Das neue Mahlzeit! Magazin - Spar

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Das neue Mahlzeit! Magazin - Spar

FEIN G’SUND NACHHALTIG

HEFT NR. 1/2014

Vielfalt in

Gefahr!

Warum alte

Gemüse- und

Obstsorten bald

verschwinden

könnten

Vielfalt

statt Einfalt:

Unterschriften-

Aktion auf

Seite 20

Winter

Menü

Exotische

Gerichte zum

Valentinstag

Knödel

Kunst

Traditionelle

Rezepte für

kalte Tage

Bio

Honig

Zwei Imker und

SPAR im Einsatz

für die Bienen


COUPON

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HEFTMITTE

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Entdecken Sie den einzigartigen Geschmack von Carpe Diem Kombucha.

Ein Getränk so elegant wie guter Wein, das mit seinem Reichtum an feinen

Aromen jedes Essen genussvoll begleitet – und das gänzlich frei von Alkohol.

DES TRINKENS REICHER SINN.


Editorial 3

Es lebe die Vielfalt

Liebe Leserin, lieber Leser!

Was wäre der Regenbogen ohne Farben? Was wäre der Frühling

ohne bunte Blütenpracht? Was wäre das Leben ohne Vielfalt? Die

Europäische Union plant eine Saatgut-Verordnung, die für viele

seltene Obst-, Gemüse- und Getreidesorten das Aus bedeuten

könnte. Damit könnte ein europaweites Verschwinden dieses

üppigen Angebots der Natur sowie der daraus hergestellten Lebensmittel aus den

Supermarkt-Regalen einhergehen. Aber was wäre ein SPAR-Markt ohne eine

riesige Auswahl an Ihren regionalen Lieblingsprodukten? Wir wollen uns das

nicht einmal vorstellen! Deshalb engagieren wir uns, gemeinsam mit Mitstreitern

wie dem Verein ARCHE NOAH, GLOBAL 2000, Bio-Landwirt Erich Stekovics,

Meisterbrenner Hans Reisetbauer und Steirereck-Chef Heinz Reitbauer, gegen

dieses EU-Gesetz. Lesen Sie alle Hintergrundinformationen dazu in der Coverstory

ab Seite 10. Und wenn auch Sie mithelfen wollen, die Vielfalt zu erhalten, machen

Sie mit bei unserer Unterschriftenaktion auf Seite 20.

Mag. Carmen Wieser

Chefredakteurin

Grüne Neuigkeiten für unsere Abonnenten: Der Umwelt zuliebe kommt das SPAR

Mahlzeit!-Magazin ab sofort ohne Folie per Post zu Ihnen. Das spart Ressourcen bei

der Herstellung und Energie bei der Entsorgung.

Ihre

Mag. Carmen Wieser

mahlzeit@spar.at

FOTOS: ISTOCKPHOTO, SPAR

Anpflanzen, pflegen,

ernten und genießen!

Ob im Blumenkisterl oder auf der Fensterbank – Platz für

ein paar Kräuter in bester Bio-Qualität ist in jeder Küche.

Die Bio-Eigenmarke SPAR Natur*pur bietet ein umfangreiches

und abwechslungsreiches Sortiment an biologischem

Saatgut – wie beispielsweise die beigefügte

SPAR Natur*pur Bio-Kresse Sprint.

Entnehmen Sie das Samensackerl und probieren Sie aus,

wie üppig und zügig die SPAR Natur*pur Bio-Kresse Sprint

auf Ihrer Fensterbank wächst und entdecken Sie, wie viel

Freude es machen kann, Ihre Brote und Salate mit der

frisch geernteten Bio-Kresse zu verfeinern.

Viel Spaß beim Gärtnern!


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in der Heftmitte!

Pudding und Sahne

auf jedem Löffel!

Einfach unzertrennlich!

Bei Marmorette ist die feine Sahne mit dem

cremigen Pudding durch die Marmorierung

unzertrennlich vereint. Das verspricht

Puddinggenuss mit Sahne bis zum letzten

Löffel! Erhältlich ist Marmorette in den Sorten

Schoko-Pudding mit Sahne, Bourbon-

Vanille Pudding mit Sahne und Haselnuss-

Schoko-Pudding mit Sahne.

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5

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber

& Verleger

SPAR Österreichische

Warenhandels-AG,

Europastraße 3, 5015 Salzburg

E-Mail an die Redaktion

mahlzeit@spar.at

Die Experten von SPAR

Anerkannte Mediziner, Wissenschaftler sowie Österreichs

bekannteste Köchin stehen SPAR Mahlzeit! mit ihrem Fachwissen,

ihren Ideen, Ratschlägen und Praxistipps zur Seite.

Websites

www.mahlzeit-magazin.at

www.mahlzeit-rezeptwelt.at

Chefredakteurin

Mag. Carmen Wieser

Chefin vom Dienst

MMag. Julia Schamberger

Anzeigen & Kooperationen

Mag. Andreas Frick

Konzept & Projektleitung

Mag. Alexandra Khoss, Karen Müller,

Robert Langenberger, Cornelia Steidl

(Styria Multi Media Ladies GmbH &

Co KG)

Johanna Maier

Vielfach ausgezeichnete

Spitzenköchin

und Eigentümerin des

Gourmetrestaurants

„Hubertus“ in Filzmoos

im Salzburger Land

Prof. Dr. med.

Markus Metka

Oberarzt der Abteilung

Endokrinologie an der

Uni Wien und Präsident

der Österreichischen

Anti-Aging-Gesellschaft

Maria Anna

Benedikt, MSC

Diätologin und Leiterin

der Ernährungsmedizinischen

Beratung

in den Salzburger

Landes kliniken SALK

Visuelle Gestaltung

Julia Merta, Angelika Kratzig

(SMM Ladies)

Bildredaktion

Linda Dziacek (SMM Ladies)

FOTOS: MARCEL GONZALEZ ORTIZ, BRYAN REINHART, FRANZ PFLUEGL, WILDBILD, FRANZ NEUMAYR, MICHAEL GRUBER, ALEXANDER MIKULA, BEIGESTELLT, SPAR

Fotografen, Foodstyling & Rezepte

Luzia Ellert & Gaby Halper, Helge Kirchberger

& Corina Wirth, Marcel Gonzalez

Ortiz, Doris Wild, Linda Dziacek, Michael

Gruber, Beatrix Stepanek

Illustrationen

Heinz Seidenbusch

Cover

Fotografin/Produktion: Linda Dziacek

Models: Eva Bajomi/Body & Soul

Haare & Make-up: Birgit Fuchs

Styling: Tanja Hainzl

Location: Botanischer Garten der Uni

Wien, www.botanik.univie.ac.at/hbv

Druck

Leykam

Druck

Auflage

700.000

Sieger der Reichweiten-Studie „CAWI

PRINT“ 2013 unter allen teilnehmenden

Magazinen mit 22,8 % nationaler Reichweite

bzw. mindestens 1,342.000 Lesern

pro Ausgabe

SPAR Mahlzeit! im Abo

Bestellen Sie Ihr kostenloses

SPAR Mahlzeit!-Abo:

Abo-Telefon: 0810/00 10 22

(Mo.–Fr. 7–22 Uhr, Sa. bis 17 Uhr)

Abo-Fax: 0810/00 10 21

Prim. Univ.-Prof.

Dr. Karl Zwiauer

Leiter der Kinderund

Jugendabteilung

des Landesklinikums

St. Pölten und Vorsitzender

der Ernährungskommission

der Österreichischen

Gesellschaft

für Kinder- und

Jugendheilkunde

Prim. Univ.-Prof.

Dr. Christian Datz

Vorstand der Internen

Abteilung im Krankenhaus

Oberndorf bei

Salzburg und Wissenschaftlicher

Beirat für

Ernährung in der Österreichischen

Gesellschaft

für Gastroenterologie

und Hepatologie

WEITERE EXPERTEN DIESER AUSGABE

Heinz Reitbauer

4-Hauben-Koch im

Restaurant „Steirereck“

Mag. Beate Koller

Geschäftsführerin vom

Verein ARCHE NOAH

Prim. Univ.-Doz. Dr.

Raimund Weitgasser

Leiter der Abteilung

für Innere Medizin in

der Klinik Diakonissen

Salzburg und Vorstandsmitglied

der Österreichischen

Diabetesgesellschaft

sowie Mitglied

der Europäischen

Diabetesgesellschaft

Mag. Martin Oliva,

Dr. Stefan Mandl

Imkermeister


HENKELL – AUF DAS LEBEN!

Henkell Blanc de Blancs

Premium-Cuvée, gut ausbalanciert

und fruchtig-elegant, cremig und

kraftvoll mit einem frischen Auftakt

und enormer Dichte.

Henkell Trocken

Klassisch trockener, voll

ausgereifter, eleganter Sekt

mit spritziger Säure.

Henkell Halbtrocken

Vollmundig im Geschmack,

elegant im Charakter.

Harmonische Cuvée mit einem

zartduftigen, weinigen Bukett.

Henkell Rosé

Erfrischend-elegante Cuvée

aus feinsten Qualitäten mit

feinfruchtigem Bukett und

lang anhaltendem, feinperligem

Mousseux.

Henkell Kardinal

Der zartherbe rote Sekt, mit

seinem vollmundig frischen

Geschmack, besticht durch

seine rassige, volle Cuvée und

sein reiches, fruchtiges Bukett.

Fein harmonisch.


➵ Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung: mahlzeit@spar.at 7

Leserbriefe

Reaktionen auf SPAR Mahlzeit!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 23 Jahre alt, komme aus Tirol,

studiere in Wien und bin leidenschaftlicher

Hobbykoch. Viele meiner

Studienkollegen legen überhaupt keinen

Wert auf „richtige“ Ernährung.

Da ich in meiner Freizeit professionell

dem Radsport nachgehe, ist das für

mich ein wichtiger Punkt. Deshalb

freue ich mich jedesmal, wenn das

Mahlzeit!-Magazin erscheint. Jedenfalls

möchte ich Euch zu diesem



GEWINN-

SPIEL

Die ***Pension

Apfelhof der

Familie Rohrer

bietet u. a. einen

großen Spielplatz

und ist nur 300

Meter von Europas

führender Kleinkinder-

und Babytherme

entfernt.

tollen Magazin gratulieren und mitteilen,

dass auch junge Leute daran

Interesse finden.

Grüße Christoph Unterweger

Hallo, liebes SPAR Mahlzeit!-Team!

Mir ist etwas Wunderbares gelungen:

Aus Heft 5 von SPAR Mahlzeit! hab

ich den Kartoffel-Aufstrich mit Speck

und Kürbiskernen zubereitet. Unsere

Nachbarn schauten gerade vorbei,

stolz präsentierte ich diesen Aufstrich

und bin sehr gelobt worden. Danke

auch für die anderen Rezepte im Heft,

welches mir inzwischen ans Herz

gewachsen ist.

Herzliche Grüße, Peter Stampf

SPAR Mahlzeit! verlost 6 Familien-Urlaube im

Apfelhof Rohrer an der Sonnentherme Lutzmannsburg

Ein Gewinnpaket beinhaltet …

● 3 Nächte inkl. HP für 2 Erwachsene und 2 Kinder

(bis 12 Jahre)

● 2 Familien-Tageskarten für die Sonnentherme

inkl. Gratis-Shuttle

● 2 Lunchpakete (Brot, Butter, Apfel, Riegel)

● Je 1 Teilkörpermassage für die Eltern

● Tägliches Reitvergnügen für Kinder (20 Min.)

● Täglicher Radverleih inkl. Picknickrucksack

● Eintritt in den Streichelzoo (März bis Okt.)

● Hasen füttern und weitere Inklusivleistungen

● Infos auf www.apfelhof.at & www.sonnentherme.at

Liebe SPAR Mahlzeit!-Redaktion!

Ich freue mich immer sehr, wenn bei

„meinem“ SPAR wieder das neueste

Mahlzeit! erhältlich ist: Jahreszeitlich

passende Themen und Rezepte, sympathische

und aktuelle Reportagen

und eine regional, saisonal, ernährungs-

und umweltbewusste Ausrichtung.

Was will man mehr?

LG Karen Ramsl

Sehr geehrte Redaktion!

Fein. G’sund. Nachhaltig. = Genau

auf den Punkt getroffen! Leider ist

das Magazin Mahlzeit! zu selten in

meinem Briefkasten!

Viele Grüße, Alexandra Langhofer

GEWINNFRAGE:

Wie alt wird die

Eigenmarke SPAR

Veggie in diesem

Jahr?

Tipp auf Seite 46

FOTOS: TOM LAMM, ANDREAS HAFENSCHER, ANDI BRUCKNER, SPAR

Nehmen Sie auf www.mahlzeit-magazin.at teil oder schicken Sie eine Postkarte an SPAR Österreichische

Warenhandels-AG, Postfach 6000, 5018 Salzburg. Die Gewinner werden aus allen richtig beantworteten

Teilnahmen ermittelt. Einsendeschluss ist der 28.02.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse

möglich. Gewinneinlösung nach Verfügbarkeit und bis 31.03.2015, ausgenommen Weihnachten, Silvester sowie

Feier- und Fenstertage. Vollständige Teilnahmebedingungen auf www.mahlzeit-magazin.at.


8

Inhalt

3 Editorial

5 Experten &

Impressum

7 Leserbriefe

8 Inhalt

COVERTHEMA

10 Saatgut-Vielfalt

in Gefahr

Die EU plant eine umstrittene

Verordnung, die für

viele seltene heimische

Gemüse-, Obst- und

Getreidesorten das Aus

bedeuten könnte. SPAR

und ihre Partner kämpfen

aktiv dagegen an

GOURMET &

KULINARIK

22 Gourmet-News

25 Rezeptteil

zum Entnehmen

und Sammeln

26 Johanna Maiers

Wintermenü

Die Spitzenköchin hat für

den Valentinstag drei

sinnliche Gerichte kreiert

32 Knödel-Kochkunst

Ob süß, pikant, gekocht

oder gebacken – bei dieser

traditionellen Hausmannskost

kennt Kreativität

keine Grenzen

35 Mahlzeit!-Gutscheine

So sparen Sie

beim Einkauf

REZEPTTEIL ZUM

ENTNEHMEN

UND SAMMELN

26

Liebe geht durch den Magen.

Die drei herzerwärmenden

Rezepte von Johanna Maier

sind genau das Richtige

zum Valentinstag.

54

Power-Start in den Tag.

Ein ausgewogenes Frühstück

mit Vitaminen, Proteinen und

Ballaststoffen sorgt für einen

schmackhaften und energievollen

Start in den Tag.

FOTOS: LUZIA ELLERT, HELGE KIRCHBERGER, MARCEL GONZALEZ ORTIZ, DERPFEIL, GETTY IMAGES, SPAR

FOODSTYLING: GABY HALPER, CORINA WIRTH


➵ Alle Rezept-Ideen auf

9

10

Gemüse- und Obst-Raritäten

vom Aussterben bedroht.

Die geplante EU-Saatgutverordnung

sieht bei Zulassungsverfahren

für Produktion und

Weitergabe von Saatgut hohe

Gebühren und eine komplizierte

Bürokratie vor. Dadurch

könnten seltene Sorten von

Obst, Gemüse und Getreide

massiv zurückgehen.

52

„Abwechslung ist mir

wichtig.“ Der Salzburger

Spitzensportler Hannes Reichelt

im Talk über seine Ernährungsgewohnheiten,

sein Lieblingsessen

und seine Kochleidenschaft.

38 Runde Sache

Ob Pizza, Tortilla oder

Flammkuchen – diese

Gerichte sind rundum gut

41 Wein-News

42 Kochen wie ein Profi

Die kleinen, süßen Cake-

Pops am Stiel sind ein

Highlight für jede Party

45 5 Fragen an

die Kärntner Kasnudeln

ERNÄHRUNG &

GESUNDHEIT

46 Ernährungs-News

48 Proteine – Bausteine

des Lebens

Eiweiße gehören zu den

Hauptnährstoffen für

unseren Körper. Sie liefern

Energie sowie die Grundbausteine

des Organismus

54 10 Gründe, ein gutes

Frühstück zu genießen

60

Bio-Honig

aus Österreich.

Mit ihrer Bio-

Imkerei helfen

Stefan Mandl und

Martin Oliva mit,

die Pflanzen- und

Tiervielfalt in

Österreich zu

erhalten. Damit

wirken sie dem

Bienensterben

aktiv entgegen.

UMWELT &

SOZIALES

58 Umwelt-News

60 Heimischer Bio-

Honig bei SPAR

Wer auf Bio-Qualität aus

Österreich setzt, wirkt dem

Bienensterben entgegen

64 Botschafter für den

fairen Handel

In der SPAR Akademie

Wien gibt es erstmals eine

Ausbildung zum FAIR-

TRADE-Botschafter

66 Für Sie getestet

SPAR 100 % nachhaltig

gefangener Thunfisch, MSC


10 Coverthema: Vielfalt statt Einfalt

Saatgut-Vielfalt

in Gefahr

Die EU plant eine umstrittene Verordnung zu Saat- und

Pflanzgut. Aufwändige, EU-weit vereinheitlichte Regeln

für Obst-, Gemüse- und Getreidesorten könnten deren

Verfügbarkeit drastisch einschränken und für viele

seltene heimische Sorten und die daraus hergestellten

Lebensmittel gar das Aus bedeuten.


11

Wussten Sie, dass

SPAR rund 40.000 Spezialitäten

im Sortiment hat, die von

rund 2.500 lokalen und regionalen

Lieferanten kommen?


12 Coverthema: Vielfalt statt Einfalt

Wussten Sie, dass

Kochen Sie gerne mit der

„Roten Wiener“ Küchenzwiebel,

oder essen Sie am

liebsten den „Blauen

Speck“-Kohlrabi oder die

„Rote Emma“-Kartoffel,

sind Sie ein Fan der „Ochsenherz“-

Fleischtomate oder des „Ochsenhorn“-

Paprika? – Dann sollten jetzt bei

Ihnen alle Alarmglocken schrillen!

Denn diese und viele andere traditionelle,

seltene regionale Gemüse-,

Obst- und Getreidesorten haben

eines gemeinsam: Es könnte sie bald

nicht mehr geben! Auch herrliche

Produktspezialitäten wie etwa die

SPAR PREMIUM Bio-Chilipaste von

Erich Stekovics oder die Edelbrände

von Hans Reisetbauer könnten aus

den Regalen verschwinden.

EINHEITSGEMÜSE STATT

SORTEN-SPEZIALITÄTEN

Grund dafür ist die von der Europäischen

Union geplante Saatgutverordnung,

die die Vorschriften zu Produktion

und Vermarktung EU-weit

bündeln und vereinheitlichen soll.

Ziel dieses EU-Gesetzes ist eine

Normierung von Saat- und Pflanzgut.

