Dezember 2009 bis Februar 2010 - Luth. Marktkirchengemeinde ...

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Dezember 2009 bis Februar 2010 - Luth. Marktkirchengemeinde ...

Gemeindebrief

evangelisch-lutherische

Kirchengemeinde Clausthal

Kapellengemeinde Buntenbock

Weihnachtsfestkreis


Editorial

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„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“

Liebe Gemeindeglieder, liebe Gäste!

Dieser Satz von David Ben Gurion erscheint zunächst paradox,

doch wenn wir genauer hinsehen, auch zurückblicken, können

wir fröhlich feststellen, er stimmt. Vom Weihnachtswunder jedes

neugeborenen Kindes bis zu dem, was uns täglich begegnet,

erfahren wir Wunder, wenn wir dafür arbeiten. Denn das

ist die notwendige Ergänzung dieses Satzes: Wunder fallen

uns nicht zu, wir müssen uns um sie bemühen und an sie

glauben.

So blicken wir dankbar auf Geschafftes zurück und voll Vertrauen

in die Zukunft des am 1. Advent beginnenden Kirchenjahres.

Das spiegelt sich auch in diesem Gemeindebrief wieder:

Wir haben die Grundaufbau beibehalten, obwohl es die Länge

der einzelnen Artikel und der verfügbare Platz auf einer Seite

nicht immer zulassen, eine wirklich schlüssige Anordnung zu

erreichen. Im Einzelnen finden Sie nach Editorial und Andacht:

Sanierung Marktkirche (S. 4-7) – Danke (S. 7/8) – Texte mit

sehr unterschiedlichen Themen, wie der Bitte mitzumachen

(S. 11), Einladungen (S. 12/13), Erläuterungen (S. 9-15); Gottesdienste

in der Marktkirche und in Buntenbock (S. 16/17) –

Freud und Leid (S. 18/19) – Kirchenmusik (S. 20/21) – Hinweise

zu einer Rumänienfahrt und den Vorträgen in der ESG (S.

22) – zur Kapellengemeinde Buntenbock: Waldandacht und

Einweihung der Dorfkirche (S. 23 – 26) – Unsere Gruppen und

Kreise (S. 27) – Adressen (S. 28).

Eine kurze Erklärung zum Titelbild: Das Foto von 2008 soll

Sie zur Krippenausstellung 2009 einladen, die an den Adventswochenenden

und dann bis zum 6. Januar geöffnet ist (S. 10).

Die Eisenbahn von etwa 1900 und die kleinen Tonfiguren aus

der Provence werden wieder zu sehen sein; in Krippen bedeuten

Brücken das Risiko des Übergangs: Die vornehmen Damen

und der Herr rechnen nicht damit, dass der Gang über die

feste eiserne Brücke ein Risiko in sich birgt. Der Erfolg der

Industrialisierung hat sie reich gemacht, unter der Brücke ist

ein Wunder geschehen, eine arme Frau hat ein Kind geboren.

Ob die Herrschaften erkennen, dass hier Hilfe notwendig ist?

Auch wir können beim Diakonie-Lädchen und bei „Brot für die

Welt“ (S. 12) helfen.

Ich wünsche Ihnen eine Adventszeit der Besinnung und dann:

Fröhliche Weihnachten!


Andacht

Liebe Gemeindeglieder

Weihnachten – das Fest der Freude! Viele Menschen freuen

sich auf freie Tage und Festtagsstimmung und auf die Besuche

der Kinder oder von Freunden. Aber dazwischen mischen sich

Gedanken: erschrecken, wie schnell das Jahr vergangen ist,

bangen, wie man die Feiertage allein oder mit der Familie diesmal

erleben wird, Rückblick und Ausblick, was nächstes Jahr auf

einen zukommt.

In der Heiligen Nacht und dum herum liegen Erschrecken und

Freude dicht nebeneinander. Die Freudenbotschaft: Jesus Christus

ist geboren und in ihm ist Gott Mensch geworden, der

Heiland, der Retter ist da. Jedoch muss diese Botschaft erst in

die Herzen der Menschen gelangen. Der Evangelist Lukas erzählt

vom Erschrecken der Menschen, die sie gehört und es

miterlebt haben: Maria bekam einen Schreck, als ihr der Engel

begegnet ist und mitgeteilt hat, was für ein Kind sie gebären

sollte, die Hirten auf dem Feld erschraken vor dem Licht. Sie

alle haben zwar lange auf den Messias, einen Erlöser, gewartet,

waren dann aber völlig überrascht und bekamen Angst.

Die Engel, Gottes Boten, sprachen: „Fürchtet euch nicht!“ Sie

haben den Schrecken der unvorbereiteten Menschen ernst

genommen und sie aufgefordert, sich zu freuen. Sie haben

darauf gehört, haben gesungen oder nachgeschaut, was ihnen

verheißen worden ist und es aus vollem Herzen weiter

erzählt. Als der erwachsene Jesus mit seinen Jüngern in Galiläa

unterwegs war, sind diese immer wieder erschrocken, z.B. vor

heftigen Stürmen auf dem See, vor der Frage, wie wird es in

Zukunft sein? Jesus hat geantwortet: „Euer Herz erschrecke

nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich,“ Joh. 14,1.

Falls Sie berührt, was in der Heiligen Nacht geschah, falls Sie

im Leben gerade stürmische Zeiten durchmachen, falls Sie in

diesem Jahr Dinge erlebt haben, die Sie sehr erschreckt haben,

falls Sie sich Sorgen machen, was nächstes Jahr auf Sie

zukommt, hören Sie Jesu Wort. Er nimmt den Schrecken ernst,

lenkt den Blick aber auch weg von dem Erschreckenden zu

Gottes neuer Botschaft der Liebe zu den Menschen, der Fülle

des Lebens und der Freude: „Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt

an Gott und glaubt an mich.“ Dieses Festhalten und Vertrauen

wünsche ich uns für Weihnachten und das neue Jahr!

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Baugeschichte der Marktkirche

von Bernd Gisevius

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Im Knauf des Uhrenturms gefunden

Im Jahr 1966 übergab mir der damalige Kunstbeauftragte der

Marktkirche Robert Bürger die Ruine einer gedrechselten Holzkapsel

mit einem Zettel darin, auf dem folgender Text steht:

Holzkapsel

bis 1966 im Turmknauf /des Clausthaler Kirchturm. /Herausgenommen,

da sie /brüchig war. Außerdem sind /noch 2 Messingkapseln

mit /Inhalt zz. Im Turmknauf.

In gespannter Erwartung haben wir daher im Jahr 2007 beim

Abbau des Glockenturmes den Turmknauf geöffnet.

