen<br />
die Themen des Projekts aber von der<br />
Energieeffizienz, Interface, Material,<br />
Architektur der Zukunft, ambient<br />
intelligence, smart homes und green<br />
design bis hin zu smart grid, green<br />
building sowie Mobilität und Infotainment.<br />
Alno<br />
Ex-Electroluxmanager<br />
Lars Völkel, 36, hat am<br />
1. September die Position als<br />
Geschäftsführer der Poggenpohl-Möbelwerke<br />
GmbH<br />
in Herford angetreten. Er<br />
ist Nachfolger von Elmar<br />
Duffner, der zur Alno AG<br />
nach Pfullendorf wechselt.<br />
Spätestens zum 1. Februar<br />
2012 wird Duffner dort die<br />
Funktion des COO übernehmen.<br />
In dieser Position wird<br />
er für die Bereiche Vertrieb Ausland, Produktion,<br />
Einkauf, Logistik, IT, Produktentwicklung<br />
sowie Marketing und Kommunikation<br />
zuständig sein. Neben Duffner haben mehrere<br />
Führungskräfte den Herforder Luxusküchenhersteller<br />
Poggenpohl verlassen bzw. beabsichtigen<br />
es. Vertriebsleiter Henning Kantner<br />
ist zum 1. September zu Interlübke gewechselt.<br />
Dort hat er die Marketing- und Vertriebsleitung<br />
übernommen. Ebenfalls einen neuen<br />
Arbeitsgeber hat Thomas Klee aus dem Export<br />
gefunden: Er hat bei rational Küchen in Melle<br />
angeheuert. Einer Mitteilung zufolge werden<br />
auch Exportchef Matthias Weiß sowie Kommunikationsleiter<br />
Thomas Oberle das Unternehmen<br />
verlassen.<br />
Die meist beachtete Personal-Meldung<br />
des Sommers war sicherlich der Wechsel von<br />
Elmar Duffner zu Alno. In einer Unternehmensmeldung<br />
heißt es: „Zu seinen weiteren<br />
Kernaufgaben werden der Ausbau der internationalen<br />
Expansion sowie die weitere Aufwertung<br />
der Premium-Marke Alno zählen.“<br />
Mit der Hauptversammlung 2013 soll Elmar<br />
Duffner die Nachfolge von Max Müller als Vorstandsvorsitzender<br />
der ALNO AG antreten.<br />
Müller beabsichtigt, nach dieser Übergangszeit<br />
in den Aufsichtsrat zu wechseln. Elmar<br />
Duffner war seit 2002 Geschäftsführer der<br />
Poggenpohl Möbelwerke GmbH und ist seit<br />
2008 Präsident des Verbands der deutschen<br />
Möbelindustrie (VDM) sowie Vorstandsmitglied<br />
des Branchenverbandes AMK Arbeitsgemeinschaft<br />
Die Moderne Küche.<br />
„Alno ist die bekannteste Küchenmarke,<br />
die mit ihren vier Produktsegmenten den<br />
ganzen Küchenmarkt abdeckt und damit eine<br />
herausragende Alleinstellung besitzt“, lässt<br />
Elmar Duffner via Pressemitteilung verlauten.<br />
Er freue sich auf die neue Aufgabe. Sein Ziel<br />
sei es, „dass wir gemeinsam mit der Belegschaft<br />
und dem Vorstand die Alno AG wieder<br />
zum Marktführer in Deutschland machen.“<br />
Insbesondere im Auslandsgeschäft sähe er<br />
riesiges Potenzial, die Marke noch stärker im<br />
gehobenen Segment zu positionieren.“<br />
www.alno.ag<br />
www.poggenpohl.de<br />
Neuer Alno-<br />
Chef: Elmar<br />
Duffner kommt<br />
vom Edelküchenhersteller<br />
Poggenpohl.<br />
5/2011 KücHEnpLAnEr 89
Markt + Menschen<br />
Praktisch<br />
überzeugt<br />
185 Meter lang, 35 Meter hoch und Platz<br />
für 20 000 Palletten: das neue leistungsfähige<br />
Logistik-Center von<br />
V-ZUG. Dank Solarpaneelen<br />
leistet der Bau einen<br />
wichtigen Beitrag<br />
zur Ressourcenschonung.<br />
V-ZUG. Die Schweizer Edelmarke<br />
will in Deutschland mittelfristig<br />
mit bis zu 300 Küchenfachhändlern<br />
zusammenarbeiten. Heute sind<br />
es 75. Die Überzeugungsarbeit<br />
erfolgt ganz praktisch – mit<br />
Händler schulungen am Unternehmens<br />
sitz in der Schweiz.<br />
Mit der Präsenz in mindestens<br />
jedem zweiten Haushalt dominiert<br />
V-ZUG eigenen Angaben zufolge<br />
den Schweizer Markt für Hausgeräte<br />
in der Küche und im Waschraum.<br />
Das drückt sich auch im<br />
Slogan „The Swiss Leader“ der<br />
Schweizer Traditionsmarke aus,<br />
deren Wurzeln bis auf das Jahr<br />
1913 zurückgehen und die heute<br />
am Standort Zug in der Zentralschweiz<br />
ihren Unternehmenssitz<br />
hat. 1300 Mitarbeiter<br />
erwirtschafteten im Jahr 2010 einen<br />
Gesamtumsatz von rund 380<br />
Millionen Euro. Mehr als 200 Mitarbeiter<br />
arbeiten im Bereich Forschung<br />
und Entwicklung und<br />
sichern so „die hohe Innovationskraft“<br />
des Unternehmens.<br />
Neben dem Heimatmarkt<br />
