PH Notizen 78 - Fachhochschule Nordwestschweiz

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PH Notizen 78 - Fachhochschule Nordwestschweiz

PH Notizen Nr. 78 | August/September 2013

EDITORIAL

Sehr geehrte Frau Kollegin

Sehr geehrter Herr Kollege

Gegenwärtig findet die Vernehmlassung zum

Lehrplan 21 statt. Ich habe einige Mitglieder der

Hochschule gebeten, zu ihrem jeweiligen Fachgebiet

eine Stellungnahme abzugeben, die wir

dann in der nächsten Hochschulleitungskonferenz

(HSLK) diskutieren und als Position der Pädagogischen

Hochschule verabschieden werden. Mir

liegt sehr daran, dass die Pädagogische Hochschule

der Nordwestschweiz eine konsolidierte

Position bezieht.

Partnerschulen geben. Eingeladen haben wir unsere

Gäste auch zu einem Besuch der Math-

Science-Night, die am selbigen Abend in Solothurn

stattfinden wird. Es würde mich freuen,

wenn auch Sie diese Veranstaltung besuchen

würden. Hier wird nicht nur ein sehr interessanter

Zugang zur Mathematik und zu affinen Fächern

geboten, sondern es ist auch ein Leistungsausweis

der Pädagogischen Hochschule.

Ihnen wünsche ich zum Semesterstart alles Gute!

Ihr

Hermann J. Forneck, Direktor

Wenn Sie Ihre Meinung in diese Diskussion einbringen

möchten, so sprechen Sie ein Mitglied

der HSLK an oder geben eine schriftliche Stellungnahme

zuhanden Frau Gläser ab. Wir werden

diese Positionsbezüge dann gerne in die Diskussion

einbringen.

Am 20. September wird der Regierungsratsausschuss

der Nordwestschweiz die Pädagogische

Hochschule besuchen. Wir werden den

Regierungsräten einen Einblick in die berufspraktischen

Studien und in die Arbeit mit den

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AUS DER HOCHSCHULLEITUNG

Die Hochschulleitung (HSL) hat sich in ihrer Sommerklausur

im Juli hauptsächlich mit dem Reakkreditierungsprozess

und mit der weiterzuentwickelnden

Struktur von Forschung und Entwicklung

an der Pädagogischen Hochschule beschäftigt.

Ab November wird Herr Hofmann als neuer Vizedirektor

die Federführung für den Reakkreditierungsprozess

übernehmen. Zugleich hat der

Regierungsratsausschuss seine Positionen zur

Weiterentwicklung der Studiengänge und zur erweiterten

Zulassung formuliert, die in die weiteren

Reakkreditierungsarbeiten einfliessen werden.

Weitere wesentliche Entscheide werden getroffen,

wenn die Vernehmlassung zum Lehrplan 21

beendet ist.

Forschung und Entwicklung

Die vom Fachhochschulrat genehmigte Strategie

der Pädagogischen Hochschule sieht im Bereich

der Forschung und Entwicklung eine Clusterbildung

vor. Die HSL hat ihre Position zu dieser

Clusterbildung grundsätzlich diskutiert und wird

das weitere Vorgehen in der September- oder

Oktobersitzung beschliessen.

Mitwirkungskommission (MWK)

Weiter hat die HSL beschlossen, die Pensengutschriften

für die MWK zu erhöhen und der

MWK einen Pool zur Verfügung zu stellen, über

dessen Verteilung sie selbst bestimmt. Zudem

wird die Präsidentin der MWK zu den Sitzungen

der HSL eingeladen und hat so Gelegenheit, in

den Sitzungen die Meinung der MWK zu vertreten

und auf die Geschäfte Einfluss zu nehmen. Die

HSL meint, dass dies nach dem inzwischen

aufgebauten Vertrauen ein richtiger Schritt ist, der

der gesamten Hochschule zugutekommen wird.

Professuren in Berufungskommission

Die HSL hat weiter beschlossen, einem Antrag

der HSLK nachzukommen, der eine stärkere Vertretung

der Professuren in den Berufungskommissionen

und eine Beteiligung der Berufungskommission

bei der Vorauswahl sicher-stellen soll.

Hermann J. Forneck, Direktor

Angebot zum «Nationalen Zukunftstag –

Seitenwechsel für Mädchen und Jungs»

Der jährlich im November durchgeführte «Nationale

Zukunftstag» verfolgt die Zielsetzung, Mädchen

und Knaben im Rahmen eines Schnuppertags

geschlechtsuntypische Arbeitsfelder näher

zu bringen und sie für eine offene Berufswahl und

die Vielfalt möglicher Lebensentwürfe zu sensibilisieren.

Am Zukunftstag nehmen Schülerinnen

und Schüler der 5. bis 7. Klasse teil.

Die HSL hat entschieden, dass die PH am diesjährigen

Zukunftstag vom 14. November in Solothurn

das Spezialprogramm für Knaben «Abenteuer

Schule geben» anbietet. Anmeldungen erfolgen

über die Webseite des Nationalen

Zukunftstags.

An den anderen Standorten der PH besteht wie

bis anhin die Möglichkeit, dass Knaben und Mädchen

eine Bezugsperson an den Arbeitsplatz begleiten.

Fragen zum Zukunftstag können Sie an

die Stabsstelle Diversity richten:

susanne.burren@fhnw.ch.

Susanne Burren, Diversity

Professur für Soziales Lernen unter

erschwerten Bedingungen

In Folge der Pensionierung von Prof. Dr. Johannes

Gruntz-Stoll per 31. August wird die bisherige

Professur für Spezielle Pädagogik und Psychologie

neu ausgerichtet und nach Möglichkeit zum

Frühjahressemester 2014 neu besetzt. Die neue

Professur für Soziales Lernen unter erschwerten

Bedingungen bietet vielfältige und sowohl bildungspolitisch

wie für die Entwicklung der

Lehrberufe und die Berufe der Sonderpädagogik

hoch bewertete Entwicklungsperspektiven.

Die Integrationsfähigkeit des Bildungssystems ist

eine der zentralen Herausforderungen öffentlicher

Bildungs- und Sozialpolitik. Es gibt einen hohen

und ausgewiesenen Bedarf an erziehungswissenschaftlicher

Expertise und professionellem

Wissen für Aspekte des sozialen Lernens und

seinen Erschwerungen in Bildungskontexten.

Die neu ausgerichtete Professur ist wie folgt

umschrieben: Die Professur für Soziales Lernen

unter erschwerten Bedingungen ist verantwortlich

für die Erfüllung des allgemeinen Leistungsauftrags

an Professuren der Pädagogischen Hochschule

FHNW. Sie bearbeitet mindestens einen

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der nachfolgenden Schwerpunkte im Themenbereich

soziales Lernen unter erschwerten Bedingungen:

sozial-emotionale Entwicklung und ihre

Erschwerungen im Kindes- und Jugendalter; soziales

Lernen und psycho-soziale Integrität im

Kontext von Heterogenität in der Bildungsinstitution;

Prävention und Hilfestellung im Kontext

sozialer Auffälligkeit.

Darüber hinaus entwickelt die Professur unter

besonderer Berücksichtigung der frühen Bildung

ein inklusives bildungs- und erziehungswissenschaftliches

Lehrprofil, das sie im Kontext der

langfristigen und an thematischer Vielfalt orientierten

Lehrnachfrage neben der Vertiefung und

Spezialisierung in einem Schwerpunktbereich anschluss-

und kooperationsfähig macht.

Die Professur wird mit den in ihrem Schwerpunktbereich

liegenden Organisationseinheiten

der PH zusammenarbeiten.

Jan Weisser, Leiter ISP

Berufung zum Vizedirektor:

Dr. Alexander Hofmann

AUS DER HOCHSCHULE

Direktion

Mit Dr. Alexander Hofmann

konnte die Pädagogische

Hochschule einen langjährigen

Kenner und Partner

der Hochschule gewinnen.

Herr Hofmann hat sich

als ein ausgewiesener

Fachmann bei der Weiterentwicklung

des Bildungssystems

profiliert. Alexander Hofmann war seit

1995 beim Departement BKS des Kantons

Aargau tätig. Als Gesamtprojektleiter des

Bildungsraums Nordwestschweiz war er massgeblich

an der Konzeption und Umsetzung des

Bildungsraums Nordwestschweiz beteiligt. Zuletzt

leitete er die Abteilung Hochschulen und Sport.

