Carsten Möhles Vortragsthemen - Bwana Tucke-Tucke

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Carsten Möhles Vortragsthemen - Bwana Tucke-Tucke

Carsten Möhle, Bwana Tucke-Tucke

Carsten Möhle, gebürtiger Schleswig-

Holsteiner, bereist seit 1984 Afrika und

hat sich seit 1997 als Veranstalter

ausgefallener Individualreisen mit

seinem Unternehmen Bwana Tucke-

Tucke [www.bwana.de] in Windhoek,

Namibia niedergelassen.

"Bwana" ist Suaheli und bedeutet "Mister", "Herr" und "Tucke-Tucke" lautmalt

die Geräusche des Fuhrparks. Diesen Spitznamen bekam übrigens auch

Paul Graetz, als er von 1907 bis 1909 als Erster Afrika von West nach Ost mit

einem Automobil (!) durchquerte.

Carsten Möhle kennt im südlichen Afrika sozusagen jedes Sandkorn mit

Vornamen, kehrt aber jeden Winter für wenige Monate nach Europa zurück,

um nicht zu "verbuschen" und um den persönlichen Kontakt zu seinen Gästen

zu pflegen.

Innerhalb dieser Wintermonate kann man spannende Bild-Vorträge – natürlich

über Afrika – mit Carsten Möhle buchen. Sie sind witzig, informativ und

voller Geschichten, die nur jemand so erzählen kann, der Land und Leute inund

auswendig kennt.

Afrika zum Anfassen: In seiner kleinen Buschschule hat Carsten Möhle

Buschmannpfeile und -köcher, Kristalle, Kot eines weiblichen Elefanten,

Teufelskralle, Wunderbusch und Kameldornschoten, Himba-Amulette und

Straußenei-Ketten – kurz: Afrika zum Anfassen – im Gepäck.

Technische Voraussetzungen: Beamer, Leinwand, Notebook werden

mitgebracht und reichen für Räume mit einer bestuhlten Kapazität von etwa

80 Personen.

Bei größeren Räumen müssten ein leistungsfähigerer Beamer und eine größere

Leinwand gestellt werden.

Vortragsthemen

Namibia – Afrikas Diamant..................................................................................................2

Buschleute: Meister der Wahrnehmung ..............................................................................2

Mit dem Auto quer durch Afrika – 1907 bis 1909 und heute..............................................3

Mit dem Motorboot quer durch Afrika – 1911 bis 1912 und heute......................................4

Deutsche Spuren in Namibia................................................................................................4

Gefangene der Sonne............................................................................................................4

Gewisse Ungewissheiten.......................................................................................................5

Eine historische Stadtrundfahrt durch Windhoek...............................................................5

Allradabenteuer Namibia .....................................................................................................5

Abenteuer Kaokoveld............................................................................................................5

Namibia als Comedy Vortrag: "Congo Möhle auf der Suche nach dem heiligen Kraal"......6

Individuell auf Ihr Publikum zugeschnittene Vorträge sind dank Carsten

Möhles großem Wissens-, Foto- und Dokumentenfundus problemlos möglich.

Beispiele:

Schweizer in Namibia, Geschichte des Bierbrauens in Südwest, Bankenwesen

und Geldmittel, Die Kamelreiterexpedition des Hauptmann Erkrath,

Ausrüstung von Fahrzeugen für Expeditionen, Seelenlandschaften in Namibia,

Flugsafaris, Astrofarmen und Sternenfotografie in Namibia, Tierbabies,

Vegetarier-Tiere, Führen wie der König der Löwen...

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 1


Namibia – Afrikas Diamant

Namibia, das ehemalige

Deutsch-Südwestafrika, ist

das facettenreichste Land

Afrikas. Innerhalb eines Tages

erreicht man auf dem

Landwege die höchsten Dünen

und den zweitgrößten Canyon

der Welt, kann mit

Buschleuten oder Himba-

Nomaden durch die Weiten streifen und mit einer Hererofrau die Kopfbedeckung

tauschen. Man steht vor Elefanten oder schläft bei Löwengebrüll im

Etosha Nationalpark ein. Geparde schnurren und Erdmännchen wachen aufrecht.

Wüstenelefanten und Wüste Wege, Atemraubende Fernsichten, tiefe

Einsichten – und die Stille ist zu hören.

Deutschlands südlichste Ostseebad, ein großer Sandkasten mit Diamanten,

das älteste Gestein der Erde und die interessantesten Kristalle von Spitzkoppe

und Brandberg sogar mit Wassereinschlüssen, eine Fidel Castro-Straße,

die zur Christuskirche führt, eine Skelettküste voller Schiffswracks, 1.000-

Sterne Hotels, "Weiße Dame"-Felszeichnungen, Flusspferdlockpfeiffen, ein

Unterwassermuseum, erloschene Vulkane und herumliegende Meteoriten,

eine Geisterstadt von Sanddünen umschlossen, Einbäume auf Sambesi und

Okavango, ein Desert Express Luxuszug…

Aber Halt, wir wollen nicht zu viel verraten...

