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Küchenplaner Tripple A (Vorschau)

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Ausgabe 5 / 2011<br />

StrObEl VErlAg<br />

Küchenmessen:<br />

Wer wo in Ostwestfalen<br />

ausstellt ▶ 16<br />

Küchenverbände:<br />

Eigenmarken auf<br />

dem Vormarsch ▶ 64<br />

Küchenfertigung:<br />

Innovationen<br />

hinter der Front ▶ 76


HEIDI KLUM - LOS ANGELES<br />

CELEBRITY EXPERIENCE<br />

Was auch immer Ihr Lebens- und Küchenstil sein mag, Franke bringt Ihre persönliche Note<br />

glanzvoll zum Ausdruck. Mit cleveren Systemen und Produkten, die das Wohlsein und Wirken<br />

in der Küche kreativer und effektiver gestalten. Entwickelt mit der Passion und Expertise<br />

aus 100 Jahren. Jedes Küchensystem ist ein einzigartiges Erlebnis. Kompromisslos in Form<br />

und Funktion, dauerhaft in Qualität und Leistung. Darauf vertrauen schon heute Benutzer<br />

von über 100 Millionen Haushaltsküchen weltweit.<br />

Your choice<br />

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Impulse/Ansichten<br />

<strong>Tripple</strong> A<br />

Da schau einer an. Jetzt wissen<br />

auch die Amerikaner ein <strong>Tripple</strong> A<br />

zu würdigen. Im Land der schier<br />

unbegrenzten Möglichkeiten hat<br />

eine Ratingagentur die Kreditwürdigkeit<br />

der wirtschaftlichen Supermacht<br />

herabgestuft und damit das<br />

Höher-schneller-weiter-Selbstverständnis<br />

einer ganzen Nation erschüttert.<br />

Die praktischen Konsequenzen<br />

daraus eignen sich wenig<br />

für einen billigen Kalauer. Dennoch:<br />

Wenn der Begriff <strong>Tripple</strong> A<br />

schon im Umlauf ist, könnte man<br />

den US-amerikanischen Blick doch<br />

gleich in die Küche lenken. Die Gelegenheit<br />

scheint günstig, den weit<br />

verbreiteten XXL-Energiefressern<br />

grüne Manieren beizubringen.<br />

Wenn auch bei Uncle Sam das Plus<br />

im Dreierpack auf breiter Front<br />

einzöge – das Weltklima könnte<br />

aufatmen. Für einen Moment.<br />

Doch kehren wir vor der eigenen<br />

Haustür. Hier gibt es genug<br />

zu tun. Als Kücheninsider könnte<br />

einen zwar manchmal das Gefühl<br />

beschleichen, ganz Deutschland<br />

denke nur noch in Energieeffizienzklassen,<br />

doch ganz so weit ist<br />

es nicht.<br />

Dennoch liegt der Geruch von<br />

Veränderung in der Luft: Der Marketingtrend<br />

Nachhaltigkeit scheint<br />

sich zu einer gesellschaftlichen<br />

Strömung zu wandeln. Immer<br />

mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten,<br />

ihr umweltfreundliches<br />

Gewissen in konkretes Handeln<br />

umzusetzen. Und zwar in allen<br />

Einkommensklassen, nicht nur bei<br />

den Besserverdienenden. Der Boom<br />

der Bio-Siegel im Lebensmittelhandel<br />

spricht Bände. Dieser Prozess<br />

will gestaltet werden.<br />

Der Küchenhandel könnte sich<br />

bei konsequenter Umsetzung der<br />

zur Verfügung stehenden Zutaten<br />

angemessen positionieren. Mit<br />

starken Wurzeln, die sich längst<br />

im Thema verankert haben. Per<br />

FSC- oder PEFC-Siegel geadelte<br />

Holzwerkstoffe aus nachhaltiger<br />

Waldwirtschaft schaffen zielgerichtete<br />

Orientierung. Leichtbauplatten,<br />

aktuell in einer Variante<br />

mit einem hohen Anteil kurzfristig<br />

nachwachsender Rohstoffe in<br />

der Mittellage gefüllt, setzen in<br />

Sachen Nachhaltigkeit noch eins<br />

drauf. Selbst Lackfronten müssen<br />

keine Öko-Ferkel mehr sein,<br />

um designbetont zu glänzen. Die<br />

führenden Markenkonzerne der<br />

Hausgeräteindustrie haben in den<br />

vergangenen Jahren in beeindruckender<br />

Manier an der Energieeffizienzschraube<br />

gedreht und ihren<br />

Statistiken zufolge den Stromverbrauch<br />

auf sehr breiter Front um<br />

fast 50 Prozent reduzieren können.<br />

Hinzu kommen moderne Arbeitsplatten,<br />

die einen hohen Anteil<br />

Recyclingmaterial aufweisen,<br />

oder Armaturen, die den Wasserdurchlauf<br />

sensorgesteuert minimieren.<br />

Schon allein diese wenigen,<br />

gängigen Beispiele zeigen, wie<br />

sehr unsere Branche die drängenden<br />

ökologischen Herausforderungen<br />

angenommen hat. Der<br />

Blick in die Tiefe nachhaltig orientierter<br />

Unternehmensabläufe<br />

brächte einige Schätze mehr ans<br />

Tageslicht.<br />

Testen Sie als Küchenhändler<br />

ihre Lieferanten bei den jetzt anstehenden<br />

Herbstmessen doch mal<br />

auf deren Kompetenzen in Sachen<br />

Nachhaltigkeit, und fragen Sie konkret<br />

nach. Zum Produkt, zur Produktion,<br />

zur Logistik, zum Rohstoffeinsatz,<br />

zum Umgang mit den<br />

Mitarbeitern und den Lieferanten.<br />

Weiße Fronten haben viele – aber<br />

wie sieht es dahinter aus?<br />

Auch wenn der Begriff der<br />

Nachhaltigkeit aufgrund seiner inflationären<br />

Verwendung an Schärfe<br />

zu verlieren droht: Es lohnt sich,<br />

die damit verbundenen Aspekte<br />

von Respekt und Verantwortung<br />

im Umgang mit Mensch und Natur<br />

immer selbstverständlicher ins<br />

tägliche Geschäft einfließen zu lassen.<br />

Nachhaltigkeit, Komfort und<br />

Lifestyle gehen in der Küche Hand<br />

in Hand. Damit ist das Produkt Einbauküche<br />

seinen beiden maßgeblichen<br />

Budgetwettbewerbern, dem<br />

Auto und der Fernreise, einen deutlichen<br />

Schritt voraus. So weist die<br />

jüngst veröffentlichte Umweltliste<br />

des VCD (Verkehrsclub Deutschland)<br />

unter den ersten zehn CO 2<br />

-<br />

Minimalisten ein einziges Automobil<br />

aus Deutschland auf. Ein<br />

Armutszeugnis für die deutschen<br />

Hersteller. Ein <strong>Tripple</strong> A gibt’s dafür<br />

sicher nicht, meint<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur<br />

d.biermann@kuechenplanermagazin.de<br />

PS: Am 17. September be ginnt<br />

in Löhne die Orderfachmesse<br />

area30. Verlag und Redaktion laden<br />

Sie herzlich ein zu einem Besuch<br />

auf unseren Stand ( STROBEL<br />

Verlag). Informieren Sie sich aus<br />

erster Hand über den Fachtitel<br />

KÜCHENPLANER, unser Publikumsmagazin<br />

inwohnen sowie das Onlineportal<br />

www.kuechenplanermagazin.de<br />

5/2011 KÜCHENPLANER 3


Inhalt<br />

Impulse<br />

3 Ansichten: <strong>Tripple</strong> A<br />

Markt + Menschen<br />

8 / 89 / 94 Unternehmensmeldungen<br />

86 Franke: Ein Jahrhundert Erfolgsgeschichte<br />

90 V-ZUG: Kunden praktisch überzeugen<br />

92 Blum: Rekordjahr übertroffen<br />

Messe<br />

14 Herbstmessen 2011: Neu gemischt<br />

16 Übersicht: Wer wo in OWL ausstellt<br />

18 Interview: Premiere für die area30<br />

20 ff Herbstmessen und IFA/Berlin:<br />

Die Neuheiten für das Küchenjahr 2012<br />

26 Ballerina: GreenTecKitchen-Konzept<br />

34 Neff: Architektur im Umbruch<br />

36 Miele: SG Ready nimmt Fahrt auf<br />

40 Bosch: SmartGrid-Projekt mit EnBW<br />

42 AEG: Gutes Jahr für die „Neue Kollektion“<br />

46 WMF: Klein, schwarz, männlich<br />

Küchenzubehör<br />

62 Wesco aluments: Für jedes Gestaltungskonzept<br />

82 Sagero: Leidenschaft für Zubehör<br />

Küchenverbände<br />

64 Umfrage: Zur Bedeutung der Handelsmarken<br />

72 Interview mit Ben Bake, DER KREIS<br />

Küchenfertigung<br />

74 Gespräch mit Hubert Schwarz, Blum Deutschland<br />

76 Meldungen: Innovationen hinter der Front<br />

Rubriken<br />

99 Impressum<br />

Zum Titelbild<br />

Küche GALA aus der<br />

schüller.C Collection<br />

in der neuen Farbe<br />

Steingrau Hochglanzlack.<br />

Ohne Ecken und<br />

Kanten – die abgerundeten<br />

Abschlussund<br />

Eckschränke geben<br />

der Küche das<br />

gewisse Etwas. Das<br />

geräumige Eck-Karussell<br />

und der hochgebaute<br />

Geschirrspüler<br />

sorgen für<br />

Komfort.<br />

14<br />

Ostwestfalen<br />

ruft. Aber in<br />

diesem Jahr ist<br />

vieles anders<br />

als gewohnt.<br />

Welche Messewege<br />

zu welchen<br />

Ausstellern führen, zeigen wir in unserer großen Messevorschau.<br />

Mit vielen Neuheiten von der Küchenmeile A30,<br />

house4kitchen, area30, Forum 26 und Gut Böckel. Die ersten<br />

Highlights von der IFA 2011 gibt’s auch.<br />

64<br />

Sie heißen Elementa,<br />

Collection No1 oder inpura.<br />

Immer mehr Handelsmarken<br />

drängen auf den<br />

Markt. Wir haben führende<br />

Küchenverbände<br />

gefragt, wie es bei Ihnen<br />

mit den Eigenmarken gesehen<br />

wird.<br />

74<br />

Unser „Sommerinterview“ hat uns<br />

ins schöne Vorarlberg geführt. Dort<br />

haben wir uns mit Hubert Schwarz<br />

(Foto), Blum Deutschland, unterhalten.<br />

Über die Interzum, über moderne<br />

Bewegungssysteme und über<br />

wünschenswerte Küchenstandards.<br />

86<br />

Am Anfang war es<br />

eine kleine Spenglerei,<br />

die Hermann Franke<br />

am 1. April 1911 in Rorschach<br />

in der Schweiz<br />

gegründet hat. 100 Jahre<br />

später blicken die<br />

Verantwortlichen auf<br />

eine beeindruckende<br />

Erfolgsgeschichte zurück<br />

– und in eine hoffnungsvolle<br />

Zukunft.<br />

QUALITÄT<br />

DESIGN<br />

GESCHMACK<br />

4 KÜCHENPLANER 5/2011


Der CuliSense Backofen<br />

UNSER<br />

MACHT<br />

EINZIG-<br />

ARTIGES<br />

AUTO-KOCHEN<br />

PERFEKTE RESULTATE<br />

EINFACHER,<br />

ALS JE ZUVOR<br />

Eine große Datenbank professioneller Rezepte und unsere<br />

innovative Technik sorgen dafür, dass Kochprogramm,<br />

Zeit und Temperatur immer exakt eingestellt werden.<br />

So können Ihre Kunden Gerichte genießen, die ganz<br />

nach ihren Wünschen präzise gegart wurden.<br />

Erleben Sie die Neue Kollektion auf www.aeg.de


Schaufenster<br />

Matte Glasfronten –<br />

Stark im Schwarz-Weiß-Kontrast<br />

6 küchenplaner 5/2011


Eine schöne Tiefenwirkung und die seidenweiche Haptik matt satinierter Echtglasfronten mit feiner<br />

Metallabkantung sind das besondere Kennzeichen der „Ios-M“ von LEICHT. Die klare architektonische<br />

Gliederung der Küchenplanung wird unterstrichen durch den starken Farbkontrast von Schwarz und<br />

Weiß. Diese und andere Farbstellungen aus der RAL-Classic-Palette werden durch die rückseitige<br />

Lackierung der Glasfronten erzielt. Wange, Bartheke und Nischenregal sind aus einer durchlaufenden<br />

schwarzen Arbeitsplatte gebildet. Niedrige schwarze zum Wohnraum orientierte Sideboards folgen<br />

dem Verlauf der Insel. Neben der „Ios“ sind zwölf weitere komplett neu gestaltete Küchen, neue<br />

Programme und Produktinnovationen für eine noch individuellere Raumgestaltung in der LEICHT-<br />

Ausstellung im house4kitchen in Löhne vom 17. bis 23. September zu sehen.<br />

www.leicht.de<br />

5/2011 küchenplaner 7


Markt + Menschen<br />

Hettich<br />

Mehr Social Media<br />

Der Erneuerung des Internetauftritts ließ Hettich die Intensivierung der<br />

Social Media-Aktivitäten folgen. Das Unternehmen nutzt jetzt die verschiedenen<br />

Möglichkeiten von Facebook, Twitter und Youtube, um allen Beteiligten<br />

am Entwicklungs- und Produktionsprozess von Möbeln sowie dem Handel<br />

und interessierten Möbelkäufern eine spannende Informations- und Kommunikationsplattform<br />

rund um das Thema Möbelbeschlag anzubieten.<br />

Auf Facebook fasst Hettich aktuelle Themen kurz zusammen und es wird<br />

über aktuelle Trends, Produktneuheiten, nützliche Onlinetools, Events und<br />

vieles mehr berichtet. Außerdem soll der Dialog mit anderen Nutzern geführt<br />

werden. Über alle Themenbereiche wird auch auf Twitter komprimiert berichtet.<br />

Auf Youtube finden Interessierte eine Sammlung von Unternehmens- und<br />

Produktvideos. Der direkte Zugang zu den Hettich Kanälen ist auf der Homepage<br />

zu finden.<br />

Franke setzt bei der Endkundenansprache auf<br />

das Gesicht von Heidi Klum.<br />

Franke<br />

Endkunden direkt ansprechen<br />

Mit einer groß angelegten internationalen<br />

Marken- und Image-Kampagne will Franke über<br />

seine Produkt-Kompetenz im Bereich Küchentechnik<br />

jetzt auch direkt den Endkunden informieren.<br />

Der 100. Geburtstag des traditionsreichen<br />

Familienunternehmens war der Anlass,<br />

sich erstmals mit einer weltweiten Anzeigenkampagne<br />

in führenden Wohn- und Lifestyle-Magazinen<br />

einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.<br />

In ein- bzw. doppelseitigen Anzeigen sind<br />

seit Ende Juni insgesamt vier Bildwelten zu sehen<br />

– von „Classic“ über „Modern“ und „ Design“ bis<br />

hin zu „Easy Fashion“. Das Gesicht zur Kampagne<br />

ist das international bekannte Top-Model Heidi<br />

Klum. Das Unternehmen habe sich für Heidi<br />

Klum entschieden, weil sie nicht nur schön und<br />

stilsicher sei und für ihre Professionalität und Zuverlässigkeit<br />

bekannt sei – darüber hinaus gelte<br />

sie als bodenständig und familienorientiert. Zudem<br />

verfüge sie auch international über einen hohen<br />

Bekanntheitsgrad. Dies seien Eigenschaften,<br />

für die auch die Marke Franke stehe. Geschaltet<br />

wird die Kampagne zunächst bis Juni 2012.<br />

www.franke.de<br />

Samsung Home Appliances<br />

Seit dem 15. August verantwortet Andreas<br />

Seidler (Foto) als Head of Home Appliances<br />

den Hausgerätebereich bei<br />

Samsung. Er steuert die Bereiche<br />

Marketing und Vertrieb<br />

und berichtet in dieser Position<br />

direkt an Hans Wienands, Senior<br />

Vice President Samsung<br />

Electronics GmbH.<br />

www.samsung.de<br />

www.hettich.com<br />

ZVEI<br />

Dr. Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter<br />

der Miele & Cie. KG, wurde von der Mitgliederversammlung<br />

der ZVEI-Hausgeräte-Fachverbände zum Vorsitzenden<br />

des Fachverbands Elektro-Haushalt-Großgeräte und<br />

zum Sprecher der deutschen Hausgeräteindustrie wiedergewählt.<br />

Als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde<br />

Ditmar Krusenbaum, Media-Saturn-Unternehmensgruppe.<br />

Vom Fachverband Elektro-Haushalt-Kleingeräte wurde<br />

Georg Walkenbach, Beurer GmbH, als Vorsitzender wiedergewählt.<br />

Neuer Stellvertreter ist Uwe Meergans, Bosch<br />

und Siemens Hausgeräte GmbH.<br />

Hausgeräte verkaufen sich weiterhin gut: Der ZVEI prognostiziert für das<br />

Dr. Reinhard<br />

Zinkann.<br />

Jahr 2011 eine Steigerung des Inlandsumsatzes mit Haushalt-Großgeräten<br />

um zwei Prozent auf fünf Mrd. Euro zu Herstellerabgabepreisen. Bei kleinen<br />

Hausgeräten erwartet der Verband ein Umsatzwachstum von vier Prozent<br />

auf 2,2 Mrd. Euro. Besonders nachgefragt werden Hausgeräte mit hoher Energieeffizienz<br />

und viel Bedienkomfort.<br />

Auch das Auslandsgeschäft entwickele sich positiv. Voraussichtlich werden<br />

in diesem Jahr Hausgeräte im Wert von ca. 6,5 Mrd. Euro exportiert. Das<br />

entspricht einem Zuwachs von fünf Prozent.<br />

www.zvei.org<br />

Siemens/Neff<br />

Mit Wirkung zum 1. August 2011 ist der bisherige Siemens<br />

Marketingleiter, Ulrich Twiehaus, 49, zur BSH Bosch<br />

und Siemens Hausgeräte GmbH in die Schweiz gewechselt.<br />

Dort hat er die Verantwortung für das Produkt-, Trade- und<br />

Brandmarketing der Marken Bosch, Siemens und Gaggenau<br />

übernommen. Die Nachfolge von Twiehaus bei Siemens<br />

hat Sonja Ehmer, 46, angetreten, die seit 2007 für den Bereich<br />

Marketing und Kommunikation International sowie<br />

National der Hausgerätemarke Neff zuständig war. Die vakante<br />

Position bei Neff wurde ebenfalls wieder besetzt. Am<br />

Sonja Ehmer.<br />

1. August 2011 hat Marc Wiefel, 40, die Nachfolge von Sonja Ehmer übernommen.<br />

Zuvor hatte Wiefel seit 2007 das Marketing der BSH Hausgeräte AG in<br />

der Schweiz geleitet.<br />

www.siemens-home.de<br />

www.neff.de<br />

8 KücHENplANER 5/2011


Der Sieger<br />

im Frische-Test<br />

■ Mit BioFresh behalten Lebensmittel ihre gesunden<br />

Vitamine, ihr frisches Aussehen und den vollen<br />

Geschmack bis zu dreimal länger als im normalen<br />

Kühlteil<br />

■ Professionelle Kältequalität durch NoFrost-Techno logie<br />

im Gefrierteil: Nie mehr Abtauen!<br />

Liebherr, die Technik für mehr Frische. Qualität und<br />

Leistung für Ihren Erfolg.<br />

Scannen Sie den Code<br />

mit Ihrem Smartphone und<br />

erfahren Sie mehr über<br />

BioFresh.<br />

Download: http://gettag.mobi<br />

biofresh.liebherr.com


Markt + Menschen<br />

Bosch Hausgeräte<br />

Einspareffekte transparent machen<br />

Um seine effizientesten Einbaugeräte aus dem „Green Technology<br />

inside“-Programm noch besser und optisch ansprechender im Küchen-<br />

und Möbelfachhandel zu präsentieren, beschreitet Bosch neue<br />

Wege: Die Energiespar-Flaggschiffe stehen jetzt für die Händler im<br />

Rahmen der Marketing-Aktion „Die Energiesparküche“ als Geräte-<br />

Aufkleber in Originalgröße zur Verfügung. Sie haften auf den Möbelfronten<br />

der Musterküche und zeigen das „grüne“ Innenleben der<br />

Modelle: also diejenige „Green Technology“ von Bosch, die für die<br />

herausragende Effizienz verantwortlich ist. Das Besondere: Die abgebildeten<br />

Produkte bilden zusammen das Portfolio „Energiesparküche“<br />

– die zeitgemäße und konsequente Antwort für Verbraucher,<br />

die auf ihre Umwelt, aber auch auf ihren Geldbeutel achten möchten.<br />

Das Sortiment umfasst jeweils die ressourcenschonendsten<br />

Geräte ihrer Klasse: Herde in Energieeffizienzklasse<br />

A minus 30 Prozent*, Active Water Eco2-Geschirrspüler<br />

mit Zeolith ® -Trocknungstechnologie<br />

Hans-Joachim<br />

Winzeck, Marketingleiter<br />

Einbaugeräte.<br />

in A+++, Kühlschränke in A++ und A+++, flexible Induktionskochstellen genannt FlexInduction, sowie Umluft-<br />

Dunstessen mit CleanAir-Modul. „Spüler, Backofen und Kühlschrank allein sparen bereits zusammen rund 1000<br />

Euro an Energiekosten in nur zehn Jahren ein – das können wir beweisen“, betont Bosch-Marketingleiter Einbau<br />

Hans-Joachim Winzeck. „Deshalb verstecken wir unsere Technik nicht länger hinter den Küchenfronten, sondern<br />

machen sie – wie die GTi-Einspareffekte – für die Konsumenten schön transparent.“ Mit der aufmerksamkeitsstarken<br />

Aktion soll den Händlern ein besonderer Blickfang im Geschäft geboten werden.<br />

www.bosch-home.com/de<br />

Die Handelsaktion von Bosch zur „Energiesparküche“ macht innere<br />

Werte für alle sichtbar.<br />

* 30 Prozent sparsamer (nur 0,69 kWh) als der Grenzwert (0,99) zur Energieeffizienzklasse A (gemessen nach EN 50304).<br />

Warendorf Küchen GmbH<br />

Kerstin loeser, 51, hat die Warendorfer<br />

Küchen GmbH verlassen. Seit<br />

2006 verantwortete sie als Geschäftsführerin<br />

die Exportaktivitäten des<br />

Unternehmens. Übernommen werden<br />

ihre Aufgaben von Geschäftsführer<br />

Thorsten prée. Zum 1. 12.<br />

übernimmt Alexander Stotz, 35, die<br />

Position Vertriebsleiter Export. Stotz<br />

war zuvor für Alno und EWE Küchen<br />

in ähnlicher Funkton tätig.<br />

Die nun eingeleitete Neuausrichtung<br />

des Unternehmens wirkt<br />

sich auch auf die Vertriebsleitung<br />

Deutschland aus. Bernd Mehrtens,<br />

43, ist nach fünfjähriger Tätigkeit<br />

bereits Ende Mai ausgeschieden.<br />

Sein Nachfolger ist seit dem 1. Juli<br />

Jörg Böhler, 42. Laut Geschäftsführer<br />

Thorsten Prée soll der eingeschlagene<br />

Weg der<br />

Fachhandels- und<br />

Handelsmarketingorientierung<br />

weiter konsequent<br />

fortgesetzt werden.<br />

40 Jahre Gorenje in Deutschland<br />

präsenz steigert Bekanntheitsgrad<br />

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums in<br />

Deutschland präsentierte Gorenje bereits Anfang<br />

des Jahres neben einem eigens hierfür<br />

entwickeltem Signet und einer Jubiläumsanzeige<br />

für die Fachhandelspartner eine Reihe von attraktiven Marketingaktivitäten und<br />

Fachhandelsaktionen. Mit dem Start der Frauen-Fußball-WM 2011 am 26. Juni sind die<br />

Jubiläumsaktionen in die zweite Runde gegangen: Durch eine deutschlandweite Schaltung<br />

von Radiospots hat das Unternehmen wieder Flagge gezeigt. Passend zum Jubiläum<br />

und zum Auftakt der Spotreihe waren im Fachhandel Kühlgeräte der Gorenje Retro<br />

Collection mit Schwarz-Rot-Gold-Aufklebern im Deutschland Design erhältlich. Der<br />

Funkspot ist auf der Gorenje Website verlinkt und dort auch direkt abspielbar.<br />

Speziell für den Fachhandel brachte Gorenje eine hochwertige Kühl-Gefrier-Kombination<br />

in Inox, FingerTouchfree in Energieeffizienzklasse A++ auf den Markt. Das<br />

Standgerät in bombierter Form mit einem Nettoinhalt von 322 Litern verfügt über komfortable<br />

Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise ergonomisch geformte Griffe für<br />

leichte Türöffnung, 1 verchromtes Flaschengitter oder ein Flaschenfach für XL-Flaschen.<br />

Ein ungewöhnliches Productplacement mit trendigen Geräten der Gorenje Retro<br />

Collection im Foyer West der Messe begeisterte in der Zeit vom 2. bis 5. Juni die 43000<br />

Besucher der Retro-Show „Klassikwelt 2011“ in Friedrichshafen am Bodensee. Auf den<br />

rund 85000 Quadratmetern präsentierten sich dort Aussteller aus 10 Nationen mit klassischen<br />

OldTimer-Modellen zu Wasser, zu Lande und in der Luft.<br />

„Mit diesen aktuellen Aktivitäten verfolgen wir eine Steigerung des Bekanntheitsgrades<br />

der Marke Gorenje sowie den kontinuierlichen Ausbau des positiven Markenimages<br />

nicht nur beim Handel, sondern gezielt auch bei den Endkunden“, so Thomas<br />

Wittling, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Gorenje Vertriebs GmbH München.<br />

www.warendorf.eu<br />

Alexander Stotz.<br />

www.gorenje.de<br />

10 KücHENplANER 5/2011


plANA Küchenland<br />

TüV-Siegel für ServiceQualität<br />

Als erster und nach eigener Aussage bisher einziger deutscher<br />

Küchenhändler hat „PLANA Küchenland“, mit Sitz der Firmenzentrale<br />

in Böblingen, und seine 36 Häuser das TÜV-Siegel<br />

für geprüfte ServiceQualität erhalten. „Wir stellen seit mehr als<br />

20 Jahren hohe Ansprüche an die Qualität unserer Produkte und<br />

den gesamten Servicebereich – vom ersten Gespräch mit dem<br />

Kunden bis hin zu dessen Betreuung weit über den Vertragsabschluss<br />

hinaus. Das durch den TÜV SÜD Management Service<br />

verliehene Siegel ist eine Belohnung für den unermüdlichen Einsatz<br />

unserer Mitarbeiter, über die wir uns sehr freuen“, so Geschäftsführer<br />

Martin Alof.<br />

Der Verleihung des TÜV-Siegels sei eine Menge Vorarbeit vorausgegangen:<br />

„In den vergangenen Monaten haben sich sowohl<br />

unsere Firmenzentrale als auch unsere Franchise-Partner einer<br />

umfangreichen Prüfung der Servicekultur, der Servicezuverlässigkeit,<br />

des Beschwerdemanagements und der Qualifikation der<br />

Mitarbeiter unterzogen“, so Martin Alof. Zeitgleich wurden Testanrufe,<br />

Test-E-Mails und Testkäufe mit Beratungsgesprächen<br />

durchgeführt. „Eine individuelle Küchenplanung und die Befragung<br />

von rund 8000 unserer über 100 000 Kunden rundeten das<br />

Prozedere ab“, beschreibt Alof die Zeit vor der Siegelverleihung.<br />

Ausruhen können seine Mannschaft und er sich auf diesen Lorbeeren<br />

allerdings nicht: „Ab sofort gibt es jährliche Überprüfungen<br />

und Überwachungen durch den TÜV SÜD. Das ist ein<br />

echter Anreiz für uns, in den kommenden Jahren zu gewährleisten,<br />

dass die von uns erfüllten Anforderungen an die Zertifizierung<br />

der ServiceQualität erneut bestätigt werden.“<br />

Ausgezeichnet mit dem TÜV-Siegel: Übergabe des TÜV-Siegels an<br />

Martin Alof, Geschäftsführer PLANA Küchenland Lizenz & Marketing<br />

GmbH.<br />

PLANA Küchenland stellt mit aktuell ca. 520 Mitarbeitern<br />

seit mehr als zwei Jahrzehnten individuelle Einbauküchen zusammen<br />

– von der „Einsteigerküche“ ab rund 5000 Euro bis<br />

hin zur Luxus-Küche ohne Budget-Limit. Laut Geschäftsführer<br />

Martin Alof erwirtschafteten die 36 Häuser mit ihrem Komplettsortiment<br />

einen Gesamtumsatz von rund 100 Millionen Euro<br />

– „ Tendenz steigend“.<br />

www.plana.de<br />

KARL ERFOLG


Markt + Menschen<br />

rational einbauküchen<br />

Am 1. Juli 2011 hat Betriebswirt Thomas Klee, 35, die<br />

Exportleitung bei der rational einbauküchen GmbH übernommen.<br />

Er tritt die Nachfolge von Hans H. Krückemeier,<br />

66, an, der spätestens zum Ende des Jahres in den Ruhestand<br />

wechseln wird. Krückemeier ist seit 1999 als Exportleiter<br />

bei rational tätig. Unter seiner Regie wurde rational<br />

als internationale Marke ausgebaut. Heute liegt die Exportquote<br />

bei fast 55 %. Thomas Klee kennt die Küchenbranche<br />

durch berufliche Stationen bei der Wellmann-Gruppe und<br />

Poggenpohl. Vor seinem Engagement als Exportmanager<br />

bei Poggenpohl war er bereits drei Jahre bei rational tätig<br />

und kennt das Unternehmen somit sehr gut.<br />

www.rational.de<br />

ZOW<br />

Mit sieben erfahrenen Branchenkennern hat sich ein<br />

neuer ZOW-Beirat konstituiert, der die Zuliefermesse Ostwestfalen<br />

in Bad Salzuflen aktiv mitgestalten will. Dabei<br />

sind: Andreas Bielefeld (Nobila Werke), Eckhard<br />

Breitenkamp (Hettich Furntech), Holger Dzeia (Interprint),<br />

Wilfried Niemann (Karl. W. Niemann), Klaus-<br />

Dieter Midding (Siro-Camar Vertriebsgesellschaft),<br />

Massimo Salice (Arturo Salice) und Markus Sander (Westag<br />

& Getalit).<br />

www.zow.de<br />

Begehrte Nominierung<br />

ECO by Cosentino ® ist nominiert<br />

für den Designpreis<br />

Deutschland 2012. Für den<br />

begehrten Preis hatte sich<br />

das Traditionsunternehmen<br />

mit seiner nachhaltigen und<br />

recycelten Oberfläche beworben.<br />

Jährlich wird die<br />

Auszeichnung vom „Rat für<br />

Formgebung“ vergeben. Die<br />

Institution wurde 1953 auf<br />

Beschluss des Deutschen<br />

Bundestages ins Leben gerufen<br />

und zählt nunmehr zu<br />

den renommiertesten Kompetenzzentren<br />

im Bereich<br />

Design weltweit, gefördert<br />

durch das Bundesministerium<br />

für Wirtschaft und Technologie.<br />

Daher ist der Anspruch auch kein geringerer, als die Ausschreibung<br />

zu einer „Sache für die Besten“ zu deklarieren. „Umso<br />

mehr freuen wir uns, mit ECO by Cosentino dabei bedacht zu werden“,<br />

heißt es in einer Mitteilung. Die Nominierung zeige die Anerkennung<br />

und Wertschätzung des unternehmerischen Handelns<br />

der Cosentino Group. Geprägt und getrieben sei dies von stetigen<br />

Innovationen und einer wohlbedachten Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik.<br />

www.ecobycosentino.com<br />

Die Oberfläche ECO by Cosentino ®<br />

besteht aus mindestens 75 % recycelten<br />

Materialien wie Spiegel-,<br />

Glas- und Porzellanstückchen, Porzellanfliesen<br />

und verglaste Asche.<br />

Rosskopf & partner AG<br />

20 Jahre Kompetenzzentrum Hennersdorf<br />

Am Standort Hennersdorf wurden mehr als 100 Arbeitsplätze<br />

geschaffen.<br />

Die Rosskopf & Partner AG feierte das 20-jährige Bestehen<br />

ihres Kompetenzzentrums Mineralwerkstoff in Hennersdorf<br />

bei Augustusburg. Aus bescheidenen Anfängen heraus machte<br />

sich Helmut Roßkopf im Jahre 1984 im hessischen Gnadenthal<br />

bei Limburg an der Lahn mit einer Schreinerei selbstständig.<br />

Vier Jahre später traf er auf Martin Funck. Durch dessen Beteiligung<br />

am Unternehmen entstand zunächst die Roßkopf & Partner<br />

GmbH. Im Mai 1991 wurde der Zweigbetrieb in Hennersdorf<br />

bei Chemnitz in Sachsen gegründet. Angefragt durch die Jesus-<br />

Bruderschaft, mit der beide Firmeninhaber eng verbunden sind,<br />

entschied man sich für diesen Standort, um in einer bis dahin<br />

strukturschwachen Region neue Arbeitsplätze zu schaffen. Zunächst<br />

übersiedelte Helmut Roßkopf 1992 nach Hennersdorf. Martin<br />

Funck folgte 1994 als alles soweit vorbereitet war, dass er sich<br />

mit seiner Familie am neuen Firmenstandort ansiedeln konnte.<br />

Seitdem leitet Martin Funck die Geschicke in Hennersdorf.<br />

Der Standort Hennersdorf wurde in den nächsten Jahren<br />

durch Investitionen in einen modernen Maschinenpark zum<br />

strategischen Firmenzentrum für die Verarbeitung von Mineralwerkstoff.<br />

Für die Region Mittelsachsen/Erzgebirge/Chemnitz<br />

bedeutete die Ansiedlung des Unternehmens die Schaffung von<br />

mehr als 100 Arbeitsplätzen.<br />

Aber auch darüber hinaus engagiert sich die Rosskopf & Partner<br />

AG im lokalen Umfeld und ist umfassend in die Region integriert.<br />

Von Beginn an investierte das Unternehmen in die Wasserkraftanlage<br />

in Hennersdorf, sodass heute ein Großteil der<br />

benötigten Energie aus dem eigenen Kraftwerk kommt. Auch werden<br />

das Werk- und Studienzentrum, verschiedene Vereine und<br />

das Regenbogengymnasium in Augustusburg schon seit vielen<br />

Jahren unterstützt.<br />

Heute ist die Rosskopf & Partner AG eigenen Angaben zufolge<br />

einer der größten europäischen Verarbeiter von Premium-Oberflächenmaterialien<br />

wie Mineralwerkstoff, Quarzstein, Porzellankeramik<br />

und Glaskeramik. Mit einer Exportquote von mehr als<br />

50 % und einer positiven Entwicklung sei das Unternehmen gut<br />

aufgestellt für die Zukunft und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor<br />

in Mittelsachsen.<br />

www.rosskopf-partner.de<br />

12 KücHENplANER 5/2011


Das Kochen: sicher. Das Essen: lecker.<br />

Sicher wie nie: Kochen mit powerInduktion.<br />

siemens-home.de<br />

Ihre Freude am Kochen sollte nichts trüben. Deshalb<br />

macht powerInduktion das Kochen nicht nur schneller<br />

und sauberer, sondern auch sicherer: Die Glaskeramik-<br />

Oberfläche wird nur durch die Rückwärme des Kochgeschirrs<br />

erwärmt. So gibt es keine Verbrennungsgefahr<br />

durch heiße Kochzonen mehr. Und die innovative<br />

varioInduktion bietet zusätzlich mehr Spielraum beim<br />

Kochen, da sich das Koch geschirr auf der großen Kochzone<br />

beliebig platzieren lässt. Mehr Informationen<br />

erhalten Sie bei Ihrem Siemens-Verkaufsbeauftragten.<br />

Siemens. Die Zukunft zieht ein.


Messe<br />

Neu gemischt<br />

Herbstmessen. Ostwestfalen<br />

ruft. Aber in diesem Jahr ist<br />

vieles anders als gewohnt. Die<br />

(Aussteller-)Karten rechts und<br />

links der A30 sind neu gemischt.<br />

Mehr als 100 Aussteller an 27 Standorten<br />

in 12 Orten. Die Herbstmessen in Ostwestfalen<br />

verlangen seit jeher Kondition und gute<br />

Ortskenntnisse. In diesem Jahr ist ein modernes<br />

Navigationsgerät als Autozubehör sinnvoller<br />

denn je, um im Küchendreieck Melle,<br />

Rödinghausen und Verl-Sürenheide – mit dem<br />

Küchen-Epizentrum Löhne – die Übersicht zu<br />

wahren. Denn mancher eingefahrene Messeweg<br />

ist passé. Focus Küche & Bad in Enger-<br />

Besenkamp hat Tür und Tor fest verschlossen,<br />

dafür hat die Ordermesse area30 in Löhne<br />

ihr Zelt aufgeschlagen. Das Forum26 präsentiert<br />

eine fast runderneuerte Ausstellerschaft.<br />

Blanco stellt neu auf Gut Böckel aus und Franke<br />

zusammen mit Schüller, Leicht, Zeyko und<br />

Erbi jetzt im house4kitchen. AEG wiederum<br />

hat es nach Bad Oeynhausen verschlagen. In<br />

einen Yachtclub. Wenigstens sind die Küchenmöbelhersteller<br />

da, wo sie immer sind. Bei sich<br />

in der heimischen Hausausstellung. Wer wo in<br />

Ostwestfalen ausstellt, zeigt unsere Übersicht<br />

auf der folgenden Doppelseite.<br />

Auf Kontinuität scheinen die Zeichen<br />

auch bei den Produkten zu stehen. Haben typische<br />

„Grüne Themen“ schon das Geschehen<br />

im vergangenen Jahr geprägt, werden sie<br />

diesmal an Dominanz weiter zulegen. So beschreitet<br />

Nobilia beispielsweise „The Green<br />

Way, Ballerina hat mit Unterstützung der neuen<br />

BalanceBoard-Platte von Pfleiderer die<br />

„GreenTec Kitchen“ gebaut, und die Hausgerätehersteller<br />

laufen zur energieeffizienten<br />

Höchstform auf. Die Zubehörlieferanten haben<br />

den Trend zur Nachhaltigkeit ebenfalls längst<br />

verinnerlicht, würzen ihn zusätzlich mit einer<br />

großzügigen Portion Lifestyle.<br />

Wir haben viele Messeneuheiten für Sie zusammengestellt<br />

und zeigen Ihnen, was es auf<br />

der IFA in Berlin Anfang September zu sehen<br />

gab und was es in Ostwestfalen ab dem 17. September<br />

zu sehen gibt.<br />

www.kuechenplaner-magazin.de<br />

14 KüCHENPLANER 5/2011


5/2011 KüCHENPLANER 15


Messe<br />

Herbstmessen<br />

Küchenmeile A30<br />

house4kitchen<br />

area 30<br />

Wer wo in Ostwestfalen ausstellt<br />

Bad Oeynhausen<br />

Artego (ehemals Hobby Küchen): Zu den<br />

Meerwiesen 17, 32549 Bad Oeynhausen<br />

Beeck: Carl-Zeiss-Straße 23,<br />

32549 Bad Oeynhausen<br />

AEG, Juno-Electrolux, Zanussi: „Italian<br />

Yacht Centre“, Weserstraße 155,<br />

32547 Bad Oeynhausen<br />

Bad Salzuflen<br />

Pronorm: Meerbrede 4 / B 239,<br />

32107 Bad Salzuflen<br />

Bünde<br />

Rotpunkt: Ladestraße 52, 32257 Bünde<br />

Enger<br />

RWK: Südstraße 16 , 32130 Enger<br />

Störmer: Spenger Straße 188 ,<br />

32130 Enger<br />

Herford<br />

Poggenpohl: Poggenpohlstraße 1,<br />

32051 Herford<br />

Hiddenhausen<br />

Alno, Wellmann, Impuls, Pino:<br />

Industriestraße 83, 32120 Hiddenhausen<br />

Brigitte: Boschstraße 17,<br />

32120 Hiddenhausen<br />

Eggersmann: Herforder Straße 196,<br />

32120 Hiddenhausen<br />

Kirchlengern<br />

Schröder: Oeppingsbrink 7,<br />

32278 Kirchlengern (Klosterbauerschaft)<br />

Löhne<br />

Bauformat/Burger: Kattwinkel 1,<br />

32584 Löhne<br />

inkl. Gorenje-Präsentation<br />

Nieburg: Unterer Hellweg 2 - 4,<br />

32584 Löhne<br />

inkl. Präsentation Sagemüller & Rohrer<br />

Nolte: Anni-Nolte-Straße 4 (vormals<br />

Windmühlenweg 15 3), 32584 Löhne<br />

house4kitchen, Ausstellungszentrum<br />

mit den Küchenmöbelherstellern<br />

Schüller, Leicht und zeyko sowie<br />

Franke und Erbi: Oeynhauser Straße 99,<br />

32584 Löhne; 17. - 23. September<br />

SieMatic, August-Siekmann-Str. 1 – 5,<br />

32584 Löhne<br />

area30, Ausstellungszentrum: Ausstellerliste<br />

siehe Kastentext (rechts);<br />

Lübbecker Straße 30, 32584 Löhne<br />

( Autobahn A 30, Ausfahrt 30); Öffnungszeiten<br />

9 - 18 Uhr; 17. - 22. September<br />

Melle<br />

KH System Möbel: Spenger Straße 46,<br />

49328 Melle<br />

rational: Rationalstraße 4, 49328 Melle<br />

Express Küchen: Am Mühlenbach 1,<br />

49328 Melle / Bruchmühlen<br />

Rödinghausen<br />

Ballerina: Bruchstraße 49 - 51,<br />

32289 Rödinghausen<br />

Häcker: Werkstraße 3,<br />

32289 Rödinghausen<br />

Forum 26, Ausstellungszentrum: Industriestraße<br />

59, 32289 Rödinghausen-Ostkilver<br />

(Abfahrt 26 der A 30). Aussteller:<br />

Brinkmeier Küchen, Oster Die Möbelcollection,<br />

Barazza, Die Betonköpfe,<br />

Stadler Edelstahl, Erge Küchentechnik,<br />

Homeier Küchentechnik, Hollweg Arbeitsplatten,<br />

Petraluxe (Angaben ohne<br />

Gewähr), 17. - 22. September<br />

Gut Böckel, Ausstellungszentrum:<br />

Rilkestraße 18, 32289 Rödinghausen.<br />

Aussteller Miele, Blanco, Warendorfer<br />

Küchen GmbH, KWC, Quirrenbach Steinarbeitsplatten,<br />

Schulte Design (Massivholzmöbel),<br />

Jaksch Küchentechnik,<br />

AGA (Range Cooker), (Angaben ohne Gewähr);<br />

17. - 23. September<br />

Verl-Sürenheide<br />

Nobilia: Waldstraße 53 - 57, 33415 Verl<br />

Stemwede<br />

Optifit: Jaka-Straße 3,<br />

32351 Stemwede-Wehdem<br />

16 KüCHENPLANER 5/2011


2011<br />

Forum 26<br />

Gut Böckel<br />

Neu!<br />

Aussteller der area30<br />

A.S.K. / Aqua Cucina<br />

Bauknecht<br />

Beckermann Küchen<br />

Berbel Ablufttechnik<br />

Berghoff<br />

Bora Lüftungstechnik<br />

carysil; mit Marke acrysil<br />

Compusoft<br />

coolGiants; Marken: MGS, Sub-Zero,<br />

Wolf, GE, Fisher & Paykel<br />

DER KREIS<br />

Ebis; mit Marke ko.pas<br />

Elica<br />

FALCON Deutschland<br />

Falmec Dunstabzugshauben<br />

felego handelsagentur<br />

Ferdinand Holzmann Verlag<br />

Furnitec<br />

Giesselmann<br />

Grupp Metall<br />

GUTMANN exklusiv hauben<br />

Hofemeier<br />

Interiorvista apps & images<br />

Kludi<br />

kruse@design / Novy Dunsthauben<br />

Küche&Co GmbH<br />

Küchen Partner AG<br />

KÜCHEN-AREAL<br />

küchenatlas<br />

KüchenTreff mit electrostore<br />

Küppersbusch<br />

lacanche; mit Marke Westahl<br />

Lechner<br />

Linak; mit Marke Deskline<br />

MEYER STAHLMÖBEL Collection;<br />

mit Marke Ease – All you can seat<br />

Naber<br />

Okite<br />

Oranier Küchentechnik<br />

planungswelten<br />

Quooker<br />

Reginox<br />

Rodi<br />

rotarex; mit Marke bubble box<br />

Sagoma<br />

SHD Holding GmbH<br />

Signia Küchen<br />

Silestone<br />

SILVERLINE<br />

Solidestein<br />

Softronik<br />

STROBEL VERLAG<br />

systemceram<br />

Teka Küchentechnik; mit Marke Thor<br />

V-ZUG<br />

Wertgarantie<br />

Stand 18. August 2011,<br />

aktuelle Liste auf www.area-30.de.<br />

UNGLAUBLICH LEISE DUNSTHAUBEN<br />

Neu von NOVY: Eine Dunstabzugshaube<br />

muss nicht immer über dem<br />

Kochfeld hängen. Lernen Sie unsere<br />

Neuheit in'to kennen! Die höhenverstellbare<br />

Kochfeldabsaugung wurde<br />

entwickelt, damit Sie völlige Kopffreiheit<br />

und frische Luft genießen.<br />

Dank ihrer starken Leistung wird der<br />

Dunst von Pfannen und Töpfen einfach<br />

nach unten abgesaugt. Und das<br />

auf Wunsch bei Abluft oder Umluft.<br />

Infos hierzu und zur alternativen<br />

Deckenhaube High'line gibt es auf:<br />

www.NOVY-Dunsthauben.de<br />

5/2011


Messe<br />

Premiere für die area30<br />

Interview. Parallel zur Küchenmeile findet in Löhne die neue Orderfachmesse area30 statt.<br />