Zu den Aufgaben des Vizedirektors gehören in

erster Linie die Koordination und Weiterentwicklung

der Lehre und der Professionsentwicklung.

Überdies vertritt er den Direktor. Herr

Hofmann wird seine Stelle per 1. November

antreten.

Wir freuen uns sehr, Herrn Hofmann an der

Pädagogischen Hochschule begrüssen zu dürfen

und wünschen ihm einen guten Start.

Hermann J. Forneck, Direktor

Institut Vorschul- und Unterstufe

IVU: Berufung auf die Professur für

Professionsentwicklung

Prof. Dr. Tobias Leonhard

Herr Leonhard hat zum 1.

September den Ruf an die

Pädagogische Hochschule

in Solothurn angenommen.

Nach mehrjähriger

Tätigkeit als Realschullehrer

hat sich Herr

Leonhard über mehrere

Stationen in der Weiterbildung

und im Hochschulbereich

weiterqualifiziert.

Seine Dissertation zu Professionalisierung in der

Lehrerbildung gibt auch seinen persönlichen

Arbeitsschwerpunkt wieder. Herr Leonhard leitete

das Praktikumsamt an der Pädagogischen Hochschule

in Heidelberg. Als Professurvertretung an

der Universität Mainz lag sein Arbeitsschwerpunkt

auf Fragen der zeitgemässen Gestaltung von

Lehr-/Lern-Prozessen, der Entwicklung von Reflexionskompetenz

bei angehenden Lehrerinnen

und Lehrern sowie der kasuistischen Lehre und

fallrekonstruktiven Forschung im Bereich Schule

und Unterricht.

Wir freuen uns, Herr Leonhard an der Pädagogischen

Hochschule begrüssen zu dürfen und

wünschen ihm einen guten Start.

Charlotte Müller, Leiterin IVU

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IP: Berufung auf die Professur für

Professionsentwicklung

Prof. Dr. Julia Košinàr

Institut Primarstufe

Frau Prof. Dr. Julia Košinàr

hat am 1. August die Leitung

der Professur für Professionsentwicklung

am Institut

Primarstufe übernommen.

Ihr Arbeitsschwerpunkt fokussiert

die Professionalisierung

in der Lehrer- und

Lehrerinnenbildung im Bereich

überfachlicher personaler Kompetenzen.

Während Jahren hat sie an der Universität in

Bremen die Kooperation zwischen Universität und

Schulen mitgestaltet. Ihre forschungsmethodische

Ausrichtung von Video-(-Selbst-)Analysen für die

Unterrichtsentwicklung sind unmittelbar anschlussfähig

an das Konzept der berufspraktischen

Studien der Pädagogischen Hochschule

FHNW. Wir freuen uns sehr, Frau Prof. Dr. Julia

Košinàr an der Pädagogischen Hochschule zu

begrüssen.

Claudia Crotti, Leiterin IP

IP: Berufung auf die Professur Informatische

Bildung

Prof. Dr. Alexander Repenning

Prof. Dr. Alexander Repenning,

ist seit über zwanzig

Jahren an der University of

Colorado tätig wo er zuletzt

eine eigene Forschungsprofessur

innehatte. Er leitet

das International Scalable

Game Design Grossprojekt

mit dem Ziel, die informatische

Bildung in Elementar-

und Sekundarschulen zu revolutionieren.

Die Professur wird neben der Lehre eine

schulnahe Forschung und Entwicklung im Bereich

der informatischen Bildung leisten und fachdidaktische

konzeptionelle Arbeiten entwickeln.

Prof. Dr. Alexander Repenning nimmt seine Lehrund

Forschungstätigkeit an unserer Pädagogischen

Hochschule am 1. Januar 2014 auf. Wir

heissen ihn herzlich willkommen.

Claudia Crotti, Leiterin IP

Controlling

Services

Frau Nadine Grossmann (bisher Controlling und

RPT) tritt ab 1. Oktober 2013 die Leitung der

Zentralen Studienadministration an. Es freut uns

sehr, dass wir Frau Roja Abbassi, die bereits seit

drei Jahren parallel zu ihrem Wirtschaftsstudium

bei uns tätig ist, für eine Festanstellung im

Controlling gewinnen konnten.

Im Zuge dieser Veränderungen sind die neuen

Zuständigkeiten im Bereich Controlling und RPT

wie folgt geregelt:

RPT: Roja Abbassi

ISEK, ISP, IWB: Peter Geissberger

IFE, IP, IVU: Christian Boll

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Susanne Boese, Leiterin Services

Christian Boll, Leiter Controlling

Raumersatz im Campus Brugg-Windisch

In den Stundenplänen und im Evento sind für das

Herbstsemester 2013 die ursprünglich geplanten

Räume hinterlegt. Wegen den laufenden

Sanierungsarbeiten nach dem Brand stehen im

Zeitraum 13.08.2013 bis 16.11.2013 für die

Lehrveranstaltungen des Campus Brugg-

Windisch Ersatzräume zur Verfügung.

Die Raumersatzliste finden Sie hier.

Redaktion PH Notizen

Die PH in den Medien

Marketing und Kommunikation

Im August berichtete Radio SRF und der AZ

Medienverbund von der Eröffnungsfeier des

MobiLab: Artikel erschienen in der Aargauer, der

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 4/18


Solothurner und der Basellandschaftlichen Zeitung.

Den Beitrag lesen Sie hier.

Den Radiobeitrag hören Sie hier.

Im September erschien in der NZZ ein Meinungsbeitrag

von Hermann Forneck zum Lehrplan

21. Den Beitrag lesen Sie hier.

In der Sendung «10 vor 10» des Schweizer

Fernsehens wurde ein Beitrag zum Thema

Illettrismus ausgestrahlt, indem Afra Sturm

interviewt wurde. Den Beitrag sehen Sie hier.

Weitere Pressebelege mit Vermerk «FHNW»

finden Sie im Intranet unter dem Stichwort «Argus»

unter «Tools und Datenbanken».

Redaktion PH Notizen

«ZUSAMMEN | BILDEN» – FHNW Kampagne

gestartet

Selin Oeksuez vertritt die PH in der Kampagne der FHNW.

Die neue Kampagne der Fachhochschule

Nordwestschweiz FHNW läuft unter dem Claim

«ZUSAMMEN | BILDEN». Studierende aller

Hochschulen wurden fotografiert und gefilmt.

Selin Oeksuez, Master Sekundarstufe I, und

Samuel Schreiber, Bachelor Primarstufe, sind die

Gesichter der PH.

Die Studierenden werden in den nächsten

Monaten die FHNW und die PH auf Plakaten,

Inseraten, Online-Bannern und in einem Video

präsentieren. Mehr dazu siehe unter:

www.fhnw.ch/zusammenbilden .

PH-TERMINE

PH-TERMINE

Sprechstunden mit dem Direktor

Sprechstunden mit dem Direktor

Windisch, Bahnhofstrasse Windisch, Bahnhofstrasse 6

Montag, 23. September 2013

Montag, 23. September 2013

Büro Direktor

Büro Direktor

15.30–17.00 Uhr

15.30–17.00 Uhr

Basel, Riehenstrasse 154

Basel, Riehenstrasse 154

Dienstag, 8. Oktober 2013

Dienstag, 8. Oktober 2013

China Zimmer / Haupthaus

China Zimmer / Haupthaus

8.15–10.15 Uhr

8.15–10.15 Uhr

Liestal, Benzburweg 30

Liestal, Benzburweg 30

Dienstag, 12. November 2013

Dienstag, 12. November 2013

Benzburweg 30 , Besprechungszimmer 026

Benzburweg 30 , Besprechungszimmer 026

8.30–9.30 Uhr

8.30–9.30 Uhr

Basel, Elisabethenstrasse 53

Basel, Elisabethenstrasse 53

Gruppenraum Gruppenraum 3

Montag, 25. November, 2013

Montag, 25. November, 2013

16.15–17.15 Uhr

16.15–17.15 Uhr

Solothurn, Obere Sternengasse Solothurn, Obere Sternengasse 7

Dienstag, 26. November, 2013

Dienstag, 26. November, 2013

Raum A001

Raum A001

10.30–11.30 Uhr

10.30–11.30 Uhr

Nächste Communis-Veranstaltung

Nächste Communis-Veranstaltung

- Freitag, 29. November, PH Forschungstag

-

Mittwoch,

Freitag, 29.

26.

