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<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG)<br />

Pressereferat<br />

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14. Februar 2013<br />

Nr.: 06/2013<br />

I N H A L T<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong><br />

ZVG-Präsident und Deutsche Blumenfee begeistern Kanzlerin mit Gärtnergruß<br />

Blumen zum Valentinstag: Frühling und Freude für Bundeskanzlerin Merkel<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Gespräch mit Bundeskanzleramt<br />

ZVG thematisiert Probleme der Branche und fordert Lösungen von Politik ein<br />

Valentinstag sorgt bei Einzelhandelsgärtnereien und Floristen für zusätzliche Umsätze<br />

Blumen ungeschlagen das beliebteste Valentinstaggeschenk<br />

Neue Webpräsenz des BVE<br />

Exklusiver Login-Bereich für Mitgliedsbetriebe<br />

ZVG-Präsident Mertz motiviert die Staudengärtner<br />

Bund deutscher Staudengärtner plant 10.000 Euro für Nachwuchswerbemaßnahmen ein<br />

BIP mit allen Möglichkeiten erhalten oder Wachstum begrenzen?<br />

Unterschiedliche Diskussionsansätze bei der BdS-Wintertagung<br />

Freilandstauden in Versuchen, Sichtung und Verwendung<br />

BdS-Arbeitskreise eng vernetzt mit Staudengärtnern<br />

2<br />

2<br />

3<br />

4<br />

4<br />

5<br />

6<br />

Spektrum <strong>Gartenbau</strong><br />

Verkaufsschlager Valentinstag<br />

Bilanz und Prognosen zum 14. Februar<br />

7


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 2<br />

ZVG-Präsident und Deutsche Blumenfee<br />

begeistern Kanzlerin mit Gärtnergruß<br />

Blumen zum Valentinstag: Frühling und Freude für Bundeskanzlerin Merkel<br />

(ZVG) Am heutigen Vormittag, dem 14. Februar, überreichten Jürgen Mertz, Präsident des<br />

<strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG), und die Deutsche Blumenfee 2012/2013, Dominique<br />

Ostheeren, den Blumengruß der Gärtner und Floristen zum Valentinstag an Bundeskanzlerin<br />

Dr. Angela Merkel.<br />

Die amtierenden Deutsche Blumenfee hat in ihrem Arrangement für die Bundeskanzlerin<br />

eine abwechslungsreiche Fülle an Frühlingsblüten verarbeitet: Tulpen, Ranunkeln, Traubenhyazinthen,<br />

Jasmin, Terzetten, Anemonen, Freesien – sie alle vereinen sich in farbharmonischen<br />

Pastelltönen zu einem eleganten Strauß, der frühlingshaftes Ambiente versprüht.<br />

„Frühlingsblüher sind meist Zwiebelgewächse. Sinnbildlich stehen diese für das Ende des<br />

Winters und die beginnende Zeit des Wachstums, denn die Zwiebel ruht lange Zeit unter der<br />

Erde, um nun in voller Pracht zu gedeihen.“ erläutert die 25jährige Floristmeisterin, die den<br />

Strauß eigenhändig kreierte.<br />

Sichtlich beeindruckt nahm die Bundeskanzlerin den duftenden Frühlingsstrauß entgegen.<br />

Sie freute sich über die besondere Kreation und dankte den Stellvertretern der grünen Branche.<br />

Traditionell wird vom ZVG seit vielen Jahren der blumige Gärtnergruß zum 14. Februar in<br />

Namen der deutschen Gärtnerinnen und Gärtner an den regierenden Kanzler oder die Kanzlerin<br />

überreicht.<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Bundeskanzlerin Angela Merkel freut sich über den Gärtnergruß zum Valentinstag, den ZVG-<br />

Präsident Jürgen Mertz und Dominique Ostheeren, Deutsche Blumenfee 2012/2013 ihr heute<br />

überreichten. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gaertnergruss1_pd06_2013.JPG<br />

ZVG-Präsident Jürgen Mertz überbringt Bundeskanzlerin Angela Merkel herzliche Grüße der<br />

deutschen Gärtnerinnen und Gärtner. Deutsche Blumenfee 2012/2013 und Floristmeisterin,<br />

Dominique Ostheeren (rechts), die den Strauß eigenhändig kreierte. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gaertnergruss2_pd06_2013.JPG<br />

<strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Gespräch mit Bundeskanzleramt<br />

ZVG thematisiert Probleme der Branche und fordert Lösungen von Politik ein<br />

(ZVG) Nach dem Valentinsgruß an Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich der geschäftsführende<br />

Vorstand des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG) zum Gespräch mit Ministerialrat<br />

Stefan Schulz im Bundeskanzleramt.<br />

Als einer der Schwerpunkte dieses Treffens standen für ZVG-Präsident Jürgen Mertz die<br />

Folgen der Lage des Bundesprogramms Energieeffizienz im Vordergrund, dass die aktuellen<br />

Mittel für noch eingegangene Anträge nicht ausreichen. Mertz mahnte dringend zu einer<br />

schnellstmöglichen Lösung. Er verdeutlichte die erheblichen Probleme und Auswirkungen<br />

auf seine Berufskollegen, die Nöte der Betriebe und insistierte auf eine baldige Regelung<br />

zum Wohle des gärtnerischen Berufsstandes. Mertz machte deutlich, dass der ZVG bereits<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 3<br />

an einem Energiekonzept zur Vorlage an die Ministerien arbeitet, in dem ausdrücklich die<br />

Rahmenbedingungen und Leistungen der Gärtner formuliert werden.<br />

Ein weiterer Fokus im Gespräch lag auf Ausgleichsmaßnahmen im Sinne der Kompensationsverordnung.<br />

Vizepräsident Andreas Lohff verdeutlichte die Problematik an einem konkreten<br />

Beispiel aus Lübeck, wonach eine Friedhofsfläche künftig nicht für innerstädtisches Grün<br />

sondern <strong>als</strong> Baufläche genutzt werden soll.<br />

Zum einen bestärkte Schulz die Vertreter des ZVG, das dringende Interesse an der Kompensationsverordnung<br />

weiterhin zu bekunden und gab sich gleichzeitig zuversichtlich, dass<br />

zwischen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz<br />

(BMELV) und Bundesumweltministerium (BMU) eine einvernehmliche Lösung gefunden<br />

wird.<br />

Außerdem skizzierte der ZVG die überaus erfolgreichen Projekte des <strong>Gartenbau</strong>s und lud<br />

das Kanzleramt zu einer aktiven Beteiligung ein. Der Bundeswettbewerb für Stadtgrün „Entente<br />

Florale“, mit einer durchweg positiven Entwicklung und einer auch in diesem Jahr wieder<br />

hohen Städtebeteiligung, bietet an dieser Stelle einen idealen Anknüpfungspunkt. Aber<br />

auch die Bundesgartenschauen <strong>als</strong> Motor grüner Stadtentwicklung hob Mertz hervor. Die<br />

Internationale Gartenschau 2017 in Berlin wird einen Höhepunkt darstellen und der Bundesregierung<br />

Gelegenheit bieten, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren.<br />

„Wir haben mit Ministerialrat Stefan Schulz einen konstruktiven Meinungsaustausch führen<br />

und wichtige Zielsetzungen für die <strong>Gartenbau</strong>branche thematisieren können“, so das Resümee<br />

von Präsident Mertz aus Berlin.<br />

Bildunterschriften/<strong>Download</strong>s:<br />

ZVG-Präsident Jürgen Mertz im Gespräch über wichtige Lösungen für die <strong>Gartenbau</strong>branche<br />

mit Ministerialrat Stefan Schulz. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gespraech1_pd06_2013.JPG<br />

ZVG-Gener<strong>als</strong>ekretär Dr. Siegfried Scholz, ZVG-Vizepräsident Hartmut Weimann, Deutsche<br />

Blumenfee 2012/2013, Dominique Ostheeren, ZVG-Präsident Jürgen Mertz, Ministerialrat<br />

Stefan Schulz, ZVG-Vizepräsident Andreas Lohff, (v.l.) im Bundeskanzleramt. Foto: ZVG<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gespraech2_pd06_2013.JPG<br />

Valentinstag sorgt bei<br />

Einzelhandelsgärtnereien und Floristen für zusätzliche Umsätze<br />

Blumen ungeschlagen das beliebteste Valentinstaggeschenk<br />

(ZVG/BVE) Blumensträuße sind nach wie vor das beliebteste Geschenk zum Valentinstag<br />

und gehen am 14. Februar am häufigsten über die Ladentheke. Viele Kunden greifen zum<br />