Soll heißen: Alle Pflanzen einer Sorte

müssen möglichst gleich aussehen

und wachsen, auch noch nach

mehreren Generationen. Das ist aber

nur mit hochgezüchteten Sorten der

Industrie möglich, alle natürlichen

Sämereien besitzen dieses Ausmaß

an Uniformität nicht.

Damit spielt die geplante

EU-Verordnung den

großen, marktbeherrschenden

Saatgut-Konzernen

wie Monsanto,

Syngenta, DuPont,

Pioneer, BASF und

Bayer in die Hände,

denn diese Regelungen

sind ganz klar auf die

Be dürfnisse der Agrarindustrie

zugeschnitten.

IRREVERSIBLER SCHADEN

PROGRAMMIERT

Sowohl für die Produktion als auch

für die Weitergabe von Samen,

Setzlingen, Stecklingen und Knollen

drohen Auflagen für Unternehmer,

amtliche Prüfungen und teilweise

hohe Gebühren, die – in gleicher

Weise! – für die großen Industriekonzerne

wie auch für die wesentlich

kleineren Bauern gelten sollen. Diese

Hürden machen die Weitergabe von

alten, seltenen Saatgutspezialitäten

für unsere Bauern praktisch unmöglich,

denn die wenigen Ausnahmeregelungen

greifen viel zu kurz.

Landwirte, die heimische Raritäten

züchten, könnten ihre Existenzgrundlage

verlieren. Immer mehr Bauern

wären dann gezwungen, hochgezüchtetes

Hybridsaatgut zu kaufen, die

Umwelt würde durch die drohenden

Monokulturen und den Verlust der

EXISTENZBEDROHUNG FÜR

BAUERN

Der burgenländische Bio-Landwirt

Erich Stekovics, der national und

international als Paradeiser-Kaiser

bekannt ist, verdeutlicht anschaulich,

was die neue Verordnung für ihn

bedeuten würde: „Ich müsste für

die Zulassung meiner rund 3.500

Tomaten- und Paprika-Sorten rund

3,5 Millionen Euro an Gebühren

zahlen. Für die Registrierung und

Zertifizierung müsste ich für jede

einzelne Sorte etwa 18 Seiten Formues

in den jeweiligen Mitgliedsstaaten

keine nationalen

Ausnahmen mehr geben wird,

sobald die EU-Saatgutverordnung

geltendes Recht wird?

Bio-Diversität großen, nicht

wieder gut zu machenden Schaden

nehmen, die Qualität und Identität

unserer regionalen Küche wäre

extrem gefährdet, und zu guter Letzt

würde diese Verordnung alle Konsumenten

in Österreich und Europa von

der wunderbaren Vielfalt, die unsere

Natur zu bieten hat, abschneiden,

denn zum registrierten und zertifizierten

Einheitsgemüse der Konzerne

gäbe es kaum mehr Alternativen.

Sorten-Raritäten bei SPAR

SPAR wie früher Bio-Paprika

Leutschauer Schotenpfeffer

Für die SPAR wie

früher Bio-Saaten-

Raritäten kooperiert

SPAR mit dem Verein

ARCHE NOAH. So

kann die Sortenvielfalt,

die sich von Zwiebeln

über Paprika bis hin zu

Dill erstreckt, neu und

genussvoll entdeckt

werden.

SPAR PREMIUM

Alte Zwetschke

Edition Gölles

Seit drei Generationen

bewirtschaftet die

Familie von Alois Gölles

Obstgärten in der Steiermark.

Den Edelbrand,

der drei Jahre im Ei

chenfass reift, bevor er

ins SPAR-Regal kommt,

gewinnt der Genusspionier

aus den spät reifenden

Hauszwetschken.

SPAR PREMIUM

Alter Apfel Edition

Reisetbauer

Meisterbrenner Hans

Reisetbauer kultiviert

in den hauseigenen

Obstgärten im Hausruckviertel

in OÖ seine aromatischen

Äpfel für den

Edelbrand. Die günstigen

Böden und die Temperaturschwankungen

der Region

sorgen für perfekte

Anbaubedingungen.


lare ausfüllen, das wären fast 60.000

Seiten! Wie soll das gehen? Sowohl

der finanzielle als auch der administrative

Aufwand wären für mich nicht

zu bewältigen.“ Die EU-Verordnung

würde für Stekovics de facto das Aus

bedeuten! Und mit ihm müssten

Köche und Konsumenten in Zukunft

auf seine schmackhaften und begehrten

Gemüse- und Obstspezialitäten

verzichten. Stekovics verwendet

fast nur hofeigene Sämereien und will

vom Saatgut der Agro-Chemiekonzerne

unabhängig bleiben. Stekovics:

„Da diese Hybridsamen nicht samenfest

sind, das heißt, sie können sich

nicht selbst vermehren, wäre ich

gezwungen, jedes Jahr neues Saatgut

zu kaufen. Damit steigt meine

Abhängigkeit von diesen Unternehmen,

die sie jederzeit ausnutzen

können, um die Preise in die Höhe zu

treiben.“ Und, argumentiert der

Bio-Bauer weiter: „Die Züchtungen

der Agro-Chemiekonzerne sind auch

bestens auf die von ihnen vertriebenen

Düngemittel und Pestizide

abgestimmt. Kein Wunder also, dass

die großen Agrarkonzerne ein

enormes Interesse haben, einen

europaweit einheitlichen Markt zu

schaffen.“

BIO-DIVERSITÄT IN GEFAHR

Privatpersonen und Hobbygärtner

wären zwar von dieser EU-Verordnung

ausgenommen, aber nur,

»Ich müsste für die

Zulassung meiner

3.500 Tomaten-

Sorten 3,5 Mio. Euro

Gebühren zahlen.«

ERICH STEKOVICS, BIO-LANDWIRT

solange sie ihre Spezialsorten ausschließlich

ohne Geld austauschen

und verschenken. Auch andere

Ausnahmeregelungen, die eigentlich

die Vielfalt schützen sollen, haben

ihre Haken: Die „Registrierung light“

beispielsweise würde sich nur auf alte

Sorten, die bereits auf dem Markt

waren, bevor die Verordnung in Kraft

treten würde, beziehen. In anderen

Worten: Alle alten Sorten, die auf dem

Markt bis dahin nicht verfügbar

waren oder entdeckt wurden, und alle

neuen Kreuzungen zwischen zwei

alten Sorten müssten trotzdem den

extrem aufwändigen und teuren

Zulassungstest für industrielle Sorten

bestehen, um auf dem Markt zugelassen

zu werden. Weiters hätten nur

ganz wenige Menschen Zugang zu

diesen Raritäten, die praktisch nur für

den Eigenbedarf gezüchtet werden

dürfen; der Großteil der Österreicher

wäre von der Möglichkeit,

sie zu beziehen, ausgeschlossen.

Und drittens: Wenn Saatgut und

Pflanzgut vieler seltener, traditioneller,

bäuerlicher Sorten nicht mehr

weitergegeben werden darf, sind diese

mehr denn je vom Verschwinden

bedroht. Bereits 75 % der landwirtschaftlichen

Vielfalt sind in den

letzten hundert Jahren laut Schätzungen

der Welternährungsorganisation

verloren gegangen.

SPAR KÄMPFT FÜR

SORTENVIELFALT

Ein Punkt der neuen EU-Verordnung

betrifft auch die Lebensmittelhändler:

Nur Unternehmen mit weniger als

zwei Millionen Euro Umsatz – eine

verschwindende Minderheit – dürfen

Saat- und Pflanzgut von nicht registrierten

Sorten führen. Seltene

ARCHE NOAH-Sämereien etwa

13

SPAR PREMIUM Bio-

Lemonchili extra scharf

Edition Stekovics

Als Basis für seine Würzpaste dienen Erich

Stekovics, dem

burgenländischen

Verfechter der

Vielfalt, zwei

extrascharfe

Habanero-Sorten

mit intensivem

Zitronen-Aroma.

Achtung: Zurückhaltend

dosieren!

SPAR PREMIUM Bio-

Santa Fe Chili scharf

Edition Stekovics

Die Santa-Fe-Chilis

aus Erich Stekovics’

Anbaugebiet mit

rund 300 verschiedenen

Chilisorten

werden von Hand

gepflückt, entstielt

und in den Farben

Gelb, Orange und

Rot in die Gläser

geschlichtet.

SPAR PREMIUM Bio-

Chilipaste scharf

Edition Stekovics

Dank der Gleichmäßigkeit ihrer Schärfe

ist diese Chilipaste sehr

gut dosierbar und

vielseitig verwendbar.

Sie eignet sich

hervorragend, um die

Schärfe von Saucen

und Speisen zu erhöhen

und jedem

Gericht das gewisse

Etwas zu verleihen.


Traditionelle, seltene Gemüse-

Raritäten könnten schon bald der

geplanten EU-Saatgutverordnung

zum Opfer fallen und vom Markt

verschwinden. Stattdessen

könnte es mehr hochgezüchtete

Einheitssorten geben.

dürfte SPAR dann nicht mehr

verkaufen. Damit es nicht so weit

kommt, engagiert sich SPAR aktiv

gegen diese Verordnung, kontaktiert

Politiker und Beamte im In- und

Ausland, informiert Konsumenten

und Kunden über die drohenden

Gefahren und startet in dieser

Mahlzeit!-Ausgabe eine Unterschriftenaktion.

Denn SPAR ist es seit

vielen Jahren ein großes Anliegen,

die Sortenvielfalt zu bewahren und

damit nicht nur einen wichtigen

Beitrag zur Erhaltung der Bio-Diversität

in unserem Land zu leisten,

sondern auch, um ihren Kunden ein

breites, einzigartiges, vielfältiges und

regionales Produkt-Sortiment an

außergewöhnlichen Spezialitäten

bieten zu können. So initiierte SPAR

in den vergangenen Jahren Kooperationen

mit Paradeiser-Kaiser Erich

Stekovics, den Edelbrand-Produzenten

Hans Reisetbauer und Alois

Nur für

kurze Zeit!

Jetzt Neu!

Cremespinat mit Bärlauch

Erntefrisch aus dem Marchfeld

Rezept-Tipp!

Ideal auch als Basis für Spinat-Lasagne!


15

Gölles, sowie mit dem Verein ARCHE

NOAH, und entwickelte gemeinsam

Produkte, die aus regionalen Sortenraritäten

bestehen. Denken Sie nur an

die feurige Bio-Chili-Paste im Glas

sowie an die Vielzahl von eingelegten

Chili-, Tomaten- und Frucht-Produkten

in Bio-Qualität von Erich

Stekovics. Oder an seine seltenen

Tomatenspezialitäten mit klingenden

Namen wie „Black Cherry“, „Grüne

Traube“ oder „Goldita“, die immer nur

saisonal erhältlich sind. Sie alle haben

eine lange Tradition, keine Sorte

gleicht der anderen. Die Palette reicht

von olivengroßen Früchten in hellem

grasgrün über gold-orange Früchte

mit typisch runder Cocktailtomaten-

Form bis hin zu rotbraunen Früchten

mit beerigem Geschmack. Oder an

seine Chili- und Tomaten-Stecklinge,

die Hobbygärnter ab dem Frühjahr

selbst zuhause großziehen können.

Auch die Bio-Samen für traditionelle

Sorten – vom Kohlrabi „Blauer Speck“

über die Küchenzwiebel „Rote

Wiener“ bis zur Stangenbohne

„Posthörnchen“ –, die in Zusammenarbeit

mit dem Verein ARCHE

NOAH entwickelt wurden, sind ein

Beweis für das aktive SPAR-Engagement,

für die Verbreitung regionaler

Raritäten zu sorgen, damit diese nicht

in Vergessenheit geraten. Dass die

Nachfrage nach solchen Produkten

enorm ist, zeigt sich daran, dass etwa

die Bio-Kartoffel-Raritäten, die im

vergangenen November in Kooperation

mit ARCHE NOAH unter der

Marke „SPAR wie früher“ angeboten

wurden und Namen wie „Rote

Emma“, „Blaue Elise“, „Rosa Tannenzapfen“

und „Sieglinde“ trugen,

innerhalb von nur zwei Tagen vergriffen

waren. Sorgen wir gemeinsam

dafür, dass diese Produkte auch

weiterhin in den Regalen bleiben!

ES IST NOCH NICHT ZU SPÄT!

Mitte April wird im EU-Parlament

über die geplante Saatgut-Verordnung

abgestimmt. Bis dahin bleibt Zeit, die

EU-Parlamentarier auf die drohenden

Gefahren aufmerksam zu machen

»Um ihre Profite zu

maximieren, haben die

Agro-Konzerne ihre

Samen auf die von

ihnen vertriebenen

Düngemittel und

Pestizide abgestimmt.«

ERICH STEKOVICS, BIO-LANDWIRT

und sie zu einer Abänderung der

Verordnung zu bewegen. Das bedeutet,

dass wir noch verhindern können,

dass das EU-Saatgutgesetz in dieser

Form in Kraft tritt! Jeder Einzelne

kann mithelfen. Steirereck-Chef

Heinz Reitbauer schließt sich den

Protesten an, die von SPAR-Vorstand

Gerhard Drexel kräftig unterstützt

werden. Deshalb hat der 4-Hauben-

Koch auch eine Initiative für einen

Schulterschluss mit Spitzenköchen

der anderen EU-Länder gestartet

(Infos auf www.kochcampus.at). Der

Verein ARCHE NOAH, der sich für

die Erhaltung und Entwicklung von

Kulturpflanzenvielfalt einsetzt, und

die Umweltschutzorganisation

GLOBAL 2000 haben eine Informationskampagne

gestartet und zu einer

europaweiten Unterschriftenaktion

gegen diese EU-Verordnung aufgerufen.

SPAR und die Kronen

Zeitung unterstützen die Aktion.

Unterschreiben auch Sie die Petition

auf www.krone.at/vielfalt, die bereits

von rund 280.000 Menschen unterzeichnet

wurde. Oder schreiben Sie

ein E-Mail mit Ihren Bedenken direkt

an die EU-Parlamentarier. Namen

und E-Mail-Adressen finden Sie

auf www.europarl.europa.eu.

Unterstützen Sie uns dabei, gegen die

Verordnung Stimmung zu machen,

füllen Sie den Coupon auf S. 20 aus

und senden Sie ihn ein. Danke!

SPAR wie früher Bio-

Einkorn-Vollkornmehl

Einkorn, eine sehr alte,

nussig schmeckende

Getreideart, wurde im

20. Jahrhundert vom

viel ertragreicheren

Hochleistungsweizen

verdrängt. Die von

SPAR wiederbelebte

Getreiderarität wird

in der Biomühle Hans

Hofer in Niederösterreich

hergestellt.

SPAR wie früher Bio-Rote

Rübe Bernstein

Die dunkelrote, runde, große, sehr glatte

Rübe stammt aus der

Nähe von Bernstein

im Burgenland. Für

diese Bio-Saaten-

Rarität kooperiert

SPAR mit ARCHE

NOAH, die sich für

den Erhalt seltener

und vom Aussterben

bedrohter Kulturpflanzen

einsetzt.

SPAR Natur*pur Bio-

Cherrytomaten Mix

Die fünf gemischten Tomaten-Sorten sind

im Geschmack süß bis fein säuerlich und

eignen sich als Rohkost sowie für Salate und

Saucen. Die gentechnikfreien Früchte stammen

aus biologischer Landwirtschaft.

Dabei werden die

Böden schonend genutzt,

damit auch

nachfolgende

Generationen

darauf zurückgreifen

können.


Coverthema: Urlaub auf dem Teller

„Hände weg von

unserem Saatgut!“

Die europaweit geplante Verordnung zu Saat- und

Pflanzgut stößt auf immer größeren Widerstand.

Nach dem medialen

Vorstoß von ARCHE

NOAH, GLOBAL

2000, SPAR und der

Kronen Zeitung gegen

die geplante EU-Saatgutverordnung,

die eine Bedrohung

für Europas Obst-, Gemüse- und

Getreidevielfalt darstellt, formiert

sich eine breite Front gegen das

geplante Gesetz. In einem Round

Table unter der Leitung von SPAR

Mahlzeit!-Chefredakteurin Carmen

Wieser beleuchten Beate Koller,

Geschäftsführerin des Vereins

ARCHE NOAH, Reinhard Uhrig,

Geschäftsführer von GLOBAL 2000,

Heinz Reitbauer, 4-Hauben-Koch

im Wiener Restaurant Steirereck,

Bio-Landwirt Erich Stekovics,

Meisterbrenner und Getreidebauer

Hans Reisetbauer und SPAR-

Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard

Drexel das Thema aus verschiedenen

Perspektiven, diskutieren über die

Folgen und halten gemeinsam ein

Plädoyer für die Sortenvielfalt.

SPAR Mahlzeit!: Die geplante EU-

Saatgutverordnung diskriminiert

Vielfaltssorten von Obst, Gemüse

und Getreide und bringt für kleine

Bauern eine Bürokratielawine und

finanzielle Hürden mit sich, die der

Agrar-Industrie mit ihren Hochleistungssamen

in die Hände spielt.

Was können wir dagegen tun?

Beate Koller: Am wichtigsten ist es,

dass sich so viele Menschen, Organisationen,

Bauern, Medien und

Unternehmen wie möglich in

Österreich und Europa lautstark

dagegen wehren: Durch Proteste,

Briefe und E-Mails an die Parlamentarier

sowie Unterschriftenaktionen


17

wie auf www.krone.at/vielfalt oder

im aktuellen SPAR Mahlzeit!. Denn

dann müssen die EU-Politiker, bei

denen der Entwurf derzeit zur Begutachtung

liegt, darauf reagieren und

eine Entschärfung oder Ablehnung

in Betracht ziehen.

Reinhard Uhrig: Denn sonst würde

unserer Umwelt irreparabler Schaden

zugefügt: Viele Obst-, Gemüseund

Getreidesorten wären vom

Aussterben bedroht, womit auch

vielen Tieren wie etwa Bienen,

Insekten und Vögeln die Überlebensgrundlage

entzogen würde. Noch

dazu, wenn sie in Zukunft nur mehr

Monokulturen vorfinden, die längst

nicht ausreichende und abwechslungsreiche

Nahrung für das ganze

Jahr über liefern.

Erich Stekovics: Nicht nur die Tiere,

auch alle betroffenen Bauern träfe

die Verordnung wie ein K.-o.-Schlag.

Ich als mittelständischer Bio-Landwirt

könnte meine Pflanzen nicht

mehr in den Handel bringen oder

direkt an meine Kunden verkaufen.

Die Registrierung all meiner alten

Sorten würde viel zu viel Arbeitszeit

beanspruchen und viel zu viel Geld

kosten. Die Verordnung würde ein

wichtiges Standbein meines Betriebes

zerstören und de facto das

Ende meiner Landwirtschaft

bedeuten.