November,

März 2014,

PH

Hochschulkonferenz

Forschungstag

- Mittwoch, 26. März 2014, Hochschulkonferenz

Weitere interne Termine finden Sie in der PH-

Agenda Weitere im interne Intranet: Termine www.fhnw.ch/ph/intranet

finden Sie der PH-

(Login Agenda erforderlich) im Intranet: www.fhnw.ch/ph/intranet

(Login erforderlich)

Redaktion PH Notizen

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 5/18


AUS DEN INSTITUTEN

ISEK

Public History Weekly - das neue Blog-Journal

ist online

Thema «Vielfältige Bildungsprozesse».

Der Titel der Zeitschrift steht für die Auseinandersetzung

mit der Frage, wer oder was dazugehört.

In der internationalen Sozial- und Bildungsdebatte

ist der Begriff «inklusiv» respektive «Inklusion»

heute allgemein gebräuchlich.

Mit Inklusion bezeichnet man die Chance aller –

wirklich aller! – Menschen, in einem bestimmten

gesellschaftlichen Zusammenhang aktiv dabei zu

sein und teilzuhaben.

Die Dritte Ausgabe kann hier kostenlos bestellt

oder heruntergeladen.

Jan Weisser, Leiter ISP

In den vergangenen Monaten entwickelte Marko

Demantowsky und sein Team ein internationales

Blog-Journal für Geschichte und Demokratie, das

lebendigen, nahezu echtzeitigen wissenschaftlichen

Austausch ermöglicht und das die Rationalitätspotentiale

der Didaktiken der Geschichte

und Politik effektiv öffentlich und massenmedial

kompatibel sichtbar macht.

Als Zielgruppen werden über den vorgenannten

wissenschaftlichen Kreis hinaus auch und besonders

die Lehrer/innen, die Jounalist/innen und

ganz allgemein eine interessierte Öffentlichkeit

betrachtet. Das sind Gruppen, die bis anhin keinen

Zugang zur Diskussion in den Didaktiken der

Geschichte und Politik hatten und umgekehrt für

publizierende Didaktiker/innen kaum erreichbar

waren.

Start für MobiLab

IFE

Das MobiLab wurde feierlich am Montag, 26.

August von vier Regierungsräten eingeweiht. In

den nächsten acht Jahren wird das Labor Kinder

und Lehrpersonen für Naturwissenschaften

begeistern.

Kooperationspartner ist der Oldenbourg Wissenschaftsverlag

(München). Gefördert wird das Projekt

aus dem Innovationspool der PH FHNW.

Link zu Public History Weekly.

Redaktion PH Notizen

«inklusive» – neue Ausgabe erschienen

ISP

Das ISP trägt mit der

Zeitschrift «inklusive.» einmal

pro Jahr Bausteine für

eine inklusive Erziehungsund

Bildungspraxis zusammen.

Die nunmehr dritte Ausgabe

widmet sich dem

Vertreter aus Bildung und Politik eröffneten das MobiLab.

«Naturwissenschaften verstehe ich nicht» oder

«ich habe kein Talent für Physik und Chemie» –

solche Sätze hört man oft von Schulkindern. Das

Projekt MobiLab zeigt, dass es auch einfach geht.

Wenn die Kinder schon früh positive Erfahrungen

mit diesen Themen machen, entstehen erst gar

keine Ängste und Vorurteile gegen Naturwissenschaften

und Technik und der spätere Einstieg in

die MINT-Fächer fällt ihnen leichter.

In einem Kleinlastwagen werden über 130 Experimente

zu den Themengebieten Luft, Wasser,

Optik, Stoffe und Stoffeigenschaften, Elektrizität,

Magnetismus und Mikroskopieren direkt in die 4.

bis 6. Klasse gebracht. Mit dabei ist auch eine

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 6/18


Expertin aus dem MobiLab-Team, die Lehrpersonen

und Klassen begleitet. Das MobiLab ist

ein Projekt der Pädagogischen Hochschule und

des gemeinnützigen Vereins MobiLab, der das

Labor mit Spendengeldern von privaten Unternehmen,

Stiftungen und des Swisslos-Fonds

finanziert.

Fast alle Experimente bestehen aus Alltagsgegenständen,

sind einfach aufgebaut und am

Lehrplan 21 orientiert. Das ermöglicht es den

jungen Forscherinnen und Forschern auch zu

Hause Experimente nachzumachen oder neue

Versuche zu erfinden. Lehrpersonen können

Ideen für ihren Unterricht sammeln und ihre

Erfahrungen an Kolleginnen und Kollegen

weitergeben. Nicht zuletzt erhalten Eltern Anregungen,

um mit ihren Kindern zusammen das

naturwissenschaftliche Experimentieren zu

entdecken.

Redaktion PH Notizen

Tagung Illettrismus 2013: «Weiterbildungen

und kulturelle Aktivitäten – Bilanzierung und

Perspektiven»

Am 31. Oktober, von 9.00 bis 16.30 Uhr, findet in

Bern die neunte Illettrismus-Tagung statt. Die

diesjährige Tagung steht unter dem Titel

«Weiterbildungen und kulturelle Aktivitäten –

Bilanz und Perspektiven».

Die Tagung blickt zurück auf die UN-Weltdekade

der Alphabetisierung (2003-2012), richtet den

Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der

Schweiz und diskutiert Perspektiven, die sich mit

dem neuen Weiterbildungsgesetz abzeichnen.

Wie können Weiterbildungen im Bereich der

Grundkompetenzen den Anschluss an weitergehende

Bildungsmassnahmen fördern und die

Teilnahme am kulturellen Austausch unterstützen?

Die Tagung richtet sich an Fachleute zur Prävention

und Bekämpfung von Illettrismus in Volksschulen,

Berufsschulen und Bibliotheken, in der

Erwachsenenbildung und an allen Hochschulen

sowie an Verantwortliche aus Bildungsverwaltung

und Bildungspolitik und steht weiteren interessierten

Personen offen.

Weitere Informationen zur Tagung mit Programm

und Online-Anmeldung.

Linda Leutwiler, IFE

«Best paper» am Jahreskongress der SGBF

Das Nationalfonds-Projekt «Prozesse der Sprachförderung

im Kindergarten – ProSpiK», eine

Videostudie des Zentrums Lesen zur Untersuchung

von Interaktionen im Kindergartenalltag,

wurde am diesjährigen Jahreskongress der

Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung

in Lugano als «best paper» ausgezeichnet.

Präsentiert wurden 63 Papers und 12

Symposien, darunter 10 Beiträge der PH.

Das Projektteam, bestehend aus Dieter Isler,

Esther Wiesner, Sibylle Künzli und Gabriela

Ineichen, erhielt die Auszeichnung u.a. für sein

methodisch überzeugendes Vorgehen. Damit

bestätige die Jury die Relevanz «qualitativer»

(nicht-standardisierter) Zugänge für die Erforschung

komplexer Bildungsprozesse.

Ein vertieftes Verständnis der institutionellen,

situativen und interaktionalen Aspekte von Lehr-

Lernprozessen kann viel zur Professionalisierung

von Lehrpersonen beitragen, und geeignete

Videodokumente erlauben es, konkrete Praxis mit

einem forschenden Blick zu reflektieren.

Hansjakob Schneider, IFE

Support für Tagungen und Veranstaltungen

IWB

Tagungen sind für die Präsentation und Diskussion

von Forschungsergebnissen, die Vernetzung

von Fachpersonen sowie die Weiterentwicklung

von Fachthemen ein effektives Format.

Der Campus Brugg-Windisch bietet mit seiner

Lage sowie seinen Räumlichkeiten ganz neue

Möglichkeiten zur Gestaltung von Tagungen und

Veranstaltungen. In Brugg-Windisch und seiner

Umgebung öffnen sich zudem interessante

Aussichten für die Gestaltung von attraktiven

Rahmenprogrammen.

Gerne stellt die Supportstelle Tagungen und

Veranstaltungen der PH ihr Wissen und ihre

reiche Erfahrung für das Erstellen von Tagungsund

Veranstaltungskonzepten, die Planung, das

Management und die Evaluation sowie für die

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 7/18


Aufbereitung der Ergebnisse auch am neuen

Standort zur Verfügung.

Weitere Informationen unter:

www.fhnw.ch/ph/tagungen/supportstelle

Monika Tschopp, Supportstelle Tagungen und

Veranstaltungen

Weiterbildung für Hochschullehre

Die Pädagogische Hochschule bietet ihren Mitarbeitenden

verschiedene Weiterbildungen, um die

Kompetenzen in der Lehre zu erweitern. Der Besuch

der entsprechenden Veranstaltungen wird

durch die Hochschule finanziell unterstützt.