Dauer: 45 Minuten, Beamer Präsentation

Buschleute: Meister der Wahrnehmung

Vortrag vom „weißen Buschmann aus Namibia“ über die

verschiedenen Buschmannsippen im südlichen Afrika. Seine

bildende Reise geht zu den „Baumschläfer"-Buschleuten bei

Etosha, den schwarzen Flussbuschleuten am Okavango und

den Kalahari-Clans im Sandveld zwischen Namibia und

Botswana.

Die Welt wird übersichtlicher: Jedes Jahr werden 10 bis 20 Naturvölker ausgelöscht,

die überlebenden Individuen verabschieden

sich von ihrer bisherigen Lebensweise,

sie versuchen sich in unsere Zivilisation einzugliedern,

im 20. oder manchmal sogar 21. Jahrhundert

anzukommen. Traditionen bleiben zurück,

Sprachen werden vergessen, Sitten und Gebräuche sind erloschen. Ein

Prozess, der auch im südlichen Afrika zu beobachten ist.

Zeugnisse Ihres steinzeitlichen Lebens finden

sich überall im südlichen Afrika in

Felszeichnungen und Gravuren, Straußenei-

Perlen und Pfeilspitzen. Inzwischen gibt es

diverse Projekte, die sich darum bemühen, dass

die Buschleute ihre Kultur am Leben erhalten. Interesse und Neugierde von

Besuchern ist vielleicht das erfolgreichste Mittel, Selbstbewusstsein und

Stolz bei den Buschleuten hervorzurufen. Indem wir uns für das überliefertes

Wissen der Älteren interessierten, steigt dessen Wert in den Augen der Jungen

– und die Stammeskultur bleibt Bestandteil einer langen Tradition.

Dauer: 45 Minuten, Beamer Präsentation

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 2


Mit dem Auto quer durch Afrika –

1907 bis 1909 und heute

Am 12. März 1907 schrieb eine Berliner Zeitung: Ein deutscher Offizier beabsichtigt,

Afrika mit dem Automobil zu durchqueren. Er scheint nicht zu wissen,

dass im Hinterland des schwarzen Erdteils weder Benzin noch Öl noch

Reifen zu kaufen gib. Der Plan dieses

Herrn kommt auf dasselbe heraus, als

wolle er eine Reise zum Mond

unternehmen...

Bei der süddeutschen Automobilfabrik in

Gaggenau, einem Vorläufer der Mercedes

Benz-Werke, gab Paul Graetz ein Spezialgefährt

auf Omnibuschassis mit 35 cm

Bodenfreiheit in Auftrag. Dieses

verschiffteer nach Dar-Es-Salaam im heutigen Tansania, wo er am 10. August

1907 seine Reise begann. Mit Ochsenwagentransporten wurden ein

Tankstellennetz und 24 Ersatzteillager – zum Teil zur Verhinderung von

Diebstählen als Grab getarnt

– vorbereitet. Nach

geplatzten Zylindern,

abgerissenen Hinterachsen,

aus Liebe zu einer

Löwenbändigerin

geflüchtetem Chauffeur,

dem Verdursten nahe erreichte

Paul Graetz letztendlich nach

630 Tagen, am 01.05.1909,

sein Ziel Swakopmund. Die

Berliner Zeitung bekam eine

Postkarte. Bin auf dem Mond

angekommen, Paul Graetz.

Der kombinierte Dia-

/Filmvortrag beschreibt anhand von historischen Original (!)-Dias und modernen

Aufnahmen die abenteuerliche Reise des deutschen "Indiana Jones"

Paul Graetz (1875 – 1968) mit einem Automobil durch Afrika und die

Schwierigkeiten und Erlebnisse, die beim heutigen Nachfahren seiner Strecke

auftauchen. Um das "tucke-tucke" der Fahrzeuge lautmalerisch in Szene

zusetzen, werden kurze Filmsequenzen eingespielt.

Die gezeigten historischen Bilder sind

Originalaufnahmen von Paul Graetz aus den Jahren

1907 bis 1909 und wurden Carsten Möhle von Graetz'

Tochter überlassen.

Diese historische Reise wird jährlich vom Touristikunternehmen

Bwana Tucke-Tucke vom 10. August bis

13. September mit Expeditionsfahrzeugen für

Reisebegleiter und Selbstfahrer wiederbelebt.

Dauer: 90 Minuten

aufgebrauchten Geldmitteln,

Fieberträumen, verdunstetem Benzin, eingestürzten Brücken und oftmals

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 3


Mit dem Motorboot quer durch Afrika –

1911 bis 1912 und heute

Dieser Diavortrag beschreibt anhand von

historischen Original (!)-Dias die abenteuerliche

Expedition des Paul Graetz. Er durchquerte den

dunklen Kontinent 1911 bis 1912 in zwei Etappen

mit einem Motorboot. Das Boot legte die Strecken

zwischen verschiedenen Gewässern – teilweise von

60 Eingeborenen gezogen – auf anmontierten

Fahrzeugrädern zurück.

