Workshop D_Folien_Maria Schmid.pdf

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Workshop D_Folien_Maria Schmid.pdf

01.04.2013

Thementreffen: Führungssupport

«spezielle Förderung»

Wie schaffe ich Verbindlichkeiten und

begleite die Lehrpersonen in der

Entwicklung einer gemeinsamen

Beurteilungskultur?

Maria Schmid, Leiterin Schulentwicklung, Menzingen ZG & SWC FHNW

Beurteilungskultur aufbauen

• Ausgangslage

• Verantwortung und Rolle der Schulleitung

• Rolle und Aufgaben der Steuergruppe

«Ohr am Kollegium»


Kommunikation in die Teams

Steuerungswissen in der Steuergruppe generieren

Massnahmen in der SL

Vernehmlassung oder Vorvernehmlassung

Moderation an Gesamtteamveranstaltungen

UT - Leitungen

• Gedanken für die Weiterentwicklung

• Diskussion

Schule Menzingen

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Lern - Förderkreislauf

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Schulleitung - Steuergruppe

Gemeinsame Visionsarbeit

Woher kommen wir –

wohin wollen wir?

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Kantonale Ausgangslage

Beurteilungsgrundsätze B&F

Schule Menzingen

Gemäss Grundsatz 1 nach B&F: Beurteilungskultur innerhalb der Schule entwickeln, umsetzen

und prüfen

Beurteilen, auch das professionelle, weist grundsätzlich subjektive Anteile auf. Das Beurteilen

nach testtheoretischen Gütekriterien (Objektivität, Validität (Gültigkeit), Reliabilität (Zuverlässigkeit)) ist für die

einzelne Lehrperson im Unterrichtsalltag kaum leistbar. Beurteilen und Fördern strebt deshalb eine kohärente

Beurteilungskultur an, die Subjektivität vermindert und innerhalb der Schule entwickelt, umgesetzt und

überprüft wird.

Die Lehrpersonen und die Unterrichtsteams streben diese Beurteilungskultur an durch:

- Umsetzen der vorliegenden Grundsätze Beurteilen und Fördern B&F

- Kennen und Einhalten der rechtlichen Grundlagen

- Berücksichtigen der schulinternen Entscheidungen, Beschlüsse und Absprachen

Diese Beurteilungskultur ist erkennbar an folgenden Aktivitäten:

- Die Schule nutzt die Auseinandersetzung mit Qualitätsmerkmalen einer zielorientierten Beurteilung

als Chance zur ständigen Weiterentwicklung durch schulinterne Weiterbildungen, pädagogische

Konferenzen, kollegiales Feedback.

- Die Verfahren und Kriterien der Beurteilung werden von den Lehrpersonen in einem kommunikativen

Prozess festgelegt. Somit werden subjektive Urteilsanteile vermindert, unterschiedliche

Standpunkte einander angenähert und eine Einheit der Auffassung und Ansprüche entwickelt.

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Vorgaben der Schulleitung

Zeitlicher Ablauf

Schule Menzingen

Zeitpunkt Klassenlehrperson Fachlehrpersonen LehrerOffice

frühzeitig

im 1. Semester

definiert die SuS von welchen sie

Einträge der Fachlehrpersonen

erwartet

im 1. Semester pädagogische Konferenz (nur im Schuljahr 2011/12)

ganzes Schuljahr

mind. 1 Woche

vor der Zeugniskonferenz

1

kann Beobachtungen im

LehrerOffice eintragen

kann Beobachtungen im

LehrerOffice eintragen

>SchülerInnen

>Journal

>Kompetenzraster

>Beurteilungsbogen

alle Beurteilungen sind eingetragen alle Beurteilungen sind eingetragen >Beurteilung

>Verhalten

mind. 1 Woche

vor der

Zeugnisabgabe

In der Zeugniskonferenz 1 werden die SuS mittels kommunikativer Validierung

beurteilt. Die Klassenlehrperson trägt die Gesamtverantwortung

und entscheidet über die abschliessende Beurteilung.

>Beurteilung

>Verhalten

>Kompetenzraster

>Beurteilungsbogen

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Vorgaben der Schulleitung

Neues Zeugnis - Grundsätze

Grundhaltung

Schule Menzingen

Klassen-, Fachlehrpersonen, HeilpädagogInnen und Spezialisten sind ihrer Funktion entsprechend,

gleichermassen am Prozess der kommunikativen Validierung beteiligt.

Konferenzen

Es finden pro Schuljahr zwei Zeugniskonferenzen mit allen Lehrpersonen der Teams statt. Im Schuljahr 11/12

findet eine zusätzliche pädagogische Konferenz statt.

‣ Die pädagogische Konferenz wird von der SHL geleitet. Abläufe und Grundhaltung der kommunikativen

Validierung sowie Beteiligung der Fachlehrpersonen werden aufgezeigt und geklärt.

‣ Die Zeugniskonferenz 1 findet individuell, nach Absprache mit den Beteiligten, vor der Zeugnisabgabe des 1.