Im Gespräch mit dem KÜCHENPLANER schildert Michael Rambach vom Organisationsteam<br />

Details.<br />

Premiere für die area30 in Löhne.<br />

Läuft alles nach Plan, Herr Rambach?<br />

Michael Rambach: Ja, alles läuft<br />

nach Plan. Sämtliche Beteiligten intern<br />

und extern sind in Aktion. Wir<br />

haben eine exzellente Runde Mitdenker<br />

an Bord, die mit den Themen<br />

Messe, Marketing, der sehr<br />

komplexen Situation der Temporärhalle<br />

sowie den vielen Gewerken<br />

vor Ort vertraut sind und sich kümmern.<br />

Jeder engagiert sich bis aufs<br />

Maximum und alle freuen sich, bis<br />

es endlich am 17. September losgeht.<br />

Wie viele Aussteller haben sich<br />

angemeldet?<br />

Michael Rambach: Insgesamt sind<br />

90 Aussteller und Marken zur Premiere<br />

an Bord.<br />

Können Sie zahlenmäßig zwischen<br />

Aussteller und Marken spezifizieren?<br />

Michael Rambach: Viele Aussteller<br />

treten mit mehreren Marken<br />

auf. Wir kommunizieren, falls die<br />

Aussteller dies wünschen, die einzelnen<br />

Marken. Die Anzahl der<br />

Standbucher ist 45. Das ist für eine<br />

Erstveranstaltung, zu der wir erst<br />

Ende Januar 2011 den Startschuss<br />

gegeben haben, nach jetzt 7 Monaten<br />

eine beeindruckende Zahl.<br />

Welche Produktgruppen sind<br />

vertreten?<br />

Michael Rambach: Die Produktgruppen<br />

bestehen aus: Accesoires,<br />

Arbeitsplatten, Armaturen, Dienstleistungen,<br />

Dunstabzügen, Elektrogeräte,<br />

Institutionen und Verbände,<br />

Küchenmöbel, Licht, Möbel, Software<br />

/ IT, Sonstiges, Spülen, Stühle,<br />

Tische, Verlage, Zubehör. Unter den<br />

Ausstellern befinden sich sehr viele<br />

Marktführer.<br />

Gibt es spezielle Schwerpunkte?<br />

Michael Rambach: Die Schwerpunkte<br />

liegen klar bei allen Bereichen<br />

rund um die Einbauküche<br />

und die Einbauküche selbst.<br />

Zählen Einkaufsverbände ebenfalls<br />

zu den Ausstellern?<br />

Michael Rambach: Ja, die Verbände<br />

DER KREIS, Küchen-Areal, Küche<br />

& Co, Küchenpartner AG und<br />

Küchentreff stellen aus.<br />

Und sonstige Dienstleister?<br />

Michael Rambach: Die Küchenplanungssoftwarehäuser,<br />

die Verlage<br />

und einige weitere interessante<br />

Branchendienstleister haben Ihre<br />

Heimat in der area30 gefunden.<br />

Sie haben eine Sonderausstellung<br />

namens „future area“ angekündigt.<br />

Was verbirgt sich dahinter?<br />

Michael Rambach: Ein besonders<br />

spannendes Thema: Im Bereich<br />

„future area“ finden Sie wie es der<br />

Name schon sagt: „Zukunftsstudien“.<br />

Naber präsentiert eigene<br />

Entwürfe zur mobilen Küche der<br />

Zukunft zusammen mit „Kilian<br />

Schindler Design Bureau Karlsruhe“<br />

und „designstudio Stadtnomaden<br />

Stuttgart“.<br />

Neff präsentiert zusammen mit<br />

den Fakultäten „Innenarchitektur“<br />

und „Holztechnik und Bau“ der<br />

Hochschule Rosenheim Küchenmodelle<br />

der Zukunft. Es werden 4<br />

Küchenmodelle in jeweils eigenen<br />

Räumen von 8 Quadratmetern präsentiert.<br />

Pro Modell steht ein Student<br />

der Hochschule während der<br />

gesamten Messezeit für Präsentationen<br />

zur Verfügung. „future<br />

area“ sollte man unbedingt besuchen.<br />

Wie finden Messegäste das Gelände<br />

der aerea30?<br />

Michael Rambach: Der Name<br />

area30 kommt nicht von ungefähr.<br />

Sie finden die area30: Autobahn<br />

A30 – Abfahrt No. 30 – Lübbecker<br />

Straße 30. In nur einer Minute ist<br />

man von der Autobahn am Messegelände.<br />

Die Lübbecker Straße 30<br />

hat die Stadt Löhne für die area30<br />

möglich gemacht. Die Navigationssysteme<br />

werden diese noch ganz<br />

junge Hausnummer 30 noch nicht<br />

im System haben. Tippen Sie einfach<br />

Hausnummer 29 oder 31 und<br />

Sie stehen direkt vor dem Platz. Darüber<br />

hinaus wird die area30 im<br />

Rahmen der branchenbekannten<br />

orangen Herbsthausmessenbeschilderung<br />

natürlich mit Hinweisen<br />

vertreten sein.<br />

Wo kann geparkt werden?<br />

Michael Rambach: In direkter<br />

Nähe stehen 2500 Parkplätze für<br />

die area30 bereit.<br />

Wie viele Parkplätze stehen direkt<br />

an der area30 zur Verfügung?<br />

Michael Rambach: Ca. 650 Parkplätze<br />

stehen auf dem Platz zur<br />

Verfügung. Für Aussteller gibt es<br />

zusätzlich eigene Parkplätze.<br />

Und wenn die voll sind? Gibt es<br />

Ausweichflächen?<br />

Michael Rambach: Die insgesamt<br />

2500 Parkplätze sind in einer<br />

Distanz von 1 - 3 Fahrminuten<br />

erreichbar. Die umliegenden<br />

area30-Parkplätze werden von<br />

area30-Shuttle-Fahrzeugen angefahren.<br />

Der Besucher steigt ein und<br />

wird direkt zum Halleneingang gebracht.<br />

Später wieder zurück. Die<br />

Fahrzeuge fahren auch für einzelne<br />

Besucher zu den Parkplätzen.<br />

Das ist sehr bequem.<br />

Viele Küchenhändler kennen die<br />

von Ihrer Firma organisierte Messe<br />

küchentrends in München. Ist<br />

die area30 mit der küchentrends<br />

vergleichbar?<br />

Michael Rambach: Die Premiumfachmesse<br />

küchentrends hat eine<br />

einzigartige Ausrichtung: Zwei Messetage<br />

– kompakt – kommunikative<br />

Messestände – Ausrichtung Süd-<br />

18 KüCHENPLANER 5/2011


deutschland-Österreich-Schweiz – spannende<br />

Podiumsdiskussionen und Expertenrunden<br />

– informative Fachvorträge. Die<br />

neue Orderfachmesse area30 richtet sich<br />

exakt an das gestellte Anforderungsprofil<br />

der ostfwestfälischen Herbsthausmessen.<br />

Nämlich?<br />

Michael Rambach: Es ist eine Fachmesse<br />

in Synergie mit dem Orderverhalten der<br />

Branche und bietet eine optimale Erreichbarkeit.<br />

Im Herbst wird gelistet und geordert.<br />

Auf die in München beliebten Fachvorträge<br />

und Podiumsdiskussionen wird auf<br />

der area30 verzichtet, da der Fachbesucher<br />

nur eine durchschnittliche Verweildauer<br />

von 1 - 2 Tagen auf den Herbsthausmessen<br />

hat. In dieser Zeit will er mehrere<br />

Messestandorte erreichen. Die Zeit reicht<br />

dem Fachbesucher nicht, um an Diskussionen<br />

oder Vorträgen teilzunehmen.<br />

Was Ihnen sicher bekannt vorkommen<br />

wird ist das Styling, welches wir auch auf<br />

der Orderfachmesse area30 einsetzen.<br />

Ebenso der Cateringbereich im Zentrum<br />

des Geschehens ist ein wesentlicher Bestandteil.<br />

Auf der area30 haben wir diesbezüglich<br />

noch einen oben drauf gesetzt:<br />

Neben leckeren Speisen und Getränken<br />

genießt man Kaffeespezialitäten, wie man<br />

es nur aus Italien kennt. Eine eigene Eistheke<br />

wird ebenso geschaffen wie eine<br />

Außen-Grillstation.<br />

Kostet der Besuch der area30 Eintritt?<br />

Michael Rambach: Der Eintritt zu area30<br />

ist kostenfrei für registrierte Fachbesucher.<br />

Müssen sich Besucher registrieren?<br />

Michael Rambach: Die Besucher registrieren<br />

sich an der „check-in area“ bei den<br />

charmanten area30-Messehostessen.<br />

Geht das auch vorab per Online-Anmeldung.<br />

Michael Rambach: Das geht und das ist<br />

auch sehr bequem.<br />

Wie genau?<br />

Michael Rambach: Fachbesucher können<br />

sich auf der Homepage der area30 www.<br />

area-30.de unter „besucheranmeldung“<br />

registrieren. Per E-Mail bekommen sie<br />

dann die Eintrittskarte. Ausdrucken und<br />

mitnehmen. Fertig.<br />

Der Besucher geht dann vor Ort mit<br />

der Eintrittskarte direkt zur „entree area“<br />

durch. Ein „scan-peep“ und sie sind mitten<br />

im Geschehen.<br />

Sie haben einen Wunsch frei: Was wünschen<br />

Sie sich für die Premiere der<br />

area30?<br />

Michael Rambach: Seit 20 Jahren fahre<br />

ich im Herbst nach Ostwestfalen. Meist<br />

gibt es in dieser September-Woche schönes<br />

Wetter. Wir haben deshalb zwei großzügige<br />

„outdoor-areas“ mit Sitzmöbeln,<br />

Schirmen und Grill-Pagode errichtet.<br />

Man kann dort von Espresso bis Aperol<br />

Spriz den Ostwestfalenherbst genießen.<br />

Ich wünsche mir die passenden angenehmen<br />

Sonnenstrahlen dazu. Schönes<br />

Wetter – tolle Stimmung!<br />

Vielen Dank für das Gespräch, Herr<br />

Rambach.<br />

Das Team der küchentrends GmbH organisiert die Orderfachmesse area30 in Löhne (von<br />

links): Stefan Kuchenbauer, Ulrike Rebek und Michael Rambach.<br />

5/2011


Messe<br />

Exklusiv und stimmungsvoll inszeniert<br />

in restaurierten Gemäuern:<br />

Premiumanbieter Blanco präsentiert<br />

sich als Partner der Küchenmeile A30<br />

e.V. auf dem über 300 Jahre alten<br />

Hofgut Böckel in Rödinghausen.<br />

Vom 17. bis 23. September auf Gut Böckel<br />

Blanco im stilvollen Rahmen<br />

Unter der Überschrift „Premiere<br />

bei Blanco“ stellt der Küchentechnik-Spezialist<br />

seine Neuheiten<br />

erstmals auf Gut Böckel in Rödinghausen<br />

vor. Der Ort ist außergewöhnlich:<br />

Eingebettet in einem<br />

parkähnlichen Landschaftsgarten<br />

präsentiert sich Blanco als Partner<br />

der Küchenmeile A30 e.V. in der<br />

„Blanco-Galerie“ direkt am Eingang<br />

des über 300 Jahre alten barocken<br />

Hofguts. Der Spülenspezialist und<br />

Marktführer für Küchenarmaturen<br />

verspricht seinen Kunden nur acht<br />

Monate nach dem Neuheiten-Feuerwerk<br />

auf der LivingKitchen weitere<br />

interessante neue Produkte<br />

und Linienergänzungen – exklusiv<br />

und stimmungsvoll inszeniert<br />

in restaurierten Gemäuern.<br />

„Das hochwertige, außergewöhnliche<br />

Ambiente entspricht in idealer<br />

Weise unserer Markenpositionierung“,<br />

erklärt Achim Schreiber,<br />

Vorsitzender der Geschäftsführung.<br />

„Mit innovativen Systemlösungen<br />

und durchdachten Produktkonzepten,<br />

die genau auf die verschiedenen<br />

Anforderungen und Bedürfnisse<br />

des Marktes abgestimmt sind,<br />

möchten wir unsere Kunden auch<br />

dieses Mal wieder begeistern.“<br />

Auch wenn sich das auf Gut<br />

Böckel vorgestellte Produktspektrum<br />

durch den konsequent Blanco-typisch<br />

hohen Anspruch an<br />

Funktionalität und durchdachtem<br />

Design auszeichnet: Auf Überraschungen<br />

im Silgranit-Bereich, wo<br />

Blanco eigenen Angaben zufolge<br />

weltweit führend ist, darf man<br />

demnach ebenso gespannt sein wie<br />

auf Neuheiten aus Edelstahl. Nach<br />

der Einführung zweier neuer Farben<br />

im Januar, „die sich hervorragend<br />

etablieren“, habe sich der<br />

Trend hin zu farbigen Spülen weiter<br />

intensiviert – was sich auch im<br />

sorgsam darauf abgestimmten Armaturen-Programm<br />

widerspiegele.<br />

Der Rahmen für eine stilvolle<br />

Herbstschau könnte passender nicht<br />

sein: Abseits vom Messetrubel wirkt<br />

Gut Böckel wie eine Oase – und<br />

heißt Besucher herzlich willkommen:<br />

„Wir freuen uns auf den regen<br />

Austausch mit unseren Kunden und<br />

Geschäftspartnern, noch dazu in<br />

diesem stilvollen Ambiente“, so Lars<br />

Kreutz, Vertriebsleiter Deutschland<br />

und Mitglied der Geschäftsleitung.<br />

Aufgrund der so grundlegend veränderten<br />

Herbstmessen-Landschaft<br />

erwarte man bei der Blanco-Premiere<br />

in Rödinghausen auch ganz neue<br />

Gesichter. Zudem stimme die positive<br />

Entwicklung der Küchenmöbelindustrie<br />

und dem eigenen guten<br />

Start ins Jahr 2011 grundsätzlich optimistisch<br />

für den weiteren Jahresverlauf.<br />

www.blanco.de<br />

Eine der Neuheiten: Die Armatur Blancoyovis mit filigran geästelter Optik<br />

und ergonomischer Handhabung.<br />

20 KüCHENPLANER 5/2011


Messe<br />

KWC<br />

Patentierte Einheit<br />

Auf dem exklusiven Gut Böckel stellt<br />

der Schweizer Premiumarmaturenhersteller<br />

KWC seine Wasserspender vor,<br />

die von beliebten Klassikern bis zu den<br />

neuesten Armaturen reichen. Die neuesten<br />

Produkte heißen Sin, Ono touch<br />

light PRO und Livello.<br />

Das Modell KWC SIN vereint Funktion<br />

und Faszination. Ihr schlanker,<br />

gebogener Auslauf harmoniert<br />

mit den weichen Formen des Korpus,<br />

der an die klassische Bordeauxflasche<br />

erinnert. Erhältlich ist die Armatur auch mit highflex®-<br />

Federschlauch. Die mit dem „Design Plus Award“ ausgezeichnete<br />

Variante lässt sich einfach bedienen: Leichtgängig findet<br />

der Federschlauch nach jeder Nutzung automatisch in seine Ursprungsposition<br />

zurück. Die Technologie des elegant anthrazitfarbenen<br />

Federschlauches ist patentiert: Erstmals wurden hier<br />

Auslauf und Brause zu einer funktionellen Einheit kombiniert.<br />

Die zweistrahlige Brause (Neoperl-/Siebstrahl) ermöglicht sowohl<br />

eine schnelle Topfbefüllung als auch ein einfaches Vorwaschen<br />

von Geschirr oder sanftes Reinigen von Lebensmitteln.<br />

Die geschlossene Gesamtform mit nahtlosen, weichen Übergängen<br />

bis hin zum flachen Bedienungshebel führen zu einem Maximum<br />

an Reinigungsfreundlichkeit.<br />

www.kwc.de<br />

Auch<br />

das Modell<br />

SINN wird der<br />

Schweizer Hersteller<br />

KWC in<br />

seinen Räumen<br />

auf Gut Böckel<br />

zeigen.<br />

Zusätzliches Fach<br />

Eine flexible Lösung bieten die neuen<br />

My-Zone-Kältegeräte, die sich ganz den<br />

jeweiligen Bedürfnissen und Gewohnheiten<br />

ihrer Nutzer anpassen können.<br />

Statt zwei haben die neuen Stand-Kühl-/<br />

Gefriergeräte drei Türen. Die flexible<br />

My Zone befindet<br />

sich dabei genau<br />

in der Mitte zwischen<br />

Kühl- und<br />

Gefrierteil und<br />

kann, je nach Bedarf,<br />

zwischen<br />

+5 °C und -18 °C<br />

eingestellt werden.<br />

Damit gewinnt<br />

der Nutzer ein zusätzliches Kühloder<br />

Gefrierfach – je nachdem, wie er es<br />

gerade braucht. ( Haier)<br />

www.haier.de<br />

Orderfachmesse area30 in Löhne<br />

Magische 30<br />

Die Orderfachmesse „area30 – design. kitchen.<br />

technics.“ steuert auf eine erfolgreiche Premiere zu.<br />

Schon zum Start haben sich rund 60 Aussteller mit<br />

insgesamt etwa 90 Marken angemeldet. Vom 17. - 22.<br />

September 2011, täglich von 9 - 18 Uhr, werden in den<br />

temporären Messehallen an der Lübbecker Straße in<br />

Löhne Produkttrends und Dienstleistungen zu allen<br />

Aspekten der modernen Küche zu sehen sein.<br />

Das Messegebäude der area30 entsteht aus einem<br />

hochwertigen Hallenbausystem, das sich in seiner<br />

Art seit vielen Jahren bei zahlreichen Veranstaltungen<br />

rund um den Globus bewährt hat. Die mobilen<br />

Hallen werden exakt auf den Einsatzzweck<br />

zugeschnitten und sind in der Größe variabel. Man<br />

kann sie mehrstöckig bauen und untereinander verbinden.<br />

Die Firsthöhe in Löhne misst freitragend 12<br />

Meter. „Ein komplexes Beleuchtungssystem in Verbindung<br />

mit vielen Glaselementen sorgt für eine angenehme<br />

Lichtsituation“, betonen die Veranstalter.<br />

Maß der Dinge während der Messewoche ist die<br />

Zahl „30“. Sie steht bisher bei der area30 symbolisch<br />

für die Autobahn A30 sowie die Autobahnabfahrt<br />

Nr. 30, über die Autofahrer das Messegelände<br />

innerhalb einer Minute erreichen können. Wenige<br />

Wochen vor Messestart ist eine weitere Bedeutung<br />

hinzugekommen: Die Stadt Löhne hat für das Messegelände<br />

die Hausnummer 30 vergeben.<br />

Rund um das Veranstaltungsgelände stehen circa<br />

1250 Parkplätze zur Verfügung. Am Wochenende<br />

sind es laut Veranstalter bis zu 2500 Stellplätze. Zwischen<br />

den verschiedenen Parkplätzen der area30 gibt<br />

es einen speziellen kostenfreien Parkplatz-Shuttle-<br />

Service mit ausgewiesenen Kleinbussen und Limousinen.<br />

Der Shuttle-Service soll sicherstellen, dass die<br />

Fachbesucher schnell von ihrem area30-Parkplatz<br />

zur area30 und wieder zurückkommen.<br />

Bestandteil der Messe ist die Sonderausstellung<br />

„future area“. Küchenzubehörspezialist Naber zeigt<br />

in diesem Rahmen die zur LivingKitchen erstmals<br />

präsentierte Modulküche „Concept Kitchen“(vgl.<br />

KÜCHENPLANER 3/2011, S. 22). Ebenfalls mit dabei<br />

ist Neff. Der Hausgerätehersteller, selber nicht<br />

als Aussteller in Ostwestfalen vertreten, präsentiert<br />

in Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim<br />

„Die Küche der Zukunft“ (siehe auch ausführlichen<br />

Bericht an anderer Stelle in dieser Ausgabe).<br />

Eine nach Produkt- und Dienstleistungsgruppen<br />

sortierte Ausstellerliste wird tagesaktuell im Internet<br />

auf den Seiten der Orderfachmesse veröffentlicht.<br />

www.area-30.de<br />

22 KüCHENPLANER 5/2011


EINLADUNG ZU VIEL FRISCHER KÜCHE!<br />

hoerger.de<br />

BESUCHEN SIE DIE KÜCHENSHOW AN DER A30!<br />

Der Besuch bei uns wird Ihnen sicher schmecken. Vier Premiumhersteller präsentieren<br />

aktuelle Trends und neueste Technik rund um die Küche: überraschende<br />

News, kommende Highlights und eine Menge interessanter Gespräche erwarten<br />

Sie. Neu dabei: die Produktshow von Franke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.<br />

Offen von Sa. 17.09. bis Fr. 23.09.11,<br />

täglich von 9.00 - 19.00 Uhr<br />

house4kitchen<br />

Oeynhausener Straße 99<br />

32584 Löhne<br />

Germany<br />

Tel: +49(0)5732 98 98 99-0<br />

Fax: +49(0)5732 98 98 99-99<br />

info@house4kitchen.com<br />

www.house4kitchen.com


Messe<br />

Franke bezieht neues Domizil im „house4kitchen“<br />

Neuheiten fürs mittlere<br />

Preissegment<br />

Das „house4kitchen“ an der<br />

Oeynhausener Straße in Löhne ist<br />

das neue Franke-Domizil während<br />

der Herbstmessen in Ostwestfalen.<br />

Die Ausstellungsräume befinden<br />

sich unter einem Dach mit den<br />

Küchenmöbelherstellern Schüller,<br />

Leicht und Zeyko sowie dem Arbeitsplattenanbieter<br />

Erbi. Am neuen<br />

Standort zeigt das Unternehmen<br />

eine „sehenswerte Auswahl<br />

an attraktiven Neuheiten“ aus den<br />

Bereichen Spülen, Maßanfertigungen,<br />

Armaturen und Dunstabzugshauben“.<br />

Vor allem das mittlere<br />

Preissegment werde stark<br />

vertreten sein.<br />

Zu den Highlights der Neuheitenschau<br />

zähle die Dunsthauben-<br />

Linie Maris, die dem Systemgedanken<br />

folgt und optisch auf die<br />

eigenen Angaben zufolge sehr erfolgreiche<br />

Fragranit-Spülenreihe<br />

Maris abgestimmt ist. Bei der neuen<br />

Designhaube handele es sich um<br />

ein Kopffrei-Modell, das speziell<br />

für den mittleren Preisbereich konzipiert<br />

sei. Kennzeichnend seien<br />

das im Trend liegende Glas-Design<br />

sowie eine ebenso leistungsstarke<br />

wie bedienungsfreundliche Ausstattung.<br />

Angeboten werden vier<br />

Modell-Varianten in den Breiten 60<br />

und 90 cm. Und das wahlweise mit<br />

schwarzer oder weißer Glasabdeckung<br />

oder mit mittig platzierten<br />

Paneelen aus Edelstahl.<br />

Werksseitig ist die Dekor-Haube<br />

vorrangig für den Umluftbetrieb<br />

konzipiert. Sie lässt sich ohne Abluftkanal<br />

an der Wand montieren<br />

und ist dank klimaneutraler Wirkungsweise<br />

auch für den Einsatz<br />

in Niedrigenergie- und Passivhäusern<br />

geeignet. Eine Abluft-Version<br />

ist optional ebenfalls erhältlich.<br />

Zu den technischen Ausstattungsmerkmalen<br />

der Haubenreihe<br />

zählen unter anderem eine effiziente<br />

Randabsaugtechnik, eine einfach<br />

zu bedienende TouchControl-<br />

Steuerung mit drei Leistungsstufen<br />

plus Intensivlüftung bei einer maximalen<br />

Luftleistung von 700 m³/h.<br />

Hinzu kommt eine Nachlauf-Funktion<br />

mit automatischer Abschaltung<br />

sowie zwei dimmbaren Halogenstrahlern<br />

(2 x 20 Watt), die das<br />

Kochfeld ausleuchten aber auch als<br />

Ambientelicht dienen.<br />

„Dank der zurückhaltenden,<br />

schma len Optik, den modernen,<br />

leicht gesofteten Eckradien sowie<br />

der klaren Farbgestaltung lässt sich<br />

die neue Haubenlinie mit nahezu jedem<br />

Küchen-Stil kombinieren und<br />

auch bestens in ein wohnliches Umfeld<br />

integrieren“, betont das Unternehmen.<br />

Lieferbar ist die Kopffrei-<br />

Haubenreihe Maris ab Januar 2012.<br />

www.franke.de<br />

Im horizontal<br />

gestalteten Design:<br />

Kopffrei-<br />

Haube Maris von<br />

Franke für das<br />

mittlere Preissegment.<br />

Zu sehen<br />

während der<br />

Küchenmeile im<br />

„ house4kitchen“<br />

in Löhne.<br />

24 KüCHENPLANER 5/2011


www.alno.de<br />

INNOVATION IN SICHT<br />

DESIGN-TOUR 2011 – Küchenmeile A30<br />

Vom 17. bis 24. September 2011 freuen<br />

wir uns über Ihren Besuch im ALNO AG<br />

Kunden zentrum in Hiddenhausen.<br />

Wir haben uns gefragt, was Küchen- und Bootsbau gemeinsam haben und in der<br />

ALNOMARECUCINA die Antwort gefunden: Leidenschaft für hochwertige Qualität,<br />

präzise Verarbeitung und ausdrucksstarke Individualität. Die ALNOMARECUCINA<br />

bringt nautische Formen, Farben und Materialien an den Mittelpunkt unseres Lebens<br />

zuhause.<br />

ALNO. GENERATION KÜCHE.


Messe<br />

Die GreenTecKitchen im Dekor Edelbasalt. So wird sie auch auf der Ballerina-Hausmesse zu sehen sein.<br />

GreenTecKitchen<br />

setzt Maßstäbe<br />

Ballerina-Küchen. Zur Hausmesse im September wird die erste GreenTecKitchen<br />

vorgestellt. Diese wird mit Holzwerkstoffplatten gebaut, die anstelle von Holz ca.<br />

30 % Einjahrespflanzen beinhalten. Das Material dafür kommt von Pfleiderer, die<br />

energieeffizienten Geräte als Empfehlung von Bosch.<br />

Die Verbraucher wollen möglichst<br />

umweltfreundlich und nachhaltig<br />

hergestellte Produkte. Ballerina<br />

hat diese Konsumströmung<br />

konkret umgesetzt und präsentiert<br />

ein neues Küchenkonzept,<br />

das sich an diesen Werten orientiert<br />

und dennoch alle Bedürfnisse<br />

nach Komfort und Design<br />

erfüllt. Als Partner haben sich<br />

die Entwickler in Rödinghausen<br />

rund um Geschäftsführerin Heidrun<br />

Brinkmeyer und Marketingleiter<br />

Andreas Predian die Firmen<br />

Pfleiderer und Bosch ins Boot geholt.<br />

Pfleiderer liefert den neuartigen<br />

Werkstoff BalanceBoard (siehe<br />

KÜCHENPLANER, 4/2011, S. 21).<br />

26 KüCHENPLANER 5/2011


Deutsche Zuverlässigkeit<br />

seit 100 Jahren<br />

Präsentierten das neue Küchenkonzept GreenTecKitchen (von links): Andreas Predian<br />

und Heidrun Brinkmeyer (Ballerina Küchen), Rainer Zumholte (Pfleiderer) und<br />

Hans- Joachim Winzeck (Bosch Hausgeräte).<br />

Dazu empfohlen werden besonders energieeffiziente<br />

Geräte von Bosch. Aber letztlich<br />

könne der Planer bei der Gerätewahl<br />

selbst entscheiden, eine Komplettvermarktung<br />

sieht das Konzept nicht vor. Bis<br />

Ende des Jahres soll die GreenTecKitchen<br />

bei allen 210 Ballerina-Stützpunkt-Händlern<br />

in Deutschland platziert sein, so dass<br />

pünktlich zum Jahreswechsel Endkunden<br />

ihrem grünen Bewusstsein durch Handlung<br />

Ausdruck verleihen kann.<br />

Moderne Optik<br />

Die Gestaltung der neuen GreenTec-<br />

Kitchen erfolgt in der Optik des Edelbasalts<br />

als Melaminbeschichtung. Klare Linien<br />

dominieren. Die Küche wird mit der<br />

Wohnraumplanung im Edelbasalt-Dekor<br />

ergänzt und verschmilzt zu einer Einheit.<br />

„Das Dekor Edelbasalt besitzt ein dezentes,<br />

natürliches Aussehen und strahlt<br />

Langlebigkeit aus“, so Heidrun Brinkmeyer.<br />

Es sei viele Jahre modern und keinen<br />

kurzfristigen Trends ausgesetzt. Eingestuft<br />

ist die Küche in Preisstufe 1.<br />

Verplant werden können sämtliche<br />

Ballerina-Typen: Schränke, Regale, Paneele,<br />

Wangen und Arbeitsplatten sowie<br />

individuelle Sonderschränke werden aus<br />

diesem neuen Material angeboten. Kombinationen<br />

mit anderen Fronten und Platten<br />

sind gleichfalls möglich. Realisiert wird<br />

der für Ballerina-Küchen typische dekorgleiche<br />

Innen- und Außenkorpus.<br />

Für ein Jahr exklusiv<br />

Die Küche aus dem neuartigen Werkstoff<br />

BalanceBoard wird es für ein Jahr exklusiv<br />

nur bei Ballerina geben. „Mit der<br />

Neuheit GreenTecKitchen kann sich der<br />

Händler zum Thema Nachhaltigkeit regional<br />

am Markt profilieren und mit dieser<br />

Innovation werben“, betont Heidrun<br />

Brinkmeyer.<br />

Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen<br />

bietet die GreenTecKitchen eine wesentliche<br />

Erleichterung beim Transport<br />

zum Kunden und bei der Montage. Die<br />

Küche wiegt 20 % weniger als eine herkömmliche<br />

Küche. Dieses bedeutet, eine<br />

Gewichtsreduzierung von 7 kg für einen<br />

Unterschrank mit Arbeitsplatte und bei<br />

einer Durchschnittsküche mit 14 Schrankteilen<br />

eine Einsparung von 82 kg, das sind<br />

6 Kisten Bier. Die Küche bringe also nicht<br />

nur dem Nutzer Freude, sondern auch den<br />

Monteuren beim Aufbau der Küche.<br />

Die Gewichtsreduktion sei aber nur ein<br />

positiver Nebenaspekt der BalanceBoard-<br />

Platte, wie Pfleiderer-Geschäftsführer<br />

Vertrieb und Marketing, Rainer Zumholte,<br />

betont. Bei diesem völlig neuartigen<br />

Werkstoff stehe die Nachhaltigkeit klar<br />

im Mittelpunkt.<br />

www.ballerina.de<br />

www.pfleiderer.com<br />

www.bosch-home.com/de<br />

ORANIER NEU erleben<br />

NEUE<br />

NEUER<br />

NEUE<br />

NEUE<br />

NEUE<br />

NEUE<br />

NEUE<br />

Messe<br />

Stand<br />

hochwertige<br />

designorientierte<br />

Dunstabzugshauben<br />

autarke Flächeninduktion<br />

Backöfen und Herde<br />

A++ Geschirrspüler<br />

super Messeschnäppchen<br />

Messe area30 in Löhne, Ostwestfalen<br />

17. - 22. September 2011, Stand A 70<br />

EINLADUNG<br />

5/2011<br />

www.oranier.com


Messe<br />

„Future Nature“ lautet das Motto<br />

Bauknecht auf der area30<br />

„Future Nature“ lautet das Motto,<br />

unter dem Bauknecht seine neuen<br />

Einbaugeräte auf der neuen Orderfachmesse<br />

area30 vom 17. bis 22.<br />

September in Löhne vorstellt. An<br />

mehreren Highlight-Inseln können<br />

Besucher die Geräte interaktiv auf<br />

Touchscreen-Displays entdecken<br />

und sich über die Produktneuheiten<br />

2012 informieren. Den Gästen<br />

winkt außerdem ein iPad-Gewinnspiel.<br />

„Die Bedeutung und<br />

Attraktivität der area30 als nationale<br />

Ordermesse für den deutschen<br />

Möbel- und Küchenfachhandel ist<br />

für Bauknecht maßgebend. Die<br />

Messe bietet eine adäquate Plattform,<br />

um den Dialog zwischen Bauknecht<br />

und den Handelspartnern<br />

weiter auszubauen und ermöglicht<br />

dem Handel, sich rechtzeitig umfassend<br />

über die Produktinnovationen<br />

zu informieren“, so Ralf Birk,<br />

Vertriebsleiter Küchen- und Möbelhandel,<br />

Bauknecht Hausgeräte<br />

GmbH.<br />

6 Liter Wasser pro Spülgang* benötigt,<br />

werden Teller und Töpfe besonders<br />

sparsam gereinigt“, so das<br />

Unternehmen. Mit dieser Bestmarke<br />

sei das Gerät ein Paradebeispiel<br />

in Sachen Nachhaltigkeit.<br />

Neu im Bereich der Dunsthauben<br />

sind die innovativen Ambient<br />

Light Designhauben mit LED-Technologie.<br />

Diese sollen dank eines<br />

attraktiven Lichtspiels für ein<br />

frisches und individuelles Küchenambiente<br />

sorgen.<br />

www.bauknecht.de<br />

* Stand Februar 2011; basierend auf dem<br />

Normprogramm Bio-Normal 50 °C.<br />

Innovationen zum Anfassen<br />

In zwei unterschiedlich gestalteten<br />

Einbauküchen präsentiert<br />

Bauknecht Fachbesuchern<br />

die Design linien KOSMOS und<br />

KOMFORT. Zudem können die Besucher<br />

an mehreren Highlight-<br />

Inseln interaktiv auf großen<br />

Touchscreen-Displays anhand von<br />

selbsterklärenden Animationen,<br />

Präsentationen und Bildern in die<br />

Markenwelt von Bauknecht eintauchen<br />

und detaillierte Informationen<br />

zu den einzelnen Produkten<br />

aus den Bereichen Spülen, Kühlen<br />

und Kochen erhalten.<br />

Neben diesen Produkt-Highlights<br />

stellt Bauknecht in eigens<br />

eingerichteten „Innovation-Areas“<br />

die technischen Neuerungen für<br />

das Jahr 2012 vor. Darunter die besonders<br />

leicht zu reinigenden Backöfen<br />

mit Innenraum PureClean für<br />

perfekte Sauberkeit ganz ohne Chemie.<br />

Der Fokus der zweiten „Innovation-Area“<br />

liegt auf ressourcenschonenden<br />

Lösungen. „Mit dem<br />

Einbau-Geschirrspüler, der nur<br />

Bauknecht zeigt in Löhne auf der area30 die neuen Einbaugeräte und weitere<br />

Produktneuheiten 2012.<br />

28 KüCHENPLANER 5/2011


Premiere bei BLANCO.<br />

Die BLANCO-Galerie lädt ein.<br />

Willkommen bei BLANCO. Im Rahmen der Küchenmeile A 30 laden<br />

wir Sie herzlich ein. Besuchen Sie die BLANCO-Galerie und erleben Sie die<br />

BLANCO-Neuheiten 2012 in einem außergewöhnlichen, stilvollen Ambiente.<br />

Mehr unter www.blanco.de<br />

17. bis 23. September<br />

Gut Böckel<br />

Gut Böckel<br />

Rilkestrasse 18<br />

32289 Rödinghausen<br />

Öffnungszeiten:<br />

Täglich 9.00 Uhr – 19.00 Uhr<br />

Freitag 9.00 Uhr – 14.00 Uhr


Messe<br />

Aus dem Programm „systemat“: die Rasterküche AV 4030 in Polarweiß.<br />

Häcker<br />

Moderne Wohnlichkeit<br />

Die gesamte Präsentationsfläche ist neu<br />

gestaltet. Ausgestellt sind 45 Küchen aller<br />

Produktbereiche von „classic“ über „systemat“<br />

bis „emotion“. Zusätzliche Musterkojen<br />

bieten einen Überblick über Fronten,<br />

Arbeitsplatten und Korpusse. Eine interaktive<br />

Mediawand ermöglicht Einblicke in<br />

das Servicespektrum des Unternehmens.<br />

„Die Lebendigkeit der Ausstellung wird<br />

von einem Gourmetkoch unterstrichen,<br />

der in einer großen Funktionsküche Köstlichkeiten<br />

für unsere Besucher zubereitet“,<br />

versprechen die Messe-Verantwortlichen.<br />

Und angesprochen auf die Produktschwerpunkte:<br />

„Helle Farben, Oberflächen im<br />

‚Used-Look’ und moderne Wohnlichkeit<br />

stellen die Highlights der Ausstellung 2012<br />

dar.“ Einige Neuheiten nach Programmen:<br />

„classic“: Farbe Kaschmir, Oberflächen<br />

Akazie-hell sägerau und Akazie-grau sägerau.<br />

19 Ausstellungsküchen sind dem<br />

Einstiegsbereich „classic“ bei Häcker gewidmet.<br />

„systemat“: neue Korpushöhen in<br />

78 cm für die Produktlinie „systematART“<br />

(die grifflose Küche. Zusätzlich steht die<br />

Korpushöhe 71,5 cm für „systemat“ als Alternative<br />

neu zur Verfügung. „systemat“<br />

bezeichnet bei Häcker das Programm der<br />

Rasterküchen. Der elektrifizierte Lamellen-Oberschrank<br />

Climber ist nun auch in<br />

furnierter Ausführung zu sehen.<br />

„emotion“: „emotionNOVA“, die Elementeküche<br />

von Häcker, wird solo oder<br />

kombiniert mit konventionell geplanten<br />

Küchen in Szene gesetzt. Ein Großteil der<br />

zusätzlichen 600 m² Ausstellungsfläche<br />

sei dem Toppsegment „emotion“ gewidmet<br />

und setze „neue Maßstäbe für eine inspirierende<br />

Küchenwelt“.<br />

www.haecker-kuechen.de<br />

Noble Ausstrahlung<br />

Anmutig und leicht präsentiert sich das Model Noce aus der Oster<br />

Möbelkollektion. Edelholz der amerikanischen Walnuss ist kombiniert<br />

mit farbig hinterlegtem Mattglas und edlen Alu-Griffleisten.<br />

Das unterstreicht die noble Ausstrahlung. Bei der Produktion von<br />

Noce wird laut Hersteller auf den Einsatz von Stoffen, die Mensch<br />

und Natur belasten könnten, verzichtet. Bei allen Küchen aus der<br />

Oster Möbelkollektion ist die technische Ausstattung frei wählbar.<br />

Versenkbare Elektrogeräte oder auch versenkbare Steckerleisten<br />

in der Arbeitsplatte seien beispielhaft für die moderne Technik.<br />

Schubkästen mit Einzugsdämpfung und Türen mit Einschlagdämpfung<br />

gehören zum Standard. Basierend auf einem ergonomischen<br />

Höhenraster von 125 mm und Rasterbreiten von 300 bis 1200 mm<br />

garantierten sie eine barrierefreie und somit besonders kreative<br />

Küchenplanung. Oster stellt seine Herbstneuheiten im Ausstellungszentrum<br />

Forum 26 in Rödinghausen-Ostkilver aus.<br />

Modell Noce: Walnuss, Glas und Alu kombiniert.<br />

www-oster.de<br />

30 KüCHENPLANER 5/2011


ProFresh-Reihe im schwarzen Outfit<br />

Seit Frühjahr 2011 erweitern frei stehende Geräte im Design<br />

der „Neuen Kollektion“ das Produktspektrum. Topaktuell<br />

darunter die Kühl-Gefrierkombination mit ProFesh- und No-<br />

Frost-Technologie – mit Oberflächen in Schwarz, die nun die<br />

Fronten aus gebürstetem Edelstahl ergänzen. Charakteristisches<br />

Ausstattungsmerkmal ist das sogenannte „TwinTech-<br />

System“, zwei separate Kältekreisläufe für den Gefrier- und<br />

den Kühlteil. In diesem zirkuliert feuchte, im Gefrierteil trockene<br />

Luft. Die Topmodelle aus der ProFresh-Reihe sind als Geräte<br />

der Ener gieeffizienzklasse A++ ausgewiesen. Die Geräte<br />

in Schwarz kommen ab November 2011 in den Handel. (AEG)<br />

www.aeg.de<br />

„Neue Kollektion“: nun auch solo.<br />

Crème de la Crema<br />

Ein Jahr nach dem Marktstart seiner Stand-Kaffeevollautomaten<br />

präsentiert Miele das neue Spitzenmodell CM 5200.<br />

Wichtigstes Plus: Auch Cappuccino und Latte Macchiato gibt<br />

es jetzt mit nur einem Knopfdruck („One-Touch-Bezug“) – auf<br />

Wunsch auch im Doppelpack, also für zwei Tassen oder Gläser<br />

gleichzeitig. Für besondere Hygiene sorgt die vollautomatische<br />

Spülung der Milchleitungen. Wesentliche Bauteile wurden<br />

weiterentwickelt: Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte<br />

Macchiato können per Direktwahltaste ausgewählt werden. Zusätzliche<br />

Menü-Optionen sind Caffè Latte (Milchkaffee), heiße<br />

Milch, Milchschaum sowie heißes Wasser. Die samtig weiche<br />

Farbe der neuen Oberfläche („Tiefschwarz SoftTouch“) und die<br />

Tropfschalenabdeckung im Edelstahl-Gewand unterstreichen<br />

den Premium-Anspruch. Alternativ wird das Modell in „Lotosweiß“<br />

angeboten.<br />

www.miele.de<br />

Neu:<br />

Doppelter<br />

Kaffeegenuss.<br />

THE<br />

GREEN<br />

WAY<br />

MACHEN SIE SICH MIT UNS<br />

AUF DEN WEG!<br />

WIR PRÄSENTIEREN:<br />

NEUE PRODUKTE<br />

Eine trendsichere Kollektion mit<br />

innovativen Produktneuheiten.<br />

NEUE KONZEPTE<br />

Eine völlig neu konzipierte<br />

Küchenausstellung auf rund<br />

4.000 qm Fläche.<br />

HAUSMESSE<br />

17. – 25. SEPTEMBER 2011<br />

TÄGLICH AB 9 UHR<br />

IM NOBILIA MESSEZENTRUM<br />

NEUE WEGE<br />

Den Weg, den wir bei nobilia<br />

gehen, um unserer Verantwortung<br />

für die Umwelt gerecht<br />

zu werden. Maßnahme für Maßnahme.<br />

Schritt für Schritt.<br />

nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG · Waldstraße 53 – 57 · 33415 Verl · info@nobilia.de · www.nobilia.de


Messe<br />

A30 Küchenmeile<br />

Küche „Made in Germany“<br />

In der Region Ostwestfalens bis ins angrenzende Niedersachsen<br />

präsentiert sich in der dritten Septemberwoche traditionell<br />

die größte Küchenmöbel-Kompetenz der Welt. Die mittlerweile<br />

31 Hersteller, die sich der Marketinggemeinschaft A30 Küchenmeile<br />

e.V. angeschlossen haben, stellen eigenen Angaben zufolge<br />

rund zwei Drittel des international generierten Umsatzvolumens<br />

von 3,7 Milliarden Euro. Diese erfolgreiche Entwicklung sei<br />

Resultat eines konstruktiven Netzwerkes innovativer Unternehmen<br />

der Küchenmöbel-, Geräte-, Spülen- und Zubehörindustrie.<br />

Die aktuellsten Ergebnisse dieser Kooperation werden vom 17. bis<br />

zum 23. September präsentiert, wenn die Hausmesse-Zentren der<br />

Küchenmöbelindustrie ihre Pforten öffnen.<br />

Auf die Besucher wartet vielfältiges Küchendesign, bei denen<br />

Einrichtung und zeitgemäße Architektur mit Funktionalität,<br />

kombinierten Materialien, Struktur und Farbe eine Symbiose<br />

eingehen. Aufgegriffen werden zukunftsorientierte Themen wie<br />

Ökologie und Nachhaltigkeit sowie soziodemografischer Wandel<br />

der Gesellschaft.<br />

Das bedeutet in der konkreten Umsetzung: Der Essbereich wird<br />

zum Bindeglied zwischen Kochen und Wohnen. Koch- oder Vorbereitungsinseln<br />

mit Ansatztheken oder Tischen unterstreichen<br />

den kommunikativen Anspruch dieser Szenerie. Das Gesamtbild<br />

dieser Trilogie wird damit wohnlicher und gleichzeitig offener.<br />

Die klassische Wohnwand weicht flexiblen Regalsystemen, die<br />

zum Teil auch die Oberschränke in den Küchen ersetzen. Geräte<br />

wie Backofen, Kaffeemaschine und Dampfgarer bilden eine funktionale,<br />

ergonomische Einheit, eingefügt in Highboards, die zusätzlichen<br />

Stauraum bieten. Kurz: „Zu sehen gibt es Küchendesign<br />

von nationaler Kompetenz mit internationalem Anspruch“,<br />

versprechen die einladenden Unternehmen. Das sind: Allmilmö,<br />

Alno, Artego (ehemals Hobby Küchen), Ballerina, Bau-for-mat,<br />

Burger, Beeck, Brigitte, Eggersmann, Express Küchen, Häcker,<br />

Impuls, KH System Möbel, Leicht, Miele Geräte, Nieburg, Nobilia,<br />

Nolte, Optifit, Poggenpohl, Pronorm, Rational, Rotpunkt, RWK,<br />

Schröder, Schüller, Störmer, Warendorf, Wellmann und Zeyko.<br />

www.kuechenmeile.de<br />

Wo war doch gleich? Diese Frage gehört der Vergangenheit<br />

an. Im neuen Kochgeschirr-Center von Leicht Küchen hat alles<br />

seinen Platz.<br />

Neue Schranktypen bei LEICHT<br />

Planerisch wertvoll<br />

Neben neuen unikaten<br />

Programmen, Materialien<br />

und Farben präsentiert<br />

Leicht zur Herbstmesse im<br />

house4kitchen auch interessante<br />

neue Schranktypen<br />

mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten<br />

in innovativen<br />

Planungskonzepten.<br />

Das neue „Kochgeschirr-<br />

Center“ ist beispielsweise<br />

ein auf diese Funktion abgestimmter,<br />

90 cm breiter<br />

Hochschrank mit Drehtüren<br />

in drei Höhen. Die hochwertig-verchromte<br />

Innenausstattung<br />

bietet Stauraum<br />

und durchdachte Aufhängungen<br />

für Töpfe, Pfannen,<br />

Kochwerkzeuge, Backbleche<br />

usw. Feste Böden, ein Auszug<br />

und ein ausziehbares<br />

Tablar für Küchenmaschinen,<br />

Nischenleuchten und<br />

multifunktionelle Deckelhalter<br />

an den Türinnenseiten<br />

vervollständigen den<br />

Nutzen. Alternativ gibt es<br />

das Kochgeschirr-Center<br />

auch in 60 cm Breite.<br />

Mit neuen Schwerlastbeschlägen<br />

ausgerüstet, lassen<br />

sich Unterschränke in<br />

einer Leicht Küche jetzt sockellos<br />

an der Wand montieren.<br />

Mit den frei hängenden<br />

Sideboards gelingen vor<br />

allem Übergänge zum Wohnen.<br />

Es stehen Unterschränke<br />

in drei Höhen und Breiten<br />

von 30 bis 100 cm zur<br />

Verfügung, der neue Beschlag<br />

ist außerdem besonders<br />

einfach zu justieren.<br />

Eine geschickte planerische<br />

Lösung bietet der Küchenmöbelhersteller<br />

mit<br />

einem neuen Etagenaufsatz-<br />

Eckschrank mit Faltschiebetür<br />

an. Er nutzt die „tote“<br />

Ecke, die immer dann entsteht,<br />

wenn die Arbeitsplatte<br />

neben einem übereck stehenden<br />

Hochschrank bis zur<br />

Wand weitergeführt wird.<br />

Für die meisten aktuellen<br />

Programme stehen<br />

jetzt auch einteilige Hochschrankfronten<br />

zur Verfügung,<br />

die eine ruhige, nicht<br />

durch horizontale Fugen unterbrochene<br />

Raumgestaltung<br />

ermöglichen.<br />

Und mithilfe eines neuen<br />

Hochschrankumbaus lassen<br />

sich jetzt auch Waschmaschine<br />

und Trockner<br />

jederzeit und vor allem unsichtbar<br />

in einer Küche von<br />

Leicht integrieren. Um einen<br />

durchgehenden Sockel zu<br />

erzielen, steht die Waschmaschine<br />

auf einem massiven<br />

Konstruktionsboden.<br />

www.leicht.de<br />

32 KüCHENPLANER 5/2011


ELEGANTER SCHWUNG!<br />

DIE SCHÖNSTE LÖSUNG FÜR DIE ECKE.<br />

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Bei Neuheiten in Sachen Keramik hat systemceram den Bogen raus.<br />

So wie bei der neuen MERA ECK, der gleichermaßen schönen wie<br />

funktionell durchdachten Eckspüle in neuer Farbe FANGO mit dem<br />

raffinierten Resteausguss und den extra großzügigen Funktionseinheiten<br />

Becken und Fläche.<br />

area30<br />

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17.-22. September 2011<br />

in Löhne<br />

Stand-Nr. B 65<br />

FEINSTEINZEUG AUS DEM WESTERWALD!


