Flyer - Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus eV

kunstvereinpforzheim

Flyer - Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus eV

Ansichtssache Landschaft

Die Gruppenausstellung des Kunstvereins

»Ansichtssache Landschaft« zeigt verschiedene

Positionen der Gegenwartskunst.

Der Fokus liegt dabei nicht auf einer

romantisierenden Sichtweise von Landschaft

als Projektionsraum und Sehnsuchtsort,

wie wir dies seit der Romantik kennen und

als historisches Wissen in uns tragen.

Auch die heute allgemein empfundene Brüchigkeit

und Bedrohtheit von Landschaftsräumen

durch den gesellschaftlichen

Umgang mit Natur ist zwar Teil der künstlerischen

Wahrnehmung, steht jedoch nicht

im Vordergrund der Ausstellung »Ansichtssache

Landschaft«. Die ausgewählten Werke

lenken die Aufmerksamkeit vor allem auf

das Ausschnitthafte, das Abgegrenzte, das

Eingeteilte, das erst die Natur zur Landschaft

und damit zum Gegenstand der ästhetischen

Betrachtung werden lässt. Die

beteiligten Künstlerinnen und Künstler

greifen diesen kulturellen Vorgang der topographischen

Parzellierung von Natur auf

und verstärken ihn durch ihren sezierenden

und transformierenden Blick auf einzelne

Elemente und Phänomene von Landschaft.

Horizontlinien, Berggipfel, Wiesenstücke,

Baumstämme, Gestein und Gewächse werden

aus dem landschaftlichen Kontext herausgelöst

und isoliert bearbeitet. Klischeehafte

Naturerscheinungen, die für bestimmte

Landschaften stehen, werden vorgeführt und

hinterfragt, ebenso wie die daraus resultierenden

menschlichen Verhaltensmuster.

Die Ausstellung fokussiert skulpturale

Installationen, Objekte, Videos und Zeichnungen.

Beteiligte Künstler sind u. a.

Gesine Grundmann, Stephan Huber,

Monica Ursina Jäger, Shruti Mahajan,

Reiner Maria Matysik, Mariele Neudecker,

Katja Pfeiffer, Katrin Ströbel,

Claudia Thorban, Julia Wenz.

Kuratorinnen sind Bettina Schönfelder

und Elisabeth Heine.

Landscapes – a Matter of Perspectives

The ›Landscapes – a Matter of Perspectives‹

group exhibition staged by Pforzheim’s

Art Association presents various positions

in contemporary art. The focus, however,

is not on romanticizing interpretations of

landscapes in the form of projection spaces

and places of yearning that we have known

since the Romantic period and which are

part of our inherent historical knowledge.

Neither does the exhibition emphasize

what’s commonly perceived today and also

reflected upon by contemporary artists,

i.e. the fragility of landscapes and their

being endangered by people’s attitude

towards nature. The works selected draw

our attention above all to individual

details and segments, to what has been

spatially defined and marked off so as

to differentiate landscapes from nature,

and thus enable them to become the subject

of aesthetic reflection. The artists

involved take up this cultural process

of topographically parcelling out nature,

and emphasize it by means of their dissecting

and transformative focus on individual

elements and phenomena related

to landscapes. They disassociate horizon

lines, mountain tops, patches of grassland,

tree trunks, stones and plants from

their natural contexts and work on them

as isolated entities. They both feature and

question stereotypical natural phenomena

that are representative of certain landscapes,

as well the resulting human behaviour

patterns. The exhibition presents

sculptural installations, objects, videos

and drawings.

The artists involved include

Gesine Grundmann, Stephan Huber,

Monica Ursina Jäger, Shruti Mahajan,

Reiner Maria Matysik, Mariele Neudecker,

Katja Pfeiffer, Katrin Ströbel,

Claudia Thorban, Julia Wenz, among others.