Klassiker und kaufen rote Rosen. „Doch auch immer häufiger werden Blumengestecke, bepflanzte<br />

Schalen oder Topfpflanzen verschenkt“, so Jürgen Herrmannsdörfer, Vorsitzender<br />

des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE). Der gärtnerische Fachhandel hat sich<br />

diesem Trend angepasst und hält ein breites Sortiment an blumigen und pflanzlichen Geschenkprodukten<br />

für diesen besonderen Tag bereit.<br />

Zusätzlich erläutern der BVE und das Grüne Medienhaus (GMH) in einer informativen und<br />

unterhaltsamen Mitteilung an die Verbraucherpresse die Hintergründe und kreativen Möglichkeiten<br />

zum Tag der Liebenden. So kommt in der aktuellen Meldung u.a. ein renommierter<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 4<br />

Paartherapeut zu Wort, der die große Bedeutung blumiger und pflanzlicher Geschenke für<br />

den Wert und die Stabilität einer Beziehung hervorhebt.<br />

Neue Webpräsenz des BVE<br />

Exklusiver Login-Bereich für Mitgliedsbetriebe<br />

(ZVG/BVE) Mit einem neuen Onlineauftritt bietet der Bundesverband Einzelhandelsgärtner<br />

(BVE) den Besuchern Qualität und Benutzerfreundlichkeit, wichtige Informationen und wertvolle<br />

Inhalte.<br />

Wie bekomme ich schnell und unkompliziert die Merkblätter und Newsletter des BVE? Gibt<br />

es Fotos, die ich für meine betrieblichen Marketingzwecke nutzen kann? Wie setzt sich eigentlich<br />

der Vorstand des BVE zusammen?<br />

Diese und viele weitere Fragen werden nun auf<br />

www.bundesverband-einzelhandelsgaertner.de beantwortet. Auf dieser Website erfahren<br />

Interessierte nicht nur alles über die Struktur und Aufgaben des BVE, sondern finden auch<br />

wichtige Branchendaten des Fachhandels, die Pressemitteilungen des BVE sowie die Informationen<br />

aus den Top- Ten-Listen für den deutschen Zierpflanzenmarkt.<br />

Besonders interessant ist die Internetpräsenz für die Mitgliedsbetriebe der <strong>Gartenbau</strong> Landesverbände.<br />

Diese haben die Möglichkeit, im Login-Bereich die Newsletter, Merkblätter<br />

aber auch professionelles Bildmaterial, das in Fotoshootings des Grünen Medienhauses<br />

(GMH) entstanden ist, herunterzuladen und für die eigenen Marketingzwecke zu nutzen. Um<br />

auf den Login-Bereich zugreifen zu können, benötigen die Mitgliedsbetriebe nur den Benutzernamen<br />

und das Passwort. Diesen erhalten sie bei ihrem <strong>Gartenbau</strong>-Landesverband.<br />

Neben den beiden Webpräsenzen für Konsumenten www.ihre-gaertnerei.de und<br />

www.premium-gaertnerei.de nutzt der BVE diese Onlineplattform zur Außendarstellung. Die<br />

Website wurde von gia-online (www.gia-online.de), einer Abteilung der Förderungsgesellschaft<br />

<strong>Gartenbau</strong> (FGG), realisiert. Offiziell wurde die Internetseite auf der Internationalen<br />

Pflanzenmesse (IPM) vorgestellt und steht nun für die Mitgliedsbetriebe bereit.<br />

ZVG-Präsident Mertz motiviert die Staudengärtner<br />

Bund deutscher Staudengärtner plant 10.000 Euro für Nachwuchswerbemaßnahmen<br />

ein<br />

(ZVG/BdS) Am 7. Februar fand in Grünberg die Mitgliederversammlung des Bundes deutscher<br />

Staudengärtner (BdS) statt. Der Präsident des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> (ZVG),<br />

Jürgen Mertz, nannte das Thema Ausbildung <strong>als</strong> eines seiner zentralen Schwerpunkte und<br />

appellierte an die Staudengärtner, die ZVG-Nachwuchs- und Imagekampagne zu unterstützen.<br />