Messe<br />

Optisch präsentiert sich das Konzept „5. Stock, 3. Tür links“<br />

mit einem Mix aus kräftigen Signalfarben und warmen Holztönen<br />

lebendig und heiter.<br />

Küche „180°“: Auch in ganz gewöhnliche Geschosswohnungen,<br />

deren Küchen in der Regel nur acht bis zehn Quadratmeter<br />

klein sind, soll mit diesem Konzept große Kochlust einziehen.<br />

Die „blaue küche“ verbindet Kunst und Kochen. Zentrales<br />

Element ist ein schräg an der Wand montierter Edelstahl-<br />

Küchenblock, der mit einem modernen Induktionskochfeld<br />

von Neff ausgestattet ist.<br />

Die T-Küche verfügt über platzsparende und raumbildende<br />

Details. Sie will ein Ort für ungestörte Kommunikation, geselliges<br />

Kochen und sinnvolles Organisieren, kurz: ein effektives,<br />

angenehmes Zentrum des Haushaltes sein.<br />

Architektur im Umbruch<br />

Neff. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim hat sich der Hausgerätehersteller<br />

Gedanken zu den „Küchen der Zukunft“ gemacht. Zu sehen gibt es diese im Rahmen einer<br />

Sonderschau auf der area30 in Löhne.<br />

Immer mehr Küchenkäufer<br />

träumen von einer großzügigen,<br />

offenen Wohn- und Küchenlandschaft.<br />

Doch die Realität macht<br />

durch viele Vorstellungen einen<br />

dicken Strich. Denn die Küchenräume<br />

im älteren Geschosswohnungsbau<br />

sind durchschnittlich<br />

nur 7,9 Quadratmeter groß. Da sie<br />

zum Teil von Außenwänden, Lüftungs-<br />

und Kaminschächten umgeben<br />

sind, ist an eine räumliche<br />

Erweiterung mit Durchbrüchen zu<br />

den benachbarten Räumen nicht<br />

zu denken. „Die gehobene Küche<br />

aus großzügigen Einfamilien- und<br />

Reihenhäusern taugt hier also<br />

nicht als Leitbild, es müssen neue<br />

Küchenformen entwickelt werden,<br />

die sich in der urbanen Dichte<br />

umsetzen lassen und den Veränderungen<br />

der Gesellschaftsformen<br />

Rechnung tragen“, haben Wohnexperten<br />

erkannt. Und auch für die<br />

Hausgeräte stelle sich die Frage:<br />

„Wie flexibel passen sie sich den<br />

neuen Anforderungen an? Sind sie<br />

34 kücheNplaNer 5/2011


in Funktionalität und Ergonomie,<br />

in Haptik und Benutzerfreundlichkeit<br />

den gestiegenen Ansprüchen<br />

gewachsen?“ Um diesen Fragen<br />

auf den Grund zu gehen, hat<br />

sich Neff mit der Hochschule für<br />

angewandte Wissenschaften Rosenheim<br />

zu einem gemeinsamen<br />

Projekt zusammengeschlossen:<br />

30 Studenten der Fakultät für Holztechnik<br />

und Bau unter der Leitung<br />

von Prof. Thorsten Ober und der<br />

Fakultät für Innenarchitektur unter<br />

der Leitung von Prof. Kilian<br />

Stauss wurden beauftragt, an neuen,<br />

zukunftsweisenden Küchenmodellen<br />

und ihren Rahmenbedingungen<br />

zu forschen.<br />

ein projekt, vier Modelle<br />

Das Ergebnis des Projektes mit<br />

dem Titel „Küchen für Architektur<br />

in der Konversion“ ist ebenso<br />

umfangreich wie innovativ: Neben<br />

einer gedruckten Dokumentation<br />

zu den Recherche-Ergebnissen<br />

und einer ebenfalls gedruckten<br />

Abschlussdokumentation mit den<br />

Erläuterungen zu den Konzepten<br />

wurden von den Studierenden vier<br />

Raummodelle im Maßstab 1 : 1 als<br />

Design-Dummies gebaut, die diese<br />

Konzepte unmittelbar erlebbar<br />

machen. Das Besondere: Hinter<br />

den Namen „180°“, „5. Stock,<br />

3. Tür links“, „Küchen-Illusion“<br />

und „T-Küche“ verbergen sich vier<br />

völlig unterschiedliche Entwürfe,<br />

die aber alle das gleiche Ziel verfolgen:<br />

Das Leben auch in der kleinen<br />

Küche einfacher, effektiver,<br />

schöner und erfolgreicher zu machen.<br />

Einen wichtigen Beitrag dazu<br />

leisten sollen die modernen Hausgeräte,<br />

mit denen alle vier Küchenmodelle<br />

ausgestattet sind.<br />

Die zeitgemäßen Features der<br />

Neff-Geräte kombinieren Funktionalität<br />

und Ergebnissicherheit<br />

mit Ergonomie und Ästhetik.<br />

Wie beispielsweise die Slide-und-<br />

Hide-Ofentür, die mithilfe des<br />

mitdrehenden Türgriffs leicht<br />

und platzsparend unter den Ofen<br />

geschoben werden kann. Oder<br />

die Kochfeld-Bedienung Twistpad.<br />

Nicht zu vergessen die<br />

FlexInduction-Kochfelder, die von<br />

zwei Seiten bedienbar sind und<br />

Köchen ein neues Maß an Flexibilität<br />

und Freiheit schenken,<br />

kombiniert mit Schnelligkeit und<br />

Sicherheit. „Die Projektstudie bestätigt,<br />

dass wir mit unserer Produktphilosophie<br />

absolut richtig<br />

liegen“, sagt Neff-Marketingleiterin<br />

Sonja Ehmer. „Und sie vermittelt<br />

uns darüber hinaus wertvolle<br />

Inspirationen für neue Entwicklungen.<br />

So können wir unserer<br />

Zielgruppe auch in Zukunft begeisternde<br />

Kocherlebnisse bieten.“<br />

www.neff.de<br />

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Einfach umschalten:<br />

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EcoSwitch<br />

Energiesparwunder :<br />

berbel Ablufttechnik<br />

Sparwunder Nr. 1: Die neue EcoSwitch-Steuerung. Einfach<br />

auf Knopfdruck umstellen. Vollkommen flexibel: im Sommer<br />

Energie sparen mit Abluft, im Winter mit Umluft.<br />

Sparwunder Nr. 2: Der berbel Mauerkasten. Er ist nur offen, wenn<br />

die Haube läuft. Wird sie abgeschaltet, schließt er sich automatisch,<br />

die Kaltluft bleibt draußen. Sparpotenzial: 50 Prozent!<br />

Sparwunder Nr. 3: Die revolutionäre berbel Technik mit ihrer<br />

konkurrenzlosen Leistung von 96 Prozent. Patentiert und flüsterleise.<br />

Schließt automatisch:<br />

Der berbel Mauerkasten<br />

5/2011 kücheNplaNer 35


Messe<br />

SG Ready nimmt Fahrt auf<br />

Miele. Bereits zur IFA 2010 präsentierte das Unternehmen die weltweit<br />

ersten Hausgeräte, die erkennen, wann der Strom am wenigsten kostet –<br />

und dann automatisch starten. Stichwort „Smart Grid“, kurz: SG. Zur IFA<br />

2011 präsentierte der Hausgerätehersteller die ersten Geschirrspüler mit<br />

dem „SG Ready“-Prädikat.<br />

„SG-fähige Hausgeräte können<br />

dazu beitragen, die Stromrechnung<br />

zu senken. Außerdem<br />

unterstützt diese Technologie<br />

die effiziente Nutzung regenerativ<br />

erzeugter Energien“, erläutert<br />

Christian Gerwens, Chef der Miele<br />

Vertriebsgesellschaft Deutschland.<br />

„Ich bin zuversichtlich, dass SG-fähige<br />

Hausgeräte in den kommenden<br />

Jahren einen neuen Megatrend<br />

auslösen werden“, so Gerwens weiter.<br />

Das Prinzip hinter den intelligent<br />

vernetzten Geräten: Je mehr<br />

Energie – beispielsweise aus wetterabhängiger<br />

Sonnen- oder Windkraft<br />

– im Stromnetz verfügbar ist,<br />

desto günstiger wird der Strom angeboten.<br />

Nach Angaben der Forschungsgruppe<br />

EnCT in Freiburg bieten<br />

zurzeit rund 100 der 900 Energieversorgungsunternehmen<br />

(EVU)<br />

in Deutschland smarte Energieprodukte<br />

an. Die Ansätze sind jedoch<br />

höchst unterschiedlich. Flächendeckend<br />

gehen beispielsweise<br />

die Stadtwerke Haßfurt das Thema<br />

an. Bis zum Frühjahr 2012 will die<br />

bayerische Gemeinde alle 10 000<br />

Haushalte mit digitalen Zählern<br />

ausstatten. Breite Akzeptanz findet<br />

das Projekt in der Bevölkerung,<br />

weil die Zähler-Umstellung für die<br />

Kunden kostenlos ist.<br />

Intelligente Stromzähler<br />

Das nach eigenen Angaben<br />

größte europäische Umsetzungsprojekt<br />

im Sektor Smart Metering<br />

plant Trianel, eine Energiehandelsgesellschaft,<br />

zu der sich unabhän-<br />

Wann das Spüler-Programm startet, ist in der Regel nicht so entscheidend, und dank Funktionen wie ExtraLeise<br />

bietet sich der Betrieb während der Nachtstunden an. Zwei Aspekte, warum sich Geschirrspüler besonders für die<br />

Nutzung von Smart Grid eignen.<br />

36 küchenplaner 5/2011


gige Stadtwerke zusammengeschlossen<br />

haben. Bis Ende dieses Jahres will Trianel<br />

einer Miele-Information zufolge ein Geschäftsmodell<br />

entwickeln, das es den Mitgliedsunternehmen<br />

ermöglicht, kostenneutral<br />

ihre Kunden mit elektronischen<br />

Haushaltszählern für alle Versorgungsprodukte<br />

auszustatten. Am Trianel-Projekt<br />

beteiligten sich 39 Stadtwerke aus<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

Neben regionalen Anbietern stimmen<br />

sich auch die großen Konzerne auf die<br />

Energiewende ein, die nach dem vorgezogenen<br />

Atomausstieg zusätzliche Impulse<br />

erhalten dürfte. Hier einige von Miele aufgelistete<br />

Beispiele:<br />

• Der Kölner Energieversorger Rhein­<br />

Energie AG hat im April angekündigt,<br />

bis Ende des Jahres 30 000 Haushalte<br />

mit Smart Metern auszustatten. Ziel ist<br />

es, den angeschlossenen Kunden bessere<br />

Service- und Tarifangebote zu unterbreiten.<br />

Für die Erfassung der Verbrauchsdaten<br />

und die Abrechnungen<br />

arbeiten die Kölner mit dem IT-Spezialisten<br />

SAP zusammen.<br />

• Eine Initiative von E.ON ist das „10 000<br />

Smart Meter“-Projekt im bayerischen<br />

Bad Staffelstein, das bereits 2008 initiiert<br />

wurde. Ein neues Geschäftsfeld<br />

deckt die Konzerntochter E.ON Metering<br />

GmbH ab. Sie bietet regionalen Stromversorgern<br />

ein breites Angebot: von der<br />

Beratung, über die Bereitstellung der<br />

Zähler, die zentrale Fernauslesung bis<br />

zur Auswertung und Abrechnung der<br />

Kundendaten.<br />

• Der Essener Energieriese RWE will bis<br />

Ende des Jahres 100 000 Haushalte in<br />

Mühlheim an der Ruhr mit Smart Metern<br />

ausstatten. Im Frühjahr 2011 hat<br />

das Unternehmen eine Kooperation mit<br />

Miele gestartet. Innerhalb eines Markttests,<br />

der in Essen und Wesel stattfindet,<br />

sollen Teilnehmer Strom möglichst<br />

zur „Sparzeit“ abnehmen. Daneben gibt<br />

es noch die „Basiszeit“ und die „Spitzenzeit“.<br />

Strom kostet zwischen 10 und<br />

Christian Gerwens, Chef<br />

der Miele Vertriebsgesellschaft<br />

Deutschland,<br />

erwartet von SG-fähigen<br />

Hausgeräten einen neuen<br />

Megatrend in den<br />

kommenden Jahren.<br />

40 ct/kWh. Weil das Ganze als Simulation<br />

angelegt ist, können Teilnehmer<br />

nur gewinnen, aber keine böse Überraschung<br />

auf der Stromrechnung erleben.<br />

Eine Tarifspreizung zwischen 10 und<br />

40 ct/kWh halten Experten in nicht allzu<br />

ferner Zukunft allerdings für realistisch.<br />

Ein SG­Ready­Gerät von Miele, das<br />

innerhalb einer solchen Preisspanne automatisch<br />

zum günstigsten Tarif arbeitet,<br />

spart dann leicht zwischen 40 und<br />

60 Euro pro Jahr an Energiekosten.<br />

• Wer übrigens beim RWE­Markttest mitmachte,<br />

konnte noch auf eine ganz andere<br />

Weise sparen. Für Schnellentschlossene<br />

gab es die für die SG­Ready<br />

Waschmaschine W 5967 WPS Autodos<br />

und den entsprechenden Trockner<br />

T 8967 WP EcoComfort einen Wertgutschein<br />

in Höhe von jeweils 300 Euro.<br />

• Vattenfall hat bereits im Sommer 2010<br />

im Märkischen Viertel in Berlin 10 000<br />

Wohnungen mit intelligenten Stromzählern<br />

ausgestattet. Vor wenigen Wochen<br />

konnten sich Privathaushalte in der<br />

Hamburger HafenCity für eine ähnliche<br />

Vattenfall-Aktion bewerben. Die „T- City<br />

Friedrichshafen“ startete schon 2008<br />

mit einem Pilotprojekt, inzwischen sind<br />

zwei Gemeinden mit Smart Metern ausgerüstet.<br />

Treibende Kraft an der Stadt<br />

am Bodensee ist die Deutsche Telekom.<br />

Vorgaben der politik<br />

Die Mitgliedsstaaten der EU und damit<br />

auch Deutschland bekennen sich zum<br />

Ausbau der regenerativen Energien. So<br />

hat Umweltminister Norbert Röttgen bekräftigt,<br />

der Anteil von Ökostrom im Gesamtstrommarkt<br />

solle von derzeit 17 Prozent<br />

auf 35 Prozent im Jahr 2020 steigen.<br />

Dieses Ziel erfordert zwangsweise den<br />

Aufbau intelligenter Stromnetze – sogenannter<br />

Smart Grids – und die Lenkung<br />

des (privaten) Stromverbrauchs vorzugsweise<br />

in nachfrageschwache Zeiten oder<br />

in Zeiten, zu denen viel Ökostrom zur Verfügung<br />

steht. Erster und logischer Schritt<br />

HYDROCLEAN<br />

ECO-CLEANING<br />

Backofen-Reinigung<br />

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Messe<br />

Vier Geschirrspüler-Modelle<br />

von Miele sind<br />

seit der IFA<br />

„SG ready“.<br />

zu einem Smart Grid ist die flächendeckende<br />

Einführung von<br />

Smart Metern.<br />

80 Prozent der Haushalte in Europa<br />

sollen bis 2020 mit einem<br />

Smart Meter ausgestattet werden.<br />

Das fordert die EU-Kommission<br />

im Strategiepapier „Smart Grids<br />

– from innovation to deployment“.<br />

Nötig sei der Ausbau auch, um die<br />

steigenden Energie-Einspeisungen<br />

aus erneuerbaren Quellen zu gewährleisten,<br />

so die Kommission.<br />

Zurzeit sind erst in zehn Prozent aller<br />

Haushalte in Europa intelligente<br />

Stromzähler installiert. Die Maßnahme<br />

soll Stromeinsparungen bis<br />

zu zehn Prozent ermöglichen.<br />

Wie diese Ziele erreicht werden<br />

sollen, geht aus einer Mitteilung der<br />

EU­Kommission (KOM(2011)202)<br />

hervor. Unter anderem wird darin<br />

die verbindliche Festlegung technischer<br />

Standards für intelligente<br />

Netze und Zähler bis Ende 2012 gefordert.<br />

Haushalte und Unternehmen<br />

sollen einfachen Zugang zu den<br />

Verbrauchsinformationen haben,<br />

sodass sie ihre Energiekosten bewusst<br />

niedrig halten können. Im<br />

Idealfall sollen die Informationen<br />

über ein Display im Haushalt angezeigt<br />

werden.<br />

Über die Mindestanforderungen<br />

an zukünftige Smart-Meter-Generationen<br />

machen sich zurzeit Expertenrunden<br />

Gedanken. Wie aus<br />

dem Bundesministerium für Wirtschaft<br />

und Technologie (BMWi) zu<br />

erfahren ist, zeichnen sich aber gewisse<br />

Standards ab. So müsse ein<br />

Smart Meter bidirektional in ein<br />

Kommunikationsnetz einzubinden<br />

sein, es müsse verschiedene Tarifsignale<br />

verarbeiten können und<br />

über offene Schnittstellen verfügen.<br />

Last but not least muss es einem<br />

Schutzprofil entsprechen, anders<br />

gesagt, ein effektiver Datenschutz<br />

muss gewährleistet sein. Im BMWi<br />

ist man zuversichtlich, noch in 2011<br />

dieses Schutzprofil definieren zu<br />

können.<br />

Mit Solarstrom sparen<br />

Zur IFA in Berlin präsentierte<br />

Miele eine weitere Anwendung<br />

der SG-Ready-Technologie: Hausgeräte,<br />

die automatisch starten,<br />

wenn genug selbsterzeugte Energie<br />

aus der eigenen Photovoltaik-<br />

Anlage (PV-Anlage) verfügbar ist.<br />

Für die optimale Nutzung selbsterzeugter<br />

Energie aus Sonnenkraft<br />

sei ein Energiemanager erforderlich,<br />

wie ihn beispielsweise der<br />

Solartechnologie-Hersteller SMA<br />

anböte. Dieser Energiemanager<br />

bildet die Schnittstelle zwischen<br />

PV-Anlage und Haustechnikkomponenten.<br />

Smart-Grid-fähige hausgeräte<br />

Seit April 2011 sind die weltweit<br />

ersten Smart-Grid-fähigen Hausgeräte<br />

auf dem Markt. Miele bietet<br />

zwei Waschmaschinen-Modelle<br />

und einen Trockner mit der neuen<br />

Technologie an, Geschirrspüler hat<br />

das Unternehmen zur IFA 2011 in<br />

Berlin vorgestellt. Mit der Smart-<br />

Grid-Technologie nutzen Miele-<br />

Hausgeräte automatisch den jeweils<br />

günstigsten Stromtarif, den<br />

ein Energieversorger anbietet. Zusätzlich<br />

unterstützt der Benutzer<br />

den Ausbau regenerativer Energien.<br />

Die Modelle müssen mit einem<br />

Kommunikationsmodul ausgestattet<br />

werden und tauschen über die<br />

vorhandene Stromleitung im Haus<br />

Daten mit dem Miele-Gateway aus.<br />

Auf dem Gateway – eine Box im<br />

kompakten Format – sind sowohl<br />

Steuerungsfunktionen wie „Start“<br />

und „Stop“ als auch ein Kalender<br />

hinterlegt. Für die Installation verbindet<br />

der Benutzer seinen PC mit<br />

dem Gateway und gelangt so auf<br />

die Benutzeroberfläche des Gateways.<br />

Dort trägt er die Stromtarife<br />

des Energieversorgers im Kalender<br />

ein. Noch einfacher sei es, so<br />

Miele, wenn Energieversorgungsunternehmen<br />

die Tarife in einem<br />

standardisierten Datenformat zur<br />

Verfügung stellen und diese dann<br />

vom Gateway automatisch eingelesen<br />

werden können.<br />

Nach Eingabe der Tarife aktiviert<br />

der Benutzer am Hausgerät<br />

über das Display einmalig die<br />

Smart-Start-Funktion. Bei jedem<br />

Programmstart kann der Benutzer<br />

dann den spätestens Endzeitpunkt<br />

(beispielsweise 20 Uhr) direkt am<br />

Gerät festlegen. Das Gerät startet<br />

dann automatisch zum günstigen<br />

Stromtarif. In jedem Fall ist gewährleistet,<br />

dass etwa der Waschvorgang<br />

zu einem definierten<br />

Zeitpunkt abgeschlossen ist. Außerdem<br />

werden Gerätelaufzeiten in<br />

der Nacht, so sie nicht gewünscht<br />

sind, vermieden.<br />

www.miele.de<br />

38 küchenplaner 5/2011


Anzeige<br />

Startklar für neue Einblicke<br />

Naber. Im Prototypenbau wird eifrig Hand an letzte Feinheiten der Zubehör-Newcomer<br />

gelegt. Die Präsentation folgt in wenigen Tagen auf der area30 (Stand A60) in Löhne.<br />

Ziel ist die Balance zwischen<br />

ausgeklügeltem Design<br />

und komfortablen Funktionen.<br />

Dafür hat sich der Zubehörspezialist<br />

die enge Zusammenarbeit<br />

mit namhaften Designern<br />

gesichert. Die Fäden zwischen<br />

Design und technischer Realisation<br />

knüpft das für die<br />

Neuentwicklung verantwortliche<br />

Team um Martin Staaks<br />

als leitendem Koordinator und<br />

dem für die Umsetzung zuständigen<br />

Dipl.-Ing. Alfred<br />

Bruns.<br />

LED-Innovationen live<br />

Das Thema LED-Lichttechnik<br />

nimmt bei den Nordhornern<br />

weiter Tempo auf. Nicht<br />

die Inszenierung der einzelnen<br />

Leuchte, sondern das gesamtheitliche<br />

LED-Lichtkonzept<br />

Küche steht auf<br />

der area30 im Vordergrund.<br />

Schließlich hat man mit LED<br />

die Wahl, ob man ein gemütliches<br />

Warmweiß, natürliches<br />

Neutralweiß oder sachliches<br />

Tageslichtweiß mag. Die „Lumica-Lightshow“vermittelt<br />

eindrucksvoll, wie der gezielte<br />

Einsatz und die perfekte Platzierung<br />

interessante Lichteffekte<br />

schaffen. LED-Strahlerinnovationen,<br />

wie der „Flip“,<br />

trumpfen mit zeitloser Ästhetik,<br />

flacher Bauform und hoher<br />

Lichtausbeute auf. Eine Adaption<br />

der Präsentationsidee<br />

durch den Küchenfachhandel<br />

wird ausdrücklich gewünscht.<br />

Leistung auf dem Prüfstand<br />

Richtungweisend in jeder<br />

Form hat sich das Compair-<br />

Luftkanalprogramm entwickelt.<br />

Nach der erfolgreichen<br />

Positionierung des flow-Flachkanalsystems<br />

und des flowstar-Mauerkastens<br />

steht jetzt<br />

die umschaltbare Luftkanalweiche<br />

„flow-hybrid“ für<br />

Ab- und Umluftbetrieb mit<br />

optimierter Filter- und Strömungstechnik<br />

im Rampenlicht.<br />

Ein logischer Entwicklungsschritt<br />

im Hinblick auf<br />

die neuen Herausforderungen<br />

moderner Lüftungskonzepte<br />

in Passiv- und Niedrigenergiehäusern.<br />

Neues gibt’s auch<br />

im Segment Rundrohr-Systeme<br />

zu entdecken: „flowround“,<br />

der neue Rundbogen<br />

mit integriertem Luftleitkörper,<br />

punktet mit einem bis um<br />

70 Prozent reduzierten Druckverlust<br />

im Bogen und entsprechend<br />

verminderter Geräuschbildung.<br />

Mobilität statt Mainstream<br />

Nach „A-la-carte steel“ reagiert<br />

Naber mit „Concept-Kitchen“<br />

auf ein neues Mobilitätsverständnis<br />

der nächsten<br />

Generation. Mehr Lebensqualität<br />

wird durch Küchendesign<br />

er- und gelebt, das sich als flexibler<br />

Begleiter dem individuellen<br />

Lebensstil anpasst. Die<br />

vom Produktdesign-Bureau<br />

Kilian Schindler designte Mobilküche<br />

feierte bereits im<br />

Rahmen der Ausstellungsreihe<br />

Design Deutschland 2011 in<br />

Mailand und New York Premiere.<br />

Im Anschluss an die Präsentation<br />

auf der area30 wird<br />

sie in Hongkong zu sehen sein.<br />

Neues gibt’s auch im aktuellen<br />

Naber-Abfallsammlerprogramm<br />

zu entdecken.<br />

Die erfolgreiche „Cox-Familie“<br />

setzt mit Volumen-maximierter<br />

Doppeltrennung und<br />

Um-/Nachrüstungsoption für<br />

alle gängigen Frontauszugsysteme<br />

auf noch mehr Flexibilität.<br />

Einen weiteren Schwerpunkt<br />

bilden intelligente Komfortarmaturen,<br />

die im Kontext<br />

mit multifunktionalen Einbauspülentypen<br />

gezeigt werden.<br />

www.naber.de<br />

„Concept-Kitchen“ – mobiles Küchendesign passt sich als flexibler<br />

Begleiter dem individuellen Lebensstil moderner Stadtnomaden an.<br />

„flow-round“, neuer<br />

Luftkanal-Rundbogen<br />

mit integriertem Luftleitkörper,<br />

punktet mit<br />

maximaler Strömungsleistung<br />

und minimaler Geräuschbildung.<br />

Fotos: Naber<br />

LED-<br />

Newcomer<br />

„Flip“<br />

– Symbiose von<br />

Ästhetik und Funktionalität<br />

in extrem<br />

flacher Bauweise.<br />

5/2011 küchENPLANEr 39


Messe<br />

SmartGrid-Projekt mit EnBW<br />

Bosch Hausgeräte. Wie können Hausgeräte dazu beitragen, günstige Stromangebote<br />

punktgenau zu nutzen, um auf diese Weise die Kosten zu senken? Auf der IFA 2011 hat Bosch<br />

gezeigt, wie eine Antwort darauf aussehen könnte.<br />

Bosch Marketingleiter<br />

Michael<br />

Bohn: „Energieeffizienz<br />

hat<br />

Vorrrang.“<br />

Präsentiert wurde das E- Energy-<br />

Forschungsprojekt MeRegio mit<br />

dem Energieversorger EnBW (Energie<br />

Baden-Württemberg AG). In<br />

einem gemeinsamen Feldversuch<br />

wird dabei seit August der Einsatz<br />

eines mit dem Stromnetz kommunikativ<br />

verbundenen Bosch Geschirrspülers<br />

getestet.<br />

Strom ist nicht gleich Strom.<br />

Haushalte, die selbst – etwa über<br />

eine Photovoltaik-Anlage – elektrische<br />

Energie erzeugen, wissen<br />

das. Ihnen steht mal mehr, mal<br />

weniger elektrische Energie aus<br />

Eigenproduktion zur Verfügung<br />

– ebenso wie der Strom aus der herkömmlichen<br />

Versorgung. Stromversorger<br />

und Unternehmen arbeiten<br />

daher seit geraumer Zeit<br />

an Lösungen für eine „smarte“,<br />

auslastungs- und preisbezogene<br />

Stromnutzung. Ein ökonomisch<br />

sinnvolles SmartGrid erfordere allerdings<br />

auch einheitliche Normen<br />

und Standards – sowohl seitens<br />

der Hausgerätehersteller als auch<br />

auf Seite der Energieerzeugung<br />

und -verteilung, betont der Hausgerätehersteller.<br />

„Hier liegt noch<br />

viel Konzept- und Entwicklungsarbeit<br />

vor uns“, erläutert Bosch Marketingleiter<br />

Michael Bohn. „Doch<br />

Bosch Hausgeräte hat ein SmartGrid-Projekt mit dem Versorgungsunternehmen<br />

EnBW gestartet.<br />

sobald wir eine flächendeckende<br />

Infrastruktur sehen, um die sogenannten<br />

SmartGrid-fähigen Hausgeräte<br />

in größerem Umfang einzusetzen,<br />

sind wir da – beispielsweise<br />

mit Geräten wie unserem Geschirrspüler-Prototypen,<br />

dessen Praxiseinsatz<br />

wir derzeit testen.“<br />

Grundbedingung sei ein funktionierendes<br />

intelligentes Stromnetz,<br />

das mit dynamischen<br />

Preissignalen arbeitet und eine Interaktion<br />

zwischen Endgerät und<br />

Energieversorgung zulässt. Dies ist<br />

beim Forschungsprojekt MeRegio<br />

der Fall. Seit August dieses Jahres<br />

nutzen die Test-Haushalte für<br />

knapp ein Jahr einen entsprechend<br />

ausgerüsteten Geschirrspüler von<br />

Bosch. Dieser wurde in seiner<br />

Funktionsweise an die Vernetzung<br />

mit der MeRegio Steuerbox angepasst.<br />

Er verfügt über ein Kommunikationsmodul<br />

zur Einbindung<br />

in ein WLAN-Netzwerk und die<br />

Funktionstaste „Optimized Start“.<br />

Schluss endlich könne der Endverbraucher<br />

entscheiden, ob er diese<br />

Funktion nutzen will oder nicht, so<br />

die Projektverantwortlichen.<br />

Energieeffizienz hat Vorrang<br />

Wenn die Konsumenten zu einer<br />

solchen Flexibilisierung bereit wären<br />

und grundsätzlich in vernetzbare<br />

Geräte investieren würden,<br />

könnten neben Geschirrspülern<br />

auch Waschmaschinen, Wäschetrockner<br />

und sogar Kühlgeräte<br />

SmartGrid-fähig gemacht werden.<br />

Dennoch sieht Bosch seine Hauptaufgabe<br />

weiterhin in der Entwicklung<br />

ressourcenschonender Hausgeräte.<br />

„Wir gestalten die Zukunft von<br />

SmartGrid aktiv mit“, skizziert Michael<br />

Bohn die Bosch Position. „Unser<br />

primäres Ziel ist und bleibt aber<br />

die Senkung des Energieverbrauchs<br />

privater Haushalte. SmartGrid darf<br />

die Notwendigkeit einer radikalen<br />

Senkung des Gesamtverbrauchs<br />

nicht in den Hintergrund rücken.“<br />

Diese könne nur durch noch effizientere<br />

Geräte erreicht werden. Optimal<br />

sei die intelligente, flexible<br />

Nutzung von zentral und dezentral<br />

erzeugter Energie im SmartGrid<br />

UND der flächendeckende Einsatz<br />

sparsamer Hausgeräte.<br />

www.bosch-home.com/de<br />

40 kücHEnplanEr 5/2011


In den wichtigen<br />

Entscheidungsfragen<br />

für eine Verbandsmitgliedschaft<br />

sind wir die<br />

Nr.1<br />

Bonus-Ausschüttungs-<br />

Leistungen*<br />

Sie haben noch Fragen?<br />

Nr. 1 Nr. 1<br />

Laut markt intern Leistungsspiegel<br />

Verbundgruppen 2009/2010<br />

Dann informieren Sie sich<br />

noch heute.<br />

Wir sind für Sie da.<br />

Einfluss/Mitspracherecht<br />

der Mitglieder<br />

Laut markt intern Leistungsspiegel<br />

Verbundgruppen 2009/2010<br />

*In punkto Ausschüttungen<br />

und Bonuszahlungen hat sich<br />

DER KÜCHENRING<br />

laut Leistungsspiegel Verbundgruppen<br />

2009/2010 - markt intern, Zitat:<br />

„mit der atemberaubenden Note 1,11 den<br />

Platz an der Spitze gesichert.“<br />

Über 400 Mitglieder machen den Küchenring<br />

zu dem erfolgreichsten genossenschaftlich<br />

organisierten Küchenverband in Deutschland.<br />

Weil wir in den wichtigsten Punkten einfach<br />

immer weit voraus sind.<br />

Transparenz in allen Belangen und die<br />

Meinung unserer Mitglieder sind uns wichtig.<br />

KÜCHENRING GmbH & Co. KG · Marie-Curie-Straße 6 · 53359 Rheinbach · Tel. 02226-904-0 · www.kuechenring.de


Messe<br />

Nun auch<br />

in schickem<br />

Schwarz lieferbar:<br />

Die<br />

Kühl-Gefrierkombination<br />

„S83200CMB2“<br />

mit integriertem<br />

„TwinTech“-System.<br />

Gutes Jahr für die<br />

„Neue Kollektion“<br />

AEG. „Die Neupositionierung der Marke AEG auf Basis der ‚Neue Kollektion’ ist auf einem<br />

guten Weg“, sagt Electrolux Deutschland-Geschäftsführer Klaus Wührl. Am Firmenstandort<br />

Rothenburg ging er dazu ins Detail und gab den Blick frei auf die Messeneuheiten.<br />

Electrolux auf der Küchenmeile A30<br />

„Auch auf der diesjährigen Küchenmeile wollen wir<br />

uns anders präsentieren als der Wettbewerb“, erklärt<br />

Klaus Wührl. „Anders“, das ist 2011 der Showroom des<br />

Italian Yacht Centres in Bad Oeynhausen, Weserstraße<br />

155. Dort, in der gläsernen Bootshalle, gehen auf ca.<br />

600 Quadratmetern Ausstellungsfläche für eine Woche<br />

statt Luxusyachten die Neuheiten und Highlights von<br />

Electrolux vor Anker – ein spannendes Ambiente für<br />

eine hochwertige Geräterange im Spannungsfeld zwischen<br />

topmodernem Design, technischer Innovation,<br />

Komfort und Nachhaltigkeit.<br />

Der Messeauftritt in Berlin und<br />

das Besucher-Feedback bestätigen<br />

die Bewertung – die „Neue Kollektion“<br />

zog auf der IFA beim Fachpublikum<br />

erneut hohes Interesse<br />

auf sich. Im vergangenen Jahr hatte<br />

die moderne, hochwertige Hausgeräte-Generation<br />

am gleichen Ort<br />

Premiere, zur Küchenmeile 2010<br />

komplettierten die Einführung<br />

eines dreistufigen Vertriebswegekonzepts<br />

und eines korrespondierenden<br />

Marketingkonzepts den<br />

neuen Markenauftritt. Heute sind<br />

bereits rund 10 700 Geschäfte mit<br />

einem der Partnerverträge autorisiert.<br />

Klaus Wührl: „Den Zeitraum<br />

zwischen der IFA 2010 und der IFA<br />

2011 haben wir als Jahr der Konsolidierung<br />

von AEG erwartet. Dieses<br />

Ziel ist erfüllt.“ Und weiter speziell<br />

Richtung Handel: „Der Facheinzelhandel<br />

kann eine breite Palette<br />

hochwertiger Produkte in einer ordentlichen<br />

Marge verkaufen, ohne<br />

dem Internetpreisdruck ausgeliefert<br />

zu sein.“ Hinzu kommen nun<br />

die zur IFA vorgestellten Neuheiten:<br />

• Induktionskochfeld „MaxiSense“<br />

mit Chefkoch-Funktion,<br />

• ProFresh Kühl-Gefriergeräte im<br />

schwarzen Outfit,<br />

• Frei stehender „Arctis“-A++-Gefrierschrank,<br />

• Einbau Kühlgerät „Santo“ mit<br />

Triple-A-Effizienz,<br />

• Sonderedition „ProClean Favorit<br />

50“-Geschirrspüler,<br />

• „ProTex“ Waschmaschinen mit<br />

„OptiSense-System“,<br />

• Wäschetrockner „ProTex Plus“.<br />

Marketing-Konzepte werden<br />

ausgebaut<br />

„Die Resonanz auf den neuen<br />

Markenauftritt und auf die begleitenden<br />

Maßnahmen ist äußerst<br />

positiv“, fasst Marketingleiterin<br />

Britta Amara das Einführungs-<br />

Jahr der „Neuen Kollektion“ zusam-<br />

42 KüchEnplAnEr 5/2011


men. Sehr viel Zustimmung zum<br />

„entstaubten“ Markenauftritt auch<br />

durch den Endverbraucher erhielten<br />

sowohl die TV-Spots als auch die<br />

„AEG Masterclasses“ und der „AEG<br />

Golf & Cook Cup“. „Diese Richtung<br />

wird weitergeführt“, wobei der<br />

Markenauftritt „auch am POS leidenschaftlicher<br />

werden“ soll. Der<br />

Handel soll nach Möglichkeit noch<br />

stärker eingebunden werden, zum<br />

Beispiel in der Verbindung von<br />

Mas terclass und KochZeit.<br />

Weiterhin großes Gewicht haben<br />

Marketingkampagnen am Point<br />

of Sale. „Effizienz in Perfektion“<br />

heißt das Motto einer neuen Offensive<br />

zur „Öko_Line“ des Unternehmens,<br />

die topaktuell zur IFA verabschiedet<br />

wurde: Gezeigt werden<br />

aus allen Produktgruppen die sparsamsten<br />

AEG-Hausgeräte der Produktreihe<br />

„Neue Kollektion“. Die<br />

Botschaft: Die Verbraucher schonen<br />

Ressourcen und müssen dabei<br />

weder auf Qualität noch auf Innovation<br />

verzichten. Begleitet wird die<br />

Öko-Kampagne von zahlreichen<br />

Aktionen und POS-Materialien sowie<br />

Nutzungsmöglichkeiten moderner<br />

Kommunikationstechnik<br />

zur Hintergrundinformation. Die<br />

Marketingmaterialien beziehen ihren<br />

Wiedererkennungswert durch<br />

ein eigens entwickeltes Bildmotiv,<br />

eine Erdkugel, deren Kontinente<br />

durch ein grünes Stromkabel nachgezeichnet<br />

werden. Verbunden<br />

ist die Kampagne darüber hinaus<br />

mit einem konkreten Anstoß zum<br />

Umstieg auf Ökostrom: Beim Kauf<br />

eines Öko_Line-Geräts von AEG erhalten<br />

Konsumenten in Deutschland<br />

noch bis zum 31. 12. 2011 ein<br />

Startguthaben von 50 Euro – diesen<br />

Bonus können sie nutzen, wenn<br />

sie einen Stromliefervertrag mit<br />

„Naturstrom“ über den Bezug Erneuerbarer<br />

Energien abschließen.<br />

Eine zweite Marketingkampagne<br />

mit der Möglichkeit zu Sonderplatzierungen<br />

nimmt das Thema „50 Jahre<br />

Favorit“ auf; die Aktion be ginnt<br />

im September. Auch hierzu nutzte<br />

der Fachhandel die IFA sehr rege<br />

als Informationsplattform, ebenso<br />

zu direkten Serviceleistungen: Der<br />

Launch des Exklusiv Händler-Portals<br />

und der Relaunch des E-Learning-Portals<br />

für Verkäufer. (hb)<br />

www.aeg.de<br />

www.electrolux.de<br />

Jubiläum in rothenburg<br />

Das Traditionsunternehmen feiert 2011 das<br />

50-jährige Bestehen des AEG Werks Rothenburg<br />

–Klaus Wührl (rechts) gratuliert Werksleiter<br />

Johann Reindl zum erfolgreichen Management.<br />

2010 wurden dort rund 700 000<br />

Einbaubacköfen und Einbauherde sowie<br />

1,2 Mio. Kochfelder produziert – das bedeutet<br />

eine Tagesproduktion von bis zu<br />

6500 Kochfeldern. Beschäftigt sind in Rothenburg<br />

ca. 1150 Mitarbeiter.<br />

In Rothenburg gefertigt: „MaxiKlasse“-<br />

Backofen im Design der Neuen Kollektion.<br />

Zur optimalen Hitzeverteilung wurde das<br />

sogenannte „ThermiC°Air“-Heißluftsystem<br />

entwickelt. Das Gerät wurde auch auf der IFA<br />

präsentiert.<br />

Die „Maxi Klasse“-<br />

Einbaubacköfen<br />

und -herde in der<br />

Standardausführung<br />

sowie die<br />

„Pyroluxe Plus“-<br />

Modelle arbeiten<br />

um 20 Prozent<br />

effizienter, als<br />

die Energieeffizienzklasse<br />

A vorschreibt:<br />

AEG setzt<br />

in Rothenburg eine Laserschweiß-Technologie<br />

ein. Die so hergestellten Schweißnähte<br />

genügen den Anforderungen hoher Temperaturen<br />

aufs Beste.<br />

5/2011


Messe<br />

coolgiants.de mit neuer händlersuchmaschine<br />

Ganz einfach finden lassen<br />

Der Markendistributeur coolGiants ® ) AG verstärkt seine Fachhandelsunterstützung<br />

auf multimediale Weise. Zeitgleich mit dem<br />

Relaunch der Website platzieren die Markenspezialisten ein neues<br />

Such-Tool, das Endverbrauchern effektiven Nutzen verspricht – und<br />

Fachhändlern die Chance auf neue Kunden. Die neue Händlersuchmaschine<br />

mit PLZ-Umkreissuche präsentiert übersichtlich und<br />

präzise die ausführlichen, ständig gepflegten Kontaktdaten und<br />

bietet untergliederten Überblick über das Angebot der cool Giants-<br />

Markenwelten Sub-Zero/Wolf, GE, Fisher & Paykel, Inle Ambiente<br />

und MGS. „Mit dieser Maßnahme haben wir den Verbraucher<br />

wie unseren Fachhandelspartner im Fokus,“ erläutert Kersten R.<br />

Hoppe, Vorstand coolGiants ® ) AG. Schon nach zwei Tagen Online-<br />

Präsenz habe sich Hermann Falke, Falke Küchenstudio Kiel, bei<br />

der coolGiants ® ) AG gemeldet und begeistert vom ersten, durch die<br />

neue Händlersuchmaschine generierten Auftrag berichtet.<br />

Selbst die Internetsuche nach Markennamen führe zur<br />

coolGiants-Website und somit direkt weiter zum Fachhandel. So<br />

werde Kundenfrequenz bei den Fachhandelspartnern mit entsprechenden<br />

Ausstellungsgeräten erzeugt. „Eine win-win-Situation<br />

für alle Beteiligten“, so das Unternehmen. Zudem finden Interessenten<br />

auf der Internetpräsenz detailliert Informationen zu den<br />

Produktwelten Kochen, Kühlen & Gefrieren, Spülen sowie Bad-<br />

Die erneuerte Internetseite www.coolgiants.de beinhaltet nun<br />

auch eine Händlersuchmaschine. Das bietet Vorteile für Endverbraucher<br />

und Fachhändler.<br />

Interieur, ein Katalogdownload komplettiert das Angebot. Die<br />

coolGiants ® ) AG gehört zu den Ausstellern der area30.<br />

www.coolgiants.de<br />

Strom sparen mit coolEfficiency<br />

Mehr Frische bei weniger Stromverbrauch, mehr Lagerraum<br />

bei gleichbleibenden Außenmaßen, mehr Genuss<br />

bei weniger Arbeit – all das verbirgt sich hinter dem Namen<br />

coolEfficiency. Die neue<br />

Kältegeräte-Reihe will insbesondere<br />

durch stromsparende<br />

Technik Maßstäbe im<br />

Markt setzen: Alle Geräte gehören<br />

ausnahmslos zu den<br />

Top-Energie-Effizienzklassen<br />

A+++ oder A++. Möglich<br />

werden diese Spitzenwerte<br />

laut Hersteller durch den hohen<br />

Wirkungsgrad der Kompressortechnologie,<br />

verstärkte<br />

Geräteisolation und zwei<br />

separate Kälte-Kreisläufe für<br />

Kühl- und Gefrierbereich.<br />

Je nach Ausstattung erleichtern<br />

die Abtauhilfe lowFrost<br />

oder die Abtauautomatik No-<br />

Frost die Alltagspflege im<br />

Gebrauch. Hinter den Türen<br />

leuchten integrierte LED-<br />

Leuchten den Innenraum<br />

blendfrei bis in den letzten<br />

Winkel aus und punkten<br />

durch Langlebigkeit und<br />

minimalen Stromverbrauch.<br />

(Siemens)<br />

Sieht aus wie Naturstein oder Keramik, ist aber ein Laminat.<br />

Sieht aus wie Stein<br />

Für das Auge ist die Laminat-Kollektion „Three“ kaum von<br />

klassischen Naturstein- oder Keramikfliesen zu unterscheiden.<br />

Für die Fußsohle schon eher: Die matt oder glänzend lackierten<br />

Oberflächen zeigen sich angenehm fußwarm und eignen sich für<br />

Wohnraum und Küche. Die 918 x 306 x 10 mm großen Fliesen gelten<br />

als robust, stoß- und kratzfest, lichtecht und farbstabil sowie<br />

pflegeleicht und hygienisch. Dank des speziellen Loc-Systems lassen<br />

sie sich einfach und leimfrei verlegen. Für die Trägerplatten<br />

werden ausschließlich Holzsortimente aus PEFC-zertifizierten<br />

Wäldern verwendet. Darüber hinaus sind alle Bodenkollektionen<br />

laut Hersteller Kaindl mit dem Greenguard-Label „Children &<br />

Schools“ zertifiziert.<br />

www.siemens-home.de<br />

www.kaindl.com<br />

44 KüchEnplAnEr 5/2011


falmec<br />

Weniger Geräusch ist mehr Komfort<br />

Mit einer Innovationsoffensive präsentiert sich falmec vom 17. bis 22. September<br />

auf der neuen Orderfachmesse area30. Für Gesprächsstoff sollen insbesondere zwei<br />