Und dann: ...nichts, gar nichts, der Turmknauf war leer. Die

Enttäuschung war groß und die verschiedensten Vermutungen

wurden geäußert: Wer hatte den Zettel geschrieben? Ein

Name ist nicht darauf vermerkt. Ist die Nachricht überhaupt

verlässlich? Wie genau hat es der Verfasser mit seinen Angaben

genommen? Immerhin fällt auf, dass es heißt: „Bis 1966…“,

dabei waren die Arbeiten, auf die der Text anspielt, schon am

ersten August 1965 abgeschlossen. Haben womöglich

Souvenirjäger 1965 beim Schließen des Turmknaufs die zwei

Messingkapseln unterschlagen? Wir wissen es nicht.

Zu unserer großen Freude fanden wir im Jahr 2009, als die

Haube des Uhrenturmes abgenommen wurde, im dortigen

Turmknauf drei Bleikapseln, die mit einem wahren Schatz an

Dokumenten vollgestopft waren. Zu voll, wie sich zeigte, so

dass einige der wertvollsten Urkunden nur in Form zerbröselnder

Knautschhaufen geborgen werden konnten. Inzwischen sind

sie restauriert und nach Daten geordnet, sodass einer Auswertung

nichts mehr im Wege steht.

Die Dokumente illustrieren Maßnahmen und Ereignisse aus der

Zeit der Dachreiterreparaturen von 1735, 1797, 1867, 1934

und 1965. Zusätzlich fanden wir eine Urkunde, in der von der

Reparatur des Glockenturms 1737 berichtet wird. Ein wichtiges

schriftliches Zeugnis zum bauhistorischen Befund. Genannt

wird in der Regel auch das Datum, an dem der Knauf

nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgesetzt wurde.

Aus dem 18. Jahrhundert fanden wir Dokumente, in denen

jeweils die aktuell tätigen Bergbeamten von der Feder, der

Obrigkeit also, aufgelistet werden. Ergänzend sind Urkunden


eigefügt, die die Wirtschaftslage der Bergbauregion dokumentieren:

Preislisten für die täglichen Versorgungsgüter, einfach

gedruckte Listen mit den „Börsenkursen“ der Oberharzer

Gruben sowie aufwändig gestaltete „Bergzettel“. Diese Bergzettel

gab die Bergbehörde alle Vierteljahre heraus und veröffentlichte

darin die Gewinne und Verluste, die im zurückliegenden

Quartal in den einzelnen Gruben angefallen waren.

An die Stelle dieser „Wirtschaftsnachrichten“ treten im 19 Jhdt.

umfangreiche Berichte über die geschichtlichen Abläufe der

jeweiligen Epoche. Diese werden durch Zeitungen und ähnliche

Dokumente ergänzt.

Im 20.Jhdt. hat man darüber hinaus noch Münzen und ähnliche

Sachzeugnisse hinzugefügt.

Besonderes Interesse verdienen Äußerungen der leitenden Pastoren,

die ein bezeichnendes Licht auf die Situation in der

Kirchengemeinde werfen.

Besonders aufschlussreich ist hier eine Gruppe von Dokumenten

aus dem Jahr 1934. Aus ihnen erhellt sich das heikle Verhältnis

zwischen dem Superintendenten Petri, der zur bekennenden

Kirche gehörte, und dem Kirchenvorsteher Simon, der

überzeugter Nazi war.

In der nächsten Fortsetzung soll darüber berichtet werden,

welche baugeschichtlichen Erkenntnisse sich aus den gefundenen

Urkunden ableiten lassen. Wir planen, im kommenden

Jahr besonders eindrucksvolle Urkunden als Faksimile in der

jetzt im Gemeindehaus aufgestellten Vitrine zu zeigen und zu

kommentieren.

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Wir schaffen das!

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde der Marktkirche!

Manchmal werde auch ich ein wenig müde, wenn ich daran

denke, welche Anstrengungen jetzt wieder erforderlich werden,

um den nächsten Bauabschnitt auf seinem schwierigen

Weg zu begleiten. Doch dann gehe ich in unsere Kirche, schaue

mir an, was wir alles gemeinsam schon geschafft haben, und

werde wieder fröhlich; denn wir haben viel erreicht:

Der Anblick der Holztäfelung von 1642 im Bereich der Westseite

schafft ein warmes Gefühl; die 12 Fenster im Uhrenturm

stimmen in ihren Proportionen; die solide Bleideckung und die

kunstvollen Einfassungen der Uhren, Fenster, Gesimse und Traufen

betonen die Bedeutung unserer Kirche.

Auf die Substanz des Gebäudes und so viele Details haben

unser Architekt Reinhard Lott, Restaurator Bernd Gisevius und

die Statiker von Götz & Ilsemann so sorgfältig geachtet, dass

wir sehr dankbar auf das Baujahr 2009 zurückblicken können.

Infolge der großen Umsicht auch der Gerüstbauer gab es keine

Unfälle.

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Wie geht es weiter?

Schon im letzten Gemeindebrief habe ich Ihnen von den

Finanzierungsbemühungen für den Bauabschnitt 2.2 – Hohes

Dach - im Jahr 2010 berichtet. Dazu gibt es nichts Neues. Wir

hoffen weiter auf die Bewilligung der Gelder und strengen uns

an, genug eigene Mittel in den Bauabschnitt einbringen zu

können.

Viele arbeiten an unserer Eigenleistung: Der Jahreskalender,

der Adventskalender, der Basar der Patchworkgruppe, die freiwillige

Kirchenaufsicht, das elektronische Spendengerät und

vieles mehr, - alle, die sich dafür einsetzen, helfen uns nicht

nur zu einer lebendigen Gemeindearbeit, sondern auch bei der

Sanierung unserer Kirche.

Dafür, für Ihre Spenden und Ermutigungen danke ich Ihnen

sehr herzlich

PS: Ein bisschen dürfen wir auch davon träumen, dass 2010

vielleicht noch mehr als das hohe Dach fertig wird.

Adventskalender

noch bis zum 30.11.2009 erhältlich!

... für die großzügigen Spenden zur Sanierung der Marktkirche

anlässlich von Trauerfeiern, Jubiläen, Geburtstagen,

... allen Firmen für die Gutscheine im Adventskalender, allen

Helferinnen und Helfern bei der Gestaltung, der Organisation,

dem Verkauf, der Auslosung; viel Gewinnerglück!

... allen Helferinnen und Helfern beim Herstellen des Jahreskalenders;

den Käufer/innen viel Freude daran!

Danke...

... für die Organisation, das Austragen der Briefe mit der Bitte

um ein freiwilliges Kirchgeld und

... allen Spenderinnen und Spendern des freiwilligen Kirchgeldes.

25 Jahre Sympatec

Wir danken den Gesellschaftern dafür, dass sie sich Spenden

für die Marktkirche gewünscht haben.