Walter Holbeck, Ausbildungsreferent im ZVG, stellte eindrücklich dar, dass sich der<br />

gärtnerische Berufsstand <strong>als</strong> einer von 340 Ausbildungsberufen im Hinblick auf sinkende<br />

Bewerberzahlen intensiv um geeignete Nachwuchskräfte bemühen muss. In den Regionen<br />

sind hierbei Aktivitäten der einzelnen Betriebe überaus wichtig. Über die Nachwuchs- und<br />

Imagekampagne des ZVG informierte Michael Legrand vom Grünen Medienhaus (GMH). Die<br />

Mitglieder des BdS beschlossen, bis zu 10.000 Euro zur Förderung der Nachwuchswerbung<br />

für Staudengärtner einzusetzen. Einige Maßnahmen, wie Presseberichte, wurden bereits<br />

festgelegt.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 5<br />

Mertz hob die Bedeutung des BdS <strong>als</strong> eigenständige Ausbildungsfachrichtung hervor, die er<br />

dementsprechend stärker in die Gremienarbeit einbinden wolle. Die Mitglieder zeigten sich<br />

beeindruckt von der Fachkompetenz und dem kollegialen Umgang des neuen ZVG-<br />

Präsidenten. Beate Zillmer, Vorsitzende des BdS, kündigte an, den Aufruf zu engerer Zusammenarbeit<br />

in den verschiedenen Bereichen aufzugreifen. Sie stellte zudem die Ergebnisse<br />

einer internen Umfrage bei Auszubildenden der Fachrichtung Stauden vor. Von 32 Befragten<br />

würden 30 ihren Betrieb weiterempfehlen. Die Motivation, den Beruf zu wählen, war<br />

hauptsächlich „das Arbeiten mit der Natur“.<br />

Bildunterschriften/<strong>Download</strong>s:<br />

Ausbildung war das Hauptthema: ZVG-Ausbildungsreferent Walter Holbeck, der BdS-<br />

Vorsitzenden Beate Zillmer, Michael Legrand (GMH) und ZVG-Präsident Jürgen Mertz (v.l.)<br />

Foto: BdS Banse<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/thema_ausbildung_pd06_2013.JPG<br />

Zu vielen verbandlichen Themen diskutierten die Staudengärtner lebhaft mit ZVG-Präsident<br />

Jürgen Mertz. Foto: BdS Banse<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/diskussion_mertz_pd06_2013.JPG<br />

Verbandlich gut vertreten fühlten sich die Staudengärtner von ZVG-Präsident Mertz, der zu<br />

aktuellen Themen des ZVG detailliert berichtete. Foto: BdS Banse<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/bericht_mertz_pd06_2013.JPG<br />

BIP mit allen Möglichkeiten erhalten oder Wachstum begrenzen?<br />

Unterschiedliche Diskussionsansätze bei der BdS-Wintertagung<br />

(ZVG/BdS) Vom 6. bis 8. Februar fand in Grünberg die BdS-Wintertagung statt. Wichtige<br />

Themen zu Herausforderungen und Zukunft des <strong>Gartenbau</strong>s und Staudenbetriebs wurden in<br />

vielfältigen Vorträgen diskutiert.<br />

Die Effizienzsteigerung ist kein Weg zur Energieeinsparung, so der portugiesische Experte<br />

Dr. Gualter Barbas Baptista. Mit einem ressourcensparenden Auto werde beispielsweise<br />

meist mehr gefahren. Er plädiert für eine Wachstumswende, das sogenannte “down-scaling“<br />

oder „degrowth“. Dazu zeigte Baptista Möglichkeiten zur Umsetzung in Gesellschaft und<br />

<strong>Gartenbau</strong> auf. Die Staudengärtner, die sich u.a. aus eigener Initiative mit torfreduzierten<br />

Substarten beschäftigen, nahmen die Ansätze positiv auf.<br />

„Wenn wir nicht alle Ressourcen – Alte, Frauen und Migranten- in der Produktion nutzen,<br />

wird unser BIP um mehr <strong>als</strong> 16 % sinken“, war hingegen der Ansatz von Dr. Bernd Eitner,<br />

MANDEV EUROPE GmbH. Bis 2030 werden 7 Millionen Arbeitskräfte -davon 5,3 Millionen<br />

Fachkräfte- fehlen, insbesondere auf dem Land. Die benannten Zielgruppen müssten sowohl<br />