The exhibition is curated by

Bettina Schönfelder and Elisabeth Heine.

perfect sculptures

dentalgips

stephan huber, 2001

courtesy kunstmuseum bonn

Sonntag, 21. Juli, 15:30 Uhr

Ausstellungseröffnung

Samstag, 13. Oktober, 13:00 Uhr

Finissage

mit Land art- und Camera obscura-Aktion

In Kooperation mit dem Jugendkulturtrreff

Kupferdächle

Veranstaltungsprogramm

»Ansichtssache Landschaft«

Sonntag, 4. August, 29. September, 15 Uhr

Kuratorinnenführung

durch »Ansichtssache Landschaft«

7 €, ermäßigt 5,50 €

Samstag, 27. Juli, 20:30 Uhr

Rivers and Tides

Mehrfach prämiertes Porträt über den

schottischen Künstler Andy Goldsworthy

und seine Naturkunstwerke

D 2000, Regie Thomas Riedelsheimer

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino

Ort: Im Wasserwerk Friedrichsberg,

Kanzlerstraße 105, 75175 Pforzheim

6,50 €, ermäßigt 4,50 €

Dienstag, 17. September, 19 Uhr

Samstag, 21. September, 17 Uhr

Breathing Earth

Filmisches Porträt des japanischen Künstlers

Susumi Shingu und seine Kunstwerke

im Dialog mit der Natur

D 2012, Regie Thomas Riedelsheimer

Ort: Kommunales Kino

6,50 €, ermäßigt 4,50 €

brache

bauschutt, biofakte, pflanzen

reiner maria matysik, 2010

Für Kinder

Freitag, 26. Juli, 20. September

und 4. Oktober, 14:45 bis 16:45 Uhr

Die Freitagskünstler:

Reiseträume | Berg und Baum | Ganz grün

Workshops für Kinder ab 5 Jahren

Je 8 €

Anmeldung bis Vortag unter 07231/21525

Veranstaltungsprogramm »Schöne Aussichten?

Landschaft im Schmuck«

Sonntag, 28. Juli, 18. August,

15. September, 13. Oktober, 15 bis 16:30 Uhr

Kombiführung durch die Ausstellungen

mit Exkursen zur Entwicklung der Landschaftsmalerei

und Gartenkultur

7 €, ermäßigt 5,50 €

Termin nach Vereinbarung

zwischen 22. Juli und 4. August

Arttours: The Eye Walk – eine Choreographie

für die Augen in Pforzheim oder Stuttgart

Jeweils für eine Person, weitere Informationen

zu Buchung, Treffpunkt und Tarifen

(Spende erwünscht) unter

www.stuttg-arttours.de/the-eye-walk,

Anmeldung unter 0175/199 89 17

Donnerstag, 25. Juli, 19 Uhr

Kulturlandschaften im Südwesten –

wie hängen biologische Vielfalt und die

Kulturlandschaftsgeschichte zusammen?

Vortrag von Prof. Dr. Werner Konold,

Universität Freiburg (Landespflege)

Mit Weinen aus der Region und Kurzführung

durch die Ausstellung

7 €, ermäßigt 5,50 € zzgl. Wein

Sonntag, 8. September und 6. Oktober, 15 Uhr

Literarische Sonntagsführung

Der Autor S. F. Ahrens liest in der Ausstellung

aus seinen Gedichtbänden »Worte im

Gehen« und »Septemberkarst«.

In Kooperation mit dem Museum

für Literatur am Oberrhein

7 €, ermäßigt 5,50 €

Sonntag, 15. und 29. September, 10 Uhr

Exkursion zum Bannwald »Wilder See«

Geführte Wanderung mit Dr. Wolfgang Schlund,

Leiter des Naturschutzzentrums Ruhestein

im Schwarzwald

Ca. vier Stunden, festes Schuhwerk und

Trittsicherheit wichtig, Treffpunkt: NAZ

Ruhestein, Spende erwünscht, Anmeldung

unter 07449/910 20

Sonntag, 15. September 2013, 14 Uhr

Sind Sie im Bilde? Flusslandschaft im

Wandel erleben und im Aquarell darstellen

Künstlerin Rose Gärtner und Petra Schad-

Vollmer vom Amt für Umweltschutz führen

an die Flussläufe Pforzheims.

Material wird gestellt.

Im Rahmen von »Pforzheims Grünes Gold«

Treffpunkt: Goldschmiedebrunnen,

Bleichstraße-Kallhardtbrücke

gratis

Freitag 27. September, 19 Uhr

WeinLeseGenuss -

Affentaler Frauenzimmer mobil

Literarische Landschaftsimpressionen

treffen auf korrespondierende Weine

der Affentaler Winzergenossenschaft Bühl.