Koller: Genau deshalb fordern wir,

dass die Verordnung die international

anerkannten bäuerlichen Rechte,

eigenes Saatgut zu tauschen und zu

verkaufen, respektieren muss. Und:

Vielfalt ist die Regel in der Natur,

genetische Uniformität und Stabilität

die Ausnahme. Es braucht eine echte

Alternative zum verpflichtenden

Zulassungssystem mit seinen

restriktiven Normen. Die vorgeschlagenen

Ausnahmeregelungen sind

nur Kosmetik – sie greifen zu kurz.

Stekovics: Ja, denn man müsste etwa

beweisen, dass die Saaten immer

schon in der Region beheimatet

waren. Für alte Tomaten- und

Chili-Sorten, die vor hunderten

Jahren durch Christoph Kolumbus

zu uns gekommen sind, ist das

unmöglich. Ich meine, ich kann

vieles, aber dass ich Kolumbus zu

einem Burgenländer mache, wird

mir nur schwer gelingen. Natürlich

gewachsene Sorten haben beispielsweise

auch unterschiedlich große

Früchte, die nicht in die Normvorgaben

der EU passen und so keine

Zulassung bekommen würden. Und

wenn ich sie nicht registrieren kann,

darf ich sie nicht weitergeben oder

weiterverkaufen.

Uhrig: Wenn wir uns den fortschreitenden

Klimawandel weltweit

anschauen, wird es notwendig sein,

dass unser Saatgut in der Lage ist,

sich an diese sich verändernde

Umwelt anzupassen, um robust,

krankheitsresistent und überlebensfähig

zu bleiben. Dazu braucht es

unbedingt den reichen Schatz an

vielen verschiedenen Pflanzen, die

sich auf die verschiedensten Regionen

und neue klimatische Bedingungen

einstellen können. Industrielle

Hybridsorten sind vor allem auf

hohe Erträge gezüchtet. Dadurch

sind sie aber oft wesentlich weniger

widerstandsfähig und krankheitsanfälliger.

Stekovics: Und die müssen dann mit

noch mehr Pflanzenschutzmitteln,

die ebenfalls von den großen Konzernen

hergestellt werden, gespritzt

werden, um sie vor Schädlingen zu

schützen. Das schadet erst recht der

Umwelt, den Menschen und den

Tieren.

Koller: An diesem Punkt erkennt

man deutlich, dass hier eindeutig ein

Vorteil für die großen Saatgutkonzerne

geschaffen wird. Befremdlich

ist dabei allerdings, dass die EU-

Kommissare, die den Entwurf

ausgearbeitet haben, angeben, dass

diese Verordnung dem Schutz der

»Unserer Umwelt

sowie der Tier- und

Pflanzenwelt würde

irreparabler Schaden

zugefügt.«

REINHARD UHRIG, GLOBAL 2000


17

wie auf www.krone.at/vielfalt oder

im aktuellen SPAR Mahlzeit!. Denn

dann müssen die EU-Politiker, bei

denen der Entwurf derzeit zur Begutachtung

liegt, darauf reagieren und

eine Entschärfung oder Ablehnung

in Betracht ziehen.

Reinhard Uhrig: Denn sonst würde

unserer Umwelt irreparabler Schaden

zugefügt: Viele Obst-, Gemüseund

Getreidesorten wären vom

Aussterben bedroht, womit auch

vielen Tieren wie etwa Bienen,

Insekten und Vögeln die Überlebensgrundlage

entzogen würde. Noch

dazu, wenn sie in Zukunft nur mehr

Monokulturen vorfinden, die längst

nicht ausreichende und abwechslungsreiche

Nahrung für das ganze

Jahr über liefern.

Erich Stekovics: Nicht nur die Tiere,

auch alle betroffenen Bauern träfe

die Verordnung wie ein K.-o.-Schlag.

Ich als mittelständischer Bio-Landwirt

könnte meine Pflanzen nicht

mehr in den Handel bringen oder

direkt an meine Kunden verkaufen.

Die Registrierung all meiner alten

Sorten würde viel zu viel Arbeitszeit

beanspruchen und viel zu viel Geld

kosten. Die Verordnung würde ein

wichtiges Standbein meines Betriebes

zerstören und de facto das

Ende meiner Landwirtschaft

bedeuten.

Koller: Genau deshalb fordern wir,

dass die Verordnung die international

anerkannten bäuerlichen Rechte,

eigenes Saatgut zu tauschen und zu

verkaufen, respektieren muss. Und:

Vielfalt ist die Regel in der Natur,

genetische Uniformität und Stabilität

die Ausnahme. Es braucht eine echte

Alternative zum verpflichtenden

Zulassungssystem mit seinen

restriktiven Normen. Die vorgeschlagenen

Ausnahmeregelungen sind

nur Kosmetik – sie greifen zu kurz.

Stekovics: Ja, denn man müsste etwa

beweisen, dass die Saaten immer

schon in der Region beheimatet

waren. Für alte Tomaten- und

Chili-Sorten, die vor hunderten

Jahren durch Christoph Kolumbus

zu uns gekommen sind, ist das

unmöglich. Ich meine, ich kann

vieles, aber dass ich Kolumbus zu

einem Burgenländer mache, wird

mir nur schwer gelingen. Natürlich

gewachsene Sorten haben beispielsweise

auch unterschiedlich große

Früchte, die nicht in die Normvorgaben

der EU passen und so keine

Zulassung bekommen würden. Und

wenn ich sie nicht registrieren kann,

darf ich sie nicht weitergeben oder

weiterverkaufen.

Uhrig: Wenn wir uns den fortschreitenden

Klimawandel weltweit

anschauen, wird es notwendig sein,

dass unser Saatgut in der Lage ist,

sich an diese sich verändernde

Umwelt anzupassen, um robust,

krankheitsresistent und überlebensfähig

zu bleiben. Dazu braucht es

unbedingt den reichen Schatz an

vielen verschiedenen Pflanzen, die

sich auf die verschiedensten Regionen

und neue klimatische Bedingungen

einstellen können. Industrielle

Hybridsorten sind vor allem auf

hohe Erträge gezüchtet. Dadurch

sind sie aber oft wesentlich weniger

widerstandsfähig und krankheitsanfälliger.

Stekovics: Und die müssen dann mit

noch mehr Pflanzenschutzmitteln,

die ebenfalls von den großen Konzernen

hergestellt werden, gespritzt

werden, um sie vor Schädlingen zu

schützen. Das schadet erst recht der

Umwelt, den Menschen und den

Tieren.

Koller: An diesem Punkt erkennt

man deutlich, dass hier eindeutig ein

Vorteil für die großen Saatgutkonzerne

geschaffen wird. Befremdlich

ist dabei allerdings, dass die EU-

Kommissare, die den Entwurf

ausgearbeitet haben, angeben, dass

diese Verordnung dem Schutz der

»Unserer Umwelt

sowie der Tier- und

Pflanzenwelt würde

irreparabler Schaden

zugefügt.«

REINHARD UHRIG, GLOBAL 2000


19

»Die Zulassungskriterien und

bürokratischen Hürden für kleine

Bauern müssen entschärft werden.«

BEATE KOLLER, ARCHE NOAH

Konsumenten und der Landwirtschaft

dient.

Hans Reisetbauer: Ich finde es sehr

wichtig, dass wir Getreidebauern auf

zertifiziertes Saatgut zurückgreifen

können, damit wir wissen, welche

Sorte für welche Bodenbeschaffenheit

am geeignetsten ist. Ich glaube

auch, dass eine totale Liberalisierung

ein Fehler wäre, denn dann könnte

möglicherweise gentechnisch

verändertes Saatgut in Österreich

auftauchen.

Koller: Es gibt viel Platz zwischen

einem de facto alternativlosen,

verpflichtenden Registrierungssystem

und der totalen Liberalisierung.

Bei der geplanten Verordnung

wird alles Saatgut bereits vor dem

Markteintritt so scharf geprüft, als ob

es ein Medikament wäre. Nicht

einmal Lebensmittel, die viel unmittelbarer

auf die Gesundheit wirken

können, werden so streng geregelt

wie das Saatgut. Der Preis: Viele

kleine Anbieter können da nicht mit,

Vielfalt verschwindet. Man sollte

transparent kennzeichnen, die

Bauern informieren und selbst

entscheiden lassen, welches Saatgut

sie wollen.

Heinz Reitbauer: Auch für mich ist

ganz klar, wenn man für große

Anbauflächen eine Sicherheit

bekommen möchte, dann nimmt

man zertifiziertes Saatgut. Diese Art

von Absicherung gibt es auch in der

Gastronomie: Wenn ich eine große

Schnitzel-Kette aufmache und viel

frittieren muss, nehme ich ein Öl,

von dem ich ganz sicher weiß, wie

hoch sein Rauchpunkt ist, wie es

schmeckt, wie lange es haltbar ist.

Und dafür braucht es gesetzliche

Prüfverfahren. Aber ich denke nicht,

dass es für seltene, kaltgepresste Öle,

die nur in kleinen Mengen regional

hergestellt werden und die nur von

wenigen Menschen benützt werden,

dieselben aufwändigen Prüfverfahren

geben muss.

Koller: Denn selbst bei zertifiziertem

Saatgut gibt es keine hundertprozentige

Sicherheit, wie gut es unter

lokalen Bedingungen funktioniert.

Meist bringen diese Sorten nur

unter optimalen Bedingungen und

mit den entsprechenden Düngemitteln

und Pestiziden die versprochene

Leistung.

Reisetbauer: Ich glaube, wir sind uns

alle einig, dass es gewisse Qualitätsanforderungen

und -standards in

puncto Lebensmittelsicherheit

geben muss, um etwa

gentechnische Verunreinigungen

von Saatgut zu

vermeiden, und auch, um

zu gewährleisten, dass

keine gesundheitliche

Bedrohung vom Saatgut

ausgeht. Aber muss das

auf Kosten der Vielfaltssamen

sein?

SPAR Mahlzeit!: Sollte das EU-Gesetz

nicht vielmehr so formuliert

werden, dass beides nebeneinander

existieren kann?

Gerhard Drexel: Das ist unbedingt

notwendig und wünschenswert.

Denn wenn nur die wenigen großen

Industrie-Konzerne weltweit das

Saatgut kontrollieren, dann haben

sie auch die Kontrolle darüber, was

die Landwirte anbauen, was das

Saatgut kostet und in letzter Konsequenz

auch, welche Lebensmittel

dann noch auf den Markt kommen.

Das würde auf den Punkt gebracht

bedeuten: EU-Einheitsgemüse statt

regionaler Vielfalt, steil ansteigende

Saatgutpreise, die dann über die

Nahrungsmittelkette zu stark

steigenden Lebensmittelpreisen

führen müssen. Und das wollen wir

wohl wirklich nicht haben, dass wir

künftig nur noch diese Einheitskost

bekommen – und diese dann auch

noch mehr kostet. Darum kann ich

in Richtung EU nur sagen: Hände

weg von unserem Saatgut!

Reitbauer: Dieses Einheitsobst und

-gemüse wäre auch eine einzige

Katastrophe für die Identität unserer

regionalen Küchen. Das gilt natürlich

für die europäische Gastronomie

»Diese Verordnung wäre eine Verurteilung

zum Zwergsein – und wäre der Tod der

klein strukturierten Landwirtschaft.«

DR. GERHARD DREXEL, SPAR-VORSTANDSVORSITZENDER


20 Coverthema: Vielfalt statt Einfalt

»Wir brauchen ein

Registrierungs- und

Zertifizierungssystem.

Eine totale Liberalisierung

wäre ein Fehler.«

HANS REISETBAUER, MEISTERBRENNER

insgesamt. Denn was macht denn

die Einzigartigkeit unserer heimischen

Küche aus? Es sind die

regionalen und oft sogar nur lokalen

Sorten, die eben nur genau bei uns

und sonst nirgendwo wachsen, und

um die wir weltweit beneidet

werden.

Drexel: Und aus denen Spezialisten

wie Erich Stekovics oder Hans

Reisetbauer unschlagbar gute

Produkte wie Bio-Chilipasten oder

Obstbrände produzieren, auf die wir

in unserem Sortiment keinesfalls

mehr verzichten möchten.

Stekovics: Es kommt mir vor, als ob

die Behörde sagt, wir nehmen euch

eure Kinder weg, und schauen, dass

wir diese Kinder zentral und unter

einheitlichen Normen erziehen,

damit alle die gleichen Chancen

haben, weil bei dieser Vielfalt in

den Familien wird nichts aus den

Kindern.

Koller: An dieser Stelle nochmals zu

den viel besprochenen Ausnahmen:

Die Landwirte dürften ihr Saatgut

auch nicht mehr an SPAR verkaufen,

egal wie groß sie sind. Denn in der

EU-Verordnung steht drinnen, dass

die Abnehmer nicht mehr als zehn

Mitarbeiter beschäftigen dürfen und

nicht mehr als zwei Millionen

Jahresumsatz erwirtschaften dürfen.

Drexel: Das ist aberwitzig. Das ist

eine Verurteilung zum Zwergsein

– und es ist der Tod der klein strukturierten

Landwirtschaft.

SPAR Mahlzeit!: Was würde das für

die Konsumenten bedeuten?

Drexel: Wir könnten den Wunsch

der Konsumenten nach traditionellen

Getreidesorten oder seltenen

Bio-Kartoffeln sowie nach regionalen

Obst- und Gemüseprodukten nicht

mehr erfüllen. Anders gesagt: Die

regionalen und lokalen Lieblingsprodukte

von acht Millionen Österreichern,

die wir im Sortiment

Kronen Zeitung und SPAR unterstützen die Petition von ARCHE NOAH und GLOBAL 2000

Saatgut-Vielfalt in Gefahr durch eine neue EU-Verordnung! EU-weit vereinheitlichte Regeln für

Obst-, Gemüse- und Getreidesorten könnten das Aus für viele seltene heimische Sorten und die

daraus hergestellten Lebensmittel bedeuten! Bauern, Gärtner, Händler, Gastronomen und Sie als

Konsument sind betroffen! Wehren wir uns gemeinsam gegen diese Verordnung! Wir fordern:

! NEIN

zur EU-Saatgutverordnung!

Vielfalt

statt

Einfalt!

www.krone.at/vielfalt

• Vielfalt landwirtschaftlicher

Kulturpflanzen schützen und fördern!

Sortenraritäten dürfen nicht durch Überregulierung

und kostspielige Testverfahren, bei denen fast nur industrielle

Sorten der Agrochemie-Konzerne bestehen

können, diskriminiert werden. Wir lassen uns nicht

von wenigen Konzernen vorschreiben, was angebaut

werden darf, und was auf unsere Teller kommt.

• Demokratie und Rechte von Bauern und

Konsumenten schützen und fördern!

Wir wollen tauschen und schenken, was uns gefällt!

Die Weitergabe von Samen und Pflanzgut ist unser

aller Recht – und bei gefährdeten Pflanzenraritäten im

Sinne der Nachhaltigkeit eine besondere Pflicht. Wir

wollen kein Einheitsobst und -gemüse haben, sondern

die Identität unserer regionalen Produkte erhalten.

• Keine Einschränkung der Produktvielfalt

in Handel und Gastronomie!

Die EU-Saatgutverordnung darf die Konsumenten

nicht einschränken, sondern muss ihnen die

Wahlmöglichkeit lassen. Der Verkauf von Saat- und

Pflanzgut über Supermärkte muss möglich bleiben,

die Einzigartigkeit unserer heimischen Küche muss

bewahrt werden.

NAME ADRESSE UNTERSCHRIFT

Unterschreiben Sie auch online unter www.krone.at/vielfalt

Ihre Daten werden an GLOBAL 2000 (DVR 0526924) und ARCHE NOAH (DVR 0739936) weitergegeben und von diesen verarbeitet, jedoch ausschließlich zur

Übermittlung von Informationen verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Bitte faxen Sie uns diese Unterschriftenliste an: 01/369 88 96, oder senden Sie

diese Unterschriftenliste in einem frankierten Kuvert an die Kronen Zeitung, Kennwort: VIELFALT, PF 100, 1200 Wien; Einsendeschluss: 15. März 2014


»Alle betroffenen Kleinbauern träfe die

Verordnung wie ein K.-o.-Schlag. Für meinen

mittelständischen Betrieb wäre es das Aus.«

ERICH STEKOVICS, BIO-LANDWIRT

FOTOS: GETTY IMAGES, MICHAEL GRUBER, JOHN KUCZALA, SPAR

unserer 1.500 SPAR-Märkte führen,

gäbe es dann nicht mehr in den

Regalen – unwiderruflich, weil es

die EU verbietet!

Reisetbauer: Apropos Kundennachfrage

nach regionalen Produkten:

Hier möchte ich anmerken, dass es

auch viele Konsumenten gibt, die

lieber zu Obst und Gemüse greifen,

das schön gleichmäßig aussieht,

möglichst keine Dellen hat und ewig

haltbar ist. Und wenn es geht, sollte

es auch noch billig sein. Das heißt,

sowohl die Konsumenten als auch

der Lebensmittelhandel, der diesen

Wünschen ebenfalls nicht abgeneigt

war, haben schon auch ihren Teil

dazu beigetragen, dass die Entwicklung

hin zum Einheitsgemüse

vorangetrieben wurde.

Drexel: Sie haben recht, alles im

Leben hat zwei Seiten. Aber ich sage:

Jede Seite hat ihre Daseinsberechtigung.

Und das fordere ich auch von

der EU ein. Bis jetzt konnten die

regionalen, bäuerlichen Sorten-Raritäten

neben dem Einheitsgemüse

existieren. In Zukunft würden durch

die EU-Verordnung diese de facto

verdrängt werden – und alle Macht

wäre dann in den Händen einiger

riesengroßer Agro-Chemie-Konzerne.

Es kann doch nicht sein,

dass jetzt, wo alle erkannt haben,

dass wir umsichtig und nachhaltig

mit unserer Umwelt und unseren

Ressourcen umgehen müssen,

Regionalität und Vielfalt per EU-

Verordnung für immer ausgelöscht

werden.

Reitbauer: Nicht zu vergessen, dass

diese hochgezüchteten Früchte alle

relativ geschmacklos bzw. einheitlich

im Geschmack sind, und dass

die Konsumenten wohl auch deshalb

wieder vermehrt nach regionalen

Produkten verlangen. Einfach, weil

sie auch besser schmecken.

Uhrig: Ich finde es begrüßenswert

und wichtig, dass der Lebensmittelhandel

vielfältige und regionale

Produkte anbietet. Es stimmt schon,

wir Konsumenten sind viele Jahre

lang auf einfache, uniforme und – im

Gemüsebereich sehr auffallend –

schöne Produkte, also auf A+-Ware

konditioniert worden. Aber die

Zeiten haben sich eben geändert, die

Konsumenten haben erkannt, dass

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

wichtig sind.