Wir danken den Spendenden für die große Bereitschaft,

bei der Sanierung zu helfen.

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Patchwork- Ausstellung - ein voller Erfolg!

Farbig und fröhlich mit Wandbehängen, Decken,

kleinen und großen Stoffbildern gestaltet, war

der Saal des Gemeindehauses kaum wiederzuerkennen.

Wie viel Arbeit und Freude in diesen Kunstwerken

steckt, konnten Leute, die von der Patchwork-Kunst

nicht viel wissen, leise ahnen, als

sie die Begeisterung der Schöpferinnen sahen

und die Erklärungen hörten.

Kaffee und Kuchen luden außerdem zu längerem

Verweilen ein, so dass alle Sinne zu ihrem

Recht kamen.

Vielen Dank den Damen für diesen Basar und den hervorragenden

Erlös von 656 €. Wir freuen uns auf den versprochenen

Bibel- Quilt in einigen Jahren - bald.

Kleine Glocken für die Marktkirche,

ein schönes

Geschenk

für 12,50 Euro in

der Marktkirche

erhältlich

8

an den Adventswochenenden geöffnet,

Freitag, 14 - 16 Uhr

Samstag, 11 - 16 Uhr

Sonntag, 11 - 16 Uhr


Neue Läuteordnung

Nachtrag

Sie haben sicher gemerkt, dass wir etwas experimentieren mussten,

bis wir herausgefunden haben, wie die Läuteordnung sein

soll.

Hier eine Übersicht, damit Sie wissen, was das Läuten jeweils

bedeutet:

1 = große Glocke; 2 = mittlere Glocke; 3 = kleine Glocke.

täglich

5 + 17 Uhr Betschlag Glocke 1 3x3 Schläge

8 Uhr Morgengeläut Glocke 2 5 Minuten

Mo. - Fr.

18 Uhr Abendgeläut Glocke 1+2 5 Minuten

Samstag

18 Uhr Abendgeläut Glocke 1+2+3 5 Minuten

Sonntag

9 Uhr Ruf z.Gottesdienst Glocke 1+2+3 10 Minuten

9.22 Uhr Gottesdienstbeginn Glocke 1+2+3 8 Minuten

18 Uhr Sonntag ausläuten Glocke 1+2+3 10 Minuten

bei Bedarf

Ausläuten bei Sterbefall - 13 Uhr Glocke 1 5 Minuten

Beerdigung - nach der Trauerfeier Glocke 1+2 10 Minuten

Hochzeit - vor dem Gottesdienst Glocke 1+2+3 8 Minuten

Taufe - vor dem Gottesdienst Glocke 1+2+3 5 Minuten

Andacht - vor dem Gottesdienst Glocke 1+2+3 5 Minuten

Wir sind glücklich, dass die Glocken wieder

läuten!

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Auch in unserer schönen Kirche muss es weiterhin Konzerte

geben können: Helfen Sie mit durch Ihre Spende – Stichwort

„Kirchenmusik ab 2013“

Kirchengemeinde Clausthal

Sparkasse Goslar/Harz Kto-Nr. 225 09 BLZ 268 500 01


Heilige Familie auf der Reise

Krippenausstellung in der Winterkirche der Marktkirche

An den Wochenenden im Advent (Freitag, 14-16 Uhr; Samstag

11-16 Uhr; Sonntag, ca.11-16 Uhr), am 22. und 23.12, vom

25.12. bis zum 6.1.2010 lädt die Kirchengemeinde zur Besichtigung

der Marktkirche und der Krippenausstellung ein.

Sehr unterschiedliche Krippen aus privatem Besitz sind dort in

der Winterkirche aufgebaut, z.B.: Barockfiguren (Ende 18. Jahrhundert)

sind im klassischen Theaterprospekt einer Tempelruine

präsentiert, provenzalische Santons bevölkern eine Eisenbahn

von etwa 1900, bekleidete Krippenfiguren aus München

(etwa um 1885), Figurengruppen aus dem Erzgebirge

und dem Altvatergebirge stehen in angedeuteter Gebirgslandschaft.

So wie in der Gestaltung unserer Kirche steckt auch in den

Darstellungen der oft aus Gebirgsgegenden stammenden Krippen

eine tiefe Aussage über Gott und die Welt, die wir zu lesen

etwas verlernt haben; deshalb bieten wir Führungen zu Marktkirche

und Krippenausstellung in der Advents- und Weihnachtszeit

jeweils sonntags nach dem Gottesdienst an.

Sie sind herzlich willkommen!

Ochse und Eselin im Stall bei der Krippe

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Hinter dem Kind in der Krippe steht nahe bei Maria

und den Hirten eine Eselin und auf der anderen

Seite bei Joseph ein Ochse. Diese Tiere begleiten

schon in den sehr alten Krippendarstellungen seit

dem 3./4. Jahrhundert das Kind und sind sicher

mehr als „des Kindes Hofgesind“: Die Tiere sind

Geschwister in der Schöpfung.

In den Traditionen vieler Religionen kommt der Stier als Zeichen

von Fruchtbarkeit, Stärke, Herrschaft und Leben vor; er

war als Rind auch Opfertier. Der Esel bedeutet immer das orgiastische,

bacchantische Kulttier und das geduldige, ausdauernde

Lasttier. Esel werden in der Bibel 127 mal erwähnt; Moses

und Jesus werden von Eselinnen getragen.

Beim Propheten Jesaja im 1. Kapitel steht: „Ein Ochse kennt

seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn. Aber Israel

kennt‘s nicht und mein Volk versteht‘s nicht.“


Zeigen, welchen Schatz wir besitzen!

Seit zwei Jahren öffnen

Männer und Frauen unserer

Gemeinde ehrenamtlich

für die Gäste im Oberharz

unsere Kirche: Sie schließen

die Türen auf, schalten

das Licht nach Bedarf

ein, begrüßen freundlich

die Gäste, geben kleine Informationen

und wachen

ca. zwei Stunden darüber,

dass niemand Schaden anrichtet.

Diese Aufgabe zu übernehmen, fordert sicher einiges Durchhaltevermögen,

doch bekommt jede(r), der das tut, auch viel

zurück: Oft erzählen die Gäste, wo sie herkommen, sie wundern

sich über die Pracht unseres Altars und der Kanzel, sie

fragen nach Besonderheiten unserer Kirche - und wenn man

einmal keine Antwort weiß, so ist das auch nicht schlimm,

denn später kann nachgefragt werden und wieder hat man

etwas über unsere Kirche dazu gelernt.

Zunächst danke ich den Beteiligten dieses Jahres sehr herzlich

für Ihren Dienst, der uns wirklich hilft, eine zuverlässig geöffnete

Kirche anbieten zu können. Ganz besonderer Dank gilt der

Organisatorin Ingeborg Neumann, die es nicht immer leicht hat,

alle Termine zu besetzen.