Eine Übersicht über alle Angebote findet sich hier.

Speziell für den Einstieg in die Hochschullehre

oder das Auffrischen von Grundlagen eignen sich

die «Basics Hochschullehre».

Neben dem Besuch von ausgeschriebenen Veranstaltungen

durch einzelne Mitarbeitende werden

für Teams auch nachfrageorientierte Veranstaltungen

angeboten. Wenn Sie eine Idee

oder einen konkreten Bedarf haben, können Sie

sich gerne bei uns melden.

Die Angebote werden laufend weiterentwickelt,

wir sind daher froh über Anregungen und Rückmeldungen

via katrin.kraus@fhnw.ch oder

monika.tschopp@fhnw.ch.

reflektieren und Ansätze innovativer Modelle zu

erkunden.

Hauptreferat: Prof. Dr. Tanja Sturm: «Vielfalt –

Wie wir sie im Unterricht bearbeiten und

herstellen»

Termin: 9. November

Zeit: 08.30–16.15

Ort: Berufsschule Aarau, Aarau

Anmeldung bis: 20. Oktober 2013

Weitere Informationen finden Sie hier.

Redaktion PH Notizen

Lehrreiches Spiel mit Feuer und Wasser

Die Aargauische Gebäudeversicherung hat ihre

Präventionsstrategie ausgebaut. Neu ist mit

www.burnyundfloody.ch eine interaktive Website

für Kinder auf dem Netz. Die Website ist in

Zusammenarbeit mit «imedias», der Beratungsstelle

für digitale Medien in Schule und Unterricht

der Pädagogischen Hochschule entstanden.

Die Fachstelle «imedias» hat bei der Realisierung

der Website unterstützt. Die junge Generation

lernt auf spielerische Weise, worauf sie im Umgang

mit Feuer und Wasser achten muss, kann

sich reichhaltiges Wissen aneignen und dieses in

einem Quiz testen.

Katrin Kraus, Monika Tschopp, IWB

Tagung: «Vielfalt strukturieren – vielfältige

Strukturen»

Die «Vielfalt» der Schülerinnen

und Schüler ist nicht nur eine

gegebene soziale Realität,

sondern wird in der Schule

auch hergestellt und mitverantwortet.

Die Art und Weise,

wie wir «Vielfalt» verstehen,

trägt dazu bei, ob wir Kinder

und Jugendliche voneinander separieren oder sie

miteinander in Beziehung bringen.

Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen aller

Stufen, Schulleitende, Bildungsfachleute sowie

Studierende und Dozierende Pädagogischer

Hochschulen und lädt dazu ein, gängige Strukturierungsformen

und -mechanismen zu

Burny, Floody und Hot Dog sind die Protagonisten des

Lernspiels.

Durch die Website führen der Feuerjunge Burny,

das Wassermädchen Floody und ihr Hund Hot

Dog. In der Wissensbibliothek lassen sich altersgerecht

aufbereitete Antworten finden zu Fragen

wie «Wie entsteht Hochwasser?» – «Wie flüchte

ich aus einem brennenden Gebäude?» – «Wie

viel Wasser wird für die Löschung eines Zimmerbrands

benötigt?». Die Website greift darüber

hinaus aber auch zwei medienpädagogische

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 8/18


Trends auf. Erstens sind sämtliche Inhalte so

aufbereitet, dass sie auch auf mobilen Geräten

dargestellt werden können. Konkretes und

erlebnisorientiertes Lernen, beispielsweise in Verbindung

mit einem Rundgang im Schulhaus oder

im Gelände, wird so ermöglicht. Zweitens verfügt

die Website auch über einen spielerischen Zugang

zum Thema: kleine Brände müssen richtig

gelöscht oder in einem Reaktionsspiel Sandsäcke

gestapelt werden. Kinder können so einen attraktiven

spielerischen Einstieg ins Thema finden.

Die unterschiedlichen Zugänge machen die

Website einerseits für die selbstständige Auseinandersetzung

attraktiv, andererseits bieten sich

vielfältige Anknüpfungspunkte für den Einsatz in

der Schule, insbesondere für die Mittelstufe.

Andy Schär, Judith Mathez, IWB

«Wischen & Tippen – Tablets/iPads in Lehrund

Lernszenarien». Informationen zum

Weiterbildungsangebot im Herbst 2013

Tablets bzw. iPads

sind in den Hochschulen

auf dem

Vormarsch und werden

für Studium und

Weiterbildung immer

bedeutsamer.

Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

und Funktionen gehören sie für Lehrende und

Lernende sicherlich bald zur akademischen

Standardausrüstung. Lernen im digitalen Zeitalter

ist allerdings weniger eine Frage des Gerätes als

vielmehr das, was man damit macht, d.h. wie und

wofür man die Hard- und Software einsetzt und

welche kritisch-reflexiven Aspekte und

Fragestellungen notwendig sind. Welchen

hochschuldidaktischen und medienpädagogischen

Nutzen bietet dieses Gerät, wo stösst es

an seine Grenzen und welche Arbeitserleichterungen

bringt es mit sich? Genau bei diesen

Fragen setzt die «Fachstelle Digitales Lehren und

Lernen» in der Hochschule mit ihrem exklusiven,

im deutschsprachigen Raum einmaligen Angebot,

an.

Aufgrund der grossen Nachfrage bietet sie ab

Montag, 14. Oktober 2013, zum vierten Mal die

Blended Learning Weiterbildung «Wischen &

Tippen – Tablets/iPads in Lehr- und Lernszenarien»

für in der Hochschullehre tätige Personen

und Dozierende an.

Im Rahmen von vier Präsenzveranstaltungen und

drei Online-Phasen lernen die Weiterbildungsteilnehmenden,

sich mit dem Gerät vertraut zu

machen, Apps anzuwenden, angefangen von den

ersten Schritten eines Novizen/einer Novizin bis

zum erfolgreichen Einsatz von Tablets in der

Lehre. Für die Weiterbildung wird zwingend ein

Tablet benötigt; für Mitarbeitende der Pädagogischen

Hochschule FHNW besteht die Möglichkeit,

ein Tablet/iPad auszuleihen. Detailliertere

Informationen und Anmeldung (bis zum 23.

September 2013) bei Ricarda T.D. Reimer.

Wenn Sie Interesse an einem 2-stündigen oder

einem halbtägigen Workshop haben – auch zu

diesem Thema – so klicken Sie auf den folgenden

Link: Didaktik: Praktisch!

Ricarda T.D. Reimer, Fachstelle Digitales Lehren und

Lernen in der Hochschule

Das E-Labor «Speedlabor – Mobile Learning»

mit internationalen Expert/-innen

Unter dem Titel «Speedlabor – Mobile Learning»

werden internationale Expert/innen über die

Möglichkeiten sowie den Einsatz mobiler Bildungstechnologien

und deren Vorteile diskutieren.

Prof. Dr. Marcus Specht (Centre for Learning

Sciences and Technologies, Open Universiteit,

Niederlande) präsentiert vielfältige Ideen, wie

mobile Bildungstechnologien das Lernen bzw. die

hierfür nötigen Basiskompetenzen unterstützen

können: Wie werden Lernerfahrungen vertieft, wie

wird die Lern-Ausdauer gefördert oder Ablenkung

vermieden?

Basierend auf konkreten Erfahrungen im Rahmen

eines Hochschulprojektes, in welchem die Lehre

mit iPads im Zentrum steht, bietet Frau Drs.

Lonneke Luycks (Radboud Universiteit, Niederlande)

einen Einblick in den Projektverlauf, welcher

auch für unsere Hochschule von Interesse

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 9/18


ist. Der Input von Dr. Christian Glahn (International

Relations and Security Network, ETH

Zürich) beleuchtet das Zusammenspiel von

mobilen Technologien mit didaktischen Methoden

für formelle und informelle Lernprozesse, während

David Meier, lic. phil., MAS (Universität

Zürich) über die Potenziale von Apples iBook und

dessen Einsatz in Lehre und Unterricht referiert.

Zudem stellt die Fachstelle Digitales Lehren und

Lernen in der Hochschule ein weiteres Projekt

zum Thema mobiles Lehren und Lernen vor.