Reitbauer: Ich sehe noch ein weiteres

großes Problem auf uns

zukommen: Österreich wird als

kulinarische Reise-Destination

austauschbar, wenn die Verordnung

wie geplant umgesetzt wird. Das

schadet der Wirtschaft und dem

Tourismus. Denn die Touristen

kommen auch, manchmal sogar

ausschließlich, wegen des guten

Essens zu uns. Aber mit dem

Wegfall von landesspezifischen

Produkten verlieren wir unsere

Einzigartigkeit – und damit können

wir unseren Gästen keinen kulinarischen

Anreiz mehr bieten. Ich

kenne sehr viele Köche weltweit,

aber ich kenne fast niemanden, der

international ein Standing hat mit

einem austauschbaren Produkt.

Deshalb sind auch die Touristiker in

unserem Land gefordert, nicht nur

die Politik, hier aufzubegehren. Und

nicht nur für Österreich, sondern

eigentlich für Europa.

Drexel: Deshalb müssen wir alle

gemeinsam, auch in Hinblick auf die

nachfolgenden Generationen,

unbedingt unsere

Stimme erheben.

SPAR Mahlzeit!: Ich

danke Ihnen allen für

diese interessante

Diskussion. ■

»Dieses Einheitsobst und -gemüse

wäre eine einzige europaweite

Katastrophe für die Identität

unserer regionalen Küchen.«

HEINZ REITBAUER, 4-HAUBEN-KOCH


22

Gourmet

NEWS



Spitzenköchin

des Jahres 2014

Im neuen Schlemmer Atlas

2014 verrät das deutsche

Verlagshaus Busche, wer es

als „Spitzenkoch des Jahres“

zu Bestnoten geschafft

hat. Insgesamt 27 Köche

konnten auf ganzer Linie

überzeugen und den Testern

die Höchstbewertung von

fünf Schlemmer-Atlas-

Kochlöffeln entlocken. In der

Riege der Spitzenköche mit

dabei: Johanna Maier mit

ihrem Restaurant Johanna

Maier & Söhne im Hotel Hubertus

in Filzmoos. In einer

feierlichen Gala hat sie die

Auszeichnung „Spitzenkoch

des Jahres 2014“ entgegengenommen.

Wir gratulieren!

BUCHTIPP

30 europäische Weingüter

sowie deren erlesene

Rotweine stehen im

Mittelpunkt des Buches

„Rotwein“ (Brandstätter)

von Anti-Aging-Experte

Markus Metka und

Sommelière Paula

Bosch. Während Bosch

verrät, worauf man beim

Kochen mit Rotweinen

achten sollte, erklärt

Metka, welche besonderen

Inhaltsstoffe in den

roten Trauben stecken

und wie sie wirken.

Delikate-

Nascherei

Gönnen Sie sich handwerkliche

Schokoladen-Kunst auf

höchstem Niveau. Die neuen

SPAR PREMIUM Pralinen in

sechs verführerischen Sorten

werden aus feinster Schokolade,

Kakao, Nougat,

Marzipan, Nüssen und

erlesenen Gewürzen

hergestellt und sind

auch eine perfekte

Geschenkidee

für den Valentinstag.


23

Neu

Feine Hausmannskost

Was wäre die österreichische Küche ohne Knödel?

Jetzt gibt es die klassischen Grammelknödel,

ursprünglich ein einfaches, bäuerliches Gericht,

auch als tiefgekühlte Delikatesse auf Haubenniveau:

Die SPAR PREMIUM Grammelknödel

Edition Johanna Maier sind aus herzhaftem

Kartoffelteig, und die Fülle wird mit Grammeln

vom seltenen Mangalica-Schwein veredelt.

Genuss-Tipp: Bestreuen Sie die Knödel vor dem

Servieren mit gerösteten Zwiebeln sowie mit

frischem Schnittlauch oder Petersilie.

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: BRAUERPHOTOS, GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR, BEIGESTELLT

Hommage an die

italienische Küche

Johanna Maier hat mit der SPAR

PREMIUM Pizza Prosciutto Cotto und

Mozzarella di Bufala Campana D.O.P.

einen Hochgenuss für alle Fans der

italienischen Küche entwickelt. Die Steinofenpizza

mit bestem Mozzarella, feinen

Gewürzen und einem dünnen, knusprigen

Teig sorgt für mediterrane Gaumenfreuden.

Ebenfalls neu: die scharfe SPAR

PREMIUM Pizza Diavola Edition

Johanna Maier, belegt mit Salami

und eingelegten Pfefferoni.

» Es gibt niemanden, der nicht isst

und trinkt, aber nur wenige, die den

Geschmack zu schätzen wissen.«

KONFUZIUS (551–479 V. CHR.), CHINESISCHER PHILOSOPH

Französische

Dessert-Spezialität

Probieren Sie doch zum Nachtisch einmal

einen traditionellen, französischen Nachspeisenklassiker!

Die gekühlte SPAR PREMIUM

Crème brûlée im Glas rundet jedes Menü

perfekt ab und ist auch zwischendurch ein

Highlight für den Gaumen. Genuss-

Tipp: Bestreuen Sie die Vanille-

Oberscreme vor dem Servieren

mit dem beigepackten Zucker;

er karamellisiert innerhalb von

ca. 2 Minuten und fertig ist die

Crème brûlée! Bon appétit!

Neu

Neu

LEXIKON

Passionsfrucht

HERKUNFT

Die Passionsfrucht, auch

Maracuja oder Grenadilla

genannt, stammt aus

den tropischen Gebieten

Mittel- oder Südamerikas.

Ihren Namen bekam

sie von Jesuiten des

17. Jahrhunderts, die in der

Pflanze Symbole für die

Leiden Christis erkannten

und sie daher Leidensblume

(passio flora) nannten.


INHALTSSTOFFE

Die Früchte enthalten Vitamin

C und das B-Vitamin

Niacin, das bei der Bildung

wichtiger Botenstoffe im

Gehirn hilft. Nennenswerte

Mineralstoffe sind

Magnesium und Phosphor.


GOURMET-TIPP

Durch ihre Süße ist die

Frucht für alle Arten von

Desserts geeignet. Einen

besonders köstlichen

Nachtisch hat Johanna

Maier mit ihrem „Kokosschnee

mit Passionsfruchtmus“

auf Seite 31 kreiert.


WWW.MAHLZEIT-REZEPTWELT.AT

HEFT NR. 1/2014

Rezepte

REZEPTTEIL ZUM

ENTNEHMEN UND

SAMMELN

FOTOS: LUZIA ELLERT, HELGE KIRCHBERGER, FOODSTYLING: GABY HALPER, CORINA WIRTH

Köstliche Knödel

Traditionelle Hausmannskost, die aus der heutigen

Küche nicht mehr wegzudenken ist. Ab S. 32

Winter

Menü

Rezepte zum

Valentinstag

ab S. 26

Runde

Sache

Flammkuchen,

Pizza & Tortilla

ab S. 38

Party

Hit

Süße, kleine

Kuchen am

Stiel ab S. 42


26 Saisonales Menü für Genießer

Johanna Maiers

Wintermenü

Verführen Sie Ihre Liebsten zum Valentinstag mit

Johanna Maiers exotischer Menü-Komposition.


27

Jakobsmuscheln mit

Mango-Radicchiosalat und

rosa Chilisauce

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung ca. 20 Minuten

pro P: 247 kcal, Fett 6 g, KH 23 g, EW 24 g

Schwierigkeitsgrad:

8 Jakobsmuscheln (ersatzweise Riesengarnelen)

1 reife SPAR PREMIUM Mango

2 Handvoll gemischte Blattsalate

3 EL süßsaure Chilisauce

4 EL Passionsfruchtmus

(vom Dessert, siehe Seite 31)

SPAR PREMIUM Fisch-Gewürzsalz

Edition Johanna Maier

Saft von 2 Orangen

Oliven- oder Limettenöl

Für die Blattsalate

2 EL SPAR PREMIUM Balsamico Dressing

Edition Johanna Maier

FOTOS: HELGE KIRCHBERGER, MARCEL GONZALEZ ORTIZ, SPAR FOODSTYLING: CORINA WIRTH

ZUBEREITUNG

➊ Die Mango in feine Scheiben schneiden.

➋ Für die rosa Chilisauce das Passionsfruchtmus,

den Orangensaft, die süßsaure Chilisauce,

etwas Oliven- oder Limettenöl verrühren und

mit dem Fisch-Gewürzsalz abschmecken.

➌ Die Jakobsmuscheln in Olivenöl

ca. 3 Minuten beidseitig anbraten und

mit dem Fisch-Gewürzsalz würzen.

➍ Die gewaschenen Blattsalate mit dem

Balsamico Dressing marinieren.

➎ Mangoscheiben rund um die Jakobsmuschel

auflegen, mit der rosa Chilisauce beträufeln und

mit den Blattsalaten ausgarnieren. Restliche

Chilisauce dazu servieren.

Tipp: Sehr gut dazu passt Ciabatta

oder Baguette.

Neu

»Chili, die Nummer eins

der wärmenden Gewürze,

sorgt im Winter für

innere Wärme.«

JOHANNA MAIER

Weintipp

Dockner Grüner Veltliner

Kremstal DAC Frauengrund,

0,75 l, Kremstal

Das SPAR PREMIUM Balsamico

Dressing Edition Johanna Maier

zaubert nicht nur Geschmack

in frische Blatt- und Gemüsesalate,

es macht auch Mut zum

Variieren und Experimentieren,

und weckt die Liebe zur

fabelhaften Welt der Salate.

Frisch & fruchtig. Durch

seine Tropenfruchtanklänge

harmoniert dieser Grüne

Veltliner hervorragend mit

den Jakobsmuscheln und

der Mango. Erhältlich bei

SPAR, EUROSPAR, INTER-

SPAR und auf weinwelt.at

um € 6,99.


28 Saisonales Menü für Genießer

Huhn mit Kurkuma-Currysauce und Jasminreis

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung ca. 35 Minuten

pro P: 505 kcal, Fett 10 g, KH 56 g, EW 47 g

Schwierigkeitsgrad:

4 Hühnerfilets

2 EL SPAR PREMIUM Grillgenuss

Edition Johanna Maier

2 EL Oliven- oder Maiskeimöl

2 EL Zucker

3 EL Sojasauce

Etwas Kurkuma

1 TL grüne Currypaste

1 TL süßsaure Chilisauce zum Abschmecken

Etwas Maizena zum Binden

1 Tasse SPAR PREMIUM Jasmin Langkornreis

ZUBEREITUNG

➊ Hühnerfilets in schöne Stücke schneiden, mit

Grillgewürz und Öl gut vermengen und ca. 15 Minuten

marinieren lassen.

➋ Hühnerfleisch in einer Pfanne rundum goldbraun

anbraten und bei 100 °C im Ofen auf dem Bratgitter

noch 15 Minuten garen lassen.

➌ Den Reis mit 1,5 Tassen Wasser gar kochen, kein

Salz verwenden, da die Sauce gut gewürzt ist.

➍ In der Zwischenzeit Zucker trocken in einer Bratpfanne

karamellisieren lassen, mit der Sojasauce

ablöschen, 3/4 l Wasser dazugeben, dann mit etwas

Grillgewürz und Kurkuma sowie der grünen Currypaste

und der süßsauren Chilisauce würzen, kurz

verkochen lassen, nochmals abschmecken und mit

Maizena binden.

➎ Hühnerfleisch aus dem Backrohr nehmen und noch

ca. 5 Minuten in der Sauce ziehen lassen.

Gemüse zum Ausgarnieren

2 große Karotten, geschält

1 rote Zwiebel, geschält und geviertelt

8 Champignons, halbiert

1/2 Fenchel, in feine Streifen geschnitten

2 Stück Topinambur, in Streifen geschnitten

SPAR PREMIUM Kräuter-Gewürzsalz

Edition Johanna Maier

Kräuter zum Ausgarnieren (z.B. Petersilie, Koriander)

ZUBEREITUNG

Gemüse in Olivenöl ansautieren, mit 200 ml Wasser

aufgießen und reduzieren lassen. Hinweis: Sobald das

Wasser verkocht ist, müsste das Gemüse bissfest sein. Mit

Kräuter-Gewürzsalz würzen und mit frischen Kräutern

ausgarnieren.

Tipp: Man kann das Gemüse auch in der Kurkuma-

Currysauce garen, dann bekommt die Sauce mehr Gemüsearoma

und man erspart sich einen Arbeitsschritt.

Das Gemüse ist dann aber zum Ausgarnieren

nicht mehr so dekorativ.

Blumiges

Aroma

Das blumige Aroma vom

SPAR PREMIUM Jasmin Langkornreis

passt perfekt zu

asiatischen Köstlichkeiten

und Curry-Spezialitäten.

Tipp: Dank seiner leicht

klebrigen Konsistenz nimmt er

Saucen besonders gut auf.

Weintipp

Nittnaus Hans & Christine

Chardonnay Classic,

0,75 l, Burgenland

Saftig & füllig. Die Apfel-

Zitrusfrucht und seine cremige

Textur passen ausgezeichnet zur

Currysauce. Erhältlich bei SPAR,

EUROSPAR, INTERSPAR und auf

weinwelt.at um € 7,49.


29 14


30 Saisonales Menü für Genießer


31

Kokosschnee mit Passionsfruchtmus

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung ca. 25 Minuten

pro P: 513 kcal, Fett 11 g, KH 80 g, EW 11 g

Schwierigkeitsgrad:

3 Eiweiß

100 g Zucker

1 TL Maizena

125 g SPAR PREMIUM Cocos Cream

1 Blatt Gelatine

125 ml Obers, cremig geschlagen

Mark von 1/4 Vanilleschote

10 reife Passionsfrüchte

100 g Rohrzucker

Ersatzweise passen auch andere exotische oder

saisonale heimische Früchte wie etwa Mango,

Ananas, Erdbeeren oder Zwetschken

ZUBEREITUNG

➊ Eiweiß mit Zucker und Maizena über dem Wasserbad

warm aufschlagen und dann kalt schlagen.

➋ Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken

und in 1 EL heißem Obers auflösen.

➌ Kokoscreme mit Gelatine, Vanillemark und

dem restlichen Obers verrühren. Zum Schluss das

cremige Eiweiß unterheben.

➍ Passionsfrüchte waschen, halbieren, Fruchtmark

mit Samen herauslöffeln und mit dem Rohrzucker

aufkochen, 10 Minuten ganz leicht ziehen

lassen, passieren und abkühlen lassen.

➎ In einer Schüssel dekorativ anrichten, zuerst

das Mus, darauf eine Schneenocke setzen und mit

Kokosraspeln bestreuen.

Tipp: Passionsfrüchte schmecken am besten, wenn

sie reif sind. Dann haben sie eine purpurfarbene,

leicht runzelige Schale.

Kokosraspeln zum Bestreuen

»Sonne für die Seele!

Wenn es draußen schneit

und friert, lässt uns die

Kokosnuss von der Südsee

träumen.«

JOHANNA MAIER

Weintipp

Kourtaki Samos

Muscat AOC, 0,75 l,

Griechenland, Samos

Süß. Zur exotischen

Passionsfrucht ist der

Samos Muscat, der von

Wine Spectator 91 von

100 Punkten bekommen

hat, ein idealer Begleiter.

Erhältlich bei EUROSPAR,

INTERSPAR und auf

weinwelt.at um € 6,79.

Tropischsüß

Pur, auf hellem Brot oder

zum Verfeinern von Gebäck

und Süßspeisen: Die SPAR

PREMIUM Cocos Cream mit

feinen Kokosraspeln überzeugt

durch ihre herrlich tropischsüße

Note.


32 Traditionelle Hausmannskost

Almkäseknödel

auf Rahmkohl

REZEPT SEITE 36

Knödel

Kochkunst

Ob süß, pikant, gekocht oder gebacken:

Bei Knödeln kennt Kreativität keine Grenzen.


33

Gebackene Fleisch-Kartoffelknödel

mit Schnittlauchsauce

REZEPT SEITE 36


34 Traditionelle Hausmannskost

Spinat-Ricotta-

Knödel mit Salbeibutter

REZEPT SEITE 37


Topfenknödel mit

Zwetschken-Schoko-Fülle

und Mohnbröseln

35

REZEPT SEITE 37


36 Traditionelle Hausmannskost

Almkäseknödel

auf Rahmkohl

Der neun Monate

gereifte SPAR

PREMIUM

Bregenzerwälder

Bergkäse aus

silofreier Heumilch

verleiht den

Almkäseknödeln

eine feine Würze.

Zutaten für 4 Portionen (8 Knödel)

Zubereitung ca. 1 Stunde

pro Stück: 320 kcal, Fett 22 g,

KH 18 g, EW 11 g

Schwierigkeitsgrad:

4 altbackene Semmeln,

würfelig geschnitten

125 ml Milch

1 Zwiebel, würfelig geschnitten

40 g Butter

2 EL Brösel-Topfen

150 g SPAR PREMIUM

Bregenzerwälder Bergkäse,

in 1 cm große Würfel geschnitten

2 Eier

3 EL Mehl

4 EL Schnittlauch, geschnitten

Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für das Knödelwasser

2 EL Speisestärke, 2 Lorbeerblätter,

3 Knoblauchzehen, Salz

100 g Butter, 4 EL Schnittlauch,

geschnitten

ZUBEREITUNG

➊ Milch erwärmen, über die Semmelwürfel

gießen, gut vermengen und ca.

10 Min. ziehen lassen.

➋ Zwiebelwürfel in zerlassener Butter

hell anrösten, zur Knödelmasse geben;

Topfen, Käsewürfel und Eier zugeben,

gut vermengen, mit Salz und Pfeffer

würzen; Schnittlauch sowie Mehl untermengen

und mit befeuchteten Händen

aus der Masse 8 Knödel formen.

➌ Knödelwasser: Etwa 2 l Wasser

in einem Topf zum Kochen bringen;

Speisestärke mit kaltem Wasser glatt

rühren, in das Knödelwasser einrühren,

Lorbeerblatt, Knoblauch sowie

Salz zufügen, ca. 2 Min. kochen, dann

die Knödel einlegen und bei mittlerer

Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen.

➍ Butter in einer Pfanne aufschäumen

lassen; Knödel damit übergießen

und mit Schnittlauch bestreuen.

Gut dazu passt: Rahmkohl (Rezept auf

www.mahlzeit-rezeptwelt.at).

Gebackene Fleisch-

Kartoffelknödel mit

Schnittlauchsauce

Mit den mehligen

SPAR Natur*pur

Bio-Püreekartoffeln

aus österreichischem

Anbau werden die

Fleisch-Kartoffelknödel

besonders

fluffig.