Die nächsten Öffnungszeiten durch Ehrenamtliche sind für die

Adventswochenenden geplant.

Für Ihre Hilfe wären alle Ehrenamtlichen sehr dankbar!

Wir suchen Sie:

Ab 60 Jahre flexibel, kommunikativ, freundlich,

an der Geschichte unserer Kirche interessiert!

Bitte anrufen bei Ingeborg Neumann, Tel. 3620

11


Das Lädchen öffnet

am Donnerstag, dem 3. Dezember 2010

in den Räumen der Kirchengemeinde Clausthal,

An der Marktkirche 3 – Eingang von der Schulstraße

Öffnungszeiten:

Dienstag von 10.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr

und 15.00 bis 18.00 Uhr

Angeboten werden folgende Waren aus Spenden:

gut erhaltene Kleidung für Kinder und Erwachsene

Spielzeug

notwendige Dinge des täglichen Bedarfs.

Aus dem Verkaufserlös werden besondere soziale Projekte gefördert.

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Brot für die Welt 2009/2010

Projekt des ev.-luth. Kirchenkreises Clausthal-Zellerfeld:

Bangladesch - Antworten auf den Klimawandel!

Millionen von Menschen leiden unter dem Klimawandel.

Die Folgen sind Wirbelstürme und Überschwemmungen.

Salzwasser dringt immer weiter in das Landesinnere vor.

Die Organisation PRODIPAN hilft den Betroffenen, sich an die

Klimaveränderungen anzupassen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Spenden im vergangenen

Jahr, die in unserem Kirchenkreis € 13.235,04 betrugen.

Unterstützen Sie die 51. Aktion „Brot für die Welt“ mit Ihrer

Spende: in der Spendentüte

in den Gottesdienstkollekten am 1. Advent,

Weihnachten und Silvester

oder durch Überweisung an das Kirchenkreisamt Osterode, Sparkasse

Goslar/Harz , Kto-Nr. 9746, BLZ 26850001,

Kennwort: „Brot für die Welt“.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter:

www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/prodipan.

Was kostet wie viel?

Eintägiges Training zur Katastrophenvorbeugung: € 25,-

Vier Ziegen zur Errichtung einer Kleintierzucht: € 50,-

Aufbau einer kleinen Zucht für Süßwassergarnelen: € 80,-


Morgenandacht mit Frühstück im Advent

Im Advent lädt der ejd (Evangelische Jugenddienst) zur Morgenandacht

mit Frühstück (MAMF) ein: Wir treffen uns jeden Freitag

im Advent um 6.30 Uhr. Schülerinnen und Schüler können

anschließend rechtzeitig zum Unterricht gebracht werden.

Wir feiern am 4.12.09 in der Marktkirche in Clausthal,

am 11.12.09 in St.Salvatoris in Zellerfeld und

am 18.12.09 in der ESG in Clausthal.

Herzliche Einladung an alle Frühaufsteher/innen!

Weihnachtsstube 2009

Nach der Christvesper und dem Blasen des Posaunenchors vom

Kirchturm am Heiligen Abend verwandelt sich der Saal unseres

Gemeindehauses in eine Weihnachtsstube. Wer Freude daran

hat, diesen Abend gemeinsam mit anderen zu verbringen und

zu gestalten, der oder die ist herzlich eingeladen zu einem

festlichen Essen mit weihnachtlicher Musik und dem Vortrag

von Geschichten und Gedichten.

Zur Deckung der Kosten bitten wir um eine freiwillige Spende,

nach den jeweiligen Möglichkeiten. - Vielleicht möchten Sie

nicht nur mit feiern, sondern auch mit vorbereiten? Helfende

Hände beim Schmücken des Raumes, beim Aufräumen, aber

auch beim Abholen und Bringen der Gäste sind sehr willkommen.

Auch kleine Wortbeiträge für die Feier beleben den Abend.

Die Leitung haben Pastorin Siuts und Pastor i.R. Eberhard zur

Nieden. Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro

bis Freitag, den 12.12. unter Tel. 7005.

13


Kirchen(wieder)eintritt

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Auch in unserer evangelischlutherischen

Kirchengemeinde

Clausthal und der

Kapellengemeinde Buntenbock

können wir uns über den

Wiedereintritt von Gemeindegliedern

freuen, die in der

Vergangenheit – aus welchen

Gründen auch immer – der

Kirche den Rücken gekehrt

hatten, und ebenso über den

Kircheneintritt von Menschen,

die bisher noch keiner

Kirche angehört haben.

Taufe und Glaubensbekenntnis

begründen nach evangelischem

Selbstverständnis die

Mitgliedschaft in der Kirche.

In der Taufe sagt Gott dem

Menschen zu, für ihn da zu

sein, ihm alle Schuld zu vergeben

und ihm das ewige Leben

zu schenken. Diese Zusagen

gelten auch dann ohne

Einschränkung weiter, wenn

sich der Mensch von Gott

abwendet. Er kann immer

wieder zu Gott und seiner

Taufe zurückkehren, diese ist

also unwiderruflich und folglich

einmalig.

In diesem Verständnis gibt es

keine Möglichkeit einer „Kündigung“

der Zusage Gottes

durch den Menschen; ein Kirchenaustritt

meint somit

lediglich die in einem (vorwiegend

steuerrechtlich relevanten)

Verwaltungsakt abgegebene

Erklärung, einer bestimmten,

als Institution ver-

fassten Religionsgemeinschaft

nicht mehr angehören und sie

auch nicht mehr über die Kirchensteuer

finanzieren zu

wollen.

Für den Wiedereintritt eines

ehemaligen und folglich bereits

getauften Mitglieds einer

christlichen Kirche ist lediglich

dessen diesbezügliche Willenserklärung

Voraussetzung;

dagegen bedarf es für Alle,

die bisher keiner Kirche angehörten

und daher noch

ungetauft sind, zum Kircheneintritt

der Taufe.

Für die Ausgestaltung des

Kircheneintritts oder Wiedereintritts

gibt es keine festgelegten

Verfahrensregeln. Unsere

Pastorinnen sind nach

entsprechender Terminvereinbarung

(Telefon Frau

Köhler 05323-3291, Frau Siuts

05323-1548) zu Gesprächen

bereit, in denen Informationen

gegeben, offene Fragen

beantwortet und noch vorhandene

Probleme gelöst werden

können. Hier können auch

der äußere Rahmen und der

Ablauf des (Wieder-)Eintritts

besprochen werden; dieser

kann nach Absprache in einem

normalen Gemeindegottesdienst,

in einer besonderen

Andacht in der Kirche

oder auch in den Diensträumen

der Gemeinde erfolgen.