Hierbei steht eine zukunftweisende Realisierung

digitaler Lehrmittelgestaltung für Hochschulen im

Vordergrund.

Die bilinguale Veranstaltung (englisch/deutsch)

findet am 13. November von 17.00 bis 20.00 Uhr

(mit anschliessendem Apéro) im Campus Brugg-

Windisch (6.0 D13-Haus 6, EG) statt. Mehr

Informationen und Anmeldung bei Ricarda T.D.

Reimer.

Ricarda T.D. Reimer, Fachstelle Digitales Lehren und

Lernen in der Hochschule

PERSONALNACHRICHTEN

Stab: Roja Abbassi

Ressourcenplanerin und Controllerin

Nach drei sehr lehrreichen

Jahren als studentische

Hilfskraft für das Controlling

und für die Personalabteilung

der Pädagogischen Hochschule

durfte ich ab September

meine 70%-Festanstellung als

Ressourcenplanerin & Controllerin

im Campus Brugg-Windisch antreten. In

dieser Tätigkeit bin ich vorerst für die Betreuung

und Weiterentwicklung des Ressourcenplanungstools

(RPT) zuständig. Wenn ich mich dann in

diese Aufgabe eingearbeitet habe, werde ich

meinen Tätigkeitsbereich im Controlling ausbauen

dürfen.

Nebenbei bin ich Wirtschaftsstudentin an der

Universität Bern. Mein Ziel ist es, in eineinhalb

Jahren den Master in Betriebswirtschaft mit dem

Schwerpunkt Management zu erlangen.

Upgrade Moodle 2.5

Das Upgrade auf die

Version Moodle 2.5 konnte

erfolgreich zum Abschluss

gebracht werden.

Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen.

Ich möchte mich an dieser Stelle

noch von ganzem Herzen beim Controlling-Team

für den liebevollen Empfang an meinem ersten

Arbeitstag in dieser Funktion bedanken.

Roja Abbassi

Nach einer sehr betriebsamen

Vorbereitungs- und Testphase mit den

verschiedensten Beteiligten innerhalb und ausserhalb

der Hochschule können die Nutzer/-innen

Moodle nunmehr auch auf ihren mobilen Geräten

gewinnbringender einsetzen.

Wir freuen uns über das neue Upgrade des

Learning Management System (LMS) Moodle!

Nunmehr ist Moodle für mobiles Lehren und

Lernen ausgerichtet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ricarda T.D. Reimer, Fachstelle Digitales Lehren und

Lernen in der Hochschule

ISEK: Daniel Siegenthaler

Dozent

Ab September bin ich mit

einem Pensum von 40% als

Dozent für Fachdidaktik Geographie

in Basel und Solothurn

tätig. Ich unterrichte seit

gut 25 Jahren die Fächer

Geographie und Geschichte

auf der Sekundarstufe II.

Während 14 Jahren arbeitete ich an der Neuen

Kantonsschule Aarau, davon 7 Jahre als Rektor.

Seit drei Jahren unterrichte ich an der Alten

Kantonsschule Aarau und leite dort zudem die

Arbeitsgruppe Projektunterricht und Maturaarbeit.

Ich führte seit 2010 verschiedene Kurse an der

PH durch (Fachdidaktik, Reflexionsseminar,

Mentorat).

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 10/18


Von 2010 bis 2012 war ich Projektleiter im

Rahmen der Reform der gymnasialen Lehrpläne

des Kantons Aargau, seit 2012 arbeite ich als

Lehrplanbeauftragter in der Projektleitung für die

Reform der gymnasialen Lehrpläne des Kantons

Basel-Stadt. Ausserdem führe ich an Schulen der

Sekundarstufe II Weiterbildungen durch, vor allem

zum Thema Matura und Selbständiges Arbeiten.

Daniel Siegenthaler

IP: Anna Laros

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit Juli bin ich wissenschaftliche

Mitarbeiterin für die

Professur selbstgesteuertes

Lernen im Institut für Primarstufe.

Schwerpunkt meiner

Tätigkeit ist das Forschungsprojekt

«Schularchitektur im

Dialog II». Hierbei handelt es

sich um ein qualitatives Forschungsprojekt, das in

einem interdisziplinären Team (zusammen mit der

Hoch-schule für angewandte Architektur, Bau und

Geomatik sowie dem Institut für Kooperationsforschung

und -entwicklung der Hoch-schule für

Angewandte Psychologie) durchgeführt wird.

Nach meinem Studium der Erziehungswissenschaft

mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung

und interkulturelle Pädagogik habe ich ein

Jahr in Zürich gelebt, und dort zunächst in einem

internationalen Unternehmen und dann als

Schulsozialarbeiterin gearbeitet. Anschliessend

war ich seit 2009 an der Pädagogischen

Hochschule Freiburg (D) als wissenschaftliche

Mitarbeiterin in der Abteilung Erwachsenenbildung/

Weiterbildung tätig. Dort fertige ich auch

meine Dissertation zu «Lernprozessen von

Unternehmerinnen mit Migrationsgeschichte» an.

Ich freue mich sehr auf meine Tätigkeit an der

Pädagogischen Hochschule!

Anna Laros

ISEK: Melanie Leonhard

Dozentin

Gerne stelle ich mich als neue

Dozentin im Fachbereich Biologie

der Sekundarstufe I kurz

vor: Bis Ende Juli war ich noch

im Schuldienst des Landes

Baden-Württemberg tätig.

Mein grosses inhaltliches Interesse

an der Mitgestaltung der

naturwissenschaftlichen Lehrerbildung in der

Nordwestschweiz und eine berufliche wie private

Neuorientierung führten mich an die Pädagogische

Hochschule.

Meine Berufstätigkeit umfasst 14 Jahre, mit

Biologieunterricht in den Klassenstufen 5 bis 10

sowie umfassende Prüfungs- und Beratungserfahrung.

Ergänzend dazu war ich jahrelang in

der Lehrerfortbildung als Beraterin für den naturwissenschaftlichen

Fächerverbund und Multiplikatorin

des Fächerverbundes NWA (Naturwissenschaftliches

Arbeiten) mit der Bildungsplanreform

2002–2005 tätig. Begleitend habe ich als

Fachvorsitzende die Etablierung des Fächerverbundes

an einer Erprobungsschule massgeblich

mitgestaltet.

Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Arbeit

mit den Studierenden, Kolleginnen und Kollegen

im Bereich der Professionalisierung angehender

Lehrpersonen im Fachbereich Biologie der

Sekundarstufe I.

Melanie Leonhard

ISEK: Christine Müller-Tragin

Dozentin

Ab September werde ich eine

neue Stelle als Dozentin Fachdidaktik

Altsprachen Latein und

Griechisch in Basel im Team

von Giuseppe Manno (Professur

Didaktik der Romanischen

Sprachen und ihre Disziplinen)

antreten.

Ich war zuerst Lehrerin für Französisch, Latein

und Griechisch auf der Sekundarstufe I und II in

Frankreich. Dann, als unsere vier Kinder klein

waren und nach dem Umzug in die Deutschschweiz,

wurde ich in verschiedenen Institu-

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 11/18


tionen Lehrerin FLE (Français Langue Etrangère).

Seit 2004 unterrichte ich an der PH Freiburg. An

der Universität Freiburg habe ich im Zweitstudium

2010 einen Master in Mehrsprachigkeitsforschung

und -didaktik absolviert und beginne dort im

selben Bereich eine Doktorarbeit mit Schwerpunkt

Altgriechisch.

Ich freue mich, die Didaktik der Altsprachen in

Verbindung mit der Mehrsprachigkeit zu übernehmen.

Es ist für mich sinnstiftend in diesem

Bereich zu arbeiten.

Christine Müller-Tragin

ISEK: Filomena Montemarano

Dozentin

Ab September bin ich Dozentin

für Fachdidaktik Französisch

im Studiengang Sekundarstufe

II. Ich studierte

Italienisch, Französisch und

Englisch an der Universität

Basel und erhielt 1994 das

Diplom für das Höhere Lehramt

an der damaligen Pädagogischen Hochschule

Basel.

Es folgten Unterrichtstätigkeiten am Wirtschaftsgymnasium,

an der FMS und am Freien Gymnasium

in Basel. Seit 1997 unterrichte ich am Regionalen

Gymnasium Thierstein-Laufental Italienisch

und Französisch. Daneben bin ich Prüfungsexpertin

in diversen Schulen der Region

(BS, BL, AG), sowie «examinatrice» bei den

mündlichen Delf-Prüfungen in Liestal.