Eintritt inkl. Verkostung 23 €

Teilnehmerinnenzahl begrenzt,

Anmeldung unter 07231/39-2126

Sonntag, 29. September

bis Sonntag, 6. Oktober 2013

Madeira – Schwimmendes Gartenparadies

im Atlantik

Flugreise mit Kunsthistorikerin Gordana

Mlakar M.A. auf den Spuren exotischer

Pflanzen

8 Tage 1399 €, Halbpension, EZ-Zuschlag 180 €

Weitere Informationen und Angebote

unter www.kunstundkulturreisen.de

Montag, 30. September, 20 Uhr

Metropolen der Welt

Schauspieler und Autor Hanns Zischler

liest aus seinem preisgekrönten Buch

»Berlin ist zu groß für Berlin«.

In Kooperation mit dem Museum

für Literatur am Oberrhein

Ort: PrinzMaxPalais Karlsruhe

8 €, ermäßigt 6 €, Mitglieder 4 €

Mittwoch, 9. Oktober, 18:30 Uhr

Großes Kino.

Die Konstruktion von Landschaft

Kulturwissenschaftlicher Vortrag von

Harald Stahl M.A., Lehrbeauftragter am

Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft

in Karlsruhe und an der Universität

Freiburg (Landespflege)

Ringvorlesung an der Fakultät für

Gestaltung, Hochschule Pforzheim, Aula

Eintritt frei

Für Kinder und Jugendliche

Freitag, 13. September

und 11. Oktober, 14:30 bis 16:45 Uhr

Kastanienherz und Kieselstein –

Souvenir-Schmuck aus Fundstücken

Workshop

10 € inkl. Material (mit Unterstützung

des Museumsfördervereins ISSP)

Anmeldung bis Vortag unter 07231/39-2126

Sonntag, 4. August, 1. September

und 6. Oktober 2013, 14:30 bis 15:15 Uhr

Schatzsuche mit Schmucki der Perlsau

In Kooperation mit dem Figurentheater

Raphael Mürle

Führung 2 €, Museumseintritt

bis 14 Jahre frei

Adressen

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus

Jahnstraße 42, 75173 Pforzheim

Telefon 07231/39-21 26, Telefax 39-14 41

E-Mail schmuckmuseum@stadt-pforzheim.de

www.schmuckmuseum.de

Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus

Telefon 07231/21 525

E-Mail info@kunstvereinpforzheim.de

www.kunstvereinpforzheim.de

Öffnungszeiten

Di bis So und feiertags 10 – 17 Uhr

außer Heiligabend und Silvester

Eintritt

Sonderausstellung 5 €, ermäßigt 2,50 €,

Familienkarte 7 €, frei für ADKV-Mitglieder

Dauerausstellung 3 €, ermäßigt 1,50 €,

Familienkarte 5 €

Kombiticket Dauer-/Sonderausstellung 7 €,

ermäßigt 3,50 €, Familienkarte 9 €

Ermäßigt mit der SWR2-Kulturkarte

Frei mit dem Oberrheinischen Museumspass

Führungen

können gebucht werden unter Telefon

07231/39-2126 (Schmuckmuseum)

und 07231/21525 (Kunstverein).

Übernachtungsangebot

Leistungen

- 1 Übernachtung im Parkhotel Pforzheim

(Viersterne Superior) inklusive

reichhaltigen Frühstücksbuffets

- Nutzung des Wellness- & Spabereichs

- Goldstadt-Infopaket

- Besuch der Landschauftsausstellungen

sowie Eintritt in Schmuckmuseum und

Kunstverein Pforzheim

Preis

DZ ab 150 € (75 € p.P.)

EZ ab 110 €

Buchbar auf Anfrage 14 Tage vorab

Info & Buchung

WSP Tourismusmarketing

Tourist-Information, Tel 07231/39-3700,

Fax 07231/39-3707, www. pforzheim.de/

tourist-info@ws-pforzheim.de

Weitere Informationen über die Ausstellung

unter www.schmuckmuseum.de

Ausstellungsvorschau

9. November 2013 bis 26. Januar 2014

Schmuck von Iris Bodemer

und Ute Eitzenhöfer

gestaltung: L2M3.com

schmuckmuseum

pforzheim

haarstecker

gold, schildpatt, diamanten,

saphire, email

lluis masriera, barcelona, 1902


Schöne Aussichten?