Zutaten für 4 Portionen (16 Knödel)

Zubereitung ca. 40 Minuten

pro Stück: 249 kcal, Fett 11 g,

KH 29 g, EW 8 g

Schwierigkeitsgrad:

500 g SPAR Natur*pur Bio-Püree-

Kartoffeln

150 g Faschiertes, gemischt

3 EL Öl

4 EL Petersilie, gehackt

4 Knoblauchzehen, zerdrückt

1/2 TL Majoran, getrocknet

1 TL Paprikapulver

Prise Kümmel, gemahlen

Salz

Pfeffer aus der Mühle

250 g Mehl, glatt

3 Eier, verquirlt

250 g Semmelbrösel

Butterschmalz zum Ausbacken

Küchenkrepp

Schnittlauchsauce

250 g Sauerrahm

250 g Jogurt

3 EL Olivenöl

Schale von 1/2 Bio-Zitrone,

fein abgerieben

2 Bund Schnittlauch

Salz

Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG

➊ Kartoffeln kochen, schälen und

noch heiß mit einer Gabel zerdrücken.

➋ Faschiertes in heißem Öl anrösten;

von der Hitze nehmen und zerdrückte

Kartoffeln untermengen. Petersilie,

Knoblauch, Majoran, Kümmel und

Paprikapulver beifügen, salzen,

pfeffern und alles gut durchmengen.

➌ Aus der Masse mit befeuchteten

Händen kleine Knödel formen und

in Mehl, verquirltem Ei und Bröseln

panieren.

➍ Butterschmalz in einer Pfanne

erhitzen und die Fleisch-Kartoffelknödel

darin schwimmend ausbacken; auf

Küchenkrepp abtropfen lassen.

➎ Schnittlauchsauce: Sauerrahm mit

Jogurt, Olivenöl und Zitronenschale

glatt rühren; Schnittlauch in Röllchen

schneiden, untermengen und die Sauce

mit Salz und Pfeffer abschmecken.

➏ Die fertigen Knödel mit der

Schnittlauchsauce anrichten und

servieren.


FOTOS: LUZIA ELLERT, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER

Spinat-Ricotta-

Knödel mit

Salbeibutter

Wenn es einmal rasch gehen muss, sind

die SPAR PREMIUM Spinat-Käseknödel

Edition Johanna Maier eine köstliche

und minutenschnelle Alternative zu

den selbst gemachten Knödeln.

Zutaten für 4 Portionen (16 Knödel)

Zubereitung ca. 30 Minuten

+ 20 Minuten Ruhezeit

pro Stück: 136 kcal, Fett 11 g,

KH 3 g, EW 7 g

Schwierigkeitsgrad:

350 g Blattspinat (TK), aufgetaut

2 Packungen Ricotta (250 g)

3 Dotter

100 g Parmesan, frisch gerieben

3 EL Grieß

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Muskat, fein gerieben

Salz

Pfeffer aus der Mühle

4 EL Stärkemehl zum Wälzen

Salbeibutter

100 g Butter

10 Salbeiblätter

60 g Parmesan, frisch gerieben

12 Cherry-Tomaten, halbiert

ZUBEREITUNG

➊ Blattspinat in ein Geschirrtuch

geben und gut ausdrücken, sodass der

Spinat fast trocken ist (ergibt dann

ca. 220 g).

➋ Spinat grob hacken, mit Ricotta,

Dotter, Parmesan und Grieß vermengen

und im Kühlschrank zugedeckt

etwa 20 Min. ziehen lassen.

➌ Masse mit Knoblauch, Muskat, Salz

und Pfeffer abschmecken.

➍ Aus der Masse mit befeuchteten

Händen 16 kleine Knödel formen,

in Stärkemehl wälzen, in kochendes

Wasser einlegen, Hitze reduzieren und

die Knödel etwa 12 Min. eher ziehen

lassen als kochen.

➎ Butter in einer Pfanne aufschäumen,

Salbeiblätter und Cherry-

Tomaten zugeben und 2 Min. braten.

➏ Knödel aus dem Wasser heben, in

tiefen Tellern anrichten, mit Parmesan

bestreuen, mit der heißen Salbeibutter

übergießen, nochmals etwas

pfeffern und sofort servieren.

Topfenknödel

mit Zwetschken-

Schoko-Fülle

➵ Alle Rezept-Ideen auf

Die getrockneten

SPAR Vital extragroßen

Pflaumen

sind sehr saftig,

aromatisch und

geben der Füllung

eine fruchtige

Note.

Zutaten für 4 Portionen (12 Knödel)

Zubereitung ca. 30 Minuten

+ 2 Stunden Ruhezeit

pro Stück: 206 kcal, Fett 12 g,

KH 16 g, EW 7 g

Schwierigkeitsgrad:

Topfenknödel

500 g Topfen (10 % Fett), 40 g Grieß,

3 Packungen Vanillezucker, Prise

Salz, 2 Dotter, Schale von 1/2 Bio-

Zitrone, abgerieben, 30 g Butter

Füllung

100 g getrocknete SPAR Vital

Pflaumen, 3 EL Rum, 50 g dunkle

Schokolade

Mohnbrösel

100 g Butter, 100 g Brösel, 2 Pkg.

Vanillezucker, 4 EL Mohn, gerieben,

Zimt, Staubzucker zum Bestreuen

ZUBEREITUNG

➊ Topfenknödel: Topfen in ein sauberes

Küchentuch geben und gut

ausdrücken – etwa 1/8 l Flüssigkeit

sollte ausgepresst sein.

➋ Topfenmasse (ca. 300 g) mit Grieß,

Vanillezucker, Salz, Dotter und Zitronenschale

vermengen. Butter zerlassen,

untermengen und die Topfen masse

etwa 2 Stunden kalt stellen.

➌ Füllung: Zwetschken in kleine

Würfel schneiden, mit Rum vermengen

und kurz marinieren; Schokolade grob

hacken, mit der Zwetschkenmasse

vermengen, kurz anziehen lassen;

mit befeuchteten Händen 12 Kugeln

formen und bis zur Weiterverarbeitung

in den Tiefkühler geben.

➍ Topfenmasse in 12 Portionen teilen,

in jede Portion eine Füllungs-Kugel

drücken, mit befeuchteten Händen zu

Knödeln formen. Knödel in kochendes

Salzwasser einlegen, Hitze reduzieren

und die Knödel 12 Minuten nicht

zugedeckt darin ziehen lassen.

Hinweis: Genaue Kochzeit einhalten, zu

langes Kochen laugt die Knödel aus.

➎ Mohn-Brösel: Butter in einer

Pfanne aufschäumen lassen, Brösel

zugeben und unter ständigem Rühren

kurz anrösten; Mohn, Vanillezucker

und Zimt zugeben und vermengen.

➏ Knödel aus dem Kochwasser

nehmen, gut abtropfen lassen, in

den Mohn-Bröseln wälzen und mit

Staubzucker bestreut servieren.

37


38

Einfach & gut

Eine runde Sache!

PRO PORTION

€ 2,64

Holen Sie sich mit diesen drei

rundum guten Gerichten europäisches

Flair auf den Tisch.

Thunfischpizza mit grüner Olivensalsa

Wer unkompliziert Italien-Feeling auf den Tisch

zaubern und dabei Zeit sparen will, ist mit dem

gekühlten SPAR Hefe-Pizzateig XXL gut beraten:

Einfach aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig,

der bereits auf einem Backpapier aufgerollt

ist, belegen – und

ab ins Rohr.

Zutaten für 2 Pizzen (4 Portionen)

Zubereitung ca. 40 Minuten

pro P: 1110 kcal, Fett 70 g,

KH 83 g, EW 35 g

Schwierigkeitsgrad:

2 Pkg. SPAR Hefe-Pizzateig XXL,

1 Glas SPAR Kräuter-Tomatensauce

(400 g), 2 Dosen SPAR Thunfisch

(nachhaltig gefischt), 2 Packungen

S-BUDGET Mozzarella, 4 EL

Olivenöl, 1 TL Oregano, getrocknet

Grüne Olivensalsa

60 g SPAR grüne Oliven ohne Kern,

1 EL Kapern, 2 EL Petersilie, 3 EL

Olivenöl, Schale einer Bio-Zitrone,

abgerieben, 1/4 TL Fenchelsamen,

Salz, Pfeffer aus der Mühle

80 g Rucolasalat, geputzt

ZUBEREITUNG

➊ Grüne Olivensalsa: Oliven,

Petersilie, Kapern und Fenchelsamen

hacken, mit Öl und Zitronenschale in

einer Schüssel gut vermengen und mit

Salz und Pfeffer abschmecken.

➋ Backrohr auf 220° C (Ober- und

Unterhitze) vorheizen.

➌ Aus beiden Pizzateigen jeweils

große Scheiben von 26 cm Durchmesser

schneiden, mit Öl bestreichen

und mit dem Backpapier auf die

Backbleche legen.

➍ Teigscheiben mit Tomatensauce

bestreichen; Thunfisch zerpflückt

darüber zerteilen, Mozzarella abtropfen

lassen, in Stücke zerpflücken und auf

die Pizza geben, mit Oregano bestreuen

und auf der untersten Schiene ca. 20

Min. backen.

➎ Heiße Pizza mit der Olivensalsa

beträufeln und mit Rucolasalat belegen.

Restl-Tipp: Machen Sie aus dem übrig

gebliebenen Teig köstliche Pizzastangerl:

2 cm breite Streifen schneiden,

mit Olivenöl bestreichen, mit grobem

Salz bestreuen und mitbacken.


39

PRO PORTION

€ 2,16

FOTOS: LUZIA ELLERT, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER

Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln

Zutaten für 2 Stück (4 Portionen)

Zubereitung ca. 30 Minuten

+ 2 Stunden Ruhezeit

pro P: 574 kcal, Fett 29 g,

KH 54 g, EW 23 g

Schwierigkeitsgrad:

Teig

250 g S-BUDGET Mehl, griffig

1 TL Salz, 15 g Germ, frisch,

Prise Kristallzucker

Belag

350 g S-BUDGET Crème fraîche,

Salz, Pfeffer aus der Mühle, 4 rote

Zwiebeln, in Scheiben geschnitten,

250 g TANN Speckwürfel, Mehl

zum Ausarbeiten, Backpapier

ZUBEREITUNG

➊ Mehl mit Salz in eine

Schüssel versieben;

Germ mit Zucker so lange

verrühren, bis eine

flüssige Masse entstanden

ist, mit 1/8 l lauwarmem Wasser auffüllen,

zum Mehl geben und alles zu

einem glatten Teig verkneten;

zugedeckt an einem warmen Ort

ca. 2 Stunden gehen lassen.

➋ Teig in zwei Stücke teilen, jeden

Teig ausrollen, bis er sich wieder

leicht zusammenzieht, und 10 Min.

rasten lassen; dann die Teige zu ca.

2 mm dünnen ovalen Teigfladen

ausrollen und auf zwei mit Backpapier

ausgelegte Backbleche legen.

Die herzhaften

TANN Speckwürfel

aus Österreich sind

bereits servierfertig

gewürfelt und eignen

sich daher perfekt als

Belag für diese typische

Flammkuchen-Spezialität

aus dem Elsass.

➌ Backrohr auf 220° C (Ober- und

Unterhitze) vorheizen.

❹ Crème fraîche mit Salz und Pfeffer

würzen, glatt rühren, auf die beiden

Teigfladen verteilen, mit Zwiebelringen

sowie Speckwürfeln belegen und

nacheinander auf mittlerer Schiene

ca. 10 Min. backen.

Veggie-Variante: Statt der Speckwürfel

mit Blattspinat, getrockneten

Tomaten und Oliven belegen.


40 Einfach & Gut

➵ Alle Rezept-Ideen auf

PRO PORTION

€ 2,21

Tortilla mit gerösteten Paprika und Salami

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung ca. 50 Minuten

pro P: 621 kcal, Fett 9 g,

KH 16 g, EW 3 g

Schwierigkeitsgrad:

3 rote Paprikaschoten

5 EL Olivenöl

1 kg SPAR Kartoffeln, gekocht

150 g Salami, kleinwürfelig

geschnitten

50 g Bergkäse, grob gerieben

2 EL Petersilie, gehackt

Salz, Pfeffer aus der Mühle

5 SPAR Golddotter-Eier

1,5 TL SPAR Natur*pur

Bio-Chiliflocken

ZUBEREITUNG

➊ Paprika putzen, in 1 cm große

Würfel schneiden; Öl in einer

Pfanne erhitzen und die Paprika

weich rösten.

➋ Die gekochten Kartoffeln schälen

und in ca. 1 cm große Würfel

schneiden.

➌ Kartoffeln mit der Salami, dem

Käse und der Petersilie in eine

Schüssel geben, Eier verquirlen

und dazugeben, alles gut vermengen,

salzen, pfeffern und mit den

Chiliflocken würzen.

➍ Kartoffelmasse in die Pfanne

zu den Paprika geben und bei

geringer Hitze braten, bis die Eier

gestockt sind.

Mit den würzigen SPAR

Natur*pur Bio-Chiliflocken

aus biologischer

Landwirtschaft verwandeln

Sie Ihre Tortilla im

Handumdrehen in ein

feurig-spanisches Geschmackserlebnis.

➎ Tortilla auf ein Brett stürzen,

mit der gebratenen Seite nach

oben wieder in die Pfanne gleiten

lassen und auf der zweiten Seite

noch 4 Min. braten und wieder

auf das Brett stürzen; überkühlen

lassen und lauwarm servieren.

Tipp: Einen Paprika mehr mitbraten

und die fertige Tortilla damit

garnieren.


Wein

NEWS

41

FOTOS: LUZIA ELLERT, CHRIS ROGL, GETTY IMAGES, BEIGESTELLT, SPAR

DIE PREISE DIESER AUSGABE SIND GÜLTIG VON 30.01. BIS 29.03.2014.

Hannes Reeh, Winzer

ohne Schnickschnack

Seine Etiketten fallen ins Auge,

sein Stil auch. Erst seit sechs

Jahren führt Hannes Reeh das

Weingut seiner Eltern. Aber

bereits jetzt hat er sich mit seinen

Weinen einen Namen gemacht.

Seine Seewinkler Authentizität

schmeckt man auch im Wein.

Ganz ohne Schnickschnack, dafür

mit ganz viel Gefühl entstehen

tolle Tropfen wie der Andauer

Zweigelt. Viel Frucht, dezente

Röstaromatik und elegante Textur

überzeugen Nase und Gaumen.

Reeh Andauer Zweigelt, 0,75 l,

Neudsiedler See, füllig & würzig.

Erhältlich bei SPAR, EUROSPAR,

INTERSPAR und auf weinwelt.at

um € 8,99.

Guter Wein muss

nicht teuer sein

Wer kennt das nicht – die ewige Suche nach

dem passenden Wein für das Abendessen,

eine gemütliche Runde mit Freunden oder den

nächsten Geburtstag? Gut schmecken soll er,

aber nicht zu teuer sein? Probieren Sie diese

beiden Preis-Genuss-Hits, empfohlen von den

Weinwelt-Weinexperten und erhältlich

bei SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR und

auf weinwelt.at.

Dreisiebner Muster Welschriesling, 0,75 l,

Südsteiermark, frisch & fruchtig, um € 6,49.

Botter „Caleo“ Primitivo Salento IGT, 0,75 l,

Italien, Apulien, füllig & fruchtig, um € 2,69.

Rot wie die Liebe,

Rosé wie Moët

Erobern Sie zum Valentinstag am

14. Februar das Herz Ihrer Liebsten mit

Rosen und feinem Rosé-Champagner

aus dem Hause Moët & Chandon. Ein

besonderer Tropfen, der mit subtilem

Bouquet und intensiven Aromen überzeugt.

Erhältlich bei INTERSPAR und

auf weinwelt.at um € 28,99.

WEINTIPP

Zu Flammkuchen

passt:

(REZEPT AUF SEITE 39)

Il Barone Chardonnay

IGT, 0,75 l, Italien,

Emilia-Romagna

Mild & leicht. Unkompliziert,

feinwürzig und fruchtig,

gepaart mit einer schönen

Säure. Dieser Chardonnay

ist der perfekte Begleiter

für den Flammkuchen nach

Elsässer Art.

Erhältlich bei SPAR, EURO-

SPAR, INTERSPAR und auf

weinwelt.at um € 2,19.


42

Kochen wie ein Profi

Mini-Kuchen am Stiel

Die süßen Cake-Pops sind ein echtes Highlight für die

Faschingsparty ebenso wie für den Kindergeburtstag.





Zutaten für 25 Cake-Pops

Zubereitung ca. 1 Stunde

+ 45 Minuten Kühlzeit

pro Stück: 161 kcal, Fett 9 g,

KH 16 g, EW 3 g

Schwierigkeitsgrad:

Biskuit (ca. 350 g)

3 Eier, Prise Salz, 80 g

Kristallzucker, Schale von

1/2 Bio-Zitrone, fein abgerieben,

100 g Mehl, 2 EL Öl

Frischkäsecreme

80 g weiche Butter, 70 g

Staubzucker, 160 g Frischkäse,

2 EL Rum, 2 EL Kakao,

2 Becher weiße Schokoglasur,

1 Becher Vollmilch-

Schokoglasur, verschiedene

Lebensmittelfarben,

SPAR bunte Zuckerstreusel,

SPAR Schokoladen-Streusel,

Backpapier, Küchenrolle,

25 Holzstäbchen, Styropor

ZUBEREITUNG

➊ Backrohr auf 180° C (Oberund

Unterhitze) vorheizen.

Biskuit: Eier trennen, Eiklar

mit Salz zu steifem Eischnee

schlagen, Zucker nach und

nach unterschlagen, Dotter mit

Zitronenschale verquirlen,

unter den Eischnee ziehen,

Mehl nach und nach unterziehen,

Öl unterziehen.

Masse auf ein mit Backpapier

ausgelegtes Backblech streichen,

im Rohr ca. 15 Minuten

backen und anschließend

auskühlen lassen. Biskuit vom

Papier lösen, in einer Schüssel

ganz fein mit dem Pürierstab

zerbröseln. Frischkäsecreme:

Butter, Staubzucker, Frischkäse

und Rum mit dem Mixer ca.

3 Min. lang schaumig rühren.

Mit dem Löffel nach und nach

so viel Frischkäsecreme unter

die Brösel rühren, bis die Masse

gut formbar ist; Masse teilen

und einen Teil mit Kakao

vermengen. Aus beiden Massen

ca. 25 kleine Kugeln (à etwa

20 g) auf einen mit Küchenrolle

belegten Teller legen und

ca. 30 Min. kalt stellen (Bild 1).