Innovationen sorgen. Dabei handele es sich einerseits um das Thema Geräusch „mit<br />

der leisesten Dunsthaube der Welt“, anderseits um das Thema Ionisierung. Einen<br />

ers ten Eindruck dazu gibt es auf den Videoportalen Vimeo und Youtube:<br />

• http://www.vimeo.com/27042505<br />

• http://www.youtube.com/user/FalmecSpa?blend=6&ob=5#p/u/13/Xz2GVjDwf9M<br />

„Wie bereits die Messe Fokus Küche & Bad in der Vergangenheit,<br />

ist die Nachfolgeveranstaltung area30 ein wichtiger<br />

Baustein in unserem Messeportfolio 2011“, sagt Ahmet<br />

Haskic (Foto), Leiter Marketing und Vertrieb bei falmec<br />

Deutschland. „Wir sind sicher, dass diese Spezialmesse von<br />

vielen unserer vorhandenen Kunden aber auch neuen Interessenten<br />

aus dem Möbel- und Küchenhandel besucht wird. Der Zeitpunkt im Herbst unterstützt den gelernten<br />

Rhythmus für Listungsgespräche, und wir wollen diese Chance nutzen, um unsere Neuheiten zu platzieren.“<br />

www.falmec.de<br />

Auch die besonders geräuscharme Dunsthaube<br />

Lumina von Falmec feiert auf der area30 Premiere.<br />

Die Mera für die Ecke<br />

Neue Spülen aus hochwertigem Feinsteinzeug in einer modernen geradlinigen Designund<br />

einer aktuellen Farbsprache stehen im Mittelpunkt der systemceram-Ausstellung<br />

zur ersten area 30. Die neue, geradlinig-moderne, auf der Formensprache der „Mera“-Serie<br />

aufbauende „Mera Eck“ ist ein Beispiel dafür, wie Form und Charakteristik modernen<br />

Keramikdesigns die Ausstrahlung eines Küchenraumes entscheidend mitprägen.<br />

Diese Lösung bietet dem Endkunden ein Höchstmaß an Funktionalität und dem <strong>Küchenplaner</strong><br />

vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung<br />

individueller Küchen. Das<br />

Halbrund des Außenradius<br />

gibt der Spüle einen weichen<br />

und eleganten<br />

Charakter. Die neue<br />

Farbe „Fango“ harmoniert<br />

mit den aktuellen<br />

Fronten und<br />

Arbeitsplatten. (Systemceram)<br />

www.systemceram.de<br />

Frischeinfos aufs Smartphone<br />

Wie viele Tage halten Karotten im Kühlschrank? Welche Vitamine<br />

stecken in einem Apfel? Wo bewahrt man Fisch am besten<br />

auf? Kann man im BioFresh-Fach Weintrauben wirklich über<br />

zwei Wochen länger aufbewahren? Diese und viele andere Fragen<br />

beantwortet die neue BioFresh App von Liebherr. Egal ob in<br />

der eigenen Küche oder direkt im Supermarkt, Nutzer der Smartphone-Anwendung<br />

können jederzeit auf detailliertes Wissen über<br />

Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Milchprodukte zugreifen. Die<br />

BioFresh App ist gratis und besonders nützlich für Kunden mit<br />

BioFresh-Kühlschrank, da es spezielle Hinweise für die Lebensmittellagerung<br />

im BioFresh-Fach gibt. In einer solchen Kühlzone<br />

bleiben Lebensmittel bis zu dreimal länger frisch als in einem<br />

normalen Kühlteil und behalten ihr frisches Aussehen, ihre wertvollen<br />

Vitamine und den vollen Geschmack.<br />

www.liebherr.com<br />

Schneidet alles<br />

Kleiner Allesschneider ganz<br />

groß: Beim Messeauftritt von ritterwerk<br />

auf der Home Appliances@<br />

IFA 2011 in Berlin dreht sich alles<br />

um den neuen Multischneider classico<br />

1. Das kleine Gerät in silbermetallic<br />

passt mit seiner Größe in<br />

jede Küche. Durch den Aufbau aus<br />

Vollmetall bietet das Gerät trotz<br />

der kleinen Größe ein hohes Maß<br />

an Stabilität und Schneidleistung.<br />

„Durch die Schrägstellung der Auflegefläche<br />

lässt sich Schneidgut<br />

mit Leichtigkeit schneiden, erläutert<br />

der Hersteller. Den perfekten<br />

Schnitt unterstützen ebenso der<br />

durchzugsstarke 65-W-Eco-Motor<br />

und das Wellenschliffmesser mit<br />

polierter Schneide. Die Schnittstärke<br />

ist von hauchdünn bis etwa<br />

20 mm stufenlos einstellbar. (ritter)<br />

www.ritterwerk.de<br />

5/2011 KüchEnplAnEr 45


Messe<br />

Klein,<br />

schwarz,<br />

männlich<br />

WMF. Das Unternehmen aus der<br />

Region Schwäbische Alb kann mehr<br />

als Messer, Gabel und Töpfe. Der<br />

vor einem Jahr neu gegründete<br />

Kleingerätebereich gibt sich offensiv,<br />

und im Kaffee-Segment setzen die<br />

Württemberger auf Exklusivität.<br />

Die neue Luxusklasse: Der streng limitierte WMF<br />

Premium-Kaffeevollautomat Baldessarini in matrix-black.<br />

Auf der IFA gab’s nicht nur einen<br />

großen Paukenschlag, sondern<br />

gleich eine ganze Sinfonie an Novitäten.<br />

Unter den mehr als 25 neuen<br />

Produkten galten drei als die IFA-<br />

Messerenner schlechthin: der neue<br />

WMF Kaffeevollautomat Baldessarini<br />

limited edition, das erste<br />

Elektro-Kleingeräte-Frühstücksset<br />

mit Cromargan®-Oberfläche und<br />

die Elvis Presley Retro-Serie „only<br />

you“.<br />

Cross-Branding ist in der Branche<br />

an sich nichts Neues. Neu und<br />

ungewöhnlich im Kleingerätebereich<br />

ist jedoch die Kooperation<br />

der neu gegründeten wmf consumer<br />

electric GmbH (wmf/ce) mit<br />

der italienischen Luxus-Modemarke<br />

Baldessarini. Unter dem Slogan<br />

„Das Leben ist schön“ entstand<br />

in gemeinsamem Teamwork<br />

ein technisches Lifestyle-Produkt<br />

der Topklasse: der WMF Premium-<br />

Kaffeevollautomat Baldessarini in<br />

matrix-black und einer europaweit<br />

streng limitierten Auflage von 1.999<br />

Exemplaren. Die Modelle konnten<br />

ausschließlich auf der IFA disponiert<br />

werden und waren bereits im<br />

Vorfeld stark nachgefragt.<br />

Der neue Luxus<br />

„Damit ist es uns gelungen, etwas<br />

ganz Besonderes und Unverwechselbares<br />

zu schaffen“, erläuterte<br />

Marketingleiter Martin<br />

Polcyn.“ Das Premium-Gerät im<br />

exklusiven Baldessarini-Design<br />

mit gleichnamigem Schriftzug,<br />

einem Label mit Angabe der Seriennummer<br />

und beigefügtem Zertifikat<br />

kostet 1.999 Euro und interpretiert<br />

die Luxusklasse neu:<br />

als einen Lebens(mehr)wert, den<br />

man still genießt und sich mit<br />

seiner Familie und Freunden daran<br />

erfreut, ohne damit zu protzen.<br />

Luxus als Lebensqualität und<br />

Lebensmaxime – nicht als Status-<br />

und Vorzeigeobjekt. Dies entspräche<br />

ganz der Philosophie der<br />

italienischen Luxus-Herrenmarke<br />

Baldessarini, betont Burkhard<br />

Stuhlemmer, Geschäftsführer der<br />

Baldessarini GmbH. „Das umfasst<br />

auch die Kunst, sich Zeit zu nehmen,<br />

weil man kann und nichts<br />

muss. Sich Momente zu gönnen,<br />

in denen man genießt und sich<br />

wohlfühlt. Das ist Luxus. Und es<br />

gehört auch dazu, mit anderen<br />

nicht mehr in Konkurrenz zu treten,<br />

sondern den eigenen Stil zu<br />

genießen“, so der Baldessarini-Geschäftsführer.<br />

Der neue Kaffee-Vollautomat aus<br />

dem Premium-Segment WMF Selection<br />

steht für all das, was Männer<br />

lieben, denn „70 % der Kaffee-/<br />

Espresso-Maschinen werden von<br />

Männern gekauft“, so Marketingleiter<br />

Martin Polcyn. Insofern verstehe<br />

sich das neue WMF-Modell<br />

als das „Kleine Schwarze für den<br />

Herrn“, als beispielsweise sinnvolle<br />

Ergänzung eines Porsches 911 aus<br />

der limitierten black edition oder<br />

einer neuen Poggenpohl-Küche.<br />

Die Limitierung wecke den Jagdinstinkt,<br />

so Polcyn.<br />

Kleingeräte-Offensive<br />

Vollgas gibt wmf/ce auch im<br />

Kleingerätebereich, beispielweise<br />

mit den beiden neuen Frühstücksserien<br />

„Cromargan“ und „only you“.<br />

Sie sind ebenfalls Teil eines neuen<br />

Drei-Säulen-Konzepts, auf das<br />

die Marke fokussiert. „Wir haben<br />

die letzten Monate hart gearbeitet,<br />

denn die IFA ist für die CE-Branche<br />

nur ein kleiner Schritt, für die Marke<br />

WMF jedoch ein großer Sprung“,<br />

46 KüchenpLaner 5/2011


Homage an Elvis Presley: Die Retro-Frühstücksserie „WMF Only You!“.<br />

sagt Wilfried Pohl, Geschäftsführer<br />

wmf/ce. „Und da wir einen hohen<br />

Anspruch haben“, wollen wir<br />

auch im Kleingeräte-Sortiment<br />

Benchmarks setzten, auf dem Niveau<br />

von Philips und Siemens“. Da<br />

hat sich Pohl, der für nächstes Jahr<br />

ein weiteres Neuheitensortiment<br />

ankündigt, ganz schön viel vorgenommen.<br />

Dreiklang<br />

Das Drei-Säulen-Konzept – drei<br />

Sortimentslinien mit einem klaren<br />

line-up – soll dafür die besten Voraussetzungen<br />

schaffen. Es umfasst<br />

die Sortimentslinien Essentials<br />

(Einstiegsklasse), Collection<br />

(Mittelklasse) und Selection (Premiumklasse).<br />

„Damit wollen wir<br />

uns im Markt klar positionieren,<br />

und zwar mit einem höheren Verkaufspreis<br />

als dem Durchschnitts-<br />

VK der Branche“, so Wilfried Pohl.<br />

Der Vertrieb erfolgt selektiv und<br />

in erster Linie über den Elektround<br />

Möbelfachhandel. Doch auch<br />

die Küchenspezialisten nimmt das<br />

Unternehmen ab 2012 ins Visier.<br />

Denn wer eine Poggenpohl-Küche<br />

kaufe, der gäbe auch Geld für<br />

Luxus-Kaffeevollautomaten aus,<br />

meint Pohl.<br />

Ganz wichtig sei dabei ein sauberes<br />

line-up bei allen drei Marken<br />

sowie eine klare Produkt- und<br />

Marken-Differenzierung. Nur so<br />

mache es Sinn für den Handel.<br />

Dazu Geschäftsführer Wilfried<br />

Pohl: „Wir haben einen sauberen<br />

Aufbau der Sortimente mit dem<br />

klaren Fokus auf WMF. Dadurch<br />

kann es zu keinerlei Kannibalisierung<br />

kommen.“<br />

Frühstücks-erlebnisse<br />

>Das Leben glänzt schön<<br />

bringt auf den Punkt, wofür die<br />

neue Frühstücksserie „WMF Skyline“<br />

mit hochwertigen Cromargan-<br />

Oberflächen steht: einen Toaster, einen<br />

Wasserkocher und eine Aroma<br />

Kaffeemaschine in elegantem Cromargan,<br />

eine Edelstahllegierung<br />

mit feiner Silberoptik. „Das kann<br />

nur WMF“, sagt Pohl. Das zweite<br />

Frühstücksset im flotten Retro-<br />

Style nennt sich „WMF Only You!“<br />

und stellt eine Hommage an die<br />

Rock’n-Roll-Ikone Elvis Presley dar.<br />

Dazu gehören ein Wasserkocher,<br />

ein Toas ter und eine Filter-Kaffeemaschine<br />

in stylishem Rot, die unter<br />

dem Slogan >Das Leben klingt<br />

schön< vermarktet werden. (acg)<br />

www.wmf.de<br />

„Die Farbe Schwarz ist kein Trend,<br />

sondern ein Dauerbrenner“, sagt<br />

Martin Polcyn, Marketingleiter<br />

wmf/ce.<br />

Start mit Kleingeräten<br />

„2010 war das erfolgreichste<br />

Jahr unserer Firmengeschichte“,<br />

freut sich<br />

Dr. Rudolf Wieser, Vorstandsmitglied<br />

der WMF<br />

AG. „Unsere Umsatzrendite<br />

lag über 6,5 %.“ Den<br />

Erfolg führt Dr. Wieser auf<br />

eine gelungene Internationalisierungs-<br />

und Umsatz-<br />

Strategie zurück. Letztes<br />

Jahr erfolgte der Start ins<br />

Kleingerätegeschäft, nachdem<br />

das Unternehmen –<br />

Wilfried Pohl, Geschäftsführer<br />

wmf/ce.<br />

bekannt für seine Profi-Kaffee/-Espressomaschinen in<br />

guten Hotels und der Gastronomie – die Unternehmen<br />

petra-electric und Princess übernommen hatte. Inzwischen<br />

sei der Konzern neu strukturiert und im Sinne einer<br />

offensiven Wachstumsstrategie bestens aufgestellt<br />

mit dem Ziel, verkaufbare Produkte unter allen drei<br />

Marken erfolgreich zu vertreiben, so Dr. Wieser.<br />

Die weltweiten Elektrokleingeräte-Aktivitäten der<br />

Marken WMF, petra-electric und Princess wurden zusammengefasst<br />

und laufen seit 1. Januar 2011 über die<br />

neu gegründete Gesellschaft wmf consumer electric<br />

GmbH (wmf/ce). Die Geschäftsführung liegt bei Detlef<br />

Czypulovski und Wilfried Pohl, der als Geschäftsführer<br />

für die Erarbeitung internationaler Vertriebsstrategien<br />

für alle drei Marken und darüber hinaus für das Marketing<br />

und den Vertrieb der Marken WMF und petra-electric<br />

verantwortlich zeichnet.<br />

Glänzend frühstücken – mit<br />

der neuen Cromargan-Serie<br />

WMF Skyline.<br />

5/2011 KüchenpLaner 47


Messe<br />

André Pape,<br />

Geschäftsführer<br />

Küche&Co.<br />

Stefania Bender,<br />

Bereichsleiterin<br />

Expansion von<br />

Küche&Co.<br />

Küche&Co präsentiert sich auf der area30<br />

Franchisesystem auf Expansionskurs<br />

Im Fokus der Produktpräsentation von Küche&Co auf<br />

der Ordermesse area30 steht die Marke Privileg, die exklusiv<br />

im Stationärhandel angeboten wird. Geschäftsführer<br />

André Pape: „Wir freuen uns sehr, als einer der<br />

ersten angemeldeten Aussteller eine überaus exponierte<br />

Lage auf der area30 erhalten zu haben.“ Er lädt ein, sich<br />

das besondere Konzept des Küche&Co-Standes anzuschauen.<br />

„In Anlehnung an unseren außergewöhnlichen<br />

Stand, platzieren wir die Marke im 360°-Marketing um<br />

unsere Kunden herum und betreuen unsere Franchisepartner<br />

ebenso umfassend“, betont Pape. Die Orderfachmesse<br />

in Löhne sieht er als eine optimale Gelegenheit,<br />

die Bekanntheit der Marke Küche&Co innerhalb der<br />

Branche voranzutreiben. Dabei hat sich das Franchisekonzept<br />

Wachstum und damit Fortschritt auf die Fahnen<br />

geschrieben. Das aktuelle Thema lautet: „Metamorphose<br />

– Veränderung – Entwicklung“. Die Metamorphose<br />

beziehe sich im Sinne von Expansion und Veränderung<br />

des Markenbildes einerseits auf das Unternehmen selbst<br />

und andererseits auf die zu gewinnenden Partner, die<br />

sich mithilfe des Franchisekonzepts verändern möchten.<br />

„Menschen, die in unserem Franchisesystem eine<br />

Chance erkennen, sich in einem wachsenden Marktumfeld<br />

erfolgreich weiterzuentwickeln, sind herzlich willkommen“,<br />

sagt Stefania Bender, Bereichsleiterin Expansion<br />

von Küche&Co, die den Auftritt auf der area30 als<br />

einen konsequenten Schritt auf dem Weg der Expansion<br />

bezeichnet.<br />

www.kueche-co.de<br />

rational<br />

Wohnen, Farbe, Licht<br />

Bei rational erwartet die Küchenspezialisten<br />

„außergewöhnliche Küchenplanungen“.<br />

Grund genug, so das Unternehmen, für einen<br />

Zwischenstopp in Melle-Riemsloh. Einer der<br />

Messeschwerpunkte liege auf neuen Wohnund<br />

Farbkonzepten. Des Weiteren zeigt der<br />

Markenhersteller, wie innovative Lichtkonzepte<br />

in der Küche umgesetzt werden.<br />

Neben der hochwertigen Anmutung, die<br />

sich durch alle Programme zieht, legen die<br />

Spezialisten bei rational viel Wert aufs Detail.<br />

„rational Einbauküchen erkennt man an<br />

speziellen Qualitätsmerkmalen, beispielsweise<br />

an einer neuen durchgängigen Frontstärke<br />

von 22 mm oder an den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten<br />

der Programme. Das<br />

erleichtert unseren Händlern die Arbeit deutlich<br />

und eröffnet ihnen neue, kreative Planungsspielräume“,<br />

so Marketingleiterin Elke<br />

Pfeiffer.<br />

Dahinter steht die Unternehmens-Maxime,<br />

unverwechselbare, bis ins kleinste Detail<br />

durchdachte, wertbeständige Küchenkonzepte<br />

zu kreieren, die die Öffnung zum<br />

Wohnraum unterstreichen. „Dass dies von<br />

Handelspartnern und Endverbrauchern honoriert<br />

wird, zeigt sich am aktuellen Geschäftsverlauf.<br />

Wir freuen uns über die positiven Signale<br />

und den guten Auftragseingang“, sagt<br />

Geschäftsführer Sebastian Groesslhuber.<br />

www.rational.de<br />

Sonderedition 50 Jahre Favorit<br />

Ihren ersten „vollautomatischen“ Geschirrspüler präsentierte AEG bereits<br />

1961. Den runden Geburtstag feiert das Unternehmen mit der Sonderedition<br />

„ProClean Favorit 50“, auf die 50 Monate Herstellergarantie gewährt werden.<br />

Einige Produktmerkmale der in Energieeffizienzklasse A++ eingestuften<br />

Baureihe: Trotz Norm-Abmessungen ist das Beladungsvolumen um 10 Liter<br />

erhöht. Eine innovative Sprühtechnologie, die auch chaotisch gestapeltes Geschirr<br />

erstklassig reinigt. Das „LevelControl-System“ lässt auch gefüllte Körbe<br />

senken oder anheben und so flexibel Platz schaffen. Das Programm „Pro-<br />

Zone“ spült im Unterkorb mit höherer Temperatur und höherem Druck als im<br />

Oberkorb. „Soft Spikes“ geben Gläsern Halt. Im letzten Spülgang hält das Gerät<br />

eine Temperatur von 70 Grad und garantiert laut Hersteller so nahezu 100<br />

Prozent Bakterienfreiheit. Das „Extra Silent“-Programm reduziert die Laufgeräusche<br />

auf 39 Dezibel. (AEG)<br />

www.aeg.de<br />

ProClean Favorit 50<br />

heißt das Sondermodell<br />

von AEG.<br />

rational präsentiert auf der Hausmesse 2011<br />

außergewöhnliche Küchenmodelle. Dazu zählt<br />

das Modell onda mit runden Formen.<br />

48 KüChEnpLanEr 5/2011


Oranier<br />

Flächen-Induktion mit sechs Kochzonen<br />

Produkt-Innovationen und Messe-Highlights in Serie will<br />

Oranier auf der area30 in Löhne präsentierien: Eine mit 11,1 Kilowatt<br />

besonders leistungsstarke Flächen-Induktion mit bis zu<br />

sechs Kochzonen gehört dazu. Die neueste Geschirrspüler-Generation<br />

mit bester Energie-Effizienz und Besteckschublade ebenso.<br />

Designorientierte Dunstabzugshauben und technisch überarbeitete<br />

Modelle gebe es in allen Preisklassen.<br />

„Eines der absoluten Highlights dieses Messe-Herbstes ist<br />

die neue Flächen-Induktion“, kündigen die Verantwortlichen<br />

von Oranier an. Möglich seien bis zu sechs Kochzonen, von denen<br />

je zwei zu einer großen Fläche gebrückt werden können, sodass<br />

Töpfe, Pfannen und Kasserollen in unterschiedlicher Form<br />

und Größe variabel gestellt werden können. Und da die Kochzonen<br />

annähernd rechteckig sind, bilden sich keine Kaltstellen<br />

zwischen den zusammengeschalteten Induktions-Flächen. „Das<br />

ist in dieser Form neu – und eine wirkliche Sensation“, so der<br />

Hersteller. Die technische Ausstattung der rekordverdächtigen<br />

Induktions-Kochfelder umfasst neben 14 Leistungsstufen und<br />

einem Doppel-Booster zahlreiche weitere Funktions-Merkmale<br />

eines modernen High-End-Gerätes. Und dies „zu einem moderaten<br />

Verkaufspreis, der sichere Margen garantiert“.<br />

Oranier setzt auf das Konzept „A-Marken-Qualität zu B-Preisen“.<br />

Die aktuellen Zahlen mit zweistelligen Umsatzzuwächsen<br />

Neu und laut Oranier eine wirkliche Sensation:<br />

Flächen­Induktion mit sechs Kochzonen, von denen jeweils zwei<br />

eine Einheit bilden können.<br />

sprächen für diese Strategie. Eine schnell wachsende Außendienst-Mannschaft<br />

sowie mehr als 2000 Kunden im Fachhandel<br />

– bei steigender Tendenz – seien weitere Kennziffern des Erfolges.<br />

Die Oranier Küchentechnik GmbH ist auf der area30 vom Eingang<br />

aus gesehen gleich rechts am Messestand A 70 auf mehr<br />

als 200 Quadratmetern präsent.<br />

www.oranier.com<br />

Volles aroma<br />

Damit sich das Aroma des Kaffees optimal entfalten kann, ist das Coffee-Center Supremo<br />

XLS für die Nische 45 cm mit einem innovativen Keramikmahlwerk ausgestattet. Für mehr<br />

Cappuccino Genuss sorge zudem der separate Milchaufschäumer. Der Kaffeeauslauf ist zwischen<br />

80 und 155 mm höhenverstellbar und prädestiniert für Espresso und Lungo ebenso<br />

wie für Cappuccino der Latte macchiato. Die Klartextanzeige informiert jederzeit über den<br />

Status der aktuellen Funktion und gibt nützliche Hinweise, wann Wasser aufgefüllt oder<br />

wann entkalkt werden soll. (V-ZUG)<br />

www.v-zug.de<br />

precious design<br />

www.kludi.com<br />

5/2011 KüChEnpLanEr 49


Messe<br />

V-ZUG<br />

ausstattungen höchster Qualität<br />

„Das Konzept und der Zeitpunkt der neuen area30 hat uns<br />

überzeugt, von Anfang an am Standort Löhne mit dabei zu sein.<br />

Hier schlägt das Herz der deutschen Küchenmöbelindustrie, und<br />

hier suchen wir das Gespräch mit vorhandenen Kunden ebenso<br />

wie mit qualifizierten neuen Handelspartnern, die mit uns gemeinsam<br />

die Marke V-ZUG in Deutschland im gehobenen Leistungssegment<br />

zu dem machen wollen, was sie in der Schweiz bereits<br />

ist.“ So kündigt Roman Grädel, Manager Export bei V-ZUG<br />

das Herbstmessen-Engagement des Unternehmens an. Vom 17.<br />

bis 22 September 2011 zeigt der Schweizer Marktführer für Hausgeräte<br />

in der Küche und im Waschraum auf Stand C25 auf 70<br />

Quadratmetern Highlights aus seinem Highend-Sortiment.<br />

Mit zahlreichen Besonderheiten und einigen Alleinstellungsmerkmalen<br />

will V-ZUG in allen Sortimentsbereichen „einzigartige<br />

Ausstattungen mit höchster Qualität und überzeugendem<br />

Gebrauchsnutzen ‚Made in Switzerland’“ bieten.<br />

Zum Beispiel die patentierte GarAutomatik mit „Gelinggarantie“<br />

im neuen Combi-Steam XSL mit einer „Tip-and-go“ (Drehen<br />

– Drücken – Fertig) -Bedienung, die alle Funktionalitäten auf<br />

einfachste Weise erschließt. „Menüs gelingen hier sogar ohne<br />

Eingabe von Betriebsart, Gewicht und Größe des Garguts“, verspricht<br />

der Hersteller und ergänzt: „Wie von Zauberhand vollautomatisch.“<br />

Im neuen Backofen Combair XLS für die 45-cm-Nische<br />

sorge das exklusive Zartgaren für ein perfektes Gelingen<br />

und je nach Geschmack auf den Punkt genaue Ergebnisse wie<br />

Combi­Steam<br />

XSL mit patentierter<br />

GarAutomatik<br />

und<br />

51 Liter XXL<br />

Garraum von<br />

V­ZUG.<br />

rare, medium oder well done – auch dies ohne Eingabe von Größe<br />

und Gewicht des Fleisches.<br />

Ebenfalls neu ist das Coffee-Center Supremo XSL. Ausgerüstet<br />

ist dies mit einem leistungsstarken Keramikmahlwerk. Premiere<br />

feiert zudem die Mikrowelle Miwell-Combi XSL, welche<br />

Heißluft mit Mikrowellen-Funktion verbindet und ein Garraumvolumen<br />

von 40 Litern bietet. Designerhauben und Kochfelder<br />

sowie Geschirrspüler, die laut Hersteller in rekordverdächtigen<br />

19 Minuten blitzblank sauber spülen, sowie Kühl- und Gefriergeräte<br />

bis hin zu FoodCentern runden die Präsentation ab.<br />

www.v-zug.de<br />

Direkt oder indirekt<br />

Mit einem Handgriff entsteht wahlweise<br />

funktionales Arbeitslicht oder<br />

indirektes Licht, das dekorativ von der<br />

Nischenwand reflektiert wird: LED<br />

Schwenk-Designleuchte mit Power-LEDs<br />

in Daylight-Ausführung – ein Exklusivprodukt.<br />

(Sagemüller & Rohrer)<br />

www.sagero.de<br />

Wasserdichte platte<br />

„Resoplex“ besteht aus einer 35-mm-„AirMaxx“-Leichtspanplatte,<br />

einer 3 mm dicken Phenolkompaktschicht und<br />

einer 0,7 mm starken Resopaloberfläche und lässt sich mit<br />

einer herkömmlichen Oberfräse für den Einbau einer Edelstahl-<br />

oder Keramikspüle oder eines Glaskeramikkochfeldes<br />

ohne Metallrahmen vorbereiten. Dank der insgesamt<br />

3,7 mm umfassenden wasserbeständigen Oberschicht kommen<br />

weder der Spülenrand noch das Kochfeld mit der quellempfindlichen<br />

Spanplatte in Kontakt. Eine zwei Millimeter<br />

breite Fuge rund um das Kochfeld gleicht temperaturbedingte<br />

Dehnungen aus. Wegen ihrem geringen Gewicht –<br />

rund 30 % geringer als herkömmliche Spanplatten, so der<br />

Hersteller – und dem Konstruktionsprinzip, das komplett<br />

auf das sonst übliche PU-Gussmaterial verzichtet, profiliere<br />

sich „Resoplex“ als umweltschonendes Produkt. Für hohe<br />

Produktqualität erhielt die Küchenarbeitsplatte Resoplex<br />

den „interzum award: intelligent material & design 2011“.<br />

Doppelt ausgezeichnet<br />

Für den Toaster TTM 910 und Wasserkocher SJM 910 der<br />

neuen Frühstückserie Rise bekam der Hersteller gleich zwei<br />

begehrte Auszeichnungen: einen Plus-X-Award 2011 für<br />

„High Quality, Design und Bedienkomfort“ und einen als<br />

„Beste Produkte des Jahres“. (Kenwood)<br />

www.kenwoodworld.com/de<br />

www.resopal.de<br />

50 KüChEnpLanEr 5/2011


KULT<br />

KOSMOS<br />

KOMFORT<br />

TECHNOLOGIE UND DESIGN IN PERFEKTION:<br />

BAUKNECHT KULT, KOSMOS UND KOMFORT.<br />

Die Bauknecht Designlinien KULT, KOSMOS und KOMFORT liegen optisch und technologisch am Puls der Zeit.<br />

Sie erfüllen die Wünsche Ihrer Kunden optimal und intuitiv: Formvollendetes Design wird durch intelligente Funktionen,<br />

sparsamen Energieverbrauch und perfekt harmonisierende Geräte unterstrichen.<br />

Innovationen, die auch Juroren in ganz Europa begeistern. Neben dem Kücheninnovationspreis 2011 in Platin wurde<br />

der Backofen KULT mit dem red dot design award winner 2010 und der Backofen KOSMOS mit dem red dot design award<br />

honourable mention 2011 ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde die Einbaugerätelinie KOMFORT mit dem iF product design<br />

award 2011 geehrt.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

BESUCHEN SIE UNS<br />

AUF DER AREA30<br />

IN LÖHNE, STAND C35<br />

VOM 17. – 22.09.2011<br />

Erfahren Sie mehr unter: www.bauknecht-welt.de


Messe<br />

Optiken mixen<br />

Mit der Präsentation<br />

der Reihe Collection bietet<br />

EuroCave Weinklimaschränke<br />

als solitäre Möbelstücke<br />

an. Es gibt sie<br />

mit ein, zwei oder drei<br />

Temperaturzonen sowie<br />

als Gerät mit Multitemperaturbereichen.<br />

Drei<br />

Größen stehen zur Auswahl<br />

mit Platz für 74, 170<br />

oder 203 Flaschen. Bei den<br />

Oberflächen können die<br />

Kunden zwischen Optiken<br />

in Satinrot, Baumwollweiß,<br />

Schwarz strukturiert,<br />

Wenge oder hellem Holz wählen. Teile des Außendesigns können nach einem Baukastenprinzip<br />

farblich gemixt werden. Eigens gestaltet für diese Gerätereihe wurde der<br />

ergonomische Stangengriff. (Eurocave)<br />

www.eurocave.de<br />

Wirkt auch in Wohnräumen: Weinklimaschrank aus der<br />

Collection Reihe, hier in Satinrot.<br />

Darf sich mit dem Plus X Award<br />

für das „Beste Produkt des Jahres<br />

2011“ schmücken: GlassEdition<br />

Bio Fresh Kühlschrank KBgb 3864.<br />

„Bestes produkt“<br />

Beim Plus X Award 2011 wurden<br />

gleich vier Liebherr Kühlund<br />

Gefriergeräte ausgezeichnet.<br />

Allen voran als „Bestes Produkt<br />

des Jahres 2011“ der GlassEdition<br />

BioFresh Kühlschrank KBgb 3864<br />

in der Produktgattung Standkühlschrank<br />

sowie das Frischecenter<br />

SBSes 7165 in der Produktgattung<br />

SBS Kühl-/Gefrier-Gerätekombination.<br />

Zusätzlich zum „Besten<br />

Produkt des Jahres 2011“ wurde<br />

die SBSes 7165 Premium Plus mit<br />

dem Plus X Award für „hohe Qualität,<br />

Design und Bedienkomfort“<br />

ausgezeichnet. (Liebherr)<br />

www.liebherr.com<br />

Gleichmäßig beheizen<br />

Flexibel kochen wird nun noch<br />

großzügiger. Denn die varioInduktion<br />

von Siemens gibt es seit März 2011<br />

auch für 90 Zentimeter breite Kochstellen.<br />

Die beiden varioZonen links<br />

und rechts lassen sich zu einem extragroßen<br />

Areal zusammenschalten. So<br />

entsteht eine 21 x 40 Zentimeter große,<br />

zentral zu steuernde Einheit, die auch<br />

besonders große Pfannen und Bräter<br />

gleichmäßig beheizt. (Siemens)<br />

www.siemens-home.de<br />

Alternative zur zentralen Heißwasserversorgung:<br />

Durchlauferhitzer CFX­U.<br />

varioInduktion erkennt automatisch Größe, Position<br />

und Form von Töpfen und Pfannen und erhitzt<br />

nur das, was auch erhitzt werden soll.<br />

Gradgenau zapfen<br />

Der Clage-Durchlauferhitzer<br />

CFX-U FUNKTRONIC MPS® für Küchenspülen<br />

wurde mit dem Plus X<br />

Award-Siegel als „Bestes Produkt<br />

des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Die<br />

Jury lobte die Qualität und den Bedienkomfort<br />

des Gerätes. So bestimme<br />

der Nutzer bequem über eine<br />

Funkfernbedienung gradgenau die<br />

Auslauftemperatur des unter der<br />

Küchenspüle installierten Durchlauferhitzers.<br />

Ein Tastendruck genüge<br />

für den Temperaturwechsel.<br />

Das Zumischen von Kaltwasser an<br />

der Armatur sei nicht mehr nötig.<br />

Das spare Energie. (Clage)<br />

www.clage.de<br />

52 KüChEnpLanEr 5/2011


häcker<br />

raum für neue Ideen<br />

Das Messemotto für die Hausstellung 2011/2012<br />

„Raum für neue Ideen“ bezieht sich auf die großzügige<br />

Erweitung der Ausstellungsfläche. Statt der bisherigen<br />

2000 m² steht den Besuchern nun eine 2600 m² große<br />

Küchenwelt zur Verfügung. Insgesamt viel Raum für<br />

neue Ideen. Dies gilt auch für den deutlich größeren<br />

Lounge- und Gastronomiebereich, in dem die Jahr für<br />

Jahr wachsenden Besucherströme in Ruhe die Präsentation<br />

der Küchenneuheiten reflektieren können.<br />

Unmittelbar nach der Hausmesse 2010 waren in der<br />

Werkstraße die Bagger angerückt und hatten mit den<br />

Erdarbeiten zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes<br />

begonnen. Ziel war die Verlängerung des Gebäudekomplexes<br />

in östlicher Richtung um ca. 25 Meter.<br />

Neben neuen Seminar- und Büroräumen wurde<br />

vor allem die Ausstellungsfläche um 30 % vergrößert.<br />

Trotz der schwierigen Bedingungen im vergangenen<br />

Umsatzsprung<br />

Häcker konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr<br />

um 35 Mio. auf nun 330 Mio. Euro steigern. Das entspricht<br />

einer Steigerung um 11,8 %. Die Zahl der Mitarbeiter<br />

stieg um 50 auf nun 900. Die Exportquote beträgt<br />

weiterhin 45 %.<br />

Häcker hat die Ausstellungsfläche am Standort Rödinghausen um 600 m 2<br />

erweitert und somit „Raum für neue Ideen“ geschaffen, wie es das Messemotto<br />

beschreibt.<br />

Winter wurde der Erweiterungsbau pünktlich zur diesjährigen Hausmesse<br />

fertig. Architektonisch fügt sich der Anbau nahtlos in den Gesamtkomplex<br />

ein. Zwei neue Seminarräume, die insgesamt über 130 Plätze verfügen,<br />

schaffen Raum für große Schulungsveranstaltungen. Das optimierte Seminarangebot<br />

soll ab dem kommenden Jahr speziell auch den internationalen<br />

Kunden zugute kommen.<br />

www.haecker.de<br />

Ode an den Genuss<br />

Im alten Griechenland wurde er verehrt.<br />

Dionysos, der Gott des Weines, war bekannt<br />

für seine Leidenschaft, seine Freude und<br />

seine Genussfähigkeit. KWC SIN ist in<br />

gewisser Weise eine Ode an Dionysos, eine<br />

Armatur, die eigens für den modernen Geniesser<br />

konzipiert wurde. Mit ihrer Präzision<br />

und der hochwertigen Verarbeitung spricht<br />

KWC SIN direkt den Verstand an, mit ihrem<br />

ästhetischen, schwungvollen Design betört<br />

sie die Sinne.<br />

KWC Deutschland GmbH | Sigmaringer Strasse 107 | D-70567 Stuttgart<br />

Telefon +49 711/49 08 39-0 | Fax +49 711/49 08 39-30 | info@kwc-gmbh.de | www.kwc.de<br />

5/2011 KüChEnpLanEr 53


Messe<br />

Forum 26<br />

neu aufgestellt<br />

Auch im Ausstellungszentrum Forum 26 in Rödinghausen-Ostkilver<br />

ist in diesem Jahr vieles neu. Einige Aussteller haben andernorts eine<br />

Messebleibe gefunden, andere sind geblieben und wiederum andere<br />

sind neu hinzugekommen. Aktuell melden die Veranstalter auf der Internetseite<br />