Falls es vorgezogen wird,

kann man sich statt an die


örtliche Kirchengemeinde

auch an eine der Wiedereintrittsstellen

unserer Landeskirche

wenden. Im Internet

(kircheneintritt-hannover.de).

Normalerweise wird man

durch einen (Wieder-) Eintritt

Mitglied in der Kirchengemeinde,

in deren Bereich man seinen

Wohnsitz hat; jedoch ist

auch eine Mitgliedschaft in

einer anderen Kirchengemeinde

möglich.

Ratgeber „Patientenverfügung“

Welche Aspekte beim Verfassen

einer solchen Willenserklärung

bedacht werden sollten,

erläutert der Ratgeber

„Patientenverfügung“ der

Verbraucherzentrale. Das

Buch erklärt ausführlich die

Unterschiede zwischen

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

und Betreuungsverfügung.

Die Lektüre soll helfen, sich

über eigene Vorstellungen klar

zu werden und eigene

Wünsche zu formulieren.

Den Ratgeber „Patienten-

verfügung“ gibt es für 7,90

Euro in allen Beratungsstellen

der Verbraucherzentrale.

Foto Dorothee Austen

Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto

und Versand) kommt er gegen

Rechnung auch ins Haus.

Bestellmöglichkeiten: per Telefon

0180/500 14 33 (0,14

Euro/Minute aus dem Festnetz,

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gelten die Tarife der

jeweiligen Anbieter), über den

Versandservice der Verbraucherzentralen,

Adersstr.

78, 40215 Düsseldorf.

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sozial- und pflegerischen

Die Lerninhalte umfass

Sterbenden, Trauerbegle

Informationsabend am

Mittwoch, d

H i Ch i

15


Gottesdienste

Marktkirche zum Heiligen Geist

16

Sonntag 9.30 Uhr

29. Nov. 1. Advent mit Abendmahl - Pastorin Köhler

Do. 3. Dez. Adventsandacht 19 Uhr - Pastorin Siuts

6. Dez. 2. Advent - Prädikantin Peikert

Do. 10. Dez. Adventsandacht 19 Uhr - Pastorin Köhler

13. Dez. 3. Advent - Pastorin Siuts

Do. 17. Dez. Adventsandacht 19 Uhr - Lektorin Bergholz

20. Dez. 4. Advent mit Taufe - Pastorin Köhler

Do. 24. Dez. Heiligabend

15 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

Prädikantin Peikert und Kindergottesdienst

17 Uhr Christvesper - Pastorin Siuts

23 Uhr Christmette - Pastorin Köhler

Fr. 25. Dez. 1. Weihnachtstag 9.30 Uhr gemeinsamer

Gottesdienst der Gemeinden Clausthal, Buntenbock

und der Methodistischen Gemeinde unter

Mitwirkung der Kantorei - Pastor i. R. Aporius

und Pastor Wagner, Braunschweig

Sa. 26. Dez. 2. Weihnachtstag

9.30 Uhr Andacht - Lektorin Lüttgering

10 Uhr gem. Gottesdienst in Zellerfeld

Pastorin Köhler und Pastor Kühne

So. 27. Dez. 1. So. n.d. Christfest - Pastorin Köhler

Do. 31. Dez. Silvester 18 Uhr Altjahresabend

mit Abendmahl - Pastorin Siuts

Fr. 1. Jan. Neujahr 17 Uhr - Pastor i. R. Aporius

3. Jan. 2. So. n.d. Christfest mit Abendmahl

Pastorin Siuts

10. Jan. 1. So. n. Epiphanias

ökum. Gottesdienst zu Beginn der Allianzwoche

Pastorin Siuts und ökum. Team

17. Jan. 2. So. n. Epiphanias - Pastorin Köhler

24. Jan. Letzter So. n. Epiphanias - Pastor i. R. Eckell

31. Jan. Septuagesimä

Pastorin Siuts und Pastor i.R. zur Nieden

7. Feb. Sexagesimä mit Abendmahl Pastorin Köhler

Sa. 13. Feb. Bergdankfest 10 Uhr

Pastorin Siuts und Pastor Kühne

14. Feb. Estomihi Prädikantin Peikert


Kapellengemeinde Buntenbock

Sonntag 11 Uhr

29. Nov. 1. Advent Einweihung Gemeinderaum

mit Posaunenchor - Pastorin Siuts

6. Dez. 2. Advent Familiengottesdienst mit den

Harzwaldsängern - Pastor i. R. Eckell

13. Dez. 3. Advent mit Abendmahl - Pastorin Siuts

Sa. 19. Dez. 17 Uhr Gottesdienst zum 4. Advent

mit Taufe - Pastorin Köhler

Do. 24. Dez. Heiligabend

15.30 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

Pastorin Siuts

17 Uhr Christvesper - Pastor i. R. Eckell

Fr. 25. Dez. 1. Weihnachtstag 9.30 Uhr gemeinsamer

Gottesdienst in Clausthal

Sa. 26. Dez. 2. Weihnachtstag

10 Uhr gem. Gottesdienst in Zellerfeld

17 Uhr Waldandacht - Pastorin Siuts

27. Dez. 1. So. n.d. Christfest - Pastorin Köhler

Do. 31. Dez. Silvester

16.30 Uhr Altjahresabend mit Abendmahl

Pastorin Siuts

3. Jan. 2. So. n.d. Christfest Kindergottesdienst

Frau Berkenberg und Frau Sandhagen

10. Jan. 1. So. n. Epiphanias Lektorin Schäfer

Sa. 16. Jan. 17 Uhr Gottesdienst zum 2. So. n. Epiphanias

mit Abendmahl - Pastorin Köhler

31. Jan. Septuagesimä

Pastorin Siuts und Pastor i.R. zur Nieden

7. Feb. Sexagesimä Kindergottesdienst

Frau Berkenberg und Frau Sandhagen

14. Feb. Estomihi Prädikantin Peikert

Gottesdienste

„Zeuge sein - ...“

Thema der diesjährigen Allianzgebetswoche

vom 11. bis 14. Januar 2009

11.1.2010 19.30 Uhr Gemeindehaus Clausthal

12.1.2010 19.30 Uhr Gemeindehaus Zellerfeld

13.1.2010 19.30 Uhr Pfingstgemeinde, Am Ostbahnhof

14.1.2010 19.30 Uhr Methodistische Gemeinde, Seilerstr.