Seit mehreren Jahren bin ich Praxislehrperson für

Studierende der PH in den Fächern Italienisch

und Französisch und Kursleiterin für Weiterbildungsangebote

am Ulef und WBZ zu den

Themen Literatur und moderne Medien im

Sprachunterricht (e-learning, blogs, podcasts,

wiki). Während des Frühjahrssemester 2013 hatte

ich bereits eine einsemestrige Stellvertretung für

Fachdidaktik Italienisch an der PH. Einiges ist mir

somit schon bekannt, trotzdem freue ich mich auf

viel Neues.

Filomena Montemarano

IFE: Susanne Meier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit August bin ich am

Zentrum Bildungsorganisation

und Schulqualität in Brugg-

Windisch anzutreffen. Ich

freue mich auf die Mitarbeit im

Team der externen Schulevaluation

und der Forschung.

Mein Werdegang fing

mit dem Unterrichten der Kleinsten im Kindergarten

an. Es folgte ein Masterstudium in Schulischer

Heilpädagogik an der HfH in Zürich.

In dieser Zeit arbeitete ich integrativ und danach

an einer Einschulungsklasse. Einige Zeit später

erfüllte ich mir den Wunsch des Psychologiestudiums

an der Universität Zürich. Während des

Studiums blieb ich in Form von Stellvertretungen

mit der Schule in Verbindung und so war es nahe

liegend nach dem Studium wieder zu unterrichten.

Nicht nur ich, auch meine Schülerinnen

und Schüler waren älter geworden und so lehrte

ich an einer Berufsfindungsklasse.

Das klinische und wissenschaftliche Arbeiten

reizte mich ebenfalls, an der Psychiatrischen Universitätsklinik

und am Unispital Zürich konnte ich

in diesen Bereichen tolle Erfahrungen sammeln.

Bei meiner Arbeit an der PH freue ich mich

darauf, die verschiedenen Ausbildungen nun zusammenfügen

zu können und ganz besonders

freue ich mich auch auf die Zusammenarbeit im

Team.

Susanne Meier

IWB: Nina Basler

Sachbearbeiterin Administration / Kursverwaltung

Seit Juli wirke ich in Aarau mit

und begleite Euch in dieser

Umbruchstimmung Richtung

Campus Brugg-Windisch.

Meine Tätigkeit als Sachbearbeiterin

Administration und als

Assistenz der Ressortleitenden

kursorische Weiterbildung hat

mich schnell ins praktische Wasser springen

lassen und mit der wertvollen Unterstützung

meines Kollegiums hier am IWB klappt das ganz

prima.

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 12/18


Nach 5 Jahren in Zürich(-Stau) geniesse ich den

kurzen Arbeitsweg von meinem Wohnort Rupperswil

nach Aarau. Und auch Brugg-Windisch

wird für mich sehr bequem per S-Bahn zu

erreichen sein.

Meine Freizeit geniesse ich oft «on the road», ob

mit dem Velo «a de schöne grüene Aare naa»,

mit dem Auto an ein Autotreffen, zu Fuss auf Berg

und Tal, auf Schnitzeljagden durch die Stadt oder

zu Wasser mit Segel- oder Motorboot.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die

freundliche Aufnahme im Team und freue mich

auf alles, was in der PH noch so auf uns

zukommt.

Nina Basler

Abgänge und Würdigungen

Sabine Baumann (Bild)

verlässt die PH und tritt

am Freien Gymnasium in

Basel eine neue Stelle an.

Sie hat in den letzten fast

zwanzig Jahren das Studium

unzähliger Studierender

sowie den Hochschul-

und Wissenschaftsbetrieb

am Standort Aarau

bereichert. Für Ihre kompetente Arbeit danken wir

ihr sehr. Nicht nur wird sie uns als Mitautorin der

beiden Lehrwerke «Biologie begreifen» und

«Technik begreifen» in Erinnerung bleiben,

sondern vor allem auch als Persönlichkeit mit

hoher Sozialkompetenz und Sinn für das Ganze.

Herzlichen Dank und alles Gute!

Pensioniert wurden im letzten Studienjahr auch

Franz Theiler (Physikdidaktik) und Kurt Baumann

(Chemiedidaktik). Sie haben als langjährige

Dozenten das Bild der Professur Naturwissenschaftsdidaktik

in Aarau und Basel geprägt. Das

von Ihnen verfasste Lehrmittel «Technik begreifen»

hat schweizweit und international Anerkennung

gefunden. Auch ihnen gebührt grosser Dank

für ihren Einsatz und ihre Arbeit im Dienste der

PH. Das Team wird ergänzt durch neue Mitarbeitende.

Anni Heitzmann, ISEK

Eintritte

Guido Bertozzi, IWB

Lukas Boser Hofmann, IP

Franziska Bühlmann, ISEK

Nathalie Fuchs, ISEK

Denise Gerstl Fischer, IFE

Tobias Graf, ISEK

Brigitte Hänger-Surer, ISEK

Gabriel Imthurn, ISEK

Yves Karlen, ISEK

Peter Koch, IVU

Julia Kosinár, IP

Sabine Lang, IP

Tobias Leonhard, IVU

Jacqueline Seiler, IFE

Monika Schumann, IP

Svantje Schumann, IP

Hans Ulrich Schüpbach, ISEK

Céline Shuler, IVU

Sebastian Tempelmann, IP

Christine Thomet IWB

Ruth Trüb, IP

Nadine Wolfisberg, ISEK

Austritte

Florence Aggeler

Matthias Bär

Herbert Baumann

Sabine Baumann

Sandra Baumberger

Andrea Baumeler

Heidi Bucher

Franziska Büeler

Roland Delz

Luitgard Diehl Ott

Gérald Froidevaux

Hanspeter Gerber

Daniela Giuliani

Johannes Gruntz-Stoll

Brigitte Häne

Philippe Hollenstein

Markus Kirchhofer

Richard Kohler

Annette Mirjam Koechlin

Marlise Küng

Béatrice Künzi

Elfriede Lais

Meret Lehmann

Heidi Locher Surber

Heinz Lüscher

Christiane Maier Reinhard

Martin Müller

Mascia Rüfenacht

Stefan Scherer

Alfred Schlienger

Tabitha Schuler Schweingruber

Annegret Schumacher

Thomas Sommer

Catherine Steger

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 13/18


Julia Studinger

Franz Theiler

Christian Weber

Bruno Weber

Karin von Siebenthal

Heinz Vettiger

Kurt Widorski

Madeleine Zulauf

AUS DEM WIRKEN UND LEBEN DER PH

Swiss International Teachers’ Programm

(SITP) in Virginia (USA)

Jubiläen

15 Jahre

Maria Glarner, Solothurn

Franziska Von Arx, Basel

Felix Boller, Aarau

Annalies Baier Basel

20 Jahre

Martin Müller, Basel

Elisabeth Nufer, Brugg

Hanspeter Gerber, Zofingen

Marco Friedmann, Brugg

Christine Meier Rey, Basel

25 Jahre

Regula Peter Borer, Aarau

30 Jahre

Josefina Torró Eichenberger, Basel

40 Jahre

Bernhard Chiquet, Basel

Ruedi Rüegsegger, Solothurn

Die PH FHNW gratuliert den Jubilarinnen und

Jubilaren und heisst die neuen Mitarbeitenden

herzlich willkommen.

Die PH FHNW dankt den Austretenden und

wünscht ihnen viel Erfolg für die Zukunft.

Die Teilnehmenden des dreiwöchigen Weiterbildungsprogramms

in Virginia. Bild: zVg.

Vom 14. Juli bis 3. August 2013 nahmen rund 20

Lehrpersonen aus den USA, Vietnam, Südafrika,

Brasilien und der Schweiz an einem dreiwöchigen

Weiterbildungsprogramm des Instituts Weiterbildung

und Beratung in Kooperation mit der

Universität von Virginia (Virginia Tech) teil.

Als Co-Ressortleiterin der kursorischen Weiterbildung

IWB konnte ich mich selbst von der Güte

und dem Potential dieses hervorragenden Angebots

zu wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhängen

und zur Erweiterung der Sprachkompetenz

überzeugen.

Die Virginia Tech organisierte in Zusammenarbeit

mit der schweizerischen und amerikanischen

Kursleitung ein attraktives Rahmenprogramm, wie

zum Beispiel den Besuch eines Engineering-

Laboratoriums für Studierende und des Math-

Emporium der Virginia Tech.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigten,

dass sie den Sommerkurs überaus schätzten und

ihre Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.