(www.forum26.de) Präsentationen folgender Unternehmen:<br />

• Brinkmeier Küchen<br />

• Oster Die Möbelcollection<br />

• Barazza<br />

• Die Betonköpfe<br />

• Stadler Edelstahl<br />

• Erge Küchentechnik<br />

• Homeier Küchentechnik<br />

• Hollweg Arbeitsplatten<br />

• Petraluxe<br />

Öffnungszeiten: 17. bis 22. September<br />

2011, täglich von 9 bis 18 Uhr<br />

www.forum26.de<br />

MaxiSense mit<br />

Chefkoch-Funktion<br />

Das 90 cm breite Induktionskochfeld<br />

„Maxi-<br />

Sense“ verfügt nun über<br />

die sogenannte „Chefkoch-Funktion“:<br />

Die<br />

sechs integrierten Einzel-Kochfelder<br />

lassen sich<br />

mit einem Tastendruck<br />

zu drei großen vertikalen<br />

Kochzonen schalten. Auf<br />

jeder der drei Zonen werden<br />

automatisch unterschiedliche<br />

Leistungsstufen eingestellt, sodass mehrere Gerichte zeitgleich<br />

angebraten, gegart und warmgehalten werden können. (AEG)<br />

www.aeg.de<br />

high-Tech auf drei Ebenen<br />

Die neueste Geschirrspüler-<br />

Generation mit der Energie-Effizienz<br />

A+AA und A++AA verfügt<br />

über drei Spülebenen für<br />

bis zu 14 Maßgedecke, eine<br />

herausnehmbare Besteck-<br />

Schublade sowie Liftmatik-<br />

Funktion (höhenverstellbarer<br />

Oberkorb)<br />

und umklappbare<br />

Tellerhalter im Unterkorb.<br />

Der Hersteller hat sämtliche<br />

Modelle auf A+AA upgegraded – und dies ohne Aufpreis.<br />

(Oranier)<br />

berbel­Geschäftsführer Peter Ahlmer: Frische Ideen auf<br />

der area30.<br />

berbel<br />

Frisches Design<br />

Auch die berbel Ablufttechnik GmbH wird im Rahmen<br />

der neuen Messe area30 ausstellen. Auf 75 Quadratmetern<br />

Standfläche und mit frischem Design präsentiert<br />

der Hersteller hochwertiger Dunsthauben<br />

aktuelle Produktneuheiten. Nach der LivingKitchen in<br />

Köln und den küchentrends in München zeigt berbel<br />

nun auch in Löhne Präsenz. „Der Herbst ist traditionell<br />

die wichtigste Zeit, um mit unseren Fachhandelspartnern<br />

in Kontakt zu treten. Daher freuen wir uns über<br />

die neue Möglichkeit, die uns die Messe in Löhne bietet“,<br />

so Geschäftsführer Peter Ahlmer. Insbesondere,<br />

da das Unternehmen aus Rheine erneut seine Innovationsstärke<br />

durch die Präsentation neuer Produkte unter<br />

Beweis stellen will.<br />

www.berbel.de<br />

Separate Kammern<br />

Mit dem Kaffee-Vollautomaten Caffeo Gourmet<br />

schickt Melitta ein Topgerät ins Rennen, das mit elegantem<br />

Design, moderner Technik und Bedienkomfort<br />

aufwartet. Ausgestattet ist der neue Vollautomat<br />

beispielsweise mit einem patentierten Milchaufschäumer,<br />

zwei separaten<br />

Bohnenkammern<br />

und einer speziellen<br />

Vorbrühfunktion.<br />

Die<br />

Anwender können<br />

die Kaffeestärke<br />

individuell<br />

anpassen, von<br />

mild bis stark.<br />

www.melitta.info<br />

www.oranier.com<br />

54 KüChEnpLanEr 5/2011


Macht dicht<br />

Der Energiespar-Mauer kasten<br />

„PowairBox“ verfügt über<br />

eine innere Klappe und ein auf<br />

Mauerstärke einstellbares Teleskop.<br />

Den Abschluss bildet<br />

eine zweite Klappe aus Edelstahl,<br />

die laut Anbieter hervorragend<br />

dicht schließt – und<br />

schicker Fassaden-Schmuck<br />

ist. (Sagemüller & Rohrer)<br />

www.sagero.de<br />

Moderner Klassiker<br />

Unter den Kochgeräten ist der Herd, also<br />

die Kombination aus Kochfeld und Backofen,<br />

ein Klassiker: Oben garen die Beilagen, eine<br />

Etage tiefer brutzelt der Braten. Alles fein<br />

zu regulieren über Drehknebel, wie man sie<br />

schon von Mutters Einbauherd kennt. Der<br />

Gütersloher Premiumhersteller präsentierte<br />

zur IFA 2011 erstmals ein Geräteset mit moderner,<br />

leistungsstarker Induktionstechnik<br />

und komfortabel ausgestattetem Backofen.<br />

Verkaufsstart ist im Herbst 2011. (Miele)<br />

www.miele.de<br />

patentiertes Zartgaren<br />

Dank patentiertem Zartgaren gelingen raffinierte<br />

Fleischgerichte ohne Eingabe von Größe und Gewicht<br />

des Fleisches. Und das, so der Hersteller, mit je nach<br />

Geschmack auf den Punkt genauen Ergebnissen wie<br />

rare, medium oder well done. Die erforderliche Garraumtemperatur<br />

wird im Combair XSL Backofen (für<br />

die Nische 45 cm) automatisch per Gargutsensor, der<br />

die Kerntemperatur des Fleisches misst, geregelt.<br />

(V-ZUG)<br />

www.v-zug.de<br />

Filter und Kocher<br />

Die IFA-Neuheit Filtrino ist eine Kombination<br />

aus Wasserfilter und Premium-Wasserkocher.<br />

Auf Knopfdruck fließt BRITA-gefiltertes Wasser<br />

direkt in die Tasse. Und das in Wunschtemperatur:<br />

70 °C beispielsweise für weiße Teesorten,<br />

80 °C für grüne Tees, 90 °C für Instant-Kaffee-<br />

Spezialitäten oder heiße Schokolade. Für Früchte-,<br />

Kräuter und schwarze Tees, Instant-Suppen<br />

oder -Saucen stellt der Filtrino kochend heißes<br />

Wasser zur Verfügung. Etwa 40 Sekunden nach<br />

dem Start soll ein Viertelliter Wasser brodeln.<br />

(Bosch)<br />

www.bosch-home.com/de<br />

5/2011


Messe<br />

rWK ® Küchen<br />

www.jette-kueche.de ist online<br />

Die JETTE Küche will das Luxusgut Design einer breiten Zielgruppe<br />

zugänglich machen. „Meine Kreationen sollen den Menschen<br />

Spaß machen, ihren Alltag verschönern und trotzdem bezahlbar<br />

bleiben. Nicht mehr und nicht weniger“, so Designerin<br />

Jette Joop. Die Faszination der JETTE Küche zu erleben ist nun<br />

auch online möglich. Unter www.jette-kueche.de inspirieren anspruchsvolles<br />

Design mit hoher Wertigkeit und Funktionalität.<br />

Schönes Wohnen ist ein elementarer Bestandteil des Lebens,<br />

lautet der Anspruch der Lifestyle-Marke. Und damit auch Prinzip<br />

der JETTE Küche, die sich als zentraler Lebensbereich präsentiert,<br />

der offen und repräsentativ Geselligkeit fördert, gleichzeitig aber<br />

Unterstützung und Rückzugsmöglichkeit bietet. „Hochwertige<br />

Materialien und wegweisende Technik haben wir mit unserem bekannt<br />

hohen Qualitätsanspruch verarbeitet“, erläutern die Verantwortlichen<br />

von RWK ® . Live zu sehen ist die Lifestyle-Küche auch<br />

während der Hausmesse des Küchenmöbelherstellers.<br />

www.jette-kueche.de<br />

www.rwk-kuechen.de<br />

„Meine Kreationen sollen den Menschen Spaß machen, ihren Alltag<br />

verschönern und trotzdem bezahlbar bleiben“, so Designerin<br />

Jette Joop, die für RWK ® in Enger die Lifestyle­Küche JETTE konzipiert<br />

hat.<br />

20 Tassen nacheinander<br />

Hinter der Bezeichnung Royal<br />

One Touch Cappuccino steckt<br />

ein neuer leistungsstarker Vollautomat,<br />

der Kaffee- und Espressospezialitäten<br />

nicht nur<br />

auf Knopfdruck liefert, sondern<br />

gleich bis zu 20 Tassen nacheinander.<br />

Damit kann dieses Gerät<br />

auch in Ausstellungs- und Büroräumen<br />

genutzt werden. Neben<br />

einer automatischen Reinigung<br />

und Entkalkung punktet das Gerät<br />

der Energieeffizienzklasse A<br />

unter anderem mit zwei Boilern<br />

und einem Thermo-Milchbehälter.<br />

(Philips/Saeco)<br />

Santo für die 123er­Nische in A+++.<br />

Für die 123er-nische<br />

Neu unter den Einbaukühlschränken<br />

ist „ Santo“ für die 123er-Nische.<br />

Das Gerät mit 4-Sterne-Gefrierfach<br />

und 202 Litern Volumen verbraucht 120<br />

Kilowattstunden Strom im Jahr und<br />

ist, wie die bereits eingeführten 178er-<br />

Kühl-Gefrierkombinationen der Baureihe,<br />

der Energieeffizienzklasse A+++<br />

zugeordnet. Dafür verantwortlich: die<br />

Isolierung aus hocheffizienten Vakuum-Paneelen<br />

und eine neue variable<br />

Kompressortechnologie. Der Einbaukühlschrank<br />

steht dem Handel ab sofort<br />

zur Verfügung. (AEG)<br />

www.aeg.de<br />

www.philips.de<br />

Mit abtropffläche und armaturenbank<br />

Neben dem Armaturenprogramm 2011 präsentiert der niederländische Hersteller<br />

Reginox am Stand B 31 der area30 seine weiterentwickelten Neuheiten<br />

zur Spülenserie Texas mit Einzel- und<br />

Doppelbecken. Künftig gibt es das<br />

Spülenmodell auch mit angesetzter<br />

Abtropffläche und Armaturenbank.<br />

Ebenso wie eine vom Fachhandel<br />

mitinitiierte Neuentwicklung im 10er-Radius. Zum<br />

Gesamtprogramm zählen Spülen, Armaturen (im Bild Modell<br />

Nova) sowie Accessoires wie Schneidbrett, Abtropfgitter oder<br />

Resteschale. Hinzu kommt die individuelle Maßanfertigung<br />

von Edelstahlarbeitsplatten.<br />

Für den Dauerbetrieb:<br />

Royal One Touch Cappuccino.<br />

www.reginox.de<br />

56 KüChEnpLanEr 5/2011


Pronorm<br />

Neues Ausstellungszentrum<br />

Es wird eine Fläche von rund 2300 m 2 haben, über ein lichtdurchflutetes<br />

Foyer verfügen und Platz für etwas 35 Küchenmodelle<br />

bieten: Am Produktionsstandort Vlotho hat Küchenhersteller<br />

pronorm ein neues Ausstellungszentrum gebaut.<br />

„Wir wollen unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern<br />

signalisieren, dass wir in die Tat umsetzen, was nach der<br />

Übernahme durch die Mandemakers-Gruppe versprochen wurde“,<br />

beschrieb Geschäftsführer Heinz Hachmeister das Bauvorhaben,<br />

welches er als einen weiteren Meilenstein in der neuen<br />

Ausrichtung des Unternehmens bezeichnet. Seit Februar 2010<br />

gehört pronorm zur DMG (De Mandemarkers Group).<br />

Das Ausstellungszentrum soll pünktlich zur Hausmesse im<br />

September 2011 fertig sein und eine Kommunikationsplattform<br />

bieten für Gespräche und Meinungsaustausch. Die Umsetzung<br />

erfolgte durch den Architekten Reinhard Schwakenberg.<br />

www.pronorm.de<br />

Mit Mitarbeitern und prominenten Gästen feierte pronorm Richtfest<br />

für das neue Ausstellungszentrum, das pünktlich zur Hausmesse<br />

in Betrieb gehen soll. Foto rechts: pronorm-Geschäftsführer<br />

Heinz Hachmeister.<br />

25 Jahre Besteckschublade<br />

Zum 25-jährigen Jubiläum der Besteckschublade<br />

bringt deren Erfinder zwei Aktionsmodelle auf<br />

den Markt: die Geschirrspülmaschinen „Edition 3D“<br />

und „Edition 3D Eco“. Kernausstattungsmerkmal sei<br />

die vor rund einem Jahr neu entwickelte 3D-Besteckschublade.<br />

Diese lässt sich in der Höhe, Breite und<br />

Tiefe verstellen und bietet variable Möglichkeiten<br />

zum Einräumen selbst großer und sperriger Besteckteile<br />

oder auch langstieliger Gläser im Korb darunter.<br />

(Miele)<br />

www.miele.de<br />

Gut ausgestattet<br />

Gleich drei Modelle<br />

im Preiseinstiegsbereich<br />

erleben ihre Uraufführung<br />

auf der area30.<br />

Großen Wert wurde auf<br />

die Ausstattung gelegt.<br />

So sind die Geräte mit<br />

versenkbaren Knebeln,<br />

Vollglas-Innentür, 6 - 9<br />

Funktionen, TouchControl<br />

als auch LCD-Display<br />

ausgerüstet. Ausstattungsmerkmale,<br />

die<br />

man sonst in dieser Kategorie<br />

vergeblich suche,<br />

so der Anbieter. (Oranier)<br />

Der Anbieter verspricht:<br />

gute Ausstattung zum kleinen Preis.<br />

www.oranier.com<br />

5/2011 kücheNPlANer 57


Messe<br />

Ausgewählt gute Qualität zum attraktiven Preis­/Leistungsverhältnis<br />

– dies verspricht die neue Eigenmarke TopLineVOGT ® .<br />

Den Design­Kühlschrank gibt es einzeln oder in abgestimmter<br />

Kombination als Kühl­Gefrier­Duo.<br />

Flexibel kombiniert<br />

Mit dem neuen Gerätepaar KGK 360 kündigt Bauknecht für<br />

das zweite Quartal 2011 ein „echtes Highlight im Kühlgerätesegment“<br />

an. Die „einzigartige Kombination“ aus frei stehendem<br />

Vollraumkühlschrank und passendem Gefrierschrank<br />

im Glas-Look vereine Flexibilität bei der Raumplanung mit<br />

höchster Kapazität und zertifizierter Kühlleistung für frische<br />

Lebensmittel. Der Vollraumkühlschrank KR 360 BIO A++ und<br />

Gefrierschrank GKN 360 A+ sind in Weiß und Schwarz erhältlich<br />

– sowohl einzeln als auch in der Kombiausführung<br />

KGK 360. (Bauknecht)<br />

Eigenmarke TopLineVOGT ®<br />

Jeder kennt sie, fast jeder kauft sie. Ob „TIP“ von real, „AS-<br />

Drogerieartikel“ von Schlecker oder „JA“ von Rewe: Eigenmarken<br />

bieten unter dem gleichen Label ausgewählt gute Qualität<br />

zum attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis. Diese klar<br />

definierte Produktausrichtung übernimmt der Zubehörspezialist<br />

Horst Vogt GmbH und präsentiert ab sofort „ TopLineVOGT ® “.<br />

Mit der Neupositionierung dieser Eigenmarke will der handelsorientierte<br />

Großhändler seine Kompetenz und Vielfalt im Zubehörportfolio<br />

unterstreichen und mit „preisbewusster Qualität“<br />

überzeugen. (Vogt)<br />

www.vogtwelt.de<br />

www.bauknecht.de<br />

alles drin<br />

Slimline nennen sich die 45 Zentimeter schmalen Geschirrspüler,<br />

die alles besitzen, was ein Hightech-Gerät braucht. Laut<br />

Hersteller sind dies eine bis ins Detail perfektionierte Spültechnologie,<br />

die für hervorragende Reinigungsergebnisse<br />

sorgt und zugleich die Ressourcen schont, sowie ein Raumkonzept,<br />

das Beund<br />

Entladen<br />

deutlich erleichtert.<br />

Und nicht zuletzt<br />

eine Vielzahl<br />

von Programmen<br />

und Spezialfeatures<br />

wie Vario-<br />

Speed ® , Halbe<br />

Beladung oder IntensiveZone.<br />

Die<br />

Slimline-Familie<br />

besteht aus acht<br />

Geräten, vier integrierte<br />

und vier<br />

vollintegrierte<br />

Modelle. (Neff)<br />

www.neff.de<br />

„Lightbox­Project“:<br />

Präsentationsmodul<br />

für LED­Licht am POS.<br />

So wirken LEDs<br />

Drei Lichtszenarien verdeutlichen den Einfluss der LED-Farbtemperatur<br />

auf die Farbwiedergabe unterschiedlicher Küchenmöbel-Oberflächen.<br />

Mit „Lightbox-Project“ lässt sich im Kundengespräch<br />

laut Anbieter ganz einfach die passende Abstimmung<br />

von LED-Lichtfarbe und Oberfläche anschaulich demonstrieren.<br />

Infotafel und Lightbox werden problemlos an vorhandenen Zubehörträgern<br />

fixiert oder an freien Wandflächen installiert –<br />

z. B. auch in Kombination mit dem Zubehör-Präsentersystem<br />

Szenario ® pure. (Naber)<br />

www.naber.de<br />

58 KüChEnpLanEr 5/2011


Konsequent klar<br />

Kaum vorgestellt waren<br />

sie auch schon prämiert:<br />

Die Küchenarmaturen<br />

Blancoculina-S<br />

und Blancolinee/-S erhielten<br />

den renommierten<br />

red dot product<br />

design award 2011.<br />

Die hier abgebildete<br />

Blancolinee/-S aus dem<br />

Programm der exklusiven<br />

Sub-Marke Blanco<br />

SteelArt interpretiert red dot-Gewinnerin: Blancolenee/-S.<br />

konsequent den Gedankes<br />

des Systemdesigns. Mit ihrer klaren Linienführung ist die Armatur auf<br />

SteelArt-Spülen und -Becken abgestimmt. Die Ausführung Linee-S verfügt über<br />

eine herausziehbare Schlauchbrause. (Blanco)<br />

www.blanco.de<br />

Einfache Montage<br />

TopLine L: Einfach die Türen ins Laufprofil<br />

hängen und die Führungsteile in<br />

die Führungsbahn einklipsen.<br />

Der Beschlag TopLine L ist einsetzbar<br />

bei Türstärken von 16 bis<br />

40 mm. Da bei Massiv- und Alurahmenfronten<br />

einheitliche Lauf- und<br />

Führungsteile verwendet werden, hat<br />

der Hersteller den flexiblen Einsatz<br />

des Frontenmaterials bereits berücksichtigt.<br />

Besonders komfortabel: Die<br />

Höhenverstellung erfolgt bei eingehängten<br />

Türen, ohne dass die Befestigungsschrauben<br />

an den Laufteilen<br />

gelöst werden müssen. In Kombination<br />

mit den Dämpfungssystemen Silent<br />

System Flexible 50 und Silent System Flexible 80 erfülle TopLine L damit<br />

auch höchste Ansprüche, so der Hersteller. (Hettich)<br />

Wird auch auf Gut Böckel präsentiert: Küche<br />

Swing von Warendorf.<br />

Warendorfer Küchen GmbH<br />

Design: Piet Boon<br />

Warendorf wird auf Gut Böckel neun neue<br />

Küchenmodelle vorstellen, darunter als „besonderes<br />

Highlight“ neue Varianten des schwebenden<br />

Küchendesigns der Küche „ Swing“.<br />

Darüber hinaus kündigt das Unternehmen die<br />

Bekanntgabe der Kooperation mit dem Designer<br />

Piet Boon an. „Die Zusammenarbeit mit<br />

weiteren internationalen Designern ist die logische<br />

Fortsetzung unserer Innovationskraft,<br />

deshalb möchten wir auch künftig unsere Kooperation<br />

mit unterschiedlichen Designern intensivieren“,<br />

so Thorsten Prée, Geschäftsführer<br />

der Warendorfer Küchen GmbH. Die Marke<br />

Warendorf verstehe sich auch künftig als Architekt<br />

von wohnlichen Küchenwelten.<br />

www.warendorf.eu<br />

www.hettich.de<br />

„Vielversprechende Margen“ mit Hauben in Sonderlackierung.<br />

Die Bestellabwicklung ist ganz einfach, verspricht Silverline.<br />

Auf der area30 wird auch das Erfolgsmodell Lyra (Foto) gezeigt.<br />

Silverline<br />

Mit Farbe differenzieren<br />

Neben vielen Neuheiten zeigt Haubenhersteller Silverline auf der<br />

area30 auch einige Modelle mit Sonderlackierung, „mit denen Handelspartner<br />

Akzente in ihren Ausstellungen setzen und sich von ihren<br />

Wettbewerbern differenzieren können“. Darunter ist die Kopffreihaube<br />

„Lyra Deluxe“, die zum Designpreis Deutschland 2012<br />

nominiert wurde und bereits 2010 die Auszeichnung „Beste Dunstabzugshaube<br />

des Jahres 2010“ im Rahmen des Plus X Award erhalten<br />

hatte. Die „Lyra“ wird über eine 5-Stufen-LED-Elektronik gesteuert<br />

und leistet bis zu 800 m 3 /h. Vier Power-LEDs, die zusammen gerade<br />

einmal 7 Watt Strom verbrauchen, sorgen für eine komplette Kochfeldausleuchtung.<br />

www.silverline24.de<br />

5/2011 KücHEnPlanEr 59


Messe<br />

Jetzt auch in 90 cm<br />

breit: Multifunktionsbackofen<br />

mit Pyrolyse.<br />

90er-programm<br />

Der neue Einbau-Multifunktionsbackofen<br />

mit Pyrolyse zeigt sich elegant und<br />

stilvoll in gebürstetem Edelstahl und mit<br />

viel Platz auf 90 cm Breite. Versenkbare<br />

Knebel und der über alle Gerätegruppen<br />

identische Griff bieten gleichzeitig Komfort<br />

und eine harmonische Optik. Mit<br />

dem Pyrolyse-Ofen sowie dem Schubladen-Geschirrspüler<br />

DishDrawer ® Wide<br />

ergänzt Fisher & Paykel die Reihe der<br />

90-cm-Geräte. Bereits in dieser Breite erhältlich<br />

sind Kühlschublade, Dreitüren-<br />

Kühl-Gefrierschrank und Induktionskochfeld.<br />

(Fisher&Paykel)<br />

www.coolgiants.de<br />

Einer von sechs Farbtönen der<br />

neuen Nebula­Kollektion: Doradus.<br />

astronomische Effekte<br />

Silestone ® Nebula heißt die neue Kollektion<br />

aus sechs verschiedenen Farbtönen, die dem<br />

Weltraumnebel nachempfunden sind. Dieser Nebel<br />

sei ein astronomisches Phänomen, das wie<br />

übernatürliches Licht erscheine und zur Entstehung<br />

von Sternen führe, so der Anbieter. Die<br />

Farbtöne Altair, Cygnus, Doradus, Lagoon, Lyra<br />

und Merope seien das Ergebnis eines aufwendigen<br />

Forschungs- und Entwicklungsprozesses.<br />

Alle Nebula-Arbeitsplatten sind mit polierter<br />

und matter Oberfläche sowie in großem Format<br />

(325 x 159 cm) erhältlich. (Silestone)<br />

www.silestone.com<br />

Einkaufshilfe<br />

Einkaufen gehen mit Bosch. Zumindest<br />

virtuell. Denn die neue<br />

iPhone Applikation „Einkaufsliste“,<br />

die ab sofort im App Store zum<br />

Download bereit steht, organisiert<br />

alle nötigen Besorgungen. Mit dem<br />

Programm können via iPhone einfach,<br />

effektiv und bequem individuelle<br />

Einkaufslisten erstellt, gespeichert<br />

und versendet werden.<br />

(Bosch)<br />

www.bosch-home.com/de<br />

Effizient auf<br />

ganzer Linie<br />

Siemens hat das<br />

Bottom- Freezer Sortiment<br />

coolEfficiency in<br />

Deutschland eingeführt.<br />

Alle Modelle seien besonders<br />

stromsparend<br />

und mit den beiden besten<br />

Energieeffizienzklassen<br />

(EEK) A++ und<br />

A+++ nach dem neuen<br />

EU-Energielabel ausgezeichnet.<br />

Auch in Bezug<br />

auf Raumnutzung und<br />

Frischhaltung, im Komfort<br />

und beim Abtauen<br />

überzeuge die neue Kältegeneration<br />

durch zeitund<br />

platzsparende Konzepte.<br />

(Siemens)<br />

www.siemens-home.de<br />

Mit coolEfficiency stellt Siemens nun eine neue<br />

Kältegeräte­Generation vor, die ausschließlich<br />

im Bereich A++ und A+++ angesiedelt ist.<br />

Welche Mahlzeit darf’s denn sein?<br />

60 KüChEnpLanEr 5/2011


Küchenzubehör<br />

Für jedes<br />

Gestaltungskonzept<br />

Wesco. Der sauerländische Haushaltswarenhersteller hat sein Sortiment um die neue<br />

Aluminium-Möbelserie „WESCO aluments“ in diesem Jahr maßgeblich erweitert.<br />

Die Oberflächen sind individuell wählbar.<br />

Zur Auswahl stehen Echtholz, HPL, Glas, Leder und Kunstleder.<br />

62 <strong>Küchenplaner</strong> 5/2011


Die Kollektion umfasst<br />

Tische, Sideboards und Sitzmöbel<br />

für Küche und Essbereich.<br />

Das Besondere dabei<br />

sei die Materialkombination:<br />

Hochwertige Aluminiumprofile<br />

in Kombination mit<br />

edlem Echtholz, HPL oder<br />

Glas, echtem Leder oder pflegeleichtem<br />

Kunstleder. Dabei<br />

habe der Kunde die Wahl<br />

zwischen Aluminium-Profilen,<br />

die naturfarbig eloxiert<br />

oder in einem Edelstahleffekt<br />

gebürstet sind. Der Style<br />

der Möbel sei puristisch,<br />

reduziert auf das Wesentliche.<br />

„Durch ihre klare Linienführung<br />

passen sich die<br />

Möbel dezent in jedes Gestaltungskonzept<br />

ein“, betont der<br />

Hersteller. Individuelle Kundenwünsche,<br />

was Größe der<br />

Möbelstücke oder die Auswahl<br />

der Oberflächen angeht,<br />

können problemlos berücksichtigt<br />

werden. So kann<br />

der Esstisch beispielsweise<br />

gestalterisch perfekt auf<br />

die Einbauküchenfront abgestimmt<br />

werden.<br />

handwerkliche arbeit<br />

Das Arnsberger Traditionsunternehmen<br />

Wesco weist<br />

über 140 Jahre Erfahrung in<br />

der Metallverarbeitung auf<br />

und hat die neue Kollektion<br />

mit viel Fachverstand vorbereitet<br />

und entworfen. „In Sachen<br />

Metall und dessen Verarbeitung<br />

kennen wir uns<br />

aus“, betont Wesco-Vertriebsleiter<br />

Rainer Büth und ergänzt:<br />

„140 Jahre Erfahrung<br />

sind in die Qualität der neuen<br />

aluments-Kollektion eingeflossen<br />

und bürgen für<br />

beste handwerkliche Verarbeitung.“<br />

Auf der Internet-Seite<br />

www.wesco-aluments.de<br />

kann der Kunde sich einen<br />

ersten Eindruck von der Kollektion<br />

verschaffen. Weitergehende<br />

Information und der<br />

Katalog „WESCO aluments“<br />

können unter aluments@<br />

wesco.de angefordert werden.<br />

www.wesco-aluments.de<br />

Tische, Sideboards<br />

und<br />

Sitzmöbel<br />

in verschiedenen<br />

Höhen<br />

und Breiten:<br />

Alles<br />

lässt sich auf<br />

die konkrete<br />

Küchenumgebung<br />

abstimmen<br />

und<br />

individuell<br />

fertigen.<br />

Wesco-Vertriebsleiter<br />

Rainer Büth:<br />

„140 Jahre<br />

Erfahrung<br />

sind in die<br />

Qualität der<br />

neuen aluments-Kollektion<br />

eingeflossen.“<br />

5/2011 <strong>Küchenplaner</strong> 63


Küchenverbände<br />

Handelsmarken auf dem<br />

Vormarsch<br />

Umfrage. Sie heißen Elementa, Collection No1, edition, emotion, Casa, systhema, Top edition<br />

oder Xeno: die Handelsmarken der Küchenverbände. Deren Zahl scheint kontinuierlich<br />

zu wachsen. Ihre Bedeutung auch? Wir haben bei den Verbänden nachgefragt. Nach<br />

bestehenden Konzepten, nach individuellen Einschätzungen und nach möglichen Plänen.<br />

Welchen Stellenwert haben Handelsmarken/<br />

Eigenmarken grundsätzlich für Ihren Verbund?<br />

Manfred Töpert, Küchenring:<br />

Wir glauben, dass Verbandseigenmarken<br />

unter dem Aspekt der fortschreitenden<br />

Industriekonzentration<br />

auf einige wenige Hersteller und<br />

einer damit verbundenen Vermarktungsdichte,<br />

zukünftig an Bedeutung<br />

gewinnen. Wir unterstützen<br />

unsere Mitglieder in ihren Bemühungen,<br />

sich zu einer bekannten<br />

Händlermarke im regionalen Wettbewerb<br />

zu entwickeln. Hierfür sehen<br />

wir die Eigenmarke als probates<br />

Marketinginstrument, um<br />

einen eigenständigen Vermarktungs-<br />

und Händlerauftritt zu fördern.<br />

Karl Dotzauer, DER KREIS: Zunächst<br />

muss festgehalten werden,<br />

dass es die bekannten Produktmarken<br />

sind, die für ausgezeichnete<br />

Qualität und innovatives Design<br />

stehen. Marke und Handelsmarke<br />

können nicht miteinander verglichen<br />

werden, insbesondere, da<br />

die Handelsmarke für unsere Mitgliedsunternehmen<br />

eine regionale<br />

Marke ist, die dem Küchenfachgeschäft<br />

in seinem Einzugsgebiet zusätzliche<br />

Marktchancen im Wettbewerb<br />

eröffnet. Hier setzt DER<br />

KREIS auf die Individualität des<br />

mittelständischen Unternehmers.<br />

Durch sein Fachwissen und seinen<br />

persönlichen Service ist der Kü-<br />

„LIVA – Die<br />

Schönkocher“<br />

von Küchen-<br />

AREAL in Eiche<br />

Castell.<br />

64 KüchEnplanER 5/2011


chenspezialist der Markenbegriff<br />

in seiner Region. Dies verstärken<br />

wir, indem wir ihm eine auf sein<br />

Unternehmen personalisierte Eigenmarke<br />

zur Verfügung stellen,<br />

die seine Markenkompetenz als<br />

Spezialist unterstreicht. Der Unternehmer<br />

entscheidet, welchen Weg<br />

er geht und wie er sich am Markt<br />

platziert, also mit einer Ausrichtung<br />

auf Herstellermarken oder in<br />

einer Kombination mit Handelsmarken.<br />

Werner heilos, MhK: Allgemein ist<br />

zu beobachten, dass die Bedeutung<br />

von Handelsmarken in den letzten<br />

Jahren deutlich gestiegen ist. Gründe<br />

dafür sind die steigende Vergleichbarkeit<br />

von Produkten und<br />

eine hohe Preissensibilität der Konsumenten.<br />

Dieser Trend ist auch in<br />

der Küchenbranche zu beobachten.<br />

Der ständig wachsende Wettbewerbsdruck<br />

zwingt die Handelsunternehmen,<br />

sich deutlich von den<br />

Mitbewerbern abzugrenzen, um<br />

erfolgreich am Markt zu bestehen.<br />

Für den Einzelnen eine schwierige<br />

Aufgabe. Als Verband beobachten<br />

wir den Markt sehr genau. Anfang<br />

der 90er-Jahre zeigte sich bereits,<br />

dass Handelsmarken an Bedeutung<br />

gewinnen werden. Deshalb<br />

entschieden wir, 1994 unsere erste<br />

eigene Marke auf dem Markt zu<br />

etablieren: REDDY. Heute spielen<br />

Handelsmarken eine sehr wichtige<br />

Rolle innerhalb unserer Konzeptpalette,<br />

denn als Exklusivprodukte,<br />

die es beim Wettbewerb nicht gibt,<br />

schaffen sie klare Differenzierungsmerkmale<br />

und sprechen zudem<br />

auch Markenkäufer an. Die<br />

Erfahrungen haben auch gezeigt,<br />

dass sich Handelsmarken sehr gut<br />

steuern lassen und schluss endlich<br />

lassen sich in der Regel aufgrund<br />

fehlender Vergleichbarkeit höhere<br />

Verkaufspreise und damit höhere<br />

Spannen erzielen.<br />

Thomas Greve, Küchen partner<br />

aG: Die Küchen Partner AG hat vor<br />

über 6 Jahren die Eigenmarke „Küchen<br />

Partner edition“ überaus erfolgreich<br />

in den Markt eingeführt<br />

– als wichtiges Alleinstellungsmerkmal<br />

der angeschlossenen Studios.<br />

Inzwischen ist jede zweite<br />

verkaufte Häcker-Küche unter den<br />

Küchen Partner-Mitgliedern eine<br />

aus der „Küchen Partner edition“.<br />

Die Bedeutung nimmt weiter zu.<br />

Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />

Selbstverständlich beobachten<br />

wir bei KüchenTreff die Entwicklung<br />

der Private Labels im Handel<br />

und sehen auch die guten Erfolge<br />

in Marktsegmenten außerhalb des<br />

Küchenhandels. Für den Küchen-<br />

Fachhandel zeichnen sich aber<br />

aus meiner Sicht keine umsatzrelevanten<br />

Erfolge ab – zumindest<br />

nicht in absehbarer Zeit.<br />

Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />

Um unsere Handelspartner im<br />

Wettbewerb zu unterstützen, hat<br />

die Handelsmarke im Vertrieb eine<br />

hohe Priorität. Sie schafft Alleinstellungsmerkmale,<br />

die die Kompetenz<br />

des Küchenspezialisten<br />

stärken und den Preisvergleich<br />

insbesondere mit den aggressiven<br />

Großflächenvermarktern erschweren.<br />

Für den Handelspartner erwächst<br />

daraus eine sichere Rendite,<br />

die er zur Existenzsicherung<br />

braucht.<br />

Joachim herrmann, aplus Die<br />

Küchenprofis: Diese haben einen<br />

sehr hohen Stellenwert.<br />

lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />

Gute Handelsmarken machen das<br />

Profil des Händlers unverwechselbar<br />

und unterstützen damit seine<br />

Positionierung im Wettbewerb.<br />

Die richtige Dosierung aus Top-<br />

Artikeln der Industriepartner und<br />

wertigen Handelsmarken ist daher<br />

eine gute Grundlage für unternehmerischen<br />

Erfolg. Natürlich<br />

nicht zuletzt deshalb, weil die niedrigeren<br />

Wareneinstandspreise von<br />

Handelsmarken Margen sichern,<br />

die der Rendite auf die Beine helfen.<br />

In der strategischen Ausrichtung<br />

der EK-Unternehmenspolitik<br />

spielen Handelsmarken eine wichtige<br />

Rolle. Über alle vier Geschäftsfelder<br />

hinweg entwickeln wir<br />

kontinuierlich abverkaufsstarke<br />

Handelsmarkenprogramme, die<br />

die Flächenproduktivität steigern<br />

und den Kunden Spaß am Einkaufen<br />

bringen.<br />

Grundsätzlich arbeiten wir bei<br />

EK übrigens nur mit Partnern zusammen,<br />

die klar definierte Qualitäts-Standards<br />

erfüllen, auch mit<br />

Blick auf die Arbeits- und Sozialbedingungen.<br />

Diese nachhaltigen Aktivitäten<br />

tragen zur Marktdurchdringung<br />

unserer Handelsmarken<br />

bei.<br />

Lutz Burneleit,<br />

Bereichsleiter<br />

comfort EK/servicegroup.<br />

Welche Konzepte haben Sie im Angebot?<br />

Jürgen Feldmann, Küchen-aREal:<br />

Die Handelsmarke heißt LIVA – DIE<br />

SCHÖNKOCHER.<br />

Thomas Greve, Küchen partner<br />

aG: Das Konzept „Küchen Partner<br />

edition“ ist ein klassisches „Hausmarken-Konzept“,<br />

das die „Bestseller“<br />

aus dem Häcker-Programm<br />

besonders ansprechend (attraktiv)<br />

präsentiert. Die angebotenen Küchenserien<br />

bieten Vielfalt: In der<br />

Produktlinie „Systemat“ hochaktuelles<br />

Interior-Design. In der Serie<br />

„Classic“ warme Holztöne, romantischen<br />

Landhausstil oder die<br />

„neue Gemütlichkeit“. Eines haben<br />

alle Serien gemeinsam: ein hervorragendes<br />

Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />

Im Geschäftsfeld comfort haben<br />

wir aktuell drei Handelsmarken<br />

etabliert: my edition, TOP edition<br />

und my light.<br />

Werner heilos, MhK: Neben unserem<br />

Franchisekonzept REDDY<br />

bietet die MHK Group ihren Partnern<br />

mit elementa, xeno und DE-<br />

SIGNO Küchen inzwischen für alle<br />

Zielgruppen das passende Handelsmarken-/Eigenmarken-Konzept.<br />

Franz Bahlmann, Küchentreff: Mit<br />

„emotion“ haben wir unseren Fachhändlern<br />

die Möglichkeit eröffnet,<br />

ein Private-Label-Konzept für sich<br />

zu testen und ggf. auch weiter aus-<br />

Werner Heilos,<br />

stellv. Vorstandsvorsitzender<br />

MHK Group.<br />

5/2011 KüchEnplanER 65


Küchenverbände<br />

zubauen, wenn dieser strategische<br />

Ansatz seine Wirkung zeigt.<br />

Karl Dotzauer, DER KREIS: Als europäisch<br />

ausgerichteter Systemverbund<br />

müssen wir nicht nur den<br />

differenten Bedarf in Deutschland<br />

berücksichtigen, sondern auch die<br />

Eigenständigkeit der Landesgesellschaften<br />

und der Mitgliedsunternehmen<br />

berücksichtigen, natürlich<br />

inklusive unserer Industriepartner<br />

dort. Die Handelsmarken sind<br />

somit entsprechend auf die Märkte<br />

im jeweiligen Land abgestimmt.“<br />

Manfred Töpert, Küchenring: Wir<br />

haben mit den Eigenmarken „systhema<br />

– die küche“, „INPURA“ und<br />

„LINEA“ bereits erheblich an diesem<br />

Thema gearbeitet und die Eigenmarken<br />

bereits breit im Verbrand<br />

integriert und bei unseren<br />

Händlern eine breite Akzeptanz erreicht.<br />

Joachim herrmann, aplus Die<br />

Küchenprofis: CASA KÜCHEN,<br />

Top line-Küchen und Apéro.<br />

„Küchen Partner<br />

edition“: Modell<br />

Capri Vanille.<br />

Was prägt das jeweilige Konzept und wie<br />

positionieren Sie dieses jeweils am Markt<br />

(Zielgruppendefinition)?<br />

Joachim Herrmann,<br />

Geschäftsführer<br />

Aplus Die Küchenprofis.<br />

Joachim herrmann, aplus Die<br />

Küchenprofis: Casa-Küchen zum<br />

Mini-Preis für Ersteinrichter mit<br />

einem trendbewussten Lebensstil.<br />

topline-Küche: Shop-Konzept mit<br />

exklusiven Küchenzusammenstellungen<br />

von drei in Deutschland<br />

produzierenden Lieferanten mit<br />

höchstem Qualitätsanspruch auch<br />

hinsichtlich der Abwicklung sowie<br />

Preiswürdigkeit und Veredelung<br />

der Küchen durch Zusatzausstattungen,<br />

individuelle Werbepakete.<br />

Apéro: exklusives Studiokonzept,<br />

hochwertige Symbiose aus Küche,<br />

Raumarchitektur, Technik und<br />

Möbel. Durch die Zusammenarbeit<br />

mit dem GfMTrend-Möbeleinkaufsverbund<br />

besteht Zugriff auch<br />

auf exklusive Möbelmodelle.<br />

lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />

my edition steht für gute Produkt-<br />

Qualitäten, notwenige Spannen sowie<br />

die wichtige Alleinstellung am<br />

POS und bringt ein preisattraktives<br />

Sortiment ausgesuchter Elektro-<br />

Kleingeräte, darunter ausgewählte<br />

Exklusivprodukte. Die Verpackung<br />

ist hochwertig mit puristisch wirkendem<br />

Schwarz/Weiß-Kontrast.<br />

TOP edition profiliert die Händler<br />

mit abverkaufsstarken Standardartikeln<br />

in den Bereichen Elektroklein-/-großgeräte<br />

und Küchen.<br />

Die Aktions- und Werbeware überzeugt<br />

im Preiseinstieg mit einem<br />

zeitgemäßen Erscheinungsbild und<br />

wirkungsvoller Verkaufsunterstüt-<br />

66 KüchEnplanER 5/2011


Copyright Blum · SC43DE11_HIT LIGHTHOUSE.de<br />

BEWEGUNG<br />

IST INTEGRIERT<br />

Sanft und leise – so schließen Möbeltüren dank BLUMOTION. In unserem<br />

Scharnier CLIP top BLUMOTION ist die BLUMOTION-Funktion sogar direkt<br />

im Scharnier integriert: formschön und kompakt. Die Funktion lässt sich auch<br />