Schweiz, der etwa 95 Prozent des<br />
Umsatzes erwirtschaftet, ist das<br />
aktuelle Sortiment von V-ZUG auch<br />
in Deutschland, Australien, Belgien,<br />
Frankreich, Hongkong, Irland,<br />
Israel, Luxemburg, Malaysia, Holland,<br />
Russland, Singapur und Großbritannien<br />
erhältlich. Durch stärkere<br />
Exportaktivitäten sollen in<br />
Zukunft auch ausländische Märk te<br />
an Bedeutung gewinnen.<br />
Selektiver Vertrieb<br />
Positioniert ist die Edelmarke<br />
V-ZUG im gehobenen Leistungssegment.<br />
Mit einer selektiven Vertriebsstrategie<br />
konzentriert sich<br />
das Unternehmen beim Aufbau<br />
der Distribution in Deutschland<br />
auf hochwertige Küchenspezialisten.<br />
Der Vertrieb erfolgt über<br />
die Ende 2008 gegründete FB Vertriebs<br />
GmbH in Straubenhardt,<br />
Baden Württemberg. „Bis heute<br />
konnte V-ZUG etwa 75 hoch qualifizierte<br />
Küchenfachhändler von<br />
den Vorteilen der Marke überzeugen<br />
und als Handelspartner gewinnen“,<br />
erläutert Exportmanager<br />
Roman Grädel und fährt fort: „Mittelfristig<br />
wollen wir mit etwa 300<br />
Küchenfachhändlern den deutschen<br />
Markt flächendeckend bearbeiten<br />
und die Marke V-ZUG als<br />
absolute Premiummarke etablieren.<br />
Von Anfang an setzen wir dabei<br />
auf eine individuelle Betreuung<br />
unserer Partner und wollen<br />
durch intensive Schulungen vermitteln,<br />
was die Marke V-ZUG an<br />
Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmalen<br />
beinhaltet.“ Um<br />
dieses praktisch mit Leben zu<br />
füllen, wurden nun ausgewählte<br />
Fachhändler aus Bayern und Baden<br />
Württemberg zu einer zweitägigen<br />
Produktschulung nach Zug<br />
eingeladen.“<br />
Auf die Händler warteten zahlreiche<br />
Informationen zu den Kenndaten<br />
des Unternehmens. Ein<br />
Rundgang durch das Museum erlaubte<br />
eine Zeitreise durch nahezu<br />
ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte<br />
mit Exponaten früherer<br />
Waschmaschinen, Geschirrspüler<br />
und Kochgeräte, „die zu ihrer<br />
Zeit zum Besten zählten, was die<br />
Branche zu bieten hatte“, so Roman<br />
Grädel.<br />
6000 Tonnen Stahl<br />
Ein Werkrundgang vermittelte<br />
den Handelspartnern die Highlights<br />
der aktuellen Produktion von<br />
Geschirrspülern, Backöfen, Dampfgarern,<br />
Waschmaschinen und Wäschetrocknern.<br />
Gefertigt werden<br />
diese komplett am Standort Zug.<br />
Dafür werden über 6000 Tonnen<br />
Stahl aus Blechen oder Ringmaterialien<br />
pro Jahr verarbeitet. Etwa 250<br />
Werkzeuge aus eigenem Werkzeugbau<br />
stehen zur Verfügung. Teilweise<br />
sind diese bis zu drei Tonnen<br />
schwer und kosten bis zu 180 000<br />
Euro pro Stück. Gefertigt werden<br />
mit diesen Werkzeugen neue Hausgeräte<br />
ebenso wie Ersatzteile, deren<br />
Nachlieferung V-ZUG 15 Jahre<br />
garantiert.<br />
Als imposantes Symbol für die<br />
Zukunft erlebten die Besucher das<br />
neue Logistik-Center. Auf einer<br />
Länge von 185 Metern und einer<br />
Höhe von 35 Metern bietet es Stellplätze<br />
für 20 000 Paletten. Das Gesamtvolumen<br />
beträgt 150 000 Kubikmeter.<br />
Eine vollautomatische<br />
und computergestützte Steuerung<br />
90 küchenplaner 5/2011
Roman Grädel,<br />
Manager Export<br />
V-ZUG AG: „Setzen<br />
von Anfang<br />
an auf eine individuelle<br />
Betreuung<br />
unserer<br />
Partner.“<br />
des mehrstöckigen Hochregallagers<br />
ermöglicht arbeitstäglich etwa<br />
300 Auslagerungen – oder anders<br />
formuliert: mehr als 2000 Geräteauslieferungen<br />
für Kunden in der<br />
Schweiz. Damit sei eine zeitnahe<br />
Versorgung aller Abnehmer sichergestellt.<br />
Als Beitrag für die Umwelt ist<br />
die Fassade mit Solarpaneelen bestückt.<br />
Zusammen mit Rekuperationsmotoren<br />
für die Regalbedienung<br />
produzieren sie etwa soviel<br />
Strom, wie der Betrieb des Gebäudes<br />
verbraucht. In einer nächsten<br />
Ausbaustufe seien weitere Solarpaneele<br />
auf dem Dach geplant.<br />
praktische Schulungen<br />
Im Mittelpunkt der praktischen<br />
Schulungen stand der neue Steamer.<br />
Unter dem Motto „probieren<br />
ist besser als studieren“ konnten<br />
die Teilnehmer unter fachkundiger<br />
Anleitung des Profikochs Ulrich<br />
Müllenweber und der Produkttrainerin<br />
Kitty Stoll sowie ihre Kollegin<br />