<strong>als</strong> Kunden wie auch <strong>als</strong> Mitarbeiter durch besondere Maßnahmen, z.B. Ethnomarketing<br />

oder Arbeitsplatzveränderungen, gewonnen werden.<br />

Dirk Teuber von der Landwirtschaftskammer in Nordrhein-Westfalen sprach zum Thema Zertifizierung.<br />

Die Zertifizierung ist ein Verfahren, um die Erhaltung bestimmter Anforderungen<br />

nachzuweisen, jedoch kein Gütesiegel, welches die Qualität eines Produktes beschreibt,<br />

differenzierte Teuber. Eine Kombination von Zertifizierung und Qualitätszeichen ist für den<br />

BdS nicht zielführend. Eine Zertifizierung wird nur für wenige Mitglieder erforderlich sein, so<br />

der abschließende Konsens der Diskussion.<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 6<br />

Rainer Wilke vom Pflanzenschutzamt in Bonn empfahl den rund 50 Teilnehmern der Tagung,<br />

sich bei der Schädlingsbekämpfung das Ziel zu setzen, Schädlinge zu eliminieren.<br />

Eine bloße Reduktion führe unweigerlich zu Folgebehandlungen. Neben vielen praxisnahen<br />

Hinweisen und aktuellen Informationen berichtete er auch ausführlich über die Neuerungen<br />

im Pflanzenschutzrecht.<br />

Ein wichtiger Bestandteil der BdS-Wintertagung ist die Hausmesse, an der sich dieses Jahr<br />

14 Firmen beteiligten. Die BdS-Wintertagung 2014 wird um einen halben Tag verkürzt und<br />

findet vom 11. bis 13. Februar in Grünberg statt.<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Die BdS-Hausmesse ist ein Treff der Branche für viele spezielle Staudenprodukte.<br />

Foto: BdS Banse<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/hausmesse_pd06_2013.JPG<br />

Freilandstauden in Versuchen, Sichtung und Verwendung<br />

BdS-Arbeitskreise eng vernetzt mit Staudengärtnern<br />

(ZVG/BdS) Die Staudensichtung ist eng mit der BdS-Öffentlichkeitsarbeit vernetzt. So berichtete<br />

Klaus-Peter Manig <strong>als</strong> Vorsitzender des Arbeitskreises Werbungs- und Öffentlichkeitsarbeit<br />

über die aktuelle Staude des Jahres „Euphorbia“. Die neue Internetseite<br />

www.staude-des-jahres.de und die Werbemedien werden sehr gut angenommen. Professor<br />

Cassian Schmidt stellte in Vertretung von Professor Bernd Hertle die Bewertungsergebnisse<br />

des Arbeitskreises Staudensichtung für die Gattung Euphorbia detailliert vor. Sie sind unter<br />

„www.staudensichtung.de“ abrufbar und wurden in die BdS-Werbemedien integriert. Der Arbeitskreis<br />

Pflanzenverwendung setzt die Entwicklung von Schattenstaudenmischungen fort,<br />

berichtete Professor Schmidt. Konzepte und Ideen werden auch hier mit den Praktikern diskutiert.<br />

2013 wird ein bundesweiter Versuch zu Düngung und Substraten in Freilandstauden beginnen,<br />

erläuterte Matthias Großmann, Leiter des BdS-Arbeitskreises Forschung und Entwicklung,<br />

die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Lehr- und Versuchsanstalten. Insgesamt<br />

gibt es derzeit fünf Arbeitsgruppen, die von Dr. Andreas Wrede, Landwirtschaftskammer<br />

Schleswig-Holstein, koordiniert werden und in den Arbeitskreis Koordinierung Versuchswesen<br />

Zierpflanzenbau eingebettet sind.<br />

Lüder Nobbmann, Vorsitzender des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) regte bei der<br />

BdS-Vortragstagung an, durch entsprechende Versuche und Initiativen Hemmnisse zur<br />

Staudenverwendung auf dem Friedhof abzubauen. Der BdS vereinbarte mit Nobbmann, die<br />

genannten Problemfelder gemeinsam zu bearbeiten.<br />

Professor Cassian Schmidt wurde in seinem Amt <strong>als</strong> Vorsitzender des BdS- Arbeitskreises<br />