deaktivieren; das ist besonders bei kleinen Türen praktisch.<br />

Klicken Sie sich auf die praktische Seite der Küche: www.blum.com


Küchenverbände<br />

Manfred Töpers,<br />

Küchenring.<br />

zung. Genau wie bei my edition arbeiten<br />

wir auch hier grundsätzlich<br />

mit führenden Herstellern zusammen.<br />

my light besetzt das Thema<br />

Leuchten und ist im Mittelpreissegment<br />

positioniert. Mit ihren Exklusiv-Importen<br />

hat auch diese Marke<br />

klare Alleinstellungsvorteile. Konkurrenzlos<br />

ist auch das de signstarke<br />

Leuchtensortiment „nuo“,<br />

das exklusiv für EK als Lagerartikel<br />

entwickelt wurde.<br />

Manfred Töpert, Küchenring: Jede<br />

der Eigenmarken ist einem Markt-/<br />

Preissegment bzw. einer Zielgruppe<br />

zugeordnet und verfügt über einen<br />

eigenständigen Auftritt, welcher<br />

ab Herbst auch über einen<br />

eigenständigen Internetauftritt<br />

verfügen wird.<br />

Werner heilos, MhK: REDDY ist<br />

unsere Exklusivmarke für das<br />

gleichnamige Franchise-System.<br />

Es spricht Käufer an, die durchschnittlich<br />

8000 Euro ausgeben<br />

und behauptet sich bereits seit 1994<br />

erfolgreich am Markt. Fünf Jahre<br />

später, 1999, startete elementa. Das<br />

exklusive Vermarktungskonzept,<br />

eine Kooperation verschiedener<br />

Markenhersteller, spricht die Kunden<br />

des Preissegments zwischen<br />

6000 und 14000 Euro an. MHK<br />

Händlern, die das Premium-Segment<br />

bedienen wollen, steht die Exklusivmarke<br />

DESIGNO Küchen zur<br />

Verfügung. Unsere jüngste Handelsmarke<br />

ist xeno: Seit April 2011<br />

profitieren unsere Handelspartner<br />

mit xeno vom umsatzstärksten<br />

Käufersegment: Küchen im Einstiegs-<br />

bis mittleren Preissegment<br />

(ca. 3000 bis 10 000 Euro).<br />

Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />

Zusammen mit unseren Industriepartnern<br />

geben wir dem breiten<br />

Produktportfolio sowohl im Design<br />

als auch in der Funktion Eigenschaften<br />

mit, die dem Anspruch<br />

der Exklusivität entsprechen. Dabei<br />

positionieren wir diese Exklusivität<br />

nicht im obersten Premium-Segment,<br />

sondern legen Wert<br />

darauf, dass eine zuverlässige Qualität<br />

zu einem überzeugenden Preis<br />

angeboten wird. In der Zielgruppen-Definition<br />

sehen wir in erster<br />

Linie die Zweit-Einrichter oder anspruchsvoller<br />

Erstkäufer. Entsprechend<br />

ist auch unser gesamtes<br />

Marketing-Paket zum Einsatz am<br />

PoS konzipiert, um die Markenbildung<br />

zu untermauern.<br />

Karl Dotzauer, DER KREIS: Neben<br />

dem Produkt ist es in erster Linie<br />

das Marketing, welches auf<br />

die landestypischen Merkmale abgestimmt<br />

sein muss. Nun könnte<br />

man der Auffassung sein, die Zielgruppen<br />

für die Küche sind in jedem<br />

Land gleich. Das mag zwar<br />

im Grundsatz stimmen, trifft aber<br />

nicht den Kern, um erfolgreich zu<br />

sein. Hier ist es zwingend erforderlich,<br />

die Zielgruppenansprache im<br />

Markting anzupassen. Das gilt für<br />

das Wording ebenso, wie für die<br />

Bildsprache. Unabhängig davon, ob<br />

es sich um einen Markenhersteller,<br />

eine Handelsmarke eines Herstellers<br />

oder um eine personalisierte<br />

Handelsmarke handelt.<br />

Thomas Greve, Küchen partner<br />

aG: Die „Küchen Partner edition“<br />

hat sich in<br />

der gehobenen<br />

Mittelklasse etabliert.<br />

Das High-<br />

End-Segment<br />

von Häcker wird<br />

daher nicht unter<br />

„edition“ angeboten.<br />

Bei den<br />

Küchengeräten<br />

setzt Küchen<br />

Partner weiter<br />

auf die Strahlkraft<br />

der großen<br />

Thomas Greve,<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

Küchen<br />

Partner AG.<br />

Marken. Speziell, wenn es um zukunftsweisende<br />

Technologien, um<br />

Qualität und Nachhaltigkeit geht,<br />

möchte der Kunde wissen, welcher<br />

Hersteller dafür steht.<br />

Franz Bahlmann, Küchentreff: Ich<br />

sehe hier in erster Linie eine Möglichkeit<br />

für Discounter, sich dem<br />

ruinösen Geschäft mit den ständigen<br />

Niedrigpreisen zu entziehen.<br />

Elementa- Küche<br />

aus dem Programm<br />

von<br />

Musterhaus<br />

Küchen.<br />

68 KüchEnplanER 5/2011


Welche Bedeutung messen Sie den<br />

Handelsmarken-Konzepten für die Zukunft zu?<br />

Werner heilos, MhK: In der Küchenbranche<br />

spielten Handelsmarken in<br />

der Vergangenheit keine große Rolle.<br />

Neben wenigen Marken haben<br />

in den letzten Jahren vor allem die<br />

Nichtmarken-Hersteller, sogenannte<br />

No-Name-Hersteller, an Bedeutung<br />

gewonnen. Kunden, aber auch<br />

Händler, suchen jedoch gezielt nach<br />

Marken. Deshalb haben Verbände,<br />

große Möbelhäuser und Küchenfilialisten<br />

damit begonnen, Eigenmarken<br />

aufzubauen. Ich bin fest davon<br />

überzeugt, dass die Bedeutung<br />

von Handelsmarken in der Küchenbranche<br />

künftig zunehmen wird.<br />

Denn für den Handel ist das die beste<br />

Möglichkeit, sich dem ruinösen<br />

Preiswettbewerb zu entziehen. Neben<br />

dem Handel werden aber auch<br />

die Hersteller die Entwicklung positiv<br />

beschleunigen. Gerade die<br />

umsatzstärksten Produzenten sehen<br />

dadurch die Möglichkeit, den<br />

Marktanteil auszubauen bzw. zusätzliche<br />

Umsätze zu generieren.<br />

Thomas Greve, Küchen partner<br />

aG: Wir sehen eine zunehmende<br />

Bedeutung der Handelsmarke in<br />

der Differenzierung zum Internet-<br />

Verkauf, wo der Trend in Richtung<br />

Vergleichbarkeit und Preiskampf<br />

geht. Dagegen setzen unsere Studios<br />

geschätzte Werte wie fachmännische<br />

Beratung, attraktive<br />

Angebote, hohe Produkt- und Montagequalität<br />

und maßgeschneiderte<br />

Dienstleistungen wie Leasing, Finanzierungsangebote<br />

und individuelle<br />

Planung.<br />

Karl Dotzauer,<br />

DER KREIS: Der<br />

aufgeklärte Verbraucher<br />

verlangt<br />

mehr denn<br />

je nach Qualität<br />

und Service. Unternehmen,<br />

die<br />

in der Lage sind,<br />

eine eigene Marke<br />

Karl Dotzauer,<br />

Geschäftsführer<br />

zu vertrei-<br />

DER KREIS.<br />

ben, unterstützen<br />

den Vertrauensbonus, den der<br />

Küchenspezialist in seiner Region<br />

genießt. Dies wird in Zukunft weiter<br />

an Bedeutung gewinnen, weil<br />

sich letztendlich nicht das Rotstiftversprechen,<br />

sondern die Marke<br />

durchsetzen wird.<br />

Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />

Das Markeninteresse der Konsumenten<br />

in unseren Fachgeschäften<br />

richtet sich fast ausschließlich auf<br />

das Sortiment der Einbaugeräte.<br />

Hier sehen wir mit den starken<br />

Herstellermarken und aufgrund<br />

der guten Positionierung mit unserer<br />

Vertriebsmarke elektrostore<br />

im mittleren und gehobenen Preissegment<br />

auch in Zukunft sehr gute<br />

Zuwachsraten für unsere Mitglieder.<br />

Jürgen Feldmann, Küchen-a REal:<br />

Generell werden die Konzepte für<br />

Handelsmarken zunehmen. Und<br />

sie werden sich auch im Markt<br />

durchsetzen. Hinter den Anbietern<br />

der Handelsmarken stehen zudem<br />

in der Regel mittelständische Herstellerbetriebe<br />

mit großer Flexibilität.<br />

Sie tragen das Konzept mit,<br />

da es ihnen immer schwerer fallen<br />

wird, mit einem eigenen Markenauftritt<br />

zu gewinnen.<br />

Joachim herrmann, aplus Die<br />

Küchenprofis: Die Händler haben<br />

damit die Möglichkeit, sich gegenüber<br />

Wettbewerbern abzugrenzen,<br />

ihr Sortiment unverwechselbar<br />

zu gestalten und ihr Image auszubauen<br />

bzw. zu stützen. Zusätzlich<br />

Jürgen Feldmann,<br />

Modulmanager<br />

Küchen-AREAL<br />

(Garant).<br />

Collection No1:<br />

Exklusiv-Kollektion<br />

für Küchenspezialisten<br />

von<br />

DER KREIS.<br />

5/2011 KüchEnplanER 69


Küchenverbände<br />

wird durch die exklusiven Sortimente<br />

das Angebot verbessert, Sortimentslücken<br />

werden geschlossen.<br />

Die ruhigere Vermarktungspolitik<br />

bietet die Möglichkeit, die Marge<br />

zu erhöhen und entsprechend bessere<br />

Roherträge zu generieren.<br />

Handelsmarken dienen als Ergänzung<br />

zu Herstellermarken. Die<br />

Chancen und Perspektiven für<br />

langfristig erfolgreiche Handelsmarken<br />

sind durchaus sehr positiv.<br />

Wir wollen unseren Händlern damit<br />

ein Werkzeug an die Hand geben,<br />

sich zu profilieren und die Umsätze<br />

und Erträge zu sichern bzw.<br />

auszubauen.<br />

lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />

Die Bedeutung von Handelsmarken<br />

im Sortiments-Mix wird weiter<br />

steigen, Selbstläufer sind sie allerdings<br />

nicht. Auch hier kommt<br />

es bei der Sortimentsgestaltung<br />

entscheidend auf die richtige Mischung<br />

von Industriemarken und<br />

Handelsmarken an – immer vor<br />

dem Hintergrund der Verbraucherwünsche.<br />

Fundierte Analysen von<br />

Zielgruppen und Wettbewerbern<br />

sind deshalb ein echtes „Muss“.<br />

Manfred Töpert, Küchenring: Wie<br />

bereits eingangs erwähnt, wird<br />

das Konzept mit den Eigenmarken<br />

noch weiter an Bedeutung gewinnen.<br />

Entscheidend für die Qualität<br />

in der Vermarktung wird jedoch<br />

immer die Akzeptanz von Händler<br />

und Verkäufer zu diesem Marketinginstrument<br />

sein.<br />

Gibt es weitere konkrete Planungen/<br />

Veränderungen in diesem Segment?<br />

Franz Bahlmann,<br />

Geschäftsführer<br />

Küchentreff.<br />

Manfred Töpert, Küchenring: Wir<br />

haben bereits die Weichen für eine<br />

weitergehende Entwicklung der Eigenmarken<br />

in Bezug auf Außendarstellung<br />

(Internetauftritt) und<br />

Präsentation in den Studios, Verkaufsunterlagen,<br />

etc. gestellt.<br />

Thomas Greve, Küchen partner<br />

aG: Die Küchen Partner AG wird<br />

den eingeschlagenen Weg fortsetzen<br />

und den Markt dabei aufmerksam<br />

beobachten, denn der Kunde<br />

ist das Maß aller Dinge. Unter<br />

dem Motto „Vorsprung durch Service“<br />

werden wir weiter innovative<br />

Dienstleistungen und Angebote<br />

entwickeln, die beim Endkunden<br />

ankommen und das Küchenstudio<br />

langfristig erfolgreich machen.<br />

Franz Bahlmann, Küchentreff:<br />

Um unser Private-Label-Konzept<br />

zu forcieren, sehe ich zurzeit keinen<br />

weiteren Handlungsbedarf.<br />

Die gute Entwicklung von Küchen-<br />

Treff macht konkrete Planungen,<br />

um in diesem Segment einen strategischen<br />

Schwerpunkt zu setzen,<br />

nicht erforderlich.<br />

Jürgen Feldmann, Küchen- aREal:<br />

Da der Markenaufbau viel Zeit und<br />

Geduld erfordert, schließen sich<br />

Neuplanungen zurzeit aus. Mit<br />

über 50 Platzierungen haben wir<br />

die Basis erreicht, auf der wir konsequent<br />

aufbauen werden.<br />

Joachim herrmann, aplus Die<br />

Küchenprofis: Die drei Eigenmarken<br />

decken die Nachfragen in<br />

allen Preiskategorien ab.<br />

lutz Burneleit, EK/servicegroup:<br />

Wir werden auch in Zukunft neue,<br />

ertragsstarke Markenprogramme<br />

entwickeln und so den Handelsmarkenanteil<br />

am Umsatz unserer<br />

Handelspartner weiter steigern.<br />

Karl Dotzauer, DER KREIS: Ja, es gibt<br />

weitere Planungen oder besser fertige<br />

Konzepte, die wir gemeinsam<br />

mit unseren Mitgliedern und Industriepartnern<br />

entwickelt haben und<br />

am Markt einführen werden.<br />

Werner heilos, MhK: Durch die<br />

breite Ausrichtung bzw. durch das<br />

Anbieten von Handelsmarken in<br />

unterschiedlichen Preissegmenten,<br />

konnten wir innerhalb unserer<br />

Gruppe den Anteil der Handelsmarken<br />

in den letzten Jahren auf<br />

25 Prozent ausbauen. Ziel ist es, das<br />

Angebot an Eigenmarken weiter<br />

auszubauen. Unser Handelsmarkenkonzept<br />

xeno, das wir im April<br />

eingeführt haben, stößt im Handel<br />

auf sehr gute Resonanz. Um unseren<br />

Partnern eine optimale Sortimentsabdeckung<br />

gewährleisten zu<br />

können, setzen wir parallel dazu<br />

aber nach wie vor auch auf starke<br />

Hersteller und bekannte Marken.<br />

Die handelsmarken der Küchenverbände<br />

Bei der Marke<br />

INPURA setzt der<br />

Küchenring auf<br />

moderne Geradlinigkeit.<br />

QUALITÄT<br />

DESIGN<br />

GESCHMACK<br />

aplus Die Küchenprofis: Casa, Topline, Apéro<br />

DER KREIS: COLLECTION No1, Varia, LaVie, VIVARI, KREISDESIGN,<br />

KREISNORM, KREISTREND, Keukenspezialist, Apetito<br />

ek/Servicegroup: my edition, TOP edition, my light<br />

Küchen-areal (Garant): Liva – Die Schönkocher<br />

Küchen partner: edition<br />

Küchenring: systhema, Linea, Inpura<br />

Küchentreff: emotion<br />

MhK: Elementa, Reddy (Franchise), Designo Küchen, Xeno<br />

70 KüchEnplanER 5/2011


TIOMOS SCHARNIER-SYSTEM<br />

Tiomos – die zur Zeit<br />

denkbar beste Bewegungs-<br />

Lösung für Möbeltüren.<br />

Eines der herausragenden Merkmale des<br />

neuen Scharnier-Systems ist die stufenweise<br />

regulierbare Soft-close Schließdämpfung,<br />

deren gesamte Dämpfungs-Technologie<br />

unsichtbar im Scharnierarm integriert ist.


Küchenverbände<br />

„Den Händler als Marke<br />

positionieren“<br />

Interview mit Ben Bake über den Wert von Handelsmarken und über seine ersten 100 Tage<br />

im Amt als Geschäftsführer für Vertrieb/Marketing von DER KREIS.<br />

KÜCHENPLANER: Beobachtet man<br />

die verschiedenen Branchen, so<br />

scheint der Einzelhandel aktuell<br />

den Ausbau von Eigenmarken zu<br />

forcieren.<br />

Ben Bake: Eigenmarken in der Küchenbranche?<br />

Die Küchenspezialisten<br />

von DER KREIS sind die Marke,<br />

ihre eigene Marke, das ist bei<br />

DER KREIS bereits seit drei Jahrzehnten<br />

die grundlegende Philosophie.<br />

Einen aktuellen Trend können<br />

wir nicht verstärkt feststellen,<br />

wobei ich hier selbstverständlich<br />

ausschließlich für den deutschen<br />

Markt spreche.<br />

KÜCHENPLANER: Wie setzt der DER<br />

KREIS diese Gedanken um?<br />

Ben Bake: Das Sortiment unserer<br />

Mitglieder ist individuell und auf<br />

den Unternehmer, die Firma, die<br />

Region und das Umfeld ausgerichtet.<br />

DER KREIS-Küchenspezialist<br />

fügt die Komponenten einer Küche<br />

für jeden seiner Kunden individuell<br />

zusammen. Dafür bedient er sich je<br />

nach Ausrichtung seines Untenehmens<br />

entweder eines Markenherstellers,<br />

einer personalisierten Eigenmarke<br />

oder kombiniert seine<br />

Produktpalette in Verbindung mit<br />

einem Modul von DER KREIS wie<br />

Küche 3000 oder DER KREIS Küchenspezialist.<br />

Je nach Ausrichtung<br />

besteht die zusätzliche Kombination<br />

mit Liftung, da gerade<br />

Ben Bake, Geschäftsführer für Vertrieb/Marketing von DER KREIS: „Mehr junge Menschen für die Küchenbranche<br />

begeistern.“<br />

72 KÜCHENPLANER 5/2011


auch der Renovierungsmarkt zusätzliche<br />

Chancen mit steigendem<br />

Potenzial bietet.<br />

KÜCHENPLANER: Was<br />

bedeutet dies konkret<br />

auf die Situation der<br />

Küchenspezialisten gemünzt?<br />

Ben Bake: Wir bieten<br />

unseren Mitgliedern<br />

schon seit Jahren die<br />

Möglichkeit, bestimmte Produkte<br />

als Eigenmarke zu erhalten. Seit einiger<br />

Zeit haben wir Eigenmarken<br />

und die Individualität in einem<br />

Konzept vereint. So ist es nur bei<br />

DER KREIS möglich, dem Endkunden<br />

eine eigene Küchenkollektion,<br />

inklusive einem umfassenden, auf<br />

das Unternehmen abgestimmten<br />

Marketingauftritt, anzubieten.<br />

KÜCHENPLANER: Nun vertreibt<br />

die Möbelgroßfläche ebenfalls Eigenmarken.<br />

Welche Vorteile bietet<br />

denn eine Eigenmarke für den<br />

Fachhändler und wie sieht das Vertriebsmodell<br />

dazu aus?<br />

Ben Bake: Eigenmarken und<br />

Herstellermarken stehen nicht<br />

zwangsläufig im Widerspruch<br />

oder im Wettbewerb. Sie können,<br />

je nach Zielgruppe, zusammengestellt<br />

werden. Der Küchenspezialist<br />

ist die Marke und erst er fügt<br />

seine Markenkollektion zusammen<br />

und entwickelt daraus seine Unternehmensmarke,<br />

die Marke des Küchenspezialisten.<br />

DER KREIS stellt<br />

ihm hierzu die Hard- und Software<br />

zur Verfügung, also ein exklusives<br />

Produkt inklusive Marketing, personalisiert<br />

auf sein Firmenlabel.<br />

KÜCHENPLANER: Ich möchte noch<br />

mal auf die Zielgruppenansprache<br />

zurückkommen. Wie setzen Sie<br />

diese um?<br />

Ben Bake: Im deutschen Markt z. B.<br />

mit Collection No. 1. Hier haben wir<br />

gemeinsam mit Mitgliedern und<br />

Industriepartnern vier Themenwelten<br />

entwickelt: Stauraum XXL –<br />

Energie – Design – Wellness, alles<br />

Endgebraucher relevante Themen.<br />

Diese emotionalen Themenwelten<br />

werden im Studio entsprechend<br />

präsentiert, marketingtechnisch<br />

durch Prospekte und<br />

Anzeigenserien begleitet und durch<br />

gezielte themenbezogene Angebote<br />

unterstützt.<br />

„Wir haben Eigenmarken und<br />

die Individualität unserer Module in<br />

einem Konzept vereint.“<br />

KÜCHENPLANER: Herr Bake, Sie<br />

sind nun seit rund 100 Tagen im<br />

Amt. Wie bauen Sie auf der bisherigen<br />

Entwicklung auf?<br />

Ben Bake: Die Bestellung zum Geschäftsführer<br />

Vertrieb und Marketing<br />

Deutschland ist nicht nur eine<br />

große berufliche Herausforderung,<br />

sie bestätigt auch das Vertrauen<br />

von DER KREIS in meine Arbeit der<br />

letzten zweieinhalb Jahre, in denen<br />

ich als Vertriebsleiter Deutschland<br />

tätig war.<br />

Der Vertrieb ist im dienstleistenden<br />

Gewerbe eine Schlüsselposition,<br />

insbesondere dann, wenn diese<br />

das Marketing mit einschließt.<br />

Eine Kombination, die effektive<br />

Entscheidungswege erlaubt. Ebenso<br />

wichtig ist, dass so die Etats weiterhin<br />

projektgenau geplant und<br />

mit der Detailkenntnis der individuellen<br />

Mitgliederanforderungen<br />

umgesetzt werden. Kurz und auf<br />

den Punkt gebracht: Wir haben daher<br />

hervorragende Gestaltungsmöglichkeiten,<br />

um auf den Markt<br />

zu reagieren. Das gilt nicht nur für<br />

ein erfolgsorientiertes Marketing<br />

mit und für die Mitglieder, sondern<br />

auch für das verbundeigene Marketing,<br />

zum Beispiel bei der Organisation<br />

und Durchführung von Kongressen<br />

und Messen.<br />

KÜCHENPLANER: Und welche kurzund<br />

mittelfristigen Pläne liegen in<br />

Ihrer Schublade?<br />

Ben Bake: Die Anforderungen<br />

an die Küchenbranche – aber vor<br />

allem die Zielgruppen – ändern<br />

sich. Die Küchenspezialisten und<br />

Kunden von morgen müssen schon<br />

heute sachgerecht an das Thema<br />

herangeführt werden. Eines meiner<br />

persönlichen Kernziele ist es<br />

daher, mehr junge Menschen für<br />

die Küchenbranche zu begeistern<br />

und aufzuzeigen, welch interessante<br />

Perspektiven unser Metier<br />

bietet.<br />

Absolute Priorität<br />

hat natürlich heute und<br />

auch in der Zukunft der<br />

Markterfolg unserer<br />

Mitglieder. Das fängt<br />

an mit dem Aufbau<br />

und der Begleitung der<br />

Fachgeschäfte bis hin<br />

zur Unterstützung bei<br />

Nachfolgeregelungen.<br />

Der Erfolg von DER KREIS gründet<br />

dabei auf drei Säulen:<br />

1. Das Profil der Küchenfachhändler<br />

als DER KREIS Küchenspezialisten<br />

schärfen – das heißt, der<br />

Endverbraucher sollte leicht erkennen,<br />

welche Vorteile er beim<br />

DER KREIS Küchenspezialisten<br />

findet, und warum die Großanbieter<br />

gegenüber dem Fachgeschäft<br />

– sei es in preislicher aber<br />

vor allem qualitativer Hinsicht<br />

– abfallen. Module, Marken und<br />

Eigenkonzepte bieten die Möglichkeit<br />

der Spezialisierung und<br />

werden intensiv gestützt durch<br />

unsere dynamischen Marketingkonzepte.<br />

2. Ertrags- und Kostenoptimierung<br />

z.B. durch Konzentration in der<br />

Sortimentsauswahl zur optimalen<br />

Konditionsnutzung und betriebswirtschaftlichen<br />

Beratung.<br />

3. Weiter- und Fortbildung stehen<br />

im Fokus: Die DER KREIS Akademie<br />

bietet ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm<br />

und wurde<br />

vonseiten der Mitglieder auch<br />

sehr positiv aufgenommen. Ebenso<br />

ist der Erfahrungsaustausch<br />

von Kollege zu Kollege eine wichtige<br />

Erfolgsbasis.<br />

KÜCHENPLANER: DER KREIS stellt<br />

in diesem Herbst im Rahmen der<br />

Aera30 aus. Was können Besucher<br />

von Ihrem Messeauftritt in Löhne<br />

erwarten?<br />

Ben Bake: Wir freuen uns, bei der<br />

Premiere der Area30 dabei zu sein.<br />

Wir werden unseren Mitgliedern<br />

und Interessenten unser Dienstleitsungportfolio<br />

präsentieren. Der<br />

Schwerpunkt liegt dabei beim Relaunch<br />

unseres Moduls Küche<br />

3000. Sie dürfen gespannt sein.<br />

www.derkreis.de<br />

5/2011 KÜCHENPLANER 73


Küchenfertigung<br />

„Zeigen, vorführen,<br />

kochen lassen“<br />

Gespräch mit Hubert Schwarz, Blum Deutschland, über den Wert der Interzum, über<br />

Klappen, Auszüge und Beschläge – und über die Art und Weise, wie sich wünschenswerte<br />

Küchenstandards umsetzen ließen.<br />

„Zeigen, machen, vorführen, kochen,<br />

bewegen, schulen.“ Wenn es<br />

allein auf Prägnanz ankäme, wäre<br />

ein Bericht über die Vorstellungen<br />

von Hubert Schwarz, wie sich moderne<br />

Küchenstandards den Weg<br />

in bundesdeutsche Küchen bahnen<br />

könnten, zu Ende, bevor er richtig<br />

begonnen hat. Im Grunde genügten<br />

die genannten sechs Begriffe, damit<br />

wäre alles gesagt. Doch 46 Zeichen<br />

sind allem inhaltlichen Reichtum<br />

zum Trotz zuwenig für einen<br />

ernstzunehmenden Beitrag und<br />

dazu eine allzu magere Ausbeute<br />

für ein rund zweistündiges, an Impulsen<br />

reichen Gesprächs, das mit<br />

einer Messenachlese beginnt.<br />

Die Interzum 2011, da ist sich<br />

der Geschäftsführer von Blum<br />

Deutschland wohl mit fast allen<br />

Branchenkollegen einig, hat ihren<br />

Ruf als Weltleitmesse der Möbelzulieferer<br />

eindrucksvoll bestätigt<br />

und ausgebaut. Der Messeerfolg<br />

strahle nicht nur nach außen mit<br />

beeindruckenden Besucherzahlen,<br />

auch die unternehmensinterne<br />

Begeisterung im Hause Blum<br />

sei entfacht worden und wirke<br />

nach. „Wir haben unsere Entwicklung<br />

bewusst auf die Interzum fokussiert<br />

und diese Spannung lange<br />

vorher intern aufgebaut. Bereits<br />

im September vergangenen Jahres<br />

seien die Vertriebsmitarbeiter des<br />

Unternehmens über geplante Neuheiten<br />

wie Movento und Legrabox<br />

sowie über die Ergonomie-Studie<br />

(vgl. KÜCHENPLANER 4/2011) informiert<br />

worden. Die öffentliche<br />

Präsentation indes blieb Geheimsache<br />

und den Messetagen Ende Mai<br />

vorbehalten.<br />

Verweildauer verlängern<br />

Die Interzum gilt in Branchenkreisen<br />

als ein gemachter Erfolg.<br />

Vor wenigen Jahren drohte die Veranstaltung<br />

noch in die Mittelmäßigkeit<br />

abzurutschen. Bis sich führende<br />

Unternehmen einen Ruck<br />

gaben und unisono erklärten: „Wir<br />

wollen die Interzum. Und wir brau-<br />

Hubert Schwarz,<br />

Geschäftsführer<br />

Blum Deutschland:<br />

„Die<br />

Interzum war<br />

ein toller Erfolg.<br />

Jetzt aber bloß<br />

nicht überheblich<br />

werden.“<br />

74 <strong>Küchenplaner</strong> 5/2011


chen sie als internationale Plattform.“<br />

Nun, so Hubert Schwarz, müsse man aufpassen,<br />

bei allen Erfolgen „nicht überheblich“<br />

zu werden und einem Gigantismus<br />

zu verfallen nach dem Motto „Wer<br />

hat den größten Stand?“. Solche Ambitionen<br />

seien ausgesprochen kostspielig und<br />

könnten schnell Kritiker auf den Plan rufen,<br />

die die gesamte Veranstaltung aus<br />

Kostengründen auf den Prüfstand stellen<br />

könnten. „Völlig unnötig.“<br />

Bei aller Begeisterung für die Interzum<br />

gebe es eine Schraube, an der im positiven<br />

Sinne gedreht werden müsse. „Die<br />

Messebesuchsdauer<br />

ist für die<br />

nächste Interzum<br />

ein Thema.“<br />

Sprich: Die Zahl<br />

der Messetage<br />

pro Besucher<br />

sollte erhöht<br />

werden. Haben<br />

doch viele Unternehmen in der Vergangenheit<br />

die Zahl der Messebesuche eingeschränkt.<br />

Sowohl was die Zahl der<br />

reisenden Mitarbeiter betrifft als auch<br />

bezogen auf deren jeweilige Verweildauer.<br />

Dieser kostensparende Minimalismus<br />

werfe Schatten und werde der Masse an<br />

innovativen Neuheiten einer Interzum<br />

nicht gerecht. Morgens späte Anreise,<br />

abends frühe Abreise – da bleibe kaum<br />

Zeit für eine angemessene Produktschau.<br />

Mehr als einmal hätten Blum-Mitarbeiter<br />

Besucher-Feedbacks erhalten wie: „Hätten<br />

wir das gewusst, was es hier zu sehen<br />

gibt, hätten wir den Besuch länger<br />

geplant.“<br />

„Wenn es der Kunde sehen<br />

und ausprobieren kann,<br />

überzeugt es von allein.“<br />

neue Standards setzen<br />

In den Entwicklungsabteilungen der<br />

Zulieferer wird bekanntlich entwickelt,<br />

was sich einige Jahre später als Küchenstandards<br />

etablieren könnte. Selbsteinziehende<br />

Führungen für Auszüge und<br />

Schubkästen haben bereits Mitte der<br />

1970er-Jahre das Licht der Welt erblickt.<br />

Die integrierte Auszugsdämpfung folgte<br />

vor etwa 10 Jahren. Der Vollauszug bahnt<br />

sich inzwischen immer souveräner seinen<br />

Weg von der Hochwertschiene in<br />

die Breite der Mittelklasseküchen, und<br />

im Planungsbereich Oberschrank geben<br />

zunehmend Klappen, Faltklappen und<br />

Liftbeschläge den Ton an. Bei gedämpften<br />

Türscharnieren haben sich erst aufklipsbare<br />

Bauteile etabliert, inzwischen<br />

werden aber auch hier immer häufiger<br />

Versionen mit integrierter Dämpfung<br />

nachgefragt.<br />

Welche technische Lösung sich innerhalb<br />

welcher Zeit Sporen für die massentaugliche<br />

Serienreife verdient, hängt<br />

von vielen Faktoren ab und kann nur<br />

schlecht prognostiziert werden. Nicht<br />

selten verlaufe der Prozess zäh. So auch<br />

bei Dämpfungen und Vollauszügen oder<br />

beim derzeit aktuellen Thema der elektrischen<br />

bzw. mechanischen Bewegungsunterstützungen.<br />

Die Abfolge liest sich<br />

häufig so: „Erst will es niemand haben,<br />

dann fängt der erste vorsichtig an, dann<br />

wird es Standard.“ Dabei seien innere<br />

Werte wie die genannten exakt jene<br />

Faktoren, mit denen die so oft beschworene<br />

Differenzierung im Küchenverkauf<br />

erreicht werden<br />

könne. Für eine<br />

solche Differenzierung<br />

sei<br />

es unumgänglich,<br />

komfortable<br />

Bewegungssysteme<br />

und<br />

ordnende Innenausstattungen<br />

konkret in der Ausstellung<br />

zu zeigen. Hubert Schwarz: „Wenn<br />

es der Kunde sehen und ausprobieren<br />

kann, überzeugt es von allein.“ Es lediglich<br />

im Verkaufshandbuch stehen zu haben,<br />

genüge nicht.<br />

Standards dokumentieren<br />

Der Erfolg von Funktionen wie zum<br />

Beispiel dem Vollauszug oder die heute<br />

übliche Planung nach Rastermaßen – als<br />

Basis für unterschiedliche Arbeitshöhen –<br />

resultieren maßgeblich aus den Ergebnissen<br />

der 1. AMK-Ergonomiestudie von 1996.<br />

Diese wurden kürzlich von IAD-Wissenschaftlern<br />

der TU Darmstadt aktualisiert<br />

und bestätigt. Zusätzlich bewertete man<br />

auch die notwendige Hauptarbeitsfläche.<br />

Dabei wurden 90 cm als Empfehlung ausgesprochen.<br />

Und Hubert Schwarz: „Ich<br />

wäre froh, wenn diese 90 cm in allen Küchen<br />

zum Standard werden würden.“ Diese<br />

Hauptarbeitsfläche habe aber auch<br />

nach oben ihre Grenzen, so das AMK-Vorstandsmitglied.<br />

Instrumente wie die AMK-Ergonomiestudie<br />

hält er für eminent wichtig, um<br />

Küchenstandards zu dokumentieren und<br />

für alle nachvollziehbar zu machen. Dies<br />

wirke sich dauerhaft auch auf alle jene<br />

Planer und Verkäufer aus, die diese Standards<br />

anfangs für nicht so wichtig halten.<br />

Auch von Endverbraucherseite werde<br />

so ein förderlicher Druck aufgebaut.<br />

Insbesondere wenn diese emotional angesprochen<br />

werden. Durch „zeigen, machen,<br />

vorführen, kochen, bewegen, schulen“.<br />

www.blum.com<br />

Kluge Details für<br />

höchste Ansprüche<br />

Neue Impulse für die Lichtgestaltung in der Küche<br />

setzt Hera mit der neuen fl achen Leuchte<br />

LED L-Pad.<br />

Die schlanke<br />

Bauform von nur 11 Millimeter<br />

Höhe macht die Lichtmodule zu architektonischen Anpassungskünstlern,<br />

die ein unkonventionelles und<br />

zugleich energieeffi zientes Leuchtendesign erlauben.<br />

Zum Hingucker wird sie dabei durch die Farbgebung<br />

von Hochglanz Schwarz, Weiß, Alu-eloxiert oder Edelstahloptik.<br />

Die durchschnittliche Lebensdauer der 36 LEDs liegt<br />

bei 30.000 Stunden, so dass selbst bei einem täglich<br />

achtstündigen Betrieb ein Austausch erst nach über<br />

zehn Jahren zu erwarten ist. Die Leistungsaufnahme<br />

beträgt<br />

7,5 Watt.<br />

Ein in die Leuchte integrierter Sensor zur berührungslosen<br />

Bedienung und die Nightlight-Funktion als<br />

Wegweiser in dunkler Nacht erfüllen höchste Ansprüche<br />

an die moderne Küchenbeleuchtung.<br />

Auch das Dimmen ist problemlos möglich – auf<br />

Wunsch sogar über eine Funkfernbedienung.<br />

Weitere Informationen finden Sie unter<br />

www.hera-online.de<br />

®<br />

5/2011<br />

Hera GmbH & Co. KG · Dieselstraße 9 · 32130 Enger<br />

Fon: +49 (0) 5224 911-0 · Fax: +49 (0) 5224 911-215<br />

mail@hera-online.de · www.hera-online.de


Küchenfertigung<br />

ProDecor Griffkollektion 2011<br />

„Inspired by Life“ überschreibt Hettich die ProDecor Griffkollektion<br />

2011. Gestaltet wurden die Neuheiten auf Basis intensiver Marktund<br />

Zukunftsforschung. Wichtig, so das Unternehmen, seien zudem<br />

die Beobachtung und Analyse relevanter Strömungen und<br />

Konsumentenwünsche. „Dies sind zentrale Themen des Innovationsmanagements<br />

bei Hettich.“ Aktuell definiert wurden die vier Trendwelten<br />

New Modern, Deluxe, Organic und Folk, denen die Griffe zugeordnet<br />

sind.<br />

www.hettich.de<br />

Der Griff „ Favara“<br />

greift eine klare und<br />

reduzierte Formgebung<br />

auf und fügt sich, eingesetzt<br />

an der oberen<br />

Kante der Schubkastenfront,<br />

nahtlos und<br />

zurückhaltend in die<br />

Küche ein.<br />

Convoy Centro von Kesseböhmer: Für den Designpreis<br />

der Bundesrepublik Deutschland nominiert.<br />

Kesseböhmer<br />

„Convoy“ nominiert<br />

Mit der Nominierung zum Designpreis<br />

Deutschland hat der „Convoy“ von Kesseböhmer<br />

eine hohe Anerkennung erfahren. Denn hier erhalten<br />

nur die Besten aus den Bereichen Produktund<br />

Kommunikationsdesign die Möglichkeit,<br />

sich in einem Premiumwettbewerb auf höchstem<br />

Niveau zu messen. Die Nominierung der Produkte<br />

für diesen renommierten, aus dem Bundespreis<br />

Gute Form hervorgegangenen Designpreis<br />

der Bundesrepublik Deutschland erfolgt durch<br />

den Rat für Formgebung und eine internationale<br />

unabhängige Jury. Bedingung ist eine bereits zuvor<br />

errungene internationale Auszeichnung, wie<br />

zum Beispiel der IMM Interior Innovation Award,<br />

der red dot usw. Nominiert werden nur Produkte,<br />

die ihre Marktfähigkeit bereits bewiesen haben.<br />

Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative und internationale<br />

Gestaltungstrends aufzuspüren und<br />

der Öffentlichkeit ein differenziertes Designverständnis<br />

nahe zu bringen.<br />

www.kesseboehmer.de<br />

Durch seine außergewöhnliche<br />

Formgebung<br />

und seinen Bi­<br />

Color­Charakter setzt<br />

der Griff „Pimo“ reizvolle<br />

Akzente in Küchen<br />

und auf Möbeln.<br />

Mit den verfügbaren<br />

Inlays aus Leder erfüllt<br />

er auch extravagante<br />

Wünsche.<br />

Die haptische Oberfläche<br />

des Griffs „Cosa“<br />

erinnert an gehauene<br />

Stein­ oder Schieferflächen<br />

und eignet<br />

sich einerseits zum<br />

Einsatz auf designähnlichen<br />

Steinoberflächen,<br />

aber auch zum<br />

kontrastierenden Einsatz<br />

auf glatten, hochglänzenden<br />

Fronten.<br />

Mit seinem kissenförmigen<br />

Muster bildet<br />

der Griff „Cella“ einen<br />

starken Kontrast<br />

zu den oft sehr puristischen<br />

Küchen. Der Griff<br />

spricht insbesondere<br />

die Liebhaber des modernen<br />

Landhausstils<br />

an und trägt dem Cocooning­Trend<br />

Rechnung.<br />

76 KüChenPlaner 5/2011


hailo<br />

Ordnen, sammeln, sortieren<br />

Leicht zugänglich und griffbereit,<br />

unsichtbar verstaut und ästhetisch ansprechend.<br />

Mit diesen Attributen will<br />

sich das FlexiKit von Hailo einen festen<br />

Platz hinter der Front sichern. Ähnlich<br />

wie beim bereits vorgestellten Safety-<br />

Kit sind verschiedene Schalen und Behälter<br />

stapelbar in die Kunststoffbox<br />

integriert. Diese eignen sich zum Aufbewahren,<br />

Ordnen und Sammeln diverser<br />

Dinge. Egal ob Bastelutensilien,<br />

Werkzeug oder weitere Hilfsmittel, die<br />

sonst gewöhnlich unsortiert im Haushalt<br />

herumliegen. Alles wird übersichtlich<br />

und leicht zugänglich gelagert.<br />

Sogar ein abschließbarer Bereich<br />

ist in das Kit integriert. So lassen sich<br />

beispielsweise Medikamente vor dem<br />

Zugriff unbefugter Hände schützen.<br />

Schaffen Sie Freude<br />

am Braten und Backen<br />

Viel Platz für „Kleinkram“ aller Art:<br />

das Hailo FlexiKit.<br />

www.hailo-einbautechnik.de<br />

Grass nachlese interzum<br />

Design und Technik kombiniert<br />

„Die interzum ist und bleibt die entscheidende Leitmesse der Branche.“ Dieses zufriedene<br />

Fazit zog Beschlägespezialist Grass im Anschluss an die Zulieferschau. „Unsere Erwartungen<br />

an die interzum 2011 wurden übertroffen”, resümierte Frank Nessler, Geschäftsführer der<br />

Grass-Gruppe für Vertrieb und Marketing, kurz nach der Messe. „Im Vergleich zur Veranstaltung<br />

2009 ist die Besucherquantität und vor allem auch -qualität noch einmal deutlich<br />

gestiegen. Wir konnten Entscheider aus der ganzen Welt bei uns am Messestand begrüßen<br />

und zahlreiche vielversprechende Gespräche führen”, so Nessler. Die gezielte Auswertung der<br />

Messekontakte belegte dann auch diesen subjektiven Eindruck. Die Mitarbeiter führten beinahe<br />

doppelt so viele Gespräche, die zu einer geschäftlichen Verbindung führen könnten, wie<br />

bei der letzten interzum-Teilnahme vor zwei Jahren.<br />

Ziel sei es gewesen, dem Messebesucher sämtliche Bewegungs-Systeme für alle Bereiche<br />

im Unter-, Eck- und Oberschrankbereich zu visualisieren. „Die zahlreichen Produktneuheiten,<br />

die wir erstmalig in Köln vorgestellt haben, kamen sehr gut an. Unser Ziel ist es, das Design<br />

der Möbel von außen<br />

nach innen fortzuführen.<br />

Dies setzen wir<br />

durch den Einsatz unterschiedlichster<br />

Farben<br />

und Materialien<br />

und natürlich hochwertigster<br />

Bewegungs-Systeme<br />

um. Auf der Messe<br />

haben wir das gesamte<br />

Spektrum dargestellt<br />

und konnten dem Besucher<br />

anschaulich beweisen,<br />

wie Design<br />

und Technik hinter der<br />

Front das gesamte Möbel<br />

aufwerten”, fasst<br />

Nessler zusammen.<br />

Grass registrierte auf der interzum 2011 fast doppelt so viele<br />

www.grass.at<br />

Kunden gespräche wie vor zwei Jahren.<br />

Mit dem Gewinner des<br />

reddot design awards:<br />

TopVolume 2 –<br />

exklusiv bei elco<br />

Das multifunktionale<br />

Sockelschubkasten-System im<br />

Herdschrank für:<br />

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mehr Komfort<br />

großzügigen Stauraum<br />

optimale Übersicht<br />

... und umständliches<br />

Hantieren ist Geschichte!<br />

5/2011<br />

www.elcokunststoffe.de


Küchenfertigung<br />

hettich<br />

Wissenschaft und Wirtschaft verzahnen<br />

Das Kooperationsprojekt „Hettich Experience 2011“ zwischen<br />

der Fachhochschule Bielefeld und Hettich geht in die<br />

nächste Runde. Bereits zum fünften Mal bearbeiten Studierende<br />

im Rahmen einer Semesterarbeit Unternehmensprojekte,<br />

um Theorie und Praxis zu verbinden. Das erklärte Ziel<br />

von Hettich Experience sei es, eine enge Verknüpfung von<br />

Theorie und Praxis zu etablieren und auf diese Weise die<br />

Hochschulausbildung noch gezielter auf die Bedarfe der Wirtschaft<br />

auszurichten. Während der Projektarbeit lernen die<br />

Studierenden die Hettich Unternehmensgruppe kennen und<br />

pflegen einen engen Kontakt zu ihrem Mentor. Dadurch erhalten<br />

sie die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von den fachlichen<br />

Anforderungen und von der Arbeit bei Hettich zu machen.<br />

Auf diese Weise können die Studierenden ihr Netzwerk<br />

ausbauen und Impulse für die eigene Karriere erhalten.<br />

„Wir setzen darauf, im persönlichen Kontakt qualifizierte<br />

und motivierte Nachwuchskräfte für uns zu gewinnen und<br />

weiterzuentwickeln. Als familiengeführtes Unternehmen<br />

können wir mit einem guten Betriebsklima, kurzen Entscheidungswegen,<br />

früher Verantwortungsübernahme und zahlreichen<br />

Entwicklungsmöglichkeiten für engagierte Mitarbeiter<br />

überzeugen“, so Dr. Andreas Hettich, geschäftsführender<br />

Gesellschafter der Hettich Gruppe. Nicht zuletzt profitiert<br />

das Unternehmen auch von dem frischen Blick der Studierenden<br />

auf betriebliche Problemstellungen, der oftmals zu wertvollen<br />

Hinweisen und unkonventionellen Lösungen führt.<br />

„Hettich Experience“ heißt das Kooperationsprojekt mit 22 Studierenden<br />

der Fachhochschule Bielefeld.<br />

www.hettich.com<br />

Blum Servo-Drive uno<br />

Öffnungsunterstützung für den Müllauszug<br />

Hände voll oder nass und der Müllauszug geschlossen – eine<br />

wohlbekannte Situation im Küchenalltag. Der Beschlägespezialist<br />

Blum bietet mit Servo-Drive uno eine passende Lösung: Kurzes Antippen<br />

der Front – auch mit der Hüfte, dem Knie oder dem Fuß möglich<br />

– genügt und der Müllauszug öffnet wie von selbst. Die neue Lösung<br />

beschreibt der Hersteller als überaus montagefreundlich. Als<br />

vormontiertes Komplettset ist es für stehende Mülltrennsysteme<br />

erhältlich. Auch für hängende Mülltrennsysteme gibt es eine entsprechende<br />

Lösung. Das Set umfasst die vormontierte Servo-Drive-<br />

Einheit, bestehend aus Antriebseinheit plus Aufnahmewinkel,<br />

Tropfwasserschutz und<br />

Steckernetzteil inklusive<br />

Kabel.<br />

Technische Details:<br />

http://servodrive.blum.<br />

com/uno.<br />

www.blum.com<br />

„Deutliche Komfortsteigerung“, verspricht Hersteller Blum:<br />

mit Servo­Drive uno öffnet der Müllauszug fast wie von selbst.<br />

Die elektrische Öffnungsunterstützung<br />

Servo­Drive uno ist auch nachträglich<br />

schnell montiert.<br />

78 KüChenPlaner 5/2011


Kesseböhmer „LeMans II“<br />

Die zweite Generation<br />

Zusätzliche Funktionen, ein noch emotionaleres<br />

Öffnungserlebnis und eine<br />

optimierte Integration in den Produktionsprozess.<br />

Ausgestattet mit diesen<br />

Verfeinerungen hat Kesseböhmer den<br />

Eckschrankbeschlag „LeMans II“ herausgebracht.<br />

„Für den Endkunden bringt vor allem<br />

die leichte Höhenverstellbarkeit der Tablare<br />

praktischen Nutzen“, heißt es vom<br />

Unternehmen. Die Stauhöhen lassen sich<br />

damit auf das Staugut abstimmen. Die<br />

Tragarme mit den Tablaren werden an einer<br />

neuen, am Korpus montierten Säule<br />

einfach nur eingehakt. So können sie jederzeit<br />

werkzeuglos auch vom Endkunden<br />

in der Höhe verstellt und individuellen<br />

Anforderungen angepasst werden.<br />

Die Tragfähigkeit ist um 25 % erhöht worden.<br />

Jedes Tablar ist jetzt mit 25 kg belastbar.<br />

Außerdem können die Tablare schon<br />

bei einem Tür-Öffnungswinkel von 85 °<br />

vollständig ausgefahren werden, die Bedienung<br />

wird dadurch komfortabler und<br />

die Planung vereinfacht. Weiteren Bedienkomfort<br />

gewährleistet der neue, gedämpfte<br />

und werkzeuglos aufsteckbare<br />

Selbsteinzug.<br />

Laut Hersteller verkürzt und vereinfacht<br />

ClickFixx die Montage. Der neue Säulenbeschlag<br />

bietet zudem mehr Schnittstellen<br />

und damit eine erhöhte Flexibilität<br />

am Band. „Die Korpusseite wird durch die<br />

neue Säule automatisch stabilisiert“, erläutert<br />

Kesseböhmer. Dies sei ein wichtiger<br />

Aspekt vor allem für Highboards.<br />

Und nicht zuletzt böte der flexible Einsatz<br />

des neuen „LeMans“ bei verschiedenen<br />

Korpush öhen, mit oder ohne Schublade,<br />

Vorteile für Logistik und Küchenplanung.<br />

www.kesseboehmer.de<br />

Die Tablare lassen<br />

sich einfach<br />

in der Höhe<br />

verstellen.<br />

So findet jedes<br />

Staugut Platz.<br />

Kesseböhmer hat den erfolgreichen Eckschrankbeschlag „LeMans“ modernisiert und noch benutzer- und produktionsfreundlicher<br />

gestaltet. Schon bei einem Tür-Öffnungswinkel von 85 ° können die Tablare vollständig ausgefahren werden.<br />

5/2011 küchenplaner 79


Küchenfertigung<br />

Vauth-Sagel nachlese zur Interzum 2011<br />

„erfolgreichste Messe“<br />

„Ein durchschlagender Erfolg, sämtliche Erwartungen<br />

wurden weit übertroffen.“ Rundum zufrieden<br />

liest sich die interzum-Nachlese von Vauth-Sagel. Im<br />

Fokus der Präsentation stand die Neuausrichtung von<br />

Vauth-Sagel. Gemeinsam mit der Firma Westo-Kunststofftechnik<br />

liefern die Brakel-Erkelner nun ihre gesamte<br />

Produktvielfalt aus einer Hand und verfügen damit<br />

über eine breit aufgestellte Materialkompetenz.<br />

Auf durchweg positive Resonanz seien die Produktvorstellungen<br />

gestoßen. Dazu zählt das hochwertige<br />

Korbprogramm Premea Glassline ebenso wie der<br />

optimierte Apothekerauszug HSA mit verbessertem<br />

Führungssystem und mit neuer Dämpfung. „Das ermöglicht<br />

ein komfortables, leises Öffnen und Schließen<br />

des Klassikers“, so das Unternehmen. Das „einfach<br />

zu handhabende Montagesystem Easyfit“ sowie der gedämpfte<br />

Schließvorgang ohne Reboundeffekt mache<br />

den Hochschrankauszug zu einem Highlight der neuesten<br />

Generation.<br />

Claus Sagel, Vauth-Sagel Geschäftsführer, zeigte<br />

sich hoch erfreut: „Die interzum 2011 war sensationell.<br />

Wir durften unsere beste und wohl auch erfolgreichste<br />

Zuliefermesse erleben. Entscheider aus aller Welt kamen<br />

zu uns auf den Messestand, teilweise wurden wir<br />

Volles Haus auf der interzum: Bei Live­Cooking und Showprogramm entspannten<br />

die Vauth­Sagel­Gäste in der eigens eingerichteten Lounge.<br />

bei dem Andrang sogar an die Grenzen unserer Kapazitäten gebracht. Besonders<br />

die Internationalität hat uns positiv überrascht. In Summe ist die<br />

interzum 2011 für uns ein klares Signal für erfolgversprechende Monate,<br />

die vor uns liegen.“<br />

www.vauth-sagel.de<br />

hera gewinnt zwei begehrte Design-awards<br />

anschmiegsames lichtmodul<br />

Gleich zweimal konnte der Beleuchtungsspezialist Hera aus Enger mit seiner innovativen<br />