Andrea Jäggi im Kochstudio<br />
selbst Hand anlegen und ein köstliches<br />
Menü zubereiten. Dazu gehörten<br />
zum Beispiel als Starter<br />
ein selbstgebackenes Brot mit dem<br />
Programm Profi- Backen. Auf Herz<br />
und Nieren getestet wurden zudem<br />
die exklusive GarAutomatik<br />
sowie der Umgang mit der „Weltneuheit<br />
GourmetDämpfen“. Als<br />
absolutes Highlight galt die Anwendung<br />
des patentierten Zartgarens<br />
für einen Lammbraten, der<br />
wie gewünscht butterzart und genau<br />
zum definierten Zeitpunkt<br />
serviert werden konnte. Auch<br />
das Dessert – eine Vanilleeiskugel<br />
in Blätterteig gebacken, avancierte<br />
in nur 3 Minuten zu einer<br />
süßen Köstlichkeit. „Die absolute<br />
Gelinggarantie kombiniert mit einer<br />
wirklich einfachen Bedienung<br />
der Geräte hinterließ bei den Teilnehmern<br />
mehr als nur einen Achtungserfolg“,<br />
waren sich die Gastgeber<br />
einig.<br />
Zum Abschluss der allseits als<br />
gelungen empfundenen Veranstaltung<br />
führte Roman Grädel die<br />
Gäste durch die Ausstellung des<br />
ZUGORAMAs, eines von neun Ausstellungszentren<br />
in der Schweiz,<br />
und präsentierte weitere Highlights<br />
aus dem umfangreichen Produktsortiment.<br />
Im Mai und Juni waren deutsche Küchenfachhändler aus Bayern und Baden<br />
Württemberg zur zweitägigen Schulung bei V-ZUG in der Schweiz zu Gast.<br />
www.vzug.com<br />
5/2011 küchenplaner 91
Markt + Menschen<br />
Rekordjahr übertrumpft<br />
Blum. Die Gruppe meldet für das per 30. Juni 2011 beendete Wirtschaftsjahr 2010/2011 eine<br />
Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 12,1 % auf 1,166 Mrd. Euro. Damit wurde sogar<br />
das Rekordjahr 2007/08 übertroffen.<br />
„Mit ganz wenigen Ausnahmen<br />
haben sich im vergangenen Wirtschaftsjahr<br />
alle Märkte positiv<br />
entwickelt“, meldet der österreichische<br />
Beschlägehersteller als Fazit<br />
für das nun abgelaufene Wirtschaftsjahr.<br />
Überdurchschnittliche<br />
Steigerungen konnten in den Regionen<br />
Osteuropa und Asien realisiert<br />
werden. Erfreulich sei auch<br />
die Tatsache, dass in den USA zum<br />
ersten Mal nach drei Jahren wieder<br />
eine leicht positive Entwicklung beobachtet<br />
werden konnte, wobei das<br />
Niveau „nach wie vor deutlich unter<br />
den Jahren vor der Immobilienkrise<br />
liegt“. Bemerkenswert sei auch<br />
die Tatsache, dass die Kurzfristigkeit<br />
im Auftragseingang zugenommen<br />
hat. „Diese Herausforderung<br />
konnte jedoch dank der guten<br />
Zusammenarbeit aller Mitarbeiter<br />
sehr gut bewältigt werden“, spricht<br />
die Geschäftsleitung dem Gesamtteam<br />
ein dickes Lob aus.<br />
Negativ beeinflusst wird das Ergebnis<br />
von nach wie vor steigenden<br />
Rohstoffpreisen. So sei Stahl in den<br />
vergangenen Monaten abermals<br />
teurer geworden. Ein Trend, der<br />
sich wohl auch in der nächsten Zukunft<br />
fortsetzen werde. Ebenso gab<br />
und gebe es Kostensteigerungen<br />
bei Kunststoff, Zink sowie bei den<br />
Verpackungsmaterialien und der<br />
Veredelung.<br />
Umfangreich investiert<br />
Auch in den vergangenen 12 Monaten<br />
hat das Unternehmen national<br />
und international in solides Wachstum<br />
investiert. Insgesamt flossen<br />
85,5 Mio. Euro in verschiedene Bauprojekte<br />
in Bregenz und Gaißau sowie<br />
am Stammsitz in Höchst, wo<br />
zusätzliche Kapazitäten für Werkstattbereiche,<br />
Entwicklungs und<br />
Versuchsabteilung sowie Testräume<br />
geschaffen werden. Dieser Neubau<br />
werde nach modernsten umwelttechnischen<br />
Standards inklusive<br />
einer PhotovoltaikAnlage ausgestattet.<br />
Auf internationaler Ebene<br />
wird noch in diesem Sommer in der<br />
Ukraine ein neuer Vertriebsstandort<br />
in Lemberg bezogen werden. Ein<br />
weiteres großes Projekt wurde in<br />
Neuseeland gestartet, wo die Blum<br />
Tochtergesellschaft ein modernes<br />
Lager und entsprechende Büros erhalten<br />
wird. Bei Blum Polen wurde<br />
mit dem Bau einer Lagererweiterung<br />
begonnen.<br />
Umweltschonende Umsetzung<br />
Bei allen Projekten bemüht sich<br />
das Unternehmen „seit jeher um einen<br />
möglichst schonenden Umgang<br />
mit Umwelt und Ressourcen“. Besondere<br />
Schwerpunkte seien dabei:<br />
• der umfassende Einsatz von Mehrwegverpackungen,<br />