Landschaft im Schmuck

Ansichtssache Landschaft

Landschaft: Wir erleben sie um uns,

genauso wie sie in uns wirkt. Wir machen

uns vielfältige Bilder von ihr. Zeittypische

Vorstellungen von Landschaft

manifestieren sich in vielfältigen Medien,

sei es im Kino, auf Postkarten und Urlaubsfotos,

als Kulturlandschaft oder Naturschutzgebiet,

Parkanlage oder Ausflugsziel.

Im Schmuck und in der bildenden Kunst

ist Landschaft zum eigenständigen Thema

geworden. Die Ausstellungen »Schöne Aussichten?

Landschaft im Schmuck« und

»Ansichtssache Landschaft« in Schmuckmuseum

und Kunstverein Pforzheim im

Reuchlinhaus nähern sich diesem vertrauten

und doch immer wieder neuen Genre aus

historischer und zeitgenössischer Perspektive.

medaillon-anhänger

gold, email, glas

alexis falize, paris, ca. 1869

Magnificent Views?

Landscapes in Jewellery

Landscapes –

a Matter of Perspectives

Landscapes: we are surrounded by them,

experience them, and they have an effect

on us. We form a multitude of landscape

images in our mind’s eye, and notions of

landscapes typical of a certain era manifest

themselves in a variety of media

such as in movies, on postcards and holiday

photos, in the form of cultured landscapes,

nature reserves, parks or excursion

destinations. In jewellery as well as in

the fine arts, landscapes have evolved as

an autonomous theme. The ›Magnificent

Views? – Landscapes in Jewellery‹ and ›Landscapes,

a Matter of Perspectives‹ exhibitions

organized by Pforzheim’s Jewellery Museum

and the city’s Art Association in the

Reuchlinhaus building explore this familiar

yet always novel genre from both a historical

and a contemporary angle.

o. T.

styropor, leim, farbe, lackspray

gesine grundmann, 2005

courtesy galerie vera gliem, köln

Schöne Aussichten?

Landschaft im Schmuck

taschenuhr

gehäuse silber, emailliertes ziffernblatt

pforzheim, frühes 19. jh.

Landschaft – eine Entdeckung

Als eigenständiges Thema musste Landschaft

erst entdeckt werden, sie tritt nur

zaghaft ins Bild - nicht nur in der Malerei,

sondern auch im Schmuck. Von der symbolischen

Andeutung bei mittelalterlichen

Heiligendarstellungen bis zum lieblichen

Idyll antiker Szenen im Barock bleibt

sie zunächst im Hintergrund.

Allmählich werden im 17., dann im 18. und

19. Jahrhundert detailverliebte Landschafts-

und Vedutendarstellungen zentral,

etwa als Andenken an eine Grand Tour oder

bürgerliche Bildungsreise. Es sind Hochzeiten

exquisiter Emailmalerei und Elfenbeinschnitzerei

en miniature auf Broschen,

Medaillons, Taschenuhrgehäusen und Ziffernblättern.

Landschaft – verehrt und bedroht

Mit Beginn eines breiten bürgerlichen

Tourismus in der Belle Epoque konnte die

Magnificent Views? –

Landscapes in Jewellery

brosche »schwarzwald«

holz, silber

stephanie jendis, 2003

Landscapes – discovery and evolution

Landscapes first had to be discovered

as an autonomous theme, and then were

depicted only hesitantly – not only in

paintings, but also in jewellery. Starting

from symbolic hints in medieval depictions

of saints to the idyllic backgrounds

of antique scenes painted in the Baroque

period, landscapes for a long time served

merely as a backdrop.

The 17th, 18th and 19th centuries, when

landscapes rich in details gradually evolved

as the themes of paintings such as vedute,

also marked the heyday of exquisite miniature

enamel paintings and ivory carvings

on brooches, lockets, pocket watch cases

and dials serving as a keepsake of a Grand

Tour, for example, an educational journey

by members of the upper and middle classes.