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Aus den Gemeinden Clausthal und Buntenbock

Es wurden getauft

Sara Wiljes, Schwarzenbacher Str. 6

Heinrich Günster, Schulstr. 29

Josephine Trenkner, Reichenberger Str. 11

Jannes Nothdurft, Göttingen

Luca Moritz, Ottiliaeschacht 3

Buntenbock:

Lea Adams, An der Ziegelhütte 4

Mio Adams, An der Ziegelhütte 4

Es wurden getraut

Thorsten und Melanie Trenkner, geb. Breithaupt,

Reichenberger Str. 11

Sven und Rena Creutzig, geb. Kayser, Schulstr. 18

18

Es feierten das Fest der Goldenen Hochzeit

Helmut und Leni Waldheim, geb. Barke, Kronenplatz 2

Manfred und Sigrid Krzensk, geb. Pförtner, Breslauer Str. 13


Wir gedenken der Verstorbenen

Helmut Benneckendorf, Zellbach 24, 81 Jahre

Adele Kartschewski, geb. Raddatz, Breslauer Str., 90 Jahre

Elke Böttcher, geb. Schulz, Bohlweg 29, 60 Jahre

Hilde Lorenz, geb. Bergmann, Wildemann, 89 Jahre

Ingrid Benseler, geb. Leicht, Goslar, 61 Jahre

Kurt Meyerhoff, Goslar, 78 Jahre

Albert Weinhardt, Am Ehrenhain 15, 81 Jahre

Matthias Rohn, Wildemann, 54 Jahre

Irmgard Schürmann, geb. van der Laden,

Berliner Str. 123, 82 Jahre

Erika Weigert, geb. Schröter, Rollstr. 14, 70 Jahre

Gertrud Jung, geb. Beier, Berliner Str. 65, 77 Jahre

Wolfgang Czesla, Zellbach 35, 64 Jahre

Hella Leschonski, geb. Jordan, Rottach Egern, 79 Jahre

Irmela Hartmann, geb. Fuchs, Ebereschenweg 33, 65 Jahre

Hanna Meyer, geb. Oelmann, Mühlenstr. 96, 75 Jahre

Hildegard Hoffmann, geb. Müller, Silberstr., 82 Jahre

Karl-Heinz Bergmann, Treuerzipfel 8, 69Jahre

Gertrud Vollbrecht, geb. Nolte, 87 Jahre

Friedhof Clausthal

Eitel Illies

Tel./ Fax 05323-3818

Di bis Sa 10 - 11 Uhr

NEU - außerhalb der Bürozeiten

Di. - Fr. 9 - 16 Uhr, Sa. 8 - 12 Uhr

Tel. 05323 96 298 76

19


Kirchenmusik in der Marktkirche zum Heiligen Geist

Sonntag, 6. Dezember 2009, 17 Uhr

Musikalische Andacht zum Advent

mit dem Polizeimusikkorps Niedersachsen

Sonntag, 20. Dezember 2009, 17 Uhr

Chor- , Bläser und Orgelmusik zu Advent und Weihnachten

Werke von Brahms, Mendelssohn, Reger, u.a.

Ökumenische Kantorei Clausthal

Posaunenchor der Marktkirchengemeinde

Arno Janssen – Leitung und Orgel

.

Musikalische Abendandacht zum Advent

in der Marktkirche zu Clausthal

mit dem

Polizeimusikkorps Niedersachsen

am 2. Adventssonntag,

6. Dezember, um 17 Uhr statt.

20

Unter der Gesamtleitung des „Kirchlichen Dienstes

in Polizei und Zoll“ der Konföderation evangelischer

Kirchen in Niedersachsen präsentiert das

große Orchester der Polizei mit Pauken und Trompeten, aber

auch mit ganz zarten und behutsamen Klängen konzertante

Stücke für die Advents- und Vorweihnachtszeit. Dazwischen

sollen die Zuhörer dann auch jeweils selbst aktiv werden können,

wenn es darum geht, die alten Lieder der Adventszeit,

unterstützt von den vielfältigen Holz- und Blechblasinstrumenten,

erklingen zu lassen. Darüber hinaus wird in kurzen Wortbeiträgen

dem nachdenklichen Charakter der Kirchenjahreszeit

Rechnung getragen.

Diese Art der Zusammenarbeit zwischen Kirche und Polizei hat


inzwischen Tradition. Seit vielen Jahren sind das Polizeimusikkorps

und der Kirchliche Dienst in der Adventszeit mit

ihrem Angebot unterwegs. Einmal jeweils irgendwo in Niedersachsen

und ein zweites Mal in der Marktkirche in Hannover.

Geld nehmen die Musiker dabei für ihre Arbeit nicht. Auch in

Clausthal verzichten sie vielmehr auf ihre Gage zugunsten der

Kollekte: Projekt „Kirchenmusik ab 2013“.

Das Polizeimusikkorps ist ein traditionsreicher Klangkörper. Seine

Ursprünge liegen im Jahr 1909, als in Hannover mit damals

zwanzig Polizeimusikern die „Kapelle der Königlich-preußischen

Schutzmannschaft Hannover“ gegründet wurde. Der englische

Stadtkommandant ordnete nach dem zweiten Weltkrieg die

Wiederaufstellung des Polizeiorchesters an. Mit der Gründung

der niedersächsischen Bereitschaftspolizei 1951 wurde es in

die neue Organisation integriert. War es vorher nur ein hannoversches

Musikkorps, wurde nun der Wirkungskreis auf das

gesamte Landesgebiet ausgedehnt, was zur heutigen Bezeichnung

„Polizeimusikkorps Niedersachsen“ führte.

In der Zwischenzeit hat sich dieser besondere Botschafter der

Polizei über eine Vielzahl regionaler und internationaler Großveranstaltungen,

über Film-, Funk- und Fernsehauftritte hohe

Anerkennung und einen beachtlichen Ruf erworben.

Weitere Informationen zum Polizeimusikkorps unter

www.polizei.niedersachsen.de/dst/zpd/pmk/

Infos zum Kirchlichen Dienst unter

www.kirchlicher-dienst-in-pz.de

Leider ist bei der Terminplanung zu diesem Konzert ein Missgeschick

passiert: Wir haben nicht gesehen, dass zeitgleich in

der Stadthalle eine Theateraufführung stattfindet. Die Terminplanung

war schwierig, eine Überschneidung aber natürlich nicht

beabsichtigt. Diese tut uns für beide Veranstaltungen sehr

leid; wir wünschen dem Theater und auch unserem Konzert

nun jeweils besonders viele Besucher.

Am Nikolaustag muss man doch einfach aus dem Haus und zu

einer Veranstaltung gehen!

21

Auch in unserer schönen Kirche muss es weiterhin Konzerte

geben können: Helfen Sie mit durch Ihre Spende – Stichwort

„Kirchenmusik ab 2013“

Kirchengemeinde Clausthal

Sparkasse Goslar/Harz Kto-Nr. 225 09 BLZ 268 500 01


Kultur- und Pilgerfahrt nach Rumänien 2010

Ein Informationsabend zu einer Reise im Jahre 2010 hat ergeben:

Die Fahrten zu den Stätten der Kirchengeschichte, zu

imposanten Landschaften und alten Architekturen sollen fortgesetzt

werden. Es geht

vom 16. - 30. September 2010 nach Rumänien.