• die effiziente Nutzung von Bauflächen<br />
durch mehrgeschossige Gebäude,<br />
• eine optimale Gebäudeisolierung<br />
im Standard von Einfamilienhäusern,<br />
• die Wärmerückgewinnung aus<br />
den Produktionsprozessen zu<br />
Heizzwecken,<br />
Bilden seit<br />
1. Juli 2011 die<br />
Geschäftsführung:<br />
Herbert<br />
(Foto links) und<br />
Gerhard E. Blum.<br />
92 küchenplaner 5/2011
• die Nutzung von Grundwasser für<br />
Klimatisierung und Kühlung von<br />
Maschinen,<br />
• der Einsatz von wieder verwertbaren<br />
Rohmaterialien in der Produktion<br />
(fast 99 Prozent erfüllen<br />
bereits heute diese BlumVorgabe).<br />
Derzeit werden einige aktuelle,<br />
umweltschonende Projekte im Unternehmen<br />
realisiert. So werde erstmals<br />
in größerem Umfang Solarenenergie<br />
zur Stromerzeugung und<br />
für Fertigungsprozesse eingesetzt.<br />
„Ein firmenweiter Einsatz neuester<br />
Beleuchtungstechnologien mit<br />
Energiesparlampen und Lichtsteuerungen<br />
brachte eine Einsparung<br />
von 653 000 KWh/Jahr und somit<br />
eine Reduzierung von jährlich 85<br />
Tonnen CO 2<br />
“, heißt es in einer Mitteilung.<br />
Innovative produkte<br />
Bei der Entwicklung von Neuprodukten<br />
und Dienstleistungen habe<br />
das Unternehmen seine strategische<br />
Ausrichtung auch im Wirtschaftsjahr<br />
2010/2011 konsequent beibehalten.<br />
Die auf der Leitmesse inter zum<br />
in Köln präsentierten Neuheiten<br />
seien von den Messebesuchern<br />
„sehr positiv aufgenommen worden“.<br />
Dazu zählen ein neues Boxsystem<br />
in geradlinigem Design sowie ein<br />
neues, verdecktes Führungssystem<br />
für Holzschubkästen. Beide Systeme<br />
verfügen über einen hohen Verstell<br />
und Bewegungskomfort. Die<br />
Klappenbeschläge Aventos wurden<br />
mit einer komfortablen elektrischen<br />
Bewegungsunterstützung komplettiert.<br />
Und bei den Scharnieren mit<br />
integrierter Dämpfung ist nun das<br />
Gesamtprogramm verfügbar. Ergänzende<br />
Dienstleistungen wurden<br />
in den Bereichen Vermarktung und<br />
Logistik ausgebaut und den Anforderungen<br />
der Märkte angepasst. Sie<br />
seien ein wichtiger Teil des Blum<br />
Gesamtleistungspakets.<br />
ausblick 2011/2012<br />
Zurückhaltung prägt den Blick<br />
nach vorn. Nach den Erfahrungen<br />
aus den Krisenjahren sei man bei<br />
Blum etwas vorsichtiger geworden,<br />
betont die Geschäftsleitung. Falls<br />
die Weltwirtschaft keine Krisen internationalen<br />
Ausmaßes verkraften<br />
muss, gehe der Beschlägehersteller<br />
jedoch mit einem gewissen Optimismus<br />
in das kommende Wirtschaftsjahr.<br />
Die größte Gefahr sieht man<br />
in der hohen Verschuldung vieler<br />
Industrienationen, die im Falle einer<br />
neuen Finanzkrise sehr wenig<br />
Spielraum für entsprechende konjunkturelle<br />
Maßnahmen böten. Mit<br />
innovativen Produkten und einer internationalen<br />
Marktpräsenz glaubt<br />
Blum das kommende Wirtschaftsjahr<br />
positiv gestalten und den eingeschlagenen<br />
Weg konsequent weiterverfolgen<br />
zu können.<br />
www.blum.com<br />
Veränderung in der Geschäftsführung<br />
Mit Ende des Wirtschaftsjahres<br />
2010/2011<br />
kam es in der Geschäftsführung<br />
zu einer Veränderung.<br />
Am 30. Juni 2011<br />
trat der langjährige Geschäftsführer<br />
Hubert<br />
Ploner in den Ruhestand.<br />
Neben Herbert und<br />
Gerhard E. Blum war er<br />
seit 1997 in dieser Funktion<br />
tätig. Ploner wird<br />
dem Unternehmen jedoch<br />
weiterhin in wichtigen<br />
Kontrollgremien<br />
zur Verfügung stehen.<br />
Blum in Zahlen*<br />
Umsatz weltweit<br />
(+12,1 %)<br />
Pro Kopf Umsatz<br />
Auslandsumsatzanteil 96 %<br />
davon 55 % EU, 12 % USA,<br />
33 % andere Märkte<br />
1,166 Mrd. Euro<br />
219 900 Euro<br />
Mitarbeiter/innen weltweit (Ø) 5304 (+261)<br />
Lehrlinge (ab September 2011): 261<br />
(in der Blum-Gruppe)<br />
Investitionen:<br />
*Wirtschaftsjahr 2010/11:<br />
Seit 1. Juli 2011 in Pension:<br />
der langjährige<br />
Geschäftsführer Hubert<br />
Ploner.<br />
85,5 Mio. Euro<br />
Setzt auf ruhige Laufeigenschaften und<br />
hohen Verstellkomfort: Movento, das<br />
neue verdeckte Führungssystem von<br />
Blum für Schubkästen und Auszüge.<br />
5/2011 küchenplaner 93
Markt + Menschen<br />
Miele<br />
Nachhaltigkeitsbericht 2011<br />