Die intensive Auseinandersetzung mit Teilnehmenden

anderer Nationen zu wirtschaftlichen,

ökonomischen und bildungspolitischen Themen

bietet sehr viel Material für den Transfer ins Klassenzimmer.

Bereits wurde ein klassen- und

nationenübergreifendes elektronisches Netzwerk-

Projekt in die Wege geleitet: Zwei Klassen aus

der Schweiz und Vietnam werden mittels problem-based-learning

an einem gemeinsamem

Projekt arbeiten und dafür die vielfältigen ICT-

Tools und Social-Media nutzen.

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 14/18


Das Institut Weiterbildung und Beratung wird das

Sommercamp im Juli 2015 erneut in Virginia

anbieten.

Susann Müller, IWB

HRS4R-Austausch in Lissabon

Susanne Burren) und der anderen Hochschulen

derselben Kohorte in der Umsetzung ihres Aktionsplans

geschult wurden.

Der Aktionsplan der PH FHNW in Sachen HRS4R

finden Sie hier.

Regula Imhof, Qualitätsmanagement

Professur Naturwissenschaftsdidaktik –

Provisorium in Brugg

Susanne Burren (l.) und Regula Imhof vertraten die PH in

Lissabon.

Die Pädagogische Hochschule FHNW nimmt an

der EU-Initiative «Human Resources Strategy for

Researchers (HRS4R)» teil. Sie unterstreicht mit

der Umsetzung der Charta und des Kodexes die

Wichtigkeit der Forschung an der PH FHNW.

Auch stellt sie Exzellenz in der Neugewinnung

und Qualifizierung von Mitarbeitenden und damit

in der Lehre und Forschung sicher. Die Umsetzung

des Aktionsplans obliegt der Stabsstelle

Qualitätsmanagement der PH FHNW. Fachlich

unterstützt wird sie von der Stabsstelle Diversity.

Innerhalb von drei Jahren lädt die EU die

Verantwortlichen der am Projekt beteiligten

europäischen Hochschulen jeweils einmal im Jahr

an einen Workshop ein. Ziel derselben ist es, die

betreffenden Hochschulen in ihrer Umsetzung

des Aktionsplans zu unterstützen. Pro Workshop

nehmen unter vollständiger Finanzierung durch

die europäische Kommission, und damit für die

beteiligten Hochschulen kostenlos, Vertreterinnen

und Vertreter aus rund 20 europäischen Nationen

teil. In Gruppen, bei deren Zusammensetzung

darauf geachtet wird, dass sie aus möglichst

vielen unterschiedliche Ländervertreterinnen und

-vertretern zusammengesetzt sind, erarbeiten die

Workshopteilnehmenden die Voraussetzungen

zur Umsetzung ihres jeweiligen, hochschulspezifischen

Aktionsplans HRS4R.

Am 4.und 5. Juli 2013 fand in Lissabon an der

Laboratório Nacional de Energia e Geologia der

dritte und letzte Workshop statt, in welchem die

Vertretenden der PH FHNW (Regula Imhof und

Grosse Zügelaktion der Professur Naturwissenschaftsdidaktik.

Bild: zVg.

Umbrüche zeichnen zurzeit die Professur

Naturwissenschaftsdidaktik. Der Umzug vom

Standort Aarau ins Provisorium an der Baslerstrasse

43 in Brugg mit 500 Zügelkisten, diversen

Materialcontainern, Tieren und Pflanzen ist

erfolgreich bewältigt.

Dass dies gelang ist vielen unermüdlichen

(kräftigen!) Helferinnen und Helfern zu verdanken,

nicht zuletzt aber den Studierenden Pia

Hochstrasser, Michael Kneubühler, Samira Meier

und Sabine Baumann, der Leiterin der Sammlung

der Naturwissenschaftsdidaktik in Aarau. Ihnen

allen gebührt grosser Dank für den Einsatz.

Anni Heitzmann, ISEK

PUBLIKATIONEN

Im Rahmen des vom Nationalfonds getragenen

Schweizerischen Nationalen Forschungsprogramms

«nfp63» wurden von Anni Heitzmann,

Rico Kunzmann, Annette Orleth und Matthias von

Arx Unterrichtsmaterialien zum Thema Stammzellen

und regenerative Medizin entwickelt. Sie

sind auf dem Netz zum Download aufgeschaltet

und für Schulen vielfältig einsetzbar.

Die Unterrichtsmaterialien finden Sie hier.

Anni Heitzmann, ISEK, Matthias von Arx, IFE

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 15/18


Übersicht zur wirksamen Sprachförderung

Das Zentrum Lesen verfolgt seit Jahren das Ziel,

den Deutschunterricht empirisch zu fundieren.

Gemeinsam mit dem Mercator Institut für

Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

der Universität zu Köln legt es nun eine Expertise

zur Wirksamkeit von Sprachförderung vor.

Diese Expertise enthält über alle Sprachhandlungsdomänen

und Altersstufen hinweg eine

Zusammenfassung zum Stand der empirischen

Wirksamkeitsforschung. Sie befasst sich im

Einzelnen mit der Sprachförderung in den

Domänen Lesen, Schreiben sowie Sprechen und

Zuhören. Als zusätzliche Bereiche wurden die

Förderung von Deutsch als Zweitsprache und

Sprachförderung auf der Sekundarstufe II dargestellt.

Empfohlen wird, Sprachförderung als Aufgabe der

Schulentwicklung zu konzipieren und hier insbesondere

Trainings für die Schulung der

Basisfertigkeiten, Massnahmen zur Vermittlung

von Lese- und Schreibstrategien, situiertes

Lernen sowie kooperative Lernformen aufzunehmen.

Download der Expertise hier.

Schneider, H., Becker Mrotzek, M.,

Sturm, A., Jambor-Fahlen, S., Neugebauer,

U., Efing, C., & Kernen, N.

(2013). Expertise «Wirksamkeit von

Sprachförderung». Zürich: Bildungsdirektion

Zürich.

Redaktion PH Notizen

Studienbuch Theaterpädagogik

Das Studienbuch Theaterpädagogik bereitet zum

einen die (schweizerische) Entwicklung der

Theaterpädagogik auf und bietet zum andern eine

theoretische Basis zur theaterpädagogischen

Arbeit in der Schule.

Die Bandbreite der Kapitel reicht von der

Einbettung der Theaterpädagogik in den

schulischen Kontext bis hin zu unterrichtsrelevanten

Hilfestellungen zur Theaterarbeit und

der Reflexion der Rolle der Spielleitung.

Studienbuch liefert Grundlagenwissen zu Spiel

und Rolle, zum Umgang mit Musik und Raum, zu

Körper und Stimme, zu Dialog und Text, zu

Bewegung, Rhythmus und Beziehung, zu

Geschichten, Texten und Bildern.

Das Studienbuch ist ein Kooperationsprojekt der

Pädagogischen Hochschulen FHNW, Zentralschweiz

und Zürich. Das Lehrmittel richtet sich an

Lehrpersonen, Theaterpädagoginnen und -pädagogen

und Studierende an Pädagogischen Hochschulen.

Redaktion PH Notizen

«Fachdidaktik Sport»

Die Publikation kann bei der

Beratungsstelle Theaterpädagogik für

27.-- Franken (plus Versandkosten)

bestellt werden:

iwb.schultheater.aarau.ph@fhnw.ch

oder via www.lehrmittelverlagzuerich.ch

Marcel Felder, Mathis Kramer-Länger,

Roger Lille, Ursula Ulrich. (2013):

Studienbuch Theaterpädagogik. Grundlagen

und Anregungen. Publikationsstelle

der PH Zürich.

«Fachdidaktik Sport» verschafft Studierenden und

Lehrpersonen einen Einblick in verschiedene

methodische und didaktische Zugänge des Sportunterrichts.

Es werden die wichtigsten Methoden,

Unterrichts- und Kompetenzmodelle vorgestellt

und diskutiert. Ebenso werden die Themen

«Technik und Taktik», «Sozial- und Organisationsformen»,

«Planen und Auswerten» sowie

«Sicherheit und Unsicherheit im Sportunterricht»

beschrieben und erörtert.

«Fachdidaktik Sport» unterstützt und ergänzt den

Unterricht in der Aus- und Weiterbildung und dient

als Kompendium zu den

zahlreichen Übungssammlungen

im Internet und im Buchhandel.