Zu Absprachen der Konditionen, des Programms und der

Reiseroute treffen sich die Interessierten

- am Dienstag, 16. Februar um 19.30 Uhr in der ESG –

unverbindlich, mit Dia-Vortrag zur Reise,

- am Dienstag, 1. Juni um 19.30 Uhr im Gemeindehaus

Hahnenklee - verbindliche Anmeldung!

ESG Clausthal und ev.-luth. Kirchengemeinde Hahnenklee

veranstalten gemeinsam diese Fahrt.

Reiseleitung und Ansprechpartner:

Dr. Alfred Schuster (Tel.: 1377) und Dr. Heiner Wajemann

2009

2010

22

Interdisziplinäre Gespräche und Informationen

Wissenschaft, Technik und Ethik

mittwochs 19.30 Uhr in der ESG, Graupenstr. 1a

2. Dez. Vertrauen stiften – Freiheit und Verantwortung fördern,

Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer

der Hanns-Lilije-Stiftung, Hannover

9. Dez. Unterdrückte Glaubensgemeinschaften in südharzer

Rüstungsbetrieben 1942 – 1945.

Dr. Franz Thost, Bleicherode

16. Dez. Wie der Oberharz zur Eisenbahn kam.

Dipl.-Ing. Felix Gentzen, Hannoversch-Münden

6. Jan. Licht - Studierende der TU Clausthal

13. Jan. Sakrales und Profanes aus westharzer Fundstätten.

Ekkehard Reiff, Cl.-Z.

20. Jan. Websiety – Internet und Gesellschaft.

Dr. Gerald und Ute Lange, Cl.-Z.

27. Jan. Technik der chinesischen Malerei und Kalligraphie.

Prof. Dr. Ding Yuan, Cl.-Z.

3. Feb. Von guten und schlechten Nanopartikeln.

Prof. Dr. Alfred Weber, Cl.-Z.

10. Feb. Erinnerungen an 175 Jahre Drahtseilgeschichte.

Dipl.-Ing. Wolfgang Lampe, Cl.-Z.

17. Feb. Rohstoffe und Investitionsmöglichkeiten in Kamerun.

Emmanuel Atangana Eloundou und

Assah Victor Akwinga, Cl.-Z.


Kapellengemeinde Buntenbock

Der Kapellenvorstand in neuer Besetzung.

Am 17. Oktober 2009

wurde Frank Naffin als Kapellenvorsteher eingeführt.

Freiwilliges Kirchgeld

In den nächsten Wochen wird allen Gemeindegliedern der Brief

mit der Bitte um Freiwilliges Kirchgeld zugestellt. In diesem

Jahr ist die Zweckbestimmung ganz eindeutig. Der Umbau unserer

Dorfkirche hat wie jeder Hausbau eine Menge geplanter,

aber auch einige unvorhergesehene Kosten verursacht.

So bitten wir Sie herzlich, diesem Brief Ihre Aufmerksamkeit zu

schenken und sich - wie in den Vorjahren auch - mit Ihrem

freiwilligen Beitrag für unsere Foto Kirchengemeinde Rolf Eisfelder zu engagieren.

23


Kapellengemeinde Buntenbock

Abendliche Waldandacht am 2. Weihnachtsfeiertag

Die Kapellengemeinde Buntenbock, die Kirchengemeinde

Clausthal und der Harzclub Buntenbock laden am 2. Weihnachtstag

zu einer Andacht unter freiem Himmel mit Pastorin Siuts

ein.

Um 17 Uhr treffen sich die Besucher an der Buntenbocker Dorfkirche

und wandern mit Fackeln „Zur tauben Frau“ (ca. 20 Min.

Fußweg). Kinder können gern ihre Laternen mitbringen! Am

Waldrand erwartet uns ein Lagerfeuer. Mit weihnachtlichen Liedern

und Gedanken verbringen wir gemeinsam den Ausklang

des Festes. Im Anschluss gibt es heiße Getränke zum Aufwärmen.

Für Teilnehmer, die den Fußweg nicht schaffen, steht ein Fahrdienst

an der Dorfkirche zur Verfügung. Parkmöglichkeiten bestehen

am Busparkplatz, Alte Fuhrherren Str..

In Gottes Haus sind viele Wohnungen!

24

Einweihungsfest am 1. Advent:

Am 1. Advent, zum Auftakt des neuen Kirchenjahres, ist es

endlich so weit: Zwei Jahre nach dem Auszug aus dem Gemeindehaus

im Moosholzweg weihen wir mit einem festlichen

Gottesdienst den in die Dorfkirche integrierten Gemeinderaum

ein. Erstaunlich, was aus einem Abstellraum werden kann, dessen

Zugang vor allem im Winter unbequem und nicht ganz

ungefährlich war!

Wir haben in der Planung, wie auch in der Bauphase kompetente

Beratung durch das Amt für Bau- und Kunstpflege und

seine Architekten erhalten. In drei Gemeindeversammlungen

haben Sie, die Kapellengemeinde, das Vorhaben befürwortet –

und uns, den Kapellenvorstand, damit ermutigt, diese zukunftsweisende

Lösung zu wagen. Sie haben im wörtlichen Sinn zugepackt

und mit vielen kleinen sowie sehr namhaften Spenden

zum Gelingen beigetragen. Für all das sage ich Ihnen im Namen

der Kapellengemeinde ein großes Danke!


Kapellengemeinde Buntenbock

Nur so konnte entstehen, was wir jetzt mit Wohlgefallen

und Stolz als unseren Gemeinderaum betrachten dürfen: ein

beheizbarer Raum mit ebenem Eingang, einem behindertengerechten

Sanitärraum und einer funktionalen, benutzerfreundlichen

Küche! Er lädt ein zu Kaffeenachmittagen und

Frühstückstreffs, zu Kindergottesdiensten und Krippenspielvorbereitungen,

zu Kapellenvorstandssitzungen, zur Begegnung

und zum Gespräch, zu kleinen und zu großen Gottesdiensten -

und zum fröhlichen Feiern, im Sommer auch draußen!

Bauen an der Kirche – am Gebäude und an der Gemeinde. Das

Dach ist gedeckt, die Schreinerarbeiten sind getan, die Möbel

eingeräumt. Nun darf unsere Seele hinterher kommen und neu

Einzug halten in unserer schönen Kirche! Es liegt an uns allen,

sie nun reichlich zu nutzen. Gebe Gott seinen Segen für unsere

Gemeinde – und möge unser Planen und Handeln zur Ehre

Gottes und zum Wohle unseres Ortes geschehen!