Miele ist nicht nur bei der Sparsamkeit seiner Geräte ganz vorn<br />
dabei, sondern begreift umfassend gelebte Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip.<br />
Dies belegt einmal mehr der Miele Nachhaltigkeitsbericht<br />
2011, den der Gütersloher Hausgerätehersteller heute<br />
vorgelegt hat. Der Bericht bezieht sich auf die drei Geschäftsjahre<br />
2007/08 bis 2009/10. „Mehr als je zuvor hängen Ansehen und Erfolg<br />
eines Unternehmens davon ab, ob es den Belangen von Umwelt, Gesellschaft,<br />
Mitarbeitern und Verbraucherschutz überzeugend Rechnung<br />
trägt“, erläutert Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik<br />
der Miele & Cie. KG.<br />
Dies ist der fünfte und gleichzeitig tiefgreifendste Bericht, den<br />
Miele bislang vorgelegt hat. „Noch nie haben wir so detailliert über<br />
Aktivitäten und Resultate berichtet“, sagt Eduard Sailer. Damit trage<br />
man nicht nur der Unternehmensphilosophie des 1899 gegründeten<br />
Hausgerätepioniers Rechnung, sondern auch der wachsenden<br />
ökonomischen Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit, die in<br />
der aktuellen Diskussion oft vernachlässigt werde. „Das Familienunternehmen<br />
Miele hat die zurückliegende Wirtschaftskrise nicht<br />
zuletzt deshalb hervorragend gemeistert“, so Sailer weiter, „weil es<br />
auch in schwierigem ökonomischen Umfeld an seinen Werten ebenso<br />
wie an langfristig orientierten Zielen und Strategien festhält.“<br />
Mit dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht bietet Miele eine<br />
transparente Berichterstattung für Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter,<br />
Politik, Wissenschaft, Umwelt- und Verbraucherorganisationen<br />
sowie das gesellschaftliche Umfeld. Im Fokus stehen alle Aktivitäten,<br />
durch die Miele auf Menschen, Institutionen und Umwelt<br />
Einfluss nimmt. Sichtbar wird auch, wie sich gelebte Nachhaltigkeit<br />
bei Miele in Zahlen ausdrückt. Der Bericht gliedert sich in die fünf<br />
Themenkomplexe „Unternehmensprofil“, „Nachhaltigkeitsmanagement“,<br />
„Produktverantwortung“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“.<br />
Bei all dem steht bei Miele stets der „Mensch im Mittelpunkt“ – so<br />
auch der Titel des Nachhaltigkeitsberichts. Dies beginnt mit der Tatsache,<br />
dass sich Nachhaltigkeit nicht „von oben“ verordnen lässt,<br />
sondern von allen Beteiligten täglich gelebt werden muss. Gemeint<br />
sind zum Beispiel als Vorbild auftretende Führungskräfte, verantwortlich<br />
handelnde Mitarbeiter, sorgfältig ausgewählte Lieferanten<br />
sowie Kunden, die bei ihren Kaufentscheidungen auf energieeffiziente<br />
und gut recyclebare<br />
Geräte Wert legen.<br />
Der neue Miele-Nachhaltigkeitsbericht<br />
2011 „Der<br />
Mensch im Mittelpunkt“<br />
konzentriert sich in der<br />
Druckversion auf Erreichtes<br />
und Neuerungen im Berichtszeitraum.<br />
Die Website<br />
www.miele-nachhaltigkeit.<br />
de erklärt Managementansätze,<br />
bringt Praxisbeispiele<br />
auch aus den internationalen<br />
Vertriebsgesellschaften<br />
des Unternehmens und<br />
konkrete Kennzahlen. Diese<br />
sind auch im separaten<br />
Zahlenwerk „Daten & Fakten“<br />
zusammengefasst, das<br />
als Print und Download vorliegt.<br />
Der Miele-Nachhaltigkeitsbericht 2011<br />
„Der Mensch im Mittelpunkt“ liegt<br />
in der Printversion und online unter<br />
www.miele-nachhaltigkeit.de vor.<br />
Rempp Küchen meldet einen positiven Geschäftsverlauf.<br />
Rempp Küchen<br />
Zweistelliges Plus<br />
Nachdem sich bereits 2010 die Geschäftslage bei Rempp<br />
Küchen überdurchschnittlich gut entwickelte, konnte der<br />
Umsatz in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im zweistelligen<br />
Bereich gesteigert werden. Maßgeblich für die<br />
gute Auftragslage sei die konstante Entwicklung im Inland<br />
und der verstärkte Exportanteil, teilte das Unternehmen<br />
mit. Rempp macht sich im Bereich hochwertiger<br />
Lack-, Glas-, Furnier und Beton-Mineralstoff-Fronten<br />
stark. Melaminharzoberflächen und Schichtstoffmodelle<br />
seien nach wie vor mit einem Anteil von über 50% wichtige<br />
Bestandteile in der Modellvielfalt.<br />
www.rempp-kuechen.de<br />
Schmidt Küchen auf Erfolgskurs<br />
Milliarde geknackt<br />
Erstmalig ist es dem Vertriebspartnernetz von Schmidt<br />