Roland Messmer (Hrsg.); Ramona

Amaro, Nathalie Brea Steffen, Elke

Gramespacher et al. (2013):

«Fachdidaktik Sport». Haupt Verlag

Redaktion PH Notizen

Das Buch will ein Beitrag sein für die Planung und

Realisierung von Spiel- und Theaterprojekten an

der Volksschule. Das Lehrmittel vermittelt

theaterpädagogisches und ästhetisches Basiswissen

und verhilft zu einem bewussten,

reflektierten Umgang mit theatralen Mitteln. Das

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 16/18


Mit Sockenpuppen unterwegs. Bashkë me

kukullat prej çorape

Interkulturelles Figurentheater ist pädagogische

Handlung, kreativer Akt und Medium der transkulturellen

Verständigung.

Nach achtjähriger Zusammenarbeit zwischen

Studierenden und Lehrenden aus der Schweiz

und aus Albanien ist die Publikation entstanden,

ein Arbeitsbuch und Forschungsbericht in einem.

Der durchgängig bebilderte erste Teil dient als

Ideenpool für ein eigenes Figurenspiel. Der

zweite Teil umfasst Beiträge zum Figurenspiel im

Kontext von Psychologie, Unterrichtspraxis,

ästhetischer Bildung und globalem Lernen sowie

Erfahrungsberichte zum Partnerschaftsprojekt

Nord–Süd der Pädagogischen Hochschule FHNW

und der Universität Luigj

Gurakuqi.

Redaktion PH Notizen

Inclusion in Canada

Buchvernissage:

Freitag, 18. Oktober, 18 Uhr,

Pädagogische Hochschule, Solothurn

Sabine Amstad (Hrsg.), Christiane

Lubos, Claudia Schuh (2013): Mit

Sockenpuppen unterwegs. Bashkë me

kukullat prej çorape. Solothurn

Andreas Köpfer wendet sich in

seiner Dissertation der Frage zu,

wie inklusive Bildung und Erziehung

in Kanada realisiert wird.

Dabei rücken drei kanadische

Provinzen in den Fokus, die bereits

seit mehreren Dekaden schulische

Inklusion praktizieren: New

Brunswick – bisweilen als «Nordstern für Inklusion»

(Hinz 2006) bezeichnet – Prince Edward Island und

Québec. Im Rahmen einer ethnographischen Feldforschung

werden ausgewählte Schulen dieser

Provinzen hinsichtlich ihrer inclusiven Unterrichtspraktiken,

Unterstützungsstrukturen und Rollen

untersucht.

Die Ergebnisdiskussion findet daraufhin mit Bezügen

zu soziologischen Denkfiguren von Pierre Bourdieu

und Erving Goffman statt. Als Impulse für die

deutschsprachige Fachdiskussion um inklusive Bildung

und Erziehung können ein nonkategoriales und

systemisches Verständnis von Unterstützung und

neue Gestaltungsideen für schulinterne Berufsrollen

und für multiprofessionelle Zusammenarbeit formuliert

werden.

Köpfer, Andreas (2013): Inclusion in Canada – Analyse inclusiver

Unterrichtsprozesse, Unterstützungsstrukturen und Rollen am

Beispiel kanadischer Schulen in den Provinzen New Brunswick,

Prince Edward Island und Québec. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Redaktion PH Notizen

Keine Angst vor Unterschieden

Soziokulturelles Umfeld, Geschlecht, Migration

und Behinderung – wie kann es Lehrkräften

gelingen, Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichen

Ausgangslagen gleichermassen zu

fördern und zu fordern? Dieser Frage müssen

sich Lehrpersonen u.a. vor dem Hintergrund der

aktuellen Inklusionsdebatte immer stärker stellen.

Die Autorin diskutiert die Entstehung sowie die

Folgen von Heterogenität in der Schule und gibt

konkrete Anregungen für eine gelingende Unterrichtspraxis

in heterogenen Gruppen.

Neben Ausführungen zur Methodik und Didaktik

gibt die Autorin auch Hinweise zur unterrichtlichen

Diagnostik. Ein Muss für alle Lehramtsstudierenden!

Parallel zum Buch ist eine Lern-App mit Multiple-

Choice-Fragen, Lückentexten,

Single-Choice-Fragen und

weiteren Aufgabentypen erhältlich

– für die optimale

Prüfungsvorbereitung!

Sturm, Tanja (2013): Lehrbuch

Heterogenität in der Schule. UTB

Redaktion PH Notizen

Eine empirische Studie zum

Nachhilfeunterricht in der deutschsprachigen

Schweiz

Welche Rolle spielt Nachhilfeunterricht und in

welchem Bezug steht er zum schulischen Erfolg

von Kindern? Neben zahlreichen weiteren beantwortet

das Autor/innen-Team in diesem Band

jene Fragen aufgrund der Auswertung einer

empirischen Erhebung bei über 10‘000 Deutschschweizer

Schülerinnen und Schülern der 5. bis

9. Klassen (Online-Befragung mit Messwiederholung).

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 17/18


Neben Aussagen zur Häufigkeit (Erstbefragung)

ging es in der zweiten Befragung bei einer kleineren

Stichprobe um die Wirkungen des Nachhilfeunterrichts

auf die Schulnoten im Nachhilfefach/in

den Nachhilfefächern sowie in anderen

Fächern und um die Veränderung des schulischen

Selbstkonzepts von Nachhilfeschülerinnen

und -schülern. Die in einem empirischen Forschungssetting

erarbeiteten Ergebnisse präsentiert

und interpretiert das Autor/innenteam vor

dem Hintergrund der

gegenwärtig vorliegenden

internationalen Forschungslage.

Redaktion PH Notizen

Hans-Ulrich Grunder, Nerina Gross,

Annina Jäggi, Marianne Kunz (2013):

Nachhilfe. Eine empirische Studie

zum Nachhilfeunterricht in der

deutschsprachigen Schweiz. Linkhardt

AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGEN

Freitag, 20. September

Dritte Math-Science-Night

Mathematik und Naturwissenschaft

zum Anfassen für Schulkinder,

Lehrpersonen und Eltern –

an der Math-Science-Night.

Zeit: 17.00 bis 21.30 Uhr

Ort: PH FHNW Solothurn

Weitere Informationen finden Sie hier.

Samstag, 21. September

Tagung Unterricht konkret – Sprache im

Schulalltag wahrnehmen

Welche Unterrichtsformate eignen sich für den

Aufbau von Sprachkompetenzen? Welche

Forschungsergebnisse gibt es dazu? Die Tagung

widmet sich diesen Fragen.

Zeit: 8.30 bis 16.00 Uhr

Ort: Berufsschule Aarau

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 23. September

Forschungskolloquium

Naturwissenschafts- und

Sachunterrichtsdidaktik

Prof. Dr. Markus Wilhelm von der

PH Luzern hält ein Referat zum

Thema Integrierte Naturwissenschaften.

Zeit: 16.15 bis 17.45 Uhr

Ort: Hochschule für Wirtschaft FHNW, Peter

Merian-Strasse 86, 4002 Basel

Weitere Informationen finden Sie hier.

Dienstag, 15. Oktober

Ästhetische Bildung im Spielraum der

Sichtbarkeit

Dr. Hubert Sowa, Professor für Kunst und ihre

Didaktik an der Pädagogischen Hochschule

Ludwigsburg hält einen Vortrag.

Zeit: 18.30 Uhr

Ort: PH FHNW, Aula, Kasernenstrasse 31, Liestal

Weitere Informationen finden Sie hier.

Donnerstag, 17. Oktober

Tagung: Studieren ohne Barrieren

An der Tagung steht die wirk-same Umsetzung

des barrierefreien Bildungszuganges im Zentrum.

Zeit: 9.30 bis 16.30 Uhr

Ort: Aula Universität Basel, Basel

Weitere Informationen:

www.stob.unibas.ch

PH-Agenda im Internet

Für weitere Informationen zu Veranstaltungen

besuchen Sie bitte unsere Homepage unter:

www.fhnw.ch/ph/agenda

Die Ausgabe Oktober erscheint Mitte Oktober.

Redaktionsschluss ist am

30. September 2013

Beiträge in der Länge von 1000 bis 1500 Zeichen

sind herzlich willkommen:

kommunikation.ph@fhnw.ch

PH-Notizen Nr. 78 | August/September 2013 18/18

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