Unterbauleuchte LED L-Pad punkten: Gerade erst mit dem renommierten red<br />

dot award für hohe Designqualität in der Kategorie Product Design prämiert, erhielt<br />

das neue Lichtmodul LED L-Pad im Vorwege des zur Messe interzum ausgelobten Designwettbewerbs<br />

„interzum award: intelligent material & design“ zusätzlich die Auszeichnung<br />

für hohe Produktqualität.<br />

Die prämierte Unterbauleuchte LED<br />

L-Pad wurde eigens für die stilvolle und zugleich<br />

energiesparende Beleuchtung in Küche,<br />

Bad und im Shopbereich entwickelt. Sie<br />

ist ein flaches Lichtmodul, das sich mit Abmessungen<br />

von 220 mm x 90 mm x 11 mm<br />

(L x B x H) zeitlos in jede moderne Einrichtung<br />

schmiegt. Zum Hingucker wird sie<br />

dabei durch edel anmutende Farbgebungen<br />

von Hochglanz-Schwarz, Weiß, Alu-eloxiert<br />

oder Edelstahloptik. Zum Einsatz kommen<br />

36 LEDs der neuesten Generation. Sie erzeugen<br />

mit einer elektrischen Leistungsaufnahme<br />

von insgesamt 7,5 Watt ein qualitativ<br />

hochwertiges und homogenes Licht. Je<br />

nach gewünschter Lichtstimmung und Ambiente<br />

strahlt das Modell in der Lichtfarbe<br />

Warmweiß und zukünftig auch in Neutralweiß.<br />

Dabei erreicht die Lichtleistung<br />

65 Lumen/Watt (neutralweiß) bzw. 60 Lumen/Watt<br />

(warmweiß). Das entspricht in<br />

etwa der Lichtqualität einer 35 Watt Halogenleuchte/Glühlampe.<br />

www.hera-online.de<br />

Nur 11 mm hoch und doppelt ausgezeichnet: Unterbauleuchte LED L­Pad von Hera.<br />

80 KüChenPlaner 5/2011


LED-TECHNOLOGY<br />

ninka<br />

Organische Formen<br />

ninka reagiert auf den Wunsch der<br />

Küchenmöbelindustrie, den derzeitigen<br />

Trend nach organischen Formen und<br />

griffloser Frontoptik konsequenterweise<br />

auch auf die Ecke einer Küchenzeile zu<br />

übertragen. War es bisher nur mit einer<br />

seitlich angeschlagenen oder geteilten<br />

Front zu ermöglichen, sei es mittels des<br />

neuen Eckschrankes „mondo CARVE“<br />

sowie seiner ausgefeilten Drehbeschlagund<br />

Frontmechanik gelungen, den Anforderungen<br />

an eine zeitgemäße und technisch<br />

anspruchsvolle Ecklösung gerecht<br />

zu werden. Wie auch die anderen Ausführungen<br />

der ninka-mondo-Serie kann<br />

„mondo CARVE“ komplett montiert und<br />

einsatzbereit, versandfertig verpackt als<br />

Korpuseinheit geliefert werden. Vorteile<br />

für die Industrie: keine Sonderarbeitsplätze,<br />

keine Lagerhaltung, feste Kalkulationsgrundlage;<br />

für den Küchenmonteur:<br />

eine einfache Montage beim Kunden.<br />

HIGH LIGHTS<br />

LO W<br />

E N E R G Y<br />

www.ninka.com<br />

hailo<br />

einfach nachrüstbar<br />

In der Küche wird gekocht, gebacken, geputzt. Da kommt es vor, dass die Hände nicht frei oder<br />

auch verschmutzt sind. Wer dann an seine Regale im Unterschrank oder den Einbaumülleimer<br />

gelangen möchte, hat häufig ein Problem. Hailo hat dafür eine komfortable Lösung entwickelt:<br />

die elektrische Öffnungsunterstützung Hailo-HFO (Hands-free open) für Frontauszüge. Unter der<br />

zu öffnenden Fronttür wird im Schrankboden das Auswerfersystem integriert. Der hintere Bereich<br />

des Spülenunterschranks bleibt somit frei. Die Installation des Hailo-HFO erfolgt im „Plugand-Play“-Verfahren<br />

und<br />

ist somit laut Unternehmen<br />

schnell, sicher und einfach<br />

durchzuführen. Die elek-<br />

Das Auswerfersystem der elektrischen Öffnungsunterstützung<br />

Hailo­HFO (Hands­free open) für Frontauszüge wird unter der zu<br />

öffnenden Fronttür in den Schrankboden integriert.<br />

5/2011<br />

trische Öffnungsunterstützung<br />

mit eingebauter LED-<br />

Auffindbeleuchtung ist auch<br />

in bestehenden Küchen<br />

nachrüstbar, da sie für Auszüge<br />

und Schubkästen diverser<br />

Hersteller universell<br />

einsetzbar ist. Dabei lässt<br />

sich die Auswurfkraft auch<br />

auf das jeweilige Führungssystem<br />

einstellen. Durch<br />

leichtes Antippen mit dem<br />

Fuß wird der integrierte Sensor<br />

im Sockelbereich aktiviert<br />

und die Tür öffnet sich<br />

nun automatisch. Die Öffnungsunterstützung<br />

ist laut<br />

Unternehmen bereits LGAund<br />

TÜV-zertifiziert.<br />

www.hailo-einbautechnik.de<br />

LED - Lichtdesign<br />

• Gleichmäßige<br />

Beleuchtung ohne<br />

Lichtpunkte<br />

• Lichtfarben<br />

3000/4000/6400 K<br />

• Hohe Energieeffizienz<br />

• Anspruchsvolles<br />

Leuchtendesign<br />

ELEKTRA GmbH<br />

Werkstr. 7<br />

32130 Enger<br />

Fon +49 5223 1850<br />

info @ elektra.de<br />

www.elektra.de


Küchenzubehör<br />

Leidenschaft für Zubehör<br />

Sagemüller & Rohrer. Ein engagiertes Mitarbeiter-Team, hochwertige Produkte in allen<br />

Lieferbereichen, ein effizientes Organisationssystem – so positioniert sich der Großhändler<br />

am Firmensitz in Sauerlach.<br />

Morgens ab halb acht herrscht<br />

für etwa eine Stunde lebhafter Besucher-Andrang<br />

in den Geschäftsräumen<br />

von Sagemüller & Rohrer<br />

in Sauerlach bei München: Dann<br />

fahren Küchen-<br />

Monteure die<br />

Daimlerstraße<br />

5 an, um sich<br />

schnell noch<br />

Installations-<br />

Material zu besorgen,<br />

das sie<br />

vor dem Zusammenstellen ihrer<br />

Lkw-Ladung eigentlich auf Lager<br />

im eigenen Betrieb gewähnt hatten.<br />

Knapp 4000 Produkte aus allen Küchenzubehör-Segmenten<br />

hält das<br />

Großhandels-Unternehmen vor; es<br />

ist kaum denkbar, dass einer der<br />

Monteure das Haus ohne das benötigte<br />

Teil wieder verlässt. Und<br />

ohne eine Tasse Kaffee. Kundennähe<br />

und gleichermaßen unkomplizierte<br />

wie effiziente<br />

Abläufe betrachtet Manfred<br />

Staubach, Geschäftsführer<br />

und Inhaber von Sagemüller<br />

& Rohrer, als Basis<br />

seiner Arbeit.<br />

Großhandel seit<br />

knapp 40 Jahren<br />

Gegründet wurde<br />

das Unternehmen<br />

von Albert Sagemüller<br />

im Jahr<br />

1972, damals in Pullach<br />

und als Großhandel<br />

mit Schwerpunkt<br />

Elektrozubehör<br />

wie Staubsauger sowie<br />

Ersatzteilen für Hausgeräte,<br />

vorherrschend für Waschmaschinen<br />

und Wäschetrockner.<br />

Anfang der 80er-Jahre stellte<br />

Sagemüller einen wachsenden<br />

Markt bei Münchner<br />

Küchenstudios fest und<br />

begann, sich auf das Thema<br />

Küche zu spezialisieren.<br />

Diesen Weg setzte sein Mitarbeiter<br />

und Nachfolger Gerd Rohrer fort,<br />

sodass ab Mitte der 80er-Jahre der<br />

klare Schnitt hin zum Großhändler<br />

für Küchenzubehör vollzogen war.<br />

„Wir sind groß genug, um interessante Stückzahlen<br />

zu bewegen. Wir sind klein genug, um individuell<br />

auf unsere Kunden einzugehen.“<br />

Geschäftsführer Manfred Staubach präsentiert die<br />

Eigenmarke „ PowairBox“, der neu entwickelte,<br />

ener giesparende Mauerkas ten mit Edelstahl-Front.<br />

Bevor sich auch Rohrer ins Privatleben<br />

zurückzog, hielt er alle Anteile<br />

der GmbH. Da ein Nachfolger fehlte,<br />

verkaufte er 1996 das Unternehmen<br />

an Manfred Staubach und Josef Bacher,<br />

die das<br />

Geschäft ausbauten<br />

und ein<br />

größeres Firmenareal<br />

in<br />

Sauerlach bezogen.<br />

Seit Bachers<br />

Ausscheiden<br />

im Jahr 2010, er hat sich<br />

für eine zweite Berufslaufbahn<br />

als Heilpraktiker entschieden, ist<br />

Manfred Staubach alleiniger Inhaber.<br />

Der Firmenname Sagemüller &<br />

Rohrer blieb bestehen: „Die Firma<br />

war 1996 gut eingeführt, es gab keinen<br />

Grund für eine Änderung.“<br />

Verändert hat sich die Vertriebs-<br />

Reichweite: Aufgrund seiner Wurzeln<br />

ist die regionale Bedeutung<br />

als Zubehörlieferant<br />

für den Großraum München<br />

nach wie vor sehr<br />

hoch, und die stärksten<br />

Umsätze werden in der<br />

Südhälfte Deutschlands<br />

erzielt. Vor allem aber<br />

ist seit<br />

L a n g e m<br />

auch bund<br />

e s w e i t<br />

„ j e d e r<br />

W i n k e l “<br />

abgedeckt.<br />

Für die<br />

flächendeckende<br />

P r ä s e n z<br />

sorgen die<br />

Verkaufsabteilung<br />

im<br />

Haus sowie der Außendienst<br />

aus 20 freien<br />

Handelsvertretern, die im<br />

Zubehörsegment exklusiv<br />

für Sagemüller & Rohrer arbeiten.<br />

82 KüchenplaneR 5/2011


Im Versand findet die Endkontrolle statt, und alle Produkte werden gut<br />

gepolstert in den Kartons verstaut. Hier ist sorgfältiges Arbeiten Selbstverständlichkeit,<br />

gute Laune darf dennoch sein.<br />

Das Domizil von Sagemüller & Rohrer in Sauerlach mit<br />

insgesamt 1800 Quadratmetern Büro- und Lagerfläche.<br />

Links im Bild die Lkw-Zufahrt zur Rampe.<br />

Am Firmensitz in Sauerlach<br />

selbst sind 19 Mitarbeiter beschäftigt<br />

– inklusive Geschäftsführer. Allen<br />

sind klare Verantwortungsbereiche<br />

zugeordnet: „Wir leben die<br />

Delegation der Verantwortung“, erklärt<br />

Staubach. Erwachsen ist daraus<br />

ein hoch motiviertes und engagiertes<br />

Team, das den Handel<br />

optimal unterstützt. Die Produkte –<br />

ab Losgröße 1 – werden ausschließlich<br />

über den Fachhandel geliefert,<br />

die Kundenstruktur reicht vom Ein-<br />

Mann-Betrieb bis zum großen Filialisten<br />

und Möbelhaus. Sowohl in<br />

Bezug auf seine Kunden als auch innerhalb<br />

des Wettbewerbs sieht Manfred<br />

Staubach sein Unternehmen im<br />

oberen Mittelfeld positioniert.<br />

logistischer Dienstleister<br />

Kernanliegen in Sauerlach ist<br />

Qualität. Ebenso die bedarfs- und<br />

termingerechte Belieferung der<br />

Kunden. Sofern im Handel die Möbel-<br />

und die Zubehör-Bestellung<br />

für eine Küche zeitlich zusammenfallen,<br />

liegt die Lieferfrist im Allgemeinen<br />

bei ca. 4 Wochen. Diese Praxis<br />

ist laut Staubach im Umbruch:<br />

„Seit zwei bis drei Jahren können<br />

wir feststellen, dass Sofortaufträge<br />

deutlich zugenommen haben; heute<br />

werden fast ausschließlich Kommissions-Bestellungen<br />

beauftragt.<br />

Wir entwickeln uns mehr und mehr<br />

vom klassischen Großhändler zum<br />

logistischen Dienstleister.“<br />

Das auf zwei Ebenen und einer<br />

Gesamtfläche von 1600 Quadratmetern<br />

untergebrachte Lager spielt<br />

dabei die zentrale Rolle. Zweimal<br />

wöchentlich wird in der EDV mithilfe<br />

einer speziell auf die Anforderungen<br />

des Unternehmens angepassten<br />

Software ein sogenannter<br />

„Bestelllauf“ durchgeführt, um Ersatzware<br />

bei den Anbietern zu ordern.<br />

Das Lager selbst ist nach<br />

einer ausgefeilten Kriterien-Kombination,<br />

darunter die Umschlag-<br />

Energieeffizienz und<br />

Warmwasserkomfort<br />

Der Untertisch-Durch lauferhitzer CFX-U mit Funkfernbedienung<br />

ist die ideale Lösung für heißes<br />

Wasser an der Spüle. Im Vergleich zum 5-Liter-<br />

Speicher kann das Gerät bis zu 40 % Energie<br />

einsparen.<br />

www.clage.de


Küchenzubehör<br />

häufigkeit eines Produkts, einem<br />

internen Produkt-Nummerierungs-System<br />

und entsprechend<br />

ausgefüllten Lieferscheinen so effizient<br />

organisiert, dass Lagerleiter<br />

Michael Macha bei seinen „Sammelrunden“<br />

für die einzelnen Kommissionen<br />

schnell und gezielt zugreifen<br />

kann.<br />

Ein von Macha entwickeltes<br />

Kontrollsystem stellt im Versand<br />

sicher, dass die vorkommissionierte<br />

Ware vor dem Verpacken<br />

nochmals überprüft wird. Täglich<br />

200 bis 250 Pakete werden<br />

dort von den vier Mitarbeitern geschnürt,<br />

wobei ein Paket mehrere<br />

Kommissionen enthalten kann. Die<br />

Fehlerrate geht laut Staubach gegen<br />

Null: „Das Vertrauen im Handel<br />

ist so groß, dass dort kaum<br />

noch ein Lieferschein kontrolliert<br />

wird.“ Abgewickelt wird die Anlieferung<br />

zu ca. 85 Prozent über den<br />

Paketdienst der DHL, der zwei- bis<br />

dreimal pro Tag Waren abholt. Drei<br />

bis vier Tage nach der Auftragserteilung<br />

sind die Pakete vor Ort.<br />

Per Expressversand der DHL geht<br />

es sogar noch schneller: Bis 14.30<br />

Uhr bestellte Produkte werden am<br />

nächsten Tag bis 10 Uhr angeliefert.<br />

hochwertige Qualität<br />

„Wir halten an konservativen<br />

Werten fest“, beschreibt Staubach<br />

die Produktphilosophie seines<br />

Hauses und fährt fort: „Wir sind<br />

qualitätsfixiert, und wenn es möglich<br />

ist, beziehen wir in Deutschland<br />

hergestellte Produkte. Das betrifft<br />

besonders Armaturen und<br />

Anschlusstechnik, denn die heimischen<br />

Anbieter müssen die in<br />

Deutschland geltenden, strengen<br />

Vorschriften der Trinkwasserversorgung<br />

einhalten. Unsere Hauptlieferanten<br />

sind KWC, Hansgrohe,<br />

Kludi, Ideal Standard – das<br />

sind Firmen, die auf ihre Produkte<br />

bis zu fünf Jahre Garantie gewähren.“<br />

Reklamationsfälle gebe es<br />

bei hochwertigen Produkten kaum,<br />

das gelte auch für das Spülen-Segment,<br />

bei Sagemüller & Rohrer vorwiegend<br />

Modelle von Blanco, Teka<br />

und Villeroy & Boch. Staubachs Fazit:<br />

„Es rentiert sich für die Endverbraucher,<br />

auf die Marke zu setzen.“<br />

Das Qualitätsdenken zieht sich<br />

ganz selbstverständlich durch alle<br />

anderen Produktgruppen, sei es<br />

der Bereich Abfallsysteme mit Design<br />

von Wesco und Hailo, sei es<br />

Einbautechnik mit Kesseböhmer<br />

als Hauptlieferant, seien es Montageleisten,<br />

Winkel, Anschlussprofile<br />

. . . „Zubehör ist unsere Leidenschaft“<br />

– auch das Firmenmotto<br />

wird gelebt.<br />

Überzeugungsarbeit wird optimiert:<br />

Das Display „Light-<br />

Lab“ für die Ausstellung.<br />

eigenmarke im Segment<br />

lüftungstechnik<br />

Vor seinem Einstieg in den Großhandel<br />

war Staubach mehr als 15<br />

Jahre bei VTS Schlauchtechnik tätig.<br />

Leidenschaftlich gerne, wie er<br />

betont. Diese Leidenschaft schlägt<br />

sich im Produktsortiment zur Lüftungstechnik<br />

nieder: „Wir stellen<br />

eines der breitesten Lüftungsangebote<br />

im Markt zur Verfügung und<br />

betrachten uns auf diesem Gebiet<br />

als Spezialist.“ Das dokumentiert<br />

sich unter anderem in dem neuen<br />

Energiespar-Mauerkasten „Powair-<br />

Box“, einer Eigenmarke von Sagemüller<br />

& Rohrer. Seit Mitte 2010<br />

wird das sowohl energetisch positive<br />

als auch sehr schicke Modell<br />

an der „verlängerten Werkbank“<br />

im Raum München in Serie proleD<br />

als arbeitslicht<br />

Unter den Lichtsystemen<br />

spielt bei Sage müller<br />

& Rohrer das Thema LED<br />

eine zunehmend wichtige<br />

Rolle. Davon zeugt zum<br />

einen ein umfangreiches<br />

Angebot von LED-Leuchten<br />

sowie LED-Leuchtsystemen<br />

für die Nische.<br />

Zum anderen wurde im<br />

Unternehmen ein Leitsystem<br />

entwickelt, das den<br />

Handel bei Beratungsgesprächen<br />

unterstützt: Im<br />

Katalog sind die Leuchten<br />

mit den Logos „Warmlicht“<br />

(ca. 2700 bis 3500<br />

Kelvin) beziehungsweise<br />

„Daylight“ (kaltweißes<br />

Licht, ca. 3700 bis 4500<br />

Kelvin) gekennzeichnet,<br />

sodass sich Fachverkäufer<br />

wie Kunde<br />

sehr schnell orientieren<br />

können. Drei weitere<br />

Symbole lassen auf<br />

den ersten Blick den<br />

LED-Power-Stick, die<br />

Flächen-LED und die Farbwechsel-LED erkennen.<br />

Um im Handel die Vorteile der LED-Technologie<br />

praktisch vorstellen zu können, bietet das Unternehmen<br />

das in drei Lichtboxen unterteilte Display<br />

„LightLab“ für die Ausstellung an. Verglichen werden<br />

LED-Leuchten mit herkömmlichen 20-Watt-Halogenstrahlern,<br />

gleichzeitig lassen sich die Unterschiede<br />

zwischen Warmlicht und Daylight demonstrieren. Lieferbar<br />

ist das Display zur Wandmontage oder mit einem<br />

Ständer zum freien Aufstellen. Die Lichtboxen enthalten<br />

einen Strahler der jeweiligen Lichtgruppe in Funktion,<br />

daneben ist ein mobiler Leuchtenträger mit identischem<br />

Leuchtmittel vorhanden, der zur Wahl-Küche<br />

des Kunden mitgenommen werden kann.<br />

Geschäftsleitung und „Einkaufsausschuss“, der über Produkt-Neuaufnahmen<br />

in den Katalog entscheidet (von links nach rechts): Vertriebsleiter<br />

Wolfgang Bäumer, Handlungsbevollmächtigter Michael Molitor und Geschäftsführer<br />

Manfred Staubach.<br />

84 KüchenplaneR 5/2011


Nach der LivingKitchen ins Liefersortiment aufgenommen – und das einzige Produkt, das nicht auf Lager gehalten wird: „Aluments“<br />

von Wesco. Der Grund: Bestellt werden individuelle Maßanfertigungen, die Platte wird meistens aus Arbeitsplatten- oder Nischenmaterial<br />

gefertigt. Sagemüller & Rohrer übernimmt den Vertrieb.<br />

duziert und erfolgreich vermarktet.<br />

Das Besondere besteht in einer<br />

zweiten Klappe aus Edelstahl,<br />

die bei Wind weder klappert noch<br />

sich öffnet, weil sie mit einem Magneten<br />

verschlossen ist. Die zweitens<br />

besonders dicht schließt, weil<br />

ein Silikondichtungsring sowie<br />

ein auf Klappen-Innenseite befestigter<br />

Dichtstoff in Rohrdurchmesser-Größe<br />

die Konstruktion perfekt<br />

verschließt. Dennoch kann<br />

selbst „die einfachste Haube, auch<br />

auf kleinster Stufe“, die Klappe problemlos<br />

öffnen.<br />

Umfassende Informationen zum<br />

Programm von Sagemüller & Rohrer<br />

enthält der Produkt-Katalog,<br />

der jährlich aktualisiert wird und<br />

der auch zur Kundenberatung herangezogen<br />

werden kann – aufgeführt<br />

sind zu jedem Produkt<br />

Endverbraucher-Preise. Darüber<br />

hinaus wird das Unternehmen<br />

während der Küchenmeile A30 im<br />

September bei Nieburg Küchen in<br />

Löhne seine aktuellen Produkte<br />

präsentieren. Mit dabei, so kündigt<br />

Manfred Staubach an, eine weitere<br />

Eigenmarke aus der Sparte LED-<br />

Leuchten, eine zu unterschiedlichsten<br />

Stilen passende Unterbauleuchte.<br />

(hb)<br />

exklusive Dunstabzüge – die Schwesterfirma airDesign<br />

Identisch sind Adresse, Inhaber und Geschäftsführer: Die bereits 1997 gegründete Importfirma<br />

AirDesign ist jedoch eine eigenständige, von Sagemüller & Rohrer unabhängige GmbH. AirDesign<br />

ist als Spezialanbieter für gehobene Küchenstudios positioniert. Mit diesem Anspruch korrespondieren<br />

die Dunstabzüge mit neuartiger Plasma-Filtertechnologie, die ganz aktuell seit Juni<br />

2011 das Programm erweitern.<br />

Das Kerngeschäft von AirDesign rankt sich um Kooperationen mit italienischen Dunstabzugshauben-Anbietern<br />

wie Sirius als erstem Schwerpunktpartner. Manfred Staubach vertreibt über<br />

sein Unternehmen exklusives Haubendesign, darunter Downdraft-Modelle und fetziges Design in<br />

RAL-Farben. Darunter mit dem zweiten Schwerpunktpartner Galvamet Design-Hauben mit Kunst-<br />

Charakter. Galvamet war nach Auskunft von Staubach lange nur im OEM-Geschäft tätig und bietet<br />

erst seit Anfang vergangenen Jahres auch unter eigener Marke Haubenmodelle an, speziell konzipiert<br />

fürs Highend-Segment; sehr spannende Entwürfe darunter stammen von zwei italienischen<br />

Designern. In Deutschland werden die Kreationen exklusiv von AirDesign vertrieben und selektiv<br />

über Händler aus dem Premiumbereich vermarktet.<br />

Symbiose aus schön<br />

und funktional:<br />

Dunstabzug „Aura“<br />

von Galvamet, Design<br />

Marco Valerio Agretti.<br />

www.sagero.de<br />

5/2011 KüchenplaneR 85


Markt + Menschen<br />

Bis zum Jahr<br />

1928 wuchs<br />

die Spenglerei<br />

Hermann Frankes<br />

bereits auf 30<br />

Mitarbeiter – die<br />

erste Blütezeit<br />

des Unternehmens.<br />

Ein Jahrhundert<br />

Erfolgsgeschichte<br />

Franke. Vom Handwerksbetrieb zum Global Player – in Top-Form<br />

begeht das Familienunternehmen seinen 100. Geburtstag.<br />

Die Franke Artemis Group befindet<br />

sich mitten im Jubiläumsjahr:<br />

Gefeiert werden 100 Jahre Firmengeschichte.<br />

Genauer: 100 Jahre Familien-Firmengeschichte.<br />

Diese begann<br />

am 1. April 1911 in Rorschach<br />

in der Schweiz, wo Hermann Franke<br />

eine kleine Spenglerei gründete<br />

und Ofenaufsätze, Dachrinnen<br />

und Fallrohre fertigte. Ab ca. 1934<br />

kamen erste Spültische aus rostfreiem<br />

Edelstahl hinzu – inzwischen<br />

wird am neuen Standort Aarburg<br />

produziert und mit deutlich<br />

vergrößerter Mitarbeiterzahl. Nach<br />

seinem Tod 1939 übernahm sein<br />

Sohn Walter die Geschäfte, auch er<br />

voller Engagement und Ideen, die<br />

unter anderem zum Geschäft mit<br />

Großküchen führten.<br />

Bereits 1941 traf Walter Franke<br />

den ebenfalls hoch motivierten<br />

Jungunternehmer Willi Pieper. Die<br />

beiden freundeten sich an, planten<br />

gemeinsam Schritte zum weiteren<br />

Unternehmensausbau und expandierten<br />

durch Firmenkäufe und<br />

Firmengründungen im europäischen<br />

Ausland, darunter auch in<br />

Deutschland. 1975 verkaufte Walter<br />

Franke alle Gesellschaftsanteile an<br />

seinen Freund Willi Pieper. Dieser<br />

führte die bestehenden Franke Gesellschaften<br />

unter einem Dach zusammen,<br />

stellte einen Konzernleitungs-Vorsitzenden<br />

ein, richtete die<br />

Organisation des Unternehmens<br />

auf die Bedürfnisse des Marktes<br />

aus. Es folgten Aktivitäten in den<br />

USA, sodass sich dort nach Europa<br />

der zweitwichtigste Markt für<br />

Franke entwickeln konnte.<br />

1989 übergab Willi Pieper die Unternehmensleitung<br />

an seinen Sohn<br />

Michael, der mit strategischen Käufen<br />

ebenfalls einen Wachstumsschub<br />

in Gang setzte und unter an-<br />

86 küchenplaner 5/2011


derem den osteuropäischen Markt<br />

erschloss. „In den Jahren 1989 bis<br />

2010“, so eine Verlautbarung des<br />

Unternehmens, „wurden insgesamt<br />

50 Akquisitionen getätigt,<br />

27 Firmen gegründet, 7 Joint Ventures<br />

eingegangen und die Märkte<br />

in Asien, Südamerika und Südafrika<br />

gezielt ausgebaut. So wurde<br />

der Umsatz von 1989 von 480 Millionen<br />

Schweizer Franken auf rund<br />

2,5 Milliarden Schweizer Franken<br />

verfünffacht.“<br />

erfreuliche Zahlen<br />

Heute steht Michael Pieper als<br />

geschäftsführender Gesellschafter<br />

und alleiniger Inhaber der Franke<br />

Artemis Group an der Spitze<br />

einer Unternehmensgruppe, die<br />

mit 40 Produktionsstandorten<br />

und rund 70 Tochtergesellschaften<br />

weltweit aktiv ist und aktuell<br />

insgesamt 10 600 Mitarbeiter beschäftigt<br />

– knapp 1050 dieser Arbeitsplätze<br />

sind in Deutschland.<br />

Infolge der industriellen Aktivitäten,<br />

die Franke Kitchen Systems<br />

Group und die Franke Commercial<br />

Systems Group, ist der Konzern<br />

„ein führender Anbieter von Produkten,<br />

Dienstleistungen und maßgeschneiderten<br />

Lösungen<br />

für die Haushaltsküche,<br />

die Systemgastronomie,<br />

die professionelle<br />

Kaffeezubereitung, die<br />

Getränkeindustrie sowie für Hygienesysteme<br />

in Wasch- und Sanitärräumen.“<br />

Den größten Umsatzanteil des<br />

Konzerns, 63,5 Prozent, erwirtschaftet<br />

die Franke Kitchen Systems<br />

Group: 2010 konnte der Umsatz<br />

gegenüber dem Vorjahr um<br />

31,2 Millionen Schweizer Franken<br />

auf rund 1,5 Milliarden Schweizer<br />

Franken gesteigert werden, das ist<br />

ein Plus von 2,1 Prozent. Betrachtet<br />

man das Ergebnis nach Produktgruppen,<br />

so entfallen weltweit auf<br />

Spülen 40 Prozent, auf Dunstabzugshauben<br />

22 Prozent und auf Armaturen<br />

10 Prozent des Umsatzes.<br />

28 Prozentpunkte tragen Herde und<br />

Haushaltsgräte bei, „dies in ausgewählten<br />

Märkten“, so das Unternehmen.<br />

kontinuität und kreativität<br />

Ein Jahrhundert Franke-Ära, geprägt<br />

von überaus erfolgreichem<br />

Wachstum, dieses initiiert von vier<br />

Unternehmer-Persönlichkeiten aus<br />

den zwei Familien Franke und Pieper.<br />

Was zeichnet solche Familienunternehmen<br />

aus? Einem Vortrag<br />

des Vorstands der Stiftung<br />

Familienunternehmen, Prof. Brun-<br />

Hagen Hennerkes, anlässlich der<br />

jüngsten Bilanzpressekonferenz<br />

des Unternehmens lässt sich entnehmen,<br />

dass die hohe Kontinuität<br />

in der Familien-Nachfolge zu den<br />

maßgebenden Kriterien eines über<br />

Jahrzehnte bestens aufgestellten<br />

Familienunternehmens zählt. Aber<br />

auch Aspekte wie:<br />

• Die Persönlichkeit des Unternehmers,<br />

der die Werte des Unternehmens<br />

entscheidend (mit)gestaltet.<br />

• Gleichermaßen Kreativität und<br />

ein hohes Innovationspotenzial<br />

hinsichtlich technischer Methoden,<br />

Produkten, Verpackungen.<br />

• Die enge Bindung zwischen Unternehmer<br />

und Mitarbeitern –<br />

heute bei Franke beispielsweise<br />

umgesetzt durch das Magazin<br />

„Franke Inside“, über das die Mitarbeiter<br />

auf dem Laufenden gehalten<br />

werden.<br />

• Soziales Verantwortungsbewusstsein,<br />

das über die Familie und das<br />

Unternehmen hinausreicht.<br />

• Eine hohe Motivation, Fleiß, Risikobereitschaft.<br />

• Das schnelle Umsetzen von Ideen.<br />

• Die persönliche Haftung als wichtiger<br />

Korrekturpunkt.<br />

Und aus allen diesen Säulen<br />

erwachsen ein Wertekodex, der<br />

sich mit dem Satz „Werte schaffen<br />

Wert“ zusammenfassen lässt und<br />

der in eine stringente strategische<br />

Unternehmenslinie mündet. Als<br />

wichtigen heutigen Aspekt hierzu<br />

nennt Hennerkes die produktorien-<br />

Neue Design-<br />

Linie für das<br />

Jubiläumsjahr:<br />

Das Solobecken<br />

„Centinox“, elegant,<br />

komfortabel,<br />

vielseitig<br />

nutzbar durch<br />

erstklassiges Zubehör<br />

– und ein<br />

optimales Spülcenter<br />

in Verbindung<br />

mit<br />

der formal perfekt<br />

auf die Beckengeometrie<br />

abgestimmten<br />

„Centinox“-Armatur.<br />

5/2011 küchenplaner 87


Markt + Menschen<br />

Top- moderne<br />

Produktion der<br />

Gegenwart –<br />

langfristige<br />

Investitionen in<br />

aktuelle Technologien<br />

gewährleisten<br />

weiteres<br />

Wachstum.<br />

Zählt die Franke-<br />

Unternehmensgruppe<br />

zur<br />

„ Königsklasse“<br />

innerhalb der<br />

Familienunternehmen:<br />

Prof.<br />

Brun-Hagen<br />

Hennerkes, Vorstand<br />

der Stiftung<br />

Familienunternehmen.<br />

tierte Planung und die Festlegung<br />

langfristiger Ziele, dokumentiert<br />

in langfristigen Investitionsplanungen.<br />

In diesem Zusammenhang<br />

noch einmal ein Blick auf das<br />

aktuelle Zahlenmaterial aus dem<br />

Hause Franke: „Das Investitionsvolumen,<br />

das im schwierigen Jahr<br />

2009 bei 66,3 Millionen Schweizer<br />

Franken lag, wurde in 2010 unter<br />

anderem auch für die Entwicklung<br />

neuer Produkte und neuer<br />

Geschäftsfelder mit 200 Millionen<br />

Euro verdreifacht.“<br />

Franke setzt auf<br />

Wachstumsmärkte<br />

Die Prognosen Michael Piepers<br />

für das Jahr 2011 sind vorsichtig:<br />

Das erste Halbjahr habe sich in den<br />

beiden industriellen Bereichen im<br />

Vergleich zum Vorjahr trotz eines<br />

organischen Wachstums von 5<br />

Prozent aufgrund der Währungseinflüsse<br />

abgeschwächt; es sei für<br />

das Gesamtjahr nur eine geringe<br />

Umsatzverbesserung zu erwarten.<br />

Auch Franke habe neben stark<br />

schwankenden Rohstoffpreisen mit<br />

den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen<br />

zu kämpfen: Der<br />

sehr starke Schweizer Franken<br />

drücke neben konjunkturellen Einflüssen<br />

das Ergebnis. Der Küchenbereich<br />

leide unter den schwachen<br />

mediterranen Ländern – Spanien,<br />

Portugal und Rumänien seien stark<br />

rückläufig, der Umsatz in Griechenland<br />

habe sich in den letzten<br />

vier Jahren halbiert. 2010 seien die<br />

Märkte in den USA und in England<br />

noch sehr schwach gelaufen. Erholt<br />

hätten sich dagegen die BRICS-<br />

Staaten Brasilien, Russland, Indien,<br />

China und Südafrika, die Türkei<br />

und der Mittlere Osten. Hier, und<br />

vor allem in den BRICS-Märkten,<br />

seien starke Zuwächse zu verzeichnen<br />

und weiterhin zu erwarten.<br />

Vor dem Hintergrund der bankenunabhängigen<br />

Finanzierung<br />

des Unternehmens und der hohen<br />

Eigenkapitalquote von 53 Prozent<br />

betrachtet Michael Pieper die aktuelle<br />

Firmenentwicklung im global<br />

immer noch instabilen Umfeld<br />

grundlegend optimistisch. Das<br />

nächste Ziel ist gesteckt: „Sei besser<br />

und schneller als die Konkurrenz,<br />

werde Weltmarktführer“. Diese<br />

globale Marktposition hat das<br />

Unternehmen nach eigenen Angaben<br />

bereits in den Franke-Divisionen<br />

Kitchen Systems, Foodservice<br />

Systems und Beverage Systems<br />

inne, folgen sollen nun die Bereiche<br />

Franke Washroom sowie Coffee<br />

Systems. Die Instrumente dazu?<br />

Am besten passt der Originalton<br />

Michael Piepers: „Fleißig sein,<br />

stark sein, innovativ sein.“ (hb)<br />

www.franke.com<br />

Franke in Deutschland<br />

Deutschland ist laut Firmenangaben<br />

nach den USA und Südafrika<br />

der drittgrößte Franke-<br />

Markt, wobei die Marke Franke mit<br />

77 Prozent (Handel und Küchenmöbelhersteller)<br />

im Vordergrund<br />

steht. Es folgen Eurodomo (unter<br />

diesem Label werden von Franke<br />

Spülen und Zubehör in Baumärkten<br />

vertrieben) mit 18 Prozent und<br />

Eisinger swiss mit 5 Prozent. „Für<br />

jedes Kundensegment bieten wir<br />

maßgeschneiderte Lösungen an“,<br />

betont Geschäftsführer Oliver<br />

Zimmermann.<br />

Mit der Franke GmbH Küchentechnik<br />

in Bad Säckingen betreibt<br />

die Unternehmensgruppe seit 1959<br />

(zuvor in Ettlingen) einen wichtigen<br />

Produktionsstandort für<br />

das Haushaltsküchen-Portfolio.<br />

Für den Handel und die Küchenmöbelindustrie<br />

stehen neben den<br />

Produkten zudem umfangreiche<br />

Dienstleistungen zur Verfügung:<br />

• Eine Verkaufsmannschaft von<br />

insgesamt 60 Personen, die sich<br />

in Deutschland und Österreich<br />

um Kundenbelange kümmert.<br />

• Regelmäßige Schulungen vor Ort,<br />

durchgeführt von sogenannten<br />

„Verkaufsförderern“ und von<br />

Außendienstmitarbeitern.<br />

• Eine Endverbraucherberatung<br />

durch zwei Sachbearbeiter, die<br />

täglich etwa 60 Anrufe beantworten.<br />

Verfügbar ist ein eigener<br />

Web-Shop.<br />

• Zur Verfügung steht die Möglichkeit<br />

zum elektronischen Datenaustausch<br />

(Electronic Data Interchange<br />

– EDI), womit viele<br />

Großkunden wie Do-it-yourself-<br />

Märkte und Küchenmöbelhersteller<br />

arbeiten.<br />

• Die Anlieferung von Produkten<br />

an den Kunden kann innerhalb<br />

von 48 Stunden erfolgen.<br />

88 küchenplaner 5/2011


BSH Bosch und Siemens<br />

Der Vertriebschef Deutschland der BSH<br />

Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Ditmar<br />

Krusenbaum, 55, hat das Unternehmen<br />

zum 1. August 2011 verlasen und ist<br />

zu einem Unternehmen der Media-Saturn-<br />

Unternehmensgruppe mit Sitz in Ingolstadt<br />

gewechselt. Krusenbaums neuer Arbeitgeber<br />

zeichnet für die Eigenmarken im<br />

Konzern verantwortlich. Sein Nachfolger<br />

ist Volker Klodwig, 45, bislang Geschäftsführer der Robert Bosch Hausgeräte<br />

GmbH. Die Nachfolge von Klodwig in der Leitung des Bosch-Vertriebs Deutschland<br />

hat Harald Friedrich, 47, angetreten.<br />

Friedrich war bisher Vertriebsverantwortlicher<br />

der BSH für Mittel- und Osteuropa.<br />

Zudem tritt Michael Bohn, 40, zuletzt<br />

Leiter des Internationalen Marketings<br />

bei Bosch, die Nachfolge des verstorbenen<br />

Helmut Sailer als Leiter Marketing<br />

Deutschland an.<br />

Jürgen Griebsch.<br />

Veränderungen gibt es auch im Marken-Management<br />

der BSH. Nach elf Jahren<br />

als Leiter dieses Bereichs geht Dietmar<br />

Turocha, 63, in den Ruhestand. Die Nachfolge von Turocha hat mit sofortiger<br />

Wirkung Jürgen Griebsch, 49, angetreten. Griebsch, seit 1994 in der BSH beschäftigt,<br />

war zuletzt Leiter Produktmarketing im Bereich Wäschepflege und<br />

Mitglied der Produktbereichsleitung.<br />

www.bsh-group.de<br />

Michael Bohn.<br />

Miele beteiligt sich an Unternehmensnetzwerk<br />

Blick in die Zukunft des Wohnens<br />

Volker Klodwig.<br />

Harald Friedrich.<br />

Leben und wohnen im Jahr 2030<br />

– diese Themenstellung geht nicht<br />

nur Zukunftsforscher etwas an. Auch<br />

Unternehmen müssen sich der Frage<br />

stellen, ob sie mit ihren Innovationen<br />

auf die Welt von morgen vorbereitet<br />

sind. In Essen kamen dazu jetzt<br />

die Mitgliedsunternehmen des Universal<br />

Home Projektes zusammen. Ihr<br />

Ziel ist die Entwicklung von benutzerfreundlichen<br />

Produkten, die auch unter<br />

Nachhaltigkeitsaspekten Lebensqualität<br />

und Wohnkomfort verbessern.<br />

Universal Home gehören zurzeit<br />

die Unternehmen 3M, Gira, Griffner,<br />

Grohe, Miele, Poggenpohl, RWE,<br />

Schott, Vaillant, Behnisch Architekten<br />

und WMF an. Als Wissenschaftspartner<br />

sind der Lehrstuhl Mediendesign<br />

der FH Gelsenkirchen sowie der Bereich<br />

Gestaltung der Folkwang Universität<br />

der Künste beteiligt.<br />

„Alle Hersteller machen sich<br />

grundsätzlich Gedanken darüber, wie<br />

ihr Unternehmen mit welchem Produkt-<br />

oder Dienstleistungsangebot in<br />

der Zukunft weiterhin erfolgreich am<br />

Markt vertreten sein wird“, so Markus<br />

Wessel, Projektleiter Netzwerkmanagement<br />

Universal Home der Stiftung<br />

Zollverein, der weiter erläutert:<br />

„Bislang hat jedes Unternehmen dabei<br />

seine eigene Strategie entwickelt<br />

und darin etwa Kundenwünsche aus<br />

der Marktforschung und rechtliche<br />

Rahmenbedingungen berücksich tigt.<br />

Eines der wesentlichen Themen ist<br />

aber die intelligente Vernetzung verschiedener<br />

Technologien und Erlebniswelten<br />

im Gebäude.“<br />

Eine konkrete Fragestellung ist<br />

in diesem Zusammenhang beispielsweise,<br />

wie alle Haustechnik-Komponenten<br />

Strom effizient nutzen und<br />

möglichst erst dann starten, wenn<br />

günstige Tarife anliegen oder besonders<br />

viel regenerative Energie im<br />

Stromnetz vorhanden ist. Von Miele<br />

sind Hausgeräte mit dieser sogenannten<br />

Smart-Grid-Technologie bereits<br />

auf dem Markt. Grundsätzlich reichen<br />

die Themen des Projekts aber von der<br />

Energieeffizienz, Interface, Material,<br />

Architektur der Zukunft, ambient<br />

intelligence, smart homes und green<br />

design bis hin zu smart grid, green<br />

building sowie Mobilität und Infotainment.<br />

Alno<br />

Ex-Electroluxmanager<br />

Lars Völkel, 36, hat am<br />

1. September die Position als<br />

Geschäftsführer der Poggenpohl-Möbelwerke<br />

GmbH<br />

in Herford angetreten. Er<br />

ist Nachfolger von Elmar<br />

Duffner, der zur Alno AG<br />

nach Pfullendorf wechselt.<br />

Spätestens zum 1. Februar<br />

2012 wird Duffner dort die<br />

Funktion des COO übernehmen.<br />

In dieser Position wird<br />

er für die Bereiche Vertrieb Ausland, Produktion,<br />

Einkauf, Logistik, IT, Produktentwicklung<br />

sowie Marketing und Kommunikation<br />

zuständig sein. Neben Duffner haben mehrere<br />

Führungskräfte den Herforder Luxusküchenhersteller<br />

Poggenpohl verlassen bzw. beabsichtigen<br />

es. Vertriebsleiter Henning Kantner<br />

ist zum 1. September zu Interlübke gewechselt.<br />

Dort hat er die Marketing- und Vertriebsleitung<br />

übernommen. Ebenfalls einen neuen<br />

Arbeitsgeber hat Thomas Klee aus dem Export<br />

gefunden: Er hat bei rational Küchen in Melle<br />

angeheuert. Einer Mitteilung zufolge werden<br />

auch Exportchef Matthias Weiß sowie Kommunikationsleiter<br />

Thomas Oberle das Unternehmen<br />

verlassen.<br />

Die meist beachtete Personal-Meldung<br />

des Sommers war sicherlich der Wechsel von<br />

Elmar Duffner zu Alno. In einer Unternehmensmeldung<br />

heißt es: „Zu seinen weiteren<br />

Kernaufgaben werden der Ausbau der internationalen<br />

Expansion sowie die weitere Aufwertung<br />

der Premium-Marke Alno zählen.“<br />

Mit der Hauptversammlung 2013 soll Elmar<br />

Duffner die Nachfolge von Max Müller als Vorstandsvorsitzender<br />

der ALNO AG antreten.<br />

Müller beabsichtigt, nach dieser Übergangszeit<br />

in den Aufsichtsrat zu wechseln. Elmar<br />

Duffner war seit 2002 Geschäftsführer der<br />

Poggenpohl Möbelwerke GmbH und ist seit<br />

2008 Präsident des Verbands der deutschen<br />

Möbelindustrie (VDM) sowie Vorstandsmitglied<br />

des Branchenverbandes AMK Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche.<br />