Küchen im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, die Umsatz-Milliardengrenze<br />
zu knacken. Mit einem Handelsumsatzplus<br />
von 14,2 Prozent auf 1,067 Milliarden Euro verbesserte<br />
sich die Marke Schmidt – in Frankreich bekannt<br />
unter den Namen Cuisines Schmidt und Cuisinella – eigenen<br />
Angaben zufolge um zwei Plätze im europaweiten Top-<br />
Ranking des Einrichtungshandels auf Rang 16.<br />
Anne Leitzgen, CEO der Unternehmensgruppe SALM,<br />
zu der auch die Marke Schmidt Küchen zählt, kommentiert<br />
den Schritt nach vorne: „Wir freuen uns, dass wir zu<br />
den größten Gewinnern des Rankings zählen. Unser Dank<br />
gilt dem überaus erfolgreichen<br />
Vertriebspartnernetz.“<br />
Das Vertriebskonzept<br />
von Schmidt<br />
Küchen setzt ver stärkt<br />
auf Exklusivpartnerschaften.<br />
Sogenannte<br />
Partnerhäuser, die ausschließlich<br />
Küchen der<br />
Marke Schmidt vertreiben,<br />
machten rund<br />
Dreiviertel des Umsatzes<br />
aus.<br />
CEO Anne Leitzgen und Enkelin<br />
www.schmidt-kuechen.de des Firmengründers.<br />
94 KüchENPlaNER 5/2011
Nachhaltigkeitsstrategie der BSh<br />
Fokus auf supereffiziente hausgeräte<br />
„Supereffiziente Hausgeräte tragen maßgeblich dazu bei,<br />
den Energie- und Ressourcenverbrauch in privaten Haushalten<br />
deutlich zu reduzieren. Moderne Hausgeräte brauchen bis<br />
zu 73 Prozent weniger Strom als vergleichbare Geräte vor 15<br />
Jahren und bieten somit ein enormes Potenzial zur Reduzierung<br />
von Energieverbrauch und CO 2<br />
-Emissionen.“ Als erster<br />
Hausgerätehersteller habe die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte<br />
GmbH nun ihre sparsamsten Geräte in einem Supereffizienz-Portfolio<br />
zusammengefasst und dieses in den vergangenen<br />
beiden Jahren systematisch erweitert. „Allein die 2010<br />
in Europa von der BSH abgesetzten supereffizienten Geräte<br />
führen zu einer Stromeinsparung von 1,9 Milliarden Kilowattstunden“,<br />
meldet der Konzern. Die aktuellen Zahlen des Supereffizienz-Portfolios<br />
sind im heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht<br />
„Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft<br />
2010“ dargestellt und seien von Wirtschaftsprüfern bestätigt.<br />
„Mit unseren supereffizienten Hausgeräten leisten wir einen<br />
messbaren Beitrag zum Klimaschutz“, sagt BSH Chef Dr.<br />
Kurt-Ludwig Gutberlet. „Energieeffiziente Hausgeräte bieten<br />
ein enormes Potenzial für den Klimaschutz, ohne dass die<br />
Verbraucher dabei auf Komfort verzichten müssen.“ Seit vielen<br />
Jahren arbeiten die BSH Ingenieure daran, durch innovative<br />
Technologien den Verbrauch der Geräte kontinuierlich zu<br />
reduzieren. „Denn Energieeffizienz ist die einfachste und am<br />
schnellsten umsetzbare Möglichkeit, Strom zu sparen und<br />
CO 2<br />
-Emissionen zu reduzieren“, so Gutberlet. „Die Produktion<br />
und die breite Vermarktung supereffizienter Geräte sind fester<br />
Bestandteil unserer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie.“<br />
19. Nachhaltigkeitsbericht<br />
Im mittlerweile 19. Nachhaltigkeitsbericht zeigt der Konzern<br />
auf, welche Nachhaltigkeitsziele er verfolgt und wie diese<br />
erreicht werden. Um die Nachhaltigkeitsaktivitäten gezielt<br />
zu steuern, hat die BSH zum 1. Januar 2011 den neuen Konzernbereich<br />
Corporate Responsibility (CR) eingerichtet, der von Dr.<br />
Peter Böhm geleitet wird. Er verantwortet die weltweite Nachhaltigkeitsstrategie<br />
des Konzerns. Als Basis für die systematische<br />
Weiterentwicklung ihrer CR-Strategie hat die BSH die<br />
Ergebnisse einer vorausgegangenen Stakeholderbefragung<br />
und einer internen Themenpriorisierung im Rahmen einer<br />
Wesentlichkeitsanalyse bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass<br />
vor allem die Weiterentwicklung und die breite Vermarktung<br />
supereffizienter Geräte als besonders wichtig angesehen werden.<br />
Ergonomische arbeitsplätze<br />
Ein Schwerpunktthema des Nachhaltigkeitsberichts ist<br />
auch der Umgang mit den Herausforderungen des demografischen<br />
Wandels. Die BSH arbeitet intensiv an ergonomischen<br />
Maßnahmen, um die Gesundheit und die Arbeitskraft älterer<br />
Mitarbeiter langfristig zu erhalten. So hat der Konzern beispielsweise<br />