Festprogramm zur Einweihung

des neuen Gemeinderaums in der Dorfkirche

am 1. Advent 2009

11 Uhr Festgottesdienst mit dem Posaunenchor

der Marktkirche, Superintendent Volkmar Keil,

Pastorin Andrea Siuts.

12.15 Uhr Besichtigen der neuen Räume.

12.30 Uhr Stärkung mit Aschoffs guter Suppe, mit Kaffee und

selbstgebackenem Kuchen.

13.30 Uhr Basteleien für Kinder mit den Mitarbeiterinnen

des Kindergottesdienstes.

13.30 Uhr Kirchenplätzchen und bunte Gespräche mit

Gisela Sommer und Symone Kaiser.

14.30 Uhr Offenes Singen zum 1. Advent

mit der Ökumenischen Kantorei Clausthal;

Kantor Arno Janssen.

16 Uhr Musik in der Dorfkirche:

In Gottes Haus sind viele Wohnungen.

Besinnliches und Orgelmusik

mit Kantor Arno Janssen, Pastorin Andrea Siuts

und Pastor i.R. Eberhard zur Nieden.

25


26

Kinderseite


Gruppen und Kreise

Spielenachmittag

für Senioren

Mittwoch 14.30 Uhr,

30. Dez., 27. Jan., 24. Feb.

Seniorennachmittag

Freitag 15 Uhr

4.Dez., 8.Jan., 5.Feb.,

Bibelkreis

DRK-Heim, Zellbach 24

Mittwoch 15.30 Uhr

9. Dez., 13. Jan., 10. Feb.

Kreativ Kreis

Donnerstag 18.30 - 22 Uhr

28.Jan., 25. Feb.

Jugendgruppe

„Smarties - Kirche bunt

genießen“

Donnerstag 17 - 19 Uhr

Krabbelgruppe

„Minimonster“

Donnerstag 10 - 11.30 Uhr

Ökumenische Kantorei

Probe Dienstag 20 Uhr

Gemeindehaus Schulstr. 2a

Probe Donnerstag 20 Uhr

Kath. Pfarrheim

Burgstätter Straße 13

Posaunenchor

Probe Dienstag 18 Uhr

Kinderchor

Probe Montag 16 Uhr

Jugendchor

Probe Montag, 17 Uhr

Kapellengemeinde

Buntenbock

Frühstückstreffen

Mittwoch 9 Uhr im Gemeinderaum

16. Dez., 20. Jan., 17. Feb.

Gemeindekaffee

Montag 15 Uhr im Gemeinderaum

28. Dez., 25. Jan., 22.Feb.

Patchwork Kreis

Montag von 19 - 22 Uhr

7. Dez., 4.Jan., 1.Feb.

Bibelgesprächskreis

Mittwoch 15.30 Uhr

9. Dez., 13. Jan., 10. Feb.

Hardangerkurs

Mittwoch 19 Uhr

2., 9.,16. Dez., 20., 27. Jan.

Treffen verwaister Eltern

Interessierte melden sich

bitte bei Anna Bordeaux

Tel. 05323 718444

Spendenkonten:

Sanierung Marktkirche:

Sparkasse Goslar/Harz

Kto-Nr. 225 09 BLZ 268 500 01

Restaurierung Orgel:

Sparkasse Goslar/Harz

Kto-Nr. 97 46 BLZ 268 500 01

Umbau Dorfkirche:

Sparkasse Goslar/Harz

Kto 152017455 BLZ 268 500 01

Geschäftskonto

der Marktkirchen- und Kapellengemeinde

Sparkasse Goslar/Harz

Kto-Nr. 97 46 BLZ 268 500 01

Bitte Verwendungszweck angeben

27


Wir sind für Sie da!

Pfarramt Clausthal

Pastorin Andrea Siuts

An der Marktkirche 4

Tel. 05323-1548

eMail: andrea.siuts@web.de

Pastorin Silvia Köhler

An der Marktkirche 3

Tel. 05323-3291

eMail: silviakoe@we.de

Kirchenvorstandvorsitzende

Dorothee Austen

Einersberger Blick 14

Tel. 05323-1756

Kapellenvorstand Buntenbock

Ursel Franz

Im Oberfeld 7

Tel. 05323-81228

Kirchenbüro Clausthal/Buntenbock

An der Marktkirche 3

Tel. 05323-7005 / Fax 715418

Grit Sauer

Di. 10 - 12 Uhr, Do. 16 - 17 Uhr

Pastorin Siuts Fr. 9 - 10.30 Uhr

eMail: ev.kg-clausthal-buero@t-online.de

Internet: www.kirchengemeindeclausthal.de

www.Marktkirche-clausthal.de

Friedhofsverwaltung

Clausthal/Buntenbock

An der Marktkirche 3

Tel. 05323-7005 / Fax 715418

Ute Wendt

Di und Do 10 -12 Uhr

eMail: ev.kirchengemeinde-clausthal@tonline.de

Küster u. Hausmeister

Jürgen Quaas

Tel. 05323-5707

Handy 0170 5800101

Kantor

Arno Janssen

Erzstr. 10

Tel./Fax 05323-948885

oder 0177- 6444114

eMail: janssen_arno@yahoo.de

Friedhof

Eitel Illies

Tel./ Fax 05323-3818

Di bis Sa 10 - 11 Uhr

Mönchstalweg

Kindergarten Margrit Wiesner

Tel. 05323-83573 / Fax 962375

Ev. Studentengemeinde und

Studentenwohnheim

Pastor Dr. Heiner Wajemann

Graupenstr. 1a,

Tel. 05323-1790 od. 1344

Di.-Fr. 8 - 9 Uhr

Diakonisches Werk

Norbert Hammermeister

An der Marktkirche 4

Tel. 05323-715618 / Fax 715619

eMail: norbert.hammermeister@evlka.de

Internet: www.diakonie-clausthal.de

Sprechzeiten Di und Do 10-12 Uhr

Evangelischer Jugenddienst

An der Marktkirche 3

Tel. 05323-5785 / Fax 718720

eMail: kjw@ejd-oberharz.de

Internet: www.ejd-oberharz.de

Di. 13 - 14.30 Uhr, Pastorin Köhler

Do 17 - 19 Uhr, Henning Elbers und

Ann Kristin Henke

Redaktionsschluss für die nächste

Ausgabe: 6. Januar 2010

Impressum

Redaktion: Dorothee Austen V.i.S.d.P.,

Andrea Siuts,Ursel Franz,

Ute Wendt, Grit Sauer,

Foto: Dorothee Austen, Rolf Eisfelder,

Kerstin Domenika Urban

Druck: Papierflieger Offsetdruck GmbH

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