➋ Schokoladeglasuren im

Wasserbad schmelzen, die

weiße Schokoglasur mit gewünschter

Lebensmittelfarbe

einfärben. Die Holzstäbchen

nacheinander ca. 1 cm tief in die

gewünschte Glasur tauchen und

in die Bällchen stecken. Auf

einen mit Küchenrolle belegten

Teller oder ein Brett legen und

ca. 15 Minuten kalt stellen,

damit die Holzstäbchen an den

Bällchen kleben bleiben (Bild 2).

➌ Styropor so zurechtschneiden,

dass es gut in den Kühlschrank

passt. Einen Cake-Pop

in die gewünschte Glasur

tauchen, sodass die Kugel zur

Gänze mit Glasur überzogen ist;

gelingt am besten durch leichtes

Drehen; kurz abtropfen lassen

(Bild 3).

➍ Die Cake-Pops rasch mit

Streuseln bestreuen, ins Styropor

stecken und ca. 30 Minuten

kalt stellen (Bild 4).

FOTOS: LUZIA ELLERT, SPAR FOODSTYLING: GABY HALPER


Vor allem in der Faschingszeit

sind die SPAR Schokoladen-

Streusel sowie die bunten

Zuckerstreusel – besonders

bei Kindern – ein sehr beliebtes

Deko-Element auf Cupcakes,

Kuchen und Süßspeisen wie

den Cake-Pops. Die lustigen

Verzierungen geben dem Nachtisch

einen tollen Farbtupfer,

der nicht nur gut schmeckt,

sondern auch super aussieht.

43


Ohne

Fleisch!

im Wurstregal

erhältlich!

„Fleischloser Genuss

für alle Liebhaber des guten

Wurstgeschmacks!”

www.extraohnefleisch.at


Nachgefragt in der Region

45

5 Fragen an die

Kärntner Kasnudeln

FOTOS: FOTOLIA/SIMONE ANDRESS, GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR

1Woher kommt dein

Name?

Ich bekam meinen Namen in einer

Zeit, in der viele Bauern hauptsächlich

von der Milch- und Käsewirtschaft

lebten. Deshalb ist in zahlreichen

Stiftungsbriefen aus dem

Mittelalter bereits von Käskrapfen als

Festgericht die Rede. Als „Kärntner

Nudel“ wurde ich erstmals 1753 in

einem Dokument zur Spittaler

Herrschaft des Adelsgeschlechts

Porcia bezeichnet. Damit dürfte auch

feststehen, dass ich in Spittal bzw. in

Oberkärnten geboren wurde.

2Wie wurdest du

in den bäuerlichen

Speiseplan integriert?

Ich wurde in einer Nudel- oder

Krapfenschüssel serviert, die aus

einem einzigen Stück Holz gedrechselt

wurde. In der Mitte war der

„Schmalztumpf“, eine Art Napf, der

mit Fett gefüllt war und in den man

mich getunkt hat. In der Regel kam

ich immer freitags auf den Tisch, weil

in der katholischen Tradition an

diesem Tag kein Fleisch gegessen

wurde.

3

Was macht dich zu

einem Wahrzeichen

der Kärntner Küche?

Richtig zubereitet habe ich ein

typisches Merkmal: den kunstvoll

gekrendelten oder geradelten Rand.

„Krendeln“ ist die Fertigkeit, meine

Teigränder in Handarbeit so zu

verschließen, dass ein ornamentartiger

Rillenabschluss entsteht, der

beim Kochen dicht hält. Gekrendelt

werde ich allerdings nur in Oberkärnten,

in Unterkärnten werde ich

mit einem Teigrad ausgeradelt.

4Hast du Geschwister?

Unzählige! Sie sind nuss- bis faustgroß,

ihre Füllungen sind herzhaft

bis süß. Fleischnudeln sind ebenso

Teil meiner Familie wie Erdäpfel-,

Herrnpilz-, süße Apfeloder

Kletzennudeln.

Meine Tiroler Verwandten

heißen Schlutzkrapfen,

meine kleineren Geschwis ter

in Mittel- und Unterkärnten

werden Schlickkrapfen

gerufen. Sie sind

mit Fleisch gefüllt und

werden als Suppeneinlage verwendet.

Verwandt bin ich auch mit den

italienischen Ravioli, den russischen

Piroggen, den französischen Ravioles,

den schwäbischen Maultaschen,

den polnischen Pierogi ruskie, den

Piroschki aus Galizien und den

Wareniki aus der Ukraine.

5Wie kann man ein

Restlessen aus dir

machen?

Aus den übrig gebliebenen Resten

vom Vortag kann man „angebrantschelte

Kasnudeln“ machen: Die

Reste in Streifen schneiden und in

Butterschmalz und Milch anbraten.

Nach alter Tradition kann dazu ein

„Häfalan Kaffee“ getrunken werden.

➵ Rezept für Kärntner Kasnudeln

auf www.mahlzeit-rezeptwelt.at

Fix und fertig gibt es

jetzt auch die SPAR

Original Kärntner

Käsnudeln, die mit

köstlichem Krümeltopfen,

Kartoffeln,

Minze und Kerbelkraut

gefüllt sind.


46

Ernährung

NEWS



Happy Birthday,

SPAR Veggie!

Vor zwei Jahren wollte SPAR

dem steigenden Trend nach

fleischloser Kost Rechnung

tragen und führte die vegetarische

Eigenmarke SPAR

Veggie ein. Zum Gesicht der

Marke wurde Oscar-Preisträgerin

Gwyneth Paltrow, die

bekennende Teilzeitvegetarierin

ist. In nur zwei Jahren

hat sich die SPAR-Initiative

in eine richtige Flexitarier-

Bewegung verwandelt: Das

SPAR Veggie-Sortiment, das

zu 80 % aus Österreich kommt

und zu 70 % biologisch ist,

konnte von 40 Produkten,

die von Aufstrichen über verschiedene

Tofusorten bis hin

zu vegetarischem Gulasch,

Bratwürsten und Grillplatten

reichen, auf rund 80 Produkte

verdoppelt werden.

Glutenfreier

Mini-Snack

Für den kleinen Hunger

zwischendurch oder für

unterwegs: Bei den neuen

SPAR free from Mini

Crackers Rosmarin &

Zwiebel dürfen auch

Menschen mit Zöliakie

nach Belieben zugreifen.

Denn die herzhaften Mini-

Snacks aus Mais- und

Reismehl sind glutenfrei.

BUCHTIPP

Bio-Landwirt Erich

Stekovics gibt im „Atlas

der erlesenen Chilis und

Paprika“ (Löwenzahn)

Anleitungen zu Anbau,

Pflege und Ernte des

Gemüses, empfiehlt

die besten Sorten für

Garten und Balkon und

gibt praktische Küchenund

Verarbeitungstipps.

Für den Gaumenkitzel

sorgen Chili- und Paprikarezepte

der besten

Köche Österreichs.

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, SPAR


Neu

47

Bio-Polenta für Eilige

Mit der bereits vorgekochten SPAR Veggie

veganen Bio-Polenta zaubern Sie ohne großen

Aufwand und viel investierte Zeit ein authentisches

Maisgrieß-Gericht, wie Sie es sonst nur

in Ihrer Lieblings-Osteria in Südtirol bekommen.

Tipp: Bio-Polenta einfach aus der Verpackung

nehmen, in Scheiben schneiden, in etwas

Öl fünf Minuten anbraten, dabei mehrmals

wenden und fertig ist die vegane Bio-Mahlzeit.

Neu

Deftiger, veganer

Bio-Aufstrich

Das neue, vegane SPAR Veggie

Bio-Zwiebelschmalz im Glas ist eine

perfekte Alternative für Schweineoder

Gänseschmalz. Es zeichnet sich

durch einen kräftigen, rustikalen

Geschmack aus, ist streichzart und

passt als Aufstrich hervorragend zu

herzhaften Brotsorten. Tipp: Bratkartoffeln,

die im rein pflanzlichen Bio-

Zwiebelschmalz angebraten werden,

bekommen eine würzige Note.

» Wer wirklich seine Gäste liebt,

sich mit dem Essen Mühe gibt.«

SPRICHWORT

Neu

Leckerbissen

ohne Fleisch

Immer mehr Menschen legen zwischendurch

gern einen fleischlosen Tag ein,

wollen dabei aber nicht auf den geliebten

Wurstgeschmack verzichten. Feinschmecker

und Wurstliebhaber werden deshalb

die neue SPAR Veggie Vegetarische Extra in

den Sorten fein und mit Gurkerl auf Basis

von Milch- und Pflanzen-Eiweiß lieben.

Sie duftet nach Wurst und schmeckt nach

Wurst. Probieren Sie es aus! Sie werden

keinen Unterschied bemerken.

LEXIKON

Spinat

HERKUNFT

Spinat stammt ursprünglich

aus Vorderasien. Er kam mit

den Arabern im 9. Jahrhundert

nach Spanien. In

Mitteleuropa wurde das kalorienarme

Blattgemüse etwa

im 19. Jahrhundert zu einer

geschätzten Fastenspeise.


INHALTSSTOFFE

Im Spinat finden sich Eisen,

das für den Sauerstofftransport

im Blut unentbehrlich

ist, und Kalium, das entwässernd

wirkt. Die grünen

Blätter sind auch reich an

der zur Vitamin-B-Gruppe

gehörenden Folsäure und an

Vitamin C.


ERNÄHRUNGS-TIPP

Frischer Spinat ist ein echtes

Allroundtalent in der Küche.

Er schmeckt in Quiche und

Tortilla, zu Nudeln, als Salat,

Suppe oder Beilage. Ein

herrliches Veggie-Rezept für

„Spinat-Ricotta-Knödel mit

Salbeibutter“ finden Sie auf

Seite 37. Nachkochen und

genießen!


Proteine

Bausteine des Lebens

Eiweiße haben viele unentbehrliche

Funktionen im Organismus. Deshalb ist

es lebensnotwendig, sie durch die

Ernährung zuzuführen.


49

FOTOS: LINDA DZIACEK, ISTOCKPHOTO, SPAR

FOTOS: LINDA DZIACEK, SPAR

Gehören Sie zu den

Menschen, die nach

der üppigeren Jahreszeit

den Winterspeck

loswerden wollen?

Fantasieren Sie dabei

Ihre Idealvorstellung von einer

durchtrainierten, schlanken Figur

mit straffem Gewebe, wenig Fett und

schön geformten Körperkonturen?

Oder sind Sie ein Sportler, der von

einem gestählten Körper à la Arnold

Schwarzenegger träumt? Mit der

Zufuhr von Proteinen kommen beide

dieser Vorstellung einen großen

Schritt näher. Denn Eiweiße haben

– neben vielen anderen Aufgaben –

zwei besonders gefragte Eigenschaften:

Sie tragen zu einer Zunahme

und zur Erhaltung von Muskelmasse

bei. Insbesonders bei einer Gewichtsreduktion

ist eine ausreichende

Versorgung mit hochwertigem

Eiweiß wichtig. Denn Muskeln

verbrauchen viel Energie und sind

somit wesentlich an Erfolg und

Nachhaltigkeit einer Gewichtsreduktion

beteiligt. Die Insulinausschüttung

wird gehemmt und die Fettverbrennung

angekurbelt. Zudem tritt

eine schnelle und lang anhaltende

Sättigung ein, da das Eiweiß länger

braucht, um verdaut zu werden. Die

Folge: Man isst weniger und Heißhungerattacken

werden vermieden.

Aber, warnt die Expertin: „Eiweiß ist

als Energielieferant auch ein Reservestoff:

Werden dem Körper nicht

gleichzeitig auch ausreichend

Kohlenhydrate zugeführt, holt er sich

die benötigte Energie aus den

Muskeln. Das führt zu unerwünschtem

Muskelabbau.“ Und: Mit nur

vier Kalorien auf ein Gramm sind sie

äußerst kalorienarm.

OPTIMALE EIWEISS-ERNÄHRUNG

Eiweiße im menschlichen Körper

sind – in vielfachen Variationen – aus

20 verschiedenen Aminosäuren

zusammengesetzt, neun davon kann

der menschliche Organismus nicht

selbst aufbauen. Diese sogenannten

essentiellen Aminosäuren müssen

mit der Nahrung aufgenommen

werden. Diese kommen sowohl in

tierischen als auch in pflanzlichen

Lebensmitteln vor und dienen den

Körperzellen dazu, selbst Proteine zu

»Eiweißreiche Kost

kurbelt die Fettverbrennung

an.«

MARIA BENEDIKT, DIÄTOLOGIN

bilden, die für die körperliche

Leistungsfähigkeit und Gesundheit

bedeutsam sind.

Einen hohen Eiweißgehalt

haben Eier, Fleisch, Fisch,

Milch und Milchprodukte

sowie Kartoffeln, Brot, Nüsse,

Hülsenfrüchte und – als eines

der hochwertigsten eiweißhaltigen,

pflanzlichen Nahrungsmittel

überhaupt – Sojabohnen.

Die Qualität der Proteine

wird durch die biologische

Wertigkeit ausgedrückt: Sie

gibt an, wie viel Gramm körpereigenes

Eiweiß man aus 100 Gramm des

Lebensmittel-Eiweißes aufbauen

kann. Markus Metka, Präsident der

Österreichischen Anti-Aging-Gesellschaft:

„Tierische Proteine sind dem

menschlichen ähnlicher und können

daher effizienter zum Aufbau

körpereigener Proteine genützt

werden. Sie enthalten mehr essentielle

Aminosäuren als pflanzliche

Eiweiße, Fleisch enthält sogar alle

acht lebensnotwendigen Aminosäuren.“

Doch, setzt der Experte nach:

„Zwar sollte jede Mahlzeit des Tages

Eiweiß beinhalten, weil der Körper

Proteine nicht speichern kann.

Dennoch sollte sich der Wurst- und

Fleischkonsum auf zweimal pro

Woche beschränken, denn es enthält

Begleitstoffe wie gesättigte Fette und

Cholesterin. Das ist bei pflanzlichen

Proteinen nicht der Fall.“ Benedikt

stimmt dem zu: „Ein ausgewogenes

Verhältnis zwischen pflanzlichem

und tierischem Eiweiß in der

Nahrung ist deshalb optimal. Durch

eine geschickte Kombination beider

kann die biologische Wertigkeit

sogar noch erheblich gesteigert

werden, da sich die Aminosäuren

verschiedener Lebensmittel

gegenseitig ergänzen und

Defizite ausgeglichen werden

können.“ Die höchste

biologische Wertigkeit

Wussten Sie, dass

Eiweiße aus 20 verschiedenen

Aminosäuren zusammengesetzt

sind, von denen neun

ausschließlich durch Nahrung

zugeführt werden können?

erreicht man durch die Kombination

von Eiern und Kartoffeln (köstliches

Tortilla-Rezept auf S. 40), weitere

ideale Paarungen sind etwa ein Käseoder

Wurstbrot sowie Haferflocken

mit Milch oder Jogurt.

EIWEISS-BEDARF ANPASSEN

Die von der Deutschen Ernährungsgesellschaft

DGE empfohlene

Eiweißmenge für Erwachsene

beträgt pro Tag 0,8 g für jedes

Kilogramm Körpergewicht. Das

entspricht bei normalgewichtigen

Personen einer Menge von rund

45–55 Gramm Eiweiß. Sportler

benötigen für den Muskelaufbau eine

gesteigerte Proteinzufuhr von bis zu

2 g/kg Körpergewicht/Tag. Auch

ältere Menschen haben einen

erhöhten Proteinbedarf, da Eiweiß

dem altersbedingten Muskelabbau

entgegenwirkt. Anti-Aging-Spezialist

Metka: „Eiweiße sind als Kollagen

strukturgebend für Knochen,

Haut sowie Bindegewebe und neben

Calcium und Vitamin D besonders

wichtig für die Knochengesundheit

– und damit für die Prävention von

Osteoporose.“


So schmeckt ein

guter Morgen!

Mehr Genuss - weniger Zucker

Mit Vitalis Weniger süß Knusper Pur

starten Sie mit weniger Zucker, aber

vollem Knuspergenuss in den Tag.

Vitalis Weniger süß Knusper Pur enthält

30 % weniger Zucker als vergleichbare

Knuspermüslis und überzeugt mit köstlichen

Knusper Crunchies aus wertvollen

Vollkorn-aerocken und schonend

gerösteten Weizenkeimen.

Vitalis – Genuss, der gut tut!

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51

DAS SAGEN DIE EXPERTEN

MARIA BENEDIKT, DIÄTOLOGIN,

MARKUS METKA, PRÄSIDENT DER ÖSTERREICHISCHEN

ANTI-AGING-GESELLSCHAFT

Wann sollte man Eiweiß zu

sich nehmen?

Maria Benedikt: Eiweiß

kann nicht im Organismus

gespeichert werden. Deshalb

sollte es Bestandteil jeder

einzelnen Mahlzeit sein. Da in

unserem Körper ein ständiger

Abbau, Umbau und Aufbau

herrscht, ist es notwendig, ihn

in regelmäßigen Abständen

mit Energie und Nährstoffen

zu versorgen.

Verliert Eiweiß beim Erhitzen

seine Fähigkeiten?

Maria Benedikt: Mit dem

Eiweiß von Hühnern kann

ein Mensch nichts anfangen.

Deshalb zerlegt der Körper

die aufgenommenen Proteine

in seine Bestandteile, die

Aminosäuren, und baut daraus

seine eigenen Proteine auf. Es

ist also völlig unerheblich, ob

man ein Eiweiß erhitzt, der

Körper zerlegt es sowieso.

Und die Grundbausteine

(Aminosäuren) werden durch

die Hitze beim Kochen und

Braten nicht zerstört.

Wie wirken sich zu viel Eiweiß

bzw. ein Mangel aus?

Markus Metka: Wird mehr

Protein mit der Nahrung

aufgenommen, als man benötigt,

dient es nicht mehr als

Baustoff, sondern nur mehr als

Energielieferant. Als Energiequelle

hat Eiweiß gegenüber

Kohlenhydraten und Fetten

aber einen Nachteil: Jedes

Protein enthält Stickstoff,

der über die Niere im Harn

ausgeschieden werden muss.

Überhöhte Eiweißaufnahme

kann daher eine Belastung

für den Organismus und die

Nieren darstellen.

Maria Benedikt: Mangelhafte

Eiweißzufuhr über längere

Zeit kann zu Haarausfall,

Ödemen (Wasseransammlung

im Gewebe), zum Abbau von

Muskelmasse und dadurch zu

Muskelschwäche, Konzentrationsschwäche,

Fettleber, Blutarmut

sowie zur Schwächung

des Immunsystems führen.

Die Gefahr eines Eiweißmangels

ist aber in den Industrieländern

kaum gegeben. Die

durchschnittliche Mischkost

enthält mit 100 Gramm Eiweiß

pro Tag mehr als genug

Proteine.