Auf dem ersten Teil der Reise kam der französische

Cinematograph Octave Fieres bei einem Kampf mit einem angeschossenen

Büffel ums Leben. Paul Graetz, der schon 1907 bis 1909 als Erster Afrika von

Ost nach West mit einem Automobil durchquert hatte, erlitt schwere Kopfverletzungen.

Er operierte sich zum Teil selbst,

legte einen Gürtel fest um Kopf und Kiefer, und

setzte die Reise zum sagenumwobenen Lake

Bangwelu fort, dem damaligen Loch Ness. Beide

jeweils 8 m langen Motorboote, die Sarotti und die Hygyama, sanken auf

demselben Fluss, einmal von Süden und einmal von Norden kommend. Dieser

Fluss ist heute der Grenzfluss zwischen dem Congo und Zambia.

Das Touristikunternehmen Bwana Tucke-Tucke

plant das Nachfahren des ersten Teils dieser Graetz-

Expedition. Im Diavortrag sind aktuelle Dias der

Erkundung der alten Stevenson Road integriert, auf

der das Boot 240 km gezogen werden muss.

Carsten Möhle hat den Congo im Rahmen der

Erkundungen bereits mit einem selbst gebastelten

Einbaum befahren und auch diese Dias werden im

Vortrag gezeigt.

Dauer: 90 Minuten

Deutsche Spuren in Namibia

Gefangene der Sonne

Architektur in Lüderitz, Swakopmund und

Windhoek, 100 Jahre Schlacht am Waterberg.

Dauer: 45 bis 60 Minuten, Beamer Präsentation

Die Sonnenfinsternissafari durch das Okavango Delta

und den Caprivizipfel. Besuch Tierfarm Harnas, Flug ins

Okavango Delta mit Fußpirsch, Baden in den Victoria

Fällen, die totale Sonnenfinsternis im Caprivi.

30 Minuten Film und 30 Minuten Diavortrag

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 4


Gewisse Ungewissheiten

100 Jahre Gefecht am Waterberg und das Gedenken – Der

Herero-Aufstand 1904 in Südwestafrika

Dauer 60 Minuten, Beamer Präsentation

Allradabenteuer Namibia

Aufregende Fahrten ins Diamanten-Sperrgebiet und ins

Kaokoveld. Dieser Bildervortrag beleuchtet verschiedene

Allradfahrtechniken und gibt Tipps und Hinweise für

Selbstfahrer im südlichen Afrika.

Eine historische Stadtrundfahrt durch Windhoek

Lernen Sie die historischen Gebäude und Denkmäler

aus der vergangenen deutschen Kolonialzeit kennen:

Den „Reiter von Südwest“, den Tintenpalast für die

„Tintenpisser“ der Regierung; die

Christuskirche mit Fenstern, die mittlerweile richtig

herum eingebaut wurden; die alte Feste und die alte

Waffen- und Pulverkammer - dem ältesten noch

erhaltenen Gebäude der Stadt; die Kaiserliche Realschule; die Schwerinsburg,

die aus dem Ausflugslokal “Sperlingslust“ der

Schutztruppe hervorgegangen ist; Heinitz- und

Sanderburg; den Ausspannplatz für Ochsenwagen am

Ende des alten Baiweges; das Witbooi-Kriegsdenkmal

im Zoopark, die ehemalige Kaiserstrasse mit Erckert-Fassade; den Bahnhof

in der Bahnhofstrasse oder die fast völlig unbekannte Erosfeste im Osten von

Windhoek.

Dauer 45 bis 60 Minuten, Beamer Präsentation

Schwerpunkt sind Dünenfahrten

durchs sandige Diamantensperrgebiet

in Namibia,

Fahrtechniken im steinigen Kaokoveld und ein

Getriebewechsel in der Khowaribschlucht.

Dauer 60 bis 90 Minuten, Beamer Präsentation

Abenteuer Kaokoveld

Dieser Bildervortrag führt in das dünn besiedelte Kaokoveld,

dem Lebensraum von etwa 8.000 Himba-Nomaden. Sie sind

bekannt aus Funk und Fernsehen, doch

was prägt Ihre Umwelt tatsächlich?

Durch die abgelegene Lage ist das Kaokoveld

auch ein El Dorado für Geländefahrer.

Hier werden Fahrtechniken im steinigen

Kaokoveld erklärt und ein Getriebewechsel in der

Khowaribschlucht gezeigt.

Dauer: 45 bis 60 Minuten, Beamer Präsentation

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 5


Namibia als Comedy Vortrag: "Congo Möhle auf der Suche

nach dem heiligen Kraal"

Eine fulminante

Lagerfeuergeschichte: Witzige

Fotos von Tieren, geheimnisvolle

Landschaften in Namibia, eine

abstruse Story und vielleicht

entdecken wir sogar den Sinn

des Lebens.

Dauer: 45 bis 60 Minuten

Kontakt: Elke Fleing . fon 0511- 899 12 60 . cell 0172- 511 93 51 . mailto:elke.fleing@textfluss.de Seite 6