in seiner Herdefabrik im oberbayerischen Traunreut<br />
eine spezielle Montagelinie für ältere Mitarbeiter mit gesundheitlichen<br />
Einschränkungen eingerichtet. Dort gibt es<br />
ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, die den Mitarbeitern die<br />
Bewegungsabläufe bei der Gerätemontage erleichtern. Das erfolgreiche<br />
Modell soll auch auf andere Fabriken des Konzerns<br />
übertragen werden.<br />
Während der KBIS Show in Las Vegas übergab Mark L. Karas,<br />
Vorsitzender der NKBA, den President’s Award an Eduardo<br />
Martínez-Cosentino, CEO der Cosentino Group Nordamerika.<br />
cosentino Group<br />
Verdienste gewürdigt<br />
Die Cosentino Group wurde von der amerikanischen National<br />
Kitchen & Bath Association (NKBA) mit dem NKBA<br />
President’s Award 2010 ausgezeichnet. Jedes Jahr wird der<br />
President’s Award an ein Mitgliedsunternehmen der NKBA<br />
vergeben, das sich durch besonderen Einsatz für den Verband<br />
und für die Industrie als Ganzes hervor getan hat. Das Unternehmen<br />
wurde für sein fortlaufendes Engagement für Küchenund<br />
Badexperten sowohl auf lokaler als auch auf nationaler<br />
Ebene in den USA ausgezeichnet.<br />
www.grupocosentino.es<br />
Electrolux<br />
Ethische Standards<br />
Der Hausgerätehersteller Electrolux wurde 2011 vom Ethisphere<br />
Institut zu einem der ethischsten Unternehmen weltweit<br />
ernannt. Das Ranking „World’s Most Ethical Companies<br />
2011“ bewertet 110 Unternehmen in 38 Bereichen. Die im<br />
Ranking gelisteten Unternehmen zeichnen sich durch eine Unternehmenspraxis<br />
aus, die zum Unternehmenserfolg genauso<br />
wie zum Wohl der Allgemeinheit beiträgt – und welches zudem<br />
die ethischen Standards in der jeweiligen Branche hebt.<br />
Das Ethisphere Institut nahm einer Unternehmensmeldung zufolge<br />
für das aktuelle Ranking tausende Unternehmen unter<br />
die Lupe. Dabei seien in gründlicher Recherche und mehrstufigen<br />
Analysen beispielsweise deren ethischen Kodizes sowie<br />
rechtliche und regulatorische Übertretungen der Vergangenheit<br />
ausgewertet worden. Auch die Investition in Innovationen<br />
sowie das unternehmerische Handeln im Hinblick auf dessen<br />
Nachhaltigkeit war ein wesentlicher Bestandteil der Einstufung<br />
der Unternehmen. Zusätzlich wurden Aktionen bewertet,<br />
die das Corporate Citizenship des Unternehmens verbesserten.<br />
www.electrolux.com<br />
www.bsh-group.de<br />
5/2011 KüchENPlaNER 95
Markt + Menschen<br />
Siemens<br />
Bereits 11000 Fans<br />
Schon frühzeitig hat die Siemens-Electrogeräte GmbH die Bedeutung von Sozialen<br />
Netzwerken erkannt und bereits vor drei Jahren ein entsprechendes Angebot<br />
aufgebaut. Nun meldet der Konzern: „Die verschiedenen Angebote werden hervorragend<br />
angenommen“. So verzeichne der Facebook-Auftritt bereits mehr als 11000 aktive<br />
Fans. Die Produktfilme auf YouTube seien rund 90000-mal heruntergeladen worden,<br />
und auf Twitter habe die Marke mehr als 1200 Follower registriert. Nun gibt ein<br />
neuer Newsroom einen Überblick über alle Inhalte in den Sozialen Medien. Unter<br />
http://newsroom.siemens-home.de lässt sich auch ein RSS Feed abonnieren, um immer<br />
auf dem neuesten Stand zu bleiben.<br />
www.siemens-home.de<br />
Auch auf Facebook pflegt Siemens die<br />
Kommunikation mit Kunden.<br />
aMK-länderinformationstag Indien<br />
Dynamischer Wachstumsmarkt<br />
Rund 50 Teilnehmer aus Unternehmen der Küchenbranche<br />
informierten sich im Rahmen eines Länderinformationstages<br />
der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne<br />
Küche e.V. (AMK) über Indien als dynamischen Wachstumsmarkt.<br />
Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung<br />
der LivingKitchen am Rande der Messe interzum<br />
im CongressCenter Nord der Koelnmesse ausgerichtet<br />
und war der zweite von insgesamt drei AMK-Länderinformationstagen,<br />
mit denen der Branchenverband<br />
seine Mitgliedsunternehmen bei der Internationalisierung<br />
ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen möchte.<br />
Im April stand China im Fokus, am 17. November wird<br />
Russland Thema des dritten Infotages sein.<br />
Prominentester Redner des Indien-Tages war<br />
der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr.<br />