52 Interview

»Abwechslung

ist mir wichtig«

Das ausgewogene

Zusammenspiel von

richtiger Ernährung,

viel Bewegung und

mentalem Training

ist für Top-Leistungen

im alpinen Skisport

unabdingbare

Voraussetzung –

auch für Ski-Ass und

SPAR Natur*pur

Werbegesicht Hannes

Reichelt.

Zum Ausklang der Skisaison

2013/14, die noch bis

16. März voll im Gange ist,

traf SPAR Mahlzeit!-

Chefredakteurin Carmen

Wieser Hannes Reichelt,

Vize-Weltmeister im Super-G von

Garmisch 2011, zum Interview und

sprach mit dem Salzburger Spitzensportler

über seine Ernährungsgewohnheiten,

sein Lieblingsessen

und seine Kochleidenschaft.

SPAR Mahlzeit!: Herr Reichelt, im

Spitzensport ist eine richtige Ernährung

ganz wesentlich. Wie wichtig ist

es für Sie, mit einem guten Frühstück

in den Tag zu starten?

Hannes Reichelt: Damit ich mich

wohlfühle, ist mir wichtig, dass ich

mich ausgewogen ernähre. Das

beginnt schon in der Früh mit einem

guten Frühstück. Da esse ich gerne

selbst gebackenes Vollkornbrot von

der Mama, Marmelade dazu und

trinke einen Kräutertee. An anstrengenden

Renntagen gibt es aber ein

bisschen mehr, denn da braucht mein

Körper viel Energie und ausreichend

Eiweiß in Form von Müsli und

Wurst.

SPAR Mahlzeit!: Haben Sie einen

Ernährungscoach bzw. -plan?

Hannes Reichelt: Ich coache mich

selbst, denn ich kenne meinen Körper

am besten und weiß, was mir guttut.

Ich lege Wert auf Abwechslung,

deshalb esse ich auch nicht jeden Tag

Fleisch oder Wurst, sondern greife

gerne auch hin und wieder zu Fisch

und Fischprodukten.


SPAR Mahlzeit!: Müssen Sie auf Ihr

Gewicht achten?

Hannes Reichelt: Da ich eher zu den

Leichtgewichten des Skizirkus zähle,

muss ich nicht wirklich auf mein

Gewicht achten. Denn im Skisport ist

es von Vorteil, wenn man mehr wiegt,

weil man dadurch auf der Piste

schneller ist und die Kurven und

Tore weniger genau fahren muss.

Die

21

„Fühlt-euchwie-zuhause“-

Stangerl.

SPAR Mahlzeit!: Sie sind viel

unterwegs, bleibt da Zeit, auch selbst

zu kochen?

Hannes Reichelt: Ja, die Zeit nehme

ich mir, denn ich koche sehr gerne.

Und ich gehe auch die Zutaten selbst

einkaufen. Aber beim Kochen

beschränke ich mich auf einfache,

österreichische Gerichte, die ruckzuck

fertig sind. Für ausgefallene,

dreigängige Menüs fehlt mir – noch –

die Praxis.

»Bei selbst gemachtem

Kuchen von der Mama

werde ich schwach.«

HANNES REICHELT

Knabberstangerl

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Zutaten:

für ca. 30 Stück

200 ml lauw. Wasser

1 TL Kristallzucker

21 g Germ (= ½ Würfel)

350 g Fini´s Feinstes

Weizenmehl glatt

1 TL Salz

etwas Pfeffer

6 EL Olivenöl

1 Eiklar

Belag:

4 EL Wasser

2 EL Olivenöl

1 TL Salz

z. B. geriebener

Mozzarella, Sesam,

Paprikapulver,

Kümmel,

getrocknete Kräuter

FOTO: DERPFEIL

SPAR Mahlzeit!: Die Bio-Marke

SPAR Natur*pur ist Ihr neuer

Kopfsponsor. Legen Sie persönlich

auch Wert auf biologische Produkte?

Hannes Reichelt: Die Herkunft der

Lebensmittel war mir schon immer

sehr wichtig, denn ein Körper

funktioniert immer nur so gut, wie

der Brennstoff ist, den man ihm

zuführt. Deshalb greife ich, wenn ich

die Wahl oder die Möglichkeit habe,

auf jeden Fall zu österreichischen

Produkten. Denn da habe ich die

Herkunftssicherheit. Und wenn sie

dann auch noch biologisch sind, passt

es für mich perfekt.

SPAR Mahlzeit!: Bei welchen

Lebens- und Genussmitteln werden

Sie schwach?

Hannes Reichelt: Am liebsten esse

ich ein Schnitzel oder Kasnocken.

Und bei Schokolade oder bei einem

selbst gebackenen Kuchen von der

Mama werde ich tatsächlich

schwach.


Zubereitung:

1. Lauwarmes Wasser in einen Messbecher füllen. Kristallzucker

hinzugeben, Germ hinein bröseln und darin auflösen.

2. In einer Schüssel Fini’s Feinstes Mehl, Salz, Pfeffer, Olivenöl

und Eiklar mit dem angerührten Wasser zu einem glatten

Teig verkneten (Knethaken). Dann die Schüssel mit einem

Geschirrtuch abdecken und ca. 30 Min. gehen lassen.

3. Inzwischen Wasser, Olivenöl und Salz aufkochen. Backrohr

auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

4. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz

durchkneten und in ca. 30 Stücke zu jeweils 20 g teilen.

Zu bleistiftdicken Stangen rollen

und auf ein mit Backpapier belegtes

Backblech legen. Mit Salzwasser

bepinseln, beliebig bestreuen und

im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer

Schiene ca. 15-20 Min. backen.

Nähere Infos und Rezeptideen finden Sie unter www.finis-feinstes.at

Besuchen Sie uns jetzt auch auf www.facebook.com/finisfeinstes


54

Power-Start in den Tag

ein gutes Frühstück

10 Gründe,

zu genießen


55

Ein ausgewogenes Frühstück

mit Vitaminen, Proteinen und

Ballaststoffen sorgt für einen

schmackhaften und energievollen

Start in den Tag.

FOTOS: LUZIA ELLERT, ISTOCKPHOTO, FOODSTYLING: GABY HALPER

1KAISERLICHER GENUSS

Frühstücken wie ein Kaiser,

mittagessen wie ein König und

abendessen wie ein Bettelmann –

an dieser Volksweise ist viel Wahres

dran: Nach mehreren Stunden

Schlaf muss der Stoffwechsel wieder

angekurbelt und der Körper mit

Nährstoffen und Energie versorgt

werden. Das kann am besten gleich

am Morgen die erste Mahlzeit des

Tages, also ein gutes, ausgewogenes

Frühstück leisten.

2VIELFÄLTIGER

ENERGIESPENDER

Vor dem Müsli-Regal hat

man die Qual der Wahl.

Ein Mix aus Getreideflocken,

Dörrobst und Nüssen liefert dem

Organismus besonders viel und lang

anhaltende Energie und ist reich an

Mineral- und Ballaststoffen.

3ECHTER

SATTMACHER

Das Frühstück ist eine gute

und einfache Gelegenheit,

Vollkornbrot und -gebäck auf den

Tisch zu bringen! Roggenbrot etwa

enthält viele wertvolle B-Vitamine

und Ballaststoffe und hält länger satt

als helles Weizenbrot, denn die hohe

Konzentration und die besondere

Zusammensetzung der Ballaststoffe

verlangsamen den Verdauungsprozess.

Die Folge: Der Körper fordert

nicht so schnell Nachschub.

4VITAMINE FÜRS

IMMUNSYSTEM

Mit Obst, Gemüse und

Kräutern können Sie bereits

beim Frühstück Ihre Vitaminspeicher

auffüllen – das so gestärkte Immunsystem

wird es Ihnen danken.

Peppen Sie daher Ihr Frühstücksbrot

mit Gemüsestreifen und Kräutern

auf, oder Ihr Müsli mit Früchten.

Tipp: Wer kein frisches Obst zur

Hand hat, kann auch zu – idealerweise

ungesüßtem – Fruchtsaft greifen.

5WÄRME VON INNEN

Gerade im Winter kann ein

warmes Frühstück eine gute

Alternative zu Müsli, Brot

und Weckerln sein. Tipp: Ein Haferbrei,

verfeinert mit Datteln, Feigen

und Rosinen sowie mit Zimt und

Kardamom, wärmt sehr gut von

innen. Gut dazu passt auch ein

Apfel- oder Birnenkompott.

6KALZIUM FÜR

DIE KNOCHEN

Milch und Milchprodukte

sind besonders reich an

Kalzium und wertvollen Vitaminen.

Kalzium ist für die Entstehung, das

Wachstum und die Neubildung von

Knochen und Zähnen wichtig. Wer

Milchzucker nicht verträgt, kann zu

laktosefreien Produkten greifen. Bei

Käse als Brotbelag beim Frühstück

gilt: Je länger er gereift ist, desto

weniger Milchzucker ist enthalten.

7KRAFT DER PROTEINE

Eiweiße liefern wichtige

Bestandteile für Nerven,

Muskeln und Knochen.

Ideal ist es, bereits beim Frühstück

eiweißhaltige Lebensmittel zu sich zu

nehmen, denn man wird davon

schneller satt, bleibt länger satt und

die Energie bleibt über viele Stunden

auf einem guten Level. Enthalten sind

Proteine vor allem in Milch und

Milchprodukten, Schinken, Fisch und

Eiern. Pflanzliche Eiweißquellen sind

Vollkorn- und Sojaprodukte sowie

Hülsenfrüchte (mehr dazu auf S. 48).

8WERTVOLLE

FETTSÄUREN

Lachs oder Hering zum

Frühstück liefern wertvolle

Omega-3-Fettsäuren. Diese mehrfach

ungesättigten Fettsäuren sind ein

unverzichtbarer Baustoff für Zellen

und Nerven. Auch Frischkäse mit

Leinöl vermischt oder mit Omega-3

angereicherte Eier sind sehr

schmackhafte Omega-3-Lieferanten.

9VERSORGUNG MIT

FLÜSSIGKEIT

Tee und Obstsäfte sind

ideale Flüssigkeitslieferanten.

Sie sorgen für einen raschen

Ausgleich des Flüssigkeitsdefizits, das

beim Schlafen entsteht. Das Koffein

im Kaffee hingegen bewirkt, dass

man in der Früh so richtig in die

Gänge kommt. Aber Achtung: Ein zu

hoher Kaffeekonsum entzieht dem

Körper Flüssigkeit und kann harntreibend

wirken. Tipp: Trinken Sie

zum Kaffee – als Ausgleich – immer

auch ein Glas Wasser dazu.

ALTERNATIVE

Sie starten gern süß in

10SÜSSE

den Tag? Als Alternative

zu Zucker, Schokoaufstrich & Co

bietet sich Bienenhonig an. Der

Zuckergehalt ist zwar ebenfalls hoch,

aber Honig enthält auch Mineralstoffe,

Spurenelemente und Vitamine

(Story über Bio-Honig ab S. 60).


56

Power-Start in den Tag

Morgenstund hat

Gold im Mund

1

5

2

6

3

4

1 SPAR Natur*pur FAIRTRADE

Bio-Kaffee ganze Bohne. Der

vollmundige Kaffee mit ausgeprägtem

Aroma ist eine erlesene Mischung aus

100 Prozent feinen Arabica-Bohnen

aus kontrolliert biologischem Anbau.

2 SPAR free from laktosefreie

Vollmilch 3,5 % Fett. Die hochpasteurisierte

Milch ist ohne Gentechnik,

trägt das AMA-Gütesiegel

und wird in Österreich hergestellt.

3 SPAR PREMIUM Bio-Roggenbrot

Edition Johanna Maier. Das

feine Brot aus Roggensauerteig nach

einem Rezept von Johanna Maier darf

langsam aufgehen, wodurch sich die

Aromen voll entfalten können.

4 SPAR Vital Omega-3-PLUS Eier.

Die Futtermischung für die Hennen

enthält Soja aus Österreich, die Eier

enthalten achtmal mehr wertvolles

Omega-3 als herkömmliche Eier.

5 SPAR PREMIUM Orangensaft.

100 % frisch gepresster Orangensaft

mit 100 % natürlichem Zucker. Starten

Sie mit einem richtigen Vitaminschub

in den Tag.

6 SPAR Natur*pur Niederösterreichischer

Bio-Kräuterhonig.

Über 40 verschiedene Kräuter

machen den Bio-Honig zu einem

ganz besonderen Brot-Belag, der

jeden Frühstückstisch bereichert.


57

Ob Sie lieber süß oder pikant, vegetarisch, vital

oder englisch frühstücken – mit der Produkt-

Vielfalt von SPAR ist jeden Tag für reichlich

Abwechslung auf dem Frühstückstablett gesorgt.

9

10

8

7

11

12

7 SPAR Natur*pur Wiener

Bio-Blütenhonig. Farbe, Bukett und

Konsistenz spiegeln die ganze

Blütenpracht im Jahresverlauf wider.

Ein Hochgenuss zum Frühstück.

8 SPAR PREMIUM Bio-Bergkräuter-Tee.

Melisse und Minze dominieren

bei diesem Tee aus dem Mühlviertel.

Erdbeer- und Himbeerblätter

sowie Ringelblumen geben dem Tee

aber erst die ganz besondere Note.

9 SPAR Vital Nuss Knusper-Müsli.

Brainfood zum Frühstück! Mandeln,

Cashewkerne und Haselnüsse sorgen

für eine kernige und kraftvolle

Müsli-Mahlzeit, die Ihre Gehirnzellen

so richtig auf Trab bringt.

10 SPAR Natur*pur Bio-Haferbrei

Früchte. Mit warmer Milch sorgt der

nahrhafte Bio-Haferbrei mit 30 %

Früchten für einen wohligen Start in

den Tag.

11 SPAR Natur*pur Bio-Cottage

Cheese Schnittlauch. Der körnige

Frischkäse mit geringem Fett- und

Kaloriengehalt ist eine leichte

Alternative zu Brot und Margarine.

12 SPAR Natur*pur Bio-Naturjogurt

3,6 % Fett. Ein herrlich

cremiges Bio-Jogurt, das mit

Bio-Obst oder Bio-Müsli verfeinert

ein feines Frühstück liefert und jetzt

auch im großen Becher erhältlich ist.


58

Umwelt

NEWS


Stickermania hilft

Kindern in Not

Mit der diesjährigen STICKERMANIA-Aktion unterstützt

SPAR die Hilfsorganisation „Rettet das Kind

Österreich“. Von jedem verkauften blauen Sticker-

Briefchen sowie von jedem STICKERMANIA-Album

„Abenteuer Inseln“ geht ein Teil des Erlöses direkt an

den österreichischen Verein, der Kindern in schwierigen

Lebenslagen und Menschen mit geistigen und mehrfachen

Behinderungen tatkräftig zur Seite steht.

Alte Kulturpflanze

neu entdeckt

Herausragende Bio-Qualität aus Österreich

finden anspruchsvolle Genießer

im SPAR Natur*pur Bio-Buchweizen.

Die alte Kulturpflanze, die SPAR

in Zusammenarbeit mit dem Verein

ARCHE NOAH wiederbelebt hat, gilt

mit ihrem hohen Eiweiß- und Stärkegehalt

als Kraftspender für Körper,

Geist und Nerven. Tipp: Das wertvolle

Korn eignet sich gut für Aufläufe,

als Beilage und geröstet über Salat.

Neu

BUCHTIPP

Im neuen Kochbuch

„Spitzenköche und

Haubensportler“ (Styria

Multi Media) laufen

20 Sportler gemeinsam

mit 20 Köchen aus

Österreich zur Hochform

auf und präsentieren

60 köstliche

Rezepte. Der Reinerlös

kommt der Österreichischen

Sporthilfe zugute,

wofür sich alle Beteiligten

auch kostenlos zur

Verfügung stellten.


59

Freuen sich über die Eröffnung des neuen SPAR-Supermarktes in Söll (v. l.): SPAR-

Geschäftsführer Christof Rissbacher, SPAR-Marktleiter-Stv. Marie Christin Beiher,

SPAR-Marktleiterin Nina Wallner und SPAR-Vorstandsdirektor Hans K. Reisch.

» Alles, was gegen die Natur ist,

hat auf die Dauer

keinen Bestand.«

CHARLES DARWIN (1809–1882), BRITISCHER NATURFORSCHER

SPAR-Supermarkt der

Zukunft eröffnet in Söll

Ende 2013 eröffnete SPAR Söll den ersten

umweltfreundlichen Klimaschutzmarkt Tirols.

Neueste energie- und ressourcenschonende Technologien

sorgen dafür, dass im laufenden Betrieb

um 50 % weniger Energie verbraucht wird als in

einem herkömmlichen Supermarkt. Plus: Durch

die naturnahe Begrünung der Frei- und Dachflächen

fügt sich der SPAR-Markt perfekt in die

Umgebung ein.

LEXIKON

ARCHE

NOAH

ILLUSTRATION: HEINZ SEIDENBUSCH FOTOS: GETTY IMAGES, ISTOCKPHOTO, BEIGESTELLT, SPAR

Fisch-Spezialität

mit Umwelt-Plus

Wer Sardinen naturbelassen bevorzugt

und zudem Wert auf MSC-geprüfte

Qualität legt, greift am besten zu

den neuen SPAR Vital Sardinen – jetzt

auch mit Haut und Gräten. Denn die

kleinen Fische haben zwei Vorteile:

Durch die nachhaltige Fangmethode

wird die Umwelt nicht belastet und die

Fischbestände werden nicht in Gefahr

Neu

gebracht. Und zweitens überzeugen

die fangfrisch verarbeiteten Fische,

die in nativem Olivenöl extra eingelegt

sind, ernährungsbewusste Genießer

mit einem extra Plus an Eiweiß und

einem hohen Gehalt an wertvollen

Omega-3-Fettsäuren. Praktisch:

Durch den Ringpull kann die Dose

schnell und einfach geöffnet werden.

VERLUST DER VIELFALT

In den letzten 100 Jahren

sind rund drei Viertel aller

Kulturpflanzen weltweit verloren

gegangen. Vor allem

Vielfaltsgemüse und -obst

mussten hochgezüchteter,

formvollendeter und länger

lagerfähigerer Industrieware

weichen.


RETTUNG DER RARITÄTEN

Der Verein ARCHE NOAH

setzt sich seit über 20 Jahren

für die Erhaltung, Verbreitung

und Entwicklung von

Kulturpflanzenvielfalt ein. Im

Schaugarten in Schiltern in

NÖ können rund 500 Raritäten

von April bis Oktober

bewundert werden.