Pflanzenverwendung einstimmig bestätigt. Professor Dr. Bernd Hertle wurde ebenfalls einstimmig<br />

in Abwesenheit <strong>als</strong> Vorsitzender des BdS-Arbeitskreises Staudensichtung wiedergewählt.<br />

Beate Zillmer dankte den beiden Arbeitskreisvorsitzenden stellvertretend für alle<br />

darin Engagierten für ihre wertvolle Arbeit, die wichtige Fundamente für die Weiterentwicklung<br />

der Sortimente und neue Wege für die Verwendung aufzeigt.<br />

Bildunterschrift/<strong>Download</strong>:<br />

Beate Zillmer dankt Professor Cassian Schmidt nach seiner Wiederwahl <strong>als</strong> Vorsitzender<br />

des Arbeitskreises Pflanzenverwendung für sein Engagement.<br />

www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/wahl_schmidt_pd06_2013.JPG<br />

Mehr Informationen zum <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> im Internet : www.g-net.de


14. Februar 2013 Informationsdienst des <strong>Zentralverband</strong>es <strong>Gartenbau</strong> e.V. (ZVG) Seite 7<br />

Verkaufsschlager Valentinstag<br />

Bilanz und Prognosen zum 14. Februar<br />

(AMI) Der erste Geschenkanlasstag des Jahres wird wie immer mit Spannung erwartet. In<br />

diesem Jahr liegt der Tag der Liebenden direkt hinter den Karnev<strong>als</strong>tagen, was sich stark auf<br />

den Umsatz auswirken kann.<br />

Im Jahr 2012 lag der Valentinstag vor den tollen Tagen und verlief nach Analysen der Agrarmarkt<br />

Informations-Gesellschaft mbH (AMI) durchaus zufriedenstellend und erreichte das<br />

Vorjahresniveau knapp. Auch die Mitglieder des Verbandes des Deutschen Blumen-, Großund<br />

Importhandels (BGI) zeigten sich im Durchschnitt recht zufrieden mit dem Valentinsgeschäft<br />

2012, wobei es jedoch regionale und meist witterungsbedingte Unterschiede gab.<br />

Erfreulich ist auch, dass die Blumenfachgeschäfte ihren Anteil an den privaten Ausgaben für<br />

Schnittblumen in der Valentinswoche 2012, verglichen mit dem Vorjahr, leicht ausbauen<br />

konnten. Die Umsatzträger bei den Schnittblumen waren im vergangenen Jahr Rosen und<br />

Tulpen. Die blühenden Zimmerpflanzen erreichten am Valentinstag 2012 rund ein Drittel der<br />

privaten Ausgaben.<br />

In diesem Jahr hat der Handel schon früh Werbebotschaften zum Valentinstag gestreut.<br />

Oftm<strong>als</strong> waren diese Hinweise von einer Fülle an Angeboten umgeben, die teilweise auch<br />

erst zum 14.Februar zu erhalten sind. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Angebote und die<br />

frühe Präsenz des Valentinstags in der Werbung auf die Verkaufszahlen und die Ausgaben<br />

in den unterschiedlichen Einkaufsstätten auswirken werden.<br />

Wir freuen uns über den Abdruck unserer Artikel in Ihren Medien und bitten um einen entsprechenden Quellenverweis<br />

sowie Zusendung eines Belegexemplars.<br />

Die hier zum <strong>Download</strong> zur Verfügung gestellten Bilder unterliegen dem Schutz des Urheberrechts. Der <strong>Zentralverband</strong><br />

<strong>Gartenbau</strong> e.V. stellt sie Journalisten ausschließlich für publizistische Zwecke und im Rahmen des Presse-<br />

und Urheberrechts kostenfrei zur Verfügung. Jede anderweitige Verwendung, insbesondere die Weitergabe<br />

oder der Einsatz für gewerbliche Zwecke, bedarf der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den ZVG. Veränderungen<br />

der Bilder, außer Größenanpassungen, sind untersagt; insbesondere dürfen die Bilder nicht verfremdet<br />

oder sinnverändernd, in einem sachfremden Zusammenhang oder Umfeld eingesetzt werden. Als Quellenangabe<br />

verwenden Sie bitte „Quelle: <strong>Zentralverband</strong> <strong>Gartenbau</strong> e.V.“ und übersenden unserem Referat<br />

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein Belegexemplar.<br />

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