»schöne« Landschaft als Wert an sich

be stehen. Die Lust an der verzückten Landschaftsbetrachtung

weckte im ausgehenden

19. Jahrhundert das Bewusstsein für die

Bedrohung der »natürlichen« Umwelt durch

die Industrialisierung. Künstlerpersönlichkeiten

des Jugendstils wie René Lalique,

Georges Fouquet und Lluis Masriera schufen

avantgardistische Meisterwerke der

Juwelierskunst, die den Zeitgeist des

Fin de Siècle traf.

Landschaft – Kunstobjekt und Erlebnisraum

Mit der »Land Art« traten landschaftliche

Räume in den 1960er Jahren endgültig

aus der Funktion der dekorativen Kulisse

und wurden selbst zum Kunstobjekt. Die enge

Beziehung zwischen Mensch und Umwelt

und die strukturierenden Gestaltungsprozesse

durch die Eingriffe in sie wurde

exemplarisch ins Blickfeld gerückt.

Landschaft – noch zu retten?

In der zeitgenössischen Schmuckkunst

kann selbst eine nüchterne Industrielandschaft

das künstlerische Interesse wecken.

Der Fokus ist dabei auf einzelne Charakteristika

wie Bergketten, Vegetation oder

Architektur gerichtet. Sie werden zu ab ­

strahierten Metaphern eines Ortes und einer

Stimmung, Erinnerung oder Sehnsucht.

Als eigenständiges ästhetisches Erlebnis

reflektiert, bringen sie die Auseinandersetzung

mit Umwelt und Natur im Angesicht

ihrer Veränderung durch menschliche Eingriffe

im modernen Industriezeitalter zum

Ausdruck.

medaillon: johannes der täufer

silber vergoldet, email

lombardisch (?), spätes 15. jh.

Landscapes – venerated and endangered

With the advent of large-scale middleclass

tourism in the Belle Époque period,

›beautiful‹ landscapes were appreciated

as a value in themselves for the first time.

In the late 19th century, the pleasure

of delightedly contemplating landscapes

made people aware of the fact that their

›natural‹ surroundings were endangered

by industrialization. Famous Art Nouveau

artists such as René Lalique, Georges

Fouquet and Lluis Masriera created avantgarde

jewellery masterpieces that captured

the spirit of the Fin de Siècle period.

Landscapes – objets d’art

and experiential environments

The advent of ›Land Art‹ in the 1960s marked

the definitive end of landscapes’ being

merely decorative backdrops and their being

elevated to the status of genuine art

objects. This artistic movement drew attention

to the close relationship between

man and environment, as well as human

intervention in the environment, and the

concomitant structuring design processes.

Landscapes – can they still be saved?

Examples of contemporary art jewellery

demonstrate that even a drab industrial

landscape can pique an artist’s interest.

The focus is usually on individual features

such as mountain ranges or plant life, or

on architecture and other attributes of

civilization, serving as abstracted metaphors

for certain places or moods, for

memories or yearnings. The perception of

landscapes and nature is reflected upon

as an autonomous aesthetic experience,

and the resultant creations testify to the

artists’ in-depth involvement with nature

and our environment in view of the changes

they go through as a result of human intervention

in our modern industrial era.

brosche

bronze, vergoldet, glas, glasmosaik

rom oder neapel, um 1830

brosche, inspiriert von industriebrachen

silberkörper und –rohre oxidiert

georg dobler, 2005

Opening Hours

Tue – Sun and holidays from 10 a.m. to 5 p.m.

Package

An attractive overnight stay and museum

visit package can be booked through

WSP Tourismusmarketing / Tourist Information

Centre (Phone: +49/(0)7231/39-3700,

www.pforzheim.de).

Photos

Georg Dobler, Rüdiger Flöter,

Johann Hinrichs, Petra Jaschke,

Günther Meyer

Wir danken der Firma C. HAFNER, Gold- und

Silber scheideanstalt für die großzügige

Unterstützung.

brosche

silber, gold, topase, diamanten, email

deutsch oder französisch, um 1750

Kulturpartner

SWR2

Medienpartner

Pforzheimer Zeitung

anhänger

gold, diamanten, perle, email

max friedrich koch

berlin, ca. 1900

gestaltung: L2M3.com

ansichtssache

landschaft

23. juli

bis

13. oktober 2013

ile de gorée

digitaldrucke auf a4-papier, ventilator

katrin ströbel, 2011

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