„Alno ist die bekannteste Küchenmarke,<br />

die mit ihren vier Produktsegmenten den<br />

ganzen Küchenmarkt abdeckt und damit eine<br />

herausragende Alleinstellung besitzt“, lässt<br />

Elmar Duffner via Pressemitteilung verlauten.<br />

Er freue sich auf die neue Aufgabe. Sein Ziel<br />

sei es, „dass wir gemeinsam mit der Belegschaft<br />

und dem Vorstand die Alno AG wieder<br />

zum Marktführer in Deutschland machen.“<br />

Insbesondere im Auslandsgeschäft sähe er<br />

riesiges Potenzial, die Marke noch stärker im<br />

gehobenen Segment zu positionieren.“<br />

www.alno.ag<br />

www.poggenpohl.de<br />

Neuer Alno-<br />

Chef: Elmar<br />

Duffner kommt<br />

vom Edelküchenhersteller<br />

Poggenpohl.<br />

5/2011 KücHEnpLAnEr 89


Markt + Menschen<br />

Praktisch<br />

überzeugt<br />

185 Meter lang, 35 Meter hoch und Platz<br />

für 20 000 Palletten: das neue leistungsfähige<br />

Logistik-Center von<br />

V-ZUG. Dank Solarpaneelen<br />

leistet der Bau einen<br />

wichtigen Beitrag<br />

zur Ressourcenschonung.<br />

V-ZUG. Die Schweizer Edelmarke<br />

will in Deutschland mittelfristig<br />

mit bis zu 300 Küchenfachhändlern<br />

zusammenarbeiten. Heute sind<br />

es 75. Die Überzeugungsarbeit<br />

erfolgt ganz praktisch – mit<br />

Händler schulungen am Unternehmens<br />

sitz in der Schweiz.<br />

Mit der Präsenz in mindestens<br />

jedem zweiten Haushalt dominiert<br />

V-ZUG eigenen Angaben zufolge<br />

den Schweizer Markt für Hausgeräte<br />

in der Küche und im Waschraum.<br />

Das drückt sich auch im<br />

Slogan „The Swiss Leader“ der<br />

Schweizer Traditionsmarke aus,<br />

deren Wurzeln bis auf das Jahr<br />

1913 zurückgehen und die heute<br />

am Standort Zug in der Zentralschweiz<br />

ihren Unternehmenssitz<br />

hat. 1300 Mitarbeiter<br />

erwirtschafteten im Jahr 2010 einen<br />

Gesamtumsatz von rund 380<br />

Millionen Euro. Mehr als 200 Mitarbeiter<br />

arbeiten im Bereich Forschung<br />

und Entwicklung und<br />

sichern so „die hohe Innovationskraft“<br />

des Unternehmens.<br />

Neben dem Heimatmarkt<br />

Schweiz, der etwa 95 Prozent des<br />

Umsatzes erwirtschaftet, ist das<br />

aktuelle Sortiment von V-ZUG auch<br />

in Deutschland, Australien, Belgien,<br />

Frankreich, Hongkong, Irland,<br />

Israel, Luxemburg, Malaysia, Holland,<br />

Russland, Singapur und Großbritannien<br />

erhältlich. Durch stärkere<br />

Exportaktivitäten sollen in<br />

Zukunft auch ausländische Märk te<br />

an Bedeutung gewinnen.<br />

Selektiver Vertrieb<br />

Positioniert ist die Edelmarke<br />

V-ZUG im gehobenen Leistungssegment.<br />

Mit einer selektiven Vertriebsstrategie<br />

konzentriert sich<br />

das Unternehmen beim Aufbau<br />

der Distribution in Deutschland<br />

auf hochwertige Küchenspezialisten.<br />

Der Vertrieb erfolgt über<br />

die Ende 2008 gegründete FB Vertriebs<br />

GmbH in Straubenhardt,<br />

Baden Württemberg. „Bis heute<br />

konnte V-ZUG etwa 75 hoch qualifizierte<br />

Küchenfachhändler von<br />

den Vorteilen der Marke überzeugen<br />

und als Handelspartner gewinnen“,<br />

erläutert Exportmanager<br />

Roman Grädel und fährt fort: „Mittelfristig<br />

wollen wir mit etwa 300<br />

Küchenfachhändlern den deutschen<br />

Markt flächendeckend bearbeiten<br />

und die Marke V-ZUG als<br />

absolute Premiummarke etablieren.<br />

Von Anfang an setzen wir dabei<br />

auf eine individuelle Betreuung<br />

unserer Partner und wollen<br />

durch intensive Schulungen vermitteln,<br />

was die Marke V-ZUG an<br />

Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmalen<br />

beinhaltet.“ Um<br />

dieses praktisch mit Leben zu<br />

füllen, wurden nun ausgewählte<br />

Fachhändler aus Bayern und Baden<br />

Württemberg zu einer zweitägigen<br />

Produktschulung nach Zug<br />

eingeladen.“<br />

Auf die Händler warteten zahlreiche<br />

Informationen zu den Kenndaten<br />

des Unternehmens. Ein<br />

Rundgang durch das Museum erlaubte<br />

eine Zeitreise durch nahezu<br />

ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte<br />

mit Exponaten früherer<br />

Waschmaschinen, Geschirrspüler<br />

und Kochgeräte, „die zu ihrer<br />

Zeit zum Besten zählten, was die<br />

Branche zu bieten hatte“, so Roman<br />

Grädel.<br />

6000 Tonnen Stahl<br />

Ein Werkrundgang vermittelte<br />

den Handelspartnern die Highlights<br />

der aktuellen Produktion von<br />

Geschirrspülern, Backöfen, Dampfgarern,<br />

Waschmaschinen und Wäschetrocknern.<br />

Gefertigt werden<br />

diese komplett am Standort Zug.<br />

Dafür werden über 6000 Tonnen<br />

Stahl aus Blechen oder Ringmaterialien<br />

pro Jahr verarbeitet. Etwa 250<br />

Werkzeuge aus eigenem Werkzeugbau<br />

stehen zur Verfügung. Teilweise<br />

sind diese bis zu drei Tonnen<br />

schwer und kosten bis zu 180 000<br />

Euro pro Stück. Gefertigt werden<br />

mit diesen Werkzeugen neue Hausgeräte<br />

ebenso wie Ersatzteile, deren<br />

Nachlieferung V-ZUG 15 Jahre<br />

garantiert.<br />

Als imposantes Symbol für die<br />

Zukunft erlebten die Besucher das<br />

neue Logistik-Center. Auf einer<br />

Länge von 185 Metern und einer<br />

Höhe von 35 Metern bietet es Stellplätze<br />

für 20 000 Paletten. Das Gesamtvolumen<br />

beträgt 150 000 Kubikmeter.<br />

Eine vollautomatische<br />

und computergestützte Steuerung<br />

90 küchenplaner 5/2011


Roman Grädel,<br />

Manager Export<br />

V-ZUG AG: „Setzen<br />

von Anfang<br />

an auf eine individuelle<br />

Betreuung<br />

unserer<br />

Partner.“<br />

des mehrstöckigen Hochregallagers<br />

ermöglicht arbeitstäglich etwa<br />

300 Auslagerungen – oder anders<br />

formuliert: mehr als 2000 Geräteauslieferungen<br />

für Kunden in der<br />

Schweiz. Damit sei eine zeitnahe<br />

Versorgung aller Abnehmer sichergestellt.<br />

Als Beitrag für die Umwelt ist<br />

die Fassade mit Solarpaneelen bestückt.<br />

Zusammen mit Rekuperationsmotoren<br />

für die Regalbedienung<br />

produzieren sie etwa soviel<br />

Strom, wie der Betrieb des Gebäudes<br />

verbraucht. In einer nächsten<br />

Ausbaustufe seien weitere Solarpaneele<br />

auf dem Dach geplant.<br />

praktische Schulungen<br />

Im Mittelpunkt der praktischen<br />

Schulungen stand der neue Steamer.<br />

Unter dem Motto „probieren<br />

ist besser als studieren“ konnten<br />

die Teilnehmer unter fachkundiger<br />

Anleitung des Profikochs Ulrich<br />

Müllenweber und der Produkttrainerin<br />

Kitty Stoll sowie ihre Kollegin<br />

Andrea Jäggi im Kochstudio<br />

selbst Hand anlegen und ein köstliches<br />

Menü zubereiten. Dazu gehörten<br />

zum Beispiel als Starter<br />

ein selbstgebackenes Brot mit dem<br />

Programm Profi- Backen. Auf Herz<br />

und Nieren getestet wurden zudem<br />

die exklusive GarAutomatik<br />

sowie der Umgang mit der „Weltneuheit<br />

GourmetDämpfen“. Als<br />

absolutes Highlight galt die Anwendung<br />

des patentierten Zartgarens<br />

für einen Lammbraten, der<br />

wie gewünscht butterzart und genau<br />

zum definierten Zeitpunkt<br />

serviert werden konnte. Auch<br />

das Dessert – eine Vanilleeiskugel<br />

in Blätterteig gebacken, avancierte<br />

in nur 3 Minuten zu einer<br />

süßen Köstlichkeit. „Die absolute<br />

Gelinggarantie kombiniert mit einer<br />

wirklich einfachen Bedienung<br />

der Geräte hinterließ bei den Teilnehmern<br />

mehr als nur einen Achtungserfolg“,<br />

waren sich die Gastgeber<br />

einig.<br />

Zum Abschluss der allseits als<br />

gelungen empfundenen Veranstaltung<br />

führte Roman Grädel die<br />

Gäste durch die Ausstellung des<br />

ZUGORAMAs, eines von neun Ausstellungszentren<br />

in der Schweiz,<br />

und präsentierte weitere Highlights<br />

aus dem umfangreichen Produktsortiment.<br />

Im Mai und Juni waren deutsche Küchenfachhändler aus Bayern und Baden<br />

Württemberg zur zweitägigen Schulung bei V-ZUG in der Schweiz zu Gast.<br />

www.vzug.com<br />

5/2011 küchenplaner 91


Markt + Menschen<br />

Rekordjahr übertrumpft<br />

Blum. Die Gruppe meldet für das per 30. Juni 2011 beendete Wirtschaftsjahr 2010/2011 eine<br />

Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 12,1 % auf 1,166 Mrd. Euro. Damit wurde sogar<br />

das Rekordjahr 2007/08 übertroffen.<br />

„Mit ganz wenigen Ausnahmen<br />

haben sich im vergangenen Wirtschaftsjahr<br />

alle Märkte positiv<br />

entwickelt“, meldet der österreichische<br />

Beschlägehersteller als Fazit<br />

für das nun abgelaufene Wirtschaftsjahr.<br />

Überdurchschnittliche<br />

Steigerungen konnten in den Regionen<br />

Osteuropa und Asien realisiert<br />

werden. Erfreulich sei auch<br />

die Tatsache, dass in den USA zum<br />

ersten Mal nach drei Jahren wieder<br />

eine leicht positive Entwicklung beobachtet<br />

werden konnte, wobei das<br />

Niveau „nach wie vor deutlich unter<br />

den Jahren vor der Immobilienkrise<br />

liegt“. Bemerkenswert sei auch<br />

die Tatsache, dass die Kurzfristigkeit<br />

im Auftragseingang zugenommen<br />

hat. „Diese Herausforderung<br />

konnte jedoch dank der guten<br />

Zusammenarbeit aller Mitarbeiter<br />

sehr gut bewältigt werden“, spricht<br />

die Geschäftsleitung dem Gesamtteam<br />

ein dickes Lob aus.<br />

Negativ beeinflusst wird das Ergebnis<br />

von nach wie vor steigenden<br />

Rohstoffpreisen. So sei Stahl in den<br />

vergangenen Monaten abermals<br />

teurer geworden. Ein Trend, der<br />

sich wohl auch in der nächsten Zukunft<br />

fortsetzen werde. Ebenso gab<br />

und gebe es Kostensteigerungen<br />

bei Kunststoff, Zink sowie bei den<br />

Verpackungsmaterialien und der<br />

Veredelung.<br />

Umfangreich investiert<br />

Auch in den vergangenen 12 Monaten<br />

hat das Unternehmen national<br />

und international in solides Wachstum<br />

investiert. Insgesamt flossen<br />

85,5 Mio. Euro in verschiedene Bauprojekte<br />

in Bregenz und Gaißau sowie<br />

am Stammsitz in Höchst, wo<br />

zusätzliche Kapazitäten für Werkstattbereiche,<br />

Entwicklungs­ und<br />

Versuchsabteilung sowie Testräume<br />

geschaffen werden. Dieser Neubau<br />

werde nach modernsten umwelttechnischen<br />

Standards inklusive<br />

einer Photovoltaik­Anlage ausgestattet.<br />

Auf internationaler Ebene<br />

wird noch in diesem Sommer in der<br />

Ukraine ein neuer Vertriebsstandort<br />

in Lemberg bezogen werden. Ein<br />

weiteres großes Projekt wurde in<br />

Neuseeland gestartet, wo die Blum­<br />

Tochtergesellschaft ein modernes<br />

Lager und entsprechende Büros erhalten<br />

wird. Bei Blum Polen wurde<br />

mit dem Bau einer Lagererweiterung<br />

begonnen.<br />

Umweltschonende Umsetzung<br />

Bei allen Projekten bemüht sich<br />

das Unternehmen „seit jeher um einen<br />

möglichst schonenden Umgang<br />

mit Umwelt und Ressourcen“. Besondere<br />

Schwerpunkte seien dabei:<br />

• der umfassende Einsatz von Mehrwegverpackungen,<br />

• die effiziente Nutzung von Bauflächen<br />

durch mehrgeschossige Gebäude,<br />

• eine optimale Gebäudeisolierung<br />

im Standard von Einfamilienhäusern,<br />

• die Wärmerückgewinnung aus<br />

den Produktionsprozessen zu<br />

Heizzwecken,<br />

Bilden seit<br />

1. Juli 2011 die<br />

Geschäftsführung:<br />

Herbert<br />

(Foto links) und<br />

Gerhard E. Blum.<br />

92 küchenplaner 5/2011


• die Nutzung von Grundwasser für<br />

Klimatisierung und Kühlung von<br />

Maschinen,<br />

• der Einsatz von wieder verwertbaren<br />

Rohmaterialien in der Produktion<br />

(fast 99 Prozent erfüllen<br />

bereits heute diese Blum­Vorgabe).<br />

Derzeit werden einige aktuelle,<br />

umweltschonende Projekte im Unternehmen<br />

realisiert. So werde erstmals<br />

in größerem Umfang Solarenenergie<br />

zur Stromerzeugung und<br />

für Fertigungsprozesse eingesetzt.<br />

„Ein firmenweiter Einsatz neuester<br />

Beleuchtungstechnologien mit<br />

Energiesparlampen und Lichtsteuerungen<br />

brachte eine Einsparung<br />

von 653 000 KWh/Jahr und somit<br />

eine Reduzierung von jährlich 85<br />

Tonnen CO 2<br />

“, heißt es in einer Mitteilung.<br />

Innovative produkte<br />

Bei der Entwicklung von Neuprodukten<br />

und Dienstleistungen habe<br />

das Unternehmen seine strategische<br />

Ausrichtung auch im Wirtschaftsjahr<br />

2010/2011 konsequent beibehalten.<br />

Die auf der Leitmesse inter zum<br />

in Köln präsentierten Neuheiten<br />

seien von den Messebesuchern<br />

„sehr positiv aufgenommen worden“.<br />

Dazu zählen ein neues Boxsystem<br />

in geradlinigem Design sowie ein<br />

neues, verdecktes Führungssystem<br />

für Holzschubkästen. Beide Systeme<br />

verfügen über einen hohen Verstell­<br />

und Bewegungskomfort. Die<br />

Klappenbeschläge Aventos wurden<br />

mit einer komfortablen elektrischen<br />

Bewegungsunterstützung komplettiert.<br />

Und bei den Scharnieren mit<br />

integrierter Dämpfung ist nun das<br />

Gesamtprogramm verfügbar. Ergänzende<br />

Dienstleistungen wurden<br />

in den Bereichen Vermarktung und<br />

Logistik ausgebaut und den Anforderungen<br />

der Märkte angepasst. Sie<br />

seien ein wichtiger Teil des Blum­<br />

Gesamtleistungspakets.<br />

ausblick 2011/2012<br />

Zurückhaltung prägt den Blick<br />

nach vorn. Nach den Erfahrungen<br />

aus den Krisenjahren sei man bei<br />

Blum etwas vorsichtiger geworden,<br />

betont die Geschäftsleitung. Falls<br />

die Weltwirtschaft keine Krisen internationalen<br />

Ausmaßes verkraften<br />

muss, gehe der Beschlägehersteller<br />

jedoch mit einem gewissen Optimismus<br />

in das kommende Wirtschaftsjahr.<br />

Die größte Gefahr sieht man<br />

in der hohen Verschuldung vieler<br />

Industrienationen, die im Falle einer<br />

neuen Finanzkrise sehr wenig<br />

Spielraum für entsprechende konjunkturelle<br />

Maßnahmen böten. Mit<br />

innovativen Produkten und einer internationalen<br />

Marktpräsenz glaubt<br />

Blum das kommende Wirtschaftsjahr<br />

positiv gestalten und den eingeschlagenen<br />

Weg konsequent weiterverfolgen<br />

zu können.<br />

www.blum.com<br />

Veränderung in der Geschäftsführung<br />

Mit Ende des Wirtschaftsjahres<br />

2010/2011<br />

kam es in der Geschäftsführung<br />

zu einer Veränderung.<br />

Am 30. Juni 2011<br />

trat der langjährige Geschäftsführer<br />

Hubert<br />

Ploner in den Ruhestand.<br />

Neben Herbert und<br />

Gerhard E. Blum war er<br />

seit 1997 in dieser Funktion<br />

tätig. Ploner wird<br />

dem Unternehmen jedoch<br />

weiterhin in wichtigen<br />

Kontrollgremien<br />

zur Verfügung stehen.<br />

Blum in Zahlen*<br />

Umsatz weltweit<br />

(+12,1 %)<br />

Pro Kopf Umsatz<br />

Auslandsumsatzanteil 96 %<br />

davon 55 % EU, 12 % USA,<br />

33 % andere Märkte<br />

1,166 Mrd. Euro<br />

219 900 Euro<br />

Mitarbeiter/innen weltweit (Ø) 5304 (+261)<br />

Lehrlinge (ab September 2011): 261<br />

(in der Blum-Gruppe)<br />

Investitionen:<br />

*Wirtschaftsjahr 2010/11:<br />

Seit 1. Juli 2011 in Pension:<br />

der langjährige<br />

Geschäftsführer Hubert<br />

Ploner.<br />

85,5 Mio. Euro<br />

Setzt auf ruhige Laufeigenschaften und<br />

hohen Verstellkomfort: Movento, das<br />

neue verdeckte Führungssystem von<br />

Blum für Schubkästen und Auszüge.<br />

5/2011 küchenplaner 93


Markt + Menschen<br />

Miele<br />

Nachhaltigkeitsbericht 2011<br />

Miele ist nicht nur bei der Sparsamkeit seiner Geräte ganz vorn<br />

dabei, sondern begreift umfassend gelebte Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip.<br />

Dies belegt einmal mehr der Miele Nachhaltigkeitsbericht<br />

2011, den der Gütersloher Hausgerätehersteller heute<br />

vorgelegt hat. Der Bericht bezieht sich auf die drei Geschäftsjahre<br />

2007/08 bis 2009/10. „Mehr als je zuvor hängen Ansehen und Erfolg<br />

eines Unternehmens davon ab, ob es den Belangen von Umwelt, Gesellschaft,<br />

Mitarbeitern und Verbraucherschutz überzeugend Rechnung<br />

trägt“, erläutert Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik<br />

der Miele & Cie. KG.<br />

Dies ist der fünfte und gleichzeitig tiefgreifendste Bericht, den<br />

Miele bislang vorgelegt hat. „Noch nie haben wir so detailliert über<br />

Aktivitäten und Resultate berichtet“, sagt Eduard Sailer. Damit trage<br />

man nicht nur der Unternehmensphilosophie des 1899 gegründeten<br />

Hausgerätepioniers Rechnung, sondern auch der wachsenden<br />

ökonomischen Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit, die in<br />

der aktuellen Diskussion oft vernachlässigt werde. „Das Familienunternehmen<br />

Miele hat die zurückliegende Wirtschaftskrise nicht<br />

zuletzt deshalb hervorragend gemeistert“, so Sailer weiter, „weil es<br />

auch in schwierigem ökonomischen Umfeld an seinen Werten ebenso<br />

wie an langfristig orientierten Zielen und Strategien festhält.“<br />

Mit dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht bietet Miele eine<br />

transparente Berichterstattung für Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter,<br />

Politik, Wissenschaft, Umwelt- und Verbraucherorganisationen<br />

sowie das gesellschaftliche Umfeld. Im Fokus stehen alle Aktivitäten,<br />

durch die Miele auf Menschen, Institutionen und Umwelt<br />

Einfluss nimmt. Sichtbar wird auch, wie sich gelebte Nachhaltigkeit<br />

bei Miele in Zahlen ausdrückt. Der Bericht gliedert sich in die fünf<br />

Themenkomplexe „Unternehmensprofil“, „Nachhaltigkeitsmanagement“,<br />

„Produktverantwortung“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“.<br />

Bei all dem steht bei Miele stets der „Mensch im Mittelpunkt“ – so<br />

auch der Titel des Nachhaltigkeitsberichts. Dies beginnt mit der Tatsache,<br />

dass sich Nachhaltigkeit nicht „von oben“ verordnen lässt,<br />

sondern von allen Beteiligten täglich gelebt werden muss. Gemeint<br />

sind zum Beispiel als Vorbild auftretende Führungskräfte, verantwortlich<br />

handelnde Mitarbeiter, sorgfältig ausgewählte Lieferanten<br />

sowie Kunden, die bei ihren Kaufentscheidungen auf energieeffiziente<br />

und gut recyclebare<br />

Geräte Wert legen.<br />

Der neue Miele-Nachhaltigkeitsbericht<br />

2011 „Der<br />

Mensch im Mittelpunkt“<br />

konzentriert sich in der<br />

Druckversion auf Erreichtes<br />

und Neuerungen im Berichtszeitraum.<br />

Die Website<br />

www.miele-nachhaltigkeit.<br />

de erklärt Managementansätze,<br />

bringt Praxisbeispiele<br />

auch aus den internationalen<br />

Vertriebsgesellschaften<br />

des Unternehmens und<br />

konkrete Kennzahlen. Diese<br />

sind auch im separaten<br />

Zahlenwerk „Daten & Fakten“<br />

zusammengefasst, das<br />

als Print und Download vorliegt.<br />

Der Miele-Nachhaltigkeitsbericht 2011<br />

„Der Mensch im Mittelpunkt“ liegt<br />

in der Printversion und online unter<br />

www.miele-nachhaltigkeit.de vor.<br />

Rempp Küchen meldet einen positiven Geschäftsverlauf.<br />

Rempp Küchen<br />

Zweistelliges Plus<br />

Nachdem sich bereits 2010 die Geschäftslage bei Rempp<br />

Küchen überdurchschnittlich gut entwickelte, konnte der<br />

Umsatz in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im zweistelligen<br />

Bereich gesteigert werden. Maßgeblich für die<br />

gute Auftragslage sei die konstante Entwicklung im Inland<br />

und der verstärkte Exportanteil, teilte das Unternehmen<br />

mit. Rempp macht sich im Bereich hochwertiger<br />

Lack-, Glas-, Furnier und Beton-Mineralstoff-Fronten<br />

stark. Melaminharzoberflächen und Schichtstoffmodelle<br />

seien nach wie vor mit einem Anteil von über 50% wichtige<br />

Bestandteile in der Modellvielfalt.<br />

www.rempp-kuechen.de<br />

Schmidt Küchen auf Erfolgskurs<br />

Milliarde geknackt<br />

Erstmalig ist es dem Vertriebspartnernetz von Schmidt<br />

Küchen im vergangenen Geschäftsjahr gelungen, die Umsatz-Milliardengrenze<br />

zu knacken. Mit einem Handelsumsatzplus<br />

von 14,2 Prozent auf 1,067 Milliarden Euro verbesserte<br />

sich die Marke Schmidt – in Frankreich bekannt<br />

unter den Namen Cuisines Schmidt und Cuisinella – eigenen<br />

Angaben zufolge um zwei Plätze im europaweiten Top-<br />

Ranking des Einrichtungshandels auf Rang 16.<br />

Anne Leitzgen, CEO der Unternehmensgruppe SALM,<br />

zu der auch die Marke Schmidt Küchen zählt, kommentiert<br />

den Schritt nach vorne: „Wir freuen uns, dass wir zu<br />

den größten Gewinnern des Rankings zählen. Unser Dank<br />

gilt dem überaus erfolgreichen<br />

Vertriebspartnernetz.“<br />

Das Vertriebskonzept<br />

von Schmidt<br />

Küchen setzt ver stärkt<br />

auf Exklusivpartnerschaften.<br />

Sogenannte<br />

Partnerhäuser, die ausschließlich<br />

Küchen der<br />

Marke Schmidt vertreiben,<br />

machten rund<br />

Dreiviertel des Umsatzes<br />

aus.<br />

CEO Anne Leitzgen und Enkelin<br />

www.schmidt-kuechen.de des Firmengründers.<br />

94 KüchENPlaNER 5/2011


Nachhaltigkeitsstrategie der BSh<br />

Fokus auf supereffiziente hausgeräte<br />

„Supereffiziente Hausgeräte tragen maßgeblich dazu bei,<br />

den Energie- und Ressourcenverbrauch in privaten Haushalten<br />

deutlich zu reduzieren. Moderne Hausgeräte brauchen bis<br />

zu 73 Prozent weniger Strom als vergleichbare Geräte vor 15<br />

Jahren und bieten somit ein enormes Potenzial zur Reduzierung<br />

von Energieverbrauch und CO 2<br />

-Emissionen.“ Als erster<br />

Hausgerätehersteller habe die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte<br />

GmbH nun ihre sparsamsten Geräte in einem Supereffizienz-Portfolio<br />

zusammengefasst und dieses in den vergangenen<br />

beiden Jahren systematisch erweitert. „Allein die 2010<br />

in Europa von der BSH abgesetzten supereffizienten Geräte<br />

führen zu einer Stromeinsparung von 1,9 Milliarden Kilowattstunden“,<br />

meldet der Konzern. Die aktuellen Zahlen des Supereffizienz-Portfolios<br />

sind im heute veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht<br />

„Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft<br />

2010“ dargestellt und seien von Wirtschaftsprüfern bestätigt.<br />

„Mit unseren supereffizienten Hausgeräten leisten wir einen<br />

messbaren Beitrag zum Klimaschutz“, sagt BSH Chef Dr.<br />

Kurt-Ludwig Gutberlet. „Energieeffiziente Hausgeräte bieten<br />

ein enormes Potenzial für den Klimaschutz, ohne dass die<br />

Verbraucher dabei auf Komfort verzichten müssen.“ Seit vielen<br />

Jahren arbeiten die BSH Ingenieure daran, durch innovative<br />

Technologien den Verbrauch der Geräte kontinuierlich zu<br />

reduzieren. „Denn Energieeffizienz ist die einfachste und am<br />

schnellsten umsetzbare Möglichkeit, Strom zu sparen und<br />

CO 2<br />

-Emissionen zu reduzieren“, so Gutberlet. „Die Produktion<br />

und die breite Vermarktung supereffizienter Geräte sind fester<br />

Bestandteil unserer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie.“<br />

19. Nachhaltigkeitsbericht<br />

Im mittlerweile 19. Nachhaltigkeitsbericht zeigt der Konzern<br />

auf, welche Nachhaltigkeitsziele er verfolgt und wie diese<br />

erreicht werden. Um die Nachhaltigkeitsaktivitäten gezielt<br />

zu steuern, hat die BSH zum 1. Januar 2011 den neuen Konzernbereich<br />

Corporate Responsibility (CR) eingerichtet, der von Dr.<br />

Peter Böhm geleitet wird. Er verantwortet die weltweite Nachhaltigkeitsstrategie<br />

des Konzerns. Als Basis für die systematische<br />

Weiterentwicklung ihrer CR-Strategie hat die BSH die<br />

Ergebnisse einer vorausgegangenen Stakeholderbefragung<br />

und einer internen Themenpriorisierung im Rahmen einer<br />

Wesentlichkeitsanalyse bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass<br />

vor allem die Weiterentwicklung und die breite Vermarktung<br />

supereffizienter Geräte als besonders wichtig angesehen werden.<br />

Ergonomische arbeitsplätze<br />

Ein Schwerpunktthema des Nachhaltigkeitsberichts ist<br />

auch der Umgang mit den Herausforderungen des demografischen<br />

Wandels. Die BSH arbeitet intensiv an ergonomischen<br />

Maßnahmen, um die Gesundheit und die Arbeitskraft älterer<br />

Mitarbeiter langfristig zu erhalten. So hat der Konzern beispielsweise<br />

in seiner Herdefabrik im oberbayerischen Traunreut<br />

eine spezielle Montagelinie für ältere Mitarbeiter mit gesundheitlichen<br />

Einschränkungen eingerichtet. Dort gibt es<br />

ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, die den Mitarbeitern die<br />

Bewegungsabläufe bei der Gerätemontage erleichtern. Das erfolgreiche<br />

Modell soll auch auf andere Fabriken des Konzerns<br />

übertragen werden.<br />

Während der KBIS Show in Las Vegas übergab Mark L. Karas,<br />

Vorsitzender der NKBA, den President’s Award an Eduardo<br />

Martínez-Cosentino, CEO der Cosentino Group Nordamerika.<br />

cosentino Group<br />

Verdienste gewürdigt<br />

Die Cosentino Group wurde von der amerikanischen National<br />

Kitchen & Bath Association (NKBA) mit dem NKBA<br />

President’s Award 2010 ausgezeichnet. Jedes Jahr wird der<br />

President’s Award an ein Mitgliedsunternehmen der NKBA<br />

vergeben, das sich durch besonderen Einsatz für den Verband<br />

und für die Industrie als Ganzes hervor getan hat. Das Unternehmen<br />

wurde für sein fortlaufendes Engagement für Küchenund<br />

Badexperten sowohl auf lokaler als auch auf nationaler<br />

Ebene in den USA ausgezeichnet.<br />

www.grupocosentino.es<br />

Electrolux<br />

Ethische Standards<br />

Der Hausgerätehersteller Electrolux wurde 2011 vom Ethisphere<br />

Institut zu einem der ethischsten Unternehmen weltweit<br />

ernannt. Das Ranking „World’s Most Ethical Companies<br />

2011“ bewertet 110 Unternehmen in 38 Bereichen. Die im<br />

Ranking gelisteten Unternehmen zeichnen sich durch eine Unternehmenspraxis<br />

aus, die zum Unternehmenserfolg genauso<br />

wie zum Wohl der Allgemeinheit beiträgt – und welches zudem<br />

die ethischen Standards in der jeweiligen Branche hebt.<br />

Das Ethisphere Institut nahm einer Unternehmensmeldung zufolge<br />

für das aktuelle Ranking tausende Unternehmen unter<br />

die Lupe. Dabei seien in gründlicher Recherche und mehrstufigen<br />

Analysen beispielsweise deren ethischen Kodizes sowie<br />

rechtliche und regulatorische Übertretungen der Vergangenheit<br />

ausgewertet worden. Auch die Investition in Innovationen<br />

sowie das unternehmerische Handeln im Hinblick auf dessen<br />

Nachhaltigkeit war ein wesentlicher Bestandteil der Einstufung<br />

der Unternehmen. Zusätzlich wurden Aktionen bewertet,<br />

die das Corporate Citizenship des Unternehmens verbesserten.<br />

www.electrolux.com<br />

www.bsh-group.de<br />

5/2011 KüchENPlaNER 95


Markt + Menschen<br />

Siemens<br />

Bereits 11000 Fans<br />

Schon frühzeitig hat die Siemens-Electrogeräte GmbH die Bedeutung von Sozialen<br />

Netzwerken erkannt und bereits vor drei Jahren ein entsprechendes Angebot<br />

aufgebaut. Nun meldet der Konzern: „Die verschiedenen Angebote werden hervorragend<br />

angenommen“. So verzeichne der Facebook-Auftritt bereits mehr als 11000 aktive<br />

Fans. Die Produktfilme auf YouTube seien rund 90000-mal heruntergeladen worden,<br />

und auf Twitter habe die Marke mehr als 1200 Follower registriert. Nun gibt ein<br />

neuer Newsroom einen Überblick über alle Inhalte in den Sozialen Medien. Unter<br />

http://newsroom.siemens-home.de lässt sich auch ein RSS Feed abonnieren, um immer<br />

auf dem neuesten Stand zu bleiben.<br />

www.siemens-home.de<br />

Auch auf Facebook pflegt Siemens die<br />

Kommunikation mit Kunden.<br />

aMK-länderinformationstag Indien<br />

Dynamischer Wachstumsmarkt<br />

Rund 50 Teilnehmer aus Unternehmen der Küchenbranche<br />

informierten sich im Rahmen eines Länderinformationstages<br />

der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne<br />

Küche e.V. (AMK) über Indien als dynamischen Wachstumsmarkt.<br />

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung<br />

der LivingKitchen am Rande der Messe interzum<br />

im CongressCenter Nord der Koelnmesse ausgerichtet<br />

und war der zweite von insgesamt drei AMK-Länderinformationstagen,<br />

mit denen der Branchenverband<br />

seine Mitgliedsunternehmen bei der Internationalisierung<br />

ihrer Geschäftstätigkeit unterstützen möchte.<br />

Im April stand China im Fokus, am 17. November wird<br />

Russland Thema des dritten Infotages sein.<br />

Prominentester Redner des Indien-Tages war<br />

der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr.<br />

Helmut Haussmann, der sich seit Jahren intensiv mit<br />

Indien auseinandersetzt. Der Professor für Internationales<br />

Management, seit 1991 Mitglied im Außenwirtschaftsbeirat<br />

der Bundesregierung und seit 1997 Deutscher<br />

Vertreter im Board der Asia-Europe-Foundation<br />

(ASEF), hob vor allem die demokratischen Strukturen<br />

sowie die günstige demografische Entwicklung des<br />

aufstrebenden Schwellenlandes positiv hervor. Daten,<br />

Zahlen und Fakten lieferte Mike D. Batra, Unternehmensberater<br />

mit Büros in Bochum und Neu Dehli, der<br />

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Mehr Export. Die AMK unterstützt Branchenunternehmen bei der Internationalisierung<br />

ihrer Geschäftstätigkeit mit Infoveranstaltungen zu dynamischen<br />

Märkten. Zuletzt stand der Länderinformationstag Indien (Foto) auf<br />

dem Programm, am 17. November folgen Infos über den russischen Markt.<br />

bereits deutsche Küchenmöbel- und Elektrogerätehersteller beim Markteintritt<br />

in Indien berät und begleitet.<br />

Erfahrungen der Branche<br />

Kernstück der auf die Interessen der Küchenbranche zugeschnittenen<br />

Veranstaltung waren wieder die Beiträge aus AMK-Mitgliedsunternehmen,<br />

die bereits Erfahrungen auf dem indischen Markt gesammelt haben und<br />

daher Chancen und Risiken bewerten können. Von Vertriebswegen über<br />

Kooperationsformen, Handelsstrukturen, Markteintrittsbarrieren, Transportproblemen,<br />

sozialen und interkulturellen Aspekten bis hin zu den<br />

Koch- und Lebensgewohnheiten der indischen Zielgruppe spannte sich der<br />

Themenbogen der Präsentationen von Marc Hantscher<br />

(BSH Bosch und Siemens Hausgeräte), Thomas Kirschning<br />

(Hettich), Kristina Brinkmann ( ninkaplast) und<br />

Matthias Weiß (Poggenpohl). „Die Vorträge aus den Reihen<br />

unserer Mitgliedsunternehmen unterscheiden die<br />

AMK-Länderinformationstage von anderen Veranstaltungen<br />

dieser Art und stellen für die Teilnehmer aus<br />

der Küchenbranche einen echten Mehrwert da. Das<br />

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4-11<br />

zeigte sich auch beim Indien-Tag in der abschließenden<br />

Diskussionsrunde und am Feedback der Zuhörer“, so<br />

AMK-Geschäftsführer Frank Hüther.<br />

Für den Russland-Tag, den die AMK am 17. November<br />

2011 veranstalten wird, haben die Unternehmen Blum,<br />

Grass, Kesseböhmer, Miele und Poggenpohl bereits Beiträge<br />

zugesagt. Die Teilnahme ist für AMK-Mitgliedsunternehmen<br />

kostenlos, Gäste zahlen 250,00 Euro. Die<br />

Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Informationen bei<br />

der AMK unter Telefon 0621 8506100 oder info@amk.de.<br />

96 KüchENPlaNER 5/2011


erbel<br />

heiko Gneuß ist seit dem 1. Juli zurück<br />

im Vertriebsteam der berbel Ablufttechnik<br />

GmbH. Gneuß verantwortete bereits im letzten<br />

Jahr als Gebietsverkaufsleiter den Vertrieb<br />

der berbel Produkte in Ostdeutschland.<br />

Nach einer kurzen Unterbrechung der Zusammenarbeit<br />

kehrt er nun als Key Account Heiko Gneuß.<br />

Manager zurück und betreut ausgewählte<br />

Fachhandelskunden. In seinen vorherigen Positionen war Heiko<br />

Gneuß u. a. als Key Account Manager bei Franke GmbH sowie<br />

AKP Carat Arbeitsplatten GmbH tätig.<br />

www.berbel.de<br />

Sachsenküchen<br />

Mit Bernhard Gabl, 37, übernahm ein erfahrener<br />

Vertriebsmann bereits zu Beginn<br />

des Jahres für den Küchenmöbelhersteller<br />

Sachsenküchen nun auch das Gebiet Bayern.<br />

Er folgt Jürgen Friedrich nach, der in den Ruhestand<br />

ging. Gabl betreut seit 2007 bereits<br />

Bernhard Gabl. die Sachenküchen-Fachhandelspartner in Tirol<br />

und Vorarlberg. Nun wird der verheirate<br />

Familienvater seine über 20-jährige Fachkompetenz und<br />

Branchenkenntnis auch für die Neukundenakquise und Fachhandelspflege<br />

in Bayern nutzen.<br />

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Franke GmbH<br />

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79713 Bad Säckingen<br />

Telefon 07761/52-0<br />

Telefax 07761/52-294<br />

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der r Küchentechnik. Der erfahrene<br />

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betreut seit dem 1. Juli das Gebiet Bayern Süd.<br />

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5/2011 KüchENPlaNER 97


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Erscheint im 45. Jahrgang (2011)<br />

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Verlag<br />

STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG<br />

Postanschrift: Postfach 56 54, 59806 Arnsberg<br />

Hausanschrift: Zur Feldmühle 9 – 11, 59821 Arnsberg,<br />

Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38<br />

Herausgeber<br />

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger<br />

Redaktion<br />

Dirk Biermann, Chefredakteur,<br />

verantwortlich im Sinne des Presserechts.<br />

Hegede 17, 33617 Bielefeld,<br />

Telefon: 0521 139413, Telefax: 0521 139430,<br />

E-Mail: d.biermann@strobel-verlag.de<br />

Redaktionssekretariat<br />

Birgit Brosowski<br />

Telefon: 02931 890041<br />

StändigeAutoren<br />

Helga Bauer (hb)<br />

Angela Grond (acg)<br />

Anzeigen<br />

Anzeigenleiter/Leiter Online-Medien: Stefan Schütte<br />

E-Mail: s.schuette@strobel-verlag.de<br />

Verkaufsleiter:Uwe Derr<br />

Anzeigenmarketing/Unternehmenskommunikation:<br />

Dipl.-Kfm. Peter Hallmann<br />

Anzeigendisposition: Anke Ziegler und Sabine Höcker<br />

Anschriften siehe Verlag<br />

Zurzeit ist Anzeigenpreisliste 2011 gültig.<br />

Telefon: 02931 8900-24, E-Mail: anzeigen@strobel-verlag.de<br />

Impressum<br />

Anzeigenverkauf Inland:Uwe Sommerfeld,<br />

Iserstr. 58, 14513 Teltow,<br />

Telefon: 03328 3090566, Telefax: 03328 3090567,<br />

E-Mail: u.sommerfeld@strobel-verlag.de<br />

Anzeigen-Vertretung Italien:Media & Service<br />

Internat. Srl, Piazza Wagner 5, 20145 MILANO / ITALIEN,<br />

Telefon: + 39 248006193, Telefax: + 39 248193274<br />

Vertrieb/Leserservice<br />

Reinhard Heite,<br />

E-Mail: r.heite@strobel-verlag.de<br />

Bezugspreise<br />

„KÜCHENPLANER“ erscheint 8 x jährlich.<br />

Jahresbezugspreis 58,70 E inkl. 7 % MwSt. und Versandkosten.<br />

Einzelheft: 9,80 E<br />

Abonnementbedingungen<br />

Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei<br />

Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements<br />

verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate<br />

vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden,<br />

außer sie wurden ausdrücklich befristet abgeschlossen.<br />

Abonnementgebühren werden im Voraus berechnet und sind<br />

nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug zur Zahlung fällig oder<br />

sie werden per Lastschrift abgebucht. Auslandsabonnements<br />

sind zahlbar ohne Spesen und Kosten für den Verlag. Die<br />

Annahme der Zeitschrift verpflichtet Wiederverkäufer zur<br />

Einhaltung der im Impressum angegebenen Bezugspreise.<br />

Sollte die Fachzeitschrift aus technischen Gründen oder<br />

höherer Gewalt nicht geliefert werden können, besteht kein<br />

Anspruch auf Nachlieferung oder Erstattung vorausbezahlter<br />

Bezugsgelder.<br />

Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Arnsberg und Hamburg.<br />

Für alle übrigen Kunden gilt dieser Gerichtsstand für das<br />

Mahnverfahren.<br />

Bankverbindungen<br />

Sparkasse Arnsberg-Sundern 10 20 320 (BLZ 466 500 05)<br />

Postbank Dortmund 11064-467 (BLZ 440 100 46)<br />

Druckvorstufenproduktion<br />

STROBEL PrePress & Media, Postfach 56 54, 59806 Arnsberg,<br />

E-Mail: datenannahme@strobel-verlag.de<br />

Herstellung<br />

Siegbert Hahne<br />

Layout<br />

Catrin Dellmann<br />

Druck(Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)<br />

Griebsch & Rochol Druck GmbH & Co. KG<br />

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern) 59069 Hamm<br />

Veröffentlichungen<br />

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und Bilder,<br />

einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung in das<br />

Eigentum des Verlages über. Damit erhält er gleichzeitig im<br />

Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen das Veröffentlichungsund<br />

Verarbeitungsrecht. Der Autor räumt dem Verlag das<br />

unbeschränkte Nutzungsrecht ein, seine Beiträge im In- und<br />

Ausland und in allen Sprachen, insbesondere in Printmedien,<br />

Film, Rundfunk, Datenbanken, Telekommunikations- und<br />

Datennetzen (z. B. Online-Dienste) sowie auf Datenträgern (z. B.<br />

CD-ROM), Diskette usw. ungeachtet der Übertragungs-, Trägerund<br />

Speichertechniken sowie öffentlich wiederzugeben. Für<br />

unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag<br />

und Redaktion keine Gewähr.<br />

Mit Namen gezeichnete Beiträge geben die Meinung der<br />

Verfasser wieder und müssen nicht mit der des Verlages<br />

übereinstimmen. Für Werbeaussagen von Herstellern und<br />

Inserenten in abgedruckten Anzeigen haftet der Verlag nicht.<br />

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,<br />

Warenbezeichnungen und dergleichen in dieser Zeitschrift<br />

berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne<br />

Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt<br />

es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen,<br />

auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind.<br />

Nachdruck, Reproduktion und das Übersetzen in fremde<br />

Sprachen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages<br />

gestattet. Dieses gilt auch für die Aufnahme in elektronische<br />

Datenbanken und Vervielfältigungen auf Datenträgern jeder Art.<br />

Sofern Sie Artikel aus „KÜCHENPLANER“ in Ihren internen<br />

elektronischen Pressespiegel übernehmen wollen, erhalten<br />

Sie die erforderlichen Rechte unter www.pressemonitor.de<br />

oder unter Telefon 030 284930, PMG Presse-Monitor GmbH.<br />

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge sind<br />

urheberrechtlich geschützt.<br />

ISSN 0722-9917<br />

Mitglied bei:<br />

Arbeitsgemeinschaft<br />

Die Moderne Küche e.V.<br />

Informationsgemeinschaft zur Feststellung<br />

der Verbreitung von Werbeträgern<br />

5/2011 KüchENPlaNER 99

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