KOOPERATION MIT SPAR

Durch die Zusammenarbeit

mit SPAR erleben einige dieser

oft jahrhundertealten Gemüse-

und Obstsorten unter der

Marke „SPAR wie früher“ ein

Comeback im Supermarkt

und können so vor der Vergessenheit

bewahrt werden.


60 SPAR Natur*pur auf Tour

Bio-Honig

sichert die Pflanzen- & Tiervielfalt

Die Imkermeister Stefan Mandl und Martin Oliva, die für

SPAR köstlichen Bio-Honig produzieren, kämpfen mit

ihrem Bienenhof gegen das Bienensterben an.


61

Zum Schutz von Honigbienen

ist seit 1. Dezember

2013 der Einsatz von

Pflanzenschutzmitteln

aus der umstrittenen

Pestizid-Gruppe der

Neonikotinoide in der Europäischen

Union weitgehend verboten. Das soll

mithelfen, dass sich die Anzahl dieser

fleißigen Tierchen wieder erhöht. Die

beiden Imkermeister Stefan Mandl

und Martin Oliva vom Bienenhof

Mandl Oliva (www.beelocal.at), auf

dem der Niederösterreichische SPAR

Natur*pur Bio-Kräuterhonig sowie

der Wiener Bio-Blütenhonig produziert

werden, erklären im Interview,

wie jeder Einzelne mithelfen kann,

das Bienensterben einzudämmen,

und beschreiben, wie sie ihre Großimkerei

zum Wohl der Umwelt und zum

Nutzen für die Menschen aufbauen.

SPAR Mahlzeit!: Wie schlimm sieht

es mit dem Bienensterben aus?

Stefan Mandl: In den letzten 60

Jahren hat sich weltweit die Zahl der

Bienenvölker halbiert. In Teilen von

Ostöster reich etwa gibt es bereits zu

wenige Bienen, um die Bestäubung

aller Pflanzen zu sichern. Jedes Jahr

gehen über den Winter bis zu 30 % der

Bienenvölker ein.

Martin Oliva: Ein so vehementer

Rückgang der Hauptbestäuber in

unserem Ökosystem hat nicht nur

wesentlichen Einfluss auf die Tierund

Pflanzenwelt, sondern auch auf

den Menschen.

SPAR Mahlzeit!: Was kann getan

werden, um den weiteren Rückgang

der Bienenvölker aufzuhalten?

Oliva: Ein wichtiger und richtiger

Schritt ist, dass der Einsatz der

speziell für die Bienen gefährlichen

Pflanzenschutzmittel von der EU

untersagt wurde.

Mandl: Vonseiten der Landwirtschaft

wäre eine Reduktion von Monokulturen

noch ein wichtiger Schritt.

Diese sind für Bienen oft problematisch,

weil die Felder außerhalb der

kurzen Blüte keine Bienennahrung

mehr bieten. Es kommt dann zu

Mangelernährung der fleißigen

Tierchen, wodurch sie anfälliger für

Krankheiten werden.

Oliva: Zusammen mit den Gegenmaßnahmen

durch die Imkereien

können wir das Bienensterben

hoffentlich eindämmen.

»Rund zwei Drittel

unserer Nahrungsmittel

sind von der

Pflanzenbestäubung

durch Bienen

abhängig.«

MARTIN OLIVA

SPAR Mahlzeit!: Wie sehen Ihre

konkreten Maßnahmen aus?

Oliva: Wir setzen uns intensiv mit der

Prävention von Bienenkrankheiten

auseinander. Damit können wir die

Verluste zumindest in unserem

Betrieb gut im Griff behalten und von

Jahr zu Jahr wachsen.

Mandl: Aber auch wir haben noch

Gebiete, aus denen viele Bienen nach

wenigen Tagen nicht mehr zurückkommen.

Von dort müssen wir

abwandern und neue Standplätze

für die Bienen suchen.

Oliva: Sehr ermutigend ist auch, dass

es nach Jahren der Stagnation heute

wieder viele Neuanfänger in der

Imkerei gibt. Sie alle tragen dazu bei,

die Bienenvölker zu vermehren und

dadurch die Bestäubungsleistung

sicherzustellen.

SPAR Mahlzeit!: Wie wichtig sind die

Bienen für uns Menschen – abgesehen

vom wohlschmeckenden Honig?

Oliva: Rund zwei Drittel unserer

Nahrungsmittel sind direkt oder

indirekt von der Pflanzenbestäubung

durch Bienen abhängig und wären

andernfalls gar nicht oder nur in

geringerer Menge und Qualität

vorhanden.

Mandl: Konkret heißt das, allein die

Honigbiene ist für die Bestäubung von

rund einem Drittel der vom Menschen

direkt verzehrten Lebensmittel

verantwortlich. Indirekt profitiert

der Mensch noch mehr: Wichtige

Futterpflanzen unserer Nutztiere

werden durch Bienen bestäubt.

Man denke nur an die Kräuter im

Heufutter für die Kühe. Daher ist die

Biene – hinter Rind und Schwein –

bereits das drittwichtigste Nutztier

in der Landwirtschaft.

FOTOS: ALEXANDER MIKULA / MI-KU.COM, GETTY IMAGES, SPAR

SPAR Mahlzeit!: Wer ist schuld am

Bienensterben?

Stefan Mandl: Es sind viele Faktoren,

die der Biene das Überleben schwermachen:

Krankheiten, die Varroa-

Milben, falsche Tierhaltung, zu viele

Pestizide. Pauschalverurteilungen

sind aber sicher falsch.

Die Honigbiene

ist der wichtigste

Bestäuber unserer

Kulturpflanzen.

Durch den stetigen

Rückgang

der Bienenvölker

ist die flächendeckende

Bestäubung

nicht mehr

gewährleistet,

wodurch es in

den letzten Jahren

zu Ernteminderungen

kam.


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63

Der biologisch geführte Bienenhof Mandl Oliva in Schwechat ist 2010 durch den

Zusammenschluss der beiden Imkereien des Agrarbiologen Stefan Mandl und des

Juristen und Technikers Martin Oliva entstanden. Etwa 7.000 Bienenvölker werden

auf rund 500 Standplätzen in Wien und Niederösterreich bewirtschaftet.

SPAR Mahlzeit!: Können auch Bürger

und Konsumenten aktiv etwas gegen

das Bienensterben tun?

Mandl: Ja, sogar sehr viel! Jeder, der

in seinem Garten bienenfreundliche

Pflanzen setzt und auf Pestizide

verzichtet, hilft bereits mit. Unterstützer,

die es erlauben, auf ihren Grundstücken

Bienenstände zu errichten,

sind ebenfalls sehr wichtig. Und

Konsumenten können mithelfen,

indem sie österreichischen Honig

aus Bio-Landwirtschaft bevorzugen.

»Wer auf

heimische

Bio-Qualität setzt,

wirkt dem Bienensterben

entgegen.«

STEFAN MANDL

SPAR Mahlzeit!: Können Sie das bitte

näher erläutern?

Mandl: Je höher die Nachfrage nach

heimischem Bio-Produken aus

nachhaltiger Landwirtschaft ist,

desto besser können Bienenvölker

überleben, und desto weniger chemische

Schädlingsbekämpfungsmittel

kommen zum Einsatz. Dadurch

werden die Bienen geschont und die

Bestäubungsleistung sowie die

Artenvielfalt sichergestellt.

Oliva: Darüber hinaus tut der Konsument

der Umwelt Gutes, weil durch

den Kauf von inländischem Bio-

Honig lange Transportwege, die beim

Import von Ländern wie Südamerika

oder Asien anfallen, vermieden

werden. Zudem bleibt die Wertschöpfung

im Land.

Mandl: Einen wesentlichen Beitrag

kann auch der Lebensmittelhandel

beitragen, indem er den regionalen,

biologisch erzeugten Honig nicht

anonymisiert und ihn lediglich in

Honig aus EU- bzw. Nicht-EU-Ländern

aufteilt. Wir sind SPAR dankbar,

dass unser Honig unter der

Bio-Marke SPAR Natur*pur eindeutig

als österreichisch gekennzeichnet

ist. Dadurch wird Transparenz und

Sicherheit garantiert, denn der

Konsument sieht auf den ersten Blick,

welche Ware er einkauft.

SPAR Mahlzeit!: Haben Sie einen

Lieblingshonig?

Oliva: Ich habe unseren „Stadthonig“,

der bei SPAR als SPAR Wiener

Natur*pur Bio-Blütenhonig erhältlich

ist, sehr gerne. Bei diesem Mischhonig

schmeckt man die Linden von

den Alleebäumen gut durch. Wien ist

ein sehr gutes Bienentrachtgebiet,

weil kontinuierlich Blüten vorhanden

sind. Außerdem gibt es in der Stadt

praktisch keinen Pestizideinsatz.

Mandl: Ich bevorzuge unseren

Bio-Kräuterhonig. Da werden alle

Honige aus unseren Gebieten, die

im gleichen Zeitraum entnommen

wurden, gemeinsam geschleudert.

Wir lassen unseren Bio-Kräuterhonig

auch extern von anerkannten Untersuchungslabors

untersuchen und

können daher sagen, dass Pflanzenbestandteile

von mehr als 40 verschiedenen

Kräuterarten wie etwa

Schafgarbe, Walderdbeere, Mistel,

Kornblume und Spitzwegerich

nachgewiesen sind. Das ist einzigartig

in Österreich.

SPAR Mahlzeit!: Herzlichen Dank für

das Gespräch. ■

Neu

Farbe, Bukett und Konsistenz des

SPAR Natur*pur Wiener Bio-

Blütenhonigs spiegeln die ganze

Blütenpracht im Jahresverlauf wider,

der Niederösterreichische Bio-

Kräuterhonig zeichnet sich durch

eine besonders große Vielfalt an

natürlichen Inhaltsstoffen in Form

von Kräutern aus.


64 Lehrlingsausbildung bei SPAR

Botschafter

für den fairen Handel

Neu in Österreich: In der SPAR Akademie

Wien gibt es erstmals eine Ausbildung

zum FAIRTRADE-Botschafter.

V. l.: Hartwig Kirner,

Geschäftsführer

FAIRTRADE Österreich,

Ivana Aleksic,

Alois Huber, SPAR-

Geschäftsführer

Wien, Janina Berdynaj,

Mustafa Bayram, Ali

Rahimi, Vize-Obmann

des Vereins „Wirtschaft

für Integration“

sowie Obmann Georg

Kraft-Kinz.

Wussten Sie, dass

Anlässlich des 20-Jahr-

Jubiläums von FAIR-

TRADE Österreich im

Vorjahr hat sich Jörg

Schielin, Leiter der

SPAR Akademie

Wien, etwas ganz Besonderes für

seine Lehrlinge einfallen lassen:

Erstmals in Österreich konnten

rund 90 Jugendliche während ihres

ersten Berufsschuljahres eine

Ausbildung zum FAIRTRADE-

Botschafter machen und erhielten

nach der schriftlichen Prüfung im

Herbst im Rahmen einer Feier eine

Urkunde für ihr Engagement

überreicht. Jörg Schielin über diese

landesweit einzigartige Schulung:

„SPAR ist seit 1999 Partner von

FAIRTRADE und hat mit mehr

als 300 Artikeln das größte FAIR-

TRADE-Sortiment Österreichs.

Daher ist auch das Thema ,Fairer

Handel‘ schon seit vielen Jahren Teil

des verantwortungsvollen, ganzheitlichen

und nachhaltigen Unterrichts

bei SPAR. Mit der Ausbildung

zum FAIRTRADE-

Botschafter wollten wir

einen weiteren wichtigen

Schritt setzen und zeigen,

wie sehr uns das Thema

fairer Handel am Herzen

liegt.“ Denn, so der Akademie-

Leiter weiter: „Immer mehr Menschen

achten beim Einkauf darauf,

dass die Produkte unter fairen

Arbeitsbedingungen hergestellt

werden. Unsere zu FAIRTRADE-

Botschaftern ausgebildeten SPAR-

Lehrlinge können nun aktiv und

kompetent dazu beitragen, dieses

Bewusstsein zu fördern.“

ZUSAMMENARBEIT MIT

FAIRTRADE-EXPERTEN

Die Ausbildung besteht aus einem

mehrstündigen Workshop, in dem

die SPAR-Lehrlinge gemeinsam mit

einem FAIRTRADE-Experten alle

relevanten Informationen rund um

den fairen Handel erarbeiten – von

der Idee und den Anfängen des

Vereins, über die Art und Weise,

wie FAIRTRADE die Kleinbauernorganisationen

in den Entwicklungsländern

fördert, sodass sie ihre

Lebenssituation aus eigener Kraft

verbessern können, bis hin zur

Sortimentsgestaltung und perfekten

Platzierung der Produkte im Markt.

Schielin: „Uns ist vor allem auch die

Umsetzung des erworbenen Wissens

in die Praxis wichtig. Deshalb

müssen die Jugendlichen ihr Wissen

zweimal im Jahr an jeweils zwei

Tagen unter Beweis stellen, bevor sie

die Abschluss-Urkunde bekommen.“

So werden zum Muttertag in SPARjedes

verkaufte Kilogramm

FAIRTRADE Bio-Bananen den

Bauernfamilien in den Anbauländern

hilft, in eine bessere

Zukunft zu schauen?

FOTOS: FOTO-HOEFINGER, ISTOCKPHOTO, SPAR


65

Filialen in eigens dafür aufgebauten

FAIRTRADE-Ständen fair gehandelte

Rosen angeboten, im Herbst

werden die neu erworbenen Kenntnisse

bei Verkostungen von FAIR-

TRADE Bio-Bananen angewandt.

POSITIVES FEEDBACK

Erfreut über dieses Engagement

zeigen sich nicht nur die SPAR-

Kunden, die von der kompetenten

Beratung begeistert sind, sondern

auch FAIRTRADE-Geschäftsführer

Hartwig Kirner: „Unsere Vision ist

es, die Welt ein Stück fairer zu

machen. Das kann uns nur gelingen,

wenn wir alle gemeinsam aktiv

unsere Zukunft mitgestalten. Als

FAIRTRADE-Botschafter können

diese Jugendlichen ihren persönlichen

Teil dazu beitragen, dass die

Menschen in den Produzentenländern

ihr Leben selbstbestimmt und

fair gestalten.“


SPAR Mahlzeit!: Wie kam

es zu der Idee, Lehrlinge zu

FAIRTRADE-Botschaftern

auszubilden?

Jörg Schielin: Den Anstoß

gab das 20-Jahr-Jubiläum

von FAIRTRADE Österreich.

Dafür wollten wir uns

etwas Besonderes und für

Österreich Einzigartiges und

Einmaliges einfallen lassen.

Auf die Idee, aus unseren

Lehrlingen Botschafter des

fairen Handels zu machen,

bin ich gekommen, weil ich

generell der Meinung bin,

„SPAR leistet mit dieser Zusatzausbildung

echte Pionierarbeit.“

JÖRG SCHIELIN, LEITER DER SPAR AKADEMIE WIEN,

ERKLÄRT, WARUM DIE AUSBILDUNG ZUM FAIR-

TRADE-BOTSCHAFTER EINE WICHTIGE SACHE IST.

dass jeder Lehrling und jeder

Mitarbeiter bei SPAR ein

Botschafter des Unternehmens

ist. Und da habe ich

mir gedacht, je besser unsere

Lehrlinge nicht nur über den

Handel, sondern auch über

den fairen Handel Bescheid

wissen, desto professioneller

können sie das Unternehmen

sowie die FAIRTRADE-

Idee repräsentieren und im

Kundenkontakt Bewusstsein

dafür schaffen.

SPAR Mahlzeit!: Wie wurde

die Ausbildung von den

Lehrlingen angenommen?

Jörg Schielin: Sehr gut!

Alle waren mit Herz und

Verstand bei der Sache und

haben gern mitgemacht.

Mehr noch: Sie finden es

cool, dass sie aktiv mithelfen

können, die Lebens- und

Arbeitsbedingungen für die

Menschen in den Entwicklungsländern

zu verbessern.

SPAR Mahlzeit!: Wird es

diese Ausbildung auch in

Zukunft geben?

Jörg Schielin: Da die Aktion

bei unseren Kunden, so

gut ankommt, haben wir

beschlossen, diese Ausbildung

als fixen Bestandteil in

die SPAR Lehrlingsausbildung

aufzunehmen. Das heißt,

dass es ab sofort jedes Jahr

neue FAIRTRADE-Botschafter

bei SPAR geben wird.

Die Pizza in Burgerform.

Neu: der Pizzaburger von Dr. Oetker.

Für alle, die Pizza mögen und Burger lieben. Innen

supersaftige Pizza, außen knuspriger Burger.

Greift ihn, beißt ihn.

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66 Für Sie getestet

Mein Lieblingsprodukt

Die SPAR Mahlzeit!-Redaktion präsentiert

ihre persönlichen Produktlieblinge.

Angelika Kratzig

VISUELLE GESTALTUNG SPAR MAHLZEIT!

»Der nachhaltig gefangene SPAR Thunfisch eignet sich

super als schnelle Zwischenmahlzeit. Besonders toll

finde ich, dass ich mit dem Trackingcode auf der Dose

selbst nachprüfen kann, wie, wo, wann und sogar

unter welchem Kapitän der Fisch gefangen wurde.«

FOTOS: LYDIA STÖCKL, GETTY IMAGES, PACIFICAL, SPAR

KÖSTLICHER SNACK

Mit Zutaten wie Zwiebeln, Kapern,

Oliven und Mayonnaise lässt sich der

SPAR Thunfisch im Nu in einen Aufstrich

oder Pizzabelag (Rezept auf S.

38) verwandeln. Weitere Rezepte auf

www.mahlzeit-rezeptwelt.at.

NACHHALTIG VOM MEER BIS INS REGAL

Die gesamte Produktionskette des

Dosenthunfisches wurde vom weltweit

anerkanntesten Siegel für nachhaltige

Fischerei, dem MSC (Marine Stewardship

Council), zertifiziert. Mit dem MSC-

Siegel und dem WWF-Logo auf der

Dose ist Nachhaltigkeit garantiert.

RÜCKVERFOLGBARE

HERKUNFT

Der QR-Code auf dem

Karton führt zu einem Video,

das zeigt, wie der SPAR

Thunfisch gefangen wird.

SCHONENDE FANGMETHODE

Die Skipjack-Thunfische werden

in den Fanggebieten der PNA-

Nationen im westlichen Pazifik

mit besonders schonenden

Ringwadennetzen gefangen,

sodass Beifang weitgehend

vermieden wird.


„Ich bin keine Vegetarierin.

Aber ich liebe Veggie!“

Gwyneth Paltrow

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Alternativen zu Wurst mit tierischer Herkunft. Für alle,

die auf Fleisch verzichten oder bewusst hin und wieder einen

fleischlosen Tag einlegen möchten!

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