Helmut Haussmann, der sich seit Jahren intensiv mit<br />
Indien auseinandersetzt. Der Professor für Internationales<br />
Management, seit 1991 Mitglied im Außenwirtschaftsbeirat<br />
der Bundesregierung und seit 1997 Deutscher<br />
Vertreter im Board der Asia-Europe-Foundation<br />
(ASEF), hob vor allem die demokratischen Strukturen<br />
sowie die günstige demografische Entwicklung des<br />
aufstrebenden Schwellenlandes positiv hervor. Daten,<br />
Zahlen und Fakten lieferte Mike D. Batra, Unternehmensberater<br />
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Mehr Export. Die AMK unterstützt Branchenunternehmen bei der Internationalisierung<br />
ihrer Geschäftstätigkeit mit Infoveranstaltungen zu dynamischen<br />
Märkten. Zuletzt stand der Länderinformationstag Indien (Foto) auf<br />
dem Programm, am 17. November folgen Infos über den russischen Markt.<br />
bereits deutsche Küchenmöbel- und Elektrogerätehersteller beim Markteintritt<br />
in Indien berät und begleitet.<br />
Erfahrungen der Branche<br />
Kernstück der auf die Interessen der Küchenbranche zugeschnittenen<br />
Veranstaltung waren wieder die Beiträge aus AMK-Mitgliedsunternehmen,<br />
die bereits Erfahrungen auf dem indischen Markt gesammelt haben und<br />
daher Chancen und Risiken bewerten können. Von Vertriebswegen über<br />
Kooperationsformen, Handelsstrukturen, Markteintrittsbarrieren, Transportproblemen,<br />
sozialen und interkulturellen Aspekten bis hin zu den<br />
Koch- und Lebensgewohnheiten der indischen Zielgruppe spannte sich der<br />
Themenbogen der Präsentationen von Marc Hantscher<br />
(BSH Bosch und Siemens Hausgeräte), Thomas Kirschning<br />
(Hettich), Kristina Brinkmann ( ninkaplast) und<br />
Matthias Weiß (Poggenpohl). „Die Vorträge aus den Reihen<br />
unserer Mitgliedsunternehmen unterscheiden die<br />
AMK-Länderinformationstage von anderen Veranstaltungen<br />
dieser Art und stellen für die Teilnehmer aus<br />
der Küchenbranche einen echten Mehrwert da. Das<br />
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4-11<br />
zeigte sich auch beim Indien-Tag in der abschließenden<br />
Diskussionsrunde und am Feedback der Zuhörer“, so<br />
AMK-Geschäftsführer Frank Hüther.<br />
Für den Russland-Tag, den die AMK am 17. November<br />
2011 veranstalten wird, haben die Unternehmen Blum,<br />
Grass, Kesseböhmer, Miele und Poggenpohl bereits Beiträge<br />
zugesagt. Die Teilnahme ist für AMK-Mitgliedsunternehmen<br />
kostenlos, Gäste zahlen 250,00 Euro. Die<br />
Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen bei<br />
der AMK unter Telefon 0621 8506100 oder info@amk.de.<br />
96 KüchENPlaNER 5/2011
erbel<br />
heiko Gneuß ist seit dem 1. Juli zurück<br />
im Vertriebsteam der berbel Ablufttechnik<br />
GmbH. Gneuß verantwortete bereits im letzten<br />
Jahr als Gebietsverkaufsleiter den Vertrieb<br />
der berbel Produkte in Ostdeutschland.<br />
Nach einer kurzen Unterbrechung der Zusammenarbeit<br />
kehrt er nun als Key Account Heiko Gneuß.<br />
Manager zurück und betreut ausgewählte<br />
Fachhandelskunden. In seinen vorherigen Positionen war Heiko<br />
Gneuß u. a. als Key Account Manager bei Franke GmbH sowie<br />
AKP Carat Arbeitsplatten GmbH tätig.<br />
www.berbel.de<br />
Sachsenküchen<br />
Mit Bernhard Gabl, 37, übernahm ein erfahrener<br />
Vertriebsmann bereits zu Beginn<br />
des Jahres für den Küchenmöbelhersteller<br />
Sachsenküchen nun auch das Gebiet Bayern.<br />
Er folgt Jürgen Friedrich nach, der in den Ruhestand<br />
ging. Gabl betreut seit 2007 bereits<br />
Bernhard Gabl. die Sachenküchen-Fachhandelspartner in Tirol<br />
und Vorarlberg. Nun wird der verheirate<br />
Familienvater seine über 20-jährige Fachkompetenz und<br />
Branchenkenntnis auch für die Neukundenakquise und Fachhandelspflege<br />
in Bayern nutzen.<br />
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Herausgeber<br />
Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />
Redaktion<br />
Dirk Biermann, Chefredakteur,<br />
verantwortlich im Sinne des Presserechts.<br />
Hegede 17, 33617 Bielefeld,<br />
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Angela Grond (acg)<br />
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Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,<br />
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5/2011 KüchENPlaNER 99