Semesters statt. Grundlage für diese Konferenz sind die im Lehreroffice eingetragenen Beurteilungen.

‣ Die Zeugniskonferenz 2 findet individuell, nach Absprache mit den Beteiligten, vor der Zeugnisabgabe des 2.

Semesters statt. Grundlage für diese Konferenz sind die im Lehreroffice eingetragenen Beurteilungen.

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Gemeinsame Beurteilungskultur

entwickeln

Schule Menzingen

• Neues Zeugnis / Pädagogische Konferenz

• Arbeitspapier der Schulhausleitung Oberstufe

• Ausgangslage:

• Im Rahmen des neuen Zeugnisses muss zwingend

eine Absprache vor der Zeugnisausgabe zwischen

der Klassenlehrperson und den Fachlehrpersonen

stattfinden.


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Gemeinsame Beurteilungskultur

entwickeln

Schule Menzingen

• Unterrichtsteam „neue Meldezettel“:

• Das Unterrichtsteam befasst sich mit der

Ausarbeitung neuer Meldezettel, welche

unterstützend für das neue Zeugnis mit den

Lern-, Sozial und Selbstkompetenzen wirken

(siehe Indikatoren auf Beobachtungs- und

Beurteilungsunterlagen). Diese sollen evt.

nach den Sportferien eingesetzt werden

können (Probedurchlauf).

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Steuerungswissen aus der Steuergruppe

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Steuerungswissen aus der Steuergruppe

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Steuergruppenmitglieder =

UT Leitungen

Schule Menzingen

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Eigenverantwortliches Lernen

Schule Menzingen

Dokument für die ganze Schule durch die Steuergruppe entwickelt

Lern- und Arbeitsstrategien

anwenden

Metakognition – Sich beim

Lernen über die eigene

Schulter schauen

Motivation - Sich selber auf

Trab halten und an seine

Möglichkeiten glauben

Eigenverantwortliche

Lerner

Kommunikation

Soziales Lernen – Ich und die anderen

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Metakognition – Sich beim Lernen über die eigene

Schulter schauen

Kriterien

eigenverantwortliche

Lerner…

…steuern, beobachten

und kontrollieren ihr

Lernen und Denken

…verstehen es, ihre

eigenen Stärken und

Schwächen einzuschätzen

Indikatoren

Ich spreche mit der Lehrperson oder in

der Lerngruppe über die Qualität von

meinen Lernergebnissen.

Ich kann meine Überlegungen

den anderen mitteilen.

Ich kann bei einer Aufgabe die Fehler

analysieren und für mich Veränderungen

im Vorgehen formulieren.

Ich kenne meine Stärken und kann sie

benennen.

Ich formuliere wo ich mich verbessern

kann.

Ich kann mein Lernverhalten und meine

Lernleistung selber einschätzen und

daraus Rückschlüsse ziehen für weiteres

Vorgehen.

Beispiele für den Unterricht

Materialien

Meta-Maus

mündlich: lautes Denken

schriftlich: Lösungsweg notieren

Schatzheft/Ich-Heft Dialog

Selbstbeurteilung

Selbsteinschätzung (s. Ethik,

Lebenskunde)

Gemütsgesichter

Gefühlsbarometer

IF = Bürozeit

Instrumente

Methoden

Reflexion z.B. mit

Schreibauftrag koppeln

Lernjournal

Portfolioarbeit

Orientierungsgespräche

mit Lerndokumentation

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Anforderungen an Lehrpersonen

• Verzicht auf stark direktive Steuerung des Unterrichts

• Den Lernenden Handlungsspielräume und

Eigeninitiative ermöglichen

Schule Menzingen

• Direkte Förderung von Lern- und Arbeitsstrategien

und kooperativem sowie sozialem Lernen

• Vorbereitung und Gestaltung einer Lernumgebung,

in der Lernende Lernprozesse zunehmend

selbstverantwortlich steuern und reflektieren

• Im Unterricht die Lernenden beobachten, anregen,

beraten und unterstützen

Quelle: A. Riedl. selbst gesteuert Lernen. (2006) Lehrstuhl für Pädagogik. München. Power Point

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UT als Qualitätsteam

Schule Menzingen

UT als Arbeitsteam

UT als Lernteam

maria.schmid@schule.menzingen.ch Quelle: iqes online Qualitätsmanagement Zug 16

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Merkmale nachhaltiger

Unterrichtsentwicklung

1. Qualifizierung aller Beteiligten durch schulinterne

sowie berufsbegleitende Weiterbildung

2. Konsequentes Arbeiten in Teams

3. Regelmässiges Trainieren von notwendigen

Fähigkeiten

4. Entwicklung schulinterner Curricula verbunden mit

allen Dimensionen eines erweiterten Lern- und

Leistungsbegriffs

5. Regelmässige Reflexion und Evaluation zu Zielen und

Wirkungen (Verknüpfen von UE und QM)

6. Entwicklungsorientierte Führung durch die SL

7. Einbezug der Schule in einem Netzwerk innovativer

Schulen (nach J.Bastian, 2007)

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